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A. Böck Ich habe gerade eine Infosendung auf BR24 gehört und meine, es wird an falschen Enden gespart, wenn seriöse öffentliche Medien durch Presse-Vorrang etc. falsch eingeschränkt werden. Den Sendeinhalten stimme ich voll zu. Jedoch habe ich nichts über die agiler Machung der betroffenen Anstalten gehört. Da scheint mir Potential zu liegen. MfG
A. Crößmann-Scharf Sehr geehrte Damen und Herren,



wir können nicht nachvollziehen, dass ausgerechnet bei den Sender 3sat und Phoenix der rote Stift angesetzt werden soll. Dies sind beides Sender, welche unsere ganze Familie gerne schaut. Ebenso sind es auch Sender, welche mit den Programminhalten die Bezahlung der GEZ-Gebühr noch verständlich machen.

Einsparpotential gäbe es doch auch bei den täglich ausgestrahlten Talkshows mit ständig wiederkehrenden Gästen oder bei dem nächsten sportlichen Event und der nächsten royalen Hochzeit mit der Anwesenheit des kompletten Stabs vor Ort von ARD und ZDF.



Mit freundlichen Grüßen aus Hessen
A. Käppeler Hallo,

leider kann ich Ihre Zusammenlegungen nicht nachvollziehen. Gerade einige Sender sind für mich sehr wichtig um eine unabhängige Meinung zu bilden. Aber auch bei Info- und Dokusendungen bin ich froh, dass ich sicherer sein kann, dass ich nicht im Sinne einer bestimmten Gruppe manipuliert werden soll.

Deshalb bin ich so froh, dass es diese Sender zur Auswahl stehen, um sich sicher und weitgehend neutral zu informieren und ich mir dann meine eigene Meinung bilden kann. Gerade im Internet bin ich teilweise überfordert, korrekte Informationen von Falschmeldungen zu unterscheiden. Auch finde ich es überaus anstrengend, dies herauszufinden.

Mache ich es doch mal, sitze ich selbst stundenlang am Bildschirm um herauszufinden, ob eine bestimmte Information stimmt oder doch nur ich von einer Gruppe manipuliert werden soll, um mich von davon zu überzeugen, dass sie nur recht haben.

Deshalb bin ich gegen diese Zusammenlegung.



Hochachtungsvoll



A. Käppeler
a. nake hallo, es darf wirklich nicht passieren, öffentl. rechtl. medienanstalten abzuwickeln und dadurch die gesellschaftl.zukunft in die macht der social media kanäle zu legen!



Demokratische Info, Medienstimmen und "Kultur muß man sich leisten, auch wenn man sie sich nicht leisten kann"!

Wehret den Anfängen der Selbstabwicklung!
A. Simon Mir ist nicht ganz klar, warum gerade arte und 3sat zusammengelegt werden sollen. Abgesehen vom KIKA sind das die beiden Sender, die sich, gerade durch die Länder Kooperation, einen eigenen Flair haben. Und was sagen eigentlich die Kooperierenden Länder zur Zusammenlegung?

Da sehe ich bei den anderen Sendern mehr Möglichkeiten.

Man könnte z.B. noch Länder, Natur und Wissenschaft- Dokus von Korb 1 zu Korb 3 geben (dafür z.B. manche Sendung nur 2x statt 3x am Tag), dafür dann in den Live Pausen von z.B. Phönix die ganzen Weltkriegs und 3te Reich Dokus von ZDF Info zeigen.

Auch in Korb 2 schaue ich gerne die BBC Serien oder manche gute Show. Aber wenn man die ganzen Wiederholungen der Vormittags Serien der ARD zu den Länderprogrammen gibt, ginge da auch noch was.

Auch bei ARD und ZDF könnte man vieles Straffen. Wie viel Koch, Quiz und Verkaufs Shows muss mann denn produzieren? Und dann noch Royale doppel und dreifach Berichterstattung? Da bleibt man bei ARD und ZDF immer weniger hängen und schaltet zu den Unterprogrammen weiter.

Denn da haben dann arte und 3Sat deutlich mehr zu bieten.
A.Beltz In Zeiten von Fake News , deep Fakes, manipulierende Aussagen im Internet sind die ÖRR doch die einzige, ver- und betraubare Informationsquelle! Die zu nehmen ist ein eklatanten Fehler, der so NICHT passieren darf!
A.H. Die Idee einen staatsunabhängigen, von allen finanzierten ÖRR ist grundsätzlich hervorragend und für eine bildungsstarke Demokratie unerlässlich.

Alle Menschen aus meinem Bekanntenkreis nutzen die Medien des ÖRR um sich über tagesaktuelle Themen zu informieren. Mir fällt auf, dass jedoch die jüngere Generation zwischen 20 und 30 Jahren immer weniger den Rundfunk so nutzt, wie er derzeit verbreitet wird.

Der Schwerpunkt müsste mehr auf das Online-Angebot gelegt werden. Da kann ich bereits sehr gute Ansätze entdecken, z.B. die letzten Olympischen Spiele, die hervorragend über die Mediathek zu jeder Zeit abrufbar und streambar waren. Jedoch nutzt keiner meiner Freund:innen mehr das lineare Fernsehen. In die Mittags- und Nachmittagsunterhaltungsprogramme der einzelnen Rundfunkanstalten fließt zu viel Geld. Der älteren Generation soll natürlich nicht "In aller Freundschaft" und Co weggenommen werden, doch braucht wirklich jede Rundfunkanstalt elend lange Kochsendungen und schlechte Serien mit wenig Zuschauerzahlen? Dort sehe ich ein Einsparungspotenzial, zumal die Generation welche lineares Fernsehen nutzt, naturgemäß immer kleiner wird..

Bei der Beschneidung von Nachrichten in Textform ohne Sendungsbezug wäre ich sehr vorsichtig. Meiner Erfahrung nach informieren sich die meisten Menschen noch immer in der Textform über tagesaktuelles Geschehen, auch wenn dies mehr in der tagesschau- App und Co. abläuft. Bei einer Reduzierung würde m.E. nach an der falschen Stelle gespart werden.

Ansonsten spreche ich sicherlich vielen Menschen aus der Seele, wenn ich eine Obergrenze für Intendanz- und Direktorengehälter vorschlage. Mir ist durchaus bewusst, welch enorme Last auf den jeweils Beschäftigten liegt und dass viele dieser 24/7 für Ihre Aufgabe arbeiten. Doch solch hohe Gehälter sind ab einer gewissen Grenze nicht mehr gegenüber denjenigen Menschen zu rechtfertigen, die alle gemeinsam den Rundfunk finanzieren. Menschen, für die Geld so eine große Rolle spielt und die nicht auch Bestätigung aus dem enorm wichtigen Bildungsauftrag des ÖRR ziehen, sind in der freien Wirtschaft sicherlich besser aufgehoben.

Eine Stärkung der Kinder- und Jugendangebote, der politischen Bildung und des Investigativjournalimus (Y-Kollektiv, etc.) wäre mir persönlich wichtig.

Vielen Dank!
A.Lindenau 3 Sat ist ein qualitativ hochwertiger Sender mit anspruchsvollen und informativen Kulturberichten- bleibt zu hoffen, dass er weiter besteht, ohne 3Sat verarmt die Fernsehwelt!
A.Matthes Ich möchte nicht auf das vielfältige und hochwertige Programm von 3Sat verzichten! Schon viel zu oft wird auf anspruchsvolle Informationen und Unterhaltung verzichtet - bitte bilden Sie einen Gegenpol zu Schlagermusik, Trash-TV und Champions League!
Abegglen Evelyne Ich bin gegen die Abschaltung von 3sat. Der Senderinhalt ist für alle drei Länder (D, AUT und CH) ausgewogen und spannend. Bei einer stärkeren europäischen Ausrichtung oder bei einer Integrierung in ARTE wird sehr viel Qualität und Unabhängigkeit verloren gehen.

ARTE hätte eine Monopolstellung.

Ich hoffe, dass diese Lösung von CH und AUT finanziell nicht unterstützt wird.

Schade, dass man so eine Monopolstuellung überhaupt in Betracht zieht. Zwei Sender, also ARTE UND 3sat, sind durchaus vertäglich, wie in anderen Sparten auch.
Achim de Vivie Sehr geehrte Damen und Herren, die geplante Zusammenlegung von 3Sat und arte ist abzulehnen. Auf diese Weise wird der öffentlich- rechtliche Rundfunk seinem Bildungsauftrag und seiner Verpflichtung auf kulturelle Vielfalt nicht gerecht. Es hat sowieso geschmerzt, dass kulturelles und intellektuelles Interesse immer weniger Berücksichtigung gefunden hat - weniger Theater- und Opernübertragungen (wie weiter die Einstellung von Schachsendungen seinerzeit geschmerzt hat). Einen weiteren Fortgang im kulturellen Kahlschlag sollte es nicht geben.

Gruß

Achim de Vivie
Achim Hatzius Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin schockiert und protestiere gegen die im Reformstaatsvertrag vorgesehene Zusammenführung sog. Spartenangebote in den Bereichen Kultur, Information/Nachrichten/Ereignisberichterstattung, Bildung und Dokumentation sowie Angebote für Kinder/Junge Menschen/jüngere Erwachsene!



Meines Erachtens handelt es sich hier um Eingriffe in besonders sensible Bereiche des in § 26 formulierten Auftrags. Es handelt sich um eine Ausdünnung des in der Gesamtbetrachtung ohnehin schon lächerlich geringen Angebots in den Bereichen (lokaler) Berichterstattung, Kultur, Hintergrundinformation, Bildung und Dokumentation bzw. von Formaten für Kinder/junge Menschen/jüngere Erwachsene, das einen Beitrag leistet zur differenzierten Wahrnehmung von politischen und Alltagsphänomenen und gegenüber den wachsenden Problemen einseitiger Wahrnehmung und Kommunikation, Rezeption und Verbreitung von Falschnachrichten, Gefühls- und Sprachverrohung, Fehlen der grundlegenden Kenntnisse über bzw. Ablehnung von demokratischer Grundordnung, des Wirtschaftssystems, von Pluralismus und kultureller Vielfalt.



„Die hierfür jeweils aufgewandten Ressourcen werden künftig in weniger Angeboten gebündelt.“ bzw. die Einrichtung der geplanten sog. „Schwerpunktangebote“ und „Leuchttürme“ bedeutet nichts anderes als einen Verlust an Informationsvielfalt und eine weitere Einschränkung der Angebote für eine ausgewogene Meinungsbildung nicht nur aber insbesondere jüngerer Mediennutzer. In diesem Zusammenhang ist meines Erachtens auch das Gebot der „Verbots der Presseähnlichkeit“ im Zeitalter crossmedialer Mediennutzung überholt bzw. kontraproduktiv im Sinne des § 26!



Statt der hier geplanten Einschränkung fordere ich einen Ausbau des hier bestehenden Angebots ggf. zu Lasten von Unterhaltungsformaten, die meines Erachtens i.d.R. keinen substantiellen Betrag zu Information und Meinungsbildung haben!



Insbesondere ist die geplante Verringerung des Angebots unverständlich, da eine Kostenersparnis nicht zu erwarten ist: „Die Selbstkosten der Partner- und Spartenprogramme beinhalten zum einen Kosten, die nur langfristig abbaubar sind. Zum anderen sind in den Selbstkosten fixe Gemeinkosten enthalten, die als Umlagen verrechnet werden und nicht proportional abbaubar sind. Ein konkretes Einsparpo- tenzial für den Zeitraum 2025 bis 2028 lässt sich daher für die Einstellung von Partner- oder Spartenprogrammen auf Grundlage der vorliegenden Zahlen nicht benennen.“ (Sonderbericht der KEF

zu finanziellen Auswirkungen möglicher Ansätze zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vom 27. September 2024).



Die von der KEF beanstandete (ausser- /übertarifliche) Vergütungsstruktur und damit verbundene Kosten in der betrieblichen Altersvorsorge, insbesondere bei westdeutschen Sendeanstalten, die Selbstbedienungsmentalität einzelner Akteure (z.B. Patricia Schlesinger) bzw. von Stakeholdern, die aus Rundfunkbeiträgen erhebliche Einnahmen mit privatwirtschaftlich betriebenen Produktionsfirmen im Zusammenhang mit ihrem Anstellungsverhältnis im ÖRR erzielen sowie Ausgaben für Sendeformate im Bereich der Unterhaltung und Sportübertragung (in Konkurrenz mit privatwirtschaftlichem Rundfunk), die der Meinungsbildung keinerlei Mehrwert bieten, dabei aber hohe (externe) Kosten entstehen lassen und darüber hinaus die besten Sendezeiten besetzen sowie die Schaffung weitere Postionen und Gremien mit übertariflicher Entlohnung/Honorierung halte ich für wesentlich problematischer in der Gesamtbetrachtung der Kosten.



Die Ausdünnung des Angebots in den Bereichen Kultur, Information/Nachrichten/Ereignisberichterstattung, Bildung und Dokumentation sowie Angebote für Kinder/Junge Menschen/jüngere Erwachsene erscheint in diesem Zusammenhang als Ablenkungsmanöver!



Mit freundlichen Grüßen Achim Hatzius
Achim Höfner Zuerst vielen Dank, dass ich Anmerkungen einbringen kann.

1. Die Vielfalt der Informationen und Beiträge für Kunst-und Kultur sollte erhalten bleiben.

2. Das Gleiche wäre aus meiner Sicht erforderlich für:

- Demokratie / Parlament

- EU und weltw./intern. Politik

- Wissenschaft/Forschung

- Gesundheit/Medizin
Achim Hubert Sehr geehrte Damen und Herren,



wie meine Frau und ich hören, scheint es Pläne zu geben, den Sender 3sat abzuschalten. Der Sender 3sat ist einer der wenigen TV Programme im ÖRR, den wir regelmäßig und mit großer Freude uns ansehen, insbesondere die Kulturzeit und die Satire-Sendungen. Wir schätzen sehr die Programmgestaltung des Senders und würden ihn sehr vermissen. Bitte überlegen Sie sich sehr gut, ob Sie 3sat wirklich zur Disposition stellen wollen. Das ist Qualitätsfernsehen, für das wir gerne unseren Rundfunkbeitrag bezahlen.



Mit freundlichen Grüßen

Achim Hubert, Frankfurt a.M.



PS: Ich empfehle Ihnen, die Einwilligung zum Datenschutz auf diesem Kontaktformular durch Prof. Kugelmann von der Rheinland-Pfälzischen Datenschutzaufsicht überprüfen lassen. M.E. ist es völlig ausreichend den Link zur Datenschutzerklärung anzugeben. Das Häkchen ist überflüssig.
Achim Lubetz Arte und 3SAT sind grundverschieden und unverzichtbar für unsere demokratische Rundfunkkultur. Beide TV-Sender bieten ein umfangreiches Kulturangebot, welches kulturelle Neuentdeckungen erst ermöglicht und auf das ich auf keinen Fall verzichten möchte.

3SAT in Arte zu integrieren würde für beide Sender eine empfindliche Reduzierung ihres hochwertigen Angebots bedeuten.
Achim Peters Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es unverantwortlich und unverständlich, warum der gut funktionierende ÖRR sich auf Grundlage eines Reformvorschlages von Nicht Fachleuten verändern soll.

Nicht nur, dass man bereits heute den privaten Anbietern das Fernsehen überlässt möchte man aus meiner Sicht jetzt noch die redaktionelle Einschränkung ihrer Online Berichterstattung erreichen.

Bitte kämpfen Sie darum, dass die Angebote wie bisher bestehen bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Achim Peters
Achim Teipelke Eine Zusammenlegung der Sender Arte und 3 Sat- wie sie im aktuellen Entwurf des Rahmenvertrages vorgeschlagen wird- halt ich für völlig abwegig. Denn beide Sender haben ein ganz eigenständiges Programmprofil und ein sehr eigenständiges Publikum. Arte ist eine Einzigartige Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich und dienst der Verständigung der zentralen Mittelmächte Europas mit seiner herausragenden Kultur. 3 Sat ist darüber ein grenzüberschreitendes Programm deutschsprachiger Sozial- und Kulturräume mit ebenfalls ganz eigenständiger Qualität und übertrifft die Einzelleistungen der Hauptsender wie bsp ARD und ZDF , SFR oder ÖRF. Ich appelliere daher an die Verantwortlichen diese Kulturschätze mit ihren jeweils spezifischen Eigenheiten im SInne einer kulturellen und sozialräumlich diversen und auch sprachräumlichen Verschiedenheit durch den Erhalt als eigenständige Programme gebührend Wert zu schätzen.
Achim Werwie Wenn ich lese, dass Spartensender wie 3Sat, arte oder auch Phoenix zusammengelegt werden sollen, denke ich : fällt der Kommission nichts Besseres ein als an den Highlights der Öffentlich Rechtlichen rumzuschrauben?

3Sat soll doch bitte seinen eigenen Charakter ( Kulturzeit, Nano....) behalten und auf jeden Fall auch arte: das deutsch-französische Flair ist schon etwas Besonderes: bitte keine Verwässerungen.



In dem Sinne, Achim Werwie
Achim Wieger SAT 3 ist die einzige tagesaktuelle Sendung im Fernsehen, die Qualität hat und vermittelt. SAT 3 mit Arte zu ersetzen wäre ein massiver Verlust für Deutschlands TV Angebote. Ich sage entschieden nein zu einem derartigen Vorhaben.
Ada Zapperi Zucker Die Sendervielfalt soll unbedingt erhalten bleiben, insbesondere 3Sat und arte sind zu wichtig und unterschiedlich um miteinander verschmolzen zu werden.

Auch Bayern Klassik sollte unbedingt erhalten bleiben.
Adelhaid Fadler Ich bin gegen eine Zusammenlegung der beiden Fernsehprogramme „Arte“ und

3sat. Jedes der beiden Programme bietet in qualitativ hochwertiger Form

Reportagen, Berichte und Filme, wobei ARTE einen ausgezeichneten Bezug zu Frankreich wie auch 3sat zu unserem Nachbarland Österreich.

Meistens sehe ich am Abend oder am Wochenende eines der beiden Programme.
Adelheid Ulrike Wedenig Mein Tätigkeitsprofil in der Allgemeinmedizin verlangt dauerhaft wissenschaftlich fundierte Basisaufklärung in der Allgemeinbevölkerung zur Hebung der intrinsic Motivation bei unterschiedlichen Behandlungsstrategien. Ohne den Wissenschaftsjournalismus zum Beispiel über NANO, Scrobel u.ä. würde ich an der ungefilterten Informationsflut der Medienvielfalt kläglich scheitern. Den Wissenschaftjournalismus benötige ich um Basiserklärungen zum Erreichen von Gesundheitskomptenz im Patientenklientel zu finden.

Nichtsdestotrotz möchte ich auf die internationalen Nachrichten verzichten und auf das Europajournal. Auch dies dient der geistigen Fitness.

Fazit: Ich plädiere für eine gerechte und vertraglich abgesicherte Aufteilung der beiden unterschiedlichen Medien von ARTE und 3SAT inklusive NANO und Scrobel.

Dabei könnte ich mir vorstellen auf sogenannte ARTE Komödien (mittwochs) sogar zu verzichten, zu gunsten von NANO und Scrobel u.ä.

Besten Dank für das HÖREN UND AKZEPTIEREN meiner STIMME!
Adeline Schlag Das Einschränken der Sportrechte ist sinnvoll. Die Gebühren dürfen nicht weiter steigen, nur weil der Sport so stark kommerziailisiert wird.

Auch das Zusammenlegen der Kultur- und Nachrichtensender ist sinnvoll. Diese Sparten benötigen sicher keine differenzierten Berichte und Sendungsformate. Allerdings halte ich das Zusammenlegen von KIKA und den Jugendsendern für fragwürdig. Die Unabhängigkeit der Sender bei einer der wichtigsten Herausforderungen unserer Gesellschaft könnte essentiell sein! Es muss ein ganz klarer Auftrag der Sender für jüngere Zielgruppen darin bestehen, die jungen Menschen wieder von fatalen,antidemokratischen Social Media Kanälen fernzuhalten. Die Angebote müssen die Kinder und Jugendliche früh in Medienkompetenzen erziehen und sie über neue (und demokratische) Wege erreichen.

Des Weiteren halte ich die noch starke Trennung der beiden großen Sender ARD/ZDF für eine wichtige Absicherung unserer Demokratie. Wenn alles zusammengelegt wird und "aus einer Federführung" kommt, dann kann den Öffis von AfD und Co. noch leichter vorgeworfen werden, dass sie Systemmedien sind. Und sie könnten tatsächlich leichter manipuliert werden. Es fehlt das Korrektiv und die zweite Meinung - buchstäblich! Ich habe Angst vor den Rechtspopulisten und ihren Plänen, sie könnten ein konsolidiertes System leichter angreifen. Ich wünsche mir, dass wir uns im Sinne der 4. Säule der Demokratie den hochwertigen Journalismus der großen Sender bewahren. Um ggf. trotzdem Kosten zu sparen, sollte aber darüber nachgedacht werden, Berichterstattungen zu Großevents wie Olympia und Fußball EM nicht redundant aufbauen zu müssen und das im Wechsel zu vergeben. Das gleichzeitige Senden von den gleichen Events sollte ausgeschlossen werden. Außerdem könnte man den Sendern, unabhängig von den erwähnten weiterhin getrennten Nachrichten-Strukturen, ggf einen thematischen Fokus-Schwerpunkt geben. Zum Beispiel - ARD: Politik, Klima, Bildung und ZDF: Wirtschaft, Kultur, Sport und die Unterhaltungsprogramme orientieren sich dann mehr an diesen Achsen. So braucht es nicht so viele ähnliche Formate auf beiden Seiten und es entstehen Spezialisierungen und hohe Expertise.
Aden Guten Morgen, wiedermal wird versucht über angebliche Sparmaßnahmen/ Verbesserungen die freie Meinungsfreiheit zu beschränken.

Es wäre von Vorteil, wenn die Politik sich endlich um tatsächliche und durchaus ausreichend vorhandene Probleme kümmern würde.
Adriaan K In Zeiten wo Desinformation, Fake News und rechte Hetze unsere Demokratie bedrohen, ist die unabhängige Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien insbesondere auf Social Media ein essentieller Eckpfeiler der neutralen politischen Berichterstattung. Diese zu begrenzen wäre meiner Meinung nach ein fataler Fehler und spielt dem Populismus in die Hände.
Adrian Herbert Mentschel Prinzipiell sind vielerlei gut Ansätze vorhanden.

Mir persönlich schlägt die angesetzte Integration von 3sat in Arte jedoch etwas auf.

Denn 3sat hat durch die Zusammenarbeit von Österreich, der Schweiz und Deutschland einen eher deutschkulturellen Ankerpunkt, während bei Arte der Fokus auf die deutsch-französische Gemeinschaft gesetzt wird.

Führte man beide Anstalten zusammen, so befürchte ich, dass darunter zumindest einer, wenn nicht gar beide der kluturellen Fokusse Abstriche machen müssten.

Infolgedessen wäre es mir lieber, dass 3sat weiterhin für eher für den deutschen Kluturraum im internationalen Raum zuständig wäre und Arte, welches z.T. ja auch über weitere internationale Kulturangebote, wie auch bspw. bzgl. Spanien etc., den Fokus auf kulturraumübergreifende Angebote setzt.



P.S. ARTE = <3
Adrian Kretschmer 3Sat und ARTE müssen 2 selbständige TV Sender bleiben





Eine Zusammenlegung lehne ich ab



Ihr Adrian kretschmer
ADRIAN RAU 3SAT muss erhalten bleiben. Punkt!
Afra Elgaß Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin besorgt, wenn der neue Rundfunkstaatsvertrag in Kraft tritt, und die Sender ARTE und 3sat zusammengefasst werden, dass die Vielfalt extrem eingeschränkt wird. 3sat ist ein Wissenssender, den ich sehr schätze und für mich keine bessere Wissenssendung als NANO in der ganzen Fernsehlandschaft gibt, während ARTE gute Kultursendungen hat. Ich finde beide Sender kann man nicht zusammenfassen.

Es sind die Sender die Wissen vermitteln, die nicht verzichtbar sind.



Mit freundlichen Grüßen



Afra Elgaß
Agnes Conrad Mit ist sehr wohl bekannt, dass alle "kulturellen" Dinge freiwillige soziale Leistungen sind, wie etwa Öffentliche Büchereien in Kommunen. Und ich bin dankbar, dass bislang die Freiwilligkeit anhält trotz mehr als leerer Kassen.



Da ich wie viele Ältere nur eine kleine Rente habe, ist die Jahresgebühr an die GEZ immer ein großer Betrag, den ich aber gern zahle, solange meine kulturellen Bedürfnisse damit befriedigt werden. Ich höre seit der Kindheit Radio und das fast den ganzen Tag, die TV-Angebote nutze ich eher wenig und wenn, dann die ÖR-Sender, darunter eben 3Sat.



Auch arte ist mir wichtig. Aber ich lehne eine Übernahme von 3Sat durch arte ab - bei Übernahmen gehen immer die wichtigsten Dinge verloren, weil der Übernehmende natürlich seine wichtigsten Dinge oben an stellt.



Bitte lassen Sie 3Sat bestehen.
Agnes Pflueger Sehr geehrte Damen und Herren,



angesichts der politisch brisanten Verhältnisse in Deutschland, die bei jeder Landtagswahl deutlich zu Tage treten, halte ich ein Zusammenstreichen der Kultur- und Wissenschaftsprogramme für einen schwerwiegenden Fehler. Serien und sonstige leichte Berieselung können gerne reduziert werden, aber auf gar keinen Fall wertvoller, gut recherchierter Wissenschaftsjournalismus. Meine Fernsehprogramme finde ich auf arte, 3sat, phoenix und zdf info sowie allen dritten Programmen der Länder. Davon möchte ich wirklich keines missen. Sie alle ermöglichen eine höchst abwechslungsreiche Form der Information. Dazu kann ich nur mein Lob ausprechen und ausdrücklich vor Sparmaßnahmen an einer eindeutig falschen Stelle warnen!



Hoffnungsvolle Grüße,

Agnes Pflüger
Agnes Stein Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich protestiere vehement gegen das Zusammenführen von 3SAT und ARTE.

Als kultrinterresierte und Pflichtbeitrag zahlende Bürgerin schaue ich fast ausschließlich diese beiden Sendungen mit unterschiedlichen Themenbereichen und Herangehensweisen. Nur diese beiden Sender machen die TV- Landschaft Deutschlands einer Kulturnation würdig! (Als Ungarin schätze ich diesen Schatz besonders!)

Ich fordere Sie auf, beide Sendungen zu erhalten!

Alternativ schlage ich vor ARD und ZDF zu fusionieren oder einige der zahlreichen Ländersendungen zusammenzuführen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen Agnes Stein 28199 Bremen
Ahmed Özlem Reformieren durch Komplettanschaffung. Zumindest Wegfall der Zwangsgebühren. Sofort!
AK_Hevonen - The Autistic Art Of Life Hallo. Bin Radiohörer, durch ÖR gebildet da keine Familie und aus Armut, und würde, was ich früher habe lernen können, heute nicht mehr erreichen, so klar ist das einfach. LEIDER.



Erstens - bitte WDR 5 in Ruhe lassen. Einer der wenigen standhaft niveauvollen ÖR Sender, die sich noch immer bemühen, nicht nur nur zu achtzig Prozent auf Wiederholungen zu bestehen.



Zweitens - wie wäre es damit, weniger Geld dem DFB / der FIFA in den Rachen zu werfen?

Nein, ich habe nichts gegen Fussball. Aber - die zunehmende Übetragung so gut wie überall, plus komplette Ausstrahlung von Spielen in eigentlichen Nachrichtensendern ist mittlwerweile UNERTRÄGLICH.



Wenn wollen Sie damit erreichen? Die Fans bezahlen und schauen sich die Spiele gleich im Gebührenpflichtigen Programm an. Uns aneren plagt es nur, und zwar sehr. Des weiteren wäre da die Anzahl der Reporter. Müssen es immer so viele sein? Beim gleichen Spiel viere? Wirklich?? Nur weil Sender sich nicht einigen können? ich habe schon Interviews gegeben und da wurde uns vom HR die Studionutzung verweigert, insofern ist mir das interne Gezicke nicht unbekannt...



Drittens - Weniger Geld für die Spitze. Es kann doch nicht sein, dass es kaum noch festangestellte Journalisten, stattdessen unsicher verankerte Freie gibt. Beim ÖR! Ich bitte Sie!!

Mittlerweile erfahre ich mehr von dem, was ich wissen will, in dem ich PBS auf YouTube schaue und schon seit 20 Jahren NPR höre. Das ist sehr traurig.



Viertens - für das Zusammenlegen der vielen Info Sender bin ich schon seit langem. Es wird über all eh das gleiche gesendet. Da kann man auch vier Infosender mit dreimal täglichen Regio-Einblendungen machen. Und BITTE tut ewas am Info-Nachtprogramm, für Menschen mit Insomnia ist es wirklich furchtbar drei Stunden hintereinander das exakt selber zu hören zu bekommen. Die Welt ist SOOOOOOO gross, da passiert bestimmt mehr. Und Podcast, in denen sich zwei Selbstdarsteller für 25 Minuten sich wiederholnde Aussagen hin und her werfen, nur um die Zeit tot zu schlagen benötigen wir auch nicht wirklich. Diese Worte sind sehr hart, ich weiss, leider aber wahr. Wie gesagt, ich bin seit über zwanzig Jahren dabei und habe den Abgang erleben müssen.



Und - Mehr aus dem Blickpunkt der Mittelschicht heraus, OHNE immer nur Klischee-Armut darzustellen (ungebildet, alleinerziehend, Suchtkrank etc, wobei diese Gruppen NICHT ausgeschlossen werden sollen. Wir aber müssen dazu, dringend). Gerade für uns Menschen mit Behinderungen in Armut ist die Darstellung in den Medien (aller, auch global) sehr leidlich und beeinträctigt unsere öffentliche Wahrnemung negativ, auch die Hilfezugänge. Ärzte, Richter, Hilgegruppen, Menschen die dank finaziell sicherer Herkunft Dinge bewegen können usw sind auch nur Menschen und sehen nur das. was ihnen Medien zeigen. Ich fange besser nicht mit dem Thema an...



Viele Grüsse, Danke für diese Möglichkeit, und Entschuldigung für eventuelle Schreibfehler, ich habe mit dieser hübschen, aber für diese Nutzung eher ungeeigneten Schrift Schwierigkeit.
Alain Fux Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat ist ein einzigartiger Fernsehsender, der ein Kernstück der deutschsprachigen Kultur darstellt. Eine Verschmelzung mit Arte ist keine gute Idee, denn Arte verfolgt ganz andere Ziele.

Sie dürfen nicht zulassen, dass ein so wertvolles Kulturgut untergeht.

Beste Grüße

Alain Fux
Albert Jankowski Der 3SAT-Sender ist einer der wenigen informativen Sender, der Genres „Natur, Wissenschaft, Medizin, Dokumentationen“ und gehört zu den Sendern, die bei mir höchste Priorität haben. Erstklassig recherchierte Reportagen, gut erklärt! Gratulation! „Nano“ ist ein Beispiel hierfür. Es wäre sehr schade, wenn derartige Sendungen künftig entliefen. Ich sehe dies auch als vorrangige Aufgabe der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten. Geld lässt sich bei den Sportsendungen noch sparen (warum so viele Reporter und Experten) . Gesunden Menschenverstand walten lassen.
Albert Pfaff Ich bin total gegen die Zusammenlegung von 3SAT mit Arte, nur aus angeblichem Sparzwang. Das sind die wenigen Sender, in welchen man noch gehaltvolle Informationen erhält. Ich schaue z. B. fast täglich die "nano-Sendung". Wo soll ich künftig diese hochinteressanten Informationen herbekommen? Streichen Sie lkieber die vielen Talk- und Quiz-Shows, die fast täglich in fast allen Programmen gesendeten Krimis und vor allem besteht bei den Sportübertragungen ein gtroßes Sparpotenzial.

Auch bei den Radioprogrammen mit viel Werbung und sinnentleerter Unterhaltung gibt es ein großes Potenzial zum Sparen.

Ich höre seit langer Zeit täglich nur noch SWR-Kultur und DLF-Radio. Der Rest, wovon ich selten einen Wissen-/Informationsgewinn oder gute Unterhaltung habe, geht mir auf die Nerven!

Bitte sorgen Sie unbedingt dafür, dass die Öffentlich Rechtlichen Sender weiterhing ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen (können).

Übrigens gehöre ich nicht zu dem Teil der Bevölkerung, denen die Rundfunkgebühr zu teuer sind, aber für andere Arten der Unterhaltung, ohne lange zu überlegen, viel Geld rausschmeißen.
Albert Pfeiffer Bisher wurde nicht wirklich öffentlich über die Reform des öffentlichen Rundfunks diskutiert.

Das Angebot, dass die Menschen sich dazu äußern können, war meist nur eine kurze Meldung.

Wo und wie man sich dazu äußern kann: Fehlanzeige!

Skandalös, dass heute am 11.10.24 die letzte Möglichkeit besteht eine Stellungnahme dazu abzugeben.

Dies auch nur eine kurze Meldung im DLF.

Eine wirklich Beteiligung der Öffentlichkeit erreicht man so nicht und ist wohl auch nicht gewünscht.



Eine "Reform", die einfach nur Sender streicht, so wie 3Sat ist nur eine Verschlechterung des Angebots. Dafür wohl immer mehr unsinnige Privatsender. Eine Stärkung der Demokratie erreicht man so nicht. Das ist es ja, was die AFD möchte: Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Natürlich ist nicht möglich den Rundfunkbeitrag stabil zu halten, wenn sonst alles teurer wird. Ein stabiler Beitrag bedeutet letztlich eine Aushöhlung und Schwächung des ÖRR.



Diesen Weg sollten sie auf keinen Fall weiterverfolgen!
Albicker Thomas Große Bitte dass die 3sat Sendungen Kulturzeit und Nano ungekürzt fortbestehen !!!



Da Stecken fůr mich und meine Familie hohe Qualität
Aleksandra Jakovleski Um Himmels willen, nicht 'Online first' streichen. Die Bürger werden nicht mehr TV schauen, nur um die neuesten Nachrichten zu erhalten. Des weiteren, da Nachrichten im ARD/ZDF ja fest geschriebene Zeiten haben, werden die öffentlichen Sender also stets hinterher hinken. Ich bin pro 'Online First', pro pro pro. Ich liebe die ZDF App im besonderen, viele Dokus, Hintergründe, Umwelt usw.
Aleksandra Novakovic Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkomission,



Mit großer Besorgnis habe ich die Nachrichten über die Reformpläne gehört!!! Ich habe große Angst, dass den Bürgern ihr Recht auf die Versorgung durch professionell aufbereitete, vielfältige, fundierte und evidenzbasierte Information, sowie auf Diskurse und die Vermittlung vielfältiger Perspektiven genommen wird, indem die Pflicht des Staates hierfür nicht hinreichend erfüllt werden wird. Sowieso stellen Sender wie arte und 3sat eine Minderheit im öffentliche-rechtlichen Fernsehen dar. Wissenschaftsbeiträge und Kulturbeiträge sind aus meiner Sicht jetzt schon unterrepräsentiert. Ich finde es nicht gut, diese zusammenzulegen. Ich schätze den Sender 3Sat dabei mehr Wert als arte, da ich die Beiträge sachlicher, informativer, detaillierter und nicht aufgebauscht finde, was A zu einer nicht manipulierten subjektiven Meinungsbildung beiträgt und B nicht dauerreizüberflutend wirkt, sowohl emotional als auch visuell, wie akustisch. Auf 3Sat kann man noch sehr hochwertige Dokus finden. Ich weiß nicht, was politisch noch möglich ist, um dies abzuwenden. Bitte nutzen Sie alle Möglichkeiten!!



Mit freundlichen Grüßen,

Aleksandra Novakovic
Alessandra Beck Sehr geehrte Damen und Herren,



wir brauchen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und damit eine seriöse Berichterstattung mehr denn je. Ich bin froh darüber kompetenten Journalistinnen und Journalisten mein Vertrauen schenken zu können.



Bedauernswert finde ich allerdings die folgende Tatsache:

Seit über einem Jahr bitten Personen unterschiedlichen Alters, Geschlecht und Herkunft in ARD und ZDF Foren um einen Spielfilm/eine Serie und um eine Dokumentation über die gesamte Zeit der Coronapandemie. Siehe dazu: "Charité Staffel 4" die vielen Kommentare, "Hirschhausen-was von Corona übrig bleibt", auch hier die vielen Kommentare, im MDR-Chat die Kommentare, im Coronaarchiv Hamburg die vielen Beiträge und bei ZDF Pur "Was dich glücklich macht" auch hier die vielen Kommentare. Bis vor einigen Monaten gab es im ZDF für Kinder ein Forum: "Corona-so verlief die Pandemie". Hier schrieben unzählige Kinder ihre Bitten nach einem Spielfilm und einer Dokumentation über die gesamte Coronapandemie hinein.

Doch leider werden alle Bitten und Wünsche von der ARD und dem ZDF ignoriert. Das kann ich leider nicht nachvollziehen. Unzählige Personen, von denen die ARD und das ZDF monatlich die Rundfunkbeiträge bekommt, bitten nur um einen Film/eine Serie und eine Dokumentation über die geschichtlichen Ereignisse der Coronapandemie, jedoch geschieht nichts. Das muss sich ändern.

Ich wünsche viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Alessandra Beck
Alex Schulz Moin!



Leute, wenn ihr Geld sparen wollt, verschwendet euer Geld nicht für Fußball. Es kann nicht sein, dass in den tagesthemen teilweise mehr als die Hälfte nur Fußball ist. Die Leute die Fußball interessiert haben eh ein Abo. Sky, DAZN, Kicker oder was weiß ich.

Ich bin Metalfan und bekomme auch nicht täglich die neuesten Metal News. Das ist einseitig, extrem unfair Menschen gegenüber die dieses korrupte Fußballsystem ablehnen und einfach nichtmehr zeitgemäß.

Fußball hat keinen Nachrichtenwert! Also wirklich null.

Besonders dann, wenn man wie ich nur über Youtube die Tagesschau etc. schaut, sind die Sportparts sogar noch ohne Bild.

Für wen oder was soll das in irgendeiner Art einen Wert haben?



Ich bitte euch. Ich bin froh, dass es euch gibt. Aber dies eGeschichte ist so lächerlich doof von euch.

Die Begründung von Herrn Gniffke, die man im Interview mit Tilo Jung hören konnte, ist mehr als lächerlich und realitätsfern.

Bitte rafft euch, spart das Geld beim Sport und bringt weiter gute Nachrichten. Bitte!
Alexa Brückl Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte dringend, von der Zusammenlegung der Sender ARTE und 3SAT abzusehen. Im deutschen Fernsehen (gesamt) ist man umzingelt von "Blöd"-Sendern, da sind Sender wie ARTE und 3SAT eine sehr große Bereicherung. Ich möchte sagen, dass unser Familien-Fernsehkonsum sich zu 50% auf die Sender ARTE und 3SAT verteilt. Eine Zusammenlegung würde einen sehr großen Verlust bedeuten.



Im Übrigen scheint mir das Einsparpotential (3SAT = 0,02 €) als so gering, dass es für mich auch aus Einspargründen keinen Sinn macht. Ich hoffe nicht, dass eine solche Entscheidung auf persönlichen Vorlieben beruht.



Mit freundlichen Grüßen



Alexa Brückl
Alexander Albrecht Ich möchte das der öffentliche Rundfunk in Deutschland so bleibt wie er ist.
Alexander Broos 1) Bitte keine Zusammenlegung von arte und 3SAT. Die Ausrichtung von arte, den deutsch-französischen Kulturraum zu bedienen, was mittlerweile auch in weitere europäische Länder ausstrahlt, sowie 3SAT als deutschsprachiges Schwerpunktprogramm für D-A-CH-Südtirol ist m.E. nicht zur Deckung zu bringen.



2. Synergien schaffen durch EINE Mediathek/Streamingservice für ALLE Sender der ÖR



3. Loginmöglichkeit für Zahler vob Rundfunkgebühren, um weltweit Zugriff auf alle Inhalte des ÖR zu haben, ohne Geoblocking. Bin viel geschäftlich auf Reisen und möchte auch weltweit Zugriff auf deutsches Qualitätsfernsehen haben, wenn ich schon Beitrag zahlen muss (was ich mit zunehmendem Alter mehr und mehr gerne mache und mittlerweile durchaus positiv sehe)
Alexander Dr. FORTELNY Ich frage mich schon, warum Dinge, die sehr gut funktionieren, geändert werden sollen. Sowohl 3Sat als auch ARTE sind in sich extrem wertvolle Sender für die Gesellschaft und Medienlandschaft - Zusammenlegung bedeutet aber, das auf beiden Seiten viele Abstriche gemacht werden müssen - das wird ZWEIFELSOHNE mit einem QUALITÄTSVERLUST einhergehen (......das liegt wohl im allgemeinen Trend: es muss billiger sein - die Qualität hat Nachrang); noch dazu wo die Spektren der beiden Sender grundlegend (z-T. diametral) unterschiedlich sind werden einige, wichtige Facetten verschwinden müssen.

Lassen wir doch die Vielfalt/die Unterschiedlichkeit bestehen !!
Alexander Erdtmann Bitte achten Sie darauf, bei der Reform der Sendervielfalt, dass alle wissenschaftlichen Programme, wie z.B. auch Nano und so weiter, erhalten bleiben. Dies sind sehr wichtige Programme, die extrem wichtig sind, damit über wissenschaftliche Erkenntnisse aufgeklärt wird und nicht nur noch Fake News unserer Gesellschaft bestimmen.
Alexander Ghantus Sehr geehrte Damen und Herren,



lt. Reformstaatsvertrag vom 26.9.24 soll 3SAT in Arte integriert werden (oder auch nicht).

Das finde ich bedenklich. 3SAT ist ein Verbund von Österreich, Deutschland und der Schweiz, derweil Arte Deutschland und Frankreich verbindet.

Wenn nun die 3SAT-Integration in Arte misslingt, fallen Österreich und die Schweiz "hinten runter", was im Sinne einer europäischen Integration, insbesondere der Schweiz, schade ist. Bei 3SAT/Nano bleibt man im unklaren, aus welchem der drei Länder die Moderatoren kommen; sie sprechen adäquat für alle drei und das ist wunderbar!



Sicherlich sind verschiedene Allianzen denkbar. ZDFinfo kann mit Phoenix fusioniert werden und die Großstadt-Rundfunks mit den umliegenden Flächenländern. FUNK, ONE und NEO schaue ich nie und die Tagesschau muss nicht auf mehreren Kanälen gleichzeitig gesendet werden, sondern z.B. nur im Ersten. Auch ließe sich Tagesschau24 mit der Deutschen Welle kombinieren.



Entscheidend sind gute Mediatheken und Lifestreams mit Rückspulmöglichkeit, falls man zu spät zuschaltet, oder etwas noch einmal schauen möchte. In dieser Ecke würde ich mich zu 90% verorten, wobei hier leider viele Sportteile mit Sendeverbot belegt sind, selbst Olympia.





Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Alexander heinrich Guten Tag werte Rundfunkkommission.





Erschütternd musste ich die neusten Reformpläne zur Reformierung/Sanierung der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wahrnehmen. Das in diesem Bereich Einsparungen getätigt werden müssen, leuchtet ein und macht Sinn. Allerdings sollte umsichtig und achtsam mit den wenigen Angeboten umgegangen werden. Ich möchte hier insbesondere auf den Vorschlag zu Schließung des Senders 3Sat eingehen. 3Sat ist eine unverzichtbare Säule der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft und erfüllt eine einzigartige Bildungs- und Kulturmission, die kein anderer Sender in dieser Form erfüllt. Es ist für mich ganz persönlich seit mehr als 20 Jahren der einzige wirklich Leuchtturm-Sender, der ganz nebenbei die Integration im deutschsprachigen Raum fördert. Eine Abschaffung von 3sat würde nicht nur ein Loch in die mediale Vielfalt reißen, sondern auch den Zugang zu wichtigen kulturellen und wissenschaftlichen Inhalten drastisch reduzieren.



3sat stellt Kultur in den Mittelpunkt seines Programms, insbesondere durch Sendungen wie "Kulturzeit" und "Scobel". Diese Formate gehen weit über reine Berichterstattung hinaus und regen zu tiefergehenden Diskussionen über Kunst, Literatur, Philosophie und Gesellschaft an. Sie bieten ein kritisches Forum für die Auseinandersetzung mit aktuellen und historischen kulturellen Themen, das in einer Zeit von zunehmender Schnelllebigkeit und oberflächlicher Nachrichtenvermittlung unerlässlich ist.



Formate wie "nano" vermitteln auf verständliche Weise wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Forschung aus den Bereichen Medizin, Technik und Umwelt. Diese Sendungen tragen maßgeblich zur wissenschaftlichen Allgemeinbildung bei und sind besonders in einer Zeit, in der Wissenschaftsfeindlichkeit und Desinformation zunehmen, von unschätzbarem Wert.



3sat setzt einen klaren Schwerpunkt auf tiefgründige Dokumentationen, die sich mit ökologischen, historischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Ob es um Klimawandel, Naturschutz oder die Erkundung von Kulturen und Lebensweisen geht – 3sat bietet ein breites Spektrum an Bildungsinhalten, das Menschen hilft, die Welt besser zu verstehen. Die fundierten, oft investigativen Reportagen sensibilisieren das Publikum für komplexe globale Herausforderungen und fördern kritisches Denken.



Nachrichtenformate wie "ZIB" und "heute" liefern tagesaktuelle, umfassende Informationen zu relevanten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus. Diese Sendungen tragen zur Meinungsbildung bei und stärken die demokratische Willensbildung in einer pluralistischen Gesellschaft.



Die Abschaffung von 3sat würde den größtmöglichen Verlust an hochwertigem, öffentlich zugänglichem Wissen und Kultur in der deutschsprachigen Fernsehlandschaft bedeuten. Durch die besondere Verbindung von Kultur, Wissenschaft und kritischem Journalismus, die 3sat bietet, kommt der Sender in meinen als EINZIGER dem offiziellen Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten nach, der für die Zukunft und Gesundheit unserer Gesellschaft unabdingbar ist.



staatlich geprüfter Diplom-Lebensmittelchemiker

Alexander Heinrich
Alexander Henrich Guten Tag,



ich sehe die geplante Kürzung des Medienangebots sehr kritisch.



Ich persönliche nutze die Angebote des Senders 3Sat sehr umfangreich und finde die Angebote sehr informativ und spannend.

Ich hoffe dass es nicht zu den Kürzungen kommt.



Mit freundlichen Grüßen,

Alexander Henrich
Alexander Liebich Sehr geehrte Damen und Herren,



die Straffung der linearen Senderstrukturen im TV (Zusammenlegung von Spartensendern) ist in der Tat geboten.



Allerdings ist mit Blick auf die Trends der Digitalisierung sowie auf die entsprechenden Nutzungsgewohnheiten gerade jüngerer/mittlerer Altersgruppen eine Stärkung eben solcher digitalen Empfangs-/ Konsummöglichkeiten erfoderlich.



Und so ist es unverständlich, dass digitale Verbreitungswege beschnitten und zudem der Zugriff auf öffentlich-rechtlich produzierte Sendungen eingeschränkt werden soll. Gerade das Gegenteil - in meiner Vision die Schaffung eines "Deutschlandsarchivs" - wäre erforderlich: alle eigenproduzierten Inhalte sollten dauerhaft in den Mediatheken abrufbar und nicht gegen Bezahlung bei anderen Streamingdiensten (sh. ZDF select bei amazon) eingestellt sein.



Ferner sorge ich mich um die Programmvielfalt, deren Einschränkung die Zusammenlegung der Spartensender aufgrund weniger Sendezeit logischerweise zur Folge haben wird - ein weiterer Grund zur Stärkung der digitalen Verbreitungswege und eben nicht deren Beschränkung.



In diesem Sinne plädiere ich dafür, die veröffentlichten Positionen bzgl. der digitalen Verbreitung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu überdenken.



Mit besten Grüßen

Alexander Liebich
Alexander Mihlan Ich bin männlich, Ende 40, und nehme vom ÖRR in erster Linie das Morgenmagazin, das Online-Angebot des Hessischen Rundfunks und sehr eingeschränkt beim Auto fahren das Radio wahr. Dazu kommt noch der regelmäßige Konsum der ZDF-Mediathek und der Tagesschau-App. Etwa alle drei Wochen sehe ich im linearen Fernsehen die Tagesthemen. Eine Reduktion des Online-Angebotes oder eine Beschränkung auf einzelne Inhalte wie z.B. keine News mehr über hessische Fussballvereine etc., verzögerte oder verspätete Nachrichten undd die Konzentration auf das lineare Fernsehen/Radio würden den ÖRR zum größten Teil von meinem Radar nehmen. Ich sehe tatsächlich auch nicht ein, einen monatlichen Rundfunkbeitrag zu bezahlen für etwas, das mich aufgrund des geplanten großflächigen Rückzugs aus der digitalen Welt gezielt nicht mehr erreicht. Zudem sehe ich die große Gefahr, dass durch dieses Vorgehen die Vorherrschaft im Netz endgültig den privaten Angeboten wie "X" oder Facebook überlassen wird. Diese Plattformen werden mittlerweile dominiert bzw. sogar betrieben von politischen Extremisten, denen der Staat ohne eigene umfangreiche Anwesenheit nichts entgegenzusetzen hat.
Alexander Mlynski Guten Tag,

ich persönlich fände es extrem traurig, wenn von den einzigen beiden Kultursendern 3sat und arte nur noch einer bleiben sollte.

Ich bin begeisterter Zuschauer von nano, werbefreien heute-Nachrichten+Alpenwetter auf 3sat,von kulturzeit und vielen Spezialsendungen auf 3sat.

Ich hoffe sehr, dass insbesondere das herausragende und werbefreie Programm von 3sat erhalten bleibt.

Viele Grüße

Alexander Mlynski
Alexander Pacholik Ich sehe die vorgeschlagenen Maßnahmen sehr kritisch:



1. Am meinsten Nachvollziehbar ist eine Kostenreduzierung durch Zusammenlegung der IT- und Verwaltungsinfrstruktur. Insbesondere die Zusammenlegung der IT-technischen Infrastruktur der Mediatheken ist sinnvoll.



2. Die Ausdünnung und Zusammenlegung der Angebote wird nicht zu einer Stärkung der Qualität führen, das Gegenteil ist der Fall. In der Medienwelt ist Vielfalt und Gestaltungsspielraum ein Qualitätsmaß. Eine Ausdünnung des Angebots, vor allem in Hinblick auf Personalintensive Teile (Sprecherminuten, redaktionierte Inhalte), die eine Kernkompetenz der öffentlich-rechtlichen Sender, wird zu einer erheblichen Verringerung der Qualität führen. Es ist zweifelhaft, ob die öffentlich-rechtlichn Sendeanstalten ihrem Auftrag dann noch gerecht werden können.



3. Auslagerungen sind eine finanztechnische Trixerei, die ihre Versprechungen in den seltensten Fällen erfüllen.

Die Auslagerung in Tochtergesellschaften führt oft dazu, dass zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht, auch wenn dieser verborgen ist. Ggf. dient dieser Schritt dazu Personal aus einer Tarifbindung zu lösen. Kosten werden in Form von Dienstleistungen zurückgekauft. Insbesondere dient dies dazu, dass eigentliche Personalkosten dann als Dienstleistungskosten auftauchen und dadurch scheinbar das Personal reduziert wird und die Personalkosteneffizienz steigt. Eine Bilanztechnische Trixerei.



4. Gleiches trifft auf die Auslagerung von Immobilien zu. Fixkosten und Investitionen werden zusammen mit einer Immobilie an einen Inventor verkauft und anschließend zurückgemietet.

Auch hier findet eine Bilanztechnische Verschiebung der Kosten statt, allerdings ist mir kein Fall bekannt, bei dem dies zu einer tatsächlichen Kostenerspaarnis geführt hätte, eher im Gegenteil:

Der Investor benötigt eine planbare Rendite über den Vertragszeitraum, dies führt zu zusätzlichen Kosten. Verpflichungen werden nur im Minimalumfang erfüllt, die Immobilie wird kaputtgespaart und müssen im ANschluss aufwändig saniert werden.



Zusammenfassung:

- Einige wenige Vorschläge sind tatsächlich sinnvoll.

- Der Großteil führt zu einer geringeren Qualität, inbesondere Programmausdünnung und Personalabbau.

- Einige Vorschläge führt zu erhöhten Gesamtkosten, hier geht es um eine Verschleierung oder Finanztechnische Verschiebung der Kosten zum Nachteil der Allgemeinheit.
Alexander Riedel 3sat ist nicht nur ein wichtiger Kultursender für die deutsche Fernsehlandschaft - 3sat ermöglicht freies dokumantarisches Filmschaffen mit weltweiter Strahlkraft auf wichtigen internationalen Filmfestivals und auch im deutschsprachigen Kino - 3sat ist Kultur im Film!
Alexander Schirmer Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder,



ich wende mich heute an Sie, um meine tiefe Überzeugung für den Erhalt des Senders 3sat in seiner bisherigen Form auszudrücken. In Zeiten des medialen Wandels und zunehmender kommerzieller Konkurrenz ist es wichtiger denn je, dass öffentlich-rechtliche Sender wie 3sat ihre essenzielle Rolle in der deutschen Kulturlandschaft und Medienvielfalt weiter ausfüllen.



Besonders hervorheben möchte ich dabei die bedeutende Rolle, die 3sat in der Förderung des deutschen Dokumentarfilms sowie in der Unterstützung von Nachwuchstalenten spielt. Während kommerzielle Sender immer stärker auf massenkompatible Formate setzen, bleibt 3sat ein unverzichtbarer Raum für anspruchsvolle, differenzierte und tiefgründige Inhalte. Die Dokumentationen, die hier produziert und ausgestrahlt werden, beleuchten komplexe gesellschaftliche Themen, die im kommerziellen Fernsehen häufig keinen Platz finden. Diese Inhalte fördern das kritische Denken und stärken die demokratische Meinungsbildung, eine Aufgabe, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk von zentraler Bedeutung ist.



Darüber hinaus bietet 3sat jungen Filmschaffenden eine Plattform, die sie in dieser Form kaum woanders finden könnten. Die Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen und Festivals ermöglicht es Nachwuchstalenten, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Solche Förderungen sind für die kreative Landschaft Deutschlands unverzichtbar, da sie zur Vielfalt und Qualität des deutschen Filmschaffens beitragen. In einer Zeit, in der der Markt zunehmend von großen internationalen Plattformen dominiert wird, ist es umso wichtiger, dass auch junge deutsche Talente ihre Stimme finden und stärken können.



3sat ist nicht nur ein Sender, sondern eine Institution, die kontinuierlich zur Bereicherung der deutschen Kulturlandschaft beiträgt. Ein Einschnitt oder gar die Einschränkung dieses Angebots würde unweigerlich auch den Rückgang hochwertiger, unabhängiger und kulturell bedeutender Inhalte nach sich ziehen.



Ich bitte Sie daher eindringlich, sich für den Fortbestand von 3sat in seiner jetzigen Form einzusetzen. Eine Schwächung dieses einzigartigen Senders wäre ein Verlust, den wir als Gesellschaft nicht hinnehmen sollten.



Mit freundlichen Grüßen,

Alexander Schirmer
Alexander Schubert Hallo an das Team,



meine bevorzugten Sender, die ich täglich nutze sind Arte und 3sat. Das Angebot (insb. von Arte) ist interessant, niveauvoll und breit über viele Themenbereiche angelegt. In Diskussionen mit Freunden aus den USA u.a. verweise ich auf Arte als Referenz dafür, wie man gute Sendungen produzieren kann. Deutschland sollte sich dieses Angebot weiterhin "leisten", auch wenn die Zuschauerzahlen nicht so hoch sind wie bei Sendungen, die für die "breite Masse" ausgelegt sind.



Ich befürchte, dass dieses Angebot durch den neuen Staatsvertrag einen massiven Dämpfer bekommt und das hohe Niveau nicht gehalten werden kann. Das wäre nicht nur für mich und viele meiner Freunde bitter, sondern auch ein Armutszeugnis für den Kulturstandort Deutschland.



Viele Grüße

Alexander Schubert
Alexander und Helga Jursnik Sehr geehrte Damen und Herren,

als langjähriger Zuseher von 3sat (insbesondere Kulturzeit und viele Kabarett Sendungen) sind wir von den Plänen zur Zusammenlegung mit Arte entsetzt. In der Diskussion um das Öffentlich Rechtliche Fernsehen ist doch immer das entfernen vom Kernauftrag im Focus der Kritik gestanden. Wie man dann bei einer Reform darauf kommen kann, am meisten bei den Spartenspendern (hier auch Phoenix gemeint) die dem Kernauftrag am ehesten nahe kommen, einsparen zu wollen, ist für mich unerklärlich.

Wir appellieren daher an die Entscheidungsträger dem Kulturfernsehen weiter eine Chance zu geben und den Sendern 3sat und Phoenix ihren eigenständigen Sendeplatz weiter einzuräumen.



Mit freundlichen Grüßen

Alexander und Helga Jursnik
Alexander Valenta Sehr geehrte Damen und Herren,



sowohl Arte als auch 3Sat bieten ein Angebot, das ich bei den anderen öffentlich rechtlichen Sendern vermisse. Neben den unterschiedlichen Dokus und dem fast täglich konsumierten Wissenschaftsmagazin Nano schätze ich auch das Spielfilmangebot. Letzteres orientiert sich nicht am Mainstream, sondern es werden oft außergewöhnliche Spielfilme gezeigt, die auf anderen Sendern nie zu sehen sind. Unterschiedlich ist auch die Ausrichtung der Sender. Arte mit französischem Einschlag geht in eine andere Richtung als 3Sat. Dokus in Arte sind internationaler - oft mir französischem Bezug. In 3Sat liegt der Schwerpunkt ja im deutschen Sprachraum.

Sofern es zu einer Zusammenlegung dieser beiden Sender kommen sollte, erfolgt damit auch eine starke Reduktion des Angebots an anspruchsvollem Fernsehinhalt. In gleicher Sendezeit kann nicht der doppelte Inhalt unterbracht werden.
Alexander Wittekind Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



eine Zusammenlegung von 3sat und arte macht keinen Sinn, da:



1. Beide Sender völlig verschiedene Ursprünge und länderübergreifende Zusammenarbeit durchführen (auch im Sinne eines gemeinsamen Europa.

2. Die Begründung alle Inhalte seien in der Mediathek abrufbar zu kurz greift, da dies ein aktives Suchen seitens des Rezipienten voraussetzt. Kennt der Rezipient die Theme aber nicht (durch redaktionelle Auswahl im linearen Fernsehen) und werden diese nicht zum Rezipienten gepusht, bleiben wichtige Themen in einer Nische!

3. Gerade in der aktuellen Zeit kann Kultur helfen den Geist von Europa greifbar zu machen und Gemeinsamkeiten positiv zu besetzen. Weniger Spartenprogramme können zu einer Verstärkung des Nationalismus führen!



Vielen Dank



Mit freundlichen Grüßen

Alexander Wittekind
Alexander Maser Sehr geehrte Damen und Herren,



der aktuelle Vorschlag der Kultusminister der Bundesländer, der eine drastische Zusammenlegung öffentlich-rechtlicher Sender vorsieht, darunter die Eingliederung von 3sat in Arte, stellt aus meiner Sicht einen schwerwiegenden Fehler dar. Dieser Schritt gefährdet nicht nur die Vielfalt und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern auch die demokratische Meinungsbildung in Deutschland. Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie unter Druck steht, ist ein unabhängiger, vielfältiger Rundfunk, der objektiv und faktenbasiert berichtet, unverzichtbar.



Das starke Abschneiden der AfD in Ostdeutschland und der generelle Druck, dem unsere Demokratie zunehmend ausgesetzt ist, verdeutlichen, wie wichtig es ist, einen stabilen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu haben. Er gewährleistet, dass der politische Diskurs auf Fakten basiert und nicht von populistischen Strömungen oder privatwirtschaftlichen Interessen dominiert wird. Die Zusammenlegung von 3sat und Arte, sowie die Kürzung oder Streichung anderer Sender (z. B. Tagesschau24) und der damit verbundene Sparkurs würde die journalistische Vielfalt und Objektivität, die diese Sender bieten, erheblich schwächen.



Zudem führt eine Fusion in der Regel zu einer Verringerung der Qualität. Redaktionen werden zusammengelegt, die Inhalte standardisiert und die Vielfalt an Perspektiven schwindet. Gerade Sender wie 3sat, die sich durch ihren qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjournalismus und ihre tiefgehenden kulturellen Beiträge auszeichnen, dürfen nicht Opfer eines Sparprogramms werden. Wissenschaftsjournalismus, der eine neutrale und fundierte Berichterstattung über komplexe Themen bietet, ist in einer Zeit, in der Falschinformationen und vereinfachte Darstellungen zunehmen, wichtiger denn je. Durch die Zusammenlegung wird jedoch unweigerlich auch das wissenschaftliche und kulturelle Angebot leiden.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine Säule der Demokratie, die gerade in Krisenzeiten gestärkt werden muss, anstatt sie zu schwächen. Eine Pluralität von Meinungen und eine objektive Berichterstattung sind essenziell, um einen informierten und mündigen Bürger zu fördern. Durch die geplanten Einsparungen und die Fusionen droht der Verlust eben dieser Qualität, die uns als Gesellschaft zusammenhält.



Es muss daher oberste Priorität sein, die Unabhängigkeit und Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu bewahren und nicht leichtfertig ökonomischen Interessen unterzuordnen. Eine lebendige Demokratie braucht einen lebendigen öffentlichen-rechtlichen Rundfunk – und das bedeutet, dass wir Sender wie 3Sat und Arte und auch andere Sender des ORR, die fusioniert oder komplett gestrichen werden sollen, in ihrer jetzigen Form erhalten müssen.



Mit freundlichen Grüßen

Alexander Maser (Lehrer im Auslandsschuldienst)
Alexandra Burghardt Die Qualität des Fernsehprogramms hat sich in den letzten Jahren per se deutlich verschlechtert.

Quiz-Shows, Kochsendungen, „Reality Shows“ und trash-TV beherrschen das Programm.

Wenn jetzt auch noch anspruchsvollere Sendungen gekürzt und zusammengelegt werden, kommen wir dem Informations- und Bildungsauftrag des eh schon gebeutelten Landes noch weniger nach. Daher spreche ich mich ganz deutlich für die Beibehaltung von Sendungen/Radiobeiträgen und Onlineformaten zu wissenschaftlichen, kulturellen oder auch komplexeren Zusammenhänge n aus und gegen eine Reduzierung dieser Formate.
Alexandra Conscience Liebe Mitglieder der Kommission,



Eine Zusammenlegung von sat3 mit arte halte ich für weder zweckmäßig, noch inhaltlich für ratsam. Beide Programme haben unterschiedliche Schwerpunkte, sehr unterschiedliche Kooperationspartner. Im Wesentlichen sind beide Sender mit die für mich am " kritischten" berichten. Diese zusammenzuführen fände ich auch in Rahmen der Berichterstattung als Gefährung von demokratischer und kritischer Berichterstattung. Von ARD und ZDF halte ich das ZDF für vielseitiger. Ebenso bereichert der WDR Radiosender Cosmo eine unschlagbare Information zur internationalen Kulturszene. Deutschlandfunk Kultur ist ein weiterer Radiosender der großartige Arbeit leistet. Für alle diese Sender plädiere ich!
Alexandra Dugi Bei der angestrebten Reform handelt es sich um einen Kahlschlag im öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm. Eine Reduzierung auf nur fünf Spartenkanälen bedeutet eine Einschränkung der Vielfalt an Angeboten im Bereich Information, Kultur und Unterhaltung.



Besonders unverständlich ist die geplante Zusammenlegung der Kultursender arte und 3sat. Die beiden Sender bieten kulturelle und politische Bildung sowie Unterhaltung auf hohem Niveau.



In politisch und gesellschaftlich unruhigen Zeiten leisten sie wichtige Arbeit in politischer Bildung ( z. B. Kulturzeit auf 3sat).

Dabei hat jeder Sender ein eigenes Profil. Arte als deutsch-französischer Sender setzt seinen Schwerpunkt mittlerweile auf Europa. 3sat als einziges Gemeinschaftsprogramm im deutschsprachigen Raum bietet einen gemeinsamen Kulturraum für Deutschland, Österreich und der Schweiz.



Auf Grund von Staatsverträgen wird arte bestehen bleiben. 3sat soll in Arte aufgehen. Dies wäre ein unermesslicher Verlust.



3sat bietet



- Nachrichtensendungen aus Österreich (Zeit im Bild) und der Schweiz und damit die Möglichkeit politische Ereignisse aus

anderer Sicht zu sehen

- Sendungen zur politischen Bildung, allen voran die Sendung Kulturzeit

- Thementage zu politischen und gesellschaftlichen Themen mit hoher Relevanz

- Sendungen zu wissenschaftlichen Themen. Hier ist die Sendung nano hervorzuheben.

- eine Plattform für deutschsprachige Filme auch aus der Schweiz und Österreich sowie für deutschsprachiges Kabarett.

Dafür würde es bei einer Zusammenlegung mit arte keinen Raum mehr geben.



Ob die Zusammenlegung wirklich Geld einspart ist unklar. Sie würde aber einen unabsehbaren Schaden anrichten.



Auch die Streichung bzw. Zusammenlegung der Informationssender Phoenix, ZDF info und Tagesschau 24 bedeutet eine Reduzierung der politischen Information und Bildung. Gerade jetzt wo unsere Demokratie in Gefahr ist, sind diese Sendungen enorm wichtig. Sie sollten nicht nur in der Mediathek zu sehen sein, sondern auch im linearen Fernsehen.



Zum Schluss sei noch ZDF neo erwähnt. Hier finden sich mit den Neo originals tolle deutsche Serien, die auch junge Menschen ansprechen.



Meines Erachtens sollte die Reform den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk nicht kaputt sparen, sondern durch eine angemessene Gebührenerhöhung stärken. Man sollte nicht populistischen Kräften folgen, die sich als Anwälte der Gebührenzahler aufspielen, aber tatsächlich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schwächen wollen.
Alexandra Follert Guten Tag

ich schaue kein TV, sondern lese die Beiträge auf Online-Portalen. Es wäre für mich ein Unding, nicht morgens direkt auf Hessenschau.de / Spiegel oder ähnlichen Formaten die Nachrichten nicht lesen zu können um auf dem aktuellen Stand zu sein. Ich bin absolut gegen den zentraler Punkt des Reformentwurfes, die Beschränkung von Online-Texten, so dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Follert
Alexandra Kiefer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Besorgnis habe ich von den geplanten Kürzungen im Rahmen des Reformstaatsvertrags für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erfahren. Insbesondere die mögliche Streichung oder Zusammenlegung von 3sat mit Arte erscheint mir als drastischer Einschnitt in das kulturelle Angebot unseres Landes.



3sat ist seit seiner Gründung eine unverzichtbare Plattform für hochwertige Kultur- und Bildungsinhalte. Es bietet ein breites Spektrum an kulturellen Formaten, die in dieser Vielfalt und Tiefe von keinem anderen Sender im deutschsprachigen Raum abgedeckt werden. Durch die einzigartige länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz fördert 3sat den interkulturellen Dialog und stärkt das Verständnis für die kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Länder. Diese Zusammenarbeit unterscheidet sich in ihrer Form und Ausrichtung deutlich von der Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland bei Arte.



Während Arte seinen Schwerpunkt stärker auf europäische und internationale Kunst und Kultur legt, fokussiert sich 3sat verstärkt auf die kulturellen Besonderheiten des deutschsprachigen Raums und bietet dabei einen differenzierten Blick auf regionale, nationale und internationale kulturelle Entwicklungen. Diese Vielfalt und regionale Verwurzelung wären im Falle einer Zusammenlegung nicht nur gefährdet, sondern könnten gänzlich verloren gehen. Beide Sender erfüllen unterschiedliche, aber gleichsam wichtige kulturelle Aufgaben und sollten daher in ihrer Eigenständigkeit erhalten bleiben.



Die von der Reform bedrohten Inhalte sind nicht nur für kulturinteressierte Menschen von Bedeutung, sondern auch für die kulturelle Bildung der breiten Öffentlichkeit. Viele Sendungen auf 3sat leisten einen erheblichen Beitrag zur Vermittlung von Kunst, Musik, Theater und Literatur – und das auf eine Weise, die im deutschsprachigen Raum fest verankert ist. Gerade diese regionale kulturelle Vielfalt trägt maßgeblich dazu bei, das kulturelle Erbe zu bewahren und zugleich Raum für neue, kritische Diskurse zu schaffen.



In Zeiten, in denen rechtspopulistische und extremistische Gruppen gezielt Desinformationen streuen, ist ein starker, unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk unerlässlich. Die Kürzungen im Kultur- und Bildungsbereich, wie sie mit der möglichen Schließung von 3sat und ähnlichen Sendern verbunden wären, stellen eine Gefahr für die Meinungsvielfalt und die demokratische Diskussionskultur dar. Eine Einschränkung des Kulturangebots könnte dazu führen, dass gerade die Inhalte verloren gehen, die langfristig zur Aufklärung, Reflexion und gesellschaftlichen Verständigung beitragen.



Ich appelliere daher dringend an die Entscheidungsträger, die Kürzungen im Bereich von Kultur- und Bildungsformaten noch einmal zu überdenken. Der Erhalt von 3sat in seiner jetzigen Form ist nicht nur ein Beitrag zum Schutz unserer kulturellen Vielfalt und zur Förderung des länderübergreifenden Austauschs, sondern auch ein Zeichen für das Engagement in eine zukunftsorientierte, aufgeklärte Gesellschaft.



Mit freundlichen Grüßen,

Alexandra Kiefer
Alexandra Kleber Ohne 3sat - ohne mich!
Alexandra Lenzen Die Ankündigung, dass das Angebot an öffentlich-rechtlichen Sendern stark gekürzt werden soll, macht mich - gelinde gesagt - fassungslos. BITTE NICHT!!! Mir sind die Gründe auch nicht ganz klar, außer vielleicht Kosten-Einsparung und dass das Publikum allmählich ausstirbt (ich bin aber z. B. "erst" 55). Das Gesamtniveau der Medienlandschaft würde dadurch sehr sinken, von den Arbeitsplätzen ganz zu schweigen. Ich empfange seit 20 Jahren TV nur über Antenne, d. h. sowieso nur öff.-rechtl. Sender und höre täglich mit Begeisterung Bayern 2 und br Klassik. Auf die (kostenlosen) Privatsender kann ich gut verzichten und die Gebühr für die öffentlichen zahle ich gerne. Vor allem 3 SAT MUSS erhalten bleiben!
Alexandra Pagel Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte handeln Sie in diesen Zeiten im Sinne der kulturellen Vielfalt des ÖRR und nicht nur im Sinne der "Hochkultur". Popkulturelle und diverse Inhalte sind essentiell für eine offene Gesellschaft und den gepflegten Diskurs miteinander.

Eine Abschaffung bzw. Zusammenlegung von 3Sat und arte macht in meinen Augen daher keinen Sinn.



Dazu kommt, dass ARD Kultur als Plattform zwar nett gedacht, aber am Ziel vollkommen vorbeigeht. Warum spaltet man die Kultur von den eigentlichen Mediathek-Inhalten ab? Kultur ist kein Special Interest und sollte genau andersrum umso mehr ins Zentrum gerückt werden, da es Menschen verbindet und miteinander in den Austausch bringt. Ohne Hass und Hetze.



Überlegenswert wäre die Abschaffung von gleichen Inhalten parallel auf den 3. Programmen. Durch DAB und co. sind alle Programme überall im Land empfangbar. Es macht keinen Sinn, die selbe Show auf HR, RBB, WDR, NDR, MDR und co. zu zeigen.



Vielmehr sollten die Programmplätze sinnvoll auch für Inhalte für Nachwuchskünstler:innen und Filmemacher:innen genutzt werden. Zum Beispiel. Oder eben für echte regionale Formate unter Einbeziehung ALLER fernsehschauenden Zielgruppen. (5-10 / 14-18 / 18-30 / 30-50 / 60+)



Bitte nutzen Sie die Reform hin zum Guten!



Besten Dank für die Mühen und Arbeit & ein gutes Abwägen der Reforminhalte!



Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Pagel
Alexandra Syla Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin der Meinung, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ihrem Bildungsauftrag auf wissenschaftlicher, kultureller, gesellschaftspolitischer und religiöser Ebene weiterhin vollumfänglich gerecht werden sollen.

Das Fernsehen hat mit qualitativ wertvollen Beiträgen die Möglichkeit, einen Unterschied zu machen zur allgegenwärtigen Instantunterhaltung. Ich wünsche mir ehrlichen, echten und objektiven Journalismus. Das gilt es zu fördern anstatt abzuschaffen.

Ich bin Mutter von drei Kindern und ich fände es gut, dass meine Kindern weiterhin eine Alternative zu TicToc und Social Media haben. Danke!
Alexandra Taylor 3sat und arte haben zwei völlig unterschiedliche Strukturen und lassen sich nicht miteinander integrieren. Ja, Dokumentationen und Kabarett könnten überall laufen, aber nicht die täglichen Hauptsendungen! Kulturzeit und NANO sind die einzigen täglichen (und vor allem hintergründigen!) Kultur- bzw. Wissenschaftssendungen im deutschsprachigen Raum, die nur durch die Zusammenarbeit und Kooperation von ZDF, ARD, ORF und SRF seit 29 bzw. 25 Jahren erfolgreich gesendet werden und erfüllen in jeder Hinsicht den öffentlichen Bildungsauftrag und genießen in Kultur- und Wissenschaftskreisen einen extrem guten Ruf. Innerhalb von arte würde diese Kooperation komplett entfallen (oder sollen ARD, ORF und SRF auf einmal bei arte einsteigen?), das wäre de facto das Ende dieser Sendungen und das Ende von originellen 3sat Inhalten mit Bildungsauftrag. Dieses Gut an Wissen und Know-how in der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung aus angeblichen "Sparmaßnahmen" zu opfern ist ein großer Fehler und völlig unverständlich. 3sat MUSS erhalten werden!!!
Alexandra Vaszary Sehr geehrte Damen und Herren,

die Kultursender Arte und 3sat sind sehr wichtige Bestandteile des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die meiner Meinung nach erhalten bleiben müssen. Vor allem Arte produziert wertvolle Dokumentationen, Reportagen und vieles mehr was ich als Lehrerin für meinen Philosophie- und Ethikunterricht schon oft in Ausschnitten verwendet habe. Formate wie beispielsweise "42 - Die Antwort auf fast alles" regen zum Nachdenken an und liefern gelungene wissenschaftliche Einordnungen spannender Fragen. Auch die Kooperation mit dem Nachbarland Frankreich ist sehr wichtig und fördert den europäischen Gedanken. Anstatt Sender dieser Art abzusetzen sollte wohl eher darüber nachgedacht werden noch mehr solcher Inhalte zu produzieren und zu fördern.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Vaszary
Alexandra Wojtas Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich mein Missfallen über die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat zum Ausdruck bringen. Beide Sender haben sich in der deutschen Medienlandschaft durch ihre hochwertigen Programme und ihr Engagement für Kultur, Bildung und europäische Themen hervorgetan.



Die Zusammenlegung könnte dazu führen, dass die inhaltliche Vielfalt, die beide Sender bieten, verschwindet.

Während arte einen europäischen und künstlerischen Fokus hat (Kunstfilme, Musikdokumentationen, internationale Filmproduktionen mit Augenmerk auf interkulturellen Austausch) verbindet 3sat Kultur mit Wissenschaft und Gesellschaftsthemen im deutschsprachigen Raum (Beiträge zu Wissenschaft, Gesellschaft, Natur und Geschichte in Kombination von Dokumentationen mit Eigenproduktionen und Spielfilmen).



Insbesondere bieten beide Sender eine wertvollen Alternative für Zuschauer, die qualitativ hochwertige Inhalte und aktuelle Informationen zu Kunst und Kultur abseits des Mainstreams der Hauptsender suchen und auch hier auf eine Auswahl angewiesen sind und diese auch fordern.



Diese Programmvielfalt ist ein wertvolles Gut, das es zu schützen gilt.



Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, die eigenständigen Profile arte und 3sat als separate Sender zu erhalten und deren Formate weiter auszubauen.



Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Mit freundlichen Grüßen,



Alexandra Wojtas

Weimar
Alexia Fiebig-Kuhn Meine Stellungnahme habe ich Ihnen als odt-Datei-Anhang geschickt :-)

Ich setze mich darin für die Erhaltung des Senders 3sat ein.
 Guten Tag!
Ich schaue sehr gerne sowohl arte als auch 3sat und finde es wichtig, dass 3sat als
eigenständiger Sender im TV erhalten bleibt; Er ist genauso wichtig wie arte!!
Kulturelle und gesellschaftliche Themen zu präsentieren und zu diskutieren spielt, gerade
in Zeiten, in denen unsere Demokratie mehr denn je gefährdet zu sein scheint, eine
immens wichtige Rolle für die Meinungsbildung und Wissenserweiterung von uns
Menschen. Je weniger Kunst und Kultur auch live im Fernsehen zugänglich und spontan
erlebbar werden desto mehr droht auch der Geist unsere Gesellschaft insgesamt zu
verarmen.
Kunst und Kultur sind Ausdruck menschlicher Bildung auf allen Ebenen! So wird nicht nur
der Intellekt durch sie angesprochen; Sie tragen erheblich zur Entwicklung von Empathie
und Herzensbildung bei und dienen der tieferen Reflexion und dem Weg der
Selbsterkenntnis.
Die Zusammenlegung zweier so zentraler Vertreter von Kultur, wie es die Sender arte
und 3sat verkörpern, würde ihre so wichtige Vielfalt gefährden und in Eintönigkeit
auflösen!! Es würde zwangsläufig weniger Produktionen geben und alles auf ein
machbares Minimum reduziert. Und das im 21sten Jahrhundert, in dem nahezu alles
möglich erscheint?! Für mich ein Widerspruch in sich und eine grauenhafte Vorstellung.
Da ist arte, welcher aus der deutsch-französischen Freundschaft entstanden ist und die
kulturellen Besonderheiten für das jeweils andere Land zugänglich macht. Das weckt die
Neugier und nährt auch die Liaison beider Länder.
Und da ist 3sat, der Sender, der sich dreier Länder annimmt, deren Gemeinsamkeit die
deutschen Sprache ist und der somit die besondere Verbindung zu unseren Nachbarn
Österreich und der Schweiz in Ehren hält.
Was kann es Wichtigeres geben, als dieses Kulturgut, in seiner Fülle und Gänze zu
erhalten?
Dafür möchte ich mich mit diesem Schreiben, sehr verehrte Damen und Herren,
einsetzen.
Den Schritt einer Zusammenlegung zu gehen, wäre Sparen an der falschen Stelle und ein
Armutszeugnis für die Zukunft unserer Gesellschaften. Wir bilden unsere Zukunft jeden Tag selbst und haben die Werkzeuge dazu in der Hand. Bitte entscheiden Sie sich für die
richtigen Schritte, denn sind sie einmal gegangen, lassen sich ihre Konsequenzen nicht
mehr so leicht umkehren.
Vielen Dank für die Möglichkeit durch diese Stellungnahme aktiv am
Entscheidungsprozess teilnehmen zu dürfen. Das ist die gelebte Demokratie, die ich so
sehr schätze und für die ich mich einsetzen möchte.
Mit herzlichen Grüßen aus Bonn,
Alexia Fiebig-Kuhn  
Alexzandra Ahlborn arte und 3sat zusammenzulegen halte ich für einen großen Fehler! Ich mag beide Sender sehr und sehe nicht, wo da das Einsparpotential sein kann. 3sat "Kulturzeit" und "nano" sind qualitativ mit das beste was die Öffentlich Rechtlichen zu bieten haben. arte wiederum, bekanntermaßen unschlagbar im Dokumentarsektor, bedient sehr gut den francophilen Zuschauer und auch viele andere Länder haben dort einen Platz. Wenn es um Einsparungen geht, sehe ich Potential im Schlagersektor. Nicht selten laufen Schlagersendugen parallel und zur besten Sendezeit auf mehreren öffentlich rechtlichen Sendern. Als potentielle Klientel mit 60+ möchte ich unbedingt für mehr Bildung und weniger Schlager plädieren. Außerdem ist es leider erschreckend, wie schlecht inzwischen der Sprachgebrauch geworden ist. Einspieler, die noch korrigiert werden können, werden mit Grammatikfehlern gesendet, auch in den Nachrichten! In der Sendung "Kölner Treff" vom 6.9.2024 haben sich mehrere bekannte Fernsehpersönlichkeiten zu dem selben Thema geäußert und geärgert. Was ist mit dem Bildungsauftrag? Wenn die qualitativ hochwertigen Programme schlechtere Einschaltquoten haben, sollte man aktiv dagegen etwas unternehmen, statt sie abzuschaffen und der Verdummung noch mehr Raum zu geben. Fernshen bildet, noch und hoffentlich auch in Zukunft. Das breite Themenangebot ist die einzige Hoffnung im Kampf gegen die Internet-Bubble mit ihrer ewig zustimmenden Auswahl.
Alf Hamann Ich lese regelmäßig die aktuellen Nachrichten von Tagesschau u. ä. Kanälen. Die Absicht, nur noch Textnachrichten von schon in Rundfunk/TV gesendeten zugänglich zu machen und widerspricht dem Auftrag der Öffentlichen. Verlagsprodukte können qualitativ gar nicht Ersatz sein. Solche „Reformvorhaben“ scheinen eher Produkt der Lobbyisten zu sein.

A. H.
Alfons Kleinschmidt Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg eingerichtet. Unter der Aufsicht der Alliierten entstanden Radio- und Fernsehprogramme, die – im Gegensatz zu den Programmen der NS-Zeit – frei von staatlicher Propaganda und Gleichschaltung sein sollten. Die öffentliche Finanzierung des neu gegründeten Rundfunks sollte ihn unabhängig machen von privatwirtschaftlichen Interessen. Sein Auftrag lautete: einen Beitrag zur freien und ausgewogenen Meinungsbildung leisten.



Diesen Auftrag hat er bis heute. Die von der aktuellen Reform bedrohten regionalen Radiosender und kleineren Fernsehkanäle erfüllen dabei besonders wichtige Aufgaben: Das Radio ist gerade auf dem Land eine wichtige Quelle für Kultur und regionale Nachrichten – ein Angebot, das sich dort nicht gut ersetzen lässt. Die Spartensender wie z.B. 3sat, KiKa oder Funk bieten Hintergrundberichte, vermitteln kulturelle und politische Bildung und erreichen in vielen Fällen besonders Kinder und Jugendliche.



Schon längst werden Falschinformationen gezielt eingesetzt, um politische Ziele zu erreichen: Insbesondere Rechtsextreme wollen in den sozialen Medien durch Fake News die öffentliche Meinung manipulieren. Auf YouTube, Tiktok oder Instagram erreichen sie ein Millionenpublikum – darunter besonders viele junge Menschen. Doch auch autokratische Staaten wie Russland oder China wollen in Deutschland mit Desinformations-Kampagnen die gesellschaftliche Stimmung zu ihren Gunsten beeinflussen. Eine vielfältige Medienlandschaft, die unabhängig und differenziert über aktuelle Themen berichtet und unterschiedliche Meinungen wiedergibt, ist ein wirksames Mittel gegen Desinformation und Stimmungsmache.



Doch für viele Medien sind die Zeiten schwer: Zeitungen reduzieren ihr Angebot oder stellen gedruckte Ausgaben ein. Stattdessen steigen rechtspopulistische Portale wie Nius oder Propaganda-Plattformen wie Tichys Einblick auf. Umso wichtiger ist ein zuverlässiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk.



Die Streichungen vieler von uns finanzierter Fernseh- und Radiosender bedeuten in Zeiten zunehmender rechtsextremer Fake News eine Gefahr für die Demokratie.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist entscheidend für die Meinungsbildung – und unsere Demokratie. ARD, ZDF und Co. liefern verlässliche Informationen und ausgewogene Berichterstattung. Damit erreichen sie täglich Millionen von Bürger*innen im ganzen Land. Das ist gerade in Zeiten von ausländisch gesteuerter Propaganda und rechtsextremen Verschwörungserzählungen unerlässlich.



Doch die geplante Rundfunkreform bedroht wertvolle Bildungsformate.



Ich appelliere an Sie, die Ministerpräsident*innen:

Sorgen Sie dafür, dass das breite Informationsangebot in Fernsehen und Radio erhalten bleibt!
Alfons Rath Ich spreche mich für den Erhalt von 3sat aus, weil er kulturell wertvoll ist.
Alfred Dohrmann (Alter 21 Jahre)



Meiner Auffassung nach sind die Fernsehsender 3SAT und arte zwei Sender mit unterschiedlichen Konzepten, die nicht sinnvoll zusammengelegt werden können.

Ziel sollte es sein multinationale Produktionen zu fördern, nicht die Formate einzustellen.



In Bezug auf die Jugendprogramme ist meine Haltung dass KIKA in jedem Fall erhalten bleiben muss.

Der Sender hat immer ein anderes Spektrum an Kinderprogrammen abgedeckt als es die privatwirtschaftliche Konkurrenz mit SuperRTL und Nickelodeon getan haben (die sehr amerikanisiert sind).



Meiner sehr subjektiven Wahrnehmung nach ist aus den "KIKA-Kindern" in Schule und Uni mehr geworden als als denen die sich mit SuperRTL haben bestrahlen lassen.
Alfred Rüttimann Das kann doch nicht war sein die einzigen Sender (3sat und Arte) die man noch schauen kann, zusammen zu legen.

Das sind zwei verschiedene Sender das passt nicht.

Alpha und Phoenix gehören auch zu meinen Sendern.

Das sind alles Sender die einen Auftrag haben uns zu informieren und GUTE Unterhaltung bringen. Wir haben schon jetzt amerikanische Verhältnisse im TV-PROGRAMM und ich habe das Gefühl wir sollen alle verblöden.
Alice Seit ihr noch zu retten?

3sat, Arte, ZDFneo, Zdfinfo, One und Kika sind die wenigen Sender die überhaupt noch interessantes Programm haben.

Wenn ihr was zusammenlegen wollt dann die 3ten (sind die Programmlich ja eh schon).

Macht aus WDR, NDR und Radio Bremen nen neuen Nordwest-Rundfunk.

Macht aus SWR und SR nen kompletten SWR.

Macht aus MDR und rbb nen Nordost Rundfunk.

Und aus HR und BR nen Südost Rundfunk.

Und die 4 dann in ganz Deutschland über DVB-T2 empfangbar.



Tagesschau24 und ARD Alpha können weg, braucht kein Mensch da ständig nur wiedergekäut wird was auf anderen andern Sendern schon lief und ständig Tagesschau braucht auch keiner da es eh immer die selben Nachrichten sind.

20:00 Tagesschau reicht.

Phoenix ist auch so ein nutzloser Sender geworden.

Der könnte zwischen 21-6Uhr die Frequenz von Kika übernehmen.

Das Erste mach nur noch belangloses Programm, da ist One immer noch besser (obwohl ihr den Sender schon bis zur Unkenntlichkeit zusammen geschrumpft habt 😢 als Einsfestival war der noch Super).

Und ZDFneo ist besser als ZDF.

Es braucht dringend mehr Comedy, Spielfilme, Sidcoms, Scifi und gute Serien (bitte keine Deutschen Produktionen mehr die sind unerträglich) und weniger Quizshows und vor allem weniger Krimis (39-80 Krimis pro Tag sind ja wohl ne Frechheit).



Zum Radioprogramm: macht so 30 deutschlandweit empfangbare Spartensender nach Musikstilen geordnet, statt in jedem Bundesland Kopien der selben 4-5 Sender.

So gäbe es mehr Vielfalt zum kleineren Preis.

Regionalnachrichten lassen sich ja entsprechend einspielen.

Funk kann weg das kennt doch eh niemand.

Die 3 Deutschland-Radiosender braucht es auch nicht, das hört doch eh keiner, aber es beweist das deutschlandweit empfangbare Radiosender möglich sind.

(Macht 1 Sender für Hardrock/Metal/Rock da hat der WDR quasi ein Fuß in der Tür mit dem Rockpalast (könnte auch Konzerte übertragen, nimmt ja eh ständig auf z.b. in der Harmonie in Bonn).

1 Hiphop-Sender.

1 Jazz/Blues Sender.

1 Schlagersender.

1 Gothic/Darkwave/gothrock Sender.

1 Comedy Sender.

1 Klassik Sender.

1 Politik/Kultur Sender (das wäre ja schon Deutschlandradio).

1 Country/Western Sender.

1 Pop Sender.

1 Retrosender 60/70/80

Usw.

Die müssen aber alle deutschlandweit über UKW empfangbar sein, also für alle barrierefrei.

UKW und DVB-T2 sind die einzigsten barrierefreien Empfangsmöglichkeiten, da man für alles andere kostenpflichtige Zusatzgeräte braucht wie Kabel, Sat-Anlage (kann der Vermieter verbieten), Internet ist teuer kompliziert und nicht überall verfügbar, dab+ braucht man auch spezielle Geräte für (UKW hingegen kann jedes Handy).

Und wo wir schon dabei sind stampft die ganzen Mediatheken ein und hört auf immer alles nur ins Netz auszulagern, das kann nämlich nicht jeder abrufen und es ist ökologischer Irrsinn (potentiell 84 Millionen Signale statt nur nem Dutzend das frisst unnötig Strom und macht unnötig CO2) macht wegen mir 1 Mediathek der öffentlich-rechtlichen aber nicht für jeden Sender eine.



Mit meinen einspar Vorschlägen ließe sich Geld sparen, jede Menge Geld.

Und das könnte in mehr und bessere Spielfilme, Serien, Comedy, Sitcoms, scifi, Cartoons (hier gerne auch alte besonders in 2d statt dem lausigen 3d von heute) und Co investiert werden, denn an diesen fehlt es bei den öffentlich-rechtlichen massiv (da wart ihr zwischen 1995-2014 schon wesentlich besser aufgestellt).

Wenn ihr das den privaten bzw den streaming Diensten überlasst und die besten Sender die ihr habt (ZDFneo, 3sat, Arte, ZDF Info, One, Kika und manchmal ZDF) schrumpft, fusioniert oder einstellt spielt ihr der AFD in die Hände und keiner wird mehr öffentlich-rechtliches gucken, denn Nachrichten gibt's überall, damit zieht ihr keine Wurst mehr vom Teller.

Und dann seit ihr wirklich weg vom Fenster.



Mir liegt der öffentlich-rechtliche Rundfunk (über UKW und DVB-T2) am Herzen denn seit 2017 hab ich nur noch diesen.

Aber das derzeitige Programm ist eine Frechheit und keine 9,5 Milliarden € im Jahr Wert.

Wie gesagt ihr wart wirklich schon besser, wesentlich besser.

Ihr spart nur eben immer am falschen Ende, gebt den Leuten was sie sehen und hören wollen (Spielfilme, Action, Komödien, Comedy, Sitcom, Scifi, ihre Musik ect) und nicht das was ihr glaubt was sie wollen sollen, sonst verliert ihr komplett eure Relevanz und die AFD gewinnt, da immer mehr Bürger nicht mehr bereit sein werden euch zu bezahlen.

Auf der Strecke bleiben dann Arme und Kranke und Menschen die nicht so technikafin sind.



Ach und Spielfilme gehören in die Primetime 20:15 und nicht erst nach 22uhr oder sogar erst nach Mitternacht.

Das selbe gilt auch für Comedy und Sitcoms, Humor braucht der Mensch für's seelische Gleichgewicht, aber nach 22Uhr sind die meisten schon im Bett und bekommen nichts mehr mit, besonders schlimm für Kranke die dringend Comedy bräuchten.



Mfg Alice
Alice Ich schließe mich der Aussage von Professorin Petra Grimm an. Gute Unterhaltung können Viele. Gute Informationsbereichtserstattung und Bildung ist deutlich eine Kompetenz, der öffentlich-rechtlichen Sendern. Und in Anbetracht der politisch-instabilen Situation sollten wir mit Investitionen in Informationen und Bildung klotzen statt kleckern und schon gar diese durch Senderfusionen reduzieren.



Daher komme ich zu dem Schluss, dass wir Auftrag für Unterhaltung den öffentlich-rechtlichen Senden nicht mehr erteilen müssen, da es für Unterhaltungssendungen bereits ein Überangebot bei Privatsendern gibt. Die dadurch frei werdenden Gebühren können aufgewendet werden die Sendeanstalten wo nötig zu reformieren und für die Zukunft, in unser aller Interesse an guten Informationen und guter Bildung, zu stärken und um sie schnellst möglich erheblich wachsen zu lassen.
Alice Wieneke Ich bin erschüttert über die Pläne des Reformstaatsvertrags und werde geliebte Fernseh- und Radiosender durch die Fusionen und Kürzungen schmerzlich vermissen.

Das Ziel der Reform "einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen, der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht" birgt die Gefahr eines gewollten Abbaus eines qualitativ hochwertigen Programms. Ich finde es wichtig, dass es Sender gibt, die gerade nicht als Mainstreamsender nur hohe Einschaltquoten erreichen. 3Sat ist zum Beispiel einer der wenigen Sender, die regelmäßig auch hochwertige Spielfilme zeigen und ein reiches kulturelles Angebot haben. Eine Fusion mit Arte ist zwar thematisch passend, da beides "Kultursender" sind, letztendlich wird es dadurch insgesamt weniger Programme im Bereich Kultur geben können. Es ist schlimm, dass in dieser Sparte nun gespart und das Angebot verschlankt werden soll und es wird meiner Meinung nach genau an der falschen Ecke gespart. Auch die Einschnitte bei Angeboten für jüngere Menschen sehe ich als sehr kritisch und ich frage mich, wie der Kultur- und Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit diesen Plänen noch gewährleistet werden soll.
Almut Martiny Ich bin der Meinung, dass der Sender 3-SAT seinen Auftrag an Information, Dokumentation und Kultur hervorragend wahrnimmt. Er hat eine andere Ausrichtung als ARTE, so dass ich nicht sehe, wie eine Zusammenlegung beider Sender ohne große Verluste beider Angebote geschehen soll. Es ist wichtig, solche Sender anzubieten in einer Zeit, in der viele Privatsender eben diese Angebote nicht bedienen. Bei notwendigen Einsparungen ist es ratsam, eher über Zusammenlegung der dritten Programmen nachzudenken als ausgerechnet bei diesen zwei - für mich - sehr wichtigen Sendern.
Almut Neuhaus Guten Tag, ich bin sehr erschrocken über die Pläne, wichtige Sender zu streichen. Die einzigen Sender, die in meinen Augen gute Informationen, Unterhaltung und Vielfalt bieten, sind das 1., 2., 3sat und Arte. Sollten Sie diese Sender streichen, die für die Demokratie essentiell sind, können sie auch gleich einen einzigen Staatssender einführen. Ich wünsche mir sehr, dass es so weit nicht kommt. Mit freundlichen Grüßen. Almut Neuhaus
Almut Stribeck Die derzeitigen öffentlichen Sender bilden m. E. das Informationsspektrum des aufgeklärten Bürgers gerade ausreichend ab. Seit 3 Jahren ist der Rundfunkbeitrag trotz hoher Inflation nicht erhöht worden. Eine Erhöhung auf 20 € wäre deutlich geringer als die allgemeine Inflation, aber jede Anpassung wird von Sachsen-Anhalt torpediert. Wenn sich die Kommission jetzt darauf einlässt, anstatt der fälligen Erhöhung das Spektrum der öffentlich-rechtlichen Sender einzuschränken, spielt sie das Spiel der Populisten mit. Ich sehe regelmäßig "3sat" UND "arte". Ich freue mich darüber, dass es in Deutschland viele Kultur-Radiosender gibt. Wenn das "Körbe"-Konzept durchgeboxt wird, werden keine "Fast-Food"-Sender, aber Sender mit einem hochwertigen Programm abgeschaltet. Wollen wir uns auf diesen Weg treiben lassen?
Alois Egger Grüß Gott, die Absicht arte u 3sat zusammen zu legen ist purer Unsinn, wieder Mal glauben Politiker sie hätten Ahnung von Etwas.

Die beiden Sender Sender sind so verschieden wie etwa die CDU und die BSW. Ich sehe täglich 3sat bzw Phönix, diese beiden Sender sind Inbegriff für zB. Kultur und Wissenschaft bei 3sat und aktuelle politische bzw. historische Aufarbeitung bei Phönix. Dies "muss" so bleiben. Sie die diesen Schwachsinn dieses "Reformstaatsvertrages"

irgendwie ausbaldovert habt, solltet grundsätzlich die Finger von solcherlei Themenbereichen lassen weil Ihr offensichtlich keine Ahnung habt aber davon leider sehr viel. Kümmert euch um eine gerechte Steuerpolitik, dass endlich auch die sehr Reichen und Superreichen ihren Anteil für die Gesellschaft beitragen. Und wenn schon gespart werden muss, könnt Ihr gleich bei Euch "Politiker"

anfangen, das würde Euch Mal gut zu Gesicht stehen. Mfg
Altschaffel, Wolfgang Dipl.-Ing. Moin Moin aus Hamburg!

Die Basis der Demokratie ist die Information!

Und genau da wollen Sie die Axt anlegen??

Als ich von der ÖRR-Umgestaltung hörte erzeugte es bei mir blankes Entsetzen.

Finger weg von arte, 3sat, zdfInfo und phoenix!!

Das Wort ‚Spartenprogramme‘ für arte und 3sat an sich ist bereits eine Abstempelung und Verunglimpfung – nach dem Motto ‚die braucht doch keiner‘ … !

Arte und 3sat gehören in den Bereich ‚Bildung, Dokumentation und Information’ und sind selbstverständlich auch etwas für ‚Jüngere‘ und auch Kinder! Ein nötiger Blick über den Tellerrand.

Eine ‚Verschmelzung’ wäre genau das Gegenteil von ‚qualitativ stärken‘ und ‚quantitativ begrenzen‘. Nichts anderes als die Quadratur des Kreises.

Sie wollen (müssen?) doch Geld sparen??

Die Tagesprogramme von ARD und ZDF zwischen 9Uhr und 17Uhr kann man bequem ‚verschmelzen‘. Das würde kaum einer merken ...

Die Kosten für arte und 3sat sind dagegen winzig im Vergleich zu den Aufwendungen für ‚Filme, Serien, Shows usw.‘ des ZDF (siehe ‚Programmprofile und -kosten des ZDF‘).

‚Umfassende Pflicht zur Zusammenarbeit von ARD und ZDF‘??

Sie wissen doch, warum das ZDF von Adenauer gewollt wurde? Um die Meinungs- und Informationshoheit der ARD zu stören. Ursprünglich ja sogar als ‚Staatsfunk‘ angedacht

(siehe wiki zdf). Soll das jetzt vollendet werden?

Und vielleicht ein wenig von arte und 3sat ins kika-Programm.

Was erwarten sie von Kindern, denen nur Comics serviert werden?

Programmliche Federführung? Wie bei Orban, Meloni und Co.?

Fazit: Dieser Reformstaatsvertrag gehört in die Tonne.
Anabela Toriz 3sat und damit Kulturzeit einstellen? Nicht euer Ernst. Es gibt so viele niveaulose Sendungen im deutschen Fernsehen und dann wird darüber nachgedacht, den Sender einzustellen, der das Niveau deutlich anhebt? Ich bin dagegen!
Anca Hess Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Entsetzen nehme ich zur Kenntnis, dass Sie dabei sind die öffentlich-rechtlichen Medien und somit die zur freien Meinungsbildung und Demokratiestärkung notwendigen Informationsflüsse, einzuschränken und appelliere an Sie, Ihrer Verantwortung nachzukommen und in die politische und demokratische Bildung der Bevölkerung zu investieren und somit die öffentlich rechtlichen Medienhäuser zu stärken, statt sie zu beschränken. Gerade in Zeiten, in denen der Populismus um sich greift und rechte Kräfte so massiv erstarken, muss der Flut an Desinformation und Fakenews durch guten und Fakten fundierten Journalismus entgegengetreten werden.



Hochachtungsvoll

Anca Hess
Andeas Müller Der Sender 3Sat steht wie kein anderer für die Vielfalt des kulturellen Raumes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er bietet als einziger Sender einen Einblick in den Kulturraum der drei Länder. 3Sat muss erhalten bleiben, gerade in der aktuellen Situation, in der der nationalismus wieder nach oben gepült wird!



Mit feundlichen Grüßen

Andreas Müller
Andi Peschek Ich möchte keinen einzigen der Sender missen, nicht mal die Kindersender, die ich selber nicht anschaue. Tagesschau24 und phoenix sind extrem wichtig, und auch ard alpha und die 3 zdf Zusatzprogramme sollen nicht verkleinert werden.
André Budick Betr.. Vorschläge zur Zusammenlegung der Sender 3sat und arte



Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



mit Bestürzung lese, sehe und höre ich - u.a. auf dem Sender 3sat - von dem Vorschlag der Kommission, 3sat und arte zusammen zu legen.



Diverse ablehnende Stellungnahmen aus Kunst, Kultur und interessierter Öffentlichkeit sind ja publiziert. Als einzelner Zuschauer kann ich mich dem nur anschließen. Es ist gerade die Existenz zweier grenzüberschreitender Angebote im linearen Fernsehprogramm, die den Wesenskern des gesamten öffentlich-rechtlichen Systems ausmacht.



Um es zu wiederholen, immer und immer wieder: Digitalisierte Mediatheken gibt es schon, soll und muss es geben, ebenso wie Sport, Show, Spiel und Spaß. Doch das deutschsprachige Drei-Länder-Programm 3sat und das deutsch-französische Programm arte als kuratiertes Fazit europäischer Kulturen, Mentalitäten und Geschichten: Das ist einzigartig. Das ist erhaltenswert.



Ich gehe sogar weiter: Wieso nicht arte als mediales Weimarer Dreieck um Polen erweitern? Wagen Sie es, liebe Kommission, wagen Sie Gedankenfreiheit!



Beste Grüße
André Chemii Betreff: Entwurf des Reformstaatsvertrags 2024



Sehr geehrte Damen und Herren,



ARD, ZDF und Deutschlandradio sind meine Leitmedien (oder auch Leidmedien). Insbesondere Arte und 3Sat werden von mir regelmäßig genutzt. Privatsender konsumiere ich nur ausnahmsweise.



Vor diesem Hintergrund wird eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat (für mich) mit einem spürbaren Mehrwertverlust verbunden sein.



Die Demokratie braucht ARD und ZDF. ARD und ZDF brauchen die Demokratie.



Mit freundlichen Grüßen

André Chemii
Andre Engelmann Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schaue nur selten fern. Jedoch empfinde ich die beiden TV-Sender Arte und 3Sat als die einzigen spannenden Programme. Es ist die Mischung aus Dokumentation, Kultur und anschaubaren Spielfilmen, die mich begeistert.

Daher bitte ich ausdrücklich um den Erhalt von 3Sat.

Mit freundlichen Grüßen

Andre Engelmann
André Kalbreier Liebe EntscheiderInnen,



bitte lasst 3Sat leben!!!



Es gibt ganz sicher andere Möglichkeiten, beim ÖRR zu sparen!



Mit besten Grüßen



André Kalbreier
André Kauper Ich bin woh einer der wenigen, der ausschließlich die öffentlich rechtlichen Sender anschaut. Die geplante Reform verwundert mich sehr. Viele meiner Freunde sehen weder ARD noch ZDF, weil sie über die schwachsinnigen Krimis, Soaps und Fernsehfilme nur noch den Kopf schütteln. Wer bitte guckt denn Rote Rosen, In aller Freundschaft und Co? Das sind doch eher die Älteren. Die Jugend sucht eher bei Netflix und Amazon nach spannenden Serien. Ausgerechnet arte und 3sat sollen zusammengelegt werden. Tracks, mehr davon, Scobel, Spitzenklasse, Kulturzeit, sehr gut. Bitte eher mehr davon. Auch bei ARD und ZDF gibt es sehr viel Gutes. Terra X, Kontraste, Plusminus, Frontal 21..., Heute Show, ZDF Neo Royal, Dieter Nuhr, herrlich. ZDF info, sehr gute Dokus (nur leider viele Wiederholungen), ZDF Neo, Samstag, drei Blockbuster hintereinander, werbefrei. Wer weiß denn sowas, tolle Unterhaltung. Gefragt gejagt find ich doof, weil die Kandidaten faktisch nie gewinnen, aber das ist eine persönliche Empfindung. Nur die flachen Krimis gucke ich schon seit Jahren nicht mehr, nicht mal mehr Tatort. Früher haben wir den gemeinsam geguckt und anschließend drüber diskutiert. Inas Nacht ist gute Unterhaltung, Lanz, Hart aber fair, Maischberger und andere sind gut und wichtig. Ich bin kein großer Fußballfan, aber der Volkssport gehört zu ARD und ZDF, das würde viele wieder zu den Öffentlichen bringen. Die aktuell geplante Reform ist Murx, Kosten ließen sich eher in dieser riesigen Unterhaltungsindustrie all der halbherzigen Fernsehfilme sparen. Traumboot ist doch sowas von unzeitgemäß. Ich verstehe auch nicht, warum bei den Nachrichten extra ein Sprecher Sport vorlesen muß. Das hat nichts mit Neid zutun, das hinterlässt den Eindruck einer aufgeblähten Struktur. MfG André Kauper
André Kharchenko Ich kann nicht verstehen, wieso man Arte und 3Sat zusammenlegen will. Ein Vergleichbares kostenloses Angebot gibt es nicht. Zumindest kenne ich keines. Arte ist wohl einer der von mir meistgenutzten Sendern. Bitte anderswo sparen!
Andre Kuch Meine Familie und ich nutzen und schätzen die ausgewogenen Programme und Angebote von 3sat sehr. Wir befürchten, dass eine Zusammenlegung mit Arte negative Auswirkungen auf die bisher für uns unverzichtbar gewordenen Sendungen / Inhalte ( Z.B. Nano) haben wird. Bitte sparen sie an anderer Stelle.

Vielen Dank

André Kuch

Steuerberater

München
André Leers Leider ist die Selbstbedienungsmentalität des ÖRR in den letzten Jahren ins Uferlose gelaufen. Ein immer größerer Anteil der Gebühren werden aufgefressen von Pensionen und üppigen Gehältern. Ein guter Schritt ist der Vorschlag sie an der allgemeinen Beamtenbesoldung der Länder zuknüpfen. Jetzt kommen wir zum Programm, Klasse statt Masse ist ein Fremdwort des ÖRR. Daher haben wir in Deutschland über 500 Radiosender und 262 Fernsehsender warum muss dann noch der Bürger 70 Radiosender, 21 Fernsehprogramme und 20 Chöre davon finanzieren? Diese Programme sind meist vor 50 Jahren gegründet worden aber sind sie in der heutigen Zeit noch Zeitgemäß, ich bin der Meinung nein! Alle Länder haben ihren Rundfunk reformiert und modern aufgestellt, Deutschland nicht er leistet sich immer noch den größten Rundfunk der Welt! Ich denke, es fehlt an modernen Ideen und die Bereitschaft Jahrzehntelange Strukturen zu verändern. Ein guter Schritt wäre z. B. das McKinsey die üppige Medienlandschaft des Öffentlich rechtlichen Rundfunk zu prüfen. Damit der Beitrag im Verhältnis zur Leistungserbringung wieder stimmt. Sollte das nicht passieren werden eines Tages nur noch 5 % der Bürger der BRD den ÖRR überhaupt schauen? Heute schauen schon (siehe Statista) 80 % der Bürgen nicht den Öffentlich rechtlichen Rundfunk nicht !
Andre Relay 3-Sat abschaffen ("Nano"; "Kulturzeit"; "Sternstunde") =



= Unterstützung der Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger

= Akzeptanz der Populisten (AfD, FDP)

= Abbau der Demokratie



ALLES GUTE !!!!!!!!!!
Andre Relay 3 Sat abschaffen ("Nano", " Kulturzeit", "Sternstunde") =

= Unterstützung der Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger

= Akzeptanz der Populisten (AfD und FPÖ )

= Abbau der Demokratie





ALLES GUTE !!!!!!!!!
Andre Schmitt Es soll alles so bleiben wie es war. Es war alles sehr gut, deshalb keine Veränderung vornehmen!
André Woitas Sehr geehrte Damen und Herren,

der (Zwangs)Rundfunkbeitrag ist auch für mich ein Relikt aus "alten Tagen". Er ist nicht mehr zeitgemäß und überteuert. Warum Bedarf es so viele dritte Landessender und dessen ganze Verwaltung- und Organisationsstruktur die einfach unnötige Kosten verursachen? Es werden doch alle Soaps, Kochsendungen, Schlagersendungen, Krimis, Quizsendungen usw. ständig auf allen anderen rundfunkbeitrags finanzierten Sendern immer und immer wiederholt bzw. von Sender zu Sender geschoben. Wozu gibt es heutzutage die Mediatheken?



An sich die Idee des Versorgungs- und Informationsauftrag, unabhängig von staatlichen Eingriffen/ Pressefreiheit, finde ich gut. Aber dazu benötigt es nicht so viele Sender! ARD, ZDF und von mir aus KiKa halte ich für völlig ausreichend. Es gibt mittlerweile auch die technischen Möglichkeiten, dennoch den lokalen Informationsauftrag der einzelnen Bundesländer gerecht zu werden (siehe zum Beispiel die damalige Fusion von den Rundfunkanstalten Brandenburg und Berlin zum gemeinsamen RBB --> identisches Programm nur die lokalen Nachrichten sind unterschiedlich) ...



Bitte weg von dem Vollversorgungsanspruch, dem der ÖRR in meiner Wahrnehmung eh nicht gerecht wird. Kaum ein Mensch (schon gar kein Jugendliche*r oder Jungerwachsener findet das Programmangebot spannend, nutzt dieses Programm eher selten aber muss es trotzdem voll finanzieren.

Warum teure Sportübertragungsrechte einkaufen oder teure Schlagersendungen produzieren bzw. einkaufen?



Mein konkreter Vorschlag wäre, die Senderlandschaft deutlich zu minimieren und somit den Pflichtbeitrag zu reduzieren. Mehr Konzentration auf Bildung, Information/ Nachrichten und Dokumentationen am Abend von mir aus auch gerne mal einen Spielfilm.



Wenn die öffentlich rechtlichen Sender so überzeugt von ihrer Arbeit bzw. Angebot sind, so sollen sie doch bitte auch so mutig/ selbstbewusst sein und die anderen TV- Formate (wie Rate-Shows, Soaps, Musik-Sendungen, Live-Sportsendungen usw.) und / oder Sender via pay-tv (so wie Sky, Netflix, prime ...) anbieten. Die technische Umsetzung ist heutzutage möglich! Jeder Mensch kann dann selbst entscheiden, was sie/er für sehenswert hält und/ oder sich noch zusätzlich dazu einkauft. Ich denke, es ist definitiv möglich ein anspruchsvolles TVProgramm zu einem deutlich geringeren Beitrag zu kreieren.

Warum nicht voll steuerfinanziert wie in Dänemark?



In der Hoffnung auf eine grundsätzliche zeitgemäße Reform des ÖRR und des Rundfunkstaatsvertrages verbleibe ich mit

Besten Grüßen
Andre Wördemann In Zeiten aufkommendem Rechtsnationalismus mit viel gezielter Desinformation und Fakenews wäre es fatal die Sender-Anzahl zu reduzieren.



Um Geld zu sparen sollte man lieber intern Strukturen vereinfachen und Technologie nutzen, die z.B. Contolling-Aufgaben automatisiert.



Zudem sollte der „Dschungel der Zuständigkeiten im Medienrecht“ stark reduziert werden, was auch Geld sparen würden. Siehe hierzu Anhang 1 (Quelle: Big Tech muss weg, Autor: Martin Andree).



Zuletzt sei noch gesagt: Leider kritisieren viele Bürger die hohen Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Medien. Vielen scheint dabei unbewusst wie viel Qualität hier, im Vergleich zu z.B. Instagram geliefert, wird. Das sollte Problem sollte derart angegangen werden, dass in der Schule das Fach „Medien“ aufgenommen wird. So können auch Sender wie 3sat neue Zuschauer gewinnen.
Andrea Asikoglu Die potentielle Zusammenlegung von arte und 3sat sowie die Abschaffung des linearen Fernsehens bedeutet einen großen Verlust der Kunst und Literatur und hat darüber hinaus die Wirkung, dass man sich nicht mehr über Neuigkeiten in der Kunst- und Kulturszene informieren kann. Arte und 3sat sind in Bezug auf ihre Hauptthemen nicht miteinander verknüpfbar.
Andrea Bardtholdt Sehr geehrte Damen und Herren,

Warum soll ausgerechnet an arte und 3sat gespart werden? Eine Zusammenlegung würde dies ja bedeuten. Eine unabhängige Berichterstattung über Wissenschaft und Kultur ist heute, in Zeiten von Fakenews und Lügen, die verbreitet werden und offenbar immer mehr 'Gläubige' finde, wichtiger denn je. Der sog. Reformvorschlag erscheint mir wie ein erster Schritt, die Öffentlich-Rechtlichen zu kastrieren und den Populisten und undemokratischen Kräften in unserem Land anzupassen. Sie, die Mitglieder der Rundfunkkommission, streichen große Teile des Wichtigsten, was Sie und die Menschen in diesem Land haben... Unabhängigkeit bei Wissenschaft und Kultur. Bei allem Respekt, wie kann man so verblendet sein?

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Bardtholdt
Andrea Bischof Bitte erhalten Sie den Sender 3Sat.

Nirgendwo anders gibt es ein so gute Kabarettprogramm im TV zu sehen!
Andrea Bogun Ich bin gegen eine Integration von 3SAT in arte.

Hier gibt es unterschiedliche Ausrichtungen an Themen und es kann nur zu einem minderwertigen Gesamtprogramm kommen.

Vor allem die wissenschaftlichen und politischen Themen des deutschen Sprachraums

werden zu kurz kommen.
Andrea Böttcher Sehr geehrte Damen und Herren,

Unsere Familie schätzt die Vielfalt und Qualität der unterschiedlichen öffentlich rechtlichen Programme sehr.

Angesichts dessen, dass bereits viele wissenschaftlichen und kulturellen Formate nicht mehr auf den Programmen ARD und ZDF gesendet werden, sondern bereits ein Nischendasein fristen, ist zu befürchten, dass mit der Zusammenlegung der qualitativ hochwertigen "Spartenkanäle" weitere Formate abgeschafft und damit die Vielfalt weiter eingeschränkt wird.

Gerade heute brauchen wir seriösen und wissenschaftsbasierten Journalismus mehr denn je, um Populisten ein Gegengewicht entgegenzusetzen.

Ich war immer froh, dass dies in Deutschland bisher der Fall war und mache mir Sorgen, wenn der Bildungsauftrag dem Profitstreben weichen muss. Es muss die Frage gestellt werden, was und wie viel uns unsere Demokratie wert ist. Denn Demokratie lebt vom mündigen, das heißt vom gebildeten Bürger. Ihren Bildungsauftrag sollten Sie deshalb ernst nehmen.

Ich hoffe, Sie überdenken Ihr Vorhaben noch einmal zum Wohle unserer Demokratie.
Andrea Camenzind Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Bedauern und Entsetzen habe ich von der angedachten Einstellung des Senders 3SAT erfahren. Ich bin empört über dieses Vorhaben und bin mir sicher, dass Sie mit der Einstellung von 3SAT zur Volksverdummung beitragen! Was passiert denn als Nächstes? Arte fällt weg, ZDF-NEO und ZDF-Info auch? Was bleibt denn dann noch übrig um ein gutes Programm bei den öffentlich rechtlichen zu sehen? ARD und ZDF? Noch mehr Talkshows mit immer den selben Gesichtern und den gleichen Themen?(wobei ich, zugegebener Maßen, regelmäßig Markus Lanz schaue, weil er der Einzige ist, der auch mal nachbohrt um den Dingen auf den Grund zu gehen!) 3SAT bietet dem Zuschauer so viel: Kultur, interessante, spannende Dokumentationen und auch mal ausgefallene Filme, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Und das wollen Sie dem GEZ zahlenden Zuschauer nehmen und ihn immer mehr dazu zwingen, auf die privaten Sender auszuweichen oder noch mehr Pay-TV Kanäle zu füttern? Das kann es ja nicht sein! Was bleibt dem Zuschauer dann noch? Reality-TV mit immer den gleichen Masken, den gleichen dummen Sprüchen, von denen man denkt, dass das viele Botox im Hirn gelandet ist? Kein Wunder, dass die Menschen immer mehr verblöden und anstatt ihnen Bildung und Weitblick zu vermitteln, will man einfach einen der wenigen guten Sender schließen! Eine Schande!!

Ich persönliche schau mir so gerne die Dokumentationen bei 3SAT an und entkomme somit, wenigstens für kurze Zeit, den ganzen negativen Nachrichten von Krieg, Klimawandel, Pandemie, Inflation und was einen noch so alles depressiv machen kann.

Ich würde mir wünschen, dass Sie ihr Vorhaben, 3SAT zu streichen, noch einmal zu überdenken und das Programm, auch für jüngere Zuschauer, etwas moderner zu gestalten.



Mit freundlichen Grüßen

Andrea Camenzind
Andrea Diener Es ärgert mich sehr, daß alles „irgendwas mit Kultur“ in einen Gemischtwarenladen zusammengeführt werden soll. An 3Sat hängt ein ganzes Ökosystem an Literaturveranstaltungen, Theaterfestivals, Plattformen zum Diskurs, der hier noch Platz findet, wo er in Printmedien zusammengestrichen wird. Bitte streichen Sie 3Sat nicht, das wäre fatal. Dieser Sender ist wirklich gut investiertes Geld (und gar nicht mal so großes, wie man hört).
Andrea Düchting Guten Abend,



Eine Streichung bzw. Integration von den Fernsehkanälen von 3sat und arte ist m.E. aus unterschiedlichen Gründen nicht tragbar. Beide Sender sind essenziell für ihre unterschiedlichen Sprachräume, gründen auf verschiedenen Verträgen und bespielen komplementäre Mandate, die nicht integriert werden sollten, geschweige denn können. Beide Sender sind mit ihrem Programm essenziell für die deutsche Kulturszene, Meinungsfreiheit, letztlich auch die deutsche Demokratie. Die Vielfalt würde durch die Zusammenlegung verloren gehen.



MfG

Andrea Düchting
Andrea Fieger Liebe Rundfunkkommission,

wir sind die Klasse 5b aus Nürnberg. Unsere Klassenlehrerin, die Frau Fieger, die macht mit uns die Projektwoche der Medienkompetenz und da hörten wir in der Tagesschau am Freitag das wir hier unsere Anregungen Euch sagen können und das tut jetzt die Frau Fieger für uns alle, auch unsere Mamis und Papis haben sich über das Wochenende Gedanken gemacht:

Wir brauchen weiterhin so gute Sendungen wie "Löwenzahn" oder auch die "Sendung mit der Maus". Das könnt ihr aber auch alles in einen Sender hineinpacken. Auch könnt ihr in einen Sender so Dokumentationen packen wie die von Phoenix und 3Sat, die gucken unsere Mamis und Papis und auch Omis und Opis so gerne. Legt doch einfach Phoenix und 3Sat zusammen. Aber das Wichtigste ist: Das auch die Fernsehsender mal hören, was wir Euch zu sagen haben.

Denn eines ist so wichtig:

Die Fernsehsender, die wir alle mit unseren Rundfunkbeiträgen bezahlen, wir nicht, aber unsere Mamis und Papis, die müssen auch unsere Bitten und Wünsche echt mal checken und das tun, was wir uns wünschen und das ist ein Spielfilm oder eine Serie und eine Dokumentation über alles was da war in der Coronapandemie.

Und von der Politik, da wünschen wir uns einen Tag der Erinnerung an die Coronazeit und die vielen Menschen die gestorben sind oder denen es heute immer noch schlecht geht, wie der Mami von dem Felix aus unserer Klasse, die hat Post-Covid, die kann nicht mehr arbeiten und deshalb kann der Felix nicht mehr mit den anderen Jungs aus der Klasse im Fußballverein spielen, weil das Geld so knapp ist. Die Mami von dem Felix die ist erst 42 Jahre alt. Die Mami von dem Felix die wurde mit der Hilfe von der Bundeswehr im November 2021 in ein anderes Krankenhaus gebracht, weil der Felix, der wohnte damals noch mit seiner Mami in München und da waren alle Betten im Krankenhaus mit den Coronapatientinnen und Patienten besetzt. Wir wünschen uns den Tag der Erinnerung vielleicht am 18. November, weil da da der Prof. Wieler seine Brandrede gehalten hat. Weil wir möchten auch einen Gruß in den Himmel an unsere Marie schicken. Unsere Marie starb mit nur 7 Jahren an Corona. Ihr Platz bleibt bis heute frei und wir legen immer zu ihrem Geburtstag ein Stück Kinderschokolade auf ihren Platz, die mochte sie so gerne. Und damit halt die Marie und die Mami von dem Felix nie vergessen werden, da brauchen wir Spielfilme und Dokumentationen über die ganze Pandemie und einen Tag der Erinnerung.

Wir sagen Danke!
Andrea Fischer Sehr geehrte Damen und Herren,



von der Idee, 3sat und ARTE zusammenzulegen, bin ich entsetzt. Über Jahrzehnte mussten wir nun hinnehmen, dass Kulturbeiträge bei den Öffentlich-Rechtlichen entweder gekürzt, auf späte Sendezeiten verschoben oder ganz gestrichen wurden. Der oberflächliche Comedy-Blödsinn und die unzähligen Talkshows mit den immer gleichen Verdächtigen sowie „Schnipsel“ hafte Beiträge wie z.B. bei KinoKino gleichen die Verluste nicht aus.

Interessierte weichen deshalb auf die oben genannten Sender aus.

Sendungen wie Nano und Kulturzeit sind m.E. Grundpfeiler des Bildungsauftrags der öffentlich-rechtlichen Medien und tragen mit ihren umfassenden, sachlich und aktuell aufbereiteten sowie über den Tellerrand in andere Sprachen und Kulturen sehenden Beiträge zur im wahrsten Sinne des Wortes wertvollen Unterhaltung und (politischen) Bildung bei.

Erhalten Sie unbedingt deren Inhalte, auch für all die Menschen, die aufgrund ihres Älterwerdens auch in Städten zunehmend weniger vor Ort an Kultur direkt teilnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Fischer
Andrea Fleischhacker 3 Sat muss bleiben, denn dies ist ein Kultursender für Deutschland, Österreich und die Schweiz und somit erfährt man auch alle kulturellen Neuigkeiten über diese.

Arte ist ein rein französisch/deutscher Spartendender. Deshalb sollte aus meiner Sicht 3 Sat erhalten bleiben, eine Zusammenlegung würde in der jetzigen Form nicht gelingen. Einsparungen bei schlechten Serien in ARD und ZDF wären notwendiger.
Andrea Gädke Guten Tag,

Die Sender arte und 3sat sollten unbedingt so wie jetzt sind, weiterbestehen. Ich sehe überhaupt nur öffentlich rechtliche Sender. Auch deren Mediatheken nutze ich gerne und häufig.

Das, was arte und 3sat an Kultur, Wissenschaft und aktueller Berichterstattung bieten, würde ja enorm verlieren, wenn 3sat wegfällt.

Kann man nicht die Regionalsender zusammenfassen? Da werden viele Sendungen entweder zeitversetzt oder sogar gleichzeitig gesendet. Wie wäre es mit 4 Regionalprogrammen z. B. Nord, Süd, Ost und West? Auf ZDF Info gibt es nach meinem Empfinden auch sehr oft Wiederholungen. Das kann man sich dann eigentlich auch "sparen".

Ich hoffe sehr, dass viele Leute sich für 3sat UND arte aussprechen.

Hoffnungsvolle Grüße
Andrea Groß-Bölting Sehr geehrte Damen und Herren,



Die Pläne, 3Sat als Sender einzustellen bzw. mit einem anderen Sender zusammen zu legen, halte ich für die schlechteste aller möglichen Antworten auf den Sparzwang. Wir brauchen in Zeiten des Populismus und von Fakenews gerade Angebote wie 3Sat. Wir brauchen Fernsehen auch für Leute, die noch nicht hirntod sind. Man könnte an den teuren Produktionskosten für Talkshows und an den Gehältern für Intendaten etc sparen.
Andrea Hartenfeller Sehr geehrte Damen und Herren,



Verwunderung, Bestürzung und Sorge, das beschreibt meine Reaktion, als ich erfuhr, dass im Rahmen der geplanten Veränderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Raum steht, u.a. den Sender 3sat zu streichen.

Bei allem Verständnis für erforderliche Einsparungen halte ich diesen Plan für einen Fehler. Wenn es um überlappende Inhalte geht, müssen wir meiner Meinung nach eher schauen, wie viele gleichartige Talkshows, reine Unterhaltungssendungen ohne künstlerischen Anspruch und Übertragungen von Sportereignissen tatsächlich nötig sind, um dem Informations- und Entertainment-Bedürfnis der Menschen Rechnung zu tragen.

3sat hat ebenso wie arte ein einzigartiges Programm, und besonders schätze ich Sendungen wie nano und auch, dass 3sat es ebenso wie arte ermöglicht, Perspektiven aus anderen europäischen Ländern (Österreich, Schweiz, Frankreich...) zu erhalten und die europäische Idee zu pflegen.

Die Kernaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollte es sein, die große Vielfalt unseres gesellschaftlichen und kulturellen Lebens abzubilden, sowohl im Fernsehen als auch im Radio und in Online-Formaten, und dazu gehört unbedingt ein Sender wie 3sat. Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumentationen, Analysen, all das brauchen wir, gerade jetzt, wo populistische und menschen- und demokratiefeindliche Ideen immer mehr an Boden gewinnen und durch manche Medien Verstärkung erfahren.

Sender wie 3sat zu schließen, ist ein absolut falsches Signal.

Ich bitte Sie, sich die Zahlen noch einmal daraufhin anzuschauen, wie viel vom monatlichen Rundfunkbeitrag tatsächlich in die „Spartensender“ fließt und ob es nicht vielleicht doch größere Stellschrauben gibt, an denen zum Sparen gedreht werden könnte.



Freundliche Grüße

Andrea Hartenfeller

Musikerin & Unternehmerin
Andrea Hermle 3sat darf nicht abgeschafft werden!

Davon abgesehen, dass es mein Lieblingssender ist, ist es der einzige Sender, der auch aus Österreich und Schweiz berichtet, z. B. ZIB oder Bergpanorama, was ich hier in der Mitte Deutschlands nicht empfangen kann. Zudem liegt der Schwerpunkt bei 3sat ansonsten stark auf Dokumentationen und Wissenschaft, immer aktuell voran das tägliche Magazin nano, was zudem auch aktuellste Themen aufgreift und wissenschaftlich untermauert, wie z.B. zur eingestürzten Brücke in Dresden kam quasi sofort ein passender Hintergrundbericht zu Brückensanierungen.

Arte bietet diese Themen nicht, oder nur sehr begrenzt. Stattdessen liegt hier der (u.a. vorabendliche) Schwerpunkt auf Kultur (Magazin kulturzeit), was mich persönlich nicht interessiert und einen starken Gegensatz zu 3sat darstellt. Eine Mischung der Konzepte hört sich für mich nicht sinnvoll an. Auch ist angeblich nicht sicher, dass die 3sat-Inhalte sicher in arte weitergeführt werden. Es darf nicht sein, dass das sehr gute Konzept von 3sat untergeht, nur weil keine bindenden Vereinbarungen getroffen sind.



Deshalb nochmal meine eindringliche Bitte, lasst 3sat so wie es ist weiterbestehen! Vielen herzlichen Dank!
Andrea Huber Wir sind gegen die Restrukturierung der Sender!

Diese bedeutet ein Kaputtsparen des kulturellen Bereiches. In einer Zeit der fake news hat dieses, wie wir sehen, fatale politische Konsequenzen. Der Verzicht auf kulturelle Sender führt zu einer Reduktion der Bildung und Kritikfähigkeit und damit von Kompetenzen, die für die Demokratie grundlegend sind.
Andrea Kadrnka Sehr geehrte Damen und Herren,



soeben habe ich mit Entsetzen erfahren, dass über den Status der Sender 3sat und arte diskutiert wird.

Ich protestiere energisch dagegen. Beide Sender müssen erhalten bleiben:

– 3sat als Quelle für vielfältige und qualitativ hochwertig aufbereitete Wissenschaftsthemen,

– arte als ebenso hochwertige Quelle mit dem Themenfokus auf Geschichte, Gesellschaft und Kultur.



Unterhaltung kann jeder.

Was wir in der heutigen Zeit jedoch mehr denn je dringend benötigen sind journalistisch seriöse, qualitativ hochwertig recherchierte Informationen und deren Vermittlung an ein breites Publikum.

Sprich: Die Kernaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Sollten lt. Ihren Überlegungen arte und 3sat zusammengelegt werden oder gar ganz entfallen,

hätte ich keinen Grund mehr TV-Gerät zu besitzen und würde es abschaffen.



Ich appeliere dringend an Sie, beide Sender als solche bestehen zu lassen.

Sie sind wichtiger als Ihnen anscheinend bewusst ist.



Andrea Kadrnka
Andrea Kappler Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin gegen eine Reform, die Sender zusammenlegen will.

3sat + arte sind europäische Gemeinschaftsproduktionen! Diese beiden Sender, sind wunderbare Leuchttürme, der Information - in Sachen Nachrichten und Kultur und Gottseidank, unterscheidbar zu ARD, ZDF und den restlichen Sendern des ÖRR!

Diese Informationsquellen sollten nicht geopfert werden.

Wir bräuchten viel mehr Europa!

Der Plan, Nachrichtensender wie tagesschau24 + Phönix zusammenzufassen, oder auszudünnen, ist genauso unsinnig! Wir brauchen statt Einheitsbrei dringend verschiedenste Quellen - die Programmlandschaft, ist im jetzigen Zustand schon mager genug!

Mit der geplanten Reform, werden erneut Nachrichten beschnitten und vereinheitlicht -

Man bekommt ja jetzt schon, in allen Nachrichten, ob „heute“ oder „Tagesschau“, den gleichen Beitrag serviert - alles jetzt schon einheitlich, langweilig!

Der gemeine Bürger, kann dann noch mehr „Abos“ kaufen (Printmedien/online), um informiert zu sein.

Ich finde, die letzte Reform hat schon extrem viel differenzierte Berichterstattung zerstört -

Diese geplante Reform schmälert den Zugang zu differenzierter Berichterstattung noch mehr!



Wir bräuchten aus meiner Sicht noch mehr Nachrichtensender,

z. B. ein „Phönix Europa“ wäre schon lange ein persönlicher Wunsch von mir - „Das ganze Bild Europas“ (… nicht nur einzelne Infos, wenn gerade ein „bestimmtes Bild“ vermittelt werden soll..)

* und das alles in Zeiten von mangelnder Medienkompetenz in der Bevölkerung sowie dringend erforderlichen Informationen aus den europäischen Mitgliedstaaten - und der Welt?

Diese Reform, ist Sparen an der absolut falschen Stelle …

arte + 3sat müssen einzeln bestehen bleiben!!!!!

WIR BRAUCHEN VIELE VERSCHIEDENE INTERPRETATIONEN DER WAHRHEIT - aus ALLEN Teilen Europas und der Welt - dann, nur dann, kann sich der Bürger, sein EIGENES BILD machen!



Mit freundlichen Grüßen,

Andrea Kappler
Andrea Knapp Im Vergleich zum europäischen oder gar zum weltweiten Fernsehprogramm haben wir ein erstklassiges Fernsehen! Weichen Sie dies bitte nicht weiter auf durch die neuen angedachten Regelungen. Gerade für die Demokratie ist entscheidend wichtig, daß alle Bürger einen umfassenden und gleichen Informationsstand haben. Dieser ist vor allem über das lineare Fernsehen gegeben (ich habe noch die „nur“ drei Fernsehprogramme früher erlebt; dann kam auch noch das private Fernsehen dazu), das heutige Programm dort ist ja nur noch Fun und Unterhaltung. Wenig Politik und keine Kultur. Kein Wunder, daß die Leute heutzutage nix mehr wissen! Ein weiteres Abdriften in die Informationsblasen (TV on demand) wird weitere negative Folgen für unsere Gesellschaft haben…

ARTE und 3sat sollten unbedingt eigenständig und in ihrem bisherigen Umfang bleiben, der europäische Blick und der Blick auf die deutschsprachigen Länder ist wichtig! Nur beide Sender haben eine informative und kulturelle Vielfalt zu bieten! Eigentlich sind das nur noch die beiden Sender, die man als Abendprogramm am Stück sehen kann; aber vielleicht gehören wir (geboren 1967) ja auch schon zur älteren (alten) Generation…



Weiterhin wichtig: Verlängern Sie bitte die momentane 14 Tage Frist, schließlich haben Sie ja auch viel längere Zeit gebraucht die Änderungen festzulegen. Da müssen Sie dem Volk auch mehr Zeit zum bedenken und reagieren geben…das ist nur fair!



Vielen Dank aber auch hier die Gelegenheit bekommen zu haben sich dazu zu äußern, das ist nicht selbstverständlich! Schauen wir nur über den Tellerrand in andere europäische Länder und was dort passiert (Bsp. Polen, Ungarn, Italien… über Weißrussland brauchen wir gar nicht reden…!)
Andrea Kulessa Die geforderten Änderungen bedeuten für einen Großteil der Bevölkerung in Zeiten der Digitalisierung einen Rückschritt! Aktuelle Ereignisse werden zuerst im Netz gelesen und nicht stündlich in Nachrichtensendungen gehört oder gesehen!

Und nicht alle Informationen werden in Bild oder Ton veröffentlicht, somit finden sie dann auch keinen Platz im Nachrichtenticker.

Es scheint, als solle hier vermehrt Kontrolle ausgeübt werden, damit nicht mehr alle Informationen den Bürger erreichen.

Aber es soll ja gespart werden, warum nicht an Information.

Ich kann nur hoffen, dass diese Reformen keine Mehrheit finden.

Mit freundlichem Gruß,

ANDREA KULESSA
Andrea Lindhuber Hallo!

Für mich liegt die Hauptaufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in einem qualitativ hochwertigen Journalismus. Gerade in aktuellen Zeiten ist das wichtiger denn je: Was ist gelebte Demokratie? Wie beeinflusst die KI bereits heute mein tägliches Leben? Welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden gibt es? Was passiert in den Nachbarländern in diesen Bereichen? Und manchmal sind es einfach nur die wunderbaren Naturfilme oder Filme über gelebte Traditionen in unseren Nachbarländern.

Für mich sind gerade zu diesen Themen die Sender 3Sat und ARTE die wenigen wirklich guten Sender mit einem informativem Programm, die ich gern sehe, die Wissen bringen und die unbedingt bleiben müssen! Man kann nicht alles zusammenlegen, was nur auf den ersten Blick zusammenpassend aussieht, nur um Kosten zu sparen.

Ob ich aber Sender brauche, die die xte Wiederholung von Rote Rosen etc bringt, ist eine andere Frage. Programmanpassungen sind daher ein anderes, m. E. wichtigeres Thema.
Andrea Obijou Sehr geehrte Damen und Herren,

in Anbetracht der politischen Situation in Deutschland die deutlich mehr Macht an das rechte Spektrum abgeben mußte setzen sie als Landesvertreter (nach langen Überlegungen) ein Zeichen für die Verengung von unabhängigen Sendeplätzen für Kunst, Kultur und Information. Und das ohne Not.

Das öffentlich rechtliche Rundfunk/TV System ist ein Errungenschaft nach dem 2. Weltkrieg!

Gerade jetzt werden Vielfalt und Aufklärung besonders gebraucht. Außer politischen Sonntagsreden wäre ein Eintreten für die Demokratie und damit eine unabhängige breite Informationslandschaft jetzt nicht nur klug sondern unbedingt geboten.



Schon jetzt sind durch Zusammenlegungen von unkompatiblen Programminhalten im Hörfunk manche Sender "unhörbar" geworden... daraus folgen geringere Einschaltquoten und die nächste Streichwelle. In dieser Spirale schaffen sie sich selbst ab! Nehmen sie endlich ihre Verantwortung wahr und statten die öffentlich rechtlichen Sender mit entsprechenden finanziellen MItteln aus, damit sie im Sinne der Demokratie unabhängig arbeiten können! Sollten sie weiterhin "Zusammenstreichen" sind auch sie mitverantwortlich für eine gleichgerichtete Informationlandschaft und wir in Deutschland wissen besonders gut wo das hinführt.

Politiker müssen in Verantwortung ihre Möglichkeiten nutzen und im Sinne aller Bürger zu handeln!
Andrea Perl Sehr geehrte Damen, Herren,



ich habe eben mit Bestürzung mitbekommen, das Sie für das Öffentlich Rechtliche Fernsehen planen, das Angebot zu verkleinern.



Das möchte ich definitiv nicht. Weder im Bereich der Information, noch im Kinder und Jugendbereich und schon gar nicht im Kulturbereich.



Ich finde das unverantwortlich. Es gibt so viel Schwachsinn auf der privaten Seite und deswegen brauchen wir in Deutschland ein vernünftiges Fernsehprogramm als Gegenpol.

Und bedenken Sie, das es ganz viele Menschen gibt, die gar keine Privaten Sender sehen. So wie bei uns im Haushalt.

Ich bin nicht bereit darauf zu verzichten!



Phoenix ist meine Hauptinformationsquelle für politische, wirtschaftliche gesellschaftliche Themen.



tagesschau 24 infomiert rund um die Uhr und bringt interessante Reportagen.



alpha ist zwar ein Wiederholungssender, aber wo anders bringt ein Sender Sendungen wie Zeichnen mit Bob Ross über Planet Wissen, bis Vorträge von Akademikern, und vieles mehr.



zdf Info ist auch super wichtig und informativ mit all den ganzen TerraX Folgen und anderen Geschichtsreportagen.



Und Sie wollen doch nicht ernsthaft den Kindern KIKA wegnehmen, oder?



Und ONE ist ein prima Seriensender, mit der coolsten Sportsendung der Welt: dem Eiskunstlauf. Dort ist es möglich, live den Kommentator Fragen zu stellen, die auch beantwortet werden. Wie toll ist das denn.



Und auch Finger weg von ZDF neo! Sehr guter Unterhaltungsmix von Serien, Filmen und Shows! Und ich das nicht auch ein Sender, wo sich unbekannte Moderatoren ausprobieren konnten?



Dasselbe gilt für Arte und 3Sat. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein und die beiden Sender zusammen zu legen? Das macht doch einfach gar keinen Sinn! Beide Sender sind absolut so beizubehalten wie sie sind. Wer das machen möchte, kennt die Programme ganz offensichtlich nicht!

M A C H E N S I E D A S N I C H T !





Ich hoffe doch sehr, das Sie die Macht der Informationen kennen. Und wenn das so ist, sollte man eher mehr Geld, als weniger in die unabhängigen Sender investieren. Sie dürfen das Feld nicht Bild und Blöder überlassen!





Mit eindringlichen Grüßen,

Andrea P.
Andrea Preß-Pochstein Einer Zusammenlegung der Sender arte und 3sat möchte ich ausdrücklich widersprechen!

Diese Zusammenlegung entspricht einer Kürzung

kultureller, wissenschaftlicher Beiträge. Die Zusammenlegung der Sender entspricht in keinster Weise dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender und letztlich einer Zweckentfremdung meiner GEZ-Gebühren, welche zwangsweise eingefordert werden.

Kommen Sie Ihrem Auftrag, Information und Bildung zu vermitteln, weiter nach und kürzen Sie nicht die einzigen Formate, die diesen noch erfüllen! Ein weichgespülter Mainstream, der Einschaltquoten generiert, hat keine Rundfunkgebühren verdient!
Andrea Priller Sehr geehrte Damen und Herren,



im Diskussionsentwurf für einen Reformstaatsvertrag finde ich sehr gut, dass es für Deutschlandradio keine Beschränkungen geben soll.



Aber die Zusammenlegung der Kultursender 3sat und arte würde zu einer empfindlichen Einschränkung, zu einer Halbierung nicht nur des kulturellen Informationsangebots, sondern auch des Bildungsangebots führen.

Diese Informationen kann man sich nicht einfach "im Internet abholen" ohne von dem Angebot gehört zu haben. Ich selbst lese oft im Anschluss an 3sat oder arte-Sendungen online weiterführende Informationen, die mir ohne die betreffenden Sendungen entgehen würden.



Aus dem gleichen Grund halte ich die beiden Bildungssender ARD alpha und ZDF info in ihrem derzeitigen Umfang für unverzichtbar.



Demokratie und Umwelt ist unbedingt auf Bildung, Dokumentation und Information angewiesen, insbesondere auch auf die Vermittlung von Hintergründen!



Mit freundlichen Grüßen

Andrea Priller, M.A.
Andrea Rosemann Der öffentlich rechtliche Rundfunk muss ein ausgewogenes Verhältnis von fundierten Informationen bieten. Den Ressorts Nachrichten, Unterhaltung und Bildung stünde eine Gleichberechtigt zu. Wissenschaft und Kultur dürfen nicht noch weiter vernachlässigt werden.
Andrea Sauter Sehr geehrtes Team der Rundfunkkommission,



Die Idee, unsere GEZ-Gebühren effizienter einzusetzen, finde ich sehr lobenswert.



Dennoch frage ich mich, warum dieses Geld offenbar in immer noch mehr unnötige Talkshows (mit den immer gleichen Gesichtern und Themen) oder Sportübertragungen (hauptsächlich Fussball) investiert werden soll und Themen, wie Kultur, Gesellschaft, politische Bildung, Medienkompetenz, Wissenschaft etc. so in den Hintergrund gerät, dass man die relevanten Sender zusammenstreicht.



Ein integrieren von 3SAT in ARTE bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von ARTE zu einem europäischen Medienangebot würde und wird den Bedürfnissen und des Anspruchs eines solchen Programms nicht gerecht werden, da es bei der möglichen Anzahl der Teilnehmer zu Ungleichgewichten bei den Sendeinhalten kommen muss.



Inhalte von 27+ Länder in Europa in einem Sender abzubilden ist nicht praktikabel und verringt Reichweite und Akzeptanz!



Ein Sender wie 3Sat mit seinem hochwertigen Angebot für den deutschsprachigen Raum (Schweiz, Österreich, Deutschland) darf nicht aus der Medienlandschaft verschwinden.



Mit freundlichem Gruß

Andrea S.
Andrea Schmidt In einer Zeit, in der unsere Demokratie akut gefährdet ist, ist es umso wichtiger Kunst, Kultur und Bildung zu fördern!!! Kunst bietet immer wieder neue Perspektiven und regt zu eigenständigem Denken an. Die im Grundgesetz verankerte Kunstfreiheit ist ein wichtiges Gut. Ich erwarte grade von den Öffentlich, Rechtlichen, dieses Gut zu fördern. Das ist verdammt nochmal ihre Aufgabe!

A. Schmidt
Andrea Schwarz Bitte setzen Sie sich unbedingt für den kulturell absolut wichtigen und informativen Sender 3sat ein!!! Er ist das Gegenstück zu flacher Fernsehkultur und ein Highlight für Menschen die nicht auf Fernsehverdummung stehen. Vielen Dank!
Andrea Sengebusch Guten Tag,



ich bin mit den Vorschlägen zur Zusammenlegung oder Aussortierung der TV-Spartenkanäle nicht einverstanden.



In meinem Medienkonsum spielen fast alle der aufgeführten Sender eine wichtige Rolle. Ihre Alleinstellungsmerkmale erfüllen spezifische Funktionen für mich. Im linearen Fernsehen nutze ich nahezu ausschließlich den ÖRR. Die geplanten Kürzungen würden mich deutlich einschränken.



Ich finde die Idee der Einsparungen nachvollziehbar, seher aber eher Potential dafür in mehr Zusammenarbeit und der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen. Es sollten eher Redundanzen reduziert als Alleinstellungsmerkmale gekürzt werden.



Kultursender: Diese zeichnen sich für mich insbesondere durch die internationalen Perspektiven aus. 3Sat fokussiert auf die DACH Region und Arte bietet europaweite und teilweise weltweite kulturelle Einblicke und Ausblicke. Dieses Abgebot sollte meiner Meinung nach sogar ausgebaut werden, sodass nicht nur kulturelle sondern z.B. politische und wirtschaftliche Aspekte noch stärker paneuropäisch abgebildet werden.



Nachrichten-/Informationssender: tagesschau24 ist mein zentrales Nachrichten-Medium. Schnelligkeit kombiniert mit fundiertem Journalismuss traue ich keinem anderen Medium in dem Maße zu. Phönix dagegen bietet mit der umfangreichen Übertragung von Debatten und Pressekonferenzen die Möglichkeit der freien Meinungsbildung auf Basis ungeschnittener O-Töne. Alpha und ZDFinfo bieten Bildung und Edutainment, wobei Zielgruppen in Wort, Bild und Stil spezifisch angesprochen werden.



Jugendangebote: Kika, Funk und Neo adressieren unterschiedliche Altersgruppen. Warum sollten Programme für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zusammen gelegt werden? Die jungen Menschen sollen sich gesehen und gehört fühlen statt in einen Topf geworfen zu werden. Abgesehen davon, sind die Beiträge von Funk eher weniger im linearen TV vertreten. Das wird aus der Darstellung der Kürzungsvorschläge nicht deutlich.



Ich hoffe in meiner Mediennutzung nicht allein zu sein und dass meine Meinung wahrgenommen wird.
Andrea Uhlrich Sehr geehrte Damen und Herren,

sparen an falscher Stelle ist kontraproduktiv.

In Zeiten von "Fake New's" und einer Zunahme von populistischen Erscheinungen in unserer Gesellschaft die öffentlich rechtliche Berichterstattung einzuschränken, ist nicht nur der völlig falsche Weg sondern Wasser auf die Mühlen der Feinde unserer gesellschaftlichen Grundwerte.

Wenn die Politiker unserer demokratischen Parteien in den Landtagen wirklich das Erstarken der populistischen und nationalistischen Hetzer in unserem Land verhindern wollen, erwarte ich eine deutliche Stärkung der öffentlich rechtlichen Berichterstattung und dies muss auch für die Online Berichterstattung gelten.



Schlimm genug, dass die einzig unabhängige Berichterstattung in unserem Land sich als "Lügen Presse" beschimpfen lassen muss.



Im Übrigen sind meine ersten InfoQuellen die Online-Nachrichten, bevor ich das Radio einschalte.



Andrea Uhlrich

Frankfurt/Main
Andrea und Josef Graf 3sat und ARTE sind die einzigen Sender, die ein mittelmäßig intelligenter Mensch ertragen kann, ohne die eigene Intelligenz zu beleidigen. Kulturzeit, Nano, Reportagen über Länder und Menschen, spezielle Thementag, Zuschauerpreis.... das Alles muss unbedingt bleiben. Nur hier erfährt man vom Facettenreichtum des deutschsprachigen Kulturraumes. 3sat muss bleiben, sparen Sie an derer Stelle, wie z. B. hier:



Stoppen Sie endlich sämtliche Ausgaben für trashige, platte Sendungen wie Toni, die Hebamme ...etc in ARD und ZDF.

Eine Zumutung Abend für Abend, kein Wunder, dass junge Leute streamen und sich aktuelle und anspruchsvolle Filme außerhalb der öffentlich rechtlichen suchen. Verbessern Sie das Angebot, statt es zu streichen, das wäre eine Management-Aufgabe.



Kurz: 3sat MUSS bleiben !!
Andrea Wagner Der Vorschlag der Rundfunkkommission entsetzt mich zutiefst.

3sat mit seiner wunderbar breit aufgestellten kulturellen Angebotspalette aus den drei deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit seinen Wissenschaftssendungen und Sendungen mit hoher gesellschaftspolitischer Relevanz soll verschwinden?

Und das in Zeiten, in denen ein umfangreiches Informationsangebot umso wichtiger ist, um zunehmender Desinformation, insbesondere in sozialen Netzwerken entgegenzuwirken,

in Zeiten in denen den Horizont einengende Kräfte nach vorne drängen und weiter drängen wollen?

Ich glaube fest daran, dass Kultur, Wissenschaft und Kunst es vermögen Brücken zwischen Menschen zu bauen und in diesem Sinne sollten doch Institutionen gestärkt werden, die sich diesen Gedanken auf die Fahne schreiben und die somit dem Bildungsauftrag gerecht werden.
Andrea Woick Ich hoffe sehr, dass Sie von einer Zusammenlegung von 3sat und arte absehen. Meiner Meinung nach überschneiden sich die Angebote dieser Spartensender nicht, sondern ergänzen sich hervorragend. Insbesondere mache ich mir Sorgen um die 3sat-Wissenschaftsformate wie NANO, WISSENHOCH2 und SCOBEL, wenn das neue arte-Programm das Label "Kultur und International" erhalten soll. Es gibt keine vergleichbaren Angebote in der heutigen Fernsehlandschaft, die so umfassend, vielfältig, qualitativ hochwertig und verständlich über wissenschaftliche Themen und Zukunftstechnologien berichten. Bitte erhalten Sie uns diese Formate!
Andreas Alexandropoulos Hallo geehrte Rundfunkkommission,



hier ein paar Vorschläge von mir:



1. Es sollte nochmal darüber nachgedacht werden, ob nicht doch einige der Sendeanstalten zusammen gelegt bzw gekürzt werden sollten.



2. Ich bin der Meinung keiner der Intendanten sollte 6-stellig verdienen. Irrsinnig. Und es sollte nicht möglich sein, es wie Frau Patricia Schlesinger zu machen und sich der Angabe der Bezüge zu verweigern. Unmöglich sowas.



3. Der technische Fortschritt sollte auch langsam im ÖRR angekommen sein und durch die Digitalisierung sollte großes Sparpotenzial durch Personalabbau ausgeschöpft werden.



4. Bitte weniger offensichtliche Vetternwirtschaft! Beispiel Schlagermusikproduktionen! Diese Musik grenzt an Volksverblödung, und Ihr Auftrag ist unter anderem Bildung, nicht das Gegenteil.



5. Ich persönlich habe und werde keinen Fernseher besitzen, deswegen tangiert mich das meiste wenig. Aber es gibt einige Angebote, die ich Kostenfrei für mich auf YouTube sehe. Für manche davon würde ich auch gerne Zahlen. Um es kurz zu fassen: In Zukunft wird es immer mehr Menschen wie mich geben, die eigentlich einen generellen Rundfunkbeitrag nicht gut finden, aber für ausgesuchte Produktionen von Ihnen gerne Zahlen würden, aber halt nicht auch für die Schlager-Verblödungsshow der immer wieder gleichen Interpreten usw. Ein solches Angebot könnte in Zukunft meiner Meinung gut vermarktbar sein.



Als letztes möchte ich auch ein Lob aussprechen: Kabaret usw hat bei ihnen mit Recht einen guten Platz eingenommen, und das ist gut so.



mit freundlichen Grüßen



Alexandropoulos
Andreas Aschenbrenner Sehr geehrte Damen und Herren!



Von der geplanten ReformStv halte ich gar nichts.



Schon jetzt sind ARD und ZDF überladen mit Krimis, langweilen abendfüllenden Shows und Sportübertragungen.



Anspruchsvolle Unterhaltung findet kaum statt. Einzig arte, 3sat, zdf Info, zdf neo, one, phoenix, Tagesschau 24, ARD alpha bieten eine Alternative zu den Hauptprogrammen. Deswegen sehe ich Pläne, die eine Zusammenlegung oder gar Abschaffung dieser Sender vorsehen mit Schmerzen und bitte Sie hiermit, diese Pläne nicht umzusetzen.



In diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,

Andreas Aschenbrenner
Andreas Bade Die Reform des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollte es m.E. unbedingt berücksichtigen, dass die Wort-, Kultur- und die Programme zur politischen Bildung - im Gegenzug zu den Einsparungen, die etwa bei den vielfach redundanten Programmen zur Unterhaltung notwendigerweise sinnvoll sind - stärker finanziell gefördert werden.



Der Wert der politischen Bildung betrifft nicht zuletzt auch Sie ganz persönlich als Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Rundfunkkommission der Länder.



Rechtsradikale Populisten, wie die AFD und das Knecht-Bündnis legen den Strick um den Hals des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Wenn das gelingt, sind die Mitarbeiter*innen von ARD und ZDF und des DeutschlandRadios die ersten die auf der Strecke bleiben. Danach folgen Sie als Politiker und Entscheidungsträger*innen.



Daher sollten Sie bei der Reform des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf die Nachhaltigkeit und den Bestand des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks achten.



Die politische Bildung, der Kulturauftrag mit Betonung auf die lebenskulturelle Entwicklung der Menschen und das kritische Wort im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sollten die Gewinner dieser Reform sein.



Unterhaltung und "Verstehen Sie den Raab" dürfen Sie gern den privaten Sendern der Verdummung überlassen. Das hat im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts verloren.



Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk hat es auch nicht nötig, sich als Konkurrent von den Privaten Sendern abzugrenzen. Sondern er ist ein Solitär in der medialen Vielfalt, den es zu bewahren gilt, anstatt ihn sich in Reformen zu ersparen.
Andreas Bade Online first muss weiterhin für die ÖRR möglich bleiben!
Andreas Ballhaus Deutschlandradio so wie es ist beibehalten.

Zdf Neo wäre schön zu behalten. Ansonsten sind die Zusammenlegungen vernünftig.

Herzlicher Gruß
Andreas Bärwolff Als ausschließlicher Nutzer der Nachrichten- und Kulturportale der „Öffentlichen“ bedauere ich die Diskussion um Kürzungen und/oder Straffungen der TV- und Radioangeboten, welche für mich zur Unzeit kommen. Bund und Länder sollten - im Gegenteil - ihre Angebote noch ausbauen, besonders auch in den (sogenannten) sozialen Medien, um noch dichter an die Menschen, egal welchen Alters, heranzukommen. Um in der Konkurrenz von TikTok und Co nicht abgeschlagen zu werden braucht es vielleicht gerade die größtmögliche Diversität, um zielgruppengenau agieren zu können. Die multimedialen Angebote für junge Leute von z.B. Nova sind gekonnt und von hohe Qualität. Als treuer Hörer von MDR Kultur trage ich Sorge, dass solche „Spartenkanäle“ genauso dem Rotstift zum Opfer fallen, wie es radikale Verwerfungen geben wird, wenn z.B. Arte und 3sat zusammengelegt werden sollten. Ich habe dafür keinerlei Verständnis! Damit will ich nicht sagen, dass alles so bleiben sollte, wie es momentan ist. Das Programm (besonders am Abend) von ARD, ZDF und den Dritten ist manchmal ungünstig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Da nutze ich dann gerne die Mediatheken. Hier fände ich eine stärkere Vernetzung tatsächlich zielführender. Mitunter ist es etwas mühselig, sich in den Rubriken oder Verzeichnissen zurechtzufinden. Hier ließe sich bestimmt vieles optimieren und nutzerfreundlicher gestalten. Mein Appell an dieser Stelle: bitte nicht das Tafelsilber der Öffentlichen zerstören oder teilweise einschmelzen!!
Andreas Bassfeld Sehr geehrte Damen und Herren,



trotz großzügiger Finanzierung des ÖRR nehmen eher schwachsinnige Dauerserien und preiswert produzierte Kochshows, Talkshows etc. einen sehr großen, ich meine: zu großen Raum ein. Mit Unsummen werden teure Sportevents eingekauft und Kultur und Wissensvermittlung in allen denkbaren Varianten nehmen bereits jetzt einen zu geringen Raum ein. Die Sender 3SAT und Arte empfinde ich als lobenswerte "Leuchttürme" der guten Bildung und Unterhaltung. Sie sind meine Lieblingssender.

Ich bitte inständig darum, diese beiden Sender nicht zusammenzulegen und mithin 50% des Programms (und natürlich der dieses Programm schaffenden Unternehmen und ihrer Mitarbeiter) zum Untergang zu verurteilen.

Ich bin absolut gegen diesen Teil der geplanten Reform!



Mit freundlichen GRüßen

Andreas Bassfeld
Andreas Bauer Hallo,



gerne möchte die Möglichkeit nutzen Anmerkungen zu den Reformvorschlägen abzugeben.



Die Vorschläge zur Beschränkung im Bereich Presseähnlichkeit sehe ich kritisch. Junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder sind meiner Erfahrung nach weniger mit linearen Verbreitungskanälen wie Radio und Fernsehen zu erreichen. Sie sind dagegen viel mehr über Social Media und Internetangebote erreichbar und dies besteht eigentlich immer aus einem oder mehreren Varianten von Text, Ton, Bild und/oder Video.



Eine Umsetzung der geforderten Bindung von presseähnlichen Inhalten an "Sendungen", verhindert so nur die Gestaltung moderner, an jüngere Zielgruppen zugeschnittene Inhalten. Und das widerspricht der Zielgabe dieser Reform.



Ziel sollte es meiner Meinung nach sein, ausgewogene Informationen und Unterhaltung über alle für die jeweilige Zielgruppe zugeschnitte Inhalte über entsprechende Kommunikationskanäle zu verteilen. Ein verharren auf klassischen Verbreitungswegen birgt die Gefahr, ganze Generationen an einseitige Mediengestalter zu verlieren, welche nicht durch stringente Vorgaben eines Rundfunkstaatsvertrags gebunden sind.
Andreas Bauer Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Online-Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist. Das sehe ich sehr kritisch. Zwar soll es offenbar für "Breaking News" Ausnahmen geben – aber auch dann wären nur kurze Schlagzeilen erlaubt.



Gerade in Situationen, in denen die Lage unübersichtlich ist – nehmen wir das Attentat in Hanau oder in Solingen, oder etwa einen Gefahrgutunfall in einem Wohngebiet – werden den Usern unter Umständen lebenswichtige Informationen vorenthalten. Das ist geradezu fahrlässig.



Diesen Begriff der „Presseähnlichkeit“, der in dem Reformstaatsvertrag zu finden ist, halte ich zudem für völlig anachronistisch. In Zeiten, in denen jede Lokalzeitung auf ihrer Homepage Videos stellen kann – früher einmal durften nur lizenzierte Sender Fernsehen ausstrahlen – soll es den Redakteuren von Internet-Seiten der Öffentlich-Rechtlichen untersagt werden, das zu tun, wofür sie lange ausgebildet wurden: zu informieren, einzuordnen und Hintergründe zu liefern. Ich kann nicht erkennen, wofür das gut sein soll. Im Gegenteil: Es schwächt die Demokratie.
Andreas Bauer Unsere Demokratie und Meinungsvielfalt muss erhalten bleiben, in dem alle Fersehanstalten

der Öffentlich-Rechtlichen unbedingt erhalten, also nicht abgeschaltet werden. Dies ist wichtig,

weil viele Menschen im Internet durch Falschinformationen, Filterblasen und Fakenews beinflusst werden. Man sollte die Bevökerung nochmal genauer dazu befragen.
Andreas Bayer 3SAT ist für mich einer der wichtigsten Sender,

besonders wegen der „Kulturzeit“ , wegen „Scobel“,

auch wegen „Noch nicht Schicht“ von Sebastian Puffpaff.



Ich möchte auf keinen Fall, dass der Sender bei Arte unterschlüpfen muss,

oder gar eingestellt wird.



lieber wäre es mir, wenn einer der zahlreichen

Spartensender von ARD und/oder ZDF eingestellt würde,

z.Bsp. ZDFinfo o.ä.



vielen Dank und liebe Grüße, Andreas Bayer
Andreas Benedek Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist zu begrüßen wenn man sich Gedanken über Einsparungen und das aufteilen von Knappen Ressourcen macht. Es wäre jedoch schade wenn Medien die für die Zusammenarbeit europäischer Länder eintreten, darunter leiden würden. Konkret wäre es schade wenn die Zusammenarbeit der deutschsprachigen Länder durch das abschalten der 3sat geschwächt wäre. Arte, könnten nur eine alternative sein, wenn zusätzliche zu Deutschland und Frankreich auch Österreich und die Schweiz teilnehmen würden. Ich befürchte jedoch, dass das politisch nicht umsetzbar sein wird, auch wenn sich in Europa in den letzten Jahren sich viel geändert hat.



Heute lebe ich in Deutschland, davor war ich mehrere Jahre in der Schweiz. Erlebt habe ich immer, das kulturelle Vielfalt immer eine bessere Gesellschaft hervorgebracht hat, als das braune einerlei. Deshalb fände ich schade wenn die europäische Zusammenarbeit durch kurzfristige Sparziele geschwächt wäre.



In der Hoffnung, dass durch die Neuorganisation der Sender, die Vielfalt und die europäische Zusammenarbeit nicht geschwächt wird, verbleibe ich,



Andreas Benedek
Andreas Birckigt Seit Jahren belegen 3sat und arte die Speicherplätze 1 und 2 auf unserem Fernsehgerät. Einige private Sender liegen ganz hinten auf der Liste und werden eigentlich nie angewählt. Sofern nicht auf einem öffentlich-rechtlichen Sender ein Spielfilm (keine Serien!) ausgestrahlt wird, den wir sehen wollen, landen wir meist bei 3sat oder arte. Beide gleichzeitig geht ja schlecht, aber oft fällt die Wahl nicht leicht.

Insofern schlägt unser Herz gleichermaßen für beide Teams mit ihren interessanten und informativen Sendungen. Eine Reduktion täte uns leid!



Beste Grüße
Andreas Boecker Schönen guten Tag,

den massiven Kahlschlag in der "Landschaft" der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und TV-Sender halte ich für sehr bedenklich. Für die Vielfalt der Kultur- und Informationssender zahle ich gerne meine Gebühren (arte, 3sat, Phoenix, ZDFneo, ZDFinfo, One, BR2, radioeins, DLF nova). Man hat den Eindruck, dass man sich auf den Bereich Unterhaltung konzentriert. Mir ist nicht bekannt, dass beispielsweise bei den teuren Fußballübertragungen gespart werden soll. Grade in Zeiten von Fakenews wäre die seriöse Vielfalt der Öffentlich-Rechtlichen besonders wichtig.

Freundliche Grüße

Andreas Boecker
Andreas Burst Sehr geehrte Damen und Herren,

hier nehme ich Stellung zur möglichen geplanten Zusammenlegung von "3Sat" und "arte":

Für mich hat jeder der beiden Sender Alleinstellungsmerkmale, die wichtig sind.

Gerade die unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte sind m.E.

unersetzlich und würden durch ein Verschmelzen verloren gehen!

Arte z.B. mit dem länderübergreifenden Programm zwischen Deutschland und

Frankreich, 3 Sat mit dem Programm, das auch die anderen deutschsprachigen Länder Schweiz und Österreich mit einbezieht, sind einmalig in der europäischen Fernsehlandschaft. Kulturelle und

wissenschaftliche Themen, Dokumentationen, Sendungen wie "Nano" in 3

Sat oder "Arte Journal" auf Arte sind in keinem anderen Sender auch nur

ansatzweise zu finden. Europa als gemeinsamer Kultur-und Lebensraum

findet nur hier Ausdruck und Wirkung. Diese Besonderheiten brauchen doch Stärkung und nicht

Schwächung und Einschränkung!

Deshalb müssen m.E. beide Sender vollständig erhalten bleiben, und ich

fordere Sie auf, für deren Erhalt zu sorgen.



Mit freundlichen Grüßen,

A. Burst
Andreas Christoph Schmidt Ich erhebe Einspruch gegen die Überführung von 3sat in ARTE. Das öffentlich rechtliche Fernsehen in Deutschland gräbt sein eigenes Grab, wenn es immerzu am Programm, und zwar ausgesucht an höherwertigem Programm spart. Es darf nicht weiter der Masse nachlaufen, sondern muss seinem Auftrag gerecht werden und Kultur- und Bildungsfernsehen erhalten bzw. wiederherstellen!
Andreas Eberl 3sat vermittelt Informationen, Wissen und Kultur in deutscher Sprache und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Verständigung innerhalb des deutschsprachigen Europas, aber auch weltweit.

Dieser Sender muss erhalten zu bleiben.
Andreas Ehlert Was für eine Farce. Nun also nach dem wirtschaftlichen und schon seit langem politischen Abrutschen auf 3. Welt-Niveau die staatliche Aushöhlung der Kultur. Von kultureller Vielfalt zu von Bund und Ländern gesteuerter Einfalt und somit das Absinken auf das Niveau von Staatsmedien in Russland, Türkei Ungarn usw. Unterschiede dazu werden bei Umsetzung nicht mehr erkennbar sein oder doch, das wenige was bleibt wird sich natürlich immer noch als unabhänge Medien die Ihrem gesellschaftlichen Auftrag gerecht werden bezeichnen. Ja, diese Verlogenheit, dass ist dann noch der Unterschied. Und ganz sicher wird dann immer noch die Zwangssteuer von den Bürgern eingefordert um sich die verbleibende Primitivität bezahlen zu lassen.

Was für ein erbärmliches Land, wenn ausgerechnet die kulturelle Vielfalt auf der Strecke bleibt in einer Zeit des Rassismus und der Neonazis nicht nur bei der AfD, sonder auch bei den sogenannten Etablierten. Schämt Euch, Ihr, die Ihr so etwas auf den Weg bringt.



Andreas Ehlert (Name echt, solange es in diesem Land noch möglich ist)
Andreas Fasbender Ich protestiere gegen die Auflösung von 3sat bzw. dessen Einverleibung in arte. denn 3sat bietet unverzichtbare Bildungsprogramme, die für den Erhalt unserer Demokratie enorm wichtig sind! 3sat muss bleiben!
Andreas Fischer Betreff: Geplante Integration von 3sat in arte



Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



mit großer Bestürzung habe ich von den Reformplänen Kenntnis genommen. Vor allem die geplante Zusammenführung der Kulturprogramme 3sat und arte ist unannehmbar.



Beide Programme stellen "Leuchttürme" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland dar. Beide Programme mit ihren jeweiligen Inhalten sind für die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Erfüllung seines Auftrags unverzichtbar. Demokratie- und diskursfördernde Sendungen wie Kulturzeit gehören zu den besten im deutschen Fernsehen und sollten durch zusätzliche Finanzierung sogar gestärkt werden statt von einer Streichung betroffen zu sein.



Beide Programme haben jeweils eine große Bedeutung und wichtige unterschiedliche Aufgaben für verschiedene Sprachräume und die europäische Integration: Einerseits die Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die deutschsprachigen Länder hinweg (3sat) und andererseits die Förderung der deutsch-französischen Völkerverständigung einschl. der gegenseitigen Sprachförderung. Die Idee, beide Programme mit ihrer Unterschiedlichkeit in einem zusammenzuführen, ist unsinnig und daher abzulehnen.



In beiden Programmen werden besonders hochwertige Inhalte aus Information, Politik, Wissenschaft und Kultur einem breiten Publikum in herausragender Form dargeboten und stellen damit gewissermaßen die Inkarnation der Auftragserfüllung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dar.



Sparvorschläge gerade hier - bei den besonders hochqualitativen sowie demokratiefördernden und der Völkerverständigung dienenden Angeboten - anzusetzen, ist weder nachvollziehbar noch kann dies im Interesse des Gesetzgebers bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein. Das Gegenteil sollte der Fall sein: Solche Angebote zu fördern und zu erweitern



Vermutlich nie seit dem Ende des zweiten Weltkriegs war der Bedarf für solche Inhalte und deren Angebote wichtiger und unverzichtbarer.



Aus diesem Grunde appelliere ich an die Verantwortlichen der Rundunkkommission von solchen geradezu unsinnigen und den Interessen eines demokratischen Gemeinwesens zuwiderlaufenden Plänen Abstand zu nehmen.



Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Fischer
Andreas Fleischmann Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat einzustellen wäre ein großer Verlust für die Kultur in Deutschland, zumal in diesen polarisierten Zeiten die Darstellung von Vielfalt ohnehin zu oft zu kurz kommt!



Mit freundlichen Grüßen



Andreas Fleischmann
Andreas Gerk Ich binären die Verschmelzung der beiden Sender 3Sat und Arte.

Warum?

Weil wir Sender brauchen die uns ZU JEDER ZEIT Kultur und anspruchsvolle Themen geben und nicht nur mal gelegentlich zwischen jeder Menge Sportübertragungen, Poltiktalk und Krimis.

Arte und 3Sat steht für hochwertiges Fernsehen.

Bitte erhalten.

Danke
Andreas Glag Die Vielfalt und die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Fern- und Radiosender ist ein wichtiges Gut, gerade in Deutschland! Ich kann nur deutlich darauf pochen, diesen Status nicht aufzugeben und die unterschiedlichen Facetten unseres wertvollen Kulturlebens nicht zusammenzustreichen.

Je breiter der öffentlich-rechtliche Rundfunk aufgestellt ist, desto resilienter ist er auch gegen politische Einflussnahme. Seien Sie stark und lassen Sie sich nicht von Rechtspopulisten

einspannen, denen das aktuelle Spektrum zu bunt ist.



Mit hoffnungsvollen Grüßen

Andreas Glag
Andreas Goerlich (Status Beitragszahler) 1. zur Höhe des Rundfunkbeitrags:

es ist schierer Populismus, wenn die Ministerpräsidenten eine Erhöhung der Rundfunkgebühren um lächerliche 58 Cent / Monat (!!!) ablehnen. Dieser Betrag ist für alle Einkommensschichten zumutbar, denn 18,36 € im Monat sind ein Bruchteil dessen, was die Rundfunk- und Fernsehen-Nutzenden monatlich für Streaming-Dienste und Gebühren der Privatsender ausgeben.



2. zur Reduzierung der Hörfunk- und Fernsehprogramme:

obwohl es die meisten Funk- und Fernsehprogramme täglich erkennen lassen, ist offensichtlich bei der Mitgliedern der Rundfunkkommission die Erkenntnis von der exponential wachsenden Bildungsferne und Niedrigschwelligkeit unserer Bevölkerung noch nicht angekommen. Diese Entwicklung kann andererseits aber auch von politischer Seite ausdrücklich gewollt sein, da eine umfassend informierte und gut gebildete Gesellschaft für politische Kreise aller Couleur natürlich sehr viel unbequemer ist und zu schnell kritische Fragen stellen könnte.



Die Strategie dahinter ist ziemlich leicht durchschaubar: "ermüdet die Bildungs- und Kulturinteressierten indem wirklich anspruchsvolle endungengrundsätzlich in den frühesten Morgen- und spätesten Abendstunden ausgestrahlt werden". Viel besser ist es doch, deutlich höhere Qualitätsanforderungen an die Programmproduktionen zu stellen und auch die Sendeplätze so zu tauschen, dass zu den Hauptsendezeiten Dokumentationen, hochwertige Theaterproduktionen und Konzerte gezeigt werden.



Auch lässt die zunehmend wahrzunehmende Zusammenlegung von Abendsendungen, Features, Konzertübertragungen insbesondere in den Kulturprogrammen der ARD nichts Gutes ahnen und eher den Weg in eine Art Reichseinheitsender befürchten. Meinungs- und INformationsvielfalt sieht anders aus.



Schon die Idee einer Zusammenlegung von 3sat und arte kann man nur als Affront gegen den europäischen Kulturgedanken verstehen.



3. Kosteneinsparungen:

Dazu ist ja von allen Seiten schon das Wesentliche gesagt. Deshalb hier nur Thesen:

- drastische Reduzierung der sportlichen Übertragungsrechte; dann bräuchte man wahrscheinlich über höhere Rundfunkbeiträge überhaupt nicht zu reden;

- Gleiches gilt für die Honorare von Showgrößen und Quizmaster

- Halbierung der Tatortproduktionen quer durch alle Sendeanstalten

- Anpassung der Bezüge der festangestellten Mitarbeitenden an den öffentlichen Dienst

- kritische Überprüfung der Alterversorgungssysteme insbesondere auf den FÜhrungsebenen



Freundliche Grüße



Andreas Goerlich



11.10.24
Andreas Greiner Zum aktuellen Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen

„Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ mache ich folgende Eingabe:



Inbesondere die in §28a Schwerpunktangebote vorgesehene (teilweise oder vollständige) Überführung der Inhalte des Vollprogramms 3sat in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote halte ich in dieser Zeit gesellschaftlicher Spannungen und Risse für eine falsche Entscheidung. Wir brauchen Plattformen wie 3sat für kritische Debatten, für kreative Auseinandersetzungen zu aktuellen Themen und als ein wichtiges Format der europäischen Kultur in einer Phase, in denen rückwärtsgewandte nationale Tendenzen europäische Integration aushöhlen. Die Bedeutung eines Kultursenders wie 3sat lässt sich nicht mit nackten Kennzahlen bewerten. Wir brauchen diese Sendeplätze nicht zuletzt auch als Schaubühne für Nachwuchstalente und Kulturschaffende jenseits des Mainstreams. Bitte setzen Sie sich dafür ein, das Angebot von 3sat zu erhalten. Kulturelle Vielfalt hat für unsere Gesellschaft eine ähnlich wichtige Funktion für Innovationen wie die Biodiversität für Ökosysteme.
Andreas Gülzow 3Sat und Arte müssen unbedingt ergalten bleiben. Es sind die letzten Sender die überhaupt noch einen Bildungsauftrag wahrnehmen und auch mal über die deutschen/europäischen Grenzen hinausschauen. Vielleicht sollte man lieber bei den vielen dritten Landesprogrammen sparen. Jeder Sendekanal auf astra und DVB kostet bestimmt auch sein Geld. Vorschlag: Ein Kanal pro Bundesland auf dem die Funkhäuser nacheinander ihre Beiträge liefern, in rotierender Reihenfolge. Es interessieren ja nicht nur die Neuigkeiten aus dem eigenen Gebiet sondern auch aus den Nachbarkreisen. Die Videotheken sind da auch keine Alternative.
Andreas Haiduk Das genau diese Sender abgeschafft werden sollen . die etwas dagegen machen das die Menschheit immer dümmer wird , mit Großer Hilfe von RTL ec .

Arte , 3 sad und ZDF info sind nicht ersetzbar .
Andreas Haim Guten Tag!



Als Grundschuldirektor einer Schule mit besonderen Herausforderungen in Bregenz/Österreich, mit rund 250 Kindern mit über 20 unterschiedlichen Erstsprachen, erlebe ich täglich den Kampf um eine qualitativ hochwertige Bildung und ein gutes Zusammenleben in einer immer hetrogener werdenden Gesellschaft. Ebenso erlebe ich das ständige Erstarken mächtiger - aber auch sehr unwissenschaftlicher medialer Quellen. In dieser Gemengelage, die einem ständigen Auseinanderdriften unserer Gesellschaft andauernden Vorschub leistet, mit dem Argument eines sparsamen Umgangs mit Steuergeldern die Qualitätsmedienlandschaft im deutschsprachigen Raum auszudünnen, halte ich für einen demokratie- und bildungspolitischen Knieschuss erster Güte. Wir brauchen mehr Qualitätssender, nicht weniger - und wir Österreicher brauchen dringend freien Zugang zu allen deutschen Mediatheken!

Mit besten Grüssen

Andreas Haim
Andreas Haller Meine dringende Bitte: Auf gar keinen Fall dürfen 3sat und arte auf einen Sender zusammengekürzt werden. Ich finde dieses Ansinnen einfach ungeheuerlich, und es macht mich geradezu sprachlos. Was hat es mit dem Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen denn noch auf sich? Wenn hier zwei hervorragende und vom Grundgedanken her ganz unterschiedliche Sender einfach auf eine Position zusammengekürzt werden? Der einzige niveauvolle Kontrast zu Krimis Krimis und nochmals Krimis, Sport Sport und wieder Sport, debilen Vorabendserien, Vorabendserien und natürlich Vorabendserien. Dafür ist Geld da. Dafür bekommen Sie nicht meine Rundfunkgebühren. So haben wir nicht gewettet, Freunde! Ich protestiere!

Ohne Hoffnung im übrigen, das meine Stimme Gehör findet. Traurig bin ich, tottraurig.
Andreas Härtlein Ich hoffe sehr das die Sendung Nano auf 3sat uns auch zukünftig erhalten bleibt. Den sie beleuchtet meiner Meinung nach sehr gut tagesaktuelle Themen aus neutraler wissenschaftlicher Sicht und zählt damit zu meinen liebsten Sendungen im deutschen Fernsehen.
Andreas Hartmann Sehr geehrte Mitglieder der deutschen Rundfunkkommission,



die Integration von 3sat in ARTE würde nicht nur die kulturelle Vielfalt beeinträchtigen, sondern auch die ursprünglichen, unterschiedlichen Ansätze dieser beiden Sender verkennen und ihre jeweiligen Stärken schwächen.



3sat wurde als Gemeinschaftsprojekt der öffentlich-rechtlichen Sender Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gegründet. Sein Fokus liegt auf der Förderung deutschsprachiger Kultur und Bildung. 3sat bietet ein breites Spektrum an Inhalten, die von wissenschaftlichen Dokumentationen über kulturelle Magazine bis hin zu anspruchsvollen Spielfilmen reichen. Es ist eine Plattform, die speziell darauf ausgerichtet ist, die kulturelle und intellektuelle Vielfalt des deutschsprachigen Raums zu präsentieren und zu fördern.



ARTE hingegen wurde als deutsch-französischer Kulturkanal ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den interkulturellen Dialog zwischen den beiden Ländern zu stärken. ARTE legt großen Wert auf europäische und internationale Perspektiven und bietet ein Programm, das sich durch seine künstlerische und kulturelle Vielfalt auszeichnet. Der Sender ist bekannt für seine hochwertigen Dokumentationen, innovativen Kunstprojekte und internationalen Filmproduktionen, die oft über den deutsch-französischen Raum hinausgehen.



Die Zusammenlegung dieser beiden Sender würde bedeuten, dass wir die spezifischen Stärken und Zielsetzungen beider Plattformen verwässern. 3sat und ARTE haben jeweils ihre eigene, einzigartige Mission und Zielgruppe, die durch eine Integration nicht mehr in der gleichen Form bedient werden könnten. Die Vielfalt der kulturellen Angebote würde leiden, und es bestünde die Gefahr, dass wichtige Inhalte und Perspektiven verloren gehen.



Darüber hinaus würde eine solche Zusammenlegung die Vielfalt der Meinungen und Stimmen einschränken, die in einer pluralistischen Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sind. Beide Sender tragen auf ihre Weise dazu bei, den öffentlichen Diskurs zu bereichern und ein breites Spektrum an kulturellen und intellektuellen Inhalten zugänglich zu machen. Eine Integration würde diese wertvollen Beiträge gefährden und die kulturelle Landschaft verarmen lassen.

Leisten Sie bitte keine Vorarbeit, welche spätere anders orientierte Regierungen helfen würden bei der Minimierung von Kultur.



In einer Zeit, in der kulturelle und intellektuelle Vielfalt mehr denn je gebraucht wird, sollten wir alles daran setzen, die einzigartigen Ansätze und Stärken von 3sat und ARTE zu bewahren und zu fördern. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese beiden wichtigen kulturellen Institutionen weiterhin ihre jeweilige Mission erfüllen und die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft bereichern können.



Das einzige was uns in einer krisengebeutelten Welt helfen kann ist die Kultur - wichtiger denn je!



Mit freundlichen Grüßen,



Andreas Hartmann
Andreas Hellmich Für mich sind die Wissenschaftssendungen speziell auf 3sat sehr wichtig. Gerade hier finde ich vertrauenswürdige Informationen. Es macht mir Sorge wie derartige Inhalte beschnitten werden. Bei der Flut an falschen Informationen bedarf es dringend einer Einordnung von vertrauenswürdigen Institutionen. Lieber eine Soap oder Schlagerparade weniger.



Bitte besinnen sie sich auf die Aufgabe die der öffentliche Rundfunk hat! Ich bin gerne bereit dafür auch mehr zu bezahlen.

Mir ist es das wert.
Andreas Herschel Unser Votum:

Hallo, bitte, 3sat unbedingt eigenständig erhalten!

Gabriele und Dr. Andreas Herschel, Berlin
Andreas Holste 3sat, Arte und Phoenix sind einmalige und einzigartige Sender. Jeder von Ihnen hat seine Berechtigung. Gerade in der heutigen Zeit mit dem Rechtsruck in der Gesellschaft ist es wichtig

seriöse und professionelle Kultur- und Nachrichtensender zu erhalten und zu fördern. Man sieht die Kurzsichtigkeit von den Kostenrechnern um sich bei der Bevölkerung durch geringe Beiträge ein zuschleimen.. Da lacht die extreme Rechte und lässt die Sektkorken knallen.
Andreas Hornemann Da der interkulturelle Austausch ein wichtiger Baustein für den friedlichen gesellschaftlichen Zusammenhalt ist, und die europäische Freundschaft (Nachbarschaft) erhält und festigt, rate ich eindringlich davon ab, die Programme der Sender ARTE und 3Sat zu verkleinern bzw. die Sender gar zu fusionieren, sondern diese gerade als eigenständige Spartensender mit ihren einmaligen und besonderen Sende-Formaten im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich unter ARTE und 3Sat zu erhalten.



Denn es kommt bei dem kulturellen Staatsauftrag, den eine öffentlich-rechtliche Sender-Gruppe, wie die ARD hat, eben nicht primär und prioritär auf Einschaltquoten, sondern auch darauf an, kulturelle Vielfalt aufzuzeigen und zu pflegen und zu erhalten; aktuelle gesellschaftliche Fehlentwicklungen machen dies einmal mehr erforderlich.



Beide Sender haben ihre länderspezifischen Schwerpunkte in jeweils anderen Nachbarländern Deutschlands, wo ebenfalls auch z. B. deutsch gesprochen wird. 3Sat fördert damit z. B. auch das deutschsprachige Publikum in unseren Nachbarländern und betreibt damit auch grenzüberschreitende SPRACHPFLEGE sowie grenzüberschreitenden KULTURAUSTAUSCH, während Arte in unverwechselbarer Weise die deutsch-französische Freundschaft durch deren Sendungen pflegt, mal in deutsch und mal in französisch. Das sind nicht zu unterschätzende kulturelle Errungenschaften, die nicht leichtfertig aufgeweicht bzw. aufgegeben werden dürfen.



Wenn Sie an geeigneter Stelle Kosten einsparen wollen, empfehle ich Ihnen weniger inhaltliche Programmkürzungen, oder Sender pauschal zu streichen, die auf Ihre Weise einmalig sind (!), sondern vor allem strukturelle Prozessoptimierungen durchzuführen, in dem Sie z. B. eine Reform der Rechtsformen der jeweiligen ARD-Sender prüfen, da die Anstalten sich in der Regel an Verwaltungsstrukturen, wie Verwaltungsbehörden orientieren, durchaus aber auch die Rechtsformen von GmbH´s haben könn(t)en, bei denen diverse Verwaltungsgremien und damit verbundene Kosten dann wegfallen würden.



Außerdem empfehle ich die sonstigen Einnahmen und Ertragsmöglichkeiten für Rundfunk- und Fernsehsender der ARD (z. B. mit Eintrittskarten für Live-Sendungen, Werbung oder anderen Einnahmemöglichkeiten) auszubauen.



Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH)

Andreas Hornemann
Andreas Jaeger Prima.... falls damit endlich die Rundfunkgebühren wegfallen!
Andreas Jobst Ich finde es unerträglich, dass in den heutigen Zeiten, in denen vor allem politische Bildung und Auseinandersetzung in positivem Sinne immer wichtiger wird, ein Sender wie 3sat "aufgelöst" werden soll, der genau das bietet. Lieber werden viele Millionen für Übertragungsrechte von Großsportereignissen aus öffentlichen Quellen bezahlt, oder seichte Soaps produziert, die es in gleicher "Qualität" auch über kommerzielle Sender zu sehen gibt. Das erinnert doch sehr an "Brot und Spiele", um die Bevölkerung ruhig zu halten.
Andreas Johren Sehr geehrte Damen und Herren,



als Anlage erhalten Sie eine PDF-Datei aus einer PowerPoint-Datei, die grob meine Vorschläge zu einer Programmreform umfasst.



MfG



Andreas Johren
---
Eine weitere Anlage ist auf Anfrage erhältlich
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöREine neue•Neue Firma
•Zentralistischer organisiert, dennoch föderal im
Programm
•Einzelne Sendeanstalten sind „nur“ noch Filialen
•Eine Intendant:innen-Doppelspitze, für die Programme
gäbe es Programmdirektor:innen
•ARD wäre in Deutschland somit synonym für den ÖRR
•7 lineare Programme
•DW und NeoOnewären bimedial, also TV + Radio
•Inhalte von den Dritten, tagesschau24, Phoenix, 3sat,
ZDF info, ZDF neo, One, funkwerden in die
übrigbleibenden Marken integriert
•Der Online-Auftritt ist einfach ARD.de und beinhaltet
sämtliche Mediathek-Inhalte und weiteres
•ARD-Programmtaste auf TV-Fernbedienungen
•Das gesamte Angebot sollte ständig einer Nutzer-
Ergonomie-Prüfung unterzogen werdenEine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR
•Vollprogramm für alle Generationen
•Tagesschau ist die Nachrichtenmarke mit entsprechendem Zusätzenwie „Schlagzeilen“,
„um 20:00 Uhr“, „extra“ (anstelle von ARD extra oder Im Brennpunkt), Tagesschau um 20:00 Uhr
bleibt die Tageschronik und ist komplett bei ARD.de abrufbar, tagesthemen als Name fällt weg,
Tagesschau um 22:00 Uhr findet im ZDF statt
•Talkshows werden tw. zur neuen DW verschoben
•Einige Sendeplätze werden für Regionales vorgehalten
•Politmagazine sollten unter einer Dachmarke stattfinden, tatsächlich sollten diese Redaktionen Schlagzeilen für
tagesschau(Das Erste und ZDF) und heute (auf DW) liefern
•Doppelungen wie ttt(Das Erste) oder Aspekte (ZDF) finden alternierend statt und mittelfristig fusioniert
•„gekaufte“ Spielfilme und Serien kommen in erster Linie aus dem Fundus von Filmfriend.de
•Es gibt eine Programmdirektor:in
•Die Rundfunkräte der einzelnen Sender gehen in einen ARD-Rundfunkrat auf
•Große Liveübertragungen werden auf einen separaten Event-Kanal verlegt
•9 Intendanten fielen wegDas Erste
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Vollprogramm für alle Generationen
•Tagesschau ist die Nachrichtenmarke mit entsprechendem Zusätzenwie „Schlagzeilen“,
„um 18:00 Uhr“, „extra“ (anstelle von ZDF Spezial)
•„heute“ fällt im ZDF weg, ist aber die Marke für Nachrichtenmagazine in der DW
•Talkshows werden tw. zur neuen DW verschoben
•Einige Sendeplätze werden für Regionales vorgehalten
•Doppelungen wie ttt(Das Erste) oder Aspekte (ZDF) finden alternierend statt
•„gekaufte“ Spielfilme und Serien kommen in erster Linie aus dem Fundus von Filmfriend.de
•Es gibt eine Programmdirektor:in
•Intendantenstelle fällt weg
•Fernsehrat geht in einen gemeinsamen Rundfunkrat der ARD auf
•Kernmarken sollten exklusiv gehalten werden
•Große Liveübertragungen werden auf einen separaten Event-Kanal verlegtZDF
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Reiner Nachrichtenkanal, generell immer LIVE
•Tagesschau ist die Nachrichtenmarke mit entsprechendem Zusätzenwie „Schlagzeilen“
zu jeder vollen Stunde, „extra“ bei Breaking News (Sitz weiterhin Hamburg)
•Tagesschau24 fusioniert mit Phoenix und der Deutschen Welle zurneuen „Deutschen Welle “
•„heute“ wird die Marke für ein Nachrichten-Magazin , täglich von 6-10:00, 12-16:00, 18-22:00, 0:00 –04:00 Uhr
mit den Titeln „heute Morgen, heute Abend, heute Mittag, heute Nacht, “ etc.
•Vorgenannte Sendungen enthalten auch jeweils einen Regional-/bzw. Lokalteil à„heute Mittag in NRW oder Köln etc.“
•Alle Ausspielwege der bisherigen Deutschen Welle mit Simultan-Untertiteln in sämtlichen möglichen
Sprachen werden genutzt
•Sitz in Berlin(näher am Geschehen!)
•Restrukturierung Korrespondentennetz (breitere Aufstellung, Dopplungen werden aufgehoben)
•Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft, Justiz, Medien
•DW ist crossmedial , dhTV, Radio, Internet, SocialMedia
•„heute im Gespräch“ ist die Talkschiene um 10:00 und 22:00 Uhr mit Maybrit Illner, Caren Miosga, Hart aber
fair, Alexander Kähler, Anke Plättner, Maischberger, Presseclub
•Finanzierung rein aus den Beiträgen
•Auslandsender der DW werden geschlossen/verkauftDeutsche Welle
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Wäre eine erste öffentlich-rechtliche Zeitung
•Zur Förderung der Demokratie auf jeder Bäckerstheke
•Alternative zu einem bekannten Hetzblatt, welches immer wieder vom Presserat gerügt wird
•Erhalt der Zeitungskultur , da die „Privaten“ vermehrt auf Digitalprodukte setzen (werden)
•Mit Regional-und Lokalteilen, da diese von den „Privaten“ weitergehend reduziert und geschlossen werdenTagesschau –Zeitung für Deutschland
Eine neue
•Das Jugendangebot der ARD
•Fungiert als Videoplattform im Rahmen der Mediathek für Jungfilmer (zur nicht-kommerziellen
Veröffentlichung (also YT ohne Geld)
•NeoOneist crossmedial , d. h. es gibt ein lineares TV-Angbot, dessen Tonspur auch als Radio
angeboten wird.
•Eine morgendliche Radiosendung –ähnlich derer in den bisherigen Jugendsendern –könnte somit ähnlich
dem damaligen Sender VIVAstattfinden, Zuarbeit aus den Jugendsendern Eins Live, Njoyetc.
•NeoOne sollte auf allen Social-Media-Plattformen unterwegs sein
•NeoOnesollte von den Redakteuren der Jungwellen der ARD gestaltet werden, m. E. diese dann auch
mittelfristig ersetzen
•Wie bei der DW sollte auch hier eine Talkschiene eingeführt werden, m. E. unter dem traditionellen
Namen Doppelpunkt:…. somit also beispielsweise Doppelpunkt: deepund deutlich oder
Doppelpunkt: Raus aus dem Grünen –Warum verlassen so viele junge Leute die Grünen? (täglich um 22 Uhr –
eben im linearen TV-als auch im Radioprogramm, anschließend online und als Podcast)Projekt „NeoOne“
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Die Stadtbibliotheken/Medienhäuser sollten Teil der ARD werden
•Das  (zugekaufte!) Film-und Serienangebot im linearen Programm sowie im Online-Auftritt
sollte sich aus dem Angebot von Filmfriend.de speisen
•Ein Teil der Rundfunkbeiträge sollte den Stadtbibliotheken zukommen
•Jeder Gebührenzahlerbekäme somit automatisch auch einen Bibliotheksausweis (grundsätzlich als App auf dem
Handy) und könnte damit Medien der örtlichen Stadtbücherei ausleihen, was auch noch ausgeweitet werden
könnte auf Studio-und Video-/Audioequipment im Rahmen von Projektarbeiten mit Schulen, Kindergruppen u. ä.
•Die Autonomie der Bibliotheken vor Ort sollte weitestgehend erhalten bleiben.
•Die Bibliotheken wären somit ein direkter Verknüpfungspunkt vor Ort mit der ARD und der Gebührenzahler
erhielte einen tatsächlichen MehrwertMedienzentren/filmfriend
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Arte sollte eine europäischer Kulturkanal sein, d. H. es müssten weitere ö.-r. Anstalten gewonnen werden
•Z. B. ORF, SRF, NPO, RAI, BBC, GRF, NRK, DR, TVP, TRT…
•Alle Inhalte sollten über die Mediathek der ARD auffindbar sein (u. a. Eine Hauptnachrichtensendung des jeweiligen Landes)
•Arte Radio sollte von jedem Land selbst veranstaltet werde, Inhalte sich jedoch überschneidenEuropäischer Kulturkanal
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Dokus und Bildungsprogramme, Tutorials, Sport, Sprachkurse wie bisher
•Zusätzlich sollten hier über die Mediathek auch interaktive Dinge möglich sein
•U. a. Neue Heimat für einige Produktionen aus dem Hause 3sat, wie z. B. Nano oder Kulturjournal
•Übertragungsplattform für Fern-Unis sowie Online-Vorlesungen div. Unis (ANSTELLE von YT!)Der Bildungskanal
Eine neue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Die Idee kommt vom WDR im Hörfunkbereich
•Ein Programm das zwischendurch nichts sendet, jedoch immer für große Live-Veranstaltungen
zur Verfügung steht, z. B. Olympia, WM, Konzerte, Bundestagsdebatten, Feierlichkeiten etc.Der Übertragungskanal
Eineneue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR•Spartenprogramm für Kinder wie bisherDer Kinder-Kanal
Eineneue
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöR1. -16. Jede Filiale (bisher WDR, SWR etc.) behält ihre Service-Welle je Bundesland , ggf. auch auf Lokales ausweitbar
17.DeutschlandRadio/ DLF würde ein nationales Radioprogramm
18.Das Programm der Deutsche Welle gibt es parallel in TV und Radio, ausgestrahlt über alle DW-Ausspielwege
19.NeoOne wird ein crossmediales Radio-TV-Internet-Programm und ersetzt sämtliche Jugendwellen
von Eins Live bis Njoy
20.Artebietet neben dem TV-Angebot ein Radioprogramm mit einer Mischung aus Cosmo, Deutschlandradio und weiteren
bisherigen Kulturprogrammen wie z. B. WDR 3, wichtig: auch im Audiobereich muss es Kooperationen mit den
europäischen Partnern geben
•Weitere Programme bzw. Programmzusammenstellungen sind als Stream, Podcasts, Play-oder Abolisten
auf ARD.de erhältlich, z. B. Schlager, Klassik, Hörspiel, Doku, Jazz, 60er, 70er, Talk
•Ganze Radiosendungen könnten auch als Podcast „RadioMuseum“ angeboten werden,
z. B. Schlagerrallye, Frühstyxradio, Howard Stern, Old-Time-Radio etc.
•Da Deutschland das Land des Hörspiels ist, wäre hier eine besondere Hervorhebung m. E. wünschenswert
•Im Bereich Hörspiel dürfte es auch durchaus „Kauf-Produktionen“undgerne auch Hörspiele
zu den TV-Eigenproduktionen gebenDie Radio-Programme
Allgemeine Rundfunk-
und Mediendienste
Deutschlands AöRDer Online-Auftritt / Mediatheken
•ARD.de ist die Internetpräsenz, von der man auf alle Inhalte zugreifen kann, bisherige Domains wie ZDF.de, WDR.de etc.
Sollten hierhin umgeleitet und in einigen Jahren gekündigt werden
•Lediglich DeutscheWelle.de und NeoOne.de sollten separat existieren.
•Bisherige Audio-und Mediatheken sind hier integriert.Jetzt sind wir wirklich
DEINS!
Andreas Junk Hallo,

ich finde den Vorschlag 3sat und arte zusammenzulegen nicht gut. Ich schaue sehr gerne Reiseberichte, Wissenschaftsdokus insbesondere Gesundheitsthemen, Philosophiesendungen und Kulturangebote, deshalb gehören die beiden Sender und deren Mediatheken zu meinen Favoriten, weshalb ich auch den Rundfunkbeitrag gerne bezahle.

Vielleicht kann man die Mediatheken der beiden Sender zusammenlegen, um Kosten einzusparen.



Schönen Gruß

Andreas Junk
Andreas Kießling Ich will, daß der BR so bleibt wie er ist! Das heißt mit regionalem Videotext und regionalen Programmen! Und dafür zahle ich auch gern ein paar Euro mehr.



Andreas Kießling
Andreas Kittl Einsparungen durch weniger religiöse Inhalte.

In Anbetracht der Tatsache, dass nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung Mitglied einer christlichen Religion ist, mutet es etwas seltsam an, solche Inhalte zu hören/sehen:

- Mittags Glocken läuten

- Wort zum Sonntag

- Gottesdienste

Sowas könnte man auf wenige bundesweite Sender begrenzen.



---



Sportübertragungen und Berichterstattungen:

Beschränkung auf ein paar wenige Sender bundesweit.



Als Beispiel:

Man muss/möchte keine Sportübertragungen in einem Spartensender hören, der eigentlich Musik der 70er bis 90er bringen soll.



---



Ermittlung der Zuschauer- und Höhrerzahlen ausschließlich über die digitalen Zugriffe in diversen Apps und Mediatheken, da dies auch das Publikum der Zukunft repräsentiert.



---



Apps/Mediatheken



Eine App für alles.

Es ist nicht nur umständlich, nervig und kostenintensiv wenn jeder seine eigenes App-Süppchen kocht.

Ich habe alleine 8 Apps der Öffentlich Rechtlichen aufm Smartphone.

Seit ich zum Beispiel ARD Inhalte in der ZDF Mediathek sehen kann, nutze ich nur noch diese.
Andreas Kliesch Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder der Kommission,



bitte überarbeiten Sie Ihre Vorschläge doch noch einmal. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. Sie machen doch Politik für Faschisten. Das hatten wir in Deutschland doch alles schon mal, gleichgeschaltet und eindimensional. Sparen bei der Unabhängigkeit der Berichterstattung und der Vielfalt. Gerade bei der Kulturellen. Sparen bei der journalistischen Qualität. Die 18€ im Monat können doch nicht wirklich das Problem sein. Eine Pizza und eine halbe. Zwei Päckchen Zigaretten - ich bitte Sie. Ich halte das wirklich für Verantwortungslos. So gar nicht im Geiste dessen, was die Alliierten uns nach dem Krieg mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag vermittelt haben, oder ?



Bitte. Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Kliesch
Andreas Kraus Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin großer Fan der Fernsehprogramme ARTE und 3sat und kann die Idee der Zusammenlegung nicht für gut halten.

ARTE und 3sat sollten als eigenständige Kultur- und Bildungsprogramme beibehalten werden.

Ich kann auch nicht nachvollziehen warum ausgerechnet im Bereich Bildung und Kultur gespart werden soll.



Diese zwei großartigen Fernsehprogramme, und natürlich auch die Mitarbeiter der Sender, haben es mehr als verdient eigenständig zu bleiben.



Mit freundlichen Grüßen



Andreas Kraus
Andreas Kühlken Guten Tag, ich bin privater Nutzer und finde es sehr traurig, daß ich als Privatmann keine Mitschnitte bei ARD-Sendeanstalten wie SWR, BR oder NDR bekommen kann, während Wissenschaft und Forschung die Sendemitschnitte weiterhin erhalten können.

SELBSTVERSTÄNDLICH ZAHLE ICH DAFÜR!

Mich würden ebenfalls jahrzehntealte Sendungen interessieren, die damals gesendet wurden. Aufgrund meines Alters konnte ich sie nicht anschauen.

In den Retro-Mediatheken sind auch kaum größere Sendungen vorhanden. Diese Möglichkeit wird von ARD und ZDF viel zu spärlich gefüttert.

Auf Anfrage "dürfe" man nur Sendungen bis 1965 einstellen.

Ich kann im Urheberrechtsgesetz eine derartige Beschränkung nicht finden.

Wieso ist es nicht möglich, alte Sendungen, insbesondere Sport, noch einmal zu bewundern?

Einfach unverständlich!

Es handelt sich um Kulturgut und sollte für jedermann nutzbar sein.

Der Europäische Gerkchtshof hat doch die Möglichkeiten für ARD und ZDF bereits sperrangelweit geöffnet!

Es ist die große Chance, dies jetzt zu nutzen.

Warum wird es nicht umgesetzt?

Alles ist digitalisiert und es bedarf nur eines Knopfdrucks.

Auf ihre Antwort bin ich gespannt.

BITTE KEINE TEXTBAUSTEINE! Ich kenne mich mit der Rechtsmaterie aus.



Viele Grüße

Andreas Kühlken
Andreas Kunze Sehr geehrte Anhörende und Angehörende,



3Sat ist der einzige öffentlich-rechtliche Sender in der BRD, der länderübergreifend berichtet und informiert. Wenn z.B. in Deutschland Hysterie herrscht, ist der Österreicher empört und der Schweizer gelangweilt oder umgekehrt. Wo die einen politisch reglementieren, lassen die anderen den sogenannten Markt walten und die dritten schauen in die sogenannte Röhre (wie wir Deutschen bei der Eisenbahnverbindung nach Österreich). Und nicht nur Unterschiede auch Gleichheiten zeigen sich.

Kein Sender ermöglicht es deutschsprachigen TV-Seherenden so leicht den Horizont seines Landes zu überschreiten und festzustellen, was die anderen machen und wie es funktioniert. Es mag banal klingen, aber die Möglichkeit des Vergleiches ist ein Zeichen von (innerer und/oder äußerer) Freiheit. In diesem Sinne bietet 3Sat etwas, das kein anderer deutschsprachiger öffentlich-rechtlicher TV-Sender zeigt.

Früher nannte man das eine "Besonderheit"; neu-deutsch spricht man vom Alleinstellungsmerkmal.

Und nichts kann mehr beruhigen, wenn der Weltuntergang scheinbar naht, als die ZIP2, eine Nachrichtensendung, die nicht nur Charme entwickeln kann, sondern, die im Gegensatz zu den Angeboten von ARD und ZDF sogar in der Lage ist, übersichtliche und verständliche Statistik-Graphiken zu senden (Corona-Daten u.a.).

Ich frage mich, wer von den aktuellen Entscheidungsträgern, eigentlich öffentlich-rechtliche TV-Programme regelmäßig sieht und dabei auf die Idee kommen kann, 3Sat zu schließen.

Erinnert mich an die AFD in Sachsen, die das einzige, was da wirklich gut funktioniert, nämlich das Bildungssystem, ändern wollen. In dem kommunalen Berufsbildungswerk, in dem ich ca. 20 Jahre arbeitete, gab es das Bon-Mot nach für uns Mitarbeiter unverständlichen Umstrukturierungen im Betrieb: Das hat ja funktioniert, das mussten wir ändern.

Traurig aber wahr; genützt hat es höchstens dem Ego der Vorgesetzten.

Und da ich den nachwachsenden Generationen nicht mehr viel zutraue (siehe Statistik-Graphiken bei ARD und ZDF), erwarte ich auch von Ihnen nur aufgrund von unvorhersehbaren Zufällen eine für die Allgemeinheit sinnvolle Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Kunze
Andreas Langer Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine sehr wichtige Säule zur neutralen Meinungbildung in unserem Land. Eine Reduktion dieses Angebots kann sich kontraproduktiv auf die Meinungsvielfalt auswirken. Es gibt im ÖRR ein breites Angebot, speziell im Kulturbereich, das von anderen Anbietern wie Privatsendern oder Streaminganbietern nicht annähernd abgedeckt wird. Deswegen soll die Anzahl der Kultursender nicht reduziert werden, vor allem da es sich bei Arte und 3SAT schon um erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener Sender handelt. Im Live-Angebot entdecke ich persönlich häufig per Zufall interessante Fernsehsendungen, die ich in einer Mediathek nie gesucht oder durch Zufall entdeckt habe. Daher plädiere ich für eine Beibehaltung des Live-Angebotes.

Sparmaßnahmen im technischen Bereich wurden schon vor Jahren durch die KEF gefordert und sind in Umsetzung, wie die Bündelung von IT-Technik verschiedener Anstalten beim IVZ, die Zusammenlegung von Sendeabwicklungen, die Schaffung einer gemeinsamen Tech-Unit zur einer effizienteren technischen Zusammenarbeit.

Mitarbeiter im redaktionellen und produzierenden Bereich müssen ordentlich bezahlt werden und einen angemessenen Inflationsausgleich erhalten. Durch die seit Jahren sinkenden Gehälter, die von den Rundfunkanstalten für neue Mitarbeiter bezahlt werden können und durch die Praxis, neue Mitarbeiter länger nur mit Zeitverträgen anzustellen, ist es mittlerweile sehr schwierig geworden, gute und leistungsfähige Mitarbeiter zu finden.

Der regelmäßig am Ende einer Gebührenperiode stattfindende Hickhack um eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages ist für die Außenwirkung des ÖRR kontraproduktiv. Hier müsste ein Verfahren etabliert werden, dass zumindest einen Inflationsausgleich über die Jahre sichert, alle anderen Kosten im Alltag der Menschen steigen ja schließlich auch.

Schaut man in andere Länder, kann man erkennen, in welche schlechte Richtung sich der Rundfunk entwickeln kann, wenn man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer kleiner macht oder kaputt spart. Es entwickelt sich eine Art Staatsfernsehen, das die Menschen mit sehr seichter Unterhaltung oder mit Regierungsmeinung versorgt, andere Meinungen werden nicht mehr verbreitet. Solche Art von Rundfunk kennt man in Deutschland aus der Nazizeit. Die Unabhängigkeit von der Politik in der Berichterstattung ist ein sehr hohes Gut, was unbedingt erhalten bleiben muss, auch wenn es Geld kostet!
Andreas Lenssen Sehr geehrte Damen und Herren,

in §28a des Medienstaatsvertrages wird die Überführung von 3Sat nach Arte festgelegt.

Ich halte das für ein schlechtes Vorgehen, da dann wesentliche Inhalte verlorenen gehen. Wahrscheinlich insbesondere die österreichischen und schweizer Beiträge. Ich bin für den Erhalt von 3Sat.

Wo es Überschneidungen gibt und wo oft die gleichen Sendungen wiederholt werden ist ZDFinfo, ARDalpha und Phönix. Diese Programme kann man gerne zusammenfassen.

Freundliche Grüße

Andreas Lenssen
Andreas M Herschel Zum Reformstaatsvertrag:



Bitte keine Kürzung von Kultur - Angeboten: Keine Fusion 3-Sat / Arte!

und keine Kürzung von Informationsangeboten



Bitte weniger kommerziellen Sport und Volksmusikshows - dort das Geld sparen!



Danke.
Andreas Malter Sehr geehrte Damen und Herren, die Sender 3Sat und Arte z. B. sollten auf keinen Fall zusammen gelegt werden. Da sind wir eher bereit eine Erhöhung der Gebühren in Kauf zu nehmen. 3Sat ist der Sender des deutschsprachigen Raums und Arte würde für mich den französischen Flair verlieren. Eine Zusammenlegung machts dann auch nicht europäischer.

Mfg

Andreas und Helene Malter
Andreas Marx Bitte lassen Sie 3Sat nicht sterben.



Er ist der Sender neben Arte der für Kultur steht!
Andreas Müller 3satBLEIBT!

Ich fordere, dass 3sat als eigenständiger Sender erhalten bleibt!



3sat ist Kultur: Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist überfällig. Gleichzeitig hat die Politik im letzten Rundfunkänderungsstaatsvertrag den Kulturauftrag der ÖR gestärkt. Warum also einen Sender seiner Autonomie berauben, dessen Alleinstellungsmerkmal Kultur ist, in all ihren Facetten: Kulturberichterstattung zwischen Pop- und Hochkultur, Theater-, Musik- und Kabarettprogramme, Wissenschaft, Spielfilme und vor allem auch Dokumentarfilme prägen das Programm. Wenn ein Sender den kulturellen Auftrag erfüllt, dann 3sat.



3sat verbindet: Der Sender trägt mit seiner überregionalen Ausrichtung aktiv bei zur Verständigung mit unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz, mit Deutschland sind das die drei größten deutschsprachigen Regionen Mitteleuropas. Angesichts der zunehmenden Regionalisierung der Landesrundfunkanstalten der ARD ist dieser Blick über die Landes- und Ländergrenzen hinaus wichtig: Insgesamt sind fast 100 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas deutschsprachig – für sie macht 3sat Programm.



3sat macht Kino: Die Bedeutung von 3sat lässt sich nicht in TV-Einschaltquoten messen, sondern vor allem auch am Stellenwert in der Produktionslandschaft – hier hat 3sat als Auftraggeber und Koproduktionspartner für Kinofilme eine überragende Bedeutung. Während alle anderen Sender sich aus Kinokoproduktionen zurückziehen, ist die Präsenz von beispielsweise mit 3sat koproduzierten deutschen Dokumentarfilmen auf nationalen wie internationalen Festivals nach wie vor hoch, ebenso die Anzahl der Preise. 3sat produziert jährlich 8 lange künstlerische Dokumentarfilme, davon sind 7 Kinokoproduktionen – das ist weit mehr als ARTE/ZDF. Viele dieser Filme würden ohne die Beteiligung von 3sat nicht entstehen.



3sat macht Dokumentarfilm: 3sat steht inhaltlich für den Autor*innenfilm in Abgrenzung von journalistischen Dokumentationen, die zB. auch das Programm von ARTE prägen. Die Redaktion hat in diesem Segment eine über Jahrzehnte gewachsene Expertise, die einzigartig ist. Die „Dokumentarfilmzeit" ist der letzte verbliebene Regel-Sendeplatz für den unformatierten Autor*innen-Dokumentarfilm im deutschen Fernsehen. 3sat steht für den künstlerischen Dokumentarfilm, der für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist: als Medium der Horizonterweiterung, als Spiegel, als soziales und kulturelles Gedächtnis.



3sat fördert Talente: Kein Sender sonst bietet jungen Talenten so viele Möglichkeiten. Durch Kooperationen mit Filmhochschulen und der Ausschreibung „DocuMe“ werden Nachwuchsfilmemacher*innen nachhaltig unterstützt.



Ich appelliere mit Nachdruck an die Länder, die kulturelle Bedeutung von 3sat für das deutsche Filmschaffen nicht nur anzuerkennen, sondern 3sat als eigenständigen Sender zu schützen: 3sat bleibt!
Andreas Nagel Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich schließe mich den vielen Menschen an, welche Ihnen detailliert mitgeteilt haben, weshalb 3sat und an den anderen Kultur-, Bildungs-, Wissenschafts Sendern, Kanälen nicht gespart, sondern eher investiert werden muss...

Bitte erhalten/ erweiten Sie 3sat... und weitere s.o.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Nagel
Andreas Näßer Als Ergänzung zu meinen bereits geschriebenen Anmerkungen vom September noch folgende Stellungnahme und Anregungen.

Zu aller erst sollten Sie im Hörfunk und Fernsehen nicht die Sparten-Kanäle abschaffen wie 3 sat oder BR-Alpha. Vielmehr jene Sender, die das gleiche bieten wie die Privaten Sender. Also könnten Sie gleich das ZDF abschaffen oder ihm auferlegen, auch zur Hauptsendezeit Sendung von 3sat auszustrahlen, statt dem hundersten Krimi oder Romanze. Auch könnten zur Hauptsendezeit Filme laufen, die sonst bei ZDF Neo zu sehen sind.



Im Hörfunkbereich würde reichen jeweils ein bundesweites Pop, Jugend Klassik, Schlager Infoprogramm vorzuhalten, sowie einen Kanal, für Randbereiche der Musik, der auch nur über Satellit, Internet oder DAB verbreitet werden könnte.



16 x 3 Sender mit der gleichen Musik braucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht. Bis scheint es so, dass der ÖR-Runkfunk nur bestebt ist, private Konkurrenz abzuhalten. Genau das ist eben nicht der Auftrag - auch wenn es mittlerweile teilweise so rüberkommt. Vielmehr sollte es Aufgabe sein, gerade die Inhalte, die unter dem Aspekt der Gewinnmaximierung normalerweise unter den Tisch fallen, zu bedienen. Das geht mit einer anti-sensationsorientierten Berichterstattung los und sollte bis zu Randgruppen der Musik reichen.

Die Mainstream-Programme sind ja reine Musikabspielstation mit stündlichen Nachrichten, Verkehr und Werbung. Informationen besonders Regionale sucht man dort vergeblich. Deswegen kann man z.B. SWR 4 und SWR 3 abschalten und SWR 1 wieder zu einen Informationsprogramm umbauen wie es einmal ursprünglich gedacht war.



Besser als Sender einzustellen wäre auch schon 2026 den UKW-Betriebs einzustellen. Laut KEF könnten rund 100 Millionen Euro pro Beitragsperiode gespart werden, sollte der teure Simulcastbetrieb bis 2029 - wie ursprünglich geplant - beendet werden. Dagegen fallen ab 2029 aber wohl zusätzlich 60 Millionen Euro an, sollte an der UKW-Verbreitung festgehalten werden. Dieses Geld bräuchte die ARD, um die UKW-Sendetechnik nochmals zu erneuern, heißt es im KEF-Bericht.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Näßer
Andreas Näßer Sehr geehrte Damen und Herren,



zu der Neuordnung der Sendung der ARD (Reformstaatsvertrag möche ich als Zuschauer und Hörer wie folgt Stellung nehmen. Ich bitte Sie sich Zeit dafür zu nehmen diese zu überdenken und prüfen.

Die Abschaffnung von 3sat bzw. arte bzw. die Zusammenlegung der beiden Kanäle ist kulturpolitisch nicht Sinnvoll.

Arte ist ein länderübergreifender mehrsprachiger Sender. Bei 3sat laufen hauptsächlich Beiträge aus dem deutschsprachigem Raum. Ein hohes Ansehen geniessen z.B. Kabarett-Programme zur Hauptsendezeit. Bei einer Zusammenlegung mit arte würden solche Sendungen entfallen, da sie in den anderen nicht-deutschrachigen Länder nicht verstanden werden.



Nachfolgende geht es mir hier hauptsächlich um die Hörfunkprogramme.



Von den Sendern (in meinem Fall der SWR und früher BR, bzw. WDR) wurden meine Anfragen und Beschwerden zum Programm nicht beantwortet. Auch wenn Sie den Anstalten nicht vorschreiben möchten, was sie senden, finde ich wichtig den Sender Vorgaben im Bereich Vielfalt und Qualität zu machen.



Besonders im Hörfunkbereich ist insbesondere in den Unterhaltungsprogrammen eine zunehmende Reduzierung des Wortanteils und Vereinheitlichung und Formatierung der Musikfarbe zu beobachten. Gerade im Unterhaltungsbereich fielen viele Musikfarben seit Beginn der 90er Jahre weg.

Insbesondere in den eher hörerschwächeren Abendstunden sollte es deswegen zukünftig täglich jeweils unterschiedliche moderierte Musiksendungen geben.



Es besteht die Befürchtung, wenn Sie keine Vorgaben machen, dass die Anstalten eher die Nischenprogramme streichen anstelle der Mainstreamprogramme, die sich vom privat-kommerziellen Rundfunk kaum unterscheiden



Konzepte, die im Privatfunk richtig und wichtig sind, um Geld zu verdienen, können und dürfen nicht Maßstab eines öffentlich-rechtlichen Senders sein. Auch in der Unterhaltung müssen Nischenprogramme möglich sein. Bisher war es eine gute Aufteilung im Tagesprogramm eine hohe Reichweite zu erzielen und ein durchhörbares Programm zu gestalten. Ab 20.00 Uhr nimmt generell die Radionutzung ab, so daß in dieser Zeit Spezialsendungen auch jenseits des Mainstreams gut aufgehoben sind.

Als Beispiel was ich konkret meine eine Link zu einer Petition, die aber leider vom WDR weitgehend ignoriert und nicht umgesetzt wurde: https://www.change.org/p/wdr-4-f%C3%BCr-liebhaber



So wäre ein breiteres Angebot an Unterhaltungsmusik notwendig: nicht nur Schlager, Top 100, Pop/Rock usw., sondern z.B. auch Instrumentale Unterhaltungsmusik. Da hatte die ARD bis in die 90er Jahre ein großes Angebot. Oft war jeder 3. Titel Instrumental und später gab es wie auf WDR 4 eine wöchentliche Sendung mit dieser Musik, die aber 2016 auch 24 Stunden durchhörbaren Format zu opfer fiel. Leider senden die ARD Hörfunkwellen alle das gleiche Format. Entweder Pop, Rock, Klassik ein wenig Jazz oder Weltmusik oder Schlager oder Oldies.



Zum einen anspruchslose Massenprogramme und auf der anderen Seite hochgeistige Kulturprogramme. Besser wäre auch die Massenprogramme anspruchsvoller zu machen, in dem man mehr vielfältigere Musik sendet und sich leistet in den aktuelle Magazinen auch mal einen 5 Minuten Wortbeitrag unterzubringen und nur 1 Lied dazwischen zu spielen.



Die ARD-Anstalten habe ein riesiges Archiv auch mit den Tanzorchestern der jeweiligen Sender. Und so etwas gibt es auf den Streaming-Diensten nicht, die oft auch nur das einstellen was viel Klickzahlen bringt.

Statt dessen wurden die Unterhaltungswellen alle zu Formatradios umgestaltet. Da gibt es keinen Unterschied zum Privatfunk mehr. Alles muss durchhörbar sein und das 24 h am Tag.

Die Frage ist allerdings, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Auftrag noch erfüllt, wenn er jegliche Musik weglässt, die polarisieren könnte, weil sie nicht ins Format passt. Zumindest in den Abendstunden ab 20.00 Uhr sollte ein breiteres Angebot vorgehalten werden.

Das bereits von der ARD angedachte Konzept, bei dem der MDR ein Oldie-Basiertes einheitliches Programm anbietet erfüllt dies nicht. Das wird dann auch nur wieder das gleiche Format wie tagsüber gesendet und die Vielfalt bleibt wieder auf der Strecke.



Es steht im Reformpapier, dass es notwendig ist regionalen Hörfunkprogramme zu behalten, wegen des Dialekts oder den regionalen Nachrichten. Leider sieht die Realität anders aus. SWR 4 z.B. hat sämtliche Regionalsendungen aus dem Programm genommen, Die Regionalität beschränkt sich auf das Vorlesen von Meldungen für 2,5 Minuten werktäglich um halb und 1-2 Beiträge pro Stunde. Da können Sie auch gleich die beiden SWR4 Länderprogramme streichen. Da gibt kaum Regionalität und Info.s Zumal SWR4 RP und BW ab dem Mittag ohnehin identisch sind.



Es werden wie in Tübingen zwarneue Studios mit hohen Kosten gebaut, aber es gibt keine Inhalte mehr in den Programmen. Die paar Onlinebeiträge könnten auch in einem kleinen Büro oder im Homeoffice erstellt werden. Online sind die Berichte der Regionalstudios nicht zu finden. Nur einige als Text aber nicht als Audio. Und das sind dann auch nicht mehr als 2 pro Tag und Region auf der SWR-App. Dabei haben sich noch den 80er Jahren SDR und SWF die Regionalberichterstattung gerichtlich erstritten. Es gab 3x täglich lange regionale Sendestrecken mit einem sehr hohen Wortanteil. Heute ist Regionalität, wie sie es fordern nichts mehr übrig. Das muss die Politik mehr Vorgaben machen.



Auch SWR 1 ist meilenweit von einem Vollprogramm mit hohem Infoanteil entfernt, wie es einmal ( Im Staatsvertrag) gedacht war. Bis auf eine tägliche Talksendung kommt nur Musik und die aktuellen Berichte sind auf 2 pro Stunde beschränkt. Es gibt keine aktuelle Sendung Mittags und Abends mehr wie es noch vor einigen Jahren war.



Wenn schon vieles ins Digitale ausweichen muss, sollten alle auch kurze Hörfunkbeiträge als Podcast angeboten werden. In den Musikwellen sind diese gut versteckt. Das versendet sich meistens. Nach dem Motto: Sie könne über alles reden aber nicht über 2 Minuten, dann müssen wieder mindestens 8 Minuten Musik kommen.

Im Internetangebot sind bisher meist Beiträge zum Lesen. Da ist klar, das sich die Zeitungsverleger darüber beschweren. Audio beschränkt sich meist auf 30 Sekunden und gibt keinen Hörfunkbeitrag wieder. (Beispiel SWR aktuell App)



Allerdings sind die Kosten die wirklich ins Gewicht fallen nicht die paar geplanten wegfallenden Sender, sondern eher hohe Gehälter der Indentanten und Direktoren, Renten, Pensionen, Mieten, Chöre, Orchester, Verwaltung, Film- und Serienproduktion, Sportrechte usw. Wenn ein paar Spartensender wegfallen, die ohnehin kaum Moderation hatten, spart das allenfalls die Verbreitungskosten ein.



Ich freue mich, wenn meine Anmerkungen für die Planungen der Neuordnung der ARD-Sender einfließen.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Näßer

Andreas Nitschke Ich kritisiere die geplanten Kürzungen bei Kultur- und Informationsprogrammen.

Die "Überführung" der Programme von 3sat zu arte bitte ich zu verhindern. Das ist nicht ohne Verluste bei Kultur und Informationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln vorstellbar.

Ganz allgemein sollte der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk auch für diejenigen Nutzer erhalten bleiben, welche aus unterschiedlichen Gründen ganz oder teilweise keinen Zugang zum Internet bzw. zu anderen Qualitätsmedien haben.



Mit freundlichen Grüßen



Andreas Nitschke
Andreas Ochs Ein zentraler Punkt des Reformentwurfes ist die Beschränkung von Online-Texten. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist. Dabei ist es gerade der ÖRR, den viele (mich eingeschlossen) als zuverlässige Quelle für Nachrichten im Internet nutzen und schätzen. Ich wage zu behaupten, dass gerade die jüngere Generation immer weniger Radio hört und Fernsehen schaut sondern direkt Online Inhalte konsumiert. Wenn dort Inhalte zukünftig erst Stunden später oder gar nicht mehr verfügbar sind (weil sie nicht gesendet werden konnten) ist das keine gute Entwicklung und die Online-Angebote werden in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Ich selbst halte die Regelungen gerade in Zeiten von Fake-News und Beeinflussung der Massen durch Social-Media daher für falsch. Die Demokratie nimmt sich hier ein selbst ein wichtiges Instrument seriöser Berichterstattung.
Andreas Opel Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich begrüße die Reform des Rundfunks und Fernsehens, denke auch, daß eine Erhöhung des Rundfunkteilnehmer-Beitrags auf knapp 19 Euro notwendig ist. Schließlich sind auch im öffentliche rechtlichen Rundfunk die Kosten gestiegen und Qualitätsjournalismus hat ihren Preis, gerade in der heutigen Zeit von Verschwörung und Antidemokratie.

Eine Einstellung der Fusion des Kulturkanals 3sat aber lehne ich entschieden ab!

Gerade dieses Programm präsentiert Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft im deutschsprachigen Raum, also der Schweiz, Österreich und Deutschlands.

Desgleichen ist ARTE ein deutsch-französischer Kanal der in seiner Form in Europa einmalig ist. Die französiche Sicht in Sachen Kunst und Kultur, Gesellschaft und Politik, aber auch der Wissenschaft ist mir sehr wichtig.

Spartenprogramme wie ARD One, ZDF Neo oder ähnlich sind für mich entbehrlich, weil Dudelfunk und Livestyle gibt es zur Genüge auch wo anders.

Auch ARD Alpha und Phönix sind komplett anders im Auftrag, nämlich Bildungsfernsehen und ausführliche Hintergrundberichte.

Das gleiche gilt für den Rundfunk: Warum ich auf dutzenden Radiowellen immer nur das gleiche höre, erschließt sich mir nicht.

Dagegen sollen die raren Kulturprogramme im Hörfunk zusammengelegt werden.

Auch das lehne ich entschieden ab.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Opel

55128 Mainz
Andreas Pfaff Hallo,



der Vorschlag der Zusammenlegung der Sender 3sat und arte kann nicht im

Interesse der Vielfalt, Qualität und Bildung sein.



Ein klares Nein in Bezug auf Zusammenlegung !



Andreas Pfaff
Andreas Pichler Sehr geehrte Damen und Herren,



leider habe ich erfahren, dass diverse Sender aus unserem Mediensystem gekürzt oder abgeschafft werden sollen.

Da ich regelmäßiger 3sat-Zuseher bin möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich dies nicht befürworte.

Die Inhalte des Senders befinde ich für sehr wertvoll, bildend und daher zukunftsrelevant.



Ich bitte Sie, sich für den Erhalt des Senders 3sat einzusetzten.



Mit freundlichen Grüßen



Andreas Pichler
Andreas Pleines In den 1980er Jahren, als ich mit einem DAAD-Stipendium in Spanien studierte, haben mir französische Studierende voller Bewunderung vom deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem erzählt. Erst dadurch wurde mir bewusst, wie außergewöhnlich und hochwertig das deutsche Fernsehen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern war. Diese Anerkennung hat mich damals stolz gemacht.



Doch nun sehe ich mit Sorge - und auch mit Verwunderung - die Entwicklungen und geplanten Einsparungen bei den Kultursendern 3sat und Arte sowie den Radioprogrammen.



Für mich bedeutet die Zusammenlegung dieser beiden Programme keinen Fortschritt, sondern einen klaren Verlust an Vielfalt und Qualität. 3sat und Arte sind in ihrer Tiefe und Themenbreite einzigartig und nicht mit dem breiteren, allgemeinen Angeboten von ARD und ZDF vergleichbar. Was ich in diesen Programmen finde, kann mir kein anderer Sender bieten.



Als jemand, der ausschließlich öffentlich-rechtliche Sender nutzt und die Privatsender bewusst meidet, sind Kulturformate essenziell. Sendungen wie Kulturzeit oder die wissenschaftlichen Dokumentationen und Diskurse auf 3sat bieten mir genau die Inhalte, die ich nirgendwo anders finde: Sie inspirieren mich, bereichern meinen Horizont und schaffen Perspektiven, die in der heutigen Medienlandschaft nur noch selten auftauchen.



Was mich besonders verstört: Die jährlichen Kosten eines Kultursenders wie 3sat liegen in etwa auf dem Niveau der Übertragung eines einzigen Champions-League-Endspiels. Ich bin davon überzeugt: Die Zuschauerzahlen sind bei 3sat über das Jahr verteilt höher als bei den 105 Minuten Fußball.



Für mich und viele Gleichgesinnte ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine unverzichtbare Quelle für unsere kulturelle und geistige Bildung. Sollte es wirklich zu den geplanten Kürzungen im Kulturbereich kommen, frage ich mich ernsthaft, ob mein Medienkonsum überhaupt noch sinnvoll abgedeckt werden kann – und wofür ich dann meine Rundfunkgebühren zahle. Schließlich legt der Rundfunkstaatsvertrag deutlich fest, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk kulturelle Inhalte fördern und zugänglich machen muss.



Zusätzlich zu den Fernsehsendern spielt auch das öffentlich-rechtliche Radio für mich eine sehr große Rolle. Ich höre regelmäßig Programme wie Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und regionale Sender wie den Hessischen Rundfunk, NDR und BR, die mir qualitativ hochwertige Inhalte bieten, die ich bei keinem privaten Anbieter auch nur in Ansätzen finde. Diese Programme stehen für seriöse Berichterstattung, fundierte Hintergrundinformationen und musikalische Vielfalt, die weit über den Mainstream hinausgeht.



Gerade Formate im Bereich Jazz und Klassik oder auch politische Magazine und wissenschaftliche Sendungen sind für mich nicht nur informativ, sondern auch inspirierend und horizonterweiternd. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass ich mich als Zuhörer umfassend und unabhängig informiert fühle.



Für die Generation der Baby-Boomer, zu der auch ich gehöre, sind öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioprogramme zentrale Medienquellen. Viele von uns sind mit einem linearen Medienangebot aufgewachsen, das feste Programmzeiten und moderierte Sendungen bietet. Wir schätzen dieses Prinzip, weil es Orientierung und Verlässlichkeit schafft und uns die Möglichkeit gibt, ausgewählte Programme gezielt zu verfolgen. Besonders die Moderation im Radio und Fernsehen, die Hintergründe erklärt, durch Themen führt und Zusammenhänge beleuchtet, macht für uns den Unterschied.



Das lineare Fernsehen und Radio bietet uns eine willkommene Abwechslung zur oft überfordernden Vielfalt und Schnelllebigkeit der heutigen Medienlandschaft. In einer Zeit, in der viele Inhalte zunehmend im On-Demand-Format konsumiert werden, bleibt für uns die Bedeutung des linearen Angebots bestehen: Es schafft Struktur und führt uns durch den Tag, besonders durch verlässliche Nachrichtenformate und Kulturprogramme, die ohne aufwendige Suche zugänglich sind.



Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten dabei nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein besonderes Qualitätsversprechen. Moderierte Kultur- und Wissenschaftssendungen, wie sie zum Beispiel auf 3sat oder in Radioprogrammen wie Deutschlandfunk Kultur und den Landesrundfunkanstalten zu finden sind, garantieren eine Tiefe und Seriosität, die viele von uns gezielt suchen. Wir schätzen diese Programme als Treffpunkt für aktuelle Informationen, für kulturelle Entdeckungen und gesellschaftliche Debatten. Eine Reduktion oder Zusammenlegung dieser Programme würde für uns einen deutlichen Verlust an Qualität und Vielfalt bedeuten.



Deshalb appelliere ich eindringlich an die Verantwortlichen: Überdenken Sie die Zusammenlegung von 3sat und Arte und Abschaffung von Radioprogrammen. Kulturprogramme sind kein Luxus, sondern ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft und ein wesentlicher Bestandteil unseres Bildungsauftrags.
Andreas PLumeyer Hallo,



die Zusammenlegung von 3sat und arte bedeutet eine Reduktion des Kulturprogrammes um 50%. Das ist nicht in meinem Sinne als Gebührenzahler. Eine Reduktion von Fernsehkrimis (gefühlter Programmanteil 80 %) finde ich viel sinnvoller. Alternativ könnte man auch auf die eine oder andere Hochpreis-Sportübertragung verzichten.



mfg

Andreas Plumeyer
Andreas Preuß Als chronisch kranker Mensch , der nicht mehr viel aus der Wohnung rauskomme , bin ich auch auf ein Fernsehprogramm angewiesen , welches unabhängig informativ ist und sich eindeutig von den restlichen , manchmal kaum zu ertragenen Privatsendern , unterscheidet .

Dazu gehören für mich unter anderem arte UND ! 3sat .

Diese beiden zusammenzustellen zu einem Sender ist für mich ebenso kaum erträglich , ein Kotau vor der AFD und führt weiter zur Verdummung der Fernsehzuschauer .

Ob krank oder nicht , retten Sie verdammt nochmal die ERTRÄGLICHE Vielfalt in den öffentlich Rechtlichen !!!

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Preuß
Andreas Prieß Ich kann mich noch erinnern an den Fernseher mit nur einem Programm, später an das Gerät, bei dem wir die Zimmerantenne immer so halten bzw. hinstellen mussten, damit uns das ZDF-Bild nicht eintrübte oder verschneite.



Ich kann mich noch an die Testbilder erinnern, die nachts gesendet wurden.

Und natürlich an die vielen Momente, in denen man live dabei sein durfte, ob es nun die Rettung von elf Bergmännern in Lengede(1), die Mondlandung(2) oder ein Boxkampf war. Oder auch an schockierende Ereignisse wie die Ermordung Kennedys am 22. November 1963(3), an die Berichterstattungen am 11. September 2001 und danach oder an die Übertragungen z.B. der Beerdigungen von Adenauer(4) und Lady Diana(5).

Aber nicht nur das exklusive, das das geplante Programm Sprengende wurde live gesendet. Es waren die Talkshows, in denen zum Teil noch Unvorhergesehenes passierte, die Samstagabend-(Spiele-)Shows, die die Straßen leerfegten, was im Übrigen auch die Durbridge-Drei- bzw. Sechsteiler(6) taten.



Man redete auch noch am nächsten Tag über die unverbesserliche Familie Scholz(7) oder die reichen Ewings(8), wie wenn man über die eigene Familie redete. Und nicht nur darüber: Der erste Kuss zwischen zwei Männern in der „Lindenstraße“(9), der errungene Sieg eines Kandidaten in „Das Millionenspiel“(10) boten hernach Gesprächsstoff wie auch die Familiensendung „Wünsch dir was“, gerade aufgrund ihrer zu Kontroversen herausfordernden Spiele(11).

Und man redete natürlich darüber, wenn einzelne Fernsehsendungen für politische Verwerfungen sorgten, wie z.B. die Ausstrahlung von „Rudis Tagesshow“ am 15.Februar 1987(12) oder die von Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“ am 31. März 2016(13).



Warum diese lange Vorrede?

Zum einen, weil ich die öffentlich-rechtlichen Sender schätze, gerade auch um dieser Fernsehhighlights willen (und ich habe hier ja nur ein paar erwähnt), zum andern aber, weil man aus den „guten, alten Zeiten“ durchaus lernen kann. Gerade auch dann, wenn man einsparen will und muss.



Also: Dieses Einsparen soll mir Recht sein, wenn, ja, …

1. wenn es nicht zu Lasten der Exklusivität geht. Denn Fernsehen hat einen großen Vorteil immer dann, wenn es live und damit eben auch exklusiv ist. Beispiele dafür gibt es auch heute: im Bereich der Unterhaltung – insbesondere gerade dann, wenn Zuschauer:innen durch ein Voting zum Mitmachen animiert werden (wie z.B. beim ESC) – und der Kultur (z.B. Leseveranstaltungen zum Ingeborg-Bachmann-Preis, Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker), im Bereich des Sports (Fußball-Europa- und Weltmeisterschaften, Olympia und Paralympics), im Bereich der Politik (Hochrechnungen und Diskussionen an Wahltagen).

Fernsehen muss etwas sein, über das man redet, und jeden neidisch macht, der nicht an ebendiesem besonderen Fernsehevent live teilhaben kann – Mediathek hin oder her.

2. Eingespart werden kann zumindest die zigste Wiederholung einer Fernsehserie. Dafür könnte man z. B. einen öffentlich-rechtlichen Serien-Spartenkanal einrichten wie – im Übrigen – auch einen Spartenkanal für z.B. Kochsendungen.

Und muss tatsächlich in jeder Stadt gemordet und ermittelt werden, zumal Mord aus anderen Ländern auch noch dazugekauft wird? Da denke ich noch an „Stahlnetz“: Ein auf wahren Ereignissen beruhender Einbruch oder Raub konnte damals genauso spannend erzählt sein(14).

Und muss es überhaupt so viele Talkshows geben mit immer denselben Gästen, eingeladen zu immer denselben Themen?

3. Ein frischer, frecher Sender speziell für Jugendliche sollte geschaffen werden, der sich in seiner Ausrichtung bewegt zwischen KiKA („Ich bin doch kein Kind mehr!“) und den Angeboten für Erwachsene („Ihr seid sowas von peinlich!“) mit Themen, die die Jugendlichen bewegen wie z.B. Schule, Beruf und Uni, Liebe und Sexualität, Trendsportarten, Musik (Wie war das doch gleich in den Anfängen von VIVA?) und Lifestyle (Warum dafür nicht auch Influencer:innen ins Boot holen?).

Ein Name für den Sender? – Vielleicht „Swipe“.

4. Muss Fernsehprogramm rund um die Uhr laufen? Statt eines Testbildes zu senden, kann Schlafbedürftigen ja eine Bahnfahrt oder ein knisterndes Kaminfeuer zum Einschlafen gegönnt werden. Die wahrhaft Schlaflosen können sich eh in den Mediatheken bedienen.

Also ruhig einmal auf ein Rund-um-die-Uhr-Fernsehen verzichten! (Im Übrigen weiß jeder Koch, dass Reduzieren das Geschmackserlebnis steigert.)

5. Kooperationen mit Rundfunk- und Fernsehanstalten anderer Länder (wie z.B. für arte und 3sat) sollten ausgebaut werden. Warum nicht ein englisch-deutscher Sender, warum nicht einer in polnisch-deutscher Kooperation etc.? Es gilt, (wieder) das Interesse für unsere europäischen Nachbarn zu wecken und zu fördern, auf dass nicht nur einer – wie in „EWG“(15) – gewinne.



Soweit einige Vorschläge meinerseits. Ich grüße Sie herzlich.



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(1) Liveübertragung am 07.11.1963.

(2) Liveübertragung am 20./21.07.1969.

(3) Schon der viertägige Staatsbesuch Kennedys vom 23. bis 26.06.1963 wurde immer wieder live begleitet und übertragen.

(4) Liveübertragung am 25.04.1967.

(5) Liveübertragung am 06.09.1997.

(6) U.a. „Das Halstuch“ (1962), „Melissa“ (1966), „Das Messer“ (1971).

(7) Insgesamt sieben Episoden von „Die Unverbesserlichen“ wurden in den Jahren 1965 bis 1971 ausgestrahlt.

(8) In Deutschland wurde die erste Folge der US-amerikanischen Fernsehserie „Dallas“ am 30.06.1981 ausgestrahlt.

(9) Zu sehen am 18.03.1990 in der 224. Folge „Das Horoskop“.

(10) Ausgestrahlt am 18.10.1970. Der Plot des Fernsehspiels: Ein Kandidat spielt coram publico um sein Leben.

(11) U.a. wäre in der Sendung vom 27.03.1971 eine Kandidatin fast ertrunken.

(12) Gemeint ist der sogenannte „Ajatollah-Gag“.

(13) In dieser Sendung wurde das Gedicht „Schmähkritik“ vorgetragen.

(14) Zum Beispiel „Bankraub in Köln“ (Erstausstrahlung am 23.04.2958) oder „Die blaue Mütze“ (Erstausstrahlung am 16.06.1958).

(15) Die Abkürzung des Titels „Einer wird gewinnen“ der am 25. Januar 1964 erstmals ausgestrahlten, von Hans-Joachim Kulenkampff präsentierten Quizshow lehnte sich bewusst an die gleichermaßen abgekürzte Europäische Wirtschaftsgemeinschaft an und sollte den europäischen Gedanken unterstützen.
Andreas Probst Ich bin gegen den Wegfall und die Fussion öffentlich-rechtlicher Radio- und TV Programme, sowie die Einschränkung der Online-Berichterstattung. Ich bin gegen die Kürzung und Zusammenlegung von 3Sat und Arte. Diese Sender geben gute Einblicke und vermitteln eine sehr gute Bildung über Kunst, Kultur und Politik, auch über den Tellerrand hinaus. Auch wird durch die Sparbeschlüsse die regionale Berichterstattung deutlich eingeschränkt. Ihr macht das alles, weil von der AfD, konservativen und sonstigen Reaktionären kuscht.

Wenn ihr sparen wollt, dann senkt die Pensionen, aber spart nicht beim Programm.



Wer nicht anders als der öffentlich rechtliche Rundfunk kann ein ausgewogenes Gegengewicht zu den Hetzern des Springerkonzerns und den alternativen Medien bieten? Warum baut ihr die Demokratie ab?
Andreas Prokschy Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten von Desinformationen und Fake News ist ein seriöser Journalismus wichtiger denn je. Die gesamten Programme und öffentlich-rechtlichen Sender müssen unbedingt gestärkt und erhalten werden.

Wie soll sich die Gesellschaft und unsere Demokratie ausschauen, wenn in dem Bereich der Berichterstattungen und Reportagen gespart wird? Das wäre nicht nur ein Verlust, sondern insbesondere auch eine tatsächliche Gefahr.



Wenn man bedenkt, dass rechtsradikale Parteien, nach Machterhalt in den Bundesländern, aus dem Rundfunkstaatsvertrag aussteigen wollen, dann ist es nun wirklich an der Zeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend anders aufzustellen und zukunftssicher zu machen. Ein Blick in andere europäische Länder reicht, um die drohenden Gefahren zu erkennen. Es braucht hier Lösungen, die weit über die Sicherstellung der Finanzierung, bzw. andere Finanzierungsmodelle, hinausgehen.



Es ist an der Zeit für den Erhalt unserer Errungenschaften zu kämpfen!



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Prokschy
Andreas Puhl Eine Reform des unglaublich aufgeblähten ÖRR ist seit Jahren überfällig. Die gemachten Vorschläge reichen bei weitem nicht aus. Ziel muss es sein das Zwangsgebührensystem ganz abzuschaffen. Wer schaut soll dafür zahlen, wer nicht schaut halt eben nicht. Anders lässt sich weder Gerechtigkeit noch das Ansehen des ÖRR wieder herstellen. Leute wie z.B. Gniffke, Burow und andere schädigen das Ansehen des ÖRR und sind sofort zu entfernen und eine Sparkultur bei Gehältern und Pensionen einzuführen.

Dazu braucht es den politischen Willen der Parteien, die leider seit Jahren den ÖRR als Sprachrohr missbrauchen.
Andreas Räber Wenn 3SAT nicht mehr existiert, weiß ich langsam nicht mehr, was ich für meinen Beitrag an öffentlich-rechtlichen Sendern überhaupt noch sehen möchte... Von der Gründungsidee her passen 3SAT und ARTE sowieso nicht in eine gemeinsame Kategorie. Beide sind fast die einzigen Gründe, den Fernseher noch ein zu schalten.
Andreas Rabich Sehr geehrte Damen und Herren,



aufgrund der mir vorliegenden Informationen zu den Reformplänen schlage ich für den Reformstaatsvertrag folgende Kompromisslösungen aus Nutzersicht zur Erzielung der erforderlichen Effizienzsteigerungen vor, ohne die immens wichtigen Aspekte objektiver, unabhängiger Information, nicht-kommerzieller Kulturkommunikation und -förderung sowie Bildung unverhältnismäßig zu beeinträchtigen:



1. Strukturen und Verfahren



a) Gremienstrukturen, insbesondere der länderübergreifenden ARD, wesentlich verschlanken, dazu den Ländereinfluss in der ARD stark reduzieren, die Bundesprogramme mit Priorität (auch bei der Finanzierung) ausstatten, Landesprogramme in Länderverantwortung und -finanzierung bei fortbestehender Bundesaufsicht und fortbestehendem, gesetzlichen öffentlich-rechtlichen Auftrag überführen.



b) Verschlankung der Verwaltung, insbesondere ihrer Anzahl an Hierarchien, in proportionalem Maß, mit Fokus auf die länderübergreifende ARD; Beseitigung von Doppelfunktionen, Zusammenlegungen wo möglich.



c) Weisungsfreier, proportional paritätischer Medienrat ohne Mitwirkung bzw. Stimmen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, aber mit Beteiligung von Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturvertretern.



2. Gesetzlicher Rahmen und Finanzierung



a) Da die Objektivität (Staatsferne) und der rechtliche Charakter des bundesweiten öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehangebotes in Deutschland unvermindert fortbestehen muss, muss eine parteipolitische, aber auch eine wirtschaftliche Einflussnahme auf die Strukturen, Angebote und Inhalte auf Bundes- wie auch Landesebene auch in Zukunft ausgeschlossen werden.



b) Um dabei eine angemessenere, dem Auftrag entsprechenden Finanzierung sicherzustellen, muss es den Anstalten möglich sein, Rundfunkbeiträge ohne Zustimmung der Exekutive festzusetzen und anzupassen, aber in einem gesetzlich klar geregeltem Rahmen, und mit Hilfe einer stärker einkommensgestaffelten Gebührenordnung. Dabei gilt das Primat der Bundesprogramme.



c) Bundesprogramme dürfen dabei nicht von Landesregierungen oder Landesparlamenten abhängen; Landesprogramme sollten - gemäß einem Bundes-Rahmengesetz - der Landesgesetzgebung unterfallen, ebenfalls ohne Einflussnahme der Landesexekutive. Für beide gilt eine umfassende richterliche Überprüfbarkeit.



c) Eine teilweise oder in Zukunft ggfs. vollständige, grundgesetzlich abgesicherte Steuerfinanzierung könnte die Gebührenproblematik langfristig lösen.



d) Zusätzlich könnte der (ohnehin schon vorhandene) Anteil an kommerziellen Werbeblöcken zur Hauptsendezeit mit Augenmaß erweitert werden.



3. Fernsehangebote, Spartenprogramme



a) Das Ansinnen der Länder, dem Publikum künftig nur noch ein oder zwei bundesweite öffentlich-rechtliche Fernsehangebote mit den Schwerpunkten Information, Bildung und Dokumentation zu bieten, ist eine unverhältnismäßige Benachteiligung der bundesweiten Programme zu Gunsten fortbestehender Landesprogramme. Es führt zudem in der gegenwärtigen, von Populismus und Desinformation geprägten Situation zu einer nicht zielführenden, geradezu schädlichen Selbstbeschneidung des gerade jetzt mehr denn je benötigten Angebots an objektiver, unabhängiger und qualitativ hochwertiger Information, Bildung und Dokumentation. Ein gleichsam politisch motiviertes Einknicken vor populistischen politischen Forderungen auf Bundes- und Landesebene ist kurzsichtig, schadet überregionalen, europäischen wie globalen Perspektiven und sollte unbedingt verhindert werden.



b) Das Konzept der „Presseähnlichkeit“ ist in der internetbasierten Informationsgesellschaft nicht mehr zeitgemäß, es gehört daher nicht in einem Reformstaatsvertrag, der seinen Namen zurecht trägt. Ein Reformstaatsvertrag ist demgegenüber gerade die Gelegenheit und der Auftrag, es endgültig aufzugeben.



b) Zur Erreichung einer dennoch erforderlichen höheren Kosteneffektivität hier ein Kompromissvorschlag:



aa) Da die 4 bundesweiten Spartenkanäle Tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo keineswegs linear ausgestaltet sind - Tagesschau24 ist ein tagesaktueller Informationssender, ARD-alpha ein Bildungskanal, Phoenix und ZDFinfo haben jeweils etwas unterschiedliche Dokumentationsschwer-punkte - und da die Spartenkanäle für ARD und ZDF von unterschiedlich großer Bedeutung sind, da die ARD durch die zahlreichen dritten Landesprogramme über eine große Zahl an parallelen und oft redundanten bzw. überschneidenden Angeboten verfügt, bietet sich folgende Aufteilung und Fusion an:



aaa) Zusammenlegung von Tagesschau24 und ARD-alpha unter ARD-Verantwortung (Information und Bildung)



bbb) Zusammenlegung von Phoenix und ZDFinfo (Dokumentation und Information) unter ZDF-Verantwortung



bb) Bei den bundesweiten Sparten-Kultursendern müssen beide TV-Sender 3sat und Arte grundsätzlich und separat fortbestehen. Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen daran beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern, Sprachen und Strukturen sowie dem im Detail durchaus unterschiedliche ausgerichteten Programmangebot, sondern auch an der erforderlichen Prägnanz und Dominanz eines hochwertigen, überregionalen Kulturangebotes im Fernsehprogramm auf Gesamtstaatsebene in allen beteiligten Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich) sowie der erforderlichen langfristigen Weitsicht zu Gunsten der europäischen Kohärenz. Beide Programme stellen wichtige Foren der Kooperation und supranationalen Information dar, die die europäische Integration fördern und vertiefen. Die regionalen (Bundes-)Länderprogramme sollten demgegenüber bei Redundanz oder Überlappungen reduziert oder fusioniert werden. Eventuell könnte eine thematisch beschränkte Kooperation beider Programme in speziellen Sparten, z.B., Theater- und Konzertprogramm, zur Kosteneffizienz überdacht werden.



cc) Bei den bundesweiten Jugend-Spartensendern könnte zur Kostenreduktion aus den bereits oben genannten Gründen auf das ARD One - Programm verzichtet werden. Seine nicht redundanten Inhalte sollten von ZDFneo auf kooperativer Basis übernommen werden. Der Kindersender KiKA und das Internet-Angebot funk sind inhaltlich eigenständig und sollten unverändert fortbestehen.



4. Deutschlandfunk



Sehr erfreulich ist, dass beim bundesweiten Deutschlandradio keine Veränderungen vorgesehen sind. Über eine im Bedarfsfall organisatorische Fusion der Teilprogramme "Deutschlandfunk Kultur" und "Deutschlandfunk Nova" oder eine teilweise, maßvolle Werbefinanzierung analog zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen könnte man diskutieren.





Ich würde mich freuen, wenn diese Überlegungen und Vorschläge zu einer ausgewogeneren und weitsichtigeren Lösung der drängenden Probleme (insbesondere der Finanzierung bei fortbestehender Qualität und Unabhängigkeit) im Reformstaatsvertrag beitragen würden.





Mit besten Grüßen aus München



Andreas Rabich
Andreas Reichalter Ist es nicht die Aufgabe des öffentlich rechtlichen Rundfunks im Interesse der Bevölkerung zu agieren? Es scheint, dass Sie aus "Kostengründen" das Feld weitgehend den Gewinn orientierten Privatsendern und sozialen Medien überlasen wollen. Besonders das kuturelle und Bildungsangebot zu reduzieren finde ich höchst fahrlässig. Wir brauchen beide Sender, 3sat und ARTE. Ein Fisch- und ein Fleischgericht serviert man ja auch nicht plötzlich auf einem Teller, und dann insgesamt nur noch die halbe Menge. Kultur ist essentielle Nahrung für das, was unsere Menschlichkeit ausmacht - Geist, Seele, Empathie. Je mehr man Kultur reduziert, desto mehr verdummt die Gesellschaft und wird zu abgestumpften Robotern, die nur noch denen zuhören, die am lautesten schreien. Und Sie haben damit Ihren Auftrag komplett verfehlt.
Andreas Ronge-Toloraya Sehr geehrte Damen und Herren,



die Abschaffung von 3Sat bzw. die "Zusammenlegung" von 3Sat und Arte halte ich für einen großen Fehler. Ein Gemeinschaftsprojekt zwischen drei Ländern, welches bald sein 40-jähriges Jubiläum feiert ist nicht zuletzt für den Blick über den Tellerrand und auf die europäische Idee bzw. für die Völkerverständigung hochrelevant. Auch als Plattform für Kulturschaffende und um diese Kultur einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen trifft der Sender den Kern des Bildungsauftrags des öffentlich rechtlichen Rundfunks, für die keine Alternativen im bestehenden Programmportfolio zu finden sind. Die Reform hat sicher ihre Berechtigung. Einige Formate können zusammengelegt werden aber 3Sat abzuschaffen ist der falsche Weg.



Mit herzlichen Grüßen

Andreas Ronge-Toloraya
Andreas Roters Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße im Grundsatz das Bestreben, über Reformen des ÖRR nachzudenken und geeignete Schritte der Kostenreduzierung auf den Weg zu bringen. Nach vielen Jahrzehnten des Aufbaus lohnt sich dieser Schritt vor allem dann, wenn Verwaltungsstrukturen überprüft und unnötige Dopplungen beseitigt werden.

Demgegenüber sollten Eingriffe in die kulturelle und künstlerische Qualität und Vielfalt zwingend vermieden werden. So wäre es aus meiner Sicht besonders ärgerlich und unnötig, die Arbeit der KULTURZEIT-Redaktion zu beeinträchtigen.
Andreas Sascha Brecher Sehr geehrte Damen und Herren!



Als beständiger Nutzer der öffentlich-rechtlichen Medien, zu denen ich explizit neben Radio und Fernsehen deren Onlineauftritte zähle, ist es mir ein Bedürfnis, zu den Absichten bezüglich Einstellung und besonders inhaltlicher Beschränkung diverser Kanäle Stellung zu nehmen. Ich erkenne dabei die Notwendigkeit von Einsparungen an, befürchte jedoch erhebliche Einschränkungen meines Rechtes auf Information.



Die Zusammenarbeit der ARD mit dem ZDF sollte weiter vorangetrieben werden, der Morgen- und Mittagsbereich stellt dafür ein gutes Beispiel dar. Eine Zusammenlegung von tagesschau 24, zdf info und Phönix zu einem 24/7 Informationskanal ist für mich daher vorstellbar.



Überlegenswert finde ich die zudem eine Zusammenlegung von one und zdf neo zu einem gemeinsamen "jungen" Programm.



Viele Intendanten samt entsprechender Entourage kosten viel (Beitragszahler-) Geld. Eine Integration von Radio Bremen in den NDR und vom SR in den SWR wären ein erster Schritt. Auch die Rückführung von ARD alpha zum BR erscheint mir wünschenswert.



Nicht vorstellbar erscheint mir eine Integration von 3sat in arte. Hier treffen zwei völlig verschiedene inhaltliche wie kulturelle Ansätze aufeinander, beide haben ihre Existenzberechtigung, auch im Sinne einer europäischen Verständigung, und sind nicht mit anderen nationalen Programmen kompatibel. An dieser Stelle auch mein Plädoyer für den unbedingten Erhalt des kika!



Der bisher recht gut gelungene Ausbau der gemeinsamen digitalen Angebote sollte vorangetrieben werden und in einer gemeinsamen Mediathek gipfeln, denn das ist auch bei uns zuhause schon der Standard des TV-Konsums und wird zukünftig sicher weit vor der Nutzung linearer Angebote liegen.



Das meiste Einsparpotenzial sehe ich im Übermaß der Radioprogramme, wo gerade in meiner Heimat Hessen der hr mit seinen sechs Programmen ein gutes "schlechtes" Beispiel darstellt: Weg vom Duddelfunk, zurück zum Informationsradio mit der Zusammenlegung von hr1 und hr info, ein gutes Unterhaltungsradio durch Zusammenlegung von youfm und hr3, ein gutes Kulturprogramm durch Zusammenlegung von hr2 und hr4; das würde bei ausgewogener Verteilung der jeweiligen bisherigen Inhalte keine Verschlechterung darstellen. Es sei hier angemerkt: Radio läuft bei mir oft den ganzen Tag.



Keinerlei Verständnis habe ich jedoch für die mutmaßlich dem Lobbyismus der Zeitungsverleger geschuldeten Absichten, die Veröffentlichung von Informationen in Onlineauftritten vom vorherigen Senden über Radio oder TV abhängig zu machen. Vielmehr muss heutzutage das Onlineangebot nicht nur zur Vertiefung gesendeter Beiträge, sondern als unabhängige zuverlässige Erstinformationsquelle zur Verfügung und somit gleichberechtigt neben der linearen Verwertung stehen - das sage ich als 58 jähriger, der immer noch eine Tageszeitung abonniert hat.



Für Ihre Arbeit wünsche ich ein glückliches Händchen!



Andreas S. Brecher

Andreas Schätzler Nicht wieder zu Lasten von Kunst und Kultur!

3SAT muss bleiben!!!!!!
Andreas Schenkel ich fände es sehr schade, wenn 3Sat abgeschaltet würde.

Da meiner Meinung nach die kommerziellen Sender und auch ARD und ZDF ein immer qualitativ schlechteres, vor allem seichteres Programm anbieten, würde dies einen extremen Verlust bedeuten. Als Konsequenz zahle ich selbstverständlich meine Gebühren, solange die Chefs nicht übermäßig verdienen.
Andreas Schmitz 3sat muss eigenständig bleiben

Die Radioprogramme sind für die regionale Identität und die kulturelle Vielfalt bedeutsam.

Ich höre zu unterschiedlichen Tageszeiten jeweils andere Programme im WDR. Vor allem bitte nicht auf Kosten von Klassik und Kultur. Mit der überzogenen Kritik am ÖRR zahlen Sie nur auf das Konto der AfD ein.

Das ist nicht demokratieförderlich.
Andreas Scholz Als Bürger bin ich entsetzt über Ihre Reform Pläne. Gerade die Überlegung 3sat und arte zusammenzulegen empfinde ich absolut unmöglich und lege als Rundfunkgebührpflichzahler Widerspruch ein. Nein, ich bin Realschüler und habe keinen akademischen Abschluss, aber gerade medizinische und wissenschaftliche Sendungen wie scobel oder berichte über Museen , Fremde Länder in 3 sat und bei Arte zeigen eine Vielfalt, die es bei privaten Sendern oder auch die durch die Flut von Krimis bei ARD und ZDF ich stark vermisse.Aber auch das Platz ist für Biografiesendungen von Musik und Popkünstlern spiegelt eine große Vielfalt wieder. Diese decken auch die 3 Progrmme nicht ab, die sehr viele Wiederholungen und warum muss es an 4 ´Kanlen Tatort geben. Da könte man sparen. Auch die Zusammenlegung von Tagesschau und Phönix halte ich problematisch da es zwar ntv und welt gibt, aber dort doch viel Werbung läuft und gerade auch auf phoenix viel Historisches und Biografisches läuft. Einen unabhängigen Nachrichtenkanal muss es unbedingt geben, a gerade es wichtig ist von weltweiten Großereignissen berichten. Gerade am Wochenende sollte dort mehr aktuelle Nachrichten kommen , das ist leider oft nicht. Wenn man Radioprogramme zusammenlegt, wäre es bei Popwellen wie HR3/Bayern3 /SWR3 ok aber gerade die Nachrichtensender wie hrinfo oder br24 sollten erhalten bleiben und gestärkt werden, auch junge Leute unter 30 Jahren hören das, weil dort auch mal Zeit ist jenseits der 1:30 und mal fast 30 minuten Interviews nicht nur mit bekannten Politikern laufen sondern mit Leuten die was bewegen.Es muss Platz und Orte geben für solche Sendungen, auch wenn sie nicht Quote machen. Dies bieten die privaten Radiosender nicht. Dafür zahle ich gerne Rundfunkgebühr. Ich bitte Sie dies bei Ihren reformplänen zu berücksichtigen. Vielen Dank!
Andreas Schröder Es gibt so schön viel minderwertige Unterhaltung in den Hauptsendern des ÖR. Nun sollen auch noch Arte und 3sat zusammengelegt werden?



Wenn dann wenigstens in ZDF und ARD mehr anspruchsvolle Sendungen gezeigt würden.
Andreas Schroth Meines Erachtens ist der von Ihnen vorgeschlagene Weg nicht geeignet, dem Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunk gerecht zu werden. Konkret illustriere ich das am Beispiel der Kultursender arte und 3sat und der Streichung von Nachrichtenkanälen.

Die Demokratie ist aktuell in Deutschland aber auch anderen Ländern Europas gefährdet. Unter anderem befeuert die Verbreitung von 'fake news' antidemokratische Tendenzen. Vor diesem Hintergrund ist es essentiell, dass es unabhängige Medien gibt, die umfassende und verlässliche Nachrichten anbieten aber auch das Falsche in den 'fake news' aufzeigen. Unabhängig bedeute in diesem Fall sowohl politische unabhängig als auch finanziell unabhängig. Da es, das schreibe ich als Mathematiker, keine absolute Wahrheit gibt, gehört zur umfassenden Berichterstattung, dass verschiedene Blickwinkel eingenommen werden. Solch ein Nachrichtenangebot kostet. Anstatt aber Gelder und folglich Angebote zu kürzen, sollte über alternative Finanzierungsmöglichkeiten nachgedacht werden. Der Schutz der Demokratie ist eine staatliche und gesellschaftliche Aufgabe, daher sollte es neben Beiträgen und Werbeeinnahmen weitere Möglichkeiten der Finanzierung geben.

Kultur ist in seiner Vielfalt eine wichtige Voraussetzung für eine offene Gesellschaft. Sowohl die Covid-Epedemie als auch der Krieg in der Ukraine haben gezeigt bzw. zeigen, wie unverzichtbar Kultur ist. Kultur lebt von Vielfalt. Nur dann kann sich Kultur weiter entwickeln. Auch als Kulturkonsument möchte ich mich weiter entwickeln. Dazu gehört, dass ich mit der Vielfalt konfrontiert werde. Ich muss nicht alles gut finden aber es gibt in dieser Vielfalt immer wieder mir unbekannte Sachen, die interessant oder sogar begeisternd sind. Arte und 3sat bieten zwar beide 'Kultur' an, aber mit deutlich unterschiedlichen Schwerpunkten. Zudem gehören nicht nur Kultur sondern beispielsweise auch Wissenschaft zum Inhalt der Sender. Statt über eine Zusammenlegung sollte eher überlegt werden, wie die unterschiedlichen Profile geschärft werden können. Etwa Kultur im deutschsprachigen Raum fernab von Deutschtümelei einerseits und Kultur Europas andererseits. Da sich Kultur im Dialog mit anderen Kulturen weiterentwickelt, ist diese Unterscheidung nicht überschneidungsfrei. Aber selbst wenn über die gleiche Sache berichtet wird, kann der Blickwinkel ein anderer sein. Würden arte und 3sat zusammengelegt, würden Blickwinkel wegfallen und Schwerpunkte verwässert. Zudem würden die Möglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler, sich zu präsentieren, deutlich reduziert, was sowohl dem deutschsprachigen als auch dem europäischen Kulturbetrieb Schaden zufügen würde.
Andreas Schütz Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission ,



der öffentlich rechtliche Rundfunk ist für mich als Zuschauer

die bedeutendste Informationsquelle in der heutigen Medienlandschaft .



Dort werden Themenbereiche Redaktionell aufgegriffen , die in anderen Sendeanstalten nicht einmal mit einer Meldung gewürdigt werden . Dies gilt im Besonderen für gesellschaftliche und kulturelle Themen.



Mein Fernseh- Verhalten hat sich natürlich über die Jahre geändert, aber seit geraumer Zeit ist 3 Sat für mich ganz wichtig, insbesondere die Sendungen für den deutschsprachigen Kulturraum : Nano und Kultur Zeit ,

die sich hervorragend ab 18:30 Uhr in das Nachrichtenangebot "heute" und "Tagesschau" einpassen .



Ich schaue auch sporadisch Arte suche auch aktiv Sendungen die ich im Arte Magazin finden konnte

und mag dort besonders die Deutsche und parallel Französische Sichtweise.



Es gibt dort auch sehr wertvolle Formate wie "mit offenen Karten" die sehr interessante geopolitische Inhalte wunderbar aufbereitet darstellt.



Was mir absolut nicht gelingen will, ist bei der unterschiedlichen Ausrichtung von Arte und 3Sat Schnittmengen zu finden , die es erlauben die Sender zusammen zu legen ohne dass es zu erheblichen inhaltlichen Verlusten kommt.



Ich finde die Vorstellung einer Zusammenlegung deshalb schrecklich,

und hoffe und bitte darum , dass diese Überlegungen noch mal überdacht werden

und am Ende Arte und 3Sat wie bisher Ihre Eigenständigkeit als Sender und auch inhaltlich behalten können.



mit freundlichen Grüßen, Andreas Schütz
Andreas Schwedhelm Bitte stärken Sie den Wissenschaftsjournalismus zum Beispiel mit der Sendung „nano“!!!
Andreas Schweifel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erschrecken und Unverständnis habe ich Ihre Pläne zur Streichung und Zusammenlegung einer großen Anzahl öffentlich rechtlicher Sender vernommen. Vor allem die geplante Zusammenlegung von Arte und 3sat, die nichts anderes bedeutet, als die komplette Streichung des 3sat-Programms, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Die Streichung eines von sowieso nur zwei vorhandenen öffentlich rechtlichen Kultursendern in Deutschland wäre eine Schande sowie ein schmerzlicher Verlust und bedeutet für mich ein Einknicken vor der leider immer stärker werdenden politischen Rechten, die am liebsten den kompletten öffentlich rechtlichen Rundfunk verbieten würde. Dabei werden gerade aus diesem Grund die beiden genannten Sender dringender denn je benötigt. Ich schaue z.B. seit nunmehr über 25 Jahren jede Ausgabe der Sendungen "Nano" und "Kulturzeit" auf 3sat sowie regelmäßig "Scobel" und andere Programme, auch vor allem auf Arte, Dabei beleuchten und vertiefen z.B. die Sendungen "Nano" und "Kulturzeit" zum Teil tagesaktuelle Nachrichten nochmals in erweiterter Form und bieten Informationen, die woanders in dieser Form kaum zu bekommen sind. Ich möchte auf diese Sendungen auch zukünftig nicht verzichten!



Auch die geplante Streichung der Sender ONE und ZDFneo kann ich nicht nachvollziehen. Diese senden meines Erachtens neben Arte noch das ungewöhnlichste und anspruchsvollste Film und Serienangebot und nicht wie z.B. die dritten Programme der ARD zumeist die jeweils hundertste Wiederholung eines älteren Tatorts.



Ich möchte Sie hiermit also inständig bitten, Ihre Pläne nochmals zu überdenken und zu überarbeiten. Vielen Dank!



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schweifel
Andreas Schwirn Sehr geehrte Damen und Herren,



Die geplanten Änderungen sehe ich mit großer Sorge. Insbesondere sehe ich die Eigenständigkeit von 3sat bedroht. Ich bin ein begeisterter Zuschauer von Nano und kenne keinen anderen Sender, der die Wissenschaft so verständlich vermittelt. Es wäre ein herber Verlust, wenn es diese Sendung nicht mehr geben sollte. Auch die Kultur Sendung Kulturzeit ist ein Alleinstellungsmerkmal für 3sat. Keine andere Sendungsanstalt hat ein vergleichbares Angebot im Bereich Kultur. Auch dieses wäre ein großer Verlust, wenn es 3sat und

damit Kulturzeit nicht mehr geben sollte. Aus den genannten Gründen möchte ich mich für den Erhalt von 3sat einsetzen. 3sat ist in der Sender Landschaft einzigartig und unverzichtbar.



Mit freundlichen Grüßen



Andreas Schwirn
Andreas Silva Ich bin schockiert über die angedachte Zusammenlegung von 3 Sat mit Arte. Zwei tolle Sender die sich hervorragend ergänzen, aber bitte doch nicht gemeinsam zusammenschrumpfen. Dafür ist die offerierte Vielfalt der Beiträge viel zu bedeutend und viel zu groß. Es wäre sehr schade nur noch einen gemeinsamen Sender zu haben, die Senderlandschaft in Deutschland würde deutlich an Wert verlieren.

Ich denke, Zusammenschlüsse sollten Synergien bewirken, also Sender betreffen, die ähnliche oder gleiche Inhalte liefern. Insofern schlage ich vor einmal über einen Zusammenschluss von ARD und ZDF nachzudenken. Hier gibt es wirklich nahezu keine Unterschiede der Inhalte mehr, aber wahrscheinlich ist dieser Ansatz zu hoch gegriffen.
Andreas Sperwien Wenn das passiert, was Gerd Scobel in der FAS vom 6.10.24 über die geplanten Kürzungen des Informations- und Kulturprogrammangebotes der öffentlich-rechtlichen Sender schreibt, frage ich mich, wofür ich überhaupt noch den Zwangsbeitrag zahlen soll.

Schon jetzt gibt es im umfangreichen Angebot TV- und Rundfunksender nur wenig, was mich interessiert: dazu zählen die Phoenix-Runde, Phoenix Der Tag, Scobel, hin und wieder eine Doku bei ZDF, DLF, NDR Kultur und einige BR/NDR/HR/WDR-Musiksendungen zu nachtschlafender Zeit. Das war's - ich brauche weder jeden Abend einen Tatort, noch Fußballübertragungen, für die Millionen verbraten werden, die für den Informations- und Bildungsauftrag fehlen.

Das BBC-Programm (über Satellit) sendet tagtäglich (!) politische Beiträge - die Phoenix-Runde gibt es nicht täglich und während der mehrwöchigen Sommerpause frage ich mich jedes Mal, ob außer Deutschland auch der Rest der Welt Ferien hat und es nichts zu diskutieren gibt.

Die Dokus werden in allen Programmen so oft wiederholt, daß es schon an "Täglich grüßt das Murmeltier" erinnert. Auffallend ist dabei, daß die meisten Produktionen dann auch noch Übernahmen von BBC, National Geographic o.ä. sind.

Bitte besinnen Sie sich auf §11: "Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. " Unterhaltung steht hier bestimmt nicht ohne Grund an letzter Stelle. Bitte sparen Sie statt am Programm lieber an den üppigen Altersversorgungen und Betriebsrenten Ihrer Angestellten, diese horrenden Ausgaben zu Lasten der Zwangsbeitragszahler sind ein Ärgernis und passen nicht in Zeiten knapper öffentlicher Mittel auf allen Ebenen!
Andreas Stadler 3sat und arte



während ARD und ZDF sich außerhalb der Nachrichtenformate immer mehr der Qualität der Privatsender anpassen und dabei die Zielgruppe 70+ im Fokus zu haben scheinen, grenzen sich Arte und 3sat deutlich von den Privatsendern nach oben ab und bedienen auch jüngere Zielgruppen mit Qualitätsfernsehe. Beide Sender stehen für Pluralität bei Kultur und Politik und leisten damit sehr wertvolle Bildungsarbeit.



Unsere Familie nutzt beide Sender ausgiebig und teilt nicht die Auffassung, dass die Sender sich zu sehr überschneiden. Was sich überschneidet sind die Zielgruppen. Platz ist für beide Sender.
Andreas Stolte Sehr geehrte Damen und Herren,



ich setze mich für den Erhalt von 3sat ein. Es handelt sich um ein einmaliges, großartiges Angebot an, das unter dem arte-Label nur verschwinden kann!



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Stolte
Andreas Stommel Es ist nicht nachvollziehbar, den letzten Sender, der sich mit allen kulturellen, kulturpolitischen, ethischen, wissenschaftlichen und demokratischen Themen intensivjournalistisch auseinandersetzt, absetzen zu wollen. Eine Sendung wie „Kulturzeit“ gibt es sonst nirgendwo und wäre bei Streichung eine Niveauabsenkung des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Wenn ein solches Angebot nicht mehr im Programm auftaucht, hat man auch den Auftrag der öffentlich rechtlichen Anstalten aufgegeben und ergibt sich dem weichgespülten Einerlei der privaten Anbieter mit der Konsequenz, unserer nachfolgenden Generation nur noch wenig zur kulturellen, kulturpolitischen und somit auch politischen Auseinandersetzung anzubieten. Das wäre fatal, auch mit dem Blick auf die zunehmende Rechtsradikalisierung. Gute Argumente, 3Sat nicht dem Sparstift zu opfern.
Andreas Tengicki Die Ausgaben die sie für den gewinnorientierten Profisport Fußball machen, der zudem ein massives Korruptionsproblem hat (DFB, UEFA, FIFA) übersteigen die Kosten für arte und 3Sat um ein wesentliches. Dabei auch nur auf die Idee zu kommen beim letzten Stückchen Kultur und Bildungsfernsehen zu streichen iist vor allem verantwortungslos.



Die öffentlichen rechtlichen Rundfunkanstalten haben einen gesetzlichen Auftrag der aus der Katastrophe des Faschismus folgt. Es ist Ihre Aufgabe zu bilden, aufzuklären und stabilisierend für die Demokratie zu wirken.



Stattdessen, und das ist das zweite Problem, schieben Sie Millionen in "Unterhaltung-"programme (Talkshows), die für Politik gehalten werden, die Prominenten TalkmasterInnen und deren Produktionsfirmen reich machen und fördern den Aufstieg von Faschisten (Höcke und Co) und Populisten (Sarah Wagenknecht und Co.).



Es ist eine Schande. Bitte bilden Sie sich selbst in Demokratie und Philosophie fort. Danke.



Und, ach ja, Erhalten Sie Arte UND 3Sat. Besser noch bauen Sie es aus.
Andreas Theurer 3SAT usw. im Kontext EU



Ich halte es für eine notwendigkeit Länderübergreifende Öffentlich getragene Medien gemeinsam zu betreiben um Informationen aus anderen Ländern und damit gegenseitiges Verständniss zu Unterstützen, auch der Journalistische Bildungs und Wissenschaftszugang muss unbedingt weiter Angeboten werden.

Andreas Theurer
Andreas Tillner Der Sender 3Sat ist in seiner Vielfalt sensationell und sehr eigenständig. Also keineswegs geeignet, in ARTE aufzunehmen!

Ich kenne eine Partei, die gegen Vielfalt auftritt. Meine Frage dazu ist: Ist das vorauseilender Gehorsam des Rundfunkrates der Länder aus Angst vor den zukünftigen Erfolgen der AFD?

Shame on you!
Andreas Trautwein Ich bedaure dass in dem neuen Entwurf zum Reformstaatsvertrag der Kultur- und Wissenssender 3sat gestrichen wird.

Bitte berücksichtigen die Sendung „Nano“, welche unbedingt erhalten werden muss in der neuen Senderstruktur.
Andreas Unverricht Guten Tag,



mit erstaunen habe ich heute vernommen dass die online Nachrichtenfornate des ÖRR stark beschnitten werden sollen.

Das ist nach meinem dafürhalten ein Widerspruch zur Idee des ÖRR. Der öffentlich rechtliche Rundfunk soll der unvoreingenommen Nachrichten Verbreitung dienen.

In der heutigen Zeit ist es um so wichtiger Nachrichten umfangreich und zügig über alle verfügbaren Medien zu verbreiten.



Ich fordere sie daher auf auf eine Änderung des Reformstaatsvertrages hinsichtlich der Nachrichtenübermittlung über Internet zu verzichten.



Gruß

Andreas Unverricht
Andreas van Eyken Anstelle von Kultur und Bildung bei den Öffentliche Rechtlichen Rundfunkanstalten, namentlich 3Sat und Arte, könnte man gerne an den teilweise überzogenen Gagen (Lanz, Maischberger, Burow) und den sich ständig wiederholenden Unterhaltungsformaten (x-beliebiger Ort)-Krimi, sparen.
andreas voigt ich protestiere auf das schärfste gegen die geplanten maßnahmen.



das system des öffentlich rechtlichen rundfunks ist seit vielen jahren dringend reformbedürftig.

nie sind die berechtigten einsprüche der nutzer gegen die ausufernden ausgaben der gebührenfinanzierten sender öffentlich und demokratisch diskutiert worden - geschweige denn, ihnen wurde je entsprochen.

aufgeblähte doppelstrukturen, verwaltungs- und pensionskosten haben unser system ausgehöhlt.

es ist nicht erklär- und nachvollziehbar, dass führunkskräfte der anstalten mehr als manche politiker verdienen. nur noch ca. 30% unserer gebühren gehen in die produktion von content.

es ist ein skandal, wie wir unseren öffentlich rechtlichen rundfunk aufgegeben haben und es jetzt reaktionären kräften in unserem land ermöglichen, unserer rundfunk anzugreifen.

die jetzt geplanten "reformen" werden den untergang des öffentlich rechtlichen rundfunks und fernsehens nicht aufhalten.

wahrscheinlich aber solange hinauszögern können bis diejenigen, die jetzt die entscheidungen treffen, ausgeschieden undnicht mehr verantwortlich sind.

das gilt für die politiker in den gremien und die entscheider in den anstalten. es ist verantwortungslos.

handeln sie endlich! allein ich glaube nicht mehr, dass sie es überhaupt schaffen wollen.
Andreas Volz Eine künstliche Verzögerung bei der Online-Darstellung wichtiger Nachrichten bis diese in Fernsehen oder/und Radio publiziert wurden ist nicht akzeptabel - ein Ausweichen auf andere bzw private Dienste ist mit Sicherheit die Folge.

Es existert auch kein sichtlicher Grund zur Bevorzugung der Fernseh- und Radiodienste bzw. zur Benachteiligung der Online-Medien. Welches Recht nimmt sich der Staat heraus, zu entscheiden über welches Medium sich der Bürger zuerst informieren darf/muss.

Hier wird die Schnelligkeit der Online-Welt ausgebremst und es erfolgt eine Zwangssteuerung zu Gunsten der traditionellen Medien - auch das wird Deutschland weiter zurückwerfen.

tagesschau24 und ähnliches vom ÖR ist für mich dann passe.

Ich denke, das viele dann lieber in andere Online-Dienste investieren (Abo) und glaube, dass diese Änderung im Staatsvertrag diesen Diensten eine Weiterentwicklung beschert und die öffentlich rechtlichen weiter in die Bedeutungslosigkeit drängt.

Das wäre schade.
Andreas Weinand Liebe Rundfunkkommission,



in Zeiten immer weiter zunehmender Desinformation, Hass & Hetze im Netz, in den (a-)sozialen Medien, auf Kanälen demokratiefeindlicher Politiker, Parteien, Lobbyvereinen und Aktivisten sowie auf Portalen sog. „alternativen Medien“, die aus ihrer politischen Agenda keinen Hehl machen, kommt dem ÖRR in ALLEN Medien und über ALLE Kanäle eine immer wichtigere Rolle zu.

Die Journalist:innen & Redaktionen müssen frei und auch „finanziell sicher“ diese Aufgabe erfüllen können und sollten insbesondere in der Art & Form (Audio, Bewegtbild, Texte usw.) nicht eingeschränkt werden.

Gerade Nachrichten & Informationen sollten diesbezüglich nicht reglementiert werden, denn oftmals sind es Artikel & Langtexte auf den Nachrichtenportalen der ÖRR (tagesschau/tagesthemen, heute/heute-journal, phoenix usw.), die Fakten & Hintergründe liefern, die in (kurzen) Nachrichtenclips oder Meldungen so nicht zu vermitteln bzw. zu senden sind.

Alternativinformationen von (noch) vertrauenswürdigen Presseerzeugnissen verbergen sich oft - verständlich & ok - hinter Paywalls bzw. Aboschranken und sind damit für einen Großteil der Bevölkerung nicht verfügbar (weil zu teuer). Lediglich einige Boulevardmedien und o.a. „Krawallportale“ stellen Informationen kostenfrei ins Netz - diese dann aber eben oft faktenverdrehend, politisch gefärbt, überspitzt bis hetzerisch & verleumdend.

Bitte lassen Sie nicht zu, dass diese Entwicklung noch gefördert & beschleunigt wird!

Lassen Sie die Journalist:innen bitte „frei“ arbeiten und Informationen in der jeweils bestgeeigneten Form (ggf. auch nur als Artikel/Texte) aufbereiten, verbreiten & vermitteln!

Zudem bitte ich Sie - aus rein subjektiven Präferenzen & eigener Nutzung - die Sender arte & 3Sat sowie Phoenix, tagesschau24 & ZDF info zu erhalten. Es gibt kaum / keine Sender in Deutschland, die bezgl. Kultur, Information & (auch politischer) Bildung derart viel Positives für unsere Demokratie & Gesellschaft leisten, wie diese hochwertigen (Sparten-) Kanäle.



Es grüßt

Andreas Weinand
Andreas Weiss Sehr geehrte Damen und Herren,



Zum Entwurf des Reformstaatsvertrags übermittle ich Ihnen in der Anlage die Stellungnahme des Verwaltungsbeirats der Eigentümergemeinschaft Kartäuserstraße 53a, 79102 Freiburg.



Die von Herrn Stefan Kamm, Herrn Prof. Dr. Dr. Hans-Otto Mühleisen, Frau Prof. Dr. Jutta Passlick-Deetjen und Herrn Andreas Weiss unterzeichnete Stellungnahme wird auch von Herrn Herbert Tillmann, Technischer Direktor des Bayerischen Rundfunks i.R., Murnau (Obb.) unterstützt (Anlage 1). Er hat die ausgearbeitete Stellungnahme von Herrn Andreas Weiss (Anlage 2) fachlich geprüft und gutgeheißen.



In der Hoffnung, dass die Eingaben der Bürgerinnen und Bürger in der Rundfunkkommission und der Ministerpräsidentenkonferenz ergebnisoffen diskutiert werden, bitten die Unterzeichner um Kenntnisnahme und Beachtung ihrer Stellungnahme.



Mit freundlichem Gruß



Andreas Weiss
Stefan Kamm, Prof. Dr. Dr. Hans- Otto Mühleisen, Prof. Dr. Jutta Passlick -Deetjen, 
Andreas Weiss ,
 
Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag 
In der nachfolgenden Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag gehen wir von der wach-
senden Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) für den gesellschaftli-
chen Zusammenhalt aus, gerade angesichts der zunehmenden Polarisierung und Manipulation in der digitalen Medienlandschaft. Der ÖRR hat die Aufgabe, mit fundierten Informationen zur Orientierung in einer immer fragmentierteren Medienwelt beizutragen, die von Populismus und Extremismus bedroht ist. Ein starkes, gemeinwohlorientiertes Medium wie der ÖRR gehört zur  unverzichtbaren, kritischen Infrastruktur unserer Demokratie. 
Der Reformstaatsvertrag stellt dem ÖRR durchaus Werkzeuge zur Verfügung, um eine digitale Transformation zu ermöglichen. Dazu zählen die Förderung von Partizipation und Interaktion sowie die Schaffung einer gemeinsamen Infrastruktur zur Effizienzsteigerung .
Doch trotz dieser Innovationsansätze wird der Reformstaatsvertrag der immensen Be-
deutung des ÖRR nur unzureichend gerecht: Die angestrebten Maßnahmen sind finanz-
politischen Sparvorgaben untergeordnet. Diese Einschränkungen machen es dem ÖRR
unmöglich, den Wandel erfolgreich zu bewältigen und seine Daseinsberechtigung in der
Medienlandschaft zu sichern.  
Ein entscheidender Kritikpunkt ist die Reduzierung linearer Kanäle und die Verlagerung auf digitale Plattformen. Diese Einschränkungen gehen auf Kosten der Reichweite und des „Lagerfeuer -Potenzials“ des ÖRR, also der Fähigkeit, Menschen unterschiedlichen
Alters und Herkunft zusammenzubringen.  Wir sollten vielmehr die Synergien zwischen li-
nearen und non -linearen Medien stärken, um den ÖRR sowohl im klassischen Rundfunk
als auch im Cyberspace attraktiv und zeitgemäß zu gestalten.  
Finanzielle Umschichtungen allein werden nicht ausreichen, um den Herausforderungen zu begegnen. Die notwendige Transformation des ÖRR erfordert substanzielle Investitio-nen, die über bloße Kosteneinsparungen hinausgehen. Der Reformstaatsvertrag suggeriert hingegen, dass eine Erhöhung der Rundfunkbeiträge politisch nicht vermittelbar sei
– ein Standpunkt, den wir infrage stellen. Angesichts der Preisanpassungen im privaten
Mediensektor ist dies nicht nachvollziehbar und verweigert dem ÖRR die finanziellen Mit-
tel, die für eine umfassende Erneuerung notwendig sind.  
 Die durch den Reformstaatsvertrag auferlegten Einschränkungen, etwa das Erfordernis
eines Sendungsbezugs für digitale Textbeiträge, sind eine weitere Hürde für die Transfor-
mation des ÖRR. Sie behindern die Entwicklung eines modernen, umfassenden digitalen
„Public Open Space“ , wie ihn der Reformstaatsvertrag in Zeiten wachsender Fragmentie-
rung zu Recht aufbauen will.  
Wir kommen deshalb zu dem Schluss, dass der Reformstaatsvertrag in seiner jetzigen
Form den ÖRR erheblich schwächt und seine Existenz langfristig bedroht. Statt den ÖRR
als Grundpfeiler unserer demokratischen Infrastruktur auch im Cyberspace sichtbar auf-zustellen, führt der Reformstaatsvertrag zu einem Verlust an Reichweite, Qualität und
Vielfalt. Ohne ausreichende finanzielle Mittel und politische Unterstützung kann der ÖRR
künftig kaum noch seine wichtige Funktion in der Gesellschaft erfüllen.  Wir fordern  daher
die Länderregierungen auf, den Primat der Kostensenkung nicht aufrechtzuerhalten, son-
dern die Finanzierung  des ÖRR gemäß den  im Reformstaatsvertrag beschriebenen Aufga-
ben sicherzustellen. 
 
 Die durch den Reformstaatsvertrag auferlegten Einschränkungen, etwa das Erfordernis
eines Sendungsbezugs für digitale Textbeiträge, sind eine weitere Hürde für die Transfor­
mation des ÖRR. Sie behindern die Entwicklung eines modernen, umfassenden digitalen
,,Public Open Space", wie ihn der Reformstaatsvertrag in Zeiten wachsender Fragmentie­
rung zu Recht aufbauen will.
Wir kommen deshalb zu dem Schluss, dass der Reformstaatsvertrag in seiner jetzigen
Form den ÖRR erheblich schwächt und seine Existenz langfristig bedroht. Statt den ÖRR
als Grundpfeiler unserer demokratischen Infrastruktur auch im Cyberspace sichtbar auf­
zustellen, führt der Reformstaatsvertrag zu einem Verlust an Reichweite, Qualität und
Vielfalt. Ohne ausreichende finanzielle Mittel und politische Unterstützung kann der ÖRR
künftig kaum noch seine wichtige Funktion in der Gesellschaft erfüllen. Wir fordern daher
die Länderregierungen auf, den Primat der Kostensenkung nicht aufrechtzuerhalten, son­
dern die Finanzierung des ÖRR gemäß den im Reformstaatsvertrag beschriebenen Aufga­
ben sicherzustellen.
(Unterschriften mit Adresse)

Anlage 1: Unterschrift Herbert Tillman, Technischer Direktor des Bayerischen Rundfunks i.R.Andreas Weiss 
███████████████████████████

Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag (Diskussionsentwurf) 
Diese Stellungnahme schreibe ich, um die Länderregierungen zu einer kräftigen Stärkung
all jener Medien zu ermu ntern, die mit fundierten Informationen und Beiträgen unserer
Gesellschaft ein solides Fundament an gemeinsamem Wissen, geteilten Werten und res-
pektvoller Auseinandersetzung vermitteln , allen voran den öffentlich -rechtlichen Rund-
funk. 
Im Cyberspace entwickeln sich Gefahren für die Demokratie:  Im Zeitalter der digitalen
Kommunikation (die ich selbst sehr schätze und intensiv nutze) droht den Qualitätsme-
dien die Marginalisierung,  weniger, weil sie etwas verschlafen haben (d as auch), sondern
weil differenzierte Stimmen kaum mehr ein  Publikum  finden. Vor allem jüngere  Menschen
suchen Orientierung in einem hoch fragmentierten  kommunikativen Universum, in des-
sen Stimmengewirr nur die lautesten zu hören sind, in dem nur die kürzesten Botschaft en
wahrgenommen werden,  und wo jede Blase ein geschlossenes Weltbild anbietet, oftmals
geprägt von Verschwörungstheorien und Feindbildern. Unversöhnliche Gegensätze zu
fast jedem Thema beherrschen zunehmend den öffentlichen Diskurs , wie zur Pandemie,
zum Klimawandel, zur Migration oder zu den Kriegen in Nahost und in der Ukraine.  Zudem
ist dieser düstere Kosmos leicht zu manipulieren, wenn nur genügend Falschmeldungen
in ihn eingeträufelt werden .  Es ist nur konsequent, dass in diesem Biotop  Populisten und
Extremisten ihre ertragreichsten Jagdgründe erkennen . 
Wenn wir die Dinge weiter so treiben lassen, wird uns die Demokratie irgendwann abhan-
denkommen .
Der öffentlich -rechtlichen Rundfunk steht vor einer gewaltigen Aufgabe: In diesem
Kontext bewerte ich den Entwurf des Reformstaatsvertrags für den öffentlich -rechtlichen
Rundfunk.  Dessen vornehmster Auftrag lautet, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu
fördern. Dies tut bitter Not. Die Aufgabe ist von herkulischer Dimension. Gäbe es kein
dem Gemeinwohl verpflichtetes Medium, müssten wir es spätestens jetzt erfinden. Und
wir müssten in ihm einen Teil unserer unverzichtbaren Infrastruktur erkennen, in die wir
ebenso zu investieren haben wie in Schulen, Brücken und Bahngleise.  Anlage 22
 Wird der vorgeschlagene Reformstaatsvertrag der Herausforderung gerecht?  
Mein Urteil lautet: Es ist ein zauderhaftes  Dokument, voller Licht und Schatten, Hü und
Hott zugleich. Der klassische Rundfunk wird darin teilweise  abgewickelt und ins Netz ver-
lagert. Während er hier also seine Leuchttürme verliert, die ihn bisher weithin sichtbar
machten, so bezieht er im Netz ein Haus, das noch nicht fertig ist. Ist das klug? Auf der
lichten Seite  bietet der Vertragsentwurf einen durchaus gut bestückten Werkzeug kasten,
mit dem sich ein gewichtiger Auftritt in den Telemedien wohl gestalten ließe. Zugleich gilt
aber die Prämisse der Kosten senkung, die so viel bedeutet, dass die herausfordernde Auf-
gabe dem politischen Sparwillen untergeordnet wird. Das kann nicht funktionieren. 
Dazu einige Beispiele: 
1. Reduzierung der Anzahl digitaler linearer Spartenkanäle (§28b): 
3Sat soll mit Arte verschmolzen werden, von tagesschau24, Phoenix, ARD -alpha
und ZDFinfo  verbleiben noch ein oder zwei Angebote,  KiKA,  ZDFneo und ARD One 
migrieren als reduzierte „Schwerpunktangebote“ ins Internet („Telemedien“). 
 
Der Abbau der linearen Kanäle wird mit der mittlerweile hohen non -linearen Vide-
onutzung der Jüngeren begründet (88% der 14 -29-Jährigen, 65% der 30 -49-Jähri-
gen). Dieses Argument trägt jedoch nicht weit: Weshalb  sollte das Publikum, das
noch immer den Fernseher als Endgerät schätzt, wertvolle Angebote – für die es
bezahlt hat – ins Internet verlieren?  Ist bekannt, w ie zahlreich die jugendliche Ziel-
gruppe die migrierten Programme anstelle der „linearen Zuschauer“ tatsächlich
nutzen wird, etwa im überfüllten Video-Kosmos von YouTube und Instagram ? Es
dürfte nur ein kleiner Bruchteil sein , der den Verlust an Reichweite in den linearen
Programmen nicht wettmacht. 
 
Plädoyer für die Wiederentfachung des Lagerfeuers: Zu bedenken wäre auch:
Lineare Programme sind und bleiben die beste Bühne für Events, bei denen sich 
alle Generationen zeitgleich vor ihren Empfängern versammeln . Fußball und der
Eurovision Song Contest veranschaulichen das „Lagerfeuer -Potenzial“ noch im-
mer. Es wird leider vernachlässigt. Dabei könnte doch eine altersgruppenübergrei-
fende Programmstrategie , wie sie der Reformstaatsvertrag zu Recht fordert, 3
 interaktive Zielgruppenangebote vom Netz auch  wieder zurück auf die lineare
Bühne führen, wo sie als „Event“ vor einem großen  Publikum  veranstaltet werden .
Selbst Opern -Liveübertragungen auf 3Sat könnte man im Internet triggern und da-
mit neue Interessenten für kulturelle Events gewinnen.  
 
„Funk“ auch auf dem Fernsehgerät wiedergeben: Nicht weniger  ärgert mich,
dass das Jugendangebot „Funk“ nach wie vor nicht linear dargeboten werden darf.
Beiträge wie die nebenstehende „Funk“ -Reportage,
die uns einen Hauptschüler mit Migrationshintergrund
im Unterricht vorstellt, sind in ihrer Eindringlichkeit
und Einfühlsamkeit das wirksamste Gegengift gegen
Vorurteile. Die eigentliche Zielgruppe, die „Couch-
Poatoes“, bekommt den Beitrag  wohl aber nie zu Ge-
sicht. Dabei könnte man  mit wenigen technischen
Handgriffen aus solchen „Funk“ - Beiträgen eine
Streaming -Playlist zusammenstellen, die dann – kos-
tenneutral - im EPG wie ein lineares Programm erscheint . Der alte wie der neue
Rundfunkstaatsvertrag lassen das aber nicht zu. Darin sehe ich eine Vergeudung
von Programmvermögen  zulasten der Gebührenzahler . In den Sparüberlegungen
des Entwurfs taucht ein solcher  Aspekt freilich nicht auf.  Da geht es nur ums Geld. 
 
Fazit hierzu: Es wäre fahrlässig, das Potenzial linearer Programme für die Auf-
tragserfüllung des ÖRR zu verkennen . Sie sind das Pfund, über das andere Inter-
net-Anbieter nicht verfügen. Statt die Linearität dem Trend folgend zum alten Eisen
zu werfen,  sollten Instrumente entwickelt werden, welche die non -linearen und li-
nearen Medien (und ihre Publika) wieder stärker miteinander vernetzen  und ihr
eine zeitgemäße Anmutung verpassen . Es wäre auch ein Beitrag zur Bändigung  der
medialen Fragmentierung. 
 
2. Zum Innovationspotenzial des Reformstaatsvertrag s: Erfreulicherweise ist der
Werkzeugkasten, die dem ÖRR zur Verfügung gestellt wird, gut gefüllt. Damit sollte
er befähigt sein, die künftige Medienentwicklung nicht nur nachzuvollziehen,
sondern an der Spitze mitzugestalten. Allerdings: viele Werkzeuge müssen erst
noch entwickelt werden. Auch dafür findet man eine Ermächtigung, ja, eine Ver-
pflichtung der Rundfunkanstalten zu Innovationen mit „Trendsetter“ -Qualitäten 
(§ 26 Abs.  1). Es geht um nicht s weniger als die Schaffung eines „Public Open
Space des ÖRR“  in einer Spitzenposition . 
 
Beispiele für wünschenswerte Entwicklungen finden sich zahlreiche im Text, etwa
in §§ 26 und 26a des Entwurfs: 
 
o Partizipation bei Format -/Themenauswahl und (Angebots -)-Gestaltung 
o Formate/Inhalte, die Interaktion und Partizipation leben (Debattenfor-
mate, Townhall -Formate, Reactions) 
o Features, die inhaltliche Partizipation und Interaktion erleichtern (Kom-
mentare, User -Generated -Content, Feedback -Funktionalitäten) 
o Features, die „technische“ Partizipation und Interaktion erlauben (Vo-
tings, Ratings). 
o Einheitliche Auffindbarkeit entlang der Nutzerbedürfnisse 
o Empfehlungen a uf die Inhalte in anderen Portalen 
o Portalübergreifende Zusammenstellung von Inhalten im Rahmen der individu-
ellen Nutzeraccounts  („Mein ÖRR“ statt „Meine ARD/Mein ZDF“) 
o „Trendsetter“ -Projekte “, technische Innovation etc .  (Anmerkung zu
§ 26a, Abs. 4, Ziff. 6) 
o Etc. 
 
Um diese Herausforderungen zu meistern, soll eine Tochtergesellschaft des ÖRR
zum Aufbau einer gemeinsam genutzten Infrastruktur gegründet werden (§  30). Zu
ihrem Aufgabenbereich gehören zahlreiche technische Entwicklungen etwa: 
 
o aufeinander abgestimmte Komponenten insbesondere für Telemedien-
angebote die modernen und möglichst offenen technischen Standards
entsprechen, 
o die Erfüllung des Auftrags nach §  26 Abs.  3 unterstützen  5
 o Effizienzgewinne erzielen durch die gemeinsame Entwicklung für die
beteiligten Partner. 
o datensichere und datensparsame Personalisierungsmöglichkeiten und
Empfehlungssysteme  schaffen. 
o einen offenen Meinungsbildungsprozess und breiten inhaltlichen ge-
meinwohlorientierten Diskurs ermöglichen 
 
Die Neugründung der Betreiber - und Entwicklungsgesellschaft ist insoweit bemer-
kenswert, als dieselben Länderregierungen , die diesen Vorschlag machen,  vor we-
nigen Jahren noch die Schließung des  Instituts für Rundfunktechnik des ÖRR
Deutschlands, Österreichs und der Schweiz  verfügt haben. Die international hoch
angesehene  Expertise der IRT -Ingenieure gerade bei der Entwicklung offener Stan-
dards und neuer Applikationen für die digitalen Medien ist mittlerweile nicht mehr
verfügbar. Den Neuaufbau gibt es  freilich nicht zum Null -Tarif. 
 
3. Zur Finanzierung der Zukunftsaufgaben des ÖRR:  Die dem ÖRR erteilten Auf-
träge sind ebenso ambitioniert wie notwendig, um ihm in der dynamischen Medi-
enentwicklung das legitimierende Gewicht und die erforderliche Sichtbarkeit zu-
kommen zu lassen. Es findet sich aber in keiner Zeile des Entwurfs eine Abschät-
zung des Finanz bedarfs, der für die Transformation erforderlich ist. Vielmehr heißt
es in den Anmerkungen zu Kapitel 1  lapidar: „Die Betonung bestimmter Auftrags-
aspekte und Erwartungen durch den Gesetzgeber in den folgenden §§ und Absät-
zen dient auch dazu, dass die vorhandenen Mittel tatsächlich zugunsten der
Zukunftsaufgaben umgeschichtet werden “
 
Daraus ergibt sich die Prämisse, dass die Zukunftsaufgaben des ÖRR nur insoweit
umgesetzt werden sollen, als diese durch Umschichtungen finanziert  werden
können. Das wird dem gesellschaftlichen Anspruch an den ÖRR, dem in der kri-
senhaften Entwicklung unserer Demokratie besondere Bedeutung zukommt, nicht
gerecht. Es stellt unsere Gesellschaft vor die Wahl, zukünftig entweder mit einem
stark abgespeck ten ÖRR vorlieb zu nehmen oder auf einen wettbewerbsfähigen 6
 ÖRR in den digitalen Medien zu verzichten. Beide Alternativen führen über kurz
oder lang zur Frage, wie lange  die Gebührenlegitimation noch gerechtfertigt ist .
 
Internetkonzerne investieren astronomische Summen zur Förderung  ihres Auf-
tritts im Cyberspace . Wenn der vorliegende Entwurf des Rundfunkstaatsvertrags
den ÖRR zur Finanzierung seiner Aufgaben auf reine Umschichtungen verweist, so
begründen  die Landesregierungen dies damit, höhere Gebühren seien der Bevöl-
kerung nicht vermittelbar, nicht einmal eine Erhöhung um 50 Cents. Den Beweis
hierfür bleiben sie schuldig. 
 
Tatsächlich ist der Rundfunkbeitrag in den vergangenen 10 Jahren von 17,98 € auf
18,36 € gestiegen; preisbereinigt um die Inflationsrate bedeutet dies eine Gebüh-
rensenkung um 14% - bei gleichbleibendem Angebot. Einen besseren Nachweis
der Rundfunkanstalten für Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gibt es eigentlich
nicht. Das wird aber nicht gewürdigt. 
 
Was also ist an Preiserhöhungen im Mediensektor vermittelbar?  Tatsache ist,
dass Zeitungsverlage ihren Lesern unter dem Druck der Lohn -, Kosten- und Mark-
tentwicklung erheblich höhere Preissteigerungen zumuten . Beispiel Süddeutsche
Zeitung: Der Einzelverkaufspreis stieg von 2013 bis 2023 um 63,6% (preisbereinigt:
+48 %), das Online -Abonnement um 43,3% (preisbereinigt +27%) . Zugleich sank
das Volumen der redaktionellen Inhalte um ein Drittel.  Dennoch behalte ich mein
SZ-Abo gerne bei. Die Preissteigerungen waren nachvollziehbar und  den meisten
Kunden durchaus vermittelbar.  Redet die Politik die Gebührenkrise des ÖRR etwa
bewusst herbei?  Es geht derzeit um ganze 58 Cents  im Monat !
 
Wir sollten daher dem von einzelnen Politikern verkündeten Dogma der Nicht -Ver-
mittelbarkeit angemessener Gebührenanpassungen  keinen Glauben schenken.
Angesichts der Herausforderungen, denen unser demokratisches Gemeinwesen
ausgesetzt ist, sollten wir auf einem starken und wirkmächtigen öffentlich -rechtli-
chen Rundfunk bestehen. Er gehört zur Infrastruktur unseres Gemeinwesens wie 7
 Brücken, Schienen und Straßen. Wenn wir ihm notwendige Investitionen verwei-
gern, wird unsere Demokratie brüchig  – wie eine rissige Brücke. 
 
4. Anachronismus im Cyberauftritt -  der Sendungsbezug von Texten : Einen in sei-
nen Konsequenzen nicht zu unterschätzenden Widerspruch sehe ich im Tele-
medien-Teil des Entwurfs, und zwar  in der Beschränkung des ÖRR nur auf Textbei-
träge mit Sendungsbezug , der in jedem Einzelfall sogar konkret ausgewiesen wer-
den muss (§ 30 Abs. 7). Mit dieser Beschränkung lässt sich ein zeitgemäßer Tele-
medienauftritt nicht gestalten, da im „Open Space“ auch eigenständige Medien-
inhalte möglich sein müssen, die nicht zugleich Teil des klassischen Rundfunks
sind. Diese unzeitgemäße  Beschränkung ist wohl der Rechtsprechung zu diesem
Thema geschuldet, die die Zeitungsverlage vor unfairem Wettbewerb schützen
will. Da der Begriff „Sendungsbezug“ die Prämisse enthält, dass lineare Sendun-
gen im ÖRR für immer das gültige Leitmedium bleiben, kommt dies einer Strangu-
lierung des ÖRR gleich . Die geplante Reduzierung der linearen Kanäle würde auto-
matisch zu korrespondierenden Einschränkungen der Betätigung des ÖRR in den
Telemedien führen . Dies kann keinen Bestand haben .
 
Vorschlag: Vernetzung  des „Public Open Space“  auch mit Printmedien : Meine
Idealvorstellung wäre  ohnehin, dass die Qualitätspresse in das Vernetzungskon-
zept des öffentlichen Raums einbezogen wird und diese ihre Texte  (ihr Wissen)  die-
sem Raum  zur Verfügung stellt.  Um die Print -Beiträge angemessen zu vergüten,
würde die Rundfunkgebühr zu einer Mediengebühr erweitert, an der auch die pri-
vaten Verlage teilhaben. Sie müssten allerdings dieselben Qualitätskriterien erfül-
len, die der Rundfunkstaatsvertrag dem ÖRR auferlegt: Da auf diese Weise eine
verlässliche Finanz ierungssäule für die Printmedien entstünde, sollte der wettbe-
werbliche Dauerkonflikt beigelegt werden können. Auf der journalistischen Ebene
sehen sich beide Institutionen ohnehin eher als Kollegen und Verbündete an. 
 
 
 
 8
 Der Reformstaatsvertrag – ein Werk voller Ambivalenzen  
Zusammengefasst sehe ich den Reformstaatsvertrag als ein Werk voller Ambiva-
lenzen. Auf der einen Seite erkennt der Entwurf die Bedeutung des öffentlich -
rechtlichen Rundfunks für den gesellschaftlichen Zusammenhalt an und stellt ei-
nen gut ausgestatteten Werkzeugkasten für digitale Innovationen bereit. Auf der
anderen Seite fehlt die Bereitschaft, die finanziellen Mittel bereitzustellen, die für
die Umsetzung dieser Zukunftsaufgaben erforderlich sind. Wenn der ÖRR seine
Rolle in unserer Demokratie voll erfüll en soll, dürfen wir nicht nur auf finanzielle
Umschichtungen setzen, sondern müssen ihn als Teil unserer kritischen Infra-
struktur begreifen und entsprechend investieren – sonst hat der öffentlich -rechtli-
che Rundfunk keine Zukun ft und der erhoffte „Public Open Space“ bleibt ein
Traum.
 
Nach alldem fordere ich die Landesregierungen auf, den Primat der Kosten-
senkung nicht aufrechtzuerhalten, sondern die Finanzierung  des ÖRR  in dem
Umfang sicherzustellen, die er zur Erfüllung  der im Reformstaatsvertrag be-
schriebenen Aufgaben benötigt . Das Verfahren  zur Feststellung des Finanzbe-
darfs ist eingespie lt und bewährt. 
 
 
Freiburg, den 10.10.2024 
 
Andreas Weiss 
Rechtsanwalt  
Andreas Wendt Sehr geehrte Damen und Herren,



die Änderungsvorschläge der Rundfunkkommission der Länder führt hier in die völlig falsche Richtung !!!

Entsprechend dem Auftrag der öffentlich - rechtlichen Medien ein Angebot für Bildung, Kunst & Kultur, Information und Wissenschaft bereitzustellen wird durch eine Vorgabe der Reduzierung der ausgewählten Programme negiert.



Insbesondere die Programme: Tagesschau 24, Phoenix, Alpha, ZDF Info, ARTE und 3 Sat sind substantiell und dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.



Werden wir in Zukunft im Wesentlichen nur noch auf ARD, ZDF und die Regionalprogramme fokussiert, dann kann hier nicht mehr von Vielfalt und Ausgewogenheit die Rede sein!



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Wendt
Andreas Wiegner Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



dem Vernehmen nach gehört zu den Überlegungen für eine Umstrukturierung des ÖR auch die Zusammenlegung (in welcher Form auch immer, trotz ihrer vollkommen unterschiedlichen Profile) von 3sat und Arte. Als "stinknormaler" Zuschauer bin ich davon (wie auch von allen Überlegungen, den KiKa in irgendeiner Form zu beschneiden) entsetzt. Für mich sind 3sat, Arte, der Kika und phoenix die Kanäle, die die Existenz des ÖR rechtfertigen - durchaus noch vor, jedenfalls nicht hinter ARD, ZDF und allen dritten Programmen in ihren heutigen Wesensmerkmalen. Ich hätte nicht das geringste dagegen, ONE und ZDFneo zu verschmelzen oder den MDR einzustellen, und dasselbe gilt leider sogar für "meinen" WDR, bei dem ich seit mindestens 15 Jahren einen anscheinend unaufhaltsamen Qualitätsverlust feststellen muss. Ausgerechnet die vier genannten Kanäle aber in irgendeiner Form zu beschneiden halte ich nicht für einen Sanierungsansatz, sondern für einen Anschlag auf Grundlagen und Berechtigung des ÖR im Ganzen. Ob das eventuell der klammheimliche Grundgedanke der Aktion ist, möchte ich lieber gar nicht wissen.



Mit freundlichen (aber besorgten) Grüßen

Andreas Wiegner


Andreas Wieland Sehr geehrte Damen und Herren!



Mit Entsetzen habe ich die Nachricht vernommen, daß Sie 3Sat und Arte

zusammenlegen wollen - die beiden öffentlich-rechtlichen Sender, die für

mich die - mit Abstand - größte Relevanz haben. Das wäre ein großer

Verlust. Diese beiden Programme sind die Lichtblicke im dümmlichen

Einheitsbrei der restlichen Sender, frei von Spielshows, Talkshows,

Tatort, Fußball und dem ganzen anderen Mist.



Sie sollten auch Phoenix und ARDalpha verschonen.



Ich verstehe, daß im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gespart werden muß.

Meine Empfehlung lautet, zuerst ZDFinfo (sendet gefühlt ganztägig

überflüssige Nazi-Dokus) und Tagesschau24 (nur unwesentlich besser)

einzustampfen, und bei den dritten Programmen weiterzumachen, die ohnehin

alle dasselbe senden, nur mit Zeitversatz.



Weitere Einsparmöglichkeiten sehe ich bei der Übertragung von

Sportveranstaltungen: Da treiben die öffentlich-rechtlichen Sender nur

die Preise für die Übertragungsrechte in die Höhe und alimentieren die

Sportverbände. Zweifellos würden Fußball-WM, -EM, Olympia & Co. auch im

werbefinanzierten Fernsehen übertragen, insofern entstünde hier keine Lücke.



Der gesamte Dudelfunk der Hörfunksender könnte wunderbar zusammengelegt

werden - da würden doch sicher zwei Sender für das gesamte

Bundesgebiet - analog zu SWR1 und -3 - reichen.



Das eingesparte Geld könnte für die restlichen Programmaufträge der

öffentlichen Sender genutzt werden, beispielsweise gut gemachte

Informationssendungen, bei denen Ihnen das Werbe-TV nicht ansatzweise das

Wasser reichen kann. Ein gutes Beispiel hierfür sind hier die

Hörfunksender des Deutschlandradios.



Einen TV-Sender mit Informationssendungen entsprechend der

Informationssendungen des Deutschlandfunks mit deren Informationstiefe

fände ich ebenfalls wünschenswert, aber vielleicht könnten Sie das in das

3Sat-Programm einbauen, beispielsweise zwischen die Nachrichtensendungen

des ORF und des SRF, die ich schmerzlich vermissen würde?



Achtung Ironie: Sollten Sie 3Sat streichen, machen Sie doch bitte bei

Arte, Phoenix und ARDalpha weiter - aber dann streichen Sie bitte auch

die Rundfunkabgabe zusammen, denn dann muß nur noch das Deutschlandradio

finanziert werden. Die Finanzierung der restlichen Sender könnten Sie

dann zielgruppengerecht der Rentenversicherung übertragen. Ironie Ende.



Viele Grüße von jemandem, der eigentlich ein Fan des

öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist.
Andreas Wierske Betr.: Reformstaatsvertrag Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk und Fernsehen



Mit großer Sorge sehe ich die aktuelle Diskussion um Einschnitte bei den Sendern in Bezug auf die regionale Berichterstattung, die unmittelbare, aktuelle Berichterstattung auf den Online Medien der Sender und der kulturellen Vielfalt. Ich bin gegen eine Zusammenlegung von 3SAT und ARTE, respektive Entfall einer der beiden kulturfördernden Spartensender. Wenn Sie Einsparungen vornehmen müssen, dann bitte gerne durch Reduzierung des Anteils der überbordenden Musiksendungen mit geistig und musikalisch niedrigem Niveau. In sämtlichen Hauptmedien des sog. Linearfernsehens (ARD, ZDF, 3. Programme) werden die Zuschauer erschlagen mit Schlagersendungen en Gros. Auch auf die Finanzierung des European Songcontest kann man gerne verzichten!

Stattdessen sind qualitativ hochwertige, unabhängige und glaubwürdige Nachrichtensendungen unerlässlich, genauso, wie eine regional differenzierte Berichterstattung. Es gibt bereits genügend geistig niedrigschwellige Konsumangebote in den werbefinanzierten Privatsendern.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Andreas Wierske
Andreas Wilken Sehr geehrte Damen und Herren,



auf gar keinen Fall ist es hinnehmbar, dass der Bereich "Kultur & International" zusammengestrichen wird. 3sat ist ein unverzichtbarer Sender, nicht nur für kulturelle Themen. Auch politisch wichtige Analysen, Anregungen und Einlassungen finden hier statt. Das Programm stellt Inhalte und Anregungen jenseits meiner eigenen 'Blase', in der ich mich online (zwangsläufig) bewege / bewegen muss, zur Verfügung.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und Nischenthemen, Unpopuläres, nicht kommerziell Verwertbares wie Politik, Kunst und Kultur zeigen, analysieren, aufbereiten und zur Diskussion stellen. Das ist gerade in den heutigen Zeiten wachsender Demokratiefeindlichkeit und rechtspopulistischer Hetze unabdingbar zur Stabilisierung unserer gespaltenen Gesellschaft, aus der sich verschiedene Bevölkerungsgruppen aus der demokratischen Gesellschaft verabschieden und an ihrer Beseitigung arbeiten. Hierzu leistet u.a. 3sat einen unverzichtbaren Beitrag.

Anstatt sehr viel Geld für massentaugliche Unterhaltungsprogramme und Sportereignisse auszugeben, sollte hier gekürzt werden und das Geld für wirklich Wichtiges eingesetzt werden. - Mit fehlt das Verständnis für die Prioritätensetzung im Gesamtprogramm von ARD und ZDF und seiner Spartenprogramme. Hier muss dringend umgesteuert werden.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Wilken
Andreas Wirth Die Inhalte der Spartensender in den Bereichen Kultur sowie Information, Bildung und Dokumentation sollten besser in die beiden Hauptprogramme zu Sendezeiten vor 22:00 Uhr integriert werden, damit diese wieder mehr Ecken und Kanten erhalten. Nachdem dies vollzogen ist, kann eine Abschaltung einzelner Spartensender ins Auge gefasst werden.



Die gemäß Entwurf zusammengelegten Programme mit den Schwerpunkten Kultur sowie Information, Bildung und Dokumentation sollten zu keinem Zeitpunkt, schon gar nicht schon zum 01. Januar 2033, ausschließlich im Internet verbreitet werden. Die Non-lineare Videonutzung durch die heute Über-49-Jährigen wird bis zum genannten Datum kein Ausmaß erreichen, das die Abschaltung der linearen Angebote rechtfertigen würde. Generell kann heute keiner sagen, welchen Einfluss die Online-Plattformanbieter, also die großen Tech-Konzerne, in Zukunft auf die Inhalte der verbreiteten Angebote nehmen werden. Gerade die Bereiche Kultur, Information, Bildung und Dokumentation sind besonders sensibel.
Andreas Wollscheidt Ich fordere die Kommission dringend auf, die Zusammenlegung von 3 Sat und arte noch einmal zu überdenken. Diese beiden Kanäle sind meiner Meinung nach wirklich unverzichtbar und jeder für sich sehr wertvoll!
Andreas Zeiß Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Bestürzung habe ich von Ihren Plänen erfahren, den TV-Sender 3sat in Arte aufgehen zu lassen. Sie würden damit einen wichtigen Baustein der kulturellen Verbreitung und Bildung in den drei DACH-Ländern aufgeben und das in einer Zeit, in der diese grenzübergreifende kulturelle Verankerung von zahlreichen autoritären Strömungen in verschiedenen Ländern bedroht ist. Ich bitte Sie nachdrücklich darum, diese Pläne zu überdenken und stelle in Frage, inwieweit dies große finanzielle Einsparungen erreichen würde.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Zeiß
Andreas Zülch siehe pdf-Anhang! Sehr geehrte Damen und Herren, 
hier ein paar Gedanken zu den angedachten Veränderungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk .
Leider drängt hier die Zeit, wir, die Betroffenen, haben nur 14 Tage um auf Ihre Vorschläge
einzugehen. Schade auch,  dass S ie die bereit eingegangenen Erläuterungen  hier nicht als ‚ Thread ‘
veröffentlichen, hier hätte man Einwände, Vorschläge, Ideen, etc. im Team deutlicher herausarbeiten
können. 
Daher hier nur ein paar „Rand -Gedanken“ zum Thema: 
1. Gedanke: 
Ist es wirklich so schlau zwei  Sender (arte und 3sat) aus Einspargründen zu fusionieren? 
3sat wird zu 35% von den Österreichern und von den Schweizern finanziert . Auf diese 35% müssten wir dann wohl  verzichten! 
Wenn ein Teil des deutschen 3sat in arte aufgehen soll - Wie genau? Fusioniert  3sat  mit den
deutschen 50% von arte, oder gibt Frankreich einen Teil seiner Sendungen auf, um den deutschen
Anteil zu erhöhen. Auch das würde die die deutschen Kosten erhöhen …
Außerdem  machen Sie ja auch bei den Schweizern, Österreichern und Franzosen  böses Blut. Denn entweder wird 3sat eingestellt oder die Schweizer und Österreicher  wuppen 3sat alleine. Unter dem Dauerfeuer  unter dem die Öffentlich-rechtlichen  auch in der Schweiz und Österreich stehen  ist das schwer vorstellbar. 
Fazit: Wir bekommen am Ende deutlich weniger als wir bezahlen müssen! 
 
2. Gedanke: 
Die Politik und die Wirtschaft beklagen seit Jahren das fehlende Interesse der Jugend an
Wissenschaft und Technik. Es fehlen dann die Studierenden der MINT-Fächer (Mathe, Informatik,
Naturwissenschaften, Technik). Entsprechende Stellen bleiben unbesetzt .
Wäre es da nicht schlau die unterschiedlichen Naturwissenschaftlichen Sendungen eher auszubauen statt zu reduzieren? Die Kinder und Jugendlichen sollten doch angelockt und interessiert werden!
Aber wenn wenig oder nichts da ist, dann gehen die Lütten halt ins Netz und gucken da  die
„Wissenschaftsinfos“ von Attila Hildmann …
Leider sind die meisten tollen Sendungen in den Programmen vertreten, die zusammengelegt
werden sollen. Im Hauptprogramm und in den Dritten finden gibt es ja kaum solchen Sendungen. 
Beispiel aus den betroffenen Sendern: 
3sat: 
nano, Wissen aktuell, Wissen hoch 2, Terra X aber auch der „Science Talk“ am Sonntagmorgen . Aber auch viele Dokus aus der Schweiz und Österreich. 
ZDFinfo: 
Neben den vielen Terra X -Serien viele Dokumentationen. Auch kleine Reihen, oft von der BBC
übernommen.  
ARD -alpha: 
Eigentlich das Schulprogramm wie ich es aus meiner Kindheit kenne, nur nicht so dröge; es sollte
eigentlich  ausgebaut, statt zusammengestrichen werden!  arte:
Hier ein paar Titel; alles aus diesem Jahr aus der Mediathek auf meine Festplatte kopiert  für lange
Winterabend: 
- Zu viel Konsum - Zu viele Menschen - Die Erde am Limit 
Ziesel - Die Hörnchen von der Steppenwiese 
Wunderwelt Seegraswiesen Klimaretter, Kinderstube, Küstenschutz 
Wohin die Flüsse verschwinden - Leben in der Wasserkrise 
Wie gelingt die Verkehrswende -- - Metropolen in Bewegung 
Was ist Zeit - Das ewige Rätsel 
Unter Bäumen - 6 Folgen 
Unsere Wälder - 3 Folgen 
Unsere Ozeane - 4 Folgen 
Unser Immunsystem - Wächter der Gesundheit 
Thunfisch - Der bedrohte Jäger 
Sprengstoff - Die Wissenschaft vom großen Knall 
Rohstoffe der Zukunft - 2 Fo lgen
Planet im Wandel - 4 Folgen 
Perseverance - Ein Jahr auf dem Mars 
Noah und die Sintflut - Große Mythen aufgedeckt 
Mikroben - Die wahren Herrscher der Erde 
Mächtige Winde - 5 Folgen 
Leben aus dem All - 3 Folgen 
Kreislauf des Lebens - Die Gaia -Hypothese 
Kosmos Boden - Das unbekannte Land 
Können wir Wolken steuern 
Invasion der Riesenkrabbe - Norwegens monströse Delikatesse 
Insekten - Die Meister der Anpassung 
In unbekannten Tiefen 
Geheimsache Kopernikus 
Forschung, Fake und faule Tricks 
Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt - 2 Folgen 
Die Sonne 
Die erstaunlichen Fähigkeiten der Pflanzen - 2 Folgen 
Das Ste inzeit -Menü - 2 Folgen 
Das Rätsel der Riesen -Laufvögel 
Das Rätsel der gefälschten Mumie 
Das letzte Weiße Nashorn 
Das James -Webb -Teleskop - Erste Erkenntnisse aus dem All 
Das Biosphären -Experiment - 120 Tage in der Wüste 
Bartgeier - Die Knochenfresser komme n
Australiens Schlangen - Giftig und gefährlich 
Auf Messers Schneide - Eine Geschichte der Chirurgie 
Auf der Suche nach dem guten Fett 
Apotheke Regenwald - Die magischen Pflanzen des Amazonas 
Algen - Ein unbekannter Rohstoff 
 Damit Sie wenigstens einmal die Titel gelesen haben, bevor Sie die Sender und ihre Sendungen
eindampfen! 
 
3. Gedanke: 
Über die Radio-Sender. Auch hier sind ja Streichungen vorgesehen. In meinem Sendegebiet
(Hamburg) unterhält der NDR; NDRkultur, NDR Info, NDR2 N -joy und vier Landesprogramme. Die
sollen wohl auch bleiben. Wegfallen werden aber wohl die zwei Digital -Sender die nur über DAB+
empfangen werden können: ‚NDR Blue ‘ und ‚NDR Schlager ‘. Und da sind wir beim Thema: 
Die Politik möchte gerne die terrestrische  Ausstrahlung (UKW) mittelfristig einstellen und dafür das komplette Programm digital, als DAB+, ausstrahlen. Begründung: Bessere Audio-Qualität und
deutlich geringe Ausstrahlungskosten!  Das würde,  laut letztem KEF-Sondergutachten  100 Millionen Euro pro Beitragsperiode einsparen! 
Aber die Umstellung auf ‚Digial ‘ läuft bei uns Kunden sehr schleppend! Zum Leidwesen der Politik, die sich nicht traut einen wirklich endgültigen  Abschalttermin für UKW festzusetzen. Aber wo ist denn der Anreiz für eine (kostenpflichtig: neues Radio!) Umstellung  auf DAB+?  Ich selbst besitze seit mehreren  Jahren drei Digitalradios (Bad, Küche Bett) und bin mit der akustischen  Qualität zufrieden.
Mehr aber auch nicht. Um die  „Analogen“ zum Umstieg und zum Geldausgeben zu bewegen gibt es keine weiteren Gründe. 
Denn: Zwar gibt es viele Privat-Sender, die alle ähnliche Formate senden (Typ: „Radio Bollerwagen“)
Von den Öffentlich -Rechtlichen  aber nur Radios aus dem Sendegebiet (Hamburg: Deutschlandradio und NDR ).
Möchte man seine Kundschaft also ins Digitale locken müsste man deutlich mehr anbieten als im
Analogen. Die Anfänge die der NDR mit ‚NDR Blue ‘ und ‚NDR Schlager ‘ gestartet hat werden wohl
zurückgedreht, statt hier ein attraktiv es (Musik)-Programm, auch für Akademiker,  Intellektuelle  und Interessierte auszubauen  wird gestrichen. 
Um hier die Attraktivität  zu steigern  sollte man die Digital-Angebote ausbauen. Und das Tolle: Es
kostet noch nicht mal viel: 
Man müsste nur (wie früher die Dritten Fernsehprogramme) die verschiedenen Kultur-Programme in anderen Bundesländern empfangbar machen. Ich würde  hier in Hamburg  gerne WDR5 und WDR 3 (Götz Alsmann!) aber auch BRKultur und rbb -3 hören. So ein ‚gepimptes‘ Digitalradio wäre ein starkes Argument für einen Umstieg, und würde ein breites und gehobenes Kultur -Angebot mit anspruchsvoller und ausgefallener  Musik  im Digitalen Radioprogramm verankern. Ich verstehe Herrn Liminski ; Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen so, dass er das auch eigentlich  möchte. Es passiert aber  leider genau das Gegenteil – Schade! 
 
 
4. und letzter Gedanke: 
Die Politik hat eine Stelle geschaffen die die Höhe der Rundfunkgebühren quasi amtlich festset zt.
Diese Kommission  hat nun nach ausführlicher und fachlicher Prüfung eine Monat serhöhung  von 58 Cent  vorgeschlagen. Aber einige Ministerpräsidenten, vorne weg: Reiner Haseloff aus Sachsen -Anhalt  weigern sich dieser Erhöhung zuzustimmen. Obwohl eigentlich alles rechtsstaatlich abläuft, und zwar genau so wie Herr Haseloff  und seinen Kollegen das wollten, wird trotzdem die Erhöhung verweigert.
Ich wusste gar nicht, dass  so etwas erlaubt ist! 
Aber eins sollte den jetzigen Politikern klar sein: Wenn eines Tages Parteien an die Macht kommen, die wir da eigentlich nicht sehen wollen, werden diese Herrschaften genauso handeln und sich u .a. auf Reiner Haseloff  von der CDU berufen! 
 
 
Mit freundlichem  Gruß 
Andreas Zülch, Hamburg 
Diplom-Biologe und leidenschaftlicher Kulturverbraucher 
 
 
PS: Man kann ja unterschiedlich über Bürgerräte denken, aber ich halte uns Bürger für dieses Thema deutlich kompetenter als Politiker. Die haben doch, wenn sie richtig arbeiten , kaum Zeit um Medien ausgiebig zu studieren: morgens 30 Minuten DLF, abends 75 Minuten Maischberger, um mal zu sehen was die Mitbewerber so machen, und für Zeitungen gibt es den Ausschnittdienst! Hier wäre ein Bürgerrat deutlich kompetenter! 
 
 
 
Andreasen, Palle M. 3SAT und arte ist fast die einzige TV Sender der kvalitäts TV produceren kann heut zu Tage.

Alle andere öffentliche Sender produzieren nur sehr langweilige Eigenproduktionen und wiederholt alles undenklich.

Alle private Sendere steht auf amerikanischen Film im die Klasse C und D und darunter. Das ist unerträglich zu schauen.

Ich bin männlich und 75 Jahre alt und sehr gerne alles im Bereich Wissenschaft auf alle Ebene und Richtungen, Dokumentarische Sendungen auf alle Ebene und Richtungen.

Bitte lass Rie zwei alleine alles andere kann ihr zerstören.



Mit freundlichen Grüßen.
Andree von Unwerth Sehr geehrte Damen und Herren,



in einem Beitrag des 3SAT-Formates Nano bin ich auf die Information gestoßen, dass Zusammenlegungen von 3 SAT mit ARTE geplant sind, die 3SAT Programminhalte teilweise oder gar erheblich verändern oder beenden.

Als regelmäßiger Nano Zuschauer möchte ich meine Stimme gern für den Erhalt des Senders 3SAT einbringen.

Vielleicht gehen noch mehr Menschen, wie ich, diesen Weg. Ich finde speziell die Sendung NANO sehr informativ und journalistisch gut gemacht und möchte mich dafür stark machen, dass diese guten Inhalte Menschen auch in Zukunft erreichen.



Freundlich Grüße



Andree von Unwerth
Andronike Matkares Sehr geehrte Damen und Herren,



die Ankündigung einer Reduktion der öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme weckt bei mir die große Angst, mein Lieblingsradiosender, WDR 5, könnte demnächst wegfallen. Um dies zu verhindern, schicke ich Ihnen heute diese Stellungnahme.

Allgemein spielt sich meine Mediennutzung vorrangig im Internet ab, wo ich nicht unbedingt die Inhalte der klassischen Gatekeeper-Medien rezipiere. Mein Fernseher wird maximal zum Streamen von Filmen und (vereinzelten) Angeboten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingeschaltet, ansonsten ist mir dieser visuelle Input zu vereinnahmend. Hingegen liebe ich es außerordentlich, während anderer Aktivitäten Radio zu hören - und hier ist es eigentlich immer nur der Sender WDR 5! Verpasse ich etwas oder möchte ich es erneut anhören, nutze ich selbstverständlich auch die Podcasts.

Noch nie ist es vorgekommen, dass mich eine WDR-5-Sendung langweilt; irgendwie schaffen die Journalisten es immer, mein Interesse zu wecken. Meine Lieblingssendungen sind Quarks, Scala, Das philosophische Radio, Neugier genügt, Westblick, Zeitzeichen... naja, irgendwie kann ich sie gar nicht alle aufzählen. Seit Jahren schwärme ich in meinem privaten Umfeld (auch gegenüber internationalen Kontakten!) von der überragenden Qualität dieses Radiosenders. Oft begleitet von dem Kommentar, dass ich nur seinetwegen den Rundfunkbeitrag tatsächlich gern entrichte. Wenn ich mit dem Auto NRW verlasse, macht es mich regelrecht traurig, dass ich WDR 5 ab einer gewissen Entfernung nicht mehr empfangen kann. Nicht selten ist mir außerdem aufgefallen, dass tagesaktuelle Nachrichten auf WDR 5 deutlich kritischer und tiefschürfender behandelt werden als beispielsweise im Ersten. Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit der deutschen Medienlandschaft passiert, wenn diese letzte Bastion hochwertigen Journalismus' wegfällt.

BITTE: Erhalten Sie um jeden Preis den WDR 5!



Mit freundlichen Grüßen aus Bochum



Andronike Matkares
Andy zur Streichung von 3sat:

der gesamte Sender kostet weniger als die ARD Chefs zusammen

https://scammo.codeberg.page/3sat-finanzvergleich/

Es sollten lieber die unnötigen Managementkosten und die Kosten für Tatort gekürzt werden:

https://www.focus.de/unterhaltung/kino-tv/tatort-kostet-pro-minute-so-viel-wie-ein-auto-ard-legt-hohe-kosten-fuer-filme-und-serien-offen_53568259-90c0-4b6f-85fe-d0dd81f73a2e.html
Anette Gut finde ich die Reduzierung oder Streichung des Männerfußballsports in den öffentlich-rechtlichen Medien. Dieser ist überrepräsentiert und teuer. Auch die Wahl, kleinere oder gar Nischensportbereiche abzubilden, unterstütze ich.



Einwände habe ich, was den Bereich "Kultur" betrifft. Die so verschiedensten Bereiche wie Gesellschaft, Landschaft und Bräuche, v. a. aber die diversen künstlerischen Bereiche wie Musik, bildende Künste, Literatur und Schauspielkunst sollen alle in einen einzelnen Sender fließen und würden meiner Meinung nach damit unterrepräsentiert. Im Gegenteil wünsche ich mir mehr davon als aktuell bereits gegeben, insbesondere in der Musiksparte, den Gesellschafts- und Sozialwissenschaften wie auch der Philosophie. Dabei sollte neben regionalem unbedingt auch weiterhin europäischem Geschehen genügend Beachtung geschenkt werden. Sowohl arte als auch 3sat sind meine liebsten Sender und die gemeinsame Arbeit mit den Nachbarländern Frankreich, Schweiz und Österreich sollte weiterhin eine besondere Stellung einnehmen.



Kultur und Kunst setzen sich mit der Gesellschaft auseinander und gestalten diese erheblich mit. Sie verbinden, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sind ein wichtiger Faktor für Integration. Ein europäischer Fokus ist insbesondere in politisch und gesellschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen enorm wichtig.

Meiner Meinung nach erfüllen besonders arte und 3sat ihren Auftrag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und ich würde mir wünschen, dass keine ihrer Programme gestrichen werden und sie weiterhin freie Hand haben in der Gestaltung, um die Qualität ihrer Programme in vollem Umfang beibehalten zu können.



Auch im Informationsbereich wünsche ich mir genügend Dokumentationen zu verschiedenen Themen und befürchte, dass die Quantität durch die Zusammenlegung der verschiedenen Sender zu gering ausfallen wird.



Ich persönlich schaue ausschließlich öffentlich-rechtliches Fernsehen mit seltener Ausnahme von Serien und Filmen auf Netflix oder AmazonPrime. Die junge und jüngste Generation schaut vornehmlich youtube und bedient sich ansonsten nahezu ausschließlich der verschiedenen weiteren sozialen Plattformen. Eine Änderung des Rundfunkprogramms wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Kanäle wechseln oder ihrem Lieblingsinfluencer untreu werden lassen. Vermutlich wird man sie nur über diese von ihnen bevorzugten Medienformate und -gestaltungsweisen erreichen können.



Abschließend noch einen kurzen Kommentar zu ZDFneo: Diesen Sender halte ich, neben arte, für einen Ausnahmesender bezüglich Innovation und Modernität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Er erreicht ein breites Publikum eines großen Altersspektrums und hat durch verschiedene Serien und Programme nahezu Kultstatus erreicht. Auch hier würde ich mir keine allzu große Einschränkung wünschen.



Viel Erfolg bei der Neugestaltung und an dieser Stelle mal ein großes Lob für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der mir insbesondere deshalb so lieb ist, da er ein ausgewogenes Verhältnis relevanter Themen und europäischer Unterhaltung bietet.
Anette Ahr 3Sat bitte erhalten.

Danke!
Anette ahr Kultursender 3Sat muss bleiben. Unersetzlich! Danke!!!
Anette Marciniak Mielke Aufrechterhaltung 3 Sat- im Besonderen WISSENSCHAFT- NANO

durch vielfältige Tätigkeiten im Bereich der Jugendbildung stellt die Sendung Nano breit aufgefächert Neues aus der Wissenschaft in gebündelter Weise dar.

Deutschland ist in hohem Maß auf gute Bildung in der Zukunft angewiesen, digitales Lernen unverzichtbar. Als Land der Zuwanderung ist über diese Kanäle ein Erreichen jeglicher Nationalitäten möglich. (Während Corona hatten China oder auch Frankreich Lerninhalte über das Fernsehen vermittelt- ich entstamme der Generation "Telekolleg")

Ohne eine Recherche über wissenschaftliche Neuerungen, das Bekanntmachen über das Fernsehen, vergibt sich Deutschland eine Bildungschance.

Die Schere der Chancengleichheit klafft weit auseinander- mit dem Verzicht auf 3sat mit Nano werden erneut Möglichkeiten vergeben, diese Lücke nicht noch zu vergrößern. Mit Nano werden Einblicke in Abläufe gewährt, neutrale Experten befragt. Nano ist nach der Sendung mit der Maus, Wissen macht "Ah" die konsequente Fortführung.
anette mielke NANO ist eine Bereicherung.

Bestens aufbereitete Berichte, lebensnah, nachhaltig- Wissensvermittlung.

Von Anbeginn versuchen wir keine Sendung zu versäumen.

So wird Bildungsauftrag und Unterhaltung erfüllt.

Rundfunkbeiträge sind so bestens eingesetzt.

Es gibt in KEINEM anderen Sender der deutschen Medienlandschaft auch nur annähernd eine vergleichbare Sendung wie NANO

Diese Begeisterung haben wir auch außerhalb der Familie weiter getragen.

Unsere Kinder sind mit NANO aufgewachsen- der Älteste war sogar einmal Gast.

NANO hat unseren Blick auf die Welt erweitert- nicht nur, weil Beiträge aus den Nachbarländern mit eingebunden sind.

Geben Sie diese Chance unbedingt weiter.



Ich plädiere für den Erhalt.

Mit zuversichtlichen Grüßen

Anette Mielke
Angela freye-emden Für meine Familie ist es ganz wichtig ,eine Vielfalt an wissenschaftlichen Sendungen zu behalten. Wir sehen regelmäßig die Sendungen Nano ,skobel .ebenfalls sind wir sehr interessiert an Dokumentationen und jegliche Art von politischen sendungen und auch Sendungen wie leschs kosmos.

Wir sind also dagegen dass in den Spartensendern irgendetwas weggekuerzt wird. Mit freundlichen Grüßen Familie freye-emden
Angela Hansel 3sat UND arte müssen beide bestehen bleiben.



3sat und arte haben beide einen wesentlichen Anteil am sehenswerten Fersehprogramm! "heute" sehe ich nur auf 3sat, um die extrem nervigen Zwangswerbebeiträge auf dem ZDF nicht sehen zu müssen. Nano und Kulturzeit sind jeweils auf ihrem Gebiet die Möglichkeit, mit der aktuellen Situation vertraut zu bleiben. Und das Filmprogramm von arte ist fast immer das einzig sehenswerte Filmprogramm! Interessante Filme werden bei den öffentlich rechtlichen spätnachts gesendet, direkt dieses Programm sehen ist offensichtlich nicht vorgesehen.

Insofern füllen BEIDE Sender eine große Lücke im Angebot. Sie müssen unbedingt uneingeschränkt erhalten bleiben! Angela Hansel
Angela Huthmann Hiermit möchte ich als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin meinen deutlichen Einspruch gegen die Fusion von 3sat und arte einlegen.

Unsere Gesellschaft und insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen sind mehr denn je auf umfassende realitätsgerechte, wissenschaftlich begründete und humanitäre Bildungs- und Informationsangebote angewiesen, um die gravierenden Probleme unserer Zeit wie Klimawandel und Artenschwund, Rechtsruck, soziale Spaltungen, digitale Fake- und Verschwörungnews, Bildungsfragen, internationale Krisen und (körperliche und psychische) Gesundheitsfragen einschätzen und angehen zu können.

Demokratiefähige Bürger brauchen vielfältige Quellen der seriösen Information, brauchen Diskurs und Meinungsvielfalt und ganz viel Wissen.



Freundliche Grüße
Angela Kind Bitte das BR24 online Angebot beibehalten, sehr informativ und - ich gehe davon aus - politisch neutral.

Würde eine schmerzliche Lücke hinterlassen.
Angela Kleinknecht Leider musste ich durch die Sendung "Kulturzeit" erfahren, dass Sie beabsichtigen, das öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehprogramm drastisch zusammenzustreichen. Besonders entsetzt bin ich über das Ansinnen, den Sender 3sat aufzugeben und in arte aufgehen zu lassen (wobei, wie ich den Ankündigungen entnehme, arte keinesfalls irgendwie verpflichtet wird, irgendwelche Sendeprogrammen von 3sat einzubinden).



3sat und arte, aber auch ZDFneo und andere Angebote der öffentlich-rechtlichen gehören ohne Zweifel zu den niveauvollsten und informativsten Sendern, die die TV-Landschaft anzubieten hat. Abgesehen von meiner Trauer über eine mögliche Abschaltung meines Lieblingssenders 3sat halte ich es für ein völlig falsches Signal, angesichts einer Gesellschaft, die immer mehr in Einzelgruppen, Meinungsblasen, Fake-News und auch Verschwörungstheorien abdriftet, qualitätvollen Fernseh-Journalismus zu opfern und den Zusammenhalt der Gesellschaft durch den Wegfall gemeinsamer Narrative in Form von Sendungen wie der abendliche Tagesschau oder dem ziemlich gute heute-Journal weiter zu schwächen.



Ich halte es auch nicht für eine gute Idee, die Ausstrahlung solcher Programme - in 9 Jahren wie offensichtlich geplant - ganz einzustellen und nur noch ein Angebote im Internet zu machen. Damit überlässt man das Feld denen, die nur ihren eigenen kommerziellen Interessen dienen - das heißt: an der falschen Stelle gespart und der Demokratie einen Bärendienst erwiesen.
Angela Koch Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich möchte mich hier kurz zu Wort melden, da mir die Diskussion um die Streichung von potenziell 16-20 Hörfunksendern und einigen Fernsehsendern und damit um unsere jahrzehntelang gewachsene wertebasierte und kulturelle Infrastruktur Sorgen macht. Meines Erachtens werden damit die Bandbreite und Sichtbarkeit der kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft massiv eingeschränkt, gerade durch den Wegfall von Fernsehsendern wie 3sat. Nicht nur fallen dadurch wichtige Sendeplätze weg, sondern auch die Aufträge für die Produzenten sowie die Abspiel- und Multiplikationsflächen für sämtliche Künste und die Kulturschaffenden. Stellt man diesem gravierenden Verlust von Sendezeit die ökonomischen Einsparungen entgegen, fallen die Kosten von z. B. 3sat nicht groß ins Gewicht. Wenn ich richtig informiert bin, gehen von den monatlichen Rundfunkgebühren 20 Cent an den Kultursender. Ist diese Kostenersparnis also so immens, dass es diese Streichungen rechtfertigt? Und wieso wird zuallererst an der kulturellen Bildung gespart und nicht an den zumeist simultan erscheinenden Übertragungsspektakeln von ZDF und der ARD wie Olympia, Fußballmeisterschaften, Karneval sowie royalen Festlichkeiten, bei denen die Sender mit einem großen Aufgebot an Moderatoren, Kameraleuten, Technikern, Beleuchtern, Übertragungswagen und -geräten sowie weiterem Equipment anreisen müssen?



Beste Grüße

Angela Koch
Angela Koll Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist besonders wichtig, dass fem (man) sich in Zeiten von Desinformationen durch die sozialen Medien, auch auf neutrale Informationsquellen verlassen kann, wie eben auf die TV Sender, die von der Absetzung betroffen sind.

Sendungen wie "nano" sind informativ, wegweisend, und wie ich finde, motivierend. "Planet Wissen" auf ARDalpha ebenso.

Diese Formate ( natürlich auch alle anderen ) werden bei einer möglichen Zusammenlegung mit anderen Sendern nicht funktionieren, da diese ganz andere Aufgaben bedienen. Wobei eine Zusammenlegung des KIKA mit dem ZDF durchaus funktionieren kann ( Kinderfrühprogramm ).

Die Sendung "Meister des Alltags" hingegen finde ich überflüssig, dieses Beispiel zeigt, das die Rundfunk-Zwangsabgabe absolut ausreicht ( es sei denn es werden nur noch Wiederholungen gezeigt ).

Das heißt nicht, dass ich etwas gegen soziales Engagement habe, im Gegenteil. Wenn nur die Buchhaltungsgenies der 'Finanzplanung der Regierung mit den Steuereinnahmen verantwortungvoll umgehen würden, könnte sogar für gemeinnütziges einiges rausspringen!

Falls Sie sich gegen ein Weiterführen der Sender entscheiden hoffe ich, dass ALLE Mitwirkenden offiziell in den Streik treten werden.



Mit (noch) hoffnungsvollen und freundlichen Grüßen



Angela Koll
Angela Lange Ich bin mit Ihrer Reform des ÖRR nicht einverstanden, und zwar halte ich es für falsch die Sender arte und 3Sat zu verschmelzen. Die beiden Sender haben doch eine sehr unterschiedliche Ausrichtung. ARTE zeigt sehr viele Dokumentationen, während 3Sat sehr viele wissenschaftliche Sendungen, wie zum Beispiel nano, zeigt. Außerdem sind auch Informationen über unsere Nachbarn aus Österreich und der Schweiz gezeigt. Bei ARTE sind es zwar Informationen aus Frankreich, aber ich habe die Befürchtung, dass die Informationen aus unseren Nachbarn dann weniger werden oder ganz wegfallen. Ich finde es nämlich sehr interessant zu sehen, wie in unseren Nachbarländer das Weltgeschehen beurteilt wird.

Ich glaube auch nicht, dass die Sender neo und one zu den „Jugendsendern“ zählen kann und von daher sollten die beiden Sender erhalten bleiben, damit nicht alles immer ins Netz verlegt wird.

Ich finde es schade, dass immer alle auf den ÖRR schimpfen. Ich finde der ÖRR ist auch für die Demokratie sehr wichtig. Er darf sich nicht durch eine Minderheit, die aber am lautesten schreit, von seinem Auftrag abhalten lassen und auch weiterhin faktenbasiert berichten.
Angela Luhn Wo liegt bei diesem Entwurf der Sinn. Warum müssen Texte erst im Fernsehen oder Radio publiziert sein, bevor sie online erscheinen dürfen. Welch ein Rückschritt!

Gilt das gleiche auch für Warnungen jeder Art?

Unglaublich, was steckt dahinter?!
Angela Meid-Pallmann 3SAT zu streichen gleicht einer Katastrophe, insbesondere im kulturellen Bereich!

Keine Kulturzeit mehr, das ist unglaublich!

Besonders für Bürger, die an Kunst, Kultur etc. interessiert sind.

Zudem gibt es kaum andere Sendungen mit derartig genialen Moderatoren und Moderatorinnen.

So oft entnehme ich hier, wie nirgendwo anders, Tipps und Vorschläge für meinen privaten Bereich.



Kürzungen - dann auch bitte bei den Gebühren!!!
Angela Schäfer In Zeiten von Hass, Hetze und Lügen in allen Medien ist ein neutraler öffentlicher Rundfunk/Fernsehen extrem wichtig. Das nun ausgerechnet die Sender die sich mit Kultur und Politik befassen alle eingestellt werden sollen ist eine fatale und völlig falsche Entscheidung.

Sender die Krimis, Sport, Reality Formate, diverse Seifen-Opern, Musik etc. senden gibt es wahrlich genug.

Wollen wir wirklich die Informations-Hoheit Tik-Tok, Instagram, RTL, Pro 7, Vox etc. überlassen ?

Wenn sich in der Politik kein anderes Einsparpotential als der öffentliche Rundfunk findet dann gute Nacht ! Die AFD und ihre Anhänger wird das freuen.
Angela Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,



Die öffentlich-rechtlichen Medien sind ein Grundpfeiler für die Bildung und die Versorgung der Bürger mit einerseits kulturellen sowie verständlichen wissenschaftlichen Sendungen in jeglicher Form, ob Filme oder auch Talkshows mit erlesenen Experten. Der Drang nach fundiertem Wissen und hochwertiger Information der Menschen lässt im Laufe des Lebens nicht nach, sondern nimmt eher noch zu.

Einen ganz hohen Stellenwert haben für mich gründlich recherchierte investigative Dokumentationen, die Einblicke in sonst verborgene Hintergründe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bieten und dabei auch Missstände aufdecken und den "Finger in die Wunde" legen.

Ich sehe mir in allererster Linie besagte Dokumentationen an. Diese haben eine Priorität ganz weit vor sogenannten "Feelgood"-Sendungen oder gar "Unterhaltungs"-Shows. Sie vermochten sehr oft in großem Maße viele Fragen zu beantworten, die ich mir vorneweg sowieso gestellt habe und mir bis zum Zeitpunkt des Anschauens keine Antwort darauf geben konnte.



Ich danke Ihnen im Voraus für die Berücksichtigung meines Anliegens.



Mit freundlichen Grüßen

Angela Schmidt
Angelika .... ein Schelm, der Böses denkt .... Öffentlich-rechtlichte beschneiden um die Macht von wem/was zu steigern ????
Angelika Bratovic Um nicht nach Formfulierungen zu suchen, übernehme ich auszugsweise einen Text der Deutschen Jazzunion, um speziell mein Missfallen mit der Zusammenlegung von 3sat und arte, bzw. das Aufgehen von 3sat in arte zu bekunden.



Es darf keinesfalls dazu führen,

Zitat .... "dass komplexere und eventuell im ersten Moment weniger gefällige Inhalte reduziert oder gar ausgeschlossen werden. Es ist die Aufgabe des ÖRR in seinem Kern, gerade diesen Inhalten, die nicht an einer Wirtschaftlichkeit zu messen sind, eine Plattform zu geben. Im Sinne des Kultur- und Bildungsauftrag muss Neues, Überraschendes und auch mal Herausforderndes fester Teil der Programmgestaltung sein."



"Insbesondere eine wie in §28a beschriebene Zusammenlegung der bestehenden Angebote von 3sat und arte sehen wir äußerst kritisch, da dies zu Einschränkungen in der Diversität der produzierten und gezeigten Inhalte führen wird. Damit einher gehen entsprechende Produktionsstrukturen wie z.B. Live-Mitschnitte, die ebenfalls drohen, durch die geplanten Reformen eingeschränkt zu werden. Auch die Schwerpunkte der Regionalität und Internationalität lassen sich in einem solch eingeengten Rahmen nur schwer vereinen, doch genau diese braucht es für eine pluralistische Darstellung aller Kunst- und Kulturformen."
Angelika Diedrich Ich halte es für völlig falsch, Arte und 3Sat zusammenzuführen.

Arte gucke ich kaum, höchstens wenn dort mal ein alter Film oder eine alte Serie wie "Mit Schirm, Charme und Melone" gezeigt wird. Die Themen auf Arte sprechen mich kaum an und wenn ich doch mal was gucke nervt es, wie die Themen aufbereitet werden. Viel zu langweilig. (ich kann zwar französisch, aber die Mentalität erschließt sich mir nicht).



3Sat gucke ich täglich. Insbesondere Nano gehört in mein Vorabendprogramm und ist dort auch auf dem richtigen Sendeplatz. Auch Wissen Hoch3 bietet verständlichen Wissenschaftsjournalismus auf hohem Niveau. Insgesamt werden auf 3Sat komplexe Themen in guter Qualität verständlich und sachlich korrekt aufbereitet. Insbesondere werden auch verschiedene Sichtweisen auf Themen dargestellt und Kritiker kommen - sachlich - zu Wort. 3Sat bietet hier eine große Vielfalt und es werden auch nicht "gehypte" Themen über alle Disziplinen dargestellt, die mich dazu anregen, im Internet oder in Druckmedien weiter zu recherchieren.

Scobel ist übrigens die einzige Talkshow, die ich noch gucke. Alles andere sowohl bei den öffentlich Rechtlichen als auch bei den Privaten nervt mit Plattheiten.



Des Weiteren schätze ich die Thementage sehr. Auch meine 88 Jahre alte Mutter guckt sehr viel 3Sat, insbesondere die Thementage mit Reiseberichten.



Auch die Opernübertragungen und insbesondere die Sommerkonzerte sind immer wieder ein Genuß. Rock around the Clock ist auch immer wieder schhön.



Es ist mir klar, dass Sie aus dem Staatsvertrag mit Frankreich für Arte nicht ohne weiteres herauskommen. Ich halte es trotzdem für falsch, diese beiden Sender gleich zu setzen.



Bitte lassen Sie 3Sat in der bisherigen Form bestehen. Ich möchte nicht, dass sich der öffentlich rechtliche Rundfunk noch mehr den privaten Sendern annähert. Ich finde das jetzt schon an der Schmerzgrenze, wie das Niveau gesunken ist und auch hier nur noch auf Schlagzeilen und Panikmache gesetzt wird. Wenn es nichts genaues zu berichten gibt, braucht man nicht noch den xten Fachmann zeigen, der nur wiederholt, was andere schon gesagt haben.
Angelika Friede Ich kann nur sagen:

In den heutigen politisch und sozial so labilen Zeiten ist es absolut notwendig, die Vielfalt der öffentlich rechtlichen

Medien/Sender zu bewahren und ihren Erhalt und ihr informatives und um Sachlichkeit und Objektivität bemühtes Arbeiten zu sichern.

Die sogenannten sozialen Medien wirken stark in die Meinungsbildung - die ich lieber Meinungsmache nennen würde - hinein.

Umso wichtiger ist es, das Spektrum der Öffentlich rechtlichen zu erhalten, zu unterstützen und zu stärken.

Woher soll denn sonst die Möglichkeit kommen, sich möglichst frei und objektiv eine bestmöglich abgewogene Meinung zu bilden????



Wir brauchen den Mut und die Recherche der öffentlich rechtlichen Sender/Medien!



Unsere Demokratie braucht den Mut und die Recherche der öffentlich rechtlichen Sender/Medien!



Mit Sorge um die Demokratie

und freundlichen Grüßen

Angelika Friede
Angelika Friederitzi 3Sat muss bleiben! Ich möchte nicht nur einen Sender (arte), der ungewöhnliche Filme zeigt. Es gibt so viel Trash im TV, da brauchen wir Alternativen.
Angelika Gall Ich verstehe, dass der ÖRR reformiert werden muss. In vielen Bereichen ist das absolut sinnvoll. Vor allem bei den dritten Programmen (TV) kann sicher viel eingespart werden, bis zur Wiedereinführung des Sendeschlusses. Meiner Ansicht nach sollte aber auf keinen Fall bei Arte, 3Sat oder Phoenix gespart werden. Die 3 Sender sind jeder für sich wesentlicher und wichtiger Teil in den Bereichen Kultur, Politik und Bildung. Jede Kürzung bzw. Zusammenlegung hier würde dem Bildungsauftrag des ÖRR widersprechen. Das Gleiche gilt für die Radiosender. Reduzieren ja, die Kürzung bei den hochwertigeren, intellektuell anspruchsvollen Programmen sollte aber so gering wie möglich ausfallen. Die Privatsender haben nichts vergleichbares anzubieten.
Angelika Hausmann Gerade in dieser Zeit, in der es gilt, die Demokratie und die Werte des Rechtstaats zu erhalten und zu verteidigen, halte ich es für unerlässlich, alle Beiträge aus der Kultur und der Kulturschaffenden nicht nur zu erhalten sondern ALLE UND ALLES FÜR EINE STABILE UND WEHRHAFTE DEMOKRATIE... zu fördern. Um dafür in meinem Alltag einzustehen, brauche ich deren mannigfaltige Unterstützung !
Angelika Hering Sehr geehrte Damen und Herren, es ist sehr schön, dass man als die Mitfinanziererin des öffentlich rechtlichen Rundfunks nach seiner Meinung gefragt wird.

1. ist der Vertrag als Laie zu lesen unzumutbar - ein Mittel den demokratischen Anspruch ad adsurdum zu gestalten!

2. bekam ich auf Anregungen - die mit Kritik einhergehen - nicht geantwortet wird. (z.B. Unterschriften, die man nicht lesen kann - musikunterlegte Berichte, die ältere Menschen - Ihre Zielgruppe- schlecht verstehen kann).

Ich habe gehört, dass Sie die wichtigen Sender Phoenix, 3sat, arte, Tagesschau 24, u.a.m. zum Teil abschaffen wollen und nur die Unterhaltungssender erhalten wollen - das darf doch nicht wahr sein - Sie haben einen Bildungsauftrag!!!



Ich protestiere ganz entschieden dagegen auch nur einen der "Bildungssender" abzuschaffen!



Mit traurigem Gruß

A.Hering
Angelika Hinrichs Der Vorschlag, mit 3SAT und Arte zwei Sender zusammenzulegen, die derzeit jeweils eigenständige Profile haben, die dadurch beschnitten und ausgedünnt würden, lässt nichts Gutes erwarten.

Es erscheint sinnvoller, bei den vielen ähnlichen Angeboten der dritten Programme anzusetzen, die ja schon längst nicht mehr nur regional, sondern bundesweit empfangen werden können. Dass es dort den Luxus gibt, ähnliche Formate wie Verbrauchermagazine, Reisesendungen oder Gartenratgeber parallel zu produzieren, erzeugt dann Unverständnis. Sendungen mit klar regionalem Bezug sollten natürlich weiterhin erhalten bleiben.
Angelika Kämpf-Kunze Ich möchte nicht dass Arte und 3Sat zusammengelegt werden. Ich mag beide Sender sehr gerne.

Es soll so bleiben, wie es ist. Vielen Dank

LG Angelika
Angelika Klenk Um gegen die steigende Desinformation im www zu wirken wäre eine Stärkung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks nötig. Das sehe ich in dem Reformstaatsvertrag absolut nicht. Deshalb bin ich dagegen.
Angelika Krautien Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich bin für Veränderungen.

Bitte aber nicht so, dass interessante Sender wie zdf-neo mit dem Kinderkanal zusammengelegt werden sollen. Auch Phönix gehört dazu.

Diese Spartensender informieren aktuell und interessant im Gegensatz zum alltäglichen Programm der öffentlich- rechtlichen Sender, wo ich schon seit längerem nicht nur die ….zigste Wiederholung erlebe, sondern inzwischen die Wiederholungen auch auf mehreren Sendern wiederholt laufen. So bin ich froh, auf ZDF- Neo und Phönix und die anderen Spartensender ausweichen zu können. Nehmen Sie uns das nicht noch weg.
Angelika Mende Protest gegen die Auflösung von 3sat.



Ich protestiere gegen die faktische Auflösung von 3sat als einen sehr wertvollen und wichtigen Sender für Kultur, Bildung und Wissenschaft.



In diesen gefährlichen und irritierenden Zeiten ist Meinungsvielfalt ein essentielles Element von Demokratie, das nicht beschnitten werden darf. 3sat trägt zu dieser Meinungsvielfalt, demokratischem Diskurs und Weiterbildung bei.



Ausgerechnet 3sat darf nicht abgewickelt werden.
Angelika Müller Stellungnahme Rundfunkkommission der Länder



Sehr geehrte Damen und Herren,



angesichts der massiven Anfeindungen der Demokratie seitens rechter Parteien aber auch manipulierter Social-Media-Inhalte appelliere ich dringend an Sie, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner Funktion als unabhängige und kritische Informationsquelle aber auch als Vermittler von Kultur und Bildung zu stärken und nicht zusätzlich durch Scheindebatten in seiner Auftragserfüllung zu beschneiden. Hierzu gehört es in meinen Augen auch, den Zugang zu den Inhalten - sei es Nachrichten, Film, Dokus, Konzerte, etc. - auf allen Plattformen zu ermöglichen, um sowohl für junge als auch ältere Menschen attraktiv zu sein und alle Menschen zu erreichen.



Die Debatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfolge ich mit großem Interesse aber auch Erstaunen. Selbstverständlich kann über die Höhe von Rundfunkbeiträgen gestritten werden, jedoch sollten hier - wie generell im politischen Diskurs - die Argumente nicht auf drei Headlines zusammengefasst werden, um möglichst viele "Likes" zu bekommen. Gerade vor dem Hintergrund aufgeheizter Debatten mit demokratiefeindlichen Kräften, die aus sehr offensichtlichen Gründen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gerne abschaffen würden, sollten sich alle demokratischen Parteien den Wert freier und kritischer Meinungsäußerung bewusst machen und nicht vorsätzlich schwächen. Hier wäre ein Schulterschluss mit den Öffentlich-Rechtlichen wesentlich sinnvoller, als sich hier selbst zum Handlanger der Interessen demokratiefeindlicher Bewegungen zu machen.



3sat, arte, Kika, funk, ZDFneo... das alles sind Programme, die dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gerecht werden. Sie sind Leuchttürme für Demokratie, für einen fairen Diskurs, für preisgekrönte fiktionale Inhalte, für Wissensvermittlung, Räume der Kultur, des Anspruchs und des Austauschs. Das darf - gerade in der heutigen Zeit - nicht auf's Spiel gesetzt werden - schon gar nicht für kurzlebige "Likes" im Sinne von "Denen haben wir es jetzt aber mal gezeigt". Es wäre ein Freibrief für Feinde der Demokratie.



Ich appelliere an Sie: werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht und schützen Sie unsere Demokratie und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk!



Mit besten Grüßen,



Angelika Müller
Angelika Priese 3sat ist mein meistgesehener TVsender. Ich fände es sehr ärgerlich, wenn es ihn nicht mehr gäbe und hoffe, das dies nicht eintritt. Ich sehe keine Alternative zu nano, scobel und Kulturzeit.
Angelika Raff Verstehe ich es richtig, dass der Sender 3sat im Sender arte aufgehen soll? Meiner Meinung nach haben die beiden Sender eine völlig andere Konzeption und Ausrichtung. Ich befürchte massive Einschnitte im Bereich Kultur. Das beinhaltet meiner Meinung nach nicht nur die Beschneidung beliebter Sendeformate (z.B. Kulturzeit), sondern im Nachgang natürlich eine Beschneidung der Kulturszene aller betroffenen DACH-Länder insgesamt, wenn weniger darüber berichtet wird. Dies kann meines Erachtens keinesfalls durch einen Sender wie arte, der eine vollkommen andere Historie und Zielrichtung hat, aufgefangen werden. In meinen Augen ist das eine rigide Sparmaßnahme mit äußerst negativen Folgen für den gesamten Kulturbereich.
Angelika Scharfe Die Sender Arte (mit Frankreich) und 3sat (mit Österreich und Schweiz) haben hervorragende Sendungen hervorgebracht und sind in ihrer Ausrichtung keinesfalls gegeneinander austauschbar. Deshalb plädiere ich mit aller Entschlossenheit dafür, beide Kultursender weiterhin nebeneinander zu betreiben.
Angelika Slagman Sehr geehrte Damen und Herren,



ich befürchte einen Verlust an Vielfalt, der mit der Zusammenlegung von arte und 3Sat einhergingen. Dies betrifft etwas das politische Kabarett, das länderspezifisch ist und nicht auf einer europäischen Plattform reüssieren könnte, sowie das Lizenzgeschäft mit Spielfilmen, deren Kosten für ein weitergefaßtes europäisches Sendegebiet nicht zu stemmen wären.

Ich plädiere deshalb dafür, 3Sat als eigenständigen Sender zu erhalten



Mit freundlichen Grüßen

Angelika Slagman
Angelika Sölter Haben es also innerhalb weniger Jahre die Populisten geschafft, den Rundfunkrat zu überzeugen, dass ihre Ansichten zu Kultur sendungen übernommen wurden.

Sprich: Die anspruchsvollen Kanäle sollen zusammengelegt werden oder besser noch ganz ihre journalistische Arbeit einstellen!



Während der Coronazeit hieß es noch, wie wichtig doch die Kultur sei.



Auch zukünftig werden viele Menschen auf Radio und Fernsehen angewiesen sein, um sich kulturell zu informieren, können sie doch Theater, Konzerte, Museen usw. nicht bezahlen.

Wieviele Arbeitsplätze gehen durch diese Pläne verloren?
Angelika Steiner Gerade die Sendungen in Arte und 3sat, besonders die Kulturzeit sehen wir regelmäßig. Mein Mann und ich sind der Ansicht, dass guter unabhängiger europäischer Journalismus gerade jetzt wesentliche Grundlage einer wehrhaften Demokratie sind. Daher sollten nicht gerade die wichtigen Sender zusammen gelegt werden und deren Sendezeit dadurch halbiert werden. Wir benötigen gerade jetzt gute freie journalistische Arbeit mit gut recherchierten Beiträgen von hoher Aktualität, wie wir es von Arte und 3sat gewöhnt sind.

Vielen Dank und freundliche Grüße
Angelika Stoffel Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren gibt es in Gesprächen mit Kollegen, Freunden und Familie nur noch den Tenor, dass das lineare Fernsehen mit seinem Programm eine Zumutung ist und kein Bildungsmedium. Und wir sprechen nicht über Privatsender, sondern über den ÖR!!!

Nachdem anspruchsvollere Sendungen: Inhalte zu Politik, Berichte über Geschichte und andere Länder, wissenschaftliche Sendungen, weitergehende Information zu Klima und Umwelt usw. ausgelagert wurden (weil sie Glauben die Bevölkerung ist nicht klug genug das zu verstehen?) nutzen wir, wenn wir überhaupt noch fernsehen, nur noch 3Sat, Arte, Phönix und ZDF-Info. Die weiteren Sendern scheinen nur noch zur Unterhaltung vorhanden zu sein (Krimis, Kochshows und Talkshows bis zum erbrechen). Selbst in den Sendungen über Zoos hat niemand den Eindruck etwas inhaltlich Neues über die vorgestellten Tierarten (natürliche Lebensräume, Zucht, Bedrohung, Auswilderung ...... ) zu wissen. Falls doch mal etwas anspruchsvolleres im Programm ist, dann ist es sehr spät am Abend oder es ist auf allen Sendern gleichzeitig etwas im Angebot. Absprachen scheint es kaum zu geben.

Wenn ich nun sehe, dass ausgerechnet die "Ausgegliederten" zusammengelegt und damit reduziert werden sollen, kann ich es nur so verstehen, dass der öffentliche Rundfunk noch mehr Richtung -seichtes Unterhaltungsmedium- verschoben werden soll.

Wollen wir in Deutschland tatsächlich ein durch eine Zwangsabgabe finanzierten ÖR bei dem selbst Talkshows (in denen immer die selben Gesichter mit immer den selben Sprüchen ohne inhaltlicher Diskussion) schon als Bildung gilt?

Nach meinem Verständnis sollte das Programm so sein, dass ich am Ende der Sendung ein Gefühl von Mehrwert habe. Es sollte auch so durchmischt sein, dass es nicht Programme für die "Normalen Menschen" und für "Bildungsbürger" und "Politisch Desinteressierte" usw. gibt.

Der Wunsch das Massenmedium ÖR mehr als Bildungsmedium zu nutzen kollidiert auch nicht mit dem Wunsch nach Unterhaltung wenn die Mischung vielseitiger wäre.

Eine weitere inhaltliche und zeitliche Reduktion von Wissenschaft, Kultur, Geschichte, Philosophie.... halte ich für fatal.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Stoffel
Angelina Morian Es handelt sich hierbei um einen riesigen Eingriff in die Demokratie und ist, mit Verlaub, eine Frechheit, überhaupt darüber nachzudenken. Es wird hier eindeutig an den falschen Stellen gespart: Wenn es darum geht, die millionste Folge Tatort auszustrahlen, sind alle dabei und dafür gibt es immer finanzielle Ressourcen. Aber wirkliche Bereicherung für Kultur- und Meinungsfreiheit wird aus dem Programm (sowohl Bild als auch Schrift) gestrichen? Wir zahlen nicht ohne Grund GEZ-Gebühren! Die sollten dafür genutzt werden, differenzierte Berichterstattung zu ermöglichen. Warum sollte hier nun gespart werden?? Damit die Bevölkerung noch weniger vom Weltgeschehen mitbekommt?



Heute sind es erstmal nur Spartensender, die eingeschränkt werden. Morgen wird darüber nachgedacht, die ersten Programme abzuschaffen. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen aufgrund von mangelnder Medienkompetenz ihre Informationen oftmals auf unglaubwürdigen Seiten einholen, ist diese Kürzung brandgefährlich.



Außerdem: wo ist überhaupt der Sinn, schriftliche Berichte erst einmal als Videomaterial durchs Fernsehen laufen zu lassen? Woher kam überhaupt diese Schnapsidee? Vor allem die jüngere Generation (zu der ich nunmal auch gehöre) besitzt oft nicht einmal einen Kabelanschluss am Fernsehgerät. Wir bekommen wichtige Ereignisse, die nicht als "Breaking News" deklariert werden, als letzte mit.



Wirklich – denken Sie bitte nochmal drüber nach. Sie sparen an den falschen Stellen.
Angermeier Doris Hiermit möchte ich mich ausdrücklich für den Erhalt von Arte & 3sat aussprechen und warne davor die Qualität des Angebots zu verschlechtern, damit alle Gesellschaftsgruppen erreicht werden.



Als anspruchsvoller Zuschauer sehnt man sich geradezu nach Informationen und Sachlichkeit. Eben auch und gerade im Bereich der Kultur/Wissenschaft und hochqualitativ recherchierter Berichterstattung.

Dies vermisse ich bei ZDF und ARD (zu seicht-Krimis mit Mord & Totschlag-dies bereits bei Vorabendsendungen-ebenso gleiches Abendprogramm in den Hauptsendezeiten).



Ein wichtiges Programmfenster sind Theater,Oper,Ballett,Konzertübertragungen,Magazine und Dokumentationen/Wissenschaft/spezielle Tagesthemen aus Österreich,Schweiz und Frankreich, das einem internationalen Publikum zugänglich gemacht wird.
Anika Richter Wie zur Hölle kommen Sie auf die Idee, in einer Zeit, in der FakeNews, gefährliche Halbwahrheiten und rechtsradikale ‘Meinungen’ ungefragt von Algorithmen in unser aller Feeds gespült werden, dass Angebot seriöser öffentlich-rechtlicher Rundfunkkanäle einschränken zu wollen. Leichter kann man Faschisten und Extremisten nicht in die Karten spielen! Auch die Einschränkung von Kulturprogrammen wie 3sat finde ich ungeheuerlich.
Anita Büttner Hallo, mein Statement ist kurz und knapp: 3sat ist unser meist gesehener Fernsehsender. Ihn nicht mehr zu empfangen, wäre für uns eine Katastrophe! Auch eine Integration von 3sat in arte ist in keinster Weise zu akzeptieren. Da gibt es genug andere Sender, die man streichen könnte. Wer entscheidet mit welcher Begründung, welche Sender entfallen sollen?
Anita Selz Für mehr Vielfalt hilft es nicht, Kapazitäten einzudampfen.

In Zeiten gesellschaftlicher Krisen kommen den öffentlich-rechtlichen Medien wichtige Funktionen zu wie Bildung, Aufklärung, Information. Vielleicht sollten sie sogar mehr und auch auf neue Weisen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.

Um mehr Menschen zu erreichen, müssen sie deswegen auch mehr in den neuen Medien präsent sein.

Das vorhandene Potential, die aufgebauten Strukturen sollten dafür genutzt und ausgebaut werden. Ein unabhängiger, breit aufgestellter und qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist gestern, heute und morgen elementar für die Demokratie!
Anja Ehrecke Ich bin seit über 30 Jahren Zuschauerin bei 3Sat.

Dieser Sender ist einer, der seinen Bildungsauftrag ernst nimmt und auf Qualität setzt.

Ob das die Sendungen Nano, Scobel, Kulturzeit, die Übertragung von Konzerten/Opern/Ballett/Theater oder auch die aktuellen Nachrichtensendungen des deutschen, österreichischen und schweizerischen Fernsehens sind.

Ein grosses Pluss sind auch die Filme, die man noch ohne ständige Werbeunterbrechungen sehen kann.

Hier laufen ausserdem Filme und Dokumentarfilme, die man auf den anderen Kanälen nicht zu sehen bekommt.

All das habe ich in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt.

Gerade in Zeiten wo Hass und Hetze, Fake.news und Verschwörungstheorien auf vielen Kanälen auf die Bürger einprasseln, hat man hier noch ein Medium, das auf Fakten und Qualitätsjournalismus setzt.



Ich kan mir nicht vorstellen, dass man zwei Sender wie ARTE und 3Sat einfach so zusammenlegen kann.

Beide Sender beruhen auf ganz unterschiedlichen Profilen und Zusammenarbeitspartnern.

Arte als deutsch/französisches Projekt - 3Sat als Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten ganz unterschiedliche Profile. Aber sie haben eins gemeinsam – die Länder für die Menschen näher bekannt zu machen und ein europäisches WIR-Gefühl zu fördern.

Das will man wirklich aufgeben?



Ausserdem finde ich es äusserst bedenklich, dass man tatsächlich darüber nachdenkt den Kinderkanal KIKA aufzugeben.

Kinder und ihre Bedürfnisse haben seit jeher schon einen schlechten Stand.

Da wäre das wirklich ein absolutes Armutszeugnis für Deutschland diesen Kanal mit so tollen Sendungen für Kinder zu schliessen.
Anja Engelke Sehr geehrte Damen und Herren,

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den Auftrag, im Fall eines Geschehens von besonders großem Interesse wie beispielsweise Naturkatastrophen und Anschlägen, die Menschen schnell und umfassend zu informieren. Im Ernstfall kann dies Schlimmeres verhindern. Durch die geplanten Änderungen insbesondere bezüglich der Presseähnlichkeit sehe ich diesen Auftrag als gefährdet an. Gerade jüngere Menschen werden nicht immer über Hörfunk und Fernsehen erreicht. Zudem erfolgt die Information dort aufgrund der festgelegten Sendeplätze zeitverzögert. Nachts gibt es zumeist gar kein lineares aktuelles Angebot. Ich erwarte vom ÖRR, dass er mich im Ernstfall sofort und per Textangebot (inkl Pushbenachrichtigungen über entsprechende Apps) umfassend informiert und dies nicht von womöglich noch nicht vorhandenen Sendebezügen abhängig macht. Das kann wahrlich nicht der Anspruch sein. Bitte bedenken Sie dies bei Ihrer Entscheidung.
Anja Geer Sehr geehrte Damen und Herren,

In den heutigen Zeiten, die von den Privatsendern bestimmt werden, ist es zur Erhaltung unsere Demokratie und der grundlegenden Information der Bevölkerung unerlässlich, dass die „Bildungssender“ Arte, 3 Sat , zdf Info usw in der vollen (!) Breite erhalten bleiben. Die Privatsender sind von privaten Interessen getragen und an Zuschauerzahlen gebunden. Daher wird gesendet, was gefällt. Dies folgt den „aufruforienten“ Informationen im Internet, die in der Folge dazu führen, dass nur die eigenen Meinung bestätigt wird.

Wichtig ist das im Gegenzug die Bandbreite von Informationen erhalten bleibt. Dies muss der Auftrag der „öffentlich-rechtlichen“ sein. Es muss weiterhin die Möglichkeit geben, nicht-vorgefilterte Informationen bekommen zu können. Durch die öffentliche Finanzierung sind die Sender in die Lage versetzt worden, Vielfalt zu zeigen aber auch dazu verpflichtet!

Eher müssen die öffentlichen Sender mehr „Werbung“ für ihr Angebot machen und versuchen, deutlich präsenter zu sein und die Marktmacht der Privatsender zu reduzieren.

Ich kann nachvollziehen, wie schwer das ist! Aber die Antwort darf auch keinen Fall sein, ok, dann ziehen wir uns zurück ?!? Die Antwort muss im Gegenteil als Öffentliche-Rechtliche lauten - wie sind wir - in der vollen Bandbreite - besser präsent.
Anja Herrmann Ihre geplante Streichung bzw. Zusammenlegung vieler Sender halte ich für eine riesige Zumutung, und das nicht nur, weil ich sowohl regelmäßig arte als auch 3Sat sehe.



Während der Coronazeit ist Deutschland bei dem durch Reporter ohne Grenzen veröffentlichen Ranking der Pressefreiheit von Platz 11 im Jahr 2020 auf Platz 21 im Jahr 2023 runtergerutscht (was übrigens 2023 auch nicht wie üblich am Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai, in den Nachrichten erwähnt wurde).



Am 9.7.2024 veröffentlichte Amnesty International einen Bericht, wonach in 17 europäischen Staaten immer restriktiver gegen Andersdenkende vorgegangen wird, darunter auch Deutschland!



Und genau das bedeutet diese Streichung und Zusammenlegung der Sender für mich auch, ebenso die geplante „Zusammenarbeit“ z. B. im wissenschaftlichen Bereich. Durch diese rigorose Beschneidung der Vielfalt wird die Meinungs- bzw. Presse-/Medienfreiheit beschränkt.



So ein Vorgehen bedeutet eine Schwächung der Demokratie, was ich gerade in Zeiten, in denen sie immer mehr angegriffen wird, für absolut unangebracht halte!
Anja Hoffmeister Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat und arte sind mit großem Abstand die beiden besten kulturellen Sender Deutschlands.

Ich bitte dringend von einer Zusammenlegung abzusehen.

Insbesondre Kulturzeit, Nano, Stadt Land Kunst, Journal und die vielen Reportagen beider Sender, dienen Bildung und Unterhaltung. Und viele weitere Programmangebote mehr.

Beide Sender haben ihre Berechtigung und würden eine große Lücke in die Medienlandschaft reißen.

BITTE NICHT!

Mit freundlichen Grüßen

Anja Hoffmeister
Anja Kaiser Ich finde diese Änderungen sehr bedenklich. Das sieht ja bald so aus als wolle man Jahrzehnte zurück gehen. Oder will man besser kontrollieren welche Nachrichten wir hören sollen?
Anja Knoop Sehr geehrte Damen und Herren,



bei Reformen des Rundfunksystems dürfen die Kultur und der Bildungsauftrag nicht zu kurz kommen!



Ich persönlich (und ich weiß, dass es viele Menschen gibt, denen es ähnlich geht) lege keinen gesteigerten Wert auf – zum Beispiel – zuviele Serien, zuviele Geschwätz-Sendungen, in denen zu oft dieselben Leute sich dieselben vorhersehbaren Schlagabtausche liefern, zuviele Quiz-Shows, zuviele überteuerte Fußballübertragungen (an dieser Stelle könnte wirklich Geld eingespart werden!) usw. usf.



Aber ich möchte weder auf 3Sat noch auf Arte noch auf Phoenix verzichten müssen! Daher bitte ich darum, dass die Petition zur Rettung von 3sat, die vorhin, als ich sie unterzeichnete, schon über 102.000 andere Menschen unterzeichnet hatten, wirklich ernstgenommen wird und nicht ausgerechnet bei der Kultur gespart wird!



Mit freundlichen Grüßen



Anja Knoop
Anja Lesemann 3Sat unf Arte zusammenzulegen, die doch beide deutlich unterschiedliche Programmgestaltung und wichtige Nachrichtendarbietung haben kann nur schlechter werden. allein, die Sendung "nano" auf 3 Sat ist ein wichtiges Stück informationsquelle, genau wie z.B. auch "scobel" auf 3Sat und etliche weitere
Anja Lupfer Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



In diesen Tagen erreichen Sie zahlreiche Briefe von Berufsverbänden und Einzelpersonen der Kultur- und Filmbranche, die Ihnen die existentielle Bedeutung von 3sat für die Zukunft des Films in Deutschland erklären.



Als Dokumentarfilmregisseurin, Filmfestivalmacherin und, nicht zuletzt, Zuschauerin schließe ich mich diesen Appellen an und bitte Sie eindringlich, den Plan zur teilweisen oder ganzen Auflösung von 3sat zu überdenken. Und mehr noch. Statt der Auflösung und Abwicklung des Kultursenders wäre es angebracht, ihn und die kulturellen Angebote auch in den anderen Sendern des ÖRR zu stärken.



Sie möchten mehr Zuschauer? Modernisieren Sie das online Angebot und entwickeln Sie eine zeitgemäße App und Mediathek.



Sie möchten mehr Zuschauer? Bringen Sie gute Filme in den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht zu so später Stunde. Auch Kulturinteressierte müssen mal ins Bett, um am nächsten Tag arbeiten zu können.



Sie möchten mehr Zuschauer? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Uns gefällt, was wir kennen. Je mehr gute Sendungen und Filme gezeigt werden, umso mehr gefallen sie uns. Kunst und Gemüse liegen da gar nicht so weit auseinander...



Sie möchten mehr Zuschauer? Seien Sie stolz auf Qualität und verstecken Sie künstlerische Produktionen nicht.



Mit 3sat gibt es einen grenzübergreifenden Kultursender, der so ein großes Potential hat. Bitte stärken Sie ihn. Wir brauchen ihn dringend in diesen Zeiten der politischen Nationalisierung und der Verkürzung des politischen Diskurses auf Parolen. Wir brauchen Sendungen und Filme die keine Angst vor Komplexität haben. Wir brauchen Filme, die nicht nach Fast Food schmecken, sondern Seele und Herz und Hirn haben. Filme, die nicht KI konfektioniert sind, sondern den Blick von Menschen auf die Welt zeigen. Wir brauchen Pluralität im kulturellen Angebot, denn Demokratie kann nur in der Pluralität atmen.



Stärken Sie die Kultur.

Stärken Sie die Filmkunst.

Wickeln Sie sie nicht ab, sondern seien Sie stolz auf sie.

Seien Sie mutig.

Schaffen Sie 3sat, diesen Zufluchtsort der Filmschaffenden, nicht ab, sondern stärken Sie ihn.



Mit hoffnungsvollen und ermutigenden Grüßen,

Anja Lupfer
Anja Massey gegenwärtige Kultursendungen bzw. Kulturbereiche beibehalten. Lieber 1,00 € oder 2,00 € mehr bezahlen!!!!
Anja Schillhaneck Ich bin eine große Freundin des ÖRR, der - trotz mir nicht nachvollziehbarer Ausgaben für Schlagerpartys und schlechte Talkshows - eine sehr gute Arbeit macht. Dies gilt insbesondere für die ‘kleinen’ Kanäle, ob Deutschlandfunk Nova, 3sat, ARTE oder die Info-Kanäle. Nur hier gibt es sauber kuratierte und hoffentlich nicht primär einer marktwirtschaftlichen Verwertbarkeit unterworfene Information. Ja, ich habe Kritik an den politischen Formaten, die mit ihrer Inszenierung von Streit und steilen Thesen wie bei ‘Hart, aber fair’ oder dem ständigen Einladen von Populisten und Pöblern, die jede Diskussionskultur vermissen lassen, das man wesentlich dazu beigetragen hat, dass wir in einer politischen Kultur des Hasses angekommen sind.

Das ist aber nicht der Kern des ÖRR, und ließe sich beheben.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte: weniger Spektakel, mehr gute Formate wie MaiThinkX und Sender wie 3sat & Co. - und keine Verneigung vor Springer und anderen Medienhäusern, die die Vorabveröffentlichung von Inhalten unterbinden wollen.

Das wäre wirklich schön.

Mit freundlichen Grüßen, Anja Schillhaneck
Anja Schön Ich halte es für gefährlich Sender zusammen zu legen. (Aus Demokratie Gesichtspunkten)

Alleine augenscheinlich gäbe es dann viel weniger die Möglichkeit auf einen öffentlichen Sender (Radio & TV) zu tippen/auszuwählen.

Bei der Flut an privaten Sendern halte ich das für nicht zielführend. Man bleibt weniger oft an den öffentlichen Angeboten „hängen“. Eine Kostenersparnis ergibt sich. Das ist klar. Das macht ja auch Sinn Kompetenzen zu bündeln. Aber im Hintergrund. Nicht durch das „Löschen“ von Auswahlmöglichkeiten.

Wie wäre es, einmal zu schauen, wo z.B. Ausgabem gespart werden können. Muss es denn z.B sein, dass mehrere Stunden lang eine Krönung eines Königs o.ä. gezeigt wird? Ist die „Schlagerparade“ u.ä. wirklich noch zielgruppengerecht?
Anja Schweda Bitte,bitte,bitte vereinen Sie nicht, 3sat und arte! Das sind mit die kostbarsten Kulturperlen im deutschen Fernsehen!



Das weiß ich aus eigener Erfahrung in Zusammenarbeit mit der Filmakademie in Ludwigsburg und dem Studium an der Kunsthochschule Kassel.



Es wäre eine große große Schande!



Ich bitte Sie tun Sie das nicht.
Anja van Felten Sehr geehrte Kommission,

der Wahnsinn riecht nach Methode - nach langen Reformüberlegungen geben Sie zahlenden Kunden 14 Tage Zeit zur Rückmeldung. Ich fordere Sie dringend auf, diese Frist auf mindestens zwei Monate zu verlängern.

3sat darf auf keinen Fall abgeschafft werden. Die Errungenschaft eines öffentlich-rechtlichen Konstrukts wird nur von 3sat und arte wirklich in die Realität umgesetzt. Hier finden wir die Vielfalt, die Differenzierung, und manchmal auch die Abweichung vom Mainstream, die notwendig sind für Demokratie. Ohne Vielfalt keine Demokratie. Das weiß die AfD, und hat daher diese Diskussion aufgemacht und aufgebauscht, und in diese Falle sind Sie direkt hineingetappt.

Ist Ihnen klar, welche Auswirkungen eine mögliche Streichung für freie Film- und Kunstschaffende hätte? Ein weiterer Schritt, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen. Ein weiterer Schritt in Richtung weniger Vielfalt in unserer Gesellschaft.

Wenn Sie Mittel einsparen wollen, dann setzen Sie am Oberbau an, an Dienstwagen, nicht an den Journalisten und kreativen Menschen, die die Inhalte produzieren. Dann legen Sie ARD und ZDF zusammen. Mir ist da kein Unterschied ersichtlich. Und ob endlose Krimis, Quiz- und Schlager-Shows und auf Streit und Polarisierung ausgelegte Talk-Shows sich von privaten Sendern abheben und dem Demokratie-Auftrag förderlich sind - das bezweifle ich. Interessante Formate wie 37° oder TTT sind rar gesät und werden i.d.R. nicht vor 22.30 gesendet.

3sat muss auf jeden Fall erhalten bleiben! Ihre Kinder werden Sie einmal fragen, was Sie damals für den Erhalt der Vielfalt und Demokratie in Deutschland getan haben.

Beste Grüße
Anke Sehr geehrte Damen und Herren, leider ist mit dem jetzt vorliegenden Entwurf eines Reformstaatsvertrages auch wieder nur ein Versuch entstanden, die vor Jahren angestoßene Reform des ör Rundfunks durchzuführen. Zu einer GEZ-Gebührersenkung kann die Umsetzung dieses Reformstaatsvertrages wohl eher nicht führen.

1) Die für den ör Rundfunk notwendige Reform läge m. E. dann vor, wenn zeitgemäß ARD, ZDF und DLR zu einer ör Rundfunkanstalt zusammengeschlossen werden. Denn es bedarf heute nicht mehr eines Wettbewerbes zwischen den ör Rundfunkanstalten. Der Wettbewerb sollte zwischen der einen ör Rundfunkanstalt und den privaten Anbietern durchgeführt werden. So reduzieren wir den Verwaltungsaufwand (Bürokratie) und können uns auf die eigentlichen Aufgaben des ör Rundfunks konzentrieren.

2) Die Sender sollten generell nach Themen aufgebaut werden. Dazu gehört auch ein Sportsender.

3) Die Dritten Fernsehprogramme wie auch der regionale Rundfunk sollten sich ausschließlich auf die jeweilige Region konzentrieren.

4) Es kann nicht nachvollzogen werden, warum Angebote nach dem Alter verpflichtend vorgehalten werden müssen (§ 28a Abs. 3 Nummer 2 und 3). Diese Regelementierung führt zur Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger.

5) Warum wurde für dieses Portal (auf der Seite von RLP zur Rundfunkkommission) zur Beteiligung der Bevölkerung nicht offensiv in Rundfunk und Fernsehen beworben? Offensichtlich soll eine breite Beteiligung der Bevölkerung vermieden werden.
Anke Guten Morgen,



Wenn wir von Qualität sprechen, was natürlich auch immer subjektiv ist, wäre es nicht sinnvoller, ein paar Filme und Schlagerevents weniger zu machen statt 2 so wichtige Sender wie arte und 3sat zusammenzulegen und damit wirklich informative Themen um die Hälfte zu reduzieren?



Ich persönlich könnte auf One auch ganz verzichten, wenn ZDFneo dafür bleibt, aber hier kennen Sie die Einschaltquoten vermutlich besser als ich.



Auch Formate wie Dinner Date könnte man doch getrost den privaten Sendern überlassen, dort gehören sie meiner Meinung nach auch hin.



Nix für ungut und viele Grüße

Anke
Anke Brendel Hallo .bin sehr negativ berührt durch die Idee 3sat mit Arte zusammenzuführen. meine Lieblingssender. Kultur in breite .Bildung wie im Grundvertrag ja gegeben.habe seit Jahrzehnten die Schrumpfung erlebt .

Außerdem soll mehr über Internet verfügbar sein.

Dies ist aber für mich und Millionen Bürger gar nicht möglich. 50.euro kosten .

Single geringverdiener Rentner ich bitte dies zu berücksichtigen.sie sind ja für die Bürger da . Dies sind Gründe ohne die sonstige Lage .soll jetzt wieder Wasser auf die Mühlen der Staat denkt nicht an uns.nochmehr Frust. Es gibt zudem auch Leute denen das Internet auf die Nerven geht .hoffe auf das beste.??!!!!
Anke Bussiek 3SAT und ARTE machen einen Kern der Grundlagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus. Die Stimme von deutschsprachiger Kultur einzuschränken würde eine weitere Enttäuschung in der Entwicklung des ÖRR darstellen.
Anke Gubernator ARTE und 3Sat sind neben den Nachrichtensenungen auf 1 und 2 die einigen Sender, die ich schaue.



Ich schätze insbesondere die Wissenschaftssendungen auf 3sat wie Nano, Scobel oder auch Reportagen.



Selbst meine Querdenker-Freundin schaut diese Sender.



Bitte hier nicht kürzen, private Sender können diese Inhalte nicht bieten!!!!



Seichte Serienunterhaltung oder Spielshows benötige ich hingegen nicht.
Anke Rudloff Dieser Entwurf ist ein Angriff auf die Kultur, auf die Vielfalt und auf Informationen aus ganz Europa. In den letzten Monaten ist eine massive Einschränkung des kulturellen Angebots der öffentlich-rechtlichen Sender zu verzeichnen. Gerade in den Zeiten einer immer stärker polarisierten Gesellschaft, ist eine solche Verarmung und Banalisierung der Medienlandschaft eine große Gefahr. Die Programme müssen erhalten bleiben.
Anke Schott Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk muss NICHT AUF DIE QUOTE SCHAUEN

sondern Qualität liefern, die woanders im Netz nicht zu haben ist. Dafür zahlen wir alle das viele Geld !!!!!

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FERNSEHEN:



Das immer mehr ausschließlich an Quoten ausgerichtete Niveau der Programme rechtfertigt in keiner Weise die monströs teuren Sendeanstalten. Wir Lesen und markieren jede Woche grünlich die Hör Zu. Bei geschätzten 400 Sendungen im ÖRF sind es ca. 6-12 SENDUNGEN, die sich lohnen. 80% VÖLLIG ENTBEHRLICHE SEICHTESTES UNTERHALTUNG. Bereichernd sind maximal 20%.

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3 S a t und z.B. Kulturzeit waren vor ca. 30 Jahren auf einem wirklich hohen Niveau. Heute ist Kulturzeit, inklusive Scobel eine einzige Abfolge von lauten, schrillen, unsensiblen und woken Zeitgeist-Meinungen und Darstellungen. Immer langweiliger, immer flacher. Einfach Unerträglich ! KANN ALLES WEG



Warum nicht EINEN NEUEN, wirklich guten Kultursender kreieren, auch für Theater, Konzerte, Performances, Events , so dass auch die Jüngeren die Chance bekommen, all dies bereichernde Leben zu entdecken, so dass ihr Appetit und ihr Interesse dafür geweckt und am Leben erhalten wird. SO WICHTIG !!!

Sendungen zum Zeit totschlagen wären dort allerdings verboten.



Unbedingt behalten möchten wir die Kultursendungen aus der Schweiz wie STERNSTUNDE PHILOSOPIE und LITERATURCLUB.

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Behalten: ARTE - ARD - Phoenix (mit Originalton) - BR - SWR -



Zusammenlegen: NDR + WDR sowie RBB + MDR



ARD One ist für viele ganz unterhaltsam -

Leider Einziger Sender mit Filmen mit ORIGINALTON - Müsste viel mehr davon gesendet werden, auch auf den anderen Kanälen.



HR kann ersatzlos weg - sendet absolut nichts, das sich lohnt.



Eigentlich entbehrlich: ZDF - außer Maybrit Illner und Markus Lanz.

ZDF Info kann weg - ZDF Neo ist ganz unterhaltsam.

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KIKA nur mit viel weniger Sendezeit und Animationen - sehr sorgfältige Auswahl der Inhalte, die diese kleinen Menchen für den Rest ihres Lebens prägen. So wie Kika jetzt ist, gibt es nur sehr wenig, das verantwortungsvolle Eltern und Großeltern befürworten können.

Richtig weh tut das Kinder-Park-Programm, besonders in der ARD Samstag und Sonntag morgen ab 6.00 Uhr .



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RADIO



Maximal 6 Regionale Sendergruppen - mit jeweils 4 Sparten - z.B. POP, Rock, Klassik und Kultur.



UNBEDINGT NOTWENDIG sind deutschlandweit DREI SEHR GUTE Kultur - und Klassiksender - - denn durch die Sekunden-Klickerei im Internet können niemals echte Interessen geweckt werden. Die Quote wäre dann zunächst kleiner, aber Zukunfts- und Lebensfördernd.



Es grüßt

Familie Schott
Anke Ulke Sehr geehrte Damen und Herren!



Es kann und darf doch nicht Ihr Ernst sein, dass aus offenbar falsch verstandener Sparsamkeit gerade 3sat und ARTE, die das Beste sind, was die öffentlich-rechtlichen Sender zu bieten haben - fusionieren sollen!!! Diese beiden Sender, die vielleicht hier und da gelegentlich ähnliche Inhalte bieten, sind letztendlich grundverschieden! ARTE kooperiert mit m.W. nach mit inzwischen acht Ländern, 3sat ist das Programm der deutschsprachigen Länder. Beide Programme zeichnen sich durch hervorragende Dokus, kritische Infos, anspruchsvolle Filme und Serien, Mehrsprachigkeit u.v.a. aus und unterscheiden sich deutlich! Und sind definitiv nicht die teuersten Programme! Mir scheint es, als soll hier ein Exempel für einen (unter anderem auch von politisch rechter Seite!!!) von manchen geforderten Sparkurs statuiert werden! Mir sind gerade diese beiden - immer wieder auch sehr kritischen - Sender meine Gebühren allemal wert!!!



Sparen Sie woanders! Zum Beispiel an unzähligen Fußballübertragungen, banalen Vorabendserien, überflüssigen Kochshows etc.pp. und nicht zuletzt in Ihren eigenen Reihen!!!



Die Hoffnung stirbt zuletzt - also hoffe ich, dass diese Idee umgehend in der Mottenkiste verschwindet!



Gruß, Anke Ulke
Anke Zeppenfeld In Zeiten der Falschinformationen und gleichzeitigen Zunahme von ökologischen und gesellschaftlichen Problemen brauchen wir gute und aktuelle Wissensvermittlung mehr denn je. Das leistet der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Bei diesen Programmsparten darf nicht gekürzt werden!
Anna Ailes Gerade in Zeiten der bröckelnden Demokratie ist eine intellektuelle Meinungsvielfalt im deutschsprachigen Raum vonnöten. Eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat würde diese Vielfalt einschränken und somit dem geistigen Leben Schafen zufügen. Daher hoffe ich, dass von diesen Plänen Abstand genommen wird.
Anna Dangel Thema Sendungsbezug: Die Reformvorschläge diesbezüglich sind rückwärtsgewandt.



Kein Medium ist schneller als Online-Medien und Social-Media.



Warten wir auf einen Sendungsbezug, leugnen wir die Realität der Digitalisierung und die Nutzerinteressen.

Junge und mittelalte Zielgruppen konsumieren Medien zur Mehrheit am Handy, am Smartphone, am PC.

Radio und Fernsehen sind langsamer beim Publizieren und Produzieren als Social-Media und Online-Texte.



Zeitungsverlage müssen die Wirklichkeit der Digitalisierung anerkennen und und in zukunftsträchtige Alternativen investieren, wenn sie ihr Überleben sichern wollen. Mit ihren Forderungen schaden sie dem Medienwesen insgesamt.



Das Warten auf einen Sendungsbezug für journalistische Publikationen ist mehr als rückwärtsgewandt

und nutzt nur jenen, die Social-Media und Online-Texte zur Verbreitung von Populismus und Fake-News nutzen.



Ein Schuss ins Beine also für alle, die wissen, dass Demokratie ein schützenswertes Konstrukt ist.
Anna E. Jordan-Tank Sehr geehrter Mitglieder der Rundfunkkommission,



BITTE legen Sie NICHT 3Sat und ARTE zusammen. Die beiden Sender verfolgen ähnliche aber nicht identische programmatische Ziele und sind keinesfalls deckungsgleich. Statt grenzenübergreifende Sender zu reduzieren, sollten mehr dazukommen.



Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen, die sich in Europa bemerkbar machen, sollten europäische Medien zusammenarbeiten, Verständnis für die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen der Nachbarländer und Interesse für deren vielfältige Kultur zu fördern. Gerade das macht diese beiden Sender aus.



Auch n-tv und Phoenix sollten NICHT zusammengelegt werden. Beide Sender verfolgen unterschiedliche Ziele. Phoenix ist gerade im Nachrichtenbereich eine sehr gute Ergänzung zu ARD und ZDF. Auch die Übertragungen aus dem Bundestag gehören zur politischen Bildung und Information unbedingt dazu.



Fragwürdig ist dagegen, wie viel Geld für die Übertragungsrechte von Sportveranstaltungen, insbesondere Fußball gezahlt wird! Da könnte man mit dem Rotstift ansetzen, denn Privatsender decken diesen Bereich ab.



Im Rundfunk könnten ebenfalls Sender gestrichen werden, die durch private Anbieter abgedeckt werden. Es könnte beispielsweise der WDR 2 oder WDR 4 unter den Programmen des Westdeutschen Rundfunks gestrichen werden. Es blieben danach ein Informationssender (WDR 5), ein Kultursender (WDR 3) und ein Sender mit einem populären Angebot.



Aber BITTE reduzieren Sie die deutsche Medienlandschaft NICHT wie es beispielsweise in Großbritannien mit dem BBC geschehen ist, der mittlerweile fast ausschließlich Unterhaltungsprogramme bietet und nur noch geringen informativen Wert hat, insbesondere auf den Fernsehsendern. Auch in den USA sind die öffentlichen Sender im letzten Jahrzehnt under finanziellen Druck geraten, was sich sowohl auf die Breite als auch das Niveau der Programmbeiträge ausgewirkt hat. Deutschland darf diesem Trend nicht folgen. Öffentliche Medien und qualitativ gute Programme und Sendungen sind ein gesellschaftliches Gut, dass es unbedingt zu schützen gilt.



Mit freundlichem Gruß,

Anna E. Jordan-Tank

Bad Honnef (NRW)
Anna Frydman Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich erhebe Einspruche gegen die Zusammenlegung der öffentlichen Sender den nur hier sind unabhängige Berichte möglich und nur hier ist die kulturelle Vielfalt sichtbar.

Durch die Zusammenlegung Arte, 3Sat wird die Sendezeit enorm verkürzt. Wenn doch, dann auf keinen Fall auf Kosten der wissenschaftlichen und kulturellen Sendungen!! also z.B. Nano, Scobel, Sternstunde Philosophie, Literaturkreis aus Zürich, Lesenswert, Konzertübertragungen und Geschichte; und alle Dokumentarsendungen über diese Inhalte. das Arte-Journal ist sehr wichtig: nur dort kann man außerhalb der deutschen Sichtweise die Nachrichten sehen und nur hier hat die Kultur den gleichen Stellenwert wie andere Nachrichten die Vielfalt der politischen und kulturellen Gegenwartsinformationen muss erhalten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Frydman
Anna Jörgens 3 SAT MUSS bleiben!
Anna Lisa Lüft-Martin In Zeiten, in denen Demokratiefeinde in die Parlamente gewählt und Fake-News verbreiteter denn je sind, braucht unsere Gesellschaft vertrauenswürdige, seriöse Berichterstattung von etablierten Medienmarken - vor allem im Internet. Die angedachten Kürzungen würde in meinen Augen dazu führen, dass das Internet ein noch rechtsfreierer Raum wird, in denen Falschmeldungen verbreitet und für bare Münze verkauft werden können. Das darf nicht passieren. Der ÖRR hat bereits erkannt, dass er sich verändern muss und wichtige Schritte auf diesem Weg unternommen. Das braucht allerdings Zeit und keine Einflussnahme durch die Politik.
Anna Nirschl Sehr geehrte Damen und Herren,



Viele Bürger möchten keine Beitragserhöhung für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen. Sie haben im Gegenzug die Folterinstrumente gezeigt, unter anderem die Einstellung von 3Sat angedroht.

3Sat ist einer von ganzen zwei Kultursendern des ÖRR. Ich bezweifle stark, dass sich unter den Zuschauern von 3Sat viele der Beitragserhöhungsgegner befinden. Das sind schon zwei Gründe, die gegen eine Einstellung des Senders sprechen.

Der wichtigste ist aber folgender: Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine für eine Demokratie lebenswichtige Funktion, nämlich die, dazu beizutragen, dass die Bürger sich eine individuelle Meinung bilden können. Nur wer dazu im Stande ist, kann seine Rolle als Demokrat auch ausfüllen. Die Kultursender ermöglichen es den Zuschauern, den Blick über Regionales und Nationales hinaus zu weiten. Als Bürger der EU, die wir Deutschen sind, eine Notwendigkeit.

Für die Gesellschaft wichtige Programme wie 3Sat aus finanziellen Gründen einzustellen hat das gleiche Niveau wie das Argument der Protestierenden, nur für das zahlen zu wollen, was man auch sehen will. Beides beschneidet die Möglichkeit, die Welt zu verstehen.

In der Hoffnung, dass Sie nicht so weit gehen, den ÖRR auf diese Weise zu deklassieren verbleibe ich mit freundlichen Grüßen



Ihre Beitragszahlerin Anna Nirschl
Anna Reck Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Meinung der Menschen die mit ihren Gebühren den Erhalt der öffentlich-rechtlichen Sender unterstützen, nicht gefragt ist. Ich schlage vor, dass die Verwalter dieser Gelder sorgfältig damit umgehen und den besten Kultursender 3sat nicht opfern!
Anna Severinenko Mein Name ist Anna und ich arbeite selbst als Journalistin bei den digitalen Nachrichten. Meine Sorge gilt der Sicherung meines Jobs aber viel mehr der Sicherung der Informationsqualität und somit der freien Meinungsbildung. Das beeinflusst nichts weniger als die Demokratiefähigkeit. Online Angebote dermaßen an Fernsehen und Radio zu binden ist ein massiver unbestreitbarer Rückschritt in der Entwicklung und Sicherung von freien und unabhängigen Medien. Zahlreiche Studien belegen, dass die Nutzerinnen ihre Nachrichten vor allem online beziehen. Alle Errungenschaften und Demokratisierungsprozesse durch Online-Journalismus würden rückgängig gemacht werden. Schnelle Informationen als auch sorgfältig recherchierte Beiträge zur Information und Abbildung und Aufklärung der Bürger:innen würden komplett wegsterben. Und wofür? Damit private Medien und Verlage mehr Profit machen?? Das kann doch keiner wollen! Es wär zudem ein enormer Schritt in Richtung der Abschaffung unabhängiger Medien. Und Deutschland würde somit eine wichtige Säule und Voraussetzung seiner Demokratie verlieren. Bitte lassen Sie es nicht so weit kommen!



Mit freundlichen Grüssen,

Anna Severinenko
Anna Stehle Ich wünsche auf jeden Fall, dass 3SAT und Arte getrennt beibehalten werden. Beide Sender bieten ein weit gestreutes Spektrum auf und sind meine bevorzugten Info-Sender für Politik, Kultur und Soziales. Beide sind wichtig, man kann sie nicht einfach zusammenschmeißen.

Auch das Programm ZDF Info mit Dokumentationen aus der Reihe Terra X History ist gerade in der heutigen Zeit der Geschichtsverfälschungen unbedingt erforderlich, also bitte weiterhin senden!
Anna&Bob Wirklich???

Gerade in diesen Zeiten wollen Sie die mediale Vielfalt einschmelzen und ausgerechnet an Informationsprogrammen sparen? Ganz ehrlich, die Einführung der Rundfunkgebühr als Pflichtabgabe war kein gutes Gefühl damals, auch wenn man große Stücke auf das öffentlich-rechtliche hielt. Aber zunehmend hat es sich beruhigt, man wird nicht mehr wegen irgendwelcher Autoradios angeschrieben und trotz Netflix &Co genießen viele Menschen hierzulande einfach die Mediatheken.



Gerade erst haben Studien wieder gezeigt, dass insbesondere die Öffentlich-Rechtlichen als Quelle für Informationen über Aktuelles/Zeitgeschehen hohes Vertrauen genießen, obwohl diese seit langem torpediert werden, von ganz weit rechts - warum wohl? Weil sie ein Grundpfeiler sind, unabdingbar für gute Informationen, die eine Demokratie benötigt, ein mögliches Gegengift, das einige eben gar nicht gern sehen!



Wie wäre es denn mal zu gucken, was man z.B. bei hochgradig anachronistischen Formaten wie solchen in denen eher austauschbarer Schnulz auf Megaklimadrecksschleudern sparen könnte, namentlich Traumschiff; oder dem zigsten Krimi, der wie nichts anderes als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für anderweitig nicht so gefragt Schauspieler wirkt, wie auch andere Serien, die echt niemand braucht, außer die, die sie machen und das Ganze nur mit Vitamin B zustande kommt, von der Idee bis zur Um- und Besetzung. Und achja, knapp mittlere sechsstellige Intendantengehälter- nein, die sind NICHT DIE BOHNE gerechtfertigt zumal angesichts der gruseligen Gesamtsituation in der Gesellschaft (die übrigens alles zahlt, just saying). Und zum Thema Selbstbedienungsladen- diese ganze verschachtelte Produktionsfirma- Abzocke, zB Knacker Media oÄ von Welke dessen Show ja ganz nett ist - aber diese Insider-Maschen, dass jeder TV-Fuzzi seine eigene Produktionsfirma hat und alles fünffach finanziert wird während die ausgeschriebenen Stellen dort oder in weiteren Zulieferproduktionsfirmen gern mal auf 5 Monate befristet sind (Hi Hyperbole&Co).

Also es wäre gar nicht so schwer effizienter zu werden eigentlich, ohne die Gesellschaft zu gefährden, und das wissen auch so gut wie alle Zuschauer - aber ausgerechnet die Verantwortlichen haben es übersehen. Wie dumm, aber vielleicht wirds ja noch was, weil man sich ansonsten schämen müsste und wirklich keine GEZ mehr geben möchte.
Anne Bernlöhr M.A. Die Bedeutung (Sendezeiten) insbesondere von Phoenix (3Sat, Arte…) muss in diesem Umfang beibehalten werden.

Denn es geht um informative Aufklärung, Wissenschaft, Filmproduktionen und Kulturprogramme (ttt etc.).

Ich denke an Kindersendungen (die ich selbst immer noch geniesse 😊) Sendung mit der Maus/ WDR…



Gleichermaßen im TV für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht so mobil sein können.

Online über streaming, was ich persönlich sehr schätze und täglich auch von unterwegs nutze.



Es geht insgesamt um die Demokratie mit qualitativer Information u. Aufklärung statt „fake news“!



Es ist soviel wert, nicht ständig von Werbeunterbrechungen aus der Aufmerksamkeit gerissen zu werden 👍 bzw. dies maximal zu vermeiden!



Auch deshalb habe ich bereits wiederholt auf die anvisierten Veränderungen (Entwurf) in meinem Status auf WA aufmerksam gemacht.



Solidarische Grüße

im Sinne des ÖRR ARD/ ZDF/ DLF

Anne Bernlöhr
Anne Haage Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte nicht in seinen zentralen Aufgaben beschnitten wie der Verbreitung von Kultur, Wissenschaft und Bildung. Die Zusammenlegung von 3sat und arte kommt der Schließung eines der Sendung gleich. Sie unterscheiden sich im Profil deutlich.

Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk innovationsfähig bleiben soll, dürfen die Aktivitäten im Internet nicht dadurch beschnitten werden, dass er nicht presseähnlich sein darf. Text, Audio und Video gehören zusammen.

Private Zeitungen sind im Internet längst multimedial, da darf der Rundfunk nicht einseitig beschnitten werden,

Es mag sein, dass es zuviele Hörfunksender gibt, aber auch hier dürfen die Kürzungen nicht zu lasten kultureller und innovativer Sender gehen wie WDR 5 oder die beiden Deutschlandradio-Sender und der Deutschen welle.
Anne Hartkopf Guten Tag, mit Erschrecken musste ich registrieren, dass ausgerechnet die interessantesten Sender (3sat bzw. arte) Federn lassen sollen. Der örr soll doch gerade einen Bildungsauftrag erfüllen (Kultur, Information, Bildung). Merkwürdig, dass ausgerechnet daran gespart werden soll.

Sparen sollte man meiner Meinung nach eher an den unzähligen Krimis (z.B. total langweilige und unglaubwürdige 'Tatorte'). Angeblich sollen "die Deutschen" ja Krimifans sein; ich denke, es blieb ihnen durch die Anzahl und Gewöhnung gar nichts anderes übrig.

Zudem habe ich mal vernommen, dass Talkshowgäste recht üppig für ihren Auftritt entlohnt werden. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, daß sie in erster Linie für ihre Projekte Werbung machen und sich in Erinnerung rufen dürfen.

Von der Sendung 'Kulturzeit' habe ich auf jeden zehnmal mehr als von einem mäßig spannenden Krimi (inkl. vieler Toter) und ich wäre wirklich traurig, wenn es sie nicht mehr geben würde.

Mit freundlichen Grüßen

A. Hartkopf
Anne Hiergeist Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte bitte lassen Sie uns 3SAT und ARTE wie bisher als wunderbare Möglichkeit - nicht das ERSTE mit Regionalsendern,

nicht das ZDF, sondern ganz einfach ein Programm mit Anspruch, mit Intellegenz, mit bester Musik, mit Kultur,

mit Geschichte usw usw., als Zusammenschluß europäischer Television. Das wäre ein Hoffnungsschimmer in der

tristen gewalttätigen KrimiKultur a la ARD und ZDF und Regionalsendern.

Natürlich gibt es auch im Öffentlich-Rechtlichen Horizont gute Sendungen, die jedoch verschwinden nach 21 Uhr.

Ich weiss, es gibt Mediathek, das ist jedoch für mich keine Ausrede.

Die Gesellschaft sitzt nach der Tagesschau vor dem Gerät, und dann will man die schlichte Seele unterhalten -

auch in Ordnung. Aber lassen Sie uns bitte dann auch 3SAT mit ARTE für unsere Weiterbildung und für unsere

Bildung, denn Quote und Geld kann nicht das Argument sein; wir verblöden mit dieser Art von "Fernsehen".

Sie, die in der Verantwortung sind,sind doch gebildete Menschen (nehme ich an). Schauen Sie sich den täglichen

Krimiwahnsinn an (ich nicht), aber ich lese es im Fernsehprogramm und in den gewalttätigen Vorschauen für

diverse Krimis - es gibt hier auch eine Verantwortung für die Zuschauer, die mittlerweile aufgesogen haben,

dass Mord und Totschlag zum Alltag gehören .....

In ziemlicher Rage

Anne Hiergeist, Niederbayern
Anne Jaspers Sehr geehrte Damen und Herren,



wir leben in Zeiten in denen die Demokratie durch Fake News, Hass und Hetze, durch die Verbreitung von Verschwörungstheorien etc. hochgradig gefährdet ist. Gerade die junge Generation hat Zugang zu unbegrenzt vielen Informationen, aber wenig Orientierung diese Informationen zu werten und einzuordnen. Egal ob es nur darum geht durch Clickbaits Clicks und Likes zu generieren oder ob gezielt bestimmte Plattformen für politische Einflussnahme genutzt werden, es wird immer schwieriger seriös recherchierte Nachrichten und Inhalte aus dem Informationsfluss herauszufiltern. Der ÖRR hat hier eine für die Meinungsbildung und politische Bildung erhebliche Bedeutung. Er kann (und muss) unabhängig von Geldgebern und von kommerziellen Interessen, aber trotzdem mit den nötigen finanziellen Ressourcen ausgestattet Informationen differenziert und sauber recherchiert aufbereiten, unterschiedliche Positionen darstellen, aber auch hinterfragen und einordnen, Meinungsbildung fern von Fake News ermöglichen und damit auch die Demokratie stärken.

Es ist ein fatales Zeichen, wenn man nun in Zeiten, in denen der ÖRR gebraucht wird wie seit den Nachkriegsjahren nicht mehr, das Programm zusammengestrichen wird und dabei insbesondere ein Kultur- und Bildungssender wie 3sat zur Disposition steht. Wenn der ÖRR eine Daseinsberechtigung haben will, dann braucht er mehr Informations- und Bildungsformate, nicht weniger. Wenn wirklich gespart werden muss, dann doch nicht in Bereichen, durch die der ÖRR mit seinen Gebühren sich überhaupt erst rechtfertigen kann. Wenn man den Kernauftrag immer weniger erfüllt, haben am Ende doch die Recht, die "Zwangsgebühren" schreien und die Abschaffung des ÖRR fordern.

Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung gut. Bitte höhlen Sie den ÖRR nicht soweit aus, dass er eigentlich nur noch zur Abwicklung taugt. Bitte ermöglichen Sie dem ÖRR weiter eine kraftvolle Stimme der Demokratie zu sein!



Mit freundlichen Grüßen



Anne Jaspers
Anne Jentsch Ich schätze Arte und 3Sat, als eigenständige Sender. Ich komme aus dem Dreiländereck Polen, Tschechische Republik und Deutschland und bin Sorbin und Europäerin. Arte ist ein Sender mit Europäischem Profil und 3Sat ist spezifisch deutschsprachig. Ich verstehe den europäischen Ansatz in Medien und Kultur sehr gut, trotzdem ist das Spezifische in Kulturen und Kunstkritik auch wichtig. Bitte erhaltet die Sender mit ihren unterschiedlichen Profilen. Ich erlebe die Fusion eher als kulturellen Verlust, als dass das der angebliche "Qualitätszugewinn" ausgleichen kann. Die Sender sind eher darin zu unterstützen, dass sie nicht zu ähnlich werden.
Anne Knie Guten Tag,



abgesehen davon, dass es immer mal wieder Skandale um "Selbstbedienung" gibt, wie z. B. die Debatten um die Gehälter der Spitze beim RBB und mehr, finde ich den Apparat aufgebläht und programmatisch oft auch veraltet.



Aufgebläht deshalb weil ich es unnötig finde, dass es z. B. SWR 1 BW und RP getrennt gibt und Radiosender für jedes Bundesland, und sei es auch noch so klein.



Ebenso im TV, viele Regionalsender die oft sowieso dasselbe bringen oder Wiederholungen. Es gäbe sicher andere Lösungen. Vorstellung meinerseits: Mehrere Bundesländer werden zusammengefasst und es gibt für jedes Land spezifische Sendezeit. Süd-TV Beispiel: 10-12 Uhr Bayern und BW, Saarland, RP. So in der Art.

Es könnten Sendezeiten festgelegt werden in Form von Tageszeiten oder ganzen Tagen die die einzelnen Länder verplanen können.



Das Programm mit den vielen Quizzshows und Unterhaltunsschows mit Stars aus vergangenen Zeiten ist sogar mir, mit 65 Jahren oft zu old scool.



Dann gibt es auch viele Reisesendungen in denen einen Gebiet vorgestellt werden soll, wie z.B. "wunderschön". Es ist wohl wunderschön für die, die auf Kosten der Teilnehmer verreisen dürfen, aber oft nicht informativ. Wenn z.B. das Steinhuder Meer vorgestellt wird und ein Großteil der Sendezeit mit einem Fischer gesprochen wird, ohne aber zu erwähnen, dass es wenige Möglichkeiten zum Schwimmen gibt, oder nur an wenigen ausgewählten Plätzen.



Was uns auch schon auffiel. JEDER Sender hat wohl Korrespondentinnen und Korrespondenten in Auslandsstudios, verteilt auf die ganze Welt. Alleine die ARD zig Mitarbeiter. Ich gönne allen ihre Jobs, aber sie müssen auch bezahlt werden und die Büros unterhalten werden. Da wäre bestimmt mehr Zusammenarbeit möglich. Das ZDF unterhält wohl knapp 20 Auslandsstudios und letztendlich kommt in allen Nachrichtensendungen dasselbe.
Anne Koch Hallo,



wie absurd ist es, dass Nachrichten in Textform im Internet so stark eingeschränkt werden sollen? Menschen, insbesondere jüngere Menschen, holen sich ihre Nachrichten aus dem Internet. Gerade auch dann, wenn es etwas sehr aktuelles ist, da hier TV und Radio häufig verzögert reagieren können.

Es ist essentiell wichtig, dass diese Möglichkeit bestehen bleibt, das gilt auch für Social Media Inhalte.

Öffentlich-rechtliche Medien genießen zurecht ein hohes Vertrauen, bitte schränken Sie den Zugang zu Informationen nicht ein, das wäre fatal.
Anne Reuter Leider trifft es wieder einmal die Kultur. Durch das Zusammenlegen der Sender 3 Sat und Arte ergibt sich natürlich eine Beschneidung der Sendungsangebote, was schade wäre. Wiederum senden alle Sender des ÖRR so viele Wiederholungen, die ein Zusammenlegen auch anderer Sender möglich machen sollten.Hier sehe ich große Möglichkeiten der Effizientz.Bleiben sie bitte mehr bei der Vermittlung von Kultur und dem Leben .Es sind zwei wundervolle Sender,die mein Wissen bereichern,und das mit 77 Jahren.

Freundlichst

A.Reuter
Anne Schoebel Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte dringend darum, die Kürzungen zu überprüfen. Es wäre das falsche Signal und spielt Demokratiefeinden hervorragend in die Hände.



Im privaten Umfeld erlebe ich, wie mehr und mehr Menschen Verschwörungstheorien zum Opfer fallen und dies ist immer begleitet von starkem Abrutschen in rechtsradikale Ideologien, immer verbunden mit den Infos aus dem Smartphone.



Grundsätzlich fällt mir auf, dass sehr viele Menschen sehr wenig über Politik und deren Vorgänge wissen. Gleichsam verhält es sich mit Wirtschaft.



Es ist teilweise schockierend, wie stark Fake News wirken. Man steht fast verzweifelt daneben und klar ist: Es fehlt massiv an Bildung/Wissen.



Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk müsste eher in neue attraktive Formate investieren, um Zusammenhänge unterhaltsam aufzuzeigen. Lokale Sender sind vielen Menschen vertraut. Das zu nehmen, unterstützt mehr Unsicherheit.



Persönlich schaue ich ARTE und 3Sat und würde die Zusammenlegung sehr bedauern.



Ich bin mir sicher, dass Sparen auch anders möglich ist - nicht als Antrieb für gesellschaftliche Gefahren.



Vielen Dank und schöne Grüße,

Anne
Anne Schreiber Die Vorlage zu § 28a sieht vor, die Schwerpunktprogramme arte und 3Sat zusammenzufassen. So wie ich das verstehe, wird vorgegeben, dies sei zu einer besseren Europäisierung der Programme gedacht.



Ich möchte meiner Befürchtung Ausdruck verleihen, dass die aktuell über die beiden Sender arte und 3Sat ausgestrahlten Inhalte kurz- oder mittelfristig geopfert werden. Ich möchte auf ein vielfältiges (!) Kulturprogramm nicht verzichten müssen. Das wird aber der Fall sein, wenn Ihre Pläne umgesetzt werden. Denn ein Sender kann unmöglich die Inhalte von zwei sehr gut, vielfältig und tiefgründig gestalteten Programmen in gleicher Qualität und Dichte transportieren, da ein Sender nur die halbe Sendezeit von zwei Sendern hat.

Eher wäre es doch angezeigt, ein weiteres, europäisch ausgerichtetes Programm auf einem neuen Sender zu etablieren und dafür lieber andere, redundante und austauschbare, Inhalte (kommerzialisierte Sportberichterstattung, zugekaufte, schnell zusammengezimmerte Serien) zu straffen.

In diesen kann ich die gepriesene `Vielfalt` und Bildung nicht finden kann. Das Programm ist doch meistens sehr flach.



Ich bin weiblich, zwischen 50 und 55 Jahren alt, begleite Kinder, die noch mehrere Jahre zur Schule gehen werden und zähle mich nicht zur "älteren" Zielgruppe.



Wenn, wie geplant, die Programme mit Tiefgang und Anregung zum kritischen Denken (oder auch nur zum Kulturgenuss) verschwinden, wird es auch für die Demokratiebildung dunkel werden.



Freundliche Grüße



Anne Schreiber
Anne Schumann 3sat muss unbedingt erhalten bleiben. Wir brauchen mehr anspruchsvolles öffentlich-rechtliches Fernsehen und nicht weniger! Das eigene Profil des Senders kann nicht ohne Verlust in Arte integriert werden.
Anne v. Waechter Bitte nicht diesen wunderbaren Sender abstellen! Wir hängen an all den herrlichen Moderator*innen von Kulturzeit. Man hat doch auch mehr Auswahl an Fernshehprogramm. Weniger Krimi, weniger Sport, weniger Talkshows, dafür mehr gute Fersnsehfilme, Kultur, Dokumentationen..wenn ich mir was wünschen dürfte. Mehr Niveau , weniger Wiederholungen. aber auf gar keinen Fall Zwei in Eins!!!

Mit herzlichem Dank, Anne v. Waechter
Annegret Sensenschmidt Ich kann nicht nachvollziehen, warum nach 40 Jahren Erfolgsmodell "3sat" und 20 Jahren "arte" diese beiden Sender zusammengelegt werden sollen.

Ausser dass beide länderübergreifend tätig sind, arte greift ausser deutsch-französischen Themen auch zunehmend europäische Themen auf, haben diese beiden Sender, aus meiner Sicht, nicht viel miteinander zu tun. Jeder hat seine eigene Existenzberechtigung.

Wer sich weder bei der 150 Talkshow,wo häufig die Gäste im Kreis herum gereicht werden, noch bei Ratespielen und Krimis wiederfindet, kann in 3sat, arte, ZDF Info und ARD alpha Alternativen finden. Aus meiner Sicht wird gerade dort der "Bildungsauftrag" erfüllt.



Was die Erreichbarkeit jüngerer Zuschauer anbelangt, durch diese Maßnahmen wird nichts erreicht, nur über Inhalte. Nachdem die heutigen Jugendlichen nicht mit ihrer Familie abends vor der Fernseher sitzt um Sendungen wie "wer wird Millionär" anzuschauen.

Das Konsumverhalten hat sich radikal verändert.



Ich hoffe sehr, daß das Zusammenlegen von arte und 3sat überdacht wird, und es nicht soweit kommt.

Bei vorgeschlagenen Erhöhung der Nutzungsgebühr, gebe ich zu Bedenken, dass man mit der monatlichen Erhöhung noch nicht mal einen Brief verschicken kann, das Porto beträgt 0,85 Cent und soll erhöht werden.



Mit freundlichen Grüßen von einer Qualitätsfernseherin.



Annegret Sensenschmidt
Annegreth 3sat und arte zusammenlegen: äußerst schlechte Idee. Beide sind neben N3 meine am meisten gesehenen Kanäle, ausserst informativ wie nano, Kulturzeit. 3sat macht den Kopf an, ist nicht nur ein Spruch. Arte glänzt mit viel Kultur, vielen Filmangeboten, die nicht mainstream sind. Eine notwendige Ergänzung zu ARD, ZDF, SAT und RTL.
Annelie Becher-Hülshoff Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Überlegungen hinsichtlich 3SAT, Arte und Phönix beunruhigen mich sehr.

Alle drei Programme sind für mich unverzichtbar. Es kann nicht sein, dass Kultur, politische Berichterstattung und Wissenschaft u.U. eingedampft werden und sich am Ende ein Rest beispielsweise der Kulturzeit irgendwo an

irgendeinem wenig prominenten Sendeplatz wiederfindet - wenn überhaupt.

Also: bitte erhalten Sie uns Nano, Kulturzeit, Artejournal, Kabarett und Bundestagsdebatten, damit wirklich Qualität den Vorrang vor Quantität hat.



Mit besten Grüßen,

A. Becher-Hülshoff
Annelie Bornheim Ich habe den Entwurf zunächst bis Seite 16 gelesen. Meine Empörung über die angedachte oder vielleicht sogar schon beschlossene Zusammenlegung der Spartenkanäle ARTE und 3Sat hatte ich ans ZDF per Mail versendet und von dort die Empfehlung und Verlinkung zur Rundfunkkommision und den Dokumenten erhalten.

Da man nur bis heute Stellung nehmen kann, kurz die Nachricht, die ich spontan ans ZDF verschickt hatte:

"Ich habe erst jetzt mitbekommen, dass sogar die Abstellung des Senders PHÖNIX in Erwägung gezogen wird!

Das fände ich empörend und der ÖRR hätte mit mir einen weiteren scharfen Kritiker gefunden.

Ich bin schon schockiert, dass die Sender ARTE und 3Sat bestenfalls zusammengelegt werden sollen.

Ein Skandal. Wenn die beschissenen - sorry - Endlosschleifen der Vorabend-Krimis oder die "talkshows galore" oder die bald in jeder Provinzstadt ansässigen Tatortkrimis und Verfilmungen dem Rotstift zum Opfer fielen, dann fände das sowohl miein Verständnis wie auch meine Zustimmung.

Das hier wieder eine Posse abgezogen wird, ohne das die zahlenden Bürger einbezogen werden, führt alle Verdienste und Bemühungen um ausgegliche Berichterstattung und Information ad absurdum."

Das Bemühen "altersgerechte" Angebote machen zu können, ist mir in der Programmgestaltung für Kinder einleuchtend, doch alle weiteren Spartensparten finde ich grotesk. Ich gucke eher Neo und Funk als Carmen Nebel e.al. und sicher NICHT, um jung zu wirken. Informationen hole ich mir auch eher über das Internet und IHRE Digitalangebote, wie heute live oder Micro-BloggingPlattformen wie Bluesky (X ist unter der Algorithmusknute von Herrn Moschus, also irrelevant). Überdenken Sie bitte diese Entscheidungen. Die Generationen sind in ihren Interessen fluider und nicht so präzise zu beschreiben. Ich wundere mich über alle U30er:innen, der oder die sich Angebote zu Gemüte führt, bei denen ich seit 50 Jahren Pickel kriege.

Mit freundlichem Gruß

Annelie Bornheim
Annemarie Adelheid Pecher Als größten Verlust würde ich den Verlust der Programme ARTE und 3SAT empfinden. Laufen bei mir jeden Tag.

Dass diese Programme nicht von vielen Menschen angesehen werden, ist sehr schade. Es macht mich traurig.

Wieso finden alle Mord und Totschlag so interessant. Nichts Schöneres wenn man sieht, was es für Interessantes an neuen wissenschaftlichen Entwicklungen gibt. Was Künstler sich einfallen lassen. Die wunderbaren Konzerte.
Annerose Rees Die Sender 3sat und Arte müssen unverändert erhalten bleiben, da sie ein unterschiedliches Progamm, eine unterschiedliche Ausrichtung haben. Wir brauchen Sender, die Informationen über Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Bildung, Umwelt, Kultur zu Zeiten untertags oder in den frühen Abendstunden alle sehen können und nicht erst nach 23.00 Uhr (ARD/ZDF). In Zeiten der Gefährdung unserer Demokratie darf das Angebot an unabhängiger, auch kritischer Information nicht ausgedünnt werden. Mit Freundlichen Grüßen A. Rees
Annetraud Bauder 3 Sat ist eine Plattform der Kultur der DACH Länder, die für den kulturellen Zusammenklang im europäischen Konzert der Kulturen ganz wesentlich ist. Daraus entsteht eine gemeinsame europäische Identität der Vielfalt. Sie vertritt dabei in den Medien wesentlich und übergreifend die Wichtigkeit der deutschprachigen Kultur im europäischen Kontext und zeigt, dass eine sprachlich geprägte Kultur nicht an nationale Grenzen gebunden ist.

Dies muss erhalten bleiben, ein Zusammenschluss mit Arte , eine Sendeanstalt mit dem wichtigen deutsch französischen Wunsch gemeinsamen Austausches über sprachliche Grenzen hinaus, wird diesem Anspruch nicht mehr gerecht

Annetraud Bauder
Annett Becker Wissenschaftsjournalismus muss bleiben. 3 sat und ARTE kann man keinesfalls zusammenlegen . Beide Sender sollten erhalten werden. Wer hat die Idee der Zusammenlegung gehabt ? Auf dem Weg nach koreanischem Vorbild ? Ich möchte mir weder Ideologie noch Wissenserwerb vorschreiben lassen .

Was genau ist das Ziel dieser *Reform* . Es ist eine wirkliche Einschränkung, staatlich gewollt und initiiert.

Im Einheitsbrei der anderen öffentlich rechtlichen Sender sind 3 Sat und ARTE eine Bereicherung .

Wenn das nicht sein soll, frage ich mich Warum.

Natürlich geht es um Geld und natürlich ist es einfach allen Menschen das Gleiche vorzusetzen.

Annett Becker 57 Jahre
Annett Glänske Sehr verehrte Damen und Herren

und alle dazwischen und außerhalb,



es geht um Einsparungen, aber es ist nirgends ein Preisschild zu entdecken?

Zu entdecken gib es wohl bald nix mehr bei den öffentlich rechtlichen Sendern,

denn Sie streichen die Vielfalt einfältig zusammen. Warum ? Nö !



Wie wäre es mit der Streichung der Fußballspielübertragung, ist sicher eine gewaltige Summe,

womit alle finanziellen Sorgen sich in Luft auflösen.

Wie viele Fußballfans steigen Ihnen nun aufs Dach ? Obwohl dies ja die größte Produktwerbung ist,

denn an Volkssport Fußball gibt es keinerlei Anregung.



KIKA streichen oder Konzertübertragungen streichen ?

Egal, es wird IMMER eine Bevölkerungsgruppe ausgegrenzt. Ausgrenzung hat im Öffentlich Rechtlichen nix zu suchen.

Es geht ja gerade darum, solidarisch allen die Teilhabe an Kultur und Information unparteiisch zu ermöglichen.

Viel ins Internet und in die Mediathek auszulagern, grenzt alle aus denen das Internet nicht zugänglich ist,

evtl. altersmäßig bzw. finanziell. Gerade da sind terrestrische und Satellit-Angebote wichtig.



Bitte streichen Sie nix zusammen, sondern finden Sie nachvollziehbare leicht erklärte Begründungen

(zB. Inflationsausgleich) für eine Beitragserhöhung und verbessern Sie damit Ihre vielfältige Attraktivität.



Mit freundlichen Grüßen

Annett Glänske
Annett Schilling Ich finde es besorgniserregend, dass die Info-Kanäle reduziert werden sollen, da man hier sehr umfassende Informationen findet.

In Zeiten von Fake News und Panikmache sind diese Kanäle für mich sehr wichtig und unverzichtbar.
Annette Aiscan-Schmid Liebe Verantwortliche,



Ich möchte mich mit jener Stimme einsetzen für den Verbleib von Kultursendern, wie 3sat, die auf dem großen Markt der informierenden und unterhaltend Medien ein Garant der Kulturförderung und Bildung sind. Menschen brauchen Kultur, unabhängige Kultur, die uns informiert und damit Meinungen ermöglicht, konstruktive Kritik befeuert, Überblick schafft, Erstaunen und Wundern schenkt und die Freude mit der Kreativität anderer und dies fernab von Nassenquoten und schnellen Klicks.

Wir Alten und die Jungen, wir alle brauchen gute Medien, um fröhliche und verantwortliche Mitmenschen zu sein.

Und hierfür brauchen wir Sender wie 3Sat.



Ich bitte Sie, sich für dessen Erhalt einzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen



Annette Aiscan-Schmid
Annette Bischoff Es wäre ein starker Verlust, speziell für den Wissenschaftjournalismus, wenn Programme wie Arte und 3Sat zusammengelegt würden. Tragisch in Zeiten von zunehmender Desinformation!
Annette Daiber Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



die Reform des ÖRR wie sie geplant ist, geht zulasten der Vielfalt.



Ich habe eine Petition zum Thema gestartet, die v.a., aber nicht nur, für die Beibehaltung der Sender arte und 3sat plädiert. Auch eine moderate Erhöhung des Rundfunkbeitrags erscheint uns angemessen.



Insgesamt schätzen wir das Angebot samt Regionalsendern und Mediatheken sehr und sind froh, in einem Land mit einer so breiten und lebendigen Medienlandschaft zu leben.



Sie ist auch ein Fundament unserer Demokratie.



Aus diesem Grund: Schützen Sie dieses Angebot!



Mehr als 150 Menschen bitten Sie mit mir darum.



Beste Grüße,

Annette Daiber
Nein zu dieser Rundfunkreform!
An: An die Ministerpräsidenten und Parlamente der Länder
Die geplante Rundfunkreform schießt über das Ziel hinaus: Massive Kürzungen im Kulturbereich
und die Zusammenlegung von 3sat und Arte sind indiskutabel.
Warum ist das wichtig?
Die Kultur führt im öffentlich rechtlichen Rundfunk ein Nieschendasein. Allerdings gibt es mit Arte
und 3sat immerhin zwei Sender, die neben interessanten politischen Sendungen und
Dokumentationen auch interkulturelle Angebote zu unseren deutsch und französisch sprechenden
Nachbarn machen. Dabei wird ein breites Spektrum geboten, das alles von Esskultur, über
Reiseberichte, sprachliche Besonderheiten, Filmkunst, aber auch Opern und Konzerte abdeckt.
Dazu kommen noch die Angebote der Mediatheken.
Dieses großartige und im Vergleich wirklich herausragende Programm jetzt um 50% zu streichen,
wäre ein enormer Verlust.
Wir plädieren dafür, den Rundfunkbeitrag, der aktuell 18,36€ im Monat pro Haushalt beträgt (seit
8/2021) und damit alles andere als überteuert ist, moderat anzuheben, um einen Kahlschlag im
Kulturbereich und nicht nur dort zu verhindern.
Von einem Anheben der Rundfunkgebühren würden natürlich auch alle anderen Sparten
profitieren, wie der Sport, oder überhaupt die Regionalsender.
Wir Bürger wünschen uns ein vielfältiges Angebot.
DAS IST ES UNS WERT!
Quellen:
1)https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/reformstaatsvertrag
2)https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-zdf-reform-oeffentlich-rechtliche-sender-gestrichen-
lux.3EWVtzuS9KmQvMWeqSKVrz
Von 156 Menschen unterzeichnet:
Name Postleitzahl
Annette D. 82380
Iris K. 89233
Andreas D. 82380
Clemens H. 82362
Hans Peter H. 82380
Matthias B. 82380
Richard B. 86830
Maria S. 23568
Susanne B. 36341
Cornelia L. 56253Name Postleitzahl
Bernhard P . 82205
Sabine G. 34131
Johanna D. 82380
Caroline H. 40591
Nicole L. 80803
Claus K. 10553
Sarah B. 28209
Waldemar K. 38446
Kathy G. 20257
Andreas L. 30167
Nicole W. 30167
Ferdinand W. 04416
Margaretha M. 60385
Stefan W. 85229
Anne D. 67549
T obias G. 82327
Elisabeth G. 93059
Ulf H. 74172
Joke R. 55545
Jutta D. 93051
mirko c. 42107
Kathr6 P . 30161
Catherine H. 93086
Corinne L. 93053
Gertrud M. 94170
Renate S. 83707
Michael S. 83707
Jochen M. 93053
Maria D. 67549
Rike s. 83700
Natalie M. 94000
Hermine B. 80638
Name Postleitzahl
Manfred E. 83700
Angela L. 81479
Nadine B. 82541
Karl Friedrich S. 69469
Karin B. 53844
Henning S. 67549
Conny D. 40234
Wemndula T. 67227
Christian R. 23863
Marlene B. 93339
Johannes K. 83368
Marie-Luise L. 97204
Ingeborg S. 97080
Esther S. 40233
antonie L. 97082
Hubert W. 82166
Matthias N. 60316
Lohl L. 31134
Stefani W. 67549
Martina W. 28215
Christian M. 27356
Annette B. 90461
Lauri H. 1210
Christian G. 85609
Gertrud K. 41179
Franziska G. 85609
Günter L. 70191
Constanze E. 81739
Gerald K. 94094
Frank R. 28359
Katrin B. 12526
Ulrike H. 41239
Name Postleitzahl
Ingrid B. 93161
Hannelore E. 97859
Diana L. 60320
Ulrich B. 82140
Philipp D. 81247
Gabriele N. 82362
Anneliese H. 82380
Ulli B. 24245
Karolin K. 86159
Felix D. 82362
Wolfgang v. 81927
Wolf S. 83700
Jelena P . 41472
Jochen K. 82362
Carola H. 10629
Margret W. 14532
Eleonore L. 10587
Thomas V. 74172
Ilka N. 82362
Thomas B. 82380
Michele D. 82380
Katharina K. 82362
Leonardo C. 53340
Kirstin O. 84036
Maike S. 22769
Regina R. 93051
Andreas R. 82418
Annika P . 81243
Ursula P . 68723
Agnes S. 93049
Beatrix E. 52070
Julia K. 24326
Name Postleitzahl
Isabel R. 30451
Michael S. 53859
Elke-Sofie G. 68647
Elisabeth B. 52477
Lutz R. L. 90571
Christian M. 91080
Barbara R. 97082
Susanne R. 04109
Parvine G. 79539
Eva G. 83727
Claudia K. 42105
Olaf K. M. 51469
Julia P . 04315
Mirjam W. 10247
Inge M. 93138
Dennis D. 10115
Brigitte K. 22765
Maria S. 60486
Magdalena P . 82362
Regina D. 14163
Johanna L. 34270
Joachim K. 24837
Heike S. 70499
Helga K. 78462
Jutta W. 78462
Elisabeth K. 81241
Rainer N. 85098
Stefan P . 85635
Holly M. 81677
Martina H. 90411
Irmgard H. 82362
Birgitta D. 33613
Name Postleitzahl
Marie-Theres K. 80796
Tina S. 8266
Michael H. 28199
Andreas K. 10245
Manuel P . 89420
TObias L. 59065
Eva s. 78462
Patrick B. 22946
Peter M. 66646
Anneliese R. 87561
Susana S. 69151
Petra D. 16909
Claudia G. 72070
Hans-Georg R. 22455
Sybille R. 50678
Gabriele S. 65232
Xenia K. 60596
Annette P . 60435
Annette Daiber Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schätze unseren deutschen öffentlich rechtlichen Rundfunk sehr und nutze ihn ausgiebig. Die geplanten Kürzungen finde ich gerade in diesen politisch unruhigen Zeiten die vollkommen falsche Reaktion.

Etwas mehr als 18€ für ein derart hochwertiges und vielfältiges Programm, ist ein extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich wäre dafür, diesen Preis deutlich zu erhöhen, um nicht derart radikal in die gut funktionierende und ausgewogene Rundfunk- und Fernsehlandschaft mit ihren vielen hoch qualifizierten Mitarbeitern einzugreifen.

Um soziale Härten abzufedern, gerne auch gestaffelt.

Wenn ich ins Kino gehe, zahle ich für EINEN Filmabend genau so viel! Das Geld kann also nicht wirklich der Grund sein, sondern hier wirkt eine höchst gefährliche Stimmungsmache. Da heißt es gegenhalten!!

Beste Grüße, Annette Daiber
Annette Dickmann Ich halte den Zusammenschluss für einen Fehler, weil irreversibel.

Ein weiterer Schritt zur Verknappung des vielfältigen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Angebots, das in beiden Sendern über den Mainstream hinausging.

Es gab im kulturellen Bereich die eine oder andere Parallele vom Thema her.. aber begrüßenswert sind gerade die unterschiedlichen Facetten. Eine Verdoppelung gab / gibt es nicht, so dass wir bei der Zusammenlegung auf vieles verzichten müssen.

Ganz wichtig war/ ist der Blick ins Nachbarland, der andere Blickwinkel.

Ich bedaure den Trend zur Verarmung bei einem Programmangebot, das nicht einfach Unterhaltungsware liefert, zu der ARD/ ZDF und die dritten Programme allgemein übergangen sind. Nach 20:00 findet man außer den Nachrichtensendungen/ Brennpunkten nur Seichte Unterhaltung.

Das deutsche Fernsehen hat sich bisher von anderen europäischen

Rundfunkanstalten wohltuend abgehoben. Es ist dabei, das aufzugeben. Wo bleiben Erziehungs- und Bildungsauftrag?

Seit vielen Jahren, sogar Jahrzehnten sind das die Sender, die ich schaue.

Was bleibt ist dann vermutlich die Konserve in der Mediathek

Mit skeptischen - bisher nicht ganz resignierten- Grüßen

A. D.
Annette Dirx Sehr geehrte Damen und Herren,



ich fordere Sie auf, bei Ihren Reformplänen die Bildungsprogramme (vor allem 3sat, arte, Phönix) nicht zu beschneiden. Gerade auch die Mediatheken sind und bleiben eine wichtige Informationsquelle zur sachorientierten Bildung. Wenn solche Programme nicht mehr ausreichend präsent sind, gewinnen YouTube-Angebote nicht demokratischer Parteien und Organisationen noch mehr Raum und in Sozialen Medien überstimmen solche Angebote die sachorientierten Informationsbeiträge. Ich bin strikt dagegen, dieses Angebot zu kürzen. Das schwächt die Demokratie ernsthaft und stärker, als das jetzt schon der Fall ist.



Mit freundlichen Grüßen



Annette Dirx
Annette Doerner Mit Entsetzen habe ich von den geplanten Änderungen erfahren. Ich bin 54 Jahre alt und ZDF neo, One, ZDF Info und 3Sat sind meine absoluten Lieblingssender!!!! Ich schaue fast keine anderen Sender! Und ich halte nichts von den Quatsch auf anderen Sendern, auf denen nur dumme Shows laufen, der XYste Tatort wiederholt wird, irgendwelche Schmonzetten angeboten werden oder ständig rüde diskutiert wird. Das ödet mich an und ausgerechnet die gehaltvollsten Sender mit den besten und außergewöhnlichsten Reportagen, Krimis, Serien und Spielfilmen wollen Sie kappen?? Geht’s noch?? Ich zahle doch nicht so viele Gebühren für den ganzen anderen Schrott, der mich nicht interessiert!!!
Annette Habbe Die aktuellen Pläne zur Rundfunkreform lassen eine Vereinheitlichung und Verengung der Medienlandschaft befürchten. Besonders kritisch sehe ich die Reduzierung der Vielfalt an Sparten- und Hörfunkangeboten, da eine breite Aufstellung wesentlich zur Meinungsbildung und Information aller Gesellschaftsschichten beiträgt.



Besonders problematisch ist die geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat. Beide Sender haben mit ihren einzigartigen Programmangeboten und kulturellen Schwerpunkten einen festen Platz im deutschen Medienangebot.

Eine Fusion würde die Vielfalt der Themen und Perspektiven, die beide Sender auf ihre je eigene Weise abdecken, gefährden und zu sehr vereinheitlichen.



Am Ende einer Fusion stünde ein homogenisiertes Programm mit weniger Raum für Nischeninhalte und innovative Formate. Und das in einer Zeit, in der es darauf ankommt, die Vielfalt und die unterschiedlichen Stimmen, die unsere Gesellschaft prägen, zu erhalten.

Deshalb sollten wir uns gegen diese Reformpläne aussprechen und für eine Medienlandschaft eintreten, die die kulturelle Vielfalt und Identität fördert.
Annette Kievernagel Wir wünschen uns als Bürger kulturelle Vielfalt in der Berichterstattung über Kultur und Nachrichtensender. Presse- und Berichterstattung und deren Vielfalt sind ein hohes und nicht zu unerschaetzendes Gut. Man vernichtet gerade ohne Weitblick - Arbeitsplätze und Gesellschaft. Ein Nebeneinander verschiedener Sendeformate sichert Vielfalt. Ich glaube nicht an den Weitblick dieser kurz gesprungenen Reform. MFG Annette Kievernagel
Annette Kleisinger Ich habe alle öffentlich rechtlichen Sender in meiner Favoritenliste ganz weit vorne einprogrammiert. Würden einige Sender wegfallen würde das meine tägliche Programmauswahl extrem reduzieren und mein Leben ärmer werden. Ich bin ein "seh"Mensch und sehe sehr gerne fern. Das entspricht nicht dem Mainstream aber meiner Person. Denken sie bitte in Zukunft an die Vielfalt der Sendungen und Sender!
Annette Krhle Bitte lasst 3sat bestehen!
Annette Litschel Der 3sat-Sender mit seinen sehr qualitativen Beiträgen wie z.B. kulturzeit und nano darf nicht weggekürzt werden sondern muss unbedingt weiter bestehen bleiben!!!
Annette Lohnes-Fornoff Die Zusammenlegung von 3sat und arte ist nicht nachvollziehbar und gefährdet die Basis unserer Demokratie und pluralistischen Gesellschaft. Beide Sender erfüllen den Programmauftrag des ÖRR hinsichtlich Bildung, Information, Kultur und Wissen. Es würde ein großer kultureller Schatz verloren gehen, wenn die deutschsprachigen Länder ihre Programme nicht mehr gebündelt und gut sortiert in 3sat einbringen könnten. Genauso wie arte mit Frankreich und Deutschland schafft 3sat zwischen Österreich, der Schweiz und Deutschland eine kulturelle und gesellschaftliche Verbindung und fördert Verständnis für die Belange und Interessen der anderen und daraus folgend ein Freundschaftsgefühl und eine Nähe, die auch wichtig sind für den europäischen Zusammenhalt, für Völkerverständigung und letztlich für Frieden. Das Bildungs- und Kulturprogramm muss in diesem Sinne in ungekürzter Form weiter fortbestehen. Es ist auch fraglich, welches Signal von einer Länderkommission ausgeht in die Gesellschaft hinein, wenn Bildung, Kultur und Wissen eine so geringe Wertschätzung durch unsere Ländervertreter erfahren. Haben sie vergessen, dass Bildung und Völkerverständigung das Fundament für ein friedliches Zusammenleben gewährleisten?
Annette Matthees Ich bin strikt gegen die Zusammenlegung von 3Sat und arte.

Gerade für Bildung und Kultur ist das Format von 3Sat enorm wichtig.

An Kultur wird sowieso viel zu viel gespart und sie ist gerade in diesen Zeiten so wichtig.
Annette Müssig Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Unmut habe ich von Ihren Plänen erfahren, die öffentlich-rechtlichen Informationssender zusammenzulegen und zu verkleinern. Ich halte diesen Schritt für unverständlich und letztlich gefährlich. Von öffentlich-rechtlichen Sendern erwarte ich gut recherchierte Information und Bildung. Wir sind der Meinung, dass Sie diesen Auftrag bisher sehr gut erfüllt haben!



Ich muss Ihnen nicht erklären, wie gefährlich Fehlinformationen oder Informationslücken für unsere Gesellschaft sind. Unsere Familie nutzt in allen Altersgruppen gerne viele Sparten der öffentlich-rechtlichen Sender zur Meinungsbildung.



Meine 14-jährige Tochter zum Beispiel fängt gerade an, sich die Welt mit dem Format "Mister wissen2go" zu erklären, mein Mann findet Phoenix und ZDFinfo unverzichtbar, und wo außer auf ARTE wird heute noch Kultur vermittelt, wenn nicht auf 3Sat? Ist das alles wirklich so einfach verzichtbar? Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit des Sparens in der heutigen Zeit: Warum auf Kosten der wichtigsten Grundlagen? Wenn ich manchmal nachmittags und abends mit Erstaunen und Unverständnis sehe, für welche Formate zum Teil sehr viel Geld ausgegeben wird, dann verstehe ich nicht, warum Sie nicht zuerst in diesem Bereich den Rotstift ansetzen?



Ich will Unterhaltung nicht generell verteufeln (auch wenn uns der Sinn von Krimifluten, Traumschiff und Seifenopern wie Sturm der Liebe nicht einleuchtet), aber auch diese Sparten könnten die Privatsender für Liebhaber dieser Genres mehr bedienen. Außerdem gibt es dafür inzwischen viele Streaming-Dienste. An Ihrer Stelle würde ich nicht bei Spartensendern kürzen, die primär informative Inhalte senden, denn ich würde mir eher Sorgen machen, was mit unserer Gesellschaft passiert, wenn ein Informationsvakuum entsteht, das die Privatsender aufgrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeiten nicht füllen können!



Wir hoffen, dass Sie diesen Entwurf in Bezug auf Informationsauftrag und Kultur noch einmal überdenken und weiter das tun, was Sie bisher so gut können!



Viele Grüße,

Annette Müssig
Annette Ruhe Bitte, schalten Sie 3sat nicht ab. Es wäre ein großer Verlust für die TV-Landschaft. Wo sollen denn dann noch Wissenschaft, Kultur, Kontroversen und Kabarett stattfinden? Dann müssen die Zuschauer noch mehr Sport, Schlager oder Klatsch und Tratsch ertragen, weil die Quote stimmt. Wo bleibt da der Bildungsauftrag und die breite Informationspflicht. Gerade in Zeiten, in denen die Bevölkerung wählt, wie zur Zeit, muss es auch andere Informationsquellen geben. Welche mit Gehalt und Tiefgang.
Annette Schönfeld Hallo,

Mit Bestürzung habe ich von den Plänen gehört, 3sat, arte und auch andere nicht mehr als eigenständige Sender zu führen.

Ich will aber 3sat,arte, zdfinfo für mich auf jeden Fall behalten. Hier finde ich die für mich interessantesten Angebote für Wissen allgemein und Kultur.

Da zahle ich lieber mehr Gebühren!



Spart an anderer Stelle, ob z. B.die ARD x 3. Programme braucht, bezweifle ich sehr.

In der Hoffnung, dass Wissen und Kultur gerettet werden, verbleibe ich mit besten Grüßen

Annette Schönfeld
Annette Stoll Bezugnehmend auf die Veränderungen bezüglich der Veröffentlichungen von News im Onlinesegment möchte ich anmerken, dass dies ein absoluter Rückschritt sein wird und den nicht öffentlich geförderten Medien erst recht die Möglichkeit bietet, sich (falsch) zu positionieren.
Anngret Heicks Die Sender Arte und 3Sat passen nicht zusammen. Sie haben unterschiedliche Hintergründe und Fokussierungen. Der eine Sender eint die deutschsprachigen Länder und der andere Sender agiert als Brücke zwischen Frankreich und Deutschland. Es wäre ein Witz, nur weil beide den Bereich Kultur behandeln, diese zwei Sender zusammen zu legen.
Anni Kuhn Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass 3Sat, Phönix und KIKA gestrichen werden sollen, ausgerechnet die Sender, die qualitativ hochwertige Sendungen zeigen. Ich verstehe, dass gespart werden muss. Dabei könnte man bei vielen regionalen Hörfunkprogrammen anfangen, weniger Sender, weniger Musik, dafür mehr Informtionen. Aber diese Fernsehprogramme??? Warum erhöhen Sie nicht die Beiträge? Niemand wird arm, wenn er 2 oder 3 € mehr bezahlt!

Was denken sich denn die Länder, die eine Erhöhung ablehnen? Qualität hat schon immer ihren Preis gehabt und für die Mitarbeiter der Sendeanstalten ist der Lebensunterhalt genauso teuer wie bei dem Rest der Gesellschaft! Ich bin einfach nur fassungslos!

Anni Kuhn
Annika Blümke Ich habe grade bei NANO über die geplanten Veränderungen bei den ÖR erfahren und ich stimme der Meinung zu, dass für die stumpfe Unterhaltung im Fernsehen schon genug private Sender vorhanden sind. In Deutschland ist es aus meiner Sicht eher notwendig für mehr Bildungsfernsehn zu sorgen. Sollten Sparmaßnahmen notwendig sein, sollte am Unterhaltungsrädchen gedreht werden und nicht am Bildungsauftrag.
Annika Herrmann 3Sat und Arte sollten nicht zusammengelegt werden!



Weniger Geld für Traumschiff, Rote Rosen etc.



Weniger Geld für inkompetente Intendant*innen.



Weniger Sendezeit für Nazis!



Mehr Dokumentationen und (Politik-)Recherchen.
Annika Szynka Hallo, ich finde die Gebühren viel zu hoch und begrüße es, wenn das Angebot verkleinert wird. Über 70 Rundfunkstationen braucht niemand und auch die TV Sender können dezimiert werden.

Zudem sollten auch die Ausgaben im Rahmen bleiben, Chefposten bei den TV Sendern sind deutlich zu hoch bezahlt und auch teure TV Produktionen im Ausland nur für Publikum jenseits der 60 (Traumschiff etc.) können gestrichen werden.
Ann-Katrin Gropp Sehr geehrte Damen und Herren,



Bitte lassen Sie die einzigen international ausgerichteten TV - Sender EIGENSTÄNDIG bestehen!



Warum?



Weil:

das Wichtigste ist die Demokratie zu bewahren in ALLER Meinungsvielfalt im

O-TON der einzelnen europäischen Länder

vermittelt durch UNABHÄNGIGE, DER WAHRHEIT DURCH SERIÖSE QUELLENVIELFALT verpflichtete Journalisten.

Wir haben alle eine Verantwortung, die Gegenwart als eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu gestalten. Und zum Brückenbau braucht es nicht nur Geld, sondern ZU ALLER ERST W I S S E N ! Wissen ergibt sich aus BILDUNG und diese basiert auf einer Mannigfaltigkeit an Eindrücken, die die Neugierigkeit aus Kindertagen zu bewahren möglichmacht. Deshalb brauchen wir alle, ob wir es verstehen und zu würdigen wissen oder Desinteresse zeigen, ALLE kulturellen und informierenden Angebote!



Deshalb:

Muss



3sat TV, mit der Ausrichtung auf den deutschsprachigen Raum, als EIGENSTÄNDIGER SENDER BESTEHEN BLEIBEN

und

ARTE TV, der verbindende TV-Sender der Europäischen Union, SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH EIGENSTÄNDIG EXISTIEREN!





Mit freundlichen und an Ihre Vernunft appellierenden Grüßen



Ann
Ann-Katrin Lenke Sehr geehrte Damen und Herren,

mit zunehmender Sorge habe ich Ihren 122-seitigen Reformvorschlag gelesen und entnehme aus den Änderungsvorschlägen und Fusionsgedanken u.a. und explizit die Annahme einer zukünftig "besseren" Wirtschaftlichkeit der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten (und sehe mich erinnert an Reformen anderer steuerfinanzierten Institutionen bspw. im Gesundheitswesen, der Pflege, der Mobilität, Rente etc.). Es beunruhigt mich und ärgert mich, dass vordergründig die "Wirtschaftlichkeit" als Argument der vorliegenden Strukturreformen herangezogen wird und der eigentliche Wert der Vielfalt von Sendern bzw. ihrer Ausprägung wenig thematisiert bzw. nicht ausdrücklich betont und gestärkt wird (geschweige denn die Menschen dahinter). In diesen Zeiten, in denen sich ein beschädigtes Demokratieverständnis ausbreitet, etwa dass ein Diskurs scheinbar immer zu einem einfachen Konsens führen müsse, es eindeutige Mehrheiten geben müsse, es große Übereinstimmungen geben müsse, sollte es nach meinem Verständnis einer freiheitlichen Demokratie Auftrag und Ziel der Medienverantwortlichen und der Länder sein, v.a. den inhaltlichen Anspruch in einer möglichst breiten und heterogenen Medienlandschaft zu fördern, gerade die kleinen Sender, die Nischen, die freien JournalistInnen, AutorInnen, DramaturgInnen, SprecherInnen explizit bei einer Reform zu stärken und damit auch in einem solchen Reformvertrag einzubinden. Ich befürchte, dass eine Zusammenlegung von Sendern nicht nur Kreativität und Flexibilität einschränkt (allein dadurch, dass das weniger Menschen mehr Macht besitzen werden), sondern die Trägheit großer Institutionen anfällig ist für Konformismus und damit den tatsächlichen Dynamiken dieser Zeiten weniger entsprechen kann oder entgegenzusetzen hat. Als Lehrerin profitiere ich von einer breiten wissensbasierten und anspruchsvollen Sendegestaltung von 3sat, arte, ard/zdf; den Kultursendern der Radios, der regionalen Rundfunksender, dem Deutschlandfunk etc. und ich möchte auf keinen Fall noch mehr Mainstream in den Öffentlichen Sendern erleben. Eine konkrete Frage noch: Wurden die Länder mehrheitlich von Wirtschaftsberatern und Juristen begleitet, oder auch von freien Journalisten, Kultur- und Medienschaffenden - kurz von den Betroffenen, die das Programm erstellen?

In der Hoffnung, dass meine Sorgen ernst genommen werden und vielleicht bei Personen, die hier Entscheidungsbefugnis besitzen, ein Nachdenken oder auch Nachsteuern bewirken könnten - verbleibe ich mit freundlichen Grüße

Ann-Katrin Lenke
AnnKatrin Stalmann Ich würde es SEHR bedauern, wenn Arte und und 3 SAT in einem Sender zusammengefasst würden.

Seit vielen Jahren sehe ich immer die Sendungen Nano und kulturzeit auf 3 SAT. Sie sind informativ und unabhängig. Die Sendungen zeigen wissenschaftliche und kulturelle Neuigkeiten, die ich anders schwer finden würde.

Die Anregungen sind absolut wichtig. Besonders auch für unsere freiheitliche und demokratische Welt, die immer mehr von rechten politischen Strömungen unterwandert werden.

Bitte finden Sie eine andere Lösung!

Mit freundlichen Grüßen

AnnKatrin Stalmann
anonym Die entscheidenden Punkte fehlen: Niedrigere GEZ und weniger politische Schlagseite.



Der ÖRR hat das Vertrauen der Menschen bei Information verspielt, die Unterhaltungssendungen sind peinlich schlecht.



Bitte einfach abschaffen.
Anorta Linde Guten Tag,

mit großer Besorgnis sehe ich die Entscheidung,öffentlich-rechliche Sender, in diesen Zeiten, der zunehmenden Falschinformationen zu minimieren.

Damit werden rechtspopulistische Strömungen unterstützt.

Bitte erfüllen Sie Ihren Informations und Bildungsauftrag.
Anselm Knoche Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großen Entsetzen habe ich zur Kenntnisse genommen, das das TV Programm von 3SAT mit dem von Arte zusammen gelegt werden sollen.

Mir ist es als täglicher 3Sat Zuschauer unverständlich, das gerade die starke wissenschaftliche Ausrichtung mit einem extrem hohen Qualitätsniveau, ich muss es so sagen, kaputt gemacht wird.

Wir Leben in einer Epoche in der Wissenschaft und Technologie, entscheiden für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in der Zukunft sind!

Gerade die 3 deutschsprachigen Länder besitzen eine so großartigen Wissenschaftslandschaft die Berichtens Wert ist.

Würde diese mit Arte zusammengelegt, ist zu befürchten das die französische Einfluss so Dominat werden würde, das diese wissenschaftliche Themen aus den 3Sat- Ländern untergehen würden.

Gerade die TV Berichte aus Österreich und der Schweiz sind zum größten Teil hoch interessant. Im "normalen" deutschen Programm der ARD und ZDF Sendungen, würden diese mit Sicherheit nicht ausgestrahlt.



Um Ihnen eine Sparmöglichkeit aufzuzeigen mache ich Ihnen folgenden Vorschlag:

Die Parlamentsdebatten die aus dem deutschen Bundestag in Phönix übertragen werden, sollten nicht mehr von den Rundfunkgebührenfinanziert werden. Wenn die Parteien unbedingt diese Übertragungen in Zukunft haben möchten, dann soll doch das Parlament eine eigenen TV Sender einrichten der aus Steuergeld bezahlt wird (siehe Beispiel der Deutschen Wellen).



MfG



Knoche
Anselm Monecke Sehr geehrte Damen und Herren,



ich spreche mich ausdrücklich für den Erhalt der Eigenständigkeit von 3 SAT aus !



Mit freundlichen Grüßen



A. Monecke
Ansgar Gusy Zu den Vorschlägen habe ich folgende Anmerkungen

1. Zusammenlegung Arte/3Sat

Diese spezifischen und länderverbindenden Programme sollten nicht zusammengelegt werden, um die Vertiefung Europas und der Länder untereinander auszubauen. So wird es schon schwierig, dass z.B. Arte Frankreich und Deutschland abbildet.

2. Zusammenlegung KIKA/ ZDF Neo/One/FUNK

Dar ÖRR sollte gerade durch spezifische Programme Kinder, junge Menschen und junge Erwachsenen an sich binden, sonst sind sie für später verloren. Deshalb ist eine Zusammenlegung nicht sinnvoll.

3. Keine Begrenzung de Online-Ausspielwege

Gerade hier soll der ÖRR verplichtet werden, auf vielen Wegen die Informationen und das Programm den Nutzer*innen zur Verfügung zu stellen .

4. Keine Beschränkung der Information

Ich erwarte umfassende Information auch im Textformat durch den ÖRR, nicht nur bezogen auf filmisch oder autitiv aufgearbeitete Informationen, sondern generell auch per Text. Hier solle keine Beschränkung eingeführt werden.

Grundsätzlich: Für über 15 € im Monat dürfen die Nutzer*innen seh viel erwarten. Eine Reduktion sollte nicht erfolgen, da ja die Gebühren bzahlt werden. Eine Kontrolle der Wirtschaftlichkeit ist schon bishe r erplichtend und leider ungenügend wahrgenommen worden. AT-Verträge sollten auslaufen und das Gehaltsgefüge nach oben erheblich reduziert werden. Eine Obergrenze für das höchste Gehalt sollte unter dem Gehalt einer Ministerpräsidenin festgeschrieben werden.



Mit freudlichen Grüßen

Ansgar Gusy
Ansgar Weicht Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission!

Über die Medien habe ich erfahren, dass im Rahmen der Rundfunkreform unter anderem geplant ist, die TV-Sender arte und 3sat zusammenzulegen. Ich möchte mich hiermit klar gegen die damit verbundene Reduzierung eines eher kulturell orientierten Programmangebots aussprechen.

Beide Sender bieten Inhalte im Bereich der Kultur, der Bildung und der Wissenschaft, die in anderen öffentlich-rechtlichen Sendern nicht oder nur kaum angeboten werden, von den privaten Sendern braucht man in diesem Zusammenhang gar nicht reden. Die Sender ARD, ZDF und die dritten Programme sind zu einem großen Teil von reinen Unterhaltungssendungen bestimmt. Das gilt erkennbar weniger für arte und 3sat. Dort findet man eher Sendungen, die auch einem gewissen kulturellen Anspruch genügen und damit dem Zuschauer das Gefühl geben, Ernst genommen zu werden und ihn etwa dadurch bereichern, dass er an künstlerisch bedeutsamen bzw. interessanten Konzerten, Theater-, Opernaufführungen, Filmen etc. und entsprechenden Berichterstattungen teilnehmen kann. Die Zusammenlegung der beiden Sender würde ein entsprechendes Programmangebot halbieren und damit auch die Attraktivität des TV-Programms für ein entsprechend interessiertes Publikum deutlich reduzieren. Diese kulturelle Schwächung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens widerspricht auch seinem Auftrag. Für die Durchsetzung dieses kulturellen Auftrages bin ich gern bereit meine Rundfunkgebühren zu bezahlen, jedoch nicht für den Großteil der Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die allein auf oberflächliche, konventionelle und uninspirierte Unterhaltung abzielen.

Außerdem stellt die Zusammenarbeit von arte und 3sat mit einerseits französischen und anderseits österreichisch und schweizerischen Stellen bzw. Sendern auch eine inhaltliche Bereicherung des gesamten Programmangebots der öffentlich-rechtlichen Sender dar.

Anzumerken ist jedoch ebenfalls, dass selbst arte und 3sat ihrem kulturellen Auftrag in bestimmten Bereichen viel zu wenig gerecht werden. So werden etwa die Bereiche aktuelle Bildende Kunst, Neue Musik und aktuelle improvisierte Musik meiner Meinung nach viel zu wenig bei der Programmgestaltung berücksichtigt. Das mag man als Spezialinteressen abtun. Für die mediale Darstellung der Gesamtheit der künstlerischen Ausdrucksformen der Gegenwart und ihre mögliche Popularisierung wäre aber auch die Präsentation solcher Inhalte notwendig.

Mit freundlichen Grüßen

Ansgar Weicht
Antje Dubenkropp Sowohl 3sat, als auch arte sind meine wesentlichen Informationsquellen. Neben für unsere Gesellschaft äußerst relevanten kulturellen und wissenschaftlichen Inhalten sind es vor allem die tagesaktuellen innen- und weltpolitischen Informationen in einer Qualität, die ich auf keinen Fall missen möchte und woanders kaum finden kann. Ganz besonders die Sendungen NANO und Kulturzeit gehören sehr fest zu meinem Tag. Die Art der Sendungsmacher, schwierige Probleme von mehreren Seiten zu betrachten, ist so wichtig in unserer Gesellschaft! Ich sage hier auch ein ganz großes Dankeschön, denn diese Menschen halten auch sicher oft ihren Kopf hin, wenn Menschen mit vermeidlich einfachen Antworten diese engagierten Journalisten attackieren. Über die Abschaffung von 3sat freuen sich ganz sicher die Falschen! Die aufgeklärte Gesellschaft sollte weiter unterstützt werden und nicht schnellen Sparentscheidungen zum Opfer fallen. Das ist die falsche Richtung! Kehren Sie um! Wir brauchen Kultur und Wissenschaft für alle, besonders jetzt, um unsere Gesellschaft durch ständige Aufklärung wieder zu stabilisieren. Kluge Diskussionen, viele Blickwinkel, umfassende und differenzierte Information, das ist 3sat.

Bitte erhalten Sie diesen außergewöhnlich hochqualitativen Sender!
Antje Halter Guten Tag!

Wie kann es sein, daß ausgerechnet die beiden Wissenschafts- und Kultursender so stark beschnitten werden, daß sie ihre Aufgaben Information, Wissen und Kultur zu vermitteln nicht mehr erfüllen können. Braucht es wirklich immer mehr desinformierte und dumme Bürger? Eine gefährliche Entwicklung!! Die großen öffentlich-rechtlichen Sender (ARD/ZDF) haben nur teilweise interessante Inhalte. Eher hat man das Gefühl, daß diese versuchen den verdummenden Privatsendern mit ebenso dummen/peinlichen Show's die Zuschauer abzujagen.

Es wäre wirklich schade, wenn man sich in Zukunft seine Informationen nun auch im Internet zusammensuchen muss.

Das ist sparen am falschen Ort!

MfG Antje Halter
Antje Kasten Ich plädiere für den unbedingten Erhalt der Sender arte und 3 Sat, da sie einen wichtigen Beitrag zur Informationsvielfalt beisteuern: arte durch die deutsch-französische Zusammenarbeit, 3 Sat durch den Fokus auf die 3 deutschsprachigen Länder. Beide zählen zu meinen Lieblingssendern.

Der internationale und offene Blick ist auch wichtig gegen rechte politische Tendenzen.

Auch Phoenix leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Meinungsbildung.



Auch halte ich es für die ältere Generation für wichtig, weiterhin ein vollwertiges lineares Programm auszustrahlen. Beim Streamen sucht man sich Inhalte, die in der "Komfortzone" liegen, auf 3 sat, arte und anderen Programmen der Wahl entdeckt man neue, überraschende Inhalte, die die Weltsicht erweitern.



Ich hoffe, dass die Reformpläne noch einmal überdacht werden und die Vielfalt der TV- und Radiosender erhalten bleibt!



Freundliche Grüße



Antje Kasten (Braunschweig)
Antje Stöhr Sehr geehrte Damen und Herren, mir ist klar, dass auch die Fernsehwelt wirtschaftlichen Zwängen unterliegt. Ich bin 60 Jahre alt und Mutter von 5 erwachsenen Kindern. Ich selbst schaue noch recht oft nach dem Fernsehprogramm, vor allem zdf neo/ info, 3sat und arte. Gern nutze ich immer mehr das Angebot der Mediatheken. Vier meiner Kinder nutzen ausschließlich Streamingdienste. Aber meine Generation braucht die Vielfalt. Wir möchten mehr und mehr den ständige Krimis, und Schlagersendungen entgegen, schauen viel lieber Sendungen bei 3sat, arte oder zdf neo. Bitte bedenken Sie, dass wir eine zahlenmäßig starke Generation sind. Ich spreche bestimmt nicht nur für mich allein.

Mit freundlichen Grüßen Antje Stöhr.
Anton Eggers Sehr geehrte Damen und Herren,



ich lebe in Sachsen, einem Bundesland mit einer in politischen Fragen stark polarisierten Bevölkerung.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk - namentlich der MDR, aber auch "Tagesschau" und die Nachrichten-Sendungen im ZDF - sind für mich unverzichtbar, um mich unabhängig und umfassend zu informieren, immer auch "die andere Seite" zu hören und - im Gegensatz zu dem, was in den asozialen Medien und an Kneipentischen kursiert - zuverlässige und vertrauenswürdige Informationen zu erhalten.

Dazu gehören unbedingt auch die Internet-Seiten der Sender! Die bestehen - das liegt in der Natur des Mediums - zu gutem Teil aus journalistischen Texten. Bitte nehmen Sie uns das nicht weg!!! Die Seiten lassen sich leicht teilen, um auch andere Menschen mit anderen Sichtweisen auf die faktenbasierten Informationen aufmerksam zu machen. Und sie lassen sich auf dem Handy überall lesen - in der Bahn, im Wartezimmer ... Wenn diese "sauberen" Informationen nahezu nur noch in Videos und Ton-Beiträgen versteckt werden, gehen sie unter und finden nicht mehr die schnelle und einfache Verbreitung, die sie wert sind.

Wenn Sie meinen, dass bei den Sendern gespart werden muss - bitte setzen Sie bei der Verwaltung an (da kann man immer sparen), nicht bei den Journalisten! Ich zahle die Rundfunkgebühr gerne. Wenn man guckt, was einem dafür alles geboten wird ...! Im Vergleich ist ein Zeitungsabonnement deutlich teurer (eines habe ich trotzdem). Aber von mir aus kann die Rundfunkgebühr gerne noch um ein paar Euro steigen, wenn das Geld in guten Journalismus gesteckt wird.



Bitte sparen Sie unsere Sender nicht kaputt und - bitte! - stimmen Sie dieser marginalen Gebührenerhöhung zu! Die paar Cent sind doch die ganze Aufregung doch nicht wert!



Mit ferundlichem Gruß

Anton Eggers
Anton Kohl Sehr geehrte Damen und Herren,



da ich Sat3 sehr gern schaue, vor allem d. Kulturzeit bin ich sehr enttäuscht, dass d. Sender abgeschaltet werden soll.



MfG.

A. Kohl
Anton Waltl Liebe Verantwortlichen!



Ich bin sehr Enttäuscht, wenn ich höre, dass 3sat als Kultur- und Wissenschaftlicher- Sender eingestellt wird! Arte hat bereits ein 24 Stunden Programm und wäre nicht in der Lage das gute grenzübergreifende Programm von 3sat zu übernehmen! Es wäre wieder ein Anschlag auf unabhängige Meinungsbildung!



Was kann ich tun um 3sat zu erhalten?



mfg. Anton Waltl
Antonia E. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man dieses Text-Ungetüm sofort bei Extra3 einreichen. Was sollen normale Bürger damit anfangen? Glauben Sie, das versteht irgendjemand? Und noch wichtiger: Was sich ändern soll? Wenn sie wirklich Bürger wirklich beteiligen wollten, hätten sie Journalisten damit beauftragt, aus diesem sicher korrekten Juristenquark eine kurze, verständliche Vorher-Nachher-Gegenüberstellung zu formulieren. Bekommt jeder Sportverein bei Satzungsänderungen auch hin.



Ganz generell: Als ehemalige freie Mitarbeiterin weiß ich, wie exorbitant teuer ein TV-Beitrag im Vergleich zum Radio ist. Nun gibt es Kooperationen z.B. wurde die "Redezeit" beim NDR in ein Format "Deutschland diskutiert" umgewandelt. Nett, spart aber sicher nicht viel.

Stattdessen sollte man mal die dritten TV Programme durchforsten, bevor man ARTE und 3SAT zusammenlegt.

Hier mal eine Zusammenstellung, was der NDR so sendet: Nordreportage,Nordstory, Landpartie, Hanseblick, Ostseereport, Nordtour, Nordseereport... usw. Wen interessieren diese heimattümelnden Formate außer Ü-70? Wenn sie wirkliche Transparenz herstellen wollten, müssten sie Zahlen offenlegen: Eine Landpartie-Produktion kostet xy, so viele Leute gucken durchschnittlich zu. So viel kostet eine Panorama-Sendung, so viele gucken zu, usw.

Und endlich müsste es eine Diskussion über die hohen Gehälter und v.a. Pensionen der Festangestellten geben, die im Vergleich zu Printjournalisten geradezu unverschämt sind. Gut, dass viele Beitragszahler das übrhaupt nicht wissen. V.a. die "Pensionen" ähneln eher tatsächlich Beamtenpensionen als Angestelltenrenten.

Als Argument habe ich tatsächlich mehrfach gehört: Man würde ja auch qualitativ besseren Journalismus machen als die Kollegen bei "kapitalistischen" Privatunternehmen.

Da ist sie wieder, diese unsägliche Arroganz der ÖR, diese moralische Überelegenheit, an die man glaubt und die mit dem "Haltungsjournalismus" Einzug gehalten hat.

Sorry, so wird das nichts mit der Reform.
Antonia Ivankovic Liebe Ministerpräsident*innen,



es muss gespart werden - das ist überall spürbar. Aber in einer Zeit von Fake News, alternativen Medien und einer allgemeinen immer rauer werdenden Diskussionskultur, wäre es meiner Ansicht nach die schlechteste Idee den ÖR zu beschneiden. Gerade wenn es um die Zusammenlegung von ARTE, 3Sat und TS24 geht, ist es für ein breites Spektrum an kulturellen und Meinungsbildenden Themen unglaublich wichtig, dass diese Sender einzeln erhalten bleiben. Sparen Sie bitte nicht an einem Baustein unserer Demokratie, in Zeiten, die sie ohnehin genug herausfordert.
Antonio Parisi Mein Anregung wäre die Schaffung eines reinen Sportkanals, nach Vorbild des italienischen "öffentlich rechtlichen" Sender RaiSport. Dieser Sender hat als Motto "Lo Sport é di tutti", d.h. "der Sport gehört allen"! Der Focus liegt hierbei im Breitensport, den ich als Kit der Gesellschaft sehe und auch den Randsportarten einen Rahmen gibt und so einer Ausgrenzung entgegensteht. Auch Fußball (ab 2. Liga und drunter) wir dort gezeigt, aber nicht nur!



Hier eine Auflistung, welche Inhalte so ein Sender haben könnte:

* Bündelung aller Sportprogramme aus ARD und ZDF in einem Sender

* Mehrmals täglich Sportnachrichten zu den nationalen Teams und deutschen Meisterschaften

* Ausstrahlung von Randsportarten

* Häufigere Ausstrahlung von olympischen Sportarten

* Ausstrahlung von Behindertensport



Hoffe auf diesem Wege einige Anregungen geben können und verbleibe mit sportlichen Grüßen

Antonio Parisi
Antonitsch Susanna Es sollten informative Sender nicht reduziert werden sondern ausgebaut werden. Forschungsberichte, Erklärung von wissenschaftlichen Berichten, detaillierte Nachrichten und Erklärungen dazu. Damit Förderung der Jugend in der Bildung von Meinungen.
Apl.Prof. Dr. Georg von Hippel Das Programm NANO auf 3sat ist ein essentieller Baustein einer MINT-Outreach- Strategie, die gerade in Zeiten des Fachkräftemangels von großer gesellschaftlicher Relevanz ist und unbedingt erhalten werden muss. Im Falle einer Fusion mit Arte wäre der Bestand dieses essentiellen Programmbausteins akut gefährdet. NANO muss im Interesse der naturwissenschaftlichen Breitenbildung unbedingt erhalten bleiben. Das heißt, dass 3sat erhalten bleiben muss.
Ariane Binder Liebe Frau Dreyer, liebe Frau Raab, sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



mit großem Schrecken habe ich von Ihren Plänen erfahren, den Sender 3sat zur Disposition zu stellen.



Als langjährige

SWR-Mitarbeiterin der „3sat Kulturzeit“ würde ich Ihnen zu gern einen Einblick geben, wie wir in der Redaktion von Montag bis Freitag um eine gute Berichterstattung ringen, uns einsetzen für eine ebenso kontroverse wie respektvolle Debattenkultur, als einziges Format im deutsch-sprachigen Fernsehen noch täglich über Kulturpolitik, Buchmessen, Filmfestivals, Ausstellungen, Schauspiel, Comics oder auch das Phänomen Taylor Swift u.ä. berichten. Mit politisch Verfolgten wie Elif Shafak oder Can Dündar über den Abbau der kritischen Medien in ihren Heimat-Ländern sprechen.



Unser Programm von täglich 37 Minuten stemmen wir mit immer weniger Mitarbeitern und unter Spardruck. Unsere Quoten sehen nicht besonders imposant aus, und trotzdem erreichen wir mehrere hunderttausend Zuschauerinnen und Zuschauer am Tag allein in Deutschland. Dazu das Publikum in Österreich und der Schweiz.

Menschen, die oft selbst kulturell in ihren Communities engagiert sind und sich mit uns auch sehr rege über das Programm und ihre Kritik daran austauschen.



Wie auch immer - ich wünschte mlr, Sie überdenken Ihre Pläne noch einmal und setzten sich für uns ein.



Mit besten Grüßen,



Ariane Binder
Ariane Czerwon Sehr geehrte Damen und Herren,



ich wende mich entschieden gegen das von Ihnen geplante Vorhaben, 3sat und arte zusammenzulegen. Beide Sender sind mit ihren unterschiedlichen Programmen rare Lichtblicke in einer ansonsten immer weiter verflachenden, von intellektueller Niveaulosigkeit und erschreckender geistiger Ödnis geprägten öffentlich-rechtlichen Programmlandschaft. Für das, was ich dort geboten bekomme, zahle ich sehr gerne - auch höhere - Gebühren, aber nicht für die unerträglich ermüdende Dauerschleife geklonter Rosen-, Bergwelt-, Liebessturm-, Ärzte-, SoKo-WaPo-PiPaPo-, Küchen-, Großstadtrevier-, Quiz-, Schlager-, Sport- und Talk-Sendungen etc. etc. auf ARD und ZDF. Ich möchte weiterhin zwei eigenständige Sender mit einem hervorragenden, anregenden und sich ergänzenden Kulturprogramm empfangen können, in dem Literatur, Kunst, Theater, Musik, Tanz, Kino und all die anderen Dinge eine Rolle spielen, die man den Zuschauern von ARD und ZDF offenbar nicht mehr zumuten möchte.



Mit freundlichen Grüßen



Ariane Czerwon
Ariane Windhorst Ausgerechnet bei ARTE und 3sat zu sparen, scheint mir extrem kontraproduktiv: Orientierung, Bildung, Aufklärung, Einordnung komplexer Sachverhalte sind wichtiger denn je, sowohl in den Massenmedien als auch parallel unbedingt online.



Hochwertiger Journalismus zu Wissenschafts- und Kulturthemen MUSS ERHALTEN BLEIBEN.



Darüber hinaus: Investigativer Journalismus muss angesichts dem Erstarken von Fake News und Desinformation unbedingt reichweitenstark AUSGEWEITET werden.



Eine Gebührenerhöhung macht die, die den Sinn des ÖRR nicht verstehen, noch wütender.



Unterhaltung für den Massengeschmack kann man getrost dem Privaten Rundfunk überlassen. Hier zu sparen scheint am Sinnvollsten.
Armin Bayer 1. Anmerkung: Warum gibt es je eine Sportredaktion in ARD und ZDF? Gibt es linken und rechten Sport?

Durch die Zusammenlegung könnten Kosten reduziert werden.



2. Anmerkung: Inwieweit sind die Milliardenverträge mit der DFL gerechtfertigt. Unser lokaler Sender verlangt Geld, wenn wir

eine Übertragung wollen! Warum zahlt nicht auch die DFL?



3. Anmerkung: Da die Übertragung Profifußballveranstaltungen Kosten verursacht und keine Einnahmen, sollte geprüft

werden, ob es sich um eine öffentlich rechtliche Aufgabe handelt, den Profifußball zu finanzieren.



4. Anmerkung: Da die Länderprogramme mit ihren wöchentlich gleichen Wiederholungen bundesweit empfangen werden

können, sollte hier eine Reduktion der Anstalten herbeigeführt werden.



5. Anmerkung: Hauptsächlich nur beim Hörfunk zu sparen halte ich für falsch.
Armin Egner Sehr geehrte Damen und Herren,



für mich sind arte und 3sat mit die wichtigsten Sender des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks und sollten / müssen Ihre Eigenständigkeit in unserer Deutschen Medienlandschaft behalten.



mit freundlichen Grüßen



Armin Egner
Armin Felgner Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte gleich zu Beginn polemisch werden. Gibt es denn in den heutigen Zeiten noch irgendetwas, was unsere Führung zur Verbesserung beiträgt?

Sie sind angetreten und gewählt für die Bürger und nicht, um sich selber zu verwalten.
Armin Schönfeld Ich halte den Zusammenschluß von 3SAT und ARTE für einen Fehler!

Es würde bedeuten, dass das Angebot der einzelnen Programme um 50 Prozent gekürzt werden müsste. Die beiden Programme haben eine unterschiedliche Ausrichtung, die es in Deutschland so nicht nochmal gibt. 3 SAT mit Wissenschaft und die Sicht aus dem Europäischen Deutschen Sprachraum, sowie ARTE mit Kultur und der Sicht aus dem Französischen und Europäischen Kulturraum.

Beide Sender dienen zum besseren Verständnis Europas und der Stellung Deutschlands darin, weil man dort auch eine Sicht von außen auf Deutschland bekommt.

Ich halte das gerade jetzt bei aufkommenden Nationalismus und Populismus für wichtige Programminhalte, die eher ausgebaut werden sollten als zusammen gestrichen.
Armin Schröder Ich bin ein großer Freund des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Deshalb schmerzt mich die Unausgewogenheit und die Übergriffigkeit der Berichterstattung umso mehr. Was aus meiner Sicht fällige Schritte wären:

- Drastisches Zurückfahren der linken Meinungsmache über Social Media

- Einstellung aller Spartensender bis auf 3sat, arte und phoenix

- Striktes Genderverbot in allen Sendeformaten

- Verpflichtung zu politisch ausgewogener Berichterstattung

- Vorhalten von gesendeten Formaten für mind. 2 Jahre in Mediatheken

- Einstellung aller Textangebote im Netz, die sich nicht direkt auf einen Sendebeitrag beziehen

- Keine Hetze gegen Andersdenkende („Nazis“, „Covidioten“, „Verschwörungstheoretiker“, „Rechtsextreme“, „Rechtspopulisten“ usw.)

- Platzierung kritischer Dokumentation nicht nur nach 0:00 Uhr sondern zur besten Sendezeit.

Vielen Dank!
Armin Weinlich "Ziel der Reform ist es, einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen, der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht. Hierfür soll der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks qualitativ gestärkt und quantitativ begrenzt werden."



Wie kann durch eine quantitative Begrenzung eine gesamte Gesellschaft erreicht werden und hierbei auch noch die Qualität gesteigert werden? Dies erscheint mir paradox. Hier spielt meiner Meinung nach der Gedanke an Einsparungen die erste Geige.

Gerade ARTE und 3Sat bilden zusammen ein Gegengewicht zu der Volksverdummung einiger anderer Sender - Qualität bekomme ich zu großem Teil nur hier, quantitätsmäßig plädiere ich für (mindestens) einen weiteren Sender auf diesem Niveau!

Fazit: Finger weg von einer Reform, die vorgiebt ohne wirklich sachlichen Hintergrund etwas reformieren zu müssen.
Armin Zaunbos 3SAT und Arte mit ihren unterschiedlichen Themenschwerpunkten für uns insbesonders Politik, Technik, Wissenschaft, Kultur sind für mich und meine Frau das einzige Argument warum wir die Pflichtgebühr als OK empfinden.

Der Auftrag der öffentlich rechtlichen Anstalten sollte mit Schwerpunkt auf Aufklärung und nicht auf Unterhaltung liegen.

ARD ZDF langweilen durch stundenlange Diskussionsrunden mit den immer gleichen Personenkreis ohne wirklich Hintergründe in der Tiefe und Vielfalt zu bringen wie Arte und 3 SAT. z.b Nano Hier werden aktuelle Themen wissenschaftlich aufgearbeitet und sind für eine eigene Meinungsbildung unschätzbar. Ausserdem bringen sie medizinische Neuheiten und Entwicklungen die für viele kranke Menschen essenziell sind.

Warum werden die vielen lokalen Sender nicht konsolidiert.

Die Mediathek von ARD und ZDF kann zusammengeführt werden.

Für die Weiterführung der Sender würden wir höhere Beiträge akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Zaunbos Armin und Petra
Arndt-B. Janssen Bitte Fokussierung auf Bildungsauftrag, journalistische Kompetenz und Information. Mehr Korrespondenten z.B. in Afrika und Asien. 1500km Distanz zu Ereignissen ist lächerlich. Keine Zusammenlegung von Arte und 3sat. Stattdessen Zusammenlegung von Anstalten, um geldfressende Verwaltungen zu reduzieren. Weniger Krimi-Dauerschleifen, mehr Hintergrundformate mit breiter Meinungsrepräsentation. Weniger Geld für Fußball. Dafür breitere Sportberichterstattung, aber mit weniger Personaleinsatz (Eurosport macht's vor) und nicht gedoppelt von ARD und ZDF. Weniger Geld für vermeintliche (abgetakelte) Stars wie Gottschalk mit seinem millionenschweren Vorabendflop. Geringere Gehälter für Intendanten und die Führungsetage, Ausrichtung an Richtergehältern oder Bundesministern, um die offene Flanke gegen Populisten zu schließen. Gebühren für Qualitätsprogramm gerne, für das bestehende System dankend nein.
ARNE D A S _ F E R N S E H E N _ L Ü G T _ A L L E _ A N ! ! ! ! !



"Das soll nicht so sein!!!"



Daher muss das Z D F _ a b k ü n d i g e n ! ! !



Das hast Du, Susanne Daubner, Caren Miosga, Anne Will, Marietta Slomka, Barbara Hahlweg und Heinz !!!!!
Arne Johnsen Guten Tag,



Ich halte den Ansatz, Veröffentlichungen auf ÖR Webseiten üblicherweise erst nach einer Radio- oder TV-Ausstrahlung vorzunehmen, für grundsätzlich falsch.



Damit verlieren Sie mich als Bürger nahezu komplett aus Ihrer Reichweite, da ich kaum noch ein lineares Medium konsumiere.

Ich habe als Berufstätiger nicht die Zeit, mich von so etwas linear zu einer festen Zeit berieseln zu lassen, sondern muss mich zu einer mir passenden Zeit an wenigen Stellen schnell, gründlich und effizient informieren können - und das braucht dann gut recherchierte Artikel, die dann ehrlich in die Tiefe gehen.



Denn aufregende "Schlagzeilen" und oberflächliche Kurzartikel gibt es in der Boulevardpresse schon zu viel.

Bitte macht die Online-Präsenz des ÖR nicht zu so etwas ähnlich oberflächlichem...



Vielen Dank.
Arne Körner Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist ein UNDING das überhaupt darüber nachgedacht wird 3Sat zu streichen. Ich schreibe bewusst streichen, denn diese so gante Fusion ist doch eine reine Augenwischerei.



3Sat ist der einzige Platz im öffentlichen Rundfunk (Deutschlandfunk ausgenommen) wo anspruchsvolle Autoren Dokumentarfilme, Theater, Kultur und Kabarett stattfindet. All diese Inhalte sind in den letzten Jahrzehnten aus dem Hauptprogramm zu 3Sat verbannt worden.



Wenn es Ihnen überhaupt an einem fortbestehen des öffentlichen Rundfunk liegt dann schützen und fördern Sie Programm wie 3Sat! In 10 bis 15 Jahren ist der öffentlichen Rundfunk andernfalls Geschichte. Vielleicht gibt es dann noch Deutschlandfunk und die ARD als letzten Rest. Aber im Ernst welche Zuschauer:innen sollen sich das denn noch gefallen lassen? Sie brauchen für ein fortbestehen Qualität und nicht eine billige Masse die versucht Privat Fernsehen zu imitieren.



Die Streichung von 3Sat ebnet geradezu rechten populistischen Parteien den Weg und die Akzeptanz Kunst und Kulturförderung zu kürzen und im Folgeschluss ganz zu streichen.





Hochachtungsvoll



Arne Körner
Arne Kruft Ich lehne die Pläne zur Reduktion der qualitativ hochwertigen Sparten und der Kinderprogramme zu Gunsten der Trivialkanäle ARD und ZDF ab. Damit wird einseitig die Bevölkerungsgruppe der Rentner und Fußballenthusiasten bevorzugt. Stattdessen rege ich an ARD und ZDF zusammen zu legen und die Spartenvielfalt, die der Diversität der Bevölkerung entspricht zu erhalten.
Arnfried Lenschow Sehr geehrte Damen und Herren,



Herzlichen Glückwunsch zu Ihren Vorschlägen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu reformieren. Vor allem bei der AFD dürften die Sektkorken knallen, wenn derart tiefgreifende Veränderungen realisiert werden, die man schlicht und einfach als Angriff auf die Demokratie begreifen sollte. Das zeigt: Auch ohne dass die AFD an der Macht ist, soll getan werden, was auch sie tun würde.



Ich beziehe mich dabei vor allem auf die Idee, den TV-Kanal 3sat mit ARTE zu verschmelzen, was die Rundfunkkommission dem dummen Publikum - und als solches scheinen Sie ihre Zuschauer einzuschätzen - als qualitative Stärkung bei quantitativer Begrenzung verkaufen will. Das ist einfach nur Unternehmensberater-Bullshit, auch wenn man das in gut klingende Worte verkleidet.



Aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen, ist bekanntlich keine Lösung. Nach jahrelangem Versagen, die Finanzen in den Griff zu bekommen, wird genau das von Ihnen propagiert. Das ist so, als wenn Sie die Probleme mit maroden Autobahnbrücken dadurch beseitigen wollen, dass diese gesprengt werden und stattdessen in Schilder investiert wird, die eine alternative Route ausweisen.



Festzuhalten bleibt: 3sat kostet pro Einwohner und Jahr gerade mal rund einen Euro. Das sollte uns ein Programm wert sein, das eben nicht nur die vielfältigen Seiten der Kultur beleuchtet, sondern so viel mehr bietet. Schon allein dadurch, dass die beiden anderen deutschsprachigen Länder Österreich und Schweiz ihre Sichtweisen einbringen. Aber auch Philosophie und Wissenschaft helfen dabei, über tagesaktuelle Probleme hinaus zu denken, was wir in diesen Zeiten dringend brauchen.



Es ist kaum vorstellbar, dass all das ins ARTE-Programm hinübergerettet werden kann. Was wird etwa aus den Kabarett-Sendungen. Da werden die Franzosen Verständnisschwierigkeiten haben, da ihnen das spezifische Hintergrundwissen fehlt, wie es ja auch umgekehrt wäre. Und das ist nur eines der Beispiele, was unter den Tisch zu fallen droht.



Daher möchte ich Sie dringend bitten, eine andere Lösung für die Finanzprobleme zu finden als die Abschaffung von 3sat. So, wie der Laden läuft, würde das eingesparte Geld doch nur wieder in immer mehr kostende Sportrechte fließen. Dafür einen Sender zu opfern, der sich um die politische und sonstige Bildung jeden Tg verdient macht, ist ein Unding.



3sat wirbt damit, dass es den Kopf anmacht. Diesem Anspruch wird es in sehr großen Teilen gerecht. Ich hoffe darauf, dass dies auch bei den Entscheidern über die Zukunft dieses Programms noch rechtzeitig geschieht.



Mit freundlichen Grüßen



Arnfried Lenschow, Tübingen
Arno Bublitz Management Summary:

Der Öffentlich Rechtliche Rundfunk bietet weder Information noch Unterhaltung und kann deshalb aufgelöst werden. Die im Reformvorschlag formulierten Wolkigkeiten erscheinen ebenso untauglich wie der ÖRR selbst.

Zur Information der Bürger reicht ein Angebot, welches maximal ein Budget von 20Mio€ p.a. erforderte.





Langform:

Wann immer ich aus Versehen ein TV- oder Rundfunkgerät einschalte (Mietwagen, Hotelzimmer) oder im Internetz auf ein Angebot der Anstalten kommen, dann werde ich mit einer der folgenden Tatsachenbehauptungen konfrontiert:



- Wer werden alle sterben wegen Klima

- Kapitalismus ist ganz bäh (trotz erlösung von 90% der Weltbevölkerung aus bitterster Armut)

- Sozialismus ist supi (trotz 100+Mio ermordeten oder verhungerten Menschen)

- AfD bäh

- GRÜNE GAAAAAAANZ TOLLLL!

- Trump ganz bäh

- ClintonObamaHarris suuuupi

- Inflation hat nichts mit Geldmengenausweitung zu tun

- Exogene Nachfrageschocks haben KEINERLEI Auswirkungen auf den Mietmarkt

- Frauen supi, Männer bäh



Im Internetz wird man noch jeder Menge das Schamgefühl verletzender Dummheiten gewahr, die von FU:NK verbreitet werden.

Dazu: Geschichtsvergessenheit, unterschwelliger Judenhass, Zivilisationshass und das alles von Anja-Tanja Kieksstimme-Doppelname hervorgebracht.



Es gibt nicht ein einziges Angebot, welches es schafft, die mir noch in der Schule beigebrachte unbedingte Trennung von Meldung und Meinung aufrecht zu erhalten. Und die Unterhaltung ist von so den Intellekt beleidigender Einfältigkeit, dass es der Sau graust.



Von den spannenden, unterhaltsamen, gut recherchierten Angeboten von vor 2008 ist nichts mehr übrig.



Diskurs? Ausgewogenheit? Ein kritischer Blick auf die Arbeit der Regierungen? Alles Fehlanzeige.

Es gibt nichts, was ein halbwegs erfolgreicher Hobby-Youtuber schlechter machen würden. Das gilt für Unterhaltung, vor allem aber für politischen Diskurs.



Deshalb meine Forderung:

Den ganzen Laden privatisieren. Freiwilliges Abo-Modell. Wenn nicht genug Bürger abonnieren, dann Angestellte rauswerfen.

Sämtliche Pensionsansprüche aus der Verwertung der Rechte bedienen. Wenn's nicht reicht, dann waren die erstellten Inhalte wohl nichts wert. Dann halt Grundsicherung.



Ein jährliches Budget von 20 Mio € ist für professionelle Informationen der Bevölkerung vollkommen ausreichend. Plus vielleicht eine Erstausstattung an Aufnahme- und Misch-Equipment iHv ca. 2 Mio €. Das von echten Journalisten geleitet und produziert und man hätte ein um den Faktor 1.000.000.000 besseres Angebot als derzeit.

Und für Unterhaltung muss dann halt per Abo gezahlt werden.



Nichts an dem, was heute produziert wird ist erhaltenswürdig. Das ist kein Journalismus, das ist auch keine Unterhaltung. Das kann alles weg.



Und übrigens: Ich kenne niemanden, buchstäblich niemanden, der (wenn überhaupt) einen anderen Grund für den Erhalt des ÖRR anbringen könnte außer "aber war doch schon immer da".
Arnold Schiller "Stand: 26.09.2024

14

In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die In-

halte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäi-

sche Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Was für eine bescheuerte hirnrissige Idee ist das denn. Arte ist in der deutsch-französischen Kooperation etwas gänzlich anders ob das "Spiel mit Karten" oder der europäische Kulturaustausch als der einzige deutsch-sprachige Wissenschafts- und Kultursender 3Sat.



Meintwegen streicht die gefühlt 50.000 WDR-Sender die teils nach Städten aufteteilt sind und nur für eine halbe Stunde ein anderes Programm haben als der WDR sonst. Statt eine halbe Stunde Nordbayern BR und eine halbe Stunde Südbayern BR ansonsten exakt das gleiche Programm, aber doch bitte nicht ein Vollprogramm dessen Beiträge teilweise dann auch woanders wiedergegeben werden und Nano Wissenschaft und Kulturzeit täglich informativ und wissenserweitern sind. Wollt ihr dass die Republik total verblödet?
Arnold Stapf wieder einmal soll an wichtiger Kultur gespart werden. Die Sender 3Sat und ARTE sind meine favorisierten Fernsehsender und würden eine Lücke reißen, kulturell wichtige Informationen und Sendungen zu verbreiten und die Chance zu geben, immer mehr abstumpfende Bevölkerungsgruppen anzusprechen. Mein Vorschlag - sparen Sie doch an Sendungen, die zur weiteren Verblödung der Bevölkerung beitragen, wie immer mehr Koch-, Rate-. Talk- oder sonstige überflüssigen Shows.



Ich hoffe sehr, dass sie verhindern, dass die Qualität dieser Sender nicht leidet unter diesen unnötigen Sparmaßnahmen.



Hoffnungsvolle Grüße
Arnold Straub ich möchte weiterhin wählen können, ob ich für mich wichtige Nachrichten hören oder lesen möchte, und zwar ohne zeitliche Verzögerung!
Arpan Phoenix 3sat abschaffen zu wollen ist das falsche Signal an die Bürger. Das vermittelt das Bild Bildung sei nicht wichtig. Selbst wenn das Programm in Arte integriert werden kann, was schwierig werden kann, wird der Bildungsauftrag des durch Gebühren finanzierten Fernsehens damit deutlich reduziert.

Dass gespart werden muss, will ich nicht bestreiten. Doch sparen sollte man an den seichten Unterhaltungssendungen, den teuren Shows und vielleicht sogar am beliebten Fußball. Mit den privaten Anbietern zu konkurrieren ist nicht die Aufgabe von ARD und ZDF. Information, Bildung und Kultur zu vermitteln rechtfertigt Gebühren. Rosamunde Pilcher nicht.
Arthur Nußberger Sehr geehrte Damen und Herren,



Meine Anmerkung zu dem vorliegenden Entwurf zu einer Reform des Rundfunks ist meiner Meinung nach untragbar. Vor allem die Pläne bezüglich des Online Angebots (also das Meldungen zuerst linear über Fernsehen oder Radio ausgestrahlt werden müssen, bevor sie im Internet veröffentlicht werden können), ist absolut aus der Zeit gefallen und liest sich, als wäre diese Regelung von einem Bild-Redakteur geschrieben worden, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weniger wettbewerbsfähig zu machen. Wenn der Vorschlag in seiner jetzigen Form verabschiedet wird, wäre dies eine Katastrophe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und nicht im Interesse der Allgemeinheit.
Arthur Schild Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte lassen Sie unser Bildungsfernsehprogramm bestehen.

Wir brauchen, gerade wenn alles teurer und es gesellschaftlich rauer wird, einen verlässlichen Anker im Sinne einer geistigen und intellektuellen Stütze. Das Fernsehprogramm, vor allem die Bildungssender, sind essentiell zur Meinungsbildung.

Wie sonst soll man die Bürger und Bürgerinnen erreichen, wenn nicht auf diesem Weg?



Bitte lassen Sie uns die Bildungssender. Wenn nicht anders, plädiere ich dafür, lieber den Rundfunkbeitrag etwas zu erhöhen um die Finanzierung sicher zu stellen. Wenn jemand zu wenig Geld hat, wird er ohnehin befreit.



Der normale Bürger hat bald keine Möglichkeit mehr, sich zu geringen Kosten realitätsnahe Informationen einzuholen.



Mit freundlichen Grüßen,

Arthur Schild
Arvid Weinlich-Schröder Sehr geehrte Damen und Herren.



Die geplanten Einsparungen im Kulturbereich entsetzen mich. Besonders die Sender Arte und 3Sat sind als unabhängige Informationsquellen unverzichtbar. Einerseits die deutsprachige Sichtweise von 3Sat als auch der europäische Ansatz von Arte sind grundlegend zur Stärkung der Demokratie und zum Verständniss der unterschiedlichen Gesellschaften in Europa und dem deutschsprachigen Raum. Hier finden Sie die besten Dokumentation und Filme die für die Vielfalt von Gesellschaften und dem friedlichen Zusammenleben der Völker elementar sind. Wenn Sie sparen müssen, dann streichen Sie bitte bei Spielshows und seichter Unterhaltung!



In einer Zeit, in der populistische Parteien und Fake News Konjunktur haben ist die journalistische und mediale Arbeit der beiden Sender notwendig wie noch nie!



Mit freundlichen Grüßen Arvid Weinlich-Schröder
Asenkerschbaumer Birgit Zum Reformstaatsvertrag, speziell Zusammenlegung der Sender 3sat und arte:

Diese Pläne halte ich für falsch, die Programme sollten in jedem Fall beide so erhalten werden. Wissenschaftsjournalismus wie auf 3sat geboten, Bildung und Information ist wichtig und darf nicht wegrationalisiert werden. Arte hat seine gleichwertige Stellung in den Bereichen Kultur, seriöse Berichterstattung und Bildung in vielerlei Form. Daher plädiere ich für eine Beibehaltung beider Sender in der jetzigen Form. Zwei Sender im öffentlich-rechtlichen Fernsehen im Bereich Kultur, Information und Bildung sollten nicht zu viel sein.
Asta v. Schröder Bitte lassen Sie die wenigen Sender in Ruhe, die noch dem Bildungsauftrag nachkommen.

3Sat und arte zusammenzulegen ist unsinnig und falsch.
Asta von Schröder Der ÖRR hat einen Informations- und Kulturauftrag. Dass dieser Auftrag auf Spartenkanäle ausgelagert wurde (3Sat, arte, phoenix, kika) ist schlimm genug -- dass das dortige Programm durch Zusammenlegung zusätzlich mengenmäßig gekürzt und programmatisch verwässert zu werden droht, ist unhaltbar.

Gerade die "europäischen" Sender (3sat für den DACH-Raum, arte für Frankreich) sind einzigartig und großartig. Wir brauchen mehr europäisches Programm (auch politisch) nicht weniger.

Dafür lieber die unsäglichen Talkshows zusammenstreichen...
Astrid Der so informative Sender 3SAT darf auf keinen Fall dem Rotstift zum Opfer fallen. Besonders in einer Zeit, wo Facenews und „Alternative Fakten“ die Runde machen ist es wichtig, gut

recherchierte Berichte zu senden und unsere kulturelle Vielfalt zu zeigen.
Astrid Conrad Die Einstellung des Senders 3 SAT bzw. seine Verschmelzung mit Arte empfinde ich als einen großen Fehler und würde es sehr bedauern. 3 Sat bietet sehr viele gut recherchierte, informative und interessante Sendungen ohne abgehoben oder "belehrend" zu sein. Es ist ein vielfältiges, buntes Programm. Arte hat eine andere Ausrichtung.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Conrad
Astrid Dachs Die privaten Verleger handeln immer mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit, diese Medien sind deshalb nicht unabhängig. Nur die öffentlich-rechtlichen gewähren objektiven Qualitätsjournalismus.
Astrid Griebenow Sehr geehrte Damen und Herren,





3 Sat muß bleiben.Tägliche Sendungen wie Kulturzeit und Nano sind Sternstunden des deutschen Fernsehen. Bedenken Sie Ihren Bildungsauftrag. 3Sat steht für guten Journalismus und ist in diesen Zeiten von Fake News und bildungsfernen Privatsendern unentbehrlich.





Mit freundlichen Grüßen



A. Griebenow
Astrid Herbst Ich bin dafür, die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunkes in ihrem jetzigen Umfang beizubehalten und eher noch auszubauen.



Ich nutze für Information und Unterhaltung nahezu ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Senderangebote. Gerne zahle ich dafür auch einen Rundfunkbeitrag und bin für notwenige Anpassungen wegen steigender Kosten.



Die regionalen Beiträge und Berichterstattungen der Landesrundfunkanstalten in den dritten Fernsehprogrammen bieten ausgesprochen wertvolle und unverzichtbare Einblicke, die mir sonst gar nicht zugänglich wären.



Der Reichtum an Themen und qualitativ hochwertigen Informationen und die Pluralität der Senderprofile bei 3sat, arte, phoenix, ZDFneo, ARDalpha, ZDFinfo, tagesschau24, etc. sind eminent wichtige Werte, die unbedingt erhalten werden müssen.



Der Informationswert, der durch die verschiedenartigen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunkes geschaffen wird, kann im Internet nicht annähernd erreicht werden, da hier wegen der anhaltenden Anpassung der Informationsauswahl durch Algorithmen die thematische Pluralität stetig abnimmt.



Ich begrüße auch ganz besonders, dass - bis auf ARD und ZDF - in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern auf kommerzielle Werbung komplett verzichtet wird. Für dieses Privileg in der heutigen Zeit entrichte ich sehr gerne einen Rundfunkbeitrag, und ich habe auch vollstes Verständnis und sehe die Notwendigkeit, dass der Rundfunkbeitrag bei steigenden Kosten angepasst werden muss.



(Im Übrigen kann auch bei ARD und ZDF gerne komplett auf kommerzielle Werbung verzichtet werden.)



Ich möchte, dass die bestehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender unbedingt in ihrer Vielfalt erhalten werden oder diese Vielfalt noch ausgeweitet wird. Eine Streichung oder Zusammenlegung von Sendern würde einen großen Verlust an Informationsmöglichkeit und Pluralität bedeuten und ich lehne dieses Vorhaben entschieden ab.



Mit den, wegen gestiegener Kosten von Zeit zu Zeit notwendigen, Erhöhungen des Rundfunkbeitrages bin ich ausdrücklich einverstanden.
Astrid hoffmann Ein absolutes no go sender wie 3 sat abzuschalten....ich weiss dann nicht mehr was ich noch anschauen kann !!??? Rosamunde Pilcher und Serien ohne Ende in Dauerschleife ohne Anspruch...bitte ncht 3 sat abschalten. Sonst muss ein neuer Boykott der Zwangsabgabe her.?Sie zwingen die Zuschauer anzuwandern in die anderen Möglichkeiten. Bitte halten und erhöhen sie ihr Niveau, sie schaffen sich selber ab...und es geht nicht nur um Panorama Kontraste oder ähnliches...gute anspruchsvolle Unterhalten vor Mitternacht......drei sat hat mehr zu bieten als ard und zdf zusammen

Mfg
Astrid Hölzel Sehr geehrte Damen und Herren,



ich sehe ARTE-Programme regelmäßig und finde das ausgewogene Programmangebot mit hochwertigen Serien, Kino- und Fernsehfilmen, Dokumentationen, wissenschaftsjournalistischen Beiträgen und natürlich ARTE Concert sehr gut, interessant und im Kunst- und Kulturbereich auch oft inspirierend.



Die Ankündigung, ARTE mit 3sat zu „fusionieren“, hat mich irritiert und auch sehr geärgert. Denn ich befürchte, dass die europäische Ausrichtung des Angebots und auch seine anregende Vielfalt Schaden dabei nehmen werden.



Für mich ist ARTE das aktuell beste Angebot im Deutschsprachigen Raum und sollte es nun reduziert werden, werde ich ganz sicher sehr viel weniger Fernsehen.



Ich möchte auch kritisch anmerken, dass a.m.S. die Reform nur sehr marginal in den öff.-rechtl. Programmen angesprochen und so mit Zuschauern zu wenig diskutiert wurde. Wenn man erst lange suchen muss, um die relevante Seite im Netz zu finden, um „mitreden“ zu können, dann ist das keine gute Einladung zum Mitreden.

Relevanz, Aktualität, inhaltliche und formale Vielfalt des Angebots der ÖR sollte doch in erster Linie mit denen diskutiert werden, für die es gemacht - und im Übrigen auch mitfinanziert wird.



Mit freundlichen Grüßen

Astrid Hölzel, Leipzig
Astrid Lindenberg Guten Tag und Hallo! Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, 3sat und Arte „zusammenzulegen“ und all jene, die dieses Vorhaben in die Tat umsetzen wollen, sollte(n) sich mal fragen, ob er/sie/es überhaupt auch nur einen Hauch davon verstanden und verinnerlicht hat/haben, welche Aufgaben der öffentliche Rundfunk eigentlich zu erfüllen hat…

Ich bin geradezu entsetzt gewesen, als ich diese Nachricht durch die Sendung Kulturzeit erfahren habe! Was würde dann mit Sendungen wie Kulturzeit, WissenHoch2 & Scobel passieren?? Wird Arte dann auf ARTE Journal, Stadt Land Kunst, Re: oder andere gute Sendungen verzichten?? Fände ich genauso erschreckend… Diese beiden Sender müssen eigenständig bleiben! Unsere Zeiten erfordern es eher, dass man noch einen weiteren Sender dieser Art bzw. mehr Sendeplätze schaffen sollte, statt auch nur einen einzigen davon abzuschaffen!!!

Sicher lassen sich Kürzungen nicht immer vermeiden…aber bitte dann doch nicht bei den besten Sendern, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu bieten hat und deren journalistisch Tätigen es verstehen, sich mit Kultur, Sozialem, Politik und Weltgeschehen kritisch und (weitestgehend) vorurteilsfrei auseinanderzusetzen; die über den Tellerrand hinausschauen, die richtigen Fragen stellen und dies in ihren Sendungen auch vermitteln können und die Zuschauer nicht mit schon „dreimal durchgekautem“ Einheitsbrei übergießen. Es gibt sie zum Glück nämlich noch, selbstdenkende Gebührenzahler die derartiges als immens wichtig empfinden und es zu schätzen wissen, dass es Sender wie 3sat in dieser Form gibt…! Wie wäre es denn mit Kürzungen/Streichungen der unzähligen „Herz-Schmerz“ Doku-Soaps, Talkshows (weniger wäre hier qualitätsmäßig sicher eher mehr..) oder bei den Sportübertragungen…???

Kopf einschalten und bitte nochmal ganz genau über die Konsequenzen des Vorhabens nachdenken, kann ich da nur sagen…ohne jetzt jemandem persönlich zu nahe treten zu wollen…, aber wenn Sie - wie ich - weiter in einem demokratischen Land leben wollen, in dem guter Journalismus eines der Markenzeichen ist, dann müssten Sie eigentlich merken, dass Sie irgendwo beim Überlegen einen falschen Weg eingeschlagen haben…und ich hoffe wirklich sehr, dass Sie es noch rechtzeitig merken und korrigieren, damit uns 3sat und Arte als eigenständige Sender erhalten bleiben!!!

Beste Grüße, Astrid Lindenberg
Astrid Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



ich und alle die ich kenne sind bestürzt und verzweifelt über die Pläne, Sender zu streichen, um auf diese Weise vermeintlich Geld einzusparen. Gerade 3Sat bietet ein enorm vielfältiges und bereicherndes Programm. Zudem ist es ein gemeinsam gestaltetes Programm der drei deutschsprachigen Länder. Wie kann man darauf verzichten?

Auch die Informationssender sind wichtig und bereichernd für die Vielfalt des Programmangebots. Viele Menschen, die fernsehen, sind besonders an den Programmen von 3Sat, arte, Phoenix, ZDFinfo, ZDFneo und one interessiert. Für Kinder ist der KIKA ein unverzichtbares Angebot, zumal hier keine Werbung gezeigt wird.

Auch Radiosender sollten nicht ohne genaues Abwägen den Einsparungsplänen zum Opfer fallen. Hörprogramme sind wichtig und bereichernd in der medialen Landschaft. Gerade hier kann die Regionalität und das individuelle Interesse bedient werden, ohne kommerziellen Druck und Einflussnahme. Auch Menschen mit Sehbeeinträchtigungen empfinden Radiosender als besonders wichtig.

Wenn Sie die vielfältigen und spannenden Sender mit ihren gut gestalteten Programmen streichen, wird der Rundfunkbeitrag noch einmal um einiges fragwürdiger.

Es gibt viele Menschen, die fernsehen und ihre Programmauswahl vorwiegend aus den Angeboten von 3Sat, arte, den Informationskanälen und den regionalen Sendern, wie NDR etc., zusammenstellen.

Wie wollen Sie das vielfältige Programm von 3Sat mit dem ebenfalls facettenreichen Programm von arte zu einem Sender verbinden? Viele wichtige Sendungen und Formate würden einfach wegfallen. Ein nicht zu bemessender Verlust.

Das Streichen von 3 Sat wäre eine klassische Entscheidung gegen die Förderung und Präsentation von kultureller Vielfalt und dem kulturellen Angebot.

Der Auftrag des öffentllich rechtlichen Rundfunks, Vielfalt zu bieten, wäre nicht mehr gegeben, wenn 3Sat und die Infokanäle gestrichen werden.

Ernsthaft würde ich mich fragen, wofür ich dann noch den Rundfunkbeitrag in dieser Höhe zahlen soll, wenn alle meine Lieblingssender fehlen.

Wenn man einsparen möchte, wäre eher zu überlegen, ob die Rechte für die Übertragung von Sportereignissen von den öffentlich rechtlichen Rundfunksendern teuer bezahlt werden müssen. Da ließe sich einiges Geld sparen!

Ebenso ließe sich bei den Honoraren der Intendanten einiges sparen. Muss ein Intendant / eine Intendantin 200.000 Euro und mehr jährlich verdienen? – Nach meiner Meinung nicht.

Ich hoffe inständig, dass 3Sat und die wichtigen Informationskanäle nicht gestrichen werden. Und mit mir hoffen das viele, die sich aber nicht dazu äußern können.

Mit der dringenden Bitte, die Pläne, Sender zu streichen, wieder zu verwerfen oder zumindest die Streichungen nur auf ein bis maximal drei Sender zu beschränken, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen



Astrid Müller
Astrid Roland Ich bin nicht einverstanden, dass so verschiedene Sender wie Arte und 3 Sat zusammenkommen. das ist wie Äpel und Birnen miteinander vergleichen. Jede ist für sich wertvoll. wenn man bei den anderen Sparten streicht, reicht es doch, Arte und 3 SAT stehen zu lassen



wichtige Sender. in der prekären Fernsehlandschaft
Astrid Schäfer ARTE und 3sat würde ich schmerzlich vermissen! Die Informationen dieser Sendet sind für mich unerlässlich. Ich hoffe, dass sich alles zum Guten wendet!

Mit aufmerksamen Grüßen

Astrid Schäfer
Astrid Schenck Keine Reduzierung der Öffentlich-rechtichen Programme wie 3sat. Wir dürfen die Medien nicht dem rechten Lager überlassen.
Astrid Schunke Aus Kostengründen am Bollwerk innerhalb der digitalen Welt gegen Fake News sägen? Wer hat sich das ausgedacht? Das Internet und seine Trolle dürfte es freuen. Ich bin absolut dagegen. Das ist ein Schuss nach hinten.
Astrid Simons Es ist äußerst wichtig in unserer heutigen Zeit, die Vielfalt von Information und Wissenschaft in jeglicher Form zu erhalten.
Astrid Wulf In politisch so unruhigen Zeiten tun Sie gut daran die öffentlich rechtlichen unabhängigen Medien nicht zu beschneiden sondern mit mehr Geldern auszustatten. Bei Zusammenlegungen leiden die Inhalte.

Beispiel 3Sat und Arte beinhaltet nicht nur Bildung und Kultur sondern auch ganz viel Wissenschaft.

Die Sender 3Sat, Arte, Tagesschau24, Phoenix, ZDF Info, One, ZDF Neo, Alpha sind die Hauptsender für mich. ARD und ZDF schaue ich hin und wieder auch, auch mal das eine oder andere 3. Programm, während für mich die Sender RTL, Pro7, Sat1, RTL2 usw. überhaupt keine Rolle spielen. Wenn Sie das Zusammenlegen so durchführen wollen, fallen für mich die wichtigsten Sendungen weg. Dann verdoppeln Sie lieber die Rundfunkgebühr.
Atassi Reform ja, es gibt keine Alternative. Aber: warum wird der Rotstift offenbar fast ausschließlich im Informations- und Kulturbereich angesetzt? Oder bei den Radiosendern? Diese sind nicht der Hauptkostenfaktor.



Der weitaus gigantischere Fiction- und Unterhaltungsetat bleibt m.E. nahezu unangetastet. Beispiel: Mittlerweile hat fast jeder Landkreis eine SOKO im ZDF und die Krimischwemme rollt ungebremst. Im TV gibt es teure Produktionen zu sehen, de nur einen Bruchteil der Bevölkerung überhaupt noch ansprechen. Die Übertragungsrechte für den Fußball steigen unaufhaltsam und dabei wird das Angebot im ÖRR immer dünner.



Hier liegt eine Menge Potenzial für sinnvolle Umschichtungen. Das würde auch den Kernauftrag des ÖRR stärken.



Was die Diskussion zusätzlich erschwert: sie findet ohne Preisschilder statt. Mann müsste doch mal klar benennen, wie viel Geld geht wohin? Vermutlich würde die Unwucht zulasten von Innovation und Informationsauftrag deutlich werden.
Axel Barth Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks:

Mit Bedauern habe ich wahrgenommen, dass im Rahmen der geplanten Reform 3sat eingestellt bzw. mit ARTE zusammengefasst werden soll. Einen Kultur und Wissenschaftssender einzustellen aber die unzähligen Quiz- Shows und Talkrunden sowie Unterhaltungsshows beizubehalten finde ich sehr befremdlich, zumal der Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks eher einen Informations- und Bildungsauftrag hat. Unterhaltung kann man den Privatsendern überlassen.
Axel Fis Guten Tag.

Die Vorstellung es sei akzeptable Medienpolitik, Sender wie arte und 3sat zusammen zu legen, läuft natürlich auf massive STreichungen von Sendungen hinaus. Sendungen, die in ihrer Qualität Vieles um Längen überragen, was unendliche Serien von Tatort-Varianten und Quizsendungen und deren Wiederholungen bieten.

Wer auch immer mit solchen Vorschlägen "Kosten sparen" will, hat definitiv eine andere Agenda: Meinungsbildung durch Vereinheitlichung in den Medien stromlinienförmig, mainstreamtauglich zu machen.

Wenn diese Vorstellungen umgesetzt werden, sind die "etablierten Volksparteien", die die entsprechenden Gremien beschicken, raus. Einfach raus.

Ich werde keine davon mehr wählen. Nie mehr. Denn sie haben dann gezeigt, was ihnen Freiheit der Medien und Meinungsbildung wirklich bedeuten. Nämlich nichts.

Um es mit Mr. Biden zu sagen: Don't. Just Don't.
Axel Glesius Die Abnahme von Informationen zu Kultur,Wissenschaft und Länderverständigung zu gestoppt

werden.Eine Zusammmenlegung von 3Sat und ARTE währe ein solcher Schritt denn man auch

nicht wieder rückgängig machen könnte.
Axel Görisch Der vorgeschlagenen Zusammenlegung von Arte und 3sat stehe ich sehr kritisch gegenüber. Beide Programme haben ein unterschiedliches Profil. Insbesondere sollten im Rahmen des Bildungsauftrags der öffentlich-rechtlichen Programme Sendungen zur Kultur, wissenschaftlichen Themen und philosophischen Fragestellungen (beispielhaft "nano" und "Sternstunde Philosophie") erhalten bleiben.
Axel Lendecke Die Notwendigkeit, die Vielzahl der Fernsehsender einzuschränken, ist offensichtlich und wird auch von uns grundsätzlich bejaht. 3-Sat und Arte sind jedoch die beiden Formate, die die Berechtigung eines gebührenfinanzierten öffentlichrechtlichen Fernsehens erst begründen. Der essentiell wichtige Anspruch, Kultur jenseits von kommmerziellen Quoten zu fördern, wird doch durch die Gebührenfinanzierung erst ermöglicht und sollte deshalb unbedingt weiter im Fernsehprogramm deutlich sichtbar sein.
Axel Lundwall Ich bin ERSCHÜTTERT über die Nachricht, dass arte und 3-Sat fusionieren sollen, und bitte sie, diese Entscheidung zu vertagen, und eine einfach und leicht zu findende online-Umfrage starten.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Lundwall
Axel Meimeth An die Rundfunkkommission,



ich bin entsetzt über Ihren Vorschlag !!!

Sie wollen allen Ernstes kulturelle und internationale Inhalte halbieren und Bildungsinhalte, Dokumentationen und Informationen auf ein Viertel zusammen streichen?

In Zeiten, in denen diese Art von Inhalten eine so elementare und verlässliche Quelle darstellen. Ein Bollwerk gegen die Flut von Des- und Falschinformationen. Sollen dann die oberflächlichen und seichten Inhalte der übrigen Sender des öffentlich rechtlichen Fernsehens etwa der Bildungs- und Informationsauftrag sein für den ich Gebühren zahle?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie ähnliche Pläne haben wie sie seit Jahren in unseren Nachbarländern, z.B. Polen, Ungarn und neuerdings in Italien zu beobachten sind.

Auch hier gilt, wehret den Anfängen bzw. dem Fortschreiten der Volksverdummung !!!
Axel Neubert Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin mit 36 vielleicht noch im jüngeren Segment der Zuschauer/-Hörer der Öffentlichen anzusiedeln. Ich schaue zwar kein lineares Fernsehen, nutze aber die Mediatheken und onlineangebote. Daher finde ich Einschränkungen wie jetzt in Paragraf 30 Abschnitt 7 vorgesehen sind, sehr kritisch. Hier wird Angebot, welches sich nicht an lineare Nutzer richtet, aktiv beschnitten. Jedoch bezahlen diese Nutzer (zumeist junge Menschen) ebenfalls den gleichen Beitrag. Daher sollte sich das Angebot auch diesem Nutzungsverhalten anpassen und nicht einschränken. Wenn etwas passiert in der Welt, möchte ich das lesen, sobald ein Journalist es fertig geschrieben hat und nicht erst nachdem es z.B in den Tagesthemen vermeldet wurde. Diese Missachtung der Bedürfnisse von gerade jüngeren Menschen mag zum durchschnittlichen Nutzer oder Politiker passen, die sich das ausgedacht haben. Die Lebenswirklichkeit trifft es aber nicht.

Zudem sollte alles, was einmal vom Öffentlich Rechtlichen produziert wurde, auch immer verfügbar bleiben. Da ich immer zahlen muss, warum sollte Inhalt dann verschwinden? Bei Netflix habe ich auch auf alles Zugriff (solange ich zahle). Daher ist es doch seltsam, wenn der Tatort nach gewisser Zeit verschwindet, obwohl ich weiter zahle (bzw. zahlen muss).



Ich wünsche mir, dass Sie die online Angebote noch einmal überdenken und dann nutzerfreundlich ausweiten. Auch ältere Menschen werden mehr und mehr online affin und werden sich solche Angebote in Zukunft mehr wünschen. Daher ist eine Stärkung von online dringend geboten - zur Not auch zu Lasten des linearen Programms. (Und jetzt bitte keine Begründung „aber es heißt Rundfunk“. Dann benennen Sie es doch um in „öffentlich rechtliche Medien“.



Mit freundlichen Grüßen

Axel Neubert
Axel Reif Die erwogene Neuregelung zielt darauf ab, den spezifischen Auftrag des ÖRR zu sabotieren, um wirtschaftliche Interessen kommerzieller Anbieter von Inhalten zu stärken.

Der ÖRR wird aber tatsächlich von den (zumindest inländischen) Nutzern finanziert und ist mitnichten ein Konkurrenzangebot zu Dumpingpreisen. Es ist unverständlich, warum politische Kräfte in D dieses Unternehmen betreiben, bzw. sich zum willigen Werkzeug machen. Diese Neuregelung lehne ich ab.

AR
Axel Rustemeier 3SAT ist Kulturfernsehen, leistet einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag und drückt Teilhabe für den Kunstbetrieb aus. Die Zusammenlegung mit ARTE ist Mumpitz, denn ARTE ist Kunstfernsehen - die Gemeinsamkeiten halten sich in Grenzen. Doch haben beide ihre Existenzberechtigung, jeder Sender auf seine Weise. Wo soll Kultur im TV denn noch stattfinden? Haben wir nicht bereits genügend Spartenkanäle abgeschafft? Zurück bleibt medialer Einheitsbrei statt Vielfalt in der Unterhaltung.
Axel Schiermeyer 3sat und arte zusammenlegen - super Idee! Bildungsangebote eindampfen - super Idee. Wenn die Rechten erst mal an der Regierung sind, braucht man sowieso nicht mehr so viel wissen......... zu wissen :-)
Axel Schumacher Die geplante Zusammenlegung von 3Sat und Arte ist ein Anschlag auf die kulturelle Vielfalt des Programmangebotes.

Zudem ist Arte ein französisch-deutsches Projekt (Staatsvertrag). 3Sat ist ein Angebot der deutschsprachigen Länder Deutschland (ZDF), Österreich (ORF) und Schweiz (SRG). Wie soll das jemals zusammen passen?

Sparen ließe sich am effektivsten bei debilen Spielshows und dümmlichen Herz-Schmerz Angeboten von ARD und ZDF. Diese Angebote gehören zu den einschlägigen privaten Sendern.

Wegfallen würden das Angebot somit nicht, sondern dahin ausgelagert, wo sie hingehören. Das würde finanzielle Spielräume bei den öffentlich-rechtlichen Angeboten schaffen.
Axel Seifert 3sat ist wichtig, um Kultur und Wissenschaft in den Medien einen Platz zu geben. Wie kann man auf die Idee kommen, gerade in diesen Zeiten, die bereits jetzt von Fake News und Verschwörungstheorien geprägt sind, hier zu sparen? Eine Zusammenlegung mit ARTE würde unweigerlich zum Verlust von Inhalten und Formaten führen. Kann sich der deutschsprachige Raum keinen eigenen Sender für Kultur+Wissenschaft leisten? Meiner Meinung nach, muss es möglich sein 3sat zu erhalten!
Axel Seng Ich halte die geplante Streichung, die vom Rundfunkrat beschlossen werden, soll für einen nicht tragbaren kulturellen und informellen Kahlschlag. Zusammen mit den geplanten Kürzungen der Bundesregierung im Kultursektor bedeutet dies eine schleichende Austrocknung der Demokratie. Die Politiker der AFD dürften jubeln. Die aus meiner Sicht einschneidendsten Veränderungen sind die Streichung vieler Hörfunkprogramme und die Eingliederung des 3sat-Angebots in arte.

Beide TV-Sender basieren bekanntlich auf übernationalen Kooperationen, arte zwischen Deutschland und Frankreich und 3sat zwischen den drei deutschsprachigen Ländern Österreich, Schweiz und Deutschland.

Aber zu viel Kultur und Bildung ist dem Zeitgeist wohl nicht zuzumuten und anscheinend sind wir ja sowieso wieder mit Volldampf im Rückwärtsgang zu den Nationalstaaten. Wenn das das Ziel unserer Politik ist, kann ich auch nach Ungarn, Polen, oder in die Slowakei ziehen. Da gibt es auch nur noch politisch gewünschten Einheitsbrei
Axel Thomas https://www.change.org/p/3satBleibt



#3satBLEIBT!
Axel von Blomberg Ich schätze 3sat und wünsche dass es erhalten bleibt. Um im Bilde zu sein, schalte ich mist 18.30. nano ein und sehe dann die ZDF Nachrichten und meist noch Kulturzeit im Anschluss.



Die Seniorenwerbung für saturierte Vorstadtsenioren im ZDF nervt mich total. Ich bin zwar mit 69 selber Senior, aber ich wohne ganz normal wie man in Berlin wohnt, 88 Stufen im Berliner Altbau. Und wie das im Altbau so ist, steht hier eine Badewanne, also wenn ich vernünftig duschen will, mach ich das im Fitnessstudio.



Eine Bitte hab ich aber doch: Noch mehr Mut machen! Wenn die Politik sagt der Wald emmitiert mehr Co2 als er bindet. Dann wüschte ich mit dass Sie sachlich das Wort VORÜBERGEHEND einfügen. Und villeicht noch dazu sagen, dass wir in vielen Bereichen (wie B-BB) auf gutem Wege sind, die Vielfalt im Wald wiederzuschaffen.



Ich biete übrigens Radtouren in Berlin ausgearbeitet, in den letzten Jahren ganz spezielle:

https://industriekultur.berlin/erleben/fahrradrouten/
Axel Weiß Mit der Reform des Medienstaatsvertrages dürfte es zu erheblichen Einbußen hinsichtlich der Qualität von Fernsehsendungen kommen. Ich war immer sehr dankbar, dass wir in Deutschland eine große Varianz an Angeboten öffentlicher Sender haben und bin auch nach wie vor bereit diese durch meine Beiträge zu sichern. Ein Blick in andere Länder, die fast nur von Privatsendern dominiert werden, zeigt, mit welchen Qualitätseinbußen ein eingeschränktes öffentliches Angebot verbunden ist. Ganz negativ sehe ich das Aufgehen von 3Sat in Arte, denn bereits heute wird Arte (ein Sender den ich grds. sehr schätze) von Seiten Frankreichs inhaltlich dominiert - das bisher auf den deutschen Sprachraum und den Sehgewohnheiten dieser Zuschauer fokussierte Programm von 3Sat würde bei Arte „untergehen“.
Axel Westrich Ich bin begeisterter 3Sat und arte-Zuschauer und kann nicht verstehen, dass beide so unterschiedliche Formate (die ja schließlich zum allergrößten Teil den Bildungsauftrag konsequent umsetzen) nun wegen Spargründen zusammengelegt werden sollen. Ich bitte darum, diese Entscheidung sorgsam zu überdenken und Abstand davon zu nehmen. Die Qualität der Öffentlich-Rechtlichen wird dadurch erodieren und gerade in diesen heutigen Zeiten ist jede Stimme der Vernunft elementar.
Axel Wulsch Wenn die Änderungen in § 30 Abs. VII so festgelegt werden, bleibt für einen Kampf gegen Fake-News, Propaganda und sonstige Flaschbehauptungen nurmehr die flüchtige Ton- und Bilddarstellung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk übrig. (Gerade junge) Menschen, die sich ein ausgewogenes Bild unsere sozialen Umwelt machen wollen und sollen sind dann auf kostenpflichtige Texte kommerzieller Verlage angewiesen. Das kann nicht im Sinne des öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrags sein.
Axthelm An 3Sat darf in diesem Zusammenhang nicht gespart werden, da es keine Alternative gibt. Eine Zusammenlegung mit arte ist keine Möglichkeit. Die Möglichkeit des Wissenschafts journalismusbesteht nur mit 3Sat, arte ist dafür zu fernliegend. Bitte dies beachten
Azadeh Kopp-Moini Der Auftrag objektiv und transparent die Berichterstattung zu gestalten muss ernsthaft umgesetzt werden. Viele der Formate, die journalistisch als objektiv betrachtet ausgestrahlt werden, kommen dem Anspruch nicht nach. Objektivität bedeutet alle Meinungen der Gesellschaft zuzulassen und abzubilden. Die Berichterstattung von ARD und ZDF wird diesem Anspruch nicht gerecht.

Vorschlag: lassen Sie eine breite Bandbreite aus der Zivilgesellschaft zu Wort kommen in Ihren Sendungen. Ihre Formate sind USA nachahmend und geringschätzend der Bevölkerung ggü, die Sie mitfinanziert.
B. Bark Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade in Zeiten wie diesen, in Zeiten von „sozial“ Media, in Zeiten der viralen Verbreitung von Face‘s und Hetze, ist es doch um so wichtiger, auf wissenschaftlich fundierte und politisch unabhängige Informationen zugreifen zu können. Ihr öffentlich rechtlicher Bildungsauftrag ist gerade in diesen Zeiten ungeheuer wichtig. Sender wie z.B. 3sat, Phönix, ARD alpha streichen zu wollen halten ich für den größten Fehler, den unsere Gesellschaft machen, den unsere Gesellschaft nicht verkraften kann.

Ich persönlich schaue ausschließlich öffentlich rechtliches Fernsehen. Die Wissenssender, die wissenschaftlichen Dokumentationen über die aktuell wichtigen Themen, aus Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Kultur, Geschichte sind doch für unsere Gesellschaft unglaublich wichtig, ein Gegenpart zu dem online verfügbaren „Nachrichten“ Fast Food. Ich finde es wirklich unfassbar, dass überhaupt darüber nachgedacht wird, gerade die Bildungs, - Wissens, - Wissenschafts und Kulturangebote im öffentlich rechtlichen zu reduzieren.

Ich hoffe inständig, dass es nicht soweit kommt.

Mit ganz herzlichen Grüßen

B. Dorothea Bark
B. Berker Gerade die Onlinenachrichten sind für mich ein Magnet (ich schaue mehrmals täglich auf meine Hessenschau App). Hier erhalte ich mehr Nachrichten und Informationen zu bestimmten Themen, als es die reinen Nachrichten im Radio oder TV. Des weiteren kommen die Nachrichten wesentlich schneller an. Es wäre mehr als Schade, wenn nur noch die Nachrichten nachträglich zu den Ausstrahlungen im Radio oder TV zu lesen wären, da hier einiges an Informationen verloren gehen. Ich denke gerade die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten sollten umfangreich und neutral informieren. Dies wäre mit der Kürzung aus meiner Sicht nicht mehr gewährleistet und würde viele Leser zu andern privaten Anbietern treiben.
B. Graul Die Öffentlich Rechtlichen umwandeln in ein Pay TV-Format.

Wer es sehen will, zahlt dort dann dafür.

"GEZ-Gebühren" abschaffen, da diese "Medien" eklatant gegen den MStV verstoßen.



Es wird mit der Politik oder ehemalig Tätigen aus diesen Bereichen gearbeitet. Meinungsfreiheit wird vorgegaukelt, ist jedoch immer O-Ton der jeweiligen Regierung.



Die ÖR haben sich zu Lakaien der Politik entwickelt, ohne den Mut die eigene Meinung bzw. die Meinung der Bevölkerung zu vertreten.

Es werden Personen (z. B. als Augenzeuge) vor die Kamera geholt, die in irgendeiner Weise mit der Politik verbandelt sind. Es werden Halbwahrheiten erzählt, Tatsachen geleugnet oder verdreht, weil sie nicht in das Bild der politischen Meinung passen.



Tatsachen, die lange auffindbar waren (z. B. Berichte Donbass 2014), werden nach Staatsräson gelöscht.

Journalisten durften früher auch abweichende Meinungen haben, jetzt dürfen sie den Einheitsbrei der angeblichen Demokraten weitergeben.



Schauen Sie sich um! G. Orwell würde sich die Augen reiben, ob der Aktualität seines "1984". Es ist sogar noch schlimmer als sein Buch.
B. K. es ist Zeit, die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zahlenmäßig zu reduzieren (kleinere zusammenlegen, um u.a. die Ausgaben für die Vorstände zu minimieren). Ebenso können wohl die meisten Mediennutzer mit weniger Spartenkanälen auskommen.

Jedoch sollte umbedingt die presseähnlichen Formate erhalten bleiben, nicht erst Veröffentlichung nach einer Ausstrahltung.

Hierdurch bleibt der Anspruch auf Aktualität und vielleicht auch der etwas objektiveren Berichterstattung (?) erhalten.



MfG

B.K.
B. Malkowski 1) Der Reformvorschlag fokussiert sich relativ stark auf Aspekte der Programmproduktion und vernachlässigt bestimmte Charakteristika der Verbreitungswege. Bei deren Berücksichtigung könnte man – speziell im digitalen Hörfunkbereich – bei reduzierten Kosten für Hörer sogar ein besseres Programmangebot realisieren.



Im Fernsehbereich (DVB-T2) ist es bereits heute üblich, dass in den in der Regel 2 ARD-Multiplexen in Abhängigkeit von der Empfangsregion (zumeist Bundesland) unterschiedlich zusammengestellte Programmbouquets ausgestrahlt werden. (Der ZDF-Multiplex ist deutschlandweit einheitlich.) Die Kosten der Ausstrahlung richten sich primär nach der Zahl der Multiplexe, nicht nach der Zahl der ausgestrahlten Programme. Die Programme, die in den ARD-Multiplexen einer Region zu empfangen sind, werden von unterschiedlichen Landesrundfunkanstalten produziert.



Ein ähnliches Vorgehen kann und sollte auch bundesweit im DAB+-Bereich angewandt werden (vgl. den Kanal 7D in Berlin – speziell in seiner alten Form). Hierdurch wäre es möglich, hochprofilierte Radioprogramme zu erstellen und einem großen Hörerkreis – auch außerhalb der Senderegion der jeweiligen Landesrundfunkanstalt – zugänglich zu machen. Dadurch könnten bei gleichbleibenden Kosten Vielfalt und Qualität der in einer Region empfangbaren ARD-Hörfunkprogramme deutlich gesteigert werden, womit sich die ARD-Hörfunkprogramme noch stärker von der relativ geringen inhaltlichen Bandbreite der privaten Konkurrenz abheben könnten.



2) Wesentliche Elemente des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland sind Bildung und aktuelle Information. Gerade in einer Wissensgesellschaft sollte dieser Bereich nicht zu stark beschnitten werden. Daher sehe ich die geplante Reduktion der Programme in diesem Sektor (Phoenix, ARD alpha, ZDF info, tagesschau24) sehr kritisch. Ich würde hier nicht weniger als 3 Programme mit einem stark profilierten Format vorsehen:

1) Aktualitätenprogramm: Nachrichten, aktuelle Übertragungen (Bundestag etc.)

2) Dokumentationen, polit. Diskussionen etc.

3) Bildungsprogramm im engeren Sinne

Auch wenn es im Bereich der nichtlinearen Medien sehr gute Bildungsangebote gibt, sollte berücksichtigt werden, dass man bei nichtlinearen Medien diese Angebote in der Regel gezielt anwählen muss, während beim linearen Fernsehen eine größere Wahrscheinlichkeit besteht, dass man beim Zappen „zufällig“ interessante Inhalte findet.
B. Wagner 3SAT und Arte sind für mich der Grund, den Fernseher einzuschalten!



Sollten diese beiden Sender verschmolzen werden, werden qualitative Vielfalt inakzeptabel reduziert.



Wie in diversen Artikeln der FAZ und besonders treffend von Jürgen Kaube Anfang Oktober dargestellt sind das intellektuelle Niveau des Programms von ARD und ZDF (auch wenn ich zu den Fans des Biathlonsports zähle) mit Bergdoktor, Traumschiff, Rosenheim Cops etc,, ich ergänze noch importierte, unterdurchschnittliche Sonntag-Abend Krimis aus dem vorangegangenen Jahrhunderts während ein interessantes Kulturprogramm um Mitternacht ausgestrahlt wird, fragwürdig.



Ich hätte nichts gegen eine Erhöhung des Beitrags einzuwenden. Wenn ich jedoch lese, dass ein Champions Leage Finale dem Budget von 3SAT entspricht, dann sollte dieses Finalspiel bitte den privaten Sendern überlassen werden, zahlungskräftige Werbepartner sollte es zur genüge geben und den TV Empfängern sollte zumindest ein anspruchsvolleres Programm angeboten werden, als es ARD und ZDF bedienen.
Babette Stiedl Ich finde es sehr schade wenn der Fernsehsender 3 Sat eingestellt werden soll. Dieser Sender ist einer derjenigen die ich am meisten ansehe.

Mit dieser Nachricht möchte ich meinen Protest ausdrücken.
Baier Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erstaunen und Schrecken habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie als Teil Ihrer Rundfunkreform vorschlagen, den Sender 3Sat aus dem Programm zu kürzen. Ich schreibe Ihnen, um mein Missfallen und meine Enttäuschung darüber zum Ausdruck zu bringen und Sie zu bitten, Ihre Pläne hierzu nochmal zu überdenken.



Obwohl beide ihren Fokus auf Kultur setzen, decken die Sender Arte und 3Sat nicht dieselben Schwerpunkte ab. Beide erfüllen auf ihre Weise den Bildungsauftrag, dem der ÖRR nachkommen möchte, und haben so eine Daseinsberechtigung.



3Sat kommt beispielsweise eine tragende Rolle im Bereich der deutschen Filmkunst (Kurz- und Dokumentarfilme) zu. Überdies ermöglicht es Menschen unabhängig von Status und Einkommen Zugang zu Kultur in Form von z.B. Theaterübertragungen.



Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum ausgerechnet an dieser Stelle - Bildung, Kultur und Gleichheit - gespart werden soll, gerade in einer Zeit der steigenden finanziellen Ungleichheit, schlechteren Bildungschancen durch Lehrermangel sowie verstärkte Desinformation durch Social Media, unter Inkaufnahme negativer Konsequenzen für die deutsche Kulturszene, während Geld für quotenstärkere Unterhaltung ausgegeben werden soll. So gern Menschen den x-ten, 0815 Krimi gucken, so dachte ich doch bisher, dass Quoten nicht allein ausschlaggebend für die Ausrichtung des Programms des ÖRR wären. Es scheint als läge ich falsch. Es ist traurig, zu sehen wie Sie sich offenbar immer weiter von Ihrem Auftrag entfernen.



Ich schreibe das im Übrigen nicht als Kulturschaffende oder Teil des Bildungsbürgertums sondern als Sozialhilfeempfängerin, die sich Theater- und Konzertbesuche nicht regelmäßig leisten und auch aufgrund chronischer Krankheit/ Behinderung davon abgesehen kaum besuchen kann. Entscheidungen wie Ihre betreffen mich also direkt in meiner Fähigkeit, Kultur zu erleben.



Ich hoffe, Sie nehmen meine Rückmeldung in Ihre Überlegungen auf.



Mit freundlichen Grüßen,

Katharina Baier
Bales-Pfrang, Karin Hallo zusammen,



das Vollprogramm „3sat“ mit kulturellem Schwerpunkt unter Beteiligung öffentlich-rechtlicher europäischer Veranstalter

( derzeit Mitwirkung Europa)

und das Vollprogramm „arte – Der Europäische Kulturkanal“ unter Beteiligung öffentlich-rechtlicher

europäischer Veranstalter (derzeit nur D und F)

MÜSSEN BEIDE UNBEDINGT ERHALTEN BLEIBEN!

Wir dürfen nicht von den Kultursendungen des Auslandes, und womöglicher Pateienausgrenzungen abhängig werden.

Ich schaue beide Sender sehr gerne, halte sie für sehr wichtig,

und sie könnten unterschiedlicher kaum sein.

Mfg

Karin Bales-Pfrang
Bannier Phonix sowie 3Sat sind das Beste was an politischer und kultureller Information im ÖR geboten wird.

.

Zwei Programme die für sich eine einzigartige Stellung einnehmen und deren überzeugender Charakter durch ein Verschmelzung verloren ginge.

.

Einem derzeitigen rechten Narrativ darf in Zeiten wie diesen auf keinen Fall nachgegeben werden.

.

Als regelmässiger Zuschauer von Phönix/3Sat plädiere ich deshalb für den Erhalt beider Sender und so der Strärkung de ÖR/Medien.

.

freundliche Grüße, J.Bannier, Goslar
Barbara Blanchebarbe Schade, dass man mit der Zusammenlegung von arte und 3sat in einem Streich zwei Sender kaputt sparen will.

Mag sein, arte und 3sat widmen sich beide stärker der Kultur als die Giganten ARD und ZDF, denoch passen die Programme nicht in einen Topf. Das Profil beider würde auf der Strecke bleiben, ich sehe nur geringe Schnittmengen.

Aber vielleicht wollen die Muttersender, dass man beide nicht mehr individuell erkennen oder unterscheiden kann, ein wenig interessanter Mischmasch würde bleiben. Damit hätte man in einigen Jahren ein Argument für die endgültige Abwicklung. Die Meinungs- und Programmvielfalt ist offenbar nicht mehr gewünscht. Dann bestimmt Bares das Fernsehen und nicht mehr Rares.
Barbara Böspflug Reformen sind immer willkommen, allerdings sollten sie im Sinne der Nutzer sein. Mein Appell:

NEIN zu diesen unsäglichen Krimi- und anderen gewaltverherrlichenden Sendungen im TV

JA zu Bildungs-/Kultur-/anspruchsvollen Beiträgen in den sogen.Nebensendern, die ein angenehmes und bereicherndes Programm mit Wissenserweiterung bieten.

Das gilt auch für den Rundfunk:

NEIN zu den schlichten Dudelsendern

JA zu niveauvollen Radiosendern, die einen ausgewogenen Hörgenuss darstellen, sowohl musikalisch als auch informativ!
Barbara Eberle-Heilemann 3sat muss bleiben! Differenziert, bestens recherchiert und fundiert und zeitnah gerade in unserer Zeit von „Fake News“ ist diese Form des Journalismus für mich überlebensnotwendig. Er erleichtert meinen Alltag und bereichert ihn und ich werde immer gebildeter auch und gerade als Rentnerin. Sowohl im emotionalen, mentalen und gesundheitlichen Bereich!
Barbara Femers Sehr geehrte Rundfunkkommission,



als Gebührenzahlerin bin ich ENTSCHIEDEN dagegen, 3sat mit arte wie geplant zusammen zu führen.

Beide Sender haben ein unterschiedliches, wichtiges kulturelles Programm und angesichts der inzwischen quälend seichten Angebote im Hauptprogramm von ARD und ZDF, dieser unsäglichen Tatorts, (obendrein all der Konserven, sobald irgendwo die Ferien losgehen) und Länder-Krimis, die wie 'Wunderschön' fast wie Reisemagazine für Senioren daherkommen, brauchen wir dringend beide Kulturlanäle: 3sat UND arte!

Auch der NDR bietet handwerklich gute und kreative Arbeit, die man nicht einschränken darf.





Barbara Femers
Barbara Gipser ich bin gegen den geplanten Reformstaatsvertrag. Alle Nachrichtensendungen müssen bleiben.

Phoenix, Tagesschau 24, Kika, 3-sat, Arte und Rundfunkprogramm Deutschlandradio sind für mich die wichtigsten und am meisten genutzten Programme und sollten in der jetzigen Form beibehalten werden.

Phoenix der Tag und Phönix Runde informieren ausführlicher und mit Hintergrundinformationen, die die Nachrichten nur kurz bringen. Wo kann man sonst Bundestagsdebatten oder Debatten der Europaabgeordneten sehen?

3-sat und Arte sind grundverschiedene Sender. Wo kann man sonst wirklich guten Wissenschaftsjournalismus sehen, gute Dokumentationen, Nachrichten und Wahlen aus Österreich, der Schweiz und Frankreich. Ferner sendet Arte einmal pro Woche Highlights und sehr gute Krimis im Gegensatz zu den immer gleichen in ARD und ZDF.

ZDF info, ARD one und ZDF neo können wegfallen, außer Kika ist mir kein Kinder- oder Jugendprogramm bekannt. Planet Wissen wurde zu meinem Bedauern auch eingestellt.

Als Bildungsauftrag verstehe ich, dass auch meine Generation über 60 ein anspruchsvolles Programm sehen kann und nicht dem Mainstream hinterherläuft. Eine Gebührenerhöhung ist erforderlich.
Barbara Grokenberger Die Vorschläge zur Zusammenlegung von Programmen bedeutet eine Reduzierung der Vielfalt im Fernsehprogramm. Ihre Auslagerung ins Internet hat zwar zukunftsweisende Qualität, bedenkt aber nicht, dass zahlreiche TV-Zuschauer nach wie vor linear fernsehen. Die Maßnahme wird außerdem vor

allem Stellen im Kulturbereich reduzieren und Arbeitslose erzeugen. Eine Einsparung zu Lasten der Gebühren zahlenden Bürger.

Es sei angemerkt, dass eine Frist zur Stellungnahme von gerade vierzehn Tagen eine Frechheit gegenüber den Bürgern darstellt, noch dazu, wenn der Hinweis zur Stellungnahme so versteckt wird, dass er nur nach intensivster Suche gefunden wird.

So wird Demokratie nicht gestärkt! Die "Unzufriedenen" im Land sollten keinen Sieg davon tragen, indem genau im kulturellen Bereich wieder einmal gespart wird.
Barbara Henning ARTE und 3SAT sollen uneingeschränkt witer erhalten bleiben.



Die Sendung KULTURZEIT finde ich außerordentlich gut und wichtig, gerade an diesem Sendeplatz am frühen Abend.

Bitte bitte nicht einschränken oder gar streichen!
Barbara Heusinger Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich Sie die Sender arte und 3sat getrennt zu belassen. Beide erfüllen eine wichtige Rolle, kulturelle und wirtschaftliche Inhalte zu vermitteln. Im Zeitalter von Fake News sind sie unverzichtbar.

Ich bin nicht gegen Krimis und Quizsendungen, aber deren Mengen halte ich für fatal.

Hochachtungsvoll

Barbara Heusinger
Barbara Heyer-Bolle u. Dr. Ernst Birger Bolle Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie eindringlich,

bei der geplanten Reform das vollständige,eigenständige Angebot von 3sat zu erhalten. Das kulturelle und wissenschaftliche Angebot von 3sat gehört zu unseren bevorzugten Fernsehsendungen. Einschränkungen dieses Angebotes wären eine erhebliche Einschränkung des Kultur-,Bildungs - und Unterhaltungsangebotes der

öffentlich-rechtlichen Sender.

Wir bedauern,dass die Reformvorschläge in unserer Tageszeitung Allgäuer Anzeigenblatt nicht vorgestellt wurden und die Frist von 14 Tagen für Kommentare viel zu kurz ist.

MfG B. Heyer- Bolle und Dr. E.B. Bolle
Barbara Janzen 3sat wäre ein extremer Verlust. Nicht nur kulturell sondern auch bildungsmäßig. Denn soweit ich weiß hat der ÖRR noch einen Bildungsauftrag. Aber wenn man sich auf zu viele andere Sachen konzentriert bleibt so etwas auch gerne mal auf der Strecke. Aber wie heißt es so schön: "Es ist durchaus sinnvoll, einen der beiden brillanten linearen Sender einzustellen, die es noch gibt. Wer braucht Bildung, Kultur, Wissenschaft, gute Filme, wenn Sport und Liebesschnulzen geeigneter sind, um Menschen zu verblöden." EU-Abgeordnete Sibylle Berg. Ein Intendant, muss nicht auch noch mehr verdienen als der Bundeskanzler und wenn man dann sein Büro noch kostenintensiv ausstattet und Vetternwirtschaft betreibt, und dadurch noch mehr tolle Sendungen eingestellt werden. Dann frage ich mich ob man da noch in den Spiegel schauen kann. Und vll. sollte man auch bei manchen Sendungen den Promis & Moderatoren und Moderatorinnen auch nicht mehr soviel Gage zahlen, bzw. da auch mal etwas einsparen. Oder Spende ist ja immer schön, aber immer so eine hohe Summe muss bestimmt auch nicht sein. Denn es heißt ja immer so schön, Bildungsauftrag. Aber wenn man dann soviel einstellt, die dies erfüllen und dann etwas anderes neues machen, frage ich mich was den Entscheidern da in den Köpfen herumgeht.
Barbara Jaritz Wir möchten weiter das Programm bei 3sat uneingeschränkt sehen! Nano, Kulturzeit und die Literatursendungen u.a sind doch ein Highlight! Dafür sollten Sie viele der zahllosen doppelten Sender einsparen! Kultur sollte in diesen Zeiten unantastbar sein!

Barbara und Gerd Jaritz
Barbara Jung Das Angebot "quantitativ begrenzen", das ist ein Euphemismus dafür, dass es nur noch die Hälfte Sendezeit für anspruchsvolles Fernsehen auf 3sat und arte geben soll. Ich hoffe, das letzte Wort dazu ist noch nicht gesprochen...
Barbara Kempnich Sehr geehrte Damen und Herren,

Bitte erhalten Sie die Sender 3-sat und arte.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Kempnich
Barbara Kern ÖFFENTLICHER RUNDFUNK



GUTEN TAG,

bitte setzen Sie sich für die BILDUNG UND DEMOKRATIE ein:



Gerade 3sat, phoenix und arte gehören dazu.



Und gerade ältere BundesbürgerInnen sind an diesen Kanälen sehr interessiert und fungieren auch als

"Mulitplikatoren" für Jüngere.
barbara kessler Es wäre absolut schlecht diese Sender : Arte und 3sat zusammenzulegen . Sie stehen beide für sich und sind meine favorisierten Tv Sender !! es wäre ein absolutes Trauerspiel ! B. kessler
Barbara Kittel Sehr geehrte Damen und Herren,



fast täglich sehen meine Familie und ich die Sendungen "nano" und "Kulturzeit" auf 3sat. Nirgendwo sonst in der deutschen Senderlandschaft finde ich vergleichbare Beiträge zu den aktuellen Themen, die in diesen Sendungen behandelt werden! Auch die Dokumentationen und Filmbeiträge an anderen Stellen des Programms möchte ich nicht mehr missen. Als Deutschlehrerin kann ich viele Sendungen auch gut im Unterricht einsetzen, da der Schwerpunkt des Programms auf kulturellen Themen aus dem deutschen Sprachraum liegt. Diese Themen werden von anderen öffentlich-rechtlichen Sendern kaum abgedeckt.



Eine Zusammenlegung von 3sat und Arte erscheint mir nicht zweckmäßig, da Arte eine internationalere Ausrichtung hat, die ebenfalls sehr wichtig ist. Im Falle einer Zusammenlegung müssten aber beide Sender Abstriche in ihrem Programm machen, denn pro Tag stehen nun einmal nur 24 Stunden Sendezeit zur Verfügung, die dann auf zwei verschiedene Schwerpunkte aufgeteilt werden müssten. Am Ende wäre niemand zufrieden und der Aufwand, den sowohl 3sat als auch Arte über Jahrzehnte in den Aufbau eines guten Programms investiert haben, wäre vergeudet!



Wie eng Kulturthemen und politische Themen zusammenhängen, wird in der Sendung "Kulturzeit" sehr oft deutlich. In klassischen Nachrichtensendungen ist jedoch nicht genug Zeit, um auf die kulturellen Auswirkungen politischer Ereignisse (z.B. Zensur, politische Verfolgung von Kunstschaffenden oder "kreative" Formen der Meinungsäußerung oder des Protests) einzugehen, obwohl sie sich auf den Alltag der Betroffenen und in Zeiten der Globalisierung auch auf unseren Alltag auswirken.



Ich plädiere daher dringend für die Beibehaltung von 3sat und Arte als zwei unabhängige Sender mit den etablierten unterschiedlichen Programmschwerpunkten! Qualitätsjournalismus ist auch im Kulturbereich extrem wichtig!



Mit freundlichen Grüßen

Barbara Kittel
Barbara Klee-Kunisch Ich wünsche mir, dass der Sender 3Sat erhalten bleibt. In der Fernsehlandschaft gibt es mehr mehr Mainstream Beiträge. Wir sind leidenschaftliche 3Sat Seher, Kabarett, tolle Musikauftritte, gute Dokus und Filme. Es wäre ein Fehler einen Sender mit Tiefgang einzustellen, was bleibt da noch für den Zuschauer der genau daran interessiert ist. Mag sein, dass die Einschaltquoten nicht den Erwartungen der Verantwortlichen genügen aber man sollte sich Qualität leisten in Zeiten in denen sich so viel Oberflächlichkeit Raum nimmt....
Barbara Knüchel Es ist wirklich nicht zu glauben, dass nun noch weiter an Kultur im Öffentlich-Rechtlichen gespart werden soll, damit das Beliebige, Anspruchslose (Lanz und Kollegen) weiterhin von unseren Gebühren finanziert werden kann und anregender kritischer Journalismus immer mehr an den Rand gedrängt wird! Unmöglich!

Bitte überlegen Sie das noch einmal gut, viel zu viel interessante und wichtige Kulturformate sind schon "gestorben", bitte erhalten Sie KULTURZEIT, unbedingt!!!!

Nur mit Kultur und Bildung halten wir uns doch schließlich über Wasser und können dem braunen Sumpf etwas entgegensetzen.
Barbara Litzki Warum soll ein Sender wie 3Sat gestrichen werden wenn im Vorhinein klar ist, dass dies vernachlässigbar geringe Auswirkungen auf die finanzielle Verbesserung haben wird.

Auf einen Sender wie Tagesschau24 hingegen könnte man locker verzichten, haben wir doch genügend Möglichkeiten, uns die Grauen auf dieser Welt in anderen Sendern permanent vor Augen führen zu lassen.

Wann wachen die Verantwortlichen endlich auf und begreifen, dass immer am falschen Ende gespart wird, und zwar egal wo in Deutschland.
Barbara Meißner Als ständige Zuschauerin von Wissenschaftssendungen, z.B. Nano, Scobel etc., und anderer Dokumentationen würde mir und meinem Umfeld das Programm von 3Sat im Fall der geplanten Reform sehr fehlen!!!
Barbara Muzzulini In Zeiten geänderten Medienverhaltens, halte ich dem Bildungs- und Informationsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks für besonders wichtig. ZDFinfo und ARD alpha erfüllen diesen Auftrag

ZDFinfo konzentriert sich auf Dokumentationen und Nachrichten, während ARD-alpha Bildungs- und Kulturinhalte anbietet. Eine Zusammenlegung würde sich zwangsweise negativ auf die Sendezeit dieser Bereiche auswirken. Beide Sender sollen dem Fernsehen erhalten bleiben, aber es sollten auch eigene Apps für diese Sender entwickelt werden um deren Inhalte gezielter und benutzerfreundlicher in der Digitalwelt bzw. Internet anzubieten.

Wenn schon sparen notwendig ist, dann bitte bei den Unterhaltungssender, davon gibt es m.E. genügend sowohl im öffentlich rechtlichem Rundfunk als auch bei den privaten Sendern.

Bildungs- und Informationssender sind hingegen Mangelware. Überlassen Sie den öffentlich rechtlichen Bildungs- und Informationsauftrag für die "digital Generation" nicht den freien Kräften des Internet und seiner Algorithmen. !!!
Barbara Naßl Der Plan 3sat und arte in einen Topf zu werfen ist sehr bedenklich. Gerade wenn Gesellschaften nach rechts rücken braucht Kultur besonderen Schutz.



Mfg

Barbara Naßl
Barbara Puscher Sehr geehrte Damen und Herren,



ich nutze täglich und nahezu ausschließlich das Programm des Senders 3Sat und hier insbesondere die naturwissenschaftlichen Sendungen.

Eine Zusammenlegung mit dem Sender Arte oder anderen Sendern und in der Folge eine Reduzierung dieser Sendungen ist ein großer Verlust. Was wäre ein Vorabendprogramm ohne z.B. Nano und andere? Hervorragende Sendungen zu wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen ... unbedingt erhaltenswert.



Mit freundlichen Grüßen



Barbara Puscher
Barbara Schaaf Lieber Beirat des öffentlichen Rundfunks,



hiermit möchte ich meine Bedenken äusern, das eine Zusammenlegung von 3sat und arte überlegt wird.

Der Erhalt von kultureller Vielfalt und der Vermittlung von Wissen halte ich gerade in Zeiten in denen rechte Strömungen auf dem Vormarsch sind und unsere Demokratie gefährden, besonders wichtig.



Eine Zusammenlegung dieser beider Sendungen bedeutet immer ein Verkürzen oder ganzes Streichen von gesellschaftsrelevanten Inhalten und bedroht Arbeitsplätze aus dem Bereich Kultur und Bildung.



Die Bedeutung dieser Bereiche wurde doch gerade in der Corona-Pandemie deutlich und ich wünsche mir deshalb eine ungekürzte Fortsetzung beider Programme und ein Erhalt von geistig anspruchsvollen Inhalten.



Liebe Grüße



Barbara Schaaf
Barbara Strutz Sehr geehrte Damen und Herren, es ist mir ein Anliegen, dass die Sender arte und 3sat in vollem Umfang erhalten bleiben. Diese Sender besuche ich täglich und genieße die Vielfalt, sowie auch die unterschiedlichen Ausrichtungen. Ich bitte daher diese nicht zusammenzulegen. Wir Zuschauer brauchen MEHR und keine Reduzierung in der Vermittlung von Wissen.

Mit freundlichem Gruß

Barbara Strutz
Barbara Thomaß Verteidigen Sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, schwächen Sie ihn nicht!



Barbara Thomaß, Prof. em. am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum



Segmentierung der Zuschauerschaften und Nutzerinnen ist eine Beobachtung, die die Kommunikationswissenschaft seit langem konstatiert. Sie beruht auf der Tatsache, dass moderne Gesellschaften sich ausdifferenzieren und es nicht mehr geschlossene Milieus gibt, die einheitlichen kulturellen Mustern folgen.



Die Konsequenz für alle Medienunternehmen ist gewesen, dass auch sie ihre Angebote ausdifferenziert haben, um den unterschiedlichen Geschmäckern, Interessen, Neigungen ihrer Publika gerecht zu werden. Da ist es nur konsequent gewesen, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihr Angebot ebenfalls zielgerechter auf verschiedene Gruppen von Hörer*innen, Zuschauer*innen und Nutzer*innen zugeschnitten haben. Dazu kamen (kultur-) politische Ansprüche, die die Gründung spezifischer Sender motiviert haben: 3sat um Kultur und Wissenschaft im deutschsprachigen Raum erfahrbar zu machen; Arte, um die deutsch-französischen Beziehungen zu stärken und den Sender zum Kernangebot eines sich europäisch ausweitenden Angebots zu machen; funk sollte dem Generationenabriss entgegenwirken usw.. Die Sender haben mit den Jahren und ihrer Resonanz ihr Angebot weiterentwickelt, die Grundgedanken sind jedoch geblieben und die Motive haben ihre Gültigkeit behalten, bzw. sind noch verstärkt worden.



Die Gründe, die die Überlegungen zur Zusammenlegung von Sendern motivieren, sind sachfremd.



Sie sind entstanden als Reaktion auf eine beispiellose jahrzehntelang anhaltende Stimmungsmache konkurrierender Medienunternehmen, die ihre durch andere Gründe hervorgerufene Schwäche am Markt den Öffentlich-Rechtlichen anlasten. Die derzeitigen „Reform“-Bemühungen stellen ein Zurückweichen maßgeblicher politischer Akteure vor der AfD dar, welche das öffentlich-rechtliche Angebot insgesamt desavouieren und abschaffen will. Diejenigen, die nun vor allem darauf drängen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzuschränken, und dies tun, weil sie ihn vorgeblich stärken wollen, sind nicht dafür bekannt, dass sie die Institution je kraftvoll und unterstützend verteidigt haben. Sie führen Abwehrkämpfe, aber unternehmen keine Anstrengungen, für eine demokratiestabilisierende Institution wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu werben.



Die Gründe, die für eine Beibehaltung des breiten öffentlich-rechtlichen Angebotes sprechen, sind dagegen sachadäquat und vielfältig.



Es lohnt ein internationaler Vergleich: Wenn die öffentlich-rechtlichen Medien als starke Institutionen auftreten, haben sie einen positiven Einfluss auf die Leistung anderer Medien. Starke öffentlich-rechtliche Medien – das zeigen viele Studien – haben starke positive Effekte für die Demokratie. Interpersonales Vertrauen, Zustimmung zu demokratischen Werten, Wissen über politische Zusammenhänge oder Resilienz gegen Falschinformationen sind höher, wo Menschen auf starke öffentlich-rechtliche Medien zugreifen können.



Dort wo starke rechte Kräfte daran arbeiten, illiberale Demokratien zu etablieren, ist der Griff nach den unabhängigen Medien ein wichtiger Teil der gesamten Strategie. Die Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Aushöhlung seiner Unabhängigkeit führen zur Ausdünnung einer Öffentlichkeit der Mitte, die politischen Ränder werden stärker, die Polarisierung nimmt zu und eine illiberale Öffentlichkeit übernimmt die Hegemonie im Diskurs, bis dass Stimmen der Vernunft, des Ausgleichs und des respektvollen Dialoges kaum noch durchdringen.



Davon sind wir in Deutschland weit entfernt. Doch angesichts der Wahlergebnisse zuletzt in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, die der in weiten Teilen rechtsextremen AfD große Erfolge beschert haben, ist es notwendig, solche Entwicklungen bei der Gestaltung unseres Mediensystems aufmerksam auf ihre Lehren hin zu befragen.

Die Stärke der öffentlich-rechtlichen Medien ist ein Bollwerk gegen ein Abdriften der politischen Stimmung nach rechts. Die Stärke wird aber unterminiert, wenn man den öffentlich-rechtlichen Medien ihre Vielfalt nimmt, wenn man an ihrer Unabhängigkeit sägt, indem das bewährte Verfahren zur Festsetzung des Rundfunkbeitrags beschädigt wird, wenn man die Möglichkeiten beschneidet, auf den verschiedensten Kanälen mit aller Vielfalt ein attraktives öffentlich-rechtlich geprägtes Inhalteangebot zu machen.



Aus den genannten Gründen, die hier nur in aller Kürze und kursorisch genannt werden können, ist eine Kürzung und Einschränkung des Angebots der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland aus demokratiesichernder Perspektive kontraproduktiv.



Zur weiteren Argumentation zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk im internationalen Vergleich siehe:

Barbara Thomaß: Zu teuer, zu abhängig, zu irrelevant? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in internationaler Perspektive

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-2023/521976/zu-teuer-zu-abhaengig-zu-irrelevant/
Barbara Truxa Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Schrecken habe ich heute von der geplanten Zusammenlegung der Sender 3SAT und arte gehört.



Die Sender sind - abgesehen davon, dass sie meine Lieblingssender sind - in meinen Augen unverzichtbar in der ansonsten oftmals kläglichen Fernsehlandschaft. Sie erfüllen einen bildungspolitischen Auftrag und suchen mit ihren Beiträgen zu Kultur, Politik und Wissenschaft ihresgleichen. Diese Beiträge zu kürzen wäre meines Erachtens ein großer Fehler.



Wir brauchen mehr Bildung und nicht weniger! Wir brauchen mehr Vielfalt und mehr intelligentes TV Format, nicht weniger!



Bitte überdenken Sie Ihre Überlegungen noch einmal, herzlichen Dank!



Beste Grüße



Barbara Truxa
Barbara und Winfried Junge Wir fordern, das 3sat als eigenständiger Sender erhalten bleibt!
Barbara Völksen Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,

wir sind seit Jahrzehnten treue Zuschauer von ARTE und 3SAT und sind von dem Entwurf zum Reformstaatsvertrag entsetzt. Wir lieben das vielfältige Angebot der öffentlich rechtlichen Sender und schätzen werbefreies Fernsehen. Gerade in Zeiten in denen rechtspopulistische Parteien erstarken und die Hoheit über die Wahrheitsdeutung an sich reißen, müssen Kultur und kulturelle Vielfalt unbedingt gestärkt werden. Doch der Reformstaatsvertrag bewirkt genau das Gegenteil. Kultureller Kahlschlag - aus Kostengründen? DAS BITTE NICHT!!

Warum scheut man sich, den monatlichen Rundfunkbeitrag um lächerliche 58 Ct. zu erhöhen? Wenn damit die kulturelle Vielfalt unserer Senderlandschaft erhalten bleibt, dann zahlen wir auch gerne 2,-€ mehr. Im Vergleich dazu: Der Preis für das Deutschlandticket soll 2025 um sage und schreibe 11,-€ erhöht werden.



Ich nehme an dieser Anhörung teil, auch wenn mir das Prozedere des Beteiligungsverfahrens wie eine Farce erscheint. Für den normalen Bürger ist es eine Zumutung, sich innerhalb von nur 2 (!!) Wochen in den Entwurf zum Reformstaatsvertrag einzuarbeiten, der immerhin über 100 Seiten umfasst. Konstruktive und fundierte Stellungsnahmen - dazu braucht man Zeit. Im Grunde wird die Zivilgesellschaft auf diese Weise ausgeschlossen - das ist zutiefst undemokratisch!



Mit freundlichen Grüßen

Barbara Völksen
Barbara Wachtberger Ich finde Sender wie 3sat, arte, ONE, ZDF neo ,phoenix ,extrem wichtig für Bildung und Information
Barbara Weiß geplante Bereitstellung von Sendungen in der Mediathek nur noch für 14 Tage:



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte darum, diese geplante Bereitstellung von Sendungen für nur 14 Tage unbedingt zu überdenken.



Für Berufstätige ist es nicht möglich, in dieser Frist Sendungen zu sehen, die interessieren und die man verpasst hat.



Die Sendungen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Fernsehens werden von unserer aller Gebührengelder bezahlt, sie gehören daher im Grunde der zahlenden Öffentlichkeit. Daher muss gewährleistet sein, dass sie für lange Zeit kostenlos in den Mediatheken zur Vefügung stehen. Eine Frist von mindestens einem Jahr fände ich angemessen.



Im übrigen widerspricht diese "Aktualitätsklausel" der vom Öffentlich-Rechtlichen propagierten Absicht, man wolle mehr Sendungen vom linearen Fernsehen in die Mediatheken bringen und die Mediatheken stärken.



Mit freundlichen Grüßen,

Barbara Weiß, Schriesheim
Barbara Weiß Sehr geehrte Damen und Herren,



auf keinen Fall dürfen arte und 3sat zusammengelegt werden.



Beide Sender haben ganz unterschiedliche Ausrichtungen, auch kann ich mir nicht vorstellen, wie eine Beteiligung einerseits von Frankreich, andererseits der Schweiz und Österreichs, wiklich unter einen Hut gebracht werden sollen.



3sat hat einen großen Schwerpunkt auf Forschung und Wissenschaft und ein sehr breites Kulturverständnis.



Der Kulturbegriff bei arte ist ein ganz anderer.



Wir als Familie sehen fast nur 3sat: nano, die Sendungen von Gert Scobel, interessante Spielfilme, die Kulturzeit, überhaupt Wissenschaftssendungen aller Art, die wunderbaren Übertragungen des Konzertsommers.



Hart gesprochen, könnten wir sogar noch eher auf arte, als auf 3sat verzichten. Sie zerstören mit 3sat ein unwiederbringliches Kleinod.



Mein Gegenvorschlag wäre: Legen Sie doch bitte ARD und ZDF zusammen. In dem unübersehbaren Einheitsbrei von Quizshows, Krimiserien (am Vorabend noch viel schlechter als im Hauptprogramm), Seifenopern, Schlagersendungen... würde niemand etwas vermissen, wenn es nur noch halb so viel derartige Sendungen gäbe.



Ein anderer Vorschlag von mir wäre: Lassen Sie in dem entstehenden einzigen Sender (ARD und ZDF vereint) sämtliches Programm weg, das vor 18:00 Uhr stattfindet. Damit ließe sich enorm viel Geld sparen, und um keinen der Programmpunkte wäre es wirklich schade.



Sender wie 3sat, phoenix, auch arte, ARDalpha und die weiteren genannten, bei denen nun ausgerechnet gekürzt werden soll, sind für mich eigentlich die einzigen, die überhaupt eine öffentlich-rechtliche Gebührenfinanzierung rechtfertigen.



Mit freundlichen Grüßen,

Barbara Weiß, Schriesheim bei Heidelberg
Barbara Wentzell Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin in großer Sorge, dass durch die geplante Reform, speziell die Zusammenlegung von 3SAT und Arte, wissenschaftliche Sendungen wie beispielsweise Nano verschwinden könnten.

Das wäre gerade in der heutigen Zeit, die durch Desinformation und Verunsicherung gekennzeichnet ist, ein enormer Verlust.



Daher bitte ich Sie, Ihre Maßnahmen noch einmal zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Barbara Wentzell
Bärbel Bojack Ich bin unbedingt dafür, daß 3sat erhalten bleibt!
Bärbel Höckh Eine Zusammenlegung von 3sat und arte bzw. die Abschaffung von 3sat führt meiner Meinung nach zu einer inakzeptablen Einschränkung der Informationsmöglichkeiten außerhalb der Privatsender. Gerade für junge Menschen bietet 3sat vieles, was ARD und ZDF nicht leisten können.

Einen solchen Verlust können wir uns in diesen schwierigen Zeiten wirklich nicht leisten!
Bärbel Krüger Moin Moin aus Buxtehude!

Die Basis der Demokratie ist die Information!

Und genau da wollen Sie die Axt anlegen??

Als ich von der ÖRR-Umgestaltung hörte erzeugte es bei mir blankes Entsetzen.

Finger weg von arte, 3sat, zdfInfo und phoenix!!

Das Wort ‚Spartenprogramme‘ für arte und 3sat an sich ist bereits eine Abstempelung und Verunglimpfung – nach dem Motto ‚die braucht doch keiner‘ … !

Arte und 3sat gehören in den Bereich ‚Bildung, Dokumentation und Information’ und sind selbstverständlich auch etwas für ‚Jüngere‘ und auch Kinder! Ein nötiger Blick über den Tellerrand.

Eine ‚Verschmelzung’ wäre genau das Gegenteil von ‚qualitativ stärken‘ und ‚quantitativ begrenzen‘. Nichts anderes als die Quadratur des Kreises.

Sie wollen (müssen?) doch Geld sparen??

Die Tagesprogramme von ARD und ZDF zwischen 9Uhr und 17Uhr kann man bequem ‚verschmelzen‘. Das würde kaum einer merken ...

Die Kosten für arte und 3sat sind dagegen winzig im Vergleich zu den Aufwendungen für ‚Filme, Serien, Shows usw.‘ des ZDF (siehe ‚Programmprofile und -kosten des ZDF‘).

‚Umfassende Pflicht zur Zusammenarbeit von ARD und ZDF‘??

Sie wissen doch, warum das ZDF von Adenauer gewollt wurde? Um die Meinungs- und Informationshoheit der ARD zu stören. Ursprünglich ja sogar als ‚Staatsfunk‘ angedacht

(siehe wiki zdf). Soll das jetzt vollendet werden?

Und vielleicht ein wenig von arte und 3sat ins kika-Programm.

Was erwarten sie von Kindern, denen nur Comics serviert werden?

Programmliche Federführung? Wie bei Orban, Meloni und Co.?

Fazit: Dieser Reformstaatsvertrag gehört in die Tonne.
Bärbel Lüpkes Es wird immer von einer streibaren Demokratie gesprochen, sie wird von den Politiker/innen betont und gleichzeitig wird die Medienvielfalt enorm beschnitten, vor allem mit der Zusammenlegung von 3Sat und ARTE. Das macht mich fassungslos, diese Methoden werden in diktatorischen Regierungen praktiziert, um unabhängige Journalisten und Künstler schnell mudtod zu machen.Gerade in 3SAT und Arte wird länderübergreifend divers berichtet und debatiert. Mit anderen Worten: Sie wenden srupellos diktatorische Maßnahmen an, um eine demokratische Medienlandschaft zu begrenzen, wobei 3SAT und ARTE eine besonders wichtige Funktion ausübt.

Ich kann nur hoffen, daß Sie das in Ihren Gremien gründlich überdenken



Bärbel Lüpkes
Bärbel Merten An die Rundfunkkommission der Länder

2 Wochen, das ist sehr wenig Zeit, wenn man diese Seite erstmal gefunden hat.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, daß 3sat und arte erhalten bleiben! Beide Sender sind notwendig und wichtig, damit wir Zuschauer informiert werden, was in unseren Nachbarländern Schweiz, Österreich und Frankreich in Politik, Kultur und in der Gesellschaft los ist. Es wäre ein großer Verlust, wenn Nano, Kulturzeit und die vielen interessanten Formate im Brei von Talkshows, Küchen sendungen und Krimis untergingen. Setzen Sie sich dafür ein, daß 3sat und arte erhalten bleiben!

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eine Zuschauerin aus Nordhessen
Bärbel Rathcke Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit protestiere ich entschieden gegen die Zusammenlegung von Arte und 3sat unter der Prämisse, dass im Titel nicht mal von Wissenschaft, sondern nur von Kultur und Internationales die Rede ist, was sich auch auf die Inhalte auswirken wird.



Der Wert der wissenschaftlichen Aufbereitung von aktuellen Themen für die Zuschauer darf auf keinen Fall unterschätzt und beschnitten werden. Gerade Bildung und die seriöse Präsentation solcher Themen, wie sie in nano gezeigt werden, darf auf keinem Fall den privaten Fernsehsendern überlassen werden, die letztlich nur den kommerziellen Nutzen sehen.



Mit meinen Rundfunkbeiträgen habe ich auch das Recht über die Verwendung meines Geldes mit zu entscheiden. Dies fordere ich hiermit ein.



Es grüßt

Bärbel Rathcke
Bärbel Schmidt Es gibt eh schon in vielen Programmen Kooperationen und mehrfache Verwertung. Also eigentlich wird da schon viel eingespart bisher. Insgesamt frage ich mich, ob die Kürzung ausgerechnet bei öffentlich-rechtlichen Medien nicht im Grunde ein Hinterherrennen hinter populistischer Meinungsmache statt inhaltlich begründeter Politik wäre.



Politische Entscheidungen sollten sich wieder viel mehr um Daseinsvorsorge für die Menschen in diesem Land drehen anstatt um Hypes und Populismus. Dazu gehört auch das Eintreten für und Investieren in guten Journalismus.



Mir geht es aber vor allem um die Zusammenlegung von 3sat und arte.



Das halte ich für eine fatale Idee.



Ja, beides sind internationale Kooperationen. Aber schon mal nicht mit den gleichen Partnern. Das würde (da arte als gesetzt gilt) vor allem das Vernachlässigen der Kooperation im deutschsprachigen zentraleuropäischen Raum bedeuten.



Ja, in beiden Programmen sind auch (!) wissenschaftliche Inhalte beheimatet. Davon haben wir aber über alle Medien gesehen nicht gerade zu viele, eher viel zu wenige. Sie haben vor, uns alle einen Teil wissenschaftlicher Inhalte wegzunehmen und das wird fehlen.



In einer Zeit, in der viele Entwicklungen beobachtet, eingeschätzt und erklärt werden sollten, eine schlechte Idee. Gerade hier liegt eine der Hauptaufgaben öffentlich-rechtlicher Medien und von gutem redaktionellem Journalismus.



Das gehört gefördert und nicht gekürzt oder gar abgeschafft.



Solange es noch möglich ist.
Bärbel Schmidt-Jung Im vorgelegten Entwurf des Staatsvertrages geht Vielfalt im Bereich des qualitativ hochwertigen Angebots der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten verloren. Das ist bedauerlich und nicht hinnehmbar.
Bärbel Schobinger Ich bin entsetzt!

Dieses Vorgehen halte ich für undemokratisch und einen Rechtsmissbrauch!

Wenn 3sat als eigenständiger Sender abgeschafft wird, brauche

ich keinen Fernseher mehr. Die übrigen Programme des öffentlich-

rechtlichen Fernsehen sind dermaßen schlecht und tragen zur

Verdummung der Bevölkerung bei.

Aber vielleicht wollen das ja unsere Politiker!!!!!!!!!!!!
Barth Marie-Theres 3-sat als einen von nur 2 Kultursendern zu streichen, halte ich für unangebracht. Das Programm des Senders ist eine einmalige Mischung aus Kultur, Bildung, Wissenschaft, sehr gutem Journalismus und anspruchsvoller Unterhaltung, die keinesfalls in dem anders aufgestellten arte-Programm zu finden ist. 3-sat als Kooperation der 3 deutschsprachigen Länder ist ebenfalls einmalig und nicht durch arte, das vor alllem aus dem französischsprachigen Raum berichtet, zu ersetzen. Auch bietet 3-sat mit seinem eigenen Kabarettfestival und den entsprechenden Sendungen auch die besten Kabarettprogramme der Öffentlich-Rechtlichen. Es sollte keiner der beiden Kultursender gestrichen werden. Statt dessen würde ich vorschlagen, einen der vielen Nachrichtensender zu streichen. Die ständige Wiederholung der aktuellen Nachrichten auf mehreren Kanälen erscheint mir durchaus verzichtbar.

In der Hoffnung, mit dieser Anregung zur Rettung meines absoluten Lieblingsfernsehsenders beitragen zu können





MT Barth
Batur Kemper Sehr geehrte Damen und Herren,



es wurden in diesem Vorschlag größtenteils genau jene Spartenprogramme, welche "Kultur & Internationales", "Information, Bildung & Dokumentation", sowie "Angebote für jüngere Menschen" zur "quantitativen Begrenzung" ausgesucht, deren Inhalte sich bisher durch ihre Qualität & Objektivität hervorgetan haben und es mir erleichtert haben, die Rundfunkgebühren in ihrer jetzigen Form zu akzeptieren; zu nennen sind hier definitiv "Arte", "3sat", "ARD-alpha", "ZDF-info", "tagesschau24", "phoenix", sowie "KiKa".



Es sind gerade die vielfältigen Inhalte dieser aufgezählten Spartenprogramme, welche einen sehr wertvollen Beitrag zur Aufklärung, Bildung und dem Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger beitragen.



Wie sich durch deren Reduktion eine "qualitative Stärkung des Auftrages" ableiten lässt, ist für mich nicht nachvollziehbar - gerade in der gegenwärtigen Zeit und erst recht in Zukunft mit den sich stellenden Herausforderungen, welche die Gesellschaften sich konfrontiert sehen werden.



Ich hoffe, diese Vorschläge in der vorgestellten Art & Weise, werden nicht realisiert.



In diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen

Batur Kemper
Bauer Peter Man hat offensichtlich nur weniger intelligente in dem Gremium zusammengesucht, Voraussetzung: Hass gegen Kultur und willfährig.

Aber offensichtlich muss ein Höherer in der ARD , der offensichtlich von den Privatsendern bestochen ist, den Start der Massnahme beschlossen haben.

Deutschland war bisher in der glücklichen Lage zumindest auf dem Papier ein unabhängiges öffentlich rechtliches Funk und Fernsehen zu haben.

Ich vermisse als Vorschläge für einzusparende Sender die Erwähnung vom "Ersten" und "zweiten" Fernsehen und "Phönix".

die würde ich sofort ersatzlos streichen. Sie bieten meist nur Politikern Gelegenheit ihr Gebiss vor Kameras zu wackeln und Meinungen wiederzugeben.

Oder Gesprächsrunden mit vorgekauten Meinungen , da würde mir schlecht werden, denn ich bilde mir meine Meinungen lieber selbst ohne "Vorgekautes".

Und bevor ich mich von Rate-shows einschläfern lasse lese ich lieber ein gutes Buch.

Wenn ARD und ZDF echten Journalismus betreiben würden , bei der bei einer kontroversen Meinung immer gleichwertig Befürworter und Gegener zu hören wären wäre das wert angehört zu werden, so fühle ich mich in die DDR zurückversetzt da gab es nur immer eine Meinung .

Ich suche mir immer aus einem Programmen die Sendungen aus , die ich evtl sehen möchte. ARD und Zdf und " Phönix"kann ich aus Zeitersparnis immer sofort überspringen. Ausser "Nuhr im ersten" und "Brisant" ist da nichts zu finden.



Wer auch immer "ARD alpha" einsparen will sollte einen Faschingsorden "kulturlosestes Wesen der Welt"bekommen.

Das ist ein Sender in den man sogar einfach reinklicken kann und eine sehr gute Sendung ist nicht weit entfernt.

Statt „ARD“ reicht Tagesschau 24 völlig aus.

"ONE" bringt viele gute Serienwiederholungen und "Nuhr im Ersten" zu nicht-Schlafenszeiten als Wiederholung, da sparen sie beim Wegfall nicht viel (sehr gutes) Personal ein.

3Sat einzusparen wäre ein Sakrileg. Das war doch bis zum Start von Arte "der" einzige Kulturkanal ansich.

"Nano" ist ein fester Platz fürs Wissen-Fernsehen unter der Woche für die Familie.

ZDF info ist ausser ARTE ein Quell gut recherchierter DOKUS. Wenn sie den deutschen Fersehzuschauer total verdummen wollen, streichen sie ZDF info !

welcher Sender ausser ein öffentlich rechtlicher wie ARDAlpha würde 60 Folgen von "Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums " ins Prograamm nehmen. Das ist doch Rein-Kulur pur! und eine Wohltat für jede Altersgruppe!



diese Zeilen zu schreiben macht mich traurig. Jetzt hatten wir ein funktionierendes öffentlich rechtiches Funk und Fernsehsystem. und müssen es grundlos vernichten um ein paar Euro zu sparen, (Man könnte auch ein paar Milliarden weniger in den Anus eines ukrainischen Ex-Komikers schieben.(ich wähle nicht die AfD !!!))

Ich zahle gerne 2 Euro oder mehr Gebühren für das bestehende System.

Und wenn Sie echt inovative Mitarbeiter fänden, die den Zopf von ARD und Zdf enrflechten könnten, mit dem Einsparen von dem ein oder anderen Korrespondenten in Georgien oder Timbuktu oder ähnlich wichtigen Stellen würden sie viel Geld sparen können.

Nur lassen Sie bitte die Finger von Kultursendern. Die privaten Sender sind absolut keine Alternative sondern nur komplette Schrottsender.

Wollen Sie dorthin kommen?
Beat Zingg Wie ich auf dem Sender 3Sat in der täglichen Wissenschaftsendung NANO erfahren musste, gibt es scheinbar Kräfte, welche die öffentlich-rechtlichen Sender beschneiden und wegrationalisieren wollen. Anstatt 3Sat nur noch Arte.

Ich halte das für einen kapitalen Fehler, denn das bedeutet im Zeitalter von KI und Fake News eine zusätzliche Verschiebung Richtung Private, sprich schlussendlich Sozialen Medien, die praktisch alle von den USA aus kontrolliert, respektive eben gar nicht kontrolliert werden können.

So überlassen wir die Definitionsgewalt des Weltgeschehens in den Händen eines bekifften Musks oder anderen Einzelpersonen mit eigener Agenda wie Zuckerberg und Co.

Wer will das? Leute die alles privatisieren wollen und von der zusätzlichen Verdummung der Bürger zu profitieren glauben. Fox News lässt grüssen.

Wer also noch einen Funken Demokratie aufrechterhalten möchte, muss ganz klar gegen die Eliminierung von 3Sat sein und dafür kämpfen, dass Bürger sich auch jenseits von Facebook und Co. informieren können, insbesondere wenn der Ansatz wie bei 3Sat wissenschaftlich ist.

Falls Sie aber die Privaten reduzieren möchten, würde ich das eher verstehen. Die bringen nämlich fast alle den gleichen Müll aus Hollywood und deren Nachahmer. Brot und Spiele eben.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank

Beat Zingg aus der Schweiz 🇨🇭
Beate An die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder



Über den vorliegenden Entwurf des Reformstaatsvertrags bin ich schockiert.



Dass gerade 3sat, der Sender, der den Bildungsauftrag wie kein anderer Sender erfüllt, gestrichen werden soll, finde ich empörend. Wie ich erfahren habe, gehört Kultur zum Kern des öffentlich-rechtlichen Angebotes.

Dieses Angebot finde ich vor allem bei 3sat.

Den Sender 3sat sehe ich täglich. U.a. sehe ich von montags bis freitags Kulturzeit. Auf diesem Sender wird regelmäßig über Kulturveranstaltungen berichtet. Durch diese Informationen habe ich immer wieder Theateraufführungen, Museumsausstellungen oder andere Kulturveranstaltungen besucht. Interviews und Kulturtipps haben mich auf Bücher aufmerksam gemacht.



3sat soll gestrichen werden oder möglicherweise in Arte aufgehen.

Arte und 3sat sind Sender, die einander nicht ersetzen können. Sie haben verschiedene Schwerpunkte. Auch besteht in dem Entwurf keine Verpflichtung 3sat-Angebote in Arte zu integrieren.



Die Kooperation der 3 deutschsprachigen Länder in 3sat finde ich sehr wichtig. Sie überwindet Grenzen, erweitert unseren Horizont und fördert das gegenseitige Verständnis. Diese Kooperation muss unbedingt erhalten werden! Durch diese Kooperation sehe ich sowohl analog wie auch online Sendungen wie Sternstunde Philosophie, Sternstunde Religion, Literaturclub etc. All das wäre nicht mehr möglich, wenn es hierzu keine Kooperation und Verträge zwischen diesen Ländern mehr gäbe.



Ich verstehe das Ziel der Bundesländer, Einsparungen vorzunehmen. Wenn dies bei Doppelungen möglich ist, sollte das geschehen.

Doch gerade bei den wichtigen Informations-, Kultur- und Bildungssendern sollte der Rotstift nicht angesetzt werden. Die Länder sollten sich vielmehr noch mehr bemühen den Bildungsauftrag zu erfüllen. Die kulturelle Vielfalt sollte bei einer Reform eher noch besser abgebildet werden.

In dem jetzigen Entwurf der Reform sehe ich einen Rückschritt, eine Reduzierung der Vielfalt und ein Kappen der Kooperation mit den beiden anderen deutschsprachigen Ländern.



Ich fordere Sie als Beitragszahlerin auf, Lösungen zu finden und ein Reformkonzept zu entwickeln, das Kultur- und Bildungssendungen schützt und fördert und den Sender 3sat erhält.



Mit freundlichen Grüßen:

Beate
Beate Arthen Ich zahle 18 Euro nochwas im Monat als Zwangsbeitrag und kann nicht entscheiden, wie ich mich über Medien informiere? Werde später informiert, wenn ich die digitale Nutzung vorziehe!? Das ist nicht zukunftsorientiert und gegen demokratische Grundprinzipien!!! Damit schaufelt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiter sein Grab. Da hilft nur Boykott und Klage! In welchem Jahrhundert leben die Entscheider/innen???
Beate Arthen Sollten diese Vorlagen umgesetzt werden, öffnet das doch Tür und Tor für Schwurbler, AfD, sonstige, die sich für kleines Geld Abos von Portalen kaufen und kostenfrei falsche Informationen ins Netz stellen!
Beate Basson Sehr geehrte Damen und Herren,



das die online-Inhalte nur noch veröffentlicht werden sollen, wenn diese bereits im Radio oder tv ausgestrahlt wurden, ist absolut nicht zeitgemäß.

Gerade in diesem Bereich ist es dringend notwendig, in Zeiten, in denen Fakenews im Sekundentakt veröffentlicht werden, dass die ÖR einen Gegenpol bieten.



Mit freundlichen Grüßen



Beate Basson
Beate Baumann Es geht um den Erhalt eines hochwertigen, kulturell vielfältigen und wissenschaftlich fundierten,

Bildung und Diskurs fördernde

politisch kritischen, journalistisch innovativen Programmanteil ohne Werbung.

Der Erhalt von 3 sat ist durchaus eine Gebührenerhöhung wert.
Beate Behrens Sehr geehrte Rundfunkkommsisson,

zunächst danke ich den Rheinland-Pfälzern, dass sie eine Stellungnahme möglich machen. Von den anderen Ländern habe ich nichts Dergleichen gefunden. Oder haben Sie das Portal stellvertretend für alle eingerichtet? Ich lebe in Berlin.



Aber zur Sache.

Vorab: Sie schließen alle, die noch traditionell leben und nicht per PC oder Smartphone kommunizieren von einer Stellungnahme aus.

Das Recht auf ein analoges Leben gehört erhalten, weil nur dadurch ein reales Leben möglich ist. Dass das immer mehr von der Obsession einer digitalen Priorität verdrängt wird, ist mehr als bedauerlich.

Ich bin passionierte Radiohörerin und höre unterschiedliche Sender: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Radio 1 und über das Internetradio alle Programme der sogenannten Kultursender. Früher auch Kulturradio, jetzt Radio3, aber davon ist ja nichts übrig geblieben.

Man kann sich übrigens auch heutzutage eine gesammelte Übersicht der Tagesprogramme der einzelnen Radiosender verschaffen. Die "Hörzu" bietet das noch an. Das heißt, bisher gab es eine richtig große und schöne Auswahl für die Abendgestaltung, immer wieder mit Überrachungen.

(Ich sehe eher selten fern, nur gelegentlich Arte oder 3sat. Daher finde ich es auch nicht richtig, diese Sender zu kürzen).



Und das führt zu der grundsätzlichen Frage: Warum wird zuallererst (ist bei den Radioprogrammen ja schon seit September geschehen) an der Kultur gekürzt? Da gibt es ja nun sehr viel Einheitsprogramme. Da könnten wir das Internetradio eigentlich wieder abschaffen.



Das meiste Geld wird doch für Sportrechte ausgegeben. Und wenn ich im Urlaub mal fernsehe kann ich mich nur wundern, welche Auswüchse es bei den Studioausstattungen mittlerweile gibt. Aber gespart wird nun bei der Grundversorgung, das ist unverständlich.



Das Primat des Digitalen, das Sie ja auch progagieren, scheint mir jedenfalls in die Irre zu führen. Dass das alles extrem teuer sein wird, glaube ich sofort, aber muss denn alles für die Ewigkeit aufgehoben werden? Das ist für die menschliche Seele nicht gut und erweckt auch falsche Erwartungen. Zu viele glauben ja ohnehin schon, im Internet gäbe es alles. Stimmt aber nicht. Und es gibt dann die Meinung, was nicht im Internet sei, sei nicht existent. Das ist ziemlich fatal und auch unzutreffend.

Jedenfalls, wenn man Mittel umverteilen muss, scheint es mir sehr viele andere Bereiche zu geben, bei denen Kürzungen nicht dazu führen, dass das Bildungsniveau weiter sinkt.



Nicht wirklich damit rechnend, das jdm. dieses liest und ohne Hoffnung, dass es eine Auswirkung hat verbleibt mit freundlichen Grüßen

Beate Behrens
Beate Burckhart Sehr geehrte Damen und Herren,



Da ich fast nie private Sender konsultiere und auch weder bei Netflix noch anderen Streamingdiensten Kunde bin, liegt mir der Erhalt des öffentlich rechtlichen Fernsehens sehr am Herzen.

Zu den Vorschlägen, Sender zusammenzulegen habe ich folgende Anmerkungen:



- Auch wenn ich persönlich die alten englichen Serien geniesse, kann ich mir vorstellen, one und zdf-neo zusammenzulegen und dafür die Mediathek zu erweitern.



- Phoenix, Tagesschau 24, Alpha und zdf-info bieten ein breites Spektrum an Lehrreichem, Informativem und Geschichtlichem und es wäre schade, all das zusammenzulegen. Wenn es denn sein muss, dann bitte mehr dieser Inhalte in Ard und Zdf zeigen, anstelle von Krimis in Dauerschleife.



- Ich bin STRIKT GEGEN die Zusammenlegung von 3 sat und Arte und dies ausfolgenden Gründen:

* 3 sat ist eher wissenschaftlich orientiert, bietet mit seinen Reisereportagen und kulturellen Sendungen ein breit gefächertes Angebot. Als Länder-übergreifendes Angebot mit den deutschsprachigen Nachbarn besteht hier eine gute Möglichkeit zum kulturellen Austausch. Ich würde mir mehr Input aus Österreich (ORF) und der Schweiz (SRF) wünschen,

auch wenn diese prozentual geringer beteiligt sind , als ZDF.

* ARTE ist ein einzigartiger Sender:

Unabhängige, internationale Nachrichten,

investigativer, gesellschaftlich relevanter Journalismus,

gleichberechtigte Plattform zwischen Frankreich und Deutschland, der auch viel europäische Themen aufgreift und immer wieder sehr gute Filme.



Zu den Sparmassnahmen:

Generell könnte eine leichte Erhöhung der Rundfunkgebühren schon viel Abhilfe schaffen.

ARD und ZDF sollten ihre Berichterstattung, Auslandskorrespondenz, sowie die Nachrichtenportale vermehrt zusammenlegen, da sie im Gegensatz zu ARTE mehr oder weniger das Gleiche berichten. (Ähnlich wie MOMA und MIMA)

Die Hauptsender ARD und ZDF sollten ihr Programm am Tag breiter und interessanter aufstellen und dadurch wieder mehr Zuschauer gewinnen, nicht nur die Ü-60.

Je mehr der ÖRR sparen und zusammenstreichen will, desto mehr überlässt er das Feld den oberflächlichen Privatsendern.

Bitte lassen Sie das nicht zu.



Mit freundlichen Grüssen

Beate Burckhart
Beate Dohrmann 3sat, arte, kika - unmöglich, diese Sender mit anderen zusammenzulegen, jeder für sich so spezifisch und einzigartig

Highlights im öffentlich-rechtlichen TV.



zdf neo, one - keinesfalls nur für junge Menschen - interessant, abwechslungsreich, innovativ



Radioprogramme kürzen? Da wird dann eben Internetradio gehört, da gibt es dann die verlorene Vielfalt.



Schade! Da werden die Öffentlich-Rechtlichen bewusst ins Abseits gedrängt. Sparen? Klar, aber vielleicht die Anstrengungen der Sendeanstalten diesbezüglich wahrnehmen und unterstützen
Beate Kleemann Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplante Zusammenlegung des öffentlich-rechtlichen Senders 3sat mit Arte bedeutet das faktische Ende des Kunst- und Kulturkanals. Dass 3sat als Sender eingestellt werden soll, ist nicht nachzuvollziehen und hat nichts mit Kosteneinsparung zu tun.



Laut Veröffentlichung des NDR (Verwendung des Rundfunkbeitrages) erhält 3sat lediglich 0,02 € von den monatlichen 18,36 €. Allein die Ausgaben für “Sonstiges” belaufen sich dagegen laut Aufstellung auf insgesamt 2,36 €.

Ich möchte Sie bitten die Zusammenlegung noch einmal zu überdenken. 3sat gehört weiterhin in die Programmlandschaft, 3sat zeigt Beiträge, welche in anderen Sendern nicht gezeigt werden.

Freundliche Grüße

Beate Kleemann
Beate Lindemann Sehr geehrte Damen und Herren,

ein weiteres mal möchte ich mich an Sie zur Zukunft des ÖRR wenden.

Es wird in diesen Tagen sehr viel über Vertrauensverlust gegenüber demokratischen Strukturen geklagt. Sie hätten jetzt die Möglichkeit über einen basisdemokratischen Prozess demokratische Werte zu stärken. Dazu folgende Fragen:

Wem gehört der ÖRR - den Politikern? den Rundfunkmachern ? den Beitragszahlern und damit den Bürgern?

Ohne Beitragszahler kein ÖRR.

Warum jetzt hektisch mit einem winzigen Zeitfenster an Bürgerbeteiligung der ÖRR umgekrempelt werden soll, ist nicht nachzuvollziehen. Eine wirkliche Bürgerbeteiligung braucht sehr viel mehr Zeit, würde aber eine echte demokratische Legitimation mit sich bringen. - Es braucht eine Vorbereitungszeit, eine Durchführungszeit ( der Befragung der Bürger digital und analog ) und eine Auswertungszeit.

Hopplahopp ist das nicht zu machen.

Dem ÖRR kommt eine bedeutende Rolle zum Demokratieverständnis zu - noch - .

Es ist schon viel Porzellan zerschlagen, Vertrauen verspielt worden. Auch ich bin nicht sehr zufrieden mit dem derzeitigen Auftritt des ÖRR - möchte ihn aber trotzdem auf hohem Niveau erhalten sehen bzw. dorthin wieder zurückkommen.

Ein übergestülptes Konzept, in das sich die Programmmacher hineinfalten und die Nutzer hineinschicken müssen, kann dies meines Erachtens nach nicht leisten und degradiert die Bürger zu zahlenden Konsumenten.

Mit dieser meinen freien Meinungsäusserung - mehr ist es nicht - denke ich mein Kernanliegen hinlänglich dargestellt zu haben ohne mich in inhaltlichen Details zu verlieren, bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

mit freundlichem Gruß

Beate Lindemann
Beate May-Varon Castro Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Bedauern und mit Sorge habe ich die Streichungsabsichten der politischen Entscheidungsträger zur Kenntnis genommen.

Ich bin seit Jahrzehnten regelmäßige Zuschauerin der Kultursendungen, insbesondere die Sendung Kulturzeit im Sender 3Sat verfolge ich fast jeden Abend.

Da ich selber kulturell Schaffende bin, glaube ich ich beurteilen zu können, was es bedeutet, wenn Künstler und Kulturschaffende nicht unterstützt werden. Die Kultur, die nicht durch Massenmedien - Massenrezeption und dementsprechende Kommerzialisierung gestützt wird, kann die Gesellschaft in Frage stellen, bzw. hinterfragen. Sie setzt Impulse, ist unbequem, kann kontrovers und unangepasst sein.

Mit diesen Streichungsabsichten geben Sie den kommerziellen Sendern mehr Raum und mehr Aufmerksamkeit.



Sehr viele heute als Lichtgestalten unserer Kultur verstandene Künstler, auch viele ihrer Kunstwerke, waren zu ihren Lebzeiten, bzw. ihrer Entstehung, unverstanden, nicht akzeptiert, verkannt. Dennoch sind sie heute Fundament unserer Kultur und unseres Selbstverständnisses. Hier spreche ich breit von Musikern, bildenden Künstlern, Literaten aber auch von Philosophen. Wie soll in Deutschland Vielfalt bleiben, wenn die staatlichen Mittel immer weiter gestrichen werden? Letztlich führt genau das auch zur Zersetzung unserer Gesellschaft und ihrer Identität.

Ich protestiere gegen die Kürzungspläne und somit gegen die weitere Streichung kultureller Vielfalt!

Mit freundlichen Grüßen

Beate May-Varon Castro
Beate Mensch Sehr geehrte Damen und Herren,

der öffentlich rechtliche Rundfunk wird durch die vorgelegte Reform weder qualitativ gestärkt ( verzögerte Informationsaktualität) noch quantitativ begrenzt, wobei dieses Ziel inhaltlich im Dunkeln bleibt, weil es faktisch reduzieren heißt. Warum wollen sie quantitativ begrenzen? Um Kosten zu sparen? In einer Zeit der Labilität unserer demokratischen Kultur und Verfassung? Ich kann keinen Vorteil darin erkennen. Bei den umfassenden- wenig regulierten und fundierten sogenannten Informationen im Netz, braucht die öffentlich rechtliche Präsenz eine Ausweitung, nicht eine Reduzierung. Sonst wird das Feld vielen anderen Akteuren mit z T unklaren Quellen und Zielen für Meldungen überlassen - nicht selbstverwaltet legitimiert und schon gar nicht qualitativ hochwertig. Aktuelle Meldungen im ÖRR führen zu häufigeren Klicks und damit auch ganz grundsätzlich zu häufigerer Nutzung dieser Informationsquelle. Ich hoffe, dass das auch ihr Interesse als meine politische Vertretung ist.

Mit freundlichen Grüßen Beate Mensch
Beate Nierula Das Programm von 3sat ist für mich seit vielen Jahren der einzige Grund, das Fernsehgerät anzuschalten.



Neue Ideen, Gedankenanstöße, Reflexion, Tiefgründe... all das ist möglich, wenn es den Mut gibt, Nischen zu öffnen bzw. zu zeigen.



In keinen anderen Sender sehe ich hierfür Raum.

Dort gibt es eine Überflutung mit Einheitsbrei und "Unterhaltung".



Ermöglichen Sie weiterhin die niederschwelligen Räume für Vielfalt - d. h. Kultur im weitesten Sinne - offen, damit möglichst viele Menschen ihren Blick erweitern können.



Vielen Dank

Beate Nierula
Beate Sander Ich war bestürzt, von der Zusammenlegung von 3Sat und Arte zu hören.

Bisher hat gerade die Kultur unter den Einsparungen gelitten, egal ob in Radio oder Fernsehen. Streichungen oder endlose Wiederholungen sind die Folge und tragen nicht gerade zum Hör- oder Sehgenuss bei.

Ich finde es enorm wichtig, dass der Sender 3Sat erhalten bleibt. Immerhin haben gibt es auch einen Bildungsauftrag für due öffentlich rechtlichen Sender.
Beate Schons-Schirp Ich bin regelmäßige ARTE und 3Sat Zuseherin und ehrlich gesagt würde ich die Kulturzeit sehr vermissen aber sofern solche Angebote in ARTE übergehen würden wäre es vor dem Hintergrund des Kostendrucks akzeptabel.
Beate Simon Ich nutze seit vielen Jahren die Angebote von 3Sat und empfinde die Wissenschaftssendungen und die Kulturzeit als sehr wichtige und informative Möglichkeit sich mit verschiedensten Thematiken auseinander zu setzen.

Gerade in der heutigen Zeit sind fundierte und multiperspektivische Informationen wichtig um sich als mündiger Bürger zu fühlen und sich entsprechend in unserer Gesellschaft zu engagieren!!!!

Die Eigenständigkeit dieses Senders sollte unbedingt erhalten bleiben!!!

Mit freundlichen Grüßen

Beate Simon
Beate Tröger Demokratie beruht auf der Fähigkeit zu unterscheiden. Sie braucht Toleranz, sie braucht auch die Utopie, dass der Einzelne in der Gesellschaft gehört, dass seine Erfordernisse Resonanz finden. Unterscheidungsvermögen lernt, wer etwas von vielen Seiten aus betrachtet. Das geht nur, wenn man viele Seiten kennt, wenn Widersprüchliches verhandelt wird, als solches dargestellt. Wir brauchen Meinungsvielfalt, Gedankenvielfalt, wir brauchen die Stimmen Einzelner, die in der Öffentlichkeit sachkundig und ausgewogen über Politik, Gesellschaft und Kultur sprechen. Ich habe als Jugendliche im ehemaligen Zonenrandgebiet über die Stimmen Einzelner im Radio, darunter die von Friedrich Luft, der damals im RIAS als Stimme der Kritik zu hören war, begriffen, wie vielfältig, wie sorgfältig, wie wirksam Radio sein kann. Es war so ein Glück, dass ich in einem eher bildungsfernen Haushalt mit Stimmen wie der Lufts in Kontakt kam. Es war ein Phänomen der Resonanz.

Es gibt unendlich viele Argumente für eine breite und differenzierte Medienlandschaft. Die Quote ist, was kulturelle Fragen betrifft, ein denkbar schlechtes. Was nützen hundert halbaufmerksame Hörer oder Zuschauer, die sich berieseln lassen, was ist ihr Urteil gegen das von fünf Beseelten, die nach dem Hören oder/und Sehen aufstehen und weitertragen, was sie gelernt, erkannt, verstanden haben. Schon die Bibel erzählt davon, dass ein besonderer Geist weht, wenn zwei oder drei in Jesu Namen versammelt ist. Mag sein, dass Ihnen das nun kitschig klingt oder ideologisch. Aber der Vers fällt mir oft ein, wenn ich nachts noch Radio höre, wenn ich mit Menschen spreche, die mir von etwas erzählt haben, was ihnen das Radio beigebracht, erhellt, erklärt. Kränkelnd im Bett ist das Kulturprogramm ein Trost, wenn selbst das Lesen nicht mehr geht.

Wir brauchen eine differenzierte und auf Individuation und Unterscheidungsvermögen zielende Programmlandschaft. Wir brauchen Menschen, die ihre Kraft und Zeit -- und das tun gerade diejenigen, die Inhalte liefern in teilweise selbstausbeuterischem Einsatz, aber voller Überzeugung -- in das Entstehen von Programmen stecken, in die Konzeption, die Recherche, die Umsetzung. Viele lieben ihr Tun, viele ihren Beruf. Wohin auch mit all denen, wenn die Formate immer weiter gekürzt, die Wellen immer weiter zusammengelegt werden?

Ich appelliere hiermit an die Verantwortlichen in der Rundfunkkommission der Länder die Vielfalt zu erhalten, die die Vielfalt aller widerspiegeln kann.
Beate Uptmoor-Windeler und Arnold Windeler Zusammenlegung von ARTE und 3 Sat



Liebe Mitglieder der Rundfunkkommission,



wir schauen seit über 20 Jahren regelmäßig sowohl Sendungen auf ARTE als auch auf 3Sat. Beide Sender ergänzen sich vortrefflich; wir möchten beide nicht missen. Die angedachte Integration von 3Sat in ARTE ist uns unverständlich. Nicht nur ist ARTE bekanntlich ein Sender, der von Deutschland und Frankreich, und 3Sat einer, der von Deutschland, Österreich und der Schweiz getragen wird. ARTE Sendungen wie Stadt, Land, Kunst aus Frankreich bieten fruchtbar Einblicke in das Leben, die Kultur und das Geschehen auch aus einer französischen Perspektive, während 3Sat-Sendungen wie Kulturzeit und Nano gleiches aus den Perspektiven der 3Sat-Länder vermitteln. So erlaubten mir beide Sender, als ich meine alte Mutter gepflegt habe, mit meiner Mutter in die ganze Welt aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln fernzusehen – und das ganze ohne Werbung als unsägliche Unterbrechungen. Das durch ARTE und 3Sat gewährte Spektrum an vielfältiger Kultur und kulturellen Sichtweisen ist für uns ein wichtiger Lebensbestandteil – und vermutlich darüber hinaus für das Zusammenwachsen Europas und seiner Kulturen bedeutsam. Insbesondere den nichtkommerziellen Bildungsauftrag der beiden Kultursender gilt es, in seiner Vielfalt und Substanz zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen



Beate Uptmoor-Windeler

Arnold Windeler
Beate Veil Arte und 3Sat können nicht zusammen gelegt werden:

1. Arte ist ein französisch-deutscher Sender

2. Die Kulturdokumentationen stehen im Vordergrund

3. 3Sat ist der einzige Sender mit aktuellen wissenschaftlichen Dokumentationen

4. Die Schwerpunkte beider Sender sind also völlig unterschiedlich. Eine Zusammenlegung würde zu Lasten beider gehen.

5. Bildungsferne Sender gibt es genug . Das ist Sparen an falscher Stelle.
Beate Veil Arte und 3Sat können nicht zusammen gelegt werden:

1. Arte ist ein französisch-deutscher Sender (zzgl. Schweiz un Österreich

2. Die Kulturdokumentationen stehen im Vordergrund

3. 3Sat ist der einzige Sender mit aktuellen ewissenschaftlichen Dokumentationen

4. Die Schwerpunkte beider Sender sind also völlig unterschiedlich. Eine Zusammenlegung würde zu Lasten beider gehen.

5. Bildungsferne Sender gibt es genug . Das ist Sparen an falscher Stelle.
Beatrice Tenge Ich möchte NICHT, dass die Sender zusammengelegt bzw. abgeschafft werden. Insbesondere 3 Sat und ARTE müssen unbedingt erhalten bleiben.

Um zu sparen, sollte weder die Kultur noch die politische Information wegfallen. Vielmehr sollte darüber nachgedacht werden, ob Telenovelas wie Rote Rosen oder Serien wie die Landärztin usw. wirklich sinnvoll sind. Ich denke berieseln lassen kann man sich genug und glaube, dass hier Produktionskosten in beträchtlicher Höhe eingespart werden könnten.



Gerade in diesen Zeiten ist die politische und kulturelle Bildung von besonderer Bedeutung. Ohne politische und kulturelle Bildung gerät unsere Demokratie weiter in Gefahr. Die öffentlich rechtlichen Sender sollten ihren Fokus auf das legen, was es bei den Privaten nicht gibt - Bildung , Kultur, politische Information mit Transparenz.
Beatrix Backs Hallo Zusammen,

eine der wenigen Wissenschaftssendungen die im Fernsehen ausgestrahlt wird, ist Nano auf dem Programm 3Sat.

Da jetzt der Reformstaatsvertrag neu gestaltet werden soll, möchte ich darum bitten, solch gute Wissenschaftssendungen nicht im Rahmen der sogenannten Zusammenlegungen - in meinen Augen eher Sparmaßnahmen - untergehen zu lassen .



Viele Grüße

Beatrix Backs
Beatrix Reichel Ich lebe seit vielen Jahren in Italien u.sehe dort mittels Satelit zum Glueck Programme wie 3Sat und Arte. Kultur und Musik, Literatur und Forschung sind fuer mich absolut schuetzenswert, die Vielfalt in der Auswahl zweier ziemlich verschiedener, jedoch immer auf Qualitaet fixierten Sendern moechte ich keinesfalls missen, hier wo ich lebe, besteht eine eindeutlich minderwertige und teilweise populistisch verfaelschte Auswahl. Bitte kuerzen Sie nichts, im Gegenteil: MEHR DAVON!!!

MfG

Beatrix
Becker Ich lege Widerspruch gegen den Entwurf des Fernsehstaatsvertrages ein.

Meines Erachtens ist gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen nach "rechts"driften und es immer schwieriger wird manipulierte Nachrichten zu erkennen, wichtig wissenschaftlich fundierte Sendungen zur Verfügung zu stellen.

Bei einer Zusammenlegung der Sender Nano und 3sat wird sowohl der wissenschaftliche als auch der kulturelle Informationsfluss eingeschränkt.

Gerade in diesen schwierigen politischen Zeiten sollten man eher das Gegenteil bewirken und die wissenschaftlichen Sendungen ausbauen.
Behrendt, Ingmar Ich finde im textlich Bereich sollte es insbesondere bei Nachrichten und Informationen mit klar regionalen Bezug weiterhin möglich sein schnell, ausführlicher und ohne vorherige Sendung im TV oder Radio zu berichten. Denn die Regionalen Nachrichten können nicht immer vertiefend im TV und Radio dargestellt werden. Und wenn die Verlage nicht immer mehr ihre Regionale Berichterstattung zurückfahren würde könnte man das vielleicht nachvollziehen. Daher wäre es auch möglich das lokal Zeitungen bei der Berichterstattung zu solchen Themen auch mit dem Anstalten in Kooperation gehen können ohne zusätzliche Kosten.
Belinda Nedele Die Zusammenlegung von 3Sat und arte empfinde ich als gravierenden Fehler.

Für das deutsche Publikum sind diese beiden Sender eine unschätzbare Quelle, die uns faszinierende Einblicke in die Kulturen Frankreichs, der Schweiz und Österreichs gewährt. Sie eröffnen uns neue Perspektiven, die in unserer medialen Landschaft so nicht anders zu finden sind.



Nach jeder Dokumentation und Kultursendung fühle ich mich bereichert und inspiriert – ein Gefühl, das mir kaum andere Sender bieten können. Diese Einsparungen mögen einige Cent bringen, kosten uns jedoch fast die Hälfte unseres wertvollen kulturellen Angebots.





Aus diesen Gründen spreche ich mich gegen die Zusammenlegung von 3Sat und arte aus.
Ben Das ist so ein Quatsch, wenn sowieso schon zu wenige ÖRR vertrauen, warum dann noch mehr im Angebot, in Zielgruppen einschränken?



Wer an Angebot spart, um an Geld zu sparen, verliert langfristig mehr Geld, als wenn dies nicht umgesetzt wurde.



Das ganze erinnert etwas zu sehr an die Deutsche Bahn, welche durch Reform und Einschränkung im Angebot angeblich verbessert werden sollte. Das Ergebnis ist, das nun gesamt Deutschland auf eine Krise guckt, zu wenig Geld, zu wenig politisches Interesse, zu wenig schienen, zu wenig Personal, zu hohe Preise, keine Alternative.



Wenn wir es tatsächlich schaffen würden, das der ÖRR in Deutschland auf lange Zeit gesehen, Ähnlichkeiten zum ansehen der Bahn erreicht, dann haben wir alle individuelle und gesellschaftliche Probleme, die die Angst vor Krieg, Faschismus und/oder Unfähigkeit in der Politik, vor ein noch nicht vorstellbares Ausmaß stellen.



Es wäre äußerst bedauerlich, den Rundfunk einzuschränken, anstatt ihn auszubauen und zu verbessern, denn eine Verbesserung kann, durch diesen Schritt, nur kurzfristig erzielt werden, auf Langerstrecke wären wir noch schlechter aufgestellt, als anfangs.
Ben Gusich Ich spreche mich gegen die Fusion/ Streichung dieser Sender aus!
Ben J. Auert Statt exorbitante Pensionen/Büroausstattung an Intendanten etc. zu verteilen (welche auch gerne Aufträge an Familienmitglieder vergeben hust hust), während Kameramänner/frauen/* in Scheinselbsständigkeit jeden Euro umdrehen müssen, sollte Arte/Terra X und besagtes einfaches Personal mehr Budget/Gehalt zugestanden bekommen. Es reicht außerdem 1 MDR z.B. statt 3, gleiches gilt für andere doppelt gemoppelte Regionalsender.

Welch Einrichtung darf sich übrigens ihren Geldbedarf selbst aussuchen und alle zwingen die Erhöhung zu zahlen. Das ist als würde ich jedes Jahr neu zum Chef gehen, nein viel höheres Gehalt zahlen und er müsste immer ja sagen. Unrealistisch für den Normalbürger oder?

Bitte nicht mehr fast nur Sendungen für 50+

Und weniger Meinungsmache. Ich fühle mich selber sehr links aber ich kann meine Mitmenschen auf dem ostdeutschen Dorf schon sehr verstehen, wenn sie sich bevormundet fühlen.

Um ehrlich zu sein bin ich mir aber sicher zu 99%, dass es von korrupten Führungspositionen verkackt wird und zum schlimmeren reformiert wird.



Bestimmt muss das hier ein ausgebeuteter Arbeiter oder Praktikant lesen bevor es in den Schredder kommt. Daher dir noch einen ehrlich schönen Tag :), viel Hoffnung an Besserung für deine Bedingungen!
Ben Sauer Finde Phoenix super, sollte bleiben.
Benedikt Berg-Walz Guten Tag,

den Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme kann ich grundsätzlich begrüßen.

Als sehr schwierig und aus meiner Sicht nicht zu befürworten wäre jedoch eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat im Bereich "Kultur und International". Beide Programme sind einzigartig:

ARTE durch seine deutsch-französiche Programmmischung, seine (teilweise) Ausrichtung auf kulturelle Inhalte. Gerade diese internationale Ausrichtung ist mir wichtig, ich schätze sie sehr.

3sat ist durch die D-CH-A-Zusammensetzung auch für mich etwas Besonderes: Hier kann ich immer wieder die schweizerischen und österreichischen Nachrichten und andere Sendungen aus diesen beiden Nachbarländern sehen – wichtig für mein Verständnis und auch für die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Österreich und der Schweiz.
Benedikt Gilbert In Zeiten der Digitalisierung bedarf es einer Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks:



Es ist totaler Humbug das jeden Abend die gleichen Gäste in der nächsten Polit Talkshow sitzen. Die finanziellen Mittel für diese Selbstdarsteller sollten dafür investiert werden, gute und schnelle Nachrichten online zu präsentieren.

Dazu gehört auch, das dies in Textform geschieht. Man sollte endlich einsehen, dass 2024 „Rundfunk“ nicht mehr als analoges Signal über eine Sendeanlage an einen privaten Empfänger, egal ob Radio oder Fernsehen, ist, sondern eine digitales Signal das primär über das Internet verbreitet wird.

Nachrichten müssen aktuell verbreitet werden und nicht erst nachdem sie in einem „Boomer-Medium“ präsentiert wurden.



Der Reformvertrag sollte daher aktuelle Meldungen stärken und nicht verzögern. Auch „Konkurrenz“ zu privaten Medien müssen diese aushalten, sind sie doch untereinander auch Mitbewerber (auf dem Markt des Werbung verkaufens).



Wenn Nachrichten durch seriöse Öffies erst mit einer Stunde oder mehr Zeitverzögerung gemeldet werden dürfen, öffnet das Tür und Tor für die Hetze von Demokratiefeinden. Große Verlage die Schubdseiten wie Bild.de betreiben werden die Zeit für Lügen nutzen die erst Klicks generieren und dann Hass. Das alles nur, um etwas Werbung zu verkaufen.

Neutrale Medien müssen daher genauso schnell publiziert werden um einen Gegenpol zu bilden zu hetzenden Privatmedien.
Benedikt Kind Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit, den Entwurf des "Reformstaatsvertrages" zu kommentieren. M.E. konterkarieren die Maßnahmen zur quantitativen Begrenzung des Angebots das zweite Ziel einer qualitativen Stärkung. Die Vorschläge zur quantitiven Begrenzung werden dem verfassungsrechtlichen Kultur- , Informations- und Bildungsauftrag des öffentlchen-rechtlichen Rundfunks nicht gerecht, da die Maßnahmen zur quantitativen Begrenzung vor allen Dingen auf den Informations- und Kulturgehalt der öffentlich-rechtlichen Programme abzielen, die durch die privaten Sender in keiner Weise aufgefangen werden. So ist der geplanten Streichung der Sender ARTE oder 3Sat entschieden zu widersprechen. Es gibt nicht zu viele Kukturangebote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern eher zu wenig. In Hauptprogrammen von ARD und ZDF finden Kulturangebote, wenn überhaupt, nach 23 Uhr statt. Die privaten Sender sind diesbezüglich seit 40 Jahren ein Totalausfall. Selbst wenn es so sein sollte, dass Arte und 3Sat Sender von Menschen jenseits der 50 genutzt werden (wie wahrscheinlich das lineare TV insgesamt), so sollte man diese Gruppe doch nicht diskriminieren.



Vor dem Hintergrund der aktuellen Gefährdung des demokratischen Verfassungsstaates durch rechte Propaganda ist auch die Reduzierung des Informationsangebotes durch die Zusammenfassung der Sender ARD alpha, ZDF info, Tagesschau24 und Phoenix eine denkbar schlechte Idee und spielt den rechten Populisten im Land (und in mindestens einer Staatskanzlei) in die Karten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die private Anbieter nach 19 Uhr - also zur Prime Time - keine Nachrichten- und Informationssendungen anbieten.

Auch der geplanten Ausdünnung der Hörfunksender, die vielfach das Interesse an lokalen Ereignissen und Informationen bedienen und insofern identitätsstiftend sind, ist zu widersprechen.



Wenn überhaupt Einsparungen im Programm erfolgen sollen, müssen diese doch die Teile des Programms betreffen, die durch die privaten Anbieter abgedeckt werden bzw. abgedeckt werden könnten. Obwohl ich gerne Sport schaue, müssten hier nicht jährlich dreistelligen öffentlich-rechtliche Millionen für den Rechteerwerb ausgegeben werden. Die Bundesliga funktioniert auch bei RTL oder Sat1 und mehr Werbung als bei der Sportschau gibt es da auch nicht. Das Gleiche gilt für Show-Formate, die in ähnlicher Form bereits von den Privaten angeboten werden (oder sogar von dort abgekupfert sind) und für die Krimi-Meterware, wobei es auch hochwertige Krimis gibt, die man wiederum nur im öffentlich-rechtlichen TV sieht (z.B. der letzte Tatort aus Frankfurt).



Rein präventiv: Finger weg von den Auslandsstudios und den Rundfunkorchestern. Die Auslandsstudios sind ein großer Mehrwert zum Informationsauftrag, der ebenfalls von den Privaten nicht oder nur unzureichend abgedeckt wird. Würde man auf die Auslandsberichterstattung der Privaten bauen, dann bestünde die Welt bestenfalls New York, Moskau, London und Paris. Die Rundfunkorchester liefern einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und das nicht nur in Köln, Hamburg oder München, sondern auch mal in Wuppertal, Kiel und Nürnberg.



Zusammenfassend der Appell, bei der zukünftigen Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht popuistischem Druck (zum Teil auch aus einzelnen Staatskanzleien) nachzugeben, sondern den Kultur- Informations- und Demokratieauftrag fest im Blick haben.

Bedeutet: keine Ausdünnung des Kulturangebots durch die Streichung von Arte oder 3Sat. Keine Reduzierung des Informationsangebots durch die Zusammenfassung von ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24 und Phoenix. Keine Beschneidung der lokalen Berichterstattung durch die Streichung von Hörfunkprogrammen.



Wenn schon Einsparungen, dann bei den Programmteilen, die ohnehin durch die privaten Anbieter abgedeckt werden bzw. abgedeckt werden könnten: Sportrechte, Shows und seichte Krimis.



In Zeiten wie diesen, sollte man den öffntlich-rechtlichen Rundfunk nicht beschneiden, sondern im Gegenteil stärken. Er ist immer noch ein mächtiges Bollwerk gegen Populismus, Extremismus und kulturelle Verdummung und daher ein wesentlicher Baustein unseres Gemeinwesens. Diesem Anspruch wird der "Reformstaatsvertrag" in der gegenwärtigen Form nicht gerecht.
Benedikt Schwarz Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn 3sat in ARTE eingegliedert wird, würde nur noch halb so viel Sendezeit für hochwertige Beiträge von 3sat und ARTE zur Verfügung stehen. Selbstredend halte ich das Reduzieren der Sendezeit für hochwertige Beiträge für eine ausgesprochen schlechte Idee. Vor allem schlecht zu einer Zeit, in der populistische Rattenfänger mit gescheiterten „Lösungen“ aus dem letzten Jahrtausend für Probleme von heute versuchen, die Bevölkerung für ihre unfreiheitlichen Ziele zu begeistern.



Mit freundlichen Grüßen



Benedikt Schwarz
Benedikt Ziemons Die Pläne zu Streichungen von wichtigen Kanälen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks führen zu einem schmaleren und kleineren Angebot, welches sowieso schon in manchen Bereichen unterrepräsentiert ist und zu wenig Mittel hat. Die Verkleinerung des Kulturbereichs mit der Streichung von 3sat und der damit einhergehenden Halbierung der Sendeplätze im Rundfunk ist komplett unverständlich! Die Stimmen, die nach der (teilweise) Streichung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks rufen, sind meist zugleich nicht mit einer offenen und/oder inklusiven Berichterstattung zufrieden. Diese Stimmen bestimmen aktuell viel zu oft den Kurs der Politik und nehmen zugleich einen zu großen Anteil an der generellen medialen Berichterstattung ein.

Ich stelle mich entschieden gegen die übermäßige Kontrolle und gegen die Sparmaßnahmen die aus dem Entwurf des neuen Rundfunkstaatsverstrags hervorgehen. Ich stehe für ein vielfältiges Programm im ÖRR und zahle die GEZ aus genau diesem Grund. Weiterhin halte ich diese große Reformation für absolut fehl am Platz. Eine inhaltliche Auseinandersetzung und Stellungnahme ist fast unmöglich und dieser Vorgang ist einer Demokratie nicht würdig.
Benjamin Gehrmann Guten Tag,

ich begrüße die Reform und möchte folgende Punkte einbringen:

- jegliche Unterhaltung (Krimiserien, Schlagerpartys, …) sollten aus dem Rundfunkbeitrag ausgegliedert werden und in einem optionalen Programm (zB ZDF+) gebündelt werden. So wird Angebot und Nachfrage sichergestellt.



- der ÖRR wurde immer mehr nach links-grün verlagert. Politiker wurden in Straßeninterviews nicht benannt, AfD Politikern wurde ins Wort gefallen, sie durften nicht ausreden und immer mehr Berichte drehen sich um das Thema Klima. Zudem wird gegendert, was die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt.



- der ÖRR hat keinen Überblick über die Ausgaben für ihre zahlreichen Social Media Accounts. Hier muss 1) ein Überblick geschaffen 2) aussortiert werden und 3) auf Ausgewogenheit geachtet werden. Alle Accounts sind Links-grün.
Benjamin Gehrmann - ZDF und ARD könnt ihr zusammenschmeißen.

- bei BR24 kommt ständig etwas über den Krieg in Nahost. Was interessieren uns diese Länder?

Das betrifft uns nicht, also müsst ihr auch nicht darüber berichten.

Wenn sich die Religioten gegenseitig abschlachten wollen, dann sollen sie das tun. Das ist keine Nachricht wert.
Benjamin Hassmann 3Sat sollte im Sinne des Bildungsauftrags bestehen bleiben.
Benjamin Reiff Sehr geehrte Damen und Herren in der Rundfunkkommission,



obwohl ich mehrere hundert Sender empfangen kann, schaue ich überwiegend das vielfältige und tiefgründige Programm von 3SAT, sowie ARD, ZDF und ARTE. Bei 3SAT gibt es Konzertmitschnitte, Kabarett und Kulturbeiträge auf einem Niveau, das sich vom sonstigen Einheitsbrei abhebt. Dazu wissenschaftliche Themen und Gespräche, wie sie nirgendwo sonst geführt werden.



Wenn 3SAT abgeschaltet wird, lasse ich den Fernseher lieber aus. Dann ist auch die Rundfunkgebühr nicht mehr in der bisherigen Höhe gerechtfertigt! Bitte sehen Sie von den Streichungsplänen ab. Ich möchte weiterhin gut und unabhängig informiert werden.



Benjamin Reiff, 54 Jahre
Benjamin Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde die Straffung grundsätzlich gut, möchte an der Stelle jedoch insbesondere dafür eintreten, dass insbesondere wissenschaftlich und kulturell orientierte Formate dann einen höheren Stellenwert haben als aktuell. Damit meine ich, dass die Anzahl der Formate quantitativ ca. gleich bleiben sollte, was bei einer Reduktion der Senderanzahl sicherlich dazu führen wird, dass ihr Anteil am Senderprogramm steigt.

Da heutzutage die meisten Haushalte die Möglichkeit haben Inhalte aufzuzeichnen oder aus der Mediathek abzurufen, sind meines Erachtens nach Wiederholungen mit wenigen Stunden Versatz nicht nötig, sodass ich hier durchaus Potential sehe z.B. 2 Sender zusammenzulegen (z.B. wird die 3Sat-Sendung Nano 2x wiederholt), und gleichzeitig können "Füllprogramme" wie Alpenpanorama sicherlich gut eingekürzt werden. Insgesamt würde ich mir aber wünschen, dass die bestehende Vielfalt erhalten bleibt, d.h. auch vor allem humoristische Inhalte fortgeführt werden (Spontan denke ich da z.B. an Nano, Kulturzeit, Stand Land Kunst, Scetch History, MaiThink X, Terra X, Karambolage, Die glorreichen 10, Die Sendung mit der Maus, Löwenzahn, ...)



Vielen Dank und beste Grüße

Benjamin Richter
Bennet Reform an genau den falschen Stellen! Aus welchem Jahrhundert stammt denn die Regelung, dass der ÖRR keine Texte macht sondern nur die Presse? Ich möchte unabhängigen, freien Journalismus online lesen können - direkt und nicht erst wenn ein passender Beitrag im Fernsehen gelaufen ist. Wessen Idee war denn der Quatsch?
Benno Fehrnsehen, lol
benno mayer Diese sogenannte Reform ist keine, sondern ein massiver journalistischer Qualitätsverlust. Vieleicht sollte RTL o.a. die ÖR übernehmen?

Gerade in Zeiten von absichtlichen Falschmeldungen sind journalistsische Anstrengungen mehr denn je wichtig, um etwas dagegen zu setzen.



Ein kritischer Zeitgeist

B. Mayer
Benno Müller Zusammenlegung von 3Sat und Arte würde Kunst und Kultur verarmen. Ein viel grösseres Sparpotenzial sehe ich beim Sport, wo die Öffentlichkeit nicht weiss wie sehr Übertragungen von Grossanlässen die Budgets belasten.
Benno Ottlewski und Katrin Teichmannn Sehr geehrte Damen und Herren!

Die geplanten Änderungen können wir keinesfalls begrüßen.

Das breite Spektrum des Rundfunks ist für uns wesentlich.

Wir schätzen Arte und 3Sat gerade wegen der Vielfalt und Ausführlichkeit der Programme.

Stattdessen könnte der enorme Betrag für Sportrechte reduziert werden.

Unser Beitrag ist auch als Protest zu verstehen. Wir schauen absichtlich DVBT und zwar ohne Freenet, weil wir die überbordene Werbung nicht ertragen. Also: wir sind Fans des öffentlich rechtlichen Rundfunks.



Mit freundlichen Grüßen für gute Entscheidungen.

Katrin Teichmann und Benno Ottlewski
Berger Ulrike Seid ihr des Wahnsinns? 3sat ist dwe einzige Kultur Sender mit eigenem Profil, und der einzige Sender, den ich noch ertrage. Und wi das einzige läuft, was mich an eurem Programm noch interessiert. ZB die Arte Auswahl von Opernübertragungen ist mivh als Profi Opernmensch Zumutung. Nur durch DGG Lobby gepushte mittelmäßige Sänger und überschätzte Pseudostars wie Kauffmann, Netrebko, Damrau, Yende, Deveilhe, die O Tussi, etc. Und präsentiert von ahnungslosen inkompetenten Moderatorwn die nur DGG Werbung verbreiten, und grauenhafte Crossover Klassik Radio Mix Programme wie dieses schreckliche Konzert aus einem Frz Schloss. Das vertreibt uns wirkliche 50 jh Klassikfans zugunsten von MTV Fans. Auch wenn ich Arte sonst mag. Aber in meinem Ureigenen Gebiet Oper ungenießbar. Hier war 3sat anders.



Wenn es den nicht mehr, oder auf arte reduziert wird, gibt trenne ich mich komplett von ARD und ZDF. Und ich schaue nur noch online.



Warum nicht die doppelten Wiederholungsender Irrsinn mit Obe bzw zdf NEO? DIE sind überflüssig. Auch Phoenix und zdf info und BR alpha etc ist Dopplung.



Ihr konntet viel mehr Geld sparen, wenn ihr euer Degeto Primitiv TV Filmen egal ob Sentimental, Krimis, Soaps, Kanzlei und den Quatsch , und die herzerischen Talkshow Formate mit inner denselben Quatschmäulern reduziert und dafür mehr hochwertige Filme und Serien und Klassikern zB originalgetreue Literaturverfilmungen , auch in Kooperation mit BBC oder anderen internationalen Sendern investiert, die nach 40, 50Jahre noch Kultklassikerwert haben. Statt diese Fastfood Kost zum Nichtdenken.
Bergmann Iris Ich höre täglich (wenn gesendet) in der Früh die Wiederhölung vom NANO des Vortages. Dies ist für mich ein willkommener Einstieg in den neuen Tag, den ich nicht missen möchte. Die Sendung wird für mich im österreichischen Fernsehen angeboten. ARTE kann ich nur sehen, wenn ich mich in diesen Sender "einkaufe".

Ich wünsche mir, dass dieses Wissenschaftsjournal bzw. Arte für mich im Rahmen des österreichischen Fernsehens ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung steht.

MfG Iris Bergmann
Berit Wedel Sehr geehrte Damen und Herren!

Zum Erhalt der Meinungsvielfalt und der ausgewogenen Berichterstattung empfinde ich die drohende Schließung von 3sat oder und ARTE als sehr bedrohlich. Gerade diese Sender sind kulturell so wichtig für unser Land. Man sieht in Amerika was passiert, wenn die Meinungsmache sich auf immer extremeren und privaten Seiten, finanziert von Groß Spendern reduziert. Gib dem Populismus keine Chance! Erhalte 3sat und ARTE!
Bernd Baltes Die Fusion von 3sat und arte zu einem Kanal halte ich für falsch. Dadurch wird das kulturelle Angebot, dass in der ARD meiner Meinung nach sehr überschaubar ist, in einer inakzeptablen Weise reduziert.

Deshalb schlage ich vor, beide Kanäle zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Bernd Baltes
Bernd Bräuer Um "Doppelarbeit" zu vermeiden, sollte das Fernsehangebot aus den Landesrundfunkanstalten herausgegliedert und zusammen mit dem ZDF zum "Deutschen Fernsehen" zusammen gefasst werden (ggf. auch mit Deutsche Welle-Fernsehen).

Folgendes "Mindestangebot" an Programmen sollte angeboten werden:

1. und 2. Programm, Regionalprogramme (eigne Kanäle der "Landesfernsehhäuser"), Informationskanal, Sportkanal (insb. um Programmausfälle im 1. und 2. Programm durch Live-Übertragungen zu minimieren/vermeiden), Kulturkanal, Kinderkanal Jugendkanal.
Bernd Dittmer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte es gerade in der heutigen Zeit für einen Fehler, einen Sender wie 3Sat aufzulösen bzw. das öffentlich rechtliche Fernsehangebot einzuschränken. Gerade in Zeiten von Desinformation und Populismus ist eine objektive Berichterstattung und fundierte journalistische Arbeit um so wichtiger. Meines Erachtens wäre es eher geboten, das öffentlich rechtliche Angebot noch auszuweiten, denn den derzeitigen Entwicklungen kann man nur mit Information und Aufklärung entgegentreten. Jeder Euro für gutes Fernsehen ist daher eine Investition in unsere gesellschaftliche Zukunft. Dies gehört für mich zum Kernauftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens.



Ich hoffe daher sehr, dass die Programmvielfalt erhalten bleibt.



Viele Grüße

Bernd Dittmer
Bernd Dörrschuck Sehr geehrte Damen und Herren,



die in Rede stehenden Vorschläge der KEF beispielsweise etwa bei „3 sat“ , „Phoenix“, „ARD-alpha“, „Arte“ oder „Tagesschau 24“ zu kürzen oder diese ganz zu streichen, treffen offenbar nicht nur bei mir auf vehemente Ablehnung.

In einer derzeitigen Fernsehwelt, die ausschließlich von Quizsendungen, Krimis am laufenden Band, also Mord und Totschlag (selbst am Totensonntag!), Kochen und Backen beherrscht wird, stechen die Angebote oben genannter Sendungen wohltuend heraus.

Wie wäre es denn, einmal bei den horrenden Intendantengehältern zu kürzen und die Struktur der Sendeanstalten zu hinterfragen. Der Skandal beim RBB (Schlesinger) lässt grüßen.

Darüber hinaus ist zu prüfen, Sender zusammenzulegen, etwa den Hessischen Rundfunk mit dem Südwestrundfunk und dem Saarländischen Rundfunk. Für was braucht Letzterer eine vollständige Verwaltungs- und Programmstruktur mit Intendant, wo er doch fast alle Sendungen des SWR übernimmt. Ähnlich ist zu fragen, ob nicht Radio Bremen im NDR aufgehen könnte. Was haben aktive politische Mandatsträger bei den entsprechenden Entscheidungen zur Reform zu suchen?



Freundliche Grüße

B. Dörrschuck
Bernd Drusel Die geplante Zusammenlegung der Sender 3sat und arte ist für mich als regelmäßigen Zuschauer beider Sender nicht akzeptabel. Die übrigen öffentlich-rechtlicen Sender ARD, ZDF und die dritten Programme bieten in einem Übermaß Unterhaltungssendungen (Quiz, Krimis, Kochsendungen, Boulevard), die dem öffentlich-rechtlichen Auftrag garnicht gerecht werden. Auch die ausufernde Sportberichterstattung bietet hinreichend viele Sparmöglichkeiten.
Bernd Feierabend Die Programminhalte (Themen, regionale Schwerpunkte) von 3 Sat und arte sind grundverschieden. Beide Sender informieren gut. Z.B. bieten arte Journal und ZIB 2 unterschiedliche Sichtweisen zur Tagesschau aus Nachbarländern.



Phoenix und Tagesschau 24 sind, insbesondere vom Aufbau her, nicht zu vergleichen. Z.B. sind die Phoenix-Runde, Phoenix persönlich und Unter den Linden unersetzlich. Tagesschau 24 bietet einige eigene Inhalte, aber oft Wiederholungen aus dem 1. Programm und sollte eher wie BBC world news aufgebaut werden.



Eine Zusammenlegung von arte und 3 Sat sowie von Phoenix und Tagesschau 24 wäre katastrophal für die deutsche Medienlandschaft.
Bernd Felsch Ich möchte das der Spartenkanal 3sat bestehen bleibt weil er wertvoll für alle Bürger und Bürgerinnen ist.

Macht Euch mal Gedanken darüber die Sender der 3.Kanäle zu säubern, nicht jedes Bundesland benötigt einen eigenen dritten Kanal.

Legt SR und SWR, sowie NDR mit RB zusammen, dann kann schon viel Potenzial eingespart werden.

Im Abendprogramm sind gerade diese Sender, die dann das gleiche Programm haben.
Bernd Flory Sehr geehrte Damen und Herren , die Vorstellung das meine drei favorisierten Sender: arte, 3 sat

und die diversen 3. Programme der ARD gestrichen oder durch Fusion an Qualität verlieren ,

läßt mich eiskalt ergraußen !

Ich finde der Staat hat auch ein Verpflichtung seine Bürgern mit fundiertem Wirtschafts-

journalismus ( 3sat ) , niveauvollem Kulturellen Angeboten ( arte ) zu versorgen .

Nur mit ZDF (Friede , Freude , Eierkuchen TV ) oder den diversen privaten Sendern ( Schmuddel TV )

kann ich dem Fernsehen nicht mehr viel abgewinnen . Ich bitte sie daher recht recht herzlich

meine Argumente und die von tausenden anderen zu TV Konsumenten in ihre Entscheidungen

mit einfließen lassen .



MfG Bernd Flory
Bernd Gabert Geschätzte Damen und Herren



Zum Zusammenschluss der Sender ARDOne und ZDF neo eine Anmerkung:

Bei einem Zusammenschluss dieser beiden Sender ist zu befürchten das die bisher ausführliche Berichterstattung bzw Übertragung von Randsportarten (namentlich Eiskunstlauf) welche bisher auf ARD One geleistet wird verschwinden wird, da dieses nicht mehr ind neue Sendekonzept passt. Es wäre eine Diskussion Wert ob Eiskunstlauf und andere Randsportarten verstärkt auf arte angesiedelt werden können, zumal sich dieser Sender ja Europaweit orientieren soll. Besten Dank für die Berücksichtigung dieses Vorschlags. Freundliche Grüsse Bernd Gabert
Bernd Gabert Geschätzte Damen und Herren



Mit Schrecken habe ich von der Absicht Kenntnis genommen das von mir sehr geschätzte Deutsch-Österreichisch- Schweizerische Programm 3sat in dem Deutsch-Französischen Sender arte aufgehen zu lassen ("In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote

überführt werden.") .



Der Sender 3sat stellt ein sehr geschätztes und willkommenes Sendegefäss für grenzüberschreitende Themen der deutschsprachigen Länder D-CH-A dar. Es ist zu befürchten das die Themen welche besonders die Alpenländer betreffen bei einer Eingliederung in arte nicht mehr oder nicht mehr in ausreichendem Masse berücksichtigt werden. Auch Österreich und die Schweiz sind Nachbarländer von Deutschland und Frankreich und sollten ein eigenständiges Sprachrohr im Deutschsprachigen Raum behalten.

Ich kann nur hoffen, das den politisch Verantwortlichen in Deutschland und Frankreich auch eine kulturelle Verbindung zu den kleineren Nachbarn (von denen zumindest Eines auch einen Landesteil Französischer Zunge beeinhaltet) wichtig ist.



In der Hoffnung weiterhin als in der Schweiz lebender Deutsch-Schweizerischer Staatsbürger 3sat als eigenständigen Sender empfangen zu dürfen



Grüsse ich Sie freundlich



Bernd Gabert
Bernd Gubbe Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich setze mich für den Erhalt von 3sat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein!

Das möchte ich im folgenden begründen.

1. Der Sender ist meines Wissens der Einzige, der in so großer Vielfalt kulturelle und wissenschaftliche Inhalte anbietet.

2. Beispielhaft dafür sei die Sendung „nano“ genannt. Sie ist ausgesprochen informativ und erfüllt zudem einen Bildungsauftrag, den man vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen erwarten darf, ja muss!

3. Ich sehe keine realistische Möglichkeit, die kulturellen sowie informativen Inhalte in einem anderen Programm durch Fusionierung darzustellen.

4. Ich bin der Meinung, dass sich gutes Fernsehen nicht alleine durch Einschaltquoten definiert. Darin unterscheidet sich gutes Fernsehen von den privaten Programmen erheblich.

5. Ich hoffe, dass sich die Findungskommission darauf besinnt, 3sat zu erhalten und nicht aus reinen Einsparüberlegungen vielen an Kultur und Information interessierten Zuschauern das wichtigste Programm zu nehmen.



Mit freundlichen Grüßen

Bernd Gubbe
Bernd Häußermann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe über 40 Jahre in diesem Land gearbeitet und bin darauf Stolz, auf Deutschland und meine Arbeit. Ich bin stolz auf unsere Meinungsfreiheit und die Vielfalt der Angebote bei den TV und Rundfunkanstalten.

Um so mehr empfinde ich es als Beleidigung, zu sehen wie sie die diese Vielfalt ohne Not einschränken. Der Versuch 3sat und ARTE zusammen zu legen, sehe ich als Kniefall vor den rechts nationalen Bestrebungen der AFD. Ich schäme mich dafür, wie sie im voraus eilenden Gehorsam die Kultur und die Meinungsfreiheit, ohne Not, beschneiden.

Sie haben kein Wort über die Finanzierung der öffentlich rechtlichen Anstalten verloren. Aber viele Worte über die Einschränkung ihres Programmes und der Sender.

Dies betrifft nicht nur die Anzahl der Sender und Sendungen auch die Art und Weise der Übermittlung. In neun Jahren kein lienares Programm mehr. Ich habe kein Interesse an Mediatheken und Streamingdiensten. Wo bleiben ihr die Interessen einer großen Gruppe von Menschen in unserer Gesellschaft?

So wird Demokratie abgebaut mit der Argumentation, dass Geld gespart werden muss und die Akezptanz der öffentlichen, rechtlichen Anstalten angeblich nicht mehr gegeben ist. Eins zu eins die Argumente aus dem extremen linken und rechten Ecken des Parteienspektrums. Ein Kniefall vor den extremen Parteien in unserer Gesellschaft.

Bevor Sie anfangen Sender einzustellen oder zusammenzulegen erwarte ich ein Konzept der Finanzierung. Damit hier klar wird um welche Beträge es geht. Solange die Politik rechtsextreme Parteien finanziert, erwarte ich, dass auch die öffentlich, rechtlichen Anstalten ihrem Auftrag, wie bisher vollständig nachkommen, und finanziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Häußermann
Bernd Hengst Rundfunkreform / Rundfunkstaatsvertrag: Geplante Beschränkung von Online-Texten

Wie zu lesen war, sieht der Reformstaatsvertrag vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist.

Das ist keineswegs zeitgemäß! Statt im Sinne der allgemein in Deutschland dringend notwendigen Forcierung der Digitalisierung aktuelle und qualitätsgeprüfte Online-Angebote weiter zu entwickeln, ist damit zu rechnen, dass im Jahre 2024(!) wichtige Nachrichten des ÖRR erst mit deutlicher Verzögerung im Internet zur Verfügung stehen!



Für mich sind dies konkret die Nachrichten des hessenschau.de-Morgentickers, für die ich hinsichtlich Qualität und Relevanz keine Alternative sehe.
Bernd Holznagel Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit schicken ich Ihnen eine Stellungnahme, die Horst Röper und ich verfasst haben.



Beste Grüße

Bernd Holznagel
1
 Stellungnahme  zum ReformStV 
 
 
1. Der Umfang der Finanzierung richtet sich nach dem gesetz-
lich fixierten Auftrag der Anstalten. Wenn es den Ländern um
das Ziel der Beitragsstabilität geht, ist es zielführend, den
Auftrag zu reformieren und ggf. auch Programme einzuspa-
ren. Transformationsprozesse, die durch solche Maßnah-
men eingeleitet werden, sind oft mit besonderen Anfangsin-
vestitionen verbunden. Dafür benötigen die Anstalten eine
stabile Finanzgrundlage. Vor diesem Hintergrund kann der
Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag  aus der aktuellen De-
batte um einen Reformstaatsvertrag nicht ausgespart  wer-
den. 
2. Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags  nach den Berechnun-
gen der KEF für die Jahre 2025 folgende durch die Bundes-
länder ist nicht nur verfassungsrechtlich geboten. Das Son-
dergutachten der KEF zu fin anziellen Auswirkungen von
möglichen Reformen hat gezeigt, dass die bislang von den
Ländern diskutierten Vorschläge den Finanzierungsbedarf
der Anstalten für die Periode 2025 bis 2028 nicht verringern 
würden. 
3. Die KEF hat in dem genannten Sondergutachten allerdings
Einsparmöglichkeiten  aufgeführt, die für „sachfremde“ Leis-
tungen  im Rundfunkbeitrag eingepreist sind. Dazu zählt die
Finanzierung der Landesmedienanstalten, die Kompensation
der Einnahmeausfälle durch die Befreiung vom Rundfunkbeitrag
sowie die Finanzierung von Klangkörpern durch die Anstalten,
obwohl deren Leistungen nur zu einem kleinen Teil in die
Rundfunkprogramme einfließen. Da als Alternative
zur Finanzierung über den Rundfunkbeitrag wohl nur die öf-
fentliche Hand, hier insbesondere die Länder, infrage kommt,
scheint das Interesse der Länder an diesen Kostenreduktio-
nen mindestens gering, obwohl gerade diese Reduktionen
schnell  umgesetzt werden könnten und den Beitrag  entspre-
chend zeitnah entlasten, sogar reduzieren würden. 
4. Vor allem für die ARD-Anstalten aber auch übergreifend für
das ZDF und für das Deutschlandradio werden Kostenreduk-
tionen durch Kooperationen seit Jahren diskutiert und ange-
strebt. Dies erscheint für eine effiziente und sparsame Auf-
tragserfüllung in vielen Bereichen, insbesondere im Bereich
der Technik,  wünschenswert. In Bezug auf die Programme
sind allerdings durch die Verpflichtung zu einem vielfältigen
Angebot enge Grenzen gesetzt. Unter Kostenaspekten mag
es verlockend erscheinen beispielweise sämtliche Wirt-
schaftsmagazine von einer zentralen Redaktion erstellen zu
lassen. Das würde in den Programmen aber zum Gegenteil
von Vielfalt führen. 
5. Die KEF hat in ihrem Sondergutachten auf die zwischen den
ARD-Anstalten sehr unterschiedliche redaktionelle Struktur
für deren jeweilige Regionalberichterstattung  hingewiesen.
Diese Unterschiedlichkeit als Hinweis für ein Sparpotential 
 ausgerichtet am niedrigsten Niveau ein er der Anstalten zu
verstehen, verstieße gleichfalls gegen das Ziel einer mög-
lichst vielfältigen Berichterstattung  auch gerade im Regiona-
len und im Lokalen. Dies gilt um so mehr, da diese Bericht-
erstattung durch Zeitungen seit Jahren im Zuge der grassie-
renden Pressekonzentration immer stärker eingeschränkt
wird. 
6. In der aktuellen Debatte wird vielfach gemutmaßt, alle An-
stalten verfügten über finanzielle Reserven, mit denen Ein-
schnitte in die aktuelle Finanzierung ausgeglichen werden
können. Dabei bleibt insbesondere der Größenunterschied
bei den ARD-Anstalten unberücksichtigt. Große Anstalten
melden zu Beginn  des KEF-Verfahrens oft stattliche nicht
verausgabte  Restmittel. Diese werden von der KEF zur Re-
duzierung des Bedarfs der ARD-Anstalten berücksichtigt.
ARD intern werden diese Reduktionen auf Anstalten verteilt.
Auch und gerade die kleinen Anstalten bekommen durch
diese Anrechnungen weniger Beitragsmittel, obwohl sie bei
der Bedarfsanmeldung in der Regel keine überschüssigen
Mittel  verfügen. 
 
Dortmund, den 10. Oktober 2024 
 
Prof. Dr. Bernd Holznagel     Horst Röper  
Bernd Itner Für alle die noch Interesse an Bildung ,Wissenschaft, Kultur und Reisen haben ist 3 SAT überaus wichtig. Für Liebhaber qualitativ hochwertige Filme ebenso. Wer hier den Rotstift ansetzt muss sich nicht wundern wenn unsere Demokratie immer verwundbarer wird.



Aufkärung durch guten WISSENSCHAFTSJOURNALISMUS tut not, vorallen in Zeiten von Desinformationen.

3 SAT ist klasse und darf nicht zusammengelegt werden.
Bernd Käpplinger Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat und arte zusammenlegen zu wollen, erschüttert mich zutiefst und macht mich fassungslos, wer ernsthaft mit auch nur etwas Sachverstand auf eine solche absurde Idee kommen kann. Millionen werden für Fußballübertragungsrechte, seichte Schlagershows und endlose Talkshowformate mit den oft immer gleichen Studiogästen verpulvert, aber gerade für die wenigen Kultur- und Bildungsformate soll kein Geld mehr da sein? 3sat trägt zu wichtigen Vernetzungen im deutschsprachigen Raum bei und arte schlägt Brücken zwischen Frankreich und Deutschland, was nicht identisch ist.



Ich kann nachvollziehen, dass es Kürzungen braucht, aber dann streichen sie lieber die Talkshows auf die Hälfte zusammen und übertragen sie weniger Fußball. Sie haben ein Bildungsauftrag!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Mit freundlichen Grüßen



Bernd Käpplinger
Bernd Kassebaum Ich fordere Sie auf, verzichten Sie auf den geplanten Kahlschlag. In der jetzigen Situation, in der Populismus, Fake News und Rechtsradikalismus um sich greifen, brauchen wir qualitative und differenzierte Nachrichten und Hintergrundinformationen.

BK
Bernd Kiefer In Anbetracht der Tatsache, dass in einigen europäischen Ländern die Medien immer stärker

staatlich kontrolliert werden, was nicht nur Politik, sondern auch Kultur betrifft, ist es ein be-

denkliches Zeichen, wenn nun auch in Deutschland (nötige) Sparmaßnahmen des Öffentlich-

Rechtlichen-Fernsehens vor allem die Kulturprogramme treffen. Kultursendungen berichten

nicht nur über die Kultur der Gegenwart, sie sind ein wichtiger Teil dieser Kultur, und sie müssen

deshalb erhalten bleiben. Deshalb spreche ich mich mit Nachdruck für den Erhalt des Senders

3Sat aus.
Bernd Krebs Bitte 3Sat und ARTE als eigenständige Sender weiterbetreiben. Noch mehr technische, wissenschaftliche Dokumentationen senden. Lieber Wiederholungen statt Füller mit Live-Natur-Übertragungen.
Bernd Kunze Hallo, Arte und 3Sat sind unsere Lieblings Fernseh Sender. Ich bin gegen eine Zusammenlegung. Uns würden Inhalte fehlen.

Kika muss auch bleiben. Das ist ein total toller Kinder Sender.Vielen Dank Liebe Grüße Bernd Kunze
Bernd Lange Sehr geehrte Damen und Herren,

anliegend übersende ich Ihnen meine Eingabe zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV).

Mit freundlichen Grüßen



Bernd Lange


Eingabe Bernd Lange, 10.10.2024 Die Deutschen Bundesländer haben am 26. September 2024 einen Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) zur öffentlichen Anhörung freigegeben. Anliegend möchte ich hier eine Eingabe aus europäischer Sicht, aus Sicht eines Europaabgeordneten machen: Neben vielen positiven Aspekten der vorgeschlagenen Reform des Staatsvertrages (zum Beispiel stärkere Interaktion von den Nutzern zu den Angeboten oder auch die Kooperation der unterschiedlichen Sparten) habe ich Anfragen in drei grundsätzliche Bereichen, wo meiner Ansicht nach nicht die sich fundamental geänderte gesellschaftliche Realität hinreichend aufgegriffen wurde.  Es ist klar und eigentlich ein Allgemeinheit, dass sich das Nutzerverhalten gegenüber den Medien deutlich geändert hat. U.a. geben die ARD - Mediendaten (https://www.ard.de/die-ard/aufgaben-der-ard/ARD-Mediendaten-100/ ) oder die ARD/ZDF - Online Studien (https://www.ard-zdf-onlinestudie.de/) und besonders die ARD/ZDF Medienstudie 2024 (https://www.ard-zdf-medienstudie.de/ ) Zeichen hier ein klares Bild. Und diese neue Nutzung kennt keine nationalen Grenzen hinsichtlich  des Angebotes mehr. Neben dem veränderten Nutzerverhalten verschwinden im digitalen Bereich die traditionellen Grenzen von Print-Presse, längeren Textdarstellungen, Fotojournalismus, Nachrichtensendung etc. Es gibt den Post, die News, die Audio message oder das Video, was schnell und aktuell ins Netz gestellt werden. Dabei gibt es das Risiko der Falschberichte, der Propaganda, der von außerhalb der EU staatlich organisierten Obstruktion. Ein abschreckendes Beispiel ist sicherlich der Missbrauch der Plattform x (früher Twitter) als Propagandainstrument. Die Europäischen Union tritt hier eindeutig, basierend auf den europäischen Werten u.a. festgelegt in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union,  für die Qualität der Berichterstattung und für Meinungsfreiheit ein. Mit dem"Digital Services Act" (DSA) und dem"Medienfreiheitsgesetz" (EMFA) hat das Europäische Parlament grundlegende gesetzliche Regelungen verabschiedet. Die neuen Vorschriften des EMFA gelten in vollem Umfang ab dem 8. August 2025. Hier wird besonders betont: „Öffentlich-rechtliche Mediendiensteanbieter spielen eine besondere Rolle im Binnenmarkt für Mediendienste, indem sie im Rahmen ihres Auftrags, wie auf nationaler Ebene entsprechend dem Protokoll Nr. 29 über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in den Mitgliedstaaten im Anhang zum EUV und zum AEUV festgelegt, dafür sorgen, dass Bürger und Unternehmen Zugang zu einem vielfältigen Angebot an Inhalten, einschließlich zu hochwertigen Informationen und einer unparteiischen und ausgewogenen Medienberichterstattung, haben. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit, indem sie es den Menschen ermöglichen, vielfältige Informationen zu suchen und zu erhalten, und die Werte der Demokratie, der kulturellen Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts fördern. Sie bieten ein Forum für öffentliche Diskussion und ein Mittel zur Förderung einer breiteren demokratischen Teilhabe der Bürger.“   Und weiter in Artikel 5, (1) „Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass öffentlich-rechtliche Mediendiensteanbieter redaktionell und funktional unabhängig sind und ihrem Publikum im Einklang mit ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag, wie auf nationaler Ebene entsprechend dem Protokoll Nr. 29 festgelegt, auf unparteiische Weise eine Vielzahl von Informationen und Meinungen bieten.“ Damit wird sehr deutlich der Auftrag zu Stärkung der Demokratie in Europa betont. In einer Europäischen Union, die sich zur weitere Integration bekennt und einen Binnenmarkt, einen Rau der Freiheit bildet ist das natürlich auch ein europäischer Auftrag. Schon immer haben wir das im Europäischen Parlament so verstanden, ich erinnere nur an an die Richtlinie "Fernsehen ohne Grenzen“ von 1989, womit die freie Verbreitung der europäischen Fernsehprogramme innerhalb des Binnenmarktes gewährleistet sowie Anliegen des öffentlichen Interesses wie etwa die kulturelle Vielfalt, den Schutz Minderjähriger und das Recht auf Gegendarstellung bewahret werden sollte. Schon damals war der Ansatz stark mit der Förderung der europäische Integration verbunden.  Die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste setzt dies fort. Dieser europäischen Ansatz ist heute notwendiger denn je und muss weiterentwickelt werden, wie der am 9. Mai 2023 angenommene kritische Implementierungsbericht zeigt. Insofern setze ich mich in drei Bereichen für Änderungen an dem Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) ein: 1) Stärkere Digitalisierung Angesichts der Realität der Mediennutzung ist eine schneller und stärkere Digitalisierung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zentral, wenn ein Bedeutungsverlust vermieden werden soll. Zwar gibt es in dem Entwurf den Hinweis, den Digitalisierungsausbau schnell voranzutreiben.die Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Online-Auftrags zu einem gemeinsamen „Public Open Space“ durch stärkere Vernetzung der Angebote zu verbessern. Ebenso erscheint die Vereinbarung eines gemeinsamen technischen Plattformsystems sinnvoll. Aber insgesamt findet sich im Reformstaatsvertrag keine hinreichende und durchgreifende Verankerung der Digitalisierung. Es gibt sogar Elemente, die der Digitalisierung entgegenstehen. Es gilt aber , dass veränderte Mediennutzungsverhalten aufzunehmen , hier die Priorität zu setzen und die Angebote im Sinne des Auftrages und zur Stärkung der europäischen Demokratie entsprechend zu gestalten.  Sicherlich wird man auf europäischer Ebene bei der anstehenden Revision der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste über einen Vortrag in der Sichtbarkeit der öffentlich-rechtlichen Angebote zu diskutieren haben, aber ohne adäquates Angebot mit guten Online Inhalten mit Text, Musik, Bild und allem, was dazu gehört, hilft das auch nicht. 2) Presseähnlichkeit  Der im Reformentwurf verankerte Ausschluss von Presseähnlichkeit ist absolut nicht mehr zeitgemäß und steht völlig im Widerspruch zu den gesellschaftlichen Entwicklungen. Ohne den Anspruch der Nutzer auf ein zeitgemäßes „Komplettangebot“ befriedigen zu können,  bedeutet dies einen qualitativ schlechteren, öffentlich-rechtlichen Rundfunk im digitalen Zeitalter.  Natürlich ist mir bewußt, dass mit der Regelung Presseverlage geschützt werden sollen. Aber ist das eine realistische Perspektive? Auf der einen Seite verschlechtert man das Angebot der öffentlich-rechtlichen Anbieter und auf der anderen Seite sehen wir immer mehr Verlage, die sich der Fläche zurückziehen, die Redaktionen zusammenlegen und somit keine zusätzlichen, gerade lokale Informationen erreichbar sind.. Sollte es nicht mehr um Kooperation zwischen Verlagen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehen um Pluralität und Qualität im Netz  zu sichern? Zudem erscheint überhaupt nicht belegt zu sein, dass durch öffentlich-rechtliche Textangebote Umsatzeinbußen der Verlage entstehen. Hier wirken andere Faktoren. Außerdem nutzen natürlich Verlage alle Möglichkeiten des Netzes sehr wohl. Mit der geplanten Regelung des Ausschlusses der Presseähnlichkeit gehen Unsicherheiten und Einschränkung der redaktionellen Möglichkeiten einher, gerade wenn man auch an Investigativen Journalismus denkt. Insofern ist es absurd eine Veröffentlichung von Textangebote von vier Kriterien abhängig zu machen: 1.) eine Aktualitätsklausel, 2.) Bezug zu eigener Sendung, 3.) Texte sind primär sendungsbegleitend, 4.) jeweiliges Portal als Bezugspunkt. Sinnlose Rechtsstreitigkeiten sind vorprogrammiert. Bestimmte Berichte würden so nicht auf zentralen Plattformen mehr möglich und viele crossmediale Recherche und die strategische Berichterstattung erschwert.nTexte sind außerdem ein wichtiges Instrument zur barrierefreien Berichterstattung sowie für die Auffindbarkeit der Angebote, das weiß nun jede/r, der eine Web-site betreibt. Dieser Presseähnlichkeitsausschluss ist derart anachronistisch, dass man es kaum nachvollziehen kann.  3) Reduzierung/Umwidmung des ARTE Auftrages In dem Entwurf wird glücklicherweise  ARTE nicht in Frage gestellt, aber soll mit 3sat in einen Korb getan werden.Bei der Aufgabenbeschreibung für ARTE wurde ein neuer Passus eingefügt: In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen Veranstaltern sollten die Inhalte von 3sat „teilweise oder vollständig“ in das ARTE-Programm überführt werden. Ich habe mine großen Zweifel, ob dies Verschmelzung dem Auftrag von ARTE dienlich ist. ARTE ist kein deutschsprachiger Kultursender und soll es nicht werden! Ich möchte mich jetzt nicht zu der Bedeutung der Kultur in dem Reformvorschlag äußern. Da gibt es viele Stimmen, die von einer Schwächung reden, gerade aufgrund der  Zusammenlegung von Spartenkanäle. Mir geht es um die Weiterentwicklung von ARTE als europäisches Projekt. Der Sender sollte eine über deutsch-französische Zusammenarbeit hinausgehende europäische Rolle einnehmen. Mit nun Sendungen in 6 Amtssprachen mit einer Abdeckung von ca. 70% der Sprachrealität in der EU hat sich ARTE zu einem europäischen Sender entwickelt. Zwar ist 3sat auch kein rein Deutsches Projekt, hat aber doch eine völlig andere Ausrichtung. Qualitativ gute Kultursendungen und News aus Europa im Fernsehen und im Netz, das stärkt europäische Demokratie und Integration. Und hier würde ich mir als Europaabgeordnet deutlich mehr Ressourceneinsatz wünschen Finanzierung  Und mit dem Ressourceneinsatz für ARTE sind wir bei der generellen Frage der Finanzierung des öffentliche-rechtlichen Rundfunks.Wir brauchen sicherlich eine langfristige Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es kann nicht sein, dass ein scheinbare wichtiger Punkt der Reform und unterschwellig überall mitschwingend mögliche Einsparungen sind ohne deutlich zu machen, wie die einzelne Schritte wirken und wann sie wirken. Denn es ist völlig klar,  die im Reformstaatsvertrag vorgesehenen Maßnahmen haben keine Auswirkung auf die aktuelle KEF-Empfehlung! Die von der KEF im Februar ausgesprochene Empfehlung zur Anhebung des monatlichen Rundfunkbeitrags ab 2025 von 18,36 € auf 18,94 € ist endlich umzusetzen. Insofern erscheint mir eine Verknüpfung der Entscheidung der Länder über die Umsetzung der KEF-Empfehlung mit den geplanten Reformen ist nicht gerechtfertigt.  Kooperationen, neue Technologien und Flexibilität lassen sicherlich auch Einsparungen möglich werden, und das ich sicherlich richtig. Aber prinzipiell geht es um die Frage, angesichts der politischen Wirklichkeit, wieviel uns die Demokratie in Europa wert ist. Zum Schluss möchte ich hier noch einem auf das Medienfreiheitsgesetz (EMFA) verweisen: „Artikel 5,(3) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Verfahren zur Finanzierung von öffentlich-rechtlichen Mediendiensteanbietern auf transparenten und objektiven Kriterien beruhen, die vorab festgelegt werden. Diese Finanzierungsverfahren müssen sicherstellen, dass öffentlich-rechtliche Mediendiensteanbieter über angemessene, nachhaltige und vorhersehbare finanzielle Mittel verfügen, die der Erfüllung ihres öffentlich-rechtlichen Auftrags und ihrer Kapazität zur Entwicklung im Rahmen dieses Auftrags entsprechen. Diese Finanzmittel müssen so beschaffen sein, dass die redaktionelle Unabhängigkeit öffentlich-rechtlicher Mediendiensteanbieter gewahrt wird.“
Bernd Lausberg Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Bestürzung verfolge ich die Diskussion um die Reform des Medienstaatsvertrags.

Die geplante Zusammenlegung von 3SAT und Arte kann doch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Fernsehprogramme auf hohen Niveau sind im breiten Spektrum des TV-Angebots ohnehin eher ein Auslaufmodell.

Der zunehmenden Verdummung der Gesamtgesellschaft und der Vertiktokung der Jugend kann nur mit anspruchsvollen Alternativen Einhalt geboten werden. Das die gebildeten bzw. bildungsaffinen Minderheiten in diesem Land jetzt zerrieben werden sollen zwischen den verschiedenen Facetten des Mainstream ist alarmierend. Kunst und Kultur sollten auch in Zukunft keine Verhandlungsmasse sein, die man der gesellschaftlichen Stimmung oder den wirtschaftlichen Zwängen unterordnet. Staatliche Institutionen errodieren und Infrastrukturen verrotten - und jetzt soll auch noch der Geist dieser Gesellschaft zusamengestutzt werden.

Sollen nach den wirtschaftlichen nun auch noch die kulturellen Eliten diesem Land den Rücken kehren?



Bitte nicht! Wer oder was bleibt dann übrig?



Bernd Lausberg
Bernd Linhart Ausgerechnet die Sender mit einem ausgepägten Profil, die in der TV-Landschaft für Innovation, Experiment, mit einem hohen Anteil an International ausgezeichneten Filmen

für Film-Kultur stehen,

überproportional zur Toleranz und Verständnis für fremde Länder und Kulturen beitragen, und Teil der Förderung und Bejahung Europäischer Kultur & Politik sind, sollen zu einem Sender eingedampft werden, obwohl beide mit unterschiedlichen Ländern kooperieren. Der eine für den Kultur-Austausch zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland, und der andere zwischen Frankreich und Deutschland.

Und die Zusammenlegung von ZDF Neo und One träfe eine jüngere Zielgruppe, die zu binden den öffentlich-rechlichen Sendern zunehmend schwerfällt.

Wenn schon gespart werden soll, wäre es doch viel naheliegender, die Sender zusammenzulegen, die die grösste Schnittmenge haben, und das sind nun mal Das Erste und ZDF.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Mit freundlichen Grüssen

Bernd Linhart
Bernd Littau Sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist vollkommen unakzeptabel das ausgerechnet 3 sat dem Rotstift zum Opfer fallen soll.

Wenn das Angebot an Programmen gekürzt und Sender gestrichen werden, dann sollten auch die Radio und Fernsehgebühren entsprechend gesenkt werden.

Das sollte dabei nicht vergessen werden!



Die Gebühren sind ohnehin vollkommen ungerecht und ganz besonders für viele alleinstehende Rentner:innen eine große finanzielle Belastung.



Mit freundlichem Gruß

B.Littau
Bernd Martin Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Zusammenlegung von 3sat und Arte darf es nicht geben. Gerade in Zeiten wo rechtspopulistische Parteien immer mehr

Zustimmung erhalten und öffentliche Diskussionen immer mehr zu faktenlosen Hasstriaden verkommen, ist eine umfassende, wertneutrale und faktenbasierte Berichterstattung dringend notwendig. Ein weiterer Punkt wäre, dass es wieder mal die weniger privilegierten Personengruppen besonders treffen würde.



Mit freundlichen Grüßen



Bernd Martin
Bernd Meffert Gerade mit Blick auf Fake News in den sozialen Medien sind die geplante Einschränkungen für den öffentlichen Rundfunk kontraproduktiv. Wir brauchen mehr und nicht weniger guten Journalismus und Berichterstattung.
Bernd Paschelke Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, im folgenden kurz ÖRR von mir genannt, ist wichtig und hat den Auftrag der Grundversorgung. Dabei sollte er diesen im Fokus haben und möglichst effizient und effektiv und damit auch kostengünstig erfüllen.

Die 2 wesentlichen Stossrichtungen und damit auch Forderungen von mir sind sehr klar, vor allem vor dem Hintergrund der massiv und zu Recht kritisierten hohen Kosten. Zum einen muss dringend der völlig überzogenen Interpretation und damit Nichtbeachtung des Grundversorgungsauftrags Einhalt geboten werden. Es ist NICHT Aufgabe des ÖRR mit den privaten Anbietern zu konkurrieren. Daher sind mit Blick auf unmittelbar realisierbare massive Kosteneinsparungen insbesondere die Einkäufe von Spielfilmen und Sportrechten jenseits von Kurzberichten sofort einzustellen.

Ein weiterer Blick auf die Ausgabepositionen zeigt die zweite Stoßrichtung auf. Es handelt sich um den Unterhalt von 16 Landesrunkfunkanstalten mit entsprechender Vervielfältigung von kostspieligen Strukturen inkls Personal sowie von Programminhalten samt Kanälen/Sendern.

Der ÖRR ist völlig überdimensioniert. Ohne weiter ins Detail gehen zu wollen, ist nicht mehr der Bevölkerung erklärbar, wieso die Landesrunkfunkanstalten jeweils einen eigenen Info-, Kultur- und Jugendsender haben und dass im Fernsehen mehrere Kultur- und Infoprogramme miteinander konkurrieren und es in den Dritten viele ähnliche Sendungen mit gleichen Themen gibt.

Wenn der ÖRR verhindern möchte, dass er bald als völlig überflüssig gilt, muss jetzt gehandelt werden und zwar nicht mittels kosmetischer Massnahmen sondern mit wirklich durchgreifenden massiven Veränderungen, um die Kosten mindestens um 70% zu kürzen - was mit oben skizzierten Maßnahmen leicht möglich ist.

Langfristig überlebt der ÖRR nicht, wenn die Bevölkerung die Rundfunkgebühren für absurd hoch hält und gleichzeitig die Relevanz des ÖRR für niedrig - was derzeit bei vermutlich fast allen BürgerInnen unter 55 Jahren und auch vielen noch Älteren der Fall ist.
Bernd Robens Sehr geehrte Damen und Herren,



der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Aufgabe die Bürgerinnen und Bürger mit einer umfassenden, vielfältigen und objektiven Berichterstattung über politische wissenschaftliche und gesellschaftliche Themen zu informieren.



Diese sehr gute Berichterstattung erhalte ich seit Jahren über den Fernsehsender 3sat.



Ich erwarte das die 3sat Programme nano, Kulturzeit und scobel bei einer Zusammenlegung mit ARTE weiterhin wie gewohnt einen Sendeplatz erhalten.





Mit freundlichem Gruß



Bernd Robens
Bernd Schmitz Nichtlineares TV und Digitale Medien werden zumindest für den Öffentlich Rechtlichen Bereich überschätzt. Die Bedeutung von seriöser Information und Kultur unterschätzt. Welchen Sinn macht das Überangebot von sog. Unterhaltung und billig wirkenden Quizshows - inzwischen nahezu ganztägig - ? Das ist klassisches “Unterschichtenfernsehen” wie das in den 90ern hieß und Terrain der Privaten. Waum der “Zielgruppe” der 14 bis 49-jährigen hinterherlaufen ? Weil die Medienschaffenden auf der nächsten Party etwas “Cooles” vorweisen wollen und nicht in die Nähe von Kaffefahrten gebracht werden wollen ? Die 14 bis 49 jährigen schauen ohnehin keine ö.r., auch nicht digital oder nichtlinear oder was auch immer. Warum machen Sie nicht ein gutes Angebot für die Kundengruppe, die Sie auch sehen will und das möglichst klassisch linear ? Können Sie es einfach nicht ? Was soll ich davon halten, das jetzt der Präsident des Bühnenvereins gleichzeitig Medienpolitik macht ? Theater hat dasselbe Problem: es scheint, als ob den deutschen Theatern die Handwerklichkeit komplett abhanden gekommen ist, sodass man Zuflucht zum Plakativen, aber auch zum Erziehungs- und Belehrungstheater nimmt. Gertrude Stein wird das Zitat zugespreochen: “Wenn du eine Botschaft hast, geh zur Post”. Es ist sinnlos, Stücke oder Filme z.B. über Trump oder Orban zu machen. Es macht hingegen Sinn, über Gier, Narzissmus und Machtbesessenheit zu machen. Natürlich gibt es solche Stücke längst. Die könnte man spielen, aber man will ja “kein Museum” sein. Warum eigentlich nicht ? Das gleiche Haltungsproblem hat das TV und auch der Rundfunk. Würden beide den Kern ihres Auftrags ernster nehmen und handwerklich besser ausführen, wären sie weniger angreifbar. Es ist die widersinnige Methode, die schon in der Wirtschaft logischerweise versagt hat: wenn meine Gewinne nachlassen, muss ich eben die Kosten senken. Also die Quailität. Auf sowas kommen nur Ökonomen und solche, die es gerne wären. Tun Sie Ihre Arbeit. Besser als im Moment. Dann läuft das auch in Zukunft.
Bernd Schneider Betrifft:

https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/reformstaatsvertrag



Der gemachte Vorschlag wird nicht bewirken, was er verspricht. Quantität einschränken und Qualität erhöhen? Indem ausgerechnet die besten Kanäle gestrichen werden sollen? Das ist Nonsense und die Verantwortlichen wissen das auch.



Hier wird am falschen Ende gespart. Z.B. arte und 3sat zusammenzulegen, halbiert das Angebot an kulturell wertvollen und informativen Sendungen. Und gerade das ist so immens wichtig, gerade jetzt. Jetzt, wo die Demokratie, die sich von Kultur und Information nährt so sehr in Gefahr ist, wie seit dem dritten Reich nicht mehr.



Es soll gespart werden, worauf man besonders jetzt zusätzlich Gewicht legen sollte. Jetzt schon die Schere im Kopf ansetzen zu wollen, während die AfD genau so etwas plant, ist sträflich. Machen Sie sich nicht gemein, mit solchen Ansinnen!
Bernd Schnell Ich bin gegen eine Reduzierung der Programmvielfalt. Die Radiosender und TV-Kanäle dürfen nicht kaputtgespart werden.
Bernd Schnelle Schade es Einsparungen geben muss. Aber 3sat aus dem Programm nehmen ist eine sehr schlechte Idee. 3sat sticht schon heraus aus dem Angebot.

Wäre nicht klüger die Regionalprogramne zu komprimieren? Die sind sich doch sehr ähnlich
Bernd Schriefers Sparen ist O.K.

Aber bitte nicht an den falschen Stellen.

3Sat sollte so bleiben. Arte auch.

Möglicherweise könnte man hier noch den ORF, RAI mit ihrem Programm Südtirol, Belgien und eventuell die Niederlande gewinnen?

Das wäre ein Schritt Richtung EU.

Tagesschau24, NEO und Phönix könnten Fusionieren. Möglicherweise auch noch die Deutsche Welle TV.

Auch bei den Radioprogrammen besteht Sparpotential.

Bayern 1 / 2 / 3 / 4 nun BR-KLASSIK / 5 nun BR24, PULS, BR Schlager, BR Heimat > 8 Programme

Usw. usw.
Bernd Schulda SgDuH,

eine Reduzierung von 3Sat oder ARTE Beiträgen durch Zusammenlegung kommt einer Kapitulation vor all den Kräften gleich, die sich aktuell gegen Vielfalt, Meinungsfreiheit, Internationalität und Toleranz stellen. Das sind ja bekanntlich eh schon viel zu viele und wäre aus meiner Sicht ein weiterer Schritt zum tumben Kleindenken.

Bitte mit Händen und Füßen wehren!
Bernd Seifert Sehr geehrte Damen und Herrn,



besonders den Sender 3SAT finde ich unter den "Streichungskandidaten" erhaltenswert, da er im öffentlich-rechtlichen Bereich die drei deutschsprachigen Länder verbindet und so nicht nur die gegenseitige, internationale Information, sondern auch indirekte kulturelle Toleranz als gesellschaftlichen Wert in besonderer Weise fördert.

Das brauchen wir als Gesellschaft mehr denn je!



Mit freundlichen Grüßen



Bernd Seifert, Merseburg
Bernd Seiser Ich möchte mich für den Erhalt der beiden Programme von 3sat und ARTE einsetzen. Es gibt weitere Programme mit deutlich geringeren Reichweiten, die zusammengelegt werden könnten, um die vorgegebenen Kosten einzusparen.
Bernd Sonntag Ich bin nicht einverstanden mit der Zusammenlegung von 3Sat und Arte beide Programme gehören zur Kultur und erfreuen sich größter Beliebtheit
Bernd Teetzen Ich wäre sehr enttäuscht, wenn die Sender arte und 3sat zusammengelegt würden. Beide Sender ragen mit ihrem Qualitätsprogramm aus dem üblichen Angebot seichter Unterhaltung der übrigen Programme heraus. Der ÖRR muss aufpassen, nicht zu einer schlechten Kopie niveauloser Privatsender zu werden. Darum: arte, 3sat und Deutschlandradio unbedingt erhalten!

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Teetzen
Bernd Tögel Gern schaue ich täglich Sendungen in 3sat u.a. im Rahmen "Wissenschaftsjournalismus".Ich halte dieses Sendungspotal für enorm wichtig, um Vorgänge in den Disziplinen besser einschätzen zu können und auch( als ehemaliger Lehrer) weitergeben zu können.

Gerade in dieser durch bestimmte Medien irritirenden Zeit eines " Informtionsaustauschs"

müssen wir dieses Format erweitern.

Diskutiert wird derzeit eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat, was diesen Zielen widersprechen würde.

Daher bitte ich Sie, dies gründlich zu diskutieren und Bedenken gegen eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat ernst zu nehmen.
Bernd Uerdingen Guten Tag!



Wie in den Medien zu erfahren war, ist eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat in der Diskussion.



Als technisch / wissenschaftlich Interessierter verfolge ich regelmäßig Sendungen auf 3sat: besonders hervorheben möchte ich "nano" aber auch die Beiträge "Wissenschaftsdoku" und "scobel". Das ist nicht Unterhaltung "die jeder kann" sondern fundiert recherchierte Dokumentation!

Gerne schaue ich mir auch technisch / wissenschaftlich orientierte Sendungen auf ARTE an, "Kultur" ist dann eher nicht so "mein Ding" ...

Ich habe große Sorge, dass bei einer "Fusion" genau dieser technisch / wissenschaftliche Anteil nicht mehr in dem Umfang zu finden sein wird. Das wäre ein großes Defizit!



Zudem sehe ich den öffentlich rechtlichen Rundfunk in der Pflicht, den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu präsentieren. Danach wird man bei Privatsendern wohl eher vergeblich suchen!



MfG

Bernd Uerdingen
Bernd Weil Da beklagen wir, dass die Menschen in den schnellen, sog. Sozialen Medien den dort massenweise produzierten Fake-News ausgeliefert sind. Gleichzeitig sollen mit dem neuen Entwurf zu den öffentlich-rechtlichen Sendern deren Möglichkeiten, seriöse Informationen schnell im Internet zu präsentieren, beschnitten werden. Das erscheint mir nicht zu Ende gedacht und höchst kontraproduktiv.
Bernd Wille Unsere Demokratie braucht unabhängigen Journalismus und Information über wissenschaftliche und kulturelle Entwicklungen. Der geplante Kahlschlag bei den Kulturkanälen geht definitv in die falsche Richtung. Wenn Sie Hintergrundinformationen (auch für jugendliches Publikum - "Funk") und regionale Informationen auch im Rundfunk (da haben wir gerade das große Zeitungssterben) zurückdrängen machen Sie Platz für das was auf Facebook und Telegram auf uns niederrieselt. Leider befindet sich gleichzeitig die Zeitungslandschaft im Umbruch bzw. Abbau. Deutschlands Verleger werden uns hier sicher nicht helfen. Gerade deshalb brauchen wir einen öffentlich-rechtlichen Sektor mehr denn je.

Was man mit der Schwächung eines soliden öffentlichen Rundfunks schafft hat uns Berlusconi in Italien vorgeführt. Angesichts des Abdriftens gerade junger Wähler nach ganz rechts mangels vernünftiger Information bereiten Sie mit der Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und gerade der Sender, die sich um jugendgerechte Formate kümmern solchen Tendenzen den Weg.

Wir brauchen Arte und 3-SAT mit je eigenem Profil. Sparen Sie zur Not den einen oder anderen Tatort ein (sehe ich gern, ist aber nicht so wichtig).
Bernhard Binzen ZDFinfo, ZDFneo, 3sat, ARTE, ARD-alpha, phoenix, tagesschau24 als vielfältige Programme bitte erhalten!



one und KiKA auflösen und in die Hauptprogramme, Dritte Programme integrieren.



Die Mediathek (hier kommerzielle Werbung auf der Webseite zulassen) sowie das Internet (hier KiKA einbauen; kommerzielle Werbung auf den Programmseiten zulassen) ausbauen, Ressourcen gemeinsam effizient nutzen, die Rundfunkbeiträge und die Verwaltung entsprechend anpassen.



https://mmm.verdi.de/rundfunk/so-sollen-ard-und-zdf-reformiert-werden-99469



https://www.ard.de/die-ard/Verwendung-des-Rundfunkbeitrags-100/



https://www.ard-media.de/radio-ist-effizient



https://www.medienpolitik.net/aktuelle-themen/online-nachrichtenportale-stehen-an-erster-stelle-555



https://kef-online.de/



https://www.ard.de/die-ard/organisation-der-ard/Geschaeftsberichte-der-ARD-Sender-100/



https://www.zdf.de/zdfunternehmen/2023-jahrbuch-dokumentation-werbejahr-100.html



Das Urheberrecht (z.B. Sportsendungen mit Werbung im Bildhintergrund) des Sendens und des Zugangs zu den Veranstaltungen im öffentlichen Interesse gestalten, reformieren. Die Aufnahmerechte mit den Veranstaltern ausgewogen verhandeln und z.B. einen Profisport mit Einkommenmillionären (Profifussball) nicht begünstigen usw.
bernhard eicker Hallo !



Der öffentlich rechtliche Rundfunk ist z. Z. so wichtig wie nie zuvor.

Er soll in seiner Vielfalt nicht nur erhalten sondern erweitert werden .

Er muss den geänderten Verhältnissen in der "Medienlandschaft" durch Stärkung im Finanziellen aber auch Inhaltlichem der PropagandaPresse Paroli bieten können. Verlässliche Informationen sind die Grundlage

unseres Staates und unserer Entscheidungen - Tag für Tag.



Gute Recherche kostet! fake news zerstören unsere Gesellschaft und Demokratie !



Gruß B. Eicker
Bernhard Förster Die geplanten Einschränkungen für die Onlineangebote der Rundfunkanstalten halte ich für ein völlig falsches Signal gerade in Zeiten, in denen sich insbesondere die junge Generation nahezu ausschließlich über das Internet informiert und gleichzeitig die Verbreitung von gezielten Falschmeldungen im Internet immer weiter zunimmt.



Die Rundfunkanstalten müssen vielmehr ihren Auftritt im Internet verstärken, um zeitnah objektiv informieren zu können.
Bernhard Gemassmer Kika ist für Kinder, die Deutsch lernen sollen, eine ganz wesentliche Hilfestellung, die gestärkt werden muss und nicht mit anderen Formaten zusammengewürfelt werden sollte. Kika sollte daher in Schulen (insbesondere auch in deutschen Auslandsschulen, Goethe-Instituten, usw.) stärker beworben werden und weltweit verfügbar sein.

3Sat halte ich auch für ein wichtiges Medium. Nicht für die 10. Wiederholung der schönsten Eisenbahnstrecken in der Schweiz, aber es gibt einige wertvolle Sendungen wie Nano oder die SRF- und ORF-Nachrichten, die ausgebaut werden sollten, um ein breiteres Informationsspektrum abzubilden und den Horizont zu weiten. Mir fehlt die Phantasie, wie das mit Arte integriert werden soll, schon wegen der mehrsprachigen Ausrichtung von Arte. Und dass NANO und andere Sendungen Platz im Nachmittags- und Vorabendwiederholungsprogramm von ARD und ZDF Platz finden, ist unwahrscheinlich. Sonst könnten sie schon jetzt dort zu finden sein.
Bernhard Gipperich Ich halte es für unverantwortlich in der heutigen Zeit, in der es von Falschmeldungen und -nachrichten wimmelt, den Sender Phönix einzuschränken.sie leisten damit den Nachrichtenbetrügern Vorschub. Wenn es um Einsparungen geht, sollten sie daran denken, die ständigen Wiederholung von Sendungen einzustellen und die störenden werbesendungen zwischen den Sendezeiten zu unterlassen.

Man könnte auch daran denken, die Gehälter und Rentenanwartschaften insbesondere der Vorstände zu kürzen und somit viel Geld einzusparen.
Bernhard Grübl Einige Punkte des Reformstaatsvertrages sind richtig und wichtig.

Ich bin aber absolut dagegen, die öffentlich rechtlichen Onlineaktivitäten so stark einzuschränken. Es ist offensichtlich, dass die Onlineberichterstattung in den kommenden Jahren noch wichtiger wird. Ebenso wichtig ist deshalb ein unabhängig finanzierter Journalismus im Internet.
Bernhard Heuer Die von den geplanten Einschränkungen betroffenen Spartensender 3SAT, Phönix, ARD-alpha, ZDFinfo, Arte und Tagesschau 24 sind gerade jene Sender, die authentisch, tagesaktuell und differenziert Politik (Phönix, Tagesschau 24), kulturell wertvolle Werke, Debatten und Ereignisse (3Sat !! Arte) und umfangreichere historisch-kulturelle Infomationen (ZDF info) vermitteln.



In meinem Umfeld haben diese Sender mit dem Abschmelzen kulturell anspruchvoller Inhalte in ARD und ZDF gerade an Bedeutung und Gewicht zugenommen bei denen, die noch öffentliches Fernsehen wahrnehmen und sich daran beteiligen. Diese Sender zu verkürzen, mindert dem öffentlichrechtlichen Fernsehen die Daseinsberechtigung und den auch bildungsbezogenen Auftrag.



Ein besserer und richtiger Weg zur Erhaltung vorhandener und zur Gewinnung neuer und jüngerer Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist sicher die Verbindung der Sendungsangebote mit den Mediatheken.

Bei der eher aufdringlichen und meist ins Leere stoßenden Eigenwerbung wäre eine Verkürzung dagegen von Vorteil.
Bernhard Klein 3Sat und ARTE müssen eigenständig erhalten bleiben.



Die ausgeuferten Intendatengehälter sind auf ein Normalmaß ( mindestens -50%) zu gekürzen.



In Unterhaltungssendungen der Fernsehsender soll auf das teure Einfliegen aussereuropäischer

"Stars" und Bands verzichtet werden.



Information und Bildung soll Vorrang haben und diese Sendungen in die abendliche Hauptsendezeit

hinein reichen. Jetzt sind es "Nachtsendungen" welche sich nur ein geringer Teil der Zuschauer aktuell ansehen kann.
Bernhard Korte, Ingrid Korte Reformen, wenn sie erforderlich scheinen, sollten gut durchdacht, klar

strukturiert, 'handwerklich' einwandfrei umsetzbar und möglichst ohne

unbegründete Einschränkungen und besondere Nachteile/Ausgrenzungen

oder Verluste einhergehen - im Prinzip das Gegenteil von dem sein, was

aktuelle Gesetzgebungsverfahren in der Regel präsentieren.



Es ist die politische, weltanschauliche und/oder religiöse Unabhängigkeit,

was Neutralität bedeutet, zu wahren, als auch eine durch umfassende

Diversität begründete vollständige Meinungsfreiheit zu garantieren.



Im besonderen Fall der beabsichtigten, aktuellen Rundfunkreform sollte

das Sendegeschehen qualitativ anspruchsvoll bleiben oder besser und

evt auch effizienter werden; das aber bitte nicht durch einen übertrieb-

enen Kahlschlag und Befehl von oben.



Nischenprogramme haben einen berechtigten Anspruch auf jede Art von

Sonder- oder Ausnahmethemen. Fernsehprogramme haben in der 'Medien-

Demokratie' eine elementare Teilhabe- und nahme-Berechtigung und sind

unerlässlich für Information, Aufklärung sprich Bildung als auch, in gering-

eren Umfang, der Unterhaltung.



Dazu kommt das Finanzierungsproblem. Strukturen im Film- und Fernseh-

geschäft ermöglichen diversen Akteuren finanziell übermäßig zu partizip-

ieren - Übertragungsrechte sind zu teuer gehandelt und verursachen ergo

zuviel Kosten.



Es braucht den unvoreingenommenen öffentlichen Diskurs unter Beteilig-

ung aller Nutzer des Systems, von den Kleinsten bis zu den Ältesten, vor-

behaltlos; um es transparenter und gerecht, anspruchsvoll und vielseitig

zu gestalten. Der Lobbyismus im Hintergrund wirkender mächtiger Einzel-

interessen gehört offengelegt, eingeschränkt und dauerhaft reflektiert.



Das Fersehen (und -hören) ist kulturelles Allgemeingut und darf keinesfalls

der Zensur unterliegen. Das ist der staatlich zu garantierende tiefere Sinn

und hohe, wichtige Anspruch gesellschaftlicher Teilhabe.



Herzlichen Dank!
Bernhard Krämer Falls beschlossen wird, 3Sat in arte zu integrieren, sollte "nano" unbedingt erhalten bleiben.

Um den aktuellen Stand der Wissenschaft seriös verfolgen zu können, ist dieses tägliche Format sehr wichtig für die (Meinungs-)Bildung der Bevölkerung!
Bernhard Lesny Ich bedaure den geplanten Kahlschlag der Spartensender. Es sind die Hauptprogramme das Problem, die immer mehr der Niveaulosigkeit der Privatsender und der sog. "sozialen" Medien nacheifern. Der bereits unter Druck stehende, verantwortungsbewusste Teil der Zivilgesellschaft wird geschwächt werden, wenn Oberflächlichkeit die Oberhand gewinnt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Grundlagen unserer Demokratie zu stützen. Vielfalt, unterschiedliche Blickwinkel, Sachinformation und Toleranz sind die hierzu unerlässlichen Bedingungen.

Der Rundfunk, der populistisch agiert, gräbt sein eigenes Grab, da er den Wettlauf mit der Seichtigkeit nicht gewinnen wird und letztlich die verrät, die ihn im Wertekatalog unserer Verfassung verankert sehen wollen.

Es bedarf nicht des Einschmelzens der Spartensender; im Gegenteil: Es bedarf deren Stärkung. Spart an den Ausgaben fürs Seichte in den Hauptprogrammen!
Bernhard Lindner Die Entscheidung zur teilweisen Implementierung von 3SAT in ARTE bedeutet auch eine teilweise Abschaffung dringend benötigtem faktenbasiertem Journalismus.

Das entbehrt jeglicher Weitsicht und politischen Gespürs.

In Zeiten von Fakenews und AFD ist das leider fahrlässig.

Stirbt die Vernunft, gewinnen die Dummen und Extremen.



Ich bin geschockt.
Bernhard Mahn Aus meiner Sicht sollten die Angebote der öffentlich rechtlichen Sender im Hinblick auf Unterhaltung gekürzt und im Hinblick auf Information, politische Bildung erweitert werden.

Es ist nicht einzusehen warum Millionäre im Fußball mit den Rundfunkbeiträgen zusätzlich subventioniert werden. Gleiches gilt für irgendwelche Schlagerbarden. Diese Unterhaltung können die privaten und neuen Medien genauso.

Wichtig ist die Erweiterung der Information zu Politik, Gesellschaft, Umwelt und Kultur...

Dies muss allerdings auch mit einer intensiven Werbung Hand in Hand gehen so dass jedem Bürger verständlich ist dass es sich hierbei um unabhängige und verlässliche Informationen handelt.
Bernhard Neureiter Eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat sowie die teilweise oder vollständige Überführung der Inhalte von 3sat in den Programmbereich von ARTE wäre aus mehreren Gründen problematisch und eine schlechte Idee. Beide Sender haben jeweils klar definierte, aber unterschiedliche Ausrichtungen und Zielsetzungen, die eine Verschmelzung ihres Angebots nicht nur schwer möglich, sondern auch schädlich für das vielfältige Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks machen würden.



1. Unterschiedliche kulturelle und thematische Schwerpunkte:



• ARTE hat sich als europäischer Kulturkanal etabliert, der den Fokus auf anspruchsvolle und künstlerische Produktionen legt. Sein Programm umfasst internationale Dokumentationen, Spielfilme, und spezielle kulturelle Beiträge, die sich besonders auf die europäische und internationale Kulturlandschaft beziehen. Der Sender fördert den kulturellen Austausch und adressiert oft auch Nischenthemen, die abseits des Mainstreams liegen.



• 3sat hingegen ist fest im deutschsprachigen Raum verankert, mit einem breiten Angebot an kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Neben kulturellen Veranstaltungen und Literaturformaten bietet 3sat auch Programme mit einem klaren Bildungsauftrag, die für das deutschsprachige Publikum unverzichtbar sind. Hier sticht besonders die Sendung "NANO" hervor, die täglich wissenschaftliche Themen für ein breites Publikum aufbereitet und somit eine besondere Qualität in der deutschen Fernsehlandschaft darstellt. Dieses Format ist einzigartig darin, komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln und gleichzeitig einen hohen Informationswert zu bieten – etwas, das im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dieser Form nur bei 3sat zu finden ist.



2. Verlust von Vielfalt und Regionalität:



Die spezifische Ausrichtung von 3sat auf den deutschsprachigen Raum ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, das durch die internationale Orientierung von ARTE nicht ersetzt werden kann. 3sat bietet Plattformen für regionale Kunst, Kultur und gesellschaftliche Debatten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Integration in ARTE könnte diese regionalen Inhalte verwässern, da ARTE einen stärker internationalen und weniger regional fokussierten Ansatz verfolgt. Dies könnte letztlich zu einem Verlust von inhaltlicher Vielfalt führen, insbesondere im Hinblick auf die Förderung von Programmen aus der DACH-Region.



3. Gefährdung des Bildungsauftrags:



Während ARTE kulturell-künstlerische Inhalte in den Mittelpunkt stellt, erfüllt 3sat in hohem Maße den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Neben den kulturellen Programmen hat 3sat eine starke Tradition in der Vermittlung von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Formate wie "NANO" oder "Scobel" sind zentrale Bausteine dieser Ausrichtung. Insbesondere "NANO" erfüllt eine unverzichtbare Funktion: Es schafft es, tagtäglich wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Forschungsergebnisse verständlich und spannend aufzubereiten – ein Format, das es in dieser täglichen, hochwertigen Form in der deutschen Fernsehlandschaft nicht ein zweites Mal gibt. Der Verlust oder die Marginalisierung solcher Formate durch eine Fusion wäre ein herber Rückschlag für die Bildungslandschaft im deutschsprachigen Raum.



4. Publikumsstruktur und Zielgruppen:



ARTE und 3sat sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Während ARTE ein eher kulturell und künstlerisch interessiertes Publikum anspricht, hat 3sat ein breiteres Spektrum, das auch stark an wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen interessiert ist. Eine Zusammenlegung könnte viele 3sat-Zuschauer entfremden, da sie möglicherweise nicht dasselbe Interesse an den oftmals experimentellen oder speziell künstlerischen Inhalten von ARTE haben. Dies könnte zu einem Verlust von Zuschauern führen, die bisher treu die Inhalte von 3sat verfolgen.



5. Beitrag zur Medienvielfalt:



Die Existenz von ARTE und 3sat als getrennte Sender trägt wesentlich zur Medienvielfalt bei. Jeder Sender bietet eine eigene, unverwechselbare Perspektive auf kulturelle und gesellschaftliche Themen. Diese Vielfalt ist ein zentraler Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und garantiert, dass eine breite Palette an Inhalten für unterschiedlichste Interessen und Bedürfnisse zur Verfügung steht. Eine Zusammenlegung würde diese Vielfalt reduzieren und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner Fähigkeit beschränken, unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedlichen Wegen anzusprechen.



Fazit:



Eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat würde nicht nur die inhaltliche Vielfalt beider Sender gefährden, sondern auch zentrale Formate wie "NANO", die einzigartige Angebote in der deutschen Medienlandschaft darstellen, schwächen oder gar zum Verschwinden bringen. Die spezifische Ausrichtung von 3sat auf Wissenschaft, Bildung und regionale Kultur ist im öffentlich-rechtlichen Rundfunk unverzichtbar und könnte unter einer neuen Struktur verloren gehen. Um die kulturelle und wissenschaftliche Vielfalt sowie den Bildungsauftrag zu sichern, ist es daher von größter Bedeutung, beide Sender in ihrer jetzigen Form zu erhalten.
Bernhard Nungesser Ich protestiere gegen die geplanten Einschnitte in die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen. Gerade in Zeiten der vermehrten Verbreitung von Fake-News vor allem in den sog. Sozialen Medien halte ich eine objektive und gut recherchierte Berichterstattung für unabdingbar. Auch angesichts der Wahlerfolge der AfD, die aus meiner Sicht eine große Gefahr für unsere Demokratie bedeutet, sind parteipolitisch unabhängige Medien wichtiger den je.
Bernhard Ordner Guten Tag,



Hier sind meine Anmerkungen zum Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission:



§26 Fortentwicklung und Überprüfung

der Angebote, Gesellschaftsdialog



Eine Unterscheidung von linearen Angebot und digitalem Angebot sollte unbedingt gemacht werden, da die Inhalte unterschiedlich aufbereitet und verfügbar gemacht werden müssen. Das Digitalangebot soll eine Ergänzung zum Linearangebot sein und lässt neue interaktive Formate zu. Besonders Lernen, Diskussionen und Spieleformate können daraus resultieren. Der Einsatz von KI kann das Digitalangebot unterstützen und aufwerten.



§ 28

Fernsehvollprogramme,

Dritte Fernsehprogramme



Die Zusammenlegung von ARTE und 3SAT sollte überdacht werden. Die Kultur hat in "das Erste", dem ZDF und den Dritten wenig Raum. Die wenigen Sendungen kommen zudem an unattraktiven Sendeplätzen, vor allem spät abends. Auch Kulturinteressierte sollten genügend Schlaf finden, um am Folgetag gute Leistung in Schule und Beruf erbringen zu können. Sollte die Zusammenlegung der beiden Sender unvermeidlich sein, wäre es notwendig den Schwerpunkt konsequent auf Kultur und Bildung setzen. Die Nachrichtensendungen aus unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich sind ein nützliches Angebot und sollten bestehen bleiben, da dieses Angebot durch Geoblocking schwer zugänglich ist.



Der Streichung von Sendern sollte neues Angebot gegenübergestellt werden. In Deutschland fehlt ein öffentlich rechtlicher Sportsender. Das Erste und ZDF könnten ihre aktuellen und bedeutenden Sportübertragungen in diesen Sender auslagern und Unterbrechungen im linearen Programm vermeiden. Zusätzlich wäre Raum für Sportübertragungen bislang vernachlässigter Sportarten. Meiner Meinung nach ist das derzeitige Programm zu sehr vom Fußball dominiert. Die meisten Fußballbegeisterten, die ich kenne, holen sich ihre Unterhaltung ohnehin bei privaten Anbietern. Motorsport kommt beispielsweise im öffentlich rechtlichen Fernsehen nur noch in den Nachrichten vor. In der Schweiz und in Österreich ist man zu diesem Thema besser versorgt.



§29 Hörfunkprogramme



Seit der Digitalisierung sind alle Hörfunkprogramme bundesweit empfangbar. Im linearen Direktempfang ist der DLF mit seinen 3 Kanälen über DAB+ bundesweit verfügbar. Das ist ein sehr gutes Angebot. Die notwendigen Einsparungen durch Streichung von Sendern unterstütze ich. Ich würde sogar noch weiter gehen, wenn zusätzlich neue ARD-Sender mit bundesweiter Ausstrahlung im linearen Direkempfang geschaffen würden. Meiner Meinung nach sind vier Hörfunkprogramme für jede Landesrundfunkanstalt ausreichend, um den Versorgungsauftrag zu erfüllen. Aus den frei werdenden finanziellen Mittel könnte dann ein Angebot an bundesweit ausgestrahlten linearen Hörfunksendern im Direktempfang als Ergänzung zum Angebot des DLF entstehen. Hier einige Vorschläge:



- Hörfunksender Thema Kultur und Bildung

- Hörfunksender Thema Hörspiel und Features

- Hörfunksender Thema Sport

- Hörfunksender Thema Musik Klassik

- Hörfunksender Thema Musik Rock und Pop

- Hörfunksender Thema Musik Schlager und Volksmusik



Das ist alles :-)



Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Ordner
Bernhard Ostermann Sehr geehrte Damen und Herren,



schon die Einstellung von ZDF Kultur und ARD 1 Plus, hat das Angebot bedauerlicherweise eingeschränkt. Die jetzt geplanten Zusammenlegungen werden noch einschneidender sein. Um Kosten zu sparen, können Zusammenlegungen der Administritativen sinnvoll sein, ein Einstellen von Angeboten jedoch nicht, da hier die Vielfalt wichtig für die Erfüllung des öffentlichen Auftrags ist. Die gilt für alle Spartenkanäle.



Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Ostermann
Bernhard Pfau Sehr geehrte Damen und Herren,



gestern habe ich im Autoradio (BR 24) gehört, dass man bis heute Anmerkungen zum gerade diskutierten "Reformstaatsvertrag" der Rundfunkkommission der Länder machen darf. Entsprechend oberflächlich und laienhaft können meine Kommentare nur sein.



Mein Eindruck ist, dass man vor allem sparen und dies zugleich mit einer freundlichen Hülle einer zu erstrebenden größeren Nähe zu den Nutzern (Zugänglichkeit, Regionalität usw. heißen die Schlagworte) umhüllen will.



Zweifellos könnten Sender wie ZDF Info oder Tagesschau24, die großenteils nichts anderes bringen als Programmschleifen von Mediatheken-Inhalten, geräuschlos verschwinden. Andererseits sind wohl, wenn ich die Statistiken richtig lese, gerade profunde Sendungen wie die "Phoenix-Runde" oder "Phoenix: Der Tag" vergleichsweise teuer. Es wäre angesichts der oft woken Verflachung der Hauptprogramme katastrophal, wenn solche redaktionell seriöse Sendungen verschwinden würden.



Wiederum andererseits hat man Sender wie 3sat und arte, die einmal mit einem geradezu spektakulären Programmprofil (3sat für DACH, arte für Deutschland/Frankreich) starteten, gerade im Hinblick auf die redaktionellen Inhalte herunterkommen lassen. Statt diese beiden zur Unkenntlichkeit zu fusionieren, sollte man sie wieder profilieren, ja man sollte sogar Geld in einen weiteren gemeinsamen Kanal von Deutschland-Polen-Tschechien-Ungarn stecken. Das wäre ein Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Mediensystems angesichts unserer fatalen Unkenntnis der osteuropäischen Nachbarn.



Mein Eindruck ist ferner, dass der Sparimpuls weniger durch Geldnot getrieben ist als vielmehr durch ein teils berechtigtes Misstrauen gegenüber einer politisch edellinken, saturierten und selbstreferentiellen Rundfunk-Nomenklatura. Es wäre aber ein Trugschluss zu glauben, dass sich dies durch wirtschaftliche Quälungen der Rundfunkschaffenden oder gar durch Zusammenlegung von Programmen abmildern ließe. Ich höre oft den oben erwähnten Radiosender BR24 und werde in letzter Zeit immer öfter durch länderübergreifende ARD-Podcasts belästigt. Wenn das die Zukunft ist, werden immer mehr regionale Hörer auch von den Regionalsendern abfallen. Die Verschmutzung Dritter Programme durch öde Wiederholungen von Krimiserien (preiswert?) wird sich auch rächen.



Ein Wort zur Kultur, in Rundfunk und Fernsehen schwerpunktmäßig akustisch und audiovisuell. Mein Beruf ist die klassische Musik, eine Kunst, die wesentlich zum kulturellen Profil und zur Identität unseres Landes beiträgt. Befinden sich viele betreffenden Spartenprogramme (NDR, SWR Kultur...) nicht seit Jahren im Niedergang? Wird nicht weiterhin daran gearbeitet, die Vielfalt des klassischen Musiklebens in seiner Programmpräsenz herunterzufahren? Und, Thema Bildungsauftrag: Was wird seitens der öffentlich-rechtlichen Anstalten getan, musikalische Regionalität, sprich Musik unseres Landes in den Regionalprogrammen zu repräsentieren? Analysieren Sie einmal die Programmfahnen regionaler Features und unzähliger "Wunderschön"-Ausflugssendungen ins "Land" auf deren musikalische Untermalung; dort findet sich weitestgehend jene gedankenlose Einheitsuntermalung aus Pop und Rock, die Sie in jedem Kaufhaus oder Sportstudio umgibt. Warum wetteifern die öffentlich-rechtlichen Anstalten mit den privaten um das Betreten des jeweils niedrigeren Niveaus?



Einsparungen können sinnvoll sein und zur mentalen ebenso wie zur fiskalischen Disziplin zwingen. In dem Reformstaatsvertrag kann ich aber (nach wie gesagt viel zu oberflächlicher Lektüre) keine klare Zielvorstellung erkennen.



Ich wünsche Ihnen eine ernsthafte und inhaltsbezogene Diskussion und Abwägung.
Bernhard Schmid Hallo, in einer Zeit in der Kultur, TrueNews und Demokratie verstehen, vermittelt, thematisiert und auch kontrovers diskutiert werden müsste fällt uns um KOSTEN zu sparen nichts weiter ein als Angebot zu reduzieren?



Jeden Tag konsumiere ich Phoenix und genieße dieses Angebot. Gibt es keine besseren Ideen? Ja, es kann sein das Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen oder Gesprächsrunden in Teilen ähnliches zeigen.



Solange wir von Informationen versorgt werden, denen ich vertrauen kann, wie im öffentlich rechtlichen, bitte her damit!



Haben die Schreihälse der rechten Szene nun endlich gesiegt und dieses Bild wird damit vermittelt oder nutzen wir die bestehende TV und Rundfunk Infrastruktur um dagegen zu halten? Ich bin dafür das Programm zu verbessern, aber dieser Weg ist komplett falsch!
Bernhard Schrammek Sehr geehrte Damen und Herren,



sowohl der Wegfall des Fernsehprogramms 3sat als auch die geplante Einsparung von 16 Rundfunkprogrammen muss verhindert werden. Gerade in Zeiten von zunehmenden Populismus durch rechte Parteien ist der Erhalt eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks essentiell für das Gleichgewicht der Demokratie. Einsparungen von Sendern, insbesondere von anspruchsvollen Kultursendern bedeutet immer, dass sich langjährige Hörer*innen abwenden. Genau das Gegenteil muss gemacht werden: Kultursender wie 3sat müssen gestärkt werden, da sich hier wichtige Diskurse zur Meinungsbildung abspielen. Wohin es führt, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk immer mehr aufgeweicht wird, kann man in Italien beobachten. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schwächen, heißt den Populisten entgegenkommen, die sich nie seriös mit Problemen auseinandersetzen, die an einem ehrlichen Diskurs mangels Intelligenz auch nicht interessiert sind.



Deshalb meine eindringliche Bitte: Setzen Sie sich mit Nachdruck nicht nur für den Erhalt von 3sat und den vielen Radioprogrammen ein, sondern bauen Sie diese demokratischen Strukturen aus.



Gern bin ich an einem Austausch mit Ihnen interessiert.



Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Schrammek
Bernhard Schröder Es scheint mir nicht sinnvoll 3sat und arte zu verschmelzen, da es keine Überschneidungen der Inhalte gibt und beide Sender qualitativ hochwertige Programme ausstrahlen. ZDF neo und One könnten reduziert bzw. gestrichen werden, wenn alle Inhalte in der Mediathek zur Verfügung stehen würden.
Bernhard Schwarz Ich spreche mich klar gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat aus. Insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender antidemokratischer Strömungen in Deutschland, aber auch Europa sollte ein länderübergreifendes, qualitativ hochwertiges und unabhängiges Medienangebot eher ausgebaut als reduziert werden.
Bernhard Siegel Für mich ist es bei einer künftigen Neuordnung sehr wichtig dass die 3sat-Angebote zu den Themen Wissenschaft und Forschung erhalten bleiben. Die Sendungen "nano" und die wissenschaftlichen Beiträge Donnerstag Abends z.B. mit Herrn Scobel sind für mich unverzichtbar. Ich bitte sehr darum dass diese erhalten bleiben, denn diese sorgfältige journalistische Arbeit ist unersetzlich. Danke!

freundliche Grüße

Bernhard Siegel
Bernhard Weber Ich bin gegen Kürzungen bei den öffentlichen-rechtlichen Sendern, die die Meinungsvielfalt auch online reduzieren. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind eine Bastion zu den vielen Fake-News im Netz. Reformen des öffentlichen Rundfunks sollten aber möglich sein. Wieso gibt es ein bayerisches Schlagerradio oder ein bayerisches Klassikradio. Hier könnte ein bundesweites Radio in der jeweiligen Sparte reichen mit jeweils kleinen regionalen Radioanteilen.
Bernhard Wesch Sehr gehrt Damen und Herren.



Mich stört dass in einem von den Bürgern zwangsbezahlten Rundfunk, anscheinend die Teilnehmer an Talk Shows nach den voraussichtlichen Einschaltquoten eingeladen werden. Dass man zum beispiel Frau Wagenknecht un Frau Mohamed Ali, so immer wieder Gelegenheit gibt ihre meist unwahren und falschen Botschaften werbewirksam unters Volk zu bringen. So grfenzt es im Moment an Volksverhetzung zu behaupten, es gäbe eien Chance auf echte Freidensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland. Daran hat Russland überhaupt kein interesse. Man könnte anstatt dieser beiden Frauen auch gleich den russischen propaganda Sender RT duchschalten. Informationspflicht ist eines, aber solch einen ungefilerten Jornalismus, auch was das Thema Klima betrifft, bei dem kaum erwähnt wird, dass Europa selbst wen es morgen CO 2 neutral würde, den Klimawanel nicht aufhalten könnte, möchte ich nicht mit finanzieren müssen. Ich möchte wieder den Jornqlismus den ich aus Zeiten vor der Wende kenne. der Hintergründe beleuchtet und Dinge und Behauptungen hinterfragt, und nicht aus Sensationsgier Modeschlagwörtern hinterher läuft.



Mit freundlichen Grüßen. Bernhard Wesch.
Bert Bombik Ich habe gerade einige Anmerkungen abgegeben und es erschien folgender Hinweis:

"Bitte beachten Sie, dass Sie aus technischen Gründen keine gesonderte Bestätigung per E-Mail bekommen."



Aber wieso gibt es Millionen Webseiten, die Bestätigungsmails versenden?

Ich verstehe den Hinweis so: "Wir sind zu dämlich E-Mails automatisch zu versenden."

Diese "digitale Unfähigkeit" macht einfach nur traurig. Der automatische E-Mail-Versand ist nun wirklich kein Hexenwerk. (geht z.B. mit org.springframework.boot:spring-boot-starter-mail ziemlich einfach)



Vielleicht sollten Sie den Hinweis wie folgt ändern:

"Aus Kostengründen bekommen Sie keine Bestätigung per E-Mail. Der zuständige Programmierer wurde wegen Unfähigkeit eingespart."
Bert Bombik Ich habe 4 Vorschläge bzw. Kommentare zu den Reformbemühungen der Rundfunkkommission.



* Erhalt von "NANO"

Die 3SAT-Sendung NANO sollte erhalten bleiben. Ich finde diese Sendung sehr informativ und schaue diese fast täglich.



* Einsparung "Radio Bremen"

"Radio Bremen" sollte abgeschafft und in das "Beitrittsgebiet des NDR" aufgenommen werden.

Ich habe mich schon immer gefragt, warum es eine ARD-Anstalt Bremen gibt, aber das viel größere Hamburg leistet sich diesen Luxus nicht. Unabhängig von den historischen Gründen ist das schon lange nicht mehr vermittelbar.



* Abschaltung der vielfach redundanten Satelliten-Fernseh-Frequenzen

Alle ARD-Anstalten haben diese vielfach identischen Satelliten-Programme, die sich nur durch die tägliche halbe Stunde "Lokalzeit" unterscheiden. Die anderen 23,5 Stunden wird ein identisches Programm gesendet, alleine beim WDR auf über 10 Frequenzen. Das ist doch absolut ineffektiv und sollte so schnell wie möglich abgeschafft werden.

Ein Empfang der "Lokalzeiten" ist ohnehin per Internet und terrestrisch über DVBT2 möglich.



* Abschaltung der SD-Satelliten-Frequenzen

Ich finde es richtig, dass die mittlerweile wenig genutzte Satelliten-Frequenzen in SD-Qualität ab Januar 2025 abgeschaltet werden sollen.
Bert Schulze Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte streichen Sie den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk nicht zu stark zusammen. Die qualitativ hochwertigen Beiträge kommen überwiegend von den ÖR, nicht von den privaten Sendern. Ein Wandel hin zu den Privaten halte ich für sehr fragwürdig. Gerade die Mischung aus Privat und Öffentlich Rechtlich macht die Menge. Und wenn diese Mischung in ein Ungleichgewicht fällt, zu Lasten der ÖR, dann befürchte ich eine Zukunft der Medien, die zu stark von der Wirtschaft und von Quoten dominiert wird.



Mit freundlichen Grüßen



Bert Schulze
Bert Wesarg Keine Kultur streichen, dass ist Ihr Auftrag. Unterhaltung ist nicht Ihr Auftrag, da gibts genug zu streichen.
Bertel Schilling 3Sat ein toller Sender.

Super informativ Nano.

Wissenschaftlicher Diskurs: Scrobel!

und vieles andere ...



ARTE

französiche Naturfilme: wo gibt es in Deutschland sonst diese Kunstwerke?

geopolitische Dokumentationen: Der Blick über den Tellerrand.



Können die Krimi-Serien im öffentlich-rechtlichen Bereich da mithalten?



Die privaten Sender werden jede Einschränkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks freudig begrüßen.



Ich sage NEIN, NEIN, NEIN!!!
berthold eibl Hallo!



Meine Bestürzung ist groß!

Eine Auflösung von 3 Sat wäre ein riesiger Rückschritt in der Medienlandschaft.

Dieser Sender ist neutral, offen und verbindend. Für mich einer der wichtigsten Sender.

Die Finanzierung sollte auf keinen Fall der Grund für eine Auflösung sein.

Besser wäre es, bei den Politikern, die auf solche Ideen kommen, zu sparen.





mfg berthold
Berthold Kaminski Ein Blick in Länder, die keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben, der gemäß Staatsvertrag auf die Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt achtet, zeigt, wie Demokratie gefährdend falsche Berichtersattung seim kann. Im 21. Jahrhundert wäre es ein Anachronismus, die aktuelle Berichterstattung über Online-Kanäle an die vorherige Ausstrahlung in Rundfunk oder Ferneshen zu koppeln, zumal dies privaten Sendern nicht ebenso zur Auflage gemacht wird. Dadurch hätte der Sender, der eine aktuelle Meldung zuerst veröffentlich die Deutungshoheit darüber, die vom Konsumenten zunächst als wahrheitsgemäß empfunden wird. Eine objektivere, faktenbasierte Meldung der öffentlich-rechtlichen Anstalten würde vermutlich nicht mehr wahrgenommen, weil sie zu spät kommt. Der Entwurf ist in dieser Hinsicht abzulehnen.
Betina Zimmermann Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Bestürzung habe ich gehört, dass Sie das deutschsprachige Kulturprogramm 3sat abschaffen werden , bzw. ins Arteprogramm einspeisen. Angesichts 55 Millionen Weltkriegstoter, dem jugoslawischen Bürgerkrieg, Flüchtlingskrisen und aktuellem Rechtspopulismus muss ich empört feststellen, Volksverdummung führt zum Abgrund.3sat und arte sind anspruchsvolle Volksbildung. Gegründet von Menschen, die den 2. Weltkrieg mit eigener Haut erlebt haben und wussten, wie wichtig das Zusammenrücken der europäischen Länder sind. Das alles wollen Sie opfern für primitives Remmidemmiprogramm. Auch ist ein redaktionelles Programmangebot immer intelligent und orientierungsgebend. Kürzen Sie bei Ihrem täglichen Mord und Totschlagangebot und gehen Sie mal an die Intendantengehälter ran. Ich bestehe auf den Weitererhalt von 3sat und arte. Dampfenden Sie nicht unsere europäische Kultur und Wissenschaft ein. Ihre Betina Zimmermann
Bettina Amelung Ich wünsche ausdrücklich ein Fortbestehen der Sender arte und 3sat . Die Sender sind ein hervorragendes Angebot, da kulturelle/ wissenschaftliche/politische/ethische Formate zu historischen und brandaktuellen Themen und auch für Berufstätige annehmbaren Zeiten angeboten werden. Eine TV Landschaft ohne sie ist nicht vorstellbar.

Mein Vorschlag wäre eine Optimierung der Bundesländer-Sender, die leider oft mit Wiederholungen gefüllt sind.
Bettina Awakowicz Eine Reduzierung des Ö-R-Angebots bietet nicht-demokratischen Strömungen eine größere Bühne. Nicht umsonst (i.S. von vergebens) wehren sich die sog. neuen Bundesländer gg. eine Erhöhung der Rundfunkgebühren, die ja einen Fortbestand der derzeitigen Kanäle finanzieren würden, weil die dort bekundeten Positionen ihnen nicht ins polit. Konzept passen: zu grün, zu links, zu woke, zu ukraine-freundlich etc. etc. Warum gerade bei Kultursendern (TV und Radio) wie Arte, 3Sat u. Phoenix gespart werden soll, ist mir schleierhaft, da rennt man wieder der Einschaltquote des unterhaltungsinteressierten und tumben Publikums hinterher... Nehmen Sie sich an Frankreich ein Bsp. Ich höre täglich France Culture, da kann man sich bei uns eine Scheibe abschneiden, täglich je eine Geschichts-, Philosophie-, Wissenschafts- und Literaturstunde auch für die Hausfrau, die u.U. kein Abitur hat, gern aber beim Kochen dies noch nachholen würde.
Bettina Borgfeld Zur Zusammenlegung von 3sat und arte



Das immer Gleiche - Fussball, Krimis und Talkshows - langweilt und viele schalten gar nicht mehr ein. Wir brauchen politisch und sozial relevante Reportagen und Dokumentarfilme, besser Filme als soaps und Schmonzetten, Musik, Tanz, Diversität und Perspektivwechsel. 3sat und arte zusammen zu führen kommt gleicht einer Diskriminierung derjenigen, die im übrigen Programm kaum fündig werden. Wir brauchen mehr von all dem oben genannten, nicht weniger!
Bettina Braun Wegfall von differenzierter Darstellung der Wirklichkeit und von Kultur = Schwächung der Demokratie.

Wir brauchen weniger Krimis und Kochshows, aber bestimmt nicht das Abschaffen von 3sat.
Bettina Gleier Ihr "Vorschlag" ist erschreckend in seinem vorauseilenden Gehorsam. Er liest sich, als wären bereits sämtliche Parlamente vollständig in die Hände von Rechtsextremisten gefallen. Wir brauchen doch gerade MEHR Platz für kompetente Information über Vielfalt in Deutschland und nicht weniger!



PS.: Sie könnten Ihre Glaubwürdigkeit steigern indem Sie auf Werbeeinnahmen verzichteten. Dafür würde ich auch gerne 30 € pro Monat zahlen.
Bettina Grambow Bin nicht dafür, dass 3sat in arte aufgeht und befürchte, dass die Vielfalt der wissenschaftlichen und kulturellen Sendungen von 3sat verlorengeht. Auch glaube ich nicht, dass die unterschiedliche Ausprägung der beiden Sender (3sat auf Österreich, Schweiz und Deutschland bezogen, Arte eher deutsch-französisch) in einem einheitlichen Sender noch so zur Geltung kommt. Beide Sender (in einem) könnten an Prägnanz verlieren und der Erkennungswert sich eher "verwässern".



arte ist arte und 3sat sollte 3sat bleiben...
Bettina Guiot Kultur ist ein übergeordnetes Staatsziel und die Grundlage unseres friedlichen Zusammenlebens.



Doch anstatt dieses Staatsziel endlich im Grundgesetz zu verankern, ist der Kulturbereich nun sogar dramatisch bedroht. Die geplanten Kürzungen, Streichungen und Zusammenlegungen von Kultur-, Bildungs- und Informationsangeboten lassen nicht erkennen, wie die Öffentlich-Rechtlichen ihrem Kulturauftrag durch die vorgeschlagene Reform gerecht werden können, denn es werden weder die Folgen abgewogen noch die finanziellen Vorteile dieser dramatischen Einschnitte überhaupt dargelegt.



Und warum wird der Zivilgesellschaft kaum Zeit und Raum gegeben, auf diesen Staatsvertrag zu reagieren, obwohl die Länder sogar Jahre Zeit hatten, Vorschläge vorzulegen?

Das ist unerträglich, inakzeptabel und grob fahrlässig, denn kulturelle und mediale Vielfalt sowie Demokratiefähigkeit werden nun vermutlich massiv und irreversibel beschädigt.
Bettina Hasselbring Das Programmangebot von 3sat und Arte muss unverändert bestehen bleiben, weil es je einzigartig ist und für die Kernkompetenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht!

Einsparungen könnten beim Tatort gemacht werden, der sehr hohe Produkionskosten hat, und bei den vielen Sportsendungen. siehe auch die hohen Kosten des Sportrechteerwerbs.
Bettina Petry Sehr geehrte Rundfunk-Kommission,

Ihre Idee, 3sat mit arte zu fusionieren bzw. es darin "aufgehen zu lassen" ist leider gar keine gute Idee. Es wird doch immer wieder gefordert, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf seine Kernaufgaben konzentrieren soll und dazu gehören vor allem Bildung, Information und Kultur. Jetzt ausgerechnet die Kultur derart zu beschneiden widersprecht dieser Forderung diametral. Es ist auch nicht zu verstehen, warum bei Ihnen "Information und Bildung" ein anderer Korb sind als "Kultur". Die Kulturprogramme in 3sat wie die tägliche Kulturzeit (wo bitte in Europa gibt es ein tägliches Kulturmagazin?) oder auch die samstäglichen Kulturdokus sind zugleich informativ, bildend, diskursiv und in dem allen, die Demokratie stärkend. In diesen Zeiten daran zu rütteln, ist brandgefährlich und wirkt als lasse sich die Politik von rechts außen geradezu treiben. Wollen Sie das? Wenn man Doppelstrukturen abschaffen will, dann sollte man sich die überall hoch-und runter laufenden Krimis vornehmen, die sich ähnelnden Vorabendserien oder sonstige Volksverdummungen. Aber doch nicht einen Sender mit einer einzigartigen Kultursendung, die es sonst nirgendwo gibt! Es wäre ein Armutszeugnis für das Land der Dichter und Denker! Wenn Sie schon am Sender 3sat rütteln wollen, dann zählen Sie auf, was dort alles erhaltenswert ist und fordern Sie, dass diese Programme ins Hauptprogramm von ARD und ZDF wandern. Das wäre eine wirkliche Reform, die die Sender vom Quotendruck befreit und Konzentration auf die Kernaufgaben erlaubt. Aber zwei Sender wie arte und 3sat sind beide in ihrer Art so eigen, da kann nichts Gutes bei rauskommen, wenn man sie wüst vermischt bis sie in Unkenntlichkeit ihr Profil verlieren.

Mfg, Bettina Petry, Potsdam
Bettina Randhahn Mein Mann und ich möchten entschieden dagegen protestieren, dass 3sat und ARTE zusammen gelegt werden. Diese beiden Sender sind die einzigen mit einem interessanten Kulturprogramm.

Da Arte die so wichtigen Deutsch-Französischen Beziehungen festigen und bewahren sollte, ist es unvorstellbar, dass dieser

Sender verschwinden oder in 3sat aufgehen muss.

Den Zuschauern wird leider auch von den öffentlich-rechtlichen Sendern - trotz der monatlichen "Zwangsabgabe"- ein katastrophal schlechtes Programm geboten. Wer möchte ständig Krimis, Talkshows oder Fußball sehen?

Die beiden Kultursender müssen bleiben! Jeder Sender hat seine Berechtigung!



Mit besten Grüßen und in der Hoffnung, dass die zuständigen Politiker/innen zur Vernunft kommen und lieber bei den hohen Gehältern der Sendervorstände einspart.



Bettina und Jürgen Randhahn, München
Bettina Schaller-Eggstein Guten Tag,



ich würde es sehr begrüßen, wenn nach einer Zusammenlegung der Programme 3sat und arte weiterhin Nachrichten aus Österreich und Spielfilme oder Dokumentationen aus Frankreich gesehen werden könnten.



Außerdem sehe ich ausgesprochen gerne das Dienstags- und Mittwochsabendprogramm auf one.



Mit freundlichen Grüßen,

B. Schaller-Eggstein
Bettina Schurtenberger Als DE und CH Doppelbürgerin, finde ich es sehr traurig, wenn 3Sat abgeschafft wird. Dieser Sender bringt soviel für und über Europa.

Bitte nicht kürzen lieber erweitern.

Danke
Bettina und Frank Bebenroth Wir konsumieren fast ausschließlich die öffentlich rechtlichen Fernsehkanäle und zwar bevorzugt die Spartenkanäle. Häufig sehen wir historische und wissenschaftliche Dokumentationen, wie etwa Terra X, Scobel, ZDF-Besseresser oder Alpha-Wissen , aber auch sehr gerne Naturdokumentationen aller Art und Sendungen wie ‚Unter den Linden‘. Die Spartensender zeigen auch die deutlich besseren Serien und Filme, oft aus dem Ausland (z.B. momentan Murdoch Mysteries, Der Junge Inspektor Morse, Agatha Christie: Mörderische Spiele), interessantere, witzigere und lehrreichere Sendungen, die von den Hauptsendern nie ausgestrahlt werden.

Bei ARD und ZDF selbst sind uns die Nachrichtensendungen und politische Talkshows (Maischberger, Illner, Lanz, Miosga) wichtig. Serien und Filme aus deutscher Produktion sind leider häufig vorhersehbare Massenproduktionen und/oder moralisch belehrend, sogar der berühmte Tatort und uns daher nicht so wichtig.



Wenn Sie Einsparungen vornehmen müssen, hätten wir folgende Vorschläge:



1. Weniger alberne Shows, sie haben mit dem öffentlich rechtlichem Auftrag nichts zu tun.

2. Talkshows, Dokumentationen und andere Sendungen der Hauptsender, die eher betreutes Denken statt neutrale journalistische Informationen darstellen, abschaffen. Bitte mehr auf politisch neutralen Qualitätsjournalismus achten und auch Ansichten jenseits des Mainstreams Raum geben.

3. Die dritten Programme können unserer Ansicht nach gerne reduziert werden.

Unser Heimatsender der Hessische Rundfunk bietet wenig Interessantes und ist politisch extrem voreingenommen, er könnte z.B. mit dem SWR fusionieren.

4. Die vielen inhaltsleeren deutschen Serien und Filme reduzieren und dafür vermehrt ausländische Produktionen zeigen, das weitet den Blick über den Tellerrand.



Bettina und Frank Bebenroth

Bettina Wießler Ich wende mich gegen die Auflösung weiterer Sender aus dem öffentlich rechtlichen Fernseh- und Radioprogramm.

Die öffentliche rechtlichen Sender haben einen Bildungsauftrag, der heute schon ungenügend und unter großem finanziellen Druck operiert. Eine weitere Reduzierung des Angebots fällt nicht nur zu Lasten dieses Auftrags sondern gefährdet auch eine noch unbekannte Anzahl an Jobs. Desweiteren würde dieser Schritt den Demokratiefeindlichen Strömungen in Deutschland willig den Weg bereiten. Die Austrocknung von Kultur- und freier demokratischer Medienpolitik in Polen, Ungarn und Tschechien sollten uns ein mahnendes Beispiel sein. Kultur und Medienpolitik ist ein Kampf gegen Demokratiefeindlichkeit, der wir Demokraten alle verpflichtet sind
Bettina Wilthelm-Finkeldei „3sat und arte sind qualitativ sehr hochwertige Sender in deutschen Breiten. Ich halte es für unverantwortlich, wenn die Länder hier ein "Zusammenlegen" anvisieren, das faktisch einer Streichung von 50% der Inhalte gleichkommt. Eine maßvolle Erhöhung des Rundfunkbeitrages wäre der bessere Weg.



Ich bin absolut dagegen, dass das Angebot gerade hier eingeschränkt wird. Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab, sind auch für eine Gemeinschaft in Europa wichtig: (D + CH + A bei 3sat, D + F bei arte).“
Bettina Zeller Ich unterstütze eine Neustrukturierung des öffentlichen rechtlichen Rundfunks. Es gibt viel zu viele Sender, die sich inhaltlich überschneiden, in den regionalen Sendern werden uralte Filme und Reportagen wieder verwertet und 3Sat hat sich in eine Werbeplattform der Schweizer Bahn verwandelt. Gefühlt ist jede 2. Doku eine Bahn-Doku. Als Kommunikationseissenschaftlerin bin ich zutiefst davon überzeugt, dass man auch für weniger als 8 Milliarden die Bevölkerung vorurteilsfrei und umfassend informieren kann. Beste Grüße, B. Zeller
Bettina Zink Eine Zusammenführung der Sender Arte und 3Sat ist nicht zielführend. Es handelt sich hier um 2 komplett verschiedene Ansätze der Kulturvermittlung. Während Arte das deutsch-französische Verhältnis stärkt und vor allem als Möglichkeit des Sprachaustausches und -erwerbs gesehen werden kann,ist 3Sat eher auf einen Austausch der deutschsprachigen Kulturen angelegt. Das kann nicht funktionieren. Überhaupt sollte am allerwenigsten in den Bereichen Bildung und Kultur und deshalb auch dem Zugang zu gesicherten Informationen gespart werden. Hier gehört geklotzt und nicht gekleckert.

Pro Haushalt einen Beitrag von 20 EUR für diese Vielfalt zu erbringen sollte niemandem zu viel sein. Auch nicht Menschen mit geringem Einkommen. Nehmt denen (uns) nicht auch noch das letzte Stück Kultur und Teilhabe ohne Trash und Überbordende Werbung. Wohin das führt, zeigen uns alle Länder, in denen hier Kahlschlag betrieben wurde.



Herzliche Grüße

Bettina Zink
Bianca B. Schulz In einer Zeit, in der die Medienlandschaft zunehmend von flachen Programmen, sportlichen Events und seichter Unterhaltung dominiert wird, ist es von entscheidender Bedeutung, Sender wie 3sat zu erhalten. 3sat fungiert als unerlässlicher Gegenpol und bietet eine Plattform für tiefgehende Kulturberichterstattung, hochwertige Dokumentationen und anspruchsvolle Unterhaltung.



Kultur und Information sind essenziell für das Verständnis unserer Welt und das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. 3sat bringt nicht nur verschiedene Perspektiven zusammen, sondern fördert auch den Austausch zwischen Ländern und Kulturen im deutschsprachigen Raum. Das Programm lädt ein zum Nachdenken, eröffnet neue Horizonte und ermöglicht es den Zuschauern, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die weit über das Alltägliche hinausgehen.



Der Erhalt von 3sat ist daher nicht nur eine Frage der Programmvielfalt, sondern auch eine wichtige Garantie für die kulturelle Bildung und Information der Gesellschaft. Es ist unsere Verantwortung, diese wertvolle Ressource zu unterstützen und sicherzustellen, dass auch in Zukunft anspruchsvolle und aufklärende Inhalte zugänglich sind.

3sat muss weiterhin eine Stimme für Kultur und Information bleiben!
Bianca Henze Sehr geehrte Damen und Herren,



ich gehöre der Generation an, die das Fernsehen den Streaming-Diensten immer noch vorzieht.



Allerdings habe ich festgestellt, dass das Angebot durch viele Wiederholungen schon recht eingeschränkt ist. Es werden in kurzen Abständen die selben Blockbuster Filme wiederholt oder immer wieder die gleichen Dokumentationen gezeigt. Das finde ich sehr schade.



Um es kurz zu machen: Ich schaue überwiegend Spielfilme, Kultur-, Dokumentations- und auch Wissenssendungen auf 3Sat und Arte, sowie Serien auf ARD One oder ZDF Neo. Es gibt so tolle Sendungen, die wahrscheinlich im "Mainstream Fernsehgeschmack" nicht an erster Stelle stehen. Wenn Sie die Sender zusammenlegen, gibts bestimmt weniger Wiederholungen, aber zwangsläufig müssen doch gute, informative Sendungen oder Opern-Aufzeichnungen oder Nostalgie-Filme wegfallen. Wenn es nur noch wenige Fernsehstationen gibt, der eine Alternative zu den Mainstream-Sendern bieten wollen, dann müsste man doch eigentlich alarmiert sein... Aldous Huxley lässt grüßen!



Ich bin auf jeden Fall dagegen, dass ARTE und 3Sat verschmolzen werden. Es sind zwei großartige Sender, die unbedingt seperat bestehen bleiben müssen!



Mit freundlichen Grüßen,

Bianca Henze
Bianca Kazor Es ist schlimm, was da abläuft und geplant ist. Gerade im kulturellen Bereich. Zum Beispiel 3 sat und arte zusammen zulegen... 2 völlig verschiedene Angebote. Die Vielfalt der beiden Sender ist extrem wichtig. Wichtig auch für unsere Demokratie.

Kunst und Kultur, wichtig für unsere Gesellschaft, bleiben immer mehr auf der Strecke.

In letzter Zeit wird klammheimlich alles gestrichen. Zahlen darf man, aber man wird kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt. Auch z.B. gesehen hat man das bei br2 Radio.. Gute Sendungen wurden gestrichen. Wissenschaftsendung auf 4min gekürzt.. Ein einziges Chaos, dem man kaum folgen will, die Themen springen von einem zum anderen im Minutentakt.

Dieses "viel Info reinpacken in kurzer Zeit" kennt man von der freien Wirtschaft und der Werbung, wo es nur um Geld und Verkaufen geht. Sehr unangenehm. Hat mit Qualität nichts mehr zu tun.
Bianca Ravagni Guter und vielfältiger Wissenschaftsjournalismus wie zB nano und scobel ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und darf nicht beim Zusammenschluß mit arte wegrationalisiert werden. Nano sehe ich täglich, um mich über Neues in der Wissenschaft zu informieren und möchte diese Möglichkeit nicht missen.

Im Internet weiß ich nie, was ist Fake News und was stimmt wirklich.

Der Redaktion von nano dagegen kann ich vertrauen!



Arte und 3sat bitte nicht zusammenlegen!



MfG

Bianca Ravagni
Biber Maximilian Sehr geehrte Damen und Herren,



Für gute Inhalte zahle ich auch gerne höhere Beiträge. Auf Sendungen wie Nano, Presseclub, phönixrunde, Dokus über Länder und Geschichte, Musik usw. würde ich aber ungern verzichten.

Gerne verzichten könnte ich aber auf die teuren Sportübertragungen, auf die zahlreichen Wiederholungen auf allen Spartenkanälen, Show- und Quizsendungen.

Sportbegeisterte haben sowieso meist Streamingverträge und Wiederholungen kann ich auch in der Mediathek ansehen.

Es wäre schade, wenn kulturell wertvolle Inhalte verloren gehen würden und man für den trotzdem nicht billigeren Beitrag dann genauso verblödet wird, wie es bei manchen Privatsender der Fall ist.

Ich hoffe dass, wenn nötig, mit Vernunft gespart wird. Nachdem viele Kabel-Radiohörer schon mit dem Wegfall der Analog-Radiokanäle enteignet wurden (teils teure Analogreceiver wurden wertlos), sollte wenigstens der öffentliche Rundfunk noch interessant gehalten werden bevor man alle ins Internet drängt.

Viele Grüße, Biber Maximilian
Bickert,Jürgen Bildung und Kultur sind ein Bollwerk gegen Faschismus und Fake News. Zu Zeiten, wo gerade die Rechten (AfD etc.) erstarken und Kulturförderung aus diesem Grund abwickeln wollen, ist es dies ein völlig falsches Signal.
Birgit Assmann Reuter Ich unterzeichne hiermit, die Petition gegen die Einstellung der kleinen Sender, zB 3sat, Die ich leider auf ihrer Website nicht gefunden habe.
Birgit Christian Für Kulturinteressierte ist die geplante Zusammenlegung von 3Sat und Arte ein herber Schlag. Gerade diese Sender sind Leuchttürme im banalen Einerlei von ARD, ZDF und den 3. Programmen. Wenn schon "lesenswert" wegfallen soll, muss auf jeden Fall die Kulturzeit erhalten werden.

Sparmöglichkeiten ergeben sich sicher bei der extrem umfangreichen Sportberichterstattung oder bei sich überschneidenden Informationssendungen, z. B. um 21.45 Uhr in den 3. Programmen.
Birgit Claus Finde den Vorschlag , der zusammen Stellung der Rundfunk und Fernsehsender keine schlechte Idee, in der heutigen Zeit, wo zum größten Teil, digitale auf dem Handy gehört wird.

Man sollte nur eins nicht vergessen, es gibt auch ältere Menschen, für die ist Fernsehen ihre einzige Unterhaltung.
Birgit Drissen 3 sat und arte müssen erhalten bleiben!

Die anderen Fernsehprogramme bringen kaum Kultur— und Wissenschaftssendungen.

Man bedenke bitte den Bildungsauftrag des Fernsehens.

Birgit und Jürgen Drissen
Birgit Ehmke Es ist geplant, künftig gute Dokumentationen, Wissenschaftsbeiträge und Kulturbeiträge zu streichen, obwohl davon mehr benötigt werden, um die Bevölkerung zu informieren. Es darf nicht immer nur um Unterhaltung gehen.
Birgit Huber-Klein Dadurch, dass die Rundfunkgebühren ständig in der öffentlichen Diskussion sind, ist eine Überprüfung und Verschlankung der Strukturen, wo immer es Sinn macht, unbedingt angezeigt. Das ist für den Nutzer nachvollziehbar. Womit der Nutzer nicht einverstanden ist, ist, dass das auch auf Kosten der Programmvielfalt und Inhalte gehen soll. So wären für den Nutzer z.B. die geplanten Verschmelzungen von 3sat mit arte sowie ARD alpha mit Phoenix und den Infoprogrammen sehr schmerzliche Verluste.

Dasselbe gilt für die Zusammenlegung verschiedener Hörfunkstrecken, vor allem im Kultur- und Bildungsbereich. Auch wenn diese Programme bekanntermaßen die kostspieligeren sind, sollte gewarnt werden, hier einzusparen. Gerade der Verlust an Vielfalt in Kultur und Bildung kann der Gesellschaft wie auch dem ÖRR auf Dauer nicht dienlich sein. Wie soll eine differenzierte Meinungsbildung innerhalb der Nutzung des ÖRR möglich sein, wenn das Programm immer mehr um blickerweiternde Formate verschlankt wird? Gesellschaftliche Nischen im Programm abzubilden ist ebenso unerlässlich wie auch die breite Bevölkerung anzusprechen und als Hörer zu halten. Wie soll man beiden Zielen bei einer Programmreduzierung noch gerecht werden?

Die Nutzung von Podcasts und der Audiothek bzw. Mediathek ist hier nicht die einzige Lösung. Gerade das laufende Programm im Hörfunk ist ein Garant dafür, dass die Hörer im Bereich der Information und Bildung über ihren persönlichen „Tellerrand“ hinausgelangen, weil sie nicht nur auf selbstgewählte oder durch Algorithmen gesteuerte, auf sie zugeschnittene Informationen treffen. Dieses Pfund eines laufenden und vielseitigen Programms als verantwortlicher Beitrag für die öffentliche Bildung und Meinungsbildung darf sich der ÖRR durch Einsparungen nicht aus der Hand nehmen lassen.

Birgit Huber-Klein
Birgit Jung Sehr geehrte Damen und Herren,



Herr Haseloff und die AfD haben ein hochwertiges und vielseitiges Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Fall gebracht! Warum wurde vor diesem Angriff in die Knie gegangen?



Wir brauchen dringend eine mehr als ausreichende Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien! Das ist eine wichtige Aufgabe des Staates,

• uns gut zu informieren,

• Hintergrundinformation zu bieten,

• uns bei allen Sendungen vor falschen Meldungen zu schützen,

• Vielfalt zu bieten,

• uns auf hohem Niveau zu unterhalten

◦ und zu bilden.



Vieles wurde schon unangenehm eingespart:

•  Wegfall von „Forschung aktuell” (DLF) am Montag,

•  Wegfall vom klassischen NANO (3sat) am Dienstag,

•  Schlechtes Kamera-Personal bzw. Redaktion von Filmen (verwackelte Nahaufnahmen, Gestik ist nicht zu sehen, Gesichter werden so nah gefilmt, dass man jede Hautunreinheit sehen kann! – Wo bleibt da die Intimsphäre?)

•  Morgenandachten und -feiern (HR2) verkürzt durch Musikeinspielungen,

•  Zusammenlegung von Kulturprogrammen,

•  Qualitätsverlust von Kinder-Radio und TV-Programmen,

•  vermehrte Wiederholungen von Beiträgen,

•  BayernHeimat ist nicht mehr terrestrisch zu empfangen,

• ...



Auf keinen Fall sollten 3sat und arte zusammengelegt werden. Beide Sender bringen sehr unterschiedliche Beiträge, die sich sicherlich gut ergänzen, jedoch nicht ersetzen.
Birgit Keppler Der ÖRR ist ein wichtiger Bestandteil der wehrhaften Demokratie, er muss in seiner Vielfalt erhalten bleiben. Die Welt ist voll mit Fake News und gewinnorientierter Berichterstattung und der ÖRR ist ein wichtiger Gegenpol. Wenn Sie Geld einsparen möchten, dann führen Sie ein Tarifsystem ein und deckeln Sie dazu Ihre Mieten der Rundfunkanstalten. Der Bundeskanzler selbst hat vor wenigen Tagen bei der Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz bemängelt, dass Reichtum immer ungleicher verteilt ist. Die Löhne der Indendanten z.B. müssen angepasst werden. Und wenn ein Intendant damit unzufrieden ist, dann findet sich sicherlich schnell jemand Neues. Herr Gniffke z.B. verdient laut Medienberichten etwa so viel wie der Bundeskanzler.

Ebenso können Sie unfassbar viel Geld sparen, wenn Sie die dreisten Gebühren der FIFA nicht zahlen. Eine Zusammenarbeit mit der FiFA ist ohnehin ethisch nicht vertretbar und passt nicht in die objektiv-sachliche Berichterstattung des ÖRR.

Männer-Profifußball ist ein Profitunternehmen und keine Spaßunterhaltung mehr, ich möchte dafür keine GEZ-Gebühren oder Steuern zahlen.

Ich fordere also faire Verteilung der Gelder für den öffentliche Rundfunk und keine Einschränkung des Angebots. Vielen Dank!
Birgit Kieweg Sehr geehrte Damen und Herren,



wegen der anstehenden Reform, möchten wir Ihnen einiges mitteilen.

Schon seit Jahren wird das Programm der öffentlich rechtlichen Sender zunehmend schlechter. Und jetzt wollen Sie tatsächlich zwei wirklich gute Sender, 3SAT und ARTE, zusammenlegen? Besser gefiele uns, wenn man dafür mehrere dritte Programme zusammenfasst (wo eh nur Tatorte und Freitag abends Talks kommen).

Gute informative Sendungen über Politik (phoenix runde, Maybrit Illner, Presseclub), Literatur (Literaturclub, Buchzeit usw.), Gesundheit (Visite, Doc Fischer), Garten und Natur (Schnittgut, Querbeet) dürfen auf keinen Fall gekürzt werden. Dafür könnte man erheblich an der Übertragungszeit von Fußball kürzen. Diese Sportart kommt

- Samstag Nachmittag auf allen Hörfunkprogrammen

- samstags in der Sportschau bzw. Fußballschau

- Samstag Abend im aktuellen Sportstudio.

- um die fünf Minuten in der Tagesschau am Samstag und Sonntag – Hallo?!

Einsparungen sind auch dringend nötig bei

- der Kürzung von Intendantengehälter

- Ersatz von überbezahlten Moderatoren, wie Herrn Lanz

- dem Kauf von Fußballübertragungsrechten, und zwar massiv!



Wenn wir die Entwicklungen in rechtspopulistischen Staaten betrachten, ist ein unabhängiger öffentlich rechtlicher Rundfunk, wie wir ihn haben, ein absolutes Muss!



Mit freundlichen Grüßen



Hermann und Birgit Kieweg
Birgit Kötter Als großer Fan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit den Spartenprogrammen, von DLF NDR-Info, WDR 5, 3-Sat, Arte, One, ZDF Neo etc. bin ich entsetzt über die aktuellen Pläne. Die öff.-rechtlichen gehören in Zeiten von Hate Speech und Fake News gestärkt und nicht beschnitten. Gerade die Spartensender leisten einen großen Beitrag zur Stärkung des Bewusstseins einer globalen Verantwortung eines jeden sowie zur Förderung der Europäischen Idee und Identität und gleichermaßen fördern sie die Normalität des "Anders"seins (LSBTIQ). Diese Sender sind in der Lage und nutzen ihre Möglichkeiten, die Lücken zu schließen, die unser schwächelndes Schulsystem aufreißt - nicht nur durch gut recherchiere Berichte und Dokumentationen, auch durch anspruchsvolle Filme und Unterhaltung mit Niveau.



Ich sehe in den öffentlich-rechtlichen Sendern einen unersetzlichen Bestandteil unserer Demokratie (auch z.B. durch den investigativen Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung).



Wir brauchen eine Erneuerung, das ist klar, aber die größte medienpolitische Reform seit Gründung der Bundesrepublik wird gerade übers Knie gebrochen. Sie findet ohne Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt und der Bevölkerung wird nur eine Frist von zwei Wochen eingeräumt, um sich zu äußern. Anstatt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu beschneiden, sollte die Politik endlich auch diesen Sendern die Möglichkeiten größerer digitaler Präsenz einräumen, wie die Privaten diese nutzen.



Zuletzt hörte ich einen Beitrag zu diesem Thema (ich kann nicht mehr sagen, von wem). Es hieß darin, dass die Diskussionen um Kürzungen und weitere Unsicherheiten schüren, unsere Demokratie schwächen und die populistischen Kräfte fördern. Mir war diese Aussage noch zu milde: Noch bevor die AFD die Kontrolle in unserem Land übernimmt und hier Verhältnisse wie in Ungarn oder Italien Einkehr halten (mögen wir davon verschont bleiben!) übernehmen die demokratischen Parteien Orbans Rolle und schwächen auf diesem Wege unsere Demokratie.



Sicher gibt es auch im Bereich der öffentlichen-rechtlichen viel Geldverschwendung und Überflüssiges. Eine Reformbedürftigkeit soll also nicht gänzlich von mir verneint werden. Aber mit Verantwortung und Bedacht und nicht übers Knie gebrochen.



Es gibt Behauptungen die besagen, die allgemeine Volksverdummung hätte Mitte der 80'er Jahre einen erheblichen Schub erlebt... Meine Motivation zu dieser abschließenden Bemerkung in diesem Kontext können Sie sich denken, so hoffe ich.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und freundliche Grüße



Birgit Kötter
Birgit Krieger 3 Sat muss bleiben! Dieser Sender ist qualitativ sehr hochwertig in allen Bereichen. Wir brauchen Kultur und Dokumentationen sehr dringend.
Birgit Lincke Wir brauchen nicht nur Kulturformate im TV, wir brauchen auch wissenschaftliche Formate wie z.B. Nano, Wissenschaftsabend und wichtige Dokus auf 3sat oder Campus Talks und Physiksendungen auf ARD Alfa, wovon es in Deutschland sowieso schon zu wenig gibt.

Wie soll ein Sender wie Arte das auffangen und leisten?

Wenn mein persönlich meist gesehener Sender 3sat aufgelöst wird, gibt es für mich bald keinen Grund mehr GEZ- Gebühren zu entrichten.

Dann bleiben bald nur noch Streamingdienstanbieter als Alternative. Damit verliert das Öffentlich-Rechtliche seinen Informations- und Bildungsauftrag und schafft sich damit bald selbst ab, denn nur zur Unterhaltung brauchen wir das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht.

Was Ihnen anscheinend völlig fremd vorkommt ist, daß für Leute wie mich wissenschaftliche Inhalte nicht nur Information, sondern auch beste Unterhaltung sind!
Birgit Nack Sehr geehrte Rundfunkkommission,

vielen Dank für die Möglichkeit zur geplanten Reform des Staatsvertrags Stellung zu nehmen.

Ich möchte mit meiner Stellungnahme zum Ausdruck bringen, dass ich 3sat mit seinen differenzierten Kulturbeiträgen für dringend erhaltenswert erachte. Wir brauchen meiner Meinung nach eine vielfältige Kulturpräsenz in den öffentlich-rechtlichen Medien, gerade in einer Zeit zunehmender Privatisierung von Medien. Im Erhalt des Senders sehe ich die Chance, einer Meinungsüberfrachtung und Algorithmisierung einzelner entgegenzuwirken. Auch wenn laut Reformvorschlag einzelne Inhalt von 3sat in arte transferiert werden könnten, wäre es eine Reduzierung von Kulturbeiträgen um 50%. Hiergegen möchte ich mich aussprechen.
Birgit Neumann Die Sender 3SAT und arte müssen unbedingt als eigenständige Sender bestehen bleiben.

Sparen sollte man an den überzogenen Gehältern und Privilegien der Führungskräfte.
Birgit Rügner-Eckert Im sowieso bestehenden Irrgarten des Informationsüberangebotes bilden 3sat UND arte das dringend notwendige 'Navigationsinstrument', das wünschenswerterweise sogar erweitert werden sollte.

Um der 'Verdummung' durch andere Medien entgegen zu wirken bitte ich darum, Sender wie arte, 3sat, zdf info, Phönix unbedingt zu erhalten und nicht Kosteneinsparideen zum Opfer fallen zu lassen.



Einsparungen halte ich durchaus an anderer Stelle für möglich, so z.B. bei 'branchenüblichen Aufwandsentschädigungen' für manche Talkshowgäste...
Birgit Schmieding Ich möchte anmerken: Als Lehrerin an einer Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe, als Lehrerin meines 10. Deutsch-Leistungskurses, als Germanistin, als Chemikerin, als Pädagogin, als Demokratin, als Privatperson, die Kultur zum Leben braucht:

Ich bin absolut fassungslos, wie man überhaupt wagen kann, auf die Idee zu kommen, einen Sender wie 3sat zu kürzen, zu verknappen, abzuschaffen, denn: "ganz oder teilweise in arte aufgehen": Das ist ein Euphemismus.

Und selbst wenn es stimmte, es gehe nur um eine teilweise Kürzung, es ist hochnotpeinlich, dass das Land der Dichter und Denker es wagt, darüber nachzudenken, sich einen Sender nicht mehr vollständig zu leisten, der Kultur und Wissenschaft in den deutschsprachigen Ländern und der Welt eine qualitative Heimat bietet.

Bildung ist verdammt noch mal der Auftrag der öffentlich rechtlichen Sender: "quantitativer und qualitativer Beitrag der Kultur,Bildung, Information, Beratung im Gesamtangebot, sowie der Unterhaltung zur Auftragserfüllung"

Was rechtfertigt diese enervierende Fülle und Dopplung von tanzende Nonnen, tapsigen Lokalermittler, kuhäugigen Krankenschwestern, seufzenden Hebammen, schlechte Verfilmung von Schmachtfetzen mit peinlichen Fremdspracheneinsprengseln.

Mit welcher Berechtigung im Vergleich Sport in diesem Umfang? In Live-Berichterstattung TAGELANG!!!! Mit einem festen Platz in den Nachrichten, die die Kultur und Wissenschaft so regelmäßig nicht hat. Absurden Summen für Übertragungsechte! Ein Champions League-Spiel weniger pro Jahr ist meine Anregung.

Hört auf zu greinen, dass die Demokratie untergeht und die Sitten verfallen. Tut etwas dagegen, indem MINDESTENS im gleichen Umfang wie "Brot und Spiele" Kultur läuft, Wissenschaftprogramme bis sich die Balken biegen! Mehr davon, nicht weniger. Ja, dann ist der Golfpartner, der Aktien in der Sportberichterstattung bzw. der Werbepartner hat, halt mal grantig. Haltet das einfach aus. (So was lernt man durch Kultur.)

Bildet Rückgrat! Eures. Meins. Das derjenigen der jungen Menschen, die ich auszubilden und zu stärken versuche in einer wirklich irren Welt. Seelenbildung, kulturelle Bildung, naturwissenschaftliche Bildung, Empathie, Verstand, strukturiertes multiperspektivisches Denken angesichts komplexer Zusammenhänge tum Not. Das sollte für die Rundkunfkomission ein "No-Brainer" sein!

Mehr, mehr mehr wie 3sat. Ein dritter und vierte Kultur- und Wissenschaftssender. Nicht weniger.
Birgit Seipt Eine Überführung von 3sat nach ARTE kann ich nicht unterstützen. Das halte ich auf keinen Fall für sinnvoll. Alle Sender, die als Partnerkanäle konzipiert sind, haben spezifische Schwerpunkte und können nicht zusammengefasst werden. Ich möchte insbesondere 3sat als politisch kulturellen Sender ohne Werbeblöcke nicht missen. Ich genieße das Abendprogramm mit der Wissenschaftssendung nano, die nachfolgende heute-Sendung mit direkt anschließendem Wetter und der nachfolgenden kulturzeit sehr und möchte auch gerade diese Sendefolge am frühen Abend nicht missen. Die wechselnden Moderator*innen aus Österreich, Schweiz und Deutschland bei der kulturzeit bieten ein sehr differenziertes Bild der verschiedenen Kulturszenen mit immer politischem Impetus und Blickwinkeln, die einen in Bann ziehen, auch wenn ein Thema einem mal nicht so nahe liegt. Ich bleibe immer wieder an Themen hängen, die ich bisher nicht im Blick hatte.



Bei den Informationssendern phoenix, ZDFinfo, tagesschau24, ARD-alpha sehe ich eher eine mögliche Zusammenlegung zu zwei Sendern als Gemeinschaftsproduktionen zwischen ARD und ZDF.



Die Werbung mit den immer gleichen medizinischen Schwerpunkten für alte Menschen (Schlaf, Zähne, Darm Gelenkschmerzen) in ARD und ZDF geht mir sehr auf die Nerven und ist kontraproduktiv für den Fernsehkonsum.
Birgit Stenzel Ich finde es falsch, 3Sat und ARTE zusammenzulegen . Gerade jetzt braucht es gute Programme , die unabhängig voneinander über den Zustand der Demokratie in den deutschsprachigen Ländern Europas berichten . Die länderübergreifende Sendungen sind ein deutliches Zeichen gegen die Phobien der AfD , Herrn Kickel und zeigen ,wie wichtig gute Zusammenarbeit und Verständigung sind .

Kürzen Sie nicht die Demokratie !!!
Birgit Streich Bitte lasst 3Sat bestehen, es ist einer der wenigen Sender, die man überhaupt noch ertragen kann.
Birgit Süß Ich bin besorgt, dass bei der geplanten Reform der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten so viele Sender gestrichen werden sollen. Sender wie z.B. 3Sat und Phoenix tragen sehr viel zur Bildung bei mit ihren Formaten und Sendungen zu politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Themen und Konzertübertragungen. Es wäre ein großer Verlust, wenn diese Sender verschwinden würden.
Birgit Wagner Ich finde die Zusammenlegung von 3sat und arte sowie Streichung anderer Sparten höchst bedenklich und hoffe, dass die bislang noch gewährte Meinungsfreiheit und Kulturfreiheit in unabhängigen Sparten und Redaktionen erhalten bleibt.



Es werden sowieso schon viele brisante Themen ausgeblendet, und es ist seit langem schon kein wirklich ausgewogener und neutraler Stil bemerkbar. Ich bin dankbar, dass wenigstens in 3sat noch unpopuläre Themen gesendet werden.



Mit freundlichen Grüßen, Birgit Wagner
Birgit Winter Wir brauchen Kultur, Politik, Dokumentationen.

Ich schaue ARD ZDF schon lange nicht mehr, um nicht zu verblöden!!!!!

Ausschließlich 3sat ARTE PHÖNIX fertig!!!!!
Birgit Zlobinski Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich verstehe nicht wie man in Zeiten zunehmender Fake news die öffentlich-rechtlichen Sender schwächen kann. Sie sollten im Gegensatz gestärkt werden, um ein Gegengewicht zu haben, nämlich neutrale, gut recherchierte Beiträge zu unterschiedlichsten Themen. Eben Fakten, keine fake news.

Ein weiterer Vorteil von Sendern wie arte, Phoenix, 3sat oder ZDF Info und tagesschau24 ist, daß man nicht durch Werbung abgelenkt wird. Und dass sie sich teilweise ergänzen.

Bei uns nehmen diese Sender sicherlich 60 % unserer Fernsehzeit ein. Ich kann mir Fernsehen ohne diese Sender gar nicht vorstellen und hoffe, dass Sie Ihre Pläne nochmal überdenken!

Freundliche Grüße,

Birgit Zlobinski
Björn Haller Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge habe ich den Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ gelesen.



Mit großer Sorge erfüllt mich vor allem, dass in einer Zeit, in der demokratischen Institutionen und Strukturen zunehmend unter Druck geraten und in der die journalistische Vielfalt im Bereich der (digitalen) Printmedien mehr und mehr schwindet, nun auch noch ganz oder teilweise die Existenz der wenigen Informations- und Bildungskanäle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Frage gestellt wird.



Insbesondere die Sender ARTE, 3Sat, Phoenix und ARD-alpha sind für mich unverzichtbare Bestandteile einer Medienlandschaft, die eine tragende Säule im demokratischen System der Bundesrepublik Deutschland bildet.



Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten, von solchen Überlegungen generell Abstand zu nehmen!



Ein weiterer Punkt, der mir Sorgen bereitet, ist die erklärte Absicht, Textangebote öffentlich-rechtlicher Medien weiter einzuschränken. Zu einem modernen Journalismus gehört für mich, dass auch die öffentlich-rechtlichen Sender uneingeschränkt digital Texte veröffentlichen können. Sie treten m. E. damit nicht in Konkurrenz zu den (digitalen) Printmedien. Der Raum für Qualitätsjournalimus darf nicht weiter verengt werden! Er ist heute wichtiger denn je!



Auch darauf bezogen appelliere ich an alle Beteiligten, davon Abstand zu nehmen, solche Pläne umzusetzen.



Ich danke für die Möglichkeit zur Stellungnahme.



Mit freundlichen Grüßen



Björn Haller
Björn Harrer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Besorgnis habe ich erfahren, dass Sie planen, die Sender 3sat und Arte zusammenzulegen.



Als langjähriger begeisterter Zuschauer beider Sender möchte ich betonen, wie wertvoll und einzigartig beide Angebote sind. Arte bietet uns einen authentischen Einblick in die Perspektiven unserer europäischen Nachbarn und fördert damit das europäische Bewusstsein. Der Sender trägt entscheidend dazu bei, dass wir uns als Teil eines gemeinsamen, vielfältigen Europas fühlen.



3sat hingegen ist ein unverzichtbarer kultureller und wissenschaftlicher Leuchtturm des deutschsprachigen Raums. Formate wie Kulturzeit und nano bringen wichtige Themen in den Mainstream, die sonst wenig Raum finden würden. Auch Sendungen wie die von Gert Scobel sind in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung.



Ich appelliere daher dringend an Sie, beide Sender in ihrer bestehenden Form zu erhalten. Ihre Programme bereichern nicht nur das kulturelle Leben, sondern fördern auch das Verständnis und den Austausch über Landesgrenzen hinweg.



Mit freundlichen Grüßen,

Björn Harrer
Björn Meine Sehr geehrte Damen und Herren,



alle Änderungen sind mit dem Versorgungsauftrag kompatibel, aber:



*Gerade die qualitativ hochwertigen Spartenprogramme arte und 3sat, bei denen nun gespart werden soll, bilden für mich eine zukunftsweisende Rechtfertigung für Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Dort anzusetzen, halte ich für grundfalsch.



*Befürworten würde ich hingegen Sparmaßnahmen bei Sendern, die privatwirtschaftlich genauso betrieben werden. Ich meine damit die Popwellen der Öffentlich-Rechtlichen Sender. Mit wenigen Ausnahmen (Radio Eins vom RBB) sind diese nicht von ihren privat betriebenen Pendants zu unterscheiden. Egal, ob man NDR 2, HR 3, Bayern 3, ... nimmt - es ist überall das Gleiche, was verbreitet wird. Da steckt jede Menge Sparpotenzial.



Beste Grüße



Björn Meine
Björn Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



online-first über freie und umgehende Textberichterstattung in den Öffentlichen ist unabdingbar, um Fake News zu begegnen. Die Regelung im Reformstaatsvertrag, dass Text-Berichterstattung in Textform bei rbb24.de u. Co künftig nur noch zulässig ist, wenn im Hörfunk oder Fernsehen bereits darüber berichtet wurde, ist völlig widersinnig. Gerade jetzt, wo Russland einen Informationskrieg gegen uns führt, der darauf abzielt, unser demokratisches Gemeinwesen zu zerrütten.



Mit bestem Gruß,



Björn Müller
Blaser Yvonne seit Jahren werden wir von 3 Sat Nano jeden Tag mit prima Beiträgen von Wissenschaft und Technik informiert.

wir können darauf nicht verzichten.!!
Böhm Beatrix 3sat und Arte sollten nicht zusammen gelegt werden. Mir ist vor allem

wichtig, dass 3sat erhalten in seiner jetzigen Form als Kultursender er-

halten bleibt.
Böhm Helmut Seit Anfang an schaue ich 3Sat und auch arte. Insbesondere Kulturzeit informiert mich z.B. über Ausstellungen und Museen um Besichtigungen zu planen.

Angesichts der Tatsache was z. B. auch für Fußball ausgegeben wird, sage ich auch als Fußballfan: eine Gesellschaft sollte sich auch Kultur leisten.
Böhmwald Sendung NANO, 3 sat sehr gut. Unbedingt nach ARTE übernehmen
Bojan Vuletić Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,

für alle Menschen, die kulturelle Inhalte mit Tiefe in der Fernsehlandschaft wahrnehmen wollen, wäre die Einstellung von 3sat eine Katastrophe. Es bliebe nur noch ARTE, das einen anderen Blick bietet, aber gar nicht ausreichend Sendeplätze hat, die es bereitstellen könnte, ohne das eigene Programm zu vernachlässigen. Ansonsten gibt es wenig Platz in den anderen Sendern für gesellschaftlich wichtige Bildungs- und Kulturperspektiven aber auch Diskursformate, die natürlich Raum benötigen, um Qualität und Tiefe zu generieren.

Es ist keine Lösung zu denken, dass dieser demokratische und öffentlich-rechtliche Raum durch kleine und leicht verdauliche Häppchen in einer Sendung wie 'Volle Kanne' abgedeckt werden könnte. Gerade in diesen Zeiten gesellschaftlicher Gefahren und Umbrüche ist es wichtig, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk ernstgemeinte Räume für demokratischen Austausch von Informationen betreibt und nicht einstellt.

Ebensolches gilt für das Radio. Wenn nach vielen Jahren des Rückgangs von Aufträgen für qualitative und kluge Aufträge an Radiojournalist*innen und Reduzierung von anspruchsvollen Formaten und der Anzahl von Slots für ebendiese nun noch mehr Radiosender zusammengeführt werden sollten, würde das noch eine weitere schlechte Entwicklung bedeuten, da die Sendeplätze hierfür nochmal reduziert werden.



Daher apelliere ich an die Rundfunkkommission, diesen fatalen Weg nicht weiterzugehen. Wenn Geld gespart werden muss, dann wäre sicherlich enormer Spielraum bei vielen Fernseh-Standardproduktionen (die holzschnittartig vermeintliche Publikumserwartungen erfüllen wollen), bei Talkshows (die selten echte Diskursräume bieten) und im Bereich von Fussballübertragungen (mit seinen exorbitanten Kosten).



Mit besten Grüßen



Bojan Vuletić

- Künstlerische Leitung asphalt Festival -
Bopp Berthold Sehr geehrte Damen und Herren,

wie lange wollen Sie noch mit Werbung wie z.B. woischt Kalle das Seitenbacher Müsli..... oder endloser einseitiger Berichterstattung die Bürger mit der Zwangsabgabe vergewaltigen?



Machen sie eine Reform die den Namen auch verdient.



Machen Sie neutrale und objektive Informationen die nötig und wichtig sind.

Alles andere sind Dinge, die auf Dauer sowiso nicht mehr funktionieren.

Die Gegenwehr wird sich nicht mehr lange aufhalten lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Berthold Bopp
Borghild Nagel Es wäre m.E. katastrophal, wenn ausgerechnet die Bildungskanäle Phönix, ARD-alpha, ZDFinfo oder tagesschau24 zusammengestrichen würden. Bildung ist doch genau der Auftrag des ÖRR !!!

Sparpotenzial sehe ich vor allem in den exzessiven Gehältern, wie zB. das von derart umstrittenen Personen wie Jan Böhmermann. Oder Klaus Kleber seiner Zeit, es gibt sicher noch viele Beispiele.

Braucht ausserdem jeder landesweiten Sender eigene Korrespondenten in aller Welt? Sparpotenzial sehe ich auch bei den Regionalprogrammen, die keineswegs ein Vollprogramm bieten müssten!
Boris Busacker Ich fände es schade, wenn 3 sat komplett von der Bildfläche verschwände oder in arte aufginge. Es wäre eine komplette Verfehlung des staatlichen Rundfunkfunkaufauftrages. Ein Fehler, welcher sich im Nachhinein nur schwer ausbügeln ließe. Es bestünde mit Sicherheit die Option an anderer Stelle zu sparen anstatt die Kultursparte kaputtzusparen. Grundsätzlich ist 3 Sat ein Geneinschaftsprojekt, dazu noch einzigartig, das die 3 deutschsprachigen Länder Schweiz, Österreich und die Bundesrepublik miteinander verbindet - über alle Grenzen hinweg. Dies halte ich für erhaltenswert. Arte hingegen ist ein Deutsch-Französisches Projekt, welches gleichermaßen Beachtung und Wertschätzung verdient. Beide Sender sollten nach meinem Dafürhalten in ihrer jetzigen bestehenden Form erhalten bleiben.

Ganz im Gegenteil, es gabe Garantiert Einsparpotenzial, indem sich Öffentlich-Rechtliche aus teuren Sportevents und deren Übertragung zurückziehen könnte.
Boris Pantel Sehr geehrte Damen und Herren,

eine geplante bzw. angestrebte Zusammenlegung von 3sat und arte, bedeutet ja wohl nichts anders als die Halbierung der betreffenden Sendezeiten. Zufällig sind dies meine Lieblings-Sender und die einzigen, die noch keine verblödenden Unterhaltungs- oder Rate-Shows im Programm haben.

Wenn Sie unbedingt Geld einsparen müssen, fangen Sie doch bitte bei den Gehältern, vor allem aber bei den absurd hohen Rentenansprüchen, der dem Rundfunkrat angehörenden Politiker an. Die Besten im Südwesten, Wer weiß den sowas XXL, ich weiß ja nicht ob das die Sendungen der ARD mit den höchsten Einschaltquoten sind, sie sind auf jeden Fall die mit dem niedrigsten dafür benötigten Intelligenzquotienten. Da scheint es mir noch jede Menge Einsparpotential zu geben.



Boris Pantel
Born Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich möchte mich zum Reformstaatsvertrag für die Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland bezüglich des Inhaltes über den Vorwurf der Privaten Verlage die Angebote von z.B. BR24.de seien zu "Presseähnlichkeit" äußern. Dagehalten möchte ich dahingehend das die Bürger des Landes die keine Abonnemente bei den Pressehäusern abgeschlossen haben auch weiterhin mehrheitlich nicht die Inhalte mit Bezahlschranke konsumieren werden. Ich möchte nicht die US-Amerikanische Verhältnisse haben wo ein großer Teil der Bevölkerung weitestgehend keine Medieninhalte konsumiert und dann als politische Wähler eine Stimme abgeben. Ein wesentlicher Teil der Bevölkerung wird sich dann anderen Medieninhalten und unter Umständen der Scharlatanerie und Desinformation hingeben. Ich möchte nicht in einem Land leben mit einer möglicherweise massiven gespaltenen Gesellschaft leben. Ich bin von dem Vorschlag der Kommission definitiv nicht überzeugt als das es Zielführend sei.



Mit freundlichen Grüßen



Hr. Born
BRD Bürger Leider viel zu kurz gesprungen.



Mini Änderungen hilft niemandem !



Über das wirklich Grundsätzliche

ist leider nichts zu lesen.



1.

Die kleinen Häuser gehören aufgelöst.

2.

Einsparungen sind zwingend erforderlich.

Dazu:

Bezahl-spartensender gründen, für z.B. Krimis mit ihren andauernden Wiederholungen, den viel zu teuren Sport "Fußball"auslagern, und auch die unnützen Quizsendungen bezahlen lassen.



Zurück zum eigentlichen Auftrag, ohne die Mill. für Sparten wie auch Olympiasport !



Und Küchenschlachten kann man getrost den Privaten überlassen.



3.

Dazu gehört auch der Umweltschutz.

Es könnte viel Strom gespart werden, wenn man die Sendezeit auf 14 Stunden begrenzt wie 11:00 bis 1:00 Uhr, denn da schlafen über 90 % der Bevölkerung eh schon.



4. Die Zwangs Regionalisierung z.B. im WDR rückgängig machen, kostet nur Geld ist aber für sehr viele Bürger uninteressant.



Und wie viel Radioprogramme braucht ein Land = zwei sollten vollkommen ausreichend sein, hören eh nicht mehr soviele Menschen.



4.

Es sollte möglich sein, die einzelnen Häuser so auf ein Drittel der Mitarbeiter zu reduzieren, und die dann noch zwingend erforderliche Verwaltung in HH zu zentralisierten, und die Struktur dadurch in den Sendern selbst abzuflachen.



5.

Bevor Entscheidungen getroffen werden, sollte man alle Zuschauer und Zuhörer ggf. dazu befragen, und den Zeitraum über den 11.10 ausdehnen.



6.

So sollte es möglich sein die Zwangsumlage auf zwischen 5 und 10 € im Monat zurück zuführen,

oder wie in Frankreich gleich ganz kostenlos zu machen, in Bezug auf zu generierende Einnahmen durch die Spartensender und Werbung.



Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg ins 21 Jahrhundert.
breindl alfons Sehr geehrte Damen und Herren!



Um den gesetzlich geforderten Bildungsauftrag zu erfüllen, benötigt das öffentliche Fernsehen mindestens die bestehende Sendervielfalt.

Wenn die Öffentlichen schon mit Sendungen wie „Zoobabies“ und Co. Zur allgemeinen Volksverdummung beitragen, sind sie auf der anderen Seite moralisch verpflichtet die wissenschaftliche und politische Bildung zu stärken. Dazu bedarf es der bestehenden Senderlandschaft.





Mit freundlichen Grüßen





A. Breindl
Brigitte Bauer Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Stammfernsehering von 3 Sat und schätze die dort ausgestrahlten Sender sehr. Insbesondere Wissen hoch 2, Scobel, Nano, Kulturzeit und vieles andere. Für mich stellt 3 Sat einen qualitativ hochwertigen Sender dar, der mich davor bewahrt pro Abend ca. 5 Krimisendungen in den anderen Öffentlichen Sendern ansehen zu müssen, oder aber auch in Privatsender zu wechseln (mit ihren unendlichen Werbeeinheiten).

Das Zusammenlegen mit Arte halte ich nicht für eine gute Idee, da ich zwar gerne auch Naturdokumentationen ansehe, aber ich würde die Walflosse nicht gegen Scobel tauschen.

Gerne bin ich bereit mehr für Rundfunkgebühren auszugeben, allerdings nicht, wenn das Programmangebot immer inhaltsärmer wird.

Mit nicht so ganz freundlichen Grüßen

Brigitte Bauer
Brigitte Blechschmidt Erschreckend empfinde ich die offensichtlich geplanten Kürzungen in der Vermittlung guter wissenschaftsorientierter Information. 3sat ist einer der interessantesten Sender in dieser Sparte und sollte nicht in Arte integriert werden. Speziell Sendungen wie Kulturzeit, Nano und Scobel sollten keinesfalls eingestellt werden.Wobei auch Arte einen hohen Anteil an guten Sendungen liefert. Gerade inZeiten vieler Fakenews sollte hier nicht gespart werden.
Brigitte Bultmann Der Sender 3sat als qualitativer, informativer und anregender öffentlich-rechtlicher Sender muss erhalten bleiben - insbesondere die Kulturzeit ist unverzichtbar!
Brigitte Eisenhuth Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt über die Pläne 3SAT und ARTE per Zusammenlegung im Programm faktisch zu halbieren. Es sind mit die wichtigsten Sender, die sehr hochwertige allgemeinbildende Sendungen bringen. In Zeiten, in denen vielen Menschen reisen aus Kostengründen nicht mehr so leicht möglich ist, sind gerade diese Sender sehr wichtig für die Bildung durch "mitreisen".

Wenn die Palette der informativen Sender so zusammengestrichen wird, dann möchte ich auch entscheiden können, ob ich überhaupt noch TV nutze und in Folge dann auch entscheiden dürfen, ob ich noch GEZ-Gebühren bezahle. Ich schaue ansonsten kein Fernsehen. Bücher sind ein wesentlich besseres Unterhaltungsmittel.

Noch ein sehr wichtiger Aspekt sind die Informationen, die man aus unseren Nachbarländern erhält. Es erweitert den Horizont. Ist das unerwünscht?



Man sollte sich Gedanken machen warum ein ( ist jetzt nur ein Beispiel weil man davon erfahren hat) Herr Silbereisen pro Show 1 Million € erhalten muss.



Eines möchte ich noch anmerken: Hat es einen Grund, dass man als Finanzier der Sender kurz vor Beschluss erst von den Plänen erfährt und nur ein paar wenige Tage Zeit hat sich zu äußern? Ich bin mir sicher, dass sehr viele Menschen genauso entsetzt sind und gerne auch ihre Meinung äußern würden, um zusammen diese katastrophalen Pläne an der Umsetzung hindern zu können.

Bildung ist der Reichtum einer Nation!

Ich hoffe, dass sich Frankreich und Österreich und Schweiz diesen Plänen auch entgegenstellen.



Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Eisenhuth
Brigitte Fähnrich Auf gar keinen Fall soll der Sender 3SAT Tei des Senders ARTE werden. Ich höre und schaue fast ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender und bin ausgesprochen dankbar, hierbei eine entsprechende Auswahl zu haben. 3SAT und ARTE haben unterschiedliche Programmangebote und Themenschwerpunkte - abgesehen vom unterschiedlichen vertraglichen Hintergrund.

Gerade in der heutigen Zeit müssen diese Sender unbedingt erhalten bleiben, um eigenes und mündiges Denken zu fördern - dies gilt auch für die dritten Programme (für DAS ERSTE und ZDF ohnehin) sowie für die ö.r. Rundfunksender.

Möglicherweise könnte man für Menschen, die weder Radio hören noch Fernsehen schauen, moderne Alternativen verstärkt anbieten.

Also: Finger weg von 3SAT, ARTE und den Dritten!
Brigitte Fleige Ich stimme Herrn Olaf Zimmermann zu.

Mein unqualifizierter Vorschlag: Es sollte auf jeden Fall ein linearer Platz zum Schauen verbleiben. Der Rest könnte in Themenblöcken in der Mediathek bleiben. Aktuelles sollte aber immer zu Beginn jedes Themenblocks herausgestellt werden. Es wird sicher schlechter, aber die junge Generation schaut das leider nicht, auch meine Kinder.
Brigitte Freydank Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin unbedingt dafür den Kultur und Wissenschaftssender 3sat beizubehalten. In diesen schwierigen Zeiten muss viel mehr für die Bildung und Aufklärung durch seriöse Berichterstattung getan werden.

Statt diese qualitativ hochwertigen Sendungen zu kürzen bzw. vielleicht sogar ganz aus dem Programm zu nehmen, sollte auch in den Hauptsendern viel mehr auf Bildung und Bereitstellung von kritischer, unabhängiger Information gesetzt werden. Ist nicht Vielfalt und Erhaltung der Diversität die Rede und Gebot der Stunde, auch in den Medien. Wollen wir tatsächlich nur noch diesen Einheitsbrei, von MoMa, Mima, Talkshows in denen nur die selben Personen (einschließlich der Moderatoren) sitzen, ohne tatsächliche Disskusion. Als Zuseherin der betroffenen Sender frage ich mich, wird es dann auch hier nur einen verkürzten Mischmasch geben, ohne auf die jeweiligen Themen genau einzugehen und Wissen zu vermitteln. Sollte es soweit kommen, frage ich mich als bislang treue Verfechterin des ÖRR schon, ob es dann gerechtfertigt ist Rundfunkgebühren zu erheben.

Auch das Streichen, bzw. Übernahme der Videotexte in die dritten Programme finde ich fürchterlich.

Leider muss ich meinen Beitrag nun beenden, obwohl ich noch viel zu sagen hätte. Warum ist die Frist für die Stellungnahme eigentlich so knapp bemessen?



3sat mit all seinen guten Sendungen von Kulturzeit, nano etc. muss bleiben!!!!!!!
Brigitte Fuchs-Bodde Sehr geehrte Rundfunkkommissionsmitglieder,



als eine Ihrer Reformmaßnahmen planen Sie das Integrieren des 3sat-Programms in das von ARTE. Sollte das dazu führen, dass die 3sat-Sendungen „Nano“ und „Kulturzeit“ aus dem Programm genommen werden, bedeutete das für das Fernsehen aus meiner Sicht einen Verlust an Qualität und Vielfalt.



Schwerpunktthemen des 3sat-Senders sind Wissenschaft, Kultur und Bildung. Zwei Vorabendsendungen auf 3sat, „Nano“ und „Kulturzeit“, zeigen beispielhaft, wie qualitativ hochwertig der Sender über diese Themen informiert, wie spannend er sie präsentiert.

ARTE dagegen, obwohl „europäischer Kulturkanal“ genannt, hat als Schwerpunkt europäische und internationale Politik. So berichtet das ARTE-Journal, das fast zur gleichen Zeit wie „Kulturzeit“ gesendet wird, ausführlich über das politische Geschehen in Europa und der Welt und geht erst am Ende der Sendung kurz auf Kultur und Wissenschaft ein.



Seit der ersten Sendung von „Kulturzeit“ vor 30 Jahren lockt mich diese Sendung vor den Fernseher. Sie widmet sich intensiv dem aktuellen kulturellen Geschehen in den 3sat-Ländern und darüber hinaus. Alle kulturellen Bereiche werden berücksichtigt, Darbietungen eingespielt, Künstler interviewt, über Festivals wird berichtet, auf Ausstellungen, Veranstaltungen, Neuerscheinungen von Büchern, Musikproduktionen wird hingewiesen. Dabei setzt sich die Sendung gleichzeitig kritisch mit Kulturpolitik und politischer Kultur auseinander. Und charmante Moderatorinnen mit Sachverstand setzen noch jeweils eigene Akzente. So ist die Sendung für mich Genuss und Anregung in hohem Maße.



Nichts Vergleichbares bieten andere Sender. Daher meine Bitte: Planen Sie so, dass „Kulturzeit“ und „Nano“ unverändert erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Fuchs-Bodde
Brigitte Goss Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat finde ich fürchterlich. Es handelt sich um die einzigen öffentlich rechtlichen Sender, die ich mir noch anschaue. Ich habe die Nase voll von unzähligen überflüssigen Krimis und seichten Liebesschnulzen in der ARD! Das halte ich für eine Verschwendung meiner Beiträge, diese Sendungen entsprechen nicht dem Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Echte Bildung und Information finde ich nur noch auf ARTE und 3Sat. In den seichten Sendungen der ARD und beim Sport finden sich genügend Einsparoptionen!

Mit freundlichen Grüßen, ein sehr erzürnter Zahler von Fernsehgebühren!

Brigitte Goss
Brigitte Jahn Diese Pläne, die Spartensender zu minimieren, empfinde ich als skandalös. Reicht es nicht, dass die Politiker den Blick auf die Realität verloren haben?

ARTE und 3sat sind eine Bereicherung, ZDF neo genauso. Die Programme von ARD und ZDF sind selten mit Highlights ausgestattet, genau dann greifen die Spartensender.

Schalten Sie die Nachmittagsprogramme der einzelnen Länder ab- dort wiederholen sich die Serien bis zum erbrechen. Damit lässt sich viel Geld sparen und die Langeweile ist dann geringer.
Brigitte Klein Mit großer Besorgnis nehmen mein Mann und ich das Vorhaben zur Kenntnis, 3sat und arte "zusammenzulegen".

Das heißt nichts anderes, als dass eines der beiden Programme auf der Strecke bleibt. Was für ein Wahnsinn! Diese beiden Programme sind das Beste, was der ÖRR zu bieten hat. Beide haben ein sehr eigenständiges, unverwechselbares und absolut unverzichtbares Programmangebot.

Sie werden mit einer solchen einschneidenden Maßnahme vielleicht sparen. Aber der Preis hierfür ist viel zu hoch! Sparen kann kein Selbstzweck sein, wenn Sie damit in Kauf nehmen, dass der ÖRR weiter an Relevanz verliert. Die Kultur hat das Nachsehen und mit ihr wir empörten Fernsehzuschauer. Das Niveau des ÖRR würde deutlich gesenkt.

Sollen wir uns etwa mit Rtl und Netflix und so weiter "trösten"? Es ist eine Schande!



Wir kennen viele Menschen, die ebenso mit Wut wie mit dem Gefühl der Ohnmacht diese Entwicklung verfolgen. Wir erwarten dringend, dass 3sat und arte als eigenständige Programme in vollem Umfang erhalten bleiben.



Brigitte und Klaus Klein
Brigitte Kopp Hilfe! Nein! Bitte lassen Sie das Programm von Nano und Kulturzeit weiter bestehen!

jeden Tag beginne ich damit meinen TV Abend!!

Bitte streichen Sie nicht diesen wichtigen Beitrag zu unserer kulturellen Entwicklung!
Brigitte Krapp-Möhlke Guten Tag,

gegen Einsparprogramme ist per se nichts einzuwenden, aber wenn diese zu Lasten des Kulturkanals 3 Sat gehen sollten, muss ich vehement protestieren. Eine Überführung der Inhalte von 3 Sat "teilweise oder vollständig" in das Arte-Programm muss zwangsläufig Sendungen kürzen oder streichen, die es auf den anderen Kanälen in dieser Qualität und Vielfalt nicht gibt. Der öffentlich rechtliche Rundfunk hat einen einen besonderen Stellenwert was die politische Bildung, Demokratieförderung und soziokulturelle Teilhabe betrifft, dem sollte er gerecht werden.



Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Krapp-Möhlke
Brigitte Kümbel Wir legen großen Wert auf die Informationen, die wir über die öffentlich rechtlichen Programme erhalten. Dabei nutzen wir in gleichem Maße den Hörfunk (z.B. alle HR-Programme), das Fernsehen (ZDF und ARD Nachrichten, Talkshows, politische Reportagen etc.) und das Internet (Apps der Tagesschau, ZDF-Heute, Hessenschau). Bei der Internetnutzung ist es besonders der Nachrichten-Ticker, der uns schnell über das aktuelle Geschehen informiert.



Meine Erwartung an einen modernen Staatsvertrag ist, dass diese Informationswege uneingeschränkt und gleichwertig nebeneinander existieren. Einschränkungen der Internetdienste im Vergleich zu den klassischen Informationswegen, halte ich für protektionistische Versuche Informationswege zu beeinflussen.



Aus Ihrer Präsentation entnehme ich, dass durch den neuen Staatsvertrag der Auftrag der Rundfunk/Fernsehanstalten qualitativ gestärkt und parallel dazu auch quantitativ begrenzt werden soll. Geplant ist, die Anzahl der Hörfunkprogramme zu reduzieren und Sender zusammenzulegen. Zusammenlegen macht für mich nur Sinn, wenn echte Doppelarbeit geschieht. Warum z.B. ZDF Neo mit one und KiKa zusammengelegt werden soll, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Es ist aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung.



Wenn Sie mit Ihrem neuen Staatsvertrag das Vertrauen Ihrer Zuschauer und Zuhörer behalten wollen, sollten Sie nicht zu viel kürzen und zusammenlegen. Statten Sie die Rundfunk/Fernsehanstalten lieber vernünftig finanziell aus, damit diese ihrem Auftrag in der gewohnten neutralen sehr guten Qualität erfüllen können.
Brigitte Lechner Ich bin besorgt über die vorgesehenen Änderungen im Reformstaatsvertrag, z.B. die Zusammenlegung von arte und 3sat, meinen beiden Lieblingssendern. Ich bin 75 Jahre alt und sehe linear fern, die Sendungen strukturieren meinen Tag und darauf möchte ich nicht verzichten (z.B. am Morgen vorgelesen auf NDR Kultur, Lesart, Studio 9, Vollbild, Sonntagsrätsel etc. im Deutschlandfunkkultur, Zwischentöne und Klassik, Pop etc. im Deutschlandfunk, Kulturzeit, Literarisches Quartett und der Bachmann-Wettbewerb auf 3sat, die Tagesschau in der ARD, um nur einige Sendungen zu nennen). Mediatheken nutze ich nur, wenn ich eine Sendung verpasst habe, die mir sehr wichtig war. Private Sender gucke ich gar nicht. Ich kann natürlich verstehen, dass sich die Sehgewohnheiten der jungen Menschen verändert haben und darauf Rücksicht genommen werden muss, hoffe aber sehr, dass wir Alten nicht ganz aus dem Blickfeld geraten, wie es immer mehr passiert, z.B. weil ich mich weigere, mir ein Smartphone anzuschaffen und dadurch schon viele Dinge nicht mehr nutzen kann.



Mit freundlichen Grüßen,



Brigitte Lechner
Brigitte Loschert Es ist wichtig, den Sender 3 Sat autonom fortzuführen, da das Thema Kultur im öffentlich/rechtlichen Fernsehen zu kurz kommt und arte eine andere Ausrichtung hat.
brigitte maas Ich möchte mich hiermit ganz vehement gegen die Kürzung qualitativ hochwertiger politischer und kultureller Sendungen und Beiträge aussprechen, die der Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorsieht.

Insbesondere für Faktenchecks muss weiterhin "online first" gelten, ebenso müssen aktuelle Nachrichten mit ausführlichen Hintergrundinformationen über die öffentlich-rechtlichen Sender abrufbar bleiben.

Dies sind Sie der unabhängigen Berichterstattung in unserem demokratischen System schuldig!

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Maas
Brigitte Makosch Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommissionen der Länder,



ich bin geschockt!

Haben die Rechten jetzt schon Einfluss auf diese Rundfunkkommissionen der Länder?

Die Kultursendungen und ihre Vielfalt sind existenziell wichtig für unsere Demokratie, unsere Kultur und uns Menschen! Je mehr desto besser!



Ohne Kultur ist alles nichts!



Kultur ist das, was uns zusammenhält!

Kultur ist lebenswichtig!

Kultur MUSS vielfältig sein!



Es müsste viel mehr Geld IN diese Kultur, nicht weniger!



Besteuert die Reichen endlich gerecht und bezahlt davon Kultur, Kultur, Kultur, Kultur. BITTE.



Alles andere ist unser aller Untergang, und das ist keineswegs übertrieben, denn ein neues 1933 möchte ich (67) nicht erleben müssen.



Spart doch am Sport und den Übertragungsrechten!



Die Rechten müssen in Schach gehalten werden, nicht hofiert.

Das hatten wir doch schon!

Früher als die AFD noch NSDAP hieß, war sie schon keine Alternative für Deutschland, sondern eine Katastrophe (auch für die ganze Welt).



Nationalismus führt immer in den Krieg, immer.

Das kann NUR durch Kultur verhindert werden, auch durch Gesprächskultur, durch subversive Kultur, durch Nischenkultur, durch Jugendkultur, durch Hochkultur, durch KULTUR eben.



arte und 3sat zusammenlegen? Also halbieren? No go!

Rundfunksender streichen? No go!



Seid bitte mutig!



Rechte und Kulturstreichung – das geht gar nicht.



Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur, Kultur.



BITTE!
Brigitte Müller Sehr geehrte Damen und Herren



Seit mehr als 25 Jahren sehe ich NANO täglich - die Einzige, umfassend Informative und intelligente Nachrichtenquelle bei der ich mich darauf verlassen kann, wenn etwas Wichtiges geschieht in der Welt, ich im NANO darüber informiert werde.

(Dies ist ein minimales Plädoyer für 3Sat - hatte die Deadline beim 18. - eine Stimme mehr. Vorläufig leben wir noch Demokratie!)



Freundliche Grüsse

B. Müller
Brigitte Natzke Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist unbestreitbar, daß auch die öff.rechtl. Medien sparen müssen. M.E. sparen Sie mit den Vorschlägen zur Reduzierung der Spartenkanäle im FS jedoch am absolut falschen Ende: Die Hauptprogramme ARD und ZDF verflachen seit Jahren immer mehr, da lohnt es sich kaum noch mal einzuschalten.Es gibt nur noch seichte Unterhaltung, massenhaft Krimis,Liebesschmonzetten und seichte "Familien"filme, an den Wochenenden oft stundenlang Sport, etc. . Hintergrundinformationen , Dokus, oder auch Kultursendungen, die in diesen Zeiten besonders wichtig wären, wurden reduziert, schrumpfen auf 30 Minuten oder werden nur zu nachtschlafener Zeit gesendet. Es gibt auch kaum noch etwas anspruchsvollere Spielfilme !!!

Die Spartenkanäle , insbesondere Arte und 3sat, aber auch one, ZDF -Neo boten da bisher etwas anspruchsvolleren Zusehern doch noch Alternativen. Und ausgerechnet hier soll nun eingespart werden! Bitte nehmen Sie auch Ihren Bildungsauftrag ernst und tragen nicht noch mehr zur "Volksverdummung"bei. Das tun schon andere zur Genüge.

Wie wär`s denn mit Einsparungen bei den Gehältern der Führungskräfte, keine neuen Bauprojekte,dem Abbau von Doppelsstrukturen ? Sparen kann man auch bei den Sportrechten , der Reduzierung der Auftragsproduktion von Krimis und "Schmonzetten". Es gibt so tolle Filmklassiker, die werden überhaupt nicht mehr gesendet (aber bitte nicht zum 100. Mal"Sissi " an Feiertagen !!! )

In der Hoffnung auf eine sinnvolle Reform beste Grüße

Brigitte Natzke
Brigitte Pflüger Bitte erhalten Sie 3SAT bei der geplanten Änderung des Rundfunkstaatsvertrages.



Ein Aufgehen von 3SAT in ARTE ist unmöglich, da diese Programme auf völlig unterschiedlichen Voraussetzungen basieren. ARTE ist ein deutsch-französisches Gemeinschaftsprogramm (das ich auch sehr schätze), während 3SAT als 3-Länder übergreifendes deutschsprachiges Programm zur Verständigung mit unseren Nachbarländern beiträgt und zum Zusammenhalt in Europa, was in diesen Zeiten ganz besonders wichtig ist.

Das informative Programm zu Bildung, Wissenschaft, Philosopie, Dokumentation und Kultur von 3SAT ist unverzichtbar und so auf keinem anderem Sender verfügbar.



Ich bin seit mehr als 20 Jahren eine begeisterte und faszinierte Zuschauerin des 3SAT-Wissenschaftsmagazins NANO und bitte Sie 3SAT zu schützen.
Brigitte Pluns Ich möchte auf forlgende Programme nicht verzichten:

Phönix

ZDF info

ZDF neo

One

insbesondere auch nicht auf 3SAT
Brigitte Rieder ich möchte dass die sender arte und 3 sat getrennt bleiben, da ich keinen davon missen möchte.

Mit freundlichen Grüßen brigitte rieder
Brigitte Rösch Keine Zusammenlegung von 3sat und arte.
Brigitte Schimmek 1. Diesen Entwurf kann wahrscheinlich nur derjenige verstehen, der unmittelbar beteiligt ist bzw. ihn sogar mit erarbeitet

hat.

2. Seit ein paar Jahren favorisiere ich folgende Sender: MDR, 3 Sat, ARTE und Phönix mit . Sie bringen zusammen breit

gefächerte Interessengebiete.

3. ARD und ZDF erscheinen zunehmend als Konkurrenten.

Mein Vorschlag: 7 öffentlich rechtliche Sender + Regionalprogramme

1. ARD/ZDF als ein Sender mit Programmprofil wie z.Z.

2. PHÖNIX Schwerpunkt Politik

3. 3Sat Schwerpunkt Kultur und Wissenschaft

4. ARTE Schwerpunkt andere Länder, deren Kultur und Reisen

5. ein reiner Sportsender

6. ein Sender für Kinder ab ca. 12 Jahre

7. weiterhin KiKa für jüngere Kinder (tageszeitlich begrenzt)

8. weiterhin je ein Regionalsender pro Bundesland

9. Gewährleistung, dass jeder alle Sendungen über Mediathek empfangen kann über möglichst mehrere Jahre.

10. Unbedingt daran arbeiten, dass das gesprochene Wort in der gleichen Lautstärke kommt wie Musik. Bisher ist Musik

meist viel zu laut.
Brigitte Schlüter-Krebs Mit blankem Entsetzen habe ich gerade von dem von Ihnen vorgelegten Entwurf des Reformstaatsvertrages gehört. Wie wenig Gespür kann man eigentlich haben, in Zeiten von erstarkendem Rechtsradikalismus eine „Reform“ wie diese vorzulegen? Die Rechten gewinnen immer mehr Einfluss und Sie leisten dem noch Vorschub, indem Sie 16 Hörfunkprogramme und diverse Fernsehprogramme streichen oder zusammenlegen wollen.

Sie nehmen in einem Maße Einfluss, wie es bisher zum Glück, noch nie der Fall war.

Anstatt stolz auf diese Vielfalt zu sein, die wir gerade in diesen Zeiten unbedingt brauchen, schränken Sie die Informationsmöglichkeiten ein.

Sicher braucht es eine Reform aber glauben Sie das so zu erreichen?

Was wollen Sie? Eine Beliebigkeit, die nirgendwo aneckt?

Es heißt, Sie wollten damit die Demokratie stärken. Diese „Reform“ trägt eher dazu bei unsere Demokratie zu schwächen.

Rechtsradikales Gedankengut verändert schon jetzt die Gesellschaft. Hier muss man doch ein spürbares Gegengewicht liefern und was tun Sie?

So werden Sie mit Schuld daran sein, wenn unsere Demokratie kippt!!!!!

Brigitte Schlüter-Krebs
Brigitte Seidel Ich bin entschieden gegen die Zusammenlegung der Sender Arte und 3Sat, da es eine nicht hinzunehmende Verschlechterung von Aufklärung und Bildung bedeutet

Auch die Einstellung des kika lehne ich ab!
Brigitte Somogyi Sehr geehrte Damen und Herren,



die Sender ARTE und 3 Sat sollte unbedingt erhalten werden, sie bedienen unterschiedliche Kulturprogramme. Beide Sendeplätze sind wohl die kostengünstigsten, so dass nicht zu verstehen ist, warum ausgerechnet diese zusammen gelegt werden sollen.

Ich persönlich sehe in der Regel nur dies beiden Sendekanäle, zusätzlich die Tagesthemen und MOMA im ZDF.

Ich Bitte Sie dringend, Ihre Entscheidungen zu überlegen. Es ist eine Verarmung der Sendervielfalt.



Mit freundlichen Grüßen

B. Somogyi
Brigitte Vecera Liebe Kommision,



ich bin in Österreich zu Hause und konsumiere täglich 3sat, speziell "Kulturzeit" und "Nano" natürlich. Sowie Sonntags "Sternstunde Philosophie". Sämtliche Wissensschafstmagazine wie "Scobel", "WissenHoch 2", etc., aber auch Filme, Filmserien und Dokumentationen.

Sollte 3sat tatsächlich in Arte "aufgehen" oder "verschwinden", finde ich das als Unterstützung für die "Fake" gesteuerte Gesellschaft. Für eine "Fake" befreite Wissensvermittlung und Unterhaltung ist 3sat unabdinglich, speziell "Kulturzeit" und "Nano".

Wir jammern, wie sehr die sozialen Medien unsere Demokratien gefährden durch Irrinformationen, aber die Zukunft wird mit KI desbezüglich nicht "klarer".

Anbetracht unseren schon zu sehr "ferngesteuerten" Gesellschaften, solche Sender wie 3sat zu integrieren (was auch immer das heißen mag) oder gar "verschwinden" zu lassen, ist mehr als fahrlässig.

Oder die Autokratie hat die Demokratie schon fest und somit die "echte" Freiheit im Würgegriff und hebelt sie mit diesem Vorhaben weiter kräftig aus?

Ich sage nur "Ungarn" dazu, denn diese Panik löst es in mir aus, wenn ein Sender wie 3sat mit all seinen wichtigen Sendungen und da gehören Kulturzeit und Nano einfach auch dazu, sowie Sternstunde Philosopie, "verschwindet".

So reiche Länder wie Deutschland, Österreich und die Schweiz, werden sich öffentlich rechtliche Sender sicher leisten können, wenn nicht diese Länder, welche dann? Ich bezahle gerne meine Gebühren und sehe die öffentlich Rechtlichen als Eigentum des "echten" Volkes, somit der gesamten, in meine Fall, österreichischen Gesellschaft. Wenn das nicht alle so sehen, dann ist das so, und leider auch Demokratie. Unter dem Deckmantel "sparen" uns unser Eigentum wegnehmen zu lassen, finde ich bereits autokratisch.

Geld muss genug da sein, und für die Demokratie sind immerhin "noch" die Mehrheit in den 3sat Ländern, die Schweiz funktioniert natürlich etwas anders.

Wenn Sie Menschen mit Fakten informieren wollen und gegen Manipulation mit FakeNews weiter entgegenstehen und das müssen Sie, aus meiner Sicht, sonst sind die Demokratien in den 3sat Länder tatsächlich verloren, muss 3sat als solches bestehen bleiben. Oder Sie gestalten den "Staatsvertrag" so, dass 3sat 1:1 mit Arte übergeht unter einem Übernahmen. Z.B. wie die einzelnen Sender meines öffentlichen Rundfunks unter dem Gesamtnamen ORF laufen und zu finden sind.

Nochmal's dringlich, NEIN zu einer "Auflösung" von 3sat, der Demokratie wegen.

Gefahr, wenn Sie 3sat verändern!

Danke für ihre Hilfe an der Demokratie!

Mit freundlichen, hoffnungsvollen Grüßen

Brigitte Vecera aus Wien/Österreich
Brigitte Wick Was passiert mit Sendungen wie Scobel, Nano, Kulturzeit, ZIP, SRF Beiträge , die von 3sat gesendet werden? Arte und 3sat sind ja beide für sich nicht vereinbar?
Brigitte Zarek Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schrecken habe ich in IhremVorschlag zur Kenntnis nehmenmüssen, dass Sie befürworten 3sat in arte aufgehen zu lassen. Der Sender ist ein wichtiges Mittel, um bei uns Nutzern durch die Vermittlung von Inhalten und Informationen aus den Bereichen Kunst,

Kultur, Philosophie,

Technik und den Wissenschaften die Zusammenhänge in Politik, Wirtschaft, unserem Leben darzustellen. Es werden Grundlagen der Demokratie gelegt, die anderswo in den Sendern so nicht stattfinden. Meinen Sie, durch noch eine Fußball-, oder Ratesendung oder große Samstagabendshow würde das passieren? Mitnichten. 3sat ist ein wichtiger Sender, mit dem die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Verpflichtungen nachgehen können, ohne diesen Sender wäre das unmöglich. Arte hat eine andere Ausrichtung. Gleiches gilt für die Nachrichtensender. Meinen Sie, vor dem Hintergrund der letzten Wahlergebnisse könnten die öffentlich-rechtlichen Sender auf ein Basisniveau vergleichbar mit dem der privaten Sender zusammengestrichen werden, da alles getan wurde .

Ich bin gegen das Verschwinden von 3sat. Sie werden es bereuen und die Rechtspopulisten können sich freuen, wenn andere ihre Ziele umsetzen . Ich bin fassungslos, dass solche Vorschläge überhaupt in Erwägung gezogen werden.



Mit den besten Grüßen



Brigitte Zarek
Britt Beyer Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



ich möchte Sie hiermit auffordern, den Vorschlag, 3sat "teilweise oder vollständig in ARTE zu überführen" zu überdenken und zurückzunehmen.

Als einer der beiden - noch dazu überregionalen - Kultursender leistet 3sat einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, klärt auf, verbindet, kommt dem Bildungsauftrag der Öffentlichen Rechtlichen Sender nach.

Die Budgets für Programme sind ohnehin viel geringer als die Gelder, die in Infrastruktur und Verwaltung gesteckt werden. Gespart werden muss dort, wo zu viel ausgegeben wird!

ich finde es einen Skandal!

Gerade in heutigen Zeiten, wo sich alles ändert, die alten Gewissheiten nicht mehr stimmen, helfen vor allem auch Dokumentationen, aufzuarbeiten, was die Menschen immer mehr überfordert.

3sat produziert die meisten langen Dokumentarfilme!

Die Kultur zu beschneiden, ist definitv der falsche Ansatz!



mit besten Grüßen,

Britt Beyer

-Autorin // Regisseurin-
Britta Pape Sehr geehrte Damen und Herren,



statt das Programm von 3 sat zu beendigen, schlage ich vor, Radio Bremen aus dem Programm zu nehmen. Wir Bremer wären auch gut beim geschätzten NDR aufgehoben. Warum braucht ein hochverschuldeter Stadtstaat wie Bremen einen eigenen Rundfunk? Im Übrigen sendet Bremen derart linksgrün gerichtet, dass es schwer fällt, an eine neutrale Berichterstattung zu glauben.



Ich bitte dies mit zu bedenken.



Mit freundlichen Grüßen

Britta Pape
Britta Tembe Sehr geehrte Damen und Herren,



durch die vorgesehenen Reformen wird meines Erachtens die Vielfalt der Sendungen und Sender in unverantwortlicher Weise geschrumpft. Und das in einer Zeit, in der es sowieso schon große Tendenzen zur Beschneidung der Meinungsvielfalt gibt.

Die Regionalität mancher Radioprogramme leidet z.T. schon jetzt, wo durch senderübergreifende Zusammenlegungen Einsparungen erfolgen.



Und was ich überhaupt nicht gut heißen kann, ist die geplante Integration von 3sat in die Sendungen von ARTE:

- ARTE ist im Rahmen des deutsch-französischen Staatsvertrags entstanden und soll der Verbesserung der Verhältnisse zwischen den Menschen ehemals verfeindeter Nationen dienen - inzwischen auch mehr und mehr dem besseren Verständnis sämtlicher in der EU vertretenen Länder.

- 3sat ist der einzige Sender, der die drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz miteinander verbindet.

Beides sind ganz eigenständige Sender mit eigenen, sehr vielseitigen Programmen. Auf diese Vielfalt sollten und dürfen wir auch künftig nicht verzichten, sondern sie sollte im Gegenteil noch ausgebaut werden!

Wie soll ein Ausbau möglich sein, wenn durch die geplante Zusammenlegung die Hälfte der Sendezeiten mit wertvollen Informationen der Kulturschaffenden verloren gehen? Informationen über gelebte Kultur sind immens wichtig! Nicht zuletzt ist dies auch ein Beitrag gegen den Rechtsruck!



Ich wäre gerne bereit, pro Monat 1.- oder 2.- € Rundfunkbeitrag mehr zu bezahlen, um diese Vielfalt zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen



Britta Tembe
Bruh Sieben Sie können eine konstante Modernisierung einfach automatisieren, indem Sie sie demokratisieren. Das heißt, die Behörde, die jeden Zahlungspflichtigen findet, sobalt er sich irgendwo anmeldet, kann diesen genau so gut auch nach seinen Interessen fragen um aus diesen Daten dann die vorhandenen Gelder entsprechen auf die Inhalte verteilen.



Ich persönlich würde am liebsten den Bereich "Unterhaltung" stark einschränken und Sendungen, die mich Informieren sollen eine Art "mindest Informationsdichte" vorschreiben. Das heißt, ich will die Information direkt übermittelt bekommen und nicht erst irgendwelchen zufälligen Passanten 30min dabei zugucken müssen, was sie wohl tippen würden. Es verschwendet die Zeit der Zuschauer und die Produktion solcher "gestreckten" Sendungen ist maximal unökologisch und "trashig"
Bruno Fuchs Bitte 3Sat beibehalten. Ich schaue ich mir regelmäßig NANO und die österreichen und schweizerischen Nachrichten an.
Bruno Grimm 1. Aufspaltung des zu bezahlenden Angebots in

- einerseits ein Informations- und Kulturprogramm als Basis, finanziert über einen verpflichtenden Grundbeitrag: Nachrichten, Dokumentationen, Übertragungen klassischer Konzerte u.ä.

- und andererseits weitere fakultative Programme, die man analog zu Bezahlkanälen zusätzlich buchen kann und dafür einen zusätzlichen Beitrag zahlen muss: Spielfilme, Sport, Rateshows etc.



2. Offenlegung der verwendeten Gelder. Bei verpflichtenden Beiträgen sollte eine Rechenschaftspflicht über die Verwendung der Gelder obligatorisch sein. Wieviel geht in die Finanzierung der Renten, des Unterhalts der Gebäude, Aufrechterhaltung der Rundfunkinfrastruktur? Wie steht es um die Besoldung von Redakteuren, Intendanten, Festangestellten und Freiberuflern? Wieviel Geld wird konkret für Nachrichten, Dokumentationen, Filme ausgegeben?

Dankeschön!
Bruno Heuer, Berufsschullehrer i.R. Sehr geehrte Damen und Herren

Mein prinzipielles Anliegen ist:

Verbreiten Sie bitte zukünftig Nachrichten als Nachrichten und verstecken Sie bitte nicht ihre eigene Beurteilung darin!

Nachrichten und Kommentare sauber trennen!

Beispiel:

In einer Nachricht ist ein Tunnel ein Tunnel!

Im Kommentar ist er dann vielleicht ein Terrortunnel, eine Verteidigungsanlage oder

ein Lager!

In der Nachricht ist die Hamas eine Organisation

Im Kommentar ist sie vielleicht dann noch radikal islamisch.

Ihre Aufgabe ist mir mitzuteilen, dass es da einen Tunnel gibt und was man damit macht

Mein Vorrecht ist es mir daraus eine Meinung zu bilden

Durch das Vermischen von Nachricht und Kommentar untergraben Sie mein Vorrecht der eigenen Meinungsbildung!

Mit freundlichen Grüßen

Bruno Heuer
Bruno Meißner Das Programm von 3Sat muss unbedingt erhalten bleiben als wichtiges Medium für Wissenschaftsjournalismus.



Arte ist auch ein von mir häufig genutzter Sender.
Bruno Peter Stellungnahme zum Diskussionsentwurf zum Reformstaatsvertrag





Zu §28a (Schwerpunktangebote) (1)



3sat und Arte sollen mit eigenständigen Redaktionen erhalten bleiben.

Begründung: Das führt zu mehr Vielfalt und Möglichkeiten für die Repräsentation eventueller zukünftiger europäischer Partner im Programm (z.B. Benelux, Polen, Tschechien, Dänemark).





Zu §28a (2) (Schwerpunktangebote)



Aus tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo sollten zwei (nicht ein) Sender werden: einer mit Schwerpunkt auf aktueller Berichterstattung, einer mit Schwerpunkt Bildung.

Begründung: Ein Sender für aktuelle Berichterstattung muss sehr flexibel agieren können, während bei einem Bildungskanal Kontinuität wichtiger ist. Die benötigten Fähigkeiten von Journalisten in diesen beiden Bereichen sind außerdem unterschiedlich.





Zu §30 (7) (Telemedienangebote).



Statt nur eine nachträgliche Aufbereitung von bereits gesendeten Inhalten zur erlauben, sollten Aufbereitungen auch schon eine gewisse Zeit (z.B. 24h) vor Ausstrahlung zugänglich sein.



Begründung: Die Aufbereitung in Textform stellt eine wirtschaftliche Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel dar, da die Recherche ohnehin schon vorhanden ist. Es ist unverständlich, warum mit der Veröffentlichung vorhandener Arbeit auf die Ausstrahlung gewartet werden soll. Die zeitliche Nähe ist trotzdem gewahrt.
Bruno Tenhagen Ich bin gegen die Reformpläne. In einer Zeit von Fake-News, die immer mehr Menschen glauben und in sozialen Netzwerken teilen, ist die demokratische Gesellschaft bedroht. Bereits jetzt geht die Spaltung quer durch die Gesellschaft.

Dem muss mit objektiver Berichterstattung und Qualitätsjournalismus entgegen gewirkt werden!

Die demokratiefeindlichen Kräfte in unserer Gesellschaft haben nicht umsonst den öffentlich rechtlichen Rundfunk zum Ziel ihrer Kampagnen gemacht, um ihre Desinformation ungestört verbreiten zu können.

Gerade jetzt ist es außerordentlich wichtig, einen ÖRR zu haben, der die Demokratie stärkt und Orientierung gibt.

Das sollte uns ein paar Cent mehr wert sein!

Legen Sie nicht die Axt an die Programme des ÖRR, die alle Ihren Sinn und Zweck haben!
Bruno Werum 3sat muss bleiben
Bruno Zacke Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich möchte, daß Sie dies beherzigen:



https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_83898652/nach-maischberger-eklat-kulturrat-empfiehlt-einjaehrige-talkshow-pause.html



Mit freundlichen Grüßen



Zacke
Bucher-Obermeier Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte stärken Sie den öffentlich rechtlichen sowie Europa-, Wissens- und Kultur orientierten Rundfunk, um den Rechtsruck nicht selbst aktiv zu stärken.



Die geplante Zusammenlegung bereitet den Boden für eine Gleichschaltung der Medien sowie Schwächung des europäischen Gedankens. Außerdem führt die Streichung von gut aufbereiteten Wissensangeboten dazu, dass es zukünftig immer leichter wird das Volk nach seinen ideologischen Vorstellungen zu lenken und zu manipulieren.



Vielen Dank für Ihr Engagement Europa und die Demokratie zu unterstützen und nicht den Weg für Rechtsextreme zu ebnen.

Mit freundlichen Grüßen

O.
Bündnis internationaler Produktionshäuser Das Bündnis internationaler Produktionshäuser schaut mit großer Sorge auf die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Insbesondere die angedachte Zusammenlegung von 3sat mit ARTE könnte gravierende Auswirkungen haben auf die Vielfalt und Qualität der von beiden Sendern angebotenen kulturellen Inhalte. Wir sprechen uns deshalb klar für den Erhalt von 3sat als eigenständigen Sender aus. Denn eine vielfältige Kulturlandschaft braucht eine vielfältige Medienlandschaft!
Burcu Chouvet Die wichtigsten Infos , Dokus und Reportagen sind bei 3 sat.

Besonders das Format Nano /kulturzeit empfinde ich als unersetzlich!

Kurze und gut recherchierte Beiträge , die in den anderen öffentlich rechtlichen Programmen viel zu kurz kommen, oder nicht einmal erwähnenswert sind .
Burger Susanne Was die geplante Fusionierung von 3sat und Arte betrifft, bin ich empört und selbstverständlich

total dagegen!

Beide Sender sind unterschiedlich strukturiert, gemeinsam ist ihnen aber ein hoher Anspruch,

den man wahrlich nicht missen möchte, denn so würde die zunehmende Verblödung unserer Gesellschaft

forciert, eine absolute Katastrophe!



MfG



Susanne Burger
Burkhard Düssler Sehr geehrte Damen und Herren,



Angesichts der verheerenden Welle von Populismus brauchen wir im deutschen und auch europäischen Sprachraum dringend differenzierte und wissenschaftlich fundierte Betrachtungsweisen! Die werden besonders von 3sat und ARTE angeboten.

Zur Völkerverständigung tragen beide Sender auf sehr unterschiedliche Weise bei. Darum sollten beide mit ihrem außerordentlich wichtigen Auftrag erhalten bleiben.



Ich bitte Sie unbedingt, dementsprechend zu votieren.

Mit vielem Dank und herzlichen Grüßen

Burkhard Düssler
Burkhard Gramenz Hallo,

bitte den Sender 3sat unbedingt in seiner jetzigen Form erhalten.

Dieser Sender ist mir persönlich sehr wichtig.



freundliche Grüße
Burkhard Schuessler Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte lassen Sie mich kurz rein subjektiv erklaeren, warum ich die moegliche Aenderung des MStV bzgl. 3sat und arte als falsch erachte.

Ich bezahle gerne meine Rundfunkgebuehren, weil ich den oeffentlich-rechtlichen Rundfunk gut und wichtig finde.

Die Sender, welche ich fast ausschliesslich und sehr haeufig empfange sind DLF (taeglich), arte (taeglich) und 3sat.

Wuerde §28 Abs. 4 zu §28a Abs. 1 "... mit kulturellem Schwerpunkt: ..." geaendert, so haette ich die Befuerchtung, dass die Festlegung auf den

Begriff der Kultur (siehe § 2 Abs. 2 Nr. 27 MStV) die vielen arte und 3sat Beitraege aus dem Bereich der Bildung (siehe § 2 Abs. 2 Nr. 26 MStV)

verdraengen koennte.



Die gewuenschte Zusammenlegung von arte und 3sat wuerde des Weiteren zu einer deutlichen Reduzierung des von mir so geschaetzten Angebotes fuehren.

Das z.B. sehr umfangreiche 3sat Angebot an Kabarett liesse sich nicht in das arte Programm integrieren ohne das arte Programm selbst einzukuerzen.

Wo wuerden die 3sat typischen Angebote aus der Schweiz und Oesterreich bleiben ohne arte wiederum zu beschraenken?

Ich kann mir nicht vorstellen, wie zwei Vollprogramme zusammengefuehrt werden koennten ohne von jedem die Haelfte zu streichen.



Fuer mich persoenlich stellt sich die Situation rein subjektiv so dar, dass ich gerne auf teure Sportereignisse oder z.B. inzwischen fast vollstaendig

boulevarisierte Formate wie "Aktuelle Stunde" und deren "Wiederholung" "Lokalzeit", diverse "Boulevard-Sendungen" wie "Markus Lanz", "maybrit illner" etc.

verzichten wuerde. Das ist subjektiv und so wie ich mir gerne arte und 3sat goenne, so goenne ich auch anderen z.B. oben genannte Formate.

Ich wuerde gerne einen hoeheren Beitrag bezahlen, wenn dadurch die Eigenstaendigkeit von arte und 3sat erhalten bliebe.



Ich bitte Sie arte und 3sat als eigenstaendige Sender, die sich der Kultur und Bildung widmen, zu erhalten.





Mit freundlichen Gruessen aus dem Ruhrgebiet

B. Schuessler
Burkhard Stoltenberg Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe mitbekommen, daß das Programm von ARTE eventuell eingestellt werden soll.



Hiermit möchte ich sehr darum bitten, ARTE weiterhin zu produzieren und ausszustrahlen.



Für mich ist ARTE ein sehr gern gesehendes Program, da ich den kulturellen Schwerpunkt des Programmes sehr sehr schätze. Weiterhin nutze ich die ARTE-App regelmäßig.

Das Program hebt sich sehr wohltuhend von den anderen (auch öffentlichen) Programangeboten ab. Weiterhin finde ich es sehr gut, daß insbesondere die Deutsch - Französische Freundschaft sehr im Vordergrund steht. In Zeiten wiederkehrender Nationalstaaterei ist das für mich auch ein wichtiger Aspekt.



Mit freundlichen Grüßen

Burkhard Stoltenberg
Burkhard Wegner 3 SAT soll bitte unbedingt bleiben. Nano leistet einen sehr guten Beitrag auch wissenschaftliche Belange verständlich zu vermitteln. Ebenso die vielen Dokus sind immer sehenswert.
Burkhardt Engelke Guten Tag,



es ist unglaublich, dass Sender wie 3Sat einfach verschwinden sollen oder in einem anderen Sender aufgehen sollen. Dafür gibt es ein Programm in der ARD und im ZDF, dass sich durch Langeweile und ständigen Wiederholungen, Krimis und extrem viele lange Sportsendungen. Alles überflüssig. Da ist es natürlich logisch, dass ein Sender wie 3Sat gestrichen wird, der immer wieder versucht, Menschen wie mich zum Nachdenken zu bringen und mit neuen gesellschaftlichen Fragen zu neuen Erkenntnissen zu kommen.

Also hören sie auf, gutes Fernsehen zu vernichten und dafür zwar Sendungen zu zeigen, die gern und von vielen Menschen gesehen werden, aber weder den Programmauftrag noch den Wunsch einer Minderheit erfüllen. Dafür war bisher das Spartenfernsehen da. Leider wird dies gestrichen, damit zukünftig nur noch Unterhaltung sowie nervige Sportsendungen, die übermäßig viel Geld kosten und dann noch Volksmusik, Krimis ohne Ende und natürlich Kochen als billige TV-Sendungen und Sendungen, die ich als mündiger Bürger nicht brauche, nämlich Servicesendungen.

Überlegen sie doch noch einmal, ob der Vorschlag 3Sat zu streichen notwendig ist. Denn dafür bezahle ich gern den Rundfunkbeitrag, aber nicht für Kievel, Mross und Co.
Burkhardt von Zoepffel Ich bin nicht für die Kürzung oder Wegfall der einzelnen Sender wie z.B. Arte, 3Sat, ZDF-neo, Tagesschau24, weil da wichtige Unterhaltungs- und Informationsquellen teilweise oder gar ganz verloren gehen.
Bürkle Günter Ich finde es gibt auf den privaten Sendern genug Unterhaltungssendungen, Spielfilme und Krimis.

Umso wichtiger ist es, die wenigen Sender, die noch Wissenschaftsjournalismus und Wissenschaftsberichterstattungen zeigen, zu erhalten. Das Angebot, für Normalbürger, journalistisch verständlich aufbereitete Physik, Astronomie, Forschung, Technik, Medizin, Gesundheit oder Ernährung sollte nicht eingeschränkt bzw. auf 1 oder 2 Alibi-Sendungen pro Woche reduziert werden. Des Weiteren finde ich Dokumentationen, Reportagen, Politmagazine, Test- und Verbraucher-Sendungen ebenso wichtig wie regionale Nachrichten und Reportagen.

Auch Wissenssendungen und Gesundheitsmagazine im Hörfunk sollten nicht reduziert werden; im Gegenteil.

Ich bin ein begeisterter Deutschlandfunk-Hörer. Doch leider ist dieser in Süddeutschland mit ausreichender Qualität nicht überall zu empfangen, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin.

All diese Programm- und Sendervielfalt bringen Wissenschaft und Forschung unters Volk und tragen so zur Allgemein- und Meinungsbildung bei.

Ich finde es lohnt sich, wenn Deutschland sich regionale Sender und Sender wie 3Sat oder ZDF-Info leistet.

Ich wäre bereit hierfür auch einen höheren Rundfunkbeitrag zu leisten.
C. Dembicki "Viele Beiträge würden zu spät erscheinen oder ganz wegfallen. Die Menschen in Hessen erwarten aber gerade bei Großereignissen zu Recht eine schnelle und zuverlässige Information". Die Abhängigkeit von linearer Erstberichterstattung sei deshalb unverantwortlich. "Das führt zu Verzögerungen, die man in der digitalen Nachrichtenwelt niemandem mehr erklären kann".



Als eifrige Leserin von Hessenschau.de kann ich diesem Textauszug nur zustimmen. Die Konkurenzfähigkeit wäre absolut beschnitten, in unserer heutigen schnelllebigen Welt würde da am absolut falschen Ende gespart. Ein Angebot nur zum "Nachlesen" ist lachhaft.
C. Meißner Kathastrophale Entscheidung.

Widerspruch zur Zusammenlegung von 3sat und arte: Völkerverständigung und Informationssicherheit



Die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte wirft grundlegende Fragen über die Rolle öffentlicher Sender in der Gesellschaft auf. Beide Sender haben sich seit ihrer Gründung der Völkerverständigung und der Förderung eines kulturellen Austauschs verpflichtet. Diese Mission könnte durch eine Fusion gefährdet werden.

Völkerverständigung im Fokus



3sat und arte bieten ein einzigartiges Programm, das die Kulturen der deutschsprachigen Länder mit denen anderer europäischer Nationen verknüpft. Die Vielfalt ihrer Programme fördert das Verständnis zwischen den Völkern und leistet einen wichtigen Beitrag zur europäischen Identität. Eine Zusammenlegung könnte dazu führen, dass diese Vielfalt verloren geht, da die Programme homogenisiert werden könnten und lokale Perspektiven nicht mehr ausreichend Berücksichtigung finden.



Fake News und Informationssicherheit



In einer Zeit, in der Fake News und Desinformation zunehmend die Gesellschaft spalten, ist es entscheidend, dass öffentlich-rechtliche Sender als vertrauenswürdige Informationsquellen fungieren. Die Unabhängigkeit und Vielfalt von Sendern und unabhängigen Journalisten sind hier von zentraler Bedeutung. Eine Fusion könnte die journalistische Integrität gefährden und die Gefahr erhöhen, dass kritische Stimmen und alternative Sichtweisen unterdrückt werden. Der Staat hat die Aufgabe, Informationssicherheit zu gewährleisten und den Zugang zu qualitativ hochwertigen Nachrichten zu fördern. Die Zusammenlegung würde diesem Auftrag zuwiderlaufen und könnte das Vertrauen der Bürger in die Medien weiter untergraben.



Gesellschaftliche Verantwortung



Öffentlich-rechtliche Sender tragen eine gesellschaftliche Verantwortung, die über die bloße Unterhaltung hinausgeht. Sie sind in der Pflicht, die Demokratie zu fördern, Aufklärung zu leisten und einen Raum für Debatten zu schaffen. Die Zusammenlegung könnte zu einem Verlust dieser Verantwortung führen, indem wichtige Themen nicht mehr ausreichend behandelt oder kritische Diskussionen nicht mehr ermöglicht werden.

Problematik der Finanzierung ernst nehmen

Wir beobachten Deutschlandweit, dass Bürokratie die Wirtschaft lähmt und die Funktionalität des Staates negativ beeinträchtigt. Dieses Problem macht auch vor den Öffentlich Rechtlichen keinen halt. Jedoch anstatt uns selbst und unsere Vielfalt und Kultur auf zu geben, ist es dringend ratsam, das Problem von überbordender Bürokratie und Kostenexplosion an falschen Stellen ab zu stellen. Davon Profitiert Europa ganzheitlich.



Gerade in der heutigen Zeit UNENDLICH wichtig.
C.Raab Ich nenne das Zensur. Und Einschränkung meiner Freiheit auf Informationen.
C.Suthorn Die Angebote von 3sat, arte und der kulturorientierten Radioprogramme der verschiedenen ARD-mitglieder sind essentiell für meine mitarbeit bei wikipedia.



Übertragungen des kommerziellen Sports wie olympia, fußball-em können gerne den kommerziellen rundfunkanbietern überlassen werden.



Stattdessen wünsche ich mir mehr übertragungen von modernen sportarten wie hobbyhorse und quadball, bei denen leute aller geschlechter gegeneinander antreten.
Cäcilia Wagner Ich befürworte entschieden, bei den Kultur- und wissenschaftsorientienten Sendern 3sat und arte keine Kürzungen oder Einschränkungen des bisherigen Angebotes vorzunehmen. Gerade angesichts der zahlreichen unseriösen „Informationsangebote“ auf social media darf keine Reduzierung gerade bei den oben genannten Sendern arte und 3sat durchgeführt werden, das ist mir ein großes Anliegen.
Caren Miesenberger Guten Tag, ich mache seit fast sechs Jahren Social-Media-Journalismus für den ÖR. Die neue Regelung, die dazu führen würde, dass Social Media erst nach On Air berichten kann, halte ich für extrem schwierig, denn das würde bedeuten, dass unabhängige Recherchen für Social Media nicht möglich sind und unser Publikum mit großer Verzögerung informiert wird. Gerade in Zeiten von Desinformationen ist dies extrem gefährlich. Wenn beispielsweise die Tagesschau auf TikTok den User*innen nicht die Angst nehmen kann, dass ihr Haus von einem Hurrikan weggefegt wird, weil schreckliche Bilder von Milton aus den USA kursieren und in Deutschland Kirk angekündigt ist, machen das nämlich private Medien oder Influencer, die nicht unabhängig berichten. Das wäre ein Genickschuss für den Journalismus. Social Media Journalismus würde mehr in Richtung Marketing für Sender rücken. Das ist extrem schwierig und verschlechtert das Angebot des ÖR. Junge Menschen auf TikTok und Instagram, aber auch ältere auf Facebook, haben ein Recht darauf, schnell, unabhängig und gut informiert zu werden. Bitte nehmen Sie dieses nicht weg. MfG
Carl Feldmann Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



offen heraus gesagt, bin ich empört über Ihren Reformvorschlag, der, begründet mit angeblicher qualitativer Verbesserung als schöner Verpackung, den Fernsehzuschauern des öffentlich-rechtlichen Fernsehens Ihr Angebot als stark entleerte Mogelpackung serviert.



Ich beziehe mich dabei vor allem auf die zwei Bereiche des Informationskorbes und der Kulturkorbes.

In Zeiten von Desinformation, esoterischem Flüchten in Pseudowelten, religiösem Fanatismus, sei es von radikalen Islamisten, evangelikalen Armageddonisten oder rechtsradikalen Rassisten ist es einfach ein furchtbares Unding, den öffentlichen Zugang zu kritischen und rationalen Betrachtungsweisen auszudünnen. Das gilt auch im Bildungsbereich, für den ARD-Alpha steht. Wer naturwissenschaftliches und historisches Grundwissen besitzt, ist eher gegen diese Anfeindungen gefeit. Es kann doch nicht ernsthaft politischer Wille sein, einen dieser vier Sender des Informationskorbes aus dem Angebot zu streichen und damit diesen Fanatikern noch weniger inhaltlich entgegen zu setzen. Sie tragen diesbezüglich eine große Verantwortung. Werden Sie dem gerecht!



Die Kulturkanäle arte und 3sat sind als gewachsene interkulturelle Kanäle zwischen Deutschland und Frankreich einerseits und den DACH-Ländern andererseits nicht kompatibel! Ihr Vorgehen hat nur zur Folge, dass 3sat verschwindet und unsere kulturellen Verknüpfungen zu Österreich und der Schweiz geschwächt werden. Auch das kann doch nicht Ihr Ernst sein.



Insgesamt habe ich eher den Verdacht, dass es ein ökonomisch-politisches Interesse gibt, mit dieser Reform das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu schwächen und den Privatsendern mehr Sendelizenzen und -frequenzen zu verschaffen.



Vor ein paar Jahren wurde ich von einem Privatfernseh-Vertreiber angerufen und hatte ein hochinteressantes kontroverses Gespräch. Nach oberflächlichen Werbeversprechen kamen wir zum Kern und letztendlich konnte mir zähneknirschend nicht widersprochen werden, dass die öffentlich-rechtlichen Sender zumeist die solideren und tieferen Informationen bieten.

Mit Ihrem Negativ-Reformplan dünnen Sie diese Informationsbasis aus und – falls Sie ihn durchsetzen – schaden Sie dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen und vielen an soliden Informationen interessierten Bürgern. Das ist nicht Ihre Aufgabe.



Carl Feldmann

Dipl.-Phys. / OStR iR.
carl maria schulte ich hatte bereits übers bürgerbüro beim landtag stellungnahme + ergänzung eingereicht. siehe anhang und/oder dort nachfragen. weitere ergänzung:

"rettet die medien" ist schon vor jahren von einer französischen autorin erschienen. sie regt u.a. kombi von kleiner AG + stiftung für nicht-öffentlichrechtliche medien an. einiges an ihrer kritik trifft auch für den örRundfunk zu.

michel friedman ist mir manchmal ein ärgernis, weil er als CDU-mitglied leichter zugang zu medien und anderem hat. er dominiert nicht nur in frankfurt öffentliche diskussionen in einer weise, die der sache, dem gemeinwohl nicht guttut. weil er sich wiederholt, weil andere kompetente zeitgenoss*innen wie ich einer bin dadurch an den rand gedrängt werden etc. so moderiert er gespräche beim hambacher schloss, im frankfurter schauspiel etc. auch die ör medien berichten dazu und tragen so zu einer kritikwürdigen dominanz bei. ungeachtet der tatsache, dass er manches richtige sagt.

im buch DEMOKRATIE GESTALTEN (frankfurt 2024, dievernich/weiss/schülke) wird er interviewt (man kennt sich). seite 96 oben zeigt, wie sehr es sachwidrig ist, wenn systematisch wesentliches ausgeblendet wird. zitat: demokratie kann ich nicht delegieren... die menschenwürde ist nicht zu verhandelndes menschenrecht. alles richtig, leider nur bezogen auf sehr zu bedauernde angriffe auf jüdische mitbürger*innen. er vergisst wie viele andere, dass in der menschenwürde die bürgerwürde enthalten ist (OSWALD, FAIRfassung 2024 zB) - mit dem fundamentalen recht auf verfassungsgebung (artikel 146 GG i V m Art 20 GG, wonach ALLE macht vom volk ausgeht). siehe auch meine ausführungen dazu in stellungnahmen texten zuvor (anhang).

mfg
Carl Maria  S c h u l t e              
hr  –  intendanz
1.5.2024
ihre nachricht vom 26.4.2024
bonjour florian hager,
zunächst: teilen sie bitte meinen punkt 6 der BESCHWERDE mit, denn ich
kann ihn gerade nicht finden. Merci.
Es wird gebeten, bei meinen sendungsbezogenen beschwerden diese
an  den  jeweils  zuständigen  ausschuß  (hörfunk  +  TV  +  telemedien)
weiterzuleiten.
Alle  anderen  beschwerde-punkte  bitte  an  den  beschwerde-ausschuß
weiterleiten, der ja im namen des rundfunkrates eine entscheidung trifft.
Gegen  diese  entscheidung  kann  ich  später  dann  ggf  den
RUNDFUNKRAT direkt anrufen.
Zu meiner kritik an ihrer auffassung
OB – Wahl  (punkt 1 beschwerde)
wahlplakate  +  videovorstellung  sind  an  sich  o.k.,  nur der begleittext
beeinflusst in unzulässiger weise die wahl, weil er die wahlentscheidung
der  bürger*innen  nicht  respektiert,  indem  er  das  wahlergebnis  quasi
vorwegnimmt.  Durch  formulierungen  die  dieser ähneln:  werden  keine
chancen eingeräumt…
das gilt natürlich nicht nur fürs hr-tv, sondern auch sämtliche anderen
angebote des hr: radio – telemedien etc.
siehe dazu auch: WIKIPEDIA „unzulässige wahlbeeinflussung“ >einteilung
von wahlbeeinflussungen, gruppen-zusammenfassung.  Täuschung der
wähler:  indem  der  hr  trotz  mehrfacher  hinweise/pressemitteilungen
nicht meine kritik an der verfassungswidrigen kandidaten-reihenfolge auf
dem  stimmzettel  wiedergibt,  beteiligt  er  sich  faktisch  an  dieser
verfassungswidrigen  situation.  Siehe  etwa  ThürVerfassG  zur
verfassungwidrigen reihenfolge auf dem stimmzettel.
Damit wird zugleich ein fairer wahlkampf verhindert.
Artikel 5 (1) satz 3 GG bestimmt: eine zensur findet nicht statt. Das
verhalten des hr ist eine zensur bezogen auf meine für die öffentlichkeit
wesentliche  information.  Zugleich  wird  hier  einmal  mehr  die
„instrumentalisierung des rundfunks für parteipolitische zwecke“ (BVerfG
mehrfach) deutlich.
Auch interessant: wie sind redakteur*innen an ihre jobs gekommen? Wer
wählt  diese  nach  welchen  kriterien  aus?  Wird  zB  wohlverhalten  als
gegenleistung erwartet? …nach welchen kriterien werden die chancen von kandidat*innen denn
beurteilt?
WAHLPRÜFUNG:  Information  der  öffentlichkeit    (punkt  2
beschwerde)
hessisches wahlprüfungsgericht, Az 1042/01 – I – 2023/1984: WIKIPEDIA
„unzulässige wahlbeeinflussung“ >nach der wahl  durch verweigerung
der information der öffenlichkeit trotz auftrag des öff rechtl rundfunks
sowie transparenz- und öffentlichkeitsprinzip im GG + wohl auch der HV.
Im WIKIPEDIA – text wird ausdrücklich dies erwähnt:
parteiische  entscheidung  zuständiger  gerichte  über  anträge  zur
wahlprüfung und wahleinsprüchen, feststellung von wahlfehlern…
medienschaffende, die ihre sorgfalts- und wahrheitspflicht ernst nehmen,
wissen um die gerade aufgezeigte gefahr und sehen logischerweise eine
berichtspflicht. Was in meinem fall aber bisher nicht passierte.
Das ganze gewinnt zusätzlich an brisanz und dringlichkeit, wenn man
etwa die kritik des prof hans herbert von arnim bedenkt, die er zB in der
publikation  „parteien  im  wandel  –  ihre  entwicklung  zu
wettbewerbsbeschränkenden  staatsparteien “  äußert.  Dazu  auch:
LENSKI,  AöR  139  (2014)  heft  2  (297-298)  (3).  Und  die  zahlreichen
publikationen  zur  erosion  der  gewaltenteilung  beachtet  (fornauf,
hochschild  etc).  Das  wahlprüfungsgericht  ist  eine  mischform,  bei  der
abgeordnete  mitwirken  und  richter  (die  von  der  politik  ausgewählt
werden). Selbst wenn man dies als nicht so problematisch oder (noch)
nicht verfassungswidrig ansieht, ist das aber bei der berichterstattung
zur wahlprüfung mit zu berücksichtigen.
Zitat  florian  hager:  wir  können  allerdings  keinen  hinweis  darauf
erkennen.  Wer  ist  WIR  ?  Und  hatten  sie  zB  kontakt  zum  WahlPrG
aufgenommen? ...
Zu Punkt 1 + 2:
florian hager, es genügt eben nicht, auf s 1 + 2 ihrer nachricht den
„umfassenden  überblick“  über  das  geschehen  und  das
„informationsinteresse  der  öffentlichkeit“  lediglich  zu  zitieren  oder  zu
erwähnen. Wie zuvor gezeigt ist das (auch) in der alltäglichen praxis
umzusetzen !
Im übrigen ist bei wahl-themen quasi immer von einem gesteigerten
interesse  der  öffentlichkeit  auszugehen,  denn  die  wahlergebnisse
bestimmen  wesentlich  ihre  lebensverhältnisse:  regierungsbildung  –
gesetzgebung – personalauswahl für viele institutionen durch parlement
und/oder regierung und nicht zuletzt die  kontrolle des hr  über den
rundfunkrat,  in  dem  auch  parteivertreter*innen  sitzen  (auch  wahl
intendanz!).  Anlässlich  der  ZDF-gremienentscheidung  des  BVerfG,  die
natürlich genauso für die ARD (hr) gilt hat inbesondere richter paulus in
seinem  votum  auf  die  problematik  der  nachrichten-berichterstattung
hingewiesen – um dies es ja in meinem fall vor allem geht.Zur unausgewogenen oder bewusst unvollständigen berichterstattung +
berichtspflicht:  GORSKI,  zitate  aus  stellungnahmen  betroffener
(kandidierender): AfP 1/2022 (26: fazit).
Zum Unterhaltungsangebot des  h r
satire show   -   politkunst   -   ökofilm
auch  hier  ist  zu  fragem  nach  welchen  konkreten  kriterien  eine
kooperation  des  hr  erfolgt.  Denn  ohne  mitteilung  zumindest  der
wesentlichen gründe ist  willkür (+ parteipolitischer einflussnahme) tür
+ tor geöffnet (siehe etwa Rspr der gerichte zu fehlender begründung).
Es wird seitens des intendanten nicht mitgeteilt, wie sich der hr konkret
mit meinen anregungen oder vorschlägen befasst hat.
Zur erläuterung meiner vorschläge stelle ich ihnen als anhang jeweils
texte zu den einzelnen vorschägen bei:
>  politkunst/demokratie-innovationen:  überblick  demokratiemodelle,
künstler-empefhlung etc
> ökofilm:  ökosiedlung, einschl film ÖKOTOPIA
>  neue  satire-show:  auch  angeregt  durch  die  satire-show  WIR  SIND
KAISER
    inhaltlich gehts da schwerpunktmässig (nicht ausschliesslich) um
    gäste,die  für    demokratieinnovationen,  politkunst,  kabarett  etc
kompetent sind.
Ich rege an, mich jeweils zu konkreten gesprächen einzuladen, um die
bisherige ignoranz zu überwinden + damit ein attraktiveres hr-angebot
möglich zu machen!
Mit freundlichen Grüßen
Carl Maria  Schulte
Carla Henrich Sehr geehrte Damen und Herren, mit einigem Schrecken las ich, dass ARTE und 3SAT zusammengewürfelt werden sollen. Bitte, bitte tun Sie dies nicht! Beide Sender haben ihre wundervollen Formate und ich möchte keines missen. (Private) Sender ohne Format und ohne gute, fundierte Informationen gibt es schon zu viele. Herzliche Grüße von einer über jahrzehnte treuen Zuschauerin!
Carla Schulte-Fischedick Die Meldung, dass es Pläne gibt, dass 3sat in ARTE quasi aufgehen sollen, was u.a. bedeuten würden, dass die so dringenden Sendeplätze für die Themen der planetaren Grenzen noch weniger würden, hat mich erstmal fassungslos und sprachlos zurück gelassen.



In den letztem Tagen ist mir zunehmend klar geworden, dass Ich mir ein Leben ohne 3 Sat nicht mehr vorstellen kann - es ist der Sender, den ich hauptsächlich gucke - auch weil ich dort u.a. mit Nano und Kulturzeit zwei Sendungen gefunden habe, die den täglichen breiten Blick über den Tellerrand erlauben, die aktuellen Krisen konstruktiv analysieren und Lösungsansätze aufzeigen und mir damit auch Mut nachen, dass wir vielleicht doch noch rechtzeitig die Kurve kriegen angesichts der gerade auf uns zahlreichen einprasselnden Krisen.



Ich kann mich leider nicht des Eindruckes erwehren, dass hier ein Sender im quasi vorauseilenden (?) Gehorsam gegenüber den zunehmenden rechten Angriffen gegen die öffentlich rechtlichen Medien geopfert werden soll, was ich unverantwortlich fände - auch weil es aus meiner Sicht definitiv das falsche Zeichen setzen würde...



Auch deshab meine große Bitte, 3sat als Sender in seiner bisherigen Form zu erhalten - DANKE!
Carla-Lotti Frisse Guten Tag,



die geplanten Einsparungen mit der Folge, daß fünf öffentlich-rechtlichen TV- und 20 Radiosendern das Aus droht, sind - angesichts der allgegenwärtigen rechtsextremen Hetze und Verschwörungstheorien überall im Netz - verheerend. Wichtige Bildungsformate und zuverlässige Nachrichtensender wie 3sat, Tagesschau24 und ZDF neo, welche ich seit vielen Jahren schätze, halte ich deshalb für unverzichtbar.

Die Vielfalt dieser seriösen anspruchsvollen Sender muß unbedingt erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

gez.: Carla-Lotti Frisse
Carl-Josef Kutzbach 1. ) Wenn die Politik, hier die Länder sich in die Angelegenheiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einmischt, besteht immer die Gefahr, dass das dazu dient politische Interessen durchzusetzen ( siehe Adenauer / ZDF ) und ist u.U. mit der gebotenen Staatsferne nicht zu rechtfertigen.



2. ) Viele der kritisierten Entwicklungen sind von den Politik angestoßen worden, z.B. 1984 bei der Einführung privater Sender, die Aufforderung an die ARD sie müsse sich nun auch durch die Einschaltquote rechtfertigen. Der Kabarettist Matthias Richling hat diese zurecht als "Einfaltsquote" kritisiert. Außerdem spielen Einschaltquoten nur dort eine Rolle, wo Werbung geschaltet werden darf ( der sog. 1000-Leser-Preis in Printmedien ). Das führte damals zu einer großen Programm-Reform hin zu "Durchhörbarkeit" und Langeweile, weil alles Überraschende und Schwierige ausgemerzt wurde. Jetzt den Sendern vorzuwerfen, dass sie den politischen Vorgaben gefolgt sind, ist unredlich.



3.) Der Titel ”Sonderbericht der KEF zu finanziellen Auswirkungen möglicher Ansätze zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" weist schon in die falsche Richtung. Die viel wichtigere Frage müsste lauten: Was ist uns ein guter öffentlich-rechtlicher Rundfunk wert und was kann er leisten?

Z.B, kann der Funk nicht das Versagen der privatwirtschaftlichen Medien auffangen, die seit Jahren kleine lokale Redaktionen schließen und damit das journalistische Frühwarnsystem kaputt sparen. Wenn statt dessen Agenturmaterial, oder Zentralredaktionen die Blätter füllen, muss man sich nicht wundern, wenn beim Nutzer der Eindruck entsteht, die Medien seien gelenkt ( Lügenpresse ). Die Lokalblätter waren die fein verästetlen Wurzeln der Medien, die nun aus wirtschaftlichen Gründen beseitigt wurden und werden.



4.) Der Reformstaatsvertrag enthält Begriffe, bei denen jedem Bürger Angst und Bange werden kann: "Auftrag begrenzen", "Kontrolle Verbessern", "mehr Effizienz durch Zusammenarbeit". D.h. im Klartext die Politik möchte über die öffentlich-rechtlichen Medien entscheiden, sie beschneiden, die Kontrolle ausbauen und Vielfalt durch Zusammenarbeit einschränken. Und billiger soll es auch werden. Dass billiger in den meisten Fällen zugleich auch schlechter bedeutet, wird übersehen.



5.) Was dabei heraus kommt, wenn sich die Politik einmischt, oder eben sich nicht kompetent einmischt, sieht man bei der Deutschen Bahn, die ruiniert und pleite ist, weil 3 CSU-Verkehrsminister sich nur um Autos kümmerten, nicht aber um die Bahn. Auch der aktuelle Verkehrs-Minister bekommt sie - laut Rechnungshof - nicht in den Griff.



Ich war 45 Jahre Ö-R Journalist und will mit dem heutigen Journalismus nichts mehr zu tun haben, weil da Leute etwas zu sagen haben, die "irgend was mit Medien" machen wollten, aber die handwerklichen, historischen und die ethischen Hintergründe nicht kennen. Die Medien sind insgesamt schlechter geworden und deshalb haben die privatwirtschaftlichen Anbieter ein starkes Interesse daran auch die ÖR zu beschneiden, damit nicht auffällt, wie schlecht die Privaten geworden sind. Ich habe auf meiner Homepage ( www.cajo-kutzbach.info ), aber auch in Vorträgen immer wieder Stellung bezogen:



Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten

https://www.cajo-kutzbach.info/Vortrag/C171C8D5-FF3D-4F5B-9B2C-E15D13BB0D24.html



Dabei handelt es sich teilweise um ein:



Politikversagen.

https://v.culturebase.org/p/o/l/i/t/politikversagen.2017.film.de.mp4.webm



oder Details kritisiert:



http://journalismus.cajo-kutzbach.info/Inhalte.html



Ich anerkenne, dass es schwierig ist, die Zusammenhänge zu durchschauen und präzise zu erfassen, aber eine von der Politik ausgehende "Reform", die vor allem finanziellen ( und wohl auch politischen ) Zwecken dienen soll, wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine Verbesserung der öffentlich-rechtlichen Medien hevor bringen und zeigt, dass die Politik den Medien gegenüber auch kein Vertrauen hat. Sonst würde man nicht von oben herab eine Reform anstoßen, sondern die Medien im Idealfall mit ihren Nutzern in demokratischen Verfahren neue Angebote ausloten lassen und ggf. dafür auf bestehende zu verzichten. Allerdings wird man keinesfalls dadurch besser, dass man "Wunschkonzerte" sendet, sondern nur wenn man erarbeitet, was die Bürger wirklich an Informationen / Nachrichten brauchen. Daneben kann und muss es auch Unterhaltung geben, aber der Grund weshalb die Engländer nach dem 2. Weltkrieg auf ein Ö-R-System wert legten, waren deren Erfahrungen mit der BBC, die ursprünglich privat war, was sich aber nicht bewährte.



Aus meiner langjährigen Kenntnis vieler Medien habe ich größte Bedenken, dass diese Reform mehr bringen könnte, als ein paar wählerwirksame finanzielle Einsparungen bei der Rundfunkgebühr.



Mit freundlichem Gruß



Cajo Kutzbach
Carlo Schrodt Die "Sicherung der Meinungsvielfalt und der Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung" findet gegenwärtig nicht statt, die Einheitsmeinung zu praktisch allen Themen herrscht vor, wie im Falle des Ukraine-Konflikts, zu Corona und den sich neu entwickelnden Parteien gezeigt hat und welche Farbenspiele sich gerade die Macht teilen, erscheint mir unerheblich. Nun kann man zu diesen Themen natürlich unterschiedlicher und gegensätzlicher Meinung sein, nur werden unterschiedliche Meinungen eben nicht widergespiegelt, es findet eher ein linksgrüner Einheitsbrei nach Vorgaben aus der Regierung (erst Merkel, jetzt Ampel) statt.



Ich bin kein Jurist und kann an Textvorgaben zum Rundfunkstaatsvertrag nichts beitragen, möchte in Zeiten der Diskussion jedoch auch meine Meinung zu diesem Thema hörbar machen.



Ich bin gegen die Zwangsbeiträge, um den Menschen die Möglichkeit der freien Auswahl und Teilhabe an gesellschaftlichen Diskussionen zu geben. Sollen sich die Sendeanstalten doch auf dem freien Markt um Hörer oder Seher zu gewinnen, das Niveau kann ohnehin kaum noch weiter sinken. Ob dies alles funktioniert, kann niemand sagen, nur dass das jetzige System eben auch nicht funktioniert, liegt auf der Hand.
Carlota Descamps von Zitek Eingliederung 3Sat in ARTE finde ich traurig da jedes Programm zu unterschiedlichen Ländern, Themen verbunden sind. Auch Filme. 3Sat ist für mich als deutsche mit Residenz in Österreich das wichtigste Programm sei es wegen der Nachrichten, Dokumentationen, Nano, Kulturzeit, Scobel, die Berichterstattung bei der Buchmesse und so viele gute Programme die doch eher in dem Deutschsprachigen Raum hinpassen als zu ARTE mit ein eher Französisch interessiertes Publikum obwohl hier auch sehr gute Filme gezeigt werden.

Würde mich sehr freuen wenn beide Programme weiterhin bestehen.

Vielen Dank und liebe Grüße

Carlota
Carmen Flecks Ich zahle gerne meine Rundfunkbeiträge, weil es arte und 3sat mit jeweils eigenem Profil gibt. Ich schaue überhaupt kein Privatfernsehen.



Ich sehe ganz anderes Einsparpotential: die außertariflichen Bezahlungen/Altersversorgungen ab einer gewissen Hierarchie sind nicht akzeptabel. Hier sollte eine Deckelung erfolgen. Und es wäre auch schön, wenn nicht einzelne Moderatoren oä so gehypt werden, dass sie jeden Preis verlangen können.
Carmen Fuhrmann Der öffentlich rechtliche Rundfunk(TV, Radio etc.)ist ein äußerst wichtiges Instrument für Informationen und Unterhaltung und unsere Demokratie. Die Vielfalt muss über die einzelnen Sparten erhalten bleiben.



□ kein Zusammenschluss von arte und 3Sat

□ weniger Krimis und seichte "Pilcher-Filme" zur besten Sendezeit

□ Kulturprogramme nicht erst spät abends

□ Abstimmung z. B. Sportberichterstattung von ZDF und ARD. Nicht gleiche Reports zur selben Zeit oder kurz hintereinander.

□ Nicht reiner Fokus auf Einschaltquote, da nicht wie bei Privaten über Werbung finanziert werden muss.
Carmen Meyer Die geplanten Ideen zur Reform des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks sind Demokratiefeindlich.



Ein wichtiges Charakteristikum von Nachrichten, zusätzlich zur grundlegenden Bedingung der Wahrhaftigkeit, ist die Schnelligkeit der Übermittlung.



Den Zeitpunkt der Veröffentlichung von Nachrichtentexten an die vorherige Ausstrahlung der Informationen in Visuellen Medien zu binden, übt Zwang aus, der in einer modernen Gesellschaft nicht haltbar sein wird.



Intelligente Mitbürger werden sich das nicht gefallen lassen und verstärkt auf private Informationsquellen zurückgreifen.-



Eine weitere qualitative Verschlechterung ist das Zusammenlegen von Nischenfernsehsendern wie "Arte" und anderen anspruchsvollen Fernsehformaten.



Gespart werden sollte an den Gehältern der Funktionäre/hohen Gehaltsgruppen und an der aufgeblähten Verwaltung der Öffentlich Rechtlichen Medien.



Die Höhe der Gehälter, die den Funktionären in den Öffentlich Rechtlichen Medienanstalten in den letzten drei Jahrzehnten gezahlt wurden, sind den Beitragszahlern, die sich nicht gegen diese Zwangsabgabe wehren können, nicht mehr zu vermitteln.



ARD und ZDF repräsentieren in den wenigsten Fällen noch eine objektive Berichterstattung.



Die Reform zugunsten dieser Zweier Sender vorzunehmen, entspricht der langfristigen Entwicklung zu einer Öffentlich Rechtlichen Meinungssteuerung.
Carmen Wedemeyer 3sat MUSS erhalten bleiben. Der Sender ist mit seinem vielfältigen kulturellen Angebot essentiell wichtig für mich.

Auf arte finde ich nicht die entsprechenden Sendung. Für meine Begriffe ist arte auch zu stark auf Frankreich hin orientiert.

Die spezielle Mischung wie sie 3sat bietet, besonders im Bereich Kunst/Kultur (KULTURZEIT) sehe ich dort nicht.

Carmen Wedemeyer
Carmen Weyers Über die bevorstehende Änderung bin ich wirklich entsetzt. In einer voranschreitenden Digitalisierung, die Radio-Information vor die Online-Information zu stellen, ist ein Schritt in die falsche Richtung.
Carola Bösche-Mai Sehr geehrte verantwortliche Damen und Herren,

auch wenn gespart werden muss, sparen Sie nicht an der Bildung, denn die wird immer wichtiger für unsere gesellschaftliche Zukunft!

Erhalten Sie Arte UND 3sat!

Unbedingt❗

Wir bauen auf Sie, dass Sie sich von den vielen Argumenten überzeugen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Carola Bösche-Mai
Carola Hänel & Quilombo Eine Welt Verein Liebe Mitarbeiterinnen der Rundfunkkommission,

Leider bekamen wir erst heute durch die offiziellen Nachrichten mit(auf einem unserer tagtäglichen Sender - DLF, MDR aktuell, DLF Kultur und minimal MDR Sachsen), dass bis heute nur noch Wortmeldungen zum Erhalt solcher wichtigen Sender möglich sind. Entschuldigen Sie, dass wir nur pauschale Punkte melden, und nicht mehr den Staatsvertrag und den Entwurf vergleichen können:

1. Solange die an analog gewöhnte Generation noch nicht ausgestorben ist, fänden wir es kollossal wichtig, dass die herkömmliche Sendeart über UKW erhalten bleibt - ich z.B. als Koordinatorin vom Verein würde für 99% sonst das erste Mal seit meiner Geburt 1961 auf Radio verzichten (und das als nie TV, Smarti und Privatcomputer Besitzende).

Von früh 5.30 Uhr bis meist 23.30 Uhr sind mir alle tiefgründigeren Wort-Sendungen besonders wichtig. Und oft gibt es Gespräche darauf hin hier in unserem gemeinnützigen Verein.

2. Ich/wir haben trotz mancher anderer Meinungen oder genervt sein von zu großer Lockerheit oder von zu viel englischsprachiger Musik ziemliche Hochachtung vor Ihrem journalistischen Tun.

3. Ja, ich bin unglücklich, dass das Programmheft vom Deutschlandfunk nicht nur oberflächlicher geworden ist, sondern nun ganz eingestellt werden soll. Ähnliche Trauer haben wir ja vor etlichen Jahren bei MDR K. durch. Oft zeigen wir Sendungen im Nachhinein oder als Idee für die nächsten Tage Besucherinnen, kreuzen am letzten Tag des Monats Sendngen an, übertragen sie in unsere privaten Kalender und legen oft Zeitplanungen nach den z.B. Featuren fest.

So manche Sendungen stehen jetzt sogar als Kassetten noch bereit. Besondere Kunstwerke brennen wir für den privaten Gebrauch auf CD, z.B. Lange Nächte. Dabei passen wir und ich gut auf, nicht akustisch zu überlagern, also bei Unterhaltungen das Radio stumm zu schalten und ganz nebenbei auf Kassette zu drücken. Z.B. heute früh 10.10-11.30 Uhr DLF - jeden Freitag (Über-)Lebenshilfe oder jeden Montag, gleiche Uhrzeit, gleicher Sender, Impulse fürs Nachdenken zu erhalten. Die Ruhe und Konzentration ist eine so wichtige Notwendigkeit in unseren immer krank machenderen Welt-Gesellschaften!

In Trauer, dass besonders unsere ostdeutschen Bundesländer ab dem Mauerfall immer in Spasssss, Fun, Genuss und Wellness immer stärker versinken, stirbt unsere Hoffnung zuletzt.

Für die Quilombolas

Carola Hänel (eine waschechte Dresdnerin)
Carola Martin Bei einer eventuellen Zusammenlegung der Sender 3sat und arte müssen die Sendungen Nano und Kulturzeit erhalten bleiben. Aus diesen Sendungen erhalte ich seit Jahrzehnten mein Wissen über unsere Gesellschaft, die Wissenschaft, Natur, Landwirtschaft usw. Alles wird anschaulich und verständlich erklärt.

Gerade in der Corona Pandemie hat mir Nano die wissenschaftlichen Zusammenhänge gut vermittelt.

Bei uns gibt es keinen privaten Fernsehsender. Wir hören Radio und sehen die öffentlich- rechtlichen Sender, hauptsächlich arte und 3sat. Zeitungen sind mir zu teuer, außerdem lese ich darin nicht alle Artikel, bei Nano und Kulturzeit finde ich die allermeisten Beiträge interessant , bereichernd und informativ.



ICH MÖCHTE DEN ÜBERBLICK BEHALTEN

3sat MUSS ERHALTEN BLEIBEN
Carola Ottenburg Sehr geehrte Kommissionsmitglieder,



mit Entsetzen habe ich die Pläne zur Streichung sogenannter "Spartenkanäle" im Zuge der Rundfunk-Reorganisation zur Kenntnis genommen.

Was mir vor allem sauer aufstößt ist, dass diese mit "Sparzwängen" begründet werden, während gleichzeitig:

- Intendant:innen exorbitant hohe Gehälter gezahlt werden, die in keinem Verhältnis zu Verantwortung und Aufgaben stehen,

- Millionenbeträge für den Einkauf, fremdproduzierter "Talk"-Shows gezahlt werden,

- weitere Millionenbeträge für Übertragungsrechte an Sportverbände, vor allem im Bereich Männerfußball gezahlt werden,

- das Programm der Hauptsender ohnehin fast aussschließlich aus "Magazinen", Koch-, Talk-, Trash- und anderen zugekauften Shows, Sport, Herz-Schmerz-Schmonzetten und lieblos produzierten Krimiserien besteht

- die Hauptsender des ÖRR längst Werbeeinnahmen generieren.



Gäbe es tatsächlich Sparzwänge, wäre es deutlich sinnvoller, da zu kürzen, wo die meisten Kosten entstehen und gleichzeitig der Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks, zur Bildung und Demokratieförderung beizutragen, am wenigsten erfüllt wird: Bei den Sportsendungen und den zugekauften Shows. Gerade Talkshows sind reine Unterhaltungsformate und extrem teuer. Auch Kochduelle, Küchenschlachten, Bares für Rares, Auto-, Morgen- und Mittagsmagazine, Quizshows, Sportübertragungen und Krimiserien, deren Autor:innen offenbar weder je ein Gesetzbuch auch nur berührt oder mit irgendwem aus dem Polizeidienst gesprochen haben, tragen weder zur Demokratie- noch zu anderer Bildung bei.



Das, was den Auftrag des ÖRR ausmacht, d. h. ktuelle Informationen, journalistische Formate, Kultur, Wissenschaft und politische Bildung findet sich fast ausschließlich in den Spartenkanälen. Also den Kanälen, die Sie nun zusammenlegen oder ganz streichen wollen, um Sport und Unterhaltung weiter zu finanzieren.

Eine besondere Bankrotterklärung ist dabei, dass Sie im Kulturbereich alles streichen wollen, was nicht mit Sendern aus anderen europäischen Ländern zusammen produziert wurde. Als gäbe es in Deutschland keine nennenswerte eigene Kultur-, Wissenschafts- oder Kunstszene. Oder als hätten die Kultusministerien der Länder und die Rundfunkintendanzen eben kein Interesse an der Vermittlung von Kunst, Kultur, Wissenschaft und journalistischen Beiträgen. Das mag Ihren persönlichen Interessen entsprechen. Es widerspricht aber dem Auftrag des ÖRR.



Ich hoffe, Sie überdenken diese Entscheidung. Sonst finden Sie mich nämlich demnächst unter denen, die die Zahlung von Rundfunkgebühren für unverhältnismäßig halten. Wenn sich der ÖRR nicht mehr von den privaten unterscheidet, soll er auch nicht öffentlich finanziert werden.



Mit aller Ihnen zustehenden Achtung

C. Ottenburg
Carola Patrzek Bitte erhalten Sie die öffentlich-rechtliche Berichterstattung!

Wo sonst kann ich denn einigermaßen sicher sein, korrekt informiert zu werden?

Mit herzlichen Grüßen

Carola Patrzek
Carola Pfeiffer Sehr geehrte EntscheiderInnen,



ich bin gegen eine Zusammenlegung von arte und 3sat. Beide Sender schaue ich täglich und kann daher sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie eine Zusammenlegung gelingen kann, ohne dass es zu einer Reduzierung der Vielfalt kommt. Beide Formte haben ihre Daseinsberechtigung
Carola Rößl Guten Tag,

ich bitte doch darum, Nachrichtensender wie Phönix, BR24 (auch online) unbedingt zu erhalten. Sie tragen auch zur politischen Bildung bei.

Parlamentsdebatten Bundestag und EU Parlament zu verfolgen ist interessant, die Printmedien sind oft sehr gefärbt, ich wundere mich oft, was geschrieben wurde und was in den Parlamentsdebatten gesagt wurde. Politiker muss man auch an ihrer Ausdrucksweise und an ihrem Auftreten messen können.

BR24 online ist ebenfalls eine wichtige Informationsquelle für die Bundesländer
Carola Setzepfandt Sehr verehrte Rundfunkkommission,



die Pläne arte und 3Sat "zusammenzufassen" lösen bei mir Unverständnis und Traurigkeit aus.

Gerade in unserer Zeit ist eine länderübergreifende(r) Austausch und Kooperation besonders im Kulturbereich unabdingbar.

Wenn dafür kein Geld mehr vorhanden sein soll, weil Kultur vielleicht nicht mehr den "Mainstream" bedient, frage ich mich, wohin diese Entwicklung führen wird. Ich fürchte zu nichts Gutem und bitte eindringlich nach Möglichkeiten zu suchen, beide Sender zu erhalten, denn DAS ist für mich IHR Auftrag im Sinne aller Kulturschaffenden und von Menschen, die gerne auch über den Tellerrand hinaus schauen. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf...



Mit freundlichen Grüßen

Carola Setzepfandt
Carola Wallow Genau mit solchen Entscheidungen, das Bildungsfernsehen einzuschränken, fördert man die Dummheit der Menschen. Mit der Entscheidung, Wissenschaft, Technik und Kultur aus dem Sendebereich zu verdrängen, öffnet man Tür und Tor für Fake News, was für ein demokratisches Verständnis und Miteinander der Tod ist. Wenn nicht das öffentliche Fernsehen die Menschen mit Wissen und Kultur versorgt, wer soll es dann machen? Wie sollen bildungsferne Bürger sonst mit Berührung kommen?

Gerade Sendungen wie "nano" geben mir persönlich so viel neuen Input und Denkanstöße, daß ich es einfach nur unfassbar finde, daß solche Entscheidungen nur aus Profitgründen getroffen werden.
Carolin Die Zusammenlegung von Kultursendern wie 3sat, arte und Phoenix führt zu einem massiven Verlust an Informationssendungen sowie Kultursendungen.

Und das auf Kosten von der Fortführung unnötiger Telenovelas und Serien, die nicht der Information der Bürger dienen.

Die öffentlich rechtlichen Sender haben einen Bildungsauftrag im

Vergleich zu den privaten Sendern. Nun genau bei diesen Sendungen zu sparen, sendet das völlig falsche Signal und führt zu einem Einheitsbrei seines gleichen und leider zur weiteren Verdummung der Menschen, anstatt sie zu bilden und zu informieren.

Wenn Streichungen notwendig sind, dann bitte doch bei Sendern, die primär Telenovelas etc. ausstrahlen.

Außerdem ließe sich reichlich Geld sparen, wenn man gewissen Mitarbeitern wie Jan Böhmermann kein solch übertriebenes Gehalt zahlt.

Lieber im Management und bei den völlig übertriebenen Gagen Geld einsparen, anstatt bei informativen Sendern!
Carolin Peiseler Seit Jahren sind speziell die Sendungen NANO und KULTURZEIT auf 3sat wichtiger Bestandteil meines Informations- und Bildungs-Inputs. Ich bitte dringend darum - auch im Namen einiger Freunde und Freundinnen! - diese beispielhaft guten Sendeformate, die den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umfassend erfüllen, bei der Neugestaltung uneingeschränkt beizubehalten und ggf. auf arte anzubieten. Vielen Dank.
Caroline Der öffentlich rechtliche RF als Gegengewicht zu den privaten Angeboten ist wichtig. Gerade in Zeiten von Fake News und wenn man auf privaten Nachrichtenseiten vor lauter Werbung die eigentlichen Inhalte nicht mehr findet.

Auch die ör Unterhaltung ist eine wichtige Komponente, nicht nur für ältere Leute. Niveau auf privaten Angeboten zu finden, wird immer schwieriger. Das sollten uns die 58 Cent wert sein. Wenn man daneben monatlich für Amazon, Netflix und Co. bezahlt, ist der Betrag dagegen wirklich verschmerzbar.
Caroline Köderitz Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat und arte sind beides tolle Sender, die eher ungewöhnliches Programm machen. Es wäre schade, wenn die Ö/D/CH/I-Südtiroler "3sat-Spezialitäten" in einem deutlich französisch geprägten Sender wie arte aufgehen müssten, auch wenn sich arte nach einem Zusammenschluss beider Sender internationaler ausrichten würde.



Ich schaue regelmäßig NANO!, das aus ganz unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fachbereichen aktuelle Informationen gut aufbereitet anbietet. So kann ich mich schnell auf den neuesten Stand bringen. Ebenso schaue ich täglich! Kulturzeit und finde, die Sendung bietet eine gelungene Kombination aus kulturellen Beiträgen und darüber hinausgehenden politischen Aspekten. Auch die an Deutschland grenzenden Länder werden in 3sat mit Sendungen, u.a. zur Natur, beachtet.



Viele andere Sender, die immer wieder die gleichen Beiträge zu Panzern, Nordkorea, Morden/Todesfällen ... bringen, könnten viel besser zusammengefasst ("eingedampft") werden.



Zusätzlich wäre zu bedenken, ob wirklich jedes Bundesland die immer gleichen Sendungen anbieten muss. Warum nicht ein Gesamtprogramm anbieten und stundenweise Spezialsendungen mit regionalen Inhalten der einzelnen Länder zeigen, wie zum Teil bereits durchgeführt wird?



Mir ist aufgefallen, dass in öffentlich-rechtlichen Sendungen häufig erst einmal nicht unterschiedliche Meinungen dargelegt werden. Die kritischen Stimmen, die frühzeitig auftauchen, die negative Erfahrungen gemacht haben, zB. beim Thema Elektromobilität, PV-Anlagen/Heizungen, werden erst einmal gar nicht betrachtet und "unter den Teppich gekehrt". Das widerspricht den Grundsätzen einer ausgewogenen Berichterstattung und somit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag der Sender.



Mit freundlichen Grüßen



Caroline Köderitz
Carolyn Frank Guten Tag,



"...das bisher eigenständige 3sat- Angebot in Arte zu integrieren. Eine Verpflichtung besteht nicht."



Das bedeutet, dass im Grunde alles möglich ist. Das Rasenmäher- Prinzip kann ohne Einschränkung durchgeführt werden.



Wo sind die Garantien für 3sat, dass es nicht in der Bedeutungslosigkeit verloren geht. Das muss rechtlich für 3sat garantiert werden. Es handelt sich hier nicht um zwei Programme wie One und ZDFNeo, die bestimmt ihre Qualitäten haben, aber bestimmt einen ganz anderen Auftrag haben.



Aber 3sat darf nicht als Hinterwäldler- Programm enden, vor allem wenn in 9 Jahren die Fernsehprogramme nur noch digital zu erreichen sind. Die Wichtigkeit ist es, die Qualitäten des Senders zu elaborieren, die Vielfalt und die unterschiedlichen Sichtweisen darzustellen.
Carrie Trczinski Bitte bitte bitte!! Erhalten Sie uns sowohl 3Sat, als auch ARTE!! Beides sind ausgesprochen wertvoll, kulturell und bildende Sender, die unverzichtbar sind. I'm Vergleich oberflächliche langweilige Konsumsender gibt es ausreichend, die andauernd mit Werbung "bespielt'werden..wenn Werbung der Preis wäre, um sowohl 3Sat, als auch ARTE zu erhalten, wäre ich sofort dabei...denn inhaltlich sind sie nicht zu ersetzen.. großartige Sender . they're simple the best.. 🙏❤️
Carsten Ahlers Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße die Reform des Rundfunkstaatsvertrages, um den ör. Rundfunk zu modernisieren und benutzerfreundlicher zu machen. Als Privatperson ist mir ein unbegrenzter Zugriff auf bereits gesendete Beiträge der Vergangenheit wichtig. Dies betrifft im Kern die ARCHIVE aller Sender. Ich rege daher an, in § 26 (Auftrag) einen NEUEN Absatz 4a) einzufügen:

"4a) Die Archive der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind wesentliche Wissens- und Identitätsspeicher der Gesellschaft, mit großer kultureller und historischer Bedeutung. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind frei zugänglich und können in Mediatheken, Plattformen, Websites oder über Drittanbietern von jedermann, barrierefrei und dauerhaft abgerufen werden.“

ANMERKUNG/ERLÄUTERUNG: 1. Nicht alle Sender haben frei zugängliche Archive, trotz der hohen gesellschaftlichen UND historischen Bedeutung. Viele private Mitschnittdienste der ARD-Sender sind leider eingestellt (BR, NDR) oder faktisch eingestellt (HR). Der WDR ist eine positive Ausnahme mit einem aktiv tätigen Mittschnittdienst, das Gleiche gilt für das ZDF. Lobenswert auch die Kooperation von SR, SFB, ORB und DDR-TV, die ihr Archiv zentral beim RBB ausgelagert haben (IDA-Dateien/RBB Media GmbH).

2. Die Mediatheken sind KEIN Ersatz zu den Mitschnittdiensten, insbes. für ältere, historische Beiträge. Die Rubrik "ARD retro" ist der richtige Weg, allerdings werden aus Urheberrechtsgründen nur Beiträge bis 1965 dort eingestellt. Das ist ungenügend. 3. Nicht jede Sendeanstalt muss einen eigenen Mitschnittdienst haben bzw. mit Personal unterhalten. Kooperationen wie vom SR zum RBB sind der richtige Weg der Zukunft. Das Bündeln der Archiv-Kräfte an einem zentralen Ort wird angeregt. 4. Angeregt wird ein regelmäßiges Neueinstellen von Archiv-Beiträgen auf Website/Mediathek der Sender, wie dies z.B. während der Pandemie beim ZDF ("Archivperlen"/Sport) oder beim BR ("Seinerzeit"/Sport) der Fall war. 5. Es wird angeregt, verstärkt nach Alternativen zu suchen, um die Filmboxen der Archive zu verwalten und für Mitschnitte und den Sender-Plattformen/Websites bereit zu stellen, z.B. durch Einschaltung externer Dritter oder sendereigener Privatunternehmen (z.B. Dt. Bundesarchiv, Landesarchive oder RBB Media GmbH).

6. Wegen Kosten: Kostenbeteiligung durch die Nutzer bei Privatmitschnitten (wie bisher), zudem Aufbau und Zentralisierung eines ÖRR-Mitschnittdienstes der ARD-Anstalten und dadurch Erzielen von Kosteneinsparungs- und Synergieeffekten.



Mit freundlichen Grüßen

Carsten Ahlers
Reformstaatsvertrag (ReformStV)
zu § 26 Auftrag 
Es wird angeregt, nach Absatz einen neuen, zusätzlichen Absatzes 4a)
einzufügen:
"4a) Die Archive der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind wesentliche
Wissens- und Identitätsspeicher der Gesellschaft, mit großer kultureller und
historischer Bedeutung. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
sind frei zugänglich und können in Mediatheken, Plattformen, Websites oder über
Drittanbietern von jedermann, barrierefrei und dauerhaft abgerufen werden.“
Vorschlag, eingereicht von:
Herr
Carsten Ahlers
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Carsten Busse Hallo,

warum ausgerrechnet 2 Sender, die Wissen, Kultur und länderübergreifende Nachrichten anbieten, Arte im Verbund mit Frankreich und anderen europäischen Ländern, 3Sat mit Östereich/Schweiz ein Programm des deutschen Sprachraums,

das kann es wohl echt nicht sein.

Da werden Millionen für Serien und Sport (insbesonderm Fußballrechten) ausgegeben - alles was auch das private Fernsehen anbietet - muß der Gebührenzahler in öffentlich/rechtlicher Kopie auch noch mal bezahlen.

Anscheinend soll das Niveau schon mal auf das für eine AFD-Regierung notwendige abgesengt werden; Volksverdummung in großem Maßstab!

3Sat und Arte sollen als eigenständige Sender erhalten bleiben.

MfG,

Carsten
Carsten Garbers Guten Tag



ARD und ZDF, sowie Sender wie 3sat sind wichtige Plattformen, auf denen gesellschaftliche Kontroversen behandelt werden!

Die müssen erhalten bleiben, um genau die Zivigesellschaft im Rahmen von Meinungsbildung zu informieren und um Diskussionen zu den Themen zu fördern. Das ist für eine pulsierende Demokratie wichtig!!

Oft sind sie die einzigen, die auch brisante und aussergewöhnliche Themen zu aktuellen Anlässen aufgreifen.



Mit freundlichen Grüßen

Carsten Garbers
Carsten Groß Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich schätze den Öffentlich-rechtlichen Rumdfunk sehr. Insbesondere gründliche Recherchen und Formate die sich unaufgeregt Zeit nehmen für Gespräche wie z.B. Scobel und Sternstunde Philosophie.



Gerade diese Formate machen den ÖRR attraktiv. Seichte Unterhaltung, Krimi und Sport finde ich bei den privaten Sendern ausreichend.



Fake News und gesteuerte Kampagnen in Sozialen Medien und Web machen auch die Textangebote von Tagesschau, heute usw. wichtiger denn je. Durch sie kann der ÖRR seinen ursprünglichen Auftrag erfüllen, und zu einer sachlichen Diskussion in der Zivilgesellschaft beitragen. Das fördert und stärkt die Demokratie.



Ich bitte Sie daher dringend diese Angebote nicht der Reform zum Opfer fallen zu lassen. Dies würde das Vertrauen in den ÖRR schwächen, die öffentliche Diskussion in der Zivilgesellschaft erschweren, und die Kritiker des ÖRR stärken („Wofür zahle ich Rundfunkbeitrag, wenn das Programm das gleiche wie bei RTL und SAT1 ist ?“).



Mit freundlichen Grüßen,



Carsten Groß.
Carsten Grossmann Sehr geehrte Damen und Herren,



den ÖRR zu verschlanken ist sicher keine schlechte Idee, bei Kunst & Kultur (also 3Sat) damit anzufangen, wäre aber am ganz falschen Ende.



Ich stimme der Meinung von Alexander Prinz im Video "Der ÖRR beerdigt sich selbst"

(https://www.youtube.com/watch?v=lgAP4xDQuyw)

voll zu und habe dort folgenden Kommentar hinterlassen:



"Ganz famose Analyse. Hoffentlich sehen & beherzigen das die zuständigen Reformer/Streicher. Was ich am ÖRR noch erhaltenswert finde: er macht ja nich nur Fernsehen & Radio. Der Kinofilm Wild von Nicolette Krebitz ist zB mit Fördermitteln vom ÖRR entstanden & ganz hervorragend. Für sowas zahl ich gern GEZ. Wenn wir allerdings zehnmal soviel für den ÖRR ausgeben wie Österreich... warum haben wir nicht zehn FM4s oder 5 doppelt so gute Radiosender?"



An FM4 ist zB toll, dass dort nicht der ständig gleiche Chart-Mainstream läuft, sondern in verschiedenste Nischen Einblick gewährt wird. Auch wird heimischer Pop- & Rock-Musik eine Bühne geboten. Es scheint dort mehr um Kunst & Kultur zu gehen als um Kommerz.



Kommerz, Spektakel & Oberfläche machen die Privaten ja mehr als genug.

Einen ÖRR leiste ich mir da gern:

Für Kultur, Kunst, Philosophie, Tiefe



Carsten Grossmann
Carsten Köller Um Entscheidungen in unserer immer komplexer werdenden Welt rational zu treffen und zu reflektieren , mich in dieser Welt zu verhalten, benötige ich zuverlässige wissenschaftliche Berichterstattung. 3sat macht dies mit zB. nano oder scobel in sehr guter Weise.
Carsten Lengefeld Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern sollte die Verantwortlichen für öffentlichen Rundfunk und Fernsehen dazu bewegen, für mehr Kultur-, Informations- und Bildungssendungen zu sorgen. Der Entwurf zum Reformstaatsvertrag wird dieser Aufgabe in keiner Weise gerecht.



Werben Sie mit einem vielfältigen Angebot, das nicht kommerziellen Interessen unterworfen ist, für die Akzeptanz in der Bevölkerung. Dann sind die Bürger*innen gern bereit, auch einen höheren Beitrag zu zahlen. Die Entwicklung, dass Mediennutzer*innen diverse Streaming-Angebote kaufen müssen, ist nicht wünschenswert.



Die Zusammenlegung von 3sat und arte lehne ich ab, denn dies setzt nur die bisherigen Veränderungen fort. Kunst und Kultur erhalten immer weniger Raum in der Programmplanung (SWR streicht Literatursendungen, die Kultursender beschließen gemeinsame Programme, …). In der aktuellen politischen Lage sollten öffentlicher Rundfunk u. öffentliches Fernsehen für eine Vielfalt der Informationsmöglichkeiten sorgen und unterschiedliche Angebote an die Nutzer*innen machen. Das heißt für mich, es muss auch weiterhin ein breites lineares Angebot geben.

Ich bin gerne bereit, die Rundfunkgebühren zu zahlen, auch die vorgeschlagenen Erhöhungen!

Wenn ich das mit den 80€ für DAZN und Sky vergleiche, nur um die Frankfurter Eintracht live zu sehen! Lieber würde ich dieses Geld an den Öffentlichen Rundfunk schicken!

Bei kleineren Sendern zusammenlegen, von mir aus, auch beim Funk…

MfG

Carsten Lengefeld
Carsten Meier Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Sorge sehe ich das Zusammenstreichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Demokratie lebt von einer gemeinsamen Diskussionsbasis, von einer umfassenden Information, welche nicht von Interessengruppen geleitet wird.



Die Zersplitterung der Gesellschaft, welche durch die sogenannten Soziale Medien teilweise gezielt voran getrieben wird, ist meiner Meinung nach die größte Gefahr für den demokratischen Diskurs. Hier gilt es gegenzusteuern. Dies wird allerdings nur durch ein breites Informationsangebot der öffentlich-rechtlichen Sender gelingen, da sich sonst einzelne Bevölkerungsgruppen von diesem Angebot zurückziehen. Dies ist teilweise bei jüngeren Menschen oder bei Menschen mit Migrationshintergrund schon heute zu beobachten.



Die im Reformstaatsvertrag angestrebten Zusammenlegungen von Sendern sehe ich größtenteils als eine Beschneidung der Informationsvielfalt. Die Sender arte und 3sat zeigen jeweils unterschiedliche, europäische Perspektiven. Eine Zusammenlegung wird hier eine Informationsverarmung zur Folge haben. Ebenso wichtig finde ich ich ein breiter aufgestelltes Programm, welches sich an jüngere Menschen wendet. Hier finde ich mit One und ZDF-Neo das richtige Maß getroffen. Ein Zusammenkürzen zu einem Sender wird zu einer weiteren Abwanderung der Jüngeren in Richtung anderer Informations- und Unterhaltungskanäle führen. Diese haben nicht immer die demokratischen Ideale des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Eine Bezahlung der Angestellten oder freier Mitarbeiter zu Billiglöhnen unter den ausgehandelten Tarifen wird ebenfalls zu einer Verschlechterung der Qualität des Angebots führen.



Selbstverständlich sehe ich es als wünschenswert an, den Rundfunkstaatsvertrag weiterzuentwickeln und beispielsweise an neue technische Gegebenheiten anzupassen. Was ich in dem derzeitigen Entwurf jedoch nicht gutheißen kann, ist das Gebot der Kostenminimierung um jeden Preis. Unter diesem Deckmantel sehe ich den Versuch einer gezielten Demontage des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch bestimmte gesellschaftliche Gruppen. Ein schwächerer öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird eine weiteres Erstarken des Rechtsextremismus zur Folge haben.



Die derzeitigen Rundfunkgebühren halte ich für angemessen, ebenso eine maßvolle Erhöhung im Rahmen der Inflationsrate.



Mit freundlichen Grüßen

Carsten Meier
Carsten Mielke Ich bin persönlich gegen die Abschaffung von 3sat und Nano, denn diese Sender haben viel mehr Potential an Wissen und kulturelle Beiträge für uns alle, als so manch anderer oder privat Sender der nur billige low cost produziert um eine gewisse Verdummung hervorzurufen.



Carsten Mielke
Carsten Peters Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich wende mich gegen die geplante Zusammenlegung bzw. Abschaltung verschiedener Sender von ARD und ZDF. Durch die angekündigten „Sparpläne“ der Rundfunkkommission RLP droht die Themenvielfalt, die ein ÖRR ungeachtet von „Quoten“ aus Qualitätsgründen anbieten und aufrecht erhalten sollte, beschnitten zu werden. So wird gegen den öffentlichen Auftrag der Informationspflicht verstoßen. Die Redaktion von „NANO“ zeigte gestern, dass der in Zeiten von Fake News und Social Media dringend benötigte Wissenschaftsjournalismus zusammengestrichen werden soll. Die Folgen für unsere Demokratie sind nicht abzusehen. Von den Kanälen des ÖRR gehen wichtige Impulse für öffentliche Debatten aus. So wird zum Beispiel der Leugnung der Klimakatastrophe wirksam entgegengewirkt. Auch Verschwörungserzählungen und -ideologien sind in der Vergangenheit auf diesen Kanälen offen gelegt und entlarvt worden. Die beabsichtigten Kürzungen im Bereich von Kunst, Kultur und Wissenschaft sind nicht hinzunehmen und würden den gegenwärtig wahrzunehmenden Parteien des Hasses und der Desinformation in die Hände spielen. Ich fürchte um unsere Demokratie und um die Freiheit der Information.



MIt freundlichen Grüßen,

Carsten Peters
Carsten Ruge Es gibt nur 2 Kultursender mit 3sat und ARTE, die beide mit unterschiedlichen Ansätzen einen hohen Stellenwert in der demokratischen Nachrichtenversorgung einnehmen. Eine Reduktion auf nur noch einen Kultursender kann nur zur Einschränkung einer vielfältigen Meinungsbildung führen. Ich bin gegen die Reduzierung auf ein Sendeformat und für Vielfalt. 3sat und ARTE müssen erhalten bleiben.
Carsten Schneider-Wiederkehr Sehr geehrte Damen und Herren,



"Spartenkanäle" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zusammenzulegen und damit faktisch teilweise einzustellen, mag auf den ersten Blick eine gut handhabbare Lösung zu sein, um mit vergleichsweise einfachen Mitteln Kosten im ÖRR zu senken. Dabei zeichnet sich ab, dass es vor allem "kleine" Programme in Radio und Fernsehen treffen wird: Nachrichten-, Bildungs- und Kulturkanäle. Zu begründen ist das sicher auch damit, dass diese Programme die im Vergleich geringsten Nutzer:innen-Zahlen und somit die vermeintlich geringste Relevanz haben dürften.



Wir leben in Zeiten großer politischer und gesellschaftlicher Verwerfungen, die für den Einzelnen nur noch schwer zu überblicken und zu bewerten sind. Das aber ist erforderlich, damit demokratische Teilhabe möglich ist. Eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Meinungsbildung ist möglichst objektiver, qualitätsgesicherter Informationcontent. Und was die Kultur angeht: Sie zeigt neue Perspektiven auf und hilft, überkommene Einschätzung in Frage zu stellen. Nicht ohne Grund sind es genau diese Angebote, die autoritäre Kräfte immer zuerst angreifen.



Ich bin intensiver Nutzer und starker Befürworter des ÖRR. Dabei ist mir bewusst, dass eine Reform auch unter Kostengesichtspunkten unausweichlich ist. Ich frage mich aber - und bitte, dies kritisch zu prüfen - ob die Einsparungen wirklich so stark sein müssen und ob andere Potentiale hinreichend ausgeschöpft wurden: Lassen sich Redundanzen und parallele Strukturen in den Funkhäusern reduzieren? Ist mehr Kooperation untereinander und in manchen (Unterhaltungs-)Formaten auch mit internationalen Partnern (france.tv, Radio France, BBC etc.) möglich? Gibt es weitere Einsparpotentiale bei einer Verlegung von Programmangeboten vom linearen Sender in den digitalen Bereich?



Nachrichten-, Bildungs- und Kulturprogramme sollten jedenfalls nicht wegen kurzfristig angestrebter Sparziele über Bord geworfen werden. Die mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen wären womöglich gravierend.



Mit freundlichen Grüßen



Carsten Schneider-Wiederkehr
Carsten Schultze-Hartmann Ich finde die öffentlich-rechtlichen Angebote müssen ausgebaut und verstärkt werden. Dazu müssen die finanziellen Mittel deutlich aufgestockt werden, über einen reinen Inflationsausgleich hinaus.

Aus folgenden Gründen, die Lokalpresse verschwindet, dieses kann durch eine breite Berichterstattung in Radiosendern oder lokalen Fernsehsendungen gemildert werden. Wir brauchen gute Jugendprogramme, sowie Kinderprogramme vielleicht sogar einen werbefreien Kinderrundfunksender.

Die Förderung neuer europäischer Musik und Filme, wir brauchen mehr als Bollywood und Hollywood.

Diese Aufgaben dienen dem Allgemeinwohl.

Die Spitzengehälter der Intendanten und Direktoren sollten auf das 15.fache des geringsten Gehalts im Tarifvertrag begrenzt werden.
Carsten Werner Ich hielte eine Reduzierung der Fernseh- und Videoangebote für Kinder und Jugendliche für fatal. Auch eine Reduzierung der finanziellen Mittel für diese Zielgruppen wäre kontraproduktiv. Es mag sein, dass auch in diesen Bereichen vom analogen Fernsehen zu zeitsouveränen Streaming-Angeboten umverteilt werden kann und sollte. Aber jeder Euro mehr (!) auch für News, Dokus, Kultur (!) und Wissenschaft (!) - für Podcasts (!), Videos, Messenger-Infodienste, Interaktion/Social Media und v.a. auch für Medienkompetenz und Medienbildung wäre speziell für Jugendliche und Kinder wichtig und viel mehr wert als eine immer teurere Befriedigung alter Sehgewohnheiten für Ältere bei Sport und Unterhaltung.



Eine Reduzierung der Kulturangebote der ARD - vor allem auch im Hörfunk - fände ich ebenfalls falsch. Reform, Erneuerung, Multimedialität: ja. Medienkompetenz und Bildung für alle Altersgruppen: unbedingt! Aber dazu wären Investitionen und Umverteilungen nötig statt Einsparungen.
Cathrin Gelhaus Eine Reform ist längst überfällig, die jetzige geht aber nicht weit genug. Es sollte klargestellt werden, dass die öffentlich rechtlichen Sender den Rundfunkbeitrag nicht für Unterhaltungssendungen verwenden dürfen. Wenn man die ganzen Unterhaltungssendungen von ARD und ZDF aus dem Programm nehmen würde, könnte man einen ganzen Hauptsender einsparen und damit auch den hohen administrativen Aufwand. Der Rundfunkbeitrag könnte damit und mit einer klaren Begrenzung der Kosten für Sportrechte deutlich reduziert werden. Generell sollte der Rundfunkbeitrag nur für die Kernaufgabe der Nachrichten und Informationssendungen verwendet werden.

Weitere Angebote sollten die öffentlich rechtlichen Sender nur anbieten dürfen, wenn sie diese entweder durch Abonnement Angebote ähnlich der Streaming Anbieter oder durch Werbung finanzieren. Dies wäre zeitgemäß und würde die Akzeptanz insbesondere bei jüngeren Menschen steigern.
Cécile Schortmann In Zeiten der erstarkenden Rechtspopulistischen Parteien im deutschsprachigen Raum und in Europa ist es ein völlig falsches Signal, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Dt. auf diese Weise beschneiden zu wollen und damit seine Wirkungskraft für einen demokratische, plurale Gesellschaft und einen europäischen Geist.

Speziell die Idee, 3sat und arte zusammen zu legen, klingt - entschuldigen Sie - absurd. Nur weil beide Sender einen Kultur-Schwerpunkt haben? Sie sind sowohl strukturell als auch inhaltlich völlig verschieden (3sat hat auch einen explizit wissenschaftlichen Fokus) aufgestellt und haben völlig verschiedene Programmaufträge. Sie sind auf verschiedene Weise wertvolle Nischenprogramme, enorm wichtig für die demokratische Willensbildung. Sie erfüllen ganz klar den Bildungsauftrag des ÖRR und bilden gemeinsam mit ARD und ZDF plural gestaltete Informationsnetze, Aufklärung, professionellen Journalismus, für das geistige Klima unseres Landes unverzichtbar.

Mit einer Zusammenlegung von 3sat und arte würden Kultur und Politisches Feuilleton noch weiter runter gefahren und abgewertet, was genau den Absichten von AFD, FPÖ etc entspricht, ihren völkischen Absichten.
Cengiz Hendek Guten Tag,



ich finde die geplante Zusammenfassung gut.



Nur bei 3Sat und Arte würde ich mir wünschen, dass diese nicht verschmolzen werden. In einer kurzlebigen Gesellschaft ist es wichtig den Menschen durch Kultur einen breiten Horizont zu vermitteln. Das fördert die Demokratie, die Toleranz und letztendlich den Frieden.



Einen schönen Gruß

Cengiz Hendek
Charlotte Günther Die geplanten Kürzungen und die Fusion von unterschiedlichen Sendern stellt meiner Meinung nach eine ganz erhebliche Einschränkung der Vielfältigkeit dar. Ich lege großen Wert auf unterschiedliche journalistische Berichterstattungen und Wissenschaftssendungen, im TV, Radio und Tageszeitungen. Je eingeschränkter das Angebot vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird, desto schwieriger wird die Meinungsbildung. Gerade jetzt brauchen wir Vielfalt, auch zum Erhalt unserer Demokratie!
Charlotte Krömer Angesichts der ohnehin angespannten politischen und gesellschaftlichen Lage sollte ein Kultursender auf keinen Fall de facto gestrichen werden. Da z.B. ARD und ZDF ihrem Bildungsauftrag meiner Meinung nach nicht genügend nachkommen (Niveau bestimmter Sendungen fragwürdig, Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk??), ist es besonders wichtig, beide Sender, 3sat und arte zu erhalten. Zudem fehlen dann kritische Stimmen wie z.B. von Kabarettisten. Eine Streichung von 3sat könnte daher in gewisser Weise auch als eine Art von Zensur verstanden werden.
Chatenet Was bedeutet das „kürzere Texte“ online und erst später, nach dem Bericht im Fernsehen oder Rundfunk ?? Können die Menschen nicht mehr lesen? Ist Tiktok das Modell? Wie geht man dann mit fakenews um?

Das schadet nur der Demokratie

Sparen ist lobenswert; gute Information ist lebenswichtig .
Chiang Tut es bitte nicht so. 3Sat ist mein Lieblingssender und da kann ich viele kulturelle Sendungen, die ich anderswo nicht leicht finden, anschauen! Außerdem zahle ich gerne mehr Rundfunkbeiträge.
Chiara Trümner Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,

meine Idee sieht so aus:

Es bleibt alles so wie es ist mit allen Sendern, nur die Sendezeiten werden verkürzt, wie z.B. auf 3sat gibt es nur Dokus und Filme usw. am Abend zwischen 17.00 Uhr und 23.00 Uhr.

Eine Bitte habe ich aber an ARD und an ZDF: In der Schule soll ich ein Referat über die Zeit der Coronapandemie schreiben und dazu auch Filme und Videos zeigen. Daher wünsche ich mir einen Spielfilm oder eine Serie und eine Doku zur ganzen Coronapandemie. Als ich ein Referat über die DDR Geschichte schreiben sollte oder über die Zeit des Nationalsozialismus oder auch über den Klimawandel, da gab es Filme und Dokus "in Hülle und Fülle", aber über Corona gibt es nur einen Spielfilm vom ZDF: "Die Welt steht still" und der beschreibt auch nur die ersten Wochen der Pandemie. So einen Film, aber über alles was da geschah in der Pandemie, das brauchen wir. Meine Lehrerin sagte zu mir, wenn ich nichts für mein Referat zur Coronapandemie finde, dann kann ich auch das Thema wechseln, aber das will ich nicht. Weil mein Opa starb an Corona und deshalb will ich darüber schreiben. Im Januar 2025 haben wir auch in der Schule eine Coronaprojektwoche, wo wir mit den Lehrern auf die Pandemie zurückschauen. Aber die Projektwoche, die kann wahrscheinlich nicht stattfinden, weil die Lehrer keine Filme und Dokus über die ganze Pandemie finden. Und das ist einfach super schade!

Vielleicht kann die Politik einen Gedenktag für die Coronapandemie einrichten, so wie gestern der Tag der Deutschen Einheit oder am 9. November da gedenken wir an den Mauerfall und die Machtergreifung von Hitler. Es muss ja kein Feiertag sein, aber genau an dem Tag da gibt es dann Filme und Serien und Dokus über die Coronapandemie. Und weil meine beste Freundin unter Post Covid leidet und die Eltern so verzweifelt sind, müssen wir auch im Fernsehen was über neue Medikamente und Therapien erfahren, damit meiner Freundin bald geholfen wird.

Und man hat ja auch gesehen, wie schnell das gehen kann mit dem Marburg Virus in Hamburg und plötzlich haben wir wieder eine neue Pandemie und dann ist nichts vorbereitet.



Eure

Chiara Trümner
Chris Eisenbarth Ich möchte dringend darauf hinweisen, dass 3sat einen sehr wesentlichen Beitrag im Bereich Wissenschaft leistet, der in einem doch sehr kulturellen Angebot wie Arte nicht adäquat abgebildet würde. Aktuelle und qualitativ hochwertige Formate wie u. a. nano und der 3sat-Wissenschaftsabend unterstützen die Zuschauer bei der Orientierung in einer immer stärker technologisierten Welt, verschaffen Einblick auch in die wissenschaftlichen Entwicklungen in unseren Nachbarländern und vermitteln interessante Informationen in verständlicher, zugänglicher und faktenbasierter Weise. Ich persönlich schätze die direkte, bodenständige Wissensvermittlung in vielen 3sat-Sendungen deutlich mehr als die Sphären der Hochkultur, mit denen Arte seinem Publikum sicher Freude macht. Es mag durchaus auch kompatible Inhalte geben, die gut ins Arte-Programm überführt werden könnten. Aber eine umfassende Übernahme halte ich für einen erheblichen Verlust für die Fernsehlandschaft - nicht nur die öffentlich-rechtliche.

In einer Zeit des Fachkräftemangels gerade auch in technischen Bereichen bin ich überzeugt, dass zur Heranführung junger Menschen an die Welt von Forschung, Wissenschaft und Technik eher eine Stärkung dieser Form der Angebote in den öffentlich-rechtlichen Medien geboten wäre, anstatt sie noch tiefer im "Kulturfernsehen" zu vergraben als bisher. Mit spannender Berichterstattung Wissensdurst mehr wecken als stillen und dem Bildungsauftrag mit mehr Anleitung zum eigenständigen Denken nachkommen als mit Dutzenden weiteren Dokumentationen über Hitler, Pharaonen und andere Gebeine.
Chris Günther
Sehr geehrte Damen und Herren,

wie kann man Kultursendung und Wissenschaftssendungen streichen!? In eine Welt in der die Menschen immer mehr verblöden! Sicher auch durch endlose Serien: Arztserien, Lindenstraße, etc) und zum Beispiel Füllsendungen wie Bares für Rares die kein aktuellen Bezug haben und nur auf Emotionen abzielen! Nur weil keiner mehr sich mit Geschichte beschäftigt werden diese Sendungen weiter gebündelt und abgeschafft! Die Qualität im Ersten und Zweiten und auch in den dritten Programmen läßt weiter nach! Keiner weiß mehr was Qualität ist wenn man immer nur Schrott sieht. Da Ist ARTE und 3Sat ein Strohhalm in der Wüste. Mich wundert es nicht das die Menschen sich immer mehr zur AFD wenden da keiner mehr die öffentlichen Sender mit Ihrem Auftrag schaut, unabhängige Information zu liefern und Bildung die ja scheinbar niemanden mehr interessiert! Traurig was mit unseren Geldern passiert! Bildungsfernsehen abschaffen und mehr Seifenopern produzieren! Traurig, da gibt es scheinbar einige Liebhaber in der Kommission! Mit freundlichen Grüßen Chris Günther
Chris Hellwig Ich höre und lese, dass im Rahmen einer Reform des Rundfunkstaatsvertrages eine erhebliche Verschlechterung des Kultur- und Wissenschaftsangebotes im ÖRR einhergehen wird.



Eine Zusammenlegung von 3sat und arte lehne ich ab.



Ich zahle meinen Rundfunkbeitrag gern, solange ich dafür ein breites Angebot an Kultur, Information und Wissenschaft bekomme.



Sollte das ÖRR Programm auf den Gehalt der ARD / ZDF vor 22:00 zurück gedreht werden, dann sehe ich keine Notwendigkeit mehr für einen ÖRR.



Sparen gern: Weniger Bundesliga, weniger Filme unter Palmen, Sparen bei den Intendanten.



Aber nicht bei Kunst, Kultur, Ländern, Reportagen und den Reporterinnen
Chris Wright Sehr geehrte Mitglieder der Komission,

Ihr Vorschlag, 3sat in arte zu integrieren, könnte das Aus für die deutsche Dokumentarfilmbranche bedeuten.



Ich bin freier Dokumentarfilmer und Editor. Seit 2003 habe ich 5 abendfüllende und 2 kurze Dokumentarfilme gemacht - Filme, die in freier Form erzählen, die Kinostarts hatten und sich als Teil einer cineastischen Tradition positionieren, fernab von Reportagen für das Fernsehen. Die Filme liefen erfolgreich auf Festivals in Deutschland und weltweit und wurden mit Preisen bedacht.



Die meisten dieser Filme wurden mit der Filmredaktion von 3sat zusammen realisiert bzw. im Nachhinein für ihre Sendeplätze eingekauft. Die Summen, die im Spiel sind, waren verhältnismäßig gering, von €15 000 bis €40 000. Sie waren aber essentieller Teil der Finanzierung - ohne Senderbeteiligung gibt es keine Filmförderung. Praktisch hieß das für uns: ohne 3sat, kein Film.



In der heutigen deutschen Fernsehlandschaft gibt es keine vergleichbaren Sendeplätze mehr, die die künstlerische Freiheit der 3sat-Plätze Dokumentarfilmzeit und Ab18! (oder, wie dieser Sendeplatz ab jetzt heisst, DocuMe) anbieten. Ich habe viele künstlerische Dokumentarfilme in meinem über 20-jährigen Berufsleben geschnitten. Davon wurden die bedeutensten deutschen Filme auch von 3sat koproduziert, z.B. Thomas Heises HEIMAT IST EIN RAUM AUS ZEIT. Schauen Sie sich diesen Film an - ein unglaublich radikales Werk, der 100 Jahre deutscher Geschichte auf noch nie erlebter Art und Weise vermittelt, weltweit auf Filmfestivals einschlug, bei der Bundeszentrale für Politische Bildung ein zentrales Angebot ist. Ohne 3sat würde dieser Film nicht existieren.



Arte bietet sehr beschränkte Sendeplätze für den freien Autorendokumentarfilm, zum Beispiel La Lucarne. Die meisten dieser Plätze werden aber an Produktionen aus aller Welt vergeben. (Ich habe zum Beispiel die georgisch-schweizerisch-deutsche Koproduktion DIE ZÄHMUNG DER BÄUME / TAMING THE GARDEN für diesen Sendeplatz geschnitten.) Es ist für majoritär deutsche Produktionen nahzu unmöglich, mit dieser Redaktion zusammenzuarbeiten, aufgrund der schieren Anzahl eingereichter Projekte, die zum Teil aus Ländern kommen, wo es sonst keinerlei Finanzierung für diese Art Filme gibt. Andere Sendeplätze, die arte angeboten hat, wurden über die Jahre eingestampft: mein Film PFARRER wurde z.B. für den sogenannten Gesellschaftsplatz gemacht. Den gibt es nicht mehr.



Für den deutschen Dokumentarfilm ist also 3sat überlebenswichtig. Unsere dokumentarische Tradition genießt weltweit hohes Ansehen; Namen wie Thomas Heise, Andres Veiel, Volker Koepp, Jürgen Boettcher und Klaus Wildenhahn zählen zu den besten dieser Kunstform.



Die Zukunft dieser Kunstform liegt aber jetzt in ihren Händen. Die 3sat Filmredaktion darf nicht aufgelöst werden, darf nicht ihre Sendeplätze verlieren! Die finanziellen Summen, die die Redaktion verbraucht, sind in der deutschen Fernsehlandschaft geradezu lachhaft; der Wert ihrer Produktionen aber unermesslich.



Mit freundlichen Grüßen,

Chris Wright

wright-kolbe-film.de
Christa Adlmüller ARTE und 3SAT sind für mich eine gute Alternative zu ARD und ZDF, letztere nutze ich überwiegend zu Nachrichtensendungen. Ich wende mich daher gegen eine Zusammenlegung von 3SAT und ARTE, da ich fürchte, dass dann weniger Zeit für klassische Musiksendungen und anspruchsvolle Filme und Dokumentationen bleibt.
Christa Hülzer-Haase und Dr. Udo Haase Christa Hülzer-Haase  Dr. Udo Haase


Sehr geehrte Damen und Herren,

am 04.10.2024 lasen mein Mann und ich von Reformplänen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Bonner Generalanzeiger.

Grundsätzlich fehlt es uns nicht an Einsichtsfähigkeit zum Thema – Umstrukturierungen, Reorganisation und notwendigen Sparmaßnahmen in Zeiten immer klammer werdender Kassen - aber, die „Axt“ an unseren Phoenix Sender zu legen, können wir nicht nachvollziehen. Sollte damit die Absicht verbunden sein, die Bildungs - und Politisch interessierte Bürgerschaft mit Schmalspurprogrammen ruhig zu stellen, so wird dies bei uns nicht gelingen.

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht Phoenix - Sendungen sehen. Ein Beispiel an der Vielzahl sogenannter „Bezahlsender“ mit ihren Inhalten sollte sich die Rundfunkkommission der Bundesländer keinesfalls nehmen; faktenbezogene Aufklärung und Bildung lässt sich nicht mit Werbung finanzieren!

Mit freundlichen Grüßen

Christa Hülzer-Haase und Dr. Udo Haase
Christa Kuon Sehr geehrte Damen und Herren,



Seit vielen Jahren bin ich eine begeisterte ARTE und 3sat Zuschauerin.

Manchmal kommen auch noch die dritten Programme hinzu wie SWF und WDR.

Ich weiß, das sind Nischenprogramme. Und doch sind diese Sender in ihrem Programm sehr anspruchsvoll und vielseitig. Ich möchte alle nicht missen.

Ich glaube, dass der öffentliche rechtliche Rundfunk immer noch einen Bildungsauftrag hat, gerade in der Zeit, in der Parolen versuchen Argumente zu ersetzen.

Über die Beschäftigung mit der Finanzierung von 3sat bin ich auf folgende Seite gestoßen. https://scammo.codeberg.page/3sat-finanzvergleich/

Ich wünsche mir, dass sich auch die Intendanten und Intendantinnen der Sender mit der Wirkung dieser Zahlen auf die Gebührenzahler befassen. Mit Verlaub: mich erschreckt sie.



Mit freundlichen Grüßen

Christa Kuon
Christa Marx Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 72 Jahre alt und schaue bevorzugt Fernsehen, um mich zu informieren und mein Wissen zu erweitern. So gehört die Tagesschau, der Aktuelle Bericht des SR, die Sendung Nano von 3sat zu meinem täglichen Fernsehprogramm. Gerne schaue ich auch bei Alpha, Arte, Phoenix und One rein.

Ich wünsche mir, dass die genannten Sender nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

Freundliche Grüße

Christa Marx
Christa Pitzer Ich bin gegen eine Änderung des Rundfunkvertrages.

Es ist wichtig für unsere Demokratie, das wir weiterhin auch im Internet über wichtige Themen sofort informiert werden.
Christa Reiser Der ÖRR ist aus den Erfahrungen der Weimarer Republik und des 2. Weltkrieges föderal und nicht zentral organisiert, damit er nicht erneut in seiner Gesamtheit von einer Partei gekapert werden kann, wie dies am Ende der Weimarer Republik geschehen ist. Diese Gefahr ist heute größer denn je – und genau deshalb muss er föderal erhalten werden und darf nicht genau dann, wenn er notwendiger ist denn je, in fragwürdiger Art und Weise zurechtgestutzt werden, nur weil gefährliche Kritiker dies lautstark fordern.

Ich möchte keine ungarischen Verhältnisse. Davor schützt uns ein föderaler Rundfunk, der aber so finanziert werden muss, dass er handlungsfähig ist und ein attraktives Programm erstellen kann, dazu gehört auch Sport und Unterhaltung.
Christa Schmitt Ich gehöre der sehr alten Generation an. Teilnahme am kulturellen Leben (Theater, Konzerte, Ausstellungen) ist altersbedingt sehr eingeschränkt oder unmöglich. Umso wichtiger sind mir daher TV Formate wie 3SAT, ARTE, Phoenix, ARD Alpha in ihrer unveränderten Form. Jede Art von sog. Zusammenführung würde m.E. eine erhebliche Qualitätsminderung bedeuten. Ähnliches gilt für Radiosender wie z.B. BRKlassik, BR2.

Ich bin mir sicher, mit dieser Meinung - siehe Altersstruktur in Deutschland - nicht allein zu sein. Sollte die Beibehaltung der jetzigen Programmstruktur mit einer moderaten Gebührenerhöhung verbunden sein, wäre dies in meinen Augen das "geringere Übel".
Christa Wehner Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber um solide Meinung überhaupt erst bilden zu können, braucht es zuverlässige Information aus soliden Quellen. Und dies umso mehr in jetziger Zeit, wo demokratiefeindliche Fake News breit gestreut werden und Populismus und Rechtsextremismus an Boden gewinnen. Die geplante Zusammenstreichung von hochinformativen Kanälen wie Phoenix, Tagesschau 24, ZDF Info wirkt unverantwortlich. Der Öffentlich Rechtliche Rundfunk hat einen essentiellen und unverzichtbaren Bildungs- und Informationsauftrag und sollte sein diesbezügliches Angebot eher erweitern.
Christel Feller Ich lebe in der SaarLorLux Großregion und weiß den gesellschaftlichen Austausch gerade mit den Nachbarländern sehr

zu schätzen. Schottet man sich ab, stärkt man die Intoleranz und die politischen Strömungen die man

bekämpfen will. Daher muss man jede Möglichkeit nutzen um den Austausch zu fördern. Mit Arte und 3Sat hat man

zwei hervorragende Medien um Menschen grenzübergreifend zu erreichen. Das strahlt in die Gesellschaft und gibt die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen und die Zusammengehörigkeit in Europa zu stärken. Jemand der an den

Grenzen zu Österreich und der Schweiz lebt, erfährt auch dort wie wichtig der Austausch mit den Nachbarn für

den Zusammenhalt ist, mit 3Sat wird das was die Dach-Länder bewegt in die Länder transportiert. Es wäre schade wenn

drei Länder, die die gleiche Sprache sprechen sich fremd wären. 3 Sat bietet hier eine Brücke.



Darüber hinaus würde ich mir wünschen, dass man bei Dokumentationen und Filmen, auch in den anderen öffentlichen Kanälen, wählen könnte, ob man in original Sprache oder synchronisiert schauen will. Ein weiterer Baustein um das Verständnis für den Anderen zu fordern. Denn wenn man die gleiche Sprache spricht ist man sich näher.
Christel Goch Die aus meiner Sicht einschneidensten Veränderungen sind die Streichungen vieler Hörfunkangebote/Programme sowie die Eingliederung des Senders 3Sat in das Programm von ARTE. Will man die Kooperationen zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeben zugunsten der Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland? Sind zu viel Bildung und Kultur nicht mehr mit dem Zeitgeist vereinbar?

Wir legen scheinbar gerade den Rückwärtsgang zu den Nationalstaaten ein! Dem Volk eine so kurze Frist zum Widerspruch einzuräumen empfinde ich ungeheuerlich.

Mit freundlichen Grüßen

Christel Goch
Christel Heumann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich sehe regelmäßig im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Dokumentationen (Archäologie, Geschichte, Wissenschaft, Astronomie) auf ZDF-Info, ARD-alpha und arte (dort auch anspruchsvollere Filme) sowie Nachrichten, Diskussionen und Debatten (auch im Bundestag) auf phoenix sowie Nachrichten und Hintergründe auf tagesschau24. Weil mich das Standardprogramm von ARD und ZDF (Krimis, Sportsendungen, Vorabendserien, Filme und Wiederholungen) nicht interessiert, wäre ich von einer Schließung oder Zusammenlegung der oben genannten Sender besonders betroffen, insbesondere, da mich natürlich auch nicht alle Beiträge auf diesen Sendern interessieren und ich daher auf eine Vielfalt von unterschiedlichen Sendern mit ähnlichem Schwerpunkt (Dokumentationen, Nachrichten, Diskussionen und Debatten, Flime mit Niveau) angewiesen bin. Aus diesem Grunde möchte ich mich klar gegen die Schließung oder Zusammenlegung der angesprochenen Sender aussprechen. Gerade die von mir angesprochenen Inhalte lassen sich anderweitig kaum auf privaten Sendern finden und ein einziger Sender könnte notgedrungen nur noch ein wesentlich kleineres Angebot an den Sendungen bereitstellen, die mich interessieren und für die das öffentliche Fernsehen ja auch dasein sollte. Wenn auf dem einzigen verbliebenen Sender ein Inhalt gesendet wird, der mich nicht interessiert, könnte ich nicht mehr auf einen anderen Sender ausweichen. Als ältere Frau hat meine Sehkraft stark nachgelassen - deswegen kann ich nicht mehr gut lesen, so dass ich mir für eine angemessene Lebensqualität gute und anspruchsvolle Fernsehsendungen wünsche, die ich in erster Linie auf den Sendern finde, die laut Entwurf gestrichen oder zusammengelegt werden sollen (siehe oben). Davon bitte ich Sie daher eindringlich abzusehen.



Mit freundlichen Grüßen



Christel Heumann
Christel Krug Ich protestiere gegen die Einstellung von 3sat
Christel Latus Ich möchte, dass der Sender 3sat in seiner jetzigen Form beibehalten bleibt. Ich bin von den Beiträgen begeistert. Kulturzeit und nano ist mein täglicher Begleiter.
Christel Müller Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kann nicht verstehen, wie in Zeiten, in denen immer wieder die Rede davon ist, dass unsere Demokratie verteidigt werden müsse, hier genau das Gegenteil geplant wird. Desinformation ist laut Verfassungsschutz eine der größten Gefahren für Deutschland. Sichere Informationen erhält man insbesondere im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk.

Hier folgt man offenbar vorauseilend den Plänen der AfD (Abbau der „vierten Gewalt“)



Insbesondere möchte ich gegen die Zusammenlegung von arte und 3Sat protestieren.

Beide Sender ergänzen sich hervorragend, und haben aus meiner Sicht keine Doppelungen. Eine Zusammenlegung ist daher zwangsläufig ein extremer Abbau von qualitativ hochwertigen Inhalten.

Beide Sender tragen nicht nur zur Völkerverständigung bei, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag für den Bildungsauftrag der Länder.

Mit freundlichen Grüßen

Christel Müller
Christel Rauscher-Nikolaus 3sat, Tagesschau24 und ZDFneo, SWR aktuell ,NDR Kultur, und andere Sender der Bundesländer sowie sämtliche Kultur- Radioprogramme

müssen unbedingt bestehen bleiben !!!!!!



Das Programm von ARD und ZDF ist nicht ausreichend für die Kultur und Information,

ebensowenig wie die anderen Radio- Programme .



Es wäre ein großer Verlust für die gesamte BRD und für jeden

Hörer bzw. Zuschauer!
Christel und Gerhard Haubner Guten Tag,



der von uns und unserem Freundes und Bekanntenkreis seit 30 Jahren beobachtete Trend

des Qualitätsverlustes der öffentlich-rechtlichen Sendern im Sog der Privaten, sowohl im

Informations als auch im Unterhaltungsbereich wird immer eklatanter.

Dass jetzt unter anderem bei den einzigen Programmen, die sich gegen den Trend zu

behaupten versuchen, nämlich 3sat und Arte, einschneidend gespart werden soll, ist

skandalös und verantwortungslos!

Wenn die sogenannten "mündigen Bürger" mit seichter Unterhaltung (Soaps, Serien ,

Comedy-Quatsch und -zigfachen Spielfilm und Tatort Wiederholungen) bei Laune gehalten

werden sollen, sehen wir schwarz für das Medium Fernsehen.

Deshalb: Finger weg von 3sat und Arte!



Christel und Gerhard Haubner
Christian Kultur, Kunst aber auch Bildung müssen gerade in diesen Zeiten einen festen Platz in der deutschen Medienlandschaft haben. Unsere Gesellschaft braucht Kunst,Theater, Kino, Literatur, Musik, Tanz, Comedy und all die vielen kreativen Menschen, die uns auf 3sat täglich bereichern, irritieren und nachdenken lassen. Somit wäre der Wegfall von 3sat (eine Zusammenlegung mit arte bedeutet Reduzierung der Sendezeit für solche wertvollen und wichtigen Inhalte) ein großer Verlust für die deutsche Kultur- und Medienlandschaft. Davon abgesehen ist der finanzielle Anteil von 3sat an den gesamten Kosten des ÖRR doch verschwindend gering. Man könnte eher an Lizenzgebühren für Fußball und dergleichen sparen (es gibt auch noch andere Sportarten, die sicher Zuschauer bringen würden, wenn sie nur gesendet würden). Oder an den Gehältern der Intendant*innen und Betriebs- und Programmdirektor*innen (welcher Mensch braucht bitte ein Gehalt von 250000€ bis über 400000€ im Jahr?).
Christian Ich schlage folgende Veränderungen vor:



1. Die Regionalen TV-Sender (BR, SR, SWR, HR, MDR, WDR, NDR, RBB) sind wichtig für regionale Berichterstattung und diese soll erhalten werden. Es ist jedoch fraglich, ob diese Sender rund um die Uhr individuelles Programm, insb. Wiederholungen von Tatorten, Reisemagazinen oder Quizzen zeigen sollten.



Vorschlag:

Die regionalen Sender zeigen nur noch zwischen bspw. 17 und 20 Uhr ein regionales Programm, zudem zwischen 20 und ca. 22 Uhr ein individuelles Abendprogramm (Tatort-Wiederholungen, Magazine...).



Während des Rest' des Tages wird es ein (oder bis zu drei) Tages-/Nachtprogramme geben, die alle Regionalsender gemeinsam ausstrahlen. Dieses Programm wird gemeinschaftlich oder abwechselnd von den jew. Sendeanstalten produziert (ähnlich wie bei der ARD das heute läuft).



Dafür verbleiben Sender wie 3Sat, ARDalpha, ZDF Info, ZDF neo und co.



Vorteil: Alle Sender bleiben, zudem die regionale Berichterstattung, aber die Kosten können dennoch drastisch reduziert werden, da nicht mehr für 24 Stunden / Tag produziert werden muss.

Somit erhält man den Kern der Regionalsender und streicht lediglich das, was (im Vergleich zu anderen Programmen) sowieso kaum angesehen wird.





2. Bei Sparten-Radiosendern ist dies ähnlich, wenn auch abgewandelt, möglich:

Die Musikauswahl (bspw. bei allen Klassiksendern) kommt von einem Sender zentral, lediglich die Moderation und lokale Berichterstattung z.B. zu Konzerten, Opern,... (oder auch Stauansagen) erfolgen jeweils noch regional. Das heißt der Regionalsender weiß, er kann von 13:02:10 bis 13:04:15 Uhr moderieren, zudem dann von 13:08:23 bis 13:08:53 usw. Diese Moderationen könnte man bei Bedarf sogar vorher aufzeichnen und durch Playlists automatisiert einspielen. So könnte ein kleines Team quasi einen ganzen Radiosender betreiben.



Dieses Vorgehen eleminiert vor allem die vorhandenen Doppelstrukturen und, wie in den Reformvorschlägen gewünscht, den Druck, viel, sprich für ganze 24 Stunden pro Tag, produzieren zu müssen. Man kann sich somit auf die geringere Zeit und bessere Qualität konzentrieren.





3. Dafür könnte man einen neuen TV-Sender starten: Für Nachwuchs-Filmemacher, für Nachwuchs-Sänger, für Nachwuchs-Regisseure, für Nachwuchs-Künstler aller Art - basisdemokratisch, selbstverwaltet. So schafft man sich Nachwuchs (Personal), eine Spielwiese für neue Sende- und Sendungskonzepte (die ggf. in etablierte Sender wechseln können) und man könnte die Jugend von der Onlinewelt wieder in die lineare Welt holen, zudem lineares Fernsehen wieder cool, offen und jung machen. Bei der Berlinale werden bspw. tausende Kurzfilme eingereicht, die nie gesendet werden. Neue Stars kommen heute von Youtube oder Tiktok, nicht mehr aus dem Fernsehen. Das könnte man hiermit ändern.





Anmerkung:

Vorschlag 3 ist eine neue Idee zur Verjüngung, und zur Akzeptanz und Vermischung von Online und Linearen Medien.

Besonders vielversprechend im Sinne von Kürzungen und Neugestaltung sind jedoch insb. die Nummern 1 und 2. Selbstverständlich kann man über die Details (Anzahl und Lage der Regional-TV-Stunden pro Tag oder Anzahl der gemeinsamen Nachtprogramme (1 oder 2 oder 3 verschiedene) noch diskutieren, aber die Grundidee ist zentral: Nicht Sender reduzieren, sondern die zu füllende Sendezeit bei den Sendern - insbesondere bei denen, die sowieso wenig gesehen/gehört werden und/oder, die keinen Bildungsauftrag oder regionale Berichterstattung erfüllen.
Christian Albrecht Sehr geehrte Rundfunkkommission,



grundsätzlich stimme ich dem Ziel zu, die Ausgaben für den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu begrenzen und die Gebühren nicht einfach immer weiter steigen zu lassen. Dies ist auch mit Blick auf eine zunehmende Kritik an den „Zwangsgebühren“ in einem Teil der Bevölkerung ein wichtiger Gesichtspunkt.



Daß der öffentlich-rechtliche Funk eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe hat und in seiner breiten Aufstellung mit seinen Angeboten für verschiedenste Regionen und Bevölkerungsschichten ein zentraler Bestandteil unserer Demokratie ist, ist dabei jedoch noch wichtiger.



Ich entnehme den Veröffentlichungen zum Reformsstaatsvertrag, dass wesentliche Einsparungen durch eine Neustrukturierung der Sender erreicht werden sollen. Dabei gibt es Vorschläge, wie die Zusammenlegung von 3sat und arte.

Dem widerspreche ich ausdrücklich!



3sat und Arte sind Sender mit einem sehr unterschiedlichen Programm, das völlig verschiedene Aufgaben erfüllen sollte.

3sat als deutscher Kultursender mit Beiträgen aus den deutschsprachigen Ländern Schweiz, Österreich und Deutschland und viel Platz auch für weniger reichweitenstarke Themen. Der Blick über die Grenzen sollte dabei ein wichtiger Anteil sein,

Arte wurde explizit als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt entworfen und erfüllt diesen Anspruch auch mit seinem teilweise zweisprachig gesendeten Programm sehr gut. Diesen Sender z.B. zu einem gesamteuropäischen Kanal auszubauen wäre zu erwägen.



Wenn es Gelder einzusparen gilt, wie wäre es denn mit einer Begrenzung der Produktionskosten für die gefühlt hundertste Heimatserie, den hundertsten Regionalkrimi, den tausendsten Tatort. Wer braucht jeden Tag in zehn Programmen eine Tatortwiederholung?

Die degetoisierung des Programms schreitet weiter munter fort, häufig leider ohne Anspruch an Qualität oder Originalität. Immer mehr vom selben!

Wenn ein Sender wie 3sat in vier Jahren 368 Mio Euro kostet und die Degeto im Jahr 400 Mio Euro verpulvert, ist mir klar, wo man sinnvollerweise sparen sollte,



Finger weg von 3sat und Arte!



Mit besten Grüßen



Christian Albrecht
Christian aus Frankfurt Bitte "unterhaltung" komplett aus Auftrag, Programm, Budget streichen



Bitte die online nachrichtenseiten des örr unverändert erhalten (schnell, werbefrei, abofrei, qualitativ hochwertig)



Bitte ARD & ZDF auf 10-Jahres-sicht zwangsfusionieren
Christian Bethmann Sehr geehrte Damen und Herren,



die Inhalte von arte und 3sat unterscheiden sich sehr und passen NICHT zusammen. Die Wissenschaftssendung "nano" von 3sat schaue ich sehr gerne und finde diese sehr wichtig. - Leider haben Wissenschaftssendungen bei den Öffentlich Rechtlichen Sendern seit einigen Jahren einen immer kleineren Stellenwert im Programm erhalten. Das geht in die falsche Richtung!

Die Sender arte und 3sat haben ihre kulturelle Berechtigung und müssen erhalten bleiben!

Lieber zahle ich einen Euro mehr Gebühren pro Monat, als dass diese Sender wegfallen.



Mit freundlichen Grüßen

Christian Bethmann
christian bratsch Ich bin gegen eine Schliessung oder Reduktion von 3sat und/oder arte. beide sender sind wichtige eigenständige institutionen
Christian Bronder Hallo Rundfunkkommission,

zur Folie 5 würde mich interessieren inwieweit die Integration von 3sat bereits mit Arte besprochen worden ist. Wann ist das passiert? Wie soll das KONKRET aussehen? Woher kommt das Budget für Personal, Produktion und Rechte? Falls das alles noch nicht besprochen worden ist, wirkt dieser Vorschlag auf mich wie Verzweiflung ohne strategischen Plan.



Zur Folie 6:

Was hat die Körperschaft ZDF mit irgendeiner LHO §7 (Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit als Grundsätze der Haushaltsführung) zu tun, die per se nur verpflichtend für die jeweilige Gebietskörperschaft ist? Warum wurde dieser Punkt bisher nicht bei den vorhergehenden Staatsverträgen verpflichtend integriert?



Zur Folie 7:"Stärkung der Organisation in der ARD für nachhaltige Entscheidungswege und stärkere „Kultur der Zusammenarbeit“ in der ARD als „föderaler Medienverbund“ durch die Einführung eines strikten Federführerprinzips („Einer für Alle“) insbesondere im administrativen und technischen Bereich"



Inwieweit ist die Politik zu diesem Punkt TATSÄCHLICH bereit, redundante Strukturen in der Verwaltung und der Produktion aufzubrechen? Wie kann dieser Vorschlag Sinn machen, wenn gleichzeitig die Intendanzen mit den Intendanten der ARD Länderanstalten und deren dadurch notwendigen Verwaltungen beibehalten werden? Um diesen Punkt umsetzen zu können, muss es in beträchtlichem Umfang Entlassungen geben. Ist die Politik bereit für diesen Krieg gegen die Pfründe der redundant Beschäftigten? Ansonsten ist auch dieser Vorschlag nur ein strategisch und operativ unzureichend aus der Verzweiflung geborenes Geschwafel.



Mit freundlichen Grüssen

Christian Bronder
Christian Decker Reformstaatsvertrag zur Neugestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks



Bitte stellen Sie sicher, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Fernsehen, im Radio wie auch im WWW weiterhin mit den Geldern, den Freiheiten und in seiner Vielfalt operieren kann, wie das bislang der Fall ist. Jedwede Be- oder Einschränkung wäre aus meiner Sicht ein vollkommen falsches Signal in diesen unruhigen Zeiten, in denen es doch allem voran einer objektiven und kritischen medialen Stimme bedarf! Und ausdrücklich nicht nur einer! Die privaten Medien sind keine (alleinige) Alternative, wie wir aktuell doch alle täglich feststellen können.



Vielen Dank!
Christian Domes ich bin entsetzt über die kahlschlag-ideen, etwa, 3sat und arte zusammenzulegen.

derartige fusionen sind ein absoluter qualitätsverlust für die deutsche medienlandschaft, insbesondere für den wissenschaftsjournalismus von 3sat.

ich sehe fast täglich programme von 3sat und geniesse die qualität der informationen ohne hetze und ideologie und ohne werbung zwischendurch.

sparen am falschen ende der kultur führt meiner meinung nach zu noch mehr vereinfachtem denken und handeln - das wünsche ich uns in deutschland NICHT.



gute grüße

und

heftiges nachdenken über die unsäglichen spar-vorhaben wünsche ich.

christian domes
Christian Feist Guten Tag,



grundlegend finde ich es sehr sinnvoll den ÖRR in Deutschland zu reformieren. Ein Limit für die Kosten von Sportrechten ist wirklich notwendig. Neben dem äußerst sinnvollen Vorschlag, dass ARD, ZDF und DLF in Zukunft besser zusammenarbeiten, eine gemeinsame Infrastruktur und auch kompatible Mediathek (am besten Open-Source) betreiben und ihre Angebote gegenseitig verlinkten sollen, stehen meiner Meinung nach einige definitiv unpassende Vorhaben im Vorschlag:



Ein umfassendes Onlineangebot ist absolut notwendig und sollte genauso wichtig wie die Angebote im Radio und Fernsehen sein. Gerade in der jüngeren Nutzergruppe wird sowohl Radio als auch Fernsehen nicht oder nur selten genutzt. Sie interagieren mit dem ÖRR also rein über die Webportale bzw. Mediatheken. Deshalb ist es auch notwendig, dass Beiträge auch in Textform Online erscheinen (auch für die Teilhabe). Die Mitteilungen müssen auch für das Onlineangebot entwickelt werden und das beinhaltet die Vielseitigkeit, welche die Kombination von Text, Video und Bild/Diagramm bietet.



Auch die Zusammenlegung der Spartenprogramme ist in der vorgeschlagenen Form definitiv Falsch. Arte (als deutsch französisches Gemeinschaftsprojekt) hat mit 3sat dann doch wenig Gemeinsamkeiten. Zudem sind zwei kulturorientierte Sender im ÖRR nun wirklich nicht viel. Besonders kritisch sehe ich aber die Zusammenlegung im Bereich "junge Menschen". Alleine die Tatsache, dass die Zielgruppen der genannten Kanäle von 3 bis 45 reichen (also zwei Generationen), zeigt schon deutlich, dass eine Zusammlegung keinerlei Sinn ergibt. Es muss im ÖRR für jede Altersgruppe ein Programm geben. Dabei sind die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen so unterschiedlich, dass definitiv getrennte Programme existieren müssen. Gerade bei den Personen unter 18 ist die Entwicklung noch so schnell, dass eine Ausweitung des Programms sinnvoll sein dürfte. KiKa ist derzeit der einzige Kanal für Personen unter 14. Die Interessen von 4 Jährigen unterscheiden sich jedoch stark von 10 Jährigen und diese wiederum stark von 16 Jährigen. Für alle Angebote ist es zudem wieder wichtig, dass diese auch Online zur Verfügung stehen. Viele junge Familien haben heutzutage keinen Fernsehanschluss und sind den Umgang mit on-demand Videodiensten gewohnt. Auch ein Angebot in Textform ist wichtig um die Lesekompetenz zu fördern und individuellen Bedürfnissen nachzukommen. Mit Funk existiert in diesem Bereich für junge Erwachsene zumindest schon ein Start.



Ganz allgemein ist es noch einmal zu erwähnen, dass sowohl ARD als auch ZDF ein umfassendes und in allen Bereichen "konkurrierendes" Angebot haben sollten. Gerade der ZDF ist jedoch aktuell nur mit deutlich weniger Angeboten vertreten, sodass Kürzungen dort meiner Meinung nach nicht sinnvoll sind.



Viele Grüße
Christian Felsing Es wäre zu den Mediatheken-Angeboten weiterhin wünschenswert, wenn Open-Source Lösungen wie z.B. Kodi besser unterstützt würden. Insgesamt sollten die Mediatheken der ÖR in einer App nutzbar sein. Weiterhin sollte der Datenschutz sehr eng ausgelegt werden. Benutzer-Tracking und die Nutzung von US IT-Anbietern/Services sollten vollständig unterbleiben.
Christian Förster Sehr geehrte Damen und Herren,



ein wesentliches Einsparpotential besteht in der Reduzierung von redundant ausgestrahlten Sendungen/Beiträge. Im Ausgleich dazu müsste ein Internetportal geschaltet werden, in dem senderübergreifend alle Beiträge zur Auswahl gestellt werden. Eine Konkurrenz zwischen den Sendern ist unzweckmäßig.



Der Sender 3Sat sollte unbedingt erhalten bleiben. Besonders wegen seiner vielfachen aktuellen wissenschaftlichen Beiträge.
Christian Frank Sehr geehrte Damen und Herren



der Sender 3sat muss erhalten bleiben! Es ist unrealistisch zu glauben das die vielen guten und wichtigen Sendungen die es in 3sat gibt, zusätzlich in ARTE untergebracht werden können wie z.B. die Sendung Nano die ich seit fast 20 Jahren regelmäßig sehe.



3sat und ARTE haben unterschiedliche Medienaufgaben, ARTE ist vor allem für das Verständnis in Europa wichtig. 3sat hat verschiedene wissenschaftliche, Bildungs- und kutuerelle Angebote die vor allem in der heutigen Zeit bei den vielen rechtspopulistischen Herausforderungen z.B. in Deutschland noch wichtiger werden.



Wenn man es wirklich ernst meint sich gegen Fake News und sonstigen gefährlichen Entwicklungen zu stellen kann man nicht ernsthaft daran denken den Sender 3sat einzustellen! Genau für so was zahle ich meine GEZ Gebühren. Auf gewisse Shows und Soaps z.B. in ARD kann man eher verzichten wenn man schon Geld sparen will, für so was gibt es genug Alternativen im Streaming wenn man so was wirklich sehen will. So wird wieder an der falschen Stelle gespart!



Mit freundlichen Grüßen



Christian Frank
Christian Frankenbach Ich sehe die augenscheinlich geplante Zusammenlegung / das Einstellen von Fernsehsendern insb. im Bereich "Kultur & International", sowie "Bildung, Dokumentation und Information" höchst kritisch:



Angesichts der veranschlagten Kosten pro Beitragszahler (ARD, "Verwendung des Rundfunkbeitrags") von 2-3 Cent (3sat, phoenix), bzw. 34 Cent (Arte) verstehe ich nicht, wie Einsparungen an diesen drei Sendern sinnvoll begründbar sind, insbesondere da 3sat und phoenix jeweils Größenordnungen unterhalb von Regionalsendern oder gar dem "Tatort" liegen.

Um ein paar konkrete Beispiele zu nennen:

Abseits des Senders phoenix gibt es politische Diskussionssendungen auf ARD und ZDF. Hier sind meist vornehmlich oder gar ausschließlich Politiker als Gäste geladen, was oft leider zu sehr unsachlichen, rein aus parteipolitischem Kalkül getriebenen "Diskussionen" führt, beispielsweise erst gestern (02.10.) bei Maischberger: Der "Schlagabtausch" zwischen Strack-Zimmermann und Lafontaine hatte einen gesellschaftlichen Mehrwert von Null.

Demgegenüber stehen auf phoenix regelmäßige Diskussionsrunden mit vornehmlich wissenschaftlichem / journalistischem Teilnehmerkreis, die viel, viel mehr in die Tiefe gehen und damit ungemein stärker zur politischen Bildung beitragen als besagte "Mainstream" Sendungen (Maybrit Illner, Maischberger, Hart aber Fair, Miosga, u.v.m.).

Daneben sind ausführliche Nachrichtenformate wie "Der Tag", oder auch die umfassenden Wahl-Nachberichterstattungen äußerst informativ und in dieser oder ähnlicher Form nicht auf ARD und ZDF selbst zu finden.

... Und all das kostet anscheinend, neben anderen Formaten auf phoenix, insgesamt 3 Cent. Wie können hier ernsthaft Einsparungen begründet werden?



Ähnliches bei 3sat, es gibt keinen anderen Sender, der in umfassend und einer vielfalt an Formaten über die verschiedenartigsten Kunst- und Kulturformen berichtet. Ihn einzustellen, oder euphemistisch formuliert "mit anderen Sendern zusammenzulegen", würde eine Lücke im Programm und im Bildungsauftrag entstehen lassen, die kein anderer Sender nennenswert füllen kann. Und das würde offensichtlich ganze 2 Cent sparen, das ist doch verrückt.



Nebenbei bemerkt verstehe ich ein "Zusammenlegen" von, oder "Aufgehen" eines Senders in einem anderen natürlich eine signifikante Kürzung der jeweiligen Programmstruktur. Anders kann es gar nicht funktionieren, da lineares Fernsehen natürlich nur 24h pro Tag, bzw. nur wenige Stunden prime time pro Tag, senden kann, und bei 2 zu 1 Sender dann logischerweise 50% der effektiven, bisherigen Sendezeit wegfallen.



Zum Sender arte und seinen im Vergleich deutlich höheren Kosten von 34 Cent kann ich nur mutmaßen, dass die Berechnungsgrundlage eine andere ist. Auch dieser Sender stellt einen kulturellen und informativen Mehrwert dar, den die diversen, nach in sich ähnlichem Schema aufgebauten regionalen Fernsehsender (MDR etc.) nicht bieten.

Ich verstehe nicht, wieso "Regionalität" in ansonsten sehr großer Ähnlichkeit hier Vorzug vor überregionaler (kultureller, politischer, informativer) Einzigartigkeit der o.g. Sender (3sat, phoenix, arte) gegeben werden soll.



In einem Satz zusammengefasst:

Das teilweise oder vollständige Streichen der Sender phoenix, 3sat oder arte würde politische und kulturelle Bildungsformate aus dem Rundfunk entfernen, die in ihrem Gehalt, ihrer Detailtiefe und ihrer Objektivität keine Pendants auf den übrigen Sendern haben, sodass der Bildungsauftrag für Einsparungen im niedrigen Centbereich völlig konterkariert werden würde.
Christian Friedrich Sehr geehrte Damen und Herren,



als Konsument des ÖRR schätze ich Vielfalt und Qualität des ÖRR

Dennoch gehört m.E. die Vielfalt auf den Prüfstand.

Als Beispiel nenne ich die vielen Religionssendungen im Radio und die eigene Erfahrung, dass weniger Auswaht häufig mehr Orientierung bietet.

Ich informiere mich häufig durch das Angbebot des DLF. Eine Nachrichtensendung, wie bsp.'weise Tagesschau 24, benötige ich nicht.



Es wird häufig die Bedeutung der Vielfalt für die Demokratie betont. Was die Vielfalt kostet, was sie bringt, wieviele sie tatsächlich nutzen, bleibt im Hintergrund.



Manchmal bekommt der Konsument auch etwas über die Höhe der Kosten mit, die der ÖRR verursacht. Häufig werden über Gehälter und Honorare von führenden Angestellten des ÖRR berichtet. Das ist dann für einen durchschnittlich verdienenden Bürger schwer nachvollziehbar.



Ich begrüße die Initiative, das Angebot auf Kosteneffizienz zu prüfen. Ich finde es sinnvoll, 3sat mit Arte und Ard Alpha mit ZDF Info zusammenzulegen. Ich glaube, dass die Qualität des Informiertseins darunter und unter weiteren derartigen Maßnahmen nicht leiden wird.



Der Bürger bekommt täglich mit, dass gespart werden muss. Die Budgets der öffentlichen Hand sind knapp. Existenzielle Aufgaben können nicht mehr so einfach bewältigt werden. Als Beispiel möchte ich die Wohnungssituation nennen. Da erscheint es mir sinnvoll, dass der ÖRR seinen Beitrag leistet, auch wenn nicht garantiert ist, dass die Einsparungen den Bürgern unmittelbar entlasten, so ist es doch ein Beitrag und ein gutes Beispiel.



Freundliche Grüße

Ch. Friedrich
Christian Haefke Ich halte 3sat für ein unverzichtbares Angebot.

Ich schaue fast täglich Sendungen wie nano, Kulturzeit und weitere. Das Angebot von 3sat wird von keinem anderen Sender geboten.

Das Ende von 3sat würde ein großen Verlust für das Fernsehprogramm im deutschsprachigen Raum bedeuten. Gerade durch die Zusammenarbeit von deutschen, österreichischen und schweizerischen Sendern kommt das besondere Angebot und der Charakter dieses Senders zu Stande. 3sat sollte parallel zu arte mit seinem Angebot bestehen bleiben.

Ich sehe auch arte mit der gleichen Regelmäßigkeit, finde aber das Angebot von 3sat konkreter auf die deutschsprachigen Fragen und Probleme gerichtet. Arte hat oft einen internationaleren Charakter.
Christian Hess Ich sehe die Einschnitte v.a. im Bereich des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sehr kritisch:



Ich fürchte, dass der Einsparungseffekt durch die Aufgabe von Spartensendern in keinem Verhältnis steht zum Verlust des Angebotes. Die Präsenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird reduziert und infolge davon die gesellschaftliche Akzeptanz von Rundfunkgebühren. Somit erwarte ich einen Effekt, der den Intentionen der Landesregierungen zuwiderläuft.



Als Gymnasiallehrer und Universitätsdozent in der Lehrerbildung (Geschichte und Politik) ist für mich das öffentlich-rechtliche Angebot im Bereich der Information und Kultur eine Fundgrube für die Bildungsarbeit.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir uns einer Flut an unseriösen und z.T. demokratiegefährdenden Informationen ausgesetzt sehen, ist die Qualität und Verlässlichkeit der öffentlich-rechtlichen Angebote (u.a. durch tagesschau24, ZDFinfo, arte, 3sat, Phoenix, funk) essentiell. In dieser Situation gerade in diesen Bereichen zu kürzen, ist aus meiner Sicht ein großer Fehler.

Aufgrund meiner beruflichen Erfahrung befürchte ich, dass diese Einschränkungen auch ganz konkret die (politische) Bildungsarbeit erschweren werden.
Christian Hofmann Betreff Rückmeldung zum Vorschlag der Länder für einen Staatsvertrag zur Reform öffentlich-rechtlicher Medienangebote:



- Die Zusammenlegung der Fernsehsender arte und 3sat halte ich für groben Unfug aufgrund der unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtung der beiden Sender, der unterschiedlichen beteilligten Medienpartner und der unterschiedlichen (kultur-) räumlichen Zielgruppen. Die deutsch-französische Annäherung, die über arte gefördert werden soll, sehe ich im vorliegenden Vorschlag als negiert an.

- Auch kika mit ZDFneo und ARDone in einen Topf zu werfen halte ich für sehr fragwürdig.

- Die Stärkung der Konzepte „Presseähnlichkeit“ und „Sendungsbezug“ hinsichtlich Nutzung bei den Internetauftritten der Sendeanstalten ist aus der Zeit gefallen. Diese Bremse und Gefälligkeit gegenüber großen Medienunternehmen muss dringend entfernt werden, um den Nutzwert der in die Internetaktivitäten der Sendeanstalten fließenden (Gebühren-)Investitionen zu erhöhen.
Christian Höller Sehr geehrte Kommission,



ich möchte Sie bitten, die beabsichtigte Fusionierung von 3sat und Arte zu überdenken, und möchte für den Erhalt beider Sender plädieren.



Würde die Kultur mit nur einem Sender die Breite der kulturellen Vielfalt abbilden können? Würden die kulturellen und wissenschaftlichen Hintergründe noch in hinreichendem Maße beleuchtet werden können, und zwar in einem Diskurs geprägten Rahmen?



Als Musik- und Deutschlehrer empfinde die anvisierte Reform mit der Fusionierung von Arte und 3sat als eine radikale Reduzierung.



Mit freundlichen Grüßen

Christian Höller
Christian Hölscher Sehr geehrte Damen und Herren, mit erschrecken habe ich vernommen, dass der Sender 3Sat im Zuge der Reform des ÖRR mit dem Sender arte fusionieren soll. Dies halte ich für einen Fehler und für einen großen Verlust unserer Medienlandschaft. Da die Ausrichtung der beiden Sender doch unterschiedlich ist, würde wohl von den wunderbaren Inhalten des Senders 3Sat vieles verloren gehen und unsere Medienlandschaft würde um einiges ärmer werden. Ich bitte, diese Entscheidung nochmal zu überdenken und den Sender 3Sat so zu erhalten wie er momentan existiert.

Hochachtungsvoll

Christian Hölscher
Christian horak Was soll das? ich finde 3sat, ZDF Info und neo, ARD Alpha als wichtig für mein öffentliches Interesse, diese sender sind wichtig und sollten nicht einen Rotstift zum Opfer fallen, weil das öffentlich rechtliche Fernsehen auch meiner Meinung nach solche Sparten abdecken sollte die von privaten Sendern nicht gemacht werden, gerade Sendungen wie Nano, Kulturzeit, space night, skecht History, Mai think x, oder all die interessanten Dokumentation und berichte würden fehlen im deutschen Fernsehen. Bitte lasst diese Fernsehkultur nicht sterben.
Christian Jansen Meine Anmerkung zur Rundfunkkommission beinhaltet die Repräsentation des Sportes.

Ich bin einer der vielen Fernsehzuschauer, die gerne den Beiträgen zu den Sportveranstaltungen, die übertragen werden, folgt.

Allerdings finde ich, dass es prozentual zuviel auf einem Hauptsender übertragen wird. Wintersportereignisse blockieren alljährlich einen kompletten Sonntag oder Samstag. Eine Fernsehsendung mit dem Namen "Sportschau" befasst sich ausschließlich nur mit der Sportart Fussball am Samstagabend. Was ich persönlich schon sehr fragwürdig finde.

Aus meiner Sicht wäre ein gemeinsamer Spartenkanal der öffentlich-rechtlichen Sender besser geeignet um die qualitativ hochwertigen Sportbeiträge weiterhin zeigen zu können und auch andere Sportarten eventuell eine bessere wirksame Plattform zu geben. Mit der Betrachtung auf eine Bewerbung Deutschlands für die Olympischen Spiele, wäre das vielleicht ein lohnender Gedanke um mehr Begeisterungsfähigkeit für olympische Sportarten zu entfachen.

Desweiteren hätte es den Vorteil, dass auf Grund von großen Sportereignissen, wie den Olympischen Spielen, Fussball-WM oder -EM, Tour de France, andere gute Beiträge, Serien, Filme oder Dokumentationen nicht weichen müssten und damit ins Hintertreffen geraten würden.
Christian kallenbach RBB muss erhalten bleiben, Regionalität ist enorm wichtig!
Christian Kaul Mit Entsetzen habe ich von Ihrer verrückten Idee gelesen, die Inhalte von 3sat einfach in arte integrieren zu wollen. Zum Glück können Sie so etwas nicht alleine entscheiden, da bei arte ja noch arte France und bei 3sat noch ORF und SRG SSR über den SRF beteiligt sind und ich hoffe für die Zuschauer inständig, dass diese Partner Ihre Unsinnsidee verhindern werden.



3sat stellt mit seiner Ausrichtung Schwerpunkt die Kultur des deutschsprachigen Raumes darzustellen, ein besonderes Alleinstellungsmerkmal dar, dass man nicht einfach mit arte, dass einen Schwerpunkt auf Europa und damit einen völlig anderen Fokus hat, zusammenmischen, nur weil man auf Teufel komm raus Sender streichen möchte.



Die Entscheidung 3sat und arte zusammenzulegen, wäre kurzsichtig und zeigt, dass sie überhaupt keine Ahnung von den beiden Sendern und ihrer Bedeutung haben. Deratige Vorschläge, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr schaden als nutzen, braucht man nicht.



Zu der Existenzfrage von one und zdf neo : Nein, es gibt in den Hauptprogrammen nicht hinreichend Alternativen, die einen Wegfall der beiden Sender kompensieren würden. Das wäre höchstens dann der Fall, wenn beliebte Sendungen und Serien von zdf neo und one nach einer Abschaffung der beiden Sender nicht nur im Internet verschwinden, sondern sich auch in den Hauptprogrammen wiederfinden würden.
Christian Kehrt Sehr geehrte Damen und Herren,

in Zeiten von gezielter Desinformation zugunsten rechtsextremer politischer Parteien und ausländischen Systemrivalen, ist die Streichung von Mitteln für öffentlich-rechtliche Medien, insbesondere von Wissenschaftsjournalismus sowie kultureller Angebote unverantwortlich und demokratiegefährdend. Bitte ordnen Sie 3sat, Arte und ähnlichen Sendern mit anspruchsvollem Programm eine angemessene Priorität bei der Zuteilung von Ressourcen zu. Es geht nicht nur um wertvolle gesellschaftliche Errungenschaften, sondern die ganz basalen Fundamente unserer Öffentlichkeit sowie ihre überlebenswichtige Selbstvertändigungsfähigkeit. Vielen Dank und liebe Grüße

Christian Kehrt
Christian Knobloch Wie eine Medien-Professorin aus Stuttgart gerade in Nano, dem Wissenschaftsmagazin, sagte: Man sollte die Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehen nicht aufs Spiel setzen. Die privaten Sender verbreiten -meiner Meinung nach- Gift. Wie die BILD-Zeitung.

Die Vielfalt der Sender sollte erhalten bleiben. Gerade was hochwertige wissenschafts-Dokumentationen oder Nachrichten angeht: Es mag nicht alles perfekt sein, aber trotzdem noch 1.000 mal gesünder als der private Mist oder das „alternative“ Krebsgeschwür.

Viel Erfolg!



(Und ein privater Wunsch: dampft bitte nicht die Info-Sender ein! ARTE und 3sat sind auch super!)



CH
Christian Köllner Demokratie benötigt Information und Sachkenntnis. Der öffentlich rechtliche Rundfunk leistet diese Aufgabe. In Zeiten stark zunehmender Falschinformation, ist das Streichen von Sendeplätzen im öffentlich rechtlichen Rundfunk ein Versuch die Feinde der Demokratie zu stärken.
Christian Köppen 3sat muss unbedingt als eigenständiges Programm erhalten bleiben !



Ich bin ein völlig überzeugter Anhänger der öffentlich-rechtlichen Medien, auch wenn ich Kritikpunkte habe. Verglichen mit anderen Medienangeboten sind sie äußerst preiswert, ähnlich wie öffentliche Bibliotheken.



Es ist bezeichnend, welche politischen Kräfte dem öffentlich-rechtlichen System die Flügel stutzen wollen, die Beschäftigten direkt oder indirekt unter Druck setzen.



Das "lineare Fernsehen" muss weiterbestehen und gestärkt werden, wenn man möchte, dass das Publikum - insbesondere das junge - Entdeckungen macht, seinen Horizont erweitert, und sei es auch nur durch Zapping. In den Mediatheken findet man nur das, was man sucht und der eigenen Blase entspricht.



Kultursender wie Arte und 3sat sind angesichts des seriell und industriell und mit KI produzierten Trashs immer wichtiger. Sie ergänzen sich, sie sollten weder zusammengelegt werden noch allzu eng zusammenarbeiten. Arte als deutsch-französischer Sender mit starker Öffnung auf das ganze Europa sollte nicht überlastet werden. 3sat widmet sich dem ganzen deutschsprachigen Raum und überwindet damit durch die Kleinstaaterei zu eng gezogene Grenzen. Das Programm sollte eher noch erweitert werden.
Christian Manuel Oliveira Sehr geehrte Damen und Herren,



Als Kunstschaffender sage ich Ihnen:

3sat muss erhalten bleiben.



Es ist müßig ausgerechnet Ihnen darzulegen, weshalb 3sat so essentiell für das deutsche Fernsehprogramm ist. Ich bitte Sie, diese Entscheidung zu überdenken und hoffe, dass Ihnen der Wind von Gegenstimmen nur so ins Gesicht bläst & diesen unsinnigen profitgierigen Gedanken eiligst vertreibt.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Oliveira
Christian Meyer Sehr geehrte Damen und Herren,

zur geplanten Schließung von 3sat und anderen Bildungssendern: was fällt Ihnen eigentlich ein? Gerade in Zeiten, wo der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich Angriffen von rechts-außen erwehren muss, manche Menschen sich nur noch in den Filterblasen von Social-Media informieren und allgemeine Verunsicherung auch bzgl. der Berichterstattung allgemein breit macht, wollen Sie 3sat und andere Bildungskanäle schließen? Ist Ihnen die Berichterstattung von denkenden Menschen zu unbequem? Danach sieht es nämlich aus. Wenn ich mich über Wissenschaft, Kultur und politische Zusammenhänge intelligent informiert wissen möchte, schalte ich 3sat und zdfinfo ein. Es macht den Anschein, als wenn gerade Formate, die das Hinterfragen politischen Handelns und wissenschaftliche Aufklärung gewährleisten - beides haben wir nötiger denn je - eliminiert werden unter dem Vorwand der Kostenreduktion. Sie leisten sich Desinformation zur Prime Time durch Menschen wie Dieter Nuhr und millionenschwere Ausgaben für Sportberichterstattung und diesbzgl. Experten. Und an der Wissensvermittlung soll gespart werden? Ihr Auftrag ist nicht nur Unterhaltung, sondern zuvörderst der öffentlich-rechtliche Bildungsauftrag. Wenn Sie - wie von der Politik immer wieder gefordert - eine wehrhafte Gesellschaft gegen Rechtsextremismus behalten wollen, dann kann diese Gesellschaft - gerade in Zeiten von Fake News - auf qualitativ hochwertigen Journalismus, wie ihn 3sat liefert, nicht verzichten. Fussball ist nur Unterhaltung! Sparen sie da an den Ausgaben für Übertragungsrechte. Und reden Sie sich nicht darüber 'raus, die Leute wollten das so. Sie bestimmen, was gesendet wird. Ich bin stinksauer über Ihre Pläne. Ich zahle Rundfunkgebühren, damit ich informiert werde. Statt sich zyklisch zu verhalten und an der Information zu sparen, von der Sie scheinbar glauben, die Menschen holten sie sich sowieso woanders, sollten Sie Ihr Engagement verstärken und sich darum kümmern, die Zuschauer an sich zu binden. Früher oder später setzt sich die Qualität nämlich durch. Das werden auch die Menschen merken, allerdings nicht, wenn Sie die hierfür absolut notwendigen Wissensformate abschalten. Es ist mir völlig unverständlich, wie man eine solche Entscheidung treffen kann, und kann mir das nur durch sachfremde Erwägungen wie politische Durchsetzbarkeit erklären. Ihre sogenannen Reformvorschläge sind ein Affront für jeden denkenden Zuschauer - unvernünftig, unklug, populistisch und gefährlich. Gerade unter dem Eindruck der Wahlergebnisse in Ostdeutschland sollte Ihnen klar sein, dass der öffentlich-rectliche Rundfunk eine Bastion des Wissens, der Wahrheit und damit der Freiheit ist. Die Schlussfolgerung daraus kann nicht sein, dass es besser ist, die Zuschauer nur zu berieseln, damit keiner mehr nachdenken muss. Wenn Sie das nicht verstehen, haben Sie entweder keine Vorstellung von den Dynamiken, die sich gesellschaftlich gerade abspielen, oder Sie bewerten die Idee unkritischer Zuschauer höher, als die der Demokratie an sich. Ihre Vorschläge sind absolut inakzeptabel und demokratiegefährdend. Lassen Sie das.
Christian Mitreiter Gerade die Sender 3sat und arte sind die einzigen Sender, die man uneingeschränkt empfehlen kann. Ich bin Naturwissenschaftler (Chemiker) im Ruhestand und war froh, dort noch Informationen zu Kunst, Kultur und zu naturwissenschaftlichen Themen zu erhalten.



Ich schlage deshalb vor, dort eher einen Ausbau (Natur- und Reise-Doku von schwer erreichbaren Ländern, Kulturzeit-Tipps ausbauen, Museum-Check öfter und von ausländischen Museen) vorzunehmen.



Sparen kann man insbesondere in der ARD und im ZDF bei den unsäglichen Talkshows (z. B. Maischberger, Miosga, Illner, Lanz).



1. werden Themen bis zum Erbrechen immer wiederholt, obwohl das die normalen Menschen nicht oder kaum interessiert.



2. Zukunftsthemen werden nicht behandelt (z.B. ein schlüssiges Gesamt-Konzept der Energieversorgung der Zukunft ohne Tabus, Ernährungssicherung für eine wachsende Weltbevölkerung, Wachstum-Problematik bei schwindenden Ressourcen, Problematik Exportland Deutschland bei sinkender Nachfrage in der Welt u.a.)



3.Die Auswahl der Gäste ist nicht nachvollziehbar: Politiker ohne jegliche Zukunftsvisionen mit eingeübten Sprechblasen und sog. Fachjournalisten, die immer wieder kommen z.B. Kevin Kühnert, Sahra Wagenknecht, Journalisten vom Stern, Spiegel, taz, Redaktionsnetzwerk Deutschland u.a.).



Ein weiterer Einsparungsvorschlag sind die Absetzung sog. Abendshows und die Streichung von Sendungen/Wiederholung von Volksmusik.



Mit freundlichen Grüßen!



Christian Mitreiter
Christian Müller Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit den bestehenden Sendern (auch Radiosendern) ist richtig und wichtig, gerade in diesen unsicheren Zeiten. Ich verstehe nicht, warum eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages unbedingt verhindert werden soll, wo doch alles andere auch teurer wird. Nach meinen Berechnungen ist der Rundfunkbeitrag in den letzten 10 Jahren deutlich weniger stark angestiegen als die allgemeine Inflation. Es ist absurd anzunehmen, das Kosten für den ÖRR nicht

ansteigen sollen. Alles wird teurer!!!
Christian Nesyt Die beiden Sender 3sat und Arte sind die einzigen Sender, die überhaupt noch sehenswert sind.

Die Abschaltung von 3sat wäre ein großer Verlust für die Programmvielfalt.

Auch eine Zusammenlegung mit Arte ergibt keinen Sinn.

Dann schon lieber ARD und ZDF zusammenlegen.

Da sind sowieso kaum mehr Unterschiede vorhanden.
Christian Neuhaus Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit übersende ich Ihnen einige Gedanken bzw. Anmerkungen für die Zukunft des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR).



In Zeiten von Fake News ist es wichtig objektive Informationen zu haben. Deshalb hat der ÖRR einen Informationsauftrag. Lokale, nationale, europäische und internationale Informationen sollen gesendet werden. Deshalb leisten sich ARD und ZDF ein Korrespondentennetz, das nahezu die gesamte Welt umfasst. Jedoch kommen diese nicht regelmäßig bzw nur ab und zu im Programm zu Wort. Es wäre wünschenswert, wenn regelmäßig Informationen aus aller Herren Länder übertragen werden. Gerade die vielen Länder in Asien und Afrika fristen ein Schattendasein. Hier wäre es schön, wenn regelmäßig auch aus solchen Gegenden berichtet wird. Diese Journalisten sind zwar bei ARD und ZDF angestellt, kommen aber selten zu Wort. Das macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Deshalb wünsche ich mir eine regelmäßige Berichterstattung der Auslandskorrespondenten.



ARD und ZDF haben ein starres Programmschema, von dem i.d.R. nicht abgewichen werden darf. Wichtige Ereignisse wie der islamistische Anschlag auf dem Breitscheidplatz, Kapitolsturm oder neueste Entwicklungen im Nahen Osten, wurden vom ÖRR verschlafen, dank privater Medien konnte sich der Beitragszahler darüber informieren. Hier sollte dieses starre Beitragsschema durchbrochen werden, damit flexibel und schnell auf die Krisen dieser Welt reagiert werden kann.



Der ÖRR hat neben einem Informationsauftrag auch noch einen Bildungsauftrag. Dieser wird meiner Meinung nach eher stiefmütterlich behandelt und ausgeführt. Meistens kommen Bildungangebote in Form von Unterhaltungshows rüber. Das muss nicht sein. Einfach Bildung senden ohne störenden Schnickschnack. Muss Bildung in einem Show-Format transportiert werden. Kommt Bildung ohne große Show-Elemente auf dem Bildschirm, dann sind es i.d.R. nur wenige Minuten. Hier könnte man ansetzen und Bildung einen gebührenden Raum geben.



Auch Unterhaltung gehört zum Auftrag des ÖRR. Unterhaltung wird beim ÖRR hingegen groß geschrieben. Seichte Serien werden rauf und runter wiederholt. Soaps wie Rote Rosen, Sturm der Liebe oder in aller Freundschaft werden auf fast allen Kanälen rauf und runter wiederholt. Auf dem einen Sender wird bspw In aller Freundschaft Folge 726 und bei einem andern Sender In aller Freundschaft Folge 814 gesendet. Ebenso ist es mit den vielen Krimis. Jede Woche werden unzählige Krimis gezeigt. Gefühlt wird jeden Tag mindestens ein Tatort wiederholt. Auch mehrere gleichzeitig stattfindende Schlagerveranstaltung oder -Shows sollten zukünftig nicht mehr gesendet werden. Die Sender von ARD und ZDF müssen nicht immer dieselben Formate bringen. Hier gibt es meiner Meinung nach ein großes Einsparpotential. Weniger Krimis und seichte Serien, hin zur hochwertigen Kultur, die es beim ÖRR sehr schwer hat. Literatursendungen wären mal ein Ansatz.



Warum braucht der ÖRR 21 Sender um seinen Auftrag nachzukommen? Können Sender nicht zusammengelegt werden? Bei allem Respekt , aber müssen Radio Bremen oder der Saarländische Rundfunk als eigenständige Sender mit Intendanten und Verwaltung etc noch sein, können die nicht mit dem NDR oder dem SWR fusionieren?



Gehälter sind ein weiterer Faktor. Einige Mitarbeiter von ARD und ZDF scheinen sehr gut zu verdienen. Müssen Intendanten und die hohe Verwaltungsebene 200.000 bis 400.000 Euro im Jahr verdienen? Was habe ich als Gebührenzahler davon? Oder warum Moderatoren 500.000 Euro im Jahr bekommen, um eine politische Talk-Show in der ARD zu moderieren? Auch beim ZDF gibt es dahingehend Einsparmöglichkeiten. Warum verdient ein Moderator einer Trödelshow mehr als eine Million EURO im Jahr oder warum erhält ein Satiriker im ZDF ein Gehalt von 700.000 EURO pro Jahr? Die Sache mit den Gehältern versteht auch kein Mensch. Warum müssen Gehälter beim ÖRR so hoch sein? Hier liegt vieles im Argen. Gehaltskürzungen in den oberen Etagen wären ein guter Schritt dem Eindruck, den es seit dem Fall Schlesinger beim RBB gibt, entgegenzutreten und zu zeigen, dass der ÖRR kein Selbstbedienungsladen ist.



Zusammenfassend ist zu sagen: Weniger Unterhaltung (Soaps, Serien, Krimis, Schnulzen, Schlager), mehr Bildung und Informationen, keine exorbitanten Gehälter, kein starres Schema und eine Senkung des Beitrages ( der Preis stimmt nicht mit den erbrachten Leistungen überein: zu teuer, zu schwerfällig)



Das waren meine Fragen, Gedanken und Anmerkungen zum ÖRR.



Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.



Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen



Christian Neuhaus
Christian Neumeier Sehr geehrte Kommission,

ich wäre mehr als erstaunt, wenn meine Worte Eingang finden in Ihre Gedankenwelt, aber ich würde mir Vorwürfe bis zum Ende meines Lebens machen, wenn ich nicht auch hier meine Stimme erhoben hätte gegen die Abschaffung der Pressefreiheit und der Demokratie.



Ich verstehe sehr gut, was Ihr Auftrag und Ihre Zwänge sind und in vielerlei Hinsicht sind auch gute Gedanken unter Ihren Vorschlägen.



Aber ändern Sie unbedingt den Passus in Bezug auf "Presseähnlichkeit" und "Sendebezug" usw. bei den Online-Angeboten der ARD. Das ist nicht nur anachronistisch, das ist auch gefährlich. Haben Sie sich überlegt wie Nachrichtenangebote der ARD künftig aussehen sollen? Vermutlich ja. Ein Bild, eine Schlagzeile und dann folgt ein Video. Ich habe das Wort Zukunftsrat auf Ihrer Seite vernommen? Das ist Ihre Vorstellung von Zukunft? Online-Nachrichten als Video - 30 Minuten nach Ausstrahlung im linearen TV? Ich nehme an, dass bei Ihnen kluge Köpfe zusammen sitzen, aber diese Vorstellung von Nachrichten in der Zukunft ist mehr als düster und leider auch gar nicht klug. Noch haben wir keine rechtsextreme Partei in den Regierungen, aber können Sie sich kurz das Szenario vorstellen, wenn in Deutschland eine Regierung an der Macht ist, die durch ihre eigene DNA, den öffentlich rechtlichen Rundfunk ablehnt und nur noch journalistische Publikationen existieren, die abhängig von Wirtschaft, Werbung und das Geld Ihrer Kunden abhängig ist - zentrales Wort: abhängig. Statt den Öffentlichen Rechtlichen so zu schützen (siehe auch Polen), kommen Sie mit einem Vorschlag, der die seriösesten Nachrichten online abschaffen will. Oder glauben Sie, das mit dem Internet verschwindet wieder?



Ich bin nichts weniger als fassungslos über diese Leichtfertigkeit mit der sie die Online-Plattformen der ARD den Verlegern zum Fraß vorwerfen ohne über die Konsequenzen nachzudenken.



Bitte erklären Sie mir, wie ich in Zukunft unabhängige Nachrichten aus den Regionen, dem Bund und dem Ausland konsumieren kann. Ich habe eine Familie und pendle zur Arbeit - wissen Sie, wann ich das letzte mal Zeit hatte, eine ganze tagesschau-Sendung zu schauen? Ich auch nicht. Ich bin trotzdem informiert. Und das Wort Presseähnlichkeit müssten Sie mir auch mal erklären, denn es fühlt sich gar nicht wie Zeitung lesen an, wenn ich durch wdr.de und tagesschau.de scrolle, um die wichtigsten Nachrichten zu erfassen und ggf. zu vertiefen.



Das Internet ist etwas NEUES. Es ist kein Fernsehen und auch keine Presse - es ist ein neues Medium. Und hier sollte jeder seinen Platz haben - und unter anderem Sie haben die Aufgabe, das zu regeln. Und Ihnen fällt nichts ein, als einfach das eine abzuschaffen? Es bliebt mir schleierhaft. Und kommen Sie mir und den Bürgern nicht mit, es ist komplizierter. Denn das ist es nicht. Diese Debatte ist rein politisch und emotional - und zwar seit es das Internet im Mainstream gibt - ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie die Verlage bereits Anfang der 2000er nach Brüssel sind.... Diese Debatte ist seit mehr als 20 Jahren nicht faktenbasiert und wird von den Verlegern bestimmt, und die Politik macht sich zum Handlanger für Abo-Kunden bei der Bildzeitung. Wow!

Verstehe in diesem Zusammenhang übrigens nicht, warum die TV-Ähnlichkeit der Zeitungsverlage nicht "diskutiert" wird.



Wenn es öffentlich rechtliche Nachrichten online nicht mehr in dieser Form gibt, sondern nur wie sie es vorschlagen - Nachrichten erst nachdem sie im Fernsehen liefen - dann bin ich das erste mal in meinem Leben nicht mehr bereit den Rundfunkbeitrag zu zahlen und Schuld sind nicht die Öffentlich Rechtlichen, sondern ganz allein die Politik, die ausschließlich die Interessen von Zeitungsverlegern vertreten.



Ich danke für die Aufmerksamkeit des Menschen, der/die meine Worte vernommen hat.



Beste Grüße Chris
Christian Noll Die aktuelle Sendervielfalt sollte erhalten bleiben, um für unterschiedlichen Interessen- bzw. Personengruppe das passende Programm anbieten zu können.
Christian Nürnberger Liebe Rundfunkkommission,



mein Vorschlag hat keine Chance auf Gehör, aber ich mache ihn trotzdem, denn er nimmt immerhin das in letzter Zeit gern benutzte Wort "Demokratieabgabe" ernst.



Siehe Dateianhang
Anmerkungen zur Reform des ö.-r. Rundfunks
Hinter dem Privileg, durch Gebühren finanziert zu werden, steht der
Gedanke, die mündigen Bürger*innen dieses Landes mit den
Informationen zu versorgen, die sie brauchen, um sich selbst ein kritisches
Urteil bilden zu können. Das meint das Wort von der „Grundversorgung“.
Das ist überhaupt der Sinn einer freien Presse. Dafür zahlen wir die
Demokratieabgabe, die heutzutage von zu vielen Leuten als
"Zwangsgebühr" bezeichnet wird.
Das Hauptprodukt eines ö.-r. Rundfunks sollte daher nicht Unterhaltung
und Sport sein, sondern kritischer Journalismus - und dies umso mehr, als
wir in einer komplexen Welt leben, in der viele Menschen vor lauter Fake,
Lüge, Propaganda und Desinformation nicht mehr wissen, was und wem
sie glauben sollen.
Das heißt: viel weniger Fußball, Tennis, Ski, Autorennen, Radrennen; viel
weniger, Krimis, Sofas, Quizshows, Volkstümelei. Und dafür viel mehr
Information, kritische Hintergrundberichterstattung, Aufklärung,
Dokumentation, Kultur, Investigationsjournalismus.
Unterhaltung auch weiterhin, aber weniger und dafür auf höherem Niveau.
Und WM, EM, Olympia weiterhin, aber weniger ausufernd. Wenn ein Spiel
um neun beginnt, muss nicht schon um acht nervtötendes Geplapper
gesendet werden.
Für die Milliarden, die der ö.-r. Rundfunk jährlich bekommt, könnte man
Heerscharen von Faktencheckern, Datenjournalisten, Investigativreportern
und -Innen beschäftigen. Man müsste es nur wollen. Dann würde auch
dem ewigen Gemecker über die „Zwangsgebühren“ die Grundlage
entzogen, denn dann wären diese Gebühren wirklich eine
Demokratieabgabe.
Und, ja, da gibt es diese Furcht, dass dann die Quote einbricht und Bild
und die angeflanschten Parteipolitiker*innen dann erst recht die Frage
nach der Rechtfertigung von „Zwangsgebühren“ stellen und die
Existenzberechtigung des ö.-r. R. bestreiten.
Ja, damit ist zu rechnen.
Es ist aber auch damit zu rechnen, dass mündigen Bürger*innen total egal
ist, worüber in der Bildzeitung gestänkert wird, und dass diese
Bürger*innen wissen, was von Politiker*innen zu halten ist, die einen
qualitativ hochwertigen ö.-r. Rundfunk kaputtmachen möchten.
Und es ist damit zu rechnen, dass sich SPD, Grüne, große Teile der CDU
und kleine Teile der FDP weigern würden, sich an diesem Zerstörungswerk
zu beteiligen. Und wenn nichts mehr hülfe, wäre immerhin noch das
Bundesverfassungsgericht da.
Also: Fürchtet Euch nicht. Und macht arte und 3sat stärker statt
schwächer.
Und noch eins: Wenn an den richtigen Stellen gespart würde, könnte sogar
darauf verzichtet werden, unsereins vor jeder Nachrichtensendung mit der
Werbung für Pillen, Tröpfchen und Zäpfchen gegen Verstopfung, Durchfall,
Pupsen und zu häufiges Pinkelnmüssen behelligen zu müssen.
Wir bezahlen Rundfunkbeiträge! Dafür haben wir das Recht, von Werbung
verschont zu werden. Dafür haben wir das Recht auf Qualitätsfernsehen
statt Quotenfernsehen. Christian Nürnberger
Mainz, 04.10.2024
Christian Oliver Windler Abschaffung ÖR-Fernsehsender zerstört Demokratie





Öffentlich-rechtliches TV ist als Gegengewicht zu Online-Fakenews unverzichtbar für die demokratischen Meinungsbildung. Die geplante Abschaffung der Hälfte aller Sender ist ein Zersetzungsmanöver durch von Putin-Propaganda gelenkte Parteien (AfD/BSW) mit katastrophalen Folgen. Fallt nicht darauf herein!



Lineares Fernsehen ist als letzte Möglichkeit technisch unüberwachten Informationszugangs demokratisch überlebenswichtig um Brainwash durch Filterbubbles und personalisierte Zensur zu entkommen. Es darf nie durch Mediatheken und Social Media-Konzerne ersetzt werden. Wir brauchen ÖR als Info- und Bildungs-TV frei von Quotenmessung und Werbung.



Gegen Geldverschwendung hilft Streichung teurer Sportevents (Fußballmeisterschaften, Olympia) und Blockbuster-Erstausstrahlungen, die als Massengeschmack im Kommerz-TV sowieso Platz fänden.



(Zudem gehört endlich die Weiterleitungsgebühr für TV-Kanäle abgeschafft, damit weder Netzbetreiber von TV-Sendern noch umgekehrt Gebühren für die Ausstrahlung verlangen dürfen. Beides muss wie im Internet auf gegenseitigem Interesse statt auf Knebelverträgen basieren, die z.B. auf DVB-T2 die einst freie Empfangbarkeit von ansich werbefinanzierten Privatsendern unmöglich machen und so dessen Niedergang auslösten, was auch terrestrische Empfangbarkeit der ÖR durch unüblich werdende Hardware behindert.)





Jeder Bürger muss das Grundrecht behalten, Videoinhalte unüberwacht anschauen und archivieren oder für Bildungszwecke weitergeben zu dürfen. Durch Abschaffung linearen Fernsehens droht ein Zeitalter, in dem Inhalte nur noch gestreamt werden ohne Chance abzuspeichern, weil dies durch DRM-Kopierschutz verhindert wird. Und der angezeigte Inhalt ändert sich je nach Nutzer, weil Bigdata-KI automatisch festlegt wer was sehen darf um z.B. Terrorrisiken zu minimieren. Wer jetzt denkt, ihn beträfe das nicht - wer z.B. bloß beim Rockkonzert oder Stadion mal auf den Boden gekotzt oder randaliert hat, oder auch nur statistisch einer Personengruppe angehört die zu 40% dazu neigt, wird fortan über ihn interessierende Konzerte erst 1 Tag nach deren Ende informiert, weil Veranstalter Störer nicht mehr einladen. Solchen Technologien hebeln Demokratie aus und gehören gesetzlich verboten!



Id + IoT = IdIoT



Für Informationsmedien muss Einlog- oder ID-Zwang daher per Gesetz verboten werden, denn Nutzeridentifizierung durch Anbieter öffnet personalisierter Zensur Tür und Tor und zerstört die Grundlagen demokratischer Meinungsbildung! (Stichwort: Cambridge Analytica). Bei Bezahlmedien sollte daher ein anonymisiertes Bezahlsystem (wie Gutscheinkarten mit Freirubbel-Code) Pflicht und Kopierschutz verboten werden damit Meinungsbildung in der Onlinewelt weiter möglich bleibt.



Doch Schutz vor Überwachung bleibt ein Lippenbekenntnis, wo es technisch so leicht umgehbar ist, weil schon die Funktionsweise unentrinnbar Datenspuren hinterlässt. Grade in Zeiten blitzschnell KI-generierter Inhalte werden heimliche Eingriffe in gestreamte Medien kaum noch erkennbar sein. Darum führt zum Demokratieerhalt an der Existenz linearen Fernsehens kein Weg vorbei, da nur sein Grundprinzip ohne Rückkanal Datensparsamkeit garantiert und personalisierte Zensur sicher verhindert.





Öffentlich-rechtliches TV wird grade jetzt unverzichtbar als letzte Bastion der Vernunft, um handybasierte Volksverblödung zu bekämpfen. Es braucht nicht gegen profitbasiertes Flachfernsehen per Quote konkurrieren (was so sinnlos wäre wie als Mensch gegen ein Krokodil den Sieg in einem Beißkraft-Wettbewerb anzustreben) sondern muss als Komplementärprogramm durch Bildung und geprüfte Info zum Nachdenken anregen.





MÖGE DIE SOFTWARE MIT EUCH SEIN!



*============================================================================*

I CYBERYOGI Christian Oliver(=CO=) Windler I

I (Lehrmeister der LOGOLOGIE - der ersten Religion des Cyberzeitalters!) I

I ! I

*============================ÄCHTET=DIE=BRUTALITÄT===========================*

{http://Weltenschule.de }
Christian P. Bednorz Sehr geehrte Damen und Herren,



es soll so bleiben wie bisher, d.h. 3SAT und arte als separate Sender!



Freundliche Grüße und - bleiben´s gesund!

Christian P. Bednorz
Christian Prescher Durch das Zusammenlegen der Kanäle z.B. arte und 3sat werden viele etablierte Sendungen verschwinden. Ebenfalls vergrault man die bisherigen Schauen, welche sich nun vermehrt im Internet informieren. Ob das dann besser ist, ist sehr fragwürdig. MfG Christian
Christian Rampp Guten Tag...



Ich bin entsetzt über Ihre Absicht, in das kulturelle Angebot und dessen Vielfalt derart rigoros einzugreifen ( und damit u.a. diverse Arbeitsplätze abzuschaffen..).

"Reform" hin, Reform her, Kostenersparnis in allen Ehren...

In Zeiten vom Wiedererstarken des Rechtsextremismus, sind Sendungen wie z.B. "Kulturzeit"

unerlässlich ( auch die vielen Radiosender, die abgeschafft werden sollen, würden fehlen ).

Sie klären auf, beleuchten Hintergründe , informieren.

Ob diese ( und andere..) wunderbare Sendung(en) Ihren geplanten extremen "Schnitt" überleben, darf bezweifelt werden.

Und spielen damit den Extremisten und Antidemokraten in die Hände.



Bitte überdenken Sie Ihre Pläne, und reduzieren sie auf ein "erträgliches" und nachvollziehbares Mindestmaß !!



Voller Hoffnung,

Christian Rampp

87778 Stetten
Christian Reichermeier Eine breite qualitativ und quantitativ öffentliche, unabhängige Berichterstattung muss sich Deutschland weiterhin leisten. Besonders in Zeiten der Informationsblasen in sozialen Medien nehmen die öffentlich rechtlichen Medien eine wichtige Funktion mit ihrer breiten Berichterstattung ein und bilden einen gesunden und ausgleichenden Gegenpol. Dieser Gegenpol ist heute so bedeutend für die allgemeine, ausgleichende Berichterstattung und muss so gewichtig sein, wie noch in keinem Jahrzehnt vorher.

Natürlich muss der öffentlich rechtliche Bereich alle Formen der Medienwelt, wie auch digital bedienen und steht damit vor Herausforderungen.

Die Spartensender fördern zum Teil die Bildung der Bürger, durch gut recherchierte Berichterstattung. In Zeiten von zu wenig Investition in die breite Bildung der Bürger, ist dies ebenfalls ein Argument für eine quantitativ und qualitativ gleiche, wenn nicht sogar Vergrößerung der öffentl. rechtl. Medien.



Eine Verkleinerung bedeutet weniger Sichtbarkeit, weniger Berichterstattung, weniger Kapazität für Recherche usw... Eine tolle Neuigkeit für die aufstrebende Rechte, die Staat und öffentlich rechtliche Medien unter anderem als Feind auserkoren haben. Die Bürger müssen breit und unabhängig informiert werden und deren Mündigkeit weiterhin aufrecht zu erhalten.
Christian Ressel Ich verweise auf die in der Anlage verfügbare Datei. CHRISTIAN RESSEL
Zerf, den 11. Oktober 2024
Der Reformstaatsvertrag
Ihre Präsentation zu Inhalten der Reformvorschläge
Sehr geehrte Damen und Herren,
einerseits ist mir die fundamentale und kritische Bedeutung, die jegliches Nachrichtenwesen für den Bestand insbesondere von Demokratien einnimmt, sehr wohl klar. Andererseits kann ich die ebenso klare, nachvollziehbare Notwendigkeit, den bestehenden Auftrag an den deutschen Rundfunk “qualitativ zu stärken”, dabei jedoch “quantitativ zu begrenzen”, nicht erkennen, einmal mehr, als mirklare Definitionen für eine “qualitative Stärkung” und “quantitative Begrenzung” nicht in einemerforderlichen Maße verfügbar zu sein scheinen.
Nachrangig oder als Folge der vorbenannten, diffusen Maßnahmen sollen ferner “Vertrauen ge-
stärkt” – wohl das Vertrauen von Zuhörern und Zuschauern –, dabei jedoch die “Kontrolle ver-
bessert” werden, wobei hiermit offenbar wohl nur eine Kostenkontrolle, also eine durch aufsichts-
führende Gremien wahrgenommene Ausgabenkontrolle gemeint wird.
Schließlich soll durch eine weiterentwickelte Zusammenarbeit eine effizientere Arbeitsweise ermöglicht werden.
Sie dürfen sicher sein, dass Effizienzsteigerungen, um auf die letztgenannte Zielsetzung vorab einzugehen, stets eine insbesondere durch den zur Entrichtung von Rundfunkgebühren verpflichten Bürger Befürwortung erfahren werden. Dabei mag es mir wieder und wieder nicht einleuchten, dass beispielsweise Nachrichtensendungen bei den privaten Rundfunksendern mit einem Nachrichtensprecher auskommen, die ARD und das ZDF jedoch einen ersten Sprecher, dann einen zweiten Sprecher “für die weiteren Nachrichten” und dann noch einen dritten Sprecher für die Sportnachrichten benötigen.
Allgemein scheinen mir bei der Durchsicht der mir vorliegenden Dokumente wirtschaftliche Gesichtspunkte bei einer etwaigen Neugestaltung des Rundfunkstaatsvertrags zu sehr im Vordergrund  zu stehen. Die seitens der beauftragten Rundfunkeinrichtungen bestehende Verpflichtung, die “Gewährleistung einer unabhängigen sachlichen, wahrheitsgemäßen und umfassenden Information und Berichterstattung” sicherzustellen, erscheint mir im vorliegen den Kontext bedauerlicherweise nachrangig geworden zu sein.
Aus gegebenem Anlass mache ich darauf aufmerksam,  dass es eher noch als private Rundfunk-
sender schlussendlich nur die öffentlich-rechtlichen Einrichtungen sein können und damit sein
müssen, denen anvertraut werden muss, dass sie die gesetzten Standards  in ihrem Nachrichten-
angebot einhalten. Wir bezeugen gegenwärtig , wie diese Standards z.B. in Polen und in Ungarn
missachtet worden sind. Ferner bezeugen wir, wie sehr das Nachrichtenwesen in Europa und in den USA durch starke, ggf. auch nicht mehr kalkulierbare populistische politische Kräfte unterlaufen, ja sabotiert wird. Diesen alarmierenden Entwicklungen entgegenzutreten und beständig ein verlässliches Angebot an gründlich geprüften Nachrichten aufrecht zu erhalten , ist der Anspruch, den Bürger an die journalistische Arbeit bei Recherc he und Berichterstattung öffentlicher Dienste stellen müssen. In der Wahrnehmung ihrer demokratis chen Mitwirkung müssen sich ebensolche Bürger auf das Gütesiegel der Berichterstattung verlassen können.
Sollte es bei der Gestaltung der einem entsprechenden Gütesiegel unterliegenden Berichterstattung zu unvermeidlichen Einschränkungen durch ein verfügbares Budget kommen, erachte ich es als zwingend, etwa Sportnachrichten als entbehrli ch zu behandeln. Die durch öffentliche Rundfunkeinrichtungen an Sportveranstalter entrichteten Übertragungsgebühren – etwa im Zusammenhang mit Fußball in Katar – dürfen die eindeutig vorrangige Berichterstattung keinesfalls beeinträchtigen.
Mit freundlichem Gruß
Christian Ressel
Christian Rübig 8.10.2024



Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Befremden habe ich erfahren, dass laut des Diskussionsentwurfs der Rundfunkkommission für einen

„Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)" die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote

überführt werden sollen.



Der Entwurf tut so, als gäbe es Programmlücken bei „arte – Der europäische Kulturkanal“, die befüllt werden könnten mit den Programminhalten des Vollprogramms 3sat. Dass dem so nicht ist, liegt auf der Hand. Vielmehr würde die Umsetzung des zur Debatte stehenden Entwurfs wenn nicht das sofortige Ende der beiden Vollprogramme, so doch mit Sicherheit ein Verlust inhaltlicher Bandbreite bedeuten. Eine Verstümmelung beider Vollprogramme steht zu befürchten.



Vielmehr möchte ich eine Lanze für einige 3sat-Programmbestandteile brechen, die in unserer von permanenten Disputen gekennzeichneten Zeit Orientierung, Ausgewogenheit, Evidenz sowie spannende Infos aus der Welt von Museen/Konzerthäusern/Ausstellungen anzubieten vermögen. Ich denke hierbei an die Sendungen



- Kulturzeit

- nano

- WissenHoch2 | scobel



Vor dem Hintergrund einer von Spaltung bedrohten europäischen Gesellschaft angetrieben von einem unablässigen Schwall an Fakenews neben Hatespeech in den sozialen Medien darf man nicht am falschen medienpolitischen Ende sparen, sondern müsste sinnstiftende und etablierte Vollprogramme wie arte und 3sat dringend erhalten.





Mit freundlichen Grüßen



Christian Rübig
Christian Sabisch Mit dieser „Reform“ schlachten die Politiker die Kultur auf dem Quotenaltar. Hauptsache Sport, einer der großen Budgetposten, bleibt unangetastet, damit auch die Uninformiertesten wenigstens in der Pause mal Tagesschau oder Heute sehen? Nein Danke!
Christian Schäfer Mit großer Bestürzung habe ich von den geplanten Veränderungen bezüglich des Angebots an bestimmten Programmen Kenntnis genommen.



Insbesondere gerade die folgenden Sender :



tagesschau 24 , phoenix , alpha , zfd info , one , zdf neo



sowie



arte , 3 sat



stellen für mich persönlich den größten Wert im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dar.



Beinahe mein gesamter "Fernseh-Konsum" findet in diesen 8 Programmen statt.

Und da ist für mich auch KEINER dieser Sender verzichtbar!



Von daher würde für mich eine Reduktion bzw. ein Wegfall eines oder mehrerer dieser Sender einen signifikanten Qualitätsverlust bedeuten!!!



Unter diesem Gesichtspunkt bitte ich unbedingt dringend darum, die o.g. Sender in ihrer bisherigen Form zu erhalten!!!



Mit freundlichen Grüßen,



Christian Schäfer

Christian Schlauer Zur vorgeschlagenen Verschmelzung von Arte und 3sat: Diese beiden Sender haben Premium-Qualität. Während ARD und ZDF mit Sport, Rateshows und Herz-Schmerz-Kino „glänzen“ (ab 21 Uhr wird es besser dank frontal, plusminus usw.), kann ich mich bei Arte und 3sat schlau machen in Sendungen wie „Mit offenen Karten“, nano, scobel, Kulturzeit, usw. Es ist auch interessant, mal die schweizer und österreichischen Nachrichten (10 vor 10 und Zib2) zu sehen oder andere Sendungen aus A und CH. Das kriegt man nicht alles bei Arte unter.



Bitte lassen sie diese beiden Aushängeschilder des Bildungsfernsehens so wie sie sind. Gleichzeitig befürworte ich lineares Fernsehen: dadurch werden Sendungen für mich „sichtbar“, die ich in der Mediathek nicht abspielen würde weil sie nicht meine Kerninteressen betreffen – man muss sie „einfach mal laufen lassen“ und merkt dann das Kulturzeit ein so breites Spektrum abdeckt und viel mehr als Kultur im Sinne von Theater und Kunst ist.
Christian Schmidt Meine Anmerkungen und Anregungen habe ich als PDF beigefügt.  
an die Rundfunkkommission der Länder
Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrages in der Fassung vom 26.09.2024
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum o. g. Entwurf gebe ich folgende Anregungen und Anmerkungen ab:
1.Grundsätzlich halte ich es in Zeiten instabiler politischer Verhältnisse, der Zunahme von
„alternativen Fakten“ und  immer deutlicher werdenden Spaltungstendenzen in der Gesell -
schaft inkl. starker Polarisierung für  grundfalsch, die Axt beim ÖRR anzusetzen . Die AfD
prahlt immer, „AfD wirkt“ und ich muss leider sagen: sollte der Entwurf in dieser Fassung
verabschiedet werden, hat diese in großen Teilen rechtsextreme Partei leider wieder einen
kleinen Sieg davon getragen, denn diese „Reform“ geht in die falsche Richtung, wobei mir
natürlich auch bewusst ist, dass die AfD viel radikaler agieren würde. Dennoch gilt: Wehret
den Anfängen.
2.Für mich ist es ein Ansetzen der Axt, wenn gerade qualitativ hochwertige Sender wie 3sat
und  arte  bzw.  tagesschau24  und  phoenix  zusammengelegt  werden  sollen.  Aus  dem
Entwurf geht nicht hervor, wie und warum das zu einer qualitativen Stärkung führen soll.
Nein,  werden  solche  Pläne  Wirklichkeit,  werden  sehenden  Auges  Qualitätseinbußen
befördert  oder  gar  bewusst  intendiert.  Einbußen  bei  der  Kulturberichterstattung  (z.B.
Kulturzeit auf 3sat), beim Wissenschaftsjournalismus (z.B. nano auf 3sat) oder bei der
politischen Berichterstattung (z. B. Bundestagsdebatten auf phoenix).
3.Ich fordere die Rundfunkkommission auf, von der Einrichtung eines Medienrates abzuse -
hen und verweise auf Ungarn: Nachdem die Fidesz-Partei die Wahlen von 2010 gewonnen
hatte, begann die Regierung, die Kontrolle über die Medien zu übernehmen. Sie nutzte ihre
Zweidrittelmehrheit im Parlament, um das Mediengesetz zu überarbeiten, und besetzte die
Medienaufsichtsbehörde und ihren Medienrat mit loyalen Fidesz-Anhänger*innen. Die Re -
gierung entließ über 1.600 Journalist*innen und Medienmitarbeitende der öffentlich-rechtli -
chen Rundfunkanstalt (MTVA) und ersetzte sie durch regierungsnahe Sprecher*innen, wo -
durch die MTVA faktisch zu einem staatlich kontrollierten Sender wurde. Aktuelle und ehe -
malige MTVA-Mitarbeitende berichteten Human Rights Watch, dass den Reporter*innen
von ihren Redakteur*innen vorgeschrieben wird, was und wie sie zu berichten haben und
welche Begriffe sie zu verwenden oder zu vermeiden haben. Wenn ihnen das nicht gefällt,
können sie ihre Sachen packen und gehen.
Solche Entwicklungen dürfen niemals in Deutschland eintreten. Ich sehe durch einen Medi -
enrat die Staatsferne beim Inhalt und die Unabhängigkeit beim Programm stark gefährdet,
zumindest in der langen Perspektive. Lassen Sie den Medienrat weg, wenn Sie nicht in den
Verdacht der politischen Steuerung geraten wollen!
4.Nennen Sie mir bitte ein Beispiel für etwas, bei dem sich die nominalen Kosten von 2013
bis heute um lediglich ca. 2,1 % verteuert haben. Genau um diesen winzigen Prozentbetrag
hat sich der Rundfunkbeitrag von 2013 (17,98 €) bis heute (18,36 €) erhöht. Selbst wenn
man die geplante Erhöhung aus der KEF-Empfehlung von rund 19 € ab 2025 zugrundelegt,
würde sich der Rundfunkbeitrag seit 2013 um nur ca. 5,7 % erhöhen. Im Ergebnis ist der zu
entrichtende Beitrag für den ÖRR in mehr als einem Jahrzehnt real gesunken , d. h. es ist
ein geringerer Anteil der Einkünfte für den ÖRR zu entrichten. Es ist doch ein schlechter
Witz, wenn vor diesem Hintergrund jetzt ein Sparprogramm verfolgt werden soll. Ja, das
steht  so  nicht  ausdrücklich  in  dem  Entwurf,  aber  es  schwingt  deutlich  mit  (Effizienz,
Wirtschaftlichkeit etc.) und lässt sich eindeutig durch Äußerungen von z. B. MP Söder oder
Haseloff untersetzen. Nein, kein Sparkurs für den ÖRR! Qualität und mediale Vielfalt haben
eben ihren Preis.
Für den Ausbau von Bildungsangeboten, Kultursendungen, Dokumentationen sowie Informations-
und Wissenschaftssendungen in vielfältigen Sendern!
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Christian Schmidt
Christian Schumacher Sehr geehrte Damen und Herren,



gerade in Zeiten gefährdeter Demokratie ist es doch besonders wichtig, differenzierte Betrachtungen, Hintergründe und kulturelle Werte in den Vordergrund zu stellen - und das auch zu den Hauptsendezeiten. Der Sender 3sat ist dafür (trotz aller bisher bereits erfolgten programmwirksamen Einsparungen) immer noch das herausragende Beispiel, ein Solitär im deutschsprachigen TV-Einheitsbrei. Als deutsch-französischer Sender hat arte demgegenüber eine deutlich andere Ausprägung (mit allerdings eigenständiger Daseinsberechtigung!).

Daher kann ich Ihre Überlegungen zu einer de facto-Abschaffung von 3sat im Zuge einer Fusionierung mit arte in keinster Weise nachvollziehen, da gerade hier mit vergleichsweise äußerst geringen finanziellen Mitteln eine große positive Wirkung entfaltet wird. Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie und die unabhängigen öffentlich-rechtlichen Medien angegriffen werden, müssen doch erst recht deren Werte hochgehalten und vermittelt werden statt den billigen Rufen von antidemokratischer Seite blindlings zu folgen und damit den Existenzgrund öffentlich-rechtlicher Medien weiter zu erodieren.

Ich bitte Sie Ihre Überlegungen bzw. Entscheidungen zu revidieren und sowohl 3sat als auch arte als eigenständige Sender zu erhalten!



Mit freundlichen Grüßen,

Christian Schumacher
Christian Schwießelmann Sehr geehrte Damen und Herren,



als Nichtnutzer Ihres Angebots plädiere ich für eine konsequente Privatisierung des ÖRR. Auch private Sendeanstalten könnten gesetzlich zu einem höheren Informationsanteil verpflichtet werden. Es verletzt mein Gerechtigkeitsgefühl zutiefst, dass ich für Leistungen zahlen soll, die ich nicht in Anspruch nehme. Staatliche Sendeanstalten sind ein Anachronismus des 20. Jh. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Christian Schwießelmann
Christian Semm Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte überdenken Sie die Entscheidung, ARTE und 3Sat zusammenzulegen, noch einmal.

Hier wird an der falschen Stelle gespart. Die übernationalen deutschsprachigen Programme sind von großem Wert, genau so wie die Kulturbeiträge in ARTE.

Sparen können Sie im ÖRR gerne bei überteuerten Sportrechten, inflationären Kriminalfilmen und - Serien und den unsäglichen volkstümelnden Schlagerparaden. Die haben jedenfalls nicht dazu geführt, dass ihre Konsumenten im „ Osten“ ein demokratisches Wahlverhalten an den Tag legten.

Ich zahle immer noch gerne die Rundfunkbeiträge, aber Sie machen es mir in den letzten Jahren immer schwerer.

Herzliche Grüße

Christian Semm
CHRISTIAN SPREY Angleichung (bzw. Absenkung) der Löhne/Gehälter an den öffentlichen Dienst. Bezahlung nach TvÖD
Christian Sternberg Besonders Sender und Stationen, die den Auftrag einer kulturell vielfältigen Berichterstattung folgen, sollten erhalten bleiben. Vielfalt ist in einer pluralen Gesellschaft die eigentliche Grundversorgung. Rationalisierungspotenzial sehe ich eher darin, solche Sender zu straffen, die versuchen, privaten Mainstreamfunk zu imitieren, und dies in vielen regionalen Varianten. Erhaltet 3Sat und die Vielfalt.

Arte hat als europäische Kooperation eine großartige Chance, zu einem echten europäischen Integrationssender zu werden, wenn er von regionaldeutschen kleinen Karos der Sparomanie entlastet wird. Arte erleichtert schon heute, das gegenseitige Verständnis von Menschen aus den EU-Staaten. Dabei bringt die französische Seite bereits Blicke auf andere romanisch sprachige Länder ein. In dieser Hinsicht könnten die deutschen Sender auch mehr beitragen und über den östlichen und südöstlichen Tellerrand schauen.
Christian Stüble Sehr geehrte Damen und Herren,



im Zuge der Reformierung des Staatsvertrags bzw. des öffentlichen Rundfunks darf die Qualität und Quantität des gesetzlichen Bildungsauftrag im Ganzen nicht verschlechtert werden. Insbesondere muss dieser gesetzliche Auftrag auch für technische und wissenschaftliche Inhalte aufrechterhalten werden. Laut vorliegendem Entwurf, finden derartige Inhalte keine Beachtung mehr. Um die gesetzlichen Vorgaben weiter vollumfänglich zu gewährleisten, müssen diese zwingend in Staatsvertragsreform aufgenommen werden.



Mit freundlichen Grüßen

Christian Stüble
Christian Tausche Durch die neuen Einschränkungen werden gerade junge Leute von unabhängiger Berichterstattung und Fakten-Checks abgeschnitten (Anm.: keine Zeitung, und damit auch der Online-Auftritt der Zeitung, ist unabhängig und neutral).

Formate wie die News-WG by BR24 oder der Faktenfuchs wären dann voraussichtlich nicht mehr möglich.

Es darf auch nicht erwartet werden, dass sich sehr viele Menschen für kostenpflichtige Angebote entscheiden, nur weil die qualitativ hochwertigen, kostenlosen entfallen. Diese Menschen werden auf andere kostenlose Möglichkeiten ausweichen, die sich durch Werbung o.ä. finanzieren (z.B. T-Online) und unzählige dubiose Informationen anbieten.

Es ist wichtig, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten auch weiterhin schnell UND ausführlich online Textbeiträge veröffentlichen dürfen. Nur dadurch ist gewährleistet, dass ALLE Menschen mit wahrheitsgemäßen Informationen versorgt werden - auch jene, die es sich nicht leisten können dafür zu bezahlen.
Christian Thomas Ich halte von einer Zusammenlegung von 3Sat mit Arte überhaupt nichts. Das sind 2 tolle Sender die ich ganz unterschiedlich nutze. Durch die Nähe zu Frankreich bringt mir Arte den Nachbarn näher und 3Sat ist kulturell anders aber auch sehr gut.
Christian Töpfer Die Einschränkung der Angebote der öffentlichen Rechtlichen gehen zu Weit, vor allem die Einschränkung im Digitalen Bereich sind nicht annehmbar.



Viele Grüße

Christian Töpfer
Christian Wagner Qualität im Rundfunk/Fernsehen ist schwer zu definieren, da sie meistens im Auge des Betrachter liegt.

Aber wenn das Spardiktat einen qualitativ hochwertigen Kanal wie 3Sat bedroht, dann sollten die Verantwortlichen, nochmals in sich gehen.



Gerade in der Zeit der (Un-) Sozialen Medien, mit der Flut an ungefilterten Informationen, Hass und irrationalen Gefühlen, ist die kluge Programmgestaltung von 3Sat wie die unterschiedlichen Perspektiven aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wohltuend.



3Sat wie arte sind in dieser Zeit sehr wertvolle Fernsehkanäle. Menschen arbeiten über Staatsgrenzen hinweg an einem qualitativ hochwertigen und informativen Programm. Eher ein Vorbild als ein Sparobjekt.
Christian Warlich Ich bezweifle stark, daß der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach dem Wegfall von 3sat noch ernsthaft in der Lage ist, den Bildungsauftrag allein mit arte zu erfüllen
Christian Weiß Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist mit knapp 9 Mrd. € pro Jahr viel zu teuer und viel zu groß.



Sämtliche privaten Medienanbieter, also nicht nur private Fernseh- und Radiosender, sondern z.B. auch Zeitungen, sind in der Summe kleiner als diese 9 Mrd. €.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine derartig erdrückende Marktmacht, die so nicht mehr zeitgemäß ist (und niemals war).



Daher sollte der gesamte Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf min. 1/3 seiner jetzigen Größe reduziert werden.



Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk in dieser Größenordnung kann den Informations- und Bildungsauftrag immer noch problemlos erfüllen.
Christian Weiss Hallo,



ich möchte mich recht kurz und bündig mitteilen.



Die Zusammenlegung von 3Sat und Arte ist doch wirklich keine Kosten Einsparung…



Die sind von ihrem Programm her doch nicht vergleichbar.



Arte mit seinem Programm das von jungen Menschen gerne gesehen wird, zu kürzen ist hervorragend und passt ins Gesamtdeusche Bild.



Bitte überdenken sie ihren Vorwurf.



Hochachtungsvoll CW
Christian Zawidzki Guten Tag,

ich bin betroffen, das die Sender, die ich hauptsächlich sehe, abgeschaltet oder reduziert werden sollen. Dann gibt es nur noch Spiel- und Reality Shows.

Wozu zahlt man Gebühren, wenn es keine Reportagen und alternativen Sendungen mehr gibt?

Ich hoffe, die Pläne werden gestoppt.

MfG

Christian Zawidzki
Christian Ziemann Die Reformvorschläge bereiten mir große Sorgen um die langfristige Entwicklung des ÖRR in Deutschland.



1. Die geplante Zusammenlegung von 3Sat und Arte ist de facto eine Abschaffung von 3Sat. Das wäre höchst bedauerlich, weil es eine Lücke in der Programmlandschaft hinterlassen würde, die Zusammenarbeit über drei Länder einmalig ist und Kultur im ÖRR in den letzten Jahren ohnehin schon stark gekürzt wurde. Soll der Fokus des Programms wirklich nur auf der Quote liegen, während der Anspruch gerne sinken darf?



2. Die Möglichkeiten der Sender, Textbeiträge zu veröffentlichen, dürfen nicht weiter eingeschränkt werden. Der Auftrag, ein Nachrichten und Informationen zu vermitteln, wird damit konterkariert. Es ist ein völliger Anachronismus, dass ich die Texte nicht auf dem Internauftritt selbst lesen darf, aber von Nachrichtensprecher_innen vorgelesen bekommen muss. Entscheidend sind die Inhalte, über das Medium sollen die Sender bitte frei entscheiden. Nicht zuletzt geht es auch um Barrierefreiheit, die unter so einer Einschränkung stark leiden würde.



3. Der ÖRR ist seit Jahren starken Angriffen von politisch reaktionären Kräften ausgesetzt. Ungarn und Polen sind die Vorbilder aller europäischen Rechtsextremen, denen unabhängige Medien ein Dorn im Auge sind. Auch die letzte britische Regierung hat eine solche Agenda verfolgt, weil die BBC zu unbequem wurde. Dass man jetzt auch in Deutschland lieber diesem Druck nachgibt, statt die politischen Motive dahinter klar zu benennen, finde ich extrem bedenklich. Die Angriffe von AfD und Co. auf den ÖRR werden durch diese Reform nicht beschwichtigt, sondern nur legitimiert. Sie werden erst aufhören, wenn der ÖRR entweder komplett geschliffen oder auf Linie gebracht ist.
Christiana Ennemoser Sehr geehrte Ministerpräsident*innen, sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



wie ich mitbekommen habe, sind bereits mehrere Tausend Rückmeldungen zu Ihrem Entwurf eines Reformstaatsvertrags eingegangen. Deshalb möchte ich mich einem Aspekt widmen, den Sie in Ihrem Entwurf außer Acht gelassen haben: Sehr zeitnah und zwingend erforderliche Maßnahmen, um in Deutschland - und auch in der EU - unabhängigen Journalismus jeder Couleur zu schützen vor der Einflussnahme großer Unternehmen und mutmaßlich auch von Autokraten.



Wenn Sie die unabhängigen öffentlich-rechtlichen wie privaten Medien erhalten und ihren Bestand in Deutschland sichern wollen zum Schutz unserer Demokratie, müssen diese Medien viel besser als bisher von der Politik in die Lage versetzt werden, sich gegenüber großen Plattformanbietern wie Google und Meta durchzusetzen und zu behaupten. Dafür ist erforderlich, dass diese fünf Punkte in einen neuen Medienstaatsvertrag aufgenommen werden:



a) Plattformen wie facebook, Insta und Co. müssen in jedem Fall Outlinks zulassen - was bisher nicht der Fall ist -, damit Verlinkungen zu den ureigenen Online-Seiten der Medien gesetzt werden können (Stichwort: Klickzahl und Akzeptanz).



b) Für die Plattformen werden offen zugängliche Standards eingeführt - sowohl für die Plattformen selbst als auch für den Content darauf.



c) Infrastruktur und Plattformen müssen getrennt werden, in getrennte Hände übergehen, um Monopolisierung zu vermeiden..



d) Eine Obergrenze von 30% für digitale Medien pro Plattform, damit andere Medien auch eine Chance auf Marktanteile bekommen.



e) Ein Verbot der Monetarisierung strafbarer Inhalte auf Plattformen, um Kriminalität nicht auch noch zu hypen und Profit daraus zu ziehen.



Mit herzlichen Grüßen



Christiana Ennemoser

Mitarbeiterin im ZDF
Christiane Amrath Guten Abend,



die Angebote des Rundfunks sollen reduziert werden. Bitte erhalten Sie den Radiosender Deutschlandfunk. Er bietet so gute Inhalte, die zur Information und Bildung geeignet und wichtig sind. Es wäre eine Schande hier zu kürzen. Gerade in diesen Zeiten.



Danke und beste Grüße
Christiane Barth Guten Tag! Wir sind dagegen, 3 sat als eigenständiges Programm aufzulösen. Es ist der einzige Sender, der ständig Nachrichten und gute Unterhaltung aus unseren Nachbarländern Österreich und der Schweiz in Deutschland bringt. Seine Sendungen über Wissenschaft und Kultur bringt er in uns besonders ansprechenden Formaten. Er widmet sich der klassischen Musik und hat trotzdem ein so interessantes Format wie Pop around the clock zu ausgewählten Terminen geschaffen. Für die Mitglieder unserer Familie gehört der Sender zum täglichen Leben und wir verstehen nicht, dass man ausgerechnet dieses Programm und das von ARTE, das wir ebenfalls schätzen, das aber ganz eigene Schwerpunkte setzt, aus Kostengründen fusionieren und damit verkleinern will. Wenn immer von der Vielfalt im öffentlich rechtlichen Fernsehen gesprochen wird, dann sind diese beiden Sender gerade die wichtigsten von allen. Die erfüllen auch wirklich ihren Bildungsauftrag, gepaart mit guter Unterhaltung.
Christiane Barth Ich hatte gestern schon etwas zu unserem Wunsch zum Erhalt von 3sat geschrieben und wollte nur noch hinzufügen, dass unsere Familie in Sachsen lebt und ganz normaler Mittelstand ist. Außerdem wäre es schön, wenn das Angebot der Radio MDR Kultur Mediathek technisch endlich so verbessert wird, dass man nicht beim Nachhören der Lesezeit ständig nach der Hälfte der Lesung rausfliegt und dafür nach schriftlicher Aufforderung auch noch Verständnis haben soll.
Christiane Bode 1. Nicht noch mehr Sport! Es existiert ein deutliches Überangebot!

2. Erhalt von 3-Sat und Arte sowie One und ZDF neo und ZDF Info ist deutlich wünschenswert.

3. Dritte Programme sollen bleiben

4. Keine Quizshows!
Christiane Ceslik Gerade in einer Zeit die von Fakenews überwiegend bestimmten wird, z.B. durch

Parteien, anderen Sendungen und Personen, ist es besonders wichtig umfassend wahrheitsgemäße Informationen zu erhalten.

Ein weiterer Aspekt ist die Ausstrahlung von wissenschaftlichen Beiträgen, die ein bisschen zu kurz kommen. Serien und Spielshows gibt es genügend in den privaten Sendern.

Ein breites Angebot wäre also nach wie vor wünschenswert.
Christiane Freifrau Schilling von Canstatt Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat und ARTE zusammen zu legen, ist keine gute Idee.

Der „deutschsprachige“ und der europäische Blick würde uns erschwert, wenn nicht gar verunmöglicht.



Wir brauchen jedes kleine und größere Element, uns zu vielfältigen und um und von unserer Nachbarschaft zu hören.



Bitte legen Sie nicht zusammen, was wir in der Einmaligkeit brauchen.



Mit herzlichem Dank

Christiane von Schilling
Christiane Heider Sehr geehrte Damen und Herren,

hinsichtlich der Kosten für Sportsendungen ergibt sich für mich die Frage, was "angemessen" ist. Wahrscheinlich sind die Zuschauerquoten hoch - es ist jedoch bitter für Menschen, die nicht so sehr an Sport interessiert sind und deren bevorzugte Sendungen dann ausfallen. Für diese ist jeder Euro für die Übertragungsrechte zu viel. Vielleicht könnte man den Sport wenigstens abwechselnd auf "tagesschau24" und "zdf info" verschieben, das wäre hilfreich.

Sehr vermisse ich, dass viele gute und informative Sendungen wie Monitor, Plusminus etc. anscheinend (ich habe nur eine "abgespeckte" TV-Zeitung) nur noch auf tagesschau24 wiederholt werden, nicht mehr auf einem "Dritten" am nächsten Vormittag. Einen Verweis auf die Mediatheken empfinde ich nicht als sehr hilfreich bezüglich des Energieaufwands in den Rechenzentren. Ausserdem gibt es noch Menschen, die weder Computer noch Smartphone haben.

Es ist überhaupt bedauerlich, dass so viele gute Sendungen (s.o., aber auch z.B. extra3, Die Anstalt, heute-show etc.) recht spät angesetzt sind - aus meiner Sicht gehören sie zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt! Vielleicht könnte man damit auch wieder ein paar Zuschauer zurücklocken, die ihre Informationen fast nur noch durch die sog. "sozialen Medien" abrufen. Für diese Sendungen sollten sowieso idealerweise auch die Sommerpausen entfallen.

Dafür hat man den Eindruck, dass solche Serien wie "In aller Freundschaft" etc. in sehr vielen Sendern des ARD ohne Ende wiederholt werden, teils zur gleichen Zeit...

Hinsichtlich der Zusammenlegung einiger Sender bin ich sehr zwiespältig - es kommt doch sehr darauf an, wie diese dann ausgestaltet werden soll.

Mit freundlichen Grüßen

Christiane Heider
Christiane Hirsch Guten Morgen!



Ich bin entsetzt über Ihre Pläne, ausgerechnet die beiden Sender Arte und 3Sat zu fusionieren, denn dies ist ein herber Verlust von kulturellen Angeboten und Vielfalt im ÖRR. Gerade in den letzten Jahren hat das Programm im analogen TV an Qualität deutlich eingebüßt, und diese Schnitt würde das nochmals beschleunigen. Eine wertvolle Bildungs-Möglichkeit, die allen zugänglich ist, wird damit entfallen, und genau dies ist doch ihr Auftrag?



In Anbetracht enormer Kosten, die z. B. für die Übertragung von Sportevents ausgegeben wird, steht dies in keinem Verhältnis. Bei Champions League Spielen ist dies bis zu ein Jahres-Etat und damit völlig unverhältnismäßig! Vielmehr sollten Sie als ÖRR sich dort neue Konzepte überlegen, wo solche immense Kosten anfallen, und nicht dort, wo für viel kleineres Geld qualitativ hochwertige Kultur, ausführliche Information (kommt sonst oft zu kurz in dieser schnelllebigen Zeit!) und kritischer Journalismus stattfindet. Ich bin überzeugt, es gibt ausreichend andere Möglichkeiten, den Rotstift anzusetzen.



Ausgerechnet diese beiden Sender sind gerade in Zeiten von Desinformation, populistischer Faktenverzerrung und Lobbyismus ein dringend benötigter Baustein, um alle Bürger dieses Landes gut und ausgewogen zu informieren. Eine Chance, die momentan jeder nutzen kann und die nach dieser Streichung entfällt.



Bitte handeln Sie danach und fusionieren Sie diese beiden Sender nicht!
Christiane Höselbarth Sehr geehrte Damen und Herren, Vertretung der Rundfunkkommission der Länder,



Wollen Sie ernsthaft das einzige Intelligente, Sehens-Würdige abschaffen?! Wen stellen Sie sich als Konsument von TV und Radio vor, um diese geplanten Streichungen auch nur ansatzweise zu rechtfertigen?



Ich bitte Sie - allerdings ohne echte Hoffnung auf einen wenigstens kleinen Erfolg - dringend, ja inständig, von diesen brutalen, existentiellen Kürzungen Abstand zu nehmen, weil ich angesichts der ansonsten erwartbaren Verblödung schier entsetzt wäre.



Mit freundlichem Gruß



Christiane Höselbarth
Christiane Hullmann Folgendes halte ich für zentral mit Blick auf die zentrale Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:



- mehr Informationssendungen und Kultur zu den Hauptsendezeiten

- Erhalt von 3Sat und Arte

- falls kein Erhalt von 3Sat und Arte als separate Sender, Kompensation durch Übetnahme von Sendungen in Das Erste oder ZDF

- weniger Krimis, Soaps und Volksmusik

- weniger Geld für Sportrechte, auch z.B. nicht separate teure ARD- und ZDF- Studios vor Ort bei Großereignissen (s. Olympiade in Paris)

- weniger ausufernde Internetaktivitäten
Christiane Kolm Ich bin entsetzt, enttäuscht, traurig über die Pläne, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen zu kürzen. Insbesondere die Idee, 3Sat in Arte zu integrieren, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich habe immer gerne meine Rundfunkgebühren gezahlt und dies auch bei vielen Diskussionen verteidigt, weil ich das Gefühl hatte, dass es sich lohnt und eine Vielfalt mit Anspruch jenseits der Privaten Anbieter garantiert. Mit der Streichung von 3Sat trifft das nicht mehr zu. Wer sich nicht für endlose Krimis, flache Vorabendserien, Quizze oder Wohlfühlfilme interessiert, findet dann im Angebot der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender nicht mehr viel.

3Sat bietet mit Kulturzeit, Scobel, Nano oder besonderen Thementagen ein schönes Angebot jenseits des Mainstream. Und das sollte so bleiben, um eine Vielfalt zu garantieren, auch wenn es vielleicht nicht immer die größten Quoten bringt. Das ist auch Aufgabe eines gebührenfinanzierten Fernsehens.

Darüber hinaus ist gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten eine länderübergreifende Kooperation zwischen Schweiz, Österreich und Deutschland wichtiger denn je.

Aus diesen Gründen sollten Sie bitte dringend die geplante Abschaffung von 3Sat zurück nehmen.
Christiane Levin sehr geehrte damen und herren,

kulturelle vielfalt unterstützt bzw. unterstreicht maßgeblich unsere demokratie. zusammenlegung von sendern verringert die sendeplätze, d.h. die vielfalt des angebots.

kultur ist die grundlage unseres menschseins und darf nicht kommerziellen interessen geopfert werden, zumal in einem so reichen land wie deutschland. in diesen gefährlichen zeiten ist freude ein um so wichtigeres nahrungsmittel …



für eine positive entscheidung im sinne der vielfalt mit hoffnungsvollen grüßen



christiane levin
Christiane Liebisch Mit großem Bedauern habe ich gehört, dass im öffentlich-rechtlichen-Bereich gespart werden muss. Übrigens wäre ich gerne bereit, mehr für diese Dienste zu zahlen. Insbesondere in einer Zeit, in der immer mehr schlecht recherchierte Nachrichten kursieren, ist dieser "verlässliche" Bereich sehr wichtig.

Das Übergehen von 3sat in Arte halte ich für unglücklich, weil a) die Aufgaben klar voneinander getrennt sind und wir b) mit 3sat einen Sender haben, der ausgezeichnete Sendungen im kultur-politischen Segment produziert, wo auch keinen Fall gekürzt werden sollte. Auch die Zusammenarbeit von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist bereichernd.
Christiane Solbach Der Plan der Rundfunk-Kommission, die Sender 3sat und ARTE zusammen zu legen,

hat mich zutiefst schockiert.

Wenn diese Sender aus Sicht der Verantwortliche zu wenig Zuschauerinnen und Zuschauer haben, sollten m.E. alle Mittel aktiviert werden, um die Zahlen zu erhöhen, anstatt Sender und Sendungen mit anspruchsvollen Inhalten zu streichen.

Wie wichtig Kultur für den Erhalt/ den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist, steht doch außer Frage. Kein Politiker, der das nicht immer wieder betont.



Unsere Gesellschaft driftet gerade auseinander, wir stellen eine Verrohung der Debatten fest – gerade jetzt darf man doch das Wertvolle nicht streichen, um dem Billigen den Raum zu überlassen!



Mein Appell: Geben Sie der Kultur den Platz, den sie braucht und verdient,

streichen Sie stattdessen die dritten Programme zusammen, verzichten Sie auf einen Teil

der seichten Serien und vor allem auf den Overkill an Krimis.
Christiane Ufer Die Kultursender dürfen nicht zusammengelegt und in ihrem Angebot reduziert werden! Sie sind beide sehr wichtig und haben ein unterschiedliches Profil.

Was ich an ARTE am meisten mag, ist dieser wohlwollende, freundliche Blick auf die Kultur und das aktuelle Geschehen in anderen Ländern. Das ist wie ein Kennenlernen von Freunden und Nachbarn. Eine Perspektive, gut recherchiert, die in der Zeit der schnelllebigen, auf Negatives zentrierten Kurznachrichten nirgends sonst angeboten wird. Und ja so wichtig ist in der Zeit der Abschottung und Vorurteile.

3Sat konzentriert sich mehr auf die Kultur der deutschsprachigen Länder. Das ist genauso wichtig, denn was verbindet uns sonst so wie die Kultur? Es bringt uns relevante Themen des eigenen Landes und das der Nachbarn näher und das sind so wichtige Beiträge!

Man kann keines dieser Programme einkürzen, und schon gar nicht auf eine Mediathek beschränken. Der Vorteil eines Senders ist ja gerade, dass man ständig ein Angebot an Themen präsentiert bekommt, die man nicht aktiv suchen muss. Damit ist man eingeladen und aufgefordert, sich auch mal mit Themen auseinanderzusetzen, die außerhalb der eigenen Komfortzone liegen. Man bekommt also etwas Neues angeboten, das man vielleicht nicht von sich aus gesucht hätte. In einer Zeit, in der Menschen sich mehr und mehr in ihren Informationsblasen bewegen, ist gerade das zunehmend wichtig. Dieses Angebot einzukürzen , wäre jetzt eine grundfalsche Entscheidung!
Christin Brauner 1. es ist verflixt schwierig gewesen, hiervon überhaupt zu erfahren und dann noch den Kontakt zu finden!!!! Warum nicht auf DLF, ARD, ZDF etc. STARTSEITE einen Link dazu einfügen??? Wäre das MINDESTE!!!! Soviel zu ernst gemeint. Ich hoffe, ihr nehmt wenigstens die Kommentare ernst. Ich zweifle. Beweist das Gegenteil!



2. Arte - warum nicht auch mit franz. Sprachkurs bzw. Deutschkurs in Frankreich? Und von A1 bis C2!!! Wichtig: C1 und 2!!! Weil, es gibt immer ANfängerkurse, aber keine ab B1/B2 und aufwärts.



3. Was ist 3sat?



4. Warum werden viele Filme nicht im Stream gezeigt???? Ich habe keinen Fernseher, was nicht im Stream kommt, kann ich nicht sehen!



5. Kein Fußball, dafür mehr Nischensportarten wie Rhythmische Sportgymnastik und ähnliches.



6. Maischberger und Co kann weg. Dafür mehr Pro und Contra aus wiss. Perspektive, keine Ego-Trips. Wir brauchen mehr Ernsthaftigkeit und Fakten in der Debatte - BEIDE Seiten!!! Auch die unbeliebten.



7. Warum wird Bayern-Bildungs-TV nicht deutschlandweit ausgestrahlt? Warum nicht wie KiKa ein Lernkanal zumindest online???



8. Kochsendungen: Warum so viel gelaber und gedöns? Warum nicht einfach in 5 Min zeigen, wie das gekocht wird und sinnvolle Tipps, wie man anbrennen verhindert oder dass Bratkartoffeln viel Fett brauchen? Keine Lebensgeschichten, keine irgendwas - oder warum nicht einmal mit Gedöns und dann schön sinnvoll zusammengefasst in 2 - 5 Min was man eigentlich sehen will. Wenn da steht Forellenfilet mit xy, will ich sehen, wie ein Forellenfilet mit xy zubereitet wird, weil könnte ich vielleicht nachkochen. Mehr will ich nicht. Sonst kucke ich Soaps (oder würde es tun).



9. Noch einmal: Fußball muss neben Basketball, Reiten, Handball, Tennis, Rhönradfahren und Gymnastik genauso wenig gezeigt werden wie die anderen - es darf keine Sportart dominieren - dafür kauft man sich die Fernsehsender. Und meine Güte, man kann Streamen - warum ist es so schwer, ALLES zu zeigen?????? Bei Olympia war das soooo nervig. Abgebrochen, zu spät eingewasauchimmert - schlechte Kommentare. Das geht weit besser. Weniger ist mehr! Und mehr manchmal besser. Kompetenz!



10. Hörgeschädigte ... oh ja - wie wäre das mal mit BGG abgeglichen und auch ausgeführt? Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz? Ich bin hörgeschädigt und weiß, was da noch möglich ist. Tut es! Sonst klage ich irgendwann den Teil ein. Spätestens wenn ich zu 90 % Hörbehindert bin, beidseitig.



11. DLF. Immer die gleichen Berichte ... 10x pro Tag gefühlt, 7x schon gezählt. Ein Bericht. Wie wäre es, wenn der DLF auf 4h pro Tag gekürzt wird??? Ne, brauchen wir, nur, warum so elend viele Wiederholungen? Mehr Neues und WICHTIGES. Warum erfahre ich 4 Tage nach einem Brand am Kilimantscharo, dass der jetzt unter Kontrolle ist, aber nicht 3 oder 4 Tage vorher, dass es dort gebrannt hat? Warum erfährt man erst etwas, wenn es schon lange oder gerade vorbei ist? Warum nicht mehr aus aller Welt??? Oder wenigstens Europa? Wurde nicht die Europasendung gestrichen udn statt dessen Lebenszeit oder ein Interview gegeben? Das darf nicht sein! Mehr Infos und sinnvolle Infos. Gut, da darf auch was über Langeweile mal vorkommen, aber es darf nicht redundant sein. Und nerven. Einschalten, weil immer was Neues kommt. Und zu viel Umwelt und Umweltschutz. Das nervt. Gerade WEIL es wichtig ist. Das geht bestimmt anders. Zu oft zu sagen: du sollst nciht rauchen verführt irgendwann zum rauchen. Oder die Bilder auf den Zigaretten. Nimmt keiner mehr wahr. Schade drum.



12. Weniger Gendern ... Ohne alles: ist für Hörgeschädigte auch extrem anstrengend. Udn man weiß nicht, ob nun nur von Ärztinnen die Rede ist ... oder auch Ärzte gemeint sind. Entweder konsequent bei der ehemaligen Normalsprache bleiben oder von Ärztinnen und Ärzten reden. Und vorher auf VERSTÄNDLICHKEIT prüfen! Korrekturhören!



13. Bücher vielleicht vollständig lesen: So Gendern auf Teufelin kommt raus ... Gibts in Bibliotheken nicht ... wäre mal interessant.



14. Spezielle Sendungen für Genderfreunde. Oder gleich: Warum nicht in 2 Varianten? Wenns sein muss. Ich würde die ohne Gendern hören. Und ehrlich, wäre Geldverschwendung. Weil: keiner spricht darüber, dass Männer und Frauen gleich viel Hartz 4 bekommen, also gleich viel bzw. wenig für Kleidung, Tampos, Friseur und BHs zur Verfügung haben, aber ob es diskriminiert, wenn man nur von Ärzten spricht. Erst wenn der Genderansatz wirklich ernst genommen wird, Gleichstellung und Gleich- bzw. Ungleichbehandlung (wozu brauchen Männer BHs und Tampons?), dann können wir über Sprach-Gendern reden. Vorher ist das geheuchelt.



15. Warum nicht "Satisfaktion" vom Münsteraner Tatort wiederholen? Warum habt ihr so viel Angst davor? Lasst die blöden kOmmentare am Anfagn, mit "könnte diskriminierend sein". WEnn, dann kreiert eine eigene Sendung und sagt vor allem, WAS daran diskriminierend sein könnte. Ehrlich, ich krieg das einfach nicht mit. Und dann lasst doch drüber disskutieren. In Echt. Mit echten Meinungen - auch von Leuten, die sich von gewissen Stellen angepisst fühlen.



16. Warum haufenweise Lesben (vor allem) und Schwule Pärchen. Nervt. Wie wäre es mit: Alle Lesben und Schwulen durch Behinderte ersetzen? Gleichbehandlung, wisst ihr, endet nicht dort, wo man sich eines Lieblingsdefizits annimmt, sondern wenn verschiedene ungern gesehene Dinge gleichgestellt und selbstverständlich werden. Also statt zwei Lesben (schon lieber mal Schwulis, warum immer nur Frauen???) lieber auch Behinderte. Auch Behinderte können morden!!!! Oder Arschlöcher sein. Ich bestehe auf das Recht, dass auch das gezeigt wird - und genauso oft wie Schwule, Trans und was es noch gibt. Und warum können Behinderte nicht auch schwul oder lesbisch oder trans sein?



Eklig? Ich finds ekliger, Behinderte nur als Quote und als Downies zu nehmen - oder als Traumtänzer tanzen zu lassen -weltabgewand. Kotz. Wir sind WIE IHR! Zeigt das auch!



Gut finde ich z.B. Lost in Fuseta.

Warum nicht mehr davon?





Und warum so oft alles nach SChema F? Immer das Gleiche - nur in anderer Verpackung ... haste einen Krimi gesehen, haste alle gesehen ...





Ja, der Öffentliche nervt. Mehr Info, mehr Fakten, weniger "Erziehung", mehr Behinderte.



Machts gut und vielleicht mal auf ein Wiedersehen!
Christin Lüken Bitte,



Nano und Kulturzeit ist für mich lebensnotwendig!

Ich zahle lieber mehr für vernünftige Berichterstattung und Beiträge.
Christina Brendel und Cosima Brendel Sehr geehrte Damen und Herren,

im aktuellen Zeitgeschehen möchten wir uns nicht nur genaue Informationen über die weltweiten Geschehnisse einzuholen, wir finden es auch wichtig, sich gegebenenfalls an unterschiedlichen, jedoch wissentlich seriösen Sendern zu orientieren, namentlich ARD, ZDF und ARTE.



Wir möchten hiermit ein Plädoyer für die Sender 3Sat und Arte halten, die genau so bleiben sollten, wie sie aktuell sind! Beide bieten erstklassige Dokumentationen und Filme (3sat z.B. mit den Thementagen oder Rock around the clock und dem Kulturschwerpunkt), Arte zeigt oft außergewöhnliche Filme oder Serien, die nicht unbedingt für die breite Masse gemacht sind. Durch solche Doku’s, Filme, oder Anregungen zur Kultur oder kulturellen Anlässen findet man zu Themen, die Interesse an mehr bewirken. Ist das nicht Sinn und Zweck der Sache?

ZDF NEO kommt mit neuen Serien erfrischend anders zur Geltung, ZDF Info zeigt sich mit guten historischen und aktuellen Infos. Nichts davon möchte ich missen.

Liegen Filme und Dokus in den Mediatheken bereit kann ich auch zu einem späteren Zeitpunkt darauf nochmals zurückgreifen und bin nicht an feste Zeiten gebunden.

Das frühere Land der Dichter und Denker sollte nicht am falschen Ort sparen und was Information, Kultur und Unterhaltung angeht, "nach Maßstäben der Erforderlichkeit handeln".

Öffentlich rechtliches Fernsehen sollte sich unserer Meinung nach bestmöglich von Sendern des Privat-Fernsehens abheben. Durch Zusammenschlüsse oder Kürzungen sehen wir dies in Gefahr.

Bitte verändern Sie die Sender nicht, lassen Sie uns die Möglichkeit uns vielfältig zu interessieren und Neues zu erkunden.



Christina und Cosima Brendel
Christina Capitain 3sat muss vollumfänglich bleiben!



In der aktuellen politischen Situation ist fundierte Information besonders wichtig. Eine Demokratie, die sich selbst vor allem im Licht von Social-Media-Kanälen, Koch- und Spielesendungen oder "Traumschiff" (ein Hohn angesichts des Klimawandels) spiegelt, weiß zu wenig und kann leicht so lange 'transformiert' werden, bis alle Messlatten am Boden liegen.", schreibt Gert Scobel, dessen Argumenten wir uns anschließen.



Im Gegensatz zu den meisten trivialen Talkshows kann in den Kultursendern noch "erlebt werden, wie tatsächlich öffentlich und miteinander gedacht (und diskutiert) wird", schreibt der Gert Scobel. Dort geht es "um das bessere Argument, um aufhellende Hintergrundanalyse und Vermehrung von Wissen und Einsicht in andere Lebenswelten".

Etwas, das wir zum kritischen Denken brauchen. (Sparen können die Öffentlich-Rechtlichen bitte gerne Verdummungssendungen.)



Zudem übergeht der Diskussionsentwurf für die Reform, dass 3sat weitaus mehr ist als "Kultur". Insbesondere Sendungen über Bildung, Wissenschaft oder Philosophie fallen unter den Tisch. Damit wird die Verdummung der Bevölkerung weiter vorangetrieben. Wissenschaftssendungen einfach abzuschalten, weil sie sperriger sind als der Mainstream sind, ist eine populistische Idee.
Christina Griga Zu "Reformstaatsvertrag: Beschränkung der Online Texte vom ÖRR"



Das ist ja eine schreckliche Reform !!!



- Wer nicht gut hören kann, ist auf Texte angewiesen. Und die paar Sendungen mit Untertitel oder Gebärdensprache behandeln viel zu wenig Themen, vor allem Regional.



- Ich selbst kann hören, für mich sind aber Radio und TV-Nachrichten ebenfalls ungeeignet: durch diverse Traumas kann ich mit bestimmten Themen nicht umgehen. Bei den "Lesetexten" kann ich wenigstens die Überschrift überfliegen und den Artikel überspringen.



- ich selbst gehöre zu den Leuten, die mental viel besser Informationen aufnehmen und sich merken, wenn sie gelesen statt gehört wurden. Da kann ich das Tempo meiner Aufmerksamkeit anpassen und Sätze nochmals lesen, wenn ich sie nicht gleich verstanden habe.



- Und allgemein: die regionalen Nachrichten sind in Textform besser vertreten. In Funk und Fernsehen ist mehr “allgemeines” als “Regionales”.



- viele werden sich weiterhin über Online Texte informieren wollen. Diese User werden dann in die Fänge von Trolls getrieben (Verbreiter von Falschmeldungen).



Erschrockene Grüße
Christina Herrmann Ich finde Ihre Überlegungen nachvollziehbar, aber gerade diese beiden Sender zu fusionieren ist ausgesprochen schade. Uns schien es an vielen Abenden die einzige Möglichkeit, überhaupt den Fernseher einzuschalten weil diese Programme noch etwas bieten. Ich fürchte, dass die Vielfalt weiter eingeschränkt wird und bin daher absolut dagegen.
Christina Iffland Siehe Anhang.



Mit freundlichen Grüßen

Christina Iffland



P. S. Eventuelle Tipfehler o. ä. sind der Eiligkeit geschuldet.

P. P. S. Noch ein Hinweis zur Einordnung meiner Aussagen: Ich bin eine Thüringerin in ihren Mittvierzigern.
Einige Anmerkungen zum Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen
„Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“, die ich
aufgrund der kurzen Fristsetzung leider nicht komplett und nahtlos ausformulieren konnte,
was ich normalerweise getan hätte.
Sowohl 3sat als auch arte sind – bis dato (!) – mehr als „reine K u l t u rkanäle“ nach §
2, Abs. 2 Nr. 27 MStV („Im Sinne dieses Staatsvertrages sind … 27. unter Kultur insbesondere
Folgendes zu verstehen: Bühnenstücke, Musik, Fernsehspiele, Fernsehfilme und Hörspiele, bildende Kunst, Architektur, Philosophie und Religion, Literatur und Kino, […]“)
-Welcher KULTURrubrik lassen sich folgende Sendeformate zuordnen: nano, scobel, Wissen
aktuell, Wissen hoch 2 und die Ländermagazine? Ganz abgesehen von den Reportagen,
Magazinen und Dokumentarfilmreihen (, die in Übernahme bzw. Wiederholung laufen) wie
beispielsweise aspekte, quer, Terra X, 37 Grad etc.
-Der ebenfalls als „Kulturkanal“ attribuierte Sender arte geht offenbar ebenfalls von einem
wesentlich weiteren Kulturbegriff aus, denn er zeichnet sich durch hochwertige Sendebeiträge
zu Politik, Zeitgeschehen und Kultur im engeren Sinne sowie qualitätvolle Filme aus, die dem
Anspruch einer geistigen Bereicherung gerecht werden.
-Nach Ihrer Lesart ist ein „Vollprogramm-Kulturkanal“ ein Widerspruch in sich!
Beide haben ein eigenständiges Profil, denn sie haben eine unterschiedliche
Gründungsgeschichte und sind dementsprechend völlig unterschiedlich konzipiert
und strukturiert.
-Dementsprechend haben auch beide Sender eine Daseinsberechtigung als
Vollprogrammsender.
-Es ist ehedem die Frage – die der Änderungsvorschlag offenlässt – was mit dem „3sat-
Rumpf“ passieren soll, wenn „die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise […] in das
Vollprogramm „arte“ – Der europäische Kulturkanal“ […] überführt“ worden sein werden
(Entwurf S. 13.). Zumal es unter (1) 1. weiterhin aufgeführt wird (ebd.).
Und während in der Spalte „Anmerkungen und Erläuterungen“ noch steht: „Für den
wünschenswerten Fall, dass ARTE in Zukunft eine über die rein deutsch-französische
Zusammenarbeit hinausgehende europäische Rolle einnehmen sollte, wird daher ermöglicht,
in Absprache mit den europäischen Partnern das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE
zu integrieren. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht. “ (S. 14, meine Hervorhebung),
spricht der Entwurf bereits von „sollen“: In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-
rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen [m. H.] die Inhalte des Vollprogramms 3sat
teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und
dessen Telemedienangebote überführt werden.“  (ebd.)
-Gerade angesichts der aktuellen weltweiten und tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüche
sind Programme wie 3sat und arte wichtiger denn je. Arte ist ein eminent wichtiger
Brückenbauer zwischen den beiden Nachbarn Frankreich und Deutschland, die eine zwar
schwierige aber doch herzliche Freundschaft verbindet – nicht zuletzt dank solcher Initiativen
wie arte! 3sat als gemeinsames Programm der drei deutschsprachigen Länder hat hier eine
ähnliche – aber NICHT gleiche (!) – Funktion! Es ist eine Art „wohldosiertes Über-Den-Teller-
Schauen“, denn unsere drei Länder eint nunmal die deutsche Sprache in all ihren Dialekten
und Ausprägungen – aber ein geistig-kultureller Austausch (kein enger Kulturbegriff!) ist
notwendig und findet sonst kaum Kanäle. Was ein Nebeneinanderherleben ohne
interessierten und lebendigen Austausch und ein ehrliches Aufeinanderzugehen bewirkt,
erleben wir mit größter Wucht dieser Tage an diesem Staat Deutschland, der einfach immer
wieder und wieder in einen West- und einen Ostteil zerfällt.
3sat und arte sind qualitative Aushängeschilder, die sich wohltuend aus der
Einheitsbrei-Masse von ARD, ZDF und inzwischen leider auch den dritten
Programmen abheben.-Ich bin viele Jahre – eigentlich von Kindesbeinen an – eine passierte „Fernsehguckerin“ gewesen. Was 3sat und arte angeht, bin ich es noch. Denn sie heben sich wirklich noch ab und überzeugen mit äußerst kreativen, ansprechenden und anregenden Formaten und leisten einen nicht zu unterschätzenden und unverzichtbaren Beitrag zur Wissensbereicherung, qualitätvollen Unterhaltung und vor allem zur Völkerverständigung – ein inzwischen leider ziemlich abgedroschener Begriff. Ich habe durch die Vielzahl respektvoll und handwerklich sauber gemachter Dokumentationen sowie die vielfältigen, stets von Entdeckerfreude und Liebe zum Menschen, zur Welt und zum Anderssein geprägten Reiseberichte schon so viele
tolle Menschen weltweit „kennengelernt“, dass ich hier einfach eine Lanze für diese beiden
Programme brechen MUSS!
-Dies wird umso wichtiger, je klarer wird, in welche Richtung die Reise bei den „Dritten“ geht:
Das ohnehin schon sehr gleichförmige Profil – ob br, mdr, ndr … - wird noch viel mehr
vereinheitlicht werden durch die Vorgabe, künftig stärker zusammenzuarbeiten und Kosten zu
senken, indem verstärkt Formate übernommen werden sollen. Da stellt sich mir die Frage, ob
es die dritten Programme dann irgendwann überhaupt noch braucht, denn von „Betonung des
regionalen Auftrages auch in den Gemeinschaftsangeboten der ARD“ (ppt, Folie 4) kann ab
einem bestimmen Punkt ja wohl keine Rede mehr sein.
Nach Lektüre des Diskussionsentwurfs der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ habe ich den Eindruck, dass damit einige sinnvolle und notwendige Reformen angegangen werden. Allerdings halte ich etliche Vorschläge unumwunden für ein Sparprogramm, das als „innovativ“ und „zukunftsweisend“ verkauft wird und dabei doch nur mühsam ummäntelt ist. Dazu zählt für mich das, was ich ehrlicherweise als „Zusammenstreichung des Angebots“ bezeichnen würde. Hierbei gar von Qualitätssteigerung zu sprechen – was als eines der vier Reformziele angegeben ist – grenzt schon stark an Hohn und Dreistigkeit!
Interessanterweise firmiert dieser Punkt in der zusammenfassenden Powerpoint-Präsentation unter dem Folientitel „Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme“ (Folie 5). Im Entwurfstext werden 3sat und arte immerhin als „Vollprogramme“ bezeichnet.
Zum Schluss noch ein Wort zum Mantra der Digitalisierung, sprich Flexibilisierung der
Angebote (Überführung von Angeboten in reine Online-Angebote mit Verweis auf Studien zu linearer und non-linearer Mediennutzung, vgl. S. 17ff.).
Niemand kann in die Zukunft sehen. Digitalisierung – mit Sinn und Verstand – ist gut und wichtig,
mitunter segensreich. Aber sie birgt auch Gefahren. Natürlich sind moderne Medien und der heutige Medienbetrieb nicht mehr ohne den Einsatz digitaler Technik denkbar. Ich will, wie gesagt, das Internet auch nicht verdammen – ich selbst nutze es beruflich und privat jeden Tag. Aber den
generellen Trend, das alleinige Heil in ungebremster Digitalisierung zu suchen, sehe ich mit
wachsender Sorge und weiß mich damit nicht allein. Wir sollten das „Recht auf ein analoges Leben“ nicht allzu leichtfertig aufgeben. Es gibt genügend aktuelle Beispiele, wie verwundbar eine
Gesellschaft ist, die nur noch auf Digitalität setzt. Man sollte die jüngere Generation natürlich im Blick haben, denn sie sind die Zukunft. Aber mehrheitlich setzt sich dieses Land nicht aus jüngeren sondern aus älteren Menschen zusammen! Mit der zunehmenden Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche schließt man immer mehr Menschen aus, die damit aus diversen – und handfesten – Gründen nicht mithalten können oder wollen.  
Christina Mette Ich bin dafür , dass 3 Sat und Arte eigenständige Sender bleiben .
Christina Meyer Eine möglichst breite Anzahl an regionalen und auch Kultursendern sind wichtiger Bestandteil der Medienlandschaft und sollte unbedingt erhalten bleiben!
Christina Sander Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte hiermit meine klare Ablehnung gegen die geplante Integration des Vollprogramms 3sat in ARTE zum Ausdruck bringen. Diese Maßnahme würde faktisch die Auflösung des Senders 3sat bedeuten, was einen enormen Verlust für das kulturelle Angebot im öffentlich-rechtlichen Fernsehen darstellt.



3sat ist ein Sender, der nicht nur eine Vielzahl an qualitativ hochwertigen Sendungen bietet, sondern auch die kulturelle Vielfalt und den Austausch zwischen den deutschsprachigen Ländern fördert. Als Gemeinschaftsprojekt von Deutschland, Österreich und der Schweiz fördert diese Zusammenarbeit den kulturellen Austausch und die gegenseitige Verständigung zwischen den deutschsprachigen Ländern.



3sat konzentriert sich auf kulturelle Inhalte und bietet eine breite Palette von Programmen, die Kunst, Musik, Literatur, Theater, Wissenschaft und Dokumentationen abdecken. Die Formate von 3sat sind oft speziell auf kulturelle Themen ausgerichtet und bieten dem Publikum tiefere Einblicke in verschiedene Kulturen und künstlerische Ausdrucksformen. Viele Sendungen werden von renommierten Künstlern und Kulturschaffenden gestaltet, was zur hohen Qualität des Angebots beiträgt. 3sat legt auch einen starken Fokus auf wissenschaftliche und bildungsorientierte Inhalte. Viele Dokumentationen und Sendungen behandeln aktuelle wissenschaftliche Themen und fördern das allgemeine Wissen und das Verständnis komplexer Zusammenhänge. Als öffentlich-rechtlicher Sender ist 3sat unabhängig von kommerziellen Interessen, was es ihm ermöglicht, Inhalte zu präsentieren, die nicht primär auf Quoten oder Werbung ausgerichtet sind.

Diese Besonderheiten des Senders begründen meiner Auffassung nach seine Daseinsberechtigung.



Durch die Integration werden viele dieser wertvollen Sendungen aufgrund begrenzter Sendeplätze nicht mehr ausgestrahlt werden können, somit werden wertvolle Formate wegfallen oder drastisch gekürzt werden.



In Zeiten, in denen kulturelle Angebote immer wichtiger werden, darf es nicht zu einer Reduzierung von Vielfalt und Qualität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kommen. Ich bitte Sie daher, diese Entscheidung zu überdenken und den Erhalt von 3sat als eigenständigem Sender zu gewährleisten, um die kulturelle Landschaft im deutschsprachigen Raum weiterhin zu bereichern.



Mit freundlichen Grüßen,

Christina Sander
Christina Schön Zu kurzfristige Ankündigung der Möglichkeit zur Stellungnahme!!!



Bitte digitales Angebot NICHT reduzieren (z B. Texte auf BR24 qualitativ hochwertiger Journalismus und kostenfrei verfügbar für alle ist notwendig!)



Bitte nicht nur Kosten im Auge haben, langfristige Auswirkungen auf Bildungs/Informationsmöglichkeiten bedenken.
Christina und Manfred Paintner Sehr geehrte Damen und Herren,



gerne wollen wir uns an die Petition der Kulturschaffenden (vgl. bitte WDR-Online vom 4.10.24) bzw. der Musikvereinigung (WDR vom 7.10.24) anhängen. Wir vertreten daher ebenso die Meinung, dass eine Zusammenlegung der Fernsehsender 3sat und ARTE (v.a. wegen des für uns überaus interessanten und umfassenden 3sat-Magazins "Kulturzeit") nicht umgesetzt werden darf.

Was die Rundfunksender des BR betrifft (zur Zeit sind dies 10 Sender), so muss u.E. unbedingt der Sender "BR 2" erhalten bleiben. Wir finden, dass die Inhalte dieses Senders, die ohnehin schon seit April 2024 eine z.T. verkürzte Sendezeit (z.B. für Radio Wissen) erfahren haben, für den an den vielfältigen Tagesthemen interessierten Bürger auch künftig von enormer Bedeutung sind.

Für eine wohlwollende Beachtung unserer Anmerkungen im abschließenden Verfahren zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bedanken sich bereits jetzt Ihre bisher stets zufriedenen Rundfunk-Hörer und TV-Nutzer.



Mit freundlichen Grüßen

Christina und Manfred Paintner

Christine Bitte das online Angebot des BR nicht zurückbauen. Es braucht doch ein schnelles Instrument, um gegen die Demokratie zersetzenden Plattformen /Social Media entgegenzutreten und das schnell und fundiert.



Das online Angebot des öffentlich rechtlichen Rundfunks ist wichtig für die Demokratie. Diese Infoquelle muss bleiben und ausgebaut werden
Christine Alfeld Dieser Gesetzentwurf stösst bei mir - und nicht nur bei mir- auf völliges Unverständnis. Ich höre täglich den Deutschlandfunk und sehe im Fernsehen nur die öffentlich-rechtlichen, insbesondere arte UND 3sat.

Aber es geht mir nicht nur mich. In der polarisierten Bundesrepublik sind viele verunsichert, leiden unter Populismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Ja sogar die Demokratie scheint mitunter gefährdet. Wie kann man in dieser Situation gerade an der Kultur sparen? Aus meiner Sicht kann nur die Kultur diese unguten Entwicklungen bremsen. Viele Sendungen der öffentlich-rechtlichen fördern sowohl die formale, die politische und als auch die Herzensbildung.

Herr Höcke möchte nicht ohne (bösen) Grund in Thüringen den Staatsvertrag ganz kündigen. Ich bitte Sie sehr, machen Sie ihm die "Arbeit" nicht unnötig leicht.



Ich hoffe, der Entwurf kommt so wie Sie ihn planen nicht durch.



Christine Alfeld
Christine Bergemann Sehr geehrte Damen und Herren,

- die Zeit zur Stellungnahme seitens des Adressaten ist viel zu kurz und wird zusätzlich nicht ausreichend beworben.

- eine Zusammenfassung (freundlich mit "Steigerung der Effizienz" umschrieben) geht zu Lasten der Informationentiefe und -Breite und verfehlt damit den Bildungsauftrag, gerade angesichts der Vielschichtigkeit unseres Alltags.

- allg. zugängliche (Denk-)Anregungen gehen damit verloren, besonders im Bereich von Kultur!

- wir treiben damit genau in die Richtung, gegen die wir uns doch alle wehren, in Richtung einer gewissen Gleichmacherei,

- statt hier zu sparen und aus lauter Furcht vor populistischem Gegenwind die nötige Anpassung des Rundfunkbeirages zu verhindern sollte statt dessen unser Öffentlich-Rechtliches als Schatz herausgestrichen werden

- wir können nicht auf de einen Seite einen allgemein gebildeten mündigen Bürger verlangen und seine Informationsquellen gleichzeitig eintrocknen bzw. privaten Interessen überlassen.

Ich hoffe auf Gehör!
Christine Böser Sehr geehrte Damen und Herren,



der Sender 3Sat ist ein wichtiger Pfeiler in der Kulturlandschaft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Kultur und Bildung sind Leitmotive, die in der heutigen Zeit zunehmende Bedeutung haben. Den qualitativ oft minderwertigen Sendungen der privaten Anbietern aber auch dem zunehmend im Internet verbreiteten Inhalten muss ein seriöses aber auch vielfältiges Programm entgegengesetzt werden. Dies kann nur durch ein Vielzahl der Sender gewährleistet sein.



Ich ersuche Sie daher die vorgeschlagene Reform dahingehend zu überdenken und 3Sat als eigenständigen Sender zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen,

Christine Böser
Christine Dresen Die Unabhängigkeit und Freiheit in der Berichterstattung in Deutschland muss gewährleistet sein! Auch in längeren Texten zu komplexen Themen, hier schränkt eine Längen-Begrenzung zu sehr ein. Die Menschen verstehen nicht den Unterschied zwischen Printmedien und Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen. Das ist im Prinzip alles gleichwertig in der Wahrnehmung.



Die Online Kompetenz auch auf modernen Kanälen muss ausgebaut werden - das kostet Ressourcen, beim Personal, bei der Schulung und bei der Infrastruktur. Alles wird teurer, nur die Gebühren sind seit 15 Jahren um gerade mal 40ct gestiegen. Das steht in keinem Verhältnis. Zum Glück werden die Öffentlich-Rechtlichen noch nicht mit Werbung überschwemmt - Bitte helft mit, dass das so bleiben kann!



Qualitativ hochwertige Berichterstattung, Kultursendungen, Kinderprogramm, Infrastruktur, Werbefreiheit, Erfüllung gesetzlich notwendiger Umstellungen z.B. auf EnEfG und DIN 500001 - all das gibts nicht umsonst!



Hier hängen auch viele qualifizierte Arbeitsplätze Deutschlandweit dran. Die Öffentlich-Rechtlichen müssen unabhängig bleiben können. Lasst Euch nicht von polemischen Parolen und engstirnigen Politikern leiten sondern überlegt mit Sinn und Verstand. Der Wille zur Umstellung und zu Einsparungen ist da, aber nicht in diesem Tempo.

Danke.
Christine Ertl Ich fürchte, dass mit den geplanten Neuregelungen bei den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunksendern die zeitnahe Versorgung der Bevölkerung mit aktuellen, wichtigen Meldungen und Nachrichten nicht mehr gewährleistet ist.

In der heutigen Zeit verlassen sich die Menschen auf ihre Smartphones und müssen auch dort mit dem Informatioen versorgt werden. Auf diesem Geräten ist besonders die schriftliche Informationsübermittlung wichtig - nicht jeder*r läuft mit Kopfhörern durch die Gegend oder kann jederzeit online Filmchen gucken.

Deshalb muss die Information auch weiterhin schriftlich verfügbar sein, und zwar unabhängig vom Zeitpunkt der Ausstrahlung über Hörfunk oder Fernsehen.



Der lokale Bezug geht verloren, wenn die Anzahl der Regionalsender weiter geschrumpft wird.
Christine Gantzel In einer Zeit wie dieser mit jeder Menge FakeNews und einer extrem schwierigen internationalen wie nationalen Lage sind faktensichere Informationssender wie Phoenix und tagesschau24 von überragender Bedeutung und sollten in keinem Fall (!!!) zusammengeführt und dadurch reduziert werden! Ein breites faktensicheres Informationsangebot muss bleiben und gegebenenfalls sogar noch erweitert werden! Ähnliches gilt für 3Sat und Arte, die die Medien - Zusammenarbeit innerhalb Europas – der deutschsprachigen Staaten einerseits und von Deutschland und Frankreich andererseits fördern! Genauso sollte vermieden werden, bei den Informations-Sendern der Radioprogramme zu kürzen! Unterhaltungsprogramme gibt es auch bei den kommerziellen Sendern zur Genüge, vielleicht lässt sich da etwas einsparen.

Die politische Verantwortung der Rundfunkkommission gebietet es, diesen schwerwiegenden Aspekten Rechnung zu tragen!

Mit freundlichen Grüßen, Christine Gantzel
Christine Gerdon 3sat und ARTE zusammen legen? NEIN

Das sind mit Phönix meine Lieblingssender.
Christine Gierloff Im Entwurf des Reformstaatsvertrags heißt es, der Sender 3sat soll in den Sender arte integriert werden.



Wie paßt das zu der Aussage, daß die Bildungs-und Medienkompetenz gestärkt werden sollen?



Arte ist ein Kulturprogramm, 3sat ist eher wissenschaftlich ausgerichtet. Die Sendungen von 3sat, zu Beispiel NANO, bieten gerade in unserer hochkomplexen Zeit Orientierung und Hintergrundwissen.

Bei einem Sender wie arte fürchte ich, gerät der Wissenschaftsjournalismus ins Abseits. Das sollte auf keinen Fall geschehen.
Christine Heise ich bin 100% gegen die Zusammenlegung von 3Sat und ARTE. Beide Programme sind einzigartig und müssen unabhängig bleiben!
Christine Heneka Ich finde einen freien und vielfältigen ÖRR extrem wichtig. Den Verlust von 3 Sat als ländergrenzenübergreifenden Sender finde ich schwer erträglich.

Bitte lassen Sie das nicht zu.
Christine Kalkowski An die Prüfungskommission!

Ich plädiere vehement für den Erhalt der Wissenschaftssendungen:

Nano, Scobel, Kulturzeit etc.

Eine nicht verhandelbare Wissensvermittlung für die

Bürger in diesem Land, in dem

die Konflikte nicht übersehbar und nicht zu überhören sind.

Mit der Zusammenlegung und Streichung fallen wichtige

Informationen unter den Tisch.

Das kann und darf nicht im Sinne der verantwortlichen Entscheider der Medienprüfungs-

Kommission sein.

In diesem Sinne hoffe ich auf ein kluge Entscheidung, auch zum Erhalt der mittlerweile fragil

gewordenen Demokratie.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Kalkowski
Christine Kaltenschnee In Zeiten, wo Arbeit gegen Fakenews und Aufklärung wichtiger ist denn je, finde ich solche Einsparungen absolut dramatisch.

Das gilt für Radio, Fernseh, Print und jegliche Form von geschriebenen Nachrichten.

Wir müssen versuchen, so viele Menschen wie möglich zu erreichen im Kampf gegen Demokratiefeinde und politisch oder religiöse Extremisten.

Während der Corona Pandemie war der ÖRR eine der wichtigsten Quellen für die Entwicklungen. Was wenn so was wieder passiert.
Christine Karkow Wir brauchen Vielfalt in den Wissenschaftssendungen. Deshalb keine Kürzungen bei Nano...
Christine Kühn Sehr geehrte Damen und Herren,



was fällt Ihnen eigentlich ein? Arte und 3 Sat zu den wenigen Programmen, bei denen sich das Einschalten des Fernsehers überhaupt rentiert. Man bekommt Nachrichten mit Hintergrund, gut recherchierte und aufbereitete Reportagen und z.B. solche genialen Sendungen wie Scobel.

Wie wäre es mit einer Abschaffung von ARD oder ZDF? Hirnlose Laberrunden, eine Krimiserie nach der anderen, ständig eine Sendung in der es ums Gewinnen geht und Fußball satt - Brot und Spiele, damit hält man das Volk schön dumm und ruhig und lässt es auch noch selbst dafür bezahlen.



Mit aufgebrachten Grüßen

Christine Kühn
Christine Kühn Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich sehen seit Jahren die Wissenschaftsendung "NANO" im 3Sat TV. Wir sind dagegen, dass diese Sendung abgeschafft werden soll. Wir sehen weder Volksmusiksendungen noch Krimis.



Mit freundlichen Grüßen



Christine Kühn
Christine Lemke Sehr geehrte Damen und Herren,



als Verantwortliche zur Umsetzung geforderter Einsparmaßnahmen im öffentlich-rechtlichen Bereich, erlauben Sie mir bitte ein paar Aspekte mitzuteilen:

1. 3sat ist der einzige Sender, der alle drei deutschsprachigen Länder vertritt. Wie wunderbar, auch nähere Informationen aus Österreich und der Schweiz zu erfahren. Thematisch durchaus anders als das deutsche Programm. Mit dem überwiegend kulturellen Angebot ein wichtiger Beitrag, der vom angeblich so „modernen“ Fernsehen doch heraussticht. Wertvolle Beiträge, die im normalen Programm der Sender schon lange nicht mehr zu sehen sind. Es wäre m.E. ein fataler Fehler, so einen Qualitätssender abzuschaffen.

2. Arte ist ein sehr empfehlenswerter Sender, den ich ebenfalls sehr schätze. Jedoch soll die derzeitige französisch-deutsche Ausrichtung perspektivisch auf EU-Staaten ausgeweitet werden. Ich finde es jedoch wichtig, weiterhin auch kulturelle, eher deutschsprachige Formate zu fördern, um unserem Kulturraum einen gebührenden Stellenwert einzuräumen.

3. Ich denke, technische und administrative Abläufe könnten ohne weiteres gebündelt werden, vielleicht wäre es auch hilfreich, hierarchische Zwischenebenen zu streichen. Inhaltlich jedoch sollten die Sender möglichst vielfältig aufgestellt sein. Mainstream, mit mehr oder weniger den gleichen Informationen – oft ohne nötigen Tiefgang – gibt es bereits zuhauf. Dabei haben leider viele Verantwortliche nur junges Publikum im Fokus.



4. Bitte denken Sie auch Personen im Mittelalter (die durchaus noch teilweise analog unterwegs sind) und an ältere Herrschaften, die gerne noch lineares Fernsehen schauen und die den neuen Formaten relativ wenig abgewinnen können.



Freundliche Grüße

Christine Lemke
Christine Lüdemann-Ravit Guten Tag,

anstelle von Anregungen nachfolgend einige Fragen:

- Warum ist für die Programmerstellung nur die Quote entscheidend?

- Nach welchen inhaltlichen Kriterien werden zukünftig die Programmschwerpunkte festgelegt?

- Warum werden Sendungen anspruchsvolleren Inhalts eingeschränkt?

- Wo bleibt die Sendungsvielfalt nach einer Zusammenlegung von 3sat und arte bei nicht erweiterter Sendezeit?

- Warum werden für lineare Sendungen kaum neue Ideen entwickelt?

- Entspricht vorliegender Entwurf wirklich den Seh- und Hörbedürfnissen der Empfängerinnen und Empfänger?
Christine Rehrl Die einzigen Programme die ich wirklich gerne anschaue, sind 3 Sat und Arte . Auf 3 Sat sind viele Berichte aus der Schweiz

und Österreich. Weshalb gerade diese Sender? Endlich ein Niveau. Das kann doch nicht sein.

Auf den Programmen ARD ZDF läuft soviel Schmarren. Täglich Mord und Todschlag - Krimis Serien - Tatort - Wiederholung - Wiederholung - BR Dahoam ist Dahoam. Sendungen die nicht bilden, sondern eher ........

Mein Vorschlag wäre, die ganzen Befreiungen fallen zu lassen. Ich arbeite im Sozialamt und sehe täglich den Wahnsinnsaufwand mit den Befreiungen. Dafür sollte einfach der Regelsatz etwas erhöht werden und dafür sollen alle

einfach zahlen müssen. Hat da schon mal wer zum rechnen angefangen?

Da wäre wahrscheinlich so ein Einsparpotenzial das die Sender bestimmt in der gewohnten Qualität weiterlaufen könnten.

Bitte nicht zusammenführen. Dafür 3 Programme kürzen.
Christine Strathmann Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vorschläge zur Veränderung der Online-Angebote des ÖRR lese ich mit Entsetzen! In Zeiten von Fake News, die hauptsächlich übers Netz verbreitet werden, braucht es dringend auch über dieses Medium eine unabhängige und fundiert recherchierte Alternative. Es kann doch nicht ernsthaft gefordert werden, dass jede Nachricht zunächst linear gesendet werden muss. So erreicht man doch nicht die Zielgruppe, die sich über Instagram, TikTok oder ähnlichem informieren. Wo bleibt die Aktualität? Die Bestrebungen gehen gerade weg vom Linearen hin zum Digitalen, was überigens auch die Politik vom ÖRR fordert, um Sparziele zu erfüllen. Ich erwarte für meinen Rundfunkbeitrag eine voll umfassende Leistung. Dazu gehören auch die Online Angebote, die tagesakuelle Nachrichten umgehend aufgreifen können. So kommt der ÖRR Rundfunk seinem Informationsauftrag nach.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Strathmann
Christine von Hoyningen-Huene Das zusammenschließen von Programmen würde den Charakter der einzelnen Programme vernichten.

Jedes Programm ist auf seine Weise individuell.

ARTE ist nicht 3SAT , usw. Ich mag jeder dieser einzelnen Programme, die man jetzt zusammenwerfen will, aus Sparsamkeitsgründen, und was ist unter anderem mit dem Arbeitsplätzen, nicht nur der Moderatoren, sondern die Vielen die auch noch daran beteiligt sind, das wir ein gutes Programm haben?

Ich wünsche von Herzen, das nichts verändert wird

Alles Gute
Christine Würfel Hallo, ich nutze die hr-App täglich und ich fände es sehr schade, wenn die Nachrichten mit zeitlicher Verzögerung einträfen. Radio und TV ist tagsüber am Arbeitsplatz nicht möglich. In der Pause lese regelmäßig die Nachrichten. Man sollte auch mal schauen, wie viele Leute das nutzen, ehe man pauschal kürzt.

Das hr-tv-Programm ist von zu vielen Wiederholungen geprägt, dass könnte reformiert werden.
Christof Eggers Guten Tag!



Seit vielen Jahren gehört 3sat für mich zum festen Programm mich umfassend und übergreifend zu Informieren.

Ich schaue regelmäßig Kulturzeit, nano, wissenschaftliche Dokumentationen, Scobel und anspruchsvolle Spielfilme.

Seit kurzem lebt meine Tochter in Wien und vergrößert mein Interesse noch insbesondere an östreichischen Nachrichten wie ZiB.



Warum soll so ein hervorragender Sender nun abgeschafft werden?

Ich finde, dass dies einer Trivialisierung des öffentlichen Rundfunks Vorschub leistet.



Mit freundlichen Grüßen

Christof Eggers
Christof Mayer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich wahrgenommen, dass Änderungen und v.a.Streichungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk geplant sind.

Gerade in einer Zeit, in der Fake-News Hochkonjunktur haben und gerade auch junge Menschen auf zuverlässige Informationen angewiesen sind, ist dies der falsche Weg.

Wir sind begeisterte Hörer und Zuschauer der öffentlich-rechtlichen Kultursender und würden sehr, sehr ungern auf diese Programme und ihre Vielfalt und Reichhaltigkeit verzichten.

Ich bitte Sie eindringlich, Ihre Pläne zur Streichung oder Zusammenlegung von öffentlich-rechtlichen Programmen zu stoppen. Das Gegenteil wäre wichtig: den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in jeder Hinsicht zu stärken!

Entwickeln Sie doch lieber Pläne, um diese Programme, die so wertvoll sind, auch für junge Menschen sehr interessant zu machen.

Gerne wären wir bereit, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seine zum Teil werbefreien Programme auch einen höheren Rundfunkbeitrag zu leisten.



hoffnungsvoll und mit besten Grüßen



Christof Mayer
Christof Metzmacher Eine Zusammenlegung von 3sat und arte ist aus vielerlei Hinsicht vollkommen negativ auch deswegen ist ein Staatsvertrag mit solchen Inhalten absolut desaströs.

Es geht um kulturelle Vielfalt, intensive Informationen, fundierte Recherchen, soziale Weiterentwicklung, unabhängige Berichterstattung, und zwar jeder der beiden Sender auf seine hervorragende Weise.

Ich lehne jede Initiative, die Medienlandschaft derart zu verändern, kategorisch ab!
Christof Niehues Seit vielen Jahren gehören 3sat-Sendungen wie nano, Kulturspiegel, Kabaret u. a. ebenso wie politische Informationen, Diskussionen in Arte, Phoenix und N24 zu meinen täglichen Highlights.

Damit nutze ich den Auftrag, den der Rundfunkstaatsvertag vorschreibt: Bildung, Beratung, Information und Kultur.

Im 1. und 2. Programm werden diese Bereiche immer mehr in den Hintergrund gedrängt; sie nähern sich - wahrscheinlich in Qotenkonkurrenz - in Qualität und Ausrichtung immer mehr den Privatprogrammen und den asozialen Netzwerken an.

Sollte Ihre sogenannte Programmreform tatsächlich Streichungen, grundlegende Veränderungen und Etatkürzungen beinhalten, wie in der Presse kolportiert, wird die kritische Öffentlichkeit sicherlich juristische Schritte, Verweigerung des Rundfunkbeitrags und andere Protestformen entwickeln, denen ich mich dann sicherlich anschließen werde.
Christof Schneller Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Ihre Einsparbemühungen beim ÖRR, er ist schließlich der teuerste der Welt, aber nicht der beste. Die BBC schafft beispielsweise mit weniger Mitteln mehr qualitative Highlights im Fiction- und Non-Fiction-Bereich.

Allerdings bitte ich Sie, 3Sat und Arte nicht zusammenzulegen oder zu streichen. Zum einen haben diese beiden Spartenprogramme eine unterschiedliche inhaltliche Ausrichtung, zum anderen sind das genau die Programme, die Inhalte senden, die im Privatfernsehen nicht oder selten vorkommen: Kultur, Wissenschaft, Philosophie, Bildung. Es wäre widersinnig, den ÖRR gerade da zu schwächen, wo er die Defizite des Privatfunks ausgleicht. Fußball und Spielfilme können die kommerziellen Anbieter genauso gut, die Idee des Bildungsfernsehens ist aber bis auf wenige Nischen ausgetrocknet.

Mit freundlichen Grüßen

Christof Schneller
Christof Theunissen Hallo,

ein Anfang aber noch lange nicht genug!



Mein Vorschlag im Groben:



nur ein überregionaler TV Sender (ARD oder ZDF)

je Bundesland einen TV Infosender (nur Informationen zum jeweiligen Bundesland, keine Shows, keine Serien, …)



TV Spartenkanäle: je einmal Kinder, History und Dokumentationen



je Bundesland 2 Radiosender (Unterhaltung und Info)



Rundfunkgebühren DEUTLICH RUNTER und NUR für Sendungen mit aktuellem Informationscharakter



alles andere Pay TV
Christoph Behnke Laut Programmauftrag des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks sollen Information, Bildung und Unterhaltung gleichermaßen im Programm enthalten sein. Das könnte man so auslegen, dass für diese drei Sendungsbestandteile gleiche Sendezeiten vorgesehen sein sollen. Aber anders gesehen könnte man auch fordern dass für die drei Programmanteile gleich viel Geld ausgegeben werden sollte.



Ich finde, dass für Unterhaltung und Sport (z. B. Fußball-Übertragungsrechte) viel zu viel Geld ausgegeben wird. Es darf nicht sein, dass die für mich wichtigen Sender Arte und 3Sat zusammengelegt werden, während gleichzeitig viel mehr Geld für Sport ausgegeben wird.



Sparen sie bitte bei Sport Übertragungsrechten und legen nicht die beiden Sender Arte und 3Sat zusammen.



Durch die geplante Zusammenlegung der Sender wird auch die europäische Zusammenarbeit von Arte mit französischem Rundfunk und 3Sat mit dem Österreichischem und Schweizer Rundfunk empfindlich gestört.
Christoph Behnke Zum Kapitel "§ 26a Fortentwicklung und Überprüfung der Angebote, Gesellschaftsdialog".



Die Präsenz von öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten in sozialen Netzen findet überwiegend auf kommerziellen außereuropäischen Netzen statt, wie X (Twitter), Youtube, TikTok oder Instagram. Mindestens X und TikTok sind eindeutig keine politisch neutralen sozialen Netze mehr.



Die öffentlich rechtlichen Sender sollten sich komplett aus X und aus TikTok zurückziehen und viel mehr in die offenen, freien Netze des Fediverse gehen, zum Beispiel Mastodon oder auf eigene Peertube Server.



Dieser Weg von privaten geschlossenen sozialen Netzen zu freien und offenen sozialen Netzen für den Gesellschaftsdialog sollte in den Reformstaatsvertrag aufgenommen werden.
Christoph Bohr “Ein Land ist reich, wenn es die Kultur fördert. Kultur ist Reichtum, nicht umgekehrt.” CLAUDIO ABBADO



3sat muss überleben!
Christoph Bungartz Solange Das Erste sich vor allem auf Krimis, Fußball und Talkshows konzentriert, ist es nicht zu viel verlangt, einen populäreren und einen moderneren Kulturkanal anzubieten: also weiterhin 3sat und arte. Ihr Profil lässt sich nicht einfach "verschmelzen" - von den internationalen Partnerschaften ganz abgesehen.

Bei News-Kanälen wäre eine Kooperation viel sinnvoller, weil es sich da um die selben Themen und dieselbe Darstellungsform dreht und man die heutigen Leerlaufzeiten mit Doku-Wiederholungen vermeiden könnte.
Christoph Franzen Guten Tag zusammen,



anbei finden Sie meine Stellungnahme zu den derzeitigen Reform-Plänen im deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.



Der eigentliche Text ist im ODT-Format angehängt.



Dies geht Ihnen auch als E-Mail und PDF-Datei über die rheinland-pfälzische Staatskanzlei zu

und zudem in Kopie an alle direkt beteiligten und auch an einige indirekt beteiligte

(abgesehen von den ausländischen ARTE-Partnersendern) Rundfunkanstalten zur Kenntnisnahme.



Ich bitte insoweit um Weiterleitung an die zuständigen Personen und nach Ihrem Ermessen gerne auch an weitere potentiell Interessierte.



Inhaltliche Rückmeldungen begrüße ich ausdrücklich.



Mit freundlichen Grüßen, Christoph Franzen
Christoph Franzen

An die Rundfunkkommission der Länder
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz
Dieses Schriftstück wird eingesandt an: buergerbuero@stk.rlp.de  und über das
Formular:
»https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/
kontaktformular «.
Eine Kopie (»CC:«) der E-Mail erhalten alle 10 »ARD«-Anstalten (an die bei der
»ARD« angegebenen Adressen) und die »ARD« selbst (an deren Pressestelle),
sowie »Phoenix«, »Kika«, »ARTE«, »3sat«, »ORF«, »SRF« & »SRG«, »ZDF« und
das »Deutschlandradio«.
Ich erbitte Weiterleitung an die zuständigen Personen.
Aachen, 9.–10. Oktober 2024
Stellungnahme zum »Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für
einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag)“«
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider komme ich nicht umhin, gleich zu Anfang an der Vorgehensweise der
Rundfunkkommission in dieser Sache massive Kritik zu üben.
So ist es eine bodenlose Frechheit, den interessierten Menschen von der
Veröffentlichung des Dokumentes am 24. September an gerade einmal
3½ Wochen Zeit zu geben, den umfangreichen T ext von sage und schreibe
112 Seiten zu lesen und sich dazu zu äußern, insbesondere da der ergänzende
»KEF-Sonderbericht zu finanziellen Auswirkungen möglicher Ansätze zur
Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks « – auch noch einmal 80 Seiten
lang – erst seit dem 2. Oktober vorliegt – also seit einer Woche. Dies legt den
Verdacht nahe, daß Stellungnahmen seitens der Bürgerschaft von der
Kommission überhaupt nicht gewollt sind, daß diese als »Pseudo-Beteiligung«
allein dem Zweck dient, spätere Kritik damit »abzubügeln«, daß man sich ja im
Vorfeld dazu hätte äußern können. Dazu paßt auch die Fast-Nicht-
Berichterstattung hierzu durch die öffentlich-rechtlichen Sender selbst: soweit
ich das mitbekommen habe, hat sich einzig »3sat« in einem nicht einmal
dreiminütigen Beitrag in der Sendung »Nano« geäußert – wohl auch nur, weil
dessen eigene Zukunft nunmehr in Frage steht. Mal ein Hinweis »in eigener
Sache« in den Hauptnachrichtensendungen über ein so wichtiges Thema mit
einer Aufforderung zur Beteiligung? Fehlanzeige! (Oder habe ich das nur
verpaßt? – Dann war es offenbar nicht deutlich oder oft genug.) Nehmen Sie
bitte zur Kenntnis, daß mir eventuelle »Rechtsgrundlagen« für Ihre
Vorgehensweise gleichgültig sind: sie wäre auch dann nicht in Ordnung, wenn
das nicht nur so erlaubt, sondern sogar vorgeschrieben sein sollte.
Weiterhin frage ich mich, warum neben dem PDF-Format nur ein proprietäres XML-Format von Microsoft angeboten wird. Das Open-Document-Format ist im
Gegensatz dazu ein »echter ISO-Standard«. Öffne ich die DOCX-Datei hier mit
»Liberoffice«, so »leidet« die Seitenaufteilung:
an Stelle der 112 Seiten der PDF-Version werden es ohne Nachbearbeitung 148.
Hintergrundinformationen:
https://www.europagymnasium.at/de/ooxml-ist-kein-iso-standard-was-ist-das-
problem/
Einer hiesigen staatlichen Institution stünde es gut zu Gesicht, nicht indirekt die
ohnehin schon marktbeherrschende Stellung eines sehr großen und
einflußreichen US-Unternehmens zu festigen.
Dies läßt sich auch nicht damit rechtfertigen, daß dieses Format
behördenintern genutzt werde oder daß es einen »Quasi-Standard« darstelle,
den in der Praxis mehr Leute nutzten als » ODT«.
Nun zur Sache selbst, beginnend mit untauglichen Sparmaßnahmen:
Es fällt auf, daß »Sparvorschläge« mal wieder ausgerechnet die höherwertigen
Bildungsangebote betreffen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegenüber
den allermeisten privatwirtschaftlichen Angeboten auszeichnen.
Los geht es gleich mit den internationalen Sendern »ARTE« und »3sat«.
Letzteren »wegzusparen« – auch wenn man ihn formal in »ARTE« integrierte,
würde zwangsläufig zu einer Verminderung des Bildungsangebotes führen. Die
Gesamtsendezeit würde halbiert, die Beiträge würden mehr um die „besten
Plätze“ in der täglichen Sendezeit konkurrieren, weniger Wiederholungen wären
möglich. Zwar kann kein Mensch die beiden Programme gleichzeitig schauen,
die Auswahl würde indes stark eingeschränkt und damit was die Zuschauer im
Jahresdurchschnitt insgesamt an Information erhalten. Dies ausgerechnet
solchen Programmen anzutun, die gut recherchierte Hintergrundinformationen
liefern und nicht nur plakativ-oberflächlichen »Nachrichten-Journalismus«, der
die »Herleitung« der dargebotenen »Informationshäppchen« nicht zeigt und es
so dessen Gegnern leicht macht, selbst objektiv nachprüfbare T atsachen als
»Meinung« der »vom politischen ›Establishment‹ dominierten« Medien
abzutun. Ein Verweis auf das Internet als »aufstrebende Informationsquelle«
greift auch hier zu kurz, siehe dazu weiter unten mehr.
Beide Sender würden unter einer Zusammenlegung leiden.
Die Zuschauer erhielten insgesamt weniger Information aus den
Nachbarländern: weniger Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich –
gerade vor dem Hintergrund, daß »ARTE« sich ohnehin bereits mehr
gesamteuropäisch zu orientieren beginnt.
Der neue Sender selbst bekäme einen größeren »bürokratischen Wasserkopf«;
denn die zur Zeit sehr unterschiedlichen Strukturen müßten vereinheitlicht
werden, am Ende womöglich hin zu einer »behäbigen europäischen ›ARD‹«.
Es ist auch ein Fehler, dergleichen in einen deutschen Ländervertrag
hineinzuschreiben,
ohne die ausländischen Partner-Anstalten zuvor überhaupt angemessen zu
konsultieren.
Da hilft auch kein schwammiges:
»wird daher ermöglicht, in Absprache mit den europäischen Partnern
das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE zu integrieren.  Eine
Verpflichtung hierzu besteht nicht.«,
das nur im Kommentar steht; der eigentliche Vertragstext:»sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das
Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen
Telemedienangebote überführt werden.«
spricht nämlich eine andere Sprache und erzeugt entsprechenden Druck,
insbesondere wenn diesem später von interessierter und einflußreicher Seite
Nachdruck verliehen werden sollte.
Erhellend ist in dem Zusammenhang auch die folgende Internet-Seite:
»https://scammo.codeberg.page/3sat-finanzvergleich/ «.
Der dortigen Kritik an den Gehältern des Spitzenpersonals der Anstalten kann
ich nur zustimmen, insbesondere wenn man diese in Relation zum Lohn der
»Putzkolonnen« setzt, die dort die Fußböden wischen. Man brauche das, um
»gute« Leute nicht an »die Wirtschaft« zu verlieren, meinen Sie? Ein gutes
Gehalt schütze vor Korruption? — Mitnichten, wie die Affären um den »NDR«
und den »RBB« beweisen — und die »wahrhaft guten« Leute ekelt die
Parteipolitik bekanntlich sogar aktiv aus den Sendern hinaus, siehe Nikolaus
Brender im Jahre 2009
(zu diesen 3 Vorfällen weiter unten mehr).
Bei den übrigen »Spartensendern« und »Zusatzangeboten« ist bereits die
Gruppierung derselben fehlerhaft. (In der Präsentation [allein »Powerpoint«
spricht schon Bände über Verfasser und Zielgruppe] wird das auch ansatzweise
durch die »T eilmengenbildung« – die wohl die intendierten Zusammenfassungs-
Vorschläge darstellen soll – im Schaubild deutlich.)
So kann man vielleicht noch »ZDF neo« und »ONE« vergleichen, die beiden
sprechen indes ein deutlich älteres Publikum als das Internetangebot »Funk« an
und erst recht als der »Kinderkanal«. Insofern sehe ich bei den letzten beiden
keinerlei »Einsparpotential« durch »Konzentration«: ihre vorwiegend
angesprochenen Altersgruppen sind gewissermaßen Alleinstellungsmerkmale,
die eine »Zusammenlegung« nicht sinnvoll zulassen.
Weiterhin sind sich »Phoenix« und »T agesschau 24« in der Hinsicht ähnlich, als
daß sie eher tagespolitische Informationen abdecken, »ARD Alpha« und »ZDF
Info« passen jedoch insofern nicht in diese Gruppe, als hier
naturwisssenschaftliches, geschichtliches und sonstiges »Hintergrundwissen«
breiten Raum einnimmt. Die beiden letzteren Sender haben ihre Schwerpunkte
indes durchaus in unterschiedlichen Wissensbereichen und nichts davon
»kann weg«.
Die Tendenz »in Richtung Internet« ist durchaus kritisch zu sehen – das wird im
Entwurf nicht hinreichend deutlich, sondern eher »blauäugig« betrachtet.
Immer noch spielt dieses für weite T eile der Bevölkerung eine untergeordnete
Rolle als primäre Informationsquelle. Die jüngeren Generationen informieren
sich dortselbst typischerweise auch nicht bei den »staatlichen« Akteuren, zu
denen auch die Rundfunkanstalten zählen. Hingegen steht noch in fast jeder
Wohnung mindestens ein Rundfunkempfangsgerät.
Wie denn dann sonst »beitragssparsam« in die Zukunft aufbrechen?
Ich verkenne nicht, daß meine folgenden Sparvorschläge nicht allesamt direkt
in den Staatsvertrag einfließen können, weil dann erst recht in unzulässiger
Weise in die Sender »hineinregiert« würde, indes zeigen diese Ideen auf, daß
das »Zusammenstreichen« des Bildungsangebotes keineswegs »alternativlos«
ist, will man die Herausforderungen der Gegenwart möglichst »kostenneutral«
meistern.Über die Zusammenlegung von »ZDF neo« und »ONE« einerseits, sowie
»Phoenix« und »Tagesschau 24« andererseits kann man zumindest langfristig
reden, die zwingende Voraussetzung, um negativen Effekten
entgegenzuwirken, wäre hier jedoch eine Verlagerung ins Internet an Stelle der
reinen Zusammenfassung zweier zu einem Sender.
Ein guter Teil der Programme »ZDF neo« und »ONE« besteht aus Unterhaltung,
deren Reduktion sich weniger auf das Bildungsniveau auswirkt, zumal die
Hauptprogramme schon viel davon bringen, wenngleich oft »seichteren
Niveaus«, kulturell litte das Angebot durch eine »ersatzlose Zusammenlegung«
also doch stark.
Wo wir gerade bei der Unterhaltung waren:
wozu braucht jede Landesrundfunkanstalt ihre eigene »Zootier-Seifenoper«?
Wer hat sich das ausgedacht, wer hat das entschieden? »Hein Blöd & Co.«?
Politische Meinungsbildung und dergleichen? Wer braucht diese ganzen
»Talkshows«, die sich durch die Hauptprogramme ziehen? Dort zählen weniger
nachprüfbare T atsachen, als vielmehr der »bessere Auftritt«, dort sind
Parteipolitiker und Journalisten überrepräsentiert, beide für eine gewisse
Oberflächlichkeit bekannt; je nach Thema wird ein(e) Quoten-Betroffene(r)
dazugeladen oder »Experten«, auch diese oft »Wissenschafts-« oder
»Fachjournalisten«, die wissen zwar mehr als der Durchschnittsmensch, aber
vereinfachen grandios und es geht nicht »in die Tiefe«. Das gehe nicht anders,
höre ich? Die Zuschauer wären von Elfenbeinturm-Gelehrten überfordert? Laßt
Euch von Armin Maiwald beibringen, wie man es richtig macht. Einzelne Maus-
Filme haben es bis in Hochschulen als Erstsemester-Lehrmaterial geschafft –
»kinderleicht« zu verstehen und dennoch korrekt. Diese Polit-Shows hingegen
sind Bühnen für Berufswichtigtuer, von Beitragsgeldern bezahlt, dort zählen
Behauptungen, nicht T atsachen, und die Journalisten, die das »unter Kontrolle
halten« sollen, werden stattdessen oftmals von den Selbstdarstellern »an die
Wand gespielt«. Der »Postillon« (siehe: » https://www.der-postillon.com/ «) oder
jede beliebige Satire- oder Kabarett-Sendung hat höheren und zuverlässigeren
Informationsgehalt.Wenn ich das hier in diesem Text bemängele, ist das natürlich, wie wenn ich
die Frösche bäte, den Sumpf trockenzulegen, aber ich tue es trotzdem – nicht
daß ich Ihnen (also denen, die letztlich entscheiden) im Lande, in dem der
»Cum-Ex-Versager« (oder war's gar Absicht?) aus Hamburg Bundeskanzler
werden kann, tatsächlich zutraute, die richtigen Entscheidungen zu treffen,
aber man muß halt nach den sprichwörtlichen Strohhalmen greifen, um nicht
an der korrupten Parteipolitik zu verzweifeln.
Die eine oder andere Bundestagsdebatte auf »Phoenix« darf dagegen gerne
erhalten bleiben, sieht man doch so als interessierte Person, wie leer der
Plenarsaal zuweilen ist, in dem sich dann die »Hinterbänkler« nach vorne
schleichen, »natürlich« nur, bis die »wichtigen« »Spitzen«-Politiker(innen) sich
wieder einfinden. (Da sieht man, was denen wirklich wichtig ist…) Die Debatten
an sich überzeugen ja keine Abgeordneten, beschränken sie sich angesichts
der eigentlichen Entscheidungen in Fraktions-Hinterzimmern und Ausschüssen
doch auf rituelle Vorträge, die dank der demokratischen Perversion des
Fraktionszwangs eher lächerlich wirken. Das wollen manche dann ausgleichen,
indem sie sich über Vereidigungen in T urnschuhen echauffieren und dann und
wann den »Krawattenzwang« für die Herren fordern. (Im Berufsfeld der
Informationstechnik ist »Schlipsträger« ein Schimpfwort – warum wohl? – Und
wieder sieht man, was denen wirklich wichtig ist…) Im Grundgesetz liest sich
das alles recht idealisiert »durch die rosarote Brille« und klingt viel vorteilhafter
als das, was die »Realpolitik« (sich) hier leistet. Schön, daß man die Auswüchse
hier wenigstens im Fernsehen sieht.
Unterdessen hätte eine Reduktion der Tagespolitik-Berichterstattung durch
Zusammenlegung mit »Tagesschau 24« weniger negative Auswirkungen, als
andere denkbare Zusammenfassungs-Varianten, spielt sie doch auch in den
Hauptprogrammen der Anstalten eine gewichtige Rolle.
Hintergrundinformationen dazu dürfen allerdings nicht »unter die Räder
kommen«, gegebenenfalls kann »Aktuelles« auch im Internet dargeboten
werden.
Alle anderen Angebote über das »erste«, das »zweite« und die »dritten«
Programme hinaus müssen im Sinne eines auch zukünftig hervorragenden
Bildungs- und Kulturangebotes erhalten bleiben.
Meine Meinung zu den Spitzengehältern der Anstaltsleitungen habe ich bereits
kundgetan, hier kann eine »Deckelung« oder eine Koppelung auf sinnvollem
Niveau an vergleichbare Positionen im öffentlichen Dienst nicht schaden.
So begrüßenswert es ist, daß angemahnt wird, daß auch die nicht
»kommerzverseuchten« Sportarten einen Platz im Rundfunk haben sollen und
die Übertragungsrechte für Sportveranstaltungen angesprochen werden – hier
bleibt man leider wieder äußerst »schwammig«: was bedeutet konkret in dem
Zusammenhang »angemessen« im Hinblick auf die Kosten, also was folgt
daraus praktisch? Nur »wichtige« Spiele (natürlich Fußball, was sonst…)?
Ausgerechnet der FIFA & Consorten, den korruptesten Sportverbänden der Erde
auch noch Beitragsgelder in den Rachen schieben, nur weil »Fans« das sehen
wollen? Das könnte man getrost der Privatwirtschaft überlassen.
»Angemessen« sind meines Erachtens jedenfalls nicht Ausgaben von 8%…
10% – X% der »Gesamtprogrammkosten«, wie im Entwurf angegeben. Geht's
noch? (Auch so etwas wie: »je Sendeminute nicht teurer als eine
Eigenproduktion« würde ich nicht pauschal als »angemessen« akzeptieren.)
Zur »Angemessenheit« gehört auch, Fehlentwicklungen im kommerzialisierten Sportbetrieb nicht auch noch durch Beitragsmittel indirekt zu fördern.
Ohne es überprüft oder nachgerechnet zu haben: vielleicht die Mediatheken
auf eigenen Maschinen speichern, anstatt sich mehr und mehr von »Akamai«
abhängig zu machen? (Hier wären auch langfristige Kosten »externer
Dienstleister« zu bedenken, etwa zu erwartende »Preisexplosionen« sobald
man sich durch »Migration in die Cloud« abhängig gemacht hat und nicht mehr
ohne weiteres »zurückrudern« kann.)Umgang mit beitragsfinanzierten Inhalten
Es wurde – wie von den Akteuren zu erwarten – versäumt, Fehlentwicklungen
zu korrigieren, die auf schädliche Lobby-Einflüsse zurückzuführen sind,
beziehungsweise »Geldbeschaffungs–methoden« darstellen, welche
Abhängigkeitsverhältnisse erzeugen und mit dem Bildungsauftrag der Sender
eigentlich unvereinbar sind.
Bestehende Werbeverbote gehen nicht weit genug. So sollte Schleichwerbung –
beschönigend als »Produktplazierung« bezeichnet – in Eigenproduktionen ganz
verboten und nur in »fertig eingekauften« Unterhaltungssendungen
(Spielfilmen, Fernsehserien,…) ausnahmsweise  erlaubt, aber stets
kennzeichnungspflichtig sein. Die übliche Fernseh- und Hörfunk-Werbung sollte
– eventuell durch eine moderate Beitragserhöhung ausgeglichen – ebenfalls
abgeschafft werden. Allein das würde die Glaubwürdigkeit der Anstalten um
ganze Größenordnungen erhöhen und die Unabhängigkeit von wirtschaftlicher
Einflußnahme befördern.
Zudem wird – an Spielfilmen beispielsweise – je nach Sendezeit aus
»Jugendschutzgründen« ohne Kennzeichnung, also von der Offentlichkeit
weitgehend unbemerkt, »hemmungslos herumgekürzt«, die heimliche
Beeinflussung durch die Werbewirtschaft wird dagegen nicht nur hingenommen
und ignoriert, sondern sogar gefördert: Kinder wollen die »Mainzelmännchen«
sehen und bekommen dazwischen Verführungs-Fernsehen vorgeführt, auf das
sogar lebenserfahrene Erwachsene hereinfallen. Das sei harmlos, so der
gesellschaftliche Konsens, wohingegen Pornofilme eine große Gefahr für die
jugendliche Entwicklung darstellten.
Weiterhin haben mit Beitragsgeldern finanzierte Inhalte den Zuschauer(inne)n
und Radiohörenden dauerhaft zur Verfügung zu stehen. Insbesondere die
Verpflichtung, Inhalte wieder zu »depublizieren« und nur für eine kurze Zeit im
Internet verfügbar zu halten,
gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Die Bildung ist Staatsaufgabe, nicht
der Schutz von Geschäftsinteressen und die Aufrechterhaltung überkommener
Geschäftsmodelle aus dem Zeitalter, als das Internet noch eine »Wissenschafts-
und Behörden-Veranstaltung unter Beteiligung weniger großer Unternehmen«
war (oder aus noch früheren Zeiten).
Die »vierte Gewalt«, die (offenbar doch nicht so ganz) »freie« Presse, rettet
man nicht durch Gängelung der Rundfunkanstalten, indem man denen sinnfreie
Verbote auferlegt:
»Die eigenen Portale sowie Telemedien auf Drittplattformen
dürfen jeweils nicht presseähnlich sein.«
Warum denn nicht? Was der Rundfunk unter Verwendung unser aller
Beitragsmittel recherchiert und an Inhalten schafft, will ich da auch nachlesen
können – und zwar wenn ich Zeit habe und ohne den Druck: »könnte nächste
Woche weg sein«. Wenn Zeitungsverleger nicht mit dem Internet, der »Werbe-
Mafia« oder überhaupt den modernen Zeiten zurechtkommen, ist der falsche
Weg, über rechtliche Eingriffe den überkommenen »Status Quo« zu
zementieren.
Ein »hinkender« Vergleich: das Ruhrgebiet ist immer noch eine
»Metropolregion« und nicht das »Armenhaus Europas« geworden und wir alle
erfrieren auch nicht im Winter, nur weil dort keine Steinkohle mehr abgebaut
wird.Hat sich schon mal wer von den »politischen Entscheidern«, die sich einen
solchen »Schutz« von »der Wirtschaft« haben einflüstern lassen, die
erzwungenen »Einverständniserklärungen« näher angeschaut, die nach der
»DSGVO« ja nun »erforderlich« sind (freilich nur dann, wenn man seine
Leser[innen] weiterhin hemmungslos »aushorchen« [lassen] will)? Die
Presseorgane sind die »Nummer 1« in der gesamten Privatwirtschaft, was den
Umfang dieser Unsitte angeht: jeweils hunderte »Partner«, darunter die
dubiosesten »Datenkraken«, erhalten das Nutzerverhalten »auf dem
Silbertablett serviert« und selbst wer ein Abonnement abschließt, wird
allenfalls teilweise davon verschont. Wer im Internet lesen will, statt »auf totem
Baum«, muß »zustimmen«. Auch beispielsweise Jugendliche, die im
Schulunterricht »Medienkompetenz« lernen sollen und daher die Aufgabe
erhalten, daheim diesen oder jenen Artikel zu lesen. Wer nicht »zustimmt«,
erfüllt die Aufgabe nicht, erhält als »Verweigerer« oder »Faulpelz« die Note
»ungenügend«.
Was bitte ist daran schützenswert?
Hintergrundinformation:
»https://media.ccc.de/v/froscon2024-3136-
normalisiert_informationelle_selbstbestimmung «
(Ein Vortrag von Dominik George an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt
Augustin anläßlich der diesjährigen Konferenz »Froscon«, abrufbar beim Chaos
Computer Club.)
Bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten halten sich entsprechende
Unsitten hingegen noch in einem vergleichsweise moderaten Rahmen (»unter
den Blinden ist der Einäugige König…«); aber ausgerechnet zu Ungunsten
dieses öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden die weitaus
»hemmungsloseren« unter den »Marktteilnehmern« geschützt. Auch hier gibt
es freilich Nachbesserungsbedarf: so weiß man nicht im einzelnen, was die
Anstalten jeweils als nicht zustimmungspflichtig einordnen, da angeblich in
ihrem »berechtigten« Interesse liegend; beim »ZDF« lese ich etwas von
»erforderlicher Leistungsmessung«. Wie bitte? Was wird da »geleistet« und was
genau »gemessen« und vor allem: inwiefern soll diese »Messung« denn
»erforderlich« sein? Eine »informierte« Einwilligung sieht anders aus. Der
Staatsvertrag sollte klarstellen, daß die Anstalten so etwas (also automatisierte
Nutzer-Ausforschung) nicht machen dürfen, dann brauchen sie auch keine
Pseudo-Einwilligungen zu erschleichen. Anstatt die Nutzer(innen) heimlich
auszuhorchen und deren Verhalten auszuspähen, kann man auch wahrhaft
freiwillige Umfragen machen oder einfach auf die Zuschriften der Nutzenden
hören.
Sie werden indes vermutlich bevorzugen, einfach abzuwarten, bis Max Schrems
Zeit findet,
eine Klage einzureichen…
»Medienrat« & politische Einflußnahme
Starke negative Kritik gebührt auch der Zusammensetzung des »Medienrates«
gemäß dem neuen »§ 26b«; hier wird ein Gremium geschaffen, dessen
Mitglieder von den bereits parteipolitisch dominierten Räten der Anstalten und
nun gar noch den Ministerpräsidenten ausgewählt werden. Zwar wird
»Sachkunde« gefordert, die »wichtigste« aus Sicht der »Ernenner« dürfte
absehbar jedoch die berüchtigte »Qualifikation Parteibuch« sein – ein Garant
für mindere Qualität und Ideologie an Stelle wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse.
In dem Zusammenhang erinnere ich nochmals – wie bereits weniger
ausführlich weiter oben erwähnt – an die Vetternwirtschafts-Affären beim
Hamburger »NDR« vor 2 Jahren und der Intendantin des »RBB« vor nur einem
Jahr, sowie den Umgang mit Nikolaus Brender beim »ZDF« im Jahre 2009:
dieselben Leute, die über den » Westdeutschen Rotfunk« herzuziehen belieben,
machen es in (vermeintlich) »ihrem« »Adenauer-Fernsehen« ganz genauso:
den politisch nicht »einzuhegenden« Chefredakteur »rauskanten«. Damals
»federführend«: Roland Koch, derselbe, bei dem man im Vorgriff auf heutige
»AfD«-Parolen schon 1999 anläßlich der hessischen Landtagswahl (an
Wahlkampfständen in Hessen, aber auch bundesweit in Büros der »CDU«) – so
sollen es hier unterschriftswillige Leute ausgedrückt haben –
»gegen Ausländer unterschreiben« konnte. (Es ging »offiziell« gegen die
Einführung des erleichterten Erwerbs einer »doppelten Staatsbürgerschaft«.)
Sie meinen, derartiges, also massive parteipolitische Einflußnahme – »unter«
Brender noch die Regel (von wegen Staatsferne! – allenfalls auf dem Papier),
eine die er aktiv bekämpft hat –, sei nach der Änderung des »ZDF-Vertrages«
im Jahre 2014 (»natürlich« nicht von der parteipolitischen Mehrheit gewollt,
sondern vom Verfassungsgericht erzwungen) bereits »Schnee von gestern« und
habe daher in der heutigen Diskussion nichts mehr verloren? Nicht, wenn jetzt
wieder ein Schritt rückwärts gemacht wird und die Ministerpräsidenten mehr
Einfluß erhalten! Damit ginge dann auch Deutschland Richtung Orbán, das
wäre nach diesem Staatsvertragsentwurf nur einige wenige »AfD«-Wahlsiege
entfernt.
Was Sie und die Parteipolitik als »Staatsferne« bezeichnen, ist mehr oder
weniger »Etikettenschwindel«. Es reicht nicht, daß der Rundfunk über eine
Sonderabgabe finanziert wird, die nicht Gegenstand von Haushaltsdebatten um
Steuermittel ist und daß er nicht direkt unter der Fuchtel von Ministerien steht.
Daß Lenkungs- und Kontrollgremien im wesentlichen unter politischem Einfluß
stehen, garantiert nicht etwa eine »Ausgewogenheit der Berichterstattung«,
sondern stellt eine ganz und gar ungute »Gängelung« – im Zweifel über die
Finanzmittel – dar.
Meinen Glückwunsch! Sie selbst legen so den Grundstein, liefern den »wahren
Kern« für die rechtspopulistische Hetze gegen »Systemmedien« und
»Lügenpresse«!
Sollten solche Hetzer dann an die Macht kommen, fänden sie auch gleich eine
Handhabe vor,
um die Rundfunksender nach ihren Vorstellungen zu lenken.
Angesichts der ganzen »Parteienschelte« könnten einfältigere Zeitgenossen
(Parteiangehörige zum Beispiel) auf die Idee kommen, ich stünde nicht fest auf
dem Boden der »freiheitlich-demokratischen Grundordnung« oder aber mich in
ein gegnerisches »politisches Lager« einordnen, so daß für diese Leute meine
Ausführungen »ignorierbar« erscheinen. Gerade diese »Lager-Denke« ist es
indes, gegen die ich mich wende, gerade weil ich an die Demokratie als
autoritären Herrschaftsformen haushoch überlegen glaube. Die Parteimitglieder
neigen indes dazu, sich selbst und die »Parteien landschaft« für » die
Demokratie an sich« zu halten und meinen, ohne sie gehe es nicht – und das
ist falsch. Vielmehr ist es so, daß die »etablierten« Parteien derzeit selbst
weltweit für ihren eigenen Niedergang zugunsten rechtspopulistischer Akteure
sorgen; die »etablierten« meinen immer noch, sie könnten dem entgegenwirken, indem sie »moderate« Forderungen von »rechts außen«
übernehmen – gewählt wird indes immer öfter das »Original«. Die »alten
Rezepte«, Parteiverbote und antidemokratische »Prozenthürden«, funktionieren
nachweislich nicht. Dieser parteipolitische Einfluß muß aus den
Rundfunkanstalten unbedingt und dauerhaft ferngehalten werden! 
Daß allein schon die Einflußnahme demokratischer Parteiführer auf den
Rundfunk schädlich ist, werden viele noch bestreiten, an den jüngsten
Entwicklungen im Thüringischen Landtag und der aufgekommenen Diskussion
um das Bundesverfassungsgericht, speziell dessen Schutz vor »Einfluß von
rechts« zeigt jedoch, daß man im Vorfeld, bevor es zu spät ist, vorsorgen
muß. Man kann sich nicht darauf verlassen, daß die Demokraten »die Guten«
seien und ihre Macht schon nicht mißbrauchen und auch niemals »abgewählt«
würden.
Schlußbemerkungen
Zusammengefaßt: an der Bildung soll gespart werden, an bürokratischen
Berichtspflichten (werden nur »verschoben«) und parteipolitischer
Einflußnahme hingegen nicht.
In den T ext eingestreute, großartig klingende Hinweise, beispielsweise auf die
Vorbildfunktion der »BBC«, helfen da nicht, bleiben sie doch nur
Absichtsbekundungen ohne konkrete Auswirkungen, sind sie doch
unverbindlich und werden erfahrungsgemäß später nicht »eingefordert«
(ganz im Gegensatz zu »Sparmaßnahmen«, auch wenn diese »unverbindlich«
ausgedrückt sind).
Darüber hinaus sei gesagt, daß meine Stellungnahme mangels ausreichend
Zeit für Lesen, Recherche und Schreiben eher lücken- und bruchstückhaft
ausfällt, weswegen es »nur« 7 Seiten geworden sind.
(Freut Sie wahrscheinlich eher, als daß es Sie beunruhigt…)
Sollte irgendwer Kontakt mit mir aufnehmen wollen:
ganz oben stehen die dazu notwendigen Daten.
Dieser T ext darf unverändert unbeschränkt weitergegeben werden
– insbesondere auch im Falle von »Informationsfreiheitsanfragen«.
(Ich verbiete Ihnen also, die Herausgabe meines T extes mit Hinweis auf meine
»Persönlichkeitsrechte« oder »den Datenschutz« oder »das Urheberrecht«
[oder was Ihnen sonst als Vorwand einfallen mag] abzulehnen
oder diesen nach Ihrem Belieben zu schwärzen).
Auch Zitate (abgesehen von sinnverfälschenden, »aus dem Zusammenhang
gerissenen«)
sind ausdrücklich erlaubt.
Mit freundlichen Grüßen, Christoph Franzen
Christoph Gedamke Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte sie den Vorschlag zu überarbeiten. Erhalten sie den übergreifenden Kultursender 3Sat, denken sie eher darüber nach den Anteil an Angeboten zu reduzieren, damit die anderen Länder mehr Einfluss haben können.



Kaufen sie bitte günstigiere oder keine weiteren Krimis ein und produzieren dafür originellere Sendungen. Der öffentliche Rundfunk hat die besondere Stellung, dass er Dinge produzieren kann, die nicht Profit orientiert sein müssen und ermöglicht damit eine Platform für Kultur die sonst gar keine Aufmerksamkeit mehr erhalten würde.



Denken sie darüber nach mehr Inhalte in einer Form digital zur Verfügung zu stellen, das diese auch von anderen freier verwendet werden können (z.B. Reactions). Dies erhöht in der heutigen Zeit die Erreichbarkeit der jungen Generationen deutlich.



Sparen sie ggf. mehr beim Regionalfernsehen und beim Fußball auch wenn ich persönlich sehr gerne die Fußballspiel werbefrei genieße, so sind das große Summen die gespart werden können und die Sendungen gehen nicht verloren sondern sind dann auf privaten Sender verfügbar. Wenn sie der Kultur wie vom 3Sat keine Bühne bieten, dann gibt es keine privaten Sender die diese übernehmen.



Viele Grüße,

Christoph Gedamke
Christoph Gräßle Sehr geehrte Damen und Herren,



Als leidenschaftlicher Radiohörer bin ich ein großer Fan der öffentlich-rechtlichen Programme, besonders von Deutschlandfunk und Deutschland Radio Kultur. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten eine enorme Programmvielfalt und beleuchten alle Facetten der Gesellschaft. Auch schätze ich die vielen Hintergrundberichte. Private Hörfunksender haben leider oft nur einen Mix aus einem Paket von Musiktiteln, viel Werbung und kurzen Nachrichten.



Das Thema Werbung ist ein auch bei den Fernsehprogrammen ein großes Plus der öffentlich-rechtlichen Programme. Bei den Privaten wird ein Spielfilm von 120min Länge durch Werbung um fast eine Stunde verlängert. Der Spaß am Film wird dadurch gründlich verdorben. Der geringe Werbeanteil bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen ist mir wichtig. Sollten dafür die Rundfunkbeiträge erhöht werden müssen, würde ich das befürworten.



Die öffentlich rechtlichen Sender sollen wirtschaftlich arbeiten, aber vor allem breit gefächerte Informationen und sinnvolle Unterhaltung liefern. Die kulturelle Vielfalt des Landes spiegelt sich in den unterschiedlich Hörfunk- und Fernsehprogrammen in den einzelnen Bundesländern wieder. Aber auch Arte mit seiner deutsch – französischen Ausrichtung ist dafür ein Beispiel.



Eine Differenzierung des Programmangebots und eine Vielfalt sind unerlässlich. Auf ZDFneo und ARD One stoße ich oft auf Beiträge, die etwas „ausgefallen“ sind, aber sehr sehenswert. Auf den Privaten gibt es meist leider nur „Mainstream“.



Ich finde es wäre ein Fehler, die Programme nur noch über das Internet anzubieten. Ich selbst nutze DVBT2 und bin sehr zufrieden. Einen zweiten terrestrischen Verbreitungsweg über Funkwellen halte ich neben dem Internet für wichtig (auch für die Katastrophenvorsorge).



Ich bin ein Fan von Spielfilmen und guten Serien und freue mich über das reichhaltige Angebot bei den öffentlich rechtlichen Sendern. Serien und Filme werden oft mit einem zeitlichen Versatz auf mehreren Programmen wiederholt. Vielleicht gibt es hier Möglichkeiten für Einsparungen.



Einsparungspotenzial sehe ich der Vergütungsstruktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Meiner Meinung nach sollten die Mittel primär für Qualitätsjournalismus an der Basis ausgegeben werden. Einsparungen bei den Gehältern von Vorständen, Aufsichtsräten und Intendanten sind denkbar.



Mit freundlichen Grüßen



Christoph Gräßle
Christoph Hartmann Guten Tag, den Medien habe ich entnommen, dass der Sender Phoenix ggf. eingestellt werden soll. Das ist keine gute Idee, weil dieser Sender mE aufgrund seiner aktuellen, seriösen und überparteilichen Berichterstattung besonders und unverzichtbar im deutschen Fernsehen ist. Sorgen Sie bitte dafür, dass dieser Sender erhalten bleibt. Vielen Dank!
Christoph Hennch Ich bin strikt gegen eine Zusammenlegung von 3sat und Arte.
Christoph Holscher Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Unverständnis musste ich auf der Online-Präsenz des hr (hessenschau.de) über die Reformpläne des ÖRR lesen.



Sorgen bereitet mir nicht nur die Streichung von linearen Sendern (TV und Radio), sondern gerade auch die massive Beschränkung der Online-Angebote durch einen erzwungenen Sendungsbezug. Diese hätte nicht nur für die Relevanz der Online-Portale selber fatale Auswirkungen, sondern natürlich für die Akzeptanz des ÖRR als Ganzes.



Wieso soll hier unter dem Deckmantel einer Reform der ÖRR in seiner Funktion derart geschwächt werden? Oder um es polemischer auszudrücken: kaputt gespart werden?



Es muss Ihnen doch bewusst sein, welchen Stellenwert bzw welche Wichtigkeit Online-Berichterstattung in der heutigen Medienlandschaft hat.



Ein derartiger Rückschritt ist bzw wäre unverantwortlich. Bitte zerstören Sie den ÖRR nicht.



MfG, Christoph Holscher
Christoph Horny Die geplanten Veränderungen des Angebots, insb. der Online-Angebote, für die der zeitliche Versatz "nach" korrespondierenden Sendungen festgeschrieben werden soll, halte ich für unzumutbar. Das Angebot würde dadurch noch mehr in die allgemeine Kritik geraten und der werbefinanzierten (ggf. nicht ganz frei von subjektiven Einflüssen) Konkurrenz nachstehen. Aufgrund des zeitlichen Verzugs ist eine vollkommene Unattraktivität der öffentlich-rechtlichen Nachrichtenversorgung (online) zu erwarten, denn Zeit ist bei Nachrichten der hauptsächliche (kritische) Faktor, der auch die Attraktivität des Angebots und die Annahme der übermittelten Meinung stärkt. "Nicht ist älter als die Zeitung von gestern."

Ich kann nachvollziehen, dass das Thema Kosten (und Wasserkopf der einzelnen Rundfunkanstalten) angegangen werden muss, allerdings wäre dies auch über die Zusammenlegung von kleineren oder Kleinst-Sendeanstalten wie dem SR oder Radio Bremen mit den umgebenden Anstalten realisierbar OHNE dadurch eine negative Breitenwirkung auf objektive Informationsversorgung zu verursachen.
Christoph Huebner Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hören mit Entsetzen von Ihrem Vorschlag, den Kultursender 3sat im Programm von arte aufgehen und damit faktisch sterben zu lassen. Neben der traurigen Wahrheit, daß beim Sparen immer zuerst die Kultur dran kommt, würde mit 3 sat ein profiliertes und von mir und vielen anderen Produzenten und Regisseuren hoch geachtetes Programm verschwinden. Vor allem als Sender und aktiver Koproduzent herausragender Dokumentar- und Spielfilme ist 3sat ein wichtiger und nicht wegzudenkender Partner in der deutschsprachigen Film und Fernsehszene. Auf diesem Hintergrund fordere ich Sie auf, die Pläne einer Zusammenlegung von arte und 3sat nicht weiter zu verfolgen.
Christoph kunz Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Pläne, die beiden besten Sender des ÖR - 3SAT und ARTE - zusammen zu legen sind nicht akzeptabel. Die Sender haben beide ein eigenständiges Profil und sind der Hauptgrund warum ich meine gez gebuehr als gut angelegt empfinde. Wenn sie sparen wollen , streichen sie mal bei den tourismus-krimis und sonstigen hafenkanten, wapos und sokos und was es noch an trivialer redundanter medialer massenware gibt, zusammen.

Herzlichen Dank im voraus und Gruß aus Hessen

Christoph Kunz
Christoph Melz Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich kundtun, dass ich mit den im Vorschlag des Reformstaatsvertrags beschriebenen Änderungen nicht einverstanden bin. Als Gebührenzahler möchte ich auch zukünftig zeitnah im Internet, auch in schriftlicher Form, von zuverlässigen Quellen informiert werden. Eine Einschränkung der Veröffentlichung von Texten auf bereits bestehende Radio- oder Fernsehbeiträge würde zu einer erheblichen Verzögerung führen und das halte ich in Zeiten von schnell kursierender Desinformation für schädlich.



Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Melz.
Christoph Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegungen von ARTE mit 3sat sowie Phoenix mit tagessschau24 würden unserer Demokratie und dem friedlichen Zusammenleben in Europa massiv schaden. Dies in Zeiten, in denen sich beide unter massivem Beschuss von rechts, aber auch von links befinden. Das ist ein mutwilliges und willkürliches Spiel mit dem Feuer, das ich streng verurteile.



Die Rollen von ARTE und 3sat muss ich Ihnen nicht erklären. Wenn die jeweils verbundenen Länder so einfach zusammenzulegen wären, wäre dies längst geschehen. Sie setzen die für unseren Frieden überaus wichtige Arbeit an der deutsch-französischen Freundschaft aufs Spiel ebenso wie den Austausch unter den deutschsprachigen Ländern, von denen einer nicht einmal in der EU ist.



Die völlig unterschiedlichen Rollen von Phoenix und tagesschau24 sollte ich Ihnen auch nicht erklären müssen. Es reicht schon ein Blick ins Programm von heute Morgen, 28.09.2024. Was hätten Sie in nur einem Kanal gezeigt: Die Konstituierung des Thüringer Landtags oder die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten? Auch hier gilt: Demokratie und das friedliche Zusammenleben in Europa sind nur mit großem Einsatz zu erhalten. Nicht auf Sparflamme und schon gar nicht mit vorauseilendem Gehorsam, also einem Kotau vor den rechtsextremen Kräften, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz abschaffen möchten, um ihre Lügenpropaganda ungehindert verbreiten zu können.



Persönlich würde mich auch die Zusammenlegung von One und ZDFneo sehr treffen. Auch gute Spielfilme und Serien tragen zum Erhalt unser freiheitlich-demokratischen Kultur bei. Auch zum friedlichen Zusammenleben: Dankenswerterweise gibt es in letzter Zeit immer mehr Programm mit mehreren Tonspuren, also auch der fremdsprachlichen Originalfassung.



Ich protestiere sehr energisch!



Seien Sie sicher: Sollten Sie Ihre Pläne durchsetzen, wird dies nicht ohne Proteste, Ihren Imageverlust sowie schwerem Schaden an unserer Demokratie und dem friedlichen Zusammenleben in Europa vonstatten gehen.



Beste Grüße

Christoph Müller
Christoph Neuber Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



mit Besorgnis habe ich von den Plänen zur Fusion der Sender ARTE und 3sat erfahren. Als langjähriger Unterstützer und Zuschauer beider Kanäle möchte ich meine Bedenken gegenüber diesem Vorhaben ausdrücken. Die Vielfalt und Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender sind von entscheidender Bedeutung für die Medienlandschaft und die kulturelle Identität Europas. Eine Zusammenlegung würde nicht nur die Diversität der Inhalte reduzieren, sondern auch die spezifischen Stärken und den einzigartigen Charakter jedes Senders untergraben.



Ich fordere Sie daher auf, diese Entscheidung zu überdenken und die Bedeutung von ARTE und 3sat als separate Entitäten zu würdigen.



Dabei bin ich ausdrücklich nicht für den Erhalt sämtlicher TV- und Rundfunksender! Hier sind Streichungen oder Zusammenlegungen auch aus meiner Sicht angezeigt. Nur sind ARTE und 3sat aus meiner Sicht Leuchttürme im Bereich der Kultur und der qualitativ hochwertigen Information im linearen Fernsehen.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich hoffe auf eine positive Berücksichtigung meiner Bedenken.



Mit freundlichen Grüßen,



Christoph Neuber

Christoph Nick Hiermit appelliere ich mit Nachdruck an die Länder, die große Bedeutung von 3sat für das deutsche Filmschaffen durch ein klares Bekenntnis zum Erhalt und Schutz des Senders als eigenständige Entität anzuerkennen! Bitte bewahren Sie 3sat als wichtigen Teil der länderübergreifenden Kulturlandschaft.
Christoph Nordmann 3sat UND ARTE müssen bleiben ! Gegen das Zusammenlegen zu einem Sender!

Was wäre das öffentlich rechtliche TV ohne das, jetzt schon, Kultur-„Feigenblatt“ 3Sat ?!!!

„Kampflos“ die letzte Bastion der Kultur des „öffentlichen rechtlichen“ aufzugeben trägt zur Vereinfachung, „Simplifizierung“ des Denkens, Lebens und gesellschaftlichen Bewusstseins bei. Wie will das öffentlich-rechtliche seinem Bildungsauftrag gerecht werden, wenn Sendungen wie „Aspekte“, „Druckfrisch“, in die Mitternacht verschoben werden, während in der „Primetime“, über alle Sender hinweg !!!, nur noch Krimis gezeigt, angeboten werden ? (Von Tier-und-Zoo-Geschichten ganz zu schweigen) .

Mehr Kultur, Bildung, Dokumentation, ist nötig !!! Gerade die Bundesländer hätten die Aufgabe, nah am Bürger, viel mehr kulturelles Wissen, Diskussion, Dokumentation der Gesellschaft, also Bildung (!), Ländergrenzen-übergreifend darzustellen ! Und damit dem Abdriften in „ Individuelle Meinungs-,Wissens-Blasen“ entgegen zu wirken !!! Warum haben die „Rechten“ soviel Zulauf? Weil der deutsche Staat zu bequem, faul, selbstgefällig, Risiko- und phantasielos geworden ist! Der Mensch hat es nun einmal gern bequem, komfortabel , wenn man ihm die Entscheidung überlässt. Das weiß jeder von sich selbst .

Darum, Länderchefs:

Sorgen Sie für MEHR Dokumentation, Unbequemlichkeit, Streitbares, Anregendes, Erhellendes im öffentlich-rechtlichen, solange es dieses überhaupt noch gibt ! DAS ist nämlich Ihr Haupt-Auftrag!

Gegen die Zusammenlegung von 3sat und ARTE !
Christoph Piening Die Absicht, Arte und 3sat zu fusionieren, halte ich für verantwortungslos.

Dann gäbe es keine Konkurrenz mehr im anspruchsvollen Medienbereich mit

Dokumentationen und Hintergrunds -Analysen sowie Musikübertragungen.



Sollen wir nur noch mit Quiz-Sendungen, Krimis und Sportübertragungen zugeschüttet

werden ?
Christoph REINHARD Kulturelle Vielfalt ist dringender denn je notwendig! Damit ist es erforderlich, dass ARTE und 3sat getrennt erhalten bleiben müssen. Die beiden Programme von ARTE und 3sat zusammenlegen zu wollen, halte ich wegen der sehr unterschiedlichen Programminhalte für unsinnige und ignorante Entscheidung.
Christoph Riedel Sehr geehrte Damen und Herren, als Privatperson und als Kulturschaffender (Aufnahmeregisseur Hörbuch) protestiere ich entschieden gegen Pläne, den Sender 3sat in den Sender arte zu integrieren. In Zeiten aufziehenden rechten Autoritarismus ist es mehr denn je dringendst geboten, die Mittel und die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Aufklärung, der politischen Bildung und der Wissenschaftsvermittlung aufzustocken und zu erweitern, nicht sie einzuschränken, auch nicht unter der Fahne der Bündelung oder Konzentration. Unterhaltung können alle, die Verteidigung der Rationalität und die politische Aufklärung aber sind immanente Notwendigkeiten, die nur eine Sendervielfalt der Öffentlichen leisten kann. Vielen Dank für Ihren Einsatz dafür - und nochmals scharfer Protest gegen eine Zusammenlegung der beiden Sender! Christoph Riedel.
Christoph Schmidt Werde keine Partei mehr wählen, die ARTE oder 3SAT streicht oder zusammen legt. Es gibt genug Einsparungspotential.

Nur ein Beispiel:

In meiner Nähe wurde ein Tatort-Krimi gedreht, mit einem Aufwand, der nicht zu rechtfertigen ist.

MfG

Christoph S.
Christoph Schütz Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich (55), als Lehrer an einer beruflichen Schule und Privatperson/Vater, für eine Erweiterung (!) des bestehenden qualitativ hochwertigen Programmes der öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender plädieren.

Eine Reduktion/ Zusammenlegung etablierter, differenzierter und vielfältig liebgewonnener Informationsquellen sowie reflektierte Vertreter der demokratischen und naturwissenschaftlichen Grundwerte, halte ich gerade in der zunehmend durch Fehlinformation und "verstümmelnder Vereinfachung" geprägten multimedialen Zeit, für das falsche gesellschaftspolitsche Signal.



Hochachtungsvoll

Christoph Schütz
Christoph Stenger Wie kann man in der heutigen Zeit, wo demokratiefeindliche Parteien wie die AfD und die BSW einen Run bekommen, die ja auch gerne von den ‚staatstreuen Medien‘ palavern, über eine Beschneidung der öffentlich Rechtlichen nachdenken? Deutschland ist bereits hinten, wenn es um Dinge wie die Bildung und Digitalisierung geht und will sich scheinbar noch mehr Steinchen in den Weg legen. Wenn Deutschland für etwas steht, dann ist es dieser verfluchte romantische Gedanke des ewig Gestrigen. Man braucht sich wirklich nicht mehr zu wundern, warum sogar Nazis wieder populär werden.
Christoph von Gamm Der öffentlich rechtliche Rundfunk gehört privatisiert und auf die Grundfesten geschleift. Gründe:



1.

die Zuseher- und Zuhörerquoten sind die letzten Jahrzehnte kontinuierlich gesunken, die Zuseher sterben effektiv weg.



2.

Ein Grundversorgungsauftrag braucht keine 75 Radiostationen und 36 Fernsehsender und zusätzlich zig Digitalprogramme. Es reicht ein Zehntel.



3. Wer das wirklich will, soll dafür zahlen. Wer das nicht will, sollte dafür nicht zahlen müssen.



4.

Insbesondere aufgrund immer mehr Migranten kann man nicht davon ausgehen, daß diese Leute auch noch für ein Radio- und Fernsehprogramm zahlen, das sie eh nie nutzen werden. Das diskriminiert Migranten ganz besonders.
Christoph Walther Guten Tag,



es ist gut und richtig, die Kosten von Institutionen, die ihre Betriebsmittel nicht selbst erwirtschaften, zu kontrollieren und gegebenenfalls zu begrenzen.



Leider ist die Unterrichtung der betroffenen Öffenlichkeit darüber überaus bescheiden. Ich habe nur das Dokument "2024-09-26_PPP_Zusammenfassung_ReformStV_ofin.pdf" im Internet gefunden. Informativer war die Berichterstattung von ARD und der Presse auf die ich mich nachfolgend beziehe:



Gefallen hat mir die Beschränkung des Sportetats. Gerne sehe ich Fußballspiele im Fernsehen, aber mit den Rundfunkgebühren sollten nicht die Spielergehälter und Vereinsgehälter finanziert werden. Dafür gibt es das Bezahlfernsehen.



Was mir an den bekannt gewordenen Vorschlägen nicht gefallen hat, ist die Zusammenlegung von 3SAT und ARTE. Dies sind die Kronjuwelen der deutschen Fersehlandschaft, die man nicht ohne Not veräußern sollte. Zum einen gibt es auch ein Publikum, das nicht an Florian Silbereisen, Helene Fischer, dem Traumschiff, der Schwarzgeldklinik, Koch- und Quizsendungen usw. interessiert ist. Denen bleiben nur ARTE und 3SAT. Dazu kommen die länderübergreifenden Berichte und Dokumentationen von 3SAT (D, A, CH) und ARTE (D, F), die ich sehr schätze.



Desgleichen die Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit". Was bedeutet „Erforderlichkeit" und wer legt das fest? Für mich sind diese Angebote jedenfalls wertvoll und "erforderlich".



Meine alternativen Sparvorschläge:



(1) Integration von Radio Bremen in den NDR und des Saarländischen Rundfunks in den SWR. Warum haben das kleinste Bundesland und das kleinste Flächenland einen eigenen Sender, während der NDR gleich 4 Bundesländer bedient? Wie wird das durch die Damen und Herren Ministerpräsidenten begründet?



(2) Wozu benötigen wir die 3. Programme? Das sind alles Vollprogramme mit vielen Wiederholungen, überaus dürftigem und z.T. auch mehrfachem Angebot. Eine Sendung, die heute in NDR3 ausgestrahlt wird, kann man am nächsten Tag in HR3 und am übernächsten Tag in WDR3 anschauen. Natürlich besteht ein Interesse an regionaler Berichterstattung, das bedient werden muß. Dazu sind aber keine Vollprogramme erforderlich.



(3) Warum müssen ARD und ZDF bei sportlichen Großveranstaltungen (Sommer- und Winterolympiade, Fußball EM und WM usw.) gemeinsam berichten. Es reicht doch, wenn jeweils ein Sender im abwechselnden 4-Jahres Turnus die Berichterstattung übernimmt. Momentan ist es doch so, daß doppelte Logistikkosten anfallen und die Mitarbeiter vor Ort an jedem 2. Tag Pause haben.



Mit freundlichem Gruß,



Christoph Walther
Christoph Weiser Meiner Meinung nach sollte der Rundfunkbeitrag für mindestens 10 Jahre eingefroren werden. Es gibt zu viele Sender, Radioprogramme und Sendungen. Wenn 19:00 im ZDF fast das Gleiche gesendet wird, wie 20:00 Uhr in der Tagesschau, dann kann auch eine Sendung ausfallen. Es ist auch nicht zu vermitteln, dass enorme Summen für Sportübertragungen wie Fußball oder Olympische Spiele ausgegeben werden. Auch die Gehälter und Privilegien in den Anstalten sind viel zu hoch und dem zahlenden Bürger nicht zu vermitteln! Also bitte sparen!
Christoph Winkelmann Sehr geehrte Damen und Herren,

leider kann ich den Überlegungen und Vorschlägen der Minister - Präsidenten - Runde nur minimal zustimmen, und das betrifft den Sportbereich. Hier befürworte ich eine Begrenzung der Ausgaben für den überteuerten Profifußball sehr.

Und auch die Förderung von breiteren Sport -Berichterstattungen.



Die Zusammenlegung von den Kulturellen Programmen Arte und 3sat, die ja mit unterschiedlichen Aufgaben und Motiven gegründet wurden bzw. arbeiten und entsprechend wichtig sind , lehne ich dagegen DEUTLICH ab!

Das wäre schädlich für die Kultur und die Informationsvielfalt im demokratischen Europa !!! EBENSO DIE STREICHUNG VON (jeglichen) PROGRAMM - ANGEBOTEN!

Auch die verschiedenen Angebote für aktuelle Übertragungen der politischen Veranstaltungen ( Phoenix etc.) darf nicht reduziert werden! Bessere Absprachen zur Vermeidung von Doppel-Übertragungen bzw. Kosten wären m.A. nach ausreichend und sinnvoll.

Behalten Sie die höchst wichtige Vielfalt bei !!!❣️

Ich vermisse als begeisterter Nutzer der Öffentlich -rechtlichen Medien und Demokrat auch die Möglichkeit, einen freiwilligen, höheren Beitrag (❣️) , neben dem jetzigen, kleinen Grund - Beitrag von Rundfunk und Fernseh- Gebühren .

Dieser bzw. die medial und von "Rechts" aufgeblasene Mini - Erhöhung scheint ja der ausschlaggebende Grund zur Streich-Reform zu sein, die ich so hiermit noch einmal DEUTLICH ablehnen möchte ❣️

Außerdem finde ich die weitere Ausstrahlung über UKW höchst wichtig!!!

Es sollte keine Enteignung der Menschen hinsichtlich der älteren Rundfunkgeräte zugunsten der digitalen Abhängigkeit und China - freundlichen Neu- Geräte geschehen!

Es ist jetzt schon schade, dass es kaum noch hörbare MW- und LW-Sender in Deutschland gibt...



Mit freundlichen Grüßen

Christoph Winkelmann aus Witten an der Ruhr
Christoph Zindler Die Zusammenlegung der Kultursender 3Sat und Arte wiederspricht der unterschiedlichen Ausrichtung beider Sender:



3Sat als Kanal für aktuelle Kulturberichte, exemplarisch die werktägliche 'Kulturzeit'



ARTE als Sender für kulturelle und politische Hintergründe, exemplarisch die 'Thementage' über die Lage im Nahen Osten,

sowie französische Filme und Produktionen, die sonst nicht im Programm zu finden sind.



Freundliche Grüße,



Christoph Zindler
Christopher Frank Sehr geehrte Damen und Herren, waren die Berater betrunken als diese Vorschläge unterbreitet wurden oder handelte es sich um Einwohner eines Planeten, der seit 50 Jahren keinen Kontakt mehr zu Erde hatte?!

Noch mehr kann man am digitalen Zeitalter nicht vorbeilaufen.



So wird sich der ÖR innerhalb kürzester Zeit in die vollständige Bedeutungslosigkeit verabschieden.



Klar ist, dass Geld gespart werden muss. Die sollte aber vor allem im Bereich teurer Sportlizenzen und unnötiger Unterhaltungssendungen ("Immer wieder Sonntags", "Fernsehgarten") und Konsorten geschehen. Es besteht ein Bildungs- und Informationsauftrag, wobei besonders letzterer ohne ein *schnelles* Onlineangebot nicht ausgeführt werden kann.



Mit besten Grüßen und dem dringenden Appell an Einsicht
Christopher Klages Sehr geehrte Damen und Herren,



bzgl. des Entwurfs der Rundfunkkommission habe ich folgende Anmerkungen:



-- §28 (1) Zusammenführung von Arte und 3 Sat.

Arte und 3 Sat sind in ihrer Ausrichtung aus meiner Sicht elemtar für den Bildungsauftrag des ÖRR. Durch ihren Blick von außen, frankophon bei Arte, Schweiz / Österreich bei 3Sat und besonders den Inhalten kommen Sie mit den wissenschaftlichen und kulturellen Sendungen den Anforderungen an Bildung näher als alle Vorabendserien in den Hauptsendern ARD und ZDF auf einmal. Diese Vielfat einzugrenzen zeigt, dass es hier nicht darum geht, den Bildungsauftrag zu stärken. Eine Zusammenlegung würde eine erfolgreiche Erfüllung des Bildungsauftrags der ÖRR verringern, da diese Vielfalt in keiner Weise sonst in den Landesprogrammen oder in ARD / ZDF abgebildet ist.



Die Zusammenlegung in Körbe für Arte und 3sat sowie die weiteren dritten Programme (ARD Alpha / ZDF NEO etc.) ist in meinen Augen nur darauf aus, ein Aktivitätssignal an Kritiker des ÖRR zu senden, wir sparen doch hier ein. Anstatt aber allgemeine sinnvolle Regelungen zu definieren, die ARD und ZDF Flexibilität ermöglicht dirigieren Sie hier ins Klein-Klein rein.





-- §30 (7) Allgemeines zu Presseähnlichkeit / Aktualitätsklausel

Dieser ganze Abschnitt ist in meinen Augen schwierig. Videos, schön und gut, aber dass entsprechende Zusammenfassungen, nachtrgliche Aufbereitungen und am wichtigsten, weitere Hintergrundinformationen einer Zeitlichen Frist (Aktualitätsklausel) unterliegen ist nicht zeitgemäß. Zusammenhänge ergeben sich erst im Rückblick nach längerer Zeit. Außerdem ist es generell ein Unding, Texte einzuschränken. Sie schaffen dadurch einen qualitativ schlechteren Öffentlich Rechtlichen Rundfunk und beeinträchtigt damit langfristig die Legitimität des ÖRR als zuverlässige Informationsquelle!



Die Rundfunkpolitik sollte darauf aus sein, einen zukunftsfähigen ÖRR zu schaffen, der die Demokratie verteidigt mit allen Mitteln, Texte, Bilder, sonstige Medien und als Bollwerk gegen private Quellen von Hass und Missinformationen steht, die diese Medien nämlich alle für ihre eigenen Ziele nutzt.





Positiv finde ich die vorgesehene Senderübergreifende Zusammenarbeit bei den Mediatheken sowie bei den admistrativen und technologischen Aufgaben.



Beste Grüße

Christopher Klages
Christopher Kleinheitz Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einigem Bestürzen und Unglauben habe ich von den Plänen zur Streichung von 3sat erfahren. Dabei verstehe ich durchaus, dass Einsparungen nötig sind. Dazu gehört auch, über zu viele Kanäle bzw. über zu viel überlappende Inhalte zu reden. Das gilt besonders für Inhalte, die nur am Rande zum Auftrag des ÖRR gehören, nämlich reine Unterhaltung ohne künstlerischen Anspruch. Aber bitte nicht bei Kernaufgaben des ÖRR, wozu Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumentationen, Analysen, Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur gehören. 3sat hat auch keine Überlappungen, sondern ist ein Gemeinschaftsprogramm für den gesamten deutschsprachigen D-A-CH-Raum. Es ist auch kein Sparten- und Zielgruppenkanal, nur weil er kein typisches Gedankenlos-TV sendet. 3sat macht genau in der existierenden Form Sinn. Ich bitte Sie deshalb, nicht den fatalen Fehler zu begehen, diesen Kanal zu schließen. Das wäre - auch angesichts des immer weiter um sich greifenden Populismus - ein Signal genau in die falsche Richtung!



Mit freundlichen Grüßen



C.Kleinheitz
Christopher Wulff Liebe Rundfunkkommission der Länder, die angedachte Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks läuft der derzeit vielfach beschworenen Notwendigkeit, die Demokratie zu schützen und zu stabilisieren, grotesk zuwider! Insbesondere die Verschmelzung von 3sat und ARTE, aber auch das Zusammenstreichen der Informationskanäle oder die Reduzierung von Hörfunkprogrammen werden einer seit einiger Zeit zu beobachtenden Entwicklung Vorschub leisten, sich ganz im Eskapismus zu verlieren oder um der Bequemlichkeit wahllos anderen "Quellen" zu vertrauen.

Als Lehrer, der seit nun dreißig Jahren an einem Berufskolleg in Herne und damit an einer Brennpunktschule in einer der ärmsten Kommunen des Landes arbeitet, führe ich den notwendigen, aber immer mühseligeren Kampf gegen Fake News, Verschwörungstheorien, Einflussnahme von Influencern aller Art. Natürlich fand der Nahostkonflikt ab dem 08.10.2023 in unserer Schule statt, natürlich bespielt die AfD auch die Smartphones vieler unserer Schüler:innen, selbstredend rückt die Frage nach gesellschaftlicher und politischer Partizipation in den Hintergrund, wenn die Lebensumstände mit dem Wort "prekär" noch euphemistisch umschrieben sind, vor dem gegebenen Hintergrund erklärbar wird mit autoritären Herrschaftsformen geliebäugelt, wird der Demokratie kein Wert beigemessen, werden evidenzbasierte Erkenntnisse zu den Bedingungen unseres Lebens (Klima etc.) geleugnet.

Genauso selbstverständlich ist es meine Aufgabe als Lehrer, dem entgegenzuwirken. Dem komme ich prinzipiell auch gern nach! Allein: Der Alltag ist häufig geprägt von Tätigkeiten, die eher der Sozialarbeit zugeordnet werden können, sie ist ermüdend und permanent fordernd.

In diesem Kontext bin ich, wenn ich den doch angeblich konsensfähigen Zielen der demokratischen Parteien und Landesregierungen, nämlich die Demokratie zu schützen, evidenzbasierte Diskurse anzuregen, Diskriminierungen und Gewalt aller Art vorzubeugen etc., gerecht werden möchte (und das möchte ich!) tatsächlich darauf angewiesen, dass mir professionelle, journalistischer Ethik und Seriosität verpflichtete Fernseh- und Radiomacher:innen Themen präsentieren und Impulse geben, dass sie Material aufbereiten, dass ich hernach in Mediatheken beliebig oft abrufen kann, dass sie für mich aufmerksam wahrnehmen, was ich nicht selbst wahrnehmen kann, weil meine Arbeit Woche für Woche aus mindestens 60 anstrengenden Stunden besteht.

Es hilft nicht, dass irgendwo online irgendetwas abrufbar ist, wenn ich nicht weiß, was ich suchen soll! Es ist doch gerade die grandiose Leistung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, dass ich permanent auf Inhalte gestoßen werde, auf die ich allein, ohne diese Impulse, eben nie kommen würde, weil ich die Ressourcen (zeitlich, kräftemäßig etc.) gar nicht habe.

Nur zwei Beispiele dazu: Die 3sat-Sendung "Kulturzeit" bereitet täglich mit einer Vielfalt und Bandbreite, mit einem Gespür für Nischen die Welt für mich auf, gibt dem vermeintlich Abseitigeren Raum, erweitert so meinen Horizont unmittelbar und hilft mir, in der schulischen Arbeit Ereignisse für die Schüler:innen anders einzuordnen, als TikTok und vergleichbare "soziale" Medien dies tun. Der "Presseclub" EINSCHLIESSLICH des "Nachgefragt"-Teils bzw. die "Vor-Ort"-Übertragungen auf Phoenix liefern mir auf dem Silbertablett Hintergründe und fundierte Einschätzungen zu relevanten Ereignissen, deren Wert mitunter alle mühselige Lektüre oder Internet-Recherche bei weitem übersteigt. Gleiches gilt für den Rundfunksender WDR 5, der sicher keine Massen an Hörer:innen erreicht, aber von morgens bis abends so wertvoll in seiner Vielfalt ist, wie es andere Medien bei ähnlicher Kraftanstrengung für die Rezipient:innen nicht leisten können.

Zusammengefasst: Ich appelliere an Sie, die angedachten Entscheidungen zu überdenken!!! Wenn es Ihnen ehrlich ist, die Demokratie bewahren zu wollen, dann handeln Sie konsequent und kohärent diesem Ziel verpflichtet. Schwächen Sie den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk nicht in der vorgesehenen Form! 3sat UND ARTE UND Phoenix UND WDR 5 (als ein Beispiel für ein Hörfunkprogramm) erfüllen jeweils für sich genommen eine wichtigere Aufgabe denn je, wirken konsequent Entwicklungen entgegen, die die Demokratie unterwandern, fundieren Diskurse, setzen Impulse, locken aus eigenen Blasen heraus, erweitern auch Horizonte und untermauern Zukunft (ARTE in seiner Eigenständigkeit in Frage zu stellen, mutet geschichtsvergessen an). Zudem bieten sie dem breiten Raum, was den Menschen vom Tier unterscheidet: der Kultur! "Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten" - dieses gemeinhin bei Karl Kraus verortete Zitat, zu Zeiten geäußert, als die Idee der Demokratie ebenfalls auf weniger stabilen Füßen stand, ist so aktuell wie nie. Wenn Sie die Reformen in der angedachten Weise "durchziehen" zeigen Sie, dass Sie nicht verstanden haben, worum es jetzt und hier wirklich geht. Das wäre dann entweder verantwortungslos oder dumm - in beiden Fällen ein Offenbarungseid und Armutszeugnis demokratisch gewählter Entscheidungsträger:innen! Politisch verantwortungsvolles Gestalten der Zukunft sieht angesichts des gesellschaftlichen Status Quo anders aus: Statt, wie von der AfD propagiert, den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk da zu schwächen, wo er seiner Aufgabe als Aufklärungsinstrumentarium (gerade wurde das Kant-Jahr gefeiert) am gerechtesten wird, nämlich in den so wertvollen und nur dort möglichen Nischenprogrammen, MUSS es doch Ihre Aufgabe sein, nach Alternativen zu suchen! Und wenn es unbedingt notwendig sein sollte, Geld zu sparen, dann ließe sich dies sicher bewerkstelligen durch eine Verringerung anspruchsloser Volksmusik- oder Schlagershows, doppelt übertragener Sportereignisse (Bundesliga in der ARD und kurz darauf im ZDF oder: nichts ist überflüssiger, als Skirennen zu übertragen aus Gegenden, in denen inzwischen kein Schnee mehr fällt), immer ähnlicherer Krimiformate. Ausgerechnet dort sparen zu wollen, wo der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk seiner Kernaufgabe nachkommt, mutet indes als erster Schritt an, in auf lange Sicht zu delegitimieren und langfristig insgesamt in Frage zu stellen. Das ist das, was Populisten und Faschisten propagieren. Dem kann man sich annähern, auch aus Panik, dass einem "die Fälle wegschwimmen", man kann aber auch Rückgrat beweisen und Größe zeigen, indem man es auch jetzt noch verhindert. Diesen Mut wünsche ich Ihnen von Herzen!!! Sollten Sie diesen Mut indes nicht zeigen und die Transformation wie angedacht vorantreiben, dann fordern Sie bitte in politischen Debatten NIE WIEDER von der Schule, dass sie irgendeinen Beitrag zur Bewahrung der Demokratie leisten soll, denn damit würden Sie sich lächerlich und zu Narren der Geschichte machen!

Es grüßt Sie herzlich (und auf Ihre Vernunft und Weitsicht noch immer vertrauend!) aus dem Ruhrgebiet



Christopher Wulff
Cindy Ich finde es nicht so gut, dass so viele Sender gestrichen werden sollen. Wäre schön, wenn die Zuschauer da auch ein bisschen mitbestimmen dürfen, sonst hat es den Charakter, dass man „es uns einfach wegnimmt“.

Warum eigentlich? Zu Ungunsten von den Zuschauern und zu Gunsten von wem?

Also, ich finde solche Gedankenspiele nicht gut und man sollte sich diesen Schritt nochmals überlegen.

Ich hoffe, mein Beitrag war nicht allzu unproduktiv. Es wurde ja schon viel Gutes gesagt.
Claas Danielsen Betr: Entwurf für den Reformstaatsvertrag durch die Rundfunkkommission der Länder



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Ihnen zunächst meinen Respekt dafür zollen, dass Sie mit dem Reformstaatsvertrag einen erneuten Anlauf unternehmen, die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland zu reformieren und die Blockade in Bezug auf die von der KEF vorgeschlagene Erhöhung der Rundfunkgebühren aufzulösen.



Ich schreibe Ihnen vor dem Hintergrund meiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und zuvor als Leiter des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig). In all meinen beruflichen Tätigkeiten hatte ich eng mit Verantwortlichen öffentlich-rechtlicher Sender wie dem ZDF, dem MDR, dem WDR, dem BR und anderen zu tun. Ich bin im Herzen grundsätzlich ein leidenschaftlicher Unterstützer des öffentlich-rechtlichen Systems, halte es aber genauso wie Sie für dringend reformbedürftig.



Allerdings habe ich große Sorge, ob die vorgeschlagenen Reformen in ihrer Umsetzung die Qualität, Relevanz und Vielfalt des Programms der öffentlich-rechtlichen Sender nicht weiter schmälern werden, anstatt diese nachhaltig zu stärken - was die Existenzberechtigung der "Anstalten" letztlich gefährden würde. Besonders folgendes Vorhaben halte ich für hoch problematisch:



„In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden.“ (Zitat aus dem Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ vom 26.09.2024, Seite 14 / s. Anlage).



Die Programme 3sat und ARTE wurden aus meiner Beobachtung heraus seit ihrer Gründung von Senderverantwortlichen konsequent dafür genutzt, kulturelle Inhalte aus den Vollprogrammen in diese kulturellen Reservate abzuschieben. Damit einher ging meistens auch ein geringere finanzielle Ausstattung der Sendeplätze. In Folge einer Verschmelzung von 3sat mit ARTE würden zahlreiche exzellente Programmangebote verloren gehen, da sie nicht in das Programmprofil von ARTE passen und dort auch nicht genug Programmplatz besteht.



3sat ist per definitionen ein angebot der drei deutschsprachigen Länder DE, AT und CH während ARTE als deutsch-französischer Kultursender auch das kulturell komplett anders sozialisierte französische Publikum erreichen muss und sich zudem europäisch erweitern will.



Neben exzellenten Theater-, Opern- und Konzertaufzeichnungen, Wissenschaftsprogrammen und Kulturmagazinen bietet 3sat mit der "Dokumentarfilmzeit" einen einzigartigen, hervorragend kuratierten und hoch angesehenen und erfolgreichen Sendeplatz für abendfüllende Dokumentarfilme. Dieser ist einer der letzten bestehenden Sendeplätze im deutschen Fernsehen für künstlerische Dokumentarfilme mit Autorenhandschrift (in Abgrenzung zu anderen dokumentarischen Formaten wie Dokumentationen, Reportagen, dokumentarischen Serien, Reality Formate etc.).



Der sehr engagierten und unglaublich kenntnisreichen Redaktion um Udo Bremer ist es gelungen, die wichtigesten deutschen Dokumentaristen wie auch hoch talentierte Nachwuchstalente zu binden und deren Werke, die regelmäßig auf den wichtigsten nationalen und internationalen Filmfestivals laufen und dort häufig ausgezeichnet werden, dem Fernsehpublikum zu präsentieren. Im Ergebnis ist durch 3sat so das beeindruckende audiovisuelle Erbe der Kulturform des deutschsprachigen Dokumentarfilms der letzten vier Jahrzehnte entstanden.



Ein derart einzigartiges Programmangebot wird auf ARTE nicht fortbestehen können, da die dortigen, über die Jahre zahlenmäßig bereits stark reduzierten Sendeplätze für abendfüllende Dokumentarfilme mit Werken von Filmemachern aus ganz Europa und darüber hinaus bestückt werden.



Auch wenn es auf den ersten Blick naheliegend und sinnvoll erscheint, zwei Kultursender zu einem zu verschmelzen und damit Ressourcen zu bündeln und Geld zu sparen, wären die Folgen für die deutschen Dokumentarfilmer und das Genre als solches desaströs - genauso wie für andere Kunstformen, die nach ihrer "Vertreibung" aus ARD, ZDF und den Dritten auf 3sat ihre (letzte) Heimat gefunden haben.



Daher appeliere ich hiermit eindringlich an Sie, auf diesen Reformvorschlag zu verzichten und das Weiterbestehen von 3sat abzusichern.



Ich danke Ihnen schon im Voraus für die Kenntnisnahme und Berücksichtigung meiner Anmerkungen und die so vieler anderer, die sich beherzt für das Fortbestehen von 3sat (und ARTE!) einsetzen.



Mit einem herzlichen Dank und besten Grüßen,



Claas Danielsen

Leipzig, den 11.10.2024
Clara Börner Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplanten Kürzungen an den "Kuktursendern" wie Arte und 3Sat machen mich sehr traurig.

Als Person Anfang 20 sind die Inhalte dieser Sender die einzigen, welche ich mir regelmäsig ansehe. Besonders Satiren wie "Die Anstalt" sind unterhaltend UND informativ.

Bitte sparen Sie doch bitte lieber Geld an der 1000. Serie irgendwelcher Kleinstadtermittler oder ergebnisloser Talkshows, die hauptsächlich Menschen über 60 ansprechen.

Wir jungen Menschen wollen auch berücksichtigt werden! Wo sollen sich junge Menschen sonst neutral bilden!?...beim xten Regionaltatort sicherlich nicht.

Def Argumentation von Herrn Alexander Prinz kann ich nur zustimmen: https://youtu.be/lgAP4xDQuyw?si=2p4sFsQZwpX_BjDD .



Außerdem würde das ör Programm viel mehr Menschen erreichen, wenn das deutschsprachige Angebot auch allen deutschsprachigen Menschen zugänglich wäre(Geoblogging) und selbst produzierte Sendungen unendlich lang verfügbar sind, nicht nur ein paar Jahre.



Diese Meinunvsäußerungsmöglichkeit hier finde ich eine SEHR gute Idee. Danke dafür!



Glück auf!
Clara Michaelis Sehr geehrte Damen und Herren, erst sehr kurzfristig erfuhr ich von den (befristeten) Möglichkeiten einer Stellungnahme, die ich jetzt schnell noch wahrnehmen möchte. Ich warne vor Kommerzialisierung, steileren Hierarchien und schnelllebigen kopflosen Konzepten, die mittelfristig zu noch mehr Ablehnung durch die Bevölkerung führen. Ich wünsche besten Erfolg und ermutige alle Beteiligten dazu, sorgfältig abzuwägen, welche Konsequenzen ihre Vorschläge mitbringen und immer genau hinzuschauen, wofür der öffentlich-rechtliche Rundfunk tatsächlich in der Kritik steht und was seine Aufgabe ist, nämlich insbesondere Demokratie-Sicherung. Die Vorschläge der Akteur_innen hier scheinen in dieser Hinsicht nicht immer ausreichend bedacht. Zu verschiedenen Themen möchte ich die hier beigefügten Anregungen äußern. Mit freundlichen Grüßen.



– Überprüfung der Angebote, Gesellschaftsdialog



Schutz der Interessen von Minderheiten!

Bei der Evaluation der Angebote muss weiterhin demokratisch berücksichtigt werden, dass bestimmte Inhalte/Themen/Präsentationsformen von Minderheiten gewünscht und geschätzt werden. Das heißt, die. Einschaltquoten/Klickraten müssen (auch nach dem Vorbild der BBC) in Relation zu dem ggf. kleinen Anteil der GesamtnutzerInnen gemessen werden, die sich solche Inhalte wünschen. Anders ausgedrückt: Bestimmte Inhalte, die eher das Interesse einer Minderheit bedienen, können zwar mit Fug und Recht seltener entwickelt und gesendet werden als populärere Inhalte. Sie haben dennoch eine Berechtigung und wenn sie dann zur Verfügung gestellt werden, darf die Nutzung nicht mit den Erfolgsquoten der bei der Mehrheit populären Inhalten verglichen werden: Eine spezielle Sendung zu einem speziellen Thema darf erheblich weniger Quote haben als der Bergdoktor. Die öffentlich-rechtlcichen Sendeanstalten müssen Ihrer Aufgabe gerecht werden, weiterhin Nischen abzudecken, die von den kommerziellen Sendern nicht bedacht werden



– Governance-Standards



Einhalt der Standards demokratisch und transparent sichern!

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu „Vetternwirtschaft“ und Geldverschwendung innerhalb der Führungsriegen kam, müssen In die Entwicklung der Standards und den Rückblick auf Einhaltung bzw. Nichteinhaltung unbedingt VertreterInnen der Belegschaften eingebunden werden, die sich nicht in Führungspositionen befanden/befinden. Es sollte nicht so sein, dass die, die in der Vergangenheit fahrlässig und verantwortungslos mit ihren Befugnissen umgehen, selbst die Rückschau verwalten und die Standards und vor allem die Überprüfungsmechanisemn der Einhaltung dieser Standards entwickeln. Zudem müssen die Kontrollmeschanismen und Mitbestimmungsmöglichketen verbesseret statt beschnitten werden.



– Befugnisse von Intendanz und Direktorium / Hierarchien



Keine Verstärkung von Top-Down-Hierchien! Im Zuge der Poplarisierung und Demokratisierung und der Verbesserung von Akzeptanz sollten flachere Hierarchien begründet werden und mehr Mitbestimmung von der Breite in die Führungsspitze angestrebt. Die sich in der ARD ausbreitende "Gutsherren-Mentalität" widerspricht der unzufriedenen Stimmung in den Sendern und der kritischen Haltung der Bevölkerung und dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Anstalten. Die Intendanz, die Chefredaktionen usw. stehen im Dienst der Belegschaft (und der Bevölkerung) und nicht umgekehrt.



– Geld sparen durch Abbau unnötiger Stellen!



Es ist allgemein bekannt, dass die Pensionszahlungen und die hohen Festgehälter den Großteil der Gelder verbrauchen. Es muss programmorientierter gedacht werden, Verwaltungsaufwand abgebaut und unnötige Stellen und vor allem unnötige Führungsebenen abgebaut werden. Das ist eigentlich allen bewusst und sollte offen gespielt werden. Es gilt auch, Verantwortungsbewusstsein zu schaffen: Wie kann ich mich als Festangestellter ausreichend produktiv einbringen (ohne dass ich verschlissen werde) Ein sensibler Umgang mit vorhandenen überflüssigen oder wenig produktiven Stellen erfordert Fingerspitzengefühl, Vertrauen, Flexibilität und Innovationsbereitschaft, z.B. können bestehende Verträge durch Ausnutzung von persönlichen Ressourcen/Fähigkeiten und Einsatz von Umschulungen und Fortbildungen in produktivere Stellen umgewandelt werden, so dass Stellen gehalten werden können, aber am Ende mehr produziert und somit der Bevölkerung ein höherer Output präsentiert werden kann.





– Innovationskraft und Unterwerfung



Keine Inhalte an Spotify und Co. verschenken! Die Öffentlich-Rechtlichen haben besonders im Radiobereich erhöhte Ressourcen zur Produktion hochwertiger Inhalte. Diese sollten exklusiv in der ARD-Audiothek zu hören sein. Es scheint zwar zunächst, als würden die ARD-Inhalte über Spotify und co. einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich und somit der Auftrag besser erfüllt. Andererseits hält man dadurch die Menschen ab, die ARD Audiothek zu explorieren und zu erkennen, welche (hochwertigen) Inhalte von der ARD produziert werden und die ARD entsprechend wertzuschätzen. Langfristig sollen die Nutzer weg von Spotify und co, hin zur ARD Audiothek und Mediathek. Dafür müssen hochwertige Inhalte exklusiv in der ARD-Audiothek liegen. Diese muss zudem technisch verbessert werden. Sie entspricht nicht den Standards. Serien-Episoden werden nicht in der richtigen Reihenfolge vorgeschlagen. Bei Unterbrechungen wird beim Re-Login nicht dort gestartet wo aufgehört. Die User sind von Netflix und co. höheren Komfort gewöhnt und steigen aus.

Zudem wird sich viel zu leichtfertig den Kuratierungsmechanismen und Algorithmen der privaten Großkonzerne wie Spotify Apple Podcasts etc. befasst. Diese legen nicht offen, wie ihre Suchmaschinen und Promotions-Konzepte funktionieren und wovon sie beeinflusst sind. Die Algorithmen privater Plattformen sind wohlgemerkt nicht objektiv und rein User-gesteuert! Die ARD produziert und verschenkt Inhalte und lässt amerikanische Großkonzerne über die Distribution entscheiden.



– Multiperspektivität erhalten



Die Bündelung von Ressourcen in den Kompetenz-Zentren und die gemeinsame Kuration mag im Einzelfall sinnvoll sein, allerdings ist hoffentlich allen klar, dass ein Thema von unendlich vielen Perspektiven beleuchtet werden kann und nicht auserzählt oder erschöpfend betrachtet wurde, weil ein Sender/eine Sendung schon "etwas" dazu berichtet hat. Vielmehr geht es ja um den individuellen Zugang und die Metaebene, die jeweils gänzliche verschieden sein kann.
Clarissa Thieme Sehr geehrte Damen und Herren,

was wir zur Zeit in Deutschland sehen, ist die systematische Abwicklung unabhängigen Kulturschaffens. Und damit schaffen wir - inmitten eines Rechtsrucks im Land - einen der Grundpfeiler unseres demokratischen Miteinanders ab.



3Sat ist gelebter Teil des oft beschworenen Bollwerks gegen Rechts.



Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist überfällig.

Aber gleichzeitig darf der Kulturauftrag der öffentlich rechtlichen nicht geschwächt werden. Warum also einen Sender seiner Autonomie berauben, dessen Alleinstellungsmerkmal Kultur ist?



3Sat muss bleiben!

Unsere Demokratie gilt es nicht zuletzt mit einer Kultur der Vielfalt zu verteidigen.



Mit freundlichen Grüßen

Clarissa Thieme

Regisseurin & Künstlerin
Clarissa Waclawek Über den jetzt vorliegenden Vorschlag/Sparplan der Rundfunkkommisson der Länder zur Reduktion der Spartenprogramme bin ich, meine Familie und mein Bekanntenkreis ziemlich erschrocken.

Was die Fernsehprogramme angeht:

Gerade die Sender arte, 3sat, phoenix, auch one, sind die Programme, für die es sich - in ihrer Unterschiedlichkeit - für uns lohnt, das Fernsehen anzumachen. Sie liefern gute Beiträge, Filme, Nachrichtensendungen, . . . um einigermaßen gut informiert zu sein oder unterhalten zu werden.

Bei ARD und ZDF werden die guten Beiträge leider immer weniger, kürzer und oft zu sehr später Uhrzeit gesendet . . . !



Wenn dies, so wie vorgeschlagen, umgesetzt würde, - gerade in einer Zeit, wo gut recherchierte Informationen wichtig sind - hätten wir - ein ärmeres Deutschland . . .

Wir hoffen sehr, dass es nicht soweit kommen wird!



Freundliche Grüße

Clarissa Waclawek
Clasus M. Müller am 1.10.2024 habe ich per E-Mail einen Beitrag geschickt mit o.g. E-Mail-Adresse. In der Liste der Beiträge finde ich zwar meinen Namen (Claus M. Müller) - aber der dazu gehörige Beitrag ist nicht von mir.



Hier noch mal der Text, den ich geschickt hatte:



Sehr geehrte Damen und Herren,

die Pläne der Rundfunkkommission zur Zusammenlegung von Arte und 3SAT haben mich geradezu schockiert.

Beide Sender repräsentieren – jeder für sich – ein Qualitätsfernsehen, das bei den Hauptsendern Mangelware ist. Gerade der Kulturbereich – in all seinem breiten Spektrum – wird durch Arte/3Sat sehr umfassend abgedeckt. Eine Zusammenlegung dieser beiden Sender in all ihrer unterschiedlichen Ausrichtung kann nur zu einer Verschlechterung des Angebots führen. Sicherlich ist der Zuschauerkreis dieser beiden Sender eine Minderheit – aber auch gerade eine Minderheit darf im öffentlich-rechtlichen Bereich, der ja im wesentlichen gebührenfinanziert ist, nicht vernachlässigt werden.

Beide Sender wirken über die Landesgrenzen hinaus: 3Sat bedient den deutschsprachigen Bereich, Arte ist Ergebnis der so wichtigen Annäherung der beiden Länder Frankreich und Deutschland. Will man diese so wichtige kulturpolitische Aufgabe auf dem Altar der Gebühreneinsparung opfern? Da laufen Sie Gefahr, dass eine Diskussion über die Aufgabenstellung von ARD und ZDF ihren Anfang nimmt. Entspricht das Programm dieser beiden Sender wirklich dem Staatsvertrag?

Ich hoffe sehr, dass die Kommission ihre Vorschläge überdenkt und im Interesse der Zuschauer, wenn auch einer Minderheit, agiert.

Mit freundlichen Grüßen

Claus M. Müller
Claudia Alex Bei weltweiten Großveranstaltungen (Olympiade, WM etc.) erfolgt i. d. R. die Berichterstattung abwechselnd bei ARD/ZDF- vollkommen i. O. meines Erachtens. Jedoch bedeutet dies auch, dass 2 komplette Teams dorthin reisen. Warum mischt man die Teams nicht mit Kollegen aus beiden Sendern? Eine Halbierung der MA wird somit sicherlich nicht möglich, aber zumindest eine deutliche Reduzierung der reisenden Personen. Dann sieht man halt auf ARD mal einen Journalisten vom ZDF und umgekehrt- wen störts?
Claudia Barg Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte nehmen Sie uns den TV Sender 3 Sat nicht weg!

3 Sat ist der Haussender unserer Familie. Wir schätzen und lieben das Angebot dieses Senders sehr.

Wir schauen fast ausschliesslich diesen Sender und wären über einen Verlust zu tiefst betoffen.

Es sollte doch eine Lösung geben so einen informativen und werbefreien Sender zu erhalten.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung in dieser wichtigen Anglegenheit.



Freundliche Grüsse,



Claudia Barg + Familie
Claudia Bartzsch Guten Tag, ich sehe mir jeden Tag nano auf 3sat an. Das ist ein fester Bestandteil des Tages. Dort erfahre ich neues aus Wissenschaft und Forschung. Ein geniales Konzept.

Bitte, bitte erhalten Sie nano!!!!!
Claudia Coletta Sehr geehrte Damen und Herren,



soeben habe ich in "Nano" den Bericht zu "Reformstaatsvertrag Rundfunkkommission" im TV geschaut und bin entsetzt darüber, dass unter anderem "3sat" von der Bildfläche verschwinden soll!



Ich bin ein leidenschaftlicher 3sat-Zuschauer, vorangestellt ist "Nano" mein großer Favorit.



Darüber hinaus schaue ich überwiegend ARD Alpha, ZDF Info, Phoenix, ZDF Neo, One und von den Privatsendern "NTV". Mein bevorzugter Radiosender ist "HR-Info.



"Der von der Rundfunkkommission der Länder am 26.9. vorgelegte Entwurf des Reformstaatsvertrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio sieht massive Programmkürzungen vor. Die Zahl der Spartenkanäle soll nahezu halbiert werden. Auch rund 20 Hörfunkwellen fallen weg."



Wenn die Einsparungen dazu führen, dass man wertvolle Wissenschaftssendungen wie Nano, Scobel oder ähnliche Sendeformate in puncto Bildung einstellt, dann würde man die öffentlich-rechtlichen Sender gleichermaßen wie in Frankreich abspecken - dafür gibt es dort keine Rundfunkgebühr mehr. Nun finanziert der französische Staat die öffentlich-rechtlichen Sender direkt. Ich wäre dann auch nicht mehr bereit die Gebühren in Deutschland für die Abspeckvariante zu bezahlen.



Ich benötige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nicht für abgespeckte Nachrichten aus ARD und ZDF, wenn ich an Silvester 2015 in Köln zurückdenke - nur im Internet wurde einst subito darüber berichtet.



"Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Die Gesamterträge für ARD, ZDF und Deutschlandradio sowie die Medienregulierer lagen 2023 bei rund 9,02 Milliarden Euro, wie der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice am Dienstag in Köln mitteilte. 2022 waren es 8,57 Milliarden gewesen. Das entspricht nun einem Plus von 5,3 Prozent. Dabei handele es sich um einen „neuen Höchstwert“, sagte Bernd Roßkopf, Leiter des Geschäftsbereichs Finanzen und Services beim Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio."



Die Einnahmen steigen und die Spartenkanäle sollen sich dafür nahezu halbieren.



Wohin verschwinden die 9 Milliarden Euro? Mir fällt ad hoc dazu der sogenannte "MDR-Skandal" ein, wohin Rundfunkgebühren indirekt zweckentfremdet und nicht für den eigentlichen Auftrag verwendet werden.



Für meine Rundfunkgebühren möchte ich "gescheite" Fernseh- und Radiosendungen sehen und hören.







Mit freundlichen Grüßen



Claudia Coletta
Claudia Danzebrink Meiner Meinung nach ist es in der heutigen Zeit, in der die Debatten vorwiegend emotional und populistisch geführt werden geradezu absurd, Sender wie 3sat, arte und auch Phönix zusammenzusparen.

Welcher Sender außer arte bietet denn noch ausführliche Dokumentationen und kulturelle Angebote, vor allem in Bezug Deutschland Frankreich, aber auch global?

Welcher Sender außer 3sat hat Literatursendungen (Buchzeit, Klagenfurter Literaturtage, Literatur Club ….), Wissenschaftssendungen (Nano, scobel …) oder die Kulturzeit?

Welcher Sender außer Phönix überträgt politische Debatten im Bundestag noch in voller Länge, so dass sich der Zuschauer wirklich selbst ein Bild machen kann?



Wie kann man ernsthaft solche kulturellen Errungenschaften dem Rotstift opfern und gleichzeitig eine Verrohung der Debattenkuktur beklagen???

Wer sich im Urlaub mal das TV Programm anderer Länder zu Gemüte führt, weiß wohin Kommerzialisierung der öffentlichen Meinung führen kann!



Wie wäre es, statt an der falschen Stelle zu sparen, in die Offensive zu gehen und mit starken Argumenten für Qualität einzutreten. Qualität hatte nun mal schon immer ihren Preis.
Claudia Davies Plädoyer für phoenix.



Gerade in Zeiten wie diesen - wo Programme zur Stärkung der Demokratie aufgelegt werden - einen Sender, der durch direkte Teilhabe an und Erklärung von demokratischen Prozessen konkret zum besseren Verständnis derselben beiträgt, zu beschneiden, ist komplett kontraproduktiv.

Bundestag live + Kommentierung

Parteitage live + Einordnung

Europäisches Parlament live + Kommentierung

Politische Pressekonferenzen in Gänze und nicht nur stark verkürzt



DAS ALLES ist Teilhabe an Demokratie!
Claudia Degott Sehr geehrte Damen und Herren,

ARTE, 3-Sat und Nano sind für mich unverzichtbare Informationsquellen.

ARTE mit europäischem und insbesondere deutsch-französischem Profil war und ist für mich gerade als Französischlehrerin häufig genutzt. Mit einer Fülle an qualitativ hochwertigen Filmen, Reportagen und Sendeformaten ist es auch bei SchülerInnen äußerst beliebt.

3Sat und Nano haben ebenso je ihr Profil im kulturellen und politischen Bereich.

Sie zusammenzulegen oder ganz aufzulösen wäre fatal. Genau damit würde eine wichtige Säule gegen Fake News und oberflächliche Informationspraxis wegfallen. Diese Säulen müssten eher gestärkt werde.

Bitte erhalten Sie diese Sender in der jetzigen Form.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Degott
Claudia Dickgießer Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ich mir die Programmgestaltung und Angebote der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Hörfunkanstalten ansehe, so kann ich mir absolut nicht vortsellen, wieso gerade darüber nachgedacht wird 3sat und Arte zusammenzulegen. Wenn ich an das Wort "Bildungsauftrag, Kultur, Informationssparte" denke, so sind es doch gerade diese beiden Programme, die genau das repräsentieren, sogar über Ländergrenzen hinweg!!!. Quizsendungen, Fussballübertragungen, Filme und Krimis in nie dagewesener Anzahl, sind sicherlich wichtig, um die unterschiedlichen Zuschauer zu bedienen und zu unterhalten. Ob das aber in dieser Masse sein muss, wage ich zu beweifeln, zumal Sender wie RTL, Sat1, pro sieben und, und, und Unetrhaltung in ihrem Programm ebenfalls in großer Zahl anbieten. Ich bin treuer Deutschlandradio-Hörer und bin immer wieder begeistert über breit gefächerte Themenwahl, die alle Altersgruppen bedient und stets sehr ausgewogen und fundiert berichtet.



Ich hoffe, diese beiden Programme Arte und 3sat bleiben erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Claudia Dickgießer
Claudia Dr. Kolter Schönen guten Tag,

ich bin absolut gegen eine quantitative Reduktion der Programme der ÖR!



Ich finde das sogar beinahe demokratiegefährdend! Denn wir brauchen ein breites Angebot, um auch jüngere Zielgruppen bei Erwachsenen anzusprechen.

Gerade die sind derzeit am Meisten in Gefahr, die AfD zu wählen und unsere Demokratie zu beerdigen.



Das darf nicht sein! Solange die Politiker es nicht schaffen, die AfD als Hauptgegner zu behandeln und sich stattdessen an den Grünen abarbeiten, brauchen wir umso mehr journalistische Arbeit.



Über diese Reform kann man - aber auch nur vielleicht! -nachdenken, wenn sich die politische Situation in Europa beruhigt hat.

freundliche Grüße

Dr. Claudia Kolter
Claudia Fabro Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit stimme ich ausdrücklich gegen eine evtl. Zusammenlegung der Sender 3 Sat und Arte!

Bis jetzt war ich mit dem Angebot der Öffentlich-Rechtlichen Sender sehr zufrieden und hatte mich daher gegen die Benutzung von Privatsendern entschieden. Dort gibt es für mich zu wenig seriöse und sinnige Unterhaltung.

Gerade die Sender 3 Sat und Arte bieten abwechslungsreiche und sich gute und ergänzende Unterhaltung, sowie Informationssendungen.



Auch der Sender ONE hat ein vielfältiges, abwechslungsreiches Programm mit tollen, historischen Spielfilmen und englischen Serien, die mal einen Gegenpart zum Tatort etc. bieten und sehr begeistern.

Der Sender Phoenix bietet eine sehr gute Informationsquelle mit äußerst wertvollen, aufklärenden Dokumentationen.

Die Rundfunkgebühren sind erst erhöht worden und nun soll man dafür als Bürger weniger erhalten? Zudem könnte ich mir als Rentnerin gar keine Privatsender zusätzlich leisten.

Ich bitte Sie inständig um Anhörung und wünsche Ihnen viel Weisheit und Ideen für eine alternative Lösung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche der Bürger, die den Rundfunk und sein Programm schließlich bezahlen. Vielen Dank!
Claudia Fischer 3Sat ist das einzige Fernsehprogramm, das sich wohltuend von den anderen Trashprogrammen abhebt.

Wenn man weder ständig Sport noch irgendwelche hanebüchenen deutschen "Komödien", Talkshows, in denen die rechte Gesinnung unwidersprochen verbreitet werden kann, oder Dauerkrimisendungen anschauen will, bietet 3Sat Kultur, Information und wichtige Filme, die leider nicht mehr quotenwirksam sind.

Es wäre ein wirklicher Einschnitt hin zu dem Niveau der Privaten Fernsehanstalten.

Wir bezahlen die GEZ gern, weil wir eben auch die Vielfalt schätzen und die Möglichkeit der kulturellen Bereicherung. Für den üblichen Sendebrei ist es zu viel Geld.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Fischer
Claudia Gdaniec Lokaler Journalismus im ÖRR als Chance der Demokratie darf auf keinen Fall aufgegeben werden

Ich verstehe, dass die Rundfunkkommission sparen will, weil sie unter großem Druck u.a. von Rechts stehst.

Aber ... die Förderung von investigativem Journalismus, und ganz besonders von lokalem Journalismus, ist unabdingbar für den Erhalt und den Ausbau unserer Demokratie.

Wie eine ZDF-Sendung neulich konkret und aufrüttelnd aufgezeigt hat, mag "Lokaljournalismus [...] unspektakulär wirken, ist aber wichtig für demokratische Strukturen." Dazu gehören vor allem auch Radiosender.

"Fehlt Lokaljournalismus, steigt die Korruption. " Und Rechtspopulisten springen in diese Lücke und verbreiten ihre gefährliche Ideologie.

Wie ich hier in Berlin und Brandenburg täglich erfahre, können wir uns mit vielem in den Sendungen identifizieren, wir erkennen Orte und Menschen wieder, wir können überprüfen, ob die Wahrheit gesagt wird, usw. Unseren Sorgen und Problemen vieler Art wird nachgegangen und Fehlentwicklungen auf lokaler Ebene werden öffentlich -- und überprüfbar -- angeprangert. Oft genug sehen wir unsere Nachbarschaft, unsere Nachbarn, manchmal sogar uns selbst im Fernsehen oder hören sie/uns im Radio, die Glaubwürdigkeit im lokalen öffentlich-rechtlichen Journalismus ist daher nicht zu unterschätzen und wichtiges Gegengewicht zu Verschwörungsgeschichten und Lügen.

Diese wichtigen Kommunikations-, Korrektur- und Ermächtigungsfunktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens dürfen wir auf gar keinen Fall wegen Geldmangels oder Drucks von Rechts aus der Hand geben, denn damit gäben wir unsere Freiheit und Demokratie auf.
Claudia Geller Ich habe mit Erschrecken gerade zur Kenntnis genommen, dass darüber entschieden wird, ob in Zukunft 3 Sat in ARTE integriert wird. Die Medienlandschaft schrumpfen zu lassen, und bei einer Fusion müssen immer Feder gelassen werden, ist ein Verlust und Verarmung an Information, Meinungsbildung, breit gefächertes Wissen, Vielfacht u.v.m. …

Ich bin deshalb ganz und gar nicht dafür diese Sender zu fusionieren.
Claudia Gromann Sehr geehrte Kommissionsmitglieder!

Ihre Pläne arte und 3sat zu fusionieren bestürzen mich.

Diese Sender müssen unbedingt bestehen bleiben. Bei Kultur und Wissenschaft darf nicht gekürzt werden!

Nano, Kulturzeit ( u. a. schauen mein Mann und ich täglich. )

Bitte verzichten Sie auf diese Fusionspläne!

Gerade in der aktuellen finsteren aktuellen Situation( Naher Osten, Rechtspopulismus in Europa, Klimakrise…)ist die Stärkung unserer Demokratie durch unabhängige Medien , die Meinungsvielfalt anbieten überlebenswichtig!



Mit freundlichen Grüßen

Claudia Gromann

78 Jahre

Diplompädagogin und Sonderschullehrerin im Ruhestand
Claudia Gürkov Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich zu Ihren Reformplänen für den ÖRR äußern. Ich bin Reporterin im Investigativteam des BR und ich kann Ihnen nur schreiben, dass Ihre Pläne verheerend wären. Und damit meine ich nicht die Kürzungen - die Landesrundfunkanstalten sparen schon lange, reformieren, strukturieren um. Gerade der BR geht hier wirklich voran. Fakt ist aber auch, schon der bisherige Sparkurs geht zu Lasten der Qualität und der Mitarbeiter.



Was Sie jetzt vorschlagen, nämlich den ÖRR in die mediale analoge Steinzeit zurückzudrängen, indem wir erst in Hörfunk und TV berichten sollen, das macht unsere Arbeit kurzfristig schwierig, mittelfristig wird uns Publikum verloren gehen, langfristig können wir unseren öffentlichen Bildungs- und Informationsauftrag damit nicht mehr erfüllen und stehen dann - und dann auch zu Recht - auf der Streichliste. Wollen Sie das? Ist das wirklich der richtige Schritt in diesen Zeiten? Ich habe bei den Privaten gelernt, die können ihre Produkte, aber sie arbeiten rein quoten- und clickgetrieben. Reicht das für unsere Gesellschaft? Unsere Demokratie? Ich denke nicht.



Wissen Sie, meine Kolleginnen, Kollegen und ich bekommen den Eindruck, Sie wollen den ÖRR gezielt torpedieren. Schon jetzt leben wir mit dem Irrsinn, dass gebührenfinanzierte (!!!) Recherchen nach einem Jahr depubliziert werden müssen. Das ist niemandem mehr vermittelbar. Nun aber gehen Sie gleich etliche Schritte weiter und unterhöhlen damit unsere Arbeit, unseren Bildungs, und Informationsauftrag und noch ganz nebenbei unseren Ruf, der über Jahrzehnte von ganzen Journalistengenerationen aufgebaut wurde. Ihre Ideen sind der Anfang vom Ende des ÖRR.



Sparen ja, aber online first muss bleiben. Sonst stellen Sie uns in Zukunft bitte Steinplatten mit Hammer und Meißel zur Verfügung. Wer verteilt die dann? Die Deutsche Post? Alle drei Tage?



Politikverdrossene Grüße aus München, Claudia Gürkov
Claudia Hartmann, Diplom-Volkswirtin, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin Guten Tag,

mit größtem Entsetzen nehme ich Ihren Entwurf zum Reformstaatsvertrag vom 26.9.24 zur Kenntnis. Es ist eine Verhöhnung, wenn Sie hier das Etikett qualitative Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks benutzen. Das Gegenteil ist der Fall. Es macht mich fassungslos, dass in Zeiten des Rechtsrucks und der gesellschaftlichen Primitivisierung die Fernsehsender zusammengestrichen werden, die qualitativ hochwertige Informationen zu Bildung, Politik, Kultur und Ökologie bringen.

Hervorzuheben ist besonders ihr Vorschlag 3sat oder Arte aufzugeben. Das ist absolut skandalös. Beide Sender bieten hochwertige und intelligente Formate an, beide Sender sind in ihrer Struktur und in ihrer Internationalität nicht zu vergleichen, beide Sender fördern Intellekt, Wissen und Bildung und gesunde gesellschaftliche Auseinandersetzung. Beide Sender sind neben Ard alpha, ZDFinfo, tagesschau 24 und phoenix anschaubar und notwendig.

Eine qualitative Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - sollten Kosten einzusparen sein - geht ausschließlich über Streichungen ihres unsäglich schlechten Unterhaltungsprogramms. ARD und ZDF sind hierbei weder anschaubar noch zumutbar: dumme Quizsendungen mit totem "Wissen", schlechte bis mittelmäßige Filme mit mittelmäßigen AltschauspielerInnen, die überwiegend ein Pubkikum ab 80 Jahren ansprechen, unsäglich viele Krimis. Genau hier muss gespart werden! Gerne können die Öffentlich-Rechtlichen ihre gesamte Unterhaltungssparte abschaffen - NICHT ABER SENDUNGEN MIT INHALT UND QUALITÄT, die dem öffentlich-rechtlichem Auftrag gerecht werden. Es will mir scheinen, dass Sie als Rundfunkkommission den Gongschlag in dieser Gesellschaft immer noch nicht wahrgenommen haben und weiterhin die Primitivisierung der Gesellschaft für Ihre Zwecke fördern wollen und nicht verstehen wollen, was sie stattdesesen bekommen: ein Publikum, das Propaganda, Fakenews und Lügen als Realität wahrnimmt.

Claudia Hartmann
Claudia Heß Meiner Meinung nach brauchen wir Sender wie 3sat, weil hier insbesondere im Bereich Kultur die Vielfalt des deutschsprachigen Raums herausgearbeitet und in hervorragender Weise dargestellt werden.
Claudia Hesse-Derlin Sehr geehrte Damen und Herren, arte und 3sat sind die beiden einzigen Fernsehprogramme, die sich angenehm aus dem Einheitsbrei herausheben und die man wirklich 24/7 sehen könnte. Ausgerechnet die beiden Programme zusammen zu legen, finde ich das grundfalsche Signal in Richtung Gleichmacherei. Allein schon, weil die beiden Sender doch sehr unterschiedliche Programme machen, jedes auf seine Art outstanding. Endlich gibt es mal Kultur, Kunst, und das auf total interessante Art. Und keine Werbung! Herrlich! Dafür würde ich auch einen höheren Rundfunkbeitrag zahlen. Wie wäre das überhaupt, man zahlt nach Interesse und kann dann nur bestimmte Sender sehen... aber ehrlich, allein Formate wie Kulturzeit und die Konzerte an Feiertagen sind so cool. Ich will 3sat behalten! Viele Grüße!
Claudia Heuermann Sehr geehrte Damen und Herren,



die von Ihnen vorgeschlagenen Zusammenlegungen würde sich massiv auf mein Sehverhalten auswirken, da Sie genau die Sender mit anderen zusammenlegen wollen, die ich schaue, nämlich vor allem 3Sat, Arte, Phönix, ZDFneo, One und ZDFinfo. Die Angebote dieser Kanäle unterscheidet sich erheblich, so ist 3sat mit Wissenschsftssendungen wie scobel und nano völlig anders als Arte mit vielen Kultursendungen. ZDFneo erscheint mir in einem Korb mit Kika völlig absurd, denn ein Angebot für Erwachsene, auch wenn es junge Erwachsene sind, passt für mich nicht zu einem Kinderangebot.

Ich hoffe, dass es andere Stellen gibt, an denen Zusammenlegung von Administration zu Einsparungen führen kann.



Mit freundlichen Grüßen

Claudia Heuermann
Claudia Jerusalem Sehr geehrte Menschen der Rundfunkkommission,



die Programmvielfalt von 3sat lässt sich m. E. nicht ansatzweise in einer Zusammenlegung mit arte abbilden. Was 3sat für Literatur, Kunst, Musik und auch eher alternativen Medien wie Comics macht, ist einzigartig im deutschsprachigen Raum und ein wichtiger und wesentlicher Beitrag, für eben jene wichtigen kulturellen Bereiche eine Öffentlichkeit zu schaffen und somit auch den wirtschaftlichen Erhalt dieser Bereiche zu unterstützen.

Schränken Sie bitte die breite Kulturöffentlichkeit nicht mit der Zusammenlegung ein!



Freundliche Grüße,

Claudia Jerusalem
Claudia Jung 3sat in arte zu integrieren oder besser gesagt einzusparen finde ich unverantwortlich. 3sat ist ein Sender der für Kultur, Wissenschaft und Bildung steht und die finde ich sehr wichtig für uns und unsere Demokratie.

Ich kenne einige Freunde und Bekannte (zwischen 30-40Jahre) die wie ich 3sat Sendungen wie die Kulturzeit gerne sehen. Eine Zusammenlegung bedeutet ja auch dass Sendungen verschwinden und gestrichen werden, dass wäre ein großer Fehler.

Auch der Blick unserer Nachbarländer auf uns, ist für mich immer sehr spannend und interessant zusehen.

Man kann diese Reformpläne nicht guten Gewissens unterstützen. In einer Zeit in der mich meine 10 jährige Tochter fragt, ob ihre besten Freundinnen (mit türkischen Wurzeln) Deutschland verlassen müssen, wenn die AFD Wahlen gewinnt…? Ich bin schockiert.

Unser Land verändert sich gerade sehr, die Meinungen gehen arg auseinander. Da ist es beängstigend, wenn man die neuesten Wahlergebnisse in den Nachbarbundesländern betrachtet.

Daher finde ich es unerlässlich kulturelle, wissenschaftliche, kindgerechte Inhalte zu erhalten und weiter zu fördern. Es ist wichtig dem kulturübergreifenden Austausch und der damit verbundenen Bildung eine Plattform zu geben.

Wo stehen wir in dieser Gesellschaft, wenn irgendwann der social media kanal der afd auf tiktok, alles an Unterhaltung ist, was noch übrig bleibt? Neben Influencern und anderen Werbeformen. Die sozialen Medien haben einen enormen Einfluss auf unsere Jugend, dieses Feld darf man nicht nur der Propaganda von Parteien und der Werbeindustrie überlassen die dabei bestimmt nicht den Horizont der Jugend erweitern wollen. Die Geschichte hat vor gar nicht allzu langer Zeit gezeigt was passieren kann...wenn man den Rechten Ideen Platz macht, schlimm genug, dass sowas überhaupt wieder Fuß fassen kann.

Diese Reformpläne der TV Landschaft in der Information, Kinder und Kulturprogramm beschnitten und zusammengespart werden, scheint mir nicht der richtige Weg, sondern eher der Anfang vom Ende zu sein.

Mir macht das Angst.

Bitte unterstützen sie weiter unsere Kulturlandschaft.
Claudia Landrichinger Ich möchte auf keinen Fall, dass 3sat und arte zusammengelegt werden. Ich sehe regelmäßig Beiträge auf beiden Sendern und schätze ihre Vielfalt. Beide Sender tragen in hohem Maße zur Bildung der Bevölkerung bei, ihr Weiterbestehen ist daher sehr wichtig!
Claudia Prinz Ich schaue fast nur 3sat, ich liebe deren Programm. Die Dokus, 3sat Kultur, nano, etc.

Auch die Homepage und das Streaming Angebot ist spitze. Bitte nicht ändern, ich wüßte nicht, welchen Sender ich sonst schauen könnte.
Claudia Reschke Da sich die öffentlich rechtliche Medien mit immer mehr Werbung finanzieren, könnten die nicht gerechtfertigten Einzahlungen aller bestehender Haushalte abgeschafft werden.
Claudia Schasiepen Ich bin gegen eine Reduzierung der sendedualität ukw/dab+. Damit wird erstens eine wichtige Redundanz aufgegeben. Zweitens die digitale Verschmutzung weiter gefördert. Der ökoabdruck ist bei weitem größer, wenn alles miteinbezogen würde und die Bedingungen sind ethisch unvertretbar, unter denen die seltenen Erden geschürft werden und am Ende wieder von Kindern zur Wiederverwertung gesammelt. Drittens entsteht hier zu Lande eine immer größer werdende Kluft, zwischen denen, die sich das digitale leisten könnten und denen, die darauf verzichten müssen. Viertens wird durch digiradio jede Menge Verschwörungstheorien gefördert, weil niemand so recht weiß, was diese Teile u. U auch von den empfangenden wieder zu den sendenden zurückdigit früher wurde gefunkt.fünftens halte ich es auch im Hinblick auf d. Inklusion für unvertretbar und schließlich wird ein möglicher Alarm u. U für die Person ohne digi also ohne Radio fehlschlagen.



Ich bin entschieden gegen eine Immobilienreduzierung. Miete hört sich schön an, bloß wer wird an deutschlandradio vermieten?? Eine sozial eingstellte Stiftung, die sich kümmert??? Niemals!! Gerade wir in Berlin haben mit dem Verkauf unserer wohnungsgenossenschaften mit garantierter rendite so einen auf die nase bekommen, da sollten wirklich entsprechende Lehren draus gezogen werden!!! Das einzige unvermehrbare ist grund und Boden und das sollte in den händen der sender und damit auch via Gebühren in den händen der Öffentlichkeit bleiben!!! Mit der eu und auch mit dem Denkmalschutz kann verhandelt werden, wenn entsprechender mumm vorhanden ist. Statt warnend sollte eher kreativ mit den forderungen der Zeit umgegangen werden! Gerne bin ich da behilflich.



Wie schön klingt es, wenn von Synergien die rede ist. Dabei wissen wir alle, wie schwer es fällt ein fitzelchen macht abzugeben. Mein Augenmerk gilt den sogenannten freien autor*innen, der technik und dem dienstleistungsgewerbe, alle sollten gut abgesichert werden. Weg, bitte weg von den drittanbietern bei dem Dienstleistungssektor, das ist unschön und verdirbt das Betriebsklima, auch ist es verdammt schwierig irgendeine extraleistung zu erhalten, wenn entsprechende klauseln im Vertrag mit der anbietenden firma fehlt. An den freien autor*innen ist zu sehen, ob es wirklich gut bestellt ist mit unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die empfehle ich zu fragen und wirklich auf diese zu hören. Sollten welche abwinken und meinen alles gut, dann ganz genau hören, warum sie sich ausschweigen.



Anstalten insgesamt zu sparen, hört sich so an wie die bahn, die sich auf die Fahrten, Gleise und Haltestellen konzentriert, die gewinn abwerfen. Was das für viele auf dem land bedeutet und wie sich die Menschen dagegen wehren, haben wir bei den letzten Wahlen erlebt. Die verbindungen innerhalb des landes fehlen und so schmollt sich aus, bleibt lieber vorm pc sitzen und sieht die Nachrichten, die zum verdummen und aufwiegeln ins netz gestellt werden.



Danke für's Lesen. Habe heute von der frist erfahren.



Humor und weitsicht wünsche ich Ihnen



Claudia Schasiepen
Claudia Schulze Möchten wir in Deutschland wirklich auf kommerziell freie Berichterstattung verzichten? So manch anderes Land hätte gern, was wir haben. Nämlich öffentlich-rechtliche Rundfunksender. Ich möchte mir Deutschland außerdem nicht ohne KiKa vorstellen! Bildungsfernsehen für unsere Kinder. Meine Tochter, 11 Jahre alt ist entsetzt, was geplant ist.
Claudia Schütz In Zeiten der invasiv fortschreitenden "Volksverdummung" mit sogenannten "sozialen" Medien braucht es dringend seriöse Programme und Berichterstattung!
Claudia Stolte Hiermit möchte ich mich daran beteiligen und meine Stellungnahme zu der geplanten Zusammenlegung verschiedener Sender mitteilen. Meine Sorge ist groß, dass die Zusammenlegung verschiedener Sender mit einem Verlust eines freien Journalismus hat. Gerade in der heutigen Zeit halte ich es für absolut Notwendig,dass das öffentlich rechtliche Fernseh eine Plattform ist für einen freien Journalismus , der kulturelle, wissenschaftliche und politische Vielfalt und Standpunkte an die Zuschauer heranträgt. Gerade diejenigen, welche unser Gesellschaft und unsere Zukunft gestalten werden dabei nicht mehr wahrgenommen. Finanzielle Investitionen in schlechte Unterhaltungsproduktionen werden unser Land und unsere Gesellschaft nicht weiter zusammenführen. Wir brauchen eine große, unabhängig Informationsvielfalt.
Claudia Treuner Unbedingt 3sat erhalten !!!!!

Dafür teilweise in überzogenen Gehältern und Vergütungen einsparen……..
Claudia Trinca Sundermann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich entschieden dagegen aussprechen, dass Sender wie arte oder 3sat entfallen. Beide Sender schaffen es, eine Balance zwischen Unterhaltung, Information und Bildung zu finden und dabei die Zuschauer langfristig zu binden.



Ein guter Sender versteht seine Zielgruppe und bietet Inhalte, die deren Vorlieben und Bedürfnisse ansprechen.



Ein breites Spektrum an Inhalten, das verschiedene Interessen und Altersgruppen anspricht, ist entscheidend. Dazu gehören Nachrichten, Unterhaltung, Dokumentationen, Filme und Serien.



Mit der Bitte zur Kenntnisnahme und mit freundlichen Grüßen



Claudia Trinca Sundermann
Claudia und Rudolf Kimmel Sehr geehrte Damen und Herren,



wir möchten die Möglichkeit wahrnehmen, Ihnen unsere Gedanken zur geplanten Reform mitzuteilen.



Unserer Meinung nach wären massive Einsparungsmöglichkeiten gegeben durch:



- Absenkung der Kosten für Übertragungsrechte von Sportveranstaltungen. Dies könnte durch eine prozentuale Deckelung im Vergleich zum Gesamtbudget geschehen.



- Ersatz von Starmoderatoren (z.B. Herr Lanz) und deren private Produktionsfirmen durch eigene Mitarbeiter. Der Bekanntheitsgrad dieser Moderatoren wurde erst durch den öffentlich rechtlichen Rundfunk möglich.



- Zurückführung der Intendantengehälter auf das Level eines Bundesministers.



Als noch treue Nutzer der öffentlich rechtlichen Sender, sowohl Fernsehen als auch Hörfunk, würden wir uns eine größere Gewichtung der informativen Sendungen (Verbraucherratgeber, Politik, Wissenschaft, Literatur) im Vergleich zum Unterhaltungsprogramm wünschen.



Leider mussten wir bereits ein Absinken des Qualitätsniveaus feststellen. Bei der Tageschau z. B. vermissen wir zunehmend relevante Inhalte zu Gunsten von oft nichtssagenden Live-Interviews und zu langen Einzelbeiträgen, vor allem beim Sport (Ergebnisse genügen, da es für Interessierte eigene Sportsendungen gibt).



Schmerzlich vermissen wir schon seit einiger Zeit bildende und wissensvermittelnde Sendungen wie "Jazz und Politik", "Dossier Politik" oder Neuproduktionen von "Radio Wissen".



Auf folgende Sendungen möchten wir auf gar keinen Fall verzichten:

- Die Anstalt

- Presseclub

- Sonntagsstammtisch

- quer

- scobel

- hart aber fair

- Internationaler Frühschoppen

- Europamagazin

- Literaturclub, Das literarische Quartett, Buchzeit, Lesenswert Quartett.



Ihr Ansinnen, mehr jüngeres Publikum anzusprechen, finden wir auch sehr wichtig. Bitte tun Sie dies aber nicht auf Kosten des Niveaus!



Uns ist der unabhängige öffentlich rechtliche Rundfunk sehr wichtig, gerade im Hinblick auf die Entwicklungen in Ungarn und Polen. Allerdings besteht unserer Meinung nach auch über Ihre Vorschläge hinausgehen erheblicher Reformbedarf.



Mit freundlichen Grüßen

Claudia und Rudolf Kimmel
Claudia von Reden Ich atme auf, wenn ich die Sendung Kulturzeit auf 3sat sehen kann. Letztendlich lande ich immer häufiger bei diesem Sender, weil viele anderen Sender ihr Niveau ständig nach unten drehen.



Arte sendet anspruchsvolle, deutsch-französische Filme.



Ich möchte weder auf den einen noch auf den anderen Sender verzichten! Eine Fusion dieser Sender kann nur auf Kosten der Qualität des öffentlich- rechtlichen Fernsehens insgesamt gehen. Bitte verhindern Sie diese Fusion!
Claudia Wisser Sehr geehrte Damen und Herren,



bezüglich der im Rahmen der Reform des Rundfunkstaatsvertrags angedachten Zusammenlegung von Arte und 3sat zur Sparte Internationales und Kultur bitte ich Sie, darauf zu achten, dass es nicht zur Kürzung an Sendungen wie "NANO", die auf evidenzbasiertem Wissenschaftsjournalismus fußen, kommt.

Für mich als Bürgerin ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft mit verständlichen und sorgfältig recherchierten Beiträgen niederschwellig informiert zu sein, um auf Grund der vermittelten Fakten am politischen Diskurs besser teilnehmen zu können und auch mein Handeln im Hinblick auf neue Erkenntnisse zu reflektieren.

Ebenso frage ich mich, ob noch Potential zur Kosteneinsparung bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten durch die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen besteht.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Wisser
Claudia Zaltenbach Sehr geehrte Damen und Herrn,

Ich bitte Sie inständig, von der Idee 3Sat und ARTE zusammenzulegen Abstand zu nehmen, denn die Gefahr, einer zunehmenden Verblödung der Bevölkerung ist zu groß wenn Qualität im Wissenschafts- und Kulturjournalismus in einen Topf geworfen werden.



Diese beiden Sender sind der Grund, weswegen ich noch nicht aufgehört habe, den Fernseher anzumachen.



Freundliche Grüße

Claudia Zaltenbach
Claudia zollner Es wäre sinnvoller die in allen Kanälen und teilweise gleichzeitigen Sendungen Themenbereich krimi Tatort hafwnkante zusammen zu streichen.

Wissenschaftliche Sendungen wie satt bayern alpha dürfen keinstenfalls reduziert werden.dies sind die wenigen Sendungen welche noch wissen verständlich rüber bringen.rest ist Unterhaltung aber abitur ist auch keine Unterhaltung .Ich brauch keinen einzigen krimi!!Bitte entscheidet vernünftig dass wissen für alle wichtig ist!
Claudio Wiesmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Bitte lassen sie die Sender 3Sat und Arte weiterhin parallel nebeneinander bestehen. Beide Sender haben ihren Schwerpunkt und ihr Existenzrecht. Der Sender 3Sat bietet vor allem hervorragenden Wissenschaftsjournalismus, der im deutschsprachigen Raum einzigartig ist und alternativlos. Der deutsch- französische Kooperationsender Arte bietet in erster Linie Kulturjournalismus und zeigt u.a. sehr viele Spielfilme von sehr hoher kultureller Bedeutung. Auch dieser Schwerpunkt ist im deutsch- französischsprachigen Sprachraum in Europa einzigartig und alternativlos.



Beide Sender haben aus Bildungsbürgersicht ihre absolute Daseinsberechtigung und sollten aus Kostengründen nicht zusammengelegt werden. Eher sollte man darüber nachdenken eventuell Werbung zu verwenden um weitere Einnahmen zu generieren, die dem jeweiligen Sender zukommen und dabei unterstützen den öffentlich- rechtlichen Sendungsauftrag 100% zu erfüllen.



Mit freundlichen Grüßen,

Claudio Wiesmann
Claudio Zettel Sehr geehrte Damen und Herren des Öffentlich- rechtlichen Rundfunks,



Die Kulturkanäle 3sat und der deutsch-französische Sender Arte mit hervorragenden Filmen und Berichten wie auch Phoenix mit fantastischen Dokus, Reportagen und guten Talkshows sind für unseren Kulturkreis so wichtige Informationsquellen . Sie bieten hochwertigen Journalismus und unabhängige , tiefgründige Berichterstattung.

Ich sehe die Sender so gut wie täglich. Gerade aus der Teilung entsteht ein grossartiges Angebot, das uns in einer Welt bereichert, die gefühlt von

emotionalen Selbstdarstellungen und populistischen Beiträgen

aus Tiktok, Instagram, Facebook.... dominiert wird.



Die öffentlich rechtlichen Sender sind für mich oder besser: sollten für uns nicht wegzudenken sein!

Ich bitte Sie herzlich, nicht die Sender zusammenzulegen, sondern als getrennte Sender zu belassen.



Alternativer Vorschlag: legen Sie doch ARD und ZDF zusammen!

Hier gibt es eine hohe Überlappung. Diese beiden Sender haben nur noch wenig eigenes Profil - ganz im Gegensatz zu Arte, 3sat oder Phoenix.

Und ab 22 uhr bieten beide im wesentlichen Talkshows , die nicht im mindestens mit Phoenix mithalten können.



Mit freundlichen Grüßen

Claudio Zettel
Claudiu Coaca Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte nehmen Sie uns nicht einen Sender weg.

Zwischen 3Sat und arte zu entscheiden ist eine wirklich schlechte Entscheidung.



Es sind unser letzten 2 Sender die uns geblieben sind.



Vielen Dank und schöne Grüße,

Claudiu Coaca
Claudius Eisentraut Guten Tag,

die Pläne ARTE und 3SAT zu einem Sender zu machen halte ich für eine Frechheit. Der ÖR hat einen Bildungsauftrag und diesen erfüllen beide Sender par Excellence.



Stampfen sie Programmgruppen wie das FUNK Programm ein in dem regelmäßig Journalistisch Fragwürdige und Politisch Radikale Inhalte durchgewunken werden.



Schieben sie Böhmermann ins Privatfernsehen ab (Da kann er "Satire machen)



Besinnen sie sich auf den Grundauftrag des ÖRs. Bildung.





mit freundlichem Gruß
Claus Baaden Finger weg von Kultur, Wissenschaft und Bildung!

Billigproduktionen wie das Traumschiff, den Bergdoktor oder Bettys Diagnose usw. sollt Ihr gerne im Hauptprogramm senden, Millionen von Dahinsiechenden müssen ja im Interesse eurer Quoten mit Unterhaltung versorgt werden. Aber Einschnitte beim Bildungsauftrag werde ich nicht hin nehmen.

Spart euch lieber mal die 15 minütigen Auftritte von irgendwelchen Promi-Negern in Samstagabendshows für die Eure Zuschauer mehere 100000€ hinblättern.

Dem öffentlich-rechtlichen Auftrag werden inzwischen Anbieter wie Youtube, oder Tiktok allem Anschein nach besser gerecht als die Deutschen öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten.

Alleine wegen der Angebote auf 3Sat, ZDF Info oder Arte bin ich noch heute bereit, meine Rundfunkgebühren zu zahlen.

Das kann sich aber bei einer Verringerung des Angebotes durchaus ändern.

Einer Massenklage gegen eine Angebotsverringerung bei gleichzeitiger Beibehaltung der Zwangsgebühren stünde ich nicht fern.

Besten Gruß,

Claus Baaden
Claus Haslauer 1070 Wien Ich bin regelmäßiger Zuseher der Sender ARTE und 3 sat und schätze das anspruchsvolle Programm beider Anbieter sehr.

Diese beiden Sender sind für mich essentielle Informationsquellen im Bereich Kultur, Dokumentation und Hintergrundwissen.

Ich ersuche dringend, diese wichtigen Sender so zu belassen, wie sie sind:

Wichtige unverzichtbare Mittel der unabhängigen Information und Völkerverständigung!
Claus Käpplinger Mit dieser "Reform" desavouieren sie einmal mehr das einst positive Verständnis des Begriffs als eine Verbesserung und auch den Kern ihres öffentlich-rechtlichen Sendeauftrags.

Sie höhlen gerade in einer Zeit zunehmender Radikalisierungen ihren öffentlich-rechtlichen Sendeauftrag zu besseren Informationen, Kultur und Bildung zu einer Karikatur aus, indem die Bürger und Bürgerinnen nur noch sehr verstreut und häufig nur noch nachts solide Informationen jenseits des Smalltalks und anderer seichter Unterhaltungsangeboten finden können.

Ihre geplante Reduzierung von Informationskanälen von 3sat/arte, den Jugendkanälen oder ihre neue "Aktualitätsklausel“ werden mit dieser "Reform" seriöse Informationen und Dokumentationen noch schwerer zugänglich machen. Deshalb sind sie abzulehnen!

Für seichte Unterhaltung und superteure Sportereignisse benötigen wir Bürger keine öffentlich-rechtlichen Sender. Reduzieren sie lieber diese Angebote und kappen sie die irren Spitzengehälter ihrer Leitungsebenen. So verstärken sie nur weiter den Verdruss über den ÖRR!
Claus Kirscheneder Im Rahmen der zunehmenden Häufigkeit von Desinformation und zunehmendem Einfluss von Interessenverbänden ist es für die Demokratie letal, wenn die Korrektur durch den öffentlichen rechtlichen Rundfunk beschnitten werden soll.
Claus M. Müller Sehr geehrte Damen und Herren,

die Pläne der Rundfunkkommission zur Zusammenlegung von Arte und 3SAT haben mich geradezu schockiert.

Beide Sender repräsentieren – jeder für sich – ein Qualitätsfernsehen, das bei den Hauptsendern Mangelware ist. Gerade der Kulturbereich – in all seinem breiten Spektrum – wird durch Arte/3Sat sehr umfassend abgedeckt. Eine Zusammenlegung dieser beiden Sender in all ihrer unterschiedlichen Ausrichtung kann nur zu einer Verschlechterung des Angebots führen. Sicherlich ist der Zuschauerkreis dieser beiden Sender eine Minderheit – aber auch gerade eine Minderheit darf im öffentlich-rechtlichen Bereich, der ja im wesentlichen gebührenfinanziert ist, nicht vernachlässigt werden.

Beide Sender wirken über die Landesgrenzen hinaus: 3Sat bedient den deutschsprachigen Bereich, Arte ist Ergebnis der so wichtigen Annäherung der beiden Länder Frankreich und Deutschland. Will man diese so wichtige kulturpolitische Aufgabe auf dem Altar der Gebühreneinsparung opfern? Da laufen Sie Gefahr, dass eine Diskussion über die Aufgabenstellung von ARD und ZDF ihren Anfang nimmt. Entspricht das Programm dieser beiden Sender wirklich dem Staatsvertrag?

Ich hoffe sehr, dass die Kommission ihre Vorschläge überdenkt und im Interesse der Zuschauer, wenn auch einer Minderheit, agiert.

Mit freundlichen Grüßen

Claus M. Müller
Claus P. Baumeister Es ist geradezu widersinnig, in Zeiten massiver, demokratiegefährdender Desinformation (insbesondere via Social Media), valide und sorgfältig journalistisch kuratierte Informationen der ÖR-Sender zu beschneiden.
Claus Pilz Meine Frage wäre, weshalb werden im ZDF z.B. Heute, 2 Ansager benötigt? Bei allen anderen Sendern werden Nachrichten und Sport von einer Person moderiert.

Ganz besonders fällt es bei den 19:00 Uhr heute Nachrichten auf. Hier muss der Moderator für Sport manchmal nur einen oder 2 Sätze vorlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Claus Pilz
Clemens Rink Mit Entsetzen habe ich von dem Plan der zusammenlegung der Sender ARTE und 3Sat gehört.



Beide Sender haben völlig unterschiedliche Ausrichtungen die ich beide sehr zu schätzen weis.



3 Sat und ARTE sind meine Haupsender und sollten (müssen) weiter bestehen bleiben.



Die Sender haben einen Bildungsauftrag nur deswegen zahle ich gerne meine Rundfunkgebühren.



Es gäbe wenn ich so in das Programm von ARD und ZDF sehe einiges an Sparmöglichkeiten u.a. bei den



massenhaften Quiz - und Talkshows.



Clemens Rink
Clementina Wolf Sehr geehrte Damen und Herren,



möglich, dass meine Anregung und meine Idee überhaupt nicht in das geplante Konzept passt, aber ich möchte Ihnen gerne meine Idee präsentieren:

Zum Fernsehen gehört die tollpatschige und lustige Komödie, genauso wie der Krimi oder der Liebesfilm. All´das muss auch hin und wieder gezeigt werden. Doch anstatt auf Sender wie auf 3sat und auf Phoenix zu verzichten, schlage ich eher vor, dass das Fernsehprogramm "produktiver" gestaltet wird. Damit meine ich:

Eine, in Portugal gedrehte Staffel 4 der bis dahin so erfolgreichen Serie der "Charité", die zum absoluten Flop wurde, dafür braucht man keine Gelder verschwenden. Anstelle der in Portugal gedrehten Staffel hätte man ganz einfach in Berlin in Teilen der Charité , des RKI und "mit der normalen Bevölkerung", dargestellt durch Schauspielerinnen und Schauspieler usw., die Coronapandemie in der Staffel 4 gezeigt. Kittel, Masken und Hauben sind für wenige Cent zu kaufen. Ich würde mich für eine Staffel 5 der Serie der "Charité" aussprechen mit dem Thema der Coronapandemie.

Es ist auch ganz wichtig von Seiten der Fernsehsender zu beoachten, was sich "die Menschen da draußen" so wünschen und da gibt es schon seit geraumer Zeit den Wunsch zur Integration des Themas Corona in Filmen und in Serien (wie z.B. bei "IaF", beim "Bergdoktor" usw.). Man wünscht sich Dokumentationen und einfach ein paar mehr Informationen "zum Stand des Coronavirus" im Morgen- und im Mittagsmagazin, bei BRISANT oder bei "Hallo Deutschland" (wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Welche neuen Varianten gibt es, wie viele Menschen liegen zur Zeit auf der Intensivstation und wer sollte sich jetzt gegen Corona impfen lassen?....)

Mein großer Wunsch ist der eines Gedenktages an die Coronapandemie und damit an die vielen Coronatoten und Menschen, die heute noch unter Long-Covid oder Post-Covid usw. leiden. Wir schauen auf das unendliche Leid in unserer Welt, aber wir schauen nicht auf das Leid der Menschen in unserem Land. Zwei Kinder aus meiner Nachbarschaft verloren 2021 beide Elternteile an Corona. Der Vater war Arzt, die Mutter der Familie war Intensivpflegekraft. Diese Menschen müssten viel mehr gewürdigt werden. Entschuldigung, wenn ich das jetzt so schreibe, aber diese Menschen "an der Coronafront" hatten sich damals, für uns alle "den Hintern aufgerissen", während die Meisten von uns nur Freizeiteinschränkungen hinnehmen mussten oder das Homeoffice mit der Kinderbetreuung zu vereinbaren hatten.

In einer anderen Familie, aus meiner Umgebung leidet der Vater einer 5-köpfigen Familie unter Post-Covid. Er sitzt im Rollstuhl. Er war der Hauptverdiener der Familie. Die Familie musste in eine Sozialwohnung umziehen.....Diese Schicksale gehören ins Fernsehen, "verpackt" in Serien, wie die der "Charité" oder bei" IaF" oder, oder....

Ich möchte nicht Tag für Tag mit Corona konfrontiert werden, aber so wie es Spielfilme und Serien und Dokumentationen zur Geschichte der DDR gibt, zum Nationalsozialismus, zum Klimawandel, zur LGBTQ-Bewegung, so gehört auch Corona ins Fernsehen. Das Ausland macht es uns vor, siehe dazu: Kinodokumentation: "Stillstand" in Österreich, "Grey´s Anatomy, Staffel 17" aus den USA und bei uns gab es nur den ZDF Film: "Die Welt steht still" über den Beginn der Pandemie. Das muss sich ändern. Übrigens super klasse der Film: "Die Welt steht still".

Und anstatt Herrn Prof. Wieler "das Leben während der Pandemie so schwer zu machen, hätten wir ihm alle die Füße küssen sollen", weil das, was der Mann für unser Land geleistet hat, war großartig. Danke, Herr Prof. Wieler! Und wie schnell es zu einer neuen Pandemie kommen kann, das zeigte der Verdachtsfall des Marburg-Virus in Hamburg.
Colette Sternberg Wir schauen sehr häufig Filme und Dokus auf 3sat. Wir sind tägliche Fans von nano.

Ein Sender, der für unsere Kulturlandschaft im tristen deutschen Fernsehen unbedingt einen wichtigen Teil darstellt mit hochkarätiger TV Unterhaltung, Infotainment und Kultur und überaus sehenswerten Filmen
Concettina Sfienti 3sat steht für anspruchsvollen Journalismus, und bietet Wissenschaften eine Heimat, die ihresgleichen sucht. Formate wie die von 3sat sind von unschätzbarem Wert für die öffentliche Meinungsbildung und bringen den Menschen Wissenschaft auf verständliche und zugängliche Weise näher

Mit großer Sorge habe ich erfahren, dass im Zuge der angekündigten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Einstellung von 3sat geplant ist. Eine Zusammenlegung mit Arte bedeutet de facto das Aus für diesen einzigartigen Sender. Wissenschaft, Kunst und Kultur brauchen Raum, um sich zu entfalten und die Menschen zu erreichen – ein solcher Raum würde mit der Abschaffung von 3sat erheblich eingeschränkt.

Gerade die Wissenschaftsprogramme von 3sat tragen erheblich dazu bei, der Öffentlichkeit komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge in einer verständlichen und zugänglichen Form zu erklären. Die Öffentlichkeit finanziert unsere Forschung, und sie hat das Recht, zu erfahren, wie ihr Geld verwendet wird und welche wissenschaftlichen Fortschritte erzielt werden.

In einer Zeit, in der Fakten oft durch Lügen ersetzt werden, ist fundierter Wissenschaftsjournalismus unerlässlich, um zu informieren, aufzuklären und eine kritische, informierte Gesellschaft zu schaffen.

Es ist wichtig, dass die Öffentlich-Rechtlichen ihren Auftrag ernst nehmen und weiterhin anspruchsvollen, faktenbasierten Journalismus in den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Kultur fördern. Wissenschaft lässt sich nicht in kurzen, oberflächlichen Beiträgen erklären – Formate wie die von 3sat bieten den notwendigen Raum, um tiefergehende Berichterstattung zu ermöglichen.

Ich bitte Sie eindringlich, den unschätzbaren Wert von 3sat und seinen Programmen zu erkennen und diesen Sender nicht aufzugeben.
Conrad Geier Sehr geehrte Damen und Herren!



Mit großer Verwunderung habe ich von den Vorschlägen der Länder gehört, die Programmvielfalt der Öffenlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten, Information, Kultur, Kinderprogramm und ander gesellschaftspolitisch relevante Bereiche durch Zusammenlegung zu beschneiden.

Angesichts der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in jüngster Zeit betrachte ich diese Pläne mit größter Skepsis.

Vielmehr halte ich es für dringend erforderlich, eher mehr in Politische Bildung, seriös recherchierte, unabhängig-kritische Information und anspruchsvollere Unterhaltungsprogramme zu investieren, auch und gerade für Kinder. Und zwar losgelöst von Einschaltquoten.

Vornehmste Aufgabe des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Fernsehens sollte es doch sein, sich nicht der immer anspruchsloseren Programmgestaltung der privaten Medien anzupassen, sondern vielmehr in den Versuch zu intensivieren, das allgemeine Niveau schrittweise zu erhöhen.

Auch sollte man vielleicht über eine Wiedereinführung des Schul- und Bildungsfernsehens nachdenken. Außerdem wäre über diese Möglichkeit auch eine kritische Aufklärung über die Auswirkungen sogenannter Sozialer Medien und anderer gesellschaftlich relevanter Erscheinungen denkbar. Herausragendes Beispiel (allerdings für Erwachsenene) ist das „ZDF-Magzin Royal“. Aufklärung und humanistische Bildung, modern, spannend und unterhaltsam gestaltet, könnten wohl dazu beitragen, wieder mehr junge Menschen zu erreichen.

Überlassen wir doch diese jungen Menschen nicht primitiven TIKTOK-Videos dubioser „Rattenfäger“. Mehr Risikobereitschaft, Anspruch, Selbstbewußtsein und „Kampfgeist“ wären diesbezüglich hilfreich.

Zudem sehe ich auch die Möglichkeit, gute, inhaltlich relavante, aktuelle aber leider zu wenig beachtete Filmproduktionen, deutscher, euroäischer und internationaler Filmemacher eine Plattform zu geben und durch Ausstrahlung zur besten Sendezeit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und somit zu fördern. Dies wäre wahrscheinlich auch erheblich kostengünstiger, als die Eigenproduktion der x-ten, schlichten Krimiserie aus „Deppingen an der Ömme“.

Viele, auf internationalen Festivals ausgezeichnete Schätze liegen brach und warten darauf gehoben zu werden (im Anhang finden Sie nur EIN Beispiel von vielen). Das könnte doch auch eine Aufgabe sein, die die Akzeptanz der Öffentich-Rechtlichen langfristig erhöhen könnte.

Mehr Inhalt, mehr Anspruch, mehr Qualität, mehr intelligente Unterhaltung, mehr Risiko auch wenn es zeitweise niedrigere Quoten bedeutet!

Und wenn man schon dem Sparzwang unterliegt, dann sparen Sie doch in der Verwaltung, der Bürokratie und den teuer „verfilmten Kindergeburtstagen“. Eröffnen Sie den Kreativen, Phantasievollen, Innovativen, Mutigen, Kritischen und Inspirierten neue Möglichkeiten sich „auszutoben“! Auch wenn es manchmal wehtun wird. Wer verfügt denn sonst über die Mittel und Möglichkeiten, wie die Öffentlich-Rechtlichen?



Vielen Dank.



Conrad Geier
Constantin Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,



der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll staatlich finanziert werden.



Der bisherige Programmzuschnitt soll erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen



Constantin Schmidt
Constanze Kanz Regelmäßig schaue ich das Programm von 3Sat. Insbesondere das wissenschaftliche Programm, wie beispielsweise Nano aber auch das musikalische Angebot sind für mich eine große Bereicherung.

Der Sender 3Sat mit seinem vielfältigen Angebot muss erhalten bleiben.
Constanze W. Schröder Ich möchte meine Bedenken zu Ihren Überlegungen zur Fusion von ARTE und 3sat zum Ausdruck bringen. Beide Sender haben sich in den letzten Jahren als unverzichtbare Kultursender etabliert, die eine Vielzahl von Perspektiven und künstlerischen Ausdrucksformen fördern.



ARTE steht für eine europäische Kulturvielfalt und fördert grenzüberschreitende Projekte, während 3sat einen wertvollen Beitrag zur deutschen und österreichischen Kultur leistet. Die Verschmelzung dieser beiden einzigartigen Identitäten würde nicht nur die Vielfalt des Programms gefährden, sondern auch die Möglichkeit, unterschiedliche kulturelle Narrativen und Stimmen zu präsentieren.



In einer Zeit, in der die Medienlandschaft zunehmend homogenisiert wird, benötigen wir Sender, die sich klar zu ihrer jeweiligen Mission bekennen. Eine Fusion würde den Charakter und die Vielfalt, für die beide Sender stehen, verwässern.



Ich bitte Sie, die Bedenken ernst zu nehmen und sich für den Erhalt der individuellen Identitäten von ARTE und 3sat einzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen,



Constanze W. SCHRÖDER
Constanze Werner Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin darüber entsetzt, dass Sie 3 SAT abschaffen wollen, einer der wenigen Sender, der gute, intelligente Dokumentar- und andere Filme zeigt.



Es ist unglaublich wie kulturfeindlich unsere Landesregierungen agieren! Damit wird der Öffentliche Rundfunk noch weniger Akzeptanz finden und ich frage mich dann auch allmählich wofür ich Rundfunkgebühren zahlen soll.



Mit freundlichen Grüßen Constanze Werner
Cordula Lampe Bitte erhalten Sie die Sendung NANO. Sie ist wichtig, um sich einen positiven Blick auf die Zukunft zu erhalten, in all der Zeit der schrecklichen Nachrichten.



Danke für Engagement im Voraus.



VG

Cordula Lampe
Corina Cammann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie hiermit bitten, 3sat, so wie es ist, zu erhalten.



Es gibt keine große Auswahl im Bereich Kultur, daher ist 3sat wichtig für die Programmvielfalt.



Mit freundlichen Grüßen

Corina Cammann
Corina Ehrath Ich teile die Kritik von Herrn Kahler und Frau Pfab!

Wenn der öffentlich rechtliche Rundfunk und Fernsehen, gerade im digitalen Bereich, sich zurückzieht, wird es immer schwieriger sich umfassend und objektiv zu informieren. Es entsteht ein Vakuum, das sich mit Fake-News und Halbwahrheiten leicht füllen läßt.

Um in einer stabilen Demokratie leben zu können, braucht es objektiv informierte Bürger und das ist nur möglich durch seriöse Recherche, Informationen, die nur die unabhängigen Medien, wie das öffentlich rechtliche Fernsehen und Rundfunk bieten können. Um Kosten zu sparen bieten sich vielleicht auf der Unterhaltungsebene einige Möglichkeiten.
Corinna 3sat soll bleiben
Corinna Belz-Wesemann Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkomission,



Hiermit erhebe ich Einspruch gegen die geplante Überführung von 3sat in ARTE .

Es würden wichtige Sendeplätze und die Eigenständigkeit der Redaktionen verloren gehen. Dies kann nicht im Interesse der Zuschauer und freien Filmschaffenden sein.

Im übrigen möchte ich gern mehr darüber wissen, ob an diesem Vorschlag der Zusammenlegung der Sender 3Sat und Arte und der Kosten/Nutzen Rechnung, bzw. des Wirtschaftsplans Unternehmensberatungen aus der freien Wirtschaft beteiligt waren oder sind.



Vielen Dank für eine Antwort. Mit freundlichen Grüßen,



Corinna Belz-Wesemann


Corinna Cerruti Die Neuregelung würde bedeuten, dass Nutzer:innen aktuelle Nachrichten nur noch mit Verzögerung erhalten. Das ist überhaupt nicht zeitgemäß! In Radio- und Fernsehsendungen gibt es feste Sendezeiten. Die können so schnell gar nicht reagieren. In allen Medienhäusern gilt die Strategie "Online First". Das wäre ja absurd, wenn dann ausgerechnet der ÖR zurückfällt.



Für die Nutzer:innen hat das deutliche Konsequenzen. Wer Rundfunkbeiträge zahlt, erwartet einfach, dass der rbb auf allen Kanälen schnell und aktuell informiert. Gerade in Zeiten von Desinformation und Fake News.

Wenn Medien als wichtige Säule der Demokratie informieren wollen, dürfen sie das Feld nicht den "alternativen" Medien überlassen. Bei denen gilt nämlich online und Social Media first.
Corinna Forster Der Bildungsauftrag der öffentl. rechtlichen TV-Anstalten wird ohne Sender wie 3-SAT, Phönix, ZDF-Info u.ä. m.E. unzureichend wahrgenommen.

Banale Formate wie "Brisant" oder unzählige Krimi-Wiederholungen zur besten Sendezeit erfordern einen Ausgleich mit anspruchsvolleren Sendungen aus Kultur, Wissenschaft, Politik etc., die gerade in den zur Debatte stehenden Sendern präsenter sind.

Ich plädiere dafür, besonders 3-SAT nicht dem Spardiktat zu opfern, sondern andere Wege für einsparungen zu finden.
Corinna Fritzsche-Schnick Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder beabsichtigen mit dem neuen Medienstaatsvertrag eine Reduzierung der Programme sowie der rein digitalen Spartensender. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll dadurch "digitaler und zukunftsfester, aber auch effizienter und sparsamer" werden. Soweit so gut?



Was versteckt sich dahinter? Unter anderem die Auflösung von 3Sat in Arte. In einer ehemals pluralistischen Medien- und Fernsehlandschaft wird es immer liniearer. Für die Kultur und die Historie wird es eng im Programm. Gerade diese beiden Sender sind einzigartig in Sachen Bildung und Politik. Es ist schon bezeichnend für unsere Zeit, dass ausgerechnet diese Sender, die komplexere Hintergrundinformationen und Bildungsinhalte bringen, zusammengestrichen werden. 3sat und Arte sind in der bisherigen Konstellation extra so aufgestellt, dass sich die beiden Programme ergänzen und nicht überschneiden. Hier werden die Gebühren der zahlenden Bevölkerung so angelegt, dass Qualität dabei herauskommt. Das soll bitte so bleiben!



Am Ende der Rechnung bekommen wir als Beitragszahler nämlich weniger. Aber nicht weniger Sport oder weniger Rosi P. und Helene F., sondern weniger Kultur und Bildung! Was sonst? Das kann doch aber nicht Sinn & Zweck eines neuen Staatsvertrages sein!



Die Feierlaune wird so nur bei den Populisten in Frankreich, Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgelöst. Ich möchte, dass das Nachdenken anhält. Auch bei meinen Kindern und meinen Freunden. Das geht in Sachen Fernsehen nicht ohne 3Sat und Arte! Getrennt versteht sich!
Corinna Gather Guten Tag,



mit Entsetzen habe ich gelesen, dass die Sender ARD alpha und 3Sat aufgelöst werden sollen. Neben Arte und Phoenix sind die beiden Sender gerade diejenigen, die interessante, informative und gut recherchierte Dokumentationen und Berichte bringen. Sollten diese beiden Sender wegfallen, trägt das m.E. deutlich zur Verblödung der Zuschauer bei.



Ich bitte dringend darum, ARD alpha und 3Sat nicht zu streichen!



Mit bestem Gruß

Corinna Gather
Corinna Gaudszun Wir fürchten uns vor dem Tag, an dem uns in unserem Feierabend kein Nano und keine Kulturzeit mehr auffangen. Uns keine Dokus, Berichte über ferne Länder und Kulturen, keine wichtigen Filme oder Thementage mehr abholen. Wir möchten eindringlich davor warnen, diese Wohltat und das, was wirklich wesentlich ist, weg zu sparen, zu streichen, auf den Müll zu kippen, anstatt es ins allgemeine Bewusstsein zu bringen, damit jeder und jedem ermöglicht wird, sich zu orientieren - gerade in wilden Zeiten, in denen es um Alles oder Nichts geht!
Corinna Manz Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie u.a. den Sender 3 Sat auflösen bzw. zusammenlegen wollen.

Ich möchte Sie bitten diesen Plan aufzugeben.

3 Sat ist einer der wenigen Möglichkeiten, sich hochwertig zu informieren und zu unterhalten.

Sie haben eine hohe Verantwortung, gerade in der aktuellen politischen Situation.



Mit freundlichen Grüßen

Corinna Manz
Corinna Vahrenkamp Nach meiner Auffassung geht der Reformvorschlag in die völlig falsche Richtung.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat in Zeiten von Fake-News, Desinformation und zunehmender SocialMedia Nutzung mehr denn je die Aufgabe, zur Bildung und faktenbasierter Information der Bevölkerung einen wichtigen Beitrag zu leisten und nicht nach Quoten für seichte Unterhaltung und teure Sportberichterstattung zu schielen.

Sendungen wie 'die Maus' auf Kika und 'Nano' oder 'Quarks' sind Highlights des ÖRR, aber auch gemeinsame investigative Recherchen wie die Panama Papers. Genau davon brauchen wir mehr.

Ich unterscheide auch nicht in Altersgruppen, sondern nur nach guten, sauber recherchierten Beiträgen und unnützen Quatsch wie Fernsehgarten (ja ich weiß, der oder Schlagerhitparaden. Dass können private besser.

So kritisiere ich die geplante Zusammenlegung von Arte mit 3Sat und ebenso des Kika. Sinnvoller wäre es, im 1. Nachmittags wieder ein echtes informatives Regionalprogramm statt Boulevardklatsch und Trödelshows zu gestalten und diese albernen Ratespiele abzusetzen.

Fazit: Mehr Nano und Weltspiegel, weniger seicht, bitte!
Cornelia Abrahamsberg Immer weiter abwärts mit Kultur .......

mehr oder weniger gute Filme gibt es auf jedem Sender.

Bildungsfernsehen nur bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten.

Deren Existenz ja nicht nur von den Gebühren finanziert werden, sondern auch von

unseren Steuergeldern.

Niemand braucht dauernd Nachrichten - und schon gar nicht immer die Selben ........

Gut aufgearbeitete Bildungsthemen aber schon.

Wollen wir wirklich die Unterhaltung und Bildung unsere Kinder und Jugendlichen

den Privatsendern überlassen ?



C.Abrahamsberg
Cornelia Boehm In der jetzigen heutigen Zeit darf der Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender nicht beschränkt werden. 3SAT muss schon wegen der hochwertiger Sendungen wie Kulturzeit oder ZIB2 bleiben. Wenn Informationen nur noch aus dem Netz bezogen werden, ist das eine Gefahr für unsere Demokratie.
Cornelia Boge Dass ausgerechnet das fast-allabendliche Fernseh-Highlight "Kulturzeit" zur Disposition steht - auweia, ganz schlechte Idee!
Cornelia Bohn Plädoyer für den Erhalt von 3sat und arte im Sinne der kulturellen und politischen Information, Diskussion, Bildung, Verbreitung und Förderung kultureller Werte.

Nur so können die Öffentlich-rechtlichen Medien Ihrer Selbstabschaffung etwas entgegensetzen.

Der anbiedernde Versuch der Orientierung am vermeintlichen Mehrheitsgeschmack führt doch zur weiteren Verflachung des Fernsehprogramms, zur unerträglichen Langeweile und dazu, dass neugierige, wache Menschen sich mehr und mehr von Öffentlichen Sendern abwenden - das betrifft v.a. junge Menschen, die aktiv nach Alternativen suchen und bereits gesucht haben.

Es ist unnötig alle Argumente zu wiederholen - aber es wäre an der Zeit, dass das ausgediente ökonomische Maß der Einschaltquote gegen kulturelle „Messeinheiten“ ausgetauscht wird, um eine zeitgemäße Programm- und Senderstruktur zu begründen: gesellschaftliche Relevanz, kulturelle Experimentierfreude, Analyse und Hintergrundinformationen anstatt endloser Wiederholung bloßer Meinungen, sowie Innovation und anspruchsvolle Unterhaltung. Vor allem sollte diese unendliche Unterforderung des Publikums durch Anregung und Neugierde als Parameter ersetzt werden!



Weniger immer flacher und fliessbandartiger werdender Krimis, weniger inhaltslose Unterhaltungsformate, weniger Medienstarkult, weniger teure Sportübertragungen von geringer Relevanz - so lässt sich viel öffentliches Geld einsparen, um dem eigentlichen Auftrag der Öffentlich-rechtlichen Medien gerecht zu werden.

Das ist in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Lage bitter nötig! Dazu gehören auch weniger Polarisierung in der Debattenkultur und die Förderung eines konfliktsensiblen journalistischen Ethos, der an Problemlösungen interessiert ist und nicht an Schuldzuweisungen, Untergangsszenarien und Schlechtreden der Verhältnisse unter dem Deckmantel eines falsch verstandenen Kritikbegriffs.

Den Mut zum differenzierten Verständnis von Zusammenhängen und die Freude am Gelingen zu fördern gehört doch zu den vordringlichen Aufgaben der Öffentlichen - denn dafür braucht es Training, Anschauung positiver Beispiele und einen Raum zur Entfaltung!
Cornelia Dutzmann-Schoch Zusammenlegung 3sat und Arte



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bezahle gerne meine Rundfunkgebühren - für qualitativ hochwertiges, ausgewogenes Programm zu Bildung, Information und Kultur.

Um zwischen Spielshows, Krimis und krawalligen Talkshows bei ARD und ZDF fündig zu werden dauert...

Nun wollen Sie die beiden Sender die diesem Auftrag noch gerecht werden zusammenlegen!

Ich protestieren aufs Schärfste!

Cornelia Dutzmann-Schoch, Stuttgart
Cornelia Eckert Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit vielen Jahren regelmäßiger Zuschauer der Sendung Nano und scobel von 3sat. Diese sollten unbedingt erhalten bleiben, da sie die neuesten Dinge aus Forschung und Wissenschaft sehr gut verständlich für den Zuschauer rüberbringen. Gerade alles rund um das Thema Klimaschutz wird hier sehr gut erklärt und dargestellt und somit , viele falsche Darstellungen und Meinungen die so in der Öffentlichkeit erzählt werden widerlegt. Ich bin für den Erhalt des Senders 3sat.
Cornelia Fahr Es ist völlig unverständlich, dass ein Sender wie 3sat, der Kultur und Bildung, wie kaum ein anderer in der deutschen öffentlich rechtlichen Medienlandschaft verkörpert, „geschrumpft“ werden soll.
Cornelia Freier-Dahms Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



sparen müssen wir alle in heutigen Zeiten, deshalb begrüße ich grundsätzlich eine Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Was mich schon lange ärgert und nicht erst jetzt im Zusammenhang mit dieser Reform:

Warum wird die gesamte Bevölkerung nicht mal aktiv dazu aufgefordert ihre Meinung zum derzeitigen Fernseh- und Rundfunkprogramm und der Senderstruktur abzugeben. In Zeiten der Digitalisierung ist das sicherlich möglich und auch eine Möglichkeit zu schaffen, das die älteren Herrschaften, die nicht internetfähig sind, ihre Meinung abgeben können. Ich finde es nebenbei bemerkt sehr altersdiskriminierend, das alles mögliche gnadenlos auf Digitalisierung meist aus Kosten- und/oder Effizienzgründen umgestellt wird ohne Alternativen anzubieten und damit viele der älteren Generation abgehängt werden. So eine repräsentative Meinungsumfrage sowohl unter Einbeziehung der Jüngeren Generation mit ihrem Socialmedien, bei der mittlerern Generation die internetfähig sind und Socialmedien nutzen aber auch viel klassisches Fernsehn schauen und Radio hören und auch der älteren Generation, die oft niur klassisch unterwegs und nicht internetfähig sind, das wäre meines Erachtens die richtige Grundlage für ihre Reform um einen Überblick über die Meinung der Gesamtbevölkerung zu bekommen.

Wie ihre Einschaltquoten ermittelt werden, ist mir nicht ganz klar. Ist für mich auch nicht wirklich tzransparent und repräsentativ und wahrscheinlich sehr altbacken. Ich möchte nämlich auch um meine Meinung gefragt werden, immernhin zahle ich auch Rundfunkgebühren. Selbst diese Möglichkeit der "Stellungnahme" hier war doch wieder sehr versteckt und nur für Leute mit Internetanschluss.

Meine Meinung zu der Absicht, die Sender zu reduzieren:

Von den Spartensendern sollten Arte und Sat 3 auf jeden Fall beide erhalten bleiben, denn die sind nicht vergleichbar bzw. kompatibel und haben beide als Schwerpunkt Wissen, Forschungsergebnisse und Kultur verständlich aufzuarbeiten. Arte zudem länderübergreifend, was in heutigen Zeiten sehr wichtig ist, über den Tellerrand zu schauen.

Tagesschau24 muss als ständiger Nachrichtensender auf jeden Fall auch bleiben und das Sendekonzept von ARDalpha mit vielen Ratgebersendundungen und Dokumentationen auch mit den Wiederholungen finde ich sehr gut.

Mindestens 2 Sender, wie ZDFinfo oder ZDF neo oder ONE auf denen gute Dokumentationen wie Terra X, Natur- und Tiersendungen und dazwischen gute Spielfilme laufen sollte es geben. Phönix könnte weg.

Für die Kinder wäre ein Sender wie KIKA aureichend.

Die dritten Programme sollten alle erhalten bleiben bis auf SWR und SR, die bringen soviele gleiche Sendungen, dass sie zusammengelegt werden könnten.

Beim RBB stört uns schon lange, dass die Sendungen RRB Brandenburg aktuell um 19:30 Uhr und die Berliner Abendschau nicht zusammengelegt werden können, denn hier gibt es zu viel doppelte Beiträge. Eine Sendung für Brandenburg und Berlin mit 45 min Länge wäre das Richtige.



Zum Thema Tiervermittlungssendungen:

Es sollte selbstverständlich sein, dass in jedem dritten Programm bzw. Bundesland wöchentlich eine Tiervermittlungssendung im Stil von "Tiere suchen ein zu Hause" beim WDR läuft, weil Tiere primär in der Region vermittelt werden sollte, denn die Leute müssen erst die zu adoptierende Tiere meist mehrfach im Tierheim besuchen zum kennenlernen und dass macht keiner wenn er von der Nordsee nach Bayern fahren müsste. Die Sendung vom WDR ist vorbildlich und ansonsten gibt es nur noch als regelmäßige Sendung "Tierisch Tierisch" vom MDR, die auch ganz gut ist. Warum ist dafür kein Geld da, denn derzeit ist es in den Tierheimen schlimmer denn je und die brauchen dringend Unterstützung. Aber Tiere haben ja nicht so eine starke Lobby.

Statt dessen werden Krimis wie "Tatort" ohne Ende neu gedreht und viel zu viele Krimis in diesem Format ausgestrahlt, dass nervt gehörig. Nicht jeder ist Krimifan und will zu jeder Tages- und Nachtzeit diesen Mord- und Totschlag sehen. Hier sollte deutlich gekürzt werden.

Das Gleiche gilt für die viele Serien wie "Rote Rosen" und Co und "Arztserien". Das sind auch viel zu viele und könnten reduziert werden. Das kstet bestimmt nicht wenig Tatorte und Serien zu drehen.



Ich weiß, das meine Meinung wahrscheinlich nicht zählt, aber ich musste das mal los werden.



Mit freundlichen Grüßen



C. Freier-Dahms

Cornelia Frey Ich schaue täglich 3 sat - kulturnachrichten und Filme..

ARD und ZDF bieten mir wenig außer den täglichen Nachrichten.

Ohne das volle 3 sat Programm und das Angebot von ARTE verliere ich jedes Interesse am Fernsehprogramm.



Bei dieser bedrohlichen Lage unserer demokratischen Verhältnisse halte ich gerade die Vielfalt der Sender und vorallem der Kunst-,und Kulturellen Angebote und Informationen darüber für unverzichtbar!



Wie kann ein öffentlich- rechtlicher Sender diese Erosion veranlassen?!

Sollen wir nur noch mit Krimis abgefüttert werden?!



Lassen Sie das bitte nicht zu



Cornelia frey
Cornelia Fuchs 3 Sat soll als einziger Wissenschaftssender erhalten bleiben und nicht mir ARTE zusammengelegt werden.

Online Nachrichten sollten, wie zur Zeit, aktuell in den Internet Auftritten der Sender veröffentlich werden.
Cornelia Groethuysen Meinem Verständnis nach besteht die Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks darin, die Zuschauer ohne Fake News zu informieren, auf hohem Niveau zu unterhalten, Wissen zugänglich zu machen und zu erklären sowie das kulturelle Leben zu bereichern. Die Zusammenlegung von 3Sat (einem Programm der deutschsprachigen Länder) und arte (dem europäischen Kulturprogramm) zeigt jedoch, dass man diese Aufgaben nicht ernst nimmt und die unterschiedlichen Aufgaben dieser Sender nicht begriffen hat. Auch das Verschieben von Bildungs- und Wissenschaftssendungen in den digitalen Raum zeigt eine Mißachtung des Bildungsauftrags. Nicht angetastet wird dagegen wohl die Ausstrahlung von Unterhaltungssendungen, die sich garnicht oder nur kaum von denen privater Sendungen unterscheiden. Der ÖR sollte sich aber nicht an Zuschauerzahlen orientieren sondern an seinem Auftrag. Deshalb wäre es zwar geboten, die Verwaltung der Sender mitsamt den teilweise exorbitanten Gehältern (und Rentenzahlungen) zu reformieren, nicht aber, alles, was am ÖR sehenswert ist, einzustampfen.

Cornelia Groethuysen
Cornelia Hackmann Es lebe die Vielfalt, daher müssen auch kleine Sender bleiben
Cornelia Hoffecker Hallo,

ich bin regelmäßige Zuschauerin der Programme 3sat und ARTE und muss ganz energisch widersprechen, diese beiden Institutionen zusammenzulegen, oder eine von beiden zu canceln. ARTE, gibt uns den internationalen Input, der das immer größer werdende Europa repräsentiert. 3sat legt seinen Wert auf den deutschsprachigen Raum, das ist sehr sehr wichtig für Personen wie mich, die in Bregenz wohnen und deshalb sehr froh sind, Beiträge aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich in einer Zusammenschau präsentiert zu bekommen.

Es wäre ewig schade, wenn in einer Welt, in der sowieso die kulturellen Werte immer weiter zurückgeschraubt werden, gerade diese beiden Perlen des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens verloren gingen.

Hochachtungsvoll,

Cornelia Hoffecker
Cornelia Horne Sehr geehrte Damen und Herren,



neben der klassischen Zeitungslektüre fühle ich mich dank des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gut und auch (weitestgehend) unabhängig informiert zur aktuellen Lage in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft aber auch Wissenschaft. Nachrichten in ARD und ZDF werden ergänzt durch den jeweils eigenen Blick von Journalisten in Deutschlands Nachbarländern (Schweiz, Österreich, Frankreich), präsentiert in 3sat und Arte. Gut recherchierte Dokumentationen in allen vier Sendern bieten umfassende Hintergrundinformationen.



Jeder Sender hat seine eigenen Schwerpunkte und Wichtungen und sie sollten meines Erachtens alle vier erhalten bleiben. Den Plan 3sat und Arte zusammenzulegen oser 3sat (wie auch immer) in arte "aufgehen" zu lassen halte ich für nicht zielführend und falsch. Gerade in der heutigen Zeit ist ein Blick auf denselben Aspekt aus vielen unterschiedlichen Winkeln zwingend notwendig, kulturelle Vielfalt anstelle von Einseitigkeit. Genausowenig darf das Verständnis der rasanten Entwicklungen auf technischem, medizinischem oder anderen wissenschaftlichen Gebieten nicht zu kurz kommen. 3sat bietet "Wissenschaftsaufklärung", damit auch Durchschnittsmenschen die neuesten Errungenschaften der Wissenschaft verstehen und einordnen können. Nur durch das Verstehen echter wissenschaftlicher Fakten und Zusammenhänge kann meines Erachtens der rasanten Zunahme von Verschwörungstheorien, die mit vermeintlich "wissenschaftlicher" Argumentation zu überzeugen versuchen, entgegengewirkt werden.



Die Programme beider Sender (3sat und Arte) unterscheiden sich stark voneinander, wie soll da ein gemeinsames Programm aussehen? Abwechselnd an einem Tag Inhalte von 3sat, am nächsten Tag Inhalte von Arte? Es wäre schade, wenn es so käme, meine Befürchtung liegt vor allem darin, dass zahlreiche wissenschaftliche Sendungen in 3sat "unter den Tisch fallen" werden (so, wie das in der Vergangenheit bei der ARD passiert ist). Und das, wo doch eigentlich bereits bei Schülern die Begeisterung für die MINT-Fächer gestärkt werden soll.



Dass finanzielle Mittel nur endlich sind, dass eingespart werden muss, sind Fakten. Aber bitte überlegen Sie, ob der Rotstift gerade bei diesen beiden Sendern angebracht ist, ob nicht viel mehr verloren geht, als gewonnen wird. Beide Kanäle sind für eine gute und umfassende "Allgemeinbildung" wichtig.



Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Horne
Cornelia Jacobi von Wangelin Es darf nicht sein, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk beschnitten wird und Formate wie HESSEN AM MORGEN eingeschränkt werden, denn ich fühle mich hier sehr gut informiert - es kann nicht sein, dass in Zukunft schnelle Information nur über nicht ÖRR Onlinedienste verbreitet werden.

Das empfinde ich im höchsten Maße als undemokratisch.

Ich habe bisher sehr gerne Rundfunkgebühren gezahlt!!! und werde es für

freie

schnelle

umfassende

Informationen weiterhin gerne tun.
Cornelia Klein Ich finde die geplanten Änderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erschreckend! Gerade in diesen Zeiten ist es sehr wichtig, dass es zuverlässige, schnelle Nachrichten gibt.

Desinformation wird zum Teil rasend schnell verbreitet. Es wäre auf Dauer für die Demokratie ganz und gar nicht förderlich, wenn der ÖRR erst zu einem späteren Zeitpunkt informieren darf. Bspw. bei Attentaten werden auf X sofort Fake News/Desinformationen verbreitet, teilweise sogar falsche Personen als Täter genannt.

Der ÖRR ist daher auch was schnelle Informationen betrifft unverzichtbar!
Cornelia Kuhlmann Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



wie kommt ihr nur auf die Idee, 3Sat und Arte zusammenzulegen bzw zu streichen. Die Welt besteht nicht nur aus Talk Shows, Dauer Krimis und Fußball. Ich finde alle 3 Sendeformate unerträglich. Um diesen nach Sendeformaten auszuweichen, bin ich heilfroh, dass ab und zu u.a. die Kulturzeit u.ä. aufgezeichnet zu haben, um etwas anderes als die völlig zeitverschwendenden und uninspirierenden Formate zu sehen und Wissenswertes zu erfahren, was in Österreich / Schweiz/ Frankreich passiert, wenn frau schon allein wegen der Arbeit gar nicht so viel reisen / lesen / ins Theater gehen kann, wie frau möchte. Ich sehe keinerlei Veranlassung, meine Rundfunkgebühren alleine dafür zu zahlen, dass nur noch Bereiche gesendet werden, die mich nicht mal ansatzweise interessieren bzw diejenigen, die mich sehr interessieren, überhaupt nicht mehr kommen.



Dass entsprechend diesem Modell 3Sat bzw Arte zu demselben Dudelfunk umgemodelt werden sollen, wie es bei Bayerischen Rundfunk (Bayern 2) bereits geschehen ist, ist erschreckend. Die anderen Sender des Bayerischen Rundfunks sind ohnehin schon seit langem zum Hirn verkleiben geeignet.



Es geht ja wohl eigentlich darum, die Denkfähigkeit der Sehenden bzw. Hörenden zu erhöhen und anzuregen und nicht mit irgendeinem Einheitsbrei zuzukleistern.



Sollen wir genauso mit Shows ruhig gestellt werden, wie der Italiener mit ihrem RAI.



Gute Nacht Europa Ich bin einfach nur entsetzt.



Cornelia Kuhlmann
Cornelia Meckert Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung habe ich von den Plänen erfahren, 3sat zu schließen.



3sat bietet seit Jahrzehnten anspruchvolles Kulturfernsehen und stellt damit in qualitativer und thematischer Hinsicht eine Bereicherung für das öfffentlich- rechtliche Fernsehen dar.

Gem. Gutachten sind die Einsparpotentiale bei einer Schließung/ Zusammenlegung mit Arte überschaubar. Allerdings wird dadurch thematisch eine große Lücke gerissen.



Ich wundere mich immer wieder, wieso bei Sport- Großereignissen (Olympia, Fussball WM etc.) beide großen öff. rechtlichen Sender vor Ort berichten müssen, d.h. Studio, Equipment, Personal, Journalisten, Hotels etc. fallen auf Kosten der Rundfunkgebühren doppelt an.

Wieso können ARD und ZDF sich nicht in der Übertragung der Großereignisse abwechseln?

Dann könnte ein hoher Anteil an Kosten reduziert werden und die thematische Vielfalt und Bandbreite des öffentlich- rechtlichen Fernsehens würde dadurch nicht geschmälert.



Freundliche Grüße
Cornelia Rieß Sehr geehrte Damen und Herren, die geplanten Zusammenlegungen mehrerer Sender wurde mir zunächst durch eine kurze Meldung in den Nachrichten bekannt. Nach Durchsicht der mir jetzt vorliegenden Informationen möchte ich mich nun doch kritisch zu den geplanten Reformen zu Wort melden.

Als zentrale Zielsetzung der geplanten Reformen wird eine verbesserte Qualität der betroffenen Sender bzw. ihrer Programme benannt. Als Maßnahmen werden nun aber gerade die Sender zusammengelegt, die fundierte Informationssendungen, qualitativ hochwertige Filme und fundierte politische Analysen und Debatten bieten. Im Gegensatz dazu ist von (neuen) qualitativen Anforderungen an die beiden Hauptsender ARD und ZDF nirgendwo die Rede. Beide Hauptsender bieten den facto hauptsächlich mittelmäßigen Einheitsbrei. Regionalkrimis in Abwechslung mit TalkShows. Das mag eine verkürzte Darstellung sein, trifft aber meine Wahrnehmung des Programmangebots, das zwischen diesen beiden Sendern mehr oder minder austauschbar ist. Der zentrale Anliegen meines Schreibens liegt dabei auf den politischen Talkshows, die in beiden Sender jeden Abend beherrschen. In eklatanten Unterschied zu fundierten, sachlich geführten politischen Diskussionsformaten etwa auf Phoenix erlebe ich bei ARD (Maischberger) wie ZDF (Lanz) Sendungen, die ich als Gegenteil von Formaten einstufen, die eine fundierte, argumentativ unterlegte Meinungsvielfalt zu bieten. An eben genau dieser Stelle aber liegt die zentrale Aufgabe, die eine Finanzierung öffentlich-rechtlicher Sender überhaupt begründet: Die Sicherung einer breit angelegten Darlegung unterschiedlicher, sachlich begründeter Meinungen, Analysen und Lösungsansätze. E pluribus unum. Damit entsteht und lebt Demokratie.

Um eben diese Demokratie ist es leider in unserem Land nicht mehr zum Besten bestellt. Und die seit langem vorherrschenden Talkshow-Formate spielen hier leider eine negativ befeuernde Rolle. Immer gleiche Politiker und Diskutanten, die sich gegenseitig ins Wort fallen. Keine Suche nach konstruktiven Lösungsansätzen. Keine Gedankengänge oder Argumente, die in zusammenhängenden Sätzen dargelegt werden können. Ist es verwunderlich, wenn aus diesen allabendlichen Darbietungen ein Zerrbild von Politik und Demokratie entsteht? Qualität als Reformziel müsste vielmehr dazu führen, die in den Hauptsenden bestehende Talkshow-Unkultur zu reformieren. Die Formate der "kleinen" Sender bieten hierfür sehr gute Vorlagen. Günstig in puncto Produktionskosten scheinen sie übrigens auch zu sein. Weniger ist mehr! Mehr Qualität und Beitrag zur Meinungsvielfalt.

Mit freundlichen Grüßen Cornelia Rieß
Cornelia Saxena Für mich schade, dass gerade die Programme gekürzt oder beseitigt werden, die meine Präferenz haben.

Ich bin eine 3sat und Arte-Fan und der Meinung, dass beide Sender eine Existenzberechtigung haben, da sie verschieden Inhalte und Zielpersonen haben.

ARD und ZDF sind für mich fast nicht mehr sehenswert, da dort fast nur Sport und wenn kein Sport brutale Krimis- egal wann ich einschalte- entweder Sport oder Krimi.

Hinzu kommt die Berechenbarkeit- alle neuen Filme oder Serien müssen einen farbigen Mitbürger aufweisen und homosexuelle Paare. Nichts gegen diese Menschen, aber widerspiegelt diese Form tatsächlich die Zusammensetzung unserer Gesellschaft?

Zum Glück habe ich noch Netflix und Prime, denn ich schaue nicht gern mit Werbung und wie gesagt, ARD und ZDF sind nicht mehr sehenswert.

Nicht zu vergessen: ZDFinfo ist auch gut, aber zu viele Wiederholungen.

Cornelia Saxena
Cornelia Stumpf Sollen wir bald der völligen Verblödung anheim fallen, wenn nun ausgerechnet die interessantesten Sender abgeschaltet werden? Dann kann ich auch bald gänzlich auf TV verzichten und mir die Gebühren dafür sparen. Eher wäre es noch zu verkraften, ARD und ZDF selbst abzuschalten als deren Spartenprogramme. Die Spartenprogramme ZDF Neo, One, aber auch 3 Sat und Arte (nicht zusammengelegt) sind zusammen mit den 3. Programmen die einzigen Sender, die noch ein Niveau bieten, das über dem der geistigen Vermatschung der Privatsender liegt. Ich protestiere also aufs heftigste gegen die Abschaltung dieser Sender und wäre auch gerne bereit, dafür mehr Gebühren zu zahlen.
Cornelia Voigt Die Sparpläne bzgl. der Sender des öffentlich-rechtlichen Fernsehens dürfen so nicht umgesetzt werden! Dies wäre ein Eingriff in die Informationsrechte sowie das Recht auf Bildung und Kultur der Bürger. Gerade die Sender ARD-alpha, 3Sat und Arte heben sich wohltuend von dem "Einheitsbrei" der anderen Sender ab, bei denen es zum Großteil nur stupide Wiederholungen von Quiz- und Kochshows, langweilige Serien und eine Masse an Krimis gibt, die das Fernsehprogramm leider dominieren. ich selbst sehe aus diesem Grund fast nur noch ausschließlich obengenannte Sender, weil dort Wissenssendungen ausgestrahlt werden, Dokumentationen (auch zum Thema Umwelt) und gute Spielfilme. Auf den meisten anderen Sendern hat man ja den Eindruck, der Zuschauer solle "verdummt" werden. Warum möchte man ausgerechnet Sendungen wie "Alpen, Donau, Adria" streichen? Warum nicht lieber Kochshows oder die 100. Wiederholung eines "Tatorts"?

Gleiches betrifft die geplante Abschaffung des BR-Videotextes. Dies hielt ich anfangs für einen schlechten Scherz. Dieser Text, wo man sich über quasi alles in Bayern informieren konnte (Wetter in den einzelnen Orten, Sportergebnisse, Quoten usw. usf.) soll nun ersatzlos gestrichen werden?! Das kann nicht sein! Die Informationen, die man im Internet zu genannten Themen erhält, sind lange nicht dasselbe; außerdem gibt es auch heutzutage noch Menschen. die über kein Internet verfügen - der Videotext ist für diese Personen die einzige und einfache Möglichkeit, sich zu informieren!

Es kann nicht sein, dass (lt. Heike Raab) Gelder für "neue Bereiche" wie eine Online-Plattform davon abgezwackt werden sollen. Das Internet kann nicht Maß aller Dinge sein! Und es sollte auch nicht Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sein, in einer Gesellschaft, die immer älter wird, ständig mehr junge Menschen anzulocken. Die Informationsmöglichkeiten für die ältere, aber auch bewusst analoge Generation müssen - ohne Einschränkungen - erhalten werden! Dafür zahlen diese Bürger ihre Rundfunkgebühren - sie haben ein Recht auf Wissen, Kultur und Bildung, dass nur der Rundfunk ihnen bieten kann!

In diesem Sinne hoffe ich, dass diese "Sparpläne" wieder ad acta gelegt werden und die öffentlich-rechtlichen Sender mit ihren Programmen erhalten bleiben!



Cornelia Voigt, Uehlfeld
Cornelie Barthelme. - Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme durch drei „Schwerpunktkörbe“ („Kultur & Internationales“, „Information, Bildung & Dokumentation“ und „Angebote für jüngere Menschen“).





Das also,



werte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten,



ist Ihre "Reform".



Sie wollen - in Hörfunk wie TV - das digitale Angebot zusammenstreichen.



Sie halten - bei Letzterem schreiben Sie es klar auf - die Bereiche „Kultur & Internationales“, „Information, Bildung & Dokumentation“ und „Angebote für jüngere Menschen“ für reduzierbar; Sie kleben Sendern wie 3sat, Arte, ARD alpha und phoenix das Etikett "kw" auf - künftig wegfallend.



Und hoffen entweder, das werde für wenig Protest sorgen - weil diese "Bereiche" ja auch für wenig Quote sorgen.

Das ist die wahrscheinliche - und bittere - Erklärungsvariante.



Die unwahrscheinliche - und bessere: Sie hoffen auf genügend Protest.

Weil Ihnen bewusst ist, dass GENAU DIESE "Bereiche" die wichtigen sind: für die Gegenwart, wie sie ist - und die Zukunft, die ja gestaltet werden muss.

Von jüngeren Menschen, die informiert sind und gebildet, die wissen, wie wichtig Kultur ist für eine liberale Demokratie - und ein offener Blick über die Grenzen nach Europa und in die Welt.



Und also - voilà: PROTEST!



Gegen Ihren Kleinmut.



Von Regierenden dürfen die Regierten das Gegenteil erwarten.

Seien Sie also mutig - gefälligst!



Gleichermaßen grimmigen wie hoffnungsvollen Gruß.

Cornelie Barthelme.
Cornelius Helmes-Conzett Sehr geehrte Damen und Herren,



wer hat sich das bloss ausgedacht: eine Zusammenlegung von ARTE und 3Sat. Ich fürchte, in der fraglos notwendigen Legitimierung der Öffentlich- Rechtlichen führt dies in einem höchst wichtigen - und den Öffentlichen zugeneigten - Zuschauersegment zum gegenteiligen Effekt, nämlich einer Delegitimierung. Wer, wie wir, 25 Jahre im Europäischen Ausland gelebt hat, weiss, dass nach wie vor ARTE und 3 Sat gerade in ihrer Unterschiedlichkeit Überlebenselexiere von kultureller Information und intelligenter Unterhaltung sind. Ich bin mir sicher, dass diejenigen, die sich im wesentlichen von DLF, ARD, ZDF, Arte und 3Sat "ernähren", bei einer wie auch immer ja nur zusammengeschusterten Fusion von Arte und 3Sat, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden. Das kann doch nicht wahr sein.

In diesem Sinne: Lassen Sie das bitte bleiben!!! Ansonsten ruinieren Sie nur die Loyalität in Ihrem wichtigsten Unterstützersegment.



Freundliche Grüsse

Cornelius Helmes-Conzett
Cornelius Kehren Schade das so viele Programme nicht mehr laufen sollen. Bitte lasst Funk bestehen und macht noch mehr Videos für die Mediathek.
Cornelius Meyer Reformen sollten zu einer irgendwie gearteten Verbesserung führen. Keinesfalls sollte dabei das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden. Dies scheint nun einmal mehr in der deutschen Politik zu geschehen. Die geforderten effizienteren Strukturen in der Politik bedeuten nichts anderes als Sparen. Mit einer Reduzierung von Nachrichtensendern, mit der Gleichschaltung von Kultursendern, mit der Ausschaltung von Radiosendern soll die Vielfalt demokratischer Grundwerte erhalten bleiben? Was bedeuten 50 Cent pro Monat mehr für jeden Rundfunkteilnehmer im Vergleich zu den Konsequenzen für unsere Demokratie, auf die doch in diesen so angespannten innenpolitischen Zeiten gerade Politiker der demokratischen Couleur so viel Wert legen? Wenn nun noch im Zusammenhang mit der Verringerung der Radiosender die jeweilige Bevölkerungszahl eines Bundeslandes zugrunde gelegt werden soll, dann muss man sich fragen, ob Regionen mit einer geringeren Einwohnerzahl auch weniger Anrecht auf Informations- und Kulturvielfalt haben. Ist das gelebte Demokratie? Mit dem Reformstaatsvertrag sollen ca. 150 Mio. Euro eingespart werden. Ich erinnere an das Scheuer'sche Maut-Desaster, das den Steuerzahler 243 Mio. Euro gekostet hat! Der Staat hat auf die Durchsetzung von Haftungsansprüchen gegenüber dem allein verantwortlichen Minister a.D. Scheuer verzichtet mit dem Hinweis, "weiteren Schaden vom Steuerzahler abzuwenden". Rechtsruck in der Gesellschaft - Ick hör' dir tapsen! In Zeiten von erstarkenden rechtsradikalen Parteien mit der Tendenz zur Unterwanderung demokratischer Strukturen sollten sich erst recht alle demokratisch gesinnten Menschen, d.h. Bürger UND Politiker, für Meinungsvielfalt einsetzen!
Cosmin Jurma Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erschrecken habe ich von den Plänen der Reform des öffentlichen Rundfunks Kenntnis genommen.



Die Zusammenlegung und Streichung von kulturellen Inhalten halte ich in Zeiten eines rechten bis rechtsradikalen Zeitgeist, populistischer Meinungsmache, bewusster Falschinformationen fremder Staaten, kusierender Verschwörungstheorien genau als den falschen Schritt.



Ein breites öffentliches und demokratisches Informationsangebot, mit einem multinationalen Aspekt und kulturelle Vielfalt in den öffentlichen Medien sind essentiell zur differenzierten Meinungsbildung der Bürger*Innen und bildet nicht zuletzt auch unsere Kinder und ist das beste Mittel gegen eine engstirnige, nationalistische und beengte Weltsicht.



Ich plädiere dafür gegen die geplante Streichung und Zusammenlegung von öffentlichen Kanälen und appeliere an Ihre Verantwortung für die Bildung unserer Mitmenschen und damit Ihren Beitrag zur Erhalt unserer Demokratie.



Mit freundlichen Grüßen

Cosmin Jurma
Crispenrode 3sat abschaffen? - Mehr Selbst-Delegitimierung des ÖRR geht nicht. Zum "Wutbürger" werden: solche Ansinnen! Schätze grade die älteren Dokumentationen und Filme sowie die ruhigeren Beiträge der Schweizer und Österreicher. Besonders gegenüber dem ansonsten oft lauten, zeitgeistig aggressiveren und flachen BRD Mainstream-TV. - Schaue beinahe ausschließlich nur arte und 3sat, die sich unterscheiden und ergänzen. - Bitte vollumfänglich 3sat neben arte erhalten!
Cristina Koob Auch Schweizer + Österreicher sind unsere Nachbarn, ihre Nachrichtensendungen + Kulturbeiträge sind nicht weniger wichtig als die der Franzosen. Deshalb bitte Erhalt von 3SAT



Zusammenlegung von ZDF Neo + ZDF Info, die zum großen Teil durch Wiederholungen in Schleife

auffallen, wäre eher denkbar. Auch ARD ONE ist nicht der Knüller.
Cuccu Stefano Sehr geehrte Damen und Herren,



es irritiert mich, dass sie die Axt an die Nachrichtenqualität bzw. an die Geschwindigkeit der Meldungen bei den ÖRR legen. Es ist durchaus berechtigt und nachvollziehbar, dass beim Öffentlich Rechtlichen Rundfunk gespart werden muss. Die grundlegenden Basisfunktionen, wie Textnachrichten von einer vorherigen Verbreitung über Funk oder Fernsehen abhängig zu machen, gleicht aber einer „Kastration“. Wie soll ich das verstehen? Wir leben in 2024!



Mit freundlichen Grüßen

Stefano Cuccu
Czarnotta Norbert Hallo

Eine Sendung wie z.B. nano möchte ich auch weiter sehen. Eine qualitativ gute Berichterstattung ist mir wichtig.

Daher bin ich gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3sat.



Mit freundlichem Gruß

Norbert Czarnotta
D Spieß Wissenschaftsjournalismus: keine Abstriche, im Gegenteil, Stärken verstärken

An NANO darf nicht gerührt werden.



Alle Sender die nur ständige Wiederholungen senden oder Wiederholungen der Wiederholungen können wegfallen: Wilsberg, Hitler usw...

Ein Kanal für Sport und nicht ständig alle großen Ereignisse auf ARD und ZDF, da lassen sich viele Kosten sparen

Milliarden teuren Fußball nicht mehr übertragen

Sogenannte Experten im Sport abschaffen.
D. John Insgesamt kann ich verstehen, dass unter dem Kostendruck und auch dem ein oder anderen Skandal bei der öffentlich-rechtlichen Sendern Überlegungen zu einer effizienten Gestaltung der Programme erforderlich sind. Dabei ist sicher die Frage zu stellen, ob die Drittenprogramme der ARD ein Vollprogramm anbieten müssen.

Jedoch kann ich die angestebte Zusammenlegung von 3sat und arte und auch das "Eindampfen" der Sender tagesschau24, Phönix, ARD-alpha und ZDF-Info nicht nachvollziehen. Insbesondere für einen vielfältigen (Wissenschafts-)Journalismus ist auch eine vielfältige Senderstruktur nötig. Allein jetzt werden Dokumetationen in der ARD und im ZDF oft sehr spät gesendet. Unterschiedliche Meinungen können nur dargestellt werden, wenn Vielfalt zugelassen wird und alle Meinungen auch immer wieder dargestellt werden. Deshalb wende ich mich gegen die Zusammenlegung dieser Spartensender.
D. Kroeger Grundsätzlich kann ich mir schon vorstellen das es Sinn macht vorhandene und gewachsene Strukturen zu überprüfen, sind sie noch angemessen, ist es finanzierbar, werden die beschrieben Zielgruppen erreicht und vermutlich gibt noch viele andere Aspekte.



Im ZDF Magazin Royale (September 2024) hat Jan Böhmermann benannt und Hand von Beispielen gezeigt, dass in den Ostdeutschen Bundesländern zahlreiche Tageszeitungen mit regionalen Bezug eingestellt wurden - in der Tendenz wohl immer aus wirtschaftlichen Gründen. Damit fehlt in vielen Regionen eine Zeitungs-Presse die demokratisch berichtet und informiert. In diesen Regionen scheint zu beobachten sein, dass kostenlose Wochenblätter, inkl. einem redaktionellen Teil, vielfach AFD-lastig sind bzw. die Besitzverhältnisse sich auch entsprechend darstellen.



Es wäre schon sehr bedauerlich, wenn sich öffentlich rechtliche TV + Hörfunkprgramme mit regionalen Inhalten aus der Fläche zurückziehen. Das entspräche nicht meinem Verständnis von einem Öffentlichen Rundfunk- und TV-Auftrag der aus Steuermittel finanziert wird.
D. Nebe 3Sat und Arte müssen als unabhängige Sender des öffentlich rechtlichen Rundfunks unbedingt und unverändert erhalten bleiben. Das sind die einzigen ernstzunehmenden Kultursender im deutschsprachigen Raum. Wozu zahle ich sonst ( und durchaus gern) meine Rundfunkgebühren!

Mit freundlichen Grüßen

D. Nebe
Dagmar Battiany Ich kann mich nicht erinnern dass die Länder eine solche Reform je erstellt hätten. Ich hätte es noch verstanden wenn es um die Finanzierung des Öffentlichen Rechtlichen Rundfunk gehen würde aber die Einmischung Programme zu streichen oder zusammenzulegen finde ich äußert problematisch. Gerade in der Zeit wo der rechte Rand sich immer breiter aufstellt kann doch die Kultur und Kunst die Breite der Vielfalt aufzuzeigen und erhalten sowie deren unterschiedlichen Sichtweisen . Das ist es gerade was Deutschland in so anschaulicher Weise noch bieten kann, Vielfalt! Und Kultur ist den "Rechten" sowieso ein Dorn im Auge.

Gerade die Kunst wird bei dieser Reform der Verlierer sein.

Beide Programme 3sat und arte sind zentral wichtig mit ihrem unterschiedlichen vielfältigen Angebot und gehört nicht zusammengemischt. Wenn das umgesetzt wird was die Länder vorhaben dann sollte ich eigentlich alles schon wissen oder ich muss mir mühsam alles in der Mediathek zusammen suchen. Das heißt doch dass die Kultur auf ein Minimum reduziert wird. Für die Kulturszene ein Desaster es gibt dann weniger Sendeplätze weniger Aufträge an die Produzenten dadurch wird ja noch weniger Kunst gezeigt was leider jetzt schon Tatsache ist. Das heißt dann dass noch viel weniger Kunst gezeigt werden kann. Es wird jetzt schon viel zu wenig Kunst im öffentlichen rechtlichen Rundfunk gezeigt. Für mich bedeutet diese Reform ein Niedergang der Kunst und Kultur im öffentlichen Rechtlichen Rundfunk. Auch finde ich es unanständig nur 14 Tage Zeit zu bekommen um die Meinung über diese Reform kund zutun. Die Länder haben Jahre an der Reform gearbeitet und die Zivilgesellschaft soll in 14 Tagen dazu Stellung nehmen? Das ist nicht in Ordnung! Bitte bitte nicht diese Zusammenstreichung unserer so wichtigen Programme sei es Fernsehen oder Hörfunk, lassen Sie die Finger davon ich bitte Sie eindringlich darum.
Dagmar Bernardy Seit Jahren ist meine Lieblingssendung aller öffentlich rechtlichen Sender die "Kulturzeit" im 3SAT.

Sie ist anregend, informativ, inspirierend, ernst, frisch und manchmal witzig.

Würde ich auf sie verzichten müssen, weil sie Opfer der Sparmassnahmen wird, würde ich den

Öffentlich Rechtlichen den Rücken zukehren müssen und wäre sehr frustriert über diese Entwicklung.
Dagmar Bewersdorff Nachfolgend erhalten Sie meine Sichtweise hinsichtlich der geplanten Streichung einiger Sender von ARD und ZDF.
Dagmar Binanzer Die Zusammenlegung von 3Sat und ARTE ist nicht nachvollziehbar

Das sind die besten Senderformate, die es gibt.

Gerade jetzt in diesen Zeiten ist Bildung und Aufklärung so wichtig!
Dagmar Brunn Ich finde es ganz schlimm, daß Arte und 3sat zusammengelegt werden sollen: Bildung wird halbiert, Prollfernsehen wird dadurch zunehmen. Massenkompatibilität durch Gleichschaltung , ist das politisch so gewollt?

Bitte verhindert die(se) Dummheit!

Liebe Grüße.
Dagmar Galler Ich bin entschieden gegen die Reduktion der Spatenprogramme.



Es wird die Medienvielfalt der öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehprogramme massiv eingeschränkt.
Dagmar Gangl Ich bin begeisterte Zuschauerin beider Sender…arte und 3sat, aber. …..Auch zdfneo und zdfinfo…..hier in Österreich, aber auch in Deutschland zahlen wir Gebühren…für Programme mit Bildungsauftrag….die vorher genannten Programme sind genau die, die wertvolle bildungsarbeit leisten.Eine Zusammenlegung ein NO GO!!!!!!!!
Dagmar Gütebier Diese Form der "Beteiligung" der Öffentlichkeit ist ein Witz. Ich fühle mich - wie viele andere - nicht ernst genommen. Das verstärkt den Eindruck, "die da oben" haben den Kontakt zur Basis verloren. Demokratie lebt vom offenen Meinungsaustausch informierter Bürger. Nicht nur national, sondern europäisch. Das Konzept von ARTE und 3Sat ist insofern vorbildlich. Ich möchte auf BEIDE nicht verzichten!
Dagmar Herrmannsen Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Besorgnis verfolge ich die Entwicklung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.



Gerade die im Focus stehenden Sender 3Sat, Phönix, etc. sind für mich die Sender,

die noch Hintergrundwissen zu (inter-)nationalen oder wissenschaftlichen Themen

differenzierter bereit stellen.

Das Programm von ARD und ZDF ist kaum noch von denen der Privatsender zu unterscheiden.



In politisch brisanten Zeiten sollten gerade die erst genannten Sender gestärkt und weiter ausgebaut

werden, besonders auch im Hinblick auf das Nutzerverhalten jüngerer TeilnehmerInnen, mit altersbezogenen

und bildungsfördernden Beiträgen.



Andererseits stellt sich die Frage, warum beispielsweise Thementage bei 3Sat aus zigfach wiederholten Spielfilmen bestehen. Die Wiederholungsrate bei ARD und ZDF spricht ebenfalls für sich.



Warum werden nicht endlich neue internationale progressive Filme für alle Altersgruppen präsentiert ?





Mit freundlichen Grüßen



D. Herrmannsen
Dagmar Jacobsen Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Besorgnis habe ich aus der Presse von Ihren Plänen erfahren, den Sender 3Sat in das Hauptprogramm von arte zu überführen.

Fällt Ihnen nichts Besseres ein, als ausgerechnet die Sender, die wesentlich zum Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, nämlich umfassende Information auch mit Hintergrundinformationen, ein großes Angebot hochwertiger kultureller und gesellschaftspolitisch relevanten Programme, beitragen, in ihren Aktivitäten massiv zu beschneiden?

Ich denke, da gibt es ganz andere Bereiche, in denen gut und gerne gespart werden kann. Ich denke nur an Unsummen für Sportübertragungen, um nur ein Beispiel zu nennen, ganz zu schweigen von unglaublich hoch dotierten Posten im Bereich der Verwaltung und vieles mehr.

Nicht zuletzt ist 3Sat auch eine Plattform für hoch subventionierte Kinospiel- und Dokumentarfilme, die dringend eine Öffentlichkeit jenseits der Kinos benötigen. Die französischen Partner von arte gehen da schon immer mit gutem Beispiel voran.

Beschneiden Sie die noch vorhandenen Möglichkeiten nicht noch mehr!



Mit freundlichen Grüßen



Dagmar Jacobsen

alias film und sprachtransfer GmbH

www.alias-film.com
Dagmar Korfhage-Oenning Gerade in der heutigen Zeit, in der es im Netz von Fake News und Verschwörungstheorien nur so wimmelt, rechte Faschisten immer mehr zur Bedrohung der Demokratie werden, ist es von höchster Priorität, die öffentlich rechtlichen Medien zu stärken, statt die ihn der Berichterstattung zu behindern.
Dagmar Krüger Ich finde es richtig, den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu verschlanken, da er eine BASISversorgung sicherstellen soll und keine Vollversorgung, wie es derzeit der Fall ist.

Hier muss aber an der Unterhaltung, gestrichen werden die von anderen Sendern mehr als genug abgedeckt wird. Dieses ganze gemordet im Fernsehen ist mir mehr als über! Traumschiff, Tatort, Sturm der Liebe, rote Rosen? Was soll der Quatsch?

Wenn es schon einen Kika gibt, der Kinder ans Fernsehen bindet, was machen dann Kindersendungen (z.B. am Wochenende) in den beiden Hauptprogrammen?

Hier gehören die hochwertigen unabhängigen Nachrichten, Wissenschafts- und internationale Kultursendungen hin, die im Quotenkrieg keine Chance haben.

Verschlanken ja, aber nicht an falscher Stelle.
Dagmar Noelle-Harnisch Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt über Ihre Planung, die Sender 3 SAT und Arte zusammenzulegen. Es sind die einzigen Sender, die noch zur Bildung beitragen.

Ich denke, dass dem Auftrag der Bildung nicht mehr genügend Folge geleistet wird.

Ich werde überrannt von Krimis, den auf allen Sendern laufenden Tatorten oder ähnlichen Sendungen, in denen es nur um Mord und Totschlag geht.

Oder ich soll Fußball sehen oder diese entsetzlichen Quiz Shows oder diesen furchtbaren Florian Silbereisen in allen Varianten auf allen Sendern.

Ich möchte nicht total verblöden!

Es gibt viele Tage in der Woche, in denen ich nicht mehr weiß, was ich denn anschauen könnte.

Zum Glück gibt es 3 SAT und Arte, die mir Sendungen und Filme mit Niveau anbieten.

Ich hoffe, dass sich dies nicht ändern wird.

Mit freundlichen Grüßen Dagmar Noelle-Harnisch
Dagmar Ploetz Die Ankündigung, dass 3sat aufgelöst werden soll, hat mich ganz persönlich betroffen. Er ist meine Hauptinformationsquelle für Kultur und Wissenschaft, ich schätze die Filmprogramme, die exzellenten Dokumentarfilme und die Haut- und Zeit-nahe Berichterstattung über kulturelle Ereignisse und ihre politische Dimension. Ein Programm wie Kulturzeit etwa darf einfach nicht verschwinden.

Auch Arte sehe ich oft, aber man kann sich ausrechnen, was an Sendezeit und Themen, also an Kultur verloren geht, wenn die beiden zusammengeführt werden.

Ich hoffe sehr, dass es noch eine andere Lösung gibt, damit die Sender ihrem Auftrag gerecht werden.
Dagmar Röhrlich Sehr geehrte Damen und Herren,



nein, 3sat muss bleiben. Warum beenden Sie nicht lieber die Teilfinanzierung des französischen Staatsfernsehens und stellen den Sender ein - ohne dass 3sat darunter leiden muss (sprich: keine Übernahme irgendwelcher Programme).





Und: Wissenschaft ist ein zentraler Baustein unserer Gesellschaft. Dass sie in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen immer weiter zurückgedrängt wird, ist ein riesiger Fehler. Warum beschneiden Sie nicht die ausufernden Webauftritte der Sender, die beispielsweise die von Fachjournalisten erstellten Beiträge von Studenten noch einmal zusammenfassen und mit Agenturen vermischen lassen - mit teils erschreckenden Resultaten. Das macht den Zeitungen Konkurrenz - und ist eine Geldverschwendung ohne gleichen.







Herzliche Grüße



Dagmar Röhrlich
Dagmar Schmitz In Zeiten, in denen demokratische Meinungsbildung und Vielfalt wichtiger sind denn je, ist ein länderübergreifender Kultur- und Wissenschaftssender wie 3sat unerlässlich und seine Abschaffung wäre ein fatales Signal. Das Gleiche gilt für ARTE. Beide sind länderübergreifende Gemeinschaftsprogramme. Gerade arte steht doch exemplarisch für die deutsch-französische Freundschaft und hat daher vor allem auch diplomatisch eine große symbolische Bedeutung.



Das öffentlich-rechtliche Fernsehen kommt seinem Auftrag zur Bildung und Förderung von Demokratie nur noch in Spartensendern wie 3sat und ARTE nach. Eine Abschaffung dieser Kanäle kommt einer Bankrotterklärung des öffentlichen Fernsehens gleich.



Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab und sie sind absolut notwendig, wenn man sich als Bürger eine fundierte Meinung bilden möchte, die verschiedene Seiten eines Themas beleuchtet.



Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Schmitz
Dagmar Trüpschuch Die Zusammenlegung von arte und 3sat halte ich für einen großen Fehler. Gerade die Sender einzustellen, die ein Programm jenseits von Rosamunde Pilcher und Fernseharten bieten, hält noch mehr junge Mebschen davon ab, die öffentlich-rechtlichen zu gucken.

Gerade 3sat bietet guten Jounalsums im wissenschaftlichen und kulturellen Bereich. Nicht nur für mich wäre es ein großer Verlust und stellt den Sinn der Rundfunkgebühren in Frage. Öffentlich- rechtlich muss derade in der heutigen Zeit von Fake news und Algorithmus, ein breites und fundiertes Spektrum an Wissensvermittlung für alle Altersgruppen bieten. Das decken ARD und ZDF nicht ab.

Dagmar Trüpschuch
Dagmar Weckesser Sehr geehrte Damen und Herren Ministerpräsidenten (w/w),

sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,



bis zum gestrigen Mittag "hielt ich den Atem an". Erst als die Meldung kam, der Student, bei dem der Verdacht bestand, er könnte am Marburg Virus erkrankt sein, ist negativ, musste ich vor Freude weinen. Damals 1967 verlor ich meinen Mann am Marburg Virus und heute leidet mein Ur-Enkel, 10 Jahre, an Post-COVID. Nun sitze ich hier, zusammen mit meiner ganzen Familie und muss Sie um einen, vielleicht außergewöhnlichen Wunsch bitten: Es gibt so großartige Filme wie wir gestern bei ARD und beim ZDF sehen konnten, wie den Film: Ballon, Kati-eine Kür die bleibt, davor gab es den Film: Herrhausen und noch weitere sehr gute Filme mit historischem Hintergrund. Etwas fehlt uns aber: Das ist das Zeigen der Coronapandemie so wie die Pandemie chronologisch, in Deutschland, geschah. Meine Enkelin machte den Vorschlag man könne doch die Serie der Klinik Charite in der ARD dafür nehmen und 6 Folgen zur Coronapandemie drehen. Wir sprachen und diskutierten darüber und so könnte das aussehen: Folge 1: Das Coronavirus entsteht in Wuhan, das große Krankenhaus wird in Wuhan gebaut und wir dachten noch: "Wie schlimm ist das nur, aber das ist weit weg". Doch dann kam das Virus auch nach Deutschland und es gab den ersten Fall bei Webasto, dann folgte der Karneval in Heinsberg, es gab den Ausbruch im Skiort Ischgl und wir sahen die Bilder von Bergamo. Folge 2: Unsere damalige Bundeskanzlerin, die Frau Merkel, hält die "Rede an die Nation" und es folgt der erste Lockdown mit den Pressekonferenzen des Prof. Wielers, im Mai gibt es dann die ersten Lockerungen und der Sommer läuft "fast normal", gleichzeitig forscht BioNtech nach einem Coronaimpfstoff. Folge 3: Tönniesskandal und die Querdenkerdemo vor dem Reichstagsgebäude. Folge 4: Der Herbst ist da und die Impfzelte werden aufgebaut, es folgt der zweite Lockdown und das traurige Weihnachtsfest steht an, doch es gibt Hoffnung und die Impfungen starten. Doch im Sommer 2021 kam die DELTA-Variante. Folge 5: Herbst 2021: Die Brandrede von Prof. Wielers und die Operation Kleeblatt, Folge 6: Post Covid, Post Vac und viele Probleme bis heute.

Man sollte in der Serie die einzelnen Personen darstellen und zeigen, wie z.B. unsere Bundeskanzlerin bei den Ministerpräsidentenkonferenzen, wie Herrn Prof. Wielers im RKI besorgt war und versuchte uns alle zu schützen. Ich glaube, keiner von uns weiß eigentlich, wie schlimm die Pandemie hätte sein können, ohne Herrn Prof. Wielers, dann die Frau und der Mann von BionTech, aber auch vom Paul-Ehrlich-Institut. Ganz besonders sollten aber die Coronapatienten und Ärzte und Pfleger (m/w) der Charite gezeigt werden und natürlich auch wir "ganz gewöhnlichen Bürger", wie wir uns alle selber Masken nähten, als es noch keine gab, als mein Ur-Enkel nicht mehr zur Kinderbetreuung und zur Schule gehen konnte, aber es sollten auch die Querdenker gezeigt werden (so ähnlich wie der so tolle Film des ZDF aus dem Jahr 2021: "Die Welt steht still" nur halt über alles von der Pandemie).

Bitte entschuldigen Sie unsere, vielleicht ausgefallene Bitte, aber diesen Rückblick, den möchte ich schon noch gerne mit meinen 83 Jahren erleben.

Alles Gute!
Damian Leo Filipowsky Die Rundfunkkommission und ihre Informationspflicht zur Meinungsbildung



Warum?

Kostensenken ja, aber nicht so.



Es wird vorschnell gehandelt, besonders wenn die beiden TV-Sender 3sat und arte zusammengelegt werden.

Die Kindersparte halte ich für ebenso wichtig. Da das Angebot im Internet ist extrem dünn und padagogisch zu hinterfragen.

Radiosender können durch bessere Vernetzung Synergie-Effekte leichter nutzen als Fernsehsender.





Vielmehr sollten die beiden kulturstarken und international ausgeprägten TV-Sender weiter wachsen und mit weiteren Ländern zusammenarbeiten.



Hier wird das wahre Potential der Mitarbeitenden sichtbar, da die Informationen so am glaubhaftesten sind.

Beispiel ist arte in Polen, besonders wichtig für die EU-Ost Annäherung.



Denn die sanfte Radikalität ist da, und kann nur durch eine breite Vielfalt zum gesunden Wandel führen. Die Netzwerke der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten werden durch den aktuellen Reformstaatsvertrag beschnitten.



Was meinen Sie, welche Kraftanstrengungen nötig sind, damit das "Sender-Kultur-Niveau" wiederhergestellt wird?



Und die aktuelle politische Entwicklung mit dem Erstarken der Populisten und dem Rechtsruck wartet doch nur auf solche Einschnitte in die allgemeine und politische Bildung.



Die Reform kommt zur falschen Zeit und ist nicht ausgewogen. Hier ist viel mehr Ruhe und Augenmaß gefragt.



Es gibt tausende Menschen allein in Deutschland, die würden als freie Mitarbeiter und für weniger Geld an der Medienausrichtung mitarbeiten. Und so kommt auch der Inhalt aus dem Querschnitt der Bevölkerung à la YouTube-Kanäle.



Sehen Sie sich doch alleine die Entwicklung der Internet-Beiträge an. Je mehr diese von einfachen Menschen gemacht sind, desto größer ist auch das Interesse.

Hier gibt es noch großes Potential, was die Öffentlichen Sender noch gar nicht ausreichend schöpfen.



Weniger Qualität, dafür mehr Vielfalt!



Es ist doch alles da, nur müssen die Entscheiderinnen und Entscheider ihre Perspektiven anpassen.



Geben Sie Fake News doch nicht so einfach noch mehr Zeit und Raum!

Zum Beispiel sind TV-Dokus in den letzten Jahren so gut und informativ geworden, dass diese Formate die Tiefeninformation liefern für mehr Hintergrundwissen und Argumente gegen das flüchtige Wissen aus dem Netz.



Die Rundfunkkommission trägt mit ihrer Entscheidung zum Demokratieabbau bei.





Mit freundlichen Grüßen



Damian Leo Filipowsky
Dane Phoenix muss unbedingt erhalten bleiben, eher noch mehr Aktuelle Übertragungen live senden!

Auch am Deutschlandfunk darf nicht gerüttelt werden!

Zur Programmplanung der öffentliche-rechtlichen Sender ARD und ZDF:

Es gefällt überhaupt nicht, dass zB an einem Tag wie dem 3. Oktober nur mit der Live Ausstrahlung des Festaktes an das geschichtliche Geschehen erinnert wird. Da gäbe es reichlich Material.

Warum denken die öffentlich-rechtlichen Sender so Negativ über ihre Zuschauer, als dass es stets nur Krimis und Serien, statt Qualität gibt?.
Daniel Ich halte das kürzen der Programme insbesondere für junge Leute nicht für sinnvoll.

Es muss eine unabhängige Quelle geben, die junge Leute dort erreicht, wo sie sind. Genau dafür gibt es Funk. Kika, ZDFNeo da mit zu vereinen, untergräbt die wichtige Arbeit der Anstalten und spielt den Kritikeren des ÖRR in die Hände. Je kleiner, desto einfach können zukünftige (faschistische) Regierungen den ÖRR unter eigene Kontrolle bringen.
Daniel Aldridge Von einer Abschaffung des Fernsehsenders 3sat muss unbedingt Abstand genommen werden!



Eine Zusammenlegung des öffentlich-rechtlichen Senders 3sat mit Arte würde nicht nur das faktische Ende des Kunst- und Kulturkanals 3sat bedeuten, sondern auch das Programmangebot von Arte unverhältnismäßig reduzieren.



Dass 3sat als Sender eingestellt werden soll, hat außerdem nichts mit Kosteneinsparung zu tun, da der Sender hinsichtlich der Verwendung des Rundfunkbeitrags lediglich 0,02 € von den monatlichen 18,36 € erhält. Allein die Ausgaben für "Sonstiges" belaufen sich dagegen laut Aufstellung auf insgesamt 2,36 €.



Auch das Zeichen, das Deutschland damit setzen würde, wäre eindeutig gegen den Erhalt von Kultur wie auch öffentlch-rechtlichen Kulturjournalismus gerichtet, das Ende der "Kulturzeit" wäre beispielsweise unverzeihlich.
Daniel Amthor Die Einstellung von 3sat als fast einzigem Sender , der den Auftrag im kulturellen Bereich mit Anspruch erfüllt, ist inakzeptabel. Ich lege hiermit Widerspruch ein. Im Gegenteil, das Programm und sein kultureller Auftrag sollte ausgebaut und verbessert werden. Oder wollen sie wirklich, dass *alle* im Internet und bei Privaten verdummen ?
Daniel Beran Sehr geehrte Damen und Herren.

ich bin geschockt, dass die Sender arte und 3Sat zusammengelegt werden sollen.

Ich sehe mir sehr gerne die Wissenschaftssendung Nano in 3Sat an. Diese vermittelt sehr anschaulich und fundiert Themen, die sehr spannend und interessant sind.

Es wäre bedauerlich, wenn diese Sendung eingestellt würde.

Kein anderer Sender hat solche Wissenschaftsthemen fürs Volk / Erwachsene im Programm.



Zudem ist ja das Volk, welches die Sender zahlt, nicht die Aufsichtsräte.

Ich würde mir wünschen, dass nicht immer nur nach Einschaltquoten und dem Mammon geschaut wird, sondern auch auf den Informationsfluss, der bei solchen Kürzungen flöten gehen würde.



Arte finde ich als Kunstsender auch sehr wichtig.



Ich schaue mir schon länger kaum noch Fußball an, da ei dieser Sportart nur noch der Mammon zählt. Die absurden wechselprämien von Spieler finde ich auch nicht gut.



Deshalb wäre ich eher dafür Fußball weniger im öffentlichen Fernsehen zu zeigen.

Es gibt genügend Sportarten, bei denen noch nicht der Mammon im Vordergrund steht und eher der Sport an sich.

Faustball, Volleyball, Schwimmen, Radfahren sind zum Beispiel solche Sportarten, die meiner Meinung nach mehr gezeigt werden sollten.

Die wären um vielfaches günstiger, als Fußball-Übertragungen.



Mit freundlichen Grüßen

Daniel Beran
Daniel Berwanger In der aktuellen Diskussion um mögliche Einsparungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird immer wieder die Zusammenlegung von Sendern ins Spiel gebracht. Dabei wird oft der Vorschlag geäußert, thematisch verwandte Kanäle wie ARTE und 3sat zusammenzuführen. Als Zuschauer beider Programme halte ich diesen Ansatz für grundlegend falsch und gefährlich. Es wäre ein massiver Verlust für die inhaltliche Vielfalt, die gerade diese Sender bieten. Denn ARTE und 3sat verfolgen völlig unterschiedliche Schwerpunkte und erfüllen verschiedene Bedürfnisse des Publikums, die sich nicht einfach in einem Kanal vereinen lassen.



1. Unterschiedliche thematische Schwerpunkte: ARTE ist ein Kultursender, der sich vor allem auf Kunst, Film, Musik und europäische Kultur fokussiert. Er bietet nicht nur eine Bühne für hochkarätige künstlerische Produktionen, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der deutsch-französischen Zusammenarbeit und Verständigung. ARTE vermittelt kulturelles Wissen und ästhetische Erlebnisse auf eine Weise, die in anderen Medienlandschaften selten zu finden ist. Besonders die internationale Perspektive, die ARTE pflegt, ist im deutschen Fernsehen einmalig und bietet eine unverzichtbare Erweiterung unseres kulturellen Horizonts.



3sat hingegen ist ein Sender, der sich vor allem dem Wissenschaftsjournalismus und der gesellschaftspolitischen Aufklärung widmet. Formate wie „nano“ sind Paradebeispiele für hochwertigen, sachlich fundierten und gut verständlichen Wissenschaftsjournalismus, der nicht nur informiert, sondern auch kritisch hinterfragt und Denkanstöße liefert. Es gibt schlicht kein vergleichbares Format im deutschen Fernsehen, das aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen in dieser Form aufbereitet.



Eine Zusammenlegung dieser beiden Sender würde bedeuten, dass einer der wichtigsten Bereiche – entweder Kultur oder Wissenschaft – zwangsläufig unterrepräsentiert würde. Es ist illusorisch zu glauben, dass ein einziger Sender die Tiefe und Bandbreite beider Themengebiete abdecken könnte, ohne dass signifikante Qualitätseinbußen auftreten.



2. Der Verlust spezifischer Identitäten: ARTE und 3sat haben jeweils eine eigene Identität und Zielgruppe entwickelt. ARTE zieht ein kulturinteressiertes Publikum an, das oft nach anspruchsvollen Dokumentationen, internationalen Filmproduktionen oder Live-Übertragungen von kulturellen Großereignissen sucht. 3sat hingegen spricht Menschen an, die sich für naturwissenschaftliche, gesellschaftspolitische und technologische Themen interessieren. Diese beiden Profile zu einem gemeinsamen Kanal zu verschmelzen, würde die spezifischen Stärken beider Sender verwässern. Es wäre ein Verlust für beide Zielgruppen, die dann möglicherweise nicht mehr die Angebote finden, die sie schätzen.



3. Unverzichtbarkeit von Formaten wie „nano“: Ein besonders schmerzlicher Verlust wäre das Wissenschaftsmagazin „nano“. In Zeiten, in denen fundierte Wissenschaftsberichterstattung wichtiger ist denn je, leistet „nano“ einen unschätzbaren Beitrag dazu, Forschung und wissenschaftliche Themen einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Das Format hat sich über die Jahre eine besondere Stellung erarbeitet, indem es komplexe Zusammenhänge leicht verständlich, aber dennoch fundiert aufbereitet.



Gerade in der heutigen Zeit, in der Desinformation, Verschwörungstheorien und Wissenschaftsskepsis zunehmen, ist es entscheidend, dass Programme wie „nano“ weiterhin eine Bühne haben. Eine Zusammenlegung mit ARTE würde bedeuten, dass solch spezialisierte Formate entweder weniger Platz erhalten oder ganz verschwinden. Das wäre fatal für den gesellschaftlichen Diskurs.



4. Die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den Auftrag, ein möglichst breites, aber auch qualitativ hochwertiges Angebot bereitzustellen, das unterschiedliche Interessen und gesellschaftliche Gruppen anspricht. ARTE und 3sat erfüllen diesen Auftrag in ihren jeweiligen Bereichen auf herausragende Weise. Eine Zusammenlegung wäre ein Rückschritt und würde diesen öffentlich-rechtlichen Auftrag untergraben.



Fazit: Die Zusammenlegung von ARTE und 3sat ist aus meiner Sicht keine Lösung, sondern ein Problem. Sie würde die kulturelle und wissenschaftliche Vielfalt, die beide Sender derzeit bieten, massiv einschränken und letztlich dem Zuschauer schaden. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, welchen Wert diese Programme haben, und dass Einsparungen nicht auf Kosten der Qualität und Vielfalt gehen dürfen. ARTE und 3sat haben jeweils ihre unverzichtbare Rolle – und diese sollte nicht durch fragwürdige Sparmaßnahmen gefährdet werden.
Daniel Böttcher Hallo zusammen,

das der ÖRR sich reformieren muss ist verständlich. Dies sollte jedoch mit bedacht passieren. Ein zusammenlegen von 3Sat und Arte finde ich persönlich nicht gut. 3Sat und Arte bieten beide jeweils tolle Formate. Es wird bei einer Fusion zu einem Verlust von hochwertigem TV Programm kommen.



Ich würde es begrüßen wenn der ÖRR sich mehr auf Information und Berichterstattung aus der Politischen Landschaft sowie dem Verbraucherschutz widmet. Mehr Formate wie das "ARD Hauptstadtstudio" oder "Monitor, Kontraste etc".



Weniger Telenovelas oder Serien (die können gerne in Spartenkanäle).



Eine weitere Anmerkung habe ich zum Thema Onlinepräsenz:



Die Meditaheken von ARD und ZDF sind sehr gut aufgebaut. Man könnte diese aber auch in eine Große Mediathek zusammenlegen. Eine Onlineverfügbarkeit von Sendungen oder Formaten erst nach Ausstrahlung lehne ich ab. Viele Bürger sind nur in der Mediathek unterwegs. Die Plattform "ARD Plus" muss weiter ausgebaut werden.



Ein weiterer Punkt ist die Onlinepräsenz in Sozialen Netzwerken:



Der ÖRR muss mit seinen Accounts unbedingt die Plattform "X" verlassen und dort keine Premium Accounts (wie die Tagesschau) für 20€ im Monat betreiben. Der Blaue Haken wird durch die GEZ gebühr finanziert - Das ist untragbar.



Des weiteren sollte der ÖRR seine Accounts auf Non Profit Plattformen wie Mastodon betreiben. Dort ist eine große Community die darauf wartet das diese Plattform bespielt wird. Die User dort interessieren sich für Politik, Technik, Gesellschaft und Klimaschutz.



Accounts auf "X" , "Facebook" und "Instagram" ernten zumeist nur Hämisches und Beleidigendes Feedback. Dort muss man nicht Präsent sein.



Ich danke allen verantwortlichen das wir in Deutschland den "ÖRR" haben, und somit ein neutrales Qualitäts- und Informationsmedium zur Verfügung steht.



Ich hoffe meine Anregung ist hilfreich.



MFG



Daniel Böttcher
Daniel Bulla Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte anregen nicht an den Kultursendern zu sägen. 3sat, arte, one, neo, dlf und drk sind noch die einzigen Sender, die intellektuell noch zu ertragen sind. Die ARD mit wer weiss denn sowas xxl, oder das ZDF mit Wildsberg, der Alte und Bares für Rares, Fernsehserien und immer wieder Sonntags, puhhh, der reinste Horrortrip für's Gehirn und meine Geschmacksnerven. Gerne würde ich meine Gebühren ansehbezogen bezahlen, dann müsste ich mich nicht über gesendetes Niveau aufregen. Bitte sparen Sie doch dort wo es nicht weh tut und Sinn macht. Danke und schöne Grüße aus Schlierbach, LK Göppingen.

Daniel Bulla
Daniel Christian Aumueller 3Sat muss bleiben

Es kann nicht sein das ich also Zuschauer drunter Leiden muss weil die Sparen wollen -

Vor allen ist 3sat einfach Kultur , und die sollte nicht einfach so weg gesperrt werden dürfen -

Ich hab doch das Recht als Zuschauer auf gute Unterhaltung ,wenn ihr 3sat weg macht , hab ich nichts mehr im Leben

Es mag sein das sie Sparen müssen

Aber dann nicht so ,

3sat Muss bleiben

Ich verbinde damit so viel

Und wäre sehr Traurig wenn 3sat weg wäre

Arte ist Arte

3sat ist 3sat

Ihr könnt mir nicht alles Nehmen was gut ist .
Daniel D. Bitte Bitte !!

Lasst 3sat und arte wie sie sind. Das sind die wenigen Sender die man als gebildeter Mensch immer gerne ansehen kann. Das gilt auch für Phönix und ARD-Alpha. Das Angebot an seriöser Information (vergessen sie nicht das Kapitel "Wissenschaft" bei 3sat) im TV ist gering genug. Erst recht in diesen Zeiten der Populisten und Verkündern "alternativer Fakten". Sparen sie lieber an Klamauk-Comedy (im Unterschied zu gutem Kabarett), sinnlosen Seifenopern - und Krimis gibts auch viel zu viele im TV. Warum ist eigentlich Mord und Totschlag im TV so populär ? Schon im Vorabendprogramm kann man die Toten kaum noch zählen. Das ist eine der Fragen die man vermutlich nur bei den o.g. Sendern beantwortet bekommen kann.

Zahlen sie keine Unsummen mehr für Groß-Sportevents. Bringen sie lieber mehr Bildung und Weisheit unters Volk. Auch zu populären Zeiten, nicht nur spät abends.

Ein Beispiel:

- warum kommen wir beim Klimaschutz nicht wirklich voran, wer bremst und warum ?

- worum geht es wirklich bei den Kriegen in der Welt (Ukraine, Nahost, etc.) ?

- warum sind mega-Firmen (Google, Facebook + Co.) so gierig und nutzen jede auch unseriöse Gelegenheit ihren Gewinn zu steigern ?

Die Macher hinter diesen Ereignissen können ihren Lebensstandard durch mehr Geld nicht mehr weiter steigern, ob Millionen oder Milliarden auf dem Konto liegen macht doch keinen Unterschied mehr.

Ich denke es geht nur ums Ego: mehr Macht, mehr Geld (was meist Hand in Hand geht).

Aber wozu ??

Die Antwort findet sich bei den alten Weisheitslehren (Buddismus, Advaita, ZEN, ect.). Seit vielen Jahren bekannt und doch so wenig populär. Das wäre doch ein sehr gewinnbringendes Feld für den ÖR Rundfunk. Und sooo notwendig !!

Die Programmausrichtung ändern, gerne, sparen wenn notwendig, gerne, aber nicht auf Kosten der Bildung und Kultur.

3sat und arte haben wie ich finde eine recht Unterschiedliche inhaltliche Ausrichtung und Organisation. Wie soll das Zusammenlegen funktionieren ???
Daniel Evers Guten Tag,



Durch die heutige Vielfalt an Informationen, die über das Internet verfügbar sind, fällt es zunehmend schwer, Wahrheiten und Tatsachen von Unwahrheiten und Fake News zu unterscheiden.

Ich erlebe immer öfters, dass meine Bekannten, Freunde oder Familienmitglieder Populismus und vereinfachenden Narrativen aus zweifelhaften Quellen auf den Leim gehen.

Die Menschen finden in den heutigen Medien Informationen zu allem, was sie glauben möchten, unabhängig vom Wahrheitsgehalt.

Darum ist es sehr wichtig, dass diesem Trend entgegen gewirkt und angestrebt wird, tatsachenorientierte, seriöse Informationen zur Verfügung zu stellen und wirksam in die Gesellschaft zu tragen.

Darum bin ich dafür, seriöse faktenbasierte Informationen wie zum Beispiel Formate aus dem Wissenschaftsjournalismus keinesfalls einzuschränken, sondern soweit wie irgend möglich auszubauen.



Viele Grüße,

Daniel Evers
Daniel Kemper Auch wenn es keine Quoten bringt: Stärken Sie das, was in den Privaten NICHT vorkommt! Dazu gehören für mich besonders die Bereiche Kultur und Regionales, und darin insbesondere die Klangkörper der ARD, die für bezahlbare Preise teils hervorragende Konzerte (und Übertragungen derselben) in die Breite bringen. Unterhaltungs-TV oder Quizshows gibt es auch anderswo.
Daniel Klewinghaus Der Reformvorschlag sollte meiner Meinung nach überarbeitet werden, denn er widerspricht grundlegend dem im Grundgesetz verankerten demokratischen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, vor allem angesichts der zunehmenden Relevanz von digitalen Angeboten für die Grundversorgung mit Informationen. Jüngere Menschen wie ich (28 Jahre alt) schauen nachweislich kaum noch lineares Fernsehen und hören weniger Radio, stattdessen nutzt meine Generation digitale Angebote, um Nachrichten zu verfolgen und sich eine Meinung zu bilden.

Ich persönlich sehe meinen monatlichen Rundfunkbeitrag wie ein Abo, mit dem ich dafür bezahle, online schnelle und verlässliche Nachrichten zur Verfügung zu bekommen oder hintergründige Einordnung zu aktuellen Themen zu finden. Wenn öffentlich-rechtliche Medien also durch Zwänge wie Sendungsbezüge im digitalen Bereich massiv eingeschränkt werden, schadet das in erster Linie dem Zugang zu Nachrichten für Menschen wie mich, die kein lineares Fernsehen schauen. Das Konzept widerspricht damit nicht nur der Logik von Medien im digitalen Zeitalter, sondern auch dem demokratiefördernden Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der alle Menschen gleichermaßen erreichen sollte. Das Argument, dass Sendungsbezüge die private Presse stärken, ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß, da die „Presse“ inzwischen genauso wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk Videos und Podcasts anbietet - für die ich aber zusätzlich bezahlen muss. Die Unterscheidung zwischen öffentlich-rechtlichen Medien und Presse darin zu sehen, wie viel Text, Video oder Audio verwendet werden, wirkt aus meiner Sicht komplett aus der Zeit gefallen.
Daniel Kompisch Bitte lassen Sie den Sender 3Sat bestehen
Daniel König Finger weg von 3sat!!!



Ich möchte, dass 3sat so bestehen bleibt, wie es ist. Denn durch den Wegfall wäre bzw. ist der Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Sender mehr als fraglich (Schlagersendungen, Faschisten-Hofierungssendungen wie Lanz, Miosga, usw....) .
Daniel Kruse Die Berichterstattung zu einem angeblichen wissenschaftlichen Konsens im Bezug auf die Sicherheit und Anwendbarkeit der Genschere in der Landwirtschaft und die Narrative der Agrogentechnik-Lobby war zu einseitig. Die mediale Unabhängigkeit sollte zukünftig gewahrt bleiben. Insofern sollten Interessenkonflikte und mgl. Befangenheit (s. ZDF-Fernsehrat im Anhang) regelmäßig geprüft und transparent dargestellt werden... Das Gleiche gilt auch für Wissenschafts-JournalistInnen, welche im ÖRR meinungsbildend kommunizieren! Mgl. #ConfirmationBias & #InGroupBias sollten besser detektiert werden...



Zur kontextuellen Kenntnisnahme:

https://www.linkedin.com/posts/dkbusiness_planet-wissen-extra-die-heilsame-kraft-der-activity-7139242772535894016-oZH4

https://www.linkedin.com/posts/dkbusiness_s-streit-über-gentechnik-die-grünen-und-activity-7087902834410541056-x4GI

https://www.linkedin.com/posts/dkbusiness_maithink-x-die-show-activity-7082451126414893058-EbSz

https://www.linkedin.com/posts/dkbusiness_maithink-x-die-show-activity-7039590340902678528-whLk

> https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/34717

> https://de.wikipedia.org/wiki/Grüne_Gentechnik#cite_note-:0-277

> https://de.wikipedia.org/wiki/Grüne_Gentechnik#cite_note-333



Dabei auch speziell den indirekten multimedialen Einfluss der Geldflüsse der BMGF im Blick zu haben und ggf. faktenbasiert kritisch zu hinterfragen. Das gleiche gilt für Pharma-Einflüsse sowie von Großkonzernen allgemein...



> https://www.kritischeaktionaere.de/konzernkritik/



https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72809/Kritik-an-Dominanz-der-Gates-Stiftung-in-der-Weltgesundheitsorganisation

https://epidemiologie.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc01/epidemiologie/Projekte_de_andere/Hausarbeit_Josephine_Herter_für_Publik.pdf





Herzliche Grüße,

DK

Daniel Kurth Die Idee erst Tv/Radio dann Internet ergibt keinen Sinn, weil es unterschiedliche Medien mit Stärken und Schwächen und Zielpublikum sind. Diese können sich ergänzen und sollten es. Bildbeiträge wären zu überlegen, so dass keine eigenen Formate für das Netz erstellt werden bei Nachrichten, sondern geschnittene Versionen der TV Beiträge. Wichtig ist m.E. das Redundanzen aufgelöst werden. Im Netz reicht eine ÖRR Auftritt mit lokalen / regionalen Filtern. Es braucht die Information aber nicht zig Mediatheken, Webseiten, Radiosendern etc. es reichen 1 Mediathek, 1 Webaufritt, 1 Nachrichtenapp, 1 Kleinkinderapp, 1 Jugendapp etc. Die ÖRR Wettbewerbs- und Redundanzverhalten müssen weg. Inkl. vieler doppelter Posten.
Daniel Meier Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es sehr bedauerlich wenn 3sat und arte zusammengelegt werden würden. Da wird dann auf Seite von 3sat als auf auf Seite von arte einiges auf der Strecke bleiben müssen. Für mich sind das 2 tolle Sender, die einen zu verschiedenen Programmschwerpunkt haben. Wenn das gemacht wird, kann es auf beiden Seiten nur Verlierer geben, und der Zuschauer verliert ebenfalls.

Ich bezahle für diese Sender gerne meine GEZ Gebühren und hoffe, dass 3sat und arte weiterhin als eigenständige Sender bestehen bleiben.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Meier
Daniel Müller Die Reform ist der erst Schritt zur Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Für die rechten, nicht demokratischen, Kräfte ist es Wasser auf ihre Mühlen, dann müssen sie sich nur noch mit wenigen Sendern auseinandersetzen. Wie die Artenvielfalt ist auch die Sendervielfalt überlebenswichtig. Ich kann nicht einen Schmetterling mit einen Menschenaffen vergleichen, auch nicht Arte mit 3Sat!

Dafür zahle ich gerne GTZ- Gebühren!
Daniel Neumann Was soll das? Geht es hier nur um die Veränderung der Veränderung wegen? Ich schaue sehr gerne 3sat und arte und lese lokale Nachrichten in der rbb24 App. Alles ganz wunderbar. Bitte nicht alles verschlimmbessern. Vielen Dank
Daniel Noelte Mein Interesse liegt in erster Linie beim Wissenschaftsjournalismus. Die Möglichkeit gut recherchierte und wahre Informationen zu erhalten erachte ich als enorm wichtig.

Ich selbst trage diese Information in meinem Umfeld weiter und kann so aktiv gegen Fakenews und Unwissenheit vorgehen. Viele Menschen sind durch Falschinformation und Unwissenheit verunsichert, verstehen unsere Welt nicht mehr. Solche Menschen suchen dann Zuflucht bei Populisten oder Schlimmeren.





Mein Umfeld dankt mir für diese Tätigkeit, die ich ohne den Wissenschaftsjournalismus im öffentlichen Fernsehen und Runkfunk nicht leisten könnte.



Ohne Wissen und ohne Vertrauen in Informationen ist unsere Demokratie gefährdet.
daniel powollik Bitte nicht sparen.

Antidemokratische Kräfte wollen die öffentlich-rechtliche-Berichterstattung schwächen.

Allein das, sollte Grund genug sein, sie zu stärken. Dazu gehört Vielfalt.

Bitte stärken Sie die Demokratie.

Mehr Mittel, mehr Vielfalt, mehr demokratischer Diskurs.

Danke.
Daniel Repp Hallo,



ich finde die Reformen richtig. Man könnte auch gerne etwas mehr streichen.





Beste Grüße

Daniel
Daniel Ruppert Der Fortbestand von 3Sat neben ARTE als eigenständiger Sender ist mir ein wichtiges Anliegen. Mit der Mischung aus qualitativ hochwertiger Information und kulturellen Inhalten, hat 3Sta ein Alleinstellungsmerkmal unter den Sendern. Die Wegkürzung dieses Alleinstellungsmerkmals wäre eine Verarmung der Senderlandschaft. Ich hoffe sehr auf ein Einsehen und das Fortbestehen von 3 Sat und ARTE als autarker Sender.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Ruppert
Daniel Schalewa Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich den Vorschlag der Rundfunkkommission zur Kenntnis genommen, Arte und 3sat zusammenlegen zu wollen.

Mir ist unklar, wie eine solche Zusammenlegung ausgestaltet werden könnte. Die Profile beider Sender sind sehr unterschiedlich, wenn auch beide Sender kulturelle Medienangebote sind. 3sat ist als Gemeinschaftsprogramm dreier Staaten im deutschsprachigen Raum einzigartig und sollte nicht unter dem Deckmantel einer Weiterentwicklung von Arte aufgegeben werden. Gerade Kultur und Wissenschaft sind in der Fernsehlandschaft unterrepräsentiert. Dieser Bereich der öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat bereits Einschnitte erfahren – erst insbesondere die Theaterberichterstattung durch die Wandlung des Theaterkanals in ZDF Kultur und schließlich durch die Abschaffung von ZDF Kultur als linearen Digitalkanal. Sicherlich kann es sinnvoll sein, Inhalte von 3sat in ein breiteres, über europäische Länder gespanntes Angebot mit einfließen zu lassen. Dafür muss man 3sat als eigenständiges Programm für den deutschsprachigen Raum nicht aufgeben. 3sat steht aus meiner Sicht im Zentrum des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Teil des Reformvorschlags ist es verpflichtende Empfehlungen auf Partnerinhalte in des Vertrag mit aufzunehmen. Dabei sehe ich die Gefahr, der Verwässerung des Profils der einzelnen Sender. Eine verpflichtende Empfehlung auf kulturelle Inhalte scheint mir sinnvoller, als beispielsweise Hinweise zu Partner-Inhalten mit ausschließlich unterhaltendem Charakter. So könnten 3sat und Arte sichtbarer gemacht und gestärkt werden.

Außerdem sei zu prüfen, ob eigene Angebote für Junge Erwachsene bis 45 Jahren notwendig sind oder ob sie durch die Hauptprogramme schon ausreichend angesprochen werden. Ich persönlich habe dieses Alter schon knapp überschritten, kann jedoch sagen, dass mich zumindest die fiktionalen Inhalte und Shows der Hauptkanäle viel weniger bis nicht ansprechen, als beispielsweise Serien von ZDFneo. Meiner Meinung nach wäre die Abschaffung eines Angebotes für diese Altersgruppe der sichere Weg, diese Zielgruppe als Publikum zu verlieren.

Der Begriff der Presseähnlichkeit sollte gestrichen werden um den Sendern modernen Onlinejournalismus zu ermöglichen.
Daniel Schiechl Kürzungen im Kulturprogramm unterminieren den Auftrag des ÖRR. Der Vorschlag 3Sat in arte aufgehen zu lassen würde das begrenzte Kulturangebot im linearen Fernsehen fast zu Grabe tragen. Wo sonst, der nicht in einer Großstadt wohnt , kann jemand am Land oder im Ausland kulturelle Vielfalt beiwohnen? Die Mischung aus Programmen der DACH-Region bietet auch Einblicke in die Nachbarregionen. Anstatt den Rotstift an der Kultur anzusetzen, die es sowieso schon schwer genug hat im linearen Medien wie in den neuen Medien sich zu behaupten, wäre es besser bei dem Wildwuchs and Talkshows oder Spiele-Formaten anzusetzen, die oft als eine Kopie einander gleichen.



Erhalt von 3Sat, vom SRF lernen, arte weiterhin unterstützen!
Daniel Schilberg Wir brauchen satt weniger Kultur, mehr Kultur im öffentlichen Rundfunk. Bitte stellt 3sat nicht ein. Bitte schrumpft nicht die Kultur zurecht. Meinetwegen stellt alle Rosminde Pilcher und Traumschiff ähnlichen Formate ein und nehmt die wichtigsten 3sat Formate ins Hauptprogramm von ARD und ZDF.
Daniel Schulz Gerade jetzt, wo Egomanie und Nationalismus auf dem Vormarsch sind, die Mittel und Möglichkeiten des Öffentlich-Reichlichen Rundfunks zu kürzen, wäre fatal. Nicht ohne Grund sind weltweit alle „Rechten“ darauf erpicht, freie öffentliche Medien zu beschränken oder gar abzuschaffen. Welcher Politiker „gemäßigter“ Parteien vermag zu behaupten, er könne durch sein Handeln oder Reden einen „Rechtsruck“ in unserem Land verhindern? Er/Sie kann es nicht. Wohl aber die Öffentlich-Reichlichen, indem sie objektiv über die Wahrheit berichten und Unwahrheiten entlarven. Diese Qualität, wie wir sie mit unseren „Öffentlich-Rechtlichen“ haben, gilt es zu bewahren und auszubauen! Sie sind jeden Euro mehr als Wert.
Daniel Schuster Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist entscheidend für die Meinungsbildung – und unsere Demokratie. ARD, ZDF und Co. liefern verlässliche Informationen und ausgewogene Berichterstattung. Damit erreichen sie täglich Millionen von Bürger*innen im ganzen Land. Das ist gerade in Zeiten von ausländisch gesteuerter Propaganda und rechtsextremen Verschwörungserzählungen unerlässlich.



Doch die geplante Rundfunkreform bedroht wertvolle Bildungsformate. Wir appellieren an Sie, die Ministerpräsident*innen: Sorgen Sie dafür, dass das breite Informationsangebot in Fernsehen und Radio erhalten bleibt!
Daniel Stein Ich finde, die Zwangsabgabe sollte abgeschafft werden und nur im Kriegsfall wieder eingeführt werden dürfen. Wer Nachrichten von öffentlichen Sendern empfangen möchte, soll dafür bezahlen, und wer nicht, sollte nicht mit einer Zwangsabgabe dafür belastet werden.



Es gibt keine Möglichkeit mehr, die öffentlich-rechtlichen Sender kostenfrei zu empfangen. Man muss sich immer ein Zusatzgerät kaufen. Um zuhause fernsehen zu können, benötigt man mittlerweile sogar ein kostenpflichtiges Abonnement, und trotzdem muss man die Zwangsabgabe in voller Höhe weiterzahlen. Auch über die Verwendung der Abgabe kann man diskutieren. Sie wird nicht nur für die Berichterstattung genutzt, sondern auch für andere Inhalte, die auf den öffentlich-rechtlichen Sendern laufen.
Daniel Teibrich Ihr Lappen,



..was eine riesen Enttäuschung mal wieder.



Hauptsache zweihundert schlechte deutsche Krimiproduktionen auf einem dutzend Oma-Sendern, aber aus den guten Sendern 3sat und arte einsmachen wollen.



..wie schlecht Ihr seid, Ihr und Eure kack Ideen.



Ohne freundliche Grüße
Daniel Trettin Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat halten meine Frau und ich für ausgesprochen unangemessen. Beide Sender haben unterschiedliche Ausrichtungen, die beide ihre gesellschaftliche Berechtigung haben.



Gerade 3Sat bietet uns die Möglichkeit für uns neue Themen und Inhalte kennzulernen, die uns sonst nicht begegnen würden! Dies könnte ein zusammen gelegter Sender so nicht mehr leisten!!!



Gerade in der heutigen Zeit, halten wir Sender wie diese beiden als unbedingt nötig. Vor allem, weil gerade diese beiden ihrem Öffentlich Rechtlichen Auftrag nachkommen, wie kaum andere.



Daher bittet wir Sie, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen und diese beiden wichtigen Sender nicht abzuwickeln - gerade heute, wo immer mehr Menschen in digitale Info Bubbles abtreiben und es immer weniger gemeinsame mediale Inhalte und Erlebnisse gibt.



Mit freundlichen Grüßen

Jutta und Daniel Trettin
Daniel Weber Die Sender Arte und 3sat müssen unabhängig voneinander bestehen bleiben. Es gibt Unmengen an schlechten bzw. unzumutbaren Fernsehprogrammen in Deutschland. Arte und 3sat zählen nicht dazu und heben sich deutlich davon ab. Die Programminhalte der beiden Sender haben einen beträchtlichen Anteil an der kulturellen und intellektuellen Bildung aller Menschen. Weniger Bildungsfernsehen wird sich langfristig negativ auf die Gesellschaft auswirken, was leider heutzutage schon vieler Orts sichtbar wird.
Daniel Wechselmann Meine Ablehnung dieser "Reform", sie ist genau das Gegenteil dessen von dem ich weiß was gebraucht wird, denn es braucht mehr Information differenzierte und grundlegende, breite Kultur und Diskussionen.



Der ÖRR hat einen klaren öffentlichen Auftrag zur Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung. Eine Reform könnte diesen Auftrag gefährden und den Druck erhöhen, sich an kommerziellen Interessen zu orientieren, was zu einer Verflachung der Inhalte führen könnte.



Der ÖRR ermöglicht es, Minderheiteninteressen, regionale Themen und Spartenprogramme zu berücksichtigen, die von privaten Medien oft ignoriert werden.



Ohne den ÖRR sind solche Themen unterrepräsentiert sein.

Viele Länder beneiden Deutschland um sein starkes öffentlich-rechtliches System, das hohe journalistische Standards setzt.



Eine Reform wie diese wird dieses etablierte Modell gefährden und das Vertrauen in unabhängige Medien langfristig schwächen.



Viel weniger Sportsendungen, Reduzierung brutale und unmenschlicher Krimiserien Tag und Nacht, Deckellung von seichter Unterhaltung.



Zusammengefasst meine ich, wird die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Risiken für Unabhängigkeit, Vielfalt und Qualität mit sich bringen und damit die einzigartige Rolle des ÖRR im Medienmarkt schwächen.



Sparen kann man bei den Großen Posten wie z.B. Unterhaltung, Krimi, Sport.

Oder auch gleich das ZDF komplett.



Andere Rechtsgerichtete Länder in Europa (Tschechien, Polen u.a.) haben sich den ÖRR vorgenommen und zusammengestrichen, abgeschafft und / oder privatisiert.

Jetzt macht es unsere Rundfunkkommission freiwillig, verrückt.
Daniela Guten Tag, ich sehe die Planungen zur Zusammenlegung verschiedenster Sender (bzw. Sendeformate) sehr kritisch. Die traditionellen Sender (ARD, ZDF und auch viele 3. Programme) senden sehr viele alte Serien und Filme. Wie oft ärgere ich mich, dass ich 30 Jahre alte Filme (teilweise noch älter und in schwarz-weiss) gezeigt werden - dafür zahle ich?

Nein, ich zahle gern für 3sat und Arte, die mich über Kultur, Frankreich, Österreich und die Schweiz und aktuelle Themen informieren. Ich zahle gern für Phoenix, um Hintergrundinformationen im Bereich Politik zu erhalten. Dies sind alles akutelle Formate, die in der Regel wenig "aufgewärmtes" zeigen. Eben diese Formate müssen eigenständig bleiben, weil sie unterschiedliche Bereiche abdecken und nicht "in einen Topf" gehören.

Ich bin 54 Jahre alt und mit dem klassischen Fernsehen groß geworden - allerdings schaue ich im klassischen Fernsehen nur noch die speziellen Formate, da mich alte Filme, alte Serien und die x. Quiz-Show nicht interessieren. Das hat für mich nichts mit "Bildungsauftrag" zu tun.

Mit der Auflösung diverser Sender werden Sie nicht automatisch ein jüngeres Zielpublikum erreichen. Auch nicht mit besonders "witzigen" Formaten - versuchen Sie es mit einfacher Sprache, nicht zu langen Beiträgen und sehr vielen Hintergrund- und Faktenchecks, aber verständlich und knapp aufbereitet.
Daniela Dohmen Sehr geehrte Damen und Herren,



Mit großem Entsetzen habe ich von ihren Plänen gehört, 3Sat zu schließen. In der heutigen Zeit ist Qualitätsfernsehen nötiger denn je.



Ich schaue 3sat regelmäßig und das Fehlen dieses Programms würde eine enorme Lücke in die Medienlandschaft reißen. Daher bitte ich Sie inständig, die Pläne zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Daniela Dohmen

Berlin
Daniela Käufl Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,



wir stehen heute an einem Wendepunkt, der die Zukunft unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner einzigartigen Programme wie 3sat und Arte gefährdet. Der Reformstaatsvertrag, der in seiner jetzigen Form die Einsparungen und den Abbau solcher Sender vorsieht, stellt einen massiven Rückschritt dar – einen Rückschritt, der unser demokratisches Gefüge, unsere Kultur und die Bildung unseres Landes bedroht.



Warum? Weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk und diese Sender nicht nur einfache Fernsehprogramme sind. Sie sind Pfeiler der Demokratiebildung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gerade in Zeiten von Fake News, Meinungsblasen und wachsender Polarisierung brauchen wir mehr denn je unabhängige, faktenbasierte Berichterstattung und qualitativ hochwertige Inhalte, die zu Diskussionen und dem Austausch von Meinungen anregen.



3sat und Arte sind unverzichtbare Brücken nach Europa. Diese Sender leisten einen unschätzbaren Beitrag zur europäischen Verständigung. Sie bringen Kultur und Bildung über Landesgrenzen hinweg in unsere Wohnzimmer. Ihre Programme schaffen es, die Vielfalt Europas erlebbar zu machen, Barrieren abzubauen und den europäischen Gedanken in den Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern. Wenn wir diese Sender abschaffen oder reduzieren, verlieren wir nicht nur Fernsehprogramme, sondern auch kulturelle Brücken und gemeinsame Werte, die uns als Europäer vereinen.



Ein weiteres zentrales Argument ist die Förderung des freien Journalismus. Unabhängige Journalisten, die ohne ökonomischen Druck oder politische Einflussnahme arbeiten können, sind das Rückgrat jeder Demokratie. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk garantiert genau das. Er schützt uns vor der Gefahr, dass Informationen manipuliert oder verzerrt werden. Doch was passiert, wenn wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abbauen? Wir geben Raum für Kommerzialisierung und private Interessen. Journalismus darf nicht zur Ware werden – es geht um unsere Freiheit, um das Recht auf unabhängige Information.



Auch finanziell betrachtet wäre es kurzsichtig, an diesen wichtigen Institutionen zu sparen. Der Reformstaatsvertrag versucht, die Einsparungen durch den Abbau von Sendern wie 3sat und Arte zu rechtfertigen. Doch was sind diese Einsparungen wert, wenn sie auf Kosten unserer demokratischen Kultur gehen? Die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft, wie sie im Staatsvertrag verankert sind, lassen sich nicht mit einem Rotstift zusammenstreichen​.



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lasst uns für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kämpfen. 3sat und Arte müssen bestehen bleiben! Sie sind keine verzichtbaren Luxusgüter, sondern lebenswichtige Organe unserer Demokratie, unserer Kultur und unseres europäischen Zusammenhalts.



Mit freundlichen Grüssen,

Daniela Käufl mit der Hilfe von ChatGPT
Daniela Kulot Ich fasse es nicht. Unbildung ist unser größter Feind. Sie ist der größte Feind der Demokratie, und dann sowas.

Da werden die besten Sender zusammen gekürzt, womit anderen Sendern, die Fake News verbreiten und unsere Demokratie gefährden, Platz frei geräumt wird.
Daniela Langenauer Ich bin tief enttäuscht, dass Sie 3sat einstellen möchten. Dieser Sender bringt mit nano die beste Wissenschaftssendung, die ich je gesehen habe und die für mich die wichtigste Sendung des Tages ist.

Nirgends sonst, bekomme ich Anregungen aus der aktuellen Wissenschaft, die ich oft, ganz konkret in meinem täglichen Leben umsetzen kann und so meine Gesundheit, aber auch den Umweltschutz um mich herum verbessern kann. Es sind kurze, sehr informative Beiträge und ich erhalte so regelmässig eine wertvolle Übersicht, was sich in den versch. Wissenschaften gerade abspielt.

Daneben ist 3sat der Sender, auf dem ich auch immer wieder interessante Sendungen aus Österreich schaue, wie z.B. das Weltjournal. 3 sat ist für mich eine unverzichtbare Informationsquelle, die uns Staatsbürgern eine solide und zuverlässige Informations-Grundlage für unser Zusammenleben in Europa gibt. Durch die Beiträge aus den 3 Mitgliedsländern verstehen wir Probleme auch aus Sicht des Nachbarn. Dies ist für mich eine Grundlage der nachbarschaftlichen Beziehungen.

Ich bitte Sie daher, diesen wertvollen und wichtigen Sender nicht aufzugeben.

Mit freundlichen Grüssen

Daniela Langenauer
Daniela Mibus Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor Sender eingestellt und gestrichen werden, sollte man genau prüfen, ob die kulturelle Vielfalt und Ausdifferenzierung dadurch nicht in jeder Hinsicht beeinträchtigt werden. Die Überlegung, 3Sat mit arte zusammenzuführen, wäre beispielsweise ein enormer Verlust. Die Programme der beiden Sender unterscheiden sich signifikant und ergänzen sich. Es würde eine schmerzliche Lücke entstehen, sollte das Programm von 3Sat nicht mehr in Gänze ausgestrahlt werden, neben dem von arte. Nur noch einen Kultursender mit Vollprogramm anzubieten, wäre wieder ein Beispiel für den geringen Stellenwert, den Kunst und Kultur in der Politik und Verwaltung haben.

Wenn die Spartenprogramme in drei Rubriken – Kultur, Information und Angebote für Jüngere – unterteilt werden, sollten in jeder Sparte wenigstens zwei Sender mit Vollprogramm angeboten werden. Also auch für den Bereich Kultur.

In den Sparten sollten die Sendeanstalten ARD und ZDF beide jeweils vertreten sein: Für die Sparte Information sollte deshalb ZDFinfo erhalten bleiben.

Bei Rundfunksendern sollte gut überlegt und geprüft werden, ob und welche wirklich verzichtbar sind. Hörprogramme sind ein wichtiges Element der medialen Vielfalt.

Bitte prüfen Sie genau, ob jeder Sender, den Sie für verzichtbar halten, nicht eine kulturelle Lücke hinterlässt und die Vielfalt verarmen lässt.

– In meinem Umfeld sind viele Menschen bestürzt, dass Sender wie 3Sat, ZDFinfo und andere eingespart werden sollen.

In der Hoffnung auf ein weiterhin vielfältiges Angebot an Sendern mit kulturellem Anspruch

sende ich Ihnen freundliche Grüße

Daniela Mibus
Daniela Philipp Das finde ich sehr schade, und sogar gefährlich, dass Sie Radio- und auch TV-Sender schließen werden.



Das verringert den Pluralismus der Medienlandschaft, ganz zu schweigen von zukünftig fehlenden regionalen Angeboten.



Ausgerechnet Sender wie 3sat oder ZDFneo sollen darunter leiden. Da sparen Sie wirklich am verkehrten Ende. Warum sparen Sie nicht Helene Fischer Shows oder Ähnliches weg? Stattdessen muss der Bildungsauftrag leiden.



Und dann wundern Sie sich darüber, dass die AfD immer stärker wird? Viel Spaß.
Daniela Witt Auch wenn Menschen sich zunehmend selbst dafür entscheiden zu verblöden und sich dem Wahnsinn und dem Fake in sog. freien Sendern verschreiben, so war es doch zu Beginn des 3Sat Fernsehens eine gute Idee das Kulturprogramm der deutschsprachigen Nationen zu verbinden und so auch die Nachbarn einander näherzubringen, und ist es noch. Mehr denn je! Je lauter die Rechten sich auf eine Leitkultur berufen, von der sie nicht im Ansatz wissen, was das auch nur bedeuten könnte, desto wichtiger ist es diese Kultur, zeitgenössisch und historisch, auch anzubieten; In 3 Sat. Und auch Arte hat ein eigenständiges Recht auf ein eigenständiges Programm, der deutsch- französische Austausch ist historisch gesehen, besonders wichtig für eine Völkerverständigung.

Völkerverbindende Kultur ist wichtiger denn je in diesen Zeiten, die zunehmend wie von rechts Kulturbefreite Zonen anmuten.
Daniell Fourie Das zukünftige Vorhaben 3Sat und Arte nur weiterhin als Arte weiter zu führen, finde ich nicht zeitgemäß. Beide Sender sind zwar im Bereich Kultur stark. Trotzdem war mir immer wichtig bei 3Sat Berichte aus dem deutsch sprachigem Raum zu sehen. Bei Arte gibt es paralell das Angebot im Kulturbereich der französisch sprachigen Länder und auch wichtig für den deutsch französichen Austausch.



Bitte streich uns nicht einen dieser Sender.
Danijel Tasov Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn Sie Geld sparen wollen fangen sie doch beim Sport an:



"Die ARD verfügt zwischen 2021 und 2024 über einen Sportrechte-Gesamtetat von durchschnittlich ca. 237,5 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Jahr. Beim ZDF sind es nach Angaben des Senders im Schnitt 203 Millionen Euro pro Jahr zwischen 2019 und 2022 gewesen"



Hallo? Das ist fast eine halbe Milliarde nur fuer Sport? Pure Unterhaltung. Keine Bildung nichts.



Da kann man sehr viel 3sat fuer kaufen.
Dankemeyer 3sat braucht es weiterhin als eigenständiges Kulturprogramm für die deutschsprachigen Länder. Bitte nicht abschalten!
Danny Lisker Der Erhalt von Sendern wie 3sat, ARTE sowie den Spartensendern von ARD und ZDF ist von zentraler Bedeutung, insbesondere in einer Zeit, in der Europa zunehmend nach rechts driftet. Diese Sender erfüllen einen unverzichtbaren Bildungsauftrag, indem sie anspruchsvolle Inhalte anbieten, die das kulturelle, politische und soziale Bewusstsein fördern. Sie bieten Raum für differenzierte Debatten, wissenschaftliche Berichterstattung und kulturellen Austausch und tragen somit zur Aufklärung und Meinungsbildung in einer immer komplexer werdenden Welt bei.



Gerade in Zeiten politischer Polarisierung, in denen populistische Bewegungen zunehmend Einfluss gewinnen, sind kritische Medien entscheidend, um Desinformation entgegenzuwirken und pluralistische Perspektiven zu stärken. 3sat und ARTE bieten anspruchsvolle Dokumentationen, Reportagen und kulturelle Programme, die sich gegen Simplifizierungen und Hetze stellen. Durch ihre Zusammenarbeit auf europäischer Ebene fördern sie zudem den grenzüberschreitenden Dialog und das Verständnis zwischen den Nationen – ein essentieller Beitrag zum Zusammenhalt Europas.



Die Spartensender von ARD und ZDF wie ARD-alpha oder Phoenix bieten wichtige Plattformen für Bildung und politische Information. Sie heben sich vom kommerziellen Mainstream ab und stellen sicher, dass auch komplexe Themen vertieft und verständlich behandelt werden. Ihre Unabhängigkeit und Vielfalt im Programmangebot sind entscheidend, um auch künftig eine informierte und mündige Gesellschaft zu sichern.



Kurz gesagt: Der Erhalt dieser Sender sichert kulturelle und politische Vielfalt, schützt demokratische Werte und fördert den europäischen Zusammenhalt – ein unverzichtbarer Beitrag in unruhigen Zeiten.
Danny Schreiter Vielen Dank für den Reform-Entwurf. Meiner Ansicht nach sind jedoch die Ressourcen beim Thema Zusammenarbeit noch lange nicht ausgeschöpft. Es ist schlicht nicht mehr zeitgemäß, neun Anstalten parallel zu betreiben - mit jeweils eigenen Intendanzen, Verwaltungen, Juristen, Buchhaltungen etc.

An den Beispielen NDR und MDR sieht man, dass Anstalten auch gut über mehrere Länder hinweg arbeiten können. Damit ist die Zeit längst reif, mindestens Radio Bremen und der Saarländischen Rundfunk mit anderen Anstalten zu fusionieren. Letztlich wäre es auch denkbar und angebracht, die Anstalten auf 4 (z.B. für Nord, Ost, West, Süd) zu fusionieren. Es könnten dennoch die bestehenden Fernseh- und Radiokanäle erhalten bleiben, aber die Verwaltung würde dadurch enorm effizienter. Durch Vernetzung und Digitalisierung sind die Zeiten für länderspezifische Bereichsmeierei und Kleinstaaterei vorbei.
Danny Weinreich Sehr geehrte Damen und Herren,



Es gibt in der aktuellen öffentlichen rechtlichen Medienlandschaft nur sehr wenige Wissenschaftsmagazine. Umso schlimmer finde ich es, dass nun u.U. durch die Abschaltung von 3sat bzw. teilweisen Integration der 3sat Programminhalte in arte der Verlust von Wissenschaftsprogrammen wie Nano zu befürchten ist. Ich fordere Sie daher auf, sich Gedanken zu machen, wie diese Formate erhalten und vielleicht anderen Sendern angegliedert werden können.





Mit freundlichen Grüßen

Danny Weinreich
Daum Almut arte und 3sat sind auf keinen Fall zusammenzulegen, da wir schon jetzt zuwenig Denkanstöße in der Breite haben. Die Möglichkeiten der Denkanstöße beider Sender dürfen nicht geopfert werden, nur um der Kritik der Vereinfacher aus dem Wege zu gehen. Diese Kritik ist populär, weil sie einem Trend für einfache Wahrheit mit simplen Erzählungen entgegenkommt.

Beide Sender sind so unterschiedlich, dass es traurig wäre sie nicht mehr zur Auswahl zu haben.
David Auer Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte setzen Sie sich ein, die Vielfalt im ÖRR zu erhalten. Jeder einzelne Sender hat sein individuelles wertvolles Profil, das nicht durch Zusammenlegung effektiver in der Erstellung werden könnte ohne an Reiz und Sinnhaftigkeit zu verlieren. Massentaugliche Sendungen finden sich auf den Hauptkanälen zuhauf. Für Sport wird viel Zeit und Geld investiert obwohl Fans zudem häufig Bezahlangebote nutzen. Ersetzen Sie bitte nicht weiter Vielfalt, Wissen, Kultur, Information durch redundante oberflächliche Produkte.



Danke!



Danke für kulturzeit, nachtstudio, zib, space night, hörspiele, Diskussionen, Vorlesungen hörsaal, europäische Spielfilme, Originalton, Natur, dokus, Bundestag Presse Konferenzen, Wissenschaft Brennpunkt Forschung aktuell,corso, Wurfsendung, wie Anstalt. Mediares, Presseclub, der Tag … und so vieles mehr!
David Benedikt Schneider Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit wende ich mich an Sie als Verantwortliche für den Kultursender 3sat.

Wie ich aus der Presse habe erfahren müssen, steht dieser Leuchtturm des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens strahlendes Gemeinschaftsprojekt der drei deutschsprachigen Länder zur Disposition!

Und das in Zeiten von Falschmeldungen, zunehmendem politischen Extremismus und einer allgemeinen Kulturverarmung in allen Bereichen!

Ich sage ganz klar „NEIN!“ zu dem Ansinnen einer möglichen Einstellung von „3sat“!

Der Sender ist weltweit einmalig mit seiner Kooperation von drei deutschsprachigen Ländern und seiner thematischen vielfältigen Ausrichtung!

Es ist auch wunderbar, dass es auf diesem Sender keinerlei Werbung gibt, die jeden Inhalt von Sendungen beeinträchtigen würde.

Es ist daher in der banalen Fernsehlandschaft ein geistiger Genuss, 3sat anschauen zu dürfen! Was für ein Privileg für mich als Bürger unseres schönen Landes!



Vielmehr sollte sich der ÖRR auf seinen Bildungsauftrag konzentrieren und Unterhaltung und Sport überwiegend den Privatmedien überlassen.

Spartensender wie ARD-One, ZDF Neo oder Tagesschau 24 sollten eingespart werden und davon eingesparte Beitragsgelder in 3sat investiert werden!



Dieses aus der Medienlandschaft herausstechendes und beispielloses Kulturprojekt von Deutschland, Österreich und der Schweiz, welches für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Politik und einer gesellschaftlichen Gemeinschaft steht und arbeitet, die heute mehr denn je gebraucht wird und geboten ist, muss als Aushängeschild für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf jeden Fall bestehen bleiben und ausgebaut werden!



Also bleiben Sie bitte klug und besonnen und sparen Sie unseren wertvollen Rundfunkbeitrag nicht ausgerechnet an der falschen Stelle ein!

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe das Beste für Sie und 3sat!



Mit freundlichen und hoffnungsvollen Grüßen



David Benedikt Schneider
David Frombach Ich bin sehr enttäuscht darüber daß es 3sat in seinen bisherigen Format nicht mehr geben soll.

Für mich ,und ich glaube für viele meiner Generation (Babyboomer der 60er Jahre) , sind die Beiträge aus dem Programm von 3sat ein sehr wichtige Informations- und Unterhaltungsquelle für Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft.

Ich wünsche mir das dieses erhalten bleibt selbst wenn dafür die Rundfunkgebühren angehoben werden mussten.
David Gieraths Guten Tag,



meiner Meinung nach sollte der öffentliche Rundfunk ausgebaut und nicht gekürzt werden. Gerade regionale Angebote sind sehr wichtig. Generell ist die Bedeutung des öffentlichen Rundfunks durch das vermehrte Aufkommen von Desinformationen und der hybriden Kriegsführung gegen unsere Demokratie nochmals angestiegen.



Ich bin daher gegen die geplante Reform und plädiere für Veränderungen mit Augenmaß welche keine großen Einschnitte bedeuten. Für jedes Programm das geschlossen wird sollte ein neues vielleicht zeitgemäßeres aufgelegt werden. Keinesfalls sollte das insgesamte Angebot des öffentlichen Rundfunks schrumpfen.



Mit freundlichen Grüßen

David Gieraths
David Goldstein Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte die geplante Reform und die damit verbundene Einschränkung der Sender- und Meinungsvielfalt für grundsätzlich falsch !

Die Zusammenlegung z.B. von arte und 3Sat, zwei Sendern, mit sehr unterschiedlichen Profilen nur weil sie sich u.a. mit dem Thema Kultur beschäftigen, kann kein k.o.-Kriterium sein. Gleiches oder Ähnliches gilt natürlich auch für die Sender zdfneo, zdfinfo, Ard One, Ard alpha u.a.



Belassen Sie die bloß die Sendervielfalt und, besser noch, bieten Sie mehr davon an ! Natürlich sind Spartensender kein Mainstream oder soll der öffentlich rechtliche Rundfunk auch im Sumpf von RTL, SAT1 und vergleichbaren Anbietern versinken ? Nicht mit meinen Rundfunkgebühren !



Mit freundlichen Grüßen

David Goldstein
David Grünewald zu § 28a

Schwerpunktangebote



„(1) In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote

überführt werden.“



Meine Anmerkung:

Beide Vollprogramme, 3sat und arte, müssen in ihrer bisherigen Form erhalten bleiben. Die vermeintliche Kosteneinsparung steht in keinem Verhältnis zum geringeren Angebot und Sichtbarkeit der Vielfältigkeit im europäischen Medienraum.



zu (3) „Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF stellen in folgenden gemeinsamen Angeboten die Lebenswirklichkeit und die Interessen von Kindern, jungen Menschen [und jüngeren Erwachsenen] in den Mittelpunkt:

1. ein Angebot für Kinder (bis 13 Jahre),

2. ein Angebot für junge Menschen (14 bis 29 Jahre)

nach Maßgabe des § 30c,

[3. ein Angebot für jüngere Erwachsene (ab 30

Jahre).]

Der Gestaltung und Verbreitung der Angebote liegt

eine zwischen den Angeboten abgestimmte Strategie zugrunde, die insbesondere die Nutzungsbedürfnisse der Zielgruppen in den jeweiligen Altersstufen und die Besonderheiten des Übergangs von

einem Angebot in das der nächsten Altersstufe berücksichtigt.“



Meine Anmerkung:

Die Reduzierung von vier auf drei Programme lehne ich ab. Als jüngerer Erwachsener würde gerade für mich das Angebot reduziert.
David Hartmann 3Sat, ARD-Alpha und ARTE sollen erhalten bleiben!

3Sat, ARD-Alpha und ARTE sind wichtige öffentlich-rechtliche Fernsehsender im deutschsprachigen Raum, die Bildungs- und Kultursendungen, Dokumentationen und hochwertige Unterhaltung anbieten. Es gibt viele Argumente für ihren Erhalt, da sie ein breites Spektrum an Themen abdecken, die oft nicht im Fokus kommerzieller Sender stehen und somit für eine gesunde Vielfalt in der deutschsprachigen TV Landschaft sorgen.
David Hornschuh Die Reduzierung des staatlichen gesicherten (finanzierten) Kultur- und Informationsangebots ist in der aktuellen gesellschaftlichen Lage so ziemlich das falscheste Signal, dass man senden kann.



Als ob Social Media, Privatfernsehen und andere Meinungsmacher nicht ohnehin genug unqualifizierten, tendentiösen Unfug publizieren würden, kann man nicht ernsthaft der Meinung sein, dass der Bedarf an pluralistischer, multi-perspektivischer und vor allem journalistisch sauberer Recherche und Aufarbeitung von gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen zurückgegangen sei.



Von mir aus können gern die 700 Krimiserien, Tatorte, Rosamunde-Pilchers, Schlagersommer, Fernsehgärten etc. zusammengestrichen werden, wenn es den tatsächlich ein Finanzierungsproblem geben sollte. Aber 3sat wie auch arte sind die wenigen Lichtblicke in der Programmvielfalt, die noch Qualität und Information am Leben halten.



Ausgerechnet hier zu streichen ist kurzum wirklich eine abwegige und grundfalsche Idee.
David K. Guten Tag,



es wäre schön wenn im Rahmen der Reform 3sat und NANO blieben.



danke und beste Grüße,

DK
David Käpplinger Hallo!



Arte und 3sat zusammenlegen?

Sparen Sie mal lieber an überdimensionierten Gehältern für Intendantinnen und Intendanten, den Aufwandsentschädigungen in den vielen Beiräten sowie Beratungsverträge für wenig kreative Unternehmensberatung und Marketingagenturen.



David Käpplinger
David Kuttnick § 30 Abs. 7 darf doch wohl nicht ernst gemeint sein.



Wir brauchen auch im Netz aktuelle, unabhängige, hochwertige Informationen in Schriftform, wie etwa von der Tagesschau angeboten.



Dies zu untersagen, wird Fake-News nur noch weiter Tür und Tor öffnen. Diese sind nämlich kostenfrei an jeder Ecke im Netz zu bekommen.
David Mäder In Zeiten des Populismus und schwindenden Vertrauens in die Demokratie wäre es essenziell, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit seinen informationsabgeboten zu stärken, und nicht zu schwächen. Austerität und Sparpolitik öffnet Populismus Tür und Tor und hat unter anderem durch kausale Modellierungen wissenschaftlich nachgewiesen den Brexit herbeigeführt. Das Feld, dass vom ÖRR nicht mehr bestellt werden würde würde sofort von der AfD und co. auf TikTok übernommen werden
David Mändlen Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk sparen muss könnte man gerne bei "politischen Talkshows" (die nichts weiter sind als Plattformen zur Selbstdarstellung für die Teilnehmenden und Empörungsgaranten für die Sender) oder den Sportübertragungsrechten den Rotstift ansetzen. Kulturell wertvolle Programme wie 3sat und ARTE zusammenzulegen ist *nicht* der richtige Weg.



Beste Grüße

David Mändlen
David Mohr Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit, zum vorliegenden Entwurf Anregungen geben zu können.



Im Zuge der Vorgänge beim rbb haben die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten an Bedeutung gewonnen. In vielen Staatsverträgen und Gesetzen, wie beispielsweise dem Radio-Bremen-Gesetz, wurden wichtige Neuerungen eingeführt, darunter die Einrichtung eines Gremienbüros, das ‚angemessen mit Personal- und Sachmitteln ausgestattet ist‘ (Zitat aus Radio-Bremen-Gesetz, §8 Abs. 2). Diese Maßnahmen sind wichtig und richtig. Allerdings sind die Gremienbüros bereits stark mit der Organisation der Gremiensitzungen ausgelastet. Zudem gibt es keine explizite Möglichkeit, beratende Fachreferent*innen für die Mitglieder der Rundfunkräte hinzuzuziehen, um wie etwa in Landtagsfraktionen fachliche Expertise einzuholen.



Im Gespräch mit anderen Rundfunkräten kristallisierte sich dabei die Idee einer zentralen Unterstützungsstelle für alle ÖRR-Rundfunkräte heraus, grade wenn es um die Beratung geht zu Tätigkeiten und Themen im Rundfunkrat. Uns schwebte eine Art "Wissenschaftlicher Dienst" vor, angelehnt an den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages.



Getreu dem neuen Federführungsprinzip bzw. dem Grundsatz "nicht jede Anstalt muss alles können" könnte dies eine für alle ÖR-Gremienmitglieder zugängliche Anlaufstelle sein, die Fachexpertise im juristischen, medienpolitischen, betriebswirtschaftlichen, usw. Bereich besitzt. Diese Stelle sollte unabhängig agieren können und keinerlei Weisungen unterworfen sein, damit adäquate Unterstützung für Gremienmitglieder geleistet werden kann, egal aus welcher Anstalt (ARD / ARD-LRAs, ZDF, Deutschlandradio).



Es wäre schön, wenn Sie diese Idee noch mit in den Prozess zum Reformstaatsvertrag aufnehmen könnten. Gerne stehe ich auch für Rückfragen zur Verfügung.



Schöne Grüße aus Bremen

David Mohr



Stellvertretendes Mitglied im Rundfunkrat von Radio Bremen, Mitglied im Programmausschuss sowie im Ausschuss für Zukunft und Telemedien
David Mohr Sehr geehrte Damen und Herren,



im Rahmen der laufenden Anhörungsphase zum Reformstaatsvertrag möchten wir auf die dringende Notwendigkeit hinweisen, den § 8 Medienstaatsvertrag (MStV) präziser zu fassen. Dieser Paragraph bestimmt, dass Werbung keine Verhaltensweisen fördern darf, die „in hohem Maße den Schutz der Umwelt gefährden.“ Allerdings bleibt unklar, was genau unter diesem „hohen Maß“ zu verstehen ist. Dies bietet rechtlichen Spielraum, der in der Praxis dazu führt, dass die Vorschrift als wenig relevant angesehen wird. So heißt es im Beck’schen Kommentar zum Rundfunkrecht, dass die praktische Bedeutung dieser Vorschrift „eher gering“ ist (Binder/Festing 2018: 324–325).



Die Notwendigkeit einer klaren Regelung wird besonders vor dem Hintergrund der aktuellen klimapolitischen Herausforderungen deutlich. Die Gefahren durch Erderwärmung, Artensterben und Umweltzerstörung machen eine strengere Regulierung von Werbung für Produkte wie klimaschädliche Fahrzeuge, Flugreisen oder Produkte mit hohem CO₂-Fußabdruck erforderlich. Dies entspricht nicht nur dem Sinn und Geist des MStV, sondern trägt auch zu einer notwendigen sozial-ökologischen Transformation bei.



Die Bedeutung dieser Themen wird ausführlich in der kürzlich veröffentlichten Studie der Otto Brenner Stiftung „Reklame für Klimakiller – Wie Fernseh- und YouTube-Werbung den Medienstaatsvertrag verletzt“ erörtert. Die Studie untersucht die rechtliche Auslegung von § 8 MStV und zeigt auf, dass der bestehende Auslegungsspielraum zu einer ineffektiven Anwendung der Vorschrift führt. Zudem wird dargelegt, dass ein erheblicher Anteil der Werbeinhalte im Fernsehen und auf YouTube für klimaschädliche Produkte wirbt, was dem Ziel des Umwelt- und Klimaschutzes widerspricht. Die Studie finden Sie unter folgendem Link: https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP66_Klimakiller.pdf.



Wir bitten daher die Rundfunkkommission der Länder, im Reformstaatsvertrag klare Kriterien für die Einstufung von Werbung als umweltgefährdend festzulegen und den bestehenden Interpretationsspielraum einzuschränken. Eine solche Präzisierung würde dazu beitragen, die medienpolitischen Vorgaben an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen und eine umweltfreundlichere Ausrichtung der Werbung zu fördern.



Mit freundlichen Grüßen,



David Mohr

Stellvertretendes Mitglied im Rundfunkrat von Radio Bremen, Mitglied im Programmausschuss sowie im Ausschuss für Zukunftsfragen und Telemedien



Jessica Leutert

Mitglied im Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks, Mitglied im Programmausschuss, Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Informationstechnologien



Sanne Kurz, MdL

Medienpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag

Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks, Mitglied im Programmausschuss, Mitglied im Ausschuss für Grundsatzfragen und Medienpolitik
David Polak Sehr geehrte Menschen der Rundfunkkommission,



der vorliegende Entwurf des „Staatsvertrags zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ stellt in vielen Bereichen einen notwendigen Schritt in Richtung Modernisierung und Anpassung an die veränderten Mediennutzungsgewohnheiten dar. Der Fokus auf Digitalisierung, Interaktion, Bildung und die Abbildung einer größeren Vielfalt an Zielgruppen wird begrüßt. Jedoch möchte ich im Rahmen dieser Stellungnahme auf einige Aspekte eingehen, bei denen aus meiner Sicht Optimierungsbedarf besteht.



1. Keine Zusammenlegung von Arte und 3sat



Besonders kritisch sehe ich die im Entwurf diskutierte Möglichkeit, die Inhalte von 3sat teilweise oder vollständig in das Programm von Arte zu integrieren. Beide Sender spielen eine unverzichtbare Rolle in der kulturellen und intellektuellen Landschaft. Arte bietet eine einzigartige europäische Perspektive mit einer deutsch-französischen Kooperation, während 3sat ein ebenso wichtiges Angebot mit einem breiten, multinationalen Kulturprogramm darstellt. Eine Zusammenlegung würde die inhaltliche Vielfalt und das Profil dieser beiden Sender verwässern. Die Eigenständigkeit beider Plattformen muss erhalten bleiben, um die kulturelle Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterhin zu gewährleisten.



2. Angemessene Finanzierung durch höhere Rundfunkbeiträge



Angesichts der zunehmenden Herausforderungen, die mit der Digitalisierung und den gestiegenen Anforderungen an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einhergehen, ist eine angemessene Finanzierung notwendig. Es ist nachvollziehbar, dass hierfür eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags unumgänglich ist. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Rundfunk seine Unabhängigkeit bewahrt und weiterhin qualitativ hochwertige Inhalte produziert. Eine solche Erhöhung ist aus meiner Sicht gerechtfertigt, da der Rundfunk eine essenzielle Rolle im gesellschaftlichen Diskurs spielt und zur Meinungsbildung sowie zur kulturellen und demokratischen Bildung beiträgt.



3. Einsparpotenziale bei der Sportberichterstattung



Ein Bereich, in dem Einsparungen sinnvoll wären, ist die Sportberichterstattung. Die im Entwurf enthaltene Betonung, dass der Sport in seiner Breite abgebildet werden soll, ist zwar nachvollziehbar, jedoch stellt die umfangreiche Sportberichterstattung einen enormen Kostenfaktor dar, der im Verhältnis zum gesellschaftlichen Mehrwert gering erscheint. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte sich stärker auf seine Kernaufgaben wie Information, Bildung und Kultur konzentrieren, während teure Sportrechte und Berichterstattung über Großereignisse wie die Bundesliga oder andere kommerzielle Sportarten von privaten Anbietern übernommen werden könnten. Diese Mittel könnten in anderen, gesellschaftlich relevanteren Bereichen besser investiert werden.



4. Stärkung der digitalen Angebote und der Innovationskraft



Es ist zu begrüßen, dass der Reformstaatsvertrag großen Wert auf digitale Angebote und die Weiterentwicklung der Mediatheken legt. Der Wandel hin zu mehr On-Demand-Angeboten und interaktiven Formaten entspricht den Nutzungsgewohnheiten der jüngeren Zielgruppen. Es ist jedoch wichtig, diesen Innovationsprozess nicht nur auf technologische Anpassungen zu beschränken, sondern auch inhaltlich mutig neue Formate zu fördern, die eine jüngere und diversere Zuschauerschaft ansprechen. Hier könnten insbesondere die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und die Förderung von Medienkompetenz eine zentrale Rolle spielen.



5. Gesellschaftlicher Dialog und Transparenz



Der im Entwurf festgehaltene Ausbau des „Gesellschaftsdialogs“ wird ausdrücklich begrüßt. Der Austausch mit der gesamten Bevölkerung, einschließlich solcher Gruppen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bisher wenig nutzen, ist ein wichtiger Schritt, um die Akzeptanz und die Legitimität des Rundfunks zu sichern. Transparenz bei der Mittelverwendung sowie die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den Reformprozess sollten weiter verstärkt werden.



Fazit



Der Reformstaatsvertrag 2024 stellt eine Chance dar, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zukunftssicher und bürgernah zu gestalten. Die oben genannten Punkte sollten jedoch berücksichtigt werden, um die Reform effizient und im Interesse der Gesellschaft zu gestalten. Die Eigenständigkeit von Arte und 3sat, Einsparungen bei der Sportberichterstattung und eine angemessene Finanzierung durch höhere Rundfunkbeiträge sind wesentliche Faktoren, die in der finalen Fassung des Vertrags berücksichtigt werden sollten.



Mit freundlichen Grüßen



David Polak
Deisenberger Thomas Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



Bitte ,wir brauchen nicht weniger sondern mehr Kunst , Dokumentationen und Bildung



Wir brauchen dringend mehr Scobel ,Lesch,Maithink X und ähnliche Sendeformate



Wir brauchen noch mehr gesicherten Fakten um diesen unsäglichen Demokratiezerstörern fundiert entgegentreten zu können .

Gegen Populismus hift nur Aufklärung



Faktenchecks in Textform sind extrem wichtig auch wenn Verleger aus der Privatwirtschaft das als "Konkurrenz" sehen



Für die Verleger zählt der Profit nicht das Allgemeinwohl und deshalb müssen Faktenchecks in allen Formaten erhalten und gestärkt werden .



Schaut einfach Ungarn ,Polen und jeden antidemokratischen Staat auf dieser Welt an dann wisst ihr das unabhängige Medien( und unsere öffentlich rechtlichen Sender sind es bis jetzt noch immer ) die einzigen Festungen gegen den menschenverachtenden Irrsinn sind .



Stärkt die Aufklärung



Stärkt die Bildung



Stärkt die Unabhängigkeit



schwächt sie nicht wir brauchen dieses alles so dringend...bitte



Ich habe nicht viel Geld und trotzdem ist mir jeder Cent den ich für die GEZ zahle gut investiertes Geld



ich hätte mich schon seit langer Zeit davon befreien lassen können aber wenn mein Obulus dazu beiträgt es zu erhalten und oder besser zu machen dann zahl ich es gerne.



Mit freundlichen Grüßen,



Deisenberger Thomas
Deixelberger Peter Die öffentlich rechtlichen Sender halte ich für eine wichtige Einrichtung. Sie sind das Gegenstück zu Privatsendern die in den letzten Jahren ein aus meiner Sicht immer schlechteres Programm anbieten und sich mit den Werbeeinschaltungen finanzieren müssen. Bitte nicht wieder bei den Sendern einsparen die einen Schwerpunkt im Kultur- und Wissenschaftsbereich haben, 3Sat und arte. Zwei Sender sind da eigentlich gar nicht genug, einer schon gar nicht.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Deixelberger
Denise Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



angesichts Ihrer geplanten Änderungen bzgl der Onlinetexte möchte ich ganz kurz anmerken, dass das so völlig aus der Zeit fällt. Hätten Sie mal die TV-Frequenzen zusammengelegt, wäre es weit besser gewesen (ich weiß tatsächlich nicht, weshalb es ein Bayern Süd und ein Bayern Nord geben muss und rundherum genau dasselbe Programm, gilt auch für den NDR, den MDR etc.) Ich erwarte quasi geradezu, dass ich Online schneller informiert werde, vor allem, wenn es um Eilmeldungen geht. Die meisten Leute vertrauen dem gesprochenen Wort nicht mehr - vor allem im ÖR. Da sicher ich mir lieber die geschriebenen Sachen zusammen, zumal da zwischen den Zeilen oftmals nicht etwas mehr zu entdecken ist als in den sehr zensierten Texten im Rundfunk und Fernsehen.
Denni Guten Tag,



Manchmal stelle ich mir die Frage, was muss man eigentlich alles lernen (studieren, lesen,…) muss um auf solche Ideen zu kommen?!



Ich finde das sehr viel auf diesen Sendern ausgestrahlt wird was erhalten werden muss.

(Ins Detail brauch ich nicht zu gehen, ansonsten wäre es eine Bestätigung das sie es nicht selbst wissen)



Wenn es so weiter geht, gibt es nur noch private Sender mit einem Haufen Müll, denn sich jeder reinziehen kann/ muss.





Wie das endet, dürfte jedem klar sein. Gibt ja genügend Länder auf der Welt die mit einem guten Beispiel für sowas voran gegangen sind!





Und je „schwerer“ es wird an gute und interessante Themen heran zukommen, um so weniger werden dies auch tun!

Mehrheit ist nunmal bequem.





Fragen sie sich doch mal ob sie es verantworten können einen kleinen Stein ins Rollen zu bringen und ob nicht daraus etwas größeres entsteht.





Oder die „Verdummung“ ist gewünscht!?

Ich denke an einigen Punkten sind wir genau an diesem Punkt angekommen und anscheinend noch nicht am Ende wie es auch hiermit bewiesen wird.





Super Zukunft für die Generationen.



Liebe Grüße

Denni
Dennis Gsell Wenn Bernd das Brot eingestellt wird, werden ich und meine Familie keine öffentlich rechtlichen Dienste mehr nutzen.

#SaveBernd
Dennis Schulz Zum Thema 3Sat in Arte migrieren

Die beiden Sendern sind so grundverschieden das eine Zusammenlegung wie ein Fremdkörper des jeweils anderen erscheinen wird.

Davon ab, das auch die progammlichen Beiträge vom ORF und der SRG nicht mehr vorhanden sein werden.

Ich warne eindringlich davor das die beiden letzten Kunst und Kultur Oasen zusammengestrichen werden, wenn nicht dafür, hierfür ist der öffentliche Rechtliche Rundfunk erschaffen worden.

Davon ab ist das Sparpotenzial ehr sehr überschaubar ...

Also Finger weg von 3Sat und ARTE.



Gruß aus Hamburg

Dennis Schulz
Detlef Beßler Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung von 3sat und Arte ist nicht Ordnung.

Das sind zwei unterschiedliche und qualitativ hochwertige Sender welche Eigenständig bleiben müssen.

Eine Zusammenlegung würde die Programmvielfalt der ÖRR beeiträchtigen. Vor allem bei 3sat erfährt man

viel interessantes über unsere südlichen Nachbarländer.

Auch die anderen Zusammenlegungen sind kontraproduktiv und würden das Erscheinungsbild des ÖRR schwächen.

Lediglich die Zusammenlegung von Phoenix und Tagesschau24 ergibt einen Sinn.



Um Kosten zu sparen, sollten der NDR und Radio Bremen zusammengelegt werden.



Ein weiterer Grund für die steigenden Kosten sind die Privatsender.

Durch die übermäßige Werbung und damit verbundenen Werbeeinnahmen werden die Kosten

für Sport und tolle Spielfilme in die Höhe getrieben und der ÖRR muß tiefer in die Taschen greifen.



Die Werbezeit im Privatfernsehen sollte begrenzt werden, damit die Preise nicht noch weiter explodieren.



Übrigens, auch für das Privatfernsehen bezahlen wir alle Gebühren:

- beim Einkaufen, da die Werbeausgaben der Unternehmen auf die Preise umgelegt werden

- bei HD+ und freenet darf man die Werbung nochmal mitbezahlen.



Zusammengefasst:

- bis auf Phoenix und Tagesschau sollten alle Sender, insbesondere 3sat und arte, eigenständig bleiben

- NDR und Radio Bremen zusammenlegen

- Werbezeit der privaten Sender drastisch einschränken damit die Preise für Sport und Filme auch für den ÖRR erschwinglich bleiben



Mit freundlichen Grüßen

Detlef Beßler
Detlef Gloede Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,



mit großem Bedauern habe ich von der möglichen Einstellung einiger Spartensender, darunter 3Sat, erfahren und möchte in diesem Schreiben meine Bedenken äußern und Ihnen verdeutlichen, warum ich diese Entscheidung als ungünstig erachte.



3Sat hat sich über viele Jahre hinweg als eine wertvolle Quelle für qualitativ hochwertigen Kulturjournalismus, anspruchsvolle Dokumentationen und eine breit gefächerte Darstellung europäischer Perspektiven etabliert. Der Sender hat sich zur Aufgabe gemacht, Inhalte zu präsentieren, die in einer zunehmend kommerziell geprägten Medienlandschaft oft vernachlässigt werden. Gerade in einer Zeit, in der die Meinungsvielfalt und eine fundierte Auseinandersetzung mit Kultur und Wissenschaft immer wichtiger werden, trägt 3Sat entscheidend zur Bereicherung der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft bei.



Ein weiteres wesentliches Argument für den Erhalt von Spartensendern wie 3Sat ist die gesellschaftliche Verantwortung, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland trägt. In Zeiten des Erstarkens des Rechtspopulismus und der Zunahme von Desinformation und politischer Polarisierung ist es besonders wichtig, dass der ÖRR ein vielfältiges, ausgewogenes und gut recherchiertes Programmangebot bietet. Spartensender wie 3Sat leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, indem sie Raum für differenzierte Debatten, kritischen Journalismus und unabhängige Berichterstattung schaffen.



Die Aufgabe des ÖRR ist es, die Bevölkerung umfassend zu informieren, zur Meinungsbildung beizutragen und eine kulturelle und politische Vielfalt abzubilden, die über die tagesaktuellen Nachrichten hinausgeht. Gerade in einem Klima, in dem populistische Kräfte einfache Antworten auf komplexe Fragen anbieten und gezielt Unsicherheiten und Ängste schüren, ist es unerlässlich, dass der ÖRR weiterhin Formate anbietet, die zum Nachdenken anregen, komplexe Zusammenhänge beleuchten und unterschiedliche Perspektiven aufzeigen.



3Sat und vergleichbare Sender schaffen durch ihre thematische Vielfalt ein Gegengewicht zu vereinfachenden Darstellungen und Stereotypen. Sie bieten tiefgehende Analysen, kulturelle Auseinandersetzungen und eine Berichterstattung, die nicht nur auf kurzfristige Aufmerksamkeit abzielt, sondern auf langfristige Bildung und gesellschaftliche Integration. Diese Art von Programm fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bietet einen Raum für Dialog und Verständigung.



Durch die Einstellung von Spartensendern wie 3Sat würde ein bedeutender Teil dieses gesellschaftlichen Auftrags verloren gehen. Die Vielfalt und Qualität der Programmangebote würden darunter erheblich leiden, was auch negative Folgen für die gesellschaftliche Bildung und kulturelle Teilhabe hätte. 3Sat bietet Formate, die sich mit komplexen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und eine Plattform für Diskussionen und Reflexionen bieten. Diese Programme haben nicht nur einen hohen Bildungswert, sondern sie fördern auch das Verständnis für unterschiedliche kulturelle Perspektiven und gesellschaftliche Entwicklungen in Europa.



Darüber hinaus ist 3Sat ein einzigartiges Beispiel für die europäische Zusammenarbeit im Rundfunkbereich. Als gemeinsames Projekt der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz verkörpert 3Sat die Idee eines grenzüberschreitenden und integrativen Kulturraums. Eine Einstellung des Senders würde somit nicht nur das kulturelle Angebot in Deutschland einschränken, sondern auch ein starkes Signal für den Rückzug aus der europäischen Kooperation im Medienbereich senden.



Ich verstehe die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht. Dennoch appelliere ich an die Rundfunkkommission der Länder, alternative Lösungen zu prüfen, die den Fortbestand von Spartensendern wie 3Sat ermöglichen. Die Einsparungen, die durch die Einstellung solcher Sender erzielt werden könnten, sind im Vergleich zu dem Verlust an kultureller Vielfalt und der Einschränkung der Programmqualität als gering anzusehen.



Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und hoffe, dass mein Anliegen bei Ihren Überlegungen Berücksichtigung findet. Der Fortbestand von 3Sat und anderen Spartensendern ist nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern auch eine Frage der kulturellen Verantwortung, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland und Europa trägt.
Detlef Kokemoor Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erschrecken habe ich gelesen, dass Sie den Sender 3sat abschaffen und die Inhalte teilweise in arte überführen wollen.



Hiermit spreche ich mich in aller Deutlichkeit gegen dieses Vorhaben aus.



Der Sender 3sat bietet ein einmaliges Programm aus Kultur und Wissenschaft, dass in Europa vermutlich einmalig ist. Außerdem bietet die Beteiligung der drei Partnerländer Österreich, Schweiz und Deutschland interessante Einblicke in das Leben und die Kultur unserer deutschsprachigen Nachbarn.



Auch der Sender arte bietet ein tolles Programm, das nicht reduziert werden darf.



Beide Sender 3sat und arte müssen in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben.



Ich bitte Sie, sich dafür einzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen

Detlef Kokemoor
Detlef Kürten Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplante Änderung bzw Zusammenlegung von 3Sat und Arte und weiterer Sender, empfinde ich als nicht zukunftsträchtig.

3Sat und Arte sind kulturell völlig unterschiedlich und haben stark unterschiedliche Ziele. Das passt nicht.



Wer soll eigentlich kulturelle Themen an die Menschen bringen, wenn nicht 3Sat? Die Sendung Kulturzeit gehört zB zu den wichtigsten Sendungen in der deutschen Fernsehlandschaft.



Meiner Meinung nach sollte 3Sat erhalten bleiben, auch mit Blick auf die demokratische Kultur und Bildung. Wir benötigen dies dringend. Welcher Sender soll dies denn sonst tun? Bei den privaten Sendern ist Bildung und Kultur überhaupt nicht aufzufinden. Und wenn, dann nur im Sinne privater Gönner und interessierter Sponsoren.



In diesem Sinne: Reformen ja, aber sparen Sie nicht an unserer demokratischen Bildung und Kultur.



Mit freundlichen Grüßen

Detlef Kürten
Detlef Peyk Das öffentlich rechtliche Fernsehen hat einen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Gerade jetzt, in Zeiten des wachsenden Rechtspopulismus und der Fake News, ist Qualitätsjournalismus im Bereich Wissen und Bildung von elementarer Bedeutung.



3sat ist beispielhaft in seiner Berichterstattung und der Vielfalt der Themen.

3sat muss deshalb unbedingt bleiben!



Ein Zusammenschluss mit Arte würde das Angebot an Bildung und Information ausdünnen.
Detlev Dr. Chercham Guten Tag!



Hiermit richte ich mich gegen die geplanten Kürzungen im Rundfunk und Fernsehangebot der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Ich bin deutscher Staatsbürger, lebe in Frankreich und arbeite als Grenzgänger in Deutschland.

Die Informationsmöglichkeiten der o.g. TV- und Radiosender sind für mich sehr wichtig und werden täglich genutzt. ARTE ist als deutsch-Projekt ein wichtiges zwischenstaatliches Projekt. Insbesondere in der aktuellen Situation, die durch Grenzschließungen in der Corona-Krise, dem politisch stotternden Deutsch-Französischen Motor und den aktuellen Grenzkontrollen belastet ist. Als in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätiger Arzt muss ich mich täglich mit den Folgen am ausschließlich am Profit orientierten Medien auseinandersetzen. Hier sind vielen derzeitigen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine viel zu wenig beworbene Alternative. Es sollten eher noch mehr Ressourcen eingesetzt werden, um auch Menschen unter 25 Jahren mehr zu erreichen. Das wäre gut investiertes Geld, welches der Gesellschaft auf lange Sicht vermutlich eher Geld sparen würde.

Vielen Dank, dass Sie sich meiner Argumentation angenommen haben.



Mit freundlichen Grüßen

Detlev Chercham
Detlev Eyßell Ich bin entschieden gegen diese Pläne, insbesondere dagegen, dass 3sat in ARTE aufgeht. Beides sind europäische Institutionen.

Insbesondere angesichts der gegenwärtigen politischen Trends darf hier nicht gekürzt werden, im Gegenteil.

Ich wende mich auch darüber hinaus gegen mögliche Kürzungen bei den Spartenkanälen, bei denen der

Öffentliche rechtliche Bildungsauftrag ernst genommen wird.

Wenn gekürzt werden muss, dann bitte bei den Unmengen von flachen Unterhaltungsendugen auf ARD und ZDF. Es ist auch in meinen Augen nicht nötig, dass mit den Rundfunkbeiträgen der Profisport subventioniert wird.

Wichtig ist mir auch der Erhalt des Deutschlandsfunks, der mit seinen politischen, gesellschaftspolitischen und kulturellen Sendungen unverzichtbar ist.
Detlev Konnerth 3sat ist ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Information. ARTE und 3sat sind die mit Abstand besten Programme im deutschen Fernsehen. Sie zusammenzulegen heißt, die Produktions Budgets zusammen zu fahren um damit Geld einzusparen. Es wird damit der Versuch unternommen, am Programm zu sparen. Bei aller Notwendigkeit im öffentlichen Rundfunk zu sparen, kann es nicht sein, dass ausgerechnet an der Kultur und Information der Rotstift angesetzt wird. Es gibt dutzende Möglichkeiten in der Verwaltung zu sparen, etwa durch Zusammenlegung der Geschäftsführung der ARD Anstalten. Auch eine Bündelung von Informationssendungen ist denkbar, ohne Einschränkungen im Programm. Kultur, und damit auch die Kultursender sind gerade in schwierigen Zeiten kein Luxus, sondern eine absolute Notwendigkeit.
Dewaldt Renate und Freddo Sehr geehrte Damen und Herren,



die Kulturangebote im Öffentlichen Rundfunk und Fernsehen dürfen keinesfalls gekürzt werden, im Gegenteil, diese müssen weiter gestärkt werden.

Hingegen kann den bei den vielen Rate- und Kochsendungen gekürzt werden.



Eine Bitte, und ganz besonders, 3 SAT und ARTE sind Leuchttürme, diese müssen so erhalten bleiben.



Viele Grüße

Renate und Freddo Dewaldt
DI Claus Herza Keine Berlusconisierung bzw. Orbanisierung der deutschsprachigen öffentlich rechtlichen Qualitätsprogramme!

Mit entsetzen habe ich die Information von den Plänen zur Einschränkung der öffentlich rechtlichen Qualitätsprogramme im deutschsprachigen Raum Kunde erhalten, von der auch der Sender mit österreichischer Beteiligung 3-Sat betroffen ist. Egal wie man es sieht, durch die Zusammenlegungspläne wird öffentlich rechtlliche Sendezeit reduziert und damit den kommerziell orientierten Privatsendern mehr Sendezeit überlassen. Wohin das im Endeffekt führt, kann man in den USA sehen, aber auch an Italien oder Ungarn, wo der aus der Aufklärung stammende Humboldtsche Bildungsauftrag zugunsten des totalitären römischen Herrscherprinzips: "Gebt dem Volk Brot und Spiele"aufgegeben wurde. Wenn Europa und speziell die Demokratie eine Zukunft hat, dann nur mit im Sinne der Aufklärung mit gut ausgebildeten Menschen wo Wissen statt Glauben vorherrscht. Hier den Sparstift anzusetzen, heisst unser aller Zukunft zu gefährden. Mit besorgten Grüßen:

Claus Herza, Perchtoldsdorf bei Wien
Diana Köberich Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schlage vor, dass Sie einfach Ihre Finger davon lassen. Wir sollen immer mehr für weniger bezahlen. Geht es noch?

Ich meine, dass alles kaputtreformiert wird. Einfach nur Finger weg!



MfG
Diana Trostmann Sehr geehrte Damen und Herren,



zum Vorschlag, arte und 3sat zusammenzulegen: Zwei Sender,die ein Programm bieten, dass bei ARD und ZDF praktisch nicht mehr vorkommt - Dokumentationen, Filme abseits vom Mainstream und Kultur in all ihren Facetten. Und wie typisch - an Kultur wird immer gern gespart. Dasselbe gilt für ZDF Neo, Info und ONE. Quasi die einzigen öffentlich-rechtlichen Sender, deren Programm man sich noch anschauen kann. Das Hauptprogramm der ARD, zum Beispiel, hat doch abgesehen von Politmagazinen, nicht mehr viel zu bieten. Dasselbe gilt für das ZDF.



Und nicht jeder Zuschauer kann oder möchte ausschließlich online Angebote nutzen, deshalb müssen solche Programme weiterhin frei empfangbar bleiben via Satellit, Kabel etc.



Mit freundlichen Grüßen

Diana Trostmann
Diana Walaszek Ich verstehe den Druck, unter dem dieser Staatsvertragsentwurf zustande gekommen ist. Trotzdem finde ich diese Kürzungen nicht richtig. Jeder Kanal steht für sich und hat eigene Fans und eigene Schwerpunkte. Diese drastische Zusammenstreichung kommt wie ein Armutszeugnis für Vielfalt und Meinungsbildung daher. Das können wir gerade jetzt nicht gebrauchen. Gerade weil ich Rundfunkgebühren zahle, will ich dafür dann nicht nur 3 Sender geboten bekommen, sondern freue mich über die Vielfalt an Inhalten.

Ich würde mir wünschen das die Politik die Vielfalt verteidigt, anstatt einzuknicken. Gegen sinnvolle Einsparungen habe ich nichts aber sinnvoll scheint mir der Entwurf nicht zu sein. Die Vielfalt des Programms ist Ausdruck unserer demokratischen Freiheit und vielfältiger Meinungen und Lebensrealitäten.
Diarmait Krawczyk Eine planlose Kürzung in den Bereichen Bildung und Wissenschaft wie es mit ARDalpha und 3sat geplant ist nicht zu vertreten.



Bezüglich 3sat kann der positive Einfluß des einzigen Gemeinschaftsprogramm im deutschsprachigem Raum gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, deutlich höher als das doch sehr künstliche und politisch forcierte Programm arte. Soll doch arte in 3sat aufgelöst werden.



Gerade heute ist internationale Vielfalt wichtig um nicht im totalen Mainstream Einheitsbrei zu versumpfen.

Eine echte Verbesserung bei 3sat bestünde höchstens darin das furchtbare übersprechen vom Schweizerdeutsch einzustellen und höchstens als Option Untertitel einzuführen falls das irgendwelche Norddeutsche brauchen oder wünschen. Um Kosten zu sparen können das auch Studentenjobs sein.



Nicht selten stellen Experten Einsparungen mit Fusionen in Aussicht, die dann langfristig doch in Mehrausgaben ausufern, vom Qualitätsverlust ganz zu schweigen, denn jahrelang müssen sich alle mit den Einsparungen gedanklich beschäftigen, anstatt ihre jeweiligen Aufgaben optimal auszuführen.
dieanja Erst einmal empfinde ich die Frist für die Stellungnahmen der Bürger zu kurz, die Bekanntmachung der Möglichkeit in der Öffentlichkeit zu gering und das Auffinden des Kontaktformulars zu kompliziert für die Nutzer des ÖRR, die das Ganze finanzieren. Eine Reform war längst überfällig. Für mich persönlich geht die Reform nicht weit genug bzw. in die falsche Richtung. Ausgerechnet bei hochwertigen Sendern wie 3Sat und Arte einzusparen engt das derzeitige Angebot zu sehr in Richtung seichte Unterhaltung ein. Seichte Unterhaltung ist auch notwendig, aber warum nicht mal ein paar reine Bildungssender für Erwachsene und Kinder? Dafür könnte man beim Sport einsparen (bpsw. beim Morgenmagazin nimmt der Sport mit dem Wetter bereits die Hälfte der Sendungszeit ein). Einsparungspotenzial würde ich zudem bei den vielen Regionalsendern sehen. Muss denn jeder dieser Sender eigene seichte Vorabendserien oder Talkshows produzieren? Das Onlineprogramm könnte man allgemein zusammenlegen und übersichtlicher gestalten. Meiner Meinung nach gibt es zu viele Radiosender, die überwiegend alle dieselbe seichte Popmusik spielen. Hier wäre eine breitere Palette an Musikgenres wünschenswert (bspw. Jazz, Klassik, Rock, Metal). Meine letzte Bitte: belasst die Nachrichtenapps mit Textnachrichten! Es gibt noch Menschen, die gern lesen. Lesen bildet. Dafür könnte man die Nachrichten der Regionalsender auf regionale Themen einschränken und mehr Hintergründe zu den Nachrichtenthemen vermitteln.
dierk janssen Ich bitte Sie den Sender 3Sat weiter zu betreiben.

Es erschließt sich mir nicht, wie man in Zeiten grassierender rechter Hetze und inhaltlicher Verkürzungen auf Information und Bildung verzichten kann.

Eine der letzten Möglichkeiten uns gegen die grassierende Verdummung und Simplifizierung (Migranten sind an allem schuld) zu wehren ist Bildung und Aufklärung. 3Sat ist ein Teil davon.

Sparen an Infrastruktur und ähnlichem stärkt die Rechte.

Gruß

Janssen
Dierk Oloff Ich war entsetzt zu hören das ausgerechnet die Jugend- und Infoprogramme der öffentlich Rechtlichen reduziert werden sollten. Müssen wir neben den maroden Schulen der Jugend jetzt wirklich noch mehr den Zugang zu Bildung erschweren?

Es müsste mehr Bildungs- und Informationsquellen für junge Menschen geben und nicht weniger.
Dieter im deutschsprachigem raum gibt es nur ein länderübrgreifender sender, 3SAT .

ARTE ist ein französisch deutsches konzept, welches sich richtigerweise mehr und mehr als europäischer kultursender weiter entwickeln sollte.



beide müssen weiter existieren, sind es doch die letzten kultursendestationen.



sender für unterhaltung, sport, shows, games und auch nachrichten gibt es zuhauf. im speziellen sport grossverabstalltunge für die unsummen bezahlt werden müssen werden so oder so überall ausgestrahlt.



für einen unabhängigen jornalismus bezahle ich gerne gebühren und halte ich für alle unabdingbar. auch wenn dies einigen en dorn im auge ist, ist dies eine wichtige demokratische säule im system. dazu gehört auch die kultur.
Dieter Becher Hallo,



der Sender 3SAT gehört zu den wichigen und Guten im Wettbewerb zu den flachen privaten Anbietern. Sparmaßnahmen sind evtl. notwendig. Dann bitte bei den Fussball-Senderechten einsparen, die sind viel zu hoch, denn scließlich ist der Sport vorrrangig kommerziell. Die Fifa darf nicht mehr verdienen.



Gegen die allgemeine Verdummung hilft das 3SAT-Festivall, das in diesem Jahr besonders gut ist.



Weiter so!



Viele Grüße und Wünsche



Dieter Becher
Dieter Berthold-Kuhles Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat muss bleiben!



Nur noch Shows und Krimis:

Nicht auszuhalten!

Retten Sie die Kultursender!



Mit freundlichen Grüßen



Dieter Berthold-Kuhles


Dieter Gabrian An 5 Werktagen pro Woche ist die kulturzeit schon seit vielen Jahren quasi zu einem "Lebensmittel" für mich geworden. Ich habe (fast) keine Folge versäumt .... ! Ähnlich geht es auch etlichen anderen meiner FreundInnen und Bekannten. Wir brauchen diese aktuellen Berichte aus Kunst, Literatur, Theater, Film, Architektur usw. ! Meist eben auch im sozial-historischen Kontext. Den Verlust unserer Lieblingssendung können wir uns kaum vorstellen.
Dieter Geismann Das Programmangebot der ARD ist überwiegend Wiederholungen sowie ein gleiches Angebot auf vielen Kanälen. Ich hätte mir schon lange die Einführung des "TV on Demand" gewünscht. Damit verbunden "Pay on Demand", ausser einer Grundgebühr für "Nachrichten und Bürgerinfo". Wir haben früher sehr oft 3SAT gesehen (z.B. Kulturzeit), aber in den letzten 10 Jahren wurde diese Sendung immer unerträglicher. Weil man mir die "Linke Meinung" des Senders, präsentierte. Ich möchte aber genau so wenig eine "Rechte Meinung", sondern Kultur Informationen. (Bei Linken muss Kultur Politisch sein) Ich will mir selbst eine Meinung bilden. Die Zusammenlegung von 3SAT und ARTE dürfte diese Linkslastigkeit (und schwache Leistung) etwas abschwächen und ist daher zu befürworten. ARTE war früher gut. Aber nach dem Rückzug von Frankreich, wurden die Sendungen immer weniger interessant.



Bei den Worten, "gesichert Rechts" denke ich immer gleich an "unsicher Links". Und wechsle den Sender. Ich habe den Eindruck, Fernsehen wird nur noch für die Unterschicht gemacht. Die Oberschicht schaut es bestimmt nicht und was macht die (z.Zt. schwindende) Mittelschicht? - Nicht einschalten!? Ich höre daher gern DLF, aber nicht DLF/Kultur.



Mich stört besonders, dass ARD und ZDF das gleiche Bildmaterial verwenden. Churchill sagte einmal: wenn 2 in die gleiche Richtung schauen, ist einer zuviel. ARD sollte werbefrei und als "INFO" (bleiben) werden. ZDF sollte jedoch TV on Demand werden und sich durch Werbung finanzieren. Bei der ARD sollten auch die Dritten bleiben und streng über ihr Sendegebiet informieren (inkl. Info aus dem Landesparlament). Sie sollten, wie es einmal war, den Bildungsauftrag (inkl. Kinderprogramme) wieder aufnehmen. Besonders nach 24 Uhr sollten sie abschalten und keine Wiederholungen senden. (Oder Sendungen mit Werbung, wegen der Einnahmen, Kostendeckend.)



Wenn also jetzt ein Diskurs über die Vielzahl der Sender beginnt, ist dies die richtige Richtung. Jedoch sollte auch die Qualität verbessert werden. Journalisten sollte bewusst sein, dass Ihre Meinung nicht zählt. Wenn Politiker oder Journalisten sagen, "man müsse es besser erklären", dann bedeutet dies, dass er denkt ich sei zu blöd.



Im Detail wäre vieles zu ergänzen. Aber dazu braucht man mehr Einsicht in die Internas der Sendeanstalten.

Insbesondere bei einer Vermischung der Sender, wessen Format sollte bleiben und was wegfallen.
Dieter Harnisch Guten Tag,

gegen die geplante Zusammenlegung des Öffentlich-rechtlichen Senders 3sat mit dem Sender Arte möchte ich hiermit meinen Protest einlegen.

















































































































































Diese Maßnahme würde wahrscheinlich bedeuten, dass wesentliche Kulturanteile von 3sat eingeschränkt bzw. wegfallen würden.

Ich verfolge seit Jahren regelmäßig die " kulturzeit", das Wissenschaftsmagazin "nano" und nicht zuletzt "Wissen hoch 2" mit der nachfolgenden Scobel-Diskussion...undund... Meine Befürchtung ist, dass ich die eine oder die andere Sendung in Zukunft wohl nicht mehr sehen darf.

Ich bin der Meinung, anstatt die Kulturanteile im öffentlich-

rechtlichen Fernsehen einzuschränken, sollte viel- mehr eine Ausweitung erfolgen.

Die drei Säulen der öffentlich-rechtlichen Struktur sind ja wohl immer noch Information, Bildung und Unterhaltung.

Dass gespart werden muss, leuchtet mir natürlich auch ein.



Für mich stellt sich aber die Frage,warum z.B.der "Tatort" mit seiner wöchentlichen Verbrechensbekämpfung einen so großen Raum einnehmen darf (Unterhaltung..Kostenfrage)

Herzlichen Dank für die Möglichkeit einer Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen, Dieter Harnisch
Dieter Härtlein In Zeiten in der gerade auch von Seiten der Politik politische, kulturelle und wissenschaftliche Information und Bildung für die Bevölkerung verstärkt angemahnt und gefordert wird, sollten diese Aussagen nicht durch Maßnahmen konterkariert werden, die diesem Informations- und Bildungsziel zuwiderlaufen. Gemeint ist hier insbesondere die Zusammenlegung von 3Sat und Arte, aber auch Formate wie Phönix, ARDAlpha und ZDFInfo.

Bspw. werden in 3Sat sehr gute Sendungen und Dokumentationen mit wissenschaftlichen (z.B. nano, Scobel einschl. vorheriger Doku, Naturdokumentationen ...), kulturellen, politischen und historischen (z.B. Kulturzeit, sehr guten politisch-historischen Dokumentationen, kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Opern,...), nicht von ARD/ZDF gesendete Nachrichtenformate wie ZIB2, ...) Hintergrund ausgestrahlt, die aus einem sehr guten Zusammenspiel aus den deutschsprachigen 3Sat-Ländern resultiert. 3Sat ist das einzige Programm mit einem derartigen länderübergreifenden Zuschnitt der Länder Österreich, Schweiz und Deutschland.

Arte ist ebenfalls ein länderübergreifendes Programm, das analog wie 3Sat Alleinstellungsmerkmale in der länderübergreifende Programmgestaltung besitzt. Hier ist der Schwerpunkt allerdings stärker auf den französisch-deutschen Kontext gelegt, so dass sich die Programmgestaltung und inhaltliche Ausrichtung beträchtlich von der von 3Sat unterscheidet und sich eine Zusammenfassung von Arte und 3Sat (bzw. eine Verlagerung von (einigen?) 3Sat-Inhalten zu Arte) keine Synergien erwarten lässt. Es ist eher zu vermuten, dass damit die jeweiligen, ursprünglichen Programmkonzepte für 3Sat und Arte unter der Zusammenlegung leiden werden oder die richtigen und guten Entstehungsideen dieser Sender geopfert werden sollen - einschließlich der zu begrüßenden länderübergreifende Zusammenarbeit (zumindest in Teilen).

Beide Programme müssen nach meiner Ansicht in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben, da nur diese einzigartige Programmgestaltung mit den außergewöhnlich guten Informations- und Bildungsformaten ihren Aufträgen gerecht werden können. Mit Blick auf die immer wieder aus politischer Sicht bemühten länderübergreifende Zusammenarbeit, wäre dies auch nur folgerichtig.

Da es bei den aufgezeigten Reformvorschlägen wohl offensichtlich eher um Einsparreformen denn um wirklich gute inhaltliche, weiterentwickelnde Reformen handelt, würde ich gerne statt der Zusammenlegungen von "3Sat/Arte" und "Phönix, ARDAlpha, ZDFInfo, Tagesschau24" folgende Einsparvorschläge machen:

1. weniger überteuerte Rechte für Fußball-Veranstaltung erwerben (wäre auch gegenüber den anderen unterrepräsentierten Sportarten gerechtfertigt!),

2. eher darüber nachdenken, ob nicht doch ARD und ZDF erheblich mehr programmtechnische und inhaltliche Überschneidungen aufweisen als andere "Spartensender", also (Teil-)Zusammenlegung von ARD und ZDF (ist vermutlich aber nicht gewollt) und

3. eine noch stärkere Straffung der dritten ARD-Programme auf nur wirklich lokale/regionale Inhalte und ggf. der weiteren Zusammenlegung von dritten Programmen.

Meine Bitte an die Rundfunkkommission und meine Hoffnung ist, dass die genannten, sehr guten und auch noch weitgehend werbefreien "Sparten-"Sender erhalten bleiben. Falls nicht, wäre dies ein großer Verlust für die bisher gute Programmlandschaft in Deutschland und vor allem für die zukünftige Gewährleistung des Informations- und Bildungsauftrags.
Dieter Höck Keine Veränderung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern
Dieter Hollburg Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



bitte machen Sie sich nicht zu Gehilfen der rechten Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Die Zusammenlegung von 3sat und ARTE würde zwangsläufig zu weniger Sendezeit und zum Verlust an gesellschaftlich relevanten Beiträgen führen. Aufklärung, Wissensvermittlung und diskursive Impulse sind heute für eine offene Gesellschaft nötiger denn je.

Wie sich die geplante Zusammenlegung inhaltlich gestalten soll, ist bisher auch in keiner Verlautbarung zu finden.



Bitte zerstören Sie kein Programmangebot, für das viele Zuschauer in unübersichtlichen Zeiten noch gerne Gebühren entrichten. Bewahren Sie 3sat und ARTE ihre Eigenständigkeit!



Mit freundlichem Gruß



Dieter Hollburg
Dieter Hülshoff Seit mehr als 20 Jahren versuche ich nicht eine Nano-Sendung von 3sat zu

verpassen. Ich schätze sehr die Themenvielfalt der Sendung und konnte

aus vielen Beiträgen gerade aus dem technischen und medizinischen Bereich

schon profitieren. Auch weiteren regelmäßig erscheinende Sendungen wie z.B.

Scobel, Kulturzeit und die sehr gut gemachten Beiträge der Natur anderer Länder

faszinieren mich fast jeden Tag.

Für mich ist 3-satt der Sender, mit dem ich mehr als 50% der täglichen Fernsehzeit

verbringe.

Ich halte es daher für wichtig, den Sender 3sat in den nächsten Jahren weiter

zu betreiben.

Nach wenigen Jahren in denen meine Frau, die eigentlich lieber irgendwelche

Spielfilme schaut, durch mich auf 3sat aufmerksam geworden ist, schaut sie

heute immer auch auf das Programm von 3sat und wählt immer öfter diesen Sender.

Mit freundlichen Grüßen!

Dieter Hülshoff
Dieter Jänisch-Bernstein Ich bin absolut dagegen, öffentlich-rechtliche Programme einzuschränken. Das führt zur Zunahme von Desinformation und Fakenews und gefährdet unsere Demokratie. Die GEZ-Gebühren sollten automatisch an die Inflationsrate angepasst werden, Sparmaßnahmen sollten den Sendern überlassen werden. Ich empfehle eine weitere Klage der öffentlich-rechtlichen Sendern vor dem Bundesverfassungsgericht, das Grundgesetz hat die Bedeutung des Rundfunksystems wegen der Erfahrungen in der Nazidiktatur abgebildet.
dieter koller mit sorge höre ich von der idee, 3sat in arte zu "integrieren". ich bin seit vielen jahren eifriger und dankbarer benutzer dieser beiden sender und wüsste nicht, was da zu "integrieren" sei.

3sat ist definitiv ein internationaler sender für den deutschspachigen raum mit interessanten beiträgen zu allen drei ländern - der einzige, soviel ich weiß.

arte ist definitiv ein deutsch-französisches und neuerdings europäisches projekt - auch das einzige, soviel ich weiß.

im sinne der erhaltung der artenvielfalt im staatlichen medialen raum plädiere ich sehr für die erhaltung dieser beiden einzigartigen sender.

ich weiß, wie sehr institutionen unter sparzwängen leiden, bin aber gleichzeitig sicher, dass mit genügend kreativer energie andere einsparmöglichkeiten gefunden werden können, als diese für mich fragwürdige "integration".

insbesondere das format "nano" würde ich sehr schmerzlich vermissen.



mit freundlichem gruß

dieter koller, tübingen
Dieter Kunze Ich erhebe Einspruch gegen die geplante Überführung von 3sat in ARTE.
Dieter Mensen Meine Frau und ich sind regelmäßige Zuschauer von Sendungen sowohl auf Arte (re:, französische Filme) als auch auf 3sat (u.a. Kulturzeit). Wir sehen die Aufgaben beider Sender als durchaus unterschiedlich an und würden es begrüßen, wenn beide langfristig erhalten bleiben. Das Mainstream-Angebot von ARD und ZDF – als auch zunehmend der Dritten Programme – ist demgegenüber für uns zunehmend uninteressant, abgesehen von den Nachrichtensendungen (Tagesschau, heute). Private Sender sehen wir fast gar nicht.
Dieter Müller Sehr geehrte Rundfunkkommission,

es ist aus meiner Sicht ein Skandal, überhaupt eine Debatte loszutreten, die den Wegfall, oder zumindest massive Kürzungen bei den sogenannten Spartensendern beinhaltet. 3sat mit arte zu fusionieren kann nur einen deutliche Verflachung des Angebots, und somit einen massiven Qualitätsverlust bedeuten.

Weiter halte ich die Diskussion Sender wie ZDFneo, One, ARD alpha, ZDFinfo, Tagesschau 24 und Phoenix vollständig zur Disposition zu stellen, schlichtweg für einen Angriff auf die Medienfreiheit und Vielfalt.

Damit könnte der staatliche Auftrag des ÖRR einmal mehr konterkariert werden. Diese Sender sind für mich der ausschliessliche Grund weiterhin die nicht unerheblichen Rundfunk-/ und Fernsehgebühren zu zahlen. Die Programme der Hauptsender ARD und ZDF sind über die Jahre und weite Strecken der Inhalte zunehmend beliebig geworden.

Gesamt entsteht bei mir der unterschwellige Verdacht, dass sowohl politisch entscheidende Positionen des Rundfunkrats, sowie der Intendanzen eindeutig fehlbesetzt sind. Ich möchte hier nicht polemisieren, erinnere mich aber u.a. zu gut an die Extravaganzen der ehemaligen RBB-Intendantin Schlesinger, deren Causa hier auch als Beispiel für ein Komplettversagen des Aufsichtsrats dienen möge ...

Machen Sie sich bitte zumindest die Mühe, das Gewicht der Petition von Katja Riha und anderer namhaft anerkannter Kulturschaffenden, sowie weiteren 120.000 Unterschriften zu legen.

Hochachtungsvoll,

Dieter Müller
Dieter Reifarth Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Überlegung zwei so unterschiedlich ausgerichtete Sender wie arte und 3sat zusammenzulegen halte ich für verhängnisvoll. Deshalb nämlich, weil Sie damit das ohnehin armselige Angebot qualitativ hochwertiger Programme soweit absenken würden, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk vollends seine Legitimation verlöre. Ein Angebot das vorwiegend aus Quizsendungen, einander in endloser Folge selbstkopierender Krimis und Sport braucht kein Mensch. Haben Sie sich jemals gefragt, wie die Verelendung der Programme zustande gekommen ist? War es nicht die Einengung der Angebote, deren gehorsame Anpassung ans sog. Privatfernsehen, der eklatante Mangel an Selbstbehauptung? Vergleicht man heute das reguläre Programm etwa der Dritten mit dem von vor dreißig Jahren, meint man von einer Müllhalde auf einen Juwelierladen zu blicken.

Arte und 3sat sind die letzte Refugien hochwertigen, niveauvollen Fernsehens. Sie müssen unter allen Umständen in ihrer Autonomie erhalten bleiben. Diesen Anspruch haben die Zuschauerinnen und Zuschauer im Interesse ihrer politischen Kultur und Vielfalt.



Mit besten Grüßen, Dieter Reifarth
Dieter Rieck Eine Nachricht, die mich schockiert hat, ist der Vorschlag zur Zusammenlegung von ARTE und 3SAT. Beide Sender haben für mich eine besondere Bedeutung:

ARTE nimmt kulturelle Ereignisse und Filme ins Programm auf, die vom Mainstream weniger Beachtung finden und keine große Lobby haben -

3SAT ist für mich eine hervorragende Quelle für Informationen aus der Wissenschaft (z.B. täglich nano), die in den üblichen Nachrichtenkanälen ignoriert oder nur sehr kurz gefasst werden.

Deshalb habe beide Sender ihre eigene Daseinsberechtigung, die in einer Zusammenlegung zu einem Schrumpfprozess führen müssten! Ich bin sicher, dass die meisten Konsumenten dieser beiden Kanäle etwas schmerzlich vermissen würden!
Dieter Schreiber Im Zeitalter von Fake News und der Erosion aller sicher geglaubten Erkenntnisse ist eine qualitativ hochwertige, umfassende und schnelle Berichterstattung lebensnotwendig für den Erhalt von Demokratie und Freiheit. Jeder der glaubt man könne hier absurde Sparziele realisieren, trägt zur allgemeinen Verdummung und Ignoranz bei. Autokraten und Despoten können sich schon mal die Hände reiben, wenn die Informationsprogramme reduziert werden.
Dieter Tillmanns 3SAT und Arte sind in unserer Familie die Primären Fernsehsender

Das KulturProgramm und Wissenschaftsprogramm ist ausgewogen und trägt zusätzlich zum Europäischen Verständnis bei.

In unsere Familie besteht wenig Verständnid fuer ein zusammenlegen der beiden Sender.MfG Tillmanns &Ebert
Dieter und Anneliese Stellmach Der Fernsehkanal 3SAT wird in unserer Familie am häufigsten gesehen.

Besonders das Wissenschaftsmagazin nano findet großes Interesse, weil es die Themen allgemeinverständlich und ausführlich behandelt.



ES wäre für uns ein großer Verlust, wenn 3SAT und besonders nano im öffentlich rechtlichen Fernsehen entfallen würden.



Private Programme werden bei uns praktisch nicht angesehen.
Dieter Wagner zukünftig noch mehr Fußball, shows, trash TV

wer braucht schon Informationen, Fakten, Kultur

wer regiert da jetzt schon ohne politisches Mandat?

wieso weshalb warum....

darf in Zukunft wohl niemand mehr fragen

gute Nacht D
Dieter Wallmersperger aus Stuttgart 3Sat ist der herausragende Sender mit qualitativ hochwertigen Sendungen.

Meine Frau und ich sind absolute Fans.



Wir wollen nicht, dass nur noch das "Dschungelcamp" oder "Tüll und Tränen" übrigbleibt. Dafür würde ich nichts bezahlen.
Dieter Wallmersperger aus Stuttgart 3Sat muss bleiben !!!



3Sat ist der einzige Kultur- und Wissenschaftssender den meine Frau und ich schauen.

Dagegen sehen sogar ARD und ZDF blass aus

Lassen Sie nicht zu, dass der Sender in Arte aufgeht. Beide Sender haben ihre Berechtigung.
Dieter Walter 3Sat wegsparen, das bitte bloß nicht, das ist neben Kika und Arte der einzige eurer Sender der nicht langweilig ist. Spart bitte bei diesen überflüssigen Regionalsendern (BSP Mir san mir, dahoam ist dahom, ....) und an den Volksmusikstars.
Dieter Weber Viele von 3-sat abgedeckten Formate sind Volksbildungsformate für Gesellschaft, Politik, Umwelt und Kultur. Diese Angebote unterstützen die gesellschaftlichen Diskussionen und helfen uns der Rechtswende der Bundesrepublik und den deutschen Antisemitismus entgegenzustehen.
Dieter Wünnenberg Sehr geehrte Damen und Herren,

keinesfalls sollte der TV-Sender 3sat (oder arte) abgeschafft oder sonstwie "integriert" werden. Enormes Einsparpotential sehe ich bei Übertragungsrechten für Sportveranstaltungen wie Olympia oder Fußball. Ich bin zwar auch Fußballfan aber es muss nicht jeder Jungstar mit dem Porsche zum Training kommen. Und Olympia ist eine undurchschaubare Geldvermehrungs-Institution für sehr wenige männliche Mercedes S-Klasse Fans.

MfG

Dieter Wünnenberg
Dietmar Honka Guten Tag in der Rundfunkkommission,



ich habe heute in der FAS gelesen, dass Arte und 3Sat unter der Rubrik Kultur zusammengelegt werden sollen. Da ist zunächst nichts dagegen einzuwenden. Bei genauerem Hinschauen frage ich mich allerdings im Bezug auf die Kulturschaffenden ob denn das Budget dadurch insgesamt kleiner wird für Kultur.

Mit Kultur meine ich auch Themen der Philosophie, Dokumentationen nicht nur über Sportler, klassische Musik, Reise, Jazz u.v.m. Eben das was man eigentlich auch als Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehen verstehen kann.

Ich muss zugeben, dass ich noch wenig über die geplante Fusion weiß, was daran liegen kann, dass ich schon viele Dinge und Serien streame und kaum noch im oldschool-Fernsehprogramm unterwegs bin. Wahrscheinlich haben sie die Fusion schon lange angekündigt und ich bin eine der noch überraschten Personen die so eine Entscheidung über die Printmedien mitbekommen hat.

Mir liegt am Herzen, dass Bildung und gut recherchierte Information sowie natürlich Kultur genügend Budget zu Verfügung steht, dass in den Bereichen gut gearbeitet werden kann und die "Zulieferer" aus den Theatern und Schauspielhäusern und Orchestern... weiterhin eine große öffentliche Bühne bekommen. Das kann gerne digital zum download sein und gern vernetzt oder verlinkt mit Sendern die gern von Jugendlichen geschaut werden. Die Jugendlichen scheinen im Moment weitgehend isoliert von Konzert, Klassik, Jazz , Thaeater und empfinden das wohl auch als etwas elitäres, das nicht in ihr Lebenskonzept von Soap, Sport und Sofa passt. Das erlebe in meinem Alltag, der mit Jugend zu tun hat. Und ja, die Kultur der Jugend scheint momentan insbesondere der Sport zu sein und die Sprache die sich dort manifestiert ist nicht immer förderlich für ein gutes Miteinander. Deswegen mein Apell, die Jugend nicht zu vergessen und sie abzuholen, damit sie sich gesehen, verstanden und nicht isoliert fühlt. Dazu braucht es eben auch ein zufriedenstellendes Budget für den neuen Sender und die beteiligten Kulturschaffenden.

Viele Grüße

Dietmar Honka
Dietmar Kreuzer Die wenigen Sender mit interessanten Sendungen und Informationen dürfen nach meiner Meinung nicht auch noch reduziert werden. Die jüngeren Generationen informieren sich ohnehin fast nur mehr übers Internet mit allen dabei bekannten Gefahren und Problematiken.
Dietmar Pfennig Für soziale, politische, geschichliche und kulturelle Inhalte muss gerade jetzt mehr, statt weniger angeboten werden.
Dietmar Pickhan Leider scheinen Sie einen ungesunden Trend in unserer Gesellschaft fortzusetzen: Immer weniger Bildung, immer weniger Kultur, dafür umso mehr Trash oder um es klar auf deutsch zu benennen, Müll im TV.



Ich möchte nicht schon wieder die Pisa-Studie bemühen aber es wundert mich nicht (mehr), dass es in Deutschland immer weniger Personen gelingt, einen fehlerfreien Satz zu Papier zu bringen, bzw. ins Handy zu tippen.





Mit freundlichen Grüßen



Dietmar Pickhan
Dietmar Pooch Sehr geehrte Damen und Herren Politiker,



Vorab 2 Vorbemerkungen zu Ihrem Diskussionsentwurf:

Für die meisten Bürger ist es wohl kaum möglich, Ihren Diskussionsentwurf in der eingeräumten Frist von 14 Tagen intensiv durchzuarbeiten um entsprechende detaillierte Stellungnahme abzugeben.

Gemessen an der Zeit, die Sie als Fachleute & Demokraten, die Sie sein sollten, benötigt haben um ein 112 seitiges Diskussionspapier zu erstellen ist der eingeräumte Äußerungszeitraum zu kurz bemessen und hinterläßt den Eindruck, das Sie das Projekt bzw. die angestrebten Änderungen ohne große Aufmerksamkeit und Diskussion durchpeitschen wollen. Selbst Fachleute, die sich mit der Materie gut auskennen kritisieren den Zeitraum sich zu äußern als zu kurz und das ein Zeitraum von mindestens 4-6 Wochen angemessen wäre. Ich halte ihr Verfahren für grob undemokratisch.



Aus den vorgenannten Gründen muss ich meinen Diskussionsbeitrag leider beschränken:

Es ist traurig, das Sie einige der informativsten Nachrichten- Kultur- und Wissenschafts-bezogenen Sender zusammenlegen bzw. streichen möchten. Man kann wohl kaum die Qualität und Vielfalt von Arte und 3 Sat zusammenlegen und daraus ein qualitativ und quantitativ gleichwertiges Programm gestalten. Es spricht einiges dafür, das Sie mit diesem Weg den langsamen Tod beider Sender einleiten, weil es nichts halbes und nichts ganzes sein wird. In jedem Fall nimmt die Vielfalt, die Quantität und wahrscheinlich auch die Qualität ab. Außerdem Sie ignorieren die Gründungsidee dieser beiden Sender.



Es hat ja gute Gründe gegeben eben Arte als kulturverbindenden Sender für Franzosen und Deutsche zu etablieren, sowie 3 Sat für die deutschsprachigen Länder Schweiz, Österreich und Deutschland zu initiieren. Im Rahmen der politischen Situation in der immer mehr Mitbürger an die politischen Ränder abdriften, reduzieren Sie das informative, kulturelle und wissenschaftliche Angebot. Das würde ich als vorauseilenden Gehorsam für Rechte und Linke Gruppierungen / Parteien bezeichnen, die es sicher begrüßen, wenn es weniger detailreiche Berichterstattung, Aufklärung und Aufarbeitung der europäischen und weltweiten Geschehnisse gibt. In der jetzigen Zeit ist es geradezu das Gegenteil, das nötig ist um Fake-News, Fremdenfeindlichkeit etc. zu begegnen und Demokratie und Völkerverständigung zu stützen.





Ich möchte hier Auszugsweise auf den von Ihnen vorangestellten Auftrag nach §26 verweisen:

„Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern.“



Sie sind leider dabei, diesen Auftrag einzuschränken und reduzieren gerade die Bereiche Nachrichten aus Europäischer Sicht, Wissenschaft und Kultur.

Ich bin der Meinung, Sie sollten eher Einsparungen im Bereich kommerzieller Sendungen anstreben, die weniger dem Hauptaugenmerk des Auftrages der öffentlichen Rundfunkanstalten entsprechen.



Im übrigen verweise ich darauf: Umso weniger Sie dem Auftrag aus §26 nachkommen, desto mehr erlischt der Anspruch auf Rundfunkgebühren, die von der Bevölkerung und Unternehmen zwangsweise zu zahlen sind. Zum guten Schluß werden die Rundfunkanstalten dann privatisiert oder gehen unter. Sie haben dann übrigens auch nichts mehr zu entscheiden.
Dietmar Riebe Die 3sat NANO - Sendungen sind sehr informativ, bewirken ein Allgemeinwissenszuwachs und sind auf der Höhe der Zeit. Unbedingt weiter senden !!! Müßte als Pflichtsendung für Politiker/Entscheidungsträger beschossen werden !
Dietmar Selbach Sehr geehrte Damen und Herren,



lassen Sie bitte 3Sat so wie es ist. Es ist einer der besten TV-Kanäle in Sachen Kultur, Bildung und Unterhaltung für den deutschsprachigen Raum.



3Sat darf nicht sterben oder in Arte (darf ebenso nicht sterben!!!) aufgehen.



Freundliche Grüße



Dietmar Selbach
Dietmar Spohn An die Kommission !

Ich hoffe schwer, dass noch andere Lösungen gefunden werden, als Sender (Radio oder Fernsehen)

zu streichen oder wie vorgeschlagen, z.Bsp. 3sat und arte zusammenzulegen.

3sat und arte gehören, jeder für sich genommen, auch objektiv betrachtet, zum Besten was im linearen Fernsehen

angeboten wird. Eine Zusammenlegung schwächt nicht nur jeden der beiden Sender, sondern auch den

Öffentlich Rechtlichen Auftrag.

Auch bei den Radioprogrammen und den anderen Fernsehangeboten sollte nicht gespart werde.

Der öffentlich rechtliche Auftrag müsste angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Lage und Entwicklung

sogar noch gestärkt werden.

Denken Sie nochmals darüber nach, wie so ein Streichprogramm gestoppt werden kann.

Was ist mit dem Beitrag, denken Sie über eine angemessene Erhöhung nach und erhalten

sie so tolle Formate wie 3sat, arte, auch die Kinder- und Jugendformate.

Ebenso sollte die Radio- und Fernsehlandschaft nicht nur den privaten Anbietern überlassen werden.

Die Gesellschaft und die Demokratie braucht unabhängiges öffentliches Fernsehen und Radio, in Zukunft immer mehr.

Und vor allem Kürzungen im Kulturbereich werden sich langfristig als sehr schädlich für Demokratie und Meinungsvielfalt

erweisen.

Ich hoffe auf Einsicht und gute Entscheidungen.

Beste Grüße vom Lande auf der Alb

Dietmar Spohn
Dietmar Steenbuck Der Sender 3sat sollte aus meiner Sicht erhalten werden, da dort qualitativ hochwertige Sendungen, wie z. B. "Nano", und andere interessante Kultur- und Natursendungen gesendet werden.
Dietmar Winter Ich trete für eine Beibehaltung und Eigenständigkeit des Senders 3SAT ein.

Begründung: Kein anderer Sender erfüllt den Bildungsauftrag mit Beitragen aus Forschung und Wissenschaft so gut und nachhaltig wie 3SAT, z.B. mit "nano". Es liegt nahe, dass Bildungsqualität verloren ginge, wenn 3SAT in arte aufgeht und Angebote zusammengestrichen werden.
Dietmar Zellner Sehr geehrte Damen und Herren,





aus Sicht der Politik kann man also auf Kultur verzichten. Die Ministerpräsidenten der Länder als Mitglieder dieses kulturlosen Kreises lassen sich zwar gerne zu Musikfestivals wie Bayreuth, Rheingau-Musik-Festival und dergleichen einladen, zeigen sich damit vor den Augen der Öffentlichkeit kulturinteressiert, wenn es aber darauf ankommt, Kultur auch einem größeren Kreis der Bevölkerung zu vermitteln und zu ermöglichen, hört das Kulturbewusstsein auf.



Inhaltlich verweise ich auf die beiden in der FAZ erschienenen Artikel "Das Ende der Kulturzeit" von Jürgen Kaube und "Nicht nur der Kultur gehts an den Kragen" von Gert Scobel. Letzterer hat derart viele Auszeichnungen erhalten, dass sich die Herren und Damen der Staatskanzleien zum Nachweis ihrer Kompetenz nur auf die Staatsorden berufen können, die sie sich gegenseitig verleihen.



Natürlich sind sie demokratisch berufen, sozusagen demokratischer Adel. Doch der Hinweis auf die wunderbare Demokratie, die sie alle legitimiert, erscheint ein wenig hohl, bedenkt man, dass es nun um das Aufkündigen von Staatsverträgen mit Österreich, Frankreich und der Schweiz geht, allesamt auf demokratischer Grundlage geschlossen, die dann brüsk und brutal beendet werden. Wahrscheinlich ist in diesen Verträgen nicht einmal eine Kündigungsmöglichkeit vereinbart. Jedenfalls keine, die derart abstruse Gründe, Abschaffen des Kulturellen zugunsten von Shows, Rosenheim-Cops und dergleichen, abdeckt.



Wie steht es in diesem Zusammenhang eigentlich mit den Werten, wie internationale Zusammenarbeit, Stärkung der gegenseitigen Werte und Demokratien, die von unseren Politik-Protagonisten so gerne sonntags und bei anderer festlicher Gelegenheit gerühmt werden?



Vielleicht muss das Politik-Establishment nun aber die Stimmen der neuen Bundesländer fürchten, die diesen Weg bergab nicht mitgehen wollen. Mal sehen, ob die AfD, gesichert rechtsextremistisch, ich weiß, da ein wenig Wasser in den Champagner unserer Politik-Aktivisten gießen kann.



Irgendwie lustig, da ruht die Hoffnung auf denen, mit denen niemand redet, jedenfalls niemand, der die demokratischen Grundwerte verinnerlicht hat, und die dann vielleicht Sand ins Getriebe der Abschaffung von Kultur, Philosophie und geistiger Werte streuen.



Ich gehe davon aus, dass Sie das Projekt Erziehungsfernsehen, den Begriff habe ich bei der NZZ gelesen, durch den Verzicht auf kulturelle Programme noch besser verfolgen können. Schließlich gilt es, keinen Schatten auf die demokratische Gesinnung der Öffentlich-Rechtlichen kommen zu lassen. Da lässt man dann schon einmal Gegenmeinungen weg, die mögliche Verwirrung des Volkes wäre zu befürchten. Corona und die weitgehend kritiklose Berichterstattung zur Selbstverteidigung Israels lassen grüßen.



Dabei geht es den Öffentlich-Rechtlichen immer um die Wahrheit, so hat es doch einmal einer Ihrer Nachrichtensprecher-Stars, Claus Kleber heißt er wohl, in einem Buch der Öffentlichkeit suggeriert.

Diesem Geiste folgend sind sozialdemokratische Politgrößen einer Preisverleihung für gute journalistische Arbeit an den Chefredakteur der NZZ ferngeblieben. Dabei hat es zu dieser Zeit sat3 und arte noch gegeben, am Ende ist es dann doch eine Frage des Benehmens. Entschuldigung, da habe ich mich doch verirrt, um Demokratie und deren Verteidigung ging es natürlich.



Weiterhin alles Gute auf Ihrem Weg zur Abschaffung der Kultur. Es ist zu befürchten, dass Sie dabei genauso erfolgreich sein werden, wie Sie es bei der Abschaffung eines qualitativ guten Bildungssystems bereits gewesen sind.



In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen



Dietmar Zellner
Dietmar& Roberta Donath Wir würden es als gravierenden Verlust empfinden, wenn die Angebote in 3sat in arte aufgehen würden. Im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen ist die Sparte n.u.E. unterrepräsentiert (s.z.B. Abendprogramm ard und zdf). Darum sind wir ganz entschieden für die Erhaltung der Angebote in 3sat. Wenn Sparmaßnahmen notwendig sind, dann gerne bei den überrepräsentierten Tiersendungen, Gameshows, Auktionssendungen…eben bei allem, was aus unserer Sicht ziemlich sinnfrei ist! Beste Grüße
Dietrich Büsching Eine Einschränkung des Angebotes von 3Sat würde ich sehr bedauern. Sparen bei der Sportberichterstattung fände ich dagegen verschmerzbar. Letztlich werden Teile der exorbitant hohen Spielergehälter im Fußball ja aus Beitragsgeldern finanziert.

Mfg Dietrich Büsching
Dietrich Frank Hallo,



ich wurde alarmiert, wegen der geplanten "Reform" des ÖRR. Der Öffentliche zeichnet sich aus durch Meinungsvielfalt, Kulturvielfalt und zuverlässige Information.

Die Pläne, 3-sat und #Arte zusammenzulegen werden die Vielfalt des ÖRR einschränken.

Schon jetzt verärgern mich ARD und ZDF mit ständiger Präsenz demokratiefeindlicher Vertreter der Politik, ob bei Lanz, Maischberger, Illner oder sonstwo. Gerade jetzt wäre die geplante "Reform" ein weiterer Schritt zur Überflüssigmachung des ÖRR.

Ich plädieren für einen Erhalt der bisherigen Sender / Formate.



Dietrich Frank
Dietrich Krause-Harder Noch bevor ich mir die Mühe mache, die wesentlichen Einschränkungen des deutschen Sendernetzes und fast aller l Programmschemata nachzulesen bringe ich hiermit meine tiefe Sorge um eine der wichtigsten Kulturinstitutionen zum Ausdruck! Und die Begründung, die Rundfunk- und TV-Gebühr dürfe nicht weiter erhöht werden, rechtfertigt nie und n nimmer

diese m brachialen Kahlschlag!! Die Ignoranz, Millionen von Hörern von ihrem geliebten Lokal- oder Regionalsender abzuschneiden gibt zumindest Anlass für einen Gang zum Verfassungsgericht!!!

Nein, nicht alle ca. 44 Millionen Haushalte haben Zugang zum digitalen Netz oder wollten dies einfach nicht wagen. Eine "Zusammenlegung" der seit Jahrzehnten gewachsenen Sender ketten 3SAT und Arte spottet den beiden Profilen Hohn, Zuschauer werden flüchten vor soviel Einheitsbrei.

Kurz gesagt, ein Horrorszenario mit dem Ziel der Zerschlagung gewachsener und etablierter Medien.

Mein Anliegen ist fokussiert auf Kultur, Bildung und Wissenschaft - aber die geplanten "Programmpakete" anderer Bereiche wie Politik, Wirtschaft und

sogar Sport werden wohl auch viel zur Abwendung des Publikums führen.



Noch kürzer gesagt: DIE LEUTE SOLLEN HALT DIE 2PRIVATEN2 SCHAUEN, WENN SIE DAS NICHT OHNEHIN TUN. Gottlob werde ich das Endziel (alles nur digital) nicht mehr erleben.

Und in den verbleibenden Tagen werde ich mir dieses Monstrum von Staatsvertrag anschauen und weithin zu verbreiten versuche.
Dietrich Ludwig Müller Ich bin seit vielen Jahren, kontinuierlicher Zuschauer der Sendung "Kulturzeit" des Senders 3sat.

Einer Zusammenlegung von den Sendern 3sat und arte möchten ich energisch widersprechen.

Ich haben die Befürchtung, dass - auf kurz oder lang - ,der Beitrag "Kulturzeit" zwischen den Sendern aufgerieben und eventuell ganz verschwinden wird.

Für mich ist die "Kulturzeit" eine sehr wichtige Sendung für das Nahebringen der Kultur an die Bürger, mit all ihren Facetten in der heutigen Zeit.

Wo so vieles in Frage gestellt wird, darf solch eine Sendung einer Sparmaßnahme oder Reform nicht geopfert werden.

Eine weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist:

Die Konzentration auf die deutschsprachigen Länder : Österreich, Schweiz und Deutschland.

Veranstaltungen, Anregungen sowie Informationen von den Beiträgen aus diesen 3 Ländern, können von den Zuschauern ohne große Probleme umgesetzt werden.

Es bestehen keine großen sprachliche sowie räumliche Probleme

Bitte beachten Sie bei Ihrer Entscheidung für eine Reform meine Einwände.

Vielen Dank



Mit der Hoffnung, dass "Kulturzeit" bei 3sat noch lange erhalten bleibt,

grüßt Sie



Dietrich Müller
Dietrich Schulze Horn Ich finde es außerordentlich schade das einige Fernsehsender zusammengelegt werden sollen.Die kulturelle u. Wissenschaftliche Vielfalt geht verloren. Überraschendes zu bekommen wird nicht mehr möglich sein. Alles dem Internet zu überlassen ist keine gute Idee. Ob man allerdings für Fußballveranstaltungen Millionen ausgibt sollte man schon überlegen, d.h. nicht das solche Veranstaltungen wegfallen sollten. Auch die Gehaltsstruktur von Kommentatoren sollte überlegt werden. Millionengehälter sind restlos übertrieben. Ich bin froh das ich mich durch so viele Wege informieren kann.Information durch wenige Wege führt nur zu Rechtsextremismus.
Dietrich Teickner Hallo,

ich plädiere für den Erhalt von 3sat, die Sendung Nano ist für mich nach Tagesschau und dem Wetter die wichtigste Sendung, da ich über sie objektiv über die wissenschaftlichen und auch gesellschaftlichen Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten werde.
Dietrich Wild Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Präsentation habe ich mir angesehen und zudem kurz zwei Artikel auf sueddeutsche.de und einen kleinen Beitrag in der 3Sat Kulturzeit gesehen. Ich muss sagen: Ihre Pläne sind schrecklich!!



Weshalb wollen Sie das öffentlich-rechtliche Fernsehen (und den Hörfunk) schrumpfen? Vermutlich geht es um Geld, aber das kommt in Ihrer Präsentation nicht richtig rüber. Selbst wenn: die öffentlich-rechtlichen Sender sind ihr Geld wert. Vielleicht könnten Sie - wenn schon - eine Obergrenze für Intendantengehälter einführen? Bei maßvollen Ausgaben für Sportrechte bin ich auch dabei, andererseits schauen das wirklich viele Menschen im Seniorenalter.



Wo Sie in der Tat kürzen sollten, sind die Kriminalfilme, Krimiserien, usw. Ich vermute, dass diese auch zur wohl schon seit längerem eher schlechten Stimmung im Land beitragen. Ich zappe alle Krimis und deren Trailer konsequent weg. Die Vielzahl an Krimis im Fernsehen, das ist wirklich eine Fehlentwicklung und hier sollten Sie bitte eingreifen. Keine Krimis vor 21 Uhr. Keine Werbetrailer für Krimis. Und eine Begrenzung auf maximal zwei Krimis parallel in allen öffentlich-rechtlichen Sendern. Ich zähle auch z.B. die Rosenheimcops zu den Krimis (es gibt auch dort stets Tote).



Um es klar zu sagen: Die öffentlich-rechtlichen Spartenkanäle schaue ich täglich, Privatfernsehen so gut wie nie. Es gibt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wirklich sehr viele, sehr gute Sendungen. Die Vielfalt der dritten Programme stärkt den Zusammenhalt in Deutschland. 3Sat den Zusammenhalt im deutschen Sprachraum und Arte die Freundschaft mit Frankreich. Ich nutze die Mediatheken sehr wenig, sondern das richtige Fernsehen. Das soll bitte so bleiben!!



Ich frage mich auch, weshalb niemand in der Politik gegen diese Pläne rebelliert? Ich vermute, weil Sie die Menschen bewusst im Unklaren lassen. Dieses Kontaktformular habe ich nur wegen der 3Sat Kulturzeit gefunden, die ich heute früh zufällig als Wiederholung gesehen habe, weil ich nicht mehr schlafen konnte.



Insofern: Stemmen Sie sich gegen die Gegner es öffentlich-rechtlichen Rundfunks! Diese gegen sich zwar nicht immer klar zu erkennen, aber sie sind m.E. einerseits ideologiegetrieben (FDP, AFD...) und ansonsten wohl vor allem interessengeleitet: private Medienunternehmen und deren Unterstützer in der Politik (CDU und CSU).



Wenn Sie Fragen an mich haben, melden Sie sich bitte jederzeit, meine Email-Adresse haben Sie nun ja.



Mit freundlichen Grüßen

DW
Dietrich Zosel Guten Tag,



ich halte es für vollkommen wirklichkeitsfremd, die beiden Sender Arte und 3sat zusammenzulegen.

Das sind die beiden Sender die durchgängig sehr sehenswerte (sprich: wo man etwas lernen kann) Sendungen ausstrahlen.

Die Zusammenlegung würde automatisch Verluste bei beiden Programmen bedeuten. Ich habe noch keine Sendung NANO verpaßt, da werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich dargestellt.

Also bitte keine Kürzungen bei der Bildung



Herzliche Grüße

Dietrich Zosel
dimontelupo Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist nicht in Ordnung, die einzigen kulturell relevanten Sender Arte und 3Sat einzudampfen.
Dinah Potelle Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe gelesen, dass geplant sei, die Sender arte und 3sat zusammenzulegen, bzw. 3sat in arte zu integrieren. Dem Reformpapier ist nicht zu entnehmen, wie diese Integration aussehen soll. Für die kulturellen Sendungen mag eine Zusammenlegung mit 3sat zum Teil sinnvoll erscheinen. Was wird jedoch aus den vielen Wissenschaftssendungen von wie nano, wissen hoch 2, etc.? Diese werden in dem Papier/Entwurf nicht erwähnt. Was ist hier vorgesehen? Ich hoffe sehr, dass solche Formate weiterhin bestehen bleiben können. Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen,

Dinah Potelle
Dipl. - Kfm. Birgitta Osterhaus Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr!



Als ich vor ein paar Tagen erfuhr, daß Sie so gute Sender wie ARTE, 3 - Sat und Phoenix zur Disposition stellen, war ich schockiert.



Schon jetzt ist es schwierig dauerhaft anspruchsvolle Unterhaltung im Fernsehen zu finden. Auch meiner besten Freundin, die ebenfalls Akademikerin ist, geht es genauso.



Was die Kosten anbelangt, so ist es nun einmal so: "Was nichts ist, daß kostet auch nichts". Qualität hat nun einmal seinen Preis.



Profitieren nur Diejenigen davon, die in Ihren Machtstrukturen das Sagen haben? Ich habe viel Erfahrungen in der Industrie erlebt und kann mir eine Meinungsäußerung erlauben. Das Geld sollte nicht in der Verwaltung versickern oder bei Fernsehsendungen, wo die Qualität zweitrangig ist.



Konkret kann ich meine Kritik zu 2 Filmen äußern. Es betrifft allerdings andere öffentlich - rechtliche Sender. Die Neuauflagen von Winnetou sind qualitativ miserabel und langweilig. Ich lege sehr viel Wert auf eine erstklassige deutsche Sprache! Dies war bei Winnetou "unterirdisch". Auch die Kostüme und Pferde waren erschreckend schlecht. Dafür haben Sie Geld ausgegeben?! Das kann ich nicht verstehen.



Die Neuauflage von den "Sissi - Filmen" ist vom Niveau entsetzlich!! Gleich mit Porno = "Selbstbefriedigung" im 1. Teil zu beginnen, hat mich veranlaßt, sofort ein anderes Programm zu wählen.



Wenn Sie jetzt wirklich Geld einsparen müssen, dann hoffe ich für Sie, daß Sie sich gegen Machtstrukturen zur Wehr setzen können.



Mit freundlichen Grüßen



Birgitta Osterhaus
Dipl. Phys. Univ. Stefan Schalamon Sehr geehrte Damen und Herren,



jedes mal, wenn ich von meinen Auslandsreisen nach Deutschland zurückkehre, atme ich auf und genieße sehr die Nachrichten und Hintergrundberichterstattungen zu aktuellen Themen in den verschiedenen Sendern der ARD. Denn dort erhalte ich über die aktuellen Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport sehr gut recherchierte, umfangreiche, neutrale und seriöse Informationen ohne Werbeunterbrechungen.



Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die meisten Nachrichtensender außerhalb Zentraleuropas berichten einseitig, oberflächlich, und auch unvollständig. Zudem stören die ständigen Werbeunterbrechungen, welche die Konzentration auf die gewünschten Informationen stark behindern, wenn nicht verhindern.



Zu ihren Vorschlägen der Rundfunkkommission möchte ich folgendes bemerken:



1. Die Höhe des Rundfunkbeitrages wird regelmäßig von der Politik missbraucht. Es ist einfach, vor anstehenden Wahlen der Bevölkerung zu versprechen, dass man gegen eine Erhöhung des Beitrages sei. Irgendwie ist es in Mode und kommt gut an, geht jedoch an der Realität komplett vorbei und wird unverhältnismäßig überhöht. Ein größerer Teil unserer Bevölkerung ist ohne Wimpernzucken bereit, jedes Jahr wesentlich größere Teuerungen bei Streaming-Anbietern wie DAZN, Netflix, Amazon oder Sky zu akzeptieren, jedoch nicht Erhöhungen auf Cent-Niveau bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Auch Deutschland Radio, ARD und ZDF haben Personalkosten und können nicht einfach die Augen vor den Tariferhöhungen und der Inflation um sie herum ignorieren, da sie sonst sehr schnell in Zeiten des Fachkräftemangels kein qualifiziertes Personal mehr am Markt finden und ihren Kern-Auftrag, nämlich die Bevölkerung zeitnah, gut recherchiert, seriös und umfassend über alle relevanten Geschehnisse zu informieren. Ich wäre auch bereit, 20 Euro zu bezahlen, um die Qualität und Seriosität der Information in Deutschland zu erhalten.

APPELL:

Liebe Politiker, bitte versprecht nicht das Einfrieren von Rundfunkbeiträgen, weil es kurzfristig ein paar mehr Stimmen bei der nächsten Wahl zu bringen scheint, sondern stellt Euch auf die Seite der Demokratie, deren Garant die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist. Sorgt für ausreichende Finanzierung der Anstalten, damit Fake News weiterhin entlarvt werden und ein Abrutschen in politische und gesellschaftliche Radikalität verhindert wird.



2. Ja, es ist sicher sinnvoll, über Reformen der gewachsenen Strukturen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland nachzudenken. Das tun die Anstalten m.W. aber auch seit Jahren selbst, es wurden bereits langfristige Prozesse angestoßen, um die Zusammenarbeit zu forcieren, verkrustete Strukturen abzubauen und neue technische Möglichkeiten zu nutzen. Dazu muss man den Anstalten aber auch die nötige Zeit geben. Es wäre fair, nicht jedes Jahr neue Sparvorgaben zu machen und rein betriebswirtschaftliche Kriterien in den Vordergrund zu stellen. - Auch die Umorganisation eines Konzerns in der freien Marktwirtschaft geschieht nicht in zwei Monaten, sondern bedarf einige Jahre.

APPELL:

Liebe Politiker, bitte gebt den Verantwortlichen in den Anstalten einen Vertrauensvorschuss und Zeit, einmal begonnene Reformen auch zu Ende zu bringen - und die Erfolge zu feiern. Ein ständiges Umsteuern oder Neupriorisieren verzögert Reformen und erzeugt Frust bei den "Projektbeteiligten", also den Mitarbeitern - und die sind in Zeiten des Fachkräftemangels das höchste Gut!
Dipl.-Ing. Architekt Georg Goumans Die bisherige Qualitätskontrolle der journalistischen Berichterstattung war gerade auch bei wichtigen Themen, mit großer politischer Wirkung gefährlich ungenügend. Ein gutes Beispiel hierfür ist die journalistische Begleitung zur GEG-Novelle der derzeitigen Ampel-Regierung. Hier wurde trotz vielfacher begründeter Kritik durch Praktiker wie Energieberater oder Fachingenieure wie von mir ungenügend reagiert bzw. wurde wie ein Redakteur des WDR mir auf meine fundierte Kritik schrieb man es dem Berichterstatter unter der Begründung erlaubte Zitat: „es dem Journalisten freistünde sich einer Meinung anzuschließen“. Wenn diese „Meinung“ aber technische Fakten einfach ignoriert sogar fachlich falsch sind wird aus einfachem Meinungsjournalismus leider, in Neu-Deutsch, ein „Fake-News“ verbreitet. Die öffentlich-rechtlichen Medien verlieren dadurch fundamental an Glaubwürdigkeit. Ein Grundpfeiler unserer Demokratie wird durch diese Fahrlässigkeit dadurch zurecht infrage gestellt. Ein wirkliches Qualitätsmanagement (wie fast in allen Beruf doch längst üblich) sowie Konsequenzen, gerade wenn trotz besseren Wissens weiterhin falsch berichtet wird erfolgt nicht. Bei Falschinformationen/Beratung wie vielfach gesendet, hätte ich wenn so geäußert als eigenverantwortlicher Energieberater/Architekt mit Schadensersatzforderungen zu rechnen, und das zurecht! Die Auswirkung in der Bevölkerung war und ist bereits fatal. Die rhetorischen ausweichenden Relativierungen der harten Fakten durch diesen Meinungsjournalismus führen, wenn Hausbesitzer zu einem in verantwortlich zu machenden Energieberater/Fachingenieur gehen zur politischen Katastrophe da diese sich durch die ÖR-Medien getäuscht fühlen. Spätestens ein böses Erwachen erfolgt aber wenn auf eine nötige qualifizierte Beratung verzichtet wird u. eine scheinbar „einfache Umsetzung“ wie es vielfach im ÖR empfohlen wird/wurde aber nach ein paar Jahren zu kostspieligen Bauschäden bzw. sehr viel höheren Nebenkosten führen.

Betreffend Qualitätskontrolle hatte ich zB. dem Intendanten Herrn Buhrow hierzu für journalistische Reportagen/Beiträge ein entsprechender standardisierten Anforderungskatolog/Matrix der zB auch eine Spalte für "technische Anforderungen/Gesetze-Konsequenzen-Prüfung-Pro/Contra"enthalten würde vorgeschlagen.

Hier wäre bei der GEG-novelle direkt den jeweiligen Journalisten ihre Fehleinschätzung offensichtlich gewesen bzw.

bei Vorlage dem verantwortlichen Redakteur zum "Eingreifen/Nachbesserung" gezwungen gewesen.

Eine Spalte für Publikumsreaktion /fachlich /ideologisch und Folgen / neue Erkenntnisse oder

auch eine Spalte für Korrektur / Nachbesserung/Nachbearbeitung

würde nicht nur eine sinnvolle zukünftige verbessernde Reflexion für die Journalisten ermöglichen

sondern auch eine übersichtliche und schnelle Bewertung im Vorfeld ermöglichen.

Eine verpflichtende Konkretisierung unter § 26a bezüglich Qualität ist dringend erforderlich und würde nicht die Pressefreiheit gefährden, sondern sie bewahren helfen.
Dipl.-Ing. Rainer Sonnabend Hallo,



bitte auf gar keinen Fall Arte und 3sat zusammenlegen: so wird die Vielfalt ein weiteres Mal beschnitten, wichtige, informative, soziale, ... Themen verschwinden teilweise, es wird zusammengestrichen - kurzum, nach Fusionen fällt immer was unter den Tisch, ansonsten machen Fusionen aus Einsparungsgründen ja auch überhaupt keinen Sinn!

BITTE NICHT!!!



MfG

R. Sonnabend
Dipl.-Ing.(FH) Gereon Büscher Sehr geehrte Dame, Sehr geehrter Herr,



Eine (regelmäßige) Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks ist eine gute Idee, denke ich.

Somit lassen sich neue Technologien (Internet, Generative KI) und neue Gewohnheiten der Konsumenten und Konsumentinnen besser erfassen, und dem Recht auf (vielseitige) Information besser entgegenkommen.



Die Reform eines rechtlich bindenden Vertrages ist dabei mit viel Weitsicht und Vorsicht durchzuführen, da schon kleine Änderungen langfristig große Auswirkungen haben können.



Insbesondere, da Informationen die Grundlage jeder und jedes Wesens bilden, Entscheidungen zu treffen. (Information -> Gefühl -> Emotion -> Gedanke -> Handlung)



Gerade im Wandel der politischen Ausrichtung der Mehrheiten in den Bundesländern ist eine tiefe, vielseitige, und ausgeglichene Berichterstattung wesentlich, damit die Masse (der Großteil des Folkes) sich kognitive nicht verirrt.



Ich denke mir, das Ihnen das sehr Bewusst ist, dennoch möchte ich aus meiner Perspektive als aufmerksamer Wissenschaftler hiermit noch einmal die Wichtigkeit der Vielfalt der Berichterstattung unterstreichen.



Mir ist bewusst, dass ein schlankerer öffentlich rechtlicher Rundfunk bessere Qualität bei gleichen Kosten schaffen kann.

Noch wichtiger bei der Qualität als die Kosten, ist denke ich aber die Motivation der Journalistinnen, Journalisten und den vielen Mitarbeitenden drum herum.



Brot und Spiele, sind bekannt, befriedigen die Gemüter. Sie leisten allerdings nur bedingt bis garnicht den aufklärenden Beitrag, der nötig ist um unsere Demokratie rund laufen zu lassen.



Daher sehe ich es als wichtig an, und hoffe Sie damit zu berühren, dass das Kulturprogramm ARTE und das Wissensprogramm 3Sat in möglichst großen Umfang erhalten bleibt. Denn dies sind, so sehe ich das, die tragenden Säulen, die breit genug informieren, dass mit gutem "wissen" entschieden werden kann. (Der kleine tägliche Entscheid und natürlich die politischen Wahlen)



Sicherlich lassen sich Verschlankungsmaßnahmen erzielen, indem organisatorische Organe (Verwaltung) zusammengeführt werden. Auch ist zu bedenken, das KI hier in naher Zukunft wohl zu Kosteneinsparungen führt.



Beim Streichen (Verschmelzen) von Programminhalten, hoffe ich, dass dies stets unter dem Gedanken geschieht ein breites Wissensfundament für vernünftige Entscheidungen in einer lebendigen Demokratie zu bilden. Dabei sind kulturgeschichtliche und physikalische Fakten wesentlicher als populäre Sport und high Society Ereignisse.



Bei den Kinder und Jugendprogrammen ist Qualität enorm wichtig. Ich denke hier lohnt sich der Zusammenschluss, insbesondere um Kapazitäten einsetzen zu können, um die Informationen nicht nur didaktisch gut aufzubereiten, sondern die Sendungen auch inhaltlich tief auf versteckte falsche Glaubenssetze zu prüfen und zu berichtigen.



Für einen soliden Halt, der persönlichen Entwicklung ist eine Referenzierbarkeit der gemachten Erinnerungen in die Vergangenheit von Vorteil. Das wiederauffinden ist Wesentlich für das Selbstverständnis. Die Mediatheken leisten hier bereits eine gute Grundlage. Jedoch sollten Kerninformationen wie geschichtliche und wissenschaftliche (dazu gehört auch die philosophische Entwicklung) möglichst unbegrenzt gespeichert und auffindbar sein. Da Datenspeicher jährlich günstiger wird sollte dies technisch und ökonomisch machbar sein. Inhaltlich sind "Kulturzeit" und "Nano" quasi als alte Bäume in einem Wald zu verstehen, die als Landmarken gesehen werden können. So nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart und Zukunft Wegweiser sind.

Ich muss denke ich nicht daran erinnern welche geschichtlich Bedeutung (das wegnehmen) einer Landmarke gilt.



Ich wünsche heute eine schöne ost-west Wiedervereinigung

und weiterhin viel Erfolg und ein geschicktes Händchen bei der Staatsvertragsgestaltung.



Mit freundlichem Gruß,

Gereon Büscher
Dipl.-Pol. Andrea Tschiggerl Sehr geehrte Damen und Herren!



Bitte lassen Sie 3sat und arte als zwei verschiedene Sender bestehen. 3sat ist der einzige Sender, der das deutschsprachige Mitteleuropa abbildet. Wie soll ich sonst in Wien lebend etwas aus der Schweiz mitbekommen, wo meine Schwester lebt. Und: 3sat hat fantastische Wissenschafts-, Nachrichten- und Kultursendungen. Die gilt es zu erhalten. An den bisherigen Sendeplätzen. Genauso bei arte.



Arte und 3sat bieten die einzigen Sendeprogramme, wo man überhaupt noch etwas zum Fernsehen findet. Und man französische Filme zu sehen bekommt. Die beiden Sender stehen für Europa! Nehmen Sie sie uns nicht weg.

Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Tschiggerl
dirk Ich finde es der Zeit entsprechend über das, über die Jahrzehnte gewachsene Programm, nachzudenken. Da heutzutage via Internet auch andere Quellen verfügbar sind, mindert sich die _parallele_ Existenzberechtigung von ArdOne, ArdAlpha, Phoenix, 3Sat und Arte. Darüber hinaus sind die breit gefächerten Dritten aus der Zeit gefallen. Großteils senden Sie gleiche Inhalte in Zweitverwertung (Verbrauchermagazine), auch Unterhaltsames, dann nur zeitversetzt. Eine Rückkehr zu einem gemeinsamen synchronen Grundprogramm, mit (dann gern längerer regionaler Auseinanderschaltung) bringt sicher viel Synergieeffekt.

Mit dem Eingesparten könnte man die Informationskompetenz wieder aufbauen. Sie ist bei Weitem nicht so uneingeschränkt gut wir gerne selbst dargestellt oder in Anmodererationen in Mimik ausgestrahlt. Beispiel: das Hamburg Journal berichtet eigentlich nur Positives und Unterhaltsames, jene Themen, die DPA etw tagsüber anschieben. Ein Bulevardmagazin. Eigeninitiativ oder gar Investigatives sehe ich nicht. Zweites Beispiel: Tagesthemen starteten weil die Tagesschau die mehr werdenden Themen nur noch grob abarbeiten konnten. Heute sind die Tagesthemen auf dem selben Nieveau. Interviews sind kurz, nachgehakt, ggfls mehrfach, gibt es kaum. Daher schaue ich lieber ORF Zib oder höre DLF. Vergleichen Sie mal… mfG
Dirk 3sat muss bleiben ! Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben einen Bildungsauftrag. Dazu trägt 3sat in erheblichem Maße bei . Es gibt soviel schlechte Unterhaltung bei ARD und ZDF , dort könnte umfangreich gespart werden !!!
Dirk Baltrusch Einsparungen und Kürzungen sind nötig aber bitte auf Grundlage des staatlichen Auftrages: Bildung, Kultur, neutrale/ausgewogene Information sichern, teure Sport-/Unterhaltungssendungen bitte den Privaten überlassen. Bei diesen kann jeder nach seinen Präferenzen die Inhalte aussuchen (und ggf. bezahlen).
Dirk Bracklow Sehr geehrte Damen und Herren,



wohlwissend, dass meine Meinung zum vorliegenden Reformvorschlag ohne Belang sein wird, möchte ich trotzdem mein absolutes Unverständnis für die Sparvorschläge zum Ausdruck bringen.



Die Säge insbesondere an 3sat und arte anzusetzen, ist unfassbar kurzsichtig. Zwei außerordentliche Institutionen, die mehr zur Verständigung mit unseren Nachbarn beigetragen haben als so viele staatstragende Politikerworte über Freundschaft zwischen den Völkern. Statt einen Sender zuzumachen, sollte ein weiterer zusammen mit Polen und Tschechien ins Leben gerufen werden!



3sat und arte sind für mich und bestimmt auch für viele gebildete Menschen in den Empfängerländern zwei der wenigen Gründe, den Fernseher einzuschalten. Viele geistreiche, unterhaltsame und horizonterweiternde Formate, die in anderen Sender längst verschwunden sind, haben hier einen Platz und müssen ihn behalten! Ein Land, dass sich für hochkultiviert wie unseres hält, sollte als letztes an der Kultur sparen. Denn wer dort spart, wird weiter degenerieren. Und Degenerierung haben wir meines Erwartens in den letzten Jahr zu Genüge erlebt...



Ein Hoch auf die Kulturzeit, Scobel, Re: und all die anderen!



Besten Gruß

Dirk Bracklow
Dirk Gräff Ich bin gegen eine Zusammenlegung der Sender Arte und 3sat. Beide Sender vertreten unterschiedliche Bereiche in Kultur und Information. Es würde mehr verloren gehen als das man etwas dazu gewinnen könnte durch eine Zusammenlegung.

Klar für den Erhalt beider Sender. Es gibt jetzt schon zu wenig Kultur im TV. Die Bevölkerung braucht diese differenzierten Einblicke in Kultur und Gesellschaft!
Dirk Haßler Sehr geehrte Damen und Herren



Ich bin sehr erschrocken über ihre Pläne die ich Folie 5 entnehmen kann. Wie bitte sehr kann man als aufgeklärter Europäer auf diese Idee kommen.

Die Stärke der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist doch, dass die unabhängig vom Markt Qualität liefern können.

Auf ARD und ZDF kann ich diese Qualität leider nicht erkennen.

Sicher, ich verstehe, dass die sich nach Quoten richten müssen, aber die einzigen Sender (arte und 3Sat) die grenzübergreifende Inhalte anbieten, wollen die zusammenkürzen?

Bitte sparen Sie an den Gehältern der oberen Etagen und geben nicht zu viel Geld aus, um völlig schwachsinnige Sendungen, die sie in ARD und ZDF einem Publikum über 70 Jahre präsentieren, zu finanzieren.

Ich könnte mehr dazu schreiben, bin aber fassungslos und traurig darüber, dass man überhaupt auf ein solche Idee kommt, das ist wohl der Untergang des Abendlandes.



Mit freundlichen Grüßen



Dirk Haßler M.A.
Dirk Herrmann 3sat muss bestehen bleiben!



Ich sehe das geplante Ende von 3sat und ein Aufgehen im Sender Arte mit großer Sorge. 3sat hat einen ausgewiesenen Schwerpunkt im Bereich Wissenschaft (hervorzuheben besonders nano und scobel), den es so in keinem anderen Programm gibt. Dass einerseits die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland immer wieder betont wird und dass andererseits diese Themen nun möglicherweise weitgehend aus dem Angebot des öffentlich-rechtlichen Fernsehens verschwinden sollen, erscheint mir als großer Widerspruch. Beispielsweise werden existenzielle Zukunftsfragen wie Klimakrise oder KI aufgegriffen und nüchtern-sachlich diskutiert, und es werden vor allem auch Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt: ein wohltuender Gegensatz zum reißerischen Umgang vieler anderer Medien mit solchen Themen. Außerdem hat 3sat weitere sehr gute Angebote im Bereich Kultur, wie etwa Musikkonzerte und Kabarett. Selbst wenn solche Angebote nicht den Geschmack des breiten Publikums treffen: ich finde, das öffentlich-rechtliche Fernsehen muss auch Angebote für Minderheiten machen, wie es Bildungsbürger*innen offensichtlich geworden sind. Wer Angebote wie 3sat streicht, sollte sich über den Erfolg von Fake News und Querdenkertum jedenfalls nicht wundern.



Mit freundlichen Grüßen



Dirk Herrmann
Dirk Hey Sehr geehrte Damen und Herren,



ich würde es sehr bedauern, wenn tatsächlich die beiden Sender arte und 3sat zusammengeführt werden.

Als interessierter Bürger sind mir beide Sender sehr wichtig.



Ich bin der Meinung, dass beide Sender, gleichberechtigt und gleichwertig nebeneinander, bestehen bleiben sollten.



Mir persönlich wäre auch eine Erhöhung der Rundfunkgebühren im unteren einstelligen EUR Bereich recht.



Meiner Meinung nach werden die Folgen der Einschränkungen der öffentlichen Medien derzeit von Ihnen (den öffentlichen Medien) nicht gut genug dargestellt.



Beste Grüße,

Dirk Hey
Dirk Klein Mit Entsetzen nehme ich den Vorschlag zur Kenntnis, 3sat und arte zu verschmelzen. Das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland würde damit derart an Qualität und Vielfalt verlieren, dass die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags kaum noch möglich wäre. Beide Sender halte ich mit ihren eigenständigen Konzepten für unverzichtbar! Einsparpotenzial ist sicherlich bei den vielen regionalen Sendern vorhanden, deren Angebote oft austauschbar und kaum relevant sind. Müssen denn parallel mehrere Ratgebersendungen, Quizsendungen oder Talkshows laufen? Regionale Nachrichten könnten sicher auch ohne einen festen Sender untergebracht oder über mehrere Bundesländer zusammengefasst werden. Gerade in Zeiten populistischer Anfeindungen gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen muss es um eine Stärkung der Strukturen gehen, nicht um deren Preisgabe.
Dirk Peiper Sehr geehrte Damen und Herren,



der mit Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk hat in erster Linie einen Informationsauftrag. Also die Produktion und Ausstrahlung von Sendungen mit informativen Charakter, Nachrichten, Dokumentationen.

Wenn jetzt ausgerechnet im Bereich der sogenannten Spartensender mit eben diesen Informationsinhalten gekürzt werden soll verstoßen die ,Reformer' im wesentlichen gegen diesen Auftrag.

Die Reduzierung von Sendungen mit banalen Inhalten (exzessive Fußball-Berichterstattung, lustige Musikanten, hastig zusammengedrehte, inhaltsleere Vorabend-Krimis, Bergdoktoren) steht merkwürdigerweise nicht zur Debatte.

Noch einmal: Volksverdummung gehört nicht zum Programmauftrag.



Mit freundlichen Grüßen



Dirk Peiper
Dirk Piethan Es wäre wünschenswert wenn die Livestreams nicht regelmäßig durch rechtliche Einschränkungen unkenntlich gemacht würden. Ich nutze weder Sat noch DVBT oder Kabel, also nur noch Streaming. Wenn die Beiträge schon permanent steigen, dann erwarte ich auch hier alle Inhalte oder reduzierte Beiträge.
Dirk Schwiedergoll Sehr geehrte Damen und Herren,



die Sender- und Angebotsvielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollte erhalten bleiben und weiter entwickelt werden.



Für mich ist sie eine Quelle von politischer Bildung und ich halte sie in der Gegenwart unverzichtbar für die Stärkung der Demokratie .

Darüber hinaus wäre es jetzt ein fatales Signal, diesen Plan so umzusetzen.



Für den Erhalt der Angebotsvielfalt können wir allerdings etwas tun:

Gezielt mit jungen Menschen im Bereich der Bildung und Medienerziehung gemeinsam sehen, diskutieren, sie stärker an eigene Produktionen heranführen, diese in dafür geeigneten Formaten zeigen und sie damit an der Gestaltung von öffentlich-rechtlichem Rundfunk teilhaben lassen.



Mit Dank an dieser Stelle für zahlreiche interessante Beiträge und anregende Programme,



Dirk Schwiedergoll
Dirk Tiedemann Guten Tag,



Der onlineauftritt von tagesschau.de ist ein tolles Nachrichtenportal mit vielen Textbeiträgen, das im Vergleich zu anderen onlineplattformen sehr günstig ist, klug und informativ strukturiert ist und damit eine wesentliche Grundversorgung der breiten Bevölkerung darstellt. Andere Foren sind mit Werbung und Störern und Kosten verbunden. Tagesschau.de leistet damit eine Grundversorgung der Bevölkerung mit Informationen , demokratisiert Nachrichten und muss daher erhalten bleiben.



Das gilt im Übrigen auch für den Deutschlandfunk.



Freundliche Grüße
Dirk Weffeir Schade, dass die Rundfunkfreiheit mal wieder mit Füßen getreten wird. 3Sat und arte zusammenzulegen ist gleichsam eine intellektuelle Barbarei. Onlineauftritte der einzig freien Berichterstattung zu reglementieren ist faktische Zensur. So kann man der AfD schon vorab die Abschaffung der Gewaltenteilung und Demokratie abnehmen.
Djahanyar Chahabadi Liebe Entscheidungsträger,



hiermit möchte ich all diejenigen unterstützen, die gegen eine Zusammenlegung von 3sat und Arte plädieren. Beide Sender nehmen ihren Bildungsauftrag für den mündigen Bürger sehr ernst und es wäre bitter, ihren Anteil an der gesamten Senderlandschaft weiter einzuschränken und zu reduzieren. Wir leben in einer Informationsgesellschaft in der guter Journalismus immer stärker von Informationsmüll bedroht wird. Die Stichwort "Fake News" und "Alternative Fakten" stehen für eine Entwicklung die unbedingt gestoppt werden muss. Die Entscheidung den Raum für 3sat und Arte zu beschneiden ist der falsche Weg.



Vorschlag: vielleicht lassen sich Gelder besser einsparen, wenn man weniger für Fussball Berichterstattung und andere Nationalismus fördernde Aktivitäten ausgibt.



Mit freundlichen Grüßen

Djahanyar Chahabadi
Döbrich Sonja Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen die von Ihnen beabsichtigten Streichungen und Zusammenlegungen wie z.B. 3 Sat und Arte , möchte ich meinen Protest kundtun.Beide letztgenannten Programme haben unterschiedliche Gewichtungen, zeigen unterschiedliche Sichtweisen auf Kultur auf und unterbreitet eine wertvolle Vielfalt des kulturellen Angebotes.

Diese unterschiedlichen Sichtweisen auf Kultur sind für die Gesellschaft überaus wichtig und müssen erhalten bleiben!Zu bedenken geben muss auch die Auswirkung der von Ihnen beabsichtigten Einsparungen, die dazu führen werden,dass es weniger Sendeplätze geben wird verbunden mit weniger Aufträge für Produzenten und weitreichenden Verlust von Arbeitsplätzen.



Mit freundlichen Grüßen Sonja Döbrich
Dolores Dreyer Ich schaue ausschließlich Öffentlich rechtliche Sender. Reality Unterhaltung, Suche nach Superstars u.ä. möchte ich nicht sehen. Neben Nachrichten interessieren mich vor allem Sendungen über Bildende Kunst, die schon heute sehr rar sind (ich meine nicht Kunst u. Krempel etc., sondern Berichte, Gespräche mit/über Künstler, Kunstwerke) . Daher bin ich auch großer Fan der Sendung Kulturzeit. Diese würde bei einer Zusammenlegung von arte und 3sat vermutlich in der bisherigen Form und Frequenz nicht fortgeführt. Mein Vorschlag wäre z. B. bei ARD und ZDF auf den einen oder anderen Krimi sowie das tägliche Einerlei aus Rateshow, Kochshow und Bares für Rares zu verzichten.

Viele Grüße

Dolores Dreyer
Dolores Kummer Sehr geehrte Rundfunkkomission,



zur geplanten Reform möchte ich einige Anmerkungen machen.

Ich bin 68 Jahre alt, lebe in Berlin und arbeite als Zeitzeugenreferentin in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR). Mir begegnen täglich Menschen aus der gesamten Bundesrepublik, aber vor allem Schulklassen, Jugendliche im Alter zwischen 15-19 Jahren. Wir versuchen hier den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie aufzuzeigen. Ein wichtiges Merkmal der Demokratie sind nicht nur die Meinungs- oder Reisefreiheit, sondern auch die Presse- und Informationsfreiheit. Ich frage die Jugendlichen sehr oft, wo und wie sie sich informieren. Vor 5 Jahren war das noch ausschließlich im Netz, aber tatsächlich nimmt das Fernsehen wieder einen größeren Stellenwert bei den Jugendlichen ein.

Sie suchen vor allem nach verlässlichen Nachrichten und unabhängiger Berichterstattung über das Kriegsgeschehen in Nahost. Wir haben häufig Klassen, wo mindesten 40% aber auch schon mehr einen Migrationshintergrund haben. Viele haben Familie dort.

Die Jugend ist unsere Zukunft, aber was können wir Ihnen bieten?

Was können die Öffentlich-Rechtlichen anbieten?

Ich sage es mal salopp: ZDFneo und ARD ONE senden nur noch Schrott!!! Soll das für die Jugend von heute sein???

Wiederholungen von B und C-Movies (Karate Kid oder Silvester Stallone), die nicht nur frauenfeindlich sondern oft auch gewaltverherrlichend daherkommen tragen nichts zum Bildungs- oder Unterhaltungsauftrag des Fernsehens bei.

Manchmal habe ich das Gefühl die Wiederholungen, besonders bei ARD ONE laufen in Dauerschleife, dafür möchte ich auch nicht mehr bezahlen.



Was garnicht geht ist der Plan 3SAT und ARTE zusammenzulegen - beides Sender die für unsere kulturelle Bildung HEUTE so wichtig sind...Nachrichten des Schweizer und Österreichischen Fernsehen werden geschaut, weil sie mal eine andere Sicht auf die aktuelle Politik präsentieren, gleichzeitig auch zeigen, dass nicht nur die Deutschen Probleme haben (z.B. von Rechts...).



Wahrscheinlich haben Sie die Wahlergebnisse in Sachsen, Thüringen, Brandenburg verfolgt und auch bemerkt, dass die größte Gruppe der AfD-Wähler junge Menschen zwischen 16-24 Jahre sind.



Die Medien können nun einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass dies anders wird. Dazu gehört Kultur. Sender, die Kultur auch international abbilden. Kultur - das sind nicht nur ein Schwarzer oder ein lesbisches Paar im Tatort, Kultur ist tatsächliche Spartenvielfalt mit Literaturgesprächen, Jazzkonzert, Rockpalast, Theater, Tanz, Musical, Oper, anspruchvolles Kino, Informationen über internationale Künstler, internationale Filme (mehr als Amischinken), die Welt ist bunt...

Die Kunst und die Kultur haben extremen Nachholebedarf gerade bei der Jugend - bitte machen Sie das nicht kaputt.

Denn wir erleben gerade aktuell eine unvorstellbare Einsparungspolitik in Jugend- und Kultureinrichtungen, jetzt nicht auch noch die Kultur wegnehmen im Fernsehen.....Fernsehen was die Jugendlichen gerade für sich entdeckt haben...

Wichtig ist mir persönlich auch, dass die jüngste Vergangenheit, die Diktatur in der DDR aufgearbeitet wird.

3SAT leistet gerade einen wichtigen Beitrag dazu, weil sie Filme über die DDR zeigt, die aufarbeitend nach der Wende entstanden sind: "Wir wollten aufs Meer", "Barbara", "Nahschuss", "In einem Land, dass es nicht mehr gibt", "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution", aber auch Dokus wie "Friedliche Revolutionäre".

Die Aufarbeitung der Vor- und Nachwendezeit ist definitiv zu kurz gekommen. Die Menschen müssen sich wieder finden im Fernsehen, Hintergründe erfahren: Wie haben die das geschafft, dass 1989 keine Waffen eingesetzt wurden? Woher nahmen sie den Mut an ihren Träumen festzuhalten? Und welchen Preis haben die Menschen vor und nach der Wende dafür bezahlt?



Nachwendezeit, ein Thema das so gut wie nie vorkommt, aber die AfD-Wähler zeigen, dass das doch eine Rolle spielt. Also nicht die Leute als "Jammerossis" beschimpfen, sondern den Sachen auf den Grund gehen: Die große Arbeitslosigkeit, die den Menschen bis heute in den Gliedern steckt, die erfahrene Wertlosigkeit, die Übernahme aus dem Westen. Warum sind so wenig Ostdeutschen 35 Jahre nach dem Mauerfall auf Leitungsposten?



Diese Themen müssen auf den Tisch! 3SAT und auch ARTE packen diese heißen Eisen an.



Sonst zeigt sowas nur noch der MDR, aber das RBB-Fernsehen überhaupt nicht mehr. Der RBB hat zwar mehr Zuschauer im Osten (Brandenburg/Ostberlin) wird aber von einer Mehrzahl westsozialisierter Menschen geleitet und programmiert, das stößt Vielen unschön auf. Wie oft wollen die eigentlich noch die Drei Damen vom Grill senden? Jedes Jahr wieder eine Endlosschleife fast wie "Diner for One" an Silvester. Manchmal hat man den Eindruck - das alte Westberlin lebt noch im RBB - Wie nennt man das dann: Westalgie?



Es besteht ja nach wie vor das Vorurteil, dass nur noch alte Leute Fernsehen schauen und das alte Leute gern alte Filme und Wiederholungen sehen. Als wären wir alle Nostalgiker!



An manchen Tagen glänzen alle Regionalen mit Wiederholungen, Tatort, Polizeiruf, Bozenkrimi - gibt es eine Statistik wie oft im Jahr die gleichen Filme gezeigt werden?

Mensch es gibt doch auch neue polnische, tschechische (nicht nur Aschenputtel), ungarische, niederländische, französische, skandinavische, asiatische Filme - alle deutsch synchronisiert.



Was mich persönlich auch nervt: Sendet ein Regionaler eine Talkshow 20.15 Uhr, haben auch alle anderen Regionalen Talkshows. Das ist absurd, es gibt dann weder Spielfilme oder Dokus zu sehen, alles ist gleich geschaltet. Weil ich nur die Öffentlichen sehe, muss ich dann zu amazon prime oder netflix greifen, weil ich keinen Talkshows mag.



Radio: Für mich nur Radio Eins (rbb), sind die Hellsten von allen mit der besten aktuellen Musik. Die Moderatoren sind durch die Bank klug, auch die alten Westberliner. Wenn sie manchmal zu lange negativ labern (Generation German Angst) schalte ich auf Antenne Brandenburg (Gute Laune Sender), halte es dort aber nie lange aus. Ich möchte gern musikalisch vorn mit dabei sein und das ist Radio Eins, anders als alle anderen Sender. Es ist auch einer der wenigen Sender, die es geschafft haben alte und junge Hörer zu begeistern und zu halten. Radio Eins liefert auch eine große Bandbreite an Unterhaltung von Fussball über Wissenschaft bis zum Autopabst, spannende Diskussionen mit großer Hörerbindung. Manche Kabarettisten sind etwas altbacken, da sollte man sich mal U50 umsehen, ansonsten - nur diesen!



Am Wichstigsten ist mir jedoch, dass beide Sender ARTE und 3Sat vollständig erhalten bleiben - für unsere Jugend, für eine kulturelle Bereicherung, für eine Erweiterung des Horizonts, für eine bunte Vielfalt.



Freundliche Grüße

Dolores Kummer

aus Berlin-Prenzlauer Berg
Dominik Fenzl Aus meiner Sicht ist der ZWANG zur zuvirigen linearen Verbreitung von Inhalten ein großer Rückschritt in der Medienvielfalt. Dies Mutet an wie ein Lobyantrag der privaten aus dem letzten Jahrtausenden. Auch der Wegfall der Hintergrundberichte ohne Sendebezug würde die Informationsvielfalt stark und unangemessen einschränken.



Aus meiner Sicht muss hier dringendsten nachgebessert werden!
Dominik Laux Teile des vorgelegten Entwurfs widersprechen meiner Auffassung nach den fundamentalen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die angedachte teilweise oder vollständige Überführung von 3sat in arte, die mögliche Reduzierung der vier Nachrichtensender (Tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo) sowie die Zusammenlegung der Angebote für jüngere Zielgruppen (KiKA, das Online-Angebot funk, ZDFneo und ARD One) könnten die Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – Bildung, Kultur und Information – erheblich schwächen.



Besonders kritisch sehe ich die inhaltliche Ausrichtung von FUNK. Es fällt auf, dass hier oft Konzepte und Formate übernommen werden, die sich stark an den privatwirtschaftlichen Medien orientieren. Dies widerspricht der einzigartigen Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zudem wurde mehrfach unzureichend recherchiert, was die Qualität des Journalismus beeinträchtigt. Statt auf reißerische Inhalte zu setzen, um hohe Klickzahlen zu generieren, sollte FUNK einen klaren Fokus auf fundierten, gut recherchierten Journalismus legen. Klickzahlen dürfen nicht der Maßstab für den Erfolg eines Formats im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein.



Um die Rundfunkbeiträge stabil zu halten, wäre es sinnvoll, alle Kosten und Prozesse einer detaillierten Prüfung (Benchmarking) zu unterziehen. Eine Optimierung in den Bereichen Produktion, Rechte, Verwaltung und insbesondere die Reduzierung der teils überhöhten Gagen für Moderatoren, Schauspieler und Stargäste könnte zu erheblichen Einsparungen führen, ohne die Qualität der Inhalte zu gefährden.
Dominik Voigt Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf den Entwurf des Reformstaatsvertrages möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich diesen in der vorliegenden Form in keinster Weise gutheißen kann, sondern eher als Ausverkauf des öffentlichen Rundfunks empfinde.

Nachdem es bereits in den vergangenen Jahren zu Qualitäts- und Vielfaltsverlusten, insbesondere beim Hörfunk, gekommen ist, stellt die geplante Verringerung der Hörfunkangebote - in Kombination mit der fragwürdigen, forcierten Umstellung auf DAB - eine weitere Verschlechterung dar und wird für eine Verringerung der Reichweite sorgen, sodass mehr und mehr Hörer auf andere Angebote ausweichen werden.

In Sachen Fernsehen ist eine Reduktion der kinderorientierten Programme einigermaßen nachvollziehbar, jedoch keinesfalls die Auflösung von Sendern im Bereich der kulturellen und politischen Bildung. Wenn auf einen Nachrichtensender eventuell verzichtet werden kann, so ist zu betonen, dass gerade phoenix und ARD-alpha mit ihren eigenständigen Inhalten einen erheblichen Mehrwert an Wissensvermittlung und politischer Bildung bedeuten. In Zeiten von "fake-news", extremistischen Tendenzen und Verschwörungstheorien (beispielsweise über angeblich politisch gesteuerte, öffentlich-rechtliche Medien!) wäre eine Reduktion an dieser Stelle geradezu verantwortungslos und würde vorgenannte Verschwörungstheorien gar noch bestärken. Journalistisch hochwertige und objektive Beiträge sind in diesen Tagen wichtig wie selten zuvor - ebenfalls als niederschwelliges Angebot, weshalb bspw. der nach wie vor sehr beliebte BR-Text auch weiterhin erhalten bleiben sollte.

Im selben Zusammenhang sei auch auf den Wert kultureller Prägung Bezug genommen, welcher durch die Unmenge an "Trash-TV" von Privatsendern und modernen Medien gerade bei Zuschauern in der jüngeren und mittleren Generation derzeit schon erheblich defizitär ist, sodass langjährige Instanzen wie 3sat und arte keinesfalls beschnitten oder zusammengefasst werden dürften. Wie auch bei politischen Regelungen in der Pandemie-Phase, sei betont, dass Kultur ohnehin in vielen Fällen viel zu kurz kommt.

Ich hoffe, dass meine Kritik zu einem positiv-konstruktiven Überdenken der geplanten Reform beiträgt.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Voigt, Produktdesigner
Dominik Wassenberg Die Öffentlich-rechtlichen haben einen Auftrag. Dazu gehört umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung abzudecken. Dazu braucht es Vielfalt. Die Zusammenlegung von Sendern und Programmen wirkt dem fatal entgegen. Und damit der Möglichkeit, sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden, wendet sich somit letztendlich gegen unsere demokratischen Grundlagen.



Statt zum Beispiel darüber nachzudenken, ausgerechnet ARTE und 3sat zusammenzulegen, plädiere ich stattdessen für eine Entschlackung des Mainstreams im Unterhaltungsbereich. Es erschließen sich mir die nahezu unendlichen Redundanzen von Krimiserien zum Beispiel nicht. Gut, da hängen Arbeitsplätze dran, aber es ist nicht der Auftrag, Arbeitsplätze im Show Business zu schaffen. Das kann man Streaming-Diensten. Privaten und so weiter überlassen, wenn es gilt, Prioritäten zu setzen und zu verschlanken.
Dominik Wessely Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Schweitzer,

sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



wie viele Medienschaffende habe auch ich den Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (in der Fassung vom 26. September 2024) gelesen.



Dazu möchte ich Ihnen eine Rückmeldung geben. Kurz zu meiner Person: Ich habe in den vergangenen 28 Jahren rund 40 Dokumentarfilme gedreht, von denen fast alle durch öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten ko-finanziert waren. Darüber hinaus habe ich mehrere Jahre an einer Filmschule gelehrt und junge FilmemacherInnen ausgebildet.

Mein Feedback zum vorliegenden Diskussionsentwurf beruht deshalb auf langjährigem Erfahrungswissen.



Nach Durchsicht des vorliegenden Entwurfs muss ich Ihnen mitteilen, dass einige der angedachten Reformvorschläge für Filmschaffende im Bereich Dokumentarfilm katastrophale Folgen haben werden.

Ich gehe davon aus, dass sich die Mitglieder der Rundfunkkommission im Klaren darüber sind, dass vor allem die vorgeschlagene Zusammenlegung von 3sat und arte ausschließlich zu Lasten des deutschen arte-Programmanteils gehen wird. Die Folge wird sein, dass sich die deutsche und die französische arte-Programmschiene noch weiter als schon bisher auseinander entwickeln. Damit ist nicht nur die Idee eines deutsch-französischen Kulturkanals endgültig ad absurdum geführt, in der Praxis wird diese Fusionierung hierzulande zur drastischen Verringerung des Angebots im Bereich des Dokumentarfilms führen. Sendeplätze wie z.B. "3sat Dokumentarfilmzeit" oder "Der junge Dokumentarfilm" stünden bei einer Fusionierung in unmittelbarer Konkurrenz zu arte-Sendeplätzen wie dem "Grand Format".

De facto kann seit Jahren keine deutsche Dokumentarfilmproduktion mehr ohne deutschen arte-Anteil finanziert werden; bei einer Ausdünnung dieser Sendeplätze wird großen Teilen der Branche die wirtschaftliche Existenzgrundlage wegbrechen.

Das, was ein Ziel der Reform des Rundfunkstaatsvertrags sein soll, nämlich die Rückführung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf seine Kernaufgaben, wird somit auf geradezu groteske Weise konterkariert.



Der DokumentarFILM (und dabei meine ich nicht die überwiegend journalistisch geprägten dokumentarischen Formate wie 37°C, Menschen hautnah o.ä.) gehörte einmal zum öffentlich-rechtlichen Tafelsilber, er machte das deutsche Fernsehen weltweit ziemlich einzigartig. Namen wie Klaus Wildenhahn, Harun Farocki, Helga Reidemeister, Ulrike Ottinger, Volker Koepp, Helke Misselwitz und viele andere mehr standen für einen Reichtum an Themen und dokumentarischen Erzählformen, der sich im Grunde nur vergleichen lässt mit der Vielfalt der deutschen Theaterlandschaft.

Nach vierzig Jahren Quotendruck und zahlreichen gescheiterten Reformversuchen ist von dieser einst blühenden Dokumentarfilm-Szene kaum noch etwas übrig. Ruiniert wurde sie im Wesentlichen aus Ignoranz und Gleichgültigkeit.

Mit dem Schließen von weiteren Redaktionen und dem Wegfall ihrer ohnehin schon spärlichen Budgets droht die deutsche Dokumentarfilmlandschaft endgültig beerdigt zu werden. Was dann noch bleiben wird, sind formatierte Sendeplätze für Reportagen oder Features. Ist dies das erklärte Ziel der Rundfunkkommission?



Wir Dokumentarfilmschaffende (und hier spreche ich für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, die sich auch noch über unseren Verband AG DOK zu Ort melden werden) sind es schon lange leid, immer wieder aufs Neue auf die Relevanz unserer Arbeit hinweisen zu müssen. Demokratien erodieren, Gesellschaften driften auseinander, Desinformation blüht um uns herum - zu all diesen Themen hat der Dokumentarfilm Substantielles zu beizutragen. Mehr als viele andere Programme ist er dem Gedanken an Aufklärung und Information verpflichtet, der dem Auftrag und der Idee des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Grunde liegt.

Was immer in den vergangenen Jahrzehnten an innovativen Programmen im Bereich des dokumentarischen Erzählers bei ARD und ZDF zu sehen war, wurde fast ausnahmslos von freischaffenden Kreativen und ProduzentInnen hergestellt; dies zumeist unter den Bedingungen wirtschaftlicher Selbstausbeutung.

Den Mitgliedern der Rundfunkkommission muss bewusst sein, dass die angedachten Reformvorschläge dazu führen werden, dass sich die vielen prekären Arbeitsverhältnisse der Dokumentarfilmschaffenden in Deutschland weiter verschärfen. Das ist nicht mehr hinnehmbar.



Kein Land der Welt gibt so viel Geld für seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus wie Deutschland.

9 Milliarden Euro Gebührenaufkommen sollten deshalb auch eine Verpflichtung sein, das allerbeste Fernsehen- und Radioprogramm der Welt anzubieten. Davon sind wir leider Lichtjahre entfernt. In dieser Situation den Rotstift nun in altbekannter Weise in den Programmbereichen Kultur und Bildung anzusetzen, ist angesichts der disruptiven Entwicklungen, denen die deutsche Gesellschaft derzeit ausgesetzt ist, ebenso kurzsichtig wie zerstörerisch.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Auch wir freien Filmschaffenden sind überzeugt, dass es notwendig und geboten ist, Einsparungen im ÖRR vorzunehmen. Umso bedauerlicher ist, dass sich die Rundfunkkommission nicht die Empfehlungen des Zukunftsrates für die Entwicklung des ÖRR zu eigen gemacht hat: Denn was es wirklich braucht, sind grundlegende Strukturreformen, vor allem in der ARD, verbunden mit dem radikalen Abbau von überflüssigen Verwaltungs- und Hierarchieebenen. Hier liegt ein enormes Einsparpotential. Oder um es mit den Worten des Hauptabteilungsleiters Kultur einer großen ARD-Anstalt zu sagen: "Sie haben ja Recht. Auf jeden, der heute Programm macht, kommen sechs bis sieben, die ihn kontrollieren."



Lassen Sie mich abschließend noch Folgendes sagen:

In knapp drei Jahrzehnten Tätigkeit als freischaffender Dokumentarfilmregisseur habe ich versucht, mit meinen Filmen zu dem beizutragen, was im Kern den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ausmacht: Ich wollte, dass sich das Publikum nach meinen Filmen klüger und informierter fühlt. Dafür gab es zwei Mal den Grimme-Preise, und über die Jahre zahlreiche Zuschauerzuschriften, die sinngemäß folgenden Wortlaut hatten: "Für solche Filme zahle ich gerne meine Rundfunkgebühren."

All dies war mir bislang Ansporn und Motivation, auch unter immer schwieriger werdenden Bedingungen weiter Dokumentarfilme zu drehen.

Sollten die von der Rundfunkkommission gemachten Vorschläge tatsächlich 1:1 umgesetzt werden, sehe ich für mich keine Möglichkeit mehr, weiter Dokumentarfilme in Deutschland zu drehen.



Die Rundfunkkommission sollte ihren Diskussionsentwurf noch einmal grundsätzlich überdenken und den Mut zu wirklichen Strukturreformen im ÖRR aufbringen. Entsprechende Vorschläge liegen längst auf dem Tisch.



Mit freundlichen Grüßen



Dominik Wessely





p.s.

Informationen zu meiner Person finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dominik_Wessely

Eine aktuelle Arbeit von mir finden Sie hier: https://www.ardmediathek.de/sendung/als-der-krieg-in-die-redaktion-kam/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNlcmllcy9GMjAyNFdPMDA2ODkwQTA
Donald Ilte Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich bitte Sie nachdrücklich, die TV-Kultur- und Bildungsprogramme keinesfalls zu reduzieren oder zusammenzulegen.

Insbesondere eine Fusion von 3sat mit arte würde die öffentlich-rechtliche und werbefreie Medienlandschaft in Deutschland dramatisch verarmen. Beide Sender sind unverwechselbar - ihre unterschiedlichen Wurzeln haben zu Profilen geführt, die sich durchaus ergänzen - eine Zusammenführung würde beide Programme zwangsläufig sowohl im Inhalt, als auch in der Vielfalt beeinträchtigen. Ich vermute, dass es weltweit kein vergleichbares Angebot gibt und appelliere an Ihr Verantwortungsbewusstsein: leisten Sie dem Abbau von kultureller Vielfalt und seriöser Information nicht durch die Abschaffung eines unersetzbaren und einmaligen Kulturprogramms in deutscher Sprache einen unsinnigen Vorschub!



Ich schätze die französisch-europäische Ausrichtung des Programms von arte sehr. Aus meiner Sicht unterscheidet es sich aber essentiell von der Prägung 3sats. In den Unterschieden liegt gerade der Reichtum und besondere Wert beider uneingeschränkten Formate.



3sat als gemeinsames Kulturprogramm der deutschsprachigen Länder bereichert mein Leben seit vielen Jahren um Beiträge und Informationen aus Österreich und der Schweiz. Ich verpasse selten die Kulturzeit und sehe mir gern die österreichischen Nachrichten an. Vielfalt und Qualität der Dokumentationen und Themenabende sind das Ergebnis einer offensichtlich sorgfältigen und besonders vielfältigen Auswahl. In meinem Familien- und Bekanntenkreis sehen das die meisten Leute ebenso. Für den Erhalt von 3sat, arte und den Programmen von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur zahle ich gern den Rundfunkbeitrag.



Ich hoffe mit vielen Anderen darauf, dass Sie die im Raum stehende Idee der Verschlankung und Fusion der wertvollen Kulturprogramme nicht weiter verfolgen werden.



Freundliche Grüße

Donald Ilte

Berlin
Donatus Gageik Warum kann man nicht mehrere Rundfunkanstalten zusammenlegen,z.B Saarland mit SWR und /oder Radio Bremen mit NDR.

Allein die Einsparung der jeweiligen Zentralverwaltungen müssten viele Millionen für Programme und Redaktionen freimachen.Die nicht unerhebliche Altersversorgungsregelungen gehören ebenso auf den Prüfstand.

Ein Beispiel für Verschwendung ist auch das Beschäftigen sogenannter Experten bei Sportveranstaltungen.So sind im, ZDF bei Biathlonübertragungen z. B.gleich 2 Experten dem Moderator zur Seite gestellt ( Frau Dahlmayer,Herr Fischer).

Solange solche Missstände nicht abgestellt werden,kann ich das Öffentliche Fernsehen nicht u nterstützen.
Dora Schätzler Soll noch mehr Kultur wegfallen? Es geht nicht, dass nur triviale Sender bleiben!

Jeder jammert, dass das Bildungsniveau nach unten geht - die Abschaffung von 3Sat wäre ein weiterer Schritt dazu!
Doreen Blättermann Ich bin entsetzt über die Pläne den Sender 3sat abzuschaffen und stattdessen mit Arte zusammen zu legen. Etwas besseres ist Ihnen dazu nicht eingefallen?? Legen Sie doch stattdessen ARD und ZDF zusammen.

3sat und Arte haben völlig unterschiedliche Programme und dementsprechend Publikum. Es ist zwar beides kulturbezogen, aber Arte ist als französisch-lastiger Sender weniger ansprechend und divers ausgerichtet im Vergleich zu 3sat. Für mich ist 3sat DER Kultursender im deutschsprachigen Raum und ich schalte täglich in das Programm, um mich zu informieren. Ich verzichte lieber auf Arte als auf 3sat.

Auch andere Sender wie ZDFinfo, ZDFneo, One und phoenix konsumiere ich fast täglich. Radio dagegen höre ich gar nicht und das bereits seit 20 Jahren.



Dieses ganze Debakel geht völlig an den Wünschen der Nutzer und Zahler der Rundfunkgebühren vorbei. Warum kann ich nicht selbst entscheiden für welche Sender ich zahlen möchte? Warum weiter Gebühren für etwas entrichten, was nach den geplanten Änderungen wirklich nur noch eine reine Zwangsabgabe ohne Gegenleistung ist? Letztendlich werden alle interessanten Sender platt gemacht. Das Geld investiere ich dann lieber in Lebensmittel...
Doris Below Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



es ist mir ein besonderes Anliegen, dass die Sender von 3SAT und ARTE weiterhin ihr wichtiges Bildungsprogramm für Kultur, Politik und Gesellschaft beibehalten wie bisher und nicht zusammengelegt werden. Auch finde ich es in den heutigen politisch schwierigen Zeiten sehr wichtig, die Sender für Kinder und Jugend zu unterstützen und nicht zu kürzen.

Ebensowenig finde ich es politisch ratsam, im Bereich der Radiosender zu kürzen und die Auswahl einzusparen.



Ich begrüße die Angebote in der Mediathek, da ich kein TV Gerät besitze und mir die Sendungen online ansehe.



Um notwendige Einsparungen zu ermöglichen, schlage ich vor, weniger teure KrimiSendungen und Schlagershows zu produzieren.



Ich hoffe sehr, dass Sie auch weiterhin der Aufgabe und Verpflichtung des öffentlichen Rundfunks gerecht werden und sich für politische Bildung und Information einsetzen, und uns Bürger*innen ein ausgewogenes und diverses Programm zur Verfügung stellen, vielen Dank,



mit freundlichen Grüßen

Doris Below
Doris Brelowski Die geplanten Einschränkungen sehe ich, gerade auch in der heutigen Zeit, als große Gefahr für die demokratische Meinungsbildung an. Die Beiträge auf hr.de und in der hs Hessenschau App sind für mich DIE zentrale Informationsquelle über Aktuelles und Hintergründe in Hessen. Jeder Euro an Steuern sowie Fernseh- und Rundfunkgebühren, der für diese unabhängige Berichterstattung ausgegeben wird, trägt dazu bei das Fundament unserer Meinungsfreiheit und der Demokratie zu unterstützen.
Doris Donsbach Sehr geehrte Damen und Herren,

nur über "nano" und "Kulturzeit" weiß ich von der zeitlich sehr eingegrenzten Möglichkeit, mir als Bürger Gehör zu verschaffen (bilde ich mir das wirklich ein?) und eine Stellungnahme abzugeben.

3-Sat mit nano, Kulturzeit und Wissen² ist der Sender, der mir einen Zugang zur gegenwärtigen Welt eröffnet (ZDF info zur vergangenen - auch äusserst wichtig!). Mein Horizont wird mir geweitet und mit meinem christlichen Glauben zusammen, muss ich innerlich und geistig nicht veröden. Wie können diese "Juwelen" bei Arte , das ich auch sehr schätze, noch Sendezeit finden?

Bitte, bitte "ermorden" Sie 3-Sat mit diesen Sendungen nicht, denn das würde der AFD voll ins Konzept passen. ARD und ZDF könnten doch Hunderttausende (Millionen nach einem Medienbericht) Euro einsparen, wenn sie nicht so viel Geld in die Produktion von Krimis (ein paar müssen leider wohl sein) investierten, die sich mit ihren unsäglichen Gewaltszenen ins Unbewusste brennen. Das fördert weder Frieden noch Gemeinwohl und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wird meine Stimme Gehör finden???

Mit freundlichen Grüßen

Doris Donsbach
Doris Dummer Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich hoffe und wünsche mir, dass es einen Sender wie 3 sat, der Kultur, Bildung und

Wissenschaft als Schwerpunkt hat weiter geben wird.

Einer der ganz wenigen Sender der ohne Werbung auskommt und der wirklich informative Sendungen ausstrahlt.

Ohne 3 sat wird TV für mich uninteressant.

Ich wundere mich oft über die nichtssagenden und verblödenden Sendungen

in anderen Sendern.

Deshalb schaue ich fast ausschließlich 3 sat. Ein großes Kompliment für diesen Sender und bitte diesen Sender in dem man noch etwas lernen kann nicht abschaffen.



Mit freundlichen Grüßen Doris Dummer / Wien
Doris Ellen Nitzgen Guten Abend.

Finger weg von phoenix, tagesschau24, 3sat, arte usw. und von der Rundfunkvielfalt der Öffentlich-Rechtlichen!!!

Medien-, Kultur- und Informationsvielfalt ist ein MUSS für eine gut gebildete und informierte Bevölkerung, die fähig ist, ihren freiheitlich-demokratischen Rechten und Pflichten verantwortungsbewusst ohne Manipulation und Bevormundung nachkommen zu können!!! Der Ö-R Rundfunk ist Teil und Garant für politisch unabhängige, vielseitige, investigative Meinungsbildung und Information.



Mfg

Doris Ellen Nitzgen
Doris Gettkandt Sehr geehrte Damen und Herren,



schaue vorwiegend 3SAT. Würde es sehr bedauern, wenn es dieses Programm mit so viel Information ohne Werbung nicht mehr gäbe.



Mit freundlichen Grüßen

Doris Gettkandt
Doris Grulke Der Kritik von Herrn Jürgen Kaube in der aktuellen FAZ schließe ich mich an: ich finde es äußerst enttäuschend und unverantwortlich, den Kultursender 3sat in ARTE einfließen lassen zu wollen, das käme einem Verschwinden dieser hervorragenden, informativen, vielseitigen Kultursendung gleich. Ein Armutszeugnis für eine öffentliche Institution, die vorgibt, sich für Demokratie einzusetzen! Beide Kultursendungen, ARTE UND 3SAT, müssen gleichwertig erhalten bleiben, sie haben unterschiedliche Schwerpunkte und ergänzen sich hervorragend.
Doris Junk Stellungnahme zum Erhalt von ARTE und 3sat im Rahmen des

Reformstaatsvertrags



Sehr geehrte Damen und Herren,



im Rahmen der aktuellen Diskussionen um den Reformstaatsvertrag möchte

ich mich eindringlich für den Erhalt der öffentlich-rechtlichen Sender

ARTE und 3sat aussprechen. Beide Sender stellen einen unverzichtbaren Bestandteil der deutschsprachigen Medienlandschaft dar und leisten einen erheblichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt, Bildung und Völkerverständigung.



1. Kulturelle Vielfalt und europäische Perspektive:

ARTE hat sich seit seiner Gründung als ein einzigartiger europäischer Kultursender etabliert, der durch seine zweisprachige Ausrichtung (Deutsch und Französisch) die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich sowie den europäischen Gedanken fördert. Der Sender strahlt Programme aus, die eine europäische Perspektive auf Kultur, Gesellschaft und Politik vermitteln, und trägt dadurch maßgeblich zur Stärkung der europäischen Identität bei.



Das Spektrum der Inhalte – von anspruchsvollen Dokumentationen und

Kulturberichten bis hin zu außergewöhnlichen Film- und Serienproduktionen – findet in dieser Form auf keinem anderen Sender statt. Besonders in Zeiten, in denen Europa mit zunehmendem Populismus und Nationalismus konfrontiert ist, spielt ARTE eine wichtige Rolle, um die Werte von Offenheit, Diversität und kulturellem Austausch zu

verteidigen.



2. Bildung und Wissen im öffentlichen Interesse:

3sat verfolgt als Kooperationsprojekt der deutschsprachigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ZDF, ARD, ORF, SRF) eine vergleichbare Mission, jedoch mit einem noch stärkeren Fokus auf Wissenschaft, Kunst und Bildung. In einer Medienlandschaft, die zunehmend von kommerziellen Interessen dominiert wird, bietet 3sat einen Raum für anspruchsvolle, tiefgehende Programme, die den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in vorbildlicher Weise umsetzen.



Insbesondere die wissenschaftlichen und kulturellen Formate von 3sat heben sich durch ihre Qualität und Tiefe von den meisten anderen Programmen ab und tragen entscheidend zur Förderung der allgemeinen Bildung bei. Das Verständnis für komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge ist in einer Zeit globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel, technologischer Transformationen und politischer Instabilität unerlässlich – 3sat vermittelt dieses Wissen auf zugängliche und gleichzeitig fundierte Weise.



3. Unabhängigkeit und Vielfalt als Eckpfeiler des demokratischen

Diskurses:

Beide Sender stehen für eine unabhängige und hochwertige Berichterstattung, die nicht von kommerziellen Interessen beeinflusst wird. Sie ermöglichen es, auch Nischen-Themen, kritische Perspektiven und weniger kommerziell orientierte Inhalte in den Vordergrund zu rücken. Dies stärkt nicht nur die Meinungsvielfalt, sondern auch den

demokratischen Diskurs, indem sie den Zugang zu Informationen und Kultur für alle Bevölkerungsgruppen gewährleisten.



Die Existenz von ARTE und 3sat ist ein Garant für die Erfüllung des verfassungs-rechtlichen Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, eine Grundversorgung an unabhängigen, qualitativ hochwertigen und kulturell vielfältigen Inhalten zu bieten. Ihre Abschaffung oder signifikante Kürzung im Zuge des Reform-staatsvertrags würde die mediale Landschaft verarmen und zu einer weiteren

Kommerzialisierung der Kultur- und Bildungsinhalte führen.



4. Zukunftsfähigkeit und digitale Anpassung:

ARTE und 3sat haben bereits bewiesen, dass sie zukunftsfähig sind und sich an die Anforderungen der digitalen Medienwelt anpassen können. Beide Sender haben in den letzten Jahren ihre Online-Angebote erheblich erweitert und bieten mittlerweile zahlreiche Formate auch On-Demand und digital an. Dies zeigt, dass sie in der Lage sind, ihr wertvolles Programm einem modernen, technikaffinen Publikum zugänglich zu machen, ohne ihre Kernwerte und -inhalte zu verlieren.



Fazit:

Der Erhalt von ARTE und 3sat ist nicht nur eine Frage der kulturellen Vielfalt, sondern auch der Sicherstellung eines freien, unabhängigen und hochwertigen Informations- und Bildungsangebots für die gesamte Gesellschaft. Die kulturellen, wissenschaftlichen und bildenden Leistungen dieser Sender sind in der heutigen Zeit unverzichtbar, und

eine Einschränkung oder gar der Wegfall dieser Programme würde das Gemeinwohl erheblich schwächen.



Ich appelliere daher an alle Verantwortlichen, im Rahmen des Reformstaatsvertrags sicherzustellen, dass diese Sender auch in Zukunft ihre wertvolle Arbeit fortsetzen können. Ihre Bedeutung für die europäische Kultur, die Bildung und die unabhängige Berichterstattung darf nicht unterschätzt werden.



Mit freundlichen Grüßen,

D. Junk
Doris Künster Sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten,



ich halte Ihre "Sparvorschläge" für unangebracht, einfallslos und bedenklich. Gespart werden soll offensichtlich an Vielfalt und Kultur statt am Geld.

Vielfalt und Kultur halte ich auch für Teil der politischen Bildung und sollte angesichts der Zeiten, in denen wir gerade leben, eher gefördert statt abgeschafft werden. Die Zusammenlegung der Sender des öffentlichen Rundfunks, ihre Pläne, ist hier nicht hilfreich und entsprechen eher den Forderungen rechter Parteien. Das finde ich angesichts der Tatsache, dass es zur Zeit auch noch weitere Kürzungen in der Kulturförderung gibt, gefährlich.

Wenn es wirklich um Einsparungen bei den Ausgaben ginge, gäbe es meiner Meinung nach bessere Möglichkeiten. Weniger teure Trivialunterhaltung und Fußballübertragungen etc.

Ausgerechnet die Sender, die mehr Wert auf Inhalt legen, zu streichen, ist fatal.

Wenn das wirklich passiert, bedaure ich das sehr, dass ich im Gegensatz zu einem Streamingabo, beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht die Möglichkeit habe, mein "Abo" zu kündigen, weil mir das Angebot zu mager wird.

(Ich habe kein Interesse, mir 3mal die Woche Markus Lanz anzusehen. Stattdessen informiere ich mich derzeit lieber bei 3sat, Arte, One und ZDFneo, obwohl ich über 49 Jahre bin und Ihrer Meinung nach nicht zur Zielgruppe gehöre.)



Mit freundlichen Grüßen
Doris Liesegang Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Ehemann und ich informieren uns überwiegend über das Programm des Deutschlandfunkes. Wir schätzen das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender auch im Fernsehen sehr und für uns wäre es eine Katastrophe, wenn es in diesem Bereich Kürzungen gebe. Es gibt so viel schlechten einseitigen Journalismus. Das braucht ein Gegengewicht, welches die öffentlich-rechtlichen bieten. Gerade in dieser Zeit, in der alle alles behaupten können. Ich bitte Sie inständig, hier das Angebot zu erhalten.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Doris Liesegang
Doris Mallbrand Ich bin gegen die geplanten Änderungen.

Dies würde wieder mal eine starke Einschränkung für uns alle ergeben. Haben unsere Politiker nichts besseres zu tun, als ihre so kostbare Zeit so zu verplempern.

Es gibt weiß Gott viel wichtigeres zu tun.
Doris nicolai Bitte lassen Sie uns 3sat und die Vielfalt der dritten Fernsehn- und Radioprogramme.

3 sat ist unser beliebtester Sender Informationen in großer Vielfalt, genau das brauchen wir in diesen schwierigen, Demokratie feindlichen Zeiten
Doris Nißlein Bitte 3sat und Arte nicht zusammenlegen. Ich bin begeisterte Zuschauerin von beiden Formaten , die total unterschiedlich sind und beide eine eigenständige Berechtigung haben. Und in der momentanen Zeit sind solche Formate doch immens wichtig.Bitte kein Einheitsbrei bei solch wichtigen Sendungen.
Doris Petri-Zutt / Ulrich Zutt Hallo!

Ich spreche mich gegen eine Streichung des Senders PHOENIX , als auch gegen die Zusammenlegung der Sender 3SAT und ARTE aus. Diese Sender sollten als eigenständige Sender auch weiterhin nebeneinander bestehen , damit auch in Zukunft Vielfältigkeit , Internationalität, Politik, Bildung, Wissenschaft ,Kultur und anspruchsvolle Unterhaltung einen unabhängigen Sendeplatz haben und geschützt werden vor Populismus und staatsfeindlicher Einflussnahme. ALLE öffentlich rechtlichen Sender sind die einzige Alternative gegen die " Brot - und Spiele Sender", sprich Werbung und Realityshow der privaten Sender.

Die öffentlich rechtlichen Sender sind einer der wichtigsten Bausteine zum Schutze unserer Demokratie!
Doris Seifert-Weber 3sat ist einer der Sender, die ich am häufigsten schaue. Ich würde es sehr bedauern, wenn er als eigenständiges Programm eingestellt würde. 3sat ist meiner Meinung nach ein hochwertiges Angebot.
Doris Traunspurger Sehr geehrte Damen und Herren,



Die Sendung NANO ist eine so gute Wissenschaftssendung, die all umfassend berichtet, von so vielen positiven Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung weltweit.

Ich möchte auf diese Sendung nicht verzichten!

Bitte geben Sie NANO auch nach der Reform einen Sendeplatz!!
Doris-lemberg-hinsenhofen Arte und 3 Sat sind die von mir am meisten gesehenen Sender.

Da kulturell interessant und nicht so seicht wie der Rest
Doro Haferkamp Sehr geehrte Damen und Herren,



Gerne möchte ich hiermit eine Stellungnahme zu der Reformation des ÖRR abgeben.

In den Tagesthemen habe ich Pläne der Rundfunkreform gesehen. U.a. , dass die Kanäle KiKa, FUNK, ZDF neo und ARD one auf zwei bis drei Angebote geschrumpft werden sollen.

Meiner Meinung nach ist das ein Schritt in die absolut falsche Richtung. Schaut man auf Kanäle wie Instagram und TikTok, sieht man, wie Parteien wie die AFD Wähler abwerben und es geschafft haben, junge Menschen für sich zu gewinnen und im wahrsten Sinne des Worte zu manipulieren. Auch hört man immer wieder, dass in manchen Regionen Jungendstätten geschlossen und Jugendliche alleine gelassen werden.

Es kann nicht sein, dass alle Reformationen auf Kosten der Jugendlichen gehen und nicht erkannt wird, wie wichtig es ist, ihnen Angebote zu schaffen und zu geben, die nicht rechtsorientiert und ideologisch sind. Hier zu sparen ist eine Farce an die jungen Menschen, die unsere Zukunft darstellen. Dass sie sich nicht richtig informieren können, weil Angebote fehlen und dann bei Istagram und TikTok von rechten abgeworben und manipuliert werden, kann nicht der Weg aus den aktuellen Krisen sein, die uns umgeben (Klimawandel, Wohnungsmangel, Krieg, keine Rente in Aussicht etc).

Das ist nicht durchdacht und einfach schädlich.



Mit freundlichen Grüßen
Dorothea Eichelberger 3sat-AUS?

Das Angebot wird immer dürftiger - ich höre vorwiegend hr2 kultur - an immer mehr Tagen beschränkt sich mein TV-Konsum auf Nachrichtensendungen - mangels interessantem Angebot. Ich sehe z.B. weder Koch- noch Quizsendungen noch Krimis (Kriegskind, Albträume reichen bis ans Lebensende und müssen nicht aufgefrischt werden) - Fußball-Fan bin ich auch nicht, mehr Basketball wäre schön - hoffentlich sind Wintersport-Übertragungen nicht auch auf der Streichliste ...



Ein bißchen mehr Kultur wünscht sich

Dorothea Eichelberger
Dorothea Hemmer Ich möchte Sie inständig bitten, die Kultursender 3sat und Arte für sich gesehen eigenständig und nebeneinander ebenbürtig zu halten!

Gerade bei der permanent ausufernden Zunahme von 'leeren' Talkshows, Quiz - und Rateshows, einhergehend mit Dauerberieselung durch Krimis finde ich es unbedingt wichtig, diese beiden Kultur- und Politikkanäle weiter bestehen zu lassen!!! Wo sonst sollte man im TV umfassendere Information zu politischen Hintergründen und zu Kulturereignissen erhalten?



Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Bitte zum Erhalt beider Sender berücksichtigen könnten!



Mit freundlichen Grüßen,

Dorothea Hemmer
Dorothea Janzen-Pöhlmann Ich sehe im Laufe der Woche mehr 3-Satsendungen als alle anderen Sendungen zusammen. 3Sat ist für mich der wichtigste Sender in Bezug auf Politik und Kultur.

3-Sat darf nicht sterben!
Dorothea Koehler Guten Tag,

Mir ist bewusst, dass die Kosten für den Öffentlichen-Rechtlichen Rundfunk kritisch betrachtet und auf den Prüfstand gestellt werden müssen.

Unfassbar finde ich jedoch, dass überlegt wird, ARTE und 3Sat zusammenzulegen, nach dem Motto „Hauptsache Kultur“. Beide Sender sind in ihrer Ausrichtung so unterschiedlich und haben verschiedene schwerpunkte. Arte eher die Verbindung nach Frankreich, 3Sat die nach Österreich und in die Schweiz. Länder, die für Politik und Kultur Deutschlands enorm wichtig sind.



Ich könnte die Formate, die hier wegfallen würden, noch nicht mal gegen Geld irgendwo kaufen. Aber teure Dinge wie Fußball, die alle Nutzer mitzahlen müssen, können sich Fans gern auf Bezahlportalen kaufen.



Dass passiver Fußball von überbezahlten Profis nix mit dem Bildungsauftrag des ÖRR zu tun hat, wird wohl jeder bestätigen. Dokumentationen, bildungssendungen oder politische Berichterstattung auf ARTE und 3Sat sind da ja eine ganz andere Qualität.



Bitte erhalten Sie beide Sender!
Dorothea LOhn Ich bin 48 Jahre alt und wenn es einen Sender gibt, den ich schaue das 3 Sat (oft über die Mediathek), denn Sendungen wie Bossetis Late Night aber auch Schicht im Schacht sind einmalig im Fernsehbereich. Sie geben tolllen Menschen eine Bühne die es sich wirklich lohnt anzuhören und sind eine echte Alternativ zum Einheitsbrei der Talkshows der großen Sender.



Bitte kürzen Sie nicht hier
Dorothea Rath Ich bin fassungslos - ARTE und 3sat sollen zusammengelegt werden??



Die beiden einzigen öffentl.-rechtl. Sender die noch ein anspruchsvolles Niveau senden sollen dem Sparwahn zum Opfer fallen? Geht‘s noch?



Wie wäre es denn wenn man den Sparkurs bei den täglichen debilen Ratesendungen oder Krimis ansetzen würde? Oder ich denke an den vergangenen Sommer: Wiederholungen über Wiederholungen was soll das?

Dokus und Reportagen in die Nacht verlegen weil man dem mündigen Bürger keine eigene Meinung zutraut.

Und dass ich diesen Mist auch noch mitfinanziere empfinde ich als bodenlose Unverschämtheit!



Dorothea Rath
Dorothea Stoll-Emanuel Diese Pläne der Länder bereiten eine Gleichschaltung vor. Es geht nur um populistische Aktionen in der Annahme, damit den rechten Kräften den Wind zu nehmen. Ein Irrglaube, dessen Auswirkungen sich bereits gezeigt haben. Kann es wirklich sein, dass weniger als 1€ pro Monat und Haushalt von Politikern als so wesentlich angesehen wird? Das mutet lächerlich an, wenn es nicht so traurig und bedrohlich wäre.

Die als nebensächlich angesehenen Sender sind genau die, die für eine offene Gesellschaft essentiell sind. Unbedingt erhalten!!!
Dorothea Tamm Sehr geehrte Damen und Herren,



ich sehe jede Folge Nano, da es keine andere Sendung mit vergleichbaren Informationen aus Forschung und Technik gibt.

In Zeiten voller negativer Informationen durch Nachrichten und anderen wissenschaftlichen Sendungen auf anderen Programmen ist nano eine kleine Insel mit Hoffnung auf die Zukunft. Bitte sorgen Sie dafür, dass bei Ihren Entscheidungen diese Sendung erhalten bleibt.
Dorothea Tübinger Sehr geehrte Damen und Herrn,



ich bitte Sie, sich für die Vielfalt der öffentlich rechtlichen Rundfunksender mit aller Macht einzusetzen , damit eine ausgewogene Berichterstattung erhalten bleibt .

Es wäre ein Desaster, wenn an unabhängiger Berichterstattung gespart würde.



Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung, dass Sie sich dafür stark machen



Dorothea Tübinger
Dorothea Wirsig Sehr geehrte Damen und Herren,



sehr erschrocken war ich, als ich soeben in der Sendung "Nano" erfuhr, daß die Sender 3Sat und Arte "zusammengelegt" werden oder evt. ganz entfallen sollen.

Ich sehe regelmäßig Sendungen aus diesen beiden Sendern. Mir liegt wissenschaftlicher Journalismus sehr am Herzen und ich denke, daß gerade dieser Journalismus in der heutigen Zeit einen sehr wichtigen Beitrag z. B. für die wissenschaftliche Bildung der Bevölkerung leistet.

Der Berichterstattung dieser beiden Sender kann man vertrauen, so manchen anderen Informationen dagegen nicht oder erst nach gründlicher Überprüfung.

Gerade Berichterstattungen mit unterschwelliger Polemik, verschiedenster Abwertungen o.ä. sollte nach meiner Meinung nach so viel wie möglich entgegengesetzt werden.

Ich bitte Sie daher eindringlich, Ihre Entscheidungen zu überprüfen und statt einer Einschränkung diesen Jourmnalismus zu stärken.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothea Wirsig.



P.S.: Mein Lebensgefährte - Günter Mosler - schließt sich meinem Beitrag an, da er keine eigene Mail-Adresse hat.
Dorothee Albrecht Sehr geehrte Damen und Herren,



Arte und 3sat sind als Sender gleichermaßen dringend NOTWENDIG und sollten UNBEDINGT erhalten werden und KEINESFALLS in einander aufgehen.



Mit besten Grüßen,



Dorothee Albrecht



Künstlerin und Kuratorin
Dorothée Goetze Sehr geehrte Damen und Herren,



bezüglich der Reformpläne des öffentlich-rechtlichen Rundfunkes fordere ich Sie auf, das ohnehin bereits sehr begrenzte kulturelle Profil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens durch die geplante Zusammenlegung der Sender 3sat und arte weiter zu beschneiden. Die Kostentreiber liegen nicht dort, sondern bei überzogenen Kosten für Lizenzen für Sportübertragungen.

Weiterhin sind 3sat und arte die einzigen "europäischen" Sender im Angebot des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Diese zu beschneiden, halte ich in Zeiten wachsender Europaskepsis für ein fatales Signal.

Ich fordere Sie auch auf, den Kinderkanal KiKa als Sender für Kinder und Jugendliche zu erhalten. Für diese Gruppe wird im Rahmen der Voll- und Dritten Programme zu wenig Sendezeit bereitgestellt.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothée Goetze
Dorothee Hartmann-Chaghafi Schlimm genug, dass kulturelle Programme fast ausschließlich in Spartensendungen zu nachtschlafender Zeit stattfinden! Es ist ein gravierender Fehler, kulturelle Angebote noch weiter zu marginalisieren.

Es gibt nicht nur Sport!!
Dorothee Janssen Sehr geehrte Herren und Damen!

Wenn tatsächlich öffentlich rechtliche Sender gestrichen werden, ist das Übergewicht privatrechtlicher kommerziell ausgerichteter Sender größer. Grade vor der drohenden Einflussnahme steuernder politischer Kräfte ist aber unabhängiger Rundfunk bildungsrelevant. Und Bildung brauchen wir. Nur der öffentlich rechtliche Rundfunk kann in seiner Vielfalt Bildung für alle Menschen, unabhängig von Vorraussetzungen sicher stellen.

Bitte, schränken Sie die Vielfalt öffentlich rechtlicher Sender nicht ein.

Dorothee Janssen
Dorothée Moris Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission

,

mit großem Entsetzen nehme ich die Pläne für Kürzungen bzw. Streichungen wahr von Radiosendern und Fernsehkanälen, insbesondere von 3 sat und arte.

Dies sind mit Abstand für mich die interessantesten Sender und entsprechen meinem Interesse und Bedürfnis an länderübergreifenden und -verbindendenden u. fördernden kritischen Berichten und Stellungnahmen und, last but not least, dem sehr reichen Kulturangebot, Konzerten - in live Übertragung oder Streaming.



Kultur ist doch ein sehr wertvolles Gut, das 3sat und arte bisher tatkräftig unterstützten, und die Anregungen und gelungene Mischung der Programme sind ein Merkmal, die man gerade bei anderen Sendern nicht so vorfindet.



Ich, 72 Jahre und Musikerin und Pädagogin i.R., schreibe hier zum 1. Mal eine Stellungnahme, wehre mich dagegen, dass es scheinbar immer mehr darum geht, dem jüngeren Publikum zu "gefallen" mit oft fragwürdigem und klischeehaften Serien-Entertainment, abstumpfenden Amüsement für den Mainstream, Schlager u.ä. Shows, Quiz ohne Ende, -letzteres akzeptabel und verständlich-,

die aber wenig bis keine ausreichende kritische Bildung fürs "eigentliche" Leben vermitteln.

Kultur, für so manchen Bürger vielleicht"überflüssig", hinterfragt, stößt zum Nachdenken an, ist völkerverbindend, und gibt innerlichen Halt wie z.B.Musik, was sich schon in der Pandemie ja gezeigt hat.



Die ältere Generation ist ein großer Bestandteil der heutigen Gesellschaft und stellt meiner Einschätzung nach, eine nicht zu unterschätzende Zahl der Zuschauer von ....3 sat u. arte dar.



Wichtig finde ich auch die Info-Sender, wie zdf neo usw, die Aktuelles und Zeitgeschichte verarbeiten und ein beträchtliches Info-Plus darstellen- wichtig für die jüngere Generationen.



Ausserdem gingen durch die geplanten Maßnahmen viele Arbeitsplätze verloren, und es wäre traurig. wenn vor allem 3sat und arte diesem wie so oft üblichen Trend folgen würden, die geplanten Sparpläne auf dem Rücken von im weitesten Sinne Kulturschaffenden und kulturinterssiertem Publikum austragen würden.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothée Moris
Dorothee Saur Betr.:Überlegungen zur Zusammenlegung der Kultursender 3sat und Arte = Streichung von Sendungen.



Als fast 70jährige, kulturinteressierte Bürgerin wäre der Wegfall von Sendungen, speziell - Kulturzeit (3sat), die ich seit Beginn vor 40 Jahren regelmäßig sehe, ein schmerzlicher Verlust.



Da ich in Baden Württemberg auf dem Land lebe, mit speziell abends, eingeschränktem öffentlichen Verkehr, bin ich froh und dankbar, Dank o.g. Kultursendung, Informationen, Anteil und Einblick in bundesweite Angebote, zu bekommen.



Ebenso schätze ich die vertiefenden Wissens-und Diskussionssendungen bei Arte und 3sat zu gesellschaftspolitischen Themen sehr.



Ich hoffe inständig, daß beide Sender im gewohnten Umfang erhalten bleiben.



Dorothee Saur
Dorothee Schumacher 3sat und Arte sind zwei wichtige Sender, die sich deutlich von der sonst der immer weiter fortschreitenden Volksverdummung im ÖR Fernsehen unterscheiden. Reicht es noch nicht, dass die Mehrheit immer manipulierbarer wird, weil täglich immer der gleiche, nichtssagende Einheitsbrei vorgesetzt wird. Bitte erhalten Sie diese beiden Sender.
Dorothee Schwarz-Kaufmann Guten Tag,

Ich plädiere sehr für die Beibehaltung der beiden wichtigsten und umfassend informierenden Tv-Sender Arte und 3sat in ihrer jetzigen Form. Ihr Angebot ist großartig, einzigartig und die notwendige Ergänzung zu den sonstigen TV-Programmen.

Die geplante Einschränkung/Zusammenlegung wäre ein nicht wieder gutzumachender Verlust unsere Medienlandschaft, auf die ich bisher so stolz war.
Dorothee Wegner Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde ein Verschwinden des Senders 3 Sat sehr bedauern,denn so wunderbare Sendungen wie

NANO,Scobel u.andere mehr und die schönen Schweizer Beitrage,würden bei Arte mit Sicherheit

untergehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Wegner
Dörthe Schrader Ich möchte eine Lanze für einige öffentlich-rechtliche Sender brechen, deren Fortführung z.Zt. diskutiert wird, bzw. die sogar auf der Kippe steht.



Ich plädiere auf alle Fälle für eine Fortsetzung des Senders ZDF info. Das ist einer meiner Lieblingssender und tatsächlich sogar DER Sender, den ich am häufigsten sehe. Ich bin immer wieder fasziniert und beeindruckt von den hochinteressanten Dokuserien, die dort gezeigt werden (z.B. Unser grüner Planet, Die Erde - Entstehung des Lebens, Natur macht Geschichte, Klima macht Geschichte, Ancient Apocalypse, Faszination Weltall, und und und oder aktuell Katastrophen der Erdgeschichte). Eine Einstellung dieses Sender wurde ich als einen unwiederbringlichen Verlust an Information und Bildung erachten.

Auch Phönix als Sender sehe ich oft, hier v.a. im Politikbereich (Phönix Runde, v.a. mit Alexander Kähler (und oft eine bessere Alternative zu Markus Lanz 😉), Presseclub bzw. Int. Frühschoppen, Die Diskussion). Entbehrlich finde ich ARD alpha und Tagesschau 24 würde ich auch kaum vermissen (außer im Ersten fällt die Tagesschau wegen einer anderen Übertragung aus).



Im zweiten Bereich muss KiKa auf alle Fälle bleiben, aber ich denke, der ist auch unumstritten. ZDF neo und One finde ich relativ ähnlich von der Zielgruppe, würde hier allerdings auch für den Erhalt von ZDF neo plädieren. Funk könnte meines Erachtens evtl. als reines Online-Angebot fortgeführt werden.



Im Kulturbereich bin ich auf alle Fälle für eine Fortsetzung des Senders 3sat. Von einer Integration in arte halte ich überhaupt gar nichts. Zum Einen finde ich die beiden Sender sehr unterschiedlich (3sat sehe ich sehr gern und häufig, arte so gut wie nie), auch das Zielpublikum ist m.E. ein vollkommen anderes. In jedem Fall muss die Sendung nano fortgeführt werden, eine Einstellung dieser Sendung würde ich als sehr großen Verlust empfinden (auch wenn ich in letzter Zeit den Eindruck habe, als wenn sie ohnehin schon etwas eingedampft wird 🤔).



SG aus Niedersachsen



P.S. Ich habe keinen Fernseher, sondern konsumiere meinen ÖRR ausschließlich über die Mediatheken, privates Fernsehen gar nicht. Nur Radio höre ich klassisch, bin da aber meinen Sender (NDR 2) auch schon seit Jahrzehnten treu
Dr Birgit Pfeiffer Ich protestiere gegen Überlegungen, den Sender 3Sat einzustellen. In Zeiten von Tiktok, Fakenews und Desinformation bietet er grenzenüberschreitendes anspruchsvolles Fernsehen, fördert ein gemeinsames Verständnis von Europa und verbindet Menschen. Ich fordere, dass mit meinen Gebühren, die ich gerne zahle, auch 3Sat weiterhin sendet.
Dr Dirk Kudlicz Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplanten Änderungen, insbesondere das "Zusammenlegen" von ARTE und 3sat halte ich für einen grossen Irrweg!

Beide Programme mit unterschiedlicher Historie und Entwicklung, sind für mich ein wesentlicher Bestandteil der Kultur und Information in den Medien.

Darauf zu Verrichten (auch nur in Teilen) sollte unbedingt vermieden werden, grad in diesen Zeiten (Aufstreben der Populisten , Einsparungen in vielen Bereichen, komplexen schwierigsten politischen Ereignissen....) ist eine Vielfalt in der Berichterstattung zwingend notwendig.



Wenn diese Reform so stattfindet, ist hier für mich wenig Sinnvolles zu sehen, sondern lediglich Einsparungen an der falschen Stellen, die wir jedoch anderswo sehr teuer bezahlen werden.
Dr Josef Pichler Ich beziehe mich auf den Satz: Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Und frage mich wie dieser früher und heute die Medienlandschaft prägt. Früher gab es interessante Bildungsangebote wie Sprachen lernen, naturwissenschaftliche Methoden und problemorientierte Informationen. Heute muss man diese suchen und was vorhanden ist, ist meist auch politisch orientiert. Nur noch Krimis, Kämpfe von böse gegen etwas weniger böse, Comic-helden, Sport fair oder unfair können die vielfältigen Probleme unserer Zeit nicht lösen (z.B. keine Sprachkurse für Zugewanderte). Man braucht sich nicht zu wundern, daß sich die meisten Probleme unserer Gesellschaft die letzten Jahre sich verschärft haben und keiner mehr tiefgründige Lösungen erarbeitet. Wenn überhaupt wird nur diskutiert. Wissen wird meist auch nur innerhalb der Medienkultur vermittelt und trägt nichts zur Bildung bei. Daher bin ich gegen die Zusammenlegung der Restbestände der vernünftigen Wissensvermittlung und für eine Ausweitung des Bildungs und Informationsangebots.
Dr Stefan Maria Kutsch Änderungen beim Rundfunk, Staatsvertrag,



Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen und Ablehnung nehme ich zur Kenntnis, dass Sie derzeit über eine Fusion von 3SAT mit ARTE nachdenken. Ein "dreister Täunschungsversuch" nach Jürgen Kaube. 3SAT gibt mir die Möglichkeit, über den Tellerrand hinaus schweizer und österreichische Nachrichten anzuschauen, um mich besser zu informieren. Die Perspektiven allein dieser Nachrichten im Vergleich zu den in ARD und ZDF gebotenen, oft hinterherhinkenden Simultan-Beiträgen sind mir sehr willkommen und wichtig. Von den Kultursendungen in 3SAT ganz zu schweigen. Nach nun mehreren Jahrzehnten Rundfunkerfahrung mit zwei Sendern des ÖRR plädiere ich wiederholt für die Kostensenkung durch die Zusammenlegung von ARD und ZDF zu einem Sender. Ich verstehe nicht, warum hier zB zwei Nachrichtenredaktionen (sowie Sport) am Leben gehalten werden, deren Korrespondenten im Ausland sich durch Berichte über kommende Ereignisse durchlavieren, aber Resultate oder echte Informationen selten vorweisen. Die Berichterstattung in Tagesschau und Heute erschöpft sich zusehends in Form eines Ankündigungsjournalismus über etwa geplante Politikvorhaben, statt Resultate zu reporten. Dies mag im Interesse der Politikvertreter in der Kommission liegen, aber nicht in meinem Interesse als Zuschauer. Ebenso fordere ich auf, die Sender zu verpflichten, jeden Text-Wettbewerb mit Zeitungen zu unterlassen und ihren Auftrag nur durch das Medium TV zu erfüllen. Ich wünsche mir keine Talk-Runden mit Sprechblasenpolitikern, und auch keine Sportsendungen zu Live-Veranstaltungen, die mehr Kosten als der Jahresetat von 3SAT. Sie planen offensichtlich eine Reduktion im kulturellen Leben ("drei ministerielle Schubladen"), statt die Schere anzulegen bei Talk, Krimi und dem ganzen überflüssigen Gesende, welches mich, meine Mutter, meine Schwester und ihre und meine Kinder dazu bringt, diese Sender überhaupt nicht mehr einzuschalten. Das sind achtmal Gebühren von Staatsbürgern, die den ÖRR nicht mehr nutzen! Wozu bezahle ich dann aber Rundfunkgebühren, wenn ich auf angebotenen Produktmist nicht reagieren kann (Zwangsabgabe). Sie greifen bedenkenlos in meine Tasche, und ich kann meine schriftlichen Beträge auf Ihrer Kontaktseite lesen, fühle mich aber durch das, was meine Quellen bei zB FAZ wiedergeben, völlig aussen vor belassen. Meine Mitsprache ist nur gespielt! Bilden Sie aber eine Kommission von Personen des öffentlichen Lebens aus unserem kulturellen Leben, um diesem politischen Bürokratieapparat aus der Bredouille zu helfen. Aufgefordert von dem von mir sehr geschätzten Gert Scobel in der FAS 6.11.2024,S. 39, schreibe ich Ihnen erneut. Ich hab es getan!
Dr Susanne Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



dringend bitte ich Sie, die öffentlich-rechtlichen Sender ARTE und 3sat zu erhalten! Wir brauchen unabhängige differenzierte, kritische, wissenschaftlich fundierte politische Berichterstattung und qualitativ hochwertige Bildungsangebote mehr denn je! Überlassen Sie die öffentliche Meinungsbildung bitte nicht dem werbefinanzierten Privatsektor. ARTE und 3sat sind auch besonders wichtig für unsere zukünftigen Wählergenerationen, meine schulpflichtigen Kinder sehen Ihre Reportagen statt Disney und Spongebob. Bitte zeigen Sie mit ARTE und 3sat auch weiterhin das große, vielfältige und -farbige Bild der Demokratie! Herzlichen Dank, Dr Susanne Richter
Dr Thomas Höhme Ihr Vorschlag gefährdet meiner Meinung nach gerade den Qualitätsjournalismus bzgl Kultur und Wissenschaft. Wieder einmal wird bei Randgruppen gespart. Das ist undemokratisch.

Sparen kann man bei „Brot und Spielen“.
Dr Wolf Diemer Da die Schwerpunkte von 3Sat und arte sich stark unterscheiden, ist die Zusammenlegung nicht zielführend. Eine solche Zusammenlagung würde die letzten noch akzeptablen Fernsehsender halbieren!

Alle anderen ÖR-Sender sollten sich dabei ein Vorbild an der arte-Mediathek nehmen, in ihr sond verpasste Sendungen am leichtesten zu finden!

Die Einschränkung der Radiosender bzgl. Textveröffentlichungen zu ihren Sendungen sind genauso nicht tolerabel, das wird die deutschen Zeitungsverleger auch nicht vor der Digitalisierung bewahren, vor allen Dingen, weil man ja oft nicht mal als Abonnent das Archiv der jeweiligen Zeitung (z.B. bei "Die Zeit") einsehen kann. Die Radiosender sollten also grundsätzlich NICHT wegen der sog. Presseähnlichkeit in ihren Veröffentlichungen eingeschränkt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr Wolf Diemer, Herdecke
Dr Wulf Raether Ich plädiere nachdrücklich für den Erhalt von 3Sat und Arte. Seit Jahren informiere ich mich über beide Sender. Die Themenvielfalt begeistert mich. Bei einer Zusammenlegung der Sender kann es nur um eine Reduktion der Informationsvielfalt gehen. Das sollte unbedingt vermieden werden.
Dr. A. M. Kopp Sehr geehrte Damen und Herren,



zunächst danke ich Ihnen für die Möglichkeit an dem Änderungsprozess partizipieren zu können. Zufällig, durch einen Hinweis in der Sendung "Kulturzeit", bin ich auf die geplanten Schritte aufmerksam geworden. Und ich war zunächst überrascht, dass eben die Sender in den Fokus gerückt sind, die ich schätze und es für mich rechtfertigen Rundfunkgebühren zu zahlen.

Mit meinen nunmehr 62 Lenzen maße ich mir keine Einschätzung zu dem Spartenprogramm "Junge Menschen" an. Wohl bin ich aber regelmäßiger Zuschauer von 3SAT und arte sowie phoenix. Ich gehöre also eher zu der Randgruppe derer, die in diesem Segment ihren Interessenschwerpunkt haben und die die übrigen Programme des öffentlich-rechtlichen Fernsehens kaum nutzen.

Sich von Zeit zu Zeit die Frage zu stellen, ob das Angebot den Interessen und Sehgewohnheiten der Kunden gerecht wird ist zwingend erforderlich und zu begrüßen. Dagegen steht aus meiner Sicht der Auftrag an die Rundfunkanstalten ihrem Auftrag zu entsprechen. Diesen Spagat umzusetzen ist sicherlich eine Herausforderung.



Erlauben Sie mir nun ein paar persönliche Anmerkungen zu geben:

(a) Eine Zusammenlegung von 3SAT und arte mit ihren unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen in den deutschsprachigen resp. deutsch-französischen Räumen führt sicherlich zu einigen Verlusten lieb gewonnener Sendungen, ist für mich aber vorstellbar. Auf das Ergebnis bin ich gespannt. Wenn es an der Stelle zu einer Aufweichung kommt, finde ich es überlegenswert den Radius weiter zu fassen und z. B. stärker auch gen Israel zu schauen und deren Kultur- und Lebenswelt einzubeziehen (so wie wir es ja vielleicht in absehbarer Zeit schaffen, auch ein deutsch-israelisches Jugendwerk zu etablieren).



(b) Mit Blick auf die Entwicklungen und gesellschaftlichen sowie politischen Umbrüche fände ich es nur schwer zu ertragen auf den Sender phoenix zu verzichten. Geschichte wiederholt sich - und bei mancher historischen Dokumentation sehe ich fassungslos auf das aktuelle Geschehen und die sich ewig wiederholenden agitativen Phrasen, die früher genauso wenig wahr waren wie sie es heute sind. Etwas weniger Tierdokumentation und stattdessen mehr zeitgeschichtliche Zusammenhänge aufzubereiten würde ich begrüßen. Wenn es also auch hier zu einer Zusammenlegung der Spartenprogramme "Bildung, Dokumentation, Information" kommt, sollte das "Neue" nach meinem Wunsch stark durch die Themensetzungen aus phoenix bestimmt sein.



(c) Die Neugestaltung der öffentlich-rechtlichen Rundfunklandschaft ist natürlich auch durch Kostendruck - wie an fast allen Stellen der Wirklichkeit - getrieben. Extravaganzen, wie durch die ehemalige rbb-Intendantin offensichtlich wurden, erhöhen den Handlungsdruck. Sender für Randgruppen zu streichen ist das eine, aber es gibt sicherlich auch noch weitere Ansätze, die ich für diskussionswürdig halte:

* Reduktion der eudominanten Sportberichterstattungen, die teilweise zu horrenden Preisen eingekauft werden

* Verzicht auf Werbung (16 - 20 h) wäre ein gutes Alleinstellungsmerkmal und Rechtfertigung der Rundfunkgebühren gegenüber Privatsendern

* und (ganz privat): ZDF-Royal mit Herrn Böhmermann ist eine absolute Zumutung, genauso wie der erzieherische Einschub der ARD zu Kinderrechten vor dem Tatort als unfassbare Bevormundung von vielen aus meinem Bekanntenkreis empfunden wurde (keine gute Idee!)



Man kann es nicht allen recht machen, aber etwas mehr Tiefgang bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und weniger Angleichung an die Privaten wäre ein mutiger Schritt.



Ich wünsche Ihnen für den Prozess der Neuausrichtung gute und wohlwollende Beraterinnen und Berater und den Mut, Dinge neu zu denken. Dies ist meine erste Petition und unterstreicht, wie wichtig mir der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist. Gehen Sie behutsam mit diesem Schatz um!



Herzliche Grüße

A. Kopp
Dr. A. Wagner Ich ärgere mich über das Vorhaben die Kultur im öffentlich rechtlichen zu reduzieren. Die sogenannten „Doofsendungen“ im ersten und zweiten Programm wollen Sie nicht kürzen und auch nicht weniger Sport zeigen. Die wenigen Möglichkeiten mal wunderbare Konzerte, Opern, Ballett oder Bühnenaufführungen, z.b Laios ,zusehen, wollen sie uns Gebührenzahlern nicht mehr offerieren. Es wohnen nicht alle Zuschauer in den urbanen Zentren.Nicht jeder möchte nur beim TV einschlafen. Also überdenken Sie das Vorhaben nochmal! Nicht jeder erträgt Silbereisen und co..
Dr. Alexander Adick Die Kommissionsmitglieder tragen nicht nur die Verantwortung für die Wirtschaftlichkeit des öffentlich-rechtlichen Angebots. Wenn die Bevölkerung wertvolle Bildungs- und Informationsquellen verliert, hat das gesellschaftliche Folgen: Desinformation, Stimmungsmache gegen andere Kulturen und unsoziale Haltungen gegenüber Hilfs- und Schutzbedürftigen gewinnen an Boden. Es ist daher der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, unserer Gesellschaft journalistische Angebote zu entziehen, die dieser Entwicklung entgegenwirken können.
Dr. Alfred Haimerl Leider war es mir nicht möglich, sämtliche 112 Seiten des Vertragsentwurfs zu lesen, glücklicherweise wurde mein Knackpunkt bereits auf den Seiten 13 und 14 behandelt: Die Zusammenlegung von arte und 3sat.

Ich finde, dass die öffentlich-rechtlichen Sender eine besondere Rolle bei der Vermittlung von Informationen zur Kultur haben. Daher kann und will ich mich nicht damit abfinden, dass praktisch 50% des Bildungsangebotes quasi gestrichen werden.

Als regelmäßiger Seher dieser beiden Programme lehne ich eine Streichung von 3sat aus dem Angebot kategorisch ab.

Für die diversen Infokanäle von ARD und ZDF gilt aus meiner Sicht ähnliches; eine unabhängige Info als Gegenpart zu den vielen privaten Kanälen halte ich für dringend erhaltenswert.

Ich verstehe, dass Sparaufrufe aus politischen Hintergründen immer wieder hochkommen, aber dann sollte die Politik auch sehen, dass unabhängige Informationen in der heutigen Zeit sehr wichtig sind.
Dr. Aljoscha Kreß Sehr geehrte Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb,



mit großem Erschrecken lese ich über die geplante Reform des ÖRR und bin zutiefst erschrocken. In einer Zeit von Gesinnungs-Journalismus, Klickbait und Fake-News kommt dem ÖRR als letzte Bastion der vierten Gewalt in der Demokratie eine immer wichtigere Aufgabe grade im Bereich der Meinungsbildung zu. Aber das genaue Gegenteil hat die Reform vor und setzt die Axt an die Online-Inhalte an. Wer diesen Weg für den ÖRR mit beschließt muss sich später nicht fragen, wie populistische und extremistische Parteien bei 20/30 Prozent landen!

Wenn gespart werden soll, dann aber mal sowas von bei den Übertragungsrechten im Fußball. Wer 22 Millionären beim Ballsport zuschauen will soll dafür selber zahlen.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Aljoscha Kreß
Dr. Amir-Lehner Bassil 3sat ist einer der wichtigsten Sender für mich. Als Arzt möchte ich nicht nur in der Medizin auf dem neuesten Stand bleiben, sondern auch über andere Gebiete in der Wissenschaft täglich informiert werden.

Besonders gut gefällt mir NANO. Hier wird Wissenschaftsjournalismus auf höchster Stufe geboten.

Bitte reduzieren Sie nicht die Anzahl der öffentlich-rechtlichen Sender, im Gegenteil es sollten mehr Sender wie 3sat, arte, ZDFinfo, BRalpha,... geben. Sonst sind unsere Demokratien in Gefahr.

MFG Dr. Amir-Lehner Bassil
Dr. Andrea Hauser Ich halte aufgrund unterschiedlicher Zielrichtungen eine Zusammenlegung von arte und 3 sat nicht für möglich. Dadurch würden essentielle Inhalte wegfallen, z.B. die sinnvolle Berichterstattung aus den drei 3- Sat Ländern. Insgesamt bedeutet die Kürzung von Kultur eine Verarmung und Verhinderung von Kreativität, die gerade angesichts des gesellschaftlichen Rechtsrucks unbedingt unterstützt werden muss.
Dr. Andrea Paul Sehr geehrte Damen und Herren, mit Sorge erfuhr ich von den Plänen, genau jene TV Kanäle, die ich üblicherweise nutze, zusammenzulegen und somit das Angebot hochwertiger Sendeinhalte zu reduzieren.



Während König Fussball jederzeit das gesamte Programm auf zahlreichen Kanälen dominieren darf, sehe ich bei einer Reduktion von sport- Sendeinhalten kein Probleme. Nur nebenbei - ich treibe selber Sport und schaue mir auch gerne ein Spiel an, aber bitte nicht andauernd!



Einen Verzicht auf Sender wie Arte oder 3sat sowie ZDFneo und Info fände ich hingegen fatal.

Ohnehin mangelt es immer mehr an hochwertigen Sendungen mit Bildungscharakter als auch an hochwertiger Unterhaltung.

Meine Bitte an Sie - verzichten Sie nicht auf diese wenigen Quellen an Vielfalt, Qualität und Kontinuität!



So viele Sendungen erscheinen inzwischen ohnehin schon weichgespült und in unterirdischer Qualität, bestes Beispiel ist hier TerraX, wo sich bei uns früher noch die gesamte Familie über alle Altersgruppen und Bildungsniveaus versammeln konnte. In zunehmendem Maße übernehmen anstelle kundiger Fachleute Influencer mit übermäßiger Gestikulation aber minimalem Wissen die Bühne. Ich als Naturwissenschaftler habe jetzt bereits mehrfach das weite gesucht, weil ich diesen Unfug nicht mehr ertragen konnte. Mich interessiert nicht, womit sich die Moderatorin gerade die Haare gewaschen hat, wie aufgeregt sich jemand gerade fühlt und ich benötige auch keine pausenlose Belehrung zum Klimawandel, sondern ich möchte mein Wissen um den konkreten Tatbestand eines Sendeinhalts erweitern, z.B. was es konkret mit der besuchten Region oder der beobachteten Tierart auf sich hat. Zweifelsohne allgemeinverständlich dargestellt aber bitte fachlich korrekt eingeordnet!



Wenn Sie jetzt noch oben genannte Sender abschaffen wollen, denn nichts anderes passiert hier, fragt man sich ernsthaft, wofür man den öffentlich finanzierten Fensehfunk noch benötigt. Trash gibt es bereust im Übermaß anderswo



Mit freundlichen Grüßen,

Andrea Paul
Dr. Andreas Angermeyer Sehr geehrte Damen und Herren,



3 Sat muss eigenständig bleiben, allein um Qualitätsjournalismus zu schützen. Es wäre ein unverzeihlicher Verlust für Qualität und Kultur - gerade in einer metastabilen Politikumfeld. CAVE: Sparen muss man woanders, sonst wird es für die Gesellschaft in den deutsch-sprachigen Ländern sehr teuer und undemokratisch!!! Kultur und Journalismus ist ein wesentlicher Pfeiler des gemeinsamen Umgangs und damit der Demokratie!!





Mit freundlichen Grüßen



Dr. Andreas Angermeyer
Dr. Andreas Daiber Sehr geehrte Damen und Herren, machen Sie mit Phoenix und allen sonstigen Fernsehsendern, was nötig ist, ABER rühren Sie bitte nicht an 3sat und arte!!!

Diese beiden Sender sind für mich und viele meiner Bekannten der einzige Grund noch ab und zu fernzusehen! Kastrieren Sie nicht das letzte bisschen gehobene Senderkultur, die wir noch haben!

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Daiber
Dr. Andreas Düsterhöft Sehr geehrte Damen und Herren



Mit Interesse haben wir den Reformvorschlag 2024 zum Rundfunkstaatsvertrag gelesen. Dieser Vorschlag ist ziemlich erschütternd für uns als Kunden des ÖRR in Deutschland, die als Naturwissenschaftler wie als aufgeklärte, informierte und interessierte Bürger unseres Gemeinwesens eigentlich von den Vorzügen eines qualitativ hochwertigen ÖRR überzeugt sind und diesen bisher bewusst und gern mitzufinanzieren bereit waren.



In einem schwieriger werdenden öffentlichen Meinungs- wie politischen Umfeld (u.a. Konkurrenz durch Private, populistische Kampagnen gg. einen unabhängigen, öffentlich finanzierten Rundfunk, digitale und sog. „soziale“ Medien und den Rechtfertigungsdruck durch steigende aktuelle Kosten und Lasten durch zukünftige Kosten, wie Pensionsverpflichtungen, um nur einige wenige zu nennen) schätzen wir insbesondere die Aspekte, die so gut wie kaum sonst für ein breiteres Publikum vom ÖRR abgedeckt werden, also den unabhängigen Informations-, den qualitativ hochwertigen Bildungs- und den Kulturauftrag.



Genau hier soll aber nun entsprechend den Vorschläge auf den Seiten 11-18 des Reformentwurfs sehr konkret gespart und gekürzt werden! Beispiele: Kürzen bei den Informationskanälen wie phoenix, zdfinfo etc., Zusammenlegung von Sendern aus diesen Bereichen, z.B. von 3Sat und arte, und damit Verminderung von Sendeplätzen u.a. für Dokumentationen sowie bei den sowieso wenigen ausgewiesenen Wissenschafts- und Kultursendungen…



Wir sind entsetzt!



Und dies vor dem Hintergrund, dass viel offensichtlichere Bereiche mit signifikantem und grundlegendem Reformbedarf, die z.T. bereits zurecht in der öffentlichen Kritik stehen (siehe der Fall rbb), und die sich aus der Grundstruktur des ÖRR in Deutschland ergeben, scheinbar ohne jegliche Veränderung wie zuvor weiterbetrieben werden sollen.



Beispielhaft möchten wir hier nur die „Diversifizierung“ in 9 (!) dritte Programme der ARD, sowie die grössten Kostentreiber durch die zugrundeliegenden Parallelstrukturen in ARD wie ZDF und den stetig weiter wachsenden Fokus auf das Thema „Massenunterhaltung“ in den „Vollprogrammen“ verweisen.



Hier schlummern Einsparpotenziale, die weit grösser sein dürften, als sie sich durch den Fokus auf Reformen in genau den Bereichen ergeben, die eigentlich die Stärken von unabhängigen und öffentlich finanzierten Qualitätsmedien darstellen!



Nur dass diese sich wohl nicht ohne vielleicht schmerzhaftere und kompliziertere Reformen als die hier vorgeschlagenen auskommen werden, bei denen man wohl glaubt, auf vergleichsweise wenig Widerspruch zu treffen….



Nein, damit sind wir als mündige Kunden und Beitragszahler nicht einverstanden!



Mit freundlichen Grüßen

aus Hilden



Dörte Möstl

Dr. rer. nat. Andreas Düsterhöft
Dr. Andreas Geißler Den Rotstift bei 3sat oder auch Phönix wie auch arte oder ähnliche Sender anzulegen, wird dem Ansehen des deutschen ÖRR nachhaltig schaden, da diese von zentraler Bedeutung für kulturelle Inhalte sind, wie sie in keinen anderen Sendern zu finden.
Dr. Andreas Kestler Sehr geehrte Damen und Herren,

meines Erachtens sind die beiden Kulturprogramme arte und 3Sat unverzichtbar, wenn Bildung, Kultur, Kunst und demokratische Fundamentierung dieser Gesellschaft relevant bleiben sollen. Dies alles ist wichtiger denn je!!! Die bisherige Vielfalt muss bleiben.



Freundliche Grüße



Andreas Kestler
Dr. Andreas Trümper Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kann in keiner Weise nachvollziehen, wie Sie auf die Idee kommen können, die Inhalte des Programms 3sat in das arte-Programm überführen zu sollen (§ 28a Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen

„Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“).

Leider sind die Programmgestalter von ARD und ZDF ja offenbar der Meinung, sich dem Massengeschmack andienen zu müssen und auf eine Unterscheidung zu den Angeboten der Privatsender keinen Wert legen zu sollen.

Umso wichtiger sind die tatsächlich einem Kulturauftrag gerecht werdenden Sendungen von 3sat und arte. Und beide kosten nicht die Welt bzw. ungleich weniger als ARD und ZDF.

Nun ausgerechnet an diesen Nischenprogramm sparen zu wollen ist unsagbar traurig. Sie sollten beide Programme mit ihren ja erheblich unterschiedlichen Schwerpunbkten beibehalten! Insbesondere die populär-wissenschaftliche Sendung "nano" und die verschiedenen Formate mit Gerd Scobel sind unverzichtbar!

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Andreas Trümper
Dr. Andreas Weber Hiermit möchte ich in meiner Eigenschaft als Wissenschaftler, als Biologe und Philosoph, sowie als freischaffender Publizist vor der Zusammenlegung von 3Sat und Arte warnen und die Kommission ersuchen, die Folgen einer solchen Entscheidung sorgfältig abzuwägen. Wie wir alle wissen, ist derzeit sowohl die keinen Interessen verpflichtete Forschung als auch sachlich erarbeitetes Wissen zunehmend im Hintertreffen, bedroht vom Vormarsch sozialer Medien und der Propagierung "alternativer Fakten". Gerade 3Sat repräsentiert die Kultur von Forschung, Diskussion, Abwägung, Neugierde, Offenheit – also alles journalistische Tugenden, die heutzutage geradezu lebensnotwendig geworden sind. 3Sat ist ein Forum der Vermittlung sorgfältiger Forschung und fairer Diskussion – Praktiken, die wir dringend brauchen, damit so viele Menschen wie Möglich erfahren können, was der Fall ist und wie – plural – darüber gedacht wird. In diesen Zeiten einen solchen Sender zu schließen bzw. durch Zusammenlegung mit einem größeren zu marginalisieren, wäre in meinen Augen ein tragischer Fehler. Ich ersuche also noch einmal darum, wirklich alle notwendigen Alternativen zu dieser Entscheidung abzuwägen und einen Weg zu finden, der die Sichtbarkeit von Diskurs, Forschung, Diskussion auf einem hohen kulturellen Niveau stärkt, nicht schmälert. Mit vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Dr. A. Weber, Berlin
Dr. Andreas Werner Die Zusammenlegung von arte und 3Sat sind aus meiner Sicht nicht zielführend. Es sind zwei Programme mit unterschiedlichen Profilen, die unabhängig von einander sinnvoll sind. 3Sat als Kooperation mit Österreich und Schweiz, mit daraus resultierenden speziellen Angeboten, die zum gegenseitgigen Verständnis führen. arte als französich-deutscher Kultursender mit einem Angebot die beiden Kulturen besser kennen zu lernen und, wie ich beobachte, das Angebot europäisch erweitert.

Beide Sender sind eine große Bereicherung für mich und für die Menschen, mit denen ich Kontakt habe. Eine Zusammenlegung würde dieses vielfältige Angebot zur "Völkerverständigung" deutlich einschränken.

Ich würde mich freuen, wenn diese Sender erhalten blieben.

Der Sender Phoenix ist für mich in der aktuellen Berichterstattung, z. B. Bundestagsdebatten, ein wichtgiger Faktor in meinem Informationsbedürfnis und sollte auch erhalten bleiben.

Das Deutschlandradio sollte in seiner Funktion finanziel und inhaltlich gestärkt werden, auch um seine Inhalte im Internet besser und nutzerfreundlicher gestalten zu können. Die zeitliche Begrenzung von sendungsbegleitenden Texten sollte aufgehoben werden, stattdessen die Archivierungsfunktionen erweiter und verbessert werden, als Gegengewicht zur "Schnellebigkeit".

Unabhängiges und finanziell gesichertes ÖRR ist ein Grundrecht und essentiel für unsere Demokratie.
Dr. Angela Berrisch Guten Tag, das kann doch unmöglich ernst gemeint sein: arte und 3Sat zusammenlegen? Zwei Sender mit einem qualifizierten Profil und einem klaren Kulturauftrag - und sehr unterschiedlichen Ausrichtungen, Verträgen und Programmen. Beide haben ihre Berechtigung und beide sind wichtige Beiträge zur europäischen und zur deutschsprachigen Kultur. Dass gespart werden muss, sehe ich ein - aber doch bitte nicht an dieser Stelle!!! Beide Sender müssen bleiben. Und zwar eigenständig!

Viele Grüße

Dr Angela Berrisch
Dr. Angela Graf Die Informationsangebote insbesondere von PHOENIX müssen bleiben! Dieser Sender bietet die einzige Möglichkeit für jede:n Bürger:in, sich über Politik "in Echtzeit" und vollständig zu informieren.

Jedes Zusammenlegen mit anderen Angeboten würde die Zeit z.B. für Übertragung von Bundestagsdebatten und Parteitage zu sehr beschneiden - und damit den Informationsbedarf der Bürger:innen entgegen dem Grundgesetz (§ 5,1: Jeder hat das Recht, ... sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.) einschränken.
Dr. Angelika Salmen Guten Tag,



Der Plan, das Vollprogramm 3SAT aufzulösen und optional in ARTE zu integrieren setzt ein falsches Signal. Der Plan würde die ANTI-EUROPÄISCHEN und ANTI-DEMOKRATISCHEN Strömungen unterstützen.



DER AUFTRAG, freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung zu fördern, setzt voraus, möglichst viele unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.

DER PLAN, die Beiträge unserer Nachbarländer zu reduzieren, reduziert die Chance auf freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung und fördert damit anti-europäische und anti-demokratische Strömungen.

ANREGUNG: Um freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung zu fördern, sollten europäische Programme ausgebaut werden.



DER AUFTRAG, demokratische, soziale und kulturelle Bedürfnisse zu fördern, wird insbesondere vom Pfeiler der Kultur getragen. Kultur eröffnet neue Perspektiven. Kunst und Kreativität sprengen etablierte Gedankenwelten und ermöglichen differenzierte Betrachtungen.

DER PLAN, die kulturellen Perspektiven zu reduzieren fördert anti-europäische und anti-demokratische Strömungen.

ANREGUNG: Um anti-europäische und anti-demokratische Strömungen Einhalt zu gebieten, braucht es den Ausbau von internationalen kulturellen Perspektiven, die editiert und differenziert aufbereitet werden.



DER AUFTRAG, einen umfassenden Überblick auch über das internationale und europäische Geschehen in wesentlichen Lebensbereichen zu erreichen, erfordert auch internationale und europäische Perspektiven. Nicht nur aus Sicht der Menschen die im Ausland leben, sondern auch aus internationaler editorialer Perspektive.

DER PLAN, die internationalen und europäischen Perspektiven einzuschränken, fördert anti-europäische und anti-demokratische Strömungen, da internationale Perspektiven weiter in den Hintergrund treten und das deutsche Narrativ weiter in den Vordergrund tritt.

ANREGUNG: Um anti-europäischen und anti-demokratischen Strömungen Einhalt zu gebieten bedarf es zusätzlicher Perspektiven, die in differenzierter Weise in internationalen Editorials aufbereitet werden.



Als deutsche Staatsbürgerin besorgt es mich zutiefst, dass Kultur und Vielfalt vom öffentlichen Auftrag nicht mehr umfänglich gestützt werden sollen und damit anti-europäischen und anti-demokratischen Strömungen Vorschub geleistet wird. Ein bloßes Konsumieren unterschiedlicher internationaler Sender hilft Menschen nicht, die „Wahrheit“ zu finden. ES BRAUCHT INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT, UM DIE UNTERSCHIEDLICHEN STANDPUNKTE VERSTEHEN ZU KÖNNEN.



Dr. Angelika Salmen
Dr. Angellika Eul Sehr geehrte Damen und Herren, verantwortlich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Ich wende mich an Sie, weil ich in den letzten Tagen wiederholt Berichte über Ihre Pläne zur Restrukturierung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gesehen und gehört habe. Ich möchte vorausschicken, dass ich zu der vermutlich sehr kleinen Minderheit gehöre, die sich überwiegend dort informiert, sowohl im Fernsehen als auch im Radio.

Aber ist es nicht so, dass diese Sendeanstalten ganz explizit den Auftrag haben, auch die Interessen von Minderheiten zu berücksichtigen? Meine Interessen liegen vor allem in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur. Da wundert es auch nicht, dass 3sat und arte zu meinen bevorzugten Fernsehsendern gehören. Und genau da schlagen Sie ganz erhebliche Einschnitte vor. Es hat mich entsetzt zu hören, dass Sie die beiden Sender, die doch so unterschiedlich sind, zusammenlegen möchten.

Warum dies nicht akzeptabel ist, möchte ich Ihnen an einem kleinen Beispiel erläutern. Eine der wichtigsten Sendungen ist die Kulturzeit in 3sat, ein Highlight im täglichen Sendeeinerlei. Dort werden Angebote gemacht: zur Meinungsbildung, für Ausstellungen, Kino, Theater und Musik. Sehr oft habe ich Neues, Ungewohntes, auch Skurriles, entdecken können, was ich sonst vielleicht gar nicht gefunden hätte.

Und hier komme ich zum eigentlichen Punkt meiner Kritik: wenn niemand mehr solche Angebote macht, die oft auch außerhalb der bisherigen Vorlieben liegen, dann sind die Menschen darauf angewiesen, sich die notwendigen aus dem Internet zusammen zu suchen. Unweigerlich werden wir dann aber alle in eine Blase wohnen und immer nur mehr vom Gleichen finden. Es ist ja bekannt, wie diese Algorithmen arbeiten („Andere, die sich hierfür interessierten, interessierten sich auch …. dafür“).

Und das kann nicht wirklich Ihre Absicht sein. Oder? Immer mehr Gleichförmigkeit? Immer weniger Unabhängige, die auch einmal etwas wagen? Das kann und will ich nicht glauben.

Im Übrigen wurde ich auch in der Kulturzeit darauf aufmerksam gemacht, dass jeder hierzu Stellung nehmen kann. Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung nicht allein bin und möchte Sie auffordern, Ihre Pläne noch einmal zu überdenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Angelika Eul
Dr. Anja Buder Sehr geehrte Damen und Herren,

hier meine Stellungnahme zu Ihrem Diskussionsentwurf zum Reformstaatsvertrag:

Die Programme 3SAT und Arte zusammenzulegen ist eine Fehlentscheidung.

Die beiden einzigen Sender zusammenzulegen, die unabhängig voneinander dem Bildungsauftrag der ÖR tatsächlich noch nachkommen würde heißen, diesem Auftrag noch weniger nachzukommen, als es ohnehin schon der Fall ist.

Richtig ist, dass es egal ist, ob es einen oder zwei Sender gibt, die (ur-)alte Serien oder bereits vielfach wiederholte Unterhaltungs- oder Quizformate wieder und wieder wiederholen.

Aber mit der Zusammenlegung von 3SAT und Arte vernichten Sie eigenständige Programme, die sich von dem Einheitsbrei der anderen ÖR-Programme bisher so wohltuend abheben.

Davon ganz abgesehen ist die Deutsch-Französische Zusammenarbeit von Arte einmalig und das gleiche gilt z.B. für die breite Informationsbasis über den gesamten deutschsprachigen Raum (D-Ö-CH) von 3SAT.

Wenn Sie diese beiden Sender zusammenlegen und damit dieses interessante, vielfältige und einmalige Angebot des ÖR auf unverantwortliche Weise beschneiden, gibt es am Ende noch weniger Grund und Begründung dafür, dass wir alle für diesen ÖR zwangsweise sich ständig erhöhende Gebühren zahlen.

Mit freundlichen Grüßen und in der noch hoffnungsvollen Erwartung einer angemessen verantwortlichen Enscheidung

Dr. Anja Buder
Dr. Anna Bauer Sehr geehrte Damen und Herren,



die russische Föderation führt seit 2014 einen Informations- und Propagandakrieg gegen die Bundesrepublik Deutschland. Der Einsatz gezielter Desinformation als Waffe ist mittlerweile hinreichend dokumentiert. Durch den Rückbau öffentlich-rechtlicher Informationsangebote, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Nachrichten vor dem Hintergrund der „Presseähnlichkeit“ werden die Sicherheitsinteressen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler und der Bundesrepublik massiv berührt. Diese Sicherheitslage sollte bei Veränderungen am Rundfunkstaatsvertrag berücksichtigt und von Veränderungen in diesem sensiblen Bereich abgesehen werden.



Mit freundlichen Grüßen
Dr. Anna Dresel Als Geschäftsfrau und Naturwissenschaftlerin dienen mir viele 3 Sat Sendungen, insbesondere NANO, seit fast zwanzig Jahren als Quelle für neue Ideen und Anregungen sowohl im technischen als auch im gesellschaftlichen Bereich. Darauf zu verzichten wäre ein richtiger Verlust ...
Dr. Anne Berlin Bitte erhalten Sie 3sat!
Dr. Anny Seifert-Börner Guten Tag,



der Aufstellung der KEF über die Kosten der ARD entnehme ich, dass 41% der Kosten auf die Sparten Sport und Spielfilm entfallen, dagegen nur 1% auf den Bereich Kultur. Ich gehe davon aus, dass es beim ZDF ähnlich aussieht.



Und jetzt soll gerade beim Bereich der Kultur wieder gekürzt werden, indem 3SAT in Arte aufgehen soll?

Sind kulturinteressierte Menschen mittlerweile solch eine Minderheit, dass hier am einfachsten zu sparen ist?

Soll auf dem Gebiet von Sport und Filmangebot wirklich die Konkurrenz mit den privaten Sendern aufrechterhalten werden?



Das deutsche Fernsehen galt mal als das beste Fernsehen der Welt. Sicher beruhte dieser (zutreffende?) Ruf nicht auf der großen Auswahl an Unterhaltung und Sportübertragungen, sondern eher auf der Realisierung seines Bildungsauftrages.

Und jetzt eine Halbierung des linearen Kuturfernsehens? Ich bin entsetzt! Was sagt das aus über das Selbstverständnis einer Institution, ausgerechnet an der Kultur kürzen zu wollen, die doch sonst immer hochgelobt wird als geistige-seelische Nahrung und unverzichtbare Selbstvergewisserung?



Ich möchte Sie dringend ersuchen, auch im Namen meiner minderjährigen Enkel, diesen Schritt nicht zu tun. Zerstören ist einfach, Wiederaufbauen nicht.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Anny Seifert-Börner (Ärztin und Psychoanalytikerin)
Dr. Armin Hauke Sehr geehrte Damen und Herren,



zu §28 (4) habe ich folgende Anmerkung: Dem Bestreben, 3sat und arte in nur einem Vollprogramm zusammenzufassen, möchte ich energisch widersprechen!

Bei allem Verständnis für eine Verschlankung des öffentlich rechtlichen Angebotes insgesamt, sind doch gerade diese beiden Kanäle diejenigen, die sich von allen anderen und auch von einander unterscheiden. Hier das Angebot zu halbieren wäre wahrlich ein herber Verlust.



Um meinem Widerspruch nicht nur meinen subjektiven Geschmack zu Grunde zu legen, versuche ich, meine Aussage objektiv zu begründen: Zählen Sie bitte einfach im Programm die Wiederholungen und parallelen Ausstrahlungen derselben Sendungen auf den verschiedenen Kanälen, dann werden Sie feststellen, wie disjunkt die Programme von 3sat und arte zum Rest des ÖRR sind.

Solange drei Dritte Programme zeitgleich "Schlagerboom" senden und "Tatort"-Folgen durch alle Programme rund gereicht werden, gibt es wahrlich andere Einsparpotentiale. Und ich beziehe mich hier ausdrücklich nur auf die Dopplungen der Ausstrahlung und argumentiere nicht anhand der Inhalte.



Natürlich ist es schwieriger, Hand an die Dritten Programme der Landesrundfunkanstalten zu legen. Aber da inzwischen durch DVB-T, Kabel und Satellit (ganz zu schweigen vom Internet) alle Dritten Programme nicht mehr nur regional sondern bundesweit empfangbar sind, bieten diese Dopplungen erhebliche Einsparpotentiale. Statt dessen an 3sat und arte zu sparen wäre - ich wiederhole und betone es - ein echter Verlust.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Armin Hauke



P.S.: Sollten Ihnen - was ich kaum glauben kann - die entsprechenden Daten nicht vorliegen, bin ich gerne bereit, für Sie über die kommenden Wochen die mehrfachen Ausstrahlungen gleicher Sendungen statistisch zu erfassen.
Dr. Arnd Heyer Bitte legen Sie nicht Arte und 3Sat zusammen. Die Sender haben ganz unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte.

In einer Zeit der fake news ist es politisch fatal, Qualitätsjournalismus zu reduzieren. Bei einer Zusammenlegung entstehen in beiden Sendern hohe Reibungsverluste.
Dr. Arnd Heyer Bitte legen Sie nicht Arte und 3Sat zusammen. Die Sender haben ganu unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte. In Zeiten von fake news ist es politisch fatal, Qualitätsjournalismus zu reduzieren. Eine Zusammenlegung würde in beiden Sendern große Reibungsverluste erzeugen.
Dr. Astrid Wokalek Die geplante Neuordnung widerspricht dem allg. Verständnis, daß Deutschland eine Kulturnation ist

und nicht bloß Witschaftsstandort.



3 Sat mit Arte zusammen zu schließen bedeutet konkret den Verlust von gut recherchierten deutschsprachigen Sendungen. Die Franzosen sind gemäß eingehender Erfahrung Kultur-Chauvinisten

(s. u.a. Sprachpolitik) und drücken generell andere Länder bei jedweder Kooperation an den Rand.
Dr. Axel Münch Sehr geehrte Damen & Herren,



es gibt viele Dinge im ÖRR, welche verbessert oder auch deutlich korrigiert werden müssen: u.a. die "ausufernde Selbstbedienungsmentalität" fast aller Sendeanstalten.

ABER nicht verstehen kann ich den Ansatz, 2 der wichtigsten Errungenschaften im Rundfunk zu zerstören:

sowohl ARTE als auch 3SAT sind Strukturen mit ganz eigenem "Europäischem Charakter",

einmal als Informations- & Kultursender v.a. im so wichtigen Deutsch-Französischem Austausch, bei den doch so unterschiedlich "tickenden Gesellschaften" wie es Deutschland und Frankreich unverändert sind, eine EU-politisch extrem wichtige Funktion.

Und das Entsprechende gilt für 3SAT, jetzt aber für "deutschsprachige Community" ... auch auch außerhalb des EU-Gedankens; wo finde ich sonst eine Plattform, auf der ich Österreich oder/und die Schweiz "verstehen" kann?!



Diese beiden Sender sollten sogar aus der Hoheit der Länderkommission genommen werden und der EU oder einer ähnlich supranationalen Struktur unterstellt werden, zu wichtig für den Frieden in Europa!



MfG
Dr. Barbara Beyer Ich finde es empörend, dass ARD und ZDF die einzig guten, seriösen, noch schaubaren Sender zusammen streichen möchte. Das ist das Ende von Kultur, Wissenschaft und Denken im Fernsehen, der Rest ist Verblödung. Bitte nehmen Sie Abstand von dieser Entscheidung!



Mit freundlichen Grüße,

Dr. Barbara Beyer
Dr. Bärbel Schiffner Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Erschrecken habe ich von den Plänen erfahren, 3Sat als eigenständigen Sender aufgeben zu wollen. Hinsichtlich dessen, dass wir allseits von unzureichender Bildung sprechen, sollte insbesondere die kulturelle Bildung nicht auch noch weiter reduziert werden. Sie ist die dünne Schicht die das Miteinander leben trotz aller Schwierigkeiten möglich macht, die Anregung zu freiem und auch lösungsorientiertem Denken. Sie ermöglicht die Sublimierung negativer Affekte, um sie in konstruktives Handeln und Erschaffen umzuwandeln.

Ich könnte unzählige Sendungen und Dokumentationen in den letzten Jahren aufzählen, die ich als ausgesprochen wertvoll erachtet habe.

"Sternstunde" und "Kulturzeit" lasse ich mir nur ungern entgehen.



Mit freundlichen Grüßen Dr. Bärbel Schiffner, Frankfurt am Main.
Dr. Bauer Die Gesellschaft hat sich durch den privaten Rundfunk sehr verändert. Das Internet bewirkt eine weitere Aufspaltung und die Bildung von Informationsblasen. Der öffentlich rechtliche Rundfunk darf nicht weiter geschwächt, sondern muss gestärkt und modernisiert werden.
Dr. Beate Heuberger In einer Zeit, wo der Mensch immer mehr durch Fake News verunsichert wird, werden journalistsch hochwertige Beiträge immer mehr an den Rand gedrückt. Arte ist ein französisch-deutsches Projekt und bei 3Sat steht der Deutsch-Österreichisch-Schweizer Ansatz im Mittelpunkt. Mit der geplanten Zusammenlegung wird viel verloren gehen. Sehr bedauerlich, wenn diese Pläne umgesetzt werden.
Dr. Benjamin Schreiber Für mich ist die Erhaltung des TV-Senders 3sat ist aus mehreren Gründen von großer Bedeutung. Ich finde es wichtig das Neben arte auch 3Sat als ernstzunehmender TV Sender erhalten bleibt neben ARD und ZDF.



3sat bietet ein einzigartiges Programm, das sich auf die kulturelle Vielfalt der deutschsprachigen Länder konzentriert. Der Sender fördert nicht nur deutsche, sondern auch österreichische und Schweizer Kultur, was zur Stärkung des gemeinsamen kulturellen Erbes beiträgt. Das haben andere Sender nicht in dieser Form.



3sat ermöglicht einen anderen Zugang zu Informationen und kulturellen Ereignissen, die oft in anderen Medien unterrepräsentiert sind. Dies ist besonders wichtig für die Förderung einer informierten Bürgerschaft.



Insgesamt ist die Erhaltung von 3sat nicht nur eine Frage der Programmvielfalt, sondern auch eine Investition in die kulturelle und gesellschaftliche Bildung. Der Sender leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Medienlandschaft und sollte daher in seiner Existenz gestärkt und unterstützt werden.
Dr. Bernd Fillmann Der Sender Phönix muss erhalten bleiben!!!
Dr. Bernd Kämmerling Sehr geehrte Damen und Herren,

im Entwurf zum Reformstaatsvertrag wird (nicht verpflichtend) vorgeschlagen, das 3-SAT Programm in

das Arte Programm zu integrieren.



Als Zuschauer, der beide Programme regelmäßig und sehr gerne sieht, lehne ich diesen Vorschlag

auf das entschiedenste ab.



Gerade mit diesen Kulturprogrammen wird der Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Arte als deutsch-französischer Sender, 3-SAT als deutschsprachiger Kultursender)

in vortrefflicher Weise erfüllt. Eine Zusammenlegung würde das abgedeckte Spektrum deutlich schmälern.

Die wünschenswerte Weiterentwicklung von Arte hin zu einem europäischen

Kulturprogramm würde darüberhinaus durch die Integration des 3-SAT Programmes, dessen Schwerpunkt ja auf der

deutschsprachigen Kulturlandschaft liegt, deutlich erschwert.



Wenn es in Zeiten knapper Kassen notwendig ist zu sparen, so gibt es gerade in den Hauptprogrammen,

deren Etats ja die Etats der "Spartenprogramme" deutlich übersteigt, erheblich mehr Potential.



Ich hoffe, dass meine Einwände Gehör finden.



Mit freundlichen Grüßen

Bernd Kämmerling
Dr. Bernd Klingenberg Der länderübergreifende Sender muss unbedingt erhalten bleiben : Kultur , Dokumentationen , Nachrichten !!!!!
dr. Bernd Westermann die Zusammenlegung Arte 3Sat ist eher abzulehnen. Wenn doch, dann auf keinen Fall auf Kosten der wissenschaftlichen und kulturellen Sendungen!! also z.B. Nano, Scobel, Sternstunde Philosophie, Literaturkreis aus Zürich, Lesenswert, Precht, Konzertübertragungen und Geschichte; und alle Dokumentarsendungen über diese Inhalte. das Arte-Journal ist sehr wichtig: die Vielfalt der politischen und kulturellen Gegenwartsinformationen muss erhalten bleiben.



Dr, Bernd Westermann, 83071 Schlossberg
Dr. Bernt-Christoph Lämmel Die einzigen Sender, die für meine Familie und mich von Interesse sind, arte und 3Sat, Phoenix und die Öffentlich Rechtlichen Sender, dürfen nicht reduziert werden. Als Ausgleich können die teuren Sport-Übertragungen eingeschränkt werden.
Dr. Bettina Roth Ich arbeite als leitende Oberärztin in einer Notaufnahme und habe sehr wenig Gelegenheit zum Fernsehen. Wenn ich aber Zeit finde und durch die Programme schalte, bleibe ich fast immer bei 3Sat hängen. Die Beiträge sind fundiert recherchiert und ansprechend aufbereitet, egal ob das Thema Politik, Kultur oder Wissenschaft ist. In einer Fernsehwelt, die überwiegend aus Spielshows, Soaps, Krimis und Schmonzetten besteht ist 3Sat oft die einzige Alternative. Daher meine dringende Bitte 3Sat fortzusetzen, auch um das Fernsehen für Menschen wie mich nicht komplett überflüssig zu machen.



Herzliche Grüße

Dr. Bettina Roth
Dr. Birgitta Wrede Die Programme von arte und 3sat informieren mich täglich in herausragender Weise zu Themen, die an anderen Stellen selten behandelt werden. Diese Programme zu streichen wäre ein herber Verlust und durch nichts zu legitimieren.
Dr. Birk Andreas Meiner Ansicht nach ist ein Vorschlag, das Bildungsangebot zu verkleinern, schon ein Beleg für mangelnde Bildung, und zwar bei den Personen, die diesen Vorschlag vorgebracht haben. Deshalb macht es für mich wenig Sinn, diesem Vorschlag zu folgen. Man sollte im Gegenteil daran erkennen, wie schlimm es bereits um die Bildung in unserem Land bestellt ist. Leider fristen qualitativ hochwertige Bildungsangebote wie z.B. "nano" oder "Sternstunde Philosophie" ein absolutes Nieschendasein. Genau das ist beklagenswert. Man muss also das Bildungsangebot massiv ausbauen und dafür werben. Das Angebot abzubauen führt letztendlich in die völlig falsche Richtung: die Idiokratie (siehe MAGA-Bewegung, USA). Da die Demokratie aufgeklärte mündige Bürger benötigt, wäre sie durch diese Entwicklung massiv gefährdet. Der Desinformation wären Tür und Tor geöffnet. Nur die AfD (und Leute wie Putin) können so etwas wollen.
Dr. Bodo Liese 3sat mit den wissenschaftsjournalistischen Angeboten sind unverzichtbar. Ich stimme den Ausführungen von Frau Prof. Petra Grimm, Stuttgart (nano, 10.10.24) vollinhaltlich zu.
Dr. Carl Otto Schill Guten Tag,

Ihre Überlegungen das Program 3-Sat abzuschaffen kann ich nicht gutheißen. Gerade die nichtkommerziellen Programme der öffentlich rechtlichen Programme bringen den qualitativen Unterschied für den wir Rundfunkbeiträge auch gerne bezahlen.

Viele Grüße Carl Otto Schill
Dr. Carola Söhngen Sehr geehrte Damen und Herren,



Überwiegend konsumieren meine Familie und ich öffentlich-rechtliche Medien im Rundfunk und Fernsehen (insbes. WDR 5, 3Sat, Kika, ARD, ZDF neo, Arte, Phoenix, ZDF Info, Deutschladfunk Kultur, Phoenix, One) und ganz intensiv die digitalen Angebote in Mediatheken und Apps. Wir sind eine Familie mit zwei Kindern im Kita- und Schulalter. Wir haben nicht so oft die Gelegenheit bzw. das Budget Kulturveranstaltungen zu besuchen. Daher sind es genau diese Inhalte, die die Attraktivität der Sender ausmachen (Kabarett, Konzerte, kluge Filme, solide Dokus, gut ausgewählte Kinderserien,Formate wie Kulturzeit, Phoenix Live Bundestag, ...).

Wir sind dankbar für das Angebot in weitgehender Werbefreieheit und mit hoher Qualität.

Mit Bestürzung habe ich den Nachrichten entnommen, dass es genau unsere "Lieblingsender" sind bei denen hier gekürzt, zusammen gelegt und gestrichen werden soll. Ich kann das kaum nachvollziehen. Es gibt keine Alternativen dazu. Bislang dachte ich, dass mein Rundfunkbeitrag dort gut angelegt ist. Sollten diese Senderstreichungen in "Kultur- und Spartensendern" kommen, dann würde ich das stark in Frage stellen.

Bitte erhalten Sie diese Inhalte und Sender!



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Carola Söhngen
Dr. Carsten Freitag Immer mehr vom immer gleichen statt Qualität und differenzierte Berichterstattung?!



Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erschrecken habe ich die geplante "Integration" in Arte, also die faktische Abschaffung von 3 Sat vernommen. Ich kann an dieser Stelle nur an Sie appellieren: Überdenken Sie Ihren Plan, für Demokratie, Meinungsvielfalt und nicht zuletzt auch politische Bildung sollte Ihnen ein diversifiziertes Fernseh-Programm diese Investition wert sein! Oder wollen Sie ernsthaft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nur noch die Quote bedienen? Es kann nicht sein, dass öffentlich finanzierte Sender der Maxime der Quote hinterher hecheln. Sollte 3 Sat Ihren Sparmaßnahmen (oder steckt doch mehr dahinter?) zum Opfer fallen, würde die Fernsehlandschaft spürbar an Attraktivität verlieren. Schade um 3 Sat, schade um die Demokratie und Vielfalt in diesem Land!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Carsten Freitag
Dr. Chris Boersch Ich lebe als deutscher Staatsbürger in Irland. Ich nutze täglich neben ARD und ZDF, BR Klassik und als Fernsehkanäle ARTE und 3Sat. Eine Zusammenlegung der zuletzt genannten würde den von mir am häufigsten genutzten Sendeplatz halbieren. Die "Unterhaltungsprogramme" der anderen Sender insbesondere der Werbekanäle kann ich nicht ertragen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei meinen wichtigsten Sendern erhebliche Kosten entstehen. Ich glaube da gäbe es wesentlich teurere Lizenzausgaben anderer Sender, z.B. Champions League und andere Großereignisse. Für meine Familie und mich wäre eine Zusammenlegung von ARTE und 3Sat ein riesiger Verlust.



Dr. C. Börsch
Dr. Christel Luscher Ich halte die "Fusions-Bestrebungen" bei Radio- und TV-Sendern nicht für zielgerichtet, wenn die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre Aufgabe "... Bildung und Information..." glaubwürdig vertreten und qualitativ weiterentwickeln wollen/sollen!

Ich muss mich in einem solchen Fall ernsthaft fragen, warum ich noch GEZ-Gebühren bezahlen soll!? Ich schaue überwiegend die betroffenen Spartensender! Unterhaltung können Viele, glaubwürdige journalistische Information und Dokumentation nur breit aufgestellte unabhängige Institutionen/Sender.
Dr. Christian Fuchs Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit bitte ich Sie, die Infosender ZDFINFO, Phönix, ARD-Alpha und Tagesschau24 unangetastet zu lassen als Gegengewicht zu der Flut an Lüge und Hass im Internet.



Mit freundlichen Grüßen



Christian Fuchs/Gutenstetten
Dr. Christian Juhnke Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Erschrecken habe ich das Vorhaben der Rundfunkkommission zur Kenntnis genommen.



Eindeutig singt hier die Politik das Lied der rechten und rechtsextremen Parteien. Vor allem die AFD wirbt ja mit der Zerschlagung der öffentlichen-rechtlichen Sender und mit dem Stopp der Rundfunkgebüren. Wie immer auch hier genau der falsche Weg dieses Narrativ aufzunehmen. Es sollt proaktiv vermittelt werden warum der Erhalt wichtig ist. Und er ist wichtig! Und auch eine leichte Anhebung der Rundfunkgebühren wäre eben sinnvoll wenn notwendig.



Bei allem kommt vor allem die Kultur schlecht weg und die politische Bildung ebenso.



Bitte nicht. Erklären sie den Bürgerinnen deutlich und mit Stolz warum der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk so wichtig und einmalig und erhaltenswert ist.



Freundliche Grüße,



Dr. Christian Juhnke



Berlin
Dr. Christian Kroll (Stellv. Bürgermeister Gemeinde Burgstall, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) Reformstaatsvertrag § 26 Auftrag (2) "...in besonderem Maße der Einhaltung journalistischer Standards, insbesondere zur Gewährleistung einer unabhängigen sachlichen, wahrheitsgemäßen und umfassenden Information und Berichterstattung....."



Dieser Auftrag im Staatsvertrag muß viel klarer und schärfer formuliert und dann auch tatsächlich umgesetzt werden!! Aktuell wird der ÖRR von der Mehrheit der Bürger der Gemeinde Burgstall als wenig sachlich, überwiegend tendenziös und weitgehend parteiisch wahrgenommen. Eine umfassende und neutrale Information findet nicht mehr statt. In der Folge wenden sich die Bürger immer mehr vom ÖRR ab. Die Jugend und die jungen Erwachsenen sind nach meinem Eindruck heute schon komplett weg, sowohl im TV als auch bei den Radioprogrammen des ÖRR. Die kommen wohl auch nicht mehr wieder.



Wenn sich der ÖRR nicht zeitnah grundlegend reformiert, ausgewogen und neutral informiert und sich zudem auf die journalistischen Kernaufgaben fokussiert, dann hat man in spätestens zehn Jahren die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung unwiederbringlich verloren.



Mit freundl. Grüßen,

Ch.Kroll
Dr. Christian Thumann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin 51 Jahre und grosser Fan der öffentlich-rechtlichen, zahle meinen Beitrag sehr gerne. Bitte seien Sie behutsam mit lieb gewordenen Sendern wie One und ZDFneo! Ein exzellentes Format. Zerstückeln Sie bitte arte und 3sat nicht. In Bayern hat es am Beispiel von Bayern 2 nicht sonderlich geklappt. Die Zusammenführung der Infosender (ich liebe BR24) ist leider auch eher mässig erfreulich geworden.



Danke für Ihr Verständnis.



Mit freundlichen Grüßen,



C. Thumann
Dr. Christian von Rüsten Der Sender 3Sat muss erhalten bleiben. Täglich sehe ich die hochinteressanten Sendungen wie Nano oder Kulturzeit.



Der kulturelle Zusammenhalt der deutschsprachigen Länder muss weiter von 3Sat unterstützt werden.



Warum werden nicht kleine Sender, wie Radio Bremen in den NDR und der Saarländische Rundfunk in den SWR integriert.
Dr. Christian Wunderlich Sehr geehrte Damen und Herren,



die vorgeschlagene Reform geht aus meiner Sicht im Grundsatz nicht in die richtige Richtung. Während die wertvollen digitalen Spartenprogramme (besonders aus den Körben 1 und 2) reduziert werden sollen, was ich insbesondere im Fall arte und 3sat für fatal halte, wird das Problem der Hauptsender ARD und ZDF, sowie der diversen Regionalprogramme nicht thematisiert.

Die massiven Wiederholungen, flachen Shows und Comedy-Sendungen sowie die fast täglichen Fussballübertragungen und Krimiserien sind ja das eigentliche Ärgernis des ÖR. Regionalsender bringen außerhalb des sinnvollen regionalen Fokus noch einmal eine Wiederholung oder gar Steigerung der Langeweile und Plattheit. Hier und bei den exorbitanten Sportrechtekosten, Doppelstrukturen sowie überzogenen Gehältern und ausgelagerten privaten Produktionsfirmen der Moderatoren sollte die Reform eigentlich ansetzen!

Demgegenüber stellen arte und 3sat das TV-Programm bereit, was ich mir eigentlich unter einem ÖR erwarte. Die Klassifikation als "Kultursender" ignoriert auch vollständig deren Rolle als Wissenschafts- und Infosender mit Tiefgang und Zeit für lange Dokumentationen und Gespräche. Eine zeitliche und inhaltliche Abstimmung mit dem ebenfalls wertvollen Sendungen des DLR erscheint verkrampft, denn Radio und TV sind unterschiedliche Medien mit unterschiedlichem Nutzungsprofil.



Eine separate Zielgruppe "jüngere Erwachsene" 25-44 Jahre erscheint schlicht überflüssig, die Profile der Zuschauer werden sich wohl eher anhand Bildungsgrad und sozialer Millieus auffächern.

Gut wäre, das etablierte Quotensystem zur Messung der Reichweite vollständig durch ein nutzerorientiertes "Feedback-System" zum Sender und jeder Sendung zu ersetzen oder wenigstens zu ergänzen. Das Thema Interaktion und integrierte Medienangebote scheint mir ganz grundsätzlich zu kurz zu kommen. Dabei wäre auch darauf zu achten, eben keine Auslagerung des Diskussionsraumes an kommerzielle Anbieter wie z.B. "X" (Twitter) zu befördern.

Eine Fokussierung auf "nichtlineares Ausstrahlen" ist eine gute Ergänzung des Angebotes, kann aber m.E. ein lineares Programm, in dem man eher zufällig auf neue, interessante Themen oder Angebote stößt nicht ersetzen, wenn man einer Aufsplitterung in Informations- und Meinungs"blasen" entgegenwirken möchte.

Bei dem linearen TV-Programm ist allerdings die häufige Verlagerung der wertvolleren und experimenteller Formate in den Zeitraum, wo die meisten berufstätigen Menschen schlafen (müssen) zu hinterfragen. Warum läuft denn nicht die x-te Krimiserie nach 22.30 und die wertvolle Doku startet 20:15?

Das Thema Werbung ist ein eigenes Diskussionsfeld. Ich wäre dafür statt kommerzieller Werbung dann Kultur (Theater, Konzerte, Museen), gesellschaftliche Highlights und Veranstaltungen oder auch regionale Sportveranstaltungen zu bewerben.

Eine Reform des ÖR ist gut und notwendig, die bisherigen Vorschläge sind aber besonders im Fall arte / 3sat noch einmal zu überdenken und ganz grundsätzlich umfassender mit Fokus auf die Haupt- und Regionalprogramme anzulegen.



Mit freundlichen Grüßen

Christian Wunderlich
Dr. Christiane König Sehr geehrte Ministerpräsident*innen der Bundesländer,

das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland ist, gerade in seiner föderalen Struktur, eines der zentralen Instrumente der Demokratie in diesem Land. Dabei spiegelt die Vielfalt der Sender und Kanäle die demokratische Pluralität dieses Landes wider. Sie zu beschneiden, indem ganze Sender in Mediatheken oder auf private Social Media Plattformen ausgelagert werden, widerspricht dem Prinzip demokratischer Öffentlichkeit und damit dem wesentlichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, ein vielfältiges Angebot für die Öffentlichkeit dieses Landes bereitzustellen.

Die mit den finanziellen Kürzungen geplanten, vorgesehenen Maßnahmen stellen ein Einfallstor für antidemokratische Kräfte in diesem Land dar. Sie wissen alle zu genau, dass welche Parteien gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hetzen und ihn abschaffen wollen. Handeln Sie nicht in vorauseilendem Gehorsam in deren Sinne! Handeln Sie im Sinne der Stärkung unserer Demokratie!

Mit besten Grüßen,

Dr. Christiane König

(habilitierte Medienwissenschaftlerin)
Dr. CHRISTIANE WEISS Ich lehne die Idee, 3sat in arte aufgehen zu lassen strikt ab, da beide Sender ganz unterschiedliche Programme haben und die Fernsehlandschaft noch mehr verarmen und sich dem Mainstream anpassen würde! Die öffentlich-rechtlichen Fersehanstalten haben einen Bildungsauftrag zu erfüllen, in diesen unseren Zeiten ist dies notwendige denn je!

Da wäre eine quasi Einsparung an dieser Stelle, wo es ohnehin rar gesät ist, das völlig falsche Signal und angesichts der schwierigen politischen Lage kontraproduktiv.

Wichtiger wäre es, gerade die jüngeren Menschen mehr auch mit anspruchsvolleren Programmen wie 3sat zu erreichen.



Ich hoffe sehr auf den Erhalt von 3sat und grüße aus Rostock an der Ostsee!



Dr. Christiane Weiss
Dr. Christina Jung-Hofmann 3sat und arte haben völlig unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, weshalb es inhaltlich nicht vertretbar ist, beide zusammen zu legenlen. Das Öffentlich-Rechtliche bringst schon sehr wenig Kultur- und Wissenssendungen. Es wäre ein Armutszeugnis, hier weiter zu kürzen. Und Fusion bedeutet faktisch genau das, trotz aller gegenteiligen Beteuerungen. Beide Kultursender informieren mich über Themen, von denen ich bisher nichts oder wenig wusste. Das möchte ich nicht missen. Kulturzeit, Nano, scobel, artejournal usw. sind unverzichtbar. Oder wollen Sie nur noch panem et circenses? Dafür zahlen wir keine Gebühren. Das gleiche gilt für den Hörfunkbereich!

MfG
Dr. Christine Beck Ihr Vorhaben, ausgerechnet arte und sat3 zusammen zulegen, kann ich nicht gut heißen. Es sind die einzigsten Sender, die noch täglich interessante Filme und Dokubeiträge zu Natur, Wissenschaft und Historie zeigen. Wenn man schon kürzen möchte, dann sollte man bei den staatlichen Sendern anfangen und überprüfen, ob jeden Abend ein Krimi sinnvoll ist oder ob z.B. ein Böhmermann eher peinlich als lustig ist....
Dr. Christine Werkstetter Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Pläne, die Kultursender 3sat und ARTE zusammenzulegen, bestürzen mich! Ich halte die länderübergreifende Perspektive und inhaltliche Ausrichtung der beiden Sender gerade in Zeiten wie diesen für absolut unverzichtbar.



Aufgabe des ÖRR ist es doch, kulturelle Vielfalt zu vermitteln und differenzierte Einblicke in das Weltgeschehen zu geben. In 3sat geschieht das etwa in der "Kulturzeit", in Sendungen wie "Scobel", in zahlreichen Dokumentationen zu Kultur und Geschichte, in Konzert- und Opernübertragungen, im "Literaturclub". Die spätabendliche ZIB 2 ergänzt die deutsche Perspektive und weitet so den Blick.



An ARTE schätze ich besonders das deutsch-französische Miteinander und die europäische Perspektive. Wer sich für Politik, Kultur und Geschichte interessiert, wird hier immer auf hohem Niveau fündig.



All dies gilt auch für die vom Sparkurs bedrohten Dokusender.



Wollen Sie all das wirklich preisgeben? Soll stattdessen noch mehr Banales wie die immer gleichen (und gleich unerträglichen) Quizsendungen, Krimis, etc. in unsere Wohnzimmer fluten?



Ich bitte Sie inständig, nicht das Geschäft der kulturelle Vielfalt und Aufklärung verachtenden rechten Populisten zu betreiben!



Dr. Christine Werkstetter, Vellberg



PS: Ich wäre durchaus bereit, auch 20 € Rundfunkgebühr zu bezahlen!
Dr. Christof Schenck Nie zuvor stand die Menschheit mit der Dreifachkrise aus Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Pandemien vor so großen, essentiellen Herausforderungen. Trotz enormen Wissenszuwachs schwindet auch im Hochtechnologie- und Bildungsland Deutschland grundlegendes Verständnis zukunftsbestimmender Prozesse. Wir erleben eine divergierende Entwicklung mit der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf der einen Seite, orientiert an unmittelbaren Herausforderungen wie Migration, Kriegen oder Inflation und den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Prävention der langfristigen Globalkrisen auf den anderen Seite. In diesem Kontext sind öffentlich-rechtliche Sender wie 3Sat mit den Wissenschaftsformaten NANO, Wissenhoch2, Scobel u.a. absolut unverzichtbar. Sie müssen als starkes, eigenständiges, unahängiges Element fortgeführt werden. Sie sollten dringend aus - nicht abgebaut werden, um der weiteren Erosion der wissenschaftsbasierten Entscheidung und der massiven Polarisierung der Gesellschaft entgegen zu wirken. Es erschließt sich nicht, wie dies im Reformstaatsvertrag gewährleistet werden soll. Inbesondere bei der Zusammenlegung von 3Sat und Arte unter dem Titel "Kultur und International" ist der Schwerpunkt auf die Wissenschaft und die Globalkrisen nicht erkennbar. Wie soll der Beitrag zur Mündigkeit der Bürger bei KI, Gen- und Biotechnologie, Transformation der Wirtschaft, der Energieerzeugung und des Konsums, Reform der Landwirtschaft und internationale Entwicklung und Verantwortung gewährleistet werden? Statt quantitativer Begrenzung wäre im Gegenteil ein Ausbau im Wissenschaftsjournalismus geboten, mit mehr und nicht weniger Vernetzung in die heutige Welt aus Online-Plattformen, Mediatheken, Streamingdiensten und hinein in die "sozialen" Medien. Einsparung im Unterhaltungs- und Sportbereich würden ausreichend Kapazitäten schaffen. In einer überhitzen Welt mit Stürmen und Fluten lässt sich weder Fussball spielen noch ein Ratequiz schauen. Und die vielen Krimis braucht man dann auch nicht mehr, denn die werden dann in echt stattfinden.
Dr. Christoph Vogelsang Nachdem monate-, im Grunde sogar jahrelang über den Reformstaatsvertrag verhandelt wurde, haben die Nutzer, die Bürger nur wenige Tage Zeit, die vorgelegte Fassung zu kommentieren. Für einen nicht täglich mit dem System beruflich befassten Bürger reicht das nicht natürlich nicht, um sich mit allen Details in der erforderlich Tiefe zu befassen. Daher kann ich mich nur auf die für mich wesentlichen Punkte beschränken.



So wo ich den Entwurf verstehe, soll damit auch eine Grundlage für die Fortexistenz eines über einen Rundfunkgebührenbeitrag finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk geschaffen werden.



Ich bin nicht sicher, wie viele der an der Erarbeitung beteiligten Personen schon einmal das "Vergnügen" hatten, Fernseh- oder Radioprogramme in oder aus anderen Ländern zu "genießen", die nicht über einen nennenswerten, gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfügen. Gewiss findet sich dort auch die eine oder andere Perle, aber die Qualität vieler Sendungen sowohl im Unterhaltungs- wie auch Kultur- und Informationsbereich stellt vielfach eine Anfechtung dar, wenn man sich nicht nur einfach berieseln lassen will.



So wird im Reformstaatsvertrag natürlich dienstbeflissen auf die Bedeutung von Kultur und Wissenschaft hingewiesen. Aber was muss ich dann als Vorschlag lesen? 3Sat und ARTE sollen möglicherweise zusammengelegt werden.



Wenn es überhaupt zwei Sender gibt, die in ihrem Programm Kultur und Wissenschaft ernst nehmen und nicht lediglich schamhaft in den Tagesrandzeiten platzieren, dann sind es doch wohl 3Sat und ARTE. Eine Zusammenlegung kann also nur bedeuten, dass die Axt an die Vermittlung von Kultur und Wissenschaft gelegt wird.



Da ein Sendetag auch nach Zusammenlegung nur 24 Stunden und nicht 48 Stunden umfassen wird, wird es - Mediatheken hin oder her - auf eine Halbierung des Angebots hinauslaufen. Gleichzeitig wird allenthalben geklagt, dass Deutschland nicht mehr das Land der Dichter, Denker und Ingenieure sei. Kein Wunder, kann man da nur sagen, wenn doch offenbar alles immer beliebiger wird.



Also doch lieber mehr "Dudelfunk"? Das aber können die privaten Sender doch auch bieten und für Leistungen, die Private genauso gut leisten können, wird die Begründung einer allgemeinen Rundfunkgebühr dann doch dünn.



3Sat ist der einzige Sender, der Angebote aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hat. Ich jedenfalls schaue gerne auch die Beiträge aus Österreich und der Schweiz. Ebenso die französische Perspektive, die ARTE in seinem Programm bringt. Und diese einzigartigen Programmmerkmale sollen zusammengestrichen werden. Unglaublich!



Also von mir ein klares Nein zur Zusammenlegung von 3Sat und ARTE.



Mir fallen auch noch ein paar weitere Spartenprogramme und auch Radiokanäle ein, auf die ich ungern verzichten möchte, kann aber an dieser Stelle leider aus Zeitgründen nicht auf jeden einzelnen eingehen.



Weniger für Sportrechte auszugeben, findet dagegen meine Unterstützung: Wenn die privaten Sender dafür gewaltige Summen ausgeben können und wollen, besteht keine überragende Notwendigkeit, dass die öffentlich-rechtlichen in diesem Bieterwettbewerb immer mithalten können müssen.
Dr. Claudia Mitulla Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich habe erfahren, dass 3sat in Zukunft nicht mehr als eigenständiger Sender agieren kann. Das bestürzt mich sehr. Der Sender trägt seit vielen Jahren dazu bei die Meinungsvielfalt in die Haushalte zu bringen. Die Reportagen sind solide recherchiert. Sie bieten grundlegende Informationen für Menschen, die sich für Kultur und Politik interessieren. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Gleichmacherei und Hass immer stärker in den asozialen Medien präsent sind muss kulturelle Vielfalt gestärkt und unterstützt werden. Ich fordere Sie daher auf: schalten Sie diesen wichtigen Kanal nicht ab!



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Claudia Mitulla
Dr. Clemens Goldberg Ich protestiere vehement gegen die Zusammenlegung von 3sat und Arte, den einzigen überhaupt für gebildete und anspruchsvolle Menschen noch verbliebenen seriösen Angeboten. Ansonsten wird man in der ARD und in den dritten Programmen vor allem mit Krimis und Rote-Rosen-Schund behelligt. Gute Sendungen kommen nach Mitternacht.

Beide Sender haben völlig unterschiedliche, sehr gute Profile. Eine Vereinigung wäre ein herber Schlag für die Bildung und die Informationsangebote beider Sender, die sich an unterschiedliche Zielgruppen wenden. Typisch, dass nirgends von Verringerung der völlig überbordenden führenden Stellen mit exorbitanten Gehältern gesprochen wird. Wenn ich schon die verrückten Fußballrechte mitfinanziere, erwarte ich dass ich wenigstens den kleinen Beitrag für 3sat und Arte bekomme.

Auch Phönix muss unbedingt erhalten werden. Nirgends sonst wird so gelassen, gründlich und ausführlich jenseits von profilierungssüchtigen Talkshows diskutiert.

Finger weg ausgerechnet von den Sendern, die wie keine anderen den Rundfunkauftrag erfüllen, den große Sender sträflich vernachlässigen.
Dr. Clemens Schwer Betr: Geplante Abschaltung Arte/3Sat



Sehr verehrte Mitglieder der Rundfunkkommision,



Ich nehme Bezug auf die geplante teilweise Abschaltung der Sender ARTE/3sat und möchte Ihnen mitteilen, dass ich mich entschieden dagegen wehre.



Es ist mir unverständlich, dass in der heutigen Zeit, in der Europa (und mit ihr die Demokratie) durch rechten Nationalismus immer weiter bedroht sind, länderübergreifende Gemeinschaftsprojekte einzustampfen. 3sat als Produktion von Deutschland, Österreich und der Schweiz. ARTE als Produktion Deutschland und Frankreich.

Es wäre ein verheerendes Signal diese Sender zu streichen bzw. zu kürzen.



Daneben ist es vielen Bürgern in Deutschland nur mit diesen Sendern möglich, Produktionen aus diesen Ländern zu sehen, die sonst nicht empfangbar wären.



Weiter sind beide Sender inhaltlich kulturell, wissenschaftlich und nachrichtlich das Allerbeste, was die Senderlandschaft des öffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland zu bieten hat.



Aus diesem Grund möchte ich Sie bitten, auf die geplante Senderkürzung oder gar Abschaltung zu verzichten.



Freundliche Grüsse





Clemens Schwer
Dr. Cornelia Kurz Bitte beachten Sie, dass wir gerade in dieser Zeit, wo so viele Fake News im Umlauf sind, faktenbasierter, guter Journalismus und damit auch Fernsehsendungen und Fernsehsender dringend benötigt werden. Daher bin ich grundlegend gegen die aktuell vorgeschlagenen Änderungen. V.a. auch gegen die "Zusammenlegung" von 3Sat und arte. Beide Sender haben so grundlegend unterschiedliche Ansätze (u.a. landübergreifend D/F), dass ich in den Plänen keinen Sinn erkennen kann, es sei denn, die Demokratie zu schwächen.



Mit besten Grüßen und in der Hoffnung, dass nicht an genereller Bildung, Kulturbildung und Demokratiebildung gespart wird!

Dr. Cornelia Kurz
Dr. Dag Encke Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge verfolge ich die Diskussion zur Fusion von Arte und 3Sat.

Eine gut informierte Gesellschaft ist die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie.

Die Vermittlung wissenschaftlicher Sachverhalte zur Vorbereitung und Unterstützung guter politischer und gesellschaftlicher Entscheidungsfindung ist unabdingbar. Dafür müssen Zeit, professioneller Journalismus und menschliche Resourcen zur Verfügung gestellt werden. Sollte die Rundfunkkommission die Fusion und somit die Schwächung des Bildungsauftrags der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft unterstützen, käme das einer Schwächung der Mündigkeit der Zivilgesellschaft gleich.

Ich bitte Sie von diesem Vorhaben unbedingt abzusehen. Die Aufrechterhaltung von 3Sat und arte ist jedes Geld unserer Demokratie wert.

Gerne trage ich als Bürger und Steuerzahler auch mit erhöhter Gebührenzahlung zur Aufrechterhaltung der informierten Gesellschaft bei.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dag Encke



Leitender Direktor

Tiergarten der Stadt Nürnberg
Dr. Dagmar Baumann Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks halte ich für ein Armutszeugnis für den Stellenwert, den Bildung und Kultur in der heutigen Gesellschaft haben. Dass die Missachtung dieses Belange auch durch wesentliche Teile der Politik mitgetragen werden, wie es scheint, ist mehr als traurig.

Durch was unterscheidet sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen und der der öffentlich-rechtliche Rundfunk von privaten Angeboten? Durch eine breite Vielfalt an werbefreien, informativem qualitativ hochwertigen Inhalten, die nicht ausschließlich an einer möglicht hohen Einschaltquote ausgerichtet sind, sondern sich gerade in der Vielfalt ihrer Themen an Menschen richten, die Interessen abseits des Mainstreams haben. Wenn ich Krimis und Vorabendserien sehen oder aktuelle Popsongs hören möchte, finde ich ein reiches Angebot bei den privaten Sendern vor. Wo finde ich eine Fernsehsendung, die die Suche nach historisch Orgeln dokumentiert, eine Radioserie über Maria Aurora von Königsmarck, eine Serie über Klassiker der Weltliteratur? In Arte, SWR2 Kultur und der Mediathek des ZDF.

Wie Sie dem letzten Absatz entnehmen können, bin ich eifrige Nutzerin der Sparten und Kanäle, die nun zusammengestrichen werden sollen. Es sind genau diese Angebote, wegen derer ich mich nie darüber beschwert habe, Rundfunkgebühren zu zahlen. Ich empfinde es als außerordentlich bitter, dass die Forderung nach Einsparung und Effizienz wieder einmal dazu führt, dass bei Kultur, Bildung sowie Kinder- und Jugendarbeit Hand angelegt wird, statt zu hinterfragen, ob es denn kein anderes Einsparpotenzial gibt (wie viele Krimiserien braucht der Mensch?).

Die "Stärkung des Vertrauens", die durch die Reform ja angeblich angestrebt wird, kann ich bei mir nicht erkennen. Gerade in der heutigen Zeit würde es der Gesellschaft gut tun, einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nutzen zu können, der eine Ergänzung und Erweiterung des Angebots vieler privaten Medienanstalten bietet und auf Beiträge und Sender setzt, die bewusst einem Bildungsauftrag nachkommen - ein "Wir machen etwas anderes" statt eines "Wir machen das gleiche".

Ich bitte Sie daher, die geplante Reform noch einmal zu überdenken und nicht zu versuchen, erforderliche Einsparnisse ausgerechnet durch Streichung und Zusammenlegung der Programme zu erreichen, die das Alleinstellungsmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dagmar Baumann
Dr. Dagmar Gräfin Kerssenbrock Die angestrebten Veränderungen bezüglich der Veranstaltung von 3sat, der Einführung eines neuen Medienrats und der Beschränkung der Hörfunkprogramme stellen unter dem Gesichtspunkt der Medienfreiheit erhebliche Probleme dar, insbesondere im Hinblick auf die Programmautonomie der Rundfunkanstalten und die Rolle der bestehenden Kontrollgremien.

1. Programmautonomie der Rundfunkanstalten

Die Programmautonomie ist ein essenzieller Bestandteil der Rundfunkfreiheit, die durch Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes (GG) geschützt wird. Sie gewährleistet, dass Rundfunkanstalten unabhängig von politischer Einflussnahme und ökonomischen Interessen agieren können, um ihre Funktion als Medium und Faktor der freien Meinungsbildung zu erfüllen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen besonderen Funktionsauftrag, der die Förderung des demokratischen, sozialen und kulturellen Zusammenhalts in der Gesellschaft umfasst. Jede Form von direkter oder indirekter Einflussnahme auf die inhaltliche Gestaltung der Programme könnte als Eingriff in diese Autonomie interpretiert werden und wäre daher verfassungsrechtlich problematisch.

Die geplanten Beschränkungen der Programme (3sat und Hörfunk) könnten eine Einschränkung der inhaltlichen Vielfalt bedeuten und damit dem Auftrag der Rundfunkanstalten widersprechen, eine möglichst breite Themen- und Meinungsvielfalt zu bieten. Solche Eingriffe können die journalistische Unabhängigkeit und die Objektivität der Berichterstattung beeinträchtigen, was einen wesentlichen Verstoß gegen die Vorgaben des Grundgesetzes darstellen würde.

Anstelle einer konkreten Programmbeauftragung sollte eine völlig Unabhängigkeit der Anstalten für das Programmangebot formuliert werden, so daß der Beitragszahler über seinen Nutzungsentscheidungen signalisiert, was der Medienmarkt tatsächlich nachfragt. Der Qualitätsanspruch über den öffentlich-rechlitchen Auftrag bliebe davon unberührt.

2. Schaffung eines neuen Medienrats

Der neue Medienrat, wie er im Entwurf des Reformstaatsvertrages vorgesehen ist, bringt die Gefahr einer Entmachtung der bestehenden Kontrollgremien mit sich, die traditionell die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewährleisten sollen. Diese Kontrollgremien, wie die Rundfunkräte, Verwaltungsräte und Fernsehrat, sind in ihrer Funktion darauf ausgerichtet, die Staatsferne und die pluralistische Zusammensetzung der Rundfunkanstalten sicherzustellen. Eine neue Instanz, die möglicherweise mit staatlich nahestehenden Akteuren besetzt wird, könnte diese Prinzipien untergraben und damit die verfassungsrechtlich gebotene Staatsferne des Rundfunks in Frage stellen.

Zudem bedeutet ein Gremien nicht Qualitätsgewinn sondern Erhöhung des Abstimmungsbedarfs, unabhänigig von der Frage der echten Kompetenzabgrenzung.

3. Einfluss auf 3sat und Konsequenzen für die Programmvielfalt

Die angestrebten Änderungen zur Veranstaltung von 3sat im Rahmen des Reformstaatsvertrages sind falsch. Ein solcher Eingriff würde die Informationsfreiheit in einem Sprachraum bedrohen, Wahrnehmung und Austausch mit den Ländern Österreich und Schweiz kulturell erschweren.

3sat ist finanziell kein Beitrag zum Sparen.

3sat wurde immer wieder durch die Initiative einzelner Ministerpräsidenten in der Vergangenheit zum Wohle aller gerettet. Dies sollte auch jetzt der Fall sein.

4. Verfassungsrechtliche Einordnung und Bedeutung der Medienfreiheit

Die Medienfreiheit nicht nur ein individuelles Grundrecht, sondern stellt auch eine objektiv-rechtliche Verpflichtung dar, die dem Staat untersagt, in die Struktur und Funktionsweise der Medien in einer Weise einzugreifen, die ihre Unabhängigkeit gefährden würde. Der Schutz der Medien vor staatlicher Einflussnahme ist ein zentraler Bestandteil einer freiheitlichen Demokratie, die auf der Vielfalt und Unabhängigkeit der Meinungsbildung beruht.

Die Schaffung neuer Gremien oder eine veränderte Auftragsdefinition für öffentlich-rechtliche Anstalten darf nicht zu einer faktischen Kontrolle der Inhalte durch den Staat führen. Solche Maßnahmen sind als ein Verstoß gegen die verfassungsmäßig garantierte Rundfunkfreiheit zu werten, da sie die institutionelle Unabhängigkeit der Medien und ihre Fähigkeit, als vierte Gewalt zu fungieren, schwächen.

5. Fazit

Die angestrebten Veränderungen in Bezug auf die Veranstaltung von 3sat, die Einführung eines neuen Medienrats und die Beschränkung der Hörfunkprogramme sind als unzulässige Eingriffe in die Programmautonomie der Rundfunkanstalten und als Entmachtung der etablierten Kontrollgremien zu verstehen. Diese Maßnahmen stehen im Widerspruch zur verfassungsrechtlich geschützten Rundfunkfreiheit und der notwendigen Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Sie laufen Gefahr, die Unabhängigkeit der Berichterstattung zu untergraben und somit die demokratische Funktion der Medien als Instrument der freien Meinungsbildung zu beeinträchtigen. Es wäre ratsam, diese Reformvorhaben kritisch zu überdenken und sicherzustellen, dass jede Änderung im Einklang mit den Prinzipien der Medienfreiheit und der demokratischen Kontrolle steht.

Die Länder, die nun den Reformstaatsvertrag vorgelegt haben sind u.a. die Bundesländer, über die der Medienrechtler Prof. Dieter Dörr in einem Vortrag am 9.4.2024 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Mainz Media Forum an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz ausführte:

Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass die Länder den Vorschlag der KEF umsetzen werden. Vielmehr haben ganz im Gegenteil sechs Länder – bevor die Prüfung durch die KEF überhaupt begonnen hatte bzw. abgeschlossen war und deren Vorschlag vorlag – bereits vorab erklärt, dass sie einer Beitragserhöhung nicht zustimmen werden.[33] Dem schloss sich später der Berliner Regierende Bürgermeister an.[34] Auch nachdem am 17.11.2023 der Inhalt des Berichtsentwurfs der KEF mit einem Erhöhungsvorschlag von 0,58 € bekannt geworden war,[35] bekräftigten der Medienstaatssekretär Brandenburgs, der Ministerpräsident Bayerns und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt ausdrücklich, dass ihre Länder einen Erhöhungsvorschlag der KEF in jedem Fall ablehnen werden, ohne dafür einen Abweichungsgrund anzuführen. Noch weiter ging der Medienstaatssekretär Benjamin Grimm, der am Tag der Veröffentlichung des KEF-Berichts und dessen Vorstellung durch den Vorsitzenden Martin Detzel in der Pressekonferenz vom gleichen Tage seinerseits erklärte, dass Brandenburg jede Erhöhung ablehnen werde.[36] Auch der Regierende Bürgermeister von Berlin und das Land-Sachsen Anhalt kündigten unmittelbar nach der Übergabe des KEF-Berichts ihre Ablehnung einer Beitragserhöhung an.[37] Schließlich haben sich nunmehr alle Länder darauf geeinigt, dass Verfahren einer möglichen Beitragserhöhung vorerst nicht weiter zu betreiben, sondern stattdessen im Herbst 2024 einen „Reformstaatsvertrag“ vorzulegen, der auch Änderungen herbeiführen soll, welche sich kostendämpfend auf den künftigen Finanzbedarf auswirken sollen.

Daher ist schon jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Länder bis zum 31.12.2024 sich nicht darauf einigen werden, den Vorschlag der KEF, den Rundfunkbeitrag um 0,58 € zu erhöhen, durch den Abschluss eines entsprechenden Medienänderungsstaatsvertrag umzusetzen und diesen dann jeweils durch entsprechende Landesgesetze bzw. in Bayern und Nordrhein-Westfalen Landtagsbeschlüsse zum Bestandteil des Landesrechts zu machen. Spätestens mit der Einigung auf das oben beschriebene „Moratorium“ haben sie eindeutig zu erkennen gegeben, dass sie den KEF-Vorschlag ablehnen, also dessen Umsetzung unterlassen werden.
Dr. Dagmar Will Eine Reduktion des Programm-Angebots im Bereich der öffentlich-rechtlichen Sender, insbesondere auf Kosten von Wissenschafts- und Investigativ-Journalismus, ist aus meiner Sicht nicht geeignet, der Flut von "Fake News" und wissenschaftlich nicht untermauerten Beiträgen das so wichtige Gegengewicht zu bieten - und somit inakzeptabel! Ich rate dringend zu einem Überdenken der Pläne.
Dr. Dania Dittgen Der ÖRR sollte seine Funktion als Bildungsanstalt wieder deutlich ernster nehmen. Dazu gehört für mich auf alle Fälle der Kika für die Jüngsten und auch 3sat mit einem wirklich guten Programm. Wir brauchen wieder mehr Kultur, guten Journalismus, anspruchsvolle Wissenschaftssendungen. Wenn gespart werden muss, dann könnte das bei den täglich gesendeten Talkshows passieren, die mit ihrer zweifelhaften Gästeauswahl den Rechtsdrift vorantreiben.

Ehrlich gesagt bin ich entsetzt, dass überhaupt in Erwägung gezogen wird einen Sender wie 3Sat abzuschaffen. Dieser Sender erfüllt den Bildungsauftrag des ÖRR par Excellence. Das ganze seichte Programm und auch überteuerte Sportveranstaltungen können auch von den Privatsender abgedeckt werden, ein anspruchsvolles Bildungs- und Kulturprogramm sehe ich absolut nicht in deren Kompetenz und dafür zahle ich gerne meine Rundfunkbeiträge.
Dr. Daniel Schneider Sehr geehrte Damen und Herren,



gerne nehme ich zum Vorschlag des Reformstaatsvertrages wie folgt Stellung:



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet unabdingbare und gleichzeitig einzigartig wertvolle Beiträge zur Medienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland. Ziel allen staatlichen Handelns sollte es sein, ihn zu stärken und nicht etwa zu schwächen.



Während mir sehr wohl die begrenzten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Verfügung stehenden fiskalischen Mittel und damit auch die Notwendigkeit einer möglichst effizienter Zusammenarbeit seiner verschiedenen Teilbereiche bewusst sind, stehe ich der vorgeschlagenen Reduktion der digitalen Spartenprogramme sehr kritisch gegenüber. Mir scheint in jedem der drei vorgeschlagenen "Schwerpunktkörbe" die jeweils vorgesehene Zusammenlegung der Spartensender verfehlt. Im Einzelnen:



- "Bildung, Dokumentation und Information": Die vorgeschlagene Zusammenlegung der vier Sender halte ich für falsch, weil diese dezidiert unterschiedliche Profile haben und gänzlich unterschiedliche Zuschauerinteressen bedienen: Tagesschau24 als reiner Nachrichtensender liefert primär rund um die Uhr Nachrichten in bewährter Tagesschau-Qualität. Legt man ihn z.B. mit Phoenix zusammen, wo Dokumentationen, aber auch Bundestagesdebatten und viel ausführliche Vor-Ort-Berichterstattung zu sehen sind, wird dies zum einen zwangsläufig auf Kosten eines ständig verfügbaren Nachrichtenangebots gehen. Als Folge davon werden noch mehr Zuschauer ihre Nachrichten aus dem Internet anstatt vom Öffentlich-rechtlichen Rundfunk beziehen. Zum anderen wäre gleichzeitig die wertvolle Nonstop-Berichterstattung durch Phoenix nicht mehr gewährleistet, weil sie zumindest hin und wieder durch Nachrichten unterbrochen werden müsste. Ebenso vermag eine Zusammenlegung von ARD-alpha und ZDFinfo nicht zu überzeugen. Mit Wissenschafts- und Bildungssendungen spricht ARD alpha eine gänzlich andere Zielgruppe an als ZDFinfo mit seinem klaren Schwerpunkt auf Reportagen und vor allem Dokumentationen. In jedem Fall sollten künftig wenigstens ein gemeinsamer Nachrichtensender von ARD und ZFD (der außer Tagesschaunachrichten zwecks Effizienzsteigerung natürlich auch "ZDF heute"-Formate einschließen könnte), ein gemeinsamer Sender für Reportagen und Dokumentationen und ein gemeinsamer Sender für Wissenschaft-, Bildungs- und Vorort-Berichterstattung verbleiben.



- "Kultur & International": Die Zusammenlegung von ARTE und 3sat scheint mir schon allein wegen der unterschiedlichen internationalen Kooperationspartner (ARTE=Frankreich, 3sat= Österreich, Schweiz) verfehlt. Gerade die Kooperation mit unseren französischen Partnern ist nicht nur ein Leuchtturmprojekt europäischer Zusammenarbeit, sondern auch ein wichtiges Element deutsch-französischer Aussöhnung. Darüber hinaus ist auch das inhaltliche Profil gerade wegen des Einflusses der jeweiligen Partnerländer dezidiert unterschiedlich.



- "Junge Menschen": Hier sehe ich die verschiedenen Zielgruppen (KiKa 3-14, zdfneo und one deutlich älter) als miteinander inkompatibel an. Gerade in der heutigen Zeit darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk unseren Nachwuchs nicht komplett dem Internet und sozialen Medien wie TikTok überlassen, sondern muss einen eigenständigen Beitrag zu Ihrer Bildung und Unterhaltung leisten.



Mit freundlichen Grüßen



Daniel Schneider
Dr. Daniel Sich Sehr geehrte Kommissionsmitglieder - ich bin nicht glücklich über Ihren Vorschlag. Die Einsparungen durch Senderschließungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Kinder, Jugend, Information und Dokumentation treffen nach meiner Einschätzung just die Bereiche, die von vielen Menschen am ÖRR besonders geschätzt werden. Mich eingeschlossen. Freilich sind es nicht die Bereiche, mit denen die höchsten Quoten oder die meisten Werbeeinnahmen erzielt werden können. Aber genau das macht sie im Vergleich zum Angebot des Privatfernsehens ja so wertvoll! Insofern bitte ich Sie herzlich, Ihre Argumentation und Ihren Reformvorschlag noch einmal zu überdenken. Mit besten Grüßen aus Köln, Daniel Sich
Dr. Daniela Stoeckel In Zeiten von zunehmendem Populismus und der Verbreitung von 'fake news' sollte man den ÖRR stärken, nicht schwächen. Diese Reform gefährdet unsere Demokratie. Wenn man Geld sparen muss, bitte auf die Übertragungsrechte für Fußball-Großereignisse verzichten. Diese fördern lediglich die korrupten Machenschaften von FIFA und Co..
Dr. Dean Elias Teuer an den öffentlich-rechtlichen Sendern sind nicht die Qualitätssendungen auf 3sat, arte oder phoenix, sondern das, was den Bürger bildungsauftragskonform unterhalten soll. Die Unterhaltung sollte privatwirtschaftlichen Sendern besser ganz überlassen werden. Privatsender sollten dann gleichzeitig in der Pflicht stehen, öffentlich-rechtlich produzierte Nachrichtensendungen und auch ausgewählte Diskussionssendungen (z.B. Lanz, Illner, Maischberger, hart aber fair) ihrem Unterhaltungsprogramm zu guten Sendezeiten beizumischen. Die Möglichkeit zusätzlich eigene Nachrichtensendungen und Sendungen mit politischen Inhalten zu produzieren, sollten private Sender weiterhin haben. Der Rundfunkbeitrag wäre kein Kostenfaktor mehr für viele Bürger mit geringen Einkommen (was es aktuell ist) und der Staat hätte immer noch eine gewisse Kontrolle über die Verbreitung von Information und Meinungen. Die Gefahr, dass TV-Konsumenten in ihrer eigenen Programmblase landen, wäre gering. Die sich selbst beweihräuchernde Unterhaltungsindustrie der öffentlich-rechtlichen Sender müsste sich selbständig machen. Sofern sie wirklich unterhaltsam ist, sollte das kein Problem sein.
Dr. Deniz Ertin Es soll insbesondere im politischen Bildungsfernsehen und Bildungs-Internetauftritt katastrophal viel gekürzt werden. Das halte ich für absolut fatal und falsch.



- Die politischen TV-Sender Phoenix und Tagessschau24 sowie die geschichtlich und wissenschaftlich ausgerichteten Sender ZDFinfo und Alpha, sollen zusammen zu "ein bis zwei" Sendern eingedampft werden.

- Die kulturellen Sender 3sat und Arte sollen zu einem Sender zusammengedampft werden.

- Bei den Kinder- und Jugendsender bzw. -auftritte KiKA und "Funk" soll massiv gestrichen werden - in einem Medienumfeld, wo Kinder und Jugendliche durch tic toc verblödet werden.

- Die Textbeiträge bei dem Internetauftritt von Tagesschau, heute, Phoenix u.ä. sollen fast komplett gestrichen werden.

- Die Dokus vom TV sollen nicht länger als 2 Wochen in der Mediathek abrufbar sein.



Das ist ein Angriff auf den politische Bildung, sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen.

(Das Ganze übrigens offiziell, um ca. 1 Euro monatlich zu sparen.)



Das ist gerade in dieser Zeit, wo wir alt und jung durch Fake News in sozialen Medien verlieren der absolut falsche Weg. Ich fordere alle Politiker*innen auf sich gegen diese Maßnahmen zu positionieren und dagegen zu votieren.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Deniz Ertin
Dr. Detlev Preuß Sehr geehrte Damen und Herren,



3 Sat muss als eigenständinger Wissenschaftssender erhalten bleiben.

Arte als Kultursender und 3 Sat als Sender mit Hintergrundinformationen zu wissenschaftlichen

Themen haben zu unterschiedliche Profile. Eine Verschmelzung führt zu Informationsverlusten

bei beiden Sendern. Sparen Sie lieber bei den völlig überhöhten Gehältern und Altersversorgungen

in den Chefetagen der Sender des öffentlich - rechtlichen Rundfunks.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Detlev Preuß
Dr. Diderick Rotermund Fake und alternative Fakten gibt es in der Welt genug. Jetzt sollen auch noch die letzten wissenschaftlichen Sendungen in öffentlichen Fernsehen gestrichen werden, z.B. Nano
Dr. Dieter Aßmann Die Zusammenlegung von 3sat und arte bedeutet einen massiven Einschnitt in unsere kulturelle

Landschaft und ist ein weiterer Schritt im Abbau unserer kulturellen Standards und beschneidet

die Möglichkeiten, sich zu informieren.
Dr. Dieter Hölterhoff Die Neufassung von § 28a Abs. 1 schränkt die Vielfalt bisheriger örr-Angebote von 3Sat und Arte ein. Beide Sender ergänzen sich und stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Deshalb ist die Änderung abzulehnen. Ferner fehlt ein Absatz, der explizit fremdsprachige Radioprogramme in den Srachen der fünf (gegriffen) am häufigsten vertretenen Sprachgruppen verpflichtend aufnimmt. Die Federführung obliegt den Sendern, in deren Regionalgebiet die entsprechende Sprache vertreten ist. Das Angebot ist bundesweit verfügbar zu machen, auch über das Internet.

§ 30e Abs. 2 Nr. 1 ist zu streichen, da damit eine politische Einflussnahme von Parteien gestärkt anstatt zurückgedrängt wird. (s. frühere Abschaltungen einzelner Rundfunkanstalten).

Im ARD-Staatsvertrag fehlt die Bürgerbeteilung. Die Repräsentation durch Institutionen reicht angesichts der generellen Glaubwüdigkeitskrise und der erforderlichen Bürgerbeteiligung nicht aus. Der Repräsentantenanteil ist zu reduzieren und durch mittels Losverfahren gewählte BürgerInnen zu ergänzen, dto. beim ZDF und Deutschlandradio.
Dr. Dieter Lang 1. Aus meiner Sicht können alle dritten Programme/Regionalsender eingespart werden

2. Dadurch werden genug Mittel freigesetzt, dass erstes und zweites Programm zukünftig ganz auf Werbung verzichten können und sollen.

3. Arte sollte unbedingt erhalten bleiben.

4. Es reicht ein gemeinsamer Nachrichtenkanal als Spartensender

5. Die Mediatheken sollten ausgebaut werden
Dr. Dieter Oheim Sehr geehrte Damen und Herren,



regelmäßig nehme ich mit meinem Recorder die Sendungen



- 3Sat 18:30 Uhr (Mo-Fr) Nano

- ALPHA 22:15 Uhr (Mo) CampusTalks



auf.

Auf diese Sendungen möchte ich in Zukunft keinesfalls verzichten.



Mit freundlichem Gruß

Dr. Dieter Oheim
Dr. Dietmar Hertle Ich finde es verheerend, wenn öffentliche Sender wie Phoenix und 3sat abgewickelt werden sollen. In unserer Zeit mit Bedrohung der Demokratie durch populistische und rechte Parteien, Desinformation im Internet sowie zunehmende Marginalisierung des Kulturbetriebes sind solche Einrichtungen sehr wichtig. Das Gemeinschaftsprojekt deutschsprachiger Sender bei 3sat ist doch einmalig und ein Kulturschatz. Die Pluralität im Fernsehen wäre gefährdet.
Dr. Dietrich Hagedorn Die geplante Streichung der öffentlich-rechtlichen Spartenkanäle 3sat, Phoenix, ZDFinfo und ARD-alpha wäre ein erheblicher Verlust für die kulturelle Bildung und Informationsvielfalt in Deutschland. Hier sind einige wichtige Argumente für den Erhalt dieser Sender, insbesondere 3-sat:



Bedeutung für die kulturelle Bildung



3sat nimmt als Kultursender eine besondere Stellung ein und erfüllt wichtige Aufgaben:

• Der Sender bietet ein breites Spektrum an hochwertigen Kulturprogrammen, die das kulturelle

Erbe bewahren und vermittelt.

• Durch seine vielfältigen Angebote in den Bereichen Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft

fördert 3sat die Persönlichkeitsbildung und stärkt kreative und kommunikative Fähigkeiten der

Zuschauer.

• Als länderübergreifender Sender trägt 3sat zum kulturellen Austausch zwischen Deutschland,

Österreich und der Schweiz bei.



Beitrag zur Informations- und Meinungsvielfalt



Die Spartenkanäle insgesamt leisten einen wichtigen Beitrag zur Medienvielfalt:

• Sie bieten vertiefende Informationen und Hintergrundberichte zu aktuellen Themen, die in den

Hauptprogrammen oft zu kurz kommen.

• Durch ihre Spezialisierung können sie bestimmte Themengebiete ausführlicher behandeln und

ein breiteres Spektrum an Perspektiven aufzeigen.

Gesellschaftliche Relevanz



Die Sender erfüllen wichtige gesellschaftliche Funktionen:



• Sie fördern die politische Bildung und unterstützen die Meinungsbildung zu komplexen Themen.

• Durch interkulturelle Bildungsangebote tragen sie zur Integration und gegenseitigen Toleranz in

der Gesellschaft bei.

• Sie bieten Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt und stärken damit die Demokratie.



Qualität und Unabhängigkeit



Die öffentlich-rechtlichen Spartenkanäle zeichnen sich aus durch:

• Hohe journalistische und inhaltliche Qualität, die nicht durch Quotendruck oder kommerzielle

Interessen beeinträchtigt wird.

• Unabhängige und ausgewogene Berichterstattung, die für eine funktionierende Demokratie

unverzichtbar ist.



Eine Streichung dieser Sender würde somit zu einer Verarmung der Medienlandschaft führen und wichtige Bildungs- und Kulturangebote eliminieren. Gerade in Zeiten von Desinformation und oberflächlicher Unterhaltung sind solche qualitativ hochwertigen Programme von großer Bedeutung für die Gesellschaft.



Sarkastisch kommentiert die Schriftstellerin und EU-Abgeordnete Sibylle Berg das Vorhaben: "Es ist durchaus sinnvoll, einen der beiden brillanten linearen Sender einzustellen, die es noch gibt. Wer braucht Bildung, Kultur, Wissenschaft, gute Filme, wenn Sport und Liebesschnulzen geeigneter sind, um Menschen zu verblöden."



Ich kann diesem Kommentar nur zustimmen.
Dr. Dietrich Heimann Die Angebote von

- Phoenix (Dokumentationen, aktuelle Hintergrundinformationen, Live-Übertragungen von Plenarsitzungen und Pressekonferenzen),

- 3Sat (durchlässiges Informationsangebot zu Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft innerhalb des deutschsprachigen Raums), und

- arte (niederschwelliger Zugang zu europäischen Kulturangeboten)

müssen in Hinblick auf ihre heutige Form und Umfang erhalten bleiben und weiterentwickelt werden. Diese Angebote haben ein Alleinstellungsmerkmal. Kürzungen durch Zusammenlegung bedeuten somit einen nicht kompensierbaren Verlust.



Sparpotenziale ergeben sich m.E. durch eine konsequente Nutzung von Synergieeffekten zwischen ARD und ZDF im Sinne von mehr Kooperation und weniger Konkurrenzdenken. Beispiele wären die Zusammenlegung von Tagesschau24 und ZDFInfo soweit inhaltlich überlappend, Nutzung gemeinsamer Auslandsbüros/-studios, gemeinsamer Einkauf von Dienstleistungen (z.B. IT, Verwaltung, Materialien, Produktionen), etc. Weitere Sparpotenziale ergeben sich aus der Deckelung der Kosten der Übertragung von Großereignissen sowie (wenigstens symbolisch) der Intendantengehälter bei Neuverträgen.
Dr. Dietrich Ick Sehr geehrte Damen und Herren,



als Bürger und Arzt schätze ich besonders die wissenschaftlichen Sendungen/Beiträge von 3-sat und arte.

Deshalb möchte ich mich mit Nachdruck für den Erhalt beider Sender einsetzen,

denn Bildung und Information sind gerade in unserer von so vielen Krisen und Falschinformationen erfüllten Zeit von herausragender Bedeutung.

Unser geliebtes Deutschland hofft auf weise Entscheidungsträger.



In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Allen von Herzen eine wohlabgewogene Entscheidung,



mit erwartungsvollen Grüßen,

Dr. Dietrich Ick
Dr. Doris Muck Sehr geehrte Damen und Herren,



Es wäre eine große Tragödie und Verlust wenn informative wissenschaftliche Sendungen zu möglichst vielen diversen Themen in Zukunft wegfallen würden!!

Ganz im Gegenteil: Bitte mehr davon !!



Woher soll man denn wissen was man nicht weiß wenn es nicht entsprechende Anregungen zum Lernen und Nachdenken gibt!? Das Smartphone ist kein Ersatz.



Die seichten Unterhaltungssendungen, die es zuhauf gibt, bringen die Zuschauer geistig intellektuell keinen Schritt weiter, was auch politisch, wie wir inzwischen wissen, ein großes Problem darstellt. Gerade das öffentlich rechtliche Fernsehen und Radio sollten mit Sendungen auf höchstem Niveau und großer Vielfalt versuchen, den wichtigen Bildungsauftrag zu erfüllen.



Mit freundlichen Grüßen,

Dr. D. Muck
Dr. Dunja Welke Ich bin absolut für den Erhalt von 3SAT. Das tägliche Kulturmagazin widmet sich den wichtigsten politischen und kulturellen Themen, auch solchen, über die man ansonsten kaum etwas erfährt. Auch Nano und Scrobel sind Sendungen, die tiefgründig und besonders sind.

Außerdem ist es unverständlich in Zeiten, wo Europa wichtig ist, dass dieser einzigartige kooperative Sender zwischen Deutschland, Österreich und Schweiz in ARTE aufgehen soll. Dann wird wohl kaum etwas bleiben von diesem Sender.
Dr. Eberhard Biermann Das Vollprogramm des deutschsprachigen Senders 3-sat mit dem deutsch-französischem Sender ARTE zu verschmelzen ist aus mehreren Gründen abzulehnen. Der Diskussionsentwurf liefert keine hinreichende Begründung dafür. Zuschauerzahlen und Zufriedenheit werden nicht adressiert. Beide Sender liefern Formate, die einerseits auf die deutschsprachigen Länder zugeschnitten sind, andererseits die deutsch-französische Gemeinsamkeiten - auch im Zuschauergeschmack- abbilden. Zu nennen ist das Wissenschaftsmagazin NANO, da Beiträge aus den Schweiz, Österreich und Deutschland aufweist. Eine meiner Lieblingssendungen! Ebenso das Kulturmagazin. In ARTE sind es besonders gut recherchierte Dokus und investigative Reports sowie exzellente Spielfilme und Naturfilme. Nein, eine Verschmelzung würde ich als Beitragszahlen schwer verkraften.
Dr. Eberhard Wegner Um die Kosten zu senken, bitte alles abschaffen, was kommerzielle Sender auch können:

vor allem Sportberichte und Krimis, auch allerlei Musik.



Dann kann der „Rundfunkbeitrag“ sinken. Der ist krasse Umverteilung von unten nach oben:

Einfache Leute zahlen ebenso viel wie gebildete, sehen und hören aber überwiegend kommerzielle Sender!



Finanzierung aus Steuermitteln wäre weniger ungerecht, muss dabei den Einfluss der Parteien nicht vergrößern.
Dr. Edda Kehl 3sat muß fortbestehen! Keine Zudammenlegung mit arte, da der Wissenschftsbeitrag bei 3sat erheblich und einzigartig ist.
Dr. Edgar Hörwick Ich finde die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte nicht gut.

Diese beiden Programme sind nach meiner Meinung die mit Abstand besten deutschsprachigen Fernsehprogramme.
Dr. Eduard Wessel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit grosser Sorge habe ich von den Plänen gehört, den Sender 3sat in arte aufgehen zu lassen. Im Ergebnis bedeutet das eine Halbierung des redaktionellen Angebots kultureller Themen von den beiden renommiertesten Sendern in diesem Bereich.

In einer Zeit schwindenden Demokratie- und Freiheitsverständnisses ist das unverantwortlich! Der Diskurs unserer pluralistischen Gesellschaft muss im Gegenteil gestärkt werden und die weitere Verflachung der öffentlich-rechtlichen Sender und ihrer Anbiederung an Sendungsinhalte der Privaten muss gestoppt werden.



Die "Reformabsichten" erinnern in fataler Weise an unsere Bildungskatastrophe, wo seit vielen Jahren die Lernanforderungen an den lernschwächeren Schüler angepasst werden. Den leistungsstärkeren jungen Menschen werden dagegen nur selten adäquate und ausreichende Alternativangebote gemacht. In gleicher Weise ist aber für die kulturell, wissenschaftlich und politisch interessierten Bürgern ein redaktionelles Angebot zu fordern, das die so notwendige Diskussion in unserer Gesellschaft umfassend unterfüttert. So sehr ich den deutsch-französischen Sender arte schätze: Alleine wird er diese Aufgabe nicht stemmen können.



Und wie treffend es schon in der Bibel steht: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein."



Viele Grüße

Dr. Eduard Wessel
Dr. Eike-Christian Kersten Bitte nehmen Sie Abstand von dem Ansinnen, Arte und 3sat zusammenlegen zu wollen - was vermutlich stark zu Lasten von 3sat ginge.

Beide Sender haben ein ganz einenständiges Profil (Europa, Politik und Wirtschaft hier, Kunst, Kultur und Wissenschaft im deutschsprachigen Raum dort, so dass sich auch wenig Synergien finden lassen werden.

3sat ist kein großer Kostenblock im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Erhalten Sie für kleines Geld diesen Schatz!
Dr. Eleonore Ploil Guten Tag,

Die Zusammenlegung im Bereich Information erscheint mir sinnvoll. Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass die Berichterstattung aus dem Bundestag und die Lernprogramme für Schule und Weiterbildung nicht zu kurz kommen.

Die Zusammenlegung der "jungen Kanäle" erscheint zum Teil sinnvoll. Wie KiKa sich hier einfügen soll, ist mir sehr unklar.

Die Zusammenlegung von Arte und 3Sat macht für mich gar keinen Sinn.

Arte ist Deutsch-Französische Kooperation und dies sollte gerade in der heutigen Zeit eher deutlich hervorgehoben, denn verwässert werden.

3Sat ist der einzige deutsche Kanal, der sich Kultur und Dokumentationen widmet.

Bitte nicht noch mehr Krimis und "Spass- und Herz und Schmerz-Serien"

Ich hoffe, dass Information, Dokumentationen und Kultur eher aus- als abgebaut wird.
Dr. Frank Andraschko ARTE und 3SAT tragen wesentlich zur kulturellen Bildung im deutschsprachigen und europäischen Kontext bei. Sie erfüllen damit in diesen schwierigen Zeiten einen großen Beitrag zum Demokratierhalt bei. Es ist bestürzend, dass ausgerechnet hier vornehmlich der Sparstift angesetzt wird. Zur Genüge ist ja bekannt geworden, welche Mängel in den Pensionskassen, Topgehältern und Gesamtstrukturen des Landesfunkanstalten bestehen. Hier ist zuerst anzusetzen. Aber davor scheuen die Landesregierungen zurück. Hier regiert die Bestandssicherung. Das ist falsch.



Hamburg, 2.10.24 Dr. Frank Andraschko
Dr. Frank Havemann 3Sat muss erhalten bleiben. Dort und bei Arte findet man noch sehenswerte Beiträge und Filme.
Dr. Frank Lingnau Ich sehe die vorgesehene Zusammenlegung von Fernseh- und Hörfunkkanälen mit großer Sorge. Als in Bayern wohnhaft erlebe ich die schon seit Frühjahr dieses Jahres vorgenommenen Änderungen an der Programmstruktur des bayerischen Rundfunks als deutliche Verschlechterung.



BR24 hat sein Programm (entgegen der im Namen eigentlich suggerierten Rund um die Uhr-Versorgung) jetzt schon abends eingestellt zugunsten der ARD-Infonacht, bei der ständig Beiträge durch Falschfahrermeldungen unterbrochen werden.



Die Änderungen im Kulturkanal Bayern2, der viele jahrzenhntelang erfolgreiche Formate zum Opfer gefallen sind, empfinde ich ebenfalls als schmerzhaft.



Wenn nun weitere Kanäle (wie 3sat) eingestellt werden sollen, führt das zwangsweise zu einer weiteren Verarmung der Vielfalt im Sendebetrieb zugunsten einer oberflächlichen, auf den Massengeschmack ausgerichteten "Berieselung", die eigenständiges Denken und Reflektieren nicht mehr fördert.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein wesentliches Element für die Verteidungung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, Hier darf nicht aus "Sparzwängen" die Axt angelegt werden!



Ich wäre gerne bereit, auch einen deutlich höheren Rundfunkbeitrag von beispielsweis 30 Euro monatlich zu bezahlen, wenn sich dadurch die Vielfalt der Programme erhalten ließe oder auch ein sozial gestaffelter Rundfunkbeitrag eingeführt würde. (Wer mehr verdient zahlt auch mehr, diejenigen, die es sich nicht leisten können, sollten entlastet werden)
Dr. Frank Ludwig Sehr geehrte Damen und Herren,

es darf auf keinen Fall am öffentlich-rechtlichen Rundfunk gespart werden, insbesondere nicht im Bereich des Wissenschaftsjournalismus. Dieser ist unverzichtbar für eine gut informierte Gesellschaft und eine lebendige Demokratie. In Zeiten von Desinformation und wachsendem Populismus ist es wichtiger denn je, faktenbasierte Berichterstattung zu fördern und den Zugang zu verlässlichen Informationen für alle sicherzustellen. Ein Abbau dieser wichtigen journalistischen Arbeit würde die Vielfalt, Qualität und Unabhängigkeit des Rundfunks gefährden – und damit unsere demokratischen Werte.



Eine breite Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist entscheidend für die demokratische Meinungsbildung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unterschiedliche Sender garantieren, dass eine Vielzahl von Perspektiven, Kulturen und Interessen berücksichtigt werden, was in einer pluralistischen Gesellschaft unerlässlich ist. Wenn Sparmaßnahmen dazu führen, dass Sender wegfallen, würde dies die inhaltliche Vielfalt und damit die Möglichkeit für Bürger*innen, umfassend informiert zu sein, massiv einschränken. Zudem sind öffentlich-rechtliche Sender oft die einzige unabhängige Informationsquelle für Themen, die im kommerziellen Rundfunk vernachlässigt werden. Vielfalt sichert also sowohl die Qualität als auch die Unabhängigkeit des Journalismus.



Wissenschaftsjournalismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk spielt eine zentrale Rolle, da er fundierte, verständliche und unabhängige Informationen zu komplexen Themen wie Gesundheit, Umwelt und Technologie bietet. Gerade in Zeiten von Fake News und Desinformation ist es wichtig, dass Bürger*innen Zugang zu vertrauenswürdigen, gut recherchierten Inhalten haben, um wissenschaftliche Entwicklungen nachvollziehen und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Öffentlich-rechtliche Sender haben hier eine besondere Verantwortung, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und dabei unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Sie fördern damit das kritische Denken und stärken das Vertrauen in wissenschaftliche Expertise, was besonders in Krisenzeiten – wie der Corona-Pandemie – von unschätzbarem Wert ist.



Wissenschaftsjournalismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist essenziell für die Demokratie, da er faktenbasierte Informationen bereitstellt und so hilft, Mythen und Desinformation entgegenzuwirken. Gerade in Zeiten, in denen Populisten und extremistische Gruppen – wie Neonazis – gezielt Falschinformationen verbreiten, um Ängste zu schüren und Misstrauen gegenüber demokratischen Institutionen zu fördern, sind gut recherchierte, unabhängige Berichte unverzichtbar. Wissenschaftsjournalismus stellt sachliche, evidenzbasierte Erklärungen komplexer Themen bereit und bietet damit eine starke Grundlage für eine aufgeklärte öffentliche Debatte. Dadurch werden Manipulationsversuche durch Populisten untergraben und die Demokratie vor gefährlichen Vereinfachungen und Extremismus geschützt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk trägt somit aktiv zur Stärkung der demokratischen Grundwerte bei.



Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Frank Ludwig
Dr. Frank Michael Heß Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vielfalt des Fernseh- und Rundfunkprogramms ist eine Zierde der deutschen Medien. Wir nutzen und schätzen die verschiedenen Fernsehsender wie Arte, 3Sat, ARD Alpha etc. gerade wegen ihres eigenen Programms und ihren verschiedenen Beiträgen. Dies gilt auch für die unterschiedlichen Radioprogramme im Kulturbereich, wie etwa DLF, HR2, BR2 , SR2 und andere. Diese haben bereits in der Vergangenheit Einschnitte erleiden müssen, die bedauerlich sind. Eine weitere Reduzierung führt zu einem Wegfall der Vielfalt und Auswahl, die kaum zu ertragen wäre.

Bitte erhalten Sie daher die bisherige Sendervielfalt und besser, erweitern Sie diese.



Mit besten Grüßen



Dr. Frank Michael Heß
Dr. Frank Nocken Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich mit dieser Nachricht an Sie, weil im Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgesehen ist, wissenschaftsnahe Programme wie z.B. 3Sat zu beschneiden. Als Bürger und als Wissenschaftler kann ich diese Form der Restrukturierung der Senderlandschaft nicht gutheißen, denn gerade in der heutigen Zeit ist ein qualitative, hochwertiger Wissenschaftsjournalismus für die Demokratie unverzichtbar. Programme, wie NANO haben einen wichtigen Einfluss auf die Meinungsbildung und stehen dem vermehrten Populismus entgegen. Dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird damit nicht nachgekommen, mit reiner Bespaßung der Bevölkerung durch seichte Unterhaltung ist noch kein mündiger Bürger entwickelt worden.

Aus diesem Grund würde ich Sie bitten, die Konsequenzen auf eine wissensbasierte Meinungsvielfalt bei der Rundfunkreform mit zu überdenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Frank Nocken
Dr. Frank Thoms Es gibt zwei Sender, auf die man keinesfalls verzichten Kann: ARTE und 3SAT.

Beide Sender liefern wenigstens ansatzweise ein kulturelles Niveau, das ARD und ZDF mit ihren ständigen

Wiederholungen seit langen vemissen lassen.

Wann wurde z.B. hier das letzte Mal eine Theateraufführung übertragen?



Also bitte: Keine Zusammenlegung und Beibehaltung eines kulturellen Mindestniveaus!!!!
Dr. Friederike Hausmann Erhalt der Vielfalt des Sendeangebots ohne Zusammenlegung von Sendern im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen, um die Verödung des kulturellen Angebots zu verhindern.
Dr. Friedrich Glauner Sehr geehrte Damen und Herren,



wie die Sachlagen gemäß seriösen Medien (Frankfurter Allgemeine Zeitung und andere ) aussehen, soll die auch aus meiner Sicht gebotene Verschlankung der öffentlich-rechtlichen Medien im Bereich "Kultur" den Zusammenschluss von ARTE und 3SAT vorsehen und damit das Zurückschneiden der Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsangebote dieser Sender.



Mit Blick auf Zukunftshemen wie KI, Fake News, Komplexität wäre dieser Einschnitt fatal Er würde die Axt an das Fundament der Bildung und des kritischen Hintergrundwissens anlegen, welches wir mehr denn je benötigen, um erfolgreich gegen die Hetze, Fehlinformationen und um sich greifende Bildungsarmut - wenn nicht sogar die zunehmende Verdummung vorgehen zu können, an der heute viele Diskussionen um das Für und Wider zu den derzeitigen lokalen, nationalen und globalen Gegebenheiten kranken.



Als Gebührenzahler frage ich mich ernsthaft, weshalb es zahlreich ausufernde Kriminalfilme von Bozen über Venedig, fast jede deutsche Mittelstadt und den Rest der Welt geben muss, die die Quote bedienen - will heißen, das rein ökonomische Denken der Massen und der den Massen gedanklich unterstellten Flachheiten - während das, was eigentlich der Staatsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien ist, hintangestellt wird: die Bürger dieses Landes zu bilden in der gebotenen Vielfalt und Tiefe der jeweiligen Interessen und Bedürfnisse.



Diese Verflachung, wie sie auch in den meist unsäglich platten Talkshows mit Politikern und scheinbaren Koryphäen des Wissens zelebriert wird, die doch alle in der Regel nur ihre eigene Meinung marktschreierisch zum Besten geben, führt zum Niedergang einer doch eigentlich kritisch zu schulenden Bevölkerung. Das trägt dazu bei, dass jemand wie Sarah Wagenknecht auch aufgrund ihrer Medienpräsenz und herausragenden Rhetorik von den Medien gehypt wird, ohne zu wissen, was das Ziel dieser Mediendominanz sein soll und damit wissend, dass diese Präsenz nicht dazu führt, dass die oft komplexen und in sich oft auch ambivalenten Themen unserer Zeit für das Publikum so aufbereitet werden, dass die Menschen unseres Staates zu einem eigenen Urteil und kritischen Denken und Entscheiden befähigt werden.



Mit der geplanten Zusammenlegung von ARTE und 3SAT verliert der Reigen der öffentlich-rechtlichen Sender seinen zentralen Auftrag aus dem Blick. Sie würde damit eine Entwicklung vorantreiben, bei der die Basis unserer auf Wissen, Einschätzungsvermögen und Engagement gegründeten Demokratie von innen heraus weiter geschwächt und ausgehöhlt wird.



In diesem Sinn votiere ich auch als Beitragszahler ausdrücklich dafür, die Sender ARTE und 3SAT mit ihren jeweils sehr unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich der Bildung zu Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in ihren eigenständigen Formen beizubehalten und dafür an anderen, rein kommerziell motivierten Formaten der derzeitigen Länderanstalten mit ihren oft gähnend langweiligen doppel-, drei- und vielfachgleichen Formaten die notwendigen Streichungen vorzunehmen, damit die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Bildungsauftrag wahrnehmen können, - und zwar den vom Gesetzgeber intendierten Bildungsauftrag, der sich ausdrücklich befreit von den Einflussnahmen der Politik gleich welcher Couleur.



Mit besten Grüßen



Dr. Friedrich Glauner

Weltethos-Institut, An-Institut der Universität Tübingen
Dr. Gabriele Meyer 3sat, arte und phönix sind wahre Schätze des deutschen Fernsehens, die einzige Sender, die es sich lohnt zu sehen und diese sollen jetzt gestrichen werden? Das ist wirklich ein bedenklicher Kulturverlust. Bitte denken Sie an die vielen Senioren, die gut gebildet, nicht mehr so viele externe Kulturangebote wahrnehmen können. Diese Sender sind die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu stillen.
Dr. Georg Hörmann Ich finde es beschämend für eine Kulturnation, dass ausgerechnet die Kultursender wie 3sat zusammengekürzt werden, während vollkommen überflüssige Proll-Sendungen nach wie vor mit einem irren Aufwand produziert werden. Vom Sport will ich gar nicht erst anfangen. Wenn sich der ÖRR auf das Niveau der Privatsender herab begibt, dann sinkt auch seine Existenzberechtigung. Und mit der vieldiskutierten Leitkultur kann auf keinen Fall Helene Firscher gemeint sein.
Dr. Georg Martz mit meiner französischen Frau genießen wir die sowohl nach Frankreich reichenden Programme, als auch das breit gefächerten Angebot aus den deutschsprachigen Gebieten der 3sat Sender. Es bedarf schon heftigster Anstrengungen, diese unterschiedlichen Angebote in einen Sender zusammenzuquetschen. Außerdem sind beide Sender durch unterschiedliche Vertäge zusammengesetzt?! Kann ein Staat allein das ändern?

Im Bereich des Südrundfunks habe ich erlebt, wie das Programm "verarmte", da beide Sendeanstalten nur noch eine Plattform hatten.

Wenn mehrstellige Míllionenbeträge in einzelne Sportveranstaltungen fließen können, dann muss es auch möglich sein solche - für doch viele Menschen wichtige - Spartensender zu erhalten!

In diesem Sinne hofffe ich auf den Erhalt BEIDER Sender!



Dr. Georg Martz
Dr. Georg Ris Sehr geehrte Damen und Herren,

die Rundfunkprogramme bieten viel triviale Musik und wenig fundierte Information. Lese ich die FAZ oder die NZZ wird deutlich fundierter und tiefer recherchiert berichtet (Stichwort: Correctiv). Der Vorwurf seriöser Printmedien der tendentiösen Berichterstattung erscheint jedenfalls einer Prüfung wert.

Die ÖR-Medien sollten den Print-Medien nicht die Wurst vom Brot nehmen. Werbung sollte einem zwangsfinanzierten Medium fremd sein. Und der Umfang der Non-Audio-Kommunikation muss sich auf die Audio-Kommunikation konzentrieren und keine zusätzlichen Texte ins Internet stellen. Wer was zu sagen hat, sollte es sagen, nicht schreiben, denn das ist Aufgabe der Zeitungen!

Die ÖR-Medien sollten sich zu schade sein, sich selbst mit Preisen auszustatten. Sie erhalten Zwangsabgaben, dies muss ihre Rechtfertigung sein, nicht Preise, die sie sich selbst zuschanzen (Stichwort: Hörfunkpreis).

Die Parallelität des Banalen im Fernsehen der zwei Programme wird mit dem natürlichen Ableben der ersten Fernsehgeneration sein natürliches Ende finden. Es wäre besser, dieses selbst zu setzen. Die Samstagabend-Show hat sich überlebt und wird auch in Doppelung von ZDF und ARD nicht lebendiger.

Gute Sprecher und Sprecherinnen mit Kenntnissen dessen, was sie verkünden, täten wohl. Ortskenntnisse fehlen vielfach.

Wer gibt den Verkehrsfunksprechern das Recht, die Hörer zu Duzen. Auch eine rechtskonforme Sprache wäre ein Ausweis von Rechtsstaatlichkeit und Seriosität. Im übrigen: Können die Sender endlich lernen, dass es - im Gegensatz zu Österreich - keine Bundesländer in Deutschland gibt (Republik Östereich + Bundesländer; Bundesrepublik Deutschland + Länder)?Vermutlich nicht, weil das mit dem Recht, ist halt so eine Sache, s.u.

'Mut und Bescheidenheit - ein trefflich Ehrenkleid' und das heißt auch: weniger Zwangsbeitrag.
Dr. Gerhard Bohn Leider wird Wissenschaft und Kultur zu wenig gezeigt. Sportübertragungsrechte sind absolut überbewertet und verschlingen unsinnige Summen. Hier könnte viel Geld in andere Sendungen und wohl auch für Personal umgewidmet werden.

Was mich sonst noch stört ist: oft werden Gespräche und Informationen mit so lauter Musik unterlegt, dass man vieles nicht verstehen kann.

Ich hoffe in Zukunft wird wird Wissenschaft, Kultur und Kunst stärker in den Programmen berücksichtigt.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Gerhard Bohn
Dr. Gerhard Legat 3sat als werbefreier, unabhängiger, hochqualitativ arbeitender Vermittler von Kultur- ind Wissenschaftsinhalten muss unbedingt erhalten bleiben, ebenso die sich so wohltuend vom Unterhaltungseinheitsbrei abhebenden Radiosender wie dlf, dlf kultur, br klassik.

Eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ist das absolut kleinere Übel im Vergleich zur Zusammenstreichung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkes.
Dr. Gert Hautsch Offenbar ist beabsichtigt, u. a. die Fernsehkanäle 3sat und Arte zu verschmelzen oder in anderer Weise abzuschaffen. Dagegen wende ich mich vehement. Gerade diese beiden Sender bieten einen Blick nicht nur in die Kultur unserer Nachbarländer, sondern auch darüber hinaus, wie er in keinem anderen Programm zu sehen ist. Es wäre ein großen Verlust. Die vergleichsweise niedrigen Einschaltquoten dürfen kein Argument sein: Mit den teuren Shows, Sportübertragungen und Spielfilmen können und sollen sie nicht mithalten. Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein Alleinstellungsmerkmal sichern will, dann auch mit Programmen wie 3sat und Arte.
Dr. Gottfried Langenstein, ehemaliger Präsident von ARTE und Vorsitzender der Geschäftsführung 3sat Zu dem Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen "Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)" übersende ich Ihnen eine Stellungnahme bezogen auf die in Erwägung gezogene Überführung von 3sat in das Vollprogramm ARTE.



Die Stellungnahme finden Sie im Anhang. Das Schreiben geht Ihnen zusätzlich per Post zu.
Dr. Gudrun Dietz Sehr geehrte Damen und Herren,



die einzigen beiden sehenswerten und wertvollen Sender in der Fernsehlandschaft sind 3Sat und arte. Sie vermitteln Bildung und wertvolle Informationen, die sicher für eine Vielzahl von Zuschauern unverzichtbar sind. Diese beiden Sender auf einen zu verkürzen wäre wirklich äußerst bedauerlich und würde die Qualität des Fernsehens insgesamt deutlich verschlechtern. Das sehe nicht nur ich so, sondern mein ganzes Umfeld.



Viele Grüße



Dr. Gudrun Dietz
Dr. Gudrun Halbach Die qualitativ hochwertigen Kultur-und Wissenschaftssendungen von 3sat und Arte müssen in ihrer Vielfalt unbedingt erhalten bleiben. Hier geht es einerseits um die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an ein breites Publikum, andererseits um das Hinterfragen politischer Entscheidungen. Dass insbesondere 3sat, aber auch arte als einzige Sender den Kontakt zum klassischem Musiksektor und damit zu unseren kulturellen Wurzeln aufrechterhalten ist ein unverzichtbarer Verdienst.
NN Danke für die Möglichkeit, hier einen Beitrag leisten dürfen.



Die Kritik am Rundfunkbeitrag wird zumeist mit einer Kritik am Rundfunk selbst oder dem Programm gleichgesetzt. Wahrscheinlich dürfte das Problem aber eher darin liegen, dass wenige gut bezahlte Entscheidungsträger über die Lebensbedingungen von vielen Armen entscheiden - etwas wovon sie keine Ahnung haben.



Ich bin im Bereich prekär lebender Menschen aktiv und weiß um die inzwischen hohen Verschuldungen armer Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, die Beiträge zu zahlen. Trotz extremer Armut erfüllen sie die Befreiungsbedingungen nicht oder sind nicht in der Lage den komplizierten Prozess zu durchlaufen. Das ist von den Verantwortlichen offensichtlich so gewollt. Diese Befreiungsbedingungen gehen an den realen Lebensbedingungen dieser Menschen vorbei. Tatsächlich verteuert der Beitrag die Wohn- und Lebenskosten oft derart, dass es um Wohnen oder Obdachlosigkeit geht oder um Essen oder Fernsehen. Es ist Unsinn, wenn die Verbraucherzentrale solchen armen Menschen bei einer Beratung erklärt, wie schön doch das Fernseh-Programm ist. Den Menschen muss die Gelegenheit gegeben werden auf die Nutzung zu verzichten, um damit Geld zu sparen. Aufgelaufene Rückstände sollten nicht mehr eingefordert werden. Die Menschen haben auch ohne die ständigen Drohungen Seitens der Einzugsanstalten genug Sorgen.



Exemplarisch sei hier der mir bekannte Fall eines armen Menschen mit einer Speiseröhrenanomalie vorgetragen, der kein Radio und keinen Fernseher besaß. Er ersuchte beim NDR um eine Befreiung vom Rundfunkbeitrag, denn das wenige Geld, das er als Kleinrentner bekäme, benötige er aufgrund seiner Erkrankung für teure Flüssig-Nahrungsmittel. Der NDR lehnte das als Befreiungsgrund ab. Dieser Kleinrentner ist gestorben und es muss davon ausgegangen werden, dass dieser arme Mann an Schwäche gestorben oder verhungert ist. Ich weis aber, dass er bis zum Schluss seine Rundfunkbeiträge gezahlt hat.



Auf dieser Ebene muss diskutiert werden. Das sind die Realitäten um die es geht. Die Verfilmung eines solchen Falles wäre realitätsnäher als noch ein Sonntags-Krimi oder noch ein Film über das schöne Leben auf einem Kreuzfahrtschiff.



Die Verantwortlichen gehen offensichtlich über Leichen und sind weder Willens noch in der Lage, solche Fälle zu vermeiden.



Als Ausweg sehe ich nur eine Rundfunkfinanzierung über Steuern.



Danke



Mit einer anonymen Veröffentlichung des Textes bin ich einverstanden. Dieser beschriebene Fall beschäftigt mich noch heute.
henrika
Dr. Günter und Christel Kruchen Mit Entsetzen haben wir erfahren, dass eine Zusammenlegung von 3sat und ARTE beabsichtigt ist.



Als langjährige Zuschauer sind wir zutiefst über Planungen betroffen, 3sat, der mit Kulturzeit, Nano und einer Vielzahl interessanter weiterer Sendungen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ein umfassendes vor allem kulturelles Bild von Deutschland und unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz darstellt, gekürzt oder mit einem anderen Sender zusammengelegt werden soll.



Entsprechendes gilt für ARTE. Dieser Sender hat seinen Schwerpunkt im kulturellen Bereich Deutschlands und Frankreichs und hat ein – wenn auch ebenfalls kulturelles – so doch anderes Profil. Er berichtet umfassend und tiefgründig aus Kultur, Geschichte und Politik, zeigt Entwicklungen auf und kommt mit seinen umfassenden Erklärungen und Dokumentationen seinem Informations- und Bildungsauftrag nach.



Beide Sender haben ihr eigenes Profil und sind unersetzbar, was den kulturellen Bereich unserer Gesellschaft betrifft. Und es sind mit 3sat und ARTE sehr wenige Sender, die hier ihren Schwerpunkt haben – gegenüber der großen Masse der anderen Sender. Leider wird nämlich in den anderen öffentlich-rechtlichen Sendern der Schwerpunkt nur äußerst gering auf Kultur gelegt. Sport, verblödende Ratesendungen, alberne Shows und ähnliches werden im Übermaß angeboten (von den insoweit katastrophalen privaten Sendern braucht man gar nicht zu sprechen). Nur bei Kultur wird gespart – lediglich 2 Sender (3sat und ARTE), die dem nachkommen! Und ausgerechnet diese beiden höchst wertvollen und unverzichtbaren Sender sollen zusammengelegt und damit auf einen einzigen Sender reduziert werden. Es wäre eine gesellschaftliche und kulturelle Katastrophe!



Im übrigen hat das Bundesverfassungsgericht mehrfach darauf hingewiesen, dass öffentlich-rechtliche Sender gesellschaftliche und kulturelle Informationen und Dokumentationen sicherstellen und gewährleisten müssen. Die einzigen Sender, die diesem Verfassungsauftrag nachkommen, sind, jedenfalls was den kulturellen gesellschaftlichen Auftrag betrifft, 3sat und ARTE. Mit einer Zusammenlegung der beiden Sender würde gegen diesen Grundsatz verstoßen. Alle anderen Sender könnten das niemals ausgleichen.



Dr. Günter und Christel Kruchen

nn
Dr. H. Diewald Sehr geehrte damen und Herren,

zu manchen Punkten der geplanten Reform wäre einiges zu sagen.

Aber ich möchte mich auf einen Punkt beschränken:



Die Zusammenlegung von Arte und 3sat würde zu einer sehr schweren Beschädigung der Meinungs- und Informationsfreiheit führen!



Daher: Finger weg von Arte und 3sat als eigenständige Programme!!!



MfG

Dr. H. Diewald
Dr. Hannes Wesselkämper Während ich einige Ideen der Rundfunkkommission sehr begrüße, darunter die Konzentration der öffentlich-rechtlichen Radiosender, finde ich es ungeheuerlich, dass mit 3.Sat ein Aushängeschild der Medienarbeit in der DACH-Region perspektivisch eingestellt werden soll. Das darf nicht sein! ARTE und 3.Sat decken für sich ganz eigene kulturelle und regional wirksame Bereiche ab, die nicht so einfach ineinander übergehen sollten. Beides sind elementare Bestandteile eines vielfältigen europäischen Gedankens und sind je gleichberechtigt von öffentlicher Hand zu fördern - das begründet sich allein schon im Bildungsauftrag des ÖRR und dem Demokratieverständnis einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung.
Dr. Hans- Christian Fricke Unsere familiären Fernsehgewohnheiten sind ausgerichtet im wesentlichen auf kulturelle, wissenschaftliche z.B. Scobel, auch historische oder archeologische, politisch analytische Sendungen, Diskussionssendungen evtl. auch Talk- show. Die zahlreichen Krimis mit Mord und Todschlag, Sport und besonders Fußball interessieren uns nicht. Auch die Seifenopern interessieren uns kaum.

Leider finden viele gut gemachte intertessante Sendungen erst in den sehr späten Abendstunden statt, lassen sich aber dann doch in den sich immer besser organisierten Mediatheken am nächsten Tag anschauen. Insgesamt findet bei uns eher vor dem Anschalten des Gerätes eine Programmauswahl statt. Wir schauen fast nur die Sender 3SAT, Arte, Phoenix, ARD Alpha, manchmal NDR oder SWR. Die Hauptsender ARD und ZDF nur zu den Nachrichten. Unser liebster Nachrichtensender ist ORF2 mit der wirklich hervorragenden Nachrichtensendung ZIB 2 die es leider nur auf 3SAT gibt. Die ARD oder ZDF sind im Gegensatz dazu viel weniger informativ. Die Österreichlastigkeit nehmen wir in Kauf, da es unser Nachbarland ist, bei dem Vieles der deutschen Problematik ähnelt.



Wir wären sehr dafür 3 Sat bestehen zu lassen
Dr. Hans D. Baumann 3sat und arte sind die Sender, diewir uns hauptsächlich anschauen wegen ihrer anspruchsvollen Programme. Würden sie zusammengelegt, würde sich damit für uns das Angebot dessen, was wir schätzen, halbieren.
Dr. Hans Dieter Sömen, Heidemarie Sömen unsere bevorzugten Fernsehsender sind 3sat, arte, phönix und fallweise einige dritte Programme. Diese Programme bieten mehr Politik, Kultur, Wissenschaft, Reisedokumentationen, Reportagen aus den Bundesländern, Informationen über unsere Nachbarländer Frankreich, Schweiz und Österreich etc. Bei ARD und ZDF interessieren wir uns im Wesentlichen für Nachrichten und aktuelle Sportübertragungen wie z.B. Wintersport und Radsport. Die Unzahl von Krimis und Quizsendungen sowie Wiederholungen quer durch alle Sender sind ein Ärgernis. Ein Wegfall oder Zuammenlegung der sog. Spartensender wäre eine erhebliche Qualitätsminderung und eine Bestrafung einer (leider) Minderheit von Fernsehkonsumenten.
Dr. Hans Jürgen Mayer Als ehemaliger Politikredakteur der Deutschen Welle teile ich die meisten vom DJV und z.B. dem ZDF geäußerten Kritikpunkte an den Vorschlägen der Rundfunkkommission der Länder. Kein Problem habe ich mit Kürzungen opulenter Intendantengehälter oder der immer weiter ausufernden Aufwendungen für Sportrechte. Auch halte ich eine Straffung der Info-Kanäle von ARD und ZDF für vertretbar, um sich dort statt auf Wiederholungen von Teilen des Hauptprogramms auf neu recherchierte Hintergrundberichte zusätzlich zur aktuellen Berichterstattung zu konzentrieren. Eine Zusammenlegung von 3Sat und ARTE wäre für einen anspruchsvollen öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Armutszeugnis. Auch eine weitere Beschränkung presseähnlicher Abdeckung von Hörfunk- und TV-Beiträgen wäre katastrophal für Sender, deren Auftrag auch und nicht zuletzt die Bewahrung demokratischer Werte gegen Angriffe vor allem rechtsradikaler/extremistischer Kräfte. Außerdem muss sowohl inhaltlich als auch digital eine attraktive Alternative zu Facebook, X, Tik-tok etc. durch die "Öffentlichen" gewährleistet sein. Staatsferne als Gegengewicht zu demokratiefeindlichen Kräften und milliardenschweren unkontrollierten Konzernen ist nicht zum Nulltarif zu haben. Deshalb muß Wert darauf gelegt werden, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio weiterhin attraktiv für journalistisches Personal bleiben, das ja auch im Print-Journalismus zunehmend auf dem Aussterbeetat steht. Fazit: Die finanzielle Knebelung der Öffentlich-Rechtlichen durch die Ablehnung der KEF-Empfehlungen für eine sehr moderate Anhebung des Rundfunkbeitrages sollte nicht zu undifferenzierten Maßnahmen führen. Man sollte vielmehr sich Zeit nehmen für eine Diskussion insbesondere mit Journalisten, die die Basisarbeit leisten und selbst genau wissen, dass eine Rundfunkreform fällig ist - aber nicht aus offensichtlich taktischem politischen Kalkül, sondern wegen offenkundigen Mängeln, die offen und gründlich diskutiert werden sollten.
Dr. Hans Köhler 3sat in die Verhandlungsmasse der Reform für die Öffentlich-Rechtlichen aufzunehmen ist wie das Öffnen der Tür für rechte Tendenzen, welche die Abschaffung des öffentlich rechtlichen Rundfunksystems anstreben. Dass diese Tendenzen in der Schweiz unter dem Einfluss der SVP besonders stark sind, zeigt sich seit Jahren. 3sat und Arte sind für mich und viele andere die einzigen Teile des Systems, den ich überhaupt noch nutze. Dass die Länder nicht bereit sind, die Rundfunk-Gebühren zu erhöhen, und andererseits die begrenzten Mittel für Figuren wie Kerner verschwendet werden, ist eine Schande, ebenso, dass der Sender bereits teilweise zu einer Abspielfläche für Wiederholungen herabgewirtschaftet wurde. 3sat muss bleiben und eher ausgebaut werden, ebenso Arte !!!!
Dr. Hans Meiser Man sollte mit einer Reform des Rundfunks doch mal versuchen mit weniger Geld auszukommen. Ziel sollte sein die GEZ Gebühren zu halbieren.



mit freundlichen Grüßen

Dr. Hans Meiser
Dr. Hans-Dietrer Harbisch Lieber Rundfunkrat!



Ihr Vorhaben ist wie ein Albtraum für mich, der mich in einer überlebenswichtigen Regeneration, nicht nur am Abend und in der Nacht, überrascht. Eine Zusammenlegung der beiden kulturell, sozial, politisch und besonders lebensbejahenden und damit Demokratie fördernden Sender Arte und Sat3 würde eine Reduzierung meiner Rundfunkgebühren für diese Sender bedeuten, und indirekt anderen Sendern, die weniger bedeutsam sind für mich, zu Gute kommen. Hier wird durch einen vom Bürger distanzierten Entscheidungsprozess nicht im Sinne einer Entwicklung fördernden Motivation gehandelt. Eine erhöhte Zuschaltquote bei weiterhin hoch qualifizierten Darstellungen in manchen Landesteilen würde eine Abspaltung radikaler Kräfte vermeiden helfen. Deswegen fordere ich eine Erhöhung der Substitutionen für beide Sender, auch im Sinne einer rationalen und emotionalen Aufklärung.
Dr. Hans-Eduard Hille Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,

ich gehöre zu den Nutzern des "linearen Fernsehens" und dabei praktisch ausschließlich der öffentlich-rechtlichen Sender. Viele Angebote im 1. oder 2. Programm könnten ebenso im privaten Fernsehen ausgestrahlt werden. Inhaltlich herausragend sind die Programme von 3sat und arte. Die euphemistisch "Überführung von Programminhalten auf arte" genannte Aufgabe des eigenständigen 3sat-Vollprogramms führt nach meiner Einschätzung zu einer massiven Verarmung des öffentlich-rechtlichen Angebots gerade auf den Feldern, auf denen sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen von dem Angebot des Privatversehens und den vielfach flachen Inhalten des 1. und 2. Programms wohltuend abhebt. Ich plädiere deshalb dafür, arte und 3sat im bisherigen Umfang beizubehalten.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Hans-Eduard Hille

50374 Erftstadt (NRW)
Dr. Hans-Hennig Sundermeier Sehr geehrte Damen und Herren,

der „Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“, Stand 26.09.2024, enthält in

§ 28a Schwerpunktangebote, Satz (1), Abs. 2, den Vorschlag

„In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden.“



Bei allem Verständnis für Kostendruck, Wirtschaftlichkeitsüberlegungen und Einsparungsnotwendigkeiten würde die aus dem Entwurf resultierende Schließung von 3sat gerade die „treuesten Kunden“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besonders hart treffen: die ältere Generation der Gebührenzahler, deren TV-Nutzung sich weiterhin vorwiegend an linearer Ausstrahlung und seltener am On-Demand-Abruf orientiert.



3sat, arte und auch ARD-alpha enthalten gerade in den Abendstunden (Primetime) ein vielfältiges und hochwertiges Kontrastangebot (Bildung, Kultur und auch Information), das sich wohltuend von anderen ÖRR-TV-Kanälen abhebt – und damit oft die einzige Alternative zu „Mainstream“, Serien bzw. Abschaltknopf bietet.



Ich appelliere an die Kommission, 3sat, arte und auch ARD-alpha in ihrer Eigenständigkeit und Vielfalt zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Hennig Sundermeier
Dr. Hans-Otto Bode Ich bin für den Weiterbetrieb des 3Sat und gegen einen Zusammenschluss mit ARTE. Es sollten beide Sender weiter betrieben werden.



Begründung:

3Sat ist der einzige Sender, der die deutschsprachigen Länder vereint. Ein Zusammenschluss mit Arte würde dazu führen das die deutsche Sprache nur eine von mehreren Sprachen ist. Die deutsche Sprache ist dann im Programm nur anteilig vertreten.



Die bei 3Sat gezeigten Wissenschafts- und Kultursendungen geben einen Überblick über die Aktivitäten im gleichen Sprachraum und tragen zur Verbindung der Länder bei.



Einsparpotential ist anderen Bereich noch sicherlich noch (Sender kleiner Bundesländer, viele Radiosender mit nahezu gleichen Programm, Synergien zwischen den Rundfunkanstalten etc) vorhanden, so dass ein den deutschen Sprachraum verbindender Sender nicht geopfert werden muß.
Dr. Harald Beck Werte Damen und Herren,



Das Zussammenlegen von arte und 3sat ist falsch! Es sind die einzigen Sender die gute Konzerte, andere kulturelle Beiträge und außergewöhnliche Filme zeigen.



Gespart werden kann meines Erachtens bei der Invasion von Krimis und (nicht lustigen) Komiksendunden.



Danke und Gruß Harald Beck
Dr. Harald Rüdiger Als passionierter Konsument des öff.rechtl. Fernsehens verzichte ich bewußt auf Socialmediakanäle.

Dabei halte ich 3 sat für das Beste, was dem Fernsehen bisher eingefallen ist. Die Programmgestaltung ist hervorragend, besonders auch im Hinblick auf die gelungene Zusammenarbeit mit den anderen beiden deutschsprachigen Sendern. Die Beiträge sind top, perfekt recherchiert, spitzenmäßig vorgetragen und up to date. Was um Gotteswillen reitet den Rundfunkrat, das zu zerstören ? Bei jedweder Fusion - dabei nichts gegen arte - kommt es durch Kompression und Aussortieren immer (!) zu Verlusten. Manches wird leitungstechnisch einseitiger und an den Rändern und durch sicher entstehende Löcher hindurchfallen. Wenn das passiert, wird unser Fernsehen (und auch das Österreichs) sehr viel ärmer und voraussichtlich schlechter, in einer Welt von Desinformation und fake news. Lassen Sie sich nicht nur vom mainstream und dem Geld leiten. Qualität ist auch heutzutage gefragt !
Dr. Harry Hirsch Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich meine Beanstandung zur Gehaltsstruktur am Beispiel des Intendanten des Westdeutschen Rundfunks (WDR) Tom Buhrow zum Ausdruck bringen. Es ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, dass das Gehalt eines WDR-Intendanten in einem derart völlig unangemessenen Verhältnis z.B. zum Gehalt des Bundeskanzlers steht.



Nach öffentlch zugänglichen Informationen liegt das Gehalt von Tom Buhrow schätzungsweise bei 300.000 bis 400.000 Euro pro Jahr, während das Gehalt von Olaf Scholz bei etwa 250.000 Euro liegt. Diese Diskrepanz wirft grundlegende Fragen auf: Was rechtfertigt ein solch hohes Gehalt für die Intendanten des WDR? Ist die erbrachte Leistung tatsächlich so außergewöhnlich im Vergleich zum Chef der Bundesregierung, dass sie eine solch hohe Vergütung rechtfertigt? Natürlich nicht, das aus Beiträgen finanzierte Gehalt ist nicht gerechtfertigt.



Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass der WDR-Intendant ein Beispiel ist und ähnliche Gehälter auch bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern zu beobachten sind. Warum untertehen Intendanten nicht wie z.B. der Bundeskanzler den Bezügen gem. Beamtenbesoldung oden den Gehältern der Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes?



Ich wünsche mir daher eine Anpassung an die Tarife des öffentlichen Dienstes. Es sollte sichergestellt werden, dass die Bezahlung in einem angemessenen Verhältnis zur öffentlichen Verantwortung und zur finanziellen Situation der Beitragszahler steht.



Die Bürgerinnen und Bürger, die den Rundfunkbeitrag entrichten, haben ein Recht darauf, dass ihre Gelder transparent und verantwortungsvoll verwendet werden. Ein Überdenken der Gehaltsstrukturen könnte dazu beitragen, das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stärken und ein Zeichen für eine gerechtere und nachvollziehbare Vergütung zu setzen.



Den Fall der Ex-In­ten­dan­tin des RBB Pa­tri­cia Schle­sin­ger will ich gar nicht im Detail thematisieren. Gebührenerhöhungen zu forden, um damit fragwürdigen Beraterverträge, sündhaft teure Essen bis hin zu luxuriösen Dienstwagen auf Kosten der Beitragzahler zu finanzieren, ist das was mich, und sicher auch viele anderen Zahler von Zwangsbeiträgen, am System ÖRR (ver)zweifeln lässt.



Hier sind dringenden Reformen erforderlich.



MfG



Dr. Harry Hirsch
Dr. Hartwig Müller Dr. Hartwig Müller






Aufruf der Rundfunkkommissionen zur Kommentierung der derzeit vorgelegten Programmideen - Kommentar



Sehr geehrte Damen und Herren, um meinen Kommentar kurz zu halten, hatte ich bereits am 2. Oktober eine Kurzfassung meiner allerdringendsten Anmerkungen zu dem neuen Staatsvertrag an Sie auf den Weg gebracht. Ich habe diese Anmerkungen heute noch einmal spezifiziert und detaillierter aufgearbeitet, s. beigefügtes pdf!
Dr. Hartwig Müller   Version vom 07.10.2024   Aufruf der Rundfunkkommissionen zur Kommentierung der derzeit vorgelegten Programmideen - Kommentar  Sehr geehrte Damen und Herren, um meinen Kommentar kurz zu halten, hatte ich bereits am 2. Oktober eine Kurzfassung meiner allerdringendsten Anmerkungen zu dem neuen Staatsvertrag an Sie auf den Weg gebracht.  Ich habe diese Anmerkungen heute noch einmal spezifiziert und detaillierter aufgearbeitet:  1. Die Mediatheken können mit ihren standardmäßigen Auslegungen dazu dienen, unzulässigerweise die Profile der Abonnenten / Leser zu erfassen. Das ist für den mit öffentlichen Geldern unterhaltenen Rundfunk nicht akzeptabel, da immer der Einruck entsteht, dass Daten für andere Zwecke abgezapft werden: Zweck des ÖRR ist ja nicht,  möglichst viele Leser zu binden, sondern möglichst viele Abonnenten mit klaren und geprüften Informationen zu versorgen!  2. Die ÖRR gefallen sich darin, möglichst viele Sendeplätze zu besetzen. Zur Füllung mit Inhalten werden dazu mitunter die ältesten Sendungen aus den Tiefen der Depots ausgekehrt: unendliche Krimiserien und deren infinite Wiederholungen, oder das Programm wird mit einfach zu erstellenden Inhalten gefüllt: Fußball bis zum Abwinken mit Traumgagen, Quiz-Sendungen, usw., gleichzeitig leiden aber die regulären Programme an Auszehrung: die für bestimmte Sendungen vorgesehenen Beiträge werden mehrfach am Tag in anderen. Sendungen wiederholt / neu ausgestrahlt.  Das brauchen wir nicht: wir wollen ein Programm mit vertrauenswürdigen und rückverfolgbaren aktuellen Nachrichten (Senderkennung, Datumstag, ggf. weitere Infos und Referenzen), echte Reportagen ohne Zeigefinger und ohne Moderator der seine Meinung, seine Unkenntnis der Sachlage kaschieren, oder gewollt lustige Kommentare abgeben muss! (Standardausrede, oft gehört: "Mathe war nicht meine Stärke", "in Chemie habe ich nicht aufgepasst" usw. usw.   Die Sendungen mit allgemeinbildenden Inhalten und solche, in denen politische Sachverhalte erklärt (nicht kommentiert!) werden, sind derzeit vorzugsweise auf den späten Abend konzentriert und daher für die arbeitende Bevölkerung nicht mehr zugänglich. Es sollte doch möglich sein, einen festen Sendeplatz pro Woche für diese ‚Weiterbildung‘ oder Information zu reservieren!?  Die hypertrophe Vermehrung der Sendefrequenzen hat zu einer Verdünnung des Programms geführt. Zusätzlich werden die Hauptsendezeiten durch Sportsendungen und Quizsendungen (in den ‚dritten‘ Programmen auch durch die Wiederholung von Krimis und anderen Altsendungen) mehr schlecht als recht gefüllt.   Sendungen, die zum gesetzlich festgelegten Bildungsauftrag des ÖRR gehören, rutschen in die Spartensender (Phoenix, arte, 3sat) oder in den späteren Abend. Die Beiträge werden oft mehrfach über den Tag verteilt (s.o.), in verschiedenen Sendungen wiederholt, warum kommt ein Beitrag morgens im Moma und Abends noch in einer Magazinsendung? Dadurch wird auch das Erscheinungsbild der Sendungen verwässert. Früher war Monitor eben Monitor und nicht das Morgenmagazin  3. Die Spartenkanäle sollen klein gehalten werden.  3.a. Das ist teils gerechtfertigt (warum werden Standardsitzungen des Bundestags von Phoenix und nicht im normalen Programm übertragen? Warum dienen die 3. Programme nicht nur als Regionalsender sondern auch zur ständigen Wiederholung von ausgelatschten Krimis? Die Bedienung von besonderen Bevölkerungsgruppen darf sich nicht nur auf Kinder uns Jugendliche, sondern muss sich auch auf die vielen Migranten erstrecken, die mehr über unser Land erfahren wollen!  3.b. In Fällen wo internationale Sender Programme aus der EU Nachbarschaft übertragen (3Sat, arte) sind diese Spartensender nach wie vor ein wichtiges Element, auch Programme der anderen deutschsprachigen oder französischen du europäischen fremdsprachigen Sender zu sehen. Das macht Europa doch erst rund!!  Die europäische Sicht sollte im Deutschen Fernsehen unbedingt gestärkt werden und nicht unter den Tisch fallen.  Wenn Sie ausgerechnet hochwertiges Fernsehen (3sat und arte) dem Rotstift opfern wollen, spricht das nicht für Ihre unbedingten Willen, wieder zur ursprünglichen Idee des Bildungsfernsehens zurückzukehren!  In den vergangenen Corona-Jahren sind in allen Bundesländern gleichartig große Lücken bei der Lernstoffvermittlung in allen Schülerstufen aufgetreten. Hier muss man mit einer Modifikation der Sendeschemata der 'Dritten' Programme helfen, um aus dem reichen Schatz der vorh. Bildungssendungen, wenigstens ansatzweise diese Lücken mit einem TV-Schulprogramm zu schließen! In den siebziger Jahren waren die 'Dritten' das Bildungsprogramm für Schulen und Migranten (z.B. Jugoslavijo dobar dan!). Bisher sind die 'Dritten' gefüllt mit wenigen lokalen Inhalten, dafür umso mehr mit Wiederholungen, von Krimis tagsüber!) bis ‚Hier und Heute‘. Das gute alte lineare TV ist überall erreichbar, auch ohne Internet und Zusatzgeräte, diesen Vorteil sollte man nutzen!  4. Was ist mit dem Radio? Muss das UKW wirklich sterben, ist das digitale Fernsehen wirklich sattelfest auch in Katastrophenfällen zu gänzlich und zu hören? Wie wird sichergestellt, dass eine umfassende Info-Struktur auch im nächsten Cyber-Krieg nicht ausfällt?  5. Wie kann man erreichen, dass die so beliebten Dudel-Programme von kommerziellen Sender übernommen werden und nicht den ÖRR verstopfen?  Nachdem auch fast die letzte Sportart bis in die Trikots kommerzialisiert ist, kann das gebührenfinanzierte Fernsehen diese Anbieter ruhig in die kommerzielle Freiheit entlassen. Das ist der Unterschied zur Situation vor 50 Jahren! Platz sollte, wenn überhaupt, nur für solche Sportarten eingeräumt werden, die eben nicht millionenschwer von den Firmen schon gesponsert werden! Das ÖRR muss hier Platz freimachen für die kommerziellen Anbieter und auf Daddelfunk verzichten.  Show/Unterhaltung Der Abend am Wochenende ist klassischerweise die Gelegenheit, zu der sich die komplette Familie vorm TV zusammenfinden kann. Die Sendungen sollten familientauglich, kurzweilig, gerne auch mit internationaler Besetzung, in 90 bis max 120 min ein anregendes Familienprogramm (auch Familienfilme) bieten. Die jetzigen Formate sind viel zu lang (Groß gegen klein, Ratesendungen usw.).  6. Werbung gehört nicht in den öffentlich rechtlichen Rundfunk: weder bei Sportveranstaltungen noch im Zeitfenster zwischen die Nachrichtensendungen! Alles, was den hochgradig professionellen Eindruck des ÖRR beeinträchtigt muss wieder aus dem Programm verschwinden, der ÖRR soll exzellente Sendungen bieten und sich nicht anbieten.  Leider werden mittlerweile nach amerikanischem Vorbild auch Nachrichtensendungen durch Anchor-Men zerredet. Eine Nachrichtensendung mit detaillierten Informationen brauch sowas nicht: Eine der wesentlichen Aufgaben der Zukunft wird sein, dass sich der ÖRR stark von den kommerziellen Sendern und auch klar von den sozialen Medien distanziert, um seine Unabbängigkeit und Integrität im Programm sichtbar zu machen.   Ich halte es zudem für wenig hilfreich, wenn Beiträge von Abonnenten / Hörern unter Pseudonymen angenommen und publiziert werden. Bei jeder Äußerung im demokratischen Umfeld ist es für mich selbstverständlich, mich mit meinem Namen erkennen zu geben. Ich bin verantwortlich dafür, was ich schreibe und dazu stehe ich auch. Es ist die Aufgabe der Plattformen, Trolle und böse Kommentare, beleidigende Statements und falsche Tatsachenbehauptungen zu korrigieren und ggf. auch zu entfernen!  Die Sendungen mit allgemeinbildenden Inhalten und solche, in denen politische Sachverhalte erklärt (nicht kommentiert!) werden, sind derzeit vorzugsweise auf den späten Abend konzentriert und daher für die arbeitende Bevölkerung nicht mehr zugänglich. Es sollte doch möglich sein, einen festen Sendeplatz pro Woche für diese ‚Weiterbildung‘ oder Information zu reservieren!?  7. Die Prämisse sollte m.E. doch für die Zukunft sein, dass alle Sendungen ohne allgemeinen Nachrichtenwert oder außerhalb des Bildungsauftrages in kommerzielle Sender gehört, die für sich allein arbeiten und ohne öfftl Hilfe auskommen.   Hier tut sich ein Zielkonflikt auf, für den wir (Abonnenten und ÖRR) wohl noch keine sinnfällige Lösung haben: es gibt offenbar Nachrichten, die eine tiefergehende Erklärung von Fakten, von Hintergründen, von Personen haben, die das Nachrichtenformat (25-30s) sprengen und dann quasi vom Tellerrand fallen. Falsch wäre es sicher so zu tun als ob man den Inhalt doch in begrenzter Zeit übermitteln könnte, zurück bleiben Halbwissende. Dann kommt es auf die Wissensvermittler im ÖRR an, Ranga, Mai,, Hoimar v Ditfurth, es gibt sicherlich Schwächen und Stärken. Welches Format ist akzeptabel für den Zuschauer/Zuhörer: Ratesendungen liefern nur Stichworte, wie kann Hintergrund attraktiv gemacht werden?  8. Der Gebrauch von kommerziellen Plattformen (besonders im Ausland) verbietet sich für den ÖRR: diese Daten werden vermutlich ohne Hemmungen von den jeweiligen Plattformen auch für ihre eigenen Zwecke genutzt, ohne dass jemand weiß, wofür.  9. Wenig Aufmerksamkeit widmen Sie der Integration der zahlreichen Migranten in im Land. Um diese von den ‚sozialen Medien‘ der alten Heimat zu entwöhnen, muss der ÖRR neue Formate entwickeln, die für diese Bevölkerungskreise ein attraktives TV ohne Werbung aber mit Bildung zur deutschen Wirklichkeit entwickeln.  Wer als Imigrant oder Vertriebener aus fremden Ländern nach DE kommt, hat es schwer, er versteht die Sprache nicht und versteht daher nicht, wie die deutsche Gesellschaft 'tickt'. Die ÖRR könnten hier auf bestimmten Sendeplätzen mit fremdsprachigen Programmen in den wichtigsten Sprachen, Afghanisch, Syrisch, Tschetschenische, Türkisch, Urdu usw. in verschiedenen Stufen helfen: 1. fremdsprachige Untertitel unter deutsche Nachrichten und Magazinsendungen 2. Übernahme fremdsprachiger Sendungen von der Deutschen Welle 3. Sprachkurse für Fremdsprachler (gleiche Bilder, landesspezifisches Begleitmaterial). Am besten über Satellit oder terrestrisch (außer DW) damit leicht empfangbar.  Wer als Immigrant oder Vertriebener aus fremden Ländern nach DE kommt, hat es schwer, er versteht die Sprache nicht und versteht daher nicht, wie die deutsche Gesellschaft 'tickt'. Die ÖRR könnten hier auf bestimmten Sendeplätzen mit fremdsprachigen Programmen in den wichtigsten Sprachen, Afghanisch, Syrisch, Tschetschenische, Türkisch, Urdu usw. in verschiedenen Stufen helfen: 1. fremdsprachige Untertitel unter deutsche Nachrichten und Magazinsendungen 2. Übernahme fremdsprachiger Sendungen von der Deutschen Welle 3. Sprachkurse für Fremdsprachler (gleiche Bilder, landesspezifisches Begleitmaterial). Am besten über Satellit oder terrestrisch (außer DW) damit leicht empfangbar.  10. Nach Ersetzen der Programmansage durch Trailer-Voranzeigen wird offenbar die Zeit zwischen den Einzelbeiträgen zu knapp: ohne Rücksicht auf den gerade zu Ende gegangenen Film wird dessen Abspann rigoros gekürzt und durch eine Schrifttafel ersetzt, die längst nicht alle interessierenden Details enthält. Dann wird der Rest der noch verbleibenden Zeit mit Trailern zugeknallt, bis Ende der Woche hat man jeden mindestens zweimal gesehen. Für die Mitwirkenden in Filmen, Serien oder anderen Beiträgen ist das ein Affront! Da sonst jeder Euro gespart wird, halte ich das erforderliche Bereitstellen der Trailer für ein Einsparpotenzial! Schade um die Zeit, dann hätte ich doch lieber den Abspann!  Mit freundlichen Grüßen  Dr. Hartwig Müller      
Dr. Heidemarie Renk Sehr geehrte Damen und Herren, zur geplanten Reform des ÖRR möchte ich in aller Kürze Stellung nehmen:

Sämtliche Kultur- und Wissenskanäle sollten m.E. erhalten bleiben, insbesondere sollte 3sat nicht mit arte verschmolzen werden.

Leider dominieren schon seit längerem Spiel- und Quizsendungen, Sportsendungen, Kochsendungen, Talkshows und insbesondere unzählige Krimis das Programm des ÖRR. Die Spartenkanäle sind der einzige Ort, wohin man ausweichen kann, wenn man von diesem Einheitsbrei genug hat. Diese auch noch zu reduzieren, erscheint mir mehr als fatal.

Mit freundlichen Grüßen

H. Renk
Dr. Heiner Hausmanns Sehr geehrte Damen und Herren



Ich halte die angedachte, teilweise Zusammenlegung von 3sat und ARTE für einen gänzlich falschen Ansatz.



Diese beiden Kanäle werden auch in Zukunkt aufgrund ihrer Andersartigkeit und unterschiedlichen Ausrichtung zwingend gebraucht, um einen kulturorientierten Bildungsauftrag zu erfüllen. Gerade aufgrund der zunehmenden Bedeutung bzw. Verbreitung von sozialen Medien wie TikTok, Facebook etc., bei denen ungefiltert Meinungen und Ansichten kundgetan werden, bedarf es eindeutig eines gewichtigen, qualitätsorientierten und der Wahrheit verpflichteten Kulturjournalismus, um dem entgegen zu treten.



Es handelt sich bei diesen Sendern um die herausragenden, europäischen Kulturformate, die auf jeden Fall in bisheriger Form bestehen bleiben müssen.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Heiner Hausmanns
Dr. Heiner und Ruth Ehling Betr.: Reform Staatsvertrag ÖRR



Sehr geehrte Verantwortliche,



wie zahlreiche andere Mitbürgerinnen und Mitbürger auch haben wir von der geplanten Reform

des Staatsvertrages ÖRR aus den Medien erfahren.



Die geplanten Änderungen erfüllen uns mit großer Sorge.



Insbesondere die Zusammenlegung der Kultur- und Informations-Kanäle stehen in größtem Widerspruch zu dem, was in der heutigen Medienlandschaft erforderlich ist.



Gerade in Zeiten, in denen sich ein nicht unwesentlicher Anteil der Bevölkerung nahezu ausschließlich über die sogenannten „Social media“ informiert, in denen Algorithmen-gesteuerte

Angebote an der Tagesordnung sind, in denen KI-basierte Informationen immer schwerer auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden können und Fake-News demokratische Prozesse beeinflussen,

kommt dem ÖRR eine besondere und zunehmende Bedeutung zu.



In dieser Situation das Kultur- und Informationsangebot zu reduzieren, widerspricht grundlegend dem staatlichen Auftrag des ÖRR !!!



Bereits jetzt nimmt z.B. im Morgenmagazin der Wetterbericht erheblich mehr Sendezeit in Anspruch als die „Kurz“ - !! Nachrichten!



Die Zusammenlegung von z.B. Arte und 3sat führt zwangsläufig zu einer Reduktion der verfügbaren Sendezeit und bedeutet somit einen Verlust an Information !!



Unabhängige Information, ob über Politik, Kultur, Wissenschaft nicht nur in Kurzform, sondern auch mit Berichten über Hintergründe und Zusammenhänge, erfordern aufwendige Recherche-Arbeit. Diese ist zeit- und kostenintensiv, aber auch unabdingbar für eine funktionierende demokratische Gesellschaft.



Aus Nutzer-Sicht ergeben sich durchaus andere Ansatzpunkte zur Bündelung der Ressourcen:



Beispiel Regionalprogramme: Konzentration auf regionale relevante Themen durch regionale

ortskundige Reporter vor Ort und Ausstrahlung zu

festgelegten Sendezeiten analog „Tagesschau“ und „heute“

Bereitstellung der Inhalte online in Mediatheken

Verzicht auf „rund-um-die Uhr“ Ausstrahlung von Wiederholungen,

Zoo-, Koch- und Ratesendungen, Gesundheits- und Verbraucher-

Sendungen auf allen Regionalkanälen; dies stellt keine

Erweiterung der Programmvielfalt oder Informationsbreite dar.



Die Ausstrahlung über einen Kanal und Verfügbarkeit „on demand“

in Mediatheken wäre u.E. ausreichend





Stärkung von „Recherche-Netzwerken“, auch Medien übergreifend (Print, Rundfunk, Fernsehen)



Verbesserung des Online-Angebots und des strukturellen Aufbaus der Mediatheken, insbesondere die Suchfunktionen betreffend.



Analog gelten diese Ausführungen für die Rundfunkanstalten.



Die Aufgabe der Sendeanstalten, möglichst allen gesellschaftlichen Gruppen ein Angebot an Unterhaltungssendungen anzubieten, ist selbstverständlich nicht in Frage zu stellen.



Sparmaßnahmen sind unter wirtschaftlichen Erwägungen mitunter unumgänglich.

Allerdings dürfen hierbei nicht die grundsätzlichen Aufgaben des ÖRR aus den Augen verloren werden. Freie und unabhängige Berichterstattung gewinnt gerade bei der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung an Bedeutung.



Für eine Reduktion der unabhängigen Informationsquellen durch nationalistische Regime gibt es selbst in Europa aktuelle Beispiele.



Als demokratische Gesellschaft sollten wir uns diese Einschränkung nicht selbst auferlegen.



Wir appellieren daher dringend an alle diejenigen, die an der Reform des Staatsvertrages beteiligt sind, sich nicht nur ihrer Verantwortung für ökonomische Aspekte des ÖRR, sondern gerade und insbesondere für den Erhalt und Ausbau einer freien und unabhängigen Berichterstattung bewußt zu sein.





Ruth Ehling



Dr. Heiner Ehling
Dr. Heinz Hetmeier Sehr geehrte Rundfunkräte,

ich war erschüttert zu hören, dass Sie ARTE und 3SAT zusammenlegen wollen. Das sind doch zwei Qualitätsprogramme, wie es keine anderen gibt.

Ich verstehe, dass Sparzwänge bestehen und bin sehr einverstanden, daran auch zu arbeiten. Da ist meines Erachtens auch ein riesiges Sparpotential vorhanden, zum Beispiel durch stärkere Zusammenarbeit von ARD und ZDF bei den Auslandskorrespondenten - oftmals reicht einer von einem Sender.

XXL-Sparpotential dürfte auch bei den Gehältern von Quizmastern und in der ganzen Bandbreite von Caren Miosga bis Sandra Maischberger liegen.



Ich rufe Sie jedenfalls auf, 3SAT als Sender zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Heinz Hetmeier
Dr. Heinz Ossenbrink Ich bin ziemlich geschockt von der Idee, 3sat und Arte zusammenzulegen. Diese beiden Sender machen etwa 80% meines linearen Fernsehverhaltens aus, und die Programmetiefe und -weite werden gegenwärtig von keinem öffentlich-rechtlichen Sender erreicht.

Es ist auch wenig nachvollziehbar, dass der Blick über die deutsche Grenze (FR, CH, AT) somit eingeschränkt werden würde, ist es doch auch eine Quelle von Information wie andere Nachbarländer Probleme, die unseren deutschen ziemlich ähnlich sind, angehen und lösen.

Die vorgeschlagene Stärkung der Regionalisierung hingegen halte ich für absolut nicht zeitgemäß, und es scheint, dass dies eher vom MDR goutiert wird und nicht vom größten Teil der Fernsehteilnehmer. Vielmehr wird ein Einsparpotential wie die durchaus mögliche Zusammenlegung der dritten Fernsehprogramme von NDR+RB; WDR+HR; SWR+BR; MDR+RBB völlig ignoriert.

Das größte Manko des Berichtes der Zukunftskommission ist allerdings das vollständige Fehlen von Finanzzahlen, wenigstens relativ in Prozent, und durchschnittlichen Einschaltquoten (In der Wissenschaft nennen wir sowas "daten-steril"). Nur so wäre eine fundierte Meinungsbildung für die kommentierende Öffentlichkeit möglich und würde auch einen Kontrapunkt zur heutigen Spaltung in Wissens- gegen Meinungsgesellschaft setzen.

Prägnant gesprochen, ist der Vorschlag zu Arte / 3sat ein Affront gegenüber Zuschauern, die gerne über den deutschen Tellerrand schauen und sich täglich für Wissenschaft, Kunst und Kultur (und französische Kino-filme) interessieren.

Ich nehme zugunsten der Zukunftskommission zunächst auch an, dass die eventuelle Zusammenlegung von Arte und 3sat vorab mit den Kollegen aus Frankreich, beziehungsweise Schweiz und Österreich besprochen wurde.

Ich hoffe, dass mein Vorabendprogramm noch lange aus Nano, Re: und Kulturzeit bestehen und ich auch die vielen anderen Kulturangebote von Arte und 3sat genießen kann.
Dr. Heinz Schwendemann Reformstaatsvertrag

Anhörung



Als überzeugter Demokrat warne ich davor, durch Schaffung intransparenter Einflussnahme, in Form von Reduktion und Selektion  medialer Inhalte unabhängiger journalistischer Arbeit, die Voraussetzung für die Gleichschaltung unserer Medien zu schaffen, die von undemokratischen Parteien zukünftig vollendet werden wird.
Dr. Helfried Burckhart Sehr geehrte Damen und Herren,

Als intensiver Nutzer des öffentlich-rechtlichen Medienangebots bin ich mit der vorgeschlagenen Reform nicht einverstanden.

3Sat und ARTE sind die Sender, die ich hauptsächlich nutze. Sie haben eine sehr unterschiedliche Ausrichtung:

3Sat: Wissenschaft, Reise, Natur, (kulturelle) Thementage, etc.

ARTE: deutsch-französischer Austausch (Natur, Kultur, Politik, etc.), Kultur im allgemeinen

Dies alles hat seine Berechtigung (Info, Bildung, Unterhaltung) und entspricht dem Kulturauftrag der ÖR. Da es keinen Überlapp zwischen beiden gibt, würde also 50% des Angebots wegfallen, wenn sie zusammengelegt würden.

Ich habe 20 Jahre in Frankreich gelebt und gearbeitet und habe dort beobachtet, wie das Angebot von der französischen Bevölkerung sehr gut aufgenommen und geschätzt wurde. Und auch sehr zur Verständigung D-Fr beigetragen hat. Dieser Aspekt würde durch das Zusammenlegen ja wohl völlig wegfallen, da Frankreich zu dem zusammengelegten Sender ja wohl keinen Zugang hätte. Und politisch wäre das ein sehr schlechtes Signal.



Wenn es um Einsparungen geht, würde ich vorschlagen, das weltweite *ortsansässige* Korrespondentennetz von ARD und ZDF zusammenzulegen. Ich sehe darin keinen Mehrwert, dass jeder Sender in z.B. Washington einen eigenen Korrespondenten mit eigener grosser Infrastruktur hat. Das erscheint mir als sehr kostenintensiv. Jeder Sender könnte ja eigene, in Deutschland basierte Journalisten haben, die dann in den verschiedenen Ländern zeitlich befristete Reportagen machen.



mit besten Grüssen,



H.Burckhart
Dr. Helmut Kopp Die Eigenständigkeit von 3sat muß unbedingt erhalten bleiben !! Das Programm vermittelt in einmaliger Weise kulturelle Inhalte und darf nicht mit ARTE verschmolzen werden. Die deutsch-österreichisch-schweizerische Kooperation in 3sat ist hervorragend und durch nichts zu ersetzen.

Die Inhalte von ZDF und ARD sind bezüglich Kultur in jeder Hinsicht erbärmlich gering, sowohl was die Zeitdauer als auch die Sendezeit anbelangt.



Falls die Eigenständigkeit von 3sat beendet würde, käme dies einem traurigen Kahlschlag im Kulturbereich der Fernsehmedien gleich.



Ich plädiere dringend für eine unveränderte Fortführung von 3sat ohne jegliche Einschnitte.



Dr. Helmut Kopp

Dr. Helmut Mauch Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,

als intensiver Nutzer und kritisch-begeisterter Anhänger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens möchte ich die Gelegenheit nutzen, wenigstens ein paar Anmerkungen zur geplanten Rundfunkreform zu machen.

1. Das Vollprogramm 3-Sat einzustellen wäre mehr als bedauerlich! Vielmehr müsste 3-Sat zu einem Leuchtturm des Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsauftrags der Öffentlich-Rechtlichen ausgebaut werden. D.h. mehr Literatur, mehr Kino, mehr Diskurs, mindestens eine Theateraufzeichnung im Monat, weiterhin die hervorragenden Konzert-Aufzeichnungen oder live, dabei stärkere Berücksichtigung der Sparten Jazz, Liedermacher, Singer-Songwriter, große Pop-Stars häufiger auch während des Jahres, nicht so konzentriert an Feiertagen.

2. Arte könnte über die Kooperation mit Frankreich hinaus zu einem europäischen Kulturkanal ausgebaut werden. Seiner Konstruktion nach kann Arte die Aufgaben von 3-Sat nicht zusätzlich übernehmen. Es ist, mit Verlaub, immer dasselbe Spiel: Wenn gekürzt werden muss, dann zuerst bei Kultur.

3. Eher sollte die ARD an den Dritten Programmen kürzen. Diese erlebe ich hauptsächlich als Abspielkanal von Wiederholungen. Wiederholungen sollten im Lauf der Zeit eher in der Mediathek angeboten werden, und zwar im vollen Umfang des Programms, soweit die Sender selbst über die Rechte verfügen - dafür haben die Gebührenzahler (mwd) bereits bezahlt. Die Dritten sollten sich noch stärker regional definieren, Vorbild könnte der BR sein.

4. Auch mir leuchtet ein, dass Doppelstrukturen teilweise überflüssig sind. Vielleicht lässt sich aus ARD-One und ZDF-Neo ein attraktives Programm gerade auch für ein jüngeres und junggebliebenes Publikum stricken. Das gilt gewiss auch für einige Hörfunkprogramme.

5. Dass aber im Hörfunk gerade die hochqualifizierten Wort-Sender mit ihren Literatur-Beiträgen, Rezensionen, Hörspielen, Features usw. wieder als erste gebeutelt werden, widerspricht dem Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen.

6. Die Reform sollte auch im Auge behalten, dass aus der heutigen (vielleicht tatsächlich manchmal überflüssigen) Vielfalt nicht kulturelle Einfalt entsteht. Werden Sie die Orchester und Bigbands der ARD-Sender auch weiter zusammenstreichen? Soll vor allem Personal, und zwar das qualifizierte, verringert werden? Vorrangig, scheint mir, ist bei der Reform die Einsparung nach dem Rezept: Wir wissen von allem, was es kostet, aber nicht, was es wert ist.



Zum Schluss noch drei rhetorische Fragen:

- Ist es eigentlich zu viel verlangt, wenn ich im Umfeld der beiden wichtigsten christlichen Feiertage gerne eine Aufführung z. B. des Weihnachts-/Osteroratoriums von Bach sehen würde? Das gibt es nur noch in MDR3, über ganze Jahrzehnte war es der Thomanerchor mit Christoph Biller, mitten in der Nacht. Wo sind die anderen wichtigen Chöre? Wo ist die Regionalität?

- Wie wäre es mit einer Reduzierung der Fernseh-Krimis?

- Und wieso beziehen die Intendanten der großen Sender eigentlich Gehälter, die weit über dem des Bundeskanzlers liegen?



Im Übrigen kann ich, bei aller Kritik im Einzelnen, die Institution des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems in unserem Land nicht genug preisen und kehre augenblicklich zu den "Informationen am Mittag" beim Dlf zurück.



Mit freundlichen Grüßen



Helmut Mauch 
Dr. Helmut Pillau Ich fühle mich für dumm verkauft, wenn eine primär ökonomisch motivierte Maßnahme wie die geplante Zusammenlegung der Sender "arte" und "3sat" als ein kultureller Fortschritt hingestellt wird. Beide Sender haben ihr je eigenes Profil, das durch ihre Zusammenlegung verschwimmen oder gar verloren gehen würde. In Deutschland ist es schon eine Bereicherung, wenn uns der Sender "3sat" ein wenig am kulturellen Leben anderer deutschsprachiger Länder wie Österrreich und der Schweiz teilhaben lässt. Auf die intellektuell aufgeweckten Moderatorinnen der Sendung "Kulturzeit" würde ich nur ungern verzichten. Es ist zu befürchten, dass gerade die von ihnen moderierten Beiträge -insbesondere Interviews und Buchpräsentationen - nicht mehr in den Rahmen eines größer werdenden Senders "arte" passen. Selbst frankophil, schätze ich diesen Sender und seine, von mir abonnierte Programmzeitschrift sehr. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob er der von dem Präsidenten Macron so nachdrücklich proklamierten Leitidee "Europa" ganz gerecht wird. Gestatten Sie mir, diese Zweifel anhand eines mir wohl bekannten Falles zu konkretisieren. Ausgelöst wurden sie dadurch, dass sich der Sender nicht an der Mitfinanzierung eines geplanten Dokumentarfims über den sehr renommierten elsässisch-jüdischen Dichter Claude Vigée beteiligen wollte. Dieser kann deswegen als eine singuläre und inspirierende Persönlichkeit gelten, weil sich bei ihm die gute elsässische Tradition einer Aufgeschlossenheit gegenüber der deutschen und der französischen Kultur mit einem bewussten Judentum verbindet. Die europäischen Perspektiven, die er eröffnet, haben somit eine Tiefendimension. Sein Werk hat nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland höchste Anerkennung gefunden. So wurde ihm 2003 der wichtigste Literaturpreis von Rheinland-Pfalz, der "Elisabeth-Langgässer-Preis" , verliehen. Wenn es einem Sender nicht nur darauf ankommt, Bekanntes zu reproduzieren, sondern bereits existierende gute Ansätze weiter zu entwickeln, so hätte er sich meiner Meinung nach bei einem solchen Projekt engagieren müssen. (Mir war bei dem Dokumentarfilm die Aufgabe zugefallen, über das Verhältnis des Dichters zur deutschen Kultur zu informieren.)
Dr. Helmut Preisinger Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Unverständnis habe ich die Nachricht vernommen, dass die Sender Arte und 3Sat aus Kostengründen zusammengelegt und das Angebot damit gekürzt werden soll. Beide Kanäle nutze ich regelmäßig, wobei u.a. die Sendungen auf 3Sat "nano", "Kulturzeit", "ZIB2" und auf Arte "Arte Journal" hervorzuheben sind.

Nach meinem Verständnis könnten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sehr viel Geld einsparen, indem sie auf den Ankauf von Senderechten für Sport- und insbesondere Fußballveranstaltungen verzichten würden. Das könnte man auch den privaten Sendern überlassen!



Mit freundlichen Grüßen



Helmut Preisinger
Dr. Helmut Schnitter Als pensionierter Studienrat und eben alter Mann ist der Gedanke einer Zusammenlegung 3sat und arte erstmal nicht schön. Ginge aber bestimmt: z.B. nano und Kulturzeit mit arte Journal verbinden. Erstmal müßte man wohl auch die Franzosen fragen? - Phoenix hat eine viel bessere journalistische Qualität als polit. Magazine von ARD/ZdF, wo Moderatoren mit ihrem Sprüchleinzettel fast böse werden, wenn falsche Politiker nicht die richtigen Antworten geben. Die vielen Nachrichtensender ließen sich - so man sie denn braucht - bestimmt beschränkt in Phoenix integrieren.

Radio Bremen und wohl auch saarländ. Rundfunk in andere Sender einverleiben, ja endlich.

Irgendwie sollte man auch an eine Vereinigung von ARD und ZdF denken: seinerzeit hat ja der 'rechte' Adenauer das ZdF durchgedrückt und jetzt wollen die 'Linken' beide Anstalten erhalten, warum wohl?

Ich weiß, dass nicht alle jüngeren Leute nur von Tiktok leben; gut wäre es aber, wenn man die Tiktokker zu solideren Medien überreden könnte. Dazu gehört auch, dass ARD/ZdF nicht mit unserern Zwangsgebühren die 'freie' Presse drangsalieren und eher leider Gottes indirekte Wahlwerbung für die AfD machen. - Als Deutscher mit schweizer Wurzeln habe ich nichts gegen öffentl-rechtl. Rundfunk, aber eben nicht mit den Zwangsgebühren, das gibt es nirgendwo in der Welt und in der Schweiz staunt man, dass wir uns dass in einen 'Rechtsstaat' bieten lassen. - Trotz allem, ist die BBC immer noch ein Modell, dass man sich in Deutschland anschauen sollte.

Gruß, Dr. Helmut Schnitter, Hannover
Dr. Helmut Zucker Die Sendervielfalt soll unbedingt erhalten bleiben, insbesondere 3Sat und arte sind zu wichtig und unterschiedlich um miteinander verschmolzen zu werden.

Auch Bayern Klassik sollte erhalten bleiben
Dr. Herbert Freimuth Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe den Entwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Kenntnis genommen.



Grundsätzlich stimme ich mit der Idee der Kosteneinsparung überein. Allerdings darf dies aus meiner Sicht nicht dazu führen, dass die Vielfalt und Informationsqualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks leidet. Gerade in Zeiten von Desinformation sind verlässliche Informationsquellen zur Meinungsbildung in unserer demokratischen Gesellschaft unerlässlich. Mit Sorge betrachte ich deshalb die Pläne einer Reduzierung der Spartenkanäle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Kostengründen. Die Pläne, die vier Informationskanäle Tagesschau24, Phönix, ard-alpha und zdf-info zu verschmelzen, würden zu einem massiven Informationsverlust über aktuelle Politik (z.B. Bundestagsdebatten), Wissenschaftsthemen und Hintergrunddokumentationen führen. Dies kann nicht im Sinne einer demokratischen Gesellschaft sein, die auf informierte Bürger angewiesen ist, die in der Lage sind, informiert und verantwortungsbewusst zu handeln.



Insbesondere möchte ich noch auf den Kanal Tagesschau24 eingehen, der im Wesentlichen Nachrichten und Informationen rund um die Uhr sendet, in ähnlicher Weise wie etwa BBC news in Großbritannien. Ein Verzicht auf einen Nachrichtenkanal wie Tagesschau24 würde dazu führen, dass die Nutzer auf private Nachrichtenkanäle (ntv, welt) ausweichen müssten, um zeitnah und umfassend über aktuelle und kurzfristige Entwicklungen informiert zu sein. Ohne oben genannten Kanälen etwas unterstellen zu wollen, möchte ich doch darauf hinweisen, dass private Nachrichtenkanäle zu Sprachrohren einseitiger Darstellungen und Desinformation werden können (z.B. Fox news in den USA). Wenn dem dann kein ausreichender und umfangreicher (!) Qualitätsjournalismus entgegen steht, könnten einzelne Interessengruppen gefährliche Narrative verbreiten (z.B. angeblicher Wahlbetrug 2020 in den USA).



In diesem Sinne ist auch die geplante (weitere) Einschränkung der Internetpräsentationen der öffentlich-rechtlichen Sender sehr kritisch zu sehen. Nutzer, die aktuelle Information nicht mehr oder nicht ausreichend auf diesen Plattformen finden, müssten diese dann an anderer Stelle suchen und könnten auf Kanäle gelangen, die dem Qualitätsjournalismus weniger verpflichtet sind oder sogar gezielt Desinformationen verbreiten.



Die Programme 3sat und arte sind Kooperationen, die den Zuschauern den Blick über den deutschen Zaun hinaus auf unsere Nachbarländer ermöglichen. Diese beiden Programme zu verschmelzen, würde auch hier eine erhebliche Einschränkung bedeuten und dem Gedanken eines gemeinsamen Europas eher entgegenwirken.



Die Programme zdf-neo und one sind Unterhaltungsprogramme, die vielen Menschen entspannende Filme und Serien ohne ständige Werbeunterbrechungen bieten. Eine Zusammenlegung dieser beiden Programme würde die Auswahl reduzieren und weitere Zuschauer zu privaten Sendern abwandern lassen.



Die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Hörfunks in Deutschland (9 regionale Anstalten und deutsche Welle) bieten die Gewähr dafür, dass im Spannungsfeld der politischen Parteien verschiedene Meinungen Gehör finden. Auch dies ist ein hohes Gut, dass in unserer Demokratie erhalten werden muss. Deutschland ist ein großes Land mit vielen verschiedenen Regionen. Regionale Nachrichten in regionalen Programmen tragen zur Identifizierung der Hörer mit ihrer jeweiligen Region bei und stärken das Bewusstsein über die Bedeutung von Entscheidungen bei Landtags- und Kommunalwahlen.



Eine erhebliche Verringerung der Hörfunkkanäle würde zu einem Verlust an Hörern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks führen. Dies könnte dann wiederum als Argument dienen, diesen weiter zu beschneiden und letztlich damit die Vielfalt einzuschränken.



Lassen Sie mich zum Schluss noch die Anmerkung machen, ob es sinnvoll wäre, die Erhöhung der Gebühren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an die Inflationsrate zu koppeln. Dies würde dem unwürdigen Gezerre um Cent-Beträge im Monat ein Ende setzen.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Herbert Freimuth
Dr. Herbert Stein Die geplanten Kürzungen/Einschränkungen/Zusammenlegungen insbesondere bei 3sat und Arte halte ich für erschreckend.

3sat -ausgerichtet auf den deutschen Sprachraum- und ARTE -deutsch-französisch orientiert- gehören für mich zu den qualitativ hochwertigsten Programmteilen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Während auf den Hauptkanälen Blut, Mord, Schnulzen, Comedy und Talkshows für fast immer gleiche Politunterhalter dominieren, erfahre ich auf den beiden Kulturkanälen wirklich etwas über die KULTUR in unserem Land. Wo auch sonst? Ich stimme oft mit den dort abgegebenen Bewertungen und Einschätzungen nicht überein. Das macht aber nichts, solange interessante Themen aus Kultur, Theater, Malerei, Literatur...auch Politik (als "Kultur") überhaupt angesprochen und präsentiert werden.

Beide Sender sind für meine Frau und mich feste Bestandteile unserer Infopalette zu den Geschehnissen und Entwicklungen in unserem Land, in den deutschsprachigen Ländern und bis Frankreich hinüber.

Und ausgerechnet hier soll gekürzt werden.

Das ist nicht nur SCHAde, sondern fast schon eine SCHAnde...

Ich hoffe auf Rettung in letzter Minute.

Hochachtungsvoll

Herbert Stein
Dr. Hermann Rohrer Die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse und ihrer Konsequenzen stellt einen enorm wichtigen Auftrag für öffentlich/rechtliches Fernsehen und Rundfunk dar.



In den letzten Jahren wurden die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeiten in vielerlei Hinsicht immer wieder in Frage gestellt. Um nur einige Probleme zu nennen: i. Falschinformationen zu Arbeiten über umweltschädliche Pestizide, die durch die betroffenen Agrarindustrien verbreitet werden. Forscher werden angegriffen und diffamiert (Bonus Events files, Le Monde 9/2024)

ii. Falschinformationen zu Umwelt-und Klimaschutz; Leugnung des von Menschen gemachten Klimawandels iii. Verschwörungstheorien und absurde Vorstellungen der Ausbreitung einer viralen Erkrankung (Corona).



In dieser Situation halte ich es schlichtweg für nicht nachvollziehbar Arte und 3Sat, die beide ausgezeichnete wissenschaftliche Sendungen im Programm haben zusammenzulegen.



Die Sendungen von Arte zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie zT. in Frankreich produziert wurden und die Sicht französischer Wissenschaftler einbringen. Nano und Scobel bei 3Sat stellen herausragende Beispiele für unabhängigen, aktuellen Wissenschaftsjournalismus dar.



Ich habe hier den Schwerpunkt auf die Wissenschaft gelegt, das Selbe gilt aber auch für die Kultursendungen.



Es wäre wirklich absurd auf so viel Qualität zu verzichten



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Hermann Rohrer
Dr. Hermann Vogel Sehr geehrte Damen und Herren!



Hiermit möchte ich mich als Nutzer (noch dazu "zahlender") ausdrücklich gegen eine Änderung des "Öffentlich-rechtlichen Rundfunks" aussprechen. Natürlich nutze ich nicht alle angebotenen Angebote sowohl des Rundfunks als auch des Fernsehens - die Vielfalt der Angebote macht es aber möglich, dass jede/r nach seinem "Geschmack" unterhalten und informiert wird. Und nur eine gewisse "Menge" an Medien-Angeboten macht es möglich, dass eine solche Vielfalt überhaupt entstehen kann; nur dadurch ist es möglich, möglichst viele Nutzer in ihrem soziokulturellen Umfeld als auch regional zu erreichen. Gerade auch der regionale Bezug mit aktuellen Informationen zum direkten Umfeld des Medien-Nutzers ist meiner Meinung nach eine Kernaufgabe des "Öffentlich-rechtlichen Rundfunks". Die bestehenden Angebote sind hier schon dürftig genug, eine weitere "Ausdünnung" käme einer gesellschaftspolitischen Bankrotterklärung gleich.



MfG



Dr. Hermann Vogel
Dr. Hildegard Hogen Ich nutze den ÖRR sehr intensiv, aber wenn ich z. B. in der ARD-Audiothek oder in der Arte-Mediathek bin, dann erschlägt mich förmlich die schiere Masse an Angeboten (und vieles entpuppt sich dann als Trash).

Ich bin sehr dafür, die Quantität zu senken (und die Qualität zu erhöhen)! Und falls dabei auch noch gespart werden kann, umso besser. Unsere Gesellschaft steht ja derzeit vor vielen kostspieligen Herausforderungen.

Mit anderen Worten: Meines Erachtens geht der Reformstaatsvertrag in die richtige Richtung.
Dr. Holger Heymann Die Vielfalt des öffentlich rechtlichen Fernsehens sollte nicht durch das ausdünnen der Fernsehkanäle leiden!!!!!

3SAT etc. müssen erhalten bleiben um eine Informationswüste zu vermeiden.
Dr. Holger Koppe Vorweg: Ich bezahle gerne meinen Rundfunkbeitrag, weil es dafür tolle Programme gibt, im FErnsehen vor alem Arte und 3Sat und im Rundfunk die vielen Kutursender wie hr2, BR Klassik, NDR Kultur usw.



Ich bin entsetzt, daß jetzt die Axt an diese Sender gelegt werden soll, während gleichzeitig exzessiv Geld in Sportrechte gesteckt wird und man im Gegensatz zu früher nicht mehr sicher sein kann, ob um 21:45h das Heute-Journal oder um 22:15h die Tagesthemen kommen (oderum 20h die Tagesschau), weil Sportsendungen durchlaufen und aktuelle Nachrichten damit kene Rolle mehr spielen. Es gibt viele Spartensender und natürlich hat auch der Gebührenzahler das Recht, über seine Sportfavoriten informiert zu werden. Aber stundenlange Liveübertragungen müssen nicht sein, wenn sie zu Lasten der Kulturprogramme gehen sollen.



Also: Hände weg von 3Sat und der komischen Idee, das Programm mit Arte "zusammenzulegen", Hände weg von den Kulturprorammen. Es gibt woanders genug Sparpotential!
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk Sehr geehrte Damen und Herren, ich halte die geplante Abschaltung von 3sat resp. Zusammenlegung mit arte nicht für zielführend entsprechend dem Rundfunkauftrag. Schaut man auf die Kostenverteilung im ÖRR, so wird man leicht feststellen, dass andere Punkte die finanziellen Schwerpunkte darstellen. Die Kultur- und Wissenschaftssendungen von 3sat sind keine relevanten Kostenträger, aber sehr wohl relevante Informationsangebote, die anders als bei Sport- und Unterhaltungsangeboten (Schwerpunkte der Kosten) nicht von anderen aufgefangen werden würden. Ich sehe erhebliches Sparpotential bei den rund 70 Radiosendern, die mittlerweile auch wegen der Altersabsicherungen zu einer langfristigen Kostenexplosion im ÖRR beigetragen haben. Hier sollte unbedingt eine Reduzierung erfolgen. Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ingrid Mühlhauser Ich sehe mit Unmut und großer Sorge die Pläne Kultur-, Wissenschafts- und Nachrichtensender zu reduzieren.

3sat, tagesschau24 und Phönix sind die einzigen Fernsehsender, die ich täglich nutze.

Ein für Bildungsbürger unerträgliches Maß an Fußball und Krimis ist nur zu tolerieren, weil es auf 3sat Kulturprogramme und Sendungen wie nano gibt und auf Phönix Direktübertragungen aus dem Bundestag und andere gute Politiksendungen und Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten.

Ich hoffe sehr, dass die Sender 3sat, Phönix und tagesschau24 erhalten bleiben.
Dr. J. Fuehrer Der vorgeschlagene Zusammenschluß der Spartenprogramme bedeutet eine Verschlechterung in der Informationsversorgung der Zuschauer. ARTE und 3SAT sind nicht vergleichbar und können sich gegenseitig nicht ersetzen. In manchen Sendegebieten ist z.B. ARTE nur auf französisch zu sehen. Dieselbe Unvergleichbarkeit gilt für N24 und Phoenix. Für diese Programme gibt es auch keine Alternativen bei den privaten Sendern. Nicht ohne Grund existieren diese Programme seit Jahren. Wenn Kosten eingespart werden sollen, dann bei den größeren Sendeanstalten wie z.B. vor allen anderen beim WDR. Dieser Sender ist zu aufgebläht.



mfG J Fuehrer
Dr. Jan Honsel Als Zwangsgebührenzahler kann ich mich nur wundern , mit welcher Leichtigkeit z.B. Geld/ Gagen für unsinnige, überflüssige und gar störende "Doppelkommentare" im Sport durch vermeintliche Fachleute/Stars oder auch verblödende Tatortkrimis mit völlig überschätzen Schauspielern eingesetzt werden und zugleich im Bereich Kunst und Kultur durch Zusammenlegung von Sendern und der damit verbunden Einschränkung des Informations- und Bildungsangebots umgegangen wird . Das ist eine Bankrotterklärung an den Bildungsauftrag .

In unsere Gesellschaft fehlt es sicher nicht am medialen Angebot von noch mehr Sport, Soaps , Krimis etc..

Wenn die letztendlich entscheidende Politik in dieser Reformsache nur einen Funken Verstand und Weitblick hat, an einem Bildungsangebot und -auftrag und einer kulturellen und intellektuellen Weiterentwicklung unserer Gesellschaft interessiert ist , dann sollte dies sicher nicht im "Einknicken" vor nur kommerzieller und marketingorientierter Ausrichtung des Programms auf weitere Verblödung geschehen. Zusammenlegung von 3Sat und ARTE wäre auch aus Sicht der unterschiedlichen (international), historisch begründeten und damit richtigen Ausrichtungen der Sender ein politischer "Kahlschlag" der europäischen kulturellen Zusammenarbeit und der Förderung eines gegenseitigen Verständnisses.

Selbstverständlich ist natürlich Kostenkontrolle von Organisation und bei Umsetzung der Programme erforderlich und hier besteht sicherlich Reformbedarf .



Mit freundlichen Grüßen JH
Dr. Jan Lippmann Der Reformvorschlag ist absolut zu befürworten. Programmwildwuchs - überbordende Verwaltungsstrukturen - überhöhte Gehälter aller Beschäftigten erinnern eher an eine Selbstbedienung aller Beteiligten, zu Lasten der Gebührenzahler*innen.



Insgesamt sollte die öffentlichen Medien, entweder stark eingeschränkt werden oder man kann auch gerne weitermachen, wenn sich jede einzelner Sparte, jeder einzelne Sender selbst über seine Kunden und nicht Gebührenzahler finanziert.



Kulturelle Vielfalt, die wichtig und richtig ist, lässt sich auch anders gewährleisten, als durch selbstzufriedene, selbstgerechte Medienvertreter, Redaktionen und Verwaltungshierachien mit horrenden Gehältern .



Die Einschnitte sollten noch schneller und drastischer erfolgen! Das Geld ist alle oder wird für andere Ziele ebenso mißbräulich ausgegeben. Es ist an der Zeit, die Medien passen sich endlich den notwendigen Änderungsprozessen an, statt zu lamentieren



Niemand in diesem Lande braucht einen öffentlich- rechtlichen Rundfunk in seiner ineffizenten Struktur von heute. Niemand.
Dr. Jan PLoke Sehr geehrte Damen und Herren, mit Entsetzten habe ich gelesen, daß sie planen Arte und 3 Sat zusammen zu legen. Brauchen sie denn wirklich noch mehr Geld für Traumschiff und Florian Silbereisen, daß sie die einzigen Sender verkleinern wollen , welche noch Kultur, Wissen und Geschichte vermitteln. 3Sat bekommt 2 Cent aus dem Rundfunkbeitrag pro Person, Arte 33 von den 18,63 EUR. Ich finde das ungeheuerlich. Bitte erhalten sie diese Sender. Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jan Schönefeld Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich die Ankündigung über die geplante Modifikationen wahrgenommen,

* einige öffentlich-rechtliche Sender zusammenzulegen,

* das Programm zu straffen und notwendigerweise

* einzigartige Programminhalte zu streichen.



Ich bin Physiker und damit Naturwissenschaftler und "lebe" Wissenschaft.

Daher sind meine Familie und ich regelmäßige Zuschauer von 3sat und auch Arte, aber insbesondere von den folgenden Sendungen:

* Nano auf 3sat,

* Scobel auf 3sat,

* Stadt Land Kunst auf Arte und

* GEO Reportage auf Arte



Insbesondere die ersten beiden Sendungen sind die einzigen qualitativ hochwertigen Sendungen, in denen wissenschaftliche Themen mit der notwendigen Tiefe der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Erstklassiger Wissenschaft-Journalismus in dem auch kontroverse Meinungen diskutiert werden dürfen!



Nur durch diese Art von Bildung kann sich die Gesellschaft ein ganzheitliches Bild von sich selbst machen.

Eine Streichung dieser Sendungen wäre ein Teil des Erdrosselungsprozesses an der wissenschaftlichen Bildung der Menschheit.



"Tatort", "Soko 123", "Medicopter 1785" und die vielen anderen Mord-und-Totschlag-Sendungen sind nur Blindleistung. Da läuft das Gehirn des Zuschauers im Leerlauf und von der Sendung bleibt bis zum Frühstück am Folgetag gedanklich nichts übrig. Völlig verzichtbar...



Bitte nehmen Sie diese Stellungnahme zur Kenntnis.

mit freundlichen Grüßen,



Jan Schönefeld.
Dr. Jens Kremb Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bestürzung erfahre ich von Ihren Plänen der Rundfunkreform, die im Wesentlichen darauf abziehlt Sender und Programme einzustellen und/ oder zusammenzulegen.

Ich möchte dringend von diesen Plänen abraten, da es gerade in den heutigen Zeiten mit einem rasanten Anstieg und Machtzuwachs rechtspopulistischer Parteien besonders auf eine vielfältige und diverse Berichterstattung durch die öffentlich-rechtlichen Sender ankommt.

Gerade die Diversität, also die Vielfalt verschiedenster Sender- und Programm-Formate, ist für die Meinungsbildung, und Bildung im allgemeinen besonders von Bedeutung. Im Zuge der Klimakatastrophe wird immer von dem Verlust der Biodiversität und dem Artensterben und die dadurch entstehenden verheerenden Folgen für das Leben gesprochen. Dies lässt sich auch auf die Welt des Rundfunks übertragen, und es ist mehr als verwunderlich, wie kurzsichtig in dieser Sache agiert wird.

Gerade der unabhängige öffentlich-rechtliche Rundfunk ist doch ein wesentlicher Baustein für die Demokratie, die gerade so sehr in Gefahr ist, wie noch nie seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Von daher ist nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet jetzt diese Reform durchgeführt werden soll. Demokratie gibt es nicht umsonst, und dementsprechend sollten auch finanzielle Gründe keine Rolle spielen. Ganz im Gegenteil, es sollte noch mehr investiert werden.

Jede Art der Klage gegenüber dem Machtzuwachs des Rechtspopulismus ist geradezu heuchlicherich und lächerlich, wenn diese Pläne weiter verfolgt werden. Man kann die Verantwortlichen und in dem Fall die Politik dann wirklich nicht mehr ernst nehmen. Und dann muss man sich auch nicht mehr fragen, wie es zum Unmut der Bevölkerung kommt.

Ich hoffe sehr, dass Sie Ihre Pläne überdenken und zu einem anderen und besseren Ergebnis kommen.

Ansonsten sehe ich schwarz, nicht nur im TV sondern für Deutschland allgemein.

Herzlichen Gruß

Jens Kremb (Stadtarchivar und Kunsthistoriker)
Dr. Jens Wagener Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich bin äußerst irritiert über Ihre Vorschläge zur Zusammenlegung von Fernsehsendern, die sich auf die Themen Kultur, Wissen, Information und Internationales fokussieren. Die Sender 3sat, ARTE, ZDFInfo sowie Phoenix schaue ich zu 90%, da dies fast die einzigen Sender mit qualitativ hochwertigen Informationen und einer gewissen Thementiefe sind.

Dass aus diesen vier Sendern nur noch zwei werden sollen, ist für mich überaus unverständlich, da besonders die Inhalte dieser Sender zum Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks einer umfassenden, breiten sowie tiefen Information der Bürger dienen. Dies kann man bei den Formaten anderer Sender (es sei hier z.B. der ZDF Fernsehgarten oder ausufernde Fußballübertragungen mit einem halben Dutzend Experten angeführt) getrosst anzweifeln. Zudem sind die Kosten der zur Zusammenlegung vorgesehenen Sender vernachlässigbar gegenüber z.B. den Kosten für Sportübertragungen oder aufwändiger Live-Produktionen, so dass der vorliegende Vorschlag offenbar kein effizienter Ansatz zur Einsparung von Kosten sein kann.

Ich würde Sie bitten, diese Vorschläge und die Verwendung der Gelder der Gebührenzahler wie mir gründlich zu überdenken und angemessenere Vorschläge zur Reduktion der Kosten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erarbeiten.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jens Wagener
Dr. Jens Wendelstorf Es reicht!



Nachdem nun die Masse der Bevölkerung durch Privatfernsehen und "soziale" Medien erfolgreich verdummt wurde, soll nun auch noch dem kleinen Rest mit "culture" (das französische Wort ist hier angebrachter) die Auswahl genommen werden.



Aber jeden Monat dürfen wir die kommerziellen "Spiele" mit finanzieren.



Mit den kulturellen Radiosendern und 3sat schwindet dann der gesellschaftliche Zusammenhalt!
Dr. Joachim Dorn Die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist essentiell für die Bildung und den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Eine Zusammenlegung von Programmen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens beinhaltet die Gefahr, die vorhandene Qualität zu beschneiden.

Gerade in diesen Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung und der Verbreitung von Falschinformationen wäre dies ein falsches Signal.
Dr. Joachim Penzel Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für Ihr Engagement für den ÖRR.



Ich fasse mich (hoffentlich) kurz und konkret (obschon es natürlich so viel zu diskutieren gäbe ...):



Unterlassen Sie bitte die Fusion von arte & 3sat.



1. Kultur ist per annum immer sehr viel günstiger als Sportübertragungen & andere ähnlich quotenorientierte Formate.

2. Permament wird lamentiert über die Unbildung und Demokratiedefizite im Lande - ein Paradoxon, 'Bildungsfernsehen' im besten Sinne zu beschneiden.

(Denn:) 3. Französisch-dt. TV plus schweizer.-österr.-dt. TV ergibt doch nicht automatisch = europäisches TV (was auch immer das genau meint) - zumal doch gespart werden soll. Da sind dann die Teile mehr als die Summe ...



Mit Dank und Gruß aus Bochum,

J. Penzel
Dr. Jochen Heymann Ich bin entsetzt über die Pläne, ein ganzes Kulturprogramm (3sat) aus Spargründen zu schleifen und einen unklar bleibenden Teil der Inhalte in ein anderes Programm zu überführen. Ich zahle gerne Rundfunkgebühren um Dokumentarfilme, Kulturmagazine, Wissenschaftsreportagen, Auslandsreportagen, wichtige Filme sehen zu können und vor allem zu erfahren, dass diese Dinge existieren und nicht in irgendeinem elektronischen Keller verborgen sind oder schlicht nicht mehr ein Publikum erreichen. Die Championsleague, dümmliche Quizsendungen und bis zu acht Krimis pro Abend dürfen nicht alle Mittel und alle Aufmerksamkeit an sich reissen, denn diese Programme brauchen keine besondere Unterstützung. Sie finden schon ihre Plattformen. Aber Beiträge wie „Zwanzig Tage in Mariupol“ oder „War photographer“, der Festspielsommer und viele andere brauchen einen Senderaum, in dem sie ein Publikum erreichen können ohne auf Quoten zu schielen.
Dr. Johannes Busch Auf keinen Fall dürfen Phoenix, ZDF Info und ARD Alpha zusammengelegt werden. Die Inhalte haben unterschiedliche Schwerpunkte in den wichtigen gesellschaftlich relevanten Bereichen Politik, Geschichte, Kultur und Bildung allgemein. Gerade hier sollte das Angebot eher ausgebaut und attraktiver gemacht werden, denn sie vermitteln essentielles Verständnis von Welt und Gesellschaft in der Vergangenheit, heute, und in Zukunft, etwas das Bürger dringender denn je brauchen. Somit ein Hauptauftrag der Öffentlich-Rechtlichen Anstalten! Gespart werden kann eher bei teuren Unterhaltungsprogrammen an anderer Stelle. Seichte und belanglose Unterhaltung und Ablenkung bieten auch andere private Anbieter zuhauf. Mit denen brauchen ARD und ZDF nicht zu konkurrieren.
Dr. Jörg Schmid 3SAT ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil unserer demokratischen Kultur !

3SAT in der Zeit eines unsere Gesellschaft bedrohenden Rechtsrucks aufzulösen, bedeutet eine kulturelle Bastion der Offenheit und Vielfältigkeit zu verlieren !
Dr. Jörn Diekmann / Ute Vaterodt Mit Unverständnis und Entsetzen haben erfahren, dass 3Sat und Arte fusioniert werden sollen. Zwei Sender mit unterschiedlichem Profil und Ansätzen.

Wir sind an Krimis und Sportberichterstattung nicht interessiert, uns würde 3Sat sehr fehlen.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, dies noch zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Jörn Diekmann

Ute Vaterodt
Dr. Julia Kleinhenz Die Bundesländer planen derzeit in einem sogenannten Reformstaatsvertrag eine Neugestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ziel sei es, den Auftrag des ÖRR "qualitativ zu stärken und quantitativ zu begrenzen", heißt es in einem Entwurf, über den bereits Ende Oktober beraten und abgestimmt werden soll.



Ein zentraler Punkt ist dabei die Beschränkung von Online-Texten. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist. Es drohen im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert also massive Verzögerungen im Verbreiten wichtiger Nachrichten im Internet.







Bezüglich oben stehender Meldung bitte ich um Korrektur des Staatsvertrages. Auch Texte im Internet sind öffentlich rechtlich relevant und wichtig. Überlassen wir das Internet nicht den trollen und Fake news!
Dr. Juliane Huber Meine Anmerkung bezieht sich auf den Rundfunk (Radiosendungen): Bei den Sparmaßnahmen darf die Kultur nicht unter die Räder kommen. Auch Sendungen zur aktuellen Tagespolitik sollten nicht gekürzt werden.
Dr. Jürgen Ketterer Die Zusammenlegung von 3Sat mit Arte wäre ein bedeutender Einschnitt mit negativen Folgen für Bildung und Wissenschaft. Für mich persönlich eine Katastrophe!
Dr. Jürgen Luh Sehr geehrte Damen und Herren,



Jürgen Kaube, einer der Herausgeber der FAZ, hat das Wesentliche zur geplanten Reform, vor allem zum Bereich "Kultur", der ein Herzstück des ÖRR sein sollte, geschrieben. Sie werden es gelesen haben.

Dass durch den Reformvorschlag Kultur zusammengelegt, d.h. gekürzt werden soll, ist unfasslich. Alle schönen Worte, die Sie sicher von Ihren Marketingleuten eingegeben bekommen haben, andern an den Kürzungen ja nichts, sind Augenwischerei. Sie könnten Ihrem Auftrag ohne Probleme nachkommen, denn Sie werden ja über den Rundfunkbeitrag, praktisch eine Steuer, finanziert. Sie bräuchten nicht auf "die Quote" achten. Tun es aber, was verärgert. Produzieren Sie noch gute Dinge, und Sie haben viele solche hergestellt, werden die nachts gesendet. Letztes Beispiel: "Kein König in Israel" nach Mitternacht! Warum? Wie wollen Sie so Wissen und Bildung und Aufklärung verbreiten? Oder wollen Sie das nicht mehr? Es scheint so!

Sollte die so weitergehen, verlieren Sie Fürsprecher des ÖRR wie mich.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Luh
Dr. Jürgen Marxsen Das kann doch wohl nicht wahr sein, die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehversorgung einzuschränken. Wir brauchen mehr davon, auch wenn das mehr kostet.

Und dann die Internetversorgung. Das sind die besten Nachrichtenportale, die ich kenne. Und ich kenne viele. Diese Portale sollten eher ausgeweitet werden.

Gerade in einer Zeit, in denen die sozialen Medien dazu beitragen, dass uns die Demokratie verloren geht, brauchen wir auch dort die massive Unterstützung durch gut recherchierte Nachrichten und Hintergrundinformationen.

Also bitte, für unsere Demokratie sollte uns ein gutes Informationsspektrum nicht zu teuer sein. Zeigen Sie Rückgrat und lassen Sie sich nicht von der rechtspopulistischen Ecke einschüchtern, die Angst vor einer zuverlässigen, breiten Medienlandschaft hat. Feigheit unserer Politikerinnen und Politiker bedeutet das Ende unserer Demokratie.

Ich zähle auf Sie!
Dr. Jürgen Schröder Ich würde es für einen großen Verlust halten, wenn 3sat mit arte fusionieren müsste. Beide Programme zählen zum Besten, was gegenwärtig im Fernsehen geboten wird, wobei ich in der Regel 3sat wegen seiner Aktualität und Vielfalt bevorzugen würde.
Dr. Jürgen Schultze Die Konzentration des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf seinen Bildungs- und Informationsauftrag halte ich für zwingend geboten, ich würde mir jedoch klarere Schritte wünschen. Heißt:



1. Einstellung des ZDF-Sendebetriebs, da für eine zweites, nationales Vollprogramm keine Notwendigkeit besteht.

2. Zusammenfassung von tagesschau24, phönix und ZDF-info in ein Programm bei Erhalt von ARD alpha.

3. Einstellung von funk, ZDF neo und ARD one.

4. Erhalt des profilbildenden 3SAT getrennt von arte, da diese den Auftrag des ÖRR idealtypisch abbilden und auch international wahrgenommen werden.

5. Reduzierung der inflationär aufgeblähten Hörfunklandschaft um 40 Prozent.

6. Verstärkung der Prüfkompetenzen der Landesrechnungshöfe/ Bundesrechnungshof
Dr. Jürgen Schwendinger Sehr geehrte Damen und Herren,

Wenn durch diese Reform das Wissenschaftsmagazin Nano auf 3sat, abgeschafft wird, frage ich mich, wofür ich dann noch Rundfunkgebühren zahle. Ich bitte dringend darum, den Sender 3sat, mit Schwerpunkt Wissenschaft zu erhalten.

Vielen Dank
Dr. Jürgen Schwendinger In einer Medienlandschaft, die im wesentlichen durch niveauloses Privatfernsehen geprägt ist, stellt es eine gesellschaftliche Kapitulation dar, Bildungsfernsehen zu reduzieren.

Insbesondere die Zusammenlegung von ARTE und 3sat würde einen enormen Verlust an Informationen bedeuten, da aufgrund der unterschiedlichen Schwerpunkte der Sender in der halben Sendezeit niemals sowohl wissenschaftliche als auch kulturelle Nachrichten adäquat vermittelt werden könnten.

Ich bitte daher von diese Zusammenlegung nicht durchzuführen.
Dr. Jürgen Solf Sehr geehrte Rundfunkkommision,



bitte überdenken Sie den strengen Sendungsbezu, dass Texte erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist.



Damit überlassen Sie die "Information" der Bürger und Gebührenzahler den sozialen Medien mit ihrer hohen Quote an Falschinformation.



Gruß

Jürgen Solf
Dr. Kai Wonneberger Sehr geehrte Damen und Herren,



der ÖRR ist ein Dinosaurier. Er stammt aus einer Zeit, in der es nur 1(!) Fernsehprogramm und eine handvoll Radiosender gab.



Er ist ein Anachronismus.

Gleiches gilt für Schrankenwärter, Laternenwächter und Stenotypisten. Deren Zeit ist auch vorbei. Niemand vermisst sie.



Die Staatsferne des ÖRR ist eine Illusion. Die Vorstellung, dass ein mittelbar mit Staatsgeld finanzierter und maßgeblich von Parteipolitikern kontrollierter ÖRR politik- und regierungskritisch sein kann, ist bestenfalls reichlich naiv.



Bestes Beispiel ist die Berichterstattung während und nach der Corona-Pandemie im ÖRR. Kommentatoren forderten regierungskonform tatsächlich noch vehement eine allgemeine Impfpflicht, als bereits vollkommen klar war, dass die Impfung keinerlei Fremdschutz bietet ( Frau Deppe vom SWR im DLF 2/2022).



Kritische Berichterstattung? Fehlanzeige!



Die politische Einseitigkeit (links, grün, wirtschaftsfeindlich) in Berichterstattung und Kommentaren wird heute nicht mal mehr von Fans und Mitarbeitern des ÖRR abgestritten.



Die Kosten des ÖRR sind vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Er ist heute der teuerste Staatsfunk der Welt und anfällig für Nepotismus (z.B. RBB, NDR).



Also bitte abschalten oder privatisieren und zwar so schnell wie möglich.



Besten Dank und mit freundlichen Grüßen



DKW
Dr. Kalliope Eberhardt-Rittmann 3sat muss in vollem Umfang erhalten bleiben! Es ist eine Schande, wieviel Wichtiges im Land schon kaputt gespart wurde und wie sehr Einsparungen bei den Ärmsten und der Kultur im Vordergrund stehen. Dieses Land braucht- wie die ganze Welt- mehr Kultur denn je!
Dr. Karin Ehrig "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-recht- lichen europäischen Veranstaltern sollen die In- halte des Vollprogramms 3sat teilweise oder voll- ständig in das Vollprogramm „arte – Der europäi- sche Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Ist nach meiner Meinung keine gute Idee, da die Programme unterschiedliche Bereiche abbilden.

Sowohl Kultur als auch Wissen sollten weiterhin mehrfach angeboten und nicht auf einen Sender reduziert werden.
Dr. Kay Hoffmann Die Idee, 3sat und Arte zusammen zu legen ist nicht realistisch, da diese beiden Sender strukturell sehr unterschiedlich organisiert sind. Bei Arte arbeiten deutsche Sender mit französischen zusammen, bei 3sat mit österreichischen und Schweizer Sendern. Von daher ist eine Zusammenlegung ein immenser Aufwand. Diese Fusion würde einen riesigen Verlust von kulturell anspruchsvollen Programmen bedeuten.
Dr. Klaus Hanl Sehr geehrte Damen und Herren,



mir ist es unverständlich, warum ausgerechnet die Programme, welche dem Bildungsauftrag des ÖRR am ehesten entsprechen, maßgeblich von den Konsolidierungsplänen betroffen sein sollen. Rationalisierungspotentiale zu nutzen und Redundanzen zu reduzieren sind Ansätze, welche voll und ganz meine Zustimmung finden. Nur erschließt sich mir nicht, warum ausgerechnet die Formate betroffen sein sollen, bei welchen der gesellschaftliche Nutzen am ehesten nachzuvollziehen ist. Warum sich große Sendeanstalten, wie z. B. WDR und HR, in Funk und Fernsehen einen kaum überschaubaren Wust von Programmen und Formaten leisten, welche ausschließlich im Unterhaltungsbereich angesiedelt sind und in direkter Konkurrenz zu privaten Anbietern stehen, ist mir vor dem Hintergrund der Gebührenfinanzierung schon lange ein Rätsel. Das Potential, welches durch die stärkere Konzentration auf den gesellschaftlichen Auftrag des ÖRR zu heben wäre, erscheint mir deutlich relevanter zu sein, als das Eindampfen ebendieser der Kernelemente.



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hanl
Dr. Klaus Klemm Der Vorschlag zur Zusammenlegung der Kulturkanäle 3sat und Arte im Rahmen des Reformstaatsvertrags sollte aus folgenden Gründen nicht erfolgen:



1. **Kulturelle Vielfalt und Identität**

- **Unterschiedliche kulturelle Ausrichtung**: 3sat und Arte haben unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte. 3sat ist ein deutschsprachiger Kulturkanal, der vor allem Inhalte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, während Arte ein bi-nationaler Sender ist, der sich auf deutsch-französische Kooperation konzentriert. Eine Zusammenlegung könnte die Gefahr bergen, dass diese unterschiedlichen kulturellen Identitäten verwässert werden.

- **Diversität der Inhalte**: Die Programme von Arte und 3sat ergänzen sich in ihrer Unterschiedlichkeit. Arte zeigt häufig avantgardistische, europäische und internationale Inhalte, während 3sat stärker auf deutsche Kultur und klassische Kulturformate (Theater, Konzerte, Dokumentationen) fokussiert ist. Eine Fusion könnte dazu führen, dass ein einheitlicheres, weniger vielfältiges Programm entsteht.



2. **Redaktionelle Unabhängigkeit und Vielfalt**

- **Unterschiedliche redaktionelle Ansätze**: Beide Sender arbeiten unabhängig voneinander, was eine größere redaktionelle Vielfalt und Perspektiven gewährleistet. Eine Zusammenlegung könnte zu einer Zentralisierung führen, die potenziell die Vielfalt der Berichterstattung und Kulturvermittlung verringert.

- **Gefahr der inhaltlichen Vereinheitlichung**: Da Arte und 3sat unterschiedliche Programmstrukturen und redaktionelle Schwerpunkte haben, könnte eine Zusammenlegung die inhaltliche Vielfalt gefährden. Durch die Vereinheitlichung von Strukturen besteht die Gefahr, dass bestimmte kulturelle oder regionale Inhalte weniger präsent werden.



3. **Unterschiedliche Zielgruppen**

- **Unterschiedliche Zuschauerschaften**: 3sat und Arte sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. 3sat richtet sich stärker an ein deutschsprachiges Publikum mit einem Fokus auf klassische Kultur, während Arte ein breiteres, europäisches und bi-nationales Publikum anspricht. Eine Zusammenlegung könnte dazu führen, dass eine der Zielgruppen weniger gut bedient wird oder Inhalte verliert, die speziell auf sie zugeschnitten sind.



4. **Kooperationsstrukturen und internationale Verflechtungen**

- **Internationale Partnerschaften von Arte**: Arte ist nicht nur ein deutsch-französischer Sender, sondern arbeitet mit Partnern in ganz Europa zusammen. Eine mögliche Fusion könnte diese internationalen Kooperationen erschweren oder gar gefährden, da 3sat eher auf deutschsprachige Inhalte fokussiert ist. Dies könnte Arte's europäische Ausrichtung beeinträchtigen.

- **Kooperationsnetzwerke von 3sat**: 3sat ist ein Gemeinschaftsprojekt der öffentlich-rechtlichen Sender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Fusion könnte die Interessen der beteiligten Länder und Sender beeinträchtigen und möglicherweise Spannungen in der trilateralen Zusammenarbeit hervorrufen.



5. **Institutionelle und organisatorische Herausforderungen**

- **Rechtliche und strukturelle Komplexität**: Arte und 3sat sind in unterschiedlichen institutionellen und rechtlichen Rahmen eingebunden. Eine Zusammenlegung würde nicht nur organisatorische Herausforderungen mit sich bringen, sondern auch rechtliche Probleme, insbesondere im Hinblick auf die bi-nationale Struktur von Arte und die trilaterale Struktur von 3sat.

- **Finanzierungsmodelle**: Arte und 3sat haben unterschiedliche Finanzierungsmodelle, die auf den Strukturen der jeweiligen beteiligten Länder basieren. Eine Zusammenführung könnte diese Modelle destabilisieren und Finanzierungsfragen aufwerfen, die schwer zu lösen sind.



6. **Publikumsakzeptanz**

- **Bedenken hinsichtlich der Publikumsakzeptanz**: Viele Zuschauer identifizieren sich stark mit den beiden Sendern und schätzen ihre Eigenständigkeit und unterschiedliche inhaltliche Ausrichtung. Eine Zusammenlegung könnte das Image beider Sender schwächen und zu einem Verlust an Zuschauern führen, da das Profil und die Markenidentität der Sender verwässert werden könnten.



7. **Gefahr der Einsparungen auf Kosten der Qualität**

- **Qualitätsverlust durch Einsparungen**: Eine Zusammenlegung könnte aus Kostengründen motiviert sein, was in der Regel zu Einsparungen führt. Es besteht die Gefahr, dass die Qualität der Programme leidet, wenn weniger Mittel für redaktionelle Arbeit, Produktionen und Lizenzierungen zur Verfügung stehen.



Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zusammenlegung von 3sat und Arte eine Reduktion der kulturellen und inhaltlichen Vielfalt zur Folge haben könnte. Sowohl die kulturelle Identität, die redaktionelle Unabhängigkeit als auch die Kooperationen, die beide Sender auszeichnen, könnten gefährdet werden.

Dies sind starke Argumente gegen eine Fusion, die im Reformstaatsvertrag angestrebt werden soll.
Dr. Klaus Pfaffelmoser Sehr geehrte Damen und Herren,



der Auftrag des öffentlich-rechtliche Rundfunks ist u. a. in § 26 Medienstaatsvertrag (MStV) geregelt. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk diesem Auftrag gerecht wird, könnte strukturell weitaus besser sichergestellt werden, als es derzeit der Fall ist.



Als Beispiel für kontraproduktive Strukturen sei der in § 26a vorgesehene Medienrat genannt, dessen Besetzung in § 26b Abs. 2 geregelt ist. Vier der insgesamt sechs "unabhängigen" Sachverständigen werden von den Rundfunkanstalten selbst bestimmt, zwei von den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bestimmt die Begutachter seiner Leistung zum großen Teil selbst! Die restlichen Gutachter werden von Regierungen bestimmt, was eine strukturelle Beeinträchtigung der Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von der Politik nach sich zieht.



Der MStV könnte durch folgende Erweiterung das Recht auf freie Meinungsäußerung nach Artikel 5 Abs. 1 Satz 1 wesentlich stärken: der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet öffentlich zugängliche Internetplattformen an, auf denen unzensiert Informationsangebote, Kommentare, Progammbeschwerden etc. von jedermann veröffentlicht werden können. Für die Einhaltung der die Meinungsfreiheit einschränkenden gesetzlichen Bestimmungen sollten ausschließlich die Strafverfolgungsbehörden zuständig sein. Dieses Angebot würde eine wesentlich umfassendere und nach statistischen Gesichtspunkten auch eine weitaus ausgewogenere Berichterstattung ermöglichen. Es würde die Erfüllung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks strukturell verbessern.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Klaus Pfaffelmoser
Dr. Klaus Schulz 3sat ist unser abendlicher Hauptsender mit nano, heute und Kulturzeit, anschließend noch den Wissenschaftsabend oder den Festspielsommer. Von keinem anderen Sender wird man so umfassend über Wissenschaft, Technik und Kultur informiert und unterhalten, kann man so breit gebildet werden. Wir legen immer 3sat allen Verwandten und Bekannten ans Herz. 3sat darf nicht verschwinden.
Dr. Klaus-Peter Axmann Die geplante Zusammenlegung der Sender 3sat in ARTE bedeutet einen fatalen Rückschritt in der Erforderlichkeit der Vielfalt öffentlich-rechtlicher Medienangebote: Hier werden“ Äpfel und Birnen“ zusammengepfercht:



ARTE zielt auf eine Vertiefung und Verbesserung kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Frankreich sowie der EU in einzigartiger Qualität und Güte der Berichterstattung bei Dokumentationen oder auch der Auswahl von Beiträgen aus den Bereichen Kunst und Musik sowie anspruchsvolleren Spielfilmen. Hier sollte die Breite und Güte der Sendungen beibehalten bleiben. Dies kann bei einer wie auch immer gearteten "Fusion"mit 3sat nicht gelingen.



3sat bietet als eine wertvolle und unverzichtbare Erweiterung der Perspektiven den Blickwinkel aus den drei deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zum Beispiel das Wissenschaftsmagazin nano ist seit Anbeginn der Ausstrahlung mein absoluter Favorit und wird werktäglich von mir genauso geschätzt wie Nachrichtensendungen.



Beide Programme sind meine Lieblingssender und sollten unbedingt so bleiben, auch wenn die Gebühren dadurch steigen müssen. In diesem Fall bin ich garantiert nicht der Einzige, der zu einem moderaten Mehrpreis bereit ist.
Dr. Klaus-Peter Axmann 3sat steht für Wissenschaftssendungen, die heutzutage infolge der wachsenden Komplexität und kultureller Nebenwirkungen von Fortschritten (zum Beispiel KI) eine qualifizierte Berichterstattung mehr denn je benötigen



ARTE verfolgt vorwiegend andere politisch ebenso relevante Themen und ist ebenso unverzichtbar: Fake- News, Verschwörungstheorien und Populismus erfordern eine aufklärende und differenzierende wissenschaftsbasierte Aufarbeitung, die derzeit am wichtigsten- auch zur Sicherung der Demokratie- ist und von diesen beiden Spitzenprogrammen,3sat UND ARTE unvergleichlich gut geleistet werden!!! Hier ist Vielfalt in der Reportage kostbar und eine Fusion beider Sender bedeutet destruktive und abträgliche EINFALT



Durch den Irrgarten des Informations- Überangebotes bilden ausgerechnet und explizit 3sat UND ARTE das dringend benötigte Navigationsinstrumentarium, das besser erweitert werden muss (Phoenix, ZDF Info etc.) als auch nur einen dieser Sender fatalen Kosten -Sparideen zum Opfer zu bringen!! Eine moderate Gebührenerhöhung, auf zum Beispiel 19,99 € wird höchstwahrscheinlich von einer überwältigenden Mehrheit akzeptiert und mitgetragen.
Dr. Knut Seidel Sehr geehrte Damen und Herren,



die Schließung von 3Sat ist keine gute Idee. Die Gesellschaft benötigt nicht weniger qualitativ hochwertige Programme, sondern eher mehr. Und Selbstmord aus Angst vor dem Schafott war noch nie eine gute Idee. Politik bedeutet am Ende auch, Dinge gegen Widerstände zu gestalten und nicht, den Weg des geringsten erwarteten Widerstands zu gehen.



Hinzu kommt, dass auch Sie ein totes Pferd nicht werden satteln können. Was sagen die französischen Partner zu den deutschen Nöten, die auf Kosten von Arte gelöst werden sollen. Haben Sie dort schon nachgefragt? Nein? Eben.



Mit besorgten Grüßen

Dr. Knut Seidel
Dr. kuno zobel Eine Reduktion des informationsangebots des wissenschaftsjournalismus stellt einen gravierenden Verlust der neutralen und differenzierten Berichterstattung dar. Insbesondere 3sat erreicht mit seinen verständlichen Darstellungen im deutschsprachigen Raum nachvollziehbare Blickwinkel auf verschiedenste ethisch und wissenschaftlich hochaktuelle Themen. Ich sehe keine vergleichbare Informationsplattform und halte eine Reduktion oder Beschränkung daher für grundfalsch!
Dr. Kurt und Sibylle Färber FÜR DEN ERHALT VON 3sat!



Wir sind gegen die Einstellung des Kultursenders 3sat, auch gegen eine Zusammenlegung mit dem Sender arte. Eine solche Zusammenlegung wäre de facto das Ende von 3sat.

Im öffentlich-rechtlichen Programm hat der Bereich, den 3sat abdeckt, einen ohnehin viel zu kleinen Anteil. Der hochfinanzierte Fussball (Sport), die Anzahl an minderqualifizierten Talkshows, die an Einschaltquoten, nicht an Inhalten bemessen werden und einfältigen Serien, werden dagegen überfinanziert.

Auch bei den Vollprogrammen der "dritten Programme" könnten ohne Wertverluste für das Gesamtangebot des ÖRR Einschränkungen vorgenommen werden.

Europäische Kultursendungen, kritische Debatten, Wissenschaftsendungen, wie zB "nano" finden sich nur auf 3sat.

Wir fordern deshalb, sowohl 3sat, als auch arte mindestens im gleichen Umfang und als selbständige Sender aufrecht zu erhalten.



Kleiner Tipp für Einsparungen: Weniger teuere Fußballübertragungen, keine eingekauften Talkshows von privaten Produzenten und eine Reduzierung der Bezüge in den oberen Etagen des ÖRR. Dann klappt es auch mit der Finanzierung.
Dr. Lothar Ristau 3Sat ist einzigartig hinsichtlich Kultur, Wissenschaft und vieler weiterer sorgfältig recherchierter Dokus.

Daher ist der Erhalt von 3Sat in der derzeitigen Form vollumfänglich erforderlich.
Dr. Lutz Massonne Ich finde insbesondere die Einschränkungen für online-Nachrichtenangebote sehr schädlich für die unabhängige Informationsbeschaffung. Bisher waren öffentlich - rechtliche online Angebote eine verlässliche und vielseitige Quelle, mich umfassend zu informieren. Künstliche Einschränkungen (nur nach Ausstrahlung im TV o. Ä.) können m. E. kaum Kosten sparen und schaden der freien Information.

Als Naturwissenschaftler finde ich Spartenkanäle wie Phoenix und Arte seht wichtig, neben Unterhaltung auch faktenbasierte Sendungen sehen zu können. Hier einzuschränken, lehne ich ab.
Dr. Maja Du Moulin Eckart Arte und 3sat sind die interessantesten Sender des öffentlichrechtlichen Rundfunks, die unbedingt eigenständig bleiben sollten, da sie unterschiedliche Ausrichtungen haben und verschiedene Themenschwerpunkte setzen, die bereichernd, informativ und unterhaltend sind, ihre Auflösung bzw. Zusammenlegung würde zur Verarmung der Möglichkeit, sich differenziert zu informieren, führen. In Zeiten von Falschinformationen, alternativen Wahrheiten und Verflachung des Interesses des Publikums auf Grund eines langweiliges Angebots fader und langweiliger Sendungen sind Arte und 3sat der Fels in der Brandung der Langeweile, des Populismus und der Verdummung, beide werden gebraucht!
Dr. Manfred Forster Der Bildungsauftrag der öffentl. rechtlichen TV-Anstalten wird ohne Sender wie 3-SAT, Phönix, ZDF-Info u.ä. m.E. unzureichend wahrgenommen.

Banale Formate wie "Brisant" oder unzählige Krimi-Wiederholungen zur besten Sendezeit erfordern einen Ausgleich mit anspruchsvolleren Sendungen aus Kultur, Wissenschaft, Politik etc., die gerade in den zur Debatte stehenden Sendern präsenter sind.

Ich plädiere dafür, besonders 3-SAT nicht dem Spardiktat zu opfern, sondern andere Wege für einsparungen zu finden.
Dr. Marion Fischer Ich bin gegen eine Zusammenlegung von 3sat und arte. Ich schaue regelmäßig beide Sender und nutze sehr viel deren Mediatheken. Beide Sender halte ich für unverzichtbar.
Dr. Markus Quandt Eine Reform des ÖRR mag notwendig sein, und die Absicht, Redundanz in den Programm-Angeboten auch zum Zweck der Kosteneinsparung zu verringern ist nachvollziehbar. Dabei ist allerdings der primäre Auftrag der öffentlichen Sender zu berücksichtigen. Dieser besteht in der Versorgung der Bevölkerung mit qualitätsgesicherten Informationen, mit guten Bildungs- und Kulturangeboten, und in der Sicherung eines leichten Zugangs dazu. Das schließt heutzutage notwendig einen starken Ausbau der Internet-basierten Angebote ein, auch wenn dies von privatwirtschaftlichen Medien als Konkurrenz gesehen wird.

Es würde nahelegen, die Flutung der Programme auf den Hauptkanälen mit billig zu produzierenden Rate- und Gameshows zu verringern und *dieses* Feld den Privaten zu überlassen.

Statt Wissenschafts- und Bildungsinhalte durch Zusammenlegung der betreffenden Kanäle zu verringern, muss das Interesse sein, diese Inhalte effektiver und breiter bereitzustellen.



Mit freundlichen Grüßen,

Markus Quandt
Dr. Martin Baumert Ziel und Zweck des Rundfunkvertrages ist die Schaffung und die rechtlich-ökonomische Gewährleistung medialer Vielfalt, unabhängiger Berichterstattung und Förderung von Kultur. Beides, sowohl Ziel als auch Zweck des Rundfunkvertrages schaffen zudem eine kluge Voraussetzung einer resilienten demokratischen Zivilgesellschaft.



Eine simpel aus Kostengründen abgeleitete Einschränkung der dafür inzwischen verfügbaren Ressourcen entspricht dieser Idee nicht. Daher ist eine Abschaffung bzw. Zusammenlegung medialer Kanäle nicht zielführend und sollte nicht im Kern einer Novellierung des Rundfunkvertragswerkes stehen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich einer möglichen Zusammenlegung von arte und 3Sat.



Der vorliegende Novellierungsentwurf sollte entsprechend angepasst werden. Gegebenfalls kann dabei auch eine angemessene Anhebung der Rundfunkgebühren ein akzeptables Mittel sein.
Dr. Martin Graf-Utzmann Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat hat eine wichtige Rolle im Medienmix der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. 3Sat ist ein Sender, der Qualität hochhält und unbequeme Meinungen zu Wort kommen lässt.

Bitte behalten Sie den Sender. Es wäre ein unermesslicher Verlust, würde die Sendetätigkeit eingestellt.



Mit besten Grüßen,



Dr. Martin Graf-Utzmann
Dr. Martina Walther Bitte erhalten Sie 3Sat und arte! Ich liebe die anspruchsvolleren Beiträge, das internationale Programm mit soviel positiver Kritik und Schönheit. Diese Sender tun in diesen Zeiten, seit es dieses unsägliche Privatfernsehen gibt und soviel fake news, soooo gut!
Dr. Martina Wendel Sehr geehrte Damen und Herren,

mich bestürzen die Pläne zu den drastischen Einschnitten im Kulturbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es fließen immense Summen in Senderechte für Sportübertragungen, mit den Kürzungen und Zusammenlegungen wird m.E. mit Blick auf den grundgesetzlichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens an der falschen Stelle gespart, da hierdurch wichtige Quellen für die Informationsvermittlung und öffentliche Meinungsbildung stark eingeschränkt werden. Bezüglich der Programme von arte und 3sat bestehen inhaltlich erhebliche Unterschiede, eine Zusammenlegung würde zu einer erheblichen Einschränkung der differenzierten Breite des Angebots führen, was unbedingt vermieden werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen

M. Wendel
Dr. Maximilian ZOLLNER QUALITÄTSSENDER WIE ARTE UND 3SAT WERDEN GEBRAUCHT, WEIL SIE SICH ANGENEHM VON MANCH ANDEREN VERDUMMENDEN SENDUNGEN ABHEBEN. WIR BRAUCHEN BEIDE SENDER.
Dr. Med vet Marion Schmitt Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich empfinde es als nicht zweckmäßig, ein herausragendes, abwechslungsreiches, zeitgemäßes, politisch und sozial wertvolles Format wie 3sat zwecks Kosten beenden zu wollen, während Vorstandsgehälter wesentlich schwerer ins Gewicht fallen (siehe zahlreiche Anmerkungen diesbezüglich). Ich persönlich nutze den Sender wesentlich (zB Bosetti late night) und finde es in keiner Weise unterstützenswert oder sinnvoll, das Format zu beenden (auch hinsichtlich der internationalen Zusammenarbeit, wie man sie nur noch selten findet).

Ich spreche mich für die Fortführung des Programms 3sat aus.

Viele Grüße und einen wunderschönen Montagmorgen,

M. Schmitt.
Dr. med. Eckhard Zimmermann Sehr geehrte Verantwortliche,

die evtl. geplante Zusammenlegung von 3-sat und ARTE ist mehr als unverständlich. Beide Sendeanstalten sind ein Leuchtturm in der großen Welt der Bla-bla-bla-Sender. 3-sat-Sendungen wie Kulturzeit, nano, Scobel sind unverzichtbar; und die großen Leistungen von ARTE auf vielen Gebieten müssen nicht detailliert erwähnt werden – sie sprechen für sich. Bitte bedenken sie Ihre Schritte genau, sonst greifen Sie massiv in unsere TV-Kultur ein.
Dr. med. Joern-Helge Bolle (Geplante) Reduktion der Senderangebote (z.B. 3Sat) / Widerspruch



Ich kann die geplante Reform mit dem Ziel der Kostenreduktion zwar einerseits verstehen.

Aber ich sehe als Arzt und Gefahrstoff Experte andererseits eine unabdingbare Notwendigkeit, die Zuschauer mit gut recherchierten und laienverständlich aufbereiteten Informationen zu versorgen.

Da kann ich vor allem den Sender 3Sat nur wärmstens empfehlen. Selbst in meinen Arbeitsbereichen erfahre ich teilweise in diesem Sender und vor allem in der täglichen Nano Sendung Neuigkeiten, die ich in wissenschaftlichen Veröffentlichungen (z.B. Ärzteblatt) nicht oder noch nicht finde.

Daher verwende ich diese Informationen sehr gerne und empfehle diesen Sender meinen (beruflichen und privaten) Kontaktpersonen.



Unseriöse "Publikationen" (mit dem Tenor "bad news are good news") gibt es schon zur Genüge.



Auch wenn ich zusätzlich gerne allgemeine Streamingangebote (z.B. Netflix) nutze, hat diese Unterhaltung nichts mit dem seriösen Informationsangebot der öffentlich rechtlichen Sender (incl. deren Mediatheken) zu tun.

Ich möchte daher zusammenfassend dringend darum bitten, das breit gestreute Angebot dieser gebührenfinanzierten Institutionen weitmöglichst zu erhalten. Dafür zahle ich gerne meine "Gebühren".

VG / Dr. Bolle / Hünxe
Dr. med. Marcus Feldmann, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Sehr geehrte Damen und Herren,



dass Sie Fernseh- und Radiosender zusammenlegen wollen, also im Grunde genommen: beschneiden und streichen, habe ich mit großer Bestürzung und Sorge aufgenommen.

Wir alle brauchen Vielfalt, Pluralismus, unterschiedliche Interessen und Meinungen müssen sich in einer Vielfalt von Fernseh- und Radiosender widerspiegeln. Kultur ist essentiell für unser Zusammenleben, es ist eine Investition, die sich zigfach schon in der Vergangenheit und Gegenwart ausgezahlt hat.

Es kann nicht sein, dass Sie jetzt unsere Geschichte ingnorieren, statt Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Natürlich kann man nicht arte und 3sat zusammenlegen, verschiedene Konzepte, Inhalte, die nicht gleichgeschaltet werden dürfen. Durch Pluaralismus und dessen Abbildung in den Sendern werden doch gerade erst Verständnis, Mitgefühl und Interesse geweckt und wir Menschen haben die Möglichkeit durch diese diversen Angebote uns weiterzuentwickeln, eigenes beschränktes Denken und Vorurteile zu überwinden.

All das setzen Sie leichtfertig auf's Spiel!

Wer aber an unserer liberalen Demokratie spart wird Faschismus ernten.

Gerade in unserer Gegenwart wäre das ein weiteres fatales Zeichen, vor den Rechtspopulisten einzuknicken und denen das Feld zu überlassen, stattdessen sollten diese Angebote ausgeweitet werden, Kreativität könnte bedeuten solche Angebote zusätzlich bei Tiktok, Youtube zu platzieren, vielleicht auch in einer veränderten Form.

Wollen Sie sich für unsere liberale Demokratie einsetzen oder wollen Sie aufgeben?

Ich kann Ihnen sagen, wenn der Faschismus hier wieder regieren sollte wird es mein medizinisches Fach, die Psychotherapie hier nicht mehr gegeben, denn im Sinne der psychischen Gesundheit geht es hier natürlich auch um das Einüben von Perspektivwechsel, Erlernen von (Selbst)Mitgefühl, Überwinden von Ängsten und Zuschreibungen, meist von außen. All diese Therapieinhalte wird es dann nicht mehr gegeben. Genau auch deshalb kann ich alle die Mitarbeiter*innen in den Fernseh- und Rundfunkanstalten verstehen, die sich genau auch für plurale Inhalte,Meinungsfreiheit etc. einsetzen.

Denken Sie nach, bevor es zu spät ist. Nie wieder ist jetzt!



Mit freundlichen Grüßen

Marcus Feldmann
Dr. med. Thomas Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist mir schleierhaft, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Programmangeboten "einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung" weiterhin leisten soll und kann, wenn die geplanten Einsparungsmaßnahmen gerade den (online-) Informationsbereich und die Informationssparten-TV-Kanäle Phoenix, ARD-alpha, Tagesschau24, 3Sat, Arte oder ZDFinfo betreffen sollten! Das ist gerade in Zeiten von zunehmender Hetzte und Desinformation im Web völlig unangebracht und fördert durch die geplante Reduzierung des Informationsangebots geradezu den 'impact' von Desinformation und Hassbotschaften, die leider weiter zunehmen, auch von außen gesteuert, im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg.

Das gilt insbesondere auch für eine eventuelle Zusammenlegung oder Fusion von oben genannten ÖR-Sendern, wodurch logischerweise Informationsinhalte gestrichen werden müssen.



Möglicherweise gibt es aber Einsparungspotential durch Vermeidung bzw. Suche nach redundanten Beiträgen und Produktionen innerhalb der ÖR-Anstalten, aber auch vermehrten Austauch von bereits produzierten Informationsbeiträgen zwischen den ÖR(R)-Anstalten, ohne dass hierdurch ein Qualitätsverlust verbunden sein muss.



Auch die Forderung nach strikterem Befolgen des "Sendungsbezugs", also einer Publizierung von Texten auf einer Online-Plattform wie "www.hessenschau.de" erst n a c h Veröffentlichung des Inhalts zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung, wie von der SPD-Politikerin Heike Raab in einem BR24-Interview geschehen, geht in eine völlig falsche Richtung!

Heutzutage informieren sich erwiesenermaßen immer mehr Menschen, auch gerade jüngere, verstärkt über schriftliche Angebote online im Netz, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur oder von der Arbeit. - Umgekehrt führte gerade dieses Argument bei z.B. SWR3 zu einer drastischen Reduzierung bzw. Wegfalls der Informationbeiträge zwischen 12-13 Uhr, früher einmal sogar von 12-14 Uhr! Wenn hier noch auf einen "Sendungsbezug" gepocht würde, dürften kaum noch schriftliche Beiträge im Netz veröffentlicht werden oder die User müssten sich auf anderen, u.U. weniger seriösen Informationsquellen, im Netz informieren!



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Müller

-Frankfurt am Main-
Dr. Meike Beier Sehr geehrte Damen und Herren,



ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass im Rahmen der Reform des öffentlich-rechtlichen

Rundfunks vorgesehen ist, arte und 3sat zusammenzulegen und bin entsetzt!



Beide Sender gehören zu den meinerseits meist-gesehenen und weisen dabei deutliche Unterschiede in der Schwerpunktsetzung und den Formaten auf. Auch durch die Kooperation mit Frankreich bzw. der Schweiz und Österreich erfüllen die beiden Sender ganz unterschiedliche Funktionen.



Bei einer Zusammenlegung und dadurch Streichung der Hälfte des Programms käme es zu drastischen Verlusten und die Qualität und Vielfalt des Gesamt-Angebotes des ÖRR würde erheblich leiden. Das muss unbedingt vermieden werden.



In diesem Zusammenhang noch eine Bemerkung, da häufig argumentiert wird, zwecks Angebot von mehr Programmen in HD-Qualität müssten Sender gestrichen werden: Ich sehe lieber höhere inhaltliche Qualität im technisch schlechteren SD-Format als auf Vielfalt zugunsten einer besseren HD-Auflösung zu verzichten.



Mit freundlichen Grüßen

Meike Beier
Dr. Michael Adolphi Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bitte Sie, den Entwurf insbesondere zur Zusammenlegung von ARTE und 3sat, noch einmal kritisch zu überdenken.



Ich wünsche mir auf jeden Fall, dass diese Sender als eigenständige Sender erhalten bleiben und damit auch ein Mehr an hochqualitativem Programm, das durch die Zusammenlegung zwangsläufig eingeschränkt werden würde. Bitte seien wir uns alle bewusst, dass es an uns liegt, ob Qualität und Vielfalt, die durch diese Sender transportiert wird, erhalten bleibt, oder nicht.



Wollen wir uns dem vermeintlichen Diktat der Mittelmässigkeit kommerzieller Sender, oder dem vermeintlichen Diktat von Einschaltquoten unterordnen, oder wollen wir Vorbilder des Anspruchs erhalten und ausbauen? Einsparen können wir bei Mittelmäßigkeit, wenn wir unser Land voranbringen wollen. Wenn wir qualitativ hochwertige Vielfalt wollen, sollten wir uns dann nicht gemeinsam für den Erhalt einsetzen?



Mit freundlichem Gruß

Michael Adolphi
Dr. Michael Bauer In der heutigen Zeit sind für viele Menschen, wie auch für mich, Informationen/Nachrichten über das Internet eine Hauptinformartionsquelle. Es ist vollkommen weltfremd überwiegend über lineare Medien zu Informieren. Wenn jetzt das Angebot der Onlinemedien der Öffentlich-rechtlichen massiv gekürzt wird, bleibt nur noch die Möglichkeit Interessengesteuerten bzw. Werbefinanzierten Medien nutzen.

Das ist in der aktuellen Zeit, in der Nazis den öffentlichen Diskurs bestimmen und Multimilliardäre auf Medienshoppingtour in Europa gehen der Untergang der Demokratie, wie wir Sie kennen. Ich bin entsetzt über diese Vorschläge!
Dr. Michael Brüstle Sehr geehrte Damen und Herren,



ich darf Ihnen in der Anlage meine Stellungnahme zum Reformvorschlag zur Kenntnisnahme und möglichst auch zur Weiterleitung an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten übersenden.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Brüstle



P.S. im Falle einer Veröffentlichung auf dem Beteiligungsportal bitte ich dies ohne Adressangabe vorzunehmen
Anmerkungen zum Reformvorschlag des Staatsvertrages des öffentlich ‐rechtlichen
Rundfunks
Sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten,

mit seinem Beschluss vom 20. Juli 2021, und damit auf den Tag genau 77 Jahre nach einem
leider erfolglosen Umsturzversuch in Deutschland, hat das Bundesverfassungsgericht das
Verhalten eines Bundeslandes für unzulässig erklärt, das in seiner Auswirkung einen Angriff auf die Rundfunkfreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG und damit auf einen unserer
Grundwerte unserer freiheitlich ‐demokratischen Grundordnung zur Folge hätte haben
können. Das BVerfG hat hierzu festgestellt:

Die Rundfunkfreiheit dient der freien, individuellen und öffentlichen Meinungsbildung. Der in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG enthaltene Auftrag zur Gewährleistung der Rundfunkfreiheit zielt auf eine Ordnung, die sicherstellt, dass die Vielfalt der bestehenden Meinungen im Rundfunk in größtmöglicher Breite und Vollständigkeit Ausdruck findet. Dabei wächst die Bedeutung der dem beitragsfinanzierten öffentlich ‐rechtlichen Rundfunk obliegenden Aufgabe, durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen, die Fakten und Meinungen auseinanderhalten, die Wirklichkeit nicht verzerrt darzustellen und das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu rücken, vielmehr ein vielfaltsicherndes und Orientierungshilfe bietendes Gegengewicht zu bilden. Dies gilt gerade in Zeiten
vermehrten komplexen Informationsaufkommens einerseits und von einseitigen
Darstellungen, Filterblasen, Fake News, Deep Fakes andererseits.
Würden Sie dem nun vorliegenden Reformvorschlag ohne Änderungen zustimmen,
wäre dies nach diesseitiger Einschätzung ein neuerlicher Angriff auf die Rundfunkfreiheit unseres Landes.
In Anbetracht der drohenden politischen Rechtsverschiebung in unserem Land sollten alle
demokratisch ‐gesinnten Politiker mit all ihrer Kraft dafür Sorge tragen, dass der politisch und
kulturelle Bildungsauftrag des öffentlich ‐rechtlichen Rundfunks gestählt und gegen die
künftigen Beeinflussungsversuche und Angriffe von rechts rechtzeitig und nachhaltig
gewappnet wird.

Die geplant Zusammenlegung von 3Sat und Arte ist unter diesem Gesichtspunkt der falsche
Weg. Es sind gerade diese beiden Spartenkanäle die, gemeinsam mit ARD und ZDF, sorgfältig
recherchierte Informationen präsentieren und damit ein Gegengewicht zu den, wie das
BVerfG schreibt, Filterblasen darstellen.
Wenn auch Sie wollen, dass Ihre Kinder und Kindeskinder in einem Land mit freiheitlich ‐
demokratischen Strukturen leben können und ihre Informationen nicht in einer PIS‐ oder
Orban‐ähnlichen Mediendiktatur nur noch stark gefiltert erhalten, sollten Sie den öffentlich ‐
rechtlichen Rundfunk stärken und eben nicht schwächen.
Seit Anbeginn geht es bei den Entscheidungen zum öffentlich ‐rechtlichen Rundfunk
vordergründig immer ums Geld und um einen stets mit Klauen verteidigten „Interessen“ ‐
ausgleich zwischen den Ländern. In Zeiten, in denen viele Bürger neben den Rundfunkgebühren bedenkenlos monatlich erhebliche Zahlungen an Spotfy, Netflix, DAZN, Amazon Prime, Sky u.a. leisten, ist Ihr wiederkehrendes Feilschen um lediglich Centbeträge bei der Gebührenfestsetzung einzig traurig. Traurig deshalb, weil Sie, ohne erkennbare Not, die Zukunft der i.S. der vom BVerfG skizzierten Rundfunkfreiheit aufs Spiel setzen.

Wenn Sie Kosten einsparen und/oder die Finanzsituation verbessern wollen, böten sich viele
Möglichkeiten an. Man könnte beispielsweise überdenken, inwieweit die rund 400 Mio. EUR,
die jedes Jahr für die Sportübertragungsrechte von ARD und ZDF ausgegeben werden, eher
das Sensationelle (vgl. BVerfG) im Fokus haben und ob dies dem eigentlichen Auftrag (vgl.
BVerfG) nicht tendenziell schon widerspricht. Die Programmvielfalt durch pauschale
Spartenkanalstreichungen zu reduzieren ist, von Ausnahmen abgesehen, der falsche Weg.
3Sat und Arte zusammenzulegen ist der aber absolut falsche Weg.

Ich appelliere an Sie, überdenken und ändern Sie den vorliegenden Reformvorschlag.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Michael Brüstle





Dr. Michael Freiherr von Forstner-Dambenois Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe mit Entsetzen davon Kenntnis genommen, dass in Erwägung gezogen wird, die Kultursender 3sat und Arte zu fusionieren. Hiermit möchte ich eindringlich dagegen protestieren und Sie ersuchen, sich gegen diesen Plan einzusetzen.

Diese beiden Sender sind vollkommen unterschiedlich aufgestellt, decken als einzige ein kulturell und intellektuell spannendes Programm ab und sind noch dazu vergleichsweise billig.

Wenn Sparmaßnahmen im ÖRR nötig sind, würde ich empfehlen, nicht bei den Formaten und Sendern zu sparen, die von einer Klientel genutzt werden, die sich noch (!) für die Erhaltung des ÖRR einsetzen und dessen Bildungsauftrag unterstützen. Wenn genug Geld vorhanden ist, um hunderte Sportveranstaltungen, volksdümmliche Musiksendungen oder intellektuell fragwürdige Serien zu finanzieren, sollte es kein Problem sein, zwei Sender zu erhalten, die kostengünstig hochwertige Inhalte portieren, die viele Ihrer Zuseher anregend, unterhaltsam und bereichernd finden.



Mit bestem Dank für Ihre Aufmerksamkeit,



Dr. Michael v Forstner
Dr. Michael Hoffmann Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich lehne die Reform ab, weil sie nach meiner Auffassung am eigentlichen Medienauftrag völlig vorbeigeht. Durch die geplante Reform werden Einschränkungen in den Bereichen der Dokumentation, Geschichtsaufklärung, Kultur in seiner Vielfalt und noch einiges mehr vorgenommen, die wirklich dramatisch sind.

Das Zusammenlegen von verschiedenen Sendern allein bringt nur kosmetische Einsparungen. Abgesehen von der Einschränkung in der Darstellung der Vielfalt dessen was unsere Gesellschaft ausmacht wird das Gesamtprogramm langweiliger.

3sat und arte zusammen zu legen führt am Ende nur zu einem Einheitsbrei. Die Aufträge bei 3sat und arte unterscheiden sich deutlich und die Programmgestaltung ist auf gelungene Weise auch sehr unterschiedlich.

Die Zusammenlegung der anderen Sender entbehrt ebenfalls jeder Notwendigkeit.

Sinnvoller wäre eine stärkere Fokussierung in der technischen Zusammenarbeit und bei den Mediatheken. Ebenso kann man sicher effektiv in der Verwaltung und in den mittleren und höheren Managementebenen einsparen.

Das größte Einsparpotential besteht sicherlich in der Organisation der Anstalten. Stattdessen an den Inhalten und dem Angebot zu sparen empfinde ich nur als fürchterliches Übel.

Ebenso Einsparungen beim Rundfunk. Hier möchte ich an die vollmundigen und übergriffigen Formulierung von Hrn. Söder auf diversen Bierfesten erinnern, er wolle den Saarländischen Rundfunk und Radio Bremen abschalten. Dieser Blödsinn wird leider völlig kritiklos von vielen in der Presse geteilt. Tatsächlich ist auch hier eine Einschränkung des Kulturangebots und der Meinungsbildung die Folge. In dem Sinne lehne ich auch die Reform in Bezug auf die Radioprogramme und die Vielfalt des Angebots ab.



Mit freundlicher Hochachtung
Dr. Mikloweit Für uns ist das 3Sat-Programm, insbesondere mit den täglichen Beiträgen von Nano und Kulturzeit unverzichtbar. Wir sind mit einer Einschränkung des 3Sat-Angebotes NICHT einverstanden!
Dr. Monika Witte Hiermit möchte ich Sie bitten den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk zu schützen und zu erhalten. Außerdem bin ich absolut dagegen, dass entschieden wird, dass 3SAT in Arte aufgehen soll. Beide Sender müssen in ihrer sehr wichtigen heutigen Form erhalten werden.
Dr. Nicholas Pascoe Europa ist nur dann durch Bildung, Kultur und freies Denken zu dem geworden, was es ist. Sobald diese elementaren Säulen eingeschränkt wurden, gab und gibt es Stillstand.

Jeder einzelne Mensch, der durch 3Sat, wie auch die anderen Programmen erreicht werden kann, ist ein Bollwerk gegen Dummheit, Arroganz und Ausgrenzungen. Also auch ein Bollwerk gegen Faschismus und deren Handlangerpartei AfD.

Daher der Appell Kultursendungen unbedingt erhalten und ausbauen, stattdessen Geld sparen bei dem kommerziellen Fußball, der fußballkickende Millionäre sponsert.
Dr. Nicolette Anacker Ich wende mich gegen die geplante drastische Kürzung im Kulturbereich, also die Zusammenlegung von 3 Sat und ARTE.



Wie war das nochmal mit dem Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?
Dr. Norbert Dylla Sehr geehrte Damen und Herren,



in einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche auf nationaler und internationaler Ebene sehe ich den Plan, die beiden Kultursender 3sat und ARTE auf ein Programm zu reduzieren als Weg in die falsche Richtung! Der Plan nimmt die Bestrebung, kulturelle, gesellschaftliche und internationale Vielfalt durch „überschaubare“ Gleichschaltung abzulösen, welcher vor allem von populistischen Parteien vorangetrieben wird, geradezu vorweg.



3sat und ARTE sind beide als länderübergreifende europäische Projekte ins Leben gerufen worden.



3sat legt dabei den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit den deutschsprachigen Nachbarn Österreich und (Teile der) Schweiz. Im Programm wird dies vor allem durch die „Kulturzeit“ sichtbar, welche Kulturprojekte, aber auch politische Ereignisse und Hintergründe in diesen Ländern und darüber hinaus beleuchtet. Einen Einblick in die politischen Entwicklungen im Nachbarland Österreich bringt zudem die Übernahme der Nachrichtensendung ZIB 2.



3sat zeichnet sich auch durch anspruchsvolle Diskussionsrunden wie „Scobel“ mit den zugehörigen Dokumentationen aus. Thementage schärfen und weiten auf informative und unterhaltsame Weise den Blick. Theater-, Konzert- und Opernaufführungen in voller Länge ermöglichen auch Interessierten außerhalb der Metropolen Teilhabe am Kulturbetrieb. Der „Literaturclub“ hält die Verbindung zum gedruckten Wort.



ARTE zeigt deutsche, französische und europäische Perspektiven auf Politik, Kultur und Wissenschaft vor allem im „ARTE Journal“. „Re:“ und „Stadt Land Kunst“ zeigen Beiträge aus Europa und der Welt, die hervorragenden französischen Dokumentationen zu historischen Themen lassen Geschichte lebendig werden.



Beide Sender zeichnet auch ein Angebot an anspruchsvollen und manchmal außergewöhnlichen Kurz- und Spielfilmen aus.



Eine Zusammenlegung der beiden Angebote wird zwangsläufig dazu führen, dass wesentliche Teile des bisherigen Angebots aus dem Programm verschwinden oder auf Sendeplätze verschoben werden, welche sie für die (meist älteren) Zuschauer des linearen Programms unerreichbar machen.



Zusammen mit den Plänen, die Dokusender tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo zu reduzieren, führt dies dazu, dass anspruchsvolle, informative und kontroverse Sendungen im Fernsehen an Gewicht verlieren und das Überangebot an Krimis, Rateshows, Schlagerparaden und seichten Serien im Gesamtangebot weiter gestärkt wird. So nähert sich der ÖRR immer mehr den privaten Sendern an, statt einen Kontrapunkt zu setzen. Diese Entwicklung widerspricht meiner Auffassung vom Auftrag des ÖRR!



Dr. Norbert Dylla, Vellberg
Dr. Norbert Henrich Die Zusammenlegung von Radio-u/o Fersehsendern ist nicht zeitgemäß in der heutigen politischen und kulturellen Situation!!! Meinungsvielfalt und die Möglichkeit zu individueller Meinungsbildung sind für eine funktionierende Demokratie existentiell.

Die Diskussion um 50 od 60 cent Gebührenerhöhung ist ein vorgeschobenes Argument von Gegnern dieser Vielfalt!!
Dr. Olaf Vef Sehr geehrte Damen und Herren,

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in diesen Zeiten mit Sicherheit die schlechteste Stelle Geld zu sparen. Diese sogenannte Reform wird dazu betragen die Demokratie zu schwächen. Seriöse Informationensquellen werden damit ausgedünnt und Stimmen von Desinformation und Fake News werden dadurch präsenter und lauter. Die Zusammenlegung der Sender Arte und 3sat ist eine sehr schlechte Idee, da die Ausrichtung der Sender grundverschieden sind.

Warum wird in unserem Staat immer nur am falschen Ende gespart?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Olaf Vef
Dr. Otto Heitzer Die vorgeschlagenen Veränderungen sind in Zeiten wie diesen weitgehend kontraproduktiv. Unsere Gesellschaft leidet mit Sicherheit nicht an einem Zuviel an Kultur, differenzierter Berichterstattung und insgesamt hochwertigen Produktionen. Man kann überlegen, wie die vorhandenen Mittel noch zielgerichteter eingesetzt werden und breitere Teile der Bevölkerung angesprochen und erreicht werden können. Dies könnte nach Ansicht von Experten z.B. durch einen höheren Anteil an nichtlinearer Verbreitung erfolgen. Unsere Familie und unser Umfeld informiert sich zu einem sehr hohen Anteil über die sogenannten Spartenprogramme. Auf die klassische "große Samstagabendshow" oder "Sonntagvormittagshows" könnten wir leichten Herzens verzichten. Und obwohl durchaus sportinteressiert, halten wir die Übertragungsrechte für z.T. deutlich überteuert.
Dr. Otto Jusko Die angedachte Fusion von 3Sat und Arte ist nicht zielführend. Zum Einen sind die kulturellen Hintergründe der beteiligten Staaten nicht vergleichbar. Noch schwerer wiegt aber die fehlende Berücksichtigung des Schwerpunktes Wissenschaftsjournalismus bei 3Sat. So zählt die Sendereihe „NANO“ zum besten und aktuellsten, was das Deutsche Fernsehen zu bieten hat. Gerade bei politisch strittigen Themen wie etwa dem Klimawandel oder den (Impf-) Maßnahmen während der COVID Pandemie hat 3Sat sehr hochwertige Beiträge geliefert, die den öffentlichen Diskurs auf eine sachlich fundierte Grundlage stellten. Mir fallen spontan viele andere bisherige Sendeformate des öffentlichen Rundfunks ein, auf die ohne Verlust verzichtet werden könnte. Dazu gehören insbesondere Unterhaltungsshows und Sportübertragungen, die hohe Lizenzgebühren erfordern.
Dr. Paula Connor Sehr geehrter Damen und Herren,



wie man dem Referentenentwurf enthemen kann, plannen Sie die Sender 3sat und arte zusammenzulegen. Laut Auftrag der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstallten sollen diese "Vollprogramm ein Rundfunkprogramm mit vielfältigen Inhalten, in welchem Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung einen wesentlichen Teil des Gesamtprogramms bilden".

Ich frage mich in diesem Zusammenhang inwiefern die pauschale Reduktion von Sendern diesem anspruch gerecht wird. Ist nicht viel mehr eine Aufstellung der Sendezeiten mit Zuorden zu den verschiedenen o.g. Inhalten ein Sinnvolleres vorgehen?

Schon jetzt ist der Bildungsauftrag im Ersten und im ZDF nahezu nicht vorhanden. Ein einstellen von 3sat bzw. ein Zusammenführen mit arte würde eine weiter Reduktion von Sendungen mit bildenend (wissenschaftlichen) Inhalten darstellen. Stattdessen bleiben Sender die ausschließlich Infortaiment, Krimis und Quizshows den Tagüber präsentieren unangetastet.



Dem Referentenentwurf ist auch zu entnehmen, dass es nur 4 Sender für die interessen des Publikums unter 45 gibt. Es wirft sich mir deshalb die Frage auf, ob die Hauptsender dann für die Altersgruppe 45+ ausgerichtet und gedacht ist. Zumindest würde dies einiges in Hinblick der derzeit Programmauswahl erklären. Wäre es nicht Sinnvoll, die Hauptsender auf eine mittlere Altersgruppe z.B. 30-60 Jahre auszurichten und für die 60+ Gruppe einen eigenen Sender zu schaffen, statt ZDFneo bzw. ARDone. So würde man auch den "Nachwuchst" besser durch das öffentlich rechtliche Fernsehen ansprechen und damit auch in der Altersgruppe die akzeptanz für die Rundfunkbeiträge stärken.



Viele Grüße

Paula Connor
Dr. Peter Dresen Sehr geehrte Damen und Herren,

den Vorschlag zur Zusammenlegung bzw. Integration von 3Sat in Arte halte ich für einen sehr gravierenden Fehler, der unbedingt vermieden werden muss. Beide Sender unterscheiden sich in dem Spektrum ihrer Aufgaben sehr wesentlich voneinander. Es ist zu erwarten, dass die von 3 Sat bisher wahrgenommenen Aufgaben ( Information über wissenschaftlich gesicherte Neuerungen, Bewertungen und Erkenntnisse ) in Zukunft dann nicht mehr in der gleichen Intensität vermittelt werden können. Dies ist jedoch heute wichtiger denn je, um als Laie bewusst gestreuten Fehlinformationen und Fakes entgegnen zu können. Ich bitte Sie daher dringend darum, beide Sender unverändert getrennt weiter zu betreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Dresen, Viernheim
Dr. Peter Ebenhoch Sehr geehrte Regierungschefinnen und Regierungschefs!



Wir leben im Zeitalter digitaler Konvergenz:



Digitale Formate erlauben eine zuvor ungeahnte Flexibilisierung und Differenzierung von Inhalten – bei gleichzeitig einfacheren Produktionsbedingungen und zu niedrigeren Kosten.



Die qualitative Stärkung des Auftrags ist deshalb umfassend zu begrüssen.



Sie ist auch dringend notwendig, um faktenfeste und demokratiestärkende Inhalte bereit zu stellen. Damit kann eine aufmerksame und wache Gesellschaft unterstützt und gefördert werden.



Nur so kann kommerziell verflachten, einseitig auf Zugriffsoptimierung bedachten werbefinanzierten Plattformen oder gar ideologisch getriebenen einseitigen Manipulationsangeboten Paroli geboten werden.



Die quantitative Einschränkung ist hingegen umfassend abzulehnen:



Denn die angestrebte quantitative Einschränkung geht von der irrigen Annahme aus, dass die Reduktion der Zahl der Ausspielwege die Kosten reduzieren hilft. In der analogen Welt senkt eine niedrigere Printauflage tatsächlich die variablen Kosten. Dennoch würde keine Zeitung freiwillig aktiv die Auflage reduzieren, weil es der erste Schritt in die eigene Bedeutungslosigkeit wäre.



Die Akzeptanz und Resonanz Ihrer Sender hängt einzig davon ab, wie gut Sie ihre Zielgruppen erreichen können. Und diese sind so differenziert wie selten zuvor. Die Differenziertheit gegenüber den Zielgruppen ist sowohl Erfolgsgarantie als auch Überlebensnotwendigkeit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ingesamt.



Wenn Sie die geplante «quantitative Einschränkung» durchziehen, beschnitten Sie ohne Not ihre Möglichkeiten und die mögliche Vielfalt, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Überleben durch Resonanz in differenzierten Zielgruppen erst ermöglichen würde. Sie setzten damit den ersten und fatalen Schritt in die Bedeutungslosigkeit. Sie könnten sich damit, so übertrieben und pessimistisch sich das anhört, eigentlich gleich abschaffen, weil sie sich ihr eigenes Grab schaufeln.



Denn Sie verzichteten damit auf weitere Differenzierung und können so Sozialen Medien, die mit der ihnen eigenen perfiden digitalen Erfolgslogik ständig weiter differenzieren werden, immer weniger entgegenhalten.



Alleine schon Arte und 3Sat mit komplett unterschiedlichen sprachlichen und geographischen Zielgruppen zusammenlegen zu wollen, wäre ein massiver Fehler. Sie würden damit nicht beide Zusehergruppen gewinnen, sondern beide verlieren.



Hingegen spricht nichts dagegen (siehe oben, qualitative Stärkung) dass beide Sendeanstalten bei der Erzeugung von Inhalten stärker zusammenwirken und so natürlich auch Kosten gespart werden: Mit organisatorischen Vereinfachungen, modularen Produktionsbedingungen, White-Labelling und anderen Massnahmen wäre dies mögich. Auch dies stellte eine grosse Herausforderung dar, diese würde aber bestehende Zielgruppen sichern und weitere erschliessen und damit eine Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bewirken.
Dr. Peter Hahne * Vielfalt des Programmangebots: 3sat und Arte unterscheiden sich in ihrem Programmprofil. Während 3sat ein breites Spektrum an kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen abdeckt, fokussiert Arte stärker auf europäische Kultur und Koproduktionen. Eine Zusammenlegung könnte zu einer Verengung des Programmangebots führen und bestimmte Nischenprogramme gefährden.

* Österreichische und Schweizer Interessen: 3sat ist ein Gemeinschaftsprojekt von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Integration in Arte würde die Mitspracherechte und Interessen der österreichischen und schweizerischen Rundfunkanstalten verringern.

* Verlust von Identität: 3sat hat über Jahrzehnte eine eigene Identität und ein treues Publikum aufgebaut. Eine Integration in Arte könnte zu einem Verlust dieser Identität führen und das Publikum verärgern.

* Bürokratische Hürden: Die Zusammenlegung zweier großer Sender ist ein komplexer Prozess, der mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden ist. Es ist unklar, wie lange eine solche Integration dauern würde und welche Zwischenlösungen während dieser Zeit gelten würden.
Dr. Peter Möhring Diese Reform darf nicht zu einer Verschlechterung des Angebots führen! Arte, 3SAT und Phoenix sind die Programme die ich vor Allem einschalte, ich sehe fast nur solche der öffentlichen Anbieter. Die kommerziellen nenne ich (für mich) Schrott-Programme. Ich finde es empörend dass die Axt an das gelegt werden soll, was Fernsehen noch sehenswert sein lässt. Wenn das kommt, brauche ich keinen Fernseher mehr. Dann stelle ich meine Seh- Gewohnheiten so um dass ich ohne Mattscheibe auskommen werde.
Dr. Petra Fabri-Richters Als ausschließliche Nutzerin des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks bin ich entsetzt über die Ideen des neuen Rundfunkstaatsvertrages.

Selbstverständlich muss gespart werden und können sicher etliche Verwaltungs-Wasserköpfe gestutzt werden.

Allerdings ist gerade in "diesen Zeiten", in denen alle Welt von der Gefahr für die Demokratie redet, ein gutes, leicht zugängliches Bildungsangebot unerlässlich für die weitere Entwicklung. Bildung, Bildung, Bildung... ist wunderbar für Sonntagsreden, aber gehandelt wird geradezu gegenteilig.

3-sat und arte halte ich für die besten Sender im Angebot; diese zusammenzulegen und ihren unterschiedlichen Charakter aufzugeben für unerträglich.



Sendezeiten für anspruchsvolle Kultur, gerade auch mit lokalem Bezug, sind wichtig, und es hängt eine ganze Kulturszene daran, sich entsprechend präsentieren zu können.

Auch ein Programmangebot finde ich wichtig, damit man auch mit Sendungen konfrontiert wird, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.
Dr. Petra Strasser Den Plan „3sat Kulturzeit“in „arte Journal“ zu integrieren oder umgekehrt, halte ich für eine fatale Entscheidung/Entwicklung . Die Inhalte und Struktur beider Sendungen sind äußerst wichtig , um der zunehmenden Verdummung durch viele andere Medienveranstaltungen Ihrer Sender wie die inflationären „Krimis“, „Talk-Shows“, die alle ein Vielfaches von dem kosten, was für diese beiden Sendungen aufgewendet werden muß, entgegen wirken können.

Der öffentlich rechtliche Rundfunk und TV ist ein hohes Gut, welches Sie zu verwalten haben, verspielen Sie es nicht.
Dr. Petra Stroeks In Zeiten, in denen die sozialen Medien, TikTok und YouTube die Demokratie mit Falschinformationen gefährden, finde ich es sehr problematisch und ein total falsches Signal, das Programm zu reduzieren. So überlassen wir Populisten und Verschwörungstheoretikern noch mehr das Feld. Und das nur um populistischen Forderungen nach Einsparungen nachzugeben. Mir bereitet das große Sorgen. Was wir viel mehr benötigen, ist den Menschen klarzumachen, wie wichtig unabhängige Medien sind. Statt das öffentlich-rechtliche Angebot zu reduzieren, sollte TikTok und YouTube reguliert werden. Meinungsfreiheit ist wichtig, aber Hetze Ist keine Meinung und Fake News müssen als solche gekennzeichnet werden.
Dr. phil. Ludger Kerkeling Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit wende mich entschieden gegen die geplante Zusammenlegung bzw. Abschaltung verschiedener Sender von ARD und ZDF. Durch die angekündigten Sparpläne der Rundfunkkommission RLP droht die Themenvielfalt, die ein ÖRR ungeachtet von „Quoten" aus Qualitätsgründen anbieten und aufrecht erhalten sollte, beschnitten zu werden. So wird gegen den öffentlichen Auftrag der Informationspflicht verstoßen. Die Redaktion von „NANO" zeigte gestern, dass der in Zeiten von Fake News und Social Media dringend benötigte Wissenschaftsjournalismus zusammengestrichen werden soll. Die Folgen für unsere Demokratie sind nicht abzusehen. Von den Kanälen des ÖRR gehen wichtige Impulse für öffentliche Debatten aus. So wird zum Beispiel der Leugnung der Klimakatastrophe wirksam entgegengewirkt. Auch Verschwörungsmythen sind in der Vergangenheit auf diesen Kanälen offen gelegt und entlarvt worden. Die beabsichtigten Kürzungen im Bereich von Kunst, Kultur und Wissenschaft sind nicht hinzunehmen und würden den gegenwärtig wahrzunehmenden Parteien des Hasses und der Desinformation in die Hände spielen. Ich fürchte um unsere Demokratie und um die Freiheit der Information. Die "Sparpläne" sollten keinesfalls vollzogen werden.



Mit freundlichen Grüßen,



Dr. phil. Ludger Kerkeling (Soziologe und Politikwissenschaftler)
Dr. phil. Werner Wiborny Betr. vorgeschlagene Zusammenlegung von 3sat und arte



Ich habe Verständnis für Einsparungs-Vorschläge, damit die Gebühren nicht weiter erhöht werden müssen.



Warum aber ausgerechnet bei 3sat und arte?



Mein Gegenvorschlag ist, dass die irrwitzige (!) Flut von Kriminalfilmen eingedämmt wird.

Die Hälfte des Krimi-Angebotes wäre immer noch mehr als genug.

Pro verbleibendem Kriminalfilm würde ich das Budget kürzen.

Muss z.B. 2 Tage eine Kreuzung immer mal wieder gesperrt werden,

damit ein Cabrio, das auf einem Tieflader steht (mit Beleuchtung und Mikrophonen),

vor einem Bürogebäude vorfahren kann, wo dann die beiden Insassen aussteigen

und das Gebäude betreten? Die Szene dauert im Film wenige Sekunden,

ist für den Gang der Handlung völlig bedeutungslos, hat aber ca. 10 Leute

plus die beiden Schauspieler zwei Tage lang beschäftigt.

Ich möchte auch nicht immer dieselben (teuren) Schauspieler:innen sehen.

Viel öfter sollten sie zuvor unbekannte (und billigere) Darsteller engagieren.



Primär wegen 3sat und arte zahle ich ohne Murren die Rundfunkgebühren.

Insbesondere "Sternstunde Philosophie" und "Kulturzeit" möchte ich nicht missen.

Auch sollten diese Sendungen nicht in Mediatheken abgedrängt werden.

In Mediatheken oder im Internet suche ich gezielt nach Beiträgen,

die mich interessieren. Bestimmte Sendungen z.B. der Sternstunde Philosophie

hätte ich wegen des Themas in der Mediathek nicht ausgewählt,

obwohl sie sich beim (fast schon rituellen) Anschauen am Sonntag um 09:05 Uhr

als überraschend interessant herausgestellt haben.



arte ist mir wichtig , weil französische Filme erstens oft erfreuliche Alternativen

eben zur Krimi-Flut bieten, und weil mich zweitens Nachrichten und Beiträge interessieren,

die mal nicht aus deutscher, sondern eben französischer Perspektive ausgewählt sind.



Meine eindringliche Bitte:

3sat und arte so belassen wie bisher!

Sparen an Krimis, stattdessen mehr politisch kulturelle Inhalte!



Mit hoffnungsvollen Grüßen



Dr. Werner Wiborny
Dr. Rainald Gerster Die Intention, das Vollprogramm 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote zu überführen, lässt unberücksichtigt, dass - nach der Zulassung der Privaten - die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sich gerade auf zwei Dinge konzentrieren sollten, da sie daraus ihre Existenzberechtigung ableiten: objektive Information durch umfassende Korrespondentennetze einerseits und die kulturelle Nischenexistenz anderseits; Schmonzetten liefern die Privaten womöglich besser, wenn auch mit Werbeunterbrechung. Schade, dass nach dem Ende von ZDFtheaterkanal/ZDFkultur wieder so eine Diskussion aufgekommen ist... 3sat und arte rechtfertigen mit ihrer Ausgestaltung doch eher den beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk als so manche ARD-/ZDF-Produktion.
Dr. Rainer Kaluscha Das Angebot von 3sat, arte, one und ZDFinfo nutze ich oft - daher zahle ich auch gerne die Rundfunkgebühren.



Das würde sich allerdings ändern, wenn diese Vielfalt jetzt weggespart würde und nur noch eine möglichst ähnliche Konkurrenz zu den Privatsendern angeboten würde.



Dann würde der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Bldungsauftrag nicht mehr gerecht und die Zwangsgebühren verlören ihre Legitimation.
Dr. Rainer Steinhausen 3sat, arte, phoenix müssen erhalten bleiben. Sie tragen erheblich zur politischen Bildung und zum Erleben von Kultur bei.

Damit erfüllen sie am ehesten den eigentlich vom Grundgesetz vorgegebenen Auftrag an öffentlich-rechtliche Sender, anders als ARD und ZDF mit ihrer Flut von Krimis und niveaulosen Quizsendungen sowie talkshows, bei denen es nur darum geht, polemisch aufeinander loszugehen.



Einsparungen sind sicher an anderer Stelle möglich, z.B. bei Sportsendungen die zwei- und dreifache Moderation und Scharen von Experten...
Dr. Regine Großkopf-Lüdemann Sehr geehrte Verantwortliche,

ich kann Sie nur inständig bitten, die Planung zum Rundfunkstaatsvertrag zu verwerfen.

Richtig, die Medienlandschaft verändert sich. Aber ich denke, es ist die völlig falsche Konsequenz, das Angebot zu beschränken. Im Gegenteil, ich würde von Ihnen erwarten, eine Offensive für Wissenschaft und Kultur aufzusetzen, die wieder die Menschen erreicht! Wenn wir das Programm einkürzen, bereiten wir den Weg für einfache, unkomplexe und populistische Gedanken. Die Öffentlich-Rechtlichen sind leider keine Alternative, hier wird mehr auf Effekte und Show gesetzt für ein gesetztes Publikum statt differenziert zu informieren. Leider sind auch die 21 Uhr-Formate mehr Meinungsmache als Information.

Dafür brauchen wir Vielfalt in Kultur und Wissenschaft! Diese Formate sind für viele Menschen noch der Grund, einen Fernseher zu haben. Auch als promovierte Wissenschaftlerin will ich meine Informationen nicht aus dem Internet holen, sondern bin froh über qualitativ hochwertigen Wissenschafts- und Kulturjournalismus, der uns als Gesellschaft stark, differenziert, informiert und optimistisch hält.

Wir sollten den Privaten mit ihren oft dumpfen und berieselnden Inhalten etwas entgegensetzen, das Lust auf Wissen, Kultur und Vielfalt macht. Eine Reduzierung der Angebote wäre ein fatales Signal.

Damit würden Sie unsere Gesellschaft tatsächlich stärken, und einen Beitrag für eine starke, pluralistische Gesellschaft leisten - genau das brauchen wir momentan stärker als zuvor.

Dafür würden ich und viele, die ich kenne, auch gerne Rundfunkgebühren zahlen.

Herzliche Grüße

Regine Großkopf-Lüdemann
Dr. Reimar Witzel 3sat und Arte müssen unbedingt bleiben.

Insbesondere 3sat hat einen kulturellen und auch wissenschaftlichen anspruchsvollen und gleichzeitig unterhaltsamen Anspruch. Dieses Angebot ist unverzichtbar. Das gleiche gilt ebenso für Arte.
Dr. Reiner Benckendorff Mich besorgt die beabsichtigte Zusammenlegung der Sender arte und 3sat.

Beide Sender sind eigenständige Vermittler von kunst, Kultur und Wissenschaft und

sollten in meinen Augen in jedem Fall erhalten werden.

Für Unterhaltungssendungen gibt es mehr als genug Programme im kommerziellen Fernsehen.

Falls gespart werden muss bieten sich die teuren Unterhaltungsshows dazu an.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten es als ihre vorrangige Aufgabe ansehen:



die Informationsvermittlung über kunst, Kultur und Wissenschaft zu gewährleisten.



Ohne arte und 3sat besteht für mich kein Anreiz mehr den Fernseher einzuschalten.
Dr. Reinhard Bestgen Ich bin strikt gegen die Zusammenlegung der Fernsehprogramme 3Sat und Arte.

Beide Programme sollten unverändert selbständig bleiben
Dr. Reinhard Kellner Den Sender 3-Sat zu opfern wäre ein Fiasko und ein Armutszeugnis für unsere Kulturlandschaft im länderübergreifenden deustschsprachigem Raum.
Dr. Reinhard Pirschel Arte und 3Sat sollen weiter als eigenständige Sender angeboten werden !!!
Dr. Reinhart Binder Siehe Anlage Dr. Reinhart Binder, Potsdam Justitiar Rundfunk Berlin-Brandenburg a.D. Rundfunkdatenschutzbeauftragter (BR, SR, WDR, DRadio, ZDF) a.D. Stellungnahme zum Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Reformstaatsvertrag“ Zusammenfassung der wesentlichen Anmerkungen 1.Das selbst gesteckte Ziel, die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu re-formieren, haben die Länder aufgegeben. Den Handlungsrahmen, den ich in der ZUM 2022, 880 („Optionen und Grenzen einer Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“) aufgezeigt habe, schöpfen sie nicht aus. Insbesondere verzichten sie auf die dort skizzierte und vom „Zukunftsrat“ aufgegriffene Option einer zentralen Steuerungseinheit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt oder zumindest für die Gemeinschaftsaufgaben der ARD. Stattdessen kodifizieren sie das schon bisher praktizierte System der Federführungen. Die Sorge, mit einer zentralen Steuerungseinheit zusätzliche Strukturen zu schaffen und Kosten auszulösen, ist zwar berechtigt. Allerdings hätten die Länder die Gemeinschaft (des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bzw. der ARD) auch zugleich darauf verpflichten können, von ihnen vorzugebende Rahmenvorgaben umzusetzen und dadurch insgesamt Aufwand und Kosten zu senken. 2.Auch die Bündelung der Datenschutzaufsicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bei einer Person bleibt hinter einer wirklichen Strukturreform zurück. Dafür wäre es erforderlich - und sinnvoller -, die Aufgaben an einer Stelle zu institutionalisieren und dieser einen festen Dienstsitz vorzugeben. 3.Der Staatsvertragsentwurf setzt die Praxis der letzten Jahre fort, den Aktionsrahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer detaillierter zu regulieren und mit programmatischen, wenig praktikablen Zielsetzungen zu überfrachten. Die Vorgaben zur Ausgestaltung des Programmangebots der Rundfunkanstalten dürften zwar verfassungsgemäß sein. Ihr Nutzen und ihr (finanzieller) Ertrag bleiben aber im Dunkeln. 4.Dass die Länder zwei Mitglieder des sechsköpfigen Medienrats benennen wollen, ist verfassungsrechtlich mindestens problematisch. Stattdessen sollte diese Aufgabe einer staatsunabhängigen Instanz - beispielsweise dem Präsidenten bzw. der Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts oder (falls dies kompetenzrechtlich nicht möglich sein sollte) eines oder mehrerer Landesverfassungsgerichte - übertragen werden, gegebenenfalls im Sinne eines Auswahlrechts aus einer von den Ländern vorzulegenden Vorschlagsliste.  Anmerkungen im Einzelnen Grundsätzliche Vorbemerkung:  Traditionell adressieren die Länder in ihren Grundlagenstaatsverträgen die „in der ARD zu-sammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten“. Dieser Terminus ermöglicht keine Diffe-renzierung danach, ob es um spezifische Angelegenheiten der ARD als (nicht rechtsfähiger) Gemeinschaft der Landesrundfunkanstalten, um Angelegenheiten jeder einzelnen Landesrundfunkanstalt oder um beides geht. Sie sollten ihn deshalb ausschließlich dort verwenden, wo es um die spezifischen Funktionen und -aufgaben der (nichtrechtsfähigen) Gemeinschaft geht. In allen anderen Fällen sollte stets nur von den „Landesrundfunkanstalten“ (sowie dem ZDF und DRadio) die Rede sein. Dass diese „in der ARD zusammengeschlossen“ sind, ist insoweit irrelevant. Umgekehrt wäre es theoretisch (und angesichts der allgemeinen politischen Entwicklung mittlerweile auch durchaus praktisch) im übrigen vorstellbar, dass eine oder mehrere Landesrundfunkanstalten irgendwann aus der ARD austreten; die entsprechenden Vorschriften wären dann für sie nicht mehr anwendbar. Unabhängig davon sollte jedenfalls die Terminologie durchgehend vereinheitlicht werden - Bezeichnendes Negativbeispiel: § 26 a Abs. 1 S. 1: „öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten“, § 26a Abs. 2 S. 1 „Rundfunkanstalten“, § 26 Abs. 3 S. 1 und Abs. 4 S. 1 „die in der ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten“ etc. pp. Medienstaatsvertrag § 26 Abs. 4 Das „Anstreben“ von Partnerschaften zur „Stärkung des Angebots“ ist bloße Programmatik. Unklar bleibt außerdem, was es bedeuten soll, mit einer Partnerschaft das Angebot zu „stärken“. Die bei den Programmverantwortlichen übliche Währung (Quote, MA, Klickzahlen) dürfte damit wohl kaum gemeint und jedenfalls nicht einlösbar sein.  § 26a Abs. 1 Dass die Rundfunkanstalten „auf Innovationen setzen“ sollen, ist ein weder überprüfbarer noch verifizierbarer Auftrag ohne erkennbaren Sinn. Innovationen sind kein Wert an sich, Rundfunkanstalten keine Risikokapitalanleger oder start ups. Unklar bleibt, wer als „externer Partner“ zu qualifizieren wäre, und warum ein solcher nur bei der „Fortentwicklung“ einzubeziehen sein soll. Außerdem ist unklar, woraus sich die „Gemeinwohlorientierung“ solcher Innovationen ergeben und ob sie konstituierend für diesen Auftrag sein soll.  Mit beiden vorgenannten (sowie etlichen weiteren) Regelungen setzen die Länder leider ihre Praxis der letzten Jahre fort, den Aktionsrahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer detaillierter zu regulieren und mit programmatischen, weder praktikablen noch effektivierbaren Zielsetzungen zu überfrachten. Sie sollten sich stattdessen auf klare, nach-vollziehbare und stringente Rahmenvorgaben beschränken und Strukturen vorgeben, die gewährleisten, dass die Rundfunkanstalten sie umsetzen können und müssen. § 26b Dass die Regierungschefinnen und -chefs der Länder zwei Mitglieder des künftigen Medienrats berufen sollen (Abs. 2 S. 3), ist verfassungsrechtlich problematisch. Nach der Rechtsprechung des BVerfG ist es zwar noch hinnehmbar, wenn (maximal) ein Drittel der Gremienmitglieder einer Rundfunkanstalt dem Staat (einschließlich der Parteien) zuzuordnen, also etwa von diesem entsandt sind. Beim Medienrat handelt es sich allerdings, wie die Begründung zum Staatsvertragsentwurf zurecht feststellt, nicht um ein klassisches Gremium der Rundfunkanstalten. Vielmehr soll er aus Sachverständigensicht den Kernbereich des Programmauftrags der Rundfunkanstalten evaluieren. Hier verbietet sich jeglicher auch nur mittelbare staatliche Einfluss auf das Verständnis und die Wahrnehmung dieser Aufgabe. Stattdessen sollten die Länder das Nominierungsrecht für die beiden Mitglieder dem Präsidenten bzw. der Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts übertragen. Sofern dies aus kompetenzrechtlichen Gründen nicht möglich sein sollte, kämen auch eine oder mehrere Personen mit entsprechender Funktion aus der Reihe der Landesverfassungsgerichte in Betracht. In beiden Fällen könnte gegebenenfalls Grundlage einer entsprechenden Entscheidung eine von den Ländern vorzulegende Vorschlagsliste mehrerer Kandidat(in)en sein.  In Abs. 4 sollte es besser heißen, dass für den „Auftragsbericht“ die dort genannten Standards und Kriterien maßgeblich sein sollen. Warum in Abs. 5 S. 1 erstmals von einem „abschließenden Bericht“ die Rede und was damit gemeint ist, bleibt unklar. § 30e Abs. 1 Satz 3 ist in mehrfacher Hinsicht unklar formuliert: Während in Satz 2 die in Satz 1 vorgegebene „Zusammenarbeit“ konkretisieren und durch das Gebot einer gemeinsamen Nutzung von Kapazitäten ergänzen soll, gibt Satz 3 für überregional bedeutsame Ereignis-se „Arbeitsteiligkeit“ vor. Um welche Ereignisse es dabei gehen soll, ergibt sich aus der Begründung. Die daraus erkennbare Bandbreite ist erheblich und erweckt den Eindruck von Beliebigkeit, da sie sowohl frühzeitig bekannte (und planbare) wie auch kurzfristig entstehende unvorhersehbare Ereignisse nennt. Unklar ist zudem, worin sich „Arbeitsteiligkeit“ von der „gemeinsamen Nutzung von Kapazitäten“ unterscheiden soll. Formulierungsvorschlag für Abs. 4 S. 1: „Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF stimmen sich regelmäßig über die Ausrichtung und Gestaltung ihrer Programme … ab.“ § 31j Dass die Länder die Datenschutzaufsicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammenführen, ist zu begrüßen. Dies stärkt und vereinheitlicht die Aufsicht und senkt den Aufwand. Allerdings wäre beides noch besser gewährleistet, wenn die Aufsichtsfunktion nicht nur in einer gemeinsam zu benennenden Person gebündelt, sondern einer eigenständigen Institution mit festem Dienstsitz zugewiesen würde (siehe dazu näher Binder, Rechtsfragen zum Datenschutz und zur Datenschutzaufsicht im Rundfunk, Teil 2, Zeitschrift für das gesamte Medienrecht (AfP) 2022, 193 Rn. 8; sowie Ders., Optionen und Grenzen einer Strukturreform im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, ZUM 2022, 880, 890).  § 41 Die Verpflichtung nach Abs. 2 soll sich offenkundig auf jede einzelne Rundfunkanstalt und nicht etwa nur die Gesamtheit aller Rundfunkanstalten beziehen (siehe dazu bereits die grundsätzliche Vorbemerkung). Besser sollte deshalb hier im Singular jede Rundfunkanstalt oder jede Landesrundfunkanstalt, das ZDF und das Deutschlandradio adressiert werden. Entsprechendes gilt auch für die folgenden Absätze. Nach Abs. 6 S. 1 und Satz 4 sollen die Bezüge in den dort genannten Fällen „angegeben“ werden. Gemeint ist damit offenbar aber eine Veröffentlichung (siehe S. 3). ARD-StV § 3 Erstmals wollen die Länder in diesem Staatsvertrag Fragen zur Ausgestaltung und Funktion der ARD (und nicht nur, wie bisher, des „Ersten Deutschen Fernsehens“) regeln. Das ist zu begrüßen. Allerdings haben sie ihren im Vorfeld postulierten Anspruch auf eine Reform der Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im allgemeinen bzw. der ARD im be-sonderen weitgehend aufgegeben. Stattdessen begnügen sie sich damit, die vorhandenen Verabredungen der ARD-Mitglieder und ihre praktische Umsetzung insbesondere in Gestalt des Federführungsprinzips zu kodifizieren; auch eine eigenständige ARD-Kontrollstruktur ist nicht vorgesehen. Sie bleiben damit deutlich hinter dem Regelungsrahmen zurück, der ihnen zur Verfügung stünde; im einzelnen verweise ich dazu auf meinen Aufsatz zu den „Optionen und Grenzen einer Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ in der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) 2022, 880. Insbesondere verzichten sie auf die dort skizzierte und vom „Zukunftsrat“ aufgegriffene Option einer zentralen Steuerungseinheit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt oder zumindest für die Gemeinschaftsaufgaben der ARD. Dass sich die Länder nicht zu einer derart weitgehenden Neustrukturierung durchringen können, überrascht nicht. Naturgemäß deckt sich die Interessenlage der Bundesländer in vielfacher Hinsicht mit der „ihrer“ (jeweiligen) Rundfunkanstalt(en). Ein föderaler Bundesstaat ist von einer Kompetenz- und Aufgabenabgrenzung auf der Horizontalen ebenso gekennzeichnet wie ein föderales Rundfunksystem. Allerdings hat „die ARD“ und damit jede in ihr zusammengeschlossene Landesrundfunkanstalt im Gegensatz zu den Bundesländern zusätzlich auch noch einen bundesweiten Auftrag. Diesen publizistisch, aber auch unter Kosten- und Effizienzgesichtspunkten optimal zu erfüllen, setzt notwendigerweise eine Gemeinschaftsperspektive voraus, die jede Landesrundfunkanstalt für sich allein nicht ein-nehmen muss und letztlich - dauerhaft - auch gar nicht einnehmen kann. Denn dafür müsste sie willens und in der Lage sein, gegebenenfalls ihre Individualinteressen dauerhaft zugunsten eines übergeordneten Gemeinschaftsinteresses zurückzustellen, und zwar auch ohne dafür im Zweifelsfall „Kompensationen“ an anderer Stelle durchsetzen zu können. Die Gesetzmäßigkeiten eines von neun rechtlich unabhängigen, eigenständigen Mitgliedern zu generierenden gemeinsamen Vorgehens (im Zweifel auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners) kann auch ein kodifiziertes und ansatzweise konkretisiertes Federführungsprinzip nicht beeinflussen. Den erheblichen Koordinationsaufwand im öffentlich-rechtlichen Rundfunk im allgemeinen sowie in der ARD im besonderen werden die Vorgaben des novellierten ARD-Staatsvertrags daher nicht nennenswert reduzieren. Und erst recht wird dieses Modell nicht die Strategie- und Handlungsfähigkeit der ARD verbessern, weil das Federführungsprinzip allein die operative Ebene betrifft. Jedoch befürchten die Länder zudem wohl auch, dass die Einrichtung einer zentralen „Steuerungseinheit“ (für die ARD) womöglich noch zusätzlichen Aufwand erzeugt anstatt die Kosten zu senken („Zur Vermeidung von Mehrfachstrukturen…“). Diese Sorge ist grundsätzlich berechtigt. Sie hätten ihr allerdings begegnen können, wenn sie eine solche Struktur mit der Verpflichtung verbunden hätten, von ihnen vorgegebene Rahmen- bzw. Mindestvorgaben in allen relevanten Handlungsfeldern umzusetzen und damit Kosten des Systems zu senken und seine Effizienz zu erhöhen. Adressat einer solchen Verpflichtung müssten die zentrale Steuerungseinheit einerseits sowie die (in der ARD zusammengeschlossenen) Landesrundfunkanstalten andererseits sein. Die Ausgestaltung etwa im Hinblick auf die Anzahl und Zuordnung von Medienangeboten sowie der technischen und administrativen Infrastruktur könnte dann weitestgehend den Rundfunkanstalten überlassen bleiben, ohne dass sich die Länder - wie bisher - mit unzähligen Detailfragen zum Programmangebot o.ä. befassen müssten und damit einen Regelungsansatz weiterverfolgen, der angesichts der immer schnelllebigeren und kleinteiligen Medienentwicklung ohnehin nicht mehr zeitgemäß ist. Potsdam, 7. Oktober 2024 Gez. Dr. Reinhart Binder
Dr. Reinhold J. Seifert Sehr geehrte Damen und Herren,



ich stelle mit deutlich gegen die bisher bekannt gewordenen Pläne zur Rundfunkreform.

Im Gegenteil: wir benötigen eine Stärkung dieses Teils der Medienlandschaft als merkliches Gegengewicht (und nicht nur in marginalen Nischen) zu den privatwirtschaftlichen Medienunternehmen sowie den sog. Sozialen Medien.



Ja, Reformen und Anpassungen sind notwendig von Zeit zu Zeit, aber die Zusammenlegung (was heisst das?) etwa von ARTE und 3Sat sind (im obigen Sinne) kontraproduktiv, und graben obendrein z.B. der Musikkultur die Existenz ab, oder gefährden diese zumindest (Sponsoring, Festivals, etc.)



Ebenfalls haben die Nachrichtensender (ARDalpha, tagesschau24, Phoenix...) doch durchaus unterschiedliche Schwerpunkte - Kooperationen und Nutzung von Synergieeffekten erscheinen mir schlauer als "Einstampfen", auf was es doch normalerweise hinauslaufen würde (wird).



Und für ganz wichtig (bis unerlässlich) halte ich die lokalen Sender mit ihrer lokalen Präsenz und der damit verbundenen Chance, den vermeintlich "kleinen" Kommunen und Räumen eine "veröffentliche" Stimme zu geben. Insofern lehne ich Abschaltungen etwa von Radio Bremen und SR (wie schon bisweilen gefordert) ab.



Desweiteren muss der öffentlich-rechtliche Mediensektor weiterhin selbstverständlich Sport und Unterhaltung enthalten, da anderenfalls sein Auftrag nicht mehr erfüllt werden könnte, was gerade im Lichte der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung kein gewünschtes Ziel sein darf.



Mit freundlichen Grüßen

R J Seifert
Dr. Rita Fink Betreff:

Entwurf des Reform-Staatsvertrags für die Öffentlich-Rechtlichen



Sehr geehrte Damen und Herren

Ich beziehe mich auf den bisherigen Entwurf des Reform-Staatsvertrags für die Öffentlich-Rechtlichen, in dem die Zusammenlegung der beiden länderübergreifenden Sender 3sat und Arte vorgeschlagen wird.

Ich fordere Sie hiermit auf, sich mit aller Macht dafür einzusetzen und alles Notwendige dafür zu tun, um auch in Zukunft den Sender 3sat ebenso wie den Sender Arte als eigenständige Sender mit jeweils eigenständigem Vollprogramm und eigenständigem Telemedienangebot zu erhalten.



Ich bitte Sie somit mit Nachdruck den bisherigen Text im aktuellen Entwurf des Reform-Staatsvertrags:

….. "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden."……

vollständig zu streichen und dafür zu sorgen, dass sowohl die Inhalte des Vollprogramms 3sat als auch das Vollprogramm von Arte und dessen Telemedienangebote wie bisher unverändert weiter bestehen bleiben und angeboten werden.

Weitere Details finden Sie in dem als Anhang beigefügten pdf-file.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rita Fink
Entwurf des Reform -Staatsvertrags für die Öffentlich -Rechtlichen 
 
Sehr geehrte Damen und Herren 
Ich beziehe mich auf den bisherigen Entwurf des Reform -Staatsvertrags für die
Öffentlich -Rechtlichen, in dem die Zusammenlegung der beiden länderübergreifenden
Sender 3sat und Arte vorgeschlagen wird. 
Ich fordere Sie hiermit auf, sich mit aller Macht dafür einzusetzen und alles Notwendige
dafür zu tun, um auch in Zukunft den Sender 3sat ebenso wie den Sender Arte als
eigenständige Sender mit jeweils eig enständigem Vollprogramm und
eigenständigem Telemedienangebot zu erhalten .
 
Der länderübergreifende Ansatz beim Kulturkanal 3sat mit deutschsprachigen Beiträgen
von ZDF, ARD sowie dem österreichischen Sender ORF und dem Schweizer Sender
SRG ist gerade in der heutigen Zeit extrem wichtig. 
Nur durch das unveränderte eigenständige Weiterbestehen dieses Senderverbunds
3sat, kann im gesamten deutschen Sprachraum über die Grenzen hinweg, einem breiten
Publikum aktuell ein vielfältiges Programm über alle essentiellen Themen bezüglich
ausführlicher  Nachrichten, Kultur, Wissenschaft und breit ausgerichteter
Allgemeinbildung, inklusive extrem wichtiger politischer Bildung (!!) angeboten werden
und damit ein wesentlichen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien gewährleistet
werden. 
 
Ich bitte Sie somit mit Nachdruck den bisherigen Text im aktuellen Entwurf des Reform -
Staatsvertrags: 
….. "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern
sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm
„arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt
werden." ……
vollständig zu streichen  und dafür zu sorgen, dass sowohl die Inhalte des
Vollprogramms 3sat als auch das Vollprogramm von Arte und dessen
Telemedienangebote wie bisher unverändert weiter bestehen bleiben und angeboten
werden. 
 
Falls von den Vertretern (m/w/d) der Rundfunkkommission oder den Vertretern der
Bundesländer (m/w/d) oder den Vertretern des sog. Zukunftsrates (m/w/d) das Argument
gebracht werden sollte, dass 3sat schon lange auch eine „Abspielfläche für
Wiederholungen“ sei, sollten sich diese Damen und Herren bitte auch mal das
Programm des Bayerischen Rundfunks genauer anschauen: 
Hier werden in letzter Zeit sehr viele Beiträge in der Abendschau bzw. in den
verschieden regionalen Magazinen des BR in kurzen Abständen wiederholt, ohne dem
Zuschauer einen Hinweis zu geben, in welchen Sendungen des BR diese Beiträge
bereits gelaufen sind. Es wird immer so getan, als sei die Sendung top aktuell, obwohl
sie schon x -mal gezeigt wurde.  Im Prinzip einfach nur eine Frechheit gegenüber dem
Zuschauer. 
D.h. Flächendeckende Wiederholungen, insbesondere von Sendungen aus der Reihe
„Tatort“ und anderer Krimiserien scheinen mittlerweile im  Bereich der öffentlich
rechtlichen Sender en vogue zu sein und können daher keinesfalls als Argument
herangezogen werden, um den eigenständigen Sender 3sat zu „killen“, um es ein mal mit
drastisch en Worten  auszudrücken. 
Man sollte sich in der Rundfunkkommission auch durchaus mal die Frage stellen, ob alle
diese extrem gewaltverherrlichenden Tatort -Krimis nicht auch schleichend dazu
beitragen, dass die Kriminalität in der Gesellschaft extrem zunimmt. 
Wenn Sie als verantwortliche Mitglieder der Rundfunkkommission schon
Sparmöglichkeiten suchen, dann streichen Sie bitte bei den exorbitant teuren
Sportveranstaltungen (Fußball WM, EM, Olympische Sommer - und Winterspiele), bei
denen es vollkommen ausreichend ist, Kurzzusammenfassungen anzubieten und nicht
ganztägig ausführlichste Berichterstattungen mit vielen zusätzlichen Möchtegern-
Experten, die dann sündteure Gagen und Spesen  bezahlt  bekommen für extrem
erkenntnis reiche Kommentare mit der Qualität von Aussagen wie z.B. „der Ball ist rund“ 
oder „das Spiel dauert 90 Minuten“ etc. 
Die öffentlich-rechtlichen Sender können in diesen Fällen wirklich darauf verzichten, über
dritt- und viertklassigen Fußball bzw. sog. „ Grabsteinliga“ -Spiele ausführlich zu
berichten. Hier kann man enorm viel Geld und Gebühren einsparen. 
Ähnlich ist es mit sündteuren Übertragungen von völlig sinnbefreiten
Sportveranstaltungen wie z.B. der Tour de France oder Giro d’Italia oder
Marathonläufen,  wo überwiegend hochgedopte Sportler unterwegs sind und wirklich kein
Mens ch auch nur irgendeine sinnvolle Information bekommt, die für sein alltägliches
Leben von Bedeutung ist. 
Mein Vorschlag lautet  daher: Falls die öffentlich-rechtlichen Sender, diese riesigen
internationalen Sportereignisse in Zukunft übertragen möchten, dann müssen die
jeweiligen Veranstalter und deren Sponsoren dafür hohe kostendeckende
Sendegebühren an die öffentlich-rechtlichen Sender bezahlen und nicht umgekehrt,
nachdem ja praktisch nur die jeweiligen Sponsoren wirklich Geld an diesen
Veranstaltungen verdienen. Auf diese Weise, können die Rundfunk -und
Fernsehgebühren wirklich stark abgesenkt werden und in echtes „Bildungsfernsehen“
gesteckt werden. 
 
Ich bedanke mich ber eits im Voraus für Ihre Entscheidung , dass 3sat und Arte weiterhin
unverändert bestehen bleiben. 
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Rita Fink 
 
Dr. Rita Kramp Sehr geehrte Damen und Herren

wie ich gehört habe, darf man als Bürger Anmerkungen zu der Reform des Medienstaatsvertrag machen. Leider kann ich nicht finden, unter welcher mail-Adresse ich das nun tun kann.

Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Falls das direkt hier möglich sein sollte, dann ist das meine Meinung zu diesem Thema:



Prinzipiell halte ich eine Programmreform für dringend notwendig. Insbesondere die Genre-Häufung (lokale Serien, Krimis, endlose Talkshows, Wiederholungen von Angeboten, die in der Mediathek sowieso abzurufen sind) in den Haupt- und Nebenprogrammen ist ein Gräuel! Das läßt sich aber auf keinen Fall mit einer Zusammenlegung von arte und 3sat lösen. Diese beiden Sender sind grundverschieden, sowohl im Programmangebot als auch in der eigenen Ästhetik, die zu jeweils eigenständigem vielfältigen Profil verhilft. Eine Zusammenlegung würde diese einzigartige Eigenständigkeit verwischen, die Profile würden unkenntlich, der eigene Charakter ginge verloren. Gerade im Hinblick auf ein europäisches Angebot möchte ich auf die französische bzw. auf die schweizerische oder österreichische Eingenart nicht verzichten bzw, sie mir nicht mühsam unter anderen Angeboten zusammen suchen müssen.



Vielen Dank und freundliche Grüße

Rita Kramp
Dr. Robert Deurer Ich halte es in Zeiten zunehmender Desinformation für eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe guten, unabhängigen Journalismus und ein vielfältiges Angebot verlässlicher Information und aufrecht zu halten. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Wissenschaft, Politik und Kultur. Dafür würde ich auch gerne höhere Rundfunkbeiträge in Kauf nehmen.

Ich persönlich bin regelmäßiger Zuschauer der Sender "Arte" und "3Sat", bei letzteren besonderes der Sendung "Nano".

Eine Zusammenlegung dieser Sender aber auch eine Reduktion im vilefältigen sonstigen Angebot des öffentlich rechtlichen Rundfunks halte ich für verfehlt.

Robert Deurer
Dr. Roland Geschwill Ich sehe regelmäßig 3Sat und besonders die Kulturzeit.

Der Sender ist ein Gegenwicht zu den mainstream-sendern ARD und ZDF und sowie so zu den Privaten.

Ohne den Sender geht eine wichtige Stimme von vielfältiger, individueller Information verloren.

Wenn es diesen Sender nicht mehr gibt. werde ich kaum noch Fernsehen.



Der Sender kann meiner Ansicht nach auch nicht mit Arte zusammengelegt werden.

Dieser Sender hat ebenfalls einen eigenen Platz in der Medienlandschaft.



Wolf Lotter sagt immer. Individualität war in Deutschland schon immer ein Betriebsunfall.

Lassen Sie diese individuellen Stimmen in den Medien nicht verstummen.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Roland Geschwill

69214 Eppelheim
Dr. Roland Stark Ich bin bestürzt über den Kahlschlag, den Sie im kulturellen Bereich planen. Damit verraten Sie den Bildungsauftrag des ÖRR. Am Ende der Entwicklung sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender von privaten nicht mehr zu unterscheiden und damit überflüssig. Vielleicht ist das ja der Plan. Insbesondere die Auflösung von 3sat bzw. Zusammenlegung mit arte halte ich für eine große Dummheit und Katastrophe.
Dr. Rolf Aschermann Als doppelter Beitragszahler (privat und als Rechtsanwalt) möchte ich vor allem gegen die beabsichtigte Zusammenlegung von arte und 3sat Stellung nehmen:



Einer quantitativen Begrenzung (insbesondere im Hinblick auf die ausufernde Vielzahl von Hörfunkprogrammen und im Hinblick auf die Konkurrenz der Fernsehangebote zu privaten Print-Medien) ist zuzustimmen. Eine starke quantitative Begrenzung und deutliche Reduzierung (und nicht nur eine unbestimmte Begrenzung der Kosten für Sportrechte auf ein „angemessenes Maß“) ist insbesondere bei Fußball-Übertragungen dringend erforderlich. Zu einer Erfüllung des Informationsinteresses der Öffentlichkeit über Sportergebnisse ist es nicht notwendig, dass eine millionenschwere Industrie (DFL, UEFA und FIFA) aus Beitragsgeldern finanziert wird. Dies mögen getrost die Stadionbesucher, Merchandising-Kunden und Zuschauer des privat finanzierten Fernsehens, die sich dafür interessieren, übernehmen (und/oder die Rechte-Anbieter, Vereine und Spieler dämpfen ihre Einkommenserwartungen).



Wo eine quantitative Begrenzung aber keinen Sinn macht und dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zuwiderlaufend in eine qualitative Schwächung umschlägt, ist die Zusammenlegung von Sendern, deren Programme sich nicht überschneiden und die auch nicht austauschbar sind. Anstelle der Zusammenlegung von arte und 3sat ist daher eine Reduzierung von Talk-Formaten zu überlegen oder die Inflationierung von Krimi-Formaten zurückzudrehen. Mit der Zusammenlegung von Info-Sendern sind arte und 3sat nicht zu vergleichen (schon die Bildung eines Schwerpunktkorbes "Kultur und Internationales" mutet insoweit willkürlich an).



Von der Streichung ausgerechnet der Angebote, die besonders vielfältig, abwechslungsreich und international den Bildungs- und Informationsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfüllen sollten die Ministerpräsidenten - auch im Interesse der Akzeptenz der Medienpolitik und zur Stärkung des Ansehens des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks bei Beitragszahler - dringend absehen.



Rolf Aschermann
Dr. Rolf Meyer Kein Abbau der Programmvielfalt in Hörfunk und Fernsehen!



Der Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ vom 26.09.2024 sieht vor, die Anzahl der der Hörfunk- und Fernsehprogramme deutlich zu reduzieren. Dazu gehört u.a., den informativen und vielfältigen Kultursender 3sat abzuwickeln (Beschönigend als Überführung in das europäische Programm von arte bezeichnet). Mit dieser Reduzierung der Programmvielfalt wird das Informations- und Bildungsangebot, die Kernaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens, erheblich eingeschränkt. Die Rundfunkkommission gibt damit letztlich den Angriffen von Rechtsextremen und Populisten auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach. Die Rundfunkbeiträge nicht zu erhöhen und die Programmvielfalt abzubauen wird die Rechtspopulisten nicht davon abhalten, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiter anzugreifen, den sie wollen ihre Demokratiefeindlichkeit, Desinformation und Hetze möglichst ungestört verbreiten. In Zeiten der Gefährdung unserer Demokratie durch Rechtspopulisten muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk (und Fernsehen) gestärkt - und nicht abgebaut - werden, auch mit dem Erhalt bzw. sogar einem Ausbau der Programmvielfalt, um möglichst viele verschiedene gesellschaftliche Zielgruppen zu erreichen.



Wenn überhaupt gespart werden muss, dann sollte dies zuerst bei den Intendantengehältern und bei den hohen Ausgaben für Sportübertragungsrechte erfolgen. Beispielsweise haben diesen Sommer die Sportübertragungen gefühlt 50 Prozent der Sendezeit von Erstem und ZDF ausgemacht, als ob Zuschauer und Zuschauerinnen nur an Sport interessiert wären. Es kann nicht Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen sein, im Wesentlichen die schon sehr hohen Umsätze und Gewinne von wenigen Sport-Verbänden und Vereinen weiter zu steigern.



Ich forderte Sie auf, keine Reduktion bzw. Zusammenlegung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen in den Reformstaatsvertrag aufzunehmen.
Dr. Rolf Schilling Sehr geehrte Damen und Herren,



beide Sender, ARTE und 3SAT, sind für viele Zuschauer die einzigen mit einem Sendeangebot, welches sich nicht an der breiten Mehrheit der Bevölkerung orientiert.



Der deutsch-französische Hintergrund von Arte, sowie der deutschsprachige (Deutschland, Österreich und die Schweiz) von 3SAT, stellen vollkommen komplementäre Angebote für Menschen dar, die nicht jeden Tag mehrere Kriminalfilme, Schlager-, Talk- und Koch-Shows sehen möchten. Auch das Fehlen von einem Überangebot

von Sportübertragungen ist wohltuend.



Eine Zusammenlegung dieser beiden Sender, wäre eine massive Verschlechterung des Sendeangebots für eine keineswegs vernachlässigbare Zuschauergruppe.



Ich hoffe deshalb sehr, dass beide Sender weiterhin unabhängig voneinander ihr gehobenes Programm ausstrahlen werden.
Dr. Rolf-Dieter Pohl Sehr geehrte Damen und Herren,



der Reformentwurf scheint mit Sorgfalt erarbeitet zu sein. Der enorme Umfang, die vielen Details, dürften nur von (einigen) Fachleuten verstanden und beurteilbar sein. Ich gehöre nicht dazu, aber so viel scheint klar: Es geht ums Geld und was damit alles zusammenhängt, das macht Sorgen. Gegen Einsparungen ist grundsätzlich nichts zu sagen, doch ich fürchte Brutalität und die Opfer unter den Machern von Sendungen sowie deren Zuschauer bzw. Zuhörer.



Die Medienleute wünschte ich mir am liebsten als gut bis hochdotierte Beamte, gesichert, absolut

unabhängig, nur ihrem Können und Anstand verpflichtet. (Wie man solche Personen findet,

weiß ich nicht.)



Manche Sendung finde ich schrecklich langweilig, andere hingegen unverzichtbar. Soll ich etwa auf

Nano, Kulturzeit, Scobel und so manche Dokumentation in 3Sat verzichten oder auf ZIB, ARTE

Journal neben der Tagesschau?



Das Programm muss zahlreich, bunt und vielfältig sein und bleiben dabei von unbezweifelbarer Qualität.
Dr. Rüdiger Günttner Bitte erhalten Sie die Sendung ‚nano‘ .

Sie übermittelt die neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnisse auf allgemein verständliche Weise

und fördert die Diskussion und das Allgemeinwissen

in der Bevölkerung.
Dr. Rüdiger Maaß Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie, die Überlegungen zu einer Zusammenlegung von 3sat und arte zu stoppen und Ihren diesbezüglichen Entwurf zurückzunehmen.

In Zeiten erstarkenden Rechtsextremismus‘ in Deutschland und Europa wäre dies genau das falsche Signal und würde genau die Ausschaltung des Kulturpluralismus vorantreiben, welche die AfD, aber auch die FPÖ in Österreich bereits aktiv umsetzen.

Wir haben in Deutschland bereits im Nationalsozialismus erleben müssen, dass Kultur zur Waffe gegen die freie Demokratie wurde und durch die „Gleichschaltung“ der Kulturpluralismus eliminiert wurde.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass solche Tendenzen in Deutschland bereits im Keim erstickt werden.

In Vertrauen auf Ihre Arbeit als Demokraten und mit freundlichen Grüßen, Rüdiger Maaß
Dr. Rudolf Hanisch Als ehemaliger Chef der Bayerischen Staatskanzlei habe ich in den 90er Jahren die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hin zum dualen System verfolgt. Eines der Ziele war, die Meinungsvielfalt zu verbreitern und die Qualität zu verbessern. Ob das auch hinsichtlich der Qualität der privaten Programme gelungen ist, sei dahingestellt.



Erklärtes Ziel der gegenwärtigen Reform ist es jedenfalls, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk qualitativ zu stärken und quantitativ zu begrenzen. Aus Sicht des Freistaates Bayern haben dabei die Gesichtspunkte der "Wirtschaftlichkeit und Beitragsstabilität" Vorrang, wie in der Klausur der Kommission im Januar dieses Jahres zu Protokoll gegeben.



Bei näherer Betrachtung führt die Reform allerdings nicht zu einer Stärkung, sondern zu einer Schwächung der Qualität und damit der zu vermittelnden Werte, die den rechten Kräften in unserem Land und darüber hinaus in die Hände spielt. Ein Beispiel dafür ist die vorgesehene Zusammenlegung von Arte und 3 Sat. Hier geht es um eine Reduktion des Angebots bei den Schwerpunkten "Kultur und Internationalisierung", "Information", sowie "Bildung und Dokumentation."



Bei Arte steht das im Gegensatz zum Beschluss der Kommission vom 15. Mai 2024, der den Sender seit über 30 Jahren als ein deutsch-französisches Erfolgsrezept auf der Grundlage der europäischen Werte für kulturelle Vielfalt und die demokratiefördernde Kraft der Medien in Europa bezeichnet. 3Sat ist seit 40 Jahren etabliert für die Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz , indem er den Zuschauern politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen in diesen Ländern nahebringt.



Die jüngsten Erfolge der rechten Populisten und Extremisten in Ostdeutschland und in Österreich sollten auch der Rundfunkpolitik zu denken geben. AfD und FPÖ fordern die Abschaffung der "Zwangsfinanzierung" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seine Reduktion auf einen "Grundfunk", weil er ein Instrument der "Indoktrination und Propaganda" sei und zu viele überflüssige Programme habe. Und beide Parteien sind ausländer- und europafeindlich.



Die österreichische Zeitung "Der Standard" hat im Internet zu Kommentaren zur geplanten deutschen Rundfunkreform aufgerufen, die weit überwiegend das Aus für 3Sat bedauern. Einer davon lautet: "Die Kürzungspläne der Medienpolitiker zeigen, dass sie keinerlei Berührungsängste vor den Neofaschisten in Österreich und Deutschland haben, soll es doch einen Sender treffen, der den Bildungsauftrag sehr ernst nimmt. Da knallen doch bei FPÖ und AfD die Sektkorken, wenn so ein Sender, aber auch One und Neo geschleift wird."



Dabei weiß die Politik sehr genau, dass sie die braune Flut nur durch mehr Bildung und Information und nicht durch Entgegenkommen aufhalten kann. Daher ist es auch kontraproduktiv, die politische Information durch Zusammenlegung von ARD alpha und Phoenix zu reduzieren. Ebenso wird man die kleinen Leute, die das Gros der Wähler der rechten Parteien stellen, nicht dadurch gewinnen, dass man - entsprechend der Forderung der Bezahlsender - das Budget für Sportsendungen weiter einschränkt und den Zuschauern kostspielige Abos mit mehreren privaten Sendern anbietet, die viele sich nicht leisten können. Die Champions League gehört zur Grundversorgung.



Angesichts der Tatsache, dass die demokratischen Parteien bei der dritten Säule der Medien, den sozialen Medien, längst ins Hintertreffen geraten sind, sollten sie die demokratische Meinungs- und Willensbildung durch die geplanten Einschränkungen nicht zusätzlich schwächen, sondern die angesprochenen Regelungen nochmal überarbeiten, bevor es das Bundesverfassungsgericht tut.
Dr. Rupert utz Die Programme von 3 sat und arte sollten nicht zusammengelegt werden. Eine eigenständige Weiterentwicklung beider Programme ist wichtig. Dafür zahle ich die Rundfunkgebühren und nicht für sportübertragungen und krimisinnflut.
Dr. Ruth Bördlein Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Befremden habe ich einige Aspekte der geplanten Rundfunkreform zur Kenntnis nehmen müssen.

Die grundsätzliche Notwendigkeit einer Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehe ich ein - habe ich doch nie verstanden, weshalb es so viele dritte Vollfernsehprogramme oder immer mehr öffentliche Radiosender geben muss.

Die oft gehörte Kritik am Rundfunkbeitrag habe ich für mich immer mit dem Blick auf Programme wie arte, 3sat oder die verschiedenen Angebote des Deutschlandfunk "abwettern" können.

Nun muss ich zu meiner großen Bestürzung lesen, dass die Tendenz der letzten Jahrzehnte - gute Sendeformate zu kürzen oder auf Zeiten jenseits der Konsummöglichkeit von berufstätigen Menschen zu verlegen - noch weiter fortgesetzt werden soll.

Die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat bedeutet - jenseits aller Verbalakrobatik - nicht mehr und nicht weniger als einen Verlust an Sendezeit für Sendungen zu Kultur, Wissenschaft, Diskurs, Information über die Landesgrenzen hinaus, Buntheit, unterschiedliche Perspektiven, Interdisziplinarität. Und damit zu einem Verlust an demokratieforderndem und -förderndem Diskurs. So kann m.E. öffentlich-rechtlicher Rundfunk nicht gemeint sein.

Natürlich freue ich mich auch über werbefreie Krimis - aber nicht jeden Abend über knapp drei Stunden.

Demokratie heißt auch Minderheitenschutz - aber die aktuellen Reformvorschläge offenbaren, dass die Reformkommission dem gleichen Missverständniss unterliegt wie derzeit so viele politischen Parteien: Entscheidung nach Demoskopie bzw. Einschaltquote. Sehr bedauerlich. Und leider nicht akzeptanzsteigernd.



Mit freundlichem Gruß

Ruth Bördlein
Dr. Sabine Baumann Ich bin entschieden dagegen, 3Sat mit Arte zusammenzulegen.



Es ist eine Schande, wie die Kultur kaputtgespart wird.



Mit dem Sender 3Sat geht die Möglichkeit zu differenzierter, vielfältiger Berichterstattung über für unsere Gesellschaft essenziell wichtige Themen zu berichten und zu diskutieren, verloren.



Das darf nicht sein!
Dr. Sabine Richter Die Zusammenlegung der Sender 3sat und Arte kommt einem kulturellen Kahlschlag gleich. Um sich differenziert und anspruchsvoll mit gesellschaftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen, sind beide Sender in ihrer spezifischen Ausrichtung wertvoll und einzigartig in der Medienlandschaft. Keiner der anderen Sender leistet qualitativ hochwertigen Kultur-Journalismus in dem Maß, wie es diese beiden Programme bieten.



Ich beziehe meine tägliche geistige Nahrung aus den unterschiedlichen Formaten beider Sender und sehe in der geplanten Verschmelzung der Programme eine Missachtung des Publikums und dessen Bedürfnisse. Ich vermute in der Sparmaßnahme auch ein fehlendes Bewußtsein dafür, welche Rolle ein kultureller Diskurs für das gesellschaftliche Miteinander in Europa spielt. Offenheit, Diversität und Interesse für Andersdenkende steht auf dem Spiel. Verspielen Sie das nicht! Entwicklungen sind nicht zurückzudrehen und die Gefahr einer geistigen Verarmung ist aktuell größer denn je.



Auch die Situation freischaffender Künster aller Sparten, die eh bereits prekär ist, wird von der Programmkürzung wesentlich verschlechtert. Kultur ist ein Grundnahrungsmittel und der Nährboden einer lebendigen Demokratie.
Dr. Sadowski, Günter Ich befürworte dringend den Erhalt von 3SAT als selbständigem Sender.
Dr. Silviana Galassi Da 3sat der einzige Sender mit einem klar ausgeprägten Kulturangebot ist und zudem den genauen Blick auf die deutschsprachigen Nachbarn ermöglicht, muss er unbedingt als eigenständiger Sender erhalten bleiben. Besser wäre es , auf ZDFinfo zu verzichten, das überwiegend Konserven ohne neuen Erkenntniswert anbietet. Für die Demokratie sind lebendige Debatten, wie sie insbesondere die „Kulturzeit“ übermittelt, wichtiger als die 200. Doku über „Hitler und…“.
Dr. Simon Lang Die im neuen §30, Abschnitt 7, eingeführte Aktualitätsklausel widerspricht der Idee, mit Reform die Qualität des Angebotes des ÖRR zu verbessern, wenn nur noch sehr eingeschränkt Texte zu Sendungen verfasst werden können. Gerade die komplexen Themen unserer Zeit, wie z.B. Klimawandel und Artensterben oder Netzwerke bilateraler Außenpolitik, sind ohne weitere Informationen - auch mit Bezug zu anderen Sendungen - oft nur schwer in Umfang und Tragweite verständlich. Und gerade das interdisziplinäre vernetze Denken wird ohnehin schon zu lange in unserer Bildungslandschaft vernachlässigt.



Die Abschaffung des Senders 3sat ist abzulehnen. Damit fallen im Bereich Wissenschaft und (Theater-)Kultur Formate und auch Sendezeit mit aktuellem Bezug weg, die nicht adäquat zu ersetzen ist. Ein konkretes Beispiel in diesem Zusammenhang ist das Format Wissen² mit Scobel, welche das letzte Wissenschaftsdiskussionsformat ist, das nach dem Wegfall des ZDF Nachstudios vor Jahren noch übrig ist. Das ist an dieser Stelle keine Optimierung, sondern ein Kahlschlag!



Viele Transformationen scheitern daran, dass vergessen wird, dass gerade die Transformation selbst eine Leistung ist, zu deren Erbringung Ressourcen benötigt werden. Fehlen diese, ist das Neue noch nicht da, wenn das Alte schon nicht mehr durch den begonnenen Umbau funktioniert. Der vorgeschlagene Reformstaatsvertrag sieht hier nichts vor. Er setzt im Grunde gleich nur auf wirksame Kürzungen - vermutlich aus Angst vor den Reaktionen auf eine Gebührenerhöhung, selbst wenn diese nur temporär wäre. Also: Mehr Mut an dieser Stelle!



Mit freundlichen Grüße,

Simon Lang
Dr. Stefan A. Duvvuri s. https://www.hsu-hh.de/hfm/wp-content/uploads/sites/598/2024/07/HFM_Paper_005.pdf  
Dr. Stefan Reinsdorf Der Vorschlag in Bezug auf 3SAT und ARTE erscheint unseres Erachtens nicht sinnvoll.



Das Programm der beiden Sender ist in der Regel unterschiedlich und ergänzt sich erfreulicherweise und bietet bei beiden Sendern eine anspruchsvollere Alternative zu den übrigen offentlich-rechtlichen Programmen.

Der Verlust eines zweiten Alternativprogrammes und der jeweilig möglichen Auswahl - wie heute ausgestrahlt - wäre fatal und in Anbetracht des leider progredient schlechter werdenden Niveaus der übrigen Senderalternativen wirklich schwerwiegend.
Dr. Stefanie Bode 1.Sender Arte und Sender 3Sat sollen nebeneinander bestehen bleiben, da Sie zur Kulturvielfalt beitragen. Ebenso One und ZDF Neo, da diese sinnvoll um Unterhaltung ergänzen.

2. Sportbeiträge radikal kürzen, da ein eklatantes Überangebot durch viele alternative Sport-Sender besteht.

3. Reduzierung von Quizz-sendungen, da hier langweiliges Überangebot besteht.

4. Kultur und Information neben Unterhaltung - sowohl für TV als auch Radio- kann nur durch verbleibende Vielfalt und guten Journalismus gewährleistet werden. Eine Einschrumpfung der Sender wie vorgeschlagen würde die öffentlich rechtlichen Anstalten obsolet machen.
Dr. Susanne Küker Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



mit großer Besorgnis habe ich von den Überlegungen gehört, die öffentlich-rechtlichen Sender Arte und 3sat zusammenzulegen. Als langjähriger Zuschauer beider Sender und Unterstützer eines vielfältigen öffentlich-rechtlichen Medienangebots möchte ich hiermit meinen deutlichen Widerspruch gegen diese Pläne einlegen.



1. Unverzichtbarer Beitrag zur vertrauenswürdigen und differenzierten Berichterstattung



Sowohl Arte als auch 3sat stehen für eine hochwertige, unabhängige und differenzierte Berichterstattung, die in unserer heutigen Medienlandschaft von unschätzbarem Wert ist. In Zeiten zunehmender Desinformation, Polarisierung und populistischer Tendenzen ist die Verfügbarkeit von fundierten, sachlichen und kritisch hinterfragenden Inhalten unverzichtbar. Beide Sender bieten Formate, die tiefgreifende Analysen und Einblicke ermöglichen – ob in politischen, kulturellen oder gesellschaftlichen Themen. 3sat beweist mit Sendungen wie "scobel", dass es weit mehr ist als nur ein Kultursender: Es liefert durch Expertenrunden und wissenschaftsbasierte Diskussionen einen bedeutenden Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte. Diese wertvolle Berichterstattung wäre durch eine Zusammenlegung gefährdet, was zu einem Verlust der Medienvielfalt und Qualität führen könnte.



2. Unterschiedliche Programmprofile und Zielgruppen



Arte und 3sat haben deutlich unterschiedliche programmatische Schwerpunkte. Arte repräsentiert die europäische Dimension des Fernsehens und bietet eine Plattform für künstlerischen Austausch und kulturelle Vielfalt aus ganz Europa. 3sat hingegen ist auf deutschsprachige Inhalte fokussiert und bietet eine breite Palette von Kultur- und Wissenschaftsformaten, die von anspruchsvollen Dokumentationen bis hin zu philosophischen und gesellschaftspolitischen Diskussionssendungen reichen. Eine Zusammenlegung würde diese Vielfalt gefährden, da die beiden einzigartigen Programmprofile zugunsten einer vereinfachten Struktur abgeschwächt würden.



3. Gefahr der Programmkürzungen



Eine Fusion der beiden Sender birgt die reale Gefahr, dass Programminhalte gekürzt oder gar gestrichen werden. Gerade Formate, die sich auf anspruchsvolle, intellektuelle oder kulturell spezifische Inhalte konzentrieren, könnten unter dem Druck der Rationalisierung verschwinden. Dies würde den öffentlich-rechtlichen Auftrag, auch abseits des Massengeschmacks hochwertige Inhalte zu fördern, massiv beeinträchtigen.



4. Europäische kulturelle Vielfalt bewahren



Arte ist ein einzigartiges europäisches Projekt, das den kulturellen Austausch zwischen den Ländern Europas fördert und eine Plattform für unterschiedliche Perspektiven bietet. In Zeiten, in denen nationale Alleingänge und das Aufbrechen der europäischen Einheit drohen, ist es wichtiger denn je, diesen Sender als Leuchtturm der europäischen Zusammenarbeit und Vielfalt zu erhalten. Eine Zusammenlegung könnte den europäischen Charakter von Arte verwässern und seine Rolle in der Förderung eines grenzüberschreitenden Kulturdialogs schwächen.



5. Medienvielfalt und Qualität sichern



Eine Fusion der beiden Sender wäre nicht nur ein Verlust an inhaltlicher Vielfalt, sondern auch eine Bedrohung für die Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Vielfalt der Perspektiven, die vertiefte Berichterstattung und die unabhängige Reflexion gesellschaftlich relevanter Themen, wie sie sowohl Arte als auch 3sat bieten, sind für eine gesunde demokratische Gesellschaft unabdingbar. Statt einer Reduktion sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk daher auf eine Ausweitung dieser Inhalte setzen.





Ich bitte die Rundfunkkommission der Länder eindringlich, von einer Zusammenlegung von Arte und 3sat abzusehen. Beide Sender spielen eine unverzichtbare Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung und tragen durch ihre vertrauenswürdige Berichterstattung, kulturelle und intellektuelle Inhalte sowie ihre europäische Ausrichtung wesentlich zur Medienvielfalt bei. Eine Fusion würde nicht nur diese einzigartigen Qualitäten gefährden, sondern auch die mediale und kulturelle Vielfalt im deutschsprachigen Raum erheblich einschränken.



Mit freundlichen Grüßen,

Susanne Küker
Dr. Susanne Schemionek Bitte erhalten Sie 3Sat und Arte. Diese Sender erklären uns die Welt am besten. Gerade Sendungen wie Nano sind so gut und helfen Wissenschaft gut zu verstehen.
Dr. T. Schmidt Die Diskussion um eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte geht in die falsche Richtung, sind die beiden doch die einzigen, die hochwertige Kulturberichterstattung bieten.

Aus meiner Sicht sollte die Unterhaltungssparte deutlich gekürzt werden. Bozen-, Kroatien- und Instanbulkrimis sowie 19 Tatort-Standorte und unzählige weitere Formate sind beliebig und austauschbar. Diese Bereiche bitte dem Privatfernsehen überlassen und auf Informationen, Politik, Bildung und Kultur konzentrieren.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schmidt
Dr. Thomas Dost Wahrscheinlich ist eine Veränderung, insofern auch die Reform notwendig. Und vielleicht ist weniger oft tatsächlich mehr - also u.U. wirklich weniger Spartenprogramme, aber den sogenannten Bildungsauftrag des öffentlichen Rundfunks endlich ernstnehmen: mehr Kultur, mehr Gesellschaft, mehr Wissenschaft, weniger Show - weniger Schein, mehr Sein oder weniger Quantität und mehr Qualität. Ob man vor diesem Hintergrund beim Streichen nun gerade mit 3sat anfangen muss, erscheint mir mehr als zweifelhaft.
Dr. Thomas Heymann Diese Änderungen / Kürzungen sind inakzeptebel und stellen ein extremen Verlust an Informationsquellen für die Bürger dar. DIe Möglichkeiten der öffentlich-rechtlichen Informationsmedien für objektive und unabhängige Berichte aus Kultur/Politik/ Geschichte/Gesellschaft und Wirtschaft werden rückgebaut und bedeuten einen großen Verlust.



Die Programme

ARTE / 3Sat / Servus (ARDalpha)

oder

Tagesschau24 / Phönix / ZDFInfo

oder

ZDFneo / One



haben jeweils ein klares, unterscheidbares eigenständiges Profil. EIne so genannte Zusammenführung stellt einen Verlust an Themen und Blickwinkel der Berichterstattung dar.



Zumal werden Stellen abgebaut.

Welchen Einfluß hat der Parteienproporz auf diese Entwicklung?

Freie Journalisten werden weniger gebraucht und wenn doch, besteht zunehmend die Gefahr, dass freie und unabhängige Journalistentätigkeit schwierig bis unmöglich wird.



Der Entwurf stellt eine Schwächung der 4.Kraft unserer Demokratie dar und ist umfassend abzulehnen.
Dr. Thomas Hoch Als regelmäßiger Zuschauer der 3Sat-Sendungen Nano und Kulturzeit finde ich die Idee, 3Sat und Arte zusammenzulegen, sehr bedenklich. Das kann nur bedeuten, dass wichtige Inhalte der beiden Sender gekürzt werden und somit ein großer Teil des Angebots von Sendungen im Wissenschafts- und Kulturbereich, die es im öffentlich-rechtlichen TV (und auch insgesamt im TV) gibt, wegfällt.



Daneben unterstütze ich es auch, dass es mit 3Sat einen Sender gibt, an dem die drei deutschsprachigen Länder beteiligt sind. Dadurch hat man die Möglichkeit, auch die Einblicke in Sichtweisen der beiden anderen Länder zu gewinnen.



Wenn im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gekürzt werden muss, so sehe ich dafür folgende Möglichkeit. Es gibt dort Dutzende von Krimi-Serien, die großenteils von ARD und ZDF produziert werden. Diese mögen zwar einen hohen Unterhaltungswert haben, tragen aber nichts zum Bildungsauftrag dieser Sender bei. Hier gäbe es sicher ein großes Einsparpotential.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Hoch
Dr. Thomas Kneifel Da offensichtlich das Sparen der Grund für die geplanten Veränderungen ist, sollten zunächst die Sendeanstalten selbst mit dem Sparen beginnen, bevor z.B. 3-Sat mit seinen v.a. hochwertigen wissenschaftlich informierenden Sendungen (Scobel, Nano…) gestrichen oder zusammengelegt werden.

Z.B. wird die „Aktuelle Stunde“ WDR3 fast immer von 2 Moderator/innen präsentiert! Warum nicht (wie am Wochenende) nur von einer Person?

Warum müssen die Sender eigene Wetterstudios haben? Da reicht doch eines für alle!

Viele Polit-Diskussionen sind bei viel Gerede (und Durcheinandergerede) ohne Erkenntniswert für die Zuschauer, zumal die Auswahl der Diskussionsteilnehmer höchstens mittelmäßig ist! Hier könnte man ohne Weiteres auf vieles verzichten.

3-Sat sollte unbedingt erhalten bleiben!!!

Muss es denn mit ARD u ZDF wirklich ZWEI Programme mit bundesweiter Verbreitung geben? Hier sollte man meines Erachtens eher durch Zusammenlegen sparen. Tagesschau und heute in einer Sendung z.B.
Dr. Thomas Meyer Als eines der letzten Bollwerke gegen die Verflachung des TV-Programms und im Interesse des Kultur- und Bildungsauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bitte ich nachdrücklich um die Erhaltung von 3-sat.
Dr. Thomas Potrafke Bitte 3sat erhalten! Wir lieben 3sat und Arte gleichermaßen - gerade wegen der internationalen, völkerverständigenden Unterschiedlichkeit



Viele Grüsse,

Dr. Thomas Potrafke

HNO-Arzt

Stuttgart
Dr. Thomas Rickert Als langjährigerf Radiohörer des WDR und der Nutzer von 3sat und arte lehne ich die vorgeschlagenen Änderungen ab. Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages entsprechend der vergangenen Inflation ist für mich tragbar. Jede Verringerung des Angebotes sehe ich als Reduzierung unabhängiger Informationsträger und machen meinen Alltag als Rentner ärmer.
Dr. Thomas Schulte-Herbrüggen Der Wissenschafts- und Kulturjournalismus auf 3sat kommt seit fast 40 Jahren zuverlässig und neutral dem durch die Verfassung gebotenen Bildungsauftrag nach.



Beispiel: Die Balance zwischen naturwissenschaftlicher Information und ihrer kritischen, auch kontroversen Einordnung gelingt in den 3sat Formaten ausgesprochen gut. Angesichts der technischen Entwicklungen werden diese unabhängigen Quellen für "mündige Bürgerinnen und Bürger" immer wichtiger. Daher bitte keine Entmündigung auf Raten. Also Hände weg vom Rotstift!
Dr. Thomas Stingl Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für Ihre Bemühungen, dem Anstieg der Rundfunkgebühren entgegen zu treten - ist dies aber nicht wirklichkeitsfremd?

Auch hier sind die Folgen der Inflation auszugleichen.

Die von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen sind aus meiner Sicht als Konsument unbefriedigend. Ihre Vorschläge erinnern mich an die Anfänge des deutschen Rundfunks und Fernsehens mit nur zwei Fernsehsendern.



Schon jetzt gibt es Zeiten zu denen es gefühlt auf allen öffentlich rechtlichen Sendern nur eine Talk Show gibt.



Maßnahmen zur Kostensenkung wie die Zusammenlegung weiterer Rundfunkanstalten und flache Hierarchien werden nicht diskutiert. Auch die Erhöhung der Einnahmen durch mehr Werbung ist nicht vorgesehen.

Aus meiner Sicht sind die Ausgaben für z. B. Sport-/Fußballübertragungsrechte in diesem Zusammenhang unerträglich hoch und unverhältnismäßig.



Besonders die Fusionierung von 3sat und Arte ist zu hinterfragen.

Beide Sender richten sich an unterschiedlichste Zielgruppe in Europa.

Die Zusammenlegung widerspricht dem Gedanken an ein vereintes Europa.



Daher möchte ich Sie bitten, Ihre Reformvorhaben nochmals zu überdenken und eine konstruktivere Lösung auszuarbeiten.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Thomas Stingl
Dr. Thomas Zoufal Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es gravierend bedenklich, die Zahl der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunksender einzuschränken, insbesondere wenn es sich um diejenigen Sender handelt, die noch in guter Weise einen Informations- und Bildungsauftrag erfüllen. Gerade in der heutigen Zeit, in der selbst in den klassischen (privaten) Medien immer offensiver mit Populismus, Unwahrheiten und Krawall gehandelt wird und damit die Bildung und die Fähigkeit zum kritischen Urteil mehr und mehr abhanden kommt, haben insbesondere die "Spartensender" eine wichtige Aufgabe und müssen erhalten bleiben. Zumal die Leistung dieser Sender im Vergleich zu den für sie aufgewendeten Mitteln hervorragend ist.



Weiterhin sollte der Einfluss der Politik auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiter eingeschränkt werden und bspw. Wahl und Einsatz von Intendanten nicht mehr durch die Politik beeinflusst werden können.



Die Unabhänigkeit und Qualität des Journalismus in den öffentlich-rechtlichen Anstalten muss über jeden Zweifel erhaben bleiben. Die Erhaltung seiner Reichweite und seiner Aussagekraft, auch als Mittel gegen die Tendenzen zur Verdummung und Skandalisierung durch die privaten Medien, ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer Demokratie und ganz sicher jeden Cent des aktuellen Rundfunk- und Fernsehbeitrags wert.
Dr. Tim Giesen Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten schwindenden Vertrauens, auch bedingt durch Verlust von Identitäts-Angeboten, kommen Sie mit dem Vorhaben einer Kondensierung der digitalen Spartenprogramme Ihrem Auftrag nicht mehr nach. Kulturberichte und Internationale Rundschauen bieten erreichbaren Perspektivwechsel an und gedeihen Akzeptanz durch Vielfältigkeit. Bewahren Sie bitte die Breite der europäisch-nachbarschaftlichen Repräsentanz im deutschen öffentlichen Rundfunk. Insb. die Programme von 3sat und arte dürfen im Volumen nicht verlieren, weitere Angebote in Kultur- und Technologiebildung wünsche ich uns.



Mit freundlichen Grüßen

T. Giesen
Dr. Tobias Landwehr Hauptvorschlag ist, Spartendender zusammenzulegen. 3sat, arte, phoenix und zdf info könnten so verschwinden. Ich halte das für fatal, da gerade diese Sender den eigentlichen Kulturauftrag am besten erfüllen. Sie schaffen es, mich für Dinge zu interessieren, von denen ich nicht gewusst habe, dass ich sie interessant finden würde. Nur in ihrer bisherigen Bandbreite ist diese faszinierende, einmalige Herangehensweise möglich. Ich habe bereits in Spanien, Frankreich, Japan ud Brasilien gelebt: Kein Land hatte eine derart gut aufgestellte Kultur-TV-Bandbreite wie Deutschland. Für diese Sender zahle ich meinen Rundfunkbeitrag gerne.



Meiner Meinung nach sollten sie, stattdessen, die Hälfte der 32.000 Krimiserien einstampfen und auch die Fußballübertragungsrechte dem freien Markt überlassen.
Dr. Tomas Reich Ich empfehle dringend, die Gliederung der Spartenprogramme (Folie 5 der Präsentation, s. Bild unten) weniger zusammenzufassen.

Meines Erachtens müsste wenigstens der Bereich Bildung, Dokumentation, Information aufgebrochen und in zwei unabhängige Bereiche gegliedert werden:

1. Bildung, Wissen (ARD Alpha, ZDF Info)

2. Information, Dokumentation (Tagesschau 24, Phönix)

gegliedert werden.

Darüber hinaus sehe ich in der Fusion von Arte und 3Sat eine unerwünschte Einschränkung der Perspektive auf die jeweiligen Partnerländer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies dort auf viel Verständnis und Gegenliebe stößt.

In Hoffnung auf Berücksichtigung

T. Reich
Dr. Udo Frees Angesichts der zahlreichen seichten Quizsendungen, Telenovelas, Seifenopern und langweiligen Vorabendkrimiserien ist es gänzlich unverständlich warum das sehr überschaubare Wissenschafts- und Kulturprogramm nun weiter dezimiert werden soll. Ein Land wie unseres mit bekanntlich teilweise prekärem Bildungsniveau seiner Kinder und Heranwachsenden braucht nicht „Bares für Rares“ sondern „Bares für den Kopf „. Man sollte die Programme im digitalen Bereich auszuweiten (z.B parallel Livestreaming und spätere Abrufbarkeit in den sozialen Netzwerken ) um diese Zielgruppe mehr anzusprechen.
Dr. Udo Gößwald Das exzellente Magazin "Kulturzeit" sollte einen festen Sendeplatz in der ARD oder im ZDF bekommen. Seit Jahren ist die Sendung ein Ort für inspirierende und kritische Berichterstattung aus allen Sparten der Kultur und zu aktuellen politischen Themen. Immer noch kennen viele Menschen - auch in der Kulturszene - die Sendung nicht. Mit einem Wechsel in die "erste Liga" würde auch die Kultur endlich ihren angemessenen Platz erhalten.
Dr. Udo Wendel Meine Anmerkung bezieht sich auf die geplante teilweise oder vollständige Überführung des Vollprogramms 3sat in das Vollprogramm ARTE.



Ich sehe ausschließlich Programme des ÖRR (und höre Deutschlandfunk) und von denen ganz überwiegend 3sat, ARTE und phoenix (wohltuend ohne Werbung). Die beiden Kulturkanäle 3sat und ARTE haben unterschiedliche Schwerpunkte, die mich intressieren. So bei 3sat die aktuellen Kultursendungen Kulturzeit und Nano, Festspielsommer, Dokus und Scobel. Bei ARTE sind es die Thementage, die historischen Dokumentationen, Dokureihen zu Kultur und Wissenschaft, sowie die Filme, die auf anderen Sendern nicht gezeigt werden.

Sollte nun 3sat in ARTE aufgehen, wäre das ein sehr großer Verlust des ÖRR an kultureller Bedeutung und Vielfalt.

Ich plädiere dafür, dass der ÖRR den derzeitigen kulturellen Anspruch unbedingt beibehalten sollte.

Ich möchte darum bitten, dass die beiden anspruchsvollen und sehr gut recherchierten Programme erhalten bleiben, ganz besonders auch im Hinblick auf die Verrohung der öffentlicher Diskurse und der zunehmenden schlecht- und unrecherchierten Nachrichten und wissenschaftsfeindlichen und z.T. völlig aus der Luft gegriffenen Falschmeldungen auf digitalen Plattformen und der bereits existierenden zahlreichen z.T. sehr flachen Unterhaltungsprogramme im Fernsehen.
Dr. Ulrich Benedict Das Programm von 3sat sollte erhalten werden. Neben den vielfältigen Beiträgen über die deutschsprachigen Länder ist besonders die Serie "Nano" wertvoll, die regelmässig über neue aktuelle Ergebnisse aus der Wissenschaft informiert. Eine gleichwertige präzise halbstündige Darstellung ist anderswo nicht zu finden.
Dr. Ulrich Luedtke Die Medienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es mit den öffentlich- rechtlichen Rundfunk, Fernseh- und Online - Medien ein Angebot gibt, welches seriös und objektiven Maßstäben und Kontrollen unterworfen ist. Insbesondere die Fernseh- und Rundfunk - Sender für Kultur und Politik, speziell die in Frage gestellten Fernsehsender 3 Sat und Arte, aber auch Deutschlandfunk und lokale Radio- Sender wie WDR 3 und vergleichbare in anderen Länderanstalten leisten einen substanziellen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs der Kultur und in wesentlichen Gesellschaftsfeldern. Mit Einschaltquoten ist dieser Beitrag in seiner Bedeutung nicht zu ermessen. Insbesondere in einer Zeit, in der die Medien zunehmend von politisch extremistischen Kräften attackiert werden und ein dramatische Nivellierung der Medienlandschaft über die online- Kanäle und dem Verlust von Qualitätsjournalismus droht, ist der Erhalt dieser Medien von gesellschaftlich überragendem Wert! Ich möchte daher die Bundesländer bitten, auf keinen Fall in diesem Bereich Kürzungen vorzunehmen!
Dr. Ulrich Peschel Sparmaßnahmen sind schlechte Ratgeber. Die Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunks ist heute schon verbesserungswürdig. Mehr seriöse,objektive Berichterstattung über Wissenschaft und Kultur und weniger sog. Unterhaltungssendungen.
Dr. Ulrich Werner Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen und Verwunderung habe ich von den jüngsten Plänen zur Einsparung im öffentlichen Rundfunk gehört und gelesen. Insbesondere die Kürzungen im Kulturbereich, z.B. die Zusammenlegung der Sender Arte und 3Sat finde ich vollkommen unverständlich. Warum ist es immer die Kultur, die bei Einsparungen als erstes dran ist und von der man glaubt, die kann weg? Gerade die Kultur ist doch der Kitt, der die auseinanderdriftenden Teile unserer Gesellschaft zusammenhält. Die Angebote an Dokumentationen, Reiseberichte und Beiträge zu gesellschaftlich relevanten Themen und kulturellen Veranstaltungen in 3Sat und Arte sind doch gerade hier beispielgebend für den Bildungsauftrag der öffentlich Rechtlichen. Die beiden Sender beruhen auf ganz verschiedenen Konzepten, die bei einer Zusammenlegung aufgegeben werden müssten, was einem Verlust an Qualität und Vielfalt bedeuten würde.



Ich kann nur an Sie appellieren, die zweifellos notwendigen Einsparungen nicht auf Kosten der ohnehin schon stark dezimierten Kulturprogramme zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

U. Werner
Dr. Ursula Lichtenberg Bitte, bitte erhaltet uns 3Sat und ARTE, die einzigen Programme, die es noch lohnt, einzuschalten!! Gerade in diesen Zeiten, wo die Demokratie und das gemeinsame Europa in Gefahr sind. Danke!
Dr. Ute Magiera Die Inhalte von 3sat in ARTE zu überführen ist in der aktuellen gesellschaftspolitischen Lage absolut kontraproduktiv. Wir benötigen unaufgeregten Qualitätsjournaluismus und eine fundierte sachliche Berichterstattung. In Zeiten von AI und Fake News wichtiger denn je. Daher kann ich nicht nachvollziehen, wie man auf diesen Vorschlag kommt. Lieber die Dritten auf regionale Themen reduzieren - also zusammenlegen und für lokale Nachrichten/Magazine stundenweise trennen.
Dr. Uwe Lohr In unserer Zeit finden extrem schnell wissenschaftliche Veränderungen statt. Aus diesem Grund ist Wissenschaftjournalismus dringend notwendig um diese Neuerungen zu

verfolgen bzw. zu verstehen. 3Sat und ARTE müssen daher - aus meiner Sicht - beide in ihrem jetzigen Format erhalten bleiben. Nicht zuletzt auch wegen ihrer Internationalität.
Dr. V. Siebenkotten Ich weiß nicht wieviele KinderProgramme man braucht , meine Wahrnehmung ist, dass es fast endlos Unterhaltungsprogramm gibt: true Crime, Filme, Serien, Quiz Sendungen, aber wissenschaftliche Beiträge sind lange nicht so verbreitet- wenn wir in Deutschland mehr Fakten im Zeitalter von Fake News hätten, würde ich meinen Rundfunkbeitrag nochmal so gerne bezahlen

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Siebenkotten
Dr. Viktoria Michel Wissenschaftsjournalismus ist wichtig. Es wäre schade, wenn die Inhalte von 3sat einer Reform zum Opfer fallen.

Bei der Menge an Fehlinformationen, die aktuell über verschiedene Medien verbreitet wird, sind fachlich geprüfte, gut recherchierte und gleichzeitig leicht verständliche Berichte über wissenschaftliche Erkenntnisse wichtiger denn je. Etwa die Sendung nano oder Dokumentationen über Technik, Umwelt und Artenvielfalt.
Dr. Volker Heise Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen und Unverständnis habe ich vernommen, dass es Überlegungen gibt, im Zuge von Sparmaßnahmen den Sender 3sat zu beerdigen und ggf. Teile des Programms ARTE zuzuteilen.



3sat ist einer der Sender, in dem Kultur, Wissenschaft und Demokratiebildung den Platz haben, der einem öffentlich-rechtlichen Sender gut zu Gesicht steht. Ansonsten wird gerade der Kulturbereich in ARD und ZDF immer weiter verdrängt und zugunsten von sonstiger Unterhaltung immer weiter an den Rand und tief in die Nacht geschoben, s. den Platztausch von Aspekte mit der Böhmermannsendung.



Kultur und Wissenschaft ist Staatsauftrag ! Dafür zahle ich meine Rundfunkbeutröge und nicht für die 95. Krimireihe !



Darüberhinaus ist 3sat ein Gemeinschaftsprojekt mit der Schweiz und Österreich, ARTE eines mit Frankreich. Beide Sender haben eine völlig unterschiedliche europäische Ausrichtung. So würden Äpfel und Birnen gleichbehandelt.



Gerade in der Zeit des wachsenden Nationalismus wäre aber MEHR europäische Perspektive nötig statt einem Einstampfen. Es ist schlimm genug, dass in Kerneuropa Goetheinstitute geschlossen werden, was im europäischen Ausland vermutlich auf wenig Verständnis stößt.



Diese Politik sollte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht auch noch nachvollzogen werden, wenn man die europäische Ausrichtung beschneidet.



Das Fernsehen hat einen Bildungsauftrag, dem sollten Sie nachkommen. Bunte einfache Unterhaltung kann ich auch im werbefinanzierten Privatfernsehen haben. Kultur, Wissenschaft (Nano) und Bildung nicht.



Kommen Sie bitte Ihrer staatspolitischen Verantwortung nach !



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Volker Heise

Rechtsanwalt
Dr. von Sperber Sehr geehrte Damen und Herren!



Dass Sparprogramme schwierig sind, kann ich gut verstehen. Als Außenstehender wird man aber nicht das Gefühl los, dass in manchen Programmbereichen und vielleicht auch in der Verwaltung zu großzügig mit den Kosten umgegangen wird. Bitte vermeiden Sie, dass immer mehr Geld für Fußball, flimmernde Quizsendungen, "Empörungsquasselköpfe" und Kochsendungen ausgegeben wird. Es wird leider viel Unsinniges gesendet. Aber wer kann für sich in Anspruch nehmen, was unsinnig ist?

Neben diesem allgemein gehaltenen, persönlichen Hinweis habe ich jedoch ein konkretes Anliegen. Es besteht die Absicht, 3sat in arte eingehen zu lassen. Mit dieser Verschmelzung zu sparen, ist für mich nicht überzeugend. Ich zitiere aus Ihrem Diskussionsentwurf: "In der Folge können erhebliche Mehrfachstrukturen abgebaut und das ÖRR- Informations- und Bildungsangebot durch die Bündelung der vorhandenen Ressourcen um "Leuchttürme" angereichert werden". Das ist sehr positiv ausgedrückt. Für mich ist damit ein Spartenkanal besonders hoher Qualität (3sat, ein Leuchtturm) des ÖRR in der Versenkung verschwunden. Dass zum Trost noch arte da ist, lässt den Verlust nicht verschmerzen.



Mit freundlichen Grüßen

Manfred von Sperber
Dr. Walter Schwab Sehr geehrte Damen und Herren,



v.a. die beiden Sender arte und 3sat sollten in ihrer bisherigen Form bestehen bleiben.

Meiner Meinung nach ist es Aufgabe des öffentlichen Fernsehens neutral, umfassend und wissenschaftlich fundiert zu informieren. Diese machen die o.g. Sender in ausgezeichneter Weise



Mit freundlichen Grüßen

Schwab
Dr. Werner Linden Mit den Vorschlägen zu einer Einsparung von Radio- und Fernsehprogrammen des ÖRR bin ich absolut nicht einverstanden.

Es ist Barbarei, an der Kultur zuerst zu sparen. Gerade angesichts der unleugbaren Bedrohung unserer Demokratie durch extremistische politische Positionen (die sog. "A" "f" "D", "Reichsbürger", das BSW) ist ein kultureller Beitrag, wie er durch den ÖRR derzeit noch geleistet wird, unverzichtbarer Bestandteil der vielbeschworenen Brandmauer für unsere vielfältige Gesellschaft.

Eher noch würde ich "die Kröte schlucken", dass auf den Kulturwellen des Rundfunks zur Finanzierung einige Werbeeinspieler kommen - es gibt ja auch Werbung im kulturellen Bereich - und einer Erweiterung der Werbezeiten im ö.-r. Fernsehen bis 21:00 Uhr. Aber Das vielfältige Informationsangebot und die Präsentation kultureller Inhalte einzuschränken bedeutet ja auch, der Gesellschaft essentielle Beiträge aus unserem noch vielfältigen kulturellen Leben und Wirken schlicht vorzuenthalten, oder, schärfer formuliert: aus monetären Erwägungen weg zu zensieren.

Ich halte es für eine Zumutung, dass die Länder Jahre gebraucht haben um diesen Rundfunkreformvertrag zu formulieren, und die (zahlende!) Bevölkerung erhält gerade mal 2 Wochen Zeit, sich dazu zu äußern - ohne Aussicht auf Gehör - und der wichtigste Baustein, die Finanzierung, wird überhaupt nicht betrachtet.

Wie wäre es, man würfe den raffgierigen Sportorganisationen wie der FIFA nicht unglaubliche Summen für Übertragungsrechte in den Rachen, wenn die Gelder doch so knapp sind?

Sicher gehört der Sport zu unserem Leben dazu, aber wäre es nicht an der Zeit, hier härter zu verhandeln?
Dr. Werner Neumann, Altenstadt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich lehne die geplante Abspeckung und dann Zusammenführung von 3SAT mit ARTE ab.



Beide Sender haben einen durchaus verschiedenen Charakter. Und was KULTUR in ganzer Bandbreit betrifft, ist dies doch das besondere Merkmal der Öffis , die sie von den privaten unterscheidet und wir so nötig haben. Speckt doch mal

bei Fernsehgarten und Musikantenstadel ab und den unsäglichen Ratesendungen (wo man neue Dinge erfährt, aber nichts lernt). Und Umweltschutz gehört mE auch zur Kultur dazu !!!





Oder Sie machen EINEN Sender,

dann aber bitte mit den (übersetzten) Nachrichten aus Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, und warum nicht auch

Polen, Ungarn, Dänemark, Schweden usw. - also einen wirklichen EU Sender. Und natürlich mit KULTUR und Wissenschaft und UMWELT berichten aus allen diesen Ländern. Ok- das wird vielleicht nicht in einen Sender passen, aber es wäre zuerst über den Anspruch zu sprechen, bevor man zusammenstreicht.



Richtig finde ich auch - der Eindruck ist die öffentlich rechtlichen Sender sind irgendwie aufgebläht und manchmal doppelt, wo man es nicht sein muss. Warum hat der HR mit HR 1 2 3 4 und info usw. zum gleichen Zeitpunkt 5 verschiedene Nachrichten, wo die gleichen Nachrichten drin sind und diese verschiedenproduziert werden. Und dann noch BR 1 2 3 4 Br24 und WDR und und und. Warum nicht zentral was zentral wichtig ist (Nahost, Ukraine, Bundespolitik, Nobelpreis usw.) und dann dezentral die regionalen Nachrichten (in Hessen auch unnötig differenziert nach HR 1 2 3 4 ).

immerhin senden nun hr info und SWF zeitweise zusammen und nachts kommt die bundesweite infonacht. Gut so.



Aber bitte leitet organisatorische Optimierungen aus inhaltlichen Dingen ab, sonst leiden die Inhalte. Dies ist nun zu befürchten.



Leider habe ich erst per Zufall von der Diskussion um 3 SAT erfahren und erst nach 30 Minuten Suche diese Beteiligungsplattform, die zudem nur 14 Tage offen war. Sehr schlecht.



Und noch was - der BUND Hessen fordert seit 10 Jahren, dass Umwelt- und Naturschutzverbände in den Rundfunkrat des HR kommen, dort sind 4 Religionsgemeinschaften, 4 Gewerkschaften, 3 Wirtschafts- und 2 Sozialverbände vertreten, alles gut, nur die Umwelt nicht - wo Klimaschutz das weltweite Kernproblem ist. Also bitte eine Änderung in den Staatsvertrag, dass die Umwelt- und Naturschutzverbände bitte mit 2 Vertretern in alle Rundfunkräte kommen (wie z.B. im ZDF) und dies dann die Landesregierungen bindet.

Beste Grüße

Dr. Werner Neumann, 11.10.24
Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger Die in Paragraf 28a des Änderungsentwurfs vorgesehene Integration des Senders 3sat in den Sender Arte - der europäischr Kulturkanal bedeutet aus meiner Sicht eine tiefgreifende Einschränkung des bisherigen Kulturangebots im Fernsehen. Während Arte die kulturelle Brücke zwischen Deutschland und Frankreich auf spezifische und differenzierte Weise schlägt, konzentriert sich das Programm von 3sat auf den deutschsprachigen Raum unter Einschluss von Österreich und der Schweiz. Insbesondere Sendungen wie " Kulturzeit", die ich regelmäßig anschaue, unterstreichen die unersetzliche Bedeutung dieses grenzüberschreitenden Blickwinkels im Kulturfernsehprogramm. Arte hat eine völlig andere Ausgangsbasis und sollte weiterhin ausschließlich den Fokus auf das deutsch-französische Kulturangebot legen. Dieses zu verwässern, indem nun das gänzlich anders ausgelegte 3sat- Fernsehen im Rahmen eines "europäischen Kultukanals" einbezogen wird, wäre kontraproduktiv und nicht hinnehmbar. Es gibt bei den Gebührenzahlern schließlich nicht nur Anhänger der zahlreichen, überwiegend trivialen Serien, sondern auch Anhänger anspruchsvoller und profilierter Kulturprogramme, wie sie Arte und 3sat auf je spezifische Weise bieten. Ich bin strikt dagegen, diese Vielfalt im Kulturfernsehprogramm zugunsten eines einzigen Programms aufzugeben.
Dr. Wolf Rösler Stellen Sie sich vor, in Deutschland wäre die AFD in der Regierungsverantwortung. Sie hätte die Möglichkeit einen Sender aus dem Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu streichen. 3sat wäre sicher ganz oben auf der Streichliste.

Jetzt wollen Sie diese Arbeit erledigen.

Bitte revidieren Sie diese Absicht und leisten einen kleinen Beitrag zum Schutz unserer Demokratie.

Danke!



Dr. Wolf Rösler

Nürnberg
Dr. Wolf Rösler Die geplante Streichung von ausgezeichnet 3sat, dem vermutlich wichtigsten TV Kulturkanal läuft dem Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks völlig zu wieder. Im Meer banaler Quiz- und Unterhaltungssendungen und der Flut einfachster Regionalkrimis verschwindet die rettende Insel für Menschen, die an anspruchsvollen Bildungsangeboten interessiert sind. Wenn Sie als Kommissionsmitglieder Arte kennen, werden sie wissen, das die Zusammenlegung mit Arte nur unzureichend funktionieren und große Lücken im TV Angebot hinterlassen wird. Das ist unglaublich schade, aber leider erwartbar. Bitte, bitte erhalten Sie uns 3Sat!



Dr. Wolf Rösler

Nürnberg
Dr. Wolf Siegert Sehr geehrte Damen und Herren, "liebe Alle",



es ist mir nicht gelungen, herauszufinden, an welchem Ort meine aktuellen Stellungnahmen eingebracht werden können.



Um dennoch diese Chance nicht zu verpassen, sind diese samt und sonders auf meiner Online-Plattform DaybyDay ISSN 1860-2967 zusammengefasst und mit dem heutigen Datum online gestellt worden:



https://www.daybyday.press/article8850.html



Mit der Bitte um Beachtung und den besten Empfehlungen und Grüßen



Dr. Wolf Siegert

IRIS® Media

Prager Platz 6

10997 Berlin
Dr. Wolfgang Höckh In § 26 des derzeitigen MÄStV wird die kulturelle Bedeutung der öffentlich.rechtlichen Rundfunkanstalten betont. Meine Frau und ich schätzen in diesem Kontext ganz besonders den Sender 3sat, dessen Programmangebot wir sehr häufig wahrnehmen.

Hervorzuheben sind insbesondere die Sendungen "kulturzeit" und "nano", die länderübergreifend (!) Einblicke in Kultur und Wissenschaft geben und damit ebenfalls einen Auftrag erfüllen, der sich aus o.g. Paragrafen ergibt.

Auch die Serie "Das Geheimnis der Meister" ist dafür ein hervorragendes Beispiel, da hier einerseits wissenschaftliche Grundlagen der Malerei und der Restaurierung erläutert werden und gleichzeitig Kunstwerke dem Zuschauer leicht verständlich näher gebracht werden.

In diesem Kontext ist es außßerordentlich bedauerlich, dass über eine Verschmelzung von 3sat mit arte, ebenfalls einem sehr guten Sender, aber mit anderer interntionaler Ausrichtung diskutiert wird.



Meine Frau und ich würden das vielfältige Angebot der beiden Sender sehr vermissen. Wir bitten daher, diese Verschmelzung nicht umzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Höckh
Dr. Wolfgang Ortner Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte gerne Feedback geben, zu der Idee, 3sat und ARTE zusammenzufassen.Beide Sender sind zwar qualitativ sehr hochwertig. So gesehen könnte man daraus ableiten, dass es viel gemeinsames gibt. Jedoch bin ich der Meinung, dass gerade 3sat auch eine sehr hochwertige Wissenschafts-Berichterstattung hat, die nicht Zielsetzung von ARTE ist. Daher wäre es wohl die Gefahr, dass die Schnittmenge nicht so groß ist wie vermutet und eben die 3sat Inhalte, die nicht Kunstinhalte repräsentieren in Zukunft nicht vertreten wären.

Daher bin ich der Meinung, dass diese Idee der Zusammenfassung keine Gute ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Ortner
Dr. Wolfgang Pülm 3Sat, Arte, Phoenix, ZDFInfo sind die Programme, die wir vorwiegend ansehen. Die Hauptprogramme der ARD und des ZDF sind, mit Ausnahme der Nachrichten und einigen wenigen anderen Sendungen, mittlerweile nur noch als intellektuelle Beleidigung zu sehen. Der vom Grundgesetz geforderte Bildungsauftrag wird wohl als Verblödungsauftrag uminterpretiert. Da wäre doch wirklich einiges an Sparpotential enthalten. Dann die Arroganz der Übertragungen von Fussball und Wintersport, manchmal ganztätig. Was kostet das eigentlich? Kann man sich bei den Sendern nicht vorstellen, dass es (zahlende) TV-Kunden gibt, die dafür Null Interesse haben? Nicht nur in diesen Fällen sind die anfangs erwähnten Sender eine Zuflucht, neben dem Videorecorder. Die Mediatheken nutzen wir nur sehrselten, da umständlich, auch wenn es nicht mehr modisch ist, lineares Fernesehen zu bevorzugen. Der Verlust dieser Sender führt bei uns zum fast permanent ausgeschalteten TV-Gerät.
Dr. Wolfgang Straub Meine Reformvorschläge: 1. Zusammenlegung von ARD und ZDF. 2. Betonung der Grundversorgung mit Informationen, Reduzierung der Unterhaltungssparte, Ende der teuren Sportberichterstattung 3. Ausgewogene Besetzung der Moderatorenstellen gemäß dem politischen Spektrum (Ende der Links- und Grünlastigkeit) 4. Deutliche Reduzierung der Gehaltsstruktur angefangen bei den Intendantengehältern 5. Reduzierung des Rundfunkbeitrages um 30% 6. Beibehaltung des Angebotes von 3sat und arte 7. Reduzierung der Rundfunkprogramme 8. Reduzierung der Produktionen im Ausland und der Dienstwagen (br!)
Dr. Wolfram Sauter Sehr geehrte Entscheiderinnen und Entscheider,



die Ausrichtung von 3Sat mit seinem länderübergreifenden Angebot ist für mich und viele Andere, mit denen ich konkret darüber gesprochen habe, ein Glücksfall. Ausgezeichnete Sendungen wie "Kulturzeit", "nano" u.v.m. erfüllen den Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender ganz besonders.



Die Errungenschaften von 3Sat für den deutschsprachigen Raum im Projekt ARTE zu erhalten, muss schon am dort nicht ausreichend vorhandenen Platz scheitern. Das Ergebnis wäre wohl ein Verzicht auf die angemessene Würdigung der Besonderheiten im Deutsch-Französischen Verhältnis einerseits oder das mediale Ende der umfassenden Einblicke in die sprachlich gefärbten Eigenarten der deutschsprachigen Kulturen.



Bitte erhalten Sie die aktuelle Programm-Vielfalt von ARTE und 3Sat in allen Schattierungen. Nur damit würdigen sie die regionalen und überregionalen Aspekte dieser sehr unterschiedlichen Sender innerhalb des europäischen Medienspektrums.



MfG Dr. Wolfram Sauter
Dr.-Ing. Christian Hildebrand Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Reform von Rundfunk und Fernsehen ist sicherlich in Ordnung.

Ich finde es schon merkwürdig, wie Fernsehgelder für Übertragungsrechte privaten Lizenzgebern

in unermesslicher Höhe bezahlt werden. Ich finde das mehr als übertrieben.

Sehr bedenklich finde ich, wenn wegen Geldmangels zwei Fernsehsender, die gar nicht zusammenpassen, möglicherweise zusammengelegt werden sollen.

Es ist ein Unding, die Sender 3sat und ARTE, zu vereinen.

Ich empfinde das als einen Schlag ins Gesicht der EU.

Bitte lassen Sie diese Zusammenlegung nicht zu.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.-Ing. Ch. Hildebrand
Dr.med. Klaus Gebhardt Die Integration von 3 Sat in Arte ist bedenklich, da das einzige wirkliche öffentlich rechtliche Wissenschaftsforum praktisch verschwindet oder zum großen Teil verschwindet.



Es wäre wirklich besser bei anderen Sendern zu sparen, die mit den ewig dämlichen Krimisendungen nichts für Bildung und Erziehung oder Aufklärung tun. Hier ist die Konkurrenz der Privatsender sowieso nicht zu schlagen.



3 Sat und Arte sollten weitestmöglich getrennt als eigene Sender erhalten bleiben!
Dr.med.dent. i.R Ernst Dieter Brendel Ich bin für die Beibehaltung von politischen Berichterstattungen und wissenschaftlichen und naturverbundenen Dokumentationen wie sat1 und arte u. ä. und stattdesen für die Abschaffung von so seichten Sendungen wie "Rares für Bares" und/oder Kochsendungen aus den Abendprogrammen der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten.

Mit freundlichem Gruß

Dieter Brendel
Dr.Michael Degott Guten Tag,



3sat, unter anderem mit Nano und Kulturzeit sowie ARTE sind für mich persönlich die beiden wichtigsten Informationsquellen im TV Bereich.

Das Konzept von ARTE als deutsch-französisches und jetzt eher europäisches Projekt ist meiner Meinung nach eine Plattform, auch zur Identitätsfindung als Europäer.

Nano und Kulturzeit vermitteln wichtige wissenschaftliche und kulturelle Informationen im deutschsprachigen Raum. Solide recherchiert und verständlich vermittelt

Mit der Zusammenführung von 3sat und ARTE würde diese wertvolle ,charakteristische Informationsstruktur verloren gehen.

Ich möchte Sie deshalb bitten, die beiden Plattformen in ihrer jetzigen Form zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Degott
Dr.Michael Schnetzer Wir wünschen uns vordringlich den Erhalt von arte und 3sat, da sie die Angebote von Kultur und Wissenschaft hervorragend präsentieren. Beide zu vereinigen unter Arte ist ein Verlust der Vielfalt. Ein Verschieben in die öffentlich rechtlichen kann man diskutieren, da wir aus dem Angebot von Krimis, Kochsendungen und Ratesendungen auf etliche verzichten könnten. Aber diese Lösung wäre keine primäre.

(Wir = +meine Frau Marianne)
Dr.Oliver Dappert 3 Sat ist gerade in diesen Zeiten unverzichtbar und muss eigenständig bleiben.

Sie bieten beste Information in Sachen Wissenschaft und Kultur in excellenter Form!
Dr.päd. Volker Buddrus, habil.,habil. Zur Zusammenlegung von 3Sat und Arte



Ich bin regelmäßiger Zuschauer von beiden Sendern und weiß um die jeweiligen Verflechtungen beider Sender.

Da ich vielfältige Erfahrungen in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern, hier besonders USA gesammelt habe, schätze ich beide Sender in ihrer Besonderheit und möchte beide nicht zusammengelegt haben.



3Sat bringt besonders Sendungen aus den deutschsprachigen Kulturen und gibt eine wertvolle Ergänzung zur ARD und ZDF, z.B. ZIPII im Nachrichtenbereich, eine oft erforderliche Ergänzung zu Tagesschau und heute-journal.

Die Vorabendsendung NANO gibt Grundlagen über neuere Entwicklungen im Bereich Natur und Technik in einer Verständlichkeit wie früher der Schulfunk.



Die durchscheinende Multikulturalität bei 3Sat und Arte gibt mehr Perspektiven als die zunehmende Monokulturalität der bundesrepublikanischen Sender. Diese Multikulturalität brauchen wir besonders bei der drohenden Volkstümelei bei den neuen Parteien und bei der Multikulturalität der Einwohner in der BRD.



Arte bringt die Verbindung von Deutschland und Frankreich durch den unterschiedlichen Blick beider Kulturen und im Arte Journal besonders noch die Verbindungen zu den früheren Kolonien Frankreichs. Die Sendung mit offenen Karten z.B. hat eine sehr hohe Qualität, die ich in deutschen Sendern vermisse. Ich bedaure es sehr, dass es keinen Sender mit Polen gibt. Bei der Neuordnung könnten Sie so einen Sender gründen und/oder diesen mit Arte zusammenlegen.



Beide Sender dürfen nicht beschnitten werden, weil sonst Deutschland „provinziell“ wird. Und das will doch wohl keiner in der nach Bundesländern organisierten deutscher Kultur.



mfg Dr. Buddrus
Dr.Petra Kastner In Zeiten von fake news müssen die öffentlich rechtlichen Sender inclusive online Angebot erhalten bleiben…. Vollumfänglich….

Wir räumen sonst das Feld für Extremistinnen mit dramatischen Folgen für unsere Demokratie.

Ich will den bayerischen Rundfunk und das bayerische Fernsehen sowie br24 unbedingt komplett in dieser Form behalten.
Dr.Sadighpur 3-sat muss bleiben,ist sehr

Wichtig.eine Kultursendung

Ist erforderlich für unsere

Gesellschaft.
Dr.Sigrid Keulen Sehr geehrte Damen und Herren,

in der heutigen 'Kulturzeit'

habe ich gerade gehört, dass Arte in 3sat aufgehen soll.

Auch soll die lineare Ausstrahlung absehbar eingestellt werden.

Für mich sind das sehr schlechte, ja schlimme Nachrichten.

Ich bitte Sie, die Vielfalt unbedingt zu erhalten!

Diese beiden Sender sind die Kultur-Anlaufstellen schlechthin im TV!

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Sigrid Keulen

DR.Susanne Altweger KEINE fusion von 3 sat und arte!

Es sind die einzigen Sender die uns als Künstler und Intellektuellen in der allgemeinen Niveaulosigkeit bleiben.
Dr.Ulrich Feldmann Die Zusammenlegung von 3SAT und ARTE ist eine deutliche Reduzierung der kulturellen und politischen Vielfalt, sie passt in das Sparprogramm der Regierung auf kulturellem Gebiet wie Schließung der Goetheinstitute oder Kürzung der Kulturetats. Die Vielfalt unserer Kultur und die Vielfalt der politischen Auseinandersetzungen ist nach meiner Meinung gerade in den Zeiten einer verstörenden Erfolgswelle der "Vereinfacher" (AFD, BSW, Aiwanger) ein wichtiger Gegenpol, und in Zeiten der sozialen Medien mit der Gefahr von Fehlinformationen brauchen wir die Vielfalt, um zu überzeugen. Das Argument "Lügenpresse" wird durch die Vielzahl unabhängiger Berichterstattungen am Besten widerlegt. Bitte erhalten Sie unsere Vielfalt und die Unabhängigkeit der verschiedenen Redaktionen, die Zusammenlegung ist schädlich für unsere Demokratie, sie macht gleich, wo wir differenzieren müssen, sie spart, wo wir mehr investieren müssten. Ich hoffe, dass die Sparsamkeit nicht unser Land in den Abwärtsstrudel führt und den Extremen Vorteile verschafft.
Dr.Wilhelm Knittel LL.M.(Harvard) Ich lehne die Zusammenlegung von 3Sat und ARTE entschieden ab. Diese beiden bieten mit die wertvollsten TV-Beiträge und rechtfertigen damit den öffentlich-rechtlichen Charakter des Rundfunks. Gespart werden sollte an der kaum übersehbaren Vielfalt der ARD-Rundfunkprogramme.
dsdeluxe Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe die über 100 Seiten nicht vollumfänglich gelesen. Die Tatsache, dass die GEZ-Gebühr gleich und die Werbung weiterhin bestehen bleibt, im Gegenzug aber bis zu 16 Radiosender wegfallen sollen und 3sat in arte aufgehen soll, macht mich fassungslos. Wenn das Ihre Lösung ist, hätte ich gern das Problem zurück. Ich bin absolut dagegen!



Gerade die Programme 3sat und arte ermöglichen informativ und kulturell ein absolutes Gegengewicht zu ARD und ZDF, und ich bin ein absoluter Fan vom ZDF.



Aktuell läuft eine Klage gegen Amazon, weil nachträglich für 2 Euro mehr, die Werbung deaktiviert werden kann, die vorher gar nicht Vertragsgegenstand war. Ähnlich den öffentlich Rechtlichen, die das Angebot zum zweiten Mal verschlechtern/einschränken und das zum selben Preis. Das Sie sich nicht schämen?



Die Werbung ist auch ein Wettbewerbsverzug und nun wollen Sie auch noch das Angebot minimieren und zwar drastisch und zu Lasten von Information und Kultur. UND das ausgerechnet in diesen Zeiten der Des- und Falschinformationen.



Das ist für mich absolut NICHT nachvollziehbar, will ich Ihnen nicht Absicht unterstellen.



Freundlichst

dsdeluxe
Duda Helmut & Christa Warum nicht ALLES beim Alten lassen, die Programmauswahl ist eh schon dürftig. Hiermit vergrämen Sie Ihre letzten Kunden, sollen wir zu den privaten wechseln mit nicht unerheblichen Zusatzkosten. Wir benötigen keinerlei Sendungen von RTL, jedoch 3 Sat, Arte, Phoenix und Alpha haben wir lieb gewonnen.

Mfg

Helmut und Christa Duda
Duden, Manfred Guten Tag,



zur Diskussion meine Meinung:

ich wende mich gegen eine Zusammenlegung. Dadurch wird die Breite der Themen und die kritische Diskussionen nur eingeschränkt. Gerade in Zeiten so starker Veränderungen aufgrund der rasanten Entwicklungen in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Gebieten ist Aufklärung wichtiger denn je. Eine Aufklärung, die frei ist von wirtschaftlichen Interessen.



Gruß Manfred Duden
Dürschmied Sendung NANO, 3 sat bei der Überführung zu ARTE erhalten, da sehr hochwertig.
DZIUBEK, Frank Die Programme 3Sat und ARTE haben in der jetzigen Form ihre berechtigung. 3Sat ist ein wertvoller Informationsträger im DACH Raum bezüglich Bild und Ton. Nur in diesem Format kann auf Lokale Eigenheit und Regionale Besonderheiten eingegangen werden.

ARTE ist neben Euronews ein Fenster für das Französische Deutsche Verhältnis sowie Kulturelle und Menschliche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeit. Durch die Erweiterung von ARTE mit Spanischen, Polnischen etc. Länder bin ich auf meinen Dienstreisen in der EU abgeholt und Vorbereitet bzw. Emphatisch Sensibilisiert. Daher bin ich für eine Beibehaltung der TV Formate 3Sat und ARTE in ihrer jetzigen Form.
E. R. Walther-Straube 3sat ist mein persönlicher Lieblingssender. Er bietet meinen vielfältigen Interessen fast den ganzen Tag über ein adäquates Angebot an Unterhaltung, wichtigen Lerninhalten, politischer Bildung und – – die wunderschönen Kabarett Aufzeichnungen.

Außerdem bietet 3sat für das untere Drittel der Bevölkerung, nämlich die, die sich teure Eintrittskarten nicht leisten können, ein unverzichtbares Angebot an Kultur und Bildung.

Wer 3sat einschaltet, muss nicht fürchten, der Verdummung sMaschine rie ausgesetzt zu sein. Hier laufen keine sinnlosen QuizShows, die ansonsten die Sender Landschaft überfluten und mein persönliches Ärgernis sind.

3sat, erfüllt aber auch einen anderen wichtigen Aspekt. Dieser Sender verbindet auf wunderbare Weise drei Länder in der Mitte Europas.

Der fortschrittlichste Geist ist das verbindende und zugleich unverzichtbare Element in diesem wunderbaren Sender. Er muss unbedingt erhalten, bleiben für all jene, die ihre geistige Nahrung nicht mehr im öffentlichen Raum einnehmen können, weil sie zu krank, zu alt oder zu arm sind.

Wer diesen Sender, dem kulturellen Kahlschlag preisgibt, macht sich mitschuldig an der fortschreitenden intellektuellen Verarmung im deutschsprachigen Raum.

Unsere Völker brauchen aber ganz genau das Gegenteil, nämlich kulturelle und politische Bildung.
E.Peitsch Es wäre unbedingt nötig endlich bei den Millionen für die Sportübertragungen, insbesondere dem Fußball der Rotstift anzusetzen.

Auch an den Bezahlungen einiger Journalisten z.B. Lanz, Maischberger und Co. kann noch jede Menge eingespart werden.

Ein Intendant darf auch mit weniger Gehalt rechnen. Der öffentlich rechtliche Rundfunk kann auch gern für alle Mitarbeiter in die Rentenkasse einzahlen, denn dann entfallen irgendwann auch die Kosten für die großen Pensionen.

Arte und 3Sat muss bleiben, auch die Regionalprogramme sind wichtig.
Eberhar Gross Die unverzügliche information der Bevölkerung auf den Mediakanälen der Öffentlich-Rechtlichen ist unverzichtbar. Eine verzögerte Veröffentlichung erst nach Ausstrahlung im Radio oder Fernsehen ist heutzutage nicht mehr vorstellbar, insbesondere auch bei öffentlichen Warnungen, usw. Eine derartige Regelung ist absolut realitätsfremd und komplett zu streichen.
Eberhard Fritz 3sat und Arte sind für den europäischen Zusammenhalt sehr wichtig und haben ein sehr gutes Programm.

Deshalb müssen beide Programme erhalten bleiben!!!
Eberhard Hertzsch Sehr geehrte Damen und Herren,



zunächst möchte ich vorausschicken, dass ich mit meiner gesamten Großfamilie ein bekennender Fan des öffentlich-rechtlichen Hörfunks und TV-Angebots bin.

In meinem unmittelbaren Umfeld nutzen wir fast ausschließlich in Bezug auf Hörfunk die Angebote im Radio von MDR-Thüringen und MDR Klassik sowie NDR Klassik. Dabei nutzen wir insbesondere die DAB+-Angebote, die qualitativ sowohl zu Hause wie auch im Auto hochwertig sind.

In Bezug auf die TV-Angebote liegt unser Schwerpunkt auf ARD, ZDF, MDR, ARTE und 3Sat. Gelegentlich nutzen wir auch Sendungen anderer dritter TV-Länderprogramme, die wir zumeist auf Festplatte aufnehmen, um sie im Nachhinein bei Bedarf schauen zu können. Gleiches gilt auch für Angebote von ARD-Alpha oder Phönix. Dabei möchte ich ARD-Alpha hervorheben, weil dieses Programm im Sinne eines überregionalen Volkshochschulangebots Allgemeinwissen vermittelt.



Ich möchte zu der Überarbeitung des Medienstaatsvertrags wie folgt Stellung nehmen:



§ 26b Medienrat



Mir erschließt sich nicht, welchen Mehrwert die Einrichtung dieses aus Sachverständigen bestehenden Rats bilden soll.

Entsprechend seiner Aufgaben soll er maximal eine beratende Funktion haben. Außerdem erschließt sich mir nicht, nach welchen Kriterien die sogenannten unabhängigen Sachverständigen ausgewählt werden sollen.

Ziel sollte immer die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Angebots bleiben. Insofern wäre die Rolle dieses Medienrats erläuterungsbedürftig.



§ 28 Vollprogramme



Ich möchte mich ausdrücklich gegen das Zusammenlegen von 3Sat und ARTE aussprechen.

Diese beiden Programmschienen haben jeweils ein eigenständiges Profil, welches auch m.E. seine Berechtigung hat. 3Sat repräsentiert die Alpenregion mit den entsprechenden Anrainerstaaten. Neben dem kulturellen Programm, den guten Spielfilmformaten, den Kultursendungen, Konzerten und den Thementagen bietet dieser Sender auch immer durch die Österreichischen und Schweizer Nachrichtenformate ein Alternativangebot aus dem deutschsprachigen Ausland zu unseren Nachrichtensendungen. Ich möchte das nicht missen.

In gleicher Weise hat das Format von ARTE den Inhalt, die deutsch-französische Freundschaft, die europäische kulturelle Verständigung und das europäische Zusammenleben zu stärken. Dieser Sender hat seine eigene Berechtigung und darf sich nicht zulasten seines Programmangebots mit anderen Sendern vermischen lassen. Es wäre außerordentlich traurig, wenn diese beiden für mich wichtigen Formate nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen würden.



§ 28a Schwerpunktangebote



Ebenso ist es für mich nicht nachvollziehbar, wie man beabsichtigt, gerade die Angebote für Kinder zu reduzieren. KIKA und funk sind jeweils eigenständige Angebote, die es eigentlich eher auszubauen gilt.

Vielleicht ließe sich das Angebot insoweit noch ausbauen, als dass wie in der Coronazeit praktiziert, schulische Ergänzungsangebote als zusätzliche Bildungsmöglichkeit sowohl im frühkindlichen Bereich wie auch im Grundschulalter zur Verfügung gestellt werden können. Dies könnte mit der Kultusministerkonferenz der Länder bzw. einer von der benannten Arbeitsgruppe entsprechend abgestimmt werden.

Eine Einschränkung des Angebots wäre insofern schwierig, als dass man sich von Anfang an die junge Bürgerschaft für die Nutzung des öffentlich-rechtlichen Angebots als tägliche Übung erschließen muss. Sonst schafft sich das öffentlich-rechtliche Medienangebot in der Zukunft schrittweise selbst ab.

Zu den Formaten ZDF Neo und ARD One wäre es vielleicht sinnvoll, hier mehr Profilierung und Profilschärfe zu entwickeln. Wenn man die Jugendlichen und Heranwachsenden bis hin zu den Ü20-Jährigen erreichen will, sollten zeitgemäße Formate vielleicht mit mehr Musik, jugendgemäßen Reportagen und Projekten neben den Film- und Serienangeboten eine Rolle spielen. Als Beispiele im Hörfunkbereich wären die Senderformate Sputnik oder Fritz zu nennen.



Für eine gute Zukunft der öffentlich-rechtlichen Angebote wäre es geradezu wichtig, hier Schwerpunkte zu setzen und insbesondere die Onlineangebote für Kinder Jugendliche und die jüngere Bürgerschaft auszubauen, um hier Alternativen zu den kommerziellen Angeboten zu schaffen.

Ich denke, dass der Staat hier einen Bildungs- und Integrationsauftrag hat, den er im eigenen Interesse nicht vernachlässigen sollte.



Eberhard Hertzsch aus Jena
Eberhard Kietz Der Entwurf für einen Reformstaatsvertrag lässt die Regelungen zur Werbung unverändert. Damit wäre es weiter möglich, in ARD und ZDF vor 20 Uhr Werbung zu zeigen. Eine Werbeunterbrechung ist im für den Konsumenten kostenfreien Privatfernsehen verständlich. Es ist aber nicht einzusehen, dass die von den Bürgern finanzierten öffentlich-rechtlichen Sendungen von Werbung unterbrochen werden. Dadurch werden die Nutzer der öffentlich-rechtlichen Sender gegenüber den Nutzern von entsprechenden privaten Bezahlfernsehsendern ungerechtfertigt benachteiligt.

Auch im neuen Rundfunkstaatsvertrag soll zwar untersagt sein, dass Fernsehwerbung Verhaltensweisen fördert, „die die Gesundheit oder Sicherheit, sowie in hohem Maße den Schutz der Umwelt gefährden.“ Die Werbepraxis zeigt aber, dass dieses Verbot sowohl aus grundsätzlichen Gründen als auch hinsichtlich der gelebten Praxis wirkungslos ist. Grundsätzlich ist die Werbung für Konsumgüter fast vollständig darauf gerichtet, natürliche Ressourcen zusätzlich zu verbrauchen und damit die Umwelt zu belasten. In der Praxis kann außerdem ein Schwerpunkt der Werbung für gesundheitsschädliche Genussmittel einschließlich Alkohol festgestellt werden. Besonders problematisch ist zudem, dass die Werbung in einem Zeitfenster gezeigt wird, in dem überproportional Kinder und Jugendliche fernsehen.
Eberhard Niedermaier Sehr geehrte Damen und Herren!



Eine erneute Beitragserhöhung lehne ich konsequent ab und begründe dies Schlagwort artig:

- Ich fordere eine transparente Kostenrechnung, d.h. welche Kosten fallen wo an.

Beispiel: Übertragungsrechte wie Fußball, Olympia etc.

- Klare Kostentransparenz bzgl. Gehältern, Ruhestandsbezüge etc.

- Kostenaufstellung für externe Produktionen, z.B. Talkshows

- Ausgewogene politische Berichterstattung. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten verfügen über

ein links-grünes Mindset.

Last but not least: Zur seriösen und ausgewogenen Informationsbeschaffung benötigt kein Bürger ein

derart redundantes Informationsangebot von ARD und ZDF.



Mit freundlichen Grüßen

Eberhard Niedermaier
Eberhard Reich Ich schlage vor, dass die Hörfunkprogramme nicht reduziert werden.

Vor allem im Kulturbereich.



Gleichfalls, dass 3Sat und ARTE nicht zusammengelegt werden.



Dafür sollen dei Rundfunkanstalten intern nach Spareffekten suchen und sie der Kommission vorschlagen.

Nur 2 Ideen hierzu: Werbeanteil in den Radiosenungen zeitlich leicht steigern, überteuere Sportrechte nicht erwerben.



Sollte das nicht reichen, dann sind die Beiträge nochmals zu erhöhen.



Begründung: Angesichts der bedenklichen politischen Entwicklungen (weltweit und in der BRD) ist eine Reduktion der Öffentlich-Rechtlichen derzeit unverantwortlich.
Eberhard schellenberger Sehr geehrte Damen und Herren,

Die öffentlich rechtlichen Medien sind so wuchtig für unsere Demokratie. Ihre Arbeit muss uneingeschränkt möglich sein hinsichtlich der digitalen Verbreitung. Stoppen Sie bitte Pläne für die Einschränkung.

Mit freundlichen Grüßen

Eberhard schellenberger
Eckart Adorf Sehr geehrte Damen und Herren.

Eine Reduzierung des Angebotes von Fernsehsendern wie Arte und 3Sat halte ich für unsere Gesellschaft für sehr schädlich. Insbesondere im Bildungs- und Kulturbereich wird das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender immer dünner und es ist die Aufgabe dieser Sender, der Tendenz von Meinungsmache und Desinformation in den sozialen Medien durch fundierte und hintergründige, von Wissen und Wissenschaft geprägten Informations-Kanälen entgegenzuwirken.



Auch im Bereich der Hörfunk-Sender werden, wenn man Wirtschaftlichkeit zum prioritären Ziel erklärt, immer die Kultursender darunter zu leiden haben, wenn es um Reduktion des Angebotes geht.



WDR3 ist z.B. ein Sender, mit dem ich aufgewachsen bin. Er steht sicherlich auch und wieder zur Disposition, denn er ist und wird auch in Zukunft sicher ein Sender von Minderheiten in der Gesellschaft bleiben, die sich der klassischen Musik zuwenden.
Eckart Wacker Zum Thema Restrukturierung des öffentlichen TV-Programmangebots.

Hierzu habe ich einige Anmerkungen, die ich Ihnen gerne zur Kenntnis bringen möchte.

Anhang ein PDF Dokument mit Stellungnahme.





E: Wacker
Sehr geehrte Damen und Herren,Ich habe mit Interesse Ihr Papier zum Thema Restrukturierung des öffentlichen TV-Programmangebots gelesen.Hierzu habe ich einige Anmerkungen, die ich Ihnen gerne zur Kenntnis bringen möchte.Da ich die Angebote von 3sat und ARTE nahezu täglich nutze, habe ich hier einen fundierten Einblick in das Programm.Das Angebot von 3sat richtet sich ja im Wesentlichen an die deutschsprachigen Zuschauer. Dieses in drei europäischen Ländern. Gerade in diesem Programm gibt es besondere Highlights der Programmgestaltung wie zum Beispiel die Kulturzeit, Nano oder auch die Thementage.Das Angebot von ARTE hingegen richtet sich sowohl an französischsprachige als auch an deutschsprachige und in seltenen Fällen an andere europäische Zuschauer.Daher bin ich der Meinung, dass sich diese Ansprüche an das Programmangebot nicht vereinen lassen. Durch die Zusammenlegung der beiden Programme würden große Einbußen im Angebot entstehen. Das würde gerade die kulturelle Seite treffen.Daher möchte ich mich ausdrücklich gegen den Gedanken wenden, die beiden Programme zusammenzulegen.Ich habe unten noch zwei aktuelle Artikel aus den Medien beigefügt, die meine Meinung auch genau widerspiegeln.Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeitmit freundlichen GrüßenE. Wacker======3sat erhaltenDEUTSCHER JOURNALISTEN-VERBAND04.10.2024(https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/3sat-erhalten/)…Darüber hinaus sei mit der Vernichtung qualitativ hochwertiger journalistischer Arbeitsplätze zu rechnen. „Das können wir nicht akzeptieren – auch nicht das geplante Eindampfen der Hörfunkwellen im zweitstelligen Bereich.“ Die drohenden Stellenstreichungen wären ein verheerendes Signal an die Journalistinnen und Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.Der DJV-Vorsitzende kündigt in dem Zusammenhang an, dass sich der DJV innerhalb der Anhörungsfrist zum Entwurf des Reformstaatsvertrags äußern werde: „Die Reform darf nicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk dauerhaft schwächen.“ Wer den Rundfunk weiterentwickeln wolle, dürfe sich nicht in vorauseilendem Gehorsam gegenüber notorischen Medienkritikern üben.…3sat-Chefin kritisiert mögliche Zusammenlegung mit ArteZEIT ONLINE02.10.2024(https://www.zeit.de/kultur/film/2024-10/ard-zdf-zusammenlegung-3sat-arte-natalie-mueller-elmau)…3sat-Chefin Natalie Müller-Elmau hat Pläne der Bundesländer, den Sender und den deutsch-französischen Kulturkanal Arte zusammenzulegen, kritisiert. Dabei würden "jede Menge Inhalte" wegfallen, die den Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags ausmachten, sagte Müller-Elmau. Das müsse allen Beteiligten klar sein. Genau wie Arte sei auch 3sat zudem ein internationaler Sender, "bei dem die deutsche Seite nur ein Partner ist – und auch Österreich und die Schweiz mitzureden haben". Wie eine Integration oder Teilintegration aussehen sollte, könne sie sich "nicht wirklich vorstellen", sagte Müller-Elmau.…
Eckart Wolf Ich bin gegen die Zusammenlegung von ARTE und 3sat. Wissenschaft zeigen und die Vermittlung von Hintergrundwissen ist derzeit wichtiger denn je.
Eckehard Walter Genau die genannten Fernsehanstalten, die zusammen gelegt werden sollen, sind die, die am ehesten den Rundfunk Staatsvertrag erfüllen!

Ich persönlich finde es sehr wichtig, mich auch weiterhin auf Hessenschau.de, Tagesschau.de und ZDF.de aktuell und qualifiziert informieren zu können!

Seichte Kanäle sollten bitte weiterhin den Privaten überlassen werden;

Quote ist nicht alles!

Da jüngere Menschen kaum noch klassisches Fernsehen nutzen, ist das Online Angebot ganz besonders wichtig geworden.
Eckehart Blume Der Reformstaatsvertrag befasst sich nicht mit den übermäßig häufigen Krimis im ARD- und ZDF-Programm. Er bleibt bei § 26 Abs. 1 Satz 9 stehen, wonach Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, Teil des Auftrags ist.

Mord und Totschlag zur besten Sendezeit mit wiederkehrenden grausamen Mustern in Angleichung an Privatsender dienen keinem öffentlichen Profil. Sie führen zu psychologischen Schäden und Verrohung im gesellschaftlichen Bewusstsein.



Zu verringern sind in der Hoffnung, dass man da juristisch nicht stolpert, die grob überhöhten Vergütungen für außer- und übertarifliche Mitarbeiter/innen. Besonders hohe Einkommen veröffentlichen die Sender selbst nicht einmal.



Nach dem FAZ-Bericht vom 29.01.2024, Nr. 24, S. 13 „Millionen fürs Moderieren“ soll Herr Lanz 2025 zwei Mio. Euro bekommen, Herr Lichter 1,7 Mio., Herr Welke 1,2 Mio.,Herr Böhmermann 713.000,00 Euro. Auch weitere Gehaltsgefüge sind überhöht und zeitnah und wirksam abzuschmelzen.

Der Vertragsentwurf macht dazu keine konkreten Vorgaben. Der Bezug der Gesamtvergütung zum öffentlichen Sektor in § 31 h Abs. 2 Satz 3 ist zu allgemein, um vorzeigbare Abhilfe erwarten zu lassen.
Eckehart Würz Ich habe bereits geschrieben, dass ich die Vorschläge der Kommission sehr begrüße, insbesondere die Vorschläge zur Zusammenführung der TV Programme. Bei der Anzahl der Rundfunkprogramme würde ich in der Reduktion sogar noch weiter gehen als die Vorschläge.



Was ich aber nicht gut finde sind alle Vorschriften, welche Nachrichten wann publiziert werden dürfen. Das hat mit Sparsamkeit nichts zu tun. Im Gegenteil, das sind Ideen wie unser mit Vorschriften und Einschränkungen bereits jetzt überladenes Deutschland weiter zureglementiert wird.

Alle Politiker sollten froh sein, dass es mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten Einrichtungen gibt, die Nachrichten recherchieren und sich der "Wahrheit" verpflichtet fühlen. Dass diese Nachrichten vorher gesendet sein müssen, ist Käse.

Sie verlangen von einem Joghurthersteller auch nicht, dass er nachweisen muss, dass er seine Joghurts vorher selber gegessen hat. Zudem machen solche Vorschriften erfinderisch. Vielleicht liest dann irgendeine KI die Nachricht als Sendung vorher vor, damit sie auch textlich publiziert werden kann.
Eckehart Würz Großes Kompliment an die Politiker, die das ausgearbeitet haben. Ich finde, der Vorschlag ist abgewogen und geht in die richtige Richtung. Auch die Rundfunkanstalten selbst in die Pflicht zu nehmen, sich eine Reduktion zu überlegen, ist gut. Wir brauchen einen unabhängigen öffentlichen-rechtlichen Rundfunk, aber die Anstalten haben sich viel zu breit aufgestellt.



Fernsehen: Bei Spartenkanälen wie neo, alpha oder one war mir bisher noch nicht mal die Zielrichtung klar, weil diese Namen so nichtssagend sind, dass man bei der Senderauswahl nicht assoziieren kann, wofür sie stehen. Bei 'info' weiß man das immerhin.

Auch phönix ist so ein Phantasiename. Ich wünsche mir im Bereich Information, dass es einen klassischen Parlamentskanal gibt, wo dann Übertragungen in voller Länge gezeigt werden, ohne dass dies durch Moderatoren kommentiert wird oder Übertragungen abgebrochen werden. Von mir aus dann gerne einen weiteren Kanal, der ähnlich wie tagesschau24, die Geschehnisse kommentierend einordnet. Es ist im Bereich Nachrichten leider inzwischen so, dass die (nicht gewählten) Kommentatoren der Sendeanstalten mehr Sendezeit bekommen als die Volksvertreter.



Hörfunk: Ich wäre hier noch weiter gegangen als die vorgegebene Reduktion um 20 Sender. Die Aufteilung im Hörfunk stammt noch aus einer analogen Zeit, in der UKW-Frequenzen begrenzte Reichweiten hatten. Heute kann man jeden Sender überall digital empfangen. Pop Musik klingt in NRW nicht anders als Bayern und das gilt für alle Musikrichtungen und alle altersbezogenen Formate. Einzig für einen regionalen Informationsbezug gibt es eine Legitimation, dass die verschiedenen Hörfunksender unterschiedliche Programme ausstrahlen. Im Bereich Musik plädiere ich für bundeseinheitliche Radioprogramme, im Bereich Information für regionale. Mein Vorschlag konkret: Je 2 regionale Informationssender (=2*9) und 12 zentrale Musiksender.
Eckhard Bachmann Sender wie Phoenix, tagesschau24, ARD alpha, zdf info und 3Sat sind Qualitätsmedien, die Hintergrundaufklärung betreiben.



Sie sind Teil der Medien, die von der AFD als " Lügenpresse " verunglimpft und möglichst abgeschafft werden

sollen, weil sie auch Hintergrundaufklärung betreiben.



Diese Sender sind für die Bildung der Bevölkerung und damit für den demokratischen Diskurs von zentraler Bedeutung.



Zusammengefasst ist es politischer Irrsinn, wenn man einen politisch aufgeklärten

Diskurs über den erstarkenden Rechtspopulismus allenthalben öffentlich fordert,

und aus "Krämergesinnung" objektive, journalistisch recherchierte Informations-

medien abschafft und damit von Staats wegen das Geschäft der AFD betreibt. Orban, Putin und

andere haben auf diese Weise gefällige Infoblasen für ihre Bevölkerungen geschaffen.



Wenn das Geld, das der öffentlich-rechtliche Rundfunk berechtigt zwangsweise vereinnahmt, nicht ausreicht,

dann sollte unabhängig von Einschaltquoten am "Boulevard" gespart werden und nicht an objektiver

Information und allgemeiner Bildung; denn letztere sind Auftrag des öffentlichen Rundfunks und rechtfertigen ihn.
Eckhard Feick, Wetzlar Es ist nachvollziehbar, wenn aus Kostengründen die Leistungen überdacht und abgespeckt werden müssen. Der gesellschaftlich äusserst wichtige Auftrag der öffentlichen TV- und Radiolandschaft muss bleiben. Ob dazu unbedingt jeweils ein halbes Dutzend Einzelsender je Bundesland nötig sind, möchte ich bezweifeln. Für jeden Musik- und Interessengeschmack was zu bringen sollte auch innerhalb weniger Sender möglich sein. Das ging früher auch.
Eckhard Peters Zu meiner Person: Ich bin Rentner, 69 Jahre, wohne in Bonn und höre viel Radio, vor allem WDR 5 und Deutschlandfunk, lese keine Tageszeitung, einen Fernseher habe ich nicht, schaue mir gelegentlich die Tagesschau im Netz an.

Ich möchte zu zwei Punkten ihrer Zusammenfassung etws sagen.



Reduktion und Neugestaltung der digitalen

Spartenprogramme durch drei

„Schwerpunktkörbe“ („Kultur & Internationales“,

„Information, Bildung & Dokumentation“ und

„Angebote für jüngere Menschen“)



Ich nutze häufig die Konzert-Mediathek von Arte. Während der Corona-Zeit war das lange die einzige Möglichkeit, überhaupt Konzerte zu erleben. Aber auch jetzt bin ich begeistert von den interessanten und schönen Konzerten, die ich dort immer wieder zu hören und zu sehen bekomme und die sonst für mich unerreichbar wären. Mit zunehmendem Alter werde ich vielleicht wieder allein darauf angewiesen sein. Ich würde es sehr bedauern, wenn diese Angebote jetzt massiv zurückgefahren würden.





Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps,

Mediatheken, Webradios etc.) anhand des

Maßstabs der „Erforderlichkeit“





Was damit genau gemeint ist, ist mir nicht klar. Fast alle Sendungen, die mich interessieren, höre ich nicht zum Zeitpunkt der Ausstrahlung sondern später. Diese Möglichkeit finde ich einen fundamentalen Fortschritt beim Radiohören, bei Arte und 3Sat ebenfalls, und sollte bitte auf keinen Fall reduziert werden, z.B. in dem Sinne, dass nur noch eine bestimmte Auswahl von Beiträgen zur Verfügung steht. Ich würde es sehr bedauern, wenn die jetzt gute Verfügbarkeit des vielfältigen Angebots dem Maßstab der "Erforderlichkeit" zum Opfer fallen würde. Welche Kriterien sollen da angelegt werden?
Eckhard Steglich- Laurin Guten Tag,



sehen Sie bitte die PDF- Stellungnahme im Anhang.



Gruß



E. Steglich- Laurin

.
Eckhard Steglich- Laurin

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.
Sender Zusammenlegen / Abschaffen ARTE - 3SAT - ALP HA - (PHÖNIX), ...
Wir brauchen keine Überbleibsel-Sender, die hier 'rund um die Uhr '
- Rote Rosen
- Sturm der Liebe
- unrealistische einfältige Tatortserien auf ARD-, 3.- Prog.- Kanälen
- Ratespiele Blabla
- ...
und dann Programmvielfalt postulieren.
Es ist nichts weiter als oberflächlicher Einheitsbrei, in den diese
Vorreiter bis zur Gürtellinie selbst stecken.
Versteckte Werbung, teilweise brutale Gewaltszenarien, Pistolen im
Anschlag zur Unterstützung auch kleinster Ganoven bzw. Diebe.
Wahrheitsfindung durch Gewalt ?!
Was der Bürger angeblich verlangt ist nichts weiter  als das, was er
vorgesetzt bekommt und er darf sogar aus diesem Müll noch auswählen.
Dazu gehören auch viele niveaulose Fernsehfilme die  wohl nur dazu
dienen, den Produzenten etc. ihr Salär zu sichern.
Die Bundesländer mit ihren vielen TV / Radio - Send ern x1 ..., sollten
diese teilweise abschaffen. Man holt noch den letzt en Seher / Hörer
aus seiner Ecke heraus. Wobei dieser sich doch im Allgemeinen in den
sozialen Medien aufhält !
Wiederholungen und/oder Verschiebungen der Programm angebote zu anderen
Sendern sind an der Tagesordnung.
Rund um die Uhr 24 Stunden in den Kanälen, was soll  das alles ?!
Und man sollte dazu auch über horrende Sende-Energiekosten nachdenken.
Es genügen max. vier Sender. 1. Nachrichten/Allgeme in, 2. Musik/Kultur,
3. Wissenschaften und Bildung , 4. Spaß/Filme für d en Restzuseher völlig.
Einsparpotential gibt es eine Menge anderweitig und  auch ganz besonders
bei den Intendanten- Gehältern.
Man sieht hier eindeutig die Machtspiele von denjen igen und vieler der
Länderpräsidenten.
Bei der Einführung des öffentlich rechtlichen Ferns ehens in den 1950er
Jahren hat der erste Intendant der ARD auf dem Bild schirm u.a. folgendes
gesagt:
...
und es liegt an uns, ob wir eine ehrliche der Allge meinheit dienliche
Berichterstattung wollen oder dieses neue Medium Fe rnsehen zu unseren
eigenen Zwecken missbrauchen.
... .
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Werbungsklamauk zur besten Sendezeit, 'soziale Medien' geben den Rest.
Wahrheiten werden in vielen Nachrichtensendungen oft genug verschwiegen
oder ungenau wiedergegeben; hart an der Grenze von Meinungsmache !
ARTE - 3SAT - ALPHA - (PHÖNIX), ... sind in ihrer Vielfalt unabdingbar
und notwendig. Wer von den vorgenannten 'Köpfen' das anders handhaben
möchte, dient nur Eigeninteressen und deren Parteien. Sie leisten somit
einer Bananenrepublik und Volksverdummung auch noch Vorschub.
Wundern wir uns nicht, das Kinder schon mit solchen Vorgaben groß werden.
Eckhard Steglich- Laurin
Eckner-Bähr Ulrike Sehr geehrte Damen und Herren,



gerade 3sat UND ARTE verkörpern doch dasjenige Fernsehen, welches dem Unterhaltungs – und Bildungsauftrag entspricht, und zwar komplementär, keineswegs austauschbar! Allein die Kulturzeit in 3sat bietet eine tägliche Überraschung und Erweiterung meines Horizontes; ich weiß doch nicht vorher, welche Inhalte mir fehlen und mich dann unter Umständen begeistern und meinen Horizont erweitern, um mir diese dann aufzusuchen aus Mediatheken oder ähnlichem! Das gilt ähnlich für ARTE und für Phoenix. Sparen Sie an seichten Filmen oder

Unterhaltungssendungen, denn diese sind durch Streaming Dienste ersetzbar, wenn denn gespart werden muss. Und bitte folgen Sie dem gesetzlichen Auftrag!



Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Eckner-Bähr
Edelbert & Angela Schwär Um die Vielfalt der faktenbasierten Informationen und wissenschaftlichen Berichte sicherzustellen, braucht es weiterhin die bestehenden Öffentlichen Rundfunkanstalten. Diese dürfen keinesfalls zusammengeschlossen und damit Sendungen gestrichen werden, gerade in der heutigen Zeit mit Fake News.

Im Gegenteil, wissenschaftliche Sendungen sollten noch erweitert werden, dafür könnte man an den überbordenden Sportsendungen Geld sparen.
Edeltraud Heß Ein Kürzen der öffentlich-rechtlichen Sender finde ich falsch und gefährlich.

Gerade in diesen Zeiten brauchen wir unabhängige Medien, die uns umfassend und nicht einseitig informieren.

Mein Mann und ich sehen und hören ausschließlich öffentlich-rechtliche Sender.

Die können doch nicht einfach weggespart werden.
Edgar Sehr geehrte Damen und Herren,



warum sollen 3sat und arte abgeschaltet bzw. zusammengeführt werden?

Ich bin dagegen!

Ich behaupte, keiner oder nur sehr wenige der Entwurfsschreiber der Rundfunkkommission hat je die beiden Programme gesehen!

Die einzigen Programme, wo es gut recherchierte Informationen und auch aus den Nachbarländern Deutschlands gibt, das soll weg?

Die einzigen, die nicht mit Werbung und dümmlichen Städte-Krimis uns die Zeit rauben?



Warum wollen Sie überhaupt den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk kaputt sparen, wo wir in genau solch schwierigen Zeiten leben müssen, für die dieser Rundfunk notwendig geworden war?



Also 3sat und arte erhalten, sonst muss Exkanzler Kohl im Grab rotieren...



Enttäuscht von der Kommission,

Edgar Kanneberg

39108 Magdeburg
Edgar Baumann die Fernsehkanäle arte und 3 sat halte ich für sehr wichtig, weil sie Sendungen wie z.B.nano ,kulturzeit oder arte journal und andere Sendungen ausstrahlen ,die sehr informativ sind und viel Hintergrundwissen vermitteln.In der heutigen Zeit von

social media ,internet und KI werden viele fake news verbreitet .Dadurch wird qualitativ gute Information immer schwieriger-

daher sollte man diese informativ hochwertigen Kanäle nicht opfern
Edgar Müller Zum Thema Reformstaatsvertrag zum ÖRR



Ich bin entsetzt darüber, dass die Fernsehkanäle 3sat und arte zusammengelegt werden sollen. Diese beiden Sendungen gehören zu den letzten, bei denen ich eine seriöse Berichterstattung feststellen kann.



Ich bin über 70 Jahre alt. Früher war um 20 Uhr das Ansehen der tagesschau ein fester Punkt im Tagesablauf. Dort erfuhr man glaubhaft, was in der Welt vorging. Die Redaktion hatte auch einen ganzen Tag Zeit, die Sendung vorzubereiten und die Berichte auf Seriosität zu überprüfen.

Heute jagt eine Nachrichtensendung die andere und die Nachrichtensender scheinen sich an Schnelligkeit überbieten zu wollen; seriöse journalistische Arbeit wird hinten angestellt. Die Nachrichtensendungen gleichen mehr einem Orakeln als einer Berichterstattung. Und auch vor Manipulation wird nicht mehr bei der tagesschau zurückgeschreckt.

Beispiel: "Seit dem Massaker der Terrorgruppe Hamas in Israel am 7. Oktober hat es in Deutschland ... antisemitisch motivierte Straftaten gegeben." Hier wir ein Zusammenhang zwischen dem Überfall am 7. Oktober und der Zunahme des Antisemitismus in Deutschland unterstellt. Niemand untersucht und berichtet darüber, ob die Zunahme des Antisemitismus vielleicht erst mit der Bombardierung der Zivilbevölkerung in Gaza so stark zugenommen hat.

Das ist Manipulation und keine Berichterstattung!

Damit ich nicht gleich in die Ecke des Antisemiten gesteckt werde, was man bei uns ja gerne mit Menschen macht, die sich kritisch mit dem Vorgehen des Staates Israel auseinandersetzen, sage ich gleich dazu, dass auch ich den Überfall der Hamas als Terrorakt verurteile und Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben darf. Das hindert mich aber nicht am eigenständigen Denken.



Das Vertrauen in die deutschen Medien ist bei mir sehr geschrumpft.

Wenn nun auch noch 3sat oder arte geschlossen werden und eine Integration des einen in den anderen ist nichts anderes als ein Schließen von einem der beiden, ist mein Vertrauen in die ÖRR und die Demokratie in unserem Lande endgültig dahin.



Unsere Demokratie ist nicht erst seit dem Erstarken der Rechten in Gefahr. Es findet eine schleichende Entdemokratisierung durch diejenigen statt, die bei uns an der Macht sind und sich an der Macht halten wollen, koste es was es wolle. Kein Wunder, wenn sich Bürger der AfD zuwenden. Sie haben schlicht von der Politik der etablierten Parteien, der Konzentration der Medien in den Händen weniger und übermächtigen Konzernen die Schnauze voll. (Dass es mit AfD und BSW am Ruder nicht besser werden wird, wird ausgeblendet.)

Die angedachte Reform des ÖRR ist ein weiterer Baustein zum Niedergang der Demokratie.
Edgar Zimmer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich begrüße sehr die angestrebte Reduktion der Programme von Hörfunk und Fernsehen.

Ihre Vorschläge TV-Programme zusammen zu fassen sind schlüssig und richtig.

Und insbesondere auch die sehr hohe Anzahl an öffentlich-rechtlichen Radiosender sollte wie von Ihnen angestrebt dringend reduziert werden. Es verbleiben dann immer noch ca. 50 regionale Hörfunkprogramme. Das ist sicherlich weiterhin absolut ausreichend.



Vielen Dank für Ihre richtigen Bemühungen,

E. Zimmer
Edith Angelika Hufer Ich bin entsetzt über die Pläne, 3sat in arte zu „integrieren“.

Ich liebe gerade den Unterschied zwischen den beiden und möchte auf Keinen dieser Sender verzichten !!!

Auch nicht auf 50% ihrer Programme !!!

Des Weiteren kann es doch nicht sein, Radiosender abzuschaffen und Sendefrequenzen freizugeben, um zu sparen !?!

Das Radio ist und war seit meiner Kindheit mein „Tor zur Welt“. Ich konnte immer sicher sein, dass ich von den „Öffentlich-rechtlichen“ mit ausgewogenen Informationen versorgt werde. Wenn die freien Frequenzen jetzt an Private gehen, ist das nicht mehr gewährleistet. Das öffnet dann auch das Radio für Hass und Hetze…
Edith Dinnes-Giesen Das der Reformstaatsvertrag vorsieht, das Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist, bedeutet im heutigen „online Zeitalter“ drei Schritte rückwärts, nicht nur junge Menschen informieren sich durch online Medien über die Nachrichtenlage.

Auch sollte man hier die Konkurrenz sehen, jeder der sich schnell und gut informieren möchte sollte das auch bei den öffentlich-rechtliche Rundfunk tun können! Gerade in der heutigen „Fake News“ Welt ist es sehr wichtig die Informationsquelle der öffentlich-rechtliche Rundfunk

nutzen zu können!

Ich kann die neue Regelung nicht nachvollziehen!!!
Edith Grinschgl Mein Lieblingssender 3SAT darf nicht sterben!
Edith Luise Stößinger Sehr geehrte Damen und Herren,



heute lese ich in der Zeitung über den Vorschlag der Bundesländer zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich bin entsetzt, dass ein solches Ansinnen im Raum steht und ausgerechnet der Sender 3sat wegfallen oder integriert werden soll. Für mich ist besonders der Kultursender 3sat ein anspruchsvoller Sender mit wichtigen Themen, sowie ebenfalls der Sender Phoenix. Einsparungen in signifikanter Höhe wären durch die Einstellungen von Programmen nicht gegeben.



Ich bitte Sie, meine Stellungnahme hierzu mit einfließen zu lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Edith Luise Stößinger
Edith Schwappach Meine Stimme zur Weiterführung des Senders 3sat.

Eine notwendige Anregung zum Mit- und Nachdenken. Eine Informationsquelle um bubble-Infos aus socialmedia zu relativieren. Die Diskussionsrunden ohne das ständige Beifallklatschen anwesenden Publikums sind echte Erfahrungsgewinne. Danke dafür. Ich freue mich auch über viele Anregungen zu kulturellen Veranstaltungen und kritische Anmerkungen dazu.





3sat bietet eine Alternative zum Einerlei der Krimi- und Ratesendungen der Ländersender, in diesem Bereich besteht hohes Einsparpotential.
Edo Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich wende mich gegen die geplante Zusammenlegung bzw. Abschaltung verschiedener Sender von ARD und ZDF. Durch die angekündigten „Sparpläne“ der Rundfunkkommission RLP droht die Themenvielfalt, die ein ÖRR ungeachtet von „Quoten“ aus Qualitätsgründen anbieten und aufrecht erhalten sollte, beschnitten zu werden. So wird gegen den öffentlichen Auftrag der Informationspflicht verstoßen. Die Redaktion von „NANO“ zeigte gestern, dass der in Zeiten von Fake News und Social Media dringend benötigte Wissenschaftsjournalismus zusammengestrichen werden soll. Die Folgen für unsere Demokratie sind nicht abzusehen. Von den Kanälen des ÖRR gehen wichtige Impulse für öffentliche Debatten aus. So wird zum Beispiel der Leugnung der Klimakatastrophe wirksam entgegengewirkt. Auch Verschwörungsmythen sind in der Vergangenheit auf diesen Kanälen offen gelegt und entlarvt worden. Die beabsichtigten Kürzungen im Bereich von Kunst, Kultur und Wissenschaft sind nicht hinzunehmen und würden den gegenwärtig wahrzunehmenden Parteien des Hasses und der Desinformation in die Hände spielen. Ich fürchte um unsere Demokratie und um die Freiheit der Information.

Mit freundlichen Grüßen

Edo Schmidt
Eduard Paustian Ich würde es sehr schade finden, wenn man Arte und 3Sat zusammen legen würde. Weil arte für mich mit Wissenschaft, nichts zu tun hat. 3 Sat muss bleiben. MFG
Edwin Junge Sehr geehrte Damen und Herren,

die wissenschaftliche Sendung "Nano" in 3sat arbeitet wissenschaftliche Themen (jeglicher Art) hervorragend für nicht wissenschaftliche Zuschauer jeden Alters auf. Es wäre sehr bedauerlich, wenn eine Reform die Sendung vom Reformstaatsvertrag betroffen wäre und somit vom Sendeplatz fallen würde.



Mit freundlichen Grüßen

Edwin Junge
Edwin Mirandolle Sehr geehrte Damen und Herren,



Zitat von der hr hessenschau Seite: Ein zentraler Punkt des Reformentwurfes ist die Beschränkung von Online-Texten, im Falle des hr vor allem auf hessenschau.de. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist. …



Diese Einschränkung finde ich nicht richtig! Gerade die ÖR Rundfunkanstalten versuchen mit viel Einsatz ihren Auftrag, Informationen und Nachrichten schnell, sachlich und relativ mit geringer Färbung an die Bevölkerung weiter zugeben.

Ich bekomme den Eindruck, dass dies nicht mehr gewollt ist.

Gerade im Zeitalter der vielfältigen digitalen Medien ist es relevant, auch diese zu nutzen, da die möglichen Empfänger dies schon längst nutzen. Und das unabhängig bestimmter Zeiten. Daher ist diese Einschränkung fatal!



Mit freundlichen Grüßen
Eeva Vesterinen 3Sat und Arte sollen bleiben so wie sie sind. Aber zum sparen weniger fussball und diskussionsrunden und die regionalprogramme zusammen legen.
Egbert Wagner Wenn sich die Gesellschaft von einer starken, gemäßigten Mitte immer mehr hin zu Extremen bewegt und die mutmaßlich unüberbrückbaren Risse stetig zunehmen, ist das Angebot breit gefächerter Information sowie Wissen um Hintergründe essentiell.
Egon Pürstinger Ist es bei uns auch schon soweit dass der Journalismus, der aufklärende und richtigstellende Journalismus so sehr beschnitten werden soll. Das ist eine Vorstufe zum östlichen Journalismus der Manipulierung. Fakes bestimmen schon sowieso unser virtuelles Leben. Ich bin 77 Jahre alt und bin noch mitten im Leben. Unsere Zeit kippt überall nach rechts ab. Jetzt vielleicht auch im Öffentlich Rechtlichen Informativen Fernsehen. Viele der privaten Anstalten verbreiten flache sogenannte Unterhaltung, soll auch sein aber der Ausmaß wird größer wenn ehrliche und sachliche und hinterfragende Information beschnitten wird. Lasst das was den Menschen ausmacht bestehen.
Egon Troles Guten Tag zusammen,



alle Anmerkungen finden Sie in der Anlage. . Bitte berücksichtigen Sie unbedingt auch die Onlinepetitionen von anderen Plattformen wie:



https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks, (siehe dazu https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html bis heute 21:00 Uhr 28.330 Unterzeichner)



https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-von-3sat (bis heute 21:00 Uhr 9.392 Unterzeichner)



https://www.campact.de/keine-kuerzung-der-oeffentlich-rechtlichen/ (bis heute 21:00 Uhr 321.941 Unterzeichner)



Mit freundlichen Grüßen



Egon Troles

Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Vorschläge des Zukunftsrates
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit meinen fast 70 Jahren bin ich ein Kind der demokratischen Bundesrepublik Deutschland. Für
mich war und ist der öffentliche Rundfunk eine wesentliche und unverzichtbare Säule unserer
demokratischen Gesellschaft.
Leider musste ich in den letzten Jahren (vor allem bei meinem Haussender WDR) feststellen,
welche ungünstige Wirkungen Sparmaßnahmen haben. Die Vorschläge des Zukunftsrates gehen in die gleiche Richtung und werden zur deutlichen Verarmung der Rundfunklandschaft beitragen.
Die sog. Highlights in der Zusammenfassung der Präsentation Seite 4 sind für mich wirklich nur
Allgemeinplätze und kaum aussagekräftig. Es zeigt sich eigentlich deutlich, dass man die Zeichen
zur erforderlichen tatsächlichen Reform nicht erkannt. Ersichtlich wird dies z.B. durch die
Formulierung:
Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs
der „Erforderlichkeit“
Dabei ist doch heute schon längst erkennbar, dass vor allem die jungen Leute kaum noch den
öffentlich rechtlichen Rundfunk wahrnehmen. Tatsächlich informieren sie sich über die sog.
„sozialen Medien“ und obwohl ich zu den Personen gehöre, die im Berufsleben für die
Bundesbehörden den Zugang zum Internet überhaupt erst möglich gemacht haben, stehen ich dieser  Entwicklung sher kritisch gegenüber.
Umso wichtiger erscheint es mir, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stärken und ihn gerade im Bereich der „ Online-Ausspielwege“ kräftig auszubauen.
Von Ihren „Schwerpunktkörben“ halte ich nicht viel, insbesondere bin ich sehr beunruhigt darüber,
dass tatsächlich ein Vorschlag lautet, 3Sat und ARTE zusammenzuführen.
Gerade in der heutigen Zeit, in der rechte Kräfte enormen Zulauf erhalten, kann sich die
Gesellschaft eine Kürzung im kulturellen Bereich überhaupt nicht leisten. Zudem waren genügend Berichte in diesen Medien zu diesem Thema zu sehen (z.B. Beiträge in der 3Sat Kulturzeit), daher
spare ich mir hier weitere Erläuterungen, warum dies keinesfalls sinnvoll ist.
Da ja öffentlich bekannt ist, welche Ministerpräsidenten welcher Bundesländer offensichtlich gerne den Zielen von Rechtspopulisten folgen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon seit Jahren schwächen möchten (mit solchen absurden Punkten wie „Erhöhung des Rundfunkbeitrages um 86 Cent ist zuviel“) möchte ich mir hier weitere Ausführungen sparen, da diese Dinge ja bekannt sind.
Ich appelliere an Sie, eine weitere Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht
vorzunehmen. Für mich ist diese eine Schwächung unsere Demokratie und damit kaum hinnehmbar. 
Tatsächlich müssten wir das genaue Gegenteil veranlassen. Wann wenn nicht jetzt benötigen wir
dringend eine Stärkung der Demokratie.
Bitte stärken Sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Bauen Sie endlich die erforderlichen
Digitalangebot aus und sehen Sie den ihn endlich als vollwertiges digitales Medium an. Die
geforderte Zusammenarbeit von ARD, ZDF & DLR sehe ich kritisch. Damit begrenzen Sie deutlich
die Meinungsvielfalt. Natürlich muss es nicht sein, dass der WDR z.B. mit der aktuellen Stunde
eine Nachrichtensendung verbreitet, die über Weltgeschehen berichtet. Dies kann durchaus bei der
Tagesschau verbleiben. Allerdings wünsche ich mir hier mehr lokale Vielfalt. Das wir mit ARD und
ZDF gleich zwei unabhängige Institutionen haben, haben wir wohl dem Umstand zu verdanken,
dass Herr Adenauer mit seinem V orstoß das Privatfernsehen einzuführen 1961 gescheitert ist und
das ist eigentlich positiv zu bewerten.
Auch die Forderung nach einer einheitlichen technischen Plattform ist kritisch zu betrachten. Da
auch heute schon vieles im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mittels digitaler
Plattformen abgewickelt wird, sind sie auch ständig Cyberangriffen ausgesetzt. Diese Angriffe
träfen bei Erfolg ja eine äußerst kritische Infrastruktur. Das sollte bei der Forderung nach
einheitlichen Plattformen eine Rolle spielen.
Einer „Stärkung von Kultur der Zusammenarbeit in der ARD als föderaler Medienverbund durch
die Einführung eines strikten Federführerprinzips („Einer für Alle“) insbesondere im
administrativen und technischen Bereich“ kann ich leider auch genau nur für die genannten Bereich sehen. An allen anderen Stellen würde der Föderalismus in Gänze bedroht sein.
Ich kann nur hoffen, dass die Ministerpräsidenten, die über diesen Vorschlag entscheiden sollen, zu Besinnung kommen und sich hier klar auf die Seite der Demokratie stellen. Dazu sollten sie alle
Stellungnahmen berücksichtigen, auch die von anderen Plattformen wie z.B.
https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks ,
(siehe dazu https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html  bis heute 21:00 Uhr 28.330 Unterzeichner)
https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-von-3sat  (bis heute 21:00 Uhr 9.392
Unterzeichner)
https://www.campact.de/keine-kuerzung-der-oeffentlich-rechtlichen/  (bis heute 21:00 Uhr 321.941
Unterzeichner)
um nur einige zu nennen.
Mit freundlichen Grüßen
Egon Wilms In der heutigen Zeit, in der KI und Social Media eine immer größere Bedeutung erlangen, wird es immer schwieriger, sich objektiv zu informieren. Für mich ist es der Öffentlich-rechtliche Rundfunk, dem ich vertraue, wenn es um objektive Berichterstattung geht. Aus diesem Grunde halte ich es für ganz wichtig, dass diese Informationsquelle in der bestehenden Form und Vielfalt erhalten bleibt.



Das gilt auch für die Sender 3sat und Arte, die regelmäßig von mir genutzt werden. Auf die Programmvielfalt im Kulturbereich, die insbesondere von Arte bereitgestellt wird, möchte ich nicht verzichten. Das gilt gleichermaßen auch für das Programmangebot von 3sat. Seit Jahren nutze ich die fundierten Beiträge dieses Senders, um mich über aktuelle Themen im Bereich Wissenschaft, Technik, Kultur etc. zu informieren. Beide Sender bilden für mich einen Schwerpunkt als Informationsquelle. Ich möchte auf das Programmangebot dieser beiden Sender nicht verzichten und spreche mich klar für den Erhalt dieser beider Sender aus.
Ehrmann-Scholz Birgit Wir bitten Sie dringend den wirklich hervorragenden Sender 3sat nicht vom Bildschirm verschwinden zu lassen.

3sat ist für uns einer der besten Sender in der deutschen Medienlandschaft, mit tollen Dokumentationen, Musik,

Kultur ....hervorzuheben sind Sendungen wie Nano, Kulturzeit, Thementage, Konzerte und auch besondere Filme.

Eine Verschmelzung mit Arte können wir uns schlecht vorstellen - da in diesem Format ja die 3sat Länder vertreten sind.

In der heutigen Zeit ist eine gute Information über Wissenschaft, Politik, Kultur mit Anspruch wichtiger denn je...



Es gibt viel zu wenige Sender, die diesem Anspruch gerecht werden !!!
Eidmann Andrea Nehmen Sie den Kahlschlag bei den Programmen, die nicht nur simple Unterhaltung und Sport zeigen, zurück. Es sind dies genau die Programme, die ich sehe: BR alpha zeigt wunderbare Reisereportagen, Naturfilme, intelligente Dokus, Historisches. Tageschau 24 wiederholt Monitor, Panorama usw., also

Sendungen zu Sendezeiten, die für den 20 Uhr Menschen nicht ! zu spät angesetzt sind. Die ganzen kritischen Formate werden im ÖR auf unattraktive Plätze gelegt und weggespart. Weltspiegel zu einer Zeit, zu der jeder zu Abend isst. Wer Böses dabei denkt.. Tagesschau 24 berichtet Parlamentsdebatten! 3sat ist Der deutschsprachige Kultursender, auch mit Gesprächsformaten wie Scobel, Kulturzeit und Klassik, Theater, Kabarett, die es allesamt woanders nicht gibt. Es werden gute Filme gezeigt. Ebenso Phönix: Wer der Programmverflachung in ARD wie ZDF am Freitag-und Sonntagabend entflieht, landet hier. Bei Natur, Reise, Archäologie, fremden Ländern, anderen Kulturen.

Wenn diese Sender nicht mehr da sind, ist es wohl geschafft, wirkliche Information, Dokumentation, Kultur, Musik, alles für den Geist zu vernichten.

Dasselbe hat gerade bei Bayern 2 stattgefunden: Aus dem KULTUR Sender und Informationssender erster Güte wurde ein flaches "Unterhaltungsradio" mit schwachsinnigen Informationshappen ohne Zusammenhang, Relevanz und Güte. Ein Programm ist das nicht mehr. Sendungen sind das nicht mehr. Hörfunk ist das nicht mehr. Hörspiele gibt es keine neuen mehr. Ich schalte eben ab.



Ihr "Vorschlag" jedoch raubt uns schleichend leise sogar das Abstimmen mit der Fernbedienung, sie nehmen sich heraus, uns nicht einmal mehr Alternativen zu lassen.



An Kultur so zu sparen, heisst die Demokratie zu vernichten. Sehen Sie in die USA.



Sparen Sie an flachen Unterhaltungsfilmen, die ständig mehr werden. An Quizshows, an Talkrunden wie Maybritt Illner und Hart aber Fair. Nehmen sie diesem Land nicht, was es ausmacht: Das Denken, den Geist, die Differenzierung.
Eike Müller Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die Möglichkeit der Äußerung zum Reformstaatsvertrag. Ich bin zutiefst besorgt darüber, dass im Kinder- und Jugendbereich Kürzungen vorgenommen werden sollen. Die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen haben schonungslos aufgezeigt, dass rechtsextreme und verfassungsfeindliche Parteien wie die AfD junge Menschen erfolgreich über soziale Medien erreichen und die politische Debatte mit ihren abstoßenden Vorstellungen, z.B. zur "Remigration", vergiften. Dem ist nicht mit Kürzungen bei Angeboten für junge Menschen zu begegnen, sondern mit einer Ausweitung des Angebots, vor allem auf Kanälen, die von jungen Menschen angenommen werden. Dies ist essentiel in einer wehrhaften Demokratie.



Mit freundlichen Grüßen



E. Müller
Eike Thrumann Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte erhalten sie sowohl 3sat als auch Arte als eigenständige Programme. Dies sind die beiden Programme die ich hauptsächlich konsumiere. Mich interessiert dabei vor allem Wissenschaftsjournalismus und Nachrichten. Reiseberichte von anderen Kontinenten interessiert mich eher nicht, ich bin zu krank und zu arm zum reisen. Wenn auf einem Sender abends nichts für mich dabei ist, dann habe ich derzeit noch die Möglichkeit auf den anderen zu wechseln. Wenn beide zusammengelegt werden wird die Vielfalt leiden und keine Wahlmöglichkeit mehr.



Nano -> Heute-Nachrichten -> Kulturzeit -> Tagesschau - das ist mein tägliches Pflichtprogram.



Sehr gerne sehe ich auch immer Donnerstags den Wissenschaftsabend mit Scobel. Arte hat dafür Klassiker und kulturell wertvolle Inhalte, die ich auch gerne sehe. Deshalb sind mir beide Sender wichtig.



Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit,

Eike Thrumann
Eilhard Mix Mit großer Dankbarkeit erfüllt mich die Existenz der öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens in Deutschland in ihrer gegenwärtigen Vielfalt. Mit Entsetzen erfüllt mich der von den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 26. September 2024 vorgelegte Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, insbesondere das in ihm vorgesehene Zusammenlegen einzelner Fernsehkanäle, die das hohe Niveau der Informations- und Kulturvermittlung in Deutschland garantieren. Ich sehe darin einen Schritt in die Richtung der von den extremen demokratiefeindlichen politischen Kräften angestrebten völligen Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich bin davon überzeugt, dass es andere Wege für Einsparungen gibt, deren Notwendigkeit ich einsehe. Sie sollten in Kooperation mit den von der Reform betroffenen Mitarbeitenden der Rundfunkanstalten und ihren Verbände beschritten werden.
Eimo Schulte Mit meinen 66 Jahren bin ich die Generation des linearen Fernsehens und eine der tragenden Säulen der Klientel von ARD und ZDF. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht anderes aus.



Praktisch sind für mich bei ARD und ZDF nur noch die Nachrichtensendungen Tagesschau und „heute“ relevant, die ich mir aber auf 3Sat ansehe, um den lästigen Werbeblöcken zu entgehen. Tatort, Traumschiff, Wetten das, Vorabendserien jeglicher Art, Volksmusik und Schlager haben für mich keine Bedeutung. Davon habe ich mich schon vor 40 Jahren verabschiedet.



Wichtig sind für mich arte, 3sat vor allem mit nano und Kulturzeit, aber auch Sender wie ZDFneo oder phoenix, One eher weniger.



Ich plädiere daher für die Zusammenlegung von ARD und ZDF (das hätte für mich oberste Priorität), zudem arte nicht anzutasten und 3sat marginal zu überarbeiten.



Gleichzeitig plädiere ich für eine leichte Senkung der Rundfunkgebühren als Zeichen, dass man die Kritik verstanden hat.
Einar List Sparen sollte man in dem kostspieligen Überbau, insbesondere an den Spitzengehältern. Wir sind dagegen, die Programmviefalt einzuschränken. ZDF neo, ARTE, 3sat, Radio1 und die ganze Familie sind uns wichtig! Und das sind nur Beispiele.



Schöne Grüße

Familie List
Ekkehard Mantel Eines vorweg: ich bin absolut für das Modell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens. Ich schaue sogar ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender. Umso größer war mein Erstaunen um nicht zu sagen Entsetzen, als ich erfuhr, dass Sie 3sat und arte zusammenlegen wollen.



Laut Ihres Entwurfs wollen Sie den "Auftrag qualitativ stärken". Die avisierte Zusammenlegung von arte und 3sat würde aber genau das Gegenteil bewirken. Diese beiden Sender haben ein völlig unterschiedliches Programm, zudem ist ersteres eine Koproduktion von Deutschland und Frankreich, letzteres eine Koproduktion der deutschsprachigen Länder.



Für mich sind arte und 3sat die beiden Sender, die ich vorwiegend nutze. Dies sind die beiden Kulturkanäle, die am meisten den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erfüllen. Hier das Angebot zu halbieren, wäre ein Eigentor.



Auch die angedachte Zusammenlegung von ZDFneo und KiKa ist absurd, nennen Sie doch selbst als Zielgruppe die 30- bis 40-jährigen respektive die 3- bis 13-jährigen. Da gibt es noch nicht einmal eine Schnittmenge!



Ich bin sehr für Einsparungen, aber nicht so. Ich sehe da v.a. drei Bereiche, in denen viel Geld gespart werden kann.



Zum einen sehe ich erhebliches Sparpotenzial in den Gehältern der oberen Ebenen, die m.E. völlig überzogen sind. Das Gehalt eines Beamten im gehobenen Dienst ist für Intendanten und Co angemessen und völlig ausreichend.



Zum anderen können die horrenden Summen, die für die Übertragung von Sportereignissen ausgegeben werden, deutlich gesenkt werden. Warum wird z.B. bei Großereignissen wie Olympischen Spielen täglich abwechselnd von ARD und ZDF berichtet? Man könnte sich doch wesentlich kostengünstiger pro Großereignis abwechseln, also ARD 2024, ZDF 2028, usw. Auch sollte das Wettbieten um Fußballübertragungen beendet werden. Hier reicht eine Grundberichterstattung,sprich das zeigen der Tore, gesamte Spiele können ruhig in anderen Sendern übertragen werden, bei denen das durch Werbung refinanzierbar ist.



Schließlich sehe ich noch erhebliches Sparpotenzial in den dritten Programmen der ARD. Viele Sendungen werden da sowieso schon reihum gezeigt. Da würde eine Zusammenlegung auf vielleicht 4 Anstalten (Nord / Süd / Ost / West) deutlich die Kosten senken. Und für Regionalnachrichten könnte man dann zeitweise das Programm trennen, so wie es schon jetzt die Landesschau BW und die Landesschau RP auf SWR gibt, der ansonsten aber das identische Programm zeigt.



Also: Bitte lassen Sie 3sat und arte so bestehen, wie sie sind! Ich wäre sicher nicht der einzige, den Sie sonst verärgern und als Fan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verlieren würden.
Ekkehard Traunsberger Das allgemeine Verbot der Presseähnlichkeit ist nur ein Kniefall vor den Verleger*innen und ist schon heute komplett aus der Zeit gefallen. Im Zeitalter der non-linearen Nutzung von Medien und dem Verschwinden gedruckter Zeitungen ist es reiner Unfug. Die Förderung der Demokratie verlangt mehr öffentlich-rechtliche Präsenz und nicht weniger.



Die Politik darf nicht kulturelle Angebote einschränken und sich dann über das sinkende Niveau der Kommunikations- und Debattenkultur beschweren. ARTE und 3sat werden beide gebraucht. Sendungen, in denen nur gestritten wird und auf der Menschenwürde rumgetrampelt wird, gibt es hinreichend und die Zahl wächst.
Ekkeland Götze die Sender 3sat und arte sind für die Kultur unseres Landes unverzichtbar und dürfen auf keinen Fall redutiert werden - im Gegenteil, sie müssen eher erweitert werden!
Elean Sehr geehrte Damen und Herren,



hinsichtlich des Reformstaatsvertrags möchte ich Sie eindringlich bitten, von der Zusammenlegung von 3sat mit ARTE abzusehen.

Gerade diese beiden Fernsehsender erfüllen den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hinsichtlich Bildung, Information, kultureller Förderung und anspruchsvoller Unterhaltung wie keine anderen noch am ehesten, weshalb es fatal wäre, deren Angebote durch Zusammenlegung zu kürzen, was faktisch einem weitgehenden Ende des Angebots von 3sat bedeuten würde.

3sat deckt ein Programm zur kulturellen Förderung und Meinungsbildung ab, das vom Anspruch her dem von ARTE zwar ähnlich ist, sich jedoch hinsichtlich der Ausrichtung und Gestaltung stark unterscheidet und daher nicht vermischt werden sollte.



Zur freien Meinungsbildung und zur Förderung von Demokratie sind sowohl 3sat als auch ARTE unerlässlich und sollten in Zeiten zunehmender demokratiefeindlicher Strömungen in Gesellschaft und Politik keinesfalls durch Zusammenlegung geschwächt werden. Setzen Sie hier nicht im vorauseilenden Gehorsam des erstarkenden Rechtsextremismus an der falschen Stelle an. Vielmehr sollte überlegt werden, welche Maßnahmen zur Stärkung von Angeboten, wie sie 3sat und ARTE bieten, allgemein in allen öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, insbesondere jedoch in den Hauptprogrammen Das Erste und ZDF, ergriffen werden können.



Zur Einsparung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollte stattdessen an der Reduzierung von Sportereignisübertragungen (vor allem Fußball), endlosen Krimiproduktionen und seichten Unterhaltungssendungen gearbeitet werden.



Allgemein sollte die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Ausprägung verschiedener Radio- und Fernsehsender erhalten bleiben.





Freundliche Grüße



Elean
Elenea Wieso werden mal wieder Leute schlechter gestellt, die lesen? Gibt es in heutiger Zeit nicht schon genug Beschallung durch Fernsehen und Radio? Und wird sich nicht über ein fallendes Lesevermögen beklagt?

Mal davon abgesehen, dass man Nachrichten und Publikationen in Textform auch auf dem Weg zur Arbeit im ÖPNV lesen kann, ist es auch eine Zumutung für alle Menschen mit eingeschränkter oder nicht vorhandener Hörfunktion. Diese Reform wäre höchstgradig benachteiligend für Hörbehinderte und somit das Gegenteil von Inklusion.
Eleonora Dannecker 3sat: Der Blick über den deutschen Tellerrand muss bleiben!
Elfi Korn Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Rundfunk- und Fernsehrät*innen,



es ist für mich geradezu unglaublich und ein Skandal, dass die allerbesten und zukunftsfähigsten TV-Programme - 3sat und ARTE -, die es so nur in Dtl. und den teilnehmenden Ländern (Österreich, Schweiz und Frankreich) gibt und die überhaupt in einer einzigartig europäisch orientierten Art und Weise Kunst und Kultur vermitteln und damit Demokratie und Teilhabe für alle stärken, gerade jetzt

(, wo der politische Druck von rechts in Dtl., Österreich und vielen Teilen Europas unsere offenen Demokratien bewusst schwächen will,) als verzichtbar angesehen werden.

Wenn sie nicht ganz wegfallen werden, dann wohl immerhin mindestens verschlankt, gebündelt oder kaputtgespart.



Der Kampf um Centbeträge bei der Rundfunkgebühr ist angesichts des drohenden Kulturkahlschlags nach der Reform für uns eine kaum zu begründende Bedingung.



Wo bleiben eigentlich Verantwortung und Weitblick der Öffentlich-Rechtlichen?



Glauben Sie im Ernst, dass dem immer schlechter werdenden Programm der Hauptsender nun auch noch „unser 3sat und ARTE“ folgen sollen. Haben in Ihren Augen die Privatsender jemals eine Qualität geschaffen, die an das, was man unter Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur verstehen kann, auch nur annähernd heranreicht?



Hinzufügen möchte ich außerdem, dass es m.E. einer Augenwischerei nahekommt, angesichts dieser im Netz kaum auffindbaren Adresse zur Eingabe des persönlichen Statements und zusätzlich erschwert aufgrund des knappen Zeitfensters, in welchem eine Meinungsbildung zu den umfangreichen und komplexen Textvorlagen zu erfolgen hätte, auch nur an Mitbestimmung zu denken!



Dieser viel zu kurzfristige „Anhörungsprozess“ wird ganz sicher nicht, so meine Befürchtung, die von Ihnen, den Verantwortlichen, für die so genannte Reform anvisierten Zuhörer*innen und Zuseher*innen der breiten Bevölkerungsschichten erreichen. Fast muss man dahinter Ihr Kalkül vermuten.

Hätte man Ihrerseits wirklich Interesse an der Meinung der Empfänger*innen des Programms, so wäre ja gerade Funk und Fernsehen ein prädestiniertes Medium zur Verbreitung der diesbezüglichen Ideen der Rundfunk-und Fernsehanstalten und zur Beteiligung in öffentlichen Veranstaltungen, Diskussionen und Foren.



Wenn Kulturzeit und das Gemeinschaftsprogramm der deutschsprachigen Länder in einem „Topf“ unterkommen müssen mit ARTE und seiner deutsch-französischen Ausrichtung, so fallen etliche auf die süddeutsche Region bezogene Besonderheiten und Differenzierungen einfach unter den Tisch, sie werden nicht mehr gewürdigt.



Ich würde mir für jede Grenzregion in Europa ein so hochqualifiziertes Angebot wünschen, es mir als extrem fruchtbar für unseren Europäischen Zusammenhalt vorstellen, weil es hilft, nationale Grenzen zu überwinden und kulturellen Austausch zu fördern.



Ich bitte Sie dringend, Ihre Reformvorhaben zu überdenken, den Prozess der Entscheidungen zu öffnen und zu verlängern und Ihrem Bildungsauftrag Rechnung zu tragen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse.



Mit freundlichen Grüßen

Elfi Korn



Aktive Zuhörerin und Zuschauerin seit mehr als 40 Jahren
Elga Beierle Protest zur geplanten Abschaffung des 3-Sat-Senders:

In unserem Haushalt wird im überwiegenden Teil der Fernsehsendungen über das Angebot von 3-Sat gesehen. Es wäre für uns ein Jammer, wenn dieser Teil der Fernsehsendungen wegbräche, denn das Erste der ARD und das ZDF liegen ja im Wettbewerb mit den scheußlichsten und langweiligsten Krimi-Produktionen, die den überwiegenden Teil des gesamten Abendprogramms ausmachen. Das Abendprogramm dieser beiden Sender wetteifert mit den seichten Programmen der Privaten. Deshalb: Erhalten Sie uns den 3-Sat-Sender. Ich protestiere gegen die Absicht, den Sender zu schließen. Ein paar Euro mehr an Gebühr währe mir der Erhalt des Senders wert.
Elga Ruth Tendis Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,



zu meinem Lieblingssender gehört unter anderem 3sat. Jeden Tag schaue ich nano und Kulturzeit und hoffe sehr, dass dieser Sender weiter bestehen bleibt. Auch die philosophischen Sternstunden sind für mich ein highlight und deshalb möchte ich diesen Sender nicht missen.

Die Fusion mit arte halte ich nicht für sinnvoll, da ein anders Konzept, mit anderen Schwerpunkten.



Mit freundlichen Grüßen

Ihre Beitragszahlerin
Elias Gleditzsch Sehr geehrte Damen und Herren,



ich als junger Nutzer des ÖRRs (21 Jahre alt) möchte an Sie dringend appellieren, bei Sparmaßnahmen die jungen Generationen mitzudenken. Ein Einsparen bei Formaten, die gerade junge Menschen erreichen wie FUNK fände ich bedauerlich. Gerade FUNK bietet hochwertige Formate auf Plattformen an, auf denen die jungen Menschen sowieso die meiste Zeit unterwegs sind. Und dabei ist FUNK auch noch vergleichsweise günstig (gerade im Vergleich zu großen Formaten im Hauptprogramm). Klar lässt sich die "Quote" bei digitalen Inhalten schlechter bemessen, aber ich bin der subjektiven Auffassung, dass FUNK und ähnliche Angebote große Aufmerksamkeit bei der jungen Zuhörerschaft erfahren.



Außerdem möchte ich darum bitten, gerade auch bei kleineren und regionalen Rundfunkangeboten keine zu großen Abstriche zu machen. Denn gerade hier können noch junge Formate wachsen, die erst noch reifen müssen, bevor sie es ins Hauptprogramm schaffen. Es ist doch wichtig, diese kulturellen Angebote durch den ÖRR zu fördern, schließlich würde sich kein Privatsender dazu entscheiden (es lohnt sich schließlich nicht). Ich schaue jedoch gerne Formate von z.B. ZDFneo. Was die Regionalsender angeht, ist es denke ich ähnlich. Für private Sender lohnt sich eine hohe lokale (oder auch genremäßige) Differenzierung oft nicht, besonders in den neuen Bundesländern. Hier füllen Sender des ÖRR eine so wichtige Lücke für viele Menschen in unserem Land.



Daher kann ich nur eindringlich darum bitten, nicht an den falschen Stellschrauben zu drehen. Mir fallen auf Anhieb ganz andere Positionen ein, an denen man sparen könnte. Auch denke ich, dass die Rundfunkanstalten selbst schon auf einem guten Weg sind, hier effizienter zu werden und Einsparpotenziale zu nutzen (Muss es wirklich die viertausendste Folge Rote Rosen geben? Oder ist es wirklich notwendig, dass immer zwei TV-Teams von der ARD und dem ZDF zu Großveranstaltungen wie Olympia fahren?).



Ich hoffe, Sie können meine Anregungen nachvollziehen und diese finden Einzug in Ihre Überlegungen.



Mit freundlichen Grüßen

Elias Gleditzsch
Elias Matthäus Leikeb Sehr geehrte Damen und Herren,



über das Deutschlandradio habe ich die Nachricht erfahren, dass die Rundfunkkommission der Bundesländer erwägt, in einem Reformstaatsvertrag mehrere Kanäle zusammenzulegen. Ich verstehe, dass die gegenwärtige Situation eine Form der Verschlankung erfordert. Ich bin dieser auch nicht prinzipiell entgegengesetzt. Gleichwohl besorgt mich der vorliegende Plan.



In meinen Augen ist es besonders inakzeptabel, die Kanäle ARTE und 3sat zusammenzulegen. Bei ARTE handelt es sich um ein Leuchtfeuer der deutsch-französischen Kooperation, das die Bevölkerung beider Länder nicht nur schätzen, sondern in meiner Lesart auch heutzutage mehr denn je zuvor brauchen. Faktisch ist ARTE kein Kulturkanal, sondern ein Gebilde jenseits der konventionellen Kategorisierung von Rundfunk-Institutionen, das in Sachen Professionalität, Variation, und Fortschrittlichkeit auch weit über den deutsch-französischen Raum exemplarisch für journalistische Arbeit ist. ARTE ermöglicht den Blick über den Tellerrand, der angesichts des Aufstiegs wenig nuancierter Medienformate on- und offline dringend nötig ist.



Ich bitte Sie, darauf hinzuwirken, dass ARTE weiterhin so senden kann, wie es gerade der Fall ist. Dies ist für mich von großer Wichtigkeit, aber sicher auch für viele andere Zuschauer, die dieses Formular nicht finden konnten. Für Ihre Zeit danke ich Ihnen vielmals.



Mit freundlichen Grüßen

Elias Matthäus Leikeb
Elias Rawish Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,



ich wende mich an Sie, um meine Besorgnis hinsichtlich der geplanten Änderungen im Rahmen des Reformstaatsvertrags für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auszudrücken, insbesondere in Bezug auf die vorgesehene Zusammenlegung von Tagesschau24 und Phoenix sowie die Reduktion von Kulturprogrammen.



1. Zusammenlegung von Tagesschau24 und Phoenix

Die geplante Zusammenführung von Tagesschau24 und Phoenix beunruhigt mich zutiefst, da beide Sender unterschiedliche, aber gleichermaßen wichtige Funktionen innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfüllen. Tagesschau24 bietet aktuelle, kurze Nachrichten, während Phoenix tiefgehende politische Berichterstattung und Live-Übertragungen von parlamentarischen Debatten und anderen wichtigen gesellschaftlichen Ereignissen bietet.



Eine solche Zusammenlegung könnte zu einem Verlust der Vielfalt in der Berichterstattung führen und die Qualität der Inhalte auf beiden Sendern beeinträchtigen. Insbesondere die einzigartigen Formate von Phoenix, wie unkommentierte Live-Übertragungen politischer Debatten, würden im neuen Konzept möglicherweise an Relevanz verlieren oder gar ganz wegfallen. Diese Formate sind jedoch entscheidend für die Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungsprozesse und tragen maßgeblich zur demokratischen Meinungsbildung bei.



Zudem besteht die Gefahr, dass durch die Zusammenlegung Redaktionen und technische Ressourcen überfordert werden, was zu einer Abnahme der Qualität führen könnte. Beide Sender haben unterschiedliche redaktionelle Schwerpunkte, die sich in einem gemeinsamen Konzept nicht nahtlos integrieren lassen, ohne dass inhaltliche Einbußen entstehen.



2. Reduktion der Kulturprogramme

Die geplante Reduktion der Kulturprogramme stellt einen weiteren besorgniserregenden Punkt dar. Kultur, insbesondere klassische Musik, Theater und Opern, ist ein zentraler Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags. Die Übertragungen von Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen bieten vielen Menschen, die sonst keinen Zugang zu solchen Inhalten haben, eine Möglichkeit, an der kulturellen Vielfalt teilzuhaben.



Eine Verringerung dieser Angebote könnte nicht nur den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schwächen, sondern auch langfristig dazu führen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen, insbesondere jene, die sich Kulturveranstaltungen nicht leisten können, vom kulturellen Leben ausgegrenzt werden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine besondere Verantwortung, diese Lücke zu schließen und die Vielfalt der kulturellen Landschaft widerzuspiegeln.



3. Gefährdung der Vielfalt und Tiefe der Berichterstattung

Die geplanten Einsparungen zielen zwar auf eine effizientere Nutzung der Ressourcen ab, doch sie sollten nicht auf Kosten der journalistischen Vielfalt und Tiefe gehen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt eine essentielle Rolle in der deutschen Medienlandschaft, indem er eine breite und differenzierte Berichterstattung zu politischen, sozialen und kulturellen Themen bietet. Diese Rolle darf nicht durch eine zu starke Reduktion der Inhalte oder eine Zusammenführung von Programmen gefährdet werden.



Ich appelliere daher eindringlich an die Rundfunkkommission, die Entscheidung zur Zusammenlegung von Tagesschau24 und Phoenix sowie zur Reduktion der Kulturprogramme kritisch zu überdenken. Eine stärkere Fokussierung auf wirtschaftliche Effizienz sollte nicht dazu führen, dass das öffentlich-rechtliche Angebot seine Vielfältigkeit und Tiefe verliert, die es von kommerziellen Anbietern unterscheidet.



Ich hoffe, dass diese Bedenken in den weiteren Reformprozess einfließen und zu einer Lösung führen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland weiterhin als unabhängige und vielfältige Institution stärkt.



Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Elias Rawish
Elisa & Klaus Weyer Wir halten eine drastische Veringerung der Sendervielfalt für einen falschen Schritt.



Insbesondere eine Zusammenfassung von 3 sat und arte würde für eine dramatische Veringerung des kulturell hochwertigen Angebots führen. Ebenso wird bei Phoenix auf hohem Niveau informiert.



Deshalb plädieren wir aus tiefster Überzeugung für den Erhalt der drei genannten Sender!!

Auch eine moderate Gebührenerhöhung halten wir angesichts der überall gestiegenen Preise und Löhne für vertretbar.
Elisa G. Hitschler Sehr geehrte Mitarbeiter*innen des Kulturrats,

gerade diese Vielfalt an qualifizierten und fachkompetenten Informationsquellen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist sehr wichtig für die allgemeine Meinungsbildung. Das Angebot ist zu unterschiedlich, als dass diese zusammen geführt werden können. Es kann nicht sein, dass es diese Streichung geben soll und auch nicht hinnehmbar.

Es sollte nochmals dringend überdacht werden, diese Streichung vorzunehmen.
Elisabeth Allendörfer Ich finde es extrem wichtig, die Vielfalt im Wissenschaftsjournalismus zu erhalten. In Zeiten von Fake News erscheint es brisant Bereiche, die z.T. nicht zusammenpassen durch Fusionen zusammenzulegen. Ich sehe die Gefahr, dass wichtige Aspekte wegfallen. Außerdem bin ich der Meinung, Unterhaltung, Shows, Krimis,Kochsendungen, Ratesendungen etc. nehmen überhand. Wichtige politische,ökologische, soziologische,geologische,medizinische,technische usw Informationen müssen gut verständlich vermittelt werden. Wissen muss Spaß machen und unterhalten.
Elisabeth Anna Kooiker Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich lege hiermit Widerspruch gegen die Reformpläne ein .



ich möchte,dass der öffentliche Rundfunk in der bisherigen Form erhalten bleibt.

Denn dort werden viele unverzichtbare kulturelle, wissenschaftliche, medizinische, informative Nachrichten, Beiträge zur Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Umwelt, etc. gesendet. Und das für alle Altersgruppen, auch Kinder.

Ich fürchte, dass die Vielfalt dieser Themen verloren gehen und die sogenannte Lügenpresse immer mehr Gewicht erhält.



Mit freundlichen Grüßen



Elisabeth Anna Kooiker

Elisabeth Bordus Ich sehe täglich des Sendungen von 3Sat und möchte dies auch weiterhin so haben.

Es sind da wunderbare Sendungen in allen Sparten dabei, die ich nicht missen möchte!!!



Bitte weiterhin 3Sat so lassen und möglichst noch verbessern...... D a n k e



arte ist auch gut aber nicht so vielseitig.
Elisabeth Engelbrecht Das öffentlich rechtliche Fernsehen hat einen Bildungs-- und Informationsauftrag, der besonders von 3sat und Arte erfüllt wird. Es braucht die beiden Sender und nicht mehr teure Sportübertragung, Talkshows, Volksmusik,Krimi, Ratesendungen mit immer denselben Pseudoprommis.

Nicht Quote, sondern Qualität ist gerade in dieser Zeit der fragwürdigen "sozialen Medien" Dominanz

dringend notwendig.

Wenn an der Kultur und Information gespart wird geht es der Demokratie an die Substanz.

Nur Brot und Spiele fürs Volk schadet der Demokratie.
Elisabeth Gugel Bitte ,bitte die Sender 3sat und arte sollen so bleiben - das bewahrt eine dringend notwendige kulturelle Vielfalt und den europäischen Gedanken! Bitte nicht einen mainstream-poppigen stromlinienförmig dummglänzendlangweiligen Einheitsbrei! Sparen Sie doch bitte woanders. Insbesondre 3sat und arte ermöglichen einen kritisch berichtenden Blick auf kulturelles Geschehen und Entwicklung vor allem in Europa, in vielen ihrer Kulturdokus, Filmen , Dokumentationen etc. Für mich ist dies existenziell - so wichtig wie das täglich Brot- und es könnte einer immer weiter drohenden Verrohung , die allgemein und auch in den Medien zu beobachten ist, etwas entgegensetzen.

Dies ist ein dringender Appell, bei einer Reform mal etwas n i c h t zu verändern, sondern unangetastet zu lassen,

wenigstens soweit wie möglich und solange wie möglich.

Auch erhöhte Gebühren wären wir für ein gutes öffentl-rechtl. Fernsehprogramm sicher zu zahlen bereit.
Elisabeth Kümmel Wie ich einem Artikel auf BR24 entnehme, ist geplant, das online- Angebot bei den ÖRR zu kürzen.



Dies steht dem Auftrag der ÖRR, einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben, komplett entgegen.



In der heutigen Zeit informieren sich sehr viele Menschen nur noch über digitale Medien.

Wenn sich der ÖRR hier nach dem Willen der Politik zurückziehen muss, überlässt die Politik die Information und Meinungsbildung komplett den Kanälen, die ihr Konzept allein auf Klickbaiting und Interessen der Werbekunden ausgelegt sind.



Eine ausgewogene und neutrale Berichterstattung wird somit im digitalen Bereich konsequent verhindert.



Als GEZ- Zahler habe ich ein Anrecht auf eine umfassende, aktuelle und jederzeit zugängliche Berichterstattung.



Diese möchte ich hiermit einfordern und spreche mich ausdrücklich gegen eine Kürzung der online- Angebote aus.
Elisabeth Meerwein Zu ihrem Entschluss, 3sat und ARTE zusammenzulegen sowie Fernsehsender wie ZDFinfo und ARD alpha aufzugeben, habe ich folgende Meinung:



Der Sender 3sat mit der Kombination von Programmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findet mein großes Interesse. Besonders Beiträge des Schweizer Fernsehens könnte ich ohne 3sat in Zukunft nur sehr selten via Kabel sehen. Bestechend ist auch die hervorragende Qualität vieler Sendungen von 3sat. Da werde ich oft vor dem Fernseher gelockt.



ARTE berichtet anders als 3sat vermehrt Interessantes aus ganz Europa und natürlich speziell aus Frankreich. Insofern bietet mir ARTE eine gute und sinnvolle Alternative und Ergänzung des Fernsehprogramms Für mich sind die beiden Fernsehsender unverzichtbar, ich müsste mir statt fern zu sehen Reportagen und Filme vom Internet downloaden. Das ist notfalls machbar, sofern es diese Berichte noch gieben sollte. Aber für mich wäre dies mühsam und unerfreulich.



Des weiteren würden mir die interessanten und den Horizont erweiternden Beiträge von ZDFinfo und ARD alpha sehr fehlen. Sie sind für mich ein wesentlicher Bestandteil meines Fernsehprogramms.



Darum meine Bitte: Finden Sie eine andere Lösung zur Finanzierung des Kabelfernsehen, beenden Sie keine dieser Fernsehkanäle! Eventuell wären ja eine kleine Beitragserhöhung oder Werbung (ausschließlich zwischen den einzelnen Beiträgen) eine Möglichkeit, finanzielle Engpässen zu bekämpfen.



Elisabeth Meerwein

74 Jahre
Elisabeth Neske Guten Tag!



Die Zusammenlegung von ARTE und 3SAT kann ich nicht nachvollziehen.

Zu wichtig sind die Beiträge beider Sender in vollem Umfang!



MfG - E. Neske
Elisabeth Rind-Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,



mir verschlägt es glatt den Atem, wenn ich von Ihren Streichungen von Radiosendern, vom Zusammenlegen von Fernsehsendern höre und lese. Ist das wirklich Ihr Ernst? An allen Ecken und Enden wird an Kultur, guten, kritischen und kontroversen Informationen und der Darstellung unserer Vielfalt im Alltag gespart. Da muss es doch nicht verwundern, wenn es immer weniger Bereitschaft unter uns Bürgerinnen und Bürgern gibt einander zuzuhören, zu respektieren und zu akzeptieren. Dafürgibt es immer mehr Scheuklappen.

Es ist bereits jetzt ein äußerst schmales Angebot im Fernsehen, für das es sich lohnt Zeit zunehmen. Kultur ist der Boden auf dem Demokratie sich entwickelt, Kreativität wird immer mehr zum Atmen benötigt. Sie ist die Zukunft. Nicht Technokratie, Normierung, Beiträge in Häppchenform. Das führt zur Verblödung, Überanpassung, Bereitschaft zur gewaltsamen Durchsetzung der ureigensten Interessen. Muten Sie uns mehr zu! Dann lohnt sich auch der Funk-und Fernsehbeitrag.
Elisabeth Rütten 3sat muss bleiben
Elisabeth Steinle-Paul Zusammenlegung von Arte und 3sat



Mit Beunruhigung nehme ich das Vorhaben zur Kenntnis, den Kulturkanal 3sat mit arte zusammenzulegen. Für mich ordnet sich das ein in die Tendenz, Kultur im Sinne von bildender, informierender, diskursiver Inhalte zunehmend im öffentlich rechtlichen Medienbereich zu reduzieren. Ich gehöre zu der Generation, die diese Möglichkeiten regelmäßig nutzt und auch gerne bezahlt. Ohne diese beiden Kulturkanäle, die sich ja auch von ihrem inhaltlichen Verständnis unterscheiden, wird die Medienlandschaft für uns ältere Generation uninteressant.



Ich bin entschieden gegen eine Zusammenlegung der wenigen Kulturangebote!!!
Elisabeth Volk Ich weiß nicht, welches Fernsehprogramm ich ansehen könnte, wenn 3SAT nicht mehr gesendet wird. Ich finde es schrecklich, wenn Qualitätsjournalismus immer mehr zusammengestrichen wird.
Elise Pischetsrieder Bitte um Erhalt der so wichtigen Kulturprogramme in den öffentlich rechtlichen Medien
Elizabeth Haag-Gardt Sehr geehrte Damen und Herren,



der Erhalt von 3sat ist sehr wichtig, um Kultur und anspruchsvoller Journalismus für uns Rheinland-PfälzerInnen zu gewährleisten. Bitte lassen Sie nicht zu, dass 3sat mit Arte fusioniert wird.



Mit freundlichen Grüßen

Elizabeth Haag-Gardt
Elke Aberle Diese Entscheidungen sind schlichtweg eine Frechheit. Die Intendanten und weitere "höhere" Chargen genehmigen sich seit Jahren völlig überhöhte Gehälter und nun soll auf dem Rücken der Kulturschaffenden und der Zuschauer an den falschen Stellen eingespart werden.

Gute Nacht, Deutschland
Elke Buderbach Guten Tag,



warum soll ein guter Kultursender wie 3Sat mit Arte zusammengelegt werden?

Die deutsche Fernsehlandschaft wird viel von seiner Landschaft verlieren.

3 Sat sowie auch Arte sind die Gründe warum mein Fernseher noch nicht aus dem Fenster geworfen wurde.

Wenn Arte und 3Sat zusammengelegt werden, habe ich auch keine Lust mehr aufs Fernsehen.

Bitte liebe Rundfunkkommission lasst die beiden Sender unabhängig voneinander bestehen. Beide sind wichtig und beide sind die Highlights im öffentlich rechtlichen Fernsehen.

Wieso soll am falschen Ende gespart werden?



Würde meinen Fernseher gerne behalten, bei einer Zusammenlegung brauch ich kein öffentlich rechtliches mehr, da es meine wichtigsten Sender waren. Kann gerne auch auf den Sonntagstatort verzichten.

Wünsche mir eine blühende Fernsehlandschaft und keine sich langsam selbst Ausdürrende.



Mit besorgten Grüßen

Elke Buderbach
Elke Clausen Meine Anmerkungen betreffen 3 Bereiche:

1. Sender-Reduzierung

2. Finanzen

3. Programm



1. Sender-Reduzierung

Es kann wohl nur ein schlechter Scherz sein, ausgerechnet 3Sat und ARTE irgendwie zu einem Sender zu basteln! Ausgerechnet zwei Flaggschiffe der Fernsehlandschaft, das ist unmöglich!



Allerdings frage ich mich, warum wir in Hessen z.B. 5 Hörfunkprogramme haben. hr1 und hr3 könnten ohne weiteres zusammengelegt werden - sie unterscheiden sich kaum.



2. Finanzen

Bevor ARD und ZDF nach höheren Beiträgen schreien sollte sie sich einmal kritisch mit den teilweise obszönen Honoraren ihrer Protagonisten befassen - z.B. Maybrit Illner - mit ihren rd. 480.000 Euro p.a. liegt sie weit über dem Bundeskanzler. Nicht anders sieht es bei dem krawallischen Markus Lanz oder dem ungebildeten Horst Lichter aus, der Ikebana für eine Kampfsport gehalten hat.



Frank Plasberg hat nicht nur ein fürstliches Honorar für "hart aber fair" kassiert sondern doppelt verdient indem er die Sendung wie weitere ARD-Formate über seine eigene Produktionsfirma hergestellt hat. Überhaupt fällt auf, dass viele dieser Personen nach einiger Zeit offensichtlich so viel verdient haben, dass sie mit ihrer eigenen Produktionsfirma doppelt kassieren.



ARD und ZDF haben ausgezeichnete Auslandskorrespondenten auf allen Kontinenten. Wieso müssen dann z.B. ein Ingo Zamperoni in die USA oder nach Italien reisen oder wie jüngst Markus Lanz in die USA wegen der Wahl. Das sind nur einige Beispiele von vielen wie unsere Beiträge verschleudert werden.



Dass ein Felix Neureuther als Wintersportler auf der ARD-Paylist zur Olympiade in Paris gestanden hat ist ebenfalls ein Beispiel für zügellose Verschwendung. Seine Beiträge waren total überflüssig - reine Geld- und Zeitverschwendung.



Dass sich die Gehälter der Angestellten wie Intendanten, Direktoren oder Abteilungsleiter an öffentlichen Gehältern orientieren ist ebenfalls ein Fass ohne Boden. Es bleibt ja nicht bei den Gehältern mit diversen Zulagen. Zu Buche schlagen ja auch die Pensionen.... und das alles von unseren Beiträgen!



Ich warte übrigens bis heute auf eine Antwort darauf woher die hohen Gewinne bei Quizshows kommen.



3. Programm

Wir leben in einer extrem komplizierten und komplexen Welt die zunehmend geprägt wird von Fake-News etc. Da fällt ARD und ZDF nichts anderes ein als hochkarätige Recherchen, Dokumentation usw. in voller Länge in die jeweilige Mediathek auszulagern und lediglich mit einem kurzen Teaser auf die Beiträge hinzuweisen. Dafür werden wir im Hauptprogramm mit Krimis ohne Ende, Musiksendungen oder Quizshows zugeballert.



Dieser krampfhafte Versuch alles in digitalen Formaten anzubieten ist eine Frechheit. Immerhin 56% der Bevölkerung sind zwischen 40 und 100. Und nicht jeder in diesen Zielgruppen hat einen SmartTV. Somit sind die Zuschauer dann gezwungen sich die exzellenten Beiträge an Laptop, Tablet oder Smartphone anzusehen.



Gerade weil wir in einer so komplexen Welt leben sollten all diese Beträge im Hauptprogramm der Sender verfügbar sein. Krimis, Shows etc. sollten in die Mediathek verlagert werden.



Auch die Länge der Nachrichten-Sendungen Tagesthemen und heute Journal sollten überprüft werden. ARD und ZDF sollten sich am spanischen TV orientieren, bei dem die täglichen Nachrichten 60 Minuten dauern und klar strukturiert regionale, nationale und internationale Themen behandeln.
ELKE DIETRICH Es gibt zu viele Radioprogramme. Meistens läuft gleichzeitig gleichartige Musik, man bleibt in einer Blase. Kein Kanal hat den Mut, mal die Stile zu mischen, so dass man die Chance hat, Sachen kennenzulernen, die man sonst nicht gehört hätte. Das Angebot an Jazz ist absolut unzureichend.



Auf ZDF und ARD sind vielen die Krankenhaus-, Dorfpolizisten-, Heile-Welt-Sendungen überflüssig. Auch Quiz-, Krimi- und Schlager- und Sport ist zu viel. Zu kurz kommen die Themen Technik und Wirtschaft oder auch mal alte Film-Klassiker. Sehr gelungen ist das Angebot auf ARTE!
Elke Eratz Das bei den Einsparungen beim öffentl. rechtl. Fernsehen, wieder einmal besonders das Bildungs - u. Kulturfernsehen betroffen sind, deutet auf eine weitere Verflachung des Angebots hin. Ein bildungsfernes Angebot haben wir doch schon von den Privatanbietern. Im Gegensatz zur jüngeren Bevölkerung, die eher digital unterwegs ist, schaut die ältere Generation noch viel Fernsehen, auch wegen körperlicher Einschränkungen. Für uns wäre es ein schwerer Verlust an Lebensqualität, wenn ein anspruchsvolleres Angebot, auch an Hörfunkprogrammen, eingeschränkt würde. Ich glaube auch nicht das, dass dem öffentlich rechtlichem Auftrag entspricht.
Elke Fischer Uns ist sehr wichtig 3sat, arte, Tagesschau24 und Phoenix zu haben!

Wie bitte schön kann Kultur, Literatur, Völkerkund, Wissenschaft und politisch Wissen zu teuer sein????

Beim Kauf von Fußballrechten fragt auch keiner nach Kosten!!!!!

Diese Sender müssen einfach bleiben.

mfg elke fischer
Elke Führer -Goetz Ich finde es wichtig, 3 SAT als eigenständiges Programm aufrecht zu erhalten, da es der einzige Sender ist, der unsere deutschsprachigen Nachbarländer verbindet. Die Einfügung in ARTE, mit einem anderen Anspruch und Klientel würde das Fernsehprogramm ärmer machen.
Elke Gemeinhardt An die Rundfunkkommission:



Bitte nicht ausgerechnet ARTE und 3SAT zusammen legen - das würde den Blick in die Welt noch mehr verengen.

ARTE ist der vielseitigste und somit interessanteste Sender unter den deutschsprachigen. Der Meinung sind auch

viele meiner Bekannten. -

Für Nachrichten höre ich meist Deutschlandfunk, aber die Nachrichten sind von morgens bis abends die selben.

Wichtige Ereignisse im Ausland werden weder bei Deutschlandfunk noch den Fernsehsendern auch nur erwähnt,

z.B.:

- Präsidentenwahl Mexiko;

- das EuGH-Urteil die Sahraouis betreffend (Demokratische Arabische Republik Sahara);

- Sea-Shepherd Gründer Paul Watson - Stand der Verhandlung infolge seiner Verhaftung;

- Hurrikane: die ständige Berichterstattung startet IMMER in den USA. Nie wird berichtet,

ob sie Schaden in Mexiko, Zentralamerika, Kuba angerichtet haben. Die Hurrikane starten

in den Nachrichten immer vor der US-Küste.---

Morgen- + Mittagsmagazin werden auf zahlreichen Sendern ausgestrahlt - was für eine Verschwendung von

Sendeplatz! Vielleicht sollten eher diese kleinen Sender wie Tagesschau24 etc. zusammen gelegt werden?



Aber bitte nicht ARTE amputieren!
Elke Große Vorholt Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,



die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und in vielen anderen Ländern macht es dringend erforderlich, für mehr Kultur-, Informations- und Bildungssendungen zu sorgen. Der Entwurf zum Reformstaatsvertrag wird dieser Aufgabe in keiner Weise gerecht.



Wichtig ist es, für Ihr vielfältiges Angebot, das nicht kommerziellen Interessen unterworfen ist, für die Akzeptanz in der allen Teilen der Bevölkerung zu werben und bekannt zu machen. Dann sind die Bürger*innen gern bereit, auch einen höheren Beitrag zu zahlen. Die Entwicklung, dass Mediennutzer*innen zusätzlich zu den Rundfunkgebühren diverse Streaming-Angebote kaufen müssen, ist nicht wünschenswert.



Die Zusammenlegung von 3sat und arte lehne ich ab, Kunst und Kultur erhalten immer weniger Raum in der Programmplanung. In der aktuellen politischen Lage sollten öffentlicher Rundfunk u. öffentliches Fernsehen für eine Vielfalt der Informationsmöglichkeiten sorgen und unterschiedliche Angebote an die Nutzer*innen machen. Das heißt für mich, es muss auch weiterhin ein breites lineares Angebot geben.
Elke Haan Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Erschrecken habe ich die Berichterstattung verfolgt, laut der die Zusammenlegung der Fernsehsender 3sat und arte droht. Dass 3sat als Sender eingestellt werden soll, ist nicht nachzuvollziehen.



Aus der Idee, aus zwei Sendern mit jeweils eigenem Markenkern ein Spar-Angebot machen zu wollen, spricht in meinen Augen leider ein enormes Maß an Ignoranz.



Dabei gilt es doch grundsätzlich für eine vielfältige, offene Gesellschaft und insbesondere in Zeiten großer Veränderungen und Unsicherheiten die Programme des ÖRR gerade im Bereich Kultur zu stärken und nicht einzuschränken oder gar zu beenden. Kultursender wie 3sat werden dringend benötigt, sie sind Vermittler jener großartigen Impulse, die Kultur in ihren unterschiedlichsten Facetten für unser aller Leben, unser Fühlen, Denken und gegenseitiges Verständnis, zu geben vermag. Im TV-Programm von 3sat begegne ich Themen, Filmen, Künstlern, Konzerten etc., nach denen ich in den unendlichen Weiten einer Mediathek niemals suchen würde.



„Danke“ an alle Mitarbeitenden von 3sat, die mich mit ihrem Programm als mündige Zuschauerin fordern, inspirieren und kritisch bleiben lassen. Bitte weiter so!





Mit freundlichen Grüßen,



Elke Haan
Elke Hahn Sehr geehrte Damen und Herren,



es muss gar nicht viel an der Sendervielfalt, am Programm wegfallen oder geändert werden.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn man öfters Spielfilme wie den Film: "Aus dem Leben" sehen würde und dafür könnte z.B. der ein oder andere Tatort wie: "Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh´n" wegfallen, genauso wie die im April gesendete Staffel 4 der Fernsehserie der "Charité".

Anstelle der Zukunftsstaffel der Serie der "Charité" zu senden, wäre es vielleicht sinnvoll auf die Wünsche und die Bedürfnisse "Ihrer Kunden", also uns allen einzugehen. Und da beobachte ich schon seit langer, langer Zeit den Wunsch von unglaublich vielen Personen, egal in welchem Alter, nach einem Spielfilm, nach einer Serie und nach einer Dokumentation über die komplette Coronapandemie. Es gibt Filme über die KI, über die gleichgeschlechtliche Beziehung und über die NS-Zeit, über die DDR usw., aber das Thema, was uns alle beschäftigte und heute auch noch aktuell ist, wird nicht einmal im Fernsehen aufgegriffen. Das ist unglaublich schade, insbesondere wenn ich mit meinen Enkelkindern spreche, die sich von mir eine DVD aus Österreich gewünscht haben, namens "Stillstand" und eine weitere DVD namens: "Grey´s Anatomy, Staffel 17" aus Amerika. Meine Enkelkinder brauchen diese Informationen um damit Referate usw. für die Schule schreiben zu können. In Deutschland gab es bis heute nur einen einzigen Film über den Anfang der Pandemie, namens: "Die Welt steht still". Diesen Film hatte ich damals aufgenommen und lud die ganzen Klassen meiner Enkelkinder zu mir nach Hause ein, um ihnen den Film für einen kleinen Teil ihrer Referate usw. zu zeigen. Dieser Film muss wenigstens auf der ZDF Mediathek weiterhin zu finden sein. Und es braucht weitere Filme dieser Art über die gesamte Pamdemiezeit aus deutscher Sicht. Ebenso würde auch ich es begrüßen, wenn man ab und zu in den Nachrichten, im Mittagsmagazin usw. zu Corona etwas sehen und hören würde. Weil in meinem Umkreis gibt es unglaublich viele Personen, die jetzt Corona haben. Sollte ich mich jetzt impfen lassen? Wie viele Personen liegen auf den Intensivstationen? usw.

In meinem Freundeskreis erlebe ich unglaubliche Schicksale zu Corona. Von meiner Freundin, die Enkeltochter, 13 Jahre, leidet unter Long-Covid. Sie kann nicht mehr zur Schule gehen, weil sie unglaubliche Kopfschmerzen hat und ständig müde ist. Dieses Mädchen wurde "aus dem Leben gerissen" und darüber und über weitere Schicksale dieser Art muss es Filme und Dokumentationen usw. geben.

Ich bitte die Politik um einen Gedenktag für alle Personen, die an Corona gestorben sind, für alle Angehörigen und für alle die unter Long-Covid leiden. Ideal wäre der 18. November (Brandrede des Prof. Wieler).

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche einen angenehmen Tag

Ihre Elke Hahn
Elke Heinz Ich wünsche mir mehr eine sachliche und objektive Berichterstattung. In den Nachrichten 20:15oder19:00 eine positive Nachricht, wünsche mir auch mindestens eine Nachricht aus der Welt. z. B. Iran, Afrika und Mali. Es bringt nichts, alle Probleme die das Land hat, immer und immer zu wiederholen! Man schaltet ab, denn es bringt nichts, wenn z.B. Solingen es nur um dieses Thema 14 Tage auf allen Sendern geht. Max 3 Tage, und dann wieder in 14 Tagen, mit vielleicht politischen Lösungen und nicht ständig das medienheischende Verhalten der Politiker. Die Journalisten sind da weniger schuld, wenn die Politik immer ihr persönliches und parteipolitisches Gehabe veranstalten.

-Die100 was Deutschland bewegt- Sollte es wahr sein, das Schauspieler als AFD Mitglieder oder Sympathisanten auftraten, ist das ein Armutszeugnis und FAKE was ohnehin schon Zuviele glauben.

Ich gestalte mir inzwischen mein Programm selbst über die Mediathek. Außer ARD-alle Länderanstalten und ZDF schaue ich gerne bei 3 SAT und Arte.

Die Journalistin Eva Schulz ist mir mit ihren Beiträgen in der ARD und im ZDF sehr positiv aufgefallen. So das ich mir inzwischen auch einige PODCAST von ihr und anderen angeschaut habe.

Die Sendung HART aber FAIR schaue ich nur noch wenn mich das Thema interessiert. Seit es von Herrn Klamroth übernommen wurde, ist es ein Talk wie jeder andere. Bei Frank Plasberg hat mir sehr gut gefallen das sich die Menschen äußern konnten via Soziale Medien oder Telefon. Der WDR war bislang mutig, experimentierfreudig und innovativ. Altes Beispiel Hart aber Fair wurde erheblich zahmer als die Sendung vom WDR in die ARD wechselte.

Im WDR fand ich die Sendung "Ihre Meinung " Moderation Bettina Bötticher sehr gut!



Vielleicht wäre es gut die politischen Talkshows zu halbieren und mehr Sendungen zu produzieren wo die Meinung der Bevölkerung mal repräsentiert wird.

Es gibt dort sehr innovative, kreative Köpfe, die mal aufzeigen können, wo es im Land harkt. z.B. Infrastruktur, gnadenlose Bürokratie und die Abgeschlagenheit im Internet.

Die Politik muß mal auf diese Menschen hören und nicht nur auf die in ihrer Lobbyisten-Blase.

Es reicht, ich wiederhole mich nur.



Mit freundlichen Grüßen

Elke Heinz
Elke Hengen Sehr geehrte Politiker,

Bitte überlegen Sie sich diesen weitreichenden Schritt. Gerade die öffentlich rechtichen Programme haben eine Auftrag. Ich bin ein aktiver Zuschauer von 3-Sat, Arte SWR. ZDF neo uns. Es wäre ein großer Verlust wenn es diese regionalen und auch kulturell wichtigen Programme nicht mehr gäbe.



Ich bezahle weiterhin gerne für diese Programme.

Auch der Politik sollten die Erhaltung dieser Programme wichtig sein. Gerade in drr heutigen Zeit.



Viele Grüße

Elke Hengen
Elke Herrnberger Ohne 3Sat und alle anderen Kultursender stirbt unsere Kulturvielfalt und wir verkommen zu einem verblödet Musikantenstadel.
Elke Hoffmann Eine Einbindung des Senders 3sat in den Sender arte halten mein Mann und ich für einen kulturellen Abbau der Vielfalt im öffentlich rechtlichen TV. Die Schwerpunkte beider Sender sind unterschiedlich und bieten den Zuschauern Auswahlmöglichkeiten. Diese zu verlieren bedeutet eine mediale Verarmung an qualitativ hochwertigen TV.

Elke Hoffmann und Joachim Ruppel
Elke Hofmann sehr geehrte verantwortliche,



ich, weiblich, jahrgang 1963, bin seit vielen jahren ein sehr grosser fan der kulturzeit im 3sat. es gibt u gab keine sendung

in meinem leben, auf die ich mich j e d e n tag so gefreut habe.

sollte es zeitlich einmal nicht geklappt haben, so gibt es eine wiederholung am morgen !



als bonbon aller beiträge möchte ich die lesungen in klagenfurt zur verleihung des ingeborg-bachmann-preis, sowie die

tägliche berichterstattung während der berlinale loben.



die tatsache, dass ich sowohl arte als auch 3sat ohne werbeunterbrechungen sehen kann, sind für mich ein hohes qualitäts-

merkmal.zudem haben beide sender für mich den grössten bildungsanspruch !



gäbe es diese beiden sender in ihrer bisherigen form nicht mehr, wäre das fernsehen für mich nicht mehr zumutbar.



mit hoffnungsvollen grüssen



elke hofmann
Elke Hübner Sehr geehrte Mitarbeitenden der Rundfunkkomission,



es ist unverantwortlich Kultur- und Bildungsangebote zu streichen. Die Zusammelegung von 3Sat und ARTE ist ein Riesen Fehler. Momentan gibt es nur diese beiden Sender, die über wichtige, aktuelle Themen adäquat berichten und ethische/moralische Themen angemessen behandeln. Kunst und Kultur finden auf anderen Sendern des ÖRR ebenfalls kaum statt. Wir brauchen mehr Bildung anstatt Schlager und Populismus.



Vielleicht spart man besser an Sportberichterstattungen oder Talkshows, überalterten Unterhaltungssendungen.



Mit freundlichen Grüßen

Elke Hübner
Elke Kampschroer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung und Entsetzen habe ich von dem Vorschlag, meine Lieblingssender Arte und 3sat zusammenzulegen, erfahren. Meiner Meinung nach soll hier etwas zusammenwachsen, was nicht zusammengehört!

Die Eigenständigkeit von Arte als deutsch-französischer, und 3sat als gemeinsamer Sender der deutschsprachigen Länder muss unbedingt gewahrt werden. Es steht zu befürchten, dass die Zahl wichtiger Kultursendungen, die auch der politischen Bildung dienen, drastisch reduziert wird. Die Kulturschaffenden würden unter der Zusammenlegung der beiden Sender also leiden und die weltoffenen und kulturinteressierten Zuschauer*innen ebenso.

Ich bitte ausdrücklich darum, beide Sender beizubehalten. Bisher hatte ich wenig Probleme mit der monatlichen Zwangsentrichtung des Rundfunkbeitrags. Bei einer weiteren Ausdünnung des Angebots an anspruchsvoller Unterhaltung durch BEIDE Sender, würde dieser Beitrag bei mir für größten Unmut sorgen.



Mit freundlichen Grüßen

Elke Kampschroer
Elke Kölbel Für mich wäre das Aufgehen von 3 sat in ARTE keine sinnvolle Lösung der Kostenfrage.

Beide Sender haben über Jahre ihre Berechtigung bewiesen, sind für mich auch nicht themengleich und notwendig für jeden, der sinnstiftendes Fernsehen schauen möchte.
Elke Lang Ein breitgefächertes Programm ist wichtig. 3Sat und Arte haben unterschiedliche Schwerpunkte. Bitte erhalten sie wenigstens die Kulturzeit.
Elke Neumeyer Ich bin ein großer Fan des Angebots der öffentlich- rechtlichen Sender. Speziell der wissenschaftliche Journalismus ist nach meiner Auffassung unverzichtbar und muss breiter unterstützt werden. Bitte geben Sie die Vielfalt durch Zusammenlegung von Sendern nicht auf. 3Sat darf nicht verschwinden. Es geht um nicht weniger als unsere Demokratie und unser Leben.
Elke Probst Als Journalistin in Rente habe ich eine zwiespältige Meinung zu den Änderungen. Ich bin für Einsparungen und mehr Digitalisierung von Inhalten und Auftritten. Ich bin aber dagegen, diese Sparmaßnahmen an Sende(r)Inhalten vorzunehmen. Finanziell wirkungsvoller ist in meinen Augen, die extremen Verwaltungswasserköpfe in den Sendeanstalten radikal zu reduzieren. Ist es nicht so, dass die durch den Schlesinger-Skandal bekannt gewordenen, exorbitanten Gehälter und vor allem Ruhestandsgelder der Chefetagen in allen Anstalten die Finanzen vor allem belasten? Und so, wie über Straffung von Spartenkanalanzahlen bei (hoffentlich) gleich bleibendem inhaltlichen Angebot nachgedacht wird, sollten die Überlegungen für gleiches Vorgehen von mehr Profilierung zwischen ARD und ZDF nicht Halt machen. Auch dort hätte ein besseres Strukturieren von Programmen zwischen beiden Anstalten bestimmt positive finanzielle Auswirkungen. Es kann ja einfach nicht sein, dass beide Sender ein reichliches halbes Jahr frisch produzierte Inhalte anbieten und ansonsten von Wiederholungen jeglicher Art leben. Wir Konsumenten zahlen ja auch das gesamte Jahr Beiträge. Abgesehen davon, dass die fürs Streaming produzierten Serien inhaltlich oft nicht das Gelbe vom Ei sind. Wenn ich die Kommission wäre, würde ich Sender und Programme durchgreifend strukturieren, zuvor aber neue Festlegungen zu Grenzen von Chefgehältern und Altersbezügen treffe. Das brächte sicher schon bedeutend weniger Ausgaben. Und zum Schluss: Die Verteilung der Einnahmen aus der Rundfunkgebühr pro Kopf der Länderbevölkerung ist, gemessen an den überall gleichen Aufträge, auch nicht zuträglich. Sie sollten eher an den Umfängen gemessen werden, die der jeweilige Sender bundesweit zur Verfügung stellt.

Weiterhin viel Vergnügen bei ihrer Arbeit!
Elke und Ingo Abert Sehr geehrte Damen und Herren, die Fusion von Arte und 3Sat halten wir für unsinnig. Es steht zu Befürchten das die Informationen über Wissenschaft und Technik in Zukunft nur noch sehr dürftig ausfallen. Daher fänden wir es besser wenn 3Sat weiterhin bestehen bleibt, zumal der Auftrag der öffentlich rechtlichen Sender auch darin besteht für die Bildung des Folkes mit zuständig zu sein. Wenn aber Informationen zu Wissenschaft und Technik kaum mehr im öffentlich rechtlichen Programm, solide und gut recherchiert, zur Verfügung stehen, sind wir der Meinung das das Programm seine Aufgaben nicht mehr in dem gestellten Umfang erfüllt. Jeden Tag nur Krimis und Kochshows , wie zu einem großen Teil bei ARD und ZDF, sind nicht gerade dazu geeignet die Bildung des Volkes zu verbessern!! Wir wissen Unterhaltung und Spaß sollte auch geboten werden, aber das finden wir ist in den aktuellen Programmen überrepräsentiert!! Als Alternative wäre vielleicht zu überlegen ob man Tagesschau 24 und 3Sat zusammenlegt. Es wäre zum Beispiel sinnvoll das zur vollen Stunde ein kurzer Nachrichtenüberblick erfolgt. Danach eine ausführlichere Nachrichten Sendung. Als nächstes dann so eine Sendung wie Nano oder je nach Uhrzeit Scobel. Zu bestimmten Themen wäre dann auch ein Schwerpunkt sinnvoll, aber nicht jede Stunde das gleiche. Wir hoffen das Sie sich die Zusammenlegen noch einmal überlegen und dadurch einer scheinbar wachsenden Verdummung der Bevölkerung versuchen aktiv entgen wirken.

Was übrigens auch eine Möglichkeit ist, das man über den Umfang (mehr) der Werbung nachdenkt.

Mit freundlichen Grüßen Elke und Ingo Abert
Elke und Rolf Schneider Wir wünschen für uns, unsere Kinder und Enkelkinder Die Bewahrung und sogar den Ausbau eines informativen, qualitativ

hochwertigen, verlässlichen, auf Wissenschaft basiertem Journalismus. Wir alle laufen Gefahr durch die Vielfalt der neuen

Medien, u.a. mit oberflächlichen Informationen zugemüllt und von Falschinformationen in die Irre geleitet zu werden. Unseres Erachtens sollten auch gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten über die öffentlich Rechtlichen Programme angeboten werden, z.B. im sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder geschichtlichen Bereich. Gerade für uns ältere Menschen sind das

Fernsehen und das Radio "erreichbare Bildungsinstanzen. Die ausufernden Quizsendungen bieten Sparpotenziale genug.

Mehr Werbung für das wie oben beschriebene Fernsehen wäre auch wünschenswert.
Elke Weber (OSTRn i.R.),Dr.Jörg Michael Weber (Arzt) Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten hiermit unser äußerstes Unverständnis gegenüber der geplanten Zusammenlegung von Arte und 3sat zum Ausdruck bringen und dagegen heftigst protestieren.

Das in Deutschland angebotene Fernsehprogramm bietet eine große Zahl von banalen Sendungen, die lediglich dazu veranlassen, den "Ausknopf" zu betätigen. Die Sender 3sat und Arte sind eine rühmliche Ausnahme der sonst gebotenen Banalitäten. Sie bieten ein diverses Programm an Kultur-,Wissenschafts-und Philosophiesendungen, auf die auf keinen Fall verzichtet werden oder über deren Verringerung nachgedacht werden sollte. Wir wehren uns heftig gegen die angedachte Fusionierung, die mit Sicherheit eine Verringerung des bisherigen Angebots auf den genannten und zusätzlich angebotenen Sendungen der Programme nach sich ziehen werden. Die zu erwartende Absenkung des Niveaus der öffentlich rechtlichen Fernsehsender veranlasst ggf. darüber nachzudenken, das gebührenpflichtige Programm der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zu verlassen.

Wir fordern Sie zu einer Korrektur der geplanten Änderung auf.



Elke und Dr. J.M.Weber
Ella Kehrer Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin zutiefst enttäuscht. Punkt.

Bis jetzt gehörte ich zu den Menschen, die gerne die GEZ -Gebühren bezahlen. Ich bekam ja auch vieles dafür: auf Phoenix Politik- und Wirtschaftsprogramm, auf 3Sat Kunst, Kultur, Philosophie, eine Auswahl an anspruchsvollen Filmen. Arte ist einfach unübertroffen gut. ARD und ZDF sind am Abend auch nicht schlecht.



Wie ich jetzt verstanden habe, wird ein Zweidrittel des Angebots für mich gestrichen? Aber ich soll weiterhin genau soviel bezahlen? Fair wäre, dass ich dann nur ein Drittel bezahle, oder?



Durchdacht ist anders. Zukunftsorientiert ist anders. TikTok forever?

Und in 5 Jahren AfD anstatt ARD?



Wie gesagt, sehr enttäuschend,



Mit freundlichen Grüßen

Ella Kehrer
Ellen Kunze Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt über Ihr Vorhaben, die beiden Sender ARTE und 3sat zusammen zulegen. Die beiden Sender sind grundlegend unterschiedlich und müssen meiner Meinung nach so bleiben wie sie sind. Es wäre ein Armutszeugnis wenn die Sender zu einem vereint würden. Schon jetzt sind die Kulturangebote rar. ARD und ZDF füllen ihr Programmangebot tagsüber mit alten,

dümmlichen Serien - zum Teil sogar abends. Niveauloses gibt es schon zur Genüge auf den privaten Sendern.

Ich persönlich würde auch höhere Rundfunkgebühren in Kauf nehmen - oder wie wäre es mit einem Sparprogramm das sich nicht an der Qualität und der Vielfalt vergreift? Da gibt es sicher Möglichkeiten (die sind halt oft nicht so bequem durchzuführen).

Die öffentlich rechtlichen Sender sind wichtig. Ihr Vorhaben hätte ich eher der AFD zugetraut. So kann man sich täuschen.

Freundliche Grüße

Ellen Kunze
Ellen Mack Guten Tag

Ich bin nochtvdafür dass 3sat und arte zusammen gelegt wrrden. Ausgerechnet auf die Sender mit verschiedenen Informationen im kulturellen Bereich möchte ich nicht verzichten.
Ellen Wurster Hallo,



ich bin entsetzt, dass über eine Einschränkung des Angebots von 3sat und Arte auch nur nachgedacht wird und möchte an dieser Stelle ausdrücklich meinen Unmut darüber kundtun.

Kürzen Sie gerne bei dieses fürchterlichen Talkshows, Schlagersendungen und kitschigen Filmen - aber nicht beim letzten Programmrest, der die Rundfunkgebühren noch verdient hat!



Viele Grüße



Ellen Wurster
Elmar Boehne Sehr geehrte Damen und Herren, bei den Kürzungen unbedingt auf werbefreie Kanäle wie Alpha TV und NDR Info Radio achten, dass diese erhalten bleiben. MfG Elmar Böhne
Elmar Bußmann Sehr geehrte Damen und Herrn,

Rundfunksender und Fernsehsender zusammen zu legen um damit Einsparungen zu realisieren ist sicherlich sinnvoll. Die Idee, ausgerechnet ARTE und 3sat zusammen zu legen, ist hingegen kontraproduktiv zur Zielsetzung, die öffentlichen Medien als Informationsquellen zu stärken gegenüber dem Unterhaltungs- und Sport-Bereich.

Ich protestiere hiermit ausdrücklich gegen ein solches Vorhaben.



Elmar Bußmann
Elmar Gehrsitz Meines Erachtens muss der öffentlichrechtliche Rundfunk auf das verfassungsrechtlich unabdingbare Minimum heruntergefahren werden. Er hat sich zu einem teuren Selbstbedienungsladen für Polit- und Kulturaktivisten herunterentwickelt, dessen Akteure Journalismus mit Aktivismus verwechseln. Die impertinenten Belehrungen in Richtung auf eine "woke" Haltung sind unerträglich geworden. Wo man es zulässt, gendert der öffentlichrechtliche Rundfunk den Kunden zu, ob er will oder nicht. Entgegenstehende Mehrheitsmeinungen interessieren die "Macher" nicht. Das ist unerträglich. Der öffentlichrechtliche Rundfunk verfolgt eine politisch links-grüne Agenda, er ist weit entfernt von einer ausgewogenen und neutralen Arbeit. Er betreibt eine Sendepolitik des Weglassens und Verschweigens, um seine Ideologie durchzusetzen. Seine israelfeindlichen Beiträge insbesondere im News- und Kulturbereich sind eine Schande. Ein besonderes Ärgernis sind auch die unausgewogenen Talkshows, mit denen die TV-Sendelandschaft überschwemmt wird. Keinerlei Rechtfertigung gibt es für die Erstellung und Sendung von Serien und Filmchen eigener und fremder Produktion. Das können die privatrechtlichen Sender genauso gut, nein, besser. Die Anzahl der TV-Sendeanstalten sollte auf ein Minimum reduziert werden. Zur Erfüllung des verfassungsrechtlichen Auftrags genügt eine Sendanstalt. Die hohe Zahl der Rundfunksender ist gleichfalls auf das von Rechts wegen erforderliche Minimum zu reduzieren. Die meisten der derzeit angebotenen Rundfunksender sind schlicht überflüssig.



Jede Einschränkung des bisherigen Status des öffentlichrechtlichen Rundfunks ist zu begrüßen.



Die bisherigen Vorschläge greifen nur leider erhbelich zu kurz.
Elsbeth Wojtanowski 3SAT und ARTE werden meiner Meinung nach als einzige Öffentlich Rechtliche Sender dem kulturellen Auftrag gerecht.

Es ist ein verheerendes Signal an die Zuschauer, dass man der Kultur anscheinend so wenig Bedeutung beimisst, dass man plant, diese beiden zwei Sender zusammenlegen. Die einzigen Sender, die sich, jeder auf seine Art, abseits vom beliebigen Mainstream der Soaps, der unsäglichen Talkshows, der Schnulzen, dümmlichen Unterhaltungsshows und teuren Sportereignissen um die Zuschauer bemühen, die genug haben von der seichten Unterhaltung, die auch jeder private Sender bietet.



Warum müssen Einsparungen da stattfinden, wo es um anspruchsvolle Fernsehfilme, klassische Musikereignisse, Theater oder Dokumentationen geht? Von den 18,36 € Rundfunkbeitrag entfallen, laut Ihren Angaben, lediglich 0,02 € auf den Sender 3SAT. ARTE und 3SAT zusammen werden mit 0,36 € veranschlagt, während Sportereignisse mit 0,81 € zu Buche schlagen! Also mehr als doppelt so viel.



Sind Ihnen Ihre Zuschauer, oder besser Kunden - denn wir sind es ja, die dies alles mit finanzieren - es wirklich nicht wert, dass sie auch bei der Kultur eine gewisse Vielfalt genießen können?
Elviera Schüller-Tietze Sehr geehrte Verantwortliche,



Es kann doch nicht sein, dass in unserer komplexen Zeit informative Sender zusammen gelegt werden sollen, die auf unterschiedlichste Fragestellungen die heutigen Fragen verständlich vermitteln.

Wir brauchen auch in Zukunft diese beiden Sender Arte und 3 Sat!



Mit freundlichen Grüßen,

Elviera Schüller-Tietze
Elvira Geisselhardt Sehr geehrte Damen und Herrn,



ich bin empört und bitte Ihre Entscheidung zu überdenken!



Wie viele Sendungen in deutscher Sprache im Bereich Kultur und Wissenschaft werden

nicht mehr gesendet werden ?

Wie kann man sich, über die zum großen Teil großartigen kulturellen Ereignisse im Bereich Darstellenden Kunst, in Zukunft informieren?

Die kleinen Einspieler von Premieren -von 3sat gesendet- sind eine große Entscheidungshilfe was besucht werden sollte.



Es wurden schon immer zu wenige Theater Aufführungen in das TV Programm aufgenommen und so nur für Bewohner von großen Städten erreichbar - obwohl dies mit dem Medium TV leicht zu ändern

wäre.



Mit freundlichen Grüßen,

Elvira Geisselhardt.
Emil Straub Gründe warum 3sat sehr wichtig ist und weiter gebraucht wird

(Bildungsauftrag)



3sat ist ein Länder übergreifender Deutschsprachiger Sender



Bei 3sat erfährt man viel von Kultur, Wissenschaft, Technik, Forschung, Land & Leute.



3sat verbindet dadurch auch diese beteiligten Länder die von der Vielfältigen Berichterstattung von 3sat profitieren.



Die ist Berichterstattung aus Forschung & Technik ist sehr sehr wichtig um Menschen (vor allem auch jüngere) dafür zu begeistern!!

Es gibt ja immer noch zu wenige junge Menschen

die sich für die "MINT" Fächer interessieren.



3sat ist natürlich auch für unsere gemeinsame Kultur sehr wichtig.



Auch erfährt man bei 3sat noch umfangreicher was in Österreich und der Schweiz geforscht, gebaut, und im Allgemeinen passiert wie aus den üblichen Medien.



DER ÖFFENTLICHE RECHTLICHE RUNDFUNK

HATT AUCH EINE BILDUNGSAUFTRAG



(gefühlt sind aber die Hälfte der Sendungen

Krimis >persönliche Meinung<)



Mit freundlichen Grüßen

Emil Straub
Emma Drewnick Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin mir unsicher, ob ich mit meiner Anregung hier richtig bin. Sollte ich falsch liegen, dann löschen Sie bitte einfach meine Nachricht.

Ich mache mir Sorgen um unsere Demokratie. Was passiert mit unserer Gesellschaft, weshalb so viele Menschen rechte Parteien wählen und glauben darin die Lösung für ihre Probleme zu finden? Was geschieht, wenn eine neue Pandemie auf uns zurollt und rechte Parteien an der Macht sind? Wie sieht es dann in unseren Krankenhäusern aus? Müssen wir dann auch, wie damals in Bergamo 2020 triagieren? Nur weil man keine Schulen und Kitas schliessen möchte, um ja keinen Unmut in der Bevölkerung zu erzeugen? Man darf auch nicht vergessen, dass auch viele von uns jungen Menschen an Long- oder sogar an Post-Covid leiden. Unser Klassenlehrer infizierte sich mit Corona und er verstarb daran. Er war erst 37 Jahre jung, seine Frau erwartete das zweite Kind. Unser Klassenlehrer erzählte uns immer wieder von seinem Hausbau, bevor er erkrankte. Und jetzt lebt er nicht mehr. Seine zwei Kinder wachsen ohne Papa auf und seine Ehefrau ist ganz alleine.

Ich mache mir Sorgen um die sinnvolle Aufarbeitung, ohne Schuldzuweisungen, der Coronapandemie und

ich kann nicht verstehen, weshalb der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf die vielen Bitten um eine Darstellung der Coronapandemie im Fernsehen in Form von Spielfilmen oder von Serien und von Dokumentationen, die es seit April 2023 gibt, nicht eingeht.

Daher meine Bitte: Wir brauchen keinen Untersuchungsausschuss zur Coronapandemie, sondern eine "Art runder Tisch", wo unterschiedliche Meinungen und Ansichtsweisen in Ruhe und mit Vernunft ausgetauscht werden, wie z.B.: Wie können wir die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen besser auf eine Pandemie vorbereiten? Müssen die Pandemiepläne überarbeitet werden? Usw.

Und eines ist ja wohl auch klar: Wir hatten in Deutschland, dank Prof. Drosten, den ersten Coronatest weltweit und hätten sich alle Schüler und auch Lehrer jeden Morgen vor Schulbeginn auf das Coronavirus getestet und hätten alle eine Maske getragen, dann wären die Schulen offen geblieben, aber nein, da gab es ja die Erwachsenen, die an Verschwörungstherorien glaubten und gegen das Tragen der Masken waren.

Ich wünsche mir so sehr einen Spielfilm, vielleicht aus mehreren Teilen oder eine Serie zur gesamten Coronapandemie und dazu eine Dokumentation. Ein ganz toller und bewegender Film war der ZDF Film: "Die Welt steht still", leider ist der nur über den Anfang der Pandemie und da muss noch viel mehr im Fernsehen gezeigt werden. Super wäre auch, wenn wir ab und zu etwas über Corona in den Nachrichten hören würden, z.B. steigen ja jetzt wieder die Coronafallzahlen an, wer sollte sich jetzt impfen lassen? Sollte meine Oma, bei einer möglichen Infektion sofort Paxlovid einnehmen, wie Joe Biden? Welche neuen Medikamente gibt es bei Long Covid? Usw.

Danke an Herrn Prof. Wieler vom Robert-Koch-Institut, was er in der Pandemie für unser Land getan hat, war EINZIGARTIG GUT und wie mies man teilweise mit ihm umgegangen ist, das war mehr als unmöglich.

Wie schnell es zu einer möglichen neuen Pandemie kommen kann, das zeigte der Verdachtsfall des Marburg Virus in Hamburg.

Ich wünsche mir daher von der Politik einen Gedenktag an die vielen Coronatoten und an die, die immer noch unter den Folgen der Pandemie, wie z.B. Long-Covid leiden. Möglich wäre der 18. November, weil an dem Tag, da hielt Herr Prof. Wieler seine Brandrede und kurz danach begann die Operation Kleeblatt.

Das darf bitte nie vergessen werden.

Und bitte liebe Politiker, denken Sie immer daran: Ein Schuljahr, das kann man wiederholen, eine 5 in einer Mathearbeit kann man ausgleichen oder einfach sich erneut hinsetzen und mehr lernen, Freunde treffen und in den Urlaub fahren, das kann man auch nach der Pandemie. Aber wenn ein Mensch stirbt oder für immer krank bleibt, dann kann man das nie wieder rückgängig machen.



Vielen, vielen Dank und ich hoffe, ich durfte das hier so schreiben und meine Worte, die werden gehört!
Emma Möhlenkamp Hallo,

Ich finde es sehr bedenklich, dass der Hauptteil der als "Umstrukturierung" bezeichneten Sparmaßnahmen in den Bereichen Kultur, Bildung und Jugendprogramm stattfinden soll. Diese erscheinen mir als zentrale Aufgabe des ÖRR und haben in der Medienlandschaft online oft qualitativ Alleinstellungscharacter da sie hochwertig über Politik und Gesellschaft informieren und als eine der wenigen Angebote auch Menschen unter 50 erreichen. Hier zu sparen ist mMn ein falscher Weg und würde nicht nur für Zuschauende einen großen Verlust bedeuten sondern auch die Kultur und Filmszene in Deutschland nachhaltig schädigen. Grade die besonderen Projekte und Förderung von Ausnahmeideen die in der privaten Industrie keine Chance hätten rechtfertigt doch auch die Erhebung eines Rundfunkbeitrags - die 1000. Folge Rosamunde Pilcher oder Tatort Hintertutzingen gäbe es bestimmt auch privat finanziert. Wenn man seinen Bildungsauftrag ernst nehmen und junge Generationen nicht komplett an TikTok und RTL verlieren sollte muss der für Sparmaßnahmen vorgesehene Bereich ausgebaut und nicht weiter ausgehöhlt werden- gerne digital und vernetzt.

Vg Emma Möhlenkamp
Endrulat Ursula Sehr geehrte Damen und Herren,



Derartige Einschränkungen, wie geplant, widersprechen u.E. dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Die Vielfalt der Angebote wird deutlich, zu Lasten des politischen Berichterstattung sowie von Kultur gehen und diese einschränken. Dies halten wir für besonders bedenklich in der derzeitigen Lage in der unsere Demokratie auf dem Spiel steht!!! Jetzt, da radikale Parteien (rechts wie links) immer stärker werden und genau die geplanten Einschränkungen propagieren und fordern, müssen wir erst recht mit hochwertigen Inhalten dagegen halten.



Schlechte Erfahrungen haben wir bereits mit den diesjährigen Änderung im 2. Programm des Bayerischen Rundfunks gemacht. Da die Textbeiträge deutlich reduziert und inhaltlich seit der Umstellung auch wenig informativ sind, verzichten wir auf Sendungen des Bayerischen Rundfunks! Stattdessen hören wir nun verstärkt Deutschlandfunk!



Wir fordern deshalb:

keine Reduzierung politischer Berichte und Reportagen!

Keine Reduzierung kultureller Sendungen!

Keine zusammenlegen von Sendern beim TV und beim Rundfunk!



Dafür kann die häufigen Übertragungen von Fußball deutlich reduziert werden. Außerdem: Es gibt noch andere Sportarten!!!



Mit besten Grüßen



Ursula und Hans-Jürgen Endrulat
Engelhard Happel Betr. Eingabe zur Programmreform bzgl. 3sat



Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat ist der einzige Sender, welcher sich in seinem Programmangebot deutlich von ARD und ZDF unterscheidet. Er bietet besondere Filme, ein Kulturprogramm mit z.B. Operübertragung der Bregenzer Festspiele, das 3sat-Festival, Themenabende etc.

Es wird in ARD, ZDF und den vielen zum Teil sehr kleinen Regionalprogrammen reichlich Unterhaltung angeboten. Ich denke, es lässt sich bei den "Silbereisens", Traumschiffen, "Schwarzwaldkliniken", den vielen im Grunde immer gleichen Krimiserien, den Liebes-Beziehungs-Familien-Freundschafts-Serien und ausreichend vorhandenen Quizsendungen ein ordentliches Einsparpotential finden. Auch kann man bei den gut bis best dotierten Posten in der festangestellten Stellenhierarchie nachsehen. Mir ist bewusst, dass jeder seinen Bereich und eventuelle "Pfründe" verteidigt, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist jedoch für die Bevölkerung da und nicht zuvörderst für den Lebensunterhalt der Angestellten.

Ich bitte Sie eindringlich 3sat nicht zu "liquidieren" - Sie nennen es natürlich höflich "zusammenlegen" und mit Arte zu verschmelzen. Auch würde Arte in seinem besonderen Programmangebot deutlich eingeschränkt ( logischerweise, da 2 Sender sich die 24 Stunden eines Tages teilen müssen).



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für eine Demokratie sehr, sehr wichtig. Es gibt genügend vom großen Geld abhängige Privatsender, die Unterhaltung anbieten.



Ich zahle gerne ohne Murren die Rundfunkgebühren, erwarte als Gegenleistung aber nicht nur den bisherigen Qualitätsjournalismus mit Nachrichten, Recherchen, z.T. guten Filmen und Unterhaltung aber ansonsten auf Quoten schielendes Seichtes.

Deshalb wiederhole ich meine Bitte: gefährden Sie nicht die qualitative Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Mit freundlichen Grüßen

Engelhard Happel
Enrico Haak Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Verschlankung und Zusammenlegung von Formaten insbesondere in den Fernsehprogrammen befürworte ich sehr.



Wir brauchen zum Beispiel nicht die große Vielfalt an Talkshows und Polit-Diskussionsrunden, die alle an einem Wochentag ausgestrahlt werden (Maischberger, Markus Lanz, Caren Mioska, Maybrit Illner, Hart aber Fair) in denen sich immer die gleichen Teilnehmer präsentieren.

Wir brauchen mehr Information zu gesellschaftlichen Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, mehr Information abseits des Mainstreams.



Darum kann ich Ihren Vorschlag 3sat und ARTE zu einem "internationalen Format" zusammen zu führen nicht unterstützen.

Diese beiden Sender müssen erhalten bleiben.



Auch im Kinder-Bereich sollten die drei genannten Sender erhalten bleiben.



Synergieeffekte sehe ich, wie Sie, in der Zusammenlegung der anderen "Info"-Angebot.

Speziell ZDFneo betrachte ich nur als Wiederholungsplattform für alte Terra X Sendungen, die sich außerdem ständig wiederholen.



Mit freundlichen Grüßen



Enrico Haak
Erben Anne Sehr geehrte Damen und Herren,



wir sind entsetzt und geschockt über die Überlegung, ARTE und 3Sat zusammen zu legen. Und in etwa 9 Jahren kein lineares TV-Programm mehr anzubieten. Da kenne ich sehr viele Menschen, die nicht mehr Teil des Öffentlich-Rechtlichen sind und gar nicht mehr klar kommen. Sogar mein "junger" Mann (72) wäre technisch absolut überfordert. Wer denkt sich sowas aus? Wofür zahlen wir Beiträge??



Politiker arbeiten zu viel und haben selber wahrscheinlich keine Ahnung wie wichtig die Kultursender 3Sat, ARTE, DLF etc. sind. Jeder Sender hat für sich seine Daseinsberechtigung und ist für die Vielfalt der Meinungen unerlässlich!! Kürzungen und Gleichschaltungen bieten nur einer "Einheitsmeinung" Vorschub. Und diese Einheitsmeinung kann dann schnell mal in die falsche Richtung abdriften. Bewahren Sie uns davor. Stoppen Sie diesen Irrsinn!!!



Anne Erben, München
Erhard Jakobs Die Programme von Arte und 3Sat sind für mich der Hauptgrund, einen Fernseher zu besitzen und einzuschalten. Der Trend der übrigen öffentlich-rechtlichen Sender, mit anspruchsarmer oder -loser Unterhaltung möglichst hohe Einschaltquoten zu erzielen, stößt mich ab. Gerne bin ich bereit, für den Empfang von Arte und 3Sat, aber auch von kulturell ausgerichteten Hörfunkprogrammen Rundfunkgebühren zu bezahlen. Eine Auflösung von 3Sat und teilweise Überführung von Sendungen ins Arte-Programm brächten einen Verlust an Vielfalt und Qualität. Auch mit Blick auf deren internationalen Zuschnitt und europäischen Geist appelliere ich an die Verantwortlichen, Arte und 3Sat in der jetzigen Eigenständigkeit zu erhalten. Aus meiner Sicht haben diese beiden Sender verdient, von Staaten, die sich zum vereinten Europa bekennen, dauerhaft und verlässlich ausgestattet zu werden, damit sie ihre die menschliche Denkfähigkeit ernst nehmenden, kreativen und nationale Engstirnigkeiten überwindenden Programme auch künftig produzieren und ausstrahlen können.
Eric Beltermann Guten Tag,



aus der Berichterstattung musste ich zur Kenntnis nehmen, dass es Pläne gibt, zur Förderung eines schlankeren öffentlich-rechtlichen-Rundfunks 3sat und arte zusammenzulegen. Ich protestiere aufs schärfste gegen diese Pläne. In Zeiten steigender Polarisierung und manipulativer sozialer Medien ist die ruhende, ausgewogene und gut recherchierte Arbeit von arte und 3sat wichtiger denn je. Insbesondere der internationale Aspekt der beiden Sender leistet einen wichtigen Debattenbeitrag.



Ich verstehe die Idee und Notwendigkeit der Verschlankung des ÖRR. Hier ist aber wenig Geld einzusparen. Dem Auftrag des Vollprogramms würde sich bspw. mit weniger eingekauften Lizenzen für Sportberichterstattung deutlich einfacher nachkommen. Auch einige Ausgaben für die Führungsebene des Anstalten sind mindestens fragwürdig. Es gibt deutlich größeres Einsparpotential mit deutlich geringerem Schaden.



AlsBürger, Journalist und Wissenschaftler möchte ich die herausragende Bedeutung dieser Angebote betonen und fordere Sie als meine Vertreter:innen gemeinsam mit zahlreichen anderen Bürgerinnen und Bürgern dazu auf, von der Zusammenlegung von arte und 3sat Abstand zu nehmen.



Freundliche Grüße

Eric Beltermann
Erich Klöckner Betrifft: Zusammenlegung 3sat und arte



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin strikt dagegen, dass die beiden Programme zusammengelegt und dadurch verkleinert werden, und bin davon überzeugt, dass zum einen die kulturellen und informativen Angebote beider Programme unverzichtbar sind. Zum anderen sind die Kooperationen von arte mit den französischen und 3sat mit den deutschsprachigen Partnern enorm wichtig für das gegenseitige Verständnis mit den Nachbarn. Anstatt zu reduzieren sollte über eine Erweiterung nachgedacht werden auf andere europäische Länder.



Speziell die Programme 3sat und arte belegen für mich, dass die öffentlich-rechtlichen Sender die wichtigste Komponente der Medienlandschaft darstellen. Persönlich nutze ich ausschließlich öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioprogramme!



In dem Bewusstsein, dass ich nicht der Einzige bin, der gegen die Schwächung der Programme arte und 3sat protestiert, und dass Ihr Plan nicht durchgesetzt wird, verbleibe ich



mit freundlichen Grüßen



Erich Klöckner
Erich Leonhardt Die Reduzierung der Sendekanäle finde ich richtig. Ausserdem sollten sich die öffentlich-rechtlichen Sender auf ihren "Bildungsauftrag" konzentrieren und nicht immer mehr unterbelichtete US-Filme und -Shows senden.

Dazu gehört auch weniger Gewalt ( Tatort und Co), weniger hochbezahlte Sportübertragungen (besonders Fussball). Dafür sollten mehr Verbraucherinformationen und gute Wissenschaftssendungen gezeigt werden.
Erich Mautz Es ist ungeheuer, wie unzugänglich der Bürger an diesen enorm wichtigen Entschlüssen - falls überhaupt - Beteiligung findet. Wir haben nicht vergessen, wie dereinst der literar. LIebling vieler Programmnutzer lediglich drei, vier Sender der dt. TV-Landschaft gelten liess: Arte, 3-Sat; - der anderen erinnere ich mich nicht mehr. Was würde ER wohl zu den "Fusionsabsichten" gerade dieser Sender sagen, wäre er noch unter uns? Ich bin fest davon überzeugt, mit ihm zu sprechen, wenn ich mich dafür einsetzen, von Obigem abzusehen.
Erich Müller Hallo,



ich möchte kurz zwei Punkte ansprechen, die bei einer Reform nicht vergessen werden sollten:



1. Sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass bei der Auswahl von Journalisten des ÖRR darauf geachtet wird, dass sie über alle Lager gleichmäßig verteilt sind. Sonst ist eine neutrale, ausgewogene Berichterstattung nicht möglich. Man denke da auch an eine Befragung unter ARD-Volontären, durchgeführt in den eigenen Reihen, aus dem Jahr 2020.

(Nachzulesen z. B. hier: www.welt.de/debatte/kommentare/plus219289186/Oeffentlich-Rechtliche-Ausgewogene-Berichterstattung-92-Prozent-der-ARD-Volontaere-waehlen-gruen-rot-rot.html )



2. Sollten die Redaktionen sich an die gültige Rechtschreibung und Grammatik halten. Insbesondere sind dabei die sozialen Medien gemeint, es kommt aber auch im Fernsehprogramm vor. in Umfragen lehnen 75 % der Zuschauer die sogenannte "Gendersprache" ab, nachweisbare positive Effekte gibt es auch nicht. Trotzdem "gendern" z. B. die Redaktion der Tagesschau bei Facebook unbeeindruckt weiter. Dies sollte unterbunden werden, weder die Form z. B. "Radfahrer:innen" noch die Form "Radfahrende" sind korrekt.



Mit freundlichen Grüßen



E. Müller
Erich Schlauer Sehr geehrte Damen und Herren,

Prinzipiell finde ich die Idee gut, eine Reform des Öffentlich rechtlichen Rundfunks durchzuführen.

Diese sollte sich aber nicht auf die besten Fernsehsender ( 3 SAT, Arte) konzentrieren.



Meiner Meinung nach wäre es hilfreich eine generelle Erneuerung des ganzen Systems zu überlegen. Verkleinerung der Länderanstalten, zu aufgeblasen , Konzentration auf regionales Länderspezifisches Programm

Die Programmvielfalt ( scheinbar werden nur noch Krimi produziert) neu überdenken

Nachrichten, neu strukturieren!

Wetterbericht ausbauen, Unwetter , Luftqualität

Sportbericht in den Nachrichten, sehr, sehr sparsam...

Zusammenfassend, sehr konservativ, vor allem die Hauptprogramme

Umstrukturierung der zwei Hauptsender ( fast alles doppelt, dass sind unnötige Ausgaben!)



Eine Annäherung ( kopieren) der spanischen Sender Gestaltung wäre eine gute alternative!



Ein Hauptkanal

Ein zweiter Sender, Für ältere Spielfilme, Krimi, Naturdokumentationen, Soziales

Ein 24 Stunden Kanal, Nachrichten,Aktuelles, Politik, Börse

Ein Sportkanal, wo wirklich alle Sportarten abgebildet sind, sowie bei Großereignissen Ergänzung zum Hauptprogramm

Ein Kinderkanal, Bildung, Jugendthemen

Sowie alle Regional Sender auf wesentliches, Landes typisches bezogenes Fernsehen.



In Spanien gibt es keine Rundfunk Gebühren, Keine kommerzielle Werbung in öffentlichen Sendern!!



Da wäre dann der Finanzminister für die Finanzen zuständig.....



Möchte sie abschließend bitten unseren geliebten 3SAT NICHT mit Arte zu verbinden!



Mit freundlichem Gruss



Erich Schlauer
Erich Sommerfeld Die folgenden Programme des Öffentlich rechtlichen Rundfunks halte ich für wertvoll und erhaltenswert:



Korb Europa, Internationales, Kultur

Europäische Programm Kooperationen fördern gemeinsames Verständnis für Nachbarländer und friedlichen Austausch.

Arte und 3 Sat sind begründet in Partnerschaften mit Anstalten von unterschiedlichen Nachbarländern. Daher haben unterschiedliche Schwerpunkte.

Ähnlich würde ich Kooperationen mit polnischen und tschechischen Sendern begrüßen.

Im Radio: -Funkhaus Europa im WDR ist beispielhaft.



Korb Information, Dokumentation, Bildung

Der Kanal Phönix ist als Infokanal für den Tagesablauf unersetzlich. Der einzige Kanal auf dem der Bürger die politischen Ereignisse life, aktuell und ungeschmälert und in der ganzen Breite miterleben kann.

Alpha ist dagegen eher eine Art Bildungsfunk.



Korb junge Menschen

Der Kinderkanal will aktivieren im Gegensatz zu den privatwirtschaftlichen Sendern und hat damit eine einzigartige Qualität.



Das Deutschlandradio bietet einem gewaltigen Reichtum an Dokumentation von Kultur und Zeitgeschichte



Die Menge der Nachrichten durch Informationssendungen rund um die Uhr, die vielen Hintergrundberichte, Interviews mit Verantwortlichen oder Wissenschaftlern informierten Menschen über die Jahre hinweg bilden einen großen Reichtum an Informationen.

Das macht tiefgehende Recherchen möglich. Gerade mit den Mitteln des Internet aufbereitete und angebotene Informationen, ermöglichen eine Recherche-Tiefe mit unterschiedlichsten Perspektiven, wie es in kaum einem Archiv eines privaten Mediums möglich ist. Möglichkeit zu Faktenchecks.

Das sollte für die Öffentlichkeit erhalten bleiben.

Modelle zur Bürgerbeteiligung sollten weiter erprobt werden.



Es sollten Kooperationen von Deutschlandfunk und ARD mit den Zentralen für politische Bildung des Bundes und der Länder erprobt werden.

Man muss kulturellen Reichtum auch zugänglich machen.



Alle diese Angebote sind notwendig als Gegengewicht zu den Mechanismen privatwirtschaftlicher Medien.

Im öffentlich rechtlichen Rundfunk werden Grundsätze des Journalismus frei von kommerziellen Interessen beachtet. Zum Beispiel nur Veröffentlichung, wenn mindestens zwei bestätigte Quellen für ein Ereignis vorhanden sind, Trennung von Bericht und Kommentar, keine Emotionalisierung.



Thema Finanzierung

Ich könnte mir vorstellen, freiwillig einen höheren Betrag für das Angebot des öffentlich rechtlichen Rundfunks zu zahlen.
Erich von Dietersdorf Sehr geehrte Damen und Herren,



diese geplanten Reformpläne sind in meinen Augen nur ein weiterer bitterer Beleg für den gewollten Niedergang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der letzten Jahre. Ich habe mit großem Missfallen verfolgt, die die deutsche Medienlandschaft über die letzten 30 Jahre hinweg immer weiter den Bach hinunter ging.



Dass qualitative Programm wird immer drastischer reduziert, während man im Hauptprogramm der ARD, ZDF und der dritten Programme auf massentaugliches Quotenprogramm setzt. Der eigentliche Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender geriet dabei immer weiter in den Hintergrund. Schaut man sich dabei das aktuelle Programm genannter Sender an, so mag man schnell den Eindruck gewinnen, dass Programm der Öffentlichen bestehe ausschließlich aus Krimis, Spielfilmen, Schlagerunterhaltungssendungen und gelegentlich Nachrichten und Polittalkshows, sowie vereinzelt Dokus. Und genau hier sehe ich die großen Defizite. Genau jene Inhalte im Bereich der Information sind sehr dürftig und oberflächlich geworden. Tiefgründige Analysen und hintergründige Informationen fallen immer weiter in den Hintergrund.



Ich war selbst viele Jahre lang als freier Mitarbeiter für diverse Landesrundfunkanstalten tätig und kann daher aus eigener Erfahrung berichten, wie schwer sich die finanzielle Situation für qualitativere Projekte gestaltet. Gerade im Bereich der Kultur wird massiv gekürzt, was ich eine bodenlose Unverschämtheit finde. Derartige Formate können sich in den Dritten, geschweige denn im Hauptprogramm seit Jahren schon nicht mehr etablieren.



Spartenkanäle sind hier die einzige Plattform, die tiefgreifenderen Inhalten im Deutschen Fernsehen noch zur Verfügung steht. Man kann sicherlich über die Anzahl und die Aufteilung dieser streiten, aber der jetzige Entwurf der allen Ernstes eine Reduktion auf zwei Sender viersieht, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Allein 3sat bietet im Deutschen Fernsehen die größte Plattform für die kulturelle Szene gleich dreier Länder. Ich verweise nur einmal auf die Kulturzeit, das einzige tägliche Kulturmagazin im Deutschen Fernsehen, für welches ich selbst schon diverse Male gearbeitet habe. Aber auch die Übertragung kultureller Veranstaltungen, wie Cabaret, Konzerten oder Operninszenierungen ist eine unverzichtbare Bühne für die Kulturszene.



Ich würde viel eher für eine Ausweitung des Programmes, als auf eine Kürzung plädieren. So mangelte es bei 3sat häufig vor allem an finanziellen Mitteln, um mehr eigene Formate zeigen zu können. Das Kernkonzept des Senders ist es ja, Inhalte aus allen beteiligten Ländern möglichst gleichteilig zu zeigen. So finde ich die Möglichkeit in Deutschland auch österreichische und schweizer Nachrichten schauen zu können, sehr wichtig, gerade, da man ja die entsprechenden Programme ORF und SRF in Deutschland nicht empfangen kann. Es stimmt, dass 3sat zu einem großen Anteil auf das Zeigen von Dokumentationen gesetzt hat, was aber in erster Linie daran lag, dass Mittel für feste Formate fehlen.



Beispielsweise würde ich sehr begrüßen, würde man wieder vermehrt Sendestrecken etablieren, in welchen man alte Produktionen aus den Archiven zeigt. Also sowohl Dokumentationen, aber auch Unterhaltungssendungen und Nachrichtensendungen aus den vergangenen Jahrzehnten. Dies wäre einerseits für den zeitlichen Dokumentationszweck wertvoll, da so auch aktuelle Entwicklungen besser nachvollzogen werden können, als auch vergessene Formate wieder in Erinnerung zu rufen.



Dass wieder genau jene Sender von der Einstellung bedroht sind, die noch das letzte qualitative Programm, gerade im Bereich der Kultur und Information vereinen empfinde ich als Armutszeugnis, gerade, da ich aus Erfahrung berichten kann, dass diese Formate es bereits ohnehin nicht einfach haben. Auch so ein Beispiel sind da die morgentlich gezeigten Wetterbilder auf 3sat, Bayerisches Fernsehen und ARD-alpha, welche nach diesen Reformplänen auch größtenteils wegfallen würden. Nachdem diese Formate in den 90er und 2000er Jahren eine regelrechte Blüte erlebt hatten, wurden auch sie in den letzten Jahren massiv heruntergewirtschaftet. So wurde das Angebot der gezeigten Destinationen immer geringer und die hinterlegte Musik wurde auch immer einseitiger und verlor an Qualität. Diese Formate nun aber ganz verschwinden zu lassen, wäre dann aber doch nochmal eine neue Form des Niedergangs und würde ebenfalls einen herben Verlust für die deutsche Medienlandschaft bedeuten.



Auch den Wegfall diverser lokaler Radioprogramme empfinde ich als herben Verlust, da diese ja gerade im Bezug auf regionale Identität von großer Wichtigkeit waren und auch massiv zum Zusammenhalt und der Identifikation mit einer Region beitragen können. Sie sind der perfekte Raum für regionale Themen, die sonst nur wenig Aufmerksamkeit erlangen würden und bieten auch Raum für lokale Traditionen und Brauchtum.



Insofern sehe ich in diesen Reformplänen leider nur den weiteren Beleg dafür, dass der deutsche Staat keinerlei Interesse am Fortbestand eines qualitativhochwertigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu haben scheint, der ein Programm für alle liefert. Denn sonst würde man nicht so konsequent dazu beitragen, jegliches Nischen- und Qualitätsprogramm einzustampfen. Nachdem man es in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon zur voller Gänze aus dem Hauptprogramm verbannt hat, sollen nun also auch noch die Spartenkanäle verschwinden... Wirklich bitter!



Herzliche Grüße



Erich von Dietersdorf
Erich Weber Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder der Reformkommission,



die Reformvorschlag der Bundesländer zur Zukunft der Hörfunkprogramme und TV Beiträge der Anstalten zu begrenzen sind in ihrem Umfang falsch und gefährden so das Informationsniveau der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land.



Guter Journalismus, der sich dem Grundgesetz und dem Bildungsanspruch eines Landes verpflichtet sieht um die Wende in Bereich der Energie-, Mobilitäts-, Gesundheits- und Bildungspolitik verpflichtet sieht braucht Raum, vor allem auch im Radio und TV Bereich und damit letztendlich auch auf den Internetplattformen dieser Sender. Die Zahl der Spartenprogramme sollte erhalten werden. Geplant Poolbildung von Informations- und Bildungsangeboten oder Kulturangeboten führt zu einer Verarmung der Angebote. Als Beispiel sei genannt die spezialisierten Sender vom Arte und 3sat. Diese sind so unterschiedlich das ich mir eine Zusammenlegung nicht vorstellen kann. Wo sollen auf Arte die Dokumentarfilme oder Wissenschaftsbeiträge die auf 3sat regelmäßig zu finden sind untergebracht werden? So werden aktuelle Beiträge von Filmfestivals aus Deutschland wie dem Greenscreen aus Eckernförde dort ausgestrahlt und finden so Eingang in das Angebot von Schulen im Rahmen von Schulkinoaufführungen oder werden im Rahmen von Bildungsaktivitäten von Umweltgruppen, Studierenden oder sonstigen Interessierten wahrgenommen. Solche Nischen gilt es weiter zu bedienen um einer Wissensgesellschaft weiter zu erhalten bzw. zu fördern.



Das gute Dokumentationen und Kulturbeiträge aus Deutschland (bzw. von Deutschen Filmschaffenden) aber auch regelmäßige Nachrichten Zusammengestrichen werden ist der falsche Weg. Wir verlieren so viele Kreative aus diesem Bereich und werden weniger Akteure haben die sich in unserer Medienwelt auch den Komplexen Aufgaben der Zukunft widmen.



Ich bitte Sie hiermit Ihre Reform-,bzw. Kürzungspläne zu ändern und 3sat und weitere Radio und TV Angebote zu erhalten. Fusionen sind nicht der richtige Weg um den Auftrag der Öffentlich Rechtlichen zu erfüllen.



Mit freundlichen Grüßen



Erich Weber

Erich Wiegand Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte auf keinen Fall den Sender 3 Sat schließen. Ein derart vielfältiger Sender muss weiter laufen! Dann lieber die Gebühren erhöhen! Meine Frau Irene Wiegand und meine Kinder Thomas Wiegand und Sandy Wiegand vertreten die gleiche Meinung! Das sind 4 Stimmen gegen eine Schließung!



Mit freundlichen Grüßen

Erich Wiegand

Architekt Dipl. Ing.
Erik L. Bildung, Kultur, ordentliches Kinder- und Jugendprogramm - daran soll also gespart werden.

Warum nicht stattdessen an hunderten gleichartiger, qualitativ bestenfalls mittelmäßiger Sendungen auf allen dritten Kanälen? Volksdümmliche Musik, "Heimat"-Krimis, Schmonzetten, Kochsendungen, Talkshows die nur der Bereicherung der selbstproduzierenden Moderatoren und Verbreitung von Falschinformationen dienen - von all dem und vielem mehr, das auf den Öffentlich-rechtlichen Medien läuft könnte man viel einsparen. Stattdessen wollen die Minipräs (vor allem von der CxU) die Bildung von mündigen Staatsbürgern behindern.

Wenn diese Drecks-Reform in dieser Art kommt, verlieren die öffentlich-rechtlichen Medien auf einen Schlag einen Großteil ihrer Daseinsberechtigung - das sage ich als großer Befürworter öffentlich-rechtlicher Medien. man sollte sich nicht wundern, wenn es danach wesentlich mehr Beitragsverweigerer gibt.

Es braucht eine Reform, aber diese geht in die genau falsche Richtung - dann lieber keine als diesen Riesenmist.
Erik Rohde Sehr geehrte Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder,



die deutsche Bevölkerung und europäische Gesellschaft benötigen ein hochqualitatives und kulturell pluralistisches Rundfunkangebot.

Aus diesem Grund ist eine Rundfunkkonsolidierung, wie von Ihnen am 26. September 2024 in dem Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) vorgesehen, der beiden Sender ARTE und 3SAT entschieden abzulehnen. Vielmehr ist es ein besonderes Anliegen meinerseits, dass beide Sender koexistent erhalten bleiben und deren inhaltliche Schwerpunktsetzung im besten Maße nachgeschärft und ausgebaut werden sollen.



Bitte tragen Sie zum Erhalt eines qualitativ hochwertigen und zugleich breiten Wissenschafts- und Kulturangebotes für Deutschland, seiner deutschsprachigen Nachbarländer, sowie ganz Europa bei, indem Sie Ihren Vorschlag in der jetzigen Form dringend überarbeiten.



Ich danke Ihnen.



Mit freundlichen Grüßen



Erik Rohde
Erik Strub Eine gute Einsparungsmöglichkeit wäre der (teilweise) Verzicht auf Sportveranstaltungen, für die übermäßig viele Gebühren für Übertragungsrechte gezahlt werden.



Aus meiner persönlichen Sicht sind das tendenziell alle die Sachen, die beim (nachträglichen) Anschauen im Internet sowieso mit dem eingeblendeten Vermerk "darf aus rechtlichen Gründen im Internet nicht gezeigt werden" ausgeblendet sind.
Erik Winker Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung haben wir von den Plänen erfahren, das Programm von 3sat mit dem von ARTE zusammen zu führen. Als Produzenten zahlreicher erfolgreicher und preisgekrönter Dokumentarfilme arbeiten wir seit vielen Jahren eng mit der Dokumentarfilm-Redaktion von 3sat zusammen. Wir können deshalb aus direkter Anschauung berichten, welch hervorragende und wichtige Arbeit in diesem Sender geleistet wird. Die zuständigen Redakteur*innen sind sehr kompetent, mutig und unabhängig. Sie sorgen seit Jahren dafür, dass wichtige und gesellschaftlich relevante Filme entstehen, die sich kritisch, genau und differenziert mit gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen. Sie erbringen dadurch einen großen Beitrag zur demokratischen Meinungsbildung und zum gesellschaflichen Diskurs, der in dieser Form in Deutschland einzigartig ist.



Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie vom rechten Rand, durch Fake News und Manipulationen bedroht ist, ist eine Stimme wie die von 3sat unerlässlich. Eine Verknappung dieses exzellenten Programms würde unweigerlich denen in die Hände spielen, sie seit jeher von rechtsaußen die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks propagieren.



Auch die weiteren von 3sat bedienten Felder wie Oper, Theater, Musik, bildende Kunst, Ballett und Tanz benötigen ihren Platz im deutschen Fernsehen und gehören eindeutig und unverbrüchlich zum öffentlich-rechtlichen Auftrag. Eine Zusammenlegung mit ARTE würde unweigerlich zu einer extremen Verknappung dieser Inhalte führen. Das können wir uns als Gesellschaft gerade in diesen krisenhaften Zeiten nicht leisten.



Wir fordern die Rundfunkkommission der Länder deshalb auf, von diesen Plänen Abstand zu nehmen und die Eigenständigkeit von 3sat und ARTE zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen,

Erik Winker, Martin Roelly, Ümit Uludag

Produzenten, CORSO Film, Köln
Erika Antl Ich finde die geplante Vermischung der Themen der beiden Sender 3 Sat und Arte total schlecht und falsch!
Erika Beate Schwärzler Die "Kulturzeit" auf 3sat : Unverzichtbar für Alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen über die Kultur und was sich tut

in den "3sat-Ländern" Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kultur, die belebt und die das Bewußtsein öffnet für die entscheidenden Dinge des Lebens. In einer Demokratie.



Und auf die ZIB-Nachrichten und auf "nano" möchte ich auch nicht verzichten.

Mein Leben würde ärmer ohne sie.

Arm.
Erika Beate Schwärzler Zusammenlegung von 3sat und ARTE : B l o ß n i c h t !

Ich bin im Allgäu aufgewachsen, grenznah zu Österreich und der Schweiz. Die Ausflüge der Jugend mit der Familie, der Schule, dem Kirchenchor gingen immer in die Berge und oftmals auch über die (grüne) Grenze nach Österreich und in die Schweiz.

Beide Länder sind mir also aus der Jugend vertraut jetzt, wo sie wieder nahegerückt sind.

Bei dem Fernsehsender 3sat konnte ich diese alte Freundschaft wiederbeleben und kann es noch. ( N o c h ? ).



Mit 16 Jahren war ich dann zum erstenmal in Frankreich. Ich wurde herzlich und warm und mit Küßchen rechts und links

aufgenommen und warm umfangen. Ich lernte die Sprache, hörte französische Schlager und Chansons, aß Gerichte, die ich zuvor noch nicht einmal vom Namen her kannte. Ich lernte in Frankreich, daß das Leben, sinnlich erfahren, unglaublich

bereichernd ist. Und daß, man stelle sich das vor, daß es doch tatsächlich körperliche Berührung gibt, die wohltut.

(Für später Geborene: In Deutschland galt zu der Zeit noch die Prügelstrafe. Ein Überbleibsel des Krieges.)



3sat mit Deutschland, Österreich und der Schweiz // ARTE mit Frankreich // haben eine völlig andere Ausstrahlung.

Allen 3 Ländern fühle ich mich freundschaftlich verbunden. Aber ich möchte ihre Verschiedenheit nicht nivellieren.

Die aktuellen Programme von 3sat und ARTE haben ein völlig unterschiedliches Gepräge. D a s soll so b l e i b e n.
Erika Bohm Wenn gespart werden soll, dann ist es wohl effektiver die merkwürdigen Spaßveranstalungen an Samstagen konsequent zu reduzieren, wer kann sich das noch ansehen und welcher Aufwand da betrieben wird. 3 sat und auch ZDF neo sind oft Ersatz für die uninteressant Angebote von ZDF ubd ARD. Die Privaten wie RTL...sind auch nicht erträglicher, keine Variante. Vielleicht kommt noch jemand auf die Idee, die Kultursender im Radio abzuschalten. In was für eine Zeit leben wir, vieles bröckelt, nicht nur Straßen und Brücken und nun auch die Kultur und Lebensfreude, so erreicht man die Menschen nicht. Hatte andere Erwartungen an unsere Gesellschaft.

MfG Erika Bohm
Erika Borgwardt Moin,

ich wünsche mir weniger Wiederholungen, darum scheint eine Zusammenlegung von Sendern richtig. Wichtig ist, dass nicht die leichte Muse mit soviel Schmonzes überpräsent ist, sondern INFORMATIVES im Sinne von Demokratie, Wissenschaft, Ethik, Kultur. Ich schaue nur öffentlich-rechtliche Sender und bin überzeugt, dass der Auftrag zur Aufklärung und Erklärung nur hier erfüllt werden kann.

Zusammen könnten one und ZDFneo, alpha und ZDFinfo; arte und 3sat sollten getrennt bleiben.

Wie gesagt, wenn die Wiederholungen mal die Endlosschleife verlassen, sind Kapazitäten für neue Sendungen vorhanden.

MfG

Erika Borgwardt
Erika Cieśla Finger weg von 3sat und Arte!
Erika Flatter ARTE Phönix 3 SAT sind die wenigen interessanten Sender. Einsparungen sollten bei den verdummenden Prgrammen wie Krimis etc vorgenommen werden-



Phönix z.B. gibt Einblicke in unsere parlamentarische Demokratie.



Bitte bedenken Sie bei Ihren Einsparungen welchen Wert diese Sendungen in der heutigen Zeit haben.
Erika Klose Guten Tag, unter Rundfunkkommission.rlp.de kann man angeblich Sparvorschläge einreichen. Finde auf der Seite jedoch keinen entsprechenden Link. Fake? Grüße Erika Klose
Erika Körner Guten Tag,

ich fände es sehr schade, wenn es kein eigenständiges 3-Sat-Programm mehr geben würde. Gerade hat "Bosetti Late Night" einen Preis erhalten. Es gibt so viel sehenswertes wie zum Beispiel Kabarett oder auch die Doku über Kamala Harris. Der Sender ist - ebenso wie Arte - für mich eine echte Bereicherung.

Wenn Sie Geld sparen müssen, dann lassen Sie doch alternativ ein paar dieser unangenehmen Talkshows weg, bei denen ständig dieselben Gäste ihre Thesen unters Volk bringen dürfen.



Danke und Gruß

Erika Körner
Erika kröner Mit Entsetzen habe ich wahrgenommen, dass der Rundfunkstaatsvertrag in einem Reformprozess erheblich umgestaltet werden soll.

Dies betrifft vor allem die Bereiche Bildung und Kultur in den Spartenkanälen. Das die Sender 3Sat und ARTE fusionieren sollen geht in meinen Augen garnicht. Auch die Hessenschau online ist eine notwendige Informationsquelle über aktuelle Geschehnisse.

Dieser Reformstaatsvertrag dient allein finanziellen Einsparungen und keineswegs den Bedürfnissen der Nutzer von Radio und TV. Dies bedeutet eine Schwächung der Demokratie, das kann doch nicht Ihr Ziel sein.
Erika Meyer Zur Zusammenlegung von arte und 3sat:



sollten diese beiden Sender mit Schwerpunkt Kultur zusammengelegt werden, so blieben hauptsächlich übrig: Krimis, Sportübertragungen, Ratgeber und Quizsendungen.

Genügen Sie damit dem ursprünglichen Auftrag der ARD, Bildung und Demokratieverständnis zu fördern? Wohl eher nicht. Sie sollten bedenken, dass genau das Gegenteil passieren kann und wird: die einseitige Verflachung, um nicht zu sagen: Verblödung, des Gros der Fernsehzuschauer.
Erika Morvay 3-sat und arte sollen genau wie sie sind erhalten bleiben. Ebenfalls alle ARD Sender wie z.B. one und die 3.Programme sowie alle ZDF Sender wie z.B. zdf neo.

Die Vielfalt der öffentlich rechtlichen Sender sind auch ein Garant für die Demokratie.
Erika Rombeck Ich würde es zu tiefst bedauern, wenn anspruchsvolle Sendungen wie die von ARTE und 3 Sat zusammgeschrumpft werden zu Gunsten oberflächlicher und noch mehr seichter Sendungen. Davon gibt es bei ARD und ZDF genug. Die Sendungen wie Kulturzeit, Nano, Skobel, und die sich durch hervorragende Journalistische Arbeit auszeichnenden Dokumentationen von ARTE sind zwingend notwendig, will man nicht eine weitere Verdummung der Bevölkerung. Also spart an den seichten Ratesendungen Shows und Artzserien in der 150igsten Fassung.

Ein wenig mehr Intelligenz würde der Bevölkerung gut tun.

Mit freundlichen Grüßen

Erika Rombeck
Erler Karin Da ich täglich Sender wie

Phoenix,

3sat

ZDF-info und überhaupt die sogenannten Spartensender der Öffentlich-Rechtlichen nutze, bin ich entsetzt, wenn ich höre, dass diese eingestellt werden sollen.



Obwohl ich auch täglich Radio (Bayern1) höre, hoffe ich, dass man eher das breite Hörfunkprogramm kürzt, wenn schon Einsparungen notwendig sind.

Übrigens nutze ich das Mediathek-Angebot nur in Ausnahmefällen.



Ich weiß auch, dass in meinem Umfeld ebenfalls in erster Linie die öffentlich-rechtlichen Programme gesehen werden, aber leider hat nicht Jeder Lust hier seine Meinung abzugeben.



Bitte erhalten Sie die Fernsehprogramme in der jetzigen Form!



Freundliche Grüße, Karin Erler
Erna Kiefer Sehr geehrte Damen und Herren,

Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission, zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:

Ich bin ein großer Fan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die aktuelle Diskussionen um die Erhöhungen des Rundfunkbeitrags finde ich falsch und lächerlich. Es gibt mit der KEF ein unabhängige Kommission, die die Eingaben der Sender prüft. Die Summen, um die es sich für den einzelnen GEZ-Zahlenden dreht, sind meist lächerlich. Menschen, die sich das nicht leisten können, sollten unbedingt entlastet werden. Für den Großteil der Zahlenenden sind die Summen problemlos zu stemmen.

Ich sehe großes Einsparpotential bei den Öffentlich-Rechtlichen, das aber eher im Sportbereich, etc..., die leicht damit erreicht werden könnten, dass wieder ein breites Spektrum an Sportarten abgedeckt wird, die alle interessant sind und die es früher so auch gab.

Eine Streichung/Zusammenlegung, etc... im Bereich 3Sat, Arte, ZDF Info, Phoenix, Tagesschau 24, etc... finde ich besonders in der aktuellen politisch-gesellschaftlichen Lage geradezu für eine Missachtung des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Sender.

Persönlich betrifft mich besonders die Ideen zu den Sendern 3Sat und Arte. Nicht nur spiegeln sie einen großartigen europäischen Gedanken wider. Sie sind auch einfach meine Lieblingssender und einer der Gründe, warum ich gerne GEZ-Gebühren zahle. Und die Einsparungen der letzten Jahre merkt man schon leider jetzt teilweise selbst in deren Programmen. Mehr geht nicht.

Herzlich

Erna Kiefer
Ernest Pangerl Ich bin gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3 Sat.

Unabhängige Wissenschaftssendungen sind wichtig für ein demokratisches Land.

Gerade Nano bietet eine vielfältiges Spektrum der aktuellen wissenschaftlichen Situation.

Die Vielfältigkeit ist ein Gut das nicht angetastet werden darf.
Ernest Zuber Insbesondere die Pläne zur Verschmelzung von 3sat und arte sind nicht hinnehmbar. Die Angebote der beiden Sender sind keineswegs redundant, wie die gemeinsame Klassifizierung als 'Kultur' suggeriert. Insgesamt wird durch den im Entwurf beschriebenen Ansatz Vielfalt in nicht akzeptabler Weise beschnitten. Der Ersatz von Programmen durch nichtlineare Angebote führt dazu, dass das aus Social Media bekannte Phänomen der Blasenbildung verstärkt wird und nur noch Themen zur Kenntnis gelangen, die den jeweiligen Adressaten ohnehin bekannt sind. Jeder Euro der in Medienvielfalt investiert wird, ist in Zeiten von Desinformation gut investiert. Wenn schon die Notwendigkeit besteht Geld zu sparen, wären doch auch Mittel für extrem teure Übertragungsrechte ein Ansatz.

Zum Abschluss: Das Feedback zu einem so wichtigen Thema muss AKTIV eingeholt werden und nicht über diesen Webauftritt der kaum zu finden ist.
Ernst Berchtold Ich halte eine Zusammenlegung von arte und 3sat für falsch. Das sind beide wertvolle Sender mit unterschiedlicher Ausrichtung, die qualitativ aus der Menge der öffentlich-rechtlichen Sender positiv herausstechen. Beide Sender stehen für den kulturellen Auftrag, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllen soll. Dagegen wären Programme im seichten Unterhaltungsformat, die inzwischen leider mehrheitlich von ARD und ZDF ausgestrahlt werden, verzichtbar, denn darum kümmern sich schon die Privatsender.
Ernst E. Bortfeldt Die Reduzierung der Sender durch Streichung oder Zusammenlegung wird meiner Meinung nach nicht dem Interesse der verschiedenen Altersgruppen der Bevölkeung gerecht. Gerade solche Sendungen wie auf 3 Sat "Nano" sind jedoch für alle Altersgruppen repräsentativ und lehrreich. Sinnvoller wäre Sendungen mit Gewalt, wie sie auf fast allen Sendern in Form von Krimis zu sehen, sind zu reduzieren und so Gelder zu sparen. Auch Sendungen mit ernster Musik(Klassik, Opern und Operetten) findet man bei den Sendern wenig im Programm, die für ältere Bürger, die nicht mehr so flessibel sind oder sich es finanziell nicht mehr leisten können, eine Bereicherung wären .



Mfg E. Bortfeldt
Ernst HEIDUK Sehr geehrte Damen und Herren!



Als Stammseher der Wissenschafts- und Kultursendungen bei 3Sat und der Politsendungen bei Phönix höre ich mit großer Besorgnis über die geplanten Einsparungen und Zusammenlegungen.

Ich bitte sie die bestehende Qualität nicht zu reduzieren sondern sie weiter zu unterstützen.



Mit freundlichem Gruß,



Ernst Heiduk
Ernst Neumann ARTE und 3sat sind die einzig vernünftigen Sender im Fernsehen. Ich bin daher gegen die Zusammenlegung!
Ernst Pricha Arte und 3sat müssen erhalten bleiben



Die Umsetzung des vorliegenden Entwurfs des Rundfunkstaatsvertrags würde auf die Zusammenlegung von 3sat und Arte hinauslaufen. Somit würden die aktuell zur Verfügung stehenden Sendeplätze halbiert, was letztlich auch zu einem 50%-Verlust des Programmangebots führen wird. Sicherlich werden auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betroffen sein, die bisher bemerkenswert gute Fernsehangebote gestaltet haben.



Gerade wir im Süden Deutschlands profitieren davon, wenn wir von einem werbefreien Drei-Länder-Sender über das Geschehen in unseren deutschsprachige Nachbarländern informiert werden. Für Frankreich bietet Arte hierfür ein zweisprachiges Angebot. Außerdem haben beide Sender ein bemerkenswert gutes Kulturprogramm. Sie senden Spielfilme, Dokumentationen und andere Beiträge, die anderswo gar nicht zu finden sind.



Sie versprechen sich von einer Zusammenlegung offenbar Ersparnisse, die Sie allerdings in Ihrem Entwurf - zumindest in Ihrer Zusammenfassung - nicht beziffern. Ebensowenig kann ich Ihren Unterlagen entnehmen, was der Sendebetrieb der einzelnen Sender kostet. Somit ist es unmöglich, Vergleich anzustellen. Deswegen hierzu nur die folgende Frage: Ist es bei 3sat und Arte nicht so, dass dort vor allem schon fertige Produktionen aus den beteiligten Ländern gesendet werden bzw. Eigenproduktionen dorthin weitergegeben werden können? Stellt das nicht eine besonders effektive und wirtschafliche Vorgehensweise dar?



Ich bin mir sicher, dass bei den "Öffentlichen" die Rundfunkbeiträge an vielen Stellen effektiver eingesetzt werden könnten bzw. nicht für die eigentlichen Aufgaben des öffentlich rechtichen Rundfunks genutzt werden. Ich denke dabei an Radiosender, die versuchen mit Privatanbietern zu konkurrieren und so als Abspielstationen von Kommerzsendern nicht mehr zu unterscheiden sind. Außerdem stellt sich für mich die Frage, ob "die Öffentlichen" Sportveranstaltungen zu jedem Preis übertragen müssen, den die Veranstalter fordern. Warum produzieren ARD und ZDF nach Wahlen Paralellprogramme? Wie sieht es mit dem Gehaltsgefüge und Vergütungen in den "oberen Etagen" der Anstalten aus? Sind die wirklich angemessen? Sind wirklich alle Funkhäuser für das Funktionieren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks notwendig?



3sat und Arte sind zweifelsohne Programme, die nicht von allen genutzt werden. Aber ist es dessen ungeachtet nicht Ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass solche grenzüberschreitende Kulturprogramme für alle angeboten werden? Kultur lebt von der Vielfalt der Menschen und ihrer Gesellschaften. 3Sat und Arte sind in unserer durchkommerzialisierten Fernsehtwelt ein sehr wichtiger Beitrag zum Verständnis unserer Nachbarn und ein unverzichtbarer Wegweiser nicht nur durch die Kulturwelt der vier beteiligten Staaten. Beide Programme müssen deswegen vollumfänglich erhalten bleiben.



Ernst Pricha
Ernst Prumbach Weniger teure Shows im Programm reduzieren die Kosten. Es laufen ohnedies zu viele dieser zum Teil hirnlosen Shows im TV!
Ernst Rossknecht Dass der Sender 3sat im Sender Phoenix aufgehen soll, halte ich für einen verheerenden Fehler. 3sat ist ein toller Sender mit einem qualitativ hochwertigen Programm, der einem rigorosen Sparkurs nicht geopfert werden darf. Gerade in diesen Tagen wachsender Intoleranz und erstarkendem Rechtspopulismus müssen die Länder ein großes Interesse an Qualitätsjournalismus und Vielfalt haben. Deshalb darf man zwei so wichtige Informationssender wie 3sat und Phoenix nicht zusammen legen und dadurch das Angebot verknappen. Das würde denjenigen in die Hände spielen,, denen seriöse Sender sowieso ein Dorn im Auge sind.

Ich bitte die Verantwortlichen, 3sat als eigenständigen Sender zu erhalten, weil er für die kulturelle, wissenschaftliche und politische Willensbildung unverzichtbar ist.
Ernst Ziemendorf Die Zusammenlegung von Sendern, gerader derer, die vergleichsweise ausführlich zu politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Themen berichten und Hintergrundinformationen geben, ist unbedingt abzulehnen. Sie schadete einer liberalen, pluralistischen Demokratie und käme aufgrund fragwürdiger finanzieller Erwägungen den anti-aufklärerischen, demokratiefeindlichen Absichten ihrer Feinde äußerst fahrlässig entgegen. Also: keinesfalls weniger Sender, sondern eher höhere Beiträge für die kulturtragenden Öffentlich-Rechtlichen! (Wo sonst kann man ein solches Maß an Qualität für so wenig Geld erhalten?! Und kann dann noch wählen?!)
Erwin Faßmer Ich bin großer Anhänger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, meine Lieblingsfernsehsender sind ARTE und 3Sat, ZDFNeo und ONE gucke ich auch sehr gern. Die Privaten gucke ich extrem selten, die Werbung nervt, und das Thrash-TV dort macht nur noch ratlos. Deshalb bin ich von dem Vorschlag der Rundfunkkommission der Länder schockiert, er macht mich fassungslos. Wie kann man nur auf die Idee kommen, DEN Kulturkanal streichen zu wollen? Man muss schon eine große Abneigung gegen Kultur und Bildung in sich tragen, um auf diese Idee zu kommen - gerade in diesen Zeiten, in denen es darum gehen muss, den immer mehr werdenden Verschwörungstheoretikern und FakeNews-Verbreitern etwas entgegen zu setzen. Die Umsetzung dieses Vorschlags würde die Demokratie weiter schwächen. Ist das im Sinne der Länder?

Ich habe, da es im Kern natürlich um Geld geht, andere Vorschläge:

- Sämtliche Übertragungen und Berichterstattungen über den Profi-Fußball nur noch im PayTV. Das würde Hunderte von

Millionen einsparen und dieses obszöne Milliarden-Geschäft auf den Boden der Realitäten zurückholen.

- Mindestens eine Halbierung der Tatorte

- Braucht das Saarland, das kleiner ist als der kleinste Kreis Mecklenburg-Vorpommerns, einen eigenen Sender? Sicher nicht!

Das Gleiche gilt für Radio Bremen.

-Kürzung der exorbitanten Intendantenbesoldung

Ich habe noch mehr Ideen, aber ich belasse es bei diesen Punkten. Ich hoffe inständig, der unsinnige Vorschlag dieser Kommission findet keine Mehrheit!!! Es grüßt trotzdem freundlich

Erwin Faßmer
Erwin Koch Guten Morgen,



ich informiere mich hauptsächlich durch morgendliches Lesen der aktuellen Nachrichten des hr bzw. der tagesschau.

Die geplante Änderung, wonach die Nachrichten zuerst gesendet werden müssen, bevor sie online verbreitet werden gefällt mir überhaupt nicht, ja sie kommt mir geradezu grotesk vor. Die Sender müssten ihre Nachrichten aufblähen um all das zu senden, was online verbreitet wird.
Erwin Ortmann Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es schade, wenn am öffentliche Rundfunk gespart werden muß. Irgendwann wird er dann wohl so uninteressant sein wie der niederländische.

Wie wäre es wenn Sie mal bei der Gebühreneinzugszentrale aufräumen würden. Schon mit der GEZ habe ich mich herum gestritten Sie war nicht in der Lage rechtzeitig vor eine Gebührenerhöhungen dies den Kunden mitzuteilen. Dadurch war mein Konto stets im Minus. Nicht besser ist die Nachfolgeorganisationen. Mein aktues Konto ist wieder im Minus. Da wurde die Kontonummer geändert. Mein Beitrag, den ich per Dauerauftrag überweise, wurde zurückgeschickt. Bei dem 1/4 Auszug fehlt dieser Betrag. Nur die Rückstände wegen der Gebührenerhöhungen werden angezeigt.

MfG

E. Ortmann
Erwin Sanktjohann ich habe gestern (9.10.2024) erstmals auf br von dem Vorhaben erfahren, das 80.000.000 Menschen betrifft. Und lese auf Ihrer Homepage:



"Bis zum 11. Oktober 2024 können Anregungen und Anmerkungen zu den Vorschlägen eingereicht werden."



Ich fordere Sie hiermit auf, die Frist für Anregungen und Anmerkungen sowie für Online-Petitionen auf einen demokratisch angemessenen Zeitpunkt 11.12.2024 zu verlängern.



So wie Herr Lauterbach über EPA jeden Bürger informiert, so sehe ich auch in diesem Vorhaben Ihre Informations-Pflicht. Der Sie so nicht nachkommen.

Jeder bezahlt für Leistung -- und soll eine Mogelpackung bekommen.



Kommen Sie Ihren Informationspflichten nach! Erklären Sie das Vorhaben bitte auch in leichter Sprache und mehrsprachig.
Erwin Sauberer Ich möchte gerne auch in Zukunft das arte und 3sat Programm auf zwei eigenständigen Sendern empfangen.

LG
Esseln Sehr geehrte Damen und Herrn,



Ihr Vorschlag zur Reduzierung / Neugestaltung empfinde ich als sehr bedenklich.

In Zeiten wie heute Sender, welche sich in den Bereichen



Kultur,International, Bildung, Dokumentation, Information, junge Menschen



zusammen zulegen empfinde ich für ein sehr schlechtes Symbol.



Sie haben sich bestimmt viel Arbeit und Zeit genommen um sich mit den Änderungen zu befassen. Aber in diesem Punkt können sie mehr Leisten.



Sie haben doch auch gute Vorschläge eingebracht , wie das Nutzen von gemeinsamen technischen Pattformen.



Insgesamt zahle ich für die Sender , welche nun integriert werden sollen sehr gerne Rundfunkgebühr. Ich wäre auch bereit mir einen Werbespot zwischen den Sendungen anzuschauen.



Mit freundlichen Grüßen

H.Esseln
Esther Bock Bitte gefährden Sie die Demokratie nicht noch mehr durch solch beschränkende Reformstaatsverträge. Es gibt mehr als genug gefährdende Meinungsmache. Wir können es uns nicht leisten, die Öffentlich Rechtlichen weiter zu beschränken! Zeit ist bei der Meinungsbildung durchaus entscheidend - sowohl in der Zugänglichkeit als auch im Zeitpunkt. Nie wieder ist jetzt!
Eugen Krieger Bitte Fußball und/oder Lanz statt 3Sat abschaffen
Eva Amann-Brockhaus Ich halte es für fatal, zwei qualitätvolle Sender einfach zusammenzulegen, anstatt eine kulturelle Vielfalt zu ermöglichen, die durch die anderen Sender nicht gegeben ist. Damit wird meines Erachtens an der falschen Stelle gespart
Eva Busching Wir können auf keinen Fall auf die hochwertigen Programme 3 Sat, Arte, aber auch Deutschlandfunk und andere journalistisch hochwertige Medienbeiträge verzichten. Gerade heute kommt es darauf an, die Bevölkerung und vor allem alle Interessierten mit wissenschaftlichen, politischen und bildungsrelevanten Themen zu versorgen.



Gespart werden kann an Unterhaltung und vor allem an den vielen, überflüssigen Krimis. Die Sendeanstalten haben eine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. Diese darf nicht den seichten Unterhaltungssendungen geopfert werden.



Bitte nehmen Sie Ihre Verantwortung ernst!



Alles Gute wünscht Eva Busching
Eva Degen Das Vorhaben die beiden Sender 3sat und arte zusammenzulegen halte ich für einen großen Fehler. Da sollte man doch lieber unnötige Shows im Ersten, welche wohl Unsummen an Kosten verursachen,wegstreichen, denn diese werden dem Bildungsauftrag der öffentlich Rechtlichen Sender wohl kaum gerecht. Wohingegen arte und 3sat die einzigen Sender im deutschen Fernsehen sind, welche man sich überhaupt ansehen kann.
Eva Demmelhuber Ich frage mich allmählich, warum wir noch Gebühren bezahlen sollen? Für ein Mainstream-Programm, das Kai Gniffke & Co par ordre du mufti durchsetzt? Durch die Zentralisierung und das sog. "Kulturregal" werden weniger Hörspiele produziert, weniger Rezensionen gesendet, weniger Feature, weniger Dokumentationen, weniger Reportagen, weniger Vielfalt, was komplett der Meinungsvielfalt und dem föderalen Prinzip der ARD widerspricht. Schredderung der Radio-Kulturprogramme (Bayern2, SWR, NDR, RBB), lange Formate gestrichen oder geschrottet in 3.30 Min Bröckchen, eingebunden in bunte Magazinstrecken. Kultur braucht das richtige Umfeld, ein Apfelkuchen schmeckt im Schlachthaus auch nicht.

Und jetzt der nächste Magenschwinger: Von zwei Fernseh-Programmen, die man zurecht als Kultursender bezeichnen kann, soll eines gestrichen oder zusammengelegt werden, was rein rechnerisch auf das Gleiche kommt, das ist indiskutabel!!!! Warum nicht alle 3. Fernsehprogramme zusammen legen mit vier oder fünf Stunden regionalen Fenstern, den Wildwuchs ZDFNeo, Phoenix, Tagesschau24 (Radio ist schneller!!!), One, alpha, zahlreiche Podcasts, die wiederum wie eine Welle zu behandeln sind, einschränken?!

Gerade in diesen Zeiten ist die Kultur die einzige Plattform, über die noch eine Verständigung, ein Konsens möglich ist. Vielleicht können die Intendanten, die fernab derer, die Programm und Content schaffen, mal nachdenken, was sie anrichten?

Hunderte Millionen werden für Neubauten ausgegeben, unter dem Deckmäntelchen der Trimedialität. Aber bitte, was hat ein Hörspiel mit dem Fernsehen zu tun, ein Feature, eine Lesung? Absolut nichts! Und mit dem Fortschreiten der digitalen Technik werden diese steinernen Dampfer, die extreme CO2 Emmissionen verursachen, bald überflüssig! Zu groß, zu kostspielig, aber dafür kann man dann ja wieder im Kulturprogramm kürzen.

Lasst doch mal die Hütte im Dorf! 74 % hören täglich Radio, 4 bis 6 % Podcasts. Die ÖRR laufen dem Mainstream hinterher, anstatt sich auf ihre eigentlichen Aufgaben und Qualität zu konzentrieren. Wer jetzt nicht in die Puschen kommt und auf die Barrikaden geht, ist selber schuld.

Und bitte: Wo bleibt Frau Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth? Mit der Einstellung von 3sat bricht für Hunderte Kulturschaffende ein komplettes Forum weg, als ob man zig Theaterbühnen einreißen würde! Also wir warten auf eine klare Ansage! Und bitte nicht wieder: Die Politik darf sich nicht ins Programm einmischen. Das zurecht, aber hier geht es um die Vernichtung einer ganzen Kulturplattform, um spezielle Kunstformen, die nur hier stattfinden können. Wie beim Medium Radio! Hier gibt es auch Kunstformen, die nur in diesem Medium stattfinden können. Also bitte endlich mal ein deutliches Votum für die Künstlerinnen und Künstler und ihre Medien-Kunst! Nicht nur für den ÖRR! Denn der wird gerade unterwandert von nicht sehr kulturaffinen Intendanzen. Wir brauchen Unterstützung! Wo bleibt die grüne Kulturpolitik? Oder anders gesagt: Was ist die Ministerin für Kultur und Medien von Beruf?
Eva Espelage Ich schaue nur ausgewählte Sendungen und Beiträge, die vor allem in 3sat gesendet werden. Denn mir ist wichtig, dass das Fernsehprogramm Niveau hat. Daher plädiere ich für die Weiterführung des Senders. Es gibt so viel „Müll“ im Fernsehen, wir benötigen solche Sender wie 3sat. Dafür bin ich gerne bereit, meine Rundfunkgebühren zu zahlen
Eva Hansen Ich bin der Meinung, dass sowohl Arte als auch 3Sat unbedingt erhalten bleiben sollten. Beide Sender haben ein unterschiedliches Profil und werden von mir gern und oft genutzt.
Eva Hieber Ich bin absolut gegen eine Zusammenlegung verschiedener Sender, weder beim Fernsehen, noch beim Rundfunk. Wir brauchen nicht weniger Vielfalt sondern im Gegenteil noch mehr, und zwar fundiert recherchierte Inhalte, die mir die Möglichkeit geben, in dieser von Fake News überschwemmten Welt den Dingen auf den Grund gehen zu können. Wie soll eine Demokratie funktionieren, wenn gute Inhalte reduziert werden? Jeder Sender hat seine speziellen Schwerpunkte und passt nicht unbedingt zu einem anderen Sender. Im Gegenteil: Es sollte mehr Geld für die Sender bereitgestellt werden um noch mehr und gut bezahltes Personal einzustellen und die Inhalte noch weiter vertiefen zu können. Reduktion bedeutet Verarmung. Unsere Gesellschaft hat ein Recht auf breite, gut recherchierte Sendungen in aller Vielfalt - ohne Einschränkung.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Hieber
Eva Höppner Sehr geehrte Rundfunkkommission,



in der Tagesschau habe ich von den geplanten Reduzierungen in den Programmen der öffentlich-rechtlichen Medien erfahren. Als junge erwachsene Person bin ich davon schockiert. Das Zusammenlegen von Mediatheken und Apps zwecks Übersichtlichkeit klingt vernünftig, aber gerade in den aktuellen Zeiten, in denen die Medien (besonders soziale Medien) von rechtsradikal aufputschenden Inhalten geflutet werden, ist es gefährlich, Menge und finanzielle Mittel für Programme mit sinnvollen, wahren, demokratisch gerichteten Inhalten zu kürzen. Besonders die an ein jüngeres Publikum gerichteten ö.r. Medien ermöglichen es vielen "kleineren" medienschaffenden Personen, mit neuen Ideen und spannenden Inhalten junge Menschen zu erreichen, zu bilden, und zu unterhalten. Wenn in dieser Hinsicht gekürzt wird, geht vieles dieser Vielfalt verloren, ausgerechnet bei der Zielgruppe, die unsere gemeinsame Zukunft formen wird.

Ich hoffe sehr, Sie werden diese Pläne überdenken.
Eva Karl Sehr geehrte Damen und Herren,



meiner Meinung nach müssen wir dem weit verbreiteten Trashfernsehen etwas entgegensetzen und Nischen für die Bildung erhalten. Als jetzt pensionierte Lehrkraft habe ich in den letzten Jahren meiner Tätigkeit meinen fast erwachsenen SchülerInnen immer wieder ans Herz gelegt, doch einmal Fernsehen zu gucken, weil dort auf gewissen Sendern die Informationen seriös vorrecherchiert werden und frei von Fake News sind. Die jungen Leute informieren sich sonst meist aus ungesicherten Quellen. Um so wichtiger ist es, unabhängigen Journalismus - auch in seiner Vielfalt - zu erhalten, um entradikalisierte Meinungs- und Wissensbildung, und das nicht nur für Jugendliche, zu gewährleisten. Ich bin daher nicht für eine Zusammenlegung von Sendern, sondern im Gegenteil für eine Erweiterung des Angebotes hin zu einem zusätzlichen Erweitern der schon vorhandenen Sender zu einem jeweils leicht erreich- und auffindbaren Livestream im Internet.



Mit freundlichen Grüßen

Eva Karl
Eva Kaspar Ich protestiere gegen die Zusammenlegung von den Sendern arte und 3sat, den beiden Sendern, die anspruchsvoll sowohl gesellschaftlich als auch kulturell sind.

Die beiden Sender sind Kooperationen von mehreren Ländern, ein Ausdruck dafür, dass Europa sich in einigen Dingen einig ist und gut zusammenarbeitet.

Was für ein Armutszeugnis die geplanten Sparmaßnahmen genau über diese beiden Kanäle durchzudrücken!

Grundsätzlich sind Kürzungen bei den Öffentlich Rechtlichen erste Schritte zur Einschränkung der Pressevielfalt. Eines der schlimmsten Dinge, die uns passieren können.

Wir fordern Sie auf, diese Pläne zu stoppen und weiterhin 3sat und arte getrennt zu betreiben.
Eva Knopf Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich an Sie wenden, um meine Besorgnis über die geplante Zusammenlegung von 3Sat und arte zum Ausdruck zu bringen. Diese Entscheidung könnte gravierende Folgen für die Medienlandschaft und die demokratische Kultur in Deutschland haben.



3Sat hat einen klaren Fokus auf deutschsprachige und regionale Produktionen. Eine Fusion könnte dazu führen, dass diese regionalen Perspektiven vernachlässigt werden, was die kulturelle Identität und Vielfalt in den einzelnen Bundesländern gefährden würde.



Zudem könnte eine Reduzierung der Produktionsmöglichkeiten Arbeitsplätze in der Medienbranche gefährden, insbesondere bei unabhängigen Produzenten und kleineren Firmen, die auf Aufträge von 3Sat angewiesen sind. Dies würde nicht nur die Wirtschaft belasten, sondern auch die kreative Vielfalt in der Medienlandschaft verringern.



Ich appelliere an Sie, die Zusammenlegung von 3Sat und arte zu überdenken. Der Erhalt beider Sender ist nicht nur im Interesse einer informierten und engagierten Öffentlichkeit, sondern auch für die kulturelle und demokratische Gesundheit unserer Gesellschaft von großer Bedeutung.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.



Mit freundlichen Grüßen
Eva Lehmann Ich bin für den Erhalt der bestehenden Sender, insbesondere auf ARTE und 3Sat bezogen, weil die spezifische Ausrichtung des Programms meiner Meinung nach gegen eine Zusammenlegung spricht.
Eva Leupelt Sehr geehrte Damen und Herren,



ihren Vorstoß zur Reform unseres Rundfunkes kann ich nur bedingt nachvollziehen.

Die Medienlandschaft in diesem Land lebt von der Vielfältigkeit, der Sender, als auch der einzelnen Programme.

Gerade die regionalen Sender, ob Rundfunk oder Fernsehen einzustreichen, wäre ein Schritt in die falsche Richtung.

Denn diese werden es sein, für die sich die einzelnen Sender entscheiden.



Als ich dann auch noch las, dass 3sat und arte zu einem Programm zusammengeführt werden sollen, machte sich Wut, Unverständnis und Frustration breit. Dies sind, aus meiner Sicht, und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine, die einzigen Sender, denen man duchweg ein vielfältiges, interessanes, bereicherndes und dem Bildungsauftag nachkommendes Programm bescheinigen kann.

Wir sind ein Haushalt, welcher über ein vielfältiges Angebot an Streeming Diensten verfügt, da das Unterhaltungsprogramm der übrigen Sender nicht unseren Wünschen und Bedürfsnissen entspricht.

Abgeshen von ard und zdf, Nachrichten oder deren Mediathek, ab und an WDR, BR oder RBB, exisiteren für uns keine weiteren Programme.

Arte und 3sat jedoch, in live oder über die Mediathek, werden täglich aufgerufen.



Sie sparen mit dieser Maßnahme an der falschen Stelle und empören ein Puplikum, das Wert auf Kultur, Information und Meinungsbildung legt!

Aber es wäre nicht das erte Mal, dass diese Kommision oder die Politik unkluge Entschidungen trifft, die in eine falsche Richtung weisen, dem Bildungsauftrag nicht nachkommen und die Vielfältigkeit einschränken.



Insofern bitte ich sie, diese Entscheidung zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Eva Leupelt
Eva Pelgen-Lehmann Sehr geehrte Damen und Herren, sowie alle dazwischen und außerhalb.



Mir sind die Reformpläne des Rundfunkstaatsvertrages zu Ohren gekommen. Nach genauer Recherche der Reformpläne möchte ich Sie alle herzlich bitten, an diesen Plänen nicht festzuhalten.

Am schlimmsten fände ich das Zusammenlegen von 3Sat und Arte. Von dem linearen Fernsehen sind das die einzigen beiden Sender, die bei mir zu Hause einen ganzen Tag laufen können ohne umzuschalten. Ohne die Kulturzeit in 3Sat und Nano, ohne die vielen guten Filme und oder Dokumentationen die um 20.15 in Arte laufen, wäre mein Feierabend nicht der der er ist.

Ich bin überzeugte Europäerin und schätze die nicht rein deutsche Zusammenarbeit sehr.

Sollte das Schlimmste eintreten und in der nächsten Bundestagswahl sowohl die sogenannte Alternative Deuschlands, als auch die CDU als Gewinnerin der Wahl hervorgehen, wird Herr Merz als Kanzler sich ohnehin weiter treiben lassen und bemüht sein, die Vielfältigkeit für Augen und Ohren zu beschneiden.

Bitte lassen Sie 3Sat und Arte eigenständige Sender sein, mit all den Inhalten die dort angeboten werden!
Eva Pertzel Sehr geehrte Damen und Herren, ich spreche mich hiermit gegen die Änderungen aus. Kulturelle und demokratische Teilhabe sind heutzutage wichtiger denn je. Das Einkürzen der Fernseh- und Radioprogrammvielfalt halte ich für fahrlässig. Vielen Dank für die Möglichkeit einer Stellungnahme und beste Grüße!
Eva Salmen Ich bin überrascht, dass man die letzten beiden Programme, die interessante Dokumentationen, internationale Nachrichten und qualitative Filme bieten, zusammenlegen will. Schrumpft das ursprünglich hochwertiges öffenlich-rechtliche Programm auf Tier- und Kochsendungen, Bares-für-Rares und Krimis zusammen? Dann gute Nacht, trauriges Deutschland!
Eva Storch Der Auftrag des gebührenfinanzierten öffentlichen Rundfunks ist in § 26 beschrieben. Das Angebot soll nun zielgruppengerecht ausgestaltet werden. Die Zielgruppen müssen sich doch am Auftrag des ÖRR orientieren. Es sollen durch den ÖRR die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse erfüllt werden. In § 28 a soll das demokratische, internationale und kulturelle Angebot durch Zusammenlegung von 3 Sat und ARTE nun sehr drastisch eingeschränkt werden. Es ist doch nicht demokratiefördernd Soapoperas zu zeigen oder sehr viel Geld für Sportübertragungen auszugeben. Hier sind die privaten Sender doch prima aufgestellt. Aber Verständigung zwischen den deutschsprachigen Ländern wird ausschließlich bei 3 Sat gefördert. Und die deutsch französische Verständigung, die für ein friedliches Europa so wichtig ist, wird im ÖRR ausschließlich bei ARTE gefördert. Phönix, 3 Sat und ARTE sind die einzigen Fernsehsender, die den Auftrag des § 26 tatsächlich vollständig umsetzen. Die übrigen Fernsehsender machen das nur teilweise und sehr viel Sendezeit ist dort nicht von Privatsendern zu unterscheiden. Die geplante Zusammenlegung empfinde ich als sehr großen Fehler. Damit erreichen Sie vielleicht mehr Zuschauer aber Sie erfüllen Ihren staatstragenden Auftrag so nicht. Das finde ich sehr bedauerlich. Deswegen appelliere ich an Sie, beide Sender aufrecht zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen Eva Storch
Eva Szoboszlay Es wird höchste Zeit, daß der ÖRR endlich reformiert wird!

Die im vorliegenden Vertrag aufgeführten Vorschläge gehen in die richtige Richtung, können aber meiner Meinung nach nur ein Anfang sein. In den letzten 3..4 Jahrzehnten haben sich viel zu viele Sender in der gesamten Medienwelt aufgestellt und jeder bringt die gleichen Themen täglich mehrfach! Oftmals werden diese leider auch je nach persönlicher Einstellung der Verantwortlichen aufbereitet und dann zu oft auch noch von zum Teil 'unwissenden' Moderatoren an die Öffentlichkeit vermittelt. Das gibt fruchtbaren Boden für Fake- Nachrichten!!!

Besser mehr Qualität in allen Bereichen und mit weniger Sendern statt Quantität !!!



Besten Erfolg bei der praktischen Umsetzung und der Weiterentwicklung der Reform wünscht



Eva Szoboszlay
Eva Ulrich Sehr geehrte Rundfunkkommision,



in Anbetracht der wenigen Sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die ich tatsächlich noch als Bereicherung (im Sinne des Bildungsauftrags bzw. als anspruchsvolle Unterhaltung) wahrnehme, protestiere ich als Gebührenzahlerin entschieden gegen Pläne, ausgerechnet bei den Kultursendern '3sat' oder 'arte' zu sparen!

Die Verantwortlichen scheuen nicht davor zurück, mich im 1. UND 2. Programm (!) mit 8-stündigen, kommentierten Live-Übertragungen der Rituale anlässlich des Todes eines ausländischen Staatsoberhauptes oder mit der als Satire getarnten Hetze eines gewissen Herrn Nuhr zu belästigen - aber wollen mir nun die letzten Highlights im Programm nehmen?

Ich betrachte das als intellektuelle Kriegserklärung!



Ich schlage vor, Sie verzichten künftig auf "Nuhr". Und dass Sie den kriminellen Vereinigungen FIFA und IOC einige Millionen weniger in den Rachen werfen und auf ein paar Übertragungsrechte verzichten. Vielleicht würde das Beispiel ja Schule - und alle TV-Sender weniger erpressbar - machen?
Eva von Busse Als ich im 3Sat Kulturzeit erfahren habe, dass 3Sat im Arte Sender aufgehen soll, war ich schockiert.

Der 3Sat Sender ist ein völlig anderer Kultursender als Arte und da ich fast ausschließlich 3Sat schaue, wäre ich für den Erhalt des Senders sehr dankbar. Ich zahle meine TV Gebühren gerade wegen 3Sat.

Ich hoffe, dass die öffentlich-rechtlichen Sender in ihrer Vielfalt erhalten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Winter Sehr geehrte Damen und Herren,

seit vielen Jahren sind mein Mann und ich Zuschauer bei 3sat. Unsere "Leib- und Magensendung" ist nano um 18.30 Uhr. Jeden Abend verfolgen wir diese hochinteressante und informative Sendung! Immer gibt es kurze, aber fundierte Informationen, die wir auch gerne unseren Schülerinnen und Schülern vermittelt haben. Besonders gefällt uns, die immer positive, lösungsorientierte Herangehensweise an die unterschiedlichsten Themen. Dort, wo viele andere Sendungen nur die Probleme thematisieren und kritisieren, zeigt nano oft schon Lösungsansätze.

Die Moderatorinnen und Moderatoren wirken immer interessiert und engagiert, sie "brennen" für ihre Themen.

Diese einzigartige Sendung darf nicht bei einer Reform "geopfert" werden.

MfG Eva Winter
Eva Wurzer Sehr geehrter Herr Söder, liebe Ministerpräsident*innen,

ich verstehe nicht warum die Frage der notwendigen Gebührenerhöhung nicht im Reformstaatsvertrag behandelt wird. Warum kann der BR nicht mit dem tschechischen Fernsehen kooperieren, wo doch mein Nachbar eine tschechische Austauschschülerin hat? Warum gibt es kein polnisches oder rumänisches Programmfenster wo doch viele pflegende Kräfte aus diesen Ländern in Deutschland sind. Zumindest eine Untertitelung wäre hilfreich, zum Beispiel von „Dahoam is dahoam“.

Die Werbung direkt vor der Tagesschau verwundert mich sehr. Hier sollte ja schon Werbefreiheit gelten.

Die Mediathek von arte ist großartig und ich hoffe, dass sie in diesem Umfang bestehen bleibt. Glückspielwerbung empfinde ich als völlig überflüssig.

Der Tatort war früher besser. Auch mein Freund sagt, dass sogar das Leben (ohne mich) früher besser war.

Zum Radio möchte ich kurz noch mitteilen, dass der Heimatsound auf BR2 eine Katastrophe ist.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und mit freundlichen Grüßen, Eva Wurzer
Evamaria Heinen Ich halte es vertretbar wenn die vier Nachrichten- Sparten Sender zusammengelegt werden.

Ich bin jedoch entschieden gegen eine Zusammenlegung von 3Sat und ARTE . Beide Kultursender haben einen unterschiedlichen Fokus und bereichern das öffentlich- rechtliche Fernsehen, zumal ARD und ZDF immer mehr in die seichtere Unterhaltung mit Krimis, Kochshows und Ratesendungen abdriften.

Bei ARTE ist mir wichtig, dass es viele Informationen zum Nachbarland Frankreich gibt,

bei 3Sat ist es der Fokus auf Österreich und Schweiz.
Eva-Maria Seggelmann Seit Monaten ist das TV-Programm dermaßen langweilig: Tatort-Wiederholungen, als wenn es nichts anderes gibt, Diskussionsrunden ohne Ende, und auch sonst Wiederholungen, Wiederholungen ....

Und das, was ich versuche so oft wie möglich aktuell zu schauen, also u.a. Kulturzeit und Nano, soll evtl. eingestellt werden - ich fasse es nicht!
Eva-Maria Trube Gerade in Zeiten, in denen die Falschmeldungen rasant zunehmen und auch nicht absehbar ist, welche Folgen die Entwicklung von KI hat, ist ein starker öffentlich, rechtlicher Rundfunk zwingend notwendig!
Evamarie Essig-Schmidt Guten Tag,

Die Vollprogramme ARTE und 3 sat sind jeweils eigenständige Programme mit jeweils eigenständigen Kooperationspartnern. Sie eignen sich nicht zur Verschmelzung, denn jedes für sich führt uns einen Blick auf Deutschland vor, der so zumeist nicht von ARD und ZDF wieder gegeben wird. Es ist sehr gut, österreichische, schweizerische und französische Nachrichten und kulturelle Besonderheiten unserer unmittelbaren Nachbarn kennen zu lernen. Diese wichtige europäische Vielfalt kann ein Sender ohne großen Qualitätsverlust nicht leisten.
Eva-Marie Haller 3SAT und ARTE dürfen nicht verschwinden.Es sind außschließlich die Sender,die mir genügen.Sind informativ und breit gefächert.Finde täglich seit Jahren alles was mein Kopf braucht.
Evelin Voigt-Eggert Die Kürzung kultureller Vielfalt ist eine Stärkung (rechts)nationaler Kräfte, das sollte jedem bewusst sein, der diesen desaströsen Entwurf unterstützt.
Eveline Schuhmacher Wieso kürzen Sie Bildung und Kultur, alles was seit langer Zeit mühevoll aufgebaut wurde. Nur um Geld zu sparen vernichten Sie Arbeitsplätze und kulturelle Vielfalt. Mit diesen Rückschritten werden wir ein armseliger, für uns und die Welt unattraktiver Staat und vernichten viele Möglichkeiten für nachfolgende Generationen. Nur durch Bildung kann die Demokratie aufrecht erhalten werden. Haben sie nur Kürzungen? Oder schaffen Sie moderne Alternativen?
Evelyn Gaida Mit Entsetzen lese ich, dass der Bestand von 3 Sat nicht gesichert ist. Als in AT lebende Deutsche weiss ich, wie sehr die gemeinsame Sprache trennt und es deshalb dringend gegenseitige Information und kulturellen Austausch braucht, um Klischees und Vorurteile abzubauen. Lassen Sie die Finger davon, einen der günstigsten Sender abzudrehen! Vielleicht schauen Sie selbst öfter mal hinein, statt hirnrissige Serien auf Netflix und Co zu streamen, das ist auch ökologischer. Außerdem sind es immer noch die Beiträge der Menschen in den Ländern, die diese Angebote finanzieren. Eine längere und breitere öffentliche Diskussion und evtl. Umfrage unter Gebührenzahlerinnen wäre auch eine gute Idee gewesen.

Oder schließen Sie sich inhaltlich den Populisten an, die gebührenfinanzierte Medien als Zumutung ablehnen? Den Eindruck erwecken Sie leider mit ihrem Vorgehen hinter verschlossenen Türen. Sehr undemokratisch und genau der falsche Zeitpunkt, siehe Wahlausgänge in DE und AT gerade jetzt!
Evelyn Klehr-Stiglbauer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Befremden habe ich von Ihrem Plan gehört, dass Sie 3Sat und Arte zusammenlegen wollen - wollen Sie wirklich auf so wertvolle Kultur- und Informationssender verzichten - wollen Sie sich wirklich so an die rechten Parteien anbiedern? Viele Menschen sind doch darauf angewiesen, Informationen, Kultur und und und über das Fernsehen aufzunehmen und können sich viele Kulturveranstaltungen nicht leisten - nicht daran teilnehmen - oder auch um Anregungen zu bekommen. Wie schade, dass es anscheinend das Bestreben ist nur noch main stream zu fördern und im schlimmsten Fall so eine "Sendequalität???" wie in Amerika zu haben mit fatalen Auswirkungen auf vielfältige Informationen und Austausch. Ich bin entsetzt über die ganzen Pläne den öffentlich rechtlichen Rundfunk/das öffentlich rechtliche Fernsehen und die Kultur überhaupt einzudampfen.



Mit Grüßen



Evelyn Klehr-Stiglbauer
Evelyn+Daniela Eberhorn Zu Ihren Vorschlägen zur Reform der Fernsehsender folgende Anmerkung:

- 3sat soll ganz oder teils in arte übergehen: Was hat Sie bitte da geritten?! Wir brauchen mehr

Kultur, nicht weniger! Gerade in diesen Zeiten ist das wichtig - Theater/Konzerte/Opern in ARD/ ZDF muß man ja suchen (alle Jubeljahre, meistens nach 22h, in gekürzter Fassung). Nur weil gespart werden muß, muß als Erstes und wieder mal die Kultur dranglauben, und dann wirft man da einfach zwei Sachen in den gleichen Topf, nur weil "Kultur" draufsteht - egal, ob das wirklich zusammenpaßt. Außerdem sind 3sat und arte zwei Sender mit komplett unterschiedlicher

Ausrichtung bzw. Prämisse - arte durch einen Staatsvertrag (!) gegründet, bei dem es - vornehmlich - um die dt.-frz. Kultur u. den Austausch/Ansichten der beiden Länder geht. Auch 3sat hat mit seiner Kooperation der drei dt.sprachigen Länder eine einzigartige Ausrichtung u. Sichtweise.



- KIKA sollte unbedingt erhalten bleiben - wo können Kinder denn sonst im Öffentl.-Rechtl. TV qualitativ gute Sendungen für ihr Alter sehen? Denn Ihr Auftrag ist doch, ALLE Bevölkerungsschichten abzudecken; die Kinder kommen da in ARD/ZDF ja ziemlich zu kurz (sa.+so. vormittags, Frag' mal die Maus/Groß gg. Klein gelegentlich abends)



- Wenn ARD und ZDF sich auf eine Kooperation einigen könnten, das Beste aus zwei Sendern in einem zusammenzufügen, dann phoenix+tagesschau24 zu einem richtigen 24h-Nachrichtensender machen; ebenso zdf_info und ARD alpha zu einem umfassenden Info- + Bildungskanal sowie zdf_neo und ARD ONE zu einer Mischung aus Retroserien- u. -filmen sowie neue Serien/Filme, die nicht in ARD/ZDF gezeigt werden.



- Wenn Sie wirklich viel Geld sparen wollen, dann streichen Sie die 3. Programme auf insgesamt 1 oder 2 Sender zusammen, die dann echte Programme der Bundesländer u. Regionen sind (siehe France 3 in Frankreich).
Evgenij Alekperov Guten Tag,



ich bin ausdrücklich gegen der

geplanten Maßnahmen.



Führen Sie doch Das Erste mit ZDF zusammen. Lassen Sie bitte Arte und 3sat in Ruhe.



Mit freundlichen Grüßen

Evgenij Alekperov
Ewald Keller Ich bin dagegen, dass 3 Sat bei ARTE integriert wird.



Es sollten beide Kanäle bestehen bleiben.
Ewald Schwögler 3sat begleitet mich schon seit fast 40 Jahren und von der Wissenschafts-Sendung "nano" bin ich ganz besonders begeistert, seit sie kurz vor der Jahrtausendwende ins Leben gerufen wurde.

Eine Sendung wie "nano", die durchwegs derart gut recherchiert ist und in welcher auch komplexe Zusammenhänge selbst Laien verständlich vermittelt werden, ist in unserer Fernsehlandschaft unverzichtbar und darf nicht eingestellt werden!

"Nano" darf auch dann nicht verschwinden, wenn die Pläne tatsächlich umgesetzt werden, 3sat mit seinem Angebot in ARTE aufgehen zu lassen!

Erhalten Sie bitte die einmaligen und sehr guten 3sat-Formate - ganz besonders "nano" !

Zwar ist Anpassungsfähigkeit gleichfalls wichtig.

Wie in der Natur kommt es in unserer Kultur aber ebenso stark auf Vielfalt und Qualität an.

Ohne die Vielfalt kultureller Angebote kommt es zu einer Verarmung - und Verarmung führt in Natur wie in Kultur unweigerlich zur Schwächung des Gesamt-Systems.

Wissenschafts-Sendungen haben es ohnehin schon schwer.

Werden gerade sie weiter ausgedünnt, wird uns der Schwall kommerzieller Informationen noch stärker überfluten und wir werden als Menschen - nicht zu unserem Guten - anders werden! Diese Tendenz zeichnet sich jetzt schon ab...
F. Mütschele Sehr geehrte Damen und Herren,





ich möchte Sie bitten, bei der Planung des neuen Rundfunkstaatsvertrags drei Dinge zu überdenken:



- Eine Bereitstellung von Inhalten im Internet erst nach Ausstrahlung ist absolut nicht zeitgemäß und eine echte Verschlechterung ggü. dem Istzustand.

- Das Festhalten an der Unterscheidung zwischen "Rundfunk-" und "Presseähnlich" um zu viel Text bei der Tagesschau oder ähnlich zu vermeiden ist auch aus der Zeit gefallen und wiederspricht den multimedialen Gewohnheiten der heutigen Zeit.

- Es sollte zuallererst an rein profitorientiertem Sportübertragungen (allem voram Fußball) gespart werden, bevor an den Kultur, Informations und Dokumentatilnsangeboten Hand angelegt wird.



Die Länder sollten den ÖRR als Chanche und Aushängeschild für hochwertige multimediale Angebote begreifen und nutzen, allem voran mit Bildungs- und Informationsangeboten.



Mit freundlichen Grüßen
F. W. 1. Arte und 3sat müssen als solche eigenständig erhalten bleiben!

Die Vielfalt ist unabdingbar wertvoll.

Es erzeugt geradezu Fremdschämen, dass die Kommision intellektuell offenbar überfordert ist, diese Erfordernis zu erkennen.

2. kulterelle Bildung geschieht nach wie vor vor allem nur durch die Öffentlich Rechtlichen Sender.



Wie sieht es mit dem Wasserkopf aus? Der kann doch verschlankt werden.
F.Dettloff Wer bitte denkt sich einen solchen Rückschritt in der Aufgabe öffentlich rechtlichen Journalismus aus? Das Internet ist voll verzerrter und falscher Informationen und nun sollen textbasierte Nachrichten, wie beim Morgen Ticker des HR künstlich verlangsamt werden? Bitte denken Sie daran, das unsere Demokratie auch im Wesentlichen von Nachrichten abhängt, die nach journalistischen Grundsätzen recherchiert sind und kein Medium darf hier bevorzugt werden. Das verzerrt die Informationen. Gehen Sie bitte in sich und verbessern Sie die Nachrichten dahingehend, dass öffentlich rechtliche Informationen nicht zu dem werden was Demokratiegegner Tag für Tag verbreiten!!!! Ich bin gegen diese Reform!!!
F.Kollmar Ich protestiere gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3sat.

Beide Sender vermitteln wertvolle Beiträge zur Allgemeinbildung .

Sie haben meiner Überzeugung nach das höchste Niveau der deutschsprachigen TV Anstalten .
F.-M. Gräfe Bitte 3Sat erhalten! Meine Rangfolge ist 3Sat, ARTE, ARD. Das ZDF sehe ich schon deutlich seltener, wenn, dann die Nachrichten. Rundfunkbeitragshöhe ist vollkommen in Ordnung. Ich hatte eher wegen Inflation mit einer weiteren Anpassung gerechnet. Für mich vor allem wichtig: Freier Journalismus ! Und der muss öffentlich mitfinanziert werden und auch von jedem, weil jeder von Redefreiheit, Pressefreiheit und einer umfassend informierten Bürgerschaft profitiert. Erst recht im digitalen Zeitalter und der Infragestellung genau dieser Institutionen. Um Zuschauer zu binden, sind sicher Eigenproduktionen für Unterhaltungsformate notwendig, sollten aber z.B. bei den Krimiserien evtl ausgedünnt werden. Produktionen wie z.B. Rote Rosen sehe ich ebenfalls kritisch. Aber da sind wir bei Geschmackt und persönlichen Interessen. Ich wandere und reise gern und warte gespannt auf jede neue Mediatheksendung zu Bergauf-Bergab. Die Anteile sowohl im linearen Programm wie auch in der Mediathek sind dazu wie ich finde ausgewogen (Ausnahme siehe oben: Krimis), Weil es extrem häufig in den Einsendungen vorkommt, mein Statement auch zum Gendern: Sollte jeder machen, wie er denkt. Sprache lebt. Gabi´s Nagelstudio geht ja auch. Und Fun4You etc., was ich eher kritisch sehe mit Blick auf Sprachanfänger, ob nun Kinder oder Einwanderer.
Fabian Betz Sehr geehrte Damen und Herren,



auf hessenschau.de wurde wurde ein Beitrag zur geplanten Reform des Rundfunkstaatsvertrages inklusive Link zu diesem Kontaktformular veröffentlicht.



Dieser einleitende Satz dient dazu, ihnen zu verdeutlichen, auf welche Art und Weise ich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erster Linie und fast ausschließlich wahrnehme, nämlich über das Internet.



Schon jetzt ist es so, dass die TV- und Radioangebote der ÖRR in mehrheitlich von älteren Menschen genutzt werden.

Sollte die geplante Reform des Internet-Angebotes, also die Veröffentlichung von Inhalten erst nach entsprechenden Beiträgen in Radio uns Fernsehen, stattfinden, dann begibt sich der ÖRR ins absolute Abseits.

Die Folge einer entsprechenden Reform wäre, dass der ÖRR bei der Meinungsbildung noch weniger wahrgenommen würde und seinen Auftrag nicht nur verfehlen, sondern geradezu verweigern würde. Ich selbst würde einen Kanal wie hessenschau.de nicht mehr nützlich finden, um mich zu informieren. Ich höre kein Radio und schaue nur sehr selten Fernsehen. Damit, im Übrigen, bin ich in meiner Generation und darunter, ich selbst bin 36 Jahre alt, durchaus nicht allein.



Hinzu kommt, dass mediale Inhalte in Schriften und Grafiken eine ganz andere Tiefe der Inhalte vermitteln können als es in Radio und Fernsehen in vielen Fällen möglich ist.



Evtl. sollte der ÖRR bei der geplanten Kostenreduzierung, die im Prinzip ja ein lobenswertes Zeil ist, überdenken, welches Medium die höchste Reichweite hat und sich auch in Zukunft dynamisch Entwickeln kann. Das ist m.E. das Internet.



Die geplante Reform auf diese Art und Weise beunruhigt mich sehr. Ist es doch schon heute so, dass die sogenannten sozialen Netzwerke (Internet!) erheblich zur, oft irrigen, Meinungsbildung beitragen. Ein Rückzug des Angebotes des ÖRR über das Internet wäre m.E. fatal.



Mit freundlichen Grüßen

Fabian Betz
Fabian Dilger Mit dem neuen Reformstaatsvertrag wird dem ÖRR gerade im Digitalbereich eine unmoderne, rückwärtsgewandte Fessel für die Berichterstattung angelegt. Unter dem Schlagwort der "Presseähnlichkeit" soll hier die Möglichkeit für Text-Content drastisch beschränkt werden.



Wer diese Beschränkungen im Jahr 2024 beschließen will, der hat nicht verstanden, wie eine digitale Öffentlichkeit funktioniert. Es ist vollkommen realitätsfremd, dem ÖRR als einer der wichtigsten Informationsträger einer demokratischen Gesellschaft solche Fesseln anzulegen. Schon einmal was von Apps gehört? Wie soll das bei Breaking-News-Lagen sein: Darf es dann keine Push mehr aufs Handy geben, weil noch kein TV/Radio gesendet haben? Oder nur die Schlagzeile, aber sonst nicht mehr? Was ist mit hochwertigen Inhalten, die außerhalb der linearen Sendestruktur entstehen, aber trotzdem ihren Platz bei den ÖRR haben müssen: Analysen, Hintergründe, Aufdeckung von Desinformation?



Zurecht wird immer wieder betont: Die ÖRR müsse auch junges Publikum bedienen und informieren. Mit einer Einschränkung von Text-Content und der starken Fokussierung auf lineare Sende- und Sehgewohnheiten informiert man aber nur eine Zielgruppe: Ältere Menschen oder Autofahrer.



Deswegen die Bitte: Überarbeiten Sie diesen Reformstaatsvertrag entsprechend, damit die ÖRR auch im 21. Jahrhundert ihren Informations- und Bildungsauftrag im digitalen Zeitalter nachkommen können.
Fabian Koch Die Informationsangebote tagesschau und hessenschau sind für mich sehr wichtige Informationsquellen, daher spreche ich mich gegen den Sendungsbezug aus, der diese unbrauchbar machen würde. Ein Durchsetzen des Sendungsbezuges würde vielen Menschen eine wichtige Informationsquelle nehmen, die dadurch vermehrt in die Arme von unseriösen Informationsangeboten getrieben werden. Die Apps stellen auch eine wichtige Säule im Zuge der Digitalisierung des ÖR-Angebots dar, der Sendungsbezug würde diese einreißen.



Außerdem sollte der Sender arte in seiner bisherigen Form erhalten bleiben, da dort die besten Dokumentationen in der gesamten deutschen ÖR-Landschaft ausgestrahlt werden. Stattdessen sollte der Sender 3sat, der in seinem Angebot den regionalen Sendern der Rundfunkanstalten ähnelt in die anderen regionalen Angebote eingegliedert werden.
Fabian Lippert Bitte nicht arte und 3sat zusammenlegen!

Wenn gespart werden muss, dann bitte diverse Shows und Vorabend-Rateshows einstellen. Insbesondere Kulturzeit sollte erhalten werden. Es ist gut, dass es mit Arte UND 3sat zwei anspruchsvolle Sender gibt!
Fabian Schneider Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte es kurz und knapp halten: wenn es bei der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nur noch darum geht, Kosten zu sparen, um einer bestimmten politischen Strömung nach dem Mund zu reden, vor der unsere Rundfunkanstalten (leider wohl nicht zu Unrecht) eine nicht greifbare Angst verspüren, und dies dann letztlich auf Kosten des wichtigsten seelischen Guts, nämlich der Kultur, geht - natürlich spreche ich hier über den Vorschlag der Streichung des Europäischen Satelliten-Gemeinschaftsprogramms "3sat" - dann ist die Strategie der Populisten leider bereits aufgegangen; dann ist es mit der Kultur in unserem Land nicht mehr weit her.



Dann ist der Weg geebnet zur - es tut mir leid, dieses Wort nutzen zu müssen - Volksverdummung. Wenn uns die Kultur, die eigentlich das Wichtigste ist, das den Menschen ausmacht, nichts mehr wert ist, dann habe ich wenig bis keine Hoffnung mehr, weder darauf, dass "am Ende noch alles gut wird", noch darauf, dass es dann wohl noch nicht das Ende sei.



Ich appelliere aufs Eindringlichste an Sie, dem so immens wichtigen Journalismus über die Kultur und die Kulturschaffenden in unserem Lande und in ganz Europa nicht auch noch eine der letzten öffentlichen Bühnen zu entziehen und von dem Vorschlag der Einsparung dieses wichtigen Fernsehprogramms Abstand zu nehmen.



Mit freundlichen Grüßen

Fabian Schneider
Fabian Schoen 3SAT und Arte sollten weiterhin getrennt eigenständige Sender verbleiben. Sie vertreten ein unterschiedliche Programme. 3SAT insbesondere die drei deutschsprachigen Länder in Kultur, Wissenschaft, Philosophie und Politik. Dieses Angebot bietet Arte nicht ansatzweise. Arte ist europäisch ausgerichtet und ergänzt allenfalls 3SAT. Das Aufgehen von 3SAT in Arte wäre ein eklatanter Verlust der Programmvielfalt.

Eine der besten, wenn nicht die beste Sendung im öffentlich rechtlichen Fernsehen ist hierbei Kulturzeit. Derart umfassend kulturell, politisch und philosophisch zu aktuellen Themen und Strömungen berichtet keine Sendung im deutschsprachigen Fernsehen.

ZDF Neo ist jener Sender, in welchem Serien und Filme zu sehen sind, die nicht in das Hauptprogramm finden. Auch dieses Programm hat einen wesentlichen Aspekt der Vielfalt, durch die sich gerade das öffentlich rechtliche Fernsehen im Gegensatz zu den privaten Sendern auszeichnet.



In dieser Zeit der gesellschaftlichen Verwerfungen das öffentlich rechtliche Fernsehen programmatisch einzuschränken ist als kontraproduktiv zu bewerten. Gerade diese Vielfalt sollte belassen werden.
Fabian Wallmeier Der Reformstaatsvertrag hätte erhebliche Auswirkungen auf die Online-Berichterstattung. Aktuelle Information auf den Websites und in den Social-Media-Kanälen wäre nicht mehr möglich, weil erst gewartet werden müsste, bis eine Information im TV oder Hörfunk gelaufen wäre. (Mehr dazu hier: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/10/reformstaatsvertrag-online-digital-rbb-rbb24-rundfunk.html). Damit könnte der ÖRR die Gebührenzahler:innen nicht mehr so zeitnah informieren, wie sie es zurecht erwarten. Man stelle sich eine Gefahrenlage vor - eine Berichterstattung online wäre dann nur noch verzögert möglich. Eine Farce! Liebe Mininsterpräsident:innen, bitte lassen Sie es nicht so weit kommen und ändern Sie diesen Entwurf!
Fabian Weidenhausen Ich halte die geplanten Änderungen für völlig antiquiriert (Stichwort Sendebezug und Presseähnlichkeit) und in Konsequenz mit einem Wegfall von Online- und Social-Media-Nachrichten demokratiegefährdend!
Fabian Winkler Guten Tag.



Sie wollten mir der geplanten Änderung "einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk ermöglichen, der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht" und dafür das Programm zusammenstreichen.

Das klingt nicht nur auf den ersten Blick unlogisch, sondern ist auch bei genauen Hinsehen keine gute Idee, sondern lediglich der Versuch sich an die jenigen anzubiedern, die die Öffentlich-rechtlichen am liebsten ganz abschaffen wollen.



Damit werden sie aber ihrem Auftrag nicht gerecht.
Fabio Schwuttke Sehr geehrte Damen und Herren,



der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist notwendig, um Informationen getrennt von wirtschaftlichen Interessen zur Verfügung zu stellen. Er stützt damit unsere Demokratie.



Der ÖRR stützt aber auch unsere Kultur. Sender wie 3Sat, Arte, ZDF Neo bieten ein vielfältiges kulturelles Angebot, welches nicht durch private Sender abgedeckt werden kann, da diese Art von Produktionen wirtschaftlich nur selten durchführbar ist. Eine Streichung von Kulturangeboten ist ein schwerer Fehler und wird langfristig den ÖRR in eine Legitimationskrise stürzen. Warum soll man für den ÖRR bezahlen, wenn alles nur noch Unterhaltung ist? Im Bereich der Unterhaltung ist die Konkurrenz sehr viel besser aufgestellt, insbesondere qualitativ. Unterhaltung bietet keinen gesellschaftlichen Mehrwert und sollte daher nicht durch die Allgemeinheit finanziert werden.



Der ÖRR wird seine Legitimation nur erhalten können, wenn der Fokus weg von billiger Unterhaltung auf Kunst, Kultur, Sport (Übertragung von Sportarten, die sonst nicht von den Privaten übertragen werden - Randsportarten) und freie Berichterstattung gelegt wird. Eine Reform sollte die Produktion und Ausstrahlung von Unterhaltungssendungen zu 100 % privatisieren und den ÖRR auf die oben genannten Punkte fokussieren.



Oder um es kurz auszudrücken: Serien, Filme und Fußball können private Sender sowieso besser. Der ÖRR kann aber Standards im Bereich der Kunst oder Kultur setzen und die einzige Plattform für wirklich unabhängige Berichterstattung sein.
Fadi El-Ghazi Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit der Stellungnahme.



zu § 26 a Reformstaatsvertrag



Die Attraktivität und Akzeptanz des für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft essentiellen öffentlich-rechtlichen Rundfunks würde massiv steigen, wenn die Beitragszahler die Möglichkeit bekämen, über die Verwendung des Rundfunkbeitrages mitzubestimmen. Dies könnte dadurch geschehen, dass z.B. ein Anteil von 50 % des Rundfunkbeitrages durch den Beitragszahler auf verschiedene Rubriken (Filme / Sport / Kultur/ Unterhaltung etc.) verteilt werden könnte. Die technische Umsetzung könnte über die ARD-Mediathek und einer Authentifizierung mittels Beitragsnummer und eID erfolgen.



zu § 30 Reformstaatsvertrag



Im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung von Social-Media-Plattformen für die öffentliche Meinungsbildung wäre es wünschenswert, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine eigene beitragsfinanzierte Social-Media-Plattform mit Authentifizierung über eID anbieten würde, deren Gestaltung und Algorithmen sich nicht an den Interessen des Werbemarktes oder persönlicher Interessen Einzelner orientieren, sondern an den Freiheiten und Werten des Grundgesetzes.



Mit freundlichen Grüßen



Fadi El-Ghazi
Falk Hallo,



Arte, 3Sat und Phönix sollten getrennt erhalten bleiben!

Eine Auswahl von den anderen, kleineren öffentlichen Sendern, ein Teil ihrer

Sendungen, die vorhandenen journalistischen Teams, sollten auch erhalten bleiben, und vielleicht

in den großen Sendern einfließen.

Es bleibt wichtig, dass große Sendungen, wie Kulturzeit, Phönix vor Ort, Nano, Scobel und die heute nacheinander weiter bestehen bleiben. Dazu noch einzelne Sendungen, wie "Respekt", "demokratische Grundwerte", und andere medizinische, und andere Sendungen, sollten ebenfalls erhalten bleiben und nacheinander kommen.

Andere tageslange Nachrichtensender können verkleinert werden, und durch ein weites Spektrum von wissenschaftlichen, ethischen, medizinischen, naturbeschreibende, und andere Themensendungen,

sollten in die großen Sender integriert werden.

Danke

Falk
Falko Zurell Ich bin mit dem Kultur- und Wissenschaftsprogram von 3SAT aufgewachsen und es ist einer der sehr wenigen TV Sender die ich überhaupt noch konsumiere. Der Fokus auf Qualität statt Quantität war immer zu spüren und ist weiterhin extrem wichtig. Es erscheint unverständlich warum ausgerechnet dieser Sender eingestellt werden soll, wenn offenbar für ARD & ZDF ein übergroßes Budget vorhanden ist. Wir brauchen nicht noch mehr Talkshows in denen jedem Spinner eine Bühne gegeben wird. Wir brauchen mehr Kultur und Wissenschaft im TV.

Ich fordere, dass die Kürzungspläne überdacht und der Sender 3SAT nicht nur erhalten, sondern sogar ausgebaut wird.



Mit freundlichen Grüßen





Falko Zurell
Fam. Neufert Kultur und Bildung stellen tragende Säulen eines zivilisierten Miteinanders dar.

Eine weitere Verknappung des öffentlich-rechtlichen Angebots in diesem Bereich ist nicht im Interesse unserer Gesellschaft.

3sat und Arte sind sehr unterschiedlich ausgerichtet.

Die Idee einer Sender-Fusion erscheint unglaublich und wird von uns strikt abgelehnt!
Fam. Riezler Diese Vielfalt und Unabhängigkeit, sowie die gute zwischenstaatliche Kooperation in der Mitte Europas sollte unbedingt erhalten bleiben! Faktenbasiert, kulturfördernd, wissenschaftsinformativ und zukunftsweisendes Wissen, verständnisfördernd, aufklärend!

Wir nutzen 3-sat und ARTE täglich!!!! Auch deren Mediatheken, auf Fernsehgeräten und auf mehreren mobilen Geräten über Apps!!!
Fam. Zschunke Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie stellen fest, dass es in der Kategorie "Kultur" nur zwei Sender (3sat und Arte) gibt und wollen diese zu einem Sender zusammen legen?

Zwei Sender, die viel mehr sind als nur Kultur - nämlich Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft, Politik u.v.m.

Zwei Sender, die in unserem Haushalt hauptsächlich geschaut werden.

Zwei Sender, die sich ausschließlich durch Journalismus höchster Qualität (nicht durch Spiele- und Ratesendungen oder banaler Unterhaltung) auszeichnen.

Zwei Sender, die nicht nur in Deutschland, sondern auch Österreich, Schweiz und Frankreich Reichweite haben und eine Verbindung schaffen.

Zwei Sender, die m.E. konkurrenzlos allen privaten Sendern, den Standard-Regionalsendern, sowie den neuen Medien(-kanälen) gegenüber stehen.

Dies wollen Sie halbieren? Welchen Anspruch verfolgen öffentlich-rechtliche Sender damit?

An dieser Stelle zu kürzen, halten wir für falsch. Es würde das öffentlich-rechtliche Fernsehen schwächen und für viele uninteressanter machen.



Mit freundlichen Grüßen

3sat UND Arte Zuschauer
Familie G., Bremen Guten Tag



Die öffentlich rechtlichen Sender garantieren uns Bürgern faktengeprüfte seriöse Informationen zum In- und Ausland und so viel mehr (Kultur, Oekologie, Wirtschaft, etc).



Wenn schon Steuern zahlen dann gerne für dieses hohe Gut, statt für Bankenrettungen, Strassenverkehr und Rüstung!



Wir schauen fast ausschliesslich 3sat, Arte und andere ÖR wie NDR oder BR. Hier zu sparen bereitet dem Populismus, (geschürt durch reinen Shock-Journalismus und Trash-TV der privaten Sendern) das Feld.



Sparen sie in den Cheffetagen, nicht beim Kultur-Angebot!
FAMILIE HERRMANN,EVELYN U STEFAN SEHR GEEHRTE DAMEN HERREN,

BITTE KÜRZEN SIE NICHT DIE GESELLSCHAFTLICH WICHTIGEN SENDER DER 3.PRORAMME DER LÄNDER ,ALS AUCH 3SAT UND ARTE BITTE NICHT ZUSAMMENLEGEN. DIE INFORMATIONEN UND GUT RECHERCHIERTEN BERICHTE SIND IN DER HEUTIGEN ZEIT SEHR SEHR WICHTIG. DA MAN IN DER HEUTIGEN MEDIENLANDSCHAFT EHER MIT FEHLINFORMATIONEN GESPICKT WIRD.

BEIDE PROGRAMME HABEN IHRE BERECHTIGUNG.

BESSER WÄRE ES WENN MANN DIE NACHRICHTEN PHÖNIX TAGESSCHAU24 UND TAGESSCHAU ZUSAMMEN LEGT.

LIEBER JEWEILS UM 2 CENT DEN BEITRAG ERHÖHEN.

HOCHACHTUNGSVOLL

FAM.HERRMANN
Familie Maiwald Hallo, ich fordere Sie auf, die Sender im TV alle zu lassen. Wir benötigen die Nieschensender um so mehr denn je. Freier Journalismus und gute Information tut Not. Bei den Radiosendern ist es ähnlich. Nur im öffentlichen Bereich bekommt man sehr gute Information. Alle aus Werbung finanzierte Sender sind Trashsender und auf Dauer für unsere Menschen Verdummung. Lieber die Gebühren etwas erhöhen. Warum musste der WDR-Intenrant so überbezahlt mit wenig Innovation seinen Job berichten, da liegt der Hase im Pfeffer im Wasserkopf der Oberen und Mittleren Führungsperson... Die Sender müssen erhalten bleiben z. B. Sat3, Arte... Tagesschau 24 ein Genuss ...wir wollen nicht von RTL,VOX und Co verdunnt informiert werden bzw. dumm unterhalten...

Danke

Peter Maiwald
Familie Nürnberg Sind Bildung, Kultur und Wissenschaft zukünftig unnötig?

Nach schlechter schulischer Bildung Fortsetzung im ÖRR?

Ist "Volksverblödung" das Ziel?

3sat und Arte sind nicht nur wegen ihrer internationalen Ausrichtung unverzichtbar, sondern auch eine Hilfe gegen Nationalismus. Die unterschiedliche Zusammenarbeit mit Frankreich (Arte) und Schweiz/Österreich (3sat) macht eine Zusammenlegung sinnlos - wichtige Aspekte gehen verloren.



Ein, zwei internationale Sportübertragungen weniger könnten die finanzielle Situation klären.



Haben wir hier einen vorauseilenden Gehorsam wegen drohender zukünftiger populistischer "Führung"?

Wie viel AfD steckt bereits in diesen Vorschlägen?
familie schwarz - dorn Bitte unbedingt Hände weg von unseren Kultursendern, welche beide jeder für sich eine Institution für

Jung bis Alt sind.
Feiner Sehr geehrte Damen und Herren,



als Bundesbürger und Steuerzahler will ich auf die Wichtigkeit des Weiterbetriebs von ZDFinfo und Phoenix hinweisen. Wir dürfen unseren öffentlich rechtlichen Rundfunk gerne auf Kosten und Effizienz überprüfen, sollten dabei aber nicht vergessen, dass wir bei einer Einstellung einen wichtigen bildungspolitischen sowie auch gesellschaftlichen Einschnitt vornehmen würden. Wenn man sich die derzeitige Lage der Programme/Formate im freizugänglichen Fernsehprogramm genauer ansieht so lässt sich sehr viel fehlende Bildung und zeitgeschichtliches Wissen konstatieren.

Ich appelliere an Sie sehr geehrte Rundfunkkommision sowie an Ihren zuständigen Vorsitzenden der Länder, sich noch einmal bewusst zu machen welch tiefgreifende Einschnitte, dass für politisch Interessierte aber auch bildungsferne bzw. Demokratiezersetzende Kräfte zur Folge hätte wenn sie solch wertvollen Bildungssendern, die Vielfältigkeit absprechen und sie vereinheitlichen. Die Feinde unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung werden die Oberhand gewinnen sollten wir versäumen dafür zu sorgen das sich Zeitgeschichte wie in den 1930er Jahren wiederholt, was zweifelsohne bevorsteht wenn so wichtige Sender einfach verschwinden oder in den Mainstream-Medien untergehen. Als einer der wenigen täglichen Nutzer meiner Generation sind mir diese beiden Informationskanäle besonders wichtig, weshalb es für mich unvorstellbar ist darauf in Zukunft verzichten zu müssen. Der Bundesminister der Finanzen sollte an dieser Stelle auf seinen strikten Sparkurs verzichten und in anderen Bereichen nach Einsparpotentialen Ausschau halten. Das taktieren um Wähler unserer sogenannten „Ampel“-Regierung schadet dem Bildungs- und Wirtschaftsstandort BRD eindeutig. Scheinbar wird jetzt auch vor den letzten Bastionen der bildungswilligen sowie Politikinteressierten kein Halt gemacht und rigoros zusammengestrichen.

Ich persönlich möchte in einem solchen Staate nicht mehr leben, in dem Bildungsfernsehen vernachlässigt wird.



Gezeichnet

Herr Feiner
Felicitas Arenhold-Kett Der Plan, dass alle Nachrichten/Push Mitteilungen zuerst im Radio und dann erst online zur Verfügung stehen, ist ein Rückschritt!! So eine Partei habe ich in Hessen nicht gewählt.

Seit der Pandemie höre ich kein Radio, im Auto ist wegen der Funklöcher sowieso nichts zu empfangen und frühestens um 21:45 sehe ich die ersten Nachrichten im TV.

Wir informieren uns ausschließlich im Internet auf den News-Seiten.

Mein Mann und ich sind 65/67 Jahre alt, also keine Gen Z !!

Bitte lassen Sie diesen Rückschritt in der Nachrichten-Politik nicht zu!

Mit enttäuschten Grüßen

F. Arenhold-Kett
Felicitas Smola Stellungnahme zu Reformvorschlägen der öffentlich-rechtlichen Medien



Anders als in den meisten anderen Ländern verfügt Deutschland über eine breit aufgestelltes Angebot an öffentlich-rechtlichen Medienprogrammen die, neben Unterhaltung, auch einen wichtigen Beitrag zu Information und Bildung liefern.

Dieses Angebot liefert einen wichtigen Beitrag zu unserer Kultur und eine große Chance, sich in einer zunehmend digitalen und damit oft ungefilterten Welt der Information Orientierung zu verschaffen.

Eine Überholung bestimmter Kanäle und ja, auch eine gewisse Zentralisierung, könnte diesem Angebot durchaus mehr Zugänglichkeit verschaffen. So wäre eine gemeinsame digitale Plattform, gut organisiert, übersichtlich und ästhetisch wie technisch auf dem aktuellen Stand, meiner Meinung nach, ein großer Gewinn. Statt sich abendlich auf der verzweifelten Suche nach der letzten bereits begonnenen Serie durch mindestens 4 Mediatheken zu klicken, könnte man das Nutzererlebnis verbessern und womöglich dabei noch Geld sparen.

Kulturell und gesellschaftlich wichtige Sender komplett zu streichen, halte ich für einen enormen Fehler. So sei an erster Stelle 3sat genannt, der Sender, der es (am ehesten) schafft, verschiedene deutschsprachige Länder zu verbinden und Sendungen, z.B. aus der Schweiz zugänglich zu machen, die sonst, außerhalb der Schweizer Landesgrenzen, nicht zur Verfügung stehen.

Ich kann nur hoffen, dass in einem Europa und einer Welt, die zunehmend unübersichtlicher und populistischer wird, eine solche, bereit bestehende, kulturelle Chance nicht „weggekürzt“ wird!
Felina Czycykowski Ich halte besonders den Bereich Presseähnlichkeit im Reformstaatsvertrag für fragwürdig. Hier möchte ich den Chefredakteur von Runfunk Berlin-Brandenburg (rbb) David Biesinger zitieren: "Wer einen Rundfunkbeitrag leistet, erwartet zu Recht, dass er vom rbb auf allen Ausspielwegen umfassend und aktuell informiert wird. In Zeiten von Desinformation und Fake News ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Bevölkerungsgruppen schnellen Zugang zu seriösen Informationen haben - gerade in digitalen Angeboten, gerade für junge Zielgruppen."



Eine aktuelle Studie (https://www.ard.de/die-ard/2024-10-04-Goldmedia-Gutachten-Wettbewerbssituation-im-Online-Informationsmarkt-100.pdf) zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer kein Geld für kostenpflichtige Nachrichteninhalte ausgeben würde, selbst wenn es öffentlich-rechtliche Textbeiträge wie die der ARD nicht gäbe. Die Änderungen hätten also laut der Studie nicht die erhofften Effekte für die Verlage.
Felipe Arboiro Rodriguez Ich schaue sehr gerne 3SAT und würde es auch weiter hin tun !
Felix Böse Sehr geehrte Damen und Herren,



worum geht es hier, sparen um jeden Preis? Ich zahle gerne, auch mehr, für ein GUTES Rundfunk- und Fernsehprogramm! Daher halte ich von der geplanten Reduzierung der Spartenprogramme überhaupt nichts! Ich fürchte, dass das Programm dadurch viel schlechter wird und es nur noch einen Einheitsbrei geben wird. Und dafür zahle ich dann nicht mehr gerne, auch nicht weniger.



Meiner Meinung nach sollte man da vielmehr Hand an die Hauptprogramme legen, insbesondere das ZDF. Das kommt mir eher wie ein Privatsender vor (öffentlich rechtliches Kommerzfernsehen). Das ZDF würde ich im Gegensatz zu zdf info und zdf_neo gar nicht vermissen - vermisse ich eigentlich jetzt schon nicht.



Da die Geschmäcker verschieden sind, werden sicher alle Spartensender gleich vermisst werden. Die Spartensender sind meiner Meinung nach das Sahnehäubchen in der deutschen Fernsehlandschaft.



Mit freundlichen Grüßen

Felix Böse
Felix Camenzind Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Bedauern habe ich heute von der angedachten Einstellung des Sendekanals 3sat erfahren. Dieses Vorhaben stellt einen erheblichen Qualitätsverlust für die länderübergreifende deutschsprachige Medienlandschaft dar. Insbesondere für mich als in Deutschland lebender Schweizer Staatsangehöriger stellt das Programmangebot von 3sat, durch die Beteiligung von SRF, eine wichtige Verbindung zum Heimatland dar und ist eine gute Alternative zu dem in Deutschland nicht empfangbaren Angebot des Senders SRF. Daüber hinaus stellt das 3sat Programmangebot, insbesondere durch die Vielfalt an kulturellen Beiträgen und Dokumentationen aus den DACH-Ländern, einen qualitativen Mehrwert dar und bedient wichtige Inhalte, welche im übrigen Themenangebot der öffentlich-rechtlichen Sender lediglich gestreift werden. Im Besonderen möchte ich darauf hinweisen, dass Kürzungen von Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen immer damit einhergehen die privaten Präsenzanteile im gesamten Sendeangebot zu erhöhen. Dies kann in der Gesamtschau leider dazu führen, dass mit überschaubarem Aufwand produzierte Sendungen z.B. Magazine der leichten Unterhaltung oder Spiel-, Quiz- und Realityshows in der Wahrnehmung omnipresent sind und ein schlechtes Licht auf das Medium Television insgesamt werfen. Ich hoffe sehr, dass auch in Zukunft 3sat ein wichtiger Bestanteil Ihres Angebotes bleiben wird und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Felix Camenzind
Felix Fischer Wenn 3sat geschleift wird, werde ich in die Rufe einstimmen, dass der ÖRR abgeschafft werden soll (die ich eigentlich so hasse). Aber Trash wie das Traumschiff und irgendwelche exorbitant teuren Fußballübertragungen will ich mit meinem Rundfunkbeitrag nicht finanzieren. Dieses Vorhaben sägt an den Grundlagen des Bildungsauftrags des ÖRR und arbeitet daran, ihn überflüssig zu machen.
Felix Gotzel Hallo,



ich persönlich halte eine fusionierung von kleineren Sendeanstalten nicht zielführend.

Qualität im Bereich Journalismus kann nicht erreicht werden, wenn das Zeichen gesetzt wird das Sender und Sendungen um Gelder konkurrieren müssen und deren Wert an Einschaltquoten gemessen wird.

Solch ein Vorgehen führt zwangsweise zu reißerischen Beiträgen, man will ja schließlich nicht wegrationalisiert werden.



Wenn gespart werden muss, dann muss man in den Verwaltungen ansetzen.



Im 21. Jahrhundert ist ein Fax rechtssicher...



Statt Vorgänge mit digitalen Medien zu vereinfachen, werden Papiervorgänge einfach nach "Digital" 1zu1 kopiert.





Auch wenn es schwer ist sich gegen die privaten Sender um Zuschauer/Klicks zu behaupten, da Bildung schwerere Kost und man sich ja eigentlich immer mehr berieseln lassen will, muss der Staat in Bereich Medien sich dagegen stemmen.



Der einzige sinnvolle Weg ist hier Bildung und wie in der Natur mit Vielfalt.





Statt das Angebot zu verkleinern, muss man die privaten Sender mehr in die Pflicht nehmen, ähnlich wie bei Flottenverbräuchen in der Automobilbranche.

Sendungen zwischen 22Uhr und 8Uhr zählen nicht zum positiven "Verbrauch".





Ich appelliere an Sie als Entscheider durch Kürzung und Verringerung von Bildungsangeboten keine Gesellschaft wie in dem Film "Idiocrazy" zu fördern.





Ich selber stehe auch immer für die Rundfunkgebühren ein, wenn es mal wieder heißt "nutze ich nicht, das muss weg".

In weiteren Gesprächen wird dann vielen klar, wie oft, unbewusst, die Angebote doch genutzt und geschätzt werden.



Wenn die Verbreitung von Bildung und wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht vom Staat selber gemacht werden kann, dann muss dies konsequent von Privaten eingefordert und in seiner Qualität durch Wissenschaftler/Journalisten in einem Rat, mit einer Stimme Überhang auf "öffentlicher Seite" akkreditiert werden.





Mit freundlichen Grüßen
Felix Helf Hoffentlich lesende Verantwortliche der Rundfunkkommission;

es ist fatal uns Bürgern durch den Wegfall von Radiosendungen und TV-Beiträgen Kultur vorzuenthalten!

Ja, auch Sport gehört zu unserer Kultur und wird durch sehr viel monetären Protekturismus gefördert und somit

als Leitbild erhalten bleiben, große Teile unserer Jugend identifizieren sich mit Fußball und Höhenflügen anderer

Sportarten (z. B. Goldmedaille Basketball) von kurzer Dauer. Soweit erträglich.

Durch fehlende kulturelle "Bilder" und "Töne" wird es allerdings auch eingeschränkte bis keine Ansprache, keine Auseinandersetzung, mit dem, meiner Meinung nach, höchsten Gut unserer menschlichen Evolution geben.

Das wird junge Menschen in politische Strömungen treiben die rechts- wie linksaußen mit unserer Kultur nicht gutes

im Sinn haben. Wenn z. B. rechtsradikale Politiker öffentlich zur Kulturbeschneidung aufrufen und unser "deutsches Liedgut"

als einzig zu förderndes Kulturerbe ansehen und es dazu keinen öffentlichen zugänglichen Diskurs gibt, wird es sehr dunkel werden in unserer Gesellschaft, für mich der Beginn des Zerfalls unserer Kultur, unserer Demokratie.

Ich bitte zu überdenken;

Freundliche Grüße aus ca. 2000 Jahren Geschichte und Kultur

Felix Helf
Felix Heller Guten Tag -

3sat ist ein wichtiger Kulturmultiplikator im deutschsprachigen Raum.

Kultur ist ein Grundrecht, Kultur verbindet über die Grenzen - hier D-A-CH.

3sat füllt diesen Platz aus und sollte nicht eingestellt/strukturell geschwächt werden.

Gruß

Felix T. Heller
Felix Hemberger Sehr geehrte Damen und Herren,

als regelmäßiger Nutzer von 3sat und Arte möchte ich mich gegen die Zusammenlegung der beiden Sender aussprechen. In der Fernsehlandschaft - privat wie öffentlich - gibt es, besonders bei den privaten, ein derart niedriges Niveau, dass man diese Sender nicht einschalten möchte. Wie wohltuend ist es wenn man 3sat und ARTE hat. Diese Sender vermitteln sehr gute Unterhaltung wie auch Wissen und Bildung.



Ich bitte Sie daher beide Sender in ihrer Struktur zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen



Felix Hemberger
Felix Heß Stellungnahme zur geplanten Reform des Rundfunkstaatsvertrags



Die angekündigte Reform des Rundfunkstaatsvertrags, insbesondere die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte, gibt Anlass zu großer Besorgnis. Diese beiden Sender haben sich über Jahrzehnte als unverzichtbare Pfeiler des deutschsprachigen Kultur- und Bildungsfernsehens etabliert. Sie bieten eine wertvolle Plattform für anspruchsvolle Dokumentationen, hochwertige Filme und tiefgründige Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen, künstlerischen und kulturellen Themen, die im Mainstream-Fernsehen oft zu kurz kommen.



Eine Zusammenlegung dieser beiden einzigartigen Kulturkanäle würde nicht nur die Vielfalt im öffentlichen Rundfunk einschränken, sondern auch eine klare Prioritätensetzung signalisieren, die kulturelle und gesellschaftliche Inhalte gegenüber massentauglicher Unterhaltung zurückstellt. Gerade in einer Zeit, in der öffentliche Diskurse immer fragmentierter werden und tiefgründige Reflexionen über die Gesellschaft und die Kultur seltener, ist es von zentraler Bedeutung, dass Formate wie 3sat und Arte weiter bestehen bleiben und gestärkt werden.



Statt die Programme dieser kulturellen Leuchttürme zu kürzen oder zusammenzulegen, sollten Einsparungen in anderen Bereichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erwogen werden – insbesondere bei den zahllosen Krimi- und Unterhaltungsformaten, die oft austauschbar wirken und keinen vergleichbaren Beitrag zur kulturellen oder gesellschaftlichen Bildung leisten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine wichtige Aufgabe: nicht nur zu unterhalten, sondern auch zu bilden, zu informieren und zur Meinungsbildung beizutragen. Diese Verantwortung sollte in der Neugestaltung des Rundfunkstaatsvertrags klar im Vordergrund stehen.



Ein gesundes Gleichgewicht zwischen hochwertiger Unterhaltung und anspruchsvollen, kulturellen Inhalten ist unerlässlich. Die Vielfalt der Stimmen und Perspektiven, die durch Sender wie 3sat und Arte gefördert wird, darf nicht auf dem Altar der Sparmaßnahmen geopfert werden.
Felix Hillemeier Bitte kein Unterhaltungsprogramm, das ist nicht eure Aufgabe. Beschränkt euch auf Bildung, Kultur und Politik. Bitte redundante Inhalte reduzieren - zu Weihnachten brauch es nicht auf 7 Sender gleichzeitig Dinner for One.
Felix Hörhager Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin sehr zufrieden. wie mich der öffentlich rechtlichen Rundfunk, die ARD, der BR usw. derzeit informiert.

Deren Arbeit ist eine sichere und gute Quelle um sich einen guten neutralen Nachrichtenüberblick zu verschaffen und auch umfassende Informationen und Unterhaltung zu bekommen.

Hiermit wollte ich Ihnen meinen Wunsch mitteilen, keine Einschränkungen in deren Berichterstattung vorzunehmen, Textlängeneinschränkungen machen wirklich keinen Sinn und bei jeglicher Form von zeitlicher Zurückhaltung leidet die Schnelligkeit der Berichterstattung, das kann aber Lebenswichtig sein und gerade eine der grundlegendsten Aufgaben der Sender. Daher bitte ich sie die Rundfunkanstalten mit aller Kraft zu unterstützen mit einer uneingeschränkten Möglichkeit der Berichterstattung und einen Ausbau des öffentlich rechtlichen Rundfunks und deren Radio, Sozial- und Onlineaktivitäten voranzutreiben. Beste Grüße Felix Hörhager
Felix Johann Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht bisher für Vielfalt, sowohl was Beitragende, Inhalte aber auch Sender und Programm angeht. Der Verlust von Sendern würde mit einer starken Einschränkung der Attraktivität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einhergehen. Beeinflussung und Falschmeldungen in sozialen Medien sollte durch den Wegfall von Informationsprogrammen nicht tatenlos das Feld überlassen werden. Besonders fatal wäre es in Zeiten zunehmender Nationalisierung in Europa, europäische Gemeinschaftsprojekte wie 3sat zusammenzustreichen. Es muss ausreichend Sendeplatz verfügbar sein, um sowohl die Freundschaft Deutschlands mit Frankreich (Arte) als auch mit Österreich und der Schweiz (3sat) zu würdigen und zu stärken. Auch für Kulturschaffende wäre das Streichen von 3sat ein herber Verlust. Ein Verlust von Sendeanstalten wäre also mit zahlreichen negativen Folgen behaftet und sollte unbedingt vermieden werden.
Felix Knorr Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wäre es, wenn Sie anstelle über die Abschaffung von 3sat besser einmal über eine Reduzierung der Bezüge der Intendantinnen und Intendanten der ARD diskutieren würden.

Möglicherweise könnten einige dieser Stellen auch gänzlich gestrichen werden.

Außerdem sind Bezüge, welche über das Gehalt unseres Bundeskanzlers hinausgehen, ja wohl mehr als unangemessen!

Mit freundlichem Gruß
Felix Koch Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte zwei Anliegen vorbringen.



1) Gerade in politisch stürmischen Zeiten finde ich, dass phoenix wie kein anderer Sender für die politische Bildung unverzichtbar ist. Eine Zusammenlegung mit einem anderen Sender finde ich äußerst fragwürdig. Natürlich kann man darüber streiten, was im Nachtprogramm und an Tagen über den Bildschirm flimmern soll, wenn es politisch ruhiger ist und phoenix vor ort nicht fast das ganze Tagesprogramm dominiert. Dann laufen ja bereits Dokus von ZDFinfo, arte und Co. Jede Beschneidung der politischen Berichterstattung von phoenix fände ich ein vollkommen falsches Signal. Ich kenne viele Menschen, die phoenix sehr schätzen. Manche schauen phoenix jeden Tag von morgens bis abends, gerade der gute Mix aus Information und Bildung macht diesen Sender aus. Auch Diskussionsrunden wie phoenix runde, internationaler frühshoppen und unter den linden suchen ihres Gleichen. Vielfach wird dort im Gegensatz zu Talksendungen anderer Sender ein viel informationsreicherer Meinungsaustausch ermöglicht.



2) Die stärkere Zusammenarbeit der Sender ist begrüßenswert, sollte aber qualitativ hochwertig gestaltet werden. Ein Beispiel: Das Nachtprogramm von WDR 5 bestand früher aus Wiederholungen beliebter Sendungen aus dem Tagesprogramm. Die Übernahme der ARD-Infonacht sorgte dafür, dass neben den durchaus berechtigten Nachrichten viele Inhalte sich alle zwei Stunden wiederholen. Das wirkt billig und ist schlecht gelöst. Eine gute Zusammenarbeit wäre es hier gewesen, wenn die einzelnen Sender ein wirklich gemeinsames Nachtprogramm anbieten würden, d.h. die Infonacht aus besonders beliebten Sendungen der einzelnen Sendern bestehen würde. Neben den aktuellen Nachrichten würden also Wiederholungen beliebter Sendungsformate, die auf den verschiedenen Wellen tagsüber gelaufen sind, das Nachtprogramm bereichern können, sodass auch nächtliche Hörer mehrere Stunden zu hören können ohne sich in einer Nachtschleife zu befinden. Das kann also durchaus ein federführender Sender sein, der für alle Info-Wellen das Nachtprogramm organisiert, aber mit Übernahmen der Sender ein vielfältigeres Nachtprogramm anbietet. Dadurch, dass viele Sendungen mittlerweile als Podcast zeitunabhängig angeboten werden, können viele dieser Wiederholungen auch einen mehrtägigen Vorlauf haben, sodass die Bereitstellung der Übernahmen und das Zusammensetzen des Nachtprogramms frühzeitig vorgeplant werden kann. Das war nur ein Beispiel. Immer häufiger begegnen mir Arten der Zusammenarbeit, die den Eindruck erwecken, dass sie einfach nur relativ günstig und einfach umzusetzen sind. Die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden sie nicht gerecht. Wenn z.B. auf mehreren Dritten Programmen zur Prime Time die identische Sendung läuft, schränkt das das Angebot der Zuschauer spürbar und sehr offensichtlich ein.



Vielen Dank für die Möglichkeit, sich als Zuschauer und Zuhörer in die Diskussion einbringen zu dürfen.



Ich wünsche Ihnen weiterhin eine fruchtbare Diskussion!



Viele Grüße

Felix Koch
Felix Maria Bühler Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin Dokumentarfilm-Regisseur und erhebe hiermit meine Stimme gegen die Überführung von 3Sat in ARTE. Der deutsche Dokumentarfilm steht schon seit Jahren unter Beschuss, Gelder fehlen an allen Ecken und Kanten und viele Projekte können nicht verwirklicht werden, geschweige denn, GESEHEN werden — 3Sat ist einer der wenigen Sender, die dem künstlerischen Dokumentarfilm überhaupt noch eine Plattform geben.



Der Dokumentarfilm ist wichtig für unsere Demokratie, er zeigt uns „was ist“ und erweitert unser Denken um neue Perspektiven. 3Sat hat das erkannt — geben Sie den Sender also nicht zum Abschuss frei!



Daher bitte ich Sie, von einer Eingliederung von 3Sat in ARTE abzusehen.



Herzliche Grüße,

Felix Maria Bühler
Felix Quick Anstatt bei den Kultursendern, Kinder/Jugendangeboten und digitaler Infrastruktur zu sparen, sollte lieber die unwahrscheinlichen Menge an seichten Unterhaltungssendungen, Krimis und Quizshows, die täglich laufen, reduziert werden.
Felix Rosenow Sehr geehrte Damen und Herren,



nach Durchsicht Ihres Vorschlages zur Reform der Spartensender liegt leider der Verdacht nahe, dass die "junge" Generation, welche Sie bis zu 45 Jahren einstufen, auf Kosten eines Rentnerprogrammes, weiter vernachlässigt wird. Die Jahresbudgets von KiKa & ZdfNeo (mit gänzlich unterschiedlichen Zielgruppen) haben jeweils ein ähnliches Jahresbudget wie der "Tatort".



Weiterhin ist das Budget für die "Zukunft" des Landes im Anteil deutlich geringer als das für die "Vergangenheit" dieses Landes. Eben gerade die Budgets für Bildung, Kultur & Kinder sichern einen wertvollen Beitrag für eben diese Zukunft.



Eine Fokussierung auf die Kürzung dieser Sparten während Unterhaltungsprogramme für die alte Bevölkerung zum Teil völlig unangetastet bleiben halte ich nicht für vereinbar mit einer zukunftsfähigen Ausrichtung unserer Gesellschaft.



Mir ist klar, dass diese Vorschläge aus der Politik von alten Menschen für alte Menschen kommt. Doch diese sind nicht alleine in diesem Land und sollten nicht nur für sich sondern auch für die Generationen nach ihnen sprechen und eintreten.



Freundliche Grüße



Felix Rosenow
Felix Schaffranietz Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte ein vielfältiges Medienangebot, insbesondere im Wissenschaftsjournalismus, für äußerst wichtig. Es wäre wirklich bedauerlich, wenn 3Sat eingestellt werden würde. Auch wenn die Inhalte ins Arte-Programm überführt werden sollen, bleibt ungewiss, ob dies tatsächlich so umgesetzt wird. Ich verstehe, dass Kostensenkungen notwendig sind, doch ich finde es falsch, gerade bei Bildung, Kultur und Wissenschaftsjournalismus zu sparen. Bildung ist ein zentraler Pfeiler für das Funktionieren einer lebendigen Demokratie und einer prosperierenden Wirtschaft, insbesondere in einer so komplexen Welt.



Mit freundlichen Grüßen



Felix Schaffranietz
Felix Schlieper Sehr geehrte Damen und Herren,



zum Reformstaatsvertrag möchte ich eines anmerken:



Die Umgestaltung des §30 Abs. 7 Reformstaatsvertrag soll - zusammengefasst - eine Reduzierung von textlichen Inhalten zum Ziel haben. So sollen die zur Verfügung stehenden Inhalte von Nachrichtenapps wie z. B. BR24 sowohl im Umfang des Textes (" Zusammenfassungen von Sendungen") als auch quantitativ ("Sendungsbezogen") reduziert werden.



Dieses Ziel verkennt aber die Tatsache, dass sich junge Menschen eben immer weniger über die detaillierteren Inhalte von linearen Fernseh- und Radioprogrammen, sondern möglichst umfassend und häufig über digitale Inhalte wie eben Nachrichtenapps informieren (siehe auch: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/29153/umfrage/mediennutzung-durch-jugendliche-in-der-freizeit/).



Sollten nun ebendiese digitalen Inhalte durch die erwähnten Änderungen wie von Ihnen beabsichtigt eingeschränkt werden, wird die Bindung junger Menschen zum ÖRR mangels ausreichender Inhalte weiter abnehmen.



Muss es nicht das Ziel sein, insbesondere die junge Generation von der Vorteilen der öffentlichen Berichterstattung zu überzeugen?



Das im Raum stehende Gegenargument der nicht gewollten Presseähnlichkeit ist für mich nicht nachvollziehbar. So ist der Rundfunkstaatsvertrag bzw. der Reformstaatsvertrag doch kein Konjunkturprogramm für private Medienhäuser. Er soll ganz im Gegenteil den ÖRR fit für die Zukunft machen. Und dabei spielt die Nutzung und Akzeptanz von jungen Menschen eine ganz wesentliche Rolle...



Ich appelliere daher die geplanten Verschärfungen des Entwurfs zum §30 Abs. 7 Reformstaatsvertrag nicht umzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen



Felix Schlieper
Felix Schoeler ARTE sollte keinerlei Kürzungen erhalten oder mit anderen Sendern zusammengelegt werden.

ARTE ist äußerst profiliert und hat meiner Meinung nach mit das beste Programm im öffentlich-rechtlichen Rundfunk insbesondere in Bezug aus Reportagen, Dokumentationen und Popkultur. Zudem ist er ein tolles Symbol der europäische Einheit.
Felix Wonschik Sehr geehrte Damen und Herren der Anmerkungen Rundfunkkommission der Länder,



ich wende mich heute an Sie, um meine Besorgnis hinsichtlich der geplanten Änderungen im Rahmen des Reformstaatsvertrags für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auszudrücken, insbesondere in Bezug auf die vorgesehene Zusammenlegungen von Tagesschau24 und Phoenix sowie arte und 3sat.



1. Zusammenlegung von Tagesschau24 und Phoenix

Die geplante Zusammenführung von Tagesschau24 und Phoenix beunruhigt mich zutiefst, da beide Sender unterschiedliche, aber gleichermaßen wichtige Funktionen innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfüllen. Tagesschau24 bietet aktuelle, kurze Nachrichten, während Phoenix tiefgehende politische Berichterstattung und Live-Übertragungen von parlamentarischen Debatten und anderen wichtigen gesellschaftlichen Ereignissen bietet.

Eine solche Zusammenlegung könnte zu einem Verlust der Vielfalt in der Berichterstattung führen und die Qualität der Inhalte auf beiden Sendern beeinträchtigen. Insbesondere die einzigartigen Formate von Phoenix, wie unkommentierte Live-Übertragungen politischer Debatten, würden im neuen Konzept möglicherweise an Relevanz verlieren oder gar ganz wegfallen. Diese Formate sind jedoch entscheidend für die Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungsprozesse und tragen maßgeblich zur demokratischen Meinungsbildung bei.



Zudem besteht die Gefahr, dass durch die Zusammenlegung Redaktionen und technische Ressourcen überfordert werden, was zu einer Abnahme der Qualität führen könnte. Beide Sender haben unterschiedliche redaktionelle Schwerpunkte, die sich in einem gemeinsamen Konzept nicht nahtlos integrieren lassen, ohne dass inhaltliche Einbußen entstehen.



2. Reduktion der Kulturprogramme

Die geplante Reduktion der Kulturprogramme stellt einen weiteren besorgniserregenden Punkt dar. Kultur, insbesondere klassische Musik, Theater und Opern, ist ein zentraler Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags. Die Übertragungen von Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen bieten vielen Menschen, die sonst keinen Zugang zu solchen Inhalten haben, eine Möglichkeit, an der kulturellen Vielfalt teilzuhaben.

Eine Verringerung dieser Angebote könnte nicht nur den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schwächen, sondern auch langfristig dazu führen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen, insbesondere jene, die sich Kulturveranstaltungen nicht leisten können, vom kulturellen Leben ausgegrenzt werden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine besondere Verantwortung, diese Lücke zu schließen und die Vielfalt der kulturellen Landschaft widerzuspiegeln.



3. Gefährdung der Vielfalt und Tiefe der Berichterstattung

Die geplanten Einsparungen zielen zwar auf eine effizientere Nutzung der Ressourcen ab, doch sie sollten nicht auf Kosten der journalistischen Vielfalt und Tiefe gehen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt eine essentielle Rolle in der deutschen Medienlandschaft, indem er eine breite und differenzierte Berichterstattung zu politischen, sozialen und kulturellen Themen bietet. Diese Rolle darf nicht durch eine zu starke Reduktion der Inhalte oder eine Zusammenführung von Programmen gefährdet werden.



Ich appelliere daher eindringlich an die Rundfunkkommission, die Entscheidung zur Zusammenlegung von Tagesschau24 und Phoenix sowie zur Reduktion der Kulturprogramme kritisch zu überdenken. Eine stärkere Fokussierung auf wirtschaftliche Effizienz sollte nicht dazu führen, dass das öffentlich-rechtliche Angebot seine Vielfältigkeit und Tiefe verliert, die es von kommerziellen Anbietern unterscheidet.



Ich hoffe, dass diese Bedenken in den weiteren Reformprozess einfließen und zu einer Lösung führen, die den öffentlich- rechtlichen Rundfunk in Deutschland weiterhin als unabhängige und vielfältige Institution stärkt.





Mit freundlichen Grüßen,

Felix Wonschik
Felix Zimmermann Ganz schlicht: Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk soll seinem Bildungsauftrage gerecht werden und nicht (weiter) verflachen. Mehr Hintergrund, mehr Doku, mehr intelligente Fernsehunterhaltung (Filme, Reportagen, etc.), weniger Bozen- und Sonstwo-Krimis, viel weniger Talkshows (Lanz, Illner, Miosga, Hart aber fair), weniger Häppchen-Radio, mehr Inhalt.

Und auf keinen Fall Streichung von wirklich interessanten Sendern wie 3Sat etc.
Fellner Franz Vielfalt der Sender Arte und 3sat erhalten.
Ferdinand Beißbarth Die Zusammenlegung der Infosender kommt der Schliessung der kleinen Bahnhöfe und Haltestellen gleich !

Wer nicht im großen Unterhaltungszentrum unterwegs ist, hat halt Pech gehabt. Ein Bus fährt ja noch, 2 Mal am Tag.

Informieren und bilden soll man sich aber bitte, sowie die öffentlichen Verkehrmittel nutzen !

Armes Deutschland !!!
Ferdinand Heinemann Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte einen eigenständigen Sender „3Sat“ für unverzichtbar. Ich sehe täglich zahlreiche Sendungen aus Politik, Wissenschaft und Kultur auf diesem Sender. Besonders die täglichen Sendungen von Nano und Kulturzeit oder die wöchentliche Sendung „ Sternstunde Philosophie“ sind neben den anderen Sendungen in der heutigen Zeit unverzichtbar. Ich halte eine Schließung diese Senders für unverantwortlich. Gerade in einer Zeit der steigenden Desinformation und Fake-News ist ein Sender mit einem auf Fakten basierenden Programm unverzichtbar. Besonders sind hier auch noch die vielfältigen Beiträge aus unseres deutschsprachigen Nachbarländern Schweiz und Österreich hervorzuheben.

Mit freundlichen Grüßen

F. Heinemann
Ferdinand Rotn Stellungnahme zur TV-Senderstrukturänderung



Ich habe die Vorschläge der Kommission wahr genommen und möchte diese kommentieren:

Ich wähle selten private TV-Sender.

Meine bevorzugten Sender sind:

ARTE, 3Sat, Phoenix, ard Alpha undTagesschau24. Diese haben eigene charakteristische Strukturen und Inhalte.



Mir sind die Angebote den aktuellen monatlichen Beiträgen wert.

(Beiträge für kommerzielle Sender sind deutlich teurer, weil mehrere Abonnements erforderlich wären)



Wenn diese o.g. Sender entfallen oder kurios zusammen gelegt werden, werden mir die wichtigsten TV-Werte genommen.



Ich bitte, die gewünschten Einsparungen an anderer Stelle vorzuschlagen.
Ferdinand Wanke Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung musste ich mir gestern die Reformpläne ansehen, welche mir leider aus verschiedenen Gründen als überaus problematisch und wenig zielführend erscheinen, was ich im Folgenden gerne genauer erklären möchte.



Mein größter Kritikpunkt, ist die geplante Fusionierung von 3sat und arte zu einem gemeinsamen Programm. Zwar gibt es durchaus bei beiden Programmen inhaltliche Überschneidungen, aber ihr Kernpunkt besteht doch darin, dass sie länderübergreifende Gemeinschaftsprogramme sind. Gerade arte steht doch exemplarisch für die deutsch-französische Freundschaft und hat daher vor allem auch diplomatisch eine große symbolische Bedeutung.



3sat hingegen bildet ein Gemeinschaftsprogramm von ARD, ZDF, ORF und SRF, ist somit eine völlig andere Institution. Zwar sind beide Programme länderübergreifend, aber aus vollkommen unterschiedlichen Motiven und einem ganz anderen Angebot. Während arte vor allem historisch Gesehen einen absoluten Meilenstein im deutsch-französischen Verhältnis bietet und in dieser Form auch einzigartig ist, stellt 3sat einen Gemeinschaftssender für die drei deutschsprachigen Länder in Mitteleuropa dar. 3sat wird vor allem dadurch ausgezeichnet, dass es viele Sendungen aller beteiligten Rundfunkanstalten vereint, also komprimiert Magazine und Nachrichten, sowie Dokumentationen der ARD (bspw. Tagesschau), des ZDF' (bspw. heute-Nachrichten), des ORF' (bspw. ZIB [Zeit im Bild]) und sowie des SRF' (bspw. 10vor10). Dazu gibt es eigene Sendungen, wie beispielsweise das Wissenschaftsmagazin NANO und die Kulturzeit, die zwar vom ZDF produziert und auch in Mainz aufgenommen werden, allerdings von einer länderübergreifenden Redaktion, also mit Beiträgen aus allen 3sat-Ländern. Diese Sendungen liefern viele wertvolle Aspekte und Themen, von denen man sonst kaum etwas mitbekommen hat bzw. sich unzureichend Gedanken dazu gemacht hat und die Beiträge sind hier oftmals wesentlich tiefgründiger, als man es aus dem Hauptprogramm gewohnt ist.

Arte sendet ein durchweg zweisprachiges Programm, also häufig eigens für diesen Sender produzierte Sendungen oder Produktionen der Muttersender, jeweils mit entsprechenden Untertiteloptionen und teilweise zweisprachlichem Audio. Insofern ist der Ansatz ein vollkommen unterschiedlicher, weshalb ich eine Zusammenfassung beider Programme als überaus problematisch und nicht sinnvoll erachten würde. Hinzu kommt, dass beide Sender für mich unverzichtbare Sendungen übertragen, die ich durch eine solche Fusion gefährdet sehe. Da wären unter anderem die bereits erwähnten Magazine NANO und Kulturzeit, aber auch verschiedene ausländische Produktionen, wie beispielswiese die „Sternstunde - Philosophie”, die jeden Sonntag von 09:05 Uhr bis 10:05 Uhr gesendet wird und wo wirklich eine Stunde lang immer mit einem wechselnden Gast, über komplexe gesellschaftliche Themen aus philosophischer Perspektive debattiert wird. Da es sich hierbei um eine SRF-Produktion handelt, ist 3sat auch der einzige Weg, diese in Deutschland zuschauen.

Auch das morgendliche Alpenpanorama auf 3sat ist für mich ein festes Ritual, was ich zum Entspannen und den Blick ein wenig durch die Welt schweifen zu lassen, für sehr essenziell erachte. Im Falle einer Fusion fände ich hier allerdings die Idee einer Erweiterung dieses Formates sinnvoll, wo mehr Orte aus unterschiedlichen Ländern gezeigt würden.

Gerade im Bereich der Kultur bilden 3sat und arte meiner Meinung nach zwei unverzichtbare Standbeine, welche in den anderen öffentlich-rechtlichen Sendern schmerzlich wenig vorkommen, was ich in einer angeblichen Kulturnation, wie Deutschland, ohnehin bedenklich finde. Würde man diese Programme nun auch noch zusammenlegen, würde unsere Kulturszene und die Berichterstattung erheblich darunter leiden. Allein in der österreichischen ZIB gibt es, egal zu welcher Uhrzeit, immer einen kulturellen Beitrag, selbst in fünfminütigen Ausgaben, in deutschen Nachrichtensendungen ist dies jedoch nach wie vor die Ausnahme, sogar in langen Sendungen.

Und das ist auch ein weiterer Punkt, die Idee eines Länderübergreifenden Nachrichtensenders ist daher so faszinierend, da ich sonst nie in die Situation kommen würde (außer vielleicht, ich verbringe gerade meinen Urlaub im entsprechenden Land), ausländische Nachrichtensendungen zu konsumieren. Gerade bei Deutschland und Österreich, die ja nicht nur beide deutschsprachig sind, sondern auch gesellschaftlich und historisch gewisse Parallelen, gleichzeitig aber auch viele Unterschiede haben, ist das überaus spannend. Und dazu braucht es eben einen solchen Gemeinschaftssender, denn sonst käme wohl kaum einer auf die Idee, im Internet aktiv nach österreichischen Nachrichten zu suchen. Wenn diese jedoch im Anschluss an eine Sendung oder in diese integriert laufen, stößt man zufällig darauf, was die Erfahrung erheblich erweitert.



Und das führt mich auch zu meinem nächsten Kritikpunkt, dem Ersatz linearer Programme durch Online-Angebote. Ich verstehe den Gedanken dahinter, bin aber dennoch der festen Überzeugung, dass es nach wie vor linearer Fernsehprogramme bedarf. Online Angebote, wie die Mediathek sind praktisch, um Sendungen zu sehen, die entweder nicht im Fernsehen laufen, die man verpasst hat oder die zu einer Zeit ausgestrahlt wurden/werden, zu welcher man diese nicht verfolgen kann. Ebenso ist die Präsenz der öffentlich-rechtlichen in sozialen Medien, wie YouTube, Instagram, Facebook, TikTok, etc. überaus wichtig, da heute weite Teile des öffentlichen Lebens dort stattfinden und einige Menschen mittlerweile ausschließlich darüber erreicht werden, weshalb es gerade im Anbetracht, der dort kursierenden Falschnachrichten wichtig ist, dass die öffentlich-rechtlichen Medien auch dort präsent sind.

Die Hauptinhalte sollten jedoch auf das Fernsehen konzentriert bleiben, da ich dieses einfach als das beste Medium für wirklich tiefgreifende Inhalte erachte. Die Art der Kommunikation und der Informationen sind gänzlich anders, als im Internet, bspw. auf TikTok, weshalb es hier auch ein ganz anderer Ansatz vorliegt.

Die online Angebote haben einfach den entscheidenden Nachteil, dass ich erst aktiv nach etwas suchen muss und so kaum etwas neues entdecken kann. Denn ich suche in der Mediathek oder anderen Online-Angeboten ja aktiv nur nach Inhalten, welche mir bereits bekannt waren, ohne dabei etwas Neues zu entdecken. Auch Vorschläge, sind ja meist von dem abhängig, was ich mir zuvor angesehen habe. Ebenfalls muss ist es ja ein aktiver Prozess auf einen Beitrag zu klicken. Wenn mich beispielsweise der Titel nicht anspricht, würde ich mir eine potenzielle Sendung eventuell gar nicht ansehen, auch wenn sie vielleicht für mich doch sehr interessant wäre. Hierzu bedarf es eben des linearen Programmes, wo sich des Öfteren einfach Zufallsfunde ergeben. Viele Dinge hätte man sonst nie entdeckt bzw. angesehen. Häufig kommt es vor, dass ich beim zufälligen Zappen bei Sendungen hängen bleibe, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte und die ich mir sonst auch nie angesehen hätte, obwohl sie sehr interessante Inhalte bieten.



Auch der Wegfall des Senders ARD-alpha würde für mich einen großen Verlust darstellen, da ich diesen beinahe täglich konsumiere und er auch sehr niveauvolle Inhalte bietet, darunter wirklich sehr gute Dokumentationen und Wissenschaftsmagazine, sowie auch noch Schulfernsehen. Dinge, die es auf anderen Fernsehsendern kaum, bis gar nicht mehr gibt. Auch die Retro-Sendestrecken, mit Schätzen aus dem TV-Archiv finde ich immer sehr interessant. Als vergleichsweise junger Mensch, der erst in diesem Jahrtausend geboren wurde, habe ich viele dieser Sendungen nie live miterlebt und finde sie aufgrund des historischen Dokumentationswertes sehr unterhaltsam und ein wertvolles Zeitdokument. Das sollte es in meinen Augen generell viel häufiger geben, Sendestrecken, die Klassiker, aber auch Rares aus den Archiven der Sender zur zeitlichen Dokumentation zeigen.

Absoluter Kult sind für mich aber auch die Nachtschleifen auf ARD-alpha, wie Space Night, alpha-Centauri und Bob Ross. Gerade, wenn man nachts nicht schlafen kann, ist es immer wieder aufs Neue beruhigend, sich diese Inhalte anzusehen. Und so etwas fehlt mir in unserer heutigen Zeit generell häufig., alles ist so unheimlich schnell und Achtung heischend geworden, so dass es kaum noch besinnliche Dinge gibt. Ich persönlich finde solche Sendepausen, in welchen es einfach mal nur etwas zum Entspannen gibt, sehr angenehm, dass der Kopf einfach entspannen kann und sowas würde es in einem reinen Online-Angebot mit seinen endlosen Möglichkeiten nie geben. Klar kann man sich auch einfach so ausruhen, aber Schleifen, wie die Space Night, regen deutlich mehr dazu an, sich aktiv hinzusetzen und einmal abzuschalten, selbiges gilt auch für die Panoramabilder am Morgen. Derartige Livesendungen, mit aktuellen Wetterbildern müssen unbedingt beibehalten werden, auch wenn man sie durchaus einmal neugestalten könnte.

Es kommt zudem auch häufig vor, dass man zwar Lust hätte, etwas Bestimmtes zu schauen, aber irgendwie nie wirklich die Zeit findet. Durch die ständige Verfügbarkeit schiebt man das Schauen einer Sendung, gerade wenn diese länger und inhaltlich anspruchsvoller ist, fällt es schwer sich darauf einzulassen. Es gibt so viele andere Dinge, die einen ablenken, dass man am Ende nie dazu kommt oder nebenher etwas anderes macht. Wenn man fest an einen Zeitpunkt gebunden ist, ist man definitiv konzentrierter und nimmt sich auch eher die Zeit, da man einfach von der Sendezeit auszugehen ist, die Handlungen nach dieser ausrichtet und dann auch entsprechend fokussiert ist. Die Möglichkeit des zeitversetzten Schauens ist meiner Ansicht nach nur sinnvoll, wenn man die Sendung verpasst hat.



Auch die Kürzungen beim Kinder- und Jugendprogramm finde ich sehr schade, denn leider gibt es in Deutschland ohnehin viel zu wenig gute Angebote für Kinder, weshalb ein Wegfall dieser auch einen herben Verlust darstellen würde und es einmal mehr zeigen würde, wie die gesellschaftliche Haltung zu Kindern in diesem Land ist. Ebenfalls sollte man sich die Frage stellen, ob es tatsächlich so ratsam ist, Kindern schon früh Zugang zum Internet zu gewähren. Einerseits ist es ja erwiesen, dass Geräte, wie Tablets und Smartphones aufgrund des näheren Kontaktes wesentlich schädlicher sind, als Fernsehen. Anderseits ist beim Fernsehen klar, dass dahinter eine verantwortliche Stelle sitzt die dafür sorgt, dass wirklich nur ein kindgerechtes Programm gesendet wird. Genau deshalb erachte ich einen Fernsehsender, wie den KiKA für sehr essenziell, da er eben ein solches Programm für alle Altersklassen bietet und auch dem öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag nahekommt. Man könnte darüber nachdenken, diesen auch auf ein Angebot für Jugendliche auszuweiten, wobei ich dies doch für etwas problematisch erachten würde, da man diese Programme klar voneinander abgrenzen müsste, was bei linearem Fernsehen sehr schwierig ist, da Jugendinhalte für jüngere Kinder durchaus verstörend wirken können.

Der Ansatz von FUNK ist hingegen ein ganz anderer, da es ja auch ein separates Medium, mit eigenen und vollkommen unterschiedlichen Inhalten, verteilt über alles großen Internetplattformen, bietet. Mittlerweile gehören ja auch viele namhafte YouTube-Kanäle, wie Mr.Wissen2go dazu, die ja auch auf anderen Plattformen präsent sind und dafür auch Inhalte entsprechend dem Stil dieser produzieren. Insofern sollte das meiner Meinung nach klar vom Kinderprogramm getrennt sein, zumal der Ansatz wie gesagt ein völlig anderer ist.



Alles in allem erachte ich diese Reformpläne für überaus problematisch, da ich darin eine massive Gefährdung des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags sehe, da gerade an diesen Bereichen massiv gespart werden soll. Wäre es nicht viel sinnvoller, das Hauptprogramm zu verändern, indem man die Unterhaltungssendungen drastisch reduziert. Zwar ist Unterhaltung auch ein Bestandpunkt dieses Bildungsauftrages, aber eben nur einer. Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass das Hauptprogramm fast ausschließlich aus Spielfilmen (meist mit nur mäßigem Bildungsgehalt) oder Unterhaltungsshows (ebenfalls mit nur sehr mäßigem Bildungsgehalt) besteht. Und genau für so etwas gibt es ja mittlerweile das Internet, weshalb sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor allem auf Information, Kultur und Bildung konzentrieren sollte. Auch der Abbau vieler regionaler Radioprogramme führt schlussendlich zu einem ähnlichen Ergebnis; das Problem sind nicht die Nischensender, da diese dem Bildungsauftrag am ehesten nachkommen. Das Problem ist das Hauptprogramm, was häufig viel zu Kosen intensiv ist und nur einen geringen informativen Mehrwert bietet. Das Privileg der öffentlich-rechtlichen Sender ist ja gerade, dass Zuschauerzahlen keine große Rolle spielen müssen, weshalb man hier vor allem den Fokus auf inhaltlich tiefgründige Sendungen legen sollte, auch wenn diese bei der breiten Masse vielleicht nicht so gut ankommen.

Ebenfalls erachte ich ein mehrsprachiges und länderübergreifendes Angebot für sehr sinnvoll - gerade in Bezug auf diplomatische Wirkung. Selbiges gilt für regionale Angebote, die das Lokale stärken. Aufgrund dessen bitte ich eindringlich darum, diese Reformpläne zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen



Ferdinand Wanke
Finn Bartzsch Prinzipiell finde ich die effizientere Nutzung des Rundfunkbetrages gut.

Ich mag den Themenmix von nano, besonders die wissenschaftlichen Themen, und schaue dieses regelmäßig.

Ich möchte, dass mit meinen Rundfunkgebühren dieses mir wichtige Angebot erhalten bleibt.
Finn Merk Ich finde die Reform zum Teil richtig aber in manchen Fällen zu streng. Ich finde man kann durchaus ein paar Radiosender einstellen, da Radio auch nicht mehr so viel gehört wird. Aber ich finde man sollte keine Fernsehprogramme einstellen oder zusammenführen, da ich finde viele er Sender sind auch heute noch sehr relevant und wiederum andere unterscheiden sich doch so, dass man sie nicht zusammenführen kann und manche Sender nur noch in der Mediathek zu senden finde ich such nicht gut, da Viele Fernseher noch keinen Internetzugang haben und viele die es Interessiert die Programme nicht mehr schauen können. Auch trägt vor allem der öffentlich rechtliche Rundfunk meiner Meinung nach mit seinen zahlreichen Sendern sehr viel zur Politischen und Geschichtlichen Aufklärung/Wissen und zur Unterhaltung von einer breiten Zielgruppe bei. Abschließend will ich noch sagen finde ich es sehr wichtig den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu Reformieren aber das ist meiner Meinung nach zum großteil der falsche Ansatz.
FK Es ist sehr Schade, dass fast wieder nur über Strukturen gerdet wird und nicht über Bedarf, Ziele, Erwartungen und Qualität. Damit sollte die Diskussion anfangen und nicht mit irgendwelchen Überlegungen, wie man Sender zusammenlegt. Da zieht sich doch nur jeder Zuschauer, Macher und Politiker, auf seins zurück und verteidigt den eigenen Bereich. Auch die Begrenzung von Radiosendern auf jeweils 4 ist natürlich willkürlich und sagt gar nichts über die Qualität aus.



Ich persönlich sehe in Information, Kultur und Bildung die Hauptaufgabe des ÖRR, Meinung und Unterhaltung sollte erst an zweiter Stelle kommen, bei allem sollte höchste Qualität angestrebt werden. Qualität vor Quantität! Ich möchte am Ende der Sendung schlauer sein als vorher (wie neulich beim SWR 2-Forum über China, das war ein TOP-Beispiel für gutes Radio).



Ich persönlich finde die Rundfunkbeiträge nicht zu hoch. Ich möchte dafür nur mehr Qualität bekommen als ich derzeit bekomme.



Und noch etwas: Die Kartenpreise für die öffentlich-rechtlichen Klangkörper sind zu teuer. Wenn man es ernst meint mit Bildung und Kultur, sollten die runter, damit sich auch Menschen mit weniger Geld ein Konzert leisten können.



Und noch eine Kritik. Ich wünsche mir, dass der ÖRR solche Diskussionsmöglichkeiten wie hier endlich in seinen Sendern bewirbt. Ich bin hier nur über einen Beitrag in der Zeit gekommen. Leider entsteht so der Eindruck, die Sender wollten sich der Diskussion gar nicht stellen.
Flé Touré Sehr geehrte Damen und Herren,



die Reduktion der Felder des öffentlich rechtlichen Rundfunks, die zu Bildung und Bildungsförderung dienen darf meines Erachtens nicht stattfinden.

Als Lehrerin vermittle ich diese jungen Menschen, die ich unterrichte, um Inhalte auch privat zu wiederholen, zu vertiefen oder nachzuholen.

Stattdessen können im Sportbereich Sparmaßnahmen besonders im Fußballfernsehen durchgeführt werden, dass nur ein Bruchteil der Beitragszahlenden konsumiert.

Zudem sind der Onlineauftritt der Radiosender des Deutschlandfunk für die kulturelle Bildung sowie die Allgemeinbildung unverzichtbare Bestandteile der deutschen Medienlandschaft. Insbesondere in Hinblick auf ihre historische Tradition. Die Radiolandschaft Deutschlands ist eine Errungenschaft, die in den dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte Licht und Hoffnung spendete. Diese nun zu reduzieren, anstatt ihre modernen medialen Ressourcen weiter zu pflegen wäre fatal.

Des Weiteren sollten die Sender ARTE und andere nicht zusammengelegt werden, sondern weiterhin souverän als selbstständige Kanäle kooperieren. Auch hier verweise ich auf die Ausgaben im Sportfernsehen, die für Teile der Bevölkerung, zu denen ich mich rechne, unverhältnismäßig ausufern.



Ich hoffe, auf Ihre Reform im Sinne der Kulturpflege und - erhaltung.



Mit freundlichen Grüßen

Flé Touré
Fliehmann Marion Deutschland braucht auch bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen den „Blick über den eigenen Tellerrand“. ARTE und 3sat sind deshalb mit ihren Programminhalten zur allgemeinen (Meinungs-)Bildung unbedingt als eigenständige Angebote weiter fortzuführen. Dafür setze ich mich ein.

Mit freundlichen Grüßen

M. Fliehmann
Florian Boss  Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,



hiermit bitte ich Sie darum, den Sender 3sat als Vollprogramm zu erhalten und nicht ganz oder teilweise im Sender Arte aufgehen zu lassen.



Wichtig für den Erhalt erscheint mir v.a. das Alleinstellungsmerkmal, dass 3sat Beiträge incl. täglicher Nachrichtensendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sendet, was in den letzten Jahrzehnten das gegenseitige Verständnis für politisch-historische und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bürger der erwähnten Staaten gefördert hat. Dies kann ich als gebürtiger Deutscher mit zusätzlicher Schweizer Staatsbürgerschaft aus eigener Erfahrung bestätigen.



Zudem bedarf es weiterhin eines TV-Senders, der sich u.a. aus einer interdisziplinären Perspektive der Themen Wissenschaft und Philosophie annimmt. Die seit vielen Jahren mit breitem Interesse rezipierten Sendungen "Nano" und "Scobel" sowie die täglich ausgestrahlte "Kulturzeit" sind die bekanntesten Beispiele dafür.



Es wäre ein großer Verlust für die Möglichkeit, sich -und das jeden Tag (sic!)- kulturell zu bilden, wenn 3sat in der bisherigen Form eingestellt würde.





Mit freundlichen Grüßen



Dr. Florian Boss, Zürich
Florian Deißler Anmerkung zum Entwurf des Reformstaatsvertrages



Auch mit meinen 41 Jahren zähle ich mich noch zur jungen Generation, weil ich mich vor allem online informiere. Dabei nutze ich in aller erster Linie die Angebote des ÖRR. Sollten die Angebote reduziert werden, fehlen mir und vielen meiner und jüngerer Generationen, die Möglichkeit sich seriöse und möglichst fremdinteressensfreie Informationen zu beschaffen. Ich bekomme Angst, wenn ich daran denke, wie unsere zukünftige Medienlandschaft aussehen würde, wenn es den ÖRR in dieser Form nicht mehr gäbe. Privates Fernsehen ist teilweise zu einem Unterbietungswettbewerb der Niveaulosigkeit verkommen. Besonders in Zeiten in denen sich die politische Landschaft derartig zum schlechten verändert, müsste der ÖRR eigentlich gestärkt werden - denn dafür wurde er ursprünglich gegründet! Sie haben hier eine Verantwortung. Und auch gegen alle (manchmal auch berechtigte) Kritik am ÖRR, bitte nehmen sie uns nicht dieses letzte Stück Land im großen Sumpf.
Florian Delling Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten knapper werdender Kassen ist die Suche nach Einsparungen eine ebenso zwingende wie undankbare Aufgabe, um die niemand zu beneiden ist.

Dass es aber mit der Zusammenlegung von 3sat und ARTE ausgerechnet die beiden Sender trifft, die wie keine anderen Sender für die Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunks stehen, hat mich schockiert und ich würde es zutiefst bedauern wenn ich auf einen dieser beiden verzichten müsste.



ARTE und 3sat sind jeder für sich wertvolle Programme und die letzten Leuchttürme in der weitgehend zu einem Einheitsbrei gewordenen Programmlandschaft.

Ich hoffe und wünsche Sie besinnen sich und Ihre Reform führt nicht zu qualitativen Schwächung des Programmangebotes.



Freundliche Grüße

Florian Delling
Florian Dienstbier Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Programme von 3Sat und Arte sind für sich selbst stehend einzigartig. Sowohl Arte als auch 3Sat stellen in der heutigen Fernsehlandschaft Inseln der Kultur, in einem immer stärker auf Konsum und Beeinflussung abzielenden Umfeld, dar. Die Sendezeit beider Fernsehsender tragen einen wichtigen Beitrag zur allgemeinenm aber auch politischen Bildung und Meinungspluralität in diesen Kontexten bei.

Die KEF hat in ihrem Gutachten festgestellt, dass die Einspraungen kurzfristig gar nicht wirksam werden.

Die Auswirkungen des Wegfalls der Sendezeit eines der Sender, kann im Vorgeld nicht bewertet oder abgeschätzt werden. Der Wert ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unbezahlbar.



Mit freundlichen Grüßen

Florian Dienstbier
Florian Ebrecht Die Stoßrichtung des Reformstaatsvertrags ist falsch und gefährdet die Demokratie.



Seit Jahren versuchen staatlich gelenkte Akteure autokratischer Staaten die westlichen Demokratien zu schwächen und auszuhöhlen. Sie tun dies mit sorgfältig orchestrierten Hass- und Desinformationskampagnen, die über die unkontrollierbaren Kanäle des Internets ungehindert verbreitet werden können.



Und sie zeigen ihre Wirkung: Die demokratischen Parteien der Mitte stehen auch in Deutschland bereits unter massivem Druck von (rechts)populistischen Parteien.

In Polen oder Ungarn kann man beobachten, dass es ein Ziel dieser Kräfte ist, den staatlichen Rundfunk zu schwächen. Diese Schwächung fördert den weiteren Abbau von demokratischen Institutionen.



Nun kommt also der Druck der rechtspopulistischen Parteien – durch Desinformationskampagnen von außen gefördert – auch beim öffentlich rechtlichen Rundfunk in Deutschland an.

Die Politik traut sich nun nicht mehr, dem aufgewiegelten Bürger eine Beitragserhöhung zuzumuten. Sicherlich gibt es auch gute Gründe zum Sparen, aber auf diesen Druck – auf diesen gelenkten Angriff auf die „vierte Staatsgewalt“ – nun damit zu reagieren, ausgerechnet bei den Bildungsprogrammen zu kürzen ist doch offensichtlich genau die falsche Reaktion!



Genau hier, in den kulturellen und politischen Spartenprogrammen entsteht doch das Programm, welches den öffentlich rechtlichen Rundfunk ausmacht! Hier finden sich Idealisten und Vordenker für unsere demokratische Kultur! An dieser Stelle müsste das Angebot ausgebaut werden, um die Demokratie zu stärken! Auch wenn die Spartensender vielleicht nicht die höchsten Zuschauerzahlen aufweisen, braucht eine lebendige Demokratie doch genau diese Bildungseliten, um sich immer wieder erneuern zu können, nicht mehr Traumschiff, Fußball oder Volksmusik!



Ebenso unverständlich ist die geplante Kürzung bei den „Jungen Formaten“. Wie man bei den letzten Wahlen gesehen hat, rücken junge Wähler zunehmend nach rechts- oder linksaußen, u. a. da sie auf „Tik Tok“ und ähnlichen Kanälen gezielt manipuliert werden. Ein öffentlich rechtlicher Rundfunk, der die Demokratie stärken soll, müsste auch an dieser Stelle eher ausgebaut werden, um für die jungen Menschen attraktiver zu werden. Statt dessen soll hier nun gekürzt werden und die jungen Menschen suchen sich ihre alternativen Informationen woanders.



Es gibt sicherlich Sparpotenzial bei den öffentlich rechtlichen, aber der Ansatz muss dringend überdacht werden! Stärken Sie die Jugendprogramme und die Bildungsprogramme! Geben Sie dem Druck der autoritären Kräfte nicht nach, denn sie wollen genau das: Die Bildung der Bevölkerung schwächen und die Jugend manipulieren um unsere Demokratie zu beschädigen und zu zerstören. Handeln Sie weise!
Florian Erlbeck Guten Tag,





als großer Befürworter der Arbeit des ÖRF, gerade in Zeiten von Fake News und Millionen Menschen, die diese glauben, bin ich absolut gegen eine Zusammenlegung von Phoenix und Tagesschau24.



Auch die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte finde ich für eine vielfältige Kulturlandschaft, welche ohnehin von vielen Streichungen der Fördermittel betroffen ist, nicht förderlich.



Bitte streichen Sie diese Punkte aus der Liste der Änderungen.



Danke und viele Grüße
Florian Gründel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Befremden habe ich Ihre Reformvorschläge zur Kenntnis genommen. Die vorgeschlagenen Streichungen lesen sich wahlweise wie aus dem Lehrbuch "So zerschlagen wir langsam aber sicher den Staatsfunk" aus den Reihen rechter Vordenker oder wie aus der Feder eines Mc Kinsey-Beraters, der in seinem Leben noch keinen der zur Streichung vorgeschlagenen Sender auch nur 10 Minuten gesehen hat.



Besonders deutlich wird dies auf Folie 5 ihrer Präsentation, wo es um die digitalen Spartenprogramme geht.

1. Im Jugendbereich hat der KIKA über die Jahre ein unverwechselbares, journalistisch gut aufbereitetes Profil für die Zielgruppe entwickelt, das weder durch Streichungen noch durch Zusammenlegungen verwässert werden sollte. Wenn Sie unbedingt sparen müssen, dann sparen Sie bei der zunehmenden Verflachung des Hauptprogramms, insbesondere beim ZDF, und integrieren Inhalte wie die von ZDF neo ins Hauptprogramm des ZDF. Das würde dem in Verpilcherung erstarrten Sender vielleicht etwas frischen Wind geben. Wenn man schon sparen muss, dann bei one. Ein Spartenkanal, der es seit seinem Start bis heute nicht geschafft hat, ein erkennbares Profil zu entwickeln und deshalb am ehesten verzichtbar ist.



2. Im Bereich Bildung, Dokumentation, Information gibt es mit phoenix einen Sender, der seit seinem Start bis heute hinsichtlich der gebotenen journalistischen Qualität als einsamer Leuchtturm in der deutschen Medienlandschaft anzusehen ist. Ein Vorbild für alle anderen journalistischen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ein Sender, der in seinem Profil, seiner Formatvielfalt und seiner durchgängigen journalistischen Qualität weltweit einzigartig ist. Die Hand an phoenix zu legen, heisst jede journalistische Verantwortung aufzugeben. phoenix darf weder durch Zusammenlegung mit anderen Sendern verwässert, und auf gar keinen Fall in Gänze gestrichen werden.

Wenn Sie hier unbedingt sparen müssen, dann streichen Sie tagesschau24 ersatzlos. Ein ÖRR-Sender, der scheinbar nur existiert, um den "Bildschirmticker-Sendern" der Privaten etwas entgegenzusetzen. Das ist wirklich rausgeschmissenes Geld, denn das können n-tv und Co. besser.



3. Im Bereich Kultur & Internationales gibt es nichts zu streichen, da es sich lediglich um zwei Sender handelt, die in Profil, Struktur, Themen, Inhalten und Stil unterschiedlicher nicht sein könnten. Zumal es sich bei beiden um alteingesessene Sender handelt, die schon für sich genommen das abwertende Etikett "Spartenprogramm" eigentlich nicht mehr verdienen. Der Vorschlag, 3sat abzuschaffen und einen Teil der Inhalte von 3sat auf arte zu verlagern, ist so hanebüchen und zeugt von so viel Ignoranz, dass dieser Vorschlag nur von jemandem stammen kann, der von beiden Sendern keine Ahnung hat und offensichtlich beide Sender noch nie auch nur eine Stunde gesehen hat. Beide Sender sind in ihrer Qualität und Ausrichtung einzigartig und seit vielen Jahren in der Medienlandschaft etabliert. Es gibt nichts, was man inhaltlich einfach von dem einen auf den anderen übertragen könnte. Diese beiden Sender im Zuge von Sparmaßnahmen strukturell zu bedrohen, den einen durch Abschaffung, den anderen durch Verwässerung, wäre der ultimative Kotau vor der Dummheit. Wenn Sie sparen müssen, dann sparen Sie an der SOKO-isierung und Verpilcherung der Hauptprogramme, aber nicht an zwei absolut einzigartigen Sendern für die es keine Entsprechung, keinen Ersatz gibt.



Gestatten Sie mir abschließend noch folgende Bemerkung:

Der Öffentlichkeit nur zwei Wochen Zeit zu geben, um zu den zum Teil wirklich absurden Vorschlägen Stellung zu nehmen, ist so knapp bemessen, dass die einzige Interpretation, warum Sie eine so kurze Frist gewählt haben, die ist, dass Sie eigentlich gar kein Interesse an den Stellungnahmen der Öffentlichkeit haben. Demokratische Prozesse sind langwierig und brauchen Zeit, insbesondere wenn die von der Politik so oft beschworene Zivilgesellschaft aktiv eingebunden werden soll.

Anders als Sie das in ihrer Präsentation auf Folie 6 behaupten, stärken Sie mit dieser Farce eben kein Vertrauen. Im Gegenteil: Dieser "Beteiligungsprozess" zum Reformstaatsvertrag atmet weder den Geist der Partizipation noch den einer ernst gemeinten Demokratie. Dieser Reformstaatsvertrag und der ihn begleitende Prozess wirken vielmehr wie ein von langer Hand geplanter Kahlschlag an zentralen Säulen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Vielfalt und Qualität. Leider stehen diese Werte im Jahr 2024 offenbar recht bedenkenlos zur finanziellen Disposition. Ein Armutszeugnis. Nicht nur für die Autoren des Reformstaatsvertrages, sondern für eine moderne Demokratie.



Mit freundlichen Grüßen

Florian Gründel
Florian Handlos Ihr schwadroniert von Bildung, von Diversität, von Kultur, Wissenschaft und demokratischer Erziehung - aber wenn es drauf ankommt, dann steckt ihr den Euro, den das kostet, lieber in Waffen und das Traumschiff. Panem et Circenses. Wie dumm kann man sein?!

3Sat, arte, ARDalpha und ZDF Info sind wunderbare und wichtige Programme. Errungenschaften der europäischen Einigung wider das Diktat des Konsums.

Wohin die weitgehende Abschaffung öffentlich-rechtlicher Institutionen führt, sieht man am Beispiel der USA - nochmal: Wie dumm kann man sein?!
Florian Haupt Zur Rundfunkreform

Das ausgerechnet jene Sender eingestellt werden sollen, die für europäische Zusammenarbeit stehen finde ich Unglaublich.

Sowohl 3Sat als auch Arte tragen viel zum gegenseitigen Verständnis bei. Als Beispiel seien hier Formate wie "Stadt Land Kunst", "Karambolage" und insbesondere auch "Mit offenen Karten" genannt.

Auf beiden Sendern werden auch wissenschaftliche Themen vermittelt, mit regelmäßigen Formaten wie "nano" und "scobel", aber auch darüber hinaus, so zum Beispiel auch mit Thementagen und auch mit Senderreihen zu verschiedensten Themen.

Das beide Sender, mit ihrem Programm aktiv Kultur fördern und so auch zur europäischen Gemeinschaft beitragen sollte auch bewusst sein – ein wichtiger Punkt für den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Es darf auch nicht vergessen werden, dass mit 3Sat und arte Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländer erfolgt, diese also auch einen wichtige Komponente für die Kooperation mit diesen Nachbarländern darstellen, dies auch über das kulturelle hinaus.

Solche Zusammenarbeit sollte gefördert und eher erweitert werden, statt über eine Einstellung Nachzudenken.
Florian Karner Sehr geehrte Rundfunkkommission,



Als Student für Dokumentarfilm spreche ich mich gegen die Zusammenlegung des Kultursenders 3 Sat mit ARTE aus.



Es gibt nur wenige Sendeplätze für kreative Dokumentarfilme in Deutschland und nur wenige Möglichkeiten für Absolvent*innen von Filmhochschulen in der Branche Fuß zu fassen.



Nicht nur für junge Dokumentarfilmschaffende sind u.a. die Reihe "Ab 18!" und der "kreative Dokumentarfilm" bei 3 Sat unersetzbar.



Die Möglichkeit komplexe Themen und Geschichten in ihrer tiefe und Ambivalenz, mit ausreichend Zeit und ohne redaktionelle Formatierung erzählen zu können sind essentiell für unvoreingenommene Perspektiven, die demokratische Bildung und ein wichtiger Anker gegen den zunehmenden Populismus.



Es braucht im Gegenteil dringend eine Stärkung des kreativen Dokumentarfilms in Deutschland bevor er droht gänzlich zu verschwinden. Sendeplätze die kreative Freiräume bieten und keinen strengen Formatvorlagen unterliegen sind heut schon an einer Hand abzuzählen. Bitte setzen sie sich mit dafür ein, dass kulturelle Vielfalt und ambiguitätsoffene Perspektiven einen festen Platz erhalten und nicht durch Quoten- und Einsparungsdruck verschwinden.



Mit freundlichen Grüßen

Florian Karner

(Student Dokumentarfilm Regie)
Florian Kleiner Eine Reform des ÖRR ist notwendig, jedoch erscheint mit der aktuelle Reformvorschlag eher ein Schritt in die Falsche Richtung.

Eine Streichung/Konsolidierung ausgerechnet im Kulturbereich & Staatenübergreifenden Sendern (3Sat/arte), deren Programm auch außerhalb des veralteten linearen Fernsehns auch von jüngeren Generationen geschätzt wird, hat ein gewisses Geschmäckle.

Eine essentielle Reform der Verwaltungsstrukturen anstelle am Programm zu kürzen wäre ein besseres Zeichen.

Insgesamt wäre eine Abkehr vom Linearen Programm und eine vermehrte Zuwendung auf das Digitale Angebot wünschenswert. Ich kenne kaum Menschen unter 40 die lineares TV konsumieren. Ich besitze selbst seit über 10 Jahren keinen Linearen Fernsehanschluss mehr und konsumiere alle Programme über Mediatheken, Youtube, als Podcast und sonstige Onlineangebote. Dieser Bereich wird vom ÖRR aus meiner Sicht immernoch stark vernachlässigt und es fühlt sich an, als konzentriere man sich hauptsächlich auf ein alterndes Publikum. Doch selbst ältere Personen aus meiner Umgebung nutzen immer mehr die verfügbaren Onlineangebote. Dann macht es tatsächlich auch keinen großen Unterschied mehr, unter welcher Marke (3sat, arte, FUNK, ARD, ZDF) das Programm läuft.

Inhaltlich sollte sich auch viel mehr auf das fokussiert werden, was Privatmedien nicht leisten können aus finanziellen Gründen: gute Reportagen, Lokalnachrichten, Kunst, Kultur, guter Politikjournalismus.

Dafür weniger Unterhaltung: braucht es so viele Krimiformate? Müssen wirklich teure Sportübertragungsrechte beliebter gekauft werden? Privatsender würden die mit Kusshand übernehmen. Der Fokus auf nischigere Sportarten, der auch im Reformvertrag angesprochen wird ist glaube ich richtig.

Müssen die Polittalkshows inhaltlich so schlecht gemacht sein? Weniger emotionale Unterhaltung, mehr Einordnung und Sachlichkeit wären einer gesellschaftlichen Diskussion zuträglich, wenn auch nicht der Einschaltquote.

Die Einschaltquote sollte beim ÖRR nicht ausschlaggebend sein! Ganz besonders nicht, wenn diese "Daten" aus dem Konsum linearen Fernsehns stammen, das zunehmend Publikum verliert.
Florian Körber Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte den angestrebten Einschränkungen bzgl. des Angebots der öffentlich rechtlichen Medien entschieden widersprechen. Wir dürfen auf keinen Fall die moralisch reflektierte, in diesem Sinne professionelle(!) und im Rahmen eines freiheitlich, demokratischen und humanistischen Weltbildes verpflichtete Ebene der Informationsvermittlung vernachlässigen! Wenn wir dort sparen, sparen wir an dem, was unsere gemeinschaftliche Selbstwahrnehmung mit schmerzlichst entwickeltem kulturellen Fundament versorgt. Ja, wir Deutschen zahlen am meisten für unsere professionellen Medien - weil wir den aktualitätsgebundenen Bereich von Bildung (bzw. Information) eben nicht dubiosen Anbietern (z.B. im Internet) überlassen wollen.



Mit freundlichen Grüßen

Florian Körber
Florian Längfelder Finde es nicht gut das der ÖRR so extrem "reduziert" werden soll, es ist wichtig das es eine gewisse Vielfalt der Sender und dessen Programm gibt. Viel mehr sollte jedoch darauf geschaut werden das die Sender mit den Geldern auskommen das Sie bekommen und die Beiträge nicht mehr steigen oder im besten Fall auch Mal gesenkt werden. Intendanten brauchen z. B. Keine Jahresgehälter über 100.000 € oder es sollten keine Studios gebaut werden weil man noch Millionen übrig hat und wenn man diese nicht verbraucht Angst hat das man im Jahr darauf weniger aus dem Beitragstopf erhält.
Florian Meerheim Die bevorstehenden Änderungen im öffentlichen rechtlichen Rundfunk halte ich für falsch.

Insbesondere die Einsparungen beim Onlineangebot/ TV zuerst.

Also jünger Mensch konsumiere ich nahezu ausschließlich News auf sozialen Medien und hier macht der SWR super Arbeit (Instagram und jetzt auch YouTube). Innovative Formate, wie 360Grad, sind die Zukunft!
Florian Menzel Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung sehe ich, dass 3sat und arte zusammengelegt werden sollen. Dies wäre ein herber Rückschlag für unsere Gesellschaft. Ich bin Wissenschaftler und arbeite als Forschungsgruppenleiter in der Biologie der Universität Mainz. In den letzten Jahren haben wir gesehen, wie wichtig Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation sind. Glaubwürdige Wissenschaftskommunikation wurde wichtig, um die Gesellschaft von der Notwendigkeit von Corona-Maßnahmen und vom Klimaschutz zu überzeugen, um nur Beispiele zu nennen. Nicht zuletzt stärkt gute Wissenschaftskommunikation das Vertrauen in die Demokratie, denn Wissenschaft bedeutet stets Diskussion, Dialog, die Bereitschaft, die Position des anderen zu sehen. Wenn unsere Gesellschaft weniger in gute, fundierte Wissenschaftskommunikation investiert, haben es Corona-Leugner und Klimawandel-Leugner leichter.

Gerade 3sat ist enorm wichtig für die Wissenschaftskommunikation, mit Formaten wie NANO, Wissenhoch2, Scobel, uvm. Dies alles droht bei der Zusammenlegung auf der Strecke zu bleiben. Wir alle in der Wissenschaft – und auch in Gesellschaft und Politik – merken aber gerade, wie wichtig Wissenschaftskommunikation für eine aufgeklärte Gesellschaft, eine wissensbasierte Politik und nicht zuletzt gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.

Aus den oben genannten Gründen protestiere ich entschieden gegen die Zusammenlegung von arte und 3sat.



Mit freundlichen Grüßen



Priv.-Doz. Dr. Florian Menzel

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Florian Mews 3Sat und ARTE sind für mich die beiden wichtigsten Fernsehprogramme! Sie begleiten mein Leben nun seit mehr als 20 jahren und ich kann mir ein (Fernseh)Leben ohne 3sat und Arte garnicht vorstellen - ich bitte dringend um den Erhalt dieser beiden kulturell und informativ wichtigen Qualitätssender , damit die Vielfalt nicht einer Einfalt geopfert wird

danke

Florian Mews
Florian Orecher Hallo,

ich fände es überaus betrüblich, wenn der Sender 3Sat in Arte aufgehen würde, da ich beide Sender unabhängig voneinander sehr schätze, ganz besonders jedoch 3Sat und ich befürchte, daß die Qualitäten von 3Sat in Arte nicht mehr zum Tragen kommen würden. Daher bitte ich Sie, wen auch immer, die zwei Sender nicht zusammen zu legen.

Mit herzlichem Dank, Florian Orecher
Florian Pauly Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



erst einmal begrüße ich die Bereitschaft, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu reformieren. Allerdings sehe ich die konkret vorgelegten Vorschläge sehr kritisch.

Aus meiner (jungen) Sichtweise ist die Kernaufgabe und Kernkompetenz des ÖRR, neutrale Berichterstattung, Kultur und Bildung zu vermitteln. Diese Aufgaben kann und muss der ÖRR aus meiner Sicht erfüllen, da dies von privaten Anbietern nicht gewährleistet werden kann. Während ich verstehe, dass Formate zusammengelegt werden sollen, kann ich diese Entscheidung in dem angeführten "Spartenbereichen" nicht nachvollziehen. Gerade die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat sehe ich kritisch, da diese ja auch international mit europäischen Partnern zusammen arbeiten. Aber auch Dokumentationssender, wie zdfInfo und ARD-alpha würde ich ungern zusammengelegt sehen, wenn diese unterschiedliche Themengebiete thematisieren.

Ich würde vielmehr die Unterhaltungssparte (Krimis, SOAPs etc.) reduzieren, da dieses Angebot auch von privaten Anbietern (Privatfernsehen, Streaming-Dienste etc.). Auch eine Reduzierung/Zusammenlegung lokaler Sender würde ich befürworten. So könnten beispielsweise Sender einzelner Bundesstaaten zu vier größeren Gebieten zusammengefasst werden, die dann auch zentral verwaltet werden könnten.

Die Reduzierung von Radioangeboten kann aus meiner Sicht auch verstärkt werden. Alleine in Bayern gibt es 9 Sender für verschiedene Schwerpunkt-Bereiche, in Bremen sind es 5. Diese jeweiligen Landessender könnten teilweise ggf. zusammengelegt werden. Auch könnten die Radiosender ggf. bundesländerübergreifend zusammengelegt werden zu größeren Verbänden.



Zusammengefasst sehe ich es als Fehler an, den Rotstift gerade im Bereich Information und Kultur und Junge Menschen anzusetzen. Der ÖRR muss hier Qualitätsstandards setzen, die in der privaten Wirtschaft nicht möglich sind. Im Bereich der Unterhaltung hat der ÖRR hier wenig Chancen gegen die Konkurrenz. Auch erfüllt Unterhaltung nicht den Zweck des ÖRR, Information und Kultur aber schon. Ich hoffe sehr, dass sich ein Kompromiss finden lässt, der nicht darauf hinausläuft, den Zweck des ÖRR zu entkernen.



Beste Grüße

Florian P.
Florian Schleuppner Guten Tag,



wenn beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk gespart werden muß (ja, warum denn eigentlich? Ist das ein Zugeständnis an rechts-populistische Trends in unserer Gesellschaft?), dann bitte nicht an Nachrichten, Dokumentation und Kultur. Die sind zunehmend wichtig, insbesondere in einem Zeitalter der über Social Media lancierten Falschinformationen.

Wenn gespart werden muß, dann gerne am Unterhaltungsprogramm. Das können die Privaten besser. Auf Fernseh-Serien à la Bergdoktor oder Shows wie Wetten Dass kann ich gerne verzichten.

Ein Wort noch zu der „Presseähnlichkeit“ von Informationsangeboten, die reduziert werden soll: Ich schätze BR24 sehr, sowohl im Radio als auch online zum Lesen. Machen Sie solche hervorragenden Angebote durch Beschränkungen der Form nicht kaputt!



Schöne Grüße,



Florian Schleuppner
Florian Schumann Arte und 3Sat kann man nicht zusammenlegen! Sie sind zu unterschiedlich in ihrem Profil und müssen in ihrer Ausrichtung unbedingt erhalten bleiben!

Es sind noch dazu die Sender mit dem höchsten Niveau! Es ist eigentlich egal, zu welcher Zeit man diese Sender einschaltet, es kommt fast immer etwas interessantes. Ärgerlich ist nur, dass man nicht immer darauf vertrauen kann, dass man die Sendung später auch noch in der Mediathek findet und somit direkt schauen muß, da die Mediatheken bei diesen beiden Sendern leider sehr dünn ausgestattet sind.

3Sat ist ja schon sehr bunt in seiner Verknüpfung mit ORF und SF. Da passt nicht noch mehr hinein. Trotzdem ist es gut so, weil das Gewicht auf dem süddeutschprachigen Raum ausgerichtet ist. Und Arte bringt uns die französische Sicht der Dinge.



Für diese beiden Sender bezahle ich gern Rundfunkgebühren.

Es heißt ja oft: durch Fernsehen wird man blöd. Mit 3Sat und arte bin ich im Laufe von fast 3 Jahrzehnten schlau und reich an Erfahrungen geworden.
Florian Wagner Eine Perle des ÖRR und eine Hochburg des Qualitätsfernsehens wie 3Sat zu streichen, wäre ein Einknicken vor all den Rechtsextremen, die sowieso die Streichung des gesamten ÖRR fordern!
Florian Wedenig Als Student der Montanuniversität Leoben (Österreich) schätze ich sowohl die Möglicheit des internationalen Nachrichtenempfanges in Wort und Bild als auch den gut aufbreiteten Wissenschaftjournalismus zum Besispiel bei NANO oder Scrobel. Eine Kompromisslösung wäre eine 50:50 Aufteilung per Vertrag genau zu regeln: 50 % internationale Nachrichtenkultur und 50 % Wissenschaftsjournalimus nach NANO-Art.

Besten Dank für das Mitspracherecht!
Fluri, Jörg Grundsätzlich finde ich die Transformation zu entwicklungsfreundlichen Plattformen im technischen Sinn positiv. Auch die verifizierte Darstellung von gesellschaftsrelevanten Inhalten sind wünschenswert. Informationen dürfen nicht ohne Fakten-Check in den Streaming-Diensten erscheinen. Qualitätsprüfungen mit Hilfe der KI können hier zu hundert Prozent erfolgen.

Die Kriterien hierzu sind vom Rundfunkrat initial fest zu stellen und unter Beteiligung der Konsumenten und dem Ethikrat zu verfeinern. Der Schwerpunkt sollte dabei auf Bildung, soziales Miteinander und Reisewissen eine starke Gewichtung erhalten.

Die Wichtigkeit zu erarbeiten, ein interessantes Gegengewicht zu den Unkontrollierten zu sein und Streamingdienste ohne sinnvolle Inhalte in die Bedeutungslosigkeit zu verbannen, sei hier als Ziel anzustreben.

Erlauben sie mir eine Schlussbemerkung. Mit den eben aufgeführten Themen für Streaming-Inhalte kann Bildung unterstützt werden, benötigt allerdings Paten/Beförderer, die diese auch unter bildungsferneres Publikum bringen und dieses positiv animieren, hier seien in Rang eins Pädagogen genannt, danach Vereine und auch Briefträger, die im Auftrag der Sendeanstalten werben und animieren können.
Foxi Jennemann Ich finde wichtig, dass der ÖRR auch weiterhin zeitnah informieren kann. So sollte nach wie vor die Möglichkeit bestehen, aktuelle Informationen z.B. in Form eines Tickers o.ä. zu geben. Nachrichten erst nach Veröffentlichung im linearen Bereich auch schriftlich zugänglich zu machen, ist nicht zeitgemäß. Auch die Beibehaltung von (länger abrufbaren) Mediatheken ist wichtig und wird zunehmend an Bedeutung gewinnen! Der ÖRR muss immer besser sein, als privatwirtschaftliche Formate.
Franco Scarton Die Erhaltung des Sendeformates 3Sat halte ich für unbedingt notwendig in einer immer stärker an Klick-Zahlen orientierten Medienlandschaft. Kultur, und dafür soll 3Sat ja stehen, muss mit mit mehr als nur arte im deutschen Fernsehen vertreten sein.

Vielen Dank.
François Amrein ZUsammenlegung von 3sat und arte scheint mir NICHT zweckmässig, wichtige Informationssendungen verschwinden im über-grossen Angebot,
Frank Amann 3sat ist als DER deutschsprachige Kultursender unverzichtbar. 3sat lässt mich an Pop- und Hochkultur teilnehmen und zeigt mir die inhaltlich relevantesten und am interessantesten gestalteten Dokumentarfilme. Kultursendungen und Kinofilme dieses Ranges finde ich nur auf 3sat und auf keinem anderen Sender (auch nicht auf Arte).
Frank B. Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schreibe Ihnen, um mein großes Bedauern und auch Unverständnis auszudrücken, dass ich bei der Nachricht empfand, der Inhalt des Senders 3sat soll in Teilen oder zur Gänze in das Programm von arte überführt werden. Ich bin ein 34-jähriger Familienvater, geboren, sozialisiert und nach wie vor lebend im Rhein-Main-Gebiet. Entgegen manchen Bekannten oder Kollegen bin und war ich immer ein großer Befürworter des öffentlichen Rundfunks. Dieser hat stets den Großteil meines medialen Lebens ausgemacht, und zwar in seiner gesamten Bandbreite. Vom täglichen Sehen der Tagesschau über die gemeinsamen Familienabende bei "Wetten dass..." in der Kindheit bis hin zu gemütlichen Sonntagen auf der Couch mit Wintersport.



3sat hat in diesem Rahmen stets eine wichtige Rolle gespielt. Die Thementage waren und sind eine sehr willkommene Zerstreuung nach fordernden Wochen, an denen man sich wunderbar in ferne Welten treiben lassen kann. Pop around the clock gehört an Silvester genauso dazu wie "Dinner for one".

Ich könnte weitere Dinge aufzählen, doch ich denke es wird klar, dass ich einen emotionalen Bezug zu 3sat habe.



Darüber hinaus empfinde ich das Programm der beiden Sender arte und 3sat als Bastion für Qualitätsfernsehen im ÖR. Die privaten Sender kann man im Großen und Ganzen vergessen und beim abendlichen Durchschalten der Dritten läuft gefühlt in 80% der Sender mal wieder eine Schlagershow. Ich verstehe, dass Sie auch darauf schauen müssen welche Quoten erzielt werden, kann (und will) mir aber nicht vorstellen, dass Kultur und Wissenschaft einen derartig kleinen Raum einnehmen. Besonders die Wissenschaft und Technik (Nano), Philosophie (Sternstunde Philosophie), Literatur (Literaturclub) und Bühnenstücke sehe ich zurzeit nur von 3sat abgedeckt. Ich sehe allerdings auch keinen Raum dieses alles bei arte zu integrieren, da das Programm schon mit wunderbaren Dokumentationen und tollen Sendungen wie "zu Tisch", "Stadt Land Kunst" oder "Karambolage" gefüllt ist.



Des Weiteren empfinde ich zwei außerordentlich wichtige Dinge bei beiden Sendern erfüllt, die ich mir nur schwer bei einem gemeinsamen Sender vorstellen kann. Zum einen die europäische Perspektive mit besonderem Fokus auf unsere französischen Freunde bei arte. Zum anderen den Blick auf den gesamten deutschen Sprachraum mit Österreich und der Schweiz.



Noch ein letzter Gedanke: Ich habe in der F.A.S. vom 06.10.24 gelesen, dass die Kosten der Übertragung des Champions League Finals den gesamten Jahresetat von 3sat übersteigen. Bei aller Wirksamkeit, die der Fußball vereinnahmt und auch bei dem Gedanken, dass dieser Abend einer der wenigen sein kann, an dem sich noch ein Großteil unserer Nation gemeinsam vor dem ÖR versammelt. Ist dies zu rechtfertigen?



Da Sie Anregungen und Anmerkungen zu dem Staatsvertragsentwurf entgegennehmen, hier meine Anregung:



Behalten Sie 3sat und arte in Ihrer jetzigen Form bei und unterstützen Sie hierdurch unsere Kultur, die verständliche Kommunikation von Wissenschaft und Technik und die europäische Idee.
Frank Becher Ich möchte ausdrücklich das die Sender ARTE und 3Sat so bleiben wie sie bisher ausgestrahlt werden. Desweiteren möchte ich dass, das öffentlich rechtliche Programm in Bild sowie Rundfunk genau so weiter besteht!!! Den ich brauche diese Kulturelle Vielfalt,Bildung und unsere Gesellschaft als solches braucht diese Informationsquellen um eine demokratische Gesellschaft zu bleiben. Ich sage ganz klar Nein zum Kultur Abbau!!!!
Frank Becher Sehr geehrte Damen und Herren,

Stellung nehmen möchte ich zur angestrebten Programmverdichtung. Die im Raum stehenden Vorschläge halte ich zumindest in Teilen für undurchdacht bzw. nicht zu Ende gedacht.



Integration von 3Sat in Arte:

Über die formellen Herausforderungen aufgrund der unterschiedlichen Trägerschaften wird bereits viel diskutiert. Für mich wichtiger ist, dass diese Forderung ein klares Bekenntnis GEGEN Qualitätsfernsehen ist und damit der Forderung entgegensteht, die Qualität des ÖRR zu verbessern/zu erhalten. Soll Geld gespart werden, stehen andere Möglichkeiten zur Verfügung: Beispiel ist der Ankauf von B, C, und D-Movies für den internationalen Montagsfilm im ZDF (diese Filme werden sowieso auf Netflix oder Prime geschaut) oder der generelle Verzicht auf die Lizenzierung von Sport-Live-Übertragungen im ÖRR-Fernsehen, sofern sichergestellt ist, dass die Veranstaltung im Free-TV zu sehen ist.



Bündelung der Kanäle für junge Leute:

Gibt es für die Altersabgrenzungen irgendeinen soziologisch begründbaren Hintergrund? Für mich kaum vorstellbar. In der Zielgruppe bis 13 Jahre ist die Einteilung für mich noch schlüssig. Die Zielgruppe 14 bis 29 ist jedoch so heterogen, dass eine Programmplanung für diese fragwürdig erscheint. Seltsamer wird es noch mit der Definition Ü30 als "junge Menschen". Das können nur Leute ernst meinen, die wie ich zu 60jährigen gehören. Menschen Ü30 sind in der Mehrheit vor allem durch zwei Dinge geprägt - den Weg in die Familiengründung und berufliches Fuß fassen. Sie brauchen kein Extra-Programmangebot. Vielmehr muss sich das Normalprogramm an der Lebenswirklichkeit der 30 bis 40-jährigen ausrichten. Im Übrigen ist das "junge" ZDFneo das von bevorzugten Abendprogramm meiner 92-jährigen Schwiegermutter.



Sehr viel sinnvoller statt einer Altersabgrenzung erscheint mir, dass sich ZDFneo/one gezielt innovativen Formaten widmet. ZDFneo macht das bereits mit Serien und schafft damit einen echten Mehrwert gegenüber den Normalprogrammen, die viel zu vielen Formatzwängen unterliegen. Denkbar auch das Stiefkind "Kleines Fernsehspiel" in ZDFneo mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.



Mit freundlichen Grüßen

Frank Becher
Frank Bergmann Ich finde Ihren Vorschlag im Grundsatz gut und unterstütze ihn in vielen Punkten. Seit langem beobachte ich als „Vielhörer“ eine Angleichung der ARD-Hörfunkwellen, insbesondere bei den Wellen für das Publikum zwischen 25 und 49 Jahren, die musikalisch ähnlich klingen. Ihr Mehrwert liegt in der informativen Qualität, die privater Rundfunk auch regional nicht bieten kann. Die ARD sollte sich darauf konzentrieren und über bundesweite Programme mit regionalen Fensterangeboten nachdenken, quasi ein „Erstes“ im Radio.



Ich sehe die Notwendigkeit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sich weiterzuentwickeln, verstehe jedoch die finanziellen Einschränkungen bei der Begrenzung der Hörfunkwellen.



Im TV-Bereich betrachte ich Ihre Vorschläge kritischer, insbesondere bei Tagesschau24, Phoenix, ARTE und 3sat, deren Profile sich deutlich unterscheiden. Bei ZDFneo und One stimme ich Ihnen dagegen zu.

Funk ist mir wichtig; es ist einzigartig und erfolgreich in der jungen deutschen Medienlandschaft.



Für die Zukunft wünsche ich mir, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch nach dem Ende des linearen Fernsehens relevant bleibt. Dafür sollten neue, zeitversetzte Formate stärker in den Fokus rücken und den Anstalten mehr Freiheiten ganz ausdrücklich eingeräumt werden, auch bei neuer Technik. Die Anstalten hier einzuschränken, halte ich für einen Fehler, denn Text und Bild, Wort und Film, werden auch in Zukunft enger zusammenwachsen. Ein Versuch, diesen „natürlichen“ Prozess durch regulatorische Maßnahmen zu begrenzen, um andere publizistische Angebote zu schützen, wird nicht erfolgreich sein.
Frank Biersack Gerade das Online-Text-Angebot der LRAs, von ARD und ZDF schätze ich sehr und es soll hier keine Einschränkungen geben!
Frank Böger Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung von One und ZDFneo sollte so nicht erfolgen. Hier sehe ich keine Überschneidungen. Dafür könnte bspw. ARD alpha komplett entfallen.



Bevor Programme gestrichen werden, sollte zunächst auch erst der nicht "produktive" Overhead der Sendeanstalten kritisch geprüft werden.



Einen Aspekt sehe ich hier nicht: aus meiner Sicht muss nicht jedes Bundesland eine eigene Sendeanstalt haben. Hier können noch weitere zusammengelegt werden.



Freundliche Grüße

Frank Böger
Frank Borowski Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schrecken habe ich den Vorschlag der Zusammenlegung von Arte und 3Sat aufgenommen.

Die Zusammenlegung dieser beiden wertvollen Sender, die ein höchst unterschiedliches Programm anbieten und auch von der Konzeption her grundverschieden sind, würde die deutsche Medienlandschaft nachhaltig schädigen und die Abwanderung in nicht lineare Programme verstärken.

Das wäre das Ende der anspruchsvollsten und qualitätiv hochwertigsten Sender des öffentlichen Rundfunks. Gerade in politisch, gesellschaftlich und sozial schwierigen Zeiten sind Sender wie ARTE, mit der europäischen Ausrichtung und 3Sat mit dem Fokus auf Kultur in deutschsprachigen Ländern von größter Bedeutung.

Der Bereich der kommerziellen Unterhaltung, der Kinofilme und Serien wird zur genüge von privaten Sendern und Streamingdiensten abgedeckt, ein breiter kultureller Bereich existiert weder im Fernsehen noch in den Hörfunkprogrammen der Privaten.

Genau hier ist es Aufgabe und Pflicht der Öffentlich-Rechtlichen für das entsprechende Angebot zu sorgen, Kultur, Bildung, Information. Mit einigen Kanälen, wie z.B. 3Sat und Arte ist dies recht gut gelungen.

Sicher ist darüber nachzudenken einige der zahlreichen Hörfunkkanäle abzubauen, denn mit Streaming, Podcasts und Internet-Radio gibt es hier ein überaus vielfältiges Angebot auch jenseits der Öffentlichen.

Auch die Zusammenlegung von Phönix und Tageschau24 mag aus Kostengründen Sinn machen, da Phönix inzwischen kaum noch der eigenen Idee entspricht, aber bei Arte und 3Sat wäre es eine Katastrophe.

Besser wäre eine Erhöhung der Rundfunkgebühren bis auf 20 €/Monat.

Bitte helfen Sie ARTE und 3SAT als eigenständige Sender zu erhalten!

Mit herzlichen Grüßen

Frank Borowski
Frank Detering Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks



Vorbemerkung:



Da sich die Verfasser des doch umfänglichen Staatsvertragsentwurfs offenkundig in einem Weltentwurf des Autors Douglas Adams befinden und Interessierten nach der Erstellung lediglich vierzehn Tage Zeit einräumen um Stellung zu beziehen, werden sie damit leben müssen, dass auch Interessierte zum Zeitpunkt der Stellungnahme den Inhalt des Entwurfs einerseits nur durch Überfliegen des Texts, andererseits durch Berichte in (sozialen) Medien kennen können. Gleichwohl soll das, was dadurch in Erfahrung gebracht werden konnte, nicht unwidersprochen bleiben.



Stellungnahme:



"Die fast unlösbare Aufgabe ist, sich weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht dumm machen zu lassen." (Theodor Wiesengrund Adorno, Minima Moralia)



Den Menschen bei dieser Aufgabe nach Möglichkeit zu helfen, sollte – nein, muss – die Aufgabe von gebührenfinanzierten Medienangeboten sein. Dies ist im Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Kultur und politische Bildung inkludiert.



Bei aller Zweifelhaftigkeit der Erfüllung dieses Auftrages im Rahmen der so genannten „Hauptprogramme “ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, lässt sich doch feststellen, dass die offenbar ungeliebten Spartensender zur Information, bzw. kulturell-politischen Bildung das diesbezügliche Defizit in den Hauptprogrammen zuweilen kompensieren. Dies gilt insbesondere für die Sender „arte “ und „3sat“.



Wenn im vorliegenden Entwurf nun gezielt Streichungen in den Bereichen Information, Kultur, Politik und Wissenschaft erfolgen sollen, wird der Bildungsauftrag noch weiter verfehlt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk

macht sich damit selber überflüssig.



Als nach wie vor häufig linear dem Programm zusehendem Betrachter würde der ÖR speziell durch das „nicht verpflichtende Integrieren“ des Senders 3sat in das gut ausgefüllte Vollprogramm arte meine Akzeptanz verspielen, die er auf der Seite der Gegner*innen eines kulturell-politischen Bildungsauftrags ohnehin nie hatte. Er würde so im vorauseilenden Gehorsam gegenüber gesellschaftlich reaktionären Kräften einen zunehmend belanglosen und langsamen Tod sterben. Und jene allein lassen, die beim Versuch sich nicht dumm machen zu lassen, Unterstützung bräuchten.



Vor allem 3sat versucht als Angebot der drei deutschsprachigen Länder, sich gegen die allgemeine Tendenz der Entwissenschaftlichung und diskursiven Verblödung zu stellen. Ein Versuch, der angesichts der letzten Wahlergebnisse in Deutschland und Österreich offensichtlich dringend notwendig bleibt.



Das Angebot des Senders, der nur einen Bruchteil dessen kostet, was an anderen Stellen aus den Gebühren für die Angebote der Unterhaltungsindustrie bezahlt werden muss (beispielsweise beim Sport), in das ebenso wichtige, aber anders gelagerte europäische Medienprojekt arte zu integrieren, wäre das Ende des Versuchs einer Aufrechterhaltung angemessener gesellschaftlicher Diskurse und gleichzeitig auch eine Überforderung des arte- Programms.



Ähnliches ließe sich sicherlich auch für die Angebote der Informationssparte, bzw. die infrage stehenden Radioprogramme sagen, angesichts der knappen Zeitspanne, die Interessierten zur Stellungsnahme eingeräumt wurde, soll hier darauf verzichtet sein.



Jedoch abschließend noch eine Bemerkung zur Tendenz der ÖR, sich auf die Online-Angebote zu fokussieren und die lineare Programmgestaltung mehr und mehr zu vernachlässigen. Auch das ist im Rahmen jenes Bildungsauftrages ein Fehler. Dabei geht es nicht in erster Linie um eine vermeintlich nicht vorhandene Kompetenz vieler Menschen zur Nutzung der ÖR-Onlineangebote, sondern auch um die inhaltliche Seite.



Die inhaltliche Motivation einer Redaktion oder Senderleitung endet nicht bei der Produktion und Versendung eigener Inhalte. (Auch das findet ja immer weniger statt, wie das inhaltlich unbegründete Outsourcen politischer

gesellschaftlicher Diskussionen an privatwirtschaftliche Produktionsfirmen zeigt.) Sie sollte auch im Kuratieren, dem „Komponieren“ eines Gesamtprogramms bestehen, um jene Angebote zugänglich zu machen, auf die Zusehende aus eigenem Antrieb nicht kommen können oder wollen.



In einer Medienwelt des Überangebotes, in der inzwischen auch die gehypten kommerziellen Streamingdienste erfahren müssen, wie begrenzt die Aufnahme- und Auswahlfähigkeit der/des Einzelnen ist, wird durch das Sich- selbst-Überlassen der Zusehenden bei der Programmauswahl in den Mediatheken ebenfalls dem oben erwähnten „Bildunsgauftrag “ eine Absage erteilt.



Denn dieser lebt davon, während des linear gesendeten Programms zumindest ab und an einmal auf Wissen und Themen zu stoßen, die nicht ohnehin schon vorhanden sind. Als gute Beispiele für feste Plätze in einem linearen Programm, die zu einer Erweiterung der Perspektiven und damit auch zu Diskussionen zwischen Menschen führen können, seien hier die 3sat-Sendeplätze von „Kulturzeit“, „Nano“ oder auch „scobel “ genannt.



Solche Programmplätze zu stärken und auszubauen, bei denen Zusehende Neues und andere Perspektiven erfahren können, wäre die wichtige Aufgabe öffentlich-rechtlicher Medien – nicht das schlichte Einspeisen von Inhalten in Online-Ordner und das daraufhin notwendige immer lautere Werbegetöse, um Aufmersamkeit zu erzeugen und Einzelnen den Weg in die Ordnerstrukturen zu weisen. Denn diesen Kampf können die ÖR gegen werbefinanzierte kommerziellen Angebote auf Dauer nicht gewinnen.



Eine Programmgestalter*in, die den Wunsch, ein Programm zu kuratieren, aufgibt, ist keine Programgestalter*in.



In diesem Sinne: ich lehne den vorliegenden Entwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ab.



Frank Detering, Gestalter und Konzeptioner, geboren 1961, in Wuppertal lebend und vor allem bei 3sat und arte Zusehender.
Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen RundfunksVorbemerkung:Da sich die Verfasser des doch umfänglichen Staatsvertragsentwurfs offenkundig in einem Weltentwurf des Autors Douglas Adams befinden und Interessierten nach der Erstellung lediglich vierzehn Tage Zeit einräumen um Stellung zu beziehen, werden sie damit leben müssen, dass auch Interessierte zum Zeitpunkt der Stellungnahme den Inhalt des Entwurfs einerseits nur durch Überfliegen des Texts, andererseits durch Berichte in (sozialen) Medien kennen können. Gleichwohl soll das, was dadurch in Erfahrung gebracht werden konnte, nicht unwidersprochen bleiben.Stellungnahme:"Die fast unlösbare Aufgabe ist, sich weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht dumm machen zu lassen." (Theodor Wiesengrund Adorno, Minima Moralia)Den Menschen bei dieser Aufgabe nach Möglichkeit zu helfen, sollte – nein, muss – die Aufgabe von gebührenfinanzierten Medienangeboten sein. Dies ist im Bildungsauftrag  des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Kultur und politische Bildung inkludiert.Bei aller Zweifelhaftigkeit der Erfüllung dieses Auftrages im Rahmen der so genannten „Hauptprogramme “ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, lässt sich doch feststellen, dass die offenbar ungeliebten Spartensender zur Information, bzw. kulturell-politischen Bildung das diesbezügliche Defizit in den Hauptprogrammen zuweilen kompensieren.  Dies gilt insbesondere für die Sender „arte “ und „3sat“.Wenn im vorliegenden Entwurf nun gezielt Streichungen in den Bereichen Information, Kultur, Politik und Wissenschaft erfolgen sollen, wird der Bildungsauftrag noch weiter verfehlt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk macht sich damit selber überflüssig.Als nach wie vor häufig linear dem Programm zusehendem Betrachter würde der ÖR speziell durch das „nicht verpflichtende Integrieren“ des Senders 3sat in das gut ausgefüllte Vollprogramm arte meine Akzeptanz verspielen, die er auf der Seite der Gegner*innen eines kulturell-politischen Bildungsauftrags ohnehin nie hatte. Er würde so im vorauseilenden Gehorsam gegenüber gesellschaftlich reaktionären Kräften einen zunehmend belanglosen und langsamen Tod sterben. Und jene allein lassen, die beim Versuch sich nicht dumm machen zu lassen, Unterstützung bräuchten .Vor allem 3sat versucht als Angebot der drei deutschsprachigen Länder, sich gegen die allgemeine Tendenz der Entwissenschaftlichung und diskursiven Verblödung zu stellen. Ein Versuch, der angesichts der letzten Wahlergebnisse in Deutschland und Österreich offensichtlich dringend notwendig bleibt.Das Angebot des Senders, der nur einen Bruchteil dessen kostet, was an anderen Stellen aus den Gebühren für die Angebote der Unterhaltungsindustrie bezahlt werden muss (beispielsweise beim Sport), in das ebenso wichtige, aber anders gelagerte europäische Medienprojekt arte zu integrieren, wäre das Ende des Versuchs einer Aufrechterhaltung angemessener gesellschaftlicher Diskurse und gleichzeitig auch eine Überforderung des arte-Programms.Ähnliches ließe sich sicherlich auch für die Angebote der Informationssparte, bzw. die infrage stehenden Radioprogramme sagen, angesichts der knappen Zeitspanne, die Interessierten zur Stellungsnahme eingeräumt wurde, soll hier darauf verzichtet sein.Jedoch abschließend noch eine Bemerkung zur Tendenz der ÖR, sich auf die Online-Angebote zu fokussieren und die lineare Programmgestaltung mehr und mehr zu vernachlässigen. Auch das ist im Rahmen jenes Bildungsauftrages ein Fehler. Dabei geht es nicht in erster Linie um eine vermeintlich nicht vorhandene Kompetenz vieler Menschen zur Nutzung der ÖR-Onlineangebote, sondern auch um die inhaltliche Seite.Die inhaltliche Motivation einer Redaktion oder Senderleitung endet nicht bei der Produktion und Versendung eigener Inhalte. (Auch das findet ja immer weniger statt, wie das inhaltlich unbegründete Outsourcen politischer gesellschaftlicher Diskussionen an privatwirtschaftliche Produktionsfirmen zeigt.) Sie sollte auch im Kuratieren, dem „Komponieren“ eines Gesamtprogramms bestehen, um jene Angebote zugänglich zu machen, auf die Zusehende aus eigenem Antrieb nicht kommen können oder wollen.In einer Medienwelt des Überangebotes, in der inzwischen auch die gehypten kommerziellen Streamingdienste erfahren müssen, wie begrenzt die Aufnahme- und Auswahlfähigkeit der/des Einzelnen ist, wird durch das Sich-selbst-Überlassen der Zusehenden bei der Programmauswahl in den Mediatheken ebenfalls dem oben erwähnten „Bildunsgauftrag “ eine Absage erteilt.Denn dieser lebt davon, während des linear gesendeten Programms zumindest ab und an einmal auf Wissen und Themen zu stoßen, die nicht ohnehin schon vorhanden sind. Als gute Beispiele für feste Plätze in einem linearen Programm, die zu einer Erweiterung der Perspektiven und damit auch zu Diskussionen zwischen Menschen führen können, seien hier die 3sat-Sendeplätze von „Kulturzeit“, „Nano“ oder auch „scobel “ genannt.Solche Programmplätze zu stärken und auszubauen, bei denen Zusehende Neues und andere Perspektiven erfahren können, wäre die wichtige Aufgabe öffentlich-rechtlicher Medien – nicht das schlichte Einspeisen von Inhalten in Online-Ordner und das daraufhin notwendige immer lautere Werbegetöse, um Aufmersamkeit zu erzeugen und Einzelnen den Weg in die Ordnerstrukturen zu weisen. Denn diesen Kampf können die ÖR gegen werbefinanzierte kommerziellen Angebote auf Dauer nicht gewinnen.Eine Programmgestalter*in, die den Wunsch, ein Programm zu kuratieren, aufgibt, ist keine Programgestalter*in.In diesem Sinne: ich lehne den vorliegenden Entwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ab.Frank Detering, Gestalter und Konzeptioner, geboren 1961, in Wuppertal lebend und vor allem bei 3sat und arte Zusehender.
Frank Dollmann Guten Tag, ich möchte Sie ermutigen, den Sender 3Sat beizubehalten.

Der Sender ist m.E. für die Medienlandschaft unerlässlich.

Bitte erhalten Sie den Sender und sein wunderbares Programm.

Herzliche Grüße Frank Dollmann
Frank Dyczka Gerade die Spartenkanäle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks leisten einen herausragenden Beitrag zu freier, individueller und öffentlicher Meinungsbildung beizutragen und die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Kürzungen in diesem Bereich sollten, wenn überhaupt, sehr bedacht und behutsam erfolgen.

Stattdessen sollten übertriebene Kosten für Sportberichterstattung und Intendantengehälter genau geprüft werden.

Dringend verbessert werden sollte die Möglichkeit, Radiosender per Funk zu empfangen, was sich in den letzten Jahren eindrucksmäßig deutlich verschlechert hat. Es beispielsweise ist m.E. nicht in Ordnung, wenn teilweise in Randlagen von Niedersachsen (Teile des Weserberglands) NDR2 schlechten Empfang hat oder Kanäle des DLF in ländlicheren Bereichen verrauscht sind (z.B. Teile von Lippe, Weserbergland).
Frank Ecker Die Zusammenlegung von 3Sat und arte halte ich für eine sehr schlechte Idee. Wissenschaftsvermittlung ist, besonders in der aktuellen politischen Krise immens wichtig.

Ausserdem lässt sich die Zusammenarbeit der deutschsprachigen Sender nicht gut in den Rahmen deutschfranzösischer Kooperation übertragen. Beide sind gleich wichtig. Beide sind unverzichtbar.
Frank Fehling Ich bin gegen die Abschaffung von 3sat bzw. der Zusammenlegung von arte und 3sat!



Es gibt schon sowieso viel zu wenig Sendungen zu Wissenschaft und Philosophie.

Und gerade die Wissenschaftssendungen sind in Zeiten der vermehrten Fake-Informationen extrem wichtig.



Außerdem begrüße und nutze ich die Möglichkeiten, mir die aktuellen Nachrichten aus der Sicht der Nachbarländer Österreich, Schweiz und Frankreich in Form der Sendungen "Zeit im Bild", "10 vor 10" und "ARTE Journal" anzuschauen. Die originären Sender aus Österreich und der Schweiz sind dank der privaten Sender in Deutschland nicht zu empfangen und da ich kein Französisch verstehe, stellt das "ARTE Journal" die einzige Möglichkeit da, die französische Sicht zu aktuellen Geschehnissen mitzubekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie die Sendungen "Zeit im Bild" und "10 vor 10" auf arte zeigen werden.
Frank Fesel Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe die Vorschläge des Reformstaatsvertrages insoweit verstanden, dass eine Reihe von Programmen zusammengelegt bzw. ganz abgeschafft werden sollen. Mit dieser Politik des Kahlschlags kann ich mich nicht einverstanden erklären.

Insbesondere die Zusammenlegung von Sendern wie "3sat" und "arte" ist für mich, speziell auch aus inhaltlicher Sicht, nicht nachvollziehbar. Hier sind zwei Programme mit einer recht unterschiedlichen Ausrichtung, die nun in einen Topf geworfen werden sollen. Dies kann nur auf Kosten der Mitarbeiter und der Sendeinhalte gehen.

Wenn Einsparungen erforderlich sein sollten, was zu überprüfen wäre, könnte man ja die Übertragungsrechte der wirklich unzähligen Fußballveranstaltungen kritisch hinterfagen und reduzieren.

Insofern hoffe ich, dass mein Kommentar, und der von vielleicht vielen Anderen ein Umdenken in der Richtung des Reformstaatsvertrages bringt.



Mit freundlichen Grüßen

Frank Fesel
Frank Gales Sehr geehrte Entscheider,

ich finde das Angebot von 3sat und Arte für sich sehr interessant und beide haben ihre eigene inhaltliche Handschrift. Ich persönlich fände es äußerst Schade, wenn einer der beiden Sender verschwinden würde.



Beste Grüße,

Frank Gales / Speyer
Frank Grellert Wie man den Reformvorschlägen entnehmen kann, sollen Fernsehsender zusammengelegt werden (3SAT/arte, ARDalpha, zdfinfo, taesschau24/phoenix, zdfneo und one), Auflösung von Hörfunk-Programmen, Einschnitte bei den Mediatheken usw. , während Veränderung an der Programmstruktur von ard und zdf nicht erkennbar sind.



Ich vermisse schmerzlich eine Antwort auf die grundlegende Frage, ob öffentlich-rechtliche Sender im bisherigen Umfang über Sportgroßereignisse (Olympia, Fußball-EM/WM) berichten müssen. Dies ist aus meiner Sicht ein Marktsegment, in dem die Öffentlich-Rechtlichen nicht mit den privaten Sendern konkurrieren können und sollen.



Die Höhe der Lizenz-Gebühren ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Wenn ich lese, dass alleine die Lizenz-Gebühren für die Übertragung eines Champions-League-Endspiels den Jahresetat von 3Sat übersteigt, gewinne ich den Eindruck, dass hier nicht nur das Gefühl für Verhältnismäßigkeit verloren gegangen ist, sondern dass sich hier auch zeigt, wie fatal der Anspruch der Sender, bei jedem sportlichen Großereignis die führende Rolle in der Berichterstattung einzunehmen, an der Destruktion des Auftrages zur Grundversorgung beteiligt ist. Ich bitte um eine drastische Reduzierung der Ausgaben für Lizenzen für sportliche Großereignisse zugunsten des Erhalts der Vielfalt im Hörfunk-Programm und bei den Jugend- und Bildungssendern.
Frank Grellert Die Ausgaben der Sender für Sportübertragungen sind überproportional hoch, der Markt in diesem Segment ist dagegen differenziert und lebendig, so dass aus meiner Sicht diese Ausgaben keiner Minderheit Gehör verschaffen, die anders nicht gehört werden kann. Ähnliches gilt aus meiner Sicht für Quiz- und Unterhaltungsabende am Samstagabend (Thomas Gottschalk u.ä.) sowie für den gesamten "Herzblatt-Bereich". Gehört das wirklich zur Grundversorgung? Erstaunlich ist, dass die Einsparvorschläge den Hörfunk besonders drastisch treffen, obwohl der Anteil seiner Ausgaben am Gesamtbudget schon jetzt sehr gering ist. Einsparungen in diesem Bereich erscheinen mir rein symbolischer Natur ohne einen wesentlichen Einspareffekt, aber mit u.U. verheerenden Auswirkungen auf die akkustische Kultur. Ich bitte Sie zu prüfen, ob Kürzungen in den zuerst genannten Bereichen (Sport und Samstagabend-Unterhaltung) nicht u.U. effektiver wären, als ganze Sender zu schließen oder auszudünnen (KiKa, 3Sat, ZDFNEO, One, Zusammenlegung/Sttreichung von Hörfunksendern usw.) Eine Schwerpunktsetzung wäre wünschenswert: Die Kultursender füllen mit ihrem Angebot eine empfindliche Lücke in ländlichen Regionen. Ihr Erfolg lässt sich nicht unbedingt in Form einer Quote messen. Ähnliches gilt für das Angebot, das sich an jüngere Hörer- und Zuschauergruppen adressiert. Auch hier zählt nicht die Quote, sondern die langfristige Publikumsbindung. Darüber hinaus haben die Öffentlich-Rechtlichen aus meiner Sicht die Aufgabe des Korrektivs gegen Fake-News und Manipulationen, die z.T. über die Social Media verbreitet werden. Die genannten Aspekte lassen sich womöglich nicht unter Marktgesichtspunkten messen, gehören aber gerade aus diesem Grund zu einer Grundversorgung im Sinne der Stärkung eines demokratischen Bewusstseins in allen Schichten der Gesellschaft!
Frank Gronenberg 3sat MUSS fortbestehen!
Frank Grosser Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat und arte

sollen unabhängig weiter bestehen bleiben.



Es sind für mich die beiden wichtigsten Gründe, weshalb ich bei Gelegenheit fernsehe.



Mit freundlichen Grüßen

Frank Grosser
Frank H. Hallo, hören Sie auf, Milliarden für Fussballrechte rauszuschmeissen. Die, die es interessiert, können auch Bezahlfernsehen nutzen.

Mfg, F.H.
Frank Handwerker Es ist meiner Meinung nach

unverantwortlich, in Zeiten

von offenen Lügen und Falschmeldungen, die Vielfalt in den Öffentlichen Medien zu

Reduzieren.

Es ist dringend notwendig, aus meiner Sicht, ein Sondervermögen für Bildung auf den Weg zu bringen.

Sparen sie nicht an falschen Stellen sondern investieren sie in

Bildung.

Wir waren ein Land der Dichter und Denker und werden das Land der Dicken und Doofen…

Sie sind verantwortlich!

Es ist 10 nach 12!
Frank Helmrich Sehr geehrte Kommission



Medien haben die Aufgabe zu informieren und Wissen mit ausreichend guten Fakten zu verbreiten.

Ich habe mir den Staatvertrag einmal genau durchgelesen: es taucht nicht einmal die Begrifflichkeit POLITIK auf. Was aber machen vor allem die öffentlich rechtlichen Landesmedien: politische Meinungen ausstreuen und politische Ansichten werten. Es wird massiv Partei für und gegen politische Parteien ergriffen und auf unmoralischer Weise Verurteilungen ausgesprochen.

Ich habe Journalistik studiert und mein Professor hat uns ganz klar zu verstehen gegeben:

Medien haben nie zu werten oder gar zu verurteilen. Medien sollen unparteiisch informieren und Tatsachen und Fakten nicht verdrehen, sensibel und ausgewogen glaubwürdig berichten sowie so wahrheitsgetreu wie möglich die Wirklichkeit darstellen.

Von daher ist es nur gerecht, wenn Medien nicht nur zusammengelegt sondern auch aus der Medienlandschafft verbannt werden sollen, die sich nicht an die ethisch-journalistischen Grundregeln halten.

Medien, die ausschließlich von Steuergeldern finanziert werden dürfen nicht von politisch agierenden Gruppen missbraucht werden dürfen (Correctiv oder AFD u.a.).

Daher sollte es ein ausgewogenes Verhältnis von privaten und staatlichen Medien geben. Die Vielzahl der Medien, die jeden Tag das gleiche verzerrt darbieten und sich von politischen Gruppierungen beeinflussen lassen gehören nicht in eine von Bürgern finanzierte Medienlandschaft.



Mit freundlichen Grüßen

Frank Helmrich

Freier Redakteur
Frank Herforth Natürlich tut sparen weh. Im Kultur und Wissenschaft Sender zusammenzulegen, d.h. schnell mal das Programm zu halbieren steht in keinem Verhältnis zu den Zielen der Reform, sondern sind im Ergebnis eine Verarmung der Programminhalte. Das ist doch nicht das Ziel der Reform. Kann nicht ein Zusatzbeitrag für Sportübertragung der Gebührenzahler bzw für manche Sportübertragungen eine Lösung sein. Diesen könnte man als Paket zuätzlich buchen
Frank Herrmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Sie schreiben in den Hinweisen zum Verfahren „Die Regulierung öffentlicher Kommunikationsräume braucht eine öffentliche Debatte“. Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen, allerdings sollte die bloße Verfügbarmachung der Reformvorschläge und ein Kontaktformular auf der Webseite der Rundfunkkommission nicht als Onlinebeteiligung oder gar ‚öffentliche Debatte‘ bezeichnet werden. Schon für Fachleute ist ein Zeitfenster für die Einreichung von Stellungnahmen von gerade einmal zwei Wochen knapp bemessen, für eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit aber ganz sicher wesentlich zu kurz! Auch fehlt bedauerlicherweise eine Aufbereitung des Themas für die betroffene Allgemeinheit. Die mit dem Reformstaatsvertrag angestrebte Regulierung öffentlicher Kommunikationsräume erfüllt damit nicht den Anspruch öffentlich debattiert worden zu sein.





Zum Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme:

Die Idee, vorhandene und eingeführte öffentlich-rechtliche TV-Programme zu reduzieren und zusammenzulegen, halte ich in der heutigen, durch kommerzielle Angebote geprägten Medienlandschaft, für das genau falsche Signal!

- 3Sat hat nahezu ein Alleinstellungsmerkmal mit vielfach tagesaktuellen Berichten und Reportagen zu Kunst und Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik im deutschsprachigen Raum (D,A,CH). Hier sollten die Eigenproduktionen vielmehr gestärkt werden und die Verfügbarkeit auch einzelner Beiträge für Bildungseinrichtungen und im Internet optimiert werden.

- ARTE, mit klarer Ausrichtung auf den nicht-deutschsprachigen europäischen Raum, erfüllt wichtige Programmaufgaben zur europäischen Integration. Hier wäre ebenfalls eine Ausdehnung des Angebots wünschenswert, z.B. durch die Einbeziehung weiterer Kooperationsländer wie Italien oder Spanien, oder sogar ein weiterer Kanal, z.B. ARTE-Nord/Ost um die Verständigung mit den osteuropäischen Ländern zu verbessern.

Die Zusammenlegung von 3Sat und ARTE hätte zwangsläufig eine Reduktion des jeweiligen Programmangebots zur Folge. Das Gegenteil wäre aber angesichts des kommerziellen medialen Überangebots in TV und Internet notwendig.

- KIKA und FUNK haben keine sich überschneidende Zielgruppe, das Ziel einer Zusammenlegung ist daher nicht nachvollziehbar.





Frank Herrmann
Frank Herziger Mit Entsetzen habe ich gehört, dass die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender reduziert oder auch zusammengelegt werden sollen wie z.B. ARTE mit 3sat oder Phoenix mit anderen Info-Kanälen. Und das in Zeiten, in denen genau diese Sender wichtig sind, um ein Gegengewicht zu bilden gegen die journalistisch oft fragwürdigen Internet-Angebote.



Ich sehe NUR öffentlich-rechtliche Sender und höre viel Radio, vor allem Info-Sender wie br2 und Deutschlandfunk.



Wenn gespart werden muss, dann bitte an so überflüssigen Produktionen wie immer neuen niveaulosen Krimi-Serien.



Ich hoffe, es regt sich großer Protest gegen diese "Sparmaßnahmen", die zu Lasten einer fundierten Information und anspruchsvollen Unterhaltung geplant sind.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine tragende Säule unserer Demokratie und muss in seiner Vielfalt erhalten werden, um ein breites Publikum anzusprechen und dabei auch objektiv und umfassend zu informieren.
Frank Hoffmann guten Tag,

ich bin gegen die Reform und Zerschlaguung der öffentlich-rechtlichen Sender. Insbesondere arte und 3Sat müssen eigenständig bleiben. Sie ergänzen sich und sichern den Blick über den Tellerrand, und zwar auf Grundlage von menschengemachten Sendungen. Unterhaltung können viele, seriösen Journalismus nur wenige, und das sind im Zweifel die ör Sender.

Die Frage ist doch, was ist uns unsere Demokratie und „Volksbildung“ mit dem Ziel, mündiger Bürger wert? Schulung, Meinungsbildung, Aufklärung, Demokratie kosten. Das ist so und nicht betriebswirtschaftlich zu betrachten. Was ist der Auftrag des GG? Doch genau das und nicht der Reformvorschlag ist in diesem Sinne. Letzterer leugnet die Geschichte dieser Republik und duftet nach Populismus. Nein, stinkt danach!

Lassen Sie bitte die Finger davon und erinnern sich an das fernsehspiel von Wolfgang Menge, „Das Millionenspiel“. Übrigens bei all den zahlreichen Wiederholungen eine zu selten gesendete. Wo sind die Bildungssendungen? Die sind doch schon alle abgedreht und gesendet, aber warum setzt der Reformvorschlag nicht an bei der Ausstrahlung von mehr aufklärenden Sendungen. Mensch, Gebrauch deinen Verstand.

Viele Grüße

Frank Hoffmann
Frank Hohnen Ich fände es sehr schade, wenn der Sender Phoenix nicht mehr bestehen würde. Ich liebe die Reiseberichte und die Auslandsreportagen; würde mich sehr freuen, wenn der Sender bestehen bliebe.

Herzliche grüße
Frank Hustedt Sehr geehrte Damen und Herren,



danke für die Veröffentlichung.



3 Anmerkungen sind mir insbesondere wichtig:



1. Eine Objektivität kann es im Journalismus nicht geben.

Dies zu verlangen, ist fachlich falsch und führt zu unerfüllbaren Wünschen.

Bitte die Details, zum Warum, bei Prof. Maren Urner erfragen oder die Publikationen lesen. Sie weist seit Jahren darauf hin!



2. 3 SAT und die Sendung NANO müssen weiter genauso bestehen bleiben.

Weil gerade hier - einige Aufträge aus dem Vertrag erfüllt werden.

Als Beispiel: wissenschaftliche Bildung!



3. Die Gehälter der festangestellten Mitarbeiter sind deutlich zu hoch. Hier muss deutlich eingespart werden.





Ich zahle meine Beiträge gerne und bitte um die Änderungen.

Für Ihre Bemühungen dankt,



Frank Hustedt
Frank Jelich Guten Tag,

Wir schauen täglich 3sat, das Highlight in der unerträglichen Verdunmung durch das private Fernsehen und das immer banaler werdende Programm der Hauptsender.

Fasst lieber die vielen Dritten zu 2-3 Sendern zusammen und verbessert 3sat durch mehr Informationen a la Kulturzeit und nano.



Mit traurigem Gruß

Frank
Frank Klatt Sehr geehrte Damen und Herren,



da Zeitungen und Magazine inzwischen sehr teuer geworden sind, informiere ich mich sehr viel auf tagesschau.de und rbb24-online.

Mit den vorgesehenen Änderungen würden dies Möglichkeiten zum großen Teil entfallen. Dagegen protestiere ich in aller Schärfe genauso wie gegen die Einschränkungen bei der Kultur, sprich: Zusammenlegung von 3sat und arte.



Ein Land, daß sich so viel auf seine Kultur einbildet, will ausgerechnet hier sparen, unglaublich!



Warum streiten Sie sich nicht weiter über eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags? Schwarze Nullen laufen genug herum, muß man ausgerechnet auf diese hören?



Es kann nicht sein, daß Nachrichtenangebote und Kultur noch mehr privatisiert werden.



Mit freundlichen Grüßen,



Frank Klatt, Berlin
Frank Koch Dem Entwurf der Länderchefs zu einem Reformstaatsvertrag mit dem Ziel, TV-Programme qualitativ gestärkt und quantitativ begrenzt, um mit seinem Angebot die gesamte Gesellschaft zu erreichen, stimmen wir nicht zu.

Der geplante, eventuelle Wegfall von 3-sat, Phoenix, ARD-alpha und ZDF-Info ist kontraproduktiv. Schon die frühere Streichung von ARD eins plus und ZDF Theaterkanal war ein Verlust. Bei damaligen diesbezüglichen Kontakt mit Frau Wille wurde uns versichert, dass One die Programme übernehmen würde. Inzwischen sendet man hier nur einen zweiten Aufguss der ARD.

Gerade in ländlichen Gebieten, wo kaum kulturelle Veranstaltungen stattfinden, waren diese Sender ein qualitativ guter Ersatz.

Es sollte eine andere Auswahl getroffen werden und Programme, die seichte Unterhaltung permanent wiederholen, einstellen!

Mit freundlichen Grüßen

Frank Koch
Frank Merken Die Einführung eines gemeinsamen technischen Plattformsystems halte ich für sehr sinnvoll. Dies spart Kosten ohne einen negativen Einfluss auf die Programmqualität.



Der Zusammenlegung von Sendern - insbesondere von ARD-Sendern mit ZDF-Sendern - stehe ich dagegen sehr kritisch gegenüber. Bedenken Sie, dass bereits jetzt der massive Vorwurf im Raum steht, dass die Berichterstattung des ÖRR zu einseitig ist. Durch die Zusammenführung von noch unabhängigen Programmen und Redaktionen würde sich die Vielfalt tatsächlich reduzieren und der Vorwurf bekäme mehr Substanz. Hier zu sparen, hieße am falschen Ende zu sparen.



Zumal fraglich ist, ob sich hier letztlich Einsparungen erzielen lassen, falls Sender oder Programme mit sehr unterschiedlichen Organisationskulturen zusammengelegt würden. Der Gedanke ARTE und 3sat zusammenzulegen erscheint mir so abwegig und so wenig erfolgversprechend wie die damalige und letztlich völlig gescheiterte Fusion zwischen Daimler-Benz und Chrysler.
Frank Pfannschmidt Bildung wird nicht nur in den Schulen "immer kleiner geschrieben", sondern seit langem auch in den Medien, auch den öffentlichen. Infosender, wie Phoenix,

3 Sat oder Arte sind wichtig aber auch hier wird seit Jahren abgespeckt, was die immer häufiger wiederholten Dokuschleifen, übrigens auf allen betroffenen Sendern untereinander fortwährend ausgetauscht, beweisen.

Allgemein weniger Bildung hat Methode, da nur so die Ziele des Kapitalismus mit angepassten oder gar manipulierten Bürgern erreicht werden können. Heutigen Machthabern geht es nicht um das Wohl der Welt, sondern nur um den eigenen Vorteil.
Frank Priebe 3sat muss erhalten bleiben!!!
Frank Reddig Ich möchte mich dringend für den Erhalt der Sendung 'nano' auf 3Sat aussprechen. Ich halte die Beiträge für informativ, innovativ und lösungsorientiert. Sie bereichern jeden Tag meinen Alltag und geben mir Hoffnung, dass Lösungen für unsere diversen Probleme gefunden wurden oder demnächst gefunden werden könnten. Dieses Format ist selten und erhaltungswürdig.

Mit freundlichen Grüßen/F. Reddig
Frank Rieper Hallo, mit großen Erstaunen und auch Unverständnis habe ich den Medien entnommen, dass auf Wunsch der Landesregierungen 3 Sat eingestellt werden soll.

Exemplarisch möchte ich zwei Sendungen aufgreifen, die zeigen, dass intelligentes Fernsehen mehr ist, als Politiker zu Talkrunden einzuladen (und aufeinander los zu lassen).

Nano vermittelt exzellentes Wissen, dieses sollten die Menschen in den Regierungen mal schauen. Aussagen eines ehemaligen Blackrock-Managers namens Merz, welche nun Bundeskanzler werden möchte, wie „ wenn ich BK bin, werde ich das Verbrenneraus sofort rückgängig machen“, lassen deutlich werden, warum derartiger Wissenschaftsjournalismus unerwünscht ist.

Auch kann man „Kulturzeit“ einfach als Kultur, also als Besprechungen für Theater, Film und Belletristik abtun. Zum Glück ist es viel mehr. Stellung beziehen und Haltung zeigen in einer Zeit, wo die Würde des Menschen durch Krieg, Umweltzerstörung und letztendlich auch rechtsradikale (deutsche!) Parteien massiv mit Füßen getreten wird. In denen Fakenews das Internet überfluten, kann Kulturzeit mit sachlichen Experten und Menschen, die wirklich was zu sagen haben, punkten. Und das fünf mal die Woche und live!

Ihre Idee, das mit ARTE zu verschmelzen…was soll das werden? Gute Sendungen laufen plötzlich zu nachtschlafender Zeit, dann werden sie eingestellt, weil die Zuschauerzahlen einbrechen?

Und wenn ich mir anschaue, was der öffentlich rechtliche Rundfunk den Bürger kostet, kann ich einfach nur lächeln…. Die Politiker sollten mal schauen, was die Streamingdienste kosten - und was man dafür bekommt. Aber man läuft scheinbar dem vermeintlichen Volkswillen und der Konkurrenz der Privatsender hinterher um zu glänzen.

Vielleicht einfach mal ein bisschen weniger Fußball mit teuren Fußballexperten und schlechte Tatorte senden und schon ist viel mehr Geld für Qualität vorhanden.
Frank Roch Öffentlich-rechtliche Medien haben NICHT die Aufgabe, Meinungen in der Bevölkerung zu bilden (und damit dem gesteuerten Mainstream zu dienen), sondern eben gerade "Werte"-frei OBJEKTIV zu informieren!
Frank Schneider Was bedeutet der Vorschlag der Einstellung von vielen oder allen Spartenkanälen der ÖR-Sender?

Es bedeutet für uns, dass wir unseren Fernseher verkaufen können - weil wir private Sender nicht sehen wollen!



Die Privaten "bestechen" mit albernen, journalistisch minderwertigen, langweiligen Inhalten mit der Zielgruppe der bildungsfernen Schichten. "Bauer sucht Frau", "Big Brother", "Germanys next Topmodel", "Deutschland sucht den Superstar" - wer will sich diesen sinnfreien Quatsch - gespickt mit etlichen Werbepausen - ansehen?



Wir nicht!!! Auf unseren Geräten sind folgerichtig überhaupt nur die ÖR mit ihren Spartenkanälen eingestellt.



Es droht für uns ein Rückfall in alte Zeiten, in denen ARD und ZDF die einzigen Programme im Fernsehen waren. Es regierte die Langeweile - Forschung, Bildung, Dokumentationen kamen viel zu kurz. Ich habe den Eindruck, dass diese "Reform" beeinflusst ist von Ansichten, die in rechtsradikalen Kreisen verbreitet sind. Will man einknicken vor der Hetze dieser Leute? Will man diesen Leuten noch mehr Raum geben, ihre Deutungshoheit über immer mehr Themen immer weiter auszubauen? Was ist aus dem Informations- und Bildungsauftrag des ÖRR geworden? Nicht zu reden von der qualitativ hochwertigen Unterhaltung, die dort aktuell noch geboten wird - verbunden mit einem Minimum an Auswahl?



Wer die Abschaffung einiger oder aller Spartenkanäle fordert, hat diese entweder nie wirklich gesehen, oder er verfolgt ganz bewusst eine Agenda, die eine Stärkung sogenannter "alternativer Medien" mit ihrer Desinformation propagiert. Will man diesen Stimmen kampflos nachgeben? Und das noch in Zeiten, in denen unsere Demokratie ohnehin schon unter Druck steht?



Es kursiert auch die Idee, dass man einige der Programme auch ins Internet verlegen könnte. Das mag funktionieren in Ländern, in denen auch in ländlichen Regionen die Breitbandversorgung gewährleistet werden kann. Aber in Deutschland mit seiner seit Jahrzehnten verschlafenen Digitalisierung und der geradezu als rückständig zu bezeichnenden Versorgungslage? Wollen wir wirklich, dass ganze Regionen gefühlt noch mehr "abgehängt" werden???



In Summe lehnen wir die gemachten Vorschläge nachdrücklich ab!
Frank Schnur Bei der Fusion von Arte und 3sat sollte der Schwerpunkt beim maximal möglichen Erhalt der Programmvielfalt von Arte liegen.
Frank Seeger s. Brief im Anhang  
Sehr geehrte Damen und Herren, 
hier meine Anmerkungen zur Reform des ÖRR: 
1. Angesichts der seit Gründung des ÖRR verschiedentlich versuchten staatlichen
Einflussnahme auf die Programmausrichtung  sollten die ÖRR unbedingt in ihrer
Unabhängigkeit der Aufgabenerfüllung und Finanzierung gesichert und gestärkt werden. Dies
auch und gerade vor dem Hintergrund einer immer stärker werdenden AfD, die dem ÖRR
bereits öffentlich mit der Auflösung des Rundfunkstaatsvertrags und dem
Finanzierungsausstieg droht. Analog zur Sicherung rechtsstaatlicher Institutionen wie die
geplante Sicherung eines auch zukünftig unabhängigen Bundesverfassungsgerichts sollte
diese Reform den Schutz  des ÖRR in gleicher Weise vornehmen: Durch die Absicherung von
Aufgaben und Finanzierung, die eine Marginalisierung des ÖRR auch zukünftig zuverlässig
verhindert unabhängig von politischen Konstellationen welcher Art auch immer!
2. Unverrückbar sollte dementsprechend der Beitrag des ÖRR zur demokratischen Willens- und
Meinungsbildung einschließlich eines weltoffenen und die kulturelle Vielfalt abbildenden
Programms verankert werden. 
3. Der ÖRR sollte dementsprechend vielmehr auch in der Kultur- und Medienbildung aktiv(er)
werden. Nicht nur für junge Leute, sondern auch für die große Zahl der Boomer-Generation.
Dafür bedarf es einer zusätzlichen Finanzierung 
4. Vor dem Hintergrund vermehrter Desinformation und Fake-News kommt der
journalistischen Qualität weiterhin (!) eine bedeutende Rolle zu. Eine verstärkte investigative
Arbeit, angereichert um entsprechend aufbereitete Hintergrundinformationen, kann und
sollte m.E. arbeitsteilig und für alle Landesrundfunkanstalten (LRA) für überregionale
Themen und Recherchen an einer Stelle in einer Art Kompetenzzentrum erfolgen.
5. Es ist sinnvoll, dass nicht jede LRA ein eigenes Gesundheits- oder Verbrauchermagazin (oder
andere parallele, überregionale Magazine) produziert, sondern dass die LRA sich abstimmen,
wer welche Expertise hat und  das jeweilige Thema federführend übernimmt.
6. Ebenfalls vor dem Hintergrund zunehmender Desinformation bedarf es einer unbefristeten
Abrufmöglichkeit zumindest von Dokumentations- und politischen Informationssendungen in
den Mediatheken sowohl für Audio-als auch Filmbeiträge.
7. Eine alle ÖRR übergreifende Publikumsplattform für den Abruf ist m.E. nur sinnvoll, wenn die
Nutzenden nicht durch die schiere Angebotsfülle “erschlagen” werden bzw. sich mühsam
durchscrollen müssen. Die Möglichkeit eines persönlichen Zugriffsprofils ist sehr zu
begrüßen!
8. Die Ausgestaltung der Kultur- und Medienbildung ist durch die LRA zu leisten. Hierunter
verstehe ich bspw. Beiträge und Informationen für Schulen pädagogisch aufbereitet zu
entwickeln und auch den Schulen aktiv anzubieten. Dies gerne auch in einer – entsprechend
mit den zuständigen Schulministerien vertraglich zu vereinbarenden Kooperation - durch
sendereigene journalistisch- zugleich pädagogisch- versierte Personen gemeinsam mit den
Lehrkräften durchzuführen -  zu Fragen Wie entstehen Nachrichten/ Kultursendungen? Was
ist eine Nachricht? Was ist Qualitätsjournalismus?  Was sind die Aufgaben von ÖRR? Welche
Funktionen übernehmen sie in gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Diskursen für
den demokratischen Bildungsprozess? Gleiches könnte in VHS Angeboten ihren Niederschlag
finden (evtl. auch als Online Veranstaltung oder Webinar) Inwieweit sich im Falle von online
Angeboten LRA übergreifend Synergien ergeben, gilt es zu prüfen. Auch Kooperationen mit
den Landeszentralen für politische Bildung würde ich begrüßen. 
Insgesamt wünsche ich mir mehr aktive und aufsuchende Vermittlungsarbeit mit dem Ziel
einer stärkeren Öffnung der Sendeanstalten, um eine damit einhergehende höhere
Transparenz der für das demokratische Gemeinwesen wichtigen Leistungen und Aufgaben
von ÖRR zu erzielen. 
9. Eine wie im Entwurf vorgesehene Beschränkung lokaler Programme allein aus arithmetischen
Gründen mag rechnerisch gut klingen, berücksichtigt aber in keiner Weise die Frage Welche
der zu erfüllenden Aufgaben soll mit welchem Programm welche regionalen Zielgruppen
erreichen?  
10. Die im Entwurf angedachte Entsendung von Experten in den Rundfunkverwaltungsrat durch
die jeweiligen Landesregierungen kann ich mir nur als Ergänzung vorstellen - aktuell entsteht
der Eindruck versuchter regierungspolitischer Einflussnahme. Die bisherige Vertretung
gesellschaftlicher Gruppen mag reformbedürftig sein, bildet aber den demokratischen
Willensbildungsprozess ab. In Zeiten wie diesen ist das wichtiger denn je!
11. Als extensiver Nutzer vor allem der Kultur- und Bildungsprogramme des Hörfunks ist mir der
Erhalt und weitere Ausbau ein Anliegen. Auch für weitere Zielgruppen – Musik, Sport u.a. -
sollte ein entsprechendes differenziertes Angebot vorgehalten und unter Berücksichtigung
der Zielgruppen stetig fortentwickelt werden. Die durch die KEF ermittelte Kostensteigerung
der Rundfunk- und Fernsehgebühren liegt sowohl unter der Inflationsgrenze, als auch weit
unterhalb der aktuellen Lohnentwicklungen. D.h. der prozentuale Aufwand im Budget der
Privathaushalte sinkt damit eher. 
12. Leistungszahlen und Vergleiche sind sicher sinnvoll, so lange gleiche Bedingungen für die zu
erbringenden Aufgaben gelten. Den ÖRR mit Zahlen privater Fernseh- und Radiosender zu
vergleichen ist daher nicht möglich: Weder Aufgaben noch Finanzierung erfolgen unter
vergleichbaren Bedingungen. Für die Leistungszahlen müssten m.E. andere Kriterien
entwickelt werden, die eine entsprechend definierte positive Entwicklung belegen können.
Diese Kriterien bestehen m.E. zwingend aus quantitativen und  qualitativen Faktoren.   
13. Abschließend möchte ich dringend an Sie alle appellieren: Ein durch die KEF festgestellter
Finanzbedarf sollte durch keine Landesregierung anschließend in Zweifel gezogen werden.
Ein derartiges Vorgehen befördert Wasser auf die Mühlen von Populisten und leistet der
Demokratie einen Bärendienst. 
 
Mit freundlichen Grüßen
Frank Seeger
 
Frank Snelleman Guten Tag, es wurde berichtet, dass der Sender 3 Sat evtl. aufgelöst und in Teilen dem Sender arte zugeteilt werden soll.

Das finde ich persönlich nicht gut, da ich die Sendungen dieses Senders (3 Sat) sehr schätze. Wenn Sie schon zusammenlegen möchten, dann wäre m.E. zu überlegen, ob man denn wirklich alle dritten Programme braucht. In meiner Programmauswahl liegen diese Sender alle hintereinander, wenn man da manchmal durchzappt, läuft da dann das exakt gleiche Programm, was eigentlich unnötiger ist als ein eigenständiger Sender wie 3 Sat.

Gruß, FS
Frank Sölter Eine Zusammenlegung von ARTE und 3Sat ist für uns gleichbedeutend mit einer mehr als hälftigen Kürzung im öffentlichen Raum. Für uns ist die Vielfalt der beiden Programme sehr wesentlich. ARTE ist neben dem französischen Anteil international ausgerichtet. 3Sat speist sich wunderbar aus dem deutschsprachigen Raum. Geht 3Sat in ARTE auf werden für viele 3sat-Programme kein Platz mehr sein.



Es ist nicht realistisch, dass die täglichen Angebote wie Nano und Kulturzeit weiter existieren werden. Gerade aber für solche Programme zahlen wir gern die Beitragsgebühren, um nicht im Krimi-, Quiz- oder Schnulzenserien-Wahn geistig zu verenden.



Lassen Sie vom Kultur-Hackebeil ab, 3Sat und ARTE zu kastrieren. Wer außer den öffentlich-rechtlichen Sendern soll sich der geistigen Verdummung entgegenstellen?
Frank Stegmüller Sehr geehrte Damen und Herren,



die Vorschläge gehen in die richtige Richtung, gehen mir aber nicht weit genug.



Ich nutze den ÖRR zur Information seit über 10 Jahren praktisch überhaupt nicht mehr. Ausnahme ist der Verkehrsfunk, wenn ich ohne Navi unterwegs bin. Das einseitige rot-grün gegenderte Umerziehungsprogramm lehne ich ab, den Informationsendungen traue ich daher schon lange nicht mehr über den Weg. Die Talkshows empfinde ich vom Framing sehr einseitig. Ich informiere mich lieber Online breit gefächert (NZZ, FAZ, ZEIT, CNN, NTV, regionale Tageszeitung etc.).



Die Unterhaltung überlassen Sie besser bitte ebenfalls den Profis von Netflix und Co.

Nicht alle, aber die meisten der ÖRR Eigenproduktionen zappe ich nach maximal 60 Sekunden weg.



Bitte schaffen Sie den ÖRR und die GEZ Zwandsgebühr weitgehendund ab. Aus meiner Sicht genügen

- 3 lineare bundesweite TV Programme (Info, Jugend und Arte)

- ein regionales TV Infogram pro Region (Ost, West, Mitte, Nord und Süd)

- und nochmal das gleiche als Radiokanäle



Sie sollten den Wahlberechtigten auch die Wahl lassen und die einfache Frage stellen, wieviel pro Monat & Haushalt sie bereit sind, für ÖRR auszugeben. Ich denke, das arithmetische Mittel würde weit unter 10€ liegen.



Danke und viele Grüße

Frank Stegmüller
Frank Stühmeier Wenn ich keine Beiträge zahlen müsste, würde ich keine Beiträge mehr zahlen. Ich habe 2 Hauptkritikpunkte.



1. Die Qualität ist durchweg zu gering, in allen Bereichen. Der Zuschauer wird mit drittklassigen Krimis und Talkshows geradezu bombardiert. Anspruchsvolle Reportagen oder Hintergrundberichte kann man kaum noch finden. Warum gibt es nicht einmal pro Tag 90 Minuten, die der globalen Politik und der Politik innerhalb Europas gewidmet sind, auf höchstem Niveau? Das wäre doch die Kernaufgabe des ÖRR.



2. Der ÖRR ist alles andere als neutral. Kritik an Entscheidungen, die man als linken Mainstream bezeichnen kann, findet kaum statt. Konservative Stimmen gibt es nicht mehr.



Um Missverständnisse zu vermeiden: der ÖRR kann gegenüber antidemokratischen Parteien nicht neutral sein, sollte aber über diese objektiv berichten. Warum z.B. wurde Sahra Wagenknecht im ÖRR regelrecht hochgejubelt? Warum wird so einer Person so viel Raum gegeben?



Nein, mein ÖRR ist das nicht. Reformiert euch bitte, schnell.
Frank Thomas Insgesamt ist für mich befremdlich, dass, aus welchen Gründen auch immer, offenbar politisch gewollte Beitragsstabilität zur inhaltlichen Fragmentierung und Zensur führt.

Es sollte doch Aufgabe der politischen Führung eines demokratisch geführten, föderalen Landes sein, für eine auskömmliche Finanzierung seines öffentlichen-rechtlichen Rundfunks zu sorgen.

Föderal bedeutet ebenso, dass eine inhaltliche Vielfalt verschiedener und verschiedenster Programme die Erlebnisrealität und Spontanereignisse eines föderalen Landes abzubilden in der Lage ist.

Sofern politische Eingriffe überhaupt notwendig sind, sollten diese dafür sorgen, dass Beitragsgelder zu einer noch zu diskutierenden prozentualen Menge ins Programm fließen - und administrierende Verwaltungsstrukturen optimiert werden. Das sich Politik mit Abschaltung und Gleichschaltung von Inhalten zu profilieren versucht ist, besonders in der Historie Deutschlands, eine unglaubliche Anmaßung. Meine Erwartungshaltung ist zudem, dass zum Mindset der Volksvertreter die kommunikative Vermittlung des ÖRR als demokratische, unabhängige Errungenschaft gehört. Inklusive Lokalität, Regionalität, Aktualität und Vielfalt.
Frank Thomas Dietel Sehr geehrte Damen und Herren,



wie dumm kann es in Deutschland noch einhergehen und wer bezahlt hier (zwangsweise) eigentlich wen und woher kommen die AfD Zahlen?



Na? Fühlt sich wer angesprochen? Oder gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen "Verblödung" und Kulturangebot?



Wenn Rundfunkräte in vielen, vielen Monaten "heimlich" und gar nicht so "öffentlich-rechtlich" eine Zusammenlegung von 3sat und Arte beschließen, um dann denjenigen Zuschauern die es zufällig erfahren, eine Frist von 14 Tagen einräumen, dazu eine Stellung abgeben zu dürfen, also wenn das nicht in die Karten der AfD ("Lügenpresse auf die Fresse" und "öffentlich verordnetes Zwangsfernsehen") spielt, dann weiß ich auch nicht. Und wenn man den einzigen wirklichen Kultursender (ich meine damit nicht Arte) dann streicht, der Zusammenhännge im kulturellen Kontext erklären könnte, der vorallem Menschen neugierig machen kann auf andere Sichtweisen und der auch einen Kitzel an der Intellektualität erlaubt, ja wenn er nicht mehr da ist, wenn man einen sozusagen die 1,4% Marktanteil auch noch weg nimmt, dann zweifel auch ich langsam an der Daseinsberechtigung der Öfffentlich-Rechtlichen Sender, die selbst meine 2 Cent an 3sat von meinen 18.36€ nicht gelten lassen.



18.36€ (!!!) pro Monat erlauben Gehälter von Intendanten, die zum Teil höher sind, als die vom Bundeskanzler!

18.36€ (!!!) pro Monat erlauben Altersvorsorgen der Intendanten, von denen wir nur träumen können!

18.36€ (!!!) pro Monat erlauben ca. 46 Millionen Euro in 3 Jahren allein in den Clan der Schlagerproduzenten zu stecken.

18.36€ (!!!) pro Monat erlauben Jan Böhmermann mit ca. 650.000€ zu bezahlen, der genau die mafiosen Schlagerstrukturen mit dem gleichen Wortlaut aufdeckt.

18.36€ (!!!) pro Monat erlauben immer die gleichen langweiligen "Quizz-Sendungen" deren Produktion mit 1,7 Millionen Euro mehr kosten, als ein Tatort!

18.36€ (!!!) pro Monat erlauben, Achtung jetzt verlasse ich die Quelle "Statista", so viele Milliarden (9,02 Mill. Euro gesamt) an Kosten für Sendungen, die zu allem mögliche beitragen, nur nicht zur Bildung und nicht zur Begeisterung für Menschen, deren Jugend ihr zum größten Teil sowieso an die Streamingdienste, Youtube und anderen SMK verloren habt!



Hiermit erlaube ich als Gebührenzahler, der Sie finanziert (!!!), Ihnen nicht, die Zusammenlegung von 3Sat und Arte, den anderen Zusammenlegungen kann ich zustimmen!



Wenn Sie sparen wollen, dann erteilen Sie, werte Intendanten, Ihrer eigenen Gier eine Abfuhr. Und hören sie bitte auf von "bezahlter Verantwortung" zu schwafeln, ich leite u.a. vertretent eine Klinik und bekomme nicht annähernd Ihr Gehalt und wieviel Menschen geht es nicht ähnlich? Schämen Sie sich!



Wenn Sie sparen wollen, dann hören Sie auf von Marktanteilen wie die Privaten Sender zu schwadronieren. Deren Finanzierung hängt von der Werbung ab, ihre nicht! Und wenn Sie sich vom Diktat der "Marktanteile" leiten lassen, dann verlassen Sie das Territorium des öffentlich-rechtlichen Auftrages, dem nach Sie Programme den Zuschauern und Zuhörern umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung bieten müssen. Ich betone: Bildung und Kultur umfassend und (!!!) ausgewogen!



Ihren eigenem Auftrag ist demzufolge nichts mehr hinzuzufügen.



Mit (noch) freundlichen Grüßen,



aus dem Berchtesgadener Land,



Frank Thomas Dietel
Frank Ulbricht Leipzig, 02.10.2024

Frank Ulbricht



Sehr geeehrte Damen und Herren,



Ich protestiere ausdrücklich gegen die Zusammenlegung bzw. Abschaltung von Sendern des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, vor allem von 3sat, aber auch von arte, tagesschau24, phönix, zdfInfo und mdrKultur.

Das sind für mich persönlich wichtige Informatzionskanäle.

Glauben Sie wirklich, daß Sie mit derartigen Entscheidungen unsere Demokratie stärken können oder ist Ihnen das inzwischen egal?



Mit freundlichen Grüßen

Frank Ulbricht
Frank Vogler Sehr geehrte Damen und Herren,

unabhängig davon, dass die ich den grundsätzlichen Ansatz -Vermeidung von weiteren Gebührenerhöhungen durch Reduzierung des Angebots- als fragwürdig erachte, kann ich die geplante Zusammenlegung von 3Sat und ARTE nicht verstehen. Das Programm dieser Sender halte ich für wesentlich im Rahmen des Informationsauftrags, die häufig redundanten Angebote von ARD und ZDF dagegen nicht.



Mit freundlichen Grüßen
Frank Weber Bitte bitte bitte nicht 3sat eliminieren! Arte und 3sat sind die mit Abstand besten Sender in der deutschen Fernsehlandschaft und machen bei mir 90% des gesehenen Programms aus (ARD und ZDF 10%, private 0%). Ein wirklich gelungenes Konzept der beiden sind die internationen Kooperationen (3sat D-A-CH, Arte D-F). Wir bräuchten in den heutigen Zeiten mehr und nicht weniger davon.
Frank Wegner Guten Tag,

es ist eine Binsenwahrheit, dass Inhalt und Sendezeitpunkt der TV-Sendungen

auch in den öffentich rechtlichen Sendern sich an den erwarteten Einschaltquoten

ausrichten. Wahrscheinlich in diesem Zusammenhang ist es über die Jahre abgesehen von den politischen

Magazinen zu einer bedauernswerten Verflachung der Inhalte und Anpassung an den Mainstream gekommen.

Ich bedauere es sehr, nun lesen zu müssen, dass gerade die Sender (ARTE, 3Sat, Phoenix), die versucht haben, das intellektuelle Niveau noch halbwegs zu wahren, auch noch gekürzt werden sollen.

Das Fernsehen, auch das öffentlich rechtliche, ist zunehmend auf dem Weg ein Medium für bevorzugt Senioren zu werden, welches im Hintergrund läuft und lediglich "Töne und bunte Bilder" produziert.



Mit freundlichem aber besorgtem Gruß



Frank Wegner
Frank Wierke also nicht mehr Deutschland/Frankreich

oder

D/Österreich/Schweiz

sondern endlich Ost/Westeuropa/

Ostdeutschland/Westdeutschland



wir spüren doch die Defizite des fehlenden Austauschs - und wir sind mehr als Wirtschaftsleistung und Quoten und Politik
Frank Wierke Wer von Ihnen persönlich gab den Impuls über 3sat zu diskutieren? Warum bleibt alles im Dunklen?



Erst wenn in Frankreich eine rechte Präsidentin sofort arte Tv abschalten lässt dann...



Was soll denn dieses Pseudo-Spar-Signal im Kulturbereich?
Frank Windszus Es wäre ein fataler Fehler, Sender wie Tagesschau24, Phoenix, 3sat und Arte zu streichen oder zusammenzulegen. Gerade 3sat und Arte haben eine völkerverbindende Funktion, indem sie uns durch Kooperationen mit europäischen Partnern wie Frankreich, Österreich und der Schweiz einen Blick über den nationalen Tellerrand hinaus ermöglichen. In einer Zeit, in der nationalistische und populistische Tendenzen in Europa erstarken, sind Programme, die kulturelle Vielfalt und internationale Perspektiven fördern, unverzichtbar. Diese Sender bieten nicht nur wertvolle Inhalte, sondern tragen zur Stärkung eines gemeinsamen europäischen Bewusstseins bei.



Darüber hinaus ist unabhängige, gut recherchierte Information von größter Bedeutung, insbesondere in Zeiten, in denen Falschinformationen über soziale Medien und die zunehmende Kommerzialisierung der Medienlandschaft immer weiter verbreitet werden. Die Information der Bevölkerung darf weder kommerziellen Sendern noch Social-Media-Plattformen überlassen werden, deren Hauptmotivation der Profit und nicht das Gemeinwohl ist. Öffentlich-rechtliche Sender wie Tagesschau24 und Phoenix bieten unabhängige, fundierte Berichterstattung, die gerade angesichts des Aufschwungs von Rechtspopulismus einen Schutz gegen Desinformation darstellt.



Statt an den Programmen zu sparen, die einen klaren Bildungs- und Informationsauftrag erfüllen, sollten alternative Einsparungen in Betracht gezogen werden. Zum Beispiel könnten Übertragungsrechte für Sportveranstaltungen, die enorme Summen verschlingen, gekürzt oder auf private Sender verlagert werden. So ließe sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk effizienter gestalten, ohne die Qualität und Vielfalt der Programme zu opfern, die für eine gut informierte und demokratisch engagierte Gesellschaft unerlässlich sind.



Für mich sind Sender wie Tagesschau24, Phoenix, 3sat, Arte, ZDF-Info und die Infosender (HR-Info usw) wichtig, um mich gut informiert zu fühlen. Letztlich sind unabhängige, öffentlich-rechtliche Sender auch ungemein wichtig für den Erhalt unserer Demokratie, dafür zahle ich gerne den Rundfunkbeitrag.



Frank Windszus
Frank Wollenhaupt Ich wünsche mir für unsere Gesellschaft weniger " Tatort " und mehr populärwissenschaftliche Beiträge wie z.B. auf 3Sat. Nur durch vielfältige ( Meinungs )Bildung kann die Gesellschaft als Ganzes voran kommen. Die Wettläufe um belanglose, seichte und die kostbare Freizeit vernichtende gleichgeschaltete Fernsehunterhaltung müssen endlich enden! Im Gegensatz zu den privaten Fernsehsendern erwarte ich von den öffentlich rechtlichen Anstalten niveauvolle und aktuelle Berichterstattung und umfassende Informationen zu vielen verschiedenen Themen.
Frank Zintl Hallo



Wie im beiligenden PDF-Dokument angemerkt würde für uns das halbe deutschsprachige Fernsehangebot verschwinden, wenn 3Sat in ARTE aufgeht.



Im beiliegenden Schreiben stehen die Einzelheiten.



Als Auslandsdeutsche können wir hier leider über unseren TV-Versorger nur 2 deutschsprachige Sender gegen Aufpreis abonnieren: ZDF und 3SAT. Andere Sender hat unser Lieferant nicht im Angebot. Die Konkurrenz führt gar keine deutschen Sender.



Wir können auch nicht auf Satellitenempfang umstellen. Über die Mediatheken sind oft Sendungen für uns nicht offen - aus unerfindlichen rechtlichen Gründen, die uns wenig interessieren. Das Gegenteil sollte der Fall sein, damit auch im Ausland Menschen an deutsches Kulturgut herankommen.



Wir wissen, dass wir Auslandsdeutsche nur eine unbedeutende Randgruppe darstellen, aber Ihr Bildungsauftrag gilt auch für uns.



Das ZDF und der 3SAT sind für uns ein kleines Fenster in die alte Heimat. Nehmen Sie uns das bitte nicht weg.



Mit freundlichem Gruss



Frank Zintl

Auslandsdeutscher

Lund (bei Malmö)
Ihre Pläne zur Fusion mit ARTE kommen uns sehr ungelegen
Sehr geehrte Damen und Herren bei 3SAT
Wir sind Auslandsdeutsche und empfangen Ihren Sender
legal über unseren Anbieter für Internetdienste und  Kabel-
fernsehen - Tele2. Dafür bezahlen wir einen Aufpreis. Wir
haben auf diese Weise seit vielen Jahren Zutritt zu Ihrem
Sender und zum ZDF.
Jetzt sind wir besorgt, dass uns Ihr Sender durch Ihre Pläne
mit ARTE verloren gehen könnte. Dann hätten wir nur noch
das ZDF, das uns bei jeder Gelegenheit mit unerwünschten
Sonderprogrammen zu Sport-Grossereignissen und mit
ebenso unerwünschten endlosen Krimiserien überschüttet.
Das ist nicht das Programmangebot, das wir schätzen.
Als Auslandsdeutsche würden wir am liebsten alle öffentlich-
rechtlichen Sender zugänglich haben, aber unser Anbieter
hat nur 3SAT und ZDF im Angebot. Wir können nicht auf einen
anderen Sender ausweichen, z.B. ARD. Andere Anbieter hier
im Land haben gar keine deutschen Sender im Zusatzprogramm.
Was sollen wir machen ? Oder sind unsere Sorgen unbegründet ?
Es gibt mit Sicherheit noch mehr betroffene Auslandsdeutsche.
Mit freundlichem Gruss
Frank Zintl
Frank-Michael Sütterle Ich bin froh, dass wir einen öffentlichen Rundfunk haben. Gerade die Spatenprogrammen sind dort wichtig.

Die Programme stellen sicher, dass wir unabhängige Nachrichten bekommen, dass die Nachrichten bzgl. Fakenews geprüft sind, und es genug Auswahl gibt, damit alle gehört werden. Durch den gezielten Einsatz von Journalisten können wir die Nachrichten auch bestimmen, ansonsten wird die Nachrichten durch Roboter bestimmt (so wie es schon in USA Wahlkampf teilweise war).

Die Sparte mit One, ZDF NEO, KIKA, Funk gibt gute Programme mit hochwertigen Serien ohne Werbung (was gerade bei Kindern wichtig ist).

ATRE ist wichtig einmal für die Deutsch-Französisches Freundschaft und der dortigen Programme und wegen der Kultur die angeboten wird. 3SAT dagegen kümmert sich um die Wissenschaft und gibt uns dort wichtige Infos, die auch helfen neue Techniken. Die Sender zusammen zu bringen, macht keinen Sinn. Es würde wahrscheinlich auch noch verschiede Sendungen gar nicht mehr geben.



Die Vielzahl der öffentlichen Programme sind für unsere Demokratie wichtig, damit nicht ein Einzelner wie Elon Musk, und Rupert Murdoch die Themen vorgeben.
Frank-Thomas Kirchberg Ich bitte Sie ganz dringend darum, die Fernsehsender: Phoenix, Tagesschau24, ZDFinfo, arte und 3sat, wie bisher als vollwertige Programme zu erhalten. Ich bin schon älter, Rentner und Schwerbeschädigt. Die Informationskanäle sind die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, die ich bei weitem am meisten schaue und diese sind sehr wichtig für mich.



Bei dem Hauptprogramm von ARD und ZDF finde ich, vor allem Tagsüber keine Fernsehsendungen, die ich mir anschauen möchte. Diese ganzen Daily-Soaps, Kochsendungen etc. sind nichts für mich. Ich sehe fast nur die öffentlich-rechtlichen Infosender.



Dagegen würde ich mir wünschen das z.B. bei Phoenix mehr Dokumentationen zu sehen sind.



Arte als gemeinsames Fernsehprogramm mit Frankreich und 3sat als gemeinsames Fernsehprogramm von Deutschland, Österreich und der Schweiz sollten unbedingt erhalten werden. Diese Programme finde ich auch besser als die Hauptprogramme ARD und ZDF.



Wenn Sie alles gute Information streichen bei den öffentlich-rechtlichen, dann wird deren Fernsehprogramm in Zukunft immer mehr wie RTL, Sat1 und Pro 7 sein. Dann gibt es in Zukunft kein gutes Fernsehprogramm mehr und dann brauche ich dafür auch keine Gebühren mehr zu zahlen.



Es ist auch ungeheuer wichtig das die Angebote in den Mediatheken verbessert und wesentlich ausgeweitet werden. Dort sollte es in Zukunft auch eine Rubrik für FUNK geben. Das Internet-Fernsehen für die Jugend. Das sollte nicht nur bei Youtube zu sehen sein, wo ich mich mit solchen Angeboten nicht zurecht finde.



Es ist auch ungeheuer wichtig für mich das die Landesprogramme der Rundfunkanstalten erhalten bleiben. So möchte ich unbedingt mdr Radio Thüringen behalten.
Frank-Thomas Klug Nano, und Kulturzeit sind mit Abstand die wichtigsten Sendungen im deutschsprachigen Raum !



Sollten sie, und 3sat vernichtet werden,

würde das maximale Konsequenzen haben !!!





Physiker / Mathematiker // INFORMATIKER
Franz Bette In einer Zeit von kaum noch durchschaubaren Informationen, Wahr oder unwahr , brauchen wir integren Journalismus! Den finde ich bei

3sat und ARTE. Beide Sender sind für unsere Gesellschaft extrem relevant und müssen uneingeschränkte weiter arbeiten können!!
Franz Brandner Guten Tag,

ich sehe Ihre Pläne mit Besorgnis. Sendervielfalt bedeutet Pluralität und Raum für Meinungen und Diskurs. Sender zu streichen, engt diesen Raum ein. Letztlich gefährdet dies unsere offene Gesellschaft. Der Umfang, in dem gekürzt werden soll, ist bedenklich. Gerade in der heutigen Zeit notwendiger Platz, für meinungsbildende und auch zerstreuende Programme würde schlichtweg entfallen. Und bestehende Vielfalt, die eben gerade heutigentags so enorm wichtig ist. Bitte überdenken Sie daher Ihr Vorhaben gut.



Mit freundlichen Grüßen



Franz Brandner
Franz Geroldinger Die kleinen Landesanstalten sollten sich mit ihren großen Nachbarn zusammen schließen.Um 3sat wäre es wirklich sehr schade.Hier ist die 'Alpenregion ' gut vertreten was mich als bayrischer ,österreichischer EU Bürger immer wieder erfreut!
Franz Indra Sehr geehrte Damen und Herren,



im aktuellen Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für den neuen Rundfunkstaatsvertrag finden sich massive Kürzungen im Kulturbereich. Mit der Aufgabe der Kultur wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Beitrag zum weiteren Erstarken der AfD und damit letztlich seiner eigenen Abschaffung leisten.



Insbesondere heißt es dort: "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm 'arte - Der europäische Kulturkanal' und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Arte und 3sat sind die beiden stärksten Stützen des Kulturprogramms, seit Jahrzehnten erfolgreich und beliebt und für die deutsche Filmbranche von außerordentlicher Bedeutung. Der Rundfunkkommission sollte bekannt sein, dass Arte eine Kooperation mit Frankreich und 3sat eine mit Österreich und (dem Nicht-EU-Mitglied) Schweiz ist und der Versuch einer "Fusion" daher beide Konstruktionen bedroht.



Ich fordere Sie auf, wenigstens diesen Wahnsinn wieder zu streichen.



Mit freundlichen Grüßen

Franz Indra
Franz KRENNHUBER Ich schreibe aus Österreich, aus der Nähe von Salzburg. Ich bin 63 Jahre und betreibe mehrere Tankstellen und bin Mitglied bei den Grünen. Ich finde die geplanten Sparmaßnahmen bei arte und 3SAT, die zu einer Zusammenführung führen sollen, einen großen Fehler. Für mich sind diese beiden Programme die Hauptunterhaltungs- und Informationssender im verfügbaren Fernsehprogramm. Die Nachrichten in den öffentlich / rechtlichen Sendern sind mir oft zu hysterisch und zu unreflektiert. Das machen die beiden Sender arte und 3Sat bei ihren Bericht- und Nachrichtensendungen wesentlich tiefgründiger und analytischer. Den flachen Filmen im Hauptabendprogramm der öffentlich / rechtlichen und privaten Sendern entkomme ich fast immer, in dem ich auf arte oder 3SAT ausweiche. Die Verbindung Deutschland Frankreich in arte und der DACH Schwerpunkt auf 3SAT ist gelebte und fördernde Nachbarschaftsbeziehung in Europa, die aufgrund der Sprachenvielfalt doch nicht so einfach ist. Ich würde eine der beiden Sender sehr vermissen und kann mir nicht vorstellen, wie diese Programmvielfalt ohne große Verluste zu schaffen wäre. Keine der von mir empfangbaren Sender schafft es, Kultur, Wissenschaft, Sozialleben, Politik und Naturschutz, in dem von mir so geschätzten Umfang anzubieten. Ich bin der Meinung, dass wir Gebührenzahler die Möglichkeit haben müssen, die oben erwähnten Themen in der jetzt angebotenen Qualität und Quantität auch weiterhin nutzen zu können. Mir würden die Sichtweisen und Informationen für meine Meinungsbildung fehlen und die Einblicke in den Alltag der Nachbarländer würde ich sehr vermissen.
Franz Lindenthal Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission, Arte und 3 Sat sind wichtige Kulturkanäle, meine meist gesehenen Sender. Wenn sie wegfallen, sollte auch die Rundfunkgebühr wegfallen, denn - mit Ausnahme der Nachrichten - sind dann die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld nicht wert.

Reduzieren Sie lieber bei "Böhmermann und Co.".

Mit freundlichen Grüßen

Franz Lindenthal
Franz Meier 3Sat muß erhalten bleiben, weil seine qualitativ hochwertige Berichterstattung ein wesentlicher und unabdingbarer Bestandteil der differenzierten Meinungsvielfalt im öffentlichen Fernsehen ist.

Seine Programmausrichtung unterscheidet sich wesentlich von der Programmausrichtung von Arte.

Und das ist gut so und notwendig.



Nur so können die unterschiedlichsten Themen behandelt und von verschiedenen Standpunkten betrachtet werden.

Damit werden die Interessen der unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen auf hohem Niveau berücksichtigt.



Und das ist ein wesentlicher Baustein einer demokratischen Gesellschaft.



Es darf nicht sein, daß mit angeblichen Sparzwängen das öffentliche Fernsehen auf das Niveau der privaten Sender herab gewirtschaftet wird.

(Sparen kann man bei vielen anderen Gelegenheiten wesentlich effektiver. Fragen sie den Bundesrechnungshof !}



Tun sie etwas für die Demokratie und für die Kultur.



Erhalten Sie 3SAT !
Franz Roth Sehr geehrte Damen und Herren,



durch die vorgesehenen Reformen wird meines Erachtens die Vielfalt der Sendungen und Sender in unverantwortlicher Weise geschrumpft. Und das in einer Zeit, in der es sowieso schon große Tendenzen zur Beschneidung der Meinungsvielfalt gibt.

Die Regionalität mancher Radioprogramme leidet z.T. schon jetzt, wo durch senderübergreifende Zusammenlegungen Einsparungen erfolgen.



Und was ich überhaupt nicht gut heißen kann, ist die geplante Integration von 3sat in die Sendungen von ARTE!

- ARTE ist im Rahmen des deutsch-französischen Staatsvertrags entstanden und soll der Verbesserung der

Verhältnisse zwischen den Menschen ehemals verfeindeter Nationen dienen - inzwischen auch mehr und mehr dem

besseren Verständnis sämtlicher in der EU vertretenen Länder.

- 3sat ist der einzige Sender, der die drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz miteinander

verbindet.

Beides sind ganz eigenständige Sender mit eigenen, sehr vielseitigen Programmen. Auf diese Vielfalt sollten- und dürfen wir auch künftig nicht verzichten, sondern sie sollte im Gegenteil noch ausgebaut werden!

Wie soll ein Ausbau möglich sein, wenn durch die geplante Zusammenlegung die Hälfte der Sendezeiten mit wertvollen Informationen der Kulturschaffenden verloren gehen? Informationen über gelebte Kultur sind immens wichtig! Nicht zuletzt ist dies auch ein Beitrag gegen den Rechtsruck!



Ich wäre gerne bereit, pro Monat 1.- oder 2.- € Rundfunkbeitrag mehr zu bezahlen, um diese Vielfalt zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Franz Roth
Franz Schemmer Kultur und Internationales



Sehr geehrte Damen und Herren!



Die angedachte Zusammenlegung der Kultursender Arte und 3sat geht wohl davon aus, inhaltliche Doppelungen zu beseitigen. Nach allem, was derzeit zu hören ist, sollen die Inhalte von 3sat "teilweise oder vollständig" in das Arte-Programm und dessen Digitalangebote "überführt werden. Diese Idee überrascht.



Es ist es nicht vorstellbar, wie eine Integration von 3sat in Arte ohne Verlust von wesentlichen Inhalten aussehen soll. Beide Sender weisen ein eigenständiges und bezogen auf die beteiligten Länder ein jeweils spezifisches Profil auf. Ein redaktioneller Kompromiss würde unweigerlich zur Reduzierung des Programmangebots führen, was aber dem öffentlich-rechtlichen Auftrag zuwiderliefe.



Die Veranstalter der beiden Sender sind zudem nur teilidentisch. Allein Deutschland ist an beiden Sendern beteiligt. Österreich, die Schweiz und Frankreich wirken jeweils nur an einem Sender mit. Eine Veränderung des jeweiligen Senderprofils setzt das Einverständnis aller Beteiligten voraus. Es fällt schwer, einen solchen Konsens zu erwarten.



Nach allem ist eine Fusion von Arte und 3sat kein Option bei der Umsetzung der Rundfunkreform.



Franz Schemmer
Franz Simon Schwenk Warum nicht mehr Gebühren?

Abstriche bei Arte/3Sat sind nicht akzeptabel!

ZDF concert fehlt ja bereits. Ob alpha, Phoenix usw. - je nach Interessenslage und Stimmung braucht es diese Alterativen bei diesen Sendeplätze.
Franz Steil Meine Frau und ich nutzen jeden Tag das Programmangebot von 3Sat.



Vorteile dieses Senders:

• Sehr gute Dokumentationen (Natur, Politik, Musik, Technik)

• Übertragung klassischer Konzerte

• das Wissenschaftsmagazin Nano

• das Kulturmagazin Kulturzeit

• außer Eigenwerbung keine andere Werbung



Man sollte 3Sat und Arte auf keinen Fall zusammenlegen, da sie eine völlig andere Struktur haben:

• 3Sat: deutschsprachiger Kultursender von Deutschland, Österreich und der Schweiz

• Arte: Kultursender von Deutschland und Frankreich.



In den öffentlich rechtlichen Programmen schätzen wir vor allem die politischen Magazine und den internationalen Frühschoppen.



Das lineare Programm sollte auf keinen Fall abgeschafft werden. Der Mix zwischen Unterhaltung und Information erreicht auf jeden Fall mehr Zuschauer als wenn nur Nachrichten gesendet würden. Das lineare Programm ist ja nur ein Vorschlag, der jederzeit durch Zugriff auf die Mediathek unterbrochen werden kann. Ohne diesen Vorschlag wird wahrscheinlich von einem großen Teil der Bevölkerung nur noch Unterhaltung konsumiert werden.



Die demokratischen Parteien sollten den öffentlich rechtlichen Rundfunk aktiv unterstützen. Dazu gehört auch, dass Rundfunkgebühren erhoben werden.

Wir sollten gerade wegen der Gefährdung der Demokratie die öffentlich-rechtlichen Programme stärken, weil sie ein Grundpfeiler der Demokratie sind.

Was Diktaturen als Erstes verbieten, ist eine unabhängige Berichterstattung (NSDAP, Russland, China). Ein Hauptziel der AfD ist es den öffentlich rechtlichen Rundfunk abzuschaffen.





Mit freundlichen Grüßen

Franz Steil
Franz Thiel Ich halte die Zusammenlegung der Sender 3sat und ARTE für ein fatales Zeichen gegen das Bildungs- und Informationsfernsehen. Beide Sender haben örtlich verschiedene Schwerpunkte, 3sat steht für die Ländergruppe Deutschland, Schweiz und Österreich, während ARTE eine europäische Sicht repräsentiert. Beide Sender zeigen Reportagen und Dokumentationen zu den Hauptsendezeiten und nicht erst nach 23 Uhr abens, wie häufig bei den beiden großen Sendern ARD und ZDF. Weiterhin werden hier viele Themen von den Seiten der Hauptprotagonisten beleuchtet und bieten deswegen eine gute Grundlage für die eigene Meinungsbildung.



Mit freundlichen Grüßen

Franz Thiel
Franz Weber 3sat ist so speziell auf deutsch sprechende Länder abgestimmt dass ein aufgehen in Arte, deutsch französisch keinen Sinn macht. 3sat ist zu wichtig für Kunst, Film .

Als dass es verschwinden darf.
Franziska Fetzer Sehr geehrte Damen und Herren,



Normalerweise äußere Ich mich nicht auf Plattformen wie dieser hier. Ich bin 33, komme aus Bayern und bin viel auch auf Social Media unterwegs. Doch gerade in letzter Zeit schätze ich den zusätzlichen Input, den ich aus den öffentlich-rechtlichen Programmen im TV wie auch im Radio bekomme. Da die Inhalte dort nicht immer meiner Filterblase entsprechen. Ganz im Gegensatz zu Social Media angeboten.

Und ich denke es geht einigen so wie mir. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir die Fähigkeit behalten, frei denken zu können. Und dazu braucht man Input von außerhalb der eigenen Filterblase. In der derzeitigen Situation macht es mir daher schon massive Sorgen, wenn Angebote und Vielfalt reduziert werden sollten. Jeder dieser Sender hat ein Publikum, sonst hätten die öffentlich-rechtlichen diese Sender schon selbstständig abgeschaltet. Und ich freue mich tatsächlich über jeden, der sich über eine neutrale Stelle wie den öffentlichen Rundfunk über die Welt informiert. Und nicht nur in sozialen Medien.

Und dazu ist eine zeitgleiche Vielfalt absolut notwendig, Weil wir gewöhnt sind, auswählen zu können. Die Sehgewohnheiten von jüngeren entsprechend nicht mehr den Sehgewohnheiten vor 10 oder 20 Jahren. Wenn ein Programm in dem Moment, in dem man einschaltet nicht gefällt, wird sofort weiter geschaltet. Und da ist einfach mit mir Programmangebot, die Wahrscheinlichkeit höher, dass beim Einschalten ein Programm da ist, das gefällt. Und man dann Bei TV oder Radio bleibt und nicht wieder auf Social Media landet.

Vielen Dank fürs lesen!



Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Franziska Fetzer
Franziska Schilling Weniger Spartensender bedeutet weniger Vielfalt, insbesondere kulturelle Vielfalt und damit weniger Bildungsmöglichkeiten. Wer sich sein Fernsehprogramm selbst aussucht, entwickelt keine neuen Interssen, schaut nicht über den Tellerrand und lebt in seiner bzw. ihrer eigenen Blase. Die Gesellschaft verarmt und extreme Parteien mit einfachen Lösungen erhalten noch mehr Zuspruch. Bildung ist der Schlüssel zu allem, auch zum Erhalt unserer Demokratie. Das geht mit dem Sender Kika los und hört mit Arte nicht auf. Es gibt viele Menschen wie mich und meine Familie, die keine privaten Sender schauen, sondern nur die Öffentlich-Rechtlichen mit Arte und 3Sat. Und für die eine Reduzierung der Sender ein großer Einschnitt in ihre Informationsmöglichkeit bedeutet.

Mit freundlichen Grüßen

Franziska Schilling

Garching bei München
Franziska Sochor Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich gelesen, dass darüber disskutiert wird den Sender 3Sat aufzulösen bzw. mit ARTE zu migrieren. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist aktuell so wichtig wie noch nie und den Kultursender aufzulösen wäre ein fatales Zeichen im Sinne des Bildungsauftrag.



Mit freundlichen Grüßen,

Franziska Sochor
Franziska Wundke Sehr geehrte Damen und Herren,



Der Entwurf des neuen Rundfunkstaatsvertrages widerspricht meiner Nutzung von Medien als Gebührenzahlerin.

Ich informiere mich vielschichtig auf vielen Presseseiten, auf diesen Präferiere ich in erster Linie die Textform, da diese auch durch Metadaten leichter zu finden sind.

Die Fokussierung auf Video- und Audioinhalte macht das Auffinden aus technischer Sicht noch schwieriger, weshalb Inhalte des Öffentlichen Rundfunks durch Suchmaschinen weniger aufgefunden werden.

Gerade in Zeiten, wo viel Desinformation und durch wirtschaftliche Interessen gelenkte Berichterstattungen im Netz zu finden sind, braucht es einen starken Inhalt durch den öffentlichen Rundfunk.

Wenn ich mich nicht irre, wurde gerade mit dem alten Staatsvertrag die Onlinenutzung der öffentlich rechtlichen gestärkt.

Das hin und her bei den Reformen kostet uns GebührenzahlerInnen viel mehr, da der öffentliche Rundfunk jedesmal auf diese Anforderungen strukturell reagieren muss. Dies verschlingt Gebühren, die nicht im Programm und so nicht bei mir als Nutzerin landen. Dies ist aber nicht das Verschulden des Rundfunks, sondern der Gremien, die Veränderungen vorgeben.

Ich wünsche mir daher von einer Reform.

1. Beachtung der aktuellen Mediennutzung Online, Radio, Fernsehen.

2. Da lineare Medien zeitlich begrenzt sind, auch eine Berichterstattung ohne Bezug zu Radio und Fernsehen

3. Textbasierte Inhalte müssen zugelassen werden, sinnvoll wäre der Zwang mehr Eigenrecherchen zu verlangen, weniger DPA und Agenturmeldungen



Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen



Franziska Wundke
Franz-Joseph Sauer DieReformpläne der Rundfunkkomission sehe ich sehr kritisch.In den Zeiten ,in denen unsere Demokratie immer mehr bedroht ist, auch durch Fake-News und interessensgeleitete Pubklikation in Social Media, Radio und TV braucht es die öffentlich rechtlichen Spartenkanäle.Sie liefern Faktenchecks und unabhängigen Qualitätsjournalismus.

Sparen kann man an Verwaltung und Bürokratie in den Anstalten,aber nicht bei den Angeboten
Franz-Joseph Sauer Die Reformpläne der Rundfunkkomission sehe ich sehr kritisch.In den Zeiten ,in denen unsere Demokratie immer mehr bedroht ist, auch durch Fake-News und interessensgeleitete Publikationen in Social Media, Radio und TV, braucht es die öffentlich rechtlichen Spartenkanäle.Sie liefern Faktenchecks und unabhängigen Qualitätsjournalismus.

Sparen kann man an Verwaltung und Bürokratie in den Anstalten,aber nicht bei den Angeboten.
Frau Dr. Ing. Anna Deipser Sehr geehrte Damen und Herren,



es wäre aus meiner Sicht wünschenswert, wenn sich insgesamt bei Entscheidungsfindungen nicht an Privatsendern, Zuschauerzahlen und Wirtschaftlichkeitsinteressen orientiert wird, sondern anhand einer Wertigkeitsstruktur, die sich an den Zielen des Grundgesetzes, der Verfassung und der demokratischen Ordnung orientiert.



Der Schwerpunkt der öffentlich-rechtlichen Sender sollte das Ziel haben, eine gesellschaftliche Diskussion darüber zu ermöglichen, welche Art zu leben wir uns in der Zukunft gemeinsam wünschen.



Die schon vorhandenen Sendungen sollten dafür gestärkt und ausgebaut werden und eine viel größere Wichtigkeit erhalten (z. B. Live-Übertragungen aus dem Bundestag, von Pressekonferenzen, Diskussionen mit Fachjournalisten, "Mit offenen Karten", "nano", "scobel", "terraX", "Sternstunde Philosophie", "ZDF-History" und Vergleichbares).

Solche Sendungen, die u. a. wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln und für verschiedene Bildungsgrade anschaulich darstellen, könnten die Diskussion um deren Umsetzung in die Realität fördern.



Auf diese Weise könnten zukünftige Probleme wie die Klima- und Gesellschafts- sowie in Folge wirtschaftliche Veränderungen durch viele kreative und gut informierte Menschen besser im Sinne der Demokratie gelöst werden.



Die Unterhaltung incl. Sportberichterstattung hingegen könnte schwerpunktmäßig privaten Sendern überlassen werden. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich nicht von Werbung und Zuschauerzahlen abhängig machen.



Aus technischer Sicht wäre zudem ein sicheres, physikalisch basiertes von außen unabhängiges Netz (dessen Bauteile ausschließlich in Europa gefertigt werden) für Deutschland und Europa wünschenswert, um die Erreichbarkeit und somit Informierbarkeit der Bevölkerung jederzeit sicherstellen zu können.



Hochachtungsvoll, Dr. Ing. Anna Deipser
Frau Rosenboom Das kann doch wohl nicht wahr sein! Bitte nicht!!!

Noch haben es die rechten Parteien nicht geschafft ihren gewünschten Einfluss vollends geltend zu machen, so will der Reformationsvertrag ihnen auch noch in die Hände spielen!?

Wo bleibt die Vielfalt in unserer Kultur, wenn Sender zusammengelegt, vereinheitlicht werden?

Ich kann nur ganz ausdrücklich vor diesem Schritt warnen, es ist ein weiterer Ziegelstein in die Gleichmacherei und Unterdrückung von Individuellem. Wehret den Anfängen - hatten wir das nicht schon einmal? "Brave New World"

Eine entsetzte 64 jährige Rundfunkgebührenzahlerin
Frauke Adrians Was für eine entsetzliche Idee, ARTE und 3sat zusammenlegen zu wollen. Damit zerschlagen Sie de facto mindestens einen der intelligentesten, weltoffensten Sender in Ihrem Portfolio. Was wird aus der "Kulturzeit" von D-A-CH, was aus den Konzertübertragungen, den Arthaus-Spielfilmen, den klugen Dokus? Und wer ist auf die besch...eidene Idee gekommen, "Kultur" und "Internationales" in einen gemeinsamen Themen-"Korb" zu packen? Haben Sie da einfach all jenes zusammengefasst, womit Sie am wenigsten anfangen können, was irgendwie weit weg und elitär scheint? Als wäre es in Zeiten des AfD-Erstarkens nicht fahrlässig, alles, was nicht unmittelbar in Deutschland stattfindet, dermaßen von oben herab zu behandeln.

Gerade jetzt braucht Deutschland jeden Kulturkanal, den es hat, und jeden gut gemachten Infosender. Falls ARD und ZDF noch den Ehrgeiz haben, irgend etwas zur politischen und kulturellen Bildung beizutragen und irgend etwas gegen Verblödung, Verschwörungserzählungen und Extremismus zu bewirken, dann sollten sie hier gerade hier NICHT sparen, im Gegenteil. Sparen können die Sender jederzeit am Volksmusikgedudel und an Quizshows.
Frauke Honkomp Sehr geehrte Zuständige* der Rundfunkkommission,



die anvisierte Einschränkung der Sendervielfalt zur Stabilisierung der Rundfunkgebühren ist in jeder Hinsicht ein Ansetzen an der falschen Stelle, die auf beiden Seiten die Falschen trifft.

Begonnen bei den Gebührenzahler*innen, denen bevorstünde, für das gleiche Geld nur noch ein stark reduziertes Angebot in Anspruch nehmen zu können.

Ebenso betroffen wären die in Vielzahl als Honorarzeitkräfte angestellten Journalist*innen in den Redaktionen, die für jene kreativen und informativen Inhalte verantwortlich sind, die das öffentlich-rechtliche auszeichnen und seine Qualität mit unermüdlichem Einsatz (trotz bereits fortwährender Kürzungen im Personalbereich in den vergangenen Jahren) gewährleisten. Wegen ihrer vakanteren Verträge wären ihre Jobs bzw. die all jener, die sich nicht mit den raren Festanstellungen zurücklehnen können, zuerst gefährdet. Mit dem flächendeckenden Rückgang von Jobs in allen Bereichen des Journalismus sind ihre Zukunft und beruflichen Aussichten anderswo aber auf Sand gebaut.

Anstatt also die bis zur Undurchsichtigkeit angewachsenen tausenden Verwaltungsstellen in beiden Sendern, die in so vielen Punkten redundant sind, zu verschlanken und zu reduzieren und somit Kosten und Personal einzusparen, aber damit Menschen zu entlassen, die als Verwaltungsfachangestellte, Sekretär*innen, Controller*innen uvm. nahezu überall arbeiten könnten, wird also an ganz falscher Stelle angesetzt.

Es ist offensichtlich, dass dieser Ansatz nicht erwogen wird, da zum einen die zu entrichtenden Entschädigungen der im Verwaltungsbereich viel häufigeren Festanstellungen vermieden und ebenso der organisatorische und technische Aufwand gefürchtet wird, den es bedeuten würde, bürokratische Schlachtschiffe wie das ZDF und die ARD pragmatisch umzustrukturieren.

Aber aufgrund dessen werden Entscheidungen erwogen, die auf Kosten von Qualität und Bildungsauftrag das öffentlich-rechtliche Fernsehen da beschneiden, wo sein Kern liegen sollte.

Denn während beispielsweise für eine extern produzierte TerraX-Hochglanz-Doku mit unzähligen Specialeffects, eine kostspielige Fußballübertragung oder ein Schlagerfestival mit hochkarätigen Gästen immense Summen ausgegeben werden, kosten die kleineren Sender, die den Bildungsauftrag der Sender wirklich ernstnehmen und umsetzen statt nur Unterhaltung zu produzieren, verschwindend wenig.

Wie viele Jahre 3sat wären beispielsweise mit den Kosten einer WM-Übertragung zu finanzieren? Es sind Bruchteile von Cents, die es kostet, Kultur und Wissen in einem einigermaßen vielfältigen Angebot anzubieten (arte, 3sat, Phoenix). Es sind solcher Sender eigentlich noch zu wenige, insbesondere in heutigen Zeiten, wo rechte Strömungen erstarken und politische Bildung und freie Kunst gefährdeter denn je sind.

Eine anvisierte Zusammenlegung und damit Reduzierung des Angebots kann in jeder Hinsicht nur als kurzsichtige und den zunehmend von rechts beeinflussten politischen Meinungsbildern zuvor- und entgegenkommende Idee verstanden werden.

Das Anliegen einer Rundfunkkommission eines demokratischen und freien Landes kann und darf dies aber in keinem Fall sein.



Bitte bedenken Sie dies, bevor sie falsche Entscheidungen treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Frauke Honkomp
Frauke Sandig Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Einspruch erheben gegen die Auflösung des Senders 3sat bzw. seine Integration in ARTE.

Für den deutschen Dokumentarfilm, insbesondere den Kinodokumentarfilm leistet 3sat unschätzbare Arbeit. Es ist fast der einzige Sender der das künstlerische Dokumentarfilmschaffen über das Regionale (ARD, 3.Programme) hinaus unterstützt und hilft Filme hervorzubringen, die nationale, aber auch internationale Bedeutung haben. Ich halte diesen Sender für unverzichtbar in der Medienlandschaft und bitte eindringlich darum, diese Entscheidung zu revidieren. Sie würde der deutschen Kulturlandschaft einen dramatischen Schlag versetzen.



Mit freundlichen Grüßen,

Frauke Sandig

(Regisseurin, Produzentin, Redakteurin)
Frauke Schneider Sehr geehrte Damen und Herren,



gerade in der jetzigen Zeit 20 Radio- und 5 TV- Sender (politisch unabhängig und frei von privatwirtschaftlichen Interessen) zu streichen beängstigt mich sehr.

Statt etwas zu löschen, weil es die Zielgruppen nicht erreicht, die lieber TicToc, Instagram & Co als "Nachrichtenportal" benutzen, sollten diese Sender, statt ersatzlos gestrichen zu werden, lieber auf den neuen Medienkanälen senden und den vorhandenen Desinformationskampagnen Paroli bieten.

Es gehen regionale Nachrichten und Kulturangebote, Hintergrundberichte und politische Bildung verloren.

Solange Fakenews als "alternative Nachrichten" akzeptiert werden, ist diese Entwicklung sehr gefährlich.



MfG, Frauke Schneider
Frauke Wiegand Diese Umorientierung ist absolut nicht nachvollziehbar, bedeutet einen Schritt in die falsche Richtung und wird folgenschwere Entwicklungen nach sich ziehen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Demokratieerhalt steht hier scheinbar nicht zur Debatte.
Fred Malich Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte finden Sie anbei als Anhang meine Anregungen zum vorgelegten Entwurf zum "Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)".



Ich bitte um Kenntnisnahme und weitere Behandlung.



Mit freundlichen Grüßen

Fred Malich
Fred Schmidtlein Bitte sparen Sie bei der (dringend notwendigen) Reform nicht an Bildung und Kultur!
Frederik Nied Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Erstaunen und Unverständnis erreicht mich dieser Tage die Nachricht, daß die Sender 3sat und Arte zuungunsten von 3sat zusammengeschlossen werden sollen.

Ich kann nicht verstehen, warum in Zeiten von erstarkendem Extremismus und schwindendem gesellschaftlich Zusammenhalt Programme wie Kulturzeit (mein tägliches Highlight) oder Scobel u. U. dem Rotstift anheim fallen sollen.

Ich möchte die Ressorts, die mich wenig bis garnicht interessieren (es seien die umfangreichen sportlichen Veranstaltungen genannt), nicht gegen o. g. ausspielen.

Aber in Zeiten wie den unseren sind Kultur und Reflektion wichtig wie nie.

Bitte überdenken Sie die Tragweite Ihrer Entscheidungen.



Mit freundlichen Grüßen

Frederik Nied
Freisleben, Marion Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks,

Stand: 26.09.2024

Zu § 28a, Nr. 2 (1) neu



Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte keine (grundlegenden) Änderungen an den Fernsehvollprogrammen 3SAT und ARTE!



Mit freundlichen Grüßen

Marion Freisleben
Freitag Sehr geehrte Damen und Herren,



angesichts der marginalen Anteile die 3sat, Arte, ZDFneo, ARDOne und Phoenix am Gesamtbudget der Sendeanstalten haben, ist es eine Frechheit, ausgerechnet diese Sender zusammenstreichen zu wollen. Die unzähligen Krimis - Tatort in zwanzigfacher Ausführung, die unzähligen Polit-Talkshows, welche politischen Extremen und Clowns eine Bühne bieten und diese so überhaupt erst salonfähig erscheinen lassen, die unfassbar schlecht geschriebenen "Deutschen Fernsehfilme", tägliche Schlagersendungen - gerne auch auf 4 Sendern parallel, sie alle haben mindestens so großes Einsparpontential wie die gesamte Sendeanstalt 3sat. Der öffentliche Rundfunk hat einen Bildungsauftrag, und dieser wird nicht nur seit Jahren vernachlässigt, obwohl er doch als Monstranz vor sich hergetragen wird, der Bildungsauftrag soll nun also endgültig sterben. Sendungen die unsere Rentner in die Senilität schunkeln sollen, haben Vorrang, Demographie geht vor, schließlich möchten die Öffentlichen sich mit hohen Quoten für ihre vermeintliche Bedeutungslosigkeit rechtfertigen.

Wenn auf den Hauptsendern nur Unterhaltung stattfindet, und Bildungsprogramme und internationale Filme entweder in den dritten Sendern landen, aber auch dann oft nur spätnachts, wie sollen dann sowohl arbeitende Menschen als auch Rentner in den Genuss eines vielfältigen Programms kommen?

Wo bleibt überhaupt die Einsparung, wenn doch diese Sendungen und Sender dann trotzdem online weiter verfügbar sein sollen, damit man die notgedrungen ins Internet abgewanderte Jugend doch noch erreicht?



Auch junge und noch-nicht-ganz-alte Menschen brauchen zuverlässige Medien, um sich zu informieren, lustige und innovative Formate um abzuschalten, Sendungen wie Nano und Scobel um Faszination für wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn zu spüren, um die Klimakrise in all ihrer Wucht begreifen zu können.



Ein Programm das sich der Quotensucht beugt, weil die Demografie nun mal in Deutschland ist wie sie ist, und deshalb nur noch seichte Unterhaltung liefert muss sich auch den Vorwurf des Ageism gefallen lassen.
Fricke, Hartmut Guten Tag,

so sehr ich es verstehe, dass es bei der Vielzahl an Informationsprogrammen zur Bündelung kommen muss und auf bestimmte Formate deswegen verzichtet werden kann, befremdet mich sehr das Ansinnen, die Programme von arte und 3sat zusammenzulegen.

Es handelt sich hierbei meines Erachtens um zwei völlig verschiedene Ansätze, die sich nicht einfach unter dem Begriff der Kultur und Bildung subsumieren lassen. Insbesondere verfolgt 3sat mit seinen Sendungen im länderübergreifenden, deutschsprachigen Raum, wie z.B. Nano oder Kulturzeit, einen anderen Ansatz, der sich auf länderspezifische Information, Bildung und Unterhaltung bezieht, während arte eher auf die deutsch-französischen Inhalte abzielt. Die Programmauswahl in einen "Ländertopf" werfen zu wollen, um dem Anspruch auf Gemeinschaft und Internationalität gerecht zu werden, halte ich für Augenwischerei.

Ich lehne es entschieden ab, diese beiden Programmformate zusammenzulegen und bitte Sie, davon abzusehen.

Vielmehr wäre es mir lieber, wenn die Intendanten der Rundfunkanstalten ihren öffentlichen Auftrag dahingehend neu definieren, indem sie die Flut an überflüssigen, oftmals sich im Plot wiederholenden Krimi-Formaten eindämmen, oder sind Sie vielleicht der Meinung, dass wir in Zukunft vielleicht auch noch einen Finnland-Krimi, einen Rumänien-Krimi oder einen Grönland-Krimi brauchen? Ich glaube, eher nicht.

Freundliche Grüße

Hartmut Fricke
Frida Felser Das Ansinnen, die interessantesten Sender der heutigen Fernsehlandschaft zusammen zu legen, kommt nur der AfD zu gute.



3sat und Co. erweitern den Horizont und das brauchen wir gerade jetzt dringend. In der vollen Vielfalt, wie bisher gehabt.



Lieber etwas anspruchsvolle und gerne auch lustige Werbung zwischendurch bei arte, als aus zwei mach eins.



Man kann sich auch kaputt sparen. Mehr Fantasie bei der Mittelbeschaffung tut Not.
Fridolin Stuhlpfarrer Nano muß bleiben! Es ist der einzige deutschsprachige Sender, der aktuelle verlässliche wissenschaftliche und technische Informationen in der DACH-Region bietet. Nichts gegen arte, aber das Programm von arte ist nicht mit nano vergleichbar.
Friedbert Jakoby, Ute Baron Hallo und STOPP!!!



Arte und 3sat müssen unbedingt ihr Profil und ihre Eigenständigkeit beibehalten. Sie sind mit ihrer Komplexität und ihren vielfältigen, sich ergänzenden und gegenseitig spiegelnden Perspektiven identitätsstiftend: europäisch, international, humanistisch und aufklärend!



Die Zusammenlegung wird die Verarmung der ohnehin schon dürftigen Medienlandschaft auf die Spitze treiben. Es geht ja ohnehin schon alles den Bach runter.



Kultur muss man sich leisten, koste es, was es wolle!



Friedbert Jakoby

Ute Baron
Friedemann Hofmann Beste Alternative zum einheitsbrei und den ÖR wiederholungs Sendern. Zu den privaten Assi Sendern allemal
Frieder Schmidt Als Jahrzehnte langer Nutzer des Angebots von 3SAT und arte bitte ich dringend darum, diese beiden für das kulturelle und wissenschaftliche Zeitgeschehen so wichtige Angebote nicht einzuschränken und nicht zu vermengen.



3SAT ist ein großartiges gemeinsames D-A-CH-Angebot, das einen gemeinsamen Sprachraum bestens versorgt und ganz wesentlich zum besseren Verständnis der Verhältnisse und Sichten in Deutschland, Österreich und der Schweiz beiträgt.



arte ist ein großartiges und erfolgreiches Modell, wie innerhalb der EU die Brücke zwischen der deutschen und der französischen Sprache und Kultur in vielfacher Weise in beide Richtungen begangen werden kann. Arte trägt durch seine Sendungen aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Geografie, Ökologie, Biodiversität, Biologie, Ethologie, Meteorologie, Medizin, Psychologie usw. ganz wesentlich zu einer interessanten und qualifizierten Sicht auf für die Menschheit substanzielle Themen bei. Ohne Arte könnten viele der dargestellten Film- und Forschungsarbeiten gar nicht finanziert und in einer für eine interessierte Öffentlichkeit geeigneten Form aufbereitet werden. Viele dieser Beiträge stellen eine Volkshochschule im besten Sinn des Wortes dar.



Ich bitte daher alle Verantwortlichen dringend, hier keine Einschränkungen vorzunehmen.



Frieder Schmidt
Friederike Schneider Ich bin sehr erschrocken, als ich von den Plänen hörte, denn einige der zu erwartetenden/vorgeschlagenen Änderungen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und fände sie außerordentlich tragisch für die Öffentlich-Rechtlichen und ihren wichtigen Auftrag - vor allem in Bezug auf meine/unsere Sehgewohnheiten und Erwartungen.

Insbesondere auf folgende möchte ich eingehen:



1. 3sat in arte aufgehen zu lassen widerspricht m. E. völlig den total unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen/Ansätzen der beiden Kanäle. Ich nutze beide je nach Interesse. Jedoch hat arte neben dem deutsch-französischem Kontext einen sehr ausgeprägten gesamteuropäischen Aspekt, der heute durchaus seine Berechtigung hat, und ein insgesamt anspruchsvolleres Filmprogramm, das so nirgendwo sonst zu finden ist, z. B. in Originalsprache für ein ganz spezielles Publikum.

3sat hat hingegen den Drei-Länderschwerpunkt, den ich als Deutschsprachlerin einfach nicht missen möchte und der einfach schön ist.

In beiden Programmen stoße ich auf Inhalte (nicht nur Kultur im engeren Sinne, sondern Zeitgeschehen, Politik, Geschichte, Philosophie und Wissenschaft eingebettet in Gesamtzusammenhänge), die ich so in anderen Programmen nicht finden würde, obwohl sie vielfach von ARD-Sendehäusern und ZDF produziert sind, aber nicht so prominent und dezidiert platziert sind. Die Dokumentationen und Themenabende vertiefen Inhalte wesentlich mehr und zeigen verschiedene, auch gerade länderspezifische Sicht- und Herangehensweisen auf, die einfach zu unterschiedlich und jeder für sich extrem wertvoll sind.

Beide Ansätze müssen erhalten bleiben!



2. Die sog. zielgruppenspezifischen Programme von Kika über One und Neo, Puls im Radio etc. sind so spezifisch gar nicht (ich bin Renterin!) aber je sehr unterschiedlich. Wo bleiben denn diese Unterschiede, wenn alles zusammengelegt wird?



3. Die Info-Kanäle haben ebenfalls sehr unterschiedliche Ansätze, die mit Sicherheit verschiedene Liebhaber zu verschiedenen Zeiten finden.

Wirklich aktuell ist tagsüber nur tagesschau24. Phoenix bietet dies nur bedingt, da Diskussionsrunden oder Live-Übertragungen meist Priorität haben. Die ansonsten bei Phoenix und bei ZDF-Info gesendeten z. T. sehr hochwertigen Dokumentationen sind es durchaus wert gesendet zu werden, v. a. in der thematischen Zusammenschau aus verschiedenen Quellen. ARD-alpha hat andere thematische Schwerpunkte und eine stärker pädagogische Ausrichtung, ist also meist nicht so trocken und leichter anzusehen.

Dort ist immer wieder Interessantes zu sehen und Neues zu lernen/zu erfahren.

Alle 4 Programme bieten auch die Möglichkeit, bereits gesendete Sendungen noch einmal zu sehen, was insbesondere wichtig ist,

wenn das Angebot dazu nicht in den Mediatheken hinterlegt ist,

wenn man keinen Zugang zu den Mediatheken der Sender hat,

diese nicht nutzen kann (d. i. technisch und finanziell einfach nicht jedem möglich)

oder will, z. B. wenn man angesichts der schieren Fülle von Inhalten (und Funktionsweisen) resigniert und verwirrt ist.



Sie hören aus meinen Anmerkungen sicher, dass ich ein häufiger und überzeugter Nutzer der Öffentlich-Rechtlichen und froh und glücklich bin, wenn ich keine Werbung zu sehen bekomme. D. h. mein Mann und ich meiden Privatsender so oft wie nur möglich (Fußball ist u. U. die einzige unangenehme Ausnahme) und zahlen daher die Rundfunkgebühren aus voller Überzeugung, denn die Qualität und der anspruchsvolle, fundierte Journalismus und die ausgewogene, differenzierte, faktenbasierte Berichterstattung, muss in Zeiten von Fakenews und Verschwörungstheorien unbedingt erhalten bleiben.



Dafür halte ich den eingezogen Rundfunkbeitrag durchaus als angemessen und würde eine Erhöhung selbst ohne Weiteres hinnehmen. Mir ist klar, dass das natürlich angesichts des "Pflichtbeitrages" für viele andere Menschen nicht zutrifft, die aber evtl. gar nicht wissen, dass bzw. wie sie sich befreien lassen könnten.

Vielleicht wären verschiedene Tarife eine Möglichkeit: machen Sie es wie die taz ein politischer, ein solidarischer und ein sozialer, minimaler Tarif, den man selbst wählen kann! Nach dem Motto "Wieviel ist mir das wert?"



Die Angebote und Inhalte von ARD und ZDF sind sehr umfassend und sollten deswegen wirklich vielen verschiedenen Menschen auf unterschiedliche Weise angeboten werden.

Mediatheken sind zwar eine tolle Sache und eine wichtige Ergänzung, aber nicht für jede/n geeignet/zugänglich und im Kontext der ganzen Streamingangebote einer gehörigen Konkurrenz ausgesetzt.



Bitte suchen Sie nach anderen Ansätzen, Einsparungen vorzunehmen, bevor einfach pauschal bestimmte Programme auf den Prüfstand gestellt werden. Es werden bereits viele Synergie-Effekte genutzt, das kann evtl. noch intensiviert werden.



Bitte verhindern Sie die Einschränkung der journalistischen Text-Veröffentlichungen zugunsten rein sendungsbezogener Inhalte, denn die journalistische Kompetenz und die Vermittlung auf mehreren Wegen ist ja gerade die besondere Qualität!
Friederike Sommer Ich war entsetzt, als ich von den Reformplänen des öffentlichen Rundfunks und Fernsehen hörte. Irgendwie wird ständig der öffentliche Service für die Bürger eingeschränkt. Das was das tägliche Leben schön und interessant macht. Statt dessen lassen wir uns Pipelines kaputt machen ohne irgendeine Gegenwehr und haben Geld für einen für mich inzwischen sinnlosen Krieg in der Ukraine.

Mit freundlichen Grüßen F. Sommer
Friederike Sophie Nellenschulte Sehr geehrte Damen und Herren!!

Die Vielfalt, die sich bis jetzt etabliert hat, ist eine große Errungenschaft! Daß Sie diese zerstören wollen, kann ich nicht verstehen! Wie kommt man auf solche hirnrissigen Ideen, wo doch alles voller Fake-News und Lobby-Nachrichten zur GewinnOptimierung für Einzelne ist! ordentliche Wissenschaftssendungen gibt es meiner Meinung nach nur auf 3sat (Nano oder Wissen hoch 3 oder Makro) oder auf ZDF oder WDR(Sendung mit der Maus)! Galileo z. B. von den Bezahl-u. WerbeSendern kann man in die Tonne kloppen! Schlimm genug, daß sich die Politik nicht wissenschaftlich beraten läßt, bzw nicht an wissenschaftliche Erkenntnisse glaubt! Ihr Reformvorschlag ist ein schlimmer Irrweg! Weiterhin ärgert mich, daß Sie mit aller Gewalt die digitale Ausstrahlung für die Sender und damit das Überstülpen Ihrer Technikanwendungen durchführen und damit wiederum einen Zwang ausüben, neue Geräte kaufen zu müssen und Müll zu produzieren! Ich muß nicht FullHD haben und jede Falte im Gesicht der Moderatoren u. Schauspieler sehen, ganz abgesehen davon, daß diese Technik von jeder Schneeflocke und Stromschwankung gestört wird! Bitte unterlassen Sie die Reform mit diesen echt undurchdachten Schreckschuß-Lösungen! Diese Vorschläge zeugen von großen Unwissen über das wahre Leben!

MfG F. S. Nellenschulte
Friedhelm Albrecht Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich die Reformpläne der Kommision zur Kenntnis genommen, die die Abschaffung mehrere qualitativ wertvolle Sender beinhaltet. Gerade 3Sat, arte, ZDF neo, sind die besten Sender.

Mein Vorschlag statt dessen wäre, dass ARD und ZDF aufhören den privaten Sendern nachzueifern und immer seichteren sowie kostspieligen Sendungen den garaus zu bereiten(z.B.. langweilige Rateschows; unsägliche Musikatenstadls, hirnrissiges "Bares für Wares", idiotische Polittalks(wo nichts fundiertes rüberkommt; stattdessen Politikdiskussionen mit Fachleuten statt Politikern). Die bislang guten Sendungen werden aber erst ab 22 Uhr gesendet, während der Müll zur Primetime gesendet wird.



Eine Verschlankung von Sendern/Sendebeträge ist da sinnvoll, wenn diese tasächliches identisches Programm liefern. Allein die Spartenzugehörigkeit zählt dabei nicht.



Leider ist das Onlineformular zur Onlinebeteiligung zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nirgendwo zu finden. Wo haben dies versteckt. Überall wird dies angekündigt aber nicht auffindbar(Google Suche)



MfG

Friedhelm Albrecht
Friedhelm von Seydlitz - Kurzbach Sehr geehrte Damen und Herren



Was ich schon befürchtet habe lese ich bei Tagesschau.de, nämlich die geplante Abschaltung meiner Haupt TV Sender: Phoenix, ZDF Info, Arte und 3Sat.

Andere öffentlich rechtliche Sender schalte ich nur gezielt ein, wenn dort eine Sendung läuft, die ich gerne sehen möchte. Private TV Kanäle habe ich erst gar nicht in mein TV Gerät einprogrammiert. Dort wird eine Sendung durch Werbung unterbrochen und das tue ich mir nicht an.

Besonders gern sehe ich Dokumentationen über wissenschaftliche Themen, aber auch über politische. Auch die Scobel Sendungen sehe ich durchweg.



Die vier oben genannten Programme bieten mir genau das, was ich sehen möchte und ich fände es überaus bedauerlich, wenn die reduziert würden.



Mit freundlichem Gruß

Friedhelm von Seydlitz - Kurzbach
Friedhelm Vormberg 1. Eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat auf technischer und/oder Verwaltungsebene mag sinnvoll sein. Die Programmvielfalt wie auch die Zusammenarbeit mit Frankreich bzw. Österreich und der Schweiz pro Kultur und pro Hintergrundinformationen muss jedoch erhalten bleiben. Im Sinne Europas wäre sogar eine Ausweitung auf andere Länder hilfreich. Hier könnte ich mir daher sogar noch mehrere zusätzliche Programme vorstellen!

2. ARD alpha war einmal gestartet als Bildungsprogramm des BR. Qualitativ kommt es bei weitem nicht an das Niveau von ZDF info heran. Eine Einstellung von ARD alpha wäre also akzeptabel. Phoenix und tagesschau24 ergänzen sich und passen auch gut zusammen. Wenn es keine Live-Übertragungen aus einem Parlament gibt, könnten hier gut Bildungsprogramme oder Hintergrundinfos für alle Teile der Gesellschaft ausgestrahlt werden.

3. Das Kinderprogramm KiKa muss auf jeden Fall erhalten bleiben. Eine Zusammenlegung von One und ZDF neo mit neuem Schwerpunkt für junge Menschen kann ich mir gut vorstellen.

4. Vermisst wird eine Straffung des Programmauftrages für die Hauptprogramme von ARD und ZDF. Der Informationsauftrag ist nahezu verschwindend klein geworden und findet sich vermehrt nur noch im Spätprogramm oder in den sog. Spartenprogrammen. Hier ist unbedingt eine inhaltliche Straffung notwendig: weniger Krimis, weniger Shows, weniger Seifenopern, weniger Profi-Sport. Stattdessen mehr Informationen, mehr Bildung. Auch wieder Hintergrundberichte. Und zwar vor 22 Uhr!!

5. Im Entwurf heißt es zwar, die regionale Berichterstattung soll ausgeweitet werden. Doch gerade die sog. Dritten Fernsehprogramme haben sich oft zu Wiederholstationen des Hauptprogramms entwickelt. Statt den gleichen Film oder die gleiche Serie zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu wiederholen, wäre ein allgemeines Rahmenprogramm für alle Dritten eine vernünftige Basis mit mehreren Zeitfenstern für regionale oder lokale Beiträge, die dann statt des Rahmenprogramms gesendet würden.

6. Auch beim Hörfunk sind solche Rahmenprogramme mit lokalen oder regionalen Fenstern wünschenswert und vorstellbar. Hier könnte ich mir als Schwerpunkt Musik für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, ältere Erwachsene vorstellen sowie Information und Bildung, Klassik, Kultur, Sport. Über DAB+ und per Internet-Stream könnten alle Hörer mit dem Rahmenprogramm permanent erreicht werden. Über UKW, DAB+ und Internet würden zusätzlich die lokalen oder regionalen Fenster ausgestrahlt.

7. Darüber hinaus besteht ein großes Einsparpotential bei den Gehältern für das Spitzenpersonal. Es ist nicht einsichtig, weshalb ein Intendant mehr erhält als ein Bundeskanzler oder oberster Richter. Der Intendant eines großen Senders sollte daher nicht bessergestellt sein als ein Richter der Besoldungsstufe R 10, eines mittelgroßen Senders R 9 und eines kleinen Senders R 8.
Friedlinde Oehler Wissenschaftsjournalismus ist extrem wichtig, um auch nicht fachlich in dieser Beziehung Ausgebildete aufzuklären und über neue Forschung und Erkenntnisse fachübergreifend zu informieren! Besonders in Zeiten von Fake News müsste es noch mehr dieser Reportagen geben. Ich stimme mit Frau Grimm voll überein!
Friedrich Jehnes Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lehne das letztlich von einer neoliberalen Ideologie beeinflusste Streichkonzert bei den Öffentlich-Rechtlichen in einer Zeit, in der die Demokratie durch Fake-News und Verdummungsmedien immer mehr unter Druck gerät, kompromisslos ab.

Besonders verwerflich finde ich das Zusammenstreichen der Kultursender.

Ich werde mich jedweden Protest dagegen anschließen.

Zur Qualitätserhaltung und wenn möglich zur Förderung von Verbesserungen fordere ich eine angemessene Erhöhung des Rundfunkbeitrages. Die Summen, die hier genannt werden, sind gemessen an den allgemeinen Lebenshaltungskosten lächerlich. Und wenn hier von mangelnder Akzeptanz gesprochen wird, halte ich dagegen:

Man kann Sinnvolles auch diskreditieren, indem man es permanent schlechtredet.

Das solches von Kräften geschieht, denen die Demokratie am Herzen liegen sollte, ist traurig.

Mit freundlichen Grüßen,

Friedrich Jehnes
Friedrich Kofahl Wer PHÖNIX zur Disposition stellt, hat von Staatsbürgerkunde noch nichts gehört oder will davon nichts wissen.
Friedrich Ochsmann Der Reformstaatsvertrag verfolgt in vielen Bereichen einen katastrophal falschen Ansatz.

Es sollen ausgerechnet einige derjenigen TV-Sender gestrichen werden, die für das höchste Bildungs-, Wissens- und Kulturniveau in der TV-Landschaft sorgen.



Das wäre eine Bankrotterklärung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der von allem einen Bildungsaufrag hat.



Die politischen TV-Sender Phoenix und Tagessschau24 sowie die geschichtlich und wissenschaftlich ausgerichteten Sender ZDFinfo und Alpha, sollen zusammen zu "ein bis zwei" Sendern eingedampft werden.



Diese Spartensender sind bisher Leuchttürme in der TV-Welt, die politische und wissenschaftliche Themen zu allen interessierten Menschen transportieren - in einer TV-Landschaft, die sehr durch Entertainment und flache Meldungen dominiert ist.



Die Sender Phoenix, Tagessschau24, ZDFinfo und Alpha sind - jeder aus seine Weise - intensiver und umfassender bei ihren Informationen als gewöhnliche Sender.

Sie sind insbesondere wichtig für Menschen, die aufgrund ihrer Lebenssituation (zeitaufwändiger Beruf, viel Zeit mit der Familie, benachteiligt bei der Schulbildung o.ä.) kaum Zeit haben, sich aktiv Informationen zu beschaffen.



Es ist politisch nicht hinnehmbar, dass ausgerechnet an Sendern, die Verstand, Bildung und Wissen fördern, eingespart wird. (Bildung und Wissen waren mal deutsche Grundwerte.)



Es kann einfach nicht sein, dass wichtige Medien zur politischen Wissensvermittlung kastriert werden - gerade in einer Zeit, wo es viel Informationen braucht gegenüber den Lügen, die auf social media verbreitet werden.
Friedrich Peter Welz Als früherer Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk/Hörfunk/Musikabteilung war mir immer die Unabhängigkeit und

kulturelle Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Medien ein Anliegen. Wenn Sie nunmehr beabsichtigen, die beiden wichtigsten

Kultur-Fernsehkanäle arte und 3sat zu fusionieren und zahlreiche regionale Hörfunksender zu eliminieren kann ich nur

kopfschüttelnd energisch protestieren. Viel wichtiger wäre es dafür zu sorgen, die Unausgewogenheit der Programmanteile

in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern zu beseitigen, den überwiegenden Anteil an flacher Unterhaltung den

privaten Schrottsendern zu überlassen und den Bereichen Kultur und Bildung mehr Gewicht zu geben. Noch eine Bitte:

Lassen Sie wenigstens den Hörfunksender Bayern4 ungeschoren und sparen Sie nicht an der Kultur!



Ich hoffe, Sie können sich zu einer vernünftigen Revision des MStV durchringen, die auch den Ansprüchen einer kultur-

interessierten Minderheit gerecht wird.



Mit freundlichen Grüssen



Friedrich Welz
Friedrich Roeingh Ich bin als Journalist, Staatsbürger und Verfechter des ÖRR sehr dafür, Doppelstrukturen bei ARD und ZDF und insbesondere zwischen den einzelnen ARD-Anstalten zu schleifen bzw. deutlich zu straffen. Eine weitere Erhöhung der Rundfunkabgabe ist politisch nicht vermittelbar und würde die Akzeptanz des ÖRR weiter schwächen.



Ich wende mich aber entschieden dagegen, dass ausgerechnet die beiden Kulturkanäle Arte und 3sat zusammengelegt werden sollen bzw. 3sat aufgegeben werden soll. Die Straffung des ÖRR muss vorrangig den Wasserkopf der Anstalten treffen plus Programminhalte, die die Privaten ebenso vorhalten. Dazu gehören gewiss nicht die klassische Information, Kultur, Wissenschaft und Bildung. Arte und 3sat pflegen im Vergleich zu anderen bzw. nicht vorhandenen Kulturangeboten jeweils erfolgreiche Profile, die sich nicht fusionieren lassen. Dazu zählen auch die unterschiedlich ausgerichteten internationalen Profile - bei Arte deutsch-französisch bei 3sat deutsch-österreichisch-schweizerisch.



Es gibt eine Reihe anderer Sparmöglichkeiten, die das Sparpotenzial bei 3sat bei weitem übersteigen: Weniger Geld für horrende Sportrechte, Shows und seichte Unterhaltung zurückfahren, mit denen man kein junges Publikum erreicht (und die die Privatsender mindestens ebenso gut anbieten), die ARD- und ZDF-Krimiflut zurückfahren, alle dritten Programmen zu einem Mantelprogramm zusammenlegen und mehrmals täglich nur noch für regionale Fenster auseinanderschalten.



Es kann nicht sein, dass die Ministerpräsidenten zwar Sparbereitschaft zeigen, aber die Bereitschaft verweigern, dabei auch lokale Standortinteressen zu opfern (siehe Zusammenlegung Dritte Programme).
Friedrich von Matt Ich würde es begrüßen, wenn nicht soviel Geld für riesige Sportevents (Fussball eigentlich immer exklusiv) verpulvert werden würde. Dann müsste man bei qualitativ hochwertigem, kulturell wertvollem Angebot nicht sparen. Zumal letzteres um Längen günstiger und gesellschaftlich nachhaltiger ist.
Fritz de Vries Sehr geehrte Damen und Herren,



angesichts Ihrer jüngsten Entscheidungen würde ich Sie gern auf folgendes hinweisen:



https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/medienpolitik/237014/bildungsauftrag-und-informationspflicht-der-medien/



Mir persönlich kommt es seit längerer Zeit so vor, als beabsichtigten Entscheider wie Sie, die Menschen in Deutschland zu verdummen. Zugegeben - angesichts der jüngsten Wahlergebnisse, bei denen Rechtspopulisten gute Ergebnisse wie noch nie einfuhren, scheint das Konzept zu funktionieren, sollte das Ihr Plan gewesen sein. Chapeau. Nicht.



Spass beiseite, so kann das nicht weitergehen - Deutschland ist eh bereits eine Kulturwüste, warum soll die Kulturlandschaft jetzt noch weiter eingeebnet werden? Welchen Umständen entnehmen Sie bitte, daß gerade Kultursender wie 3Sat verlustfrei eingespart werden können? Angesichts der aktuellen Probleme ist es doch eher vonnöten, die geistige Entwicklung der Zuschauer zu fördern, anstatt deren bereits stark verschrumpelte Hirne noch weiter mit dümmlicher Berieselung a la Bergdoktor oder dem x-ten Schwedenkrimi ("dieser Plot ist mal echt urdeutsch und superlangweilig, was machen wir denn jetzt mit diesem fürchterlichen Drehbuch? Och, komm - wir verlegen das einfach nach Schweden, dann wirkt es so, als wäre es im Ausland produziert und die Leute gucken zumindest eine Weile, bis sie merken, dass das Ding wieder nach Schema F produziert ist") einzutrocknen.



Warum wollen Sie den ÖRR denn unbedingt den Privatsendern mit ihrem stumpfsinnigen Programm angleichen? Das war nie der Plan! Wir benötigen eine dem Geist förderliche Alternative zu RTL & Co mit ihrem "Titten / Tiere / Tote" - Programm für bildungsferne Schichten - keine öffentlich-rechtliche Kopie davon!



Sparen Sie doch bitte bei anderen Dingen als der Kultur - beispielsweise beim Sport. Ein Fussballspiel ist schön anzusehen, bereitet Freude und generiert ordentlich Einschaltquote. Es erfüllt nur den Bildungsauftrag nur sehr bedingt. Nichts gegen Sport, aber bewußtseinserweiternd und synaptisch förderlich ist er nicht. Eher stumpfsinnig. Der Informationspflicht wäre mit einer reinen Mitteilung der Spielergebnisse genüge getan. Und für die irrsinnig hohen Gelder, die für die Senderechte gezahlt werden müssen, lässt sich die Produktion neuer Kultursendungen spielend bestreiten. Ich persönlich wundere mich ehrlich gesagt auch ein bißchen, wo das ganze Geld bleibt - die Gebühren sind so hoch wie nie, die Kassen müssten, eine Bewirtschaftung mit Maß und gesundem Menschenverstand vorausgesetzt, eigentlich bis Unterkante Oberlippe voll sein. Aber vermutlich will man Quote machen (was nicht der Auftrag ist) und mit den Privaten mithalten (ebenfalls nicht der Auftrag), weil man sich ja beweisen muß (das tut man aber mit einem guten, ausgewogenen Programm mit anspruchsvollen Sendungen, nicht durch die Beseitigung der letzten Bastionen der geistigen Gesundheit und des kulturellen Anspruchs im Fernsehen).



Wenn Sie ernsthaft daran glauben, daß das Plattmachen von Kultursendern und die Beseitigung der Kultur im ÖRR jemandem hilft oder das sogar Ihr Auftrag ist, dann gehen Sie bitte einmal in sich und fragen Sie sich, ob sie demnächst im Fernsehen nur noch dumpfe aber quotenstarke Formate wie DSDS oder Masked Singer haben wollen. Ok, falls Sie diesen Gedanken als angenehm empfinden sollten - ok, dann habe ich mir hier völlig umsonst die Finger wund geschrieben.



Denken Sie doch mal nach und lassen Sie bitte die Finger von 3Sat und der Kultur. Danke!



Gruß,

Fritz deVries

Kulturschaffend und -interessiert
Fritz Koch Von mir aus können Sie die ersten zwei Körbe komplett streichen,solange Se Dreisat in seiner jetzigen Form behalten. Es gibt (neben dem Deutschlandfunk) keine Sendung, die meinem technisch/wissenschaftlich ausgerichteten entgegenkommen. Gerne würde mehr zahlen.
Fritz Schmidt Die Reform greift meines Erachtens zu kurz. Die Fülle der Fernseh- und Radioprogramme ist radikaler zu kürzen. Die Kosten und damit die Beitragsgebühren sollten in einem Zeitraum von 5 Jahren real um mindestens 30 % reduziert werden. Mittel- bzw. langfristig (5-10Jahre) ist das aktuelle Beitragsmodell umzustellen auf ein nutzerbasiertes System.
Frühbeis Boris Rettet die Radio Vielfalt!! Online Nachrichten sind wichtig!!
Frühbeis Stefan Rettet die regionale Radio Vielfalt!! Online Nachrichten sind wichtig!!
G. Szaktilla Zur geplanten Zusammenlegung von Arte und 3Sat



Die Konzeption und Organisation dieser Sender sind grundlegend unterschiedlich und gerade deshalb mag ich beide Sender sehr. Und ich wäre auch bereit, im Gegenzug für den Erhalt beider Sender einen höheren Rundfunkbeitrag zu leisten - und das sage ich als Rentner, der finanziell nicht gerade viel zu lachen hat.

PS: Was sollen die Sternchen neben den Feldbezeichnungen in diesem Formular?! Hat irgendein Schlipsträger übersehen, dass es dazu noch ein passendes Gegenstück geben sollte?
G.P. Sehr geehte Damen und Herren



3Sat und Arte sind zwei hervorragende Sender die ihren Ursprung einerseits im deutschsprachigen Raum (Schweiz, Österreich und Deutschland) haben und andererseits die Deutsch/Französische Achse. Sie bieten viel hochwertiges wissenschaftliches Hintergrundwissen welches redaktionell sehr gut aufbereitet ist und so nicht wo anders, z.B. im Internet zu finden ist. Bei einer Zusammenlegung würden einige Sendungen wegfallen. Die wäre ein großer Verlust und würde auch das lebenslange Lernen, was die heutigen Berufswelt fordert, torpedieren. Daher bitte ich sie die zwei Spartensender nicht zusammen zu legen.



Mit freundlichen Grüßen

G.P.
Gabi Hinzen In Zeiten, in denen Desinformation und Falschinformation zunehmen, in denen die mediale Öffentlichkeit zunehmend in Teilöffentlichkeiten zerfällt (Stichwort Internet und Social Media), in denen sich junge Menschen und andere Gruppierungen nicht mehr vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk angesprochen fühlen, braucht es unserer Ansicht nach nicht weniger, sondern einen besseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sicher gibt es Einsparpotentiale und strukturellen Veränderungsbedarf, aber wichtiger wären auf mediale und gesellschaftliche Probleme zugeschnittene Qualitätsverbesserungen der Programme und Angebote.



Wir brauchen eine stärker integrierende Funktion des Rundfunks. Wir brauchen einen Ausbau von Bildung und Information im Rundfunk und nicht deren Einschränkung. Die Internetauftritte sollten qualitativ hochwertig weiterentwickelt und nicht wegen „Presseähnlichkeit“ oder aus anderen Gründen eingeschränkt werden. Die internationale Kooperation in den Sendern arte und 3sat ist zukunftsweisend. Sie sollte gestärkt und ausgebaut (z.B. mit weiteren Nachbarländern) und nicht geschwächt werden. Wir brauchen mehr Mut zu innovativen Programmangeboten, auch wenn diese (zunächst) keine Quotenwünsche erfüllen.



Eine gute Informationsbasis, Bildung und Kultur sind Voraussetzungen für eine lebendige Demokratie.



Ilse Mara Berzins, Gerda Eschmann, Friederike Farsen, Hannah Friege, Gabi Hinzen, Inge Kohlsdorf, Helga Settele
Gabi Leonhardt Nano hat eben berichtet, dass aus Spargründen Arte und 3Sat zusammengelegt werden sollen.

Damit bin ich keinesfalls einverstanden!

3Sat bringt viele interessante, wissenschaftliche Beiträge, Arte hat ein anderes, meist interessantes Programm.

Mein Spartipp: weniger Talkshows und weniger Krimis auf den anderen Sendern.



Mit freundlichen Grüßen



Gabi Leonhardt
Gábor Paál Viele Punkte im Reformstaatsvertrag sind nachvollziehbar .Insbesondere die qualitative Stärkung der öffentlich-rechtlichen Angebote. Wenn die Reduzierung mancher Angebote diesem Ziel dient, ist das völlig vertretbar.



Die Verschärfung des sog. "Presseähnlichkeits"-Kriteriums dagegen passt nicht ins Gesamtbild:



1. "Presse" aka private Verlagsangebote sind heute schon multimedial, also audiovisuell. Es ist eben nicht so, dass Zeitungsverlage nur Texte veröffentlichen, sondern sie produzieren auch Podcasts und Video. Das Unterscheidungsmerkmal des ÖRR sind nicht audiovisuelle Angebote, sondern unabhängige und nicht-kommerzielle Recherchen.



2. Öffentlich-rechtliche Recherchen, die mit Beitragsgeld finanziert werden, sollten möglichst vielen Menschen uneingeschränkt zugute kommen. Alles, was dem zuwiderläuft - Textverbote, eingeschränkte Publikationsdauern, Depublizierungspflichten - sind nicht zeitgemäß und widersprechen dem Prinzip des freien Zugangs zu öffentlich-rechtlichen Recherchen.



3. Das Presseähnlichkeits-Kriterium und der in der Präsentation genannte Maßstab der "Erforderlichkeit" passt von seiner ganzen Systematik nicht zum Rest des an sich zielführenden Reformwerks. Dessen nachvollziehbares Ziel ist es ja, Qualität zu erhöhen und Aufwände zu reduzieren - nicht: die Reichweite von Inhalten zu reduzieren.
Gabriel Fuder Bürgerstellungnahme zu „Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“



Verehrte Damen und Herren!



Da ich vorgestern erst darauf aufmerksam geworden bin, hier nur knapp und möglicherweise in ungeordneter Form meine Stellungnahme zu Ihrem Vorhaben und nur zu ausgewählten Punkten.



Ist das anständig, den Bürgern insgesamt nur zwei Wochen Zeit für eigene Vorschläge zu lassen, zu einem Vorhaben, über das vermutlich seit Jahren hinter verschlossenen Türen gesprochen wird?





Zu § 26 (Auftrag)

Wo kann ich eine Definition der von dem Bundesverfassungsgericht 1986 erfundenen Grundversorgung finden?

Jedenfalls ist es unerträglich, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk als alleiniger Nutznießer der Zwangsfinanzierung nicht nur das Was der Grundversorgung festlegen darf, sondern darüber hinaus auch noch das Wie. Ergebnis sind dutzende redundante Programme mit immer und überall derselben Unterhaltungsmusik („Die besten Hits der Achtziger“), die sich allein dadurch unterscheiden, daß der eine Hit bei dem einen Sender vormittags, bei dem anderen aber nachmittags gesendet wird. Vergleichbares gilt für die Klassikmusikangebote. Wieso jede(?) Landesrundfunkanstalt einen eigenen Klassiksender braucht - reicht da nicht einer für alle?



Und wieso braucht es im einundzwanzigsten Jahrhundert immer noch eine Doppelung der Struktur in Gestalt des Zweites Deutsches Fernsehens? Was in den sechziger Jahren noch seine Berechtigung gehabt haben mag, ist heute nicht mehr akzeptabel. Dasselbe gilt für den überflüssigen Deutschlandfunk. Das kann und muß (nicht nur sollte) in die Landesrundfunkanstalten integriert werden. Die ursprüngliche Zielgruppe, Hörer in der DDR, existiert nicht mehr. Einen politischen Sender, der das Feindgebiet mit Informationen versorgt, haben wir mit der Deutschen Welle.



Die reinen Unterhaltungsmusikangebote müssen vollständig abgewickelt werden. Hier besteht bereits privat ein Überangebot.



Ich bitte darum, nicht aus den Augen zu verlieren und sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, daß es sich hier um zusätzliche Geldmittel der Bürger handelt.



Angesichts bisher nie dagewesener finanzieller Belastungen - klimaneutrale Transformation, vor dem Kollaps stehende Sozialversicherungssysteme, Beamtenversorgung, Erneuerung beinahe der gesamten Infrastruktur, Wehretat, Finanzierung der Ukraine, Entwicklungshilfemilliarden, und so weiter und so fort -, die auf die Bürger zukommen, ist äußerste Sparsamkeit mit dem Geld der Bürger Pflicht.





Wer - im übrigen - soll denn das ganze Angebot überhaupt noch sehen und hören? Für jeden Menschen hat der Tag 24 Stunden, das entspricht 1440 Minuten.

Demnach hat ein Mensch im Jahr, einschließlich Arbeit und Schlaf etc, 525.600 Minuten Zeit (in einem Schaltjahr 527.040 Minuten). Allein der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet in einem Jahr 38.300.000 Minuten Programm (8.300.000 Minuten Fernsehen, 30.000.000 Minuten Radio). Hinzu kommt das Programmangebot der Privaten und zahlloser außerdeutscher Anbieter.

Wer, um des gütigen Himmels Willen, kann und soll das alles sehen und hören? Die Menschen müssen doch auch einmal schlafen und arbeiten.



Der mit weitem Abstand allergrößte Teil dieses Angebotes (des aktuellen "Auftrages") besteht aus Unterhaltungsmusik. Der Hessische Rundfunk, um nur éin Beispiel zu geben, betreibt sechs Radioprogramme, von denen allein vier ausschließlich Unterhaltungsmusik senden. Bei den acht anderen Landesrundfunkanstalten sieht es vermutlich nicht anders aus.

Es gibt überhaupt keine Rechtfertigung, daß aus Zwangsabgaben so viele redundante Parallelkanäle finanziert werden müssen.



Auch bei der übrigen Unterhaltung (Kriminalfilme, Koch- und Quizsendungen, Serien und so weiter und so fort) besteht kein Marktversagen. Das können die Privaten ebenso gut anbieten.



Fazit: Der ZDF-Staatsvertrag muß gekündigt werden, ebenso der DLR-Staatsvertrag.



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Zu § 33 (Finanzierung)

Die Finanzierung muß zurück zu einem auf dem ausdrücklichen Willen des Bürgers beruhenden Teilnehmerstatus. Wahlweise, wenn - was ich persönlich nicht glaube - der öffentlich-rechtliche Rundfunk demokratiekonstituierend wäre, aus dem allgemeinen Steuerhaushalt finanziert.



Daß auch Armutsrentner mit ihren Zwangsbeiträgen großzügige Zusatzpensionen der Rundfunkmitarbeiter finanzieren müssen, empfinde ich als völlig inakzeptabel. Das muß dringend und sofort aufhören. Faktisch handelt es sich bei diesen Versorgungswerken um sittenwidrige Verträge zu Lasten Dritter. Das mag zu Zeiten der Gebührenfinanzierung anders gewesen sein, weil man sich damals noch für oder gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk entscheiden konnte. Mit der von einer Kopfsteuer nicht mehr zu unterscheidenden Beitragsfinanzierung ist das nicht vereinbar, denn es ist in dieser Frage überhaupt kein individueller Vorteil für den Zahlungspflichtigen erkennbar. Diesen individuellen Vorteil genießt ausschließlich der Zusatzpensionsempfänger.



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Zu § 35 Absatz 5 (Kostensteuerung)

Die Finanzierung der von privatwirtschaftlich organisierten Aktiengesellschaften (Fußballvereinen) ist mit der aktuellen (Zwangs-)Finanzierung nicht vereinbar und muß aufhören. Dasselbe gilt für Großveranstaltungen wie Olympische Spiele (Sommer und Winter), Welt- und Europameisterschaften (inzwischen, weil jetzt für Männer und für Frauen, verdoppelt), die für die Veranstalter ein Milliardengeschäft sind und nicht aus Zwangsgebühren finanziert werden dürfen. Das ist einfach unanständig. Entweder es wird, weil von nationaler Bedeutung, kostenlos darüber berichtet, oder es entfällt.



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Mit Verlaub, die vorgeschlagenen Reformen sind ein Witz. Ein kleines bißchen hier weg, ein kleines bißchen dort weg, das war’s. Das ist doch keine Reform! Bleibt doch beinahe alles beim Alten.



Ich beschwöre Sie, geben Sie sich bitte einen Ruck und machen eine Jahrhundertreform, die zu Deutschland paßt und auf die Sie noch in dreißig Jahren stolz sein können.



Mit herzlichen Grüßen

Gabriel Fuder
Gabriel Wollschläger Guten Tag,



ich möchte einige kritische Bemerkungen zum Entwurf des im Oktober 2024 zu beschließenden u. im Sommer 2025 zu realisierenden Reformstaatsvertrags anbringen.



Vorweg : Deutschland hat im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern sowie weltweit gesehen ein qualitativ sehr hochwertiges Medienangebot im Bereich Fernsehen, Hörfunk u. Internet-Stream, bestehend aus einem privaten, überwiegend werbefinanzierten Sektor u. einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der hauptsächlich auf Gebühren basiert. Das gilt für Unterhaltung, Sport, Informations-/Nachrichtensendungen sowie den kulturellen/Kinder- u. Jugendbereich.

Das Konsumverhalten i. Medienbereich hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en stark gewandelt, weg z.B. vom Medium Fernsehen hin zum Online-Streaming bzw. Social Media. Innerhalb des Fernsehmediums ist die Konkurrenz der privaten, nicht gebühren-finanzierten Kanäle stärker geworden. Der öffentl.-rechtl. Hörfunk bleibt sehr beliebt, er kann weiter über UKW, DAB+ , Kabel o. im Online-Stream empfangen werden, aber auch hier wächst der Anteil kommerzieller Streaming- Dienste.



Das Bestreben, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit u. Sparsamkeit durch programm-inhaltliche u. technische Zusammenarbeit effizienter zu gestalten, ist durchaus nachvollziehbar.



Ich möchte meine Kritik auf folgende Bereiche konzentrieren :



TV :



1. Kultur u. Internationales : Hier ist zu befürchten, dass durch eine Zusammenlegung von 3Sat u. Arte durch Überführung u. Abwicklung von 3Sat eine über Jahrzehnte bestehende u. gemeinsame Identität des deutschsprachigen Kulturraums zerstört wird. Hochwertige ORF- u. SRF-Programme sollten eigentlich wie deutsche Programme in Österreich u. der Schweiz allen deutschen Haushalten zur Verfügung stehen. Stattdessen werden sie (aus rechtl. u. kommerziellen Gründen) nur in grenznahe Kabelnetze eingespeist, sind beim Sat-Empfang verschlüsselt u. beim Online-Livestream besteht (außer bei den Mediatheken) ein Geo-Blocking. Statt 3Sat abzuschaffen sollte das Programm durch eine vermehrte Übernahme von Nachrichten- u. z.B. Polit-Talksendungen der Partnerländer aufgewertet werden (besser als die 10. Wiederholung von "Seilbahnen i. d. Schweiz"). Bei einer Zusammenlegung ist davon auszugehen, dass solche Medieninhalte komplett wegfallen. Eine Reduzierung ist zudem zu befürchten bei kulturellen Inhalten (Live-Berichte Wiener Opernball, Wiener Festwochen, 3Sat Sommer-Musikfestival, Kabarett etc.). Bei Arte existiert ein Staatsvertrag, bei 3Sat gibt es nur eine lose Zusammenarbeit der Rundfunkanstalten. Hier ist ein deutlicher Kahlschlag zu erwarten.



2. Nachrichten/Info : Durch eine Zusammenlegung ist bei Phoenix von einer Reduzierung der Live-Berichterstattungen u. Hintergründe bearbeitender Polit-Talks auszugehen, auf der anderen Seite wird es keine durchgehenden Breaking-News bei Tagesschau24 mehr geben können. Zuseher werden dann vermehrt auf andere private Nachrichtensender ausweichen. Unter dem Strich steht ein deutlicher Qualitätsverlust.



3. Sportrechte : Die weitere Reduzierung der Finanzmittel für Sportübertragungsrechte wir zu einer spürbaren Ausdünnung der Sportberichte im deutschen ÖR-Fernsehen führen. Stattdessen sollte man sich einmal an der Qualität des (leider nicht empfangbaren) ORF Sportkanals Sport+ orientieren. Hier schauen österreichische Haushalte kostenlos Live-Übertragungen der Sportbundesligen, von Europa-, Weltmeisterschaften, olymp. Spielen u. zudem der Champions League, v. Formel1 u. Tennis. Eine Abwanderung der Zuschauer zu privaten u. Pay-TV Sendern ist die Folge.



Allgemein : Bei einer Überführung von Inhalten abgeschalteter TV-Sender in das Internet ist insbesondere zu bedenken, dass das beliebte Endgerät Smart TV i.d.R. keinen vollwertigen Internetzugang hat (z.B. sportschau. de). Solche Programminhalte sollten unbedingt weiter über HbbTV bzw. eine im Smart TV nutzbare App zu sehen sein!



Radio :



Bei einer Reduzierung der sehr vielfältigen Radioprogramme der ARD sollte v.a. auf Nachfrage/Beliebtheit u. regionale Verankerung/Identität geachtet werden!



Zusammenfassend stellt sich mir die Frage. : Warum der Angebots-Kahlschlag? Qualität wird auch durch Diversifizierung, also Quantität sichergestellt! Mein Vorschlag : Erhöhung der Rundfunkgebühren um 99 Ct/Monat , d.h. 2,97 € im Quartal. Das ist der Wert von Briefmarken. Für mich ist es absolut unverständlich u. beschämend, dass der Wille u. die Durchsetzungskraft der polit. Entscheidungsträger des zu reformierenden Rundfunkstaatsvertrages diesbezüglich so gering ausgeprägt ist! Deutlich gesagt : Damit wird einem weiteren Qualitäts- u. Bedeutungsverlust des ÖRR Vorschub geleistet u. zur gesellschaftlichen Polarisierung u. "Verblödung" (z.B. Fake News) weiter Teile der Bevölkerung im Internet u. auf Social Media beigetragen.



Bitte nehmen Sie doch meine u. die Bedenken vieler anderer jahrzehntelanger Anhänger des ÖRR zur Kenntnis u. berücksichtigen Sie diese bitte bei den nötigen Reformen! Noch ist es nicht zu spät, das Schlimmste zu verhindern...



Mit freundlichen Grüßen



Gabriel Wollschläger
Gabriele & René Hill Wir wenden uns entschieden gegen die Zusammenlegung von 3sat und arte. Wir sind der Meinung, daß das der Demokratie erheblich schaden würde!
Gabriele Ammermann Sehr geehrte Damen und Herren,



als Beitragszahlerin und politisch interessierte Bürgerin finde ich Ihre Reformpläne der öffentlich-rechtlichen Medien bedenklich.



Sie möchten Vertrauen stärken, und schaffen Informationskanäle und wichtige Bildungsprogramme (insbesondere bei 3sat, das in Arte aufgehen soll) ab? Dafür bleiben teure Sport- und Unterhaltungsangebote in den Hauptprogrammen unangetastet?



Das schafft kein Vertrauen, sondern lässt mich zunehmend an Sinn und Zweck meiner Rundfunkgebühren zweifeln. Wenn die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einen gesellschaftlichen Zweck erfüllen MÜSSEN, dann ist das doch in erster Linie als unabhängige Informationsquelle und als ein allen Menschen zugängliches Bildungsangebot, und zwar mit größtmöglicher Vielfalt.



Für Quizshows und Spielfilme hingegen kann ich auch die Privaten einschalten…



Mit besorgten Grüßen,

G. Ammermann
Gabriele Bay Ich nutze meine Rundfunkgebühren hauptsächlich für die Kultursender ARTE und 3sat, für Phönix, die dritten Programme und One und ZDF Neo.

Sollten Sie genau hier streichen, wäre ich sehr enttäuscht und sehe immer weniger Grund für die hohen Gebühren
Gabriele Cloß Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schätze und nutze das vielfältige Angebot durch die verschiedenen Kultursender. Mit Schrecken habe ich die geplanten Einschränkungen zur Kenntnis genommen. Bitte erhalten Sie die bisherige Vielfalt und bewahren Sie uns vor einem verringerten Angebot und erhalten Sie uns die Vielfalt.



Mit freundlichen Grüßen



Gabriele Cloß
Gabriele Drechsler Ich schaue hauptsächlich ARTE und 3sat und kann nicht nachvollziehen, wie diese Sender mit ihren unterschiedlichen Profilen zusammengelegt werden könnten. Wissenschaftliche Sendungen, Kunst und Kultur sollten generell nicht zusammengestrichen werden, nur so können die Sender ihrem Bildungsauftrag tatsächlich nachkommen.
Gabriele E Gruber Ich will von diesen Kotzbrocken nicht geduzt werden und dafuer auch noch Geld bezahlen muessen. Wer hat das denen ueberhaupt genehmigt
Gabriele Fischel Es darf nicht sein, dass in Zeiten wie diesen (wieder einmal!) Kürzungen ausgerechnet in den Bereichen Bildung, Ethik und Kunst angedacht werden.

Die Vielfalt der Präsentation dieser Themen muss so breit gefächert werden wie nur irgend möglich!

Ich bin sprachlos ob dieses Ansinnens.
Gabriele Gebel Auf keinem anderen Sender gibt es einen Ersatz für " Nano" oder "Kulturzeit" - zum Beispiel....

Wir schauen fast ausschließlich

3sat

Undenkbar wenn dieser Sender auch nur in "arte" aufginge!

Wir hoffen, daß zumindest diese Sendungen erhalten bleiben!

Gabriele Geppert Guten Tag. Gegen die geplante Abschaffung des Senders 3sat lege ich ausdrücklich Einspruch ein. Diesen Sender schalten wir fast täglich, da er ein abwechslungsreiches Programm mit Themen aus drei europäischen Ländern anbietet - eine echte Bereicherung für uns in der immer flacher werdenden deutschen TV-Landschaft. Dieser Sender vermittelt in bester Manier und unterhaltsam relevante Inhalte. Dass auch die KEF relevante Einsparungen durch die Einstellung von 3sat bezweifelt, ist bedeutsam.

Mit freundlichen Grüßen, Gabriele Geppert
Gabriele Guenther Hallo,

Ich nutze sehr viel die online Angebote des hessischen Rundfunks ( hessenschau App) und auch die Tagesschau App. Vor allem deshalb, weil ich unterwegs und im Büro weder Radio hören noch Fernsehen schauen kann. Ich fühle mich dadurch weitestgehend neutral immer gut informiert. Dieses Angebot einer weitestgehend neutraler Informationsmöglichlichkeit halte ich für sehr wichtig, gerade in einer Zeit von vielen Falschmeldungen.

Herzliche Grüße

Gabriele Günther
Gabriele Hartmann Ich bin gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3SAT, da gerade der vielfältige Wissenschaftsjournalismus ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist. In unserer Zeit, da immer mehr Fake-News die Menschen verunsichern, ist es notwendig, dass Programme wie Nano, Scobel, Wissen hoch 3 etc. eher noch ausgebaut statt verringert werden.
Gabriele Hönig Einer der besten Sender ! Kunst, Kultur, Information etc.

Besser RTL oder SAT1 canceln.
Gabriele Hornburg In der größten Krise unserer Demokratie finde ich es keine gute Entscheidung ausgerechnet bei den Qualitätssendern einzusparen. Mit scobel, Wissenschaft, Literatur(-club) und Buchzeit, da blaue Sofa, Berichterstattung direkt aus dem Bundestag, Pressekonferenzen, Debatten mit Friedman und Co, Theater, Philosophie am Sonntag wurde uns bisher abseits der inzwischen unsäglichen Talkshows nebst Krimis in Dauerschleife auf ARD und ZDF gerade über 3sat, Phönix, Arte, Alpha ein hervorragendes Programm beschert.

Als bisher treuer Nutzer bitte ich Sie ernsthaft, Ihre Planung zu überdenken.

Übrigens: Privatsender sehe ich seit Jahren nicht.

Herzliche Grüße

Gabriele Hornburg
Gabriele Kamp Ich spreche mich gegen den folgenden Passus aus:

"In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Zunächst erscheint es mir unlogisch ein Vollprogramm in ein anderes Vollprogramm zu überführen, das Fazit wären zwei Teilprogramme. Ein Sinn würde sich nur bei Doppelungen ergeben. Bei Arte und 3Sat handelt es sich zwei um anspruchsvolle Programme, die sich ergänzen und ein vielfältigeres Angebot ermöglichen, das jeweils unterschiedliche Schwerpunkte bedient, einmal den deutschsprachigen Raum und zum anderen den französischen bzw. europäischen Raum.



Eine Zusammenlegung wäre für mich ein großer Verlust. Gibt es nicht schon jetzt zu viele Krimisendungen?
Gabriele Kessler Wieso soll ein Medienrat gegründet werden, der die Auftragserfüllung überwacht?

Es gibt doch schon einen Verwaltungsrat und einen Rundfunkrat, die den "Blick von außen" haben.



Es muss gespart werden, dann aber bitte auch an allen Stellen und nicht nur am Programm und den Mitarbeitenden.
Gabriele Köllges Die Abschaffung von 3Sat bzw. die Zusammenlegung mit arte wäre ein großer Fehler.

Selten hat ein Sender dem Bildungsauftrag so sehr entsprochen wie dieser.

Die Verdrängung eines Publikums, dass sich jenseits des Mainstreams für Wissenschaft und Kultur interessiert, an den Rand, weil es kein Programm mehr gibt, wo sich dieses Publikum wiederfindet, ist eine Katastrophe. Die Macht des Internets wird zunehmen. Die Radikalisierung auch. Wenn es nur noch ums Geldverdienen und die Quote geht, wird die Verdummung des Publikums zunehmen.

Ein weiterer Effekt, den das Publikum von 3Sat hat, Sie besuchen nach den Anregungen aus den Sendungen Ausstellungen, Theater, Oper und Kinos und stärken dadurch auch die lokale Kunst- und Kulturszene.

Mein Fazit: 3Sat muss unter allen Umständen erhalten bleiben.
Gabriele Koopmann Könnte man die ständigen Sportübertragungen bzw. Sportsendungen nicht bündeln und dafür eine eigene Plattform finden?



Die ARD-Regionalsender bestehen meist nur aus Wiederholungen, mind. 4 bis 5 Tatort-Wiederholungen kann man dort täglich sehen, oder Talkshows bzw. Schlagersendungen laufen zeitgleich auf mehreren Regionalsendern. Programme mit regionalem, aktuellem Bezug sind lediglich täglich 2 bis 3 Stunden zu sehen. Lassen sich so die teuren Regionalsender rechtfertigen?



Wozu bezahlen Beitragszahler teure Rundfunkorchester, Chöre und gesponsorte Konzerte, die nicht übertragen werden und einige Tickets lediglich in den Rundfunkprogrammen verlost werden?



Die Zusammenlegung von Sendern ist ein gute Idee.

Mein Vorschlag: ein Sportsender, Zusammenlegung von Regionalsendern und Radiosender mindestes um die Hälfte streichen.
Gabriele Liebscher Das Abschalten von 3sat als einzigen Kultursender (arte hat eine komplett andere Ausrichtung und Struktur) wäre ein Armutszeugnis für den ÖRR und eine Verletzung des Staatsvertrags:



„§ 11 Auftrag

(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozia- len und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben.“



Warum also aufgrund von Sparmaßnahmen den einzigen Kultursender abschaffen und sich nicht den Sendern zuwenden, die einstens als Regionalsender, dem „Dritten“, einen wichtigen Auftrag hatten, inzwischen jedoch überall zu sehen sind und eine enorme Redundanz bezüglich des gesendeten Inhalts aufweisen?



Mit der Hoffnung, dass dieses einschneidende Vorhaben, die Bevölkerung und auch Finanzierer des ÖRR nicht mehr mit ausführlich über kulturelle Ereignisse europaweit zu informieren nicht realisiert wird



verbleibe ich mit freundlichen Grüßen



Gabriele Liebscher



PS: Ich schaue nur (sehr selten) ARD, ZDF, die dritten Programme, sehr häufig allerdings die Sender 3sat, arte, One, ZDFneo und ZDFinfo.

Und. an privaten Fernsehsendern habe ich keinerlei Interesse, denn diese wurde bisher noch hinreichend befriedigt.

Noch, und ich hoffe, das bleibt auch so.
Gabriele Meyer-Allenstein Arte und 3-Sat sind Sender, die erhellen, die klug und umsichtig vorbereitet sind, die Zusammenhänge liefern, viele Probleme hinterfragen aber auch Lösungen suchen. Im deutschen Mediengetümmel benötigen wir nicht noch mehr Sportsendungen und leicht verblödende Unterhaltungsspiele,

sondern aufklärende Recherchen und erklärende Hintergrundinformationen.

Ausserdem zeigen beide Sender auch kluge Unterhaltung und ausgesuchte Filme.

Bitte erhalten sie uns diese wichtigen Grundpfeiler der deutschen Bildung.
Gabriele Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin entschieden gegen eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte.



Mit freundlichen Grüßen,

Gabriele Müller

Zuschauerin und Filmschaffende
Gabriele Peter Ich halte eine Einschränkung der Online Berichterstattung für nicht angemessen und kontraproduktiv. Mit den öffentlich rechtlichen fühle ich mich korrekt und auf hohem Niveau informiert. Überlassen wir anderen die Online Berichterstattung, so spielt das nur den rechten und anderen Demagogen in die Hände. Das bringt die Demokratie immer mehr in Gefahr.

Ich möchte auch weiterhin fernsehen auf hohem Niveau.
Gabriele Pirierros Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



Zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrages erlaube ich mir folgende Anmerkungen:

Ich bin fassungslos, dass ausgerechnet in Zeiten von fake news

und dem zunehmenden Einfluss ausländischer, nicht demokratischer Propagandamedien erstklassige, wunderbare und länderübergreifende Programme von 3Sat, Arte und weiteren Sparten- und Rundfunksender reduziert werden sollen!

Einen günstigeren Zeitpunkt als jetzt hätte sich kaum finden lassen können, um Politikverdrossenheit zu forcieren.

Ich appelliere an Ihren gesellschaftlichen Auftrag und die damit verbundene Verantwortung für die Stärkung der Demokratie in unserem Land. Machen Sie Ihren Einfluss geltend, um diese gefährlichen Pläne zu verhindern.



Mit freundlichen Grüßen



Gabriele Pirierros
Gabriele Reinbott Ich nutze nur! die öffentlichen Sender, besonders Phoenix, arte und 3sat. Und ausgerechnet diese sollen zukünftig eingeschränkt werden? Der Gedanke an ein solches Vorhaben entsetzt mich.

Insbesondere das hessische 3. Programm könnte meines Erachtens eine Einschränkung der ständigen Reisetippsendungen vertragen.

Politische und kulturelle Bildung zu Zeiten,die auch berufstätige Menschen zu adäquaten Tageszeiten erreicht, tut absolut Not in diesen Zeiten!
Gabriele Schneider Sehr geehrte Damen und Herren,



Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die öffentlich-rechtlichen Programme erhalten bleiben.



Die gute Berichterstattung sollte weiterhin gegeben sein, vor allem in dieser Zeit, in der fake-news in den sozialen Medien verbreitet werden.



Freundliche Grüße

Gabriele Schneider
Gabriele Schröder Es ist nicht neu, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre Programme immer mehr dem Geschmack und den Bedürfnissen des breiten Publikums anpassen. Ich habe den Eindruck, dass es außer Krimis, Quiz, Telenovelas, Sport und Shows im "Lustige Musikanten-Stil" kaum noch etwas Sehenswertes gibt (davon ausgenommen Nachrichten, Politmagazine, Dokumentationen). Von der Absicht, meine bevorzugten Sender 3Sat und Arte zusammenzulegen und damit natürlich auch erheblich zu schrumpfen, bin ich erschüttert. Es gäbe viele Einsparungsmöglichkeiten, aber bitte nicht im Kultur- und Bildungsbereich! Früher (ich bin 73 Jahre alt und habe Fernseherfahrung seit 1958) hatte das Fernsehen einen Bildungsauftrag! Lang ist´s her. Es geht nur noch um Kosten und Quote. Um nicht zu viele Zuschauer an das Privatfernsehen zu verlieren, senkt man kontinuierlich das Niveau.

Meines Erachtens wäre die Erhöhung der Rundfunkbeiträge eine bessere Option.
Gabriele Sonderegger 3SAT ist ein wichtiger Sender, der im deutschen Sprachraum länderübergreifend den Fokus auf Kultur hält. 3SAT behält die aktuellen kulturellen Entwicklungen im Auge, fördert innovative Produktionen abseits des mainstreams, organisiert diesbezügliche Preisverleihungen sowie Veranstaltungen zu wesentlichen und herausragenden kulturellen Entwicklungen. Eine Vielzahl an kulturellen Aktivitäten, die von 3SAT organisiert und gesendet werden, sind wesentlich für unsere Identität, für unsere Gesellschaft. 3SAT fördert das Bewusstsein für kulturelle Entwicklungen in unserer Gesellschaft über die Landesgrenzen hinaus. 3SAT ist daher wichtig für unsere kulturelle Identität.
Gabriele Starz Eine Zusammenlegung der Programme Arte und 3sat ist nicht akzeptabel, da diese Sender unterschiedliche Ansätze verfolgen.

Arte ist einen gemeinsames Programm mit Frankreich. Im Sinne der Vertiefung der Völkerverständigung zwischen den ehemaligen Feinden ist die Beibehaltung des Senders unabdingbar. Die Vermittlung der französischen Sichtweise (kulturell, politisch) gelingt durch das gemeinsame Programm sehr gut .
Gabriele Steinbrecher-Knoop Die Zusammenlegung von 3sat und ARTE hinterließe eine bedeutende Lücke im Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender. 3sat ist der einzige deutschsprachige Sender, der in Österreich und der Schweiz ebenso empfangen und von dort gestaltet wird, trägt also zur Kommunikation mit diesen Ländern wesentlich bei. Viele, auch ich, sehen die Nachrichtensendung ZIB2 des ORF regelmäßig, sie ist ein Vorbild für kritischen Journalismus. ARTE muss natürlich ebenso erhalten bleiben.

Gespart werden kann an anderer Stelle, zB zdf info.
Gabriele Stoll Bitte unterstützen Sie weiterhin guten Wissenschaftsjournalismus, wie NANO oder Scobel.

Lassen Sie bitte 3sat bestehen, damit es auch in Zukunft gute und fundierte Wissenschaftssendungen gibt.

Wir schauen regelmäßig NANO und Scobel und würden ungerne auf diese guten, unterhaltsamen und informativen Sendungen verzichten.

Bitte lieber noch mehr gut recherchierte wissenschaftliche Sendungen.

Das sind meistens die einzigen guten Nachrichten am Tage und Vertiefen das Wissen.





Schöne Grüße

Gabriele Stoll
Gabriele Von Kalman Schade, dass dies Reform eine Reduktion ist.



Dass diese gerade die Bildungskanäle wie „Tagesschau 24“, „ARD Alpha“ u. a. trifft, finde ich gesellschaftspolitisch für unverantwortlich.



Es sind doch gerade die Dokumentationen und politischen Informationssendungen, die sowohl geschichtliche, als auch aktuelle Fragestellungen mit dem Anspruch auf Objektivität beantworten.



Als notwendige Quellen geben sie jungen Leuten Informationen und Wissen mit auf den Weg, den Erwachsenen oftmals Möglichkeiten zum Erinnern und Handeln nicht nur nach aktuellen Informationen.



Ich fürchte, dass Ihre Überlegungen von Einschaltquoten beeinflusst sind . Das mag wirtschaftlich gerechtfertigt sein, aber der Bildungsauftrag der Medien wiegt meiner Meinung nach schwerer und wir dürfen die politische und geschichtliche Bildung nicht den Talkshows und kurzgetakteten, bildintensiven Formaten überlassen. Das erledigen die Sendungen mit Eventcharakter und die sozialen Medien .



Bitte überprüfen Sie Ihre Entscheidung auch im Hinblick auf die Wahlergebnisse der letzten Landtagswahlen und nehmen Sie gerade den jungen Menschen die Quellen von Historie und profundem Wissen in öffentlich zugänglichen Medien nicht durch die Kürzungen weg.



Vielleicht ist gerade der 3. Oktober ein guter Tag für solche Gedanken.



Herbstliche Grüße aus Franken

G. v. Kalman
Gabriele Wacker Ich verstehe, dass in Zeiten, wie wir sie momentan haben, gespart werden muss. Allerdings finde ich, das darf nicht bei Vermittlung von Wissen und Kultur passieren. Vor allem schätze ich die Kanäle 3sat und Arte. Und zwar beide. Wissensvermittlung bietet auch ARD Alpha in sehr guter Qualität.

Bei solchen Sparplänen erschließt sich mir nicht, weiterhin den Rundfunkbeitrag zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Wacker
Gabriele Weinert Ich bin absolut dagegen, dass Arte und 3 Sat zusammen gelegt werden.

Zwei wichtige Programme, deren Sendeplätze nicht reduziert und deren Bandbreite nicht geschmälert werden darf.



Insgesamt kann man bei diesen politischen Zeiten doch nicht so viele wichtige kleine Anbieter verschwinden lassen und die Vielfalt schmälern.



Ich bin entsetzt!
Gabriele Weyrauch 3 sat und Arte dürfen auf keinen Fall reduziert werden.

Beide sind eigenständige Sterne in der immer langweiliger und dumpfer werdenden Medienwelt.

Beide überraschen und regen an, Neues zu denken.
Gabriele Zahn Hallo zusammen,

Ich habe erst heute erfahren, dass man seine Meinung an die Rundfunkkommission nur noch heute senden kann.

Viele Zahlen und viele Begründungen, warum eine Änderung in den nächsten 5 Jahren nicht möglich ist. Vieles möchten die Sendeanstalten nicht ändern (verständlich, wer sägt gern am Ast, auf dem man sitzt).

Die Anzahl der 3. Programme und deren Sendezeit kann ohne Informationsverlust durchaus auf 5 Stunden täglich gekürzt werden. Die Anzahl der Radioprogramme in Deutschland kann locker um 10 verringert werden. Die Kosten für Sportsendungen sind viel zu hoch, weil fast ausschließlich die sowieso zu hoch bezahlten Fußballprofis gepampert werden. Und warum müssen neuerdings immer mehrere "Experten" kommentieren? Es gibt noch viele andere Sportarten, die im ÖRR einfach nicht stattfinden, obwohl bei internationalen Wettkämpfen hervorragende Leistungen erbracht werden.

Das ist meine Meinung als Gebührenzahlerin.
Gaby Eschmann Das Programm von 3Sat ist nach meiner Meinung sehr wichtig, da die Sendungen insbesondere „Nano“ und „Kulturzeit“, aber auch viele andere weder in das Konzept von arte noch der dritten Programme passt, schon gar nicht, da die Sendezeiten besetzt sind.



Ich schaue seit einiger Zeit vermehrt 3Sat, da dort die Themen umfangreicher und vor allem vorurteilsfreier bearbeitet und darüber berichtet wird. Bei vielen anderen Programmen, ich schaue überwiegend die öffentlich rechtlichen Programme, ist mir aufgefallen, dass den Gesprächspartnern der Moderaten die Antwort schon in den Mund gelegt wird oder eben durch einzelne Worte bei einer Nachricht die Zuschauer beeinflusst werden. Das kommt im Programm von 3Sat sehr selten vor.



Nach meiner Meinung ist das Programm von 3Sat weiterhin sehr wichtig um die Vorgaben aus dem Rundfunkstaatsvertrag zu

erfüllen.
Galyna Alekperov Guten Tag,



ich bin ausdrücklich gegen der

geplanten Maßnahmen.



Führen Sie doch Das Erste mit ZDF zusammen. Lassen Sie bitte Arte und 3sat in Ruhe.



Mit freundlichen Grüßen

Galyna Alekperov

Garnet Gien Sehr geehrte Damen und Herren!



Sehr gerne bezahle ich Rundfunkgebühren. Am wichtigsten ist mir das Programm von 3 SAT ( Nano, Kulturzeit, auch Krimis). Auch Arte schaue ich gerne, vor allem Domus - aber weniger als 3 Sat. Sportschau und Nachrichten sehe ich in der ARD/ ZDF.

Die Nazis kämpfen erfolgreich alle Bastionen der Demokratie nieder. Gleich welche Punkte demütig in vorauseilenden Gehorsam - alle Parteien sägen im Takt, der von der AFD vorgegeben wird, an den Grundlagen der Demokratie. Jan Böhmermann hat klar die Zusammenhänge zwischen Rückzug der öffentlichen Medien und Wahlerfolgen der AFD aufgezeigt.

Sollte in Zukunft das Niveau von 3 Sat nicht mehr erreicht werden, werde auch ich mich von den Öffentlichen zurückziehen. Das Programm von ARD/ ZDF stellt mich NICHT zufrieden.



Mit freundlichen Grüßen, Garnet Gien
Gebine Schad Ich finde es gerade in diesen Zeiten unheimlich wichtig, dass gerade solche "Spartensender" wie 3Sat und arte vollumfänglich erhalten bleiben.

Schon heute kann ich mich schon auf den normalen Kanälen der ARD Sender vor billigen Programmen und Commedy nicht retten. Das unterscheidet sich doch garnicht mehr viel von den kommerziellen privaten Sendern. Gerade auf 3Sat und arte finden sich die anspruchsvollen Sendungen aus ganz Europa und viele wichtige Beiträge zur Kultur. Spannend,

informativ und die Demokratie stärkend. Ich möchte auf keinen Fall darauf verzichten!
Gebke Mertens 3SAT und ARTE sind die interessantesten Fernsehsender, die ideologiefrei Informationen und Sendungen ausstrahlen, die zum Denken anregen, Freude machen, Erkenntnisse schaffen. Sie sind zwei autonome Programme, die nur in ihren Werten kompatibel sind, nicht aber in der Umsetzung. Sie sind zwei Europa verbundene Programme, die Freiheit propagieren. Um ehrlich zu sein, ich schaue fast nichts anderes.



Durch eine Nivellierung würde - wie schon im Bayerischen Rundfunk - eine Simplifizierung vorangetrieben, die ihresgleichen sucht. ARTE und 3SAT haben zwei deutlich verschiedene Handschriften, angefangen bei ihrer Filmauswahl, ihren Diskussionsforen, ihren Hintergrundsendungen.



Was sollen denn Menschen noch ansehen und anhören, wenn diese Sender zusammengestrichen werden, Zuschauer, denen die Banalität der Krimis, die Mediokrität von Talkshows, die Simplizität von Shows, die immer selben Teilnehmer, von Quoten diktiert, nicht reicht?! Kürzen Sie doch bitte an anderer Stelle, Vieles ist redundant und geistiges Fast food.



Wenn Sie die inhaltlich differenzierten Programme streichen, streichen Sie die gedankliche Vielfalt, die wir brauchen, um extremistischen Ideologien Paroli zu bieten. Aber das soll es doch eigentlich auch, das Fernsehen, oder nicht? In Ihren Programmen steht, dass Sie einen Beitrag zur Demokratiebildung leisten. Dann tun Sie das bitte, kategorisch und couragiert, und nicht entlang der Quoten um Kitsch und Crime.



Wir brauchen weiter die Grandiosität der Programme 3SAT und ARTE. Sonst sehe ich tatsächlich keinen Sinn mehr darin, eine Gebühr zu zahlen, die eine Farce finanziert.



Mit hoffnungsvollen Grüßen



Gebke Mertens
Geeske Hamann Die geplanten Einschränkungen, vor allem in Bezug auf online-Veröffentlichungen erst nach TV- oder Radio Beiträgen, sehe ich als deutliche Verschlechterung und Beschränkung der mir zur Verfügung gestellten Informationen, insbesondere in Bezug auf Tiefe und Breite so wie auch der Aktualität der Infos. Ich bitte und rege an, dies nicht umzusetzen, sondern die Informationsqualität in der bisherigen Form und Tiefe zu erhalten.

Gerade vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen, inklusive deren Internetauftritten, erwarte ich umfassende und tiefergehende Informationen, vor allem zu aktuellen Themen, Nachrichten und Hintergründen.
Gembs Gisela Man fragt sich natürlich schon, warum es ausgerechnet einen so vertrauten und geschätzten Sender trifft, den es seit vierzig Jahren gibt. Es wurde schonmal ein Spartensender gestrichen, der sich Kultur nannte und wertiges Programm brachte. Man legt im Land der der Dichter und Denker wohl keinen Wert mehr darauf, dem normalen Volk auch etwas anderes als Krimis und banale Filmches vorzusetzen, damit keiner in Versuchung gerät, auch mal über etwas nachzudenken. Man möchte gerne wissen, wer genau diese Entscheider sind, die sich über die allseitige Kritik der Beitragszahler am Fernsehprogramm hinwegsetzen, ganz zu schweigen vom Regierungsauftrag zur kulturellen Bildung

MfG Gisela Gembs
Genz, Thomas Sehr geehrte Damen und Herren,



Kürzungsentscheidungen im Rundfunk und Fernsehen sind von Ihnen geplant, wie ich aus der Tagesschau entnehmen konnte wollen Sie ggf. ARTE und 3Sat zusammenlegen.

Ich halte diese Entscheidung im Falle, dass dadurch nur ein Senders daraus entsteht, für eine folgenreiche Fehlentscheidung.

Die Sender, welche aus meiner Sicht die vielfältigsten bildungsorientierten- politischen und kulturellen Programme liefern zu reduzieren kommt ihren Auftrag nicht nach, sondern untergräbt diesen.



Im Grunde ist fast jeder Einschnitt bitter, weil gerade kleine Anstalten nicht den Mainstream bedienen und für genau die Vielfalt stehen, für die Sie Sorge zu tragen haben.

Schauen Sie mal zuallererst auf technische und gehaltsträchtige Punkte (z.B. Vorstände und Sonderposten) um Eskapaden, wie beim RBB in der Vergangenheit zu reduzieren.

Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, erliegen sie nicht der Quote und populistischen Tendenzen, keine Zunahme „seichter“Unterhaltung.

Ggf. müsste dann auch bei Sportgroßevents reduziert werden und auch wenn ich Fußballfan bin, sollte der Irrsinn für überhöhte Zahlungen dafür eingestellt werden, die Pay TV Sender werden auch merken, dass der Kunde in der heutigen Zeit sich nicht alles leisten kann.

Hände weg von 3Sat und ARTE, bitte!!!



Mit freundlichen Grüßen



Thomas Genz
Georg Behringer Ich bin entschieden gegen Aufweichung von 3sat und die Zusammenlegung mit arte, was aber mitnichten gegen die Qualität von arte sprechen soll.



Die Sende-Struktur von 3sat ist vom inhaltlichen her aus meiner Sicht das Beste was die deutschen, öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zu bieten haben! Dieser Sender gehört mit Abstand zu meinen Favoriten und ich betrachte diesen als eine Art Leuchtturm in in qualitativ hochwertiger Vielfalt! Eine Abkehr vom der bisherigen Programm-Struktur in jedweder Form würde ich zutiefst bedauern.



Mit freundlichen Grüßen

Georg Behringer

Dipl.-Sportwissenschaftler
Georg Bonitz ich bin nicht dafür die Spartensender abzuschalten oder zusammen zulegen, da man dann weniger Möglichkeiten hat um auch mal Sendungen zusehen die man sonst wo anders nicht findet.Zum Beispiel Natur ,über Menschen in anderen Gegenden und Ländern was es dort zusehen gibt und wie die Leute leben,sowie Beiträge wo man lernen und manches besser verstehen kann. Um Geld einzusparen könnte man grosse Sportereignisse oder andere Übertragungen mit nur einem Sender übertragen (kann auch gewechselt werden) so das nicht zwei Studios und die die nötigen Mitarbeiter dahin müßten.
Georg Dawo Der Ersatz der eigenen Sender-Nachtprogramme (zB WDR 5) durch ein einheitliches ARD-Nachtprogramm vom NDR, zuerst ab 23, jetzt gar ab 22 Uhr ist unerträglich. Zumal die ständigen Verkehrsinformationen und besonders das Übersprechen der Beiträge (statt Unterbrechen derselben) nerven. Es besteht jetzt keine Möglichkeit mehr, Wiederholungen des Tagesprogramms spätabends oder in der Nacht zu hören (U22!).
Georg Eberle Falls Sie 3-sat und arte nicht erhalten wollen, nehmen Sie denjenigen Fernsehzuschauern,

die noch mit Hirn !! zuschauen die letzte Möglichkeit Informationen zu erhalten,

die nicht in Ihren gleich geschalteten Fernsehanstalten erscheinen.

Allein schon Kulturzeit und arte-Journal bringen Beiträge die sonst nirgendwo erscheinen.

Es wäre ein riesen großer Verlust für die Medienlandschaft und für Menschen

die nicht nur Soaps und weichgespülte Filme sehen wollen.

Bitte erhalten Sie um Himmelswillen 3-sat und arte!

Vielen Dank
Georg Faust Ich sehe in den geplanten Änderungen im Rundfunkstaatsvertrag eine Beschneidung in der Programmvielfallt, der Vorschriften für den Teletext für das Internet einen großen Einschnitt auch und ganz besonders für Regionale Informationen.

Das Argument eine Erhöhung der Gebühren könnte man den Bürgern nicht zumuten ist doch nur vorgeschoben. Die Politik mutet den Bürgerinnen und Bürgern so viel an zusätzlichen Belastungen zu und fragt dabei auch nicht, ob man all das noch bezahlen kann.

Wenn man sparen will, sollte man doch bei sich zuerst anfangen.

Brauchen wir über die Gebühren finanzierte 14 Landesmedienanstalten als Kontrollgremium, muss man für die Tätigkeit in den Rundfunkräten monatlich Geld erhalten? Da kommen doch erhebliche Summen zusammen, die bei dem Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Anstalten fehlt.

Gerade in einer Zeit, in der die Demokratie gefährdet ist, dass einige Parteien und Politiker die kritische Berichterstattung der ARD und ZDF-Sender am liebsten zum Schweigen bringen wollen sind Einschnitte hier ganz fehl am Platz.
Georg Focsaneanu Sehr geehrte Damen und Herren,

Bitte legen Sie nicht ARTE und 3Sat zusammen. Das sind zwei wertvolle Sender. In meinen Augen das beste was es öffentlich rechtlich gibt und war bisher immer mein Hauptargument für die Rundfunkgebühren.



In meinen Augen sollte lieber an Fußball Lizenzen gesparrt werden.



Bildung und Information sollte der Schwerpunkt sein, und da sind ARTE und 3Sat Leuchtfeuer.



Bitte nicht auch noch das kaputt machen.



Mit freundlichen Grüßen



Georg Focsaneanu
Georg Klein Sehr geehrte Damen und Herren, es ist für mich unerklärlich, warum man gerade die beiden herausragenden Programme, 3sat und Arte zusammenlegen will. Das ist das größte Geschenk an die Rechtsextremen, die den Öffentlich -Rechtlichen-Rundfunk sowieso abschaffen möchten. Sie werden wohl in nächster Zeit mit Dankschreiben aus den Parteizentralen der AfD und FPÖ überhäuft werden. In großer Sorge um die kulturelle Vielfalt, Georg Klein
Georg Köhler ...Veränderungen gehören zum Leben. Sie können positiv aber auch eher unvorteilhaft wirken.

Eine solche Wirkung würde ich in einem Wegfall von 3sat sehen. Ein (der) Sender gestaltet von deutschsprachigen Ländern.

Auf dem Prüfstand sehe ich weit mehr die "dritten" TV-Programme, die m.E. zu entsprechenden Spartensendern (Sport, Bildung etc.) zu organisieren wären, wobei deren Anzahl durchaus zurück gefahren werden kann...
Georg Lukas Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bedauern habe ich die Pläne gelesen, die (sicherlich erforderlichen) Einsparungen gerade im Bereich Kultur und Bildung zu machen.



Der Mehrwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für mich, aber sicherlich auch für viele andere Mitbürger, besteht in den Bereichen, die von den kommerziell organisierten privaten Mitbewerbern nicht sinnvoll abgedeckt werden, wie zum Beispiel werbefreies Fernsehen für Kinder, Kultur- und neutrale Informationsangebote, damit also primär die Spartensender.



Der ÖRR ist primär den demokratischen Bedürfnissen der Gesellschaft verpflichtet. Bildung, Information und Beratung stehen in Ihrem Auftrag vor Unterhaltung. Entsprechend sollten die Einsparungen zunächst in den Bereichen stattfinden, die überproportional teuer sind, der Unterhaltung dienen, oder den demokratischen Auftrag gefährden.



Sie sollten daher die Spartensender stärken, statt sie zusammenzulegen. Demgegenüber sollte deutlich weniger Geld für Großsportereignisse ausgegeben werden, bei denen man gegen private Sender um den Lizenz-Zuschlag bieten muss. Die ausgegebenen Beträge stehen in keinem Verhältnis zum Stellenwert der Unterhaltung im ÖRR-Auftrag.



Darüber hinaus sollten privat produzierte quoten-orientierte Talkshows wie Markus Lanz und Caren Miosga, deren Moderatoren über Firmenbeteiligungen ein direktes finanzielles Interesse an den eigenen Quoten haben, umstrukturiert oder gänzlich abgeschafft werden.



Es ist für den ÖRR untragbar, den rechtsradikalen Hetzern der AfD immer wieder eine Bühne zu bieten, und erst später auf einem anderen Medium einen "Faktencheck" nachzuliefern. Die ÖRR-Sender sind in erster Linie der Demokratie verpflichtet, und haben den Auftrag, falsche Tatsachenbehauptungen aufzudecken und unmittelbar zu widerlegen. Aktuell passiert aber das genaue Gegenteil dessen.



Mit freundlichen Grüßen



Georg Lukas
Georg Maercker Täglich schaue ich Nano auf 3SAT. Diese Sendung ist mein Gehirnjogging und es wäre schlimm, wenn wenn sie eingespart würde. Außerdem höre ich täglich mehrere Stunden die 13 Kultursender im Radio. In den Sommermonaten war es schon schwierig wegen des ARD-Radiofestivals geeignete Sendungen zu hören. Unvorstellbar wenn jetzt die Sendervielfalt extrem eingeschränkt werden soll.
Georg Mesch Hallo,

Wir brauchen die Vielfalt, die arte und 3Sat bieten.

Danke

G Mesch
Georg Pluta Meine bevorzugten TV- Kanäle sind genau die, welche jetzt zur Diskussion stehen, also allen voran 3sat, weiterhin ZDF Info, Phoenix, Neo. Sollten diese im Rahmen der Änderung des Staatsvertrages entfallen, wären die derzeitigen Gebühren nicht mehr gerechtfertigt, und ich erwäge, diese eigenmächtig zu kürzen, mit allen damit verbundene Konsequenzen.
Georg Raabe Sehr geehrte Damen und Herren,

3sat (und Arte) sind Leuchttürme in einer zunehmend sich verflachenden Medienlandschaft. Es wäre tragisch, wenn durch die Zusammenlegung der beiden Sender das qualitativ hochwertige Angebot faktisch halbiert würde.

Meine Frau und ich schauen bis auf die Nachrichten (Heute /-journal, Tagesschau/-themen) nahezu ausschließlich 3sat, Arte und ARD alpha.

Wenn die Rundfunkkommission nach Einsparmöglichkeiten sucht, dann könnte man bei den dritten Programmen fündig werden. Als große Lösung schlage ich auch gerne die Zusammenlegung von ARD und ZDF vor. Endlose Spielfilmwiederholungen, flache Quiz- und Kochsendungen mögen zwar preiswert in der Produktion sein, sie gehören aber nicht in die Kategorie hochwertiges Fernsehen.

Wir appellieren daher an Sie, den Zusammenschluss noch einmal zu überdenken.

Viele Grüße Georg Raabe
Georg Schmid Sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser Zeit, in der extremistische und demokratiefeindliche Kräfte immer mehr Einfluss in Politik und Gesellschaft gewinnen kann es doch nicht sein, dass ausgerechnet bei Kultursendern wie 3Sat und Arte der Sparstift angesetzt wird.



Schon im zweiten Absatz der Präambel des Rundfunkstaatsvertrages steht, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk und der private Rundfunk der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung sowie der Meinungsvielfalt verpflichtet sind.

Deshalb bestehe ich darauf, dass weiterhin Kultur- und mit Fakten hinterlegte Informations- und Dokumentationssendungen nach den bisherigen Gepflogenheiten auf 3Sat und Arte gezeigt werden und diese Sender ihr erfolgreiches Vollprogramm weiterhin zeigen können. Ja wo kommen wir denn da hin, wenn ausgerechnet bei diesen beiden Sendern mit den Kürzungen begonnen wird? Alles über einen Kamm scheren?

Es kann nicht sein, dass im Fernsehen nur noch nach Quotenhöhe bewertete Sendungen zum Zuge kommen. Es werden auch große Summen für Sportsendungen ausgegeben, egal ob es mich als Beitragszahler interessiert oder nicht. Bei Kultur wird gespart. Das nehme ich nicht hin.

Mit freundlichen Grüßen, Georg Schmid
Georg Schmidt Ich stehe der Zusammenlegung von Sendern sehr kritisch gegenüber, da es dadurch insgesamt zu einer Verkleinerung der Sender kommt. Diese können dann trotz Gesetze und Regelungen durch die regierenden Parteien (Koalitionen) leichter bevormundet und beeinflusst werden. Durch die sich verringernde Vielfalt kann es auch zu einem Verlust des Rückhalts in der Bevölkerung kommen und die nächste Sparrunde könnte Erfolg haben.



KI-geführte Sender bieten hier keinen Ersatz für die jetzt noch laufenden Programme. Eher noch bestünde hier die Gefahr von Informationskanalisierung und -beschränkung mit resultierender Meinungsmanipulation. Ferner lassen Gesichtslosigkeit, d.h. die Abwesenheit von sowohl Kommentatoren und Nachrichtensprecher als auch Diskussionsrunden und Live-Sendungen den Grad der Langeweile in die Höhe schnellen.



Viele sehr gute täglich laufende Sendungen wie z.B. NANO und Kulturzeit, wöchentlich gezeigte, wie SCOBEL und weitere Dokumentationen sowie Spielfilme würden wegfallen oder bzw. die Beiträge anderer Sender würden reduziert werden müssen.



Die Medienwelt entwickelt ihre Stärke und Qualität durch Vielfalt in den Bereichen Wissenschaft und Technik, Kultur (z.B. Kunst, Musik, Tanz, Geschichte) und Wirtschaft mit Blick aus Deutschland hinaus in die Nachbarländer und EU sowie darüber hinaus auf die weiteren Länder der Erde - natür-lich mit genügend Zeit und Sendeplätzen, die einen Raum für das Hinterfragen (Reflektion), das Da-gegen und Dafür, also einen kritischen Blick, Weltoffenheit, ein Engagement für Recht und Gerech-tigkeit, Freiheit und Demokratie sowie ein kritisches Begleiten der täglichen Politik des Landes, der EU und die weltweiten internationen Vorkommnisse lässt. Nur eine Vielfalt in Rundfunk und Fernse-hen (und natürlich auch in der Presse) bildet die Garantie für die Demokratie und Meinungsfreiheit. Nur eine starke, hochqualitative und abwechselungsreiche Medienlandschaft kann auf all die Arten von Missständen, wie die dauerhafte Klimakrise, sich anbahnende Konflikte, Unterdrückungen, un-heilvolle Abhängikeiten ("vergiftete Beziehungen") und Kriegsverläufe, soziale Ungerechtigkeit im Land und außerhalb, Umgang mit "Hatespeech" und "Fakenews", wissenschaftliche Entwicklungen und Fortschritte sowie Problemlösungen aller Art berichten, also darauf aufmerksam machen und die (noch) nicht informierten Teile der Bevölkerung zum Handeln animieren.



Wir und ich brauchen sie jetzt in diesen Zeiten, in der die Demokratie durch rechtsextremistische Parteien mit hohem Gewalt- und Terrorpotential sowie dem internationalen Zusammenwirken dieser Art von Parteien und Diktaturen stark unter Druck steht, ein starkes vielseitiges Fernsehen.
Georg Schulte Sehr geehrte Damen und Herrn,



Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Sender ARTE und 3Sat als wichtige Kultur-und Informationsquellen erhalten bleiben.

Die Sparten Unterhaltung und Sport erachte ich dagegen in einem öffentlichen Rundfunk, der durch Zwangsbeiträge finanziert wird, für entbehrlich. Das können Sie den privaten Sendern überlassen.



Mit freundlichen Grüßen,



Georg Schulte
Georg Seitz Ein Radiosender reicht, der Rest verschlüsselt. Interessenten können sich Karte kaufen
Georg Strieker Hallo,

die Qualität der Sender kann gesteigert werden, indem deutlich und akzentuirter sprechende Menschen eingesetzt werden. Nicht so wie in ARD Jess Wellmer, Louis Klamroth, ZDF anfangs Jana Paraigis, HR Pila Bossman (Wetter). Über Inhalte kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber wenn man die Leute nicht versteht, weil sie ihre Zähne nicht auseinander bekommen, stellt sich die Sinnfrage. Solche Aussetzer gab es früher nicht.



Fernsehen ist redaktionelle Auswahl: aber warum bei den deutschlandweiten Nachrichten sowas wie D mittedrin bei den Tagesthemen der ARD, dafür gibt es andere Formate oder die Regionalsender.



Wenn man die wertvollen Sender Arte und 3sat zusammenlegen bzw. streamen will, bedeutet dass für eine Notwendigkeit der (merkbaren) Reduzierung des Rundfunkbeitrages wegen Einschränkung des Angebots. Nicht jeder kann auf Streaming zurückgreifen.

Zudem finde ich die ständige Verweiserei auf die Datenbanken nicht hilfreich. Es sollte auf Sendungen im Fernsehen (Ausstrahlungstermine) verwiesen werden. Wenn es so wichtig ist, dass es in die Mediathek aufgenommen wird, warum wird es dann nicht richtig gesendet? Oder warum weitet man die Nachrichten dann aus (Verweise auf Heute live um 19.30 Uhr).
Georg Wawczyniak Da mir kein besserer Begründung für die Ablehnung des sogenannten Reformstaatsvertrag treffender "Sparvertrag" einfällt, zitiere ich die die gefundenen Texte.

Zudem finde ich es eine Frechheit den befragten Bürgern ein solchen Wust von Text für seine Entscheidung vorzulegen,der in Kurzform davon handelt, die Politiker wissen besser Bescheid,was man uns zumuten kann.

Für Waffen und Sanierung von Konzerne kann Herr Scholz und viele andere Volksvertreter locker einige hundert Milliarden € bereitstellen. Ich empfinde es ätzend wie die FDP bestimmt, welche Bereiche von Sparmaßnahmen besonders gravierend betroffen sind. Haben diese Damen und Herren der drei Parteien vergessen, dass sie der AFD helfen, ihre Ansichten bezogen auf Kultur in die deutsche Politik zu etablieren. Genügend Anschauungsmaterial findet man in unseren "demokratischen Nachbarstaaten".

Hätte mir nicht träumen lassen, dass ich in hohem Alter (1945) eine stetige Zerschlagung der demokratischen Strukturen unseres Landes erlebe muss.



Zitate für die Ablehnung des Reformstaatsvertrag:

Schon vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass der geplante Reformstaatsvertrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio eine Verschlankung der Strukturen mit einhergehender Kostenreduzierung vorsieht. Von den beiden Kultursendern ARTE und 3sat ist nach den Leitlinien des Entwurfs einer zu viel - zumindest in der jetzigen Form als Vollprogramm.



Treffen würde es demnach die Programmmarke 3sat. Der gemeinschaftlich von ARD, ZDF, dem österreichischen ORF und der Schweizer SRG betriebene Kanal soll "teilweise oder vollständig" in das ARTE-Programm und dessen Digitalangebote (besonders günstig für alte Menschen ) "überführt werden", wie es in dem Schreiben heißt.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll verschlankt werden. Aktuelle Pläne der Bundesländer würden unter anderem ein Ende des Kulturkanals 3sat bedeuten. Dagegen formiert sich in den sozialen Medien Widerstand.



Faktisch dürfte das auf ein Ende von 3sat hinauslaufen. Zumal die Schweiz aus Kostengründen erwäge, "ihr Engagement bei 3sat zu reduzieren oder ganz auszusteigen", wie der Branchendienst "Meedia" berichtet.
Georg Zehentner Sehr geehrte Damen und Herren,

die Reform des Rundfunks ist mit Sicherheit richtig. Eine Verbesserung des digitalen Angebots im Sinne von besserer Übersichtlichkeit, geringeren Zugriffshürden und höherer Attraktivität für Jugendliche sehe ich als wichtig.

Jedoch gibt es meiner Ansicht nach bereits Anstrengungen des öffentlichen Rundfunks die in diese Richtung gehen. Eine Ausdünnung des Programms, v.a. im Radio, sehe ich jedoch kritisch. Betroffen ist im Endeffekt der bzw. die Hörende speziell auf regionaler Ebene. Kritisch sehe ich auch die ständigen Hinweise der Politik auf Einsparungen.

Das alles schwächt den öffentlichen Rundfunk, auch im öffentlichen Ansehen. Ein starker öffentlich rechtlicher ist jedoch v.a. in Zeiten von sozialen Medien auf denen sich radikale Themen, Verschwörungstheorien und demokratiefeindliche Parteien wie die AfD etablieren unabdingbar.

Deshalb: Den öffentliche rechtlichen Rundfunk stärken zur Schutz der Demokratie!



Mit besten Grüßen

Georg Zehentner
Georges Fadler So wie die Meinungsfreiheit ist auch die Informationsvielfalt ein hohes Gut unserer Demokratie und darf nicht Opfer von Sparmaßnahmen werden. Insbesondere müssen die beiden europäisch agierenden Sender ARTE und 3SAT erhalten bleiben.
Gerald Ilg Sehr geehrte Damen und Herren,



ich begrüße den nun angestoßenen, und aus meiner Sicht überfälligen, Reformprozess. Die Vorschläge zur Zusammenlegung von Sendern gehen dabei in die richtige Richtung, können aber nur ein erster Schritt sein. Ziel sollte meiner Meinung nach ein bundesweiter Fernseh-, sowie ein bundesweiter Radiosender sein, was zur Erfüllung der aus GG Art. 5 Abs. 1 Satz 2 abgeleiteten Verpflichtungen völlig ausreichend ist. Darüberhinausgehende Rundfunkbedürfnisse sind dem freien Markt zu überlassen, da nur dieser durch seine Angewiesenheit auf freiwillige Finanzierung Bürgernähe garantiert. Die bisherige Überfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks führte meiner Meinung nach zu einer Demokratiegefährdung, da sich hier ein Machtfaktor in der demokratischen Willensbildung etablierte, welcher nicht repräsentativ oder demokratisch legitimiert war.





Mit freundlichen Grüßen,

Gerald Ilg
Gerald Rudolph Mit Unverständnis nehme ich den Vorschlag zur Kenntnis Bildungssendungen des Wissenschaftsjournalismus, konkret NaNo und Scobel, durch die Reform zu schwächen. Nie zuvor war es dermaßen wichtig Wissenschaft und deren Ergebnisse dem normalen Bürger verständlich nahezubringen. Wo gibt es dann denn im Fernsehen noch? Es steht zu befürchten, das diese Sendungen nach Fusion still und heimlich untergehen.Können wir dieses wichtige Feld wirklich Formaten des Privatfernsehens z.B. Welt mit unterhaltsamen, jedoch weitgehend inhaltlich weichgespülten Berichten über "Die MegaSchiffe" oder dem "Superbagger" überlassen? Das können wir uns wirklich nicht leisten, meine ich. Die Coronakrise sei dort nur als Beispiele genannt.



Bitte unterstützen Sie die Fortführung der Inhalte! Lassen Sie sich nicht von Menschen drängen, die im Zweifel ihre Informationen aus anderen Medien bezieht und mit der öffentlich-rechlichen "Lügenpresse" sowieso nichts zu tun haben will.
Gerd Die Radioprogramme des BR haben ihre Hörer und sollten erhalten bleiben. Einsparung wäre schnell möglich durch die Abschaltung der vielen UKW Sender, da DAB Alles abdeckt.

Im TV könnte BR Alpha mit Arte und Phönix eine Kultur und Bildungskanal bilden.
Gerd Breiter Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge nehme ich das Zerbröckeln demokratischer Grundpfeiler wie das Wegfallen des Fernsehsenders 3 Sat wahr.

Anstatt eher die x te Fußballübertragung zu streichen, wird bei wirklich wichtigen Sendern gespart. Ein Erhalt dieses wunderbaren Senders ist Ihre Pflicht.



Mit freundlichen Grüßen



Gerd Breiter
Gerd Fischer Durch die ör-Medien habe ich vom Reformstaatsvertrag und von massiven Kürzungen gelesen.

Mir sind zwei Punkte sehr wichtig:

1.) Ich schaue bei besonderen Anlässen sehr gerne Phoenix (live). insbesondere um mich politisch zu bilden und möglichst O-Töne zu erleben.

2.) Ich versorge eine ältere und geistig sehr fitte Mitbürgerin auf dem Postweg regelmäßig mit dem SWR2-Kultur-Programm, das ich für sie ausdrucke. Das Programm (s.Anlage) ist von besonderer Vielseitigkeit und besonderer musikalischer Qualität. Die Sendebeiträge sind für musisch, humanistisch und literarisch gebildete Menschen von hohem Wert. Das Programm (SWR Kultur, früher SWR2) sollte deshalb auch weiterhin unbedingt zum Kernangebot des ö-r Rundfunks gehören.

MfG

Gerd Fischer
SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 1 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
Montag, 14. Oktober 
 
0.03  ARD -Nachtkonzert 
Julius Rietz: 
Konzertouvertüre A -Dur op. 7 
MDR -Sinfonieorchester 
Leitung: Bruno Weil 
Franz Liszt: 
Variationen über Motive von Bach 
David Theodor Schmidt (Klavier) 
Wolfgang Amadeus Mozart: 
Messe c -Moll KV 427 
Elisabeth Breuer (Sopran) 
Diana Haller (Mezzosopran) 
Benedikt Kristjánsson (Tenor) 
Thomas Tatzl (Bass) 
MDR -Rundfunkchor und
-Sinfonieorchester 
Leitung: Risto Joost 
Georg Philipp Telemann: 
Suite e -Moll 
La Stagione Frankfurt 
Leitung: Michael Schneider 
Arnold Schönberg: 
Thema und Variationen op. 43b 
MDR -Sinfonieorchester 
Leitung: Jun Märkl 
 
2.00  Nachrichten, Wetter 
 
2.03  ARD -Nachtkonzert 
Jacques Offenbach: 
Aus „Gaîté parisienne“ 
Berliner Philharmoniker 
Leitung: Herbert von Karajan 
Joseph Haydn: 
Klaviertrio e -Moll Hob. XV/12 
Wiener Klaviertrio 
Frederick Delius: 
„Brigg Fair“ 
Boston Pops Orchestra 
Leitung: John Williams 
Sergej Rachmaninow: 
„Moments musicaux“  op. 16 
Alexei Volodin (Klavier) 
Louis Spohr: 
Klarinettenkonzert Nr. 3 f -Moll 
Orchestre de Chambre de Lausanne 
Klarinette und Leitung: Paul Meyer 
 
4.00  Nachrichten, Wetter 
 
4.03  ARD -Nachtkonzert 
Frank Bridge: 
„Enter Spring“ 
Academy of St. Martin  in the Fields 
Leitung: Neville Marriner 
Claudio Monteverdi: 
„Vespro della Beata Vergine“,
Magnificat 
María Espada, Priska Eser, 
Barbara Fleckenstein (Sopran) 
Andrew Meyer -Lepri, 
Q-Won Han (Tenor) 
Chor des BR 
Il Giardino Armonico 
Leitung: Giovanni Antonini 
Joseph Haydn: 
Klavierkonzert F -Dur Hob. XVIII/3 
Norwegisches Kammerorchester Oslo 
Klavier und Leitung: Leif Ove Andsnes 
 
5.00  Nachrichten, Wetter 
 5.03  ARD -Nachtkonzert 
Wolfgang Amadeus Mozart: 
Allegro aus „Eine kleine Nachtmusik“
KV 525 
Berliner Philharmoniker 
Leitung: Herbert von Karajan 
Elfrida Andrée: 
Intermezzo aus der 
Sinfonie Nr. 1 C -Dur
Göteborger Sinfoniker 
Leitung: Johannes Gustavsson 
François -Adrien Boieldieu: 
Allegro brillante aus dem
Harfenkonzert C -Dur op. 82 
Anaïs Gaudemard (Harfe) 
Orchestre de l’Opéra 
de Rouen Normandie 
Leitung: Leo Hussain 
Arthur Benjamin: 
Oboenkonzert c -Moll 
Alison Balsom (Trompete) 
Scottish Ensemble 
Leitung: Jonathan Morton 
Antonio Casimir Cartellieri: 
Sinfonie Nr. 2 
Evergreen Symphony Orchestra 
Leitung: Gernot Schmalfuss 
Robert Schumann: 
Presto possibile f -Moll 
Florian Uhlig (Klavier) 
 
6.00  SWR Kultur am Morgen 
darin bis 8.30 Uhr: 
u. a. Pressestimmen,
Kulturmedienschau und
Kulturgespräch 
 
6.00  Nachrichten, Wetter 
 
6.20  Zeitwort 
14.10.1981: 
Das Israel Philharmonic
Orchestra spielt Wagner 
Von Ursula Nusser 
 
6.30  Nachrichten 
 
7.00  Nachrichten, Wetter 
 
7.30  Nachrichten 
 
7.57  Wort zum Tag 
 
8.00  Nachrichten, Wetter 
 
8.30  Das Wissen 
Ukrainische Kriegsopfer in
Deutschland – Wunden heilen,
Schicksale verarbeiten 
Von Michael Hänel 
 
50.000 Amputationsverletzte hat der
Krieg in der Ukraine bisher gefordert.
Über 1000 von ihnen – Soldaten und
Zivilisten – wurden in deutschen
Krankenhäusern versorgt. Hier ist die
Prothesentechnik auf dem neuesten
Stand und wird ständig weiterent -
wickelt. Doch wie sieht die Behand -
lung in der Ukraine aus? In der ehe -
maligen Sowjetunion wurden nach
1945 Millionen Kriegsverletzte unter -
versorgt, verleugnet und aus den
Städ ten deportiert. Die moderne
  Ukraine will mit dieser Tradition bre -
chen. Dafür kämpfen die Verwunde -
ten selbst und demonstrieren für ihre
Anerkennung. 
 
8.58  Programmtipps 
 
9.00  Nachrichten, Wetter 
 
9.05  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (1/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
 
Der belesene Kurfürst war nicht nur
ein umsichtiger Staatsmann: er hat
vor allem in seiner Residenzstadt
Mannheim für eine besondere kultu -
relle Blüte gesorgt mit Tanz, Theater
und Musik. Die Mannheimer Hof -
kapelle war auch weit über die Gren -
zen der Pfalz hinaus bekannt und
geschätzt. „Musik scheint Seiner Kur -
fürstlichen Durchlaucht liebster und
beständigster Zeitvertreib zu sein“,
schreibt der englische Musikkritiker
Charles Burney. Die Musikstunde mit
einem musikalischen Porträt des auf -
geklärten Monarchen Carl Theodor
von der Pfalz in der Spätphase des
europäischen Absolutismus. 
 
10.00  Nachrichten, Wetter 
 
10.05  Treffpunkt Klassik 
Musik. Meinung. Perspektiven. 
 
11.57  Kulturtipps 
 
12.00  Nachrichten, Wetter 
 
12.05  Aktuell 
 
12.30  SWR Kultur am Mittag 
Das Magazin für Kultur und
Gesellschaft 
 
12.58  Programmtipps 
 
13.00  Nachrichten, Wetter 
 
13.05  Mittagskonzert 
Polnisches Radiosinfonieorchester
Warschau 
Leitung: Mikhail Mering 
Richard Wagner: 
Siegfried Idyll 
Johannes Brahms: 
Haydn -Variationen 
Wolfgang Amadeus Mozart: 
Sinfonie Nr. 36 C -Dur „Linzer“ 
(Konzert vom 27. April 2024 
im Polnischen Radio Konzertsaal
Warschau) 
 
Frédéric Chopin: 
Ballade Nr. 4 f -Moll op. 52 
Nikolai Lugansky (Klavier) 
Franz Schubert: 
Der Hirt auf dem Felsen 
Barbara Bonney (Sopran) 
Geoffrey Parsons (Klavier) 
Sharon Kam (Klarinette) 
 SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 2 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
(Montag, 14. Oktober) 
 
Bernard Herrmann: 
„Love scene“, Musik zum Film
„Vertigo“, Bearbeitung 
Marie -Pierre Langlamet (Harfe) 
Die 12 Cellisten der 
Berliner Philharmoniker 
Michail Glinka: 
Valse -Fantaisie 
BBC Philharmonic 
Leitung: Wassilij Sinaiskij 
 
14.58  Programmtipps 
 
15.00  Nachrichten, Wetter 
 
15.05  Hörbar – Musik grenzenlos 
Ob Chanson, Folk, Jazz,
Singer/Songwriter, Klassik oder
Filmmusik – hier ist alles möglich. 
 
16.00  Nachrichten, Wetter 
 
16.05  Impuls 
Wissen aktuell 
 
16.58  Programmtipps 
 
17.00  Nachrichten, Wetter 
 
17.05  Forum 
 
17.50  Jazz vor sechs 
 
18.00  Nachrichten, Wetter 
 
18.05  Aktuell 
 
18.30  SWR Kultur am Abend 
Ihr kultureller Abendspaziergang 
 
19.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.03  ARD Konzert 
Best of Gershwin mit 
Wayne Marshall und dem 
WDR Funkhausorchester 
WDR Funkhausorchester Köln 
Klavier und Leitung: Wayne Marshall 
George Gerhswin: 
Ouverture zu „Girl Crazy“ 
Ferde Grofé: 
Mississippi -Suite 
George Gershwin: 
Rhapsody in Blue 
Prélude No. 1 
Gershwin in Hollywood, bearbeitet
von Robert Russell Bennett 
„Catfish Row“ aus „Porgy and Bess“,
bearbeitet von Robert Russell Bennett 
(Konzert vom 20. September 2024 
im WDR Funkhaus, Köln) 
 
„George Gershwin arbeitet an einem
Jazz -Konzert“ liest der höchst über -
raschte Komponist 1924 in der Zei -
tung. Einen konkreten Termin zuge -
sagt hat er dem Bandleader Paul
Whiteman für ein Konzert nämlich
nicht. Fünf Wochen bleiben Gershwin
bis zur Uraufführung der Rhapsody in Blue, bei der er dann selbst am Kla -
vier sitzen wird. Das Publikum ist be -
reits nach der jazzig, coolen Eröff -
nung mit der Solo -Klarinette elektri -
siert: So klingt amerikanische Musik!
Wayne Marshall, der ehemalige Chef -
dirigent des WDR Funkhausorches -
ters, lädt zum 100. Geburtstag der
Rhapsody in blue zu einem Streifzug
durch die musikalische Welt von
George Gershwin ein. 
 
22.00  Nachrichten, Wetter 
 
22.03  ARD Jazz. Spotlight 
Hören wir Gutes und reden darüber! 
Neue Jazzalben, 
vorgestellt im Gespräch 
Von Beate Sampson, Roland Spiegel
und Ulrich Habersetzer 
 
„Eine Sendung wie eine Insel. Drau -
ßen herrscht hoher Seegang, aber
was im Hier und Jetzt zählt, das sind
handverlesene Töne, die in die Ohren
des Publikums tropfen“. Das schrieb
2022 die Grimme -Jury in ihrer Be -
gründung dafür, dass „Hören wir
Gutes und reden darüber“ den Deut -
schen Radiopreis als „Beste Sendung“
erhielt. Wir nehmen Sie mit auf diese
Hör-Insel! Jede und jeder stellt ein
neues Jazzalbum vor, ohne den ande -
ren zu verraten, worum es sich han -
delt. Hören, rätseln und laut nach -
denken über Töne – darum geht es
bei „Hören wir Gutes“. Lassen Sie sich
überraschen! 
 
23.00  Nachrichten, Wetter 
 
23.03  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (1/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
(Wiederholung von 9.05 Uhr) 
 
23.58  Programmtipps 
 
Dienstag, 15. Oktober 
 
0.00  Nachrichten, Wetter 
 
0.03  ARD -Nachtkonzert 
Felix Mendelssohn Bartholdy: 
„Ein Sommernachtstraum“, Suite 
Kammerakademie Potsdam 
Leitung: Peter Rainer 
Wolfgang Amadeus Mozart: 
Orgelstück f -Moll KV 608 
GrauSchumacher Piano Duo 
César Franck: 
Sinfonie d -Moll 
Deutsches Symphonie -Orchester
Berlin 
Leitung: Tugan Sokhiev 
Dmitrij Schostakowitsch:  
Klaviertrio c -Moll op. 8 
Boulanger Trio 
Max Reger: 
„Der 100. Psalm“ op. 106 
Rundfunkchor und Sinfonieorchester
Berlin 
Leitung: Marek Janowski  2.00  Nachrichten, Wetter 
 
2.03  ARD -Nachtkonzert 
Wolfgang Amadeus Mozart: 
Klavierkonzert D -Dur KV 175 
Olivier Cavé (Klavier) 
Divertissement 
Leitung: Rinaldo Alessandrini 
Jacques Pierre Joseph Rode: 
Violinkonzert Nr. 10 h -Moll 
Friedemann Eichhorn (Violine) 
SWR Rundfunkorchester
Kaiserslautern 
Leitung: Nicolás Pasquet 
Franz Schubert: 
Messe G -Dur D 167 
Lucia Popp (Sopran) 
Adolf Dallapozza (Tenor) 
Dietrich Fischer -Dieskau (Bass) 
Elmar Schloter (Orgel) 
Chor und Symphonieorchester des BR 
Leitung: Wolfgang Sawallisch 
Carl Maria von Weber: 
Klavierkonzert Es -Dur op. 32 
Duo d’Accord 
Joseph Haydn: 
Sinfonie Nr. 98 B -Dur 
Radio -Sinfonieorchester Stuttgart 
des SWR 
Leitung: Roger Norrington 
 
4.00  Nachrichten, Wetter 
 
4.03  ARD -Nachtkonzert 
Ludwig van Beethoven: 
„Leonoren -Ouvertüre Nr. 2“ 
Staatskapelle Berlin 
Leitung: Daniel Barenboim 
Cécile Chaminade: 
Six pièces romantiques op. 55 
David Huang, Bengt Forsberg
(Klavier) 
Barbara Strozzi: 
„L’amante segreto“ 
Maria Cristina Kiehr (Sopran) 
Karl -Ernst Schröder (Chitarrone) 
Haydn Wood: 
„Paris Suite“ 
Slowakisches
Radio -Sinfonie -Orchester Bratislava 
Leitung: Ernest Tomlinson 
 
5.00  Nachrichten, Wetter 
 
5.03  ARD -Nachtkonzert 
Johann Strauß: 
„Cagliostro in Wien“, Ouvertüre 
Wiener Philharmoniker 
Leitung: Willi Boskovsky 
Antonín Dvo řák: 
Romanze f -Moll op. 11 
Anne Akiko Meyers (Violine) 
Philharmonia Orchestra London 
Leitung: Andrew Litton 
Wilhelm Taubert: 
Allegro vivace aus dem 
Klavierkonzert Nr. 1 E -Dur
Tasmanian Symphony Orchestra 
Klavier und Leitung: Howard Shelley 
Josef Myslive ček: 
Sinfonie A -Dur 
L’Orfeo Barockorchester 
Leitung: Michi Gaigg 
 SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 3 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
(Dienstag, 15. Oktober) 
 
Joseph Haydn: 
Moderato aus dem Violinkonzert
A-Dur Hob. VIIa/3 
Giuliano Carmignola (Violine) 
Orchestre des Champs -Élysées 
Leitung: Alessandro Moccia 
Claude Debussy: 
Finale aus dem Klaviertrio Nr. 1 G -Dur
Morgenstern Trio 
 
6.00  SWR Kultur am Morgen 
darin bis 8.30 Uhr: 
u. a. Pressestimmen,
Kulturmedienschau und
Kulturgespräch 
 
6.00  Nachrichten, Wetter 
 
6.20  Zeitwort 
15.10.1835: 
Die Bayerische Hypotheken -
und Wechselbank startet 
Von Alfred Schmit 
 
6.30  Nachrichten 
 
7.00  Nachrichten, Wetter 
 
7.30  Nachrichten 
 
7.57  Wort zum Tag 
 
8.00  Nachrichten, Wetter 
 
8.30  Das Wissen 
Höhere Deiche an der Nordsee – 
Wie die Küste dem Klimawandel trotzt 
Von Vanja Budde und Imke Oltmanns 
 
Der Meeresspiegel der Nordsee
steigt. Simulatione n zeigen, dass er
sich bis 2100 um rund einen Meter
erhöhen dürfte. In den Küstenregio -
nen, die an vielen Stellen nur knapp
über oder sogar unter dem Meeres -
spiegel liegen, bereitet man sich
darauf vor. Deiche werden erhöht,
Pumpen verstärkt, vorgelagerte In -
seln zusätzlich befestigt. Doch die
Arbeiten stören Anwohner und
Touristen, kosten Milliarden und sind
nicht überall möglich. Manche Fläche
wird der steigenden Nordsee ge -
opfert werden müssen. 
 
8.58  Programmtipps 
 
9.00  Nachrichten, Wetter 
 
9.05  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (2/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
 
10.00  Nachrichten, Wetter 
 
10.05  Treffpunkt Klassik 
Musik. Meinung. Perspektiven. 
 
11.57  Kulturtipps 
 
12.00  Nachrichten, Wetter 
 12.05  Aktuell 
 
12.30  SWR Kultur am Mittag 
Das Magazin für Kultur und
Gesellschaft 
 
12.58  Programmtipps 
 
13.00  Nachrichten, Wetter 
 
13.05  Mittagskonzert 
Philharmonisches Streichsextett
Berlin 
Alexander Borodin: 
Streichsextett d -Moll (Fragment) 
Niels Wilhelm Gade: 
Streichsextett Es -Dur op. 44 
(Konzert vom 29. März 2001 
in der Schlosskirche Hachenburg) 
 
Johann David Heinichen: 
Oboenkonzert g -Moll 
Batzdorfer Hofkapelle 
Felix Mendelssohn Bartholdy: 
„Neue Liebe“ op. 19a Nr. 4,
Bearbeitung 
Regula Mühlemann (Sopran) 
CHAARTS Chamber Artists 
William Grant Still: 
„Africa“, Sinfonische Dichtung 
Fort Smith Symphony 
Leitung: John Jeter 
 
Antonìn Dvorák: 
Streichsextett A -Dur op. 48 
Philharmonisches Streichsextett
Berlin 
(Konzert vom 29. März 2001 
in der Schlosskirche Hachenburg) 
 
14.58  Programmtipps 
 
15.00  Nachrichten, Wetter 
 
15.05  Hörbar – Musik grenzenlos 
Ob Chanson, Folk, Jazz,
Singer/Songwriter, Klassik oder
Filmmusik – hier ist alles möglich. 
 
16.00  Nachrichten, Wetter 
 
16.05  Impuls 
Wissen aktuell 
 
16.58  Programmtipps 
 
17.00  Nachrichten, Wetter 
 
17.05  Forum 
 
17.50  Jazz vor sechs 
 
18.00  Nachrichten, Wetter 
 
18.05  Aktuell 
 
18.30  SWR Kultur am Abend 
Ihr kultureller Abendspaziergang 
 
19.00  Nachrichten, Wetter 
 
19.40  Israelitische Feier 
zum Laubhüttenfest 
Rabbiner Joel Berger, Stuttgart 
 20.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.03  RendezVous Chanson 
Mit Gerd Heger 
 
Die ganze Vielfalt der frankophonen
Musik zu Gehör zu bringen, ist der
Anspruch von „RendezVous Chan -
son“ . Monsieur Chanson Gerd Heger
kann sich beim Saarländischen Rund -
funk auf das größte einschlägige
Archiv in Europa (außerhalb Frank -
reichs) stützen: Fast 100.000 Titel
machen es möglich, das traditionelle
Chanson bis in seine Frühzeiten ge -
nauso zu würdigen wie aktuelle Ent -
wicklungen und sogar die Hitparade.
Dazu ist man durch langjährige Kon -
zertarbeit auch mit Liveaufnahmen
und Interviews bestens versorgt und
in Frankreich, Belgien, Québec und
der ganzen frankophonen Welt her -
vorragend vernetzt. 
 
21.00  JetztMusik 
Performing the Archive – 
Ensemble Recherche und 
SWR Experimentalstudio mit 
Musik der neuen Generation 
Ensemble Recherche 
SWR Experimentalstudio 
Valeria Vinogradova:  
Ouroboros/Ring 
Dina Ahmadi -Jooghi: 
’79
Errikos Sidiropoulos: 
Phrena 
Doyoon Yoon: 
Opposite Generator – Direction 
(Konzert vom 29. Juni 2024 
im Schlossbergsaal des SWR Freiburg) 
 
Zusammen sind das Ensemble Re -
cherche und das SWR Experimental -
studio 80 Jahre alt. Beide haben an
der Geschichte der Neuen Musik mit -
geschrieben und viele Uraufführun -
gen angestoßen und realisiert. Aber
wie ist die aktuelle Bedeutung dieses
Erbes? Sechs Studierende der Kompo -
sitionsklassen in Basel und Freiburg
haben sich mit den Archiven der
Klangkörper beschäftigt und darauf -
hin eigene neue Werke verfasst, die
im Freiburger Konzert zur Urauffüh -
rung kamen. Wir senden einen Teil
des Konzerts, mehr erscheint im
Video online bei SWR Kultur. 
 
22.00  Nachrichten, Wetter 
 
22.03  Open World 
Von Anna -Bianca Krause 
 
Inspirierende Geschichten und ausge -
wählte Musik: Global Music und
Musikkulturen jenseits festgelegter
Stile und geografischer Grenzen –
von französischem Chanson bis
kolumbianischer Cumbia und tradi -
tionellem Gamelan bis experimen -
tellem Afrobeat. 
 
23.00  Nachrichten, Wetter 
 SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 4 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
(Dienstag, 15. Oktober) 
 
23.03  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (2/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
(Wiederholung von 9.05 Uhr) 
 
23.58  Programmtipps 
 
Mittwoch, 16. Oktober 
 
0.00  Nachrichten, Wetter 
 
0.03  ARD -Nachtkonzert 
Robert Schumann: 
Konzertstück F -Dur op. 86 
Paul von Zelm, Ludwig Rast, 
Rainer Jurkiewicz, 
Joachim Pöltl (Horn) 
Kölner Rundfunk -Sinfonieorchester 
Leitung: Heinz Holliger 
Anton Zimmermann: 
Sinfonie e -Moll 
L’arte del mondo 
Leitung: Werner Ehrhardt 
Richard Strauss: 
„Metamorphosen“ 
Kölner Rundfunk -Sinfonieorchester 
Leitung: Semyon Bychkov 
Dmitrij Schostakowitsch: 
Sonate Nr. 2 op. 61 
Jewgenij Koroliow (Klavier) 
Leoš Janá ček: 
„Lachische Tänze“ 
Kölner Rundfunk -Sinfonieorchester 
Leitung: Gerd Albrecht 
 
2.00  Nachrichten, Wetter 
 
2.03  ARD -Nachtkonzert 
Luigi Cherubini: 
„Anacréon“, Ouvertüre 
Academy of St. Martin  in the Fields 
Leitung: Neville Marriner 
Georg Friedrich Händel: 
„Alceste“, Arie der Calliope 
Dawn Upshaw (Sopran) 
Orpheus Chamber Orchestra 
Franz Schubert: 
Klaviertrio B -Dur D 898 
Trio Les Esprits 
Franz Liszt: 
Ungarische Rhapsodie Nr. 6 D -Dur 
Orchester Wiener Akademie 
Leitung: Martin Haselböck 
Josef Suk: 
„Das Lebensreifen“ op. 34 
Royal Liverpool Philharmonic 
Choir und Orchestra 
Leitung: Libor Pešek 
 
4.00  Nachrichten, Wetter 
 
4.03  ARD -Nachtkonzert 
Louise Farrenc: 
Grandes variations sur un thème 
du Comte Gallenberg op. 25 
Jean Muller (Klavier) 
Solistes Européens Luxembourg 
Leitung: Christoph König 
 Joseph Haydn: 
„Scena di Berenice“ Hob. XXIVa/10 
Simona Saturová (Sopran) 
NDR Radiophilharmonie 
Leitung: Alessandro de Marchi 
Camille Saint -Saëns: 
Violinkonzert Nr. 2 C -Dur 
Ruggiero Ricci (Violine) 
Sinfonieorchester Radio Luxemburg 
Leitung: Pierre Cao 
 
5.00  Nachrichten, Wetter 
 
5.03  ARD -Nachtkonzert 
Carlo Tessarini: 
„La stravaganza“, Ouvertüre 
Akademie für Alte Musik Berlin 
Violine und Leitung: Georg Kallweit 
Michael William Balfe: 
„The Bohemian Girl“, Ouvertüre 
National Symphony Orchestra 
of Ireland 
Leitung: Richard Bonynge 
Mauro Giuliani:  
Alla polacca aus dem 
Gitarrenkonzert A -Dur op. 30 
Narciso Yepes (Gitarre) 
English Chamber Orchestra 
Leitung: Luis -Antonio Garcia Navarro 
Johann Sebastian Bach: 
Klavierkonzert g -Moll BWV 1058 
Academy of St. Martin in the Fields 
Klavier und Leitung: Murray Perahia 
Bernhard Henrik Crusell: 
Divertimento C -Dur op. 9 
Simon Dent (Oboe) 
Südwestdeutsches Kammerorchester 
Leitung: Vladislav Czarnecki 
Carl Ditters von Dittersdorf: 
Allegro assai aus der Sinfonie C -Dur
Concerto Köln 
Leitung: Werner Ehrhardt 
 
6.00  SWR Kultur am Morgen 
darin bis 8.30 Uhr: 
u. a. Pressestimmen,
Kulturmedienschau und
Kulturgespräch 
 
6.00  Nachrichten, Wetter 
 
6.20  Zeitwort 
16.10.1981 Der Film 
„Die Fälschung“ kommt ins Kino 
Von Kilian Pfeffer 
 
6.30  Nachrichten 
 
7.00  Nachrichten, Wetter 
 
7.30  Nachrichten 
 
7.57  Wort zum Tag 
 
8.00  Nachrichten, Wetter 
 
8.30  Das Wissen 
Kreativität – Was im Gehirn passiert,
wenn wir Neues erfinden (1/2) 
Von Franziska Hochwald 
 
Der zündende Einfall, die geniale
Idee. Inzwischen weiß die Wissen -
schaft, dass dahinter ein langer krea -
  tiver Denkprozess steht. Hirnforsche -
rinnen und -forscher können nach -
vollziehen, welche Hirnareale dann
besonders aktiv sind. Auch Hormone
beeinflussen die Kreativitätskraft
eines Menschen. Aber ist Kreativität
auch genetisch bedingt und nimmt
sie im Alter ab? Und kann man
Kreativität messen? 
(Teil 2, Donnerstag, 17. Oktober 2024,
8.30 Uhr) 
 
8.58  Programmtipps 
 
9.00  Nachrichten, Wetter 
 
9.05  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (3/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
 
10.00  Nachrichten, Wetter 
 
10.05  Treffpunkt Klassik 
Musik. Meinung. Perspektiven. 
 
11.57  Kulturtipps 
 
12.00  Nachrichten, Wetter 
 
12.05  Aktuell 
 
12.30  SWR Kultur am Mittag 
Das Magazin für Kultur und
Gesellschaft 
 
12.58  Programmtipps 
 
13.00  Nachrichten, Wetter 
 
13.05  Mittagskonzert 
Preisträger*innen des 
Wettbewerbs „À tre“ 
Internationaler Kammer -
musikwettbewerb „À tre“ 
für Alte -Musik -Ensembles 
in Trossingen 
(Konzert vom 13. Oktober 2024 
in der Musikhochschule Trossingen) 
 
Die Zahl Drei hat die Menschen schon
immer fasziniert, schon in der Bibel
findet man sie ziemlich oft: Drei Tage
war Christus im Grab, Paulus nennt
drei göttliche Tugenden, etc. Auch in
der Musik spielt die Drei eine Rolle,
zum Beispiel in der Triosonate oder
beim Klavier -, Streich -, Bläser - oder
Gesangstrio. Beim internationalen
Kammermusikwettbewerb „À tre“
knüpft man daran an. Die Vorgaben:
Es dürfen nur Werke mit drei kom -
ponierten Stimmen gespielt werden,
von drei oder mehreren Spielern. Be -
arbeitungen werden nicht akzeptiert.
Das Ergebnis hören wir heute im
Mittagskonzert. 
 
14.58  Programmtipps 
 
15.00  Nachrichten, Wetter 
 SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 5 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
(Mittwoch, 16. Oktober) 
 
15.05  Hörbar – Musik grenzenlos 
Ob Chanson, Folk, Jazz,
Singer/Songwriter, Klassik oder
Filmmusik – hier ist alles möglich. 
 
16.00  Nachrichten, Wetter 
 
16.05  Impuls 
Wissen aktuell 
 
16.58  Programmtipps 
 
17.00  Nachrichten, Wetter 
 
17.05  Forum 
 
17.50  Jazz vor sechs 
 
18.00  Nachrichten, Wetter 
 
18.05  Aktuell 
 
18.30  SWR Kultur am Abend 
Ihr kultureller Abendspaziergang 
 
19.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.03  ARD Konzert 
RheinVokal 2024 – London by Night 
VOCES8 
William Byrd: 
„Haec dies“ für 6 Singstimmen T55 
Benjamin Britten: 
„Choral Dances“ für gemischten Chor
zu 4 Stimmen a cappella aus
„Gloriana“ op. 53, Oper in 3 Akten 
Thomas Tallis: 
„O nata lux de nomine“, Motette 
für gemischten Chor 
zu 5 Stimmen a cappella 
Charles Villiers Stanford: 
„Beati quorum via“ op. 38 Nr. 3 
aus 3 Motetten op. 38 
für gemischten Chor a cappella 
Arthur Sullivan: 
„The Long Day Closes“ 
für gemischten Chor a cappella 
Roxanna Panufnik: 
„Love Endureth“ für Chor a cappella 
Orlando Gibbons: 
„O Clap Your Hands“ für gemischten
Chor zu 8 Stimmen a cappella 
Johann Sebastian Bach: 
„Bourrée“ aus Englische Suite Nr. 2
BWV 807 für Vokalensemble,
bearbeitet von Ward Swingle 
Orlando Gibbons: 
„The Silver Swan“, Madrigal 
Thomas Weelkes: 
„As Vesta Was from 
Latmos Hill Descending“, 
Madrigal für 6 Stimmen a cappella 
Kate Rusby: 
„Underneath the Stars“ 
für Vokalensemble, bearbeitet 
von Jim Clements 
Mumford & Sons: 
„Timshel“ für Vokalensemble,
bearbeitet von Jim Clements 
 Van Morrison: 
„Moondance“ für Vokalensemble,
bearbeitet von Alexander L’Estrange 
Carroll Coates: 
„London by Night“ 
für Vokalensemble, bearbeitet 
von Gene Puerling 
Bart Howard / Jimmy Van Heusen /
Sammy Cahn: 
„Come Fly with Me to the Moon“ 
für Vokalensemble, bearbeitet 
von Alexander L’Estrange 
(Konzert vom 4. August 2024 
im Kulturzentrum kING, Ingelheim) 
 
VOCES8, eines der führenden und po -
pulä rsten A -cappella -Ensembles welt -
weit, begeistert Jung und Alt. Dies
belegen hunderttausende Aufrufe
seiner Videos und millionenfach ge -
hörte Alben; Konzerte sind sofort
ausverkauft. Mit der gemeinnützigen
VOCES8 Foundation setzt sich das
Ensemble leidenschaftlich für Musik -
vermittlung ein und erreicht jährlich
rund 40.000 Menschen in seinen
Workshops und Meisterkursen. Bei
RheinVokal zeigen die Briten zum
Auftakt ihrer 20. Jubiläumssaison in
Madrigalen und Liedern aus fünf
Jahrhunderten sowie Jazz - und Pop -
Arrangements die ganze Bandbreite
ihrer Vokalkunst. 
 
22.00  Nachrichten, Wetter 
 
22.03  ARD Jazz. Das Magazin 
Von Mauretta Heinzelmann 
 
Das wöchentliche Jazz -Update, prä -
sentiert von Eurer ARD: außer -
gewöhnliche Veröffentlichungen, re -
levante Ereignisse und aktuelle De -
batten. Wir diskutieren Jazz in allen
seinen Facetten und suchen auch
deutschlandweit die Orte auf, an
denen er zu Hause ist. Nicht
verpassen! 
 
23.00  Nachrichten, Wetter 
 
23.03  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (3/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
(Wiederholung von 9.05 Uhr) 
 
23.58  Programmtipps 
 
Donnerstag, 17. Oktober 
 
0.00  Nachrichten, Wetter 
 
0.03  ARD -Nachtkonzert 
Johann Wilhelm Wilms: 
Sinfonie Nr. 1 C -Dur
NDR Radiophilharmonie 
Leitung: Howard Griffiths 
Hermann Goetz: 
Klavierkonzert Nr. 1 Es -Dur 
Volker Banfield (Klavier) 
NDR Radiophilharmonie 
Leitung: Werner Andreas Albert 
 Michael Haydn: 
Hornkonzert D -Dur 
Jan Schroeder (Horn) 
NDR -Sinfonieorchester 
Leitung: Héctor A. Urbón 
Felix Draeseke: 
„Gudrun“ , Ouvertüre 
NDR Radiophilharmonie 
Leitung: Jörg -Peter Weigle 
Peter Tschaikowsky: 
Aus „Chrysostomos Liturgie“ op. 41 
NDR Chor 
Leitung: Philipp Ahmann 
Julius Röntgen: 
Sinfonie Nr. 15 fis -Moll 
Trio Parnassus 
NDR Radiophilharmonie 
Leitung: David Porcelijn 
 
2.00  Nachrichten, Wetter 
 
2.03  ARD -Nachtkonzert 
Joseph Haydn: 
Sinfonie Nr. 8 G -Dur „Der Abend“ 
Österreichisch -Ungarische
Haydn -Philharmonie 
Leitung: Adam Fischer 
Emilie Mayer: 
Klaviertrio h -Moll op. 16 
Trio Vivente 
Johann Sebastian Bach: 
Konzert a -Moll BWV 1044 
Marco Brolli (Flöte) 
Jorge Jimenez (Violine) 
Fabio Bonizzoni (Cembalo) 
La Risonanza 
Franz Schubert: 
12 Walzer D 969 
Michael Endres (Klavier) 
Johan Svendsen:  
Sinfonie Nr. 2 B -Dur 
Lettisches Nationales
Sinfonieorchester 
Leitung: Terje Mikkelsen 
 
4.00  Nachrichten, Wetter 
 
4.03  ARD -Nachtkonzert 
Gabriel Fauré: 
Ballade Fis -Dur op. 19 
Michel Dalberto (Klavier) 
Rundfunk -Sinfonieorchester
Saarbrücken 
Leitung: Jean Fournet 
Franz Schubert: 
Streichquartett Es -Dur D 87 
Quatuor Mosaïques 
Henry Purcell: 
„The Old Bachelor“, Schauspielmusik 
The Parley of Instruments 
Leitung: Roy Goodman 
 
5.00  Nachrichten, Wetter 
 
5.03  ARD -Nachtkonzert 
Ludwig van Beethoven: 
Andante con moto aus der 
Ouvertüre Es -Dur
Gewandhausorchester Leipzig 
Leitung: Riccardo Chailly 
 SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 6 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
(Donnerstag, 17. Oktober) 
 
Jean -Baptiste Davaux: 
Allegro moderato aus der 
Sinfonia concertante 
Andrea Keller (Violine) 
Concerto Köln 
Violine und Leitung: Werner Ehrhardt 
Josef Strauß:  
„Krönungslieder“ op. 226 
Staatliche Slowakische Philharmonie
Košice 
Leitung: John Georgiais 
Giovanni Paisiello:  
Allegro aus dem Klavierkonzert 
Nr. 4 g -Moll 
Francesco Nicolosi (Klavier) 
Collegium Philarmonicum 
Chamber Orchestra 
Leitung: Gennaro Cappabianca 
Johann Nepomuk Hummel:  
Rondo aus dem Klaviertrio 
E-Dur op. 83 
Trio Parnassus 
Jacques Pierre Joseph Rode:  
Tempo di polacca aus dem
Violinkonzert Nr. 10 h -Moll 
Friedemann Eichhorn (Violine) 
SWR Rundfunkorchester
Kaiserslautern 
Leitung: Nicolás Pasquet 
 
6.00  SWR Kultur am Morgen 
darin bis 8.30 Uhr: 
u. a. Pressestimmen,
Kulturmedienschau und
Kulturgespräch 
 
6.00  Nachrichten, Wetter 
 
6.20  Zeitwort 
17.10.1983: Die Große Wind -
energieanlage wird eröffnet 
Von Carsten Heinisch 
 
6.30  Nachrichten 
 
7.00  Nachrichten, Wetter 
 
7.30  Nachrichten 
 
7.57  Wort zum Tag 
 
8.00  Nachrichten, Wetter 
 
8.30  Das Wissen 
Kreativität – Was uns hilft, am
Arbeitsplatz innovativ zu sein (2/2) 
Von Franziska Hochwald 
 
Naturschutz, Globalisierung, Digitali -
sierung: Um die riesigen Herausfor -
derungen zu meistern, sind Innova -
tionen nötig. Voraussetzung dafür ist
Kreativität. Viele Wirtschaftsunter -
nehmen wissen das schon lange und
versuchen, die Kreativität ihrer
Beschäftigten zu fördern. Welche
Arbeitsbedingungen brauchen Mit -
arbeitende, um neue Ideen ent -
wickeln zu können? Und leidet die
Kreativität darunter, dass Teams auf -
grund von Homeoffice getrennt von -
einander arbeiten? 
 8.58  Programmtipps 
 
9.00  Nachrichten, Wetter 
 
9.05  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (4/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
 
10.00  Nachrichten, Wetter 
 
10.05  Treffpunkt Klassik 
Musik. Meinung. Perspektiven. 
 
11.57  Kulturtipps 
 
12.00  Nachrichten, Wetter 
 
12.05  Aktuell 
 
12.30  SWR Kultur am Mittag 
Das Magazin für Kultur und 
Gesellschaft 
 
12.58  Programmtipps 
 
13.00  Nachrichten, Wetter 
 
13.05  Mittagskonzert 
Evelyn Glennie: 
Human time 
Ensemble 
 
Scottish Chamber Orchestra 
Dmitry Ablogin (Klavier) 
Klavier und Leitung: Maxim
Emelyanychev 
Wolfgang Amadeus Mozart: 
Konzert für 2 Klaviere und Orchester
Es-Dur KV 365 
Camille Saint -Saëns: 
„Der Schwan“ aus 
„Karneval der Tiere“ 
Joseph Haydn: 
Sinfonie Nr. 94 G -Dur
Jay Capperauld: 
Jubilee 
(Konzert vom 19. Januar 2024 
in den City Halls, Glasgow) 
 
Katja Zakotnik (Violoncello) 
Naila lvarenga Lahmann (Klavier) 
Chiquinha Gonzaga: 
Feijoada do Brasil 
Roda Yôyô 
Gaúcho – Corta Jaca 
Carl Nielsen: 
Bläserquintett op. 43 
ARUNDOSquintett 
Elisabeth Jacquet de la Guerre: 
„Céphale et Procris“ 
Freiburger Barockorchester 
Violine und Leitung: Amandine Beyer 
 
14.58  Programmtipps 
 
15.00  Nachrichten, Wetter 
 
15.05  Hörbar – Musik grenzenlos 
Ob Chanson, Folk, Jazz,
Singer/Songwriter, Klassik oder
Filmmusik – hier ist alles möglich. 
 
16.00  Nachrichten, Wetter 
 16.05  Impuls 
Wissen aktuell 
 
16.58  Programmtipps 
 
17.00  Nachrichten, Wetter 
 
17.05  Forum 
 
17.50  Jazz vor sechs 
 
18.00  Nachrichten, Wetter 
 
18.05  Aktuell 
 
18.30  SWR Kultur am Abend 
Ihr kultureller Abendspaziergang 
 
19.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.00  Nachrichten, Wetter 
 
20.03  Kaisers Klänge 
Von Dante bis d‘Annunzio – 
Der Klang der letteratura italiana 
Mit Niels Kaiser 
 
Was haben Autoren wie Dante,
Boccaccio, Goldoni oder Pirandello
gemeinsam? Sie gehören nicht nur zu
den Heroen der italienischen Litera -
tur, ihre Werke haben auch immer
wieder als Vorlagen für musikalische
Schöpfungen gedient! 
Das Buchmessen -Gastland Italien
zeigt sich heute ganz von seiner
musikalischen Seite. Von der „Gött -
lichen Komödie“ bis zum „Deca -
merone“, vom „Rinaldo“ bis zum
„Orlando Furioso“ streifen Kaisers
Klänge durch die Musikwelten der
letteratura italiana. 
 
21.00  JetztMusik 
Frisch, frei, freundlich – 
Zur Musik von Frederic Rzewski 
Von Torsten Möller 
 
Schon als Siebenjähriger, so sagte
Frederic Rzewski einmal rückblickend,
„wollte ich immer wie Beethoven
sein“. Die geistige Unabhängigkeit
übernimmt er von seinem Vorbild,
auch für Beethovens Idealismus und
Vielseitigkeit hat der 1938 geborene
Amerikaner ein offenes Ohr. Politi -
sche Musik, augenzwinkernd Humo -
ristisches, auch manche Jazz -Ex-
kursionen kommen zur Sprache in
diesem Feature über einen nimmer -
müden Komponisten und Pianisten. 
 
22.00  Nachrichten, Wetter 
 
22.03  Jazz and More 
Von Jürgen Schwab 
 
Ja was haben wir denn da?! Neue
Alben aus dem Jazz und seinen Rand -
gebieten. Ob Blues, Neo -Klassik, Glo -
bal-Pop oder freie Improvisation –
hier darf alles mitmischen. 
 
23.00  Nachrichten, Wetter 
 SWR Kultur  PROGRAMM  - Seite 7 - KW 42 / 14. - 20.10.2024 
(Donnerstag, 17. Oktober) 
 
23.03  Musikstunde 
Carl Theodor von der Pfalz –
Herrscher über sieben Länder (4/5) 
Mit Jan Ritterstaedt 
(Wiederholung von 9.05 Uhr) 
 
23.58  Programmtipps 
 
Freitag, 18. Oktober 
 
0.00  Nachrichten, Wetter 
 
0.03  ARD -Nachtkonzert 
Johann Sebastian Bach: 
Konzert C -Dur BWV 1061 
Yaara Tal, 
Andreas Groethuysen (Klavier) 
Münchner Rundfunkorchester 
Leitung: Roman Kofman 
Engelbert Humperdinck:  
„Shakespeare -Suite Nr. 1“ 
Bamberger Symphoniker 
Leitung: Karl Anton Rickenbacher 
Felix Mendelssohn Bartholdy: 
„Warum toben die Heiden“ 
op. 78 Nr. 1 
Chor des BR 
Leitung: Michael Gläser 
Johann Sebastian Bach: 
Präludium und Fuge h -Moll BWV 869 
Dina Ugorskaja (Klavier) 
Edward Elgar:  
„Cockaigne“, Ouvertüre 
Bamberger Symphoniker 
Leitung: Lan Shui 
Dmitrij Schostakowitsch: 
Sinfonie Nr. 3 Es -Dur 
Chor und Symphonieorchester des BR 
Leitung: Mariss Jansons 
 
2.00  Nachrichten, Wetter 
 
2.03  ARD -Nachtkonzert 
Joesph Haydn: 
Sinfonie Nr. 90 C -Dur 
Berliner Philharmoniker 
Leitung: Simon Rattle 
Ignaz Moscheles: 
„Hommage à Weber“ op. 102 
Duo d’Accord 
Richard Wagner: 
„Eine Faust -Ouvertüre“ 
Bamberger Symphoniker 
Leitung: Karl Anton Rickenbacher 
Amy Beach: 
Sonate a -Moll op. 34 
Tasmin Little (Violine) 
John Lenehan (Klavier) 
Niels Wilhelm Gade: 
Sinfonie Nr. 1 c -Moll 
Danish National Radio
Symphonie -Orchestra 
Leitung: Christopher Hogwood 
 
4.00  Nachrichten, Wetter 
 
4.03  ARD -Nachtkonzert 
Dmitrij Bortnjanskij: 
Sinfonie concertante B -Dur 
Pratum Integrum Orchestra 
 Antonio Salieri:
Gerd Heyer Zusammenlegung / Abschaffung 3SAT





Wieso vertreten Sie in Ihren Sendungen Ihre eigenen Anliegen - den Betrieb Ihrer Sendungen so unzureichend ?



Ich würde es sehr bedauern, wenn 3SAT in ARTE abgewrackt würde.



Mein Wunsch ist: Besser sparen Sie als öffentlich rechtlicher Rundfunk bei den Kosten für Sport-Events-Übertragungen !



Kultur und Wissenschaft-Reportagen gelten nur noch als lästige Kostentreiber ?



VG G. Heyer, Bruchsal
Gerd Ludwig Die Einschränkung des Einstellend von Textbeiträgen der Hessenschau im Internet erst nach einer Fernsehausstrahlung finde ich nicht gut. Auch die Hessenschau sollte aktuellste Informationen in Textform im Internet bereitstellen können.

Die Zusammenlegung von 3sat und Arte ist unangemessen. Das sind m. E. Vollprogramme mit individueller Länderausrichtug und keine Spartenprogramme. Man sollte vielmehr überlegen, ähnliche Sender zusammen mit Polen, Benelux oder Skandinavien auf den Weg bringen.

Die Zusammenlegung von Zdf- Info mit Tagesschau24 ist für mich ok, ebenso von ONE und Zdf Neo, vielleicht auch von ARD-alpha mit Phoenix, oder vielleicht auch kika und Funk
Gerd Mendel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bestürzung habe ich von den "Reform"-Plänen für die öffentlichen Medienanstalten erfahren. Dies vor dem Hintergrund der Bestrebungen vieler rechtsnationaler Regierungen in Europa, ihren rückwärtsgewandten Einfluss auf Kultur und Bildung in ihren Ländern auszudehnen und zu verfestigen.

Was mich auch besorgt ist, dass "geisteswissenschaftliche" und künstlerische Herangehensweisen und Deutungen der Wirklichkeit in der Öffentlichkeit immer mehr zurückgedrängt und marginalisiert werden zugunsten einer immer oberflächlicheren, informationsreduzierten und kurzsichtigen Betrachtung unserer immer komplexer werdenden gesellschaftlichen Probleme.

Auch, wenn mich das Gefühl beschleicht, dass ich an eigentlich dringend anstehenden politischen Entscheidungen für die immer rasanteren technologischen Entwicklungen und deren massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft wohl eher weniger beteiligt würde: wenigstens in dieser Mail kann ich versuchen für die öffentlich-rechtliche Unterstützung ( meiner (langsam aussterbenden ?) stärker geisteswissenschaftlich geprägten Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Entwicklung zu werben und zu kämpfen.

So halte ich die geplante Reform, insbesondere die darin genannte Zusammenlegung von ARTE und Dreisat (und auch die Reduktion von vielen Hörspielangeboten) für das, was sie ist: eine inhaltlich unbegründete Kürzung und Streichung von sinnvollen Angeboten im Bereich der gesellschaftlichen und politischen Bildung, unserer Kunst und unserer Kultur. Na gut, dann überlassen wir das halt zukünftig noch stärker den rückwärtsgewandten rechtsnationalen Kräften in unserem Land.

Gerd Mendel
Gerd Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



endlich beginnt man zu erkennen, dass die ständige Begierde nach Erhöhung des Rundfunkbeitrages in die falsche Richtung führt. Denn so braucht man nicht zu sparen, sondern greift bequem in die Vollen. Was mich im Zeitalter der Digitalisierung schon lange stört, dass man unfassbare 74 öffentlich-rechtliche Rundfunksender braucht (in analogen Zeiten gerade noch plausibel!) und eine ebenso unglaubliche Zahl von TV-Sendern ( https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_%C3%B6ffentlich-rechtlichen_Programme_in_Deutschland ). Weltweit einmalig!



Meine Vorschläge (nur die wichtigsten Beispiele):



- Die viel zu vielen sehr kostenspieligen Übertragungen von Fußballspielen in einem Spartensender bündeln, denn die sind ohne weiteres empfangbar. Muss man sich immer die millionenschweren Übertragungsrechte sichern? Sicher kann man markante (End-)Spiele mal im Ersten oder ZDF senden. Aber bitte auch anderen Sportarten (Handball, Basketball usw.) entsprechend Sendeplatz einräumen. Im Rundfunk-Staatvertrag steht sicher kein "Fußball-Passus".

- Warum schielt das ÖR Fernsehen nach einer Quote wie die Privatsender? Warum nicht z.B. an der BBC orientieren? Schließlich zahlt man den - sicheren - Rundfunkbeitrag. Entsprechende Ausfälle an Werbeeinnahmen müssten an anderer Stelle eingespart werden. Die oft reisserische Darstellung von geplanten Sendungen vor dem nächsten Sendebeitrag nervt nur noch. Muss man sich auf das Niveau mancher Privatsender begeben? NEIN!

- Den beeindruckend guten Sender 3SAT unbedingt erhalten. Einer der wenigen kulturellen Lichtblicke!

- Die Menge an Soap-Serien reduzieren, die vom "Niveau" her mit den Angeboten der Privatsender konkurrieren. Und oft tausende Folgen umfassen. Hat mit dem Bildungsauftrag nicht viel zu tun. Einsparpotential!

- Die nicht selten unfassbar hohen Gehälter z.B. für Intendanten und Abteilungsleiter kürzen. Hier wird stets auf die hohe Verantwortung hingewiesen, die mit diesen Posten verbunden sein sollen. Dagegen nimmt sich das Gehalt eines Bundeskanzlers, der sicher weitaus mehr Verantwortung zu tragen hat, schon sehr bescheiden und unangemessen niedrig aus.



Mit freundlichen Grüßen

Gerd Müller

Gundelsheim b. Bamberg
Gerd Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



ich unterstütze Ihre Bemühungen um Sparsamkeit im Umgang mit den Rundfunkgebühren, darf Ihnen jedoch meine Sorgen und Vorbehalte nicht vorenthalten.

Insbesondere dürfen die Sender 3Sat und Arte nicht abgeschaltet werden. Diese international angelegten Formate haben einen wesentlichen Anteil an meinem Fersehkonsum. Die Nachrichtensendung ZiB2 des ORF stelle ich stellvertretend voran.

Es ist für mich geradezu unverzichtbar, den Blick über den Tellerrand der politischen Berichterstattung abwenden zu müssen. Ebenso sind die manigfaltigen Beiträge aus Wissenschaft und Kultur für die Entwicklung meiner intelektuellen Persönlichkeit von großer Bedeutung.

In diesem Sinne darf ich Sie bitten, Ihre Entscheidungen an den Bedürfnissen meiner Person, aber auch vieler anderer Rezipienten zu orientieren.



Mit freundlichen GRüßen



Gerd Müller
Gerd Piehl Das Land Sachsen-Anhalt verhinderte vor einiger Zeit eine angemessene Gebührenerhöhung. Leider sagte man nicht, dass man keinen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk mehr will. Schaffen wir ihn doch gleich ab und danach die freiheitlich-demokratische Grundordnung. 1933 koalierte man mit Adolf und war kurz danach selbst weg.

Kommt alles wieder?

Wann besinnt sich endlich die Union? Auf diese Reform kann man verzichten, stattdessen sollte man zu regelmäßigen Gebührenanhebungen zurückkehren, wie man es z. B. beim ÖPNV auch tut. CDU/CSU gehen einen gefährlichen Weg. Währet den Anfängen.
Gerd Pokraka Meine Befürchtung ist, dass die Vielfalt der Wissenschaftsberichterstattung aus Kostengründen geopfert wird. Wobei gerade hier die Vielfalt eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat.

Einschaltquoten sind nicht das wichtigste Kriterium, zu dem öffentlich Rechtliche beauftragt sind!!
Gerd Prien Die Öffentlich-Rechtlichen haben einen Bildungs- und Informationsauftrag und sind zur Grundversorgung des Anspruchs der Bürger auf umfassende Wissensvermittlung verpflichtet.



Dieses Wissen ist essentiell notwendig um vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Zur Zeit kämpfen wir gegen Entscheidungen die durch einen Informationsmangel geprägt sind. Desinformation oder gar Verschwörungsmythen fließen hier mit ein.

Insb. das Zusammenlegen von Arte und 3Sat reduzieren das Angebot an fundiertem wissenschaftlichen Journalismus. Aber genau diesen brauchen wir.

Ich möchte Sie bitten - nein, auffordern - darauf zu verzichten die Grundversorgung der Bürger einzuschränken und dadurch Populismus und nicht-demokratische Strömungen zu unterstützen.
Gerd Schliephake Die Konzentration bzw Zusammenlegung der öffentlich-rechtlichen Spartensender finde ich gut und ist der richtige Weg.

Leider geht das Vorhaben nicht weit genug:

Warum müssen die beiden großen Sender so viele Strukturen parallel unterhalten und finanzieren:

Auslandskorrespondenten weltweit incl Büros und Angestellten

Inlandsberichterstatter/Journalisten usw.

Olympische Spiele: beide Sender mit Sportjournalisten / Experten/Mitarbeitern

Nachrichtenprogramme, Meteorologen

usw.

Die eingesparten Finanzen könnten viel zielorientierter für die eigentlichen Aufgaben der Öffentlich-Rechtlichen eingesetzt werden.

U. a. die Sportwelt umfassender wiedergegeben werden, das Informationsangebot ausgeweitet werden usw.

Jedes privat geführte Unternehmen ist bestrebt Doppelstrukturen auszumerzen, warum soll das nicht auch hier gelten.

Gruß Gerd Schliephake
Gerd Schneider hiermit protestiere ich gegen die schliessung oder zusammenlegung von spartensendern.

ich bin konsument von arte 3sat zdfneo one und tagesschaau 24.

ich moechte auf keinen sender verzichten. jeder hat seine berechtigung.

freundlicher gruss gerd s.
Gerd Schneider 3sat ist derzeit der einzige vernünftige Sender mit einem guten Angebot, ohne Krimiauswüchse wie ARD und ZDF.
Gerd Stuber Guten Abend,





wie ich heute (erst heute!) erfahren habe, bestehen Pläne, den Fernsehsender "3sat" abzuschaffen, bzw. zu "fusionieren".

Meiner Meinung nach hat "3sat" ein ganz eigenes Profil welches sich deutlich von anderen Sendern unterscheidet. Die Inhalte von "3sat" geben diesem Sender ein Alleinstellungsmerkmal.



Daher wende ich mich strikt gegen eine (wie auch immer benannte) Abschwächung und/oder

Auflösung von dessen Eigenständigkeit.



"3sat" muß uns erhalten bleiben!



Mit freundlichen Grüßen:



Gerd Stuber, Alzey
Gerd van Strien Ich schätze 3sat und ARTE als zwei wichtige unabhängige Sender und bin strikt gegen eine Zusammenlegung. ARD, zdf und Deutschlandradio sollen so bleiben wie sie sind. Allenfalls könnten einige Radioprogramme zusammen produzieren, wenn sie hauptsächlich Musik senden und wenig Aktuelles.
Gerd Witte Das schlimmste ist, dass hier geäußerte Meinungen Sie nicht, aber ganz und gar nicht interessieren.



Sie befördern mit Ihrer bürgerInnenfernen Vorgehensweise den weiteren Aufstieg der AfD.



Herzlichen Glückwunsch!
Gerda Desinger Die Zusammenführung unterschiedlicher Kanäle bzw. Sender erscheint mir eine gute Idee. Die Absicht jedoch, die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte" zu überführen sowie die Angebote tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo auf ein bis zwei Angebote mit dem Schwerpunkt Information/Nachrichten/Ereignisberichterstattung, Bildung und Dokumentation zusammenzuführen, erscheint mir die am wenigsten zweckdienlichste zu sein. Denn auf diesen Kanälen sind gerade die Beiträge zu finden, die aus meiner Sicht den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien sehr deutlich erfüllen, weil sie eine entsprechende Vielfalt und intellektuelles Niveau bieten.



Als Konsolidierungsvorschlag erscheint mir eine Zusammenführung mehrerer Länderanstalten als zweckdienlicher. Mit entsprechenden Zeitfenstern für regional bedeutsame Informationen wird der Informationsauftrag erfüllt, und die Vielzahl mehrfach recherchierter - und gesendeter - Informationen aus Sport, Kultur, Wetter und Naturkatastrophen führt vermutlich zu den gewünschten Einsparungen.



Die "Anhörung" auf der Basis des vorliegenden Entwurfs zum Reformstaatsvertrag finde ich im Übrigen gruselig: Die Vielzahl an Paragraphen und Fachbegriffen kann nicht im Ernst zu einer Vielzahl von brauchbaren Vorschlägen führen.
Gerda Kuhn Ich bin entsetzt und empört über den geplanten Kahlschlag im Bereich der Kulturprogramme. Es war die Politik, die vor Jahrzehnten den Weg frei gemacht hat für die Privatsender im Namen der angeblichen "Meinungsvielfalt". Das Ergebnis: Eine Flut von minderwertigen, niveaulosen Programmen . Jetzt also der nächste Schritt: Die noch verbliebenen Qualitätsprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender noch weiter reduzieren! Ich protestiere aufs Schärfste insbesondere gegen die geplante Zusammenlegung der beiden wunderbaren Sender Arte und 3sat, die sehr oft für den Höhepunkt der TV-Woche sorgen. Auch bin ich dagegen, dass diese Sender irgendwann nur noch digital empfangen werden können. Warum diese Absicht? Was soll dann noch linear verbreitet werden? Sport und Krimis? Ich frage mich wirklich, welche Absicht hinter dieser Art von "Reform" steckt. Haben wir tatsächlich zu viel kritische und hintergründige Informationen in den öffentlich-rechtlichen Programmen? Ist es nicht wunderbar, dass das deutsch-französische Projekt Arte bis heute getragen hat? Sollten eigentlich nicht noch mehr Länder versuchen, Kooperationen wie bei 3sat zu verwirklichen, um dem Geist nationaler Alleingänge entgegenzuwirken? Unverzichtbar sind für mich auch Informationskanäle wie Phoenix und Tagesschau 24 sowie das Format ARD Alpha. Auch ZDF Info bringt immer wieder interessante Sendungen. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man sich zwischen diesen Kanälen entscheiden soll! Ich hoffe sehr, dass es in Deutschland noch eine Mehrheit für qualitativ hochwertige Medienformate gibt.
Gerda Liebisch Sehr geehrte Damen und Herren,

Zur Zusammenlegung der Sender Arte und 3sat möchte ich meinen Protest hiermit bekunden und Sie auffordern die Sache nochmals zu überdenken. Werden Sie Ihrer Aufgabe der öffentlich rechtlichen Medienanstalten gerecht zur freien Meinungsäußerung und vor allem Bildung durch Medien der Bevölkerung. Insbesondere im Hinblick auf die stark zunehmende Gefahr des Einflusses von rechtsorientierten Kräften wird es immer schwerer unabhängige Informationen zu erhalten. Da heben sich die beiden Sender Arte und 3sat positiv hervor. Wir können doch nicht alle Werte den Kosten zuliebe aufgeben. Es werden sich sicherlich auch andere Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen.

Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages wäre denkbar.!!!

Freundliche Grüße

Gerda Liebisch
Gerda Misoph Dass Reformen nötig sind, mag sein. Das Problem, das ich sehe, ist jedoch, dass durch die Verringerung der online Angebote den Verlagen nicht wirklich geholfen wird, der Verbreitung seriöser Informationen aber enorm geschadet wird. Das können wir uns in Zeiten, in denen die Demokratie gefährdet ist, wie nie nicht leisten.
Gerda Papanopoulis Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte hiermit meine Bedenken gegen die geplante Fusion der Sender 3sat und ARTE äußern. Diese Entscheidung könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die Medienlandschaft und die kulturelle Vielfalt in Deutschland haben.

3sat und ARTE bieten unterschiedliche Programmkonzepte und Perspektiven. Eine Fusion würde die kulturelle und thematische Diversität einschränken und zu einer uniformen Berichterstattung führen, die den unterschiedlichen Interessen der Zuschauer nicht gerecht wird.

Ich bitte Sie, diese Argumente zu berücksichtigen und sich für den Erhalt der Eigenständigkeit von 3sat und ARTE einzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen,
Gerda Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,



wir brauchen beides, 3sat und Arte. Die Kultur hat unter der Pandemie schon unsäglich gelitten und nun will man sie noch weiter beschneiden? Das kann wohl nicht wahr sein. Es gibt auch noch andere Sender, welche bleiben sollten. ARD-alpha z.B., hat u.a. mit Bildung zu tun. Auch sehr wichtig. Auch ZDF-INFO und Phönix müssen unbedingt bleiben.

Ich bitte Sie inständig, wenigstens obige Sender zu belassen.



Mit freundlichen Grüßen

Gerda Schmidt
Gerdon Bitte auf keinen Fall 3sat und ARTE zusammenlegen. Auch Phoenix ist ein sehr wertvoller Sender. Wenn sie sparen müssen legen sie die vielen dritten Programme zusammen. Damit kann man mindestens die Hälfte der Sender einsparen. Auch eine Zusammenlegung von ARD und ZDF wäre eine gute Idee und würde den Wasserkopf der Öffis effektiv senken.

3sat, ARTE und Phoenix sind ein Grund warum ich die Gebühren noch gerne zahle!!!
Gerd-Rainer Walkowiack Wird die Reform kommen, wird sie einen riesigen Beitrag zur weiteren Verdummung der Bevölkerung leisten. Dann wird der Zustrom zur AfD, den Reichsbürgern u.ä. weiter zunehmen. Wir werden dann in absehbarer Zeit ähnliche Verhältnisse wie in den USA haben. Ich habe Angst davor, dass dann ca. 50% unserer Menschen Argumenten, wie denen von Trump folgen.
Gereon Wetzel Liebe Vertreter*innen der Rundfunkkommission,

seit 20 Jahren arbeite ich als Dokumentarfilmer für Fernsehen und Kino. Vier Produktionen davon gemeinsam mit der 3sat-Redaktion „Dokumentarfilmzeit“. Im Moment in einer Kinocoproduktion zu dem Thema Völkerrecht und Menschenrechte. Neben den vielfach zu Recht hervorgebrachten Argumenten für den Erhalt von 3sat, wie z.B. allgemein Bildungs- und Kulturauftrag des ÖRR, wenig Einsatz - große Wirkung, länderübergreifendes Kooperation und nicht zuletzt einfach eine größere Vielfalt, möchte ich hier weitere sehr drängende Argumente für den Erhalt des Angebots von 3sat anführen und zwar aus der Perspektive eines sich immer stärker verengenden Feldes für unformatierte, autorengeprägte, erzählende Dokumentarfilme. Ich spreche hier von einer seit den Anfängen des Filmschaffens ausdifferenzierten Kunstform, die mehr und mehr aus dem Programmangebot von ARD und ZDF verschwindet. Ich möchte an dieser Stelle nur kurz die Entwicklung der letzten 25 Jahre skizzieren und verweise zudem auf vielfältige Studien, zuletzt von Fritz Wolf, „Deutschland - Doku-Land“.



Bei der Präsentation der Studie hieß es: „Viele Sendeplätze, immer mehr Formate - aber immer weniger künstlerische Handschrift“ - das ist das Kernergebnis der empirischen Analyse von dokumentarischen Inhalten im beitragsfinanzierten deutschen Fernsehen.

„Zwar laufen auf den ersten Blick unzählige Produktionen aus allen Spielarten des dokumentarischen Film- und Fernsehschaffens“, so Wolf. Bei genauerem Hinsehen stelle sich aber heraus, dass beispielsweise beim langen Dokumentarfilm im untersuchten Halbjahr rund 60 Prozent der Ausstrahlungen in den Kulturkanälen 3sat und arte, aber nur zwei bzw. ein Prozent im Ersten bzw. ZDF-Hauptprogramm stattfinden.

Ein weiteres Armutszeugnis sieht Wolf im abgebildeten Themenspektrum: „Nur etwa sieben Prozent der dokumentarischen Arbeiten behandeln gesellschaftspolitisch relevante Themen, und gerade einmal drei Prozent beschäftigen sich mit Wissenschaft und Technik“.



Diese Analyse ist vor dem Hintergrund einer drohenden Streichung alarmierend und ich kann dies aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen. Waren anfänglich noch künstlerische, thematisch abseitige Dokumentarfilme in den Hauptprogrammen zu sehen, so wurden Regisseur*innen und Produzent*innen mehr und mehr auf die dritten Programme verwiesen. Diese übernahmen zeitweise die Rolle, versteckten die Filme in ihrer Nachtschiene, ganz gleich wie thematisch relevant und verabschiedeten sich - vorgeblich wegen mangelnden „Erfolgs“ - schließlich mit einigen rühmlichen Ausnahmen ganz von diesem Dokumentarfilmgenre. „Geht doch zu 3sat“ hieß es dann. Und in der Tat, da sind wir nun und jetzt soll der Fels in der Brandung für die dokumentarische Formen- und Themenvielfalt gesprengt werden? Gerade in einer Zeit, in der offensichtlich die politische und visuelle Bildung TikTok und Co überlassen wird, in der die Verengung und Formatisierung der filmischen Mittel zu einer Art visuellem Analphabetismus zu führen droht, gerade jetzt planen Sie, die letzten diskursiven, facettenreichen und vielgestaltigen Formen einer langen Tradition von Dokumentarfilmen, den Krimis, Talkshows und Sportrechten zu opfern? Ist schon klar, eine Rückkehr des Dokumentarfilms ins Hauptprogramm traut sich ohnehin keiner mehr zu fordern, aber die sogenannte Sparte, das Feigenblatt des ÖRR fallen zu lassen, würde bedeuten, nackt dazustehen. Zuschauer, gerade junge, gewinnt man so nicht, im Gegenteil, vielleicht wendet sich dann auch noch der harte und überzeugte Kern der Zuschauer*innen vom Angebot des ÖRRs ab. Dies gilt es zu verhindern.



Mit hoffnungsvollen Grüßen

Gereon Wetzel
Gerhard Bertling Sehr geehrte Damen und Herren,

die Nutzung der Mediatheken anstatt des "Live-Programms" wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Es wäre wünschenswert, wenn rudimentäre Funktionen wie das Merken des letzten gesehenen Programms, das Finden der nächsten Folge einer Serie oder das Vor- und Zurückspulen endlich so gut funkionieren würde wie bei den großen Streamingdiensten. Diese Funktionen sind heute einfach unglaublich schlecht implementiert.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerhard Bertling
Gerhard Blockus Als regelmäßiger 3sat Nutzer bin ich gegen die Auflösung des 3sat Senders, Denn der Wissenschaftsjournalismus zum Beispiel von der Sendung Nano ist für mich alltägliche Informationsquelle
Gerhard Bölter Der einzige 'Anker' in dieser aktuell verrückten Welt -nicht nur der Medien- sind 'ARTE' '3Sat' 'ARD Aöpha' -- wenn das gestrafft und 'weichgespült' und nicht wie bisher mit Meinungsvielfallt angeboten wird sind meine Gebühren nicht mehr gerechtfertigt.



full stop
Gerhard Brosig Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung von 3sat mit arte lehne ich schärfstens ab. Das ist ein Rückfall in die Barbarei.

Es gibt wirklich genügend Programme von unterirdisacher Qualität, die streichungswürdig sind.



Mit freundlichen Grüßen



Gerhard Brosig

Diplom-Physiker und IT-Sicherheits-Spezialist
Gerhard Draxler 3SAT und arte zusammenzulegen wäre eine Katastrophe. Die nahezu einzigen substanziellen Sender zu reduzieren während Koch- Garten- und Quizsendungen im ÖRF inflationär wachsen.
Gerhard Eberhardinger Die Zusammenlegung der Sender bedingt eine Minderung des Angebots, was sich hauptsächlich auf Sender mit hohem kulturellen und wissenschaftlichen Inhalten auswirkt, deshalb ist diese Maßnahme abzulehnen, ich bitte um den Erhalt vor allem von 3 Sat und den weiteren betroffenen Sendern. Die Wiederholung von wissenschaftlich fundierten Sendungen zu verschiedenen Sendezeiten ermöglicht es mehreren Zuschauern diese zu sehen. Das gilt vor allem Schichtarbeitern und Rentnern. In Anbetracht der Zunahme der seichten Inhalte, vor allem in den privaten Sendern, gilt es die öffentlich-rechtlichen Sender in der Gänze des Angebots aufrecht zu erhalten.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen
Gerhard Eichweber Ich bin vehement gegen die Beschneidung der inhaltsreichen Programme, während man den nicht von HAus aus so international vorbildlich neutralen Privaten Programm.Anbietern gern mehr Krimis und sonstige Unterhaltung überlassen kann. Der öffentlich rehtliche Bildungs-Auftrag geht vor. UNd mit ihm auh die deutschsprachig überlappenden Programme, für die 3 Sat stehen. Gern kann man den Test machen, ob CH und A noch etwas mehr beitr#gen mögen. Aber 3 Sat ist unverzichtbar.

In meiner und meiner Freunde Praxis ist gerade 3 Satin der Zeit von 18.30 bis 20.20 h Pflichtprogramm, um das sich, einerlei, wo wir gerade sind, unser Tagesablauf dreht.



Francophone und Francophile Menschen mögen ähnliches von Arte sagen.



Ferner ist zur Kultur zu sagen, daß diese eben nicht nur Theater und Kunst betrifft, sondern alles, was die natürliche Diversität aller MEnschen angeht, Alles. Und vor allem alle qualitative Information.

Das weiter auszuführen, würde den Rahmen sprengen.



Nur noch so viel: Über Computer erreichbare Programme zählen für uns niht mit.

Das mögen andere Menschen sein. Radio und Fernsehen muß man planbar einschalten und empfangen können.



Mit freundlichen Grüssen

Gerhard E.
Gerhard Fastje Zum Entwurf des Fünften Medienänderungsstaatsvertrages nehme ich wie folgt Stellung:

Ich wende mich vor allem gegen die vorgeschlagene „Fusion“ von 3sat und ARTE. Die Versorgung mit Kultur und Information ist die einzige Rechtfertigung für die Eintreibung der Rundfunkgebühren durch die Sender. Nach der „Marktbereicherung“ durch die Privaten haben sich die Öffentlich-rechtlichen Sender jedoch immer mehr im Niveau und in der Programmgestaltung an diese angeglichen. Abgesehen von Nachrichten-Journalen und vereinzelten (nächtlichen!) Kulturmagazinen findet hauptsächlich Unterhaltung statt, in Konkurrenz zu den Privaten, in Angleichung an deren Niveau und zur Generierung von hohen Einschaltquoten. Kultur und Information wird größtenteils auf die Spartensender 3sat, ARTE und Phoenix verlagert. Um so wichtiger ist es, diese Sender zu erhalten. Das vergleichsweise bescheidene Einsparpotential rechtfertigt auf keinen Fall ein derartiges Verfehlen des Programmauftrags!

MfG

G. Fastje
Gerhard Gabel Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schätze das Programm der Sender ARTE und 3Sat sehr. Mit diesen Sendern wird der ÖR vorbildlich seinem Informtions-, Bildungs- und Kulturauftrag gerecht. Nachrichten aus Frankreich, Österreich und der Schweiz, Sendungen wie Nano, die Kulturzeit, Sternstunde der Philosophie, Scobel, ARTE-Journal/Junior, Stadt Land Kunst sowie großartige Konzert- und Operausstrahlungen seien hier nur beispielhaft genannt. Da eine Fusion Einschränkungen bei dem Programm dieser beiden Sender zur Folge haben dürfte, würde dies m. E. dem öffentlichen rechtlichen Auftrag entgegen stehen. Mit dem Erstarken rechten völkischem Populismus werden länderüberschreitende Programme für ein europäisches Zusammenwachsen immer wichtiger. Deshalb sollten Sender wie ARTE und 3Sat in ihrer Programmvielfalt gestärkt und nicht geschwächt werden. Bitte sehen Sie deshalb von einer Fusion dieser beiden wertvollen Sender ab.



Die erforderlichen Einsparungen sollten m. E. dort generiert werden, bei dem der ÖR gerade keinen qualitativ hochwertigen Beitrag zur Erfüllung des Informations-, Bildungs und Kulturauftages leistet. Mainstream Unterhaltung wird mehr als ausreichend von den privaten Sendern angeboten. Besonders negativ fallen hier mit ihrem Unterhaltungsprogramm einige regionale Sendeanstalten der ARD auf. Nicht nur die Qualität, sondern auch die Wiederholungen einzelner Beiträge auf den unterschiedlichen Sendern, lassen hier Potential für Zusammenlegungen und Einsparungen erkennen.



Vielen Dank für die vielen qualitativ hochwertigen Programmbeiträge unseres ÖR sowie der Möglichkeit dieser Anhörung. Viel Erfolg bei der Umsetzung der notwendigen Veränderungen.



Freundliche Grüße

Gerhard Gabel
Gerhard Gemperlein Der Rundfunkgebühr sollte auf jeden Fall beibehalten werden. TV: Dritte Programme mehr Regional-Schwerpunkt und nicht Wiederholungen von "Das Erste" z.B. von Tatort u.a. (zurzeit oft fast gleichzeitig!). Tagesschau als Infosender ist sehr wichtig. Ebenso 3sat und Arte, besonders wegen der Kooperation mit den Nachbarländern und dem ZDF. Phoenix Live-Berichterstattung ebenso! ARD ONE muss bleiben, um junge Leute trotz Internet zu erreichen. ZDF Info wegen eines gewissen Wettbewerbs mit der ARD ebenso. KIKA unbedingt, um den Internet gute Inhalte entgegen zu stellen. Hörfunk: Die 2. Programme und DLF Kultur sind essentiell wichtig zur Pflege der Kulturen. Ebenfalls "Jugendwellen", wenn gesellschaftliche Inhalte effizient eingebaut werden. Schlagerprogramme (z.B. SWR4, hr4) können zusammengeschaltet werden, wenn regionale Blöcke eingebaut werden.
Gerhard Gemperlein Vergessen, aber SEHR wichtig: Der komplette DLF muss erhalten werden. Er ist das Rückgrat des öffentlich- rechtlichen Rundfunks!
Gerhard Gruner Ein großer Teil der Ausgaben sollen die Pansionen der Leitungsmitglieder und des Personals sein. Dem ist Einhalt zu bieten. Eine Bindung wie bei den Abgeordneten an die Richterlöhne und das Personal an die gesetzliche Rentenhöhe von 48%. Es kann nicht sein, dass die Bezahler überdimmensionale Pansionen finanzieren.

Das Angebot an Kultursender, die nur eine kleine Minderheit schaut, sollte nur bei ARD oder ZDF laufen. Beide Sender am Besten zusammenfügen. Konkurrenz brauchen zwangsfinanzierte Sender nicht. Wichtig ist nur ein finanziell unabhängiges neutrales Programm.
Gerhard Halama Sehr geehrte Damen und Herren,



offenbar erwägen Sie, die zwei für mich bedeutsamsten Sender 3sat und arte mehr oder weniger zusammenzulegen. Das fände ich außerordentlich schade, da Sie gerade mit ihnen dem kulturellen Auftrag auf jeweils unterschiedliche Weise (deutschsprachige Länder sowie Frankreich/Deutschland) hervorragend gerecht werden. Beide verfügen über Angebote, die mich Länder, Menschen, deren Zusammenleben und noch vieles mehr neu entdecken oder besser verstehen lassen.



Um Synergieeffekte anderweitig zu nutzen, empfehle ich Ihnen beispielsweise, die Anzahl der ModeratorInnen pro Nachrichtensendung zu reduzieren. So habe ich nie verstanden, weshalb es eines weiteren Moderators bedarf, lediglich um ohnehin gegen Ende von "heute" oder "BR24" für einen kurzen Moment aus dem Bereich Sport zu berichten.



Zusätzliches Einsparpotential sehe ich in den diversen sendereigenen sogenannten Klangkörpern. Auch wenn z. B. das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks renommiert sein soll, ist in meinen Augen Aufgabe der Anstalt, Inhalte/Musik zu vermitteln und nicht unbedingt selber herzustellen. Chor des BR, Rundfunkorchester etc., und all das womöglich in den jeweiligen Bundesländern, bergen für mich mannigfaltige Ansatzpunkte für eine wohl erwünschte Kostenersparnis.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.



Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Hartmann Sehr geehrte Verantwortliche,

als ehemaliger Mitarbeiter eines Kulturreferats, langjähriger Nutzer von 3sat, ARTE und verschiedener Formate des Deutschlandfunks und nicht zuletzt als Staatsbürger war ich bisher begeistert von Qualität und Umfang der Angebote. Umso mehr empört mich nun zu hören und lesen, was Sie zukünftig in Ihrer Rundfunkreform planen.

Einer Präsentation der Reformvorschläge entnehme ich, dass Sie mehr „Effizienz durch Zusammenarbeit“ generieren, durch Zusammenlegung von 3sat und ARTE einen Schwerpunktkorb „Kultur & International“ bilden und vor allem mehr „Vertrauen stärken“ wollen.

Natürlich müssen Sie Ressourcen sinnvoller verteilen und Konzepte anders gestalten. Auch die Strukturen sollten angepasst und gestrafft werden. Und eine Ausweitung partizipativer Angebote ist heutzutage unverzichtbar. Kooperation mit anderen Sendern gibt es bei 3sat und ARTE ja bereits. Aber der Grundansatz und die Programmarbeit der beiden Sender unterscheidet sich in positiver Weise im Sinne einer Vielfalt, die gesellschaftlichen Zusammenhalt durch fundierte journalistische Arbeit leistet, doch sehr, weshalb beide Formate unbedingt erhalten bleiben müssen.

Die Vereinigung von 3sat und ARTE als einen „Korb“, der „Kultur und Internationales“ abdecken soll, zu bezeichnen, ist nun wirklich bloßer Euphemismus. Da würde Essentielles verloren gehen. Was geschieht dann zum Beispiel mit der preisgekrönten „Kulturzeit“, „Scobel“ oder „Sternstunde Philosophie“ und vielen anderen auch inklusiven Sendungen?

Wenn Sie tatsächlich Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhöhen und dem Auftrag zur Erhaltung demokratischer Werte entsprechen wollen, dann denken Sie daran, dass Kulturformate unter anderem auch vorbeugende Sozialarbeit sein können.

Und was ist mit der viel beschworenen „Brandmauer gegen rechts“, die in den Rundfunkräten passieren muss und bald gefährdet scheint? Ein reines Lippenbekenntnis? Sie passiert genau dort, wo Sie über die Reform entscheiden. Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht!

Und tun Sie all das Feedback gegen die Einsparungsabsichten nicht nur als Diskussionsbeiträge ab, sondern wagen Sie mehr Bottom-up als Top-down. Sie erhalten dafür überaus nötiges Commitment. Die Zeichen der Zeit haben sich geändert, nehmen sie das auf!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Hartmann
Gerhard Heilig Grundsätzlich ist geplant im Bildungssektor zu sparen (Arte,3Sat,phönix...) Ich vermisse den Unterhaltungs- und Sportsektor.Es gibt ein großes Angebot an Krimis aller Art (Tatort, Länderkrimis,Vorabendserien) und Sportübertragungen (MüssenÜbertargungen von Spielen der3.Ligen sein? Braucht es bei Fußballgroßereignissen Studios von ARD und ZDF?)

Ich wünsche mir dass der ÖRR wieder vermehrt seinem Bildungsauftrag nachkommt und sich nicht mit den Privatsendern misst in Form von True crime und geskripteten Dating-Formaten.Brisant und Hallo Deutschland, oft ähnliche Inhalte, muss das sein? Ebenso die vielen Quiz- und Kabarett/Comedy-Sendungen. Ebenso stehen aus meiner Sicht Senderzusammenlegungen zur Diskussion (SR zu Hessen oder SWR, WDR und NDR, RBB und MDR,Radio Bremen zu NDR?) Ebenso halte ich Synergiemaßnahmen im technischen Bereich für notwendig (gemeinsamer Fahrzeugpool, gemeinsame Studios?)

Bei den Radiosendern gibt es mittlerweile viel "Dudelfunk", das können die Privaten übernehmen.

Der DLF mit allen Beiprogrammen ist wichtig.Bitte wieder mehr Informationsanteil bei den Hörfunksendern. Die Hörer sind durchaus in der Lage sich länger als 3:30 Minuten zu konzentrieren

(siehe DLF, SWR 2).Es besteht viel Einsparpotential aber bitte nicht einseitig.Wir benötigen in den heutigen Zeiten einen starken ÖRR,
Gerhard Hingerl arte und 3sat sind die Lieblingssender von meiner Frau und mir. Daher sind wir beide nicht glücklich darüber, dass 3sat womöglich eingestellt oder mit arte zusammengeführt werden soll. 3sat ist frei von Werbung und ebenso weitgehend frei von den dümmlichen Polizei-Vorabendserien (und vielen anderen recht niveaulosen Sendungen) , die täglich auf ARD und ZDF laufen. Auf 3sat laufen viele Sendungen - häufig mit kulturellen Themen -, die weder in ARD noch ZDF zu sehen sind. Für meine Frau und mich definitiv ein Verlust.
Gerhard Huber Ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass ich gegen die geplante Fussionierung der Sender 3 Sat und Arte stimme, da durch diese Zusammenlegung meiner Meinung nach der Wissenschaftliche Journalismus zukünftig nicht mehr die Rolle spielen würde, wie es bis dato der Fall ist. Die öffentlich rechtlichen Sender haben eine tragende Rolle zur Informativen Berichterstattung beizutragen um die Allgemeinheit auf dem laufenden zu halten, besonders im wissenschaftlichen Bereich!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Huber
Gerhard Lappus Der Entwurf ist sehr schlecht. Er muss abgelehnt werden.
Gerhard Muller Die Reformvorstellungen tragen eine komplexe Handschrift der politischen Akteure. Es galt offenbar, die unterschiedlichen medienpolitischen Vorstellungen auszugleichen.



Gleichwohl bestehende (Rundfunk-)Strukturen immer auf den Prüfstand gehören und deren Inhalte optimierbar sind, darf m. E. die besondere Wertigkeit und die herausragende Bedeutung eines öffentliche-rechtlichen Rundfunks für eine kritische Meinungsbildung in der Bundesrepublik nicht verkannt werden.

Gerade der nun schon seit vielen Jahrzehnten mögliche Vergleich zwischen öffentlich-rechtlichen Angeboten und dem Privat-Rundfunk im Bereich Nachrichten, Dokumentation und Aktuelles in Deutschland muss es jedem Politiker, wenn er denn überhaupt unmittelbar die privaten Angebote konsumiert, verdeutlichen, dass eine seriöse und ausgewogene Nachrichten- oder Magazinberichterstattung nur im öffentlich-rechtlichen System möglich ist.



Insofern plädiere ich im Fernsehbereich nachdrücklich für den Erhalt und die finanzpolitische Stabilisierung der existierenden Nachrichten- und Dokumentationskanäle von ARD und ZDF. Kein anderes TV-System ist in der Lage, verschiedenartige Perspektiven, bildungspolitisch relevante Inhalte und zeitgeschichtliche Dokumentation zu produzieren bzw. in dieser Ausführlichkeit zu senden.



Gerhard Müller

22303 Hamburg
Gerhard Pahl arte und 3sat basieren bekanntlich auf übernationalen Kooperationen, arte zwischen Deutschland und Frankreich und 3sat zwischen den drei deutschsprachigen Ländern Österreich, Schweiz und Deutschland.

Aber zu viel Kultur und Bildung ist dem Zeitgeist wohl nicht zuzumuten und anscheinend sind wir ja sowieso wieder mit Volldampf im Rückwärtsgang zu den Nationalstaaten…

Einsparpotenziale sehe ich dagegen beim Einkauf von Senderechten für Profisport (Wer das braucht, soll es bitte selbst bezahlen) und bei der Alimentierung von immer denselben B-Promis in immer denselben Quiz- und Talkshows. Brot und Spiele... wussten schon die alten Römer.



Im Übrigen ist der Zeitraum zwischen der Veröffentlichigung des Entwurfs und der Möglichkeit der Stellungnahme sehr sportlich bemessen. Aber das ist wohl kein Zufall.
Gerhard Pogarell Sehr geehrte Damen und Herren,

hierfür plädiere ich für den Erhalt von 3sat als eigenständiger Sender des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks.



3sat ist "mein" Sender für Themen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Kein anderer Sender hat eine derartige Vielfalt von qualitativ hochwertigen Programmbeiträgen. Dabei wird ein breites gesellschaftliches Spektrum abgedeckt, das wiederum die eigene Meinungsbildung fördert. Besonders erwähnenswert ist auch die Bündelung von Programmbeiträgen zu Themen, die es erlaubt, sich fokussiert zu einem Thema zu informieren. Meine Interessenschwerpunkte sind Natur, Technik und Gesellschaft. Sehr wichtig finde ich auch die Nachrichtensendungen aus Österreich und der Schweiz, die noch einmal einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen in Deutschland und der Welt geben.



Ich befürchte, das bei einer Verschmelzung mit dem Sender ARTE (den ich auch sehr schätze), die derzeitige Vielfalt und Tiefe der in 3sat behandelten Themen nicht mehr aufrechterhalten werden kann. 3sat soll bitte mit seinem breiten Angebot, das sehr wertvoll für eine differenzierte Meinungsbildung ist, als eigenständiger Sender bestehen bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Pogarell
Gerhard Remus Die fundamental wichtigen Sender, wie 3SAT und ARTE zu verkleinern ist ein riesiger!!! Fehler. Beide Sender fördern Wissen und Verständnis für viele Probleme unserer Welt und lokaler Gesellschaft!!

Bitte auf keinen Fall zu Gunsten von seichter Unterhaltung zusammenstreichen!!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Remus
Gerhard Ringel DIe Ziele des RSV klingen zunächt gut. Wie aber eine Zusammenlegung von arte und 3sat hierzu beitragen soll, ist völlig unklar. Im Wesentlichen fällt damit die Hälfte der Sendeplätze für Kultur und Wissenschaft weg - das unterstützt allein die quantitative Begrenzung, hat aber nichts mit Vertrauen und Qualität zu tun, sondern höhlt Bildung und Demokratie weiter nachhaltig aus.



Darüber hinaus sieht sowas auf einer Folie einfach aus, dürfte aber in der Praxis angesichts sehr unterschiedlicher Zielsetzungen und vertraglicher Rahmenbedingungen der beiden Sender kaum vernünftig machbar sein.



Ich finde insbesondere den Erhalt von 3sat unabdingbar, da hier Kultur und Wissenschaft für die breite Bevölkerung gut aufbereitet gesendet werden.



Freundliche Grüße
Gerhard Ruck Die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten sollten zukünftig verzichten auf:

1. Kochsendungen

2. Quizsendungen

3. Reisereportagen

4. Musiksendungen

5. Tatort



Insbesondere Wiederholungen mannigfacher Art.

Stattdessen wäre es angebracht das Thema Wissen und Bildung insbesondere für die jüngere Generation zu intensivieren.

Die Sparte Unterhaltung verdient es neu überdacht zu werden! Warum streamen ARD und ZDF nicht wie Netflix&Co und das sogar mit zusätzlichen Einnahmen.

Sender zusammenzulegen bringt nur Kostensenkung im Sinne von weniger Personal aber nicht mehr Nutzen!
Gerhard Ruiss Stellungnahme der IG Autorinnen Autoren – Berufsvertretung österreichischer Autorinnen, Autoren und ihrer Verbände zur Abschaffung von 3sat
Gerhard Schäfer Mit großen Bedenken und ziemlichem Ärger höre ich von der beabsichtigten Konzentration bei etlichen TV-Sendern.

Gerade die Sender, die bisher in großem Maße Informaationen zu Kultur und Politik anbieten, sind offenbar gefährdet.

Es gibt m.E. Möglichkeiten genug, vernümftige Einsparungen zu erreichen, sodass man es vermeiden kann, Sender (3-Sat)

mit anderen zusaammen zu legen.

Ich lehne diese Pläne ab und hoffe, dass es zu noch zu einer Korrektur kommen nkann.
Gerhard Schiweck Mir fällt auf, dass es häufig immer die Kultur ist, wenn es ans Sparen geht? Als mehr oder weniger anspruchsvoller TV-Konsument sehnt man sich geradezu nach Informationen und Sachlichkeit. Eben auch und gerade im Bereich der Kultur.



Für die Honorare, die im Fernsehen für die Fußballexperten ausgegeben werden, die in der Halbzeit von Länderspielen die Sendezeit überbrücken, ließe sich wahrscheinlich ein halbes Dutzend gut recherchierter Kultursendungen finanzieren.



Lassen Sie 3Sat als einzigen DACH-Sender bestehen, denn nur so haben wir in Deutschland die Möglichkeit über freies Fernsehen aus den beteiligten Ländern authentische Informationen zu bekommen. Ohne 3Sat könnte ich z.B. die Sendung "Bilder aus Südtirol" nicht mehr sehen.
Gerhard Schmidt Die Reduktion der 3 Spartenprogramme



1) Kultur & international

2) Bildung, Dokumentation und Information

3) Junge Menschen

finde wir nicht gut, da wir ALLE Programme jeweils nach Angebot auch nutzen.

Wird hier zusammengefasst, haben wir nicht mehr die Möglichkeit der Auswahl und unsere Bildungsmöglichkeiten werden beschnitten.



Die Auswahlmöglichkeiten sind bisher ein Hauptgrund bei Verweigerern des öffentlche Rundfunks, zu argumentieren.



Ob wir allerdings aktuelle Kinofilme im Fernsehen brauchen bezweifele ich, dafür können die Menschen ja Pay-TV nutzen. Diesen Wettbewerb kann der öffentlihe Rundfunk meiner Meinung nach nicht gewinnen.



Der größte Vorteil der öffentlich rechtlichen Sender ist ihre Zuverlässigkeit und korrekte Information ohne Beeinflussung von aussen.

Hier meine ich nicht nur komerzielle Beieinflussung sondern auch politische.



Ich will keine Kapital- oder Politisch fremdbestimmte Medienlandschaft.

Gerade die Unabhängikeit und Vielfalt ist doch der Vorteil unseres Systems!



Dafür zahle ich gerne den Rundfunkbeitrag und verteidige diesen auch aktiv.

Eine Erhöhung würde mich nicht stören.

Qualität und Quantität gibt es nicht umsonst.
Gerhard Schmitt Es ist sehr bedenklich, wenn über die Rundfunkgesetze so im Detail auf die Programmgestaltung Einfluss genommen wird. Noch dazu durch künstliche Zeitschranken. Das wäre ähnlich, wie einem Autolenker vorzuschreiben, nur im ersten Gang zu fahren.

Wenn gespart werden soll, darf das nur über Budgetvorgaben, nicht über inhaltliche Vorgaben erfolgen.
Gerhard Schöppl Das Schließen eines Senders der Wissenschafts- Bildung vermittelt und der Dessinformation entschieden entgegentritt, ist für mich Wiederbetätigung! Wieso wollen sie den Willen von Höcke und Kickl vorauseilen? Zudem ist einzig 3sat in AT mit diesen Attributen sowie weder nationale noch wirtschaftliche Abhängigkeit, terrestrisch frei empfangbar.
Gerhard Schuch Sehr geehrte Damen und Herren,



ich war immer ein Verfechter des ÖRR muss aber leider zugeben das der ÖRR nicht mehr das ist was er einmal war. Ich kann die kritischen Stimmen verstehen, die immer lauter geworden sind.

Die vielen Spartenprogramme sind wirklich unnötig, wenn gar überflüssig.

Die Skandale der Selbstbedienung einiger Angestellter, die Gehälter der sogenannten Spezialisten bei Sportveranstaltungen (was die Herren teilweise an Kommentaren zb. im Fussball abgeben bekommt jeder gute A-Klassen Amateurfussballer auch noch hin), lässt bei mir auch Zweifel aufkommen ob es gerechtfertigt ist dem Gebührenzahler das alles noch zuzumuten.

Ich komme aus Südhessen und habe immer gern HR1 gehört. Was heute dem Hörer dieses Senders zugemutet wird ist wirklich nur noch schwer zu ertragen. Ich habe so den Eindruck, die Moderatoren sitzen da in gemütlicher Runde beisammen und unterhalten die Mainstream-Hausfrauen mit eben dieser Musik, verkaufen diese Musik als ausgewogen für alle Gebührenzahler, nur das was ich mir wünsche ist leider nicht dabei. Dazu die Gewinnspiele, die stark an die Gründerjahre der Privaten erinnern und nur für gute Quoten sorgen sollen!

Wenn das der Staatsauftrag sein soll...!

Im Bericht, den ich eben auf "Hessenschau" gelesen habe, kommt die Sorge zum Ausdruck, die jugendliche Zielgruppe mit den neuen geplanten Reformen erschwerend erreichen zu können. Dazu muss man sagen, das nach den jüngsten Wahlen jetzt schon mit den Erfolgen der AFD vieles den Bach runtergeflossen ist; auch hier sind Veränderungen dringend von Nöten.

Die beabsichtigte Regelung gefährdet die publizistische Qualität in keiner Weise, schon eher die Bedienmentalität des ÖRR. Auch finde ich, das Informationsbedürfnis der Menschen wird in keiner Weise eingeschränkt, da haben die Menschen jetzt schon zuviel. Mehr Qualität statt Quantität, da muss ich voll zustimmen!



Mit freundlichen Grüssen



Gerhard Schuch
Gerhard Schulte Ich halte es durchaus für richtig, dass gespart wird.

Dazu würde ich aber die vielen Länder Rundfunkanstalten und ihre Programme zu vier oder fünf großen Länder Rundfunkanstalten und entsprechenden Programmen zusammenlegen.



Am Kulturprogramm zu sparen, zum Beispiel 3sat zu streichen, halte ich für völlig falsch. Ein Kulturprogramm leisten die privaten Sender Nicht oder viel zu wenig! Genau das müssen die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten leisten!

Wir haben zu wenig Kultur, nicht zu viel!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Schulte
Gerhard Vogel Meine Meinung zum Zusammenlegen von Sendern:



Ich halte es für falsch ausgerechnet bei den Sendern einzuschränken die den Unterschied zu den seichten Programmen der Privaten. Beispiel ARTE, 3Sat, ZDF Info, Tagesschau24 etc. Diese Sender haben unterschiedliche Ausrichtung aber immer den Schwerpunkt Information. Dies ist wichtiger denn je. Die Privaten werden das eh nie leisten. Die setzen auf billige Idiotensendungen und Effekthascherei. Wissenschaftsjournalismus geht dann unter.

Wie es aussieht gehen wir die Richtung die man schon in anderen Ländern, z.B. USA. Fernsehen kann man dort nicht. Es sei denn man möchte sich die Zeit stehlen lassen durch Werbung und seichte Unterhaltung.

Diese sollte ARD und ZDF anderen überlassen und sich auch Qualitätssendungen ,Dokus, Berichte, neutrale faktenbasierte Nachrichten und Hochwertige Serienn und Spielfilme konzentrieren. Den Rest können die anderen machen.

Einsparungen lassen sich auch durch Reduzierung der Dritten erreichen. Kein Mensch braucht für jedes Bundesland eigene Sender. Regionale Zuordnung ( z.B Nord, Süd, West, Ost ) würde reichen. Dort können natürlich auch Bundesland bezogen Sendungen erstellt und gezeigt werden. 90% der Sendungen laufen eh über die Zeit bei jedem Dritten. Da würde eine Zusammenfassung nicht weh tun. ZDF Info oder 3 Sat schon.
Gerhard Wiebe ich lege Widerspruch gegen die Zusammenlegung von Arte und 3sat ein. Da die Programme verschiedene Schwerpunkte haben -Kultur Wissenschaft Dokus - und auch in dieser Form in den sonstigen Programmen nicht vorkommen.
GerhardSauer Hallo,

da regen sich die Oberlehrer in den deutschen Hauptstädten darüber auf, dass die Jugend besonders und die älteren allgemein solche Kasperlevereine, wie AfD oder dieses "BSW" wählen

und dann

kommen Vorschläge, wie noch mehr bei Kindern, Schülern, Begegnungsstätten für Alt und Jung, Bildung und verlässliche Informationen gespart werden kann,

anstatt die 100%ige Übernahme der Socialmedia durch die Geschichtenerzäher und ihre Präsenz zu bekämpfen, die Schindler in seiner Wahlheimatstadt totschweigen wollen (Er hätte woanders ein würdigeres Leben gehabt!) und viele andere mit ihren Sprüchen einlullen wollen; was sagte doch die Ice Queen so deutlich entlarvend: "Für dieses kostbare Geschenk, Euch von der Liebe befreit zu haben, verlange ich doch nur Eure Treue!" Wie viel ehrlicher soll sie denn noch zugeben, die Leute zu verarschen.

Die Waffe schlechthin heißt: bunt, Vielfalt, Pluralität - Sparen gehört nicht dazu.

Viele Grüße
Gerhild Gold Sehr geehrte Damen und Herren!



Der 3sat-Sender muss erhalten bleiben!!!

Ich schließe mich der Argumentation des F.A.Z.-Autors Jürgen Kaube vom 02.10.2024.

Täglich schauen wir 3sat-Sendungen, nicht ARD, ZDF oder ARTE!



Mit freundlichen Grüßen



Gerhild Gold (auch im Sinne vieler Freunde)
Gerhild Neumann Die vorgeschlagene Zusammenlegung von Arte und 3sat ist keine gute Idee. Die Programme beider Sender sind unterschiedlich und erfüllen den Auftrag des öffentlichen Rundfunks für Bildung. Beide Sender sind abwechselnd meine Favoriten; sie bieten ein abwechslungsreiches, interessantes Programm.
Gerjet Betker Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,



mit Sorge muss ich feststellen, dass gerade der Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen dem "Sparzwang" zum Opfer fallen soll. Arte und 3Sat bedienen komplett andere Zielgruppen und Zielthemen wodurch beide Sender ihr Existenzrecht behalten MÜSSEN - wenn nicht sogar mehr Geld bekommen sollten um den Bildungsauftrag besser bewerkstelligen zu können. Arte steht für die Deutsch-Französische Freundschaft und der kulturelle Austausch unserer Nationen; 3Sat steht für die vielschichtige Wissens- und Kreativkultur der deutschsprachigen Länder - beide Sender bedienen unterschiedliche Aspekte zugunsten der Deutschen Gesellschaft.



Ein Kosteneinsparpunkt wären die Talkshows - wofür bedarf es über ein Dutzend Polittalkshows bei denen selten ein Erkenntnisgewinn ist und der/die Moderator/Moderatorin mehr am Nicken ist als zu moderieren? Hier ist ein großes Einsparpotential, und eine Optimierung mit sofortigen Faktencheck. Auch im Sportsegment ist ein großes Einsparpotential - Breitensport findet, wenn überhaupt, höchstens während Olympia im Rundfunk statt; zwischendurch muss man sich als Sportverein Sendezeit einkaufen (Erfahrungen mit dem MDR diesbezüglich vorhanden). Auf der Gegenseite bekommt die Deutsche Fußball Liga mehr und mehr Geld für weniger Bildmaterial. Man kann auch mit weniger Fußball-Bundesliga glücklich sein - wir haben so viele schöne Sportarten in diesem Land, die das Geld dringender benötigen und auch eine bessere öffentliche Bühne.



Einsparpotential ist auch bei den Pop-Wellen der Rundfunkanstalten (auch eine Abspeckung hier wäre möglich, wenn der SR komplett dem SWR einverleibt wird, dito beim RB zum NDR) - dadurch dass die meisten Pop-Wellen sowieso die gleiche Musik spielen, reicht es hier wenn eine Deutschlandfunk-artige Pop-Welle existiert nur mit Lokalnachrichten und Staumeldungen als Unterscheider. (Beispielsweise haben wir dann 4 DLFs: DLF für Nachrichten und Wissen, DF Kultur für Kultur und Theater, DF Nova als Jugend und Experimentiersender und dann DF Pop für Popmusik --- hierbei könnte auch die Popwelle Nova beigefügt werden, wenn der Jugendbildungsauftrag nicht vernachlässigt wird)



Ich könnte noch einige Vorschläge unterbreiten aber Sie haben sicherlich viele in den letzten Tagen bekommen. Mit freundlichen Grüßen G. Betker
Gerlinde Bergmann Mit größter Sorge habe ich von den Sparplänen im Bereich des Öffentlichen Fernsehens erfahren die u.a. meine beiden Lieblingssender Arte und 3sat betreffen sollen.



Ich bitte Sie dringend, dieses Ansinnen zu überdenken und diese für die Bildung und Information im kulturellen und politischen Bereich so enorm wichtigen Sender in ihrer jetzigen Form bestehen zu lassen.

Es muss aus meiner Sicht unbedingt ein starkes Angebot für die Zuschauergruppe geben, die sich nicht bei den unzähligen Privatsendern aufhalten sondern ein anspruchsvolles Informations- und Kulturangebot bei 3sat und Arte suchen und Gott sei Dank auch finden.

Unvorstellbar, dass man da sparen will - gerade in der gegenwärtigen Situation!



Bitte tun Sie alles dafür, dass es nicht zu Kürzungen und Beschränkungen kommt, was unvermeidlich der Fall wäre, wenn man diese beiden Sender zusammenlegen würde.

Das darf nicht passieren!



Mit freundlichen, hoffnungsvollen Grüßen,



Gerlinde Bergmann
Gerlinde Kessler Neben ARD und ZDF sind mir die Sendung "nano" , "Kulturzeit" und "scobel", sowie Natursendungen auf 3 sat sehr wichtig.

ARTE Journal und geschichtliches schaue ich mir auch immer wieder an.



DARAUF MÖCHTE ICH NICHT VERZICHTEN MÜSSEN



Die "Unterhaltungssender" nutze ich äußerst selten.
Gerlinde und Manfred Kubbies Sehr geehrte Damen und Herren,



die deutsche Fernsehlandschaft ist geprägt von einer Vielzahl von Länderprogrammen deren Inhalte sich im Wesentlichen ähneln und als "Einheitsbrei" zu bezeichnen sind. Im Gegensatz hierzu bilden die beiden Programme 3Sat wie auch auch ARTE Inhalte für ein anspruchsvolleres Programm mit großer Diversität. Es muss mehr geben als jeden Abend vorwiegend Krimis und Talkshows. Beide 3Sat wie auch ARTE gilt es unbedingt als eigenständige Fernsehkanäle zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Gerlinde und Manfred Kubbies
Gerner, Johannes Die Planungen in Sachen Zusammenlegung ggf. auch Kürzungen im Bereich der bildungsfördernden Sender erweckt bei mir als Bildungsbürger den deutlichen Eindruck, als eben ein solcher keinen allzu hohen Stellenwert als regelmäßiger und auf die Vielfalt des Angebots angewiesener Nutzer der betroffenen Sender zu haben. Die von Ihnen geplanten Maßnahmen sind gesamtgesellschaftlich betrachtet der falsche Weg und kommen einer geistigen Bankrotterklärung sehr nahe. Bitte so nicht! Kürzen Sie vielleicht im Trivialbereich; dessen Zielgruppe sieht seit vielen Dekaden eh nur noch bspw. rtl und sat1 oder ist in anderen Medien unterwegs.
Gernot Krämer Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bedauere, dass die Möglichkeit der Nutzer zum Entwurf des Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht breiter angelegt wurde. Die Zeitspanne ist sehr kurz und es ist für den bis dahin mit der Materie nicht befassten Nutzer kaum möglich sich in einzulesen. Auch mir ist das nur ansatzweise gelungen.



Grundsätzlich bin ich ein Anhänger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und schätze dessen Angebot überaus. Wir nutzen neben dem ÖRR weitere Medien. So haben wir Zeitungen, Wochenzeitungen und Magazine abonniert (Print und Online). Wenn ich das, was wir für den Rundfunkbeitrag geboten bekommen, mit dem Angebot der anderen Medienhäuser und den damit verbundenen Kosten vergleiche, ist das Ergebnis eindeutig: der Mehrwert beim ÖRR beträgt ein Vielfaches gegenüber den anderen Medien. Für uns wäre eine Steigerung des Rundfunkbeitrags in Höhe der jeweiligen Inflationsrate absolut akzeptabel.



Wir nutzen unter den linearen TV Programmen hauptsächlich ARTE, 3sat, ZDFneo. Die linearen Hauptprogramme von ARD und ZDF spielen für uns dagegen nur eine geringe Rolle. Wenn uns auf diesen Kanälen ausgestrahlte Sendungen interessieren (es sind dies in der Regel Angebote, die zu absoluten Randzeiten ausgestrahlt werden), sehen wir diese meistens als Streamingangebot.



Unter den Hörfunkkanälen nutzen wir hauptsächlich Deutschlandfunk und ansonsten Podcasts und Streamingangebote (Hörspiele, Konzertmitschnitte). Auch hier ist der Grund in der Regel die Aussendung zu ungünstigen Zeiten. Leider sind die meisten Rundfunkwellen zu gleichförmigen Dudelsendungen verkommen, die durch die Nutzung von Soundkompressoren etc. nicht nur inhaltlich eine Qual für die Ohren sind. Ich trauere den Zeiten nach, in denen es den Pop-Shop mit der LP-Hitparade oder den Top-Ten, Volkers Kramladen, Truckstop 1421, Schwarz-Weiß – Musik in Farbe usw. gab.



Um es ganz deutlich zu sagen: Eine Reduzierung des Auftrags oder der Vielfalt lehne ich ab. ARTE und 3sat müssen erhalten bleiben! Alleine schon deshalb, weil dies länderübergreifende Angebote sind und damit auch für die europäische Idee stehen. Aber auch wegen der Qualität, die deutlich über der der Hauptprogramme von ARD (Das Erste) und ZDF liegt.



Aber auch ich habe einige Punkte, die ich zu bedenken geben möchte:

Ein Kritikpunkt, den ich generell am ÖRR habe: in den Gremien sind politische Parteien, gesellschaftliche Organisationen, Kirchen usw. vertreten. Gruppen, die heute nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung repräsentieren (z. B. sind weniger als 50 % der Bevölkerung Mitglied einer der großen christlichen Kirchen, Parteien und Gewerkschaften verlieren seit Jahren an Mitgliedern und Bedeutung usw.). Es wäre an der Zeit über eine unabhängige Vertretung der Nutzer in den Gremien nachzudenken.



Auch für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sparsam und wirtschaftlich umgegangen wird.



Zunächst stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage, ob eine derartige Anzahl von Rundfunkanstalten noch zeitgemäß ist. Da mittlerweile alle Anstalten ihre Sendungen als stream anbieten, sind diese weit über das jeweilige Verbreitungsgebiet hinaus deutschlandweit (eigentlich weltweit) konsumierbar. Ich bin mir bewußt, dass die Vielzahl der Anstalten eine Folge der deutschen Geschichte und des Nationalsozialismus ist. Trotzdem bin ich der Auffassung, dass ca. vier in etwa gleich große Anstalten der heutigen Realität in Deutschland besser Rechnung tragen würden. Auch wenn dies in die Zuständigkeit der Länder fällt, sehe ich kein vernünftiges Gegenargument, da es seit vielen Jahren Anstalten gibt, die für mehrere Bundesländer arbeiten.



Neben der Reduzierung der Anstalten sehe ich Einsparmöglichkeiten durch die Zusammenführung der digitalen Angebote auf einer einzigen Plattform.



Außerdem sollten Verwaltungen, Archivdienste usw. zusammengelegt werden.



Selbstverständlich sollen die Rundfunksender ein regionales Angebot machen. Ob es dafür jedoch Regionalstudios etc. im heutigen Umfang erforderlich sind, bezweifele ich. In aller Regel handelt es sich bei den regionalen Angeboten doch um Berichte von mobil arbeitenden Teams und Übertragungen. Diese können doch überall in der Republik für die Ausstrahlung aufbereitet werden.



Desweiteren sollte geprüft werden, ob TV-Formate, die vielfach redundant angeboten werden (z. B. Polit-Talkshows, Quizsendungen, thematisch gleich angelegte Magazine) in dieser Häufigkeit wirklich notwendig sind. Bei den Polit-Talkshows sehe ich zudem ein massives inhaltliches Problem: m. E. fördert die Verkürzung der politischen Diskussion auf 45 oder 60 Minuten, in denen nur plakative Stichworte eingebracht werden können und ansonsten der Selbstdarstellung von politischen Akteuren Raum gegeben wird, den unsäglichen Populismus.



Kritisch sehe ich auch die Sportberichterstattung. Es kann einfach nicht sein, dass – wie in diesem Sommer (Fußball (in allen Varianten), Tour de France, Olympia, Paralmypics usw.) – praktisch nur noch Sport übertragen wird und auf den Hauptkanälen ansonsten fast nur Wiederholungen angeboten werden. Die Übertragung von Fußballspielen (leider werden es immer mehr) mag ja notwendig sein, aber ist es wirklich erforderlich die 90 Minuten des Spiels in eine mehrstündige Sendung auszuwalzen? Zumal die meisten befragten Akteure und Experten (oft inkl. der Moderatoren) eigentlich nichts zu sagen haben.



Bei den Rundfunkangeboten fällt auf, dass diese bei praktisch allen Anstalten gleich aufgebaut sind (ein Hauptprogramm, ein Kulturprogramm, ein Jugendprogramm, ein Regionalkette, ein Infokanal...). Inhaltlich unterscheiden sich diese auch nur wenig. Wenn es schon nicht gelingen sollte, Anstalten zusammenzulegen, sollte geprüft werden, ob bei den Programmen nicht noch viel enger als dies bislang der Fall ist, zusammen gearbeitet werden kann. Jeweils vier (um die Zahl der von mir als notwendig erachteten Anstalten aufzugreifen) Mantelprogramme mit der Möglichkeit Regionalfenster einzubauen, wären m.E. für die Republik völlig ausreichend. Die Vorgabe zur Reduzierung sollte eher in diese Richtung gehen. Die jetztige Vorgabe (4 Kanäle + 1) ist m. E. nicht zielführend da es dann in den von den kleinen Anstalten versorgten Gebieten sozusagen mehr Programm pro Einwohner gibt.



Die Möglichkeiten der Rundfunkanstalten in Bezug auf ihr digitales Angebot dürfen nicht beschnitten werden. Im Gegenteil: da sich die Mediennutzung immer mehr dorthin verlagert muss dieses Angebot ausgebaut werden! Die Argumente der Printmedien diesbezüglich sind nicht zielführend, da es ihnen selbst nicht gelingt, ein attraktives Angebot aufzubauen.



Freundliche Grüße



Gernot Krämer
Gero Kuehn Bevor jemand 3Sat und arte auch nur einen Cent "nimmt", denkt Ihr bitte mal darüber nach, welche absurden Unsummen für Sportrechte im Bereich Fußball, Olympia und Radsport versenkt werden. Da wird nachweislich mit den dort eingenommenen Mitteln Korruption und Doping in gigantischem Ausmaß finanziert. Oder spart euch die hirnerweichenden "Der WoauchImmer-Bullshit-Ort Krimi"s oder Rosamunde Pilcher Schnulzen. Killt das unsägliche Rentnerwerbefernsehen und die 300.000 Talkshows mit wahlweise Inzest -(Journalisten reden mit Journalisten) oder Popcorn- (1 gegen n und dann "false balance") Besetzung. Aus welcher von diesen Sendungen geht man denn da nochmal mit einem Erkenntnisgewinn hinaus? Wer ist mitverantwortlich für das GEFÜHLTE Hauptproblem "Migration": Die Medien, die das so lange wiederkäuen, bis die Umfragen das auch sagen, weil man einfach nichts anderes mehr hört. Ein einzelner Vorfall in Solingen wird so zur öffentlichen Rechtfertigung für faschistoide und absehbar verfassungswidrige Sicherheitsgesetze. Werdet verdammt nochmal dem BILDUNGSAUFTRAG gerecht. Primär dafür den gibt es das System.



Aber hauptsache Ihr könnt die 3Sat Kulturzeit und die Ausstrahlung der Nachrichten ohne Werbepest vor dem Wetter einsparen.

Sorry für die deutlichen Worte... aber euch "brennt echt die Kappe" bei solchen Ideen.



Wenn Ihr jetzt an der falschesten aller Stellen spart, bin ich demnächst auch für die Abschaffung des gesamten Systems.
Gerold Bruns Ich finde es in höchstem Maße unangebracht, ein Ende von TV-Sendern wie 3sat, ZDFinfo oder Phoenix oder alpha in Erwägung zu ziehen. Neben arte sind das die Sender, die ich täglich mehrfach auf meinen Schirm hole. Für genau solche Sender zahle ich meinen Rundfunkbeitrag.



Bei den Radiosendern mag es möglich sein, Zusammenschlüsse vorzusehen. Auch die Anzahl der Sendeanstalten könnte reduziert werden. Meines Erachtens macht es keinen Sinn, Sender wir Radio Bremen oder den hr aufrecht zu erhalten. Hier könnte man die Ressourcen bündeln und Synergien nutzen.



Darüber hinaus sollten Sie die Bezüge ihrer Intendanten überdenken. Diese werden bei weitem zu hoch bezahlt.
Gerold Wilken Ich finde es nicht gut das

Die Programme arte und 3sat

zusammengelegt werden soll. arte ist für Kultur da, 3sat für wissenschaftliche Themen, ich befürchte das die technisch wissentlich

Thematik vernachlässigt wird. Es ist doch jetzt schon so das in den Wetterberichten immer von Winkel-graden gesprochen wird. Ich sehe schon bei den lesenden große Fragezeichen im Gehirn!

Temperaturen werden in

Grad Celsius

angegeben.

Das ist auch Gesetz!

Es ist das SI-Einheitensystem.

Bei Geschwindigkeiten ist es auch so, es wird Stunden-kilometer gesagt - ohne Sinn und Verstand -

Es muß Kilomter pro Stunde heißen.

Aber sowas wird nicht korrigiert, in einem öffentlich rechtlichen Fernsehen, das einen Bildungsauf-tragt hat.

Und jetzt in Zukunft noch weniger Bildung bzw neue Erkennisse.

Es wurde bisher doch immer an Bildung gespart und so wird es weitergehen.

MfG

G.Wilken
Gert Riebartsch Hallo!

die "Spartenprogramme" von 9 auf 3 zu reduzieren ist ganz offensichtlich ein einseitiger Kahlschlag von Bildung, Kunst und Information, den zentralen Aufgaben des Öffentlich - Rechtlichen Rundfunks.

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso sich manche Landesrundfunkanstalten gleich mehrere, sich im Programm kaum unterscheidende, Regionalsender leisten (von unseren Rundfunkgebühren), während man die einzig wirklich anspruchsvollen Programme auf ein unglaubliches Drittel fast ausmerzen will.



"Formatradio" gibt es auch in sinnlosen Massen, während der beste Sender aller Zeiten, SWF 3 schon lange gestrichen wurde.



„Angemessenes Maß“ bei Kosten für Sportrechte, da sollte stärker herangegangen werden. Echte Fußballfans leisten sich sowieso schon längst Privatprogramme, wozu die Fußballmillionäre noch mit unseren Rundfunkgebühren mitfinanzieren?



Ich bitte darum, nochmal gut darüber nachzudenken, was eigentlich der Auftrag des öffentlichen Rundfunks ist.



Ach ja, bei der Gelegenheit noch was ganz anderes: Mehr Information, weniger Interpretation in den Nachrichten, fände ich auch gut.



VG

Gert Riebartsch
Gert Wölfel Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Stellung beziehen zu der beabsichtigten Zusammenlegung der Sender 3sat und arte.

Ich bin ausdrücklich gegen eine Zusammenlegung der beiden Sender. Für mich haben beide Sender eine sehr hohe Bedeutung, 3sat in Bezug auf Wissenschaft und arte in Bezug auf Kultur.

Gesamtgesellschaftlich Frage ich mich wie man eine Ausdünnung des Angebotes auf diesen Feldern begründen will, wenn gleichzeitig eine schlechtere Bildung der Gesellschaft, insbesondere der Jugend, beklagt wird.

Ich wünsche und fordere eine Beibehaltung des jetzigen Systems.

Mit freundlichen Grüßen

Gert Wölfel
Gerta Westerath Die Zusammenlegung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen führt zu einer Verarmung des kulturellen Angebots. Insbesondere wäre die Zusammenlegung von Arte und 3sat ein außerordentlicher Verlust. Für mich persönlich würden 50% meines TV Konsums dadurch entfallen, während ich weiterhin in voller Höhe beitragspflichtig wäre.

Ich widerspreche daher ausdrücklich dem geplanten Vorgehen.
Gert-Dieter Pietryga Ich finde, Sender, wie One und ZDF_NEO kann man sich schenken. Wer braucht schon gefühlte 10.000 Wiederholungen von "Rote Rosen"oder "Death in Paradies".

Ich höre ständig, dass die Öffentlich Rechtlichen auch für Bildung und wissenschaftliche Dokumentationen zuständig sind. Wie kommt es dann, dass selbst die einfachsten Dinge wie physikalische Einheiten absichtlich falsch benutzt werden? Stundenkilometer habe ich noch nie in einem Physikbuch gelesen. Wie kommt man eigentlich auf die hirnrissige Idee, Entfernungen in Stunden auszudrücken? In der Nautik gibt es auch keine Knoten pro Stunde und ein Dinosaurier ist auch nicht 20Tonnen groß. Mein absoluter Liebling der öffentlich rechtlichen Einheiten ist der wunderbare "Kubikliter".



Was sind Supernovas und Kompasse?
Gertraud Bauer Die 3. Programme haben alle nicht die Qualität, die 3 SAT hat. Mit Arte verschmelzen und Arte kann entscheiden lassen, ob es was übernimmt und wenn ja was – grauenvoll.

Qualitätssendungen wie NANO, Kulturzeit, Scobel, Wissenschaftliches und Wissenswertes wird vermittelt, keine seichte Qualität wie ARD und ZDF und die Dritten es vielfach produzieren.

Und das länderübergreifend. NZZ aus der Schweiz, jede einzelne Sendung eine Offenbarung. Und dann Beiträge und Sendungen aus Österreich, Kultur aus unserem Kultur- und Sprachraum. Das kann man doch nicht so einfach verschwinden lassen oder gar einem anderen Sender überlassen was, er davon übernehmen möchte.

Kürzen sie bei den dritten Programmen Lecker aufs Land, Land und Lecker, Landfrauenküche, Wunderschön und sonst was noch Schön und an den unsäglich unnötig vielen Tatort-Filme usw. Jede Wiederholung dieser und ähnlicher Sendungen ist eine zuviel.

Seit 30 Jahren schaue ich mir keinen Tatort mehr an, es werden aber wöchentlich 4 – 5 angeboten. Warum sollten wir die Abgründe der Menschen beleuchten anstatt uns mit der Lösung unserer gegenwärtigen Probleme zu beschäftigen, wie es vielfach in 3SAT gemacht wird. Wir stehen am Abgrund und die öffentlich rechtlichen senden Tatort.

Verteilt alle Sendungen von 3sat in die 3. Programme und eliminiert dort alle oberflächlichen und unwesentlichen Beiträge. Verzichtet auf Wiederholungen und bringt Qualitätsfernsehen von 3sat.

Wenn Sie 3sat einkassieren, also es einfach nur wegstreichen, verliere ich den Glauben an die Institutionen des Staates ein weiteres Mal.

So einfach dürfen Sie sich das nicht machen.

Ich weigere mich seit Jahren Werbung im Fernsehen anzusehen. Wozu soll ich in mir Bedürfnisse wecken lassen, die ich von mir aus nicht habe. Um die Erde durch Konsum noch weiter zu belasten. Auch deshalb mag ich 3sat sehr!

Verbindung zu den anderen 3 deutschsprachigen Ländern auf dieser Welt, das ist von unschätzbarem Wert.

Kleinkunst, Literatur, Philosophie, Wissenschaft – nirgendwo sonst, gibt es Sendungen in dieser Qualität.

Qualitätsinformationen auch aus meiner Heimat Österreich.

Wenn Sie 3SAT dichtmachen, dann können sie von mir aus auch den ganzen öffentlich rechtlichen Rundfunk canceln. Wenn Sie nicht auf dieses Qualität setzen, sondern sich immer weiter den privaten Sendern annähern, dann wird der Staatsauftrag bzgl. Medien nicht mehr erfüllt.

Grauenvoll!
Gertraud Bengl Meine Lieblingssender sind Phoenix, ARD@ 3Sat und alle 3.Programme wie BR, HR, MDR, NDR. Meine Radiosendungen, die ich gerne höre sind B2 und BR Heimat. Ich hoffe, dass beim Streichen der Sender die älteren Leute nicht vergessen werden. Die sind nämlich die Hauptkunden der öffentlich, rechtlichen Radio und Fernsehsender.
Gertrud Massey Gegenwärtigen Kulturbereich bzw. entsprechende Sendungen unbedingt beibehalten. Lieber ein oder zwei Euro mehr bezahlen!!!!!!
Gertrud Minartz Sehr geehrte Damen und Herren,



die Programme in 3sat stehen für mich als Informationssender an 1. Stelle, speziell nano und Kulturzeit. Diese ermöglichen auch über den deutschen Rand zu sehen und informiert zu werden, vorallem beim gegenwärtigen überollt werden von "fake news".

Mit freundlichen Grüßen

Gertrud Minartz, Steuerberaterin
Gertrud Reichwald Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkomission, ich habe vor ein paar Tagen bereits eine Eingabe verfasst, doch habe ich

gerade erfahren, dass die Kosten für den 3SAT nur 0,02 € von der aktuellen Rundfunkgebühren beträgt (NDR).

Es darf doch bitte nicht an 2 Cent scheitern, diesen informativen, wissenschaftlichen und kulturell wertvollen Sender am Leben zu erhalten. Ich habe Ihnen bereits geschrieben, welche Sendungen mir am Herz liegen und wäre gern bereit, die 2 Cent mehr zu bezahlen, damit 3SAT erhalten bleibt. Vielleicht ist das allen Fernsehnutzern zuzumuten. Mir wird ja auch zugemutet die horrenden Summen für z.B. Fußballübertragungen durch meinen Beitrag mitzufinanzieren, und ich mache es gern, auch wenn Fußball mich überhaupt nicht interessiert.

Ich bitte Sie inständig Ihre Entscheidung zu überdenken.

Ihre Gertrud Reichwald
Gertrud Seifert hessenschau.de und tagesschau.de sind meine bevorzugten Informationsquellen, bei denen ich relativ sicher sein kann, dass die Artikel gut recherchiert wurden. Sollte hier eine Beschneidung stattfinden, müßten ich und zahlreiche anderen Leser sich in nicht immer vertrauenswürdigen anderen Internetquellen informieren und wären kaum gegen Fake-News geschützt.

Bitte ändern Sie nicht das gute Angebot der ÖRR.
Gertrud und Richard Stassart In Zeiten in der Kultur wichtiger den je ist und durch populistische und rechtsextreme Elemente bedroht wird, ist ein Sender wie 3 Sat unverzichtbar.

Der öffentliche rechtliche Rundfunk verflacht mit oberflächlicher Unterhaltung und Sportsendungen immer mehr. Er wird seinem informations- und kulturellem Auftrag nicht mehr gerecht.

Um so wichtiger erscheint es uns das 3Sat erhalten bleibt. Dort spiegelt sich ein objektiver Journalismus wieder, der für unsere Demokratie und Gesellschaft von enormer Bedeutung ist.
Gesa Rau Mein Mann und ich sind begeisterte Zuschauer der beiden Programme ARTE und 3sat. Wir hören in der „Kulturzeit“, dass geplant ist, diese Sender zusammen zu legen. Grund soll sein, dass die Fernsehgebühren nicht erhöht werden sollen. Wir waren entsetzt.! Beide Programme zusammen zu legen macht überhaupt keinen Sinn. Der Hintergrund beider Sender ist sehr unterschiedlich und es steht zu befürchten, dass bei einem Zusammenlegen wesentliche kulturelle und wissenschaftliche Informationen verloren gehen. Eine Zusammenlegung soll ja erfolgen um Kosten zu sparen. Das wird mit einer Reduzierung des Umfanges und /oder einem Qualitätsverlust einhergehen. Gerade in der heutigen Zeit, in der gegen Desinformation angekämpft wird und in der man bei den so genannten Freien Sendern mit Schund und Schwachsinn überhäuft wird, ist man dankbar, dass es öffentlich-rechtliche Sender gibt, die einem mit qualifizierten Informationen und niveauvoller Unterhaltung versorgen. Wenn dieses Angebot eingeschränkt wird und an Qualität verliert, werden wir interessierten Fernsehkonsumenten entweder dazu getrieben abzuschalten oder auf Bezahlfernsehen überzugehen. Wir brauchen jetzt dringend ein Fernsehen, das objektive Qualitätsmerkmale aufweist und deren Inhalte durch demokratische Regeln überprüft werden. Hier mit dem Argument zu kommen, das eine (wie es scheint geringfügige) Gebührenanhebung keine Akzeptanz findet und so weitreichende Einschnitte im öffentlichen Fernsehen durchzuführen, empfinden wir geradezu als fahrlässig. Wir können nur hoffen, dass sich genügend Menschen dagegen aussprechen und Sie die geplanten Maßnahmen nicht durchführen.
Gesine Assmus Bitte unbedingt 3sat und Arte als zwei eigenständige Sender erhalten, weil wir Europa sind und bleiben wollen!

Immer wieder werden dort neueste Entwicklungen aus der Forschung, Wirtschaft und Umwelt veröffentlicht.

Nur zu diesen Veröffentlichungen hat man Vertrauen. Im Gegensatz zu Infos aus dem Internet,

die aus nicht nachvollziehbaren Quellen stammen können. Infos aus den drei Ländern sind wichtig.



Man könnte doch manche Regionalsender zusammenlegen und die Nachrichtenzeit verlängern.

Kochsendungen und Rateshows müssen ja nicht regional sein.



Gerne können Sie die Flut an Kriminalfilmen in den Sendern reduzieren. Ich fürchte nämlich,

dass sie zum Nachmachen animieren. Warum werden manche sehr junge Menschen zu grausamen Tätern?



Mit der Hoffnung auf eine vernünftige Einigung grüßt

Gesine Assmus
Gesine Brandt Ich halte den Reformvorschlag in der Sendervielfalt für gefährlich, gerade weil der 3sat Kanal mit seinem Wissentschaftsjournalismus wegfallen würde, ich mehr sehe, das die Tiefenqualität der Berichtserstattung längerfristig dadurch abnehmen wird. In unserer unruhigen Welt, durch Falschaussagen geprägter Informationsfluss, ist eine Medienvielfalt ein guter Garant für weitere Qualität und Wahrheitsfindung von Informationen, gerade aus den verschiedenen Wissenschaftsbereichen. In diesem Falle wäre eine Reform zu mehr Vielfalt angesagt.

Vielleicht ist der Kostensparblick auch noch anders umsetzbar, nicht nur durch weniger.
Gesine Janson Guten Abend,

ich möchte auf diesem Weg meiner Fassungslosigkeit darüber Ausdruck verleihen, dass ARTE und 3sat zusammengelegt werden sollen. Gerade die gemeinsamen Programme mit unseren Nachbarländern sind meines Erachtens beide unverzichtbar.

‚Einziges Gemeinschaftsprogramm des deutschen Sprachraums, Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt, keine Werbung.‘ so wird 3sat beschrieben. Wo bleibt der europäische Gedanke, wenn es das nicht mehr gibt. Ist Geld wirklich so wichtig, dass man diesen dafür opfert?

‚ARTE ist ein öffentlich-rechtlicher europäischer Kultursender, der sich an alle weltoffenen und neugierigen Bürger in Europa wendet, insbesondere in Frankreich und Deutschland. Ein Programm für mehrere Publika zu schaffen – das war eine Premiere in der Geschichte des Fernsehens und ist bis heute ein einzigartiges Phänomen in Europa geblieben.‘ Ein weltoffenes Europa ist heute wichtiger denn je. Bitte nehmen Sie uns nicht dieses Idee und den wunderbarsten Fernsehsender von allen.

Auch die anderen genannten Sender, die eventuell von den Kürzungen betroffen sind, gehören für mich zu den wichtigsten Sendern unserer Medienlandschaft. Gerade in der jetzigen politischen Situation halte ich diese Entscheidung für völlig falsch. Private Sender werden die entstehenden Lücken füllen, und sicher nicht mit vergleichbar sinnvollen Inhalten. Ich bitte Sie eindringlich, die Entscheidung zu überdenken. Auch der Informationsbedarf von zahlenmäßig kleineren Zuschauergruppen sollte berücksichtigt werden. Vor allem wird diese Gruppe durch den demographischen Wandel immer größer.

Wenn es diese Sender nicht mehr gibt, kann ich unseren Fernseher abschaffen…

Mit freundlichen Grüßen

Gesine Janson
Gesine Jochems Sehr geehrte Damen und Herren,



kann ein ganzer Sender wie 3Sat tatsächlich in arte aufgehen? Ich fürchte nicht. Sendungen wie nano, Kulturzeit, scobel, die 3sat-Thementage, Komedie - all diese sind für mich einzigartig und wertvoll! Die Programmgestaltung, die Haltung zu politischen, wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen finde ich so in keinem anderen Sender wieder. Arte kommt dem sicherlich noch am nächsten, aber 3sat ist einfach noch näher an Themen dran, die uns hierzulande interessieren können. 3sat ist für mich eine Mischung aus regionalen und weltoffenen Themen - einfach einzigartig!!! Speziell die Sendung "Kulturzeit" schafft es politische und kulturelle Themen zu vereinen wie sonst keine Sendung.

Zudem ist der Schwerpunkt auf den gesamten deutschsprachigen Raum interessant, weil es hier thematisch viele Überschneidungen gibt.



Mein Vorschlag wäre:

- ein europäisch ausgerichteter Sender auf der Grundlage von arte

- ein Sender für den deutschsprachigen Raum auf der Grundlage von 3sat

wie gehabt mit Themen aus Kultur, Politik und Wissenschaft.





mit freundlichen Grüßen



Gesine Jochems
Giacomo Termotto Die zwei besten Sender, die Kultur, Kunst und vorallem Bildigsfernsehen zu verschmelzen ist ein Armutszeugnis.

ARTE und 3sat sollten tatsächlich aufrecht bleiben.

Dann eher Phönix, ARD Alpha oder ZDF Info opfern.
Gilda Wywiol Sehr geehrte Damen und Herren,



Hiermit spreche ich mich dagegen aus, Arte und 3Sat zusammenlegen zu wollen.

Die beiden unabhängigen Sender müssen m.E.voneinander getrennt bleiben und ihre eigenen Schwerpunkte behalten.

KULTURZEIT .....seit vielen Jahren meine Lieblingssendung ,die mich immer auf dem Laufenden hält,was in der Kultur aktuell passiert.

Und der ARTE-Schwerpunkt auf Frankreich ist ein bereichender Aspekt für mich als frankophiler Zuschauer.

Beides würde zu kurz kommen,wenn diese Sender zusammengefasst würden.

Deswegen meine Bitte :

Lassen Sie es bestehen,wie es ist.

Mit freundlichen Grüßen

Gilda Wywiol
Gina Peter Sehr geehrte Damen und Herren,



-ja, wir brauchen keine so große Auswahl an Sendern. Ein Sender für Kinder, ein Sender mit Dokumentationen und ein weiterer Sender mit Nachrichten, neben ARD und ZDF, das reicht aus.

-die ARD und ZDF Mediatheken sind gut in den Sommermonaten, wenn bei ARD und im ZDF nur Wiederholungen zu sehen sind und sollten deshalb nicht abgeschafft werden.

- ich wünsche mir von ARD und ZDF das Einbeziehen von den Anfragen und Wünschen der vielen Zuschauerinnen und Zuschauer, wie die Coronapandemie. Weil letztendlich zahlen wir dafür auch unsere Rundfunkgebühren.

-Wir brauchen mehr Filme zum Nachdenken und mit Verstand (natürlich sollte es auch weiterhin die Komödie oder den Tatort geben). Doch ich habe das Gefühl, es gibt fast nur noch Krimis, vom Irland-Krimi bis zum Bozenkrimi von "Ein starkes Team" bis zu den "Rosenheim Cops" oder es gibt Liebesfilme wie Inga Lindström, Rosamunde Pilcher. Schön, dass es jetzt auch wieder mal Filme wie "Aus dem Leben" und "Herrhausen" gibt.

-Wir brauchen keine teuren Produktionen wie die von der Charité Staffel 4 in Portugal. Diese Staffel 4 war ja leider ein absoluter Flop. Die Darstellung der Coronapandemie wäre in einer Staffel 5 der Charité möglich mit dem RKI und Herrn Prof. Wieler, mit dem PEI, mit der Bundesregierung, mit "uns Bürgern" und unseren Problemen in der Pandemie, aber ganz sicher mit den Ärzten und Pflegekräften der Charité und das nicht erst in 3 Jahren, sondern vielleicht im November 2025? Oder auch das Einbeziehen der Coronapandemie in die Serie: "In aller Freundschaft", was von vielen Menschen gefordert wird.
Giovanna Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin 28 Jahre alt und konsumiere hauptsächlich das Programm der an junge Personen gerichteten Sender (ZDF neo, Funk). Ich mache mir Sorgen, dass im Rahmen des Sparprogrammes an der falschen Stelle gespart wird. Die Breite des Angebots ist das, was es für mich interessant und überhaupt noch relevant macht. Dass man 4 Sender, die alle 24/7 Nachrichten senden, aus Kostengründen zusammenlegt ergibt für mich Sinn. Doch Angebote für mich und meine Generation zu streichen, um Geld zu sparen, ist in meinen Augen der falsche Ansatz.

Das Hauptprogramm von ARD und ZDF ist für mich zu 99% irrelevant. Diesen Kuchen anzuschneiden, das traut sich jedoch niemand. Einem überdurchschnittlich gut verdienenden Moderator das Gehalt zu kürzen kommt nicht in Frage, weil er dann zu den privaten Sendern geht, um dort sein Glück zu machen. Aber wäre das dann nicht der Moment, um anderen die Chance zu geben, an seine Stelle nachzurücken? Wäre es nicht angemessen, die Rundfunkbeiträge der Bevölkerung zu nutzen, um ein breites, abwechslungsreiches Programm für alle bereitzustellen, statt einzelne, teure Posten um jeden Preis weiterzubedienen?



Ich hoffe, Sie überdenken die Reform noch einmal und ziehen dabei auch die Interessen derjenigen in Betracht, die nicht den Großteil Ihres Publikums stellen.



Mit freundlichen Grüßen

Giovanna
Giovanni Lombardo Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist wichtig, 3sat zu erhalten, da kein Sender so ein vielfältiges Kultur- und Wissenschaftsprogramm in dieser Tiefe und Gründlichkeit im deutschsprachigen Raum anbieten kann; Er ist wichtig zum Erhalt und Förderung der deutschen Sprache (internationale Inhalte gibt es zuhauf) und ist ein essenzieller Zugang und auch Bildungsmotor für Kunst, Kultur und Wissenschaft für die Bevölkerungsschicht, die diese Inhalte oft nicht “live” erleben kann (Konzerte, Events, Reisedokus etc).



Herzlichen Dank für Ihre wohlwollende Prüfung.



Giovanni Lombardo
Gisbert Haefs Die ohnehin geringe "Kultur" im ÖRR würde durch Verschmelzung von 3Sat und Arte noch weiter marginalisiert; "Bildungsauftrag" hat nichts mit Quoten zu tun. Sparen Sie doch bitte lieber bei Sport- und Schlagersendungen.
Gisela Bosch Ich lehne es ab, dass 3sat und Arte gekürzt, zusammengelegt oder gestrichen werden
Gisela Hacker Es ist bedauerlich, dass der Sender 3-sat eingestellt werden soll. Bei den Sendungen von 3sat fühlen wir uns einigermassen vertreten, was wir vor allem beim ZDF nicht sagen können.

Einsparungen hin und her, warum wird dann der Rotstift nicht bei dem Vollprogramm ZDF angesetzt? ARD mit den Landesrundfunkanstalten sind m.E. so aufgestellt, dass sie die ganze Palette der noch rundfunkhörenden und fernsehsehenden Bevölkerung abdecken können.

Bitte behalten Sie die Klassik Rundfunkprogramme, wenigstens vom MDR und BR. Und verringern Sie bitte die unerträglichen Talkshows, Ja, im Vertragsentwurf steht es, "eine unabhängige Berichterstattung", wenn wir wieder dahin kommen würden, dann werde ich auch gerne wieder die Sender einschalten.

Viel Erfolg ......und freundliche Grüsse

Gisela Hacker
Gisela Hauser Da es genau diese Sender sind, die wir vorwiegend anschauen, sowohl Radio als auch Fernsehen, wäre das sehr bedauerlich.

Insbesondere die Sendung " Nano" liegt mir am Herzen. Es eine so super tolle Sendung, die sogar ältere Menschen verstehen und in allen Bereichen kurz und prägnant, auf den neusten Stand der Dinge bringt.

Diese Sendung sollten sich auch mal Politiker und Fachleute aller Branchen zu Gemüte führen.

Nano aus dem Programm zunehmen, wäre ......

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Klingenberg 3 SAT muss unbedingt erhalten bleiben!!!!!

Länder übergreifend , Kultur , anspruchsvoller Journalismus!!!!!
Gisela Lampel Ausstrahlung 3sat TV Sender bitte nicht einstellen
Gisela Leidig Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Sendung Kulturzeit habe ich erfahren, das Zusammenlegungen von 3sat - arte und andere geplant sein sollen. ich halte dies für einen riesengrossen Fehler für die Demokratie, den Kampf

gegen den Antisemitismus, für die Bildung der jungen Generation etc.

ARD und ZDF strahlen in ihrer besten Sendezeit ab 20.15h fast nur noch Krimis aus!

ich hoffe, Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst, in Zeiten von Fake-News und Desinformation und sehen von Kürzungen, Zusammenlegungen ab und bewahren die Vielfalt der Programme !!

Auch eventuell notwendig werdende Beitragserhöhungen dürfen nicht zu solchen Entscheidungen führen. ich denke, man kann den Bürgern durchaus erklären, warum der Rundfunkbeitrag erhöht werden muss, zumal es sich vermutlich nicht um einen grossen Betrag handeln wird.

Gute Information hat auch ihren Preis, das gilt es zu vermitteln !!

ich hoffe, Sie treffen die richtigen Entscheidungen auch im Hinblick auf die kommende

Bundestagswahl 2025 !!

Mit freundlichen Grüssen

Gisela Leidig
Gisela Plettau Sehr geehrte Damen und Herren,



gerne möchte ich als "ganz normale" Bürgerin und Konsumentin der öffentlich-rechtlichen Angebote anmerken, dass ich es wirklich keine gute Idee finde, in unseren Zeiten ein verbrieft demokratisches Medieanangebot zu minimieren. Eine zunehmend fragmentierte und auch fragwürdige Medienlandschaft braucht ein Gegengewicht. Ich sehe das als Arbeit an der Demokratie und als entsprechende Verantwortung, nichts geringeres.



Wir brauchen Vielfalt und Inspiration und ein identitätsstiftendes Angebot, das aus mehr als einem zielgruppenspezifischen Format besteht. Gerade auch Sendungen wie die allabendliche Kulturzeit, die als länderübergreifendes Format der Nachbarn Deutschland, Schweiz, Österreich (alle mit Rechtsrucktendenzen) zur Perspektivenerweiterung und Solidarisierung Beitrag leistet.



Es ist doch gerade die alles durchdringende Ökonomisierung, die zur Misere unserer Gesellschaft beiträgt. Erhöhen Sie die Beiträge um 1 Euro als "Demokratie-Solidaritätszuschlag".



Danke und freundliche Grüße

G. P.
Gisela Popp Sehr geehrte Damen und Herren,



ich befürworte gezielt den Erhalt von 3Sat als eigenständigen Sender und begründe:



1. Der Erhalt des Senders ist mit nur 10-15 Cent des Rundfunkbeitrags vergleichsweise sehr gering.



2. Er bietet hervorragenden Wissenschaftsjournalismus, ausgezeichnete Dokumentationen und Kulturberichte.



3. Es ist primäre Aufgabe des ÖRR, Wissen zu vermitteln, und zwar unpolitisch! Gerade in der Zeit, in der die AFD versucht, wissenschaftliche Aufklärung über eine demokratische, bunte, integrierende und geschlechteroffene Gesellschaft zu unterdrücken, benötigen wir diesen Sender als Gegenpol zu sozialen Medien in noch stärkerem Maß als bis jetzt.



4. Ich mag Fakten! 3Sat vermittelt sie evidenzbasiert und filtert sie für den Zuschauer aus der Vielzahl wissenschaftlicher und pseudowissenschaftlicher Erkenntnisse. Auch darum gilt es, diesen Sender, der die Arbeit von vielen Journalisten zusammenfasst und präsentiert, weiterhin als ein Stabilitätsanker inmitten von Inhalten zu erhalten, die viele unserer Mitbürger*Innen nicht mehr präzise nach Fake oder Fakt unterscheiden können.



5. Bildung macht Demokratie resilient! Wer um die Hintergründe politischer Entscheidungen weiß, die oft auf wissenschaftlichen Fakten basieren, kann Populisten mit Argumenten besser entgegentreten.
Gisela Puschmann Beschlüsse zur Streichung bei arte, 3sat und ARD



Die Beschlüsse, insbesondere die Bildungs- und Kulturkanäle Arte und 3Sat zu streichen halte ich für einen Skandal.



Die öffentlich-rechtlichen haben unter anderem auch und insbesondere einen Bildungsauftrag. Diese Beschlüsse laufen diesem Auftrag zuwider. Bildung für die gesamte Bevölkerung ist die Grundlage für kritikfähige Bürger und eine funktionierende Demokratie.



Was Sie beschlossen haben, stellt das genaue Gegenteil dar.



Oder ist das gewollt?



Sie alle, die Sie das beschlossen haben, überlassen damit zunehmend insbesondere den rechtsextremen Nazis das Feld. Es scheint, als würden Sie genau das wollen.



Am Geld kann es nicht liegen, denn für die ach so Notleidende Autoindustrie oder ähnlich Notleidende Großkonzerne ist immer Geld da.



Das mit solchen Beschlüssen, wie den hier in Rede stehenden, die Manipulierbarkeit der Bevölkerung durch Unwissenheit weiter vorangetrieben wird, scheint Ihnen offensichtlich nicht bewusst oder schlicht egal.



Ich widerspreche diesen Beschlüssen und erwarte, dass Sie den Ihnen als öffentlich-rechtlicher Rundfunk-und Fernsehanstalt obliegenden Bildungsauftrag vollumfänglich nachkommen.



Mit freundlichen Grüßen

Gisela Puschmann
Gisela Schock 3sat und Arte zusammenzulegen entspricht in keiner Weise deren Aufträgen, abgesehen davon, dass überhaupt an der Kultur und an Kindern gespart werden soll, ist das alles des Volkes der Dichter und Denker absolut unwürdig. Gerade um Kultur zu fördern, wäre es wichtig, sich spannende Wege einfallen zu lassen, wie man Kinder an Kultur heranführt! Das "Bildungspaket " der ehemaligen Familienministerin von der Leyen war schon eine üble Veräppelung der Kinder und Jugendlichen und deren Familien, die eine diesbezügliche Förderung dringend gebraucht hätten.

Sinnvoll wäre wirklich kostenloser Zugang für Kinder und Jugendliche zu Musik-, Theater-, und Museumsvereinen und -Veranstaltungen, das Gleiche gilt für Sport. Wenn Kultur im Fernsehen schon eingespart wird , dann muss man sich wenigstens überlegen, wie man sie im Internet auf von Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen frequentierten Kanälen ersetzt.

Besser wäre,die öffentlich- rechtlichen Sender für diese Zielguppen noch attraktiver zu machen!

Das kostet leider Geld, aber der Auftrag der öffentlich- rechtlichen Sender ist doch eine möglichst umfassende, ausgewogene Information , gerade auch über Bildungsinhalte und nicht nur für den deutschen, sondern europäischen Sprachraum. Wenn man immer an der Bildung und der Jugend spart, muss man sich nicht über radikalisierte Jugendliche jeglicher Couleur wundern. Man kann sicher an anderen Stellen sparen, brauchen wir wirklich ein neues Kanzleramt?

Durch eine umfassende kulturelle Bildung einschließlich aktueller Politik und globaler Geschichte sowie diversen Religionskenntnissen, die ich teilweise aktuell immer über öffentlich rechtliche Sender erwerben konnte, war mir eine erfolgreiche Arbeit in meinem wunderbaren Beruf überhaupt nur möglich!

Ich bin sehr froh über alle Kultursendungen, Politik ist sowieso nur mit Satire auszuhalten!

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Schock

Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin i. R.
Gisela Walz Die Vorhaben zur Änderung der Radio- und Fernsehprogramme sind nicht akzeptabel.

Der Radiosender BR 24 sendet laufend die neuesten Nachrichten und außerdem sehr viele zusätzliche Informationen und ausführliche Beiträge.

Im Sender BR Klassik steht das Jazz Angebot zur Debatte. Es sollte im Gegenteil mehr Jazz gesendet werden.



Die Sender Arte und 3 sat zusammenlegen ist für Kulturinteressierte ein Fiasko.

Beide Sender bieten zu den üblichen Blah Blah eine echte anspruchvolle Alternative.



Falls auch am Kika gespart werden soll, ist das eine Hiobsbotschaft. Dieser Sender bietet für jedes Alter ein Programm. Auch abends für die Älteren ist es immer interessant.



Ferner soll der Videotext im BR Fernsehen nur noch von der ARD übernommen werden. Die Nachrichten ausschließlich für Bayern sind wichtig, und von großer Bedeutung. Das betrifft auch die anderen 3.Programme!!!



Also, bitte nichts ändern.

Das Argument, dass junge Zuschauer angesprochen werden, ist diskriminierend. Die Jugend sucht sich eigene Programme über soziale Medien!



Einsparungen können vorgenommen werden, wenn die 3. Programme gemeinsam nachts Sendungen ausstrahlen!!
Giuseppina Weber Ich möchte, dass 3 Sat und Phoenix als eigenständige Sender bestehen bleiben.

Ich würde auch mehr Rundfunkgebühren dafür bezahlen.

Wir brauchen mehr intelligentes Fernsehen als weniger auch in den sozialen Netzwerken als Gegenentwurf zu den Parolen von AFD
Gneuß,Uwe Sehr geehrte Rundfunkkommission,



es gibt leider in unserem Land zu viele "Alternative Parteien " und zu viele Menschen die sich von diesen "einfangen" lassen.

Diese reiten nun erfolgreich, auf dem Thema Rundfunkgebühren herum. Was ganz einfach zu funktionieren schein.

Sicher haben sich auch Menschen aus dem TOPF der Rundfunkgebühren unberechtigter Weise bereichert und dies muss geahndet werden.

ABER es dürfen, meiner Meinung nach, niemals Sender vom Bildschirm verschwinden die fundiert, ehtisch korekte, ehrlich recherchiert wissenschaftlich Berichte und Sendungen bringen. Diese gibt es noch viel zu wehnig und die es gibt laufen zu falschen Zeitpunkten.

LEIDER kann man aber auch keine Menschen zwingen überhaupt Fernsehen zu sehen !!!!!

Dieses INTERNET ist viel zu groß, nicht überschaubar, geschweige kontrollierbar.

UND das selbe passiert der schlauen Menscheit mit der KI !!!!!!



Mfg Uwe
Godela köster Arte und 3Sat sind unverzichtbare Sender mit ihrem Bildungsauftrag sind sie Meilensteine in der Bildungs-

Fernen Fernsehlandschaft.
Goggo Gensch Vermutlich gehöre ich in meiner Boomer-Generation zu einer Minderheit: Das lineare Fernsehen konsumiere ich nur noch selten. Neben den Hauptnachrichtensendungen in ARD und ZDF habe ich eigentlich nur drei Fixtermine auf 3sat, die ich, wenn es irgend geht, anschaue: „Nano“, „Kulturzeit“ und „ZIB 2“ (einen Anchor wie Armin Wolf sucht man in Deutschland vergeblich). Den Rest meines sehr großen Medienkonsums kuratiere ich selbst aus Mediatheken und diversen Streamingdiensten.

Richtig ist, 3sat sendet derzeit überwiegend Wiederholungen, das ist schade.

3sat hat aber auch überzeugende Eigenproduktionen und einen festen Dokumentarfilmplatz.

Mit diesem Platz steht 3sat inhaltlich für den Autor:innenfilm in Abgrenzung von journalistischen Dokumentationen, die auch das Programm von ARTE prägen. Die Redaktion hat in diesem Segment eine über Jahrzehnte gewachsene Expertise, die einzigartig ist. Die „Dokumentarfilmzeit" ist der letzte verbliebene Regel-Sendeplatz für den unformatierten Autor:innen-Dokumentarfilm im deutschen Fernsehen. 3sat steht für den künstlerischen Dokumentarfilm, der für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist: als Medium der Horizonterweiterung, als Spiegel, als soziales und kulturelles Gedächtnis.

Daneben will ich auch noch den „Museumscheck“ und „Scobel“ nennen. Früher war da noch die Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“, die sich ausschließlich dem Weltkulturerbe der UNESCO gewidmet hat und aus Kostengründen eingestellt wurde.

Mir ist auch klar, dass der private Medienkonsum eines älteren weißen Mannes nicht unbedingt relevant ist, dennoch will ich sie hier hinterlassen.

Meine Anregung: Statt 3sat in ARTE aufgehen zu lassen, sollte man den Sender so ausbauen, dass die linearen Wiederholungen nach und nach abgebaut werden können und durch für 3sat produzierte Sendungen ersetzt werden können. Diese Sendungen sollten sich vor allem mit Wissenschaft und Kunst in all ihren Ausdrucksformen befassen. Beides wird beispielsweise in den Tageszeitungen nur noch sehr begrenzt behandelt.

Nach meinen Informationen bekommt 3sat nur etwa 1 % des Gebührenaufkommens. Diese Summe könnte man problemlos an den Verwaltungsstrukturen sowie bei den Sportrechten innerhalb von ARF und ZDF einsparen. (Ich weiß problemlose Einsparungen gibt es nicht, dennoch).

Bei der ganzen Diskussion um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt vieles zu kurz. Beispielsweise werden nicht über die vielen Krimis diskutiert (ja die Politik darf sich nicht in Inhalte einmischen, dennoch soll dies erwähnt werden).

Die wahre Stärke der öffentlich-rechtlichen Anstalten ist Information über möglichst viele Bereiche des Alltags. Die ÖRR müssen auch die Interessent:innen abseits des Mainstreams informieren. Das ist die Aufklärung, die wir angesichts von Populisten und Fake News brauchen und sie ist notwendiger denn je, wenn wir nicht aufpassen und die ÖRR schützen. Dazu gehören auch entsprechende Gebühren.

Wenn die Bundesländer die ÖRR nicht ausreichend ausstatten, dann ist die Tür für einen Rückfall in dunkle Zeiten ein Stück weiter offen.

Warum wagt sich die Medienreform nicht an die immer noch vorhandenen Doppelstrukturen in Bereichen der Intendant:innen, der Lizenzen, des Einkaufs etc.

Es reicht, wenn die gesamte ARD einen Intendanten hat. Die jeweiligen Anstalten brauchen einen Programmdirektor / eine Programmdirektorin und viele, neugierige, experimentfreudige Redakteur:innen, die auch etwas neues, noch nicht vielfach bewährtes wagen.

Noch einmal eine Lanze für 3sat. Dieser Sender ist auch ein ausgewiesener Partner von Festivals, ob der Bachmannpreis in Klagenfurt, die Wiener Festwochen, das Theatertreffen oder die Duisburger Filmwoche. Auch diese Partnerschaften müssen ausgebaut werden. Viele dieser Festivals sind derart interessant, dass man sie nicht alle besuchen kann, die Zuschauer:innen sollten aber wissen, was dieses Jahr in Klagenfurt oder bei der Dok Leipzig oder der Biennale wichtig war, welche Künstler:innen, welche Filme, welche Theaterstücke relevant sind. Dann können wir diese Welt besser einordnen.

ARTE als eigenständiger, zunehmend europäisch agierender, Sender ist davon abgesehen, ebenso wichtig, gerade in Zeiten des sich immer mehr ausbreitenden Nationalismus. Da braucht es meinungsstarke, junge und frische Sender.

Zu einem solchen kann 3sat mit überschaubaren Mitteln ausgebaut werden.

Das wäre auch ein Signal in die Sender, deren Redakteur:innen immer mehr gegängelt werden, sie sollen weitgehend nur noch das immer gleiche verwalten dürfen.

Deshalb: 3sar darf nicht sterben, im Gegenteil !

Goggo Gensch

Transparenzhinweis: Der Verfasser dieses Textes war lange Zeit Redaktionsleiter der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“. Er erfand das Format „In 24 Stunden um die Welt“ und war bei vielen Dokumentarfilmen und Dokumentationen Autor und Regisseur. Von 2017 bis 2019 leitete er das SWR Doku Festival und war Geschäftsführer des Deutschen Dokumentarfilmpreises. Er ist Vorsitzender der Sektion Dokumentarfilm innerhalb der Deutschen Akademie für Fernsehen und Mitglied der AG Dok.
Göhler Für das Freitagabendprogramm kann ich dem Vorentwurf durchaus Recht geben, auf fast allen Sendern läuft das gleiche Programm: Talk Shows.



Aber das Freitagabendprogramm rechtfertigt nicht diesen Vorentwurf.

Ich finde, dass der Entwurf in die falsche Richtung geht. Es müsste eher mehr Geld in die Hand genommen werden, um noch mehr Journalisten die Plattform zu geben, um viel mehr gut recherchierte Beiträge zu produzieren (und Werbungsfrei!).



Mit diesem Entwurf wird den "besorgten" Bürgern, Parteien, in die Hände gespielt, die eh kein Interesse an Meinungsvielfalt, wissenschaftlichen Sendungen oder kultureller Vielfalt haben.



Ich verdiene als Angestellte relativ viel und könnte mir vorstellen, prozentual mehr zu zahlen als andere, die weniger verdienen.

Es wäre also ein Gestaffeltes Zahlungsmodell vorstellbar.
Gold, Karl 3-sat muss unbedingt erhalten bleiben, um die Vielfalt zu erhalten!
Göran Sparen im Rundfunk/Fernsehen sollte einen maximalen Effekt bei minimalen Auswirkungen auf die Inhalte zum Ziel haben. Zum definierten Auftrag des öffentlich-rechlichen Rundfunks gehört die Versorgung eines möglichst grossen Teils der Bevölkerung mit auf die unterschiedlichsten Interessen zugeschnittenen Angeboten. Die Umsetzung der vorliegenden Sparvorschläge entfernen ARD/ZDF/D-Radio mit grossen Schritten von diesem Ideal bei überschaubarer Einsparung. Gerade die vorgesehene Zusammenlegung bzw. Streichung der Kultur- und Spartenkanäle gefährdet das breit gefächerte anspruchsvolle, weitgehend konkurrenzlose Angebot an Spielfilmen, Reportagen und experimentellen Formen für verschiedene Minderheiten. Stattdessen sollte über neue, kostengünstigere Formen der Sportübertragung (weniger Lifesendungen und dafür mehr preiswerte Zusammenfassungen) nachgedacht werden. Weiterhin sollte man die Produktion von Shows, oft mit teuren Spitzenstars der privaten Konkurrenz überlassen. Darüber hinaus wäre es hilfreich das öffentlich-rechtliche Radio vollkommen ohne Gewinnspiele auskommen zu lassen. Ein wirksamer Beitrag zur Kostensenkung wäre sicher eine Ausweitung der Werbezeiten. An Abenden, Sonn- und Feiertagen ein paar Spots ZWISCHEN den Sendungen (keine Unterbrechung) würde sicher auf Verständnis stossen. Das gegenwärtige Werbeverbot gerade zu den werberelevanten Zeiten ist nicht mehr zeitgemäss. Die Beispiele könnten fortgesetzt werden. Fazit: Sparen: ja - aber mit minimalen Einschnitten bei maximalem Effekt
Görgülü BR24 soll nicht nur das im Tv oder Radio gelaufene nachberichten dürfen sondern eigenständig agieren dürfen.
Gottfried Bergdo Eine Zusammenlegung von ARTE und 3Sat ist absolut unmöglich , es sind die einzigen Sender , die ein vernünftiges Programm bringen!
Gottfried Kärner Stellungnahme zur geplanten Reformierung der Rundfunkanstalten



Über Medieninformationen erhielt ich Kenntnis über beabsichtigte Strukturreformen des deutschen örr Rundfunks. Im Folgenden möchte ich Ihnen dazu meine Anregungen mitteilen.



Als stetiger Nutzer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Jahrg. 1956, whft. In Thüringen) muss ich feststellen, dass die Anzahl interessierender Sendungen und auch das allg. Unterhaltungsniveau einen erschreckenden Tiefststand erreicht haben. Grundsätzlich muss ich feststellen, dass die Hauptsender ARD und ZDF nur einseitige Themenfelder besetzen (z.B. Tatort/Krimi in Endlosschleife, langwierige Rateshows mit zweckoptimistischen Promi’s, optisch überzogene oder volkstümliche Musiksendungen mit wenig künstlerischen Anspruch, streitgeprägte Polittalks) – einfach nur Masse, statt Klasse. Wenn man das tgl. Programmangebot sich anschaut schlägt man das Programmheft meistens resigniert zu, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen. Ergo, hier ist tatsächlich großer Handlungsbedarf, wenn man bedenkt, dass die Gesellschaft sowie das allgemeine gesellschaftliche Klima durch dieses Medium nachhaltig geprägt werden. Mir hat sich ein weiser Spruch eingeprägt:



„Fernsehen macht Kluge schlauer und Dumme dümmer“.



Daraus sollte sich die Verpflichtung für die örr Anstalten ableiten, den Zuschauern und der Gesellschaft neben einer niveauvollen Unterhaltung hilfreiche und bildende Medien bereitzustellen, denn dafür geben diese geben ihren monatlichen Rundfunkbeitrag.

Für mich ist daher der Reformgedanke prinzipiell richtig, aber um Gottes Willen nicht zum Nachteil der wenigen kreativen Sender. ARTE und 3sat sind in meinen Augen hier die unumstößlichen Flaggschiffe mit Vorbildcharakter, die aufgrund ihrer Alleinstellungsmerkmale unseren Blick auf Europa offenhalten und damit Sichtweisen auf Frankreich und den Alpenraum erlauben. Beide sind unerlässlich für bildungs- und kunstinteressierte Zuschauer, ein Beschränken/Reduzieren verbietet sich hier absolut! Eine weitere Sendergruppe (tagesschau24, Phoenix, ARD-Alpha, ZDF-Info) steht offenbar auch zur Disposition. Dazu muss ich sagen, dass auch diese Sender, mit Ausnahme von „tagesschau24“ von vielen mir bekannten Zuschauern regelmäßig gesehen werden. Besonders „Phoenix“ erfüllt hier einen besonderen politischen Bildungsauftrag, gerade wenn es um Live-Schaltungen z.B. Bundestagsdebatten oder Diskussionsrunden anlässlich politischer Ereignisse geht. Dieses Echtzeitmedium darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen! Reportagen auf ARD-Alpha bzw. ZDF-Info sind ebenfalls unverzichtbar, wenn Schlager und Krimi die restlichen Programme dominieren. Allerdings stelle ich auch fest, dass hier die Wiederholungsrate enorm hoch ist. Da ließe sich sicher einiges straffen. Am Ende ist es auch gleich, ob die Beiträge von nur einem dieser Sender ausgestrahlt würden, wenn relevante Inhalte erhalten bleiben. Weiterhin sehe ich bei den Sendern ARD-One und ZDF-Neo wenig Innovatives. Man könnte wohl beide zusammenfassen, um vielleicht ältere Filme und Wiederholungen für ein interessiertes Publikum bereitzustellen.



Grundsätzlich frage ich mich, ob es im Zeitalter der Reizüberflutung überhaupt notwendig ist, alle Fernsehprogramme rund um die Uhr laufen zu lassen? Kann man denn nicht einsparen, indem man das Senden irgendwann nach Mitternacht beendet? Vor vielen Jahren gab es wenige, an der Hand abzählbare Programme, die ihren Sendeauftrag nachts mit dem Testbild beendeten. Ich glaube, die Menschen waren nicht unglücklich darüber.



Wie dem auch sei, ich wünsche Ihnen eine veritable Entscheidung im Sinne mündiger Bürger mit dem starken Anspruch auf Information, Bildung, Kunst und Kultur.



Mit freundlichen Grüßen,

Gottfried Kärner



Eine Anmerkung habe ich noch zur Programmumsetzung, in der Hoffnung, dass Sie darauf Einfluss nehmen können:

Es gibt viele Formate von Talkrunden. Manche sind gruselig, geprägt von Dissens, gleichzeitiger Rede und Unhöflichkeiten. Die Moderatoren verstehen es oft nicht, den Disput so zu gestalten, dass der Zuschauer am Ende mit Erkenntnisgewinn aus solch einer Sendung herausgeht. Auch die Fragestellung in vielen Interviews mit Politikern in Nachrichtensendungen (z.B. ZDF-Heute) ist oft respektlos und penetrant, auf eine gewünschte Aussage verbohrt. Da wirkt es einfach nur peinlich, wenn der Moderator 3-4-mal eine Sache hinterfragt, die der Politiker nicht beantworten kann oder will. Da wird doch ohne brauchbares Ergebnis unnütz Sendezeit verschwendet, ebenso wie mit endlosem Bewerben von geplanten Sendungen.
Gottfried Sonntag Die Zusammenlegung der beiden wichtigsten Kultursender wäre ein großer Verlust, da die Programmstruktur der beiden sich wesentlich unterscheidet, und der Wegfall des einen durch den anderen nicht kompensiert werden könnte.

Das beginnt bereits bei der Länderbindung.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass beide Sender werbefrei senden, was die Ansehbarkeit wesentlich verbessert.
Gottfried Weidel Als regelmäßiger Konsument von ARTE und 3SAT bin ich gegen eine Zusammenlegung dieser exzellenten Sender. Meiner Meinung nach sind deren Programme absichtlich komplementär angelegt, sodass . Sie bieten v.a. eine Menge Kultursendungen, die ohnehin zu kurz kommt und von nicht wählbaren (weil Gefahr für die Demokratie) Parteien wie der AfD und BSW beschränkt werden sollen. Ich denke, es gibt jede Mange Einsparpotenzial bei den lokalen Fernsehsendern der ARD (WDR, NDR, MDR usw.) und auch den zahlreichen Hörfunksendern. Es gibt viel zu viele Talkshows, Brennpunkte und Krimis bei ARD und ZDF. Die Vielfalt bieten gerade ARTE und 3SAT, beide Sender bieten länderübergreifende Programme. Hervorzuheben sind die Kulturzeit, Nano und andere Magazine, die zur Bildung wesentlich beitragen.
Götz Gontermann Finger weg von 3sat!

Leider habe ich heute erst aus de Presse erfahren, daß es Pläne gibt den Kultursender 3sat abzuschaffen. Eine Zusammenlegung mit Arte würde die Vielfalt der deutschen Medienlandschaft extrem schwächen. Kein Sender bietet einen vergleichsweise anspruchsvollen Progamminhalt mit gutem Journalismus. ARTE und 3sat müssen als eigenständige Sender nebeneinander bestehenbleiben um genügend Raum für Inhalte aus Kunst,Kultur und Wissenschaft zu ermöglichen. Dann lieber ARD und ZDF zusammenlegen, die sind eh schon gleichgeschaltet!
Götz Hagmann Sehr geehrte Mitglieder des Rundfunkrats Rheinland-Pfalz,



3sat ist ein unverzichtbarer Kultursender, der einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks leistet. Als trinationales Gemeinschaftsprogramm von Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet 3sat ein einzigartiges Angebot an hochwertigen Kultur-, Wissenschafts- und Bildungssendungen.



Der Erhalt von 3sat ist aus mehreren Gründen von großer Bedeutung:



## Kultureller Mehrwert



3sat bereichert die Medienlandschaft mit anspruchsvollen Programmen, die in kommerziellen Sendern kaum Platz finden. Der Sender fördert den kulturellen Austausch zwischen den deutschsprachigen Ländern und trägt zur Bildung und Information der Zuschauer bei.



## Kosteneffizienz



Trotz seines hochwertigen Angebots zeichnet sich 3sat durch bemerkenswert niedrige Betriebskosten aus. Durch die Kooperation mehrerer öffentlich-rechtlicher Sender werden Ressourcen effizient genutzt und Synergien geschaffen. Dies ermöglicht ein qualitativ hochwertiges Programm bei vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand.



## Zukunftsorientierung



3sat hat sich als innovativer Sender erwiesen, der neue Technologien und Formate nutzt, um sein Publikum zu erreichen. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von KI zur Optimierung von Heizkosten in Wohngebäuden, über die der Sender berichtete. Diese Zukunftsorientierung macht 3sat zu einem wertvollen Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



## Gesellschaftliche Relevanz



Der Sender greift wichtige gesellschaftliche Themen auf und bietet eine Plattform für kritische Diskussionen. Von Umweltfragen bis hin zu wirtschaftlichen Herausforderungen deckt 3sat ein breites Spektrum ab und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung.



Angesichts dieser Argumente plädiere ich nachdrücklich für den Erhalt von 3sat. Der Sender ist ein Paradebeispiel dafür, wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit begrenzten Mitteln qualitativ hochwertige und gesellschaftlich relevante Inhalte produzieren kann. Eine Abschaltung oder Reduzierung des Senders würde eine erhebliche Lücke in der Medienlandschaft hinterlassen, die nicht leicht zu schließen wäre.
Götz Jürgen Den Sender 3 SAT mit seinen hochiteressanten Beiträgen zu Forschung , Wissenschaft (wie z.B.Nano ) und Kultur aufzugeben oder auch nur einzuschränken wäre ein großer Fehler. Denkbar wäre eher ARTE in 3Sat zu integrieren und , wie teiweise jetzt schon, Beiträge von ARTE zu übernehmen.



Ebenso wäre es ein großer Fehler KI KA mit seinen pädagotisch wertvollen, auch bei der Jugend ankommenden Sendungen , zu opfern.
Götz Schlegtendal Eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat ist falsch, vielmehr sollten alle Informationskanäle geschlossen werden. Das Angebot ist ebenso uninteressant, wie überflüssig, was sich anhang der Zuschauerzahlen sehr deutlich belegen ist.

Die Streichung von Radionprogrammen ist sinnvoll.

Es fehlt eine weitere Zusammenlegung von Sendern: Saarland und Bremen brauchen kein eigenständiges Programm, es reichen Regionalfenster. Zudem lässt es sich in der Verwaltung sparen.

Es fehlen Vorschläge zur Senkung der Rundfunkzwangsgebühren.

Der Zwang zur Neutralität muss deutlicher werden. Der ÖRR hat keine Auftrag zur Volkserziehung und Belehrung.
Govinda Turk Die Änderungen im Rundfunkstaatsvertrag bezüglich Publikationen im Internet werden meiner Meinung die Akzeptanz des ÖRR deutlich reduzieren. Nebenrecherchen sind wesentlicher Bestandteil von Nachrichten und die durch das zu erwartende Gesetzesänderungen werden Fake News stärken bzw. stark vereinfachen. Vor allem die internetaffinen Bevölkerungsgruppen nutzen teilweise schon lange keine analogen TV oder Radio Sendungen mehr für ihre mediale Grundversorgung. Gerade hier sehe ich ein deutliches Defizit in der geplanten Gesetzgebung. Mfg
Gregor Gruber Die Entwürfe gehen im Kern bei den wirklichen Kostentreibern nicht weit genug und versuchen stattdessen im Klein Klein Kosten zu sparen. Stattdessen sollte durch radikale Fusionen gespart werden:

Radio Bremen fusioniert mit NDR

SR fusioniert mit SWR

Und natürlich last but not least:

ZDF fusioniert mit ARD



Die Spartenkanäle hingegen sollten nicht angetastet werden, da sie dem eigentlichen Bildungsauftrag des ÖR wesentlich näher kommen als der Rest des Programms.
Gregor Julien Straube Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich Ihre Pläne zur Kenntnis genommen, den länderübergreifenden Sender 3Sat abzuschalten oder ihn mit Arte zusammenzulegen und das Bildungsangebot der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu reduzieren.

3Sat ist für uns in Deutschland zugleich die einzige terrestrisch, über Kabel oder über Astra verfügbare Möglichkeit, sich über Kultur und Politik unserer südlichen Nachbarn zu informieren. Und auch online ist der Zugriff auf journalistische Inhalte unserer Nachbarländer durch Geoblocking stark eingeschränkt.

3Sat und Arte sind das Attraktivste, was das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu bieten hat. In Zeiten von Rechtspopulismus, Desinformation und zunehmender Europaskepsis liefern sie wertvolle, unverzichtbare Einblicke in das Innenleben unserer Nachbarländer: Frankreich im Fall von Arte, Österreich und die Schweiz im Fall von 3Sat.

Bildungsauftrag und Bildungsfunktion des öffentlich-rechtlichen Fernsehens wurden durch eine Abschaltung von 3Sat ebenso wie durch eine Fusion mit Arte, was ja eine Reduktion der entsprechenden Inhalte bedeuten würde, eindeutig geschmälert.

Ich fürchte, dass Sie mit Ihrem Plan, 3Sat abzuschaffen, ebenso wie mit Ihrer Absicht die Bildungsprogramme zu reduzieren, letztlich einer Strategie demokratiefeindlicher Kräfte Vorschub leisten, die seit Jahren lautstark versuchen, unabhängigen Journalismus waidwund zu schießen.

Sie schleifen mit 3Sat den, neben Arte, inhaltlich und hinsichtlich seines Bildungspotentials gehaltvollsten in Deutschland verfügbaren Sender.

Es sollte unbedingt mehr Sender dieser Art geben: gemeinsame Sender mit den Benelux-Staaten, mit unseren skandinavischen und mittelosteuropäischen Nachbarn, um das gegenseitige Verständnis und ein europäisches Bewusstsein zu fördern!

Überdies ist der Kostenfaktor durch Eigenproduktionen bei 3Sat naturgemäß äußerst gering.

Wenn Sie 3Sat und die Bildungsprogramme abschalten, sind Sie von allen guten Geistern verlassen und wir sind es dann alle zusammen auch.



Gregor Julien Straube
Gregor Steiger Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Besorgnis verfolge ich die aktuellen Entwicklungen bezüglich der geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In einer Ära, in der journalistische Sorgfalt oft durch Sensationslust und irreführende Informationen verdrängt wird, stellt der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine unverzichtbare Säule der demokratischen Meinungsbildung dar. Die vorgeschlagene Reform scheint jedoch eine Kürzung der Online-Angebote vorzusehen, was ich für äußerst bedenklich halte. Eine solche Maßnahme könnte langfristig den Weg für populistische und extremistische Strömungen ebnen, die in Wahlen signifikante Erfolge erzielen könnten.



Wenn Einsparungen notwendig sind, plädiere ich als Fußballfan dafür, diese bei den teuren Übertragungsrechten für Fußballspiele anzusetzen. Diese Aufgabe können Privatsender sehr gut übernehmen.



Mit freundlichen Grüßen

Gregor Steiger
Gregor Streiber Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Interesse und leider auch Befremden habe ich die Pläne zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Kenntnis genommen. Als Produzent hochwertiger Dokumentarfilme und TV-Dokumentationen aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Geschichte scheinen mir bei den zweifelsohne nötigen Veränderungen insbesondere die Felder betroffen zu sein, die originär vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk bedient werden und für die es kein privat finanziertes alternatives Angebot gibt. Das Einstellen kompletter Sender wie 3sat (das in arte aufgehen soll, aber genau in Kutur und Wissenschaft seinen Schwerpunkt hat!) oder zdfinfo (das ausschließlich hochwertige Dokumentationen sendet und damit auch einer der erfolgreichsten Spartensender, auch im Vergleich mit privaten Anbietern ist), beschneidet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk massiv und wird zu einem Verlust an Information und Vielfalt und Teilhabe führen, die jedoch explizit Programmauftrag sind.



Einsparungen sind statt dessen sicher bei Sport- und Spielfilm-Rechten möglich und auch innerhalb der Verwaltungen der Sender.



Mit freundlichen Grüßen



Gregor Streiber
Gregor Wenkelewsky Die Tage des linearen Fernsehens sind gezählt, das ist eigentlich unumstößliche Tatsache. Je jünger die Menschen, desto eher können ARD und ZDF sie nur durch Onlineangebote erreichen: Social Media-Kanäle auf den beliebtesten Plattformen, YouTube, Mediathek, Livestreams und Podcasts auf Spotify statt UKW-Radio.

Deshalb müssen die öffentlich-rechtlichen Anstalten jetzt massiv ihre Online-Präsenzen ausbauen und verlorene Zuschauer/Zuhörer:innen zurückgewinnen, auch wenn diese nur noch auf TikTok und Twitch unterwegs sind.



Gleichzeitig würden aber die älteren Generationen vernachlässigt werden, wenn die zahlreichen digitalen Spartenkanäle jetzt schon abgeschaltet werden, auch wenn das langfristig in 10-20 Jahren der Weg sein wird.

Ich sehe große Unterschiede in den Inhalten und Ausrichtung von z.B. 3sat und arte, oder von ARD alpha, zdf Info und phoenix, von KiKa, Neo und One und plädiere dafür, die Programme sowie die „Marken“ die sie darstellen und die Redaktionen beizubehalten, um Meinungs- und Informationsvielfalt sowie Niedrigschwelligkeit der Programmangebote zu erhalten. Aber ihnen allen muss das Ziel gesetzt werden, sich ein Gesicht und Präsenz in der virtuellen Welt aufzubauen.



Ein Vorschlag zum Geld sparen: Mehr Zusammenarbeit mit Mitgliedern der EBU mit gemeinsamen mehrsprachigen Produktionen, um die Kosten zu teilen.
Griener, Cornelia Ich bevorzuge fast ausschliesslich die Programme von 3sat, Arte und Phoenix. Wenn jetzt 3sat und Arte zusammengelegt werden sollen, habe ich weniger Auswahl, was selbstvertändlich nicht gut! Es hiess, das Angebot solle durch die geplanten Veränderungen qualitativ gestärkt werden, aber mir scheint, das Gegenteil ist der Fall. ARD und ZDF sind viel zu sehr überfrachtet mit Krimis, Tingeltangel und seichter Unterhaltung, ich meine davon könnte man gerne etwas kürzen!
Grit Schipke Sehr geehrte Damen und Herren,



das Vorhaben Sender zu streichen oder zusammenzulegen, die im wesentlichen Wissensvermittlung, Umwelt- und Kulturthemen (insbesondere 3Sat und arte) zum Inhalt haben, finde ich völlig unhaltbar.



Da und dort mal eine eingeschobene Literatur-, Wissens- oder Kultursendung, bietet mit Sicherheit nicht die gewohnte Vielfalt und Regelmäßigkeit des bisherigen Angebotes und ist eine Zumutung für das bisherige Publikum.



Sender mit diesem Angebot waren schon immer sehr begrenzt und sollen nun auch noch reduziert werden. In meinen Augen ist dies vollkommen unverständlich, gerade in den heutigen politischen Zeiten. Wer soll den Bildungs- und Informationsauftrag z.B. in kultureller Hinsicht wahrnehmen? Der private Rundfunk oder gar die Bildzeitung?



Vielmehr wäre es zu begrüßen, wenn die bestehenden öffentlich-rechtliche Sender Einsparungen an den angebotenen seichten Soaps oder an manch einer Serie vornehmen würden. Wer benötigt 4 verschiedene "WaPo" Serien oder 7 verschiedene schlecht gemachte "Soko" Serien (dann doch lieber ein Krimi aus UK auf ZDFneo). Auch die Vielzahl von Talkshows könnten hinterfragt werden.



Mit freundlichen Grüßen



G. Schipke
Gröschke Warum muss ausgerechnet bei Kultur gespart werden und nicht bei diversen Serien, Quiz und Talkshows und teuren filmischen Eigenproduktionen, die ich mir nie anschaue. Arte, DLF und 3Sat sind für mich zentral.
Gruber Radio:



1. Reduktion der Radiosender in Deutschland bzw. in den Bundesländern auf max. 40 Stk.



2. Bei Radiosendern keine öffentlich finanzierte Veranstaltungen und Auftritte. Keine Rundfunkorchester



3. Mehr klare Sparten wie Pop, Oldie, Klassik, Schlager, Nachricht und Information



4. Weniger Werbung und weniger unendlich lange Verkehrsfunkmeldungen. Heute hat jeder diese Verkehrsmeldungen durch weitere Möglichkeiten immer zur Hand. Viele Musikhörer interessiert es gerade nicht ob Stau auf der A... ist und das minutenlang.



Fernsehen:



1. Reduktion der Sender, sowie eine Änderung in klar strukturierte Bereiche:



2. Ein spezieller Europasender mit Meldungen, Berichten und Nachrichten aus Gesamteuropa für das Zusammenwachsen. Weiters mehr Infos von unseren direkten Nachbarn in Europa. Die Wiederherstellung der Empfangsmöglichkeit von Schweizer- bzw. Österreichischen Sendern. Diese Länder können Deutsches Fernsehen sehen wir umgekehrt nicht mehr. Kein vorzeitiges Abschalten von den Nachrichten wie z.B. von ZIP in 3 Sat.



3. Ein spezieller Sportsender wo z.B. auch ältere Spiele, Weltmeisterschaften etc. nochmals gezeigt werden und alle wichtigen Lifeübertragungen stattfinden. Zusammen mit Sportmeldungen Diskussionen rund um den Sport.



4. Ein spezieller Nachrichten und aktueller Informationssender vom Weltgeschehen mit Schaltung in den Bundestag in andere Länder sowie politische Diskussionen.



5. Ein spezieller Sender rund um Kultur und Musik mit alten und neuen Lifekonzerten. Beispiel: Pop arround the clock. Hier kann auch Bares für Rares gesendet werden, Besuche in Museen usw.



6. Ein spezieller Wissenschaftssender zusammen mit Umwelt, Klima, Information- und Markt.



7. Ein spezieller Sender mit Natur, Tier, Umwelt und Reise Sendungen.



8. Insgesamt weniger Mord und Totschlag, Krimis, Blut... und lange Serien. Vor allem am Vorabend "keine" sogenannten Polizei-, Blut- und Mordsendungen.



9. Diskussionssendungen nicht mehr zu nachtschlafender Zeiten wie z.B. Meischberger, Lanz. Generell mehr direkte Beteiligung der Menschen über das Fernsehen an solchen Sendungen. Beispiel Bayern, jetz red i.



10. Zwei Kinderkanäle mit Wissenschaft und Lernmöglichkeiten. Evtl. einfache Sprachlehrgänge für Menschen mit Problemen unserer Sprache. Alles lustig und einfach serviert, quasi zum mitmachen.



11. Mehr und bessere gegliederte Aufteilung von ARD und ZDF und insgesamt weniger Werbung in allen Bereichen. Weniger Eigenwerbung, z.B. was kommt morgen, übermorgen, Montag usw.



12. Weniger Wiederholungen insgesamt.., z.B. Tatort vom Ersten in die Dritten und teilweise übertragen dann den gleichen Tatort auch noch zwei oder drei Sender gleichzeitig. Weniger Wiederholungen indem man Sendungen von einem Sender zum nächsten weiter reicht.



13. Keine gleichzeitige Übertragung von z.B. Nachrichten in der ARD und in allen weiteren ARD Sendern gleichzeitig. Man kann nur in einem Sender die Nachrichten anschauen. Man kann nur eine Wahlsendung anschauen usw. Man füllt damit nur die Programmzeit der einzelnen Sender auf.



14. Insgesamt mehr Sendungen zum entspannen und abschalten mit Kabarett, Musik, Lachen, Lernen, Rätsel usw.



Beste Grüße... Mut zum Neuanfang...!
Grüger Gabriele Sehr geehrte Damen und Herren,



es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht die Wissenschaftssendung "Nano" und die drauffolgende Sendung "Kultur Journal" sehe.

Unvorstellbar, dass diese Informationsvielfalt im Sender ARTE ( den ich auch gerne sehe),ohne Abstriche einfließen soll.



Daher bitte ich eingängigst, dafür zu sorgen, dass die bisher einzigartige Informationsmöglichkeit auf Basis des Senders 3SAT erhalten bleibt.



Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Grüger
Grzegorz Sójka Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank, dass Sie die Möglichkeit eröffnen, an der Gestaltung des neuen Staatsvertrages mitzuarbeiten.



Ich möchte loben, dass feste Regeln vorgeschrieben wurden, die zu einer Reduktion der Zahl der Sendeanstalten führen soll. In der Folge hoffe ich, dass es nicht nur zur Kosteneinsparung verhilft, sondern auch die Qualität hilft zu verbessern - nach dem Motto Qualität > Quantität. In der Hinsicht sollten Programme aus schließenden Anstalten nicht einfach nur zwischen andere Programme gequetscht werden, sondern es sollte angeregt werden, neue Programme zu gestalten - vielleicht auch mit Beteiligung der Zuhörer und -schauer.



Außerdem möchte ich noch zwei Themen ansprechen:



1. Förderung von kleinen und jungen Künstlern

Der ÖRR sollte sich beim Kulturauftrag auf Künstler konzentrieren, die sich selbst auf dem kommerziellen Markt (noch) nicht behaupten könnten. An anderer Stelle sollten Programme wie das ZDF Magazin Royale, die auch kommerziell einen Erfolg einfahren könnten, zumindest teilweise an private Anbieter (zum Beispiel nur jede zweite Sendung im ZDF) verkauft werden.



2. Informationsblöcke

Ein eigener Informationsblock bei jedem einzelnen Sender ist überflüssig. Natürlich soll auf Regionen spezifisch eingegangen werden, daher finde ich es in Ordnung, wenn SWR1 BW und SWR1 RP unterschiedliche Blöcke produzieren. Mehr muss es aber auch nicht sein. Dazu zwei Vorbilder:

- Der SRF produziert Nachrichten für alle seine Sender über SRF News.

- Der NDR sendet die Tagesschau um 20 Uhr auch auf seinen Radiosendern.



Ich drücke die Daumen bei der finalen Durch- und Umsetzung der neuen Reformen. Vielleicht konnte ich auch mit meinen Anregungen dazu beitragen.
GS Ein Sender (ARD oder ZDF) ist ausreichend. Alle weiteren Sender müssen abgeschafft werden
Gudrun Cremerius Sehr geehrte Damen und Herren

Ich wünsche mir den Erhalt von Arte und 3Sat, und zwar als zwei unabhängige Programme.

Diese beiden Sender heben sich wohltuend von den anderen ab indem sie Sendungen für Menschen ausstrahlen die sich bilden wollen, kulturelle Interessen haben und sich nicht mit dem Mainstream zufrieden geben wollen.

Dem Gebührenzahler sollte dies doch ermöglicht werden

Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Cremerius
Gudrun Dahl Eine Zusammenlegung von Arte und 3sat erscheint aufgrund der unterschiedlichen Konzepte sehr fragwürdig.

Sendungen wie "nano" und "Kulturzeit" auf 3sat sowie "mit offenen Karten" und "Karambolage" auf Arte müssen unbedingt erhalten bleiben.



Die Überschwemmung mit Natur- und Tiersendungen kann gerne arrondiert werden.



Überdies rege ich an, dem Publikum wieder mehr zuzumuten und anspruchsvollere Sendungen ins Abendprogramm zu nehmen, statt alles in die Mediatheken zu verbannen. Man kann Geld auch sparen, indem man weniger verdummende Shows und lächerliche Ratespiele produziert. Oft ist weniger mehr.



Aber am Erhalt von Arte und 3sat liegt uns sehr viell, es sind die einzigen Programme, die wir überhaupt noch erträglich finden, von der Übertragung von Sportgroßereignissen wie Tour de France oder Olympia auf ARD und ZDF im Wechsel vielleicht einmal abgesehen.



Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Dahl
Gudrun Gerhardt Sehr geehrte Damen und Herren,

die so genannten Spartenprogramme, insbesondere 3 sat und arte sowie phoenix und zdf info sind der nunmehr ausschließliche Grund für mich, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Fernsehen-zu nutzen.

Insofern bin ich entsetzt, dass eine Zusammenlegung erfolgen soll. Insbesondere hat doch wohl 3 sat für den deutschsprachigen Raum eine immense Bedeutung, Arte hingegen ist mehr auf das frankophile Publikum ausgerichtet und sollte eigenständig bleiben.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen Bildungsauftrag, der meiner Einschätzung nach immer weniger umgesetzt wird. Von den privaten Sendern kann man das wohl heutzutage nicht erwarten, vom örR muss man das erwarten können.

Einsparungen und Kürzungen könnten im Bereich der Regionalprogramme erfolgen, insbesondere der mdr (Fernsehen) bedient vor allem die vermeintliche ( nach mehreren Jahrzehnten gemeinsamer Entwicklung!) ostdeutsche Befindlichkeit.

Demgegenüber kann das radioprogramm des mdr, v.a. mdr kultur als sehr vielseitig, kenntnisreich und interessant gelten.

Wenn, bei allen wirtschaftlichen Zwängen, eine zukunftsorientierte Reform erfolgen muss, dann sollte nicht bei den anspruchsvollen Programmen gekürzt werden.

Ich verweise auf die Stellungnahme des deutschen Kulturrats (Statement des Herrn Zimmermann bei kulturzeit), dessen Aussagen aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen ist.

Mit freundlichen Grüssen

G.Gerhardt
Gudrun Hammerla Keine Reduzierung der digitalen u.linearen Kulturnachrichtenkanäle. Gewährleistung der Informationsvielfalt.

Erhalt der Textberichterstattung von breaking news, denn Pressetelemedien haben Bezahlschranken, was Teile d. Bevölkerung wie z.B. Rentner/innen abhält. Notwendig ist eine angemessene Finanzausstattung der Rundfunkanstalten. Keine Abkoppelung der Tarife vom öff. Dienst, gutes Personal will gut bezahlt werden!

Finanzielle Einsparungen an Anzahl der Talkshows vornehmen, ebenso Kürzungen der zu hohen Honorare d. Moderator/innen.

In den Sendungen muss dargestellt u. gewährleistet werden die Meinungsvielfalt der Bevölkerung! Moderator/innen unterdrücken u.diskreditieren häufig Meinungen, die nicht dem Mainstream entsprechen (z.B. Friedensinitiativen). Die tägl. Dominanz von Kriegsbildern u. Stellungnahmen m. Bild von z.B. Netanyahu u. Selenskyj führt zu kleinen Zeitfenstern von Nachrichten aus Deutschland u. dt. Politik. Folge: Zuschauer/innen wenden sich ab. Das muss geändert werden!
Gudrun Königs Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich höre eben auf WDR 5, das es bald 3sat nicht mehr geben soll.

Ich bin entsetzt und fassungslos wie die Verantwortlichen diesen Sender streichen wollen.



3sat hat einen großen Bildungswert in unserer Gesellschaft. Ich schaue mir viele Sendungen dort an. Auch "Scrobel" hat jede Woche interessante Themen worüber es sich lohnt nachzudenken. Oder Dinge zu erfahren die ich nicht wusste.

Auch bemerkenswerte Filme sind dort zu sehen.



Leider gibt es einige Programme die nichts hergeben, die ich nicht einschalten. Sehe Eibe Verdummung des Fernsehens.



3sat und auch Arte sind meine Lieblingssender.

Wir brauchen Bildung in unserer Gesellschaft!!

So appellieren an die Verantwortlichen 3sat nicht abzuschaffen. Da wird an der falschen Stelle eingespart.

Überlegen Sie gut was diese Entscheidung insgesamt bedeutet.

Auf Scobel möchte ich auf keinen Fall verzichten.



Mir ist es wichtig Ihnen meine Meinung dazu mitzuteilen. Übereilen Sie diese Entscheidung bitte nicht!



Beste Grüße

Gudrun Königs
Gudrun Lindner Die Ankündigung, den letzten verbliebenen Kultursender 3sat einzusparen, ist eine Bankrotterklärung für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Bitte sparen Sie stattdessen die unsäglichen Sendungen ein, die bei ARD unf ZDF zur besten Sendezeit laufen („Quiz“, Volkstümliche Musik, Schlagergala …..). Ich hätte gerne, dass mit den nun erneut steigenden Gebühren Sinnvolles geschieht (Stichwort Bildungsauftrag).

Mit freundlichen Grüßen



Gudrun Lindner

Gudrun Mohacsi Ich möchte dem Entwurf und den ihm folgenden Kürzungen entschieden widersprechen. Die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat zb sind ein nicht verantwortbarer Einschnitt in die Möglichkeit für Endverbraucher und interessierte Bürger wie mich, kulturelle Vielfalt und grenzübergreifende Inhalte zu sehen und hören, welche mir nicht von einem Algorithmus zugespielt werden. Die geplanten Änderungen kosten Arbeitsplätze im sensiblen Bereich der Kultur, die wir dringend benötigen um die Demokratie zu stärken. Ohne Vielfalt keine Demokratie. Knicken Sie bitte nicht in vorauseilendem Gehorsam vor rechten Parteien ein und den Interessen deren die eine gleichgeschaltete Medienlandschaft unter dem Deckmantel des Sparenmüssens fordern. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen und auch ganz wichtig: die lokalgeprägten Radiolandschaften sind Grundpfeiler des Gemeinwohls, der Verwurzelung im lokalen Geschehens und ihrer Abbildung im Mediengeschehen. Diese zusammenzustreichen bedeutet, die Menschen zu verliere. Dies können wir uns in Zeiten von Fake News, allgemeiner Verunsicherung durch globale Extreme und Entfremdung nicht leisten. Ich appelliere dringlichst, dass Sie diesen Entwurf in der geplanten Form und mit diesen Streichungen am 11.10 NICHT durchwinken. Er entspricht nicht dem Wohl und Willen der Öffentlichkeit, die Sie gewählt hat. Hoch lebe : Vielfalt, Kultur und Demokratie!
Gudrun Müller Ich bitte darum den Sender 3Sat so zu belassen wie er ist, es ist doch einer der wenigen, die überhaupt noch ein gutes Programm bringen.

Stampft einfach einen anderen ein, gibt ja genug, die nur hirnlosen Blödsinn bringen.
Gudrun Prazeres da Costa Als beständige Fernsehzuschauerin von 3Sat bin ich besonders an den Beiträgen der Wissenschaftschaftsjournalisten von NANO und des Kulturjournals interessiert, die ich, soweit es mir möglich ist, täglich verfolge.

Ich würde es daher sehr bedauern, wenn der Sender 3Sat in den Sender ARTE integriert würde, was sicherlich zur Kürzung von 3Sat-Beiträgen führen würde.

Ich bitte daher, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen und diese Integration nicht zu beschließen.



Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Prazeres da Costa
Gudrun Schwarz Sehr geehrte Damen, Herren und alle Anderen Menschen!



Ich bin 63 Jahre alt, habe Zeit meines Lebens versucht Kultur, andere Meinungen kritisches Denken bei meinen eigenen Kindern und Enkeln zu fördern.

Entsetzt stelle ich fest, dass dies jetzt anscheinend nicht mehr gewollt ist. Das Privatfernsehen hat eigene Interessen. Diese können die öffentlich rechtlichen Sendern so nicht umsetzen.

So entstanden in der Vergangenheit Sender wie 3sat oder Arte, die eine andere Art der Kultur versuchten näher zu bringen.

Das Abschaffen des 3sat Programm spielt sowohl den privaten Sendern und meiner Meinung nach auch der AfD in die Hände.

Hatten wir das in Deutschland schon einmal, als kritische und unliebsame Bücher oder Bilder brannten!!!

Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken. Trifft es dann als nächstes Theater oder Programmkinos?



Mit freundlichem Gruß



Gudrun Schwarz
Guenter Quaeling Die geplanten Änderungen lehne ich kategorisch ab!
Guido Bernhard Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht kann man Info-/ Nachrichtensender, Kindersender oder Spielfilmsender von ARD und ZDF zusammenfassen.

Bei 3sat und Arte wäre das nicht sinnvoll, weil diese beiden Sender doch schon vom Programm her unterschiedliche Zielrichtungen haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Guido Bernhard
Guido Conen Vor dem Hintergrund der ohnehin allgemein sinkenden Intelligenzquotienten scheint es nur konsequent, die letzten Programme, die dem Kulturauftrag noch nachkommen, zu-sammenzustreichen.

Unglaublich!
Guido Haacker Sehr geehrte Damen und Herren,



die Reform geht zwar in die richtige Richtung, sollte aber noch stärker gekürzt werden.

Gerade im Radiobereich und bei der Auswahl an Sendungen in den Hauptsendern sollte eine radikale Reform durchgeführt werden. Mehr Wissenssendungen, kein Traumschiff.

Im Radiobereich müssen wir einfach die Zeit akzeptieren: Die Menschen holen sich ihre Musik aus dem Internet (Spotify). Ich kenne in meinem Umfeld nur zwei Personen, die noch sporadisch Radio hören. Selbst im Auto wird die eigene Playlist oder Internetradio angemacht.
Guido Hagemann Ein Zusammenschluss der beiden Vollprogramme ARTE und 3sat führt letztendlich nur zu einem deutlichen Qualitätsverlust dieser beiden hervorragenden „Leuchttürme“ der öffentlich rechtlichen Fernsehlandschaft. Beide Fernsehsender müssten in der jetzigen Form unbedingt erhalten bleiben, wenn das Wort Kultur im Fernsehen noch etwas bedeuten soll.
Guido Häßner Sehr geehrte Damen und Herren,



Bitte behalten Sie unbedingt 3sat als eigenständigen Kultursender im Angebot.



Ich kann sagen, dass es der einzigste Sender im Fernsehen ist der mich für kulturelle Themen jenseits des täglichen Allerleis motiviert.



Schaffen Sie lieber ARD oder ZDF ab, also nur noch einen Hauptsender, und investieren das Geld in 3sat, Kika, Arte oder die Dritten.



Unabhängigkeit ist wichtig und sollte über Rundfunkbeiträge finanziert werden.



Ich schaue auch viel RTL, trash usw deshalb bitte sichern Sie….3Sat!!!!





Danke Guido Häßner
Guido Köhler Ich bin vehement gegen die Pläne des Reformstaatesvertrages!

Gerade in diesen Zeiten sollten wir als Gesellschaft und die Politik als deren Repräsentanten alles dagegen tun, dem Populismus weiter Tür und Tor zu öffnen.

Gerade jetzt geht es daher darum, weiter für Vielfalt und Demokratie ein Zeichen zu setzen und dazu gehört eben der Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Und dieser sollte in all seiner Vielfalt erhalten bleiben. Daher ist es hier kontraproduktiv Sender zu streichen, oder zusammenlegen zu wollen. Die bestehende Senderlandschaft sollte so erhalten bleiben, wie sie ist, damit auch die Vielfältigen Programme so weiter bestehen können.

Dafür bin ich durchaus bereit, einen Euro mehr Rundfunkbeitrag zu zahlen!
Guido Salewski Sehr geehrte Damen und Herren, die Zusammenlegung von arte und 3sat kündet von großer Ignoranz der jeweiligen Senderinhalte. Bitte gestalten Sie eine Variante, in denen die low buget Sender geschont werden. Es mutet sonst wie ein Versuch der Beschneidung des Nutzens der Zuschauer gerade dieser Sender aus dem Rundfunkbeitrag an. Die Sender bieten sehr häufig alternativlose Angebote für den anspruchsvolleren Seher. Wie tief soll denn sonst der intelektuelle Anspruch des in Deutschland empfangbaren linearen Fersehens sinken???
Guido Schäfer Sehr geehrte Damen und Herren,



aus den Medien habe ich mit Bestürzung von den Plänen zur Streichung von 3sat erfahren. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass Sie sparen wollen und dazu gehört auch, über die Mehrfachinhalte und doppelte Kanäle nachzudenken.



Das darf allerdings nicht dazu führen, das die eigentlichen Kernaufgaben des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks beschnitten werden. Ganz im Gegenteil! Hier bedarf es in Zukunft noch viel mehr Anstrengungen!



Gerade in den heutigen Zeiten mit dem ausufernden Populismus und der immer stärkeren Beeinflussung durch Fake News ist es umso wichtiger, verlässliche Quellen für Nachrichten, für Informations- und Diskussionsformate zu Gesellschaft, Politik und Kultur zu haben.



All das hat 3sat in der Vergangenheit so wertvoll gemacht. Als Gemeinschaftssender für den deutschsprachigen Raum bietet er zusätzlich Einblicke aus österreichischer und schweizerischer Perspektive.



Sparpotenzial sehe ich dagegen im Grenzbereich des ÖRR, also im Unterhaltungs- und Sportbereich für den Mainstream. Dieses Gebiet wird von privaten Anbietern bereits im üppiger Fülle zur Verfügung gestellt. Da kommt es nicht auf eine weitere Unterhaltungsshow, einen weiteren 0815-Krimi oder romantische Komödie an.



Machen Sie also bitte nicht den Fehler, 3sat zu schließen. Wir brauchen in Zukunft mehr informationelle Verlässlichkeit, nicht weniger.



Mit freundlichen Grüßen,



Dipl. Ing. Guido Schäfer
Guido Strohmenger Hallo,



vorneweg sei gesagt: ich habe mir die Informationen zum Thema nur aus der PP-Präsentation auf ihrer website geholt, verfoge aber regelmäßig das analoge Programmangebot der betreffenden Sender.



Meine ganz subjektive Haltung zu ARD und ZDF:

ich hätte überhaupt kein Problem, auf Prosamunde Pichler, Inga Lindström & Konsorten ersatzlos zu verzichten. Wahrscheinlich bin ich (mit 58 noch) zu weit weg vom Zielgruppen-Alter. Hat meiner Meinung auch nicht wirklich etwas mit dem öffentlich-rechtlichen Bildungs-Auftrag zu tun.



Zur Zusammenlegung von Sendern:

Phoenix, Alpha, ZDFinfo (…) zu fusionieren scheint mir noch machbar, da die Dinge hier thematisch »zusammenpassen«.

ARTE und 3sat zu vereinen erscheint mir auf den ersten Blick schwierig, aufgrund der unterschiedlichen »Identitäten« und Strukturen – ARTE als französisch-deutscher Kulturkanal, 3sat als Kanal für die 3 deutschsprachigen Länder. Ich bin Fan beider Sender und würde auf deren Vielfalt nur ungern verzichten.



Generell finde ich auch gerade die dritten Programme wichtig – und wenn ich es richtig sehe, gibt es hier ja sowieso schon viele Verbindungen zu ARTE und 3sat. Das könnte man vielleicht sogar noch ausbauen?



Zusammenfassend gesagt:

Ich hätte ich weniger Probleme, ARD und ZDF fusioniert zu sehen und dafür wirklich mehr auf Dokumentationen, Wissenschafts- und Kultursendungen zu setzen. Die öffentlich rechtliche Förderung halte ich für eine reale Chance, auf guten Journalismus im besten Sinne zu setzen.



Wer auch immer das liest (oder doch nur eine KI?) schöne Grüße :)
Guido Sundermann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich entschieden dagegen aussprechen, dass Sender wie arte oder 3sat entfallen. Beide Sender schaffen es, eine Balance zwischen Unterhaltung, Information und Bildung zu finden und dabei die Zuschauer langfristig zu binden.



Ein guter Sender versteht seine Zielgruppe und bietet Inhalte, die deren Vorlieben und Bedürfnisse ansprechen.



Ein breites Spektrum an Inhalten, das verschiedene Interessen und Altersgruppen anspricht, ist entscheidend. Dazu gehören Nachrichten, Unterhaltung, Dokumentationen, Filme und Serien.



Mit der Bitte zur Kenntnisnahme und mit freundlichen Grüßen



Guido Sundermann
Gundi Schöps Hallo!

Ich sehe es als Ihre Aufgabe an, die sogenannte "Grundversorgung" an möglichst wahrheitsgemäßen Informationen zu Politik, Wissenschaft und Kultur zu gewährleisten.

Daher halte ich es für falsch, einerseits keine Vorgaben hinsichtlich der zu streichenden Radiosender zu machen, andererseits aber z. B. das Zusammenlegen von Arte und 3Sat zu dekretieren, statt die dritten Programme zusammenzustreichen, die im Grunde nur noch Abspielkanäle für Wiederholungen von Krimis und Schnulzen sind, und dabei noch alle dasselbe Angebot abnudeln (abgesehen vielleicht vom MDR, der noch DDR-Nostalgie bedient). Dadurch gibt man quasi die Richtung vor, wo die "Streichobjekte" zu suchen sind, nämlich bei den Kultur- und Informationsprogrammen. Ich muss auch keine Hellseherin sein, um zu erkennen, dass z. B. DLF und DLF Kultur "heiße Kandidaten sind.

Um den Rundfunkbeitrag weiter rechtfertigen zu können, muss m. E. vor allem die journalistische Qualität gepflegt werden, z. B. auch durch Auslandskorrespondenten auch in Weltgegenden, die der gemeine Youtuber oder die Instagram-Influencerin nicht im Blick haben. Darüber hinaus sollte der Öffentliche Rundfunk die Aufgabe wahrnehmen, das kulturelle und wissenschaftliche Leben abzubilden. Nur dann wird auf Dauer ein öffentlicher Rundfunk überhaupt vertretbar bleiben. Ausgerechnet bei Information, Bildung und Kultur zu streichen, ist das Verkehrteste, was man in der aktuellen Situation machen kann.
Gunhild Peetz Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen gerne ein kurzes Statement zu dem ZDF Info Kanal senden. M.E. gehört dieser Informationskanal zu den hochwertigsten Angeboten, die der ÖRR bereitstellt. Strukturell erfüllt dieser Kanal die Herausforderungen einer nahezu barrierefreien, alltagsrelevanten und doch informativen und fundierten Berichterstattung auf fast durchgängig hohem Niveau. Zugleich sind die Sendungen auch ansprechend für Kinder und Jugendliche, die sich über Geschichte, Politik, Geographie oder auch nur Lebensmittelkunde, die Lebenswelt, die sie umgibt informieren möchten.

Bitte erhalten Sie dieses Angebot!

Mit freundlichen Grüßen

Gunhild Peetz
Gunhild und Stephan Eßer Sehr geehrte Damen und Herren,



wir bitten Sie herzlich, bei einer Reform des Staatsvertrages nicht ausgerechnet 3SAT abzuwickeln. Wenn Sie den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkprogramms enst nehmen, sollten Sie nicht den Sender entfernen, dessen Programm diesem Auftrag besonders gut umsetzt. Andernfalls könnten Sie auch gleich den gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk abwickeln, für Unterhaltung uns Sport gibt es private Sender.



Mit freundlichen Grüßen



Gunhild und Stephan Eßer

Ostseebad Binz
Gunia,Matthias Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich heute in der Sendung Nano auf 3 sat zur Kenntnis nehmen müssen, dass diesem Angebot das Aus droht. In den letzten Jahren ja schon ausgehölt und mit Billigproduktionen aus dem Ausland aufgepolstert im Nachmittagsbereich, ist der Sender dennoch eine Quelle wissenschaftlich fundierter Unerhaltung für ein geneigtes Publikum. Gerade unserer bildungsfeindlichem Gesellschaft und Zeit sollte ein mediales Gegengewiecht im traditionellen Medium Fernsehen (auch online) entgegengesetzt werden. Auf zu wenig Fakten basirt ohnehin schon der Diskurs. Weiters ist zu fragen, welchen niveaus wir uns noch berauben wollen, wenn wir auch bildungsnahem Klientel eine sinnvolleUNterhaltungsmöglichkeit streichen. Der länderübergreifenede Charakter von 3 sat war immer ein extrem positives Zeichen der kulturellen Verständigung des deutschen Kultur- und Sprachraumes mit guter Sichtbarkeit, beispielsweise die Übertragung der Tage der Deutschen Literatur. UNterschiedliche Perspektiven bei der Nachrichtenerstattung erfreuen ebenso, nicht nur, weil man den nächsten Urlaub in Österrech verbringt, sondern weil man möglichst allseitig informiert sein möchte. Zudem kommen noch künstlerisch wertvolle Sendereihen wie beispielsweise "Amour fou" oder der Festspielsommer!

Ich würde, so klein meine Meine Stimme auchh ist dringen von einer Einstellung von 3 sat abraten!
Gunnar Meyer 1.) ",,, in Absprache mit den europäischen Partnern das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE zu integrieren. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht. ..."

2.) " ... Mit tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo haben heute vier lineare Spartenkanäle ihren Schwerpunkt in den Bereichen Information, Bildung bzw. Dokumentation .... Es verbleiben diesem Bereich ein/zwei Angebot/e mit dem Schwerpunkt Information/Nachrichten/Ereignisberichterstattung, Bildung und Dokumentation. ..."



Meine Meinung zu den obigen beiden Themen. Ich sehe ausschließlich die obigen Sender und schätze die Vielfalt des Angebotes. Es ist nicht so, dass Sachverhalte, Informationen, Kultur u.ä. in ARD und ZDF heute identisch dargestellt werden. Diese Unterschiede müssen wir uns erhalten. Mir war es gerade in den letzten und anstehenden Krisen wichtig, mich auf vielen öffentlichen deutschen Sendern informieren zu können. Wenn sich dies ändert, werde auch ich ausweichen müssen auf ausländische Sender oder wo möglich aufs Internet. Die Öffentlichen sind extrem wichtig für Information, Bildung, Kultur u.ä. , (man sollte diese Felder nicht den Privaten überlassen) das ABER BITTE IN VIELFALT zur EIGENEN MEINUNGSBILDUNG. Ich verstehe notwendige Sparzwänge, doch bitte nicht in diesen Bereichen. --> alternativ sollte man über die Notwendigkeit kleiner regionaler Sender in Zeiten der Globalisierung nachdenken.



MfG Gunnar Meyer
Gunnar Nath Der Sender 3Sat sollte auf jeden Fall erhalten werden. Gerade wichtige deutschsprachige Kultursendungen wie Sternstunde Philosophie (Barbara Bleisch, Yves Bossart), Literaturclub u.a. gehören zu den Highlights des Kulturfernsehens. Zudem reflektieren sie grundlegende Ereignisse, Entwicklungen und Fragen in unserer Gesellschaft und helfen die Demokratie zu leben. Weder ARD noch ZDF produzieren vergleichbare Sendungen. Gerade die Philosophische Sternstunde und tolle Büchersendungen wie den Literaturclub braucht unsere Gesellschaft mehr denn je.



Gunnar Nath
Gunner Gewiß Guten Tag,



meine Meinung:



Unbedingt beizubehalten: im TV die Spartensender von ARD/ZDF und im Hörfunk der komplette Deutschlandfunk!



Die Sender haben von ihrer generellen Ausrichtung und vom eigentlichen Inhalt ein Alleinstellungsmerkmal. Die genannten Sender sind in ihrer Form und Art einmalig und in ihrer Qualität vergleichsweise hoch.



Außerdem kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass 3SAT in ARTE integriert werden soll. Die beiden sind grundverschiedene Sender. Der eine ist ein Gemeinschaftsprojekt im deutschsprachigen Raum der Länder DE, AT und CH. Der andere ist ein Gemeinschaftsprojekt der Länder EU/EG/EWG-Gründerländer DE und FR. Schon als solche herausgestellten (und unterschiedlichen) europäische Gemeinschaftsprojekte sind beide Sender förderungswürdig und beizubehalten. Außerdem sind sie in ihren Inhalten sehr unterschiedlich. Sie erfüllen zwar beide innerhalb der Familie ARD/ZDF den Auftrag "Kultur", aber die konkreten Inhalte sind tatsächlich sehr unterschiedlich und vor allem ausdifferenziert. Es gibt kaum bis keine Doppelungen.



Außerdem sollten bei den Sparten Info sowie Unterhaltung die meisten statt der wenigsten Sender beibehalten werden. Jeder dieser Sender ist in seiner Form und Art einmalig und in Qualität vergleichsweise hoch. Im Bereich Info könnte man meiner Meinung nach noch am ehesten bei ZDFinfo kürzen, da dieser m.M.n. vergleichsweise minderwertig und teilweise populistisch ist. Ebenso ist Alpha eine wirkliche Nische, deren allgemeiner Auftrag sich fragt. Aber Tageschau24 als ständiger Nachrichtensender und Phoenix als überwiegendes Parlaments- und Politikfernsehen sind im deutschen Angebot eine echte Bereicherung. Außerdem stellen im Bereich Unterhaltung One und Neo eine Bereicherung da. Dort werden Formate gezeigt, für die viele User ansonsten Streaming-Dienste abonnieren dürften. Nicht unbedingt, dass man auf solchen Kanälen dieselben Formate tatsächlich findet — aber solche Formate sind ansonsten in der deutschen Fernsehlandschaft, im ÖRR wie in den Privaten, unerreicht. In Art und Qualität.



Sparpotenzial: die "Dritten Programme" von ARD und die zahlreichen Doppelungen im Hörfunk!

Ich weiß schon, dass Deutschland (die Bundesrepublik Deutschland) als föderales Konstrukt (mit zahlreichen Bundesländern) nach dem Krieg aus Gründen in genau dieser Weise geschaffen wurde. Aber heute ein eigenes Drittes Programm quasi für jedes Bundesland ist überholt. Es gibt dort viele Doppelungen und ein Teil des Programms ist minderwertig. Es könnte/sollte allerdings ein Regionalfenster (eventuell auch mehrere zu verschiedenen Tageszeiten) erhalten beibehalten bleiben. Ebenso die verschiedenen gleichartigen Sender der einzelnen Bundesländer. Auch diese ließen sich zusammenlegen, wie es bereits im Nachtprogramm der ARD-Rundfunk der Fall ist. Zumal Pop-Sender (wie in meinem Bundesland NDR2) wirklich beliebig UND von der Qualität überwiegend schlecht sind. Sie sind von beliebigen UND schlechten privaten "Dudelfunksendern" kaum zu unterscheiden. Für Wortbeiträge der Form WDR5 sollte es einen bundesweit gültigen UND verfügbaren Sender (außer Deutschlandfunk) geben (aber nicht einzelne beschränkte). Ebenso im Bereich Pop (wie NDR2), Info (wie NDR-Info) und Klassik (wie NDR Kultur). Jeweils nur einen, aber dafür bundesweit verfügbar UND hochwertig. Die Regionalsender (in meinem Fall NDR1) könnten beibehalten werden unter der Maßgabe, noch mehr regionale Infos zu veröffentlichen. Ich brauche dort nicht ständig wiederkehrend die Nachrichten zu Deutschland, Europa und der Welt — ich möchte dort Infos aus meiner Umgebung erfahren (und dafür mehr und ausführlichere davon).



Als generelles Vorbild könnte teilweise die BBC dienen. Diese bieten im Wesentlichen wenige, aber dafür landesweit verfügbare, inhaltlich ausdifferenzierte und qualitativ hochwertige Sender/Programme. Wenn ich mich mit anderen Personen im akademischen Umfeld (national wie international) unterhalte, wird diese Ansicht oft geteilt. (So falsch kann es also wohl nicht sein.)



Außerdem möchte ich speziell für ARD(das Erste) und ZDF noch auf Folgendes hinweisen: ich weiß zwar, dass Fußball in Deutschland sehr beliebt und populär ist. Aber die entsprechenden Senderechte für die eingekauften Übertragungen sind oft auch sehr(!) teuer. Für das gleiche Geld könnte man eine Vielzahl anderer Sportarten abdecken. Die sind zwar einzeln nicht so populär wie Fußball, aber in der Summe könnte man auf ähnliches Interesse und Zuspruch stoßen. Zumal ja ÖRR einen bestimmten Auftrag von Unterhaltung (eigentlich weit gefächert) UND Bildung (ebenso gefächert) zu erfüllen hat. Da stumpf Fußball auszuspielen, nur damit der tumbe Durchschnittsbürger befriedigt ist, ist etwas platt. Gerade zu Olympia (was für sich gesehen leider auch nicht preiswert ist) zeigt sich, dass viele Bürger ein Interesse an weit mehr Sportarten als Fußball haben (und auch Damensport statt nur Herrensport schauen). Ein vergleichendes Beispiel wäre Eurosport (Eurosport1) vs Sky. Während man bei Sky im Pay-TV Fußball ohne Ende mit CL etc. gucken kann auf mehreren Kanälen, deckt Eurosport mit Eurosport1 mit einem Programm überwiegend aus Nebensportarten (Radrennen, etc.) ein breites, aber insgesamt reichhaltiges und in Summe auch zuschauerreiches Angebot ab.



Vielen Dank und freundliche Grüße,



Gunner Gewiß
Günter Beck Wünschenswert wären mehr Information, Dokumentationen und Kultur über Europa. Hier sollte zusätzlich zu 3sat, das sich auf die deutschsprachigen Länder Schweiz, Österreich und Deutschland konzentriert, sowie Arte, dessen Schwerpunkt Frankreich und Deutschland ist, mehr Sendezeit für Berichte, Dokumentation, Kultur und fiktionale Sendungen aus den andern EU-Mitgliedsländern sowie Großbritannien usw. eventuell durch einen weiteren Sender oder einer Ausweitung des Programms von 3sat und Arte.

Einsparungen sollten beim Unterhaltungsprogramm und vorwiegend in der Verwaltung durch Modernisierung und Verschlankung besonders beim Management vorgenommen werden.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich nicht als Konkurrenten der Privatsender bei der Bespaßung der Zuschauer sehen.
Gunter Becker Ich plädiere dafür, sowohl die Kulturprogramme arte und 3sat, als auch die Spartensender ZDFneo und One vollständig weiter zu betreiben. Für Zuschauer wie mich und meine Familie, die bewusst keinen Privatsender abonniert haben, sind die vielfältigen Angebote auf diesen vier Programmen der zentrale Grund TV zu schauen. Wir schauen fast nichts anderes - von gelegentlichen Informationssendungen auf ARD und ZDF und lokalen News auf rbb mal abgesehen.

Unsere Tochter (Mitte 20) betrachtet die genannten Sender als Alternative zu den sozialen Medien und nutzt sie ebenfalls intensiv. Wenn man die junge Generation weg vom ÖRR und linearen Fernsehen und hin zu den Streamern und sozialen Medien treiben möchte, dann macht die Verknappung allerdings Sinn :-(.

Bitte überprüfen Sie diese Strategie noch einmal.
Günter Beierle Zu der Absicht, den Sender 3-Sat abzuschaffen:

Mehr als 50% der Fernsehsendungen, die ich mir anschaue, sehe ich auf 3-Sat. Mord und Totschlag, haben im Ersten der ARD und im ZDF einen priorisierten Sendeplatz, für mich völlig inakzeptabel. Ich schätze die Kultursendungen in 3-Sat, wie zum Beispiel Übertragungen im "Festspielsommer" sehr. In keinem anderen Sender wird das geboten. Es wäre deshalb ein Jammer, wenn die 3-Sat-Sendungen entfielen. Ich plädiere deshalb dringend für den Erhalt des Senders und zahle deshalb lieber einen etwas höheren Beitrag. Mein Protest gilt der geplanten Abschaffung des Senders.

Es gibt eine Unmenge an Rundfunksendern der öffentl-rechtlichen Rundfunkanstalten, gibt es in dem Bereich ein Einsparpotential? Braucht man denn überhaupt so viele selbständige Anstalten in Deutschland?
Günter Bobinger Die im Reformstaatsvertragsentwurf enthaltene Zusammenlegung von 3Sat und Arte kann ich sachlich in keiner Weise nachvollziehen. Ich sehe gerne 3Sat, selten Arte, da die Grundausrichtungen äußerst verschieden sind. Als im deutschen Raum wissenschaftlich und kulturell interesssierter TV-Konsument kenne ich keinen anderen Sender als 3Sat, der mit Sendungen wie z.B. NANO, Wissenschaftsabend oder Kulturzeit, aber auch den Thementagen oder den wirklich fesselnden Rock-around-the-Clock-Tagen Zuschauer an sich zu binden weiß. In Arte ist m.E. eher eine internationale Ausrichtung im Vordergrund, die aber den Kultur-Deutschen Ansprüchen nur am Rande nahe kommt. Was ist uns wichtig? Hier soll ein Sender durch Fusionierung aufgelöst werden, der der Generation, die heute noch überwiegend Fernsehen schaut, wichtig und wert ist. Die "Netflixer", "DAZNer" und "Joyner" holen Sie damit nicht zurück, aber die treue Zuseherschaft werden Sie dadurch gerne los. Zumal in finanziellen Dimensionen 3Sat zu den preiswertesten überhaupt gehört. M.E. wäre gegen eine angepasste Erhöhung der Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Bereich nichts auszusetzen, z.B. eine moderate Anpassung entlang den Inflationsraten oder leicht darüber etwa wäre für alle leicht tragbar. Den Wettlauf um Mainstream Sportrechte hat die öffentlich-rechtliche Seite sowieso verloren, daran ist bei der Gier der Klientel dort nichts zu ändern. Aber stirbt mit dem kulturellen Engagement nicht auch ein wesentlicher Teil, was unseren Staat und damit auch unsere Demokratie ausmacht? Mir scheint in Teilen der Reformstaatsvertragsentwurf schon einer drohenden Machtübernahme durch rechtsextreme Kräfte in den Ländern und ggf. später im Bund vorzugreifen - diesen Kräften ist ein Sender wie 3Sat natürlich ein Dorn im Auge. Aber muss man deshalb schon jetzt vorauseilend Dinge ändern, die hoffentlich nie Realität werden?

Ich bitte also dringend darum, die Zusammenlegung von 3Sat und Arte nochmals zu überdenken, sonst verlieren Sie in mir einen regelmäßigen Zuschauer und ich bin sicher, ich werde nicht allein so handeln.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Bobinger
Günter Bornmann Die Gesellschaft wird auf privaten und kommerziellen Internet-, Fernseh- und Radiokanälen überflutet, manipuliert und verblöded mit Fake News und Pseudoinformationen.



Auf diesem Hintergrund ist die Erhaltung eines vielfältigen öffentlich-rechtlichen Radio- und Fersehprogramms und der Jugend-gerechte Ausbau der Internetkanäle extrem wichtig als Garant unabhängiger Informationen und Berichterstattung und als Säule unserer Demokratie!



Keineswegs darf an der Vielfalt der Spartenkanäle sowohl beim Radio als auch beim Fernsehen gespart werden! Gerade die Nachrichten- und Kultur-Kanäle und Regionalsender sind von größter Bedeutung.



Qualitätssteigerung muss immer möglich sein und gehört zum selbstverständlichen Auftrag des ÖRR.



Mit nachdrücklichen Grüßen

Günter Bornmann
Gunter Crämer Leider kann ich im Entwurf zum Reformstaatsvertrag einen generellen Fehler erkennen. Der Auftrag des ö.r. Rundfunks wird durch das geplante Zusammenlegen von 3sat und arte in Bezug auf Information, Kultur und Völkerverständigung (speziell innerhalb der EU) weniger erfüllt werden. Genau das Gegenteil sollte gemacht werden z.B. mit zusätzlichen gemeinschaftlichen Programmen mit Polen, Tschechien usw. Dies würde der EU-Müdigkeit entgegen wirken und das gemeinsame demokratisch-politische Verständnis über Ländergrenzen hinweg stärken. Mir ist hier der Grundansatz der ö.r. Anstalten zu deutschlandzentriert.

Das Zusammenführen der anderen Spartensender halte ich aufgrund der aktuellen politischen Bewegungen ebenfalls für fatal. Es braucht in Deutschland z.Z. nicht weniger Information, Bildung, Geschichtswissen usw. sondern mehr davon und dies in besserer zielgruppenspezifischer Art. Außerdem ist der Aufwand für die Spartensender (hauptsächlich "Doseninhalte") vergleichsweise gering.

Thema Aufwand: Der Reformstaatsvertrag ist in seiner Gesamtheit hauptsächlich auf Kosten und deren Erfassung aus. Leider konnte mir bisher keiner der von mir befragten Betriebswirtschaftler auch aus anderen Bereichen die Kosten der Kostenerfassung benennen. Mehr Kostenerfassung, mehr Kontrollgremien, dies lähmt den Rundfunk und macht ihn ineffizient! Dies soll nicht heißen, dass die Anstalten über ihr Budget hinaus wirtschaften sollen, aber Kostenerfassung flexibel und knackig, das wünsche ich mir.

Im Gegensatz zu den rechten Kräften im Land sowie dem "einfachen Bürger", der gar nicht weiß, was durch seine Beiträge überhaupt finanziert wird, würde ich persönlich gerne mehr für einen ö.r. Rundfunk ausgeben, um die von mir gespürte Qualitätsverschlechterung - bedingt durch die Sparrunden, welche inzwischen ins Programm durchgreifen - zu stoppen. Eine Indizierung orientiert am Preissteigerungsindex wäre hier die Lösung und würde Bürokratie in den Sendern und bei der KEF abbauen! Außerdem würde die Gehaltssituation der Mitarbeitenden damit entspannt und es gäbe mehr Motivation (s. derzeitige Streiks wg. Blockade der Anstalten aufgrund der Gebührenproblematik).

Was mir grundsätzlich fehlt, ist der Ansatz der Förderung der inhaltlichen Verbesserung der Programme sowie des nach vorne gerichteten Ausprobierens neuer Methoden und Inhalte im Rundfunk. Eine Revision der Qualität der Programme im nachhinein alleine hilft da nicht weiter. Den Anstalten muss dafür erst der Freiraum gegeben werden! Durch die im Entwurf des Reformstaatsvertrag beschriebenen Prozesse werden die Anstalten dagegen in ein Korsett gepresst, das dazu kaum Platz lässt. Er erinnert mich eher an DDR-Prozesse mit 5-Jahresplänen. Lasst den Anstalten mehr Freiraum für Kreativität! Nur so lässt sich langfristig auch mehr Akzeptanz erzeugen.
Günter Dreeßen-Meyer Für die Beibehaltung der beiden Sender arte und 3sat



Betrachtet man die Geschichte des Fernsehens in der BRD, so fällt doch wohl auf, dass die ursrüngliche Idee der Stärkung der Bildung durch die 3. Programme nicht aufgegangen ist. Heute ist der Schwerpunkt der Hauptsender und der 3. Programme nicht die Kultur, vielmehr überwiegen die Sparten Krimi, Ratgeber, Ratespiele und Sport.



Die beiden anspruchsvollen Sender sind die beiden oben genannten. Warum sollten diese zusammengelegt werden? Das ist nicht nachvollziehbar.



Ich bin für die Beibehaltung der beiden.
Gunter Eisermann Guten Abend in Rheinland-Pfalz,



die geplante Auflösung des Progamms "3sat mit NANO" würde ich als eine schlimme Vefehlung eines Gremiums ansehen. Mit dieser Entscheidung erreichen Sie einen weiteren Niedergang des Niveaus für einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt eines Staates. Seit 30 Jahren sehe ich 3sat und seine Sendungen. Fällt dies fort, dann bewegen wir uns in Richtung eines Schwellenlandes. In diesem Staat geht sowieso augenblicklich nichts mehr richtig und funktioniert selten - wollen Sie dies damit beschleunigen?



Mit freundlichen Grüßen



Gunter Eisermann
Günter Erich Vix Dass die AFD seichte Unterhaltung anstatt kritischen und investigatiiven Journalismus bevorzugt steht außer Frage.



ARTE, 3sat, ZDF, ARD und regionale Sender bieten ein breites Angebot an aktuellen Nachrichten, Wissenschaftlichen Themen, Kunst, Kultur uvm.



Es geht hier um die Aushöhlung der Pressefreiheit und Informationsfreiheit zugunsten rechtsradikaler Bestrebungen.



Die AFD schafft es in kurzer Zeit den ersten Grundpfeiler unserer über 70jährigen Demokratie zu beschädigen.



Ich appelliere an alle Verantwortlichen dieser Änderung nicht zuzustimmen.



PS: Bitte entschuldigen Sie die nicht gesetzten Komma
Günter Gall Sehr geehrte Damen, Herren



Hiermit protestiere ich aufs schärfste gegen den Reformstaatsvertrag.

Die Vielfalt der Beiträge sind in großer Gefahr! Alle Beiträge wissenschaftlicher,

kultureller und sonstiger Art dürfen nicht gekürzt werden. Allein die

Kürzung der Kulturbeiträge um 30% ist eine Frechheit!

Wenn Sie das ganze durchziehen, droht auch den öffentlich-rechtlichen

Sendern ein Rechtsruck, weil solchen Parteien wie der AfD Vorschub geleistet wird.

Es ist dringend geboten, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der bisherigen

Form erhalten bleibt.



Mit freundlichen Grüßen,



Günter Gall

Gunter Heidenreich Der sehr interessante Fernsehsender -3sat- sollte unbedingt eigenständig bestehen bleiben. Die Kultur-Sendungen und -Beiträge auf 3sat sind informativ und wissenserweiternd.
Gunter Henkel Ich protestiere gegen die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat und fordere beide Programme wie bisher gehabt bestehen zu lassen.



Grund :



Das Kulturangebot im ÖR ist bereits recht eingeschränkt und konzentriert sich nahezu ausschließlich auf diese Sender.



Eine Zusammenlegung dieser Sender würde das Kulturangebot halbieren, obwohl der ÖR ausdrücklich einen Grundversorgungsauftrag mit einem besonderen Kulturbezug hat. Der ÖR hat eine klare kulturelle Verantwortung, welche nicht mit nur einem Sender und dessen beschränkten Möglichkeiten umfassend wahrgenommen werden kann. Zudem tragen die Inhalte dieser Sender aktiv zum demokratischen Diskurs bei, um demokratiefeindliche Aktivitäten und Auswüchse darzustellen.



Die privaten Programme sind für die Kulturinformationen wie aus 3sat und arte nicht geeignet. Diese privaten Sender bieten lediglich Verdummung und Trash, unterbrochen von Berieselung zum Konsum.



Mit der Einstellung von 3sat würden zudem die vielen Menschen wichtigen Informationen aus dem ORF sowie SF nicht mehr zugänglich sein.



Sparen Sie stattdessen an anderer Stelle, aber nicht an diesen relativ kleinen aber unheimlich wichtigen Sendern.



Mit freundlichen Grüßen

Gunter Henkel
Günter Kassing Nein, noch werden keine Bücher verbrannt.

Die Intelligenzbekämpfung geht subtiler vonstatten. Es wird nichts verboten. Es wird einfach nicht mehr finanziert. Was im Journalismus in den vergangenen Jahren an vorauseilendem Gehorsam geschehen ist, auf dem Hintergrund rückgratfreier Entscheidungen, die harmlose Katzengeschichten, aufpeitschende und verkürzende Hetzkampagnen sowie eine geistfreie Promi-Verehrung in den Mittelpunkt der Berichterstattung stellen - weil sich so halt besser Geld verdienen lässt - ist auch so schon mehr als traurig.

Immer mehr bildungs- kultur- und politikrelevante Inhalte verschwinden. Genau die werden jetzt als Randgruppenbelustigung oder wie es heißt „Spartenprogramm“ diffamiert. O.K., über die Zahl der notwendigen Sender lässt sich streiten. Aber wo keine Sendeplätze, da kein Inhalt. Pech. Wo die Journalisten gehen, die den Mut haben, dem gesellschaftlichen Geschehen hinter das Sofa zu gucken, als hätte jemand ein Gesetzt gemacht, dass bitte alles bunt und bieder, am besten heimatverbunden sein soll, fehlt sehr schnell der Blick über den Tellerrand. Wie soll Freiheit funktionieren, wenn niemand Verantwortung übernehmen kann, weil Handlungsbedarf nicht mehr erkennbar ist.

Sind wir wirklich soweit, eine auch noch so moderate Erhöhung der Rundfunkbeiträge in Erwägung zu ziehen. Warum? Hat die AFDP hinter den Kulissen schon jetzt so viel Einfluss?.
Günter Kretschmer Keine Doppelstrukturen mehr bei Großveranstaltungen (Olympia, Fußball-WM, ... )



Fusion 3SAT und arte akzeptabel.



Weniger gleiche Rundfunkspartensender mehr (Klassik, Kultur ...).
Günter Kuhn Sehr geehrte Damen und Herren,



die Überlegungen, die Spartensender von ARD und ZDF zu streichen oder zusammenzulegen sollte nicht durchgeführt werden. Es wäre ein Schritt, die Medienvielfalt einzuschränken und besonders wissenschaftliche Sendungen, die es viel zu wenige gibt, noch mehr in den Hintergrund treten zu lassen. Gerade sie tragen dazu bei, mit Informationen den Fake News, den antidemokratischen Strömungen, die Plattform zu nehmen.



Aufklärung tut not.
Günter Liebig Ich bin für eine Zusammenlegung von ARD und ZDF und einer gemeinsamen Mediathek. Mit den eingesparten imensen Chefpostengehältern könnte der Rundfunkbeitrag gesenkt und viel mehr wissenschaftliche und andere Sendungen aufgezeichnet werden. Sie sollten dann gut strukturiert in der e i n e n Mediathek zu jeder Zeit abrufbar sein. z.B. für den Unterricht von Grundschule bis Berufsschule oder sogar Studium.
Günter Massing Sehr geehrte Damen und Herren.

Heute erfahre ich, dass sie möglicherweise den Sender 3 sat einstellen wollen. Das halte ich für eine vollständig falsche Entscheidung. Wissenschaftsjournalismus ist rar und gehört unbedingt in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Unterhaltung, gibt es überall so auch bei den Privatsendern. Wissenschaftsjournalismus wird es bei den Privatsendern aber niemals geben. Um den Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender zu erfüllen braucht es gerade Wissenschaftsjournalismus.

Unterhaltung kann durchaus reduziert werden. Also weniger Rosamunde Pilcher und mehr nano.

Freundliche Grüsse

Günter Massing
Gunter Meinhardt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schreibe Ihnen, weil ich gegen die vorgeschlagenen Änderungen im Rahmenstaatsvertrag bin. Die Änderungen gehen einseitig zu Lasten von Qualität, Innovation und Vielfalt. Es kann nicht sein, dass der kulturelle Auftrag der Medien mehr und mehr in das Erreichen einer Quote überführt wird. Ich wende mich gegen die Zusammenlegung von Arte und 3 Sat, beide Sender sollten vollumfänglich erhalten bleiben. Stattdessen könnte man z.B. bei den Fußballübertragungen sparen, da hier ohnehin bereits die Gewinner vorher feststehen - dann lieber Handball. Ebenfalls kann man sich die politischen Talkshows sparen, die von vielen Menschen nicht als Unterhaltung, sondern als tatsächliche politische Auseinandersetzung wahrgenommen werden. Des Weiteren wäre es sinnvoll, ein staatliche Medium zu haben, das sich mit Digitalisierung, Spzialen Medien, Programmierung u.ä. auseinandersetzt - das würde den gesellschaftlichen und politischen Auftrag deutlich stärker widerspiegeln, als es der ÖRR im Moment insgesamt schafft. Wenn Sie schon reformieren, dann bitte nicht nur aufgrund des Geldes (es wäre übrigens mehr da, wenn die GEZ-Gebühren gerecht eingeholt werden würden), sondern inhaltlich sinnvoll und nicht nur in Bezug auf Quote.



Mit freundlichen Grüßen

GM
Günter Meuser Bitte den Sender 3sat in dieser Form beibehalten. Es gibt ja kaum noch Sender, die ein vernünftiges Programm anbieten.

Mit freundlichen Grüßen Günter u. Beate Meuser
Günter Ochs-DegenhARDT Betr.: Rundfunkstaatsvertrag

hier Zusammenschluss von Arte und 3SAT



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße die Pläne zum sparen, aber bitte nicht an den besten Programmen. Diese beiden Programme bieten viel Information, viel Kultur und Niveau.

Sparen könnte man auch bei Sportübertragungen, insbesondere Fußball oder bei großen Sportevents gibt es Hauptmoderation, Nebenmoderation, vor Ort und ExpertInnen, weniger ist manchmal mehr, beiOlympia quasselten manche Kommentatoren mit nur wenig Hintergrundwissen....Auch die vielen Brennpunkte ohne Nachrichtensubstanz halte ich für überflüssig: ..."es könnte, möglicherweise entwickelt sich...."....

In einem ausgewogenen Programm wünsche ich mir auch positive Nachrichten.

Mit freundlichem Gruß:

Günter Ochs-Degenhardt
Günter Pfeifer Die Kulturspartensender wie 3Sat, Phoenix, ZDFInfo müssen erhalten bleiben. Besser wäre es, bei den aufwändigen Serienproduktionen der Hauptsender zu sparen.
Günter Prothmann Guten Tag zusammen,

ich bitte die Sender 3Sat und ARTE unbedingt zu erhalten. Beide Sender haben Kulturelle Informationen u.auch bessere Nachrichten aus aller Welt.

Die Landessender können sich im Abendprogramm, um Kosten zu senken, abwechseln und dann bessere Unterhaltung anbieten.
Günter Quack Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erschrecken habe ich Ihre Vorstellungen zur Reform des Öffentlichen Rundfunks und Fernsehens insbesondere in Hinsicht auf die Zusammenlegung der Sender 3sat und Arte zur Kenntnis genommen!



Es ist für mich absolut unverständlich bzw. nachvollziehbar, wieso diese beiden Sender trotz unterschiedlicher (kultureller) Schwerpunktsetzung und unterschiedlicher Zielgruppen (deutschsprachige Länder bzw. D und F) zusammen gelegt werden sollen und ohne programmatische Einbussen zusammengelegt werden können.



Gerade in Zeiten mit zweifelhafter "Information" durch social media und einem nationalen Rechtsruck sollte D und die anderen betroffenen Länder Wert darauf legen, dass der Fernsehzuschauer ein breitgefächtertes - über die Landesgrenzen hinaus reichendes - Informations angebot erhält.



Sollten also die in Sonntagsreden hoch gepriesenen Werte in Europa keinen Niederschlag im Programmangebot der Rundfunksenker mehr finden, dann wird der nationale Protektionismus weiter zunehmen und Europa sich immer weiter noch den ursprünglichen Intentionen entfernen.



Mit freundlichen Grüssen



G. Quack
Gunter Reinhard Mit dieser "Reform" wird doch nur die unabhängigge Berichterstattung zurückgedrängt. Wer hat sich diesen Blödsinn bloß ausgedacht. Das geht ja voll in Richtung AfD! Wie kann man nur?



Gunter Reinhard
Günter Scheuermann 3Sat und Arte müssen eigenständige Sender mit jeweils eigenen Programmen bleiben.

Beide Sender sind eine der wenigen, die qualitative, hochwertige, mit jeweils eigenen Schwerpunkten ausgestattet Sendungen im Programm haben, ohne Koch- und Quizshows oder stundenlangen Sportberichterstattungen.

Eine Zusammenlegung würde die jeweiligen Charaktere der Sender derart verwässern, dass es einer Abschaffung annähernd gleich käme.

Mein Fernsehkonsum spiels sich zu ca. 75 % in diesen beiden Sendern an.
Gunter Schöller Ich halte 3Sat für einen der besten Sender im öffentlich rechtlichen TV Programm und plädiere für einen Erhalt.
Günter Schraik Die deutschsprachigen öffentlich rechtlichen Qualitätsprogramme sind ein wertvoller Beitrag zu faktenbasierter Information und leisten einen wesentlichen Beitrag zu Bildungsinformationen!



Mit entsetzen habe ich die Information von den Plänen zur Einschränkung der öffentlich rechtlichen Qualitätsprogramme im deutschsprachigen Raum Kunde erhalten, von der auch der Sender mit österreichischer Beteiligung 3-Sat betroffen ist. Egal wie man es sieht, durch die Zusammenlegungspläne wird öffentlich rechtliche Sendezeit reduziert und damit den kommerziell orientierten Privatsendern mehr Sendezeit überlassen. Wohin das im Endeffekt führt, kann man in den USA sehen, aber auch an Italien oder Ungarn, wo der aus der Aufklärung stammende humboldtscher Bildungsauftrag zugunsten des totalitären römischen Herrscherprinzips: "Gebt dem Volk Brot und Spiele" aufgegeben wurde. Wenn Europa und speziell die Demokratie eine Zukunft hat, dann nur mit im Sinne der Aufklärung mit gut ausgebildeten Menschen wo Wissen statt Glauben vorherrscht. Hier den Sparstift anzusetzen, heißt unser aller Zukunft zu gefährden.
Günter Tenzler Sehr geehrte Damen und Herren,



die aktuell in Frage gestellten Kanäle wie Arte, 3SAT, uws. sind für mich - neben der Tagesschau - bisher die einzigen Gründe gewesen, warum ich Rundfunkgebühren bezahle. Sie sollten wissen, das es viele Menschen gibt, die nicht auf Rateshows und Schlagerabende stehen und die x-te Pilcher-Verfilmung auch nicht sonderlich attraktiv finden. Diese Art von "Unterhaltung" gibt es bei den Privaten ebenso, ich enthalte mich einer Bewertung ob besser oder schlechter. Zudem ist das Streichen von Sendungen zu Literatur auch nicht hilfreich - die Öffentlich-Rechtlichen sollten sich um jegliche Spielart von Kultur bemühen und ihnen in ihrem Programm einen Platz geben.



Ich hoffe, dass alle sogenannten Kultur-, Info- und Spartensender der Öffentlichen erhalten bleiben, eigentlich sollten sie ausgebaut werden.



Beste Grüße

Günter Tenzler
Günter Weiß Ich bin absolut gegen eine Zusammenlegung von 3Sat und Nano. Es geht letztendlich um Personaleinsparung der Fachjournalisten.

Wenn die Reform durchgesetzt wird, muss man die Frage stellen, ob der TV und Rundfunkbeitrag in der Höhe gerechtfertigt ist!
Gunter Zschocke Wenn ihr mir 3SAT, den besten Sender in punkto Information und Kultur wegspart, dann schaffe ich meinen TV auf den Wertstoffhof.

Wollt ihr ein völlig niveauloses Fernsehen fördern?

Wollt ihr ein völlig verdummtes Volk, was sich nur noch RTL und Co.

reinzieht?

Gute Nacht Deutschland!



Mit unfreundlichen Grüßen Gunter Zschocke
Günther- Bastian, Ute Mit der Kürzung ,vor allem von Nachrichten- und Reportagensendern beschreiten wir weiter den Weg zur Bildungsarmut.
Gunther Demel Was das Fehlen eines öffentlich rechtlichen Rundfunks und hemmungslose Privatisierung bewirken können, läßt sich wunderbar in den USA beobachten. Um so wichtiger ist es, dieses Instrument in Deutschland insbesondere im Hinblick auf den Zusammenhalt des Landes zu hegen und zu pflegen.

Qualitativ hochwertiger Journalismus und kulturelle Angebote müssen im Angesicht von Scheuklappen, ungehemmter Falschnachrichten und Beeinflussungsversuche in den sozialen Medien in der Breite (!!!) erhalten bleiben !

So haben z.B. Arte und 3Sat unterschiedliche Zielgruppen und Informationsinhalte. Beide sind für mich unersetzlich.

Dass man da auf eine Idee der Zusammenlegung kommen kann, läßt Praxisferne vermuten.



Ebenso bietet Phoenix bestimmte Inhalte, die anderswo oft nicht erhältlich sind.

Wir müssen die Breite des Informationsangebots unbedingt schützen !!!



Sich in Bezug auf Zuschauerquoten an den privaten Medien messen zu wollen, darf allenfalls am Rande oder in Bezug auf den Unterhaltungssektor eine gewisse aber nicht alleinige Rolle spielen.



Eine Sonderrolle nimmt gewiss die Sportberichterstattung ein. Der ungehemmten Preistreiberei der Veranstalter muss eine Grenze gesetzt werden entweder durch Übergang zu (gesetzlich garantierten) Kurzberichterstattungen und/oder Ausgliederung in kostenpflichtige Angebote und/oder Begrenzung des verfügbaren Budgets.



Wenn Politik nichts anderes mehr einfällt, als Dinge kaputt zu sparen, dann Wehe unserem Land !

Beispiele dazu sind bereits reichlich vorhanden (Bundeswehr, Autobahnbrücken, Bahn, Schulen usw. usw.).



Wollen wir das wirklich ???
Günther Gliem Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Ärger vernehme ich, dass die Hälfte der sogenannten "Spartensendern" im Fernsehen geopfert werden sollen. Davon sind Sender betroffen, die seit einigen Jahren die letzte Bastion des Qualitätsfernsehens in Deutschland darstellen und für viele Menschen der Grund sind, den Fernsehapparat überhaupt noch einzuschalten. Während ARD und ZDF im Wesentlichen mittlerweile das Programmniveau der Privatsender von vor 20 Jahren erreicht hat und die Bevölkerung angesichts der aktuellen Meinungs- und Stimmungslage in Deutschland dringend eine differenzierte Berichterstattung, wissenschaftliche und auch dringend kulturelle Bildungsbeiträge benötigt, halte ich diese Reform für absolut kontraproduktiv. Auch die Begründung von Sparmaßnahmen zieht nicht, da in letzter Zeit weder ARD noch ZDF mit irgendwelchen teuren Kino-Blockbustern aufgefallen wären.

Auch stört mich das zunehmende Verschieben von Informationsleistungen auf die Internet-Schiene (z.B. "heute.de"), womit ggf. wesentliche Informationen einigen Bürgern, die über diesen Zugang nicht verfügen, nicht mehr zugänglich sind. Es gibt immer noch genügend Mitbürger, die sich dieses Medium nicht leisten können oder auch wollen. Somit ist ein Verweis, dass dann z.B. "phoenix" doch noch online geschaut werden kann, für mich kein Argument und führt umso mehr zu einer Zweiklassengesellschaft (in die gleiche Kerbe hauen für mich z.B. auch Rabattierungen in Lebensmittelmärkten, die man nur bekommt, wenn man sich ein Smartphone mit entsprechender App leisten kann). Aktuell kann man wenigsten noch versuchen fehlende Informationen über andere vertrauenswürdige Sender zu bekommen (früher konnte man sich z.B. im "Schwarzen Kanal" - dieser war natürlich nur bedingt "vertrauenswürdig" :-) - über Bergarbeiterstreiks in NRW informieren, die seinerzeit im Westfernsehen totgeschwiegen wurden). Damals war es auch möglich Weiterbildung, Sprachkurse und Ähnliches in den Dritten Programmen anzubieten (s. Fernsehkolleg). Über die Kosten wurde da nicht gestritten und man hielt es für sinnvoll die Zuschauer "aufzuschlauen"; angesichts des aktuellen Programmniveaus sollen sie heute wohl eher "verblödet" werden.

Ich bitte alle Beteiligten die angedachten Kürzungen noch einmal zu überdenken.
Günther Laser Hallo,

der Entwurf sieht m.E. nur einige Bauernopfer, wie 3Sat, Zdfneo und ein paar Radiosender vor, die entfallen sollen, an den Strukturen und dem "Wasserkopf" (wie viele Rundfunkanstalten(Zentralen) gibt es im Westen???) soll nix geändert werden. Deshalb soll der Beitrag ja weiter erhöht werden!

Sollte der ÖRR nicht die Grundversorgung sicherstellen? Wenn ja, dann braucht es keinen Böhmermann, keinen Lanz, keine großen Abendshows und keine Fußballübertragungen. Das können RTL, Sat1, Pro7 etc mindestens genauso gut und ohne monatliche Gebühr.

Halbieren sie die Gebühren und stellen sie eine vernünftige Grundversorgung ohne politische Belehrung sicher, dann bin ich zufrieden.

mfg
Günther Pucher Ich sehe jeden Tag Sendungen von 3 SAT ( zB. NANO ) !

Vor allem Wissenschaftssendungen.

Information durch Qualitätsjournalismus ist für mich Voraussetzung guter Beiträge im TV
Günther Reinhold Bitte, bitte unterbindet das Gendern.

Seid Vorbild und lasst alle politischen Strömungen zu Wort kommen.

Berichtet Neutral.

Bringt nicht so viele Wiederholungen und schließt paar unnötige Sender

die kein Mensch hört.
Gurur Yilmaz Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat ist mit Abstand der wichtigste Sender für mich, hier erfüllt der öffentlich rechtliche seinen Bildungsauftrag so sehr wie in keinem anderen Programm. Ich halte es in Zeiten von erstarkendem rechtsextremen Gedankengut für fahrlässig, an Bildung und Wissenschaft zu sparen. Im Gegenteil: Mehr davon und weniger Geld für Fußballrechte!
Gustav Kraushaar Sehr geehrte Damen und Herren,



letztendlich geht es darum kein Gebührenerhöhung zu beschließen. Die gleichen Politiker und Politkerinnen, die es nicht verhindern können Krankenkassen-, Rentenbeiträge sowie Grundsteuererhöhungen durchzusetzen, habe keine Skrupel zu Behaupten, dass Rundfunkgebührensteigerungen nicht durchsetzbar seien. Damit passiert dem ö/r Rundfunk genau das, was der Bundeswehr, dem Gesundheitssystem sowie der Infrastruktur passiert ist - sie werden kaputtgespart.

Gerade die Vielfalt der Programme ist ein Garant für eine ausgewogene hoch qualitative Berichterstattung. Gerade Programme wie 3SAT und Arte sind Highlights im Programmangebot. Denken Sie bitte einmal daran, dass eine tägliche Bildzeitung als nicht neutrales sondern manipulatives Blatt teurer ist als die Rundfunkgebühr. Wenn die Politiker diese Leistung einmal vergleichen, dürfte der Sieger eindeutig feststehen. Auch Politiker wollen im ö/r Rundfunk repräsentiert werden. Bei den privaten Anstalten findet dies nur ungenügend statt. Eine politische Meinungsbildung durch Information und Hintergrundberichte ist ohne ö/r Rundfunk nicht vorstellbar. Man kann nur hoffen, dass die ö/r Anstalten den Weg zum Bundesverfassungsgericht einschlagen und das zugesicherte Entwicklungsrecht einklagen.



mfG G. Kraushaar
Gustav Stresemann Sehr geehrte Lesende,



Bitte lassen Sie Arte, das einzig e Relikt qualitativ ansprechender Bildungsinhalte des ÖRR, in seiner jetzigen Form. Kürzungen bei Unterhaltungs- und Musikformaten sowie dergleichen sind mehr als willkommen. Der ÖRR hat einen Bildungsauftrag, keinen Qoutenbefehl.



Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen

Einer von vielen geneigten Arte-Connoisseuren
Guth Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Vorschlag zur Reform: Alles, was auch den Anschein von Bildung erweckt: abschalten! Dann aber bitte auch das scheinheilige Klagen über das Anwachsen der AfD einstellen!! Die Maßnahmen des Herrn Kniffke in Sachen: SWR haben diesen - zumindest für RLP! - Zu Grunde gerichtet (Nachrichten, Spott(!)Sendungen u.v.a.m. In Baden-Baden sitzen NachrichtenvorleserInnen, deren einzige Qualifikation das Lispeln zu sein scheint! Jedenfalls höre ich kaum eine einzige Nachricht mehr, die nicht von Verlesern und - schlimmer noch! - extremen sprachlich-grammatikalischen Fehlern wimmelt.

Also bitte: mehr Informationen, mehr Inhalte - und Am besten gar keinen Klatsch, Tratsch oder ähnlichen Schrott (MiMa u.v.a. Sendungen). Und bitte kommen Sie nicht mit dem Argument der Einschaltquoten, denn wie war das noch mit den Fliegen und der Sch...!!!!!
Güthert, Daniel Mit Ausgewogenheit hat eine solche Medienpolitik nichts mehr zu tun, wenn für Sportsendungen, für Unterhaltung und Fernsehserien Unsummen bereit gestellt werden, aber ein Spartensender Kultur, der noch nicht einmal ansatzweise dieselben Kosten verursacht, aus Finanzgründen zur Disposition gestellt werden soll, zumal Kultur im herkömmlichen Programm so gut wie keinen Platz mehr hat.

Daniel Güthert
H. Nahrstedt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin entsetzt über Ihr Vorhaben, die Sender 3SAT und ARTE zusammenzulegen. Die beiden

Programme haben doch einen sehr unterschiedlichen Lehr- und Informationsauftrag.

3SAT ist ein Wissens- bzw Wissenschafts-programm, welches über die aktuellen Wissenschaftsentwicklungen informiert und einordnet. ARTE ist ein Kulturprogramm und informiert länderübergreifend.

Diese beiden Programme sollten weiter in diesem Sinne ausgebaut werden, wobei ARTE noch stärker den Focus auf ganz Europa richten müßte.



Ich hoffe, dass sie sich Ihr Vorhaben noch einmal gründlich überlegen!



Mit freundlichen Grüßen

H. Nahrstedt
H. Nowak Sehr geehrte Damen und Herren,



Hiermit möchte ich meinen Widerspruch zum Vorschlag der Konsolidierung der Kulturkanäle bzw., in meinen Worten, ‚Abschaffung des Senders 3SAT’ in §28 (4) anzeigen.



In unserem Haushalt sind ARTE und 3SAT die beiden meistgesehenen Sender mit bei weitem den interessantesten Programminhalten. Wir sind leider nicht an Krimis, volkstümlicher oder sonstiger Schlagermusik, Quizshows, Herz/Schmerz Serien interessiert. Deshalb sind diese Sender mit ihrem Programmangebot so wichtig für uns. Nach einem mehrjährigen UK-Aufenthalt mit (damals) exzellenten BBC-Programmen (insbesondere BBC4) waren ARTE und 3SAT die einzigen Sender die uns mit dem ÖRR versöhnen konnten. Der private Rundfunk hat hier kein Gegenangebot und so haben diese Sender ein Alleinstellungsmerkmal.



Des Weiteren verteilt sich meine Familie auf die drei 3SAT Länder Deutschland, Österreich und Schweiz und der Blick über die Grenzen der Nachbarländer ist meiner Meinung nach ein wichtiger Beitrag zu mehr europäischem Verständnis. 3SAT sollte deshalb gerade für die Staatskanzleien in Bayern und Baden-Württemberg enorm wichtig sein.



Wenn 3SAT die südliche Grenze der Republik abdeckt und ARTE die westliche Grenze, schließt sich für mich die Frage an wann es denn Sendekooperationen mit den nördlichen und östlichen Nachbarn geben wird. Das wäre für mich Fortschritt - nicht die Reduzierung auf einen Sender.



Wenn ich schon einmal beim Thema Fortschritt bin:

Eine Kooperation mit der BBC (ein nördlicher Nachbar) mit Sendungen wahlweise im Englischen Original würde auch einen riesigen Beitrag zur sprachlichen Bildung leisten. Hier sehe ich eine große Lücke im Programmangebot. Es sollten viel mehr Filme mit den Rechten für die Originalsprache eingekauft werden.



Mit freundlichen Grüßen aus München,

H. Nowak
H. Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte hiermit meine Bedenken und Einwände gegen den Reformstaatsvertrag für die Öffentlich-Rechtlichen zum Ausdruck bringen. In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft zunehmend gespalten ist und die kommunikativen Strukturen unter Druck stehen, halte ich es für unerlässlich, dass wir an den Grundfesten der Information und Kultur festhalten, die vor allem durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender gewährleistet werden.



Die Vielfalt und der Anspruch der öffentlich-rechtlichen Sender, objektive und ausgewogene Informationen bereitzustellen, sind für mich nicht nur eine Quelle der Orientierung, sondern auch ein wesentlicher Teil unserer demokratischen Kultur. Während private Medien oft auf Sensationalismus und Reichweite abzielen, haben die öffentlich-rechtlichen Sender den Auftrag, alle gesellschaftlichen Schichten und Meinungen abzubilden. Sie tragen somit nicht nur zur Meinungsvielfalt bei, sondern fördern auch das Verständnis und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.



Darüber hinaus sind die Angebote der öffentlich-rechtlichen Medien in ihrer Vielfalt und Qualität für viele Menschen von unschätzbarem Wert – und das zu einem deutlich günstigeren Preis als viele private Alternativen. Die privaten Angebote sind häufig an wirtschaftlichen Interessen orientiert und bieten in vielen Fällen nicht die ausgewogene Berichterstattung, die für eine informierte Bürgerschaft notwendig ist.



Das vorgeschlagene Reformpaket könnte diese Qualitäten gefährden und die ohnehin angespannte mediale Situation weiter verschärfen. Daher lehne ich den Reformstaatsvertrag entschieden ab und plädiere dafür, die bestehenden Strukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln, anstatt sie abzubauen.



Um die finanziellen Aspekte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren zu verbessern, schlage ich folgende Maßnahmen vor:



- Transparente Kostenstrukturen: Die öffentlich-rechtlichen Sender könnten ihre Kostenstrukturen transparenter machen, um das Vertrauen der Bürger zu stärken. Ein klarer Überblick über Einnahmen und Ausgaben könnte helfen, die Akzeptanz der Gebühren zu erhöhen.



- Optimierung der Produktion: Die Öffentlich-Rechtlichen sollten gezielt auf Synergien setzen, um Produktionskosten zu senken. Durch die Zusammenarbeit zwischen Sendern und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ließe sich Effizienz steigern, ohne dabei die Qualität der Inhalte zu beeinträchtigen.



- Stärkere Fokussierung auf digitale Angebote: Die Öffentlich-Rechtlichen sollten ihre digitalen Formate weiter ausbauen und attraktive, zeitgemäße Inhalte bereitstellen, die auch jüngere Zielgruppen ansprechen. Dadurch könnte ein breiteres Publikum erreicht und die Relevanz der Finanzierung verdeutlicht werden.



- Innovative Finanzierungsmöglichkeiten: Die Einführung von Sponsoring-Modellen für bestimmte Formate, die dennoch die Unabhängigkeit der Berichterstattung wahren, könnte in Erwägung gezogen werden. Hierbei wäre es wichtig, strenge Richtlinien aufzustellen, um die journalistische Integrität nicht zu gefährden.



Zusammenfassend appelliere ich dafür, den Reformstaatsvertrag abzulehnen und stattdessen die Stärkung und Weiterentwicklung der öffentlich-rechtlichen Rundfunklandschaft in den Vordergrund zu stellen. Eine informierte und kulturell vielfältige Gesellschaft ist ein essenzieller Bestandteil unserer Demokratie und sollte als solcher entsprechend unterstützt und gefördert werden.



Mit freundlichen Grüßen,

H. Schmidt
H.D. Wedenig Die gut recherchierte, ausgewogene öffentlich rechtliche Information ist wichtig.

Auch im Bereich der Wissenschaft.

Siehe 3 SAT, Nano, Scrobel etc



Die Unterhaltung wie auf ARTE ist wichtig, da sie ein Fenster zu anderen Kulturen öffnet.



Wenn sich der öffentlich rechtliche Rundfunk aus der Informationsübermittlung (Tagesgeschehen, Wissenschaft ...)

zurückzieht, so überlässt er das Feld den privaten, die eher tendenziell - je nach Interessenlage der Finanziers -

berichten.



Ohne gut recherchierte, ausgewogene öffentlich rechtliche Information fallen die Leute eher auf AfD, LePen,

Viktor Orban, Donald Trump etc herein. Daher ist gut recherchierte, ausgewogene öffentlich rechtliche Information

essenziell für die Demokratie.



Wollen Sie AfD und dergleichen fördern, so verringern Sie das doch öffentlich rechtliche Nachrichten- und Unterhaltungsangebot.
H.-J. Büscher Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren, ich darf an dieser Stelle auch im Namen meiner Familie und meiner Freunde und Bekannten für den eigenständigen Erhalt der Sender Arte und 3Sat plädieren. Grund: Diese Sender bieten ein Qualitätsprogramm, welches in keiner Weise versucht oder Gefahr läuft, durch eine Annäherung an die "Privaten" an Vielfalt und Qualität zu verlieren.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Joachim Büscher
H.Rohnstock Statt Programme zu streichen sollte man ab Mitternacht den Sendebetrieb einstellen ausgenommen die Hauptprogramme.

Dann würde tagsüber die Programmvielfalt erhalten bleiben.

MfG Harald Rohnstock
H.U. Poser NANO darf nicht in irgendeinem Portal verschwinden. Eine der wichtigsten Wissenschaftssendungen überhaupt.
Hackler, Dieter Grundsätzlich begrüße ich die Pflicht zur Zusammenarbeit von ARD, ZDF und DLR. Das gilt natürlich auch für den Aufbau und die Nutzung eines technischen Plattformsystems. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein!



Was mir große Sorgen bereitet, ist der von mir vermutete Eingriff in die Leistungsbereiche, die das "Öffentlich-Rechtliche" ausmachen, was sie in dem Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme aufführen. Das ist genau der falsche Ansatz. Die Sender "phoenix", "arte" und "3 sat" stehen geradezu für den Auftrag und das Programm öffentlich-rechtlicher Medien. Sie erfüllen den Auftrag, der die Finanzierung durch Zwangslage rechtfertigt. Gerade diese Sender verdienten einen Ausbau. Sie könnten große Programmteile von ARD und ZDF einfach ersetzen. Sie bieten tatsächlich Information und weniger Show. Sie setzen nicht auf Befindlichkeiten und Effekte. Dazu werden die Sendungen wesentlich kostengünstiger produziert als die eingekauften teuren Produktionen von Illner, Maischberger, Lanz, Miosga, Klamroth etc..



Ich bezweifle, ob es Aufgabe, öffentlich-rechtlicher Medien auch unter dem Gedanken der Angemessenheit, Wirtschaftlichkeit und der Sparsamkeit sein kann, Einzelpersonen in ihrem Selbstvermarktungsgeschäft gerade bezogen auf politische Bildungssendungen zu befördern. Ganz abgesehen davon fallen diese Politiksendeformate eben anders als bei "phoenix" immer stärker unter den Unterhaltungsaspekt. Die Abgrenzung von Unterhaltung und Information erfolgt häufig schon nicht einmal mehr in den Nachrichtensendungen von ARD und ZDF. Hier wünschte ich mir sehr viel exaktere journalistische Arbeit. Es muss einen besorgt stimmen, wenn ARD und ZDF zur weiteren Information auf ihr Internetangebot verweisen, anstatt in der Sendung bzw. durch Ausweitung der Sendung die wichtigen Informationen zu platzieren.



Also: Sparen ist gut, und bei ARD und ZDF sehr gut möglich, aber nicht bei "phoenix", "arte" und "3sat"!



Zum Sparen gehört dringend die Reduzierung der Versorgungslasten der Sender. Die Angemessenheit der Vergütungen bedarf ebenso der Überprüfung und der Kontrolle. Es leuchtet nicht ein, warum ein Intendant oder eine Intendantin einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt mehr verdient als ein Bundeskanzler oder eine Bundesministerin. Entsprechendes gilt dann auch für die Beschäftigten der Sendeanstalten unterhalb der Intendanz. Hier liegt ein wirksames Sparpotential, das auch die Akzeptanz der Sender deutlich erhöhen wird. Dann wird es hoffentlich auch selbstverständlich, vor Vergabeentscheidungen Wirtschaftlichkeitsprüfungen vorzunehmen und diese zu dokumentieren, wie sie es - Gott sei Dank - festschreiben wollen.
Hagen Metschke Ich bin seit einem schweren Motorradunfall (3Wochen klinischTod in der Universitätsklinik Dresden, danach 2 Monate Wachkoma). Nano hat mich gerettet, weil ich durch die Informationen, die in der Sendung vermittelt werden, mitreden konnte. Ich schaue jeden Tag, denn es gibt nichts vergleichbares im deutschsprachigen Raum im Fernsehen. Außerdem ist es das beste gegen Fake-News
Hagen Metschke Ich brauche Nano, wie die Luft zum Atmen.Ich bin nach einem schweren Motorradunfall zu 80% Schwerbehindert und ich brauche Nano um mitreden zu können. Weil ich bei Nano weiß, dass eS keine Fake-News sind und bei den Berichten Natur, Wissenschaft und Technik ineinander übergehen und das istinteressantohne Ende. Vorallem gibt es immer die neuesten Nachrichten zum Klimawandel, Medizin etc
Hagen Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn im Bereich Medien und Information massiv gespart werden muss, geht das an die Substanz einer freiheitlich denkenden Gesellschaft und das wäre in der jetzigen Situation nicht gut. Warum kommt eine Gebührenanpassung nicht in Frage, die das Problem abfedern könnte?



Das Angebot aller Spartensender ist mir im einzelnen nicht vertraut, aber insbesondere die Auflösung oder Verschmelzung von ARD alpha, Phoenix, 3sat und Arte wäre meiner Meinung nach ein unverzeihlicher Fehler.



Mit freundlichen Grüßen

Hagen Richter
Hagen von Winterfeld Ich bin absolut dagegen, dass die Spartenprogramme reduziert bzw. zusammengefasst werden.

Gerade diese Spartenprogramm wie Phönix, ZDF Info, ZDF Neo, Arte und auch Tagesschau 24 sind Bildungsprogramme.

Wir lieben das Angebot auf diesen Programmen und zahlen dafür gerne die Rundfunk- und Fensehgebühren und fragen uns, warum ausgerechnet im Bereich Bildung im öffentlichen Fernsehen gespart werden soll.

Man muss sich nur die PISA Studien ansehen, um zu sehen, dass wir in Deutschland diesbezüglich europaweit recht weit hinten an stehen...und dann die Streichung solch wichtiger Programme, das versteht keiner.

Freundliche Grüße von einem, der nicht auf die tollen Spartenprogramme verzichten möchte.
Haiko Weißhaar Meine Frau und ich sind mit der Struktur des öffentlich, rechtlichen Medienlandschaft durchaus zufrieden. arte/3sat in ein Format zu quetschen "Kultur" halten wir für eine Kastration der Kultur in unserem Lande. Dass sie diese beiden Sender zusammenlegen wollen, beweist "wie viel Kultur" in unserer Gesellschaft vorhanden ist. Um, was eigentlich notwendig wäre das Angebot zu erweitern wird es mit der Engstirnigkeit der "ewiggestrigen" zusammen gestrichen. Wir haben kein Problem damit, dass Landesprogramme zusammengelegt werden, z.B. SWR BW u. SWR RP, oder Bayern N und Bayern Süd usw..

Nun wird unsere aller Zukunft sehr wahrscheinlich von "KI" mitbestimmt werden, umso mehr ist die Vielfalt der öffentl./rechtlichen Sender (Informationen) zwingend notwendig. Die öffentl. rechtlichen sind für uns Qualitätssender und sollten Sprachrohr unserer Gesellschaft/Vielfalt sein und bleiben.

Wir hoffen auf ein grundsätzliches Überdenken der vorliegenden Reform.
Haimo Feest Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte darum bitten die Pläne, 3sat in seiner bisherigen Form abzuschaffen, dringend zu überdenken. Es gibt soviel redundanten Mist beim ÖRR, wie beispielsweise die gefühlt 100 Varianten von WDR, NDR, ORB oder MDR bei denen der Rotstift mit Sicherheit sinnvoller anzusetzen wäre als bei einem einzigartigen Sender wie 3sat. Zudem sollten Lizenzleichen wie Sportereignisse überprüft werden, und die unzähligen Varianten von Schlager, Volksmusik und Tatort: eine Pseudounterhaltung für die 60+ Generation, die doch wohl nicht das alles bestimmende Zielpublikum sein kann. Vielen Dank, MFG Haimo Feest
Hajo Cramm Mein Widerspruch gegen die aktuell geplante Reform des öffentlich -rechtlichen Rundfunks.

Ich bezahle die Rundfunkgebühren um für meinen Meinungsbildungsprozess ein journalistisch qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten, um mich möglichst unabhängig informieren zu können.

Insbesondere die Rundfunk u. TV Sparten der öffentlich rechtlichen Anbieter erfüllen mit der Vielfalt an Angebotsthemen, nach meiner Ansicht, den Anspruch an unabhägige Bildungs-u.Informationsinhalte. Es sind bereits in der Vergangenheit aufgrund der interessengelenkten Einflussnahme privater Verlags- u. Medienwirtschaft immer wieder Angebotskürzungen vorgenommen worden. Insbesondere sind die Fernsehrogramme, drei sat; BRAlpha;Phoenix;ZDF Info; neo;one;Tagesschau 24;Deutsche Welle (mit zuviel englischem Wortinhalt) und alle dritten TV Programme, wichtige mediale Säulen. Auch die Radioangebote der regionalen Landessender, Deutschlandfunk und DW, berücksichtigen vielfältige sprachlich und kulturelle Minderheiteninteressen. Zugriffe auf Madia- u. Audiotheken und auch die Internetprasenz der ö-r Sendeanstalten, sind ebenso fundamental wichtig und sollten in keinem Fall inhaltlichen Kürzungen ausgesetzt werden. Ein Abschaffen gefährdet letztendlich unsere demokratische Gesellschaft die ein mediales Korrektiv durch einen öffentlich- rechtlich unabhängigen Rundfunk zwingend benötigt. Selbst hier ist die Einflussnahme der Parteien in den Rundfunkräten schon zuviel.
Hajo Dorn Beiliegend meine Anmerkungen nochmal in sauberer Form in der Anlage Die öffentlich -rechtlichen Medien sind die effektivste und billigste Art der Verbreitung
von Fake -News entgegenzutreten. Jeder private Spartensender z.B. beim Sport
kostet mindestens soviel wie das breite Angebot im ÖRR. 
Wichtig sind gerade Sender wie 3sat und Phoenix, aber auch vielfältig e Mainstream -
Programme, in denen seriöse Informationen mit vermittelt werden. Eine so starke
Reduzierung des Angeb ots führt zu Schwund von Hörern und Sehern. So wird die
Erreichbarkeit von Bürgern für seriöse Informationen sinken.  
Der ÖRR muss eher gestärkt werden,  um aufwändige Recherchen durchzuführen
und die digitalen und angeblich sozialen Medien verstärkt zu be spielen. Nur in einem
attraktiven Angebot auch auf diesem Feld sind alle Bürger erreichbar. 
Private Nachrichtenkanäle wie NTV nutzen den Mix aus Text - und Bild/Video -
Beiträgen. Die Beschränkung des ÖRR diesbezüglich bedeutet eine Verschwendung
der Ressour cen. Aufwändig erstellte seriöse Informationen werden so in der
Verfügbarkeit für die zahlenden Nutzer des ÖRR beschränkt. Viele nutzen ihr
Smartphone unterwegs zur Informationsbeschaffung. Videos sind hier vielfach nicht
ohne Störung abzurufen. Deshalb is t eine parallele Text/Bildform wichtig. 
Sicher gibt es viele Optimierungen im ÖRR ohne die Vielfalt einzuschränken. Auch
muss es weiter möglich sein, z.B. wichtige Sportereignisse mit breitem Interesse in
der Bevölkerung weiter im ÖRR live anzubieten. Vie le Bevölkerungsgruppen können
es sich nicht leisten,  dafür teure Spezialkanäle zu bezahlen und würden
ausgegrenzt. Das ist auch eine Frage der Teilhabe! 
Kurz: Die geplanten massiven Einschnitte kommen zur Unzeit in einer Zeit, in
der von innen und außen "alternative Wahrheiten" verbreitet werden! 
 
Hajo Dorn Die öffentlich-rechtlichen Medien sind die effektivste und billigste Art der Verbreitung von Fake-News entgegenzutreten. Jeder private Spartensender z.B. beim Sport kostet mindestens soviel wie das breite Angebot im ÖRR.

Wichtig sind gerade Senfer wir 3sat und Phoenix, aber auch vielfältigr Mainstream-Programme, in denn seriöse Informationen mit vermittelt werden. Eine so starke Reduzierung des Angebots führt zu Schwund von Hörern und Sehern. So wird die Erreichbarkeit von Bürgern für seriöse Informationen sinken. Der ÖRR muss eher gestärkt werden, um aufwändige Recherchen durchzuführen und die digitalen und angeblich sozialen Medien verstärkt zu bespielen. Nur in einem attraktiven Angebot auch auf diesem Feld sind alle Bürger erreichbar. Private Nachrichtenkanäle wie NTV nutzen den Mix aus Text- und Bild/Video- Beiträgen. Die Beschränkung des ÖRR diesbezüglich bedeutet eine Verschwendung der Ressourcen. Aufwändig erstellte seriöse Informationen werden so in der Verfügbarkeit für die zahlenden Nutzer des ÖRR beschränkt. Viele nutzen ihr Smartphone unterwegs zur Informationsbeschaffung. Videos sind hier vielfach nicht ohne Störung abzurufen. Deshalb ist eine parallele Text/Bildform wichtig.

Sicher gibtbes viele Optimierungen im ÖRR ohne die Vielfalt einzuschränken. Auch muss es weiter möglich sein, z.B. wichtige Sportereignisse mit breitem Interesse in der Bevölkerung weiter im ÖRR live anzubieten. Viele Bevölkerungsgruppen können es sich nicht leisten , dafür teure Spezialkanäle zu bezahlen und würden ausgegrenzt. Das ist auch eine Frage der Teilhabe!

Kurz: Die geplanten massiven Einschnitte kommen zur Unzeit in einer Zeit, in der von innen und außen "alternative Wahrheiten" verbreitet werden!
Hajo Leuschner Hallo und guten Tag.



ich kann mich leider ob der Fülle der Paragraphen im Reformstaatsvertrag nicht zu jedem einzelnen oder ausgewählen äußern.

Ich bleibe deshalb im Allgemeinen.



1. Besoldung der Intendanten und Direktoren:

Hier müsste nach meiner Meinung nachjustiert werden. Es handelt sich bei den Rundfunkanstalten nicht um Industrieunternehmen, sondern um Institutionen des öffentlichen Rechts, die ihre Einnahmen zum größten Teil aus den Beiträgen der Gebührenbezahler beziehen.

Das bedeutet für mich, dass auch keine Bezüge in Höhe von Top-Managern der Industrie bezahlt werden können und dürfen!



Die Vergütungen der Intendanten und Direktoren müssten nach unten korrigiert werden!!



2. Für mich ein weiteres Ärgernis ist der großzügige Umgang mit den finanziellen Ressourcen auf anderen Ebenen:



Sportübertragungen, v.a. Dingen Fußball. Hier werden meiner Meinung nach nicht nur Sendezeiten unnütz verplempert, sondern auch nicht unbeträchtliche finanzielle Mittel.

Weshalb müssen vor bestimmten Spielen ( Ländespiele, champions League) und nach den Spielen großzügige Zeiten mit angeblichen Experten eingeplant werden? Die Sendezeiten vor diesen Spielen können gekürzt und nach den Spielen ebenfalls gestrafft werden - die Zuschauer haben das Spiel jeweils selbst gesehen und sich ein Bild gemacht und müssen nicht endlos die Meinungen der angeblichen Experten vorgekaut bekommen.

Weiterhin ist es nicht hinnehmbar, dass für diese "Dienstleistung der Experten" das Geld grozügig rausgeschmissen wird.



Und dann palavert nicht nur ein Experte, sondern es müssen gleich mehrere der überfüssigen Schwafler sein!!

Hier sollte radikal der Rotstift angesetzt werden!!



3. Und in diesem Bereich gilt das Gleiche:



Die vielen unsäglichen Schlager-Rummel-Sendungen zu den besten Sendezeiten und mit immer den gleichen "ach so berühmten B und C- Chargen der Unterhaltungselektronic".



Hier sollten diverse Sendezeiten gekürzt werden und vor allen Dingen die Vergütungen für diese "Künstler"? kritisch hinterfragt werden!

Klar, dieses Geträller ist Opium für das Volk, aber der Auftrag der Rundfunkanstalten sollte doch etwas gehaltvoller sein.



Der Informations- und Bildungsgehalt des Programmes sollte gestärkt werden.



Wieviele JAZZ-Sendungen gibt es in den Rundfunkanstalten??





3. Den dauernden Krimi-Sendungen und deren untentwegten Wiederholungen muss Einhalt geboten werden.

Dieses Genre hängt einem langsam zum Hals raus!!







Leider habe ich nicht die Zeit, mich in Details zu verlieren., deshalb hier nur einige Anmerkungen, die mich allerdings zu dieser kurzen Replik verleitet haben.



Mit besten Grüßen
Hajo Thelen Ich halte starke und diverse öffentlich-rechtliche Angebote in Kultur, Nachrichten und Reportage für extrem wichtig für eine funktionierende Demokratie.



Ich befüworte daher ganz klar den Erhalt von 3SAT und Arte als Sender, sowie den Erhalt der angeblich "presseähnlichen" Textangebote der ÖRR Anstalten.



Wenn Geld gespart werden soll, dann kann man vielleicht bei den Sportrechten sparen oder auch bei den Vergütungen der Intendanten.
Haldor Karl Neumann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich wende mich an Sie, um meine Unterstützung für den Erhalt des Senders 3Sat auszudrücken, der als einzigartiger Kultur- und Wissenschaftssender einen unverzichtbaren Beitrag zur Medienlandschaft in Deutschland und im gesamten deutschsprachigen Raum leistet.



3Sat bietet eine außergewöhnliche Programmvielfalt, die den Zugang zu kulturellen, wissenschaftlichen und bildenden Inhalten fördert. Gerade in einer Zeit, in der die Verbreitung von qualitativ hochwertigen und seriösen Inhalten so wichtig ist, leistet 3Sat einen bedeutenden Beitrag zur Informations- und Kulturvermittlung. Er stellt sicher, dass wissenschaftliche und kulturelle Themen einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden und dabei unabhängig und fundiert bleiben.



Eine mögliche Abschaffung oder Einschränkung von 3Sat würde nicht nur den Verlust einer wichtigen Informationsquelle bedeuten, sondern auch die kulturelle Vielfalt und Bildung in unserer Gesellschaft gefährden. Deshalb bitte ich Sie, sich entschieden für den Fortbestand von 3Sat einzusetzen.



Mit freundlichen Grüßen,

Haldor Karl Neumann
Hämmerle Andreas Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren



Ich bitte Sie sich für die Beibehaltung der Sendungen über Wissenschaftsjournalismus einzusetzen.

In der heutigen Welt der Oberflächlichkeit in den Social - und Entertainment - Media mit vielen teilweise widersprüchlichen Informationen ist es wichtig, dass über staatlich geförderte und kontrollierte Wissenschaftszentren unabhängige Fakten existieren.

Leider ist der prozentuale Anteil der heutigen Bevölkerung der an ernsthaften und folgeschweren Themen interessiert ist enttäuschend klein. Deswegen ist es wichtig dass die geistigen Traditionen in Universitäten etc. die ethisch höher stehen beibehalten werden.



Mit freundlichen Grüssen

Andreas Hämmerle, CH
Han Wätjen Die heutigen Informationen u.a. über die Zusammenlegung von ARTE und 3sat bedeuten einen Kultur- und Qualitätsverlust des öffentlich rechtlichen Systems. Ich bin erschüttert als Stammseher dieser qualitativ hochwertigen Programme im Vergleich mit den Trash sendenden kommerziellen Sendern. Es wäre auch ein Nachgeben gegenüber der polemischen Kritik der AfD, der Rechten und nationalen Populisten an den öffentlichen sog. Lügenmedien. Schämen Sie sich und ziehen Sie den Entwurf schnell zurück.

Mit noch freundlichen Grüßen

Wätjen
Händl Klaus 3sat muß als eigenständiger Sender erhalten bleiben! Sie schwächen unsere zusehends bedrohte Demokratie, indem Sie ein so hochreflektiertes Programm einstellen! Da ist Feuer am Dach!!!
Hanfried Vogel Guten Abend,



ich werde mich kurz fassen.

Für mich hat der öffentlich rechtl. Rundfunk in erster Linie den Auftrag, alle Schichten der Bevölkerung gut und sachlich zu informieren, damit sich die Bürger anhand dieser Informationen eine eigene Meinung zu verschiedenen Themen bilden können.

Unterhaltung ist schön und sicher in der heutigen Zeit der Kriege und Katastrophen als ausgleichendes Element wichtig, aber das können doch bitte die privaten machen, weil diese ja das oben erwähnte nicht können. Damit stehen dann mehr Mittel für guten Journalismus zur Verfügung.



Freundliche Grüsse

Hanfried Vogel
Hanisch Ich gehöre zu den Fernseh- und Radio-Konsumenten, die locker auf die privaten Sender verzichten können. Die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Sender zu überdenken scheint unumgänglich. Allerdings gibt es Sender, die für sich so wertvoll sind, dass sie nicht zusammengelegt werden dürfen ohne massive Qualitätsverluste. Das gilt für ARTE und 3sat, ZDF Info, kika, Phönix z.B. Ein Sender ohne eigenen Charakter ist ONE und ARD Alpha. Zu viele Wiederholungen gibt es auf ZDF Neo und trotzdem ist der Sender speziell. Ich hoffe, Sie nehmen gerade den Fernsehzuschauern die Sender nicht weg, die Wert auf anspruchsvolle Information legen. Das gilt auch für das Radioprogramm. Genau aus diesem Grund zahle ich gerne Rundfunkgebühren. Sicher ist es wichtig, jedem, der Rundfunkgebühren bezahlt, etwas für sein Geld zu bieten. Laufen die öffentlichen Sender dann nicht in die gleiche Falle wie die Privaten? Indem sie dem, der zahlt, versuchen gerecht zu werden? Die öffentlich rechtlichen haben den Auftrag, frei vom Einfluss von Werbeeinnahmen zu berichten und zu informieren. Sie sollten nicht versuchen, dem Mainstream nachzufolgen und möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Das ist dann keine unabhängige Berichtserstattung mehr. Daher ist es auch m.E. nicht so gut, die Gebühren separat einzuziehen. Sie sollten über die Steuer finanziert werden.
Hanna Zimmermann Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder



Wie kann man die Zeichen der Zeit so derartig fatal verkennen und einen solchen Kahlschlag bei den öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten betreiben? Wie können Sie und Kultur- und Bildungsformate derartig eindampfen und Ihren ureigenen Auftrag so schwächen? Kann es sein, daß nur Champions League, WM und andere seichte Unterhaltungsformate sich breit machen dürfen und an der Berichterstattung über die Vielfalt unserer Kulturlandschaft gespart wird? Was ist Ihr Selbstverständnis? Was zählt für Sie?

Die öffentlich-rechtlichen erfüllen eine unschätzbar wichtige Kontrollfunktion in der Berichterstattung, aber sie sind in der Defensive und sie dürfen in diesen Zeiten der Angriffe durch Fake-News nicht noch abgebaut und geschwächt werden.

Ich fordere die Rücknahme dieses fatalen Entwurfs des Reformstaatsvertrages!



Beste Grüße,

Hanna Zimmermann
Hannah Fitschen Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bezahle gerne meinen Rundfunkbeitrag. Allein schon wegen Magazin Royale ;)Es ist einfach wichtig an unabhängiger Berichterstattung, Informationen über Bildung, Wissenschaft, Kunst, Kultur teilhaben zu können. Zumal in Deutschland..Aufklärung/Wissen und Demokratie gehören zusammen. Daher möchte ich Sie an Ihren im Rundfunkstaatsvertrag festgehaltenen Auftrag erinnern, in dem es u.a. heißt "Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten: Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten.“ Nehmen Sie diesen Auftrag ernst! Ich, und wie ich weiß sehr viele andere Menschen, möchten nicht nur Krimis, Sport und Talk/Schlagershows sehen!

Keine Zusammenlegung von 3sat mit Arte! Wir brauchen Beide!

Freundliche Grüße, H.Fitschen
Hannah Glaser 3sat ist der einzige Grund für mich dass ich überhaupt eine Glotze habe.



Ich bin Kulturzeit-Fan seit 1995 und Herr Scobel gehört quasi zu meiner Familie.



Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, siehe oben!



Die Kurzfassung: 3sat ist mein Lebenselixier.
Hannah Pfaff Hallo,

Die Zusammenlegung von 3sat und arte ist eine sehr schlechte Idee aus folgenden Gründen. 1. diese beiden Sender haben völlig verschiedene Programmschemata. 2. Arte ist ein zweisprachiger Sender, der sowohl auf Deutsch als auch auf französisch sendet. Eine Fusion dieser beiden Sender würde zu einer Vernachlässigung dieser sprachlichen Vielfalt führen.

Dies führt zur Homogenisierung des Angebots und schränkt die kulturelle Vielfalt im Fernsehprogramm ein.
Hannelore Aller Mit Entsetzen habe ich von den Sparplänen der Länder in Bezug auf den öffentlich

rechtlichen Rundfunk zur Kenntnis nehmen müssen, dass gute Programme gestrichen

oder zusammengelegt werden sollen.



Man kann auf gar keinen Fall die Sender 3Sat und ARTE zusammenlegen.

Es sind zwei Sender mit sehr unterschiedlichen Fernsehprogrammen, und jeder dieser Sender

hat eine wichtige Daseinsberechtigung.



Dank der sehr guten Fernsehprogramme dieser beiden Sender bin ich eine Unterstützerin

der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten, wie die meisten Menschen aus meinem Umfeld.



3Sat und ARTE müssen weiterhin zwei eigenständige Sender bleiben.



Ich hoffe, die Verantwortlichen der Rundfunkkommission entscheiden in dieser Angelegenheit

zu Gunsten der Eigenständigkeit der zwei Sender.



H. Aller
Hannelore Cordes Sehr geehrte Damen und Herren,

ich protestiere gegen die geplante Zusammenlegung der Sender ARTE und 3sat.

Sie sind inhaltlich nicht austauschbar, im Rahmen der Pflege europäischer Projekte sind sie wertvoll und finanziell soll es sich meines Wissens bezüglich der Komplexität und Kosten kaum lohnen.

Gerade in der heutigen Zeit sind unabhängige seriöse Sender von hoher Qualität und breit gefächertem Angebot äußerst wertvoll.

Für den weiteren Erhalt wäre ich für eine geringfügige Gebührenerhöhung aufgeschlossen.

Mit freundlichem Gruß



Hannelore Cordes
Hannelore Goos 3Sat ist einer der wenigen Sender, die wir regelmäßig gucken, besonders die Konzerte. Die Filme auf ARTE interessieren uns demgegenüber gar nicht. Eine Zusammenlegung wäre ein arger Verlust für uns.
Hannelore Stadelhofer Guten Tag, als ich von dem Plan der Fusion ARTE /3sat hörte konnte ich es gar nicht glauben!



Wenn ARTE und 3sat zusammen gelegt würden hätte ich fast nichts mehr was mich am Fernsehen interessiert!

ES SIND MEINE BEIDEN HAUPTSENDER!



Neben Phoenix und ZDF/one sowie ARDalpha gibt es nichts anderes für mich. Außer dem Regionalsender NDR Hamburg.



Alles andere ist für mich unerträglich, besonders die Krimis die in nicht endender Wiederholungsfolge überJahre auf sämtlichen dritten, den Regionalsendern, erneut gesendet werden. Das Erste und das ZDF schaue ich überhaupt nur in Ausnahmefällen.

Für mich gwäre ein Zusammenlegen der beiden besten Programme ein wahres Desaster: nur noch Deutschland im Fokus! Nein, bitte nicht.

Gerade für Deutschland ist der Blick über den Tellerrand eher die Ausnahme, und deswegen ist etwas davon bei ARTE und 3sat essenziell!

Beste Grüße

Hannelore Stadelhofer
Hannes Martensen 3Sat und Arte sollten unbedingt eigenständig erhalten bleiben. Gekürzt werden könnte bei teuren externen Produktionen wie Lanz.

Wichtig ist, gerade in Zeiten von Desinformation, der Ausbau der Nachrichten im Internet.
Hannes Müller Ich finde es nicht gut, dass ausgerechnet an den "Spartensendern" (§ 28a) gespart werden soll. Bieten diese doch genau das, was man vom Öffentlichen Rundfunk in Deutschland erwartet nämlich Kultur, Information und Dokumentationen. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der immer weiteren Abflachung des Privatfernsehens und der Polarisierung durch soziale Medien dringend notwendig. Außerdem bezweifle ich dabei, dass hier wirklich ein großes Einsparpotential besteht (siehe auch https://www.ard.de/die-ard/Verwendung-des-Rundfunkbeitrags-100/). Hier ist zu sehen, dass vom Rundfunkbeitrag gerade mal 0,54 € für arte, one, tagesschau24, KIKA und 3sat verwendet wird (auch wenn die Zahlen nur die von der ARD sind).



Ich fände es auch nicht gut, wenn arte und 3sat zusammengelegt werden. Bieten diese doch genau einen guten Blick auf die Kultur unserer Nachbarländer. Vor allem, wenn 3sat in arte eingegliedert werden soll, gehen die Beiträge aus der Schweiz und Österreich ja unter (bei der Übermacht von Frankreich und Deutschland). Vor allem ist es nicht so, dass diese Sender die jüngeren nicht erreichen können. So finden sich auf der Internetplattform reddit viele Fans der Programme von arte, 3sat aber auch zdfinfo.



Außerdem wird in § 28a Abs. 3 Nr. 3 ja noch die Frage aufgeworfen, ob er überhaupt noch ein Angebot für jüngere Erwachsene ab 30 Jahren benötigt. Dazu meine Meinung eindeutig: JA! (und das ist genau meine Zielgruppe). Nur so kann man einen Abriss von funk (aus dem dann viele herausgewachsen sind) und den Hauptprogrammen vermeiden. Und zdfneo macht hier wirklich einen guten Job. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass weniger Wiederholungen aus den Hauptprogrammen und mehr eigene Sendungen (Eigenproduktionen und eingekaufte Formate) gesendet werden.



Die Ausstrahlung sollte auch nicht nur in den Mediatheken erfolgen. Vor dem Hintergrund, dass der Breitbandausbau in Deutschland vor allem auf dem Land noch sehr schleppend erfolgt (https://de.statista.com/infografik/3553/anteil-von-glasfaseranschluessen-in-ausgewaehlten-laendern/) sollten die Programme sehr wohl noch über SAT und DVB-T2 verbreitet werden. Nur dadurch können die ländlichen Haushalte mit hochauflösenden Programm (HD) versorgt werden!



Dasselbe auch bei den Radiokanälen. Grundsätzlich ist hier zwar eine Reduzierung gut und auch das Kooperationen angeregt werden (Anrechnung als 0,5 Programm) ist zu begrüßen. Das darf aber nicht dazu führen, dass es nur noch Hot-AC und Oldie Radio bei den Rundfunkanstalten gibt. Auch hier sind es vor allem die Spartenprogramme (auf DAB+) die einen echten Mehrwert für den Hörer des ÖRR bieten. Man denke nur an BR Heimat (Volksmusik und Volkskultur), radioeins, Die Maus oder NDR Blue. Sollten diese wegfallen, wird es schwierig sein dort adäquaten Ersatz zu finden. Der ÖRR soll vor allem auch solche Genres bedienen, die häufig bei den privaten Anbietern vernachlässigt werden und nicht durch eine Spotify-Playlist ersetzt werden können.



Viele Grüße
Hannes Niedermeier Sehr geehrte Damen und Herren,



sucht man in der Medienlandschaft kulturell anspruchsvolle Sender,

so gibt es in meinen Augen nur zwei Sendeanstalten die dies abbilden:

3sat und arte

Diese erstmal persönliche Meinung spiegelt sich in meinem ganzen Umfeld wider.

Natürlich gibt es auch andere Arten von Themen und Unterhaltung, die in der TV-Landschaft ein Publikum finden, die nicht von 3sat oder arte bedient werden.

Aber mein Eindruck ist es, dass diese anderen Bereiche auch durch private Sender abgedeckt werden.

Die Themenbereiche von 3sat und arte hingegen, haben ein Alleinstellungsmerkmal und werden nicht von privaten Sendern in adäquater Weise abgebildet.

So erscheint mir ein Wegfall eines der beiden Sendern als erhebliche Einschränkung und persönlicher Verlust.

Ich würde schätzen, dass ich mehr als 75% meiner TV-Zeit auf diesen beiden Sendern verweile und wenn beide gerade nicht für mich passendes Programm senden, oft die Reaktion "TV aus" folgt.

Kulturell anspruchsvolles TV-Programm sollte nicht auf wenige oder vielleicht sogar eine einzige Quelle reduziert werden, viel mehr würde ich mir wünschen, dass man über 4sat, 5sat oder arte2 spricht.

Den Mitarbeitern von 3sat und arte sollte man vielleicht öfters Danke sagen, als Anerkennung Ihrer Arbeitsleistung. Dafür bezahle ich auch gerne meine Gebühren und ich habe mich auch verpflichtet gefühlt hier einige Worte zu hinterlassen.



mit freundlichen Grüßen
Hannes Pohlmann Sehr geehrte Damen und Herren,



zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:



Die 3sat-Programm ist ein elementar wichtiger Bestandteil unseres vielfältigen Fernsehprogramms. Es bildet dabei einen einzigartig alternativen und kulturell besonderen Zugang zu Film und Fernsehen, der sonst durch keinen anderen Sender so abgebildet wird. Insbesondere das Kulturprogramm, tiefgehende Reportagen/Dokumentationen und besondere Filme finden sich nur hier. Gleichzeitig deckt der Sender den gesamten deutschsprachigen Raum ab und trägt somit zur europäischen Identitätsstiftung bei. All das ist immanenter Teil des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrages. Wir brauchen 3sat, gerade in Zeiten in denen die übrigen Sender abflachen und sich die Gesellschaft in populistischen Vereinfachungen verfängt.



Wir fordern daher, dass der Sender 3sat und das Programm in der Breite erhalten bleibt.



Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,



Familie Pohlmann
Hans - Jürgen Manz O Schreck. 3 Sat ist der Sender den ich zu 80 Prozent schaue. Überlasst nicht Kommerz, Trash und Schwachsinnigen das Programm
Hans Castrup Für mich als Zuschauer und aktiv Kulturschaffenden ist es unbedingt notwendig, die beiden Sender Arte und 3sat als jeweilig eigenständige Institutionen weiter zu erhalten.

Als beispielhaft für diese Notwendigkeit sollen die unterschiedlichen Schwerpunkte der beiden Sender im kulturellen Bereich sein: 3sat bietet schon allein mit der "Kulturzeit" eine inhaltlich wie auch in ihrem Detailreichtum und ihrer Expertise kaum vergleichbare und damit absolut unverzichtbare Sendungsreihe zu diesem Bereich an. Und das auch noch zu einer attraktiven Sendezeit vor 20:00 Uhr.

Als weitere Beispiele seien die Reihen von Gert Scobel bzw. Nano zu nennen, diese ebenfalls zu einer zuschauerfreundlichen Sendezeit unvergleichbare multiperspektivische Informationsquellen zu diversen Themen aus der Wissenschaft bietend.

Theater- und Konzertmitschnitte am Wochenende halten ihr ganz eigenes Universum zur Erforschung durch die Zuschauerschaft bereit.

Die hohe Qualität des Filmprogramms bezüglich deutschsprachiger und österreichischer Produktionen muss nicht näher erwähnt werden.

Arte dagegen wirkt speziell mit und durch die breite Vielfalt von Beiträgen aus dem gesamten europäischen Raum im Bereich (politischer) Information und "besonderem" Film, was in dieser Art(!) als Sender genau so unvergleichlich dasteht.

Es ist unnötig, an dieser Stelle auf spezielle Einzelheiten dieses unvergleichbaren Senders hinzuweisen.



Eine Fusion und damit zwangsläufig verbundene Ausdünnung beider Programme, denn einen Beibehalt eben der jeweiligen Highlights könnte es ja keinesfalls geben, da man sich sozusagen gegenseitig im Wege und "auf den Füßen" stünde, würde zu nichts anderem als einer Verarmung des Fernsehprogramms im Ganzen und zu einer automatisch darauf folgenden weiteren Ausbreitung der privaten Sender sowie einer ebenfalls automatisch folgenden Abwanderung von Zuschauern ins Internet führen.

Der Kultur- bzw. Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens würde quasi um 50 Prozent zurückgefahren.

Dies aber ist mit meiner Auffassung von kultureller Vielfalt und Qualität sowie politischer Verantwortung nicht vereinbar.



Ich bitte daher, die Pläne zur Fusion nicht weiter zu verfolgen.



Mit besten Grüßen

Hans Castrup
Hans Christoph von Both Wie ich gelesen habe, gehöre ich zu den (leider nur) 1,4%, die regelmäßig 3sat sehen; ich schaue täglich auf 3sat die Nachrichten und die Kulturzeit und bleibe oft dort "hängen".

Ich schätze das Kulturelles Angebot, die kritische Reportagen sowie professionelle Dokumentationen und die Vermittlung von Hintergrundwissen.

Insgesamt finde ich, dass es darum geht, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ernst zu nehmen. Er wird subventioniert, weil er sich eben nicht durch Quoten / Mainstream / Werbung gegenfinanzieren muss.
Hans Diekmann Guten Tag, das Streichen des Senders 3Sat ist unbedingt zu unterlassen. Die kulturell wichtigen Sendungen ohne Werbung würden sehr fehlen. ARD und ZDF zeigen ja leider fast nur noch Krimis und Sport. Es gibt dann immer weniger Ausgleich zu den kulturlosen Privatsender und deren Konsumidioten-Fernsehen. Retten sie die deutschsprachige Kultur! Erhalten sie 3Sat!



MfG Hans Diekmann
Hans Dieter Korinth Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,



Wegen gut und fundierten Recherchen zu Wissenschaft und Kultur müssen die beiden Kanäle arte und 3sat bestehen bleiben!

In den Sendungen gibt es zudem Informationen, die es in anderen Sparten der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht gibt!!!

Zudem möchte ich über Entwicklungen im deutsch-sprachigen Raum informiert bleiben.

Und arte gibt für Franzosen und Deutsche Möglichkeiten einander nach wie vor, besser kennen- und verstehen lernen!!!!



Mit freundlichen Grüßen

Hans Dieter Korinth
Hans Dieter Müller Hans Dieter Müller

11.10.2024



An die Rundfunkkommission



Sehr geehrte Damen und Herren,



leider war es mir nicht möglich meine Eingabe bezüglich der Einschränkung von 3Sat über die entsprechende Taste der mail von Frau Riha zu machen. Das entsprechende Fenster öffnete sich nicht.

Daher dieses Antwortschreiben auf diesem Wege:



„Eingabe an die Rundfunkkommission“:



3Sat sendet täglich wertvolle Beiträge und Informationen z.B. in den Bereichen Kultur, Politik, Wissenschaften…

- „Kulturzeit“ informiert z.B. über kulturelle Ereignisse, Bücher, Filme, Theater, wichtige Meinungen, AutorInnen und Persönlichkeiten.

Aus welchen Gründen sollte man diese Informationen nicht mehr anbieten?

- Thementage auf 3Sat setzten sich mit (über)lebenswichtigen Bereichen, wie Klima, Umwelt, Ökologie, Psychologie, verschiedensten Wissenschaften, etc. auseinander.

Wieso sollte uns entsprechendes Wissen vorenthalten werden?

- Im Tages- und Abendprogramm gibt es Dokumentationen zu allen Weltregionen, z.B. zu Patagonien, der Fauna und Flora Mittelamerikas, von Inseln, Weltmeeren…

Wie kann man das für unwichtig halten?

- Fast täglich kann man Spielfilme, Krimis, Filme über das Leben der Menschen in den verschiedensten Regionen der Erde sehen.

Wer kommt überhaupt auf die Idee, dass die Zuschauer all dies nicht wollen oder nicht benötigen?



Ich habe nur ganz wenige Bespiele genannt, warum 3Sat in einer Welt von Verunsicherung, Fake News, Kommerzialisierung und Trivialisierung unverzichtbar ist. Wo sollen die validen Information herkommen, die uns allen ein zuverlässiges, unabhängiges Urteil über die Welt ermöglichen, die uns z.B. helfen, die Demokratie gegen Feinde zu verteidigen und aufrecht zu erhalten, die uns Handlungsanlässe zur Bewahrung der Schöpfung sind??



Wie kann man nur so kurzsichtig, borniert und geizig sein, auf solche Sender wie 3Sat verzichten zu wollen?



Ich kann das einfach nicht verstehen.





Mit freundlichen Grüßen



Hans Dieter Müller
Hans Englert Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Bestürzung musste ich zu Kenntnis nehmen, daß 3sat, Phönix und arte auch auf der Streichliste stehen.



Hierbei handelt es sich um die wenigen Sender die überhaupt noch sehenswert sind.

Insbesondere schätze ich das breite Kulturangebot und die div. Wissenschaftsendungen von 3sat.

Im Radio höre ich nur SWR Kultur.

Ich habe absolut kein Interesse an Krimi- Koch- Fußball oder Schlagersendungen. Für diese Art von Sendungen ist mir jeder Cent zu schade. Wenn mehr Qualität angeboten würde,wäre ich auch gerne bereit einen höheren GEZ-Betrag zu bezahlen.



Mit freundlichen Grüßen

Hans Englert
Hans Franke Ein zusammenlegen der Sparten-, Nachrichten- und Kultursender macht keinen sinn, sind es doch diese in denen einzig noch ein Programm geboten wird das man auch ansieht. Egal ob 3Sat, Arte oder auch ZDF-Neo. Es sind auch die einzigen bei denen es meines Wissens nach noch nennenswerte Zuschauerzahlen bei unter 60-Jährigen gibt.



- Abgesehen von einem Sparpotential im Management ist vor allem der Bereich der Sportübertragung komplett verzichtbar. Egal ob Bundesliga, Meisterschaften oder Olympiade. Diese kommerziellen Unternehmen können gerne ihre Produktionen auf kommerziellen Kanälen vermarkten.



- Ähnlich kann gerne auf da Berieselfernsehen (Morgen/Mittag/Boulevard) verzichtet werden. Seichtes bedudeln ist was die Privatsender nunmal wesentlich besser können als ÖRR.



- Und sicher nicht zuletzt die unsägliche Flut an Gesprächsrunden mit immer den gleichen Gästen die ausschlisslich darauf ausgelegt sind mit Randmeinungen Disput zu präsentieren. Weder hilfreich noch sinnvoll.



In summe dürften also die Hauptkanäle von ARD und ZDF am ehesten die sein die verschlankt werden müssen - und dort liegt wohl auch das größte Potential. Jeder Sanierer eines Unternehmens wird ihnen Bestätigen dass man Sinnvollerweise bei den größten Kostenproduzenten anfängt, nicht bei der Belistiftausgabe.
Hans Georg Schwinn 3sat muss bleiben! Dieser Sender bereichert das deutschsprachige Fernsehen, die Abschaltung wäre ein großer Verlust des ÖR.
Hans Georg Vrecko Arte und 3sat sind so unterschiedlich im Angebot dass sie für interkulturell interessierte nicht verzichtbar sind. Eine Zusammenlegung würde das Angebot krass beschränken. Warum haben die dritten Programme so viele eigene Frequenzen? Grüße Hans Georg Vrecko
Hans Glück Ihr

lieben Entscheidungsträgerinnen, tja die Zusammenlegung all dieser Sender halten wir für eine Fehleinschätzung. Gerade in Zeiten in denen demokratische Wirklichkeiten so unter Druck stehen ist die Vielfalt all dieser Sender ein wichtiger Faktor die Wirklichkeiten überhaupt einordnen zu können. Wir könnten viele Argumente dazu setzen aber vor allem glauben wir, dass die durch-digitalisierten Systeme eindimensional sind und der Finanzdruck auf die öffentlich rechtlichen Sender ist beschämend. Dieser Druck spielt nur der Gefährdung durch antidemokratische Strömungen in die Hände. Der ganze Vorschlag zeugt von Unkenntnis unserer Lagen. Schade.

Hans und Freundinnen
Hans Günther Arndt - gut: 3sat und ARTE zusammenlegen

- Doppellungen bei ARD Und ZDF abschaffen, z. B. gemeinsame Auslandskorrespondenten, bei Wahlen nur ein Wahlstudio …

- Phoenix, tagesschau24, ZDFInfo, zusammenlegen.

- „Dritte“ Regionalprogramme nicht als Vollprogramm senden, mehr Konzentration auf wirklich Regionales



- in den Monaten Juni, Juli und August die Gebühren halbieren, weil überwiegend Wiederholungen gesendet werden





- wieder mehr Meinungsvielfalt zulassen, Journalismus sollte die Regierenden, kritisch begleiten und nicht überwiegend deren Sprachrohr sein.
Hans Günther Ziller Sehr geehrte Damen und Herren, werte Verantwortungsträger/innen,



Die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat zur Kostenreduzierung kann und muss jeden Gebührenzahler entsetzen. Die Sender, mit den größten und besten Inhalten im öffentlich rechtlichen Bereich und Fernsehen, Sender die ihren Bildungs- und Informationsauftrag mit hoher Qualität, Güte und Breite wahrnehmen, müssen in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. Eine Zusammenlegung und Reduzierung der Inhalte leistet dem Bildungsnotstand und Orientierungslosigkeit der Gesellschaft weiter enormen Vorschub und lässt zunehmend eine Demokratiegefährung befürchten. Gerade in diesen Zeiten des Wandels und Umbruchs sind technologische und kulturelle Informationen mit wahren und vertrauenswürdigen Inhalten für die Demokratie unentbehrlich. Geld im Bereich der öffentlich rechtlichen Medien lässt an anderer Stelle sinnvoll einsparen. Z.B. Zusammenlegung von Dritten Programmen, weniger Fussballsponsering mit ausufernden Preisen, Stilllegung von anderen Sendern wie ZDFinfo, die ständig das Gleiche wiederholen. Wir appellieren an Ihre Verantwortung und Vernunft, die beiden Sender 3sat und arte in der jetzigen Form bestehen zu lassen und nicht zu Lasten von Niveaulosigkeit zusammen zu legen.





Hochachtungsvoll und mit freundlichen Grüßen

Hans Günther Ziller
Hans Hauptstock Bitte die Programmvielfalt der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Bereich Fernsehen und Hörfunk nicht anpassen, sondern so lassen wie bisher.



Ich bereit einen höheren Rundfunkbeitrag zu zahlen.



Die Bundesländer soll sich eher um andere Bereiche kümmern.
hans heinscher Arte soll mit euronews fusionieren, da wir einen europäischen sender brauchen. Notfalls muss euronews öffentlich werden. 3sat muss selbständig bleiben, allenfalls mit phoenix fusionieren, aber nicht komplett verschwinden.
Hans Hildebrandt Verehrte Damen und Herren,

mit Besorgnis habe gestern bei ARTE Kenntnis von Ihrer geplanten Rundfunkreform erlangt.

Die Sender,mit denen ich mich in den letzten Jahren angefreundet habe, sollen nun abgeschafft werden(3SAT,ARTE,PHÖNIX)

Das heisst für mich, dass ich mein Fernsehgerät verschrotten werde.
Hans Hinterkeuser Ich unterstütze die Eigenständigkeit sowohl von 3SAT wie ARTE, die beide in je eigener Weise europäisch ausgerichtet sind und damit zur Verständigung der Völker Europas in hervorragender Weise beitragen. Dass die inhaltlichen Beiträge von höchster Qualität sind und von keinem privaten Sender erbracht werden, muss nicht extra betont werden. Wissenschaftliche wie kulturelle Programme dieser beiden Sender sind nicht zu ersetzen. Eine Zusammenlegung der beiden Sender müsste deutliche Abstriche an jenen zur Folge haben. Darüber hinaus ist zu befürchten, dass eine Reduzierung im Bereich der öffentlichen Rundfunks und Fernsehens eine Abwärtsspirale in Gang setzen könnte, die letztlich nicht nur zur weiteren Qualitätsminderung im Bereich der Medien führen würde, sondern damit auch zu einer Schwächung demokratischer Meinungsbildung. Insofern müsste die Arbeit dieser beiden Sender eher noch ausgeweitet werden. Vor den Privaten, die gewinnorientiert und nichts wissenschaftorientiert sind, vor dem ganzen Bereich der sog. sozialen Medien mit ihrer Gefahr der Falschinformation darf um unserer Demokratie willen nicht kapituliert werden. Ich persönlich bin dazu auch gerne bereit, meinen finanziellen Beitrag zu erhöhen.
Hans J. Oechler Mir kam zu Ohren, dass die altbewährte Kultursendung ZDF aspekte beendet, abgeschafft werden soll..! Trifft dies zu ? Das wäre doch für viele meiner Generation eine schlimme Nachricht..



Ich bitte Sie daher zu prüfen ob , und zu gewährleisten dass , die Sendung bleiben kann!!

Wichtig!



Danke

mfG

H.J.O.
Hans Joachim Glasmeier Ich bitte Sie eindringlich, die Sender 3.Sat und Arte wie auch alpha nicht zusammenzulegen oder sogar zu beendigen. Sie sind wertvolle Informationsquellen sehr unterschiedlicher Art. Unsere ganze Familie schaut diese beiden Sender regelmäßig, wir verpassen kaum die Ausstrahlungen auf 3Sat von Nano, Wissen aktuell, Scobel und jeden Tag Kulturzeit. Wir möchten diese Sendungen nicht vermissen. Sie informieren uns auch über die Nachbarländer Öster. und Schweiz. Auf Arte schauen wir regelmäßig den Informationsabend am Dienstag, die vielen anderen Infosendungen auch an Samstagen, wo Sie uns im Ersten und Zweiten nur sehr sehr leichte Kost wie Shows, Sport (fast immer nur Fußball) oder Krimis (immer nach gleichem Muster, wo der Kommissar den Fall aufklärt) darbieten. Arte läßt uns auch eintauche in die Kultur, Politik und Wissenswelt von Frankreich.

Bitte verschonen Sie auch Phönix. Es ist der einzige Sender, bei dem wir unseren Politischen Vertretern direkt bei der Arbeit zuschauen können.

In Arte und 3Sat schauen wir uns auch gerne besondere Filme, gerne auch aus dem Ausland an. Die gibt es sonst nirgendwo zu sehen.

Auf diesen Sendern gibt es wenigsten kein Fußball, der sowieso nur kommerziellen Interessen dient, keine dummen Ratespiele und Shows sowie Musikshows.

Bitte kommen Sie Ihrem Bildungsauftrag nach.

Danke

Familie Glasmeier aus Frankfurt
Hans Joachim Junge Ich wende mich gegen eine mögliche Schließung des TV-Senders 3SAT. Sie würde unserer Kulturlandschaft immens schaden
Hans Joachim Kapp Da ich von Berufs wegen an Technik interessiert bin, gehört "Nano" zu meinen täglichen Pflichtsendungen. Genauso wie die Erweiterungen der Themen und Diskussionen im Abendprogramm. Hier sollte auf keinen Fall etwas zusammengestrichen werden.
Hans Joachim Kiener Thema: Richtige Richtung, noch deutlich zu kurz geschritten



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich begrüße Ihre Anstrengungen zur Konsolidierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Richtung stimmt. Allerdings greifen die vorgeschlagenen Änderungen noch viel zu kurz.



Beispiel: Mein Bedarf an Rundfunk ist simpel: Ich benötige qualitativ hochwertig produzierte Nachrichtensendungen. Daher griff ich vor Jahren auf NRD.info und den Deutschlandfunk zu. Hervorragend.

Nach einem Umzug war es dann MDR Aktuell und Deutschlandfunk, jetzt WDR 5 und Deutschlandfunk. In allen Fällen fühle ich mich sehr gut versorgt, frage mich aber, warum hier die Kompetenzen nicht einfach gebündelt werden.



Zusammengefasst: Was habe ich als nachrichtenorientierter Hörer von drei Sendern mit ausgesprochen ähnlichem Programm? Was rechtfertig die dafür aufgewandten Kosten?



Vorschlag: Viel mutigere Schritte mit dem Ziel eines vollständigen Verzichts auf die heutige Orientierung an Bundesländern. Statt dessen bundesweiten öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Mantelprogrammen für die lokale Berichterstattung.



Glückwunsch zum Reformmut, gerne dürfen Sie hier noch viel mutiger sein. Viele Erfolg!



Hans Joachim Kiener

40882 Ratingen
Hans- Joachim Ruta Vielfalt tut Not! Bitte behalten Sie die Spartensender wie 3-Sat, Nano, Alpha, DW etc. bei damit wir nicht nur den Schwachsinn der Privaten, Werbung ohne Ende, Brutalitäten und Sport vorgesetzt bekommen. Die Angleichung von ARD und ZDF hierzu ist schon schlimm genug.

Hoffnungsvoll Ihr Hans- J. Ruta aus Essen
Hans Jörg (Johann Georg) Rogger Mit Bestürzung habe ich heute in der ARD Tagesschau vernommen, dass 3sat in arte aufgehen soll. Abgesehen davon, dass 3sat mit arte das Beste ist, was es auf dem Fernsehmarkt gibt, wäre es ein sehr großer Verlust, müsste man auf eines der beiden verzichten. Ich hoffe, dass es nicht dazu kommen wird. Bitte tun Sie das nicht und geben Sie dem anspruchsvollen Fernsehen weiterhin die Chance. Der besondere Film, die Thementage, 3sat macht den Kopf an, Nano, scobel ….. und ein besonderes Highlight in meinem FS Programm die Kulturzeit. Etwas vom Besten, was uns 3sat anbietet und das seit langer Zeit. Es gibt kaum eine andere Fernsehstation, die etwas Vergleichbares wie die Kulturzeit anzubieten imstande ist.

Wenn die Gesellschaft nicht noch weiter in das oberflächlich Schreierische abdriften soll, dann bleiben Sie weiterhin der Anker für Kunst, Kultur, Sprache, Film und Musik.
Hans Jürgen Huber Guten Tag!

Die Sender arte, ARD alpha, 3SAT, Tagesschau24, Phoenix und ZDFinfo sind mir sehr wichtig.

Die wissenschaftlichen und kulturellen Informationen erhalte ich auf keinem anderen Medium in der Qualität, Tiefe und Umfang. Bei den genannten Formaten kann ich mich durchgehend auf den Inhalt konzentrieren und werde nicht durch Werbeeinblendungen unterbrochen.

Ich möchte Sie dringend bitten diese Formate der Informationsverteilung zu erhalten oder sogar zu intensivieren!

Mit freundlichem Gruß

H. Jürgen Huber
Hans Kassnel Ich möchte dass beide Sender, arte und 3SAT unverändert fortgeführt werden.
Hans Klier Sehr geehrte Damen und Herren,



im Hinblick auf die Erneuerung der Öffentlich Rechtlichen Sender und den damit einhergehende

Wegfall bzw. die Zusammenführung von den noch jetzt bestehenden Angeboten erweckt in mir eine Traurigkeit .

Ich begleite gerade die beiden Sender ARTE und 3SAT seit ihrem bestehen, ihre Unterschiedlichkeit

entstanden durch Ihre Herkunft und durch Ihre Eingebundenheit ist gerade das wichtige und interessante an beiden Sendungen die, wenn Sie zusammengeführt werden ,nicht etwas besseres

entstehen lassen, sondern eher einen Verlust an Vielfalt und wichtigen Themen hervorrufen .

Gerade in der jetzigen Zeit, brauchen wir mehr Vielfalt und gesicherte gut recherchierten Journalismus und eine wahre Wiedergabe von den verschiedensten Themen die unsere Gesellschaft bewegen . Gerade das Öffentliche Rechtliche hat einen Gesellschaftliche wichtige Aufgabe und ist im Moment mehr den je gefordert und Verpflichtet nicht Ihre Angebote zu reduzieren oder zusammenzuführen sondern sich noch wesentlich mehr für die Menschen ein vielfältigeres gut strukturiertes informelles Programm für die Zukunft zu kreieren um den Zuschauer gut für die noch kommenden Umbrüche zu begleiten.
Hans Kopka Grüezi meine Damen und Herren

Ich finde es richtig das auch die Rundfunk und Fernsehanstalten sparen lernen müssen.Jedoch finde ich es schade das es gerade 3sat treffen wird obwohl dieser Sender für mich einer der besten ist.Diese Entwicklung überrascht mich jedoch nicht.Bei Bildung wird gespart und somit der Weg frei gemacht für noch mehr Ideologie und einseitiger Berichterstattung.Das ARD und ZDF machen diese Entwicklung schon länger sichtbar.Nachrichten über Politik hole ich mir schon lange über internationale Nachrichtendienste.

Die jetzige Entwicklung in Deutschland betrachte ich schon längere Zeit mit höchster Sorge.Ich habe jedoch Deutschland schon vor über 35 Jahren verlassen.

Für mich sind arte und 3sat die besten Sender.

Ich wünsche mir das endlich wieder Ideologie freier Journalismus gemacht wird.

Mit besten Grüssen Hans Kopka
Hans Lang Sehr geehrte Damen und Herren,



"Wenn die Leseräder so konstruiert waren, daß die Kurbel oder das Pedal gleichzeitig ein Glockenspiel in Gang setzte, so war diese Kopplung weit mehr als bloß schmückende Beigabe."



So steht es geschrieben in den molussischen Katakomben von Günther Anders.



"Wenn die Steuern bezahlt sind, gibt es keine Überfälle durch die Polizei."



Für diese Sentenz zeichnete im Jahr 1990 der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble einen Scheck über 25 TDM der Bürgermeister noch einmal 12 TDM, das Prädikat lautete "wertvoll" und die Fernsehdirektion aus München forderte eine VHS-Ansichtskassette meiner Arbeit an. Als Dokumentarist warte ich seit 34 Jahren auf Antwort und die Ausstrahlung meiner Sendung. 2024 beschied ARD-alpha, geplant sei nichts, ein Kalenderblatt erschiene zum Jubiläum denkbar.



Wenn man sich das Portfolio des Spartensenders betrachtet, erscheint die schmerzfreie Abwicklung unendlicher Wiederholungen und die Eingliederung des traurigen Restbestandes in das reguläre Programm der anderen dritten Programme unvermeidlich und gerechtfertigt. Im Radio ist es noch schöner. Klassik geht wunderbar mit Bayern2Heimat und etwas Schlager.



Bereits für KW 47 2024 ersuche ich hier demnach einen Projektionsraum für meine zwischen 1986-1990 erstellte Arbeit "Wahn dem Hof gefällig".



Gegenstand der szenischen Betrachtung ist die Nenninger Pieta von F. I. Günther 1725 - 1775 dargestellt in einem fiktiven Dialog zwischen Auftraggeber und Künstler. Thematisiert wird einzig die Verantwortung der Politik vor der Kunst. Der Verfasser Dr. Wolfgang Dietrich, beide Stimmen gesprochen hatte der Bayerische Staatsschauspieler Martin Benrath, beraten wurde ich durch das Bayerische Nationalmuseum und im Wesentlichen durch Dr. Gerhard Woeckel, der sich auf Adolf Feulner berufen konnte. Im Kinoformat auf 35 mm gedreht, mit einer Laufzeit von 15 Minuten erhielt ich verschiedene Auszeichnungen und es folgten Aufführungen in Berlin, Leipzig, Biberach und Potsdam.







Vor einigen Monaten habe ich die einzige gültige Kopie in eigener Verantwortung aus dem Münchner Filmmuseum ausheben lassen.





Mein konkretes Anliegen wäre nun die erforderliche Digitalisierung der Arbeit in angehängter Ausschreibung wirksam werden zu lassen. Für meine Seite werden sich die erwartbaren Kosten im untersten Rahmen bewegen.



Ein Raum wäre schön, da doch auf der ausgehöhlten Rückseite die Jahreszahl 1774 festgeschrieben steht.



Den Sonderbericht der KEF zu finanziellen Auswirkungen möglicher Ansätze zur Reform zu lesen, bereitete mir ein besonderes Vergnügen. Die Notwendigkeit einer poetologischen Untersuchung des nicht Bezifferbaren sollte in jedem Fall für die nächsten 300 Jahre fortgeschrieben werden. Die Geschäftsleitung verweist, wenn es um die Deckelung der Mitarbeitenden geht, sehr gerne auf Vorgaben der KEF.



Im Übrigen habe ich im Sonderbericht kein Wort zur Abwicklung der Bibliotheken gelesen. Es handelt es sich um öffentlich-rechtlichen Bestand und den Kern des Programmvermögens. Hier wünsche ich eine öffentliche Erörterung und verweise auf die Reflexionen von Walther Rathenau.



In Bayern haben wir die Säkularisation, die Abdankung der Wittelsbacher und die Öffnung des Englischen Gartens überlebt. Alpenverein und ADAC konnte ich mir nie leisten. Aus der Gewerkschaft und dem Mieterverein bin ich ausgetreten. Meine Kinder sind im Ausland bei Gastfamilien untergebracht. Netflix und Disney. Dazu hat es nie gereicht. Da die Tarifverhandlungen seit Monaten stocken, habe ich um Miete, Telefon und Rundfunkbeitrag zu bezahlen einen Privatkredit aufgenommen. Ich bin seit gut 35 Jahren Mitarbeiter der ARD.
Hans Langenhagen Sehr geehrte Damen und Herrren,



ziemlich bald, nachdem wir auch in Dresden westfernsehen konnten, bin ich auf das Programm „nano“ in 3Sat gestoßen. Seitdem gehört diese Sendung in unserer Familie zur täglichen Pflicht-Fernsehsendung: wissenschaftsvermittelnd über alle Fachgebiete, ehrlich und deshalb glaubhaft.



Mir ist unverständlich, dass Rundfunk- und Fernsehprogramme hoher Qualität nun dem Geldmangel geopfert werden sollen, der seinerseits abartig über das sture Beharren auf der „Schwarzen Null“ erzeugt wird. Die Maßnahme passt zu der Niveau-Absenkung des an den Gymnasien gebotenen Lehrstoffes in den naturwissenschaftlichen Fächern.



Hans Langenhagen

Dresden am 08. Oktober 2024
Hans Martin Eichholz Als regelmäßiger Zuschauer von NANO und ähnlichen Sendungen auf 3Sat würde ich es außerordentlich bedauern, wenn der Sender in ARTE aufgehen müsste. Beide Sender haben ihre absolute Berechtigung, um bildungswilligen Zuschauern zu helfen, Bildung, die in der Schule und im Elternhaus nicht vermittelt werden konnte, nachzuholen.
Hans Mayer Die vorgeschlagene Erhöhung um 0,58 € /Monat ist für die Aufrechterhaltung einer ansprechenden Programmvielfalt durchaus akzeptabel. Angesichts der allgemeinen Preiserhöhungen und der Wertschätzung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist man als verantwortungsbewusster Bürger bereit, diese Erhöhung zu bezahlen. Man darf die Medienwelt doch nicht immer mehr dem verderblichen Einfluss des privaten Kapitals und seiner manipulativen Tendenzen preisgeben!
Hans Meiser Abschaffung des öffentlich rechtlichen Fernsehens. Wir müssen alle sparen & benötigten keine Parteien gesteuerte Informationsquelle.
Hans Menger Guten Tag,

bei der Neugestaltung der Sender missfiel mir besonders die geplante Einstellung von 3SAT. Die Sendungen von ARTE und 3SAT sehe seit Jahren, um mir ein umfassendes Bild über Politik und Kultur im umfassendsten Sinne zu machen. Schwerpunkte: Arte Journal, Re:, Nano, und Kulturzeit.

So wie ich es verstanden habe, sind beide Sender in ihrer länderübergreifenden Struktur sehr unterschiedlich. In den Gewichtungen verschiedenster Themenbereiche erfahre ich sie als sehr unterschiedlich und somit als wichtigen Bestandteil meiner und auch gesellschaftlicher Bildung und Information.

Formate wie Arte Journal, Re:, Nano, Kulturzeit, Länderberichte und Spielfilme sind weit gefä-chert und in Ihrer Informationstiefe ergiebiger als die meisten anderen Sender. In Zeiten, in denen von "Bildungsnotstand" gesprochen wird, stellt die Einstellung eines Senders wie 3SAT daher für mich eine Beschneidung des Bildungs- und Informationsangebotes dar. Besonders da ein Aufgehen von 3SAT in ARTE als nicht unbedingt erforderlich betrachtet wird.
Hans Metaller Ich verfolge nahezu ständig die Wissenschaftsendungen in 3sat, Dokus in zdf-info, häufig Filme in zdf-neo und täglich Nachrichten in tagesschau24. Wenn ich in Zukunft meine Inhalte dort nicht mehr finde muss ich mich wohl auch auf soziale Medien umstellen.
Hans Müller Wenn die Pläne zur Beschneidung der öffentlich-rechtlichen Programme und ihrer Inhalte Wirklichkeit werden, dann werden alle wutbürgerlichen Akteure angefangen mit der AfD bis zu den Reichsbürger-Aktivisten ein Siegesgeheul ohnegleichen hören lassen. Denn sie hätten die Hälfte ihrer Anliegen gegen die aus deren Sicht "raubritterlichen" Rundfunkbeitrags-Nutznießer durch die Bundesländer-Regierungen erfüllt bekommen. Und wenn die Wahlergebnisse bald so weitergehen, hoffen die rechtsradikalen Kräfte, dass sie die öffentlich-rechtlichen Medien ganz auslöschen können - Slowakei und Ungarn lassen grüßen.



Wollen die Akteure der deutschen Bundesländer wirklich ein solches Szenario anschieben ???



Auch die Frage, welchen Zweck die im Reformstaatsvertrags-Entwurf skizzierten Vorhaben eigentlich dienen sollen, ist nicht beantwortet und auch nicht einmal gestellt. Geldersparnis lässt sich auch durch die öffentlichen Sender selbst managen.



Die propagierte Staatsferne der öffentlich rechtlichen Sender dagegen scheint von Seite der Bundesländer-Regierenden durchbrochen und gefährdet, wenn das durchgeht.



Und die gedruckte Presse macht merkbar Druck. Aber die Online-Medien sind die eigentliche Bedrohung für die Druckerzeugnisse.
Hans Obermeier Wie ich gehört habe soll 3-Sat mit Arte vereinigt werden.

Ich habe die Befürchtung, dass dann sehr gute Sendungen zu aktuellen Themen zu Wissenschaft, Forschung und Umwelt aus dem Programm verschwinden. Ich nenne hier beispielhaft die Sendungen Nano und Scobel.

Aus meiner Sicht gehört es aber zwingend zum Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks über diese Themen weiterhin gut recherchierte Sendungen zu bringen.
Hans Orda Was mit fehlt:



1. Über 30 Jahre nach Zulassung von Privatfernsehen und -radio und mit dem Aufkommen neuer Medien braucht es keine ÖR mehr für die mediale Grundversorgung. Höchste Zeit, deren Programmauftrag enger zu fassen. Wozu brauchen wir einen ÖR? Was kann/sollte ein ÖR leisten, was die Privaten nicht mindestens ebenso gut können. M. E. sollte sich der ÖR auf objektive Nachrichtenberichterstattung, demokratische Meinungsvielfalt und Bildung konzentrieren. Bunte Unterhaltung, Infotainment, Sport und Gefühlsdokus können auch die Privaten.



2. Die Expansion in neue Medien darf kein Freibrief sein, weiterzumachen wie bisher und auf allen Kanälen als Wettbewerber präsent zu sein. ÖR-Auftritte im Internet und in sozialen Medien sollten sich auf Programminformation, Begleitmaterial zu Bildungsinhalten und archivierenden Mediatheken begrenzen.



3. Im ÖR sollte ein komplettes Werbeverbot eingeführt werden und ein Mechanismus zur Deckelung der Rundfunkbeiträge. Nur so kann gewährleistet werden, dass die ÖR ihre Unabhängigkeit und öffentlichen Auftrag bewahren und nicht kommerziellen oder eigenen Gewinninteressen nachgehen.



4. Über die letzten Jahre haben die ÖR-Sendeanstalten ein ganzes Netzwerk verflochtener Tochterunternehmen, Kooperation und langfristigen Bindungen mit Privatunternehmen geschaffen. Diese sind kaum zu kontrollieren und sollten daher wieder rückgebaut werden. Die ÖR-Anstalten sollten soweit möglich alleinige Verantwortung für ihre Programme übernehmen.



5. Die Rundfunkräte sollten nach dem Vorbild durch Losverfahren besetzter Bürgerräte auf eine breitere gesellschaftliche Basis gestellt werden. Diese sollten durch unabhängige Institute beraten werden, die die Punkte 1. - 3. überwachen und darüber berichten.
Hans Otto Guten Tag,



ich habe mit großem Entsetzen gelesen, das Sie planen 3sat einzustellen. Bitte nehmen Sie von dieser Idee Abstand. Ich würde stattdessen vorschlagen, ZDF Neo bzw. die ARD betreffend den Sender One abzuschalten.

mit freundlichen Grüßen



Hans Otto
Hans Peter Linder Die Sendung NANO sehen meine Frau und ich nahezu seit Beginn.

Den Sender 3Sat sehe ich als einen der wenigen Innovativen und informativen Sender.

Wo die Sender der ARD mit ihren ewigen Tatort Wiederholungen schon lange nicht mehr eingeschaltet werden, außer zu den Nachrichtensendungen. Die dümmelnden Serien im SWR 3 werden den Ansprüchen einer Bildungsgesellschaft nicht gerecht. Der einzige Regionalsender ist tatsächlich BR3 mit seinen Alleinstellungsmerkmalen. Der MDR muss offensichtlich mit seinen 70er und 80er Jahren Musiksendungen den Menschen der neuen Bundesländern diese Subkultur nachliefern? Oder was?

Deshalb, die Sendungen von 3Sat und Arte sind die einzigen welche mich noch beim linearen TV halten.
Hans Peter Ulrichs Um weiterhin sich in komplizierter werdender Gesellschaft zu informieren und Entscheidungen treffen zu können brauchen wir weiterhin umfangreiche Informationsangebote im Fernsehen wie im Rundfunk. Es macht keinen Sinn zu konzentrieren und zu zentralisieren um so in diesen kostengünstigen Bereichen Einsparungen durchzuführen.

Die Vielschichtigkeit des Informationsangebotes muß erhalten bleiben und sogar erheblich erweitert werden.

Die vielen aufwendigen Show- und Unterhaltungssendungen tragen nicht zur Aufklärung und Entscheidungsfindung in den herausgeforderten Demokratien bei.

Kultur- und Wissenschaftssendungen gilt es zu erhalten und zu fördern!



Mit freundlichem Gruß

Hp Ulrichs
Hans Rauch Die Idee, Arte und 3 Sat zusammen zu legen, lehne ich ab:

Arte ist insbesondere ein Kultursender mit starken französischen und europäische Aspekten.

3Sat spricht explizit das deutschsprachige Publikum in Europa an. Der Bildungsauftrag ist bei 3Sat viel stärker akzentuiert. Insbesondere die Wissenschaftssendungen sind nach meiner Auffassung sehr gut. Sie schaffen den Spagat zwischen Korrektheit und Verständlichkeit. Ein wahres Juwel in der Landschaft des ÖRR. Und so viele Juwele gibt es längs nicht mehr ...



Gruß Hans Rauch
Hans Romeiser Die öffentlich rechtlichen Sender haben sich gerade in den letzten Jahren zu einem elementaren Standbein unabhängiger Berichterstattung etabliert. Einen besonderen Beitrag hierzu haben vor allem die zahlreichen Rundfunkprogramme wie auch die auf die jeweiligen Interessen abgestimmten Sparten-Sender geleistet. Allen voran erfreuen sich meiner Wahrnehmung nach die Sender:

zdfinfo

zdfneo

3sat

phoenix

und arte

einer besonders großen Beliebtheit. Eine "Zusammenlegung" einzelner dieser Sender (oder auch Rundfunkprogramme) führt nicht zu Synergien, sondern zwangsweise zur Reduktion der angebotenen Inhalte und somit zu Qualitätseinbußen.



Die Höhe des zu entrichtenden Rundfunkbeitrags entspricht in etwa der Gebühr eines Streaming-Anbieters. Für diesen Betrag erhalten die Bürger Zugriff auf die unabhängigen Radio- und Fernsehprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender, auf eine Vielzahl Mediatheken, auf Internet-Präsenzen und Apps. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis motiviert die Aufrechterhaltung sowie den weiteren Ausbau des aktuellen Portfolios. Auf keinen Fall sollte das hervorragende Programmangebot vermeintlichen Sparzielen zum Opfer fallen.



In diesem Sinne möchte ich dafür plädieren von einer Umsetzung der gemachten Reformvorschläge vollständig abzusehen.



Hans Romeiser, Roetgen
Hans Schiffer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bedauern habe ich von der Absicht erfahren, die von mir sehr geschätzten Programme von 3SAT und Arte zusammenzulegen. Aus zwei mach eins und aus 48 Stunden Auswahl 24 Stunden.



Das Programm beider Sender ist qualitativ hochwertig und unterscheidet sich in der Schwerpunktsetzung so sehr, das ein Zusammenschluss kaum vorstellbar ist.



Sofern ich Fernsehen schaue, ist es meist eines der beiden Programme.



Alternativen auf den gleichen Niveau sind nicht verfügbar.



Das Programm der sonstigen Rundfunkanstalten ARD und ZDF ist völlig niveaulos und deshalb kaum zu ertragen.



Statt das Qualitätsangebot zu reduzieren, bietet sich, wenn schon gespart werden soll, eine Zusammenlegung des 1. und 2. Programms an.



Mit freundlichen Grüßen

Hans Schiffer
Hans Skorsinski Sehr geehrte Damen und Herren



mit großer Verwunderung habe ich durch die öffentlich rechtlichen Medien erfahren, dass der Sender 3 Sat mit den wissenschaftlichen Sendungen NANO und SCOBEL mit ARTE in ein gemeinsames "Körbchen" gelegt werden soll.

Ich zahle gerne für den ÖRR die Gebühren, weil es dieses wissenschaftlich-technische Angebot mit guter Recherche gibt.

Der Auftrag der Bildung und Information ist für einen ÖRR essentiell!

Der Hunderttausenste Krimi aus der letzten deutschen Großstadt und die ewig gleichen Show- und Quiz-Bespaßungen in Konkurrenz zum Privaten-Werbungs-Dödelfernsehen rechtfertigen keine Gebühren nach dem Rundfunkstaatsvertrag.

Vertrauenswürdige Information ist ein immer wichtigeres Gut in unserer Ki-und Fake-News bedrohten Welt.

Bitte retten Sie den Qualitätsjournalismus mit seinem investigativen Ansatz und sparen Sie

beim ewig gleichen Krimiangebot und den dämlichen Unterhaltungmaschinerien,

die die Programme unerträglich werden lassen. Werbung im ÖRR sollte grundsätzlich verboten sein!

Das ÖR-Fernsehen auf Müllermilch-Niveau ist eine Schande für den bildungspolitischen Auftrag des ÖRR.

Strukturreform tut Not, aber bitte richtig und mit Qualität!



Gutes Gelingen wünscht

Hans Skorsinski
Hans Stolle Der ÖRR thematisiert zu Recht die Klimakatastrohe und fortschreitende Zerstörung der Welt, verlängert selbst aber irrationale Produktions- u. Verwaltungsstrukturen (Stichwort: "Doppel- u. Mehrfachstrukturen") ,die rücksichtslos u. gleichgültig die klimatischen, ökologischen und

finanziellen Ressourchen weiter

belasten u. schädigen.

Warum gibt es z.B. weiterhin bei jeder Rundfunkanstalt einen eigenen "Kultur"- Radiosender, statt wie in Frankreich zentral einen einzigen, nämlich "France Musice"?

Warum gibt es immer noch RADIO BREMEN, u. den SAARLÄNDISCHEN RUNDFUNK,

statt diese im NDR u. SWR, die ökologischen, klimatischen u. finanziellen Ressourcen schonend zu integrieren?

Warum muß der DEUTSCHLANDFUNK ressourcenintensiv ein eigenes NACHTRADIO produzieren, anstatt das ARD-Radionachtprogramm zu übernehmen?

Warum gibt es neben dem DEUTSCHLANDFUNK zusätzliche Sender mit dem Namen DEUTSCHLANDRADIO u.

DLF-NOVA, die nichts anderes als DEUTSCHLANDFUNK produzieren, und für eine geringe Hörerzahl zusätzlich

irrational klimatische, ökologische und finanzielle

Ressourcen in Anspruch nehmen?

Sämtliche Strukturen des ÖRR bis zu den absurden MONDGEHÄLTERN seiner Führungskräfte passen längst nicht mehr in diese Zeit. Der ÖRR wird solange keine Akzeptanz finden, solange er

nicht selbst seine irrationalen Strukturen beseitigt und sich selbst rationalisiert.

Das jetzt vorgelagte Sanierungsprogramm reicht

nicht aus, den Herausforderungen des Klimawandels, der ökologischen Katastrophe und der finanziellen Lage der Menschen

zu entsprechen.
Hans Theismann 3Sat muss unbedingt erhalten bleiben in seiner jetzigen Form, wir schauen es buchstäblich jeden Abend!

Auch ARTE muss erhalten bleiben. Beide Programme haben unterschiedliche Ausgangspunkte und unterschiedliche Zielrichtungen.

Die beiden einzigen Kultursender dürfen nicht verschwinden, soviel sollte die Kultur uns wert sein!
Hans Ulrich Hitz 3sat muss unbedingt erhalten bleiben der beste informationsender deutsch sprachig.
Hans van Zijderveld Für mich sind 3Sat und Arte die wichtigsten Sender. Programme wie Nano, Scobel, Kulturzeit , Karambolage, um nur einige zu nennen dürfen nicht verschwinden. Dafür - und nicht für den Bergdoktor und Tatort bezahle ich meinen Rundfunkbeitrag.
Hans Weber  Zusammenlegung 3sat mit arte:



3sat ist eine Kooperation aus drei deutschsprachigen Rundfunkanstalten. Arte hingegen ist eine ausschließlich deutsch-französische Veranstaltung mit einem Übergewicht Frankreichs. Die aktuelle politische Situation im Frankreich lässt es möglich erscheinen, dass bei Arte in Zukunft eine rechtsradikale Regierung mehr Einfluss auf das Programm von Sendern nehmen will. Durch ein Zusammenlegung mit deutschsprachigen Sendern würde die kulturpolitische Unabhängigkeit einer solchen Sendergruppe nachhaltig gefährdet.







Radiosendungen:



Ich bin gegen die Streichung weiterer regionaler oder Spartenkanäle. Das Medium Radio ist durch das Aufkommen von Streamingportalen und Internet-Musikkanälen ohnehin schon bedrängt. Der weitere Verzicht auf Sender mit Schwerpunkt auf Wortbeiträgen würde die kulturelle Landschaft weiter verarmen und die Hörer in den Regionen kulturell unbehaust zurück lassen. Zurück blieben die Hauptkanäle mit austauschbarem Programm und Endlosschleifen des musikalischen Mainstream.





Allgemein:



Die rheinland-pfälzische Landesregierung verfolgte schon unter Ministerpräsident Kurt Beck eine Politik, die öffentlich-rechtliche Sender aggressiv drängte, teure Fußballübertragungsrechte zu erwerben. Dies hatte und hat bis heute negative Auswirkungen auf das Budget anderer Sparten: Die Kosten für die Übertragung einzelner Finale der Champions- oder Europa-League sind heutzutage höher als das gesamte Kulturbudget einzelner Rundfunkanstalten. Ich finde ein Festhalten an dieser Politik für alle Landesregierungen und die sie tragenden Parteien beschämend. Und das schreibe ich, ein ausgewiesener Fußballfan.





Die Rundfunkkommission behauptet, mit ihren Maßnahmen die Akzeptanz des öffentlich-rechtlich organisierten Rundfunks langfristig zu mehren. Die hier vorgestellten Vorschläge würden aber das Gegenteil bewirken.





Des weiteren finde ich die Praxis Outsourcing von Meinungsmagazinen an Privatfirmen (Maischberger, Lanz, Plasberg) zunehmend verhängnisvoll, da hier eine wirksame Kontrolle des Inhalts dieser Sendungen (Stichwort: Umgang mit AfD) nahezu unmöglich gemacht wird.
Hans Welzel Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erschrecken habe ich zur Kenntnis genommen, dass u. A. in Diskussion ist, 3SAT und ARTE zusammenzulegen.

3SAT als Sender mit Öst. und Schweiz (bin z. B. regelmässiger Seher von ZIB2), Arte als Gemeinschaft mit Frankreich.

Eine Zusammenlegung würde eine Eindampfung der Europäischen Rundfunkzusammenarbeit auf Schmalspur bedeuten.

In diesen schwierigen Zeiten benötigen wir unbedingt MEHR EUROPA und nicht weniger (und selbstverständlich bin ich nicht gegen sparen, aber bestimmt nicht so).

Dies sagt ein überzeugter Europäer Baujahr 1955!

Freundliche Grüsse

Hans Welzel
Hans Werner Fischer Die geplante Komprimierung von informationssendungen (z.B. arte mit 3sat) bedeutet m.E. Ihre Mitwirkung an der weiteren Stärkung der Alternative für D(umme) und überhaupt der ungefilterten Verbreitung von Fake-News in den (A)Sozialen Medien.



Setzen Sie unser aller Geld besser in Investitionen in MEHR wissensbasierten und wo nötig kritischen Sendungen ein.



Sparen können Sie z.B. sehr viel, indem Sie den Profi-Fußball den Geld(wasch)maschinen FIFA und UEFA überlassen, obwohl ich Fan dieses Sports bin.



P.S.: dies ist eine der höchst seltenen Reaktionen meinerseits auf drohende krasse öffentliche Fehlentwicklungen.
Hans Winkler Guten Tag, bitte streichen sie die Pflicht dass Texte erst Online erscheinen dürfen nachdem sie Thema einer Rundfunksendung waren aus dem Entwurf für den neuen Rundfunkstaatsvertrag.

Die Onlineangebote sind eine wichtige Ergänzung zum Rundfunk und spiegeln auch das geänderte Nutzverhalten wieder.
Hans-Dieter Meyerdirks Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,

ARD und ZDF sind öffentlich-rechtliche Sender, die von den Rundfunkgebühren der Zuschauer, der GEZ-Gebühr, leben.

Dafür ist es nach meiner Ansicht notwendig, Dienstleistungen für die Zuschauer zu erbringen.

Dazu gehören meines Erachtens die Mitschnittdienste der einzelnen Sendeanstalten.

Leider muß ich feststellen, daß die Mitschnittdienste für die Programmverwertung vom Bayerischen Rundfunk, Südwestrundfunk, Norddeutscher Rundfunk und seit wenigen Tagen vom Hessischen Rundfunk geschlossen wurden.

Peu á peu schließen diese Mitschnittdienste für die privaten Zuschauer, was nicht in Ordnung ist!



Programmsendungen als Mitschnitt zu erhalten, muß weiterhin möglich sein!



Ich halte es für rechtswidrig, da ein öffentlich-rechtliches Archiv für jedermann zugänglich sein muß.

Diese Archive unterliegen dem Archivrecht, da es Kulturgut und Identität unserer Nation sind und so sollte man sie auch betrachten.

Nur weil ich zu spät geboren wurde, habe ich trotzdem Interesse an alten historischen Sendungen, die überall in aller Munde sind.

Warum darf ich die nicht sehen? Ich bezahle doch GEZ-Gebühren.

Sie liegen ungenutzt in den Archiven und niemand sieht sie. Was soll das?



Daher mein Vorschlag. Die Mediatheken, insbesondere Retro, viel mehr mit solchen Beiträgen füllen.

Die ARD-Mediathek Retro wurde mit großem Pomp gefeiert. Was ist daraus geworden?

Seit Jahren keine neuen Videos mehr. Nur Kurzbeiträge bis 1966. Retro verkommt völlig!

Wer pflegt diese Mediathek überhaupt?



Es muss weiterhin möglich sein, aus den Archiven Sendungen gegen Geld zu bestellen, ggf. online "on demand".

Da es schon einmal veröffentlicht wurde, sind Urheberrechte zweitrangig zu betrachten.

Ich verweise auf die Europäische Rundfunkunion, die die Zugänglichkeit der öffentlich-rechtlichen Fernseharchive auf ihrer Webseite bereits empfohlen hat.

ARD und ZDF haben einen Bildungsauftrag. So etwas gehört dazu, dass Zuschauer sich über das reichhaltige ehemalige Programm informieren dürfen.



Es wäre wünschenswert, einen zentralen Mitschnittdienst von ARD und ZDF zu erschaffen!

In der heute digitalisierten Welt ist dies ohne großen Aufwand möglich, da alle Filmbestände bereits digitalisiert sind und online ohne Aufwand verschickt werden können.

Radio Berlin-Brandenburg und Saarländischer Rundfunk sind bereits moderne Vorreiter in dieser Sache.
Hans-Dieter Pfundtner Ich empfinde es als persönliche Bedrohung, die einzigen Sender mit Gehalt und Tiefgang (ARD Alpha/ 3sat u. ä.) beschnitten oder gar abgeschaltet zu bekommen - ähnliches gilt für die Kulturprogramme der Rundfunksender. Dann müsste es als Ausgleich wenigstens die Möglichkeit geben, sich von TV und Rundfunk ganz zu verabschieden und keine Gebühren mehr zahlen zu müssen. Ich bin empört und zutiefst verärgert, dass solche Ideen überhaupt diskutiert werden - und das wäre natürlich ganz im Sinne der AFD, die ohnehin mit aktueller Kultur in all ihren Facetten nichts am Hut hat. Ich erlaube mir mal die Vermutung, dass, wer solche Kakophonien ausbrütet, selbst nicht gerade von Kulturbeflissenheit beseelt ist. Drehen Sie das Thema zurück und überlegen Sie lieber, wie Kultursendungen an mehr Zuschauer/-hörer gebracht werden können, damit die Gesellschaft nicht als Ganze weiter in Richtung rechtsradikal und gewalttätig abdriftet; die Jungwähler haben es ja jüngst erst gezeigt, wo der Hase hinläuft; und die TV-/Rundfunkanstalten wären gut beraten, dieser Klientel nicht hinterher zu laufen. Wenn also Geld gespart werden muss, dann folgende Vorschläge: weniger banale Unterhaltung (inkl. Krimis oder schlechter B-Movies etc.), am Ende vielleicht sogar ein Spartensender, der sich dann ausschließlich allen Bereichen der Kunst/Kreativität widmet wie Theater, Film, Tanz, Performance, Bildender Kunst etc. - da könnte man dann auch auf permanente Kriegsberichterstattung verzichten, was ich nicht gerade für ein in dieser Intensität zu behandelndes Kulturgut halte - dafür gibt es in anderen Sendern und auf anderen Sendeplätzen genügend Gelegenheit. Auch die zahllosen Polit-Talkshows, in denen ohnehin fast ausschließlich spekuliert wird, bieten m.E. Einsparpotential. Ich würde mir also wünschen, dass Alpha, arte und 3sat (auch die einzige Wissenschaftssendung im Vorabendprogramm nano ist extrem wichtig) sowie entsprechende Rundfunkprogramme erhalten bleiben - sonst können die Öffentlich-Rechtlichen ihren Bildungsauftrag als gerahmtes, allmählich vergilbendes Erinnerungsposter in den Toiletten der Chef-Etagen aufhängen.

Mit unfreundlichen Grüßen, zumindest was die geplanten Änderungen betrifft - Hans-D. Pfundtner aus Konstanz
Hans-Dieter Vockel Sehr geehrte Damen und Herren,



unter den drei Zielen: das Schöne, das Gute, das Wahre ist das Wahre am wichtigsten, gerade in unserer Zeit, also sollte zum Beispiel die 3sat-Wissenschaftssendung nano auf keinen Fall gekürzt oder gar abgeschafft werden.



Mit wertvollen Grüßen



Hans-Dieter Vockel.
Hans-Dietmar Fenske Die ÖRR haben einen Bildungsauftrag. Dass dafür Gebühren erhoben werden, habe ich immer unterstützt. Eine Reform, die die Einstellung des Senders 3 SAT beinhaltet, ist mit dem Auftrag nicht zu vereinbaren. Sendungen wie ZiB 2, Opern- und Konzertübertragungen (Bregenz, Salzburg etc.) und Kulturzeit entfallen, Fernsehgarten, Traumschiff, Spielshows, landschaftsbezogene Krimis und Profisport bleiben erhalten. Wenn nur noch DLF und Arte den eigentlichen Bildungsauftrag der ÖRR erkennen lassen, verliert er in Gänze seine Daseinsberechtigung. Seichte Unterhaltung und die Unterstützung des Profisports können den profitorientierten Privaten Anstalten und den Streaming- Diensten überlassen werden.
Hans-Dietmar Naujoks Sehr geehrte Damen und Herren,



leider komme ich nicht umhin, den ganzen Ansatz Ihrer Vorschläge auf das Schärfste zu kritisieren.

Wer den Frontalangriff auf unsere Demokratie informierter Bürger seitens finanzmächtiger rechtsextremer Verführer, der gezielten Destabilisierung unseres Landes und Europas durch interessierte Akteure aus Russland, China und dem Iran sowie der gezielten Flutung der gerade dadurch nur scheinbar alternativen Informationsquellen im Internet durch gezielte Fehlinformationen, inzwischen auch unter Einsatz generativer künstlicher Intelligenz, mit dem Abbau und Einschränkungen der finanziellen Mittel für den ÖRR beantwortet, hat entweder die Zeichen und Notwendigkeiten der Zeit nicht erkannt oder betreibt bewusst, zumindest aber fahrlässig, das Geschäft der Demokratiefeinde. Mithin stellen Sie sich einfach die falschen, völlig aus der Zeit gefallenen Fragen: Wichtig wäre es zu fragen, wie über alle Medien hinweg reaktionsschnell eine vertrauenswürdige Information und Aufklärung der Bürger sichergestellt werden und ein aktiver Kampf gegen Fehlinformationen geführt werden kann. Wer, wenn nicht der solidarisch finanzierte ÖRR, kann eine solche Rolle übernehmen? Statt zu fragen, wie diesen Herausforderungen unter Einsatz aller Mittel zukünftig wesentlich effektiver als bisher begegnet werden kann, werfen Sie vor der wohlfeilen Sparpropaganda einseitig Interessierter das Handtuch und kündigen die Kapitulation auf breiter Front an. Ziel muss aber nicht ein Weniger, Ziel muss angesichts der aktuellen Herausforderungen ein Mehr sein!



Natürlich sollten Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit im Umgang mit Geld der Bürger eine Selbstverständlichkeit, Korruptionsbekämpfung ein Muss sein. Aber Sparsamkeit zur falschen Zeit am falschen Ort eben nicht. Widerstehen Sie den Irrlichtern, die bei jeder Programmeinschränkung des ÖRR Morgenluft wittern und Sparsamkeit für ihre einseitigen politischen Interessen zu nutzen versuchen.



Mit freundlichen Grüßen

H.-D. Naujoks
Hans-Georg Behrendt 3Sat muss bleiben! Diese Vielfalt der Programminhalte kann Arte nie und nimmer leisten.

Sinnvoller ist das Reduzieren der Spartenkanäle in NRW! Wozu benötigt allein dieses Land 12 (zwölf) eigene Sendeplätze für diese kleinen einzelnen Regionen?!?



Die Nachrichten aus den jeweiligen Bundesländern sollen erhalten bleiben.



Die Anzahl der Talkshows (Miosga, Lanz, Hart aber „fair“ und und und) ist unbedingt zu reduzieren. Das sind nur Gelddruckmaschinen für die Talkmaster!



Bestimmte regionale Dokumentationen, wie z. B. Biwak im MDR, sind unbedingt weiter zu produzieren. Lieber eine oder mehrere sehr teure Musikantenstadelsendungen ersatzlos streichen. Hier werden viele Gebühren verbrannt bzw. verschleudert!



Grüße aus Ostdeutschland.
Hans-Georg Eber Ich protestiere gegen den Zusammenschluss

von 3Sat und ARTE.

Sinnvollerweise sollten die beschränkten Programme der sonstigen Sender gekürzt werden.
Hans-Georg Erben ich bin gegen eine einseitige Informierung der Menschen durch private Sender, dazu mit Werbeblocks! Ich habe daher keine privaten Sender abboniert.

Für den erhalt des bisherigen, gerade noch vielfältigen Bildungsangebotes empfinde ich eine Beitragserhöhung um 1 euro als angemessen und würde dem zustimmen.

Ich sehe häufit den Kanal Phoenix, insbesondere den Presseclub auf WDR, unter anderem wegen der Zuschauerbeteiligung und der interessanten Diskussionsrungen und auch immer wieder die Direktschaltungen in den deutschen Bundestag. Ich sehe jeden Abend Kulturzeit auf 3sat. Hier erhalte ich Kultur- und politische Informationen, zu denen ich sonst keinen Zugang hätte. Ich inforrmiere mich bei ARD und ZDF und Arte über Tagesschau und die heute-Nachrichten und die Arte Nachrichten.

Arte und 3sat sind wichtig für den Zugang zu direkten Informationen aus Frankreich, Üsterreich und der Schweiz. Eigentlich müßte das Programm auf weitere Länder ausgedehnt werden, wenn wir ein wirklich vereintes Europa wollen.

Es ist politisch falsches Signal, die Breite der Informationszugänge über die öffentlichen Kanäle einzuschränken, insbesondere vor dem polemisierenden Rechtsruck in deutschsprachigen Ländern und EU!

Ich infomiere mich täglich über den Deutschlandfunk und die BR24 Nachrichten und gereade wenn nicht jeder Beitrag meiner politischen Prägung entsprcht, sind die Beiträge um so notwendiger, um einen offenen Diskurs aufrecht zu erhalten.

Im vergangenen jahr wurde schon spürbar gekürzt und vereinfacht im laufenden Programm; das darf nicht so weitergehen.

Daher meine Bitte, nicht am Bildungsauftrag und an der Peogrammvielfalt zu sparen! Politische Tendenzen zur Verengung der Wahrnehmung gibt es schon zuviel. Ein wesenlicher Schutz dagegen bietet der offenlich-rechliche Rundfunk in seiner Vielfalt!!!
Hans-Heinrich Lüters Stellungnahme zur Änderung der Rundfunkstruktur



Sehr geehrte Damen und Herren,



als begeisterter Radiohörer bedanke ich mich für die Möglichkeit zur Stellungnahme.

Die Angebote der verschiedenen Sender finde ich wegen ihrer Perspektivenvielfalt wichtig.



Sehr gerne höre ich MDR Kultur mit dem abwechslungsreichen Musikprogramm, den anregenden Kultur-Tipps und den aufschlussreichen Hintergründen zur Entstehungsgeschichte der vorgestellten Musik von Rock und Pop bis Klassik.



Die abendliche Jazz-Lounge animiert zu einem Tänzchen mit meiner Frau. Die Aufzeichnungen lokaler und internationaler Konzerte begleiten mich in die Nacht. Zum Abendessen höre ich die Lesezeit, die meine Frau schon morgens gehört hat. Hier bieten sich nicht nur Anregungen zum Gespräch, sondern auch Impulse zum selber Lesen.



Insgesamt strukturieren die kulturellen und politischen sowie gesellschaftlich relevanten tagesaktuellen Themen der verschiedenen Radiosender den Tag und animieren zum weiter Denken, zu Ausflügen und zur Entspannung.



Ich freue mich auf das Weiter-Bestehen möglichst vieler Radiosender, insbesondere auf MDR Kultur.



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Heinrich Lüters
Hans-Hubert Schache Sehr geehrte Damen, meine Herren!



Als 86-jähriger "Poweruser" des ÖRR kann ich die in Aussicht gestellten Änderungen nur sehr bedingt als notwendig betrachten, besonders die in Aussicht gestellte Zusammenlegung von 3SAT und ARTE sowie die Einstellung von vielen Rundfunkprogrammen, was zu einer Einschränkung der Meinungsvielfalt führen würde.

Für mich als ehemaligen DDR-Bürger waren über Jahrzehnte der Rundfunk und das "Westfernsehen" ein essenzieller Begleiter des täglichen Lebens und letzlich auch des Überlebens in einer Diktatur. Ich kann nur darum bitten, bei der geplanten "Reform" nicht zu restriktiv vorzugehen.



Mit freundlichen Grüßen



Ihr



Hans-Hubert Schache
Hans-Joachim Dauner Ich bitte darum bei wissenschaftlichen Sendungen und bei Nachrichten nicht zu sparen.



Wenn Sie sparen möchten, dann legen Sie Länderrundfunkanstalten zusammen und korrigieren die Gehälter der Direktoren.

Es sollte niemand mehr verdienen wie der Bundeskanzler.
Hansjoachim Herbst Ich spreche mich hierdurch ganz dringend aus für eine Stärkung und Programmerweiterung der Sender 3sat, Phoenix und arte und gegen jegliche, auch mit aus Einsparungsgründen begründete Zusammenlegung dieser Sender.

Angesichts der gegenwärtigen schweren gesellschaftlichen und politischen Probleme ist die Behandlung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher wie politischer Themen in wissenschaftsnahen

Informationen und Sendungen in den öffentlich-rechtlichen Medien dringlicher als je zuvor.

Diese Sendungen reduzieren zu wollen, ist eine politische Aussage und Handlung, der ich mit allen mir gegebenen Möglichkeiten widerspreche.

Die öffentlich-rechtlichen Medien haben einen Bildungsauftrag, dem nicht in erster Linie mit durch Zuschauerquoten gepushten flachen Unterhaltungssendungen und Krimis mit täglich beliebig vielen Toten und Mördern entsprochen werden soll.

Erhalten Sie die Sender 3sat, arte und Phoenix als unabhängige wissenschaftsnahe Einrichtungen und verstärken Sie deren Argumentations- und Ausstrahlungskraft gegen Entwicklungen wie Verschwörungstheorien, Klimawandel-Leugnung, Leugnung des Artensterbens ...
Hans-Joachim Schmid Ein Abschalten von 3sat würde ich absolut nicht begrüßen.

3sat ist m.E. der einzige Sender, der wissenschaftliche Themen zeitnah und kompetent behandelt.

Jeden Tag sehe ich gerne die Sendung "nano".

Auch Scobel und vergleichbare Sendungen würde ich sehr missen.

Weiterhin würde ich die vielen Dokumentationen vermissen, die in diesem Umfang von keinem Sender angeboten werden.



Von meiner Seite also ein klares JA für das Beibehalten des Senders 3sat.
Hansjörg Edling Bezüglich der ganz oder teilwei- sen Überführung von 3 SAT in das Programm von ARTE ginge wohl ein beträchtlicher Anteil des von 3 SAT gesendeten kulturellen Angebots aus dem deutschsprachigen Raum (Österreich, Schweiz, Südtirol) verloren, wo es auch für bundesdeutsche Zuschauer interessante Sendungen gibt, wie z. B. "Kulturplatz" vom SRG !

Was sagen eigentlich die beteiligten Partner aus diesen Ländern zu diesen Plänen ? Außerdem hat 3 SAT ein großes Angebot an Spielfilmen und ergänzt sich so mit ARTE. Stattdessen werden von der ARD-Tochter DEGETO jährlich 400 Millionen EURO in die Produktion drittklassiger Liebesschnulzen und vermeintlich international erscheinender Krimis investiert ! Hier wäre ein viel größeres Einsparpotential vorhanden !
Hansjörg Fritsch Ein Ziel der Reform müsste für mich sein, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk werbefrei wird. Dies sollte ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Privatrundfunk sein und die Seriosität und Unabhängigkeit fördern.
Hansjörg Rehbein Finger weg von 3sat!



Elementares Angebot im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zum Thema Kultur.



Gerade in diesen schweren Zeiten muss die Vielfalt der Medien erhalten bleiben. Die Privaten können und wollen dies nicht leisten.



Für Sender wie Arte, 3sat, Phoenix zahle ich gerne meine Rundfunkgebühren, wenn notwendig auch etwas mehr.
Hans-Jürgen Badior Sehr geehrte Damen und Herren,

als regelmäßiger 3Sat-Konsument, "SCOBEL"-Anhänger und insbesondere täglicher Zuschauer der Wissenschaftssendung "NANO" muss ich heftig gegen die geplante Zusammenlegung mit dem Programm "Arte" protestieren.



3-Sat verkörpert wie kaum ein anderer Sender den seriösen und gleichzeitig leicht verständlichen Wissenschaftsjournalismus in Deutschland. Angesichts der künftigen Herausforderungen, wie KI, Fake-News, Klima- und Energiewandel, Pandemien u.s.w. wird das breite Verständnis der natur- und geisteswissenschaftlichen Grundlagen in der Bevölkerung immer wichtiger. Das erfordert eine zeitnahe und vielfältige Bewertung, seriöse Einordnung und leicht verständliche Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse in breiten Teilen der Bevölkerung, so wie es 3-Sat und "NANO" seit vielen Jahren leisten.



Wie sich naturwissenschaftliche Unkenntnis auswirken kann, zeigt aktuell die Überzeugung vieler Trump-Anhänger, dass die ungewöhnliche Heftigkeit des Wirbelsturms Milton auf Manipulationen der US-Regierung zurück zu führen sei.



Ich bitte Sie dringend, auf die Reduktion wissenschaftlicher Sendungen zu verzichten. Wir brauchen mehr Wissenschaftsjournalismus statt weniger!



Hans-Jürgen Badior
Hans-Jürgen Jagau Als regelmäßiger Zuschauer bei 3Sat sowie Arte bin ich absolut gegen die Zusammenlegung dieser beiden durchaus unterschiedlichen Sender.

Da wäre andere Kanäle eher geeignet. so etwa die 3. Fernsehprogramme, die erhebliche Überschneidungen zwischen den einzelnen Angeboten haben: dieselben Krimis zum wieder mal sehen, Landküche, Landlust etc. teilweise gleichzeitig aus verschiedenen Sendern und, und, und.

Beim Rundfunk gibt es ohnehin Programme, die stets die gleichen alten bzw. neuen Hits bringen, dazwischen etwas Geplauder zum Spaß und manchmal mit Landesbezug. Verkehrsfunk braucht auch nicht 20 Sender in einer Region.

Bitte nicht am Kulturangbot sparen, auch wenn es nicht Millionen von Zuschauern gibt. Die Alternative für mich wäre onlne Angebote aus anderen Ländern zu nutzen. Wäre nicht fein dann noch die Gebühren zahlen zu müssen.
Hans-Jürgen Jäger In einer sich beschleunigt ändernden Welt ist seriöse Berichterstattung extrem wichtig. Genauso wie intensive Recherche und Erklärung einer immer komplexer werdenden Umwelt. Deep Fake macht Bürger- und Verbraucherschutz immer wichtiger.

Wir benötigen daher viel mehr Sendungen wie "Nano" oder "Weltspiegel"!

Damit lassen sich Gebühren rechtfertigen.

Wenn etwas gekürzt werden sollte, dann endlose Wiederholungen, dümmliche Spiel-Shows oder flache oder depressive Krimis.

3Sat und Arte sollten keinesfalls zusammengelegt werden.
Hans-Jürgen Raasch Im neuen Vertrag würde ich mich sehr freuen, wenn der Kultursender 3Sat weiter gesendet wird.



Die Kommentare und Berichte sowie Natursendungen sind einzigartig.



Besten Dank

H.J. Raasch, Berlin
Hans-Jürgen Rasch Diese Regelung zur Beschränkung von Online-Texten ist in der heutigen Zeit nicht mehr sinnvoll da wir hier nicht mehr von Neuland sprechen können. Neben den Radio- und Fernsehprogrammen informieren sich die Beitragszahler auch online im Internet. M.E. spricht diese Regelung nur davon das die Macher des Reformstaatsvertrages das "Internet" noch immer nicht verstanden haben und verzweifelt versuchen die Uhr anzuhalten um an althergebrachten Techniken festzuhalten. Ich bin ein Fernsehzuschauer welcher sich aber auch online informieren will. Das Ergebnis dieser Regelung wird dann nur sein das der Internetauftritt des ÖRR das wird was die Kritiker des ÖRR diesem zuschreiben, antiquiert und nicht auf der Höhe der Zeit.
Hans-Jürgen Taubmann Ich habe durchaus Verständnis, Strukturen des Öffentl. Rechtl. Fernsehens zu überdenken und an veränderte Anforderungen anzupassen. Die jetzt präsentierten Pläne gefallen mir aber überhaupt nicht. Die von den Reformüberlegungen betroffenen Spartenprogramme sind meine bevorzugten Sender. Insbesondere 3Sat gehört zu meinen täglich genutzten Anbietern. Arte ist für mich eine gute gelegentliche Alternative.



Warum fragt man bei so grundlegenden Veränderungsplänen nicht die Nutzer nach ihren Gewohnheiten und Vorlieben? Warum muss ich mich einem Votum der Ministerpräsidenten beugen, die wohl keine Ahnung bzgl. meiner Ansprüche und Vorlieben haben ?

Warum muss ich (Zwangs-)Gebühren für etwas bezahlen, für die ich keine adäquate Gegenleistung erhalte?



Wenn gespart werden muss, gibt es dafür m. E. ganz andere Potentiale. Denken Sie nur an die ungeheuren Summen, die für Übertragungsrechte an Sportveranstaltungen gezahlt werden. Dieses Feld könnte man auch den privaten Sendern überlassen.



Fazit: Ich protestiere gegen die Pläne!



Viele Grüße aus Oldenburg von Hans-Jürgen Taubmann
Hans-Martin Barthelmann Sehr geehrte Ministerpräsidenten der Flächenländer, sehr geehrte Bürgermeister der Stadtstaaten,



was da von Ihnen ausgearbeitet wurde, ist ohne qualitativen Kahlschlag nicht durchzuführen.



Für mich ist es ein Widerspruch zwischen "Auftrag qualitativ stärken" und "Auftrag qualitativ begrenzen".



Was sollen überhaupt manche ältere Mitbürger machen, die überhaupt kein Internet besitzen?



Da wird man sozusagen durch die Hintertür gezwungen, einen Internetanschluss zu besitzen.



Überhaupt finde ich die ganzen Pläne unausgegoren.



Mit freundlichen Grüßen



Hans-Martin Barthelmann
Hans-Peter Gabel Die Zusammenlegung von ARTE und 3sat ist nicht sinnvoll und führt zu einer deutlich schlechteren Versorgung mit wissenschaftlichen, bzw. kulturellen Angeboten.

Die vielen dritten Programme könnten in deutlich größerem Maße zusammengelegt werden, da viele Sendungen parallel ausgestrahlt werden. Das ist nicht ökonomisch.

Persönlich sehe ich sehr häufig 3sat und bin insbesondere von der Werbefreiheit begeistert.

Privatsender schauen wir uns gar nicht an.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter Geiß Guten Tag, zur geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möchte ich sagen, dass ich es für falsch halte, Nachrichten erst dann online zugänglich zu machen, wenn sie vorher im Radio oder Fernsehen veröffentlicht werden. Ich sehe mehrmals täglich bei tagesschau.de und hessenschau.de nach neuen Nachrichten, weil ich schnell informiert sein will und diesen Medien vertraue. Für mich wäre es ein großer Rückschritt, wenn ich diese Möglichkeiten nicht mehr hätte. Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender in Zukunft nicht mehr aktuell und schnell informieren, profitieren nur die Populisten und Verschwörungsschwurbler. Dann haben wir bald gar keine Demokratie mehr. Sicher gibt es manches, was beim ÖRR verbessert werden kann, aber wenn man den Feinden der Demokratie das Feld überlässt, hat das schlimme Folgen für uns alle. Beispiele gibt es genug, z.B. Ungarn, Polen, Russland und, und, und.

Freundliche Grüße

HPG
Hans-Peter Hochstaetter 3sat muss erhalten bleiben. Es ist der einzige deutschsprachige Sender in D, Ö und S, der nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wissenschaftlich höchst anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltsames Angebot bereithält. Die ARD verflacht zusehends, von daher ist 3sat ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ebenso der deutsch-französische Sender Arte, mit anderen interessanten Schwerpunkten. Knicken Sie nicht vor den Populisten ein, das führt zur Novellierung jeglichen Anspruchs und höhlt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vollends aus.

Ruth



Die Vielfalt, die die Arbeit der Fernsehanstalten der deutschen Länder, des österreichischen und des schweizerischen Fernsehens auszeichnet, erschließt sich einem Konsumenten nicht, der entweder grosso modo auf einen ("seinen") Sender beschränkt ist, oder interessante Sendungen nach den Programmangeboten suchen muss - eine kaum realistisch zumutbare Aufgabe. Diese Aufgabe erscheint geradezu absurd, bedenkt man, dass es mit 3Sat einen Sender gibt, der die erwähnte Vielfalt bereits anbietet, noch dazu nach gemeinsamen Qualitätsmaßstäben ausgewählt. Es wäre geradezu schildbürgerisch, würde man auf das vorhandene Qualitätsprodukt verzichten, um den "Konsumenten" - besser, angesichts der Gebührensituation, den "Kunden" - mit einer realistischerweise nicht zu bewältigenden Aufgabe alleine zu lassen.
Hans-Peter Rittershaus Ich schaue seit Jahrzehnten Mo-Fr die super gemachte Sendung nano. Desweiteren auch

Kulturzeit und Scobel je nach Thema.

Unschlagbar sind auch die 3sat Thementage. All diese phantastischen Sendungen sollten wir uns auf keinen Fall nehmen lassen.
Hans-Peter Schotten An die Rundfunkkomission der Länder,

das die so genannte Sparten Programme zusammen gelegt werden sollen, passt in den Zeitgeist. Sparen koste es was es wolle.

Unabhängige Berichte und diverse Themen in „Kulturzeit“ dass soll wegfallen?

Nano, Scobel, etc. auch?

Um nur einen Bruchteil des hochwertigen Angebots zu nennen.

Von guten Filmen auch auf Arte und deren Sendungen ganz abgesehen.

Das ist sehr erschreckend.



Auch die Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“

Erforderlichkeit?, was bedeutet diese Aussage, wer legt das fest, was ist Erforderlich? Ich bin der Meinung, schon jetzt ist die zeitliche Begrenzung der Angebote an Mangel.

Gerade die Mediatheken sind in Zeiten von Netflix Amazon und Co entscheidet für den Fortbestand der Öffentlich Rechtlichen.



Da frage man sich ob es nicht andere Wege zu Sparen gibt.

Müssen bei einer EM fünf „Expertin-nen“ engagiert werde?

Muss bei WDR Radio für die Verkehrsmeldung eine andere Stimme ran?

Müssen ZDF und ARD überall ihre Berichterstatter unabhängig von einander berichten.

Das ist sicher mit Effizienz und Kostenkontrolle gemeint.



Sicher das sind nicht die Kosten von einem ganzen Sender und es ist mühsamer an vielen Stellen hinzuschauen aber es ist es Wert. So etwas wie Arte und 3Sat baut man nie mehr auf.





Ich hoffe Sie bekommen noch viele E-Mails von besorgen Zuschauern.



Für das Angebot von Ihnen bezahle ich gerne die Gebühren.



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter Schotten
Hanspeter Straub Guten Tag,



bitte schließen oder beeinträchtigen sie nicht die Sender ARTE und 3 SAT, denn sie sind für unsere Kultur unverzichtbar!
Hans-Peter Todt Ist der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk zu unausgewogen linkslastig oder zu kritisch? An den paar Cent Gebührenerhöhung kann es doch nicht liegen!

Ausgerechnet an Programmen für politische Meinungsbildung, Kultur und Förderung europäischer Verbundenheit soll gespart werden. Was sollen die Phrasen von Erhöhung der Qualität zu Lasten der Quantität des Programmangebots, so als würde es sich um ein System verbundener Röhren handeln?

Soll sich anspruchsvoller Journalismus im unendlichen Datenmüll des Internet verlieren?

Natürlich gibt es Möglichkeiten, das Programmangebot zu straffen. Wiederholungen gehören in die Mediatheken, Highlights der Spartensender können in die Hauptprogramme übernommen werden, aber bitte nicht streichen. Der Beifall derjenigen Kräfte, die den ÖRR völlig zerschlagen und am Liebsten nur noch Opium fürs Volk verbreiten wollen, wäre Ihnen sicher.
Hans-Peter Werner Die nachrangige Veröffentlichung von Nachrichten ist nicht im Sinne der Internetnutzer. Ich bin gegen eine Änderung.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter Werner
Hans-Peter Zint Was gefällt mir am heutigen öffentlichen Rundfunk/Fernsehen nicht:

- Die Vielzahl regionaler Dritter Programme, die nur zu einem geringen Zeitanteil wirklich regional berichten, sonst viel Tatort wiederholen, die bequem aus der Mediathek gestreamt werden kõnnen. Die Regionalberichterstattung kõnnte auch regionsbezogen in die Hauptprogramme eingebettet werden, da reichen aber meist 30 - 45 Minuten.

- Eindampfen und Zentralisierten von inhaltsleeren Berieselungsprogrammen in Radio/TV. Das können die privaten übernehmen.

- Nachrichtensendungen müssen neutral berichten. Dabei werden oft "Fake News,- Zitate, etc." wiedergegeben, ohne dass diese als solche hinterfragt und gekennzeichnet werden. Ich würde mir direkt im Anschluss an jede Hauptnachrichtensendung als festen Programmpunkt 15 Minuten Faktencheck wünschen.

- Insgesamt scheint sich der Schwerpunkt mit hohem Finanzaufwand mehr auf Quotenbringer wie Unterhaltungsshows, internationaler Sport, etc. zu Lasten von seriöser Informationsvermittlung zu verlagern. Obligatorische Rundfunkgebühren sollten nicht dubiose Organisationen wie das IOC und/oder FIFA/UEFA finanzieren, auch das können die Privaten übernehmen.

- Öffentliche Medien sollten mehr informieren als unterhalten.

- Der Ansatz weitgehend identische(!) Angebote zusammenzulegen ist sinnvoll. Dies muss zwingend den aufgeblähten Verwaltungsapparat mit einbeziehen, damit mehr finanzielle Ressourcen für seriöse Medienarbeit/Journalismus zur Verfügung stehen.

- Die Tendenz Journalismus weiter auszuhungern zu Gunsten von Verwaltung und Unterhaltung ist zu stoppen und umzukehren.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Zint
Hans-Reinhard Weiß Sehr geehrte Damen und Herren,

im aktuellen Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für den neuen Rundfunkstaatsvertrag finden sich massive Kürzungen im Kulturbereich. Mit der Aufgabe der Kultur wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Beitrag zum weiteren Erstarken der AfD und damit letztlich seiner eigenen Abschaffung leisten.

Insbesondere heißt es dort: "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm 'arte - Der europäische Kulturkanal' und dessen Telemedienangebote überführt werden."

Arte und 3sat sind die beiden stärksten Stützen des Kulturprogramms, seit Jahrzehnten erfolgreich und beliebt und für die deutsche Filmbranche von außerordentlicher Bedeutung. Der Rundfunkkommission sollte bekannt sein, dass Arte eine Kooperation mit Frankreich und 3sat eine mit Österreich und (dem Nicht-EU-Mitglied) Schweiz ist und der Versuch einer "Fusion" daher beide Konstruktionen bedroht.

Ich fordere Sie auf, wenigstens diesen Wahnsinn wieder zu streichen.



Mit freundlichen Grüßen,

Hans-Reinhard Weiß
Hans-Udo Keller Hallo



Als nahezu täglicher Zuschauer der Sendung NANO in 3Sat seit Beginn der Sendung 1999, votiere ich für den Erhalt des Senders 3Sat.



Auch Kulturzeit und Scobel sehe ich oft, sowie weitere Sendungen in 3Sat.



AUSSERDEM musste ich feststellen, daß alle 10 Sender die zur Disposition stehen (bis auf KiKa), zu meinen bevorzugten Sender zählen (noch vor ARD/ZDF oder gar den Dritten Programmen).



Den Wegfall von WISSENSCHAFTSSENDUNGEN würde ich sehr Bedauern.

Die Optimierung der Senderlandschaft sollte nicht auf Kosten wichtiger Sendungen gehen.



Ich stehe ihnen gerne für Befragungen zur Verfügung.



Bzgl. SPORTSENDUNGEN würde ich mir Wünschen, dass es einen EXTRA online Zugang zu RELIVE Beiträgen geben würde, ohne der Gefahr UNERWÜNSCHTER SPOILER INFORMATIONEN präsentiert zu bekommen.



WARUM werden Sportbeiträge nicht generell auch als RELIVE Angebote präsentiert???



Mit Freundlichen Grüßen

Hans-Udo Keller
Hans-Werner Eichhorn Das Streichen von den ohnehin günstigen Radiosendern (gemessen am Anteil der Gebühren) hat doch weniger Sparpotenzial als Frust beim Publikum zur Folge. Egal was Sie hier streichen: das betroffene Publikum sagt dann, ihr streicht mein Programm ersatzlos, aber ich soll weiter Gebühren bezahlen.
Hanswerner Leitenstorfer 3sat und auch Arte müssen unbedingt erhalten werden. Beide Sender geben mir Informationen, was in unseren Nachbarländer in Politik und Kultur los ist. Die ARD und ZDF bieten dies leider nicht. Diese setzen immer mehr auf seichte Unterhaltung, um den Privatsendern Zuseher abspenstig zu machen. Das ist grundfalsch. Für meine TV-STEUER erwarte ich mehr Qualität, die o.g. Sender müssen unbedingt bleiben
Hans-Werner und Roswitha Jungbluth Nano sollte auf jeden Fall eigenständig erhalten bleiben, da es als unabhängiges Wissenschaftsmagazin einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis dieses wichtigen und uns alle tangierenden Lebensbereichs leistet.
Hans-Wolf Hallacker

Mein Protest zu den Vorschlägen der Länder für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Die Länder haben Vorschläge für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt. Unter anderem soll die Zahl der Radio- und TV-Programme reduziert werden. Dagegen protestiere ich aufs schärfste. 16 Hörfunkprogramme sollen wegfallen, im Fernsehen werden deutliche Einschränkungen vorgenommen. Mit diesem Reformkahlschlag reichen die Länder den rechtsextremen Populisten die Hände, die ohnehin den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz abschaffen wollen (Lügenpresse!). 3sat soll teilweise in arte integriert werden. arte und 3sat haben aber unterschiedliche Ausrichtungen und Verträge.

Jede Woche sehe ich nano und kulturzeit. Beide Programme liefern Informationen, Kenntnisse und Wissen, von denen ich zuvor nichts wusste. Ein großer Bildungsbereich geht mir und anderen damit verloren.

Gegen die Art und Weise, wie die Länder ihre Reform weitgehend an der Öffentlichkeit vorbei durchdrücken wollen protestiere ich ebenfalls. Innerhalb von 14 Tagen sollen wir zum Staatsvertrag Stellung nehmen, die Länder haben Jahre gebraucht, um das vorzubereiten. Die Zivilgesellschaft soll nun innerhalb von zwei Wochen sich dazu äußern. Das ist einfach undemokratisch und unverschämt. Außerdem lassen die Länder völlig offen, wie ihre „Reform“ finanziert werden soll. Mit diesem vorgelegten Reformpamphlet (willkürliche Streichung und fehlende Finanzierung) fördern die gewählten Volksvertreter wieder einmal die Politikverdrossenheit. Bravo!

Hans-Wolf Hallacker

Petersberg, den 06.10.2024
Harald Baumann Bitte keine Zusammenlegung von Arte und 3Sat. Beide Sende gehören wie ARD und ZDF zu denen, die der allgemeinen geistigen Verflachung im Land entgegenwirken. Die, die diesen Sektor beschneiden wollen, gehen den geistigen Brandstiftern von AfD und BSW auf dem Leim. Ich möchte in keinem Land leben, in dem, wie in den USA, im wesentlichen private Medien, die Meinungshoheit bestimmen. Unter dem Motto, wer das meiste Geld hat, bestimmt was gesendet wird. Kein Wunder, wenn dann in einem Land 50% der Bevölkerung einen Geisteskranken wie Donald Trump zum Präsidenten wählen.
Harald Bender § 28a Schwerpunktangebote

3Sat und Arte sind aus Kundensicht deutlich unterschiedliche Angebote.

Ein Zusammenlegen zu einem Programm ist daher nicht ohne große Verluste umsetzbar und soll unterbleiben.



Eine Überführung der Angebote von Arte/3Sat in reine Internetangebote ab 2033 wird die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit für Nutzer erheblich reduzieren.

Ein linieares Fernseh-Angebot ist als Schaufenster absehbar weiter erforderlich.

Eine gesetzliche Begrenzung auf 2033 soll unterbleiben.



Gruß

Harald Bender
Harald Franz Mir ist unverständlich, warum einer der besten Sender wie 3Sat oder ZDF Info wegfallen müssen, wobei über 8 Mrd. jährliche Gebühreneinnahmen anscheinend immer noch nicht ausreichen, vernünftiges Fernsehen zu gestalten.

Sollten diese Sender tatsächlich wegfallen wäre es eine Schande für unsere Fernsehkultur. Man ist dann gezwungen, Schrottfernsehen wie RTL oder Sat zu konsumieren.
Harald Jahnisch Liebes ARD und liebes ZDF-Team,



danke, dass es Euch gibt! Ihr bietet ein TV-Programm mit Nivau. Zumindest meistens und jetzt, nach der unendlich langen Sommerpause, bietet ihr uns wieder neue Sendungsformate an. Eure Informations- und Nachrichtensendungen haben KLASSE und NIVEAU, sie sind konstruktiv und sachlich.

Aber: Auf die Wünsche von uns Zuschauer:innen da geht ihr gar nicht drauf ein und das ist unendlich schade. Beispiel:

Seit April 2023 wird von seiten der Zuschauer:innen um die historische Darstellung der kompletten Corona-Pandmie, bezogen auf Deutschland, in Form von Spielfilmen und Dokumentationen, gebeten. Meine Enkeltochter sollte in der Schule, 8. Klasse eine Schuljahresarbeit, über die Corona-Pandemie erstellen. Sie musste die Schuljahresarbeit aufgeben und sich für ein anderes Thema entscheiden, weil sie zur Corona-Pandemie keine Spielfilme und Dokumentationen fand, anders als z.B. zum Nationalsozialismus, zur DDR-Geschichte oder auch zu aktuellen Themen, wie LGBTQ, den Klimawandel o.ä. Letztendlich entschied sie sich für die Thematik des Nationalsozialismus. Dort fand sie z.B. auch den vom deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Spielfilm und die Dokumentation von Frau Margot Friedländer. Und genau das darf doch nicht passieren, dass die Corona Pandemie überhaupt nicht im Fernsehen erscheint. Andere Länder machen das besser: Siehe Österreich: Kinodokumentation: "Stillstand" oder in den USA die Serie: "Grey´s Anatomy, Staffel 17". Im April 2025 findet nun bei meinem Enkel (er besucht die 7. Klasse) in der Schule eine Coronaprojektwoche statt. Meinem Enkel und seinen Mitschüler:innen wird von Seiten der Lehrer vorgeschlagen, sich auf Netflix über die Corona- Pandemie zu informieren und sich die DVD von "Stillstand" aus Österreich und die DVD von "Grey´s Anatomy, Staffel 17" zu kaufen. Und genau das ist unmöglich und muss sich schnell ändern! Und warum ist der einzige deutsche Spielfilm, über den Anfang der Corona-Pandemie, im ZDF von 2021 "Die Welt steht still", nicht mehr auf der ZDF Mediathek zu finden? Auch ich würde mir einige Informationen, z.B. in den Abendnachrichten oder in Sendungen wie BRISANT oder im ARD/ZDF Mittagsmagazin zum Thema Corona wünschen. Z.B.: Sollte ich mich mit 73 Jahren, heute noch gegen Corona impfen lassen? Sollten wir, meine Frau und ich, bei einer Infektion Paxlovid einnehmen usw.?

Ein schönes Wochenende und alles Gute wünscht

Harald Jahnisch
Harald Köhler Unabhängige Berichterstattung - gerade auch von Randgruppen der Kultur - ohne kommerzielle oder politisch einseitige

Interessen, ist für unsere Demokratie unerlässlich.



3Sat, Tagesschau24, Arte, ZDF Info und Phönix erfüllen dies. Sie gehören zu unserem täglichen Fernsehprogramm.



Wenn das aus "Kostengründen" zusammengestrichen wird: Was sollen wir denn dann noch sehen?



Eine Erhöhung der Rundfunkgebühren würde ich vorziehen.





Liebe Grüße und weise Entscheidungen:



Harald Köhler
Harald Korff FÜR DEN ERHALT DES ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNK !!!



Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich nutze ausschließlich das öffentliche Fernsehen und den öffentlichen Rundfunk - und schätze das Angebot, die Vielfalt und die Unabhängigkeit sowie die Auswahlmöglichkeiten zwischen den Sendern.



Daher bin ich dafür, die bestehenden Sender mit ihrem jeweiligen Programm zu erhalten, vor allem in den Bereichen Information, Politik, Dokumentation und Kultur. Synergien sollten genutzt werden, um Kosten zu sparen. Ich befürchte allerdings eine Zerschlagung des öffentlichen Rundfunks zugunsten privater Anbieter. Das gilt es zu vermeiden!



Um ein öffentlich-rechtliches Angebot aufrecht zu erhalten, bin ich durchaus bereit einen höheren Rundfunkbeitrag zu akzeptieren, vor allem um einen freien Zugang zu TV und Funk zu haben, ohne auf private Anbieter und deren Marktmacht sowie deren Gewinninteressen und den damit verbundenen Programmangeboten angewiesen zu sein. Auch möchte ich in meiner Nutzung nicht auf ein (von mir befürchtetes) öffentlich-rechtliches Schmalspur-Angebot reduziert werden. In meinem Umfeld wird diese Haltung deutlich geteilt. Ich äußere hier also keine Einzelmeinung - auch wenn ich vielleicht einer der wenigen bin, die hier die Gelegenheit wahrnehmen, eine Stellungnahme dazu abzugeben.



Ich bitte meine Anmerkungen und Bedenken bei den Reformüberlegungen zu beachten. Der öffentliche-rechtliche Rundfunk steht in vielen Ländern in der Kritik und auf dem Prüfstand und soll offensichtlich zurückgedrängt werden. Dahinter stecken m.E. einseitige politische Interessen, die mit vorgeschobenen (vor allem Kosten-) Argumenten die Meinungsvielfalt einschränken wollen. Dazu braucht es ein Gegengewicht!



Ich wünsche mir für Deutschland als moderne Kulturnation einen solide finanzierten Rundfunk mit frei zugänglichen und journalistisch fundierten Beiträgen sowie einem breiten Angebot für junge und alte Menschen, egal ob sie technikaffin sind oder nicht. Soll heißen: Das Angebot des Rundfunks soll für alle Menschen in Deutschland bedürfnisorientiert und divers sein sowie niederschwellig im Zugang und anspruchsvoll in den Inhalten. Dazu braucht es eine Anstrengung, die allerdings nicht umsonst zu haben ist, aber für den Zusammenhalt der Gesellschaft entscheidend - vor allem in Zeiten, in denen Demokratie und humanistische Werte unter Druck stehen.



Die weitere Entwicklung werde ich genau beobachten und bin gespannt, wie es weitergeht. Ich habe mich bereits an anderen Aufrufen und Aktivitäten zum Erhalt des öffentlich Rundfunks beteiligt - und erhoffe mir von der Reform ein für alle akzeptables Ergebnis und wünsche dazu gutes Gelingen!



Mit freundlichen Grüßen und Dank,

Harald Korff

Essen



FÜR DEN ERHALT DES ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNK !!!
Harald Kühlborn Sehr geehrte Damen und Herren, die geplanten Einschnitte bei den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten gehen an der gesellschaftlichen Realität in Deutschland vorbei. Gerade in Zeiten in denen von Fake-News ist ein Zurückfahren journalistischer Kompetenz völlig falsch. Die Zusammenlegung von 3 Sat und Arte ist inakzeptabel. Wenn Sie einsparen wollen, schaffen Sie die überflüssigen Vorabend-Serien, das Samstag-Abend-Programm (das ich bereits seit 10 Jahren nicht mehr sehe) und die vergeblichen Versuche intelligente Komödien zu produzieren ab. Ich behalte mir vor, bei Umsetzung der Pläne die Kürzung meiner Rundfunkgebühren zu prüfen.
Harald Mohr Die Zusammenlegung von 3SAT und Arte macht mir Sorge.

Insbesondere die Wissenschaftssendung Nano, die breit und für Layen sehr anschaulich über eine sehr breite Palette von Wissenschaftsthemen berichtet, immer hoch aktuell, teils auch sehr tiefgründig, halte ich neben den speziellen Sendungen zu besonderen Themen für eine unverzichtbare Informationsquelle.

Eine Einschränkung an dieser Stelle würde ich als großen Verlust sehen.
Harald Müller-Josten Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schließe mich den Ausführungen von Prof. Gert Scobel an ("Kultur ins Körbchen", FAS Nr. 40 v. 6. Oktober 2024) und plädiere dafür, durch den geplanten Reformstaatsvertrag mit einer möglichen Fusionierung von 3sat und Arte - Zitat "... nicht die Vielfalt der Aufklärung, Wissens- und Gewissensbildung marktkonform in Körbchen zu sperren und dann zu reduzieren."

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Bleiben Sie dem im Rundfunkstaatsvertrag dargelegten Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verpflichtet, deren Angebote der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen haben. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten - das sollte Wissenschaft und Philosophie als wesentliche Kulturgüter mit einschließen.

Unterwerfen Sie sich nicht dem Mainstream. Bewahren Sie sich die Vielfalt und Bereicherung durch die etablierte Zusammenarbeit mit vielfältigen Medienpartnern!



Mit freundlichen Grüßen

Harald Müller-Josten
Harald Ondrouschek Sehr geehrte Damen und Herren,



darf sicher davon ausgehen, dass Sie mindestens zehnmal besser als ich Bescheid wissen insbesondere über :



- Art.5 GG in allen seinen Ausprägungen

- BVerfG-,ZDF-Fernsehurteil‘ von 1961

- Systematik der Unterscheidung von Institutioneller & Instituts-Garantie

- Beschlüsse der KMK (nicht nur hinsichtlich des Unterhaltungs-, sondern vor allem) bezüglich des Kultur-, Erziehungs- und Bildungs- Auftrags der öffentlich-rechtlichen (v.a. Rundfunk- und TV-) Medien-Anstalten

-u.v.m.



Allfällige Einsparmaßnahmen - etwa im einstelligen Prozentbereich - bei primären Unterhaltungsprogrammen dürften sich angesichts ihrer schieren Menge voraussichtlich nicht allzu spürbar auswirken; die faktische Kappung qua intendierter Fusion von arte und 3-SAT einer der wertvollsten wenigen unabhängigen letzten objek-tiven Informations-Sender bezüglich derer überschaubaren Vielfalt wohl.



Hier könnte sich die Frage stellen, ob nicht doch durch die Abschaffung eines eher ungeschützten Instituts in die durchaus geschützte institutionelle Garantie der Informations-Sender in nicht ganz unerheblichem Maße eingegriffen würde … über die Justiziabilität mögen Sie befinden.



Darf Sie summa summarum daher ersuchen, die vermeintliche Notwendigkeit o.g. intendierter Fusion („Korb-Lösung“) von Arte und 3-SAT noch einmal wohlwollend zu prüfen.



Vielen Dank vorab nun für Ihre dahingehenden freundlichen Bemühungen.



Mit freundlichem Gruß



Harald Ondrouschek
Harald Pejas Ich habe gestern in den Nachrichten - eher nebenbei - von dem Reformvorhaben erfahren und war wirklich geschockt.



Ich bin regelmäßiger Nutzer von Arte u n d 3Sat und kann überhaupt keine Redundanzen entdecken - im Gegenteil, meiner Meinung nach ergänzen sich die Programm hervorragend. Auch wenn ich vielleicht nicht den überwiegenden Teil der Nutzer repräsentieren mag, so wäre das für mich persönlich ein tiefer Einschnitt in meine Sehgewohheiten.



Sparmaßnahmen mögen notwendig sein, ich für meinen Teil zahle sehr gern Beiträge, um mich nicht auf das Niveau diverser werbefinanzierter Privatsender begeben zu müssen, die ich eigentlich überhaupt nicht nutze.



Ich kann nur davor warnen, gerade in diesen unseligen Zeiten die kulturelle Verarmung der Medienlandschaft weiter voranzutreiben.



Als Beispiel dafür möchte ich das Hörfunkprogramm der Länder nennen, das ich nachts, in der Zeit zwischen 22h und 6h auch gern - per DAB- nutze bzw. genutzt habe. Seitdem deren Nachtprogramm zusammengelegt wurde, höre ich da nahezu ausschließlich z.B. das "Klassikradio" einen privaten Hörfunksender, der augenblicklich großen Zulauf hat, obwohl er in der werbefreien Variante nicht wirklich billig ist. Früher gab es nachts im ÖR kleine feine Programme mit unterschiedlichsten Moderatoren, die ihre persönlichen Lieblingsstücke vorgestellt hatten, was eine wirkliche Bereicherung war und mir zahllose Entdeckungen ermöglicht hat.



Das aktuell gesendete "Hit-Radio" soll wohl einer möglichst breiten Masse gefallen, in Wahrheit denke ich, dass es keinem so richtig gefällt und bestenfalls zur Berieselung dient. Für mich endet daher seitdem das ÖR-Hörfunkprogramm um 22h.



Ich finde die Vorstellung, dass jetzt Ähnliches mit ARTE und 3Sat droht absolut grauenvoll, und ich wäre sehr froh, wenn wenigstens dieser Schritt überdacht würde.
Harald Rainer, Mst. Guten Tag!



Wir, meine Frau Margit und ich, beide in Rente, würden den Wegfall von 3sat sehr bedauern.

3sat ist seit vielen Jahren unser Standardsender in Österreich.



Soweit angeboten, sehen bzw. zeichnen wir täglich fast das gesamte Abendprogramm auf, von "Nano" bis hin zu "10 vor 10", ggfs. auch "Maischberger".

Selbstverständlich schätzen wir auch bei 3sat die vielen guten Spielfilme inklusive deren kpl. Abspann.



Ausserdem bietet "der österr. Anbieter "SimpliTV" neben den österreichischen Programmen auch 3sat kostenlos an.

Ohne 3sat, dem Sender ohne jede dämliche Werbung (wie z.Bsp. beim ORF), wär's tatsächlich ein Drama für uns und schwer unvorstellbar!



Beste Grüsse aus Kitzbühel,

Harald und Margit Rainer
Harald Scheel Der Entwurf des Reformstaatsvertrages ist nicht demokratisch zustande gekommen. Die gesellschaftliche Beteiligung war viel zu kurz. Ein öffentlicher Diskurs fand nicht statt. Diskussionsrunden dazu zu besten Sendezeiten?? Fehlanzeige. Zusammenlegen von Programmen wie arte und 3sat >> Katastrophe. Gerade die Spartenprogramme sind nötig um den ewigen Mainstreamthemen etwas gegenüber zu stellen. Noch mehr Distributionsmacht den Globalplayern! Bitte nicht.

MFG H.Scheel
Harald Scholz Betreff: Stellungnahme zum Entwurf zum Reformstaatsvertrag.



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich gegen die geplante Zusammenlegung von Arte und von ARD Alpha mit anderen Sendern aussprechen. Als regelmäßiger Zuschauer dieser Sender möchte ich die folgenden Punkte zur Begründung anführen:



1. Publikumsbindung und Zuschauerinteressen: Viele Zuschauer, einschließlich meiner Person, haben eine starke Bindung zu den Programmen von Arte und ARD Alpha entwickelt. Diese Sender bieten Inhalte, die in ihrer Form und Qualität einzigartig sind. Eine Veränderung des Angebots würde die Interessen und Bedürfnisse eines treuen Publikums ignorieren.



2. Niedrigschwelliger Zugang: Lineares Fernsehen bietet einen einfacheren und unmittelbaren Zugang zu Inhalten, ohne dass technische Kenntnisse oder Geräte wie Computer oder Smartphones erforderlich sind. Dies ist besonders wichtig für Menschen, die nicht technikaffin sind. Besonders ältere Menschen könnten von einer rein digitalen Verfügbarkeit ausgeschlossen werden.



3. Vorteile des linearen Fernsehens: Es ist immer spannend, sich von den aktuellen Sendungen im linearen Fernsehen auf Arte und ARD Alpha überraschen zu lassen. Diese Programme bieten oft einzigartige und tiefgründige Inhalte, die man in einer Mediathek vielleicht nicht gezielt suchen würde.



4. Zugang zu Bildung: ARD Alpha ist bekannt für seine Bildungsprogramme, die sich an verschiedene Altersgruppen und Bildungsniveaus richten. Diese Programme sind eine wertvolle Ressource für lebenslang Lernende. Eine Reduzierung des Angebots würde den Zugang zu Bildung einschränken und somit die Bildungslandschaft negativ beeinflussen.



5. Deutsch-französische Freundschaft: Arte ist ein Symbol für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich im Medienbereich. Der Sender fördert den interkulturellen Austausch und das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Ländern. Diese besondere Partnerschaft könnte durch eine Zusammenlegung geschwächt werden.



Ich bitte Sie daher, die geplanten Maßnahmen zu überdenken und die Sender Arte und ARD Alpha in ihrer jetzigen Form zu erhalten. Die kulturelle und bildungspolitische Bedeutung dieser Sender ist immens und sollte nicht unterschätzt werden.



Mit freundlichen Grüßen,



Harald Scholz
Harald Schröder … in Ergänzung meiner Werbung 3Sat zu erhalten, möchte ich noch

auf die Sendung von Boehmermann aufmerksam machen, in der er den Rückzug

der Lokalredaktionen aus den östlichen Landesteilen und seine Folgen beschrieb. Die Lücken werden jetzt von Demokratiefeinden gefüllt. Bei Bildung und Information muss investiert werden. Wenn die Quoten nicht stimmen kann man Konzepte verbessern.

Nur sparen hat Folgen. Selten gute.

Der Disneykonzern verdient mit dem MickyMausheft auch kein Geld mehr.

Trotzdem lebt es weiter weil die Folgen einer Einstellung schwerer wiegen würden.

Geben Sie lieber Gas und streichen nicht so wichtige Formate wäre mein Wunsch.



Viele Grüße



Harald
Harald Schröder Guten Tag,

die Zusammenlegung von 3Sat und ARTE passt mir garnicht.

Ich sehe beide Formate und schätze beide für ihre Konzepte, die in meinen Augen nicht zusammen passen.

Ich bin kein Freund von Streaming … auch traue ich keinen Privaten.

Ich zahle gerne für das öffentlich rechtliche System.

Sicher sollte den Sehgewohnheiten der jüngeren mehr Raum gegeben werden…

Also die nicht linearen Angebote verstärkt.

Aber die Qualität und Vielfalt dieses Bollwerkes gegen Spaltung der Gesellschaft, FakeNews, und kultureller Verarmung auszudünnen wäre der Anfang vom Ende. Mit Qualitätseinbußen werden Zuschauer nicht gehalten.

Ob 18 oder 20 Euro…. Das System ist wichtig für die Gesellschaft.

Meiner Meinung nach Demokratie fördernd … sollte aus Steuern stärker getragen werden anstatt den Abbau durch Streichungen zu starten!

Ich hoffe ARTE und 3Sat , One und Neo bleiben!

Viele Grüße

Harald
Harald Schulz An die Rundfunk-Kommission der Länder, Ich bin leidenschaftlicher Zuschauer der Öffentlichen Rechtlichen Fernsehkanäle und ich möchte, dass dies so bleibt und keine Veränderungen bzw. Zusammenlegungen von Fernsehkanälen was dann eine Reduktion von Angeboten zufolge haben würde, vorgenommen wird. Im bin absolut dagegen und bei einem mtl. und wirklich schon beträchtlichen Gebühren-Beitrag von 18,36 € für Fernseh- und Rundfunk ist mir das noch mehr unverständlich. Mit freundlichen Grüßen, Harald Schulz
Harald Wedenig Bitte Drei Sat und Arte getrennt erhalten.

Die Wissenschaftssendungen in Drei Sat (NANO etc.) sind unverzichtbar, um sich in der sich rasant weiter entwickelten Welt zurechtzufinden .
Hardy Hönes Mit dem "Reformstaatsvertrag" und den, dadurch geplanten Einsparungen, werden für "Fake News" Tür und Tor geöffnet. Warum wählen denn plötzlich Jugendliche und Menschen zwischen 16 und 25 Jahren die AFD und/oder BSW? Weil diese "Parteien" die modernen Medien wie X, Instagram, etc. schnell erkannt haben und nutzen. Die Aussagen können "einfach" und "schwarz/weiß" gestaltet werden. Dadurch muss man nicht darüber "nachdenken" sondern "man glaubt den Mist" einfach. Diese Menchen schauen und glauben "Trump", "Höcke", Wagenknecht" und noch jede Menge "Influencer" (die narzistisch und gefährlich sind). Fernsehen nutzen sie höchstens für "DSDS", "Promi Big Brother", "Dschungelcamp" (alles geeignet um zu beweisen, dass es noch Blödere gibt als mich Fan). "Tagesschau", "Heute", "RTL-Direkt", etc. braucht man ja nicht, das sieht man alles, viel einfacher - oft falsch - erklärt in den "Lieblings-APPs".

Jetzt auch noch die Ideen, die "öffentlich rechtlichen" Sender und die, wenigen "privaten" - für die neutraler Journalismus noch einen Wert haben - von den modernen Medien und APPs fern zu halten spart vielleicht Geld, beschränkt aber sicher die Demokratie. Vielleicht sollten die demokratischen PolitikerInnen es mal damit versuchen ebenfalls die "neuen Medien" mal richtig und "zeitgemäß" zu nutzen.

Einsparpotential gibt es genügend.... Vielleicht sollte man etwas weniger "Talkshows" (immer zu denselben Themen) machen, Sendungen wie o.g. (also "es gibt noch Blödere als Dich") - egal wie die Einschaltquote aussieht - einfach streichen. Die "öffentlich rechtlichen" von den neuen Medien fern zu halten, IST NICHT DER WEG.

Die Frage muss doch sein: "Wie können wir einsparen? Müssen wir uns dafür von großen Bereichen der Hörer und Seher "verabschieden" und das Feld "Demokratie feindlichen Elementen" überlassen? Müssen wir "kritischen Stimmen" des "soliden" Journalismus "unterbinden" um unsere "gute alte Parteien Struktur" zu erhalten oder müssen wir - auf Teufel komm raus - unser ehrliche Medienlandschaft von einer "Lügenpresse" der APPs der o.g. Herrschaften und "Demokratie feindlichen" Vereinigungen umschwenken?

An alle Politiker der "alten Parteien": Macht eure Aufgaben für die ihr gewählt wurdet und sucht nicht nach Möglichkeiten die Demokratie "weg zu sparen"!
Harff, Christine Eine Zusammenlegung von 3 Sat und Arte wäre eine Katastrophe, den es bedeutet quasi eine Halbierung der Kultur im Fernsehen.

Es sind die einzigen Sender, die ich und meine Familie überhaupt noch anschauen und sehr wichtig für uns, da wir aus gesundheitlichen Gründen nicht an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können.

Bitte erhalten Sie beide Sender.

Dankeschön.

Christine Harff
Harline Odera Es ist mir unerträglich zu hören, dass Sender wie Arte und 3sat sowie dlf und die Landessender zusammengestrichen werden sollen. Gerade die erstgenannten repräsentieren einen Qualitätsstandard, den die uns mit Werbung zumüllenden Privaten nie erreichen. Da sind unsere Gebühren sinnvollst angelegt. Man müsste höchstens über noch mehr Bildungs-tv sich Gedanken machen.
Harmut Blanke Guten Tag,



ich möchte darauf hinweisen, daß insbesondere Einsparungen beim technischen Personal durch Outsourcing - und oder bei der Arbeit mit Tochtergesellschaften die Gefahr besteht, daß der Rundfunk-Auftrag nicht so erfüllt werden wird wie das durch eigenes Personal der Fall ist.

Externe Firmen arbeiten kaufmännisch. Sollte es zu Problemen wie im Support des Betriebs- oder bei Sendeausfällen im TV, Hörfunk oder auch Online kommen, kann es vielleicht Vertragsstrafen geben o.ä. geben - das hilft aber dem gemeinen Zuschauer nicht - der dann wieder das Argument hat, das er zahlen muß, aber nichts geliefert bekommt.



Eigenes Personal das richtig aufgestellt ist - löst Probleme schnell bzw. lässt erst gar keine entstehen durch gute Wartung und Identifikation mit der Aufgabe.



Das ist insbesondere im Katastrophenfall, wo der Rundfunk funktionieren MUSS ein großes Problem !

Aber auch bei ein paar Millionen Zuschauern die Gebühren zahlen - der Tatort am Sonntagabend aber nicht kommt.



Weiter möchte ich vor einer UKW-Abschaltung warnen, die als Sparmaßnahme nach all dem was ich darüber gelesen habe sehr unüberlegt angestrebt wird. Die meisten Bürger haben - noch - UKW-Radios in Bad, Küche, Auto, Wohnzimmer und einen Radiowecker mit UKW im Schlafzimmer. Wenn diese Bürger nun durch eine mehr oder weniger plötzliche Abschaltung gezwungen sind sich ein halbes Dutzend neue Geräte anschaffen zu müssen wird es wieder laut werden bei den Gebühren, die sie zahlen - aber nichts mehr davon haben !



Dazu kommt das DAB-Radios die gleichzeitig in einer Wohnung mit dem selben Sender eingeschalten sind im Ton nicht synchron laufen. Dieses wichtige Feature, was bei UKW gegeben ist wurde vergessen, wie mir auf der IFA in Berlin auf Nachfrage bereits vor vielen Jahren mitgeteilt wurde. Ein Grund warum ich nach wie vor UKW höre - und eine nachteilige Überraschung für alle die zu DAB gezwungen werden sollen und wieder sagen werden bzw. können das das nicht ok ist dafür Gebühren zu bezahlen wenn der Ton mit Echo erklingt nachdem sie viel Geld in neue Geräte investiert haben sollten.



Die Abschaltung von vielen Hörfunkwellen und von TV-Sendern sollte sehr wohlüberlegt erfolgen, auch da werden viele sagen, jetzt wo mein Lieblingssender weg ist soll ich aber gleich viel bezahlen. Die Abschaltung unmoderierter TV-Kanäle mag sinnvoll sein, allerdings kann man auch überlegen ob man diese nicht automatisiert weiterlaufen lässt...



Zum Verkauf von Immobilien soll noch gesagt sein, daß mag in manchen Fällen Geld bringen, aber wenn dies nur erfolgen kann, indem man Leute in das homeoffice zwingt, wenn sie aber im Büro arbeiten wollen oder aus persönlichen Gründen müssen (Kinder zu Hause , die laut sind, kein Platz usw.) auch nicht unüberlegt erfolgen sollte.



Ich hoffe meine Eingaben finden Gehör.



Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Harmut Blanke
Harold B. Statt Bildung und regionalen Rundfunk zu reduzieren, was die eigentliche Aufgabe des ÖRF ist, sollte alle Sportbeiträge deutlich reduziert werden. Insbesondere die äußerst teuren Fußball-Sonderrechte gefährden das Budget für Bildung und Aufklärung. Traurig, dass man dies erst erwähnen muss.
Harro Julius Petersen Moin!



Unterstehen Sie sich arte und 3 sat zusammenzulegen. Was ein Deutsch-Französischer Sender mit 3 sat zu tun haben soll ist mir ein Rätsel. Ich nutze beide Sender bevorzugt und sehe nicht ein, daß sie mir gehaltsvolle Sender wegnehmen wollen. Die Privatsender sind in ihrer absoluten Blödheit keine Alternative. Ich und mein Umfeld wollen Kultur und keine Volksverblödung. Ich erwarte von den Landesregierungen eine andere Politik!

Gruss aus Hamburg

Harro Julius Petersen

Harro von Wardenburg An die Mitglieder der ARD-Rundfunkkommission!



Die Vorstellung, dass es kein 3sat mehr geben sollte, ist nur schwer zu ertragen. Überwiegend sehe ich arte und 3sat, und bin immer froh, mindestens eines von beiden mit Interesse wählen zu können.



Vielleicht können die folgenden Vorschläge helfen, dieses ansprechende und niveauvolle Angebot zu erhalten:



- statt 24 Stunden nur 16 Stunden Programm,

- mehr Wiederholungen, auch von älteren Sendungen,

- nano und kulturzeit, beides sicher recht kostengünstige Sendungen, auf jeden Fall in der bisherigen Form beibehalten oder

gar ausdehnen,

- ultimativ vielleicht kleine Erhöhung des Rundfunkbeitrags.



Ich bitte alle Entscheidungsträger nochmals zu überprüfen, ob eine solch wertvolle Kultureinrichtung völlig unnötig und kleinlich geopfert werden soll!



Mit freundlichen Grüßen

Harro von Wardenburg
harry mangold Guten Tag,

ich bin gegen die Zusammenlegung von 3SAT und Arte, weil dadurch das kulturelle Angebot eingeschränkt würde.

Die Zusammenstreichung von ausgewogenen Sendern, würde den sozialen Medien zu noch mehr Macht verhelfen. Die ohnehin gefährdete Demokratie würde weiter geschwächt.

In Fussballspiele dagegen sollte nicht mehr investiert werden. Das ist ausgeartet, was dort für Gelder fliessen. ARD Sportschau am Samstag, das reicht.

Gruss

Harry Mangold
Harry Schäffer Sehr geehrte Damen und Herren,



um unsere Demokratie zu bewahren und zu verteidigen braucht es möglichst

vielseitig und gut informierte Bürger/Wähler.



Ich sehe seit Jahren regelmäßig vor

allem die öffentlich-rechtlichen Programme von 3SAT, arte, phoenix und Alpha

und möchten diese auch künftig nicht missen. Das sind anspruchsvolle

Programme ohne Werbeblöcke; dafür zahlen wir hohe Rundfunk-und

Fernsehbeiträge !!!!!!



Ich fordere sie auf, Ihre Überlegungen, genau in diesem Segment zu

streichen, aufzugeben. Das wäre Sparen an falscher

Stelle. Die Öffentlichen Rundfunkanstalten müssen auch weiterhin der

"Bildung" und - Information dienen und das Kultursegment soll nicht noch

weiter gekürzt werden. Anspruchsvolle Musiksendungen ( ausser im subventionierten Klassik-Bereich )

sind eh nicht mehr vorhanden, wie z.B. Jazzwoche Burghausen oder früher Ohne Filter.



Mit freundlichen Grüßen



Harry Schäffer
Harry Tebbe 3sat ist ein unverzichtbares Wissenschafts- und Kulturprogramm, das von Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam getragen wird. Eine Fusion mit ARTE, das einen ganz anderen länderübergreifenden Auftrag verfolgt, halte ich für nicht umsetzbar. Dies würde auf Kosten der wissenschaftlichen Beiträge geschehen. In einer Zeit, in der Fake News und besorgniserregende Angriffe auf unsere Demokratie immer häufiger werden, ist 3sat ein wichtiger Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Leider sind viele andere Sender überwiegend mit trivialen Geschichten, obszönen Krimis und oberflächlichen Shows gefüllt. Hier sehe ich ein enormes Einsparungspotenzial.

Daher ist es von großer Bedeutung, einen Sender zu bewahren, der sich auf Kultur und Wissenschaft konzentriert. Angesichts der ohnehin problematischen Bildungssituation in Deutschland ist es erschreckend, wie die Politik die Qualität des öffentlich-rechtlichen Angebots-Niveau für die Bürgerinnen und Bürger immer weiter absenkt. Aus diesem Grund setze ich mich für den Erhalt von 3sat und ARTE in ihrer jetzigen Form ein.
Hartmann Da arte und 3sat die einzigen Fernsehprogramme sind die mich interessieren bin ich sehr enttäuscht darüber das sie zusammengelegt werden sollen. Es soll doch alles abgedeckt werden und nur Quizsendungen sowie Tatort kann es ja wohl nicht sein . Ich hoffe dieser Reformplan kommt nicht. Bildung ist die letzte Resource die wir haben.

Danke Jens H.
Hartmut Allmendinger Mich interessieren Kultur, Politik und Wissen und gerade hier soll gespart werden. Eine Zusammenlegung von Arte und 3sat, zweier so unterschiedlicher Sender, das wäre nicht ohne gravierende Verluste zu machen. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie das überhaupt zu machen wäre, denn es sind unterschiedliche Gemeinschaftsprojekte mit Unterschiedlichen Ländern. Nur das Vorabendprogramm für sich betrachtet ist schon so unterschiedlich. Phoenix, Tagesschau24 und Alpha Fernsehen haben alle ihre Berechtigung. Alle fünf sind meine bevorzugten Sender.

Schon als Kind habe ich ein Großteil meines Wissens aus dem Fernsehen bezogen. Serien in den siebzigern haben auch Wissen vermittelt. So gab es Serien, die mich über Entwicklungsphasen von Kindern aufklärten.

Ich sehe keine Krimis, mit dem das öffentliche Fernsehen "geflutet" wird. Momentan gibt es keine Serie im öffentlich Rechtlichen Fernsehen, die mich interessiert.

Wenn gespart werden sollte, und diese Notwendigkeit sehe ich genauso, sollte es nicht vorwiegend die oben genannten Bereiche treffen. Beim Radio stehen auch die vergleichbaren Spartensender im Fokus. Mir graut fürchterliches: soll es eine Anpassung an das Niveau der Zuschauer geben, ähnlich dem Schulalltag, der sich immer mehr dem sinkenden Niveau der Schüler anpasst. Sollte es nicht der öffentlich rechtliche Rundfunk sein, der sich dem entgegen stellt und wieder Interesse an Literatur und Wissen weckt?

Welcher junge Mensch kauft sich heute schon eine Zeitung und dann sollen die gedruckten Informationen bei den öffentlichen Sendern eingeschränkt werden. Das ist mir zu kurzsichtig. Das lesen wird jetzt schon zu wenig trainiert. Das geht mir alles in die falsche Richtung.
Hartmut Bernot Die Vorlieben beim Fernsehen sind natürlich verschieden, meine sind wie folgt;

Ich sehe täglich eine Nachrichtensendung, meistens die Tagesschau. Ansonsten nutze ich fast ausschließlich die Sender 3Sat, Arte und Phoenix. Die geplante Reduzierung in diesem Bereich bedauere ich sehr, denn sie würde mich wesentlich betreffen.

Dagegen habe ich keine Verwendung für die Programme der einzelnen Bundesländer oder noch kleinräumiger ortsbezogene Sender. Das gespart werden muss, verstehe ich durchaus, aber vielleicht könnte man hier mehr einsparen.
Hartmut Beyer Die vorgeschlagene Fusion von Arte und 3sat ist unsinnig, da beide Programme sich grundsätzlich unterscheiden.

In dem Vorschlag wird u. a. nicht berücksichtigt, dass ein Schwerpunkt in 3sat der Wissenschaftsjournalismus ist.
Hartmut Brozus / Christiane Fazlagić Hiermit protestieren wir gegen die geplante Zusammenlegung der für



uns äusserst wichtigen Wissenschaftsprogramme 3sat und Arte.
Hartmut Buchholz Die geplante Zusammenlegung der Spartenprogramme 3sat und arte sowie zdf neo und one 1 passt nicht zu den Zielen einer Verstärkung der Qualität und des Vertrauens in die öffentlich rechtlichen Sender. Gerade diese Programme informieren unabhängig und kritisch abseits des "Mainsteams". Hier werden Filme und Dokumentationen gezeigt die nicht oder zu unmöglichen Sendezeiten auf anderen Sendern gezeigt werden. Ich zähle zu der Generation "Ü-60" und befürchte bei einer Zusammenlegung von zdf neo und one 1 mit KiKa u.a. das sich die Inhalte drastisch verändern werden. Auch bei der Zusammenlegung von 3sat und arte werden mit Sicherheit Inhalte zu kurz kommen. Diese Programme stehen in meinen Augen für einen unabhängigen, informativen und gut recherchierten Journalismus. Gerade in den Zeiten von Fake News ist es äußerst wichtig dies Programme zu erhalten und noch auszubauen um einen leichten Zugriff auf vertrauenswürdige Informationen zu erhalten.
Hartmut Eifler Sehr geehrte Damen und Herren,



die Notwendigkeit zu Einsparungen mögen Sie zu mancherlei Schritt drängen, die geplante Zusammenlegung der Vollprogramme von 3Sat und Arte halte ich allerdings für einen schweren Fehler, da damit zwangsläufig wichtige und vor allem einzigartige Beiträge verloren gingen. Falls es Ihnen entgangen sein sollte. Beide Sender haben einen durchaus unterschiedlichen Ansatz, der im Falle von 3Sat auf dem deutschsprachigen Kulturraum und bei arte mehr in der Deutsch-Französischen Sprach- und Kulturaum zu suchen ist. Bei Zusammenlegung ist eine Kürzung von Inhalten unungänglich. Diese sind z.T. wirklich einzigartig und vor allem für den Kunst- und Kulturbetrieb unglaublich wichtig.



Die Zusammenlegung von Informationskanälen mag so noch gelingen, in obigem Fall ist sie nicht möglich ohne große Verluste.



Ich hoffe, die geplante Zusammenlegung kann noch verhindert werden.



Mit freundlichen Grüßen!



Hartmut Eifler
Hartmut Görtner Die Idee, 3Sat zu schleifen, ist schlecht. Gerade in der heutigen Zeit, in der (sogar im ÖRR) Wissenschaft zur Wissenschaftsgläubigkeit diffamiert wird und immer mehr Menschen ihre „Informationen“ aus den sozialen Medien beziehen, ist es umso wichtiger, dem und der zunehmenden Bildungsmisere mit einem wissenschaftlichen und faktenbasierten Programm entgegenzuwirken. Das gleiche gilt übrigens auch für tagesschau24 und ZDFinfo.
Hartmut Heßler auch wenn abgeblich "mit 3sat nicht das deutsche Bildungsfernsehen stirbt",

wäre es für meine Frau und mich das Ende des Fernsehens.

Alle die anderen Sender -auch wenn sie hier und da wichtiges zu sagen haben- bringen z u v i e l Schmarrn und Werbung dazwischen, so daß wir diese Sender (außer Tagesschau) immer abschalten.

Leider ist auch das Programm BR2 (am Sonntag 9 - 9) in dieser Richtung verflacht/verhunzt.

Ob es dafür außer bei Smartphone-Freaks ein Interesse gibt?

HH
Hartmut Hohla Guten Tag, da ich mich schon seit etwa 30 Jahren mit dem Thema beschäftige, kurz meine Vorschläge:

ARTE und 3 sat sollten bleiben, ebenfalls bleiben könnten ZDF Neo und Info, könnten aber etwas besser aufeinander abgestimmt werden, und ggf. auf bestimmte Sparten spezialisiert werden, zum Beispiel Übertragung aus Wacken.

Alpha, das bereits Sendungen vom ORF und DW übernimmt, könnte als Rahmenprogramm die Sendungen von ORF Europa übernehmen , und in den Übrigen Zeiten ein eigenes Programm senden , und ggf.weitere englische Sendungen der DW übernehmen .

Folgende Sender, Radio und Fernsehen, sollten fusionieren, MDR und rbb, NDR und Radio Bremen , HR und Saarländischer Rundfunk mit dem SWR.

Als ehemaliger Hörer von DT 64 fehlt mir ein bundesweiter , öffentlich rechtlicher Sender mit Spezialisierung Classic Rock, Progressiv Rock, Metal und Punkrock , ähnlich Bertrams Dampfradio, nach Blöcken , ggf. Übernahme von Sendungen wie Stahlwerk von Fritz.

Das DLF Programm Dok und Deb sollte ein eigenes Rahmenprogramm , z.b. mit Archivsendungen erhalten, ggf.auch Übernahme von WDR 5.



Da ich gelegentlich auch BBC höre, könnte ich mir auch einen nationalen Hörfunk mit einzelnen Spartenprogrammen und einem Regionalen Kanal , nach Vorbild der BBC vorstellen. Um einen AfD Rundfunk zu verhindern, einen Hörfunk nach dem ARD Modell, mit bundesweiten Spartenprogrammen und einem regionalen Kanal.



Für das Fernsehen ARD 3, mit einem regionalen Fenster von 18 bis 20 Uhr.

Das Vormittagsprogramm könnte zusammen mit dem ZDF gesendet werden, und von 1 Uhr bis 6 Uhr wieder ein Testbild.



Falls möglich würde ich gern mit Ihnen im Kontakt bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Hohla
Hartmut Kasten Zu 3sat & arte:



Abgesehen von den vertraglichen Regelungen mt Österreich, der Schweiz und Frankreich ist für mich eine Verschmelzung beider Sender nicht denkbar:

Neben den ausgezeichneten Kultursendungen sind gerade auch die Schwerpunkte " Wissenschaft und Forschung " außerordentlich wichtig, da sie in den öffentl. rechtl. Sendern in dieser Form kaum angeboten werden.

Gerade gut gemachte Bildungssendungen , wie in 3sat und arte, können auch unterhaltsam sein.

Ob das Übermass an Kriminalfilmen und Sportsendungen in den öffentl. rechtl. Sendern neben der Unterhaltung in gleichem Mass auch der Bildung dient, wage ich allerdings zu bezweifeln.



Mit freundlichem Gruß! Hartmut Kasten
Hartmut Kudnick Hallo,

qualitativ hochwertiger Wissenschaftsjournalismus und Unterhaltung mit Niveau ist bislang die Domaine der Öffenlich-Rechtlichen. Arte und 3Sat sind hier herausragende Formate gegen oberflächliche Berichterstattung und auch nicht zuletzt gegen Populismus. Anstatt hier den Rotstift anzusetzen sollte der Rundfunkbeitrag zum Ausbau dieser Wissensvermittlung und Unterhaltung investiert werden.
Hartmut Kuhn Es ist sicher unbestritten, dass auch der öRR sich immer wieder hinterfragen und offen für Reformen sein muss. Allerdings werden aktuell nur Reformen kolportiert, die den Rundfunk in seinen wesentlich Funktionen und Aufgaben drastisch beschränken würden. In einer Zeit, die - geprägt von Falschinformationen und den zum Teil massiven Angriffen auf unsere freiheitliche, demokratische Grundordnung - kommt dem öffentlich rechtlichen Rundfunk geradezu eine Schlüsselstellung zu. Dazu müssen die Sendeanstalten weit über das bisheriges lineare Programformat noch deutlich intensiver in die Online Welt eintauchen um dort gezielt Fakenews und andere, demokratiefeindliche Aktivitäten zu entlarven und dem effektiv entgegenzuwirken. Wenn nicht die öffentlich rechtlichen Sender, wer sollte diese in unserer Zeit immens wichtige Aufgabe bewältigen können?

Aber nicht nur politische Arbeit sind Kernelement der öRR. Regionale Vielfalt zeichnen die Sender heute bereits aus. Ein Bespiel (ich lebte in SH und in Bayern): Wer morgens NDR1 Welle Nord hört, der bekommt typische Beiträge mit Lokalkolorit, also durchaus plattdütschen Beiträgen, und natürlich Themen, die die Menschen im Norden Hamburgs bewegen. Und das ist ganau das, was die Menschen dort hören wollen. In Franken höre ich Bayern 1 und natürlich liebe ich die Satire von Wolfgang Krebs und natürlich möchte ich ebendort nicht die Veranstaltungsnews aus SH hören. Lokal eben und genau das zeichnet den Rundfunk heute aus. Wenn ich Nachrichten höre, tue ich das bevorzugt im Deutschlandfunk, das ist offen, vielseitig, klar in der Kommunikation und immer hochinteressant.

Wenn manche jetzt von einer Reduzierung lokaler Sender träumen ist das hochgefährlich und sinnlos. Stellen wir uns einfach mal vor, statt Bayern1 werden wir vom NDR1 Welle Nord "mitversorgt". Was für ein Unfug, niemand in Bayern würde mehr zuhören. Auf die gleiche Art und Weise sind auch die Spartenprogramme zu beurteilen. Ich selbst liebe klassische Musik, also Bayern 1 und immer wieder auch ähnliche Sender anderer Landesfunkanstalten. Und das ist gut so. Wir sind doch das Kernland der klassischen Musik. Nicht umsonst zieht es tausende Studierende nach Deutschland, um an einer Musikhochschule zu studieren. Und Sender wie BR Klassik sind deren Echoraum. Wieviel ärmer wäre denn Deutschland, wenn es den ARD Musikwettbewerb nicht gäbe, den wohl renommiertesten Preis für junge Musiker? Deutschland wäre ein kulturell armes Land. Und, lieber Kritiker, ein Sender wie Klassikradio ersetzt dies bei weitem nicht, denn hier geht es um Komerz, nichts anderes. Sie müssen (und das ist nicht negativ gemeint), Geld verdienen. Dabei kommt die Kunst leider zu kurz, denn nur ein öffentlich finanzierter Sender kann auch Minderheiten und Randthemen ein Forum geben.



Reformen? Ja, gerne. Aber nicht zu Lasten der Vielseitigkeit und Lokaler Präsenz, nicht zu Lasten eines unserer wichtigsten Kulturträger, der Musik, repräsentiert durch Weltklasse-Chöre, -Orchester und -Big Bands. Ist es nicht das, was wir so sehr brauchen? Kulturelle Identität? Wollen wir diese, nur weil Populisten die GEZ ohne Sinn und Verstand geißeln, zu Gunsten einer rein marktwirtschaftlichen und mainstream - orientierten Privatwirtschaft opfern? Nein! Vielfalt, Kultur und offensive politische Arbeit weit über das Medium Fernsehen und Radio hinaus gehende Aktivitäten sind m.e. die Kernthemen des öRR. Dafür benötigen die Sender Geld, Vertrauen und den Rückhalt in der Politik. Setzen wir den Populisten doch entgegen, was sie aus Eigennutz zerstören wollen: Klare und transparente Aufklärung über die wahren Ziele dieser Parteien und geben wir den öRR die Mittel, die es braucht, um mitten in der Gesellschaft akzeptiert zu bleiben und ebendiesen Auftrag vollumfänglich zu erfüllen.



Herrn Söder würde ich noch mit auf den Weg geben: welches Orchester in Bayern möchte er denn gerne schließen? Bamberg oder München. Erst dann kann er gerne über kleine Sendeanstalten wie Radio Bremen diskutieren. Ich will beide erhalten, den beide sind musikalisch einfach Weltklasse!



Und noch eine kleine Erfahrung: wer wie ich oft und lange in der Welt unterwegs war, der vermisste vor allem eines: gute, seriöse Nachrichten und politische Magazine. Deutschland hat hier ein Juwel, das wir nicht leichtfertig opfern sollten, nur weil gerade der Zeitgeist danach ist.



Hartmut Kuhn
Hartmut Linke Die beabsichtigte Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bedeutet für Zuschauer von 3sat einen unwiederbringlichen Verlust qualitativ hochwertiger Sendungen aus Kultur, Wissenschaft und Information. Eine wie auch immer gestaltete Integration in das ARTE-Programm kann aus den unterschiedlichen Aufträgen der Sender nicht gelingen. Daher der Appell zum Verzicht auf jegliche Änderung.
Hartmut Schröder, Prof. em. Dr.-Ing. Die Zusammenlegung von Arte und 3Sat sollte unbedingt vermieden werden. Beide TV-Programme haben ganz unterschiedliche Ausrichtungen, die viele Teilnehmer in unserem Umfeld beide genießen. Es kann bei einer solchen Zusammenlegung nur weitreichende Verluste geben. Vor allem wird dann ein für die Gesellschaft höchst wichtiger Kulturbereich geschrumpft. Und dies gilt gerade auch, wenn der Zuschauerkreis dieser beiden Sender kleiner sein mag als für die Standardprogramme und sicher mehr die anspruchsvolleren Teilnehmer betrifft. Wie wichtig tiefgehende Informationen im Wissenschafts- und Kulturbereich ist, zeigt doch die ansteigende Verbreitung von wissenschaftsfeindlichen Verschwörungsbotschaften, von Fake-News und Hassnachrichten.



Betrachtet man etwa bei 3Sat die Wissenschaftssendungen am Donnerstag (Scobel und die vorlaufende Dokumentation) oder die tägliche Nano-Sendung erhält man unverzichtbare Informationen. Das gleiche gilt für die tägliche Kulturzeit, aus der man umfassende gesellschaftliche, politische, künstlerische Beiträge erhält. Und diese zu einer sinnvollen Tageszeit und nicht erst zur Nachtzeit. Ebenso werden gerade von 3Sat laufend Beiträge aus den deutschsprachigen Nachbarländern angeboten, die für eine europäische Sicht wirken. Man sollte hier eher noch behutsam Zusammenarbeit und Programmangebot auf einzelne Nachbarländer ausweiten. Nicht außer Acht lassen sollte man auch die häufigen und sehr wetvollen Konzertangebote von 3Sat.



Betrachtet man das Programmangebot von Arte so gibt es neben dem fantastischen Filmangebot auch hier unverzichtbare Informationen aus Frankreich und anderen Ländern. Was ist denn in unserer Zeit wichtiger als das allmähliche kulturelle Zusammenwachsen der europäischen Länder. (Für meine Eltern, noch gar nicht so lange her, war Frankreich noch der Erzfeind.) Und wir sollten angesichts der europäischen gesellschaftspolitischen Entwicklungen nicht glauben, dass diese Sichten auf die anderen nicht wieder kommen könnten. Der ganze "Reformansatz" erscheint mir als ein Eingehen und Vorwegnehmen der Forderungen populistischer Strömungen und Parteien. Und dass man diese gerade dadurch fördert und stärkt, das ist doch inzwischen sehr deutlich sichtbar. Also: Finger weg von dieser Zusammenlegung und von allen Kürzungen auch anspruchsvoller kultureller Angebote. Ganz anders: Ausbau ist notwendig für eine friedvolle und gedeihliche Zukuft in Europa!
Hartmut Wastian Die geplante Fusionierung von arte und 3sat würde das ohnehin schon sehr eindimensionale Angebot der ÖR-Sender noch flacher werden lassen.



Niemand braucht mehr Quiz-, Talk- oder Schlagersendungen, bzw. Daily Soaps oder Regionalkrimis.



Bitte überdenken Sie das.



MfG,

H. Wastian
Hartmut Wittig Ich spreche mich nachdrücklich für die Erhaltung von 3Sat als eigenständigem Sender aus. Sendungen wie "Nano", "Kulturzeit" oder "Scobel" erfüllen einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag, gerade in Zeiten antiaufklärerischer Affekte und antidemokratischer Tendenzen. Durch eine Zusammenlegung mit arte würde die Zahl und Qualität derartiger Formate drastisch reduziert, was einem weiteren Sieg des Populismus gleichkäme.
Hartwig Behrens Ich halte die Reduzierung von TV- und Radioangebot für nicht zielführend, da viele Personen auf diese Informationsquellen angewiesen sind.

Ich bin sehr oft mit dem Auto unterwegs und nutze den Rundfunk sehr intensiv, speziell regionale

Sender mit regionalen Themen.
Hartwig Borchard Von Anmerkung kann hier keine Rede sein. Wir versuchen uns gerade klarzumachen, was Demokratie heißt. Wir versuchen, gegen rechtspopulistische Tendenzen zu arbeiten. Und sie - öffnen den rechtsextremen Kulturpolitiken Tür und Tor! Ich dachte , die AFD wäre noch nicht an der Macht. Soviel zum eigenen Pseudoverständnis von Demokratie. Dies ist ein Angriff auf die Demokratie!!! Erhöhen sie die Beiträge um 2€, vermeiden sie zu hohe Gehälter und reformieren sie so gut es geht. Aber Qualitätssender, die Hoffnung auf politische und kulturelle Bildung aufrechterhalten, abzuschaffen, ist gefährlicher als AFD-Kulturpolitik je sein könnte! Schämen sie sich! Diesen Angriff auf die Demokratie werden wir abwehren!
Hartwig Müller Sehr geehrte Damen und Herren, um meinen Kommentar kurz zu halten, hier meine allerdringendsten Anmerkungen zu einem neuen Staatsvertrag:



1. Die Mediatheken können mit ihren standardmäßigen Auslegungen dazu dienen, die Profile der Abonnenten / Leser zu erfassen. Das ist für den mit öffentlichen Geldern unterhaltenen Rundfunk nicht akzeptabel, da immer der Einruck entsteht, dass Daten für andere Zwecke abgezapft werden: Zweck des ÖRR ist ja nicht möglichst viele Leser zu binden, sondern möglichst viele Abonnenten mit klaren und geprüften Informationen zu versorgen!

2. Die ÖRR gefallen sich darin, alle Sendeplätze zu besetzen. Dazu werden mitunter die ältesten Sendungen aus den Tiefen der Depots ausgekehrt: unendliche Krimiserien und deren infinite Wiederholungen, oder das Programm wird mit einfach zu erstellenden Inhalten gefüllt: Fußball bis zum Abwinken mit Traumgagen, Quiz-Sendungen, usw. Das brauchen wir nicht: wir wollen ein Programm mit vertrauenswürdigen und rückverfolgbaren aktuellen Nachrichten (Senderkennung, Datumstag, ggf. weitere Infos und Referenzen), echte Reportagen ohne Zeigefinger, ohne Moderator der seine Meinung oder gewollt lustige Kommentare abgeben muss! (Standardausrede, oft gehört: "Mathe war nicht meine Stärke", "in Chemie habe ich nicht aufgepasst" usw. usw.

3. Die Spartenkanäle sollen klein gehalten werden. 3.a. Das ist teils gerechtfertigt (warum werden Standardsitzungen des Bundestags von Phoenix und nicht im normalen Programm übertragen? Warum dienen die 3. Programme nicht nur als Regionalsender sondern auch zur ständigen Wiederholung von ausgelatschten Krimis? 3.b. In Fällen wo internationale Sender Programme aus der EU Nachbarschaft übertragen (3Sat, arte) sind diese Spartensender nach wie vor ein wichtiges Element, auch Programme der anderen deutschsprachigen oder französischen Sender zu sehen. Das macht Europa doch erst rund!! Die europäische Sicht sollte im Deutschen Fernsehen unbedingt gestärkt werden und unter den Tisch fallen.

4. Was ist mit dem Radio? Muss das UKW wirklich sterben, ist das digitale Fernsehen wirklich sattelfest auch in Katastrophenfällen zu gänzlich und zu hören? Wie wird sichergestellt, dass eine umfassende Info-Struktur auch im nächsten Cyber-Krieg nicht ausfällt?

5. Wie kann man erreichen, dass die so beliebten Dudle-Programme von kommerziellen Sender übernommen werden und nicht den ÖRR verstopfen?

6. Werbung gehört nicht in den öffentlich rechtlichen Rundfunk: weder bei Sportveranstaltungen noch im Zeitfenster zwischen den Nachrichtensendungen!

7. Die Prämisse sollte m.E. doch für die Zukunft sein, dass alle Sendungen ohne allgemeinen Nachrichtenwert oder außerhalb des Bildungsauftrages in kommerzielle Sender gehört, die für sich allein arbeiten und ohne öfftl Hilfe auskommen.

8. Der Gebrauch von kommerziellen Plattformen (besonders im Ausland) verbietet sich für den ÖRR: diese Daten werden vermutlich ohne Hemmungen von den jeweiligen Plattformen auch für ihre eigenen Zwecke genutzt, ohne dass jemand weiß, wofür.



Mfg

Dr. Hartwig Müller
Hartwig Straub es sollte nano im 3 sat erhalten bleiben. Ich / wir benutzen diese Ssendungen für unsere Enkel und Freunde um aktuelle Themen zu besprechen und auch für unsere technsiche Fort- und Weiterbildung. Eine weitere Nutzung ist nano auch zur Schulung unserer Mitarbeiter eine neutrale Infomation und für Dekanstöße.
Haubner Martin Die Zusammenlegung von Programmen wie Arte und 3sat bedeutet unweigerlich ein Verlust von Qualität. Diese beiden Programme sind die einzigen, die sowohl im kulturellen als auch wissenschaftlichen Bereich für hochwertige Beiträge sorgen - einen zu streichen, würde aus meiner Sicht 50% Qualitätsverlust bedeuten !
Hausding Manuela Ich finde eine Ausdünnung der öffentlich-rechtlichen Sender extrem gefährlich. Damit wird dem Erstarken von rechten Gedanken Vorschub geleistet, alternativ meist private Medien oder social Netzwerk genutzt.

Mir persönlich würde 3 Sat sehr fehlen. Es ist einer meiner stark frequentierten Sender.
HEDWIG ALTMANN Wie soll man denn leben ohne phoenix, info, neo, vor allem ohne 3sat?

Kommt mir unmöglich vor!
Hedwig Honkomp Wir lieben die Kulturzeit...und hoffen, dass das Format noch sehr lange produziert und gesendet wird.
Hedwig Klostermann Sehr geehrte Damen und Herren

unglaublich, die ansprechendsten und informativsten Sender zu kürzen, aber dumme Shows, hunderte Krimis für viel Geld weiterhin zu produzieren.

Showmaster werden Millionäre , finanziert aus Pflichtbeiträgen, der Auftrag der öffentlichen Sender ist aber Bildung , Information.
Heide Bauer, Fritz-Berne-Str.46, 81241 München In der Kulturwüste der deutschsprachischen Sender sind Arte und 3sat die einzigen man ansehen kann, wenn man Qualität im fernsehen haben möchte. ich bin absolut dagegen hier Abstriche zu machen.
Heide Brandes Die beste Information über Kultur und vieles mehr, erhalte ich im Ausland von 3sat,

unmöglich darauf zu verzichten. Das wäre ein grosser Verlust!!!!!
Heide Schiffer Werte Damen und Herren,

Die sehr wenigen, politisch und kulturell ansprechenden Sender wie Arte und 3-Sat zusammenzulegen, und damit das Angebot NOCH weiter zu reduzieren, ist in solchen Zeiten der Unbildung und der kulturellen Verblödung das absolut falsche Signal.



Auch Phoenix, ZDF-Neo etc. zu reduzieren geht weit weg vom Staatsauftrag, genauso falsch wie das Kinderprogramm zu reduzieren.



Wenn gespart werden soll, braucht ein Bundesland in der Größe von Köln, wie das Saarland, keine eigene Sendeanstalt.
Heidemarie Barthold Bei allem Verständnis für Sparzwänge:



Aus meiner Sicht ist der Bereich der Kultur bei Sparmaßnahmen in besonderem Maße betroffen. Dieses halte ich füer ein großes Problem. Insbesondere in der augenblicklichen Zeit, in der die AfD sich sehr um Streichungen von nicht genehmen Kulturprojekten bemüht, ist es notwendig, Berichte und Diskussionen zu unserer Freiheit und zur Demokratie noch stärker zu fördern als bisher.



Ich bitte Sie daher dringend, die beiden Programme ARTE und 3Sat eher zu stärken als zusammen zu legen.
Heidemarie Falk Arte und 3sat sind meine bevorzugten Fernsehprogramme. Sie müssen bleiben!!!
Heidemarie Fleckenstein Da 3SAT und ARTE meine Lieblingssender sind, wäre ich sehr stark eingeschränkt bei meinen Sendern. Außerdem fände ich es sehr angenehm, wenn ARTE nicht nur in Deutsch, sondern auch inf Französisch zu empfangen wäre.



Mit freundlichen Grüßen

Heidemarie Fleckenstein
Heidi Amthor Guten Tag

Ich sehe es als Katastrophe an 3Sat zu streichen. arte und 3Sat haben so sinnvolle Kultur-, Politik- und Wissenschaftsprogramme, was ARD, ZDF und die regionalen Programme nicht bieten.

Arte hat für sich schon ein anderes sinnvolles Programm mit einer europäischen Ausrichtung, in dem 3Sat Programm so gut wie keinen Platz bleibt.

Gerade in der aktuellen politischen Situation von Deutschland, wo es immer mehr populistische Mehrheiten gibt, finde ich es unmöglich den Kultur und Wissenschafts Sender 3Sat zu streichen.

Mit freundlichen Grüßen

Heidi Amthor
Heidi Hildmann Wenn diese "Neuerungen" für die Onlinetexte wirklich kommen sollten,dann ist das mehr als vorsintflutlich für die heutige Zeit. Welche veralteten Holzköpfe entscheiden denn sowas und bringen uberhaupt solche Überlegungen erst auf den Tisch ???!!!
Heidi Kuhles 3sat muss bleiben. 3sat steht für guten Journalismus. Und 3sat ist DER Kultursender. Den braucht‘s, denn Kultur ist systemrelevant.
Heidi Ruthmann Hallo,



bitte lassen Sie 3sat und Arte wie bisher!



Schon der Verzicht auf Sender wie One, Neo usw wäre sehr schade.



MfG
Heidi Schlembach Sehr geehrte Damen und Herren,

einerseits verstehe ich als Unternehmensberaterin und selbstständige Unternehmerin, dass mit den finanziellen Mitteln sorgsam umgegangen wird. Andererseits schätze ich an den Öffentlichen Sendern, dass Sie sich einem Bildungsauftrag verpflichtet haben.

Ihr dem entsprechendes Angebot wurde aber in den vergangenen Jahren stetig ausgedünnt, sodaß es kaum noch möglich ist, einen Film mit Anspruch und ohne Gewalt zu finden, außer in 3sat und Arte. Ausgerechnet hier wollen Sie 50% einsparen? Nachrichten aus Österreich und der Schweiz sehe ich seit Jahren als Ergänzung zu den deutschen Sendern, die immer einseitiger und wenig aktuell und mit Hintergründen bildend sind.

Die 3. Programme sind mittlerweile reine Wiederholungssender und entsprechend langweilig geworden und selten informativ und bildend.

Sie schaffen sich gerade selbst ab!
Heidi Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,





beigefügt übermittle ich Ihnen meine Stellungnahme.





Mit freundlichen Grüßen





Heidi Schmidt
 1 Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV)  Von Heidi Schmidt 11.10.24  Angesichts des Umfangs des Entwurfs und der sehr kurz bemessenen Frist für die Einreichung von Stellungnahmen erfolgt hier nur eine Betrachtung ausgewählter Regelungen zu den Telemedienangeboten:   Regelung zum Verbot presseähnlicher Angebote  Die jetzt geltende Regelung sieht vor, dass Telemedienangebote nicht presseähnlich sein dürfen. Presseähnlich sind Angebote, die nach Gestaltung und Inhalt Zeitungen und Zeitschriften entsprechen.   Die neue Formulierung behält das Kriterium der Presseähnlichkeit bei, bezieht es nun auf „eigene Portale sowie Telemedien auf Drittplattformen.“ Das bedeutet, dass der Gesetzgeber auch in Zukunft als Kriterium ein Merkmal nicht digitaler Presseerzeugnisse nutzen will, Prüfungsmaßstab sind die Charakteristika der Druckausgaben.   In der Vergangenheit wurde in vielen Artikeln und Aufsätzen schon darauf hingewiesen, dass „Inhalt“ kein geeignetes Abgrenzungsmerkmal sei angesichts der nicht begrenzten Themenpalette von Zeitungen und Zeitschriften. Übrig bleibt also die Gestaltung, die charakteristisch für gedruckte Presseerzeugnisse ist: Text, Standbild, ihre Kombination, Spalten etc. Schwerpunkt bei Bewegtbild und Ton kennzeichnen die Nicht-Presseähnlichkeit.    Sendungsbegleitende Texte  Der Entwurf sieht eine Verschärfung in Bezug auf das Angebot von Texten an die Nutzerinnen und Nutzer vor. Während in der alten Regelung beim Schwerpunkt von Bewegtbild und Ton die Texte nicht im Vordergrund stehen durften, spricht der Entwurf nun von „sendungsbegleitenden Texten“ und „Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen“.  Sendungsbegleitende Texte sind danach   - Sendungstranskripte - Zusammenfassungen von Sendungen - nachträgliche Aufbereitung von Inhalten aus einer konkreten eigenen, nicht länger als zwei Wochen zurückliegenden Sendung einschließlich Hintergrundinformation (soweit auf für die jeweilige Sendung genutzte Materialien zurückgegriffen wird).  Auf hier knüpft der Gesetzgeber an ein Kriterium aus der linearen Medienwelt an.   Einaschätzung  Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler haben schon bei der jetzt geltenden Formulierung darauf hingewiesen, dass diese verfassungsrechtlich bedenklich ist. Ist der  2 Entwurf nun so zu interpretieren, dass alle Texte ausgeschlossen sind, die nicht die o.g. Kriterien des Sendungsbezug erfüllen, so stellte dies einen starken Eingriff in die Rundfunkfreiheit dar.  Aus journalistischer Sicht führte diese Auflage zu erheblichen Eingriffen in die redaktionelle Freiheit und Arbeit. Sie ist Ausdruck einer völlig veralteten Vorstellung einer Medienwelt, in der die digitalen Medien nachgelagerte einer vormals vorherrschenden linearen Medienwelt sind. Das ist sowohl theoretisch-medienwissenschaftlich als auch praktisch unzutreffend. Ein Medium mit Rückkanal ist einem ohne Rückkanal immer überlegen. Das haben Medienwissenschaftler schon vor den Zeiten des Internets erkannt und formuliert.   Die Umsetzung der neuen Formulierung führte zu einer gravierenden Einschränkung der täglichen journalistischen Arbeit für die Telemedien, die sich nicht mehr an Ereignissen, Aktualität und Recherche orientiert, sondern an den linearen Formaten. So wird Aktualität durch Bürokratie ersetzt. Worin soll der Sinn liegen, nach vierzehn Tagen Inhalte zu depublizieren, nur weil eine Sendung so alt ist? Im Journalismus müssen inhaltliche Kriterien gelten.   Absurd mutet die Vorstellung an, online eine Eilmeldung plus Text erst dann publizieren zu dürfen, wenn es eine lineare Sendung gibt. Denn das ist ja mehr als eine Schlagzeile. Beispiel: Es gibt eine Hochwasserwarnung in der Nacht, es gibt keine Sendung, noch kein Bewegtbild, noch kein Audio, also auch keine Berichterstattung und Warnung in den Telemedien der Rundfunkanstalten? Beispiel: Eine Redaktion hat recherchiert, könnte eine Fakenews widerlegen, geht nicht, weil es kein Bewegtbild oder Audio gibt? Also erst einmal die Fakenews so stehen lassen?  Dies widerspricht allen Kriterien verantwortlicher journalistischer Arbeit, zu der die Rundfunkanstalten vom Gesetzgeber verpflichtet sind. Auch in Bezug auf die jetzt geltenden Formulierungen wurde schon häufig darauf hingewiesen, dass eine Offenlegung aller Quellen dem Schutz von Quellen widerspricht.    Wirtschaftliches Umfeld des sog. „Plattformkapitalismus“  Der Entwurf verknüpft also mehrere rückwärtsgewandte Merkmale und Vorschriften, die in keiner Weise geeignet sind, die zukünftige Entwicklung der Telemedien als wichtige Informationsmedien und Kommunikationsmedien für den gesellschaftlichen demokratischen Diskurs zu steuern. Der Entwurf verfehlt vollständig den Ansatz, die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Telemedien in einer Medienwelt zu steuern, die von einer rasanten digitalen Entwicklung und der Marktmacht von internationalen Plattformen geprägt ist.   Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler haben in der Vergangenheit schon darauf hingewiesen, dass zwischen dem Schutz publizistischer Konkurrenz und dem Schutz vor wirtschaftlicher Konkurrenz zu unterscheiden ist. Aufgrund ökonomischer Motive dürfen die funktionserforderlichen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht eingeschränkt werden.    3 Dies vorausgeschickt ist es in hohem Maße fraglich, ob die Formulierungen für die öffentlich-rechtlichen Telemedien die damit vom Gesetzgeber erwarteten Auswirkungen überhaupt hätten.   Vielmehr stellt sich die Frage, welche Chancen private und öffentlich-rechtliche Medienanbieter haben in einer Medienwelt in der über 80 Prozent Marktanteil im Bereich Suchmaschinen bei einem Anbieter liegt, Social Media von wenigen Anbietern beherrscht wird und der weitaus größte Anteil der Werbeeinnahmen im Netz bei den großen Techkonzernen landet. Mehrere Autorinnen und Autoren weisen schon seit Jahren darauf hin, dass zum Beispiel das Medienkonzentrationsrecht reformiert werden sollte (vgl. www.mstv2go.de). Fazit:  Die Vokabel „Presseähnlichkeit“ sollte gestrichen werden, da sie völlig aus der Zeit gefallen ist und inhaltlich in Bezug auf Telemedien und Onlineangebote deshalb auch über keine Steuerungsfunktion mehr verfügt.   Die Begrenzung von Texten auf den Sendungsbezug, bzw. eine Schlagzeile sollte gestrichen werden, da diese Verschärfung im Textentwurf einen starken Eingriff in die freie redaktionelle Arbeit und Berichterstattung bedeutet. Im Ergebnis würde damit die Berichterstattung erheblich behindert, eingeschränkt und bürokratisiert.  Auf viele Probleme dieser linearen und druckgeschwärzten Begriffe in den Gesetzestexten wurde schon früh hingewiesen, da sich viele in den Dreistufentestverfahren intensiv damit auseinandergesetzt haben (vgl. H.Schmidt/ H.Eicher Dreistufentest für Fortgeschrittene, epd Medien Nr.  45/46 2009).    .        
Heidi Specogna Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder



Mit grosser Bestürzung habe ich vom Entwurf des Reformstaatsvertrags erfahren, der u.a vorsieht, das Vollprogramm von 3sat teilweise bis vollständig in das arte-Programm zu integrieren. Als seit vielen Jahren Lehrende an Filmschulen sehe ich in dieser Massnahme eine grosse Bedrohung für den Nachwuchs im dokumentarischen Filmschaffen. Die 3sat-Redaktion fördert und pflegt mit Engagement den künstlerischen, erzählenden Dokumentarfilm und stellt sich damit einer besonderen und in der deutschen Senderlandschaft nur noch selten wahrgenommenen Verantwortung: Sie gewährt den jungen Filmemachern den nötigen gedanklichen, inhaltlichen und zeitlichen Rahmen, um gemeinsam komplexe Arbeitsprozesse zu durchdringen und die für das Werk passende formale filmische Sprache und Stilmittel zu finden. Als Filmemacherin schätze ich ebensfalls seit vielen Jahren die versierte redaktionelle Betreuung meiner eigenen Arbeiten. Ich sehe gerade in der redaktionellen Sorgfalt und dem dokumentarischen Anspruch der 3sat-Redaktion einen wichtigen Beitrag, dass die Filme vor ihrer Ausstrahlung und Präsenz in der Mediathek bereits ein breites Publikum sowohl auf Festivals wie auch im Kino finden können.

Ich bitte daher dringend und in grosser Sorge um die Zukunft des deutschsprachigen Dokumentarfilms darum, die geplanten Massnahmen zu überdenken und die Redaktion von 3sat in ihrem Wirkungsfeld nicht zu beschneiden.

Mit freundlichen Grüssen

Heidi Specogna, Filmemacherin und Professorin für Dokumentarfilm an der Filmakademie Ludwigsburg
Heidi Stöhr Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich insbesondere gegen die geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat protestieren.

Leider kann ich aufgrund der Digitalisierung Arte mit meinem Fernseher nicht mehr empfangen, sondern nur noch 3Sat. Aber beide Sender sind durch ihr kulturelles Angebot, Dokumentationen und wissenschaftliche Sendungen unbedingt wichtig als Ergänzung zu den übrigen Sendern mit vielen Krimis und Unterhaltungssendungen, sowie durch die internationale Zusammenarbeit.

Besonders wichtig ist mir der Beibehalt der Sendung "Nano".

Mit freundlichen Grüßen

Heidi Stöhr
Heidi Stürz Dies Vorschläge sind im digitalen Zeitalter aus der Zeit gefallen.

Kann ja nicht wahr sein Sender gestafelt nach Einwohner Zahl zu beschränken.

Hessenschau am Morgen,schnell u.Informativ,gäbe es dann nicht mehr.Wo lese ich dann was los war?Bei Instagram oder Tik Tok.Ehrlich gesagt ein ganz schlechter Scherz.
Heidi und Hartmut Neubert Sehr geehrte Damen und Herren,



meine Frau und ich schätzen und nutzen beide Sender und gleichermaßen ARTE sowie 3SAT.

Eine Fusion der beiden Sender sehen wir aber eher kritisch.



Absolut wichtig für uns ist das Wissenschaftsmagazin



NANO



Diese Reihe sehen wir seit dem Anfang an und verpassen keine Sendung.



Wir wünschen den Verantwortlichen eine kluge Entscheidung.



Mit freundlichen Grüßen



Heidi und Hartmut Neubert
Heidrun Rapp Der Sender 3sat muss dringend erhalten bleiben mit seinem Bildungsauftrag und als Kultursender und der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
Heidrun Singer Ich finde es unmöglich um nicht zu sagen unverschämt, was dieser Vertrag beinhaltet. Kunst und Kultur bleiben auf der Strecke. Ich selbst sehe vorwiegend ARTE, 3Sat, Phönix und ZDF-Info und das wird jetzt einfach mal so zusammengelegt oder zusammengestrichen? Fußball oder diese für mich unmöglichen Talksendungen bleiben natürlich erhalten. Bildung und politische Sendungen so wie Satire, Kabarett und Kultur zählen in diesem Land scheinbar nichts mehr. Nur noch populistische Sendungen und Geschwafel und Seichtheit ohne Ende. Warum soll ich denn dann noch Rundfunkgebühren zahlen? Ich habe diese Zusammenstreichung in so wichtigen Bereichen einfach nur noch satt. Es gäbe so viele Möglichkeiten Geld einzusparen - aber nein, da müssen wohl Kultur und Kunst herhalten.
Heike Adam Sehr geehrte Damen und Herren,



der Entwurf ist ein Rückschritt und nicht zukunftsfähig. Statt die Medien gemäß ihrer Möglichkeiten und Nutzungsgewohnheiten von uns Lesern und Zuschauern zu nutzen, wollen sie damit eine Rolle rückwärts in die gute alte Zeit vollziehen.

Die online Nachrichten sind oftmals wesentlich aktueller als alle anderen Nachrichtenformate und auch ein regionaler Bezug ist gegeben.

Mit ihrem Vorhaben legen sie fest, wann und wie ich mich zu informieren habe, das kann nicht der Plan sein, damit spielen sie den rechtsnationalen Politiker:innen in die Hände, die behaupten die Öffentlich-rechtlichen Medien seien staatlich gelenkt. Das kann nicht ihr Ziel sein, hoffentlich.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Adam
Heike B. Fillhardt Ihr Vorschläge kann ich als regelmäßige "Viel-Zuschauerin" von Arte und 3Sat nicht nachvollziehen. Mich stört daran vor allem, dass die Vielfalt, mit der ich aktuell aus Kultur, Kunst, Musik und Information wählen kann, enorm eingeschränkt wird, da ja die Sendeplätze nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Dadurch fühle ich mich grob benachteiligt. Vor allem, weil ich ohnehin seit geraumer Zeit das Interesse am Angebot des öffentlich-rechtlichen Fernsehens verloren habe. Wenn Sie mir auch noch die Kunst-Vielfalt durch die Zusammenlegung von Programmteilen aus beiden Sendern nehmen, kommt das Fernsehen meiner Meinung nach nicht seinem Bildungsauftrag nach und verkommt zu einer langweiligen Schaubude, von den Angeboten der privaten Sendeanstalten bald nicht mehr unterscheidbar. Wie bitter!

Bitte überlegen sie sich Ihre Entscheidung noch einmal, dann eine Gesellschaft ohne Kunst ist eine sterbende Gesellschaft.

Es grüßt freundlich, Heike B.
Heike Brinkhus 3sat muss erhalten bleiben. Es ist der einzige deutschsprachige Sender in D, Ö und S, der nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wissenschaftlich höchst anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltsames Angebot bereithält. Die ARD verflacht zusehends, von daher ist 3sat ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ebenso der deutsch-französische Sender Arte, mit anderen interessanten Schwerpunkten. Knicken Sie nicht vor den Populisten ein, das führt zur Novellierung jeglichen Anspruchs und höhlt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vollends aus.

Heike Brinkhus
Heike Ensslen Ich halte es für eine schlechte Idee, 3-SAT in Arte aufgehen zu lassen. Beide Kanäle habe ein sehr unterschiedliches Profil, das jedes für sich völlig berechtigt ist. Mir würde hier wirklich was fehlen!! Wir sollten eher mehr als weniger von solchen klugen Kanälen haben!
Heike Frankl Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



danke für die Möglichkeit Anregungen mitzuteilen. Im Auftrag für den ÖRR sollte ganz deutlich formuliert werden, dass der Zweck des ÖRR die Förderung und Stärkung der Demokratie im Sinne unseres Grundgesetzes ist. Daraus ergibt sich der inhaltliche Umfang und der Geist der Programme, Filme, Berichte, wirklich umfassende Informationen, Bildung, Aufklärung, Investigativ Journalismus, etc. Das kann alles sehr spannend und belebend sein. Die Privatsender sind keine Konkurrenten. Ihr Zweck ist die Ankurbelung des Konsums eingebettet in Unterhaltung und Zeitvertreib. Beim ÖRR geht es nicht nur darum, was die Menschen wollen, sondern auch darum was im Sinne der Demokratieförderung und Stärkung nötig ist. Die Kunst besteht darin diese Inhalte für jede Zielgruppe ansprechend, vielleicht sogar begeisternd, anzubieten.



Wenn es um Einsparungen geht, müssen natürlich effiziente Abläufe und Synergien angestrebt werden, sowie ordentliche Betriebswirtschaft. Spartenkanäle und Programme, die eindeutig der Demokratieförderung dienen, dürfen nicht eingestellt oder gekürzt werden. Dienlicher wäre es die Hälfte der Kriminalfilme zu streichen. ARTE sollte ein europäisches Gemeinschaftsprojekt werden zur Förderung der Völkerverständigung und keinesfalls halb ARTE und halb 3sat. Es müssen Kanäle für Alle sein! "Nicht Alternative für Anspruchsvolle". Der MDR sollte um 20:00h die Tagesschau ausstrahlen.



Danke und herzliche Grüße,

Heike Frankl
Heike Grade Der Wegfall von gerade den Sendern und Programmen, die den qualitativen Unterschied ausmachen, ist für mich leider eine falsche Überlegung.

Besonders 3 Sat ist eines - der sehr wenigen - Fenster in unsere Nachbarländer, besonders im Hinblick auf den gemeinsamen Kulturraum der deutschen Sprache. Eine Zusammenlegung mit arte würde zudem diesen deutsch-französischen Sender schwächen.

Das ist für mich falsch.

Ich finde, das Sparpotential innerhalb der Häuser ist zumindest noch nicht ausgeschöpft. Mit höchsten Gehältern, üppiger Versorgung und Doppelstrukturen sollten alle Länder zunächst hier transparent und deutlich sichtbar ansetzen. Ich habe viele Jahre Transformationsprojekte in einem globalen Unternehmen begleitet und weiß um Beharrungsvermögen und Widerstände, aber nur mit Einsparen und Weglassen werden Sie die Strukturen nicht nachhaltig verändern und nicht innovativ werden. Der öffentliche Rundfunk MUSS Nischen und Minderheiten bedienen. Das immer wiedergekäute brave Programm voller Wiederholungen kann sicher bereinigt werden, die Konkurrenz zu den - mittlerweile viel mutigeren Streamingdiensten und Spartenkanälen kann ohnehin nicht mehr geschlagen werden.



Statt also weiter gemütliches „Bekehrungs- und Belehrungsfernsehen“ ( immer so angestrengt divers, anbiedernd, moralisierend und vorsehbar) zu perfektionieren , mehr schräge Formate ausprobieren. Es ist sicher kein Wunder, dass junge Menschen nicht mehr fernsehen. Was sollten auch einschalten? Ich vermisse - außer den unzähligen Krimis - mehr Zusammenarbeit mit den anderen öffentlich -rechtlichen Sendern in Europa.



Bitte sichern Sie unbedingt die Qualität und Unabhängigkeit des Journalismus - auch gerade des lokalen Journalismus- ab - das ist DER AUFTRAG der 5. Gewalt, nicht - nur - Unterhaltung und Berieselung.
Heike Gudert Sehr geehrte Damen,Herren,Diverse

Ich spreche mich hiermit nachdrücklich gegen die geplante Regelung im Rundfunk-Staatsvertrag aus, die vorsieht, dass Inhalte in online-Formaten erst veröffentlicht werden dürfen, wenn sie zuvor bereits durch die Medien Fernsehen oder Radio gesendet wurden.

Online-Formate gehören 2024 m.E. ebenso zu zum Werkzeug, welche die Versorgung der Öffentlichkeit mit aktuellen Nachrichten zeitnah sicherstellt, wie Radio Fernsehen und in sehr dringenden Fällen auch Cellbroadcast.

Bitte stellen Sie die Versorgung mit aktuellen Nachrichten weiterhin auf allen Kanälen sicher. Alles Andere wäre am Ende nur Gerüchteküche und Stimmungsmache

Gruß

Heike Gudert
Heike Hellwig Hallo, leider muss ich feststellen, dass die Vielfalt imDeutschen Fernsehen schon deutlich nachgelassen hat. Das Niveau ist in manchen Sendern mit PORNO-Dokosendungen auf Ramschniveau gesunken. Arte und 3SAT zeichnen sich, jeder Sender für sich, mit vielen verschiedenen Beiträgen

deutlich und hervorragend aus. Wenn die Zuschauer noch mehr verblöden sollen,schränkt man die

wunderbare Vielfalt mit der Zusammenlegung beider Sender deutlich ein. Mit freundlichen Grüßen



Heike Hellwig
Heike Kiel Ich möchte mich für den Erhalt des Senders 3sat aussprechen. Der Wegfall bzw. der Zusammenschluss mit ARTE beschneidet die Vielfalt der Fernsehangebote. Besonders 3sat erfüllt zusammen mit ARTE einen wesentlichen Bildungsauftrag der Öffentlich- Rechtlichen. Besonders der Wissenschaftjournalismus (z.B. Nano, Scobel u.ä. ) und die weiteren anspruchsvollen Filmangebote sind eine Bereicherung. Die vielen Krimis auf den Sendern ARD , ZDF und den regionalen Sendern sind eine Zumutung!

Mit freundlichen Grüßen
Heike Korth Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit vielen Jahren ein Freund des Senders 3Sat.

Auf diesem Sender finde ich interessante Beiträge aus Wissenschaft und Kultur. Ich kenne keinen anderen Sender, der Thementage zu unterschiedlichen Themen. Ob Rock- oder Klassik-Konzerte, Reiseberichte aus aller Welt und Natursendungen, es lohnt sich immer wieder auf diesen Sender zu schalten, um nicht nur oberflächlich unterhalten zu werden. Wenn dieser Sender wegfällt oder mit Arte zusammen gelegt wird, geht ein wichtiger Teil unseres Informationscosmos verloren. Mich würde es sehr treffen. Lassen Sie die Sender, die uns stundenlang mit unwichtigen Dingen berieseln nicht die Oberhand gewinnen, es ist schlimm genug, dass die uns folgende Generation immer mehr verdummt.



Mit freundlichen Grüßen Heike Korth aus Mainz
Heike Kriener-Häusler Sehr geehrte Kommissionsmitglieder,mit Geburtsjahr 1966 gehöre ich mittlerweile zu den eher älteren MediennutzerInnen. Meine wenige Auszeit abends am Fernseher verbringe ich am liebsten entweder mit 3 Sat oder Arte.Ich mag bei dem einen Sendungen wie Bosettis Late Night, bei dem anderen die gut aufgearbeiteten RE Sendungen.Grundsätzlich sind doch beide sehr unterschiedlich und gerade diese Auswahl mag ich.Ganz ehrlich, die anderen Öffis senden oft Landesspezifische Sachen, die mich nicht interessieren und der Rest : Krimi Wiederholungen. Gähn.Selbst in der Mediathek finde ich bei 3 Sat oder Arte noch immer Filme, Dokus, Reportagen die bilden, aufklären und Stellung beziehen. Warum wird in diesen Zeiten an der falschen Stelle gespart? Wir brauchen gerade jetzt eine grosse kulturelle und politische Vielfalt. Einheitsbrei gibt es schon genug.Die 1,52€ die ihr für Sport oder Unterhaltung ausgebt, solltet ihr mal lieber 3 Sat zur Verfügung stellen.Mit freundlichen Grüssen Heike Häusler
Heike Landsberg Unabhängige Berichterstattung ist unerlässlich als Gegenpol zu den einseitigen Sozial-Media-Meldungen.

Daraus ergibt sich die gesellschaftliche Unabdingbarkeit des Erhalts dieser Neutralität der Nachrichten und Meldungen.
Heike Moormann Mana da Costa Auf keinen Fall sollten 3Sat und ARTE zusammengelegt werden! Die öffentlich rechtlichen Sender haben in erster Linie den Auftrag politischer Bildung. Dazu gehört nicht Tatort, Serien, immer die inhaltlich gleichen deutschen Thriller mit Toten und Gewalt, nein dazu gehört - in der jetzigen Zeit von Hetze, digitalen Parallelwelten, Ausländerfeindlichkeit und Europafeindlichkeit - gerade jetzt wissen über Politik, Kultur, Wissenschaft, Natur, Musik und und und… genau das, was 3Sat und ARTE bieten. Wer braucht teure Fußball-Übertragungen?? Bitte erhalten Sie die Vielfalt!!
Heike Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte es für unmöglich, dass 3sat und Arte fusionieren können, bzw. 3sat in Arte überführt werden kann. Warum sollte Arte für 3sat Platz machen wollen in ihrem Programm? Zumal Arte laut Ihrer Formulierung nicht dazu verpflichtet werden soll. Wichtige Formate wie zum Beispiel "Kulturzeit" und "Nano" werden dann nicht mehr stattfinden. Ich finde, die beiden Sender haben sich bisher sehr gut ergänzt, ein Sender für den deutschsprachigen Raum und ein deutsch-französischer Sender. Ich schaue mir sehr gerne auch die Nachrichten zum Beispiel aus Österreich an. Ich finde es sehr interessant, die Sichtweise unserer Nachbarländer zu erfahren.

Und, wenn man der Berliner Zeitung glauben darf, handelt es sich bei dem Bedarf aus dem Gebührentopf hier um kleine Cent-Beträge.

Kultur, Wissenschaft und auch Philosophie sind in der jetzigen Zeit mit Kriegen, Ansteigen der rechten Szene etc. wichtiger denn je. Bitte stimmen Sie nicht für das Aus von 3sat.



Mit freundlichem Gruß

Heike Müller
Heike Nüsperling Der öffentliche Rundfunk ist meine Hauptinformationsquelle über politische und gesellschaftlichen Strömungen. Die Vielfalt an Formaten,Themen und Positionen ist ein wichtiges Entscheidungskriterium dafür. Das Gleiche gilt für Unterhaltungs- und Kulturangebote.

Unerlässlich sind die Regionalberichte und die tagesaktuelle Auseinandersetzung mit Krisensituationen. Der öffentliche Rundfunk ist so vielfältig wie die Bürgerinnen. Das muss so bleiben.
Heike Portl Es darf auf keinen Fall Kultur im TV und im Radio eingespart werden.



VIELFALT MUSS ERHALTEN BLEIBEN!!!!!!



Ich bin absolut dagegen, dass 3sat und Arte zusammengelegt werden.



Ich bin insegesamt einigermaßen schockiert über dieses "Reformunterfangen".



Freundliche Grüße

Heike Portl aus Kassel
Heike Schimmelpfennig Ich bitte Sie inständig darum den Sender 3sat weiter zu belassen. Es ist einer der wenigen Sender, die noch zu vernünftigen Zeiten qualitativ hochwertige Sendungen ausstrahlt! Mit das wichtigste Bollwerk gegen Populismus ist Bildung und da ist 3sat, vor allem was den wissenschaftlichen Bereich angeht, unerlässlich. Wenn 3sat verschwindet bleibt für mich (als Wissenschaftler und wissenschaftlich breit interessiertem Kunden) nicht mehr viel übrig in der Fernsehlandschaft… besonders schade wäre es um die Sendung nano!

Vielen Dank vorab für die Berücksichtigung meines Kommentars.

Mit freundlichen Grüßen,

Heike Schimmelpfennig
Heike Schlick Sendungen wie Nano und Kulturzeit, Regards sollten auf jeden Fall erhalten bleiben. Die Meinungvielfalt und die Neutralität der Berichterstattung sind als Fundament unseres demokratischen Wertesystems unter allen Umständen zu erhalten. Dies ist ein unbezahlbares Gut in unserer Gesellschaft.



Immer weniger Sendungen beschränken immer weiter die Meinungsvielfalt.



Es müssten eigentlich mehr ! Sendungen werden, weil die Welt immer komplexer und undurchsichtiger wird. Es besteht immer mehr Bedarf diese Welt zu erklären.



Mit freundlichen Grüßen

Heike Schlick

Wolfgang Borst
Heike Skrzipczyk Ich möchte Texte auch lesen können, obwohl sie noch nicht als Rundfunkbeitrag gesendet wurden. Das führ zu Verzögerung von Informationen.
Heike Sommer Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte legen Sie die Sender arte und 3sat nicht zusammen. Beide Sender bieten jeweils interessante Sendungen und ich fühle mich gut informiert, auch über Themen abseits des main streams. Bei einer Zusammenfassung würden dann ja 50% verlorengehen - das wäre ein herber Verlust! Daher nochmal meine eindringliche Bitte: lassen Sie beide Sender unbedingt weiter für sich bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Sommer
Heike Steiner Die Planung, u.a. die beiden „Kultursender“ 3sat und arte zukünftig zu einem Sender zu vereinen, finde ich absolut nicht akzeptabel. Davon abgesehen, dass beide Sender unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte haben, sollte der Bestand von mindestens 2 Kultursendern obligatorisch sein. Kultur und kulturell denkende und handelnde Menschen sind ein fester Anker unserer Gesellschaft. Diese beiden Sender und ihre Sendungen vermitteln auch eine Geisteshaltung und eine politische Haltung, die sensibilisiert und auch wachrütteln kann.

Auch die fiktionalen Programminhalte liefern Filme auch abseits des Mainstreams und unterscheiden und ergänzen sich in Ihrem Angebot und in ihren Schwerpunkten - Sendeplätze für Dokumentationen sind eh schon rar genug.

Beide Sender, arte und 3sat, heben sich mit ihren Angeboten wohltuend von den anderen Sendern mit ihrem oft fest eingefahrenem Standardprogramm und ihren Wiederholungen ab. Ich finde es fatal, dieses in sich vielfältige und anregende Programm zu minimieren. Das Gegenteil sollte der Fall sein - trotz aller Sparmaßnahmen. Schließlich zahle ich meine Rundfunkgebühren auch dafür, um eine Vielfalt in der Medienlandschaft zu gewährleisten.

Bei der instabilen politischen Lage geht es auch darum, eine intelligente vielfältige Basis zu haben, die sich dann nicht so einfach einstampfen lässt.
Heike Towae Sehr geehrte Damen und Herren,

ganz besonders gegen die Zusammenlegung von 3Sat und Arte, die faktisch eine Abschaffung von 3Sat ist, möchte ich mich wenden. 3Sat ist einer der wenigen Sender, die ich sehe. Informativ, interessant, trägt zur Bildung bei. Hier laufen überwiegend 3Sat, Arte, Phoenix, Tagesschau 24, WDR. Besonders die politische Berichterstattung und die Liveübertragungen von Bundestagssitzungen sowie die genannten Punkte im Programm von 3Sat sind für mich unersetzlich.

Legen Sie gerne ARD und ZDF zusammen! Die xte Talkshow, Schlager, Schnulzetten und inflationärer Tatort brauche ich bei Gott nicht!

Ich rufe Sie auf, gerade die Bildungssender zu erhalten! Sollten die angekündigten Pläne so Bestand haben, ist für mich persönlich der ÖRR obsolet geworden.

Mit freundlichen Grüßen,

Heike Towae
Heike W. Das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzuschränken mutet mir diktatorisch an. Und dies auch noch mit „qualitativ stärken“ zu betiteln, ist an sich ein Witz. Denn kein Privatsender hat das Niveau der öffentlich-rechtlichen Sender. Sollen wir absichtlich verblöden? Ich zahle gerne die GEZ- und wegen mir kann es sogar ein Euro mehr sein! Auch ausgerechnet 3Sat streichen zu wollen, ist nicht erklärbar. Da es sich doch um einen niveauvollen Sender handelt, der viel Abwechslung bietet.

Ich bitte darum, das Vorgehen nochmal zu überdenken und an die Menschen zu denken, die sich nicht von privaten Senders verblöden lassen wollen, aber dennoch eine Auswahl haben möchten.
Heike Wohlfeil Ich bin entsetzt, dass Programme wie 3 sat gestrichen werden sollen, dort wird der Bildungsauftrag ernst genommen. Streichen sie doch die ganzen Schlagersendungen, dort treten immer die gleichen auf, laufen parallel in den Dritten - völlig unsinnig - oder sparen sie bei unsinnigen Ausgaben für Sportprogramme. 3 Sat hat die besten Dokumentationen und Sendungen , einer der wenigen Gründe noch öffentlich- rechtliches Fernsehen anzuschauen!

Grüße

Heike Wohlfeil
Heiko Henrich 4 sender aus 3 Länder, verschiedene Blickwinkel der Dinge im Herzen Europas.



3sat muss bleiben
Heiko Kralemann Sehr geehrte Damen und Herren,



So wie ich den Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen verstehe, liegt ihre Hauptaufgabe in der Information der Bürger...



Schon heute senden Sie aber zu dreiviertel "Unterhaltung" und Werbung.

Wenn Sie jetzt auch noch bisher unabhängige, sich hauptsächlich mit Nachrichten, politik, aktuellen Themen und investigativen Medienberichten befassende Sender zusammenlegen, dann sind Sie verantwortlich drei für die unweigerlichen folgen:



1. Die Öffentlich-Rechtlichen senden fast nur noch "unterhaltung" und kommen somit ihrem Öffentlichem Auftrag nicht mehr nach.

2. Der Bürger erkennt die Absicht dahinter, ihn vorsätzlich "dumm" bzw. möglichst oberflächlich informiert zu halten und mit "Unterhaltung" von wichtigen Hintergründen zu politischen und aktuellen Geschehnissen abzulenken/fernzuhalten

3. Durch die schwerwiegende prozentuale Verringerung, bzw. starker Verkürzung/Verallgemeinerung der für die Demokratie wichtigen Informationen gegenüber der "seichten Unterhaltung" verlieren sowohl die Öffentlichen Medien, als auch die Politik im allgemeinen weiter an Glaubwürdigkeit.

Und zwar stark, denn schon jetzt fällt den Bürgern auf das Sender wie "Welt" u.a. in ihrer Berichterstattung einer bestimmten politischen Richtung folgen. Wie zb. "FOX" in den USA. Mit zielgerichteten Gästen und Kommentaren. Aber auch das bei ALLEN Nachrichten-Sendern die Hintergründe nur selten verständlich dargestellt werden.



Fazit: Durch den Schritt die -noch- unabhängigen Info-Sender wie ZDFInfo,Phönix u.a., die diesen Trend -noch- etwas ausgleichen, zusammenzulegen, verkürzen Sie die Sendezeit für WICHTIGE Information real.

Damit machen Sie die Öffentlichen Medien zur lächerlichen Unterhaltungsshow, die man NIE ernstnehmen darf. Auch nicht bei den dann verbleibenden Nachrichten...

und Damit verlieren Sie die Legitimation...

und DADURCH verlieren Sie das Recht zur Aufrechterhaltung ihrer Zwangsgebühren.



Ich jedenfalls werde mit allen Gleichgesinnten alles tun, um die Öffentlichkeit über diese Gefahren zu informieren und im Vollzugsfall dagegen zu kämpfen, auch Gerichtlich. Schließlich kann kein deutsches Gericht einer Medienanstalt eine Staatstragende Funktion zubilligen, wenn deren Programm nach der Zusammenlegung ausgerechnet der Nachrichten Sender zu 80% aus Werbung und sinnfreier Unterhaltung besteht.

Ich hoffe sie gehen in sich und beschränken Einsparungen auf das "Unterhaltungs Programm" Kein Mensch braucht Koch- und Rate- Shows zur politischen Meinungs-Bildung.



mit feundlichen Grüßen,

Heiko Kralemann, Berlin.
Heiko Liebst Ich finde den Vorschlag 3sat mit Arte zu verschmelzen sehr bitte. Wissenschaftssendungen dürfen nicht wegfallen. Ich persönlich bin ein großer Fan der Sendung "nano" auf 3sat. In meiner Kindheit war auch das damalige "Telekolleg" ein fester Bestandteil meines Medienkonsums. Bitte 3sat nicht "platt machen" und weiterhin Wissenschaftssendungen erhalten. Für meinen Geschmack könnte ich viel leichter auf die teure (Lizenzen) Berichterstattung aus der Bundesliga verzichten. Bitte kürzen Sie nicht bei Bildung.
Heiko Luhmann, Rümmelsheim, RLP Bitte 3sat als wichtigen Kultur- und Wissenschaftssender wie bisher erhalten!
Heiko Ritter Keine verschärfte Aktualitätsklausel!



Was der Gebührenzahler an Sendungen finanziert hat, sollte auch längerfristig für alle Zuschauer frei verfügbar sein.

Es muss den Zuschauern die Möglichkeit eröffnet bleiben, Informationen bzw. eine Sendung auch noch nach mehreren Monaten abzurufen. Lediglich reine Unterhaltsformate oder Sportübertragungen kann man meines Erachtens nur für begrenzte Zeit anbieten. Alles was aber mit Politik zu tun hat oder der Information der Bevölkerung dient, muss längerfristig erhalten bleiben.
Heiko Sander Sehr geehrte Damen und Herren,



als ganz wichtigen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks betrachte ich die Abbildung und Förderung der gesamten Bandbreite unserer regionalen Musikkultur in den Landeswellen oder Heimatsendern der ARD. Egal ob Schlager, Volksmusik, Chormusik, Mundartmusik uvam., es gehört alles an regionaler Musikkultur vorbehaltlos in die Programme regionaler Landeswellen im Hörfunk.



Derzeit sind die Landeswellen der ARD auf Quoten vorrangig auf Quoten ausgerichtet.



Vor einiger Zeit stellten viele ARD-Landeswellen ihre Programme um und bekamen daraufhin viele Beschwerden der Hörer. So verschwand beispielsweise bei MDR1 der Schlager und die Mundartmusik aus deren Programm. Das Gleiche geschah bis auf SWR4 und zum Teil bei HR4 in allen Bundesländern.



Nach heftigen Protesten schuf man beim MDR die „Schlagerwelt“ und bei NDR „NDR Schlager“. Der WDR wollte auch eine eigene Schlagerwelle starten. Dort wurde eine solche digitale Schlagerwelle durch die Politik abgelehnt.



Schlagerwellen sind schön und gut, aber die regionale Musikkultur, Mundartmusik beispielsweise aus dem Erzgebirge, oder plattdeutsches Liedgut in Norddeutschland findet trotzdem in den Schlagerwellen nicht statt.



Ich finde, Schlager und vor allem unsere vielfältige regionale Musikkultur gehört unweigerlich in die Landeswellen und Heimatsender der ARD. Die Landeswellen der ARD sollten durch Ausgewogenheit in Vielfalt in der Musik überzeugen und nicht mehr so massiv die Tantiemen für gesendete Musik in Ausland schaffen. Der ARD-Hörfunk sollte uns keine Formatradios nach privatwirtschaftlichem Vorbild mehr bescheren, wie es derzeit leider der Fall ist.



Mit freundlichen Grüßen



Heiko Sander

Bürgerinitiative für unsere regionale Musikkultur

Heiko Schröder Wieso wieder so eine halbherzige Reform; warum keine Struktur wie beim ORF. Eine Zentrale (vielleicht in Mainz), die für das erste und zweite Programm, 3sat, Phoenix, Arte zuständig ist. Abschaffung der Doppelstrukturen, z.B. Studios im Ausland und den dazugehörigen Korrespondenten.

Die Dritten Programme werden von die stark abgespeckten Landesrundfunkanstalten betrieben.
Heil Sylvia Liebe Mitglieder in den Rundfunkratsausschüssen,



mit Entsetzen hör ich von den Sparplänen!

Die Idee entsprang dem CDU Bundesvorstand und auch Herr Söder stößt ins gleiche Horn.



Jetzt sollen gerade alternative ÖRR-Sender zusammengestrichen werden.

Dort wo noch informativ und mit Bildung gesendet wird.



LASST DIE FINGER WEG VON ARTE u.3-SAT!!!



Wenn das Fernsehen in 9 Jahren, wie anscheinend geplant, nur noch übers I-net betrieben wird werden SIE ihren Aufgaben sowieso nicht mehr gerecht werden.



Es findet jetzt schon genug Desinformation und

Verdummung statt.

Außerdem sehen sich die jünger Menschen lieber in Streamingdiensten etwas an, dass ihnen zusagt.



Es sollten dann doch wenigstens Sender bestehen bleiben, die nicht den ganzen Tag Assifernsehen abliefern, wie z.Bsp: SAT1 und RTL.

Sogar im ZDF und dem Ersten kommt täglich von 10:00Uhr bis 20:00Uhr außer von den Nachrichten unterbrochen, nix Informatives.



Wo bleibt die bunte Vielfalt…

wird DIE jetzt auch in der Kultur abgeschafft, so wie schon in der Landwirtschaft, der Fischerei, den Städten wo nur noch große Ketten konkurrenzfähig sind usw.



GERNE BIN ICH BEREIT EINEN HÖHEREN RUNDFUNKBEITRAG ZU ZAHLEN,

aber die regionalen Hörfunkprogramme und Fernsehsender wie ARTE u. 3-SAT müssen bleiben.

Ansonsten braucht sich niemand zu wundern, wenn nur noch gestreamt wird und die Menschen sich ihre Informationen ungefiltert aus dem Internet zusammensuchen.

M.f.G. S. Heil
Heiner Treiber Ich schaue sehr gerne sowohl Arte als auch 3sat. An 3sat gefallen mir besonders Wissenschaftliche und populär wissenschaftliche Sendungen. Auch Kultursendungen wie Konzerte schaue ich gerne, insbesondere auf 3sat. Wobei mir 3sat noch ein wenig besser als Arte gefällt.

Ich bin der Meinung, beide Sender sollten bleiben.

Weniger interessant finde ich Sender mit vorrangig Filmen wie ZDFneo.

Also von öffentlich rechtlichen Sendern schaue ich neben ARD und ZDF am ehesten 3sat. Daher plädiere ich dafür 3sat zu erhalten.
Heinle, Jürgen Es soll die journalistische Recherche und Information im Bereich Gesellschaft, Politik, Kultur gestärkt werden.

Die mehrfach identischen Unterhaltungsformate in den dritten ARD-Programmen müssen ausgedünnt werden.

Hochbezahlte Talkshow-Formate mit immer gleichen Gästen und identischen Themen müssen reduziert werden.

Spiel- und Quizshows müssen reduziert werden.

Eigenproduktionen im Filmbereich sollen wieder stärker möglich werden.

Sportrechte zu immer höheren Preisen von denen hauptsächlich zur Zeit die FIFA, UEFA, IOC und deren Funktionäre profitieren müssen beschränkt werden.

Die Bezüge, insbesondere auch die Pensionen der Verwaltungsführung müssen gekürzt werden.

Die Verwaltungsstruktur muss verschlankt werden.
Heino Contius Sehr geehrte Damen und Herren, es gibt viele SINNVOLLE Möglichkeiten für Programmverbesserungen und gleichzeitiger

Kostensenkung.

- ONE und ZdFneo: stundenlang nur Wiederholungen und Wiederholungen derselben. 10 Jahre alte Kochsendungen sind eine

Frechheit und Verschwendung von Sendezeit. > Beide Sender abschaffen, Die wenigen sinnvollen Sendungen - ca. 15% - 20%

lassen sich leicht an anderer Stelle unterbringen.

- 3. Programme: viele Überschneidungen, die niemand braucht > warum hat jedes Regionalprogramm eine eigene 'Zoo-

sendung? Die Tapire aus Berlin finden auch in München Interesse. 1 Format reicht für alle.

Auch bei den III. jede Menge Wiederholungen: stundenland alte Quizzsendungen. Wenn es nichts Aktuelles, Regionales

zu senden gibt: einfach mal Pause machen. Es gibt keinen Zwang für sieben 24-Stunden Vollprogramme.



- ARTE und 3Sat bleiben was sie sind: Die Felsen in der Brandung des Mittelmäßigen und Dummen. Zwei Sender, die dem

Rundfunkstaatsvertrag entsprechen und Bildung, Information und Horizonterweiterung betreiben. Dto. Phoenix und

Alpha. Wohin Informationsmangel führt, sieht man an den letzten Wahlergebnissen ...



Weiter ins Detail zu gehen erspare ich mir.



Mit besten Grüßen und

in der Hoffnung gelesen zu werden

und auf weise Entscheidungen hoffend

Heino Contius
Heino Göb Um Gottes Willen nicht 3sat und arte zusammen legen!!! Wir brauchen beide Kanäle, es gibt ohnehin zu wenig Kultur, dafür aber sehr viel Sport und Quiz Sendungen ! Bitte nicht zusammen legen!



Mit freundlichen Grüßen



Heino Goeb
Heinrich Gerlach Sehr geehrte Damen und Herren, die öffentlich-rechtlichen Sender wurden nach der Erfahrung von Diktatur/en geschaffen. Nun droht mit dem Erstarken der afd und des BSW erneut eine Diktatur.

Die offenbar einzige Reaktion von Ihrer Seite: Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (aus Kostengründen).

Erhöhung der Qualität UNBEDINGT.

Verringerung der Quantität NEIN.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine der Säulen der Demokratie, diese darf nicht wegbrechen.

Stärken Sie die Rechte der Rundfunkräte. Verringern Sie die Zahl der Verwaltungsetagen. Kürzen Sie die Gehälter der DirektorInnen. Weiten Sie die Medienangebote thematisch aus.

Das wären meine Vorschläge zur Reform.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Gerlach (Kulturwissenschaftler/Sozial- und Medienpädagoge)

P.S.: Lassen Sie Patricia Schlesinger nicht die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Gänze bestimmen, so etwas darf sich nicht wiederholen, darf aber auch nicht Anlass für das Abwürgen dieser so wichtigen Säule unserer Zukunft sein.
Heinrich H Germann Manche Konsumenten sind schwerhörig, auch mit Hörgerät ist manches nicht zu verstehen, daher sind sie auf die schriftliche Information angewiesen. Daher ist eine vorgesehene Verzögerung der Text-Info nicht einzusehen.

Mit Freundlichen Grüßen

H Gernann

Heinrich Jo Schnell Hallo Rundfunkkommision

Ich konsumiere aus gutem Grund fast ausschließlich den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk und bin mit den vielfältigen Angeboten deshalb sehr zufrieden, weil ich damit in der Lage bin, sehr effizient einen breit gefächerten Überblick über das Geschehen in der Welt sowohl in kulturellen, gesellschaftlichen als auch wissenschaftlichen Aspekten zu erhalten.

Aus zeitlichen Gründen erscheint es mir viel zu aufwändig, die verschiedenen Aspekte einer komplexer werdenden Welt mit immer mehr Fake News selbstständig einem dauernden Faktencheck zu unterziehen.

Ich finde dieses vielfältige Angebot beispielhaft und sollte in der heutigen Zeit der Informationsblasen eher weiter ausgeweitet als reduziert werden. Ich wäre auch durchaus damit einverstanden, entfallene Inhalte zusätzlich kostenpflichtig zu abonnieren.

Ich kann gut nachvollziehen, dass es in unserer Gesellschaft Bestrebungen gibt, ausgewogenen Journalismus zu verhindern um eigene Interessen noch leichter zu verbreiten. Ich möchte Sie deshalb nachdrücklich bitten, sich für eine Beibehaltung unseres derzeitigen hervorragenden Systems einzusetzen!
Heinrich Moser Sehr geehrte Damen und Herren,



einer Zusammenlegung von 3SAT und Arte möchte ich hiermit widersprechen.



Begründung:



Ausdifferenziertes Programmangebot: Beide Kanäle verfügen über ein eigenständiges, breites Programmspektrum, das bei einer Zusammenlegung zwangsläufig beschnitten werden müsste. Beide Sender haben unabhängig voneinander ihre Daseinsberechtigung und ihre eigene Anhängerschaft. Gerade im qualitativen Programm, ist die Einschaltquote nicht das entscheidende Kriterium.



Wirksamere Einsparmöglichkeiten im Sportbereich: Vor allem der Profisport in Vereinen hat zu einer enormen Kommerzialisierung von Sportveranstaltungen geführt. Wenn gespart werden muss, dann wäre es im Sinne des öffentlichen -rechtlichen Auftrags, sich dieser Kostenspirale zu entziehen. Ich schlage konkret vor, von der Übertragung überteuerter internationaler Vereinswettbewerbe, wie zum Beispiel einer Champions League, in Zukunft Abstand zu nehmen. Dabei handelt es sich um rein kommerzielle Unterhaltungsangebote, die nicht mehr zu einem öffentlich-rechtlichen Auftrag, sondern eher zu einem kommerziellen Abonnement passen. Vielmehr sollten jüngere Sportarten präsentiert, und in ihrer Professionalisierung unterstützt werden.



Zugang zu Wissen und Bildung ist wichtiger denn je: Gerade in der aktuellen politischen Gesamtgemengelage muss ein kulturelles Angebot eher ausgebaut als reduziert werden. Im kulturellen Bereich zu sparen ist gesellschaftlich derzeit besonders schädlich. Hier ist der öffentlich-rechtliche Auftrag maßgeblich, nicht etwaige Stimmungen, die von kommerziell orientierten Netzwerken möglicherweise beeinflusst werden.



Haben Sie herzlichen Dank für die Berücksichtigung meiner Einwände und Anregungen.



Freundliche Grüße

Heinrich Moser
Heinrich Müller Sehr geehrte dDmen und Herren,

ich bin sicher nicht der Einzige, der für den Erhalt des Senders 3Sat plädiert, er ist mit Arte zusammen eine der beiden Säulen des Kulturprogramms eine Zusammenlegung beider wäre daher katastrophal.

Auch daß dort alte Sendungen wiederholt werden, kann man nicht als Argument gelten lassen, da auch diese Sendungen oft qualitativ wertvoller sind, als die seichte Unterhaltung, die in anderen Sendern durchgängig läuft.

Mit freundlichen Grüßen

H. Müller
Heinrich Rinke Guten Tag, die Vorschläge der Rundfunkkommision 3 Sat und Arte zusammen zu legen empfinde ich als kulturelle Zumutung. Die beiden Sender die ein Programm anbieten als Alternative zu den mehr und mehr anspruchslosen Angeboten des 1 + 2 Programms. Wenn man überlegt das die Sendung " Rares zu Bares " jetzt ins Abendprogramm legt zeigt dies eine abschrekkende Entwicklung.



Mein Vorschlag: Um Geldmittel einzusparen, warum reduziert man nicht die 3. Programme und ihre 9 Sendeanstalten mit 27 regionalen Versionen. Sie bieten im wesentlichen vergleichbare Angebot und mit den Wiederholungen und Talksshows bieten sie keine wirkliche belebenden Zugewinn des öffentlich rechtlichen Rundfunks.



Soweit mein Beitrag, mfg

Heinrich Rinke
Heinrich Salomon Sehr geehrte Damen und Herren, keinesfalls dürfen 3SAT (deutschsprachige Länder) und Arte (deutsch-französisch) zusammengelegt werden, da dadurch die jeweiligen Schwerpunktsetzungen verloren gehen. Mir dienen beide Sender, ihre Magazine und Mediatheken als wertvolle Quellen zur Gestaltung meines Unterrichts; ich erreiche täglich 100 SchülerInnen. Erziehung zu Demokratie und Kultur übernehmen wir Lehrer; wir brauchen beide Sender; wir vermittel so den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk als verlässliche Informationsquelle. Sollten Sie die beiden Sender zusammenlegen, erschweren Sie Arbeit der Lehrer, geben ein klares Zeichen am Desinteresse an der demokratischen Erziehung von jungen Menschen (ok, etwas zugespitzt). Sie unterschätzen zudem die Rolle dieser Sender für die Lebensqualität für Menschen auf dem Land. Wenn ich ins Theater oder Kino will, muss ich alleine für den Fahrweg 2 Stunden(!!!) einplanen. Ich hoffe, Sie erweisen sich nicht als ignorant gegenüber den Anliegen, die versucht habe Ihnen zu vrrmitteln! Mit freundlichen Grüßen H. Salomon
Heinrich Schubert Sehr geehrte Damen und Herren von den Staats- und Senatskanzleien der Bundesländer und der Rundfunkkommission,



ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass ich den Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme und der Zusammenlegung von Sendern ablehne! Ich gehe davon aus, dass sich die Qualität und Vielfalt, vor allem der Informations- und Kulturprogramme in Deutschland, die ich sehr schätze und gerne nutze, verschlechtern werden. Die öffentlich rechtlichen Sender sind eine der tragenden Säulen der Demokratie. Hier zu sparen halte ich in der heutigen Zeit für ein falsches Signal und einen großen Fehler angesichts der Flut an Lügen und Falschmeldungen, die die Menschen auf Social Medias Kanälen beeinflussen. Ich halte es jetzt für mehr angebracht in freie, unabhängige Rundfunkanstalten zu investieren um ein Bollwerk und Gegengewicht zu Lügen und Propaganda darzustellen. Qualitativ guter, freier Journalismus kostet Geld und ist ein Investition in die Demokratie und fördert die politische Bildung. Nicht umsonst hassen Populisten den freien und unabhängigen Journalismus!
Heinrich Schuchardt 3SAT, Arte, Phoenix sind die Kanäle, die den Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks bzgl. Kultur, Information und Demokratieförderung in herausragender Weise umsetzen



Dort wo öffentliche Sender wie ARD und ZDF bevorzugt die Unterhaltungsinhalte privater Sender nachahmen besteht ein großes Einsparpotential.



Bitte erhalten Sie die Sender, die mit bescheidenem Aufwand den Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks umsetzen. Darum NEIN zur 3SAT-Schließung.
Heinrich Smit Die Zusammenlegung der bildungs- kunst- und informationsorientierten Sender: 3sat, arte, NDR, Info, Phoenix, alpha usw. führen zu weiterer Benachteiligung der Landbevölkerung, der Alten und Menschen mit Behinderung, weil diese Gruppen keine ÖPNV Optionen haben, oder weniger mobil sind. Wir gehören zur Minderheit der Friesen und auf dem Land lebend, sind deshalb in doppelter Hinsicht benachteiligt. Deswegen sind die Bildungs- und Kunstsendungen geradezu lebensnotwendig, für das seelische Gleichgewicht. DANKE MFG H. Smit
Heinrich Stichel Der Erhalt des 3sat Programms in seiner jetzigen Form ist unverzichtbar.

Die Zusammenlegung mit ARTE würde einen spürbaren Einschnitt in die Vielfalt des ÖRR bedeuten.

Die Angebote sind in ihrer Bedeutung, Qualität und Tiefe ein wohltuender Ausgleich zu den teilweise oberflächlichen und aufdringlichen "mainstream-Angeboten der Großen Unterhaltung" von ARD und ZDF. Mehr Raum für Kultur, objektive Dokumentation und Vermittlung von Wissen ist dringend geboten, z.B. die systemischen Problembetrachtungen von "NANO" sind einmalig in ihrer Aussagekraft.
Heinz Berg Sehr geehrte Kommissionsmitglieder,



ein breit gefächertes öffentlich-rechtliches Rundfunk- und Fernsehangebot ist ein zentraler Baustein unseres demokratischen Gemeinwesens. Es ist der Garant für ein breit angelegtes, objektives und weltoffenes Informationsangebot und damit Voraussetzung für eine faktenbasierte Meinungsbildung als Grundlage demokratischer Prozesse.



Daran jetzt die Axt anzulegen setzt fatal falsche Prioritäten, weil es einen Beitrag dazu leistet, dass die Fundamente unserer Demokratie weiter erodieren und sich damit auch unsere kulturelle DNA schleichend verändert.



Nicht der Abbau, sondern der Ausbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehangebots ist angesichts der sich abzeichnenden Verwerfungen der politischen Landschaft in Europa das Gebot der Stunde. Dies sollte uns allen den ein oder anderen Euro mehr an Rundfunkbeitrag wert sein.



Mit besten Grüßen



Heinz Berg
Heinz Dieden Ich bin über die 3sat-Pläne sehr erschüttert und frage mich, wie das ZDF den ausgewiesenen Bildungsauftrag der ÖR unabhängig weiter erfüllen will.



Wenn, was leider nicht ausgeschlossen ist, Frau Le PEN nächste Präsidentin Frankreichs wird, ahnt man doch, was mit dem ÖR dort passieren wird, siehe zB Ungarn.

Sich da in eine Kooperation mit ARTE einzubringen, ist mehr als riskant Im Gegenteil, in Zeiten drohender, populistischer Regierungen sind UNABHÄBGIGKEIT von Kulturfernsehen und -hörfunk, FREI VON QUOTENDRUCK, essentiell.



Jürgen Kaube, FAZ-Herausgeber, hat heute eine Einlassung unter dem Titel 'Ende der Kulturzeit' veröffentlicht, der ich vollumfänglich zustimme.

Anstatt die dortigen Argumente und Empfehlungen zu wiederholen, kopiere ich den Link:



https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ard-und-zdf-wollen-3sat-streichen-wo-bleibt-der-bildungsauftrag-110021156.html?GEPC=s9&premium=0x69e0f3891c73417aea052b3c1092aa277fc6c151ec40fb5fdc59a35449b5564e
Heinz Dietmar Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren



In Zeiten von Desinformation und Fake News spielen die Informationssendungen wie Phönix, ARTE, 3Sat u. a. eine extrem wichtige Rolle. Besonders die Erklärung komplexer und komplizierter Themen in eine verständliche Sprache unterstützt durch eingängige Bilder, sind eigentlich einer der Hauptaufgaben der öffentlich rechtlichen Sender. Als Einzahler in ihre Sender, bitte ich sie, ihrem Auftrag nachzukommen und die geplante Verschmelzung noch einmal zu überdenken. Durch die Fusion werden unweigerlich eine Reihe von Inhalten gestrichen werden und die Vielfalt, die so ungemein wertvoll in einer pluralistischen Gesellschaft sind, werden auf lange Zeit von der Bildfläche - im wahrsten Sinne des Wortes - verschwinden. Beim ausdünnen von Vielfalt, ist es wie mit der Biodiversität. Wenn erst einmal eine Spezies ausgestorben ist, wird eine Kette in Gang gesetzt, die auch andere Arten bedroht.

Deshalb noch einmal meine große Bitte, kommen sie ihrem Auftrag nach und knicken nicht vor einer populistischen Drohgebärde ein.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Dietmar Schmidt
Heinz -Jürgen Nowack Aufgrund zunehmenden Populismus ist eine Programmvielfalt äußerst wichtig, da hinter jedem Beitrag eine subjektive Ansicht und Meinung steht.

Ich halte es für falsch, wenn immer nur die Kosten die Entscheidung begründen.
Heinz Kort Guten Tag,



ich bin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk -aber dieser muss wieder seine Kernkompetenzen zurückgewinnen.



Ich kenne eine Reihe von Mitarbeitern in Sendern, feste wie freie (und ich kenne z.T. deren Konditionen) und weiß auch z.B. wie viel (oder wenig) in Sender wie hr noch produziert wird (im hr, im Gegensatz zu früher, praktisch nichts mehr von Relevanz).



1. die jetzige häufig sehr einseitig rotgrüne Tendenz selbst in Tagesschau und heute (durch tendenziell ausgewählte Beiträge und einseitige sog. Experten wie Fratzscher, Kemfert vom DIW, Wolfgang Schröder Uni Kassel, Potsdamer Institut etc.) muss wieder den Maßstäben des Medienstaatsvertrages - also den Grundsätzen eines unabhängigen und objektiven Journalismus genügen.

Die einseitige linke Tendenz ist von zahlreichen Studien aber auch von namhaften Experten wie dem ehemaligen Intendanten Peter Voß und auch vielen ehemaligen Redakteuren bestätigt worden, kann in einem ÖRR aber keinen Platz haben.



2. Es besteht kein Bedarf an zwei großen ÖRR Senderketten: das ZDF muss privatisiert werden.



3. In den Hörfunksendern ist in allen Formaten wie hr1, Br1 etc sowie in den Resten der ehemaligen Kulturprogram, also hr2, BR2 und in den Programmen wie hr3 , BR3 usw. überall der gleiche Mix von Musiktiteln (der 60er, 70er, 80er) und austauschbaren Infotexten zu hören.

In TV wie Hörfunk sollten die Regionalprogramme bei TV auf 2 Stunden pro Tag von 18-20 Uhr (wie früher schon in ARD) und 1 Vollprogramm im Hörfunk reduziert werden. Weitere Textbeiträge regional können für je einen Sender Hörfunk ARD 1, 2, 3, 4 zugeliefert werden. Für ganz Deutschland genügt also je 1 ARD 1, ARD Kultur, etc. plus 1 regionales Vollprogramm



4. Die Rundfunkräte müssen zu tatsächlich unabhängigen Experten-"Boards" (wie in UK oder Niederlande) reformiert werden: Jetzt sind es politisch einseitige Organe, in den Parteipräferenzen und -Interessen entscheidend sind - kein Wunder bei Funktionären aus Gewerkschaften, Kirche, Sozialverbänden..die nur eine Minderheit vertreten.



5. Die Gebühren könnten dadurch etwas gesenkt werden und ein Teil der Differenz zu dem noch notwendigen Teil - ausschließlich dann für die ARD - kann dann von einen "Board" wie in den Niederlanden für die Finanzierung kompetenter Programmvorhaben allen Sendern - auch rein kommerziellen - zur Verfügung gestellt werden.



6. Die jetzigen überproportional ausführlichen Online-Redaktionen und Socialmedia-Kanäle der ÖRR zerstören das duale System, da mit praktisch unbegrenzten Möglichkeiten durch die Gebühren nicht nur aber besonders die regionalen Medien und Verlage in Ihrem Kern angegriffen werden. Das muss auf das absolute Minimum an Nachrichten und Bild/Audio beschränkt werden.



7. Letztlich führte das zu einer sinnvollen Beschränkung und gleichzeitig Kompetenzerweiterung der dann noch bestehenden TV Kanäle (die jetzt in allen Kanälen mit endlosen Wiederholungen vollgestopft werden):

1 Vollprogamm mit regionalem Fenster, 1 Kika-Kanal, 1 Info/Dokukanal wie Phoenix, 1 Internationaler Kanal ARTE/3sat.

Und damit wieder zu mehr Akzeptanz



Mit freundlichen Grüßen
Heinz Müller Guten Tag

Ich bin begeistert vom Sender 3sat und das nicht nur, weil ich als Deutscher, der in der Schweiz lebt, jeden Tag sehe, wie wichtig der Austausch über Landesgrenzen hinweg ist. Diesen Sender zu verlieren, wäre ein weiterer Rückschritt auf dem Weg zu einem Europa der Völkerverständigung und des Miteinanders. Nicht weniger wichtig sind aus meiner Sicht, insbesondere in diesen Tagen, umfangreiche und qualitativ hochwertige Angebote im Bereich Bildung und Information. Hier das Angebot zu reduzieren, könnte sich bitter rächen.

Beste Grüsse
Heinz Müller Ich registriere den geplanten Wegfall von Leistungen bei gleich bleibenden Zwangsgebühren für Rundfunk und Fernsehen.

3sat ist ein Sender mit qualitativ hochwertigem Inhalt und hat eine ganz andere in Zielgruppe und inhaltliche Aufstellung als Arte. Eine Verschmelzung ist deshalb Unsinn.

Der Wegfall bestimmter Spartensender , wie ZDF Info, ZDF Neo, One sowie die Zusammenlegung 3. Programme ist denkbar.

Das alles muss aber mit der Minderung der Gebühren bzw. Abschaffung der Zwangszahlung einhergehen.



Mit freundlichen Grüßen

Heinz Müller
Heinz Peterburs Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe die Arbeit der Rundfunkkommission mit Interesse verfolgt. Die Vorschläge sind leider nicht der große Wurf. Das vorgelegte Vertragswerk verkompliziert die Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen leider weiter. Vereinfachungen, deutliche Kosteneinsparungen und die Übernahme von persönlicher Verantwortung durch die Verantwortlichen kann ich leider nicht erkennen. Nur 2 Anmerkungen zur Struktur: Warum soll es weiterhin ein ZDF geben, weiterhin ein Deutschlandradio?



Der neue Medienrat ist entbehrlich. Warum organisieren Sie die Öffentlich-rechtlichen nicht wie jedes erfolgreiche Unternehmen, Vorstand - Aufsichtsrat? Hier lebt der Amtsschimmel weiter, hoch lebe die Bürokratie!



Und wir zahlen, zahlen, zahlen. Ich bin schwer enttäuscht!



Es grüßt ein enttäuschter Beitragszahler.
Heinz Rothenberger Guten Tag



Wissenschaftsberichterstattung wie es zum Beispiel nano bei 3Sat zu Forschung und neue Perspektiven aus Medizin, Physik oder Technologie seit 1999 professionell macht, DARF NICHT AUS FINANZIELLEN GRÜNDEN VERSCHWINDEN!



So interessante, aktuelle und gut recherchierte Beiträge wie sie in nano jeden Tag präsentiert werden, sind eine qualitative Bereicherung und dienen exakt der im Rundfunkstaatvertrag geforderten Ziele!



Eine Reduzierung des Angebotes führt zu qualitativer Verschlechterung der Wissenschaftsberichterstattung.



Ich hoffe fest, mich auch weiterhin jeden Tag auf nano freuen zu dürfen.



Freundliche Grüsse aus der Schweiz

Heinz Rothenberger
Heinz Schulte Ich stehe voll und ganz hinter den Reformbemühungen! Sie können aber noch weiter gehen.

Für mich sind arte, Phoenix & DLF gesetzt. Ob 3SAT zu arte (französische Position?) oder Phoenix kommt, ist zweitrangig.

Des weiteren spreche ich mich für EIN nationales TV-Vollprogramm aus, während die Länderanstalten sich auf regional/lokale Berichterstattung konzentrieren sollten.

Grundsätzlich sollte der Reformansatz tiefgreifend sein & nicht substantiell geänderten Seh- & Hörverhalten hinterherzulaufen.

Heinz Schulte, Bonn
Heinz Weinhausen Sehr geehrte Damen und Herren,



Arte und 3SAT sind bewährte Flaggschiffe, sie müssen gesondert bleiben. Oder wollen sie die Öffentlich-Rechtlichen substantiell demontieren?





Mit freundlichen Grüßen



Heinz Weinhausen, Köln
Heinz -Werner Pulina Hallo liebe Rundfunkkommission,

im Gegensatz zu einem großen Teil der abstossenden rechtsextremen Personen immer wieder eine Bühne bietenden Talkshows von ARD (Das Erste) und ZDF repräsentieren und erfüllen 3sat, Arte, ARD-Alpha, ZDF-Info ziemlich gut den Auftrag des Rundfunkstaatsvertrags auf Informationen und Bildung.

Insofern entziehen sie den Sendergruppen ARD und ZDF damit eigentlich jegliche Daseinsberechtigung.

Stattdessen sollten sie dringend darüber nachdenken diese unsäglichen Talkshows einzustellen. Die dürften auch wegen der angesichts der oftmals abgelieferten Minderleistungen exorbitant überhöhten Moderatorenhonorare wesentlich mehr Einsparpotential bieten, als das blinde Zusammenstreichen der einzigen wirklich dem Sendeauftrag verpflichtet fühlenden Sender.



Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Werner Pulina
Heinz Willumeit Zu 3Sat und Arte:

Leider muss man in den letzten Jahren auch in Deutschland eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft beobachten. Ein offenbar größer werdender Anteil unserer MitbürgenInnen sympatisiert mit nationalistischem Gedankengut, betrachtet kulturelle Vielfalt als Bedrohung, sieht in offenen Grenzen und europäischer Intergration mehr Gefahren als Chancen. 3Sat und Arte stellen sich dem entgegen, mit qualitätiv hochwertigem Journalismus und Dokumentationen, die sich für ein offenes und toleranten Europa einsetzen, allerdings auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B, 3Sat für DACH und Arte für Deutschland / Frankreich / Europa.

In diesem Kontext finde ich die Idee, einen der zwei herausragenden, europäischen Kutursender aus Kostengründen aufzugeben. eine völlig falsche Maßnahme zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Wenn Sie, wie ich, der Meinung sind, dass unsere bisher recht gut funktionierende Demokratie eben auch auf Toleranz, kultureller Vielfalt und der Beachtung von Minderheiteninteressen beruht, dann bitte ich Sie hiermit, diese beiden so wichtigen Kultur-Sender in unserer Fernsehlandschaft zu erhalten, sie eher zu stärken und zu fördern, als über eine Abschaffung nachzudenken.



In der Hoffnung, auch in Zukunft meine beiden Lieblingssender schauen zu dürfen, verbleibt mit freundlichen Grüßen,

Heinz Willumeit
Heinz-Dieter Atzkern Sehr geehrte Damen und Herren.

Vor dem Hinterfgerund der Rundfunkgebühren und den Werbeeinnahmen der öffentlichen Sender ist eine Einschränkung des Senderangebots unverantwortlich.

Insbesonders die ZUsammenleguntg von Multinationalen Senren ist völlifg daneben.

Diese Massnahmen sind durch nichst zu begründen!

Ich hoffe dawss das Verfassungsgeruimncht diuesem Treiben ein Ende setzt !

Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Dieter ATzkern
Heinz-Dieter Evers Sehr geehrte Damen und Herren

Bitte lassen Sie die Programme so wie sie sind.

Ändern sie etwas in der Besoldung der Angestellten, keine Beamten oder Beamtenpansionen.

Keine überfrachteten und Spartenshows die eh keiner sehen will.

Mehr Dokumentationen und Faktenchecks (in Echtzeit)

Hände weg von der Kultur (3 Sat)

Gruss, Evers
Heinz-Peter Geil ich sehe in einer Änderung des Staatsvertrages für den ÖRR keinen Sinn.

Der ÖRR in Deutschland hat sich in seiner jetzigen Form seit Jahrzehnten bewährt und ich schätze ihn

als parteiunabhängige und objektive Nachrichtenquelle. Natürlich muss der ÖRR vernünftig wirtschaften, Auswüchse wie zuletzt beim RBB darf es nicht geben. Den ÖRR allerdings in seiner Nachrichtenfunktion im Medium Internet einzuschränken, indem er dort keine aktuellen Nachrichten mehr vor Veröffentlichung im analogen Medien publizieren darf, ist nach m.M. unsinnig.

Eine starke Demokratie braucht unabhängige Medien.
Heinz-Peter Korz Arte als auch 3sat sind zwei der letzten Sender mit Niveau. Eine Zusammenlegung würde das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender nachhaltig schaden. Es gibt genug andere Sender ohne Substanz, bitte dort sparen.
Heinz-Peter Volkmer Guten Tag,



Ich findet es skandalös, ausgerechnet bei den Spartenprogrammen von ARD und ZDF einsparen zu wollen.

Sie sind die einzigen Programme, mit deren Inhalten man sich ein Bild vom Zustand der Welt machen kann.

Sparen sollte man lieber bei den ausufernden Krimi Produktionen und Volksmusik-Einheitsbrei Produktionen,

die zur weiteren Volksverdummung beitragen.

Ich plädiere für die Beibehaltung von ARTE, 3SAT, PHÖNIX, ZDFneo, ZDFinfo, ARD Alpha, Tagesschau24 in unveränderter Form.

Dafür bin ich auch gerne bereit, eine etwas höhere Monatsgebühr zu zahlen.
Heinz-Werner Kohne Hallo,



Seit Jahren nutze ich im Fehrnsehen zum größten Teil nur die Sender 3sat, ARD-alpha und arte. Es ist ein wichtiger Anteil, mich in der immer komplizierteren Welt kompetent zu informieren. Oft hege ich die Hoffnung, durch die hintergründigen und gut recherschierten Stories die Welt einen bessere werden kann.



Der Konsum der restlichen Sender mit der ständigen Reklameunterbrecheungen ist mir fast unerträglich, ebenso die unvermeidlichen Kochshows, dusseligen Vorabend-Krimiserien, unausweichlige Bares für Rares Sendungen, Herz-Schmerz Schnulzen, Schlagershows usw, usw.

Ganz abgesehen von den Privaten Sender.



Wie tief das Niveau sinken kann, habe ich schon oft im Ausland z.Bsp. in Brasilien oder den USA erlebt. Da springen dann leicht bekleidete Mädels nach Geldscheinen, dazwischen Standard-Nachrichten, Wetterbericht, die Hälfte der Sendezeit Reklame.



Würde der vielfältige und abwechslungsreiche Journalismus beschnitten, wäre das das Ende meines Fehrsehkonsums. Ich war immer sehr stolz auf die unterschiedlichen Sender, jeder soll es sich aussuchen können. Auch Menschen wie ich, ich aber brauche Qualität, wenn es geht ohne Reklame, dafür zahle ich auch gerne meinen Rundfunkbeitrag.



Was soll man den ganzen Verschwöhrungsideologen denn entgegensetzen außer Bildung und vielfältigen sorgfältigen Journalismus.



Um Himmels Willen, Finger weg von meinen geliebten Spartensender (und dem Deutschlandfunk)



Mit freunlichen Grüßen



H-W Kohne



(selbstständiger Tischlermeister)
Heinz-Werner Voß Sehr geehrte Damen und Herren,



in der letzten Woche wurde u.a. im Sender 3sat über die "Reform" der Rundfunkkommission berichtet. Ich bin erschüttert wie, und in welcher Form, Raubbau an den Sendern mit dem Bewusstsein von Kunst, Kultur und vielfältiger Information umgegangen wird, und mit welcher Arroganz über die Vielseitigkeit dieser Sender hinweggefegt wird.

Es kann doch nicht sein, dass alles den Sparzwängen untergeordnet wird. Bildungs- und Informationsfreiheit deckt sich gewiss nicht mit der Zusammenführung bzw. Streichung von

Radio- und TV-Sendern.
Helen Sibelius Angesichts der Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen Sender keinerlei Neutralität oder Distanz gegenüber woken Meinungen und der Regierungspolitik walten lassen, sollten alle Talk-Shows und politischen Magazine, die allein der Indoktrination und dem Fertigmachen des politischen konservativen Gegners dienen, ersatzlos eingestellt werden.



Der ÖRR sollte sich auf wertneutrale Information vor allem in Bereichen wie Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft etc. beschränken.



Studiogäste bei Magazinen sollten ein Auftrittsverbot nach jedem Erscheinen im Fernsehen/Radio bekommen und erst wieder geladen werden dürfen, wenn eine bestimmte festzulegende Zeit vergangen ist und eine festzulegende Anzahl anderer Gäste zu sehen/hören war, die eindeutig belegbar andere Meinungen vertreten. Nur so kommt der ÖRR seiner Kernaufgabe nach, die Menschen neutral zu informieren und so zur Meinungsbildung beizutragen. DEnn die aktuell gebotene linksgrüne Einheitssoße ist in Wirklichkeit demokratieschädigend, da sie jede alternative Meinung zum Verstummen bringt, allein schon dadurch, dass diese im ÖRR nicht in Erscheinung tritt.



Am besten wäre es, wenn die Zwangsgebühr ganz abgeschafft würde und nur derjenige zahlen müsste, der die Angebote auch nutzt. So gäbe es für die Sender auch einen Ansporn, sich die Gunst des Publikums zu erarbeiten und dieses nicht von oben herab belehren und erziehen zu wollen wie derzeit.



Die individuellen Intendanten und Führungsebenen der einzelnen Sender gehören abgeschafft. Das hier eingesparte Geld sollte in die Programme fließen und denen zugute kommen, die das Programm rund um die Uhr machen. EIN Intendant für alle ÖRR-Anstalten reicht völlig aus. Am besten, man führte ein Rotationsverfahren ein wie bei den Ministerkonferenzen, damit alle Sender über die Jahre gleich repräsentiert werden.
Helen Weinald Es ist für mich schade und entmutigend zu sehen, dass mit diesem Vorschlag der freie und einfache Zugang, unter Anderem, zu Wissen und Bildung eingeschränkt und erschwert wird!

Hier wird am falschen Ende gespart. Leider - wie so oft.

Beispiele in diese Richtung gibt es zu Genüge; Stichwort "Schulsystem" und die daraus resultierenden Ergebnisse der Pisa-Studie...
Helene und Peter Rinck Sehr geehrte Damen und Herren, 6.10.2024

hiermit bitten wir Sie und alle mit der Frage der Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens Befassten, die bestehenden Sendersparten in Hörfunk und Fernsehen zu belassen.

Als HörerIn von MDR Klassik und BR Klassik z. B. blieben uns nach einer Abschaffung von solchen Kultursendern für unsere Musikinteressen zwar noch France Musique, Radio Swiss Classic oder radio klassik Stephansdom, aber Informationen über das musikalische Geschehen in Deutschland würden uns fehlen. Desgleichen kämen für uns in unserem Alter (70 J.) und unserem Leben auf dem Lande eine Zusammenlegung von Spartensendern wie ARTE und 3sat mit ihren Konzertübertragungen, Beiträgen über Kultur, ihren Dokus über Geschichte und Politik, oder gar eine Abschaffung von Sendern wie Phoenix, wo Live-Debatten gezeigt werden - so vor Jahren die Brexit-Debatte im britischen Unterhaus und heute Parlamentsdebatten im Bundestag - einer Beschränkung an gesellschaftlicher Teilhabe gleich. Sendungen wie „nano“ fassen für Laien v.a. wissenschaftlich-technische Forschung verständlich zusammen – und können so dazu beitragen, dass ZuschauerInnen besser einordnen können, wie sie selbst im Allgemeinen mit den Herausforderungen des Klimaschutzes angemessen umgehen können und worauf sie ihr Wahlverhalten aufbauen können.

Wenn die Bundesländer, um Kosten für öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen zu reduzieren, nicht die Gebühren erhöhen wollen, um antidemokratische Gegner des ÖRR nicht zu stärken, können Sie vielleicht die Gagen von TV-Stars (z.B. Tatort-Kommissare, Showstars) auf ein vertretbares Maß reduzieren, TV-Shows weniger aufwendig inszenieren – ohne dies auf dem Rücken der mit niedrigen Gehältern Beschäftigten auszutragen. Vielleicht bringen Sie auch öfters kostengünstige Wiederholungen – gute Sendungen, seien es Infosendungen oder Unterhaltungsfilme, sehen viele auch gerne mehrmals.

Ihnen, den Fachleuten, werden bestimmt überzeugende Argumente gegen die im Raum stehenden Veränderungen nicht fehlen. Darauf hoffen wir.

Mit freundlichen Grüßen

H. und P. Rinck
Sehr geehrte Damen und Herren, 6.10.2024
hiermit bitten wir Sie und alle mit der Frage der Neuordnung des öffentlich-
rechtlichen Rundfunks und Fernsehens Befassten, die bestehenden
Sendersparten in Hörfunk und Fernsehen zu belassen.
Als HörerIn von MDR Klassik und BR Klassik z. B. blieben uns nach einer
Abschaffung von solchen Kultursendern für unsere Musikinteressen zwar noch
France Musique, Radio Swiss Classic oder radio klassik Stephansdom, aber
Informationen über das musikalische Geschehen in Deutschland würden uns
fehlen. Desgleichen kämen für uns in unserem Alter (70 J.) und unserem Leben
auf dem Lande eine Zusammenlegung von Spartensendern wie ARTE und 3sat
mit ihren Konzertübertragungen, Beiträgen über Kultur, ihren Dokus über
Geschichte und Politik, oder gar eine Abschaffung von Sendern wie Phoenix, wo
Live-Debatten gezeigt werden - so vor Jahren die Brexit-Debatte im britischen
Unterhaus und heute Parlamentsdebatten im Bundestag - einer Beschränkung an
gesellschaftlicher Teilhabe gleich. Sendungen wie „nano“ fassen für Laien v.a.
wissenschaftlich-technische Forschung verständlich zusammen – und können so
dazu beitragen, dass ZuschauerInnen besser einordnen können, wie sie selbst im
Allgemeinen mit den Herausforderungen des Klimaschutzes angemessen
umgehen können und worauf sie ihr Wahlverhalten aufbauen können.
Wenn die Bundesländer, um Kosten für öffentlich-rechtlichen Rundfunk und
Fernsehen zu reduzieren, nicht die Gebühren erhöhen wollen, um
antidemokratische Gegner des ÖRR nicht zu stärken, können Sie vielleicht die
Gagen von TV-Stars (z.B. Tatort-Kommissare, Showstars) auf ein vertretbares
Maß reduzieren, TV-Shows weniger aufwendig inszenieren – ohne dies auf dem
Rücken der mit niedrigen Gehältern Beschäftigten auszutragen. Vielleicht bringen
Sie auch öfters kostengünstige Wiederholungen – gute Sendungen, seien es
Infosendungen oder Unterhaltungsfilme, sehen viele auch gerne mehrmals.
Ihnen, den Fachleuten, werden bestimmt überzeugende Argumente gegen die im
Raum stehenden Veränderungen nicht fehlen. Darauf hoffen wir.
Mit freundlichen Grüßen
H. und P. Rinck
Helene von Bünau Ich bitte sehr darum, das Programm 3 Sat und Arte weiter zu senden.
Helga August zu§ 28a --3sat und arte--

Ich halte die beiden Sender für echte Alternativen im Fernsehgeschehen. Auch im Freundeskreis werden sie immer gelobt und gerne gesehen.

Wenn sie beide zusammengefügt würden, entstünde eine große Lücke im Kulturbereich!! Das mag ich mir nicht vorstellen.



Angebote für jüngere Zielgruppen

ZDF neo und ARD one - da frage ich mich wie die Zuordnung zu der Zielgruppe bis 49 Jahre erfolgt ist?

Auch diese Sender gehören in meinem Umfeld zu den Lieblingssendern und wir sind deutlich! älter.



Ich wünsche mir, dass diese Sender beide! erhalten bleiben.

Außerdem sollte die Einteilung in "Alterszielgruppen"

überdacht werden. Das halte ich aus eigener Erfahrung zum großen Teil für überholt!



Landesprogramme Fernsehen und Hörfunk

Hier ist es wichtig für die eigene Identität, dass die Regionalität erhalten bleibt!

Auch die Nachrichten- und Informationssendungen - zB NDR Info und Deutschlandfunk aber auch NDR Kultur müssen bleiben!
Helga Cieslinski Bei allem Respekt vor der ggf. notwenigen Reform, spreche ich mich absolut gegen die Reduktion und Neugestaltung der Spartenprogramme aus. Besonders die Zusammenlegung von ARTE und 3sat wäre ein nicht wieder gut zu machender Verlust ! Ich bezweifle sehr, dass ein Sender allein die Fülle der Aufgaben von Wissensvermittlung in allen Sparten (u.a. aus Wissenschaft, Naturwissenschaften, Philosophie, bildenden Künsten, Geschichte und geschichtliche Zusammenhänge, Literatur, Wirtschaft und Politik) leisten kann. Dies haben bisher beide Sender im Verein und in Gegenüberstellung gut abgedeckt. Aber nur in Addition und nicht als einzelner Sender. 3sat ist ein besonderes Juwel: Hier werden auch Sendungen und Nachrichten aus Österreich und der Schweiz regelmäßig gesendet, was dazu verhilft, auch mal eingeschliffene Perspektiven zu hinterfragen und aufzubrechen. Wie schön wäre es, auch anderssprachige Nachrichtensendungen aus unserem europäischen Raum geboten zu bekommen.
Helga Engelsberger Ich bin schockiert, dass ausgerechnet in unserer Zeit an dem Angebot von Bildung und Kultur gespart werden soll. Vielfalt und Qualitätsjournalismus sollte uns Allen das Geld wert sein.

Die vierte Säule der Demokratie darf nicht erodieren wie unsere Brücken nur um ein paar Cent zu sparen.

Bitte rettet 3Sat!!!!!!!!!
Helga Göbel Das breite Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender muss dringend erhalten werden.

Die Vielfalt wäre durch Zusammenlegung von Sendern akut gefährdet.
Helga Hoffmeister Brief siehe Anlage
Helga Metzner Die Zusammenlegung von Arte und Sat 3 würde eine weitere und vielfache Verarmung des öffentlich- rechtlichen Rundfunks bedeuten- und eine weitere Gefährdung demokratischer Kommunikationskanäle. Ich schliesse mich den Forderungen nach Erhalt beider Sender an.

Helga Metzner, Berlin
Helga Miesseler Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte es für falsch dass man das "Online First" einschränken will. Es ist schon besser wenn man beim SWR immer online aktuelle News, auch ohne Bezug zu einer Sendung, hat. In Zeiten wo generell mehr im Internet läuft. So wie es aktuell ist so soll es auch bleiben!



Beste Grüße

Helga Mießeler
Helga Müller 3sat sollte unbedingt erhalten bleiben. Das Programm ist eine echte Alternative und absolut informativ und bildet.
Helga Palm Sehr geehrte Damen und Herren

Traurig gerade Bildungs-Kultur und Infosender zu reduzieren/abzuschaffen. Ja so war das als die Nazis an die Macht kamen. Weiter so

Mit freundlichen Grüßen Helga Palm
Helga Perlwitz-Matznick Wir lehnen es grundsätzlich ab, die Programme ARTE und 3Sat zusammenzulegen und auch keine Zusammenlegungen bei Phoenix und Alpha vorzunehmen. Wir sehen seit Jahren Sendungen wie NANO, Scobel, Unter den Linden, Phoenix-Runde, Arte-Journal, Phoenix vor Ort, sowie Sendungen über unsere dringend benötigten Initativen zur Bewahrung unserer Lebensräume. Sie tragen zu einem gut verständlichen Allgemeinwissen und zur Stärkung unserer Demokratie bei. Wir können uns nicht vorstellen, dass diese Sendungen bei einer Zusammenlegung in Qualität und Umfang erhalten bleiben.

Wir sind auch überzeugte auch überzeugte Hörer des Deutschlandfunks. Statt Kürzungen in diesem Bereich sollten solche Sendungen verstärkt werden, um der vermeintlichen Attraktivität von YouTube-Sendungen, Netflix, TicToc oder ähnlichem entgegenzusetzen. Nehmen Sie Einsparungen lieber bei Quizzsendungen, täglichen Krimis und ähnlichem Banalen vor.
Helga Schneider Wenn ich linear Fernsehen schaue, dann ist es zu 90% Arte, 3sat und Phoenix. Hie und da mal Poirot oder Miss Marple auf one. Im Ersten gibt es noch Weltspiegel, Panorama etc. Regionalinformationen in den 3. Programmen sind sicher auch wünschenswert.

Dokus zu Geschichte, Internationalem, Politik sind stark ausbaubedürftig.

Sport ist komplett uninteressant ebenso wie Schlagermusik, Talkshows und Quiz.

Im Radio gerne SWR2 und Deutschlandfunk, hie und da WDR5.



War da nicht was mit Bildungsauftrag?
Helga Wirth 3 SAT ist neben Arte einer der wichtigsten Sender!!

Klug gestaltet, gut recherchiert, vielseitig, deckt Bereiche im kulturellen Geschehen ab und ist über die Grenzen von Deutschland hinweg sehr informativ! ARTE und 3 Sat sind unabhängige Sender. Sehr wichtig in Zeiten von Desinformation.!!!!

Es wäre ein großer Verlust wenn es eine Zusammenlegung mit Arte gäbe!

Beide Sender müssen in Gänze erhalten bleiben. Helga Wirth
Helge Eimers Es ist auffällig, dass von den Änderungen die niveauvollen Sender betroffen sind wie Arte und -sat sowie Phoenix und ZDF neo.

Gespart werden könnte meiner Ansicht nach bei den Sonnabendprogrammen von ARD und ZDF, die an Niveaulosigkeit kaum zu übertreffen sind und wegen der sog. Stars sicher viel Geld kosten. Da die Eigenproduktionen, die z. B. Fernsehfilm der Woche heißen, in Wirklichkeit aber nur Krimis sind, könnte man diese reduzieren. Das magere Kulturangebot sollte man nictz beschneiden.



Mit freundlichem Gruß Helge Eimers
Helge Klausener Sehr geehrte Damen und Herren,

ich sehe die Rationalisierungsmaßnahmen kritisch, weil in Zeiten zunehmender politisch motivierter Desinformation eine hochwertige neutrale und fundierte Recherche und Information durch den öffentlich rechtlichen Rundfunk immer wichtiger wird. Ich befürchte die Einsparungen und Konsolidierungen werden diese Qualität reduzieren und der Rundfunk kann seinen Auftrag damit nicht mehr vollwertig erfüllen.

Herzliche Grüße,

Helge Klausener
Helge Liebner Guten Tag,



ich habe gehört, dass man sich als Bürger am Reformstaatvertrag bis zum 11.10.2024 beteiligen kann.

(https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1080102)

Anscheinend ist es aber nicht gewünscht, dass man sich beteiligt. Zum einem wird darüber zuwenig informiert, zum

anderen findet man nichts auf ihrer Homepage.

Sehe ich das richtig, dass ich als Konsument und Gebührenzahler rausgehalten werden soll?



Bitte um Rückantwort, Danke





Freundliche Grüße

Helge Liebner
Helge Mayer Keine weitere Reduzierung von Qualität bitte.





Ich bin Radiohörer, TV konsumiere ich weniger, meist über Plattform, Arte, 3 Sat noch auf dem TV-Gerät. Ich halte keine Bezahl- u. Abosender.

Die Rundfunkgebühren in der bestehenden Höhe sehe ich als schmerzende Ausgabe. Im Gegensatz zu vielen befürworte ich aber den ÖRR und bin zum Teil auch bereit gerne zu bezahlen.



Zustand Radio u. TV 2024: Der Bildungsauftrag des ÖRR ist von youtube gut erfüllt, von TikTok gekapert und von KI obsolet gemacht worden. Nur das Deutschlandradio, (die DW sei erwähnt aber da steuerfinanziert nicht weiter behandelt), und rare Formate in den Mainstreamkanälen erfüllen diesen Bildungsauftrag.

Arte und 3Sat erfüllen einen Bildungsauftrag, z.B. Ingeborg-Bachmann-Preis, die besten Nachrichtenformate meiner Meinung nach besitzt Arte. Nun, das wird also weiter reduziert oder kommt auf Plattformen. Also verliere ich. Rundfunkbeitrag reduziert sich auf 2,50 Euro im Monat weil ich für folgendes nichts bezahlen will:



Meine inzwischen meist gehasste regionale Senderfamilie ist der SWR. Das beste - "SWR 2" - wurde mit dem zweitbesten "SWR Kultur" verwurstet und beide löschen sich aus. Das ewig gleiche Gedudel auf den "spassigen" Mainstreamunterhaltungskanälen SWR 1, 3 und 4 mit bescheuerten Bonmots in den "Frühstücksmoderationen" und dummalbernen Gewinnspielen für "devote Senderlober" und einer Musikauswahl die keinen hinter dem Ofen vorlockt bleiben unverändert. Die überhaupt nicht mehr kultige SWR-Hitparade ist ein Witz geworden und muss eingestellt oder reformiert werden, da sie das gleiche Musik-Programm abbildet, das durch das Jahr durch den Hörern vorgesetzt wird. Im TV sind die dritten Kanäle austauschbar (wieder ganz wenige Formate, die wirklich gut sind). Mir fällt der überrepräsentierte Unterhaltungs-Schrott im biederen Gottschaltstil auf, die ununterhaltsamen Vomitores Barbara Schöneberger, Andy Borg, Andre Rieu, Giovanni Zarella, Stefan Mross usw., die weichgespülten deutschen inflationären Krimiformate, der abrgundblöd gewordene Tatort der nur so tut als ob er wichtige Themen aufarbeitet, die Aufzählung ist fortsetzbar. Wenn nur die "lebenden Leichen" durch die ÖRR-Senderfamilie angesprochen werden sollen, keine Sorge, die macht das nicht lebendiger. Andere Zuschauer laufen schreiend weg. Die Dominanz der Blödheitsformate im ÖRR ist nur durch das "Unterschichten-Spassgesellschaftsfernsehen" der Privaten zu schlagen. Die Privaten kann ich ignorieren. Der ÖRR will meine Kohle. Es gibt gute Ideen, aber die werden geopfert. Dominiert bei den Intendanten die Meinung, dass eine zerbröselnde alte und eine ignorante jugendliche Zuschauerschicht, dieses Programm möchte? Ist der Rundfunkrat und Fernsehrat (alle Regionen) eine Institution die nur unfähige Führungsmitarbeiter hat und Formate sabotiert, die über ihren engen Verstand gehen?



Reich-Ranicki gegen Joseph Goebbels-Endkampf:



Es gibt das Team Marcel Reich-Ranicki, "Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger", und das Team Joseph Goebbels: "Der Rundfunk gehört uns und niemandem sonst. Den Rundfunk werden wir in den Dienst unserer Idee stellen und keine andere Idee soll hier zu Worte kommen!"

Ich gehöre zu Team Reich-Ranicki und bezahle keinen Cent mehr, wenn der ÖRR seine Gleichschaltung weiter vollzieht und noch den "Preis für gesendeten Scheiss" erhöht. Auf welcher Seite stehen Sendermitarbeiter, Intendanten, Fernsehrat und die Rundfunkräte? Die internen Strukturen der bezahlten Sendehäuser sind transparent zu machen. Machtanhäufung muss aufgehoben werden. Wasserköpfe müssen zusammengestrichen werden.
Helge Naatz Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist mir klar, dass die Meinungen über die Reform des Rundfunks - je nach Interessenlage - weit auseinander gehen. Aber da ich die Medienstruktur für das Funktionieren unserer Demokratie für fundamental halte, möchte ich hier kurz dazu Stellung nehmen.

Zunächst einmal sollte der Gedanke >zuerst die Organisation, dann erst das Programm< im Vordergrund stehen. An der Spitze sollten keine Intendanten mit Ballerina-Verträgen stehen, sondern angestellte, nach Tarif bezahlte Direktoren (meinetwegen mit besonderen Kündigungsbedingungen), die voll sozialversicherungspflichtig sind. Was für die Leitung gilt, gilt natürlich auch für alle anderen Ebenen. Und darüber hinaus sollte eine Lösung dafür gefunden werden, dass auch alle >freien< Mitarbeiter in den Genuss der Sozialversicherungen kommen. Im übrigen läßt sich wohl beim Wasserkopf der Verwaltung immer etwas eindampfen.

Das Aufgehen des ZDF in der ARD habe ich schon immer (spätestens seit aufkommen der privaten Sender) für eine gute Idee gehalten. Allerdings sollte >Das Erste< dann völlig separiert werden von den einzelnen Rundfunkanstalten (etwa wie der DLF, der im Übrigen als beste Rundfunkanstalt - vielleicht weltweit - völlig unangetastet bleiben, vielleicht sogar noch ausgebaut werden sollte).

Wenn das ZDF in der ARD aufgeht, müssen aber deren Spartensender größtmögliche Unabhängigkeit erhalten, damit sie sich gegenseitig kontrastieren können und nicht vereinheitlicht wirken. Zum Zusammenlegen dieser Sparten ist nun Folgendes zu sagen: auf keinen Fall dürfen 3sat und arte fusionieren! 3sat ist zum großen Teil zur Tourismuswerbung verkommen; einzelne Sendungen, die als Aushängeschilder zur Niveausimulierung fungieren, können natürlich auf arte ausgestrahlt werden (aber leider kommen die oft aus der Schweiz). - Alle Spartenkanäle leiden bereits unter der Wiederholerei und deren Qualität(en) werden immer mehr mit Unterhaltungsproduktionen durchsetzt. Aber dadurch erhöht man nicht die Quote, sondern man verliert Stammzuschauer. So kann man vielleicht die Informations- und Ereigniskanäle >tagesschau24< und >phoenix< miteinander kombinieren, aber man sollte sie vielleicht Doku-frei halten. Damit wäre natürlich ein Doku-Kanal weiterhin nötig, aber mit weniger Wiederholungen, dafür mit umfangreicher Mediathek. -- Ich kann natürlich verstehen, dass die Politik gerne weniger hochspezialisierte und hochprofessionelle für Politik und Gesellschaft relevante Sendungen hätte; aber gerade ihr kritisches Potential ist für unsere Demokratie unabdingbar. -- Nun zu ard-alpha: statt diesen hervorragenden Kanal weiter mit U-Dokus zu verwässern, sollte man besser bei allen Bildungsbefliessenen mehr und mehr Werbung dafür machen, dass man im TV und mit dem TV wirklich etwas lernen kann (auch hier ist natürlich eine möglichst vollständige Mediathek erforderlich).

Ein Kinder- und ein Jugendkanal dagegen können vielleicht ausreichen; bei einem ausgezeichneten Programm brauchen Kinder keine Wahlmöglichkeit bis auf die grunsätzliche: an oder aus - und wenn Jugendliche denn wirklich TV sehen sollten, dann reicht auch hier ein Programm mit streambarer Mediathek, weil sie auch sonst so komsumieren.

Das Kürzungspotential bei den Radiosendern kann man immer schlecht einschätzen, da man sich meist ja nur in einem Sendegebiet aufhält. Landes-, Regional- und Lokalberichterstattung bleiben unverzichtbar; Kultur und Gesellschaft müssen auch über das Regionale hinaus auf das Nationale und Internationale ausgreifen dürfen (damit man nicht im eigenen Saft schmort). Vielleicht braucht es nicht so viele Sparten bei der U-Musik.

Mit einem Teil des Geldes, das durch das Wegschmelzen des ZDFs frei wird, könnte man dann vielleicht auch regionale Recherche-Zentren einrichten, die sich auch mal stärker um die Wirtschaft und Exekutive wie Judikative kümmern könnten.

Insgesamt bleibt noch zu sagen, dass der Rundfunkbeitrag nicht zu hoch ist, dass allerdings Sozial- und Einkommensschwache grundsätzlicher und einfacher davon befreit werden sollten. Ein regelmäßiger Inflationsausgleich ist - wie überall - sinnvoll. Und ein Hauptaugenmerk ist darauf zu richten, dass die Rundfunkanstalten durch ihren administrativen Gestaltungsspielraum nicht zum Selbstbedienungsladen ihrer entscheidenen Instanzen verkommen (so wie diese Tendenzen auch in Politik und Gesellschaft immer wieder zu beobachten sind).



Mit freundlichen Grüßen

H. Naatz
Helge Schubert Die Reformabsichten lehne ich ab. Erinnert mich an die Gleichschaltung im 3. Reich.

Vielfalt und Demokratie gehören zusammen, auch wenn es etwas kostet. Sonst kostet uns das die freiheitlich-demokratische Grundordnung
Helge Zieres ARTE und 3sat sollten als eigenständige Sender nebeneinander bestehen bleiben. Die Schwerpunkte unterscheiden sich sehr grundsätzlich.

Ich bin regelmäßiger Zuschauer beider Angebote. Tendenz weiterhin steigend!

Ich würde es sehr bedauern, wenn an dieser Stelle gespart und das Angebot eingeschränkt würde.
Hellwig, Ben Sehr geehrte Damen und Herren,



sowohl 'arte' als auch '3sat' sind BEIDES Kanäle, deren Programminhalte noch das

einzige waren, womit sich überhaupt die GEZ-Gebühr rechtfertigen lies (existenziell)!

Über 50% meiner pers.Einschaltquoten entfallen gerade auf das Angebot dieser Kanäle.

Wenn arte UND/ODER 3sat aus dem Angebot gestrichen werden geben Sie nur noch mehr

Grund dazu eine Gebührenforderung anzuzweifeln!!!



Beide Kanäle sollten bleiben! Auch wenn ich nicht immer mit den Inhalten einig gehe.

Diese haben wenigstens meistens Niveau.
Helmut Bürger Der Medienstaatsvertrag sollte erweitert werden um eine ausdrückliche Beauftragung des öffentlich- rechtlichen Rundfunks zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren, Notlagen und Katastrophen.



Das empfohlene Verhalten bei Alarmsignalen, wie z. B. Sirenenalarm, oder Warnmeldungen auf Mobiltelefonen beinhaltet immer an prominenter Stelle: „Radio einschalten für weitere Informationen“.



Leider gab es im öffentlichen Rundfunk in den letzten Jahren, sowohl bei amtlichen Gefahrendurchsagen, als auch bei Warnungen und Informationen aus eigener öffentlich-rechtlicher Kraft, schwerwiegende Mängel und Lücken. Hier besteht Handlungs- und Regelungsbedarf.



Meine konkreten Vorschläge finden Sie im angehängten PDF "Erweiterung des Medienstaatsvertrages um Bevölkerungswarnungen".
Erweiterung des Medienstaatsvertrags um Bevölkerungswarnungen
Der Medienstaatsvertrag sollte erweitert werden um eine ausdrückliche Beauftragung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren, Notlagen und Katastrophen.
Das empfohlene Verhalten bei Alarmsignalen, wie z. B. Sirenenalarm, oder Warnmeldungen auf Mobiltelefonen durch Warn-Apps, oder Cell Broadcast (DE-Alert), beinhaltet immer an prominenter Stelle: „Radio einschalten für weitere Informationen“.
Leider gab es im öffentlichen Rundfunk in den letzten Jahren, sowohl bei amtlichen Gefahrendurchsagen, als auch bei Warnungen und Informationen aus eigener öffentlich-rechtlicher Kraft, bedeutende Mängel und Lücken. Ich sehe hier Handlungs- und Regelungsbedarf.
Nachfolgend mein Vorschlag zur Erweiterung des Medienstaatsvertrags um den ausdrücklichen Auftrag für Bevölkerungswarnungen. Ich bin kein Jurist, aber ich hoffe, die jeweilige Intention der vorgeschlagenen Paragrafen wird klar genug. Begründung und Erläuterung folgen ab Seite 4.
AUFTRAG (Fortschreibung des § 26 Medienstaatsvertrag)
Warnung der Bevölkerung ist Aufgabe des öffentlichen Rundfunks(7a) Es ist Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die Bevölkerung vor und während Gefahren und Katastrophen zu warnen, zu informieren und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Dies ist an allen Wochentagen und zu allen Tageszeiten zeitnah zu gewährleisten.
Die allgemein anerkannten Grundregeln der Krisenkommunikation sind einzuhalten (Sollte es, analog zu den anerkannten Regeln der Technik, keine allgemein anerkannten Grundregeln der Kri-senkommunikation geben, so sind diese in maximal 7 prägnanten Leitsätzen durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), anhand des Standes der Wissenschaft, zu definieren).
Warnungen, und die Sicherstellung der Möglichkeit dazu, gehören zum Kern der Grundversorgung und haben zeitlich, technisch, organisatorisch, personell und finanziell Vorrang vor anderen Aufgaben.(7b) Warnungen werden, angepasst an das Gefahrengebiet, im Hörfunk regional begrenzt ausgesendet. Dazu werden die regionalen Sendegebiete (Regionalfenster) der Landesrundfunkanstalten genutzt.
(7c) Die Warnsender sind im Regelbetrieb mit einem Programm zu belegen, bei dem der Bürger anhand des Programmnamens und aus Hörerfahrung Warnungen und Informationen im Gefahrenfall erwarten kann, z. B. mit einer Informationswelle.
(7d) Warnungen sind im linearen Fernsehen, wie auch während des Abrufs nonlinearer Inhalte, wenigstens als Laufschrift anzuzeigen. Dabei ist auf weitergehende Informationen im Radio, im Videotext und online, hinzuweisen. Alle Möglichkeiten zur Barrierefreiheit sind auszuschöpfen.

Übernahme und Verbreitung amtlicher Warnungen
(7e) Die bestehenden Regelungen zu „Amtlichen Gefahrendurchsagen“ und „Gefahrenmit-teilungen“ im Rundfunk bleiben unverändert, ersetzen aber nicht eine eigenständige, vor Gefahren warnende Berichterstattung der Landesrundfunkanstalten.(7f) Sobald Rundfunksender, z. B. durch die eigenen Nachrichten, erfahren, dass im Sendegebiet Gefahren vorliegen, die eine amtliche Gefahrendurchsage erfordern könnte, so ist bei den zuständigen staatlichen Stellen nachzufragen. Bei Ausbleiben von Meldungen der zuständigen staatlichen Stelle ist diese Nachfrage regelmäßig zu wiederholen, bis die Gefahr vorüber ist.
(7g) Für eine unverzügliche, vollständige und verständliche Ausstrahlung von amtlichen Ge-fahrendurchsagen im vorgesehenen Zielgebiet ist die Intendantin, der Intendant der jeweiligen öffentlich-rechtlichen Anstalt verantwortlich.
Eine Verletzung von Sorgfaltspflichten hierbei wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(7h) Neben dem bereits vorgeschriebenen Hinweis “amtliche Gefahrendurchsage” wird folgende Signalisierung eingeführt:
Akustisch: Der Beginn einer amtlichen Gefahrendurchsage wird angezeigt durch einen kurzen Signalton, der dem akustischen Signal von Cell-Broadcast-Warnungen für Mobiltelefone gleicht.
Metadaten: Gefahrendurchsagen werden durch ein Signal flankiert, das es Empfangsgeräten erlaubt, Warnungen automatisiert zu Gehör zu bringen.
Technische Einzelheiten regelt eine Verordnung der Bundesnetzagentur.
Solange nicht mindestens 95 % aller Kraftfahrzeuge über ein System verfügen, das Warn-durchsagen automatisiert einschaltet, sind Warndurchsagen zusätzlich mit der Signalisierung für Verkehrshinweise zu versehen.
Härtung der technischen Infrastruktur für Katastrophenfälle(8a) Um als Teil der kritischen Infrastruktur, staatsferne, politische, wirtschaftliche und technische Unabhängigkeit in hoher Zuverlässigkeit sicherzustellen, befindet sich die für Warnungen genutzte Übertragungstechnik vollständig, inklusive Immobilien, in eigenem Besitz und eigenem Betrieb der Landesrundfunkanstalten. Gleiches gilt für die Signalzuführung.
Betrieb und Signalzuführung der Warnketten sind redundant auszuführen. Ein autonomes Funktionieren, unabhängig von Einflüssen Dritter, unabhängig von Internetinfrastruktur, und für die Dauer von wenigstens 20 Tagen ohne öffentliche Stromversorgung, ist sicherzustellen.
Dies gilt ausdrücklich auch für eine Umstellung auf zukünftige Übertragungstechnik, wie
z. B. DAB+ oder 5G-Broadcast.
(8b) Bei einem Ausfall von Sendeinfrastruktur, z. B. eines regionalen Sendestudios, ist die technische und inhaltliche Versorgung des Gefahrengebietes durch umliegende Technik und Personal zeitnah sicherzustellen. Diese Fähigkeit ist jederzeit rund um die Uhr zu gewährleis¬ten, z. B. durch Rufbereitschaft und Bevorratung geeigneter Technik.
(8c) Das für Warnungen vorgesehene Programm wird flächendeckend über leistungsstarke UKW-Sender verbreitet, bis mehr als 95 % der Einwohner Deutschlands über eine andere, geeignete, zukünftige Warntechnik erreicht werden, die den hier genannten Anforderungen genügt.
Verbraucherschutz & Bürgerfreundlichkeit
(9a) Ein voraussetzungsloser, diskriminierungsfreier, anonymer und, von Rundfunkbeiträgen abgesehen, gebührenfreier Zugang zu allen öffentlich-rechtlichen Programmen - und damit auch zu Warninformationen - wird unabhängig von Übertragungstechnik, Signallieferant und Anbieter garantiert. Für gesetzlich vorgesehene, gebührenfinanzierte Programme gilt – inklusive der regional richtigen Inhalte – eine Angebotspflicht.
Programme müssen ohne Weglassen, oder Hinzufügen von Inhalten (z. B. Werbung), inklusive Zusatzdaten (z. B. EPG, HbbTV) ohne Hürden auffindbar und zugänglich sein. In der Regel ist eine bitgenaue Übertragung anzustreben. Eine veränderte, z. B. qualitativ abgesenkte, Übertragung ist mit dem Programmanbieter abzustimmen.
Dies gilt ausdrücklich auch für zukünftige Übertragungstechnik, wie z. B. 5G Broadcast.
Diese Garantie ist vom Bürger individuell einklagbar, unbesehen, wer der Verursacher einer Einschränkung wäre, ob Staat, Rundfunkanstalt, Gerätehersteller, Sendernetzbetreiber oder andere Programmdistributoren. Sammelklagen sind zulässig.
Die hier gesetzlich beauftragten Warnprogramme müssen auf allen Übertragungswegen und Bedienoberflächen leicht auffindbar sein. Örtlich zutreffende Warnungen müssen unmittelbar übertragen oder angezeigt werden.
(9b) Die individuellen Unkosten des Beitragszahlers bei der Einführung neuer Übertragungstechnik müssen, unter Berücksichtigung der Lebensdauer dieser Technik, in einem angemessenen Verhältnis zum Rundfunkbeitrag stehen.
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) nimmt vor der Einführung neuer Techniken eine wirtschaftliche und ökologische Gesamtbetrachtung von Rundfunkbeitrag und Kosten für neu benötigte Empfangstechnik aus Sicht des Beitragszahlers vor. Die ökologische Gesamtbetrachtung wird gemäß einer geeigneten ISO-Norm (z. B. #14044) erstellt.
Zur Vermeidung unbilliger Härten kann Rundfunkteilnehmern mit überproportional hohen Unkosten der Kaufpreis für neue Geräte erstattet werden, falls die Wirtschaftlichkeit einer Änderung insgesamt gegeben ist. Näheres regelt eine Verordnung.
Inkrafttreten und Übergangsfristen
(10) Die Regelung (9) und (10) treten mit Verkünden des Gesetzes in Kraft.
Für die anderen Absätze gilt eine Übergangsfrist von 6 Monaten, für (8) von 2 Jahren.
Begründung und Erläuterung der Beauftragungen
Zu 7a
Warnung und Information der Bevölkerung durch den öffentlichen Rundfunk zeitlich vor und wäh-rend Gefahrenlagen haben in der Vergangenheit schon mehrfach schlecht oder gar nicht funktioniert. Sowohl die Aussendung von amtlichen Gefahrendurchsagen, wie die Information durch eigene Programmleistung, sehe ich als stark verbesserungswürdig an. Die Berichterstattung nach Schadensereignissen ist nicht gemeint.
Bei Gefahrenwarnungen (außer für den Straßenverkehr) scheint ein systemischer Mangel im deut-schen öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorzuliegen. Dazu einige Beispiele:
WDR, Juli 2021, Flutkatastrophe NRW, 45 Tote im Sendegebiet
„Unterlassene Hilfeleistung: WDR lässt den Westen im Stich“:
https://www.dwdl.de/meinungen/83629/unterlassene_hilfeleistung_wdr_laesst_den_westen_im_stich/
Wegen fehlender „medialer Begleitung durch Rundfunk und Fernsehen“ wurde mancherorts bewusst auf eine Warnung der Bevölkerung durch Sirenenalarm verzichtet:
https://www.zeit.de/news/2021-07/23/rheinisch-bergischer-kreis-absichtlich-keine-sirenen
SWR, Juli 2021, Flutkatastrophe im Ahrtal, 134 Tote im Sendegebiet
Harmlose, leichte Warnungen, keine Gefahrendurchsagen:
https://x.com/mjrieger/status/1416943551666139138
„man habe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli verzweifelt vor dem Radio gesessen und auf Tipps und Ratschläge gewartet“:
https://taz.de/Flutkatastrophe-in-Westdeutschland/!5787180/
RBB, Februar 2019, 31 Stunden Strom-, Internet- & Mobilfunkausfall in Teilen Berlins
„Trotz bereitgehaltenem Radio samt ausreichendem Batterievorrat für eben genau solch einen Fall, war dieses zu meinem großen Erstaunen nahezu völlig nutzlos.“ Leserbrief von Sabine_W:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/stromausfall-in-koepenick-blackout-offenbart-maengel-beim-katastrophenschutz/24023266.html?pageNumber=1&commentId=5c6f9161546b8e554ebd8277
BR, Juni 2016, Unwetter in Südostbayern, 7 Tote im Sendegebiet
„#Hochwatergate reloaded: Sie lernen es nie oder wollen einfach nicht“:
https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/hochwatergate-reloaded-sie-lernen-es-nie-oder-wollen-einfach-nicht/
http://uebermedien.de/5382/es-gelten-entsprechende-warnungen-die-ard-unwetter-routine/
Die Liste mit Beispielen ließe sich fortsetzten. Ich möchte die gesetzliche Beauftragung des öffentlichen Rundfunks zur Bevölkerungswarnung aber nicht nur mit der bisherigen lausigen Praxis begründen, sondern auch theoretisch.
In der Technik ist es seit Jahrzehnten üblich - und vielfach auch gesetzlich vorgeschrieben - sicherheitsrelevante Funktionen redundant, also doppelt, oder sogar mehrfach, auszuführen. Man denke an Zweikreis-Bremssysteme für Kfz, oder - trotz erheblichen Mehraufwandes - den Bau von zwei Röhren bei neuen Tunnels. Für die potenziell lebensrettende Bevölkerungswarnung sollte dieses Sicherheitsprinzip ebenfalls gelten.
Neben den staatlichen Warnungen sollte es deshalb zusätzlich ein weiteres unabhängiges, staatsfernes Warnsystem geben. Es bietet sich an, dieses innerhalb der - von der Informationsgewinnung bis zur Übermittlung an den Bürger - vorhandenen Infrastruktur eines unabhängigen, staatsfernen, öffentlichen Rundfunks aufzubauen.
So könnte im Falle von temporären oder lokalen Mängeln, Verspätungen oder eines kompletten Versagens der staatlichen Bevölkerungswarnung, diese zweite Ebene die Warnung der Bevölkerung gewährleisten, bzw. ergänzen.
Gleiches gilt bei technischem Versagen von staatlichen Warnmitteln, bei Ausfall von Sirenen, oder Ausfall von Mobilfunknetzen und damit dem Ausfall von allen internet- und mobilfunkbasierten Warnungen und Informationen, wie z. B. von Warn-Apps und Cell-Broadcast-Warnungen.
Die Ausstrahlung von Radio und Fernsehen hat sich über Jahre technisch als robust bewährt. In der Flutkatastrophe 2021, zum Beispiel, waren vielfach leitungsgebundenes Internet, Telefon, Mobilfunk, inklusive mobilem Internet, Strom, Sirenen, sowie teilweise auch der BOS-Behördenfunk (Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsfunk) komplett ausgefallen. Auch Murphys Law brachte sich in Erinnerung, Satellitentelefone funktionierten ebenfalls nicht.
Der Lokalsender Radio Wuppertal stellte in der Flutnacht ein ausgezeichnetes Programm auf die Beine. Technisch war der kleine Sender jedoch bereits nach wenigen Stunden im Notbetrieb und noch in der ersten Katastrophennacht musste der Sendebetrieb komplett eingestellt werden.
Öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen blieben technisch unbeeinträchtigt auf Sendung und wären damit vor Ort das einzige massentaugliche Echtzeitmedium während der Notlage - die einzig verbleibende Informationsmöglichkeit - gewesen, wenn dort zeitnah mehr und bessere Information geboten worden wäre.
Eine ausdrückliche gesetzliche Beauftragung potenziell lebensrettender Gefahrenwarnungen im öffentlichen Rundfunk scheint mir aus den Fürsorge- und Schutzpflichten des Staates gegenüber dem Bürger heraus in gerader Linie folgerichtig und geboten.
Eine Priorisierung des Warnauftrages, gegenüber anderen öffentlich-rechtlichen Programmaufträgen, ist ebenfalls sinnvoll. Ich spitze zu: In meiner Werteordnung kommen reale Menschenleben vor Unterhaltung mit virtuellen Roten Rosen.
Allgemein sollte bei der Risikovorsorge beachtet werden: Eintrittswahrscheinlichkeit multipliziert mit dem Schadensausmaß definiert die Höhe eines Risikos. Somit können auch seltene, überraschende, oder sehr unwahrscheinliche Ereignisse ein relevantes Risiko darstellen, wenn ihr Schadensausmaß sehr groß ist.
Zu 7b
Gemeint sind die rund 40 Regionen, für die die Landesrundfunkanstalten, oft aus Studios vor Ort, (werk)täglich zeitweise ein eigenes Radioangebot via UKW, DAB+ und online senden.
Grafik: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:ARD-Hörfunkfenster.png
Zu 7f
Die Bringschuld der staatlichen Stellen für Gefahrendurchsagen wird ergänzt durch eine Holschuld der Rundfunksender, um technischem, organisatorischem oder menschlichem Versagen in der Meldekette entgegenzuwirken, um Pannen zu verhindern.
Festzuhalten ist, beim letzten Test 2021, der leider ein Ernstfall mit mehr als 180 Toten war, gab es bei Warnungen der zuständigen staatlichen Katastrophenschutzbehörden über den öffentlichen  Rundfunk unter dem Strich einen Totalausfall. 17 amtliche Gefahrendurchsagen der höchsten Stufe („programmunterbrechend im Hörfunk und im Fernsehen“ gemäß § 4 ) hatten die Katastrophen-schutzbehörden ausgegeben. Bei keiner Anstalt, deren offizielles Sendegebiet das Katastrophengebiet umfasst (ZDF, DLF, SWR, WDR), ging auch nur eine einzige dieser amtlichen Gefahrendurchsagen im Radio oder TV über den Sender.
Quellen: eigene Programmbeobachtung und
https://www.deutschlandfunk.de/warnmeldungen-vor-der-flut-kommunikation-zwischen-behoerden-100.html
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/warnmeldungen-aus-trier-kamen-nicht-bei-radiosendern-an-100.html
Für sicherheitsrelevante Notfälle hat sich die Implementierung einer, eigenen, über hierarchisch und kleinteilig abgegrenzte Zuständigkeiten hinausgehenden Zusammenarbeit bewährt. In der Luftfahrt, z. B. nach dem CRM-Konzept.

 
 
 
 
 
Helmut Drebenstedt Ich bin mit der geplanten Streichung von Rundfunk- und Fernsehangeboten nicht einverstanden. Insbesondere widerspreche ich der Streichung bzw. Zusammenlegung hochwertiger Spartenkanäle wie Phoenix, ARD Alpha, 3Sat und ARTE.

Gleichzeitig werden die Angebote in den Hauptkanälen ARD und ZDF inhaltlich immer mehr ausgedünnt und verflacht (z.B. der tägliche "Krimi" nach der Tagesschau auf ARD ist eine Zumutung, so dass wir diese Programme kaum noch nutzen).

Diese bereits stattgefundenen und die nun geplanten Veränderungen widersprechen dem Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der heute nötiger als jemals zuvor ist.

Eine breite Vielfalt an seriösen, inhaltlich und kulturell hochwertigen Informationsangeboten ist heute angesichts der Flut von Fake-News, populistischer Stimmungsmache und Verdummung im privaten Rundfunk und Fernsehen und den "sozialen" Medien wichtiger denn je.



Darum fordere ich dazu auf, die hochwertigen Spartenkanäle zu erhalten und weiterzuentwickeln, ohne das Qualitätsniveau zu senken. Das intellektuelle Anspruchsniveau darf nicht weiter gesenkt werden, um eventuell höhere Einschaltquoten zu erzielen. Der scheinbar vorhandene Bedarf an Tiktok-Niveau, Dauerlauf von Krimiserien, billigen Aufregersendungen und ähnlichem wird bereits außerhalb des öffentlich-rechtlichem Bereichs mehr als genügend befriedigt.



In der Hoffnung auf weitsichtige Entscheidungen und mit herzlichen Grüßen

Helmut Drebenstedt
Helmut Fritz Kriege Durch diese Reform wird der Ast abgesägt auf dem der Öffentlich-rechtliche Rundfunk sitzt!

Im Radio gibt es unzählige Popmusiksender, alle mit Werbung. Die Sender sind nicht zu unterscheiden ob öffentlich-rechlich oder sonstwie kommerziell.

Der Deutschlandfunk ist kaum zu empfangen, der Empfang im Auto funktioniert nicht wirklich, da alle Frequenzen mit überflüssigem Dudelfunk besetzt sind. Wozu da noch gebührenfinanzierte Sender?



Im Fernsehen wird nahezu ständig fiktionales Material gesendet. Besonders krass beim ZDF vorabendprogramm. Investigativer Journalismus wurde schon länge die Zähne gezogen. Wenn überhaupt findet es zur nachtschlafender Zeit statt. Thomas Leif und Kollegen gibt es nirgends mehr.

Es werden Unsummen für Sportübertragungen verschwendet, nur um die Kommerziellen an der Austrahlung zu hindern. Dafür soll ich Gebühren zahlen? Unverschämtheit!



Dank Christina Strobl wurden wertvollere Programmbestandteile in die Nacht verbannt. Wozu da noch gebührenfinanziertes Fernsehen?
Helmut Grandjean 3SAT ist wichtiger als ARTE, weil hier der deutschsprachige Kulturraum abgebildet wird, und 3SAT so die grundlegende Einheit unserer gemeinsamen Tradition spiegeln kann. Dies ist um so wichtiger, als in unserer Zeit die Einflüsse stärkerer Player wie US-Amerikas und der islamisch geprägten Zilisationen immer stärker werden.



ARTE ist nachgeordnet, und steht auf einer Stufe mit zum Beispiel einem denkbaren deutsch-polnischen Sender.



3SAT ist also unverzichtbar.
Helmut Grönke Guten Tag,

die Möglichkeit zur Stellungnahme zur Änderung der Sender ist gut versteckt. Es sollte besser deutlich gemacht werden, wo man den eigenen Standpunkt deutlich machen kann.

Für mich wäre es fatal gerade im Bereich 3sat, Arte, One und zdf- info , Einschnitte vornehmen sollte. Gerade die genannten Sender bieten qualitativ hochwertige Beiträge. Dagegen könnte die Seriensülze durchaus gekappt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Grönke
Helmut Hoffmann Hörfunkprogramme mit ähnlichem Programmangebot zusammenlegen und nicht einfach nur die Anzahl der Hörfunkprogramme der LRAs beschränken. Wichtig ist, dass die Programmvielfalt erhalten bleibt und der Programmauftrag des ÖRR erfüllt wird, dass alle Gesellschaftsbereiche erreicht werden sollen.

So könnte man in Süddeutschland z.B. aus SWR3 und SWR1 oder aus Bayern1 und Bayer3 ein Programm machen. Das wäre mit Sicherheit ein großer Aufschrei, da es sich um die Programme mit den meisten Hörern und der größten Reichweite von SWR und BR handelt. Die Programme sind sich aber von Inhalt und Information so ähnlich, dass es da für mich keine Rechtfertigung für 2 Programme gibt.

Da gibt es bei allen LRAs sicher genügend Beispiele.
Helmut Hoffmann Ich wünsche mir ein öffentlich rechtliches Angebot mit klarem Wiedererkennungswert und plädiere deshalb dafür, Werbung und Sponsoring für alle öffentlich rechtlichen Angebote zu verbieten.

Werbung und Sponsoring soll den privaten Anbietern vorbehalten werden, die sich damit auch finanzieren müssen. Der öffentlich rechtliche Rundfunk sollte sich ausschließlich über die Haushaltsabgabe finanzieren.

Konsumentinnen und Konsumenten würden dafür ein ganz klaren Erkennungsmerkmal aller öffentlich rechtlichen Angebote gewinnen - gibt's keine Werbung oder Sponsoring, so bin ich beim öffentlich rechtlichen gelandet.
Helmut Hollen Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich schätze unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Objektive Informationen sind sehr wichtig für die Menschen in unserem Land.



Ich meine jedoch, dass man die Ziele auch sparsamer erreichen kann. Ich sehe Prachtbauten der Rundfunkanstalten (z.B. Radio Bremen, ZDF),

Die Gehälter der Chefs scheinen sehr hoch zu sein und weniger Sender reichen auch aus.



Ich begrüße die Sparvorschläge.



Vielen Dank und viele Grüße



Helmut Hollen
Helmut Jung Danke Herr Haseloff, danke AfD!! Ihr habt ein Spitzenprodukt der Medien- und Informationsvielfalt zu Fall gebracht!



Ihr seriösen Politiker Deutschlands, schade, daß Ihr vor diesem Angriff in die Knie gegangen seid!



Wir brauchen dringend wieder eine ausreichende Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien, schon allein deshalb, weil die Anzahl der Medien gestiegen ist!! (Verdoppelung des Beitrages; ggf. wie eine Steuer einziehen; Es ist immerhin eine wichtige Aufgabe des Staates, uns wertungsfreie Informationen zur Verfügung zu stellen!) Dann braucht es die unselige Streichungs-Diskussion nicht. Also, Rauft Euch zusammen!, um das Feld nicht den werbefinanzierten, oberflächlichen und ggf. lobbygesteuerten Medien zu überlassen.



Folgendes ist bereits augenfällig passiert:

- Wegfall von „Forschung aktuell” (DLF) am Montag,

- Wegfall des klassischen NANO (3SAT) am Dienstag,

- Schlechtes Kamera-Personal bzw. Redaktion von Filmen (verwackelte Nahaufnahmen, Gestik ist nicht zu sehen, Ton und Bild schlecht korreliert . . .)

- Morgenandachten und -feiern (HR2) verkürzt bzw. durch Musik-Einspielungen aufgefüllt,

- Wegfall von Nachrichtensendungen (HR2),

- Zusammenlegung von Kulturprogrammen (wenigstens temporär),

- Qualitätsverlust von Kinder- (Radio- und Fernseh-) Programmen,

- vermehrte Wiederholungen von Beiträgen,

- Bayern-Heimat nicht mehr terrestrisch zu empfangen



. . . Traurig! (willkürliche, längst nicht vollständige Aufzählung)



Das ist heute m.E. das erste Mal, daß wir Bürger um unsere Meinung gefragt werden. Gut so! Der Zeitrahmen ist allerdings eindeutig zu schmal und die Information über diese Möglichkeit zu wenig publik!



Das Verbots der Presseähnlichkeit ist irgendwie von gestern (wenn es überhaupt je Sinn hatte)! Wahrheiten gelten doch für alle Medien gleich.



Ja zu einer einzigen Mediathek! Auch Hörbeiträge sind ein Medium! Alle Sender in einer verständlichen, einheitlichen Übersicht, das wäre gut.



Ebenso sind Synergien durch Kooperationen und das Zugeständnis von mehr Flexibilität der Sender zu begrüßen.



Mehr kann ich als Laie nicht sagen und verbleibe voller Hoffnung auf eine gute Lösung



Helmut Jung aus dem Vogelsberg
Helmut Kaul Der Sender 3-Sat sollte nicht zuletzt aufgrund seines guten wissenschaftlichen Journalismus in der bisherigen Form erhalten bleiben und nicht in Arte aufgehen.
Helmut Kriege Dringend muss der Rundfunk reformiert werden, aber diese Reform ist nicht zielführend! Damit wird der Ast abgesägt auf dem gesessen wird .



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hatt sich so sehr an die privaten angepasst, dass der kaum noch davon Unterscheidbar ist.



Im Fernsehen wird zur besten Sendezeit fasst nur noch fiktionales Material gezeigt, Krimi folgt Krimi. Werbung wird dem zahlenden Rundfunkteilnehmer auch noch zugemutet, Unsummen werden immer wieder für Sportrechte verplempert. Ausnahme ist lediglich 3.Sat und Arte, nun soll ausgerechnet daran gespart werden! Journalismus, insbesondere investigativer Journalismus wurde gezähmt und zahnlos, auf nächtliche Sendezeiten verbannt. Welch ein Bärendienst. Danke Christina Strobl!



Im Radio gibts überall nur Dudelfunk, ein Sender wie der andere! Dazu tagsüber reichlich Werbung. Gedudel können aber die Kommerziellen besser und billiger, ganz ohne Zwangsgebühren. Ein reiner Wortsender, zB wie BBC Radio4 gibt es bei uns nicht. Talkradio ist in Deutschland noch unbekannt. Der Deutschlandfunk ist zum Beispiel im Rhein-Neckar Raum praktisch nicht empfangbar und unverwertbar weil der Empfang viel zu schwach ist. Die Lang- und Mittelwelle waren praktisch in ganz Europa im Autoradio zu empfangen, heute aber abgeschaltet. Statt dessen gibts unzählige UKW Dudelsender, private wie öffentlich-rechtliche, nicht von einander zu unterscheiden!

Ja, der Rundfunk muss gründlichst reformiert werden! Die Reform sollte aber nicht wie vorgesehen die Angleichung and die privaten perfektionieren. Wofür ich heute noch Rundfunkgebühren zahlen soll weiss ich schon lange nicht mehr, nach der angedrohten "Reform" wird es ein breites Ablehnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben. Der Ast wäre abgesägt.
Helmut Martin Sehr geehrte Damen und Herren,

der Entwurf des Staatsvertrags birgt das Risiko, dass die Fernsehsender 3sat und Arte zusammengelegt werden. Ich halte dies nicht für zielführend. Das Ziel des Vertrags ist wohl, Doppelstrukturen abzubauen und den ö.R. Rundfunk zu verschlanken. 3sat und Arte sind jedoch zwei vollständig unterschiedliche Sender, die kaum Überschneidungen haben. Bei 3sat handelt es sich um einen Sender des deutschsprachigen Raums, der Österreich und die Schweiz einschließt. Arte ist ein deutsch-französisches Projekt, das in jeder Beziehung anders ist als alle anderen Sender. Dieses Programm sehe ich als wichtigen Beitrag für die deutsch-französische Freundschaft. Diese ist nicht selbstverständlich, wie sich durch Feindseligkeiten zu Beginn der Corona-Pandemie gezeigt hat. Gleiches gilt auch für 3sat. Was beide Sender tun, ist die politische und kulturelle Situation bei uns und unseren Nachbarländern kritisch zu beleuchten. 3sat und Arte stehen auch dem erstarkenden Rechtsextremismus entgegen. Ziel der Rechten ist der Nationalismus, wobei die deutsche Rechte in Europa wegen ihrer Nähe zum Nationalsozialismus ziemlich isoliert ist. Nur die Rechten würden eine Schrumpfung grenzüberschreitender Kultur-Programme begrüßen, da dann ihrer nationalistischen Perspektive immer weniger europäische Perspektiven entgegengesetzt werden. Aus diesem Grund gibt es für den Fortbestand von 3sat und Arte in der jetzigen Form keine Alternative.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Martin
Helmut Oelschläger # angefügtes PDF Rundfunkkommission der Länder à 24x11
Helmut Oelschläger    69259 Wilhelmsfeld, 11.10.202 4
 
Zu den Pflichten der öffentlich-rechtlichen Sendean stalten gehört, Deutschlands Bürgerinnen~, die umfassend, korrekt und unve rzüglich zu informieren, deren Geld sie nehmen. 
Am Beispiel »FFP2-Schutzmasken«, Frühjahr 2021 Erfüllten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten  ihre Pflichten konstant und  über lange Zeit -Stichwort »Qualitätsjournalismus«-,  formten sie dadurch eine schlaue~, eine Bevölkerung, die als Ganzes sofort erkennen würde, dass die »kostenlose« Abgabe von Schutzmasken an einen Teil ihrer selbst in Wirklichkeit eine
»überhöhte Subvention« ist; für die alle Steuerzahl erinnen aufkommen müssen.
Das Wissen, dass -weil durch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten tiefgründig
informiert- hellwache Bürgerinnen der Bundesrepublik Deutschland solches Gebaren im Ansatz entlarven würden, verhinderte, dass (ein) Entscheider überhaupt auf die Idee käme/n, »die Apotheken mit bis zu  4, 4,5…(6) Euro pro Maske entschädigen« zu wollen. Ein Ereignis, das Gegenstand investigativen Journalismus werden könnte, entstünde nicht, für NDR und WDR und  Süddeutsche Zeitung  gäbe es nichts zu recherchieren. Die »Süddeutsche Zeitung« sei aus dem Rechercheverbund herausgenommen, weil Bürger ∗in frei ist, ihre Produkte nicht kaufen
muss. Sie/er ist auch frei, die Produkte der öffenlich-rechtlichen Sendeanstalten
zu konsumieren, indes gezwungen, ihre/seine Gebühren auch zu entrichten, wenn
sie/er es nicht tut. 
In dem Fall, dass alle über 60 Jährigen kostenlos insgesamt 15 FFP2-Masken in 
Apotheken abholen können, zahlen die Gebührenzahler ∗innen zweimal; 1x für
Journalismus fragwürdiger Qualität und 1x für das Ressort investigativer Journalismus innerhalb der ARD, das Verfehlungen auf den Grund geht, zu denen es nicht gekommen wäre, hätte/n jede/r, ARD, Zweites Deutsche s Fernsehen und Deutschlandfunk für sich, alle zusammen ihre Pflicht getan . So macht sich das System Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk selber~, dadurch Gsch äft, dass es die Gemeinschaft der Gebührenzahler ∗innen zwar mit Informationen überhäuft, sie aber nicht wirklich schlau mit ihnen macht und anschließend den se lbst erzeugten Schaden auf-
deckt. 
Juli 2024 Das OLG Köln hat in einem~, dem Fall der »Handelsfi rma ILTS«, festgestellt, dass 
sich die Bundesrepublik Deutschland im »Annahmeverz ug« von 14,66Mio FFP2-
und 10Mio OP-Masken befindet, und sie zur Zahlung v on €85,6443Mio, zzgl. Zin-
sen ab dem 5.6.2020, verurteilt.  Nach dem Urteil v erbreiteten die Medien, z.B.
»MDR«, »Deutschlandfunk«, dass es um ca.100 Fälle~,  entsprechend 2300Mio€ geht. 
 
Helmut Patay Ich bin strikt gegen diese Reform. Gerade die dritten Programme und 3sat/arte senden (noch) die interessantesten Dokus/Filme, die zum einen die Intelligenz der Zuschauer anregen, zum anderen echte Informationen übertragen. Wenn man jetzt z.B. 3sat und arte "vereinigt", fallen zwangsläufig viele interessante Sendungen weg. Die Menschheit ist sowieso schon auf einem Weg der globalen Volksverdummung (vor allem durch die privaten Sender und die unendlich vielen Sportsendungen), und mit dieser Reform sehe ich die große Gefahr, die damit verbundenen negativen Effekte noch zu vergrößern.

Bitte lassen Sie die dritten Programme am Leben, sie bereichern unsere Welt!!!!!!!!

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Patay



P.S.: Ich bin ziemlich empört über diese "Idee" und spreche im Namen von vielen Freunden und Bekannten, schließlich zahle ich auch persönlich für die Inhalte mit der Rundfunkgebühr!
Helmut Rapp Sehr geehrte Damen und Herren,

bei ihren Plänen zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befürchte ich, dass die regionale Vielfalt und vor allem die Kultur unter die Räder kommt.

Einer Zusammenlegung der Sender Arte und 3Sat kann ich nur widersprechen, da beide Sender unterschiedliche regionale Aurichtungen haben und auch in ihrem Anspruch, Kultur zu vermitteln, unterscheidlich ausgereichtet sind. Arte und 3Sat sind für mich ein unverzichtbarer Bestandteil meines tägliche Medienkonsums und sollten weiterhin unabhängig bleiben.

Gleiches gilt für das öffentlich-rechtliche Radioprogramm und deren Kultursender. Auch hier plädiere ich für regionale Vielfalt und Erhalt der Kultursparten der einzelnen Sender.

Einsparungen können m.E. im Bereich der Verwaltung getätigt werden und nicht auf der Programmebene.

Mit Grüßen

Helmut Rapp
Helmut Sälzler Hallo

Ich bin entsetzt!!

Die besten Sendungen im ÖR sollen nicht mehr gesendet werden.

Ich fordere:3sat ZDF neo ZDF info Phönix arte MÜSSEN erhalten bleiben!!!!!

MfG

Helmut Sälzler

Mannheim
Helmut Schindhelm 3sat muß erhalten bleiben wegen NANO!!!
Helmut Schmid Die wertvollsten Sender sind für mich und meinen Partner neben der ARD-Tagesschau seit vielen Jahren sowohl arte als auch 3sat. Eine Zusammenlegung der beiden wäre für uns privat eine unglaubliche Beschneidung und gesamtgesellschaftlich / politisch / kulturell ein nicht zu entschuldigender Fehler.



Aufgeklärtes Denken, Vielfalt, Kultur, was ist in diesen zunehmend eindimensionalen Kraftmeier-Zeiten denn nötiger?
HELMUT SCHMIDT Die eventuell geplante Zusammenlegung von 3Sat und Arte möchte ich auf das Energischste ablehnen. Beide Programme sind kulturelle Higlights. Die Information über wissenschaftliche Themen , wie sie eta bei 3Sat über Sendungen wie Nano oder Srcobel ist unverzichtbar. Warum kippen Sie nicht die skandalös hohe Zahl von Kriminalfilmen und legen ARD und ZDF zusammen. Wollen die Ministerpräsidenten eher ihre Landesanstalten schützen als Verantwortung für wertvolle Informationsquellen zu übernehmen ?
Helmut Schreck Ich sehe seit vielen Jahren mit allergrößten Interesse die Sendungen auf 3-SAT und kann mir kaum vorstellen darauf zu verzichten. Kein anderer Sender hat dieses umfassende Programm und er darf auf keinem Fall wegen irgendwelchen Sparmaßnahmen geopfert werden. Da gehört schon eher das Gehalt von den Entscheidungsträgern auf den Prüfstand.



mfg Helmut Schreck
Helmut Spihalla Nachrichten bei ARD u. ZDF: es gibt zu viele Auslandsnachrichten und zu wenige Inlandsnachrichten, dieses Verhältnis muss sich umkehren. Die oft detailgenaue Berichterstattung, inklusive des Berichtes des Auslandsreporters über die genaue Zahl von Toten und Verletzten im Krieg über die Ukraine oder auch Israel ist nicht nötig und interessiert, wenn überhaupt, nur eine Minderheit. Es muss auch aus Kostengründen nicht sein, dass wenn z.B. Herr Tramp sich mit dem Machthaber von Nordkorea trifft, dass jeder Sender eine Filmcrew mit je einem Auslandsreporter mitschickt. Hier können doppelt anfallende Kosten für die Beitragzahler gespart werden.

Programm-Show: Das Programm ist heftig zu kritisieren, oft laufen auf mehrere ÖR-Sender gleichzeitig Shows, bei Sportübertragungen, z. B. Biathlon wird oft Werbung als Einklinkerfenster in das laufende Übertragungsbild eingespielt. Weiter bei z.B. Biathlon, auch die sogenannten Reporterexperten als ehemalige erfolgreiche Spitzensportler können eingespart werden. Ich gehe davon aus, dass unsere Sportreporter über fundierte Ausbildungen verfügen. Dafür, dass ich eine Zwangsabgabe leisten muss, möchte ich wie beim Bezahlfernsehen der freien Sender absolut keine Werbung. Denn letztlich ist der ÖRR ein Bezahlfernsehen.

Gehälter der Führungsebene: hier ist eine Deckelung von max. 190,- T€ inkl. aller Zulagen und Vergünstigungen anzustreben. Das Gehalt sollte in einen festen und einen variablen Teil gestaffelt werden. Der variable Teil ist an fest abrechenbare Kennziffern zu binden. Die Verwerfungen beim RBB, MDR und auch im NDR sollten Mahnung genug sein.

Sonstiges: die Amtszeit in den Rundfunkräten sollte auf 4-5 Jahre begrenzt werden, das hilft " Seilschaften" zu verhindern. Synergieeffekte und Fusionen prüfen, z.B. Saarland und Bremen. Die Rolle der Gremien stärken und die Staatsnähe in der Berichterstattung auf deutlich unter 20 % bringen. Die Mitglieder von Rundfunkräten sollten sich nicht nur nach Vereinen und Parteizugehörigkeit und deren Wahlergebnisse beschränken. Es muss auch möglich sein, dass ich mich als Otto Normalbürger dort um eine Mitwirkung mich bewerben kann, um mich einzubringen und einzumischen.

Es sollte keine Denkverbote geben, dazu gehört auch, ähnlich wie in Frankreich, den ÖRR der freien Medienlandschaft zu übergeben. Und er sollte, wenn er nicht als freies Angebot gilt, grundsätzlich nicht zwangsfinanziert werden.

Helmut Spihalla
Helmut Steuler Grundsätzlich begrüße ich eine Überarbeitung des Medienstaatsvertrags und die nun vorgeschlagene stärkere Fokussierung des Angebots. Künftig sollte der Fokus insbesondere ein vielseitiges Angebot für die junge Generation stärker in den Blick nehmen.



Wir müssen unserer Jugend eine unabhängige Informationsbasis, unbeeinflusst von Populismus und reiner Gewinnorientierung bieten. Die AfD macht sich auf Tik-tok breit, einfache Phrasen lassen sich besser "schmackhaft" aufbereiten, als die komplexe Realität. Hier müssen die öffentlichen weiter dringend Freiraum zur Gestaltung unabhängiger Angebote bekommen. Insofern muss es auch unbedingt strukturellen, inhaltlichen und auch finanziellen Raum für ein vielseitiges Onlineangebot geben.



Wenn es nicht gelingt der Jugend eine unabhängige, freiheitliche, vorwärtsgerichtete Informationsbasis zu bieten, die in einer Art und Weise aufbereitet ist, die nicht den 60jährigen angestaubten Entscheidungsträgern (Sie nehmen das hoffentlich nicht persönlich) gefällt, sondern den Jugendlichen selbst.



Dafür muss auch unbedingt die Finanzierung steuerunabhängig bleiben. Auch das als Schutz vor den Populisten, die bei einem Steuermodell ganz schnell den ÖRR austrocknen können.

Reduziert die Anzahl der Anstalten. Wir brauchen kein Söder-, Höcke, oder Saarland-TV. Nord, West, Mitte, Ost, Süd - mehr braucht es nicht, um ausreichend viel Regionalität zu bieten. Wir brauchen auch nicht x Orchester, um die Senioren in den Rundfunkräten glücklich zu machen.



Optimiert den ÖRR für eine offene, pluralistische, chancenorientierte Zukunft. Nicht Angst und Abgrenzung. Was braucht die Jugend. Nicht die Alten (die sind gut genug versorgt).

Und bitte, bitte, bitte: schmeißt nicht die tollen Grundsätze des deutschen ÖRR über Bord, um vermeintlich den billigen Stimmungsmachern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sonst hat die AfD uns bald alle in der Hand. Wehret den Anfängen!
Helmut Teucher Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte, bitte erhalten Sie die eigenständigen Sender 3SAT und arte!



Es sind die niveauvollsten TV-Sender in Deutschland.



Einsparmöglichkeiten sehe ich eher bei aufwändigen Sendungen von ARD und ZDF wie z.B. parallelen LIVE-übertragungen, selbst produzierten Krimis und seichten Unterhaltungsfilmen gegeben. Sendungen, entsprechend des Bildungsauftrages, erlebe ich vorwiegend bei 3SAT und arte!



Freundliche Grüße!

Helmut Teucher

Leipzig
Helmut Theis Ich sehe sowohl Arte als auch 3Sat gerne und regelmäßig.

Für mich sind das 2 komplett unterschiedliche Angebote, die ich auch mit unterschiedlichen Erwartungen in Anspruch nehme.

Für mich ist Arte europäisch / kulturell und 3Sat mehr deutschsprachig / wissenschaftlich.



Ich fände es schade, wenn die beiden Programme zusammengelegt würden.
Helmut Vogel 1. Es ist nicht notwendig, dass man 24h sendet. Das ist sogar ungesund, da es den Schlaf raubt. Außerdem können die allermeisten Menschen ohnehin nicht "durchmachen", da sie beruftstätig sind.

2. Es gibt viel zu viele Krimis (Soko Istanbul, Soko Leibzig, ............) noch dazu gleichzeitig in vielen Programmen, und oftmals sogar zwei Krimis hintereinander, die sich noch dazu bei reißerischem Aktionismus und Grausamkeit überbieten (Gefahr für Kinder, die oft einen eigenen TV haben! Derrick habe ich gerne geschaut, das war noch viel sachlicher).

Hier könnten Sie viele Produktions- bzw. Filmkosten sparen.

Die ÖR Sender sind ohnehin vor allem zur Information der Bürger da, nicht aber vor allerm nur zur Unterhaltung. Da gibt es andere Möglichkeiten wie z.B. das Kino für die Menschen. Wer Unterhaltung sucht, soll sich lieber mit anderen Menschen treffen als den ganzen Abend und die ganze Nacht vor dem TV zu verbringen. Fernsehen macht auch einsam!

3. Ich frage mich, wesshalb fast immer zwei Personen eine Sendung moderieren müssen.

4. Klagen gegen die dann zu hohen Rundfunkgebühren (sie sind ohnehin auch jetzt schon sehr hoch) wegen der Einschränkung des Angebotes (ich meine die Information und deren Themen bei Entfall von ARD-Alpha ZDF info u.Tagesschau24) und der dadurch noch höheren Kosten für den Konsumenten. Der Schuß könnte daher nach hinten losgehen.
Helmut Walter Guten Abend.



Überlegungen guten Wissenschaftsjournalismus wie er in 3Sat mit NANO angeboten wird, dürfen nicht eingeschränkt werden.



Guter Jounalismus ist für das Verständnis von Wissenschaft und Technik und für unsere Demokratie lebenswichtig.



Lassen sie den öffentliche Rundfunk nicht durch Bestrebungen des politisch rechten Randes einschränken, der schon heute offen von Lügenpresse redet.



Nicht weniger sonder mehr Aufklärung ist geboten!



Helmut Walter
Helmut Zapf Eine Auflösung von 3Sat hätte für mich zur Folge, dass mit Arte nur noch ein qualitativ hinreichender Sender mir zur Verfügung steht. Gerade in diesen Sendern wird noch ausreichend Platz für eine differenzierte, demokratisch notwendige Bildung angeboten. Die anderen öffentlich rechtlichen Sender bieten dies nur zu Randzeiten - leider.

Deswegen: Arte und 3Sat in der jetzigen Form beibehalten.
Helmuth Boeger Sehr geehrte Damen & Herren,



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Demokratie, indem er den Zugang zu vielfältigen und unparteiischen Informationen sicherstellt und einen informierten öffentlichen Diskurs fördert. Die im Entwurf vorgeschlagenen Reformen, einschließlich der Konsolidierung, Zusammenlegung und Verkleinerung von Fernseh- und Radiosendern, bergen offensichtliche Risiken für die Demokratie. Im Folgenden möchte ich dazu einige mögliche Risiken und Überlegungen aufführen:





1. "Reduzierung der inhaltlichen Vielfalt":

"Fusionen und Konsolidierungen" von Fernseh- und Radiosendern führen zu einer Verringerung der "Vielfalt an Perspektiven und Inhalten", die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten stellen sicher, dass alle Teile der Gesellschaft in den Medien vertreten sind, indem sie unterschiedliche Sichtweisen anbieten. Weniger Kanäle führen logischerweise zu einer "Dominanz von Mainstream-Inhalten", wodurch Minderheitsmeinungen und Nischeninteressen, die für eine gesunde Demokratie von entscheidender Bedeutung sind, an den Rand gedrängt werden.



2. "Verlust des lokalen und regionalen Fokus":

Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten spielen eine entscheidende Rolle bei der Berichterstattung über "lokale und regionale Themen", die für die Bindung der Bürger an ihre lokale Gemeinschaft und ihr Verständnis von Regierungsführung von entscheidender Bedeutung sind. Wenn lokale Programme gekürzt oder in nationale Kanäle integriert werden, besteht die Gefahr, dass "regionale Themen und Stimmen" übersehen werden. Dies entfremdet Teile der Bevölkerung und schwächt das demokratische Gefüge, das auf lokaler Repräsentation und Partizipation beruht.



3. "Auswirkungen auf die Öffentlichkeitsbeteiligung":

Die Reform setzt auf "interaktive und partizipative Programme", was der Demokratie zugute kommt. Konsolidierungen und Kürzungen schränken jedoch die Möglichkeiten des Publikums ein, mit den Rundfunkanstalten in Kontakt zu treten. Die Schließung von "kleinen Nischensendern", die die Beteiligung des Publikums fördern, schränken den "Dialog und die Interaktion" zwischen dem Publikum und den Rundfunkveranstaltern ein und verringern das Gefühl der Bürger, an der Medienproduktion und am demokratischen Prozess beteiligt zu sein.



4. "Machtkonzentration":

Durch die Zusammenlegung von Sendern wird das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem stärker "zentralisiert", was zu einer Konzentration der redaktionellen und programmlichen Macht in weniger Hände führt. Dies führt zu weniger "Pluralismus" in der Medienberichterstattung und Entscheidungsfindung, da kleinere, dezentralisierte Rundfunkanstalten in der Regel besser in der Lage sind, auf lokale Bedürfnisse und spezifische Zuschauergruppen einzugehen. Diese Konzentration schwächt die "Kontrolle und Ausgewogenheit" innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems.



5. "Digitalisierung margenalisiert bestimmte Zielgruppen":

Der Übergang zu einer stärker digital ausgerichteten Strategie könnte zwar effizient sein, aber "ältere oder weniger technikaffine Zielgruppen, die auf traditionelle Rundfunkdienste angewiesen sind, an den Rand drängen. In einer demokratischen Gesellschaft ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Bürger, unabhängig von ihrer digitalen Kompetenz oder ihrem Zugang zu Technologie, Zugang zu öffentlichen Medien haben. Wenn diese Zielgruppen unterversorgt sind, führt dies zu Informationsungleichheit und schwächt den integrativen Charakter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Effizienz und demokratische Verantwortung in Einklang bringen:



Während Konsolidierungen und Kürzungen die Effizienz steigern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk modernisieren können, ist es von entscheidender Bedeutung, mögliche Risiken für die Demokratie zu minimieren. Im Folgenden werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Veränderungen ausbalanciert werden können:



1. Sicherung der inhaltlichen Vielfalt:

Auch bei einer geringeren Anzahl von Kanälen sollten öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sicherstellen, dass "eine breite Palette von Inhalten - einschließlich kultureller, regionaler, Minderheiten- und Nischenprogramme - erhalten bleibt. Und zwar nicht nur qualititiv sondern auch quantitativ (sprich Sendezeit). Besondere Aufmerksamkeit sollte der Beibehaltung einer "unabhängigen redaktionellen Kontrolle gewidmet werden, um eine Homogenisierung der Inhalte zu verhindern.



2. "Stärkung der lokalen und regionalen Repräsentation":

Auch in einem konsolidierten Medienumfeld ist die Beibehaltung von "regionalen Redaktionen oder Ressorts", die sich mit lokalen Nachrichten befassen, unerlässlich. Die Gewährleistung, dass lokale Themen in nationalen Sendungen oder auf digitalen Plattformen behandelt werden, kann dazu beitragen, die Kluft zwischen nationalen und regionalen Interessen zu überbrücken.



3. "Förderung der Bürgerbeteiligung":

Der Fokus der Reform auf partizipative Formate klingt gut. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollten jedoch weiterhin in "interaktive Programme" wie Bürgerversammlungen und Debatten investieren, die die "Beteiligung und das Engagement der Bürger" fördern, und sicherstellen, dass der Beitrag des Publikums ein zentraler Bestandteil der Programmgestaltung bleibt. Das setzt jedoch einen gerechten Zugang zu den Medien voraus.



4. "Gerechten Zugang sicherstellen":

Während des Übergangs zu digitalen Plattformen müssen Rundfunkveranstalter sicherstellen, dass "alle demografischen Gruppen" - insbesondere diejenigen, die mit digitaler Technologie weniger vertraut sind - "gerechten Zugang" zu den Inhalten haben. Dies kann bedeuten, dass traditionelle Sendeformate neben digitalen Angeboten so lange wie nötig beibehalten werden.



5. "Unabhängige Aufsicht beibehalten":

Starke Aufsichtsmechanismen wie unabhängige Medienräte sollten beibehalten werden, um die "redaktionelle Unabhängigkeit" zu überwachen und sicherzustellen, dass Konsolidierungen nicht zu einer übermäßigen Machtkonzentration oder politischen Einflussnahme auf Inhalte führen.



Die vorgeschlagene Fusion von 3sat und ARTE mag zwar der Rationalisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dienen, es bestehen jedoch erhebliche berechtigte Bedenken hinsichtlich des Verlustes an kultureller Vielfalt, der Entfremdung des Publikums und der Einschränkung des Programmpluralismus. Jede Rundfunkanstalt spielt eine einzigartige Rolle im europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, und ihre individuellen Stärken werden durch eine Fusion geschwächt. Die Wahrung der unterschiedlichen kulturellen Identitäten und Programmschwerpunkte von 3sat und ARTE dient dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, eine vielfältige und reiche Kulturlandschaft in ganz Europa zu fördern. Daher protestiere ich gegen die Fusion.



Noch ein Aspekt: Die vorgeschlagene Reform führt zu einer Verkleinerung der Strukturen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk/Fernsehen. Kleinere / schlankere Strukturen sind - wie man in der Wirtschaft sehen kann - viel leichter angreifbar/austauschbar. Mit dieser Reform bereiten sie m.E. vorauseilend einer "feindlichen Übernahme" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks/Fernsehens durch antidemokratische Kräfte den Boden. Sie können Auswirkungen dessen aktuell zum Beispiel in Russland, Ungarn, der Slowakei und Italien verfolgen oder in den Geschichtsbüchern nachlesen. Oder sie lesen nochmals 1984 von George Orwell, Der Report der Magd von Margaret Atwood oder Fahrenheit 451 von Ray Bradbury. Das mag für sie überspitzt klingen, doch Demokratie kann m.E. nicht überspitzt genug verteidigt werden.



"Demokratie ist die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk" (Abraham Lincoln in der Gettysburg Address).
Hendrik Dietrich Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



es wurde schon so viel zu Bildung und Kultur im Fernsehen abgebaut und auf Quotenformate gesetzt. Der Anteil der Aufwendungen für Kultur und Bildung sind im Vergleich zu anderen Bereichen winzig, zahlen sich aber für uns und kommende Generationen aus.



Bitte sorgen Sie für den Erhalt von 3sat und arte.



Mit freundlichen Grüßen aus Aschaffenburg,



Hendrik Dietrich
Hendrik Frank Sehr geehrte Damen und Herren,



mit diesem Schreiben möchte ich meine dringende Besorgnis über die im Entwurf des Reformstaatsvertrags vorgesehenen Einschränkungen der digitalen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks äußern. Insbesondere halte ich die geplante Regelung, wonach textbasierte Berichterstattung nur noch dann erlaubt ist, wenn zuvor bereits im Hörfunk oder Fernsehen darüber berichtet wurde, für nicht zeitgemäß und problematisch.



Im 21. Jahrhundert, in dem sich das Informationsverhalten der Menschen grundlegend geändert hat, ist es unerlässlich, dass öffentlich-rechtliche Medien auch online, in Textform und über soziale Netzwerke informieren können. Die Anforderungen der modernen Mediennutzung – insbesondere durch junge Menschen, die sich schnell, mobil und über digitale Plattformen informieren – machen es unabdingbar, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Inhalte unmittelbar und aktuell zur Verfügung stellt.



Die geplanten Einschränkungen würden dazu führen, dass Nachrichten mit erheblicher Verzögerung veröffentlicht werden, was in Zeiten von Desinformation und Fake News unverantwortlich ist. Gerade in dieser Zeit, ist der schnelle Zugang zu verlässlichen Informationen für alle Bevölkerungsgruppen von zentraler Bedeutung. Wenn öffentlich-rechtliche Nachrichten nur noch linear, also über Radio und Fernsehen, verbreitet werden dürfen, wird der öffentlich rechtliche Rundfunk seiner Verpflichtung, die Gesellschaft umfassend und zeitnah zu informieren, nicht mehr gerecht.



Zwar verstehe ich die Sorge der Verlage bezüglich des Wettbewerbsdrucks durch die öffentlich-rechtlichen Angebote. Allerdings sollten die Informationsbedürfnisse der Menschen klar über den wirtschaftlichen Interessen einzelner Branchen stehen. Eine aktuelle Studie zeigt zudem, dass die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer kein Geld für kostenpflichtige Nachrichteninhalte ausgeben würde, selbst wenn es öffentlich-rechtliche Angebote nicht gäbe. Die beabsichtigten Änderungen würden also nicht die gewünschten wirtschaftlichen Effekte für die Verlage bringen, sondern vor allem die Qualität und Reichweite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefährden.



Ich fordere Sie daher eindringlich auf, die geplanten Einschränkungen im Bereich der digitalen Berichterstattung zu überdenken und sicherzustellen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch weiterhin in der Lage ist, Menschen zeitnah und umfassend auf allen relevanten Plattformen zu informieren.



Mit freundlichen Grüßen
Hendrik Hees Liebe Rundfunkkommission,



mit Erschrecken muss ich erfahren, dass in Erwägung gezogen wird, 3sat mit ARTE zusammenzulegen. Ich finde, dies widerspricht vollkommen der Bildungs- und Informationsauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Wenn aus finanziellen Gründen Kürzungen unausweichlich sind, sollten diese beim Unterhaltungsangebot ansetzen. Fußball können die Menschen auch in der Kneipe gucken. Das ist sowieso viel besser, weil die Leute dann zusammen kommen. Die sinnlosen Vorabend- und Bügelserien kann man getrost dem Privatfernsehen überlassen.



Mit freundlichen Grüßen, Hendrik Hees
Hendrikje Buhl Guten Tag,

über Ihre Pläne Fernseh- und Radiosender im Bereich Bildung, Kultur, Information und Dokumentation zu streichen bin ich entsetzt und empört! Grade in Zeiten der Desinformation und versteckten Propaganda sind diese extrem wichtig.

Es gibt viele Menschen, die diese Sender lieben und kein Geschrei auf den Straßen veranstalten, hören Sie nicht auf Schreihälse gegen die öffentlich-rechtlichen Sender und behalten Sie grade sachliche Informationssender, das ist grundlegend für unsere Demokratie!

Mit freundlichen Grüßen

H. Buhl
HENES, Heinz Sehr geehrte Damen und Herrn,

ich bin entschieden gegen eine Zusammenlegung von ARTE & 3sat; beide Sender machen im Vergleich zu den Programmen der anderen öffentlich-rechtlichen Sender eine relativ gute, akzeptable Arbeit.

Ich erwarte keine Schwächung der kulturell akzentuierten und aufklärenden Sendungen, sondern eine Stärkung solcher Inhalte in allen öffntlich-rechtlichen Sender-Programmen. Hier soll sich "die Politik" natürlich nicht wirklich einmischen, doch sie muss sich einsetzen für die Einhaltung der Ziele und Aufgaben, die im Rundfunkstaatsvertrag formuliert sind!

Hinsichtlich der politischen Berichterstattung erwarte ich eine Reduzierung der Sendezeit für Kleinstparteien, also insbesondere der zahllosen Äusserungen von Lindner und Söder, die über Gebühr Aufmerksamkeit bekommen. Ich weiß schon, dass die beiten Personen aktuell wichtige Ämter bekleiden, doch das rechtfertigt nicht, sie so oft - nicht mal als Parteivorsitzende bezeichnet - zu zitieren, wenn sie mal sagen, das Wetter sei nicht schön, oder sie hätten kalte Füsse.

Politiker sollen überhaupt in öffentlich-rechtlichen Medien nur Sendezeit bekommen, wenn sie lösungsorientiert was anzubieten haben - d.h., sich FÜR eine Sache einsetzen wollen. DAS SPARTE SCHON VIEL SENDEZEIT EIN!

Wenn es darum ginge, die Beitragszahler nicht stärker belasten zu müssen, so empfehle ich die Ausgabenseite kritisch zu beleuchten. Natürlich sind rbb-Verhältnisse nicht in allen Anstalten zu vermuten - aber es hilft vielleicht den Beitragszahlern / der Öffentlichkeit gegenüber transparent zu machen welcher Sender besondere Ausgaben zu verbuchen hat für Stammpersonal, für ModeratorInnen etc. und für die Übertragungsrechte insbes. für Fussball, Formel 1 etc.......



MFG, H. Henes
Henk Wolf Wir unterstützen die Stellungnahme der Domowina.



Karl-Peter Schramm

EBLUL Deutschland / Seelter Buund



Henk Wolf

Seeltersk-Kontoor
Henning Brandes Fuer mich und viele andere 3Sat Fernseher die wir im Ausland leben ist es sehr wichtig, dass 3Sat so erhalten bleibt. Wir informieren uns so ueber Kultur etc.
Henning Bülow - Kulturzeit und Nano sollten im linearen Format möglichst zur Hauptsendezeit erhalten bleiben.

- Insbesondere Naturfilme und Dokumentationen böten sich da eher zum Abruf in einer Mediathek an.
Henning Höllein Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Enttäuschung, ja gerade zu Bestürzen habe ich von den Plänen zur Streichung von 3sat erfahren. Ich habe grundsätzliches Verständnis für Sparzwänge, die Einsparungen nötig machen. Dazu gehört auch, über zu viele Kanäle bzw. über zu viel überlappende Inhalte zu reden. Das gilt besonders für Inhalte, die nur am Rande zum Auftrag des ÖRR gehören, oder solche, die für "False Balance" sorgen. Aber bitte nicht bei Kernaufgaben des ÖRR, wozu Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumentationen, Analysen, Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur gehören. 3sat hat auch keine Überlappungen, sondern ist ein Gemeinschaftsprogramm für den gesamten deutschsprachigen D-A-CH-Raum, das sich wohltuend vom typisches seichten Trash- und Wohlfühl-TV abhebt. 3sat macht genau in der existierenden Form Sinn. Ich bitte Sie daher inständig, nicht den fatalen Fehler zu begehen, diesen Kanal zu schließen. Das wäre - auch angesichts des immer weiter um sich greifenden Populismus - ein Signal genau in die falsche Richtung!



Mit freundlichen Grüßen,

Henning Höllein
Henning Lange Diese unausgegoren Vorschläge sind das Ergebnis der von Populisten getriebenen Politik. Die Vorgänge z.B. beim RBB haben deutlich gezeigt, dass hier ein klares Versagen von Kontrollgremien vorliegt. Und hier ist aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf angesagt. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die derzeitigen Angebote der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten im TV-Bereich bewährt haben. Die nun vorliegenden radikalen Vorschläge für eine drastische Zusammenstreichung der derzeitigen großen Vielfallt wird zu einer massiven Verschlechterung in der Qualität und Vielfallt führen. Die privaten Sendeanstalten können und werden nie gleiche Qualität und Breite im Angebot bieten können. Für mich völlig unvorstellbar ist der Vorschlag zur Verschmelzung von 3Sat und ARTE. Grundlagen und Historie dieser Programme kann man (Frau) einfach nicht vermischen bzw. zusammenlegen. Ich kann nur hoffen die beteiligten Länder zeigen dieser Idee eine unmissverständliche Absage.
Henning Martens Sehr geehrte Damen und Herren,

der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) unterliegt einem Strukturwandel und kommt nicht umhin, sich neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten, so auch einem grundlegend veränderten Medienkonsum seiner Nutzerinnen und Nutzer, zu stellen.

Von zentraler Bedeutung bleibt jedoch unverändert die große Bedeutung des ÖRR für unsere Demokratie. Gegründet aus den schlimmen Erfahrungen der NS-Zeit heraus, wird er derzeit in Frage gestellt wie wohl noch nie zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Nicht zuletzt die in den letzten Landtagswahlen erfolgreiche AfD stellt ihn offen in Frage. Inzwischen wird auf Veranstaltungen unverhohlen gegen den ÖRR agitiert, um ihn weiter zu delegitimieren. Nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch der ins Ausland zeigt oft genug, dass eine stabile Demokratie und ein intakter ÖRR zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.

Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen für den Reformstaatsvertrag bei ihrer Arbeit ebenfalls von diesem Leitgedanken geprägt waren. Trotzdem halte ich diesen Vertrag für verfehlt. Anhand der folgenden Schlagworte möchte ich das begründen.

Medienrat

Der Medienrat steht nicht für Staatsferne, ganz im Gegenteil. Gleich zwei von sechs Angehörigen werden direkt von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten berufen. Gesellschaftliche Repräsentanz, wie sonst maßgebend im ÖRR-System, wird explizit nicht angestrebt. Auch wenn sie nur vermittelt auftritt, kann mehr Präsenz politischer Macht im Gremiengefüge die Unabhängigkeit des ÖRR und die Akzeptanz beim Publikum fördern? Ich glaube nicht. Ganz abgesehen davon, dass die Vermehrung von Schnittstellen im Gremiengefüge sicherlich nicht die Effzienz fördert.

Kennzahlen und Verfahren, die vergleichende Leistungsanalysen ermöglichen

Ich denke, dass man sich über die Qualität von Programmangeboten nur im Diskurs auseinandersetzen kann, auch wenn das mühselig ist. Stattdessen droht eine Programmgestaltung bei der vor allem Kennzahlen und Messziffern stimmen müssen. In der Pädagogik kennt man dieses Phänomen unter dem Begriff „heimlicher Lehrplan“. Ob die Fernsehzuschauerinnen und –zuschauer, die Rundfunkhörerinnen und -hörer davon profitieren werden? Man darf es bezweifeln. Es droht ein Kennziffern-Rundfunk.

Presseähnlichkeit

Die privatwirtschaftlich organisierten Medien befinden sich mindestens so sehr - wenn nicht noch mehr - wie der ÖRR in einer Struktur- und Legitimationskrise. Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass das an der vermeintlich „presseähnlichen“ Arbeit des ÖRR liegt? Indem die publizistischen Möglichkeiten des ÖRR weiter eingeschränkt werden, verbessert sich die Lage der Verlagshäuser keineswegs. Tatsächlich handelt es um kein konkurrierendes, sondern um ein ergänzendes Verhältnis. Die Nutzung traditioneller Printmedien und die Nutzung des ÖRR gehen oft miteinander einher und schließen sich nicht gegenseitig aus. Ich sehe nicht ein, warum ich als Rundfunkbeitragszahler in dieser Hinsicht in Zukunft ein schlechteres Angebot bekommen soll als derzeit. Hier wird der ÖRR ganz nach den Lobbyinteressen der Verlagsbranche geregelt und nicht nach den Interessen der ÖRR-Nutzerinnen und -nutzer.

Hinzu kommt, dass der Konsum privater Medien sehr teuer geworden ist. Um nur zwei Beispiele zu nennen: kostete ein Exemplar des SPIEGEL 2014 noch 4,40 Euro, so sind es aktuell 6,70 Euro. Ein Exemplar der ZEIT kostete 2014 4,50 Euro, heute sind es 6,70 Euro. Der monatliche Rundfunkbeitrag ist in dieser Zeit von 17,50 Euro auf 18,36 Euro angestiegen. Die Preissteigerungen traditioneller Verlagsprodukte liegen oberhalb der allgemeinen Preissteigerungsrate. Daran ändern auch die online-Angebote der Verlagshäuser nichts. Werbefinanziert bieten sie nur ein rudimentäres Angebot, als Abo sind sie wiederum ebenfalls sehr teuer. Diese Entwicklung bedeutet für Menschen mit geringen Einkommen eine wachsende Barriere für den Zugang zu Informationen und publizistischer Meinungsäußerung.

Hier schließt der ÖRR eine wichtige Lücke. Durch eine engere Fassung des Begriffs der Presseähnlichkeit wird dies dem ÖRR mehr und mehr unmöglich gemacht. Den Nachteil haben die Nutzerinnen und Nutzer des ÖRR und die Verlagshäuser gewinnen auf diese Art sicherlich keine neuen Kunden.

Es ist unbestritten, der ÖRR muss sich , wie andere gesellschaftliche Institutionen auch, weiter entwickleln, um den heutigen Anforderungen und Erwartungen des Publikums gerecht zu werden.

Aber in der Gesamtschau ergibt sich für mich der Eindruck, dass sich der Reformstaatsvertrag zum einen zu sehr an den Erwartungen derjenigen orientiert, die den ÖRR nicht reformieren, sondern als Institution delegitimieren wollen. Zum anderen geht er zu sehr auf die Interessen derjenigen ein, die ihn vor allem als kommerzielle Konkurrenz ansehen.



Mit freundlichen Grüßen

Henning Martens
Henning Thomas Bitte lassen Sie arte und 3sat weiter eigenständig bestehen. Gemeinsam mit Deutschlandfunk machen diese 3 Sender 95% meines Medienkonsum aus. Nano, Kulturzeit, mit offenen Karten, Caramboulage usw. dürfen nicht wegfallen.



Grüße aus Leipzig
Henning Willecke Sehr geehrte Damen und Herren,



warum mit Arte und 3sat zwei der wenigen Fernsehsender zusammen gelegt werden sollen, die in der Flut des sonst eher mediokren Fernsehprogramms wertige Inhalte anbieten, ist mir schleierhaft. Ich möchte hiermit meinen Unmut über diese Pläne zum Ausdruck bringen und die Verantwortlichen beschwören, die Reformpläne zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen,

H. Willecke
Henri Graichen Ganz dem lateinischen Wortsinn folgend, bin ich natürlich auch auch für eine Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Allerdings muss unbedingt die kulturelle Vielfalt erhalten bleiben und auch vertraglich festgeschrieben werden.

Der falsche Weg wäre es, wenn Spartensender den Betrieb einstellen müssen, weil für sie kein Geld mehr da ist. Vielmehr muss überlegt werden, wie insgesamt sparsamer mit den vorhandenen finanziellen Mitteln umgegangen wird und gegebenenfalls über zusätzliche Beiträge geholfen werden kann.
Henriette Sodmann Die Einstellung eines so großen Teils der ÖRR ist Altersdiskriminierung!!



Bitte bedenken Sie, dass nicht nur meine 94 jährige Mutter, sondern viele anderen alte und ältere Menschen keine Möglichkeit für die online Angebote haben.

Sie und sicher viele andere schätzt die (Natur) Dokus am Abend sehr.
Henrik Neubert Sehr geehrte damen und herren,



in zeiten starker polarisierung der gesellschaft

finde ich den erhalt der unterschiedlichen programme mit einer vielfalt an sendungen zur bildung , information , und unterhaltung der bürger unbedingt wichtig. hier sollte keinesfalls gespart werden!



rtl und vox beispielsweise mit sendungen wie

first dates ,promi dinner ,und shopping queen

verblöden viele menschen schon zur genüge.



meine forderung als verbraucher:öffentlich rechtliche sender und programmvielfalt erhalten

und finanziell sicherstellen
Henrik Pfeiffer Ich wünsche mir den Erhalt der deutsch-/internationalen Kultursender arte und 3sat als jeweils eigenständige Angebote. Ich nutze sie oft und halte sie zum Demokratieschutz für absolut unverzichtbar. Der vorliegende Vorschlag, Kürzungen und Zusammenlegungen als Einsparinstrumente einzusetzen, erfüllt mich mit großer Sorge. Alle ÖR Sender sind wichtig (und übrigens auch überwiegend gut), daher müssen andere Lösungen gefunden werden. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und alles Gute, wer auch immer das hier liest.
Henrika Lange Stellungnahme zur Reform des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks

Hier: zu den Inhalten der Präsentation des Reformstaatsvertrages



Meine formale Stellungnahme finden Sie in der Anlage als PDF



Sehr geehrter Damen und Herren der Rundfunkkommission,

vielen Dank für die Gelegenheit, dass wir Bürgerinnen und Bürger dieses Landes erneut zur Reform des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks Stellung beziehen dürfen. Ich habe zwar berechtigte Zweifel, dass unsere Stellungnahmen irgendeine Relevanz für Sie haben, dennoch schreibe, weil: Streichung von Sendungen und Zusammenlegung von Inhalten, sind der Anfang vom Ende des freien Journalismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen.

Der einzige Grund, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk und Fernsehen geschaffen wurden, ist: „Mit ihren Angeboten sollen sie zum Prozess der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung beitragen und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft erfüllen.“ Zitat aus der Bundeszentrale für politische Bildung, Rubrik „Kurz&Knapp“ vom 06.08.2020. Damit dies gewährleitet ist, braucht es den freien Journalismus auf der Grundlage unserer demokratischen Werte und Normen sowie dem Grundgesetz.

Ich werde mich in dieser Stellungnahme auf Ihre dargebotene Präsentation der Zusammenfassung des Reformstaatsvertrages beziehen, denn der ebenfalls zur Stellungnahme angebotene Diskussionsentwurf ist genau das: ein Entwurf.

Zu Ihrer Präsentation:

In Ihrer Zusammenfassung / Highlights „Auftrag qualitativ stärken“ nennen Sie im ersten Punkt: Interaktion mit Zielgruppen und Innovationsverpflichtung. Ich gehe mal davon aus, dass Sie mit „Zielgruppen“ alle möglichen Akteur:innen meinen und hoffe, dass Sie auch uns Nutzer:innen einbeziehen. Ein besonders gelungenes Format dazu ist die „ZDF-Mitreden“ Community und aus diesem Grund sollten Sie den Medienrat, der im 3. Punkt dargestellt wird, auch mit Nutzer:innen besetzten; wir haben den Blick von ganz Außen.

Im Punkt 4 ebenfalls im Highlight „Auftrag qualitativ stärken“ wünschen Sie die Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Online-Auftrags. Schließt dies nicht den Punkt 3 „Begrenzung der Online-Ausspielwege (…) anhand der Maßstäbe der „Erforderlichkeit“ im gegenübergestellten Highlight „Auftrag quantitativ begrenzen“ aus? Für mich ist dieser Punkt 3 aus „Auftrag quantitativ begrenzen“ ganz klar, eine massive Beschränkung der (Weiter)Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Online-Auftrages.

Was verstehen Sie eigentlich unter „Public Open Space“?

Zu Ihren Highlights „Vertrauen stärken“ und „Kontrolle verbessern“: Ich hoffe, dass Ihr Kodex zu Standards für Leitung und Aufsicht das Grundgesetz und unsere demokratischen Werte und Normen sind, richtig? Wieso müssen Sie diesen Kodex, wie die Parenthese besagt, erst noch entwickeln?

Journalismus muss frei sein und darf nicht in einem, wie von Ihnen über die LHO gefordert, in einem staatlichen Arbeitsverhältnis enden. Als ehemalige Staatsdienerin kenne ich die Maulkörbe, denen ich selbst verpflichtet war.

Vor etwaigen Investitionen eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung verpflichtend einzuführen, bedeutet nichts anderes als die Kontrolle der journalistischen Inhalte über finanzielle Ressourcen vorzunehmen / zu etablieren. Orban lässt grüßen, kann ich da nur sagen! Haben Sie dies wirklich so gemeint?

Bei den letzten beiden Punkten wollen Sie einen teuren Verwaltungsapparat bestehen lassen – zu Gunsten der ARD – anstatt genossenschaftlicher Organisation mit einem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk- und Fernsehengesamtrat. Dieser könnte aus allen Spartensendern mit je einem vertretenden Mitglied bestehen. Auch eine genossenschaftliche Haushaltsordnung wäre sinnvoller, in der die Einnahmen zusätzlicher Mittel über Spenden neben den Rundfunkgebühren möglich sind.

Zur Zusammenfassung / Highlights „mehr Effizienz durch Zusammenarbeit“: Über die Festlegung programmatischer Federführung manifestieren Sie meiner Meinung nach veraltete Verwaltungsstrukturen. Besser wäre ein extern moderierter paritätischer Rat, durch den die gewünschte Beweglichkeit ermöglicht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen



Gez. Henrika Lange
Henry Sparen Sie Geld bei den Gehältern der Gremien, Ministern und Unterhaltungsformaten wie Fernsehgarten, (exemplarisch Andrea Kiewel) Volksmusik Shows und Ähnliches !



Investieren Sie in Wissensvermittlung, Aufklärung z. B. Reportagen, Nachrichten, Magazinen.



Unterhalten nein Danke, informieren ja Bitte !
Henry Broscheit Sehr geehrte Landesregierung,

mit Erschrecken habe ich von den Plänen zur Reformation des öffentlich rechtlichen Rundfunks gehört. Die Idee durch Reduktion ein besseres Angebot zu schaffen klingt nach Homöopathie. In Zeiten von Verschwörungstheorien und Fake News sollte doch eher über ein breiteres Angebot nachgedacht werden. Das Ziel der öffentlich rechtlichen Sender ist die Bildung der Bürger durch gute, journalistische Arbeit und klare Informationen um den Demokratie Gedanken zu stärken. Dies schafft man nur durch mehr Angebote, nicht weniger. Die Onlineangebote sind in den letzten Jahren sehr gut geworden, jetzt gilt es die junge Generation in ihren medialen Umfeld zu informieren. Nebenbei, eine Reduktion des Sportbereichs halte ich für sinnvoll, da es nicht der politischen Bildung dient.



Bitte überdenken Sie ihre Pläne und bauen Sie das Angebot aus. Alles andere spielt nur den Demokratiefeinden in die Hände.



Freundliche Grüße

Henry
Henry Lai Die vorgeschlagene Änderung im Reformstaatsvertrag, der eine Textlängenbegrenzung für Online-Inhalte und eine zwingende Sendeanbindung erforderlich macht, ist leider realitätsfern und entspricht nicht den Bedürfnissen des modernen Publikums. Dieses zahlt den Rundfunkbeitrag und erwartet eine aktuelle Information, auch bei Breaking-News-Ereignissen. Eine solche Anbindung und Textlängenbegrenzung erschwert dem ÖRR die Arbeit und macht das Vertrauen, das sich die Onlineangebote der Landesmedienanstalten in den vergangenen Jahren wieder zunichte. Auch Faktenchecks könnten nicht mehr wie in der jetzigen Form und Ausführlichkeit angeboten werden. Das sehe ich als Gefahr die Demokratie.
Henry Lerchner Der unter §28 enthalte Punkt, dass 3Sat ganz oder teilweise in den Sender "arte" überführt wird empfinde ich als eine schlechte Idee.



ARTE ein deutsch französisches Projekt hat den Schwerpunkt der Verbesserung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich und dem Publikum die Werte der EU näher zu bringen. Das ist sehr gut gelungen.



3Sat hat den geographischen Schwerpunkt in den deutschsprachigen Alpen-Ländern.



Beide sind sehr kulturorientiert, doch sprechen Sie oben erwähnte, unterschiedliche Zielgruppen an.

Ein Fusion würde meiner Meinung weder für ARTE noch 3Sat vorteilhaft sein.

Das Programm könnte nicht den Zielgruppen gerecht werden, da zu viele unterschiedlich Themen in einem Kanal berücksichtigt werden müssten.

Ausserdem würde der ARTE Auftrag verwässert werden. Zwar mit Schwerpunkt EU, die Alpenländer würden jedoch zu wenig Platz bekommen.



Beispiel aus meinem Leben: Aufgewachsen und lange Jahre lebte ich in Norddeutschland. ARTE hat mir die französische Leben, Kultur und Politik sehr nahe gebracht.

Nun lebe ich seit vielen Jahren in der Schweiz und 3Sat ist ein zentrales Medium für meine Familie und Freundeskreis. Wir tauschen uns regelmässig über Berichte aus der Schweiz und Deutschland aus, diskutieren (und pflegen) die Unterschiede. Zudem ist 3Sat ein exzelenter Reiseführer für kulturelle Ereignisse und Ziele, insbesondere in den 3Sat Ländern.



Ich würde eine Fusion von 3Sat und ARTE sehr bedauern. Diese würde die Senderlandschaft aus meiner Sicht qualitativ stark beeinträchtigen. Hoffentlich überdenke Sie diese Idee.



Mit freundlichen Grüssen

Henry Lerchner
Herbert Brockhoff Einen guten Tag Ihnen,

Ich bin intensiver Nutzer des Senders 3 Sat. Genau genommer ist es fast der einzige Sender den ich konsumiere.

Ein Verlust durch Zusammenlegung wäre für mich schwer vorstellbar.

Kultur und Wissenschaft gut aufbereitet findet man schwer wo anders.

Da ich Scherhörig bin interessieren mich Unterhaltungssendungen nur wenig, da ich hier nicht alles verstehe.



Bitte macht mit 3 Sat weiter!



Gruß, Herbert
Herbert Clermont 3sat darf nicht gestrichen werden. Alleine Sendungen wie "nano", "Wissen" und "Pop Around The Clock" gibt es bei Arte nicht.
Herbert De Colle In Zeiten, in denen Wortmüll viele Medien verdichtet, in denen Worthülsen bis zum Überdruss Sendungen füllen, alles mit Werbung unterfüttert wird, darf auf 3sat meiner Meinung nach nicht verzichtet werden. Wenn Bildung auch bedeutet, sich ein Bild von Ereignissen und Phänomenen machen zu können und Bilder und Kommentare uns damit die Welt erklären, darf meiner Meinung nach, 3sat nicht aufgegeben werden. Kulturzeit hält mich wach in einer recht einschläfernden Medienwelt.

3sat und arte sind unverzichtbar!
Herbert Eichhorn Sehr geehrte Damen und Herren,



ich melde mich als Vertreter einer Generation (*1957), die neben den neuen Mediien auch regelmäßig die klassischen linearen Medien nutzt, in meinem Fall vor allem 3SAT und arte. Und ich melde mich als Bürger, der mit großer Sorge auf die zunehmende Banalisierung und Verrohung des öffentlichen Diskurses und das Vorrücken der Demokratiefeinde blickt. In dieser Situation kommt m. E. vielfältigen und anspruchsvollen öffentlich-rechtlichen Medien ein wichtige Rolle zu - letztlich bei nichts Geringerem als bei der Bewahrung unserer Demokratie. Was die Alternative ist, sehen wir derzeit in den den USA. Auch durch die Beschallung durch extrem einseitige und extrem triviale Medien über Jahrzehnte wurde dort der Boden dafür bereitet, dass ein gefährlicher Ex-Star des Reality-TVs eventuell zum zweiten Mal ins Weiße Haus einzieht.

Vor diesem Hintergrund verwundern, ja erschrecken mich einige Ihrer Überlegungen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien, insbesondere die Idee, die in Auftrag, Struktur und Programm so unterschiedlichen Sender 3SAT und arte sozusagen zusammenzuwerfen. Wieviel habe ich etwa durch die arte-Sendung "karambolage" über unser Nachbarland Frankreich gelernt. Und ohne die Beiträge des SRFs ("Sternstunde", "Literaturclub" etc.) oder die "ZIB2"-Nachrichten des ORF mit dem klugen Armin Wolf wäre ich um einiges schlechter informiert, ja dümmer.

Daher appelliere ich an Sie, die Idee, 3SAT in arte aufgehen zu lassen, die eine äußerst schmerzliche Verarmung unserer Fernsehlandschaft bedeuten würde, aufzugeben.

(Sollten Sie Ideen dafür brauchen, wo Potential für Einsparungen bei den öffentlichen-rechtlichen Medien bestünde, so hätte ich da tatsächlich ein paar Vorschläge...)



Mit freundlichen Grüßen



Herbert Eichhorn
Herbert Eisenbeis Kommentar zum Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission "Reformstaatsvertrag":



Meine Schwerpunkte in Sendungen der öffentlich-rechtlichen Anstalten (linear oder zeitversetzt) liegen in erster Linie im politisch-zeitgeschichtlichen und kulturellen Bereich. Daher bevorzuge ich die Sender "3sat", "arte", "phoenix" und "tagesschau24". Daneben aber auch in den Hauptprogrammen Klassiker wie "Tatort/Polizeiruf/Die Anstalt" sowie bedeutende Sportveranstaltungen.



In diesem Licht betrifft die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte nicht nur meine Sehgewohnheiten, sondern stellt ein Schlag gegen den Auftrag aus § 26 des Medienstaatsvertrages dar. Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehen verloren. Auch sind keine nennenswerten Einsparungen zu erwarten. 3sat ist ein Juwel und muss erhalten bleiben.
Herbert Erdmann Die Medienvielfalt muß erhalten bleiben.

3sat und arte dürfen nicht zusammengelegt werden. Die öffentlich rechtlichen Sender sind die letzte Bastion in der Medienlandschaft.
Herbert Gepperth Wenn die Arbeit der öffentlichen Radio- und Fernsehsender eingeschränkt wird, wird den anderen Online-Portalen noch mehr Platz und Aufmerksamkeit eingeräumt, was auch unserer Demokratie sprich der Meinungsfreiheit schaden wird. Das darf nicht sein!!
Herbert Hennes Nach umfassender Prüfung des Entwurfs scheint mir eine gravierende Veränderung zu Gunsten Kostenersparnis und Effiziensz wenig wahrscheinlich.

Viele Details der Expertise sind vielschichtig interpretierbar und geben wenig Anlass zur Hoffnung einer tatsächlich möglichen Verschlankung des Öffentlichen Rechtlichen Programmangebotes.



Selbst unter der Prämisse einer tatsächlichen Umsetzung verbleiben im Hörfunkbereich weiterhin zu viele lineare Programmangebote mit weiterhin redundanten Inhalten.

Die Konzentration auf wenige Fernsehspartensender ist begrüßenswert, jedoch bestehen erhebliche Zweifel an einer Realisierung aufgrund dem System immanent zugrundeliegender massiver Widerstände seitens interessengeleiteter Gruppenspezifika.

Kurzum: "die Botschaft hoer ich wohl, allein mir fehlt der Glaube..."

Mfg.

Herbert Hennes
Herbert Hörter Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich mit einigen Anmerkungen zu den aktuellen Entwicklungen und Programmgestaltungen der öffentlich-rechtlichen Sender an Sie wenden.



Es ist meiner Meinung nach der richtige Ansatz, die finanziellen Mittel, die in den TV-Sendern eingesetzt werden, zu überdenken. In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass die Qualität der Programme kontinuierlich abnimmt, während die Gebühren für die Zuschauer gleichzeitig steigen. Besonders ärgerlich empfinde ich die wiederholte Ausstrahlung bestimmter Sendungen, vor allem bei Dokumentationen. Diese werden häufig über mehrere Sender hinweg in kurzen Abständen wiederholt, was den Eindruck vermittelt, dass Lücken in der Sendezeit notdürftig gefüllt werden. Es wäre wünschenswert, zu früheren Zeiten zurückzukehren, in denen die Sender nachts, beispielsweise ab Mitternacht, einfach abgeschaltet wurden. Dies würde die ewigen Wiederholungen unnötig machen.



Ebenso halte ich die Aufteilung der dritten Programme in viele regionale Bereiche für überflüssig. Bis auf kleinere regionale Unterschiede bieten sie weitgehend identische Inhalte. Es wäre ausreichend, wenn – wie früher – ein einziges drittes Programm mit kurzen regionalen Einblendungen für Nachrichten und Themen ausgestrahlt würde. Auch finde ich es nicht notwendig, dass jedes Bundesland eine eigene Rundfunkanstalt betreibt. Eine zentrale Struktur mit regionalen Fenstern würde sicherlich ausreichen und den Verwaltungsaufwand reduzieren.



Darüber hinaus ist es mir ein Anliegen, dass Sie Sendungen wie „Bares für Rares“, die bereits im Hauptprogramm von ARD und ZDF laufen, nicht zusätzlich auf Spartensendern wie ZDFneo wiederholen. Diese Sendeplätze könnten für hochwertigere, bildungsorientierte Inhalte genutzt werden, die dem Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender besser gerecht werden. Derartige Unterhaltungssendungen sollten lieber den privaten Anbietern überlassen werden.



Ich hoffe, dass diese Anregungen in Ihre Überlegungen einfließen und Sie in Zukunft eine Programmgestaltung vornehmen, die sowohl den Zuschauer besser informiert als auch das Bildungsniveau im Land hebt.



Mit freundlichen Grüßen

Herbert Hörter
Herbert Lange Der Bildungsauftrag an die öffentlichen Anstalten muß ernster genommen werden.



Quiz Sendungen sind keine Bildungssendungen sondern reine Unterhaltung.



Ich wünsche mir mehr Wissenschaft, die erklärt wird und weniger Unterhaltung - von Krimis, Kochshows und Quiz Sendungen sind die Sender mehr als gesättigt.



Wissenschaftliche Beiträge und Hintergrund-Sendungen müssen vermehrt gesendet und breit gefächert werden
Herbert Nau Auch wenn Arte, 3sat, ARD alpha, Phoenix und die dritten Programme leider weniger Zuschauer haben, bleiben sie für mich unverzichtbare Informationsquellen, besonders in den Bereichen Politik, gesellschaftliche Debatten, Ratgeberformate und Dokumentationen aus Kultur und Alltag. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Tiefe und Qualität aus, die im aktuellen Medienangebot nicht selbstverständlich sind. Dank der ARD Mediathek und der Nutzung von YouTube ist es zudem leichter denn je, auf vergangene Sendungen zurückzugreifen, was diese Inhalte langfristig zugänglich macht.



Natürlich kann man über eine engere Zusammenarbeit und bessere Vernetzung der Sender nachdenken, um Synergien zu nutzen. Dennoch ist es wichtig, dass die einzelnen Marken als eigenständige Identitäten bestehen bleiben, da sie für viele Menschen einen identitätsstiftenden Wert haben und für Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Angebot stehen.
Herbert Schäfer Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich habe davon gehört, dass in der Rundfunkkommission der Länder Bestrebungen im Gange sind, die Fernsehsender 3Sat und ARTE zu fusionieren.



Ich hielte das für eine fatale Fehlentscheidung. Beide Sender haben unterschiedliche Schwerpunkte und sind jeder für sich als qualitativ hochwertige und nicht dem Massengeschmack verpflichtete Fernsehsender unverzichtbar. Vornehmlich sie sind die letzten Fernsehbastionen, die den Bildungsauftrag ernst nehmen.



Notwendige Einsparungen sind in anderer Weise möglich. Warum muss etwa jeder Regionalsender eigene Kochshows oder Quizsendungen haben? Hier liesse sich durch gemeinsames Handeln ohne Qualitätsverlust einiges sparen.



Ich freue mich, wenn mein Anliegen berücksichtigt werden könnte.



Mit freundlichen Grüßen

Herbert Schäfer
Herbert Schnabel Ich lehne eine Zusammenlegung der Programme ab, da dadurch gerade die Sendungen bei 3sat, die ich bevorzugt schaue, von Wissenschaft und Forschung, 'auf der Strecke‘ bleiben!

Statt dessen, sollte dieser Teil der 3sat Berichten ausgebaut werden und auch angemessen in den Jugendprogrammen berücksichtigt werden!!!
Herbert Scholz Im Wesentlichen findet Ihr Entwurf eines Reformstaatsvertrages meine Zustimmung.

Eine Bündelung und Gruppierung der Angebote erscheint mehr als sinnvoll.



Allerdings halte ich eine Begrenzung der Online-Ausspielwege für absolut NICHT zeitgemäß und widerspricht Ihrem ausgegebenen Ziel „… einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen…“!



Natürlich spielt der ÖRR eine maßgebliche Rolle aktuell und ohne Fake informiert zu werden, eine Einschränkung/Begrenzung der Online-Ausspielwege schränkt den Informationswunsch derer ein, die sich vorrangig online informieren!
Herbert Schuster Sehr geehrte Damen und Herren, in den Nachrichten habe ich gerade gesehen, dass 3Sat auf Arte über gehen soll! So ein schwachsinn - aus den zwei besten sendern einen zu machen dünnt das Programm deutlich aus und treibt auch noch die letzten zu den Streaming-Diensten! Zu überlegen wäre eher ob die aneinandergereihten Tatorte gefühlt mindestens 5 zu gleichen Zeiten ein gutes Angebot sind wenn dann spielfilme wie der mann mit dem fagott um 1 h in der Nacht ausgestrahlt werden…
Herbert Thomson Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin sehr dafür, regionale Angebote und Jugendsender zu erhalten!



Regionale Sender sind wichtig für die Demokratie! Dort, wo sich seriöse regionale Angebote zurückziehen, stoßen zwielichtige Angebote in die Lücke, oft mit Finanzierung der AfD. Wie in weiten Teilen Ostdeutschlands. Da hatte das ZDF Magazin neulich eine Folge dazu! Die Ergebnisse konnten wir bei den letzten Wahlen sehen. Wollen Sie das verantworten, dass das alles noch schlimmer wird?



Jugendsender, gerade funk, leisten hervorragende Arbeit in Social Media. Wenn es funk nicht gäbe, wäre wahrscheinlich die AfD mit ihrer Ansprache an junge Leute vollends konkurrenzlos. Die Jugend driftet nach rechts, schaut nicht mehr in klassische Medien sondern online. Sie sollten Ihr Social Media-Angebot eher noch ausbauen, nicht kürzen!



Kürzen können Sie dagegen bei hohen Gagen für Promis.



Die Demokratie ist heute so gefährdet wie seit mehreren Jahrzehnten schon nicht mehr. Sie tragen die Verantwortung, wenn alles noch schlimmer wird, wenn Sie jetzt in dieser schwierigen Phase zahlreiche wertvolle öffentlich-rechtliche Angebote wegkürzen.



Mit freundlichen Grüßen,

Herbert Thomson
Heribert Hänsler Ich möchte,dass die 3 Ländersenungen von 3-sat weitergeführt werden!
Hermann Beyrichen Sehr geehrte Damen und Herren



Zunächst möchte ich allgemein anmerken, daß das „Zeitmanagement“ für diesen Prozess meiner Ansicht nach verbesserungswürdig ist.



Damit meine ich, daß für Stellungnahmen der Eigentümer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, nämlich die beitragszahlenden Haushalte, durchaus mehr Zeit und mitunter auch Information kein Luxus gewesen wäre.



Zudem vermisse ich, daß im Entwicklungsprozess selbst sicht- und hörbare Vertreter derer, wie beispielsweise die Bürgerinitiative „LeuchtturmARD“ nicht beteiligt waren, obwohl sich diese schon seit bald drei Jahren um einen konstruktiven Dialog zur erfolgreichen Reformierung des öffentlichen Rundfunks bemüht.



Dennoch möchte ich gerne auch ein paar inhaltliche Anmerkungen beitragen, in der Hoffnung, daß das obig beschriebene Versäumnis unbeabsichtigt war und sich für den weiteren Prozess nochmal derer besonnen wird, die das Ganze bezahlen.



Als nützlichen Ausgangspunkt der Diskussion erachte ich den ursprünglichen Anspruch bei der Entstehung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) in Deutschland.

Dabei möchte ich beispielsweise auf ein Dokument hinweisen, welches vom Bayerischen Rundfunk 2020, anlässlich des 70jährigen Bestehens des ÖRR, veröffentlicht wurde:

<https://www.br.de/unternehmen/inhalt/organisation/geschichte-des-br/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-in-der-demokratie100.html >



Hierin befindet sich unter anderem der einfache, aber dennoch geniale Bezug des Anspruchs und Auftrags eines unabhängigen Rundfunks zum Grundgesetz und speziell dessen

Artikel 5, Absatz 1:

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."



Zur Beherzigung dessen bedarf es gar nicht mal eines großen (Kosten-)Aufwandes und auch hierfür existieren bereits Vorschläge, wie auch die Bereitschaft bei deren Umsetzung aktive Unterstützung zu leisten.



Für eine explizite Verknüpfung der Verwendung von Rundfunkbeiträgen mit der Umsetzung des Artikels 5 des Grundgesetzes, insbesondere des obigen ersten Satzes sollte der Reformstaatsvertrag daher konkrete Maßnahmen und Verpflichtungen enthalten, wie die Rundfunkbeiträge zur Stärkung dieses Grundrechts eingesetzt werden sollen.



Vorschläge zur Ergänzung des Reformstaatsvertrages:



1. Explizite Zweckbindung: Ein Teil der Rundfunkbeiträge sollte explizit für Programme und Plattformen vorgesehen werden, die die freie Meinungsäußerung und den Zugang zu Informationen fördern.



2. Bürgerbeteiligung: Einrichtung von Formaten, die es Bürgern ermöglichen, ihre Meinungen zu äußern und am öffentlichen Diskurs teilzunehmen.



3. Medienkompetenz: Verstärkte Investitionen in Programme zur Förderung der Medienkompetenz, um Bürger zu befähigen, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung effektiv wahrzunehmen.



4. Transparenz: Jährliche Berichterstattung darüber, wie die Rundfunkbeiträge zur Umsetzung des Artikels 5 GG beigetragen haben.



5. Unabhängige Überprüfung: Einrichtung eines unabhängigen Gremiums zur regelmäßigen Überprüfung der Einhaltung dieser Verpflichtungen.



Die Umsetzung dieser Vorschläge würde dazu beitragen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seiner verfassungsmäßigen Rolle bei der Verwirklichung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit gerecht wird.



Ich bitte Sie, diese Anregungen bei der Überarbeitung des Reformstaatsvertrages zu berücksichtigen.



Mit Dank vorab und freundlichem Gruß,

Hermann Beyrichen
Hermann Blumenrath Wir schauen in unserer Familie fast ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender. Ganz oben stehen in unsere Nutzung 3Sat, ARTE und WDR. Dann folgen die anderen Sender, wie ARD, ZDF, ZDFneo usw, manchmal auch die anderen regionalen Sender, wie z.B. der NRD. Die privaten Sender fristen bei uns eher ein Schattendasein. Wir schätzen die hohe Qualität der Sendungen, die kulturelle Bereicherung in unserem Leben, die professionelle Berichterstattung und vor allen Dingen die Vielfalt des Angebots. Wir können uns wirklich nicht vorstellen, dass Z.B. 3sat und ARTE zusammengelegt werden. Jeder der beiden Sender hat Alleinstellungsmerkmale, die aus den internationalen Kooperationen stammen. Wir fühlen uns den beteiligten Ländern dank dieser beiden Sender viel mehr verbunden. Machen sie bitte hier keinen Fehler. Wir befürchten, dass dies der falsche Weg ist und nur den Personen hilft, die was ganz anderes im Sinn haben, als Vielfalt zu stärken.
Hermann Gathmann Ich protestiere dagegen, dass bei den Wissenschaftssendungen wie z.B. nano gespart werden soll.

Statt bei der Berichterstattung zu sparen, gibt es noch andere Möglichkeiten:

Intendanten der Landesrundfunkanstalten bekommen teilweise ein höheres Gehalt als der Bundeskanzler.
Hermann Kuhn Grundsätzlich: Die vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität und Verringerung der Quantität brauchen einen längeren Zeitraum der Umsetzung, sind nicht von heute auf morgen umzusetzen. Deshalb ist die Umsetzung der derzeitigen KEF-Empfehlung zur Beitragserhöhung zwingend notwendige Voraussetzung für das Gelingen des vorgeschlagenen Reformprozesses. Ohne Beitragserhöhungen würde es zu disruptiven, dem Reformzielen widersprechenden Einschnitten im Programm kommen.



Die Körbe, aus denen jeweils ein Programm eingespart werden soll, sind irreführend zusammengesetzt. one ist vielleicht auf dem Papier, aber nicht in der Realität ein Programm für junge Menschen.



Die online-Angebote sollen zu einem "Public Open Space" weiterentwickelt werden; gleichzeitig sollen die online-Verbreitungswege eingeschränkt werden, der "Sendebezug" viel enger vorgeschrieben sein. Ohne jeden wissenschaftlichen Beleg wird damit den Klagen der Printmedien gefolgt – deren große Probleme sind aber mit Sicherheit nicht dem ÖRR geschuldet, sondern den großen Plattformen. MIt diesen Einschränkungen bei den online-Angeboten wird der Abriss bei der Nutzung des ÖRR bei jungen Menschen noch schneller und dramatischer sein. Das wäre ein schwerwiegender strategischer Fehler.



Gänzlich dysfunktional ist die Regelung, dass die Rundfunkräte der jeweiligen ARD-Vorsitzanstalt verantwortlich für die Kontrolle des Gemeinschaftsprogramms sein sollen. Damit wird die Qualität und vor allem Kontinuität der Programmbeobachtung durch den bestehenden Programmbeirat zerstört und nichts Vergleichbares wird an seine Stelle treten. Das wäre ein verhängnisvoller Fehler.
Hermann Mannschatz Hände weg von "arte" und "3sat" !



Die beiden Kanäle vermitteln Wissen und Kultur, die in anderen Kanälen sträflich vernachlässigt und trivialisiert werden.



Gerade in Zeiten des Populismus, Internets und der Fake-News bedarf es Kanäle, die unabhängig und objektiv, qualitativ hochwertig, informativ und interessant Qualitäts-Journalismus bieten.



MfG

H. Mannschatz
hermíone münch-pohli guten abend,

bei der petitionsplattform change.org und ohne social media verfügbarkeit erntete ich innerhalb von nur einer kurzen woche 42 zustimmungen...!

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für diese beiden sätze:

- für den erhalt des bisherigen, gerade noch vielfältigen bildungs- und musikangebotes empfinde ich eine beitragserhöhung um ca. 1 euro als angemessen und würde dem zustimmen.

- es stellt auch politisch ein falsches signal dar gegen den polemisierenden rechtsruck in deutschsprachigen ländern und EU!

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vielen dank für ihre berücksichtigung,

mfg

hermíone münch-pohli
Herr Bacher Grundsätzlich finde ich die Idee gut, den Rundfunk zu zentralisieren und die Qualität zu erhöhen. Die Vorschläge sind für mich schlüssig.

Ein weiteres Thema fehlt mir jedoch: Warum wird nicht Thematisiert ob der Rundfunkbeitrag zu einer Steuer gemacht wird, die Automatisch vom Brutto Einkommen angezeigt wird. Zum Beispiel kann es sich nach dem Einkommen des jeweiligen Verbrauchers richten. Ein gering Verdiener / Student / Azubi gibt zum Beispiel 1 Euro ab. Ab da eine Steigerung der Steuer nach Einkommen bis eine vordefinierte Obergrenze festgelegt wird. Das würde auch die Akzeptanz erhöhen ( die in der Bevölkerung nicht gerade groß ist ). Ein verpflichteter Beitrag ist kein Beitrag sondern schon defacto eine Steuer. Und ider Staat spart sich Geld weil auch der Inkasso wegfallen würde. Damit würdet ihr dem "Volk" auch zeigen dass ihr zuhört und den besten Kompromiss erörtert. Deschlackung finde ich sinnvoll aber auch das Thema Rundfunkbeitrag solltet ihr thematisieren und reformieren.



Herzlichen Dank fürs Kümmern und die anschauliche Präsentation.
Herr Dr. Simon Erhardt Ich bin gerne bereit, mehr Geld zu bezahlen um unsere vielfältige Medienlandschaft zu erhalten, z.B. mit Arte und 3Sat. Auch möchte ich kein Fernsehen aller Netflix sondern gerne weiter das „analoge“, lineare Fernsehen, in dem mir das Programm durch die Sender vorgeschlagen wird und ich wählen kann. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir haben! Ein großes „weiter so“ an all unsere Sender! Bitte ohne Abstriche.
Herr Frank aus Karlsruhe Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat/arte



ich bin kein Fan von den Rundfunkgebühren, aber wo wenn nicht bei 3 Sat soll die Vielfältigkeit der Kultur und Wissenschafts Informationen gesendet werden und die Rundfunkgebühren eingesetzt werden.



Nur 3Sat ist dafür prädestiniert.



Sofern 3 Sat eingestellt oder in arte aufgehen sollte

wird mit Sicherheit ein Sturm der Entrüstung auf die Programmacher zukommen.



Ich bitte Sie 3Sat , insbesondere die Sendungen" Nano und Kulturzeit", in seiner jetzigen Form beizubehalten.



Vielen Dank

Herr Frank aus Karlsruhe
Herr Gerrit Chilla Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung der Kultursender 3sat und arte mag auf den ersten Blick eine nachvollziehbare unternehmerische Entscheidung zur Kosteneinsparung erscheinen. Bei einer genaueren Analyse erkennt man aber eine Aufgabe der eigentlichen Idee eines staatlichen Rundfunksystems. Dies hat bereits durch die Verlagerung der Informations-, Wissens und Kultur sendungen aus dem Hauptprogramm begonnen und nimmt nun mit der Schließung der Spartensender für diese Themen mit der Begründung der geringen Quote seinen Fortlauf. Auch wird mich das Argument der Verlagerung des wachsenden Onlineangebots nicht überzeugen. Zum einen sehe ich hier keinen Schwerpunkt für kulturelle Informationen und zum anderen erreichen Sie nur den gewünschten Spareffekt, wenn Sie vorhandene Sendungen einstellen.



Im Ergebnis stellt sich die Frage, aus welchem Grund man sich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aussprechen sollte. Dies muss ich tatsächlich als Anhänger des Systems mitteilen, welches auch Perlen wie z. B. die Herrhausenserie erstellt. Leider sehe ich aber eine Entwicklung, die einem Unterstützer die Argumente nimmt.



Mit freundlichen Grüßen



Gerrit Chilla
Herr Hübner So nachvollziehbar die Intention, Sender und Inhalte zusammenzustreichen auch ist, so kurzsichtig ist die Zusammenlegung von 3sat und arte zu einem Sender.



Entgegen der überwiegenden Anzahl der öffentlich-rechtlichen Sender (insbesondere der dritten, regionalen Sender der ARD) haben diese beiden Sender ein unverkennbares Profil und das konsequente Ziel, kulturelle Vielfalt und anspruchsvolle Inhalte unterhaltend zu präsentieren.

Gerade anspruchsvolle Programme und Angebote werden bei den übrigen Kanälen zugunsten von Quoten und Mehrheitsgeschmack bestenfalls ins Nachtprogramm verbannt oder gar nicht gezeigt.



Zudem sind beide Sender im Rahmen ihrer Profilierung einerseits eigenständig, andererseits vom Angebot her so dicht, dass man eher einen Kulturkanal mehr braucht, statt einem weniger.



Jetzt 3sat und arte zusammenzuquetschen hieße nicht nur ein Verlust der Sendervielfalt, wie sie international einmalig sein dürfte, sondern auch eine gegenseitige Verwässerung von Inhalten sowie ein Interessenkonflikt beider Sender.



Es kommt einer Steuerung von außen gleich, ohne dass dies erforderlich wäre: es gibt in den renommierten Sendern genügend Inhalte, die gekürzt werden können, da sie unsinnigerweise mehrfach vorkommen. Warum nicht hr, mdr, ndr, br sr und rbb zu einem oder zwei Sendern zusammenfassen und regionale Schwerpunkte in wechselnden Formaten einbringen?



Die beiden zur Disposition stehenden Sender verkörpern im Kleinen ebenso eine demokratische Vielfalt, wie ihre Zuschauer vor dem Fernseher. Und ist es nicht Pflicht wie ehrenvolle Aufgabe der Demokratie, der Vielfalt Schutz und Raum zuzugestehen?



Und ist es in diesem Zusammenhang nicht edelste Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Sendeauftrages, Vielfältigkeit zu repräsentieren und zu vermitteln?



Die geplante Zusammenlegung der Sender ist kaum mehr als ein populistischer Reflex, der sowohl der Demokratie als auch dem Verständnis des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in der Gesellschaft einen Bärendienst erweisen würde. Wenn Sie das zulassen, werden dies insbesondere jene populistischen Vertreter populistischer Interessen begrüßen, von denen sich Sender wie 3sat oder arte abheben und zu deren Auftrag und Selbstverständnis es gehört, sie zu entzaubern.



Bedenken Sie, dass die gesellschaftspolitische Dimension Ihrer Entscheidung kaum absehbar sein dürfte.
Herr Nicolas Wolske Sehr geehrte Damen und Herren,



ich begrüße Ihre Reformpläne ganz besonders. Dieser Stelle möchte ich anregen, dass ZDF Info und Phoenix als Infokanäle bleiben sollten. Zusätzlich bin ich der Meinung, daß der KiKa nicht weichen sollte, er ist unglaublich beliebt und bekannt. Selbiges gilt für Phoenix und ZDF Info, sowie Neo.

Ich setze meine Hoffnung in diese Reform überdies, weil es nahe liegt, die Rundfunkgebühren in Zukunft nicht steigen, sondern gegebenfalls sinken zu lassen, was sehr angemessen erscheint und breite Zustimmung aus der Bevölkerung, außerdem Vertrauen in den ÖRR, bringen kann. Das wird vor allem heute benötigt.

Die Pläne zum Übergang von 3sat in Arte sind sehr vernünftig. Arte muss bestehen bleiben!



Es ist insgesamt sehr vernünftig den ÖRR aus zu dünnen - längst überfällig.



Ein anderes Thema, jedoch lege ich Ihnen nahe, Ihre Intendanten geringer zu Besolden - Das sorgt für Aufruhe in der Bevölkerung!





In Hochachtung

Stets Ihr

Hr. N. Wolske
Herr Volkmar Roth Mir ist sehr daran gelegen, dass der TV-Sender 3sat = als gemeinsame Informmationsplattform

von Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten bleibt.



3sat ist der von mir am häufigsten frequentierte Sender für Information, Fachwissen und

Unterhaltung. Regelmäßig schaue ich mit Sendungen von "nano" , "Kulturzeit" an , öfter in der

Woche schaue ich mir die ÖST Nachrichten in "ZIB2" an. Moderator Armin Wolf ist über die Jahre

ein ausdrucksstarker und seriöser Präsentator des österreichischen Rundfunks. Man spürt bei

ihm die volle journalistische Kompetenz. Gerne weiter so.



Die nano-Redakteure Ingolf Bauer und Yve Fehring verstehen es gut = Fachwissen allgemein

verständlich zu vermitteln.



Aus der Kultur-Szene schätze ich besonders die Redakteurinnen Vivian Perkovic und Cécile Schortmann. Schade, dass Ernst E.Grandits nicht mehr dabei ist.



Aus dem Bereich Spielfilm hat mir in der letzten Zeit der Film "An einem schönen Morgen" mit

Lea Seydoux und Melvil Paupoul sowie Pascal Greggory gut gefallen. Gerne mehr davon.



Für eine Fortführung der 3.Programme, insbesondere "3sat" wäre ich bereit = monatlich

etwas mehr Rundfunkbeitrag zu zahlen = statt 18,36 € = 18,60 €.



Der deutsch-französische Gemeinschsaftssender "Arte" hat ebenfalls sehr interessante

Beiträge im Programm, z.B. über den 1. und 2.Weltkrieg, GEO-Reportage, 360°, Stadt,Land, Kunst.

Arte sendet auch regelmäßig Spielfilme, allerdings habe ich meisten davon bereits auf DVD

oder HDD. Was fehlt sind Filme wie "Spur der Katze"(Track Of The Cat) mit Robert Mitchum

oder "Der große Schweiger" mit Gregory Peck oder "Eine Hochzeit in Buffalo" mit Wendy Crewson

oder "Hals über Kopf" (Chilly Scenes Of Winter) mit John Heard von 1979.

Also = es gibt noch einiges nachzuholen meint Herr Volkmar Roth, 63 Jahre Eisenach in Thüringen.
Herward Rodenbeck Ich bin bestürzt,..... ich liebe beide Sender 3 SAT und ARTE, sehe aber häufiger 3 SAT, insbesondere ua die tägliche NANO-Sendung sowie die Wissenschaftssendungen /Scobel ect.

3-SAT SOLLTE ERHALTEN BLEIBEN !

Vor allem NEHMEN SIE MIR NANO NICHT WEG !!!!!



Mit Gruß aus dem schönen Murgtal / Nordwestschwarzwald/Rheinebene bei Karlsruhe
Herwig Tonzer In der Vielfalt liegt die „Würze „ und die Möglichkeiten an Information.
Hesse Michael Der rundfunkrechtliche Staatsvertrag sollte keiner Reform unterzogen werden. Zum Beispiel die Zusammenlegung von 3sat und arte. Meine Frau und ich sind, wenn es nicht geht für eine moderate Beitragserhöhung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Hesse
Hieronymus Hein Mit Entsetzen habe ich im Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) vom 26. September 2024 gelesen, dass in Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern die Inhalte des Vollprogramms von 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden sollen. Sowohl 3sat als auch arte sind einzigartige, aber sehr unterschiedlich ausgerichtete Programme von einer unübertroffenen Qualität, die sich größter Beliebtheit erfreuen und daher weiterhin als zwei Vollprogramme weitergeführt werden müssen. Dafür bezahle ich auch gerne meine Rundfunkgebühren. Wenn schon ein Sparzwang besteht, wäre die Überführung der Inhalte des Vollprogramms des ZDF teilweise oder vollständig in das Vollprogramm der ARD und dessen Telemedienangebote vielleicht eine überlegenswerte Alternative.
Hildburg Krüger Guten Tag,

ausgesprochen verärgert habe ich von den Plänen der Ministerkonferenz zur Einsparung bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten gelesen. Ausgerechnet die Sender, die von einem anspruchsvolleren Publikum frequentiert werden, sollen zusammengestrichen oder durch Fusionen in ihrer Vielfalt entkernt werden. Während es also den Programmen, die insbesondere auch für ältere Menschen eine wohltuende Alternative zu dem seichten Schrott oder den hundertsten Wiederholungen über eine Phase von über einem Viertel des Jahres in den Hauptprogrammen darstellen, "an den Kragen gehen" soll, halten die Ministerpräsidenten ihre Hände schützend über alles, was ihren Jugendfetisch nährt. Ich gebe zu bedenken, dass es die offensichtlich besser gebildeten und noch mit historischem Wissen ausgestatteten älteren Wählerinnen und Wähler in den ostdeutschen Bundesländern, waren, die einen Durchmarsch der radikalen Parteien an die Macht verhinderten. Ihre inhaltlich eher sinnentleerten Comedyserien in ZDF neo und ONE, mit denen Sie ja wohl ein junges Publikum für sich gewinnen wollen, konnten die große Affinität vieler jungen Wählerinnen und Wähler zu diesen Parteien - insbesondere der AfD - auch nicht verhindern. Wenn man Ihre Reformpläne liest, drängt sich der Verdacht auf, dass hier mit vorauseilender Unterwerfung, nichts Geringeres als die medialen Pläne der AfD vorweggenommen werden sollen. Außerdem spürt man natürlich auch die in öffentlichen Äußerungen mancher CDU- und FDP-Politiker bereits verkündeten Vorbehalte gegen die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten, deren Bildungsauftrag offenbar von diesen Parteien nicht goutiert wird. Von daher ist deren verbale Nähe zu den AfD-Vorstellungen in diesem Sektor einerseits nicht überraschend, andererseits - angesichts der jüngsten Wahlergebnisse - umso verstörender. Es wäre eine Schande für den gerade jetzt so nötigen Widerstand gegen die Feinde der Demokratie in unserem Land, wenn diese vorgeschlagenen, sehr kurzsichtigen Pläne aus der Ministerkonferenz tatsächlich umgesetzt würden.

Mit freundlichen Grüßen
Hilde Dennhöfer Arte und 3Sat sind die einzigen Sender, die über Kultur umfassend berichten. Dabei ist 3Sat seit 40 Jahren(!) für die deutschsprachigen Fernsehzuschauer (Deutschland, Österreich, Schweiz) gedacht. Sendungen wie nano oder Kulturzeit sind unersetzbar. Arte hat zur deutsch-französischen Verständigung massgeblich beigetragen. Hier sehe ich mit Freude vornehmlich französische Filme höchster Qualität, die Nachrichten sind völlig anders als in ARD und ZDF.

Es sind die einzigen Sender, die ich immer wieder mit Freude und Spannung verfolge. Da sie beide sowohl länderübergreifend als auch thematisch grundverschiedene Themen behandeln, scheint mir eine Zusammenlegung der beiden Sender kontraproduktiv. Man will über sogenannte Sparmassnahmen vom eigentlichen Thema ablenken: Kultur ist nicht wichtig. Die AFD wird sich die Hände reiben.

Stattdessen kann ich mir dann die ewigen Quizshows, billig produziert und mit Effekthascherei ansehen und davon träumen, dass ich auch einmal Millionär werde. Oder Fussball, Fussball, Fussball... Und was ist mit den qualitativ hochwertigen Journalisten und Moderatoren? Alles wegrationalisieren?

3Sat und Arte müssen als eigenständige Sender bleiben.
Hilde Schirmer Sehr geehrte Damen und Herren,



der Sender 3-Sat bietet nicht nur Kultur, sondern auch schon seit vielen Jahren hochwertigen Wissenschaftsjournalismus, z.B. das NANO Magazin oder Scobel.



Verliert 3-sat seine Selbstständigkeit, befürchte ich das diese Sendungen eingestellt werden. Aber gerade in unseren Zeiten, Stichwort Fake-News, ist ein solider Wissenschaftsjournalismus extrem wichtig.



Daher bitte ich Sie die Zusammenlegung von 3-Sat und Arte noch einmal zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Hilde Schirmer
Hilde Schwarz Bei Sportübertragungen könnte evtl. sehr oft auf die ehemaligen Aktiven als Ko-Moderatoren verzichtet werden.
Hilde Wittenzellner Guten Tag,

in Zeiten, in denen kurze "Infos" und schnelle emotionale Reaktionen das Alltägliche sind, brauchen wir dringend die 3. Programme und die Sender 3sat und arte, wo Themen vertieft, ausgeleuchtet, differenziert dargestellt werden.

Viele sog. normalen Leute sind übrigens klüger und gar nicht an Vereinfachungen interessiert. Und wegen denen, die populistisch denken und die die Vielfalt (an Menschen, Meinungen, Geschlechtern etc.) nicht aushalten, werden wir die breit aufgestellten Öffentlich- rechtlichen in den nächsten Jahren dringend brauchen.



Mit hoffnungsvollen Grüßen

H. Wittenzellner
Hildegard Barthelmann Als kultur- und naturinteressierter Mensch bin ich befremdet darüber, dass Sie arte und 3sat zusammen legen wollen! Täglich schaue ich die Wissenschaftssendung Nano und Kulturzeit, letztere hatte den deutschen Fernsehpreis erhalten. In beiden Sendungen erhalte ich Einsichten und Anregungen!

Auch gute Filme sowie die Übertragung des Kabarettpreises schätze ich sehr wie auch die vielen Dokumentationen über andere Länder!



An ARTE mit seinem französischen Schwerpunkt gefällt mir etwa die Sendung Karambolage und Re:; natürlich die Nachrichten sowie die ausführlichen Themensendungen. Durch Information der Sender der Nachbarländer erhält man einen erweiterten Blickwinkel!

Nicht zu vergessen die guten Filme und Kunstreportagen und Konzertmitschnitte!



Ein Zusammenlegen würde in meinen Augen die ohnehin nicht üppig gesäten Kulturbeiträge in der deutschen Fernsehlandschaft deutlich schmälern. Außerdem wären Arbeitsplätze gefährdet.



Bitte behalten Sie doch beide Sender bei.



Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Barthelmann
Hildegard Hofmann Betrifft: Vorschlag, 3sat "teilweise oder vollständig in arte aufgehen zu lassen"



Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich möchte Sie herzlich bitten, sich gegen diesen Vorschlag auszusprechen und sich dementsprechend zu engagieren. Denn das bedeutet weniger Sendezeit für Bildung und Kultur und damit weniger Nachdenken und Auseinandersetzung, wie wir leben und in Zukunft leben und miteinander umgehen wollen. Ich schätze sehr vor allem die Kulturzeit und die Sendung Scobel und den Einsatz von 3sat für Dokumentarfilme und das Theater. Ich denke, gerade die öffentlich-rechtlichen Sender sollen die Breite und Vielfalt der Interessen ihrer Zuschauer bedienen und auch Nischen ermöglichen für neue Sichtweisen und Erzählformen. Davon profitieren letztendlich alle - die eigene Perspektive zu erweitern und zu hinterfragen und neugierig zu sein und zu bleiben.

Mich ärgert auch, dass (zumindest gefühlt, ich hoffe es ist vielleicht nicht ganz so drastisch) der Fussball immer mehr Geld verschlingt und so viel Geld in Übertragungsrechte fließt. Das geht offensichtlich zu Lasten meiner Bedürfnisse, sobald gespart werden muss. Ein demokratischer Sender muss meiner Meinung nach nicht nur den Massengeschmack bedienen, sondern vor allem auch Gruppen Gehör und Raum verschaffen, die nicht die Mehrheit bilden - sei es die Übertragung von Gottesdiensten oder Opernaufführungen, oder Thematisierung von Queer-Sein. Und die Alltagsthemen, wie Gesundheit, Wohnen, Arbeit etwas vertieft zu zeigen, ist ein großes Anliegen von mir.

Ich befürchte, dass für all das weniger Sendezeit und Geld zur Verfügung stehen wird und bitte Sie, die Qualität beider Kultursender - arte UND 3sat zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Hofmann
Hildegard Langefeld Hallo, die Qualität der Programme der öffentlich rechtlichen Sender wird aus meiner Sicht immer weniger anspruchsvoll. 3sat und arte sind da eine wohltuende Ausnahme.

Das Zusammenlegen würde bedeuten, dass wir nur die Hälfte der Sendezeit zur bekämen..und die Bildung/Kultur würde immer mehr untergehen unter der Flut von billiger Unterghaltung.

Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Langefeld
Hildegard Mann Schon wieder soll an der Kultur gespart werden.Und das im Angesicht der bedrohung von Rechts und der Bedrohung Europas.

In nur noch einem Programm kann nie und nimmer genügend Platz für Kunst sein.

Armes Deutschland!
Hildegard Pfau Für mich ist es unverständlich, 3sat abzuschaffen. Arte ist ein Kunstkanal. Ich habe den Eindruck, dass sie den rechten Kreisen folgen..

Möglichst wenig Vielfalt..



Ich hoffe, dass sie noch eine andere Sparte finden bei der sie einsparen können.

Mit freundlichen Grüßen

H. Pfau
Hildegun Urkedal Bitte liebe Leute!!!

Wir wollen 3sat behalten. Es ist ein wunderbarer Sender inmitten von all diesen Schrott-Reality-Sendern.

Bitte nicht abschalten ♥♥♥

Mit freundlichen Grüßen und innigsten Wünschen

Hildegun Urkedal

Barstr. 35, 10713 Berlin
Hildegunde Linker Wir würden gerne die Programme nutzen alpha,Arte,3 Sat,ZDF Neo ,Kika,in gewohnter Form, wir freuen wuns über jede Bemühung ihrer Seite. Mit freundlichen Grüßen Familie Linker, Familie Linker Karadeniz
Hill Musik 3sat und Arte, Phönix und Tagesschau sollten unbedingt erhalten bleiben.

Aufklärung, Wissenschaftsjournalismus, Nachrichten, Dokumentationen die Menschen brauchen den ehrlichen Journalismus, das ist der Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen.

Ja auch Krimis und TV-Serien sind nett, aber vergleichsweise unwichtig!
Hilliger Thomas Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich für den Erhalt vielfältiger, unabhängiger und nicht kommerziellen Interessen unterliegender Berichterstattung aussprechen. Wir brauchen die Vielfalt gut recherchierter Informationen.

Kulturelle, kulturpolitische und wissenschaftsjournalistische Sendungen wie Sie zum Beispiel auf ARTE und 3sat ausgestrahlt werden, sind in vergleichbarer Form auf privaten Sender nicht zu finden.

Es ist äußerst wichtig, ein deutlichen Unterschied zwischen sinnvollen, notwendigen Reformen und Kahlschlag zu machen.

Unabhängige Berichterstattung war noch nie wichtiger.

Und sie darf auch etwas kosten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Hilliger
Him Weber Hallo liebe Mitarbeiter*innen der Kommission,



die doch im Sinne der Menschen dieses Landes handeln sollte.



3Sat und arte.tv sind die wichtigsten Sender des öffentlichen Rundfunks, sie schützen und inspirieren die Gesellschaft, auch gegen Anfeindungen der Populisten. Was Sie da vorhaben, schränkt die kreative Sendezeit ein, ist ein Angriff auf die Vielfalt, fördert so die Einfalt und die Kontrolle.



Nach dem Vorbild anderer Admins in Russland, Ungarn ect., weltweit die Herrschaft des Großkapitals, der hemmungslos Gierigen. Die letztlich die Populisten unterstützen, sie ja lanciert haben.



Ich fordere Sie auf, immer mal wieder aufmerksam den Beitrag auf 3Sat vom 1.10.24 zu hören, Ihren Entwurf zu überdenken, zu prüfen, wessen Geistes Kind dieser eigentlich ist.



Schützen Sie zuerst die Vielfalt mit dem Geld der Menschen, nicht schränken Sie sie ein.

Denn ansonsten würden Sie ihre Möglichkeiten schändlich missbrauchen.



Viele Grüße, und in Erwartung Ihres klügeren Blicks in den kulturellen Spiegel der Zukunft dieses zu schützenden Landes einstiger Dichter und Denker:-)



Ihr



H. Weber
Hinnerk Rix Ich bin entschieden gegen die Zusammenlegung von 3sat und Arte. Die beiden Sender sind neben dem Regionalprogramm des NDR für Schleswig-Holstein die von mir und meiner Familie bei weitem am häufigsten eingeschaltet werden. ARD und ZDF bieten uns nur selten interessante Sendugen.

Ich mache mir im übrigen den Beitrag von Gert Scobel "Kultur ins Körbchen" in der FAS vom 6.10.24 (zum Nachlesen: S. 39) vollen Umfangs zu eigen.

Freilich gehe ich nach Lektüre der wortreichen Begründungen zum Entwurf des neuen Rundfunkstaatsvertrages davon aus, dass die Bürgeranhörung hierzu lediglich Alibifunktion hat.
Hochhaus Sehr geehrte Damen und Herren,



wie ich es verstanden habe, sollen die Kosten für den öffentlich rechtlichen Rundfunk nicht weiter steigen oder gesenkt und dafür Ausstahlungskanäle gestrichen und dazu die Nutzer angehört werden.



Wenn die Kosten runter sollen, schaut man sich normaler Weise alle Ausgaben an und hinterfragt deren Notwendigkeit generell und deren Höhe.



Von außen betrachtet, stelle sich dann unmittelbar die Frage, warum im öffentlich rechtlichen Rundfunk bei Aktuellem auf mehreren Kanälen über das Selbe berichtet wird, anstatt sich auf einen Kanal zu einigen, dort die verfügbare Kompetenz zu konzentrieren und bei den anderen Kanälen auf den Kanal zu verweisen, auf dem die Berichterstattung zur Aktualität erfolgt. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Geld für doppelte Übertragungstechnik, doppelte Studios, doppelte Redaktionen ausgegeben wird, damit der Zuschauer für die gleiche Information oder oft auch nur die gleich Spekulation mehrere Kanäle zur Auswahl hat:



Müssen bei Wahlen Das Erste, ZDF und Landesrundfunkanstalten parallel das Gleiche übertragen mit denselben Inhalten und Gesprächspartnern, oder würde es nicht ausreichen, wenn Landesrundfunkanstalten die Wahlberichterstattung in den Ländern übernehmen und Das Erste für Bundeswahlen?



Wäre es nicht sinnvoll, um Kosten sparen, damit zu beginnen, auf parallel Übertragenen zu verzichten und nur ein öffentlich rechtliches Studio und ein Übertragungsteam von den Rundfunkgebühren zu finanzieren, in dem die gesamte öffentlich rechtlich vorhandene Kompetenz zusammengefasst wird und damit auch die Qualität in der Übertragungszeit erhöht wird?



Parallele Übertragung oder doppelt betriebene Studioteams haben wir bei wichtigen Ereignissen, Katastrophen, Krieg oder Sportgroßereignissen wie bei Fußball-EM, -WM oder Olympia.



Aufgrund der Zunahme von Sportereignissen und wachsendem Interesse sollten die Sportabteilungen von ARD und ZDF in einem öffentlich rechtlichen Sportkanal zusammengeführt werden. Zwischen Liveübertragungen sollten Aufzeichnungen von Wettkämpfen die gleichzeitig stattgefunden haben, übertragen werden oder Wiederholungen oder Sportdokus oder, sofern möglich, in Drittverwertung zugekaufte Aufzeichnungen, wie von Eurosport. Für parallel stattfindende Live-Ereignisse, die wichtig sind, könnten neben dem öffentlich rechtlichen Sportkanal, dann auch ARD und ZDF genutzt werden.



Generell sollte es im öffentlich rechtlichen Rundfunk keine zeitliche Überschneidung von gleichen Inhalten geben, wie zum Beispiel die parallele Ausstrahlung von Maischberger und Lanz.



In dem Zusammenhang stellt sich dann die Frage, ob mit Rundfunkgebühren so hohe Einkommen der Talker finanziert werden müssen, die zudem keine Sonderqualifizierung haben, die meist aus normalen Personen aus dem Nachrichtenabteilungen rekrutiert werden und wohl normale Journalisten sind? Bei den Privaten, wie ntv oder WELT, erledigen schon ewig die Nachrichtensprecher nebenbei die Interviews von Gesprächspartnern, was auch die Regel bei den öffentlich rechtlichen Nachrichtensendungen geworden ist, ohne dass dafür mehr bezahlt wird. Für eine Sendemoderation von normalen öffentlich rechtlichen Sendungen wird, wie zu hören war, um die tausend Euro je Sendung gezahlt, was mehr als ausreichend ist. Warum sich das vertausendfacht, wenn dann ein Wechsel in ein eigenes Talkformat stattfindet, ist nicht wirklich zu rechtfertigen.



Zumal fraglich ist, ob jemand, der seine Talkshow moderiert, diese Sendung aufgeben wird, wenn dafür lediglich ein jährliches Gehalt um die 50.000 € von den Rundfunkgebühren gezahlt wird.



Angesichts erfolgreicher Talkformate, wie Presseclub oder Phönix-Runde, bei den die Moderation wechselt, stellt sich die Frage, warum Talkrunden auf den Moderator personalisiert werden müssen. Damit es teurer wird?



Auch die Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunks wird nicht leiden, wenn dort alle Journalisten den gleichen Lohn erhalten, auch die Leiter der Sender oder Rundfunkanstalten. Oder wenn alle Dienstprivilegien gestrichen werden - kein Dienstwagen, normales Büro, keine Ausgaben für den Leiter, die von den Rundfunkgebühren gezahlt werden. Das Bekanntwerden solcher Geldverschwendungen, wie beim RBB, oder für andere Leiter, hat dem öffentlich rechtlichen Rundfunk mehr Ansehen gekostet, als durch Ausgaben von Rundfunkgebühren zuvor erworben wurde.



Und ja, wenn die Privaten Personen des öffentlich rechtlichen Rundfunks, die gehalten werden sollten, mehr zahlen, dann sollte der öffentlich rechtliche Rundfunk mehr zahlen, als die Privaten - aber nicht vorbeugend, sondern erst wenn dies zur Diskussion steht, und nach Abwägung, ob diese Ausgabe oder diese Person unverzichtbar ist.



Klar könnte ein Markus Lanz, wieder zu den Privaten wechseln und dort auch mehr bezahlt bekommen. Wäre das ein unersetzlicher Verlust oder nur ein Verlust? Nein. Seit dem Wechsel von Kerner zu Lanz, hat Lanz nur nachgemacht, was Kerner zuvor gemacht hat und ist dabei zunächst mit überschaubarer Bildung und Intelligenz aufgefallen, die er über die Zeit, mit seiner Sendung nachgebessert hat, was mich für ihn freut, aber auch seine Grenzen aufzeigt und damit auch die Informationsbeschaffung für den Zuschauer über diese Sendung begrenzt, also für den Zahler der Rundfunkgebühren.



Dabei gibt es in Deutschland wesentlich höher qualifizierte und gebildete Menschen die intelligenter fragen und qualifiziert nachfragen können und so für einen höheren Informationsgewinn beim Gebührenzahler sorgen können. Ich denke nicht, dass es eine Frage des Geldes ist, solche Personen, auf den Sessel von Markus Lanz zu bekommen.



In dem zuvor genannten allein steckt bereits ein nicht unerhebliches Einsparpotential. Und durch ein solches Herangehen an Ausgaben, werden sich die Ausgabe sogar signifikant senken oder begrenzen lassen, gut möglich höher, als durch streichen von Sendern.



Das heißt nicht, dass man das nicht tun darf. Aber sollte man 3sat aufgeben, in dem wesentliche Inhalte der deutschsprachigen Länder in einen Sender zusammengefasst ausgestrahlt werden und den jeweiligen Ländern einen barrierefreien Zugang zu den Nachrichten und politischen Sendungen und der Sprache (wie Schweizerdeutsch) der Nachbarn erlaubt? Und somit auch Zugang zu anderen journalistischen Sichtweisen in anderen Ländern oder Nachbarländern auf Deutschland - nur durch Umschalten auf 3sat ermöglicht.



3sat ist für mich von Beginn an in den normalen Wochenabend voll integriert und beginnt 18:30 Uhr mit Nano, wo ich auf den aktuellen Stand in Technik, Wissenschaft und Wirtschaft gehalten werde, um 19:00 Uhr folgen die heute-Nachrichten (und auch wichtig auf 3sat, mit 3sat Wetterbericht vom ZDF), um 19:20 Uhr folgt Kulturzeit mit einen großen Politikteil und vertiefender Information zum Weltgeschehen, 20:00 Uhr folgt dann die Tagesschau und dann an einigen Abenden aktuelle Reportagen aus der 3sat-Ländern oder am Donnerstag der Wissenschaftsabend zum Teil mit Scobel, also Primetime ist 3sat-Time.



Zudem schaue ich mir regelmäßig auch die Nachrichten des Schweizer Fernsehens und des Österreichischen Rundfunks an, Politsendungen der Nachbarländer, wie die Schweizer Rundschau oder auch Talksendungen aus den Nachbarländern.



Wie eine Integration in Arte funktionieren soll, erschließt sich mir nicht. Insbesondere wenn die wesentlichen Inhalte von 3sat erhalten bleiben sollen. Zudem stellt sich die politische Frage, ob ein Fernseh-Integrationsprojekt für den deutschsprachigen Raum in Europa, wie 3sat, schon allein aufgrund dieser politischen Bedeutung, aufgegeben werden sollte.



Da die zuvor genannten Sendungen, die 3sat insbesondere ausmachen, nur etwas über ein Drittel der Sendezeit ausfüllen und ansonsten viele Dokus laufen, die Ähnlichkeit zum Inhalt von ZDFinfo haben, was auch gestrichen werden soll oder zumindest zur Disposition steht, wäre es sinnvoll, die wertvollen Dokus von ZDFinfo auf 3sat für die 3sat-Länder auszustrahlen und somit 3sat zu behalten und dafür ZDFinfo zu streichen.



Einen öffentlich rechtlichen Kinderkanal sollte nicht nur erhalten bleiben, sondern in der Qualität der Sendungen erhöht und auch mit Inhalten von arte und 3sat, wie nano, ergänzt werden. Ein Kinderkanal in einfacher Sprache ist auch für die Integration von Menschen, die aus dem Ausland gekommen sind, wichtig. Zum einen, um die Sprach zu lernen und um Deutschland zu verstehen. Und zwar so, wie man es einfach Kindern erklärt.



Die Inhalte von Alpha können leicht auf andere Sender übertragen werden, sofern diese nicht auch gestrichen werden. Grundsätzlich ist alpha daher weniger wichtig. Wichtig ist ein öffentlich rechtlicher 24/7 Nachrichtenkanal, der aber gemeinsam von den Nachrichtenabteilungen von Tagesschau, heute und Phönix betrieben werden sollte und in dem nicht noch parallel zum Ersten und ZDF, und somit ohne Mehrwert, Morgen- und Mittagsmagazin ausgestrahlt werden.



Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen im Land und im Ausland über eine Streichung von öffentlich rechtlichen Informationskanälen, wie Tageschaus24 (t24) und Phönix nachzudenken, sollte eigentlich als politisch unklug erkannt werden.



Die Kombination von t24 und Phönix ergänzen sich in wertvoller Weise. So biete Phönix mit seinem Schwerpunkt auf Live-Berichterstattung nicht nur sinnvolle Ergänzung zu den auf t24 laufenden Nachrichten, sondern auch notwendige Informationen. Phönix macht durch seine Übertragungen aus den Parlamenten diese den Menschen überhaupt zugänglich und somit auch die unterschiedlichen politischen und inhaltlichen Meinungen. Sollte dies in einem Land, in dem die Demokratie und der Staat zunehmen in Frage stellt wird, gestrichen werden?



Hört man denjenigen zu, die sich zunehmend vom Staat abwenden, kann man bemerken, dass es beim wesentlichen Teil dieser Menschen an Wissen und Bildung mangelt. Information über den öffentlich rechtlichen Rundfunk kann dies barrierefrei ausgleichen.



Daher stellt sich die Frage, ob man primär Informationskanäle streichen sollte oder in welchem Umfang noch öffentlich rechtlich finanziert Unterhaltung notwendig ist.



Unter Verweis auf das zuvor Ausgeführte würde ich im Bezug auf eine geplante Streichung von fünf bis sechs öffentlich rechtlichen Fernsehkanälen, und zwar von 3sat, t24, Phönix, ZDFinfo, alpha, KIKA, NEO, ONE und FUNK, empfehlen, Information vor Unterhaltung zu erhalten, aber zunächst die Eingangs ausgeführten Einsparmöglichkeiten bei den Ausgaben vorrangig in Betracht zu ziehen.



Sofern die geplante Senderstreichung durchgesetzt werden soll, sollte möglichst Schaden durch Verlust vermieden werden und mindestens t24 und Phönix erhalten werden, wie auch 3sat und dort die wertvollen Dokus von ZDFinfo weiter ausgestrahlt werden. Auch einen öffentlich rechtlichen Kinderkanal sollte es in Deutschland geben, allerdings mit mehr Information und insgesamt höherer Qualität. So wäre der Verlust von ZDFinfo und alpha noch zu vertreten.



Von den übrigen zur Disposition stehenden Kanälen, mit Schwerpunkt auf Unterhaltung, hat in meiner Wahrnehmung FUNK die geringste Bedeutung. Bei ONE hat man seit Jahren den Eindruck, dass man dort noch nach seinem Platz zwischen den Sendern sucht und beginnt, sich an NEO zu orientieren, die zunehmend konsequenter auf Hollywood-Kino setzen, wobei auch mehr Hollywood-Kino im ZDF und im Ersten ausgestrahlt werden könnte.



Die Streichung von FUNK, ONE und NEO sollten den geringsten Verlust an Mehrwert darstellen. Mit alpha und ZDFinfo kämme man so auf die geplante Zahlt von mindestens fünf zu streichenden Kanälen.



Man könnte aber auch aus ONE den öffentlich rechtlichen Sportkanal machen, den ich vorgeschlagen hatte. NEO könnte noch mehr Hollywood-Kino laufen lassen. Oder auf NEO lässt man eher leichtere Hollywood-Kost laufen und auf ONE konzentriert man sich auf anspruchsvolleres Hollywood-Kino.



Warum keine deutschen Filme? Weil diese mehr als ausreichend auf allen öffentlichen rechtlichen Kanälen laufen. arte versorgt bereits sehr gut, insbesondere mit anspruchsvollem europäischen, aber auch mit internationalem Filmen.



Sofern Sie meine Gedanken zu den Kostensenkungen und Senderstreichungen interessiert haben sollten, würde ich mich über Positionen aus der Rundfunkkommission zu meinen Gedanken freuen. Nicht zuletzt, damit ich Entscheidungen nachvollziehen kann.



Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Meinung.





HOCHHAUS
Hoffmann Wenn gespart werden muss, bin ich für eine weitreichende Kürzung von Sportübertagungen, da diese nicht unbedingt notwendig sind. Qualifizierte und überprüfbare politisch Nachrichten schon .
Hoffmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bestürzung stelle ich fest, dass so gut wie alle Programme, die wir gerne sehen, zusammengekürzt werden sollen.

Es gibt so viele "unerträgliche" Unterhaltungssendungen. Dann bin ich immer wieder positiv überrascht, wenn es tatsächlich interessante Wissenschaftssendungen im Fernsehen gibt, die aktuelle Themen anschaulich aufbereiten. Für mich ist das ein Angebot der "Erwachsenenbildung", von dem ich gerne weiterhin profitieren möchte. Wichtig ist mir dabei auch die Vielfältigkeit der Angebote - auf phoenix, arte, 3sat, zdfinfo uvm.

Im Falle meiner Mutter ist es so, dass sie pflegebedürftig ist und Fernsehen für sie tatsächlich eine "Grundversorgung", auch für geistige Themen, darstellt. Für sie ist es besonders wichtig, dass, im Sinne der Abwechslung, eine Auswahl an Themen zur Verfügung steht.

Außerdem entwickelt sich das Wissen rasant weiter, was auch besser über mehr Sendervielfalt abgebildet werden sollte.

Gut recherchierte, verlässliche Fernsehangebote sind wichtig für die Aufklärung unserer Gesellschaft.



Ich hoffe, Sie berücksichtigen diesen Kommentar.





Mit freundlichen Grüßen

Hoffmann
Hofmann Patrick Stellungnahme zur Fusion von öffentlich-rechtlichen Themensendern im DACH-Raum



Die öffentlich rechtlichen Fernsehsender werden von uns Privatpersonen, durch Steuern finanziert. In der Schweiz zahlen wir jährlich einen festen Betrag in Höhe von 360.- Franken.



Als Einwohner der Schweiz und regelmäßiger Konsument der öffentlich-rechtlichen Sender möchte ich mich entschieden gegen die Fusion von Sendern wie Arte, 3Sat oder dem ZDF aussprechen. Diese Sender haben eine essenzielle Funktion innerhalb des DACH-Raums, und eine Fusion würde ihrer Vielfalt und ihrem spezifischen Auftrag schaden.



Öffentlich-rechtliche Sender haben die Verpflichtung, eine ausgewogene, vielfältige und wissenschaftlich fundierte Berichterstattung zu gewährleisten. Arte bietet grenzüberschreitende, kulturelle Inhalte mit einem europäischen Fokus, während 3Sat als Wissenschafts- und Kultursender den deutschsprachigen Raum mit hochwertiger Bildungsberichterstattung versorgt. Jeder dieser Sender erfüllt einen klaren Auftrag: Sie sprechen verschiedene gesellschaftliche Gruppen an und garantieren eine Meinungsvielfalt, die in einem pluralistischen Medienumfeld unabdingbar ist.



Eine Fusion würde die unverzichtbare thematische Breite der öffentlich-rechtlichen Sender verringern und den spezialisierten Charakter dieser Kanäle schwächen. Es besteht die Gefahr, dass durch die Zentralisierung von Ressourcen und Programminhalten Nischenprogramme und differenzierte Berichterstattung zugunsten eines allgemeinen und stark kommerzialisierten Programms weichen müssten. Gerade in einer Zeit, in der Desinformation zunehmend ein Problem darstellt, sind spezialisierte, faktenbasierte und tiefgehende Inhalte für die Aufklärung der Bürger von größter Bedeutung.



Der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender besteht darin, Bildung, Kultur und Information für alle gesellschaftlichen Schichten zugänglich zu machen. Sie tragen eine besondere Verantwortung für eine kritische, wissenschaftlich fundierte und ausgewogene Darstellung von Themen. Fusionen würden diese Aufgaben untergraben und das Vertrauen der Bevölkerung in unabhängigen Journalismus schwächen.



Daher bitte ich die Rundfunkkommission, die Vielfalt und Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender zu bewahren und eine Fusion zu verhindern.
Höhme Martina Ich bin der Meinung, es ist die falsche Zeit, um Wissenschaftsjournalismus zu verringern. Die Zusammenlegung von ARTE und 3sat geht auf jeden Fall auf Kosten der gut recherchierten und allgemein verständlichen journalistischen Arbeit der öffentlich- rechtlichen Sender.

Sparen sollte man lieber im Bereich von Spielfilmen oder Unterhaltungsshows.
Holgar Hloch Hallo,

die geplanten Änderungen sind nicht akzeptabel - besonders der Kuturbereich wird zusammengestrichen.

Bitte nehmen Sie Abstand von diesen Maßnahmen.



Gruß



Holgar Hloch
Holger Grünewald Auch der Sendetag bei ARTE hat nur 24 Stunden. Bei einer Integration von 3SAT sehe ich die Gefahr, dass viele 3SAT Programmpunkte aus der Kultur aufgrund von Kapazitätsrestriktionen und des grundsätzlich ja begrüßenswerten deutsch-französischen Schwerpunktes von ARTE dann ersatzlos entfallen. Als Beispiele nenne ich die Aufzeichnungen des Anthropolis-Zyklus aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg oder der Bayreuther Tristan-Premiere 2024. Die Kultur, insbesondere Theater und klassische Musik, sind bis auf populäre Events bereits weitestgehend aus dem Ersten und dem ZDF in die Spartenprogramme abgeschoben worden und werden bei der jetzt anstehenden Programmreform dann wohl ohne größeres Aufsehen direkt entsorgt. Übrig bleibt dann z.B. im Fall Bayreuth die stereotype Darstellung des Prominentenauflaufs zur Premiere, was dann das Image des klassischen Musiktheaters als elitäre Veranstaltung für die oberen Zehntausend weiter befördert. Stattdessen soll die Regionalberichterstattung ausgebaut werden, was für mich eine gruselige Vorstellung ist. Wir brauchen nicht noch mehr Sackumfallberichte auch aus den entlegensten Teilen der Republik, sondern Relevanz. Themen wie Wohnkosten, Schließung von Arztpraxen und Krankenhäusern oder das Sterben des Einzelhandels sind Querschnitt-Themen, die exemplarisch auf Ursachen, Folgen und Strategien zu untersuchen und darzustellen sind. Der 24. Bericht über eine Arztpraxen-Schließung bringt da überhaupt keine neuen Erkenntnisse. Es ist mehr als traurig, dass die jetzt vorgestellten Pläne wieder einmal einseitig zu Lasten der Kultur gehen. Es gibt noch die Zuschauer, denen man auch Kontroverses, Ambivalentes und Neuartiges zumuten kann.
Holger Hansing Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt im Programm des Senders 3sat eine sehr wichtige Sendung für alle naturwissenschaftlich interessierte Menschen: Nano.

Ich bin seit 25 Jahre Gymnasiallehrer und empfehlen seit vielen Jahren meinen Schülern in den MiNT-Fächern die Beiträge aus Nano. Meine Schüler nutzen die Mediathek der Sendung als Infoquelle z.B. für Präsentationen.

Ich selbst zeige immer wieder Ausschnitte aus aktuellen Sendungen, um meinen Leistungskursschülern Innovationen vor Augen zu führen. Ich plädiere deshalb dafür, dass Nano auch in Zukunft 5x pro Woche ausgestrahlt wird - auch zur Not auf dem Sender arte!

Mit freundlichen Grüßen

Holger Hansing

(Koordinator der Naturwissenschaften am Mindener Herder-Gymnasium)
Holger Hildenbrandt 3sat muss bleiben! Selbstständig!



Mit freundlichen Grüßen

Holger Hildenbrandt
Holger Jahn Es wäre ein großer Verlust an kultureller und sehr guter, wichtiger Information, wenn 3Sat und Nano nicht mehr existieren würden.
Holger Jakobs Ich schließe mich den Ausführungen von Stefan Münz inhaltlich voll an.



3sat wird gebraucht. Lieber keinen Sport, aber nicht ohne Kultur!
Holger Jan Even Sehr geehrte Damen und Herren!



Ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit!



Ich weiß sehr wohl der Kostendruck ist sehr groß! Jedoch empfinde ich die Vielfalt des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks besonders wichtig! Insbesondere muss der Öffentlich Rechtliche Rundfunk in den sozialen Medien noch stärker vertreten sein um gerade wieder Junge Menschen an seriöse und objektive Berichterstattung zu gewöhnen bzw. hierfür zu begeistern!



Herzliche Grüße aus Ostfriesland



Holger Jan Even
Holger Janssen Betr. ZDF neo und andere Spartensender



Sehr geehrte Damen und Herren,



gerade die Spartensender machen für mich (und bei nicht representativer Umfrage im Freundeskreis auch für die) den Charm des ÖRR aus - nicht die Hauptprogramme. Besonders bedauerlich ist die hier angedeutete Diskussion zu ZDFneo - die alten "Jungen" 30+ könnten ja im Hauptprogramm integriert werden- NEIN - ich bin 56 (also anscheinend Hauptkunde der Seniorensendr sprich Hauptprogramme) und bisher rettet Neo und andere Spartensender unseren linearen Medienkonsum - ohne dies verschwinden wir ganz in den zugegeben sehr guten örr mediatheken.



Mit freundliche Grüssen

Holger Janssen
Holger Klein Bezeichnend, dass im Kulturbereich drastisch gekürzt werden soll. ARTE ist das einzige ÖR-TV-Angebot, das ich noch regelmäßig nutze, linear wie Mediathek. Finger weg von ARTE!



Jede Wette, dass völlig ambitionslose deutsche TV-Macher weiter alimentiert werden und uns sowohl "WaPo Bodensee" als auch "Die Toten vom Bodensee" erhalten bleiben werden.
Holger Mann Bildung ist die Basis einer gesunden Demokratie, daher ist die Existenz der Öffentlich Rechtlichen Medien so wichtig. Das Erste und das ZDF sind inzwischen derart zu Randmedien entwickelt worden, dass die Gruppe der jungen Medienteilnehmer immer weniger erreicht werden. Die Programmgestaltung/ -qualität ist eine Katastrophe. Einsparungen an der richtigen Stelle, z.B. Spartensender und Dritte Programme der ARD sind überfällig, um das Kernprogramm zu stützen und besser zu finanzieren. Obwohl ich ein echter Fan von ARTE und 3sat bin, ist eine Zusammenlegung sinnvoll (natürlich schmerzt es die Betroffenen, die entsprechend laut jammern). Es wird sich hoffentlich ein qualifiziertes Redaktionsteam finden, gerne auch mit französischer Beteiligung, das ein spannendes Programm zusammenstellt.
Holger Maxion Als ich die „Reformpläne“ erstmals durchlas, gingen mir gleich der eine und andere Gedanke durch den Kopf:



Die bestehenden Sender „einzudampfen“, ist so, als wolle man Kunst und Handwerk in die Steinzeit zurückführen, weil man dann mit weniger Werkzeugen auskomme.

Junkfood ist populär, sollte aber nicht das Maß aller Speisen sein.

Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, freut sich über jeden Wanderweg.

Du ziehst nicht mehr Waggone, indem du die Feuerbüchse löschst.

Halt du sie dumm, ich halt sie arm.

Ich habe meine Meinung, irritier mich nicht mit Fakten.

Fangen wir klein an und sparen erstmal Kommas: Komm wir essen Oma!



Vielleicht sollten die Referenten, die denken, ör Sender abschaffen zu müssen, mal das Programm dieser Sender anschauen. Wenn von einer weltweiten Abnahme der Biodiversität und der damit verbundenen Gefahren die Rede ist, könnten diesen BWL-Fach-I... die Parallelen zur Medienlandschaft auffallen.

Diese Sender wurden aus der Erkenntnis heraus geschaffen, dass es für eine gesunde Gesellschaft Freiräume auch für (vermeintlich)unpopuläre Themen, Informationen und Diskussionen braucht. Und die Vielfalt dieser Themen erfordert eben auch eine gewisse Vielfalt der Darstellungsbereiche.

Statt einer platitüdenübersättigten „Konkurrenz“ zugunsten Schaltquoten nachzulaufen und mit dem „zu teuer“-Argument Bildungschancen zu beseitigen, sollten die Länder endlich erkennen, dass Bildung langfristig das fast einzige Kapital Deutschlands ist und MEHR investieren.

In so vielen Teilen der Welt laufen Kinder Kilometer durch Wildnis, Wüsten und Kriegsgebiete, anderswo werden -zig Tausende für den Besuch von Schulen und Hochschulen investiert, weil man dort um den (nicht nur finanziellen) Wert von strukturiertem Wissen weiß.

Und genau das leisten gerade die Spartensender, die „eingespart“ werden sollen. Wikipedia, heißt es, enthalte das Wissen der Welt. Selbst wenn dem so wäre, hilft das der Gesellschaft nicht mehr als ein gängiges Lexikon der 60er Jahre. Erst durch Struktur kann aus Wissen Gewissen, Bildung werden. Es sei denn, wir geben uns mit dem Kulturbegriff BigBrothers und des Dschungel-Camps zufrieden, dann lasst uns alle Programme zu einem einzigen Dauerwerbesender verschmelzen.



Bildung und Kultur kosten Geld und Anstrengungen, ohne dass man einen bezifferbaren ROI benennen kann. Aber (noch) leben wir in einem Staat, der dem Gemeinwohl ebenso wie dem Schutz des Individuums verpflichtet ist. Und dazu dient u.a. der ÖRR. In einer als zunehmend komplex und kommerziell zentralisiert wahrgenommenen Umwelt, ist es die umso größere Aufgabe des ÖRR, den Bürgern Hilfen an die Seite zustellen, sich das neue Wissen, neue Strukturen anzueignen, beurteilen zu können und daraus Denkanstöße zu gewinnen. Ebenso gilt es, den Staat zu hinterfragen, politisch wie ethisch. Fehlendes strukturiertes Wissen führt zu Verwirrung, die zu Unsicherheit, Frustration und Angst führt; und Angst ruft nach dem starken Mann.

Wenn etwas geändert werden soll, dann sei es, die Qualität zu verbessern.

Mehr Querverweise der Spartensender auf „Fremdthemen-Sender“ statt „Wissen und Kultur light“. Ein wertschätzender Umgang mit dem eigenen Produkt „Sendung“, was auch ein Ende der Werbejingles für die nächste Sendung in der laufenden Sendung bedeuten sollte (besonders gern zum Ende von Spielfilmen oder Konzerten eingespielt, als wäre die Stimmung und der Spannungsbogen der aktuellen Sendung ja eh nur Teil des Wegwerfprodukts).

Bei der Live-Berichterstattung von Großereignissen ist nicht nachvollziehbar, warum die Übertragung in ARD UND den „Dritten“ zugleich stattfinden muss. Ähnliches gilt für Fußballübertragungen im Hörfunk. So ist der ÖRR keine Alternative!

Weniger gestelltes Händeschütteln und Worthülsenparade sondern mehr inhaltlicher Hintergrund in Nachrichten- und Gesprächsrundensendungen, schärften das Profil des ÖRR mehr, als das Angebot einzuschränken.

Natürlich ist es viel leichter, weniger Sender unter Kontrolle zu halten, als Entschuldigung für inhaltliche Verflachung ist „fehlende Sendezeit“ fast unschlagbar.

Ein lineares Angebot fördert die Beschäftigung mit neuen/anderen Themen und Sichtweisen, wer versucht, solche Angebote einzuschläfern, spekuliert offensichtlich auf die Filterblase und ihre Möglichkeiten ...

Mit dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs wurde DVBT-II wieder attraktiver, aber leider werden nicht einmal alle nicht-regionalen Sender angeboten, so fehlt bei mir z. B. ARD-alpha, ein mir sehr wichtiger Sender.

Was an internen Strukturen zu verbessern ist, erfährt man meist durch die Leute, die damit befasst sind, aber nicht gefragt werden: Nicht-Leitende und freie Mitarbeiter, Mitarbeiter der zuarbeitenden Firmen.

Interessant ist auch, dass die Kommission von „modernen [...] und möglichst offenen technischen Standards“ spricht, selbst aber den Entwurf im propietären, kostenpflichtig zu lizenzierendem MS Word zu erstellen scheint. Wer fürs Sparen die seit Jahrzehnten bewährten Senderkonzepte opfern will, muss sich auch da Fragen stellen lassen ...

Sprach der Despot zum Journalisten: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! (sehr frei nach Marc-Uwe Kling)

In diesem Sinne fasse ich mich nächstes Mal kürzer, weil die Kommission dann ja nicht so haarsträubende Vorhaben pflegt ...



Holger Maxion
Holger Neuhaus Ich befürworte die Abschaffung des ÖRR. Die Berichterstattung ist weder unparteiisch noch objektiv. Breaking News kommen mit enormer Verspätung und am Wochenende noch später. Die Privaten können das besser.

Die Dokumentationen sind interessant, kann man aber auch bei privaten Anbietern ( zum Teil in wesentlich besserer Qualität) sehen und streamen.

Die Versorgungsmentalität des Managements ist unerträglich.
Holger Nissen Sehr geehrte Damen und Herren,



statt 3Sat und Arte abzuschaffen, sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk effizienter arbeiten und seine Ressourcen klüger einsetzen, um seiner Aufgabe, die Gesellschaft zu informieren und zu bilden, gerecht zu werden. Eine Abschaffung oder gar Kürzung widerspricht dem ureigensten Auftrag des ÖRR.

Denn 3Sat und Arte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildung und zur Förderung von Wissenschaft und Kultur im deutschsprachigen Raum. In Zeiten wachsender populistischer Tendenzen ist es wichtiger denn je, solche Plattformen, die den intellektuellen und kulturellen Austausch fördern und den Menschen Zugang zu hochwertigen Inhalten bieten nicht nur zu schützen, sondern auszubauen!



Mit freundlichen Grüßen,

Holger Nissen

Ingolstadt



PS.

Siehe ausführliches Statement im PDF-Anhang
3Sat & Arte – Unverzichtbare  Beiträge zur Bildung, Wissenschaft und Kultur 
Die Sender 3Sat und Arte stellen zwei einzigartige Institutionen innerhalb der
deutschsprachigen Medienlandschaft dar. Ihre Angebote konzentriert sich maßgeblich auf
Bildung, Wissenschaft , Kultur und vor allem Fakten – Bereiche, die im Zeitalter der digitalen
Informationsflut , der Sozialen Medien und vor allem des Populismus viel zu kurz kommen .
Unsere Gesellschaft steht aufgrund von Desinformationen, Lügen und Propaganda – leider auch
aus dem ÖRR durch die False Balance der Talkshows, die nur noch auf Schlagzeilen und Kra wall
ausgerichtet  sind – vor einer Zerreißprobe , die unsere De mokratie gefährdet. 
Die Abschaffung von 3Sat  und Arte oder deren Zusammenlegung oder auch nur die Kürzung
einiger der Programme,  würde einen empfindlichen Verlust für die intellektuelle und kulturelle
Vielfalt bedeuten, gerade in einer Zeit, in der qualitativ hochwertige, öffentlich zugängliche
Bildungsinhalte sowie gehaltvolle Filme, Serien und inspirierende Dokumentationen mehr denn
je gebraucht werden.  Gerade die Dokumentationen bieten Inhalte und Lösungsvorschläge
sowie Beispiele zu Themen wie unsere aktuellen Probleme in den Bereichen Klimawandel ,
Landwirtschaft, Ernährun g und Technologiewandel  umgesetzt werden können. 
1. Bildung und Wissenschaft als öffentliche Güter:  3Sat bietet ein breites Spektrum an
wissenschaftlichen und kulturellen Programmen, die der Allgemeinheit den Zugang zu
komplexen Themen erleichtern. Wissenschaftliche Dokus, Berichte aus
Forschungsinstituten und Bildungsprogramme wie „nano“ oder „Scobel“ sind ein
wichtiger Baustein für die Förderung des Verständnisses für Wissenschaft in der
Bevölkerung. Im Gegensatz zu kommerziellen Sendern ist 3Sat nicht auf
Einschaltquoten angewiesen, sondern kann auch inhaltlich anspruchsvolle Themen
anbieten, die im freien Markt unterrepräsentiert sind. 
2. Kulturelle Vielfalt fördern:  Kulturformate wie Theaterübertragungen, literarische
Sendungen oder Dokumentationen über Kunst und Musik wären ohne 3Sat und Arte nur
schwer zugänglich. Gerade für Menschen in ländlichen Regionen, die weniger Zugang zu
kulturellen Veranstaltungen haben, sind die Sender eine wertvolle Quelle, um sich
weiterhin mit kulturellen Angeboten auseinanderzusetzen. Die kulturelle Förderung
durch 3Sat und Arte stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert das
Bewusstsein für das kulturelle Erbe in Deutschland, Österreich , Frankreich und der
Schweiz. 
3. Widerstand gegen populistische Tendenzen:  In Zeiten zunehmender populistischer
Strömungen, die sich gegen eine fundierte Auseinandersetzung mit Wissenschaft und
Kultur richten, ist es wichtig, Plattformen wie 3Sat und Arte nicht nur zu bewahren ,
sondern weiter auszubauen. Ein unabhängiger öffentlich -rechtlicher Rundfunk, der
Fakten statt Meinungsmache in den Vordergrund stellt, wirkt als Gegengewicht zu den
einfachen Antworten und Vereinfachungen, die populistische Bewegungen oft
propagieren. Die Abschaffung solcher Sender würde in gefährlichem Maße den Raum
für Bildung und Differenzierung verkleinern und den Nährboden für populistische
Rhetorik vergrößern. 
Möglichkeiten der Einsparung im öffentlichen Rundfunk 
Statt 3Sat und Arte abzuschaffen, gibt es alternative Wege, um Einsparungen im öffentlich -
rechtlichen Rundfunk zu erzielen, ohne die Qualität und Vielfalt der Programme zu
beeinträchtigen:  1. Zusammenlegung redundanter Programme  aus dem Show - und
Unterhaltungsbereich : Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es eine Vielzahl von
regionalen und themenspezifischen Sendern, die ähnliche Inhalte bieten. Eine stärkere
Kooperation zwischen den ARD -Landesanstalten und dem ZDF, insbesondere im
Bereich der Unterhaltungsprogramme, könnte Effizienzgewinne schaffen. Einige
regionale Sender könnten zusammengelegt oder inhaltlich besser koordiniert werden,
um Redundanzen zu vermeiden. 
2. Effizienzsteigerung in der Verwaltung:  Der öffentlich-rechtliche Rundfunk könnte bei
der Verwaltung und internen Organisation Kosten sparen. Durch Modernisierung von
Strukturen, stärkere Digitalisierung und den Abbau von Verwaltungshierarchien könnte
eine erhebliche Summe eingespart werden, oh ne dass dies negative Auswirkungen auf
das Programm hätte. 
3. Fokus auf Kernaufgaben:  Der Rundfunkauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
liegt in der Vermittlung von Information, Bildung und Kultur. Unterhaltungsshows und
teure Sportübertragungen sowie Talkshows mit extrem überbezahlten Moderatoren, die
nur noch an Schlagzeilen und Krawall interessiert sind, nehmen jedoch einen immer
größeren Raum ein, was hohe Kosten verursacht. Eine Rückbesinnung auf den
eigentlichen Auftrag würde nicht nur Kosten senken, sondern auch die Qualität des
Programms stärken. Seichte / leichte Unterhaltung könnte verstärkt den privaten
Anbietern überlassen werden, während der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich auf
Bildung, Wissenschaft und Kultur fokussiert. 
4. Geringfügige Erhöhung des Rundfunkbeitrags: Ich halte die Bedeutung von 3Sat und
Arte für so wichtig, dass eine gerin gfügige Beitragserhöhung absolut gerechtfertigt ist,
sollten die Sparmaßnahmen trotz allem nicht ausreichen. Im Gegenteil, ich bin nicht
damit einverstanden, dass der Rundfunkbeitrag so wie heute für überteuerte 
Unterhaltungs - und Talkshows, die nur Desinformationen und Propaganda verbreiten,
verwendet wird. 
Schlussfolgerung: 
Statt 3Sat und Arte abzuschaffen, sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk effizienter arbeiten
und seine Ressourcen klüger einsetzen, um seiner Aufgabe, die Gesellschaft zu informieren und
zu bilden, gerecht zu werden.  Eine Abschaffung oder gar Kürzung  widerspricht dem ureigensten
Auftrag des ÖRR. 
Denn 3Sat und Arte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildung und zur Förderung von
Wissenschaft und Kultur im deutschsprachigen Raum. In Zeiten wachsender populistischer
Tendenzen ist es wichtiger denn je, solche Plattformen , die den intellektuellen und kulturellen
Austausch fördern und den Menschen Zugang zu hochwertigen Inhalten bieten  nicht nur zu
schützen, sondern auszubauen !
 
Mit freundlichen Grüßen, 
Holger Nissen 
 
 
Holger Rabe Guten Tag,

zum ersten bin ich einigenmaßen entsetzt, wie in diesem Prozedere die Mitwirkung der Betroffenen und der Finanziers mittels engster Fristsetzungen beschnitten wird. Eine breite Diskussion und ein Wettbewerb der Ideen wird erstickt durch einen Federstrich, der alles andere als demokratisch gedacht ist.



Es ist natürlich mein persönliches Interesse und meine Vorlieben, die mich Sender wie 3SAT und Arte im linearen Fernsehen und DLF Kultur und DLF Nova im Radio sehen und hören lassen.



Wenn diese Flagschiffe des demokratischen Diskurses eingedampft werden, liefert sich der öffentliche Rundfunk vollends dem Markt aus und wird zur bloßen Ware in einem Wettbewerb um Werbezeiten und Zuschauerzahlen.

Der deutsche öffentliche Rundfunk wäre damit auch nicht die erste Institution, die so in die Knie geht.



Angesichts der populistischen, letztendlich illiberalen, Anschläge auf die Öffentlichen weltweit in den Demokratien, sollten die demokratischen Sachwalter nicht jetzt schon dem Qualitätsjournalismus kleinmütig selbst den Stecker ziehen.



Sie schaden sich selbst.



Ein Thomas Bach, ein Gianni Infantino nehmen gerne maximal Gebührengelder, aber paktieren auch mit Diktatoren.



Die Gebührengelder sollten breit gestreut werden; ja - gespart werden muß wohl.



Diese Reform droht aber den Bock zum Gärtner zu machen und Stimmen verstummen zu lassen, die es braucht.



Ich bin entsetzt.



Holger Rabe
Holger Rumpel Nano, wissen hoch 2, scobeldiskusionen, Rock arround the clock, alte historische Filme, auch satire würden mir sehr fehlen.

Bitte führen Sie 3sat fort!!!
Holger Scharberth Hallo,



gerade in der jetztigen "Fakezeit" sollte man Qualitätssender wie 3SAT nicht aufgeben!



Auf welchem Sendeplatz findet man sonst noch faktenbasierte Dokumentationen und Informationen?



Auch eine Zusammenlegung von 3SATmit Arte reduziert letztendlich das Qualitätsfernsehen.



Mit freundlichen Grüßen
Holger Schellwat Auf 3-Sat möchte ich auch in Zukunft nicht verzichten.
Holger Schmitt Sehr geehrte Damen und Herren,



Eine durch die Gesellschaft finanzierte unabhängige öffentlich rechtliche Medienlandschaft ist in meinen Augen ein hohes Gut.

Das rechtfertigt in dem derzeitigen Modell auch die recht hohen Gebühren, die jeder Bezahlen muss.



So ist z.B. der Sender PHOENIX derzeit der einzige, der komplette Bundestags-Debatten live überträgt, und auch das aktuelle Tagesgeschehen fundiert aufbereitet.

Am Abend in der ARD Tagesschau, oder im ZDF Heute-Journal sieht man nur winzige Schnipsel daraus, die bei weitem nicht ausreichen, sich ein vollständiges Bild zu machen.



ZDF-Info ist ein Doku-Kanal vom Feinsten! Sowas hätte ich mir als Jugendlicher in der Schule gewünscht.

Da wird z.B. Geschichte anschaulich dargestellt, genauso, wie Wissenschaft etc.



ZDF-NEO und ONE sind ganz wichtige Alternativ-Kanäle, die z.B. die Bürger bedienen, die kein Interesse an Fußball, oder Olympia haben, wie es zuletzt in diesem Sommer der Fall war. Aber auch an Weihnachten, Sylvester, oder sonstigen seltsamen Tagen strahlen die ein alternatives Programm für Menschen aus, die mit diesem ganzen Rummel nichts am Hut haben.



Meine bevorzugten Fernsehkanäle sind ARD, ZDF, PHOENIX, ZDF-Info, ZDF NEO, und ONE. Diese sechs Kanäle nutze ich zu über 90 %.

Wenn Sie mir diese letzten vier, für mich wichtigsten Kanäle nun einstellen lassen, werde ich dagegen rebellieren!

Denn dafür, was dann noch übrigbleibt, bin ich absolut nicht mehr bereit diese ziemlich happigen Rundfunkgebühren zu bezahlen, und werde das das Konzept Gebührenpflicht in Zukunft auch mit allen Mitteln bekämpfen.



Denn dann kann man den öffentlich rechtlichen Rundfunk gleich ganz einstellen, auf den Qualitäts-Journalismus verzichten, und alles dem Internet, wie z.B. TicToc überlassen.
Holger Szymanski Zum Reformstaatsvertrag nehme ich wie folgt Stellung:



Ich unterstütze ausdrücklich die grundsätzliche Intention des Reformstaatsvertrages und beschränke mich hier auf die Zusammenlegung von ARTE und 3sat.



Ich halte eine Zusammenlegung nicht für sinnvoll, weil den beiden Sendern ganz unterschiedliche politische Erwägungen zugrunde liegen. ARTE soll der Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen dienen, 3sat dient hingegen der Pflege von Gemeinsamkeiten der deutschsprachigen Staaten. Bei einer Zusammenlegung würden also Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Zudem würden bei den jeweiligen bisherigen Partnern Irritationen entstehen, die einem gedeihlichen Miteinander unter Nachbarstaaten nicht zuträglich sind.
Holger Thiesemann Sehr geehrte Damen und Herren,



Wünschenswert wäre, wenn die Rundfunkreform weniger jene Bereiche träfe, welche sich der Themen Bildung und Information verschrieben haben (z.B. 3Sat), mehr dafür die Unterhaltung.



Ferner bietet sich Einsparpotential in den Bereichen, die derzeit noch von mehreren Sendern parallel abgedeckt werden. Es ist z.B. nur schwer nachzuvollziehen, dass Sportereignisse von mindestens 2 Sendern in voller Besetzung übertragen werden. Genauso schwer zu verstehen ist, dass Fußball gefühlt 80% der Sportübertragung ausmacht, die dafür zu entrichtenden Lizenzkosten bestimmt nicht vernachlässigbar sein dürften.



Hinterfragbar ist ferner, ob die Landesfunkanstalten in der derzeitigen Anzahl gerechtfertigt sind.



Mit freundlichem Gruß



Holger Thiesemann
Holger und Andrea Densky Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



grundsätzlich halten wir als Bürger und Kunden eine Reform grundsätzlich für notwendig. Jedoch richtet sich unsere Kritik insbesondere gegen den § 28a Schwerpunktangebote .

Eine Zusammenlegung der beiden Sender ARTE und 3Sat, welche nach unserer Auffassung das qualitativ hochwertigste Programm hinsichtlich Kultur und Bildung (nicht nur politischer Art) darstellen, bedeutet eine wesentliche nicht durch die anderen Bausteine der Reformvorschläge kompensierbare Verschlechterung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Während 3Sat den deutschsprachigen Raum schwerpunktmäßig kulturell und politisch abdeckt, bietet Arte als einziger Sender ein gesamteuropäisches Programm. Dies zeigt sich auch in den Produktionen, bei denen die beiden Sender beteiligt sind.

Wenn wirklich Kosten gespart werden müssen (was nachvollziehbar ist) sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht Formaten des Privatfernsehens mit schlechten Kopien nacheifern (Quizsendungen etc.). Auch tragen viele sog. Polittalksendungen mit den immer gleichen Teilnehmenden weder zur politischen Bildung noch zu mehr Erkenntnis bei sondern enden oftmals in banaler (fast schon trashiger) Unterhaltung.

Gerade die Spartenkanäle wie ARTE und 3Sat, aber auch Phoenix, ZDF Neo, ONE bieten mal etwas anderes vom sogenannten Mainstream.

Obwohl wir sportliche Großveranstaltungen wie Olympia, Bundesliga etc. gerne verfolgen, sollten dennoch unverhältnismäßigen Summen diesbezüglich ausgegeben werden. Der als "Erfolg" gepriesene Erwerb der Fernsehrechte durch die Öffentlichen-Rechtlichen für die WM in Katar war jedenfalls in den Augen von vielen Ihrer Kunden eine solche unverhältnismäßige Ausgabe. Wenn die FIFA oder IOC diese verlangen, sollen doch Privatsender diese bezahlen.

Noch dramatischer wäre eine Reduktion von ARTE und3-Sat auf ein reines Streamingangebot. Gerade durch die Zusammenstellung des Programms über eine Redaktion werden wir als Kunden zur bestimmten kulturellen und anderen Angeboten geführt. Bitte behalten Sie dies bei.

Wenn wirklich eine Reduktion der Sender unvermeidbar ist, warum legt man dann nicht einige Ditte Programme zusammen. Das Programm ist dort sehr ähnlich, teilweise an vielen Abenden identisch.



Gerade die jüngsten politischen Entwicklungen zeigen, wie wichtig ein breit aufgestelltes Kulturprogramm, d.h. mit Spartenkanälen ist,

Daher bitten wir darum den §28a dahin gehend zu ändern, dass beide Sender ARTE und 3Sat als eigenständige Programme erhalten bleiben und auch zukünftig nicht ausschließlich als Streamingdienste in der Mediathek angeboten werden.



Im übrigen würde wir es begrüßen, wenn eine solche geplante Änderung (auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Radio) stärker publik und die Zuschauer aufgefordert werden, sich an der Diskussion zu beteiligen. Dies würde auch eine längere Frist bzgl. einer Beteiligung nach sich ziehen. Aufgrund der Bedeutung der Reform wäre dies aber verhältnismäßig.



mit freundlichen Grüßen



Holger und Andrea Densky

Holger Weber Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte erhalten Sie den Sender 3 Sat soweit wie möglich. Ich schätze das hier gezeigte Programm sehr. Eine Verschmelzung mit arte ist für mich widersinnig.

Vielen Dank.



Freundlichste Grüße !

H. Weber
Holger Werner Ich sehe Kultur, und dazu zähle ich Informationen über Musik, Theater, Literatur, Wissenschaft, Politik, auch Berichte über Natur- und Kulturräume, etc. also all das, über das mich Sender wie 3sat und Arte informieren, durchaus als Staatsauftrag und essentiell um das Rückgrat einer Gesellschaft zu stärken.

Das Versiegen dieser Quelle, würde mein Leben wesentlich weniger lebenswert machen.

lch bitte Sie inständig diese Hochform des Qualitätsfernsehens nicht einzuschränken!
Holick Die 3sat Sendung nano ist eine der besten Informationsdsendungen im deutschsprachigen Raum. Diese Sendung wurde bis 2017 auch ìn Russland eingespeist (Nowokusnezk).

Wer diesen Sender mit seinen Programmen abschaffen will, ist entweder zur AfD Wähler oder hat nur den Abschluss der 3.KLASSE geschafft. Über Mio. Zahlungen für Sport (Fusball; Tour de France) diskutiert keiner; obwohl es dort Mißstände en Mass gibt. Ebenso unfähige Moderatoren wie Klammroth odet Lanz.
Holst ich bin entsetzt darüber,ich habe es gerade aus den Medien erfahren, noch schlimmer ist das es von der AFD ausgeht,

fangen die jetzt schon an die Fernsehsender

zu demontieren ,das geht überhaupt nicht
Holtrup Ich habe den Medien entnommen, dass eine Folge dieser Reform die Auflösung von 3SAT zugunsten von ARTE sein soll. Darüber bin ich und meine ganze Famile sehr enttäuscht, weil dieser Sender eigentlich als überwiegend einziger von uns genutzt wird. Das Programm ist überwiegend wirklich sehr sehr sehr gut!



Das gespart werden soll, ist sicher in diesen Zeiten des Wohlstandsniedergangs nicht verkehrt. ABER, ich würde mir Einsparungen bei den Ausgaben für die vielen Sportsendungen im ZDF und ARD wünschen. Die Sportmillionäre des Fußball und deren Funktionäre mitzufinanzieren, erscheint mir ebenfalls nicht mehr zeitgemäß.



MEIN APELL: Erhalten Sie den einzigen deutschprachigen Kultursender und verzichten Sie auf Bundesliga und ähnliches. Das läuft nämlich auch auf diversen Sportsendern und wer das sehen will, soll dafür dann extra bezahlen.



Natürlich können auch die SeniorInnen-Blöd-Shows zur besten Sendezeit, die viele Talk-Shows und ähnlicher Schwachsinn ausgedünnt werden, aber doch bitte nicht bei der Qualität sparen.



Natürlich wären wir bereit für 3SAT und überhaupt für einen freien unabhängigen öffentlichen Rundfunk (TV, Radio und online) mehr zu bezahlen.



Mit den besten Grüßen

Familie Holtrup aus Mecklenburg- Vorpommern
Holz, Marina Ich bin entsetzt, dass ein drei-Länder-verbindender Wissenschaftssender wie 3sat einfach wegfallen könnte. Ich bin entsetzt, dass ein einziger Kinderkanal entfernt werden könnte. Und den Ursprung von arte muss ich Ihnen wohl kaum erklären. Warum nicht weitere Kooperativen mit anderen europäischen Ländern? Warum gönnen wir uns nicht endlich einen Sportkanal? Warum nicht endlich in Das Erste und im ZDF ein bildungsnahes Nachmittagsprogramm? ...
Holzschneider Joachim Herbert Guten Tag.

Sehr wohl teile ich die Notwendigkeit der ÖRR zu reformieren. ME ist das zunächst im kritischen Blick der Trennung Auftrag und Spiel notwendig. Die unfassbare Menge an Koch- , Rate-, Verkaufsshows kann nicht der Versorgungsauftrag sein, den nicht auch die privatfinanzierten Sender erbringen können.

Auftrag ist: Information und Bildung.

Dazu ist neben den beiden Hauptsendern die Landschaft der 3. Programme ohne x hoch 10 Lokalsendern notwendig. Die Dritten hatten mal einen Bildungsauftrag, den wieder wahrnehmen. Modern und gezielt!

DRINGEND: Bildung eines aktuellen Nachrichtenkanals, Erhalt des Kultursenders - 3SAT und des internationalen Austausches ( zweisprachige Audiokanäle) - ARTE.

Gerne auch Sport OHNE überfinanzierten BL /CL / National Fußball, hin zum Breitensport in den Vereinen / Verbänden vor Ort - gesellschaftliche Bindung schaffen! Weder NEO, ONE sind notwendig. Alpha war mal stärker bildungsorientiert, wieder aufnehmen!

Sollte nun in der Konsequenz 3SAT oder ARTE verschwinden, stelle ich die Rechtmäßigkeit der Zwangsabgabe für Rate, Koch und Diskussionssendungen in Frage. Mit Klagen ist zu rechnen.
Hönemann, Heike Ich wünsche mir weiterhin in einer offenen Gesellschaft zu leben. Hierfür brauchen wir möglichst viele Sichtweisen, auch aus anderen Ländern. In 3Sat fühle ich mich sehr gut informiert, was mir wiederum zur eigenen Meinungsbildung hilft!
Honglan Liu Sehr geehrte Damen und Herren,



mein Name ist Honglan Liu und ich bin Redakteurin vom Münchner Radiosender M94.5. Heute würde ich ein Studiogespräch über Rundfunkreform der Länder machen. Es geht um die Reformvorschläge, insbesondere darum, was es für die Medien bedeutet, die junge Menschen als Zielgruppen sind. Daher möchte ich fragen, ob ein Interview mit Ihnen möglich ist.



Das Interview würde ca. 5-10 Minuten dauern und telefonisch oder per Zoom aufgezeichnet werden. Da das Studiogspräch heute gesendet werden muss, müsste das Interview heute noch stattfinden.



Mit freundlichen Grüßen

Honglan Liu
Honglan Liu Sehr geehrte Damen und Herren,



mein Name ist Honglan Liu und ich bin Redakteurin vom Münchner Radiosender M94.5. Heute würde ich ein Studiogespräch über Rundfunkreform der Länder machen. Es geht um die Reformvorschläge, insbesondere darum, was es für die Medien bedeutet, die junge Menschen als Zielgruppen sind. Daher möchte ich fragen, ob ein Interview mit Ihnen möglich ist.



Das Interview würde ca. 5-10 Minuten dauern und telefonisch oder per Zoom aufgezeichnet werden. Da das Studiogspräch heute gesendet werden muss, müsste das Interview heute noch stattfinden.



Mit freundlichen Grüßen

Honglan Liu
Horst Balmer Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplante Reform des ÖRR würde mich als langjährigen Gebührenzahler sehr treffen! Der größte Teil der zur Debatte stehenden Sender, insbesondere 3Sat, Phoenix, ARD alpha, one oder zdf neo gehören zu meinen Lieblingsprogrammen und machen für mich in ihrer Qualität den größten Unterschied zu den privaten und gewinnbasierten Sendern aus.

Vor allem 3Sat als einziges Gemeinschafts-Programm, das auf den deutschsprachigen Raum spezialisiert ist, bietet mit einigen Sendungen beispielhaften gut recherchierten und aufbereiteten Qualitätsjournalismus, der auf Wissens- und Informationserweiterung ausgerichtet ist. Beispielhaft möchte ich hier die Sendungen Nano, Kulturzeit oder die Sendungen von Gerd Scobel nennen.



Aus meiner Sicht entspräche genau dieser Qualitätsunterschied der genannten Sender dem Auftrag des ÖRR und daher möchte ich meinen Protest gegen die Streichungspläne hiermit Ausdruck verleihen!



Mit freundlichen Grüßen



Horst Balmer
Horst Bauer Ich betrachte es als einen Skandal, einen hervorragenden Kanal wie 3sat bzw. Nano durch andere Kanäle zu ersetzen. Die hier dargebotenen wissenschaftlichen Beiträge bzw. Dokumentationen sind wichtige und wertvolle Informationsquellen, die für mich seit Jahren unverzichtbar sind.

Billige Rate- und Kochsendungen gibt es zur Genüge. Die nicht gerade billigen Rundfunkgebühren sollten besonders auch für anspruchsvolle Kanäle/Sendungen eingesetzt werden.
Horst Feuerbach 3-Sat muss bleiben, und arte auch, also diejenigen,die dem eigentlichen Auftrag des ÖR Sektors gerecht werden.



Einsparmöglichkeiten sehe ich bei Sportübertragungen: DFL 1 Mrd. €, bin ich da richtig informiert ? Wenn die DFL Werbung für deren Produkt braucht, dann soll sie dafür bezahlen ! - Wenn die das nicht machen, dann sollte ÖR TV- und Rundfunksender nichts, auch keine Ergebnisse, darüber berichten.



Oder welcher Doping Arzt hat dieses Jahr die Tour gewonnen ? - Für die Übertragung des Events zu bezahlen, ist IRRSINN.



Oder die TATORT Reihe. Wie viele Morde gibt es im TV pro Tag ? - Braucht man das wirklich. Krimi kann auch schön sein, siehe die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger, so als Erinnerung. Auch ein Fahrrad-Diebstahl kann unterhaltend sein.
Horst Goldbach Guten Tag!



Zu den Reformvorhaben der Rundfunkkomission der Bundeländer:



Dass ausgerechnet an den guten Programmen - 3sat und Arte, Phoenix und ZDFinfo - gespart werden soll, ist mir unverständlich und ich bitte dringlich, davon abzusehen.



Einsparungen sollten eher bei der Vielzahl der Krimis und den "ewigen" Wiederholungen von Krimis vorgenommen werden. Ebenso ist die Vielzahl der Quizsendungen zu den guten Sendezeiten einfach nur öde.



Mit freundlichen Grüßen

Horst Goldbach
Horst Görtemöller Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte werder auf Arte noch auf 3SAT in der jetzigen Form verzichten.



Mit freundlichen Grüssen



Horst Görtemöller
Horst Gossenauer Objektive Bildung ist heute wichtiger den je, daher bin ich der Meinung, Bildungsfördernte Sender wie ARTE und 3SAT müssen auch weiterhin verfügbar bleiben
Horst Hecker Hallo,



Die Strukturierung der "Spartenprogramme" und insbesondere die Zusammenlegung einiger Sender wie in der Präsentationen angegeben macht m.E. keinen Sinn. Insbesondere die "Eingliederung" von 3Sat in arte ist nicht etwa nur so, wie wenn man Birnen mit Äpfeln vergleichen würde, sondern wenn man Äpfel in Birnen hineinquetschen möchte. Ich habe meiner Frau schon öfters gesagt, daß, wenn ich mal pflegebedürftig wäre - beispielsweise mich sprachlich nicht ausdrücken könnte oder nicht mehr selber entscheiden könnte, welches Fernsehprogramm mir dargeboten wird - mir immer 3Sat eingestellt werden solle. 3Sat ist in einem wunderbaren Mix lehrreich, unterhaltsam, kulturell ansprechend und frisch. nano und das 3Sat-Festival sind (nur) beste Beispiele für die Bandbreite. Das kann ich von arte nicht sagen. Arte spricht mich nicht an. Ich schaue durchaus einzelne Sendungen von arte, von one, von zdf-info, oder zdf-neo. Bei ARD und ZDF könnte gespart werden, indem man nicht mehr die unsägliche als Reportage getarnte Kreuzfahrtschiff-Werbung entfallen ließe. Deutsche Krimis und deutsche Komödien sind leider (!) oft langweilig und vor allem in der Masse viel zu viel, die häufigen Wiederholungen machen es nicht besser, sondern schlimmer. Hier sollte der Fokus für Ihr Ziel von sowohl besserer Qualität als auch geringerer Quantität liegen.



Lassen Sie 3Sat bitte unangetastet bestehen!



Mit freundlichem Gruß

Horst Hecker
Horst Lischinski Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte streichen Sie Pläne einer Zusammenlegung von 3sat und arte und sichern sie beide Sender.



Hier im Dreiländereck D-A-CH würden wir ohne 3sat enorm viele Möglichkeiten verlieren, Einblicke in das kulturelle und politische Leben unserer Nachbarn zu erhalten.



Die Nachrichtensendungen ZIB 1 auf 3sat am Vormittag bieten nicht nur wesentliche Infos über das Leben in Österreich, sondern umgekehrt auch die Sicht der Nachbarn auf Deutschland.

Wenn man dann am Ende der Sendung von der Moderation von ZIB1 freundlich als 3sat-Zuseher verabschiedet wird, wird täglich die besondere Wertschätzung der geteilten Aufmerksamkeit auf der anderen Seite der Landesgrenze spürbar.



Nano, Kulturzeit und Scobel beweisen regelmäßig, dass die regelmäßig gezeigte journalistische Qualität bei der Vermittlung von wissenschaftlichen und kulturellen Themen erfolgreich ist.

Bei mir haben diese Sendungen schon seit Jahren einen festen Sendeplatz.



Mit freundlichen Grüßen

Horst Lischinski
Horst Merz Die endgültige abschaffung unabhängiger berichterstattung wird hiermit eingeläutet.

Die unheilige allianz der biedermeier mit den rechtsradikalen (afd) hat gewonnen.

Statt die wahrheit zu unterstützen stärkt man zerstreuung und falschinformation.

Wissenschaftssendungen und bildung werden vernachlässigt.

All das um geld zu sparen und die finanzierung des öffentlichen rundfunkts zu verringern.



Seid euch im klaren, dass wir über die werbung auch den privaten rundfunk finanzieren.



Was die biedermeier bewirken, sieht man an dem unseligen sonderzeichengendern.

Dieses beleidigt diverse menschen, die mit dem sonderzeichen gleichgesetzt werden.

Außerdem wird die gesellschaft gespalten.

Kann man nicht gendern, wie wir das schon jahrzehntelang bei den feuerwehrleuten tun?



Biedermeierideologien werden uns aufgezwungen,

Der öffentliche rundfunk sollte dagegen eintreten.

Verringerung unabhängiger berichte und sendungen verringert die bildung der gesellschaft.
Horst Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich als Privatperson zu dem Entwurf des Medienstaatsvertrags wie folgt Stellung nehmen:



zu §26a (3): Es bleibt sehr vage was mit Angebotsüberprüfungen gemeint ist. Es werden keine Ziele formuliert, somit macht eine Prüfung/Messung gegen Ziele gar keinen Sinn. Hier lässt man sehr offen was eigentlich geprüft werden soll.



zu §26a (4): Die hier formulierten Kriterien zielen primär auf Wettbewerb. Für mich ist kein Auftrag hinsichtlich Bildung, Kulturvielfalt und dergleichen zu finden. Gerade das ist die Stärke der heutigen divers aufgestellten Hörfunkprogramme und der Angebote von Arte, 3SAT, den 3. Fernsehprogrammen und von ARD und ZDF.



zu §28a (1): Die Zusammenlegung der Vollprogramme von ARTE und 3SAT führt zu einer starken Reduzierung der Vielfalt von Kulturangeboten und anspruchsvolleren Film- und Fernsehfilmangeboten. Die Angebote von ARD, ZDF und der Ditten Programme haben eine andere Zielgruppe als ARTE und 3SAT. Ich wünsche mir die Fortführung der beiden Vollprogramme, beide Programme fordern intellektuell heraus. Dies ist leider in der sonstigen Medienlandschaft eher selten der Fall. Die beiden Programme haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte die zum großen Teil auch nicht miteinander kombiniert werden können. Hier ist zu erwarten, dass die Zusammenlegung Vielfalt reduziert.



zu §28a (2): Viele Jugendliche sind dem Medium Rundfunk leider schon verloren gegangen. Mirt der Halbierung des Angebots, gibt man ganz auf.



Deutschland ist immer noch ein reiches Land, wir sollten es uns leisten können Bildung und Kultur zu fördern. Tiktok und Co. brauchen einen Gegenpol. Dieses Ansinnen kann ich bisher nicht aus dem Entwurf herauslesen.



Mit freundlichen Grüßen

Horst Schmidt, Freiburg
Horst Traeger Sehr geehrte Damen und Herren,



meiner Meinung nach ist eine Zusammenlegung von 3Sat und ARTE nicht möglich, da jeder Sender für sich für eine Vielfalt an Beiträgen steht, so dass ein gemeinsamer neuer Sender sehr viele Probleme haben wird um ein, nur annähernd, anspruchsvolles Programm anzubieten.

Dazu kommt die unterschiedliche Zusammenarbeit der beiden Sender mit verschiedenen Ländern.

Und die Zusammenlegung von Nachrichtensendern und Angeboten für junge Leute wird bestimmt nicht die großartige Einsparung bringen.

Die Vielfalt an öffentliche rechtlichen Rundfunksendern einzuschränken wird bestimmt viele regelmäßige Hörer enttäuschen.

Vielleicht ist es besser die Sender zu verpflichten im laufenden Programm Einsparungen zu generieren.
Horst Weismantel Ich finde es sehr schlimm, dass die Informations-Sendungen des ÖRR immer weiter gestrichen werden - zum Beispiel bei WDR 5, wo es in diesen bewegenden Zeiten nach Sa, 9:45 Uhr am Wochenende keine ausführliche Berichterstattung über tagespolitische Ereignisse mehr gibt.

Bei den Radioprogrammen wird immer mehr eingespart, auch Hörspiel-Termine fallen zunehmend weg.

Auf der anderen Seite werden viele Millionen von Gebühren-Geldern für die Übertragung von Sport-Ereignissen ausgegeben - oft parallel auf ARD und ZDF. Mit unseren Gebühren werden Sport-Organisationen und Vereine mitfinanziert - dafür zahle ich keine Beiträge!

Und daran zu denken, ein Kulturprogramm wie 3sat einstellen zu wollen - keine gute Idee!
hp göhlich Ich möchte den Fortbestand und Erhalt der beiden Sender arte und 3sat und keine zusammenlegung ! Beide Sender tragen zum europäischen Gedanken bei!

Einsparungen können in anderen Sparten vorgenommen werden. Warum ausgerechnet Sender die Kultur in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren? Diese Sender werden von unserer Familie täglich eingeschaltet. Kann nicht bei den sportevents gespart werden? Seit Jahren frag ich mich warum ARD und zdf die großen Sportereignisse übertragen müssen. Das sind jedesmal immense Kosten die d beide Sender parallel aufbringen müssen.
Hubert Esser Abschaffung oder Zusammenführung von 3sat oder arte ist aus meiner Sicht völliger Unsinn!

Ich sehe mir wochentags regelmäßig nano an. Und wenn es einmal nicht geht, dann die Wiederholung am nächsten Morgen, oder in ARD alpha.

Ich empfange übrigens alles über DVBT+.

Sparmaßnahmen der Sender sind sicherlich an anderen Stellen möglich.

Hallo ARD- Programmdirektion in München: Zum Beispiel auch an den, meiner Ansicht nach völlig schwachsinnigen und sicherlich kostspieligen Samstag- Abend Live Unterhaltungssendungen mit Schlager und Co. Die Moderatoren machen damit Werbung für die Musik- Industrie und verdienen bei der Sendungen auch noch enorm viel Geld.

Denken Sie auch an die vielen älteren Menschen, die gewohnt sind, das bisherige Programmgeschehen in ihrer Art und in jetziger Form weiter nutzen zu wollen. Kommission hin oder her, die beitragszahlende Bevölkerung wird hier wohl nicht gefragt. Das ist unfair!

Mit der Hoffnung auf den Verbleib der bisherigen Struktur, verbleibe ich hiermit

Hubert Esser
Hubert Hermann Ich halte es in einer Zeit, in der stärker werdende rechte Populisten unsere Demokratie in Gefahr bringen, für unverantwortlich, 3sat als einzigen grenzüberschreitenden TV-Sender für den gesamten deutschsprachigen Teil Europas abzuschalten und damit die niederschwellige lineare Verbreitung von Kultur- und Meinungsvielfalt dieser Länder im Sinne einer europäischen Integration zu verhindern.
Hubert Ilka Sehr geehrte Damen und Herren,

die Programminhalte von ARTE und 3Sat bieten für mich durch die unterschiedlichen Perspektiven eine optimale Mischung aus Kultur, Wissenschaft und Information. Ich bitte Sie eindringlich diese Vielfalt zu erhalten und sich gegen eine Zusammenlegung zu entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

H.Ilka

Realschulrektor
Hubert Jakob Denk/ Bürgerblick Passau Der Unterzeichner ist freier Journalist, Mitglied in den Organisationen „Netzwerk Recherche“, Bayerischer Journalistenverband und „Reporter ohne Grenzen“. Er hat vor 20 Jahren im Monopolgebiet der Passauer Neue Presse zur Stärkung der Medienvielfalt das Projekt Bürgerblick gegründet, tagesaktuelle Online-Nachrichten und Monatsmagazin. Er sieht die öffentlich-rechtlichen Sender mehr denn je in der Herausforderung, die demokratische Säule "freier Journalismus" zu stärken.



Desinformation und falsche Erzählungen kursieren in den digitalen Kanälen üppig wie nie, hier gilt es gegenzusteuern. Verlegerin und Verleger leisten dies zu wenig, da sie gewinnorientiert ihre Häuser oft so umstrukturieren, dass der Lokaljournalismus geschwächt wird. Ihr Druck auf die Öffentlich-Rechtlichen, deren Angebote online zu beschränken oder zu beschneiden, ist deshalb kritisch zu betrachten. Der Unterzeichner nimmt wahr, dass gemessen an den Kriterien des Qualitätsjournalismus die Öffentlich-Rechtlichen bisweilen besser abschneiden als die privatwirtschaftlichen Verlage. Man könnte den Letztgenannten unterstellen, sie wollten vermeiden, dass dies gerade im Lokaljournalismus sichtbar wird.



Zudem: Die Medienvielfalt in Deutschland schwindet, da große Verlage die kleinen schlucken. Kleine Projekte wie das unsere erhalten keine Unterstützung, wenn sie nicht als gemeinnützig anerkannt werden. Journalismus ist aber per se kein Geschäftsmodell. Die Pandemie hat gezeigt, vor allem wenn die Wirtschaft am Boden liegt, muss er erst recht funktionieren, um die Bevölkerung zu informieren und aufzuklären. Wer soll das leisten, wenn nicht die Öffentlich-Rechtlichen und die wenigen wirtschaftlich unabhängigen Medien, die im besten Fall von der öffentlichen Hand unterstützt werden?



Nebenbei: Obwohl der Unterzeichner vom Rundfunkbeitrag nicht profitiert, steht er hinter dieser Abgabe. Sie garantiert in einem Land das wichtigste Rückgrat der sogenannten freien Presse.



Die geplanten Einsparungen und die gewünschten Synergieeffekte lassen lokale Tiefe und Kompetenz schwinden. Die Auswirkungen des Strukturwandels führen nach Beobachtung des Unterzeichners bereits heute zu fehlerhaften Berichten. Die Politik sollte sich vielmehr darum kümmern, dass Unabhängigkeit und Stärke der Redaktionen und Sendeformate gewahrt bleiben und gleichzeitig Einflussnahme der Politik und Lobbydruck auf die Sender so weit wie möglich zurückgedrängt werden.



An den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sparen, hieße an der Demokratie zu sparen. Tagesschau und der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der Unterzeichner betreibt eine Lehrredaktion für Studierende, genießen auch in der jungen Generation hohes Vertrauen.



Hubert Jakob Denk

freier Journalist und Herausgeber
Hubert Keltsch ARTE und 3Sat sind extrem wichtige Sender, die nicht aus Kostengründen eingeschränkt werden dürfen. Dasselbe gilt auch für den Deutschlandfunk.

Wenn öffentliche Sender von Rundfunk und Fernsehen Kosten einsparen müssen sollten sie zuerst bei den überbezahlten Sportsendungen und vor allem bei den verblödenden Quiz- und Showsendungen

ansetzen .

Wir können nur hoffen, dass sich der öffentliche Rundfunk auch in Zukunft seiner besonderen Verantwortung für die Bevölkerung bewusst bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

H. Keltsch
Hubert Salmen Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplante Reform wird nicht zu einer Verbesserung sondern zu einer Aushöhlung des öffentlich, rechtlichen Rundfunks führen. Das ist in keinster Weise akzeptabel.



Im Gegenteil müsste eine Stärkung erfolgen, um verlässliche Nachrichtenquellen zu sichern und auszubauen. Gerade in einer Zeit überbordender Fake News in den sozialen Medien und Netzwerken ist es unglaublich wichtig ein Gegengewicht zu haben.



Die zu großen Teilen aus finanziellen Gründen getriebene Reform ist eindeutig der falsche Ansatz. Um die Finanzen ins Lot zu bringen, ohne die Bürger noch weiter zu belasten, ist sicherlich Kreativität erforderlich und bedeutet auch unpopuläre Entscheidungen, aber sie sind im Sinne einer Stärkung des öffentlich, rechtlichen Journalismus unabdingbar.



Bitte nehmen Sie die Sache in diesem Sinne in die Hand und gehen nicht den einfachen Weg, die Angebote den Finanzen anzupassen.



Wir brauchen dringend mehr und nicht weniger verlässliche Nachrichtenquellen.



Mit besten Grüßen



Hubert Salmen
Hubert Sperr BR Heimat muss bleiben. Ein solches Angebot gibt es sonst nicht. Die Produktionskosten sind niedrig, weil viele Musikkonserven verwendet werden und die redaktionellen Beiträge von den anderen Spartensendern wie BR24 übernommen werden.



3sat deckt einen anderen Bereich als ARTE. M.E. Müsste doch ARTE viel geringere Einschaltquoten haben als 3sat. Kultur ist doch ein Bereich, der von kommerziellen Sendern nicht abgedeckt werden kann. Dagegen kann das viele Geld für die xten Meisterschaften im Fußball ohne Probleme von kommerziellen Sendern aufgebracht werden.
Hubert und Ottilie Sauer Wir sehen täglich 3Sat,

Wissenschaft, Natur, Kultur,

sowie Informationssendungen über unsere europäischen Nachbarn.

Wir glauben, dass eine

Zusammenlegung mit arte

ein Großteil der beliebten

Sendungen verloren gehen.

Wir sind gegen die Verschmelzung vom Fernsehsender 3Sat mit

arte.
Hubertus Ammer Im neuen Rundfunkstaatsvertrag sollten unbedingt die unsäglichen Modalitäten zur Erhebung von Rundfunkgebühren für s.g. Nebenwohnungen (einschl. Gartenlauben !!!) dahingehend bereinigt werden, dass es keinen Antrag auf Befreiung mehr bedarf. Beendet werden sollte auch das Nacherheben für viele Jahre zurück. Den Grundsatz "eine Wohnung, ein Beitrag" kann man sicher für richtig erachten, er ist aber derzeit viel zu kompliziert und mit vielen Hintertürchen und Fallsticken zum Nachteil für den eher ahnungslosen Bürger ausgelegt. Hunderttausende von Rechtsstreitigkeiten sind aktuell anhängig; das kannst doch wohl nicht sein und trägt sehr erheblich zu Frust und Widerstand gegen diese Art der Finanzierung des öffentl.re. Rundfunks bei und hilft politisch gesehen eher radikalen Gruppen.

Der öff.re.Rundkfunk ist zu üppig, zu dick , zu überfüttert, wie Teile unserer Gesellschaft, die viel zu viel Fernsehen schauen, sich dabei viel zu wenig bewegen und über kurz oder lang krank werden. Die Sache muss schlanker werden in jeder Hinsicht. Ich finde ein TV Programm braucht es nicht nach Mitternacht und auch nicht vor 15 Uhr an Werktagen. Läge in solch einer Regelung nicht auch ein "Beitrag zur Erziehung" im positiven Sinne. Die Programme vom Deutschlandfunk z.B. sind sehr gut gemacht und reichen völlig aus für unabhängige, weltweite aktuelle als auch Hintergrundinformationen. Das könnte doch auch via TV erfolgen. Warum also nicht ein Deutschlandfunk TV Programm. Der zukünftige Beitrag sollte m.E. max. 10-15 Euro betragen. Die Bezüge der oberen Führungsebenen sind viel zu hoch und es gibt zu viele davon. Das ist nicht vermittelbar.
Hubertus Leo 1. Richtung stimmt. Dank an Tom Buhrow.

2. Stärkere Fokussierung der Fernsehsender auf Informationen und Kultur. Leitbilder Heute Journal und DLF. Sport, Tatort und Musikantenstadl kann auch der Privatfunk zeigen.

3. Weniger Werbung. Dafür Kosten senken und Immobilien (NDR-Gelände in Harvestehude) verkaufen.
Hübner Christoph Ich halte nichts davon die TV-Sender arte und 3sat zu fusionieren oder 3sat in teilen bei arte eingliedern. Bei Sender vertreten meiner Auffassung nach schon recht unterschiedliche Richtungen obwohl es auch viele Schnittpunkte gibt. Wir sollten das Bildungsfernsehen nicht wegen Sparmaßnahmen derartig beschneiden, da wie ich finde Bildung in Deutschland immer mehr in den Hintergrund zu geraten scheint. Bitte prüfen Sie daher ob man nicht an andere Stelle Einsparungen generieren kann, falls nicht Bildung sollt uns etwas Wert sein und daher wäre ich auch bereit mehr zu zahlen. Bitte überdenken Sie dies bevor der Entscheid getroffen wird.



Beste Grüße
Hüfner Cornelia Hallo,



die Einteilung der Reform enthält, soweit mir bekannt ist, keine Sparte für Wissenschaftsjornalismus.



Ich finde diesen vor allem beim Sender 3SAT.

Mit seinen vielfältigen Angeboten, unter anderen die wissenschaftlichen,

z.B. NANO (sehe ich jeden Tag) und die Natur-Dokus sind sehr wichtig

und deshalb muss 3SAT erhalten bleiben.



Mit Besten Grüßen

C. Hüfner
Hugo Dipl.Ing.Zimmer Durch immer weitere Kürzungen geht die Qualität und Vielfalt der Sendungen in

Jedem Fall verloren.

Die Zahl der ohnehin schon dummen Menschen wird zunehmen und die Sendungen

werden als Massenfutter verkommen.

Schrott wird ohnehin schon zuviel gesendet.
Hülsenbeck Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin schon sehr lange und sehr regelmäßig Hörerin und Zuschauerin von Fernsehen und Radio der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernseh"anstalten" - ich schätze die werbefreie, meist unaufgeregte, sehr gut recherchierte Berichterstattung, die Förderung von Informationen über kulturelle Ereignisse und die Sendungen, in denen über politische, philosophische Zeitfragen gesprochen und gestritten wird. Das jetzt geplant wird, gerade in HInsicht auf Kultur und Vielfalt Einsparungen in der vorliegenden Form vorzunehmen, halte ich für die völlig falsche Maßnahme. In Zeiten wie dieser muss es ein breites Gegengewicht gegen einseitige, kurzsichtige, "reißerische" Medienaktivitäten geben - wir brauchen zudem Sender wie Arte und 3Sat, die mehrere europäische Länder medial verbinden, hier wäre eher an eine Verbreiterung der Beteilgungen zu arbeiten. Machen Sie keinen Platz für einfache "Lösungen" - ich als Bürgerin und Gebührenzahlerin formuliere meinen Anspruch, dass die von mir (mit)finanzierten Inhalte weiterhin möglichst breit und in hoher Qualität erstellt und gesendet werden. Verbessert werden sollte auf jeden Fall die aktive Einbeziehung der HörerInnen und ZuschauerInnen.

Bedenken Sie, dies ist kein EXperiment, das jederzeit verholt werden kann - ist ein Sender erstmal "abgeschafft", sind die Verträge mit der Schweiz, Frankreich, Österreich erstmal gekündigt... schwierig wird da ein Wiederaufnehmen... Vergraulen Sie nicht Ihre treuesten "KundInnen". In der Hoffnung, dass die geplanten Maßnahmen in diesem Sinne "korrigiert" werden verbleibe ich mit sorgenvollen Grüßen : Annette Hülsenbeck
I. Gruebel Es ist eine gefährliche Entscheidung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk so massiv zu sparen, denn gerade jetzt ist das Netz voller rechtsextremer Hetze von AfD und Co. Unabhängige Berichterstattung war noch nie wichtiger. Mit Nachdruck setze ich mich für die Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und gegen den geplanten Kahlschlag ein. In Zeiten von russischer Propaganda, Fake News und Verschwörungstheorien im Netz ist es unabdingbar, die Medienvielfalt zu erhalten und damit auch die Demokratie zu stärken. Die Programme unter dem Dach von ARD, ZDF und Deutschlandradio erreichen Millionen im ganzen Land; für viele Menschen sind sie die erste Quelle für Nachrichten, Informationen und Unterhaltung. Ihre Bedeutung für die öffentliche Meinung kann nicht hoch genug geschätzt werden. Gerade auch die Kultursender arte und 3Sat sind wichtige Botschafter für die Völkerverständigung, tragen mit ihren Dokus über Geschichte und Kultur zur Bildung und Information bei. Ich möchte beide nicht missen.

Ich bin empört, dass der Anhörung gerade mal 2 Wochen Zeit gegeben wird. So will man wohl versuchen, den Protest möglichst klein zu halten, oder? Ich hoffe, dass Sie sich Ihrer großen Verantwortung für die Demokratie und Vielfalt in diesem Land bewusst sind und die Kürzung nicht zulassen!!!
I. König Reform geht nicht weit genug. Warum 3Sat streichen, wenn doch Arte eine größere Geldverschwendung ist? Arte sendet vor allem Tourismuswerbung für Frankreich, wohl weil wir sonst jeden Moment Frankreich den Krieg erklären könnten... wer glaubt das heute noch? Arte kann ja weiter bestehen, aber nicht mehr von uns Bürgern finanziert, sondern gerne von den Französischen Bürgern und/oder Werbung.



Regionalprogramme zusammenstreichen, Phoenix streichen, warum nicht ZDF und ARD zusammen legen?

Die Jugend schaut eh kaum noch Fernsehen, sondern youtube und streaming-Dienste. Wieso werden wir Bürger gezwungen, ein sterbendes Medium wie Fernsehen so stark zu subventionieren?



Analoge Streichung von den vielen Radiosendern, nicht jede Region braucht ihr eigenes, hoch subventioniertes Schlager-Radio, Klassik-Radio, Mainstream-Radio...... viel zu viel.
Ian P. Johnson Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,



zur ARD gehört auch die Deutsche Welle, die seit 2011 mehrere „fremdsprachige“ Hörfunkdienste von ihrem internationalen Sendezentrum in Bonn aus stilllegte.



Diese Verluste sind hier in der Bundesrepublik noch kaum bekannt.



Die damaligen Hörerzahlen waren beträchtlich, ebenso die Wertschätzung der Hörer:innen. Die damalige Geschäftsführung der DW tat dies eher unter dem Druck angestrebten Budgetkürzungen im Kreise des Bundestags.



Argumentiert wurde, dass das „multimediale“ Internet das Radio ersetzen würde. Nein, das tat es im Endeffekt nicht.



Stattdessen verlor Deutschland zahlreiche Hörfunkdienste ihres Auslandsrundfunks, die rund um den Globus, teilweise in Krisenregionen, zu empfangen waren.



Zu den Verlusten gehörten Chinesisch, Bengali und Englisch. Erst nach der Evakuierung Kabuls 2021 wurden Dari-und-Paschtu als einen Hörfunkdienst minimal wiederhergestellt.



Als ehemaliger englischsprachiger Redakteur und DJV-Vertreter, der jetzt im Rentenalter ist, habe ich damals diese von der Öffentlichkeit in Deutschland kaum wahrgenommene "Kürzungsorgie" dokumentiert.



Anbei finden Sie mein Brief an den Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestags anlässlich des Global Media Forums 2022, wo Internetzensur Thema geworden war.



Die vernünftige Antwort: Drahtlosen Auslandsrundfunk über weite Strecken beibehalten.



Befürworter der technischen Modernisierung des Rundfunks verweisen auch auf Digital Radio Mondiale (DRM) als bewährte energiesparende Übertragungsmethode für den lokalen und Fernempfang in verschiedenen Frequenzbändern, einschließlich Kurzwelle und FM/UKW.



Indien gehört gegenwärtig zu den Vorreitern. Weitere Informationen finden Sie unter www.drm.org.



Angesichts der avisierten Kürzungen innerhalb der deutschen Grenzen, die jetzt von einigen Mitgliedern der Kommission vorgeschlagen werden, sollte daran erinnert werden, dass sehr wertvolle Dienste, die einst von ihrem Mitglied DW erbracht wurden, leider eingestellt wurden.



In einer zunehmend globalisierten Welt ist es an der Zeit, dass sie wiederhergestellt und weitere „fremdsprachige“ Hörfunkdienste im Rahmen einer verfassungsrechtlich angemessenen Reform des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingeführt werden.



Mit freundlichen Grüßen, Ian P. Johnson
An: Frau Claudia Roth, MdB, 
Staatsministerin für Kultur und Medien 
im Bundeskanzleramt, Dienstsitz Bonn, 
Welckerstraße 1, 53113 Bonn 
 
An: Frau Katrin Budde, MdB, 
Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, 
Platz der Republik, 11011 Berlin 
 
Sehr geehrte Frau Roth, 
Sehr geehrte Frau Budde,
"Wie Despoten das Internet abschotten": So wird am Global Media 
Forum 2022  konsterniert. Wenig bekannt ist, dass der Gastgeber 
DW als Auslandssender ab 2011 weitgehend seine mehr ­
 sprachigen Radiodienste (mit Ausnahme Afrikas) eingestellt hat. 
Stattdessen wurden Internet Protokolle (IP) bevorzugt, und nun? 
 
Radio über Funkwellen, also klassisches Antennenradio, bietet grenz­
übergreifende Reichweite . Die digitale Weiterentwicklung Digital 
Radio Mondiale (DRM)* ist schon in Indien , Indonesien  und Süd­
afrika  im Einsatz — in diversen Frequenzbändern wie MW und KW,
sogar simultan neben analogem FM ­Sendungen in UKW Band II 
 
Zusätze wie Katastrophenalarmierung  (EWF), digitale Daten für 
den Schulunterricht sind ebenso möglich, wie die Versendung von 
Bildern und sons tigen multimedialen Inhalten bis hin zu Video ­
clips. Alten Unkenrufen wie "fehlende Empfänger" wird entgegen ­
gewirkt durch neuartige Elektronik ­Chips und Softwarelösungen 
für PCs und Handys, die dem/r Hörer/in nahtlosen Empfang 
bieten, auch in Großstädten, trotz Störungen. Es bahnt sich eine 
neue Ära des Radios  an, sogar hybride Integration von Diensten. 
 
Sendeanlagen, die (mit Ausnahme des noch funk tionstüchtigen
Standorts Nauen bei Berlin) längst abgebaut wurden**, könnten 
durch energiesparende, modernere Ausrüstung ersetzt werden. 
Entscheidend wäre diese Evolution in öffentlich rechtlicher Hand 
zu behalten, um Rezipienten fernab international empfangbaren 
unzensierten Journalismus zu bieten. 
 
Dokumentiert werden neuar tige Radiosysteme bei der Genfer ITU 
und der EBU, die für Verteilung über mul tiple Plattformen plädiert. 
 
Analoge Tagessendungen aus Bonn in Dari und Paschtu für Afghanistan 
wurden 2019 gestoppt aber nach dem chaotischen NATO­Abzug 2021 
wieder aufgenommen — ein Hinweis, dass Kurzwelle unerlässlich 
bleibt.  Der Überfall Russlands auf die Ukraine letzte Februar hat bei Her ­
stellern von Sendeanlagen einen Run ausgelöst. 
 
Sie als parlamentarische Vertreter möchten vielleicht in Ihren Einrich ­
tungen die Frage stellen, ob der Auslandssender der Bundes republik 
internationale Radio­Übertragungen (dank DRM in moderner digitale 
Form) als ein essen tielles Kernmedium wieder ergreifen wird? 
 
**Als ehemaliger englischsprachiger Redakteur und Mitglied des 
DJV dokumentierte ich ab 2011 mehrere letzte Radiosendungen. 
Dieses filmisches Transkript könnte ich Ihnen zur Verfügung stel len."How despots wall up the internet": That's a topic reflecting  
dismay at the Global Media Forum 2022 . Little known is that 
the host DW as foreign broadcaster largely discon tinued its 
multilingual radio services (except for Africa) from 2011. 
Instead, internet protocols (IP) were favored, and now? 
 
Wireless radio, meaning classic antenna radio, o ffers cross­border 
reach : The further advanced standard Digital Radio Mondiale 
(DRM)* is already in use in India , Indonesia  and South Africa  —
across frequency bands like MW and SW , even simultaneously 
alongside analogue FM broadcasts in Band II of VHF. 
 
Additions such as disaster aler ting (EWF) and radioed data for 
school pupils are also possible, ranging from transmi tted pictures 
and other mul timedia content, even to video clips.  Old cries 
that receivers are absent are being countered by new types of 
electronic chips and so ftware solutions for PCs and handhelds 
that provide the listener with seamless recep tion, also in large 
cities, overcoming interference. A new era of radio  is dawning, 
even hybrid integra tion of services. 
 
Transmitters long since dismantled** (except for those still 
functioning at Nauen near Berlin) can now be replaced by 
energy­efficient, more modern equipment. It will be crucial 
to keep this evolution in public service hands to offer 
recipient listeners far away internationally receivable and 
uncensored journalism. 
 
New types of radio systems are documented at the ITU, 
Geneva , and the EBU, which advocates mul tiple platforms. 
 
Regular analogue DW broadcasts in Dari and Pashto from Bonn 
for Afghanistan  were stopped in 2019 but resumed last year 
after the chaotic NATO withdrawal  —  a pointer that shortwave 
remains indispensable. Russia's invasion of Ukraine last 
February has triggered a run  on transmitter manufacturers. 
 
As parliamentary representa tives, you might like to ask within 
your institutions whether the Federal Republic's foreign broad ­
caster will reembrace interna tional radio transmissions (thanks to 
DRM in modernized digital form) as an essen tial core medium? 
 
** As an English ­language Redakteur (now­retired) and member 
of the trade union DJV, from 2011 I documented many final radio 
broadcasts, a film­like record that I could make available to you.
Ian P . Johnson, 

Ahrtal, den 22. Juni 2022
Mit freundlichen Grüßen, Ian P . Johnson
*Viele andere Broadcaster versenden schon in Regelbetrieb im DRM Modus 
über Kurzwelle, u.a.  der BBC World Service, TDF France, Radio New Zealand 
(Pacific), Radio Romania Interna tional sowie China Radio Interna tional und 
selbst Voice of Russia und Radio Russia.*Many other broadcasters are already transmi tting in regular DRM mode 
on shortwave, including the BBC World Service, TDF France, Radio New 
Zealand (Paci fic) Radio Romania Interna tional as well as China Radio 
International, Voice of Russia and Radio Russia.
Ian-Philip Dorn Für mich am Unverständlichsten ist die Zusammenlegung von 3sat und Arte.

Die Sender sind so unterschiedlich, sie ergänzen sich wunderbar und es wäre jammerschade wenn, hier Sendungen rausfallen.

Man sollte als ersten Schritt ARTE erweitern, von französisch-deutscher, zu noch mehr europäischer Programm-Zusammenarbeit. (So wie es schon in den Anmerkungen steht, "...europäisches Angebots, zu deren Verwirklichung die Weiterentwicklung von ARTE einen wesentlichen Beitrag leisten kann")



3sat soll so bleiben für die Zuschauer des deutschsprachigen Raums.

Ist einfach wichtig fürs Dreieck Schweiz, Österreich, Deutschland. Die vielen Reportagen aus den 3 Ländern, den Kultursendungen und naturwissenschaftlichen Sendungen.

Es muss genau einen solchen Sender wie 3sat geben. Da fühlt man sich den Nachbarn viel näher. Das Prinzip funktioniert auch mit ARTE auf französisch-deutscher Ebene, und hier wäre die angesprochene Weiterentwicklung von ARTE eine Weiterführung der Idee der Völkerverständigung

Und 3sat kümmert sich weiter um Schweiz, Österreich, Deutschland, weil das braucht seinen Platz (den könnte ein zukünftiges europäischeres Arte gar nicht mehr bieten)



Mit freundlichen Grüßen
Ichtraue Michnicht Die geplante Streichung oder Zusammenlegung von Fernsehprogrammen ist ein Riesen-Skandal !!!

Man lässt dem Kulturrat und den betroffenen Leuten nicht einmal angemessen viel Zeit, zu diesem Skandalentwurf Stellung zu nehmen. Allein das ist schon wieder ein Skandal und STINKT nach Gleichschaltung !!!



Für 18,36 EUR pro Monat so viele gute Fernsehprogramme und Hörfunkprogramme ist super und ich möchte nicht auf einen einzigen dieser Sender verzichten !!!



Dass nun ausgerechnet die allerbesten Sender wie arte und 3Sat zusammen-geschrumpft werden sollen und auch Sender mit besonders interessanten oder informativen internationalen Sendungen wie phoenix, alpha, Zdf-Info, One und Zdf-Neo zusammengestrichen werden sollen, ist eine Schande für das - zumindest im staatlichen Rundfunk - kultivierte deutsche Fernsehprogramm.



Aber dass wir es mal ganz klar und deutlich sagen: Ein solches Zusammenstreichen der wichtigsten Sender ist ein VERTRAGSBRUCH gegenüber den Zuschauern !!!



Sollen nur noch private Schrott-Sender, die "das Volk" verblöden, weiterlaufen?



Was soll mit diesem Schwachsinn bezweckt werden? Dass sich alle Zuschauer vom Fernsehen abmelden und damit der Rundfunk mundtot gemacht wird? Ist als nächstes die Gleichsschaltung der Presse dran?



Was für Dilettanten haben sich diesen Schwachsinn ausgedacht ???



Warum lassen sich die Rundfunk-Verantwortlichen solche Schikanen gefallen? Ich würde die Leute, die hier seit Neuem ihr Unwesen treiben, wegen Volksfeindlichen Verhaltens und Putinismus anzeigen und aus allen Gremien entfernen. Ggf. mit Hilfe des Verfassungsschutzes.
Ihrke 3sat muss bleiben ☝️

:-) 👍
Ike Köster Die bestehendn Sender sollten dringend erhalten bleiben , damit ausser Krimis , Shows und Sport auch noch sehenswerte Sendungen zu empfangen sind
Ili Renate Sehr geehrte Damen und Herren



Ein kürzen von Sendern und Hörfunk finde ich sehr

unpassend.



In der jetzigen Zeit eher skandalös.



Es gibt so viele Menschen, die durch Handicaps oder psychische Erkrankungen in ihren Wohnungen und Pflegeheimen gefesselt sind, abhängig von einer guten Auswahl an Bildung und Berichterstattungen.



Natürlich gibt es auch andere Konsumenten



3.SAT und Arte bieten eine Vielfalt von Perspektiven an, die einen anderen Blick auf Geschehnisse lenken, die das Spektrum , der übrigen Kanäle , wodurch auch immer, außen vor lassen



Kultur und Kunst sind ein wesentlicher Faktor für eine gesunde, kritische Entwicklung und Meinungsbildung, nicht nur für die Jugend

deren geistige Entfaltung nie vergessen werden sollte.

Ein flexibler Geist ist ein guter Grundstein für die Wissenschaft etc.



Bisher waren die Informationen vielseitig und gut, abhängig von den Akteuren um den ganzen Medienwald herum

Selbstverständlich nicht außer acht zu lassen, das Können von Schauspielern, Künstlern, Reportern usw, deren Daseinsberechtigung vieles erst ermöglichen







Ich bin gegen eine Abschaffung einzelner Sender auch, wenn es uns als Mediennutzer anders verkauft wird.



Viele Grüße

Ili
Ilka Utz Ich bin gegen die Zusammenlegung von arte und 3sat!

Es sollte nicht weniger sondern mehr derartige Kultur- und Wissenschaftssendungen geben. Die Idee diese beiden Programme zusammenzulegen ist absurd . Es gibt viele Möglichkeiten, das Angebot zu kürzen, weniger Shows und Serien z.B.. Wir brauchen ein intelligentes Bildungsprogramm, gerade in diesen Zeiten. Ansonsten sollte man auch die Rundfunkgebühren streichen.

Mit freundlichen Grüßen
Ilona Brieske In den heutigen Zeiten brauchen wir mehr Kultur und mehr länderübergreifende Sender und nicht weniger. Das ist wirklich Sparen an vollkommen falscher Stelle.
Ilona Bussen Ich bin bestürzt, dass 3sat komplett verschwinden soll. Als regelmäßige Seherin von Kulturzeit schätze ich die Informationen und Impulse, denn Kultur bezieht sich nicht nur auf Musik-und Filmtipps. Kultur bedeutet für mich: Wie wollen wir zusammen leben? Dazu ist es wichtig, über den eigenen Horizont zu schauen und gerade dafür liefert 3sat wertvolle Impulse. Die Zusammenlegung mit arte halte ich für falsch. Von dem Vorschlag, 3sat mit zdf neo zu verschmelzen, halte ich sehr viel, denn die dort gezeigten Wiederholungen sind eher entbehrlich als die brandneuen Beiträge von 3sat. Ich hoffe sehr, dass die Zusammenlegungen noch einmal überdacht werden.
Ilona Maske Sehr geehrte Damen und Herren!



Auswirkungen des § 29 Absatz 2 – Anzahl der terrestrisch verbreiteten Hörfunkprogramme



Die Auswirkungen der Anzahl der Hörfunkprogramme kann man auch in Bezug zu den Einwohnerzahlen setzten. Dies bedeutet:



Beim WDR, SWR und BR kommt auf etwa 2,2 – 2,6 Mio Bewohner ein Hörfunkprogramm, beim NDR auf etwa 1, 8 Mio Bewohner, beim HR, NDR und RBB auf etwa 1,1 – 1,3 Mio Bewohner. Beim Saarländischen Rundfunk und bei Radio Bremen teilen sich etwa 200.000 (= 0,2 Mio) Bewohner ein Hörfunkprogramm. Dies ist weder wirtschaftlich noch angemessen.



Die Bevölkerung in den Regionen, in den sich mehr als 1 oder 2 Millionen Personen ein Hörfunkprogramm teilen, wird deutlich diskriminiert. Zudem können im Saarland und in Bremen auch SWR und NDR empfangen werden. Die Hörer von Hörfunkprogrammen des SR und von RB können dagegen gleichsam mit Handschlag begrüßt werden. Bei den anderen Sendeanstalten gelingt es anscheinend durch regionale Fenster, die Bedürfnisse vor Ort abzudecken, ohne das jeweils eine zusätzliche Verwaltungsspitze notwendig ist. Warum soll dies nicht auch im Saarland und in Bremen möglich sein? Da der ÖRR sparsam mit den Beitragsgeldern umgehen soll und Einsparmöglichkeiten aufzeigen soll, wäre der Wegfall von Verwaltung (angefangen von der Intendanz über die Direktorenebene) eine Einsparmöglichkeit. Mit den eingesparten Mitteln könnte man sogar die regionale Berichterstattung vor Ort erweitern.



Mit freundlichen Grüßen

Ilona Maske
Ilona Weil Sehr geehrte Damen und Herren, hier meine Stellungnahme von der Zusammenlegung der Sender,



ich bin generell für eine Überarbeitung des ÖRR, aber die Zusammenlegung der Sender von Arte und 3sat halte ich für falsch und eher abschreckend für beide Sender. ARTE hat viel Zuspruch auch bei Jüngeren. Ich gehöre zu den Zuschauern, die beide Sender regelmäßig guckt. Dagegen schaue ich kaum ARD und ZDF. ZDF-Info schätze ich wegen der guten Dokus und Informationsformate. Auf One habe ich meine Krimiabende. NEO schätze ich wegen vieler Formate für jüngere, das hält mich mit meinen 58 Jahren etwas auf dem Laufenden. Gar nicht schaue ich die sogenannten privaten Sender, außer Tele5

Wo wird eine schlankere Linie für ARD und ZDF geplant?

Natürlich nutze ich auch die jeweiligen Mediatheken und gucke die Formate teilweise auf YouTube.

Bitte überdenken Sie diese Umsetzung.



Mit freundlichen Grüßen

Ilona Weil
Ilona Witten Die Sender 3sat und arte sind die von mir meist gesehenen Sender im deutschsprachigen Fernsehen. Ich schätze das Angebot an Beiträgen zur Wissenschaft, Kultur und Politik und möchte es nicht missen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass diese dem Staatsauftrag Bildung gerecht werdenden TV-Sender weiterhin hochwertige Beiträge senden können.

MfG

Ilona Witten
Ilse Blischke Wie ich erfahren habe, ist daran gedacht, die Sender nano und arte zusammenzulegen. Ich halte es für außerordentlich wichtig, gerade in der heutigen Zeit des Konsums und des ‚kulturellen Verfalls’ sowohl einen Kultur- als auch einen Wissenschaftssender zu erhalten, um in beiden Sparten den interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, sowohl kulturelle als auch besonders naturwissenschaftliche Themen , die aktuell in den Wissenschaften diskutiert werden, zu verstehen und zu verfolgen, um sich eine Meinung bilden zu können.
ilse Jannsen bevor Sie die Spartensender 3Sat/Arte, Phoenix/alpha zusammen-legen (wobei ich mich frage, wie das überhaupt funktionieren soll), schlageich vor, dass Sie erst mal die Ländersender schrumpfen: z.B. SWR und Saarland oder Bremen und NDR, gerne auch weiteere Dritte wie HR rauswerfen - aber da wacht jeder Ministerpräsident eifersüchtig über seinen Sender! Daei sind alle austauschbar und grottenschlecht, nur noch Krimis, Talkshows,"Comedians" und die "Sportschau", diese auf allen gleichzeitig (So. 21h45), Wiederholungen ohne Ende. Da es ja mal wieder um´s Geld geht: wie wär es, wenn Sie die wahnsinnig teuren Spotsendungen, oder die sicher recht ahnsehnlichen Gehälter des Personals an der Spitze, wie die der ganzen Ministerptäsidenten, Aufsichtsräte, und dergleichen, etwas ausdünnen würden. Um eine Erhöhung der Gebühren kommen wir ja vermutlichnicht herum,aberwenn Sie dann noch die Sparten-Sender schrumpfen, schaffe ich meinen Fernseher ab!
Ina Lu Die Kultur muss geschützt und frei zugänglich sein. Nur sie kann einen Weg weisen zum Wandel einer besseren Gesellschaft. Kultur sparen bedeutet Zukunft einsparen und Vielfalt kontrollieren. Das darf nicht sein!!!
Ing. Christian Busch Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin Österreichischer Staatsbürger und konsumiere nahezu täglich Sendungsformate in 3Sat und arte (z.B. nano oder 42-die Antwort auf fast alles). Mich stört auch gar nicht, dass in arte-Sendungen schriftliche Informationen in den Beiträgen sowohl in Französisch als auch Deutsch angezeigt werden. Ich verstehe aber überhaupt nicht, warum das 3Sat-Sendeformat mit drei Staaten aufgegeben werden soll (D-CH-A) und im arte-Sendeformat mit nur zwei Staaten (F-D) aufgehen soll.



Warum nimmt man nicht das arte-Sendeformat in 3Sat auf und übernimmt auch die zweisprachige Untettitelung von arte?



Damit würden viele zweisprachige Gebiete (Elsass, Südtirol, Sopron und andere) gleichrangig betreut werden können. Dazu ist doch lediglich der erforderliche "Reform-Staatsvertrag" zwischen Deutschland, Schweiz und Österreich um Frankreich zu erweitern. Die über arte abgeschlossenen Verträge mit anderen Staaten können natürlich ebenfalls übernommen werden und sind sicher eine sinnvolle Ergänzung.



Budgetmäßíg ist es aus österreichischer Sicht auch sicher einfacher zu finanzieren und zu argumentieren, wenn Österreich als gleichwertiger Partner und nicht als angehängter Subvertragspartner im arte_Sendeformat behandelt wird.



Mir ist die Reaktion des ORF bezüglich dieser geplanten Änderungen nicht bekannt. Ich fürchte aber, dass ein kompletter Rückzug des ORF möglich wäre. Ich würde diesen Schritt sehr bedauern.



Ich bitte um Berücksichtigung meiner Befürchtungen und meiner alternativen Vorschläge.



Inzwischen verbleibe ich m.f.G.



Ing. Christian Busch
Inga Kreilos Wenn der Öffentlich Rechtliche Rundfunk nur noch dann online berichterstatten darf, wenn vorher linear in TV oder Radio ein Beitrag gesendet wurde, verliert die Gesellschaft, die zunehmend (v.a. bei jüngeren Nutzern) ausschließlich ihre Informationen online und zwar "aktuell im Sinne von sofort" sucht, DIE zuverlässigste Quelle für seriöse Nachrichten und Berichte. Heutzutage wird erwartet, dass Nachrichten sofort im Internet und bestenfalls auf mehreren Plattformen zu finden sind. Wenn das nicht gewährleistet ist, verlieren die ÖR Nutzer und damit die Chance gerade für jüngere Menschen eine zuverlässige Adresse zu sein. Wenn diese Zielgruppe und auch die anderen Menschen, die sich immer mehr im Netz bewegen, hier keine guten und topaktuellen Online-Berichte finden, wird die Akzeptanz und Reichweite der ÖRs zurückgehen. Das ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft in Zeiten zunehmender Fake-News. Denn unseriöse /populistische Anbieter nutzen das Internet schnell und könnten so zunehmend die "Informationsmacht" übernehmen.
Inge Benderoth Im Einerlei von Shows, Fußball, Kochen und seichten Regional-Krimis gibt es beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk noch zwei Lichtblicke:



Arte und 3sat



Beide bieten ein anspruchsvolles und intelligentes Programm, durchaus auch unterhaltsam. Dabei haben die beiden Sender ganz unterschiedliche Schwerpunkte.

Daher kann man sie doch nicht einfach zusammenlegen aus Kostengründen. Es werden ja auch keine Fußballspiele mit Quizsendungen in der Halbzeit vermischt, weil das billiger wäre.



Legt man Arte und 3sat zusammen, fällt für jeden der beiden Sender die Hälfte der Sendezeit weg. Auch wenn vielleicht beide keine Sender für die breite Masse sind, so würde es für sehr viele Zusehende einen wirklich schmerzlichen Verlust bedeuten, denn kein anderer Sender würde diese Lücke schließen können.



Bitte erhalten sie Arte und 3sat in der seit Jahren bewährten und beliebten Form!



Mit freundlichen Grüßen



Inge Benderoth
Inge Breitenstein Ich halte die geplanten Sparmaßnahmen für die Sender 3sat und auch die Radioprogramme von Deutschlandfunk für vollkommen überzogen. In einer älter werdenden Gesellschaft finde ich es sehr wichtig, qualitativ hochwertige Programme anzubieten, wenn Menschen z.B das Haus nicht mehr verlassen können; aber auch die vielen Desinformationen über die sozialen Medien brauchen ein Korrektiv, auch darin sehe ich eine wichtige Aufgabe der Spartensender.

Sie werden gebraucht!!
Inge Grimm Hiermit möchte ich mein Entsetzen über die geplante Zusammenlegung von Arte und 3 Sat sowie die Streichung von 16 Hörfunksendern zum Ausdruck bringen.

Für die Kulturszene sehe ich größte negative Auswirkungen und kann nicht gewinnen.

Die Erhaltung von Vielfalt erscheint mir sehr stark gefährdet.



MfG
Inge Mika Leider werden die Sender, ARTE, Nano, ARD-Alpha ,ZDf Neo als investigativ und im Sinne der Aufklärung über Wissenschaft, Politik etc, viel zu wenig wahrgenommen. Für meine Familie und mich sind deren Beiträge "Tagesthemen"über die man sich austauschen und lernen kann, wie unsere Welt besser funktionieren könnte.
Inge Morgenstern Sehr geehrte Damen und Herren,



zu meinem Bedauern sollen die Kultursender arte und 3sat teilweise zusammengelegt werden. Dies halte ich nicht für richtig. Dabei gehen sicherlich wichtige Beiträge verloren, zumal arte mit Frankreich zusammenarbeitet und dadurch auch internationale Dinge zeigt. Ich bin "Stammkundin" von arte und notiere mir beim Erscheinen des Programms die von mir favorisierten Beiträge. Sollte ich sie nicht direkt anschauen können, nutze ich die Mediathek. Besonders finde ich die Kunstsendungen am Sonntagnachmittag und die Wissenssendungen Samstagabends. Ein Wegfall dieser Sendungen wäre ein großer Verlust. Auf 3sat sagen mir die verschiedenen Länderdokumentationen und die Theater- bzw. Opernaufführungen zu. Sollten die beiden Sender zusammengelegt werden, würden bestimmt auch diese beschnitten.



Auch genieße ich die Vielfalt der Radioprogramme, die ich mittels Fernsehen über Kabel empfangen kann. (Es wäre zu begrüßen, wenn dab+ in den Regionen auch die Nachbarsender, z. B. BR Klassik in Baden-Württemberg, ausstrahlen würde. Leider ist das Programm auch heute schon etwas vereinheitlicht. Ein weiterer "Schnitt" würde besonders meine Generation (65+) treffen.



Für ein Beibehalten der jetzigen Vielfalt bzw. ein besseres Programm würde ich gern einen etwas höheren Rundfunkbeitrag bezahlen.



Es wäre schön, wenn bei der Umsetzung der Rundfunkreform auch die Hörer bzw. Zuschauer angemessen gehört würden.



Mit freundlichen Grüßen

Inge Morgenstern
Inge Reinhardt Mit Sorge sehe ich der angeblichen Reform entgegen.

Ich finde es fatal, dass ausgerechnet die besten und informativsten Sender gekürzt oder in anderen

aufgelöst werden sollen.

Ich bin ein großer Anhänger von den Kanälen 3sat und arte und absolut dagegen, deren Einflußbereich zu dezimieren, bzw. 3sat ganz zu streichen.

Gerade in der heutigen Zeit hat der ÖR eine besondere Aufgabe, die Zuschauer unparteiisch und umfassend zu informieren.

Ich finde es auch unseres Landes nicht würdig, dass die anspruchsvollen Sender, die den Geschmack von Menschen bilden und ihnen Angebote machen, ihre Dienste einstellen sollen.

'Wo kann man dann noch Opern oder Konzerte auf hohem Niveau sehen und hören?

Kulturzeit und Scobel sind einmalig in der Medienlandschaft. Wieso erlauben Sie sich, ausgerechnet solche Sendungen streichen zu wollen?

Dass 3sat und arte fusionieren sollen, ist ja nur eine Verbrämung des eigentlichen Vorhabens.

Auf unser vielfältiges TV Programm konnten wir immer stolz sein. Sie wollen wohl in Zukunft nur noch so ein blabla Programm wie in den Bezahlsendern.
Inge Schenker In Zeiten, in denen demokratische Meinungsbildung und Vielfalt wichtiger sind denn je, ist ein länderübergreifender Kultur- und Wissenschaftssender wie 3sat unerlässlich und seine Abschaffung wäre ein fatales Signal. Das Gleiche gilt für ARTE. Beide sind länderübergreifende Gemeinschaftsprogramme. Gerade arte steht doch exemplarisch für die deutsch-französische Freundschaft und hat daher vor allem auch diplomatisch eine große symbolische Bedeutung.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen kommt seinem Auftrag zur Bildung und Förderung von Demokratie nur noch in Spartensendern wie 3sat und ARTE nach. Eine Abschaffung dieser Kanäle kommt einer Bankrotterklärung des öffentlichen Fernsehens gleich.

Und wenn gespart werden muss: Das geht sicher deutlich effektiver bei ARD und ZDF, z. B. mit einer Einschränkung der teuren Sportübertragungen. Für 3sat werden pro Gebührenzahler gerade mal 2 CENT und für ARTE 30 Cent pro Monat aufgewendet - Für Sport und Unterhaltung allein innerhalb der ARD dagegen 1,52 EURO - inkl. z.B. teurer Fußball-Übertragungsrechte. Wieso gerade bei 3sat gespart werden soll, das zum Kern des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags gehört, ist unverständlich.

Quelle: www.ard.de/die-ard/organisation-der-ard/Verwendung-des-Rundfunkbeitrags-100/

Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab und sie sind absolut notwendig, wenn man sich als Bürger eine fundierte Meinung bilden möchte, die verschiedene Seiten eines Themas beleuchtet.
Inge Wegricht 3sat mit seinem Angebot ist einmalig mit seinem Programm. Die Kulturzeit ist das tägliche Highlight in der Information. Hier werde ich nicht nur tiefgründig über Entwicklungen in der Kulturszene informiert, auch über politische Themen wird in einem ganz anderen Umfang infomiert als in anderen Formaten, auch aus den 3sat Ländern. Entsprechendes kann man auch zu nano sagen, auch hier wird über wissenschaftliche Entwicklungen in Technik, Medizin usw.in besonderer Weise informiert. Samstag Abend - zu angemessener Zeit - gibt es Konzerte, die ich regelmäßig anschaue.

Ein solches Angebot gibt es sonst nicht mehr im öffentlich rechtlichen Programm. Arte hat gar keinen Sendeplatz, um das 3sat Spektrum aufzunehmen.

Die öffentlich rechtlichen Programme sind schon jetzt arm an Kultur. Die ständig gleichen Diskussionsrunden mit den immer gleichen Teilnehmern, es ist so ermüdend, so dass ich nur noch ganz selten eine solche Sendung anschaue. Dies kann man auch über die immer gleichen Krimi-Angebote sagen.

Wir sind in einer sehr angespannten politischen Situation, in der die Demokratie so, wie ich es mir nicht hätte träumen lassen, bedroht ist. Da brauchen wir die Vielfalt aller Sender, dass es ein kleineres Publikum ist, das 3sat schaut, darf beim Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks kein Argument sein !



Inge Wegricht
Ingeborg Dorchenas Ich protestiere gegen die Auflösung von 3Sat.

Er ist einer der wenigen qualitätvollen Sender, sein Verschwinden wäre eine deutliche Verarmung unserer TV-Landschaft



(Mir wäre lieber, die zahlrechen Privatsender mit ihren primitiven Filmen etc. würden von der Bildfläche verschwinden).
INGEBORG EFTHYMIOU Ich bin gegen eine Fusion von 3 Sat und Arte. Ich befürchte, daß durch die Fusion die interessanten Berichte von 3Sat über wissenschaftliche Themen verloren gehen. Sendungen, wie zum Beispiel Nano und der gleichen helfen kompliziert technische, biologische u.andere wissenschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Arte ist mehr für kulturelle Themen. Deshalb sollten die beiden Fernsehsender getrennt bleiben. Eine Fusion bedeutet eine Reduzierung der Vielfalt.

MfG

Ingeborg Efthymiou
Ingeborg Henkel Angesichts der Tatsache, dass erstmalig seit 1933 wieder rechte Parteien in die Parlamente eingezogen sind, halte ich es für unverzichtbar, dass Bildungssender wie 3sat oder ARTE und weitere Sender, die niveauvolle Informationen bzw. Unterhaltung bieten, erhalten bleiben. Sender ohne Niveau gibt es genug. Da braucht es dringend ein Gegengewicht.
Ingeborg Kaul 3-Sat, zdf-neo und Phönix sollten vor allem wegen ihrer guten, informativen, allgemeinverständlichen Beiträge als eigenständige Sender beibehalten werden.
Ingeborg Nimmer Ich bin gegen die Abschaltung von 3Sat. Es ist ein informativer, vielfältiger Sender ohne unsinnige Sendungen. Die Thementage sind ganz besonders erfreulich. Ich möchte ihn nicht vermissen.

Zusammenschluss von ARD und ZDF würde ich dann fast eher befürworten.
Ingeborg Remy Arte und 3 Sat sollen in ihrer unterschiedlichen Kultur- und Politikangeboten mit ihrer hohen Qualität unbedingt weiter als eigenständige Sender erhalten bleiben.
Ingeborg Stemcke Bitte behalten Sie den Sender 3sat aufrecht
Ingmar Arnold Ich protestiere auf Schärfste gegen die gewollte Zerstörung der einzigen natürlichen Ressource, die wir in Deutschland haben - die Kultur! Pfui! Pfui! Pfui!
Ingo Däubner Ich rege an, das Presseähnlichkeitsverbot für Telemedienangebote im Bereich der Aktualität vollständig aufzuheben.



Der vorliegende Vorschlag hätte zur Folge, dass das öffentlich-rechtliche Nachrichtenangebot an Aktualität verlieren würde, weil die Erstellung von Bild- und Tonbeiträgen länger dauert als das Erstellen von Texten und das Angebot deshalb entsprechend später zur Verfügung stünde. Wer sich aus öffentlich-rechtlichen Quellen informieren möchte, wäre mit einem Textverbot konfrontiert und gezwungen, auf Medienangebote ausweichen, die zusätzliche Kosten verursachen und nachweislich weniger Vertrauen genießen (laut der Mainzer Langzeitstudie zum Medienvertrauen).



Genau die Parteien, die lautstark die Rundfunkabgabe geißeln, führen damit einen Zwang zur Nutzung kostenpflichtiger Angebote für all jene ein, die vertrauenswürdige Informationen mit hoher Aktualität beziehen wollen. Für viele Menschen sind die hohen Kosten dieser kommerziellen Informationsangebote nicht erschwinglich. Verlässliche und gleichzeitig aktuelle Information würde ein Privileg Besserverdienender.



Ein solcher Kniefall vor den Interessen der Medienkonzerne ginge zulasten breiter Bevölkerungsschichten und würde den ohnehin angeschlagenen gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter schädigen.



Statt durch ein Textverbot können die Interessen der Verleger auch anders gewahrt werden, z.B. durch die Möglichkeit des Embeddings öffentlich-rechtlicher Inhalte auf kommerziellen Websites.



Die Bevölkerung mit zusätzlichen Kosten für kommerzielle Informationsangebote zu belasten, indem man aktuelle öffentlich-rechtliche Texte verbietet, ist nicht im allgemeinen Interesse. Texte müssen in der Aktualität ohne Einschränkung erlaubt sein.
Ingo F. Klapheck Sehr geehrte Rundfunkkommission,



die Pläne der im Reformstaatsvertrag angedachten Änderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, beschneiden die seit Jahrzehnten gewachsene Vielfalt des öffentlichen Auftrages massiv.



Am Beispiel der Zusammenlegung von Arte und 3Sat wird die gewachsene Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnern beeinträchtigt. Arte ist eine deutsch-französische Kooperation mit europäischer Ausrichtung, die vor über 30 Jahren per Staatsvertrag gegründet wurde und seither mit klarem europäischem Auftrag handelt. 3Sat ist das, seit beinahe 40 Jahren bestehende, einzige gemeinschaftliche Programm dreier deutschsprachiger Länder Deutschland, Österreich und Schweiz.

Beide Sender haben ein 24-stündiges, bei vielen Zuschauenden beliebtes Programmangebot. Was soll davon bei Zusammenlegung wegfallen? Hieraus kann nur eine Verschlechterung resultieren. Beide Sender haben unterschiedliche Ausrichtungen, Partner und Verträge. Wie soll das zusammen gehen?



Auch die in den beiden anderen Bereichen, Information (Tagesschau 24, phoenix, ARD Alpha, ZDF Info - hier sollen 2-3 der 4 entfallen) und Jüngere (KIKA, Funk, one, ZDF Neo - hier sollen 1-2 wegfallen) geplante Streichungen verringern stark die Attraktivität des öffentlich-rechtlichen Angebotes.



Zudem sollen rund 20 Hörfunkwellen wegfallen. Auch dies wird voraussichtlich zu einem massiven Verlust an Zuhörenden führen, die dann auf lange Sicht nicht mehr erreicht werden können.



Gerade in einer Zeit eines europaweiten Rechtsrucks mit der einhergehenden Desinformation in den sozialen Medien und der Verbreitung von Fake News, bedarf es eines funktionierenden Korrektivs, und nicht der Einschränkung von öffentlich-rechtlicher Berichterstattung.

Wenn die Sendeanstalten zurzeit ihrem Auftrag mit den Geldern aus den Gebühren in Höhe von 18,36 € / monatlich nachkommen können, warum soll dann so massiv gespart werden? Ich bin gern bereit, auch mehr als die für 01.01.2025 empfohlene Erhöhung von 58 Cent zu zahlen für die Erhaltung eines attraktiven, ausgewogenen und hochwertigen Programms.



Diese Aufgaben können private, durch Werbeeinnahmen finanzierte Sender nicht übernehmen, da sie nicht unabhängig sein können (sie bieten stattdessen vielfach ein flaches, vorwiegend an Quoten ausgerichtetes Programm).



Mit freundlichen Grüßen

Ingo Klapheck
Ingo Gillmann Sehr geehrte Damen und Herren,

seit vielen Jahren bin ich begeisterter Sammler von Sportmitschnitten.

Es war bislang immer möglich, aus den öffentlich-rechtlichen Archiven Mitschnitte für den privaten Gebrauch gegen Gebühr zu erhalten.

Aus unerfindlichen Gründen wurden einige Mitschnittdienste eingestellt, obwohl die Sender recht lukrativ die alten Beiträge vermarkteten.

Dies wurde auch von Mitarbeitern dieser Dienste bestätigt.

Nun verschwinden diese historischen TV-Beiträge und vergammeln in den Archivdepots. Warum?

Da die ARD und ZDF einen grundgesetzlichen Informationsauftrag innehaben, gehören nach meiner Ansicht auch die Archive des öffentlich-rechtlichen Fernsehens dazu.

Um auch zukünftig ein modernes Fernsehen zu schaffen, mache ich den Vorschlag, die Archive sämtlicher ARD-Fernsehanstalten und des ZDF zu öffnen.

Das Urteil des EuGH von 2011 hat dazu bereits eine Tür durch sein damaliges Urteil in 2 zusammenhängenden Rechtsverfahren weit geöffnet.

Diese Entscheidung war bahnbrechend, wurde jedoch von ARD und ZDF aus unerfindlichen Gründen unbeachtet gelassen.

Des weiteren könnte im Zeitalter der Digitalisierung ein kooperativer Mitschnittdienst geschaffen werden, so wie er bereits vom RBB/DRA mit SR erfolgreich existiert.

Mein Vorschlag wird durch die Petition zahlreicher Mitarbeiter von ARD und ZDF unterstützt.

Hier der Link zum Manifest: https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html

Auf Ihre Antwort freue ich mich.



Mit freundlichen Gründen

Ingo Gillmann
Ingo Klingelheller Guten Tag.

Mir ist es sehr wichtig, dass 3sat erhalten bleibt.

Der ÖRR hat die Aufgabe uns Bürger:innen umfassend zu informieren und ein umfassendes Kulturprogramm zu bieten. Der ÖRR muss nicht auf Einschaltquoten achten und kann daher seinen Aufgaben nachkommen.

3sat ist eine wichtige Säule für diese Aufgaben

Herzliche Grüße

Ingo Klingelheller
Ingo Kowarik Die Einschränkung von online first mit dem Zwang, digitale Nachrichten erst im Nachlauf zu gesendeten Beträgen zu ermöglichen, steht aus meiner Sicht im Widerspruch zur Informationsverpflichtung der öffentlichen Anstalten und widerspricht zudem dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit. Dies ist umso wichtiger, als Fake News im Sekundentakt durch die sozialen Medien gehen. Insofern erwarte ich von ARD und ZDF, dass seriöse Informationen sofort verfügbar gemacht werden. Dafür zahle ich gerne Rundfunkbeiträge.
Ingo Mayer Im Prinzip finde ich die Idee, Kosten zu sparen nicht schlecht. Situationen, wie sie in Grossbritannien aufgetreten sind, sollten vermieden werden. Mit einigen Punkten der Kürzungsliste habe ich allerdings erhebliche Schwierigkeiten. Wie ich höre soll der Sender 3SAT eingestellt werden. Mir wurde fast schon regelmäßig gesagt, es gebe einen Verfassungsauftrag, den Bürgern Bildung und Kultur zu vermitteln. Nun, meiner Meinung nach ist 3SAT fast der einzige öffentlich-rechtliche Sender, der diesem Auftrag in vertretbarem Umfang nachkommt. Auch wenn es die wachsweiche Formulierung gibt, arte könne die mit 3SAT verschwindenden Sendungen übernehmen, muss arte das aber nicht im geringsten auch tun. Vor allem die wohl eingestellte Wissenschaftssendung "Xenius", die nicht ansatzweise an die Qualität der Sendung "nano" auf 3SAT heranreichte, ist mir Warnsignal genug. Hinzu kommt, dass 3SAT ein rein deutschsprachiger Sender ist, der auch eine sehr andere Programmgestaltung hat als arte, die ich sicher vermissen würde. Wie gesagt ist der Sender 3SAT nur ein Beispiel, aber bereits das zeigt meiner Meinung nach, dass die Umsetzung des Planes reichlich unausgegoren ist - fast so unausgegoren wie die Idee, dem Bürger ganze 14 Tage zu gewähren, seine Meinung zu äussern. Vergessen sie bitte nicht, wessen Angestellte Sie sind, die der Beitragszahler, und (für die Entscheidungsträger,) die der Bürger.
Ingo Möll Sehr geehrte Damen und Herren.

Als öffentlich-rechtliche dürfen Sie auf keinen Fall nach Einschaltquote gehen. Denn ich denke es besteht gerade hier der Auftrag auch Minderheiten zu bedienen. Daher darf auf keinen Fall ARTE und 3sat gestrichen werden oder zusammengelegt werden. Das wäre ein riesiger Verlust und bei den Kosten sicherlich ein kleiner Faktor im Vergleich zu Fußball Übertragung und ähnlichem.

Mit freundlichen Grüßen.

Ingo Möll
Ingo Nasemann Der öffentliche Rundfunk ist unverzichtbar

Die Zusammenlegung von ARTE und 3sat ist nicht sinnvoll

Beide Sender haben eine gute gemischte unterschiedliche

Angebotsvielfalt.

Qualitätsjournalismus ist unverzichtbar

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Nasemann
Ingo Schrader Ich will nur auf den Bereich TV, insbes. 3sat/arte, aus Nutzersicht, ohne politische Aspekte eingehen.

Aus der Seele gesprochen hat mir der Vertreter des Deutschen Kulturrats, Herr Olaf Zimmermann, in 3sat, Kulturzeit v.1.10.24.

Als ständiger Zuschauer der Sendungen nano/Kulturzeit, nahezu von Beginn an, sowie vieler weiterer Sendungen der in Frage stehenden Sender aus deren "spannenden Programmvorschlägen", darunter so manche Sendung, die ich nicht abgerufen hätte.



Genau so können nachfolgende Generationen in ihrem TV-Konsum auf ein höheres Niveau gehievt werden!

Mein Appell:

Mindestens arte (Staatsvertrag!) und 3sat in bisheriger Form bestehen lassen! -Danke!

MfG I.S.
Ingo Seefeldt Die Sender Arte und 3 sat müssen unbedingt als eigene Sender erhalten bleiben. Sie sind Kulturgut. Was ich wünschenswert fände mehr Sendungen in einfacher Sprache um alle, die nicht dem Bildungsbürgertum angehören besser zu erreichen. Weiterhin so etwas wie eine Fakenews sendung in der Fakenews überführt werden wo auch Bürger fragen können was daran stimmt und was gelogen ist. Spannend aufgebaut jbd lustig nicht belehrend und in einfacherer sprache es darf nicht abgehoben sein
Ingo stein Gibt es eine Unterschriften Liste/ petition?
Ingo Tessmann Hinsichtlich der Vorschläge die Spartenprogramme zusammenzulegen bzw. einzuschränken, sollten arte und 3sat unbedingt erhalten bleiben. Eher könntem zdfinfo und ardalpha zusammengelegt werden, ebenso ard one und zdf neo. Für wesentlicher halte ich aber eine Einschränkung der besonders teuren Sport- und Unterhaltungssendungen. Ebenso trüge die Auflösung der kleinen Sendeanstalten des Saarlandes und Bremens zur Einsparung bei. Und naürlich muss es auch nicht über 70 Radioprogramme geben, 40 reichten aus. Auf jeden Fall aber sollte nicht an seriösen Wissenschafts- und Kultursenden, wie sie auf arte und 3sat üblich sind, verzichtet werden.
Ingo Weber Man sollte 3sat und arte als solches so belassen wie es jetzt ist und nicht zusammenlegen.



Ich kann auf ARD-alpha und tagesschau24 verzichten, die interessieren mich nicht.

Ich wähle eher zdf-info und/oder phoenix.



Haben Sie mal darüber nachgedacht eine Umfrage zu machen, um zu schauen was am meisten geschaut + und wie lange ein Sender geschaut wird?



Meine Favoriten habe ich genannt: zdf-info + phoenix + 3sat



arte: ab und zu
Ingo Zirngibl Der Vorschlag, 3Sat und arte zusammenzuführen, ist grundfalsch.



Keine anderen Programme erlauben mir als deutschem Zuschauer einen schnellen Blick nach Frankreich, in die Schweiz und nach Österreich.



Es ist wichtig, den bundesdeutschen Meinungsraum einmal einfach (im gleichen Sprachraum) verlassen zu können und damit einen Blick von außen erhalten zu können.



Keine anderen Programme schaffen es, mich nach fast jeder wissenschaftlichen Sendung, nach fast jeder Dokumentation und nach fast jeder Kultursendung klüger als zuvor zurück zu lassen.



Man spart mit diesem Vorschlag vielleicht 5-10 Cent meines Rundfunkbetrags und eliminiert dabei 50% des kulturellen öffentlich-rechtlichen Angebotes.



Ein Armutszeugnis der Politik und dieser Kommission, der Bildungsauftrag wird nicht ernst genommen, aber ich werde nicht mehr Tatort sehen, mir keine noch so oft gesendete Volksmusiksendung ansehen und das immer mehr "niederschwellige" Mainstreamangebot von ARD und ZDF weiterhin meiden. Streicht bitte einfach 50% der Fernsehmordermittlungen in Irland, Schweden, Kroatien, Barcelona, Bozen, Zürich, Irland, Istanbul, Gotland, Flensburg, Lissabon, Prag, München, Spreewald, Island und England, im Norden, im Süden, Osten oder Westen, 50 % der SOKOs in Kitzbühel, Stuttgart, Hamburg, Köln, Wismar, Rosenheim, an der Hafenkante, diverse Wasserschutzpolizeiserien an Bodensee und sonstwo mit eingeschlossen (das waren 28 an der Zahl und die Liste ist sicher nicht vollständig) und lasst "nano", "Kulturzeit", "Scobel", "ZIB", "RE:"; "Tracks" weiter bestehen und arbeitet für ein Anwachsen eines aufgeklärten, intelligenten Publikums.



Das ist wichtig in Zeiten der Fake-News und einer subjektiven wahrgenommen "Vereinfachung" aller Inhalte. Schaut euch mal den B-Movie "Idiocracy" an, um zu sehen, wo wir landen werden, wenn sich sie Medien so weiter entwickeln.



Ich protestiere also in aller Form gegen die Zusammenführung der Programme 3Sat und arte.
Ingolf Berg ARD und ZDF können zusammen gelegt werden!



3. Programme zeitlich verkürzen und auf Regionales beschränken.



Zu Sportveranstaltungen wie WM oder Olympia müssen nicht ARD und ZDF fahren.

Die Anzahl der "Experten" bei Sportveranstaltungen ist ausgeufert.
Ingolf Goritz Eine Verminderung der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkangebote halte ich in der derzeitigen politischen Situation und in einem Umfeld von millionenfachen Fake-News in sog. (a)sozialen Medien nicht nur für falsch, sondern sogar für gefährlich. Das breite Angebot der Landesrundfunkanstallten, der ARD und des ZDF - sowohl linear als auch in Mediatheken etc. - MUSS unbedingt aufrecht erhalten werden.

Persönlich wäre ich durchaus bereit, dafür auch einen höheren Beitrag zu bezahlen!
Ingrid Benn-Marx Die Reduzierung der Rundfunkprogramme finde ich prinzipiell in Ordnung. Auch eine Zusammenfassung thematisch verwandter Fernsehkanäle scheint mir angemessen. Alle Fernsehkanäle habe eine sehr starke Ausrichtung auf Unterhaltung, nur arte und 3Sat sind stark auf Kultur, Dokumentation und internationale Themen ausgerichtet, wobei 3Sat sicher eher ein jüngeres Publikum anspricht. Ich würde eine Zusammenlegung dieser beiden Kanäle sehr bedauern, denn ich möchte auf gar kein Angebot von beiden verzichten.

Verzichten könnte ich aber sehr gut auf den 3millionsten Durchschnittskrimi, wie er fast jeden Abend auf allen anderen Kanälen zu finden ist. Die sind für mich Ausdruck einer ängstlichen, mutlosen Programmplanung, die nichts falsch machen will. Ebenso wie die Talkshows, die nach Ausgewogenheit aussehen sollen, aber Gegner*innen der Demokratie immer mehr Platz einräumen, ohne dass die Moderator*innen es wagen, ernsthaft zu widersprechen.
Ingrid Buchelt-Stark Ich bin entsetzt über die brutalen Pläne der Rundfunkkommission, die Kulturprogramme des ÖRR zusammenzustreichen. Sie treten damit den Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender mit Füßen. Die Auflösung von 3sat bzw. Zusammenlegung mit Arte ist eine engstirnige Dummheit.
Ingrid Deitmaring Ich schaue nur die öffentlich-rechtlichen Sender. Schon seit längerer Zeit stört mich die Versimplichung unserer Sprache. Unser miserables Bildungssystem zeigt sich immer deutlicher auch hier. Wann wollen wir endlich erkennen,

daß unsere Zukunft einzig und allein in unseren Kindern liegt.

Wenn Elternhaus und Schule schon nicht in der Lage sind, den Kindern eine gute Grundlage für den Einsatz ihres Hirns mitzugeben, dann dürfen doch die Öffentlich-Rechtlichen sich nicht auch noch - aus finanziellen Gründen - immer mehr verweigern und den Messangerdiensten die "Bildung" überlassen.

Wenn kein Angebot da ist, kann niemand darauf zurückgreifen.

Wann werden wir begreifen, daß Geld nicht das Wichtigste für unsere Zukunft ist? Hoffentlich nicht zu spät !?
Ingrid Habetz die geplante Zusammenlegung einzelner Sender, wie z.B. 3Sat mit Arte halte ich für den falschen Weg. 3Sat ist tatsächlich erfrischend anders. Hier werden intellektuell ansprechende Filme, Serien und Wissenschaftssendungen gezeigt. Ganz zu schweigen von den guten Kabarettprogrammen. Hervorzuheben sind auch die guten Nachrichtensendungen aus den deutschsprachigen Nachbarländern.

Arte ist jedoch anders konzipiert. Viel zu häufig werden alte Filmklassiker gezeigt. Hervorzuheben sind allerdings einige gelungene Dokumentationen. Im Musikbereich wird dann leider auch überwiegend über alternde bis subalterne Rockstars berichtet.

In den Sendern der ARD und des ZDF , Ausnahme ZDF Neo und One, werden dann unsägliche Shows, schlechte deutsche Filme und Serien gezeigt, die mich dann immer häufiger zu den Streamingdiensten treiben. Ich selbst bin Jahrgang 56 und keineswegs so verkalkt, dass Rosamunde Pilcher, Inga Lindström Verfilmungen, langweilige Krimi- und unsägliche Vorabendserien mein Interesse wecken.

Hinzu kommt die Unsitte immer die gleichen Moderator*innen zu beschäftigen, die dann erst Recht ein Grund sind die ohnehin langweiligen Shows zu meiden. Auch das Format der Talkshow hat sich schon längst überholt. Wenn jetzt auch noch NEO, One und 3Sat wegfallen ist die Fernsehgebühr, die ich im übrigen gerne entrichte, kaum noch zu rechtfertigen.

Also bitte nochmal nachdenken und an die Zuschauer denken, die die öffentlich/rechtlichen Sender den unsägliche privaten trotz aller berechtigter Kritik weiter hin die Treue halten.
Ingrid Kern Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bitte Sie eindringlich sich für den Erhalt des Kultursenders 3SAT einzusetzen!

MfG Ingrid Kern
Ingrid Kurtz Vielen Dank für die Möglichkeit der Stellungnahme.

Ich mache mir große Sorgen, dass Sie gerade in Zeiten der Fehlinformation, Spaltung der Gesellschaft und dem Druck auf unsere demokratische Grundordnung von Seiten der politischen Extreme an den qualitativ anspruchsvollen Programmen im Fernsehen sparen wollen. Tatsächlich frage ich mich, woher ich meine Bildung und vertrauenwürdigen Informationen in Zukunft her nehmen soll. Einfache Unterhaltung können viele. Vielleicht sollten Sie doch bei ARD und ZDF nach Sparmöglichkeiten suchen.

Herzliche Grüße

Ingrid Kurtz
Ingrid Mondal Guten Tag, ich bin zutiefst enttäuscht u. betroffen:: wenn es richtig ist, sehen die Pläne - besonders bei den "reinen" Informationskanälen (Phoenix, Tagesschau 24 etc. ) vor, erheblich zu kürzen bzw. zu ändern.

Aber genau das wäre fatal und völlig daneben.

Und dazu noch in diesen Zeiten der vielen Desinformationen auf vielen anderen Medien u. Kanälen

Und natürlich gerade jetzt ist gute Information geradezu lebenswichtig.

Sie würden mit diesem Vorhaben den "Rechtsruck" in unserer Gesellschaft geradezu verstärken.

Es reicht jetzt schon: sh. viele Wahlen bei uns und um uns herum (sh. Österreich)

Bitte, bitte lassen Sie das nicht geschehen!

Schon jetzt will ja eine AFD den öffentl./rechtlichen abschaffen.

Bitte erinnern: das hatten wir schon mal - sh. 2.Weltkrieg

Also, meine -- und ich denke im Sinne vieler - die sich täglich seriös informieren wollen.

Lassen Sie das nicht zu !!!!

PS: ich möchte gern über den Verlauf der Entscheidungen informiert werden.

Danke

Ingrid Mondal
Ingrid Neumeier Ich bin seit langem begeisterte 3sat Zuschauerin und empfinde den Vorschlag 3sat in ARTE „aufgehen“ zu lassen, vor dem Hintergrund der sonstigen fürchterlichen Medienlandschaft und politischen Strömungen für vollkommen falsch und kurzsichtig.

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Neumeier
Ingrid Papenhausen Ich bin gegen eine Änderung des Reformstaatsvertrages!!!!



LG

Ingrid Papenhausen
Ingrid Pilz Werbefreien Fernsehen mit Schwerpunkten bei Kultur, Wissenschaft und Bildung ist unbedingt erhaltenswert, gerade der auch länderübergreifende Sender 3sat ist hierfür ein Garant mit Beiträgen wie der Kulturzeit und daher nicht einzustellen.
Ingrid Schliecker-Frank Guten Tag,



ich habe erfahren, dass Sie über die Zusammenlegung von ARTE und 3SAT tagen.



Meine Meinung dazu ist folgende: Gerne sehe ich die Sendungen sowohl von ARTE als auch von 3SAT. Sie heben sich wohltuend von dem Angebot der anderen verfügbaren Sender ab. Beide haben unterschiedliche und sehr interessante Angebote für die Zuschauer.

Deshalb möchte ich Sie bitten, die Sender beizubehalten.

Und hoffe auf weitere anspruchsvolle Unterhaltung und viel Information.



Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Schliecker-Frank
ingrid scholz Hände weg von 3SAT und Phoenix, davor, durch Fusion das aktuelle Angebot von 3SAT und Phoenix zu gefährden. 3SAT und Phoenix sind derzeit die Schätz des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Die Qualität der Sendungen in Bezug auf Ausführlichkeit, Differenziertheit, Information usw. sind einzigartig.

Dafür benötigt man eine Plattform, ein Budget und Sendezeiten. Wie wichtig das ist, zeigt sich z.B. dadurch, dass es auf anderen Sender Themen nicht mehr umfassend erläutert werden, sondern sich eine Affekt-Hascherei und die Reduzierung auf unreflektierte Schlagzeilen immer mehr durchsetzen.

aktuelles Beispiel: in der aktuellen Situation der Regierungsbildung in den Ostländern sollte man in einem Interview nicht nur eine aussenpolitische Forderung der BSW Thema sein, sondern in 1. Linie die Landesthemen wie Bildung, Integration, Wohnen, Verkehr usw. Das finde ich wichtiger, als darauf abzuzielen eine der 2 Seiten in einem halben Jahr vorzuspielen, was sie damals gesagt haben. Das ist nicht das Wichtigste (Maischberger )



Aus meiner Sicht sind 3SAT und Phoenix die Sender, die mir dazu eine Alternative bieten.

Deshalb meine Forderung: 3SAT und Phoenix nicht durch Fusionspläne zu schwächen.
Ingrid Ulrich Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir (Mein Mann und Ich) für die eigenständige Beibehaltung der Fernsehsender ARTE und 3 Sat votieren.

Beide Sender nutzen wir oft und gerne. Wir sind Rentner und haben in 3Sat einen Sender bei dem wir täglich noch dazulernen. !!! Ganz viel Information und Neuigkeiten über Wissenschaft und Kultur. Und zwar auch ganz viel Positives !!! Alleine NANO ist wirklich eine wahnsinnig gute Sendung. (Was ich Ihnen schon längst mal mitteilen wollte)

Auch Arte finden wir für Informationen und Kultur herausragend siehe (Arte Journal)



Bei beiden Sendern finden wir auch das Frankreich und Schweiz und Österreich zugewandte Programm sehr gut.



Diese beiden Sender heben sich in unserer #Verblödungskultur# vieler anderer Sender wirklich Sehr Sehr positiv hervor und es wäre wirklich sehr schade, für uns nicht nur schade sondern ein wirklicher negativer Lebenseinschnitt sollte einer der beiden geschlossen werden. !!!!



In vorsichtiger Hoffnung dass dies nicht geschieht



Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Ulrich
Ingrid Wilpert Mit großer Besorgnis habe ich von den Plänen zur möglichen Zusammenlegung der Sender ARTE und 3sat erfahren. Aus diesem Grund möchte ich hiermit meinen Widerspruch gegen eine solche Fusion zum Ausdruck bringen.

Beide Sender spielen eine herausragende Rolle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und haben jeweils ein unverwechselbares Profil, das durch eine Zusammenlegung in Gefahr geraten würde. ARTE zeichnet sich durch seine europäische Perspektive und seinen Fokus auf Kunst, Kultur und gesellschaftlich relevante Dokumentationen aus, während 3sat sich als einzigartiger Kulturkanal im deutschsprachigen Raum etabliert hat, der ein breites Spektrum an Themen von Wissenschaft bis Theater bietet. Eine Zusammenführung dieser Sender könnte dazu führen, dass dieses Profil an Schärfe verliert und die Vielfalt des Programms eingeschränkt wird.

In einer Zeit, in der mediale Vielfalt und unabhängige Berichterstattung unerlässlich sind, um eine aufgeklärte und demokratische Gesellschaft zu stärken, wäre eine Reduktion dieser unterschiedlichen Kulturangebote bedauerlich. ARTE und 3sat bieten wertvolle Inhalte, die im kommerziellen Fernsehen kaum eine Plattform finden, und erreichen damit ein Publikum, das genau diese intellektuelle Tiefe und Vielfalt schätzt.

Nicht zu vernachlässigen ist, dass eine Zusammenlegung zu Stellenstreichungen führen könnte, was negative soziale und wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte.

Ich appelliere daher eindringlich an die Verantwortlichen, von einer Zusammenlegung abzusehen und beide Sender in ihrer bisherigen Form zu erhalten. Es ist wichtig, die kulturelle Vielfalt und die unterschiedlichen Perspektiven im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu wahren.
Ingrid Zenglein Sehr geehrte Damen und Herren,

BR24 ist das beste Format, das es gibt. Es hilft ungemein bei Diskussionen aller Art Sachlichkeit und Fakten hineinzubringen. Es soll daher so bleiben, wie es ist. Im übrigen lese ich lieber, wie, daß ich höre. Es sollte jeder die Wahl haben.



Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Zenglein
Inken Bühring Zur Stärkung unserer Demokratie sind bestmögliche öffentlich-rechtliche Medien das wichtigste Instrument. Es spielt Antidemokraten geradezu in die Hände, die öffentlich-rechtlichen Medien durch den geänderten Staatsvertrag (Entwurf) zu schwächen: so sind arte und 3sat und Phönix und Co. weiterhin notwendig, um sich faktenbasiert, ausgewogen, mal konservativ - mal progressiv seine eigene Meinung unabhängig von "social medias" zu bilden. Mit dem vorgeschobenen Argument der (möglichst geringen) Gebührenhöhe haben Neoliberale Kräfte schon länger versucht die "Öffentlich-rechtlichen" knapp und damit klein zu halten, um die "Privaten" zu stärken. Nunmehr sind aber die "Blasen" der diversen "social-media" im Vormarsch als meinungsbildend für BürgerInnen und WählerInnen. Dem kann nur mit einer deutlichen qualitativen und quantitativen Steigerung der "öffentlich-rechtlichen" begegnet werden zur Stärkung der Demokratie und unter Akzeptanz einer Gebührensteigerung ;selbstverständlich mit Reduzierungen/ Befreiungen für sozial Schwächere. Ein ausreichendes und starkes Gegengewicht der "Öffentlich-rechtlichen" zu den "social media" ist unerlässlich für unsere Demokratie.

Ich bitte um grundsätzliche Überarbeitung des Staatsvertages in o.g. Sinn.

Inken Bühring
Inken Hansen Als Zuschauerin von den Sendern 3Sat und Arte (und auch den anderen Programmen), weiß ich diese Vielfalt zu schätzen und kann überhaupt nicht verstehen, dass hier gespart werden muss und halte das für einen schweren Fehler. Ich zahle die Rundfunkgebühren genau für diese Vielfalt an Nachrichten, Wissenschaft und Kultur und kann den Bildungsauftrag dahinter nicht genug wertschätzen! Und nur am Beispiel der beiden o.g. Programme finde ich diese auch so unterschiedlich, dass ich auch eine Zusammenlegung inhaltlich nicht nachvollziehen kann.



Nichts anfangen kann ich dagegen mit den üppigen Unterhaltungssendungen, egal ob Quiz, Volksmusik oder deutsche Film-Produktionen à la Pilcher, muss diese jedoch auch akzeptieren und über die Gebühren mitfinanzieren.



Ich hoffe sehr, dass Vernunft und Einsicht sich hier durchsetzen kann!
Inken Wanzek Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte meine Bedenken hinsichtlich der geplanten Kürzungen von Wissens- und Kultursendungen im Rahmen des neuen Medienstaatsvertrags äußern. Diese Programme sind von unschätzbarem Wert für die Bildung und Aufklärung der Bevölkerung. Sie fördern das kritische Denken und helfen dabei, Wissen aufzubauen und die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern.



Spartensender vermitteln Wissen und Wissen hilft gegen Fake News



Ich zum Beispiel habe in der Schule rein gar nichts über das Dritte Reich gelernt (ich hoffe, das ist heute besser), aber durch die Sendungen von Guido Knopp in einem der Spartensender habe ich mir Wissen und Verständnis aneignen können und weiß daher, was Antisemitismus, Propaganda, Hass und Hetze für Folgen haben können. Mich haben diese Sendungen damals animiert, mich tiefer mit diesem Thema zu beschäftigen.



In einer Zeit, in der Populismus und Fake News bis hin zu Deep Fakes zunehmend an Einfluss gewinnen, ist es wichtiger denn je, dass fundierte und faktenbasierte Inhalte, auf die ich mich verlassen kann, erhalten bleiben. Nur durch umfassendes Wissen und das Verständnis von Zusammenhängen können Bürgerinnen und Bürger Fake News erkennen und somit die Demokratie schützen.



Ein jüngeres Beispiel meiner persönlichen Bildung ist die „Entstehung des Lebens“. Eine hervorragende 4-teilige Sendung, die ein tiefes Verständnis für die Entwicklung der Erde, unsere Rolle darin und letztlich des Klimawandels vermittelt. Hier findet man beispielsweise Argumente gegen Klimaleugner. Auch geschichtliche Hintergründe zu kennen und zu verstehen, ermöglicht es, die eigene Zeit besser einzuordnen und zu verstehen. Spartensender bieten das als einzige in fundierter Weise. Es gibt noch viel mehr Beispiele, die ich anführen könnte.



Mit Spartensendern die eigene Interessensblase verlassen



Spartensender sind ein Weg, um die eigene Interessenblase zu verlassen, andere Perspektiven zu erfahren und den eigenen Horizont zu erweitern. So erlangt man im Laufe der Zeit Wissen, weiß um die Komplexität der Dinge und kann dann auch Populismus und Fake News erkennen.



Ich finde es keine gute Idee, in der heutigen Zeit ausgerechnet am Wissen um Zusammenhänge zu kürzen. Einfach zu erreichendes, verlässliches Wissen ist wichtiger denn je.



Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, die Bedeutung von Wissens- und Kultursendungen anzuerkennen und diese Programme nicht zu kürzen. Eine informierte Gesellschaft ist die Grundlage einer funktionierenden Demokratie.







Mit freundlichen Grüßen,



Inken Wanzek
Ira Kormannshaus Es ist absurd, entweder Bildung oder Kultur abzuschaffen. Arte steht wesentlich für Filmkunst, 3 sat produziert nicht nur einen Großteil wichtiger Dokumentarfilme, sondern trägt mit Wissenschafts- und Geographiesendungen in hervorragender Weise zur Bildung bei. Daher kann es kein entweder/oder geben - beide Sender müssen in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben.
Irena Shuka Mit dehnbaren Formulierungen wie "zeitgemäßen öffentlichen Rundfunk" und unterschwellige Etikettierungen als elitär oder für wenige Zuschauer gemacht, "...der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht" versucht man eine simple und gnadenlose Sparmaßnahme zu umschreiben. Ich kann es mir nicht vorstellen, wie das Programm von 3Sat z. B. qualitativ gestärkt (auch so eine Floskel) werden könnte. Es ist so ziemlich das differenzierteste, seriöseste, inhaltlich auf höchstem Niveau präsentierte Programm, das in Europa zu sehen gibt. So einen Sender, der deutliches Zeichen einer zivilisierten Gesellschaft ist, durch seine vielfältigen Programmen zu Themen wie Demokratie und Toleranz, Wissenschaft und Politik unverzichtbarer Aufklärung leistet, in eine Art Gesamtpaket verschwinden zu lassen ist schlicht unverantwortlich. Arte und 3Sat sind unterschiedlich aber in gleicher Maße unverzichtbar. Wo haben die Initiator*innen solcher Reformen abgeguckt,  bei Vorständen von Autokonzernen, Supermarktketten oder sonst da, wo nur Rendite zählt? Es regnet gerade Sparmaßnahmen im Kulturbereich, der Schaden wird verheerend sein!
Irene Diemel-Timmermeister Guten Tag,

ich plädiere vehement gegen die Zusammenlegung von ARTE und 3 SAT

Da wird mal wieder am völlig falschen Ende gespart: wir benötigen mehr Kultur statt weniger! Stattdessen brauchen wir in den öffentlich-rechtlichen Sendern keinen Promi-Tratsch oder Royal-Klatsch wie er täglich in Boulevardmagazinen wie BRISANT verbreitet wird. Das kann ruhig den privaten Sendeanstalten überlassen werden.



Einen schönen Tag

Irene Diemel-Timmermeister
Irene Kassubek Da gibt es so etwas wie einen "Kulturkanal", 3sat, und ausgerechnet der soll dem Rotstift zum Opfer fallen?!?

Bitte nicht!!

Das ARD-Programm können Sie meinetwegen streichen, viel Flaches, viel Unfug, viel Überflüssiges -

aber 3sat? niemals!
Irene Kupsch Ich bin erschüttert, wenn diese "Reform" durchgewinkt wird. Wenn schon gespart werden muss, könnte man von den Redaktionen MDR / NDR / WDR / BR / SWR - und wie sie alle heißen - einige zusammenlegen.

Vor allem, dass jeder Sender eine Intendanz braucht - mit entsprechendem Verwaltungsapparat (siehe Skandal beim MDR) ist mir schon lange unbegreiflich. Pöstchen-Schiebereien sind da leider auch an der Tagesordnung, was den Rechten auch in die Hände spielt, die sich schon lange an den Öffentlich Rechtlichen "stören".

Man bekommt schon fast den Eindruck, dass in vorauseilendem Gehorsam schon jetzt für die Rechten das Öffentlich Rechtliche demontiert wird.

Wenn 3Sat und Arte zusammengelegt werden, würde mir was fehlen: unterschiedliche Programme, beste Dokumentationen aus Frankreich bei ARTE - und bei 3SAT auch die Nachrichten aus der Schweiz und Österreich! Blick übern Tellerrand ist auch wichtig. Wie denkt der Nachbar über uns?

Wenn das zusammengelegt werden soll, muss der Tag 48 Stunden haben: was lässt man weg? Was bleibt? Wer trifft diese Entscheidungen? Sollen sich die Menschen dann nur noch übers Internet informieren? Mit sicher katastrophalen Folgen.

Mich gruselt es. Irene Kupsch
Irene Latz Sehr geehrte Kommission,

mit arte-journal (deutsch-französisch) und der 3SAT-Kulturzeit (deutsch-österreichisch-schweizerisch) haben wir in dieser Zeit mit der Schwierigkeit der Unterscheidung von richtig und falsch* ein unbezahlbar kostbares Korrektiv im Sinne doppelter journalistischer Sichtweisen und Qualitätsjournalismus, und in Hinsicht auf Vollständigkeit der Information!

Bitte verzichten Sie darauf, ausgerechnet diese in Zukunft am allernötigsten gebrauchten Nachrichtensendungen zusammenzulegen, wegzukürzen, zu verlieren!

Sparen Sie bei all dem, was auch die privaten Sender leisten können (Sport/Unterhaltung), - aber keinesfalls bei den besten Nachrichten und Informationssendungen: nur Qualitätsjournalismus, gerade international, wird uns in Zukunft helfen können beim Erhalt einer Demokratie, die ausgezeichnet informierte Bürger (Wähler) so dringend braucht!

* (tiktok&Co.!, KI - die zwischen wahr und unwahr nicht unterscheidet!, Kriege von Putin und der Hamas gestartet: komplizierte faire Berichterstattung!, immer wieder fehlende Informationen zu verfassungsbeugenden neuen Gesetzen - zuletzt die Inhalte des "Sicherheitspakets" und seiner Kritik in der Anhörung!, immer wieder fehlende Informationen zur Politik in Brüssel/Strasbourg bei ARD/ZDF ! ...)

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Bitte retten Sie sowohl das arte-journal als auch 3SAT-Kulturzeit!

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Nur das arte-journal hat über den Fall Julian Assange gut berichtet, 3SAT-Kulturzeit hat während des NSA-Untersuchungsauschusses so viel besser über die Folgen der Edward-Snowden-Info bei uns in Deutschland berichtet, - und es gäbe noch etliche Themen, für die Entsprechendes gilt. In den Nachrichten von ARD und ZDF fehlt so viel, worüber dort informiert wird.

Danke !
Irene Leutke Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie überlegen, wie Sie die Rundfunk- und Fernseheinnahmen besser einsetzen und Geld sparen. Hier meine Vorschläge:

Reduzieren Sie die Ausstrahlung von Sportsendungen, Krimis und SOAPs auf ein Minimum, denn hier können Privatsender einspringen.

Dagegen werden Sie Ihrem Bildungsauftrag besser gerecht und senden Sie mehr zum Thema Gesundheit, politische Bildung und Finanzwissen (mehr Börsensendungen, wie sie z.B. aktuell die Sender N-TV und Welt bringen). Diskussionssendungen sollten nicht erst am späten Abend, sondern im Vorabendprogramm oder von 20:15 Uhr bis 21 Uhr gebracht werden.

Die Öffentlich rechtlichen Sender haben einen Informations- und Bildungsauftrag, wie ihn beim Radio der Deutschlandfunk vorbildlich erfüllt.

3Sat (z.B. nano) und Arte (z.B. Konzerte) und Phönix (z.B. Presserclub) sind unverzichtbar.

Freundliche Grüße

Irene Leutke
Irene Maul Hallo Entscheider,



Bin gegen Streichungen.

Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen - das ist diktatorisch!

Bin entsetzt!😱

Gebühren erhöhen!

Zählen diese Arbeitsplätze nicht!!!
Irene Pitter Die geplante Zusammenlegung des öffentlich-rechtlichen Senders 3SAT mit Arte bedeutet das Ende meines geschätzten Kunst- und Kulturkanals. Dass 3SAT als Sender eingestellt werden soll, kann ich nicht nachvollziehen! Ich möchte nicht auf 3SAT verzichten und spreche mich dagegen aus!



Laut Veröffentlichung des NDR (Verwendung des Rundfunkbeitrages) erhält 3SAT lediglich 0,02 € von den monatlichen 18,36 €. Allein die Ausgaben für “Sonstiges” belaufen sich dagegen laut Aufstellung auf insgesamt 2,36 €.

Das heißt für mich, dass sich durch das Ende von 3SAT keine/kaum Kosteneinsparungen ergeben würden, aber ein belieber und wichtiger Sender fehlen würde.
Irene Regenberg, 47807 Krefeld Sehr geehrte Rundfunkkommission,



wie ich aus den Medien erfahren habe, ist damit zu rechnen, dass einige Bildungsprogramme in Zukunft wegfallen bzw. gekürzt werden sollen.



Programme wie u.a. 3sat, ARD-alpha, arte (...) sollen zusammengelegt werden. Mit dieser Entscheidung bin ich nicht einverstanden.



Wofür zahlen wir dann eigentlich noch einen, wie ich finde, so hohen Rundfunkbeitrag. Gerade mich als Rentnerin, die auf jeden Cent achten muss, betrifft es massiv.



Bitte überdenken Sie ihre bisherige Kürzungspolitik, oder streichen Sie an anderer Stelle.



Mit freundlichen Grüßen



Irene Regenberg
Irene Scherbauer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte Sie, beide Sender, sowohl 3sat als auch arte, beizubehalten. Ich empfinde die Informationen dieser Sender als große Bereicherung, da sie sich nicht nur auf dpa - Meldungen beziehen und den Fokus auch auf andere Länder legen. Außerdem überraschen sie mich immer wieder mit kulturellen Beiträgen, die abseits vom Mainstream, aber deshalb umso interessanter sind.

Meiner Meinung nach müssen die Beiträge des öffentlich rechtlichen Rundfunks beide Formate erhalten können.



mfg Irene Scherbauer
Irene Schromm Ich bin gegen die Fusion von 3 Sat und Arte und dagegen dass 3sat bis zum 1. Januar 2033 nur noch digital zur Verfügung stehen soll.
Irene Tichy Ich lehne die Zielsetzung dieses Reformstaatsvertrages ab.



Wie kann die Verkleinerung und Reduktion von öffentlich-rechtlichen Radio- und Rundfunkanstalten der Meinungsbildung, -freiheit und dem Demokratiebewusstsein helfen?

Weniger ist bei diesen Inhalten immer schlechter. Es gibt keine Argumente, die mich vom Gegenteil überzeugen würden.

Es gibt bei den vorhandenen öffentlichen-rechtlichen Radio- und Rundfunkanstalten keine Überflüssigen oder Doppelte. Eine „Zusammenlegung“ ergibt immer eine Reduktion der Inhalte und Vielfalt, den ein Tag hat immer nur 24 Stunden und ein Programm zwischen 2 Uhr und 6 Uhr nachts wird von einer sehr geringen Personenzahl gesehen bzw. gehört.

Die Vielfalt ist ein Grundprinzip der Demokratie und kann nicht einem vermeintlichen „Optimierungsgedanken“, der in Wahrheit nur Geld sparen will ohne sich der Konsequenzen bewusst zu werden, huldigen.

In Anbetracht des Versuchs vieler Regierenden durch eine vermehrte Kontrolle und Reduktion öffentlich rechtlicher Radio- und Rundfunkanstalten die Meinungsbildung und Informationen der eigenen Bevölkerung zu beeinflussen, muss Deutschland ein deutliches Zeichen mit einer umfassenden Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Radio- und Rundfunkanstalten entgegengesetzten. Mit Weniger ist nicht ein Mehr der Gesellschaft zu erreichen und erst recht nicht die gesamte Gesellschaft.



„WEHRET DEN ANFÄNGEN“



Mit diesem „Reformstaatsvertrag“ werden die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder diesem historischen, moralisch verpflichtenden Auftrag, auch mit Hilfe der Vielfalt an öffentlich rechtlichen Radio- und Rundfunkanstalten, in keiner Weise gerecht.
Irene Wittek de Urdaneta Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunk Kommission,



Zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reform-Staatsvertrags mache ich folgende Eingabe:

3sat muss als eigenständiger Sender erhalten bleiben, denn nur mit ihm kann die Information über die vielfältigen kulturellen Erscheinungen gewährleistet werden

Gleichzeitig hat 3sat auch eine pädagogische Aufgabe auf allen künstlerischen Gebieten. Wir dürfen den Bildungsauftrag des Fernsehens nicht unterschätzen, sondern müssen ihn weiter ausbauen. 3sat ist für das gesamte Publikum eine erstrangige Informationsquelle und bietet Künstlern und Intellektuellen zudem eine hervorragende Austauschmöglichkeit.

Wenn das kommerzielle Fernsehen auf einfache Unterhaltung setzt, um sich durch Werbung zu finanzieren, so muss das öffentliche Fernsehen dagegenhalten und Unterhaltung aufgehobenem Niveau anbieten.

Wir haben in Deutschland viele Film-Hochschulen, die jährlich qualitativ hochwertige Regisseure ausbilden. Auch sie brauchen ein Betätigungsfeld wie 3sat.

Um den Kulturstandort Deutschland zu bereichern, brauchen wir eine Ausweitung des 3sat Programms.
Irina S. Liebe Mitglieder der Kommission,



gerne möchte auch ich als Bürgerin die Möglichkeit nutzen, zu den Reformvorschlägen eine Stellungnahme abzugeben.

Ich werde versuchen mich so kurz zu fassen wie es nur geht:



Anstatt das Programmangebot im Bereich Kultur und Bildung zu beschneiden (Stichwort 3Sat) und so vermeintlich Gelder einzusparen, wie wäre es, wenn man bei den elenden Schwachsinns-Sendungen wie dem x-tausendsten Nordseekrimi, der hundertsten Schlagershow mit Giovanni Zarella und den anspruchslosen Quizshows ansetzt und dort etwas kürzt? Gleiches gilt für die "politischen" Talkshows, bei denen fast immer die gleichen Leute sitzen und jeder jedem ins Wort fällt - nein, das ist keine Debattenkultur. Das alles ist Berieselungs-Fernsehen vom feinsten und es wird einfach so viel Geld für absolut anspruchslose und z.T. einfach nur schlechte "Unterhaltung" verheizt. Die jüngeren Zuschauer werden überwiegend außen vor gelassen. Niemand unter 50 interessiert sich für die Rosenheim Cops.

Ebenso habe ich nicht das Gefühl, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihrem Bildungsauftrag zu Genüge nachkommen.



Ich (35) erwarte von den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten vordergründig Folgendes:

1. Gut recherchierte und faktenbasierte Informationen

2. Bildungsformate; also gute Dokus, Reportagen etc. zu Wissenschaft/Technik, Kultur/Kunst, aber auch gerne Religion und Philosophie - zum Beispiel in puncto Musik, sticht Arte Tracks positiv heraus und erweitert regelmäßig meinen musikalischen und kulturellen Horizont mit oftmals sehr interessanten Beiträgen.

3. Wenn Unterhaltung, dann bitte, wie gesagt, mit einem gewissen Anspruch. Qualität statt Quantität.



Natürlich sollen alle Altersgruppen vom ÖRR abgeholt werden und das Programm sollte möglichst vielfältig sein. Und natürlich gibt es ja auch bereits gute Sender und Formate, ich möchte hier nicht alles nur schlecht reden.

Aber leider ist es einfach so, dass, so meine Einschätzung, die zur Verfügung stehenden Gelder an vielen falschen Stellen investiert werden.

Wie gesagt, es gibt auch positive Beispiele wie Arte, 3Sat und diverse Funk-Formate (wenn auch nicht alle). Wenn diese Angebote gestärkt werden würden, würde ich mir vielleicht sogar nochmal einen Fernseher anschaffen. Denn ich konsumiere alle Angebote des ÖRR ausschließlich im Internet. Und hier ist auch die Zukunft. Doch wenn ich mir so die ÖRR-Mediatheken so ansehe, ist das alles auch teils dürftig.

Und natürlich muss mir nicht alles gefallen, keine Frage. Aber es kann halt auch nicht sein, dass ein etwas gehobenerer Anspruch mit der Lupe gesucht werden muss.

Der ÖRR ist keine Privatwirtschaftliche Anstalt, deshalb spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, auch Inhalte zu wagen, die vielleicht nicht gerade die ganz breite Masse ansprechen. Wer sonst kann das leisten, außer die öffentlich-rechtlichen Medien? Als Beispiel, mehr Formate wie "Scobel" wären sicher ein Gewinn für die Zuschauer. Auch mehr Bildung und Aufklärung zu ökonomischen Themen sind meiner Meinung nach Wünschenswert. Und diese Beiträge sollten wirklich in die Tiefe gehen. Ganz nach dem Motto "Mehr Anspruch wagen".



Wenn ich mir jedoch die Präsentation der Reformvorschläge ansehe, wollt ihr genau das Medienangebot in den wichtigsten Bereichen bzw. Themen zusammenstraffen, die auch eher junge Zielgruppen ansprechen und für meine Begriffe essenziell sind, nämlich:

1.Kultur & International,

2. Bildung, Dokumentation, Information und

3. Junge Menschen (Folie 5).

Wo bleibt da "4. Seichte Unterhaltung und Berieselung"? Und das meine ich nur teils ironisch.



Abschließend möchte ich meine Stellungnahme auf folgenden Punkt zusammenfassen: Die erarbeiteten Reformvorschläge setzen genau an den falschen Stellen an und sind meiner Meinung nach nicht zukunftsorientiert.



Vielleicht liest ja wirklich jemand diese Stellungnahme. Wenn ja, vielen Dank dafür!

Und sorry, wenn es stellenweise etwas schnippisch formuliert ist, aber ich bin echt sehr frustriert mit der Situation der öffentlich-rechtlichen Medien, und diese Reformvorschläge machen es nicht besser.



Ich hoffe, dass die Verantwortlichen sich irgendwann besinnen und die öffentlich-rechtlichen Medien, die bekanntlich ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie sind, zukunftsgewandt ausrichten werden.



Beste Grüße



Irina S.



Anm.:

Wer auch immer das hier liest, wenn überhaupt: Dieser Videobeitrag bringt eigentlich alles was ich gern sagen möchte perfekt auf den Punk: https://www.youtube.com/watch?v=lgAP4xDQuyw
Iris Kirchhoff Ich halte ein Zusammemlegen der Sender 3sat und ARTE für fatal. Diese beiden Sender haben doch eine komplett unterschiedliche Ausrichtung! Gerade in Zeiten, in denen manche Leute die EU am liebsten abschaffen und ein Zurück-in -die-Vergangenheit anstoßen würden, ist die Vielfalt in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung, Information, die die beiden Sender auf unterschiedliche Art und Weise abbilden, sehr wertvoll und ein jeweiliges Alleinstellungsmerkmal. Vor dem Hintergrund, dass allein die Kosten für ein einziges Champions-League-Endspiel den Jahresetat von 3sat übersteigen (Quelle: FAS vom 6.10.2024), frage ich mich, welche fragwürdigen Schwerpunkte hier gesetzt werden. Die Angleichung an die kommerziellen Sender nimmt so weiter Fahrt auf, und letztlich wird der ÖR dann wirklich überflüssig.
Iris Kronthaler Bitte schränken Sie das Senderangebot nicht ein!

Gerade die Informationskanäle finde ich sehr wichtig und diese Kanäle dienen der Vielfalt und sind für die Meinungsfreiheit entscheidend.
Iris Ludwig Hallo,

politische Sendungen und Einflußnahme auf ein absolutes Minimum reduzieren. Hetzende linke Talkshows abschaffen.

Reines Unterhaltungs und neutrales Informationsprogramm schaffen. Keine Politische Manipulationen und Wahlbeeinflussungen mehr !!!

Sender mindestens halbieren.

Arte, 3 Sat behalten.

Gehälter und Pensionen HALBIEREN.

Mehrfach abgemahnte, verurteilte kriminelle Sender wie den NDR SOFORT abschalten.

Der gesamte ÖRR darf nicht mehr als 100 € im JAHR kosten.

Oder Bezahlung über individuelle Buchung, keine Zwangszählung!

Einen echten Fernsehrat OHNE POLITIKER, OHNE POLITISCHE EINFLUSSNAHME. !!!!!!!!!!
Iris Rottschäfer Sowohl ONE und ZDF Neo haben ihr eigenes Profil. Viele französische Filme laufen auf ONE, die in Frankreich zwar ausgestrahlt wurden, aber bisher nie in Deutschland gezeigt wurden. Auch nicht auf ARTE. Dazu gibt es eine Reihe von Eigenproduktionen, die in den letzten Jahren ONE von einem s.g. "Abspielkanal" der ARD zu einer eigenen Marke gemacht haben. ONE hat ein festes Zuschauerpotential und immer wieder höre ich "Auf ONE habe ich das und das gesehen". Gerade auch der Ankauf von Filmen und Serien, die neu verfilmt wurden, macht ONE zu einem eigenständigen Sender. Warum wird immer an der falschen Stelle gespart. Wie wäre es bei den Hierarchien und oberen Gehältern zu sparen. Ob wir 70 Radiowellen brauchen ist eine andere Frage, aber gute FS-Sender sind rar. Gerade um gegen Streaming Kanäle einen Gegenpol zu setzten.
Iris Rutschmann-Wittig Die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten bzw Rundfunkanstalten kommen ihrem Informationsauftrag auch sehr unterschiedlicher Meinungen nicht nach.

Schon aus diesem Grunde ist eine Zusammenfassung einiger Sender und damit Kostenerspaarnis angebracht.
Irmgard Grünert-Jenn Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fände es wirklich schade, wenn arte und 3Sat verschmelzen würden, was ja immer auch ein Verschwinden eines der beiden Programme beinhaltet und somit eine Kürzung der Vielfalt bedeutet.

Beide Programme sind für mich wesentlicher Bestandteil des Fernsehprogramms für länderübergreifende Informationen. Nicht nur Deutschland steht dann im Focus wie in den 1. und zweiten Programmen sondern auch die Schweiz, Österreich und Frankreich.

Gerade auch kulturelle Informationen aus allen 4 Ländern zu bekommen macht die Vielfalt von Fernsehen aus. Dazu gehört auch die Moderation in den unterschiedlichen Landessprachen.

Das ist für mich gelebtes Europa, wenn ich Information aus unterschiedlichen Ländern bekomme auch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Wegfall eines der beiden Programme ist der Vorschub für die weitere Verödung des Fernsehens weg von der Vielfalt der Informationen und Kulturen.

Mit freundlichen Grüßen und verbunden mit der Hoffnung beide Programme weiterhin sehen zu können

Irmgard Grünert-Jenn
Irmgard Helmbold Ohne Bildung ist Deutschland der Informationsflut wehrlos ausgesetzt.

Die Bildung des Einzelnen besteht aus Werten, die über Informationen geformt werden.



Wissenschaftlicher Journalismus betrifft ein sehr komplexes Gebiet in sehr unterschiedlichen Bereichen, die alle für die Entwicklung der Intelligenz und der wirtschaftlichen Funktionalität in unserem Land erforderlich sind. In der schwierigen politischen Situation durch die Verschiebungen zwischen den Weltmächten muss Deutschland seine Leistungsfähigkeit in Forschung und Bildung unbedingt fördern.

Dabei braucht es vielfältige Möglichkeiten der Information jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Weitergabe ohne Beeinflussung durch die Flut von Informationen durch künstliche Intelligenz und interessengesteuerter Desinformation. Diese Weitergabe von geprüften Informationen und die Übersetzung in eine allgemeinverständliche Sprache und verschiedene Arten der Vermittlung leistet der wissenschaftliche Journalismus, besonders für die Mehrheit der deutschsprachlichen Menschen mit Allgemeinbildung.



Durch viele verschiedene journalistische Arbeiten, besonders in den kleinen Sparten der Fernsehanstalten des öffentlichen Rundfunks wurde bisher mittels ausgezeichneter differenzierter Beiträge eine gute Qualität von Bildungsinformationen mit einer Ahnung der Komplexität vermittelt. Diese Beiträge werden jetzt auch immer besser zugänglich, wenn sie über das Internet abrufbar sind. Es fehlte an der Verbreitung dieser Informationsmöglichkeiten. Derzeit wird versucht, in den Schulen einen Einstieg in diese Bildungsmöglichkeiten anzubieten.



Für die Glaubwürdigkeit braucht der wissenschaftliche Journalismus neben der Darstellung der Komplexität der Forschungsergebnisse auch deren Diskussion in den unterschiedlichsten Sparten. Das heißt, die Tiefe der Darstellung muss ebenfalls durch verschiedene Angebote gewahrt werden, da das Publikum auch sehr unterschiedlich tief in bestimmte Gebiete eingeführt werden möchte.



Diese erforderlichen qualitativen Möglichkeiten der breiten Information und Einführung in die verschiedenen Nischen und Sparten der Wissenschaften ist ein Alleinstellungsmerkmal des öffentlichen Rundfunks mit seinem verpflichtenden Staatsvertrag.

Hingegen sind auf dem Gebiet der Unterhaltung viele Programme der übrigen Sender tätig.



Es ist davon auszugehen, dass die vorgeschlagene Zusammenfassung von Fernseh-Spartensendern von ARD und ZDF Deutschland eines Schatzes berauben, der auch besonders in der Zukunft noch sehr geschätzt werden wird. Mit Blick auf die Staaten, die ihren Journalismus mehr und mehr vereinfachten und damit eingeschränkt haben und deren Volk damit der freien Information beraubt haben, warne ich ausdrücklich dem vorgeschobenen Argument der Ökonomie nachzugeben.
Irmgard Roggendorf-Riedel Die überführung der beiden kultursender arte und 3sat in einen kultursender ist meines erachtens nicht zielführend … es sei denn man will einen der beiden abschalten. Arte ist eingeführt als d e r französisch-deutsche sender (der nicht nur kultur sendet) und ist der e i n z i g e blick auf unser größtes nachbarland. 3sat wiederum hat die deutschsprachige kultur im blick (schweiz, österreich, deutschland), das es so nicht ein zweites mal gibt und alleine deswegen eine ausweitung dieses alleinstellungsmerkmales verdient - in verbindung mit naturwissenschaftlichen sendungen (scobel, nano) kommt noch ein weiteres merkmal bei 3sat hinzu, der im örr nur noch durch sendungen wie quarks & co bzw. maithink x gefunden wird.

Ich liebe es, die nachrichten von zdf und ard eingerahmt von 3sat kultur und nano in der woche täglich zu sehen, zu vergleichen. Ich lebe auch die deutsch-französische freundschaft seit 55 jahren und möchte arte nicht missen.
Irmgard Schönen Ich habe in meiner früheren Stellungnahme einen ganz wichtigen Grund zum Bestehen bleiben beider Sender Arte und 3Sat vergessen, nämlich die Zusammenarbeit mit Frankreich, Österreich und der Schweiz, was gerade in Bezug auf die EU unbedingt so bestehen bleiben muss!!! Auch das ergibt eine große VIELFALT im angebotenen Programm bei beiden Sendern!!! Auf die ich definitiv nicht verzichten will.
Irmgard Schönen Arte und 3Sat MÜSSEN beide als eigenständige Sender bestehen bleiben!!! Sie sind innerhalb der ÖR-Senderlandschaft, abgesehen von Phönix, ARDAlpha, tagesschau24, die EINZIGEN SENDER, die noch anspruchsvolles Programm haben, in Bezug auf Themen unter anderen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft.



Dann kürzen Sie vor allem bei den 75 vorhandenen Radiosendern, aber bitte nicht WDR5, und von mir aus auch den BR oder HR oder MDR.



Ausserdem könnten von mir aus auch die Regionalnachrichten wie z.B. die Aktuelle Stunde im WDR Fernsehen gekürzt werden, da kommen immer mehr "reisserische' und absolut unwichtige Nachrichten von eingeklemmten Katzen, die gerettet wurden, von schlecht besuchten Kirmesveranstaltungen, die aber dann die Moderatoren vor Ort total anders beschreiben usw usw. . . Weil solche Nachrichten und Soaps und True Crime Shit und kitschige anspruchslose Serien und Dokus kann man genügend auf den Privaten Sendern haben. Und genau DESHALB muss die Vielfalt an Sendern wie gerade Arte und 3Sat unbedingt BESTEHEN BLEIBEN. Dafür zahle ich auch sehr gern die Rundfunkgebühren. BITTE setzen Sie sich deshalb dafür ein, dass Arte und 3Sat so WEITERHIN BESTEHEN BLEIBEN. Herzlichen Dank dafür.
Irmgard Sollinger Ich lehne die Zusammenlegung von arte und 3sat ab. arte ist ein so außerordentlich guter und eigenständiger Sender, dass er unbedingt erhalten werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

Irmgard Sollinger
Irmingard Kircher-Blümel Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



es sind genau diese Sender wie 3sat und Arte, die hochqualifizierte Dokumentationen, hervorragende Kultursendungen und

eine selten gewordene lebensnotwendige Orientierung in der Medienlandschaft bieten . Wohltuend unterscheiden sich diese Sender von der Oberflächlichkeit und Scheinwichtigkeit vieler anderer.

Der Blick über den Tellerrand ist nirgends so gelungen wie bei 3Sat und Arte.

Diese beiden Sender zusammenzulegen bedeutet eine gewaltige Reduzierung des Angebots, das durch die Sachlichkeit der Information auch der jungen Generation einen Weg durch diese schwierigen Zeiten anbieten kann.



Mit freundlichen Grüßen - wenn auch sehr besorgt



Irmingard Kircher-Blümel
Irmtraut Neumann Auf keinen Fall dürfen 3Sat und ARTE zusammengeschlossen werden. Es sind die einzigen Sender, die über den Einheitsbrei der anderen Sender hinaus reichen.

Z.B. streicht der SWF die interessanten Sendungen, z.B. alles was mit Kultur zu tun hat.

Ich gehöre zur älteren Generation, die massiv benachteiligt wird. Aus Gesundheitsgründen kann ich leider keine Veranstaltungen mehr besuchen, bin an Kultur und Wissenschaft sehr interessiert und deshalb Finger weg von Fusion der o.g. Sender.
Isa K. Die Sender wie 3 sat sind eine Brandmauer der Demokratie. Andere Länder wie zB. Italien beneiden uns um unser kulturell vielfältiges TV Angebot und die kritische Berichterstattung. Grade in der jetzigen Zeit von Fake News aus Russland und Zunahme von AFD und Autokratien sind Sender wie Phoenix, 3 sat und arte wichtiger denn je zum Faktencheck und der Erhaltung der Demokratie in Deutschland.

Daher setze ich mich für deren Erhaltung ein. Wir dürfen nicht am falschen Ende sparen!
Isabel Cammerer Eine Reduzierung des öffentlich rechtlichen Medienangebots zum jetzigen Zeitpunkt ist ein vollkommen falsches Signal.



Alle Revolutionen, nach Existenz eines Rundfunks, haben sich als einen der ersten Schritte des Rundfunks bemächtigt. Die AfD plant, so sie die Kompetenz durch Wahlen bekommt, einen Einheitsfunk zu installieren. Dies und die Erfahrungen der deutschen Vergangenheit verbieten es die Möglichkeit einer unabhängigen Information zu schmälern.



Insbesondere die Rubrik der Verifizierung von Fakenews, so wie dies im Bayerischen Rundfunk gehandhabt wird, ist wichtig und braucht um dem Anspruch gerecht zu werden eine entsprechende finanzielle und personelle Ausstattung.



Selbst wenn es stimmen sollte dass gerade 60+ Hörer sich im öffentlichen Rundfunk informieren, so darf gerade diese Bevölkerungsgruppe nicht außer Acht gelassen werden. Ohne die Generation 60+ wären die Wahlen in den neuen Bundesländer anders ausgegangen!



Unsere Demokratie ist tatsächlich 79 Jahre nach Kriegsende in Gefahr. Gerade in dieser Zeit ist eine unabhängige, glaubwürdige Berichterstattung bitter nötig.



Auch der kulturelle Bereich bedarf des öffentlichen Rundfunks. Ein Leben ohne Kulturangebote konnten wir in der Coronazeit erleben. Seither sollte jedem bewußt geworden sein, dass das Kulturangebot nicht nur ein belangloser Nebenschauplatz ist, sondern ein wichtiger Bereich des Lebens.
Isabel Compes Siehe Anmerkungen im word-Dokument auf Anfrage erhältlich
Isabel Otzowsky Guten Tag,

3Sat und ARTE zusammen zustecken, wobei ARTE die Wahl dazu hat, zeigt, wie wenig Kultur geschätzt wird, immer noch. Alle rufen danach, aber die Politik sieht eher darin Sparpotential. Was sind wir ohne Kultur? Wir sind als Menschen gewachsen durch Kultur, haben uns dadurch entwickelt, haben dadurch denken und träumen gelernt. Erst durch den Kapitalismus wurde es eine Ware. Und so werden die zwei Sender nun behandelt.

Wenn Sie ARTE die freie Wahl lassen, ob die 3SAT mitnehmen dürfen, ist es, als ob sie Schweiz und Österreich dazu drängen, sich zu teilen und den jeweiligen Ländern unterzuordnen. Wo ist das europäisch??? Beide Sender geben genug, um Europa zu zeigen. Nicht aber einer. Und wenn die zwei hätten fusionieren können, hätten die es längst getan. Nachrichten allein halten uns nicht auf dem neuesten Stand.

Lassen Sie wenigstens 3SAT und ARTE unberührt, wenn Sie schon an Sendern sparen wollen. Denn die zwei sind die, die sich um unsere Kultur und weitere Informationen kümmern. Es gibt schon genug Nachrichten a la Tagesschau. Und an der sparen Sie nicht. Überlegen Sie sich das gut, es geht hier daei um die kleinen Leute und nicht um die großen "Player".

Gruß
Isabel Pfeiffer-Poensgen So notwendig die Beachtung von Kostentransparenz, Verpflichtung zur Kooperation der Sender und der Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (letzteres eigentlich eine Selbstverständlichkeit…), so wichtig die Stärkung des regionalen Auftrags ist, so falsch ist der Plan, 3sat und arte zu fusionieren. Sie bieten ein unterschiedliches, qualitativ gutes Programm mit einem deutlich unterschiedlichen Profil. 3sat betrachtet den deutschsprachigen Raum und berichtet in großer Breite über Kultur- und Bildungsthemen wie kein anderer Sender im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dieses Programm in das von ARTE integrieren zu wollen, hätte für beide Programme schlicht die Halbierung der Sendeplätze zu Folge, was übrigens auch für ARTE mit seiner dezidiert deutsch-französischen Ausrichtung (in diesen Zeiten!) sehr negative Folgen hätte. Last but not least werden Zuschauer, die etwas anspruchsvollere Angebote schätzen, endgültig vertrieben, da die übrigen öffentlich-rechtlichen Programme mit ihrer Vielzahl an Krimis, Unterhaltungsshows, etc. keine Alternative bieten. Ich plädiere entschieden für die langfristige Eigenständigkeit von 3sat und ARTE!
Isabella Schels Ich bin für eine pluralistische Gesellschaft in Deutschland und schätze die Vielfalt an öffentlich-rechtlichen Sendern/Rundfunkanstalten sehr. Das ist ein großer Schatz! Und für unsere Demokratie so wichtig! Bitte lassen sie alle Sender. Gerade diese Vielfalt brauchen wir. Wenn man das mit der Masse an Privatsendern vergleicht, ist dieses Gut an ÖRR Sendern etwas derart Besonderes von unschätzbarem Wert.

Insbesondere die Kultursender 3Sat UND ARTE. Und die sog. Spartensender, wie ONE, ZDF neo, Funk, wie auch ARD alpha. Kinderprogramm sollte ohnehin auch wieder in allen dritten Programmen eingebaut werden: Das würde auch die Kleinsten mehr an diese Sender von Kindesbeinen an als Zuschauer/Hörer*innen binden.

Und bei den Hörfunkprogrammen: Bitte auf gar keinen Fall Bayern 2 einstampfen, denn es ist so ein einzigartiges Programm mit derart qualitativ hochwertigem Programm, das seinesgleichen sucht. Ein Radiosender mit Herz und Hirn. Das den Horizont erweitert.

Alles in allem: Das Geld ist bestens angelegt. Bitte lassen Sie alles, wie es ist. Was besseres kommt bekanntlich nicht nach!!!
Isabelle Fuchs Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bitte doch sehr darum, die in diesen Zeiten überaus wichtige Vielfalt an kulturellen und seriös recherchierten Inhalten zu erhalten.

Die Abschaltung von Sendern wie 3sat käme einem journalistischem bankrott gleich.
Isabelle Wendt Sehr geehrte Damen und Herren, über die Entscheidung war ich bestürzt. Sehr gerne verfolge ich die öffentlich rechtlichen Sender und mag die Vielfalt, die sie mitbringen. Mit welcher Relevanz soll man an den Programmen kürzen, welches bevorzugen? Besonders die Zusammenlegung von arte und 3sat finde ich arg bedenklich. Ich bin für den Erhalt von beiden Sendern, weil die kulturelle Vielfalt erhalten bleiben soll.

Mit freundlichen Grüßen,

Isabelle Wendt
Isolde Gorsboth Mit Schrecken haben wir u.a. von der geplanten Zusammenlegung von ARTE und 3sat erfahren.

Und anderer Sender, die sich vorwiegend mit kultureller, internationaler und grenzüberschreitender Bildung und Information befassen.

Das sind die Programme, mit denen wir uns vorwiegend informieren.



Bei den ewigen Wiederholungen des "Tatorts", den ewigen Ratesendungen der sonstigen Sender und deren Wiederholungen, fragt man sich, woran eigentlich noch gespart werden soll.

Will man das Feld ganz den Privatsendern überlassen, mit hirnrissigen Sendungen wie dem "Dschungelcamp", "Stefan Raab" und ähnlichem Schund? Will man der weiteren Verblödung und dem Rechtsruck in der Bevölkerung Vorschub leisten? Einschaltquoten?

Die Wahlergebnisse zeigen beredt, was passiert, wenn Kultur aus dem Focus gerät und nur noch weggespart wird.

Nach den vorgesehenen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ( was für ein Wort! ) hat es eigentlich keinen Sinn mehr, einen Fernseher zu besitzen.



Erhalten Sie ARTE und 3sat bitte in der bisherigen Form! Dass man gerade bei der Brücke zu Frankreich wegsparen will, daß das überhaupt in Erwägung gezogen wird...???



Mit Grüßen aus dem Land Brandenburg

Isolde Gorsboth
Isolde Innicher 3sat und ARTE dürfen auf keinen Fall zusammengelegt werden!! Ich möchte als Gebührenzahlerin die Minimalauswahl zwischen zwei Fernsehsendern mit verlässlicher Qualität haben. Sendungen wie Scobel sind einzigartig in der deutschen Fernsehlandschaft und passen nicht ins ARTE Profil, sondern eindeutig in das von 3Sat.
Isolde Koch Die Wissenschaftsendungen in 3sat : NANO und z.B. SCOBEL sind einmalig und in ihrer Qualität von keinen anderen Sendungen zu toppen.



Sie können mit ARTE, die schwerpunktmässig Filme und Dokumentationen bringt, nicht in einen Topf geworfen werden.
Isolde Müller Geplant ist, den Sender 3sat teilweise oder vollständig in arte zu überführen. Das ist nicht sinnvoll, weil diese Sender aus dem Kulturbereich unterschiedliche Ausrichtungen und unterschiedliche Partner haben.

3sat ist das einzige Gemeinschaftsprogramm der deutschsprachigen Länder und sollte unbedingt weiter unabhändig von arte senden. Ich befürchte, dass bei einer Integration z.B. die Dreiländersendungen wie nano und Kulturzeit gestrichen werden.
Ivo Brönnimann Sehr geehrte Damen und Herren



Den von Ihnen geplanten Abbau des länderübergreifenden Senders 3Sat sollte unbedingt verhindert werden!

Die von mir extrem geschätzte Wissenschaftssendung NANO, welche abgeschafft werden würde, wäre nicht nur für mich einen unbeschreiblich grossen Verlust. Sie würden auch der Allgemeinheit ein bedeutendes Sprachrohr der Wissenschaft entziehen, welches in der heutigen Zeit von unschätzbaren Wert ist.

Den Menschen die Möglichkeit zu nehmen sich durch gut recherchierte Berichterstattung wissen anzueignen sowie eine objektive Meinung bilden zu können, halte ich für äusserst unangebracht. Das ist für mich der falsche Ort Gelder einzusparen und muss unbedingt verhindert werden.

Die öffentlich rechtlichen Sendestationen sollten im Gegenteil mehr in Programme investieren, welche zur Bildung der Bevölkerung beitragen, wollen wir eine Gesellschaft vermeiden, die sich nur noch einseitig und ideologisch über die sozialen Medien und co. informieren können.

Ich bitte Sie daher inständig um die Aufhebung dieser Massnahme und hoffe, es wird auch in Zukunft den Sender 3Sat wie auch die Wissenschaftssendung NANO geben.



Beste Grüsse

Ivo Brönnimann
Ivo Moser Kultur als Bildungs- und Informationstool in noch größerem Umfang zu senden und zu begreifen verstehe ich als wichtig für die Fortentwicklung unserer Gesellschaft. Dies in ausgewogener Form sicherzustellen ist eine herausfordernde Aufgabe.

Also, keine Kürzungen sondern im Gegenteil, mehr Künste und Kultur
Ivo Stelter Der so geplante Reformstaatsvertrag ist eine Zumutung gegenüber allen Bürger*innen. Statt der Wirtschaftlichkeit privater Profit- und Lobbyinterressierter Medien, also fast aller privater Nachrichtendienstleister, muss die Möglichkeit zur neutralen und unverzüglichen Nachrichtenbereitstellung nicht nur erhalten, sondern deutlich ausgebaut werden! Diese sind die Grundlage für unabhängige Bildung, politische Teilhabe und damit Demokratieförderung. Nur durch eine breitere (!!!) Aufstellung von differenzierten Beiträgen hinsichtlich der Medien, deren sofortiger Bereitstellung, deren inhaltlicher Vielfalt und der Bereitstellung von Randthemen für die breite Öffentlichkeit können die Öffentlich-Rechtlichen ihrer Verpflichtung gerecht werden und die GEZ annähernd rechtfertigen. Mit der geplanten Reform passiert nur das Gegenteil.



Zusätzlich - sollen Kosten eingespart werden, könnte man an Stelle des Mainstreamsports (Männerfußball) Randsportarten im Öffentlich-Rechtlichen zeigen. (Smiley)
J. Becker Die Zukunftsfähigkeit des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks soll gestärkt werden, das geht aber nicht wenn Inhalte (Texte/ Videos etc.) davon abhängig sind wann eine lineare Austrahlung erfolgte. Bereits heute werden Mediatheken und Online Angebote der Sender stark genutzt immer mehr auch von älteren, die lineare Ausstrahlung verliert an Bedeutung. Daher sollte das Online-Angebot forciert und ausgebaut und nicht behindert werden.

Unklar finde ich was bei den technischen Plattformen zusammengeführt werden soll. Schon jetzt existieren gut vernetzte Strukturen die seit mehr als 2 Jahrzehnten immer weiter zusammenwachsen. Hier sollte es reichen eine Zielrichtung vorzugeben, um nicht unnötige Kosten zu verursachen, durch unnötig vorzeitigen Austausch technischer Infrastruktur.

Auch bei einer Auslagerung technischer Infrastruktur in eine Tochter-Gesellschaft geht, gerade bei kleineren Anstalten die Möglichkeit, der sehr engen Zusammenarbeit zwischen Technik und Programm, und damit zahlreiche Synergieeffekte verloren.

Auch die Bindung der Anzahl der Sender an die Bevölkerungszahl eines Bundesländes finde ich sehr fragwürdig. Bevölkerungsreichen Bundesländern werden hier Wettbewerbsvorteile eingeräumt die sich wohl kaum rechtfertigen lassen. Auch wird hier Erfindungsreichtum und Flexibilität bei kleineren Anstalten ein heftiger Dämpfer verpasst.

Ein Teil der jetzt vorgeschlagenen Dinge kommt mir wie eine Überegulierung vor - statt Rundfunk unabhängiger zu machen sieht es eher nach mehr staatlicher Gängelung aus, schlecht für ein breites Meinungsangebot.

Unabhängigkeit des Rundfunks wird gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je um den Fakenews Paroli zu bieten.
J. Bruun Ich finde es nicht in Ordnung, dass die Politik den Sendern vorschreiben will, auf wie vielen und welchen Kanälen sie senden dürfen. Das ist ein Eingriff in die Pressefreiheit und Wasser auf die Mühlen all derjenigen Schwurbler, die sowieso glauben, die öffentlich-rechtlichen Medien seien von der Politik gesteuert!

Man kann ja ggf. sagen, es muss weniger Sender geben, aber diese Sortierung in Körbe ist der letzte Mist. Was hat bitte 3sat mit arte gemein und was ZDFneo mit dem Kika??? Wenn schon sparen, dann sollte es mal den ganzen Regionalsendern der ARD an den Kragen gehen. NDR, WDR, SWR & Co. senden sowieso alle zu 90 % dasselbe. Da könnte man mal ansetzen. Aber es möchte natürlich kein Landesfürst, dass in seinem Revier gewildert wird. Da stellt man lieber mal vermeintlich monothematische Spartensender zur Disposition.

Man kann nur hoffen, dass die Politiker noch zur Besinnung kommen und diesen Unsinn nicht allen Ernstes umsetzen!
J. Tebbe Wenn im Bereich ÖRR gesparrt werden sollte, sollte viel mehr wert darauf gelegt werden die veralteten und teils mehrfach existierenden Strukturen (Einzelne Rundfunkhäuser wie RBB, mdr etc.) zusammenzulegen. Des Weiteren sind die im liniearen Fernsehn vertretenden Inhalte viel zu sehr auf ein altes Puplikum ausgelegt. Die Anzahl an Krimis übersteigt den Bedarf bei weitem. Aber Kultur, Geschichte und echte Philisophie kommt viel zu kurz.







Der ÖRR hat die Verantwortung für alle ein Angebot zu machen. Das schließt auch junge Menschen, Menschen mit geringeren Finanziellen mitteln, oder Menschen welche eher anspruchsvollere Inhalte bevorzugen, mit ein. Eben auch für diese Menschen muss der ÖRR Angebote bereit halten.

Beispiele:

Übertragungen von Theateraufführungen, Balett etc. als Kulturteil

Buchlesungen oder Philosophische Diskurse als Anspruchsvollen Inhalt

Inhalte und Mediensysteme für Junge Menschen.





Das der ÖRR sich auf das Fernsehen und nicht auf digitale medien versteift zeigt inherrent welche Zielgruppen erst gar nicht angesprochen werden sollen.





Bei all den Kosten die der ÖRR hat, wo viele zu Recht existieren und bei allen Möglichkeiten doch Kosten einzusparen, von denen es auch viele gibt, wäre eine kürzung bei Kunst und Kultur genau der Falsche ansatz. Wer also z.B. Sender wie 3SAT abschaffen will sollte viel mehr darüber nachdenken, was man machen sollte um Sender wie 3SAT behalten zu können.





Sollten aktivere Erläuterungen benötigt werden empfehle ich Ihnen folgende Zusammenfassung des deutschen YouTuber "Dunkler Parabelritter", welcher mit seinem Hauptkanal übriegens zu "FUNK" gehört.



https://www.youtube.com/watch?v=lgAP4xDQuyw
J. Wissel Anmerkung zu §30 Telemedienangebote

(7) und der Vorgabe keine Presseähnlichen Texte anzubieten.

Dies sehe ich sehr kritisch, da zuverlässige Informationen in der Presselandschaft mittlerweile nicht mehr per se frei zugänglich sind und gerade im digitalen Diskurs eine reliable Informationsquelle, gerade bei Großereignissen fehlt, die dann von unseriösen, gewinnorientierten, schlagzeilenhaschenden Portalen eingenommen wird. Eine weitere Polarisierung des öffentlichen Diskurs die Folge ist und eine sachliche Informations quelle wie die Online Nachrichtenportale der ÖRR fehlen würde.
Jack Brumm Der ÖRR ist wichtig, auch für unsere Demokratie, aber auch diese Reform ist notwendig.



Der Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme ist grundsätzlich nachvollziehbar und sinnvoll, aber ich hätte folgende 3 Vorschläge:



- Die Zusammenfassungen im Korb Bildung, Dokumentation und Information sind nicht so nachvollziehbar, wie Phoenix, die lange Bundestagsdebatten und andere längere Veranstaltungen live übertragen und zwischendurch einordnen sowie Tagsschau24 als Nachrichtenkanal mit dem aktuellen Tagesgeschehen, Vertiefungen und Breaking-News-Anspruch in einem linearen Kanal zusammengefasst werden können. Beide bieten sich als lineare Formate an, die natürlich eng abgestimmt sein müssen. Bildung und Dokumentationen sind ebenfalls wichtig, aber eher als individuell aufrufbare Mediathekeninhalte geeignet. So das mein Vorschlag wäre, Phoenix und Tagesschau24 jeweils als lineare Formate zu erhalten. Bildung und Dokumentationen könnten die jeweiligen Randzeiten füllen und insbesondere individuell über die Mediathek genutzt werden.



- Das steuerfinanzierte Auslandsfernsehen Deutsche Welle ist hier natürlich noch kein Thema, aber wenn in diesem Korb Bildung, Dokumentation und Information ein gutes Gesamtangebot geschaffen wird, finde ich es naheliegend, die gebündelten Ressourcen auch für den Auslandskanal zu nutzen. Für die ganze Welt lassen sich die linearen Inhalte natürlich nicht 1:1 übertragen, da Rund um die Uhr berichtet werden müsste und ggf. auch regionale und oder sprachliche Schwerpunkte gesetzt werden müssten, aber die Inhalte könnten in bewährter ÖRR-Qualität effizient von einer Stelle erbracht werden, so dass die Kostenersparnisse jeweils der gebühren- und steuerfinanzierten Seite zugute kommen könnten. Die Trennung bzw. Teilung der Aufwände zwischen Gebühren und Steuer halte ich für problemlos machbar. Mein Vorschlag wäre, die ARD/Tagesschau24 mit dem Betrieb eines Auslandsfernsehens zu beauftragen und diesen Teil natürlich auch steuerfinanziert zu zahlen.



- Radioprogramme sollten natürlich regional senden und berichten. Dass aber verschiedene Radioprogramme, insbesondere in Randzeiten/nachts nur von jeweils einem Sender erbracht werden, klingt sinnvoll und effizient. Da erscheint es naheliegend, auch gleich deutschlandweite Radioprogramme in den jeweiligen Kategorien, in denen es sinnvoll ist, durch die federführenden Anstalten anzubieten. Eine eigene Rundfunkanstalt für das Deutschlandradio wäre so nicht mehr erforderlich und könnte zusätzlich eingespart werden. Mein Vorschlag wäre, das Deutschlandradio abzuschaffen und deutschlandweite Radiosender in den sinnvollen Kategorien, durch die jeweils federführenden regionalen Rundfunkanstalten erbringen zu lassen.
Jacqueline Hermosa Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass ich die Vorschläge für Änderungen an § 30 Absatz 7 ablehne.

Seit Jahren beziehe ich aktuelle Neuigkeiten über die App der Tagesschau. Diese ist meine Hauptinformationsquelle und es würde mich sehr enttäuschen, wenn ich dort keine aktuellen Informationen mehr beziehen könnte, da diese dann ja erst in einer Sendung veröffentlicht worden sein müssten bevor ich Zugang dazu bekäme.

Sie würden mit der Aufnahme der Änderungen die Teilhabe von vielen Menschen, wie mir, die sich keinen Zugang zu kostenpflichtigen Nachrichtenportalen leisten können, drastisch beschränken. Zudem sollte es doch gerade in Zeiten der zunehmenden Verbreitung von falschen Nachrichten über Social Media eine Hauptaufgabe und auch der Anspruch öffentlich-rechtlicher Kanäle sein die Bevölkerung schnell und zuverlässig zu informieren um allen Menschen Zugang zu aktuellen und geprüften Informationen zu ermöglichen.

Gerade dafür zahlen wir doch alle einen Rundfunkbeitrag. Und das Argument, dass es sich doch bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten um hauptsächlich audiovisuelle Medien handelt mag zwar richtig gewesen sein, in der Zeit in der wir heute leben ginge jedoch eine Einschränkung des lesbaren Angebots an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei.

Daher möchte ich Sie inständig bitten diese Änderung anzupassen.



Mit freundlichen Grüßen
Jael 3sat ist wichtig!!! Nicht sterben lassen: Nachrichten, Wetter, Kulturzeit, Nachrichten; ohne Werbung, später der Blick über den eigenen (dt) Tellerrand



Der Vergleich ist sehr sehr reizvoll



Dazu Dokus und Filme mit dt Schwerpunkt , thementage (my favorite: den ganzen Tag Zug fahren und abends „12“ Mörder im Zug 🚂 )



Österreichische Komödien (Single Bells…),Schweizer Dokus



Unbezahlbar? Unverzichtbar!!



Ja, manches ist recycelt, aber auf sehr viel intelligentere Art als bei ARD oder ZDF im Spartenprogramm





ARTE ist eher europäisch/ dt-frz. geprägt, nicht dasselbe , wer beides zusammen pfercht, tötet beide Ideen!!



Und lineares TV verhindert „Blasen“, wie sie bei YouTube und Co entstehen (der Algorithmus zeigt nur, was ins Weltbild passt), linear sieht man ab und an durch „ausschalten vergessen am Ende“ auch mal was anderes…
Jäger, Eva Maria Es zeigt sich bei diversen Wahlen und genauso in anderen Ländern mit rechtspopulistischen Regierungen, dass die öffentlich rechtlichen Medien als erstes abgewickelt oder gekappt werden.

Da ist es mir absolut unverständlich „ohne Not“ in vorauseilendem Bemühen, für die Vielfalt unserer Medienlandschaft nicht zu kämpfen, sondern jetzt schon zu schmälern, zusammen zu legen, zu streichen…

Mit einer Erhöhung der Rundfunkgebühren auf glatte 20€ wäre ich persönlich einverstanden.

Wir schauen fast ausschließlich arte oder 3sat. Mit einer Zusammenlegung dieser beiden Sender bin ich in keiner Weise einverstanden.
Jäger,Jürgen Ich bin nicht dafür,3Sat weg zu nehmen,das ist ein sehr guter Sender, mit viel Information über alle Themen,

> weichen kann Alpha,Phönix,Tagesschau,ZDFinfo,

> die schaue ich eigentlich nicht,
Jaíro Pimenta de 6 Bei der Sparte Kultur und Internationales bin ich für den Erhalt von 3 Sat und Arte
Jakob Landolt Stellungnahme zu 3SAT

Die Idee, einen gemeinsamen Sender aller einen gemeinsamen Sender aller deutschsprachigen Länder, mit Austausch von Programmen aufzubauen, war eine der besten Ideen der Nachkriegszeit. Unsere Länder haben, gerade weil wir eine gemeinsame Sprache sprechen, sich versucht, voneinander abzugrenzen. Dabei haben wir einen gemeinsamen, reichen Kulturraum, der duch viele Gemeinsamkeiten, aber gerade auch feine Unterschiede brilliert 3Sat liefert hierzu den entscheidenden Beitrag, diese feinen Unterschiede insbesondere im Mittel- und Norddeutschen Raum näherzubringen. Sichtweisen der Menschen und die vielfältige, lokale Kultur Österreichs und der Schweiz finden in den großen Sendern von ARD und ZDF kaum Platz, und schon gar nicht in den privaten deutschen Sendern, die auch in den Kabelnetzen Österreichs und der Schweiz vertreten sind!. Diese treten zwar unter dem Namen „xxx Österreich“ auf, die entsprechenden Fenster beschränken sich aber meist auf spezielle Werbeblöcke! Ansonsten hören wir von den beiden Ländern oft nur von Poltitik (häufig „schlechter“, isnb. aus Österreich) oder Klischees wie der „sauberen, nüchternen, sterilen Schweiz hören“.

Mit dem Abschalten von 3SAT Umgekehrt wird die dominante Präsenz der großen deutschen Sender in Österreich und der Schweiz zu einem „Einheitsbrei“ führen, den viele nicht wollen und die Skepsis gegenüber Deutschem und Deutschen fördert.

Die deutschsprachigen Länder sollten zusammenhalten, das Denken für einen gemeinsamen „Kulturraum“ ist förderlich für den Frieden und sichert unseren Wohlstand. Alle drei Länder stehen für Werte, für die uns der Rest der Welt oft beneidet, wie Toleranz und Zuverlässigkeit. Dies wird oft zu wenig bedacht, weil Östereich nicht der NATO und die Schweiz noch nicht einmal der EU angehört und wir in Deutschland von Österreich leider oft nur Wahlergebnisse des Nationalrates hören oder Sportergebnisse bzw. Interviews von Sportlern.

Eine große Stärke von 3SAT ist es auch, Kultur UND Wissenschaft viel Platz für Sendungen zu bieten, um ein Thema ausführlich und in angemessener Tiefe zu behandeln, wie es mit den Formaten "nano" und der "Kulturzeit" geschieht. Diese beiden Bereiche, im Bewusstsein vieler Menschen,auch Beteiligter zu verzahnen, kann nicht mehr in dieser Qualität und Tiefe umgesetzt werden, wenn dieser Sender mit "ARTE" verschmolzen wird.



Dieses Thema kann in einem gemeinsamen Programm mit ARTE nicht mehr umgesetzt werden.

Anstelle der Abschaffung des Kanals:

• Konzentration/Entschlackung der Inhalte: es müssen nicht „heute“ UND die Tagesschau in 3SAT gesendet werden! (die meisten Haushalte in A und Ch empfangen auch ARD und ZDF und können daher die Sendung anschauen, umgekehrt gilt das nicht!). Gerade für deutsche Zuschauer könnte die ZiB oder die Tagesschau von SRF interessant sein, es wäre zu überlegen, ob man die nicht zur „prime time“ sendet, oder alternierend mit Heute oder der ARD-Tagesschau.

Was jetzt bereits gut ist: die ZiB2, vom Format her eher einem Journal wie heute-journal oder den Tagesthemen, und 10vor10 werden bereits gesendet, die ZIB2 wird auch direkt übernommen. Dies sollte unbedingt beibehalten.

• Mehr „Kooperative Inhalte“, z.B. gemeinsame Talkrunden mit Journalisten und Politikern aller drei (bzw. 4) Länder.

• Satire und Kabarett, wie sie sonntags kommt, ist ein sehr passender Inhalt. Gerade das Verständnis für Humor ist ein wesentlicher Beitrag zur Völkerverständigung und könnte noch häufiger gesendet werden.

• Sendungen des ORF oder SRF, in denen die hiesige Popmusik behandelt wird (z.B. Schweizer Mundartrock), ins Programm aufnehmen!

• Gut ist auch die Kombination von Wissenschaft und Kultur im Programm durch geschickte Platzierung von Formaten wie "Nano" vor der heute-Sendung und "Kulturzeit" nach Selbiger.



Die Verlagerung der Inhalte in den Sender „Arte“ ist problematisch.

Arte ist vom Selbstverständnis ein Sender, der unterschiedliche Kulturräume näherbringen soll, aber auch hier die Unterschiede betont. Beispielhaft seien hier Formate wie „zu Tisch“ oder „karamboulage“ genannt. Das Ziel, die deutsch-französische Freundschaft zu fördern, ist ein hohes Gut und sollte durch dieses Programm weiter gefördert werden.

Ich appeliere daher, beide Sender zu behalten und deren Profile zu schärfen!



Jakob Landolt, Lehrer an einem Münchner Gymnasium
Stellungnahme zur Integration
von  3SAT-Programminhalten in
ARTE und geplante Abschaltung
von 3SAT.
Die Idee, einen gemeinsamen Sender aller einen gemeinsamen Sender aller
deutschsprachigen Länder, mit Austausch von Programmen aufzubauen, war eine
der besten Ideen der Nachkriegszeit. Unsere Länder haben, gerade weil wir eine
gemeinsame Sprache sprechen, sich versucht, voneinander abzugrenzen. Dabei
haben wir einen gemeinsamen, reichen Kulturraum, der duch viele
Gemeinsamkeiten, aber gerade auch feine Unterschiede brilliert 3Sat liefert
hierzu den entscheidenden Beitrag, diese feinen Unterschiede  insbesondere im
Mittel- und Norddeutschen Raum näherzubringen. Sichtweisen der Menschen und
die vielfältige, lokale Kultur Österreichs und der Schweiz finden in den großen
Sendern von ARD und ZDF kaum Platz, und schon gar nicht in den privaten
deutschen Sendern, die auch in den Kabelnetzen Österreichs und der Schweiz
vertreten sind!. Diese treten zwar unter dem Namen „xxx Österreich“ auf, die
entsprechenden Fenster beschränken sich aber meist auf spezielle Werbeblöcke!
Ansonsten hören wir  von den beiden Ländern oft nur von Poltitik (häufig
„schlechter“, isnb. aus Österreich) oder Klischees wie der „sauberen, nüchternen,
sterilen Schweiz hören“.
Mit dem Abschalten von 3SAT Umgekehrt wird die dominante Präsenz der großen
deutschen Sender in Österreich und der Schweiz zu einem „Einheitsbrei“ führen,
den viele nicht wollen und die Skepsis gegenüber Deutschem und Deutschen
fördert. 
Die deutschsprachigen Länder sollten zusammenhalten, das Denken für einen
gemeinsamen „Kulturraum“ ist förderlich für den Frieden und sichert unseren
Wohlstand. Alle drei Länder stehen für Werte, für die uns der Rest der Welt oft
beneidet, wie Toleranz und Zuverlässigkeit. Dies wird oft zu wenig bedacht, weil
Östereich nicht der NATO und die Schweiz noch nicht einmal der EU angehört.
Eine große Stärke von 3SAT ist es auch, Kultur UND Wissenschaft viel Platz für
Sendungen zu bieten, um ein Thema ausführlich und in angemessener Tiefe zu
behandeln, wie es mit den Formaten "nano" und der "Kulturzeit" geschieht. Diese
beiden Bereiche, im Bewusstsein vieler Menschen,auch Beteiligter zu verzahnen,
kann nicht mehr in dieser Qualität und Tiefe umgesetzt werden, wenn dieser
Sender mit "ARTE" verschmolzen wird.
Dieses Thema kann in einem gemeinsamen Programm mit ARTE nicht mehr
umgesetzt werden. 
Anstelle der Abschaffung des Kanals:    • Konzentration/Entschlackung der Inhalte: es müssen  nicht „heute“ UND die
Tagesschau in 3SAT gesendet werden! (die meisten Haushalte in A und Ch
empfangen auch ARD und ZDF und können daher die Sendung anschauen,
umgekehrt gilt das nicht!). Gerade für deutsche Zuschauer könnte die ZiB oder
die Tagesschau von SRF interessant sein, es wäre zu überlegen, ob man die nicht
zur „prime time“ sendet, oder alternierend mit Heute oder der ARD-Tagesschau.
Was jetzt bereits gut ist: die ZiB2, vom Format her eher einem Journal wie heute-
journal oder den Tagesthemen, und 10vor10 werden bereits gesendet, die ZIB2
wird auch direkt übernommen. Dies sollte unbedingt beibehalten.
    • Mehr  „Kooperative Inhalte“, z.B. gemeinsame Talkrunden mit Journalisten
und Politikern aller drei (bzw. 4) Länder.
    • Satire und Kabarett, wie sie sonntags kommt, ist ein sehr passender Inhalt.
Gerade das Verständnis für Humor ist ein wesentlicher Beitrag zur
Völkerverständigung und könnte noch häufiger gesendet werden.
    • Sendungen des ORF oder SRF, in denen die hiesige Popmusik behandelt wird
(z.B. Schweizer Mundartrock), ins Programm aufnehmen!
    • Gut ist auch die Kombination von Wissenschaft und Kultur im Programm
durch geschickte Platzierung von Formaten wie "Nano" vor der heute-Sendung
und "Kulturzeit" nach Selbiger.
Die Verlagerung der Inhalte in den Sender „Arte“ ist problematisch.
Arte ist vom Selbstverständnis ein Sender, der unterschiedliche Kulturräume
näherbringen soll, aber auch hier die Unterschiede betont. Beispielhaft seien hier
Formate wie „zu Tisch“ oder „karamboulage“ genannt.  Das Ziel, die deutsch-
französische Freundschaft zu fördern, ist ein hohes Gut und sollte durch dieses
Programm weiter gefördert werden.
Ich appeliere daher, beide Sender zu behalten und deren Profile zu schärfen!
Jakob Landolt, Lehrer an einem Münchner Gymnasium
Jakob Lange Sehr geehrte Damen und Herren,



Mit Erschrecken habe ich heute aus den Medien erfahren, das der Sender 3sat faktisch aus dem Programm entfernt werden soll.



Gerade, im momentanen politischen und gesellschaftlichen Kontext, empfiehlt es sich absolut nicht, an Kultur und Wissensvermittlung zu sparen. Insbesondere wenn dies einen so kleinen Posten im öffentlich rechtlichen Rundfunk einnimmt.

Private Sender werden diese Lücke nicht schließen und sind aus wirtschaftlichen Gründen, garnicht dazu in der Lage.



Mit diesem Schritt enttäuschen sie gerade jene die an die Idee des öffentlich rechtlichen Rundfunks glauben und diesen erhalten wollen.



Bitte überdenken sie diesen Schritt nochmals und ob dies wirklich der richtige Weg ist den Auftrag eines öffentlich rechtlichen Rundfunks zu erfüllen.



Jakob Lange
Jakob T. Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verstehe die Diskussionen um den Rundfunkbeitrag. Was ich nicht verstehe ist, dass aktuell offenbar nur über die Kosten gesprochen wird - und wie man noch sparen kann. All die Vorteile, die uns eine freie Berichterstattung bringen, werden einfach nur zur Kenntnis genommen, als wären sie eine Selbstverständlichkeit.

Gerade in diesen Zeiten, in denen wir Desinformations-Kampagnen und Fake-News erleben wie nie zuvor, ist es wichtig, das Angebot guter Medien zu gewährleisten. Daran kann allen demokratischen Parteien nur gelegen sein!

Mit freundlichen Grüßen

Jakob T.
James Griffin Es ist für mich fast schon ein Skandal, dass vor den Behauptungen rechtsextremer Populisten (Staatsfunk, Hofberichterstattung, etc.) eingeknickt wird. Unter Vorhaltung finanziellen "Mangels" wird stillschweigend darauf "verzichtet", den demokratischen Auftrag einer diverse und komplexen, journalistisch professionellen Berichterstattung aufrecht zu halten. Dies gilt insbesondere in den Bereichen Politik und Kultur,



Das "Fusionieren" von Kanälen, die nicht fusionierbar sind und zur Entstellung und Verarmung aller jeweils beteiligten Kanäle führen wird, muss verhindert werden. Dies glit in besonderem Maße für Sender wir 3Sat und Arte. Aber es gilt auch für so qualitativ hochwertige Angebote wie Kika und seinen preisgekrönten Sendungen.



Dass, wenn ich das richtig verstanden habe, darüber von den Autoren dieser "Vorlage" ein halbes Jahr lang gebrütet wurde ist eine Sache. Dass nun in kürzester Zeit seitens der Sender und ihrer Mitarbeiter verlangt wird, dieser Attacke auf demokratische Fernseh- und Mediatheksangebote brav zustimmend reagieren zu müssen, ist bestürzend. Ihnen die Pistole auf die Brust gesetzt wird. Das ist höchst verwerflich.



Das solcher Kahlschlag die journalistische Landschaft verarmen und geschulte Fernsehschaffende ihre Arbeit und Lebengrundlagen verlieren werden - völlig unverdient und ohne Schuld! - spielt anscheinend keine Rolle. Das kann ich nur zutiefst unethisch nennen.



Dieser Abbau unseres demokratisches Systems öffentlichen Rundfunks darf nicht stattfinden. Eine Amerikanisierung der Medienlandschaft darf nicht geschehen. Den sogenannten "freien" Medien, die den Befehlen ihrer Geldgeber zu entsprechen haben, darf das Feld nicht überlassen werden. Die dunklen Agenden "unsichtberer" Milliardäre dürfen nicht mit zunehmender Zeit ihre "seltsam gefärbten" Informationen auf die Bürger herabregnen lassen ohne dass ein starkes ÖRR dem widersprechen kann. Wie kann das für ein demokratisch organisiertes Mediensystem überhaupt ernsthaft eine Option sein? Demokratischer Rundfunk ist dem Demos, seinen Bürgern, verpfichtet und Gottseidank nicht irgendwelchen Konzernen und Bonzen.



Was den Bürgern zurecht auf den Keks geht, sind die separat erhobenen Gebühren für den ÖRR. Dieses System ist überholt. In einer Zeit, wo jeder über sein Handy Radio und TV Angebote empfangen kann, muss nicht mehr darauf geachtet werden, ob jemand einen "Rundfunkempfänger" hat (der durfte früher konfisziert werden). Früher machte das Sinn, weil nicht jeder ein Radio oder Fernsehgerät hatte um ÖRR zu empfangen. Dies gilt eben heute nicht mehr. Es wäre also sinnvoller und psychologisch geschickter dafür eine Steuer zu erheben. ÖRR ist für mich eine Art Allmend und dementsprechend auch von der Allgemeinheit zu erhalten. Wahrhaft freie Medien (ÖRR), nachvollziehbar und transparent, müssen ein starkes, vom Staat zu leistendes Angebot bleiben.



Wie "private, freie" Medien wirken, ist leicht zu erkennen, wenn man die Springerpresse betrachtet. In den USA ist es noch offensichtlicher zu sehen, was apssiert, wenn ungeniert Inhalte mit Schlagseite die Bürger eines Landes bis nahe an "Coup d' etat" Situationen führen.



Wir dürfen unsere demokratischen Medien nicht aufgeben und verarmen.
Jan Sehr geehrte Damen und Herren,



ich spreche hiermit meinen ausdrücklichen W I D E R S P R U C H gegen die von Ihnen geplante sogenannte Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks inklusive der enthaltenen Fernsehformate aus.



Als Mitarbeiter einer Universitätsklinik und damit quasi Beamter, spreche ich mich hingegen für die liberale, demokratische, rechtsstaatliche, freie Vermittlung von Wissen aus.



In diesen Tagen, wo neoliberale Finanzfaschisten, Neonazis und sonstige ungebildete Personen, im Sinne wenigstens der Herzensbildung, einen zunehmenden Einfluss auf den freien Austausch von Wissen nehmen, wo unter dem Vorwand der finanziellen Optimierung, der freie Wissensaustausch, die freie Verbreitung von Informationen eingeschränkt werden, ist es umso wichtiger, eine stabile Bastion gegen diese dekadente Bewegung der Ungebildeten zu errichten.



Sicherlich ist die Frage berechtigt, wie es möglich sein kann, solche Personenkreise zu integrieren, doch jene welche sich zur Demokratie, zur Freiheit, zur freien Forschung bekennen, sollten nicht zum Opfer der braunen Dummheit werden, mit der schon einmal auf dem Boden dieses Landes unfassbares Leid über die Menschheit gebracht wurde.



Ohne freie Bildung und den individuellen Willen sich zu bilden, wird es schier unmöglich solche bildungsfernen Personenkreise erfolgreich, selbstverantwortlich, selbstreflektierend in eine demokratische Gesellschaft zu integrieren.



Aufbauen ist schwer, zerstören so einfach.

Es scheint ein dieser Schöpfung immanentes Axiom der Entropie zu sein, dass es so einfach ist (kulturelle) Werte zu zerstören.

Wie schwer es ist, etwas zu erschaffen, von tragbarer Stärke, mag Ihnen aus Ihrer eigenen Lebenserfahrung selbst bekannt sein.



Daher appelliere ich an Ihren Verstand, das Zerstören seinzulassen und den Sinn Ihrer Existenz allein darauf zu fokussieren, etwas tragbares, dem freien Leben dienendes zu erschaffen!



Seien Sie achtsam!

Seien Sie behutsam.



Mir ist bewusst, dass wir uns inmitten der Dekadenz befinden.

Mir ist bewusst, dass wir durch die einhergehende Evolution der sogenannten künstlichen Intelligenz vor nicht kalkulierbaren Risiken stehen, die letztlich dazu führen können, dass nicht wie in unserer klinischen Praxis z.B. die CT und MRT-Bildgebung verbessert wird, sondern wir in einem Nebel der Desinformation enden werden, unfähig, zwischen wahr und falsch zu differenzieren.



Wie sehr haben meine Kollegen und ich unter der Ägide der Dummheit zu Zeiten der COVID19/ Coronapandemie gelitten.

Während wir auf unserer Intensivstation um jedes uns anvertraute Leben kämpften, rumpelte, primitive Floskeln äußernd, der dumme Mob über unsere Straßen, unwissend, die Fakten der freien Forschung ignorierend, um letztlich unter unseren Händen aufgrund womöglich nicht eingehaltener Hygienemaßnahmen zu sterben.



Dies waren die faktischen Auswirkungen von Unwissenheit, die die Betroffenen wie oben geschildert letztlich mit dem Kostbarsten, ihrem Leben bezahlten.



Ich bekenne mich zum Leben.

Ich bekenne mich zum freien Wissen.



Daher will ich durch meinen bescheidenen Beitrag das Sterben der freien Wissenskultur, vertreten durch Sendungen wie „das Kulturjournal“, „Nano“, das Portfolio von Arte, kämpfen.



Wissen ist Macht.

Nur welche Form des Wissens soll in Zukunft der Menschheit vermittelt werden?

Ein von undurchschaubaren Algorithmen generiertes pseudo Wissen einer finanzaffinen Ki/Ai Mafia oder ein durch aufrecht gehende sich frei entfaltende, demokratisch, kultiviert diskutierende Menschen mit der Macht zum freien Zugang zu allen Wissensquellen?



Es liegt in Ihren Händen.

Es ist Ihre Verantwortung, der Verrohung der Gesellschaft entgegenzutreten, mutig zu sein und sich kraft Ihres Amtes für die Freiheit der Wissenschaft einzusetzen!



Wissen ist Leben.

Das freie Wissen und die freie Bildung zu bewahren, dazu ist der Staat im Sinne seiner Daseinsvorsorge verpflichtet und die von Ihnen angedachte Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks führen diesen zutiefst humanistischen Ansatz der Bildung ad absurdum.



Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, meine Worte werden einen positiven Beitrag leisten, für eine freie, auf freier Wissenschaft basierenden Gesellschaft, deren Kernelement die freie Rede ist!



Mit freundlichen Grüßen



Jan



Jan Altnickel Eine Reduzierung von Programmen ist sicherlich kein schlechter Ansatz. Das Ziel sollte sein, mit den gleichen oder geringeren Mitteln eine Berichterstattung zu erreichen, die noch umfassender und differenzierter als bisher eine demokratieförderliche Berichterstattung gewährleistet. Darum besser einmal mehr Stimmen zu Wort kommen lassen, die sonst kein Gehör finden, als die X-te Talkshow mit den immer gleichen Gästen auszustrahlen oder sich mit privaten Sendern und Streaming-Diensten einen Wettbewerb im Unterhaltungsbereich zu liefern. Die derzeitigen politischen Entwicklungen sollten Mahnung genug sein, dass immer mehr Menschen sich von den Öffentlich Rechtlichen nicht gut informiert fühlen.



Außerdem sollte das Angebot so gestaltet werden, dass für in Anspruch genommene Leistungen gezahlt werden muss und nicht alle den gleichen Rundfunkbeitrag zu zahlen haben. Wer sich für ausführliche Berichterstattung zur Fußball-Bundesliga interessiert, sollte dafür spezielle Angebote buchen können. Es ist aber schwer zu vermitteln, dass alle für teure Übertragungsrechte und regelmäßige Sendezeit zu zahlen haben – auch wenn es viele gar nicht interessiert, was 22 exorbitant bezahlte Menschen mit einem Ball auf einem Rasen machen und mit ihren Aktivitäten kaum zur Verbesserung der Welt beitragen. Andere dagegen, die sich regelmäßig abrackern und dafür häufig noch nicht mal Geld bekommen, werden nie gehört oder gezeigt. Darum bitte mehr Ausgewogenheit und Gerechtigkeit in der Berichterstattung!



Die Öffentlich Rechtlichen sind nicht dafür da, irgendwelche kommerziellen Interessen oder Gewohnheiten zu bedienen, sondern sollten konsequent so gestaltet werden, dass sie die Demokratie und das Gerechtigkeitsgefühl in der Gesellschaft stärken. Wer teure Sonderleistungen will, sollte dafür bezahlen; aber eine umfassende und differenzierte Berichterstattung muss grundsätzlich auch für weniger Geld gewährleistet werden können.
Jan Andres Bitte durchdenken Sie die Überlegung ganze 20 Rundfunksendungen einzustellen und das Kulturangebot in diesem Bereich zu kürzen. Diversität im Angebot der Beiträge sorgt für Integration von Menschen uns ist sehr wichtig
Jan Beer Sendungen auf 3Sat wie Kulturzeit, ZiB, Scrobel entsprechen dem Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender mehr, als "Wer weiß denn sowas? XXL".
Jan Beinersdorf Hallo,



was ich bisher über die Reform des ÖRR gehört habe, halte ich zum großen Teil für eine Entwicklung in die falsche Richtung. Statt Programme einzustellen oder zusammenzulegen, sollten diese meiner Meinung nach eher gestärkt, modernisiert und diversifiziert werden. So ist es meiner Meinung nach etwa notwendig, die digitale Verbreitung per Internet zu stärken und sogar auszubauen, um dem Trend zum Streaming gerecht zu werden. Dies gilt insbesondere für die Spartenkanäle für Jugendliche und junge Erwachsene, die zum Teil gar kein lineares Fernsehen mehr konsumieren. Zudem sollte es auch keine Reduktion von Text-, Ton- und Bildinhalten im Netz geben, die Verfügbarkeit sollte ohne Zeitbeschränkung gegeben sein und das App-Angebot ausgebaut werden. Ich glaube zB nicht, dass die "coolen Kids" gerne mit der altbacken daher kommenden Mediathek-App ihrer Eltern herum fummeln, sonder lieber ein moderneres Interface mit algorithmisch generierten Vorschlägen ala Social Media hätten, inkl. einer Möglichkeit zur direkten Interaktion eben dort. (Shorts und Sniplets sollten also zB auch noch stärker bei den gerade angesagten Plattformen zum Angebot der Öffentlich Rechtlichen führen, gerade auch um der derzeitigen Desinformationswelle entgegenzuwirken.) Was das Radio und dessen Programmvielfalt angeht, würde ich auch hier mehr auf die Verbreitung im Netz setzen, falls den Verantwortlichen die Ausstrahlung per Funk zu teuer und/oder nicht mehr zeitgemäß erscheint. Eher ungern würde ich auf die verschiedenen Angebote verzichten. Was auch bedeuten sollte, die Angebote wieder stärker voneinander unterscheidbar zu machen: Wenn man den Sender wechselt und auf dem anderen Kanal die gleichen fünf Hits in einer Stunde zu hören bekommt, ist es ja nicht verwunderlich, dass einer der Sender überflüssig erscheint. Auch hier wären einerseits mehr junge, frische, neue Stücke wünschenswert, in einem Mix mit aktuellen Themen als gesprochene Beiträge. Dadurch könnten sich verschiedene Sender wieder stärker auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen mit verschiedenen Vorlieben spezialisieren (aktueller Pop, Klassik, Oldies, 80s/90s etc.), ohne den Informations-Auftrag einzuschränken. Eine stärkere Konzentration auf regionale Inhalte finde ich grundsätzlich nicht falsch, solange dabei aber nicht die Geschehnisse in der weiten Welt vernachlässigt werden.



Zusammenfassend fände ich den geplanten Wegfall einiger Angebote sehr schmerzhaft und in einer sich immer stärker diversifizierenden Gesellschaft auch nicht unbedingt zeitgemäß. Ein Ausbau im Digitalen muss nicht unbedingt das Ende für bestimmte Sender bedeuten.



Mit freundlichen Grüßen
Jan Blew Sehr geehrte Damen und Herren,



das Angebot des öffentlichen Rundfunks und Fernsehen wird von uns fast ausschließlich genutzt, für lokale, regionale und internationale Information. Wir schätzen die Vielfalt, auch die Kontroverse und fühlen uns gut informiert und unterhalten, vor allem für einen monatlichen Preis, welcher weit unter dem Abonnement einer kleinen lokalen Tageszeitung (!) liegt.

Den Vorschlägen zur Zusammenlegung von Sendern / = Streichung von Sendern stimmen wir auf keinen Fall zu und würden uns wünschen, dass man die Gebührenzahler entsprechend bei diesen Entscheidungen beteiligt.

Insbesondere eine Zusammenlegung der Programme 3sat und ARTE wäre eine krasse Einschränkung der angebotenen Vielfalt.

Bitte erhalten Sie Programmvielfalt, demokratische Prozesse und auch die Darstellung kontroverser Themen .



Mit freundlichen Grüßen Jan Blew
Jan Ebling Ich bin für Demokratie, Weltoffenheit und Europa. Und deshalb muss 3Sat erhalten bleiben.
Jan Fillmann Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



als akademisch gebildeter junger Erwachsener und starker Befürworter der Demokratie möchte ich meine Bedenken bezüglich der geplanten Zusammenlegung der öffentlich-rechtlichen Sender äußern:

Es ist nachvollziehbar, dass die GEZ-Gebühren oft kritisiert werden, insbesondere für massentaugliche Programme wie „Tatort“, während Spartensender unterfinanziert bleiben.

Allerdings erfüllen gerade diese Spartensender eine wichtige demokratische Funktion, indem sie eine breite Themenvielfalt und tiefgehende Berichterstattung bieten, die in kommerziellen Medien oft fehlen.



Die Zusammenlegung dieser Spartensender könnte die Meinungsvielfalt erheblich einschränken und das demokratische Gleichgewicht gefährden.

In Zeiten, in denen der öffentliche Diskurs durch schnelle, oberflächliche Informationshäppchen dominiert wird, sind Formate, die sich tiefgehend mit Bildung, Kultur und anspruchsvollen Themen auseinandersetzen, wichtiger denn je.

Diese Programme leisten einen wesentlichen Beitrag zur Meinungsbildung und fördern den öffentlichen Diskurs.

Eine Verengung des Angebots könnte die mediale Vielfalt gefährden und den Zugang zu unterschiedlichen Meinungen einschränken.



Ich appelliere daher an Sie, diesen wichtigen Aspekt in Ihrer Entscheidung zu berücksichtigen und den Stellenwert einer vielfältigen Medienlandschaft für die Demokratie zu wahren.



Mit freundlichen Grüßen,

Jan Fillmann
Jan Hildebrand Es muss auch dem öffentlichen Rundfunk möglich sein, über Themen online zu informieren ohne direkt auf Sendungen Bezug zu nehmen. Stichwort: Online First
Jan Homberg Sehr geehrter Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit in dieser Sache Stellung zu beziehen. Ich gebe zu, dass ich nicht alle Details des Entwurfs des Reformstaatsvertrags kenne, ich möchte mich im Folgenden jedoch auf eine Änderung beziehen, die mir wirklich große Sorgen bereitet.

So wie ich den Entwurf verstehe, soll sich der Online-Journalismus der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten künftig drastisch ändern. So sollen Seiten wie tagesschau.de, rbb24.de oder vergleichbare Angebote künftig nur noch das veröffentlichen dürfen, was vorher im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder Radio gesendet wurde und keine eigenständigen redaktionellen Beiträge mehr publizieren dürfen.

Dies würde die genannten Seiten doch zum einen unglaublich viel langsamer und damit für Nutzer total unattraktiv werden lassen.

Folglich würde sich der öffentlich-rechtliche Journalismus damit doch nahezu vollständig aus dem Internet verabschieden. Ich halte das für brandgefährlich! Gerade in diesen Zeiten von Polarisierung, Zersplitterung in einzelne Bubbles, Fake-News und Hetze braucht es doch einen unabhängigen, ausgewogenen und vor allem FÜR ALLE zugänglichen Journalismus, der nicht einem bestimmten Milieu zugeordnet werden kann und als Gegengewicht zu den oben genannten Tendenzen fungieren kann. Ich verstehe einfach nicht, wieso wir diese Errungenschaft so einfach und ohne Not aufgeben sollten. Natürlich gibt es das Argument, dass private Anbieter diese Nachfrage bedienen könnten, und öffentlich-rechtliche Seiten, wie tagesschau.de, ihnen Nutzer/Kunden abspenstig machen. Laut rbb24.de (https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/10/reformstaatsvertrag-online-digital-rbb-rbb24-rundfunk.html) gibt es jedoch eine Studie von GOLDMEDIA GmbH

Prof. Dr. Klaus Goldhammer und Eduard Scholl, die widerlegt, dass Nutzer mehr kostenpflichtige Angebote wahrnehmen würden, wenn es keine öffentlich-rechtlichen Angebote mehr geben würde. Dazu kommt, dass Angebote von Verlagen nicht den gleichen Standards unterliegen, wie der öffentlich-rechtliche Journalismus, der ja ausgewogen berichten MUSS und sich nicht auf bestimmte Zielgruppen fokussieren DARF. Und genau, dieses verbindende Element, diese gemeinsame faktenbasierte Grundlage, ist es doch, was wir brauchen und auf die wir auf gar keinen Fall verzichten sollten!

Mit Sicherheit muss sich der Öffentliche-rechtliche Rundfunk verändern und Anpassungen müssen vorgenommen werden. Aber muss es wirklich im Online-Journalismus sein, der die Hauptinformationsquelle von so vielen - gerade jungen - Menschen ist? Wäre der im Entwurf vorgeschriebene Bezug der öffentlich-rechtlichen Online-Medien auf Fernseh- oder Radiosendungen nicht so, als ob sich ARD und ZDF in den 70er Jahren, im Zuge des Aufkommens der privaten Fernsehsender komplett aus dem Fernsehjournalismus zurückgezogen hätten? Das ist damals mit gutem Grund nicht geschehen. Bitte erhalten Sie also den öffentlich-rechtlichen Online-Journalismus und geben ihn nicht einfach so preis!!!



Mit freundlichen Grüßen,



Jan Homberg
Jan Kapfenberger Ich finde, dass die Inhalte von 3sat im Programm von arte nicht aufgehen sollten. Arte und 3sat unterscheiden sich doch erkenntlich.

Außerdem wird 3sat von ARD, ORF und SF produziert.

Arte ist eine deutsch-französische Produktion mit ganz anderen Schwerpunkten.



Weiterhin sollen die Online-Inhalte weiter ausgebaut werden. Sie bieten sehr interessante zusätzliche Angebote.



Mit freundlichen Grüßen

Jan Kapfenberger

Erfurt
Jan Klass Ich finde es gut, dass mal in Frage gestellt wird, wie man sich ausrichtet.



Die Investitionen in Sport, insbesondere die immens hohen Zahlungen für Fußball, hielt ich immer für absurd und ungerechtfertigt. Dass diese eingeschränkt werden sollen finde ich sehr gut und sinnvoll.



Wichtiger als Unterhaltung finde ich den Bildungsauftrag, und kulturelle Formate die die Gesellschaft unterstützten und stützen können.



Ich schaue primär 3sat und arte, und bin besorgt dass mir persönlich dadurch substantiell etwas wegfällt.



Über die persönlichen Auswirkungen hinaus halte ich die beiden Sender als überaus wichtig als internationale Kooperationen mit unseren Nachbarländern, und insbesondere als Sender mit und über Kultur und Bildung.

Das sehe ich in den primären und lokalen Kanälen so nicht.

Als zentraler und wichtigster Auftrag des ÖR erscheint mir ein mögliches zusammenlegen dieser Sender daher nicht als sinnvoll.



Deutlich verstärkt wird dieser Eindruck von Berichten und Zahlen wie wenig Anteil 3sat an den Kosten hat. Daher möchte ich Sie bitten nochmal eindeutig zu hinterfragen *was* man zusammenlegt und reduziert, und was nicht.



Insgesamt bin ich auch überrascht dass die Finanzkommission KEF andeutet bis 2028 würden sich auch mit den angestrebten Änderungen insgesamt keine Kostenreduktion ergeben.



Mit freundlichen Grüßen
Jan Klevinghaus Guten Tag,

Ein ausschließlicher Sendebezug im Onlineangebot der ÖRR-Sender würde mich in meiner Nachrichtenaufnahme massiv einschränken. In Zeiten von fakenews und asozialen Medien ist gerade das online-Angebot für mich sehr wichtig und darf nicht eingeschränkt werden!

Mit freundlichen Grüßen

Jan Klevinghaus
Jan Krippner Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



mit großer Besorgnis habe ich von der geplanten Abschaffung des Kultursenders 3sat erfahren. Diese Entscheidung erscheint mir in Anbetracht der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen als kontraproduktiv und gefährlich. Ich möchte Sie eindringlich darum bitten, diese Maßnahme noch einmal gründlich zu überdenken, denn die Streichung von 3sat würde weit über die bloße Einsparung eines Fernsehsenders hinausgehen.



1. 3sat als kostengünstiger Bildungsträger

Zunächst einmal ist 3sat einer der kosteneffizientesten Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Seine Inhalte sind hochwertig, vielfältig und erreichen ein breites Publikum, das sich für Kultur, Wissenschaft und Bildung interessiert. Im Gegensatz zu den millionenschweren Produktionen im Unterhaltungsbereich, die teils fragwürdige Programmqualität bieten, erbringt 3sat einen klaren Mehrwert für die Gesellschaft, indem es seinen Bildungsauftrag vorbildlich erfüllt. Die Absurdität der Situation liegt darin, dass mit minimalen Mitteln ein maximaler Effekt für das kulturelle Leben erreicht wird, während gleichzeitig hohe Summen in Sendungen fließen, die keinerlei Bildungswert besitzen.



2. In Zeiten des Rechtsrucks ist Bildung essenziell

In einer Phase, in der rechtsextreme Strömungen und demokratiefeindliche Kräfte zunehmen, erscheint es besonders fatal, einen der wenigen Sender zu streichen, der regelmäßig differenzierte und anspruchsvolle Programme zu politischen, gesellschaftlichen und historischen Themen anbietet. Gerade 3sat trägt zur politischen Bildung bei, beleuchtet Hintergründe und fördert die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Der Sender stärkt die kulturelle Bildung und ist somit eine wichtige Säule in der Förderung eines aufgeklärten Bürgertums, das gerade in dieser Zeit nötiger denn je ist.



3. Deutschlands schwache PISA-Ergebnisse und der Bedarf an Bildung

Deutschland steht seit Jahren bei den PISA-Studien nicht besonders gut da. Bildung ist ein Bereich, in dem wir dringend aufholen müssen. Statt in kulturelle und bildende Inhalte wie die von 3sat zu investieren, die einen positiven Beitrag zur Allgemeinbildung und zur intellektuellen Entwicklung der Gesellschaft leisten, wird nun ausgerechnet dieser Sender zur Disposition gestellt. Es wäre paradox, wenn in einer Zeit, in der wir uns um die Bildungsstandards im Land sorgen, ein entscheidendes Medium der kulturellen und intellektuellen Förderung abgeschafft würde.



4. Überzogene Gehälter und seichte Unterhaltung

Gleichzeitig ist es schwer verständlich, warum Formate mit fragwürdigem Anspruch oder reiner Unterhaltung wie Quizsendungen, Talkshows und Reality-TV, die bei weitem nicht den bildungspolitischen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfüllen, weiterhin hohe Summen an Geldern verschlingen, während für einen klaren Kultur- und Bildungssender wie 3sat angeblich keine Mittel zur Verfügung stehen. Es ist schwer zu ertragen, dass Persönlichkeiten aus seichten Unterhaltungsformaten Millionengehälter beziehen, während ein Sender, der für Intellekt, Kunst und Kultur steht, geopfert werden soll.



5. Die Vielzahl an Soap-Serien im Kontrast zu kulturellem Anspruch

Die Medienlandschaft ist bereits überfüllt mit seichten Inhalten. Soap-Serien, Reality-Formate und banale Unterhaltung dominieren die Privatsender, und es gibt kein Defizit an dieser Art von Programmen. Der Bildungs- und Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der sich von den Privatmedien unterscheiden sollte, wird durch Programme wie 3sat am besten erfüllt. Die Streichung eines solch zentralen Kulturträgers wäre nicht nur ein inhaltlicher, sondern auch ein moralischer Rückschritt.



Fazit: Kultur- und Bildungsauftrag des ÖRR bewahren

Ich appelliere an Sie, die Bedeutung von 3sat für die kulturelle und intellektuelle Landschaft Deutschlands nicht zu unterschätzen. Es handelt sich bei der Abschaffung dieses Senders nicht nur um eine bloße Sparmaßnahme, sondern um einen Akt, der den Kern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, nämlich den Bildungs- und Kulturauftrag, gefährdet. In einer Zeit, in der die Gesellschaft gespalten ist und mehr denn je Orientierung, Bildung und kritische Reflexion braucht, wäre die Streichung von 3sat eine Fehlentscheidung von weitreichender Tragweite.



Stattdessen sollten Einsparungen dort vorgenommen werden, wo der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Auftrag nicht erfüllt, etwa bei überzogenen Gehältern oder reinen Unterhaltungsformaten, die problemlos auch im privaten Fernsehen angeboten werden könnten. Ein Kultur- und Bildungssender wie 3sat hingegen ist unersetzlich und sollte als Kerngeschäft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geschützt werden.



Mit freundlichen Grüßen



Jan Krippner
Jan Leinemann Sehr geehrte Damen und Herren,



die größten Veränderungen im Sehverhalten von Zuschauern würden erreicht, wenn die Senderreihenfolge in modernen Fernsehgeräten als downloadbare Senderliste zur Verfügung stünde.



Dass diese einfache Möglichkeit zur TV-Konfiguration per USB-Stick besteht, ist wahrscheinlich nur einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung bekannt. Wenn hervorragende Sender wie 3Sat, ard alpha oder arte, um nur Beispiele zu nennen, mit hohen zwei- oder dreistelligen Sendernummern aufgerufen werden müssen, und das Editieren von Favoritenlisten ebenfalls sehr umständlich ist, werden Einschaltquoten auch extrem vom Sendeplatz bestimmt.



Als ich meine gewählte Senderreihenfolge auch im Haushalt meines Bruders etablierte, sagte er mir später oft - immer in Dankbarkeit - wie sehr sich sein Nutzerverhalten geändert hätte.



Bitte sorgen Sie dafür, dass dieser download für marktübliche TV-Geräte und Sat-Receivern auf den Webseiten der Sender eingerichtet wird. Je nach Sender-URL können ja auch unterschiedliche Reihenfolgen angeboten werden, um Interessen-Schwerpunkte abzubilden.



Ich bin mir sicher, dass das Nischendasein von Sendern wie Arte, ard alpha oder phoenix auf diesen Effekten basiert.



Der bei Jugendlichen starke Wunsch nach Sofortness führte wohl auch zum Verlassen des journalistisch kuratierten, moderierten linearen TV-Programms, weil zappen in chaotischen Senderlisten keinen Spaß macht.



Aus unserer gewählten Senderreihenfolge können Sie auch ersehen, dass wir im höchsten Maße unzufrieden sind mit dem geplanten Wegfall einiger Sender...



Mit freundlichen Grüßen,



Dipl.-Inf. Jan Leinemann



Unsere Senderliste:

1. ard

2. zdf

3. arte

4. 3sat

5. ndr-sh

6. rbbberlin

7. mdr

8. wdr

9. swrrp

10. bfs

11. ard alpha

12. hr

13. phoenix

14. einstfestival

15. einsextra

16. zdfinfo

17. zdfneo

18. sixx

19. kika

20. rtl

21. sat1

22. pro7

23. kabel1

24. rtl2

25. vox

26. dsf

27. EUROSPORT

28. EUROSPORT2

29. DMAX

30. n24

31. n24doku

32. kabel1doku

33. tele5

34. superrtl

35. NTV

36. COMEDYCENTRAL

37. orf1

38. orf2

39. orf3

40. RTLNITRO

41. sat1gold

42. pro7maxx

...
Jan Luis Schiffmann Sehr geehrte Damen und Herren, dieAngebote, die durch Arte zur Verfügung gestellt werden, sind von besonderer Wichtigkeit zunächst für die Völkerverständigung zwischen Deutschland Frankreich schon ganz Europa. Aber auch die Bildung Aspekte sind hier für mich äußerst wichtig und kommen bei keinem anderen Rundfunkdienstleister in dieser Art und Weise zu teilen wie bei den beiden Anbietern. Das selbe gilt für auch junge Kulturevents wie Nature One. Es ist etwas, was meines Erachtens unserer Gesellschaft stärkt und wachsen lässt! Was man nicht ein stampfen sollte.
Jan Max Gepperth Sehr geehrte Kommission,



ich habe soeben erfahren, dass geplant ist, dass der Reformstaatsvertrag reformiert und die Qualität des ÖRR gestärkt werden soll. Dieser Idee stehe ich positiv gegenüber. Der Vorstoß, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist, stehe ich sehr kritisch gegenüber.



Gerade in Zeiten von Fake News, die sich schnell über die sozialen Netzwerke verbreiten, braucht es einen starken ÖRR, der nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch schnell ist. Mit dieser Reform würden Sie einen großen Rückschritt im Hinblick auf den Journalismus und den Zeitgeist machen.



Ich hoffe, dass Sie meine Gedanken berücksichtigen und nachvollziehen können.



Mit freundlichen Grüßen
Jan Menzel Ich finde es nicht gut, dass die regionalen Online-Angebote beschnitten werden sollen, da ich diese häufig nutze.

Weiterhion sehe ich hierfür keine gleichwertigen Ersatz.
Jan Mikes Bildung ist das Öl der Zukunft!

Investiert in qualitative Wissensvermittlung für eine breite Masse -

anstatt auf seichtes Entertainment mit stumpfer musikalischer Untermalung oder die 1000 Quizshow!



Wir brauchen mehr für die Zukunft relevante Themen wie Wissen zur Klimakrise oder Inhalte zum sozialen Zusammenhalt -

nicht mehr Börsenkurse vor 8 oder Brennpunkte, die vornehmlich der reaktiven und retroperspektiven Ergötzung an Katastrophen dienen.
Jan Müthel Arte und 3sat sind die beiden besten Sender in Deutschland. Und dazu noch ausgesprochen unterschiedlich. Sie auf diese Weise zu vereinen, kommt einer Kastration gleich. Also bitte ich Sie, davon abzusehen
Jan Neukirchen Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder,



mit großer Sorge blicke ich auf die geplanten Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR), insbesondere auf die vorgeschlagenen Zusammenlegungen im kulturellen Bereich. Als regelmäßiger Nutzer des vielfältigen Angebots, das ARTE, 3sat und zahlreiche Radiosender bieten, appelliere ich eindringlich an Sie, die kulturelle Programmvielfalt zu bewahren.



Der Bildungsauftrag des ÖRR – Mehr als nur Zuschauerzahlen



Der ÖRR hat den Auftrag, zur Bildung und kulturellen Teilhabe der Gesellschaft beizutragen. Dieser Auftrag darf nicht zugunsten von Zuschauerzahlen und Klicks in den Hintergrund treten. Gerade im Bereich der Kultur leistet der ÖRR mit den Sendern ARTE und 3sat einen unschätzbaren Beitrag zur Bildung und Förderung des gesellschaftlichen Diskurses. Eine Zusammenlegung dieser Sender würde zwangsläufig zu einem Verlust an Vielfalt und Tiefe führen. Beide Sender haben sich als unverzichtbare Plattformen für anspruchsvolle Kultur und europäische Verständigung etabliert und müssen in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben. Auch bei den Radioprogrammen darf die kulturelle und regionale Vielfalt nicht der Effizienz zum Opfer fallen.



Kultur statt Unterhaltung – Prioritäten richtig setzen



In Zeiten, in denen Streaming-Dienste den Markt der Unterhaltung dominieren, sollte sich der ÖRR auf seine Stärken besinnen: Bildung, Information und Kultur. Unterhaltung darf keine Priorität haben, wenn gleichzeitig bei kulturellen Formaten eingespart wird. Vor allem in Bereichen wie Vorabendserien und Talkshows sehe ich großes Einsparpotenzial, das die Qualität des Programms nicht beeinträchtigen würde.



Einsparungen müssen auch die Geschäftsleitung betreffen



Ich möchte betonen, dass die geplanten Einsparungen nicht nur das Programm betreffen sollten. Es ist enttäuschend, dass die Gehälter der Geschäftsleitung in den aktuellen Plänen offenbar ausgeklammert bleiben. Wenn der ÖRR nachhaltiger und effizienter wirtschaften soll, dann müssen auch die Führungsetagen ihren Beitrag leisten. Dies wäre ein klares Zeichen, dass die Reformen alle Bereiche des ÖRR betreffen und die Verantwortung auf breiten Schultern verteilt wird.



Moderne Plattformen für ein modernes Publikum



Ein positiver Schritt wäre die Zusammenlegung der Mediatheken der einzelnen Sender. Das würde die Zugänglichkeit der Inhalte verbessern und den Nutzerinnen und Nutzern einen zentralen Anlaufpunkt bieten. Gleichzeitig fordere ich, dass der ÖRR seine Aktivitäten auf X/Twitter beendet, da diese Plattform zunehmend durch extremistische Gruppen unterwandert wird. Stattdessen sollte der ÖRR seine Präsenz auf dezentralen und demokratischen Plattformen wie Mastodon ausbauen, um einen sichereren und integren Raum für den öffentlichen Diskurs zu fördern.



Mein Appell an Sie: Schützen Sie die Kultur!



Die Reform des ÖRR ist notwendig, doch sie darf nicht zu einem Verlust der kulturellen Vielfalt führen. Es geht um mehr als Effizienz und Einsparungen – es geht um den Kern dessen, was den ÖRR ausmacht: seine Rolle als Hüter von Bildung, Kultur und Demokratie. Ich bitte Sie inständig, den kulturellen Auftrag des ÖRR zu bewahren und sicherzustellen, dass er auch in Zukunft in seiner ganzen Vielfalt und Tiefe bestehen bleibt.



Mit freundlichen Grüßen,

Jan Neukirchen
Jan Oliver Schmitt Sehr geehrte Damen und Herren,



die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland sind ein hohes Gut und überzeugen in der breite durch aktuelle, differenzierte und unabhängige Berichterstattung. Eine Fokussierung auf das Format TV und Radio entstammt einer Zeit, in der die Onlinemedien noch keine Relevanz hatten und ist nicht mehr zeitgemäß. Der heute größte und wichtigste öffentliche Informationsraum ist das Internet und eine Schwächung der Aktualität und des Umfangs der Kommunikation in diesen Medien wäre eine Schwächung unserer öffentlich-rechtlichen Nachrichten und ihrer Reichweite in der Gesellschaft.



Ich rege daher an, die Relevanz der Onlinemedien im Reformstaatsvertrag zu würdigen und den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenauftrag hier nicht abzuschwächen. Das entstehende Vakuum würden potentiell auch einige stärker politisch gefärbte und unseriöse Medien mit Freude füllen.



Einsparpotentiale sehe ich viel eher im Bereich Entertainment. Die öffentlich-rechtlichen Sender produzieren immer mehr Hörspiele, Spielfilme und andere Entertainmentangebote. Der Fokus sollte aus meiner Sicht aber vollständig auf Nachrichten und Bildung liegen. Dokus, Hintergrundinformationen, Nachrichten, Infopodcasts, all das sollte weiterhin zum Auftrag gehören. Auch bei der Anzahl der Sender und bei der Zerklüftung über die einzelnen Bundesländer ist sicherlich noch Einsparpotential möglich.



Danke und freundliche Grüße

Jan Oliver Schmitt
Jan Theiß Wenn man 3Sat und arte zusammen legen würde, würden man wichtige Kultur geprägte Sendezeit verlieren. Man meint, dass beide Sender ähnlich sind, dabei ist deren Angebot komplett unterschiedlich und trägt zur einer Bunten Vielfalt bei. Es macht kein Sinn an dieser Stelle zu sparen. Viel mehr sollte man sich die dritten Programme angucken. Ist es noch Zeitgemäß ein WDR Köln, WDR Düsseldorf... zu unterhalten?
Jan Völkers Ich möchte in jedem Fall gerne weiter das öffentliche Fernsehen nutzen und bin jede gegen jede Einschränkung
Jan W. Heising Ich möchte Sie bitten, die geplanten Reformpläne bitte noch einmal zu überdenken. Wir als Familie mit drei Kindern sehen und hören tatsächlich auscchließlich öffentlich rechtliche Sender - und zwar vornehmlich die Spartensender. Das Programm der ARD (das Erste) und des ZDF hat sich bedauerlicherweise fast vollständug den privaten Sendern angenähert, ist für uns unerträglich und langweilig geworden - panis et circensis. Vielfalt erleben wir dank der Möglichkeit häufigen Senderwechsels unter den öffentlich rechtlichen. Gerade die von Schließung bedrohten Kultursender oder auch 3sat an sich erfreeun uns als Erwachsene oder aber auch uns als Familie aufgrund er geteigten Dokumentationen immer wieder sehr. Eine derartige Vielfalt sollte unbedingt erhalten bleiben. Ferner: es ist ansonsten kaum noch möglich, sich umfassender zu informieren, da die Tagespresse schon sehr einseitig geworden ist. Eine Unabhängigkeit von Anzeigenkunden sind wir gerne bereit, uns auch weiterhin etwas kosten zu lassen - wenn wir nicht nur Krimis und Fußball schauen müssen!
Jan Wrede Sehr geehrte Vertreter des Volkes,



angesichts der Vorschläge zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehe ich mich zu einer Anmerkung veranlasst. Die Vorschläge zur Verkleinerung des Senderangebots und Zusammenlegung von Fernsehsendern sehe ich äußerst kritisch. Schließlich ist das Angebot von Sendern wie 3sat, arte und Phoenix, sowie vieler Regionalprogramme in der deutschen Fernsehlandschaft das einzige, welches einen Bildungsauftrag erfüllt. Insbesondere die drei erstgenannten Sender können mit ihrem Programm zur politischen Bildung beitragen.

Demgegenüber stehen die Sender des Privatfernsehens, deren Programm eher verhindert, dass sich Menschen mit Gesellschaft und Politik dezidiert und informiert auseinandersetzen können.

Sicherlich sind Einsparungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht vermeidbar, bzw. sollte mehr in soziale Medien investiert werden, um auch jüngere Nutzer:innen zu erreichen. Doch Einsparungen bei Sendungen, die die politische, gesellschaftliche und Allgemeinbildung fördern kann hierzu nicht die Lösung sein.

Natürlich kann man über den Geschmack der angebotenen Sendungen streichen, jedoch sind meiner Meinung nach Sendungen wie die unzähligen Krimiserien, Musikshows und "Vorabend-Familienserien" sicherlich mit geringerem gesellschaftlichem Nährwert als das gesamte Angebot von 3sat, arte oder Phoenix.

Gerade in Zeiten, in denen der Rechtsextremismus in Deutschland erstarkt, ist es unabdinglich ein breites Angebot an gesellschaftlichen und politischen Bildungsmöglichkeiten bereit zu stellen. Insbesondere die föderale Bildungspolitik in Deutschland hat offensichtlich in den vergangenen Jahrzehnten versagt, jungen Menschen die Grundsätze und die Privilegien unserer demokratischen Gesellschaft zu verinnerlichen, sodass diese sich vermehrt rechtsextremen Positionen zuwenden. Einsparungen beim frei verfügbaren Bildungsangebot des ÖRR wäre insofern ein weiterer kleiner Schritt in die falsche Richtung, hin zu weniger Demokratiebewusstsein und hin zu mehr Zweiflern oder sogar Gegnern unseres Gesellschaftssystems.

Das Ziel der rechtsextremen AfD, den ÖRR zu verkleinern bzw. gänzlich abzuschaffen, ist seit langem bekannt. Die Unterstützung der AfD für diese Reformvorschläge unterstreicht, dass eine Beschneidung zentraler Angebote des ÖRR prekäre Folgen für uns Deutsche haben kann.

Neben der offenen politischen und juristischen Bekämpfung des Rechtsextremismus ist meiner Ansicht nach die Meinungsbildung der Öffentlichkeit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten essentiell, um gegen die zunehmende Demokratieskepsis und den erstarkenden Rechtsextremismus gegenzusteuern. Die Grundlage hierfür legt die Bildungspolitik, die in den letzten Jahrzehnten arg vernachlässigt worden ist. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann und muss einen Beitrag zur Meinungsbildung und somit zur Bekämpfung von radikalen, demokratiefeindlichen Positionen leisten. Deswegen dürfen das gesellschaftspolitische und allgemeine Bildungsangebot nicht beschnitten werden - im Gegenteil - es muss sogar noch ausgebaut werden, und zwar mit Sinn und Verstand.
Jana Bialluch Sehr geehrte Programmkommission, sehr geehrte Entscheidungsträger*innen,

Den Sender 3Sat einzustellen und in das Programm von Arte zu überführen, halte ich für einen großen Fehler. Gerade in den politisch turbulenten Zeiten, in denen der Krieg wieder in Europa ist und Rechtsextreme unsere Demokratie bedrohen, brauchen wir Formate, in denen unsere Wirklichkeit befragt, über sie reflektiert wird. Ich erinnere mich, dass Kulturzeit kürzlich genau dafür ausgezeichnet wurde. Und nun wollen Sie an der Kultur sparen, während Millionen in Fußballlizenzen, Schlager und Quizshows versenkt werden? Gibt es keinen Bildungsauftrag der Öffentlich Rechtlichen mehr? 3Sat und Arte sind wichtige Sender, die helfen, zwischen gespaltenen Positionen zu vermitteln und die krisenhafte Zeit zu verstehen. Wenn Fernsehen weiter eine Relevanz in Zukunft haben soll, dann mit diesen Sendern und guten TV Magazinen.



Mit freundlichen Grüßen
Jana Böhnke Guten Tag,

bitte überdenken sie die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat. Beide Programme haben, wie sie sicherlich wissen, unterschiedliche Partnerländer und damit auch unterschiedliche Schwerpunkte. Diese Blickwinkel sind notwendig, um mehr über die anderen Länder zu wissen und ich hoffe, dass es unseren europäischen Nachbarn ebenso geht. Es wäre sehr schade, wenn gerade die Programme nach 18 Uhr wegfallen würden. Durch die heutige private Aufnahmetechnik kann ich zeitversetzt beide Angebote nutzen. Ich schaue kein Privatfernsehen und liebe die Qualität der Kultursender in jeglicher Hinsicht.



Ferner befürchte ich, dass bei den geforderten max. 4 Hörfunkprogramme je Bundesland z.B. beim WDR das Radioprogramm WDR 5 wegfallen könnte. Die Sendung zeichnet sich durch ihren hohen Informationsinhalt und Kompetenz aus.



Bitte geben sie den Rundfunkanstalten die Möglichkeit selbst Sparpotentiale zu entdecken und auszunutzen, dass ihnen engere Grenzen zu setzen. Zudem finde, dass in der aktuellen Zeit der fake news es notwendig ist, dass auf vielen Kanälen etwas Wahres berichtet wird.



Vielen Dank!

Viele Grüße

Jana Böhnke
Jana Fritze Laut Entwurf sollen die beiden Programme Arte und 3sat zusammengelegt werden im Hinblick auf ein großes Europäisches Programm.

- Bisher ist Arte fokussiert auf Deutschland & Frankreich

- 3sat ist fokussiert auf die DACH Region

- beide haben eine unterschiedliche Ausrichtung, einerseits mehr "Hochkultur" auf 3sat, andererseits mehr Alltagskultur und Wissenschaft die laienverständlicher aufbereitet wird auf Arte

- auf 3sat kann ich aus unverständlichen "rechtlichen" Gründen nicht alle Sendungen empfangen

- Ich bin dagegen 1. die beiden Programme zusammenzulegen weil nicht alles was jetzt abgedeckt wird in der erforderlichen Tiefe in einem Programm abgedeckt werden könnte

- aus dem gleichen Grund gegen eine Ausweitung auf ganz Europa oder die EU

- zu klären ob mit Europa EU oder Europa geographisch bis zum Ural gemeint wäre

- wo bleibt der Rest der Welt?



Zusammengefasst: behalten Sie ARTE und 3sat unbedingt separat, richten Sie einen weiteren Sender für Europa (EU) ein, bzw. Sendeformate die die EU abdecken, sowie einen Sender für "ROW". Europa hält sich immer noch für den Nabel der Welt, ähnlich wie die USA, sind es aber nicht. Der globale Blickwinkel kommt auf allen Kanälen zu kurz und wird in diesem Staatsvertrag nicht beachtet.
Jana Großmann 3Sat muss bleiben! Was für eine Verarmung der Kultur wenn es Sender wie 3Sat nicht mehr gibt.
Jana Grzybowski Ich möchte nicht das arte und 3-sat zusammen gelegt werden.sondern erhalten bleiben.

Ich möchte ,das das öffentlich rechtliche weiterhin uns Bildung und Wissen vermittelt und auch verbreitet , das müssen wir fördern.



In diesen schweren und schwierigen Zeiten für mich ,wo vieles instabil sich anfühlt ,wünsche ich mir weiterhin Informationen und Unterstützung seitens des Journalismus in den für mich unsicheren Zeiten.
Jana Haase Mir fehlt beim rbb das Kulturradio. Die Sendungen und Moderator:innen, welche ich gerne gehört habe, sind weg und gegangen. Ich brauche gute Klassiksendungen, ruhige langsame Sprache, interessante fundierte Inhalte, richtige Informationen.

Im Urlaub höre ich gerne SWR3. Dort gibt es noch Formate, die es im rbb leider nicht mehr gibt.
Jana Haase (Bibliothekarin in einer Bundesbehörde) Wenn wirklich 3SAT gestrichen werden sollte so wäre dies ein Schlag ins Gesicht der kulturellen Bildung und der Demokratiebildung.



Ein Ziel der AfD wäre erreicht: Streichung von Demokratie und Bildung. Die Ministerpräsidenten ebnen den Weg zur Diktatur.
Jan-Dirk Schemm Ich finde es unmöglich, dass 3 Sat mit Arte zusammengelegt werden soll. Das Niveau der anderen Sender ist doch jetzt schon fast nur Unterhalung der untersten Schublade.
Janek Rauhe Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde Ihre Pläne für die Vorgaben im Online-Bereich völlig fehlgeleitet. Auf lineare Medien wie Radio und TV zu warten, bis online berichtet werden darf, ist in der heutigen Zeit absurd. Und auch mit Blick auf die Zukunft noch bedrohlicher: Radio und TV sind Medien von gestern. Schauen Sie sich den Reuters Digital News Report an. Die Menschen informieren sich über Politik und Nachrichten im Netz, auf Webseiten, vor allem bei Social Media und in Apps. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hier zu beschneiden, stärkt nur diejenigen, die Social Media mit Fake News und staatlichen Desinformationskampagnen fluten. Verlässliche, unabhängige und überparteiliche, regionale Information bieten der SWR und der HR, die Tagesschau und heute. Wie sollen die alle unter 60 erreichen, die sich vor allem online informieren? Bei allem verständlichen Reformwillen ist eine solche Beschneidung bei Online- und Social Media Auftritten das mittelfristige Todesurteil, das Sie unterzeichnen. Damit rauben sie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk die weitere Lebensgrundlage. Aber nicht nur das: es ist eine Reform auf Kosten der jungen und mittleren Generation. Für alle, die jünger als 60 sind und den Beitrag zahlen, fällt das zentrale Angebot weg - zugunsten von Angeboten, die vor allem von Älteren genutzt werden. Und auch wirklich mal an einem an Beispiel: Wenn ein Terroranschlag passiert, bekomme ich keine Warnung/Infos per SWR Aktuell App oder Tagesschau Push, weil die noch warten müssen bis im Radio ein Beitrag lief? Ernsthaft? Nach der Ahrtal Katastrophe kann das doch nicht Ihre Antwort sein? Meine Bitte daher: Streichen Sie diesen Punkt. Mit freundlichen Grüßen
Janet Rethmeyer Natürlich ist es sinnvoll zu sparen, jedoch nicht bei gutem, glaubwürdigen Journalismus. Qualität hat ihren Preis und Vielfalt ist ein Luxus dieses meines Landes. Wenn wir diese Vielfalt einschränken, werden wir jüngere Generationen auch nicht besser erreichen. Wir sollten die älteren Generationen mit vielfätigen Qualitätssendungen weiterhin umfangreich versorgen, da langfristig ihr Einfluß auf nachfolgende Generationen auch nicht zu gering eingeschätzt werden sollte! Gute, glaubwürdige Informationen waren viele Jahre eine feste Richtschnur in meinem Leben (Jahrg. 1961), so daß ich fundiertes Wissen guten Gewissens an meine 4 Kinder weitergeben konnte! Der Vergleich mit anderen Ländern macht mir immer deutlich, was für ein Luxus dies immer war und woher ich die Fähigkeit und Sicherheit erlangen konnte, Sachverhalte und Vorkommnisse in diesem Land und überhaupt weltweit einschätzen zu können!
Jan-Frieder Cecatka Ich bin gegen das Zusammenlegen von z.B. Arte und 3Sat, da beide Sender aus ganz anderen Ursprüngen entspringen. Arte ist aus der Annäherung an Frankreich und 3Sat aus drei deutschsprachigen Ländern entstanden. Die Themen, welche spezifisch für die beiden Sender sind in einem zu komprimieren, wird eindeutig mit einem Verlust der Vielfalt einhergehen. Auch die Zusammenlegung von anderen Sender, welche eindeutig einen wissenschaftlichen, kulturellen, freien und politischen Journalismus prägen wird den Verlust einer Vielfalt an Informationen und Standpunkten zum Verlust haben. Gerade diese Vielfalt, verschiedener Blickwinkel, kulturellen und wissenschaftlichen Inhalten, ist meines Erachtens, gerade in unserer heutigen Gesellschaft von enormer Bedeutung. Es ist gerade als öffentlich-rechtlichen Fernsehns dringend erforderlich freien und unabhängigen Journalismus zu fördern,anstatt diesen zu beschränken. Es sollte vielleicht nocheinmal überdacht werden, ob es nicht sinnvoller wäre die Programgestaltung zu überdenken und einige wirklich sinnbefreite Produktionen nicht mehr oder weniger zu finanzieren. Bei den geplanten Änderungen werden gerade diejenigen, welche unser Zukunft gestalten werden, kaum beachtet.
Janine Malz Als Rundfunkgebührenzahlerin, als treue Zuschauerin von Phoenix und 3sat und als Bürgerin dieses Landes finde ich es ein Unding, dass in Zeiten von wachsender Desinformation ausgerechnet die Bildungssender zusammengestrichen werden. Wäre es nicht sinnvoller, an anderer Stelle zu kürzen? Zum Beispiel ist es wenig sinnvoll, dass es in der ARD mehrere Wissenschafts-Redaktionen, mehrere Kulturredaktionen etc. gibt. Da könnte man sicher einsparen. Die einzelnen Sender fallen doch finanziell kaum ins Gewicht, so viele Mitarbeitende beschäftigen sie nicht. Gerade Phoenix mit seiner politisch ausgewogenen Berichterstattung und 3sat als Kultursender zu streichen, verstößt fatal gegen den Bildungsauftrag des ÖRR. Mir ist bewusst, dass gerade jüngere Zielgruppen eher weniger lineares Fernsehen schauen, aber wäre es da nicht besser, verstärkt auf Social-Media-fähige Formate und ein Ausspielen bei YouTube sowie Podcasts zu setzen? Denn die Inhalte - Geschichtsdokus, gut recherchierte Hintergründe, Kultursendungen, politische Talkshows - besitzen eine hohe Qualität und bereichern die deutsche Medienlandschaft. Bitte überlegen Sie, ob diese symbolische Zusammenlegung der Sender wirklich der richtige Schritt ist, oder ob es nicht besser wäre, Doppelstrukturen (die genannten Redaktionen) zu reduzieren. Herzlichen Dank, Janine Malz
Janis König Ich finde es sehr fragwürdig, dass unser pluralistisches Fernsehen durch einen eingeschränkten Einheitsbrei ersetzt werden soll. Ausgewogene und neutrale Berichterstattung besteht aus einer Abdeckung einer Vielfalt von Interessen.



Stattdessen wird rein auf Quoten gesetzt – diese Abhängigkeit haben doch die Privaten bereits, die Öffentlichen sind ein Gegenmodell. "Privatfernsehen", nur finanziert aus öffentlicher Hand braucht niemand.



Überleben soll stattdessen das unglaublich teure Sportprogramm sowie Talk-Shows mit Moderator*innen die notorisch überbezahlt sind aber es nicht schaffen ihren Gästen ihre Lügen vorzuhalten bzw. Aussagen zu überprüfen. Pilotprogramm war Mal interessant als das kein Selbstdarsteller-Unterhaltungsfernsehen mit pseudo-politischem Anstrich war, sondern informativ.



Behaltet 3sat & Co. und streicht dafür teures Fußballprogramm (das dürfen die Privaten senden¹) und diese rechte Propagandamaschine von Talk-Shows.



¹ Die Kosten sind ja sowieso übertrieben und nur so hoch, weil FIFA etc. wissen, dass sie fast alles fordern können, da die Öffentlichen ja eh nicht gewinnorientiert arbeiten. Mit Privatsendern haben sie wenigstens ebenbürtige Verhandlungspartner und es wird nicht öffentliches Geld an reiche und mächtige private Organisationen (FIFA/UEFA/...) gezahlt.
Janna Brunkhorst Sehr geehrte Damen und Herren,



wo Vielfalt weggespart wird, bleibt viel auf der Strecke. Bezogen auf Wissenschaftssendungen, Dokumentationen und anderes Bildungsfernsehen können wir uns eine Reduzierung in Deutschland nicht leisten - sie würde uns teuer zu stehen kommen und über reduzierte Bildung höhere Einbußen, auch finanziell bedeuten, als durch die Zusammenlegung von Sendern eingespart werden könnte. Bitte, denken sie nachhaltig und somit im Sinne der Bildung. Zu hochwertiger Bildung gehört immer Vielfalt und insbesondere auch hochwertige Wissensvermittlung, welche manchmal vielleicht nicht die Mehrheit sofort anspricht, aber bei der es für diese Mehrheit wichtig ist, dass sie es angeboten bekommt, so dass zumindest die Interessierten, selbst wenn sie vielleicht nach der Einschalt-Quote zu urteilen in der Minderheit sein sollten, einen einfachen Zugang zu dieser Bildung erhalten und damit Vorteile für die gesamte Gesellschaft erarbeiten können.

Daher bitte ich Sie entweder keine Sender in Hörfunk und Fernsehen zusammen zu legen oder zumindest darauf zu achten, deren Bildungsformate komplett, ohne Einschränkungen allesamt zu erhalten!

Vielen Dank, dass Sie meine Nachricht gelesen haben, ich freue mich sehr, wenn Sie die Argumente beherzigen!

Mit freundlichen Grüßen

Janna Brunkhorst
Jannik Mundhenk Bitte nicht arte abschaffen. Der mit Abstand beste ÖR.
Jannik Schmitt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich weiß, der ÖRR muss sich ändern. Viele Vorschläge, die von Ihnen erarbeitet wurden (ich bin kein Jurist, ich entnehme meine Informationen Ihrer Präsentation und Pressemitteilungen) halte ich für sinnvoll. Ich bin ein Teil der zu Recht stark umworbenen Zielgruppe der jungen Erwachsenen (22) und mir persönlich ist es wichtig, dass der ÖRR meine Altersgruppe erreicht. Ich höre für mein Alter relativ viel Inforadio (was nicht heißt, das ich an sich viel Radio höre) und ich nutze vor allem das Onlineangebot der Hessenschau. Hier werden die sehr wichtigen und qualitativ hochwertigen Beiträge des Hessischen Rundfunks online aufbereitet, ergänzt oder (soferm das mittlerweile erschreckend zusammengesparte Programm es nicht zulässt) erstmalig präsentiert. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es nerdig ist, wenn ich mir Artikel zum Bankrott einer hessischen Kommune durchlesen, allerdings habe ich KEINEN ANDEREN WEG um an diese Informationen zu kommen. Auf den sozialen Medien ist die Informationsdichte nun mal nicht so hoch und nicht jeder, mich eingeschlossen, möchte sie nutzen. Viele meiner Freundinnen und Freunde, aber auch Bekannte, Kommilitonen, Kollegen, usw. versuchen sich AKTIV von Social Media abzunippeln. Viele haben selbstständig erkennt, dass die Algorithmen das Gehirn auffressen.

Da das Linearfernsehen als Seniorenbespaßung nun mal keinen unter 50 mehr zuverlässig erreicht und das Radio genauso überaltert ist (und jetzt anscheinend? so totgespart werden soll, das es unhörbar wird), frage ich mich was der ÖRR, in meinem Fall der hr, dann noch bieten soll.

Bitte machen Sie den öffentlich rechtlichen Rundfunk nicht kaputt.

Ich weiß, dass Sie zahlreiche Interessen zu vertreten haben, die mit dem ÖRR in Konkurrenz stehen. Ja, Spiegel Online wäre meinetwegen die Nummer eins, wenn es die Tagesschau nicht im Netz gäbe, aber muss man dafür die Tagesschau im Netz abschaffen??? Lineare Programme haben nun mal nur maximal 24h am Tag (und bei hrinfo werden diese mittlerweile gefühlt höchstens 6 redaktionell betreut, davon die Hälfte wiederholt). Warum wollen Sie die Rundfunkanstalten an ihr Linearprogramm ketten, wenn doch allen klar ist, das dieses Linearprogramm weder ausreichend noch die Zukunft ist.

Ich mache mir Sorgen um unsere deutsche Medienlandschaft. Unser ÖRR ist dominant, weil er gut ist. Die Menschen vertrauen ihm (noch), weil er (noch) in der Lage ist, exzellenten Journalismus zu produzieren. Ich bin kein Freund von Horrorszenarien, aber ich möchte nicht in einer Amerikanischen oder Britischen Medienwelt enden, wo private Meinungskonzerne den Ton angeben, wahlweise um eigene Ziele durchzuprügeln oder reich zu werden.

Sparen Sie woanders aber nicht am Online-Auftritt (iSv Website). Das ist nämlich effektiv das einzige, was ich aus meinen Rundfunkgebühren gerade so rausbekomme (außer ein bisschen Radio und eine Doku bei YouTube).

Sparen Sie doch bei den Rentnern, lassen Sie die ARD die Degeto an die Wand fahren und keine gefühlten 2000 Sendeplätze im Jahr mit frisch produziertem Abfall füllen. Den Demenzkranken ist doch auch lieber wenn die Filme von früher zum 20x gezeigt werden. Mit den spottbilligen Neuproduktionen ist doch inhaltlich eh nichts gewonnen. Oder zwingen Sie den ÖRR halt nicht zum sparen, wer geizig ist und bei Tedi einkaufen geht kriegt halt auch nur Ramsch raus (ich hoffe die Analogie kommt bei den Damen und Herren Ministerialdirektoren an).



Da das jetzt alles ein bisschen länger wurde noch eine letzte Bitte: Ich kann mir schon vorstellen wie der Spaß hier ausgewertet wird (übrigens kann ich dafür ChatGPT empfehlen :)). Bei solchen Auswertungen lässt sich doch auch immer ganz gut ein Zitat einstreuen, mein Kommentar darf dafür auch gerne gekürzt werden :))) Das mit dem Tedi war vielleicht nicht so gut...

Mein Todschlagargument: Wie oft höre ich das die jUnGeN lEuTe nicht am gesellschaftlichen Diskurs teilhaben (wollen). Ich will teilhaben und ich will diese Reform nicht. Statistiker würden das jetzt stärker gewichten weil ich zu einer unterrepräsentierten Gruppe gehöre...



Beste Grüße

Jannik Schmitt
Jannis Diehlmann Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte folgende Vorschläge:



a) Bitte zeigen Sie mehr Spielfilme wie "Aus dem Leben", der am 09.10 2024 in der ARD zu sehen ist.

b) Wir brauchen keine Serie der Charite mit der Staffel 4 über die Zukunft in der Medizin. Doch wir brauchen eine Staffel 5 der Serie der Charite über die Coronathematik. Bei einer Serie mit 6 Folgen können Sie optimal alle Facetten und Ansichten der einzelnen Personen wiederspiegeln und die Personen mit den einzelnen Phasen der Pandemie verbinden, so z.B. die Brandrede von Herrn Prof. Wieler am 18. November 2021 und "wir" als "normale Bevölkerung" sitzen vor unseren Fernsehern, während in der Charite die Ärzte und die Pfleger (m/w/d) über ihr Limit gehen müssen, um alle Coronapatienten zu versorgen. Während gleichzeitig das Vakuum in der Politik sichtbar wird (die neue Bundesregierung ist noch nicht im Amt)..... und die Querdenker "auf den Strassen sind".....

c) Ich bitte um einen Gedenktag für die Toten der Coronapandemie und für die vielen Menschen, die heute noch unter Post-Covid etc. pp. leiden. Wir brauchen auch mehr Informationen im Fernsehen über Corona und das auch heute noch. Beispiel: Sollte man sich jetzt impfen lassen, wer sollte sich impfen lassen, welche Symptome verursacht eine Infektion mit der aktuellen Variante?....

d) Natürlich gehört zum TV-Programm der Liebesfilm genauso dazu wie der Krimi oder auch einfach Filme "wo man nicht nachdenken braucht". Doch ich empfinde das TV-Programm oftmals als eine Art Zumutung. Wir brauchen mehr Filme wie den so hervorragenden Spielfilm im ZDF aus dem Jahr 2021: "Die Welt steht still" und zwar über die gesamte Pandemie bis zum heutigen Tag mit Post-Covid-Fällen etc.pp.

e) Ich bitte außerdem die Politik um eine sachliche und faire Aufarbeitung der Coronapandemie. Ich finde "man sollte sich mit unterschiedlichen Personen mit unterschiedlichen Positionen "an einen Tisch setzen" und darüber diskutieren wie man bei zukünftigen Pandemien "anders oder sogar besser vorgeht", als bei der Coronapandemie. Gleichzeitig sollte aber auch die hervorragende Arbeit des RKI in der Pandemie betont werden. Wichtig wäre zu klären: Sind beispielsweise die Pandemiepläne "auf dem neusten Stand"? Was kann man zur Erleichterung der Gesundheitsämter beitragen? etc.pp. Ich bin selbst Vater und war in der Coronapandemie von den Schulschliessungen betroffen. Doch die Schulschliessungen waren vollkommen richtig. Ein Nachbarsjunge infizierte sich in der Schule mit Corona und seit dieser Zeit ist er ein Pflegefall. Glauben Sie nicht, die Eltern dieses Jungen wären froh gewesen über jeden Tag an dem die Schule geschlossen war und ihr Sohn dadurch gesund geblieben wäre? Auch viele Lehrer (m/w/d) waren mit Corona infiziert. Einige mussten ihren Beruf

deswegen aufgeben.

f) Und wenn so eine gute Serie wie von "Herrhausen" in der ARD zu sehen ist, warum werden Teil 3 und Teil 4 am Donnerstag Abend nach 22:00 Uhr gezeigt und nicht einen Tag später, z.B. am Freitag, den 04.10. 2024 um 20:15 Uhr?
Jansen Claudia Die Fusion bedeutet voraussichtlich weniger Mittel insgesamt gerechnet.

Ich sehe hauptsächlich die 2 Sender.

Also besser Keine Fusion.

Vielfalt Ist sinnvoll.
Jan-Simon Fendler Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



die vorliegenden Reformpläne zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) erkennen zwar den erheblichen Anpassungsbedarf an, sie gehen jedoch nicht weit genug, um den ÖRR zukunftsfähig zu gestalten. Die technologischen Entwicklungen und das veränderte Mediennutzungsverhalten, ebenso wie die wachsende Kritik an der Struktur und Berichterstattung des ÖRR, erfordern tiefgreifendere Veränderungen als bisher vorgesehen.



Drei Hauptkritikpunkte zeigen, dass der ÖRR in seiner jetzigen Form seine gesellschaftliche Funktion nicht mehr angemessen erfüllt:



Unzureichende Fokussierung auf den Kernauftrag: Der ÖRR investiert weiterhin unverhältnismäßig viel in teure Sportübertragungen und massentaugliche Unterhaltung, während wesentliche Bereiche wie Nachrichten, politische Bildung, Kultur und Wissenschaft vernachlässigt werden. Eine stärkere Konzentration auf diese Bereiche ist dringend geboten.



Ineffiziente Aufsicht: Die derzeitige Aufsichtsstruktur des ÖRR verhindert eine effektive Kontrolle. Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder verdeutlichen den Reformbedarf. Hier muss eine deutliche Straffung und Professionalisierung der Aufsicht erfolgen.



Höhe des Rundfunkbeitrags: Angesichts der steigenden Kosten und der Wahrnehmung, dass diese nicht gerechtfertigt sind, ist eine Effizienzsteigerung im Betrieb des ÖRR unabdingbar.



Darüber hinaus hat sich die normative Grundlage des ÖRR durch den technologischen Wandel verändert. Die ursprüngliche Rechtfertigung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die in der begrenzten Verfügbarkeit von Sendeplätzen lag, ist durch die Verbreitung digitaler und sozialer Medien obsolet geworden. Die Sicherstellung der Meinungsvielfalt muss heute unter völlig neuen Bedingungen erfolgen. Zwar bleibt die Gefahr einer verzerrten Berichterstattung bestehen, aber der ÖRR muss sich der Tatsache stellen, dass er nicht mehr das zentrale Medium für Meinungsbildung ist. Stattdessen konkurriert er in der heutigen "Aufmerksamkeitsökonomie" um das begrenzte Gut der Aufmerksamkeit, was eine grundlegende Neuausrichtung des Programms und seiner Strukturen erfordert.



Reformvorschläge, die über die derzeitigen Pläne hinausgehen müssen, umfassen:



Neuausrichtung des Programmauftrags: Der ÖRR sollte sich verstärkt auf seinen Bildungs-, Kultur- und Informationsauftrag konzentrieren und weniger auf massentaugliche Unterhaltung und teure Sportübertragungen. Die Ressourcen sollten effizienter eingesetzt werden, um den Kernauftrag zu erfüllen.



Strukturelle Reform der Aufsichtsgremien: Es ist entscheidend, dass die Aufsichtsgremien erheblich verkleinert werden, um eine Diffusion von Verantwortung zu verhindern. Eine klare Verantwortungsstruktur und eine strikte Trennung zwischen der Aufsicht über die inhaltliche Qualität und die finanzielle Verwaltung des ÖRR sind notwendig. Nur so kann eine unabhängige und effektive Kontrolle sichergestellt werden.



Unabhängige, regelmäßige Evaluation: Der ÖRR sollte in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Expertengremien evaluiert werden. Dies würde Transparenz und Vertrauen in den ÖRR stärken und gleichzeitig eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität sicherstellen.



Trennung von Aufsicht und Betrieb: Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollten die Aufsichtsgremien räumlich und organisatorisch von den Sendeanstalten getrennt werden und eigenes Personal beschäftigen. Nur so kann eine wirklich unabhängige Aufsicht gewährleistet werden.



Fazit: Die vorliegenden Reformpläne greifen zu kurz. Der ÖRR benötigt tiefere strukturelle Veränderungen, um seine Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern und seine öffentliche Aufgabe auch in Zukunft verantwortungsvoll zu erfüllen. Der geplante Reformstaatsvertrag sollte diese Notwendigkeiten berücksichtigen, um einen nachhaltigeren, effizienteren und qualitativeren öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu schaffen.



Mit freundlichen Grüßen,



Jan-Simon Fendler
Jasmin Thesenvitz 3sat muss bleiben!

Der einzige Sendeort, der qualitativ hervorsticht.
Jean-Christophe Böttger Sehr geehrte Damen und Herren,

bei allen Argumentationen zur Reform des Rundfunk-und Medien Staatsvertrags steht nur der Faktor Kosteneinsparung im Mittelpunkt. Dabei sollte es doch um Ihr Publikum und die zu erbringenden Leistungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Information und Unterhaltung gehen.

Insbesondere der Wegfall von Sendern und Programmen trägt zur Verarmung der Kulturlandschaft bei.

Es werden Live-Veranstaltungen entfallen, anspruchsvolle und sichere Arbeitsplätze im Kulturbereich werden ersatzlos gestrichen, eine wichtige, sichere Informationsquelle geht verloren.

Ersetzt wird das Angebot durch Aktivitäten der privaten Medien und des politischen Extremismus.

Damit wird der Demokratie ein Bärendienst erwiesen.

Wie die Bilanz einer Kosten-Nutzen-Rechnung ausfällt, ist mir ein Rätsel.



Aber vielleicht kann sich die Stimme der Vernunft gegen die Szenarien der Finanzexperten durchseten.

Das wäre mein sehnlicher Wunsch
Jeanette Janßen Dies ist ein großer Verlust! Ich nutze hauptsächlich die Nachrichten in der HR info App und Hessenschau App, da ich kein Fernsehen nutze. Dafür zahle ich gerne die Gebühren , da ich durch diese schriftlichen Nachrichten immer gut informiert bin.

Jeanette Janßen
Jean-Matthias Mnich Heute nahm ich in den Nachrichten zur Kenntnis, das aufgrund von "Sparmaßnahmen" div. Radio - und Fernsehsender gänzlich abgeschafft bzw. zusammengelegt werden. Ich teile ihnen mit, das ich über das geplante Vorhaben nicht nur wütend sondern äußerst verärgert bin. Ich bin JG 1965, sehe seit Jahren kein Privatfernsehen (aufgrund der Preise und des niedrigen Niveaus), sehe also ausschließlich öffentlich-rechtlich. Radio höre ich kaum, nur im Auto. Seit Gründung des Fernsehsenders Phoenix, bin ich diesem Sender treu. Ca. 90 % meines Fernsehkonsums ziehe ich aus diesem Sender. Die restlichen 10% werden mit Inhalten aus ARTE, Tagesschau 24, ZDF und ARD (nur politische Sendungen und Sport z.B. Fussball und Olympia) gefüllt. Diesen Sender abzuschaffen oder mit anderen Sendern zusammenzulegen ist ein Skandal sondergleichen. Phoenix zeichnet sich dadurch aus, das man über Stunden mit aktuellen Dingen informiert wird. Parteitage und Debatten werden nahezu in Gänze übertragen und noch vieles mehr, wie soll das bei einer Zusammenlegung dann aussehen oder funktionieren?

Wenn es dem ö.r. Sendern an Geld mangelt so hätte ich da einen sinnvollen Vorschlag: Abschaffen von dummen Serien wie Soko, Rosenheim Cops, Tatort, Arzt und Dailysoaps uva. Abschaffen von Quiz-Shows, den verblödenen Kochsendungen wie auch Sendungen in gleichen Formaten (Bares für Rares etc.). Der Auftrag des ö.r. Fernsehens sollte zu 100% den Fokus auf Bildung und Kultur legen, wer Niveauloses sehen will der ist wohl bei den Privaten besser aufgehoben. Wenn die ö.r. Sender den Fokus auf Bildung legen würden, dann wärs auch intellektuell um unser Land besser bestellt (Pisa läßt grüßen).

Ich hoffe, das ich damit nicht alleine bin und erwarte eine Rückantwort.



Phoenix, Tagesschau 24, ZDF Neo und Arte sollen unverändert fortbestehen. Das ist mein Anliegen und mein Wunsch!



Mit freundlichen Grüßen



Jean-Matthias Mnich
Jeannette Ich bin nicht für die Zusammenlegung der Sender.

Vielfalt im Wissenschaftsjournalismus sehe ich als wichtig an statt Straffung und und Zusammenlegung auf Kosten der Vielfalt.

Öffentlich rechtliche Sender finanzieren sich mitunter aus Beitragszahlungen der Bürger , Werbung und staatlicher Förderung.

Dies sollte wie bis jetzt auch genug der Einnahmen sein um ein Fortbestehen der Sender zu sichern.
Jeanpaul Goergen Hallo in die Runde,

ich habe mir den Text jetzt nicht durchgelesen, will aber trotzdem auf folgendes Problem hinweisen, das aber mögl.w. den Vertrag nicht berührt.

Der Sender hat die kommerziellen Verwertung seiner Sendungen an die rbbmedia ausgelagert. Soweit so gut.

rbbmedia verlangt nun aber für nichtkommerzielle (!) Nutzung von Beiträgen - in meinem Fall von TV-Sendungen für Filmprogramme - soviel Geld, dass das Zeughauskino, in dem ich Programme mache, sie nicht (oder nur ausnahmsweise) bezahlen kann.

1. Hintergrund: Ich bin Filmhistoriker und kuratiere einmal im Monat die Reihe Berlin.Dokument mit nichtfiktionalen Filmen zur Geschichte Berlins.

2. Das Problem der horrenden Ausleihgebühren besteht leider leider bei allen ÖR Anstalten.

Ob es durch einen Hinweis im Staatsvertrag - etwa dergestalt, dass rbb seine Sendungen für Informations und Bildungszwecke nichtkommerzieller Art zu einem reduzieren Tarif (etwa in Anlehung an die Gebühren des DRA) abzugeben hat - zumindest für den rbb zu lösen ist? Ich weiß es nicht, hoffe aber stark.

Beste Grüße,

Jeanpaul Goergen
Jele Oppermann Guten Tag,



besonders die bidirektionale Kommunikation und Diskussion leidet unter der Fixiertheit mancher Häuser auf die Verwendung proprietärer und privater Dienste, wie Whatsapp. Dies schließt eine wesentliche, da sehr interessierte und aktive Gruppe der Nutzenden aus.

Angebote auf eigenen Servern im Fediverse ermöglicht es auch datensparsamen und auf ihre Privatsphäre bedachten Menschen, an Diskursen teilzunehmen.

Dies betrifft natürlich auch Angebote des ÖRR, die auf fremden Plattformen (youtube) ausgepielt werden und somit vom Publikum nicht nur regelgerecht durch Gebühren, sondern ein zweites Mal an den Anbieter der Plattform mit Daten bezahlt wird.



Die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte beinhaltet die Gefahr, dass beide Programme geschmälert werden. Da sie sehr unterschiedlich sind, ist das keinesfalls sinnvoll.

Besser wäre es, das Erste und das Zweite zusammenzulegen, denn sie senden ganz ähnliche Inhalte. Der letzte Satz war natürlich eine Provokation und somit nicht ganz ernst gemeint.



Beste Grüße

Jele Oppermann
Jenni Klak Bitte streichen Sie doch eher im Bereich Unterhaltung als bei den Bildungssendern arte und 3sat. Unterhaltung können die Privaten besser, aber Bildungsfernsehen sollte ausgewogen und verantwortungsbewusst sein.
Jennifer Brunklaus Ich finde die Vorstellung der Sender Arte und 3sat erschreckend. Beide Sender bereichern mit ihren wissenschaftlichen und kulturellen Inhalten die Medienlandschaft, wie sie kaum mehr zu finden sind. Und dass bei der größten Senderliste die es gibt.

Wenn gespart werden sollte, dann bei übertrieben teuern Großereignissen, wie im Fußball. Das hat mittlerweile Ausmaß angenommen, die nicht vom Öffentlichen Rundfunk getragen werden sollten.

Und auch bei den Regional/ Unterhaltungs-Sendungen ist es völlig übertrieben für jeden Region und jede größere Europäische Stadt irgend eine Krimi-Serie zu produzieren.



Was der Gesellschaft am meisten Fehlt ist Medien kompetenz und die gilt es zu fördern und das seh ich leider hauptsächlich in den Programmen von Arte und 3sat.



Mit freundlichen Grüßen

Jennifer Brunklaus
Jennifer Günther 3sat und arte sind beide wichtig und müssen erhalten werden! In der heutigen Zeit gerade an Kultur, Bildung und Information sparen zu wollen, klingt wie ein schlechter Scherz. Unsere öffentlich rechtlichen Medien sind wichtig und ein Grundpfeiler der Drmokratie. Unkommerzielle Inhalte, guter Jounalismus verschiedene Perspektiven und Erzählweisen brauchen diese Plattform!
Jennifer Vincenz Die Zusammenlegung von 3Sat und arte ist meines Erachtens nicht gerechtfertigt, weil beide Programme unterschiedliche Schwerpunkte bieten. 3Sat ist der einzige Sender, der im ÖRR auch die Nachrichten der anderen deutschsprachigen Länder bietet und damit den Blick auf das Tagesgeschehen erweitert. Gerade in diesen Zeiten halte ich eine solche Vielfalt der Betrachtungsweise für sehr wichtig. Außerdem bieten beide Sender unterschiedliche Schwerpunkte, gerade das Angebot von 3SAT mit den Nachrichten, informativen Dokumentationen und Kabarettsendungen, die sonst wohl keine Bühne mehr bekommen, wäre ein großer Verlust in der Medienlandschaft.
Jenny von Sperber Sehr geehrte Damen und Herren,



die Idee, ganze Sender wie arte oder 3sat zu streichen, die im Dschungel der quoten- und SEO-orientierten Standard-Berichterstattung Leuchttürme der Hintergrundinformation darstellen, erschreckt mich sehr.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist dort besonders wichtig, wo er vertrauensvoll gut recherchierte Hintergrundberichterstattung liefert. So bringt er die Bürger in die Lage, das immer komplizierter werdende Geschehen und von fake-news vernebelte Sachverhalte, selbst kompetent einschätzen zu können.

Oder salopp gesagt: schnelle Nachrichten aus den Nachrichtendiensten und SEO-optimierte Inhalte kann jeder. Hintergründige Berichterstattung nicht. Dazu braucht man Ressourcen, Wissen, Erfahrung, gute Ausbildung und auch Zeit.



Es gibt zum Glück einige dieser Inhalte in den ARD/ZDF/DLF Sendern. Genau solche Sendungen und Kanäle legitimieren nicht nur den ÖRR, sie machen ihn unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie.

Dass ausgerechnet diese Sender ausgerechnet in dieser Zeit der Demokratieverdrossenheit gestrichen werden sollen halte ich für einen großen Fehler, dessen Folgen kaum abzuschätzen sind.



mit freundlichen Grüßen,

Jenny von Sperber
Jenny Wolf Am meisten interessieren mich Wissenschaftssendungen, Dokumentationen und auch regionales Radio. Statt Arte und 3Sat zusammenzulegen, sollten diese Programme eher erweitert werden, statt sie zu reduzieren. Die Welt und die Technik (künstliche Intelligenz, Raumfahrt, Medizin usw.) werden immer komplizierter und umfassender, daher ist es wichtig über Grundlagenforschung informiert zu werden und vor allem erklärt zu bekommen. Auch Kunst und Kultur und die Thementage in 3Sat und Arte möchte ich nicht missen müssen, sondern würde ich mir mehr davon wünschen. Und ebenso wichtig sind regionale Informationen über das Radio.
Jens Ich möchte mich für folgende Punkte einsetzen:

1. Erhalt von 3sat. Keine Abstriche bei Kunst und Kultur im Fernsehen, aber Reform der Inhalte .

2. Keine Gebühren mehr für kommerzielle Sendelizenzen wie bspw. Profi-Sport. Fokus auf Regional- und Breitensport.

3. Wahrnehmung des Sendeauftrags bezüglich Bildung und Vielfalt!

4. Abschaffung von Talkshows, die von privaten/ profitorientierten Produktionsfirmen hergestellt werden.

5. Orientierung auf Recherche-basierten Journalismus mit objektiver Berichterstattung.
Jens Berg Sehr geehrte Damen und Herren,



Zwei wichtige Sender wie arte und 3Sat eventuell zu vereinen geht aus meinen Verständnis heraus nicht. Ich konsumiere beide Sender seit Jahren und das Programm ist trotz des gemeinsamen Fokus auf Kultur unterschiedlich ausgeprägt. Wenn die Rede von einer Stärkung der Zivilgesellschaft ist, ist eben auch Vielfalt ein wichtiger Aspekt. Beide Sender sind in der deutschen Fernsehlandschaft neben Phönix die, aus meiner Sicht, einzigen, wirklich Informativen Formate mit einem höheren Anspruch.



Sparen Sie lieber an Formaten auf Privatsender Niveau, die in letzter Zeit vermehrt von ARD und ZDF produziert werden.



Für Fragen stehe ich Ihnen gern jederzeit zur Verfügung.



Jens Berg aus Bremen
Jens Bock Das öffentlich rechtliche Fernsehen sollte hinsichtlich Programmgestaltung eine Alternative zum Angebot der Privatsender darstellen: Möglichst frei von Quotendruck bzw. kommerziellen Erwägungen! Die Stärken der öffentlich rechtliche Sender sollten geschärft werden!!! --> Dinge, welche im Privatfernsehen praktisch inexistent sind, dürfen auf keinen Fall zusammengestrichen werden: Kultursendungen (z.B. klassische Musik, Jazz, "Rockpalast"), anspruchsvolle Dokumentationen wie z.B. Mare-TV, Terra X, die Politdokus wie z.B. auf ARTE, geschichtliche Dokus, Verbrauchersendungen; anspruchsvolle bzw. "klassische" oder "kultige" Spielfilme wie z.B. auf ARTE, 3Sat, ZDF Neo; Kabarett u. "Kultiges" wie z.B. Jan Böhmermann.

Was aus meiner Sicht zwecks Kosteneinsparung im öffentlich rechtlichen Fernsehen reduziert werden könnte sind Sendungen, welche von den Privatstationen bereits zur Genüge angeboten werden. Beispielhaft nenne ich: Boulevardsendungen wie "Brisant", Daily Soaps, Fernsehkrimis.
Jens Burger Guter Wissenschaftsjournalismus ist schon heute unterrepräsentiert.

Wenn wir der Bevölkerung auch nur ansatzweise die Enegiewende erklären wollen und den leider weit verbreiteten Falschmeldungen mit Fakten entgegentreten wollen, darf beim Wissenschaftsjournalismus nicht gespart werden. Im Gegenteil müsste hier mehr investiert werden.
Jens Cordes Ich bin gegen die Einschränkung der Vielfalt der derzeitigen Sender. Ich bin mit den Leistungen, der Vielfalt und der wissenschaftlichen und journalistischen Qualität sehr zufrieden.
Jens Dünisch Hallo,

in der heutigen Zeit ist es wichtiger den je gute Nachrichtensender, gute Wissenschaftliche oder Kulturerle Sender zu haben. Aber genau bei diesen Sender, die genau das tun, wollen sie den Rotstift ansetzten. In vielen Länder in Europa und der ganzen Welt sehe ich wie genau das mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern passiert, ihnen wird das Geld gekürzt oder gleich ganz gestrichen.



So bestimmen dann nur noch die Privatsender was wir zu sehen bekommen.



Sie sollten genau das Gegenteil tun, solche Sender sollten mehr Unterstützung erhalten.



Ich bin mir sicher das dem ein oder andere Politiker, Manager oder Unternehmer guter Journalismus

unangenehm und lästig ist oder werden könnte.

Nicht um sonst wollen die Mächtigen dieser Welt die Medien kontrollieren.



Mir ist es wichtig dass das in Deutschland oder auch in Österreich nicht passiert.



Mit Freundlichen Grüßen

Jens Dünisch
Jens Eichentopf Meine Meinung ist, dass 3sat und Arte nicht zusammen gelegt werden dürfen. Dies würde das Kultur und länderübergreifende Medienangebot signifikant negativ beieinträchtigen. Das Arte Programm bietet im Rahmen eines Fernsehkanls kaum Raum für die Übertragung der zusätzlichen Themen und Beiträge von 3sat. Demzufolge ist absehbar, dass sowohl das Themenspektrum von Arte als auch das Themenspektrum von 3sat im Vergleich zum aktuellen Umfang Einschränkungen unterliegen werden.

Mit Blick auf die Rundfunkgebühren sehe ich einen Verlust der Akzeptanz.

Falls eine Zusammenlegung von 3sat und Arte der Kosteneinsparung dienen sollte, sehe ich viel mehr Potential in der Einschränkung der Regionalfenster des WDR. Hier könnten einige Transponder abgeschaltet und damit Kosten eingespart werden.
Jens Fehlner Sehr gut, dass mal etwas gestrichen wird. Hoffentlich merkt man das auch beim GEZ Beitrag. MMn kann man Fußball auch streichen. Nachrichten und ein Kinderkanal, mehr ist nicht nötig.
Jens Franke Es ist mir bewusst, dass die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland ein umstrittenes Thema ist und Aspekte der Medienlandschaft dadurch beeinflusst werden. Während die Absicht, effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken, verständlich ist, muss gleichzeitig sichergestellt werden, dass die Vielfalt der Programme und die Qualität der Berichterstattung unbedingt erhalten bleiben.



Eine Reduzierung der Anzahl von Radio- und Fernsehprogrammen hätte absolut negative Folgen auf eine ausgewogene und wahrheitsgemäße Information. Dies könnte die Vielfalt der Inhalte gefährden und die Zuschauer auf eine begrenzte Auswahl an Informationen beschränken. Umfassende, ausgewogene und objektive Informationen sind essenziell für eine demokratische Gesellschaft. Daher sollten die Reformen so gestaltet werden, dass sie die Vielfalt der Programme erweitern und nicht einschränken.



Die Zusammenarbeit zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern sollte gestärkt werden, um Synergieeffekte zu nutzen und die Qualität der Inhalte zu erhöhen. Zudem ist es wichtig, dass die Digitalisierung der Angebote vorangetrieben wird, um den Rundfunk zukunftssicher zu machen.



Es besteht die Sorge, dass die geplante Reform dazu führen könnte, dass die Menschen in noch stärkerem Maße von populistischen Medien und falschen Informationen beeinflusst werden.

Abschließend sei betont, dass die Reformen transparent und inklusiv gestaltet werden müssen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen und sicherzustellen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiterhin seine wichtige Rolle in der Informationsversorgung der Gesellschaft erfüllt.
Jens Grimmer Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Verwunderung und Enttäuschung habe ich von den Plänen gehört, arte und 3sat zu verschmelzen. Beide Sender haben ein sehr unterschiedliches Profil. Sowohl die Zusammenarbeit bei kulturellen Themen mit Frankreich, und die mehr wissenschaftlich ausgerichtete Zusammenarbeit der deutschsprachigen Sender muss erhalten werden. In einer komplizierter werdenden Zeit brauchen wir sicher nicht die 4. und 5. immer gleiche Talk-Show auf diversen ARD-Sendern, sondern fundierte Information und Bildung für die Menschen. Gerade junge Menschen sollten für wissenschaftliche Themen begeistert werden, damit wir im internationalen Wettbewerb weiter bestehen können. Wir haben kaum Rohstoffe, nur unser Wissen kann die Wirtschaft am Leben halten. Wir wundern uns, warum gerade junge Leute in Ihrer Blase sozialer Medien gefangen sind und verwunderliche Wahlentscheidungen treffen. Mit den geplanten Einsparungen im Programm befeuern Sie leider diese Entwicklung und gefährden aus meiner Sicht die Zukunft unseres Landes.
Jens Harring Aufgrund der ständig überbordenden Überflutung mit zumeist zwielichtigen Nachrichten und mehr noch subjektiven Meinungen in den diversen Netzwerken, ist eine einordnende Nachrichtenbasis wichtiger denn je.

Die Anzahl der bestehenden öffentlich betriebenen TV-Sender steht m.M. nach in einem ausgleichenden Verhältnis zu den alternativen Meinungsquellen, sowie zu den privat betriebenen privaten TV-Sendern.

Der Anteil der z.Z. gesendeten Werbung in den öffentlichen Programmen ist noch akzeptabel.

Auch sollten wichtige Sportereignisse weiterhin im öffentlichen Fernsehen übertragen werden. Ich persönlich halte hier die Qualität der Berichterstattung deutlich höher als im Bereich der privaten Sender oder Streamingdienste.

Es ist schade, dass in einem größer werdenden Bereich der Bevölkerung die Qualität und Reputation des ÖRR nicht mehr für wichtig erachtet wird.

Es ist sicher wichtig, Sendungen mit allgemeinem Wissenshintergrund, Aufklärung von Verflechtungen, Machenschaften, Korruption, sowie aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung auszustrahlen. Vielleicht erschließt sich einigen Menschen in naher Zukunft die Notwendigkeit bzw. die Vorteile solcher Berichterstattungen. Eine permanente "Beschallung" mit werbegefluteten Unterhaltungssendungen niedrigsten Niveaus gibt es schon zur Genüge.

Strukturell sollten aber die in den letzten Jahren aufgezeigten Unzulänglichkeiten angegangen werden, und durch einen einheitlichen Kodex der Sendeanstalten sichergestellt werden.

Wichtig wäre auch weiterhin, bzw. in noch größerem Ausmaß, die Einflüße politischer Kräfte zu minimieren und die redaktionelle Freiheit der Berichterstattung gewährleisten.

Fazit: Ich kann einer Reduzierung der Sender nicht zustimmen.
Jens Janke Sehr geehrte Rundfunkkommission,



als Diplom-Ingenieur für Luft und Raumfahrt mit nun mehr als 30 Jahren Berufserfahrung möchte ich Sie auf die dringende Notwendigkeit aufmerksam machen, daß insbesondere technische und wissenschaftliche Informationen für unsere Gesellschaft bedeutend sind. Deutschland ist bisher ein Land, das sich stark auf diese Basis stützt und damit seine Wirtschaftsleistung erbringt.



Aus diesem Grund spreche ich mich für einen unbedingten Erhalt einer Vielzahl von Sendungen und Sendern wie z. B. 3sat aus, die uns in der Gesellschaft ständig diesen "Treibstoff" an Infos liefern.



Um keine Abhängigkeiten zu erzeugen oder sich auf "single source of information" verlassen zu müssen, braucht es nach meiner Erfahrung mehrere konkurrierende Format und Angebote des wissenschaftlichen Qualitäts-Journalismus.

Diese Überzeugung hat mich als Unternehmer veranlaßt, für meine Branche Raumfahrt ein Info-Angebot unter www.klartext-raumfahrt.de mit einem Team anzubieten.



Einer Zusammenlegung von 3sat mit einem anderen Sender (arte) oder gar einer Streichung widerspreche ich vehement.



Mit freundlichen Grüßen

Jens Janke

Jens Krenzel Sehr geehrte Damen und Herren,

als politisch interessierter Bürger halte ich es für unbedingt wichtig, daß bei allen notwendigen Reformen der Sender "phoenix" in unveränderter Form erhalten bleibt. Nur auf diesem Sender liefern politisch qualifizierte Moderatoren und Macher 'das ganze Bild', wie ja auch der Werbespruch lautet. Neben den Bundestagsübertragungen und der Wahlberichterstattung sind es vor allem die 'phoenix vor ort'-Sendungen und die Talkrunden, die diesen Sender zu einer unverzichtbaren Nachrichtenquelle zu allen gerade aktuellen Themen machen. Bitte - lassen Sie wenigstens EINEN Sender ohne jegliche 'Unterhaltung' und ohne Werbung bestehen, der sachlich, ohne Fake-News und tagesaktuell über das politische Geschehen informiert. In den letzen 10 Jahren, das nur am Rande, fand mein Fernsehkonsum zu 90 % bei phoenix statt. Dagegen halte ich "ZDF info" und "ARD alpha" allein wegen ihrer wenig tagesrelevanten Inhalte für verzichtbar. Auch sollte der ÖR den Privatsendern "Welt" und "ntv" etwas qualifiziertes entgegensetzen: phoenix eben, so wie der Sender jetzt ist.

Freundliche Grüße

Jens Krenzel aus 16359 Biesenthal
Jens Krusenbaum Mit schrecken habe ich hören müssen daß das Programm von 3 Sat eingestellt werden soll .

Es gibt in der heutigen Medienwelt so viel Müll und dann wollen sie Eines der wenigen Programme mit viel Informationen aus wissenschaft Umwelt und Gesellschaft einstellen .

Für was bezahle ich eigentlich meinen Rundfunkbeitrag wenn die Programme die Informativ sind eingestellt werden sollen . Ein Länder übergreifendes Programm in Europa soll eingestellt werden Ziehen wir eine Mauer hoch und schotten uns aus kostengründen ab.Das unsre Einstellung zu europa .



Man sollte bei wegfall der guten Programme den Rundfukbeitrag kürzen dürfen ....



Überdenkt noch einmal diese sache ........... 3-Sat muss bleiben !!!
Jens Lassen 1. GENERELL

Der "öffentlich-rechtliche Rundfunk" (als strukturelles Element eines demokratischen und freiheitlichen Landes) muss dauerhaften Verfassungsrang bekommen. Gerade angesichts technologischer Erweiterungen seit dem Aufstieg des Internets und angesichts der offen ausgesprochenen Bedrohungen aus extremistischen Ecken, darf es nicht darum gehen, nur über Programmgestaltung, finanzielle Limits in den Haushalten und in den Beiträgen zu sprechen.



Die bestehenden Beteiligungs- (und Kontroll-) Möglichkeiten der Öffentlichkeit / der gesellschaftlichen Gruppen sind von höchster Bedeutung und sie sind seit den 70er und 80er Jahren genau in dem Umfang vorhanden, wie es in anderen Bereichen unseres Landes als fehlend bemängelt wird und verdienen Anerkennung und Schutz.



Es muss allen Beteiligten und Entscheidern klar sein, welche zerstörerischen Schritte in Polen, in Ungarn, zum Teil auch im Vereinigten Königreich schon unternommen wurden, was in Italien, Österreich angekündigt ist ("Grundfunk") und welche hektisch-hysterische, Fakten-ignorierende und unsachlich-diffamierende Medienwelt in den USA in den vergangenen Jahren dominant wurde.



Zwei Dinge nutze ich zur Unterstützung meiner Argumente:

a) vor ca 1 Jahr hat eine Delegation aus Chile, wo man immer noch mit der Transformation von der früheren Zeit der Diktatur hin zur demokratischen Neuzeit beschäftigt ist, speziell die Medienlandschaft besucht und untersucht. Die Delegation hat in ihren Schlussfolgerungen und Kommentaren exakt unser System des ÖR hervorgehoben und gelobt. Dieses sei nicht nur der Gegenentwurf zu propagandistischen und monopolistischen Medienstrukturen.

Es ist genau dieser Blickwinkel von in der Vergangenheit unterdrückten Gesellschaften, der den Wert eines in allen Ebenen harmonisch verankerten Konstrukts erkennen lässt, welches gleichzeitig anpassungsfähig und doch auch steuerbar ist - zum Nutzen der Individuen in ihrer Vielfalt und Regionalität.



b) das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2014 in Folge des damals einseitig politisch formulierten ZDF-Staatsvertrags hatte (neben dem damals formulierten Gebot der "Staatsferne") grundsätzlich festgestellt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine sichere Existenzberechtigung genießt, sogar dort, wo es (die neueren / heutigen Verteilungswege über das Internet noch ausgeblendet!) in den damals vorherrschenden Frequenz-gebundenen Verteilungswegen einen Monopol-Charakter in dem Aspekt der Nutzung und Verteilung der Frequenzen und Bandbreiten aufweist.

Das sei auch denen gesagt, die ähnlich wie die Unions-Granden der 90er und 00er Jahre (stellvertretend, Herr Öttinger mit den Worten: "das ist mein Sender"), in jüngster Zeit immer wieder Zweifel an Programmfreiheit und am Sendeauftrag geäüßert haben: Herr Merz, Herr Lindner, Haseloff. Dito denen, die gleichwohl im Rundfunkrat des MDR eigentlich eine Kontroll-Verantwortung hatten, aber dennoch nicht hingeschaut haben (ihrer Verantwortung nicht gerecht wurden), als sich dort in der Spitze eine persönliche Selbstbedienungsmentalität entwickelt hatte.



2. REGIONALITÄT

Über das Zusammenlegen von kompletten Rundfunkanstalten oder von wesentlichen Leistungsbereichen / Funktionen von Rundfunkanstalten (sowie ggf. das Aufspalten von Sendeanstalten) müssen die jeweiligen Landesparlamente entscheiden.



Auch bei Vorhandensein von bundesweiten / bundesweit einheitlichen technischen Lösungen ("Plattformen"), müssen die Landesparlamente mitentscheiden, ob und in welchem Umfang die regionalen Rundfunkanstalten daran teilhaben ("mitmachen" / "mitzahlen" / . . ).



Die Existenz von bundesweiten / zentralen / einheitlichen Rundfunkanstalten (DLR/DLF, ZDF) und Kooperationsanstalten (arte, 3SAT) muss gesichert sein und stellt den ggf. rein regional auftretenden Anstalten ein notwendiges, eigenständiges Konstrukt gegenüber. (Nicht "darüber").



Spezial-Thematik "Standorte des DLR / DLF":

Gleichermaßen aus historischer Sicht (nicht wegen des DLR/DLF als "Anstalt") sondern wegen der deutschen Geschichte, ist es unabdingbar, dass DLR/DLF sowohl einen Haupt-Sitz in der Haupt-Stadt Berlin hat (Bundestag, Bundesrat, aber auch "RIAS"!), als auch einen weiteren Haupt-Sitz im Westen der Republik, eben in Köln.

Es ist unverzichtbar, bewusst in einem ausbalancierten Tandem präsent zu sein.

Ganz abgesehen von der Verteilung von Ministerien, Bundesämtern aber auch der Ausbildungsstätten für Journalisten in der politischen Landschaft der Bundesrepublik. Auch die Nähe zu den europäischen Institutionen und den westlichen europäischen Staaten ist hier relevant.
Jens Lassen 3. EINZELASPEKTE



3.1 Sport

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Den unanständig hohen Kosten für die Übertragungsrechte an den (heutzutage durchweg von Veranstaltern mit kommerziellen Absichten geprägten) Groß-Sport-Veranstaltungen muss nicht nur ein Riegel ein Deckel vorgeschoben werden, sondern es muss jeweils klar aufgezeigt werden, was die Kosten für Fußball-Bundesliga, Champion-Fussball, Fussball-UEFA, Fussball-FIFA etc., für IOC, für Tour-de-France und für die diversen Weltmeisterschaften jeweils bedeuten (Summe pro Thema und Summe pro Nutzer)



Unterhaltung und Sport haben ihre volle Berechtigung, aber ich denke, dass wir die knappen Ressourcen "Aufmerksamkeit" und "Sendezeit" nicht dem Hype um Unterhaltungs-Serien und Sportgroßereignissen "opfern"-





3.2 Bildung

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Bildung in all ihren DImensionen hatte in in Deutschland nach meiner Ansicht mit dem Schaffen der Dritten Programme in den 70er Jahren stark zugenommen. Diese Programme / diese Inhalte wurden von den Zuschauern sehr gut aufgenommen und die Bevölkerung hatte davon sehr profitiert.

Solche Inhalte, entsprechende Formate müssen so attraktiv wie möglich gemacht werden, ggf. wieder einen höheren Stellenwert ("Sendeanteil") bekommen. Sie drohen meines Erachtens i m Wettbewerb um Aufmerksamkeit unterzugehen.



Ich schlage vor, dass Sendereihen aus den Bereichen von Geschichte, Bildung, Demokratie, Arbeiten, Wirtschaft, Politik, Kunst & Kultur, Umwelt, Gesundheit, Technik, Forschung und Recht gezielt gefördert und noch weiter (oder wieder?) ausgebaut werden.





3.3 Politische Bildung (sehr konkret):

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ich schlage vor, dass die Rundfunkanstalten mithelfen, die bestehenden Lücken in der politischen Bildung zu schließen, indem sie in konkrete und ständige Kooperationen mit den Landeszentralen für politische Bildung und der Bundeszentrale für politische Bildung zusammenarbeiten.

Dort ist hervorragendes Wissen auf professionellem Level und unmittelbar verwendbar vorhanden.

Und diese Institutionen sind einer verfassungskonformen Neutralität verpflichtet, sodaß einer Nutzung im rechtlichen Rahmen der Staatsverträge der Länder und des Bundes nichts im Wege stehen dürfte.





Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Jens Ludwigs Liebe Entscheider:innen,



arte und 3sat haben die besten Formate im gesamten deutschen Fernsehen.



Darüber hinaus deckt 3sat, speziell eine Vereinigung des deutschsprachigen Raums ab und ARTE behandelt die französisch-deutsche Kultur Zusammenarbeit.



Ich bin der Meinung, dass beide Sender für sich stehen bleiben müssen und nicht in einen Korb geworfen werden dürfen.



Vielen Dank und beste Grüße

Jens Ludwigs
Jens Melching Meines Erachtens ist eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat nicht sinnvoll, da dies dem Auftrag zur Information und Bildung zuwiderlaufen würde.

Ganz sicher wäre Einsparpotential im Bereich der Unterhaltung zu sehen: Die zahlreichen Krimis und Quizsendungen sind keine wesentliche Bereicherung gegenüber dem Angebot der Privatsender oder den Streaminganbietern.
Jens Oliver Burk Den hier verfolgten Ansatz von 'online last' halte ich für völligen Unsinn. Niemand wäre bzw. ist bei Einführung des Fernsehens auf die Idee gekommen, Nachrichten dürften erst im TV behandelt werden, wenn diese schon ausführlich im Hörfunk erörtert wurden.



Die Nachrichten des ÖRRs künstlich zu bremsen, befördert die Verbreitung von Fake News. Man werfe nur einen Blick, auf die ganzen Probleme rund um Hurrikan Milton.
Jens Pilgaard 3 SAT ist ein wesentlicher Teil meiner täglichen Informationen und Nachrichten, insbesondere in Natur und Wissenschaft. Der Pegel lag weit über dem, was auf anderen Kanälen möglich ist. In Dänemark verfügen wir überhaupt nicht über diese Menge an Informationen in Natur und Wissenschaft, und in diesen Zeiten, in denen sich unser Umgang mit dem Planeten und den Ressourcen stark verändert, besteht ein absoluter Bedarf an seriösen und verständlichen Informationen in diesen Bereichen. Eine Fusion mit einem oder mehreren anderen Sendern wird den Anteil an Kultur und Wissenschaft sicherlich verringern, da sie nicht für die großen Einschaltquoten verantwortlich sind; Das heißt aber nicht, dass es nicht ein breites Interesse an den Themen gibt, die Fernsehen für alle sein müssen, nicht alles dreht sich um Unterhaltung und Filme.

Seriöse Informationen in einer technisch immer komplexer werdenden Welt werden in Zukunft von großem Nutzen sein.

Eine Ausweitung des Sendegebiets und die Einbindung weiterer europäischer Länder könnten Kultur und Wissenschaft zugute kommen. Vielleicht sollte der Name von 3 auf vielleicht 10 SAT geändert werden. :-)

Mit freundlichen Grüssen

Jens Pilgaard

(Google translated)
Jens Rathcke Es ist geplant, den Sender 3sat in Arte zu integrieren. Im Oberthema kommt ein wesentlicher Bereich, der bei 3sat eine Rolle spielt, nämlich die Wissenschaft, überhaupt nicht vor. In einem Zeitalter, wo Fakenews immer größere Verbreitung haben, finde ich es eine Schande, dass die Wissenschaft in den öffentlich rechtlichen Sendern einen immer geringeren Anteil einnehmen soll. Es gibt schließlich einen Bildungsauftrag! Gespart werden kann an vielen anderen Stellen. Braucht wirklich jedes kleinste Bundesland eine eigene Sendeanstalt? Auch sollte die Höhe der Gehälter im Leitungsbereich der Sender einer sehr kritischen Prüfung unterzogen werden.
Jens Reinhardt Der ÖRR hat sich durch seine politische Unausgewogenheit von den Zwangsgebühren disqualifiziert. Für sehr viele ist die Zwangsgebühr für das abgelieferte Programm eine Zumutung. Die meisten Menschen unter 60 Jahren schauen auch keinen ÖRR mehr. Gerade in der Corona-Zeit haben sich die ÖRR mit schuldig gemacht, mit ihrer Propaganda Berichterstattung. Schaffen Sie die Zwangsgebühren ab und machen Sie ein Pay-Tv. Dann können die, die Ihr Programm schauen wollen, dafür bezahlen.



Mit freundlichen Grüßen

Jens Reinhardt
Jens Schmdt Hallo aus Thüringen,

ich protestiere gegen die geplante Abschaltung der Spartensender. Schon alleine der Vorschlag ist eine ganz traurige Geschichte.

Ich muss annehmen, dass in der Rundfunkkomission zu viele AFD-nahe Personen sitzen!

M.f.G.

Jens Schmidt
Jens Stähle Bitte keine Sender streichen.Wo bleibt da noch kulturelle Vielfalt.
Jens Uwe Stoever Guten Abend Allerseits



Also es sollten beide Sender, Arte und 3sat, bestehen bleiben.

Wenn beide zusammengelegt werden besteht die Befürchtung dass einige Sendungen entweder wegfallen, oder erst sehr spät gesendet werden.

Gerade die Sendungen die nicht dem allgemeinen Zeitgeist entsprechen sind die interessantesten.

Ich möchte Vielfalt.

Die Sender sollten auch nicht ins Internet.
Jens Vollmar Die Inhalte von ARTE und 3sat haben wenig bis gar nichts gemeinsam, beide Sender bieten aber sehr gutes Bildungsfernsehen, daher schaue ich diese gerne.



Eine Zusammenlegung würde sicher einen Verlust an Inhalten nach sich ziehen.



Außerdem haben wir zig 3. Programme in Deutschland, die fast den ganzen Tag das Gleiche senden (bis auf die Lokal- und Sportteile), hier könnte man meiner Meinung nach viel besser sparen als bei der Zusammenlegung von 3sat und ARTE.
Jens Weiand Sehr geerte Damen und Herren,

der aktuelle Vorschlag, die Spartensender zusammenzulegen und dabei deren Inhalte zumindest teilweise zu opfern, geht komplett in die falsche Richtung! Mehr Bildung und unabhängigen Wissenschaftsjournalismus statt stumpfsinnige Unterhaltungsprogramme bitte!



Es sollte gespart werden, richtig! Jedoch nicht an den qualitativ wertvollen und modernen Inhalten, die die Spartensender bieten. Stattdessen sollten Sie lieber Haupt- und Regionalsender zusammenlegen, dabei stupide Talkshows, Seifenopern und teure Produktionen, die lediglich der seichten Unterhaltung dienen, streichen!



Wieso wurden eigentlich nicht die Haushalte, die schließlich auch die Gebühren zahlen, zu ihren Wünschen befragt? Dies fordere ich als Mindestmöglichkeit der Einflussnahme zahlender Bürger.



Freundliche Grüße

Jens Weiand
Jens Wilke Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend möchte ich ihnen folgende Vorschläge zur Reform des ÖRR vorstellen:



- Auflösung und Überführung der Kleinstanstalten Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk in die Anstalten NDR und SWR. Die beiden Anstalten RB und SR haben sich als zu kostenintensiv erwiesen, und müssen durch zusätzlichen Finanzausgleich gestützt werden.

- Absolutes Werbe- und Sponsoringverbot im ÖRR, mindestens aber in den Hörfunkprogrammen.

- Beschränkung der Hörfunkprogramme auf max. 3 je Anstalt.

- Streichung der Programme tagesschau24, One, ZDF info, ZDF Neo und ARD Alpha. Diese Sender werden weitgehend mit Wiederholungen alter Serien und Sendungen der Hauptprogramme aufgefüllt. Sie sind daher verzichtbar.



Weiter möchte ich noch auf das Gutachten "Öffentlich-rechtliche Medien - Aufgabe und Finanzierung" des Wissenschaftlichen Beirats des BMF vom Oktober 2014 hinweisen. In diesem wurden schon vor zehn Jahren interessante Leitlinien für eine Reform des ÖRR aufgezeigt.



Vielen Dank, daß sie meine Vorschläge gelesen haben, auch wenn ich überzeugt bin, daß nichts hiervon umgesetzt wird.

Bedenken sie aber bitte, daß eine weitere Verschleppung der längst überfälligen Reform des ÖRR zu politischen Verschiebungen in den Landesparlamenten führen kann, die wir nicht wünschen. Die jüngsten Landtagswahlen weisen darauf hin. Dann wäre die "Reform" eine deutlich radikalere.

Mir freundlichen Grüßen

Jens Wilke
Jens Wurche Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich bitte Sie, die Beschneidung der Online-Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Sender im kommenden Reformstaatsvertrag dringend zu überdenken. Durch diese Berichterstattung wird das regionale Geschehen in unersetzlicher Weise nachrichtlich abgebildet, für die es keine Alternative gibt. Insbesondere junge Bügerinnen und Bürger, die keine Bezahlformate von Regionalzeitungen nutzen, wären so nachrichtlich unterversorgt und vollends der Gerüchte- und Fake-News-Küche auf Social Media ausgeliefert. Mein Appell ergeht insbesondere als Vater, der mit seinen Kindern regelmäßig über zuverlässige und unzuverlässige Informationsquellen diskutiert.



Mit freundlichen Grüßen

Jens Wurche
Jerome Haeck Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist für mich ein Armutszeugnis, dass in Deutschland nicht nur die Bildung, sondern mittlerweile - nicht nur seit und durch Corona - auch die Kultur stiefmütterlich behandelt wird. Ist es nicht zu einem großen Teil die Kultur, die uns auf gesellschaftliche Missstände und Schräglagen hinweist und die auch mit anderen Kulturen zu verbinden versucht? Je kulturell vielfältiger die Gesellschaft, desto toleranter und auch empathischer werden wir als Gesellschaft. Ist das nicht eine der Säulen der Demokratie und des Zusammenhalts? Überall nehmen Diskriminierung und Ausgrenzung wieder zu, vor allem aus Gründen der Berührungsangst, wie mir scheint.

Es wäre schade, würden Sie 3sat als einen Sender, der die Kultur zu fördern versucht, abschalten oder zumindest einschränken.

Ich denke, 3sat sollte durch neue Inhalte wieder weitere Zielgruppen akquirieren, nicht aber aufgeben!

Ich bitte Sie daher eindringlich: Lassen Sie 3sat leben! Unsere Gesellschaft und unsere Demokratie brauchen diesen Sender.

Mit besten Grüßen verbleibt

Jerome Haeck.
Jescheniak -Grimmer 3Sat sollte unbedingt erhalten bleiben. Die Sendung Nano hilft uns ständig, bestimmte Sachen zu verstehen und regt dazu an sich mit bestimmten Themen zu beschäftigen.Machen Sie dies bitte nicht kaputt und tragen damit dazu bei, dass Halbwissen und Unwahrheiten die Welt beherrschen.
Jesko von Schwichow Der Reformstaatsvertrag stellt einen unzulässigen Eingriff in die Rundfunkfreiheit dar. Ich schlage als Gegengewicht zur Rundfunkkommission der Länder, die zu Kürzungen bei den Kulturkanälen rät, eine Länderkommission des Rundfunks vor, die prüft und bewertet, wie viele Doppel- und 16fach-Strukturen es im föderalen Gestrüpp der Länder und ihrer Ministerien gibt. Einsparvorgaben inklusive.

In Zeiten der Filterblasen und der erodierenden Demokratien muss es Ziel der Politik sein, einen unabhängigen, vielfältigen und starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fördern. Dieses Ziel kann ich im Reformstaatsvertrag nicht erkennen.
Jessica Ridders Bitte, bitte erhaltet 3Sat und arte!

Macht das nicht auch noch kaputt.

Die beiden Sender sind ein rares Licht in düsteren Zeiten.

Es gibt so viele qualitativ hochwertige Sendungen, die kann ich gar nicht alle aufzählen.



Für mich ist das überhaupt keine Frage, dass die erhaltenswert sind.

Wenn die Frage wäre, die Privatsender komplett zuzumachen, da würde ich ja nicht mal mit der Wimper zucken... Oder wenn die Frage wäre, ob man diese sog. "Talkshows" auf ARD und ZDF beenden sollte, bitte JA!

Aber informative Dokus, Kabarett, Konzerte, Kultur-Sendungen, cineastische Highlights oder so eine tolle Sendung wie "Scobel", bitte rührt das nicht an.

Mir wird echt schlecht bei dem Gedanken daran, dass so etwas gestrichen wird.



Mit freundlichem, recht verzweifeltem, Gruß.

P.S.: Der Veröffentlichung stimme ich selbstverständlich ausschliesslich anonym zu!
Jessica Verdière Ich wünsche mir dringend, dass Arte, 3Sat, ZDF Neo und One erhalten bleiben und zwar so, wie sie sind.

Diese Sender geben tiefen Einblick in die Welt und unterschiedlichste Leben(sformen) und Entwicklungen.

Weiterhin berücksichtigen sie auch kontroverse Meinungen und bringen Kunst und Kultur sowie Filme abseits des Mainstreams ins Wohnzimmer.
Jil Marie Klaus Für unseren Staat und die Demokratie halte ich die Sendervielfalt für eine wichtige Errungenschaft.

Ich plädiere dafür, dass die beiden Bildungssender 3sat und Arte unbedingt erhalten bleiben, wie aber auch die Sendervielfalt im Bereich der Kinder- und Jugendlichen. Wir benötigen ein sinnvolles Gegengewicht zu sozial Media Kanälen (ticktock etc) und Fake News.
Jim Engelmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Schrecken habe ich verfolgt ,dass bei den aktuellen Sparvorhaben im öffentlich rechtlichen Rundfunk meine Lieblingssendung betroffen sein könnte !

Mit regem Interesse genieße ich die Beiträge der Sendung nano im Sender 3sat schon über Jahre hinweg. Die Themenauswahl und die Art der Darstellung finde ich jedes mal wieder genial. Eine Informationssendundg mit Unterhaltungswert, die ihresgleichen sucht.

Daher appelliere ich an Sie - sparen sie an einer anderen Stelle!

Ich hoffe meine Bitte findet Gehör und die Sendung nano vom Sender 3sat wird erhalten !

Mit freundlichen Grüßen

Jim Engelmann
Jim Knopf 3Sat, Arte und Phönix gehören für mich zu den wichtigsten öffentlich-rechtlichen Sendern. Sie haben sich zu einem festen Bestandteil unserer medialen Kultur und einem wichtigen Baustein unserer Demokratie entwickelt. Gerade in Zeiten von FakeNews und "Alternativen Fakten" sind die Ö/Rs unverzichtbar! Sie abzuschalten bedeutet, freiwillig die Säge an unsere Demokratie zu legen. Natürlich sind Ö/Rs Populisten ein Dorn im Auge, denn sie hassen nichts so sehr wie kritische Berichterstattung. Alleine schon aus dem Grund sind sie fundamental wichtig für unsere Freiheit. Sind sie erst einmal verschwunden, werden wir es bitter bereuen.
Joa Riemenschneider Sehr geehrte Damen und Herren,



Vierzig Jahre gibt es nun 3Sat im Dezember und ich glaube ich bin von Anbeginn fleißiger Zuseher dieses wahnsinnig tollen und unersetzlichen Senders!

Fast täglich schaue ich heute Kulturzeit und Nano auf diesem Sender. Auch schaue ich Arte. Meiner Meinung nach, die beiden einzigen Sender, die es lohnt anzusehen. Nun höre ich, dass Sie (wahrscheinlich nicht persönlich) planen, die beiden Sender zusammen zu legen und es Arte dann offen lassen, ob es Kulturzeit und Nano übernehmen wird. Arte ist ganz anders ausgelegt und so denke ich, dass diese beiden Sendungen à la longue verschwinden werden. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Wir können nicht zu einer Gesellschaft mutieren, die sich immer mehr am Mainstream orientiert und zu politischen Entwicklungen führt, wie wir sie gerade schmerzlich erleben müssen.



Bitte denken Sie erneut nach und lassen bitte den Rotstift geschlossen.



Herzliche Grüße aus Hamburg



Joa Riemenschneider
Joachim Ayasse Als Stammzuschauer bei 3Sat war ich von der Meldung entsetzt, dass mein Lieblingssender mit Arte zusammengelegt werden soll.

3Sat ist DER Kultursender im ÖRR mit täglichen Formaten wie "Kulturzeit", mit Konzert- und Opernübertragungen, sowie vielen kulturellen und gesellschaftspolitischen Formaten. Nicht zu vergessen, die täglich Wissenschaftssendung "Nano".

Bei einer Zusammenlegung mit Arte (der ebenfalls ein großer Kultursender ist) befürchte ich eine erhebliche Verschlechterung des Kulturangebots im ÖRR.

Es gab viele andere Vorschläge zur Einsparung, wie z.B. die Zusammenlegung der Verwaltung der 3. Programme. Dies könnte sehr viel Geld sparen, ohne die Qualität und die Vielfalt des Programms einzuschränken.

Gerade heutzutage ist kulturelle Bildung eine wichtige Komponente der politischen Bildung und ich befürchte, dass die geplanten Einschränkungen dem Rechtsruck in Deutschland Vorschub leisten könnte oder zumindest geschwächt dagegen angeht.
Joachim Bartz Sehr geehrte Damen und Herren,



mit dem Entwurf des Reformstaatsvertrages soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk digitaler und zukunftsfester, insgesamt gestärkt und dessen Akzeptanz gefördert werden. Das ist ein guter und richtiger Ansatz, finde ich.



TV-Spartenkanäle streichen zu wollen, ist aus meiner Sicht allerdings ein völlig falscher Ansatz. Denn ZDFinfo zum Beispiel oder Phoenix haben ein ausgeprägtes journalistisches Profil und erreichen seit Jahrzehnten ihr Publikum. Möglichst vielseitig zu sein und viele Ausspielwege zu finden, das macht aus meiner Sicht ARD und ZDF zukunftsfester. Nur so werden auch mehr Jüngere erreicht.



Ich habe den Eindruck, bei den Medienpolitikern überwiegt der Reflex, einfach irgendetwas streichen zu wollen – ohne fundiertes Wissen zu haben. So ist 3Sat bekanntermaßen ein Gemeinschaftssender deutscher, schweizer und österreichischer Sender, arte ein deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt. Wie sollen also 3Sat und arte verschmolzen werden?



Auch das Einsparpotenzial der TV-Spartensender dürfte überschaubar sein.



Dass die ARD zu viele Radiosender hat ist richtig und dass das beschränkt wird, auch. Aber auch hier vermute ich nur minimale Einsparungen.



Wichtig finde ich, dass es keinen neuen Streit um das Verbot „presseähnlicher“ Angebote durch beitragsfinanzierte Sender im Internet gibt, die mit privat finanzierten Medienangeboten konkurrieren. Wenn Verleger behaupten, das Internet gehört uns!, dann ist das nicht nur vermessen, sondern schlicht an der Lebensrealität vorbei. Selbstverständlich muss das Nachrichtenangebot von ARD und ZDF auch online erfolgen und TV-Beiträge durch Artikel flankiert werden. Wenn ARD und ZDF also digitaler und zukunftsfester sein sollen, gehören online-Auftritte auf allen möglichen Plattformen natürlich unbedingt dazu.



Was die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angeht, befürworte ich den Plan, ein Indexmodell einzuführen, das die Höhe des Beitrags ohne jeweils notwendige Abstimmungen steuert. Es wäre für alle Beteiligten viel einfacher, den Beitrag jährlich der Inflation anzugleichen, das würde der ganzen Gesellschaft viel Stress ersparen.



Vielen Dank und beste Grüße

Joachim Bartz
Joachim Bauer Widerspruch gegen die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks



In der Präsentation „Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - Zusammenfassung des Reformstaatsvertrages“, die Sie auf der Webseite der Rundfunkkommission bereitgestellt haben, präsentieren Sie die sogenannten „Highlights“ dieser geplanten Reform.



Der Vorschlag, die Sender 3sat und Arte zusammen zu schließen, entspricht zweifelsfrei dem Highlight, den Auftrag quantitativ zu begrenzen.



Jedoch läuft dieser Vorschlag dem Highlight, den Auftrag qualitativ zu stärken, zuwider.

In diesem Vorschlag kann ich keine qualitative Stärkung erkennen.

Im Gegenteil: aus meiner Sicht droht dies zu einer qualitativen Schwächung des Angebotes zu führen, was ich sehr bedauern würde.



Auch bezweifele ich, dass sich dadurch signifikante Kosteneinsparungen realisieren ließen.

Diese vielleicht erhofften Kosteneinsparungen wurden, nach meinem Kenntnisstand, bisher noch nicht quantifiziert. Das finde ich sehr merkwürdig, denn das zeugt nach meinem Dafürhalten für eine nur suboptimale Vorbereitung des Vorhabens.



Das weitere Highlight „Vertrauen stärken“, das vermutlich an mich als Zuschauer adressiert ist, wird durch diese Vorbereitung leider auch nicht erreicht.



Aus diesen Gründen bitte ich Sie darum, den geplanten Zusammenschluss der Sender 3sat und Arte ersatzlos zu streichen.





Mit freundlichen Grüßen

Joachim Bauer
Joachim Belzer Sehr geehrte Damen und Herren, die geplante Reform geht (wieder) in die falsche Richtung, Sat 3 und Arte sollten so bleiben, entweder ARD oder ZDF sollten halbiert werden, ein Sender komplett weg fallen. Es wird überall nur dasselbe berichtet. Hier wird das Geld der Bürger zum Fenster heraus geschleudert. Die Gehälter der Intendanten sind zu halbieren und der Moderatoren auch.
Joachim Böger 3sat muss erhalten bleiben. Es ist der einzige deutschsprachige Sender in D, Ö und S, der nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wissenschaftlich höchst anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltsames Angebot bereithält. Die ARD verflacht zusehends, von daher ist 3sat ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ebenso der deutsch-französische Sender Arte, mit anderen interessanten Schwerpunkten. Knicken Sie nicht vor den Populisten ein, das führt zur Novellierung jeglichen Anspruchs und höhlt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vollends aus.

Ruth



Die Vielfalt, die die Arbeit der Fernsehanstalten der deutschen Länder, des österreichischen und des schweizerischen Fernsehens auszeichnet, erschließt sich einem Konsumenten nicht, der entweder grosso modo auf einen ("seinen") Sender beschränkt ist, oder interessante Sendungen nach den Programmangeboten suchen muss - eine kaum realistisch zumutbare Aufgabe. Diese Aufgabe erscheint geradezu absurd, bedenkt man, dass es mit 3Sat einen Sender gibt, der die erwähnte Vielfalt bereits anbietet, noch dazu nach gemeinsamen Qualitätsmaßstäben ausgewählt. Es wäre geradezu schildbürgerisch, würde man auf das vorhandene Qualitätsprodukt verzichten, um den "Konsumenten" - besser, angesichts der Gebührensituation, den "Kunden" - mit einer realistischerweise nicht zu bewältigenden Aufgabe alleine zu lassen.







http://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/kontaktformular
joachim bromma Meiner Meinung nach könnten etliche Programme zusammengelegt werden. Es braucht keine 5 oder 6 Programme eines jeden Senders. Das betrifft Radio und auch Fernsehen.

Beim HR-Fernsehen kritisiere ich z.B. ein zu viel an grüner Einstellung, Ist nicht mehr sachlich, sowie ein zu viel an Bildungssendungen. Die sind zum größten Teil stinklangweilig.
Joachim Broudré-Gröger Früher gesendete Anmerkungen fehlerhaft ! Es gilt nachstehende Fassung !



Fortbestand von 3Sat !



Wissenschaft, Kultur und Politik sollen aus öffenlich-rechlichen Medien mit der Einstellung von 3Sat - warum und zuliebe welcher Interessen- abgewickelt werden?

Für noch noch mehr Krimis, Polit-Talks und immer teueren zu bezahlenden Fußball etwa?

Kein Platz und Interesse an dem medialen Dreieck der Deutschsprachigkeit ?

Was für Selbstverarmung in Zeiten, in der saubere Information gegen fake-news und Medienwust gestärkt und nicht verdrängt werden sollte.

Wer die Demokratie zu verteidigen hat, darf ihre Waffen wie

Information und Auftrag nicht ihren Gegnern zunutzen abgeben!

Dafür werden Abgeordnete nicht gewählt, Regierungen nicht respektiert

.... und Rundfunkgebühren nicht bezahlt.



Joachim Broudré-Gröger
Joachim Dreher Sehr geehrte Damen und Herrn,



3sat muss erhalten bleiben. Es ist der einzige deutschsprachige Sender in D, Ö und S, der nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wissenschaftlich höchst anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltsames Angebot bereithält. Die ARD verflacht zusehends, von daher ist 3sat ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ebenso der deutsch-französische Sender Arte, mit anderen interessanten Schwerpunkten. Knicken Sie nicht vor den Populisten ein, das führt zur Novellierung jeglichen Anspruchs und höhlt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vollends aus.

Ruth



Die Vielfalt, die die Arbeit der Fernsehanstalten der deutschen Länder, des österreichischen und des schweizerischen Fernsehens auszeichnet, erschließt sich einem Konsumenten nicht, der entweder grosso modo auf einen ("seinen") Sender beschränkt ist, oder interessante Sendungen nach den Programmangeboten suchen muss - eine kaum realistisch zumutbare Aufgabe. Diese Aufgabe erscheint geradezu absurd, bedenkt man, dass es mit 3Sat einen Sender gibt, der die erwähnte Vielfalt bereits anbietet, noch dazu nach gemeinsamen Qualitätsmaßstäben ausgewählt. Es wäre geradezu schildbürgerisch, würde man auf das vorhandene Qualitätsprodukt verzichten, um den "Konsumenten" - besser, angesichts der Gebührensituation, den "Kunden" - mit einer realistischerweise nicht zu bewältigenden Aufgabe alleine zu lassen.

Gleichzeitig verlange ich aber endlich ernsthaft Kosten einzusparen statt immer nur die Gebühren zu erhöhen. Es müssen nicht 9 Rundfunkanstalten mit 9 Wasserköpfen zu Lasten der Algemeinheit alimentiert werden.

Hochachtungsvoll

Joachim Dreher
Joachim Eiermann Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Raab,

sehr gehrte Damen und Herren,



ist Deutschland so arm geworden, dass es sich keine Kultur-TV-Sender mehr leisten kann? Zur Erinnerung: Es gab vor nicht allzu langer Zeit vier (!) Kulturkanäle. Dann wurden Eins-Festival und der ZDF-Theaterkanal abgeschaltet. Jetzt soll auch 3sat verschwinden. ist Deutschland so arm geworden, dass es sich keine Kultur-TV-Sender mehr leisten kann? Zur Erinnerung: Es gab vor nicht allzu langer Zeit vier (!) Kulturkanäle. Dann wurden Eins-Festival und der ZDF-Theaterkanal abgeschaltet. Jetzt soll auch 3sat verschwinden. Das käme einem Kahlschlag gleich.



Eine wie auch immer geartete Zusammenlegung von 3sat mit arte ist nicht nur aufgrund der weiteren Ausdünnung der TV-Kulturlandschaft ein erbärmlicher Vorschlag. Eine Fusion wäre aufgrund der deutsch-französischen Ausrichtung von arte zudem von vornherein zum Scheitern verurteilt, handelt es sich bei 3sat doch um deutsch-österreichisch-schweizerisch geprägtes Programmangebot inklusive eines sehr gut gemachten Kulturjournals "kulturzeit" für den deutschsprachigen Raum im Anschluss von "ZDFheute".



Nicht mittragen kann ich auch die geplante Kürzungen der Spartensender in der Radiolandschaft. Ich betrachte dies ebenfalls als einen Angriff auf die kulturell-föderale Angebotsvielfalt. In der Auswirkung würde er nur die Dominanz der "Dudelwellen" nur weiter vergrößern.



Mit freundlichen Grüßen



Joachim Eiermann
Joachim Förster Sehr geehrte Damen und Herren,



die Gerüchte, die Medienkommission der Länder erwäge eine Streichung oder Zusammenlegung des Senders 3 Sat hat bei mir eine Mischung aus Unglauben und Beunruhigung ausgelöst.



Es steht für mich außer Frage, dass die öffentlich- rechtlichen Medien über Einsparpotential an vielen Stellen verfügen. Hierbei braucht man nicht nur an übertriebene Projekte und unangemessene Ausgaben im Verwaltungs- , sondern auch im Programmbereich zu denken.



Aber dass man nun ausgerechnet auf die Idee kommt, bei einem fest etablierten Qualitätssender wie 3 Sat den Rotstift anzusetzen, wirkt schon fast wie ein Schildbürgerstreich.

Einsparungen sind doch nur sinnvoll und vertretbar, wenn sie dort wirken, wo sich ARD und ZDF von ihrem öffentlich- rechtlichen Auftrag zu entfernen drohen und in falschem Konkurrenzdenken den Privatsendern angenähert haben. In Zeiten demokratiegefährdender Wirkungen nicht seriös recherchierender sozialer Medien und dem zum Teil geradezu erschreckenden Niveauverfall privater Sender sind vielseitige Kulturprogrammsender wie 3 Sat notwendiger denn je. Hinzu kommt die internationale Aufstellung des Senders, die hier den dringend nötigen Blick über die Grenzen und gleichzeitig die grenzüberschreitende Ausstrahlung deutscher Sendungen ermöglicht. Soll ausgerechnet das reduziert werden?

Eine Zusammenlegung mit dem gänzlich anderen Sender Arte scheint mir ebensowenig möglich und sinnvoll wie ein Verzicht auf diesen Sender.

Ich denke, hier ist wirklich einmal vorausschauende, verantwortungsvolle Politik gefragt und nicht das Nachgeben gegenüber populistischem Mainstream! Näher liegende Einsparmöglichkeiten dürfte es genug geben.



Mit freundlichen Grüßen

Joachim Förster
Joachim Fuchsberger Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte darum, dass 3Sat als Programm erhalten bleibt.



Es ist einers der wenigen Programme, welches interessante und lehrreiche Dokumentationen sendet und guten Journalismus praktiziert, welche auch im Bereich der Lehre und Aus-, Fort- und Weiterbildung genutzt werden können. Ergänzend gibt es außerdem noch gute Spielfilme und Nachrichten aus der Schweiz und Österreich.



Vielen Dank



Joachim Fuchsberger


Joachim Gliese Guten Tag!

Die geplante Einschränkung im Bereich Wissenschaft / -sjournalismus durch die 'Zusammenlegung' von arte und 3sat sehe ich höchst problematisch angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre in Richtung wahrheitswidriger Behauptungen und Populismus. arte allein wird die Wissenschafts-Aspekte nicht suffizient abbilden können, und ist für sich ja ebenfalls von extremer Wichtigkeit durch Beiträge mit Internationalen Perspektiven.

LASSEN SIE DAS NICHT ZU / VERHINDERN SIE DASS !!!

Unsere Demokratie sehe ich in Gefahr und ebenso die Möglichkeit der Bevölkerung, sich adäquat informieren zu können.

Joachim Gliese

Zahnarzt, Dipl. Theol.
Joachim Gönner 3sat bringt ein gutes programm mein Hauptsender
Joachim Haydecket Sowohl ARTE wie auch 3sat sind zwei Programme, die ich sehr regelmäßig sehe. Vor allem Nano und die kulturzeit. Beide gehören für mich zum regelmäßigen Pflichtprogramm.



Ich schätze es sehr, dass ich bei ARTE immer weiter einen Einblick nach Feankreich bekomme. Bei 3sat verfolge ich mit großem Interesse die Nachrichten unserer beide Nachbarn.



Beide sender vergrößern meinen Horizont.
Joachim Knecht Arte und 3Sat sind Programme die zur Zusammenarbeit international und besonders wichtig sind.

3sat deutsch sprechende Länder, Östereich, Deutschland und die Schweiz. Kultursendungen der Schweiz kann ausser bei 3Sat nirgends sehen, Nano ist die beste Sendung zur Wissenschaftsvermittlung, verständlich und unterhaltsam. Kulturzeit ist eine Sendung die es sonst nirgens gibt, sie ist vielfältiger als alle anderen Kultursendungen.

Scobel ist durch nichts zu ersetzten eine Infosendung direkt davor, dann zu den vielfältigen Themen, Diskussionen mit Wissenschaftlern, viel weibliche Wissenschaftlerinnen

Diese Art der Vermittlung von Wissenschaftsentwicklung ist heute in unserer Zeit ungeheuer wichtig für uns alle. Dieses unter Arte unterzubringen ist unmöglich und beschädigt wohl beide wichtigen Sendungen.

Arte verbindet uns mit Frankfreich und natürlich uns, immerhin haben wir es gemeinsam mit der EU und Arte geschafft von der Feindschaft weg zu komme. Dieser Sender ist unverzichtbar.

Ausserdem scheint mir wenn diese 2 Sender vereint werden sollen, das Frankreich pötzlich 3 deutschsprechenden Ländern gegenüber stehen. Da können dann weder Arte noch 3 Sat ihre wirklichen Aufgaben noch ausfüllen. Arte und 3sat sollen in dieser Form erhalten werden.

Diese beiden sind wichtig um den Auftrag des öffentlichen Fernsehen zuerfüllen. Danke
Joachim Krämer Meine Sender sind z.B.:

Arte

3Sat

Br Alpha



Deutschlandfunk SWR WDR



Sie wollen kürzen? Wir sollen dafür Rundfunkgebühren zahlen?

Die sogenannten privaten Kanäle mit einem minimalen Informationsanspruch rüsten auf.



Die Uniformierten wählen AFD!
Joachim Lankes Wenn aktuelle online-Informationen nur noch verzögert angeboten werden sollen, dann bedeutet das, dass viele junge Menschen das Angebot nicht mehr nutzen und vollends zu TikTik oder anderen Fakenews-Formaten wecheln.

Will man das wirklich?

Schon heute nutzen viele junge Menschen die Fernsehangebote der öffentlich rechtlichen Sender nicht mehr.

Es ist zu einem Angebot für meist ältere Menschen geworden. Wenn jetzt noch die aktuellen online-Informationen gekürzt werden, dann befürchte ich, dass sich viele junge Menschen überhaupt nicht mehr bei seriösen Quellen informieren und Verschwörungstheorien Tür und Tor geöffnet werden.

Dann darf man sich nicht wundern, wenn bei der nächsten Bundestagswahl ein Kaiser, König oder Führer für Deutschland gewählt wird.
Joachim Liebisch Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich mir die Vielzahl der Fernsehsender anschaue, kann ich mir eine Veränderung der Struktur durchaus vorstellen. Das Angebot im kulturellen Bereich ist jedoch sehr gering! Die kulturellen Informationen wären durch die Zusammenlegung von Arte und 3sat sehr reduziert. Ich wäre entsetzt wenn das Vorhaben umgesetzt würde. Ich möchte meinen Protest zum Ausdruck bringen! Mit einer geringen Erhöhung der Gebühren wäre eine annehmbare Lösung gefunden. In vielen Teilen der Welt wird die kulturelle Freiheit immer mehr eingeschränkt, bzw. verboten! Die BRD sollte diesen Weg nicht gehen! Vielen Dank!
Joachim Manns 3sat und arte sind wichtige Sender für die unabhängige Berichterstattung über 4 Länder. Wichtig sie zu erhalten und zu stärken. Wir brauchen keinen 500. Tatort oder den 30. Rosamunde Pilcher Film. Grade in Zeiten des demokratischen Wandels ist es wichtig dass die Vielfalt erhalten bleibt.

Eher mehr Sender mit einer europäisch-offenen Haltung schaffen!

J. Manns
Joachim Müller Die Facetten unserer Existenz sind zu vielfältig und brauchen daher ein Spektrum qualifizierter Medien, die konstant und konsequent in Tiefe und Breite diese beleuchten und die Institutionen, die sie erforschen, begleiten. Wenn wir das Denken weiter einschränken und das Zerstreuen weiter wuchern lassen, verlieren wir die Balance als Lebensgrundlage.

Daher : Keine Sender einstellen, die den "Ernst des Lebens" zum Inhalt haben.
Joachim Müller 3sat muss erhalten bleiben. Es darf keine weiteren Veränderungen zu Lasten Bildung und Kultur geben. Zudem : Ein Sportkanal (Koop. ARD / ZDF) wäre sinnvoll.
Joachim Naumann Ich kann die geplante Fusion von 3sat mit arte nicht nachvollziehen.

Was passiert dann mit der Möglichkeit die Nachrichten des SRF und ÖRF mit ihren anderen Blickwinkeln auf die Welt und auch auf Deutschland zu sehen?

Wie sollen die Sendungen Kulturzeit und Scobel auf arte integriert werden ohne das diese ins Nachtprogramm abgeschoben werden - wie schon bei anderen Meinungsbildenden Sendungen in der ARD/ZDF geschehen?

Damit dann nur noch mehr Fußball und Volksmusik oder leichter Boulevard Journalismus im Tagesprogramm in den verbleibenden Sendern läuft!?
Joachim Saynisch Ich sehe ausschließlich ÖR. 3-Sat steht für mich für den deutschsprachigen Raum. Hier finde ich mich persönlich wieder. Ich sehe jeden Tag diesen Sender. Vor allem kann man hier aus den drei Ländern die Nachrichten sehen. Dadurch erfärt man zeitnah die jeweilige Sichtweise auf nationale und internationale Inhalte aus der Schweiz und Österreich. Für mich auch wichtig wie die beiden anderen Länder die Deutschen wahrnehmen.



Ich versuche gleichviel ARTE zu sehen um die Meinung der Franzosen zu verstehen und habe hier mehr den Eindruck, das es hier mehr um Europa geht.



Bei 3-Sat hebe ich das Gefühl, das es mehr um den Sprachraum geht.



Deshalb bitte 3-Sat belassen und ARTE mehr europäisieren, noch mehr die anderen, nicht deutsch sprechenden Länder wieder geben. Das wäre toll.
Joachim Schäfer Sehr geehrte Damen und Herren des Öffentlich- rechtlichen Rundfunks,



Die Kulturkanäle 3sat und der deutsch-französische Sender Arte mit hervorragenden Filmen und Berichten wie auch Phoenix mit fantastischen Dokus, Reportagen und guten Talkshows sind für unseren Kulturkreis so wichtige Informationsquellen . Sie bieten hochwertigen Journalismus und unabhängige , tiefgründige Berichterstattung.

Ich sehe die Sender so gut wie täglich. Gerade aus der Teilung entsteht ein grossartiges Angebot, das uns in einer Welt bereichert, die gefühlt von

emotionalen Selbstdarstellungen und populistischen Beiträgen

aus Tiktok, Instagram, Facebook.... dominiert wird.



Die öffentlich rechtlichen Sender sind für mich oder besser: sollten für uns nicht wegzudenken sein!

Ich bitte Sie herzlich, nicht die Sender zusammenzulegen, sondern als getrennte Sender zu belassen.



Alternativer Vorschlag: legen Sie doch ARD und ZDF zusammen!

Hier gibt es eine hohe Überlappung. Diese beiden Sender haben nur noch wenig eigenes Profil - ganz im Gegensatz zu Arte, 3sat oder Phoenix.

Und ab 22 uhr bieten beide im wesentlichen Talkshows , die nicht im mindestens mit Phoenix mithalten können.



Mit freundlichen Grüßen

Joachim Schäfer
Joachim Schwaninger Es ist schade, dass viele Menschen immer noch nicht verstehen, dass wir Menschen nicht nur wirtschaftlichen Wohlstand brauchen um zu gedeihen, sondern auch psychische Gesundheit. Dazu brauchen wir auch Kultur, Kunst und intakte Natur. Bei meiner psychischen Genesung, soweit sie stattgefunden hat, haben mir sowohl Beiträge von 3SAT als auch von Arte geholfen.

Die Alternative ist ein Mensch der hasst. Was soll daran besser sein?
Joachim Senf Keinesfalls darf die Vielfalt der Berichterstattung gefährdet werden - bundesweit und auch auf lokaler Ebene nicht.



Unkritisch wäre es für mich, wenn reine Musiksender konzentriert werden. Aber auch hier müssen alle Stilrichtungen vertreten sein und bundesweit empfangen werden können.
Joachim Simon Die geplante Reduzierung der linearen Spartenkanäle

tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo auf "ein/zwei" Angebote zu Bildung/Information widerspricht eklatant Bildungsauftrag und Informationspflicht des ÖRR. Das gleiche gilt für den Bereich Kultur/International (3sat/arte).

Insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Bedrohungen der Demokratie durch Populismus, Extremismus und Fake News sollten diese Angebote erweitert statt reduziert werden.



Wenn überhaupt eine Notwendigkeit zur Reduzierung des Angebotes bestünde, sollte das bildungsferne Unterhaltungsprogramm des ÖRR auf den Prüfstand gestellt werden.
Joachim Weber Ich bin gegen die Zusammenlegung von 3sat und Arte. Die Sender müssen eigenständig erhalten werden. Eine Einschränkung von Qualitätsfernsehen ist nicht hinnehmbar. Dies würde aber durch ihren Vorschlag passieren. Die Reduzierung auf einen Sender mit hochwertigen kulturellen und intellektuellen Inhalten würde zu Lasten des Bildungsniveaus im Land führen. Das können wir uns nicht leisten.
Joachim Ziemßen Bitte 3sat unbedingt erhalten! Sehr informatives Programm, vor allem im Bereich KULTUR. Die Kulturzeit zur besten Sendezeit ist unentbehrlich.

Ein deutschsprachiges Programm für Schweiz, Österreich und Deutschland ist ganz im Sinne der europäischen Idee.

Mit freundlichen Grüßen

J. Ziemßen
Joachim Schmolke Hallo,

wir sind entsetzt über die Pläne, die Spartensender weitgehend zu streichen. Das kommt einem kulturellen Kahlschlag gleich. Die Spartensender liefern wertvolle Informationen und sehenswerte Beiträge. Wir sehen fast nur noch die Spartensender Arte, 3Sat, Phoenix, Alpha ZDF Info.

Sollten die wegfallen, dann brauchen wir keinen Fernseher mehr.

Mit freundlichem Gruß

Joachim Schmolke
jochen bauer sehr geehrte damen und herren,

die pläne zur spartenstreichung weitreichender kultursendungen habe ich mit entsetzen vernommen. die idee einer kopfsteuer für millionenschwere fussball und olympiaversanstaltungen die als gröhl- und saufgelage der fabrikarbeiterklassen weiterverbreitet werden im sinne einer panem-et circenses-donare-veranstaltung des deutschen nationalstolzes wird dann abartig. die arbeitsgemeinschaft der rundfunkanstalten deutschlands sollte sich hier in vereintes propangandaministerium amerikafreundlicher interessen umbenennen. mit dieser politik werden Sie die gebildete menge deutscher bürger weiter gegen sich verhetzen und den zulauf zu extremen politischen parteien anheizen bis hin zur abschaffung ihrer eigenen figuren als botmäßige charaktermasken der macht. erinnern Sie sich: in england wurde maggie thatcher wegen einer poll tax in die pampas gejagt, und allmählich erwacht ja selbst das sonst so fußballtröge,medial verdummte deutsche volk.

wenn Sie nicht merken, dass Sie als spielball der interessen der obrigkeit, der jede legitimität entgleitet (- gleich weiterleiten diese email an den verfassungsschutz wegen fraglicher "deligitimierung des staats", das würde doch ins bild passen!) missbraucht werden, verdienen Sie nur mein tiefstes bedauern Ihrer als untertänigkeitsspielfiguren.

es bleibt nur zu hoffen, dass mehr und mehr bürger die überweisung ihrer rundfunkbeiträge einstellen werden und wir uns alle dann erneut vor gericht sehen.

bis dahin sayonara, adios ,farewell und god-bye, au revoir und arrividerci, Ihr jochen bauer , kulturschaffender und schriftsteller, privatier mit publikatonsliste einer länge wie die alten bärte der obrigkeit, habe einst mit dem urtext selbst gebadet
Jochen Bencker Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde mir dringend wünschen, dass Die bei der geplanten Reform von der "Zusammenlegung" von arte und 3sat absehen.

Ich verfolge beide Sender srhr oft und gerne und bin immer wieder vom Informationsgehalt und der Vielfalt des angebotenen begeistert. Eine Zusammenlegung ist in meinen Augen eine Halbierung des Programms. Gerade heute, wo wir immer mehr mit Falschinformationen konfrontiert werden, fände ich das genau die falsche Herangehensweise.



Mit freundlichen Grüßen

JB
Jochen Bender 3SAT mit ARTE

Bitte beide wertvollen Sender erhalten. Bildung in Deutschland seit Jahren abwärts. Siehe PISA. Wenn unser Bildungspolitik immer weniger fordert und vermittelt,, dann sind niveauvolle Sender um so wichtiger für Menschen und die Zukunft unseres Landes. Jochen Bender
Jochen Häfele & Marion Gülcher Sehr geehrte Damen und Herren,



leider ist es recht schwieig überhaupf zu diesem Formular zu finden.



Nun aber zum inhaltlichen: Aus unserer Sicht ist es grundsätzlich sinnvoll und notwendig, dass in unsere oftmals verkrustete Strukturen eingeriffen wird. Es geht darum, dass die öffentlich Rechtlichen Medienanstalten auf unterschiedlichsten Ebenen klare Zielvorgaben erhalten, je klarer desto besser.



Diese dann eigenverantwortlich umsetzen zu lassen, wäre auch für die Politik hilfreich, da Sie keine Medienexperten sind, sondern Politiker. Vorgaben zu machen, mindestens so viele Sender müssen wegfallen, sind dabei nicht hilfreich.



Überall wird von Verschlankung der Bürokratie gesprochen. Wenn wir das richtig verstehen, dann haben sich etliche Experten im Zukunftsrat genau mit dem Thema intensivst auseinandergesetzt. Wir haben dazu folgenden Beitrag gefunden:

https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-zdf-reform-zukunftsrat-interview-julia-jaekel-roger-de-weck-lux.335Aiup6u2kiGngzjxHMsE



Die Politik hat die Aufgabe den Rahmen und die Zielvorgaben zu setzten. Der Zukunftsrat macht viele konkrete Vorschläge. Weshalb wird diesen nicht zum Großteil gefolgt? Die unterschiedlichste Interessenlage der verantwortlichen Politiker nehmen wir mal an.



Aus unserer Sicht darf es nicht dazu kommen, dass auch das öffentlich Rechtliche TV immer mehr dem Herdentrieb folgend, immer mehr Mainstream produziert und zur Pimetime präsentiert. Dafür brauchen wir das öffentlich Rechtliche nicht, sondern für das Gegenteil und das funktioniert eigentlich auch ganz gut, verglichen zu vielen anderen Ländern. Aber es könnte noch besser werden und genau daran gilt es zu arbeiten um dann weiterhin bei 3 Sat, Phönix usw.. diese Inhalte dann auch zur Primetime zu präsentiern wie z. B. Scobel bei 3 Sat.



Wer es schafft eine moderne Unternehmensstruktur zu implementieren und damit viel Bürokratie abzubauen, wird viel LUFT UND RAUM für kreative Medienschaffende kreieren.



Danke für die Möglichkeit unsere Meinung kund zu tun

Herzliche Grüße aus dem Allgäu

Jochen Häfele & Marion Gülcher
Jochen Schell Hallo, ich halte sowohl die Breite als auch die dadurch erreichte Qualität des Angebots für unbedingt erforderlich. Der Wissenschaftsjournalismus, den z.B. 3Sat bietet, kann in der Zusammenlegung mit ARTE qualitativ und von der Breite des Angebots nicht aufrecht erhalten werden. Der Staatsvertrag fordert aber Information und Bildung gerade in dieser fakenews überschwemmten Zeit.
Jochen Tröger Eine Aufnahme der Inhalte von 3sat in Arte halte ich für eine falsche Idee mit katastrophalem Signal.

Beide Sender bedienen eine unterschiedliche Zuseherschaft (Österreich, Schweiz, BRD und Frankreich und BRD) im bisher unterrepräsentierten Kulturbereich.

Grundsätzlich ist die so eingreifende finanzielle Kürzung im Kulturbereich falsch.

Gleichzeitig soll die Sportberichterstattung auf Randbereiche ausgedehnt werden ohne Zentralbereiche (z.B. Fußball) zu kürzen. Auch hier würde eine Fehlentwicklung eingeleitet werden.
Jochen und Claudia Burkhardt Sehr geehrte Damen und Herren,



wir bitten Sie inständig, von der Zusammenlegung der Programme Arte und 3sat (Sparte Kultur und International) sowie der Reduktion des Angebots in der Sparte Bildung, Dokumentation, Information Abstand zu nehmen.

Gerade in den genannten Bereichen findet der interessierte Bürger ein komplementäres, hochwertiges und relevantes Portfolio an Beiträgen, sorgfältig recherchiert und kuratiert. So sollte öffentlich-rechtlicher Rundfunk sein!

Bitte lieber die Anzahl an Dritten halbieren. Da laufen ohnehin nahezu ausschließlich Doppelungen und Wiederholungen, von den absurd teuren Doppelstrukturen noch gar nicht zu reden. Das aktuelle Regionalangebot ist zwischenzeitlich auf nahe Null eingedampft.

Ähnliches gilt für die beiden Vollprogramme von ARD und ZDF. Bis in den späten Nachmittag hinein fast ausschließlich belanglose Serien, Soaps, Shows. Gerade auch für die nicht berufstätigen Mitbürger gäbe es hier die Chance, anspruchsvolle Inhalte konsumieren zu können (Bildungsauftrag). Unsinn kann gerne Aufgabe der Privaten bleiben. Dafür müssen keine Gebühren erhoben werden. Stattdessen finden sich Informations-, Politik- und Kulturangebote zwischenzeitlich nur noch in den Randzeiten.

Also bitte ARD und ZDF zwischen 6 Uhr und 18 Uhr zusammenlegen. Wir sind große Fans der "Öffis" und konsumieren regelmäßig. Aber Bitte den Nonsens weglassen, auf den Kernauftrag fokussieren, dann kostet es nur die Hälfte.

Viele Grüße, Claudia und Jochen Burkhardt aus Kenzingen.
Jochen Wettach Sehr geehrte Damen und Herren, ich hielte es für einen tragischen Fehler, wenn 3sat abgeschafft oder mit arte zusammengelegt würde. Sowohl arte als auch 3sat haben beide ihr eigenes Profil, beide erweitern unseren Blick; arte nach Frankreich und 3sat in die Schweiz und nach Österreich. Alle vier Länder sozusagen in "einen Topf" zu werfen, würde den ganz besonderen deutsch-französischen Beziehungen in keiner Weise gerecht.

Hierfür wäre ich durchaus bereit, auch höhere Beiträge zu zahlen. Falls dies nicht durchsetzbar sein sollte, schlage ich vor, an den Übertragungsrechten von besonders teuren Sportereignissen oder an besonders gut bezahlten Spitzen-Managern zu sparen. Auch wenn ich sowohl den Sportbegeisterten ganz viele Übertragungen gönne und auch den Spitzen-Mangern ihr Gehalt, so denke ich, dass das Geld bei arte und 3sat besser angelegt ist. Denn dort dient es dem besseren gegenseitigen Verständnis unserer Nachbarländer.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Wettach
Joel Keiner braucht euch!
Joerg Bitterich arte, 3sat und phoenix - ebenso wie das Deutschlandradio und die Kulturkänale des ARD-Hörfunk - wehen wie kräftige klare Luftströme unverdrossen an gegen die dunkle Nebelbank aus Emotionalisierung, Unterstellung, Sozialdarwinismus, Menschenverachtung, 'alternativen Fakten' und Profitgier, von der wir im medialen wie im öffentlichen Raum andauernd umgeben sind und der wir ohne diese frische Luft wehrlos ausgesetzt wären.

Es sind die wenigen Orte, an denen Andersdenkende und -fühlende sich virtuell treffen und gegenseitig stärken können, von denen sie Berichte und Meinungen erhalten, auf die Verlass ist, weil sie seriös und ausgewogen recherchiert und hochprofessionell präsentiert sind. Die auch Themen und Schicksale vom 'Straßenrand' aufsammeln, die ansonsten von niemandem beachtet würden.

Bitte erhalten Sie diese unverzichtbaren Orte für uns alle, als stetes Angebot zur persönlichen Bereicherung, Unterhaltung, Aufklärung und zur Erweiterung des eigenen Horizonts auch an jene, die es bisher wenig nutzen, aber jederzeit nutzen könnten.
Joerg Heier 3Sat ist ein hervorragender Sender der auf gar keinen Fall eingestellt werden darf!



Mit freundlichen Grüßen

Heier
Joh S. Sehr geehrte Entscheider*innen,



ich wünsche mir und verlange von Ihnen als demokratisch gewählten Vertreter*innen der deutschen Bevölkerung, dass Sie wissenschaftsgeleitete Politik machen. Daher wundere ich mich über den Slogan "Vertrauen stärken" in Ihrer Präsentation, verweisen doch diverse Studien darauf, dass das Vertrauen in die öff.-rechtl. Medien weiterhin am höchsten ist bzw. nach Erhöhung während Corona jetzt einfach wieder auf vor-pandemie-Niveau gesunken ist (nachzulesen zB hier: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/medien-vertrauen-studie-universitaet-mainz-100.html)

Des Weiteren frage ich mich, wie in Zeiten, in denen gerade junge Menschen zunehmend Radikalisierung und ausländischer Einflussnahme in den so genannten Sozialen Medien ausgesetzt sind, es als demokratieförderliche Idee erscheinen kann, das Programm, das sich an Kinder und jugendlich richtet, zusammenzukürzen. Ich wünsche mir stattdessen vielmehr eine strenge Regelung und mehr Kontrolle demokratiefeindlicher, verfassungswidriger und menschenfeindlicher Inhalte auf social media-Plattformen. Wenn Sie schon regulieren wollen, dann nehmen Sie sich doch bitte erstmal diesen Wildwuchs vor.



Mit bestem Dank für Ihre sicherlich nicht einfache Arbeit,

Joh S.
Johann Feindt Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist nicht nur bedauerlich und bezeichnend, sondern - entschuldigen Sie bitte den Ausdruck - verwerflich und kurzsichtig, Pläne zur Einsparung via Umfunktionierung

von 3sat als Teil von arte vorzuschlagen.

3sat ist ein besonderer, in der Diskussionsbreite allein stehender Sender.

Geschichtlich gab es immer eine Auseinandersetzung, ob eine Gesellschaft dank der materiellen, ökonomischen Entwicklung oder der des geistigen Horizonts fortschreitet.

Die zweitere Möglichkeit negieren Sie anscheinend vollkommen.

Es ist außerordentlich bedauerlich, daß Sie - als erzogene Menschen- auf diese Weise Ihren Beitrag zur vollkommenen Stagnation unserer Gesellschaft und Wirtschaft beitragen.

Ganz zu schweigen von unserer Zukunft.



Herzliche Grüße

Johann Feindt
Johann Frederik Paul Eine Demokratie braucht eine freie und zugängliche Presse. Bürger:innen müssen sich aktuell zu einer Pluralität an Themen informieren können. Das wollen Sie unterbinden! Mit Ihrem Reformstaatsvertrag werden Sie das Informationsangebot des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks massiv einschränken. Warum verschließen Sie die Augen davor, dass eine Vielzahl an Bürger:innen in Deutschland sich über das Internet informieren und nach Aktualität verlangen? Zu dieser Erkenntnis kann man nur kommen, wenn Sie doch durch den Reformstaatsvertrag online-first-Angebote der Öffentlich-Rechtlichen defacto unterbinden.

Die Sender der ARD, des ZDF und des DLF produzieren jeden Tag Inhalte ohne Sendungsbezug, die weitreichend genutzt werden und sich Popularität erfreuen. Mit ihrer geplanten Reform stellen Sie diese Sender vor ungeahnte Probleme. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk solle alle Menschen in Deutschland informieren und unterhalten. Und wenn das noch zielgruppengerecht passieren würde, könnten wir uns doch alle freuen, oder? Wenn es aber für jeden Text der ÖR im Internet erst einen Sendungsbezug braucht, kann dieser Auftrag nicht vollends wahrgenommen werden. Ich unterstelle Ihnen mit diesem Vorhaben den Wettbewerb von privaten und öffentlich-rechtlichen Medienhäusern in Deutschland mit dieser Reform künstlich verzerren zu wollen. Sie berauben die ÖR damit einer großen Entscheidungsfreiheit im täglichen journalistischen Geschäft und schränken damit in letzter Konsequenz auch ein Stück weit die Pressefreiheit ein.



Mit diesem Vorwort sollte klar sein: Ich widerspreche Ihrer geplanten Reform lautstark. Zudem appelliere an Sie: Ist Ihr Vorhaben wirklich demokratisch? Ist Ihr Vorhaben mit dem Grundgesetz vereinbar?



Ich hoffe, Sie überdenken Ihre Pläne.
Johann Kramer 3SAT informiert und bildet. Alles was von einem öffentlich-rechtlichen Sender erwartet wird. ARD und ZDF kommen diesem Anspruch zunehmend nicht mehr nach. Insbesondere die Vorabendprogramme unterscheiden sich nicht mehr von privaten anspruchslosen Angeboten.

Bildung wird von der Politik immer ganz hoch gehalten. Jetzt kann die Politik zeigen, dass sie das ernst meint.

3SAT ist neben ARTE einer der ganz wenigen Sender, die auf keinen Fall abgeschaltet werden dürfen.

Wenn doch, dann handelt die Politik fahrlässig und will ihrem Bildungsauftrag nicht mehr nachkommen.
Johann Reitinger ich bin absolut gegen die Zusammenlegung von Arte und 3Sat bzw. Alpha und ZDF Info.

Jeder dieser Sender ist wichtig.

Genauso bin ich gegen die geplante Einschränkung der Textlänge im Online Angebot der öffentlich rechtlichen Sender. Dieses Online Angebot ist eine wichtige Informationsquelle: sachlich neutral und kostenlos, ganz im Gegensatz zu dem Angebot der klagenden Zeitungsverleger, das meist mit Werbung zugemüllt ist.



Wo meiner Meinung nach erheblich gespart werden kann, ist die Kostenseite:

die Ausgaben für Sportrechte können stark reduziert werden, wer hier mehr sehen möchte hat dazu jede Menge (dann halt kostenpflichtige) Möglichkeiten. Stattdessen lieber mehr journalistische Arbeit

Und natürlich als wichtigstes Mittel der Kostenreduktion: die in der Zusammenfassung nur kurz erwähnten "Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit in der Haushaltsführung". Vor allem an der Personalbesoldung und an den überbordenden Zusatz- und Sozialleistungen kann sicher erheblich gespart werden.
Johann Rohner Die Absetzung von 3sat oder arte ist ein völliges nogo!

Wenn ich die Produktionen von anderen Spartensendern aber auch von ZDF und ARD sehen, haben wir an deren Inhalten massiven Handlungsbedarf, der vermutlich neu definiert gehört.

Die betrifft jedoch in keiner Weise die erstgenannten Sender, die eine äußerst wichtige Aufgabe im interkulturellen Konsens einnehmen.

Finger weg von 3Sat und ARTE!
Johanna Assbichler zu den Vorschlägen im Rundfunkbeirat

Habe ich das mit dem Bildungsauftrag falsch verstanden oder heißt das jetzt Verblödungsauftrag?



Es ist Ihnen doch sicher auch klar, die Qualität der "Unterhaltung" vieler Sender schafft es, die "Empfänger" entsprechend einseitig, schlecht bis falsch informiert, unaufgeklärt und ungebildet zu lassen; im schlimmsten Fall auch noch aufgehetzt.

Unwissenheit oder Verunglimpfung regt wohl kaum zu einer qualifizierten, eigenständigen Meinungsbildung an.



Statt endlich Bildung mit den besten aktuellen und gut aufbereiteten Informationen/Wissenschafts-sendungen/Berichterstattungen/Reportagen etc. durch guten Journalismus noch mehr zu fördern, wird daran gedacht, ausgezeichnete Sender zusammenzulegen wie Arte und 3sat, oder gar Phoenix zu eliminieren. Nicht auszudenken - na dann endgültig: gute Nacht du armseliges Deutschland.



Frau Prof. Petra Grimm (Institut digitale Ethik, Hochschule für Medien in Stuttgart) hat das im Beitrag der Sendung Nano von heute - 10.10.2024 (Alpha) unbedingt sehens- und hörenswert

Statt Vielfalt droht im ganzen Land noch mehr Einfalt!

Haben wir davon nicht schon genug (auch politische) Auseinandersetzungen?



Ich bitte Sie und ich wünsche Ihnen von Herzen:

treffen Sie gute Entscheidungen v. a. aufgrund Ihres Bildungsauftrags für unser Land
Johanna Firley Phoenix bietet extremen gesellschaftlichen Mehrwert als Teil des öffentlichen Rundfunks. Als junge Zuschauerin (21 Jahre) interessieren mich vor allem die hochwertige Live- und Hintergrund-Berichterstattung, z.B. im Rahmen der Landtagswahlen, und die spannenden Dokumentationen. Im Gegensatz zu anderen Sendern habe ich bei Phoenix das Gefühl, qualitativ hochwertigen und unabhängigen Journalismus zu erleben, der verschiedene Zielgruppen anspricht.
Johanna Hartmann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich darf Sie sehr bitten, von der Zusammenlegung von arte und 3sat abzusehen.



Muss erst wieder ein Kontinent in Schutt und Asche liegen, bevor der Wert von Kunst, Kultur und Medienfreiheit wertgeschätzt wird? Diese Frage mag drastisch klingen, doch kann gerade in diesen Zeiten das Demontieren von Reflexions-, Streit- und Diskussionsräumen fatale Folgen haben.



Mit freundlichen Grüßen,

Johanna Hartmann
Johanna Heckert Zum Reformentwurf bzgl. des ÖRR



Ich sehe es als Bürgerin als essentiell an, dass ich aus vertrauenwürdigen Quellen wie dem ÖRR gerade in Zeiten des Populismus und der Falschinformationen schnell und zuverlässig erhalten kann.

Durch den Reformvorschläge würden Beiträge zu spät erscheinen oder ganz wegfallen. Die Abhängigkeit von linearer Erstberichterstattung ist aus meinen Augen unverantwortlich und führt zu Verzögerungen, die man in der digitalen Nachrichtenwelt nicht eingehen sollte. Auch in Verantwortung der jungen und digitalen Generation gegenüber, die keine linearen Medien mehr nutzt und somit immer als letztes von den wichtigen Informationen erfahren würde. Das wäre ein kapitaler Fehler und würde das Vertrauen und Nutzung des ÖRR und auch die Länder weiter schmälern.



Bei Wahlen und ähnlichen Events nutze ich die Online-Medien gerne um Hintergründe und regionale Einordnungen zu erhalten. Eine Einschränkung schwächt unsere Demokratie.



Ich hoffe, die Länder kommen zur Vernunft - es geht um Zusammenhalt, eine informierte Gesellschaft und konstruktive Lösungen!
Johanna Krimmel Sehr geehrte Damen und Herren,

Die geplanten Streichungen und Zusammenlegungen von Sendern und Hörfunkprogrammen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk könnten die Vielfalt und den Zugang zu unabhängigen, qualitativ hochwertigen Informationen erheblich einschränken. Es gibt mehrere Gründe, warum es wichtig ist, das bestehende Angebot zu erhalten:

1. Vielfalt und Bildung: Die verschiedenen Spartensender wie Tagesschau24, Phoenix, ZDFinfo und ARD-alpha bieten spezialisierte Inhalte, die in der privaten Medienlandschaft oft nicht zu finden sind. Diese Kanäle decken ein breites Spektrum ab – von Bildung und Dokumentationen bis hin zu tiefgehenden Nachrichtenanalysen. Eine Reduzierung auf ein oder zwei Kanäle würde die Vielfalt drastisch beschneiden und den Zugang zu relevanten, spezialisierten Informationen einschränken, die für eine informierte Gesellschaft unerlässlich sind.

2. Kulturelle Vielfalt: Die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte würde die kulturelle Vielfalt beeinträchtigen. Beide Sender bieten einzigartigen europäischen und internationalen Kulturjournalismus und Programme, die eine wichtige Rolle im interkulturellen Austausch spielen. Eine Verschmelzung würde die Programmvielfalt einschränken und möglicherweise auch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie dem ORF und der SRG erschweren.

3. Junge Zielgruppen: Programme wie KiKA, funk, ZDFneo und ARD One sind unverzichtbar, um junge Zielgruppen zu erreichen, die durch lineares Fernsehen zunehmend schwerer erreichbar sind. Besonders funk hat es geschafft, jüngere Menschen über soziale Medien und Online-Plattformen mit aktuellen, relevanten Informationen zu versorgen. Eine Reduktion dieser Programme würde junge Menschen noch weiter von öffentlich-rechtlichen Inhalten entfremden.

4. Regionale Identität und Vielfalt im Hörfunk: Der öffentlich-rechtliche Hörfunk spiegelt die regionale Vielfalt Deutschlands wider. Die Reduktion der regionalen Sender würde den Zugang zu lokalen Nachrichten und kulturellen Inhalten gefährden. Besonders in einer Zeit, in der der lokale Journalismus in der Krise steckt, sind regionale Radioprogramme oft die einzige verlässliche Quelle für Nachrichten und kulturelle Inhalte aus der eigenen Region.

5. Demokratische Verantwortung: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt eine zentrale Aufgabe in der demokratischen Gesellschaft: Er bietet unabhängige, von kommerziellen Interessen losgelöste Informationen. Gerade in Zeiten von Fake News und Desinformation ist ein starkes und vielfältiges öffentlich-rechtliches Angebot unerlässlich, um die Bevölkerung umfassend und unabhängig zu informieren. Jede Kürzung gefährdet diese wichtige demokratische Funktion.

Insgesamt ist die Erhaltung des vielfältigen Programms des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheidend für eine informierte und kulturell reiche Gesellschaft. Sparmaßnahmen sollten nicht auf Kosten der Programmvielfalt gehen, da dies langfristig die demokratische Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet.



Die geplanten Streichungen und Zusammenlegungen der öffentlich-rechtlichen Programme betreffen uns als Familie persönlich sehr. Wir nutzen täglich das kulturelle, wissenschaftliche und informative Angebot der Sender 3sat, arte, ARD one, ARD-alpha, Phoenix, funk und ZDFneo und weiteren. Diese Sender bieten uns eine unverzichtbare Vielfalt, die für unseren Alltag eine große Rolle spielt. Besonders 3sat und arte liefern hochkarätige kulturelle Inhalte und Dokumentationen, die uns Zugang zu internationalen Perspektiven ermöglichen und einen wertvollen Beitrag zu unserem Verständnis von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft leisten.

ARD-alpha ist eine essenzielle Quelle für Bildungsprogramme, die sich mit Themen befassen, die in der schnelllebigen Medienwelt sonst oft untergehen. Auch funk und ZDFneo bieten gerade für jüngere Zielgruppen Inhalte, die sowohl unterhaltsam als auch informativ sind. Eine Reduzierung dieser Programme würde die Auswahl für uns erheblich einschränken und die Möglichkeit, auf fundierte und unabhängige Informationen zuzugreifen, stark mindern.

Die geplanten Änderungen würden uns zwingen, auf wertvolle Programme zu verzichten, die täglich zur Bereicherung unseres Wissens beitragen und die in ihrer Tiefe und Vielfalt kaum durch kommerzielle Alternativen ersetzt werden können. In einer Zeit, in der die Medienlandschaft von oberflächlicher Berichterstattung und reißerischen Formaten dominiert wird, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk ein Garant für Qualität und Substanz – das möchten wir nicht verlieren.

Es geht hier nicht nur um Zahlen, sondern um den Verlust von Vielfalt, die uns Tag für Tag bereichert und unsere Gesellschaft informierter, gebildeter und kulturell vielfältiger macht.
Johanna Metz 3sat muss bleiben! Bitte nicht bei der Kultur sparen.
Johanna Meyer Folie 4Folie 4

ZUSAMMENFASSUNG / HIGHLIGHTS

Auftrag qualitativ stärken Auftrag quantitativ begrenzen

ü Reduktion der Hörfunkprogramme (pro Anstalt:

4 plus 1 pro 6 Mio Einwohner; Sonderregelung um

Mehrländeranstalten abzubilden)

ü Reduktion und Neugestaltung der digitalen

Spartenprogramme durch drei

„Schwerpunktkörbe“ („Kultur & Internationales“,

„Information, Bildung & Dokumentation“ und

„Angebote für jüngere Menschen“)

ü Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps,

Mediatheken, Webradios etc.) anhand des

Maßstabs der „Erforderlichkeit“



Alle diese Reduktionen sind aus meiner Sicht unakzeptabel, weil sie eine erhebliche Beeinträchtigung meiner bisher genutzten Angebote darstellen!
Johanna ROTTER Habe leider keine Zeit, mit Ihre Unterlagen durchzulesen , möchte aber darum bitten, die Programme 3sat und ARTE nicht zusammenzulegen. Ich schätze beide sehr, aber von der Programmgestaltung und - auswahl jedes für sich allein.

Freundliche Grüße und vielen Dank im Voraus

Johanna ROTTER, A-6020 Innsbruck
Johanna Schlachter Mein Eindruck ist, dass die Rundfunkgelder, die von Hörern/Zuschauern gezahlt werden, nicht in deren Interesse eingesetzt werden. Zum einen sind da die m.E. nicht unerheblichen Kosten für umfangreichen Fussball-/Sportübertragungen; im Gegensatz zu den geringen Kosten für die sehr wenigen Kulturübertragungen. Das gilt selbstverständlich für Fernsehen und den Hörfunk, da dort jetzt Kultursender zusammengelegt bzw. eingestellt werden sollen. Die werden m.E. benötigt, um Bildung zu vermitteln. Zum anderen die gleichfalls immensen Kosten für "externe" Talkshowmaster - wie Lanz, Maischberger, Illner usw. -, die über ihre Firmen nicht unerhebliche Gelder abkassieren; können das "interne" Journalisten nicht gleich gut? Und preisgünstiger, ohne auf Qualität zu verzichten? Über die Häufigkeit und teils Polarisierung in diesen Sendungen mag ich an dieser Stelle nichts anmerken. Auf allen Kanälen wird 24/7 gesendet - und zusätzlich werden dann noch Podcasts und Apps produziert, auch hier entstehen m.E. unnötige Kosten. Ich persönlich kann nicht mehr als 24 Stunden am Tag als Hörer bzw. Zuschauer einsetzen. Wieso gelingt es nicht, die relevanten Inhalte innerhalb der üblichen Sendezeit zu kommunizieren? Früher, in der guten alten Zeit, gelang, gab es Fernsehen z.B. nur von 17 bis ca. 22 Uhr; danach war Sendepause. Beim Rundfunk war es ähnlich. Wäre es nicht möglich, auch jetzt mal wieder eine Sendepause einzubauen? Es wird immer wieder angemerkt, dass "die Menschen" gestresst sind von der Flut an Nachrichten und Input, der auf sie einfließt. Also warum nicht mal etwas weniger; Mut zur Lücke? Das würde m.E. auch Kosten bei den Rundfunkgebühren sparen. Und last but not least: es gibt ja auch noch Printmedien, die Inhalte vermitteln.
Johanna Schulze Sehr geehrte Damen und Herren,



Angebote kritisch zu überprüfen, anstatt den Rundfunkbeitrag immer weiter nach oben zu schrauben, ist richtig - was daraus gemacht wurde, ist allerdings kritisch zu beurteilen. So werden die guten Programme abgeschafft, die wirklich sinnvolle Beiträge liefern wie 3sat oder wichtige Nachrichtenangebote sowie Angebote für Kinder, die offenbar mal wieder das Nachsehen haben wie auch in anderen Krisen und sich nicht beschweren können. Es fragt sich nur, ob dann der Bildungsauftrag überhaupt noch erfüllt wird in einer Zeit, wo gute Presse als "Vierte Gewalt" mehr denn je gebraucht wird (in den aktuellen Landtagswahlen haben v.a. junge Leute rechts gewählt). Zuschauer brauchen keine Berieselung a la Traumschiff, Rote Rosen und Schlagerparade wie sie schon private Sender zur Genüge bieten. Ü60 scheint auch hier mal wieder das Hauptzielpublikum zu sein.

Zur quantitativen Begrenzung: Was fehlt ist eine kritische Prüfung der zahlreichen Regionalsender und noch viel wichtiger: abgeschafft gehören großzügige Ruhegelder für Intendanten und Direktoren wie Frau Schlesinger und andere - bei einem Skandal wie diesem läuft es einem kalt den Rücken runter welche Gelder da verpufft werden. Auf der anderen Seite haben freie Mitarbeiter, die gute Recherchen und die eigentliche Arbeit machen, dann ggf. prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Bitte prüfen Sie Ihr Konzept neutral und nicht nach Erhalt der Chefposten, denn der aktuelle Vorschlag ist sicher nicht der Weg, den der Großteil der Zuschauer befürwortet oder dazu beiträgt, den Auftrag qualitativ zu stärken! Da wir die Rundfunkbeiträge bezahlen, sollten wir auch mehr Mitsprache haben.



Mit freundlichen Grüßen

J. Schulze
Johanna Taeuber Qualitativ gute Berichterstattung und die Vermittlung von Bildung und Wissen (Erläuterung wissenschaftlicher und politischer Entwicklungen etc .) ist eine wichtige Aufgabe der öffentlichen rechtlichen Sender in Fernsehen und Rundfunk.

Diese Aufgaben werden ganz sicher nicht zu erfüllen sein, wenn Sender und Personal zusammengestrichen werden.



DEFINITIV NICHT DER RICHTIGE WEG EINSPARUNGEN ZU REALISIEREN
Johanna Taeuber 3SAT ist unser wichtigster Sender gegen die allgemeine Verblödung!!!

Die Sendungen Nano und Kulturzeit Höhepunkte des Fernsehprogramms.



Arte können wir (über Satelliten schüssel) leider nicht mehr empfangen.

Arte ist sicher wichtig, aber kein Ersatz für 3SAT.



WELCH EIN NIEDERGANG DES TV UND RUNDFUNK - NIVEAUS DURCH DIESE GEPLANTEN STREICHUNGEN

- UND DAS WG EIN PAAR CENT.

ERHÖHEN SIE DOCH AUF 20.-€,

DANN KÖNNEN VIELLEICHT AUCH ARD UND ZDF AB UND ZU EINEN GUTEN FILM PRODUZIEREN!
Johanna Teichmann Unfassbar schade, wenn die Wünsche und Bitten der Zuschauerinnen und Zuschauer bei den öffentlich-rechtlichen Sendern absichtlich "auf taube Ohren stoßen". Wir zahlen unsere Rundfunkgebühren und dann geht man noch nicht einmal der Bitte von uns Zuschauern nach einem Spielfilm/Serie und Dokumentation über die gesamte Corona-Pandemie nach. Das sollte sich tatsächlich ändern. Und zumindest sollten die Dokumentationen von "Hirschhausen auf Intensiv" bis "Hirschhausen-was von Corona übrig bleibt" in der Mediathek, auch noch für die nächsten 10 Jahre, abrufbar sein. Warum ist der Spielfilm: "Die Welt steht still" (ZDF 2021) nicht mehr in der Mediathek auffindbar?

Meine Freunde und ich, wir brauchen keine großartigen Streamingangebote, Apps etc., aber wir wünschen uns, dass die Wünsche und Bitten von uns Zuschauerinnen und Zuschauern gehört und auch umgesetzt werden.

Es gibt Dokumentationen von der NS-Zeit bis heute zum 7. Oktober 2023, aber warum nicht über die ganze Corona-Pandemie?



Von den Politikern wünschen wir uns außerdem einen Gedenktag für die Corona-Pandemie. Wir müssen den vielen Toten und Angehörigen und den Long-Covid Patientinnen und Patienten "Ein Gesicht geben". Hierbei würde sich der 18. November eignen (wegen Brandrede von Prof. Wieler).

Wie wichtig auch eine sachliche und konstruktive Aufarbeitung der Pandemie ist, zeigt der Verdacht des Marburg Virus am Hamburger Hauptbahnhof. Zum Glück war der Student negativ, aber wäre es positiv gewesen, hätte das womöglich eine neue Pandemie auslösen können und wir wären wieder nicht vorbereitet gewesen.
Johanna Wachinger Sehr geehrte Damen und Herren,

seit langem bereits bin ich äußerst verärgert darüber, dass die Kultursparte bei den öffentlichen Kanälen immer weiter zusammengestrichen wird, und die überaus kostspieligen Sportberichte weit über das erträgliche Maß Sendezeit bekommen.

Vielleicht sollte die Rundfunkkommission ihren Bildungsauftrag wieder ernster nehmen oder wenigstens berücksichtigen, dass viele Gebührenzahler darunter leiden, dass ihre Wünsche keine Berücksichtigung finden.

Ich danke für Ihr (hoffentlich) geneigtes Ohr und grüße freundlich,

Johanna Wachinger
Johanna Wurm Für mich ist es von größter Bedeutung, dass ein fundiertes Angebot der öffentlich-rechtlichen Medien an Nachrichtentexten im Internet erhalten bleibt. Ich kann Informationen per Video und Audio weniger gut verarbeiten als in einem geschriebenen Text. Außerdem ist der Aufwand diese Medien abzuspielen - beispielsweise unterwegs - ungleich höher. Eine Konkurrenz zu Printmedien ist insofern nicht zu befürchten, als ein weiteres Medienabo neben dem Rundfunkbeitrag ohnehin mein Budget übersteigt. Gerade vor dem Hintergrund des Inklusionsgedanken würde ich mir wünschen, dass für den verpflichtenden Beitrag alle Bürger Zugang zu Nachrichten haben, die auch bei ihnen ankommen.
Johannes Am Ende Sehr geehrte Damen und Herren!



Zu dem Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen„Reformstaatsvertrag“ möchte ich insbesondere zu dem Vorhaben das Vollprogramm 3sat in das Vollprogramm Arte zu überführen, Stellung nehmen.



Die Wortwahl es handle sich um eine „Überführung“ ist eine Irreführung, denn es handelt sich wohl um die Abschaffung des einzigen rein deutschsprachigen Kulturkanals im ÖRR. 
Mit diesem Euphemismus soll wohl suggeriert werden, daß weiterhin ein Angebot besteht, wie es bislang die zwei Sender in ihren zwei Vollprogrammen geboten haben. 
Dies kann schon aufgrund der dann reduzierten Sendezeit in einem Sender gar nicht möglich sein. 
Was wird also realisiert werden? Die Reduktion des kulturellen Angebots auf eine light version, welche dann, selbst den von der Rundfunkkommission gestellten Kriterien nicht entsprechen kann:

„ein quantitativer und qualitativer Beitrag der Kultur, Bildung, Information, Beratung im Gesamtangebot sowie der Unterhaltung“ wird hier eingefordert.

Wie dies nach der „Überführung“ zu bewerkstelligen sein soll, soll einer „Absprache“ mit den europäischen Partnern vorbehalten sein.

Der geforderte „quantitativer Beitrag“ kann aber auch durch die europäischen Partner nicht herbeigezaubert werden.(s. oben)

Hier stellt sich auch die Frage nach den Partnerschaften, die es ja bereits gibt: 3sat ist ein Programm des deutschen Sprachraums, länderübergreifend mit ORF und SRG und Arte eine deutsch-französische Kooperation. Sollen alle diese Kulturen jetzt in einem Sender gebündelt werden? Wie soll dieses eine Angebot die riesige Bandbreite der Kulturen reflektieren?

Damit wird der Kern des Vorhabens berührt: Wie soll der geforderte „qualitative“ Beitrag zu Kultur, Bildung und Information erbracht werden, wenn ein ganzer Sender mit seinem vielfältigen Angebot eingespart werden soll und stattdessen ein Sender alle Zielgruppen ansprechen soll?

Hier soll wohl unter dem Diktat der Leistungsanalysen und der Beitragsstabilität gespart werden, (wohl weil es bei der Kultur am Einfachsten zu bewerkstelligen ist), aber nicht berücksichtigt werden, dass ein Kultursender auch ein Beitrag zum demokratischen Diskurs ist, der gerade im Osten Deutschlands, wo wir leben, wie die Wahlen gezeigt haben, entwicklungsfähig ist.

Zur Stärkung von Themen- und Meinungsvielfalt trägt dieses Vorhaben nicht bei.
Johannes Angermann Liebes Team, liebe Ländervertreter,



zuerst: Vielen Dank, dass Sie kapitale zwei Wochen zur Stellungnahme eingeräumt haben. Ein von Bürgern in der Breite getragener öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat eine angemessene und breite Diskussion verdient.



Ich bin seit 19 Jahren Journalist. Erst in der Privatwirtschaft, derzeit – noch – öffentlich-rechtlich. Was Sie da vorgelegt haben, ist eine Katastrophe. Sie treten dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Beine weg. Wir leben in einer Zeit massiver Unsicherheit, massiver Polarisierung und einer Zunahme an – teils von außen gesteuerter – Verbreitung von Fake News.

Was die öffentlich-rechtlichen Redaktionen dem entgegenstellen, ist: ausgewogene, unabhängige – auf belegten Tatsachen basierende Information. Das ist unsere Leistung für die Gesellschaft: Information!

Im 21. Jahrhundert ist der Ausspielweg schlicht irrelevant – der von Ihnen vorgelegte „Reformstaatsvertrag“ ignoriert das vollkommen. In dem Sie das öffentlich-rechtliche System zwingen, nur noch in Audio und Video zu machen, beschneiden Sie die Redaktionen, Information schnell, zielgenau und in der Breite an alle Menschen zu bringen. Und wir MÜSSEN alle Menschen erreichen.



Text ist ein hervorragendes Medium, um schnell, umfassend zu informieren. Kein anders Medium lässt uns so viele Informationen in so kurzer Zeit erfassen. Das kann kein anderes Medium – nicht der Hörfunk, nicht Bewegtbild – leisten. Eine schnelle, umfassende und für alle zugängliche Information – wie zum Beispiel vorbildlich in der Corona-Pandemie oder zu Beginn des Ukraine-Kriegs von öffentlich-rechtlichen Redaktionen gezeigt, machen Sie uns mit diesem Reformvorschlag unmöglich.



Der ÖR muss auch Online präsent sein. Gerade da müssen die Menschen erreicht werden – ausgewogen und unabhängig. Die Informationen sind unser Produkt – nicht das Ausspielformat. Diese Möglichkeit zu Informieren zerstören Sie weiter. Das ist eine Katastrophe für das Mediensystem als Ganzes – und eine Katastrophe für die Gesellschaft.



Zwei kurze Punkt noch: Ich habe 11 Jahre und 27 Tage im Tageszeitungsjournalismus gearbeitet. Ich habe unzählige Sparrunden in einem der großen deutschen Verlage erlebt. Statt in journalistische Qualität zu investieren, gingen und gehen Jahr für Jahr Millionen Euro an die Eigentümer. Aber es wird gejammert, dass das Geld fehlt. Gleichzeitig erweitern die Verlage ihr Portfolio, machen Audio, Video und TV (was ich gut finde!). Und Sie – liebe Länderchefs – wollen dem ÖR nun jeden Einzeltext im Netz verbieten, der nicht direkt auf einem Audio/Video beruht?



Lassen Sie mich mit meinem letzten Punkt schließen. Meine Kolleginnen und Kollegen werden auf den Straßen bedroht. Beschimpft und angegriffen. Die Medien und der ÖR im Besonderen sind massiven Angriffen ausgesetzt. Es gibt starke Kräfte in diesem Land, die einen starken, unabhängigen und ausgewogenen ÖR beseitigen wollen. Und ich schaue mich um… da steht niemand hinter meinen Kollegen und mir. Nicht ein Ministerpräsident stärkt dem ÖR außerhalb von wohlfeilen Grußworten den Rücken. Im Gegenteil. Wo bleibt Ihre Unterstützung für einen unabhängigen, ausgewogenen öffentlich-rechtlichen Rundfunk?



Sie können mir gern demnächst den Rücken stärken



Johannes Angermann, Leipzig
Johannes Borrmann Es ist wirklich verstörend, dass gerade 3Sat und Arte im Zuge der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Federn lassen sollen. Genau diese beiden Sender tragen schon seit Jahrzehnten zu kultureller aber auch wissenschaftlicher Bildung bei,auf eine Art und Weise, wie sie sonst im Fernsehen nicht zu finden ist. Ich schaue regelmässig 3Sat Nano und Kulturzeit, aber eben auch jede andere gute Sendung bzw. Dokumentation, in der es um Wissenschaft geht. Mindestens sollte der Erhalt dieser Programmbestandteile sichergestellt werden. Generell halte ich jedoch gerade die Zusammenführung von 3Sat und Arte für die schlechteste Idee der Restrukturierung. ZDF Neo und One HD bzw. Tagesschau 24, Phoenix und ARD Alpha (dessen Retro Doku Reihe am Freitag/ Samstag ich seh schätze) sind meiner Meinung nach viel bessere Kandidaten für Zusammenführung.



Weiterhin denke ich, dass Gelder sicher auch an anderer Stelle gespart werden können. Es ist nicht selten, dass man von pompösen und teuren ARD Degeto Produktionen hört und liest und am Ende mehr als enttäuscht vom Niveau und der Qualität ist.
Johannes Buhl Wie kann denn von einer Qualitätsstärkung die Rede sein, wenn Kultur, Dokumentation und Information gekürzt werden, dagegen die Rosamunde-Pilcher- und Rote-Rosen-Kanäle ungeschoren bleiben?



Und falls die D-A-CH-Inhalte von 3sat bei Arte hinzukommen, wie stehen die französischen Teilhaber dazu? Es steht zu befürchten, dass die sich deswegen früher oder später von Arte zurückziehen. Damit dürfte es kaum Einsparungen geben. Das Ganze Konzept erscheint mir unüberlegt und nicht zu Ende gedacht.
Johannes Bütterhoff Falls es doch zu einer Zusammenlegung von Fernseh-Programmen kommen sollte, ist mir wichtig das Kanäle für Wissenschaft und Kultur getrennt bestehen bleiben.

Kanäle die sich nur um Dokus und Unterhaltung kümmern wären schon eher die passenden Kanidaten für eine Zusammenlegung.

Im Bereich Rundfung fände ich da schon eher passende Kanidaten. Der Rundfunk scheint mir doch sehr aufgebläht.
Johannes Flügge Es ist richtig und wichtig, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks qualitativ zu stärken und im Hinblick auf zukünftige Herausforderungen weiterzuentwickeln.



Die pauschale Streichung von erfolgreichen und gesellschaftlich relevanten Sendern halte ich für unangemessen. Besonders kritisch sehe ich die geplante Einstellung von 3sat, das mit Arte zusammengelegt werden soll. Damit werden Sendezeit und Budget für zentrale Genres, die für den öffentlich-rechtlichen Auftrag unverzichtbar sind, deutlich reduziert.



3sat hat einen jährlichen Sendeaufwand von 18,4 Millionen Euro. Umgerechnet auf Millionen von Gebührenzahlern sind das nur geringe Beträge pro Kopf. Im Vergleich dazu ist die Altersversorgung der ARD-Mitarbeiter mit 1,19 Euro pro Gebührenzahler und Monat deutlich teurer.



Mit einem Marktanteil von rund 1,4 Prozent erreicht 3sat in seinem Segment ein großes Publikum. Ein effizienteres Fernsehprogramm, das mit so wenig Geld einen so hohen Marktanteil erreicht, wird schwer zu ersetzen sein.
Johannes Griem Die geplante Zusammenstreichung der für den (politischen) Bildungsauftrag relevantesten Sender (insb. Phönix, Arte, 3SAT) ist eine bodenlose Dreistigkeit und geht komplett am gestellten Versorgungsauftrag und dem zugrundeliegenden Ziel der Einsparung vorbei!



Gespart werden sollte m.E. dringend an den endlosen Unterhaltungsprogrammen sowie Seifenopern, die prinzipiell nur der Bespaßung von >70 Jährigen dienen...

Den damit zusammenhängenden Kostenapparat sowie die abstrusen Gehälter und Ausgabenkontingente für Produktionen, die mit dem eigentlichen "Bildungsauftrag" absolut garnichts zu tun haben sind doch das Kernproblem...NCHT ABER ARTE, 3SAT ETC.



Anstatt bei derartigen Schnulzen, Rosamunde Pilcher sowie den unzähligen Talkshows etc. einzusparen, kommt euer Verein ernsthaft auf die Idee, die einzig relevanten und beachtenswerten Sender zusammenlegen/kleinsparen zu wollen?!?!?!

WAS STIMMT BEI EUCH NICHT????????? ICH KOCHE VOR WUT.



Zudem noch die geplante Begrenzung der Verfügbarkeit der Online-Mediathek...

Wofür zahle ich denn die monatlich komplett überhöhten Zwangsbeiträge????

Dafür, dass ich künftig -für den selben teuren Preis- weniger qualitative Beiträge sehen darf, und das dann auch noch zeitlich begrenzt?! HÄ???? GEHTS NOCH????



WAS STIMMT BEI EUREN SELBSTBEDIENUNGSLADEN NICHT????



ICH SEGT EUCH MIT DERART ABSTRUSEN ENTSCHEIDUNGSVORLAGEN ÜBER KURZ ODER LANG SELBST AB UND MERKT ES NICHTEINMAL!

MACHT DAS GEGENTEIL VOM GEPLANTEN ENTWURF UND SPART BEI DEN UNNÜTZEN FORMATEN EIN UND ERWEITERT VIELMEHR INTERESSANTE FORMATE, DIE EINEN ERNSTHAFTEN MEHRWERT FÜR DIE GESELLSCHAFT BILDEN!





ES IST WIRKLICH UNFASSBAR, WAS MITTLERWEILE IN DIESEM LANG ABGEHT....SCHÄMT EUCH!



6, SETZEN!
Johannes Heymann Der Entwurf für den Reformstaatsvertrag erschreckt und frustriert mich. Es ist für mich nicht begreiflich, wieso in Zeiten in denen die Demokratie in Deutschland ernsthaft in Bedrohung durch radikale Kräfte steht, an diesem so zentralen und wichtigen Organ unserer Gesellschaft so umfassend gespart werden soll. Meines Erachtens ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wesentlich für die politische Bildung und die Förderung der Demokratie in der Breite. Ich zahle die Gebühren für dieses Angebot gerne, denn diese Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möchte ich unterstützen, daneben schätze ich die vielfältigen Angebote des ÖRR in Deutschland – sie bereichern mein persönliches Leben auf vielfältige Weise.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für mich ganz persönlich ein wichtiger Ort für neutrale Information. Dabei nutze ich bevorzugt die textlichen und/oder mulitmedialen Informationskanäle im Internet, wie z.B. die Webseiten der Tagesschau oder der regionalen Informationskanäle wie der Hessenschau. Aus diesem Grund kann ich nicht nachvollziehen, dass der Sendungsbezug von Online-Inhalten verschärft werden soll. Dies würde die Online-Angebote des ÖRR meines Erachtens unattraktiver machen und ihre Qualität wesentlich verringern. Um weiterhin die Inhalte zeitnah rezipieren zu können, soll ich nach meinem Verständnis dieser Reform gezwungen werden in Zukunft entweder lineare Programme wahrzunehmen oder auf deutlich verzögerte Information im Internet zu warten. Private Informationsangebote im Internet sind für mich keine vernünftige Alternative, da hier erstens weitere Kosten entstehen und ich zweitens die inhaltliche Qualität des ÖRR so nicht in privaten Angeboten wiederfinde. Des Weiteren empfinde ich es als unfair gegenüber den Teilen unserer Gesellschaft, die auf die Online-Medien aus verschiedenen Gründen angewiesen sind. Dies betrifft einerseits Menschen mit Behinderung, andererseits Menschen mit abweichenden Tagesrhythmen aufgrund ihrer Berufstätigkeit. Dieser Teil der Reform wirkt auf mich daher sehr exkludierend.



Das andere für mich relevante Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stellt das Kulturangebot dar. Dies umfasst für mich auch die Arbeit der im Entwurf unter Jugend zusammengefassten Kanäle wie Funk oder ZDFneo, aber vor allem 3sat und arte. Wenn ich nun sehe, dass eine Zusammenlegung von 3sat und arte geplant ist, befürchte ich eine deutliche Reduktion der Vielfältigkeit des Kulturangebots im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Durch die Zusammenführung der Jugendangebote sehe ich das gleiche Problem. Gerade 3sat produziert eine großartige Zahl von interessanten Angeboten. Es würde meiner Meinung nach ein Loch in der deutschen Kulturlandschaft entstehen, das so nicht von privaten Anbietern gefüllt werden wird oder überhaupt gefüllt werden kann.



Die Zusammenführung der Jugendangebote verkennt die große Bedeutung dieser qualitätsvollen Arbeit in der heutigen Medienlandschaft. Insbesondere Funk bietet hier ein vielfältiges Angebot für jüngere Menschen in unserer Gesellschaft, dass sie so sonst nirgendwo finden werden. Mit einer Reduktion des Angebots in diesem Bereich – letztlich der Effekt einer Reduktion der Vielfalt – werden also gerade jüngere Menschen ohne vernünftige Angebote zurückgelassen.
Johannes Jöst Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren bin ich durch meine berufliche Ausbildung begeisterter Anhänger von Wissenschaftssendungen. Mit jeder Dekade kann man sehen, wie Wissenschafts- und Bildungsfernsehen mehr aus den Sendern von ARD und ZDF ab 17:00/22:15 abgeschafft bzw. reduziert wird. Ende der 80er und noch Anfang 90er konnte man Telekolleg in den dritten Programmen sehen. Mathematik, Chemie, Physik, Sprachen, etc.

Nach der Wegrationalisierung konnte man sich auch schon vorher mit aus Forschung und Wissenschaft weiterhelfen. Das hatte dann Harald Lesch übernommen und den Sendetermin hat man zwischen 22:45 und 23:00 am Dienstagabend hingeschoben. Man hätte es auch gleich weglassen können.



Dann wurde im ZDF Abenteuer Wissen mit Karsten Schwanke herausgenommen. Für mich nicht nachvollziehbar, weil er kurz vorher noch einen Preis für die Sendung bekommen hatte(Begründung war, daß es halt kein Mainstream ist).

Die einzige Konstante war und ist für mich NANO in 3sat. All die Jahre konnten sie sich mit guten bis sehr guten Themen über Wasser halten. Früher gab es auch noch die Sendung HITECH in 3sat, auch diese ist schon weg.

Jetzt gibt es noch Wissen hoch 2 am Donnerstagabend mit Gert Scobel. Wenn das dann durch die Wegrationalisierung des Senders auch wegfällt brauche ich dann auch keine Sender mehr und damit kein Fernsehen und zum Schluss gibt's dann auch keine Gebühren mehr von mir. Vielleicht kann man mal auch darüber nachdenken weniger dem Mainstream hinterherlaufen, denn Wissen wird gebraucht und nicht nur am Rande!



Viele Grüße
Johannes Kühn Die Reformpläne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind ein großer Angriff auf die Rundfunkfreiheit. Bisher war der öffentlich-rechtliche Rundfunk ein wichtiges Bollwerk für informationelle Seriosität, kulturelle Vielfalt und Wissenschaftsfreiheit ohne Verschwörungsideologie und gegen den wachsenden Rechtsextremismus

Die AfD hat schon in vielen „un“-sozialen Netzwerken die Meinungshoheit errungen und damit das politische Koordinatensystem verschoben. Nun scheint auch ihre Fundamentalkritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Zerstörung des Systems einzuleiten, weil gerade der Kultur- und Bildungsauftrag durch die Abschaltung bzw. Zusammenlegung vieler wichtiger Spartensender(Phoenix, Tagesschau24, arte, 3sat… ) infrage gestellt wird.

Das schränkt in einer Zeit der größten politischen Auseinandersetzungen mit Antidemokraten, Populisten, Rechtsextremisten und Putinverstehern das Angebot an aktuellen verschwörungsfreien Nachrichten, gut kommentierten Live-Ereignissen, tiefgründigen Dokumentationen, Kultursendungen und Wissenschaftssendungen massiv ein.

Gerade die Sender Phoenix und Tagesschau 24 halte ich für unverzichtbar. Sie sind die Stärken des öffentlich rechtlichen Informationsangebotes. Der Sender Phönix liefert die wichtigen Liveereignisse wie Bundestagsdebatten, Pressekonferenzen und vieles mehr und ordnet diese hervorragend ein. Phoenix bringt mit 9.00 , 17.30 und 23.00 Uhr gut kommentierte Tageszusammenfassungen der wichtigsten Ereignisse, dazu hervorragende Dokumentationen und aktuelle Diskussionen wie der Phoenix Runde. Bei Tagesschau24 kann man sich jederzeit über den aktuellen Stand der Nachrichten serös informieren und bekommt wichtige Informationen durch Reportagen und Magazine.

Genauso unverzichtbar sind die Kultursender 3sat und arte, sie haben ja jeweils eine eigene Ausrichtung und bringen einem so die eigene und die kulturelle Vielfalt Europas näher. 3sat im deutschsprachigen Raum und lässt einen so auch an den Entwicklungen unserer Nachbarn Österreich und der Schweiz teilhaben und bei arte an der Sicht von Frankreich und Westeuropa insgesamt. Nur so kann eine europäische Öffentlichkeit entstehen, wie im arte Journal. Bei 3sat möchte ich die Konzertereignisse und Thementage erwähnen. Außerdem ist 3sat ein dringend benötigter Sponsor mit großer Expertise für Theater-, Konzert- und Filmprojekte. Aber die besonderen Glanzpunkte des Senders sind das aktuelle Kulturmagazin Kulturzeit und das tägliche Wissenschaftsmagazin Nano. Ich halte es für einen zwingenden Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks über die aktuellen Kulturdiskussionen, Kulturnachrichten und Kulturereignisse informiert zu werden, wie das bei Kulturzeit geschieht. Es ist für mich absolut unvorstellbar, dass in Zeiten der aufstrebenden Klimaleugner, der Querdenker und Verschwörungstheoretiker ein Magazin wie Nano eingestellt wird, dass einem einen tiefen Einblick in die neusten Entwicklungen von Wissenschaft und Technik gibt. In irgendwelchen Mediatheken diese Formate zu verstecken oder nur ins Internet zu verbannen, wäre ein großer Reichweitenverlust.

In der aufgefächerten Welt der Fernsehsender ist auch Platz für weitere Kulturangebote wie ARD-Alpha oder Zdf-info, die wichtige Dokumentationen zeigen. Wenn die Sender ein geschärftes Profil bekämen z.B. analog von arte sich Osteuropa, oder z.B. Asien annehmen würden oder einen Wissenschaftsschwerpunkt erhielten, könnten diese noch an Bedeutung gewinnen.

Die Politik beklagt, dass viele jungen Menschen ins Rechtsextreme abdriften, daher wäre es auch fatal, wenn jüngere und experimentelle Angebote wie Zdf-neo und verschiedenen Rundfunksendern dem Rotstift zum Opfer fielen, im Gegenteil man sollte sie stärken.

Klar kann und sollte man Kritik am öffentlich rechtlichen Rundfunk üben: Warum ständig so viele Krimis laufen: Bodenseekrimi, Schwarzwaldkrimi, Ostseekrimi, Nordseekrimi, Südseekrimi….? Brauchen wir das 1000. Lichterfest der Volksmusik und müssen wir der gierigen Profifussballindustrie immer weitere Millionen hinterher werfen?

Die Zerstörung der Spartenkanäle von ARD und ZDF wäre jedenfalls ein Sieg des rechtsextremistischen Diskurses und eine schwere Niederlage der Demokratie, weil sie den Kern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nachhaltig beschädigen würde.
Johannes Kühn Sehr geehrte Damen und Herrn,

Wenn Sender wie 3sat, arte und Phoenix ihre Identität und ihre lineare Sendezeit verringern geht sehr viel demokratische Kultur verloren . Kultur überhaupt wird eingeschränkt. Was bleibt sind ewige Tatortwiederholungen und durch regionale Kleingärten radelnde Landesjournalisten.

Sehr sehr schade.
Johannes Ludwig Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schätze Ihren Reformwillen was den wichtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk angeht, möchte aber darum bitten den Sender 3sat von Ihren Plänen zu verschonen. Er stellt seit Jahren einzigartige Programme (z.B. "Nano") insbesondere im Bereich der Wissenschaft zu Verfügung. Die europäische Ausrichtung halte ich für sehr wichtig und durch die Beschränkung auf den deutssprachigen Raum (D, A, CH) auch für einfacher und praktischer als eben bei arte.

Sehen Sie meinen Kommentar bitte als Indiz für die Bedeutung von 3sat in der jetzigen Form.

Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen

Johannes Ludwig
Johannes Meier Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihr Vorhaben zur Beschneidung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks schadet der unabhängigen und freien Meinungsbildung und somit auch Demokratie in Deutschland und darüber hinaus auch der Völkerverständigung mit Partnerländern. Sie sollten sich schämen!



Das umfangreiche, weltanschaulich unabhängige und kulturell diverse Angebot in Fernsehen, Radio und Internet und der investigative Journalismus sind sonder gleichen und er Blick in andere Länder ohne diese starken Formate zeigt auch, dass private Medien in aller Regel nicht in diese Lücke stoßen und breite Reichweite meist nur durch seichtes, kulturell schwaches und eintöniges und wenig investigatives, informatives oder lehrreiches Programm erreichen. Sie tragen mit Ihren geplanten Einschnitten also aktiv zur Verdummung des Volkes bei, obwohl Sie ja immer wieder betonen, dass der Bildungs- und Informationsauftrag ein Kerninhalt der Öffentlich-Rechtlichen ist. Auch Ihr Plan für die Einschränkung der Sparten-, Informations- und Bildungssender wie 3sat, Arte, Tagesschau24, ZDF Info oder ZDF Neo zeigt, dass Ihnen an Bildung, kultureller Diversität und einem informierten Volk nicht gelegen ist. Sie tragen somit weiter zur Politikverdrossenheit bei. Außerdem schaden Sie mit der Einschränkung der multinationalen Sender der Völkerverständigung mit unseren wichtigen Nachbar- und Partnerländern Frankreich, Österreich und der Schweiz.



Ihr Pläne für die Beschneidung des Onlineangebotes der Öffentlich-Rechtlichen sind so perfide wie beschämend. Sie wollen die Internetauftritte der wichtigsten unabhängigen Hauptmedien Deutschlands im internetgetriebenen Informationszeitalter derartig stark beschneiden, dass sie nutzlos werden. Sie wollen, dass die von der Bevölkerung selbst finanzierten Medien der Bevölkerung nicht zeitnah Informationen liefern können. Sie schaden also auch hiermit dem Informationsauftrag dieser Medien, obwohl Sie ihn immer wieder betonen.



Das Problem ist das folgende: Entweder sind sie sich all dieser Schäden, die Sie der Bildung und der Information des Volkes, in dessen Interesse Sie handeln sollten, zufügen wollen bewusst, zum Beispiel, weil Sie ein dummes Volk für besser manipulierbar halten. Dann sollten Sie nicht regieren, weil Sie moralisch ungeeignet sind. Oder aber Sie sind sich dieser Probleme nicht bewusst und handeln aus Dummheit oder – trotz einfach zu erschließender Faktenlage beim Vergleich mit Ländern ohne starke öffentlich-rechtliche Medien – falschem Glauben an die Bildungs- und Informationsfähigkeit privater Medien. Dann sollten Sie nicht regieren, weil Sie intellektuell ungeeignet sind.



Wahrscheinlich wissen Sie all dies, aber handeln trotzdem so – ob aus politischem Kalkül oder durch mangelnden Horizont: Es ist verwerflich. Sie sollten sich für den Schaden, den Sie der deutschen Demokratie und der Bevölkerung dieses Landes antun, schämen!



Mit freundlichen Grüßen
Johannes Müllers Die Zusammenlegung von 3sat und ARTE lässt mich leider befürchten, dass ausgerechnet das Angebot an hochwertigen Information-, Kunst- und Kultur-Beiträgen stark unter der Reform leiden wird. Das bitte ich, nochmals zu überdenken.
Johannes Pagels Sehr geehrte Damen und Herren,



wie wir in den Nachrichten gehört haben wird im Rahmen der beabsichtigten Reform von ARD und ZDF unter anderem diskutiert, ausgerechnet die erstklassigen Spartensender ARTE und 3Sat zusammen zu legen.



Die Reduzierung der Spartensender und die Zusammenlegung von Programmen schränkt die Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark ein.



Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es, zur Meinungsbildung beizutragen, Bildungsangebote bereitzustellen und unabhängigen Journalismus zu fördern.



Stattdessen kann man beobachten wie selbst im öffentlich-rechtlichen Rundfunk die unterhaltenden Elemente wie Krimis, seichte Serien und Quiz-Shows überhand nehmen. Dafür muss man keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Das kann man auch bei den privaten Sendern bekommen.
Johannes Peter Weimann Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich verstehe die Notwendigkeit, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Geld einzusparen. Die Schließung von 3sat halte ich jedoch für einen großen Fehler, da dieser Sender durch seine Kooperation mit der Schweiz und Österreich eine besondere Perspektive auf politische und kulturelle Entwicklungen hat. Auch seine Dokumentationen gehören zu den highlights des Fernsehens! Nicht zuletzt würden seine Beiträge zu Kleinkunst und Kabarett sehr fehlen!

Soll das Fernsehen nur noch aus Unterhaltungssendungen bestehen?

Ich hoffe sehr, dass 3sat von der Streichung ausgenommen wird.

Mit freundlichen Grüßen

J. P. Weimann
Johannes Rohr Stellungnahme zum Soest: 11.10.2024 Reformstaatsvertrag



Ich habe von dem Vorhaben erst letzte Woche in 3sat "Kulturzeit" erfahren.

Ich habe mir danach den Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission heruntergeladen

und versucht, diesen durchzuarbeiten und zu verstehen.

Ich muss gestehen, dass ich es bis heute nicht geschafft habe, mir eine genaue Vorstellung darüber zu machen und was das alles für Konsequenzen nach sich zieht.

Für mich - als Konsument - stellt sich das so dar, dass in viel zu kurzer Zeit ohne die erforderliche Diskussion Vorschläge gemacht werden, denen man entweder nur zustimmen kann oder sie ablehnen muss.

Unter diesen Umständen bleibt mir eigentlich nur, mich auf den geplanten Zusammenschluss von arte und 3sat zu beschränken.

3sat wird am 1.12.2024 vierzig Jahre 'alt'.

Es ist das einzige Programm in Europa, das speziell für den deutschsprachigen Raum konzipiert wurde.

In der Präsentation werden arte und 3sat unter den Begriffen "Kultur & International" zusammengefasst. Meiner Meinung nach wird hier die Vielfalt von 3sat einfach verkürzt.

3sat ist mittlerweile wesentlich mehr! Mit seinen Flagschiffen "Kulturzeit" und "Nano"

werden die Bereiche Kultur und Wissenschaft abgedeckt. International ist 3sat ohnehin.

Daneben kommt man nicht darum herum, dass "Kulturzeit" inzwischen zweimal mit dem Grimmepreis als beste Informationssendung ausgezeichnet wurde.

Das alles trägt dazu bei, dass ich mich gerne bei 3sat informiere, denn hier bekomme ich Anregungen und Einblicke, an die ich sonst nie gedacht hätte.

Ich halte daher nichts davon, 3sat und arte zusammenzulegen oder gar 3sat in arte aufgehen zulassen.

3sat muss weiterbestehen, meines Erachtens nach, sogar gestärkt und ausgebaut werden.



Johannes Rohr
Johannes Schmidt-Drewniok Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,



mir ist sehr am Erhalt der öff.-rechtl. Rundfunklandschaft gelegen.

Von besonderer Bedeutung ist die Fortentwicklung eines umfassenden Informationsangebots in öffentlicher Verantwortung, unabhängiger Journalismus als Gegenüber von privat motivierter Medienmacht, als einer der bedeutenden Vermittler politischer Bildung und demokratischer Konkurrenz.

Bitte erhalten und entwickeln Sie die Kulturberichterstattung, die Übertragung wichtiger Kulturereignisse, dies ausdrücklich insbesondere betreffend die Schwerpunkte im deutschen Sprachraum (3 Sat) und im gemeinsam mit Frankreich verantworten Programm von Arte. Diese wichtigen und nicht selten auch schönen Inhalte würden im privaten Rundfunk kaum Aufnahme finden.

Verzichten sie lieber auf seichte Unterhaltungsformate, seien es Spielshows oder anspruchslose Filme und Serien - das können private ebenso gut oder besser. Konzentrieren Sie Ihre Mittel und Ihre Lebenszeit auf Qualität und vertrauen Sie auf deren Kraft.

Nutzen Sie so weit es möglich ist die Verbreitung Ihrer Inhalte über das Internet.



Mit herzlichen Grüßen



Johannes Schmidt-Drewniok
Johannes Steigerwald Was ich bislang über den Reform-Staatsvertrag gehört und gelesen habe, lässt mich befürchten, dass hier insbesondere im Bereich Kultur erhebliche, nicht auszugleichende Verluste einkalkuliert werden, nur um den Rundfunkbeitrag um einen vergleichsweise geringen Betrag zu entlasten. Die Beiträge sind meiner Beobachtung nach nicht mal im Rahmen der allgemeinen Teuerung gestiegen sondern liegen darum bereinigt wohl mittlerweile niedriger als vor Jahren. Ich fürchte, hier wird populistischen Forderungen, die unter dem Deckmantel der Entlastung von Bürgern eine Aushöhlung des öffentlich rechtlichen Systems gerade in seinem Bildungs- und Informationsauftrag bezwecken, vorauseilender Gehorsam geleistet.



Insbesondere die Zusammenlegung von Arte und 3sat, die aus unterschiedlichen Winkeln Kultur und Wissenschaft beleuchten und sich hier hervorragend ergänzen mit ihrer europäischen bzw. deutschsprachigen Perspektive, würde für mich eine erhebliche Verschlechterung des öffentlich-rechtlichen Angebots bedeuten, das in den Hauptprogrammen absehbar nicht aufgefangen wird. Im Kleinen haben wir das in Bayern schon durch die Neuaufstellung des Senders Bayern2 erfahren dürfen.



Auch die Pläne, das Kulturangebote letztlich in die Online-Plattformen abzuschieben, ist fatal, liegt doch gerade in einem gut kuratierten linear ausgestrahlten Programm die Möglichkeit, das Publikum zu überraschen und auch einmal abseits ihrer eingefahrenen Interessen und Meinungen zu erreichen - was im Hauptprogramm viel zu selten passiert.



Aus diesen Überlegungen heraus möchte ich gegen die geplanten Änderungen protestieren und dringend dafür plädieren, nicht die Breite des Angebots unnötig zu beschädigen sondern für das hervorragende Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender und einen angebotenen Preis dafür zu werben oder zumindest nach Einsparmöglichkeiten zu suchen, die die Programmvielfalt nicht beschädigen.



Johannes Steigerwald
johannes Steigner Die öffentlichen Sender, die wegrationalisiert werden sollen sind bei mir und in meinem Bekanntenkreis das beste ja die einzigen TV-Programme, die wir sehen.

Es wäre für uns ein riesiger Verlust und spräche nur der weiteren Verflachung und Unbildung unserer Medienlandschaft das Wort.
Johannes Steinhauser Dipl. Ing. Architekt, Ö.b.u.v. Sachverständiger Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse habe ich den Entwurf gelesen.

Zu Ihren in §28 a gemachten Vorschlägen erlaube ich mir hinzuweisen, dass die Zusammenlegung von zwei Sendeplätzen mit völlig unterschiedlicher Ausrichtung zu einer quantitativen Verknappung des Angebotes führen muss. Auch wenn es partielle Überschneidungen derzeit gibt, bleiben die derzeitigen Ausrichtungen von 3sat und Arte eklatant unterschiedlich.

Als sowohl kulturell als auch wissenschaftlich interessierter Mensch fühle ich mich auf beiden Sendeplätzen bestens informiert.

Eine Gebührenerhöhung würde ich eher in Kauf nehmen, als den Wegfall von 3sat .

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Steinhauser
Johannes Wink Guten Tag,



zum Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“, folgende Anmerkung.



Die auf Seite 14 angeregte Auflösung von 3sat als eigenständiges Vollprogramm, halte ich für grundfalsch.



3sat ist eine der tragenden Säulen des öffentlich-rechtlichen TV-Angebotes und kein Spartensender, der wegrationalisiert werden kann. Vielmehr ergänzen sich die Angebote von 3sat und ARTE perfekt. Ich sehe weder Überschneidungen, noch heutzutage einen geringeren Bedarf nationenübergreifender Verständigung.



Ob die aufgezeigte Integration / Überführung von 3sat in ARTE überhaupt möglich ist, kann ich nicht beurteilen, erscheint mir aber aufgrund deren grundverschiedenen Strukturen schwerlich umsetzbar.



In öffentlichen Strukturen Einsparpotentiale zu suchen und deren Effizienz zu steigern, kann ich nur aus leidlicher Erfahrung bestätigen.



Hierbei 3sat ins Visier zu nehmen, geht garnicht!



Neben strukturellen Optimierungen bei den Verwaltungen, der dem Föderalismus geschuldeten Kakofonie (nein, es braucht keine x zeitgleichen Nachrichtensendungen oder Fußballübertragungen) und Parallelwelten zwischen ARD und ZDF (grotesk, wenn beide Anstalten zeitgleich royale Beisetzungen übertragen) drängen sich etliche Kürzungen im öffentlich-rechtlichen Programm auf; exemplarisch seien nur Niveaulosigkeiten wie "Um Himmels Willen", "Rosamunde Pilcher" oder "Rote Rosen" genannt. Das Feld kann und sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk getrost den Privatsendern überlassen.



Freundliche Grüße

Johannes Wink
Johannes Zoch Hallo,



ich glaube die Akzeptanz für den ÖRF könnte man in der Bevölkerung erhöhen, wenn man sich einfach auf den Auftrag konzentriert - die Bevölkerung zu informieren.



Einfach mal weniger Fußballrechte einkaufen, Seifenopern finanzieren und die exorbitanten unverhältnismäßigen und selbstbestimmten Gehälter der obersten Etage auf ein sterbliches Niveau auszahlen.



Diese Reform wird die Akzeptanz nicht erhöhen. Nur den Unmut vergrößern, da die echten Probleme nicht angegangen werden.



LG
Johannis Sfendonis Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin gegen eine Zusammenlegung der Angebote Arte mit 3sat. Beide Angebote/Sender haben unterschiedliche Schwerpunkte, die ich beide regelmäßig nutze. Thematisch und kulturell sehe ich keine Möglichkeit ohne Verlust diese Themen zusammen zu führen.



Den Staatsauftrag zu informieren und zu bilden sehe ich als stark gefährdet an.



Mit freundlichen Grüßen

Johannis Sfendonis
John Balluff 1. Der Verweis auf "presseählich" in Bezug auf online Berichte ist nicht mehr zeitgemäß, würde sämtliche Portale des ÖRR obsolet machen.

Ein riesiger Verlust (auch) regionaler Berichterstattung, zumal Zeitungen dieses Ressort immer weniger abdecken.



2. In heutigen Zeiten extremer Disversifizierung von Interessen und damit Publika ist die Aufgabe von Spartenkanälen und damit die verbindliche Aufgabe des ÖRR alle Menschen in Deutschland zu informieren und zu unterhalten gegen seinen Auftrag.

3. Der ÖRR ist in seiner Ausgestaltung eine Lehre aus dem Dritten Reich.

Er hat eine Demokratie stabilisierende Funktion und muss in seiner Disversifizierung erhalten bleiben.

4. Gelder dürfen nicht am Programm sondern in Führungsstruktur und Verwaltung eingespart werden sowie in den üppig ausgestalteten Versorgungen.
John-Patrick Wowra Eine Bindung von Telemedienangeboten an eine lineare Ausstrahlung ist nicht zeitgemäß!

Onlineangebote sind nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart und so eine rückwärtsgewandte Formulierung ist gerade in der aktuellen Zeit in der Lokaljournalismus nicht mehr unabhängig ist eine Gefahr für die Pressefreiheit und somit unsere Demokratie! Vgl. Wie Rechtspopulisten die Krise des Lokaljournalismus’ ausnutzen | ZDF Magazin Royale https://www.youtube.com/watch?v=wa5LvhlhTRs



Vielen Dank und beste Grüße



John-Patrick Wowra
Joke Runow Die von der Rundfunkkommisssion unterstützte Absicht ARTE zu einem europäischen Kulturkanal auszubauen, klingt vielversprechend.



Aber dass nun zu diesem Vorhaben im Entwurf des Reformstaatsvertrages einerseits 3sat als Vollprogramm der kulturelle Schwerpunkt aberkannt wird und es dann im Folgenden heisst



„Für den wünschenswerten Fall, dass ARTE in Zukunft eine über die rein deutsch-französische Zusammenarbeit hinausgehende europäische Rolle einnehmen sollte, wird daher ermöglicht, in Absprache mit den europäischen Partnern das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE zu integrieren. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.“

(Entwurf Reformstaatsvertrag, 26.09.2024)



kommt einer Abschaltung eines seit 40 Jahren bestehenden Programms gleich, denn eine Verpflichtung zur Integration des 3sat-Programms ist im Entwurf so nicht vorgesehen.



Ein wirklich europäisch ausgerichteter Kulturkanal kann auf die Expertise von 3sat nicht verzichten!



Für mich zeigt 3sat täglich, das es



„… Ausdruck der kulturellen Vielfalt und ein Beispiel für die demokratiefördernde Kraft der Medien in Europa.“

(Beschluss der Rundfunkkommisssion, 15.05.24)



Ist. Genau wie es ARTE von der Rundfunkkommission bescheinigt wird



In diesen für die Demokratie in Europa schwierigen Zeiten darf ein Programm wie 3sat nicht „weg gespart“ werden.

Dieses „Zuviel“ an kultureller Vielfalt brauchen wir, dringend!



J.Runow
Jonas 3Sat ist ein Sender der mit seinen deutschsprachigen Angeboten ein Lücke füllt die meiner Meinung nach sonst so kein anderes Programm ausfüllen kann.

Es wäre dementsprechend sehr schade diesen Sender zu verlieren da somit auch ein Stück deutsche Fernsehgeschichte verloren geht wenn ein Sender der seit 1984 auf Sendung ist so nicht mehr existieren würde.

Gerade mit Programmpunkten wie Kulturzeit werde oft sehr Interessante Themen angesprochen und vertieft.

MfG

Jonas
Jonas Becker Sehr geehrte Damen und Herren,



mit der geplanten Rundfunkreform stehen wichtige Sender wie 3sat, KiKa und Phoenix auf dem Spiel. Diese Spartensender leisten einen zentralen Beitrag zu Bildung, Kultur und unabhängiger Berichterstattung – Inhalte, die in einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar sind. Ihre Kürzung gefährdet genau das, was den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark macht: Vielfalt und fundierte Information.



In Zeiten von Fake News und Desinformation brauchen wir ein breites, differenziertes Angebot. Eine Reform, die die Vielfalt beschneidet, öffnet genau diesen Gefahren Tür und Tor. Ich fordere Sie auf, die Reform zu überdenken und die bestehenden Angebote zu schützen.



Mit freundlichen Grüßen

Jonas Becker
Jonas Birkenbihl Sehr geehrte Damen und Herren,



anbei meine Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV).

Ich bitte höflich um kurze Bestätigung des Erhalts dieses Schreibens.



Mit freundlichen Grüßen



Jonas Birkenbihl

An:
Rundfunkkommission der Länder 
Staatskanzlei Rheinland -Pfalz 
Peter -Altmeier -Allee 1 
55116 Mainz 
Neuwied, 01.10.2024 
Stellungnahme  zum Staatsvertragsentwurf 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
nachfolgend meine Stellungnahme  zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich -
rechtlichen Rundfunks (ReformStV). 
Zu § 26  Abs. 1  Sätze 8 und 9 (Auftrag) 
„Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu
dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags. “
Unterhaltungsshows  sollten nicht  mehr  Teil des Auftrags sein. Wie wird  sichergestellt, dass
die Unterhaltung sshows  des ÖRR einem öffentlich-rechtlichen Profil entsprechen? Wie ist
dieses öffentlich -rechtlichen Profil  definiert?  Entsprechen die zahlreichen Schlagersendungen 
einem solchen öffentlich-rechtlichen Profil , wenn diese Unterhaltungsshows keinen Bildungs -
oder Informationsgehalt innehaben ? Wenn dies zu bejahen ist: Wie wird sichergestellt,  dass
alle Beitragszahler  ein Unterhaltungsangebot vorfinden, welches ihrem (Musik -)geschmack
entspricht und nicht ausschließlich Schlagermusik das Unterhaltungs programm bestimmt? 
Warum gibt es in den  Mediatheken von ARD und ZDF eigene Rubriken für Schlagermusik,
nicht jedoch für Rock, Metall, Blues, Jazz, EDM  und Hip-Hop? Ist es mit einem öffentlich -
rechtlichen Profil  vereinbar, dass ausschließlich die Interpreten , welche  in den zahlreichen
Schlagersendungen auftreten, ihren Lebensunterhalt zu großen Teilen mittelbar aus
Rundfunkbeiträgen bestreiten und ihre Musik werbewirksam im öffentlich-rechtlichen 
Fernsehprogramm  präsentieren  können, die Interpreten sämtlicher anderer Musikgenres
jedoch nicht? 
Die Feste mit Florian Silbereisen (ARD), Eurovision Song Contest (ARD), Schlagerboom
(ARD) , Immer wieder sonntags  (SWR ), Die Beatrice Egli Show  (SWR ), Schlager -Spaß mit
Andy Borg (SWR), Die Schlager des Monats  (MDR ), Musik in den Bergen (BR), Schlagerparty
(HR), ZDF-Fernsehgarten (ZDF), Die Helene Fischer Show (ZDF), Die Giovanni Zarrella Show
(ZDF), NDR Schlager, BR Schlager, HR4, SWR4,  MDR Schlagerwelt, und etliche Weitere… 
Warum werden all diese Schlagersendungen  und Schlagerwellen durch Rundfunkbeiträge
finanziert, obwohl es in Deutschland ausreichend kommerzielle Anbieter gibt, die
vergleichbare Sendungen anbieten?  (RTL, VOX,  Deutsches Musik Fernsehen,
Schlagerparadies, Schlager Deluxe,  Radio Paloma, Schlager Radio,  …) Zu § 28a Abs. 2 und 4  (Schwerpunktangebote) 
„(2) Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF
veranstalten gemeinsam [ein/zwei Angebot/e] mit den Schwerpunkten Information, Bildung
und Dokumentation. “
„(4) Werden die nach den Absätzen 2 und 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 beauftragten Angebote als
Fernse hprogramme veranstaltet, überführen die in der ARD zusammengeschlossenen
Landesrundfunkanstalten und das ZDF diese in Angebote im Internet gleichartigen Inhalts
nach dem Verfahren nach § 30b, mit Beginn der Beitragsperiode, die auf das Jahr folgt, in dem
die Nutzung der Inhalte der Angebote in der jeweiligen Zielgruppe weit überwiegend über die
Telemedienangebote von ARD oder ZDF erfolgt, spätestens jedoch zum 1. Januar 2033 .“
Die Sender tagesschau24 und Phoenix sind meines Erachtens die beiden einzigen Sender die
zwingend eine lineare Ausstrahlung erfordern. Beide Sender berichten live von aktuellen
Ereignissen und sollten daher , abweichend von Abs. 4, auch weiterhin linear Angeboten
werden.  Eine Zusammenlegung zu einem gemeinsamen News - und Ereigniskanal von ARD
und ZDF wäre denkbar.  Sämtliche linearen Angebote  nach Abs. 1 und 3 könnten ohne
Weiteres in ein On -Demand -Angebot überführt und nach Rubriken zusammengelegt werden. 
 
Zu § 35 Abs. 5 (Kostensteuerung Sportrechte) 
„(5) Die für den Erwerb von Übertragungsrechten für Sportereignisse aufgewendeten Mittel
dürfen ein angemessenes Verhältnis zum Gesamtprogrammaufwand nicht überschreiten. [Ein
angemessenes Verhältnis ist in der Regel anzunehmen, wenn der Aufwand für den Erw erb
von Übertragungsrechten nach Satz 1 [8 -10 % abzüglich X % -Punkte] des gesamten
Programmaufwandes in einer Beitragsperiode nicht übersteigt.] Der Erwerb von
Übertragungsrechten nach Satz 1 darf ausschließlich zu marktüblichen Preisen erfolgen. Die
exklusive Auswertung ist nur zulässig, wenn und soweit dies zur Erfüllung des öffentlich -
rechtlichen Auftrags erforderlich ist; beim Erwerb von Rechtspaketen sind Sublizenzen sind zu
marktüblichen Preisen anzubieten. § 26 Abs. 3 gilt für die Sätze 1 und 2 entsprechend. “
Warum sollte  der ÖRR die Rundfunkbeiträge  für Übertragungsrechte von Großereignissen
nach § 13 Abs. 2  MStV  aufwenden  dürfen , wenn diese Ereignisse auch von kommerziellen
Anbietern übertragen werden? Warum müssen Olympische Sommer - und Winterspiele, 
Fußball -Europa - und Weltmeisterschaften, DFB -Pokal oder Champions League und Europa
League  im ÖRR zu sehen sein? Diese überaus teuren Übertragungsrechte sind eben nicht zur
Erfüllung des öffentlich -rechtlichen Auftrags erforderlich, da es eine ausreichend große Zahl
an kommerziellen Interessenten gibt, die diese Sportereignisse übertragen möcht en.
Schließlich regelt § 13 MStV , dass die Übertragung von Großereignissen im frei empfangbaren
und allgemein zugänglichen Fernsehprogramm in der Bundesrepublik Deutschland zeitgleich
oder, sofern wegen parallel laufender Einzelereignisse nicht möglich, geringfügig zeitversetzt
ausgestra hlt werden muss.  Ein „Verschwinden“ dieser Großereignisse hinter einer Paywall ist
daher nicht zu befürchten und kann hier nicht als Argument herangezogen werden. 
  Zu § 37  bis 40  (Zulässige Produktplatzierung , Dauer der Rundfunkwerbung, Sponsoring ,
Kommerzielle Tätigkeiten )
Mir ist nicht ersichtlich warum es überhaupt notwendig sein soll einen Teil des Programms
durch Produktplatzierung, Rundfunkwerbung und Sponsoring  zu finanzieren. Im
internationalen Vergleich leistet sich Deutschland einen der teuersten ÖRR. Würde man das
Programm auf den Kernauftrag nach § 26  Abs. 1 Satz 8  reduzieren und die angestrebte
quantitative Begrenzung konsequent umsetzen wäre eine teilweise Werbefinanzierung
überflüssig.  Eine Fokussierung auf eben diesen Kernauftrag  würde sogar eine
Beitragssenkung ermöglichen.  Weiter lässt eine teilweise Werbefinanzierung Zweifel an der
redaktionellen und journalistischen Unabhängigkeit  zu. Besonders störend wird hierbei
insbesondere Radiowerbung auf den ARD -Popwellen empfunden, die von vielen Hörern
gerade wegen der dortigen Werbung gemieden werden. 
 
Rundfunkbeitragsstaatsvertrag  (RBStV )
Es sollte eine Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt (Steuermittel) eingeführt  werden.
Da laut ständiger Rechtsprechung  des BVerfG nach dem Grundgesetz eine staatliche
Gewährleistungspflicht  für die funktionsgerechte Finanzierung der öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten besteht , ist sichergestellt , dass die Landesparlamente , bei Abschaffung
des Rundfunkbeitrags, eine funktionsgerechte Finanzierung  aus Haushaltsmitteln zur
Verfügung  stellen müssten.  Dies würde , wegen dem Wegfall  des Beitragsservice,  zu weiteren
erheblichen Einsparungen, zu einer gesteigerten gesellschaftlichen Akzeptanz  und zu weniger
Verwaltungsaufwand  bei den Rundfunkanstalten, Verwaltungsgerichten  und kommunalen
Vollstreckungsbehörden  führen. Zuletzt würde man auch Fälle von Erzwingungshaft  wegen
nicht gezahlter Rundfunkbeiträge  vermeiden. 
Der Grundsatz, dass im privaten Bereich für jede Wohnung ein Rundfunkbeitrag zu entrichten
ist, ist zudem eine Ungleichbehandlung  von beispielsweise Alleinerziehenden einerseits ,
welche den vollen Rundfunkbeitrag  zahlen müssen  und Wohngemeinschaften andererseits, in
denen pro erwachsener Person  nur ein Bruchteil  eines Rundfunkbeitrags anfällt. 
Auch die Staatsferne des ÖRR würde durch eine Finanzierung aus Steuermitteln  nicht
gefährdet, da d ie Landesparlamente  eine ausreichende Finanzierung des ÖRR nicht
unterlassen dürften. In der föderalen Verantwortungsgemeinschaft zur kooperativen
Sicherstellung der Rundfunkfinanzierung besteht, laut dem BVerfG, eine konkrete
verfassungsrechtliche Handlungspflicht jedes einzelnen Landes.  Eine nicht funktionsgerechte
Finanzierung  würde die Rundfunkfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG  der öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten  verletzen und eine Klage vor dem BVerfG  ermöglichen. 
 
Aufsichtsgremien 
Vielmehr wird die Staatsferne des ÖRR  dadurch gefährdet, dass in den Verwaltungsräten, in
den ARD-Rundfunkr äten, im ZDF-Fernsehrat  sowie im DLR -Hörfunkrat  mehrheitlich  Politiker 
und Vertreter staatlicher Institutionen  für die  Haushalts- und Programm kontrolle  durch diese 
Aufsichtsgremien zuständig  sind. Der geplante Medienrat , als Gremium aus Expertinnen und
Experten, kann diesem Mangel an zivilgesellschaftlicher Repräsentanz  keine Abhilfe schaffen . 
Jonas Birkenbihl Zu § 28a Abs.2 (Schwerpunktangebote)



Die Sender tagesschau24 und Phoenix sind meines Erachtens die beiden einzigen Sender die zwingend eine lineare Ausstrahlung erfordern. Beide Sender berichten live von aktuellen Ereignissen und sollten daher weiterhin linear Angeboten werden.

Sämtliche Sender nach Abs. 1 und 3 könnten ohne Weiteres auch in ein On-Demand-Angebot überführt und zusammengelegt werden.



Zu § 35 Abs. 5 (Kostensteuerung Sportrechte)



Warum muss der ÖRR Mittel für Übertragungsrechte von Großereignissen nach § 4 Abs. 2 aufwenden, wenn diese auch von kommerziellen Anbietern übertragen werden? Warum müssen Olympische Sommer- und Winterspiele, Fußball-Europa- und –Weltmeisterschaften, DFB-Pokal oder Champions League und Europa League im ÖRR zu sehen sein? Diese überaus teuren Übertragungsrechte sind eben nicht zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags erforderlich, da es eine ausreichend große Zahl an kommerziellen Interessenten gibt, die diese Sportereignisse übertragen möchten.

Schließlich regelt § 4, dass die Übertragung von Großereignissen im frei empfangbaren und allgemein zugänglichen Fernsehprogramm in der Bundesrepublik Deutschland zeitgleich oder, sofern wegen parallel laufender Einzelereignisse nicht möglich, geringfügig zeitversetzt ausgestrahlt werden muss. Ein „Verschwinden“ dieser Großereignisse hinter einer Paywall ist daher nicht zu befürchten und kann hier nicht als Argument herangezogen werden.
Zu § 28a Abs.2 (Schwerpunktangebote)
(2) Die in der ARD zusammengeschlossenen Landes-rundfunkanstalten und das ZDF
veranstalten gemeinsam [ein/zwei Angebot/e] mit den Schwerpunkten Information, Bildung
und Dokumentation.
Die Sender tagesschau24 und Phoenix sind meines Erachtens die beiden einzigen Sender
die zwingend eine lineare Ausstrahlung erfordern. Beide Sender berichten live von aktuellen
Ereignissen und sollten daher weiterhin linear Angeboten werden.
Sämtliche Sender nach Abs. 1 und 3 könnten ohne Weiteres auch in ein On-Demand-
Angebot überführt und zusammengelegt  werden.
Zu § 35 Abs. 5 (Kostensteuerung Sportrechte)
(5) Die für den Erwerb von Übertragungsrechten für Sportereignisse aufgewendeten Mittel
dürfen ein angemessenes Verhältnis zum Gesamtprogrammaufwand nicht überschreiten.
[Ein angemessenes Verhältnis ist in der Regel anzunehmen, wenn der Aufwand für den
Erwerb von Übertragungsrechten nach Satz 1 [8-10 % abzüglich X %-Punkte] des gesamten
Programmaufwandes  in  einer  Beitragsperiode  nicht  übersteigt.]  Der  Erwerb  von
Übertragungsrechten nach Satz 1 darf ausschließlich zu marktüblichen Preisen erfolgen. Die
exklusive Auswertung ist nur zulässig, wenn und soweit dies zur Erfüllung des öffentlich-
rechtlichen Auftrags erforderlich ist; beim Erwerb von Rechtspaketen sind Sublizenzen sind
zu marktüblichen Preisen anzubieten. § 26 Abs. 3 gilt für die Sätze 1 und 2 entsprechend.
Warum muss der ÖRR Mittel für Übertragungsrechte von Großereignissen nach § 4 Abs. 2
aufwenden, wenn diese auch von kommerziellen Anbietern übertragen werden? Warum
müssen Olympische Sommer- und Winterspiele, Fußball-Europa- und –Weltmeisterschaften,
DFB-Pokal oder Champions League und Europa League im ÖRR zu sehen sein? Diese
überaus teuren Übertragungsrechte sind eben nicht zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen
Auftrags erforderlich, da es eine ausreichend große Zahl an kommerziellen Interessenten
gibt, die diese Sportereignisse übertragen möchten.
Schließlich regelt § 4, dass die Übertragung von Großereignissen im frei empfangbaren und
allgemein zugänglichen Fernsehprogramm in der Bundesrepublik Deutschland zeitgleich
oder, sofern wegen parallel laufender Einzelereignisse nicht möglich, geringfügig zeitversetzt
ausgestrahlt werden muss. Ein „Verschwinden“ dieser Großereignisse hinter einer Paywall
ist daher nicht zu befürchten und kann hier nicht als Argument herangezogen werden.
Jonas Franz Sehr geehrte Damen und Herren,



die Nachrichten über die Umgestaltung des Reformstaatsvertrag und die damit verbundene Neugestaltung des öffentilch-rechtlichen Rundfunks machen mir Sorge.

Sollte es zu der geplanten Beschränkung von Online-Texten kommen, wäre einer meiner (verlässlichen) Informationsquellen wie z.B. tagesschau.de oder hessenschau.de wohl nicht mehr wie heute verfügbar.

Ich bitte darum, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken und die heutigen Rahmenbedingungen (digitale Welt) zu berücksichtigen. Gerade in Zeiten steigender Falschmeldung und Irreführender Nachrichten ist eine verlässliche Informationsquelle wichtiger denn je!



Mit freundlichen Grüßen

Jonas Franz
Jonas Heise Schön, dass etwas getan werden soll, jedoch meiner Meinung nach eine mehr als schreckliche Umsetzung. Warum werden Sender mit verschiedensten Inhalten in dem angedachten Szenario zusammengelegt? Wo haben Kika und ZDF irgend eine Überschneidung an Publikum? Das ist auch nach Info der Präsentation eine Altersspanne von 0 - 45... Gleiches für 3SAT und ARTE sowie die Nachrichtensendungen, die Diverses und Unterschiedliches senden. Hier die Axt anzusetzen wäre sehr unklug.

Wäre es nicht viel besser, weniger Geld in große Produktionen wie Tatort, Traumschiff oder Ähnliches zu investieren? Da lässt sich viel mehr sparen, ohne dass ganze Sender verloren gehen. Traumschiff muss ja nicht abgeschafft werden, nur verkleinert.

Von den Mega-Ruhegehältern, die ja auch schon des Öfteren in den Nachrichten waren, schreibe ich mal nichts. Vielleicht Zuschauerfreundlicher hier etwas zu ändern, als im Programm selbst .



Aber schön, dass es tatsächlich einen (leider aber nicht guten) Reformvorschlag gibt und anscheinend Veränderungswille vorhanden ist!
Jonas Ibel Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten wie diesen braucht es mehr Information, nicht weniger. Dass 3Sat oder Phoenix abgeschaltet werden sollen, halte ich für einen fatalen Schritt. Ich bitte Sie inständig, das Geld an anderen Orten zu suchen.
Jonas Schulz Finger Weg von meiner Sparte, 3Sat, Phoenix, Arte!



Ausgerechnet diese europäischen Projekte

vernachlässigen zu wollen, ist mehr als skandalös.

Denn Bedarf nur an Marktanteilen zu bewerten ist längst nicht mehr zeitgemäß.



Auch die angedachte Beschränkung von Online-Texten (Sendungsbezug) sehe ich kritisch, da gerade viele junge Menschen sich über diesen Weg zeitnah und verlässlich informieren.



Es ist gerade eine Stärke des Öffentlich-Rechtlichen Systems so ein vielseitiges Angebot zu bieten.



Sei es in Schrift, Bild oder Rundfunk - viele Menschen der unterschiedlichsten Generationen haben ihr ganz persönliches Lieblingsprogramm.



Sei es Kika am Sonntag morgen für die Kleinen, Bremen NEXT im Autoradio des Studenten in Vechta oder ARD One, auf dem die Großeltern ein entschleunigtes Programm genießen.



Ob sich durch einen Kahlschlag überhaupt nennenswerte Ersparnisse für den Beitragzahler* ergeben, lässt sich wohl bezweifeln.
Jonatan Steller Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bedauern habe ich den Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gelesen. Während ich einige Aufträge, wie den Ausbau und die Zusammenführung von Online-Plattformen schätze, möchte ich zu bedenken geben, dass mit der Zusammenlegung von Spartensendern die Innovationskraft des öffentlichen Rundfunks beschnitten würde. Es sind ungewöhnliche Formate wie bei ZDFneo oder europäische Blickwinkel wie bei Arte, die den Reiz des ÖRR ausmachen, nicht verschiedene Regionalvarianten des gleichen Vorabendkrimis.



Dabei bezweifele ich nicht, dass es hier und da sinnvoll sein kann, im Spartenportfolio bisherige Sendergrenzen zu durchbrechen und mehr oder neue Kooperationen zu ermöglichen. Gleichzeitig darf man, auch als Vertretung der Bundesländer, nicht über die Probleme des föderalen Senderportfolios hinwegsehen: Was im Entwurf als Stärkung des regionalen Profils bezeichnet wird, ist im Effekt die Förderung von Mehrfachstrukturen um Streit zwischen den Bundesländern zu vermeiden, obwohl gerade hier Publikum, klare Zielgruppen und Innovationsfreude Mangelware sind.



Einsparungen (oder "Effizienz" im Duktus des Entwurfs) einseitig auf Kosten der vergleichsweise günstigen Spartensender zu tätigen, ist aus Sicht der Länder bequem, aber deswegen nicht automatisch richtig. Ich würde mir daher wünschen, dass künftige Fassungen des Staatsvertrags nicht zu üblichen Mitteln wie Fusionen und dem Streichen von Kulturangeboten greifen, um im ÖRR ein Abbild des Selbst (also der Ländervertretung) zu schützen.



Stattdessen sollte deutlich werden, dass und wie verschiedene Zielgruppen einer vielfältigen Gesellschaft in Zukunft angesprochen werden können, um über Regionen, Bildungshintergründe und andere identitätsstiftende Merkmale hinweg Menschen Neues beizubringen, Verständnis für einander zu schaffen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.



Dazu gehört aus meiner Sicht auch ein Bündel Regionalsender (im Fernsehen wie im Radio), aber darüber hinaus vor allem Spartensender mit gut ausgestatteten Redaktionen, die gerne Neues probieren und Erfolgreiches verstetigen, sowie Hauptsender, die als Portfolio des reichhaltigen Angebots fungieren können.



Mit besten Grüßen,

Jonatan Steller
Jonathan Horstmann Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



sparen Sie nicht an der Kultur! Das ist meine ausdrückliche Bitte mit Blick auf Ihre Pläne, im Zuge einer Reform des ÖRR die beiden Sender 3sat und Arte zusammenzulegen.



Die unterschiedlich gelagerten Schwerpunkte und Mediatheken beider Sender sind fundamentale Säulen, um den Bildungsauftrag des ÖRR zu erfüllen. Nur sie zusammengenommen stellen die Bandbreite eines Programms sicher, das für viele Menschen in unserem Land – auch mich – unverzichtbar ist, um sich zu informieren, zu bilden und klug unterhalten zu lassen.



Kultur ist kein Gedöns, von dem man einfach weniger senden kann, ohne dass dies Auswirkungen hätte. Schon jetzt greifen in unserer Gesellschaft Antisemitismus und Rassismus – aber auch Kulturchauvinismus und Nationalismus – immer weiter um sich. Hiergegen hilft nur Bildung, politische wie kulturelle. Der ÖRR sollte in seinem Programm so vielen fesselnden Geschichten, Initiativen, Kreativschaffenden und Werken wie nur irgend möglich einen Platz einräumen, um die Vielfalt menschlichen Lebens und Zusammenlebens erfahrbar zu machen.



Kultur kommt dort zum Tragen, wo bloße Argumente nicht reichen, um Empathie, Sinnlichkeit und Neugier in uns zu wecken. Bitte setzen Sie sich für den vollen Erhalt des bisherigen öffentlich-rechtlichen Kulturprogramms ein.



Mit engagierten Grüßen



Jonathan Horstmann
Jonathan Jameson Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Unterzeichnenden, möchten unsere Unterstützung für den Sender 3sat zum Ausdruck bringen. 3sat ist nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Hier sind einige Gründe, warum wir für den Erhalt und die Förderung von 3sat plädieren:

Kulturelle Vielfalt: 3sat bietet ein breites Spektrum an kulturellen Programmen, die Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbinden. Dies fördert das Verständnis und den Austausch zwischen den Kulturen.

Bildung und Information: Der Sender ist bekannt für seine hochwertigen Dokumentationen und Bildungsformate, die zur Meinungsbildung und zur Aufklärung der Zuschauer beitragen. In einer Zeit von Fake News und Desinformation ist dies wichtiger denn je.

Innovative Formate: 3sat hat sich stets durch kreative und innovative Formate ausgezeichnet, die sowohl unterhaltsam als auch informativ sind. Diese Formate tragen zur Medienkompetenz der Zuschauer bei.

Zugänglichkeit: Durch die Bereitstellung von Inhalten in deutscher Sprache ermöglicht 3sat auch internationalen Zuschauern einen Zugang zu wichtigen Themen und kulturellen Ereignissen.

Wir bitten Sie daher, sich für den Erhalt von 3sat einzusetzen und dessen Programmvielfalt zu unterstützen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieser wertvolle Sender weiterhin bestehen bleibt.

Mit freundlichen Grüßen
Jonathan Johannes Spratte Die im Reformstaatsvertrag geplanten Kürzungen halte ich für unverantwortlich. So sehr ich auch nachvollziehen kann, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu sparen wünschen, komme ich doch nicht umhin, die Prioritätensetzung aufs Schärfste zu verurteilen. Gerade diejenigen Sender, die sich durch besonders fundierte tagespolitische Programme auszeichnen (vgl. phoenix) oder die wichtige Aufgabe erfüllen, ein anspruchsvolles Kulturprogramm breiten Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen (vgl. 3sat), kürzen zu wollen, zeugt von einem vollständigen Unvermögen, den Sinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks innerhalb der Bundesrepublik Deutschland - gemeint ist hier selbstverständlich der politische und kulturelle Bildungsauftrag - zu begreifen.
Jons Vukorep Sehr geehrte Damen und Herren,



Hier, in aller Kürze, meine bescheidene Meinung – ich finde sowohl das Programm vom 3 Sat wie auch das von Arte im öffentlich-rechtlichem Angebot für absolut nicht verzichtbar!



Hochachtungsvoll aus Berlin,



Jons Vukorep
Jordan Eichner Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchte ich meine Ablehnung der vorgebrachten Vorschläge anbringen.

Nicht nur das bereits Seitens offizieller Stellen die Einsparungen zu gering eingeschätzt werden, um die Finanzierung des ÖRR zu lösen, sondern man zielt auch auf Kultur und Bildungsprogramme. Tatsächlich sind ARTE und Co neben Funk eines der letzten Angebote, die ich selbst konsumiere.

Auch kann man hier nicht wirklich von Reformen sprechen. Eine Reform wäre die grundsätzliche Neuaufstellung, wie bereits einmal angestrebt in 4 regionalen Abteilungen, wodurch sehr viel mehr Verwaltung gespart werden könnte.

Wenn aber man tatsächlich nur im Angebot Reformen machen wollte, sollte man hier eher doppelte Programme im Unterhaltungssektor anschauen. Sprichwort: Dutzende lokale Krimis.

Auch beim Sport muss man sich die Frage stellen, ob die Nachfrage und damit “Notwendigkeit” wirklich organisch ist oder schlicht daher kommt, dass es eben aktuell angeboten wird. Dazu kommt noch die Tatsache, dass große Segmente wie Fußball vor allem durch Werbung finanziert werden und durch die Ausstrahlung im ÖRR der Beitragszahler praktisch bezahlt, um Werbung zu schauen. Und da gibt es genug Free-TV Alternativen oder für den Enthusiasten bezahlbare Programme, mit denen der ÖRR nicht konkurrieren sollte. Da würde einiges an Lizenzgebühr eingespart werden können. Und wer weiß, vielleicht stellt sich ja heraus, dass man die Zuschauer des ÖRR mehr braucht als bisher angenommen und sie freiwillig zurückkommen.

Dann wäre da der Punkt mit der immer kleiner werdenden Reichweite bei jungen Generationen. Lineare Programme sind einfach nicht so attraktiv wie Streaming-Dienste und es ist ein Rätsel, warum hier immer noch kein gescheites gesamtheitliches Konzept geschaffen werden konnte. Eine App/Plattform, in der einfach alle Programme gefunden werden können. Höchstens noch sowas wie die Tagesschau-App separat.

Vielleicht insgesamt weg von reinen Unterhaltungsprogrammen und mehr hin zu echter Kultur und solider Bildung. Kurzgesagt hatte Funk z.B. echt bereichert. Derartige Angebote kann nur der ÖRR bieten, da sie sich privatwirtschaftlich entweder nicht rentieren oder im Segment politischer Bildung vielleicht auch gar nicht von Geldgebern gewollt werden.



Der Markt der Aufmerksamkeit ist umkämpfter denn je. Und wer nicht mit der Zeit gehen will oder kann, wird langfristig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Es wäre Schade, wenn dieses Schicksal eine Bastion für unabhängigen Journalismus, Kultur und Bildung ereilen würde in einer Welt, die mit falsch-Meldungen, Trash-TV und Propaganda geflutet ist.
jörg Guten Tag.

Und hoffentlich nicht "Gute Nacht",





die Bildungskanäle dezimieren?

NEIN!

Ich verlangen für meine Gebühren, was aber viel wichtiger ist, für ein intelligentes Deutschland (bzw. Europa, s. hierzu arte, 3sat), Diversität in der Medienlandschaft.



Wenn ich mich im "Rundfunk" umsehe, ist mir die Vielfalt wichtig, das bietet mir bis jetzt der ÖRR.



Ach ja, was habe ich da kürzlich auf dem Sender αlpha gesehen/gehört:

"ACHTUNG, ACHTUNG. … verstehe ich nicht … "

oder:

"Ich möchte wissen wie alles funktioniert in der Welt und suche nach Antworten die wir alle verstehen."

Und:

"Wir feiern Hundert Jahre Hörspiel."

Also lasst uns, BIttE, nicht die Dezimierung feiern!



FAZIT:

Wie werden wir die Welt wahrnehmen wenn es die "öffentlichen-rechtlichen" so nicht mehr gibt?

Ein Weißsager bin ich nicht, aber eines ist sicher: Es wird einen Einfluss haben! Und der wird wohl nicht positiv sein, schaue ich mir die privaten Sender an. Ich möchte hier aber die privaten Sender nicht schlechter reden als diese sind, ich bin mir sicher, dass auch die ihre Berechtigung haben.

Dennoch:

Ich möchte auf keinen der öffentlich-rechtlichen Sender verzichten, nicht einmal auf die, die ich gar nicht anschaue. Ich bin doch kein Egoist, oder?



Ausserdem: Einige Kulturbereiche haben die Sorge, dass ihre Zuwendungen gekürzt werden wenn die AFD mitmischt. WAS können Sie dem entgegenwirken?

Geht es um Geld? Ich zahle mehr! Auch mehr als ein Student, ein Wenigverdiener!





Es grüßt freundlich

jota.





PS:

"Ich bin älter als 3sat". Das habe ich soeben gesehen/gehört, auf 3sat, von Horst Evers "persönlich". Danke dafür!

Ich wünsche den Sendern, auch egoistisch, ein deutlich höheres Alter.
Jörg Abendroth Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren informiere ich mich mit und durch 3Sat und ZDF-Info. Ein Streichen dieser Kanäle empfände ich als einen herben Verlust. Wir benötigen dringend als Gesellschaft differenzierte Dokumentationen und verschiedene Perspektiven. Sie sind ein Beitrag zum Erhalt der Vielfalt und leisten einen wertvollen Beitrag für die Demokratie. Besonders Sendungen wir Nano, Scobel etc. dürfen nicht sterben.



Mit freundlichen Grüßen, Jörg Abendroth
Jörg Adolph #3satBLEIBT!



Während der unformatierte Dokumentarfilm im öffentlich-rechtlichen Rundfunk seit vielen Jahren immer stärker und bis zur Unkenntlichkeit marginalisiert wird, bleibt 3sat vor allem mit der "Dokumentarfilmzeit" eine letzte Bastion für den Autorenfilm: 3sat ist einzigartig und steht für Kultur, Vielfalt und Filmkunst!

Für mich als langjährigen Dokumentarfilm-Autor ist die Zusammenarbeit mit den 3sat Redakteur*innen immer ein seltener Lichtblick im Berufsleben. Hier kommt Kompetenz, Geschmack und Herzensbildung zusammen. Alle anderen Redaktionen - bei ARD oder ZDF - könnten hier manches lernen.

Und als Filmfan kann ich bei 3sat ständig Entdeckungen machen, die im durchgestylten Programm von Arte nicht vorkommen würden. Die unbedachte Abschaffung dieser einzigartigen Nische im Fernsehprogramm würde einer Selbstaufgabe des öffentlich-rechtlichen Prinzips gleich kommen. 3sat muß bleiben! (Jörg Adolph)
Jörg Asmus Mögliche Abschaltung 3sat



Für mich ist 3sat der wichtigste Fernsehsender. Hier stehen Kultur (Festspiele, Musik, Opern, Kabaret), ausgesuchte Filme und ganz besonders Wissenschaft im Vorgrund. z.B. "nano" schauen wir jeden Werktag, Gut finde ich, dass es immer wieder Beiträge auch von SRG und ORF, gibt.



Ich denke das Vollprogramm 3sat ist wichtig um den Bildungsauftrag der "Öffentlich rechtlichen" aufrecht zuerhalten, auch im "linearen" Fernsehen.



Ich würde es sehr bedauen, wenn 3sat verschwinden würden. Um Geld einzusparen, sollte vielmehr Fußball stark eingeschränkt werden.



Viele Grüße



Jörg Asmus
Jörg Bader Bitte nicht 3sat abschaffen bzw. in arte aufgehen lassen! Beide Sender sind separat wichtig.
Jörg Belling Die Gedankengänge, Sendungen erst auszustrahlen wenn sie im

Radio oder Fernsehen gelaufen sind, sind gelinde gesagt Ansichten aus dem letzten Jahrhundert.

Wir können die Entwicklung der letztn 30 Jahre doch nicht ungeschehen machen!

Das ist für uns als mündige Bürger, der Versuch zu bestimmen, meine Nachrichten und Informationen in die Wirtschaft zu verdrängen. Was dabei rauskommt sieht man in der USA, wo das Geld von Milliadären bestimmt, was für ,, richtige Informationen" gesendet werden. Lasst den OVV nicht so enden.

Mensch nutzen heute neben Radio und Fernsehen auch das

schnelle Internet. Die hälfte sogar nur über das Internet. Bitte erst in Ruhe Denken und dann handeln.
Jörg Daßler, Plauen  zu §28a (1) sinngemäß 3sat wird in Arte aufgehen-

Aus meiner persönlichen Sicht als Nutzer: Beide Kanäle haben bei mir einen festen Platz mit ihren jeweils eigenen Formaten. Und bei beiden ist der Blick über die Landesgrenzen ein ganz wichtiger Aspekt. In einer Zeit, in der uns das angestrebte einige Europa gerade um die Ohren fliegt, müsste dieser Aspekt eigentlich sogar auf Kooperationen mit Tschechien und Polen erweitert werden.



Sicher haben die beiden Kanäle auch Schnittmengen. Aber ich fürchte für den Fall einer Zusammenlegung, das erstklassige Formate wie Re: , Nano, Arte Journal, Mit offenen Karten, die Kulturzeit oder Scobel auf Sendeplätze am Rand des Tages verdrängt werden. Ähnliches ist bereits mit Aspekte oder Zapp passiert. Stattdessen wird in großer Menge seichte Unterhaltung serviert, die oft lediglich zugekauft wird. Da wundert es wenig, das dem ÖRR schnell die Daseinsberechtigung abgesprochen wird.



Ich finde es in der heutigen Zeit extrem wichtig, das Zeitgeschehen und Fakten zum einen gut verständlich präsentiert werden, möglichst umfassend mit ihren Zusammenhängen. Zum Anderen ist mir das Redaktionsteam dahinter wichtig, mit der Auswahl der Beiträge und dem Faktencheck. Erst Recht, wenn dabei auch Selbstkritik möglich ist.

Das kann das Internet oder die Privaten nicht leisten.
Jörg Eisenlohr Öffentlich Rechtliche Rundfunksender sind für mich die erste und oft auch die einzige Informationszugang zu den wesentlichen Dingen des Lebens. Politik, Umwelt, Soziales, Wissenschaft, und anspruchsvolle Unterhaltung sind meine Themen. Gerade die Sender 3-Sat, ARTE, ONE, ZDF-Neo, ARD-Alpha, ZDF-Info bieten mir eine umfassende und anspruchsvolle Mischung. Ein Wegfall eines Senders bzw. der Wegfall wichtiger Sendungen reduzieren die Informationsvielfalt und damit die notwendige Voraussetzungen für Demokratie. Gerade in einer Zeit, die von extremen Politischen Strömungen getragen wird, muss durch Aufklärungen und Bildung etwas dagegen gesetzt werden. Vielfalt anstallt Uniformität kann hier nur die Botschaft sein.



Privatsender wie Sat1, RTL und vergleichbare sehe ich seit Jahren nicht mehr. Die gebotene Neutralität und Verantwortung für den Medienkonsument kann man hier im grunde gar nicht erkennen. "Reality"-Sendungen wie dort fast rund um die Uhr ausgestrahlt werden bilden eben nicht die Realität ab. Sie sind alle gestellt und insziniert. So inziniert wie sich einige in der aktuellen politischen Landschaft platzieren und dem Volke nach dem Mund reden.



Ich bin stets entzückt, wenn ich nach dem Genuss einer Sendung mehr weiss als zuvor. Das kann nur gelingen, wenn die Sender sich um Anspruch bemühen und dabei die Messlatte nach oben anstatt nach unten legen. Ohne die genannten Sender des öffentlich rechtlichen Rundfunks oder Teile daraus würde mir was fehlen.



Sie haben die Verantwortung und die Richtlinienkompetenz. Bedenken Sie dass dies ein schafes Schwert ist, dass zum Guten oder zum Schlechten benutzt werden kann. Appelieren möchte ich Sie bei der Entscheidung über die Sender und deren Zukunft, dass wir für den Erhalt und Weiterentwicklung unserer Zukunft, Meinungsvielfalt und Bildung benötigen. Zerstören Sie bitte nicht die Fundamente unserer Medienlandschaft.
Jörg Erber 3sat liefert einen lebenswichtigen Beitrag zu unserer demokratischen debattenkultur! Hier finden wir wertvolle Hintergrund Informationen und unvoreingenommene Blicke in andere Kulturen. 3sat ist einzigartig in unserer Medienlandschaft und darf nicht aufgelöst werden. Dafür möchte ich mich einsetzen. Gez. Jörg Erber, Filmhaus Bielefeld
Jörg Gamm Leider habe erst heute von der Möglichkeit einer Stellungnahme erfahren.



Grundsätzlich habe ich bedenken wieder einen Sender (nach ZDF Kultur) einzustellen.

Mehr Sender bedeutet mehr Vielfalt. Die Premium-Sendezeit verringert sich auf weniger Sender, wodurch weniger Zuschauer vom Bildungsauftrag profitieren, da zwangsläufig die Themenauswahl sich Verringert.



Einen Vorschlag kann ich leider aus dem Stand nicht unterbreiten…



VG Jörg Gamm
Jörg Heintz Werte Damen und Herren,



ich habe die Vorschläge der Rundfunkkommission zur Kenntnis genommen und bin entsetzt das 3SAT in ARTE eingegliedert werden soll. Mein Wunsch und Forderung ist das 3SAT als eigenständiger Sender bzw. Programm weiter bestehen bleibt!!! Es wäre ein großer Verlust, so ein qualitativ und hochwertiges Programm einzustellen. Meine Hoffnung ist das es nicht soweit kommt! Die Infokanäle TAGESSCHAU 24, PHÖNIX, ZDF INFO und ARD ALPHA gehören zusammengelegt zu einem Programm, was dann hoffentlich auch da qualitativ hochwertig die Zuschauer informiert, wie es momentan geschieht durch die einzelnen Programme. Das gleiche gilt für FUNK, ARD ONE, ZDF NEO UND KIKA. Diese Programme sollten auch zu einem Programm zusammengelegt werden! Gleichzeitig stellt sich mir die Frage warum die 3.Programme rund um die Uhr senden müssen? In der Nacht sowie Frühs und am Vormittag muss dies nicht sein!!! Da läuft doch meist nur Verblödungsprogramm wie STURM DER LIEBE, ROTE ROSEN, BRISANT und QUIZSHOWS bis zum erbrechen. Ausserdem könnten die 3.Programme zusammengelegt werden mit einem jeweiligen Regionalfenster von z. Bsp. 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am späteren Abend nochmal mit jeweiligen Regionalnachrichten. Ich bin ein großer Fan des ÖRR, aber es muss gespart werden und Reformen getätigt werden! In der Hoffnung das 3SAT weiter bestehen bleibt Grüße ich Sie aus Thüringen. Jörg Heintz
Jörg Henzen Ich zahle gern Rundfunkbeitrag um genau die Dinge zu sehen, für die in anderen Programmen, die sich privat finanzieren oder sich über Quoten definieren kein Platz ist. Hierzu gehören die Kultur- und Informationssendungen auf den Kulturkanälen im Radio und im Fernsehen. Eine Kürzung in diesen Bereichen bedeutet m.E. einen gravierenden Einfluss auf die Informationsvielfalt und die Informationsqualität. 3Sat, Arte, Phoenix sind für diese Themen die idealen Programme. In den Stammprogrammen ARD, ZDF und z.T. die dritten Programme, wird der Sendeplatz immer mehr mit Sendungen, die Quoten bringen ausgefüllt.

Gespart werden sollte dann lieber an Ausgaben für Fußballübertragungsrechte. Dann lieber mehr sog. Randsportarten.
Jörg Herbig Stellungnahmen:

Für mich sind die Online-Nachrichten auf hessenschau.de und tagesschau.de täglich die wichtigsten Informationsquellen.

Für mich ist es wichtig, die Nachrichten zu lesen.

Ich benötige die geschriebenen Nachrichten schnell, umfangreich und aus verlässlichen Quellen.

Nachrichtensendungen in Radio und Fernsehen sind für mich nicht gut geeignet.



Die Fernsehsender 3sat, arte, ZDFneo und weitere kleine Sender sind für mich die wichtigesten Fernsehsender. Deren Fernsehprogramm entspricht am ehesten meinen Fernsehgewohnheiten.

ARD, ZDF und hr bilden nur sehr eingeschränkt meinen Fernsehgeschmack ab und rechtfertigen inhaltlich nur selten die Rundfunkgebühren.

Eine Streichung oder Zusammenlegung der kleinen Sender (3sat, arte, etc.) wäre für mich ein Verlust.
Jörg Hickmann Sehr geehrte Damen und Herren,



eine, wie von Ihnen geplante Eindampfung/Straffung/Zusammenlegung der Sender 3sat / arte etc. beinhaltet eine auch eine Eindampfung/Straffung/Zusammenlegung der Inhalte und somit im Resultat ein Weniger an öffentlich-rechtlicher Anteilnahme am Nachrichten - und Gesellschaftsanteil. Egal in welcher Rubrik, es betrifft dann Alle gleichermaßen. Das möchte ich nicht.

Gerade die Sender, die hier zur Disposition stehen, sind eigenständig für jeweils nicht überschneidende Übertragungen und letztlich für den Schauenden in sich essentiell für die jeweilige Berichterstattung.

Niemand kommt wirklich auf Idee, arte als doch französisch mitgeprägtes Medium 3er Sender als ein Heim für 3 Sat zu begreifen. Ja, hier sind es auch 3 Sendeanstalten, aber das Programm zwischen 3sat Festival Comedy / Nano Wissenschaft / Konzertübertragungen wie rock oder pop around the world kann doch nicht ernsthaft mit dem frankophilen Novelle Vogue Übertragungen, die so viele schätzen, verschmolzen werden.

Eine Zusammenlegung bedeutet ein Wegfall an Übertragungsmöglichkeiten und gleichzeitig ein Wegfall an differenzierten Informationsgehalt, was einer Gleichschaltung mehrerer Sender gleichkommt.



mfg Jörg Hickmann
Jörg Hollstein 3SAT ist der einzige Sender, den ich tatsächlich noch live verfolge. Diesen mit dem von mir auch geschätzten Sender Arte zu fusionieren führt mit Sicherheit zu Einschränkungen der dort gezeigten Beiträge. Es steht ja nur noch ein Bruchteil der Sendezeit zur Verfügung. Außerdem sind 3SAT und Arte Kooperation, was für mich heißt, dass die Beiträge dort nicht allein von deutschen Beitragszahlern finanziert werden, im Gegensatz zu ARD und ZDF. Dort sollte eigentlich das größte Sparpotenzial sein. Für mich sind ARD und ZDF bestenfalls für Nachrichten und politische Beiträge interessant. Ansonsten ist die ARD für mich ein Sender der sich in seinem Unterhaltungsprogramm scheinbar mehrheitlich versucht an Renter zu wenden (ich bin selbst einer muss aber sagen, dass der Versuch scheitert). Die wenigen Sendungen des ZDF, die mich interessieren kann ich auch in der Mediathek anschauen.
Jörg Kampmann Kultur ist im ÖRR deutlich unterrepresentiert! Es wird sehr viel Geld für Sportübertragungen (vor allem Fußball) und Krimis ausgegeben. Vor allem die Alimentierung von Fußballern und Fußballfunktionären über teure Lizenzen kann nicht Auftrag des ÖRR sein!

3Sat soll nun in ARTE aufgehen? Kultursendungen sollen gestrichen werden? Dann überlassen Sie besser Fußball-, Tour de france- und Olympiaübertragungen dem Bezahlfernsehen!
Jörg Kirchhof Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe erfahren, dass geplant ist, 3Sat als Sender abzustellen. Ich halte das für einen großen Fehler, da 3Sat wie kein anderer Sender der Öffentlich Rechtlichen die Grundidee und den eigentlichen Zweck des Öffentlich rechtlichen Rundfunks erfüllt. Wenn sie Geld sparen wollen, dann produzieren sie weniger Krimis.



Mit freundlichen Grüßen



Jörg Kirchhof,

Gebührenzahler
Jörg Klingenfuß DLF sofort abschaffen. Das gerade gesendete "Interview" des Heinemann ist ein Skandal und absolut typisch für diese Lügensender!
Jörg Levin Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte dringend, 3sat neben dem Angebot von arte als eigenständiges Sendeangebot beizubehalten. Zwei eigenständige Sender, die sich ausdrücklich der Kultur und der Wissensvermittlung widmen, sind meines Erachtens sicherlich nicht zu viel. Bitte sowohl 3sat, als auch arte als jeweils eigenständige Sendeangebote beibehalten!



Vielen Dank.
Jörg Matthias Henrich Die in § 30 Abs.7 formulierte Sendungsbezogenheit von Texten ist widersinnig.

Während Demokratiefeinde im verbreiten von Falschnachrichten immer schneller werden, bekommen die ÖRR Knüppel zwischen die Bein geworfen.

Wer macht hier eigentlich wessen Job.
Jörg Meyer-Abich Bitte erhalten Sie unbedingt Arte und 3Sat, es gibt sowenig kulturell anspruchsvolle Sendungen im öffentlichen Rundfunk.

Unmengen Krimis, jeden Abend mehrere, Unmengen ARD-Degeto Schmonzetten, vieles total flach und vorhersehbar: dazu muss es einen Ausgleich geben, es braucht schon eher mehr als 2 Kultursender als nur einen.

Ich weiß gar nicht, was ich mir noch ansehen könnte, wenn einer der Sender gestrichen werden sollte!

Mit freundlichen Grüßen,

Jörg Meyer-Abich
Jörg Otto Ich möchte noch ergänzen: nach der geplanten Zusammenlegung der Sender wird die Diskussion um dem Rundfunkbeitrag an Schärfe gewinnen. Viele werden nicht mehr einverstanden sein, für weniger Vielfalt, weniger Bildung, weniger Kultur und weniger Information den gleichen oder gar einen höheren Beitrag zu bezahlen. Ich befürchte, dass das schrumpfende Angebot die Auflösung des ÖRR als Ganzes einläuten wird.
Jörg Otto Ich finde die Pläne unerhört, speziell was die Zusammenlegung der TV-Spartensender betrifft. 3sat und arte sind zwei starke Marken und auch über Landesgrenzen hinweg von Bedeutung. Beide Sender schaue ich regelmäßig und habe irre viel gelernt, nicht nur über Frankreich und die Schweiz, auch über Atomphysik, das Neueste von Morgen und den Menschen an sich. Zudem bedeutet ein eingeschränktes Angebot auch einen dramatischen Rückgang der frei empfangbaren Kanäle. Nebst dem einen für mich relevanten Regionalsender und dem für mich nicht relevanten Kinderprogramm blieben außer ARD und ZDF nur noch noch maximal zwei, mit etwas Glück drei Spartensender übrig. Und davon sendet einer hauptsächlich aus dem Bundestag. Schämen sollte sich derjenige, der die Idee nur ausgesprochen hat. Die Zusammenlegungen werden dramatische Auswirkungen auf Deutschlands Zukunft haben, die Meinungsbildung und unsere Demokratie. Eben noch mussten wir um die Zukunft von KiKa und MDR bangen. Wie sehr erleichtert die Zusammenlegung es künftig den antidemokratischen Kräften in diesem Land, den zusammengelegten Senderkomplex mit einem Handstreich zu schließen? Die Pläne sind ein blutiger Tritt ins Antlitz der deutschen Demokratie, der Bildung und der Vielfalt in diesem Land. Ich bin absolut nicht einverstanden!
Jörg Pampe, Dipl.-Ing., Architekt Bitte erhalten Sie im öffentlich, rechtlichen Fernsehen den Sendeplatz von 3sat.

Mit dem Aufgehen des Programms in 'arte', verringern sie das Angebot an kulturellen und wissenschaftlichen Kenntnissen, Erkundungen, Entspannungen. Ich kann die vielen Fernseh-toten und -soaps nicht mehr sehen.
Jörg Paschke Für mich und meine Familie gehört der Sender 3sat zur täglichen Informationsbeschaffung. Der Sender schafft es Themen, ohne mit dem Finger auf etwas zu zeigen, möglichst neutral, zu bewerten.

Einer der wertvollsten Sender in den Zeiten von Fake News.

Umweltthemen und technische Bewertungen erhält man hier verlässlich, immer auch am Puls der Zeit.

Kurzum ich fordere diesen wertvollen Sender zu bewahren.

Eine der wertvollsten Sendungen ist Nano. Schon deren Vorgänger war ein Quell der Informationen.
Jörg Probach Es ist für mich sehr wichtig, dass die Programme 3 Sat und phönix in vollem Umfang in schwierigen politischen Zeiten erhalten bleiben, um das Verständnis und die Zusammenarbeit mit den Nachbarländer zu stärken. Die Anzahl der Rundfunkanstalten könnte reduziert werden, zum Beispiel um Fernsehen/Radio Bremen und Saarländischen Rindfunk. Aber auch die Verwaltungen können weiter reduziert werden.
Jörg Roberts Die Auflösung von 3sat und der schrittweise Übergang des Angebots in Arte muss ich an dieser Stelle klar widersprechen. Eine Verengung auf einen Kultursender ist auch eine Verengung von Sichtweisen. In Zeiten, wo man lokalpolitisch bereits der Kultur den Geldhahn abdreht, wäre das außerdem eine Bestätigung des Trends "Kultur kann weg, oder ?". Viel wichtiger wäre eine Beibehaltung des Angebots und eine bessere inhaltliche Ausrichtung und Definition von 3sat. Pluralismus tut auch der Kultur im Fernsehen gut, genauso wie wir ein erstes und zweites Fernsehprogramm haben. Die angestrebten Synergien zwischen den beiden Kultursendern wären aber ein guter Weg, gleichzusetzen mit der geplanten engeren Zusammenarbeit bei Sportübertragungen in den Hauptsendern. Sinnvoller Umgang mit Ressourcen muss kein kurzsichtigen Angebotsabbau mit sich ziehen.
Jörg Rösner Die Fusion von 3sat und Arte sehe ich sehr kritisch! Das sind die einzigen Sender die Kultur, Wissenschaft und Philosophie in hoher Qualität ausstrahlen. Alle anderen Sender sind auf Quoten aus und folgen dem Massengeschmack. Das gilt auch für die anderen öffentlich rechtlichen Sender.



3sat ist der einzige Sender der die deutschsprachigen Regionen zusammen vertritt und enthält noch viele andere Perlen aus Bildung, Kultur und Wissenschaft.

Arte pflegt das deutsch französische Verhältniss und hat nichts vergleichbares im restlichen öffentlichen Rundfunk.

Wie das zusammen passen soll erschließt sich auch nach genauerer Betrachtung nicht wirklich.



Vermutlich sind aber die Entscheidungen schon gefallen und die Beteiligung der öffentlichkeit wird auch nichts mehr ändern.....
Jörg Rüter Guten Tag,

grundsätzlich finde ich die Vorstellung einer Medienlandschaft ohne ÖRR ziemlich furchtbar. Das darf natürlich kein Freibrief für Verschwendung (Exrembeispiel RBB) sein. Reformen sind überfällig.

Ausgerechnet aber bei den Spartenkanälen (unverzichtbar 3sat mit NANO und kulturzeit und arte) sparen zu wollen, halte ich für den falschen Ansatz. Es muss doch gerade Alternativen zum Privatfernsehen mit seinem nervenden und zeitstehlenden Anteil an Werbung und teils Verblödungs-TV geben.

Ich sehe Einsparpotential bei ARD und ZDF:

Welchen Grund gibt es für deren Doppelexistenz außer gut dotierten Verwaltungs- und anderen strukturen?

Warum werden beide Sender besonders im Winter am Wochenende zu Dauersportsendern. Entspricht das dem vielzitierten Bildungsauftrag?

Wieviel Redundanz gibt es beim Vergleich der vielen Landesanstalten in Funk und Fernsehen? Reichweite dürfte ja heute kein Problem sein.



Zusammengefasst: Hände weg von 3sat, arte und Phoenix

Jörg Rüter, Berlin
Jörg Sievers Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade die Spartensender, die regionalen Rundfunk- und TV-Sendungen dienen der Vielfalt und der sachlichen Kommunikation über unser Land und unsere Kultur.



Sie spielen den Extremata der Demokratie in die Hände, wenn inhaltlich relevantes, aber eher unattraktives Material nicht mehr verbreitet wird. Dies gilt es, bei allem Sparzwang, zu berücksichtigen.



Die Bildung junger Generationen sollte auf Material beruhen, dass auf unterschiedlichen Sichtweisen und Fakten beruht. Durch Gleichschaltung und Zusammenlegung erreichen wir Monokulturen, die wiederum den Extremata helfen, der Vielfalt aber nicht.



Herzliche Grüße

Jörg Sievers
Jörg Sorge Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte Sie dafür zu sorgen, dass der Offentlich Rechtliche Rundfunk auch in Zukunft in ausreichendem Maße empfangbar bleibt.



Besonders wichtig finde ich, dass er digital souverän aufgestellt wird und faire digitale Systeme und Plattformen, wie z.B. das FediVerse und z.B. Matrix-Chat-Räume (statt oder wenigstens parallel z.B. zu WhatsApp) aktiv genutzt sowie die Mediatheken ausgebaut werden.



Die Depublizierung von journalistisch wertvollen Beiträgen sollte überdacht und geändert werden.



Programme wie 3Sat und arte sollten erhalten bleiben.



Ich erwarte, dass künftig Politikern keine Bühne mehr geboten wird, die versuchen unsere demokratischen Grundordnungen in Frage zu stellen.



Für notwendig erachte ich eine umfassendere Berichterstattung über das Engagement von Menschen in den neuen Bundesländern gegen Faschismus, Hass, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft.



Generell sollte die Berichterstattung aus den neuen Bundesländern ausgewogener und mit mehr Personal aus diesen erfolgen.



Mit freundlichen Grüßen
Jörg Spamer Arte und 3sat sollten als eigenständige Sender erhalten bleiben. Sie gehören zum Besten des deutschen Fernsehprogramms und haben beide einen eigenständigen Charakter. Die österreichischen und Schweizer Beiträge bei 3 sat sind häufig sehr gut und sollten nicht verringert werden.
Jörg Steinbrecher Ich finde die Begrenzung der Schwerpunkangebote zum Thema Information, Bildung und Dokumentation (§ 28a Schwerpunktangebote Punkt (2)) , wie im Vorschlag ggf. auf ein Angebot zu wenig. Aus meiner Sicht sind mindestens 2 Angebote dafür notwendig.



Ich sehe es als wichtig an, das Thema Information zu (tages-) aktuellen Themen (z.B. Bundestagsdebatten, Krisenberichterstattungen, aktuelle Themen zu besonderen Entwicklungen, ) in einem Angebot zu bündeln.



Meine Befürchtung ist, dass bei Konzentration auf ein Angebot zu den Thema Information, Bildung und Dokumentation das Thema Information eine zu hohe Gewichtung bekommt und das Thema Bildung und Dokumenation niedriger bewertet werden. Deshalb würde ich gern im zweiten Angebot das Thema Bildung und Dokumentation verankert sehen.



Desweiteren möchte ich die in § 28a Schwerpunktangebote unter Punkt (1) angedachte Fusion von arte und 3Sat kritisieren. Aus meiner Sicht würde sich die Meinungsvielfalt und die Stimme der Wissenschaft und Kultur in deutschsprachigen (Deutschland, Österreich, Schweiz) bzw. deutsch – franzözischer Raum (Deutschland. Frankreich) verringern. Was ist, wenn die europäischen Partner von 3Sat bzw. Arte sich verweigern, ihr Programm zu fusionieren?
Jorg Stover So wie das Grundgesetz im Falle von Länderfusionen hohe Hürden gesetzt hat, die u. a. eine „landsmannschaftliche Verbundenheit“ der Bevölkerung der zu fusionierenden Länder vorsieht, sollte genau dies auch bei eventuellen Fusionen von Radiowellen zur Bedingung gemacht werden!



Für uns als Bremer ist Radio Bremen der Spiegel hanseatischer Lebensart und Ausdruck unserer bremischen Eigenstaatlichkeit. Einzigartig in ganz Deutschland absolut nicht vergleichbar mit den Programmen des NDR.



Die bereits erzwungenen gemeinsamen Nachtprogramme der Radiosender (hier Bremen Zwei und NDR Kultur) passen inhaltlich nicht zusammen und werden von den Bremern mit Unverständnis und großem Bedauern zur Kenntnis genommen, da wir uns hierin nicht wiedererkennen.

Dies ist nicht mehr „unser“ Radio Bremen, wie Bremer es für Bremen machen würden! Sie sollten diese gemeinsamen Programme zurücknehmen, da die finanziellen Ersparnisse minimal, der Unmut der Hörer jedoch maximal ist!



Wenn Sie schon weiterhin darauf beharren sollten, daß die Bürger derartige Gemeinschaftsprogramme völlig unterschiedlicher Rundfunkanstalten zu ertragen hätten, so sollten Sie uns zumindest die Illusion lassen, „unseren“ bremischen Radiosender zu hören, indem Sie anstatt z.B. „Die Nacht - von Bremen Zwei und NDR Kultur“ auf der Frequenz von Bremen Zwei das Wort „NDR Kultur“ weglassen und auf der Frequenz des NDR wiederum nicht Bremen Zwei erwähnen. Mit den heutigen technischen Mitteln sollte es ein Kinderspiel sein, das zu realisieren!



Ein Beispiel dafür sind die Bremer Tageszeitungen „Weser Kurier“ und „Bremer Nachrichten“, die seit Jahrzehnten inhaltlich identisch sind und nur unterschiedliche Titelseiten aufweisen. So sind beide Lesergemeinden, die niemals das jeweils andere Blatt abonnieren würden, dennoch zufrieden.



Bitte denken Sie mal über diesen Vorschlag nach, der Sie nichts kostet aber sicherlich gewährleistet, daß Sie nicht Ihre langjährige, treue Hörerschaft verprellen!





Herzlichst



Ihr Jörg Stöver
Jörg und Reinhild Haffner Wir protestieren entschieden gegen das mögliche Aus für die unverzichtbaren Kultursender der ARD und des ZDF,

das sind 3sat, Phoenix, ARTE, alpha, ZDFinfo etc.



Jörg und Reinhild Haffner

Jörg Will Der ÖRR ist elementarer Bestandteil der Demokratie. Wenn ihnen etwas an der Demokratie liegt, sollten sie also den ÖRR mit allen Mitteln stärken. Diktatoren und Populisten wollen natürlich nicht kontrolliert werden.

Dem populistischen Stammtisch-Geschwätz von der "Lügenpresse" setzen sie doch hoffentlich etwas entgegen.

DAZN, Netflix, Prime, .. Sky- Unternehmen wollen natürlich gerne von ihnen unterstützt werden. Keine Werbung im ÖRR, kein Sport und keine Filme und Serien mehr hilft denrn natürlich. Den Wählern und Bürgern ein qualitativ gutes Programm mit Sport und Unterhaltung und kritische Reportagen anzubieten und das auch jederzeit in der Mediathek würden die Akzeptanz aber sicher verbessern.

Der Fussballfan und Serienjunkie beschwert sich natürlich wenn er neben Netflix, Prime und DAZN auch noch Rundfunkbeitrag GEZ bezahlen muss. Für einen qualifizierten Wähler ist es aber wichtig, dass er sich aus kritischen und unabhängigen journalistischen Quellen informiert. Ich bin dafür das der Öffentlich-rechtlicher Rundfunk aus Steuermitteln bezahlt wird und die Anpassungen automatisch abhängig von der Preissteigerung erfolgen.
Jörg Winhauer Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde die unabhängige Berichterstattung wichtiger denn je, hier darf es keine Einschränkungen geben. Die Politik darf sich hier nicht einmischen! Wir sehe in anderen Ländern wie sich eine staatliche Berichterstattung negativ auf den Wahrheitsgehalt der Nachrichten auswirkt!

Sender wie 3SAT müssen bleiben, der Informationsgehalt ist sehr hoch und in drei Ländern!

Auch finde ich lineares Fernsehprogramm sehr wichtig, eine gute Vorauswahl und Mediathek ist sehr wichtig. Es kann und darf die Programmvielfalt nicht wegen 0,50€ eingeschränkt werden.

Bitte bedenken Sie Ihren Beschluss und achten und erhalten Sie die freie Berichterstattung in Deutschland! Die Gefahr von Fakenews ist viel zu groß !



Lieben Gruß Jörg Winhauer
Jörg Zylla Sehr geehrte Damen und Herren,

die wohl diskutierte Schließung von 3Sat und - eventuellen - Zusammenschluss mit arte kann ich nur mit Entschiedenheit ablehnen.

Die Einspareffekte werden wohl eher gering und nur über einige Jahre verteilt erzielbar sein, was die Idee grundsätzlich schon fragwürdig erscheinen lässt.

Viel wichtiger aber ist die Bedeutung von 3Sat für Wissenschaft und Kultur. Zwar deckt arte ebenfalls einen Teil ab, hier aber immer in einem deutsch-französischen Kontext - was ich befürworte.

Aber spezifische erklärende Sendungen, die zielgerichtet und zeitnah aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen behandeln (die im Regelfall durch lokale Berichterstattungen befeuert werden), finden dort eher wenig statt.

Künstlerisch stellt gerade 3Sat eine Plattform für Satire oder Kabarett dar, welche - verständlicherweise - im Regelfall auf ein Sprachgebiet ausgerichtet ist (zumindest, sofern sie auch politische Inhalte enthält, aber nicht nur).



Aufgrund gewisser Tendenzen in Gesellschaft und Politik ist es aus meiner Sicht zwingend, die Bevölkerung nicht weniger, sondern mehr aufzuklären. Offensichtlich fehlt es an vielen Stellen an Informationen (Dauertalkshows mit immer denselben Gästen sind, meiner Ansicht nach, eher nicht hilfreich, hier vertreten sehr häufig "Informationsblasenbewohner" ihre bekannten Positionen, Aufklärung & Einordnung gehen da eher gegen 0), weshalb es gerade 3Sat dringender braucht als jemals zuvor.



Also: Für Erhalt von 3Sat!





Schöne Grüße



Jörg Zylla
Jörg-Dietrich Kaufmann Ich kann gut nachvollziehen, dass eine Einschränkung der Zahl der Fernsehprogramme aus finanziellen Gründen notwendig ist. Um der Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens gerecht zu werden, ist es aus meiner Sicht zwingend erforderlich darauf zu achten, dass bei der Zusammenlegung von TV-Programmen deren jeweiligen Alleinstellungsmerkmale weder eingeschränkt noch gar verloren gehen.

Beispiel 3Sat: Alleinstellungsmerkmal sind wissenschaftsjournalistisch aufbereitete Sendungen wie Nano und Scobel. Diese müssen uneingschränkt erhalten bleiben. Die Wiederholungen von Spielfilmen und Serien, die bereits in anderen Programmen gezeigt wurden, sind dagegen durchaus entbehrlich.

Beispiel ZDF-info: Da finde ich kein Alleinstellungsmerkmal; im Gegenteil: die 25. Wiederholung der Sendungen über das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg sind wirklich überflüssig. Hier reicht es, solche Sendungen über die Mediatheken anzubieten.

Beispiel Sport: Ich finde es schwer erträglich, dass wegen aktueller Sportereignisse das geplante Programm umgestellt wird bzw. Sendungen gestrichen werden (ARD, ZDF). Dafür sollte es ein reines Sportprogramm geben, das dann die Live-Übertragungen zeigt.

Bitte vergessen bzw. verdrängen Sie nicht die hohe Pflicht der Information über Wissenschaft, Politik, Kultur gerade im Angesicht von Falschinformationen (fake news).
Jörn Heerenklage Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte den Verbleib der Sender ARTE UND 3SAT für unverzichtbar und möchte Sie bitten, sich dafür einzusetzen.



Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüssen



Jörn Heerenklage
Jörn Lindner Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade in der heutigen Zeit, in der Nachrichten schnell verbreitet werden und falsche Nachrichten (Fake News) noch viel schneller, informiere ich mich fast ausschließlich im ÖRR. Im ÖRR bekomme ich Nachrichten und, vor allem auf den Internetseiten, viele Hintergrundinformationen, Meinungen, Reportagen, etc.

Da ich nicht immer Radio hören oder Fernsehen schauen kann, informiere ich mich meist über Seiten wie Tagesschau.de, zdf.de, Hessenschau.de oder in den Mediatheken.

Jetzt zu erfahren, dass von Seiten des Staates die Berichterstattung des ÖRR beschnitten und verzögert werden soll, ist einfach unglaublich.

Gerade jetzt, in der aktuellen Zeit mit all den Krisen, kommt es auf schnelle , geprüfte, fundierte Informationen aus unabhängiger Quelle an.

Die ÖRR jetzt zu beschneiden und in der Berichterstattung zeitlich zurückzuwerfen ist, meiner Meinung nach, ein falsches Zeichen.

Ich bitte Sie, die Überlegungen noch einmal zu Überdenken.

Mit freundlichen Grüßen, J. Lindner
Jörn Mecklenburg Das deutsche Fernsehen hat die Pflicht dafür zu sorgen, das die Bürger des Landes vollumfänglich auf Basis demokratischer, rechtsstaatlicher Grundsätze informiert wird. Unterhaltung ist das eine, Hintergründe, Fakten, Wissenschaft und Kunst unabhängig zu präsentieren wird immer wichtiger.

In Zeiten von Fake News, KI und deutlich sichtbarer Einflussnahme rechts bzw linksextremen Parteien darf nicht dazu führen, dass Sender zusammengelegt und das Angebot reduziert wird. Ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt unserer Demokratie SIND unabhängige Medien mit den finanziellen Mitteln ausgestattet, um Qualitätsjournalismus absolut sicherstellen zu können.

Wollen wir wirklich TikTok, Instagram und Co und der KI das journalistische Feld überlassen?

Zusammenlegung der Spartensender ist eine schlechte Idee, was wir brachen sind noch mehr Sender der Kategorie ZDF neo und Info, ONE und 3 sat sowie arte und Alpha!

Rundfunkrat: spart nicht am falschen Ende! Stellt sicher, was Demokratie braucht!
Josée Marie Reichelt Ich bin strikt dafür dass dieser tolle Sender weiterhin bestehen bleibt. Es ist der einzige Sender der öffentlich Rechtlichen, die noch ein vernünftiges Programm anbieten, welches es sich lohnt immer wieder hinzuschauen. Ich schaue schon seit Jahren nur noch 3 Sat und Arte.

Unbedingt die Mittel aktivieren, die den Erhalt dieses Senders weiterhin fördert .

Josée Marie Reichelt
Josef Dorfner Großes Einsparpotential liegt m.E. bei denjenigen Fernsehkanälen, deren Angebot sich nicht von dem der Privatsender unterscheidet, also ARD und ZDF. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Programmangebote wie Sportübertragungen (v.a. Fußball), Talkshows, Kochsendungen, seichte Krimis und Schmonzetten oder Musikshows wie Musikantenstadel mit zwangsweise erhobenen Gebühren finanziert werden, obwohl Privatsender ein identisches Angebot kostenlos (also werbefinanziert) zur Verfügung stellen. Dass anstatt dessen Kultursender und Spartenkanäle wie 3sat oder ARDalpha zur Disposition gerstellt werden, konterkariert den gesetzlichen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und ist daher völlig inakzeptabel.
Josef Friedmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Besorgnis und Entfremdung habe ich in den Medien (Dlf und 3sat) von der von Ihnen geplanten Rundfunkreform erfahren. Eine grobe Durchsicht Ihres Entwurfs hat meine Befürchtungen bestätigt, weshalb ich hier einige kritische Anmerkungen machen möchte:



zu § 28a:

Die beabsichtigte Eingliederung von 3sat in arte halte ich für absolut kontraproduktiv: Beide Programme bieten ein hochwertiges Angebot auch im Bereich Bildung. Wenn beide Programme zu einem zusammengefasst werden, wird das zwangsläufig zu einer Verringerung des Angebots führen. Damit widerspricht dieser Vorschlag dem in § 26 definierten Auftrag.

(Wer bei Bildung kürzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Bildungsstand der Bevölkerung sich verschlechtert und wenn Teile der Bevölkerung sich zweifelhaften Quellen zuwenden, die eine Gefahr für unsere Gesellschaft darstellen.)



Die Einteilung der Programme nach Altersgruppe entspricht m.E. nicht der Lebenswirklichkeit. Beispielsweise schauen gerade alte Menschen gerne Kindersendungen, denen sie noch gut folgen können, während die "Erwachsenenprogramme" sie überfordern oder gar abstoßen, etwa bei Krimis, die Sex und Gewalt als etwas Zusammengehöriges darstellen (was sie eigentlich nicht sein sollten). Jugendliche dagegen wird man nicht davon abhalten können, Programme zu schauen, die nicht für sie gedacht sind. Daher erscheint es mir viel besser, auf "nicht jugendfreie" Inhalte ganz zu verzichten. Nochmal möchte ich hier das Beispiel von Krimis heranziehen, die Sex und Gewalt verbinden, was bei jungen Leuten zu einer Fehlprägung führen könnte. Darüberhinaus können solche Inhalte ein Gefühl von Gefahr und Unsicherheit vermitteln, das auch die politische Einstellung der Menschen negativ beeinflussen kann. (Die wenigsten von uns werden derartige Gewalttaten wirklich erlebt haben. Im Fernsehen dagegen kommen sie so oft vor, dass der falsche Eindruck entstehen kann, dass unser Land unsicher ist, was autoritäre Parolen mancher Politiker glaubhafter erscheinen lässt.)



zu § 30:

Dass sendungsbegleitende Texte für nicht länger als zwei Wochen bereitgestellt werden sollen, halte ich für falsch. Für Leute, die offenbar nichts anderes zu tun haben als irgendwelche sinnlose Reformen auszutüfteln, mögen 2 Wochen wohl reichen. Für Menschen, die zeitweise viel zu tun haben und/oder immer wieder auch Zeit fürErholung und Rehabilitation brauchen, ist es dagegen nicht zumutbar, Sendungen zeitnah nachzubereiten. Außerdem kommt es vor, dass erst später Ereignisse eintreten, die das Interesse auf ein Thema lenken, das vor längerer Zeit behandelt wurde.



Auch halte ich den geplanten weitgehenden Verzicht auf Textbeiträge für problematisch, um nicht zu sagen für Volksverdummung und damit im Widerspruch zum Auftrag des ÖRR nach § 26. Die Suche nach bestimmten Fakten, an die man sich zu erinnern glaubt und die man gerne überprüfen würde, ist bei Texten relativ leicht, bei Bildern, Ton- oder Videoaufnahmen dagegen schwierig bis unmöglich. (Das erinnert mich an G. Orwells Utopie 1984, in der unliebsame Nachrichten in den Ofen gesteckt und durch gefälschte ersetzt werden, die zum jeweiligen Stand der Zeitenwende passsen).



Ich hoffe, dass Sie meine Einwände wohlwollend prüfen.



Mit freundlichen Grüßen

J. F.
Josef Habenschaden Sehr geehrte Damen und Herren,

Europa und speziell Deutschland ist desshalb erfolgreich, da wir Wissenschaft und Technik fördern. Daher kommt auch der wirtschaftliche Erfolg sowohl in Deutschland als auch in Europa. Wir finden es unmöglich, dass vor allem Wissen- und Kultursendungen zum Opfer fallen sollen. D.h. die öffentlich-rechtlichen Sender werden sich kaum mehr von den "seichten und aussagelosen BlaBla" , wie z.B. VOX, Kabel1, Pro7.... verkommen. Wir finden es inakzeptabel das diese Themen auf der Streichliste stehen, gerade das ist in den Multikrisen-Zeiten mehr den je notwendig. Wir fragen uns wozu wir dann noch Rundfunkgebühren bezahlen, wenn sie diese Themen in Zukunft zurückfahren sollten.

Wir finden es unmöglich, dass sie und die Politik einknicken, nur weil radikale Parteien wie die AFD ihre täglichen Lügen und Verschwörungstheorien verbreiten. Ein Beispiel ist hier der Umgang mit Corona, wo mit Sicherheit am Besten damit umgegangen und entsprechende Maßnahmen ergriffen hat. Umso wichtiger ist es bei diesen und auch Umweltthemen eine objektjive Berichterstattung, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu erwarten.

Der eingeschlagene Weg ist definitiv der falsche !´

Es ist schon bemerkenswert wie diese Stellungnahme versteckt wurde ?

Mit freundlichen Grüßen !

Johanna und Josef Habenschaden
Josef Hagn ZDF Info und ARD Alpha müssen bestehen bleiben .
Josef Hoffmann Die mit dem vorgeschlagenen Rundfunkstaatsvertrag angeregte Verschmelzung von 3sat und ARTE ist nicht zu Ende gedacht. Das scheint den Ministerpräsidenten ebenfalls bewusst zu sein, ist sie doch im Entwurf eher vage formuliert. Warum dann überhaupt, fragt man sich. Sind doch beide Sender völlig unterschiedlich organisiert und ausgerichtet, ihr Verbund nur mit internationaler Kooperation denkbar. Gemeinsam ist ihnen die inhaltliche Verortung im Bildungs- und Kulturbereich. Gerade dort besteht doch eher ein Mangel an hochwertigen Programmangeboten als ein Einsparpotenzial, das zudem eher gering wäre im Vergleich zum übrigen Programm. In diesen, von Abwanderung in niveauarme Angebote der privaten Anbieter oder gar in die sozialen Netzwerke geprägten Zeiten ist es von eminenter Bedeutung, dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch ein breit gefächertes und insbesondere europäisch ausgerichtetes Programm im Kulturbereich Rechnung zu tragen. Dies abseits der Nischen der anderen Sendeanstalten auf einen Anbieter zu reduzieren, wäre ein völlig falsches Signal und würde diametral dem offenkundigen Bedarf an diesen Programminhalten widersprechen. Ihnen würde auf diese Weise eine wichtige Plattform entzogen. Ohne einen der vielfältigen Kulturbereiche herausheben zu wollen, träfe dies insbesondere die nicht staatlich geförderten Angebote, denen eine Möglichkeit genommen würde, auf sich aufmerksam und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Eine Zusammenlegung von 3sat und ARTE ist daher abseits der institutionellen und nur aufwändig zu lösenden Fragen aus inhaltlichen und gesellschaftspolitischen Gründen abzulehnen.
Josef Lies Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich möchte und werde hier keinen Roman schreiben. Dafür ist mir das Anliegen viel zu wichtig.



Kurz und prägnant: Warum wollen Sie solche grundlegende Veränderungen durchsetzen? Welchen Sinn macht das? Wem nützt das?



Meiner Meinung nach lassen Sie sich von kommerziellen Unternehmen, die die Meinung - sagen wir es ganz deutlich! - manipulieren, vor sich her treiben. Sie tun damit nur denen einen Gefallen, nicht aber der Bevölkerung. Der ÖR Rundfunk ist Staatsauftrag!

Das Argument "Geld" sticht nicht. Alle, die, die es sich nicht leisten können, können sich von der GEZ befreien lassen. Die anderen geben ihr Geld für alles Mögliche aus ... was sie dürfen! Jeder - auch Sie und ich - haben das Recht, mehr Geld zu erhalten. Politiker z.B. sind in der komfortablen Lage - auch die AFD-Fraktion! - ihr Salär sebst festzulegen.



"Kostenlose" Information ist gar nicht so kostenlos! Ich z.B. muss für Produkte, für die viel geworben wird, viel mehr Geld bezahlen, als nötig, Das übersteigt die 18,35 € GEZ-Gebühr bei weitem, wenn ich mir nur alleine die Gewinne und da nur die Gewinne der Medienkonzerne betrachte. Das Gesamtpaket kommerzieller Medienkonzerne a la RTL und Co. oder Pro7/Sat1 wird ausschließlich durch Werbung finanziert. DAS kostet MEIN Geld! ... Der Springer-Verlag ist eine Mischung aus Verkauf und Werbung, dadurch aber nicht wirklich besser.

Wir bezahlen zusätzlich auch noch mit unseren Daten - Finger weg!



Wer die Medien besitzt, kann extrem leicht die Bevölkerung in seinem Sinne manipulieren ... Wenn ich mich so umsehe, würde ich fast sagen wollen, dadurch wird die Bevölkerung verdummt.



Mit einem sinngemäßen Spruch, den ich erstmals von Genscher gehört habe, möchte ich schließen: Gute Politik redet nicht dem Volk nach dem Maul, sondern erklärt dem Volk, was wichtig und geboten ist und versucht Mehrheiten dafür zu finden.



Letzter Absatz: Wenn die Öffentlich Rechten Medienanstalten mehr Geld brauchen, sollen sie das auch bekommen. Kommunizieren sie das! Das ist viel besser, als verschämt den Kopf in den Sand zu stecken und Kürzungen auf den Weg zu bringen, die sowieso nur Kosmetik sind und das Problem der Missinformation nicht lösen.

Ja, Verschwendung muss und wird verfolgt, die Verantwortlichen wurden und werden zur Rechenschaft gezogen.



Freundliche Grüße



Josef Lies
Josef Mayrock Die Ausrichtung von 3sat und Arte unterscheidet sich erheblich. Während ARTE überwiegend vom französischen Partner geprägt wird, ist 3sat auf Deutschland und den deutschsprachigen Alpenraum ausgerichtet. Auch wenn auf ARTE durchaus wissenschaftliche Themen behandelt werden, liegt der Schwerpunkt doch auf dem kulturellem Bereich. Sendungen die sich regelmäßig mit aktuellen wissenschaftlichen Themen beschäftigen wie nano bei 3sat fehlen.



Es ist daher zu befürchten, dass bei einer Zusammenlegung der von 3sat abgedeckte Bereich in Zukunft zu kurz kommen wird.
Josef Sartorius Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Fusion von 3sat mit ARTE würde ein Verlust im öffentlich rechtlichen Rundfunk bedeuten. Sparmaßnahmen in diesem Zusammenhang sind an dieser Stelle falsch platziert.

Es ist bedauerlich, wenn zwei Kultursender gegeneinander ausgespielt werden.

Als Zahler öffentlich rechtlicher Gebühren erwarte ich den Erhalt von 3sat.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Sartorius
Josef Scheck Gerade bei den Fernsehsendern 3Sat und Arte, sowie den Wissenschafts- und Informationskanälen geht die Reform komplett fehl.

Diese Inhalte sind weit wichtiger als etwa Fernsehsendungen aus der Retorte oder überbezahlte Fussballübertragungen.



Hier sollte der Entwurf von den verantwortlichen Ministerpräsidenten nochmals überdacht werden.

Wer den Populisten von rechts und links nicht Tür und Tor öffnen will, muss die Bildung fördern und sie nicht kaputt machen.
Josef Scheller Guten Tag,

Ich würde folgendes vorschlagen:

- Eliminierung von multiplen Funktionen

Beispiel:

A) konsolidierung der Landes-Rundfunk-Nachrichten, z.B. nur eine zentrale

Redaktion für WDR oder BR Kanäle

Warum sendet jeder Sender eigene Nachrichten ?

B) konsolidierung der Berichterstattung von Grossereignissen

Zusammenlegen der Redaktionen ARD & ZDF

C) zusammenlegen von Spartensender, weniger regionale Ausprägungen

D) massive Reduzierung/Ausdünnung von Seifenopern, Spielshows, etc

E) kein Kopieren von flachen Privatsender-Formaten

- stärkere Fokusierung auf politische Bildung und gesellschaftl. Diskussion

- stärkere Fokusierung auf Hintergrundberichterstattung

- konsolidierung der Verwaltung, länderübergreifend



Gruss

js
Josef Schiml Die angedachten Kürzungen bei den öffentlich rechtlichen Sendern finde ich von Grund aus falsch! In dieser Zeit der Fake-news und Effekthascherei der Privatsender erfüllen die Öffentlich-rechtlichen eine unverzichtbare Aufgabe für unsere Gesellschaft und nicht zuletzt für unsere Demokratie! Meine Frau und fänden es traurig, wenn das von uns geliebtes, informatives und interessantes öffentlich-rechtliches Angebot beschnitten würde!!!



MfG,



Josef Schiml
Josef Schmitt Die öffentlich rechtlichen Sender sollten sich von kaum genutzten TV- und Radiosendern trennen, aber man sollte die konkrete Streichung von Programmen den Sendern überlassen.



3sat und arte sollten eigenständig bleiben, weil sie jeweils zu einem bestimmten länderübergreifenden Zweck gegründet wurden. Eine Zusammenlegung kann nur von jemand vorgeschlagen worden sein, der das Alleinstellungsmerkmal des jeweiligen Senders nicht kennt.



Es gibt diverse Spartenkanäle wie ZDFinfo, die man nicht unbedingt benötigt, weil sie eigentlich nur Dauerabspielstationen für TerraX und sonstige Dokumentationen sind. Das könnte man problemlos in den Mediatheken abbilden. Darüber hinaus müsste man für diese Sender keine seichten Inhalte mehr zukaufen.
Josef Trawöger 3sat soll belassen werden, der Beste Sender im deutschsprachigen Raum und gute Berichterstattung - kein Kommerz



Arte ist ein Europasender und berichtet über 27 Länder inkl. Weltgeschehen und hat alleine seine Berechtigung um das Gebiet abzudecken



Beide Sender haben hohe Qualitätjournalismus und ich konsumiere diese beiden Sender oft vor den Nationalen Sendern



Beide Sender haben die eigenständige Berechtigung, eine Zusammenlegung wird sich negativ auswirken



FG Josef Trawöger, Österreich
Josef Zach Ich finde die Zusammenlegung von 3sat und ARTE als sehr schlechte Lösung. 3 sat bringt Dukus aus drei Ländern die dann nirgendwo mehr abgebildet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Zach
Jost-W. Rottmann Stellungnahme zur Senderreform:

Ich lehne dieses Vorhaben ab. Unter einer Reform verstehe ich eine Verbesserung, nicht das plumpe Streichen von kompletten Sendern.

Ich wähle fast nur Angebote aus:

ARTE, 3Sat, Phoenix, ard Alph und tagesschau24, weil fast nur diese auf informellen, kulturellem, und wissenschaftlichen Bereich ein ansprechendes Angebot bieten. Ich möchte nicht nur auf unterhaltende Sendungen angewiesen sein (schreckliche Vorstellung).

Für mich ist der monatliche Beitrag angemessen. (Bei kommerziellen Angeboten wird es viel teurer).

Der Zeitraum für Stellungnahmen ist unverschämt kurz, das Vertrauen in das kompetente Handeln der Landesregierungen ist erschüttert. Ein sinnvolles Ziel der „Reform“ ist nicht erkennbar. Dieses Handeln dient nicht der demokratischen Entwicklung unserer Gesellschaft.

Das Ansinnen ist komplett abzulehnen.
Josua Vogelbusch - Wohl nur relativ geringe Einsparungen zu erwarten -



Ausgerechnet die Informations- und Kultur-TV-Sender, die ich häufig einschalte, sollen zusammengestrichen werden.



Da diese Sender meines Wissens größtenteils Produktionen als Wiederholungen ausstrahlen, die bereits von anderen Sendern ausgestrahlt wurden, dürften sich durch Zusammenlegungen von Sendern im Vergleich zu den Gesamtkosten der öffentlich-rechtlichen Sender nicht sonderlich viele Kosten einsparen lassen.



MfG

Josua Vogelbusch
Jowanka Rahne Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Sender 3sat muss bleiben!!!!!!!!!!!!!.

Wie oft in den letzten Jahren war es genau das Programm, welches mir den Fernsehabend gerettet hat?

Sehr sehr oft.

Wenn wir von einem Bildungsauftrag der Sendeanstalten sprechen, dann ist es genau der Sender 3sat, der diesen erfüllt.

Es ist schon unglaublich, dass hier gespart werden soll. Wer denkt sich denn sowas aus?

Es wäre eine kluge Entscheidung der Verantwortlichen,

für eine Vielfalt der Sender zu kämpfen.

3sat hat einen hohen kulturellen und wissenschaftlichen Anspruch. Viele Menschen schauen diesen Sender. Dieser Sender erreicht übrigens auch noch (verwirrte) AfD-Wähler. Weil das Programm klug, emphatisch und nicht belehrend ist. Auch die Chance zu nutzen, diese Menschen nicht zu verlieren oder zurückzugewinnen, ist Aufgabe der Medien.

3sat muss bleiben!!!!!!!!!!

Insgesamt muss sich das Fernsehen erneuern, alles muss auf den Prüfstand. Alle Quiz-,Rate-,Kochsendungen sollten endlich reduziert werden. Die Sender NDR, WDR, MDR, bringen sehr tolle Beiträge am Nachmittag über ihre Regionen. Wenn Sie sich aber daran orientieren, wo sind die höchsten Einschaltquoten, hecheln Sie dem Privatfernsehen hinterher. Da wählen die Menschen das Original.

Ich finde immer weniger Sendungen für meine Bedürfnisse. Und ausgerechnet dieser Sender soll verschwinden.

3sat ist mehr und muss bleiben!

Freundliche Grüße!

Jowanka Rahne
Joy Pringsheim Ich bin absolut dagegen und entsetzt über das, was mit 3sat geschehen soll. 3 sat ist der niveauvollste Sender mit einem vernünftigen Kulturangebot für alle diejenigen, die sich keine Wiederholungen von seichten Abendfilmen und Serien auf den Sendern ARD und ZDF ansehen wollen, sondern an Bildung aktuellen Kulturbeiträgen und hochwertigen Filmen sowie live-Sendungen interessiert sind. Wir sind zwangsverpflichtet die Rundfunkgebühren zu entrichten, auch wenn jetzt nur noch abgespecktes Seichtprogramm laufen soll. Ich freue mich jeden Abend auf "Kulturzeit " als Ausweg aus den kulturell verarmten anderen Programmen und andere Sendungen mit Anspruch. 3 sat muss bleiben, sonst gehe ich!
Jozsef Bertholini Sehr geehrte Damen und Herren,



anstatt Einsparungen durch Zusammenlegungen im Bereich der jungen Zuschauer, die eh viel zu wenig durch die ARD angesprochen werden und DRINGEND viel mehr angesprochen werden müssten, und durch Streichung von (digitalen) Radioprogrammen, die in ihren Kosten ein Bruchteil der Fernsehsender ausmachen, wäre doch eine Zusammenlegung mancher Fernsehprogramme viel Kostensparender.

Also grade wenn nicht über regionale Themen berichtet wird, braucht es doch keine 8 bzw 9 verschiedenen Sender, die alles das gleiche zeigen.

Da kann es doch Senderübergreifende Mantelprogramme geben und ein Aufsplittung bei regionalen Themen.

Ähnlich wie SR und SWR das handhaben, nur stärker und auf alle Sender ausgedehnt.

Man könnte über weite Strecken des Tages easy zB. süddeutsche, westdeutsche, ostdeutsche und norddeutsche Sender zusammenlegen und enorme Einsparungen erzielen.

In diesem kostenintensiven Umfeld sollte der Rotstift angesetzt werden.

Siehe zB auch Talkshows am Freitag abend. Da haben NDR, WDR und SWR 3 sehr ähnlich aufgebaute Talkshows, die sich nicht durch regionale Inhalte auszeichnen.



DRINGEND muss die junge Generation angesprochen werden, sei es linear , aber viel mehr digital.



Das wird sie kaum bzw viel zu wenig, dabei ist das die Generation, der der Wert des unabhängigen Journalismus bzw des ÖRR klargemacht werden muss.
Juan Carlos Bouzas Bitte ja nicht fusionieren und sparen und sonst dem modernen Müll nacheifern. Brauchen die Standards nicht auf Privatsender-Niveau zu senken!! Mit meinem Steuern eher klotzen als klecksen!! Sonst muss ich halt auf nur Imternet umschalten, wäre traurig und ein großer Verlust.

Absolut dagegen was sie vorhaben. Ist ja schon traurig dass sie als öffentlich rechtliche Kommission solche Gedanken erwägen wenn es um die letzte Bastion des Journalismus geht.
Judith Augustin 3sat ist ein unverzichtbarer Teil unserer Medienlandschaft, der Kultur und Bildung für alle zugänglich macht. Die geplante Einstellung wäre ein großer Verlust für unsere Gesellschaft – deshalb unterstütze ich den Erhalt dieses einzigartigen Senders.
Judith Kinitz Bitte lassen Sie 3Sat und ARTE,

wie sie sind. Die Dokumentations- und Reportagenvielfalt, wie sie gerade dort auf beiden Sendern in einer besonderen Güte und Vielzahl zu finden sind, sind gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je, um diverseste Grundkenntnisse und Demokratieverständnis zu fördern. Dem Sinne des Grundversorgungsauftrags würde eine Programmreduktion der beiden Sender in höchstem Maße widersprechen.

MfG JK
Judith Lanka 3Sat bietet ein hervorragendes Angebot für die drei Länder Deutschland, Schweiz und Österreich. Es wäre ein grosser Verlust, wenn Formate wie Nano oder Wissenhoch2 oder die vielen Dokumentationen über den deutschsprachigen Kulturraum gestrichen würden. Wir hoffen sehr, dass der Rundfunkrat den grossen kulturellen und bildungspolitischen Auftrag von 3sat bewahrt und er nicht Opfer einer fatalen Sparpolitik wird.

Ich bin Dozentin in der Lehrpersonenausbildung für Natur- und Techniklehrpersonen und empfehle meinen naturwissenschaftsfernen Studierenden häufig bestimmte Nano-Beiträge, damit sie sich fachlich auf ihre berufliche Tätigkeit vorbereiten können.
Juergen Eichholz Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde den Entwurf des ReformSTV bei §28a "Schwerpunktangebote" nicht gut und möchte nicht, dass das das Angebot des Senders 3sat in das Programm von arte überführt wird. Ich schaue mir gerne die Programminhalte bei 3sat und arte an und nutze beide Quellen zur täglichen Information. Ein großer Vorteil beider Sender ist, dass man sich dort der knappen Sendezeit und der heutigen Aufmerksamkeitsökonomie bewusst ist und daher nicht nur "irgendwas" sendet, sondern vorher ausgesuchte Inhalte. Für mich als Zuschauenden ist das der gravierende Unterschied zu anderen Sendern und Sendeinhalten, bei denen es oft nur um eine reine Unterhaltung geht. Die Angebote dieser "Kultursender" sind für mich der Grund, wieso ich gerne die Rundfunkgebühren zahle. Ich brauche keine "alten, weißen Männer" in den Unterhaltungsshows bei der ARD und im ZDF, ich brauche keine Sportübertragungen und möchte mit meinem Beitrag auch nicht irgendwelchen anderen Quatsch finanzieren, der uns als Gesellschaft nicht positiv weiterbringt. Aber wenn Medien im ÖRR etwas für uns als Gesellschaft tun und positiv erreicht haben, dann sind es doch wohl diese Kultursender wie 3sat, arte und die entsprechenden Radiokanäle mit den informativen Hörfunkprogrammen. Wenn wir diesen die Mittel kürzen und Programminhalte zusammenlegen, beschädigen wir aus meiner Sicht den Zusammenhalt in der Gesellschaft und fördern damit nicht das, was uns alle weiterbringen würde. Ich möchte Sie daher bitten, die Zusammenlegung von 3sat und arte bzw. Überführung der Inhalte von 3sat in arte zu überdenken und andere Mittel und Wege zu finden, um finanzielle Mittel einzusparen.
Jule Gröning Kultur Vielfalt und vielfältige Meinungen sind essentiell wichtig.

3 Sat und ARTE lassen sich nicht übereineinander legen und ergeben ein ganzes. Die Ränder und Abgrenzungen die sich ergeben sind wichtig. Sie ergänzen sich in ihrer Individualität und führen zu Reibungen. Reibungen und Meinung ergeben Denkanstöße und Meinung.

Beide Sender zu kombinieren wäre eine Sparmaßnahme und an Bildung und Kultur darf in unserer Zeit nicht mehr gespart werden.
Jule Witte Guten Tag, ich bin sehr enttäuscht von dem Reformvorschlag. Dass ausgerechnet Sender gestrichen werden sollen, die den eigentlichen Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen erfüllen, nämlich für Bildung und Information zu sorgen, bestürzt mich sehr. Ausgerechnet zu einer Zeit, in der wir mehr davon brauchen, nicht weniger.



Mein Gegenvorschlag: Dämmen Sie stattdessen die Inflation von Schlagersendungen und aufgemotzten Unterhaltungsshows ein, sorgen Sie für eine fairere Verteilung von Gagen und Gehältern, zeigen Sie nicht immer die gleichen abgedroschenen Gesichter im Fernsehen. Sorgen Sie für Vielfalt und Bildung, verbreiten Sie gute Informationen und sagen Sie Fake News den Kampf an! Verteidigen Sie die Demokratie, indem Sie für eine gebildete Bevölkerung sorgen. Das ist Ihr Auftrag!



Und um Himmels Willen, erhalten Sie auch das gute Radio. Für blinde alte und isolierte Menschen ist das das einzige Tor zur Welt. Wenn die da künftig nur noch billigen Schund zu hören kriegen, leidet auch deren Lebensqualität enorm.



Danke dass ich das mal loswerden konnte.



Herzlich, Jule Witte
Julia Ich verstehe, dass die Angebote des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks umfänglich sind, möglicherweise zu umfänglich für einige Geschmäcker.

Jedoch halte ich es für dramatisch, wenn insbesondere im Hörfunk Einsparungen und Kürzungen vorgenommen werden. Die Streichung von 20 Radiosendern würde für eine weniger umfangreiche regionale Abdeckung sorgen. Insbesondere in ländlichen Gebieten gibt es doch schon eine negativere Stimmung gegen den öffentlich rechtlichen Rundfunk und andere staatliche Institutionen. Ich befürchte, dass vor allem in ostdeutschen Bundesländern solche Streichungen negative Konsequenzen haben könnten.

Ähnlich sehe ich es im Falle der Streichung von Angeboten für junge Menschen. Ich gehöre selbst der Zielgruppe von Funk, ZDFneo und ONE an. Da KIKA wohl kaum abtreten muss (was im übrigen auch fatal wäre!), wird es vermutlich einen der anderen Sender treffen. Menschen in meinem Alter finden auf den Hauptsendern von ARD und ZDF kaum noch Angebote für sich. Natürlich gibt es abends noch Formate wie die Tagesschau, Talkshowformate, Satiresendungen und Co. Aber vor allem am Nachmittag wird man dort kaum fündig. Es ist ja auch verständlich: das Publikum verlagert sich zunehmend auf ältere Menschen. Meine Generation konsumiert im Grunde genommen kaum noch TV-Inhalte im Fernsehen. Deswegen ist es richtig und wichtig, dass es mit Funk ein Onlineangebot der Öffentlich Rechtlichen Sender für eine junge Zielgruppe gibt. Jedoch fände ich es bedenklich, wenn die zwei kleinen Sender, in denen junge Menschen überhaupt noch interessante Inhalte für sich finden können, betroffen wären. Denn so wird wohl kaum dazu beigetragen, dass sich junge Menschen gesehen fühlen. Der Öffentlich rechtliche Rundfunk soll schließlich ein Angebot für ALLE Mitglieder der Gesellschaft schaffen.

Einige Streichungen und Einsparungen können sicherlich sinnvoll sein. Eine solch umfassende Änderung halte ich jedoch für falsch.
Julia Fuhrmann Guten Tag,



gerne möchte ich als junge Filmregisseurin Stellung nehmen zu den geplanten Reformen bzgl. des Fernsehsenders 3sat: Wenn der Sender nicht mehr weiterbetrieben wird, dann verschwinden nicht nur die regulären, das deutsche Fernsehen schon lange bereichernden Kulturendungen wie "Kulturzeit", sondern dann hat diese Maßnahme auch massive Auswirkungen auf die deutsche Film- und Kinolandschaft: Kaum ein Sender fördert so viele in Form und Inhalt spannende Kinofilmprojekte, sowohl fiktional als auch dokumentarisch. Außer das ZDF Kleines Fernsehspiel, das sich ja hauptsächlich an den Nachwuchs richtet, gibt es keinen Sender, der sich so sehr dem mutigen und avantgardistischen Arthaus-Kino verschrieben hat und somit würden mit dem Verschwinden von 3sat auch gleichzeitig eine Menge spannender, die deutsche Kinolandschaft der Zukunft prägende Filmvorhaben nie realisiert werden können und somit der Stand Deutschlands in der Europäischen Kinolandschaft noch weiter geschwächt werden. Daher möchte ich dafür plädieren, 3sat als Sender unbedingt zu erhalten, die Kulturprogramme vielleicht zu verjüngen, sich der Popkultur nicht abzuneigen, noch mutigere und formal radikalere Kinofilmprojekte als bisher kozuproduzieren und sich somit an die Spitze der kulturfördernen Fernsehsender zu stellen, die am Puls der Zeit bleiben.



Vielen Dank, Julia Fuhrmann
Julia Haug So sehr ich die Pläne zur Verschmelzung von Sendern verstehen kann und einige der Pläne sind nachvollziehbar und sinnvoll. Die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat fühlt sich jedoch an, wie das vermischen von zwei komplett gegensätzlichen Polen. Ich schätze beide Sender sehr, meiner Meinung nach sehe ich jedoch bestenfalls 20% Deckung in Bezug auf Themen und Ansätze. Vielleicht sollte man sich über die heiligen Kühe der dritten Programme Gedanken machen, die an vielen Stellen Regionalität nur noch heucheln. Gleiche Sendungsformate werden hier an verschiedenen Stellen mit fast gleichen Inhalten produziert.
Julia Karlhuber Guten Abend

Tatsächlich schaue ich erst seit ca. drei Wochen 3 Sat. Eher zufällig als absichtlich kam ich dazu, weil mein Fernseher nicht automatisch auf den firestick umschaltete. Und ich blieb dort. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, es war wie eine Erkenntnis nach kurzem Nachdenken, ein Aha- Erlebnis oder auch ein Erwachen und Erinnern: Das hier ist wichtig. Das ist ein Ausschnitt aus der Realität. Meines Erachtens sollte in die Bewerbung der zwei unterschiedlichen Sender investiert werden anstelle über eine Fusion nachzudenken. Arte und 3 sat müssen eigenständig bleiben. Soziale Medien sind schnell konsumiert, machen Meinungen, sind idR schlecht recherchiert und können krank machen. Die Diversität sollte eher befördert werden, die Qualität aufrechterhalten. Ich habe die Hoffnung, dass sich eine große Mehrheit irgendwann tiktok, netflix und co ab- und den öffentlich rechtlichen Sendern wieder zuwendet. So erging es mir.
Julia Kaulbars Sehr geehrte Damen und Herren,



als Wissenschaftsjournalistin erlebe ich tagtäglich, welche Bedeutung 3sat Wissenschaftsformate vor allem für Wissenschaftler und auch die Zuschauer haben. Das Ist so viel mehr als eine Quote! Es geht um die Suche nach Wahrheiten, Austausch, Anerkennung deren Arbeiten.

Dabei erreichen diese Sendungen häufig zwar sicher nicht 100% Quote, die ohnehin längst als überholt gilt. Aber sie erreichen oft einen Großteil derjenigen, die ein Thema interessieren.

Und wie sonst soll die dringend notwendige Übersetzungsarbeit funktionieren, wenn nicht durch Wissenschaftsjournalismus?



In Zeiten wie diesen, wo Fake News immer verbreiteter werden, kann und darf Wissenschaftsjournalismus nicht einfach gestrichen werden.



3Sat muss bleiben.
Julia Langer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich hoffe meine Stellungnahme erreicht Sie noch rechtzeitig. Ich habe heute früh erst im Deutschlandfunk Kultur davon erfahren, dass nur noch heute Stellungnahmen bezüglich des Reformstaatsvertrages abgegeben werden können.

Aus verschiedenen Gründen möchte ich mich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der aktuellen Radio und vor allem Sendervielfalt aussprechen.



1. Gefahr durch rechte Netzwerke

Hauptgrund dafür, dass ich mir die Zeit noch nehme ist, dass ich mir große Sorgen mache, was in den anderen vielen Stellungnahmen steht und wie viele sich aus den verschiedensten, für mich nicht nachvollziehbaren Gründen, gegen die öffentlich-rechtlichen Medien aussprechen. Da bspw. während der Pandemiezeiten von der "Querdenker"-Bewegung Strategien entwickelt wurden, um mit Masseklageverfahren Behörden und Gerichte still zu legen oder bei der Aktion "Reconqista Germania" durch die Nutzung technischer Hilfsmittel genau diese staatsfeindlichen Meinungen vervielfältigt wurden und somit eine immense Masse geschaffen wurde, die die tatsächliche Anzahl an Personen welche Betroffen waren und die Meinung vertreten gar nicht repräsentieren, hoffe ich sehr, dass meine einzelne Stellungnahme dennoch ein gewisses Gewicht findet.



Ich sehe in den öffentlich-rechtlichen Medien - als elementarer Bestandteil der 4. Gewalt - eine der wichtigsten Mittel gegen die zunehmende Mobilmachung von rechts. Das Potential dafür liegt vor allem in der Qualitätssicherung, Zuverlässigkeit und Kontrollmöglichkeiten, die es für die öffentlich-rechtlichen Medien gibt, um dies der Desinformation entgegenzusetzen.

Die Qualität der Berichterstattung und der Wissensvermittlung in den öffentlich-rechtlichen Medien spielt für mich eine große Rolle. Vergleicht man Nachrichtensendungen ist auch die Sachlichkeit ein wichtiger Faktor um sich mit den schrecklichen Geschehenissen auf der ganzen Welt auseinandersetzen zu können. Anstatt lediglich durch kurze dramatisierte Schlagzeilen mit schwer verdaulichen Themen konfrontiert zu werden, wird durch die Neutralität der Öffentlichen-rechtlichen Rundfunkanstalten in ihrer Art der Berichterstattung erst ein kritischer Zugang mit den Themen möglich.



2. Zusammenfassung vom Kinderkanal mit zdfNeo

Als Kind habe ich sehr gerne das Programm vom Kinderkanal gesehen. Früher das Sandmännchen, Wiki, Heide, Biene Maja, Yakari ect., aber v.a. die Sendungen mit Moderator*innen wie Wissen macht Ah!, logo, Löwenzahn, Willi wills wissen und natürlich die Maus. Dass dieses Programm vom Jugendprogramm getrennt ist - welches ich jetzt auch sehr gerne sehe, mir gefallen viele der zdfneo original Serien (Deadlines, Nix festes, loving her, Safe, Elvira, Ready.Daddy.Go!) - finde ich sehr gut und wichtig. Es ist Teil des Erwachsen werdens, dass man sich vom Kind sein abgrenzen kann. Dabei geht meiner Meinung nach einher, dass man sich seine eigenen neuen Kanäle sucht für Entertainment oder Information. Wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einfach in einen Topf geworfen werden, wird man damit am Ende niemandem gerecht.



3. Zusammenfassung von 3sat und arte

Dass diese Zusammenfassung dieser Sender angedacht wird, finde ich sehr bedauerlich. Für mich macht bei diesen Sendern ihre Ausrichtung nach den jeweilige Ländern den Reiz daran aus. Das Programm von arte gefällt mir sehr gut. Für mich steht dieser Sender für die deutsch-französische Freundschaft. Ich habe sogar einen "Arte-Ultra" Sticker in meiner Wohnung angebracht, weil mir die europäische Grundidee, die arte für mich verkörpert, so wichtig ist. Gerade die Re: Reportagen erweitern regelmäßig meinen Horizont, wobei ich so viel lerne, ohne mich dafür nach irgendwelchen Insta-trends für die neusten Reiseziele richten zu müssen, die dann in Mexiko oder Thailand liegen.

Mir ist auch wichtig, dass durch die Kulturprogramme diejenigen eine Bühne finden, die sonst im Mainstream eher untergehen würden.



Ich hoffe sehr dass sich genügend aus der noch zu oft schweigenden Mehrheit für einen Erhalt der Medienlandschaft ausgesprochen haben. Ich kann abschließend nur sagen: Danke für Ihr tolles Programm! Was Sie machen ist wichtig und wird jedenfalls von mir auch gesehen und gehört.



Mit freundlichen Grüßen

Julia Langer



P.S.: vllt kann ja etwas weniger Geld für die Übertragung von Fußballspielen ausgegeben werden? Oder rechnet sich das wirklich?
Julia Zellner Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde die Vorschläge, einzelne Sender - sowohl Radio als auch TV - einzustampfen nicht vertretbar. Alleine auf den Kanälen von ARD und ZDF kann man noch fernsehen. Alle anderen Sender bringen nur noch "Hartz 4 Sendungen".

Sollte die Reform jedoch umgesetzt werden, sollte daran gedacht werden, auch die Rundfunkgebühren dementsprechend anzupassen!
Julia Zemaitat Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten in denen das Fernsehen immer mehr an Bedeutung verliert, ist es umso wichtiger ein anspruchsvolles und hochwertiges Angebot bereitzustellen. Gerade 3sat spielt hier eine herausragende Rolle, ist es doch der einzige Sender, der auf hohem Niveau die gesamte Bandbreite der Kultur abbildet, sei es Literatur, Theater, Kino oder Konzert, hochwertige Dokumentationen zeigt und Menschen Kultur zugänglich macht, die ggf. nicht oder nur selten Gelegenheit haben diese live zu erfahren. Es gibt wahrlich genügend TV-Sender die Programm ohne Niveau gestaltet! Umso wichtiger ist es die guten Bildungssender, zu denen 3sat gehört, zu erhalten! Kultur ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie und Kultur muss gerade in schwierigen Zeiten sichtbar bleiben!

Eine Zusammenlegung mit arte kann dies nicht in vollem Umfang gewährleisten und hätte mit der größten Wahrscheinlichkeit die Einsparung vieler 3sat-Angebote zur Folge. Ich bitte Sie den aktuellen Vorschlag zur Fusion von 3sat und arte zu überdenken! Beide Sender sind wertvoll und sollten beibehalten werden!

Herzlichen Dank.
Julian Haefs Es ist vollkommen indiskutabel, bei einer dringend nötigen Reform des ÖRR ausgerechnet im Bereich Bildung und Information zu sparen. Wieso muss der ÖRR zahllose minderwertige Unterhaltungsformate wie den ZDF-Fernsehgarten, Um Himmels willen uvm. mit zig Millionen weiter verbreiten, wenn dafür die "unerlässliche Grundversorgung" (Zitat BVerfG) gefährdet oder schlicht vergessen wird? Warum ist "Funk" 2024 immer noch so schlecht finanziert und obendrein nur auf Kinder und Jugendliche ausgelegt? Weil brave Erwachsene nur Fernsehen und Radio konsumieren und nicht das Internet benutzen? Die Prioritäten sind gänzlich in Schieflage geraten, wenn jetzt am Informationsprogramm und dessen Vielfalt gespart werden soll.
Julian Koch Ich möchte meine Stimme nutzen, um mich gegen den Reformstaatsvertrag in seiner aktuellen Form zu positionieren.

Als 23-jähriger deutscher Staatsbürger und angehender Lehrer sehe ich die Gesamtgesellschaft, aber vor allem junge Menschen mit großen Wellen an medialer Desinformation, Fake-News und Populismus konfrontiert. Als regulärer Beitragszahler erwarte ich vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die gesamte Gesellschaft auf vielen Kanälen stets schnell, seriös und umfassend über aktuelle Geschehnisse zu berichten - mit dieser massiven Kürzung und Umstrukturierung sehe ich dieses Gebot stark gefährdet.

Wenngleich es durchaus sinnvoll ist, im Kontext vergangener Skandale und aktueller Sparmaßnahmen Veränderungen an der bisherigen Struktur der öffentlich-rechtlichen Medien vorzunehmen, halte ich es gleichzeitig für ein extremes Risiko, das Angebot im aktuell anvisierten Umfang zu reduzieren - einerseits aus Verantwortung an den Beitragszahlenden, vielmehr aber vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medien, die in heutigen Zeiten so wichtig wie nie ist.
Julian Kubens Sehr geehrte Damen und Herren,



die Ankündigung der Inhalte Ihres Entwurfs haben mich sehr überrascht.

Dass wir in der zheutigen Zeit, in der Social Media die Deutungshoheit über falsch und richtig zu erlangen droht, die öffentlich rechtlichen Sender beschneiden wollen, kann ich nicht verstehen.

Sicherlich verstehe ich die Argumentation (Kostendruck, 18€/Monat, Zwangsgebühr etc), jedoch ist die derzeit besprochene Lösung für mich die falsche.

Überlassen wir in vorauseilendem Gehorsam den Rechten und Verschwörungstheoretikern das Feld, damit sie sich hoffentlich dann nicht mehr so über den ÖRRundfunk beschweren?

Ich fürchte, das Gegenteil wird der Fall sein. Die ausgewogenen und wohl recherchierten Nachrichten, sowie das kulturelle Angebot werden weniger und so obliegt die Meinungs- und Willensbildung den Logarithmen von TikTok und Instagram. Dies wird nicht zu mehr Akzeptanz des ÖRR führen.

Auch die Idee, 3sat in arte aufgehen zu lassen, finde ich nicht gut. Es geht hier um 2 unterschiedliche Arten von Sendern. Der eine mit mehr Wissenschaftsprofil, der andere eher künstlerisch und vor allem deutsch-französisch geprägt.

Hier sehen wir 2 erwachsene und mit Programm prall gefüllte, reichhaltige Sender, die beide eigenständig zur Bereicherung der Senderlandschaft beitragen.

Sollten wir (was ich nicht hoffe) einmal wieder von einer rechten Partei regiert werden, werden die Sender schon von alleine zusammengekürzt. Solche Schritte hätte ich eher nach einer Reform durch die AfD erwartet.

Hier hoffe ich sehr, dass andere Wege im Sinne der Kostenreduktion oder Kostenverteilung gefunden werden können.





Vielen Dank
Julian Lemke Sehr geehrte Rundfunkkommission,



insbesondere die im Raum stehende Zusammenlegung von arte und 3sat bereitet mir Sorgen. Beide Sender haben ihren eigenen, ganz besonderen Schwerpunkt in der Thematisierung von länderübergreifender Anliegen. Während arte vor allem den deutsch-französischen Blickwinkel einnimmt und darüber hinaus auch ganz Europa in den Fokus nimmt, bietet 3sat ein Forum der deutschsprachigen Länder Schweiz, Österreich und Deutschland. arte, mit seiner Mehrsprachigkeit, stellt eine lebendige Organisation deutsch-französischer Freundschaft dar und macht auch die Kultur und Sprache beider Länder zum Thema und trägt so zur europäischen Integration bei. 3sat hingegen bietet den Ländern jeweils einen deutschsprachigen Blick von außen, etwa durch die Übertragung der Nachrichtenmagazine der anderen Länder, einschließlich des nicht-EU-Landes Schweiz. Ich denke beide Sender sind mit ihrer jeweiligen Identität und Fokus wichtig für Deutschland und seine Nachbarn und ich hoffe, dass sie auch in Zukunft zum Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehören.

Viele Grüße,

Julian Lemke
Julian Popp Im angehängten, kommentierten Word Dokument reiche ich meine Anmerkungen zum Staatsvertragsentwurf ein. auf Anfrage erhältlich
Julian Preußner Bitte stellt nicht den wertvollen Sender 3sat ein. Es kann sicher an anderer Stelle gespart werden, z.B. bei Sportgroßereignissen oder Talkshows, in die allzu häufig AFD-Politiker eingeladen werden.
Julian Vogel Hallo,



Ich möchte Sie dringend bitten, 3Sat als eigenständigen Sender zu bewahren! 3Sat ist eine unersetzliche Institution für den Dokumentarfilm in Deutschland. Gerade in Zeiten, in denen die Berechtigung des ÖR als Ganzes in Frage gestellt wird, sind offene, unformatierte Dokumentarfilme jenseits der journalistischen Reportage von unschätzbarem Wert für die Dialogfähigkeit unserer Gesellschaft. Danke!
Juliane Feurle Eine Zusammenlegung der beiden einzigen Sender, die Kultur und Bildung ersthaft im Programm haben, nämlich 3sat und Arte, lehne ich ab:

- Erstens ist der eine ein Angebot aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, der andere deutsch-französisch. Eine Zusammenlegung führt zwangsweise zum Verlust oder zumind. der Reduktion des supranationalen Profils eines der beiden Senders. Das sollte im Zeitalter des aufkommenden Nationalismus und der Gefährdung der euopäischen Idee das letzte sein, was der ÖRR fördert.

- Beide Sender bieten bei weitem nicht nur Kultur, sondern auch internationale Nachrichten, Wissenschaftsvermittlung (übrigens auch für Kinder), Unterhaltung (z.B hochwertiges Kabarett). Es ist unterkomplex und nicht gerechtfertigt, sie einzig und allein als "Kultursender" zu bezeichnen. Das einzige, was sie nicht bieten, ist Klamauk, Kitsch und Sport, aber dafür gibt es genügend andere Sender, neben ZDF und ARD mit allen ihren Regionalsendern auch die privaten. Es ist absolut unverhältnismäßig, diese einzigen Perlen, die den Sendeauftrags des ÖRR ernst nehmen und zu großen Teilen abdecken, zu halbieren, während weiterhin zahlreiche andere Sender stundenlang qualitativ fragwürdige Koch-Shows, Ratespielchen, Seifenopern und Krimis senden, die vergleichbar im privaten Rundfunk zu finden sind.

- Kultur und Bildung haben im Sendeauftrag eine herausgehobene Stellung. Daher darf eine öffentlich Finanzierung nicht gleichmäßig auf auftragskonforme und "sonstige", eher quotengetriebene Inhalte verteilt werden. Wenn der ÖRR-Beitrag als "Demokratieabgabe" bezeichnet wird und dadurch die allgemeine Gebührenspflicht begründet wird, dann muss sich das Programm daran messen lassen, in wie weit es zur Stärkung unserer Demokratie beiträgt: D.h., der ÖRR muss dazu beitragen, dass wir mündige Bürger sein können, die mitreden können und sich nicht von Propaganda und Populismus verführen lassen. Koch-Shows und Seifenopern tragen dazu genau gar nichts bei, Information, Wissenschaftsvermittlung, Literatur & Kunst und grenzüberschreitende europäische Programme aber sehr wohl. Diese Gewichtung sehe ich im dzt. Plan leider überhaupt nicht widergespiegelt.
Juliane Holzt Ich bin schwer enttäuscht von den Einschnitten die geplant sind. Ich zahle meine Beiträge durchaus gerne, insbesondere für die Vielfalt die geboten wird. Und nun sollen Angebote gestrichen werden, die im grossen und ganzen kostentechnisch nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein, während da, wo wirklich gespart werden könnte, keine Abstriche gemacht werden.



Der ÖRR schafft sich so selber ab. Als beitragszahlende Bürgerin empfinde ich das als komplett unerträglich.
Juliane Naumann Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde es sehr bedauerlich finden, wenn Sie die Beiden Sender Arte und 3Sat zusammenlegen würden, denn so würde das 3Sat Programm und das Arte-Programm nicht mehr so gute Beiträge senden, denn Sie haben ja viel weniger Sendezeit.



Warum sorgen Sie nicht lieber dafür, dass die 3.Programme nicht jeder Ihr Süppchen kochen, sodass Sendungen mit selbem Inhalt in mehreren Bundesländern jeweils hergestellt werden, So ist mir aufgefallen, dass man eine Sendung zu Produkttestungen sieht, die mit anderer Besetzung einige Monate später auf einem anderen 3. Programm laufen. Da werden also Sendungen 2x teuer produziert. Gespart hätte man, wenn man sich absprechen würde.



Oder hört auf eine Krimiserie nach der anderen zu Produzieren. Kein Tag vergeht, an dem nicht mindestens 3 Krimis oder Krimiserien gezeigt werden. Viele Krimis basieren auf tollen Büchern, die jedoch reduziert auf den Fall produziert werden, sodass nichts vom Charme der Bücher bleibt.



Es gibt auf jeden Fall bessere Sparmöglichkeiten, als gerade die beiden besten Kultursender und überhaupt die besten Sender überhaupt. Meines Erachtens nach gibt es bessere Möglichkeiten Sender zusammen zu legen, als diese beiden, die ja auch ein sehr unterschiedliches Konzept haben. Und das würde sehr wahrscheinlich dazu führen, dass 3Sat quasi verschwindet. - Tun Sie es nicht.

Vielen Dank, J.Naumann
Juliane T. Ich finde es nicht gut, wenn die digitalen Textbeiträge eingeschränkt werden. Informationen zu erhalten ohne dass der Informationsgeber clicks generieren will, sind bereits soo selten. Ich bezahle Rundfunkbeiträge und nutze genau dieses Format ausschließlich. Die Akzeptanz zur Zahlung der Rundfunkgebühren wird noch weiter sinken, wenn das Angebot schlechter wird.

Sie schneiden sich ins eigene Fleisch, weil Sie hierdurch Fake- und Angst-News befördern.

Das braucht diese Gesellschaft gerade wirklich nicht.
Juliane Wiskott „3sat und arte sind qualitativ sehr hochwertige Sender in deutschen Breiten. Ich halte es für unverantwortlich, wenn die Länder hier ein "Zusammenlegen" anvisieren, das faktisch einer Streichung von 50% der Inhalte gleichkommt. Eine maßvolle Erhöhung des Rundfunkbeitrages wäre der bessere Weg.



Ich bin absolut dagegen, dass das Angebot gerade hier eingeschränkt wird. Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab, sind auch für eine Gemeinschaft in Europa wichtig: (D + CH + A bei 3sat, D + F bei arte).“



Mit freundlichen Grüßen



Juliane Wiskott
Jülich-Frühbeis, Andrea Ich bin gegen die Verschlankung des online Angebotes der öffentlich-rechtlichen Sender. Online first ist wichtig und in der heutigen Zeit mit Fake News sehr, sehr wichtig!!
Juliette Tafreschi Ich bin gegen die Rundfunkreform der Länder und die damit einhergehenden erhebliche Kürzungen beim Öffentlich-rechtlichen Rundfunk u.a., dass 3sat mit arte zusammengelegt werden soll.
Julius Ehrentraut Hallo liebes zuständige Team,



Als regelmäßiger Zuschauer von öffentlich-rechtlichen Formaten bitte ich darum, kulturelle und unterhaltsame Sender wie Arte, 3sat, ZDF Info, ZDF Neo oder Phoenix beizubehalten.

Meiner Meinung nach können Sie an einer (oder mehr) der vielen Schlager-Shows sparen. Da liegt nun wirklich nicht im Interesse von jungen Leuten.



Vielen Dank und liebe Grüße
Julius Kolb Zum einen: dass sich was ändert ist dringend nötig. Die ÖRR haben sich in den vergangenen Jahrzehnten derart aufgebläht, dass sie ihren Demokratie-Auftrag aus den Augen verloren haben. Das ist auch mit ursächlich für ein Erstarken der rechtsextremen Parteien. Drum: weniger ist da mehr.

Zum Radio: die Beschränkung auf weniger Wellen ist sinnvoll und richtig. Wichtig allerdings: die Mitarbeitenden nicht vergessen und nicht gleich alle rauswerfen. Denn: z.Zt. sind viele in den Sendern mit zu vielen Aufgaben überlastet. Wenn nun wieder im Sinne eines guten Programms gearbeitet werden kann, weil Aufgaben wegfallen, dann braucht es auch die Leute, die diese Programm und Inhalte herstellen. Qualität braucht Personal! Und: wie bei uns in Bayern braucht es für jeden BR-Kanal nicht eine eigene Nachrichtensendung. Da lässt sich viel zusammenfassen.

Zum Digitalen: Auf jeden Fall auch einschränken. Da ist ein Wildwuchs entstanden, den keiner mehr überblickt. Es gibt halt im Internet keine Begrenzungen wie etwa Sendezeit - und drum ist das alles ausgeufert. Die Begründung, man müsse die jungen Zielgruppen erreichen, die zieht nicht richtig, weil kein Schwein es versteht, dass er ÖRR-Kanäle konsumiert. Zudem muss dringend diskutiert werden, ob die Sender nicht aus X rausgehen. Diesen betrügerischen Geisterfahrer Musk weiter zu unterstützen ist fahrlässig.

Es ist auch ein wichtiges Signal den kleineren Zeitungsverlagen in der Fläche gegenüber, wenn die überbordenden Internetauftritte, Apps und Angebote zurückgeschraubt würden auf Programmbegleitung. Kleine Verlage kämpfen ums Überleben - sind aber genauso wichtig für die Demokratie. Keine Ahnung, ob sie so überlebensfähiger würden - die Öffis machen da aber zu viel Konkurrenz.

Zum TV: arte und 3sat zusammen zu legen ist unsinnig. Beide müssen bleiben. Sinnvoll ist es, die ganzen Tagesschau, ZDF-Infos, phoenix und wie sie alle heißen auf einem Kanal zu bündeln. Auch ard-alpha ist komplett aus der Zeit gefallen und wird kaum messbar nur angeschaut. Kein Mensch bildet sich heute noch im TV weiter - dafür gibt es das Internet. Alpha gibt es eh nur um zu kaschieren, dass Bildung und Kultur in den jeweiligen Hauptprogrammen zu wenig vorkommmen. Kika muss auch bleiben - als Angebot gegen den Kommerz-Schrott im Privaten. Und: die Dritten Programme müssen in den Prime-Zeiten bleiben, klar können sie sich den Tag über "gleichschalten" - aber zur Primetime muss jeder sein eigenes Gesicht bewahren. Das gilt auch für die Regionalität in Berichten, etwa in Bayern eine Übernahme vom NDR zu senden und zu zeigen, wie der Hamburger Familienvater fürs Weihnachtsfest die günstigste Tanne bekommen - sowas wird in Bayern nicht gesehen werden.

Also: Zusammenfassen wo es sinnvoll ist, manchmal auch einfach die Stoppkelle rausholen - und die Mitarbeitenden an Bord halten. Da gehen so viele in den kommenden 10 Jahren in Pension - die Rundfunkhäuser könnten sich auch schlagartig leeren, wenn die Arbeitsplätze nicht attraktiver werden.

Achja - zwei Sachen noch: der RF-Beitrag an die Inflation koppeln und: die Leute auch anständig bezahlen und nicht in ewigen Tarifverhandlungen hinhalten. Das schafft nur Ärger in den Häusern. Und der Einfluss der Politik muss raus aus den Senden - etwa dass Redakteure spätestens in leitenden Funktionen nicht Mitglieder einer Partei sein dürfen - bzw. wenn man das nicht verbieten kann, es wenigstens transparent veröffentlichen.
Julius Lebhaft Sehr geehrte Damen und Herren,



Eine so gute, vielfältige, intelligente Programm- Mischung sollte nicht fahr-lässig verwässert werden.

Gerade 3Sat eröffnet Horizonte und Welten.

Lassen Sie bitte die Gebühren weiterhin intelligent verteilt, und die notwendige, unterhaltsame Bildung in dieser Gesellschaft.

Sie tragen eine große Verantwortung, nutzen Sie diese bitte gewissenhaft.

Ich weiß, es ist leichter zu Streichen. Es könnte aber nur ein Anfang sein.

Mit freundlichen Grüßen

Julius Lebhaft
Julius Tobias Fricke Sehr geehrte Damen und Herren,



Es mag verlockend erscheinen, öffentlich-rechtliche Sender durch Kürzungen und Zusammenlegungen zu „stärken“, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Vielfalt und Unabhängigkeit, die Sender wie ARD, 3sat und arte bieten, ist genau das, was unsere Demokratie schützt. Eine Konzentration würde extremistischen und populistischen Strömungen Raum geben, wie wir es bereits in Ungarn, Polen und Italien gesehen haben. Die Schwächung dieser Medienlandschaft kann nie eine Stärkung sein. Ich appelliere an Sie, diesen gefährlichen Weg zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen,



Julius T. Fricke
Jürge Bost Der gedankenlose und kulturfeindliche Umgang mit 3sat erschreckt mit zutiefst. Arte und d 3sat können nicht vermengt werden, da sei Frankreicj vor! Es gibt immerhin die Freundschaft zwischen unseren Nationrn ind einen Staatsvertrag. Einige der Reformen sind sinnvoll. Doch von 2 Kulturkanälen um des schnöden Geldes wegen auf nur 1 zurückzugeben ist politisch unverantwortlich. Die rechtspopulistischen Hetzer und Verdammer unseres Systems können sich die Hände reiben. Stoppt Diese Wahnidee!
Jürgen Andrae Vorab möchte ich betonen, dass ich den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk für ein wesentliches Element unseres dekokratischen Rechtsstaates halte und seinen Erhalt unbedingt befürworte.



Er ist aber durch demokratiefeindliche Umtriebe von vielen Seiten her in Gefahr und muss sich unbedingt auf einen breiten Konsens innerhalb der deutschen Gesellschaft stützen können. Dieser ist aber in zunehmendem Maße nicht mehr gegeben, was eine Reihe von Gründen hat. Ich nenne nur die Stichworte Überversorgung der dort Beschäftigten, Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität, die immer wieder in verschiedenen Medien zu lesen oder zu hören sind.



Es müssen daher Schritte unternommen werden, die der breiten Bevölkerung signalisieren, dass das nun beendet ist und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk nachhaltige Schritte unternimmt, um diese Vorwürfe zu entkräften.



Darüber hinaus sind die Bürger nicht mehr bereit, pro Monat zwangsweise fast 20 Euro (240 Euro im Jahr) allein für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu entrichten, den viele ihrer Meinung nach weder haben wollen noch dafür einen entsprechenden Gegenwert erhalten. Ohnhin glauben viele Bürger, mit den Angeboten der privaten Anbieter sowie Inhalten aus dem Internet ausreichend bedient zu sein. Dass jeder Haushalt zu dieser Abgabe herangezogen wird, halten viele für eine Repression des Staates, die baldmöglichst zu beenden sei. Einen entsprechenden Zuspruch erhalten somit extremistische Parteien, die versprechen, diesem "Unfug" alsbald nachhaltig Einhalt zu gebieten.



Es muss daher ein Angebot des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks gemacht werden, das eine nachhaltige Wende einleitet. Das wäre zum Beispiel eine Senkung des Rundfunkbeitrags auf unter fünf Euro pro Monat. Dass so etwas möglich ist, haben bereits viele europäische Staaten bewiesen. Dass es auch Länder mit höheren Beiträgen gibt (Österreich, Norwegen) kann keinesfalls als Rechtfertigung betrachtet werden. Man beachte beispielsweise die Ergebnisse der letzten Wahlen in Österreich.



Vor diesem Hintergrund sind die angekündigten Sparmassnahmen für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk keineswegs ausreichend und setzen auch noch an den völlig falschen Stellen an. Angebote wie bei 3sat oder ARDalpha streichen zu wollen, wertvolle Bildungs- und Kulturangebote zu reduzieren sind völlig falsch und bieten auch keineswegs ein angemessenes Einsparpotenzial.



Meine konkreten Vorschläge:



Generell: Information und Kultur ist immer der Vorzug zu geben. Quizshows und Seifenopern werden von den privaten Anbietern ausreichend bereitgestellt. (Stargagen wird sich der ÖR-Rundfunk ohnehin nicht mehr leisten können). Die komplette Einstellung von Rundfunkwerbung ist zu prüfen. (Dem ZDF ist sie als nunmehr privatem Sender ohnehin erlaubt).



1. Reduzierung der Anstalten: Das ZDF, Radio Bremen und der Saarlänische Rundfunk sind komplett zu schließen. Bremen und das Saarland stellen die Berichterstattung natürlich weiter durch Studios sicher, das ZDF könnte durch eine Privatisierung (analog France 1) weiterexistieren, viele Mitarbeiter könnten eine Weiterbeschäftigung erhalten.



2. Löhne und Gehälter, Altersversorgung: Untere und mittlere Lohngruppen bleiben unangetastet. Die oberen vier Lohngruppen werden um dreißig Prozent abgesenkt. Die Intendantengehälter werden in allen Anstalten auf 190.000 Euro gedeckelt. Die Orientierung an der Anstaltsgröße kann bedingt weitergeführt werden. Die Betriebsrenten zusätzlich zur gesetzlichen Rente können weiterhin bestehen, deren Beiträge sind aber zu 80 Prozent von den Mitarbeitern zu tragen. In Richtung der unteren Lohngruppen sind diese Beiträge geeignet abzusenken und vom Arbeitgeber zu übernehmen.



3. ARD-Anstalten: Pro Funkhaus nur noch drei Radioprogramme und ein Fernsehprogramm. Die Fernsehprogramme müssen ihre Inhalte mindestens zu 50 Prozent aus dem Austausch mit den anderen ARD-Anstalten bestreiten um Synergien zu nutzen und Redundanzen zu vermeiden. Die Klangkörper der Funkhäuser sind bundesweit auf drei zu reduzieren, die übergreifend agieren und allen Anstalten zur Verfügung stehen.



4. Spartenprogramme: Können nach Möglichkeit weiterbetrieben werden, können aber ebenfalls dort eingestellt werden, wo sie offensichtlich überflüssig sind (z.B. phoenix). DLF, Kultur und Nova setzen ihren Betrieb unverändert fort.





Die Umsetzung der Vorschläge wird möglicherweise eine Finanzierungslücke bei einem avisierten Rundfunkbeitrag von 4,80 Euro offen lassen. Diese wäre übergangsweise vorbehaltlich weiterer Einsparungsmaßnahmen aus Steuermitteln zu decken, etwa durch Erhöhungen bei der Alkohol-, Tabak- und Mineralölsteuer.
Jürgen Andrae Vorab möchte ich betonen, dass ich den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk für ein wesentliches Element unseres demokratischen Rechtsstaates halte und seinen Erhalt unbedingt befürworte.



Er ist aber durch demokratiefeindliche Umtriebe von vielen Seiten her in Gefahr und muss sich unbedingt auf einen breiten Konsens innerhalb der deutschen Gesellschaft stützen können. Dieser ist aber in zunehmendem Maße nicht mehr gegeben, was eine Reihe von Gründen hat. Ich nenne nur die Stichworte Überversorgung der dort Beschäftigten, Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität, die immer wieder in verschiedenen Medien zu lesen oder zu hören sind.



Es müssen daher Schritte unternommen werden, die der breiten Bevölkerung signalisieren, dass das nun beendet ist und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk nachhaltige Schritte unternimmt, um diese Vorwürfe zu entkräften.



Darüber hinaus sind die Bürger nicht mehr bereit, pro Monat zwangsweise fast 20 Euro (240 Euro im Jahr) allein für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu entrichten, den viele ihrer Meinung nach weder haben wollen noch dafür einen entsprechenden Gegenwert erhalten. Ohnhin glauben viele Bürger, mit den Angeboten der privaten Anbieter sowie Inhalten aus dem Internet ausreichend bedient zu sein. Dass jeder Haushalt zu dieser Abgabe herangezogen wird, halten viele für eine Repression des Staates, die baldmöglichst zu beenden sei. Einen entsprechenden Zuspruch erhalten somit extremistische Parteien, die versprechen, diesem "Unfug" alsbald nachhaltig Einhalt zu gebieten.



Es muss daher ein Angebot des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks gemacht werden, das eine nachhaltige Wende einleitet. Das wäre zum Beispiel eine Senkung des Rundfunkbeitrags auf unter fünf Euro pro Monat. Dass so etwas möglich ist, haben bereits viele europäische Staaten bewiesen. Dass es auch Länder mit höheren Beiträgen gibt (Österreich, Norwegen) kann keinesfalls als Rechtfertigung betrachtet werden. Man beachte beispielsweise die Ergebnisse der letzten Wahlen in Österreich.



Vor diesem Hintergrund sind die angekündigten Sparmassnahmen für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk keineswegs ausreichend und setzen auch noch an den völlig falschen Stellen an. Angebote wie bei 3sat oder ARDalpha streichen zu wollen, wertvolle Bildungs- und Kulturangebote zu reduzieren sind völlig falsch und bieten auch keineswegs ein angemessenes Einsparpotenzial.



Meine konkreten Vorschläge:



Generell: Information und Kultur ist immer der Vorzug zu geben. Quizshows und Seifenopern werden von den privaten Anbietern ausreichend bereitgestellt. (Stargagen wird sich der ÖR-Rundfunk ohnehin nicht mehr leisten können). Die komplette Einstellung von Rundfunkwerbung ist zu prüfen. (Dem ZDF ist sie als nunmehr privatem Sender ohnehin erlaubt).



1. Reduzierung der Anstalten: Das ZDF, Radio Bremen und der Saarlänische Rundfunk sind komplett zu schließen. Bremen und das Saarland stellen die Berichterstattung natürlich weiter durch Studios sicher, das ZDF könnte durch eine Privatisierung (analog France 1) weiterexistieren, viele Mitarbeiter könnten eine Weiterbeschäftigung erhalten.



2. Löhne und Gehälter, Altersversorgung: Untere und mittlere Lohngruppen bleiben unangetastet. Die oberen vier Lohngruppen werden um dreißig Prozent abgesenkt. Die Intendantengehälter werden in allen Anstalten auf 190.000 Euro gedeckelt. Die Orientierung an der Anstaltsgröße kann bedingt weitergeführt werden. Die Betriebsrenten zusätzlich zur gesetzlichen Rente können weiterhin bestehen, deren Beiträge sind aber zu 80 Prozent von den Mitarbeitern zu tragen. In Richtung der unteren Lohngruppen sind diese Beiträge geeignet abzusenken und vom Arbeitgeber zu übernehmen.



3. ARD-Anstalten: Pro Funkhaus nur noch drei Radioprogramme und ein Fernsehprogramm. Die Fernsehprogramme müssen ihre Inhalte mindestens zu 50 Prozent aus dem Austausch mit den anderen ARD-Anstalten bestreiten um Synergien zu nutzen und Redundanzen zu vermeiden. Die Klangkörper der Funkhäuser sind bundesweit auf drei zu reduzieren, die übergreifend agieren und allen Anstalten zur Verfügung stehen.



4. Spartenprogramme: Können nach Möglichkeit weiterbetrieben werden, können aber ebenfalls dort eingestellt werden, wo sie offensichtlich überflüssig sind (z.B. phoenix). DLF, Kultur und Nova setzen ihren Betrieb unverändert fort.





Die Umsetzung der Vorschläge wird möglicherweise eine Finanzierungslücke bei einem avisierten Rundfunkbeitrag von 4,80 Euro offen lassen. Diese wäre übergangsweise vorbehaltlich weiterer Einsparungsmaßnahmen aus Steuermitteln zu decken, etwa durch Erhöhungen bei der Alkohol-, Tabak- und Mineralölsteuer.
Jürgen Andree Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich für den Erhalt von 3sat aussprechen (aber auch für weitere ÖR Sender, wie Phoenix, zdfneo, One, ...).



Spartenkanäle schauen wir regelmäßig, insbesondere 3sat mit großem Interesse.



Nach meiner Meinung sollte darüber nachgedacht werden, z.B. das "Schlachtschiff " der ARD Tatort und die extrem teure Fußballberichterstattung einzustellen.



Damit könnten große Summen eingespart werden und das Ganze wäre kein finanzielles Problem mehr um ein vernünftiges Programm (ohne Werbung) anzubieten.



Bitte mehr Kultur, Nischen und Bildung im ÖRR.





Mit freundlichen Grüßen

J. Andree
Jürgen Bachmann Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich anregen, dass im Rahmen Ihrer Reformbemühungen ernst- und gewissenhaft geprüft wird, ob die von Ihnen produzierten und/oder ausgestrahlten sog. Krimiserien wie die nachstehend aufgeführten Sendungen vom Freitag, den 11. Oktober 2024:

- "Mord mit Aussicht" (ARD),

- "Morden im Norden" (2x Sendungen; WDR),

- "Die Rosenheim-Cops" (ZDF),

- "SOKO Leipzig" (ZDF),

- "SOKO Linz (vom ZDF ausgestrahlt),

- "Ein Fall für Zwei" (ZDF),

- "WoPo Bodensee" (BR),

- „Rentnercops“ (hr)

- „Heiter bis tödlich – Alles Klars“ (2x Sendungen; RBB),

- „Nordisch herb“ (2x Sendungen; ONE),

mit jeweils mindestens einem (1x) Tötungsfall mit Ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag gemäß § 26 Abs. 1 Medienstaatsvertrag (MStV) i.d.F. vom 14.-28.04.2020 – der da wörtlich lautet:

„Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.“

noch in einem irgendwie gearteten sinnvollen Zusammenhang stehen können, was von meiner Seite, ohne Ihrer Prüfung vorgreifen zu wollen, hiermit ausdrücklich in Zweifel gezogen wird.

Die Anzahl der Todesfälle-durch-Fremdeinwirkung in Ihren sog. Krimiserien an einem einzigen Sendetag (hier: 11.10.2024) liegt bei sage und schreibe 13 (in Worten: dreizehn) Toten. Auf das gesamte Kalenderjahr 2024 (366 Kalendertage) hochgerechnet ergäbe dies eine „öffentlich-rechtlich“ erfasste Tötungsopferanzahl in Deutschland von 4.758 (in Worten. viertausendsiebenhundertachtundfünfzig) Tötungsopfern. Die Anzahl der „polizeilich“ erfassten Mordopfer (gemeint sind hierbei Morde gemäß § 211 StGB) lag zum Vergleich in Deutschland im Zeitraum von 2000 bis 2023 zwischen 497 (2000) und 245 (2019).

Ich möchte hiermit anregen, dass die Anzahl der „öffentlich-rechtlichen“ Tötungsopfer die Anzahl der „polizeilich“ erfassten Mordopfer in Ihren Programmen in der Zukunft zumindest nicht mehr übersteigt.



Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Bachmann
Jürgen Bauer ÖRR auf Katastrophenwarnungen (Erdbeben, Wetter, Radioaktivität, Kriege ... ), Warnungen vor flüchtigen Straftätern & verunreinigten Nahrungsmitteln, Mitteilungen zu geänderten & neuen Gesetzen, Wahlen & Wahlergebnissen, nüchterne Berichterstattung zur Politik u.ä. beschränken. Kosten könnten damit auf einen kleinen Bruchteil reduziert werden. Finanziert werden, sollte dieser Teil ehrlicher als die Haushaltsabgabe über die Steuern.
Jürgen Bergbauer Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Zusammenlegung von 3Sat und ARTE kann ich als Gebührenzahler nicht zustimmen, da es die einzigen Programme des Öffentlich Rechtlichen Angebote sind die ich täglich nutze. Unabhängig von meinen eigenen Bedürfnissen würde dadurch das qualitativ hochwertige Angebot auf einen Schlag halbiert. In Zeiten der Trivialisierung und Verrohung der Medien sollten gerade solche Programme geschützt und unterstützt werden, die versuchen länderübergreifend Kultur und Information anzubieten.



Es mag nur einen geringen Teil der Bevölkerung ansprechen, aber alleine die Sendung KULTURZEIT ist im deutschen Fernsehen zu diesem Sendezeitpunkt einen absolutes Alleinstellungsmerkmal von 3SAT.

Denken Sie aber auch an die deutsche Filmwirtschaft. Hochwertig produzierte Filme finden in ARD und ZDF kaum ihr Publikum. Außerdem: Das Theatertreffen, Ingeborg Bachmann Preis, ...



Am unangenehmsten an dieser Ankündigung finde ich jedoch den Zeitpunkt. Medienvielfalt sollte gerade in einer Zeit wie dieser nicht reduziert sondern gefördert werden.



mit besten Grüßen
Jürgen Bertschat 3sat und Arte sollten auf jeden Fall bestehen bleiben. Besser ein wenig bei Tatort & Co kürzen.

Durch das Internet gehen wirkliche Informationen unter. Ich bekomme dort nur zugeschnittene Informationen, keine Bandbreite mehr. So habe ich mir mal länger ein paar youtube shorts von der AFD angeschaut, um mir deren Argumente anzuhören. Seitdem bekomme ich nur noch von der Partei AFD youtube Videos, nicht ein einziges von anderen !

Gut, dass ich in meiner Meinung sattelfest bin. Andere lassen sich durch solche Rattenfänger Methoden sicherlich leichter vom falschen überzeugen. Vor hundert Jahren gab es so etwas ähnliches auch schon einmal.

Wissenschaftliche Informationen sind aus dem Web nur mit Vorsicht zu genießen.

Kultur finde ich dort kaum, auch weil ich nicht explizit danach suche.

Auf 3sat und Arte bekomme ich beides, teils ohne es zu wollen, schaue es mir dann aber gern an.

Professioneller Journalismus muss unterstützt werden und sollte nicht vor billigen Ki-Algorithmen Platz machen müssen.
Jürgen Betz Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrags



I. Allgemeine Anmerkungen



a)

Mit dem Entwurf nehmen die Länder ihre Aufgabe ernst, Auftrag und Inhalt des öffentlich-rechtlichen Angebots zu regeln und zu konkretisieren. Diese Aufgabe ist Sache des Gesetzgebers, wie das BVerfG mehrfach klargestellt hat.



Allerdings dürfen diese medienpolitischen Entscheidungen und die Entscheidung über die Finanzausstattung von ARD, ZDF und DLR nicht miteinander verknüpft werden, wie das BVerfG wiederholt entschieden hat. Der Grundsatz der Trennung zwischen der allgemeinen Rundfunkgesetzgebung, zu der der Reformstaatsvertrag zurechnen ist, und der Festsetzung des Rundfunkbeitrags soll Risiken einer mittelbaren Einflussnahme auf die Wahrnehmung des Programmauftrags ausschließen und damit die Programmfreiheit der Rundfunkanstalten sichern.

Leider enthält der Entwurf keine Novellierung des Rundfunkfinanzierungs-StV mehr, wie dies in früheren Entwürfen vorgesehen war. Dies wäre für eine komplette Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wichtig gewesen.

Der bewusste Verzicht auf eine Entscheidung über die von der KEF empfohlene Beitragserhöhung um 58 Cent ab 2025 ist mit Blick auf die Entscheidung des BVerfG vom 20.7.2021 verfassungsrechtlich hoch problematisch, zumal den Ländern – wie Aussagen von Frau Raab bei DWDL vom 30.9. und Herrn Haseloff in der FAZ vom 1.10.2024 zeigen – bewusst ist, dass die mit dem Reformstaatsvertrag verbundenen Einsparungen frühestens in 2028-2029 wirksam werden, also den aktuellen, von der KEF festgestellten Finanzbedarf nicht reduzieren. Das scheint auch das Sondergutachten der KEF zu bestätigen.

Die Länder sind als föderale Verantwortungsgemeinschaft zur angemessenen Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verpflichtet und können den Vorschlag der KEF nicht einfach ignorieren, wie das BVerfG klar und deutlich festgestellt hat. Wenn ihnen der öffentlich-rechtliche Rundfunk wirklich wichtig ist, sollten die Länder nicht weiter eine monatliche Beitragserhöhung ab 2025 um den Preis eines Brötchens verweigern, sondern viel mehr der Bevölkerung vermitteln, dass diese für 60 Cent am Tag ein sehr breites, vielfältiges und für unsere Demokratie wichtiges Gesamtangebot der Rundfunkanstalten erhält. Dann wären auch moderate, nicht einmal die Inflation ausgleichende Anpassungen wie der aktuelle KEF-Vorschlag von 58 Cent fest für 4 Jahre (=3,2% bzw. 0,8 % p.a.) den Bürgerinnen und Bürgern leichter verständlich und akzeptabel zu machen, die ganz andere Preissteigerungen auf vielen Gebieten, gerade auch der Daseinsvorsorge, hinnehmen müssen. Die Bahn erhöht z.B. trotz ihres unbefriedigenden Leistungsangebots ab Dezember die Preise um 7 % p.a., ohne dass dies von der Politik kritisiert wird.



b)



Insgesamt führt der Entwurf durch eine Vielzahl von Berichts- und Abstimmungsverpflichtungen zu einer erheblichen Ausweitung von administrativen und bürokratischen Aufwendungen. Ob diese alle in dieser Form erforderlich sind, erscheint sehr fraglich. Vor allem werden damit die Gremien mit zusätzlichen, umfangreichen Aufgaben belastet, die sie in der bisherigen Zusammensetzung aus ehrenamtlich tätigen Mitgliedern nicht leisten können. Wenn die Länder die Gremien stärken wollen, wie durch den 3. MedÄStV, dann dürfen sie diese nicht überlasten und mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben betrauen, die sie nicht zu leisten im Stande sind.



II. Zu einzelnen Bestimmungen des Medienstaatsvertrags:



• Zu § 26b Medienrat



Die Einsetzung eines Medienrats ist sinnvoll und zu begrüßen. In der Schweiz sind mit einem solchen unabhängigen Gremium von Sachverständigen gute Erfahrungen gemacht worden. Allerdings sollte sichergestellt werden, dass der Medienrat wirklich unabhängig ist. Deshalb erscheint eine Berufung durch Gremienvertreter von ARD, ZDF und DLR und auch der Ministerpräsidenten der Länder nicht überzeugend; § 26 b schließt nicht einmal aus, dass Vertreter aus den Gremien der Rundfunkanstalten oder der KEF benannt werden. Der Gesetzgeber sollte selbst festlegen, aus welchen Bereichen die Mitglieder des Medienrats kommen und hierfür erscheinen Personen aus wissenschaftlichen Instituten, die sich mit Medienanalysen und Medienrecht und befassen. Davon gibt es viele davon in Deutschland und diese sind zur politischen Neutralität verpflichtet.



• Zu § 28a Schwerpunktangebote - Reduzierung der Spartenprogramme



Eine Integration von 3Sat in ARTE, wie sie laut Absatz 1 Satz 2 ermöglicht werden soll, allerdings nicht verpflichtend ist, erscheint nicht sinnvoll. Die Länder haben immer wieder den kulturellen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervorgehoben. Dies kommt z.B. bereits in § 26 Absatz 1 und nun auch in § 26a Absatz 4 Ziff. 5 des Entwurfs erneut zum Ausdruck. Mit den beiden Programmen wird der Kultur- und Bildungsauftrag bislang in besonderer und guter Weise erfüllt; außerdem berichtet 3Sat daneben auch über Wissenschaft und philosophische Themen. Zudem ist der Einspareffekt durch eine Integration von 3Sat in Arte nicht hoch, denn der gesamte Jahresetat von 3Sat ist nur so hoch, wie die Kosten für die Übertragung eines einzigen Champions-League-Endspiels Daher sollten die beiden Programme 3Sat und ARTE weiterhin jeweils explizit beauftragt bleiben und § 28a Absatz 1 Satz 2 gestrichen werden. Zumindest sollte in Satz 2 das Wort „sollen“, durch „können“ ersetzt werden.



Zu Absatz 2: Da der Auftrag von ARD und ZDF insbesondere Information, Bildung und Dokumentation umfasst, sollten unbedingt 2 Programmangebote erhalten bleiben. Diese können aus den bisherigen Programmen ZDFinfo, ARDalpha, Tageschau24 und Phoenix zusammengestellt werden Die

Reduzierung auf nur 1 Programm würde dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht gerecht.



In der Erläuterung zu Absatz 3 werden die Programme ZDFneo und ARD ONE als Programme für Menschen über 30 Jahre erwähnt. Nach Absatz 3 Ziff. 3 sollen ARD und ZDF ein Programm für jüngere Erwachsene gestalten, wobei offenbar an eine Fusion von ZDFneo und ARD ONE gedacht wird . Hier sollte eine stärkere Konkretisierung der inhaltlichen Erwartungen der Länder an ein Programm für Menschen über 30 Jahre erfolgen, denn ARD ONE und ZDFneo bestehen, betrachtet man die Programminhalte einmal über den Zeitraum von einem Monat näher, zu über 90% aus reinen Wiederholungen und sie sind Abspielkanäle von bereits im Ersten oder Zweiten gesendeten Beiträgen. Beide Programme haben nichts mehr mit den guten, gerade auf jüngere Menschen zugeschnittenen Programmkonzepten und -profilen zu tun, die ARD und ZDF 2009 zum 12. Rundfunkänderungs-StV vorgelegt haben und die eigentlich auch rechtlich verpflichtend sind, aber sein Langem nicht erfüllt werden.



Beide Programme sind in ihrer heutigen Gestaltung definitiv verzichtbar. Sie entsprechen allenfalls in einem Umfang von 10 % einem Programm, das sich vom Ersten und Zweiten unterscheidet. Ein Programm für Menschen ab 30 Jahren sind beide nicht und deshalb macht es auch keinen Sinn, diese Programme zu fusionieren, wenn sie mit keinem klaren Auftrag der Länder verbunden werden.



Eine gemäß § 28a Absatz 4 vorgesehene datumsmäßig verpflichtende Überführung der in Absatz 2 und 3 genannten Programme ab 1.1.2033 ins Internet (als Telemedienangebote) erscheint nicht sinnvoll. Die Worte „spätestens jedoch zum 1.1.2033“ sollten gestrichen werden, da heute nicht schon absehbar ist, ob bis dahin die lineare Nutzung nur noch marginal ist.

• Zu § 29 Hörfunkprogramme

Die Reduzierung der Zahl der von ARD bislang veranstalteten über 60 Hörfunkprogramme erscheint nachvollziehbar. Vor allem Programme gleicher Musikfarbe können durch Kooperation zusammengelegt werden.

Es fehlt allerdings an einer Konkretisierung der Inhalte der Hörfunkprogramme. Die Reduzierung der Anzahl darf nicht dazu führen, dass Hörfunkprogramme mit den Inhalten Information, Bildung und Kultur künftig zugunsten von Unterhaltungsprogrammen entfallen. Daher sollte in Absatz 1 nach Satz 1 eingefügt werden: „Die Hörfunkprogramme dienen insbesondere der Information, der Bildung und der Kultur.“





• § 30 Absatz 7 Presseähnlichkeit



Die Verschärfung des Verbots der Presseähnlichkeit ist abzulehnen. Zum einen ist der Begriff der Presseähnlichkeit schon immer schillernd und zu unkonkret. Vor allem aber passt das Verbot nicht mehr in unsere Zeit. Gerade in Zeiten von Fakenews, massiver Beeinflussung der Meinungsbildung durch das Internet ist es abwegig, Textangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunk noch mehr als bisher für unzulässig zu erklären. Sie dienen gerade auch der seriösen und zuverlässigen Information und gehören inzwischen durch die veränderte Mediennutzung zum Grundversorgungsauftrag, wie der frühere Präsident des BVerfG, Hans-Jürgen Papier, schon 2010 im Gutachten „Zur Abgrenzung und Auslegung des Begriffs der Presseähnlichkeit“ festgestellt hat. Wie die aktuelle eco-Umfrage zeigt, informieren sich immer mehr Menschen über politische Themen über das Internet. Online-Angebote sind also bei der politischen Meinungsbildung immer relevanter und spielen eine entscheidende Rolle. Es ist daher absurd, Texte auf öffentlich-rechtlichen Angeboten derart einzuschränken, während private Online-Angebote längst crossmedial und voll mit Video- und Audioinhalten sind.

Zum anderen ist das Ziel, mit diesem Verbot die Presse zu schützen, nicht zu erreichen. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Textangebote von ARD, ZDF und DLR die Wirtschaftlichkeit der Presse und ihrer Onlineangebote tangieren. Vorliegende Gutachten belegen das Gegenteil. Dass der BDZV ohne Belege etwas anderes behauptet, darf die Länder nicht zu der vorgesehenen Regelung veranlassen. Es besteht auch kein Grund, vor der EU-Kommission wegen des laufenden Verfahrens einzuknicken.



Das Verbot der Presseähnlichkeit darf nicht noch verschärft werden; es gehört ganz gestrichen.





• Zu § 35 Absatz 5 Sportrechtekosten



Der hohe Gesamtaufwand für Sportübertragungen sollte insgesamt begrenzt werden. Allein die Kosten für Fußballübertragungen steigen ständig und ARD und ZDF sollten einen immer kommerzieller werden Fußball mit astronomischen Spielergehältern nicht durch noch höhere Beträge aus dem Rundfunkbeitrag unterstützen. Neben den Sportrechtekosten fallen auch hohe weitere Kosten für Produktion, Technik, Personal, Honorare sowie Gemeinkosten bei Sportsendungen an. Daher ist eine prozentmäßige Begrenzung auf 8, maximal 10 % sinnvoll und erforderlich, da diese Kosten seit Jahren ständig ansteigen. Wie zu lesen war, kostet allein die Übertragung eines Championsleague-Endspiels so viel, wie der gesamte Jahresetat von 3Sat. Deshalb sollte in Satz 1 hinter dem Wort „Mittel“ in Klammern eingefügt werden „(Vollkosten)“. Diesen Begriff verwendet auch die KEF.



Dass die Sender nicht ganz ehrlich mit ihren tatsächlichen Sportkosten umgehen, zeigen die aktuellen Berichte über Differenzen bei den Angaben der Sportkosten des ZDF (siehe epd medien vom 4.10.2024 „Ein Sender zwei Zahlen“). Während das ZDF die durchschnittlichen Kosten im Zeitraum 2020-2023 mit 207 Mio. € p.a. angibt, weist die KEF allein für 2022 die Kosten für den Bereich Sport beim ZDF mit 354,5 Mio.€ aus; dies sind 14 % des Jahresetats des ZDF 2022.



Sofern der eingeklammerte Satz 2 bestehen bleibt, sollten aus dem gleichen Grund die Worte „Aufwand für den Erwerb von Übertragungsrechten für Sportereignisse“ durch „Aufwand (Vollkosten) für die Produktion und Ausstrahlung von Sportereignissen“ ersetzt werden.



III. Zu den Bestimmungen des ARD-Staatsvertrags



• Es ist zu begrüßen, dass der bislang konturen- und weitgehend inhaltslose ARD-Staatsvertrag nun deutlich erweitert und Konkretisierungen der Zusammenarbeit der Landesrundfunkanstalten und der Gremienkompetenzen vorgenommen werden. Auch die verstärkte Zusammenarbeit mit ZDF und DLR (§3 Absatz 2) ist sinnvoll.



• Zu § 4 Federführungen



Das schon lange in der ARD geübte Federführungsprinzip hat den Nachteil, dass Federführer nur Vorschläge machen können, die dann von den anderen Anstalten angenommen werden können oder auch nicht. Es hat daher bislang keine rechtliche Verbindlichkeit und hat nicht zum relevanten Abbau von Mehrfachstrukturen geführt. Insofern ist zu begrüßen, dass es jetzt

staatsvertraglich verankert und eine Verpflichtung zur Nutzung der durch die federführende Anstalt erbrachten Leistungen vorgeschrieben wird. Nur so macht ein Federführungsprinzip Sinn. Allerdings sollte sichergestellt werden, dass Federführungen unter den Landesrundfunkanstalten gleichmäßig zu verteilen sind, da sonst die Gefahr besteht, dass die großen Anstalten die überwiegende Anzahl von Federführungen übernehmen und die kleinen und mittleren Sender nur zur Mitfinanzierung gezwungen sind. Das würde zum einen dem föderalen Prinzip widersprechen und zum anderen die Gefahr mit sich bringen, dass gerade die Sender der neuen Bundesländer kaum Federführungen erhalten.



• Zu § 6 ARD-Vorsitz



Die Vorsitzzeit wird nun auf 2Jahre festgelegt, dem bisher üblichen Zeitraum. Ob die Festlegung von 2 stellvertretenden Anstalten sinnvoll ist, erscheint fraglich. Es erscheint sinnvoller, den Zeitraum auf 4 Jahre festzulegen, da damit vermieden wird, das immer wieder Einarbeitungszeiten und auch personeller und Sachaufwand bei Übernahme des Vorsitzes entstehen, wie dies bislang der Fall ist. Im Übrigen lassen sich in 2 Jahren nur wenig substantielle Ziele des Vorsitzes umsetzen, wie die Vergangenheit gelehrt hat.



Für das in Absatz 3 genannte gemeinsame Büro sollte geregelt werden, dass dieses mit angemessenen personellen und finanziellen Ressourcen ausgestattet wird, so wie dies für die Gremienbüros der Landesrundfunkanstalten bereits vorgeschrieben ist.





• Zu § 8 Gremienvorsitzendenkonferenz



Die Bestimmung über die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) ist sinnvoll, weil sie eine bislang bestehende Lücke im ARD-Staatsvertrag schließt und der GVK nun eine eigene Zuständigkeit verschafft, die sie bisher nicht besitzt.

Nach der vorgesehenen Regelung soll sie allerdings nur beratende Funktion und keine Entscheidungskompetenz erhalten, was ihre Funktion weiterhin schwächt. So hat der bisherige „Programmbeirat Erstes Deutsches Fernsehen“ auch nur eine beratende Rolle und seine Beratung hat seit jeher nur eine außerordentlich bescheidende Wirkung auf den Inhalt des Ersten Fernsehprogramms.

Wenn die GVK auch auf die Gestaltung der gemeinschaftlichen Angebote der ARD und deren Finanzierung wirksamen Einfluss haben soll, benötigt die GVK hierfür eine konkrete Kompetenz bzgl. der Verwendung der von den Landesrundfunkanstalten im Rahmen ihrer von den Rundfunkräten genehmigten Etats für die gemeinschaftlichen Angebote zur Verfügung gestellten Finanzmittel. So wie die Rundfunkräte der ARD-Anstalten über die Etats ihrer Anstalt entscheiden und z.B. Etatansätze des Intendanten ändern können (etwa mehr Mittel für Dokumentationen als für Krimis festlegen), sollte auch die GVK eine entsprechende Kompetenz für die Verwendung der für die gemeinschaftlichen Angebote zur Verfügung stehenden Mittel erhalten.

Nur dann kann die GVK den Einfluss nehmen, den die Rundfunkräte der ARD-Anstalten schon immer auf den Etat ihrer jeweiligen Anstalt haben. Derzeit entscheiden über die Inhalte und die konkrete, genrebezogene Mittelverwendung der gemeinschaftlichen Angebote keine Gremien, sondern für das Erste und die ARD-Mediathek die Programmdirektorin Erstens Deutsches Fernsehen und für die anderen gemeinschaftlichen Angebote die Exekutive der für das Angebot zuständigen Anstalt, nicht deren Gremien.

Da die Länder im 3. MedÄStV die Kompetenzen der Gremien bewusst gestärkt haben, sollte auch für die Inhalte und die Mittelverwendung für die gemeinschaftlichen Angebote eine Gremien-Entscheidungskompetenz geschaffen werden; dafür eignet sich am besten die GVK. Nur dann können auch die Qualitätsrichtlinien (§ 31 Absatz 4 MedStV) wirksam kontrolliert und umgesetzt werden. Daher sollte in § 8 nach Absatz 1 folgender neuer Absatz eingefügt werden:



„Die Gremienvorsitzendenkonferenz beschließt über die genrebezogene Mittelverwendung der von den Landesrundfunkanstalten für die gemeinschaftlichen Angebote zur Verfügung gestellten Finanzmittel.“



Mit dieser Formulierung bleiben die Kompetenzen und Zuständigkeiten der Gremien der ARD-Anstalten unberührt.



• Zu § 9 Aufsicht



Hier sollte in Absatz 1 die GVK als Aufsichtsinstanz vorgesehen werden, denn das ist auch aus Kontinuitätsgründen sinnvoller ist als die Gremien der geschäftsführenden Anstalt, die ja nach dem Entwurf alle 2 Jahre wechseln.
Jürgen Bialijahn Guten Tag,

ich bin mit der Zusammenlegung von 3SAT und Arte nicht einverstanden weil:

Ihre Absicht ist es Geld einzusparen, nun kostet der Betrieb von 3SAT nur 2 Eurocent der 18,36 Rundfunkgebühren, nochmal es kostet nur 2 CENT, Arte kostet den Haushalt 34 CENT, die 36 Cent könnten Sie auch sparen wenn Sie zB das Sportangebot um 1% reduzieren oder die inflationäre Produktion von Krimiserien etc.



Eine Frage hätte ich gerne beantwortet, wer von den Herren in den Länderparlamenten möchte denn das Kulturangebot im ÖRR zusammenstreichen?



Mit freundlichen Grüßen,

Jürgen Bialijahn
Jürgen Bischoff Leider war es mir als Privatperson nicht möglich, in der Kürze der Zeit, zwischen Veröffentlichung des Entwurfes und Abgabefrist eine fundiertere Stellungnahme abzugeben. Ich bitte in Zukunft die Fristen zu vergrößern. Jürgen Bischoff
Stellungnahme zum Entwurf des
Reformstaatsvertrages
An die Rundfunkkommission der Länder
Mein Name ist Jürgen Bischoff. Ich befasse mich seit 40 Jahren als Fachjournalist
mit Fragen der Medien. Vor diesem Hintergrund und mit der entsprechenden
Expertise erlaube ich mir, meine persönliche Auffassung zum Vorschlag eines
Medienreformstaatsvertrages einzubringen.
Einige Anmerkungen vorweg: Unstrittig ist dass es großen Reformbedarf bei den
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gibt. Einiges, was in der Öffentlichkeit zur
Sprache gebracht wird steht hier nicht – kann hier nicht Gegenstand sein, so etwa
die enormen Kosten für die Altlasten der Pensionsverpfichtungen.
Anderes wird wiederum zu sehr mit der Brille des Sparkommissars gesehen, wo
jedoch die notwendigen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Element
einer funktionierenden Demokratie gesichert werden müßten.
Die immer stärker dominierende Spardebatte schlägt auch in diesem Staatsvertrag
durch. Dabei ist Fakt, dass der Rundfunkbeitrag real in den letzten 23 Jahren  (von
2005 bis zum Ende der kommenden Gebührenperiode 2028) im Durchschnitt real um
1,6 % p.a. gesunken. Von einer zusätzlichen Belastung der Beitragszahler kann also
keine Rede sein.
Mir ist es unverständlich wie die deutsche Medienpolitik nicht in der Lage ist den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dieser Situation gegen die Angriffe populistischer
Gruppen und Parteien, aber auch gegenüber interessensgeleiteten Medien zu
verteidigen.
Die Sparmaßnahmen greifen inzwischen immer mehr auch auf das unständig
beschäftigte Personal in der Rundfunkproduktion durch: von den Journalistinnen bis
zu den Kameraleuten, von den Musikhochschulabsoventinnen bis zu den Cuttern
und Szenenbildnern.
Verbesserte Tarifverträge nützen nichts, wenn die Anstalten in Folge des Spardrucks
trickreich diese wiederum unterlaufen.
Leider ist die eingeräumte Frist zur Abgabe von Stellungnahmen zu den
Reformvorschlägen äußerst knapp bemessen, sodass Personen oder
Vereinigungen, die über keinen professionellen Stab verfügen, kaum in der Lage
sind, die 112 Seiten der Synopse sorgfältig zu lesen und zu reflektieren.
Ich versuche es dennoch, soweit es mir möglich war.
Zu § 26, Abs. 3 Die Formulierungen in § 26 sind insgesamt sehr vage, sodass es
den Sendern leicht fallen wird, den derzeitigen Status Quo zu
rechtfertigen.
Satz 7 steht im inhaltlichen Widerspruch zu Satz 6. Bei der
Teilhabe an der Informationsgesellschaft, die allen ermöglicht
werden soll, können die in Satz 7 genannten
Bevölkerungsgruppen nicht anders berücksichtigt werden als die
nicht genannten. Das hinter Satz 7 stehende Anliegen ist
natürlich dennoch unterstützenswert. Was uns an dieser Stelle
fehlt und was wir dringend für erforderlich halten angesichts einer
Gesellschaft, in der 25 % der Bewohner:Innen Deutschlands
inzwischen eine Migrationsgeschichte in der Familie haben, ist
die Berücksichtigung von diesen Menschen und deren
Lebensperspektiven ohne jetzt aber die einheimische
Mehrheitsbevölkerung zu überfordern. Das kann man nicht
ausländischen Satellitensendern und regionalen fremdsprachigen
Privatradios überlassen werden.
Menschen mit Migrationsgeschichte an dieser Stelle unerwähnt
zu lassen, ist eine sträfliche Vernachlässigung gesellschaftlicher
Realität. Ich würde entsprechend folgende Neufassung
vorschlagen:
„Außerdem erfolgt eine angemessene Berücksichtigung der
unterschiedlichen Perspektiven in der diversen Gesellschaft
bei der Programmgestaltung. Die Belange aller
Altersgruppen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen
und jungen Erwachsenen, von Menschen mit
Behinderungen, von Familien in all ihren unterschiedlichen
Formen und von Menschen mit Migrationsgeschichte und
anderen Diskriminierungserfahrungen sollen ihren
angemessen Raum in der Programmgestaltung einnehmen.“
Zu § 26, Abs. 3 Ich begrüße diese Klarstellung
Zu § 26, Abs. 4 Ich weise darauf hin, dass diese Auftragszuweisung keineswegs
kostenneutral ist, sondern dass es dafür hinreichend qualifiziertes
Personal bedarf.
Zu § 26, Abs. 7 Es wird nicht klar, warum dieser Passus gestrichen werden soll.
Zu § 26a, Abs. 3 Es besteht die Gefahr, das Angebot zu stark an einen 2durchschnittlichen Massengeschmack zu orientieren. Öffentlich-
rechtlicher Anspruch muss auch sein, Das Publikum mit neuem
und Ungewohntem und Unbekanntem zu konfrontieren..
Zu § 26a, Abs. 4 Es wird nicht klar, wer befindet wann, wo, wie über die Kriterien..
Zu § 26b, Abs. 2 M.E. Sind hier zu wenig Sachverständige vorgesehen. Es gibt
eine unklare Bestimmung der Eignungsvoraussetzungen für das
Personal. Ebenso fehlt ein Ausschluss von Gremienvertretern,
wenn der Medienrat die Aufsichtsgremien beraten soll. Die kleine
Besetzung begünstigt die Repräsentanz der größten Parteien,
die ohnehin die Rundfunkpolitik bestimmen und nun auch noch
einen A-Länder/B-Länder-Proporz bei zwei
Medienratsmitgliedern festlegen können.
Ich schlage außerdem das Verbot der unmittelbaren Wiederwahl
vor, um Vielfalt zu gewährleisten. Eine erneute Wahl sollte aber
zulässig sein. Außerdem als Eignungskriterien neben
Wissenschaftlern: Menschen aus dem Umfeld des Grimme-
Institutes o.ä., Medienjournalist:Innen, Kenner (nicht Lobbyisten)
der Produktionswirtschaft.
Außerdem vermisse ich verbindliche Folgen aus der Expertise
und auch eine öffentliche Wirksamkeit des Medienrates z. B.
durch öffentlichen Diskussionen (gerade auch in der Provinz)
Zu § 28a Was jetzt nun: soll 3Sat gestrichen werden oder nicht. Wo bleibt
hier die Eindeutigkeit? Warum wird hier der „kulturelle
Schwerpunkt“ gestrichen?
3Sat als deutschsprachiges Programm eigenständig zu belassen
ist wichtig, anstatt es in arte zu integrieren.
Zu § 28a, Abs. 4 Hier geht es um eine fehlgeleitete „Flexibilisierung“. Politisch ist
eine Beauftragung notwendig. Es darf keinen Pfad in „reine
Online-Angebote“ geben
Es muss kuratiert werden, um der Beliebigkeit zu entgehen. Dies
ist eine, nein: die journalistische Aufgabe.
Zu § 28a, Abs. 6 Die Überführung von linear in non-linear bedeutet
a) abnehmendes „Lagerfeuer“
b) kostenaufwendige Verlagerung ins Streaming, was ökologisch
zweifelhaft ist..
Zu § 29, Abs. 2 Die Festlegung auf die „Big 4“ ist nicht ausreichend. Wichtig ist 3ein Hintergrundprogramm zur vertiefenden Analys und
Information  mit Features und Hintergrundberichten. Der Begriff
„Information“ ist zu sehr eingeengt auf Tagesaktuelles.
Zu § 30,
Erläuterungen„Presseähnlichkeit“ ist ein Fetisch. Es muss mittelfristig daran
gedacht werden, öffentlich-rechtliche Modelle für die
Regionalpresse zu entwickeln, weil Presse in der Fläche
mittelfristig nicht mehr kostendeckend arbeiten können wird.
Zu § 30, Abs. 4 „Personalisierung“ muss reduziert werden. Sie beinhaltet die
Gefahr von Blasenbildung
Zu § 31f Zu vage Kriterien. Es muss verbindlich festgeschrieben
werden.das Vergütungen nach Aufnahme einer anderweitigen
Beschäftigung wegfallen. (analog zu Übergangsgeldern im
Bundestag.4
Jürgen Böhm Bitte lassen Sie 3SAT und ZDFinfo weiterleben.

Das sind neben Arte, Tagesschau24, Phoenix und WDR

meine meistgesehenden Sender.

Vor allen Dingen weil sie frei von Werbung sind.



ZDFNeo und One sehe ich wg. der Serien fast gar nicht mehr.

Es sei denn, das "Doctor Who" auf One wieder ausgestrahlt wird ;-)



MfG



Jürgen Böhm
Jürgen Büchler Bitte die Sendung "Nano" erhalten - ist die einzige Wissenschaftssendung im Tagesformat. Wirkliches Wissen zeitnah und mit Tagesrelevanz zu transportieren sollte den Kernkompetenzen öffentlich-rechtlicher bleiben. Nicht dieses Alleinstellungsmerkmal gegenüber privaten Sendern "opfern".
Jürgen Bustert Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Sie bitten, Ihre Pläne bzgl Zusammenlegung von beispielsweise Arte und 3 Sat abzusehen. Beide Sender sind in Ihrem Programmangebot einzigartig und aus meiner Sicht nicht gleichzusetzen...dasselbe sehe ich auch bei Phönix, ZDF neo und ZDF Info,usw...in diesen Zeiten ein falsches Signal!

Bei dritten Programmen kann man schon eher mitgehen- beispielsweise SR mit SWR etc..

MfG

Jürgen Bustert
Jürgen Dossinger Sehr geehrte Damen und Herren,



die Ministerpräsidenten der Bundesländer machen es sich mit ihren Reformplänen sehr einfach. Anstatt wirklich an der Struktur der ARD anzusetzen, wie es der Zukunftsrat im Januar d.J. empfohlen hat, wird die Axt an das Programmangebot angesetzt und beabsichtigen insbesondere einen Kahlschlag am Informations- und Kulturangebot von ARD und ZDF vorzunehmen. Während eine Zusammenlegung von Tagesschau24 und ZDFinfo noch sinnvoll erscheint, käme die Integration des Programmangebote von 3sat in ARTE letztlich einem Kahlschlag des Kulturangebotes von 3sat bedeuten. Darüber hinaus ob der Zustimmung und Beteiligung der internationalen Kooperationspartner viel schwieriger umsetzbar.



Viel sinnvoller erschiene mir eine ARD Zentralintendanz und die bislang selbständigen ARD-Landesrundfunkanstalten nur noch im Range von Regionaldirektionen. Das würde gleichzeitig die Fusion der kleinen am Tropf der großen und eigentlich nicht mehr selbständig überlebensfähigen kleinen Anstalten wie SR und RB überflüssig machen, weil diese dann notwendigerweise nur noch als Regionalsender unter dem Dach der Zentrale fungieren würden.



Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Dossinger
Jürgen Eichenbrenner Cornerlogos / Dauereinblendungen:

Im Staatsvertrag sollte festgelegt werden, dass öffentlich-rechtliche Fernsehangebote Cornerlogos und Einblendungen von Sendungsnamen, Sendungslogos oder Internetadressen nicht mehr dauerhaft einblenden, um den Premiumcontent-Charakter zu unterstreichen und sich von Dauerwerbesendern und rein werbefinanzierten Privatfernsehangeboten abzuheben.



Begründung:

Hochwertige Inhalte, für die Beitragszahler/innen bezahlt haben, werden durch Dauereinblendungen gestört und verunstaltet. Sie nehmen den Charakter von anbiedernden kommerziellen und gesponserten Angeboten an. Aus gestalterischer, journalistischer und künstlerischer Sicht ist es inakzeptabel, wenn cineastisch hochwertige Filme, Dokumentationen und bei Öffentlich-Rechtlichen im Allgemeinen aufwändig gestaltete Fernsehproduktionen durch Einblendungen verdeckt werden. Sie werden dadurch entwertet und unansehnlich.



Hintergrund:

Pay-TV-Anbieter blenden im Allgemeinen keine Logos in ihre Angebote ein, um ihren Premiumcharakter zu unterstreichen. Das französische Öffentlich-Rechtliche Fernsehen blendet keine Logos bei Spielfilmen ein. BBC 1 und BBC 2 haben prinzipell keine Cornerlogos. Die Logo-Freiheit bei der BBC soll erkennbar und unterscheidbar von anderen Sendern machen. Die Werbefreiheit der BBC-Inlandsangebote wird durch die Logofreiheit ergänzt und die Aufmerksamkeit auf die Inhalte selbst wird dadurch gestärkt. Selbst Mikrofone haben bei der BBC keine Senderlogo-Aufschriften – aus journalistischen Gründen: Dadurch wird Distanz und Unabhängigkeit signalisiert, um Zuschauer und Interviewte nicht vom Gesprächsinhalt abzulenken. Zudem werden in kritischen Umgebungen, wie auf Demonstrationen oder in Krisengebieten die Journalisten von Angriffen durch unliebsame Passanten geschützt.



Technischer Hintergrund:

Durch die Digitalisierung sind das Bild verunstaltende Cornerlogos technisch längst überflüssig geworden. Der Sendernamen, Sendungsnamen und Sendungsbeschreibung wird automatisch auf jedem Ausspielweg übertragen und von jedem Empfangsgerät bei den Zuschauern in Menüs und EPG angezeigt. Aktuelle OLED-Fernseher haben Probleme bei dauerhaft hellen Bildbereichen und dunkeln in diesen Bereichen das Bild ab, um Schaden vorzubeugen. Ein ähnliches als "Einbrennen" bekanntes Problem gab es mit der ersten Generation von Plama-Flachbildfernsehern.
Jürgen Einbacher Unsere Kritik:

Wenn eine solche Programmgestaltung „zeitgemäß und für ein breites Publikum geeignet“ sein soll,

hat der öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein Ziel verfehlt.

Wiederholungen alter Krimiserien finden wir ebenso wenig zeitgemäß wie überdimensionierte

und personalintensive Sportberichterstattung. Darüber hinaus sinnfreie Quizsendungen.

Warum müssen eigentlich Dutzende von Reporterinnen bei Olympischen Spielen berichten?



Unser Voschlag:

Durch das Verschieben von sagen wir gehaltvolleren Themen auf die Minderheitensender arte,

3sat und alpha wurden die Weichen schon vor Jahren falsch gestellt. Eine geplante Zusammenlegung

der Vollprogramme birgt die Gefahr weiterer Qualitätsverluste. In Zeiten von fake news und

Verschwörungsgeschichten braucht es verlässliche Sendungsinhalte mit Substanz gerade für ein breites Publikum.

Es braucht mehr Kultur und Bildung und weniger Schund.
Jürgen Erbs Für mich wäre die Zusammenlegung von 3Sat und Arte ein deutlicher Verlust, da ich u.a. die Dokumentationen beider Sender schätze. Ich schätze insbesondere auch die Beiträge des SRF und ORF bei 3Stat. Auch finde ich es schade, dass ein ein Gemeinsachaftsprojekt der großen deutschsprachigen Länder beendet werden soll, von solchen Projekten gibt es meiner Ansicht nach zu wenige.
Jürgen Fischer Ich bitte die Informationskanäle wie 3Sat, Arte, Tagesschau24, Phoenix, und Alpha als eigenständige Sendekanäle zu erhalten.



In einer Zeit, in der Menschen durch Medienblasen immer mehr von fundierter sachlicher Information getrennt werden, benötigen wir eher mehr Informationskanäle als weniger.



Stattdessen könnten eher Regionalsender wie MDR SDR WDR NDR BR... zusammengelegt werden.



Ich würde es auch begrüßen, wenn es eine gesetzliche Vorgabe gäbe, die Blasenbildung im Internet zu reduzieren. Mein Vorschlag: eine Verpflichtung in den Browsern Limitierungen für die Profilbildung vorzuschreiben. z.B. eine Verfallzeit der Cookies vorzuschreiben, damit nach dieser Zeit auch wieder Informationen aus anderen Richtungen vom User wahrgenommen werden können. Auch ein prozentualer Anteil der Informationen, die bei einer Suchfunktion nicht durch das Profil beschränkt sind kann hilfreich sein.



Ich bin mir darüber im Klaren, dass der vorherige Absatz nicht zu Ihrem Aufgabenbereich gehört. Jedoch sind Ihre Möglichkeiten der politischen Einflussnahme größer als meine.



Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Fischer
Jürgen Freichel Dem öffentlich rechtliche Rundfunk, der sich im Wesentlichen über Zwangsabgaben finanziert, sollte eine Obergrenze bei der Finanzierung einzelner Themenbereiche gesetzt werden. Die aktuellen einseitigen Aufwendungen im Milliardenbereich für die Übertragungsrechte einzelner Sport-Sparten (Bundesliga, Championsleague...) stehen in keinem Verhältnis zu der Philosophie der Deckung des Grundbedarfs an öffentlicher Information. Hier können enorme Summen eingespart werden, um die Zwangsabgaben zu reduzieren.
Jürgen Friedrich Weihel Ein Angriff auf den Öffentlich rechtlichen Rundfunk ist für mich wie ein Angriff auf die Demokratie und somit auf die (Informations)Freiheit!

Es kann nicht angehen, wie es schon in vielen Teilen der Welt läuft, dass Private Medien zum Zwecke des Gewinns und der Manipulation den Vorrang vor öffentlich-rechtlicher Meinungsbildung hat. Dann können wir machtbesessen Despoten unser Leben überlassen. Die Ausstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist auskömmlich zu gestalten. Kürzungen in der Sache sind ein Angriff auf unsere Gesellschaft und unseren Staat!
Jürgen Heer Sehr geehrte Damen und Herren,

insbesondere über die geplante Zusammenlegung von arte und 3Sat bin ich mehr als entsetzt. Schauen sie sich einfach die Vielfalt dieser Programme an, die oft gerne von Senioren gesehen werden. Damit nehmen Sie ihnen auch einen Teil am kulturellen Leben teilzunehmen und Beiträge über ander Länder und Regionen zu sehen. Was ist in Österreich los, wie sieht man dort auf die angrenzenden Länder?

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass man die Ausgaben immer und immer wieder überdenken muss. Auch ich verschlanke mich immer wieder in meinen Ausgaben.

Die Frage ist aber, an welchen Stellen gespart wird. Ich denke, es sollte für jede Bevölkerungsschicht ein Programm geboten werden. Ob es dann immer jeden einzelnen auch interessiert, ist die nächte Frage, die sich im Vorfeld auch nicht immer beantworten läßt. Aber ausgerechnet auf arte und 3SAT ein Stück weit zu verzichten, ist für mich die Einsparung am falschen Ort.

Ich erlebe auch, dass die Lokalzeiten in den einzelnen Regionen schon ein Stück früherer Qualität "verloren" haben, weil auch übergreifende Berichte aus anderen Regionen ausgestrahlt werden. Das ist auch schon ein Rückschritt, aber für mich doch auch nachvollziehbar.

Bitte treffen Sie mit Augenmaß Ihre Entscheidungen!

Das wünsche ich mir

Jürgen Heer
Jürgen Heidemann Hallo zusammen,



diese angedachte, geplante "Reform" ist genau das falsche Zeichen, sind wir doch in Zeiten der "Fake-News" auf wissenschaftlich basierte (Hintergrund-)Informationen sowie evidenzbasierte journalistische Arbeit angewiesen.



Wir, die Gesellschaft, brauchen Vielfalt statt Normierung,

Unterschied statt Fusion (Synergie entsteht durch die Diskussion vielfältiger Ergebnisse),

Wissenschaft die uns heutige Herausfoderungen besser erklärt anstatt uns mit Halbwissen Angst zu machen (siehe Covid19)

Erkenntnisse aus der Natur (und die Diskussion darüber wie uns das in der Zukunft helfen kann/könnte).

WIR BRAUCHEN "DIESE" SPARTENKANÄLE damit wir vor Formaten wie dem ESC und ähnlichen "flüchten" können.



Sie wären gut beraten sich mehr auf die NEUGESTALTUNG als auf die REDUKTION zu konzentrieren, speziell "Blase" 3



Es wird so oft von unserer vielfältig unsere Gesellschaft (doch schon?) ist - warum wollen sie uns dann der Vielfalt des Wissens berauben?



Zum Abschluß noch eins; diese 112 Seiten haben mich mehr als "erschlagen", sie sind für einen "Normal-Bürger" nicht verständlich da man nach einigen Seiten nicht mehr weiß was sich worauf bezieht (siehe Binger Eckpunkte)



Meine Anmerkungen beziehen sich nicht nur auf das TV-Angebot sondern selbstverständlich auch auf den Rundfunk , zumal ich am Morgen als erstes das Radio einschalte.....und immer öfter der Fernseher "kalt bleibt".



Wir brauchen Vielfalt statt Einfalt, sachliche Diskussionen statt lautstark formulierte unbelegte Vermutungen und wir brauchen Aufklärung jedwelcher Art an Stelle von "Fake-News" und Verschwörungstheorien - bitte sorgen Sie dafür das es so bleibt.......den DAS ist ihr Auftrag.
Jürgen Hohl Sehr geehrte Damen und Herren,



zur den Reformvorschlägen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gebe ich zu Bedenken:



1. Straffung der Fernsehsender, insbesondere 3SAT, ARTE und Reduktion der Schwerpunktsender zur Information, Bildung und Dokumentation:



3SAT verbindet Fernsehinhalte des deutschsprachigen Raums (Schweiz, Österreich und Deutschland) in einer einmaligen Weise. Ein „Aufgehen“ in ARTE würde diese (positive) Besonderheit löschen. Beide Sender haben mit ihren verschiedenen Inhalten und Ausrichtungen ihre Berechtigung. Das sollte erhalten bleiben.



Das gilt in ähnlicher Weise auch für die bisherigen Angebote zur Information, Bildung und Dokumentation. Neben der Ausrichtung der Sendeangebote bieten mehrere Sender Chancen und Möglichkeiten zur Vielfalt - siehe auch unten meine allgemeinen Anregungen.



2. Sportübertragungen:



Beispiele: Olympische Spiele und insbesondere Übertragungen des Profifußballs sind sehr kostenintensiv und nehmen einen zu breiten Raum ein. Die durch den Profisport erwartete und gewünschte Profitmaximierung darf nicht zu lasten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Gebührenzahlers erfolgen. Hier sollten sich die Akteure andere Finanzquellen suchen und der öffentlich-rechtliche Rundfunk (Fernsehen) stärker auf eine auftragsgemäße Minimalberichterstattung reduzieren.



Beispiel: Laut Presseinformationen kostet die Liveübertragung eines Championsleague Spiels mehr als das Jahresbudget von 3SAT ausmacht - kurzum, etwas weniger Fußball und 3SAT könnte wirtschaftlich weiter existieren, siehe oben. Das steht in einem krassen Missverhältnis von Aufwand und Nutzen.



3. Reduzierung der Hörfunkprogramme (max. 4 je Anstalt):



4 Hörfunkprogramme stellen aus meiner Sicht landesweit das Mindestangebot dar: Je eine Hörfunkwelle für junge HörerInnen, für Ältere, für „Alle“ (… mit Verkehrsinformationen, gemischtes Programm und Struktur) und eine Informationswelle für alle Interessierten. Anstalten mit größerer Reichweite sollten hier zusätzlichen Spielraum erhalten. Wichtiger als die Anzahl der Hörfunkprogramme ist die Unabhängigkeit der Berichterstattung - auch innerhalb einer Sendeanstalt, die Nutzung von Chancen unterschiedlicher Denkansätze und Vorgehensweisen. Der Austausch von Reportagen, Beiträgen, Podcasts usw. innerhalb einer Anstalt oder gar zwischen verschiedenen Anstalten gleicht die Angebote an, reduziert internen Wettbewerb um die Gunst der ZuhörerInnen und reduziert Wiedererkennungswerte - alles hört sich inhaltlich und äußerlich gleich an.



4. Bürokratie



Die Vorschläge enthalten an verschiedenen Stellen Anforderungen, Konzepte, Kriterien zur Bewertung oder eines Benchmarking zu erarbeiten. Die Erstellung, die Nutzung dieses Instrumentariums und dessen Fortschreibung erzeugt viel Verwaltungsaufwand, der nachhaltig organisiert und verwaltet sein will. Es besteht die Sorge, dass hier dauerhaft Mittel, die dem Programm, den Inhalten und der Vielfalt dienen sollte, verzehrt werden. Die formale Einrichtung eines Direktoriums bürokratisiert die Führungsstruktur in den Anstalten. Die Anstaltsleitungen sollten auch ohne formale Vorgaben eine zeitgemäße und moderne Führungskultur ermöglichen und „vorleben“ - das sollte statt bürokratischer Vorgaben ein wichtiges Auswahlkriterium für die Führungskräfte sein.



5. Allgemeines



Ich beobachte insbesondere beim Rundfunk, aber auch zunehmend im Fernsehen, dass Programmbeiträge zentral erarbeitet und über mehrere Sender geteilt werden. (Siehe auch Ziffer 3). Das erspart zweifellos Kosten; es gehen dabei leider auch unterschiedliche Herangehensweisen zu Themen und Inhalten verloren. Das fördert Einflussnahme und Meinungsmache und kann die freie Information behindern. Die bereits heute einheitlichen (Mainstream) Informationen sind bereits heute auffällig und sollten nicht weiter gefördert werden. Eine Reform sollte journalistische Freiheit und Vielfalt in den Mittelpunkt stellen (Vielfalt reguliert „natürlich“ Extreme). Oft gibt es sehr verschiedene Sichten auf Themen, die in der Diskussion nicht verloren gehen sollten. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Fernsehen) sehe ich dauerhaft in der Verantwortung für die Gesellschaft eine Diskussionsbasis zu sein.



Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen



Jürgen Hohl
Jürgen Isselmann Sehr geehrte Damen und Herren,

der geplanten Zusammenlegung der beiden Sender 3sat und

Arte kann ich nicht zustimmen, weil dadurch. die kulturelle Vielfalt verloren geht.
Jürgen Kablitz Reformstaatsvertrag -



Hallo und guten Tag geschätzte Rundfunkkommission der Länder,



mein Name ist Jürgen Kablitz, ich schreibe Ihnen in meiner ehemaligen Funktion des Sende - und Hörfunkbetriebsleiters des DLF in Köln; ich war beim DLF 42 Jahre in Anstellung und bin seit 2012 im Ruhestand.



Mein Statement möchte ich wie folgt titeln:



Verpasste Chance der Selbstregulierung - Agieren statt Reagieren bei ARD - ZDF und Deutschlandradio!



Man kann alle zur Debatte stehenden Positionen subsumieren in dem Begriff:

Bedarfsgerechte Effizienz - Steuerung.



Dazu zählt vorrangig das baldige Abschalten des UKW Sendernetztes zu Gunsten des DAB+ Systems, das 1/3 weniger Primärenergie zum Betreiben des Sendernetztes benötigt.



Mit dem Ziel, die Formate der Hörfunk - Fernsehprogramme der Bevölkerung aus Sicht der Programmanbieter zu vermitteln, sollten mit einer konzertierten Aktion die Inhalte, die Mehrwerte

und die digitalen Vorteile der Vertriebswege, speziell mit Blick auf die Regionalisierung transparent und verständlich präsentiert werden.

Dazu zählt auch, dass in den bundeslandbezogenen TV - Programmen die bundesweiten und landesbezogenen Hörfunkprogramme beworben werden, mit der Kernaussage, dass Radio das klassische Begleitmedium ist.

Für die Parlamentsberichterstattung aus den Länderparlamenten, dem Bundestag, dem Bundesrat und dem Europaparlament sollten z.B. WDR Event , dok.& deb beim DLF und die Streaming Ausspielwege genutzt werden, um das parlamentarische Leben in den Haushalten und beim mobilen Hören erleben zu können.



Zum Thema 3sat und arte möchte ich feststellen, dass hier ein europäischer Mehrwert zur Disposition stehen soll.

Ich bin der Meinung, unsere und die europäische Gesellschaft des deutschsprachigen Raumes soll und darf sich länderübergreifende und eigenständige TV Programme wie Arte und 3sat leisten, ja weiterhin anbieten muss, im Sinne der kulturellen Vielfalt als Brückenfunktion mit den Programmen der beteiligten Ländern.

3sat und arte sind ein gelebtes, verbindendes EUROPA der Medien.



Ein großes Sparpotential möchte ich abschließende offensiv ansprechen; die Eigenprogrammleistungen der Redaktionsmitglieder in Form des aktiven Gestaltens auf der " Antenne ".

Es darf weithin nicht so sein, dass Redakteure nur noch eine Institution der Auftragsvergabe an

" Freie " sind.

Redaktionelle Eigenkompetenz in der Programmpräsentation muss ein prägendes Element sein mit einem hohen Wiedererkennungswertes - Chanel ID; diese Form der Programmgestaltung würde den Produktionsfaktor deutlich optimieren, ganz im Sinne der o.a. angesprochenen " Selbstregulierung ", die nicht von außen verordnet werden müsste.



Soweit mein Statement, ich wünschen allen Beteilung bei der anstehenden Regulierung ein überlegtes Handeln, das weiterhin basiert auf dem föderalen System , wobei Mehrländeranstalten auch hier den Föderalismus erfolgreich praktizieren.

In der Praxis hieße das z.B. , dass Radio Bremen ein eigenständiges Landesprogramm der Mehrländeranstalt NDR wird.



Es muss aber weiter heißen: " Schalt Dein Radio ein" und bei uns, bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe.!"



Mit besten Radiogrüßen

J.Kablitz
Jürgen Kadisch Die angedachte Absicht, 3sat und arte in einem Sender zu verschmelzen, wäre eine Verarmung des kulturellen Angebots des Öffentlich rechtlichen Rundfunks. Diese beiden Sender bieten eine hohe Qualität an Information in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, und Politik. Auch die Unterhaltung hebt sich wohltuend vom Zeit verschwendenden Einerlei anderer Sender ab. Auf dem Land wo kulturelle Angebote rar sind, vermitteln arte und 3sat einen Einblick in aktuelles kulturelles Geschehen. Ihre gut gemachten Sendungen zu Wissenschaft und Politik möchte ich nicht missen.

Wenn Sender aus Kostengründen geschlossen werden sollen, bitte nicht arte und 3sat, Sender mit einem gehobenem Programmangebot



Mit freundlichem Gruß

J. Kadisch
Jürgen Karwelat Meine Frau und ich sind intensive Nutzer der öffentlich-rechtlichen Programme, besonders von 3Sat und ARTE.



Wir schätzen an beiden Programmen, dass sie mit einem unterschiedlichen Ansatz über die deutschen Landesgrenzen hinaus den Blick zu unseren Nachbarn in kultureller und politischer Hinsicht bieten. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal. Täglich genießen wir die vielfältigen Informationsangebote von 3Sat durch das Magazin NANO. Ein absolutes tägliches Muss ist für uns die Sendung Kulturzeit. Sendungen aus der Schweiz finden wir insofern interessant, als hier eine andere, anscheinend gut funktionierende demokratische, Gesellschaft gezeigt wird. Wenn es nach uns ginge, könnte es ruhig weitere Nachrichtensendungen aus der Schweiz und Österreich geben. Das schärft das Verständnis oder Unverständnis für unsere eigenen Verhältnisse. Die kulturellen Beiträge durch Magazine und Spielfilme in ARTE und 3Sat möchten wir nicht missen. Die Freundschaft mit Frankreich muss weiter durch ein gemeinsames Programm ausgebaut werden.

Wir wollen durch die beiden Programme weiter europäisch bleiben und können uns vorstellen, dass die Sender durch weitere Zusammenarbeit mit PL, Tsch, NL, B, Lux oder DK ausgebaut werden.

3Sat und ARTE müssen bleiben.



Wir wären auch bereit, dafür mehr zu zahlen. Allein ARTE und 3Sat sind schon der Gegenwert für den jetzigen Beitrag.



Viele Grüße

Jürgen Karwelat und Kirsten Hoffmann
Jürgen Kaulitzki Bitte de ÖRR stärken!

Durch die Beschneidung der Ausspielwege online, wird der ÖRR von der jungen Generation abgeschnitten.

Die Angebote gehören da hin, wo die Nutzenden sind.

Beschränkungen in der Mediathek und den Apps sind da nicht hilfreich.

Vorsicht vor mehr staatlicher Kontrolle. Der ÖRR sollte, auch im Hinblick auf die Vorstellungen mancher Partei,

hier eher abgekoppelt werden.

Bitte keine Finanzierung aus Steuergeldern.

Der ÖRR und die freie Presse sind wichtige Standbeine unserer Demokratie!
Jürgen Kleinhanns Ich schätze sowohl 3sat als auch arte als informations-, Kultur- und Unterhaltungssender. Es wäre für mich ein großer Verlust an Auswahlmöglichkeiten, diese beiden Sendeanstalten verschmelzt zu sehen. Beide haben ihr je eigenes Profil - das ich nicht zuletzt als Kontrapunkt zum oft niveaulosen Privatfernsehen sehr schätze. Und mit meinen Steuergeldern und Rundfunkbeiträgen auch weiterhin in der jetzigen Form schätzen können möchte!!! Ich danke.
Jürgen Kreuzhage Als im Ausland lebender Deutscher protestiere ich auf das Schärfste gegen die beabsichtigte Fusion von 3sat mit Arte. Beide Sender haben ihre Existenzberechtigung; keiner darf im anderen untergehen! Die Damen und Herren Politiker der Länder und des Bundes sollten auch bedenken, dass Ihre Entscheidung gerade für die Deutschen extrem wichtig ist, die im Ausland leben - in meinem Fall in Frankreich - und deshalb besonders auf die kulturellen Bindungen angewiesen sind, für die beide Sender stehen; mit sehr unterschiedlichen Programmen, die gerade in ihrer Vielfalt eine besondere Leistung darstellen.

Die möglichen Einsparungen dürfen dagegen nicht ins Gewicht fallen.



Jürgen Kreuzhage
Jürgen Kuhn Liebe Rundfunkkommission !

Ich halte die Liste der zur Auflösung vorgeschlagenen Fernsehsender für skandalös !

Über 3sat , ARTE und KIKA als bundesweite und staatsübergreifende Sender sollten

nicht die Bunbesländer entscheiden. Es sind Spartensender , die sich qualitativ weit

vom Rest der ARD absetzen , welcher leider von lokaler und parteipolitischer Einflußnahme

mehr (ZDF) oder weniger stark gefärbt ist.

Wenn man nur jeden Abend eine von 5 Tatort-Folgen oder einen anderen Krimi sehen möchte,

wäre die Hälfte des Angebots auch mehr als ausreichend.



Finger weg von 3sat , ARTE und KIKA !!!
Jürgen Kurt Funcke Guten Tag,



ich bedauere sehr, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit und Beitragszahler völlig unterblieben ist.



Die geplanten Einschnitte erscheinen vergleichsweise so radikal, das hätte unbedingt öffentlich diskuttiert werden sollen.



Nicht gegen Reformen, aber anstatt die so oft angesprochenen "mündigen Bürger" einzubeziehen, wird irgendwas beschlossen, dass zumindest vordergründig den Kräften zuspielt, die direkt einfach alles abschaffen wollen.



Kurz gesagt: Chancen wieder mal verdaddelt, Schweinerei!



Viele Grüße
Jürgen Kutz Ganz wichtig sind für mich Informationen aus der Wissenschaft (3sat, nano). Wichtig sind mir auch Sendungen aus dem Bereich Kultur, regionale Nachrichten wünschenswert.
Jürgen L. Wenn bei der Reform 3sat mit arte zusammengelegt wird, wäre das keine gute Idee.

Ein wissenschaftlicher Sender informiert über wichtige Themen die für die Zukunft wichtig sind.

Dokus sollten auch einen festen oder auch eigenen Platz haben.



Wenn man sparen möchte, gibt es bestimmt auch andere Lösungen.



Zb

Alle Sportsendungen aus ard und zdf in einem sportkanal bündeln. Ich finde es schon seltsam wenn samstags für das Sportstudio im zdf um 23:00 für aktuelle Bundesliga Ergebnisse geworben wird.

Auch der Wintersport könnte dann immer auf einem gemeinsamen Sportkanal gezeigt werden.



Bei Wahlen ist es auch nicht nötig zwei konkurrierende Wahlstudios zu senden.
Jürgen Lange https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/kontaktformular





Zunächst: ich bin mit den öff-rechtlichen Programmen sehr zufrieden, auch Arte, 3Sat, Phoenix, ZDF-Info gund Deutschland Radio gehören dazu. Das heißt aber auch, dass hier bei den letzteren drei TV Programmen Zusammenlegungen möglich sind. Bei Deutschlandradio stellt sich manchmal (nachts) die Frage, ob nicht das „Normal“-Programm und DR Kultur gleiche Inhalte anbieten – eine aus dieser Sicht doppelte Versorgung erscheint mir wenig sinnvoll.



Auch bei den Strukturen WDR1...4, SWR 1 … 3 sind mir die Gründe für die Unterteilungen nicht klar. Gut sind die Regionalprogramme im Bereich WDR, kenne aber die gleichzeitig unnötig vorgehaltenen technisch-organisatorischen Strukturen nicht. Insgesamt ist zu sagen, das die Vielfalt von TV KEF Bericht 2024 [Tz. 721] und Radio Tz. 733] ggf. zu hoch ist. Inwieweit werden diese Produkte überhaupt in ihrem Umfang nachgefragt.



Gründe für die unterschiedlichen Minuten Kosten (Faktor 3,5) nach [Tz. 726] in KEF Bericht kann ich nicht erkennen noch nachvollziehen. Das sollte hinterfragt werden.



Zu den unnötig vorgehaltene technischen Strukturen bei den Nachrichten ist mir unklar, warum Bildredaktion und die Textredaktion an zwei verschiedenen Standorten gehalten werden. Ich habe am 10. Oktober die Hintergrundbilder nicht vermisst, da die Filme ja gelaufen waren und eine separate Bildredaktion also gar nicht erforderlich ist.



Ich muß aber sagen, ich weiß nicht, wer alles aus dem Topf der Rundfunkgebühren bezahlt wird. Klar ist das im Fernsehbereich, beim Rundfunk ist das unübersichtlich. Wie kommen die Privatsender mit ihren Kosten zurecht, da sie ja nicht aus einem Zwangsmitgliedschaftstopf Typ GEZ bezahlt werden. Die Antwort „Zahlung aus den Werbeeinnahmen“ wäre mir jetzt hier zu einfach.



Wenn ich den KEF Bericht richtig verstanden habe, halten sich die Vorabendprogramme jeweils eigene Firmen zur Vermarktung der Werbung. Könnte das nicht in einer Firma gebündelt werden?



Welcher Verteilungsschlüssel (in Euro pro Einwohner) existiert denn im Bereich der öff-rechtlichen Programme, auch wenn so nicht abgerechnet wird. Damit lassen sich auch Ungleichmäßigkeiten bei der Verteilung erkennen.



Nach dem KEF Bericht 2024 [TZ 547] gibt es keine Vergleichbarkeit bei den Kostenstrukturen wegen unterschiedlicher Abrechnungsstrukturen bei der Werbung. Vereinheitlichung ist das Ziel. Es ist zubegrüßen, dass der KEF Bericht 2024 in der [TZ 375] erhebliche Mehraufwendungen bei den spezifischen Bürokosten erkennt. Wie sieht die Vergleichbarkeit von sonstigen technischen Ausrüstungen aus?

[Tz. 482] Wären hier nicht Rückstellungen für die RBB Sanierung erforderlich?

Bei Kooperationen wären in den weiteren Deutschsprachigen/Europäischen Raum anzuregen [Tz. 483]





Frage weiter, warum müssen ARD/ZFD selbst für den Senderausbau sorgen, wie liegen hier die Verteilungsstrukturen auch gegenüber den Privatanbietern?



Gespart werde könnte m.E. bei den Vielzahlen der Politik-Talk-Shows Typ Lanz, Mioska. Es werden dort auch unnötig (vermutlich teuer? Leute eingeladen, die nichts zu den Inhalten beitragen. Bedenklich ist auch, dass die Moderatoren eigene Firmen unterhalten, die dann die Sendungen herstellen und an die ARD/das ZDF verkaufen. Diese Struktur scheint auch bei anderen Programmen zu existieren.



Wie sieht es mit dem Einkommen in den oberen Führungen aus? Wenn sich die Einkommensstrukturen ähnlich wie vielen anderen öffentlichen Einrichtungen verhalten (Stadtwerke, Sozialeinrichtungen...), habe ich da erheblichen Bedenken.



Meines Erachtens wird zu viel Geld auch für Fussball, Tennis, Olympia etc. aus den oberen Ligen ausgegeben [Tz. 729].



An Freitagen finden zu viele allgemeine Talks-Shows in den Dritten Programmen statt. Gut, wenn der Nutzer auf die Arte, 3Sat, Phoenix und ZDF-Info ausweichen kann.



Auf die Möglichkeit der Petition hier bin ich erst durch eine Veröffentlichung in einer VRM-Publikation und eigene Recherchen gestoßen. Gut wäre eine Information zur Sachlage aus den öff.-rechtlichen Radio/Fernsehprogrammen selbst gewesen. Habe vielleicht dort zum falschen Zeitpunkt gehört/gesehen? Zaghaft bedient sich die ARD als Tagesschau auch den Möglichkeiten der Info bei den WEB-Browsern. Dort hätte man auch so eine Diskussion über die Thematik Petition, Einsparung, Abschaffung 3Sat lesen können.



Die DAB+ Versorgung ist im ländlichen Bereich wie festgestellt in [TZ 508] erheblich unterversorgt. Auch wenn Abschattungen bei den Sende-Empfangssituationen vorliegen, z.T. werden die Bedürfnisse der Kunden nicht berücksichtigt.



Fazit: Ich bin gegen die Abschaffung von 3Sat.
Jürgen Lehmann Es stimmt mich traurig und nachdenklich zu hören, zwei so großartige Sender zusammenzulegen.

Beide sind sehr individuell und stehen für Demokratie und freie Meinung.Sowohl Arte,als auch 3Sat

sind wichtig für Europa und die Kultur.Beide Sender sind völkerverbindend und einzigartig mit ihren

Beiträgen und Dokumentationen,für den deutschsprachigen Raum und die französische Freund-/Nachbarschaft.Der Rechtsruck ist schlimm genung!So spielen Sie diesen Parteien noch in die

Hände.Bitte lassen Sie das nicht zu!
Jürgen Leifheit Ich bitte Sie herzlich darum nicht den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu beschneiden. Geben Sie den rechten Gruppierungen nicht nach, insbesondere die AFD will das Volk verdummen und "verarschen".

Leider hat sich bei den letzten Wahlen gezeigt das es zu einem großen Teil funktioniert hat.

Die privaten Sender werden sich selbst bestimmt nicht beschneiden, obwohl das nötig wäre.



Bitte sorgen Sie dafür das die Sender bleiben.



Mit freundlichem Gruß



Jürgen Leifheit
Jürgen Martens Sehr geehrte Damen und Herren,

3 sat und arte gehören zu den Glanzlichtern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - beide ganz unterschiedlich auf ihre spezifische Art und Weise. 3 sat öffnet und vertieft den Blick auf unsere deutschsprachigen Nachbarländer, arte hat den europäischen Fokus. Es wäre sehr schade, ausgerechnet diese beiden Sender zusammenzuführen und damit zwangsläufig das jeweilige Angebot zu reduzieren. Gerade diese / solche Programme machen den Unterschied zum Privatfernsehen. Hier sehe ich einen Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Vielen Dank für den kompletten Erhalt dieser Kanäle.

Mit freundlichen Grüssen

Jürgen Martens
Jürgen Minke Die Zusammenlegung von 3Sat und arte halte ich für einen Fehler. Beide Sender müssen in der jetzigen Version unbedingt erhaltenen bleiben!
Jürgen Morath Sehr geehrte Damen und Herren

Das wegen Kostengründen Sender zusammengelegt werden sollen finde ich sinnvoll. Warum braucht jede Region 4+ Radiosender, die eigentlich ähnliche Inhalte haben.

Aber Informationsseiten und Programme sollten eigentlich sogar verstärkt werden, damit Falschmeldungen offen gelegt werden und neutrale Information stärker verbreitet werden.



Ich persönlich favorisiere 3SAT, insbesondere NANO welches ein sehr informatives Programm mit aktuellen Themen und sachlicher Information. Auch die anderen Spartensender sind interessant, wobei ich bestätige das ONE, Tagesschau24, alpha, Phönix, DW, NEO, ZDF INFO zusätzlich zu den dritten ist wirklich reduzierbar, zumal die Sendungen online abrufbar sind.



Ich persönlich bin ein absoluter Gegner der Privatsender deren Informationsgehalt unterirdisch ist.



Ich Danke für Ihre Möglichkeit, die Neugestaltung der Medien von "uns" Hörern und Zuschauern bewerten zu dürfen



Gruß Jürgen Morath
Jürgen Nagel Sehr geehrte Damen Herren,

Ich möchte Sie inständig bitten, 3sat als eigenständigen Kanal zu erhalten. Zur Begründung verweise ich auf den Artikel von Gert Scobel in der FAZ/FAS. Lieber auf das eine oder andere teuer eingekaufte Fußballspiel verzichten.



Freundliche Grüße



Jürgen Nagel
Jürgen Nägele Ich halte die Reform für den falschen Weg. Um das bestehende Angebot zu erhalten bin ich gerne bereit auch ein Paar Euro mehr zu bezahlen.
Jürgen Potratz Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Anpassung der öffentlich-rechtlichen Struktur an notwendige finanzielle Rahmenbedingungen ist sicherlich unerlässlich. Statt aber überdimensionierte Shows, überteuerte Sportevents und Doppelstrukturen anzugehen ist es kultur- und demokratiegefährend gerade eine Zusammenlegung der Sender 3sat und arte vorzusehen.



Dem sollten die Verantwortlichen sich bewußt sein.



Eine Revidierung dieser Idee ist gerade in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation m.E. zwingend.



Mit freundlichen Grüßen



Jürgen Potratz
Jürgen Rade Ich lehne es ab, dass 3SAT und ARTE zusammengelegt werden.

Beide Sendeanstalten müssen weiterhin selbstständig ihre eigenen Themen und Schwerpunkte vollumfänglich senden!



Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Rade
Jürgen Raimund Bost Ich fordere den Erhalt von 3sat als eigenständiger Kulturkanal. Ein Aufgehen in Arte wäre absolut nicht zielführend, siehe den Vertrag mit unseren französischen Nachbarn. Kultur brauch gerade in der aktuellen Situation ihren Platz. Seien Sie keine Erfüllungsgehilfen rechtsradikalen Forderungen, die nurdarauf abzielen, unsere ÖR Medien zu diffamieren und auszuschalten.

J. R. BOST

St. Ingbert
Jürgen Ruff Mögliche Zusammenlegung von Arte und 3Sat





Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Besorgnis habe ich von den Plänen der Rundfunkkommission der Länder erfahren, den Sender 3sat möglicherweise in Arte aufgehen zu lassen. Als Ingenieur und regelmäßiger Zuschauer wissenschaftlicher Sendungen möchte ich meine Bedenken zu diesem Vorhaben äußern.



Der Wissenschaftsjournalismus auf 3sat, insbesondere Formate wie "nano" und "scobel", stellt eine einzigartige Quelle für fundierte und anspruchsvolle Berichterstattung über technische und naturwissenschaftliche Themen dar. Diese Sendungen bedienen nicht nur mein fachliches Interesse, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftskommunikation in der breiten Öffentlichkeit.



Sollte eine Zusammenlegung der Sender aus strukturellen oder finanziellen Gründen unumgänglich sein, möchte ich anregen, den Erhalt und sogar die Stärkung des Wissenschaftsjournalismus als oberste Priorität zu setzen. Eine mögliche Alternative wäre, Arte in 3sat zu integrieren und dabei den Fokus auf qualitativ hochwertige wissenschaftliche Inhalte beizubehalten oder gar auszubauen.



Ich bitte Sie eindringlich, bei Ihren Überlegungen die Bedeutung des Wissenschaftsjournalismus für die Bildung und Information der Bevölkerung zu berücksichtigen. Gerade in Zeiten, in denen fundiertes Wissen und kritisches Denken von großer gesellschaftlicher Relevanz sind, wäre eine Schwächung dieses Bereichs ein bedauerlicher Verlust.



Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Ruff
Jürgen Rüsch 'Nabend.

Zunächst war ich erheblich genervt, diese Seite überhaupt zu finden.

Sie wurde ja via 3sat erwähnt, aber es zeigt sich wohl wenig Interesse am Eigenerhalt.

Ich bin gegen die "Zerschlagung" des ÖRR Angebots! Das Angebot ist nicht das Problem

Ich bin für die Restrukturierung der Infrastruktur! SRF (z.B) nur noch Hotbird in HD,

Deutschland farzt auf allen Satelliten für Mittelamerikanische Rechtsextreme sogar noch in 576p!

Wenn ein Intendant mehr als ein 'Kundesbanzler' verdient, und in Bayern 2 Dienstwagen nutzt,

ist nicht das Programmangebot grundlegendes Problem! Dem ehemaligen, Beamten gleichenden,

stehen Kosten gegenüber, die die aktuellen Nutzniesser nicht akzeptieren können.

Tja, deswegen sind im Allgemeinen nur noch "Selbständige, Selbstversicherte Tagelöhner!"

auf Antenne. Künstlerkasse war für mich auch mal einen Monat relevant, von dem her...

Ihr prügelt erhebliche Watt

(und Transponderkosten [ein Privatsender für 256 k in Stereo über Astra knapp eine Million/Jahr!])

für den Kloakenfunk der Wupper in das All und (natürlich) in 576p, ein weiterer Kanal 720p (siebenzwanzig!)

Klar, Bandbreite kostet; Engstirnigkeit auch!

Es reicht, das regionale Angebot über lokale Distributoren (Kabel), statt der teuren Transponder

über Asthma zu verteilen und damit Kosten zu reduzieren.

Nicht die Vielfalt des geschätzten Angebots ist das Problem...

Es hat ja auch gefesselte Deckel an Einwegflaschen (Intendanten) gebraucht,

um eventuell gegen das Programm der bildungsfernen Privaten zu überstehen.

Harzt Du schon oder arbeitest Du noch?

Ich stocke bei 60% und Mindestlohn auch auf, nutze die Befreiung.

Ihr möchtet am falschen Ende sparen.

Mit generell freundlichen Grüßen,

Jürgen Rüsch
Jürgen Säger Für uns sind die Sender des öffentlich rechtlichen Fernsehens unverzichtbar. Wir sind ganz entschieden gegen die Einstellung der Sendungen von 3sat bzw. der Verschmelzung dieses Senders mit dem Sender Arte.

Insbesondere die Sendungen mit wissenschaftlichen Inhalten sind für uns unverzichtbar und wichtig.

Gerade für uns Ältere werden hier oft technische oder wissenschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich dargeboten.

Auch Sendungen mit kulturellen Inhalten sind meist sehr informativ und vielseitig.

Deshalb nochmal die Bitte, die existierenden Sender 3sat und Arte weiterhin bestehen zu lassen.

Sparen kann man auch an anderen Stellen oder Sendungen.

Noch besser wäre aus unserer Sicht, wenn es möglich wäre, einen Teil der privaten Programme einzustampfen, aber das liegt leider sicher außerhalb ihrer Entscheidungsmöglichkeiten.

Danke für Ihre Geduld.

Mit freundlichen Grüßen.

Jürgen Säger
Jürgen Schehak M.A. Eine Zusammenlegung von 3sat und arte ist ein Offenbarungseid für das "Land der Dichter und Denker", heute eher schon ein "Land der Poser und Banker". Ein weiterer katastrophaler Schritt zur Bananenrepublik Deutschland!

Persönlich hätte ich dann nur noch zwei statt drei Sender, die ich ansehe (der dritte ist BR3). Dafür möchte ich dann keine TV-Gebühren mehr zahlen!

Noch eine Anmerkung: Schmeißt die Gendererinnen in 3sat raus. Dann ist genug Geld dort eingespart.
Jürgen Schmidt Als regelmäßiger Zuschauer bei 3Sat und Arte möchte ich der beabsichtigten (Teil-) Zusammenlegung der beiden Sender vehement widersprechen.



Beide haben vielleicht gleiche Zielgruppen, jedoch mit unterschiedlichen Interessen gemeinsam. Z.B. sind Kultur- und Wissensendungen bei 3Sat ja oft tagesaktuell ausgerichtet, die Formate können auch flexibler auf aktuelle Ereignisse reagieren (ausgenommen natürlich Nachrichtensendungen und Politikbeiträge). Bei Arte schätze ich die langfristig angelegten Kultur- und Wissenschaftsbeiträge, auch (originale) Dokumentationen, tiefgehende Analysen. Legte man die Sender zusammen, würden ja erfahrungsgemäß (und ja auch beabsichtigt) wesentliche Teile beider dem Aussortieren anheimfallen.



Das fände ich einen sehr herben Verlust, sowohl für meine Person als auch insgesamt für das Programmangebot des ÖRR.



Nehmen Sie deshalb bitte Abstand von diesem Vorhaben. Wie wäre es, wenn man nicht alle kaufbaren Fußballspiele auch sendete, sondern da mal straffte. Und nein, das ist keine sporthasserische Einstellung; man könnte jedoch dadurch auf einen Schlag sehr viel mehr Ersparnisse "generieren" wie durchs Beschneiden von Kultursendern.



Zumal ja "die Kultur" unter den Etatkürzungen aller öffentlichen Haushalte wie immer zuerst zusammengestrichen wird. So könnte man doch wohl wenigstens einige überregionale Präsentationsräume erhalten.
Jürgen Scholl Schönen guten Tag ,



was soll ich schreiben , wählen Sie mit Bedacht aus . Haben Sie schon mal Kulturzeit gesehen . Ein Highlight jeden Tag .

Vielleicht kein Quotenhit , aber es wäre schön wenn Qualität eine Rolle bei der Auswahl spielen würde .

Ich bin leider kein großer Schreiber , möchte aber kurz darauf hinweisen dass es auch Gebührenzahler gibt die einen

hohen Anspruch haben , und die es schätzen würden , dass es nächstes Jahr außer Tatort , Traumschiff und Uta Danella ,

noch besseres zu schauen , und auch zu hören gibt .



Ein glückliches Händchen wünscht der Dekorateur vom Bodensee

Jürgen Scholl
Jürgen Schönberg Ich möchte nicht, das die jetzt vorhandenen Programme abgeschaltet oder zusammengelegt werden.



Allein die Zusammenlegung der Fernsehsender arte und 3Sat ist in meinen Augen unvernünftig, da es hier um ganz unterschiedliche Formate handelt und viel zu viel Qualität auf der Strecke bliebe. Außerdem würde durch das Vorhaben den privaten Sendern noch mehr Marktanteil gegeben und die öffentlich-rechtlichen Sender immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versinken.



Es mag ja sein, dass gespart werden muss, jedoch ist das Angedachte sicher der falsche Weg und ich befürchte, dass objektive und gut recherchierte Berichterstattung dann kaum noch vorhanden sein wird.



Bitte nehmen Sie von dem Vorhaben der Zusammenlegung Abstand!!



MfG

J. Schönberg
Jürgen Schröder Es sollten die Sender 3Sat, One , ZDFneo, Arte in ihrer jetzigen Version erhalten bleiben. Man sollte prüfen, ob wir für jedes Land einen Fernsehsender benötigen. Die haben wieder kostspielige Leitungen und gesendet wird an manchen Tagen das gleiche. Wir brauchen qualitativ hochwertige Sendungen.
Jürgen Schukat Eine Sendung wie Nano (3Sat) ist in der Zukunft wichtiger denn je. Durch KI und andere neue Technologien muss ein Journalismus vorhanden sein, der seriös die Informationen in die Bevölkerung bringen kann. Das Wissen über Bildung, Technologie und Umwelt ist eines der wichtigsten Werte in unserer Gesellschaft und muss bewahrt werden. Brot und Spiele gibt es schon genug.
Jürgen Spangenberg Das Kulturprogramm von 3-Sat sollte erhalten bleiben, da es eine einzigartige Plattform für hochwertige Kulturinhalte bietet, die im regulären Fernsehangebot oft zu kurz kommen. Es fördert Bildung, kulturelles Verständnis und den Zugang zu anspruchsvollen Themen wie Kunst, Musik, Literatur und Philosophie. Darüber hinaus leistet 3-Sat einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt im deutschsprachigen Raum und unterstützt die kulturelle Teilhabe, unabhängig von sozialem oder geografischem Hintergrund.
Jürgen Stoffel Hallo,



Vielen Dank für die Möglichkeit, mich hier äußern zu können. Die Zusammenlegung von 3sat und Arte lehne ich ab. Dadurch würde das Angebot an kulturellen und wissenschaftlichen Beiträgen voraussichtlich deutlich sinken, was dem Auftrag öffentlich rechtlicher Sender widerspricht.



Danke und viele Grüße

Jürgen Stoffel
Jürgen Sturm Ich setze mich nachdrücklich für den Erhalt von 3SAT ein, da neben Kulturinhalten auch hervorragende Beiträge im Bildungsbereich, ausdrücklich genannt sei hier das Format nano, geboten werden.
Jürgen Sudmann Sowohl arte als auch 3sat sind die beiden Sender die wir aufgrund deren anspruchsvollen Programms am häufigsten schauen. Im Sinne des Bildungsauftrages den die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu erfüllen haben sind diese beiden Sender in unseren Augen– auch aufgrund ihrer multinationalen Ausrichtung – ein unverzichtbarer Bestandteil.

Es gibt bei der Mehrzahl der Programme so viele Bestandteile die man neu strukturieren könnte. Bei ARTE und 3sat bitten wir ausdrücklich auf eine Streichung zu verzichten. Beide Sender unterscheiden sich in ihrer Programmstruktur deutlich. Es wäre ein echter und qualitativer Verlust wenn durch die Zusammenfassung beider Sender deren Angebot und deren Programmvielfalt reduziert würden.
Jürgen Thielke Die angedachten Zusammenlegungen insbesondere im Bereich Kultur & International sehe ich als problematisch an. Es ist doch so, dass sowohl arte wie auch 3sat internationale Zusammenarbeiten sind. Eine einseitige deutsche Zusammenlegung ist von daher schon ziemlich unmöglich. Aber auch inhaltlich sehe ich kaum Überschneidungen der Programme, da sich 3sat auf den deutschsprachigen Raum Mitteleuropas konzentriert, während sich arte auf der deutsch-französischen Schiene tummelt. Von daher wäre eine Zusammenlegung ein arger Verlußt an Vielfalt.
Jürgen Thomann Sehr geehrtes Gremium,



mir gefallen die geplanten Änderungen nicht, speziell bei den Fernsehprogrammen.

3Sat und Arte sollten unabhängig bleiben.

Vor allem Phoenix und Tagesschau24 liegen mir am Herzen. Die beiden Info-Sender haben unterschiedliche Profile und erfüllen voll meinen Bedarf. Mit diesen Sendern kommen Sie Ihrer Aufgabe, den mündigen Bürger zu informieren gut nach. Sie müssen erhalten bleiben!



Mit freundlichen Grüßen



Jürgen Thomann
Jürgen Tintenmeister Sinnvoll erschienen mir noch folgende Maßnahmen:



- Mechanismen zur Sicherstellung einer besseren Ausgewogenheit (z.B. bei der Besetzung politischer Talkshows) mit regelmäßiger Ergebnisüberprüfung durch unabhängige Prüfer (z.B. Wirtschaftsprüfer)

- umfassende Transparenzpflicht über (partei-) politisches Engagement von Moderatoren und Redakteuren des ÖRR

- Übertragung von allen Sportereignissen auf einem ÖRR-Spartenkanal (nicht Hauptprogramm)

- Unterhaltung von gemeinsamen Studios von ARD und ZDF im Ausland mit entsprechender Reduzierung der Anzahl von Korrespondenten. Streichung von Korrespondentenstellen, die nicht vor Ort sind (also z.B. Istanbul für Tel Aviv o.ä.). Das kann auch aus dem Heimatstudio erledigt werden.

- Deckelung des Rundfunkbeitrages bei 70% des heutigen Standes für mindestens 5 Jahre

- Zusammenlegung der (kleineren) ARD-Anstalten mit dem Ergebnis von maximal 5 Regionalanstalten: Süd, Mitte/Südwest, West, Nord und Ost.

- Transparenzpflicht zu Auftragsvergabe von Produktionen

- Einführung strikter Compliance-Regelungen
Jürgen Tobisch Ich bitte Sie, sich dafür einzusetzen, dass 3-Sat bestehen bleiben kann. Ich schaue den Sender regelmäßig im linearen TV und online und bin immer wieder über die Theateraufführungen begeistert. Ich befürchte, dass dies bei der Eingliederung verloren geht. Auch die Filmauswahl ist sehr gut.
Jürgen und Irmgard Jungblut Zur Zeit wird die Zusammenlegung der beiden Sender Arte und 3sat diskutiert.

Möglicherweise soll im Rahmen dieser Fusion die 3sat Sendung Nano eingestellt werden.



Wir schauen diese Sendung regelmäßig und seit Jahren mit großem Interesse. Nano bietet Themen aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Gebieten; neueste Forschungsergebnisse werden vorgestellt. Alles wird anschaulich dargestellt und verständlich erklärt. Wir würden es daher sehr bedauern, wenn diese Sendung nicht mehr ausgestrahlt würde.



Vorabendserien, Krimis, Kochsendungen und dergleichen gibt es mehr als genug – wirklich gut gemachte Wissenschaftssendungen dagegen leider nur wenige. Deshalb möchten wir uns mit Nachdruck für den Erhalt der Sendung Nano aussprechen!
Jürgen van Bömmel Wenn ich mir die Wahlergebnisse der AfD ansehe, oder die aus Russland gesteuerten Desinformationskampagnen, oder die dreisten Lügen eines amerikanischen Präsidentschaftskandidaten, dann weiß ich, dass wir viel, viel mehr öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus brauchen - und nicht weniger. Und was wir schon gar nicht brauchen, ist eine Zusammenlegung der ohnehin wenigen Sender, die noch solchen Qualitätsjournalismus bieten.



Es ist doch Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, das Wissen um und das Verständnis für politische, wissenschaftliche und kulturelle Zusammenhänge zu fördern, oder? Hat hier jemand den Eindruck, dass dieser Auftrag erfüllt ist, dass unsere Demokratie ungefährdet stabil ist und es im Land keine Bildungsdefizite mehr gibt? Ich jedenfalls nicht.



Unwissenheit ist der beste Nährboden für Populismus. Nicht umsonst versuchen alle autoritären Bewegungen immer zuerst den Meinungsmarkt unter Kontrolle zu bringen. Ich habe Angst dass es auch in Deutschland bald wieder soweit sein könnte. Die AfD arbeitet ja schon munter in dieser Richtung. Alle Verantwortlichen in Politik und Medien sollten deshalb nicht fragen, wie man beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk sparen kann, sondern wie viel ihnen die Demokratie wert ist.



Zum Schluss noch ein Zitat von Heiner Geißler: "Es gibt Geld wie Heu, es ist bloß in den Händen der falschen Leute."
Jürgen Veith Die Einsparungen z. B. bei 3 SAT sind dringend geboten.

Zurück zu wesentlichen Angeboten die dann dauerhaft finanziert werden können.

Eine ständige Ausweitung von Sparten ist nicht notwendig.
Jürgen Voigt Als Rundfunk- und Fernsehgebühren zahlender Bürger bin ich absolut gegen eine Zusammenlegung von ARTE und 3Sat, tagesschau24 und Phoenix sowie ZDFinfo und ARDalpha.



Gerade in einer Zeit der Verbreitung von Lügen und Halbwissen durch die Asozialen Medien ist es wichtiger denn je, den Bürgern ein qualitativ hochwertiges Informationsangebot aus Politik, Wissenschaft und Kultur zur Verfügung zu stellen.



Durch die Ausdünnung des ohnehin nicht üppig vorhandenen unabhängigen Angebotes überlässt man das Feld nur den Feinden der Demokratie, die sich mit Volksverdummung freudig dieser Räume bemächtigen werden!



WOLLEN SIE DAS ???
Jürgen Völp Es wäre schade, wenn der deutschsprachige (Deutschland, Schweiz und Österreich) Kultursender 3Sat in ARTE (eher deutsch-französisch) aufgehen würde. Gerade der Zusammenschluss eines großen, verwandten Sprachraumes ist aus meiner Sicht das "Salz in der Suppe".

Vielen Dank!
Jürgen von Esenwein Ich bin Demokrat. Ich hoffe, die Verfasser des neuen Rundfunkstaatsvertrages sind es auch. Ich zweifle aber, massiv. Die zwei Säulen, auf denen ein demokratischer Staat ruht, sind soziale Gerechtigkeit und KULTUR. Die Verfasser des neuen Rundfunkstaatsvertrages legen gerade die Axt an die Kultursäule an, insbesondere bei der Zusammenlegung von Arte und 3Sat. Aber auch die radikale Verminderung des Fernsehangebotes und, nicht zu vergessen, des Rundfunkangebotes, müssen hier thematisiert werden.

Offenbar wissen sie nicht, was sie da tun, oder sie sind sich nicht bewußt , was die Folgen ihres Handelns sind. Ich fordere die Verfasser sehr dringend auf, ihren Entwurf völlig zu überarbeiten. Es mag innerhalb des ÖRR hie und da, gewiß nicht grundsätzlich, Strukturen geben, die überprüft werden könnten bzw. sollten, z. B. die irrsinnig hohen Gelder, die an die Fußballbundesliga für Übertragungsrechte ausgegeben werden - aber hier wird ein Papier vorgelegt, das den Hass der Politik auf den ÖRR spiegelt, weil sie den Machern auf die Finger schaut.



MfG

Jürgen von Esenwein

69181 Leimen
Jürgen Weimer Der Reformentwurf scheint mir durchdacht und weitestgehend sinnvolle Optimierungen anzustreben, allerdings enthält er mir viel zu viel Klauseln die einzig und allein zum Ziel haben die vielfach als teuer und redundant angesehenen Regionalsender zu beschützen und festzuschreiben.

Ich möchte auch nicht sagen, dass Regionalsender x oder y keine Daseinsberechtigung hat, jedoch leuchtet mir nicht ganz ein, warum man sich für die Landesebene z.B. Radiobremen leisten möchte, gleichzeitig aber in Zeiten schlechter werdender Verständigung auf europäischer Ebene 3Sat abzuschaffen plant. Selbst das zusammen führen in Arte halte ich für den falschen Weg. Im Gegenteil ich würde gerne votieren für mehr bilaterale Senderkooperationen mit unseren Europäischen Partnern, nicht nur einmal im Jahr für den ESC sondern nach dem Vorbild Arte hin zur paneuropäischen Verständigung und Annäherung, genau das ist es was wir in Zeiten immer mehr auf nationale Interessen fokussierter Mitgliedsstaaten brauchen um zumindest vom nationalsozialistischen kleinklein auf eine proeuropäische Ebene gelangen.

Die Spartensender mit definiertem Zielgruppen-Alter sind meiner Ansicht nach aktuelle bereits unterrepräsentiert und die Hauptprogramme scheinen ihre Verantwortung die ganze Bevölkerung zu erreichen durch die bloße Existenz von Kika und Co. auf diese abzuwälzen um sich stattdessen vollständig an Senioren richten. Allein schon dass bis 44Jahre von jüngeren Erwachsenen die Rede ist zeigt dass hier etwas verkehrt läuft.

Informations und Bildungskanäle gibt es einige welche noch dazu zum Teil überflüssig oft minutenaktuell die aktuellsten Nachrichten bringen, das ist nicht nötig wenn man bedenkt wie häufig bereits auf linearen Hauptprogrammen Nachrichten gebracht und zum Teil sogar dafür Sendungen unterbrochen oder verschoben werden, davon abgesehen hat der allergrößte Teil der Bevölkerung bereits online Bezugswege falls zusätzliche Informationen benötigt werden. Im übrigen wird man ja auch auf Tagesschau 24 nicht vollumfänglich und erschöpfend mit Hintergrundinformationen versorgt, sondern vielfach auf online Angebote verwiesen, deshalb halte ich den Sender für überflüssig.

Bildungsinhalte kommen mir grundsätzlich zu kurz, obwohl sie vielfach nicht einmal neu produziert werden müssten, sondern im Fundus verstauben z.B. Formate wie Telekolleg oder sogar körperliche Bildung a la Telegym, selbst Sendungen wie etwa Hobbythek sind Beispiele für quasi kostenfreie Sendezeit mit Bildungsinhalt, stattdessen nonstop neue Dokus über Nazi-Deutschland oder Sendungen mit Harald Lesch und seinen zum Teil haarsträubenden kaum wissenschaftlichen Vergleichen ohne zusätzlichen Informationsgehalt zum Filmbeitrag sind für mich nicht der richtige Weg.

Auf den Hauptprogrammen liegt der Fokus seit Jahren darauf immer mehr Quizsendungen mit immer weniger Informationsgehalt zu produzieren, oftmals wird nicht einmal die richtige Lösung erklärt sondern stattdessen nur belanglos geschwätzt, vielfach sind Gäste in irgendeiner Form prominent und wollen nebenbei oder hauptsächlich Werbung für ihren jüngsten Film etc. machen. Letzten Endes sind die Sendungen also eigentlich Werbeveranstaltungen und es ist sinnlos die Sendung irgendwann als Wiederholung auszustrahlen, was die scheinbar geringen Produktionskosten in ein schlechtes Licht rücken dürfte. Gleiches gilt meiner Ansicht nach auch für die allermeisten Talk-Sendungen, die mittlerweile nicht einmal besonders ausgewählte Gäste benötigen die in irgendeiner Weise Expertenwissen zum Thema beitragen, stattdessen werden gewissermaßen Stammtischgespräche geführt und die Sendung zu schauen lohnt sich schon nicht beim ersten Ausstrahlen.

Wenn die Überführung von Sendern ins Internet tatsächlich wesentliche Einsparungen nach sich zieht bin ich voll dafür, DVB-T kann meiner Meinung nach komplett eingestellt werden, denn obwohl ich in Frankfurt Gallus wohne reicht eine Zimmerantenne nicht aus um jederzeit auch nur halbwegs vernünftigen Empfang zu gewährleisten, d.h. die Technologie ist Schrott, man findet schneller ein offenes WLAN als DVB-T Empfang.

Da die Kabel Pflicht für Mieter nun gefallen ist sehe ich auch das Festhalten auf diesem Wege kritisch und möchte zumindest eine Überprüfung anregen, so gut wie jeder der ein TV-Kabel Anschluss zu Hause hat kann sich günstiger einen streamingfähigen Internetanschluss, notfalls über das TV Kabel besorgen.

Zum Thema Sportgroßveranstaltungen muss ich sagen, dass die zum Teil aufgerufenen Preise für Sendelizenzen unverhältnismäßig hoch sind und auch wenn das allgemeine öffentliche Interesse groß ist nicht im bisherigen Maßstab weitergeführt werden darf. Könnte hier nicht auch eine Länderübergreifende Lösung angestrebt werden die den Druck auf FIFA UEFA und co erhöht?

Notfalls brauchen wir eben mal wieder echte Sportreporter welche ihr Handwerk Verstehen, damit uns auch Hörfunk reicht, statt Kommentatoren die uns mit Statistiken oder sonstigen unnötigen Infos von den überteuerten Bildern ablenken.
Jürgen Winkelmann Bitte halbieren sie die Anzahl der Programme. Viele Beiträge wie Wahlberichterstattung und Sondersendungen um 20:15 werden z. b. Auf ARD und ZDF gleichzeitig gezeigt. Außerdem sind Talkshows teilweise nur noch Wahlpropaganda, weil wie in Nachrichtensendungen überhaupt kein Faktencheck gemacht wird. Talkrunden auf Phönix ist teilweise auch nur Meinungsmache wie auf anderen Sendern.

Es reichen wirklich wie früher 2 Programme mit weiteren Länderprogrammen im Dritten.

Rundfunkgebühren zu zahlen, ohne dass man sich dagegen wehren kann ist sowieso schon eine Ungerechtigkeit. Aber dass man dann Nachrichtensendungen sieht, die mittlerweile keine Nachrichten mehr bringen, sondern immer irgendwelche Bewertungen vornehmen , sollte man verbieten.

Gerade auch für Jugendliche ist die immer wieder dargestellte Gewalt unerträglich. Nur weil es die Rundfunkgebühren gibt, muss man nicht immer wieder neue Programme erfinden
Jürgen Winkler Die Landespolitiker leben scheinbar in Ihrer eigenen Blase. Nur so kann man den Entwurf zur Beschneidung der Nachrichtenweitergabe per Internet/streamen verstehen. Das grenzt schon an Realitätsverweigerung seitens der beteiligten Politiker.
Jürgen Witte Sehr geehrte Damen und Herren



Ihre Spar-Vorschläge, was den Ankauf überteuerter Sportrechte durch die öffentlich-rechtlichen Sender angeht, kann ich nur unterstützen. Was aber die Einschränkung von eher der kulturellen Sphäre verpflichten Programmen wie ARTE und 3sat angeht, möchte ich Sie bitten Ihre Position zu überdenken.

Da die Programmverantwortlichen von ARD und ZDF in ihrem Hauptprogramm meinen, mit den Angeboten der werbefinanzierten Anbieter, sowohl was deren Inhalte angeht, als auch durch die Immitation von eher fragwürdigen, dort üblichen Programm- und Sendungsfomaten, die schon auch mal als Samstagsabendunterhaltung auf Kindergeburtstags-Niveau daherkommen; da diese unstreitbare Verflachung der Hauptprogramme anscheinend gewünscht ist, und alllenfalls um Mitternacht herum auch mal wieder Fersehen gemacht wird, das sich tatsächlich selber ernst nimmt, ist die Erhaltung der wenigen kulturellen Enklaven und Experimentierfelder unbedingt nötig, um die Existenz eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf Dauer zu rechtfertigen.

Was eines Tages exakt genau so aussieht wie RTL, Pro7 und Sat1, das wird sich schlussendlich natürlich der Frage nach der Notwendigkeit einer Finanzierung durch Gebühren stellen müssen, und dann kaum mehr ein triftiges Argument gegen die Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Sender vorbringen können. Oder zielen Ihre Vorschläge insgeheim in eben diese Richtung? Und wo bleibt bei alledem der anscheinend schon fast in Vergessenheit geratene Bildungsauftrag? Sind ARD und ZDF mit ihren Nachrichtenredaktionen nicht auch eine letzte Bastionen gegen die grassierende Desinformation der (un-)sozialen Medien im Netz?





Jürgen Witte



P.S.: Es geht ja beim TV leider immer wieder um Zuschauer-Quoten. Wäre mein Haushalt einer der wenigen, wo selbige Quoten ermittelt werden, für so manche Sparten-Sendung ergäben sich plötzlich bislang ungeahnte Zuschauerzahlen. Aber ich spreche hier eben auch für den Teil der Bevölkerung, der sich dieser Totalüberwachung seines Medienverhaltens lieber nicht unterwerfen will.
Jürgen Wolff Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten der neuen Medien und Informationswegen (TikTok, X, Facebook etc.) kritisiert die Politik Fake News, Desinformation, Einflussnahme von anderen Staaten.



Und was kann man dem entgegensetzen?



Unabhängiger Journalismus, Vielfalt, Kultur, Respekt, kritisches Denken.



Mit der gravierenden Änderung und Streichung von öffentlich-rechtlichen Sendern schwächt der Staat die Demokratie und damit sich selber.



Der rechten Parolen "Lügenpresse" wird nichts entegengesetzt, sondern der verfassungsfeindlichen AfD die Türen geöffnet.



Die Unterzeichner der Rundfunkkommission erweisen dem Staat einen schlechten Dienst.



Es ist zu hoffen, dass das Verfassungsgericht angerufen wird und den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten stärkt und unterstreicht.
Jürgen Zander Ich möchte dem Vorhaben widersprechen, Rundfunk- oder Fernsehsender einzustellen oder zusammenzulegen, Aus folgenden Gründen:

Im Unterschied zu den Zeitungen, die den Zugang nur auf ihre Informationen zulassen und damit Möglichkeiten, die das Internet bietet, nämlich von hier nach dort zu klicken und sich so unterschiedliche Meinungen zugänglich zu machen, einschränken, bestand der Vorteil der öffentlichen Medien darin, mit einer relativ kleinen Monatsgebühr vielfältige Meinungen hören oder lesen zu können.

Gerade Sender wie Phoenix, Arte, Tagesschau24 oder 3Sat bieten Möglichkeiten, die ganze Vielfalt der Themen und Informationen zu entdecken, die ansonsten in den Tiefen anderer Informationsstellen verborgen geblieben wären. Die sogenannten Hauptsender dagegen sind häufig nur Plätze zur Selbstdarstellung der Politiker. Analysen finde ich z.B. in der Phoenix-Runde. Vertiefte Darstellungen eines Thema in der Sendung "Im Hintergrund" des DLFs. Oder Einblicke in die Entiwcklungen vor Ort im "Ländermagazin". Alles absolut unverzichtbar. Wie auch die Möglichkeiten regionaler Einblicke mittels der Landessender, sei es des Fe4rnsehens oder Rundfunks.

Arte ist ein Sender des deutsch-französischen Austauschs. 3Sat öffnet sich dem Raum der Alpenländer. Es benötigte weitere Sender, die die Diskussionen und Interessenlagen der östlichen Länder, z.B. Polens, uns zugänglich machen. Ähnlich wäre ein Informationsfluss aus dem skandinavischen und dem britischen Raum vonnöten. Oder auch dem aus Spanien, Griechenland und Italien. Also bedürfte es mehr solcher Sender wie Arte und 3Sat, um dem Informations- und Bildungsauftrag des ÖRR nachzukommen. Eine europäische Einigung, die vielleicht einmal mit freien und gleichen Wahlen in ganz Europa aufwarten wird, kann nicht gelingen, wenn nicht die Teilöffentlichkeiten der europäischen Nationen zu einer zusammengeführt wird.

Der ÖRR erfüllt seinen Auftrag dadurch, dass er Sendungen produziert, denen man zuhören muss, statt einer Mediennutzung Vorschub zu leisten, wo das Gesendete nicht mehr ist als eine Klangtapete.

Ich wünsche mir mehr Entdeckerfreude. Statt Wellen zur Hebung der Stimmung zu sein mit dem Immergleichen wäre es vielleicht einmal angebracht, Sendungen zu produzieren, in denen neue Musiker vorgestellt werden, Vergleiche der Interpretationen guter Musiker angeboten werden, also eine Geschmacksbildung stattfindet, die dann vielleicht auch wieder Rückwirkungen in das Politische hat.

Wissenschaft nimmt Einfluss auf den Alltag. Sei es in Form der KI oder in solchen Ausnahmezeiten wie der Corona-Epidemie. Was liegt also näher für ein Medium, was sich der Ermächtigung zum selbstständigen Denken widmen soll, als den Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnisses und ihrer Relativität einzuüben? Wie soll man ein Einverständnis in Rücksichtsregeln lernen, wenn man nicht erkennen kann und die Vernunft aufbringen kann für das, was sich aus dem Verstehen wissenschaftlicher Ergebnisse herleitet, wie es in der Corona-Zeit der Fall war?

Man sage jetzt nicht, der Bürger sei zu dumm. Man müsse ihm alles mundgerecht liefern. Ich bin sicher, schon jetzt wird der Bürger bei vielen Angeboten unterfordert. Er merkt schnell, wenn ihm etwas vorenthalten wird. Und driftet vielleicht in Informationskanäle ab, die nur Fake-News bereithalten.

Den Vorschlag, Sendungen zu produzieren, die freier und experimenteller sind, also den Blick weiten, und diese ab 22:00 Uhr zu senden, kann ich nur unterstützen.

Zusammenlegungen der Sender werden dazu führen, dass Sendungen gestrichen werden. Wenn Arte und 3Sat ein Sender sind, wird weniger Französisches, Schweizerisches oder Österreichisches an uns übermittelt. Und wir haben keine Wahl mehr, uns für dieses oder jenes zu entscheiden. Das kann man nicht wollen.
Jürgen Zimmer Ärgerlich! Alles wird teurer. Auch die Rundfunkgebühren sollen erneut erhöht werden. Das will der Rundfunkrat verhindern und dafür Angebote gravierend einschränken oder komplett einstellen.

Für den Gegenwart der derzeitigen monatlichen Rundfunkgebühr kann ich vielleicht einmal ins Kino gehen oder ein halbes Mal ins Theater. Im öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehen habe ich eine große Auswahl an Rundfunksender und Fernsehsendern, die ich rund um die Uhr konsumieren kann. Längst nicht alle Programmangebote finden mein Interesse und die ständigen Wiederholen nerven.

Dennoch kann ich täglich Sendungen finden, die ich sehen oder hören möchte. Speziell die Sender 3Sat und Arte unterscheiden sich wohltuend von den Mainstream-Programmen der Hauptsender ARD und ZDF. Insbesondere im Bereich Kultur. Spiel- und Fernsehfilme, Konzerte, Opern und Theaterstücke, Wissenschaft und Politik. Jeden Tag mindestens ein passendes Angebot. Und das alles für knapp 20 Euro!

Es darf keine Lösung sein, gerade in diesem Bereich den Rotstift anzusetzen. Auch wenn die Konsumenten in der Minderheit sind, das sind auch die Besucher der Theater- und Opernhäuser oder in den Konzertsälen.

Die Sender 3Sat und Arte müssen ungekürzt erhalten werden. Es darf nicht alles im Einheitsmatsch der sogenannten Mehrheit untergehen, zumal die ja bereits das weitaus größere Angebot haben.

Jürgen Zimmer

Saarbrücken
Jutta Abendroth Kürzungen und Einsparungen sind sicherlich sinnvoll und nötig. Aber gibt es keine Alternative zum geplanten Vorgehen. Es wird einiges Geld ausgeheben um zB über Sport zu berichten, teilweise mir mehreren Moderierenden.

Gerade in diesen Zeiten ist es super wichtig die öffentlich rechtlichen zu stärken und nicht zu kastrieren. Fakenews werden die geplanten Lücken füllen. Beängstigend.
Jutta Butzlaff-Piehler In Zeiten zunehmender Bedrohung unserer Demokratie von rechts halte ich es für regelrecht gefährlich und absolut unangebracht, zwei so wichtige und herausragende Sender wie 3sat und ARTE zusammenlegen zu wollen. Qualitätsfernsehen mit breitem kulturellen Angebot ist so unglaublich wichtig für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie. Sehen Sie denn nicht, was in anderen Ländern geschieht?! Der gesellschaftliche Umbau in Diktaturen erfolgt doch immer ganz besonders über die Medien und deren kulturelle Vielfalt. Wie kann man da auf den Gedanken kommen, diese zwei immens wichtigen Sender zusammenlegen zu wollen? Das kann ich nicht nachvollziehen.

Die Sendung Kulturzeit auf 3sat beispielsweise gehört seit vielen, vielen Jahren regelrecht zu meinem Leben dazu. Eine absolute Bereicherung, die nicht wegfallen darf.



Ich hoffe sehr, die Zusammenlegung lässt sich noch abwenden. Viele Grüße

Jutta Butzlaff-Piehler
Jutta Chrisanth Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sehen mich fassungslos. Insbesondere die Idee, 3Sat und Arte zusammenzulegen, finde ich unzumutbar. Schließlich hat das Fernsehen auch einen Bildungsauftrag, den diese beiden Sender auf besondere Weise erfüllen. Ard, ZDF und zum Teil auch die Dritten Programme bewegen sich ja seit längerem auf einem RTL-Niveau mit ihren unzähligen Serien (Rote Rosen, Arztserien u. ä.) Wer nachmittags etwas für seine Bildung tun möchte, schaut dabei in die Röhre. Auch die tägliche Gleichtaktung der Programmabfolge, für beschränkt aufnahmefähige Menschen, vielleicht eine Orientierungshilfe, hat mich schon entsetzt. Wenn das Spartenprogramm wie angekündigt, zusammenschrumpfen sollte, bitte ich Sie um Befreiuung von der Zahlungspflicht vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehen. Das Wenige, das Sie mir dann noch bieten, kann ich in Zukunft auch streamen.

Zutiefst enttäuscht

Jutta Chrisanth
Jutta Eilbacher Guten Tag.



Mit Entsetzen lese ich, dass arte und 3sat zusammengelegt werden sollen. Echt jetzt???? Es gibt überwiegend Mist im Fernsehen, insbesondere am Wochenende. arte und 3sat sind zwei der wenigen Programme, die ich regelmäßig sehe. Nun soll das, was ich sehen will, noch weiter reduziert werden!



Ausgeweitet weden immer mehr häßliche Krimis, häßliches Reality-TV, insbesondere 'Gaffer-TV', wie ich Sendungen wie Hallo Deutschland, Brisant & Co. nenne. Weniger Sendungen mit Niveau, Bildung ist nicht mehr gefragt, nur noch Politik, Schicksalsreportagen, Gewalt und Katastrophen. Und da wundert man sich, dass unsere Gesellschaft immer mehr verblödet, verroht und psychisch krank wird! Das Fernsehen hat m.E. eine gesellschaftliche Verantwortung: Die Leute halten das, was in den Medien verbleitet wird, für die einzig wahre Realität; Freude und Kunstgenuß werden als 'heile Welt' abgetan.



Und dann noch die ständigen Sportsendungen. Wieso hat man dafür nicht einen Extrasender, so dass Nichtinteressierte ihr normales Programm sehen können? Dafür verschwinden die Wissenssendungen (W wie Wissen, Xenius, LexiTV und und und..) bzw. werden ausschließlich auf alpha 'abgeschoben'.



Ältere, sehr gute Spielfilme werden überhaupt nicht mehr gesendet, und wenn, dann immer nur dieselbe Handvoll, wo es doch so viele gibt. Ist es zu teuer? Oder stört es, dass geraucht wird? Oder ist es der frühere Umgang mit Frauen? Oder sagt jemand 'Neger'? Das wäre Zensur! Alte Filme sind Zeitdokumente, was zur Bildung beiträgt.



Keiner bedenkt, dass z.B. bei einer Einschaltquote von 30% eine Sendung 70% NICHT sehen wollen! Ziel sollte sein, möglichst viele Zuschauer mit verschiedenem Geschmack zu erreichen, nicht den Massengeschmack Zuschauern aufzuzwingen, die das nicht sehen wollen. Mehr Sendungen zu demselben Thema führen nur dazu, dass sich die 30% auf mehrere Sender verteilen und nicht dazu, dass es mehr Zuschauer gibt.



Anspruchsvolle Sendungen werden nie die Mehrheit erreichen, deshalb muss man das Programm nicht nach unten anpassen. Ich zahle die gleiche Gebühr wie alle anderen, warum werde ich benachteiligt??? Wird Bildung heute bestraft, weil sich gebildete Leute nicht als Shopping-Smombies eignen? Mit dieser Meinung stehe ich übrigens nicht allein.



Jutta Eilbacher
Jutta Franz Die Nischenprogramme der öffentlich-rechtlichen Medien sind die einzigen Programme, die wir als ältere Menschen hauptsächlich in Anspruch nehmen. Besonders 3sat ist ein beliebter Sender, der vielseitige wissenschaftlich kulturelle Berichterstattung leistet.
Jutta Gerhardt Online-Nachrichten im ÖRR drohen massive Verzögerungen!!! Das darf nicht wahr sein, oder? Wer hat sich denn das ausgedacht??? Wie kann man denn heutzutage Nachrichten einschränken bzw. beschränken? Es ist ganz ganz wichtig das so eine Neugestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf keinen Fall beschlossen wird. Ich dachte wir sind hier in Deutschland und nicht in Russland, Korea, China etc.!!! Eine Unverschämtheit ist das...!
Jutta Götze Ein Zusammenschluß von arte und 3sat ist undenkbar. Beide Sender stehen für sich und sind unverzichtbar. Die Mittel speziell für den Wissenschaftsjournalismus von 3sat sollten deutlich aufgestockt werden. Es ist ein Armutszeugnis der politisch Verantwortlichen, daß der öffentlich rechtliche Rundfunk seinen verbrieften Bildungsauftrag immer mehr zu Gunsten dünner Unterhaltungsfilmchen und einer Flut von Spiel-, Talk- und Quizshows einschränkt. Es gibt Befragungen die zeigen, daß Zuschauer mehr an Oper und Theater interessiert sind als an Fußballspielen. Also bitte mehr arte - keine roten Rosen, keine jungen Ärzte, keine Degetoisierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Mehr Qualität!!! Der Souverän ist Zuschauer und zahlt!!!

Jutta Götze
Jutta Heldt Guten Tag, vielen Dank dafür,

dass ich hier meine Meinung kundtun darf.

Für mich ist die Eingliederung von "3 sat" in den Kanal: "Arte Kulturprogramm" erschreckend. 3 Sat, mit dem interessanten wissenschaftlichen Schwerpunkt und anspruchsvollerem Programm, ist für mich eine Quelle seriöser und gut recherchierter Hintergründe, Information und Unterhaltung. Das finde ich in einer Zeit, in der ich mich überschüttet fühle mit reiner Meinungsmache und Halbwahrheit besonders wertvoll.

Und bitte nicht die Babyboomer aus ihrem Fokus nehmen! Das sind Menschen, die noch mit der Tageschau und anderen Sendungen aufgewachsen sind, und dies auch weiter tun möchten und in den nächsten Jahrzehnten ihre treuesten Kunden sein werden.

Vielen Dank für ihre vertrauenswürdige Arbeit.
Jutta Knoll Sehr geehrte Damen und Herren,



Sparmaßnahmen kann ich sehr gut nachvollziehen, sicherlich ist es auch nicht unbedingt erforderlich, so eine Vielzahl von kleinsten Hörfunksendern zu betreiben.

Aber die jetzt geplanten Maßnahmen sind absolut nicht geeignet, junge Menschen dazu zu bringen, nicht nur dubiose Internetseiten zu konsumieren, sondern auch guten Journalismus in den öffentlich-rechtlichen Medien kennenzulernen.

Durch Ihre Pläne würden sehr viele politische und kulturelle Formate auf der Strecke bleiben.

Insbesondere eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat ließe wertvolle Sendungen verschwinden. Ist das etwa geplant? Sind die dort gezeigten Sendungen zu kritisch für die Politik?

Auch dass der Journalismus in seiner Verbreitung überhaupt beschränkt werden soll und es dem Zuschauer / Hörer dann nur noch möglich ist, sich seine Informationen mühsam selbst zusammenzusuchen, kann im jetzigen "Chaos" der Welt nur schädlich sein.

Im Übrigen ist die Transparenz der geplanten Maßnahmen zu bemängeln! Jahrelang wird an diesen Änderungen "gebastelt" und plötzlich sind sie schon fast (und zwar fast unhörbar) beschlossen.

Die Bürger können verlangen, über solche Änderungen frühzeitig und offen informiert zu werden, und zwar in leichter Sprache, die jeder verstehen kann!

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Knoll
Jutta Kodrzynski Der öffentlich rechtliche Rundfunk hat u.a. einen Bildungsauftrag. Der Wegfall von Phönix ( nur hier erhalte ich ungefilterte Informationenn aus dem Bundestag und kann mir meine Meinung bilden ) steht diesem Auftrag entgegen. Die Zusammenlegung von sat3 und arte hat den gleichen Effekt. Die Vorschläge der KMK bedeuten für mich, die mündige Bürger*in stört nur und soll ruhig gestellt werden.

So kann Politikverdrossenheit natürlich auch gefördert werden. Ich widerspreche den Plänen.
Jutta Krey Wir wünschen uns, dass die Vielfalt der Sender in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erhalten bleiben.

Insbesondere finden wir es nicht sinnvoll, arte und 3-sat zusammenzulegen, sondern beide sollten als eigenständige Sendeplätze bestehen bleiben. Wir schätzen die Vielfalt und länderübergreifende Programmformate beider Sender.
Jutta Künemund Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte erhalten Sie den Sender 3sat. Es ist einer der hochwertigsten Sender, mit sehr guten Dokumentationen und Spielfilmen. Ansonsten gibt es keinen Grund mehr, den Fernseher einzuschalten.

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Künemund
Jutta Kunkel Ausgerechnet bei den sog. "Spartensendern" zu sparen, ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten machen wir doch in Hinsicht auf den ÖRR einiges richtig. Es geht eben nicht nur darum, den massentauglichen und eher flachen "Mainstream" zu bedienen, sondern auch Raum für das etwas anspruchsvollere Publikum zu lassen, das ja auch den Rundfunkbeitrag bezahlen muss. Insbesondere auf 3Sat und Arte werden anspruchsvollere Dokumentationen, Kabarett oder gar anspruchsvolle europäische Filme ausgestrahlt, die in den übrigen Programmen einfach nicht vorkommen. phoenix, zdf.info und tagesschau 24 bringen Berichte und Diskussionen, die in der Tiefe weit über die Formate der sog. Hauptsender hinausgehen. Soll ausgerechnet am Bildungsauftrag gespart werden? Ich sehe aber durchaus Einsparpotential bei den sog. dritten Programmen oder auch bei den Hauptsendern. Nur einige beispielhafte Fragen: Ist es notwendig, dass auf WDR in der Aktuellen Stunde im Wesentlichen die Nachrichten aus der Tagesschau von 2(!) Moderatoren wiederholt und nur ein kleiner Teil von NRW-Nachrichten gesendet werden, wobei letztere dann in der Lokalzeit auch noch wiederholt werden? Müssen bei den Tagesthemen 3(!) Leute rumstehen? Sind die Intendantengehälter angemessen im Vergleich zum Gehalt des Bundeskanzlers? Ich vermute, dass es bei diesen Beispielen letztlich um "heilige Kühe" geht, bei denen kein Sparen gewollt ist.
Jutta Landwehr Ich bin strikt gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3 Sat. Inhaltlich würden sie dadurch viel zu viel verlieren.

Diese Sender müssen so wie sind erhalten bleiben, da sie für eine gesellschaftliche, politische und kulturelle Vielfalt stehen, was zur Stärkung unserer Demokratie beiträgt. In jetzigen Zeiten wichtiger denn je!!



Vielfalt steht für Demokratie, Toleranz, Gleichheit.



Diese Bestrebungen, Unmengen an Sendern, gerade im Kultur schaffenden Bereich verschwinden zu lassen, machen mir große Angst - wohin soll das führen??
Jutta Michelswirth Die Zusammenlegung der Fernsehsender arte und 3sat sowie die Streichung oder Zusammenlegung von Kinder- und Jugendsendern wie KiKA, funk, ZDFneo und ONE könnten erhebliche negative Auswirkungen auf den Bildungsauftrag der öffentlichen Rundfunkanstalten haben. Arte und 3sat zeichnen sich durch unterschiedliche Programmschwerpunkte und Zielgruppen aus; während arte einen starken Fokus auf europäische Kultur und Kunst legt (Deutschland und Frankreich), bietet 3sat ein breiteres Spektrum an Themen wie Wissenschaft und Kultur (Konzerte, Theateraufführungen, Literatur etc. aus dem deutschsprachigen Raum – Schweiz, Österreich und Deutschland) an. Eine Zusammenlegung dieser Sender würde die Vielfalt der Inhalte einschränken und die kulturelle Identität beider Sender verwässern, was den Bildungsauftrag, der eine umfassende Informations- und Bildungsversorgung sicherstellen soll, aus meiner Sicht gefährdet.

Ebenso spielen Kinder- und Jugendsender eine entscheidende Rolle in der frühkindlichen und schulischen Bildung, indem sie nicht nur unterhaltsame, sondern auch bildende Inhalte bereitstellen, die auf die Bedürfnisse junger Zuschauer abgestimmt sind. Eine Streichung oder Zusammenlegung dieser Sender führt dazu, dass wichtige Bildungsangebote verloren gehen und die spezifischen Interessen von Kindern und Jugendlichen nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden. Zudem tragen diese Sender zur Vermittlung kultureller Werte und zur Entwicklung von Medienkompetenz bei, was in einer zunehmend digitalen Welt von großer Bedeutung ist. Die Vielfalt des Angebotes ist somit auch ein Beitrag zur Förderung der Demokratie.

Insgesamt könnte die Zusammenlegung von arte und 3sat sowie die Streichung von Kinder- und Jugendsendern die Vielfalt und Qualität der Bildungsinhalte erheblich verringern und den Zugang zu relevanten Informationen für verschiedene Zielgruppen einschränken. Dies untergräbt nicht nur den Bildungsauftrag der öffentlichen Rundfunkanstalten, sondern gefährdet auch das Verständnis und die Wertschätzung für kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Themen in der Bevölkerung.
Jutta Ott Jutta Guten Tag, mit Befremden und einem gewissen Unbehagen habe ich von den geplanten Reformen erfahren. Insbesondere der Plan, die "kleinen" öff.-rechtlichen Sender wie zdfinfo, zdfneo, ardalpha bedienen wichtige Themata und bereiten eine große Interessens-Vielfalt auf profunde Art. Naturwissenschaftliche Informationen, komplexe Zusammenhänge, Umweltwissen und v.a. unschätzbar gute Natur- und Tierdokus sowie internationale Produktionen müssen niedrigschwellig im linearen TV zu sehen sein. Besonders besorgt mich die "Drohung", dass 3sat abgeschafft werden soll, oder nur noch dessen Fragmente bei ARTE untergebracht werden soll! - 3sat ist neben ARTE, das ebenso viel Kultur und Wissenschaft als auch viele, nur in diesen beiden Sendern angebotenen Themata anbietet - das wichtigste TV-Angebot für Interessierte - die sich weit über die oberflächliche "Berieselung" vieler anderer Programme, Sendungen und v.a . in übergroßer Menge ohnehin im Internet und Bezahl-TV angeboten werden. Die o.g. Spartensender und va. 3sat und Arte bieten diese wichtigen Dokus und redaktionellen Beiträge - mit hohem Bildungsangebot, gerade immer auch europäisch, auch mit Original-Ton und in verschiedenen Sprachen und Kulturkreisen produzierten Inhalte! Mit deutlich mehr Hintergrundinfos und anspruchsvollem Tiefgang der redaktionellen als auch Doku-Beiträge im Vergleich zu anderen Massen-Sendungen. Gerade 3sat und ARTE sind für Menschen wie mich - etwas älter, wissenschaftlich, umfassend gesellschaftlich und politisch Interessierte unverzichtbar! Und dies explizit im linearen Angebot - ausgewählte und präzise recherchierte Beiträge - die ich mir nicht im Internet mühsam zusammensuchen muss!

Es soll und muss gespart werden? Mein Vorschlag: Besser diese endlosen Nachmittags-Soap-Operas abschaffen, ebenso hochaufwendige und nicht gerade dem öff-rechtlichen Bildungsauftrag dienliche Shows und altbackene teure, seichte Serien mit - sorry! die Realität - Null-Inhalten, aber an teuren Orten rund um die Welt produziert!- auf umweltschädlichen Kreuzfahrtschiffen oder unrealistische banale Liebesgeschichten in teuren Hotels produziert... Wer braucht sowas heutzutage? Schauspieler und Filmteams, die Urlaub auf TV-Gebühren machen wollen?

Ich könnte noch viel weiter argumentieren - aber ich spare mir die Energie. Bitte erinnern Sie sich als EntscheidungsträgerInnen an die klar gesetzlich definierten Aufträge, - da MUSS gerade die Bildung und Kultur viel größeren Wert und Umfang bekommen - als Gegengewicht zu den banalen, oft vermutlich verdummenden Serien und oberflächlichen Shows u.ä. Ich hoffe meine Stimme - sowie die Stellungnahmen des Kulturrates und die Erwartungen an die Qualität im öff.-rechtl. Fernsehen werden mehr berücksichtigt! Danke.
Jutta schlesselmann Sehr geehrte Damen und Herren, gegen das Einstellen des Senders 3Sat möchte ich meinen Protest einlegen. Es kann nicht angehen, dass ein so guter kultursender eingestellt werden soll. MfG Jutta Schlesselmann
Jutta Schumacher Meiner Ansicht nach sind die Änderungen ein gefährlicher Einschnitt in die öffentlich rechtliche Berichterstattung.

Es muss sichergestellt werden, dass die Nachrichtendienste, welche auf dem Boden der Demokratie stehen, in ausführlicher Weise und aktuell berichten können.

Ansonsten werden Propagandasendern mit ihren Fake News Tür und Tor geöffnet.
Jutta Seipel Online bin ich ständig aktuell informiert und ich muss nicht warten, bis ich im Fernsehen Nachrichten schauen kann. Ich verstehe nicht, warum mir diese Informationsmöglichkeit genommen werden soll. In Deutschland gehen wir rückwärts statt in vorwärts. Einfach nicht nachzuvollziehen.
Jutta Sengpiel Meine / unsere Sorge ist, dass das in § 28a eingeführte „Körbemodell mit Schwer-

punktangeboten“ zur Reduktion bisheriger Programmangebote und vorallem deren Vielfalt führen würde.



So bietet Phönix sehr gute live "vor Ort"-Bereichterstattungen (Bundestagsdebatte, Pressekonferenzen etc.) und bietet damit politische Informationen aus 1. Hand. Bei 3sat sind es andere Schwerpunkte die mir/uns gut gefallen. Sendungen wie z.B. nano bieten aktuelle wissenschaftliche Beiträge. 3sat hat eine beeindruckende Vielfalt an Informationen bzw. Dokus die sich mit Natur- und Umweltthemen beschäftigen. So haben beide Programme Alleinstellungsmerkmale die natürlich entsprechend Sendezeit beanspruchen. Eine Fusion dieser beiden Programme muss zwangsläufig zum Wegfall wichtiger Formate führen und würde so die Themenvielfalt unangemessen einschränken.

Aktuell sind insbesondere Sendungen wichtig, die digitalen Fehl- und Falschinformationen gut recherchierte Informationen entgegensetzen.

Wir hoffen, dass diese Aspekte besondere Berücksichtigung finden.

Eine Erhöhung von Rundfunkgebühren wäre demgegenüber unseres Erachtens das kleinere Übel.



Mit freundlichen Grüßen

Jutta Sengpiel
Jutta und Dr. Wolfgang Klein An den Rundfunkrat ARD/ ZDF



Geehrte Damen und Herren,

mit Erschrecken erfuhren wir von den Kürzungsvorhaben für die Öffentlich- Rechtlichen Radio -und Fernsehsender. Wir sind besonders an kulturellen Inhalten von ARTE und 3sat interessiert und befürchten nun eine große Einschränkung in diesem Genre. Über die vielen Live- Übertragungen von Fußballspielen haben wir bisher hinweggesehen, weil es zum Glück noch Länderprogramme und die Obengenannten gibt. Wir sind nicht gegen Fußballfans, aber dagegen, bei den Kultursparten radikal einzusparen.

Arte und 3sat sind die einzigen Sender, die bewusst europäisch ausgerichtet sind und den Horizont über das Nationalstaatliche erweitern.

Als ältere Bewohner in einer ländlichen Region (das nächste Theater in Trier, 70 km) können wir an Theater,-Konzert -und Ballettaufführungen durch ARTE und 3sat partizipieren. Es wäre für uns ein Riesenverlust, darauf verzichten zu müssen.

Wir bitten dringend, diese beiden Sender zu erhalten. Vielleicht könnte man sogar andere europäische Länder mit ihrer vielfältigen Kultur in die Gestaltung und Finanzierung einbinden.

Mit besorgten Grüßen um die Erhaltung der bunten Demokratie

Jutta und Wolfgang Klein



Jutta-Frauke Kapp Wer sonst kann NANO und Kulturzeit außer 3sat? Ich möchte nicht darauf verzichten müssen!
Jytte Peper Guten Tag!



Ihre Vorschläge zur Reform der Öffentlich-Rechtlichen habe ich mir angesehen.

Ich gehöre mit 50 Jahren noch zu der Generation, die mit den Öffentlich-rechtlichen als fast einzigem Fernseh- und Radioangebot aufgewachsen sind.

Und ich genieße dieses Angebot bis heute.

Allerdings nutze ich es so gut wie nicht mehr „linear“. Wie viele meiner Generation und denen, die jünger sind, kämen wir so gut wie ohne lineares Fernsehen und Radio aus. Die Nutzung hat sich komplett in die Mediatheken und Audiotheken verschoben. Wenn ich Ihr Vorhaben richtig verstanden haben, wollen Sie im Rahmen der Erforderlichkeit die Onlinedienste der linearen Ausstrahlung nur noch nachschalten. Das ist aus meiner Sicht ein großer Fehler. Damit verlieren sie an Aktualität und an Reichweite bei den jüngeren Menschen, die Sie zum Erhalt der Demokratie dringend erreichen müssen.

Ich weiß, dass gerade von rechts ein massiver Kostendruck aufgebaut wird. Aber diese Kräfte dürfen nicht gewinnen. Denken Sie daran, Ihre Reichweite zu stärken und das gerade bei den jungen und jüngeren Menschen.

Ein kleiner Fehler ist meiner Meinung nach bei Kindern und Jugendlichen der Aufbau der starken Marken Kika und Funk. Die Angebote sind toll. Sie bieten den jungen Menschen aber keine Anbindung an die darüber geschalteten Angebote von ARD und ZDF. Wie findet man als junger Mensch von Logo zu heute und Tagesschau?

Bitte bleibt standhaft. Gerne mit weniger Fußball und dafür mit ganz vielen anderen Sportarten.

Mit besten Grüßen

Jytte Peper
K. Borghardt 3Sat, Phoenix und ARTE sollten erhalten bleiben.

Sie sind die einzigen Sender die vertieft, doch auch differenziert und horizont-erweiternd berichten und so einem Bildungsauftrag des ÖRR nachkommen. WENN sie diesem nachkommen wollen, wäre eine Einstellung dieser Sender ein definitive Fehlentscheidung.

Zudem würden Sie dem - bereits viel zu dominanten Feld der privaten Sender, mit ihrem sogenannten "Info-Tainment", dass mehr polemisiert als informiert - das Feld überlassen.



MfG K. Borghardt
K. Breske 3sat und ARTE haben jeweils ihren ganz eigenen Reiz.

Beide sind es auf alle Fälle wert weiterhin Teil der Fernsehlandschaft zu sein. Jeder für sich.



Da ich neben diesen beiden Sendern grundsätzlich nur die Spartenkanäle des ÖRR, sowie den ein oder anderen Regionalsender schaue, würde die Streichung eine große Lücke in meinem täglichen Fernseherleben hinterlassen.



Für mich persönlich wäre das ein großer Verlust.



Besonders 3sat liegt mir sehr am Hezen.



#FingerWeg
K. Groh Sorry, ich bin ziemlich sauer!

Ich bin fast 70 Jahre alt und in Rente.

Ich habe viel Freizeit nutze daher täglich und ausgiebig das öffentlich rechtliche TV, auch 3Sat und Arte, aber auch alle anderen seriösen Sender (außer KIKA).

Da mich die viele Werbung nervt, schaue ich selten etwas anderes.



Nun habe ich das Gefühl, hier soll in Windeseile eine "REFORM(?)" von oben nach unten durchgedrückt werden. Anscheinend ist eine breite Diskussion über Sinn und Zweck nicht wirklich erwünscht, sonst hätte ich hier nicht nur diese minimale Möglichkeit, meine Meinung auszudrücken.

Warum kann ich nicht sehen, was andere Menschen dazu schreiben, wie es in Foren oder in Kommentaren (wie z.B. bei YouTube) möglich ist und was einen Meinungsaustausch ermöglichen würde?

Und warum diese plötzliche Hast, wenn es um so ein wichtiges Thema geht?



Zu ihren Plänen:

Ich bin ein Gewohnheitsmensch und möchte nicht, dass alle meine Sehgewohnheiten und lieb gewonnenen Strukturen einfach so über den Haufen geworfen werden.

Kleinere Änderungen würde ich in meinem Alter vielleicht noch ganz gut verkraften, aber nicht so eine radikale Umgestaltung.

Ich wäre sogar bereit, monatlich etwas mehr zu bezahlen, um die jetzigen Strukturen zu erhalten oder sogar zu stärken.



Ich mache mir eh Sorgen, über die zukünftige Unabhängigkeit der Sender und der Berichterstattung, um Kunst und Kultur und um die Meinungsfreiheit.

Das alles könnte in Zukunft durch den wachsenden Rechtspopulismus bedroht werden.



Ich weiß natürlich, dass es zu diesem Thema viele unterschiedliche Meinungen gibt. Besonders die jungen Leute bevorzugen ja anscheinend völlig andere Formen der Mediennutzung.

Aber noch sind wir Älteren in der Mehrheit. Und daher sollten auch unsere bisherigen Seh- und Hörgewohnheiten erfasst und berücksichtigt werden.



Vielen Dank
K. Hertzsch Ich finde es völlig falsch, in der jetzigen Situation, in der unser Land, Europa und VOR ALLEM die POLITIK steckt, am öffentlichen Rundfunk zu sparen! Das müsste doch eigentlich gerade im Sinn der meisten Parteien sein, zumindest das Programm nicht weiter zu beschneiden. Eine schlechtere Programmauswahl für die Gesellschaft wird doch auf Dauer zu noch mehr Unmut in der Bevölkerung führen! Zumindest kommt es mir so vor, als ob am völlig falschen Ende gespart werden soll! Vllt. wäre es besser, die Gehälter anzupassen(in den öffentlichen Dienst einpflegen) und die Renten/ Pensionen "etwas" zu kürzen. "Normale Arbeitnehmer" müssen immer länger arbeiten bzw. erhalten eine höhere Rentenbeschneidung bei früheren Eintritt. Eine Angleichung an bestehende Systeme hätte bestimmt auch ein sehr hohes Einsparpotential.

Was mir überhaupt nicht gefällt, ist, dass gerade ein "europäischer"Sender wie 3sat gestrichen werden soll. Ja, es ist vllt. nur ein kleiner Sender, der (nur) 4 Länder(I, AT, CH, D) widerspiegelt, aber es ist ein Europäischer! Somit schwächt man doch die beiden einzigen europäischen Sender in Deutschland(arte und 3sat). Das ist doch noch viel mehr Wasser auf die Mühlen der Europakritiker, wenn man gerade hier spart. Das verstehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht! Ich glaube man muss gerade in der Zukunft trotzdem auch ein reichhaltiges europäisches Programm anbieten! Nicht nur Regional und für Deutschland. Und Nein: das Auslandsjournal und der Weltspiegel werden mir da nicht reichen! Ich glaube schon, dass die jetzige junge Generation über die Grenzen von Deutschland hinaus schaut und sich auch viele Gedanken um Europa und die Welt macht. Wahrscheinlich sogar mehr Gedanken, als manch ältere Generation in Deutschland. Gerade für diese Menschen muss es auch in Zukunft ein gutes Programm geben, was ich leider mit dieser Reform in Zukunft nicht sehe!



Was ich jedoch richtig stark finde: Das man hier als "normaler, kleiner Bürger" auch mal was anbringen darf! Ob sich das überhaupt jemand durchliest und vllt. auch jemand danach handelt, ist natürlich eine ganz andere Frage... Aber den Ansatz von "Mitspracherecht" (und sogar noch ONLINE!) bei solch wichtigen Themen, würde ich mir auch gern bei anderen politisch bevorstehenden Entscheidungen in unserem Land für die Zukunft wünschen!! Bald ist ja Weihanchten und die nächste Sternschnuppe kommt bestimmt auch ;-)
K. Holweg Spartensender wie 3sat und ARTE bieten wertvolle Inhalte, die oft abseits des Mainstreams liegen, insbesondere im Bereich Wissenschaft und Kultur. Ihre Abschaffung könnte tatsächlich die Vielfalt der Informationen und Perspektiven einschränken, was für eine aufgeklärte Gesellschaft entscheidend ist. Wissenschaftsjournalismus fördert kritisches Denken und informierte Entscheidungen – beides ist essenziell in einer komplexen Welt.
K.-H. Witte Guten Tag,



nachstehend meine Vorschläge:



1. Rundfunkgebühren nach Nutzung diverser Sparten wie z.B. Sport, Talkshow, Krimi etc. durch individuelle Spartenbuchung

und -Bezahlung



2. Gleichbehandlung bzw. politische Neutralität zu Parteien (z.B. Teilnahmequote der AFD in Talkshows etc.)

Anzahl und Gleichgewichtung der Sendungen



3. Reduzierung der überwiegend Links/Grünen Formate wie Monitor etc.



4. Genderverbot für Mitarbeiter und Gäste in Rundfunk und Fernsehen (Talkshows, Diskussionen und Filme

wie z.B. Liebling Kreuzberg neue Auflage!



5. Reduzierung von Wiederholungen (wurden bereits mit früheren Rundfunkbeiträgen finanziert)



6. Mitarbeiterreduzierung in verschiedenen Nachrichtenportalen:

z. T. bis zu vier Redakteuren 1 -2 für Nachrichten, 1 für Sport und dann noch jemand für das Wetter.

Denke, das könnte auch ein Nachrichtensprecher erledigen.





Mit freundlichen Grüßen
K.Leyser Bitte keinesfalls die intelligenteren Sender zusammenstreichen!!!



ARTE, Phoenix, KIKA und 3sat werden dringend gebraucht als Gegengewicht zu den privaten Verdummungssendern!!!



Die Länder gegen Bund - Mentalität zerstört gerade das Schulsystem, das Gesundheitssystem, .... Jetzt auch noch die Öffentlichen Medien???



Können Sie nicht bitte als Vorbild dienen, wie die Länder zusammenarbeiten können im Geiste des Ganzen, anstatt nur die Pfründe zu verteidigen zum Nachteil des ganzen Landes?



Zusammenlegen ist auch zusammenstreichen - dann lieber gemeinsamme Produktionen der 3. Programme, weniger Eifersüchteleien und Neid zwischen den Bundesländern, lieber Zusammenarbeit und Ergänzungen.

ZB Montags sendet BR und HR, dienstags SWR und SR, mittwochs ....

oder Ein Überbau für alle Sender und dann Einzelabteilungen für die Länder,

oder Bereiche, Themen verteilen auf die Länder ( MDR kümmert sich um Wirtschaftsthemen, NDR macht Schulfernsehen, RBB Natur, SWR Wissenschaft, BR Sport und Gymnastik, WDR Kunst und Kultur, ...



Und nicht jetzt schreien: Unsere Souveränität! Das ist Ländersache! Das ist Egoismus der Länder, der Intendanten, der einzelnen Mitarbeiter! Dann müssen alle mit wenig auskaumen, nur um die Egoismen und Geltungsbedürfnisse der oberen Etagen der DEUTSCHEN - ja, EIN Land eigentlich - Medienlandschaft zu bedienen.



Nochmal: WIR BRAUCHEN GERADE POSITIVE VORBILDER GEGEN DUMMHEIT UND EGOISMEN!!!
Kaesberg, Regine M Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Überlegungen, die Spartenkanäle von 3SAT und ARTE zusammenzulegen, lehne ich ab, denn die Folge wären eklatanten Streichungen.



Beide Sender bieten seit Jahren ausgesuchte, hochkarätige kulturelle, wissensorientierte und unterhaltende Sendungen an, die den Horizont des Zuschauers weiten und eine außerdeutsche Perspektive auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ermöglichen, z.B. ARTE-Sendungen wie Re:, 28 Minuten, Stadt Land Kunst und

3Sat-Sendungen wie WissenHoch2, Scobel, Außenperspektive, Nano, Kulturzeit.



Ihre frühere zweiteilige Studie (ARD,Forschungsdienst 1999. Kultur in Hörfunk und Fernsehen: Angebot und Publikumspotentiale Von Claudia Dubrau, Ekkehardt Oehmichen und Erk Simon) verdeutlichte, dass Kultursendungen fast ausschließlich bei öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sendern zu finden sind und sehr guten Zuspruch erfahren. Dort wird auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 22.2.1994 hingewiesen, dass zum klassischen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gleichermaßen die kulturelle Verantwortung gehört.



Doch ich nehme andere Entwicklungen wahr: Seit Jahren schrumpfen z.B. die Sendungen über Literatur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Das ist ein Widerspruch zu Ihrem aktuellen Statement:

"Die Kultur in einem umfassenden Verständnis gehört zum Kern des öffentlich-rechtlichen Angebots und definiert ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Ihr Platz ist nicht nur in der Nische oder am Rand, sondern non-linear gut auffindbar und im Linearen regelmäßig auch zur besten Sendezeit.“ (Berichte des Rates für die zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, _18.1.2024. Zukunftsrat. Hrsg. Rundfunkkommission der Länder Mainz, Januar 2024 S. 13 (Zugriff 8.10.2024)



Anmerkung zu Ihrer Zielgruppenorientierung im Reformstaatsvertrag

Ich appelliere an die Verantwortlichen, bei Ihren Entscheidungen die wachsende Bevölkerungsgruppe der Senioren ab 70 angemessen zu bedenken und TV-Angebote und Radioangebote nicht vorschnell nur noch digital anzubieten. Planen Sie angemessene Übergangszeiten ein. Noch fehlt vielen Senioren das digitale Wissen. Bei zunehmender Pflegebedürftigkeit werden viele ältere Menschen auf das TV-Angebot als eine der wenigen Abwechslungen zurückgeworfen. Mit einem Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim (meist ohne WLAN ) werden die alten Menschen meist digital abgehängt.



Laut ARD/ZDF Medienstudie 2024, Graphik Seite 14, ist das laufende Fernsehprogramm bei Menschen im mittleren bis ins hohe Alter bei 61-95 % der Menschen äußerst beliebt (61-95 Prozent). In der Medienstudie wird in der Graphik auf Seite Seite 54 "Basale Internet-Anwendungen konstant genutzt: Suchmaschinen und E-Mails allen voran“ auf Aussagen zur Nutzungshäufigkeit bei Menschen über 45 Jahren verzichtet.



"In den Altersgruppen verlaufen die Trends teilweise gegenläufig. Während TV-Inhalte vor allem bei Jüngeren rückläufige Reichweiten verzeichnen, steigt deren Tagesreichweite bei über 70-Jährigen sogar an.“ (S.7) (ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends 2023: Mediennutzung im Intermediavergleich. Thomas Kupferschmitt /Thorsten Müller, 2023 ). Die Verfasser stellen fest, dass das laufende Fernsehprogramm von 80-90 % der über 50jährigen angeschaut wird. Über 80 Prozent dieser Altersgruppe hören Radiosendungen live.“ (https://www.ard-media.de/fileadmin/user_upload/media-perspektiven/pdf/2000/02-2000_Dubrau.pdf)
Kai Deutzmann Ich nutze das Angebot konkret von NDR und DLF regelmäßig - teis kritisch, teils zustimmend - und bedanke mich für die Arbeit aller Beteiligten.



- Statt Zusammenlegung und Verkürzung des Angebotes mit noch mehr Meinung und Kommentar sollte m.E. über qualitative Aspekte mehr nachgedacht werden. Längere im Online- Auftritt mit genutzten Quellen versehene, Hinweise auf weiterführende Quellen gebende Informationssendungen fehlen mir. Dies halte ich auch für hilfreich für die gesellschaftlichen Debatten.



Ich wünsche einen angenehmen Tag, Kai Deutzmann
Kai Dietrich Ich bitte die Leistungen des öffentlichen Rundfunk nicht einzuschränken.

Ich gehe davon aus, dass sie mit dieser Maßnahme einem öffentlichen Druck nachgeben, der nicht faktenbasiert entstanden ist sondern auf einer populistischen Meinungsmache beruht.

Diesen Populisten nachzugeben und ihnen teilweise ihre Wünsche zu erfüllen, ist meiner Meinung nach ein nicht gangbarer Weg.

Öffentlich rechtliche Informationen einzuschränken ist außerdem kontraproduktiv und spielt den Populisten genauso in die Hände, wie die Schließung von Jugendzentren auf dem Lande!
Kai Elke 3 Sat sollte unbedingt erhalten werden. Kultur und Wissenschaft wird in den Sozialen Medien so nicht vermittelt.
Kai Giszas Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich über die neuesten Einsparungspläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erfahren. Insbesondere die Streichung von Radioprogrammen sehe ich sehr kritisch, da gerade hier sehr viel Regionalität und Vielfalt verloren geht. Schon jetzt finden sich fast nur noch "Dudelsender", wo 24/7 die Hot-Rotation durchläuft. Nur noch auf wenigen der öffentlich-rechlichen Sender ist ein Minimum and durchdachter Programmgestaltung und themenbezogener Musiksendungen zu finden (Beispiel: hr1 mit "Reinke am Samstag", "hr1-Rock", "Dancefloor", "Heimspiel")



Auch die Streichung und Zusammenlegung von Fernsehsendern (3Sat, ZDF Info, etc.) lässt die Fernsehlandschaft verarmen, insbesondere, da auf den "Privaten" vermehrt nur noch "Müll" läuft. Zudem rege ich an, wenn gespart werden muss, eher an den seichten Unterhaltungsinhalten zu sparen, ich würde z.B. nur zu gerne wissen, was eine einzige "Giovanni Zarrella-Show" eigentlich in der Produktuion kostet und wie lange man für dieses Geld z.B. einen öffentlich-rechtlichen Radiosender betreiben könnte.



Zuletzt ist die neue Beschränkung des Online-Angebots einen weiteren Kniefall vor den kommerziellen Medien. Gerade in den heutigen Zeiten, wo über alle medien hinweg soviel Mist und Lügen verbreitet werden, "Wahrheit" immer mehr an Wert verliert ist ein unabhängiges öffentlich-rechtliches Nachrichtewesen in moderner digitaler Form wichtiger und nötiger denn je. Ich schätze Seiten wie hessenschau.de und tagesschau.de und möchte nicht von Onlineangeboten abhängig sein, die einen kommerziellen Hintergrund haben. Ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse.



Ich bitte dagher dringend, eine solche Handlungsweise zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen - Kai Giszas
Kai Gliesmann Diese Frist ist viel zu kurz!!!

Warum?

Die Bundesländer verhandendeln jahrelang und die Bürgerinnen und Bürger haben nur 14 Tage sich (zumindest) äussern zu können?!?

KURZ zusammengefasst:

Wenn man "Demokratieverdrossenheit" fördern und Populisten NICHT stoppen will, dann müssen(!)die Budgets für freie und unabhängige Information über Politik,Wirtschaft,Kultur und Gesellschaft nicht - wie hier vorgeschlagen-gekürzt werden, sondern stattdessen ERHÖHT (mind. 10%) werden. Dies sowie der

Erhalt AlLER Radio-und Fernsehsender und des linearen Programms an sich ( d.h. keine " Verschiebung ins Internet) ist überlebenswichtig.

Stattdessen insbesondere Kürzungen in Bereichen die "nicht CO2 neutral" sind.
Kai Jansson Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte es für wichtig, das 3Sat und Arte getrennt im linearen (live) TV erhalten bleiben. Gleiches gilt für tageschau24 und Phoenix.

Bildung und Kultur sind gerade in Zeiten wie diesen wichtig. Im Gegensatz zu den ganzen Quizshows.

Mit besten Grüßen.

Kai Jansson
Kai Malmus Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte hier meinen Kommentar zu den Reformvorschlägen zum Rundfunkstaatsvertrag abgeben.

Ich bin mit den bisherigen Vorschlägen nicht einverstanden.

Ich bin aber auch nicht einverstanden, wie ÖRR bisher funktioniert.

Die Streichungen bzw. Zusammenlegungen treffen nicht auf meine Zustimmungen.

Die Kürzungen im Radiobereich finde ich auf fatal.

In meinem angehängten Text als pdf habe ich das detaillierter und auch auf die angedachten Zusammenlegungen einzelner Programmsparten versucht, darzustellen.

Ich würde mich freuen, wenn meine Meinung zur Kenntnis genommen wird, und Sie dies als Anstoss für eine folgende, umfänglichere zivilgesellschaftliche Diskussion nähmen. Es kann doch nicht sein, dass wir als Beitragszahler dazu gar kein Mitspracherecht haben, sondern lediglich über die Entscheidungen irgendwelcher politischen Gremien informiert werden.

mit freundlichen Grüssen - Kai Malmus
241004  - mein Kommentar zum  Reformvorschlag  Rundfunkstaatsvertrag 
Die angedachten Kürzungen kann ich mir nicht als gerecht vorstellen - ein Ansatzpunkt wäre die
Kürzungen der regionalen Topmanager -Gehälter - der Abbau der Bürokratie. 
Öffentlicher Rundfunk ist sowieso schon ein Spartenprogramm - dass sich da die Intendant Innen
überhöhte  Gehälter zuteilen , Politiker Innen  ihre Zusatzeinkommen einstreichen, das ist etwas, was definitiv gegen eine  Akzeptanz des  öffentlich finanzierten Rundfunk spricht. 
Zu den vorgeschlagenen Programmkürzungs-Ideen 
Aber statt bei der Nomenklatura zu kürzen , kürzt man lieber die Programme zusammen - was soll
dabei herauskommen? 
Wie sollen arte und 3sat zusammengehen?  wie soll diese europaNachbarn -orientierten
Informationen in einen 24h -StundenTag komprimiert werden? Diese beiden Sender finde ich die
besten Fenstern, unsere Nachbarn und ihre Kultur uns in Deutschland als Europäern zu vermitteln. 
 Tagesschau24, phoenix und zdf -info, alpha, wie das?: 
Zdf-info liesse sich gnadenlos zusammenkürzen, weil es da sowieso von Wiederholungen nur so
strotzt und Guido Knopp sich seit Jahrzehnten seine Tantiemen einsackt  - der Zufluss an neuen Dokus liesse sich tatsächlich  irgendwo unterbringen. 
phoenix  ist irgendwie wichtig es live -Doku -TV, gnadenlos abgefilmte Parteitage mit anschliessenden Einschätzungen von leider zu oft immer den gleichen Kommentatoren - aber  das ist eine Bereicherung, ein Versuch der Transparenz, ich schätze die um Ausgewogenheit und ruhige Gesprächskultur bemühte Diskussionsrunden - manchmal etwas zu staatstragend, aber den Sender will ich nicht missen. zu alpha kann ich nicht viel sagen, weil über dvbt nicht erreichbar. 
Die Nachrichten von ARD und Z DF, die Flagschiffe, könnten von mir aus problemlos zusammengelegt werden, da variieren die Unterschiede in den Primetime-News nur noch minimal - ihre jeweiligen Politmagazine  sind schon unterschiedlicher in den Meinungen, weil sie aus anderen Bundesländern und anderen Regionen kommen, da gibt es mehr Meinungsunterschiede als in den 15min primetime. 
Die meist auf Krawall bzw. Konflikt gebürsteten Polit -Talkshows  könnten beide Sender reduzieren, sich ein Beispiel von phoenix unter den Linden oder phoenix -Runden nehmen, sich ne Menge Geld für TopTalkmoderatoren sparen - und sich auf dieser Ebene gerne für eine Einsparung im Rahmen dieser angedachten Reform einlassen. 
Im Bereich Unterhaltung  würde sich meiner Meinung für Einsparungen auch eine
Transparenzüberprüfung z.B. solch einer ARD -Degeto -Gesellschaft  anbieten - die machen alles im Unterhaltungsbereich, mit den ewig gleichen SchauspielerInnen, den ewig gleichen Autoren - und Drehbuchteams ... so was klingt nach Jahrzehnten nicht nur nach Vetternwirtschaft , sondern ist es vielleicht auch - automatisch, wenn mensch sich in einem gesicherten Subventionssystem wie den Rundfunkgebühren befindet. 
Diesem berechtigten Generalverdacht der Vetternwirtschaft muss sich der Öffentliche Rundfunk
stellen - weil mit der Bearbeitung dieses Problem steht und fällt die Legitimierung einer
Rundfunkgebühr - der öffentlich -rechtliche Rundfunk verhält sich wie eine Gilde, mit einer angeblich föderalen Bedeutungshoheit - und staatlich zugesicherten „Pfründen“ - das birgt in sich schon etwas Elitäres, und wenn Ihr den Verdacht nicht ausräumt, auf Eure Privilegien verzichtet, wird es keine wirklich demokratischen Verhandlungen geben können (die es leider im Bereich Rundfunkgebühren noch nie gab). 
die Radiosender sind ein anderes Thema  - regionaler öffentlich -rechtlicher Rundfunk ist wichtig , und Kulturradiosender auf jeden Fall - die Menschen sind in den Regionen sowieso von privaten
kommerz-Radiosendern so zugeballert, auch hier plädiere ich für Erhalt bei gleichzeitigem Abbau der überbezahlten Verwaltungsposten. 
Es gibt immer berechtigte Beschwerden am öffentlich -rechtlichen Rundfunk, ich finde ihn auch
manchmal zu dogmatisch wirtschafts-orientiert, nicht alles gefällt meinen Meinungen, aber ich kann mich durchwurschteln und bei Andi Scheuer entnervt aufstöhnen - Aber ich finde es im Jahr 2024 schon relativ ausgewogen, und habe kein Problem damit , mir Kontroversen anzuhören - und ein paar abgefahrene Übertragungen von den Donauer Eschinger Musiktagen anzuhören: ich will sie nicht missen, ich interessiere mich halt für sowas, oder ein cooles Essay, ein politisches Buch - wenn ich easy aktuelle Musik höre, kann ich mir ja ne spotify liste zusammenbasteln.  aber das ungewöhnliche und unbekannte wird mir eher von Kultursendern zugespielt, als Vorschlag zu neuen Hörgewohnheiten. 
Was ich dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorwerfe, dass er seit mindestens 70 Jahren einen
elitären Apparat aufgebaut hat, der sich wie eine mittelalterliche Gilde aufführt. 
Im Prinzip finde ich die Reform der Rundfunkgebühren, oder des Staatsvertrags, als Handl ungsansatz durchaus angebracht, aber nicht so, wie sich diese Vorschlagsgeber das zurecht denken. Die Vielfalt muss unbedingt erhalten werden, aber die Privilegien der Elite müssen abgeschafft werden, das ist mein Gegenvorschlag. Der ÖR muss sich durch Hand eln des inerten Vorwurfs der Elite im Elfenturm befreien und sich einer wirklichen Diskussion stellen. Momentan klingt das einfach nur nach Erhaltung eurer Entscheidungs -Privilegien bei radikaler Kürzung beim Fussvolk (den vielen technischen usw. Angestellten). 
Für euren eigenen Erhalt wollt ihr kürzen im Bewusstsein , was das für die vielen eurer bisherigen
Angestellten an existenziellen Bedrohungen bedeutet. 
Macht das ruhig, aber eure Jobs lassen sich durch KI (oder „völkisches“ Misstrauen, also
ungewünschte Machtübernahme durch die AfD) auch bald ersetzen. 
Fazit: 
Ich bin überzeugter Konsument des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. 
Und ein absoluter Befürworter einer Reform des Öffentlich -Rechtlichen Rundfunks. 
Aber nicht so, wie Ihr ihn vorschlagt, bin absolut dagegen ! 
Ihr sägt  mit euren einseitigen Reform -Vorschlägen auch am eigenen Ast . 
Das Vertrauen der Bürger bei einer solchen „Gilde“ wie dem ÖRR muss sich der ÖRR auch verdienen, nicht nur einfach die Gebühren einstreichen! Transparenz - flächendecken de Vielfalt - und gerne auch Streichungen aller inhaltlichen Dopplungen. 
So weit meine Meinung - und meine Ablehnung des vorgelegten Reformvorschlags zur Änderung des Staatsvertrags. 
Wie wäre es denn mit einem Volksbegehren dazu? sind schliesslich Gelder d es Bürgers. und
Rundfunkgebühr ist doch nicht das Gleiche wie Mehrwertsteuer. Oder werden die in manchen
Kreisen auch schon Zwangsgebühren genannt?   
Kai Maurer In einigen Shows werden Geldpreise ausgezahlt oder an die Projekte von Gästen gespendet.

Dies erhalte ich als entbehrlich.
Kai Naumann Erkennbar und begrüßenswert ist die Vermeidung von Doppelangeboten.



Betreffend dem Bereich "Info" sind diese augenfällig: 4 Programme, darunter zwei Nachrichtenprogramme, die kaum Nachrichten bringen und ein Ereigniskanal mit wenigen Ereignissen. Stattdessen fortlaufend Dokumentationen, von denen die besseren ebenso gut auf Arte oder 3Sat laufen könnten. Ein Kanal für Aktuelles mit Nachrichten und Ereignisen reicht.



Arte und 3Sat hingegen bieten im Gegensatz zum Entwurf viel mehr als Kultur, sondern auch sehr viel Natur und Wissenschaft, den man - siehe oben - auf Kosten der überfborderten Alpenpanoramas ausbauen könnte. Der Blick über den Tellerrand hinaus ist schwer zu fusionieren: hier die deutsche Sprache über Sraarsgrenzen hi aus, dort die Bilingualität.



Eine nicht angesprochene Redundanz sind die dritten Programme. Es gibt kaum noch regionale Inhalte, stattdessen werden die Serien und Quizsendungen aus dem ersten Progeamm wiederholt. Ich würde die beiden Programmschienen unter der Marke Das Erste zusammenführen. Ein geminsames Rahmenprogramm mit umfangreichen Regionalfenstern, die dann tatsächlich regionale Inhalte zeigen.



Apropos Redundanz: Ich bin ein begeisterter Sportseher, aber weswegen meine Rundfunkgebühren für die Zweitversendung von Inhalten ausgegeben werden, erschließt sich mir nicht.
Kai Paulsden Die Zusammenlegung von Arte mit 3Sat wird u.a. im Bereich Wissenschaftsjournalismus und Kulturjournalismus starke Beeinträchtigungen an journalistischer Vielfalt nach sich ziehen, da die Hälfte aller Programmplätze wegfallen müssen. Dies ist in Zeiten von Fake News und Gesellschaftsspaltung nicht hilfreich und ja sogar schädlich. Bitte überdenken Sie diese Entscheidung! Vielen Dank! Herzliche Grüße
Kai Rothe Die Reform birgt wieder unüberlegte Handlungen. Ein Sender wie 3Sat und arte haben eine eigene langjährige Entwicklung hinter sich. Diese kann man nicht vergleichen, erst recht nicht erzwingen. Eine inhaltliche Übernahme von arte auf 3Sat ist somit unbedingt abzulehnen.Die beiden Sender sind die einzigen die in meinen Kreisen noch regelmäßig verfolgt werden. Der Rest ist medialer Mainstream.



Auch sind die unfreiwilligen Gebühren so zu verteilen, dass auch nur Nutzer im vollen Umfang dafür aufkommen müssen. Möchte ich einen Apfel, bezahle ich einen Apfel. Möchte ich 2 Äpfel….. Technisch ist das möglich und bei den derzeit Konzernartigen Verhältnissen in den öffentlich Rechtlichen leben die Führungskräfte wie die Maden im Speck und das auf kosten von Menschen die nicht mal mehr ein Radio zu Hause haben.
Kai Rüsberg In Ergänzung meiner Eingabe vom 5.10.2024:



Herr Minister Nathanael Liminski hat am 9.10.2024, 8 Uhr 11 im Deutschlandfunk mitgeteilt, dass es bereits mehr als 2000 Eingaben in diesem Verfahren gab.

Ich rege an, diese und die noch bis zum Ende der Frist eingehenden Eingaben sorgfältig auszuwerten, bevor es zu einer Beschlussfassung im Rahmen des Reformprozesses kommt. Es müssen zumindest die wesentlichen Aussagen ausgewertet und mit ausreichender Beratungszeit in das Verfahren eingebracht werden. Wenn dieses Beteiligungsverfahren nicht inhaltlich entwertet werden soll, ist eine Beschlussfassung daher nicht innerhalb von 14 Tagen anzuraten.





Ich betrachte diese Äußerung als Eingabe, die die Geschäftsordnung betrifft und daher zur Entscheidung erwogen werden soll.
Kai Rüsberg Die gesetzte Frist zur Stellungnahme ist mit 14 Tagen viel zu kurz. In dieser Zeit lässt sich der Text und lassen sich die Vorschläge nicht adäquat wahrnehmen und in ihren Auswirkungen durchdenken. Noch viel weniger ist es möglich, in dieser kurzen Zeit dies mit anderen, also der Öffentlichkeit zu debattieren und möglicherweise zusätzliche oder alternative Konzepte zu entwickeln und zu debattieren.

Dies gilt um so mehr, als auch die vorgelegten Vorschläge über Monate beraten wurden. Zudem sind sie bisher nur einem kleinen Teil der Betroffenen bekannt.



Ich rege daher nachdrücklich an, für diese wichtige gesellschaftliche Debatte einen ausreichenden Zeitraum von mindestens einem Jahr und zusätzlich Zeit für die vorangehende Öffentlichkeitsarbeit anzusetzen.
Kai Wulff Das Vorgehen zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme erscheint mir ausgesprochen einfältig.



In dem Schwerpunktkorb 1 mit Arte und 3Sat ist es nicht vorstellbar, dass einer der Sender die Inhalte des anderen abbilden oder übernehmen könnte. Das ist doch schon an den jeweiligen Kooperationen (Deutschland-Frankreich) und (Deutschland-Österreich-Schweiz) abzulesen.



Gerade zu Zeiten, in denen europäischer Zusammenhalt mehr gefragt ist denn je, sollten solche Kooperationen verstärkt und ausgebaut werden.
Kalle Gerriets .. bitte bitte: NANO darf nicht sterben !!!!

Bin täglicher Konsument und es gibt nichts gleichwertiges & besseres!!
Kämmer Bitte den Sender 3sat, nicht liquidieren. Kultur ist das wichtigste was den Menschen Kraft und Hoffnung gibt.
Karel Falke Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



mit großer Verwunderung habe ich ihren Entwurf zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) gelesen.



Wieso soll der Kultur und Wissenschaftssender 3sat in ARTE integriert werden? Die für einen Weiterbetrieb erforderlichen Mittel, sollten stattdessen bei den Übertragungen großer „Sportereignisse“ eingespart werden.



Vielen Dank,

Karel Falke
Karen Wolf Meine Anmerkungen betreffen § 28a Absatz 1 (Entwurf Reformstaatsvertrag):

Eine etwaige Überführung von 3SAT in ARTE würde eine Verringerung des Angebotes mit kulturellem Schwerpunkt zur Folge haben. Das derzeitige Angebot von 3SAT und ARTE unterscheidet sich deutlich voneinander, eine Parallelität oder Doppelung des Programms liegt nicht vor. Im Falle einer Überführung ist also ein Verlust von Sendeinhalten zu erwarten.
Karin Aschenbach Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe hierzu eine Petition auf der Plattform openPetition geschaltet.



https://www.openpetition.de/xvvkz



Machen Sie sich selbst ein Bild davon, mit welchen gewichtigen Argumenten der Erhalt von 3sat, stellvertretend für Kultur und kulturelle Bildung, gefordert wird.



Es braucht eine Stärkung keinen weiteren Niedergang von Sendern wie 3sat, arte. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verliert sonst seine Legitimation.



Mit freundlichen Grüßen

Karin Aschenbach
Karin Bauer Guten Tag,

Meiner Ansicht nach wäre es fahrlässig, in diesen Zeiten, in denen die sozialen Medien die Nachrichtenkultur immer stärker bestimmen, im aktuellen Programm - auch online - Einsparungen im Angebot vorzunehmen. Wir brauchen zuverlässige Informationen immer und überall.



Auch Einschränkungen in der Medienvielfalt machen uns ärmer. Ich bin dafür, dass 3sat voll erhalten bleibt.

Einsparpotentiale sehe ich bei reinen Unterhaltungsprogrammen, die sich bei den Sendern nur minimal unterscheiden.
Karin Betz Sehr geehrte Rundfunkkomission der Länder,



mit Bestürzung nehme ich wahr, dass dem Sender 3sat das Aus droht und die ohnehin marginale Präsenz des Kultur- und Bildungsprogramms im ÖRR noch marginaler werden sol.



In diesen Zeiten, in der allgemein eine Verrohung der Gesellschaft wahrgenommen und beklagt wird, in der die Kinder deutscher Schulen im Vergleich mit den europäischen Nachbarn gerade in der Lesefähigkeit so viel schlechter abschneiden, in denen wir ein erstarken extremistischer Parteien und gezielter Desinformation durch soziale Medien erfahren - in diesen Zeiten wäre es wichtig, Kultur- und Informationssender und -Sendungen zu STÄRKEN, Kultur- und Wissensprogramme im ORRF zu erhöhen, anstatt sie abzuwickeln, zu reduzieren und gesellschaftlich zu marginalisieren.



Es sieht immer mehr so aus, als ob die Entscheidungsträger, die Kultur und Wissen in Sonntagsreden einen hohen stabilisierenden Wert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zugestehen, gleichzeitig massiv daran arbeiten, Literatur, Kunst und Wissenschaft und allen, die in diesen Bereichen arbeiten, die Existenz schwerer zu machen, statt sie zu fördern. Wer gut informiert sein soll und sein "Wissen" nicht aus Verschwörungstheorien und Hetzkampagnen beziehen soll, sollte doch wenigstens die Chance haben, gut recherchierte Information, gute Filme, Dokumentationen, Infos zu Büchern usw. im Programm des ÖRR auch zu finden, vielleicht nur zufällig darauf zu stoßen, ohne dass man gezielt in Podcasts etc. danach gesucht hat. Dafür müssen sie präsent sein, beworben werden, finanziell durch den sinnvollen Einsatz der Rundfunkgebühren gestützt werden.



Der Bildungsauftrag des ÖRR bedeutet eben NICHT, Menschen, denen es aus vielen Gründen an Bildung und Zugang zu Bildung mangelt, noch dümmer zu machen, in denen man ihnen nur das vorsetzt, was sie schon kennen, sondern ein Angebot zu machen, den Horizont, die Kenntnisse, das Leben zu verbessern. Geben Sie den Menschen dieser Gesellschaft eine Chance, anstatt dieses nach 1949 mit dem Wunsch nach Erneuerung, Aufklärung und Sinn für Recht, Respekt und Demokratie wieder aufgebaute Land mit Sparplänen an den falschen Stellschrauben zugrunde zu richten.



Die Rettung der alten Volksparteien liegt sicher nicht darin, sich den politischen Vorstellungen von bildungs- und demokratiefeindlichen Parteien anzupassen und die eigenen Wähler zu enttäuschen. Genau damit schafft man sich ab. Wer kein Interesse an Bildung hat, wird übrigens auch kein Ingenieur und aus jemandem, dessen emotionale Bildung nicht an Büchern, Filmen und Konzerten geschult wird, wird kein weitblickender Unternehmer. Mehr Bildung, mehr Kultur für alle heißt auch, den vielbeschworenen, in Verruf geratenen Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern.



Ich bitte nachdrücklich darum, die Sender 3sat und Arte nicht nur zu erhalten, sondern ihre Programmzeit zu erhöhen. Das gleiche gilt für die Kulturprogramme der Radiosender. Eine Verschlankung und Einsparung des ÖRR wäre stattdessen durch strukturelle Reformen in der Verwaltung und der Überzahl von Sendern zu erreichen. Ein Vorbild wäre das qualitativ sehr viel hochwertigere Programm der britischen Rundfunkanstalt BBC, die es schafft, Kulturprogramme populär zu gestalten.



Danke für das reifliche Überdenken dieser Pläne und für eine zukunftsgestaltende Entscheidung.



Mit freundlichen Grüßen



Karin Betz
Karin Bonn Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich in den Medien gelesen, dass der Kanal „3Sat“ nächstes Jahr beendet werden soll.

Dieser Kanal gehört mit Arte, ARD, tagesschau24, ZDF, ZDF-Info, phoenix zu meinen bevorzugten Sendern. Diese Sender stehen für Kultur und Vielfalt – ich finde dort genau die Sendungen, die mich interessieren. Deshalb würde ich es sehr bedauern, wenn 3Sat eingestellt würde.



Ich wundere mich schon seit langem, mit wieviel Aufwand und wahrscheinlich Kosten manche Sender ihre Sendungen produzieren. Nehmen Sie nur mal die WDR Sendung „Lokalzeit“, die es mindestens für viele Regionen wie Köln, Düsseldorf, Wuppertal, Münster etc. gibt. Kann man diese Sendungen nicht zusammen fassen? Auch wird die Sendung „aktuelle Stunde“ im WDR mit immer 2 Moderatoren gestaltet – obwohl wahrscheinlich auch ein Moderator/in reichen würde.



Wenn es ein Sender gibt, auf den ich verzichten könnte, wäre es „one“. Tagsüber uralte Serien wie „Schirm, Charme und Melone“ oder Wiederholungen von Telenovelas – abends wird ebenso wiederholt, was ein paar Tage früher in der ARD lief oder in der Mediathek zu finden ist.

Warum also ein Sender, der so interessante Sendungen liefert wie 3Sat? Überdenken Sie bitte Ihr Vorhaben – herzlichen Dank.

Freundliche Grüße Karin Bonn
Karin Bonn Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich in den Medien gelesen, dass der Kanal „3Sat“ nächstes Jahr beendet werden soll.

Dieser Kanal gehört mit Arte, ARD, tagesschau24, ZDF, ZDF-Info, phoenix zu meinen bevorzugten Sendern. Diese Sender stehen für Kultur und Vielfalt – ich finde dort genau die Sendungen, die mich interessieren. Deshalb würde ich es sehr bedauern, wenn sie eingestellt würden.

Ich wundere mich schon seit langem, mit wieviel Aufwand und wahrscheinlich Kosten manche Sender ihre Sendungen produzieren.

Wie wäre es, wenn Sie sich mal auf die 3. Programme konzentrieren. Muss jedes Bundesland wirklich seine eigene Nachmittagssendung wie "Kaffee und Tee" oder "Tee oder Kaffee" haben. Ein gutes Beispiel ist hier Weihnachten : "3 Nüssse für Aschenbrödel" in der ARD, in allen dritten Programmen. Ich habe extra drauf geachtet - mit Vorweihnachtszeit, die Weihnachtstage und Nachweihnachtszeit lief der Film 22 mal rauf und runter. Was soll das?

Oder nehmen Sie mal die WDR Sendung „Lokalzeit“, die es mindestens für viele Regionen wie Köln, Düsseldorf, Wuppertal, Münster etc. gibt - jeweils mit eigener Sendung und Moderator. Kann man diese Sendungen nicht für NRW zusammen fassen? Auch wird die Sendung „aktuelle Stunde“ im WDR mit immer 2 Moderatoren gestaltet – obwohl wahrscheinlich auch ein Moderator/in reichen würde.

Wenn es ein Sender gibt, auf den ich verzichten könnte, wäre es „one“. Tagsüber uralte Serien wie „Schirm, Charme und Melone“ oder Wiederholungen von Telenovelas – abends wird ebenso wiederholt, was ein paar Tage früher in der ARD lief und auch in der Mediathek zu finden ist.

Warum also Sender, die so interessante Sendungen liefern wie 3Sat, Tagesschau24, ZDF neo und Co? Überdenken Sie bitte Ihr Vorhaben, mit den Gebühren bezahlen wir dafür – herzlichen Dank.

Freundliche Grüße Karin Bonn
Karin Brendjes Ich bin zwar für einen Abbau von Bürokratie, jedoch nicht zu Lasten der Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.



Denn dann werden politisch unabhängige Magazine und Kultursendungen auf der Strecke bleiben, die so wichtig sind für Meinungsbildung und Vielfalt.

Viele Menschen interessieren sich für Kultur und Poltik. Welche Alternativen hätten sie dann in einer Medienlandschaft, in der nur noch die breite Masse bedient wird?

Ist der nächste Schritt dann die Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Sender?



Eine sehr bedenkliche Entscheidung in Zeiten, in der zeitgleich rechtsextreme Hetze in den Medien immer mehr zunimmt.

Ich appelliere deshalb an die Entscheidungsträger, diese Pläne zu überdenken.
Karin Denck Ich bin entsetzt über den Vorschlag, die beiden Sender arte und 3sat zusammenzulegen.

Beide Sender haben verschiedene Ansätze und sind auf ihre Weise sehr wichtig. Gerade sie erfüllen ihren Bildungsauftrag am überzeugendsten. So werden ausgerechnet die Menschen vergrault, die die Gebühren für die ÖR noch gerne zahlen. Es gibt so viel seichte Unterhaltungssendungen. Die braucht wirklich niemand.

Freundliche Grüße

Karin Denck
Karin Detemple In Zeiten wie diesen mit Fake News in allen Plattformen ist es umso wichtiger den ÖRR zu stärken und nicht zu schwächen. Das Einstellen von Sendern wie z.B. 3Sat wäre sträflich, ginge da ein wesentlicher Bildungssender verloren. Nachrichten in der Hessenschau, Hessen am Morgen etc. sind die wichtigste Nachrichtenquelle für einen Großteil der Bevölkerung. Überlassen Sie diese BITTE nicht der wirklichen „Lügenpresse“!
Karin Förster Bitte keine Einsparungen bei den Kultursendern! Keine Zusammenlegung von 3 SAT und Arte - diese Sender bringen viel Information über alle Lebensbereiche,Theater, klassische Musik, Dokumentationen, Spielfilme, die nicht in den großen Kinos laufen!

In Bayern 4, könnten die stündlich, völlig überflüssigen Nachrichtensendungen eingespart werden- dafür gibt es genügend andere Sender!
Karin Fuchs Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe den Reformstaatsvertrag/Entwurf nur quer gelesen. Aufgefallen ist mir "Generationenabriss". Meine Söhne (Anfang 20) schauen kein TV mehr, nur Streamingdienste. Die wird man mit keinem herrkömmlichen TV-Programm erreichen, weil sie erst gar nicht einschalten. Die zahlen u.U. Rundfunkgebühr und für die Streamingdienste, was nicht gerecht ist. Was möchte man denen für ihr Geld dann anbieten? Die hören übrigens auch kein Radio! Diese jungen Menschen sind für die öffentl.rechtl. bereits verloren!



Mit freundlichen Grüßen

Karin Fuchs
Karin Fuchs Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe die Information erhalten, dass der Sender 3Sat abgeschaltet werden soll.

Ich schaue mir regelmäßig die Sendung NANO, Scobel, Nachrichten, Die Anstalt, Kulturzeit ... und viele anderen Dokumentationen an.

Daher würde ich es zu tiefst bedauern, wenn dieser Sender 3Sat eingestellt werden würde.



Bitte, bitte beibehalten!



Mit freundlichen Grüßen

Karin Fuchs
Karin Gangl, MA Werte Dichter.innen und Denker.innen,



Ich bin seit langem Konsumentin der Programme von ARTE und 3sat und schätze beide Programme sehr. Für mich ist dieses Medienangebot ein leistbarer Einstieg dort, wo ich mir teure Tickets für Theater, Konzerte oder Veranstaltungen nicht leisten kann. Wir geben Geld für Kultur aus, aber nur jene, die besser verdienen, können sich Kultur auch leisten. (So wird ein Schuh draus und nicht einfach immer sagen: Die Ärmeren sind ohnehin an Kultur nicht interessiert!) Eine Reduktion des Angebotes von 3sat sehe ich kritisch, ein teilweises Angebote zu ARTE zu schieben macht nicht wirklich Sinn. Ich spreche mich für den Erhalt beider Programme aus.



Eine Kritik aber habe ich an beiden Sendern: Eine Reihe von Filmen oder Beiträgen sind für Menschen in Österreich gesperrt und nur innerhalb Deutschlands verfügbbar. Hier sollte - endlich! - eine Lösung für den deutschsprachigen Raum gesucht und gefunden werden. Schließlich zahlen alle Menschen - in Deutschland wie in Österreich - Rundfunkbeiträge für den öffentlichen Rundfunk.
Karin Garbers Ich finde die Streichung von allgemeinbildenden, informativen, kulturellen, politisch-bildenden und demokratiefördernden Radio- und Fernsehprogrammen unmöglich.

Ich sehe oft Tagesschau 24, Phoenix, ZDF neo, Arte, 3sat und ZDF Info oder One.

Es ist unverantwortlich diese Programme zu streichen. Gerne würde ich mehr zahlen, um diese Programme zu erhalten.

Es wird viel Geld für die Übertragung von Fernsehübertragungrechte für Sportveranstaltungen ausgegeben. Wenn Sie kürzen wollen, dann lieber dort.



Mit freundlichem Gruß, Karin Garbers
Karin Götze Zusammenlegung von arte und 3sat. Beide Sender werden von mir geschaut, aber momentan kann ich nicht erkennen wo sie sich gleichen. Es wird ja auch nicht ARD und ZDF zusammengelegt. Besonders im Bereich der Wissenschaftsberichterstattung ist 3sat führend, Jeden Tag nano präsentiert zu bekommen: Komplexe Themen verständlich dargestellt, auf das Wesentliche reduziert und das jeden Tag ist eine große Leistung. Wissenschaftliche Diskussionen in Regelmäßigkeit finden sich nur auf 3sat. Politische Talkshows gehäuft in ZDF und ARD, aus meiner Sicht gibt es da Überschneidungen. Kurzum sollte 3sat in dieser Form erhalten werden.



Karin Götze
Karin Groth Zum Reformstaatsvertrag der Rundfunkkommission:



Die 3sat-Sendung "nano" ist für mich wichtige tägliche Informationsquelle.



Ebenso "Scobel" !



Es gibt keine vergleichbaren Sendungen. Sie dürfen daher nicht Opfer dieser Reform werden.



Ich habe 40 Jahre in der Forschung gearbeitet.



Karin Groth
Karin Guder Sehr geehrte Damen und Herren,



mir erscheint einiges, was die KEF zur Programmgestaltung schreibt, insbesondere die Stärkung des Bildungsauftrages des ÖFRR sinnvoll.



Allerdings möchte ich mich dringend für den Erhalt BEIDER internationaler Sender, von 3Sat UND Arte aussprechen: Dies sind die beiden anspruchsvollen Aushängeschilder des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und müssen unabhängig erhalten bleiben:



3Sat ist der einzige Sender, der eine gemeinsame Produktion mit unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich praktiziert.



3Sat erfüllt aus meiner Sicht DEN Bildungs- und Informationsauftrtag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und aktuelle Berichte aus dem Kulturbereich. Insbesondere leistet dies die tägliche Kulurzeit, durch Journalisten vor Ort, die von Premieren, Ausstellungseröffnungen oder neue Filme berichten sowie zu aktuellen Ereignissen (z.B. Nahostkonflikt) die Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Laufenden halten.



Ein weiteres Qualitätsmerkmal des Senders 3Sat möchte ich hinzufügen: Die fachlich gute wissenschaftliche Aufklärung insbesondere über medizinisch-naturwissenschaftliche Themen (Scobel, Nano).



Und schließlich würden zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme aus europäischer Produktion nicht zustande kommen, ohne die Unterstützung von 3Sat.



ARTE hat ein anderes Profil. Programmatisch und international.



Arte ist ein Sender, der deutsch-französiche Produktionen erstellt bzw. historische Filme aus dem Spielfilm- und Dokumentarbereich anbietet. Dies ist einmalig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und unbedingt als eigener Sender erhalten bleiben muss.



Ich bitte um Berücksichtigung dieser Aspekte.



Mit freundliche Grüßen

Karin Guder
Karin Günther Da ich viele Sendungen auf 3 sat schaue, fast jeden Abend die Kulturzeit, aber auch andere Sendungen, wäre ich sehr enttäuscht, wenn das nicht mehr möglich wäre.



Ich fände es einen großen Verlust!
Karin Hardt Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,





die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern sollte die Verantwortlichen für öffentlichen Rundfunk und Fernsehen dazu bewegen, für mehr Kultur-, Informations- und Bildungssendungen zu sorgen. Der Entwurf zum Reformstaatsvertrag wird dieser Aufgabe in keiner Weise gerecht.



Werben Sie mit einem vielfältigen Angebot, das nicht kommerziellen Interessen unterworfen ist, für die Akzeptanz in der Bevölkerung. Dann sind die Bürger*innen gern bereit, auch einen höheren Beitrag zu zahlen. Die Entwicklung, dass Mediennutzer*innen diverse Streaming-Angebote kaufen müssen, ist nicht wünschenswert.



Die Zusammenlegung von 3sat und arte lehne ich ab, denn dies setzt nur die bisherigen Veränderungen fort. Kunst und Kultur erhalten immer weniger Raum in der Programmplanung (SWR streicht Literatursendungen, die Kultursender beschließen gemeinsame Programme, …). In der aktuellen politischen Lage sollten öffentlicher Rundfunk u. öffentliches Fernsehen für eine Vielfalt der Informationsmöglichkeiten sorgen und unterschiedliche Angebote an die Nutzer*innen machen. Das heißt für mich, es muss auch weiterhin ein breites lineares Angebot geben.



Fazit: Es wäre fatal, vorauseilend Forderungen der Kritiker*innen zu erfüllen. Öffentlicher Rundfunk und öffentliches Fernsehen müssen gestärkt und ausgebaut werden, um ihrem Auftrag gerecht zu werden.



Setzen Sie sich bitte mit großer Energie dafür ein!



Karin Hardt
Karin Heidt Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn Sender wie z.B. 3Sat, Phoenix, ZDFneo, ONE etc. wegfallen, geht ein großer Teil seriöses Fernsehen verloren, da diese Sender auf qualitativ hohem Niveau informieren, im Gegensatz zu RTL etc.

Ich schaue nur die öffentlich-rechtlichen Sender, wenn die zusammengelegt werden wird die Fernsehlandschaft ärmer. Das finde ich absolut nicht in Ordnung. Radiosender sollten auch so bleiben in der Vielfalt wie es sie gibt und nicht nach Einwohnerzahl gehen. Ehrlich gesagt, wer denkt sich sowas aus? Alles nicht der Zeit entsprechend.

Gerade die Öffentlich-rechtlichen bringen gute seriöse Sender, die ausgesprochen gut recherchieren und informieren.

Bitte lassen Sie alles so wie es ist.
Karin Heidt Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn Sender wie z.B. 3Sat, Phoenix, ZDFneo, ONE etc. wegfallen, geht ein großer Teil seriöses Fernsehen verloren, da diese Sender auf qualitativ hoherm Niveau informieren, im Gegensatz zu RTL etc.

Ich schaue nur die öffentlich-rechtlichen Sender, wenn die zusammengelegt werden wird die Fernsehlanfschaft ärmer. Das finde ich absolut nicht in Ordnung. Radiosender sollten auch so bleiben in der Vielfalt wie es sie gibt und nicht nach Einwohnerzahl gehen. Ehrlich gesagt, wer denkt sich sowas aus? Alles nicht der Zeit entsprechend.

Gerade die Öffentlich-rechtlichen bringen gute seriöse Sender, die ausgesprochen gut recherchieren und informieren.

Bitte lassen Sie alles so wie es ist.
Karin Hengst Ich fände es sehr schade, wenn durch Zusammenlegungen der Tv-Sender Dokumentationen, Kultur- und Wissenssendungen wegfielen. Ich schaue immer wieder gerne auf Phoenix, 3Sat oder Arte entsprechende Sendungen und bin froh, dass es dieses Angebot gibt. Über Mord und Totschlag kann man im Fernsehen so viel finden, ob in den Nachrichten - oder in den endlosen Krimis, aber es gibt so viel andere, sinnstiftend Aspekte des Lebens, die es lohnt bekannt zu machen.
Karin Hiergeist Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Diskussion zu den Rundfunkgebühren und den zur Debatte stehenden Einschnitten möchte ich mich kurz zu Wort melden:



Bitte verwerfen Sie Ihren Plan der Integration der 3 Sat Sendungen in das Programm von ARTE!



Mein Mann und ich nutzen fast ausschließlich das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dafür zahle ich sehr gerne die Gebühr, denn hier bekomme ich ein breites Angebot an interessanten Sendungen. Im Gegensatz zu den angebotenen Privatsendern kann man hier tatsächlich oft politisch und kulturell bildende Sendungen finden.

Am häufigsten schalte ich ARTE oder 3Sat ein. Deshalb würde ich es besonders bedauern, wenn Sie sich entscheiden sollten, 3 Sat als eigenständigen Sender einzusparen.

Bitte überdenken Sie Ihren Entwurf noch einmal und treten Sie nicht einen der beiden besten Sender in die Tonne!

Wenn Sie Kosten reduzieren wollen, überdenken Sie bitte, wie viele Dritte Programme man wirklich benötigt oder ob „Rote Rosen“ oder der Tatort Ihrem Bildungsanspruch gerecht wird. Es ist mir bewusst, dass diese Sendungen die Einschaltquoten steigern, aber ich persönlich könnte jederzeit darauf verzichten.



Abschließend möchte ich noch ein Lob für das Angebot der zu den Sendern gehörigen Mediatheken aussprechen und für das hervorragende Programm des Radiosenders BR 24.



Herzliche Grüße!

Karin Hiergeist
Karin Hofmann Sehr geehrte Damen und Herren,



der Vorschlag der Rundfunkkommission die Programmvielfalt im Bereich Bildung, Information, Kunst, Kultur und Wissenschaft zu reduzieren ist in keinster Weise zielführend!



Dies steht nicht im Einklang mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag eines ausgewogenen Programmangebots.



Mit freundlichen Grüßen

Karin Hofmann
Karin Holfeld Ich bin entsetzt, dass 3sat in ARTE ein/aufgehen soll. Wieder wird an der falschen Stelle gespart!!! Nie war ein objektiver Wissenschaftsjournalismus so wichtig wie heute. Wir werden mit fakenews überschwemmt und benötigen daher objektive Aufklärung und Erklärung. Oder: Hat z. B. ARTE die Arbeiten der aktuellen Nobelpreisträger erklärt? Nein. Im Gegensatz zu 3sat! ARTE bringt sehr wenig aus Wissenschaft und Forschung. Und wenn, dann sind die Beiträge oft Wiederholungen, oft Jahre alt und oft daher überholt. Auch die Bildung, schließlich ein Auftrag der öffentlich/rechtlichen Rundfunkanstalten, kommt bei ARTE viel zu kurz. Wo werden z. B. Literaturneuerscheinungen besprochen. Bei 3sat, bei ARTE nicht. Ich könnte noch viele Unterschiede aufzählen. Aber das werden sicher noch andere an Wissenschaft, Forschung und Bildung Interessierte tun.

Bitte überlegen Sie Ihre Entscheidung gut, unsere Zukunft sieht düster aus.

Hoffnungsvolle Grüße

Karin Holfeld
Karin Jonitz Ich bin Rentnerin und arte und 3sat sind die beiden einzigen Sender, auf denen tagsüber anspruchsvolle Programme laufen. Ich würde es sehr bedauern, wenn einer dieser Sender seinen Betrieb einstellen müsste.
Karin Klein Sehr geehrte Damen und Herren,



3 Sat abzuschalten erfüllt mich mit Entsetzen. Der einzige Sender, der wirklich gute Inhalte zu bieten hat.

Das darf nicht sein!

Dann doch bitte den ganzen Müll, der sich auch noch ständig wiederholt.

Ich lande beim Suchen immer wieder bei 3 Sat, weil es hier Sendungen gibt, die man verlässlich gut ansehen kann.

Meine Sender sind 3 Sat, ARD, ZDF und Arte.

Andere zeigen ab und zu einen guten Film, der aber wegen der Werbeunterbrechungen nicht wirklich Spass macht aber auch jede Menge Unsinn.

Es darf nicht sein, dass gut recherchierte Reportagen gegen nachgeplapperte Berichte eingetauscht werden.



Mit freundlichen Grüßen



Karin Klein
Karin Morys In Zeiten der organisierten Desinformation ist es wichtig, dass seriöse Medien gegensteuern und für Bildung, Information und Aufklärung sorgen. Dass nun ausgerechnet für Sender, die diesen Auftrag ernst nehmen und unverzichtbare Beiträge senden, die Mittel gekürzt und die Sender zusammengelegt werden, ist inakzeptabel. Qualitative Verbesserungen erreicht man so bestimmt nicht. Und quantitative Begrenzung gerade dieser Sender ist der falsche Weg.



Der strikte Sendungsbezug für Online-Texte sollte dringend überdacht werden. Gerade die Online-Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender sind eine Informationsquelle, die die Lerser:innen gerne unabhängig von Sendezeiten nutzen. Warum schafft man da Nachteile für den ÖRR? Fake-News sind zu jeder Zeit vielfach und unbegrenzt zugänglich.
Karin Nieland Die Berichterstattung sollte politisch ausgewogen sein.

Ferner wäre ich froh, wenn man sich an die Regeln der deutschen Rechtschreibung und Sprache halten würde.

Also bitte auf's Gendern verzichten.
Karin Pfalzgraff Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte es für falsch wissenschaftliche Programme zu kürzen und zu komprimieren. In Zeiten von sozialen Medien und der Verbreitung von gezielter Desinformation ist das öffentliche-rechtliche Hörfunk- und Fernsehprogramm eine von wenigen stets glaubwürdigen Quellen für wissenschaftliche Inhalte. Das sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden. Das schwächt nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie.

Hochachtungsvoll,

Karin Pfalzgraff
Karin Pleiss Sehr geehrte Damen und Herren,

stellen Sie doch als aller erstes bitte mal ab was die zahlende Gemeinschaft eine Menge Geld kostet! Voll daneben:



https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/rbb-pensionen-101.html



https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/oeffentlich-rechtliche-ruhegelder-101.html



Mit freundlichen Grüßen

Karin Pleiss
Karin Podadera Guten Tag!



Sowohl ARTE, als auch 3sat haben im deutschen Fernsehen ihre Daseinsberechtigung.



Beide Sender sind unverzichtbar, wenn gewollt ist, dass überhaupt noch Bildung in den öffentlich rechtlichen Programmen transportiert wird.



Auf die tägliche Kulturzeit möchte ich nicht verzichten.



Mit freundlichen Grüßen





Karin Podadera
Karin Pöhlmann Anbei ein Beitrag aus Nutzersicht zum veröffentlichten Entwurf zum Reformstaatsvertrag - siehe Anhang (PDF-Datei) Sehr geehrte Damen und Herren, 
nach Veröffentlichung  des Diskussionsentwurfs der Rundfunkkommission für einen  „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“  (Stand 26.09.2024 ) möchten wir hiermit unsere Anmerkungen aus Zuschauersicht / Hörersicht einreichen .
Wir sind eine Familie mit zwei jugendlichen Kindern  (im Alter  von 12 und 15, wir Eltern sind  50 und 57 Jahre alt ). Wir nutzen ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender inklusive der Mediatheken  und sind sehr froh, dass es dieses ausgewogene und umfangreiche Angebot gibt!  Unser Rundfunkbeitrag ist hier gut angelegt, wie wir finden! 
Bezahlprogramm e wie z. B. Netflix haben wir nicht abonniert, ebenso lehnen wir das Programm der privaten Sender ab, da uns dort  die Inhalte und auch deren Aufbereitung nicht ansprechen und
zudem  die Werbung allgegenwärtig ist. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten aus unserer Sicht ein weites Inhaltsspektrum mit gut recherchierte n Reportagen und breitgefächerten Informationen,
daneben auch Unterhaltung für alle Zielgruppen. 
Mit großer Sorge  verfolgen wir die Berichte über den Reformstaatsvertrag. In Bezug auf  die
Einsparungen bei einzelnen Formaten nach § 28 a  möchten wir folgende Gedanken teilen: 
Gerade die Sender abseits des Hauptprogramms werden  von unserer Familie genutzt. Die Sender
kika, one und ZDF neo  sind neben dem Regionalprogramm aus Bayern unsere meistgesehenen
Sender. Hier wäre ein Weg fall jedes dieser Sender ein großer Verlust! Die Mediatheken dieser Sender sind unser Ersatz für das Programm der Bezahlprogramme  – jedes Familienmitglied findet hier passende Angebote , u. a. auch Filme und internati onale Serien ! 
Unsere Kinder wachsen gerade aus kika heraus, aber für Eltern ist es ein sehr entspannter Sender,
dessen Angebot i. d. R. sehr gut geeignet  ist für Kinder . Verglichen mit dem sonstigen Angebot für
Kinder in der Medienlandschaft schätzen wir hier sehr die kindgerechte Umgebung  für jedes Alter,
die Werbefreiheit und  vor allem  auch die gut  erstellten  Bildungs - und Informationssendungen  (logo, triff, die Maus, Wissen macht Ah,…)! Wir wüssten nicht, wo hier Einsparungen sinnvoll wären ?!
Der Sender funk  ist uns bislang unbekannt – aber vermutlich sind wir auch aktuell (noch) nicht die
Zielgruppe dieses Formats. 
Ein „Mitwachsender Sender “ (wie in den Erläuterungen ausgeführt) stellt  aus unserer Sicht keine
Alternative dar!
Die Sender 3sat  und Arte werden in erster Linie von uns Erwachsenen gesehen – es fällt schwer, uns vorzustellen, wie eine Zusammenlegung dieser beiden Sender aussehen sollte! Beide Sender erfüllen ihren jeweilige n Zweck  in der Kulturspart . Arte für andere europäische Länder/Sprachen zu öffnen wäre sicherlich gut machbar – aber parallel dazu sollte 3sat bestehen bleiben !
Hingegen könnte eine Reduzierung der Sender tagesschau24 , Phoenix , ARD -alpha  und ZDFinfo  auf zwei bis drei Sender aus unserer Sicht ein geeigneter Ansatz für Themenbündelung und dadurch auch für Einsparungen sein. 
 
Zu § 30:  Eine Verbesserung der „Auffindbarkeit “ von Inhalten, z. B. bei sportlichen Großereignissen, ist ein unterstützenswerter Ansatz. Hier ist es bislang gelegentlich unpraktisch, in verschiedenen Mediatheken nach Inhalten suchen zu müssen. Das Rundfunkangebot der Länder sowie der drei Sender des Deutschlandradios sollte, wenn überhaupt, nur behutsam überarbeitet werden. Hier sind der region ale Bezug und die journalistisch gute Bereitstellung von Them en ein wertvoller Beitrag zu unabhängiger Information und Unterhaltung  aber auch zur Identifikation ( „Heimat “?!)! Bereits umgesetzte Kooperationen, vor allem im Abendprogramm, sind teilweise  zwar noch ungewohnt aber vom Ansatz her interessant .
 
Eine tiefergehende Analyse der beabsichtigten Änderungen ist uns aus Nutzersicht leider nicht
möglich, wir hoffen jedoch , dass unsere Einschätzungen dazu beitragen können, die anstehenden
Veränderungen möglichst nutzerfreundlich und behutsam  zu planen und umzusetzen. 
Mit freundlichen Grüßen 
Karin Pöhlmann 
__________________________ 
Familie Pöhlman n
Karin Rauers Sehr geehrte Mitglieder des Rundfunkrates,



Die Zusammenlegung von Arte und 3sat muss unbedingt überdacht werden und sollte keinesfalls stattfinden.

Die Erhaltung der Medienvielfalt ist in Zeiten fortschreitender Bildungsverarmung dringend notwendig. Beide Sender haben vielfältige themenreiche Programme auf hohem Niveau, 24 Stunden am Tag. Sie kooperieren mit unterschiedlichen europäischen Nachbarländern, was sehr bereichernd wirkt. Von beiden Programmen möchte ich kein einziges missen. Die Zusammenlegung wäre eine unverantwortliche Einschränkung!!!! Und auch nicht im Sinne der Europäischen Vielfalt. Indirekt spielt sie den rechten Gesinnungen zu. Das darf nicht sein!!

Es gibt einen BILDUNGSAUFTRAG!!!!!!

Die Vielfalt sollte GRÖSSER werden. Es hat in der Vergangenheit schon viel zu viele "Reformen" gegeben die immer zum Wegfall hochwertiger Programme geführt haben.

Nicht noch einmal, bitte!!!!



Überdenken Sie auch die anderen Vorschläge bezüglich des Wegfalls der Radiosender.



Eine Gesellschaft die langsam verblödet kann nicht in Ihrem und schon gar nicht im demokratischen Interesse sein. Nehmen Sie Ihren Bildungsauftrag ernst!

Vielen Dank und Grüße



Karin Rauers, Düsseldorf,
Karin Schmidt-Feister Bezüglich der von ihnen geplanten umfangreichen Änderungen im öffentlich rechtlichen Fernsehen und Rundfunkprogramm erhebe ich Einspruch gegen eine Zusammenlegung von 3sat + Arte sowie von Phoenix und zdfinfo.

Jede wie auch immer geartete Fusion führt qualitativ zu einer Reduktion des Programm-Angebotes.

Da dies, wie verlautet, mit einschneidenden Kürzungen in den Kulturetats der Länder und Städte sowie des Bundes einhergeht, werden wir einen nicht vertretbaren Abbau bzw. eine weitere Verflachung des kulturellen und gesellschaftspolitischen Diskurses erleben. Das macht mich wütend ...

Als beitragszahlende Bürgerin fordere ich ein informatives breit aufgestelltes Programmangebot ein.
Karin Timmerberg Bei der zunehmenden Gefahr des Abbaus unseres pluralen demokratischen politischen Gesellschaftssystems ist eine Verringerung der Rundfunk- und Fernsehprogramme ganz im Sinne der Feinde dieses Systems. Die Vielfalt der Programme ermöglicht eine Versorgung unterschiedlicher Gesellschaftsschichten mit politischen Informationen und Unterhaltungssendungen.

In einer Zeit, in der im Deutschen Bundestag über den Schutz der Demokratie durch eine Veränderung der Verfassung diskutiert wird ist es widersinnig und gefährlich und gänzlich unverständlich, die Vielfalt und den Informationsreichtum der Rundfunk- und Fernsehprogramme durch Zusammenlegung zu reduzieren.

Ich plädiere nachdrücklich im Sinne der Erhaltung unserer pluralen Demokratie dafür die vorhandenen Fernseh- und Rundfunkprogramme zu erhalten.

Man sollte sich andere Formen und Möglichkeiten der Einsparungen überlegen, oder aber die Möglichkeit staatlicher Zuschüsse.
Karin Treeck Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie bitten, an den Sendern und Programmen von 3Sat und ARTE nichts zu ändern oder Programme einzustellen.

Für mich noch einer der wenigen Sender, die man anschauen kann.



Karin Treeck
Karin Werner Für mich ist Vielfalt wichtig; ich empfinde es als "Maulkorb" und eine Bevormundung. Als Nutzer möchte ich selbst entscheiden, wo ich was hören oder sehen möchte.



Es ist eine Einschränkung über wichtige und/oder auch nur interessante Informationen schnell informiert zu sein.



Für mich - nur um Geld zu sparen ?? - völlig unnötig.
Karin Wernrr Gegen eine Abschaffung des Senders 3sat bin ich, weil dort KULTUR gesendet wird.
Karin Wickersheimer mit Ehemann Dr. Heinrich Kückmann Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Schrecken haben wir gehört, dass unsere Lieblingssender 3 Sat und Arte verschmolzen werden sollen. Auch um phoenix machen wir uns Sorgen.

Gerade die Sender, die sich um kulturelle Vielfalt und Engagement für Zukunftsfragen in Hinsicht auf Demokratie, Klimaschutz und interkulturelle Verständigung besonders bemühen sind ohnehin in der Minderzahl.

Weitere Einschränkungen halten wir für nicht tragbar. Gerade nicht in diesen Zeiten, wo so vieles auf Ausgrenzung und Konfrontation angelegt ist. Wohltuend ist zudem das Fehlen von Werbung!

Wir hoffen dass dieser Kahlschlag nicht zustande kommt. Es wäre Sparen an absolut falscher Stelle. Mit freundlichen Grüßen :

Karin Wickersheimer und Heinrich Kückmann
Karina Mischkowski Mit großem Bedauern lese ich von den geplanten Einsparungen bei den Öffentlich-Rechtlichen.



Ich selber nutze BR24 sehr intensiv. Vor allem die Faktenchecks und ausführlicheren Artikel ( zum Beispiel von Peter Jungblut, aber auch allen anderen ) sind mir sehr wichtig. Eigentlich sollte sich meinem Wunsch nach BR24 nicht kürzer fassen müssen.
Karina Wisniewski Zum: Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“

"In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote

überführt werden. "



Die Abschaffung von Kultursendungen und Kultursendern (Radio und Fernsehen) spielt den rechtspopulistischen Parteien in die Hände! Die Aufgabe öffentlich-rechtlicher Sendeanstalten ist ein Programm in einer umfänglichen Vielfalt und mit einem Angebot im Bildungs-, Kultur-, Sport-, Unterhaltungsbereich das alle Menschen anspricht. Stattdessen werden Inhalte abgeschafft und gekürzt, mehr Eindimensionalität hergestellt. Die Abschaffung spiegelt nicht nur die gesellschaftlichen Veränderungen, die in den Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen offenbar wurden, sondern treiben diese weiter voran. Noch sind demokratische Parteien in der Mehrheit. Eine Demokratie ist kein Geschenk. Sie braucht ein gemeinsames Verständnis im Miteinander und Zusammenleben. Nur über ein breites Informationsangebot kann Offenheit geschaffen werden. Sie sollten sich nicht beteiligen am "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" (Bertolt Brecht).
Karl Bech 3sat mit NANO, Kulturzeit, Scobel etc. sind unersetzlich.

Kultur ist wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie. Ohne diede und ohne die unabhängigen Sendeanstalten wie 3Sat und die damit verbundenen deutschsprachigen Sendern in den europäischen "DACH"-LÄNDERN, würde auch auf europäischer Ebene die Kulturberichterstattung wegbrechen. Auch das ist aus Gründen der Demokratie zu verhindern. Geben Sie nicht den ÖRR auf und überlassen Sie ihn nicht Despoten oder dem sogenannten "freien Markt".

Zum Schluß noch ein Kosteneinsparvorschlag: Alle VIDEOTEXTE aller ARD UND ZDF Anstalten gehören ins Internet. inhaltlich sind sie mit einem einheitlichen Inhaltscluster aufgebaut. So finden sich bei jedem Sender die gleichen, sender- und regionalbezogen am gleichen Platz (z.B. Verkehr auf Page 500 bei allen!!!)



Mit freundlichen Grüßen

Karl Bech
Karl Eberhard Stein Hier zeigt sich, daß "alte" Personen nicht über Dinge entscheiden sollten von denen Sie keine Ahnung haben. Die Aufnahme der Nachrichten erfolgt bei vielen Leuten heute nicht mehr den linearen Form sondern Informationen sollten zeitnah auf den verfügbaren Medien zugänglich sein.

Diese Idee Meldungen erst nach der Veröffentlichung im Radio oder Fernsehen online zu stellen bringt dem ÖRR einen klaren Nachteil gegenüber den privaten Sendern und führt zu Reichweitenverlusten.

Ich verstehe die wirtschaftlichen Zwänge aber es gibt auch Dinge, die nicht nur durch die Finanzbrille gesehen werden dürfen.

Somit ein klares Votum für die ÖR und deren Vielfalt und Unabhängigkeit.



MfG



Eberhard Stein
Karl Ewald Sehr geehrte Damen und Herren,



1. arte und 3sat



ich kann den Wunsch zur Weiterentwicklung von Arte nachvollziehen. Arte ist bereits zweisprachig und würde bei der Aufnahme weiterer europäischer Partner vermutlich mehrsprachiger werden. Will man eine einheitliche Qualität der Sendungen sicherstellen, um nicht einzelne Teilnehmerländer zu benachteiligen, steigt damit der Aufwand für jede Sendung, mindestens müssen Untertitel bereitgestellt werden. 3sat dagegen ist ein Zusammenschluss deutschsprachiger Länder. Damit ist die Zweitverwertung von Material der Teilnehmeranstalten leichter möglich und der Aufwand von spezifischen Produktionen geringer. Aus meiner Sicht überwiegen schon diese formalen Nachteile etwaige Synergieeffekte. Das soll nicht ausschließen, dass ORF und SRG sich zusätzlich auch an arte beteiligen, so wie die deutschen Anstalten auch an beiden beteiligt sind.

Aus meiner Sicht sind die Programme von arte und 3sat beide hochwertig und in ihrer Ausrichtung und Vielfalt beispielgebend. An diesem Angebot Abstriche zu machen, halte ich für schädlich für die Medienlandschaft. Die Budgets beider Projekte sind auch sehr kleine Posten im Gesamtbudget, und minimal im Vergleich zu aus meiner Sicht fragwürdigeren Positionen wie Sportrechten. Da diese mit §35 gedeckelt werden sollen, was ich sehr begrüße, dürfte ein viel größerer Batzen Geld frei werden, als die o.g. Sender kosten.

Ich fasse zusammen, gegen eine "Fusion" von arte und 3sat sprechen aus meiner Sicht:

* Verlust von Möglichkeit der Zweitverwertung und Produktion von rein deutschsprachigen Inhalten (3sat)

* Enttäuschung der jeweiligen Partnerländer und der dortigen Zuseherschaft

* Verlust von Programmvolumen, das heute von beispielgebender Qualität ist

* kaum Kostenersparnis (durch multilinguale Aufbereitung aller Inhalte im Mischsender in Gegenteil fallweise Zusatzkosten)



2. "Presseähnlichkeit"



die weitere Einschränkung in der Präsentation von Inhalten kann ich nicht nachvollziehen. Umgekehrt halten in die Angebote der Printpresse multimediale Inhalte wie Podcasts und Videos Einzug, und teilweise haben sie vielbeachtete youtube-Kanäle/Bibliotheken. Formate wie tagesschau.de oder Dienste wie die aufgrund zunehmender Desinformation immer wichtiger werdenden Faktenchecks (nicht nur eigener Sendungsinhalte, sondern auch umgehender Gerüchte) dürfen keinesfalls durch schärfere Regularien in Frage gestellt oder beschnitten werden. Die Breite und Tiefe einer Tageszeitung wird durch diese Inhalte in keinster Weise erreicht, der Vorwurf einer Konkurrenz mit Qualitätszeitungen käme mir daher konstruiert vor.



Alle Inhalte sollen auch mindestens zeitgleich auf eigenen Portalen/Plattformen/Mediatheken veröffentlicht und dort ebenso lange verfügbar gehalten werden, und nicht, auch nicht vorab, exklusiv auf Fremddiensten wie youtube. Die Datensparsamkeit ist zu beachten, Apps sollen nie der einzige Zugang zu Inhalten sein, keine Datenübermittlungen an Dritte oder die Teilnahme an z.B. Google Play Services erfordern, und möglichst als Open Source veröffentlicht werden (u.a. auf F-Droid für Android).



3. Auftragsproduktionen / "Fake News"



ich habe nicht untersucht, inwieweit hierzu Regeln enthalten oder Veränderungen geplant sind, aber das ist mir ein Anliegen: diverse "Talk-Shows" im ÖRR sind in letzter Zeit durch die unkritische Präsentation demokratie- und menschenfeindlicher Positionen sowie das Stehenlassen von Falschbehauptungen in Kritik geraten. In diesem Zusammenhang fließen hohe Beträge an externe Produktionsunternehmen, so dass die Governance beeinträchtigt ist. Ich halte es für geboten, hier den Auftrag der politischen Bildung in den Vordergrund zu stellen, und nicht unter dem Vorwand eines höheren Unterhaltungswertes eine Plattform für toxische Inhalte bereitzustellen. Eigenproduktionen ist der Vorzug gegenüber Zukäufen zu geben. Interviewformate mit Politikern müssen nicht live ausgestrahlt werden; sofern Falschbehauptungen zu erwarten sind (damit ist leider im heutigen, populistisch aufgeladenen politischen Diskurs immer zu rechnen) und nicht sichergestellt ist, dass die Moderation diese im Rahmen des gegebenen Themas live einhegen kann (das wäre ein sehr hoher Anspruch, den ich niemandem zumuten würde), ist eine Nachbearbeitung, Gegendarstellung oder Kürzung direkt in der jeweiligen Sendung geboten, Faktenchecks im Nachgang erreichen nicht die gleiche Zuschauerschaft sondern nur einen Bruchteil und dürfen daher nicht die Regel sein.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Ewald
Karl Friederichs Vorinformation:

Ich (Rentner/Assessor) habe bzw. hatte beruflich nie mit den Rundfunkanstalten oder deren Wettbewerbern zu tun.



Diskussionsbedarf:

1. Deutschland ist derzeit in der Situation, dass die auf dem Boden des Grundgesetzes stehenden etablierten Parteien nur begrenzt in der Lage sind, den Bürgern konsenzfähige Konzepte für gegenwärtige und zukünftige Problemlösungen vorzulegen, auch wenn sie sich intensiv um Wählerwerbung kümmern.

2. In dieser Situation ist der Staatsrundfunk noch besser als gewinnorientierte Privatmedien in der Lage, den Bürgern ALLE auf den Werten des Grundgesetzes basierenden Lösungsideen zur Diskussion zu stellen und in den demokratischen Dialog einzubringen.

3. Dem wird der Rundfunk nur begrenzt gerecht, wenn er seinen Blick und die Berichterstattung auf etablierte (also im Parlament vertretene) Parteien begrenzt und einerseits kleine Parteien (< 2%) aus dem Dialog ausklammert, andereseits etablierten verfassungsfeindlichen Parteien wie der AfD (vgl. Verfassungsschutzbericht 2023 S.113 ff) ein Forum zur Verfügung stellt. Dies wird in anderen EU-Ländern abeichend gehandhabt. Würde man dem Establishment-orientierten Werteeschema folgen, könnte man auch die Störung der Rede Gauleiter Gieslers am 13.01.1944 durch Münchener Studenten (darunter unsere Mutter) als eine rechtswidrige Beeinträchtigung des Rederechts des Establishments ansehen. Deshalb muss unser staatlicher Rundfunk den Auftrag haben, auf dem Boden der Verfassung die Weiterentwicklung unseres Staates zu fördern und nicht unparteiisch dem Parteienestablishment zu dienen. Diese Grundgesetzorientierung vermisse ich in dem Entwurf.

4. In der Zeit vielfältiger ungelöster Probleme ist auch der Blick auf andere EU- und Nicht-EU-Staaten besonders wichtig, besonders auf unsere deutschsprachigen Nachbarn und unsere besonderen Freunde in Frankreich. Dem läuft der Gedanke, ARTE und 3Sat zu einem Europa-Sender zusammenzuführen, zuwider.
Karl Geörg Die Zusammenlegung von 3sat und arte wäre ein großer Verlust. Gerade in der heutigen Zeit, in der Verschwörungstheoretiker ihre Fake News verbreiten, halte ich diese Sender für unersetzlich. Bei 3sat finde ich zum Beispiel die Wissenschaftssendung „nano“ besonders wichtig, um sich über wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren.

Sparen könnte man in den Hauptprogrammen bei den mehrstündigen Abendshows mit teilweise niveauloser Musik und bei der Streichung von Fußballübertragungen im Milliarden verschlingenden Profifußball.
Karl Glas und Karin Posselt-Glas Wir sind über die Pläne zur "Zusammenlegung" von 3 sat und Arte empört und protestieren heftig

gegen dieses Vorhaben. Angesichts der zunehmenden Boulevardisierung der öffentlich rechtlichen Sender

(auch der 3. Programme !) sind die beiden Sender (und zwar ausdrücklich B E I D E !) die letzten Anbieter

kulturell anspruchsvoller Sendungen und von daher für uns (und sicherlich für viele andere KulturliebhaberInnen)

unverzichtbar.

Wir fordern deshalb, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen.

Karl Glas und Karin Posselt-Glas
Karl Hardenacke Sehr geehrte Damen und Herren,



die Konzentration der Tagespresse in Deutschland ist deutlich angestiegen. In den Mantelteilen werden fast gleichlautende Nachrichten und Kommentare verbreitet, die viele Fragen offen lassen, Radio muss das ausgleichen. Die Radioprogramme haben sparten- und regionen-bezogen die Möglichkeit und Aufgabe, sich mit Hintergründen von Politik, Kultur, Sport und Unterhaltung tiefer auseinander zu setzen und kann sich den Themen umfangreicher widmen. Regionalität ist ein wichtiger Teil der Radioprogramme, Ansprüche von Hörer*innen sind sehr unterschiedlich, viel oder wenig Informationen, verschiedener Musikgeschmack oder Vorliebe für Unterhaltsames, deshalb braucht es eine entsprechende Anzahl von Sendern. Radio ist im Vergleich zu allen weiteren, vertrauenswürdigen Medienangeboten barrierefrei für alle Genarationen und an allen Orten nutzbar, typischerweise beim Frühstück, Autofahren oder im Bad. Das Konzentrieren verschiedener Fernsehprogramme im sinnvollen Umfang ist aus Kostengründen vorstellbar. Ein Kahlschlag bei den Radioprogrammen lehne ich hingegen ab. Der kommerzielen Konkurenz, auch mit den hohen Webeanteilen, darf, bei Fernsehen und Radio, das Feld nicht überlassen werden.



Mit freundlichen Grüßen

Karl Hardenacke
Karl Härtel Guten Tag,



leider ist die Umstellung mehr als bedenkswert. Durch die Beschränkung, dass Onlineinhalte nur noch möglich sind, wenn sie sich konkret auf Medieninhalte im Hörfunk oder Fernsehen beziehen, würde das Onlineangebot praktisch nutzlos werden. Online-First ist die Zukunft und vorallem bei jungen Zielgruppen auch die Realität. Wenn man diese Regelung umsetzt, wird der Online-Teil zu einer Fernsehzeitschrift degradiert.



Mir ist bewusst, dass dadurch das kostenlose Angebot im Internet der ÖRR in direkter Konkurrenz zu privatwirtschaftlichen Verlagen stehen. Allerdings haben wir das im Fernsehen und Hörfunk doch ebenso so seit vielen Jahrzehnten und hier gibt es weiterhin erfolgreiche private Sender und Angebote wie ProsiebenSat.1, RTL, Netflix, Disney+, Spotify et cetera. Noch dazu zeigen Studien, dass diejenigen die aktuell das kostenlose Angebot des ÖRR nutzen, nicht bei Abschaffung auf ein privatwirtschaftliches Abomodell wechseln würden.



Außerdem soll ja gerade der ÖRR dafür sorgen, dass es ein finanziell unabhängiges Informationsangebot gibt und das stellt man damit in Frage.



Ich stimme allerdings zu, dass dem ÖRR gewisse Einsparungen gut tun würden. Gerade Entertainment außerhalb des informativen oder der Nischenthemen lässt sich privatwirtschaftlich genauso gut umsetzen und liegt mmN. weit außerhalb des Auftrags des öffentlichen Rundfunks. Während beispielsweise die Übertragung von Nischensport Sinn machen kann, sollten große Sportarten wie Fußball, Wintersport und Handball ausschließlich von privaten übertragen werden.



Viele Grüße
Karl J Hallo,

wenn ich es richtig verstanden habe, dürfen auf den Online Kanälen Nachrichten nur noch gepostet werden, wenn sie vorher in anderen Kanälen war. Damit ist der Wert einer Website nahe 0, es lebt von Aktualität.

So wie die öffentlich rechtlichen Kanäle in TV und Radio eine neutrale Sichtweise vertreten sollen, so verstehe ich auch die Website tagesschau.de zb als neutralen Platz in der online Welt, wenn sie künstlich langsamer ist als die Konkurenz macht das wenig Sinn.



Schöne Grüße
Karl Koch Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin in der Tagesschau auf die Reform ARD, ZDF, Deutschlandradio aufmerksam geworden.

Meines Erachtens geht die Reform nicht weit genug.



(1) Mediatheken

Es sollte nur genau eine Mediathek für alle öffentlichen Rundfunk Programme betrieben werden. Die Software für die Mediathek sollte Open Source sein, denn

- die Software wurde mit den Geld der Bürger bezahlt und ist somit als Allgemeingut zu betrachten

- unabhängige Forscher / Bürger können die Sicherheit & Datenschutzkonformität der Mediathek verifizieren

- Bürger können sich einbringen und die Software verbessern



Ein positives Beispiel hier ist die britische BBC, deren R&D Abteilung viel Software Open Source veröffentlicht.



Ferner sollten Inhalte die in der Mediathek vorhanden sind für immer dort vorhanden sein.



(2) Inhaltliche Ausrichtung

Eine Fokussierung auf Information & Bildung ist anzustreben. Entertainment ist Luxus und diese Kosten sollten nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Es ist nicht nachvollziehbar Unsummen an Geld für Sportübertragungen zu bezahlen, wenn auf der anderen Seite bezahlbarer Wohnraum in Deutschland knapp ist.



Die Berichterstattung sollte neutral und ohne Wertung geschehen. Etwaige Interpretationen / Erklärungen sind unnötig. Der mündige Bürger ist durchaus in der Lage sich selbst eine Meinung zu bilden. Gerne darf auch der Konjunktiv benutzt werden.



Insbesondere sind "Faktenchecker" Programme zu vermeiden, denn wer checkt die "Faktenchecker"?



(3) Anzahl der Programme

Die geplante Reduzierung geht nicht weit genug. Es genügt ein TV Sender und ein Radioprogramm pro Region. Der Rest des Programms kann aus den Mediatheken online bezogen werden.



(4) Umgang mit Kritik / Qualitätssicherung

Die Kritikfähigkeit des öffentlichen Rundfunks ist stellenweise mangelhaft. Siehe hierzu die Verleumdung von Herrn Schönbohm durch Herrn Böhmermann.



Mit freundlichen Grüßen

Karl Koch
Karl Mattil Hallo,

für mich und meine Familie würde es ausreichen wenn der öffentliche

Rundfunk seinen Aufgaben nachkommen würde stündlich Nachrichten zu senden. Ich finde die Sender zu stark aufgebläht, nach meiner Meinung ist es nicht ihre Aufgabe irgend welche Sport Events

oder sonstige Unterhaltungssendungen zu übertragen. Ein Sender würde vollkommen ausreichen. Kosten dürften 5 € nicht übersteigen,

alles Andere sollte die Privaten übernehmen die Dies auch können.

MfG

Karl Mattil
Karl Michaelis Eine Zusammenlegung von 3sat und arte zum Zweck einer finanziellen Einsparung ist eine inhaltsleere Vorstellung einer ziellosen Politik.

Da beide Sender den ganzen Tag mit unterschiedlichen Inhalten ihr Programm gestalten, müssen zwangsläufig Inhalte wegfallen.

Die Politiker machen sich dabei einen schlanken Fuß, Hauptsache , es gefällt einer wie immer gearteten Masse.

Über das Sparpotenzial bei den öffentlich-rechtlichen Sendern kann man auch anders entscheiden, auf allerhand teures Gedöns und Kitsch will ich gerne verzichten
Karl Moodorf Guten Tag !

Daß man Strukturen und Konzepte hin und wieder überpüfen und dann eventuell auch reformieren muß, liegt auf der Hand. Allerdings sollte man die Zielsetzung dabei sorgfältig abwägen. Kann es wirklich das Ziel sein "alle zu erreichen"? Oder sollte nicht vielmehr der Auftrag sein, jene Inhalte zu verbreiten, die einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur kritischen, aber fundierten Information leisten? Das sind häufig jene Beiträge, die nicht die höchsten Quoten erzielen und die deshalb von den privaten Sendern nicht verbreitet werden. Zu jenen Sendern, die nach den von mir genannten Maßstäben qualitativ ganz oben stehen, gehört sicherlich 3SAT. Entsprechend entsetzt bin ich über Pläne, den Sender abzuschaffen. Gegen solche Pläne spreche ich mich hier in aller Deutlichkeit aus und fordere Sie auf, 3SAT zu erhalten und zu stärken. Genügend Spielraum für Kürzungen läßt sich aus meiner Sicht bei sich gegenseitig kopierenden Formaten wie den vielen Talkshows oder bei den zur allgemeinen (Meinungs-)bildung rein gar nichts beitragenden Spielshows finden.

Mit sonnigen Grüßen

Karl Moosdorf
Karl Papenbrock Wenn so verschiedene Modelle wie ARTE und 3SAT fusioniert werden, leidet zwangsläufig ein Partner oder schlimmstenfalls beide. Es ist wichtig, dass Sendungen wie z.B. NANO zur Akzeptanz, ich sage hier nicht Übernahme, naturwissenschaftlichen Denkens beitragen, zumal der Staat hier seinem Bildungsauftrag schon wegen chronischem Fachlehrermangels immer schlechter nachkommen kann. Die Coronakrise hat gezeigt, wie nötig die Demonstration wissenschaftlichen, speziell naturwissenschaftlichen, Denkens für die öffentliche Meinungsbildung in Bezug auf Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaft ist.

Wo im Medienraum, von WIKIPEDIA abgesehen, habe ich als Zuschauer täglich eine bessere Möglichkeit mich rational zu orientieren. Ein Politiker, der das beschneidet, ist entweder sehr bildungsfern, oder wünscht sich gar statt aufgeklärter Bürger ein leicht manipulierbares Wahlvolk.

K. Papenbrock
Karl Peter Die Pensionen und Gehälter müssen unbedingt drastisch gesenkt werden, das ist sittenwidrig!!!!!
Karl Schmid Guten Tag.



Ich würde es schade finden, wenn arte und 3Sat zusammengelegt werden. Diese beiden Sender sind eine gute Möglichkeit, dass man etwas von unseren Nachbarn mitbekommt. Es kann natürlich sein, dass es so gewollt ist dass wir nichts mitbekommen.



Mein Vorschlag:



Lieber unsinnige Musiksendungen und unsinnige Dikusionen weglassen und vielleicht die teuren Rechte für Fußball Übertragungen weglassen, denn wer Fußball gucken will soll das geben selbst bezahlen.

Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe des Öffentlichen rechtlichen Rundfunk zu Informieren und nicht hauptsächlich unterhalten, das können die privaten besser.

Schöne Grüße

Karl
Karl Schmidt Also ob man wirklich vier Nachrichtenkanaele, die rund um die Uhr senden braucht und das in einer Zeit in der ich online alles staendig recherchieren kann, stelle ich auch mal in Frage. Aber wie man auf die Idee verfallen kann einen Kulturkanal (arte eben) und einen allgemeinbildenden, wissenschaftlich orientierten Kanal (3sat eben) zusammenzulegen, verstehe ich nicht wirklich. Bei Nachrichtenkanaelen kommt bei Zusammenlegung ein neuer Nachrichtenkanal raus. Wenn ich Kultur und einen wissenschaftlich orientierten Kanal zusammenlege, dann kommt am Ende gar nichts dabei raus. Von daher Ueberangebote gerne zusammenlegen, aber nicht zusammenlegen, was nicht zusammen gehoert.



Auch ich sehe uebrigens, dass durch immer weniger verfuegbare unabhaengige Berichterstattung (ein Zeitungsabonement ist ja mittlerweile eine Seltenheit), die demokratische Meinungs- und Willensbildung geschwaecht wird. Ich kenne allerdings auch genuegend Leute denen ein kostenloses Zeitungsabonement nichts nuetzen wuerde, da sie eh nicht richtig lesen und schreiben koennen. Vielleicht sollte man mal bei der Bildung ansetzen.



Ich kenne jemanden (ist jetzt nur ein konkretes Beispiel) der kann sich noch nicht einmal ueber Radionachrichten vernuenftig informieren, weil er teilweise Verstaendnisprobleme hat, auch was die Hintergruende angeht. Und der Mann ist seit vierzig Jahren bestens integriert und geht bis zum heutigen Tage taeglich arbeiten. Aber lebt halt dennoch in seiner Herkunftsblase. Und das geht nicht nur ihm so.
Karl Strecker Sehr geehrte Damen und Herren



Entsprechend dem aktuellen Entwurf sollen Angebote in den Bereichen Kultur , Dokumentationen , Wissenschaft um 50% reduziert werden. Während die öffentlich rechtlichen Sender in diesen Bereich also erheblich eingeschränkt werden sollen, sollen sämtliche lokalen Sender (wie zum Beispiel Radio Bremen ...) erhalten bleiben ?

Wie wäre eine Reduktion der Schlager-Sendungen / Boulevard Sendungen ... - kann dies nicht den privaten Sendern überlassen bleiben? Dort werden diese Beiträge sowieso überdurchschnittlich angeboten.

Politische Bildung, Kulter und unabhängige Information ist für die Poltik / die Demokratie unwichtig?

Stärkt das das Gemeinwesen, die politische Kompetenz der Bürger? Wird dadurch die Demokratie gefestigt? Kommen die öffentlich rechtlichen Sender so der Grundversorgung nach? Brot und Spiele, Unterhaltung - ist es das was die Grundversorgung darstellt.

Es handelt sich um einen enttäuschenden und aus unserer Sicht gefährlichen Plan.

Wir hoffen , dass dieser 'Plan' so nicht Wirklichkeit wird.



MfG

Familie Strecker
Karl Wilson 3sat und arte sind für mich beide, jede für sich, die wichtigsten Fernsehprogramme.

Es wäre sehr schade, wenn sie zusammen gelegt würden.
Karl-Ernst Coutandin "Zusammenlegung" oder "Bündelung" sind nichts als Umschreibungen für "Streichung".

Das können wir uns nicht leisten! Unsere öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehlandschaft ist so, wie sie ist, einer der wichtigsten Pfeiler unserer freiheitlichen Demokratie. Das müssen wir uns auch was kosten lassen! Ich bin überzeugter Beitragszahler und hätte auch nichts gegen eine Gebührenerhöhung. Lieber spare ich an etwas anderem!

Die unseriöse "Konkurrenz" in Gestalt von Trash-Medien und social media schläft nicht. Schon gar nicht angesichts der Verlockungen durch KI und deren unkontrolliert sich selbst potenzierenden Optionen.

"Checks & Balances " sichert man durch Vielfalt, nicht durch Einschnürung und Konzentration.

Gerade auch "kleine" Radiosender sind wichtig. Nicht nur in den ostdeutschen Bundesländern. Dort haben viele Tageszeitungen ihr Lokalseiten dem Spardiktat geopfert - und das Feld kampflos den rechtskonservativen bis rechtsextremen kostenlosen Werbe-Wurfsendungen mit "redaktionellem" Teil überlassen.

Was die derzeit diskutierten Staatsvertrag-Vorhaben angeht: Man verschone uns bitte vor diesem als "Reform" angepriesenen Kahlschlag!!!
Karlfried Leipold Hallo,



ich finde es nicht gut, dass die TV-Sender von ARD und ZDF reduziert werden. Ich nutze alle und finde auch bei allen interessante Sendungen. Gerade die Dokumentationen sprechen mich an.

Arte und 3sat zusammen zu legen geht nicht, weil die Programme doch unterschiedlich sind.

Man kann an anderer Stelle sparen, muss man bei Sportübertragungen so viele teure "Fachleute" haben die ihren Senf dazu geben?



Karlfried Leipold
Karl-Heinz Bebenroth 3 Sat darf nicht in arte aufgehen!



Hintergrund, Fokus und Schwerpunkte beider Programme sind unterschiedlich. Durch eine Zusammenlegung beider Programme besteht die Gefahr, dass das breite Spektrum der unterschiedlichsten Informationen nicht mehr abgedeckt wird.



Warum muss eigentlich immer zuerst bei Bildung, Kultur, Information gespart werden?



Mit freundlichen Grüßen



Karl-Heinz Bebenroth
Karlheinz Goetz Seit vielen Jahren erhalte ich in 3sat qualitativ hochwertige und ethisch anspruchsvolle Informationen in den Bereichen Wissenschaft (Nano) und (Scobel) und Kultur (Kulturzeit).

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum nun Arte und 3sat zusammengelegt werden sollen.

Insbesondere finde ich in Zeiten von Desinformation und fake news den kritischen und qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjounalismus als unverzichtbar, im Gegenteil sollte er gestärkt werden.

Den populistischen Bestrebungen, die öffentlichen rechtlichen Sender abzuschaffen, halte ich für demokratiefeindlich und gefährlich.
Karl-Heinz Hermann 40 % meines Fernsehen Konsum beziehe ich bei den Öffentlich rechtlichen Sender.

Darauf möchte ich nicht verzichten.
Karlheinz Klapproth Sehr geerte Damen und Herren,



ich bin gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3 Sat, eine Abschaltung von ZDF Neo und Phönix.

Ich bin für weniger Sportsendungen weniger "Seifenopern" dazu gehören auch die Unmengen an Krimminalfilmen und die Abschaffung der pennetranten Eigenwerbung mit der kommerziellen Werbung.

Ich will ein öffentlich rechtliches Fernsehen, dem Auftrag entsprechnd, wofür ich dann auch gerne bezahle!

Gerade in unserer heutigen Zeit brauchen wir eine Stärkung der Meinungsvielfalt und opjektive Berichterstattung, Ich bitte dies zu bedenken.



Vielen Dank
Karlheinz Müller Wissenschaftliche Aufklärung ist wichtig in modernen Fernsehangeboten. Gleichzeitig müssen wir uns mit KI-generierter Desinformation auseinandersetzen. Öffentlich-rechtliche Sendeanstalten sollten koordiniert handeln, um ein informiertes öffentliches Diskursumfeld zu schaffen und aufrechtzuerhalten. 3Sat übernimmt dabei eine Wichtige Rolle. Es muss sich kontinuierlich an die sich ändernden Bedingungen in der Informationsgesellschaft anpassen, um ein verlässliches Publikum zu schaffen und zu erhalten. 3sat ist Wichtiger den je !
Karl-Heinz Neumann ARTE und 3sat müssen bleiben
Karl-Heinz Schäfer Die vorgehensweis zeigt wie wenig die Politik,

damit sind alle beteiligten Parteien gemeint sowie auch die

Repräsentanten aus Arbeitnehmer - und Arbeitgeberverbänden sowie den beiden staatlichen Kirchen des Rundfunkrates, an demokratischer Beteiligung interessiert sind. Friss oder Stirb. Wie soll sich der Bürger bei einer der artigen Vorgehensweisen verhalten?

Sie wundern sich warum die Bürger immer mehr den Popolisten zuwenden. Hier ist ein Paradebeispiel der politischen Ignoranz aller beteiligten Personen dieser Gremien.

Kein Bürger kann verstehen oder auch selbst Vorschläge in dieser kurzen Zeit machen.

Mehr Zeit für andere Spaar Vorschläge.



Karl-Heinz Schäfer
Karl-Michael Werner Liebe Rundfunkkommission,



ich finde, dass ein Einstampfen des Senders 3sat ein falsches Signal ist. Man kann die Inhalte vielleicht in ARTE integrieren, aber einen unabhängigen, europäischen Sender nicht mehr auszustrahlen ist gerade heute der falsche Weg für mich, um Geld zu sparen und enttäuscht treue 3sat-Fans.



Herzliche Grüße aus Oldenburg.
Karl-Robert Weigelt Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich meine Bedenken gegen die vorgeschlagenen Änderungen äußern. Die kulturelle und demokratische Teilhabe ist in der heutigen Zeit von Fake News von großer Bedeutung. Ich betrachte eine Reduzierung der Vielfalt im Fernseh- und Radioprogramm als bedenklich.



Vielen Dank für die Gelegenheit, meine Meinung zu äußern. Mit freundlichen Grüßen!
Karola Genter Meine sehr veehrten Damen und Herren der Rundfunkkommission,

sehr geehrte Frau/Herr Ministerpräsident,

sehr geehrte Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks,



ich möchte Ihnen anhand unserer Familie verdeutlichen, wie wir das Fernsehprogramm annehmen und bewerten. Ich fange an am Samstag, den 28. September 2024. An diesem Abend schaute ich mit meiner Tochter, mit meinem Schwiegersohn und unserer Enkelin und unserem Enkel den Kriminalfilm: "Die stillen Mörder". Begeistert von diesem guten Kriminalfilm ging ich danach zu Bett, während meine beiden Enkel danach zum Feiern aufbrachen. Dafür wurden wir am Sonntag mit dem Tatort umso mehr enttäuscht. Er hieß: "Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blü´n". Kurz nach Beginn des Tatortes schalteten wir den Fernseher aus und spielten ein Gesellschaftsspiel. Eine ähnliche Situation trat auch am gestrigen Montag bei dem Kriminalfilm im ZDF: "Die Polizistin und die Sprache des Todes" auf. Dort schaltete ich auf den Sender 3 sat um und schaute mir die dortige Dokumentation an, während mein Enkel einen Film auf Netflix schaute, meine Enkelin einen Film auf Amazon prime und meine Tochter und der Schwiegersohn schauten sich einen Film an den sie bereits aufgezeichnet hatten.

Abende in dieser Form häufen sich und das stelle ich auch bei anderen Familien in meinem Umkreis fest. Da heißt es oft: "Gestern Abend, da war ja mal wieder der größte Mist in ARD und im ZDF zu sehen. Wir haben den Fernseher ausgeschaltet, weil bei RTL und weiteren Sendern sieht es ja auch nicht besser aus, aber bei ARD und für das ZDF, dafür zahlen wir alle auch noch monatliche Rundfunkgebühren. Doch das was sich viele von uns wünschen, wie eine Serie, einen Spielfilm und eine Dokumentation über die vollständige Corona Pandemie das nehmen die nicht in Angriff. Aber eine Serie zum "Herrhausen-Der Herr des Geldes" die gibt es und das sogar mit Dokumentation."



Es wäre schön, wenn Sie über meine Worte nachdenken würden, weil sie ansonsten in einigen Jahren jede Generation "verprellen" und dabei haben Sie das so tolle Potenzial. Sie haben mit Frau Hayali eine so großartige Journalistin, die beeindruckende Reportagen macht. Wir brauchen auch mal die lustige Komödie, wo wir nicht viel nachdenken müssen, wir brauchen den Tatort so wie die Schnulze, aber wir brauchen überwiegend Filme mit Sinn und Charakter und dazu zählt auch das Zeigen der Corona Pandemie.



Ihre Karola Genter
Karola Goebel 3-sat als einen von nur 2 Kultursendern zu streichen, halte ich für unangebracht. Das Programm des Senders ist eine einmalige Mischung aus Kultur, Bildung, Wissenschaft, sehr gutem Journalismus und anspruchsvoller Unterhaltung, die keinesfalls in dem anders aufgestellten arte-Programm zu finden ist. 3-sat als Kooperation der 3 deutschsprachigen Länder ist ebenfalls einmalig und nicht durch arte, das vor alllem aus dem französischsprachigen Raum berichtet, zu ersetzen. Auch bietet 3-sat mit seinem eigenen Kabarettfestival und den entsprechenden Sendungen auch die besten Kabarettprogramme der Öffentlich-Rechtlichen. Es sollte keiner der beiden Kultursender gestrichen werden. Statt dessen würde ich vorschlagen, einen der vielen Nachrichtensender zu streichen. Die ständige Wiederholung der aktuellen Nachrichten auf mehreren Kanälen erscheint mir durchaus verzichtbar.

In der Hoffnung, mit dieser Anregung zur Rettung meines absoluten Lieblingsfernsehsenders beitragen zu können.

Karola Goebel
Karola Jürgens Das wäre eine Ausdünnung und somit eine große Katastrophe für die Kultur!!!!

An die Entlassung von Mitarbeiter/innen schreckt dieser "Staatsvertrag" auch nicht zurück- oder was sagt man dort hierzu❓️❓️❓️

Karola Jürgens
Karola Peters Guten Tag meine Damen und Herren,

nach meiner Ansicht sind Sie mit Ihren Vorschlägen weit über Ihren Auftrag hinausgegangen und maßen sich Inhaltliche Vorschläge an, die Ihnen nicht zustehen.

Besonders die erst vor kurzem überstandene Pandemie hat gezeigt, wie wichtig objektive naturwissenschaftliche und politische Informationen (auch extra für Kinder aufbereitet) sind, da sie im kommerziellen Rundfunk, Fernsehen und Streamingdiensten nicht vorhanden sind. Nur weil wir in Deutschland dieses umfangreiche öffentlich-rechtlichen Angebot haben, hat jede/er freien Zugang zu umfangreichen Informationen und kann sich wirklich selbst eine fundierte Meinung bilden. Wer das nicht nutzen möchte hat die Freiheit dumm zu bleiben. In anderen Ländern und Kontinenten (z.B. Südamerika) haben Sie diese Wahl nicht, sondern Sie WERDEN DUMM GEHALTEN, um besser manipuliert werden zu können.
Karola Schell 3sat muss bleiben, arte muss bleiben!



Es ist nicht nur ein Trauerspiel, sondern eine Schande, dass gerade an Kultur und Bildung gespart werden soll.

Viel primitiver Firlefanz wird unterstützt!



Hier macht sich der angeblich moderne Staat eine jahrhundertealte Maxime der Herrschenden zu Eigen:

Ein dummes Volk lässt sich am leichtesten regieren !!
Karolina Schindler Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich protestiere aufs schärfste 3Sat und Arte zusammenzulegen. Diese beiden Sender sind fernsehmäßig die einzigen Sender, die konsumierbar sind im öffentl. rechtlichen Bereich. Privat schauen wir nichts, die Werbung und der Stil sind unerträglich. Auch im Hörfunk wird immer mehr gespart. Alternativ können Sie bei Sportübertragungen runterpegeln. Viele Gelder werden für Fußballübertragungsrechte verschwendet.

Mit freundlichem Gruß

Karolina Schindler
Karoline Gruber Bitte legen Sie 3Sat und Arte nicht zusammen!!! Wir brauchen DRINGEND beide Sender zur kulturellen Vielfalt in diesem Land!!! Ich schreibe Ihnen im Namen unzähliger Zuschauer und Zuschauerinnen, die die Programme beider Sender schauen!

Wir möchten nicht angewiesen sein, immer nur Privatsender sehen zu müssen!!!

Mit freundlichen Grüßen, Karoline Gruber
Karoline Köhler Sowohl arte als auch 3sat sind die beiden Sender die wir aufgrund deren anspruchsvollen Programms am häufigsten schauen. Im Sinne des Bildungsauftrages den die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bzw Rundfunkanstalten zu erfüllen haben sind diese beiden Sender in unseren Augen– auch aufgrund ihrer multinationalen Ausrichtung – ein unverzichtbarer Bestandteil

Es gibt bei anderen Programmen so viele Bestandteile die man neu strukturieren könnte. Bei ARTE und 3sat bitten wir ausdrücklich auf eine Streichung zu verzichten. Beide Programme unterscheiden sich in deren Struktur deutlich.

Es wäre ein echter Verlust wenn durch die Zusammenfassung beider Programme deren Angebot und deren Sendevielfalt sich reduzieren würde
karoline ruhdorfer Sehr geehrte Kommission,



die Pläne zur Zusammenlegung von 3sat und Arte, wie von 3sat-Chefin Natalie Müller-Elmau kritisiert, sind besorgniserregend. 3sat ist seit seiner Gründung 1984 ein wichtiger kultureller Brückenbauer zwischen den deutschsprachigen Ländern. Die Eigenständigkeit des Senders ist unerlässlich, um die Vielfalt der deutschsprachigen Kultur und Wissenschaft zu bewahren.



Eine Fusion mit Arte könnte zu einem Verlust wertvoller Inhalte führen, die den Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags ausmachen. Der deutschsprachige Raum hat seine eigenen kulturellen und wissenschaftlichen Bedürfnisse, die durch die Zusammenlegung nicht ausreichend repräsentiert werden können.



Zudem ist es fraglich, ob eine solche Integration tatsächlich die gewünschten Effizienzgewinne bringt oder ob wir nicht vielmehr die reiche kulturelle Diversität verlieren, für die 3sat steht. Lassen wir uns nicht von der Idee verleiten, dass weniger Sender automatisch mehr Qualität bedeutet.



Es ist entscheidend, die Stimmen der deutschsprachigen Kultur zu bewahren und nicht in einer vereinheitlichten Medienlandschaft untergehen zu lassen.



In Zeiten, in denen die Medienlandschaft sich rasant verändert, ist der Erhalt von ARTE als bedeutender Kultur- und Informationssender wichtiger denn je. ARTE bietet nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, das Kunst, Dokumentationen und europäische Kultur miteinander verbindet, sondern fördert auch den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich.



Die Unabhängigkeit von ARTE ist entscheidend, um eine vielfältige und kritische Berichterstattung zu gewährleisten. Eine mögliche Einschränkung oder gar Zusammenlegung des Senders könnte die einzigartige Perspektive gefährden, die ARTE seinen Zuschauern bietet. Der Sender ist ein wertvolles Gut für alle, die an europäischer Kultur und Identität interessiert sind und sich für Themen jenseits des Mainstreams engagieren.



Wir dürfen nicht vergessen, dass öffentlich-rechtliche Sender wie ARTE einen wichtigen Auftrag haben: Sie sollen Bildung und Kultur fördern sowie unterschiedliche Sichtweisen präsentieren. In einer Zeit, in der Informationen oft polarisiert und vereinfacht werden, ist ein Sender wie ARTE unverzichtbar.



Lassen Sie uns gemeinsam für den Erhalt von 3SAt und ARTE als unabhängige Sender eintreten, damit auch weiterhin die Vielfalt und der kulturelle Austausch in Europa erhalten bleibt!





Mit freundlichen Grüßen,



Karoline Ruhdorfer
Karoline Woggon Ich bin gegen die Streichung und Zusammenlegung von Sendern. Vor Allem 3Sat und arte sind so unterschiedlich, dass unweigerlich Etwas verlohren geht, sollten sie zusammengelegt werden.

Ich habe mich schon geärgert, als arte anfing nachts Wiederholungen vom Tag zu zeigen, anstatt der schrägen Sachen, die ich auf diesem Sendeplatz gewohnt war. Ich will Kunst und Kultur im Fehrnsehen. Und zwar vielfältig. Ich will 3Sat behalten.

Ich tue mich schwer damit, zu glauben, dass Sender zu streichen, die einzige Möglichkeit ist Ausgaben zu reduzieren.

Unser öffentlich rechtlicher Rundfunk ist schön und vielfältig. Das darf nicht kaputt gemacht werden.
Karsten Brenner Beendigung der Überflutung mit Krimis. Keine Krimis mehr mit grausamer, brutaler Gewalt. Sie werden zunehmend als Normalität (zum "Genuss") konsumiert und führen zur Gewöhnung an Gewalt, der Gesellschaft insgesamt, mit Auswirkungen natürlich auch auf jüngere Menschen.



Inhalte, die der politisch- gesellschaftlichen und der kulturellen Information und Bildung dienen, sollten ausgeweitet werden. (Für mich bleibt das die entscheidende Rechtfertigung des öffentlich- rechtlichen Rundfunks und Fernsehens). Sinnvolle Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung weiter stärken. Eine für möglichst viele verständliche Sprache pflegen.



Talkshows mit politisch-gesellschaftlichen Schwerpunkten durchaus erhalten. Aber mehr als sachliche und spannende Diskussionsrunden, Verzicht auf Polit-Zirkus, mit dem man Quoten machen will. Unterschiedliche Ansichten miteinander konfrontieren, statt modische Einseitigkeiten noch zu verstärken.



Politisch-gesellschaftlich relevante Magazine und Dokumentationen wieder ausbauen.



Billige Unterhaltung den "Privaten" überlassen. Das Öffentlich-rechtliche muss wieder zum Markenzeichen für besondere Qualität werden.



Phoenix als politische Informationsquelle erhalten und ausbauen.



Arte erhalten und stärken mit Schwerpunkten Kultur, Kunst, Wissenschaft und Geschichte.



Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur weiter stärken, auch qualitativ hochwertige Rundfunkprogramme der Landesrundfunkanstalten wie WDR 5 und 3.



Rundfunk generell weiter für politisch-gesellschaftliche und kulturelle Diskussion, Information und Bildung nutzen.



Mediatheken pflegen, auch Programmübersichten und jederzeitige Wahlmöglichkeiten wie die des DLF. Es wird immer weniger linear gesehen und gehört.
Karsten Brenner, Bonn Beendigung der Überflutung mit Krimis. Keine Krimis mehr mit grausamer, brutaler Gewalt. Sie werden zunehmend als Normalität (zum "Genuss") konsumiert und führen zur Gewöhnung an Gewalt, der Gesellschaft insgesamt, mit Auswirkungen natürlich auch auf jüngere Menschen.



Inhalte, die der politisch- gesellschaftlichen und der kulturellen Information und Bildung dienen, sollten ausgeweitet werden. (Für mich bleibt das die entscheidende Rechtfertigung des öffentlich- rechtlichen Rundfunks und Fernsehens). Sinnvolle Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung weiter stärken. Eine für möglichst viele verständliche Sprache pflegen.



Talkshows mit politisch-gesellschaftlichen Schwerpunkten durchaus erhalten. Aber mehr als sachliche und spannende Diskussionsrunden, Verzicht auf Polit-Zirkus, mit dem man Quoten machen will. Unterschiedliche Ansichten miteinander konfrontieren, statt modische Einseitigkeiten noch zu verstärken.



Politisch-gesellschaftlich relevante Magazine und Dokumentationen wieder ausbauen.



Billige Unterhaltung den "Privaten" überlassen. Das Öffentlich-rechtliche muss wieder zum Markenzeichen für besondere Qualität werden.



Phoenix als politische Informationsquelle erhalten und ausbauen.



Arte erhalten und stärken mit Schwerpunkten Kultur, Kunst, Wissenschaft und Geschichte.



Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur weiter stärken, auch qualitativ hochwertige Rundfunkprogramme der Landesrundfunkanstalten wie WDR 5 und 3.



Das Medium Rundfunk generell weiter für politisch-gesellschaftliche und kulturelle Diskussion, Information und Bildung nutzen.



Angebote zur "Lebenshilfe und -orientierung" verstärkt entwickeln, auch gezielt für Ältere, jüngere Menschen, Familien, Behinderte, Menschen, die sich weiterbilden wollen, etc. (Wie kann ich mich zurechtfinden, wo informieren und beraten lassen..). Sind die gut gemacht, kann man damit auch breitere oder neue Nutzerkreise gewinnen.



Mediatheken pflegen. Es wird immer weniger linear gesehen und gehört.



Die Gehälter des Führungspersonals der Anstalten, insbesondere der Intendanten, sollten auf ein vernünftiges, öffentlich vertretbares Mass reduziert werden.



Die Anstalten sollten genug Mittel erhalten, um für die breitere Nutzung ihrer (dann hoffentlich qualitativ hochwertigen Programme und Sendungen) auch aktiv werben zu können.
Karsten Eger Hallo,



anstatt zu überlegen ganze Sender, die Kultur und Wissen verbreiten, abzuschalten, sollte man stattdessen überlegen, ob es sein muss als OERR unbedingt Fußball und andere Sportveranstaltungen - die sich einfach nur über das Geld freuen, da sie anderweitig auch vermarkten - mit Millionenbeträgen zu lizensieren!



Ebenso sollte überlegt werden, ob die Talkformate am Abend nicht Inhouse günstiger umsetzbar wären, statt auch hier Millionen in Produktionsfirmen zu werfen.
Karsten Hain "Zusammenlegung" der Kulturkanäle arte und 3sat: Schädlich, verarmend und ineffizient.



Die Abschaffung des eigenständigen Programms von 3sat führt zu einer Verarmung der öffentlich rechtlichen Programmlandschaft, hintertreibt den Bildungsauftrag - und ist insbesondere in seinem Einspareffekt derart marginal, dass dieser von dem angerichteten Schaden absolut überkompensiert wird.
Karsten Lemm Guten Tag,



mal angenommen, Sie müssten zu Hause sparen: Würden Sie Strom und Heizung gleichzeitig abstellen?



Keine gute Idee, oder? Zwei völlig unterschiedliche, ähnlich wichtige Dinge.



Warum dann der Vorschlag, 3Sat und ARTE miteinander zu verschmelzen? Zwei völlig unterschiedliche Sender mit unterschiedlichen Schwerpunkten und unterschiedlicher Ausrichtung – na gut, mit der einen Gemeinsamkeit, dass sie keine quietschvergnügten Quiz-Sendungen ausstrahlen, die ähnlich auch auf ProSatRTLMinus laufen könnten.



Es gibt sicher Möglichkeiten, beim bunten Blumenstrauß der öffentlich-rechtlichen Sender zu kürzen, ohne gleich ans Eingemachte zu gehen.



Warum etwa brauchen ARD und ZDF jeweils eigenen eigenen Info-Kanal? Wozu senden diverse ARD-Anstalten das gleiche Popradio-Format, das Dutzende private Stationen auch ausstrahlen?



Regionale Unterschiede gibt es da allenfalls beim Dialekt der Moderatorinnen und Moderatoren. Vielleicht könnten sich die Sender auch tagsüber bei solchen Formaten abwechseln, ähnlich wie nach Mitternacht?



Wirklich wichtig sind die Programme, die gezielt informieren: geografisch („Hier bin ich zu Hause, hier muss ich wissen, was passiert.“) und thematisch – jenseits von Dudelfunk und Blödel-TV.



Das ist die Kernaufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender, dafür zahlen meine Frau und ich auch gern die Gebühren.



Wir hoffen sehr, dass der Vorschlag, 3Sat in ARTE aufgehen zu lassen, dort landet, wo er hingehört: im Papierkorb.



Mit freundlichen Grüßen



Karsten Lemm
Karsten Lingen Sehr geehrte Leser*in



Der Bildungssender 3sat sollte aus mehreren Gründen erhalten bleiben:



1. Bildung und kultureller Austausch: 3sat bietet ein breites Spektrum an kulturellen, wissenschaftlichen und bildenden Inhalten. Es ermöglicht Zuschauern, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, Zugang zu hochwertigen Dokumentationen, Theaterstücken, Konzerten und wissenschaftlichen Beiträgen. Dieser Bildungsauftrag trägt wesentlich zur allgemeinen Wissensbildung und Meinungsbildung der Gesellschaft bei.



2. Vielfalt in der Medienlandschaft: In einer Zeit, in der viele Medienangebote zunehmend kommerzialisiert sind und auf Unterhaltung ausgerichtet werden, stellt 3sat eine wichtige Alternative dar. Der Fokus auf anspruchsvolle Inhalte fördert die Vielfalt und verhindert, dass nur marktorientierte Programme den öffentlichen Raum dominieren.



3. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: 3sat ist ein gemeinschaftlicher Sender, der von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz betrieben wird. Diese Zusammenarbeit fördert nicht nur den kulturellen Austausch zwischen den Ländern, sondern auch ein besseres Verständnis von gemeinsamen europäischen Werten und kultureller Vielfalt.



4. Zugang zu Nischenprogrammen: Viele der auf 3sat ausgestrahlten Programme sind in anderen Medien schwer zugänglich. Der Sender bietet Plattformen für kleinere, spezialisierte Produktionen, die in den Mainstream-Medien oft keinen Platz finden. Dies fördert die Kunst- und Kulturszene und gibt weniger kommerziellen Stimmen Gehör.



5. Förderung kritischen Denkens: Durch seine anspruchsvollen Inhalte trägt 3sat zur Förderung des kritischen Denkens bei. Die wissenschaftlichen und kulturellen Sendungen fordern die Zuschauer auf, sich aktiv mit komplexen Themen auseinanderzusetzen und differenzierte Perspektiven zu entwickeln. Dies ist in einer Zeit von Fake News und oberflächlicher Berichterstattung besonders wichtig.



3sat ist nicht nur ein wichtiger Pfeiler der öffentlichen Bildung, sondern auch ein wertvolles Instrument für den Erhalt von Vielfalt, kulturellem Reichtum und einer informierten Gesellschaft.
Karsten Müller Werte Rundfunkkommission der Länder!



Ich habe kein gutes Gefühl bei der Formulierung und Umsetzung der Sparmaßnahmen für den ö.r. Rundfunk. Es kann nicht günstiger und besser werden, wenn nicht nur durch die Inflation alles teurer wird. Ich bin froh über unsere Rundfunklandschaft und plädiere für den Erhalt, auch wenn ich nicht alle Angebote nutze. Ich habe aber für jeden Sender einen Themenkomlex und eine Zielgruppe im Auge und möchte den erhalt der Vielfalt und Qualität, mehr noch den Ausbau. Ich wäre auch mit einer deutlichen, den allg. Steigerungen angepassten Beitragserhöhung einverstanden. Als Gutverdiener könnte ich mir sogar eine einkommensabhängige Bemessung aus Solidarität und als wichtiger Bestandteil des ö.r. Rf. der demokratisch wesentlichen Informationsangedeihung vorstellen.



Ich könnte mir einige sinnvolle Anpassungen zur Effizienssteigerung vorstellen, das verringern von Ausgaben aber durch Reduzierung des Angebotes und der Vielfalt verbinde ich mit "Kaputtsparen", bekannt aus unterschiedlichen Bereichen unserer Infrastruktur.

Auch fehlt mir bei diesem Sparprogramm schon die ordentliche Vorbereitung des Machbaren in Verbindung mit der Sinnhaftigkeit. Z. B. die Verschmelzung von 3sat in arte finde ich nicht nachvollziehbar, da die Angebote in wichtigen Teilen nicht deckungsgleich sind. Wo z. B. würden die vielen und guten wissenschaftlichen Produktionen von 3sat hinkommen? Im Kulturprogramm von arte wären sie deplatziert, eher vllt. was für ARD alpha oder ZDF info. ...scheint im Lösungsvorschlag nicht drin zu stecken.



Ich bitte die Entwicklungsplanung, gerade auch in Hinsicht auf Bedeutung valider Informationsquellen und niveauvoller Programmgestaltung, deutlich zu überdenken und zu korrigieren. Die Entwicklungen der aktuellen Zeit in Politik und Gesellschaft, nicht nur in unserem Land, sollten uns den ö.r. Rf. einiges mehr Wert sein, in finanzieller und ideeller Hinsicht!



vielen Dank für Ihre Mühen und

freundliche Grüße

K. Müller, M.Sc., Bremen
Karsten Neelsen Sehr geehrte Damen und Herren,



mit, gelinde gesagt Entsetzen, habe ich von den Ankübdigungen der Änderungen gelesen.



Das auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk / TV sich immer mal wieder ändern muss und sich den Gegebenheiten der Zeit anpassen muss, steht für mich nicht grundsätzlich zur Diskussion.



Aber einige Punkte, die Einspaarungen bringen sollen, sind meines Erachtens nach nicht sinnvoll:

- ARTE und 3SAT müssen eigenständige Sender bleiben; beide haben andere Sichtweisen auf das Geschehen; bei ARTE ist es die Deutsch-Französische Seite und bei 3SAT mehr die Zusammenarbeit von den deutsche, österreichischen sowie schweizer Themen, die jeder Sender für sich hier gute Inhalte über Politik, Geschichte und Gesellschaft bringen. Beide Sender haben ein ausgewogenes Portfolio von Kunst, Film, Dikumentationen und Diskussionen.

- Ebenfalls müssen die Sender ZDF-Info und Phoenix mit ihren eigenen Programmen weiterhin Bestand habe. Beide Sender verrichten einen guten Dienst im Sinne der Demokratie, indem sie ausführlich in Dokumentationen und Diskussionen auf aktuelle und vergangene Themen aus allen relevanten Bereichen berichten.

- Die dritten Programme aus der ARD Familie bringen den notwendigen Lokalcolorit der einzelnen Bundeländer und darüber hinaus ein Kulturprogramm dass in die Region passt.



Vielleicht sollte man im Zusammenhang mit Einspaarungen mal überdenken, nicht eine Quiz-Sendung nach der anderen auf allen Kanälen und / oder Dutzende von Volksmusik / Entertainment Formaten zu produzieren. Diese Sendeformate haben sich ihre Berechtigungen, aber manchmal wird es einfach etwas zu viel. Sicherlich eine subjektive Auffassung, aber dafür ist diese Anregung ja da.

Darüber hinaus möchte ich auch axtra daraufhinweisen, dass meine Frau und ich ausschließlich öffentlich-rechtliche Sender schauen wenn wir lineares Fernsehen schauen. Privat Sender sind mir alle ein Greuel. Ich bin auch gerne bereit einen höheren Beitrag zu zahlen um weiterhin qualitativ hohes Programm sehen zu können.

Last but not least wäre es schön, wenn die Beiträge in den Mediatheken (ein grausiger Begriff) mal in einem guten HD Format zum Streamen bereit stehen würden. Der Unterschied zwischen einer "aufgenommenen" Sendung (USB HDD am SMART TV) und der Wiedergabe des gleichen Inhaltes aus der Mediathek sind zum Teil wirklich gravierend. Und ja, ich habe einen schnellen Internetanschluss; Streaming bei allen anderen Netzanbietern sind in 4K möglich. Okay, 4K muss es in den Mediatheken nicht sein, aber FULL HD (1080p, oder wenigstens 720p) würde ich schon erwarten.



Trotzdem hoffe ich auch weiterhin auf ein vielfältiges Programmangbot der öffentlich-rechtlichen Sender.

Mit freundlichen Grüßen.

Karsten Neelsen
Karsten Obrikat Sehr geehrte Damen und Herren,



anstatt bei Kultursendern zu kürzen, sollten diese sogar noch gestärkt werden.



Wenn der ÖRR sparen muss, dann wären in meinen Augen sportliche Großveranstaltungen der bessere Ansatz. Muss man generell alle Wettkämpfe begleiten? Und müssen ARD und ZDF gleichzeitig vor Ort sein? Würde man durch die Arbeitsteilung "ein Sender - eine Großveranstaltung" nicht genug Geld und Ressourcen (Logistik, Personal, Klimaschutz) sparen?



Zugegeben: ich schaue nicht viel auf Arte und 3Sat. Aber was ich sehe, ist qualitativ hochwertig und kann in den Hauptprogrammen gar nicht ausreichend Platz finden. Und was nicht ist, kann ja noch werden! Obwohl ich eher ein Selten-Gucker bin, würde ich die Sender vermissen.
Karsten Reis Vielen Dank für die geplanten Änderungen des Öffentlichen Rundfunks, ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Bitte schaffen Sie auch schnellstens die "Erziehungsformate" wie z.B. "Funk" in den sozialen Medien ab. Das hat nichts mit Objektivität und Meinungsvielfalt zu tun.
Karsten Rieckhof Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schaue sehr gerne 3 sat, speziell die Dokus und vor allen Dingen "nano". Hier erfahre ich täglich Neuigkeiten aus der Wissenschaft.

Gerade in der heutigen Zeit ist Bildung sehr wichtig. Man sieht was passiert wenn man das Volk nicht informiert und über wissenschaftliche Erkenntnisse aufklärt.

Meine sehr dringende Bitte: Streichen Sie bitte nicht die Bildung aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk!



Hochachtungsvoll,

Karsten Rieckhof
Karsten Rohrbach Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte dass 3sat als Sender mit Kulturprogramm und Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit erhalten bleibt. Der ÖRR hat bestimmt andere Baustellen mit größerem Einsparpotential.



Beste Grüße

Karsten Rohrbach
Karsten Stieg Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Entscheider,



es liegt mir viel daran, dass die Vielfalt des öffentlichen Rundfunks erhalten bleibt. Vor allem im Bildungssektor und im wissenschaftlichen Bereich darf keinesfalls gekürzt werden, weil Deutschland sich hier sowieso schon im unterst möglichen Bereich bewegt. Das muss unbedingt bei Entscheidungen bezüglich der Sender- und Programmvielfalt berücksichtigt werden.



Meine Befürchtung ist, dass massenwirksame Entscheidungen dazu führen könnten, dass erfolgreiche, aber nur der Unterhaltung dienende, Sendungen wie der Fernsehgarten, das Traumschiff oder überteuerte Sportübertragungen ohne weiteren Nutzen erhalten bleiben, während kulturelle, wissenschaftlich informative oder bildende Formate der Einschaltquoten halber dem Rotstift zum Opfer fallen.



Lassen Sie meine Befürchtungen ins Leere laufen,

mit Hochachtung,

Karsten Stieg
Karsten Vollert Journalistische Unabhängigkeit ist ausschließlich durch gesamtgesellschaftliche Finanzierung zu garantieren. Reformen der öffentlich rechtlichen Anstalten sollten sich vor allem auf die Beschränkung der Einflussnahme von Interessensgruppen, oder Einzelpersonen auf die Berichterstattung konzentrieren. Für meinen Geschmack sollte beispielsweise die Mitsprache der Exekutive in den Aufsichtsgremien der öffentlich rechtlichen Anstalten minimiert werden um es dem Qualitätsjournalismus alleine, ohne äußere Einflussnahme zu ermöglichen, autark Themen nach bestem Wissen und Gewissen auszuwählen und zu präsentieren.

Dies ist umso wichtiger, da werbewirksame Informationsblasen, bis hin zu intentionierter Desinformation, die in Dreistigkeit nicht zu überbietender Weise als "alternative Fakten" verniedlicht werden, eine bereits schon länger zu beobachtende Spaltung der Gesellschaft weiter fördern.

Vielfalt statt Einfallt muss daher das Motto sein. Ausgerechnet bei Wissenschaft, Kultur und journalistisch unabhängiger politischer Information zu sparen, indem man arte und 3SAT zusammenlegt bzw. Phönix, ZDF Info, ARD Alpha usw. rationalisiert, ist für einen anzustrebenden demokratischen Konsenz der Gesellschaft kontraproduktiv. Im Gegenteil: Die Vielfalt der öffentlich rechtlichen Programme muss im Interesse der Gesellschaft eher erweitert, statt gekürzt werden.

Wenn überhaupt zu sparen ist, müsste in solchen Bereichen angesetzt werden, in denen Monopolisten zur Gewinnmaximierung, ihre Großveranstaltungen auch an die widerwärtigsten, bisweilen menschenverachtenden Anbieter verhökern. Ich denke da vor allem an Fifa und IOC. Vielleicht würde es dann die Entscheider dieser Gremien anders, als in der Gegenwart dazu bewegen, die gesellschaftliche Relevanz ihres Sports über ihre persönlichen Finanzen zu stellen, wenn mangels Berichterstattung ihr Geschäftsmodell zur Randsportart verkommt. Mir als sportlich sozialisiertem Menschen würde das zwar weh tun, aber für die Demokratie ist dieses Opfer nicht zu klein,

Karsten Vollert
Karsten von Scheidt Hallo,

durch die Zusammenlegung der

Nachrichten Sendungen,

heute tagesschau, heute journal tagesthemen,

könnten Kapazitäten anders und für einen umfangreicheren Themenkatalog zur Verfügung gestellt werden.

Die Fussballberichterstattung könnte bei Zusammenfassung zur Sportberichterstattung weiterentwickelt werden.

Konkurriende Samstagabend Unterhaltung sollte abgeschafft werden.

Anzahl der Talkshows deutlich reduzieren.



Presse definieren.

Sind Interauftritte von Zeitungsverlagen = Presse?



Publikationspflicht bzw. Auftrag via Internet und sozialer Medien für öffentl. rechtl. Medien fixieren



MfG

v. Scheidt
Karsten Winter Sehr geehrte Damen und Herren,



Es gibt noch weitere Einsparungsmöglichkeiten:



1. Damit ARD und ZDF nicht doppelt mehr berichten, könnten man die ARD so ausbauen das diese Nachricht und Dokus Weltweit machen und das ZDF sich hier nur um Deutschland kümmert mit Kunst und Kultur



2. Man sollte MDR, BR usw. alles Privatiersier, da diese eh nur Wiederholung von ARD und ZDF zeigen. Auch hier spart man Kosten.



3. Bundesliga, Europameisterschaft, Weltmeisterschaft Fußball, sollte aus Kostengründen von ARD und ZDF überhaupt nicht mehr übertragen werden. Einzig eine kurze Zusammenfassung in den Nachrichten, die nicht viel Geld kosten darf.



4. Die Intendantengehälter sind zu kurzen. Maximal darf ein Intendant 80000,- € im Jahr verdienen. Die Renten sind abzuschaffen. Personal ist soweit runter zu kurzen. Man sollte Digital arbeiten.



5. Räumlichkeiten sind auf ein minimum kurzen. Es gibt eine gemeinsame Zentrale für ARD und ZDF, mehr nicht.



Sicherlich gibt es noch mehr Einsparungsmöglichkeiten, so daß man den Beitrag für die Bevölkerung auf 10,- € senken kann und somit die Akzeptanz erhöht.



Mit freundlichen Grüßen

Karsten Winter
Karsten Witt Ich finde es völlig unverständlich, wie ARTE und 3Sat zusammengelegt werden könnten, zumal hier internationale Partner beteiligt sind. Auf eine solche Idee können nur Provinz-Politiker verfallen, denen internationale Kulturbeziehungen gleichgültig sind. Vermutlich sind es Leute, die diese Programme selbst nie sehen.



Für mich persönlich wäre es viel naheliegender (und finanziell sicher relevanter), ARD und ZDF zusammenzulegen. Die beiden Sender haben praktisch identische Programmprofile, noch dazu folgen sie in einem sehr ähnlichen Rhythmus - allenfalls um eine halbe bis ganze Stunde versetzt.



ARTE und 3Sat sind dagegen überhaupt nicht verwechselbar - außer in den Teilen (z.B. immer primitivere, austauschbare Krimis zu politisch korrekten Themen), die sie mit ARD und ZDF teilen. Ich selbst könnte auf das öffentliche deutsche Fernsehen ganz verzichten, wenn es diese Sender nicht mehr gäbe. Für Nachrichten etc. reicht mir der Rundfunk.



Bitte erhalten Sie die beiden Sender in vollem Umfang!
Karsten Wolf Sehr geehrte Damen und Herren ich würde mich gerne gegen die Abschaltung von 3sat aussprechen. 3sat ist ein eigenständiges Programm, was nicht durch die anderen öffentlichen Programme und auch nicht durch arte ersetzbar ist. Deswegen ist es kulturell einzigartig und somit absolut erhaltenswert.

Mit freundlichen grüßen

Karsten Wolff
Kaspar Mayer Mindestens die Hälfte bzw. 2 Drittel der tägliche Politik-Talksendungen können eingespart werden. Täglicher Bla Bla mit einem großen Teil von Gästen, die aus Parteien sind die bei der nächsten Bundestagswahl keine Rolle mehr spielen werden. Oft auch Leute die viel reden aber nichts aussagen.

Es gibt fast nur noch Wiederholungen die von Sender zu Sender weitergereicht werden, dafür braucht es nicht so viele Sender.

Die sogenannten Shows sind überzogen und die Teilnehmer insbesondere die Moderatoren überbezahlt. Zum Beispiel die Preisverleihungen mit immer den gleichen Preisträgern in schöner wechselnder Reihenfolge oder Sendungen wie Traumschiff mit Schauspielern die keine sind (Kapitän etc.) nur damit der eine Rolle bekommt.
Kasten, Hartmut 3sat - Auf was ich nicht verzichten möchte: - außergewöhnliche Kultursendungen

- Themenbeiträge in ausreichender Länge

- Informationen aus dem gesamten deutschen Sprachraum

- anspruchsvolle Filme

- andere Moderatoren



arte - Auf was ich nicht verzichten möchte: - wie vor

- statt Infos aus dem deutschen Sprachraum die Sicht aus Frankreich



Auf was ich weiter auf jeden Fall verzichten möchte: WERBUNG (das ist ein Geschäft für die nicht öffentlichen Programme, schließlich zahlen wir alle Geühren !!!!)
Kasy Borngässer Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte erhalten Sie den Sender 3sat. Es ist einer der hochwertigsten Sender, mit sehr guten Dokumentationen und Spielfilmen. Ansonsten gibt es keinen Grund mehr, den Fernseher einzuschalten.



Ich lese keine Bildzeitung und die privaten Sender sind mir ein Greuel.



Mit freundlichen Grüßen

Kornelius Borngässer
Katarina Schubert Sehr geehrte Damen und Herren,



den Entwurf der Rundfunkkommission, in dem gefordert wird, dass nur noch Artikel online veröffentlicht werden dürfen, die einen Bezug zu TV- oder Hörfunk-Sendungen haben, finde ich gefährlich. Vor allem in der heutigen Zeit, in der zuverlässige Informationen unerlässlich sind, werden so den Menschen Nachrichten vorenthalten. Denn so viele Infos können gar nicht im Hörfunk bzw. TV veröffentlicht werden. Es ist eine krasse Einschränkung des ÖRR, was nicht im Sinne der Demokatrie sein kein.



Beste Grüße,

Katarina Schubert
Kate McCane Die Textangebote der Rundfunkmedienkanäle sollen unbedingt in ihren jetzigen Form erhalten bleiben! Ein komplett unabhängiges Medienangebot ist auch in Textform unabdingbar und wie soll das sonst aufrecht erhalten werden, wenn es nicht die Institutionen, die vom Rundfunkbeitrag leben, anbieten?
Katharina Baumann Ich plädiere dafür 3sat zu erhalten. Dieser Sender trägt enorm zur Bildung der Menschen bei. Ein Zusammenschluss mit arte würde effektiv einen Verlust an Vielfalt in der Fernsehlandschaft bedeuten. Vielleicht könnten sich 3sat und arte noch weitere europäische Staaten anschließen. Dies wäre ein Gewinn an Vielfalt und ließe die europäische Idee im den Alltag der Menschen einfließen.
Katharina Blätgen Ich bin strikt gegen die Aktualitätsklausel. Ich habe die Inhalte mit meinem Rundfunkbeitrag mitfinanziert und möchte sie mir ansehen, wenn es in meinen Zeitplan passt. Zudem ist der ÖRR damit nicht konkurrenzfähig. Durch Netflix etc. hat sich etabliert, mehrere Folgen einer Serie hintereinander zu schauen. Das alte Fernsehsystem, wöchentlich eine Folge einzuschalten, ist nicht mehr zeitgemäß.

Außerdem sollte es auch möglich sein, auf tagesaktuelle Sendungen im Sinne der Zeitgeschichte (z.B. Äußerungen von Politikern vor einigen Monaten/Jahren) zurückgreifen zu können.
Katharina Boneberg Sehr schade, dass es nun vermutlich die kleinen feinen Sender und Programme trifft, die nicht Mainstream senden! 3sat und arte sollten beide bleiben! Stattdessen bitte weniger Telenovelas und schlechte Tatorte, weniger Filme mit den immergleichen Schauspielern und Handlungen. Streicht lieber Rosamunde Pilcher.

Wir brauchen die kleinen individuellen Programme und Moderatoren, die noch Biss haben. Sie wollen leider am falschen Ende sparen. So verlieren Sie noch mehr Hörer und Zuschauer. Gäbe es nicht die GEZ Zwangsgebühr hättet Ihr kaum Abonnenten. Ich finde nicht richtig, wie das Geld investiert wird. Freundliche Grüße aus Köln
Katharina Diederen Arte und 3sat sollten eigenständig erhalten bleiben, da Vielfalt wichtig ist.

Es könnten ja wie bei den Radiosendern zu einer bestimmten Zeit- morgens oder abends ab 22h - Sendungen zusammengelegt werden.
Katharina H. Wir benötigen weiterhin Wissensschafts- und Bildungssender! Dazu gehören arte und 3sat allemal. Die dort ausgestrahlten Kultursendungen fördern ebenso Bildung und das kritisches Denken. Keine der beiden Sender sollte Kürzungen erfahren. „Unterhaltungsfernsehen“ (in meinen Augen zunehmend in „Verblödungsfernsehen“ verkommen) gibt es im Überfluss. 3sat und arte bilden ein Gegengewicht mit intellektuellem Niveau. Bräuchten wir nicht gerade mehr da davon als eine Reduktion dessen?
Katharina Henriette von Studnitz Ich finde es essentiell, die Vielfalt unterschiedlicher Inhalte angeboten zu bekommen. Nur so kann Bildung funktionieren. Das können nur Produktionen leisten, die aus unterschiedlichen Perspektiven entstehen. Vor allem können Heranwachsende nur durch ein breites Angebot mündig werden. Und alle anderen bleiben durch Meinungsvielfalt umfassend informiert. Eine Zusammenlegung von originär diversen Sendern mag Geld sparen, dies aber auf Kosten von Bildung, Anregung zum Interesse an neuem fremden Inhalten, die außerhalb des eigenen Lebens und Horizontes stattfinden. Und das wiegt schwer für eine ganze Gesellschaft.
Katharina Herrmann Ich möchte mich ganz entschieden gegen die geplanten Zusammenlegungen der Sender im öffentlich-rechtlichen Fernsehen aussprechen. Gerade heute, wo wir in Deutschland mit Meinungen und Wahlergebnissen umgehen müssen, die ohne eine bessere politische und gesellschaftlich-kulturelle Bildung ohne Zweifel zur Zerstörung unserer Demokratie führen können (werden?), müssen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu diversen Informationen finden!

Neben einer dringend deutlich zu verbessernden Situation in den Schulen trägt die Förderung vielfältiger Kultur- und Gesellschaftsinhalte dazu bei, das selbständige Denken und Entscheiden zu lernen und zu trainieren.

3Sat ist ein Sender mit einem reichhaltigen Programm. Würde dieser Sender mit arte zusammengelegt, müssten zwangsläufig viele informative und positive Sendungen, wie z.B. das Wissenschaftsmagazin Nano, das mir jeden Morgen ein Fenster zur Welt der Forschung zugunsten der Menschheit öffnet, von den Bildschirmen verschwinden.

Schon allein das wäre ein großer Verlust!

Anstatt das Angebot zusammenzustreichen, wäre es sinnvoller, die Erreichbarkeit und Attraktivität unabhängiger Medien zu fördern und auszubauen.

Ich hoffe darauf, dass die sicher nötigen Sparmaßnahmen auf andere, sinnvollere Bereiche umgelenkt werden, von denen es in Deutschland eindeutig genug gibt ( Stichwort Dienstwagenförderung...o.v.a.)
Katharina Hoffmann Gerade in der heutigen Zeit, in der man von Falschmeldungen überflutet wird, ist eine seriöse-ehrliche Berichterstattung besonders wichtig und hier tragen die Öffenlich- rechtlichen eine besondere Verantwortung.

Unmöglich in diesen Zeiten hier Kürzungen vorzunehmen !!!
Katharina Kastner Sehr geehrte Damen und Herren! Der wertvolle Beitrag von 3sat in der deutschen öffentlich rechtlichen Fernsehlandschaft ist unersetzlich und nicht wegzudenken. Ich bitte sehr darum, unser 3sat wie wir es kennen und schätzen, zu erhalten! Mit dieser Meinung und diesem Wunsch stehe ich nicht alleine, unter den österreichischen Filmschaffenden sind 90% dieser Meinung. Wir bitten darum, den Sender zu stärken.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Katharina Kastner / Regisseurin
Katharina Manfredini Ich bitte um den Erhalt von Arte und 3sat!
Katharina Oberbusch Guten Tag,



hiermit protestiere ich aufs Schärfste gegen Ihre Pläne, 3sat und arte zusammen zu legen, was bedeutet, deren Angebot zu reduzieren.



Die beiden Sender sind die einzigen Sender, die für mich das Fernsehangebot überhaupt noch attraktiv machen.

Lediglich diese beiden Sender bieten verlässlich hohe Qualität, zuverlässig grundlegende Informationen , anspruchsvolle Unterhaltung.

Sie heben sich damit deutlich ab vom teilweise unerträglichen Schund der anderen Sender .



Warum denken Sie nicht darüber nach, überflüssige Lokalsender einzusparen, deren Inhalte sich weitgehend darauf beschränken, überflüssige Talkshows/ Dauerwiederholungen mit teils dümmlichsten Gästen/ ModeratorInnen zu senden.

Hier habe ich oft den Eindruck, dass es in erster Linie darum geht, die angestellten Mitarbeiter ins Licht zu setzen.



Wenn jetzt auch noch 3sat aufgelöst, bzw. in arte eingegliedert wird, weiß ich überhaupt nicht mehr, wofür ich die Fernsehgebühren zahlen soll.



Als Gebührenzahlerin bitte ich DRINGEND! von solchen Überlegungen Abstand zu nehmen.



Mit freundlichem Gruß

K.Oberbusch
Katharina Pethke Sehr geehrte Damen und Herren,



wir, Vertreterinnen und Vertreter der freien Film- und Kreativwirtschaft, haben einen Vorschlag, wie sich dieses Ziel erreichen lässt:



Im neuen Medienstaatsvertrag wird festgeschrieben, dass mindestens 50% der Rundfunkgebühren in den Programmaufwand fließen müssen.



In den vergangenen Jahren hat der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk seine Sparziele meist im Programm realisiert. Ein Programm, in das aktuell nur 44% der Gebührengelder investiert werden. Ein Programm, das überwiegend von freien Medienschaffenden und Produktionsfirmen geschaffen und hergestellt wird.

Die KEF hat wiederholt festgestellt, dass Mittel, die für den Programmaufwand bewilligt waren, von ARD und ZDF nicht zweckgemäß verwendet wurden: 780,2 Millionen Euro allein von 2017 bis 2020.



Eines ist klar: Jeder Euro, der ins Programm fließt und sich nicht in den Weiten der Strukturen von ARD, ZDF und Deutschlandradio verliert, erhöht die Akzeptanz des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Und jeder Euro ins Programm erhöht sogleich die Stabilität dervdeutschen Mediendemokratie.



Es geht uns um die Vielfalt und Qualität des Programms – und damit um nichts weniger als um das Überleben des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Dieser wird allein durch sein Programm legitimiert und findet durch gute und qualitativ hochwertige Inhalte seine Akzeptanz. Je nachhaltiger ein hohes Niveau des Programms gesichert wird, desto schwerer haben es jene politischen Kräfte, die dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk seine Legitimität absprechen.



„50+“ ist deshalb auch ein politisches Statement für einen starken Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, ein manifestes Zeichen der Politik, dass die Gebührengelder in Form von gutem Programm dort ankommen, wo sie entrichtet werden – bei den Bürgerinnen und Bürgern!



Zugleich kann der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk mit „50+“ auch zukünftig seiner zentralen Rolle als Auftraggeber für die freien Medienschaffenden und Produktionsfirmen, letztlich für die Kultur- und Medienwirtschaft, gerecht werden.



Bisher fehlt ein Hebel, damit die Reform von ARD und ZDF nicht zulasten des Programms

umgesetzt wird. Unser Vorschlag setzt hier an. Daher: Sorgen Sie bitte dafür, dass unsere Forderung – 50+ fürs Programm! – Eingang in den Medienstaatsvertrag findet!



Unser Vorschlag für eine Formulierung des § 9a RFinStV_neu:

§ 9a Zweckbindung der Mittel

Von dem Aufkommen aus dem Rundfunkbeitrag sind ein Anteil von mindestens 50 von

Hundert für die Programmkosten zu verwenden. Hiervon unberührt bleiben Einnahmen aus

Werbung und sonstige Einnahmen.



Lassen Sie uns den Dialog aufnehmen!
Katharina Timner Sehr geehrte Damen und Herren,



die im Rahmen eines neues Rundfunkstaatsvertrages geplanten Einsparungen betrachte ich mit Sorgen, weil sie das Programm einschränken und seine erhaltenswerte Vielfalt zwangsläufig einkürzen. Insbesondere die Idee des Zusammenlegens von ARTE und 3Sat würden für mich als kulturell interessierten Menschen eine Verarmung einer bislang großartigen Medienlandschaft darstellen. Beide Sender eint einzig, dass sie eine kulturelle Ausrichtung haben. Ihre Programmzuschnitte haben eine völlig unterschiedliche Genese und eine völlig unterschiedliche Ausrichtung, die man nicht einfach zusammenwerfen kann. Es erscheint mir, als sei ein kulturell-bildungsbürgerliches Fernsehen politisch nicht mehr gewünscht.



Als weiteres Problem erscheint mit das geplante mittelfristige Einstellen linearen Sparten/Sender/Programme. Wer sich selbst immer nur das sucht, was er/sie sehen will, wird nicht mal innerhalb seines/ihres Interessengebietes mit Neuem konfrontiert und muss dieses nicht "aushalten" oder darf es nicht kennenlernen. Digitalität darf nicht bedeuten, dass noch mehr Filterblasen entstehen. Die Aufgabe des Staates muss es dann an dieser Stelle sein, sich gerade zu machen und ggf. an einer Sendepraxis festzuhalten, die der Vernunft, Wissen und der Kultur - gerade der kritischen - zuträglich ist.
Katharina Wanjohi Guten Tag,



die Idee, ARTE und 3SAT "zusammenzulegen" ist schlecht, wir brauchen beide Kultursender. Arte verbindet uns mit Frankreich, 3SAT mit der Schweiz und Österreich. Es gibt zu wenige werbefreie Sender, die spannende Inhalte aus den Bereichen Philosophie Wissenschaft und Kultur vermitteln.

Sparen Sie anderweitig ein, z.B. bei Radiosendern, schlechten Serien oder der doppelten Verwaltung.
Kathrin an Mey Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Medienlandschaft ohne die wertvollen Beiträge von 3Sat gerade zu Klima, Umwelt, Politik und andere Kulturen ist für mich unvorstellbar!

Gerade diese Art von Fernsehprogramm regt an, bildet, schafft einen Mehrwert.

So möchte ich meinen monatlichen Rundfunkbeitrag angelegt wissen.



Werden die Sender kommerziell zusammengelegt um nur noch seichtes Unterhaltungsprogramm anzubieten möchte ich die Möglichkeit haben, als Kundin aus dem Vertrag auszutreten.



3Sat und ARTE sind die Programme, warum bei uns überhaupt noch der Fernseher angestellt wird.



Mit der Kürzung würde Wissen, Kultur und Technik auf ein beschämendes Niveau sinken. Dagegen protestiere ich.



Da ich sicher bin, dass für den Erhalt der eigenständigen Programmsender 3Sat und Arte weitere Menschen eintreten, fordere ich auf, meine und diese Stimmen zu berücksichtigen.



Mit freundlichen Grüßen



Kathrin an Mey
Kathrin Corell Ich wünsche wichtige Informationen direkt online einsehen zu können. Der moderne Mensch bewegt sich überall auf der Welt und möchte unabhängig von TV und Radio jederzeit Zugriff auf Informationen haben.
Kathrin Floegel An die Rundfunkkommission:

Unbedingt erhalten sollte die Sendung Nano die für Zuschauer die Möglichkeit bietet, aktuelle Informationen mit wissenschaftlichem Hintergund allgemeinverständlich erklärt zu bekommen.

Neueste Erkenntnisse der Forschung liefern Hintergründe zu tagesaktuellen Themen und stellen somit einen wichtigen Beitrag zur Information der Bürger und somit zur Demokratie dar, als Gegenpol zu Fakenews. Die Wissenschaftsredaktion leistet einen wichtig en Beitrag durch sachliche Information, was nicht nur zu Pandemiezeiten wichtig ist.

Bei der Verschlankung der öffntlich rechtlichen Sender sollte diese Redaktion/Sendung auf jeden Fall erhalten bleiben.



MFG,

Dipl.-Biol Kathrin Floegel
Kathrin Kreis Guten Tag,



Insbesondere die Spartenkanäle wie 3Sat, Arte, Phoenix bieten qualitativ hochwertiges Programm - sehr viel besser und wichtiger als die diversen ZDF-Schmonzetten.



Die Bedingung, daß Nachrichten erst im Fernsehen bzw Radio gesendet werden müssen, bevor sie im Internet online gehen dürfen, entspricht in keiner Weise dem heutigen Informationsbedürfnis bzw der heutigen Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen. Damit die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Auftrag zur Verbreitung von korrekten, fundierten Infos erfüllen können, ist Geschwindigkeit unerlässlich. Andernfalls werden sie von Fake-news bzw Propaganda der AFD überholt. Viele Menschen schauen gar kein Fernsehen mehr, sondern streamen aus dem Internet. Diese Personen wären dann von zeitnahen Informationen abgeschnitten - und dadurch noch anfälliger für rechte Propaganda, denn die Rechten sind keinerlei Beschränkungen unterworfen.



Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Kreis







Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Wildenberger Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich anmerken, dass die geplante Einstellung des Kultursenders 3sat einen großen Einschnitt für mich bedeutet und diese Pläne mich erschüttern. Unser Land braucht in der Situation, in der es sich im Moment politisch und sozial befindet, eine starke Kulturpolitik und umfassende, ansprechende und seriöse Informationen für alle Interessierten.

Ich bin als Autorin im Kulturbetrieb tätig, und allein die "Kulturzeit" hat für mich als Informationsquelle an den Wochentagen einen sehr hohen Stellenwert, ebenso die Wissenschaftssendungen am Donnerstagabend oder die Reportagen am Montagabend. Mein Umfeld und ich schätzen auch die Ausstrahlungen von "heute" und "Tagesschau" ohne flankierende Werbung, ebenso die vielfältigen Thementage.

Wir hoffen sehr, dass Sie Ihre Entscheidung noch einmal überdenken.

Herzlichen Dank für Ihre Mühe und die Möglichkeit, mich hier zum Thema frei äußern zu dürfen.



Freundliche Grüße aus Leipzig

Kathrin Wildenberger
Kati Rink-Wendel Die Eigenständigeit der beiden Sender 3sat und arte sollte unbedingt erhalten bleiben, da beide Sender kulturell anspruchsvolle Sendungen bieten mit sehr unterschiedlichen Themen. Wenn die Sender zusammen geführt würden, würden die wichtigen Programme nur noch zur Hälfte gezeitgt werden, was ich als ungeheuren Verlust ansehen würde.

Ebenso halte ich Phoenix für unbedingt schützenswürdig.
Katja Eine stärkere Reklementierung des Online-Angebotes sehe ich als eine Art Rückschritt.

Gerade die Berichterstattung des ÖRR kann ein Gegenpol zu diversen Plattformen mit Falschbehauptungen sein.

Es sollte gerade Online möglich sein, schnell an Berichte des ÖRR zu kommen, da die Mehrzahl der Menschen eher Online als Offline unterwegs sind.
Katja Ammon Sehr geehrte Damen und Herren,



ich empfinde es als eine große Unverschämtheit, die Informations- und Bildungssender ZDFinfo, phoenix, arte sowie 3sat in ihrer Vielfalt einschränken zu wollen. Bisher habe ich es immer als eine große Bereicherung empfunden, zwischen mehreren Angeboten und Sendungen im Bereich Information, Bildung und Wissenschaft auswählen zu können. Irgendein interessanter Programmbeitrag hat sich nahezu immer gefunden. Diese Auswahlmöglichkeiten möchte ich auch in Zukunft haben und ich finde, für einen Beitrag von fast 20 € im Monat ist das auch nicht zu viel verlangt. Ich möchte auch in Zukunft wählen können zwischen Terra X, Harald Lesch, nano, scobel, den Tier- und Naturdokus der dritten Programme, sowie den Nachrichtensendungen und Dokumentationen auf Phoenix.



Ich möchte Sie auch darauf hinweisen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen Bildungs- und Informationsauftrag hat und nicht den Auftrag, die Bevölkerung mit bräsingen TV-Shows und mehr oder weniger seichten Unterhaltungsserien einzulullen. Dafür gibt es private Sender und Streamingdienste. Natürlich ist mir bewusst, dass viele Menschen diese Formate gerne anschauen, aber ich denke, für knapp 20 € im Monat müsste es doch möglich sein, die gewohnte Vielfalt und Qualität auch weiterhin anbieten zu können. Als Mitglied der Gewerkschaft ver.di finde ich es auch im Hinblick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen wichtig, das gewohnte Angebot in der gewohnten Qualität aufrecht zu erhalten.



Vielleicht sollten Sie einfach mal anfangen, bei den Gehältern und Privilegien von Spitzenverdienerinnen und Spitzenverdienern einzusparen oder auch bei überflüssigen Dienstreisen per Flugzeug, die auch in Zeiten von Klimaerwärmung und Umweltkatastrophen äußerst problematisch sind.



Mit freundlichen Grüßen



Katja Ammon
Katja Best Kika muss bleiben. Im Gewirr der privaten Sender und der Flut von teilweise kruden Informationen im Internet, ist dieser Sender ein verlässlicher Garant für Wissensvermittlung für Kinder und ebenso gut auch für Erwachsene, die den Sendern für Erwachsene nicht gut folgen können. Niemand erklärt komplizierte zusammenhänge so gut wie "logo"!!!

Da die Welt immer komplizierter wird, braucht es Menschen die dieses, gerade für die heranwachsende Generation, auf einen verständlichen Nenner zusammenfassen können. Daher ist dieser Sender für mich unverzichtbar.
Katja Braasch Bildung und Kultur sind für mich der wichtigste Aspekt des öffentlichen Rundfunks. 3Sat und Arte zusammenzulegen empfinde ich als absolute Katastrophe. Ich schaue nur diese Sender.
Katja Clausen Vielfalt der wissenschaftlichen Sendungen wie Nano ist unbedingt notwendig Verfügbare Nutzung im öffentlichen fernsehen besonders für ältere Personen als sicheres Medium wichtig
Katja Geßner Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Jahren ist die politische Mitte dazu übergegangen, rechtspopulistischen Forderungen wenn auch verzögert nachzugeben. Wenig überraschend hat diese Bestätigung zur Stärkung der politischen Rechten und Populisten immer weiter beigetragen. Warum man diesen demokratiefeindlichen Kräften nun auch noch die Arbeit der medialen Gleichschaltung vorweg abnehmen will, entzieht sich nicht nur meinem Verständnis, sondern widerspricht auch jeder Vernunft.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in seiner Vielfalt unersetzlich. Regionalprogramme, Nachrichten- und Informationskanäle und die internationalen Kooperationen sind die gelebte Demokratie und Vielfalt, damit unverzichtbare Waffe in der Verteidigung der Demokratie.



Die internationalen Programm-Kooperationen 3sat und ARTE sind darüber hinaus Ausdruck der und Werbung für die europäische Idee. Sie zusammenzulegen ist nach Innen wie auch nach Außen das grundlegend falsche Zeichen. Wir benötigen die Vielfalt beider Konzepte. Der gemeinsame deutsche Sprachraum benötigt genauso einen gemeinsamen Sender, wie die gewachsene Gemeinschaft der an ARTE beteiligten Länder die Vielfalt in Europa reflektiert.



Jedem, der die absolute Unverzichtbarkeit der Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und darin ganz besonders der internationalen Kooperationen bezweifelt, sei ein Besuch des Kriegsmuseums in Bastogne und der Stadt Dinant (beide Orte in den belgischen Ardennen) empfohlen. Aus den Trümmern zweier Weltkriege, in denen die unbewaffnete lokale Zivilbevölkerung wieder und wieder von deutschen Soldaten abgeschlachtet worden war, begannen die Hinterbliebenen und deren Nachkommen das vereinte Europa aufzubauen. Weder Hass, noch Abschreckung, noch Neutralität hatten die Weltkriege verhindern können. Aber eine Vielzahl von Verträgen und gemeinsamen Projekten hat den EU-Raum über 75 Jahre befriedet, für Demokratie und Vielfalt erfolgreich geworben.



Ohne jeden Zweifel ist es notwendig, die Programmangebote der öffentlich-rechtlichen Sender zu reformieren. Besonders jüngere Zielgruppen besser zu erreichen ist essentiell. Es ist unverzichtbar, den Plattitüden der Populisten einen realistischen Blick auf die Komplexität der großen Krisen entgegenzusetzen und ihre Lügen zu enttarnen. Wer wenn nicht der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann über die Chancen aber auch Gefahren der KI, oder Bedrohung durch den Klimawandels bzw. auf geopolitischer Ebene sachlich und neutral aufklären?



Wenn es um Reformansätze geht, so rege ich an darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, Organisationen, die von zur Korruption neigenden Machtmenschen dominiert werden, wie dem IOC oder der FIFA unsere Rundfunkgebühren in den Rachen zu werfen. Die integrative und inspirierende Funktion von Großsport-Ereignissen ist unbestritten. Jedoch darf man bezweifeln, dass dieses rechtfertigt, die wachsende Kapitalisierung von Sport und damit auch wachsende Entfremdung der Grundidee v. a. von Mannschaftssportarten weiter zu fördern.



Durch die Option, dass ein jeder Mensch via Internet und insbesondere soziale Medien zum 'Sender' werden kann, wird professioneller Journalismus in gerne Frage gestellt. Ich habe selbst schon erfahren, dass Journalisten und Journalismus abgehoben wirken; sich auf Regeln und Prozesse versteifen, die unzeitgemäß sind und damit Konsumenten (Zuschauer, Zuhörer, Leser) ihres Handwerks abschrecken. Fundierte Recherche und ehrliche Quellenarbeit sind selbstverständlich unbedingt notwendig.

Authentizität, Nähe, Selbstkritik und Empathie aber ebenso.

Darüber hinaus dürfte es geboten sein, sich nicht z. B. über die veränderten Konzentrationsfähigkeiten seiner Konsumenten zu beschweren. Viel mehr scheint es angemessen Formate und Konzepte umzugestalten und so attraktiver zu machen. Auch das ist Vielfalt.



Wie schon eingangs erwähnt, kann es nicht zielführend sein, notwendigen Reformen durch Abarbeiten populistischer Forderungen zu ersetzen. Es würde jede Reform zur populistischen Plattitüde degradieren. So einfach ist die Welt schlicht nicht; die Probleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch nicht.



Herzliche Grüße

Katja Geßner
Katja Mahlich Zum Medienrat: Wie lange ist eine Amtszeit eines Mitglieds? Wurde die Dauer der Amtszeit explizit geregelt?



Herzliche Grüße

Katja Mahlich
Katja Schenk Wer die privaten Sender nicht mag, und das sind viele, schaut 3sat, Phönix und Arte, zdf neo und Tagesschau 24. Die müssen zusammen bleiben!



Wenn diese Sender alle zusammengelegt werden, weiß ich nicht wofür ich noch die Gebühren für öffentliche Sender zahlen soll. Es gibt ja dann kaum mehr welche.
Katja Schlüter 3sat muss unbedingt erhalten bleiben, als qualitatives und Demokratie unterstützendes Medium.

Ich schaue sehr regelmäßig, bitte schaffen Sie 3sat nicht ab, es ist unersätzlich und es gibt kein vergleichbares Angebot, insbesondere mit seiner europäischen Ausrichtung!!
Katja Steuer Sehr geehrte Rundfunkkommission,



eine Fusion tut selten gut. Davon können viele Theater und deren Künstler und Mitarbeiter ein Lied singen. Die inhaltlichen und qualitativen Einbußen sind meist immens. Deshalb müssen 3sat und arte als eigenständige und mit dem jeweiligen kulturellen und künstlerischen Anspruch ausgerichteten Sender, erhalten bleiben. Einen Abschied vom ZDF-Theaterkanal gab es ja schon. Überall schreit es nach Investition in Bildung, da können wir es uns nicht leisten einen so hochwertigen Bildungs-, Kultur- und Informationssender, wie 3sat einzusparen. Überall schreit es nach Vielfalt und Sie möchten genau an dieser kulturellen Vielfalt kratzen.

Was für ein gefährliches Vorhaben. Erschreckend, wie still dies alles passieren sollte. Erst durch die Petition ‚Rettet 3sat!‘ von Katja Riha haben viele davon erfahren.

Daher meine Forderung: Erhalten Sie 3sat! Erhalten Sie einen Sender, der mit seinem reichhaltigen Angebot an Kultur, Kunst & Theater, erlesenen Dokumentationen und konstruktivem Journalismus, seinen Bildungsauftrag erfüllt. Und das für drei deutschsprachige Länder. Erhalten Sie einen ÖRR und sein Angebot an kultureller Vielfalt!



Mit freundlichen Grüßen,

Katja Steuer
Katja und Dr. MATHIAS Bouveret Guten Tag,



Wir haben von den Umstrukturierungen gelesen und davon, dass Phoenix mit anderen Sendeen zusammengelegt werden soll.

Das wird ein großer Verlust sein.



Wir sehen die Sendungen von Phoenix sehr gerne und finden den Sender als einzigen neutralen Infosender mit auch tollen Berichterstattungen enorm wichtig und werden nur ungern darauf verzichten.

Dieser Sender ist eine Wohltat im Dschungel der niedrig schwelligen Angebote der kommerziellen Sender oder auch des Unterhaltungsprogramms der Öffentlichen.

Das zeichnet Phoenix aus. Gute und qualitativ hochwertige Berichterstattungen den ganzen Tag!!



Lassen Sie den Sender nicht untergehen!! Wir brauchen diesen Sender zur freien Meinungsbildung.
Katja Wolf Sehr geehrte Damen und Herren,



ich kann das nicht verstehen - gerade in Zeiten von Fake News und wirklich viel niveaulosen Programmbeiträgen - wie kann man ernsthaft darüber nachdenken, 3sat und arte zusammenzulegen - was ja nichts anderes bedeutet also deutlich zu beschneiden. Diese zwei Sender (und insbesondere 3sat für den deutschsprachigen Raum) haben ein so tolles und qualitativ hochwertiges Programm bei gleichzeitiger kultureller Viefalt. Das ist einfach toll und muss bleiben.



Wenn im linearen Fernsehen etwas gestrichen werden soll, dann doch ein oder zwei der Nachrichtenspartensender - diese lassen sich auch gut ins Netz verschieben.



ABER doch nicht KULTUR!



Schockiert und empört

Katja Wolf
Katrin Bauer Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 60 und schaue von den ÖRR nur die "hinteren"- und die Kulturprogramme:

3sat, arte, one, ardalpha, zdfneo, zdfinfo und phoenix.



Ich persönlich finde insbesondere die allabendlichen sog. "Talkshows" sehr verzichtbar, werden hier doch fast ausschließlich demokratiefeindlichen Personen wie Frau Wagenknecht und Konsorten der afd die Möglichkeit gegeben, ihre Hetze und Lügen (leider!) unwidersprochen(!) zu verbreiten. Die ModeratorInnen werden ihrer Verantwortung überhaupt nicht gerecht, kassieren aber exorbitante Gehälter.

Hier würden die ÖRR Jahr für Jahr Millionen sparen!

Und wenn die ÖRR diese Sendeplätze Menschen wie Harald Lesch anbieten, oder Mai Thi Nguyen-Kim oder ähnlich kritischen Personen, würde der ÖRR wieder seiner eigentlichen Aufgabe folgen.



Ich würde mich freuen, wenn mein GEZ-Beitrag der Erhaltung der Kultur- und "hinteren" Sender/n dient, statt für widerliche "Talkshows".



Danke, mfG Katrin Bauer
Katrin Bemb Ich protestiere gegen die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat und fordere beide Programme wie bisher gehabt bestehen zu lassen.



Grund :



Das Kulturangebot im ÖR ist bereits recht eingeschränkt und konzentriert sich nahezu ausschließlich auf diese Sender.



Eine Zusammenlegung dieser Sender würde das Kulturangebot halbieren, obwohl der ÖR ausdrücklich einen Grundversorgungsauftrag mit einem besonderen Kulturbezug hat. Der ÖR hat eine klare kulturelle Verantwortung, welche nicht mit nur einem Sender und dessen beschränkten Möglichkeiten umfassend wahrgenommen werden kann. Zudem tragen die Inhalte dieser Sender aktiv zum demokratischen Diskurs bei, um demokratiefeindliche Aktivitäten und Auswüchse darzustellen.



Die privaten Programme sind für die Kulturinformationen wie aus 3sat und arte nicht geeignet. Diese privaten Sender bieten lediglich Verdummung und Trash, unterbrochen von Berieselung zum Konsum.



Mit der Einstellung von 3sat würden zudem die vielen Menschen wichtigen Informationen aus dem ORF sowie SF nicht mehr zugänglich sein.



Sparen Sie stattdessen an anderer Stelle, aber nicht an diesen relativ kleinen aber unheimlich wichtigen Sendern.



Mit freundlichen Grüßen

Katrin Bemb
Katrin Beuting Feedback zu einer Formulierung in §28a Schwerpunktangebote (3)





Es ist nicht klar definiert, was ein "Angebot" ist: Mal geht es um ein ganzes Content Netzwerk (funk), mal sind aber doch eigentlich eher "Einzelangebote" bzw. "Formate" gemeint, die von einem "Angebot" produziert werden.



Im letzten Satz unter Punkt (3) steht „Besonderheiten des Übergangs von einem Angebot in das der nächsten Altersstufe berücksichtigt.“. Es liest sich, als würde z.B. das Gesamtangebot „funk“ in das nächste „Gesamtangebot“ übergehen, dabei geht es doch wahrscheinlich eher um die Überführung von Formaten oder Köpfen an das Angebot der nächsten Altersstufe.





Änderungsvorschlag:



Der Gestaltung und Verbreitung der produzierten Inhalte der Angebote liegt eine zwischen den Angeboten abgestimmte Strategie zugrunde, die insbesondere die Nutzungsbedürfnisse der Zielgruppen in den jeweiligen Altersstufen und die Besonderheiten der Überführung von Einzelangeboten in das Angebotsportfolio der nächsten Altersstufe berücksichtigt.
Katrin Brosche Sehr geehrte Damen und Herren,



Wir fänden es außerordentlich bedauerlich, wenn mit 3SAT einer der wenigen Sender eingestellt würde, der noch hochwertige Information anbietet. Manch anderer Sender verpackt den Informationsgehalt von drei Minuten in eine 45 minütige Sendung. 3SAT zeichnet sich dadurch aus, gut recherchierte und detaillierte Informationen gut aufzubereiten.

Am wenigsten verzichten möchten wir auf die Sendung "Scobel", die aktuelle Themen tiefgehend mit Fachleuten diskutiert. Hier wird man zum Weiterdenken angeregt, das ist Bildungsfernsehen im besten Sinne.



Auch bei ARD Alpha und Phönix gibt es oft sehenswerte Dokumentationen und Diskussionrunden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen liegen interessante Sendungen bei ARD und ZDF zu spät am Abend, zur prime time kann man meist nur Umschalten, weil wieder nur Mord und Totschlag oder Ratesendungen im Angebot sind.



Fazit:

Bitte sparen Sie nicht am Bildungsauftrag, für Unterhaltung ist ohnehin auseichend gesorgt. Information, Aufklärung, Hintergründe und Darstellung aus verschiedenen Perspektiven sind wichtiger denn je, Zuschauerinnen und Zuschauer können gerne angeregt und gefordert werden!



Mit freundlichen Grüßen,



Katrin Brosche und Familie
Katrin Glöckner Sehr geehrte Damen und Herren,



Mit der Reform sollte gewährleistet sein und bleiben, dass es ein diversifiziertes Angebot vielfältiger Quellen für Wissenschaftsjournalismus gibt.



Vor allem in Zeiten von Fake News und fehlender Toleranz und Verständnis und Konsenzerwartung ohne Argumentationsaustausch ist es enorm wichtig, dass es neutrale Berichte zu Wissen und Wissenschsft gibt, auch um Heranwachsenden die Möglichkeit zu geben, sich selbst eine Meinung zu bilden.



Daher bitte: nicht zu sehr fusionieren. Weniger Entscheidungsträger für diesen Bereich führen zwar zur Kräftebündelung, aber manchmal ist es wichtig, Chancen für Nischen zu haben.



Nichts ist wichtiger als die Investition in Bildung! Dafür braucht es öffentlich rechtliche Medien!



Freundliche Grüße,



Katrin Glöckner
Katrin Keßler ➡️Dokumente/Zukunftsrat

Sie stellen fest



1 Eigenständigkeit und Unterscheidbarkeit

Die vorrangige Fixierung auf das, was beim Publikum kurzfristig „funktioniert“, gefährde die Erfüllung des Angebotsauftrags und mindere mittelfristig die Akzeptanz. Seite 13.

➡️Wenn festgestellt: Warum wird das dann trotzdem gemacht?!

➡️Richtig daneben: Die unkritische Wiedergabe von Narrativen der Rechtsautoritären: Der OERR sei 'zu links'. Die Kommission zeigt in ihren Ausführungen kein Gefühl dafür, eine antifaschistische Haltung des OERR zum Ausdruck zu bringen. ➡️Konservative Bestrebungen, gesellschaftlich erkämpfte Freiheiten zurück zu drängen, sind in dieser Wortwahl deutlich erkennbar.

➡️Notwendig wäre es, Wissenschaft bei Berichterstattung zu Flutkatastrophen, umgewöhnlicher Hitze, Erhöhung der Wassertemperaturen weltweit, den Vortritt zu lassen. ➡️Notwendige Transformation ist nur mit einer aufgeklärten, informierten Gesellschaft mgl. KLIMAWANDEL darf zudem nicht als Aufgabe der Grünen geframed werden. ➡️Die Diskreditierung der Grünen durch Unionsparteien und FDP ist sichtbar Bestandteil von Politikmagazinen wie Bericht aus Berlin und berlin direkt. Das ist eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht würdig. Beispiel: Oliver Köhr und Tina Hassel verhörten Annalena Baerbock vor der Bunfestagswahl 2021. Die Art des Umgangs mit Gesprächspartnern erscheint wenig reflektiert. ➡️Was wurde damit bezweckt? Ich möchte Politiker:innen anders präsentiert sehen.

➡️AfD-Positionen wird viel Raum gegeben. Die Idee, man könne diese rechtsautoritäre, menschenverachtende Partei in Livesendungen entzaubern ist erwiesenermaßen falsch. ➡️Wenn Beiträge von Expert:innen das feststellen, warum halten sich Talkshowredaktionen und MoMa, MiMa, Nachrichtensendungen nicht daran? ➡️Der Content von Produzentinnen und deren Starmoderatoren wie Maischberger, Klamroth und Miosga sollte den Grundsätzen des OERR nicht beständig zuwiderlaufen. ➡️Publikum braucht nicht jede Woche die gleichen Gesichter und Statements zu sehen zu bekommen. ➡️Die Haltung der Programmverantwortlichen ist erkennbar bequem. Gesamtpaket gekauft. Verantwortung ausgelagert. Langjährige Zusammenarbeit. Leider schludern die Redaktionen. Effekt: Intellektuelle Beleidigung der Zuschauer. ➡️Moderatoren sollten von vornherein feststellen, welche politischen Aussagen mit unserer demokratischen Grundordnung konform gehen und welche

n i c h t. Sie sollten nicht auch noch interessiert zuhören ( und charmant auflachen), wenn Menschenverachtung ausgebreitet wird. Alternative Fakten sollten umgehend zurück gewiesen werden.



➡️Warum laufen Spielfilme regelhaft nacheinander in allen dritten Programmen? Es wäre wünschenswert, beliebte Kinofilme nach 20 Uhr und nicht erst mitten in der Nacht zu zeigen. ➡️Das Angebot des linearen Fernsehens wird nach wie vor genutzt. ➡️Zu 3sat: Aufzeichnungen von Ballett, Theater u Oper sind wichtiger Bestandteil von Kultur. Beizubehalten.



Den freien Mitarbeitern sollte mehr Wertschätzung entgegen gebracht werden.⬆️



➡️In diesem Panel ist zu erleben, wie ignorant Journalisten und Programmverantwortliche sich gegenüber wissenschaftlicher Erkenntnis aufführen. Der Wissenschaftlerin wird einfach widersprochen.

⬇️

False Balance

https://m.youtube.com/watch?v=bodpW5_GUn8&pp=ygUgbWVkaWVudGFnZSBmYWxzZSBiYWxhbmNlIGRpbGVtbWE%3D
Katrin Pampe 3sat ist DER Kultursender von Deutschland, Österreich und der Schweiz, der sehr wertvolle Kultursendungen wie Kulturzeit ausstrahlt, die auf keinen Fall gestrichen werden dürfen. Wochentäglich werden auf 3sat u. a. Literatur, Musik, Kunst, Film, Theater sowie die aktuelle Weltpolitik kritisch betrachtet, vorgestellt und in einen Gesamtkontext gestellt. Dieser Sender darf nicht eingestellt werden! Das wäre ein extremer Verlust im Fernsehangebot.
Katrin Roloff Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist entscheidend für meine eigene Meinungsbildung und für unsere Demokratie. Die geplante Rundfunkreform, sollte keine Sender ersatzlos streichen, denn in unserer heutigen Zeit, ist eine große, vielfältige Medienlandschaft sehr wichtig, da sie unabhängig und differenziert über aktuelle Themen berichten und verschiedene Meinungen wiederspiegeln kann. ARD und ZDF und anderen Sender mit ihren wertvollen Bildungsformaten sind deshalb, ein wirksames Mittel, da sie viele Menschen erreichen, gegen Desinformation und Stimmungsmache in den sozialen Medien, die voll von Fake News sind.
Katrin Schuster Hallo

ich bin gegen diese Reform der Fernsehprogramme und möchte mich hiermit dazu äußern.



Da ich blind bin und kaum digitale Programme höre, schätze ich es sehr, durch die Fernsehprogramme zu zappen - vorallem 3Sat und ZDF Info, Phönix und ARD Alpha - Dokusender eben.

Ich möchte nicht, dass all das gestrichen und auf einen Einheitsbrei zu einem oder drei Sendern zusammengestoppelt wird. Kultur kommt in unserem Land sowieso zu kurz und ich mag beispielsweise die Kulturzeit auf 3Sat sehr und möchte diese nicht mühsam suchen müssen. Internet nutze ich fürs Fernsehen gar nicht, ebenso wie die Mediatek nur sehr selten.

In der Kulturzeit wurde dazu aufgerufen, sich dazu bis zum 11.Oktober zu äußern und dies tue ich hiermit.



Bildungsprogramme, Kultursendungen und Dokumentationen sind für mich sehr wichtig und daher spreche ich mich klar gegen diese schwachsinnige Reform aus.



Dies zur Kenntnisnahme von einer, die seit Jahren eure Sender hört, schaut und genießt.



Viele freundliche Grüße



Katrin Schuster
Katrin Veltjens Guten Abend,



ich bitte Sie dringend darum, die Zusammenlegung von 3sat und ARTE zu überdenken. Ich schaue beide Sender sehr gerne an und sehe keine Überschneidungen, allein schon aufgrund der beteiligten Nationen. Solche Zusammenlegungen führen am Ende nie zu mehr Effizienz sondern nur zu Programmverlust.



Ich als begeisterte Bergsportlerin schaue morgens in der Früh immer das "Alpenpanorama" auf 3sat an, um mir einen aktuellen Überblick über das Wetter in den Alpen verschaffen zu können. Selbst, wenn ich nicht dort sein kann, ist es für mich immer wie ein Stück Urlaub diese Bilder anzusehen. Das muss unbedingt bleiben!



Aber auch sonst haben sowohl 3sat, ARTE, als auch ARDalpha viele qualitative Sendungen, die ich in meiner Freizeit gerne ansehe. Das alles einzusparen wäre sehr schade, da so ein Stück qualitative Fernsehunterhaltung einfach verschwinden würde.



Sollten Reformen nicht vielleicht erstmal in der Verwaltung vorgenommen werden, um Gelder einzusparen? Programmkürzungen sollten wirklich die aller letzte Option sein und dann doch bitte nicht beim Bildungsfernsehen und Information, sondern im Unterhaltungsprogramm. Gerade das wird ja im Zeitalter von Streaming kaum noch geschaut. Aber Sendungen, wie Dokumentationen, Nachrichten oder Magazine schaue mir schon noch sehr gerne im Fernsehen an und das fast ausschließlich auf diesen Sendern, die wegfallen sollen. Würde man also 3sat, ARTE, ARDalpha und Phoenix einstellen, wäre das deutsche Fernsehen für mich damit gestorben!



Liebe Grüße

Katrin Veltjens
Kattenbusch Christine Die Streichung bzw. Zusammenlegung verschiedener Programme, wie sie im Staatsvertrag

vorgesehen ist, weist für mich in eine verarmende Zukunft.

Gerade in einer Zeit, in der Rechtspopulismus zunimmt, wächst die Bedeutung der

Kunst und Kultur.

Gegen dumpfe, einseitige, meist digitale "alternativer Fakten" brauchen wir gut recherchierte,

vielfältige und offene Informationen.
Kegel Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserer Schule wird 3sat und ZDFinfo mit deren Dokumentationen, Wissenssendungen im Unterricht mit eingebaut. Es sind sehr gute Sendungen, aus denen unsere Schülerinnen und Schüler ihre allgemeine Bildung zu erweitern. Die Vielfalt, die gut recherchierten Berichte, besonders auf 3sat findet man auf keinem Sender sonst. Sehr gut erklärt, für alle Menschen gut verständlich. Kulturelle Beiträge, wie z.B. Kulturzeit oder Nano für die Wissenschaft, Querbeet für unseren Schulgarten. Es hat absolut nichts mit dem Sender ARTE zu tun, die haben ein anderes Vermittlungsinteresse. Es wäre für viele junge Menschen, in der heutigen Informationsüberflutung des Internets, eine Katastrophe, wenn diese wissenschaftliche und allgemeine Bildungsinhalte (Umwelt, Kunst, Literat, Musik, Politische Bildungusw.) in ARTE verschwinden. Selbst die Wiederholung ist im Sinne junger Menschen, denn kaum einer kann sich so interessante Beiträge merken. Kaum vorstellbar, wie diese Bildungsvielfalt in einem anderen Sender beibehalten werden soll. Der Tag hat nur 24 Stunden. Kika, ein super wichtiger Sender zum erwachsen werden. Unser kleinen lernen hier schon viel über die Nachrichten, Wissenschaftliches und durch Checker ….. , Wissen macht Ah, Löwenzahn (wie funktioniert was,….,)

Junge Menschen sind der totalen Reizüberflutung durch den Kommerz und dem Internet ausgesetzt, so ist es wichtig, dass sie gute Beiträge schauen können, die sich auf das wesentliche konzentrieren und sie einnorden.

Ich bitte Sie aus tiefsten Herzen 3sat, ZDFinfo und auch Kika nicht zu schließen.

Es sind Sender, auf die man sich verlassen kann.

Mit Dank und besten Grüßen

Jacqueline Kegel
Keil Maria Ich bin der gleichen Meinung wie Professorin….

Unterhaltung bis hin zu Schrott gibt es mehr als genug, 3 Sat hat noch Qualität
Kerstin Dohle-Kleiner 3sat ist wichtig für Informationsbeschaffung und Meinungsbildung, die Reportagen und auch Filme sind eine Bereicherung, die für mich unverzichtbar sind. 3sat muss in seiner Form erhalten bleiben.
Kerstin Fink-Mayer dass Artikel erst online veröffentlich werden dürfen, nachdem sie in Radio oder TV ausgestrahlt werden dürfen empfinde ich als einen Rückschritt. Gerade im Bezug auf den Morgenticker der Hessenschau ist dies eine Verschlechterung der Informationen.

Dass gespart werden muss ist klar, aber Sender wie Phoenix, 3sat und arte evtl. zusammen zu legen kann ich nicht nach vollziehen.

Wo meines Erachtens es Sparpotenzial gibt, ist bei Sportveranstaltung nicht von jedem Sender Menschen und Ausrüstung zu der jeweiligen Veranstaltung zu schicken, da könnte durchaus eine sinnvolle Kooperation stattfinden.
Kerstin Jacob Ich würde mich gegen eine Streichung von ganzen Sendern aussprechen.

Es wird damit die Breite der Öffentlich-rechtlichen Anstalten beschnitten, die gerade das Alleinstellungsmerkmal ausmacht und im Gegensatz zu den privaten Sendern gerade Pluralität, Teilhabe und demokratische Meinungsbildung ermöglicht.

Eine Verminderung der Vielfalt ist meiner Meinung genau das, was die populistischen Kritiker wollen, eine Gleichschaltung, verkürzte und "gemainstreamte" Berichterstattung.



Was mich schon lange irritiert, ist das Konkurrenzdenken zwischen ZDF und ARD , was m.E. dazu führt, dass die Programme immer " ähnlicher " werden, um möglichst viele Menschen gleichzeitig zu erreichen.



Mir erschließt sich z.B. nicht, warum beide Sender ( z.B. tageweise wechselnd) über ein und dasselbe Sportereignis berichten müssen.

Warum beispielsweise muss es 2 (Fussball-) WM-Studios geben?

Dann noch mit dem Antrieb, wer besser und schöner usw. Ist und mehr Zuschauer*innen generiert.



Mir ist das ziemlich egal, welcher Sender berichtet, Hauptsache , ich kann es sehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht wenige Menschen gibt, die sich freuen würden, ein "normales " ( sportfreies) Programm sehen zu können -während eines Sportgrossereignisses.

Da könnten sich ARD und ZDF auch jahreweise abwechseln.



Soweit meine bescheidene Meinung.



Ich hoffe, es wird ein guter Weg gefunden, effizienter zu werden, wenn man denn sparen muss.



Vielen Dank!
Kerstin Jöricke Wenn der Staatsvertrag für den ÖRR vom Ministerpräsidenten/-Präsidentin gekündigt wird, muss der Landtag dazu ebenfalls entscheiden analog zur Unterzeichnung des Staatsvertrages für den ÖRR. Dies ist eine eklatant wichtige Änderung im Zuge des Erstarken der AfD in Deutschland!!!



Im Paragraph 28a Abs. 2 sollten die vielfältigen Programme auch bei den Kindern und Jugendlichen so belassen werden. Damit ist eine Vielfalt für Meinungsbildung gewährleistet. Eine Einsparung finde ich hier zu kurz gedacht, da die privaten Sender heutzutage so gut wie nichts mehr mit Jounalismus und investigativen Recherchen zu tun haben!
Kerstin Merkel Ich habe den Entwurf nicht wirklich gelesen und weiß nur das, was BR24 dazu gesendet hat.

Meiner Auffassung nach macht eine Bündelung vor allem im Hörfunk definitiv Sinn. Es ist doch heute schon so, dass ich, wenn ich (Außendienst) am selben Tag BR24, HR Info und NDR Info höre, dieselben Beiträge nicht nur einmal am Tag, sondern mehrfach auf allen diesen Sendern zu hören bekomme. Mich ärgert das immer mal wieder, einfach weil es langweilig ist und ich den Eindruck habe, dass diese Sender viel zu wenig regionale Beiträge senden.



Ob man tatsächlich ARTE und 3Sat braucht, wobei für mich außer Frage steht, dass es dort sehr gute Sendungen gibt, bezweifle ich ebenfalls. Die Bündelung macht meiner Meinung nach auch deshalb Sinn, weil man dann auf zumindest einige Wiederholungen verzichten kann.



Stichwort „Wiederholungen“: Die sind ein Grund, weshalb ich vor einigen Jahren beschlossen habe, nur noch die Mediathek zu nutzen. Das „normale“ Fernsehprogramm fand ich nicht mehr „hilfreich“. Davon abgesehen gingen mir die massenhaften Talkshows mit immer den gleichen Gästen nur noch auf die Nerven. Ich bin ein politisch interessierter Mensch (u. a. Studium Politikwissenschaften und Philosophie), als solcher verzweifelt man an diesen abgenutzten Formaten.



Meine Hoffnung ist, dass mit einer weitreichenden Reform die Strukturen aufgebrochen werden können, die den ÖRR daran hindern, interessante (was auch immer man darunter versteht) Formate zu entwickeln und die sowas von eingefahrenen Wege zu verlassen.



PS Ich höre und schaue (Mediathek) ausschließlich ÖRR.
Kerstin Ott-Bögle Ich will die Vielfalt erhalten 💪🏽😃
Kerstin Szegedi Sehr geehrte Damen und Herren,



Als Vielnutzer seriöser Quellen des öffentlich, rechtlichen Rubdfunks widerspreche ich scharf dem

Reformstaatsvorschlag der Rundfunkkommission!



Mir missfällt sowohl die vorgeschlagene Zusammenlegung von tagesschau24, phoenix, zdfinfo und Alpha, als auch die beabsichtigte Zusammenlegung von arte und 3Sat. Alle diese Sender leisten einen Beitrag zur seriösen Meinungsbildung! Diese ist ausschließlich durch die Vielfalt seriöser Quellen gewährleistet,

ALLE genannten Sender sind mein täglicher Begleiter. Ich schätze die Vielfalt der Sendungen in den Bereichen Wissenschaft, seriösem Journalismus und Kultur!



Ich unterstütze daher ausdrücklich die Aussage von Frau Petra Grimm,Institut für digitale Ethik, Hochschule für Medien Stuttgart :

Der Auftrag, die Kernkompetenz des öffentlich, rechtlichen Rundfunks ist es seriöse Bildung und Information zu verbreiten.

Eine Fusion bedeutet immer Reduzierung. Wird die Möglichkeit sich zu informieren eingeschränkt, wird auf die Meinungsbildung Einfluss genommen. Das kann nicht das Anliegen des öffentlich, rechtlichen Rundfunks sein, der sich Bildungsfernsehen auf die Fahne schreibt! Umso wichtiger ist der Erhalt der Vielfalt seriöser Quellen!



Unterhaltung können viele.

Seriöse Vermittlung von Bildung und Wissen muss breit gestreut sein und bleiben!

Dafür zahle ich meine Rundfunkgebühren (gerne).



Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Szegedi
Kerstin Thiel Sehr geehrte Damen und Herren



Das der öffentlich rechtliche Rundfunk in Teilen reformiert werden sollte, ist unstrittig. Verschwendung sollte auf den Prüfstand, genauso aber auch der Trend zur Verdummung, der Kahlschlag bei Kultur und guter Wissenschaftsdokumentation und zunehmende mediale Beliebigkeit.



Dass die vorgeschlagene Reform zu Lasten von Kultur, Wissenschafts und Bildungsformaten gehen soll, erschließt sich mir in keinster Weise.

Gerade diese sind doch das Alleinstellungsmerkmal des öffentlich rechtlichen Rundfunks.

Gerade in Zeiten der Desinformation, der Lüge, der Wissenschaftsverleugnung, kann es doch nicht ihr Ernst sein, gerade dort die Axt anzulegen, wo der Kultur und Bildungsauftrag gelebt und geliebt wird.



Sendungen wie Kulturzeit, scobel, Thementage, Wissenschaftsdokus, Nano, Konzerte auf 3sat, Mdr Kultur Sendungen, wie das Sonntagsraten mit Axel Thielmann und viele viele mehr sind es doch, die aus dem medialen Einheitsbrei von Rosamunde Pilcher, Tatort, Sport, Quizz und Schlagertrallala der Öffis so wohltuend herausstechen und Herz und Hirn erfreuen und weiter bilden.



Wir brauchen öffentlich rechtliches Fernsehen, dass seinen Bildungs und Kulturauftrag ernsthaft wahrnimmt und Bildung auch in die Breite der Gesellschaft bringt und zwar auf konstruktive und humorvolle Weise, hier sei Eckhart von Hirschhausen als positiver Klimakommunikator ausdrücklich erwähnt. Wo aber bleibt Klima vor 8?



Einsparpotentiale gäbe es doch genügend und ich bin sicher, dass Ihnen auch hier Ideen einfallen. Aber wer in Zeiten von AFD Dämmerung, Klima und Wissenschaftsverleugnung gerade dort spart, wo mehr und nicht weniger guter Rundfunk das Gebot der Stunde sind, handelt in meinen Augen demokratiegefährdend und unterstützt die Geister, die laut nach Lügenpresse schreien.



Ich bitte Sie eindringlich, diesem Entwurf des Reformstaatsvertrages nicht zuzustimmen.

Stärken Sie Kunst, Kultur und Wissenschaft!

Es braucht einen starken öffentlich rechtlichen Rundfunk um der medialen Verblödung der Massen eine starke Stimme entgegen zu setzen.



Lassen Sie es nicht zu, dass ein ähnliches Schicksal wie der britischen BBC droht.

Stärken Sie Kunst, Kultur und Wissenschaft!

Erhalten Sie 3sat als eigenständigen Sender!



Nachhaltige Grüsse aus dem Süden der Republik

Kati Thiel, Geologin und Umweltmanagerin, die auch von tollen Formaten des öffentlich rechtlichen Rundfunks sozialisiert wurde und die sich den Erhalt geistiger Nahrung für Ohr und Auge auch für die nachfolgende Generationen wünscht.
Kerstin und Frank Schulze Sehr geehrte Damen und Herren,



zu den geplanten Änderungen in der Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Bereits jetzt ist im Angebot von 3sat und arte ein deutlicher Sparzwang zu spüren. Durch die geplante Zusammenlegung bzw. die Einstellung von 3sat wird gerade das qualitativ hochwertige Angebot weiter geschwächt, zumal Angebote der Bereiche Kultur und Bildung im Programm von ARD und ZDF kaum noch eine Rolle spielen. Hier dominieren Krimis und Schlagersendungen.

Ein abwechslungsreicheres Programm bieten auch die Sender neo und one, aber auch hier planen Sie die Zusammenlegung von Programmen. Damit fallen nicht nur Angebote für jüngere Menschen weg, sondern auch Sendeplätze für Nachwuchs-Filmemacher:innen.

Da sich junge Menschen heute fast ausschließlich über Social Media-Kanäle informieren, wäre eine Schwächung des Angebots FUNK verheerend. FUNK hat sich hier einen guten Ruf als verlässliche Informationsquelle erarbeitet. Ebenso wäre eine Schwächung des KIKA als einzig werbefreiem Kindersender im deutschen Programm ein herber Verlust.



Mit freundlichen Grüßen

Kerstin und Frank Schulze
Kerstin und Harald Seipp Sehr geehrte Damen und Herren,



wir möchten hiermit unseren absoluten Unmut über die geplanten "Sparmaßnahmen" aufgrund des vorgelegten Vorschlags zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ÖRR zum Ausdruck bringen!



Gegenvorschlag: anstatt auf öffentlich-rechtlichen Kanälen am laufenden Band den gefühlt 10.000sten Tatort oder andere Krimis mit Mord und Totschlag aus den Gebühren zu finanzieren, sollte der Bildungsauftrag wieder ins Blickfeld rücken. Sender wie 3sat mit ihren anspruchsvollen Produktionen, zu denen wir beispielhaft Wissen hoch 2 / Scobel nennen möchten, ohne andere Formate damit abzuwerten, bereichern unsere Abende enorm! Um so etwas beneiden uns manch andere Nationen, die sich dem Druck bereits unterworfen haben und nur noch "leichte Kost" ausstrahlen. Wie öde. Auch ARD alpha trägt einen wichtigen Anteil zum Bildungsfernsehen bei!



Wir bitten alle Verantwortlichen, sich der Tragweite ihrer Entscheidungen bewusst zu sein, auch mit Blick auf den stärker werdenden Radikalismus; denn auch hier hilft: Bildung. Sollte es so kommen, wie es sich hier andeutet, werden wir Nutzer wohl geistige Einbußen hinnehmen müssen zugunsten von Tatort und Heile-Welt-Liebesgeschichten der beliebigen Art. Auf in die gebührenfinanzierte Verdummung? Hoffentlich nicht.

Danke, dass Sie bis hierher gelesen haben.



Mit besorgten Grüßen,

Familie Seipp
Kerstin Werth Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Interesse habe ich die vorgestellten Reformvorschläge gelesen. Generell würde ich diesen auch zustimmen, vor allem was die engere Zusammenarbeit und bessere Abstimmung von ARD und ZDF betrifft (z.B. Programm-Dopplungen und Mediatheken).

Auch eine Zusammenlegung von Sendern der Gruppierungen "Bildung" sowie "Junge Menschen" erscheint mir sinnvoll.

Abseits davon ist es mir jedoch nicht ersichtlich, wieso die Spartensender arte und 3sat inhaltlich zusammengelegt werden sollen. Im Gegensatz zu den oben genannten sichtlich redundanten Sendern sind die Inhalte von arte und 3sat grundverschieden und sprechen jeweils andere Zielgruppen an. Eine Zusammenlegung beider und damit die zwangsweise Kürzung des Gesamtprogrammes würde der Qualität der jetzigen Sender nicht gerecht werden.

Ich fände es sehr schade, wenn ausgerechnet diese Inhalte auf Kosten der großen Sender zukünftig nicht mehr zur Verfügung stünden. Dies würde außerdem dem vorgestellten Reformplan widersprechen, laut dem Inhalte doch qualitativ gestärkt und quantitativ beschränkt werden sollte. Dies ist meiner Meinung nach nur möglich durch Veränderungen im System ARD/ZDF, keinesfalls jedoch durch den Wegfall wertvoller Spartenprogramme.



Mit freundlichen Grüßen,

Kerstin Werth.
Kevin Benzing Sehr geehrte Damen und Herren,





die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist meiner Meinung nach ein notwendiger Schritt, um mit dem Medienwandel Schritt zu halten und die Zukunftsfähigkeit des ÖRR zu sichern. Die Bestrebungen, die Effizienz zu steigern, die Kosten transparent zu machen und die Zusammenarbeit zwischen den Sendeanstalten zu verstärken, sind grundsätzlich zu begrüßen.







Insbesondere die Einführung von Wirtschaftlichkeits- und Sparsamkeitsgrundsätzen sowie die Schaffung einer gemeinsamen technischen Plattform können zu einer effizienteren Nutzung der Rundfunkbeiträge führen. Die Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme in drei "Schwerpunktkörbe" - "Kultur & Internationales", "Information, Bildung & Dokumentation" und "Angebote für jüngere Menschen" - zeigt einen sinnvollen Ansatz zur Straffung des Angebots. Dabei ist es jedoch wichtig, dass innerhalb dieser Struktur die Vielfalt des Programmangebots, insbesondere für verschiedene Altersgruppen, gewahrt bleibt.







Was mir jedoch Sorgen bereitet, ist die geplante Einschränkung des Online-Angebots. Diese Maßnahme stellt meines Erachtens einen Rückschritt dar, der zur Folge haben könnte, dass Informationen für Bürgerinnen und Bürger, die sich vorwiegend oder ausschließlich online informieren, deutlich verzögert oder gar nicht mehr zugänglich wären. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen das Internet als Hauptinformationsquelle nutzen, könnte eine solche Einschränkung kontraproduktiv sein.







In einer Zeit, in der Desinformation und unzuverlässige Nachrichtenquellen überall zu finden sind, ist es von entscheidender Bedeutung, dass der ÖRR als neutrale und vertrauenswürdige Instanz im Internet präsent bleibt. Eine Reduzierung der Online-Berichterstattung birgt die Gefahr, dass sich die Menschen vermehrt alternativen Nachrichtenquellen zuwenden, die oftmals nicht die gleiche Qualität, Objektivität und journalistische Sorgfalt bieten. Der ÖRR muss als verlässliche und neutrale Informationsquelle im digitalen Raum präsent bleiben, um Desinformation entgegenzuwirken und seinen Bildungsauftrag zu erfüllen.







Die Betonung des regionalen Auftrags auch in den Gemeinschaftsangeboten der ARD ist positiv zu bewerten, da sie die Vielfalt Deutschlands widerspiegelt. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass es durch die Reduzierung der Hörfunkprogramme nicht zu einem Verlust an regionaler Berichterstattung und kultureller Vielfalt kommt.







Die Einführung eines Kodex für den Einsatz künstlicher Intelligenz zeigt, dass die Reform zukunftsorientiert ist. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass dieser Kodex die Chancen der KI nutzt, ohne die Qualität des Journalismus zu gefährden.







Abschließend möchte ich betonen, dass bei der Umsetzung der Reform die Balance zwischen Effizienzsteigerung und der Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags gewahrt bleiben muss. Der ÖRR muss weiterhin in der Lage sein, alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen und umfassend zu informieren – egal ob über traditionelle oder digitale Kanäle.





Mit freundlichen Grüßen
Kevin Löbnitz Arte und 3sat sind über längen das einzige noch Schaubare.



Bitte erhalten sie diese Sender!
Kevin Vogel Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplanten Änderungen gehen den notwendigen Schritten völlig fehl!

Mit Bestürzung erfahre ich vom angedachten Reformstaatsvertrag, der dem ultimativen Ziel der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten, der Bildung und der demokratischen Erziehung der Bevölkerung, entgegen steht.

Eine Kürzung, und nichts anderes ist die geplante "Zusammenlegung" der Wissens- und Kultursparten wie zum Beispiel Arte, 3Sat und allen voran Phoenix, kann nicht die Lösung sein.



Hingegen sollen das Unterhaltungsangebot ausgebaut, teure Sportveranstaltungen weiter mit ersteigert und Eigenproduktionen der x-ten Laienschauspielerei fortgesetzt werden.



Hinzu kommen die in meinen Augen unqualifizierten "Entertainer", Moderatoren etc. welche aufgrund ihrer Bekanntheit und fälschlichen Anziehungskraft auf Zuschauerquoten für überteuerte Gehälter engagiert werden. Ein Affront gegen jeden ehrlichen, leidenschaftlichen Experten, Moderator oder Forscher sämtlicher Wissens- und Talkrunden jener Sender, die nun vor den Schafott geschliffen werden sollen.



Ziel scheint hier also eindeutig die Erweiterung der Marktmacht. Denn Bildungsfernsehen ist nicht sexy, es ist anstrengend, erfordert Hingabe, die gebotene Neutralität sowie Kritikfähigkeit und vor allem auch vom Zuschauer Aufmerksamkeit. In einer schnelllebigen Social-Media, Wikipedia und Google Welt, bringt das aber keine Einschaltquoten.



Man muss sich als Bürger dieses Landes durchaus die Frage stellen, ob man Rundfunkanstalten weiter finanzieren möchte, die sich, abgestützt auf regelmäßige Gebührenzahlungen, in den Unterhaltungssparten auf den freien Markt drängen und voll subventioniert mit den Privatsendern um Einschaltquoten konkurrieren. In meinem Verständnis ist dies unlauterer Wettbewerb oder zumindest Wettbewerbsverzerrung.



Dabei gibt es durchaus gute Ansätze! Die Verlagerung zu mehr digitalen Angeboten ist ein notwendiger Schritt und sollte weiter forciert werden, aber nicht auf Kosten der Bildungsangebote.



Warum nicht die Unterhaltungs- und Sportformate komplett digitalisieren und als Pay-TV anbieten?

Man könnte der oben beschriebenen Wettbewerbsverzerrung entgegenwirken und würde gleichzeitig massiv sparen. Man könnte mit den derzeitigen Gebührenzahlungen sogar noch mehr und noch hochwertigere Bildungsformate erstellen und anbieten. Oder sogar die sakrosankten Rundfunkgebühren auf das minimal notwendige verringern und die Bevölkerung entlasten.



Allerdings wird man diesen Schritt nie gehen, weil man fürchtet, dass sämtliche Formate in direkter ungefilterter Konkurrenz, die bisher nur durch Gebührenzahlungen am Leben erhalten werden, schlussendlich im Unterhaltungsdschungel untergehen und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden würden. Was einige der hochbezahlten und bereits kritisierten Moderatoren und "Entertainer" ebenfalls entlarven würde.



Alles in allem wird dieser "neue" Vertrag nur weiteren Unmut erzeugen. Echte Reformen und Selbstkritik sehen anders aus.



PS: Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf den Artikel der FAZ (www.faz.net) "Nicht nur der Kultur geht's an den Kragen" von einem der Ihren: Gert Scobel.



Mit freundlichen Grüßen
Key Riedel Guten Tag,

Einsparungen sind notwendig und sinnvoll.

Anstatt der Zusammenlegung (Streichung) diverser Fernsehsender sehe ich erheblich mehr Potential darin, die Unmengen von politischen Talkshows zu verringern. Einem Bildungsauftrag wird da nicht nachgekommen, stattdessen wird durch false balancing dem Populismus durch ganz rechts (AfD) und ganz links (BSW) eine zu große Bühne gegeben und dadurch „normalisiert“. Das durch weniger Talkshows zu unterlassen wäre zum einen mit erheblichen Kosteneinsparungen verbunden und würde der politischen Meinungsbildung gut tun. Wenn dann noch dadurch das Fortbestehen von Sendern wie ARTE, 3sat, ZDF Neo, ONE und ZDF Info gesichert werden könnte, wird auch der Bildungsauftrag gewährleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Key Riedel
Kiki 3sat ist als eigenständiger Sender so wichtig- hier laufen so bedeutende Sendungen wie „Kulturzeit“ - eine der besten Sendungen im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Dafür zahlt man doch die Gebühren. Auch interessante Dokumentationen. Es kann nicht sein, dass genau daran gespart wird

. Dann käme das ÖR seinem Bildungsauftrag nicht mehr nach.
Kilian Peetz Ich finde es schade und auch recht bedenklich, wenn vor allem die Spartenkanäle wie ARTE, Phönix, 3SAT auf einer möglichen Streichliste stehen. Sind es doch gerade diese Kanäle, welche für gewöhnlich gut recherchierte Reportagen und anspruchsvolle Filme senden.

Auch Einschränkungen beim On-Line-Programm der ÖR sehe ich äußerst kritisch, bieten diese doch ein schnelles Portal, um Faktenchecks zu potenziellen Fake-News und zu Falschbehauptungen zu veröffentlichen. Auch für wichtig halte ich eine moderierte Kommentarfunktion, wenn diese allerdings auch leicht von "Trolls" "gekapert" werden können. Negativbeispiel ist für mich hier WELT online.

Wenn es schon Einschränkungen geben muss, würde ich diese eher bei Sportübertragungen, Musik-, Quiz und Unterhaltungsshows sowie bei Serien und Endloswiederholungen sehen. Diese Sparten können von privaten Sendern ebenso gut angeboten werden.

Mein Appell: Hände weg vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk!



Mit freundlichen Grüßen
Kilian Streidl Ich bin für eine Optimierung und damit für Kosteneinsparungen bei öffentlich rechtlichen Medien. Dabei sollte aber nicht bei Sendungen über vielschichtige Wissenschaft, Kultur, auf Wahrheit überprüfte Nachrichten und guter seriöser Unterhaltung gespart werden. Deshalb bin ich für den Erhalt der TV_Sender ARTE, 3SAT, ARD alpha, ZDF info und dergleichen.
Kim Ich bin mehr als schockiert, dass die für mich wichtigsten Sender ARTE & Phoenix gestrichen werden sollen. Das ist nicht bloß Demokratiefeindlich es tut auch dem Kultursinn sowie der Transparenz der politischen Meinungsfindung nichts gutes. Bildungsfeindlich hoch zehn.



Streichen sie lieber die ganzen Krimigeschichten & Rote Rosen Gedöns zusammen, die gefühlt 85 Radiosender WDR, NDR von 1-6, wenn‘s an Geld mangelt; den Kram braucht man nicht.

Theater, Kunst, Kultur, hochwertige Dokumentation wie ARTE braucht es, ebenso das politische was in dem Umfang nur Phoenix bietet.
Kim van Keulen Ich empfehle eine Fokussierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Radio und Fernsehen) auf Information zulasten der Unterhaltung; diese wird durch die Privatsender zur Genüge geleistet. Zudem sollten die Rundfunkanstalten der Länder primär über länderspezifische Themen berichten. Es ist mir beispielsweise unerträglich, dass in der "Aktuelle Stunde" des WDR über Bundespolitik berichtet wird und am (Vor-)Abend die gleichen Informationen bis zu dreimal verbreitet werden. Zudem sollten Sendungen nicht innerhalb kurzer Zeit mehrfach wiederholt werden, wie es aktuell bei ZDF neo geschieht (betr. Murder Maps, Terra X etc.). Je EIN öffentlich-rechtlicher Kinder- bzw. Jugendsender ist auf jeden Fall ausreichend.
Kirk Kultur ja aber nicht Zugunsten der Wissenschaft.

Einen Kultursender und einen Wissenschaftssender kann man nicht zusammenführen, darunter leiden beide. Wir brauchen eher mehr Hintergrundinfos zu den Dingen die die Welt bewegt, anstatt weniger und das würde bei einer Zusammenlegung von 3sat und arte passieren.



Zwei große Themen, zwei Sender!
Kirsten Boysen Guten Tag,



ich möchte ein gutes Wort für 3sat, speziell für nano, einlegen.



In diesen unsicheren Zeiten finde ich es sehr wichtig, der Wissenschaft ihren Raum zu geben. Nichts ist hilfreicher, als gut informierte Bürger. Nano leistet hier einen wertvollen Beitrag - die aktuellen Themen werden von allen Seiten beleuchtet und sachlich sowie unaufgeregt dargestellt. Außerdem werden in vielen Fällen Lösungsansätze präsentiert, was angesichts einer Welt voller Katastrophen ein wenig hoffnungsvoller in die Zukunft blicken lässt.



Meine große Befürchtung ist, dass nano im Rahmen der Zusammenlegung von arte und 3sat wegfallen könnte. Das wäre ein herber Verlust für die deutschsprachige TV-Landschaft und ein weiterer Schritt hin zu unaufgeklärteren Menschen, die für extreme Postionen noch leichter empfänglich wären.



In diesem Sinne hoffe ich, dass uns nano, im besten Fall sogar der ganze Sender 3sat, erhalten bleibt.



Freundliche Grüße

Kirsten Boysen
Kirsten Drumm Ich bin dagegen, dass 3Sat nicht mehr als eigenständiger Sender geführt werden soll.



Wenn der Hauptauftrag wirklich gelten soll: "die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote", dann ist er eine der Säulen im Programmangebot der öffentlich rechtlichen Sender.



Viele Sender aus dieser Gruppe wiederholen tagtäglich immer wieder die gleichen TV-Produktionen wie "Sturm der Liebe" oder "Rote Rosen" entweder gleichzeitig oder zeitverschoben den ganzen Tag über, um ein bestimmtes Publikum zu bedienen.



Wenn man den Fernseher in diesem Fall lieber nicht abschalten soll, braucht es andere Sendungen, die nicht nur das Bedürfnis nach Auszeiten aus dem wirklichen Leben befriedigen, sondern auch zum Nachdenken auf einem anderen Niveau anregen, zu neuen Erkenntnissen führen und den kulturellen Errungenschaften wie Kunst, also Musik, Malerei, Philosophie, Literatur etc. als allgemein und grundsätzlichen menschlichen Tätigkeiten Raum geben sollen und müssen.



Wie es leere Kalorien in der Ernährung gibt, tragen auch die leeren Programmangebote nicht zur Erhaltung der körperlich und geistigen Gesundheit der Menschen bei und liegen schon jetzt nicht mehr im Trend dessen, was man aus wissenschaftlichen Untersuchungen und Erkenntnissen über Menschen weiß, und so wie man dort Mangelerscheinungen bei Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen feststellen kann ist auch in anderem Sinne

eine ausreichende Versorgung mit vielfältigen Angeboten für alle anderen Aspekte des "Menschseins" notwendig.



Die Zukunft sollte man nicht nur der "Künstlichen Intelligenz" und Maschinen überlassen, sondern vor allem die menschliche Intelligenz und spezifische menschlichen Fähigkeiten fördern, so wie es auch in KIndergärten, Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen geschehen sollte. Dafür sind sie jedenfalls gedacht und dafür sollte auch ein Medium, das wie das Fernsehen so leicht alle Bevölkerungsgruppen erreichen kann wie das Radio- und Fernsehprogramm beitragen und zwar nicht weniger, sondern in Zukunft im Gegenteil noch viel mehr.



Es braucht nicht mehr von "Sturm der Liebe" und "Rote Rosen", sondern mehr Arte und 3Sat.



Gerade in Zeiten, wo viele, vielleicht aus ähnlichen Gründen, den politischen Kurs eher nach rechts verschieben wollen und den Hang nach einfachen Lösungen für schwierige Probleme suchen, sollte man diesem Drang nicht so leicht nachgeben und es den Menschen nicht zu leicht machen, was seichte Programmangebote gerne tun.



Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und viele vielfältigen Eindrücke!



Herzliche Grüße

Kirsten Drumm
Kirsten Gatas Als mehrfache GEZ-Zahlerin und regelmäßige Zuschauerin der Sender Sat3, ARTE, Phoenix, Bayern Alpha, tagesschau24 und mehr nehme ich entsetzt zur Kenntnis, dass die wenigen gut recherchierten und auf Fakten basierten öffentlichen Kanäle, die auch erstmalige Einsicht in oder Information über gesellschaftlich, wissenschaftlich und auch global relevante Themen ermöglichen, reduziert werden sollen. Für diese Themen erkenne ich tatsächlich den öffentlichen Auftrag, den Zugang zu entsprechenden Infos überhaupt zu eröffnen. Ohne Einschränkung kann ich dafür aber mein Hirn weiterhin und umfassend mit billigen und dämlichen Schmonzetten, Krimis und oberflächliche Nachrichten betäuben. Bleibt es so, besteht meinerseits weiter kein Bedarf, kann ich endlich von den GEZ-Beitragen ausgenommen werden?
Kirsten Oborny Ich würde mir wünschen, dass der Sender 3 sat erhalten bleibt. Wir schauen beinahe täglich nano und im Anschluss Kulturzeit.

Meiner Ansicht nach verfolgt 3Sat einen klaren Bildungsauftrag und bietet informative Programme in den Bereichen Wissenschaft, Geschichte und Gesellschaft. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Bildung und kritisches Denken gefördert werden müssen.

Ohne diesen unabhängigen Sender würde die Fernsehlandschaft deutlich ärmer.

Bitte erhalten Sie diese wichtige Institution.
Kirsten Pfeifer 3sat ist in der heutigen Senderlandschaft der einzige Sender, der noch frei von Rosamunde Pilcher und Maibritt Illner sowie Markus Lanz ist. Der einzige Sender neben Arte mit einem niveauvollen Angebot an Information und Unterhaltung , die sich Kultur nennen dürfte. Die Zielgruppe mag in der Minderheit sein, um so wichtiger ist der Erhalt dieses Angebots, sonst hat das Dschungelcamp und Stefan Raab gewonnen.
Kirsten Schrödel Sehr geehrte Damen und Herren, die Idee, ausgerechnet die Sender mit Beteiligung unserer Nachbarländer zusammenzulegen und damit deren jeweilige Sendezeit deutlich zu reduzieren, ist nicht im Sinne eines zeitgemäß kooperativen Europas und eines Blicks nach vorne (dafür wurde sogar eine Formulierung zu kulturellen Inhalten gebastelt, die wachsweich den neuen und offensichtlich niedrigeren Anspruch formuliert).

Stattdessen könnten sinnvollerweise die Sender, die sich manchmal in Dauerschleife mit Sendungen zu Eva Braun oder anderer Themen zum 2. Weltkrieg in ausschließlich Rückblicken ohne nennenswerte neue Erkenntnisse verzetteln, dafür herangezogen werden.



Mit freundlichen Grüßen

Kirsten Schrödel
Kischk Antje Der Erhalt und die finanzielle Absicherung von öffentlich-rechtlichen Medien ist eine wesentliche Voraussetzung für informative und seriöse Berichterstattung, die meines Erachtens auf keinen Fall wegfallen darf.
Klaas Kielmann Um ehrlich zu sein bin ich beinahe sprachlos, dass es ernsthaft Überlegungen gibt insbesondere im Kulturbereich die Präsenz der öffentlich rechtlichen Sender zu beschneiden.



Arte und 3sat sind für mich und meine Frau mittlerweile die einzigen Sender die noch interessante Sendungen und Inhalte liefern.



Aber auch von unseren eigenen Vorlieben abgesehen finden wir es absolut absurd speziell in der Domäne der ÖR nämlich der Kultur sparen zu wollen. Sport und belanglose Unterhaltung gibt es überall und im Überfluss. Sendungen zu Kultur und gesellschaftlich relevanten Themen sind sehr dünn gesät. Wie wollen wir einen öffentlichen Diskurs aufrecht erhalten, wenn noch mehr in diesem Bereich gespart wird? Wie kann Mainstream Toleranz und Demokratie fördern?



Wer bei der Kultur spart, spart auch bei der Demokratie.
Klara Senn Eine der besten Sendungen von 3 sat ist NANO. Bitte nach ARTE überführen.
Klaudia Seiter Ich (38) konsumiere meine Nachrichten beinahe auschließlich online und zu einem sehr hohen Anteil über die Online-Plattformen der ÖRR. Sollte ich dort nicht mehr aktuell und in Echtzeit informiert werden können, würde das einen großen Einschnitt für mich bedeuten.



Ich verstehe auch den Hintergrund zu dieser Entscheidung nicht wirklich. In einer Zeit in der man vor allem auch die jungen Menschen eher online als über Radio/Fernsehen erreicht führt dies zwangsläufig dazu, dass sie sich über Plattformen informieren, deren Recherchen vielleicht zu wünschen übrig lassen und setzen sich mehr Fakenews-Plattformen aus.



Die Realität 2024 sieht einfach so aus, dass die Menschen sich überwiegend online über Geschehnnisse in der Welt informieren - solch eine Beschränkung der ÖRR ist einfach nicht zeitgemäß.



Und Menschen, deren finanzielle Lage keine Abos von privaten Verlagshäusern zulässt, sind dann auch noch immer später informiert.



Ich persönlich höre kaum Radio. Lineares Fernsehen läuft bei uns auch fast gar nicht. Ich wäre durch diese Änderung also später und wahrscheinlich auch schlechter informiert.
Klaus Borchardt Ich unterstütze die Stellungnahmen der Gewerkschaften (DGB und Verdi).

Ich will keinen stromlinienförmigen, sich immer mehr an die Unarten privater

Rundfunkbetreiber sich anlehnenden öffentlichen Rundfunk, der nur noch auf die Quote schaut.

Den Menschen mit noch mehr Krimiserien das Gehirn vernebelt.

Ich will keine weiter verkürzten Politmagazine auf ungünstigen, späten Sendeplätzen.

Ich möchte einen Rundfunk ohne permanente, weiter zunehmende Berieselung mit Werbung,

sondern einen solide finanzierten öffentlichen Rundfunk, der seiner Aufgabe zu bilden,

sauber und vielfältig zu informieren nachkommen kann.



Ich möchte auch keine Skandale erleben, wie zuletzt beim RBB. Die verhindert man aber nicht

durch Kürzung/Nichterhöhung von Gebühren oder die Zusammenlegung von Rundfunkanstalten.

Das Mittel dazu ist eine verbesserte öffentliche Kontrolle unter Beteiligung von ganz normalen Bürgern, Vereinen und gesellschaftlichen Einrichtungen und Gruppen fernab vom politischen Filz.



Also: verbessert dergestalt die öffentliche Kontrolle und erhöht die Rundfungebühren, damit die öffentlichen Rundfunkanstalten ihre Aufgabe erfüllen können.
Klaus Breuer mögliche Abschaltung einiger Kanäle der ARD und des ZDF:

Auf Grund des nunmehr guten Mediathek Angebotes wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, die Mitte der 90er Jahre geschaffenen Kanäle wie tagesschau 24, ZDF Neo und ARD alpha zu streichen. Diese wurden zu einer Zeit eingerichtet, als Mediatheken noch im Anfangsstadium waren, um z.B. Schichtarbeitern Zugriff auf Programme zu ermöglichen. Das ist heute nicht mehr nötig!



Aber bitte den einzigartigen Kanal 3 sat nicht anfassen, denn es ist der einzige Kanal, der Sendungen aus der deutschsprachigen Gemeinschaft länderübergreifend verbreitet. Diese Aufgabe kann vom Sender "arte" so nicht erfüllt werden, da dieser ein Deutsch-französischer Sender ist.



Der Sender "Phönix" könnte seine Aufgaben an ARD One und/oder ZDF info abgeben.
Klaus Deckert Sehr geehrte Damen und Herren,



mein Mann und ich sind dafür, dass die Sendergestaltung beibehalten wird.



Besonders liegt uns am Herzen, dass 3sat und Arte in der bisherigen Form

beibehalten werden. In der heutigen Zeit ist der Bildungsauftrag wichtiger

als Einsparungen. Dafür sind wir auch gerne bereit, höhere Gebühren zu

bezahlen.



Mit freundlichen Grüßen



Ehepaar Renate und Klaus Deckert
Klaus Detmann Ich verwahre mich gegen die Pläne, den Sender 3Sat abzuschaffen. Denn dieser stellt für mich eine gute Quelle für wissenschaftliche Informationen (z.B. die Sendung NANO werktags um 18:30 Uhr) dar
klaus diehl Die geplante Einstellung des Senders 3 Sat empfinde ich als skandalöse Fehlleistung.



Der Erhalt des Kulturzeitprogrammes ist ein Muss, wie kann es sein, dass in den Hauptprogrammen der öffentlich rechtlichen Sender das Geld für vollkommen irrelevante Sportveranstaltungen (Biathlon u.ä.) verschwendet wird, eine ständige Vermehrung von „Co-Kommentatoren“ in allen sportiven Bereichen festzustellen, aber kein Geld für den traurigen Rest qualitativ hochwertiger Sendungen vorhanden ist.



Wie sieht der Auftrag des ÖRR aus? Ruhigstellung der vergreisenden Rezipienten? Dann weiter so, man ist auf dem besten Weg, die letzten Verbleibenden in die Gerontologie zu begleiten. Mit Sommerbiathlon und volkstümelnder Unterhaltung spart man dort an Sedativa und Betreuung.



Es ist ein Skandal!
Klaus Dieter Edler Zu den Reformempfehlungen der Rundfunkkommission für den Bestand von "3Sat":



Da deckt sich meine Beurteilung mit dem Artikel "Brot und Spiele" von Heribert Prantl (in der Süddeutschen Zeitung vom 11. Oktober 2024).



Es empfiehlt sich, hier nachzulesen, bevor Entscheidungen fallen, die diesem Sparten-Sender womöglich den Garaus machen!



K.D.E.
Klaus Dieter Pfeffer Ich halte Textnachrichten für sehr wichtig, da sie umfassender informieren können als eine gesprochene Nachricht und auch für ältere Menschen besser zu verstehen sind!
Klaus Dieter Scheid Sehr geehrte Damen und Herren,



wie man hört, sollen u.a. die Sender 3Sat und Arte zusammengelegt werden oder gar ganz entfallen.



Dies ist für mich ein nicht nachvollziehbares Vorhaben!!



Es handelt sich um zwei der wenigen Sender, die ich überhaupt noch schaue!!!



Beste Grüße



Klaus Scheid
Klaus Dietrich Zu meinem täglichen Fernsehkonsum gehört standardmässig NANO in 3 Sat.

Ich fände es äusserst schade und eine Verarmung des Fernsehprogramms wenn NANO zukünftig wegfallen sollte !!!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Dietrich
Klaus Döbereiner Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrags



Sehr geehrte Damen und Herren,

Vielen Dank für die Möglichkeit, zum Entwurf des Reformstaatsvertrags der Öffentlich-Rechtlichen Stellung nehmen zu können.

Von meiner Seite zwei Anmerkungen zu diesem Entwurf:

1. Vor dem Hintergrund der wachsenden Instrumentalisierung von (privaten) Medien zu politischen Zwecken sollten die dem Qualitätsjournalismus verpflichteten öffentlich-rechtlichen Medien hinsichtlich der Information der Bürger und Fakten-checks nicht beschränkt sondern ausgeweitet werden.

2. Die Eigenständigkeit von arte sollte keinesfalls angetastet werden Eine Fusion von arte mit 3sat würde arte als Leuchtturm für grenzüberschreitende Verständigung und Integration in der EU schwer beschädigen und einem Rückfall in national bestimmte Formate und Inhalte Vorschub leisten. Abgesehen davon würde es (nach der Schließung von Goethe-Instituten in Frankreich) der deutsch-französischen Verständigung weiteren schweren Schaden zufügen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Döbereiner
Klaus Ehrke Sehr geehrte Damen und Herren,



ich nehme mit Erschrecken den Entwurf der Reform des Staatsvertrags zur Kenntnis. Worum geht es ? Eindeutig geht es um Einsparungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk. Anstatt Einsparungen bei den horrend hohen Gehälter in der Führungsebene der Landesrundfunkanstalten anzugehen, wird die Vielfalt der Programme beschnitten.

Eine Zusammenführung von ARTE und 3Sat ist einfach lächerlich. Beide Programme haben völlig unterschiedliche Programmschwerpunkte. Beide Programme sind wichtig für die Kulturszene in unserem Land. Der ÖRR hat einen Auftrag in Deutschland. Die Stärkung unserer Demokratie und die Vermittlung von unterschiedlichen Standpunkten und Meinungen. Wenn das nicht mehr die Werte des ÖRR sind, sehe ich auch keinen Grund mehr Beiträge zu zahlen, die für hohe Provisionen verpulvert werden.



Mit freundlichen Grüßen



Klaus Ehrke
Klaus Elischewski Guten Tag,

eine umfassende Neustrukturierung des ÖRR (öffentlich rechtlicher Rundfunk) ist überfällig. Insbesondere muß die massive Geldverschwendung gestoppt werden . Gehälter und Bonipakete sind nicht mehr vermittelbar. Der derzeitige ÖRR bildet die bestehgende, förderale Struktur kleinteilig ab. Jeder Ministerpräsident will ja seinen Haussender. Das muß geändert werden.

ARD und ZDF sollten zusammengelegt werden, Es gibt nur 4 regionale Anstalten: Nord, West, Süd und Ost, das muß reichen.

Keine Intendanten mehr sondern Bereichsleiter plus 1 Zentral-Intendanten.

Heute ist der ÖRR mit seinen Strukturen nur mit dem organisierten Verbrechen vergleichbar. Stoppen läßt sich das nur über das Geld. 5€ / Quartal sind genug!!!

Auflösung der vielen Regionalstudios, die ja heute teilweise Dimensionen einer Fachhochschule haben.

Keine Veranstaltungsfunktionen mehr (warum organisiert 1 Live Popkonzerte?)

Strenge Revisionen. Musikredakteure gestalten nicht nur Playlists sondern schaffen Stars für die Muiskindustrie. Und alles ohne Cash-back? Wer glaubt das?



Auflösung der eigenen Produktionsgesellschaften. Radikale Kürzung der Honorare (Nachrichtensprecher, unmögliche Leute wie Jan Bömermann usw).



Keine Werbung mehr.



Der ÖRR stellt z. B. Comedians und bietet denen eine Bühne. Auch hier schafft man Stars wie heute Dieter Nuhr, Thorsten Sträter und viele mehr. Dank ÖRR sind das heute hallenfüllende Stars die Millionen scheffeln. Diese Künstler müssen zukünftig 50 % ihrer Gelder zurückzahlen in einen Förderfonds für weiteren Nachwuchs.



Überwinden Sie Ihre Feigheit und wagen Sie den großen Wurf. Es ist bezeichnend, daß das Thema Gebührenentlastung für uns Zwangszahler gar nicht erwähnt wird.
Klaus Finnemann Zwei bis drei (dann auch regionale Aspekte abdeckende) Spartensender, ein Parlamentssender ohne Meinungsinhalt für Transparenz, ein 24h-Nachrichtenkanal mit strikter Überwachung nüchterner Neutralität, gewährleisteter überparteilicher Aufsicht durch wechselnde Beauftragte aller Parteien über genau das, jährliche Bilanzkontrolle dieses Aspekts und max. 5 Euro im Monat.

Keine Eigenproduktionen seichter Unterhaltung mit grotesk alimentiertem Hofstaat.

Keinerlei Beteiligung an Unterhaltung, Sport und ähnlichem gewerblichen Unsinn, der privatwirtschaftlich jedem zur eigeninitiativen Inanspruchnahme mehr als ausreichend zur Verfügung steht.
Klaus Fischer Die Pläne, die Inhalte von 3sat in Arte TV zu integrieren, halte ich für einen großen Fehler. Beide Formate sollten in ihrer jetzigen Form Erhalten bleiben. Nur so ist die Vielfalt der deutschsprachigen und internationalen Kultur zu erhalten. Alles andere führt zum Einheitsbrei und kommt mir wie ein Einknicken vor den Rechtspopulisten vor. Der geplante Medienstaatsvertrag wird genau zu dem führen, was man aus Russland und anderen autoritären Ländern kennt: Staatsfernsehen, gleichgeschaltet, langweilig und bildungsfern. Das hat dann nichts mehr mit Öffentlich rechtlichen Rundfunk zu tun. Und wenn dann auch noch 16 Radiosender abgeschaltet werden sollen, dann werfe ich meinen Fernseher in die Nordsee und zahle keine Rundfunkgebühr mehr.



Mit besten Grüßen

Klaus Fischer (Borkum)
Klaus Frohoff [Bezug hier: 3sat & arte]



Sehr geehrte Damen und Herren,

worin besteht die Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks? Meine Meinung: Nicht in einem Programmangebot, das in allererster Linie auf Zuschauerquoten und leichte Unterhaltung ausgerichtet ist, sondern in einem Programm, das für Pluralität steht und den heutigen Anforderungen an Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung gerecht wird (gemäß dem Rundfunkstaatsvertrag / RStV).

Mit heutigen Anforderungen meine ich u.a. eine Welt, die geprägt ist von einer unüberschaubaren Informationsflut insbes. via Neue Medien wie Social Media mit (K.I.-) gesteuerten Algorithmen, die (aus Geschäftsinteresse) in erster Linie starke Gefühle und Emotionen bedienen und weiter entfachen und nicht etwa sachliche Informationen und ethische Werte. Im Gegenteil: Es verbreiten sich immer stärker Desinformationen/Fake News, Propagandalügen, (Rechts-)Populismus ...

Dies gefährdet unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in unsere demokratische Verfassung. Hier braucht es eine Orientierung durch einen fundierten, unabhängigen ‚Qualitäts-(Wissenschafts-)Journalismus‘.

Hierfür steht insbes. 3sat mit dem täglichen Wissenschaftsmagazin „nano“ sowie deren wöchentlichen wissenschaftlichen Themenschwerpunkte („Wissen Hoch 2“) & Diskussionsrunden („scobel“). Gegen eine bloße Fusion von 3sat-Inhalten in das arte-Programm spricht, dass heute und vor allem künftig nicht weniger, sondern zunehmend m e h r verlässliche Orientierung benötigt wird und dass komplexe Sachverhalte einer vielschichtigen, multiperspektiven Erörterung bedürfen – auf 3sat u n d arte!

Als Themenbeispiele seien genannt: Die o.g. zunehmende Gefährdung von Demokratien, die Klimakrise, die m.E. völlig unterschätzte „Biodiversitätskatastrophe“ , die Auswirkungen von K.I. auf alle (!) Lebensbereiche, die Notwendigkeit von Transformationen angesichts begrenzter Ressourcen (Stichwort ‚Grenzen des Wachstums) und das positive (!) Aufzeigen von Perspektiven.



Und die Corona-Pandemie hat m.E. gezeigt, wie wichtig für uns alle die Kultur ist, um lösgelöst vom Konsum- und Wachstumswahn, den Blick für wirkliche Lebenswerte (wieder) zu gewinnen – Fast Fashion und SUV gehören sicher nicht dazu …

3sat bietet hier mit dem täglichen Kulturmagazin „Kulturzeit“ m.E. einen unschätzbaren Wert mit einem sehr breiten Spektrum in Gesellschaft / Kultur / Musik / Film / Philosophie / … Und wo sonst kommen verfolgte und bedrängte Künstler, Aktivisten, Politiker, Journalisten, Schriftsteller, … zu Wort?

Es gibt noch viele weitere Argumente pro 3sat u n d arte, die ich hier nicht alle ausführen kann ...



Mein Plädoyer bzgl. einer Prüfung von Einsparvorschlägen:

1) Fragen Sie sich jeweils v o r a b, ob bzw. welchen Beitrag ein Programm zur Stärkung der Demokratie leistet.

2) Konzentrieren Sie sich auf die großen Kostenblöcke (z.B. Sportsendungen (?), Unterhaltungsshows (Negativ-Beispiel: ‚Gottschalk‘ & Co.), (Volks-) Musikfeste, … > Vorschlag: feste Deckelung von Budgets in den Kostentreiber-Bereichen).

Falls Sie nach dem Motto „Wir wählen den Weg des geringsten Widerstands“ (Sparfokus auf Sender mit wenig Lobby) handeln, so entsteht für mich der Eindruck, dass Sie im Zuge eines Vorausgehorsams im Sinne der (Rechts-)Populisten und Demokratiefeinde handeln. Und so würden Sie all denen einen Bärendienst erweisen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sogar ganz abschaffen wollen …



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Frohoff
Klaus Gemlau hallo,



wenn politisch denkende Bürger mundtot machen werden sollen,

so ist das Ansinnen der richtige Weg!



Zur Zusammenlegung der Sendenr ARD und ZDF hat sich bis dato

keiner getraut!



Es kann nicht sei, dass durch die beiden Öffentlichen, fast nur Krimis +

Rate- und teure Unterhaltungssendungen (vielfacher Schwachsinn)

ausstrahlen werden.



Beiden Sender zusammengelegt, könnte mit einem optimierten

Programm wesentlich zur Einsparung von Geldern beigetragen.

Das setzt jedoch den Willen der politischen Parteien voraus.



Es sollte nicht wundern, dass mangelhafte Informationspolitik,

Bürger von Pateien wie der AFD, durch Versprechungen und/oder

Falschaussagen, leicht einzufangen sind.



Für aktuelle politische und wissenschaftliche Information stehen

uns Bürger z.Zt. nur Sender wie Arte, 3 SAT, Phönix usw. zur Verfügung.

Sie sind unverzichtbar!



Es ist interessant, dass von der DW, sehr rasch aktuell, jedoch nur in Englisch,

gesendert wird.



Auf Sender wie RTL, VOX, ProSieben, SAT 1 usw. , kann gut verzichten werden.



Ich hoffe, als Bürger meine persönliche Meinung hierzu beigetragen habe.
Klaus Götze Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung von 3sat und arte halte ich nicht für sinnvoll, da beide ein vollkommen unterschiedliches Programm senden. 3sat sendet vor allem Sendungen aus den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz, während arte vor allem Programm aus Deutschland und Frankreich sendet.

Beide Sender sollten daher unabhängig voneinander bestehen bleiben, da die Zielgruppen völlig andere sind. Es ist traurig, dass geplante Einsparungen gerade wieder im Bereich der Kultur und Information vorgenommen werden und nicht im Bereich der Unterhaltung.



Für mich ist es unverzichtbare Routine, jeden Morgen das Alpenpanorama auf 3sat anzusehen, gerade in turbulenten Zeiten, wie diesen, ist das für mich die einzige Methode, so richtig zu entspannen. Auch sehe ich darin die beste Möglichkeit, um sich vor einem Urlaub einen Überblick über die Wetterverhältnisse vor Ort zu machen. Würde das wegfallen würde das für mich einen unheimlich schmerzhaften Einschnitt bedeuten!



Eine ähnliche Sendung läuft ja noch auf ARD-alpha, der ja leider auch von der Einstellung betroffen ist! Auch hier finde ich den Vorschlag völlig unverschämt, da es dort auch noch andere informative Sendungen gibt. Eine Fusion mit ZDFinfo wäre vielleicht nicht schlecht, da beide ähnliche Schwerpunkte haben, obwohl die Herangehensweise unterschiedlich ist, aber das könnte man eventuell aufteilen.



Was Tagesschau24 und Phoenix mit ARD-alpha und ZDFinfo zutun haben sollten verstehe ich auch nicht so recht, erstere haben den Schwerpunkt Information und tagesaktuelle Berichterstattung, während letztere vor allem auf Bildungsinhalte und Information im Allgemeinen setzen.



Insofern wäre mein Kompromissvorschlag folgender: Man behält 3sat und arte als länderübergreifende Programme bei und gliedert die anderen in einzelne Teilbereiche auf.

Tagesschau24 und Phoenix fusionieren zu einem einheitlichen Informationskanal, mit dem Schwerpunkt tagesaktueller Berichterstattung, ARD-alpha und ZDFinfo werden ein Sender für Dokumentationen und Bildungsfernsehen und dann noch einen zusätzlichen mit einem Angebot für Kinder und Jugendliche, welche bei der Programmplanung ebenfalls berücksichtigt werden müssen. Dann wäre es ja schon wesentlich effizienter, als aktuell. Bislang gibt es, wenn man 3sat und arte nicht mit einbezieht, da diese ja keine Nischenkanäle, sondern länderübergreifende Programme darstellen, nicht wie bislang sieben, sondern nur drei Spartensender. Das übrige Programmangebot sollte dann von den restlichen Sendern, also ARD, ZDF, sowie den dritten Programmen übernommen werden, Platz genug wäre ja, wenn man die ständigen Filme nicht in Endlosschleife zeigen würde, sondern diese Zeit mit Formaten füllt. Die Zeiten der Filme im Fernsehen sind meiner Meinung nach vorbei, da diese vor allem gestreamt oder auf DVD geschaut werden. Das Fernsehen sollte sich auf seinen Bildungsauftrag konzentrieren, was natürlich nicht heißt, dass in Zukunft keine Filme mehr gezeigt werden sollten, Highlights im Hauptabendprogramm, wie der Tatort und ein paar weitere Filme/Serien, sollten schon bestehen bleiben, aber eben nur einen geringen Teil des Fernsehprogramms ausmachen.



Ich bitte sie wirklich eindringlich darum, diese Anregungen in die Programmplanung mit einzubeziehen, da das für mich sonst wirklich herbe Verluste bedeuten würde. Andernfalls würde ein bedeutsamer Teil meines Lebens und vieler anderer Menschen auch einfach so verschwinden und das wäre sehr traurig.



Liebe Grüße

Klaus Götze
Klaus Große-Natrop Ich protestiere gegen die undemokratische Enstellung / Zusammenlegung der Programme, weil Sie mit sehr guter Qualität arbeiten. Ein wesentlicher Verlust für den Auftrag des öffentlich rechtlichen TV. Angesichts der schlimmen Landtagwahlen der letzten Zeit sollte die Kommission bitte aufwachen, wenn die undemokratischen blauen Totengräber in 3 Landtagen schon Schlange stehen.

Was sagt die KEF dazu? Gerade jetzt muss es Vielfalt und gutes TV geben.
Klaus Grunwald Angesichts der aktuellen nationalistischen, illiberalen und die Demokratie gefährdenden Bestrebungen ist es m.E. fatal, das Angebot und die Vielfalt der öffentlich rechtlichen Medien zu verringern.

Inzwischen sind fast alle Printmedien von einigen wenigen großen Medienkonzernen kontrolliert und damit ausschließelich den Shareholdern und deren Profitinteressen verpflichet, ebenso die überwiegende Mehrzahl der privaten Rundfunk- und TV-Sender.

Abgesehen davon, dass ARTE und 3sat in ihren Kooperationskonstellationen unterschiedlich sind, ist keiner der Beiden Kanäle für eine unabhängige und überparteiliche Informations- und Kulturlandschaft verzichtbar.



Verzichten Sie bitte darauf, den Rechts-Populisten und Autokratie-Sympathisanten noch mehr Raum zu geben.

Kein Rückzug der öffentlich-rechtlichen Medien vor den Interessenvertretern der profitorientierten Medienindustrie und populistischen Kampagnen!



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Grunwald
Klaus Heising Eine Reform der TV-Programme ist dringend erforderlich. Die Überflutung von Krimis, Sportsendungen und „Glltzer“-Shows auf Kosten der Beitragszahler nimmt Überhand; sie verdrängt wichtige Sparten wie Kultur, anspruchsvolle Unterhaltung, solide Berichterstattung mit anspruchsvoller, faktenbasierter Hintergrundinformation.



Die Trennung von Arte und 3Sat aufzuheben muss unbedingt verhindert werden. Die unterschiedlichen Angebote dieser Sender sind die einzigen Fluchtmöglichkeiten, wenn man dem quotendiktierten Mainstream entgehen will.



Die beabsichtigte Streichung des etablierten Kulturprogramms bei 3Sat im Wege der Zusammenlegung ist nicht hinnehmbar.
Klaus Heitland Phoenix ist unsere wichtigste und beste Quelle für Informationen und Nachrichten. Diese werden bei Phoenix sehr viel ausführlicher und besser formuliert als bei anderen ARD/ZDF- Sendern, die deutlich mehr auf Unterhaltung als auf Information ausgerichtet sind.



3sat und arte sind unsere wichtigsten Quellen für kulturelle Beiträge und kulturelle Information. Auch dieses wird von anderen Sendern wesentlich seltener und auf niedrigerem Niveau angeboten.



Ich bitte dringend, diese drei Sender nicht zu reduzieren oder gar zu schließen.

Eher würde ich eine Erhöhung der Rundfunk-Gebühren azeptieren.
Klaus Herrnsdorf **Stellungnahme zur geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV)**



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte meine tiefe Besorgnis über die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) zum Ausdruck bringen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt eine unverzichtbare Rolle in unserer Medienlandschaft und im europäischen Kulturraum. Besonders kritisch sehe ich die möglichen Auswirkungen dieser Reform auf die Programme 3sat und Arte, die für Europa von unschätzbarem Wert sind.



**Erhaltung der kulturellen Vielfalt und Bildung**



3sat und Arte sind in ihrer Form einzigartig. Beide Sender tragen maßgeblich zur kulturellen Vielfalt und zur Bildung bei. 3sat steht für ein qualitativ hochwertiges Kulturprogramm, das über nationale Grenzen hinweg Wissen und Kultur vermittelt. Arte, als deutsch-französische Kooperation, ermöglicht es, den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern und darüber hinaus in Europa zu fördern.



**Innereuropäische Verständigung**



In Zeiten zunehmender politischer und gesellschaftlicher Spannungen in Europa sind Medien, die Brücken bauen und Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen fördern, wichtiger denn je. Arte und 3sat leisten hier einen wesentlichen Beitrag zur innerenuropäischen Verständigung. Programme wie „Mit offenen Karten“ oder „Mein Europa“ bieten tiefgehende Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Realitäten verschiedener Länder und fördern somit das europäische Bewusstsein und Zusammengehörigkeitsgefühl.



**Förderung unabhängiger und kritischer Berichterstattung**



Öffentlich-rechtliche Sender sind ein Bollwerk gegen die zunehmende Kommerzialisierung und Monopolisierung der Medienlandschaft. Unabhängige und kritische Berichterstattung, wie sie 3sat und Arte bieten, darf nicht durch finanzielle Zwänge oder politische Einflussnahme gefährdet werden. Eine Reduktion der Mittel könnte zu einer Einschränkung der Programmvielfalt und -qualität führen, was letztlich der demokratischen Meinungsbildung und dem kulturellen Reichtum Europas schaden würde.



**Fazit**



Die geplante ReformStV gefährdet wichtige Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und damit auch tragende Säulen des europäischen Kulturraums. Ich fordere daher eine Überarbeitung der Reformpläne unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung von 3sat und Arte. Diese Programme leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen und demokratischen Entwicklung in Europa und müssen in ihrer jetzigen Form erhalten und gefördert werden.



Mit freundlichen Grüßen,



Klaus Herrnsdorf
Klaus Heyer Bitte erhalten Sie 3sat und ARTE in der biosherigen Form!
Klaus Heyn Hallo werte Damen und Herren der Kommision,



ich prodestiere hiermit ganz ausdrücklich gegen Ihre Pläne 3Sat aufzulösen und in ARTE zu indegrieren. 3Sat ist nicht nur ein Kultursender sondern auch ein Sender der einen Wissenschaft und Technik näher bringt. Ich verstehe überhaupt nicht wie man so gedankenlos etwas beschließen kann. Nur damit man die Wähler in Bezug auf den Rundfunkbeitrag beruhigen kann.

Ich wäre sogar bereit 2 € mehr proMonat zu zahlen, wenn z.B. die Werbung beim ÖRF entfallen würde.



Man müsste auch ausdrücklich darauf hinweisen dass die Privatsender im Endeffekt auch indirekt etwas kosten. Und zwar den Endverbraucher beim Kauf der Ware für die Werbung gemacht wird. Deis kostet doch genauso viel wie die Rundfunkgebühren. Man sollte die Zahl der Privatprogramme aus diesen Grund auch einschränken um den Endverbraucher ebenso zu endlasten. Aber da geht auch keiner ran.



Beste Grüße

Klaus Heyn


Klaus Hoffmeister siehe Protestbrief als Anlage
Klaus Hofmann Hallo, ich bitte sie die Vielfalt der Sender im Bereich Kultur, 3sat und ARTE, zu erhalten. Ich schaue neben zdfinfo, den öffentlich rechtlichen Hauptprogrammen, hauptsächlich arte und 3sat. Schnelle, tagesaktuelle Nachrichten schaue ich lieber auf tagesschau24 statt „Welt“ oder ntv!

Es wäre ein herber Verlust wenn diese Programme nicht in ihr jetzigen Form weiter bestehen würden. Ich fordere sie auf die Sender 3sat, arte, zdfinfo und tagesschau24 in der jetzigen Form aufrecht zu erhalten.

Ich möchte auch deutlich sage, dass ich gerne einen höheren Rundfunkbeitrag zahlen würde, um dafür das Angebot der Sender aufrecht zu erhalten!

Die Politik scheint mir derzeit den falschen Weg zu gehen! Unabhängige, und vielfältige Medien sind wichtig und sollten aufrecht erhalten werden, denn sonst verschwinden die Zuschauer und wenden sich anderen Medien, wie fictie und co, zu. Was dies bedeutet, haben die Wahlen in Ostdeutschland, gerade bei den jüngeren Wählern, gezeigt.

Das Angebot sollte unverändert bestehen bleiben! Nicht das Feld der Information und Bildung beschneiden! Lieber den erforderlichen Gebührensatz erheben!
Klaus Huber Sehr geehrte Damen und Herren,

Danke für ihr Engagement das deutsche öffentliche Fernsehen zu entschlacken und die überbordenden Spartenkanäle sowohl beim Fernsehen als auch beim Rundfunk etwas zu reduzieren. Der von Ihnen eingeschlagene Weg ist meiner Ansicht nach der richtige. Wenn ich auch im Detail einen größeren Wurf versprochen habe. Die Frage ist doch: brauchen wir die Dritten Fernsehprogramme? Meine Antwort lautet da ein eindeutiges Ja! aber brauchen wir diese aktuell am Start befindlichen Dritten Programme, da lautet meine Antwort zweifelsfrei Nein! Regionalprogramme sind wichtig und unverzichtbar, aber die derzeitigen Dritten versuchgen sich in einem Vollprogramm das unwirtschaftlich und unsinnig ist; Dritte Programme erhalten und ein Regionalzeitfenster von 14 - 20 Uhr, davor und danach Übernahme der ARD Programme, wäre ausreichend und würde erheblich zur Entschlackung beitragen. Die Sparte 3Sat in Arte aufgehen zu lassen stört mich nicht sonderlich, weil 3Sat sowieso nicht mehr das ist was es einmal war; vielleicht haben sie ja eine Idee, wie man die Nachbarsender Schweiz/Österreich wieder integrieren kann? Es war einmal so, daß diese beiden öRSender in 3Sat stark waren, was im Sinne des europäischen Gedankens ja toll war, das ist bedauerlicherweise unter den Tisch gefallen. Arte ist aktuell nicht mein Fall, zu kulturlastig zu wenig regional ( regional im Sinne Europas, was die Menschen dort bewegt ).

beste Grüße

und die Hoffnung, daß der Selbstbedienungsladen ARD/ZDF politisch stärker kontrolliert wird

Klaus Huber

Klaus Hübner Sehr geehrte Damen und Herren,



es gibt 1 nutzarmen Sender namens DEUTSCHLANDRADIO, der ZUSÄTZLICH mal geschaffen wurde, um NATIONAL irgendwas zu veröffentlichen.



Geleitet von alten weißen Männern, die besten Themen werden jedoch von FRAUEN veröffentlicht.



Die Gesprächspartner der alten weißen Männer sind überwiegend von CDU, CSU und FDP, ausser es geht um 1 Randthema, da dürfen es auch mal die Grünen oder sogar AFD sein. So what.



Mein Vorschlag: Abschaffen und die Teile in den ARD wieder eingliedern. Und das Thema ist gewuppt, denn dann verschwinden viele Doppelstrukturen.



Und das SAMMELBECKEN "Tagesschau. de" braucht auch NIEMAND, da die großen Sender eigene Webseiten betreiben.



Und der ganze KRIMISCHEIß ist auch zu viel. Diese ganzen alternden Schauspieler-Horden. Haben die nichts Besseres zu tun?



Die ganze Misere in 1 Bild. Das Kubicki.bmp akzeptiert das Formular nicht. Warum?
Klaus Joelsen Ich finde es fatal, wenn ein Kultursender wie 3Sat eingestellt werden soll!! In Zeiten in denen der Diskurs und die Politik immer mehr nach rechts rückt, muss ein kulturelles Gegengewicht wie 3Sat bestehen bleiben. Die Sendungen wie z.B. Kulturzeit bilden die Diversität von Menschen, Meinungen, Kultur und Kunst ab. Gleichzeitig zeigt sich hier die kulturelle Vielfalt, die bestehen bleiben muss. Wenn man weiß, was die AfD mit den öffentlich-rechtlichen Sendern vorhat (sollte sie die Möglichkeit bekommen), ist die geplante Einstellung von 3Sat nur als "vorauseilender Gehorsam" zu bezeichnen. Das darf nicht sein!!

Keine Einstellung von 3 Sat!!!!!!!!!
Klaus Just Mit Erschrecken verfolge ich die Umstrukturierungsmaßnahmen im Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunkbereich.

Gerade in Zeiten, in denen mir immer häufiger Leute begegenen, die die Erde für eine Scheibe halten(!), soll intensiv der Kultur- und Bildungsbereich reduziert werden.

Das dürfte dann der letzte einschneidende Fehler in unserer Republik gewesen sein.

ARD, ZDF, Arte, 3SAT, ZDFneo, ZDFinfo, Phoenix.... das sind meine Stützen bei der Gewinnung seriöser Informationen und erheblich von Bedeutung, der unglaublichen und gesellschaftsgefährdende Informationsverwarlosung aus dem Internet entgegenzuwirken.

Stattdessen sehe ich schon heute viel zu viele und teils redundante Talk- oder Kochsendungen.

Es ist immer vom mündigen Bürger die Rede - wo soll nach der geplanten Reform die Mündigkeit entstehen? In den Schulen, bei denen die Folgen ähnlicher Fehler der Vergangenheit gerade ausgebügelt werden müssen?



Mit besten Grüßen und der Hoffnung, die vorliegende Absichtserklärung möge nicht das letzte Wort sein...



Klaus Just
Klaus Kohler Sehr geehrte Damen und Herren,



1.) Wöchentlich 5 Polit-Talkshows ist Geldverschwendung. Eine Sendung, bei der sich die fünf Moderatoren abwechseln ist ausreichend. Orientieren sich bitte and der Kirche. Bei uns gibt es am Samstag abend schon lange keine hlg. Messe mehr.

2.) Wenn in den Fernseh-Nachrichten von Sportveranstaltungen keine Bilder gezeigt werden können/dürfen dann muß die bilderlose Berichtstattung im Fernsehen gestrichen werden. - Dafür gibt es das Radio.

3.) Sendeschluss sollte 1 Uhr sein. Viele Zeitungen sind online ab 22 Uhr erhältlich.

4.) Es braucht keine stündlichen Nachrichten. Zweistündlich reicht.

5.) Es gibt zu viele Krimis und Quizsendungen. Hier muß auch deutlich gespart werden.

6.) Ein öffentlicher Fernsehsender ist ausreichend.

7.) Zur überprüfung der Effiezienz muss die 20/80er-Regel angewendet werden.



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Kohler
Klaus Konrad Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie bitten, im "Reformstaatsvertrag", der eine Neugestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorsieht, auf die geplante "Beschränkung von Online-Texten" zu verzichten. Dies passt überhaupt nicht zu einem "Zukunftsstandort Deutschland" und wäre völlig unzeitgemäß.



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Konrad
Klaus Kumbrink Eine eventuelle Zusammenlegung von arte und 3sat sollte keinesfalls mit Kürzungen wissenschaftlicher Sendungen - wie z. B. nano - einhergehen.



Es gibt leider schon zu viele schwachsinnige Unterhaltungssendungen, da freut man sich, wenn ein wenig Natur und Wissenschaft behandelt wird.



Ich würde mich über mehr Astronomie-Sendungen freuen, schön wäre es auch, wenn statt der manchmal stakkatoförmigen Bilderflut mehr ruhige Bilder Einzug in die Filme erhielten. Unsere Welt ist eh' schon viel zu hektisch.



Als älterer Mensch will man diese künstliche Hektik nicht sehen...



Danke fürs Umsetzen...;-))
Klaus Kunst Bitte schaffen Sie den Fernsehsender 3 Sat nicht ab. Dieser Sender leistet einen wichtigen Beitrag zur Information in allen Bereich der

Gesellschft, der gut recherchiert ist und einen Ausgleich schafft zum reinen Unterhaltungsfernsehen. Das gleiche gilt für ARTE. Als Gegenentwurf zur Fake News im Internet btauchen wir mehr denn je Qualitätsjournalismus. Danke.
Klaus Leuschel Sehr geehrte Damen und Herren



Ich (CH/D Doppelbürger) mag nur einer von potentiell rund 100 Mio Nutzern öffentlicher TV-Angebote sein. Aber ich hatte einmal das Glück, einen Sender (WDR) zu einem Portrait anzuregen. Bereits mit der I. Aussage der verantwortlichen Redakteurin war klar, daß für sie zur kostenbedingten Ko-Produktion nur ein Sender infrage kam, 3Sat.

Als ehemaliger Kulturschaffender (heute Rentner) hatte ich das vor 31 Jahren als großes Glück empfunden. Das TV-Portrait (das erste dieser Person) wurde auf diversen Kanälen ausgestrahlt und dürfte bei der Frage nach der Gleichstellung von Mann/Frau ein nicht völlig irrelevantes Beispiel sein, da die portraitierte Person (†) danach Weltkarriere gemacht hat.

Im Rahmen meiner Kernkompetenz hatte ich mit einer Handvoll TV-Anstalten (ÖR/Privat) zu tun. Aber für ein derartiges "Feature" gab (und gibt?) es leider nur einen einzigen Sender: 3Sat.

Ich geb dies zu bedenken, weil das Deutsche unter den meistgesprochenen Sprachen weniger Menschen erreicht als Urdu oder Indonesisch. Ob wir uns als Kulturnation definieren, ist nicht davon abhängig, wie Kleinstaaten dieser Welt beweisen dürften. Aber ob Positionen und Diskurse, die in D/A/CH geführt werden, eine Relevanz haben, die über die deutsche Sprache hinaus Bedeutung hat, hängt durchaus davon ab, ob sie über diesen Sprachraum hinaus wirken. Auch das könnte ich mit meiner Arbeit ggfs. belegen, da ich – erfolgreich – Ausstellungen realisiert habe (solche, deren Begleitpublikation auch im englischsprachigen Kulturraum wirken und solche, bei denen das nicht der Fall ist).

Mit Verlaub: ARTE führt einen Diskurs unter einem anderen – wenn auch nicht weniger wichtigen – Vorzeichen. Ich gebe daher zu bedenken, daß 3Sat weitaus wichtiger ist (!!!), als man es sich am grünen Tisch vorzustellen scheint (das könnte ich provokativer formulieren, aber aus diesem Grund verzichte ich hier darauf).

Freundliche Grüße: Klaus Leuschel
Klaus Lichtenwalder Eine Kürzung in den kulturspezifischen Sendern, wie 3Sat, Arte, und den anderen Sendern, für wirklich am Ende herausgeschmissenes Geld für die Massenprogramme, die in so vielen Versionen vorkommen, oder gar noch den Sportveranstaltungen, die wirklich nur noch Kommerzveranstaltungen sind, ist einfach nicht hinnehmbar. Gerade diese Sender machen aktuell nun wirklich nicht die Belastung des Betrages aus. Und die Kultursparten dürfen einfach nicht gekürzt werden!
Klaus Mehl Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

der auch von mir mitzufinanzierende ÖRR ist zu einem peinlich verflachten Angebot verkommen. Ich fordere, dass Sie wieder Sendungen in Ihre Programme aufnehmen, die sich mit Safranski & Sloterdijk messen können. Zugleich fordere ich eine deutliche Reduzierung von Silbereisen, Lichter & Co und der Übertragung kommerzieller Sportveranstaltungen, die allesamt den kommerziellen Sendeangeboten überlassen werden sollten. Unerträglich sind für mich zudem die sowohl im Rundfunk wie im Fernsehen eingesetzten selbstdarstellerischen Moderatoren, die bemüht sind, jeder ‚Phrasen-Dreschmaschine‘ den Rang streitig zu machen. Lassen Sie doch einfach kompetente Personen in zeitlich großzügig ausgelegten Formaten miteinander sprechen. Schließlich ist es mir unverständlich, warum aus Ihrem Bildungsauftrag keine Angebote mehr resultieren, wie Schulfernsehen, Fremdsprachkurse, Reiseberichte etc. – letztere bitte ohne albern rumgackernde, mehr oder weniger nett anzuschauende Naivlinge.

Mit den damit einhergehenden Einsparungen müssten Sie nicht über Zusammenlegungen von ARTE, Phoenix, 3Sat etc. nachdenken. Ein noch hervorzuhebendes Ärgernis ist Ihre Ausdehnung auf Gebiete des frei finanzierten Journalismus in Form von allerlei Online-Angeboten, mit dem Sie der Presse und damit der Meinungsvielfalt das Wasser abgraben.
Klaus Memmel Es gibt außer ARD, ZDF noch Phönix, Arte, 3sat und ARD alpha. Diese Sender sollte man auf jeden Fall in vollem Umfang erhalten!

Lieber sollte man Sender die Endlosschleifenfernsehen senden dafür opfern. Die genannten Sender sind noch die einzigen in Deutschland, denen man Vertrauen schenken kann und von denen man fürs Leben wichtiges lernen kann.

Im Pay TV gibt es so viel zu sehen das unterstes Niveau besitzt - sprich Volksverdummung. Wenn Deutschland nicht tatsächlich noch zu einem "Bananenstaat" abdriften will sollte man diese Sendeplätze mit aller Macht erhalten!

Es ist absolut wichtig, Bürgern weiterhin auch hohe Qualität zu bieten, anstatt nur aufs Geld zu schauen. Dann müssen eben Staat und Länder finanziell dazu beitragen.

Ich selbst wäre gerne bereit einen höheren Beitrag zu den Rundfunkgebühren zu leisten. Vielleicht sollte man mal versuchen die Bürger diesbezüglich aufzuklären was es für sie und ihren Kindern und Enkelkindern bedeutet wenn Lernen und Kultur wegbricht. Meiner Ansicht nach endet das für das soziale Verhalten im Staat in einer Katastrophe!



mfG Klaus Memmel
Klaus Memmert Ein Trauerspiel diesen Sender einstellen zu wollen. Ein wichtiger Teil von Kulturinformationen ginge für mich dabei verloren.Es werden qualitativ hochwertige Filme und Beiträge ohne die lästigen Werbepausen geboten. Gerne sehe ich die Theateraufführungen, Aufzeichnungen und Konzerte. Daneben interessieren mich sehr die Themenabende und die dazugehörenden Diskussionen.

Das sind für mich die wesentlichen Aspekte, weshalb ich eine Einstellung von 3 Sat als einen großen Verlust empfinden würde.
Klaus Nolopp Die Verbreitung Ihrer Rundfunkprogramme über DAB+ machen hier in der drittgrössten Stadt Niedersachsens (Oldenburg) mehr Probleme: Der Empfang ist im Haus nicht einfach und die Zusammenstellung der Sender macht keinen Sinn, wenn überregionale Spartensender dann bestens plaziert im Vordergrund stehen während Programme der Nachbarstadt Bremen (Radio Bremen) fehlen.

Zudem sollte bei den Verbreitungswegen auch auf die Eigenschaften der am Markt verfügbaren Empfangsgeräte geachtet werden. In meinem Fall drängt sich nach Kaltstart immer erst einProgramm "Schwarzwaldradio" auf...dann muss man sich durch religiöse Spartensender klicken, bis dann irgendwann auch mal seriöse öffentlich rechtliche Programme kommen...



Zumindest in meinem Fall hat das zu einem totalen Verzicht auf DAB+ Empfang geführt - die Programme sind direkt im Internet unkomplizierter und auch störungsfreier zu empfangen.



Live-Programme und "Konserven" sollten auch bei der Verbreitung im Internet deutlich getrennt und programmübergreifend präsentiert werden. Eine Zusammenlegung aller Mediatheken der Öffentlich rechtlichen Programme mit zusätzlichen Links auf alle Live-Programme - unkompliziert und für Auswahl über die TV-Fernbedienung wäre hilfreich.



Die Verbreitung über Satellit ins häusliche Netz (Sat>IP) sollte deutlich besser promotet werden, statt die Endkunden an Zwischenhändler (Magenta-TV o.ä.) zu verlieren, die Zusatzkosten verursachen ohne einen Mehrwert zu bieten und zudem die Plazierung der Programme beeinflussen.
Klaus Nößner Sowohl Arte als auch 3sat sind die einzigen Programme, die Kultur und Wissen ohne kommerzielle Zwecke enthalten. Sparmaßnahmen an diesen Sendern sind

deutliche und nicht hinzunehmende Einschnitte in die noch verbleibende Kulturlandschaft.
Klaus Oehlerich Der Sender 3Sat sollte nicht mit arte fusioniert werden. 3Sat bringt inhaltlich gute Wissenschaftssendungen (u.a. Nano ) die uns die immer komplexere Technik, Welt und vieles mehr in verständlichen Berichten erklärt.

Es wird immer wichtiger, dass wir Menschen mehr wissen erfahren können und nicht weniger.
klaus oetjen Liebe Rundfunkkommission,



regelmäßig Strukturen zu evaluieren, um eine Verbesserung zu erlangen, ist ein richtiger Schritt. Dem sollten sich alle öffentlichen Institutionen unterziehen, leider tun es nur die wenigsten. Von daher ist es positiv, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses versucht zu tun.



Aber der vorgelegte Entwurf führt keineswegs zu einer Verbesserung der Angebote, sondern durch das Auflösen von Fernseh- und Hörprogrammen ganz klar zu einer Reduzierung von Qualität. Und ein qualitativ hochwertiges Angebot von Nachrichten und Unterhaltung, sollte das vorrangige Ziel der öffentlich-rechtlichen Medien sein. 3Sat, etc aus dem Fernsehbereich und diverse Hörprogramme zu streichen, kann nicht im Interesse der Aufgaben sein, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Berichterstattung über Wissenschaft und Kultur fördern Demokratie und Vielfalt.



Gerade die jüngsten Wahlergebnisse zeigen die Notwendigkeit, einer Entwicklung hin zu Desinformation, Fake-news etc entgegenzuwirken. Rechte Parteien werden durch ihre Social-Media-Präsenz vor allem in bei jüngeren Menschen stark, da kann es nicht im öffentlichen Interesse sein, kritische Positionen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu eliminieren.



Demokratie braucht mehr Aufklärung und Vielfalt. Und unsere Gesellschaft braucht Demokratie.



Die Intention ihres Entwurfes ist sehr wahrscheinlich eine Verschlankung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkwesens, um mit den finanziellen Mitteln auszukommen, die zur Verfügung stehen. Das ist genauso unmöglich wie ein Perpetuum Mobile. Ich bin durchaus bereit, einen höheren Betrag zu zahlen, um die Qualität, die mir momentan geboten wird, zu erhalten. Und ich glaube so wie mir geht es den meisten Konsumenten der öffentlich-rechtlichen. Wir sind bereit für Qualität tiefer in die Tasche zu greifen.



In eine finanziellen Restrukturierung sollte investiert werden (braucht jedes Bundesland seinen Sender? Gibt es Sparpotenzial bei den Sendern: Doppelfinanzierung vermeiden, Bürokratie abbauen, etc. Und gab es nicht auch Korruption?) und nicht dem Diktat des Sparens gefolgt werden (diese negativen Ergebnisse sehen wir auf der Schiene, auf den Autobahnen, in den Schulen, Krankenhäusern usw).



Meine Bitte: streichen sie keine Sender, sondern erhöhen sie die monatlichen Beiträge. Es geht schlichtweg nicht ohne eine regelmäßige Erhöhung der Beiträge. Und da würde ich sofort mitmachen.



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Oetjen
Liebe Rundfunkkommission,
regelmäßig Strukturen zu evaluieren, um eine Verbesserung zu erlangen, ist ein richtiger Schritt.
Dem sollten sich alle öffentlichen Institutionen unterziehen, leider tun es nur die wenigsten. V on
daher ist es positiv, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses versucht zu tun.
Aber der vorgelegte Entwurf führt keineswegs zu einer Verbesserung der Angebote, sondern durch
das Auflösen von Fernseh- und Hörprogrammen ganz klar zu einer Reduzierung von Qualität. Und
ein qualitativ hochwertiges Angebot von Nachrichten und Unterhaltung, sollte das vorrangige Ziel
der öffentlich-rechtlichen Medien sein. 3Sat, etc aus dem Fernsehbereich und diverse
Hörprogramme zu streichen, kann nicht im Interesse der Aufgaben sein, die der öffentlich-
rechtliche Rundfunk. Berichterstattung über Wissenschaft und Kultur fördern Demokratie und
Vielfalt.
Gerade die jüngsten Wahlergebnisse zeigen die Notwendigkeit, einer Entwicklung hin zu
Desinformation, Fake-news etc entgegenzuwirken. Rechte Parteien werden durch ihre Social-
Media-Präsenz vor allem in bei jüngeren Menschen stark, da kann es nicht im öffentlichen Interesse sein, kritische Positionen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu eliminieren.
Demokratie braucht mehr Aufklärung und Vielfalt. Und unsere Gesellschaft braucht Demokratie.
Die Intention ihres Entwurfes ist sehr wahrscheinlich eine Verschlankung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkwesens, um mit den finanziellen Mitteln auszukommen, die zur Verfügung stehen. Das ist genauso unmöglich wie ein Perpetuum Mobile. Ich bin durchaus bereit, einen höheren Betrag zu zahlen, um die Qualität, die mir momentan geboten wird, zu erhalten. Und ich glaube so wie mir geht es den meisten Konsumenten der öffentlich-rechtlichen. Wir sind bereit für Qualität tiefer in die Tasche zu greifen.
In eine finanziellen Restrukturierung sollte investiert werden (braucht jedes Bundesland seinen
Sender? Gibt es Sparpotenzial bei den Sendern: Doppelfinanzierung vermeiden, Bürokratie
abbauen, etc. Und gab es nicht auch Korruption?) und nicht dem Diktat des Sparens gefolgt werden (diese negativen Ergebnisse sehen wir auf der Schiene, auf den Autobahnen, in den Schulen, Krankenhäusern usw).
Meine Bitte: streichen sie keine Sender, sondern erhöhen sie die monatlichen Beiträge. Es geht
schlichtweg nicht ohne eine regelmäßige Erhöhung der Beiträge. Und da würde ich sofort
mitmachen.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Oetjen
Klaus Paulat Ich finde es in unserer heutigen Zeit sehr unpassend, daß bei finanztechnisch so kleinen Ausgaben wie Kultur- und Wissenschaftssendungen gespart, gestrichen und zusammen gelegt werden soll. Ich sehe keine Notwendigkeit, daß unsere erreichte Medienvielfalt geopfert werden soll.

Insbesondere bin ich dagegen, daß 3SAT in Arte aufgehen soll. 3SAT ist mein wichtigstes Fernsehprogramm, auf das ich keinesfalls verzichten möchte.
Klaus Pfordte Sehr geehrte Damen und Herren,



3sat und arte zusammenzulegen bedeutet faktisch, diese beiden Programme jeweils zu halbieren. So werden Programme, über die besonders Jugendliche an sogenannte Hochkultur heranzuführen sich lohnt, ausgetrocknet. Auch spezielle Programme für Jugendliche oder Wissenschaftsinteressierte bei Scobel würden leiden. Sonderkanäle wie 3sat, arte ONE oder zdfInfo bieten Sendungen bzw. Filme in Fremdsprachen. Bekanntlich öffnen fremde Sprache Türen zu anderen Ländern und Kulturen.

Im Ergebnis entsteht bei mir der Eindruck, dass immer mehr seichte Unterhaltung, Krimis (angesiedelt zwischen Flensburg und Bodensee) und unerträgliche Serien Zeit und Raum bei ARD und ZDF füllen.



So gewinnt man keine ZuseherInnen für das Fernsehen zurück, sondern zwingt sie in Bezahlangebote wie die von amazon oder Netflix.

Die "Ausdünnung" der ARD-Hörfunksender ergänzt das Bild.



Für gutes Programm bezahle ich gern meine GEZ-Gebühren. Vielleicht wäre es eine Alternative, die Spitzengehälter der Intendanten zu kürzen, die schließlich auch aus meinem GEZ-Beitrag bezahlt werden.



Mit freundlichem Gruß aus Hamburg



Klaus Pfordte
Klaus Rehberg Klaus Rehberg 11.10.24

Mein Vorschlag.

Auf keinen Fall arte und 3sat zusammenlegen, weil sie die qualitativ Besten und Anspruchsvollsten Programme haben.

Das Niveau der Deutschen wird immer unterirdischer. Und dazu tragen Sender wie der MDR bei.

Bei den Regionalsender kann man sicher einiges zusammenstreichen. Auf diesen Sendern laufen parallel die gleichen Beiträge, so bei SWR und SR Vor und Nachmittags. Hier wäre Senderaum für Inhalte des Senders ARD-alpha. Dann bekämen Bürger die diesen Sender sonst nie sehen auch mal wieder Lust auf Bildung. Alpha Programme könnten auch Platz bei Arte und 3sat finden.



Zdf info und zdf neo können zusammengelegt werden, da sehr viele Sendungen in Dauerwiederholungen hier laufen.



Kinderprogramm auf Kita

Viele Sendungen auf Kita sind einfach unterirdisch schlecht. Welches Bild haben diese Filmemacher von unseren Kleinsten frage ich mich. Fernsehen für Kinder unter 5 Jahren sollte auf ein Minimum beschränkt werden.

Als es nur ARD und ZDF gab in den 60gern, da war das Kinderprogramm von 5 Uhr bis 6 Uhr und Klaus Haferstein erzählte Geschichten und dazu gab es Zeichnungen als Bebilderung. Keine hektischen Bildwechsel, Gekreische und grelle Farben. Unser Welt ist eine Kakophonie von permanenten Lauten und Klängen. Wenn schon viele Eltern selber nicht mehr fähig sind von ihrem Smartphone abzulassen und sich mehr ihren Kindern zuzuwenden, dann sollten die öffentlich Rechtlichen den Mut haben diese Kleinkinderprogamme zum wohle eines höheren Niveaus zusammenzustreichen und Schulprogramme auf Grundschulniveau im Kika Vormittags mit aufzunehmen. Für die Älteren ab ca. 10Jahren dann von 14 bis 16 Uhr und von 19 bis 21 Uhr. Eltern die für ihre Kinder Unterhaltung brauchen, weil sie für sie keine Zeit haben und die lieben Kleinen nerven greifen dann sowieso auf andere Angebote zurück.

Phönix und Tagesschau 24 können zusammengelegt werden. Die Tagesschau bzw. Nachrichten können ja Jederzeit im Internet abgerufen werden.

Klaus: Und dann gibt es ja noch die vielen „freien“ Senderangebote. Wer reine Unterhaltung haben will hat sowieso ein Abo.

Die öffentlich Rechtlichen sollten mehr der Bildung und der empirischen Information dienen. Für die Unterhaltung gibt es ein breites Angebot und hier sollten die Sender nicht mit den „Freien“ konkurrieren.



Die Radioprogramme dürfen gerne schrumpfen.

Der Bürger ist mit all diesen Medien die um seine Aufmerksamkeit buhlen schon lange überfordert. Weniger aber qualitativ Anspruchsvoller das sollte das Ziel sein.



Klaus Rehberg
Klaus Reuschenbach Guten Tag,



eine Zusammenlegung von arte und 3sat würde ich sehr bedauern, da ein Großteil meiner Fernsehabende mit Inhalten dieser beiden Sender gefüllt ist, sei es durch interessante Dokumentationen oder durch gute Filme. Für den Fall einer Zusammenlegung von arte und 3sat möchte ich darum bitten, die beiden Magazine nano und Kulturzeit auf jeden Fall weiter zu führen.



Darüber hinaus hoffe ich sehr, dass das Programm von Deutschlandfunk möglichst unverändert bleibt. Allenfalls die musikorientierten Sendungen im Dlf (außer natürlich Neujahrs-Swing mit Götz Alsmann) und den Sport würde ich kaum vermissen. Aber aktuelle Nachrichten, Hintergründe, Dokumentationen, Hörspiele, Features und vor allem die Lange Nacht würde ich sehr vermissen, wenn sie dem Sparzwang zum Opfer fielen.



Worauf ich grundsätzlich und auf allen Kanälen ganz verzichten könnte sind Sportübertragungen, seichte Fernsehspiele, Tatort, Ein Fall für zwei, Fernsehgarten etc.



Ich drücke uns allen die Daumen, dass Ihrer Reform keine gehaltvollen Inhalte zum Opfer fallen.



In diesem Sinne: viel Erfolg bei Ihrer Arbeit, beste Grüße aus Köln...Klaus Reuschenbach, 62 Jahre
Klaus Röhrich Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte Sie bitten mit Augenmaß Änderungen vorzunehmen. Unsere öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genießen in meinem Freundeskreis und bei mir eine sehr hohe Akzeptanz! Falschmeldungen erlebe ich so gut wie nie, maximal müssen mal Details korrigiert werden und das auch meist sehr selten.

Das ist bei Privatsendern und dem Internet ganz anders - Falschmeldungen und Fehler kommen immer wieder vor.

Einziger Punkt, welcher mir auffällt, ist, dass leider immer mehr englische Begriffe einfach mit unserer deutschen Sprache vermischt werden (Beispiele: Newsticker, Infoboard etc.). Gerade unsere öffentlich-rechtlichen Sender sollten doch mehr bei unserer deutschen Sprache bleiben und nicht "denglischen"!

Freundliche Grüße

Klaus Röhrich

Verwaltungsfachwirt

Bad Schwalbach
Klaus Schmidt, Rennerod Die aktuelle Vielfalt ist von unschätzbarem Wert. Sender wie Phoenix, ARD-Alpha oder 3sat unterscheiden sich thematisch sehr stark, das kann man nicht irgendwie zusammenlegen, ohne großen Schaden am Informations- und Kulturangebot anzurichten. Gerade diese Vielfalt ist es, weshalb ich die Gebühren gerne zahle.

Bitte lassen Sie die Finger vom aktuellen System! Und greifen auch nicht regelnd ein, was und wann Sender online veröffentlichen dürfen!
Klaus Schulz 3sat erhalten!



Ein Aufgehen in arte bedeutet logischerweise, dass 3sat verschwindet. Wir brauchen aber nicht weniger, sondern mehr hochwertiges Fernsehprogramm. Ich schlage vor an ARD und ZDF zu sparen. Täglich eine Stunde weniger Sendezeit wird kaum auffallen. Serien (Tatort, etc) 10 Minuten kürzer produzieren. In der eingesparten Zeit Wiederholungen zeigen.



Das ist mein konstruktiver Vorschlag und wenn Sie es schlau anstellen, wird das nur Wenigen auffallen.
Klaus Schwab Hallo,

als begeisterter ARTE und 3sat Fan habe ich gerade davon erfahren, dass beide Sender eventuell verschmolzen werden sollen. BITTE NICHT! Es sind die einzigen Sender im deutschen TV mit Niveau und Blick über den Tellerrand!! Man kann sicher Geld sparen an vielen Stellen, aber HIER NICHT! Wozu braucht man mehrere pure Nachrichtensender???? Hier kan man sparen! ABER NICHT bei ARTE und 3sat. Das wäre unverzeihlich!!!!
Klaus Schwarze Bitte keine Einschränkung der Sendervielfalt.
Klaus Simon Ich bin begeisterter Hörer/Seher des öffentlich-rechtliche Rundfunk mit den Spartenprogrammen, von DLF, 3-Sat, Arte etc. Begeistert und dankbar wegen Inhalte und Neutralität in großer Abgrenzung zu den Privatsendern. Dies ist in heutigen Zeiten von Hate Speech und Fake News leider wichtiger denn je. Gerade die Spartensender leisten einen großen Beitrag zur Stärkung des Bewusstseins einer globalen Verantwortung eines jeden sowie zur Förderung der Europäischen Idee und Identität und gleichermaßen fördern sie die Normalität des "Anders"seins (LSBTIQ). Diese Sender sind in der Lage und nutzen ihre Möglichkeiten, die Lücken zu schließen, die unser schwächelndes Schulsystem aufreißt.



Somit sind die öffentlich-rechtlichen Sender ein unersetzlicher Bestandteil unserer Demokratie. Ich plädiere für eine Medienvielfalt und bei der anstehenden medienpolitischen Reform für wohlüberlegte Besonnenheit und Zeit für inhaltliche Diskussion. Insbesondere auch eine Beteiligung der entsprechenden Akteure und der Bevölkerung mit einer längeren Frist als die bisher eingeräumten 2 Wochen.

Vielen Dank!



Mit freundlichen Grüßen

Klaus Simon
Klaus Solarek Sehr geehrte Verantwortliche für das Wohl uns Aller!

Sie planen weitere große Veränderungen. Im Anbetracht der Veränderungsresistenzen von einem Großteil der Menschheit wären viele Veränderungen sicherlich wichtig und nötig. Jeder aufgeklärte und gemeinwohlinteressierter Mensch würde dem zustimmen. Leider scheint dies wohl eine Minderheit zu sein. Andernfalls würden mehr Menschen Ihre wunderbaren Sender sehen: u.a. Arte, 3Sat, Phönix. Welche meine persönlichen Favoriten sind. Es ist mehr als traurig, dass Sie planen wesentliche Einschränkungen in den Programmen durchzuführen. Sie sehen und handeln nach der Einschaltquote, daran misst sich der Erfolg des Programms. Leider sind scheinbar viele Menschen abgestumpft und haben Ressentiments gegenüber dem öffentlich rechtlichen Rundfunk. Und natürlich kann man keinen Menschen zwingen, sich kritischer mit den fatalen Gegebenheiten unsere Handlungsweisen auseinanderzusetzen. Sich Gedanken darüber zu machen, ob er selbst, eben durch eine Verhaltensänderung, an einer Verbesserung mitwirken könnte. Die genannten Sender tragen dazu bei, dass sich die Welt noch verbessern könnte. Aber wenn Sie das Programm ändern, verringert sich diese Hoffnung ein weiteres Stück. Auch hier kommen wir, meiner Meinung nach, einem Kipppunkt immer näher. Soll sich der negative Trend wirklich fortsetzen? Ich bin davon überzeugt, dass Sie durch anregende Sendungen einzelne Menschen motivieren kritischer über wichtige Aspekte ihres persönlichen Handels nachzudenken. Genau dass ist Ihre Aufgabe! Das öffentliche rechtliche Fernsehen und Radio entwickelt sich aber mehr und mehr zu einer seichten Unterhaltungsmaschinerie. Wollen Sie ernsthaft so weiter machen? Jeder versteht, dass Sie kosten einsparen müssen. Dann sparen Sie bei Produktion von dem hunderttausendsten Krimi oder Quizsendung. Sprechen Sie mit den Menschen, die ein Haufen Geld in Ihrem Sendebetrieb verdienen. Es gibt mit Sicherheit einige Personen, die ein überdurchschnittliches Einkommen beziehen. Da könnten bestimmt Kosten eingespart werden. Aber Verzicht auf Geld und damit auf Konsum, wäre eine Veränderung die wir überhaupt nicht mögen: Wir Menschen! Dabei wiegt Verzicht auf Bildung, auf natürliche Ressourcen, auf ein friedfertiges Miteinander und auf einer intakten Erde viel schwerer.

Bitte überlegen Sie genau was Sie unternehmen. Wir befinden uns auf allen Ebenen in einer Abwärtsspirale. Bitte tragen Sie nicht weiter dazu bei.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus
Klaus Spindler 3SAT ist ein Sender, der ein sehr gutes Programm. Interessante Dokumentationen in Verbindung mit guter Unterhaltung, aber auch tolle Konzerte - sowohl klassische als auch Pop.

Das bietet Arte aus meiner Sicht nicht und ist keine Alternative zu 3SAT. Das Arte Programm in 3SAT integrieren wäre aus meiner Sicht evtl. sinnvoll.

Man kann doch sicher herausfinden, welches Programm mehr Zuschauer hat. Das könnte doch die Möglichkeit geben herauszufinden was die Menschen sehen wollen.
Klaus Steinbrecher Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte, dass die Vielfalt an unabhängigen Informationen beim ÖRR erhalten bleibt. Gerade jetzt, da in den Sozialen Medien viel Unwahrheit verbreitet wird, ist die Arbeit der öffentlichen Rundfunkanstalten jeden Cent wert. Kritische Beiträge über politisches Handeln sind wichtig, auch wenn Sie persönlich davon betroffen sein können. Wir brauchen einen unabhängigen Journalismus.

Mit freundlichen Grüße

Klaus Steinbrecher
Klaus Stettler Ich bin für die Beibehaltung von

3 Sat und bin froh das es noch Alternativen für die unsäglichen Privatsender gibt!



Bitte schaltet 3 Sat nicht ab!



In freudiger Hoffnung

Klaus Stettler
Klaus Temmen „Ein zentraler Punkt ist dabei die Beschränkung von Online-Texten. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist“



Heute habe ich dies Info dem HR Morgen Ticker entnommen. Da habe ich sofort auf den Kalender geblickt, ist denn schon wieder der 1.April?

Beste Grüße Klaus Temmen, Weilrod
Klaus Ulrich Vor einiger Zeit habe ich einen Italiener kennengelernt, der extra Deutsch gelernt hat, um 3sat und arte verstehen zu können.

Die italienische Fernsehlandschaft bietet nichts vergleichbares.
Klaus Walter Heinrich Becker Einer Verringerung des kulturellen und bildungsmässigen Angebots der öffentlich rechtlichen Anstalten sehe ich mit großer Sorge entgegen:

Diese Kanäle bieten einen qualitätsgesicherten Zugang zu Informationen durch hervorragende Journalistische Teams, die diese Informationen verständlich und nicht zuletzt unterhaltsam aufbereitet einem breiten Publikum vermitteln. Außerdem tragen diese Formate zu gegenseitigem Verständnis unserer Kulturen bei, nicht nur innerhalb Europas, sondern auch innerhalb Deutschlands Ost-West und stützen dadurch die Demokratie. Gerade im aktuellen Zeitalter von Fakenews, Verschwörungstheorien und antidemokratischen Veränderungen halte ich die Arbeit der vorhandenen Formate nicht nur für unersetzlich, vielmehr bedarf es meiner Meinung nach einer größeren Anzahl solcher Formate, evtl. mehr an Zielgruppen ausgerichtet, auch durch moderne Medien

Zudem bieten sie vielfältige Anreitze zum Nachdenken, auch Querdenken im positiven Sinn, Entwicklung neuer Gedanken und vieles mehr. Sie öffnen ein Fenster in die Welt über den eigenen Horizont hinaus.

Es gäbe dazu noch viel mehr anzumerken- als kleine Anektode: Ich habe neben anderen Dingen mein mathematisch-naturwissenschaftliches, damit verbunden, philosophisches Interesse zu einem großen Teil den Anregungen des Bildungsfernsehens als Schüler (lange vor dem Internet) zu verdanken ...



Was priorisieren autoritäre Regime unter Anderem? "Gleichschaltung" der Medien. Das zeigt direkt und indirekt die Bedeutung funktionierender und vielfältiger Medien.



Wo soll da die notwendige Sendezeit herkommen, die sowieso schon zu knapp ist, wenn man Formate streicht oder zusammenlegt?



Mit herzlichen Gruß

Klaus Becker
Klaus Weber Die Reform wäre nicht in meinem Interesse. Ich wende mich in letzter Zeit zunehmend den Sendern 3Sat und Arte zu, die wissenschaftliche, kulturelle, politische Themen und dergleichen behandeln. In ARD und ZDF dagegen beobachte ich immer mehr seichte Unterhaltungen, Shows, Krimis ohne Ende (gerne auch Wiederholungen) etc.

Die Reform würde dieses Ungleichgewicht noch weiter verschieben.

Bitte mehr Inhalte !

Viele Grüße

Klaus Weber
Klaus Weingarten (Organisation zur Umwandlung des Kinos) Drohende Fusion von arte und 3sat



Es ist ein Problem des Bewusstseins und der Sprache, dass wir mit dem Begriff Umweltverschmutzung nicht auch

gleichzeitig die Verschmutzung unserer Innenwelten ausdrücken. Es wünscht sich wohl niemand das Kino oder Fernsehen als moralische Anstalt. In der gegenwärtigen Zeit beobachten wir jedoch weitgehend das Gegenteil, ein Kino und Fernsehen als unmoralische Anstalt und das kann auch nicht die Lösung sein.



Wir glauben, dass unsere geistig-seelische Verbundenheit, die Verbundenheit unserer innersten Welten, so stark ist,

dass wir alle ununterbrochen, ob wir es wissen oder nicht, innigst aufeinander einwirken. Und man empfindet das sehr

stark in seinen helleren Momenten, dass wir in den audio-visuellen Medien mit Dingen konfrontiert werden, die nicht

legitim sind, die uns verwüsten, vergiften und seelisch lähmen.



Es scheint, als wäre in unserer Kultur in dieser Hinsicht Vieles weit über die Ufer getreten. Die Technik des Films ist in unseren Augen dabei erst einmal als neutral zu betrachten. Es ist das Medium mit der größten Verbreitung und dem höchsten Wirkungsgrad. Die filmische „Wirklichkeit“ ist so kompakt, dass sie von der Menge der psychischen Energie, die sie freisetzt, sich mit der Realität messen kann. Wir empfinden das filmische Geschehen in der Regel als wahr und logisch, obwohl es doch in einem absolut künstlichen Raum stattfindet. Oft wird die akustische Wirkung des Mediums unterschätzt. Mittels Film wird Wirklichkeit in Fiktion verwandelt und diese verwandelt sich wieder in Wirklichkeit zurück. Das Fernsehen führt uns diese unheimliche Umkehrung täglich vor Augen. Während die Jugendlichen durch bestimmte, die Gewalt verherrlichende Fernseh- und Computerspiele programmiert werden, bekommen ihre Eltern durch Medien für Erwachsene eine Art Gehirnwäsche, in der es um Zerstreuung und besonders um die Einschränkung unserer Empfindungsfähigkeit geht. Und zunehmend sollen möglichst alle Filme zwanzig-Uhr-fünf-zehn-tauglich sein. Was hat das alles zur Folge? Es ist uns z. B. allen klar, dass der materielle Fortschritt dem Menschen kein Glück bringen wird, dennoch preisen wir wie Besessene seine „Errungenschaften“.



Der Amoklauf von Aurora war ein Gewaltverbrechen, bei dem am 20. Juli 2012 in einem Kino in Aurora in Colorado während der mitternächtlichen Premiere des Films The Dark Knight Rises, die auf die von Bob Kane erschaffenen Batman-Comicserie basiert, zwölf Menschen erschossen und 58 weitere zum Teil schwer durch einen Attentäter mit aufgemalten Clownsgesicht verletzt wurden. Das Attentat ging auch als das Batman-Attentat in die Geschichte ein. Die Werbestrategie des im Jahr 2019 erschienenen Films „Joker“ von Todd Phillips, auf den gleichen Comics basierend, spielte ganz bewusst auf dieses Momentum an und setzte neue filmische Maßstäbe für Erniedrigung, Schmerz, Wut und Hass. Der Film feierte am 31. August 2019 im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere, wo der Film auch gleich mit dem Goldenen Löwen, dem Hauptpreis dieses enommierten Festivals, ausgezeichnet wurde. „Die Durchschnittsnormen des Kommerzfilmes und die gängige Fernsehproduktion verderben das Publikum auf geradezu unverzeihliche Weise, da sie es aller Kontaktmöglichkeit wirklicher Kunst berauben. Der entscheidende, ja tragische Unterschied liegt darin, dass ein künstlerischer Film bei seinem Publikum Emotionen und Gedanken weckt, während das Massenkino mit seiner besonders eingängigen und unwiderstehlichen Wirkung auch noch die restlichen Gedanken und Gefühle seines Publikums endgültig und unwiederbringlich erlöschen lässt.“ schreibt der russische Filmemacher Andrej Tarkowskij. Sein komplettes Filmwerk, seine Schriften, überhaupt seine ganze Haltung dem Leben gegenüber schätzen wir sehr. Da wird eine leidenschaftliche und liebevolle Spur gezogen, die im filmischen Bereich zu den schönsten gehört, die es in unserer Zeit überhaupt zu finden gibt. Seinen Film „Stalker“ bezeichnete die Neue Züricher Zeitung als „Jahrhundertfilm“. Bei einer geschlossenen Vorstellung in Los Angelos vor der dortigen Filmprominenz erhielt der Film nicht enden wollende stehende Ovationen und frenetischen Beifall. Tarkowskij spricht von der Verantwortung des Filmregisseurs für die Seelen seiner Zuschauer. „Denn die schwierigste und zermürbendste Aufgabe des Künstlers ist rein moralischer Natur: Ihm werden Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber abverlangt, und das bedeutet Aufrichtigkeit und Verantwortung gegenüber dem Zuschauer. Es ist sehr viel leichter, sich moralisch und ethisch gehen zu lassen, als sich auch nur geringfügig von egozentrisch-pragmatischen Interessen freizumachen.“



Im öffentlichen Diskurs gibt es genügend Stimmen und Mahner, die auf die schädigende Wirkung der Filmindustrie und die Mainstream-Medien hinweisen. Leider finden sich dabei selten konstruktive Ansätze für ein anderes Kino und Fernsehen, das Ergänzung und Ausgleich, das eine Alternative zum vorherrschenden Überwältigungskino bieten könnte.



Das Geistige im Film ist ein noch unentdeckter Kontinent, ein Kapitel der Filmgeschichte, das noch nicht wirklich aufgeschlagen wurde. Es sollte uns nicht genügen, immer wieder die gleiche Form des Kinos zu reproduzieren. Um etwas in unserem Leben wahr werden zu lassen, müssen wir es vorher gesehen haben.



In „Matrix“ erfährt ein Computerprogrammierer, dass die Welt nur ein Computerprogramm ist. Wir sehen das als ein Bild für die Ahnung unserer Zeit, in der wir als eigentlich auch geistige Wesen weitgehend in der materiellen Welt verhaftet bleiben. Und das eigentlich Schockierende liegt in dem Verlust unserer Empfindungsfähigkeit und der damit verbundenen Unmöglichkeit zum Zugang zu unseren geistigen Innenwelten. Es wäre verfehlt und unrealistisch, das derzeitige Filmsystem angreifen oder gar abschaffen zu wollen, aber es bedarf dringend der Ergänzung und des Ausgleichs. Was den meisten Filmen fehlt, ist nicht das technische Vermögen, sondern der emotionale und geistige Reichtum. Im Grunde wäre das Fernsehen ein ideales Medium, den Zuschauer Erfahrungen mit neuen Formen machen zu lassen, ihre Wahrnehmungsmöglichkeiten zu erweitern. Bei einer so großen Anzahl von Fernsehkanälen sollte es sich unsere Gesellschaft zur Aufgabe stellen, zumindest einen „Leuchttum“ zum Brennen zu bringen. Wenigstens einen Fernsehkanal zur Schutzzone zu erklären, auf dem sich der Zuschauer sicher fühlen könnte, weil der Fernsehdirektor und die Gremien bei der Auswahl des Programms die Verantwortung für die Seelen ihrer Zuschauer im Blick hätten. Keine Zerstreuung, sondern Sammlung. Gerade in Anbetracht der kollektiv erbrachten Rundfunkgebühren sollte ein solches Vorhaben doch ohne Quotendruck im Wettbewerb des Überwältigungskinos umgesetzt werden können. Lebendiges Leben eingebettet in einem zeitlos, geistigen Organismus. Der Erfolg würde sich auf Dauer einstellen.



Dort könnten die europäischen Pioniere Robert Bresson, Ingmar Bergman, Luis Buñuel geehrt werden, Pier Paolo Pasolinis „Das Evangelium nach Matthäus“ (1964) und Carl Theodor Dreyers „Das Wort“ (1955), „Der Himmel über Berlin“ (1987) von Wim Wenders oder der amerikanische Filmklassiker „Lost Horizon“ (1937) von Frank Capra gezeigt werden. Und aus dem asiatischen Kino bieten sich die Filmwerke von Akira Kurosawa und Yasujiro Ozu. In „Rashomon“ (1954), einem Klassiker des japanischen Kinos, stellt sich das Erleben eines scheinbar für alle Beteiligten gleichen Geschehens als subjektiv sehr verschieden dar und zieht damit die objektive ethische Urteilsfähigkeit des Menschen in Zweifel. Ebenso ist der Film „Warum Bodhi Dharma in den Orient aufbrach“ (1989) von Young-kyon Bae zu erwähnen. Und es sollten auf jeden Fall auch Filme aus der Bildenden Kunst gezeigt werden wie „Variations Of A Cellophane Wrapper“ (1970) von David Rimmer, „Pas des Deux“ (1968) von Norman McLaren und „Lapis“ (1966) von James Whitney, nicht zu vergessen die Arbeiten von Maya Deren und Jordan Belson. Am 17. November 2024 würden wir mit dem Film „Morgenröte im Aufgang” (2015) unserem großen deutschen Philosophen Jacob Böhme, der als erster in deutscher Sprache schrieb, gedenken. Wahrscheinlich wird seinem 400. Todestag im Fernsehen kaum gedacht werden.



Der Versuch, vermeintlich absolute Maßstäbe für geistige Kunst aufstellen zu wollen, wäre verfehlt. Jeder muss selbst lernen, dies nach eigener Art und Färbung in seinem Inneren für sich zu erspüren. Genau dazu wäre ein Kanal dieser Art geradezu ideal und sowohl ARTE oder 3 SAT wären dafür aufgrund ihrer Sendergeschichte prädestiniert. Die Filmkunst als Ausdruck und Weg unseres geistigen und seelischen Erwachens. Und als Mittel und Medium unserer Selbstgestaltung. Eine wirkliche Gesundung könnte erst dann in gesellschaftlicher Breite eintreten, wenn Akzeptanz und Unterstützung aus Reihen der verantwortlichen kulturellen Entscheidungsträger erfolgen würde.



Das Problem bei der inneren wie auch der äußeren Umweltverschmutzung ist, dass die unachtsam verursachten Schäden im Nachhinein ungleich teurer ausfallen werden oder gar nicht mehr zu beheben sind. Für jeden jetzt geschlossenen Sender werden später zwei bis drei neue eröffnet werden müssen.



Organisation zur Umwandlung des Kinos
Klaus Wiegand Bitte 3 sat in weiten Teilen erhalten.

Vor allem die Bildungssendungen , in vorderster Linie die tolle Sendung nano.

In der heutigen Zeit ist Bildung wichtiger denn je.

Es gibt leider genügend Müllsender.

Erhaltet die Bastionen des nachhaltigen Fernsehens !
Klaus Wiendl Es wäre ein Fiasko für Zuschauer, die an Kultur interessiert sind, wenn 3Sat und ARTE nicht als eigenständige Sender erhalten blieben. Denn ARD und ZDF beschränken sich im Abendprogramm hauptsächlich auf das Abspielen von Krimis und billigen, inhaltslosen Shows. Einzig die Informationssendungen dort wie Tagesschau und Heute sind noch sehenswert.
Klaus Winter .... und wieder einmal steht man als Bürger den Machthabern hilflos gegenüber. Gleiches habe ich Anfang der neunziger Jahre erlebt, als das DDR Jugendradio DT 64 nicht mehr ins Konzept der neuen BRD passte. Zu aufmüpfig, die Historie zu ostlastig, nicht kompatibel mit dem neuen gesellschaftlichen Auftrag und vor allem nicht ins neue gesamtdeutsche Bild passende Denkmuster. Ich bin damals für den Erhalt des Senders auf die Straße gegangen und würde es heute wieder tun - diesmal für Arte und 3SAT (bin ja auch schon dem Jugendradio entwachsen)

Klar, die Kultur hat es in jeder Gesellschaftsordnung schwer, erst recht, wenn sie objektiv und kritisch agiert. Eine Demokratie sollte auch dieses aushalten. Wenn nicht, sind es wieder nur Phrasen der Regierenden. Es ist schon schlimm genug, dass Kultursendungen mit hohem Bildungsanspruch meist gegen Mitternacht gesendet werden. Für die Hauptsendezeiten bleibt da halt nur leichte Kost und auf den Sendeplätzen der Privatsendern unteres bis gar kein Bildungsniveau. Allgemeinbildung und vor allem politische Bildung bleiben in diesem Staat auf der Strecke. Auch dies schlägt sich massiv in der heutige Verrohung der Gesellschaft und im Wahlverhalten nieder.

Die Gedankengänge, gerade diese zwei Sender zu kürzen, sind überhaupt nicht vereinbar mit dem europäischen Gedanken, wie er gebetsmühlenartig immer wieder seitens der Politik proklamiert wird. Selbst als jemand, der immer noch trotz aller Widrigkeiten in der Politik dem Staat vertraut, wird man langsam aber sicher misstrauisch der Politik gegenüber. Auch ich habe immer öfter Momente, in denen sich bei mir eine gewisse Resignation über die angebliche Macht der Wähler in einer Demokratie breit macht. Wenn selbst die, denen man bisher das Vertrauen ausgesprochen hat, die Kultur im Land und in den Medien zu fördern, sich nicht mehr daran halten - wem soll man dann noch trauen?

Der Kampf gegen Rechtsextremismus, Diktatoren, Religionswahn, Homophobie usw. ist ein Kampf für die Allgemeinbildung und Kultur gegen Geschichtsverklärung und Schwurbelei.

Nur mit schlauen wiederkehrenden Sprüchen, liebe Politiker wird dies nichts!! - denn da kann man schon lange nicht mehr hinhören, weil unglaubwürdig....
Klaus Zerkowski Ich bin ein begeisterter Radiohörer, vorallem von BR2 und BR24. Ebenso sehe ich sehr gerne ARTE und 3sat ( Kulturzeit!) . Ich finde eine Zusammenlegung völlig unnötig und unmöglich. Ich würde sogar mediale Zusammenarbeit mit anderen EU-Ländern begrüßen. Eine Zusammenarbeit mit Sendern, aus denen viele Migranten kommen, könnte von Vorteil für alle teilnehmenden Länder sein. Ich schaue gerne Lanz, Maischberger, Illner da dort immer wieder Expertinnen und Experten zu hören sind, die mir einen guten Blick auf Probleme und deren Lösungen bieten.

Was ich in unserer Welt nicht brauche, sind eine Überzahl an Krimis mit zig Morden am Tag. Überhaupt kann das reine Unterhaltungsfernsehen auf ein Minimum eingedampft werden. Der Bildungs- und Informationsauftrag sollte im Vordergrund der Sender stehen. In der bayrischen Verfassung steht in Artikel 3,dass Bayern ein Rechts-, Kultur und Sozialstaat ist. Er dient dem Allgemeinwohl. Nach Artikel 5 des GG habe ich das Recht mich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Dafür zahle ich gerne die entsprechenden Gebühren. Im Vergleich zu anderen Kultureinrichtungen ist dieser Beitrag für 24stündige an 365 Tagen abzurufende Information und Unterhaltung geradezu billig. Erwähnt sei noch, dass in autoritären Staaten als erstes die öffentlich rechtlichen Medien neben dem Rechtssystem angegriffen und abgeschafft werden. Den Forderungen einer rechtsextremen demokratiefeindlichen Partei sollte Widerstand geleistet werden und deren Forderung nach Abschaffung der öffentlich rechtlichen Medien keinesfalls auch nur einen Millimeter entgegengekommen werden. Gespräche mit den Medienmachern und Mediengestalterinnen ist ein absolutes Muss. Sparmassnahmen wo möglich, z. B. Krimis, ja, aber keine Einschränkungen, die öffentlich rechtliche Medien kaputtsparen
Klaus Zybarth Wir nutzen sehr oft 3sat und würden informiert wie Sie die Senderwelt umgestalten wollen. Es gibt schon wenige Möglichkeiten sich in der Medienwelt vernünftig und sachlich korrekt zu informieren und nun wollen Sie zwei Sender zusammen schustern die nicht zusammen gehören. Wir sehen auch ab und zu Arte und Arte ist ein ganz anderes Konzept. Nun verstehe ich nicht wie Sie den Bildungsauftrag der ARD und ZDF richtig rüberbringen wollen. Ich hoffe das Sie nicht nur Kassenlage und Populismus bedienen wollen. Mit freundlichen Grüßen Klaus Zybarth
Klaus-Dieter Kunst Abgekartetes Spiel und perfide zugleich.

Ihre Devise (Verblödung statt Aufklärung , Information und Wissen) wird hier bestätigt.

Schämen Sie sich!!!



Klaus-Dieter Kunst, 07.10.2024
Klaus-Michael Gigling Sehr geehrte Damen und Herren,

der „Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“, Stand 26.09.2024, enthält in

§ 28a Schwerpunktangebote, Satz (1), Abs. 2, den Vorschlag

„In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden.“



Bei allem Verständnis für Kostendruck, Wirtschaftlichkeitsüberlegungen und Einsparungsnotwendigkeiten würde die aus dem Entwurf resultierende Schließung von 3sat gerade die „treuesten Kunden“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besonders hart treffen: die ältere Generation der Gebührenzahler, deren TV-Nutzung sich weiterhin vorwiegend an linearer Ausstrahlung und seltener am On-Demand-Abruf orientiert.



3sat, arte und auch ARD-alpha enthalten gerade in den Abendstunden (Primetime) ein vielfältiges und hochwertiges Kontrastangebot (Bildung, Kultur und auch Information), das sich wohltuend von anderen ÖRR-TV-Kanälen abhebt – und damit oft die einzige Alternative zu „Mainstream“, Serien bzw. Abschaltknopf bietet.



Ich appelliere an die Kommission, 3sat, arte und auch ARD-alpha in ihrer Eigenständigkeit und Vielfalt zu erhalten.



Michael Gigling
Kluge Regina und Bernd Wer kommt bloss auf die Idee 3Sat, Arte und Phönix evtl. zusammenzulegen ??????

Diese Sender bringen immer tolle Beiträge, Dokus etc.

Da hat man die Möglichkeit zu wechseln wenn auf anderen Programmen

die xte Show, Wer weiß denn sowas, Schlagersendung und andere seichte Beiträge

gesendet werden.

Über diese Überlegungen sind wir fassungslos !!!
Knoblauch Ich bezahle gerne Gebühren für einen unabhängigen Jornalismus. Dazu gehört diese Präsentation in Nachrichten, Doku und Kultursendungen. Für den länderübergreifenden, deutschsprachigen Raum ist das nur 3SAT.



Unterhaltungssender, Sportsender, Shows gibt es überall, da könnte man sparen.



Auch die Regionalprogramme sollten regionale Nachrichten, Kultur, was sonst so interessiert usw. senden. Die Lückenfüller könnten wie früher einheitliche Unterhaltung sein.
knoblauch dieter die kulturprogramme und grenzüberschreitende sender bestehen lassen. im speziellen 3sat für den deutschsprachugen raum.



einsparen bei z. b. grosse sportveranstalltungen olympia und fussball wm, da überbieten sich die privaten für die senderechte und wird so oder so überall ausgestrahlt eurosport und weitere
Knut Sehr geehrte Damen und Herren, die einzigen Sender des ÖRRs, die ich mir im TV anschaue sind 3Sat und Arte (und NDR), daher wäre es schade wenn diese zusammengelegt werden und dadurch Sendungen ggf wegfallen. Lieber komplett das ZDF abschalten, denn um alte Menschen zu verunsichern sollte man nicht einen ganzen Sender betreiben...

Wäre auch gut, wenn nur Menschen ohne Parteibuch dem Verwaltungsrat besitzen dürften.
Knut Balz Betr.: Einsparungen im Rahmen der sog. Rundfrunkreform



Es sollte lieber bei den "hochpreisigen Prestigesendungen" wie z.B. Wetten das etc. gespart werden. Außerdem sollten die öffentlich Rechtlichen nicht die Trash-Sendeformate der Privatsender kopieren (hier tut sich besonders das ZDF hervor!).



Das ständige Schielen auf die Einschalt-Quote (und die auch noch als Qualiätsmerkmal heranziehen) ist auch nicht tauglich - zumal sich die "Fernsehgewohnheiten" der jüngeren Generationen weg vom klassischen Fernsehen entwickelt haben.



Und last not least sollte auch mal der Verwaltungskostenaufwand auf den Prüfstand gestellt werden, bevor über die Schließung des Senders 3sat nachgedacht wird!!!
Knut Becker Es wäre gut beraten, die bestehenden vielfältigen Angebote zu erhalten. Eine beschneidende Entwicklung ist zu vermeiden. Geld ist nicht alles. Ohne Vielfalt ist alles nichts.

Demokratie lebt von Vielfalt auch von der Vielfalt an angebotenen Informationen. Es wäre kontraproduktiv, ja geradezu fahrlässig einem vagen politischen Mainstream das Wort zu reden.
Knut Harnisch Sehr geehrte Damen und Herren,



die Idee, arte und 3sat zusammenzulegen IST EIN SCHLAG GEGEN Diversität, höchste Qualität sowie intelligente Kulturvermittlung, Information und Unterhaltung in Europa und speziell den deutschsprachigen Ländern - BITTE LASSEN SIE DIESE SchnapsIDEE UMGEHEND FALLEN!!

Knut Harnisch, Berlin
Knut Wehr Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass im Bereich des für unsere Gesellschaft so wichtigen Wirtschaftsjournalismus, eingespart werden soll. Gerade die Inhalte von z.B. 3sat sind essentiell notwendig und machen die Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus. Bitte unbedingt woanders sparen!
Knuth Edinger Reformstaatsvertrag:

Bedeutet: die Infantilisierung des Fernsehens schreitet weiter voran.

Habe gerade die Vorankündigung zweier neuer Serien gelesen ( Schwarze Früchte und Made in Germany ).

Gehört wahrscheinlich zum Bildungsauftrag des ÖR.

Kultur und Wissen reduzieren, den Anteil seichtester Unterhaltung noch weiter erhöhen.

Im voraus besten Dank

Knuth Edinger
Kokoschka Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich begrüße eine Reform des deutschen Rundfunks sehr, und finde den Rundfunk, wie er aktuell aufgestellt ist, nicht zeitmäßig!



1. Der Rundfunk ist gigantisch aufgebläht. Konsumenten werden mit Fernsehsendern überschwemmt.

2. Die Kosten sind viel zu hoch! Die Art und Weise wie die Kosten(GEZ) auf die Bevölkerung umgewälzt werden ist bei großen Teilen der Bevölkerung unbeliebt. Ich teile diese Meinung. Es handelt sich um eine Zwangsabgabe für einen Rundfunk, welche viele Menschen so nicht nutzen wollen/bezahlen wollen.

Die Verhältnismäßigkeit steht hier in einem schlechten Verhältnis.



3. Bei einer Zwangsabgabe sollte man die Sender auf ein Minimum reduzieren! Weiteren Bedarf sollten private Sender decken.

4. Das Angebot auf dem Markt ist bereits mehr als übersättigt mit den privaten und öffentlich-rechtlichen!

5. Die öffentlich-rechtlichen Sender agieren mit ihren GEZ Subventionen und neuerdings eingespielten Werbe-Blocks Markschädigend! Private Sender haben es immer schwerer und deren Qualität nimmt leider stetig ab.

6. Die Freie Meinungsbildung ist durch der öffentlich-rechtlichen Sender gestört, hier nimmt man in bedauerlicherweise eine klare

Linke-Positionierung der öffentlich-rechtlichen Sender war.

7. Neutrale Berichtserstattung sieht anders aus. Der Fokus in der Berichtserstattung ist doch bedauerlicherweise sehr eingeschränkt.

Hier wird enttäuschenderweise oft mit zweierlei Maß berichtet. Wenn westliche Länder was machen ist es okay, aber wenn andere dasselbe machen wird es als was Schlechtes dargestellt. Hier findet eine klare Manipulation statt.

"Der Gute Westen und die bösen Chinesen/Russen/Iraner"



8. Ich würde mir mehr Weltnachrichten (Nachrichten aus der Welt/ aus anderen Ländern) wünschen. Hier würde ich eine bevorzugt positive Berichtserstattung einbauen, welcher Errungenschaften/Ereignisse/was die Menschen in anderen Ländern im Augenblick bewegt. Bevorzugt positiv, deshalb um ein Gemeinschaftsgefühl/Solidarität/Menschenliebe in Deutschland mehr zu fördern. Die aktuelle Berichtserstattung im Inland ist größtenteils negativ. Aus dem Ausland leider auch. Hier wird vornehmlich über Konflikte berichtet. Bei einer solchen (der aktuellen) Berichterstattung hat man nicht das Gefühl von einem Zusammenwachsen der Weltgemeinschaft. Im Gegenteil, eine Polarisierung in verschiedene Lage findet statt!



Vielen Dank für Ihr bemühen beim Umsetzen der Reform. Ich wünsche Ihnen viel Schaffenskraft dabei.

Falls Sie Fragen an mich haben, dann können Sie mich gern per Mail kontaktieren.



Mit freundlichen Grüßen

Kokoschka
Kokoschka Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich begrüße eine Reform des deutschen Rundfunks sehr, und finde den Rundfunk, wie er aktuell aufgestellt ist, nicht zeitmäßig!



1. Der Rundfunk ist gigantisch aufgebläht. Konsumenten werden mit Fernsehsendern überschwemmt.

2. Die Kosten sind viel zu hoch! Die Art und Weise wie die Kosten(GEZ) auf die Bevölkerung umgewälzt werden ist bei großen Teilen der Bevölkerung unbeliebt. Ich teile diese Meinung. Es handelt sich um eine Zwangsabgabe für einen Rundfunk, welche viele Menschen so nicht nutzen wollen/bezahlen wollen.

Die Verhältnismäßigkeit steht hier in einem schlechten Verhältnis.



3. Bei einer Zwangsabgabe sollte man die Sender auf ein Minimum reduzieren! Weiteren Bedarf sollten private Sender decken.

4. Das Angebot auf dem Markt ist bereits mehr als übersättigt mit den privaten und öffentlich-rechtlichen!

5. Die öffentlich-rechtlichen Sender agieren mit ihren GEZ Subventionen und neuerdings eingespielten Werbe-Blocks Markt schädigend! Private Sender haben es immer schwerer und deren Qualität nimmt leider stetig ab.

6. Die Freie Meinungsbildung ist durch der öffentlich-rechtlichen Sender gestört, hier nimmt man in bedauerlicherweise eine klare

Linke-Positionierung der öffentlich-rechtlichen Sender war.

7. Neutrale Berichtserstattung sieht anders aus. Der Fokus in der Berichtserstattung ist doch bedauerlicherweise sehr eingeschränkt.

Hier wird enttäuschenderweise oft mit zweierlei Maß berichtet. Wenn westliche Länder was machen ist es okay, aber wenn andere dasselbe machen wird es als was Schlechtes dargestellt. Hier findet eine klare Manipulation statt.

"Der Gute Westen und die bösen Chinesen/Russen/Iraner"



8. Ich würde mir mehr Weltnachrichten (Nachrichten aus der Welt/ aus anderen Ländern) wünschen. Hier würde ich eine bevorzugt positive Berichtserstattung einbauen, welcher Errungenschaften/Ereignisse/was die Menschen in anderen Ländern im Augenblick bewegt. Bevorzugt positiv, deshalb um ein Gemeinschaftsgefühl/Solidarität/Menschenliebe in Deutschland mehr zu fördern. Die aktuelle Berichtserstattung im Inland ist größtenteils negativ. Aus dem Ausland leider auch. Hier wird vornehmlich über Konflikte berichtet. Bei einer solchen (der aktuellen) Berichterstattung hat man nicht das Gefühl von einem Zusammenwachsen der Weltgemeinschaft. Im Gegenteil, eine Polarisierung in verschiedene Lage findet statt!



Vielen Dank für Ihr bemühen beim Umsetzen der Reform. Ich wünsche Ihnen viel Schaffenskraft dabei.

Falls Sie Fragen an mich haben, dann können Sie mich gern per Mail kontaktieren.



Mit freundlichen Grüßen

Kokoschka
Kollmannsberger Sendung NANO, 3sat unbedingt nach ARTE überführen, da sehr hochwertig.
König Jeannette 3SAT ist meine Nachrichtenquelle für jeden Tag. Nirgends sonst finde ich die Aktualitäten journalistisch so aufbereitet, wie hier.



Ich zweifle schon Regierungen, die mehr und mehr hochwertigen Journalismus und Kultur, die sich vielseitig und vielschichtig mit aktuelllem Geschehen auseinandersetzen, zusammenstreichen wollen (ARTE ist nicht dasselbe wie 3 SAT auch wenn ARTE Sendungen bietet, die ich mir angucke.



Da wird über die Erosion der Demokratie "lamentiert" und wer hilft dabei mit, die lamentierenden Regierungsvertreter und -vertreteerrinnen selbst.



Ich wäre sogar bereit mehr zu bezahlen, obwohl ich auch sparen muss!!!!!!





Mit hoffenden Grüssen



Jeannette König
Konrad Dönges Zunächst finde ich es richtig, zu versuchen, die Belastungen durch die Rundfunkgebühren für die Bevölkerung zu senken, allerdings wird hier in meinen Augen völlig falscher und vor allem gefährlicher Ansatz verfolgt.

Ich gehöre zur Gruppe der unter 40-jährigen und in meinem gesamten Bekanntenkreis spielt das Fernsehen zur Informationsbeschaffung entweder eine untergeordnete oder gar keine Rolle. Nachrichten werden online gelesen, denn das geht einfach schneller, man kann leichter Nachrichten von Relevanz herausfiltern und die Online-Angebote des ÖRR, für die man ja GEZahlt hat, sind mit das Beste was man dafür nutzen kann. Ein Großteil liest daher bei den öffentlich-rechtlichen und man kann sich sicher sein, dass die Nachrichten sorgfältig recherchiert sind und man keine Falschinformationen verabreicht bekommt. Wenn hier die Qualität und Aktualität so drastisch beschnitten wird, wie es durch den verschärften Sendungsbezug geplant ist, würden die Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender drastisch an Relevanz einbüßen und eine Lücke hinterlassen. Ein Teil dieser Lücke würde mit Sicherheit von Verbreitern von Falschinformationen gefüllt und diese sind bereits heute ein großes Problem für unsere Demokratie und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, wie sie leicht an der Stärke der AfD sehen können. Es sollte ihnen ja hinreichend bekannt sein, dass diese Stärke der AfD zu einem beträchtlichen Teil darauf beruht, dass ihre Wähler mit Falschinformationen und Verschwörungstheorien gefüttert werden und deswegen glauben, sie würden die kompetenteste Partei wählen, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt, wenn tatsächlich genau das Gegenteil der Fall ist.

Viele Bürger anderer Länder beneiden uns Deutsche um unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die daraus resultierende Möglichkeit jederzeit unkompliziert die neuesten, objektiven Informationen zu erhalten und das zu Recht. Es ist einer der Eckpfeiler unserer Demokratie, denn Falschinformationen werden immer häufiger von Schurkenstaaten genutzt, um zu versuchen westliche Demokratien zu destabilisieren und der ÖRR ist unser Bollwerk gegen diese Versuche.

Sie alle werden nicht müde zu betonen, dass sie die AfD und die Verbreitung von Falschinformationen bekämpfen wollen und die freie Verfügbarkeit zu jeder Zeit von korrekten Informationen ist einer der besten Wege das zu tun.

Daher apelliere ich an sie: Überdenken sie diesen Reformentwurf und stärken sie die Fähigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender, ihre gut recherchierten und qualitativ hochwertigen Informationen in der Bevölkerung zu verbreiten. Dazu zählt vor allem die Online-Präsenz im schlechtesten Fall im jetzigen Zustand zu belassen, besser wäre es sie zu stärken, da das Internet als Nachrichtenmedium mit der Zeit weiter an Relevanz gewinnen wird. Bei den Ausgaben für Unterhaltung und Live-Übertragungsrechte kann gerne gespart werden, das mag zwar kurzfristig beim einen oder anderen ein paar Bauchschmerzen verursachen, aber hat immerhin keine langfristigen negativen Folgen.
Konrad Kaiser Sehr geehrte Damen und Herren,



seit über 20 Jahren schaue ich mit großer Begeisterung die Sendung „nano“ auf 3sat, in den letzten Jahren sogar fast täglich. Mir ist kein anderes Format im deutschen Fernsehen bekannt, das so aktuell und fundiert auf die drängenden Fragen unserer Zeit eingeht. Themen wie Bildung, Klimawandel, technischer Fortschritt, Naturschutz, Gesundheitswesen, Altenpflege, politische Entwicklungen und Kultur werden werktäglich kompetent und mit großer Vielfalt beleuchtet. Dabei schätze ich insbesondere die kritische Berichterstattung und die Interviews, die häufig unterschiedliche Meinungen ausgewogen gegenüberstellen.



Es wäre ein immenser Verlust für den deutschsprachigen Fernsehraum, wenn dieses wertvolle Format durch eine mögliche Auflösung des Senders 3sat und die Integration in Arte verloren ginge. „nano“ ist nicht nur eine Sendung, sondern eine wichtige Plattform, die Bildung und Information auf hohem Niveau vermittelt.



Ich verstehe, dass im Zuge des Reformstaatsvertrages Sparmaßnahmen notwendig sein können und nicht alle Sender und Formate fortbestehen werden. Doch wäre es sinnvoller, auf kostspielige Formate zu verzichten, die in direkter Konkurrenz zu privaten Streaminganbietern stehen. So sendet ZDFneo beispielsweise zahlreiche Serien, die in erster Linie der Unterhaltung dienen. Auch wenn ich diese gelegentlich gerne sehe, ist Unterhaltung nicht mit Bildung gleichzusetzen. Hier könnte stattdessen ein kostenpflichtiger Bereich eingerichtet werden.



Bildungsformate wie „nano“, die einen echten Mehrwert für die Gesellschaft bieten und Menschen auf unterhaltsame Weise über wichtige gesellschaftliche Fragen informieren, sollten dagegen erhalten bleiben. Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und populistischer Strömungen ist eine gut informierte Bevölkerung von großer Bedeutung. Nur wer Zugang zu fundierter Information hat, ist in der Lage, auch unbequeme, aber notwendige Entscheidungen zu treffen. Das aktuelle politische Klima zeigt, wie wichtig es ist, dass solche Formate weiterhin bestehen.



Ich hoffe sehr, dass Sie diesen Aspekt bei den bevorstehenden Entscheidungen berücksichtigen und die Sendung „nano“ weiterhin Teil des öffentlich-rechtlichen Programms bleibt.



Mit freundlichen Grüßen

Konrad Kaiser
Konrad Köpf S.g. Kommisionsmitglieder



Die Vielfalt der Programme auf 3SAT und Arte ist für mich persönlich der wichtigste Grund überhaupt noch analoges Fernsehen zu konsumieren. Es währe sehr schade würden diese beiden zu einem Sender zusammengelegt werden, da dadurch bestimmt einige der interessanten Sendungen verloren gehen werden. Egal ob es Kultur, Politik oder Informationen über unbekanntere Teile und Schicksale im europäischen Umfeld sind.



M.f.G.

Konrad Köpf
Konrad Möbus Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin strikt dagegen, dass 3SAT und ARTE zusammgelegt, bzw. der Betrieb einer dieser beiden Sender eingestellt oder reduziert werden soll.



Beide dieser beiden Sender sind - gerade in ihrer Unabhängig voneinendar - für die Einigung und vielgestaltige Vermittlung der Kulturen Europas unverzichtbar.



Mir ist das Ansinnen, deren Programmangebote evtl. auch nur einzuschränken zu wollen, ABSOLUT UNVERSTÄNDLICH ! - und würde darin auch medienrechtlich einen in jeder Hinsicht inakzeptablem Verlust sehen.



Konrad Möbus
Konstanze Wühr Als in Frankfurt Lebende und audiovisuelle Nutzerin von HR, Deutschlandfunk/DLF Kultur / BR, bin ich über den Reformentwurf mehr als erschrocken:



Ein zentraler Punkt des Reformentwurfes ist die Beschränkung von Online-Texten, im Falle des HR vor allem auf hessenschau.de. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist.

Die Neuregelung bedeutet, dass aktuelle Nachrichten auf hessenschau.de grundsätzlich mit Verzögerung erscheinen würden. Danach müsste hessenschau.de auf Radio- oder Fernsehsendungen warten und diese dann digital auswerten. Die geplanten Einschränkungen sind nicht mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vereinbar.



In allen neun Rundfunkanstalten zusammen sollen mindestens 16 Programme gestrichen werden, das würde auch den HR betreffen. Die beabsichtigten Regelungen gefährden die publizistische Qualität und widersprechen dem Informationsbedürfnis der Menschen.
Köppel Arte und 3sat müssen als jeweils eigene Sender erhalten bleiben. Schließlich sind das die beiden einzigen Sender mit Schwerpunkt Kultur und Wissen im jeweils internationalen Umfeld (D/F und DACH).

Wenn überhaupt, wäre darüber nachzudenken, was mit one und ZDFinfo geschieht.

Im Hörfunk kann man durchaus straffen, aber Finger weg von den drei Deutschlandfunkkanälen!
Kornelia Plattfaut Seite13/14: Das Vorhaben 3Sat in Arte aufgehen zu lassen, bedeutet letztlich die vollständige Streichung eines von zwei existierenden Kultursendern. Da die beiden Sender über sehr Unterschiedliches berichten, wäre das ein grosser Verlust. Der Wegfall eines Senders bzw. die Ausdünnung auf einen Sender bedeutet für die FernsehzuschauerInnen die Vernichtung von kultureller Teilhabe. Diese ist durch nichts anderes zu ersetzen. Wenn über die Kultur in unseren Ländern nur noch halb so viel berichtet wird, bedeutet das eine Verarmung der kulturellen Landschaft. Ist das gewollt? Es gibt sicher andere Formate, die austauschbarer sind wie z.B. die Tatorte und Krimis.
Kornelia Plattfaut Seite13/14: Das Vorhaben 3Sat in Arte aufgehen zu lassen, bedeutet letztlich die vollständige Streichung eines von zwei existierenden Kultursendern. Da die beiden Sender über sehr Unterschiedliches berichten, wäre das ein grosser Verlust. Der Wegfall eines Senders bzw. die Ausdünnung auf einen Sender bedeutet für die FernsehzuschauerInnen die Vernichtung von kultureller Teilhabe. Diese ist durch nichts anderes zu ersetzen. Wenn über die Kultur in unseren Ländern nur noch halb so viel berichtet wird, bedeutet das eine Verarmung der kulturellen Landschaft. Ist das gewollt? Es gibt sicher andere Formate, die austauschbarer sind wie z.B. die Tatorte und Krimis.
Kotzulla Andrea Es ist ein Armutszeugnis, dass ein intelligentes, informatives und anregendes Programm verschwinden soll. Die Verdummung der Bevölkerung geht also lustig weiter. Wie bedauerlich!
Kranz Martin Zu 3Sat & ARTE :Ich halte es für sehr falsch Sender zusammenzulegen die so unterschiedliche Schwerpunkte haben wie diese Sender.

3 Sat ist für den deutschsprachigen Raum ein Sender, der Nähe zu und ein besseres Verstehen für diesen Sprachraum stärkt.

ARTE ist für mich der Sender der speziell das Verständnis und die Nähe zwischen Deutschland und Frankreich stärkt und fördert.
Krauß Quantitativ begrenzen ist M.E der falsche Weg, weil man damit den plurismus schwächt. Außerdem spielt das den extremistischen Parteien (rechts&links) in die Hände. Im Anbetracht der Frage, welche Informationen sind tatsächlich wahrhaftig ist es wichtig, viele gute Redaktionen zu haben, die autonom und aufrichtig recherchieren können. Insbesondere in diesen Krisenzeiten muss über Fakten und Themen berichtet werden, die ansonsten aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden.
Krautstrunk Guten Tag,

der öffentlich,-rechtliche Rundfunk und Fernseh hat einen Bildungsauftrag für das sie Gebühren von den Mitbürgern dieses Landes erhalten. Meine Befürchtung ist, daß an der Bildung und Information gespart wird. ARD und ZDF sind im Abendprogramm bereits nur Unterhaltung in der prime time. Information und Diskusionen kommen erst sehr spät.

Die kleinen Ländersender kommen ebenfalls ihrer Aufgabe nicht nach, z.B der NDR. Lebe in diesem Bundesland.

Hoffe meine Befürchtung wird nicht eintreffen, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Wir brauchen mehr informativen Journalismus für alle.

MfG
Kremser Ein Bildungs- und Informationssender darf nicht aus Kosten- oder auch Einschaltgründen gerade in dieser Zeit verändert werden oder gar komplett eingestellt werden.



Auch die Generation „Netflix“ und Co. wird sich irgendwann besinnen und dankbar sein über hervorragende Berichterstattungen, Hintergrundberichte, Konzerte und Thementage die uns anmahnen nicht zu Vergessen!



Arte, 3sat und weitere öffentlich rechtliche Sender müssen erhalten bleiben!
Kristian Becker Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



im Rahmen der geplanten Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möchte ich einige wesentliche Bedenken äußern und gleichzeitig konstruktive Vorschläge unterbreiten, die hoffentlich zu einer ausgewogenen und zukunftsorientierten Diskussion beitragen.



1. Kulturauftrag und Stärkung statt Schwächung kultureller Angebote

Im Reformvorschlag wird eine mögliche Zusammenlegung von 3sat und arte diskutiert, um Ressourcen zu bündeln. Doch wie in § 26 des Reformstaatsvertrags dargelegt, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk explizit beauftragt, der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Die Kultur steht hier an erster Stelle und darf nicht hinter wirtschaftlichen Überlegungen zurücktreten.



Eine Fusion von 3sat und arte würde die Vielfalt und den Zugang zu spezifischen kulturellen Inhalten gefährden. Beide Programme richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und bieten verschiedene kulturelle Schwerpunkte. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen oder eingeschränktem Zugang zu kulturellen Einrichtungen sind diese Programme ein Fenster zur Welt. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur gleichwertigen Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben, insbesondere in ländlichen Regionen, wo kulturelle Angebote oft schwer zugänglich sind.



Die Zusammenlegung dieser beiden Sender würde nicht nur die Angebotsvielfalt einschränken, sondern auch dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks widersprechen, der darin besteht, Kultur in all ihrer Vielfalt zu fördern. Es sollte daher eine Stärkung dieser Programme angestrebt werden, um der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und sicherzustellen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiterhin einen entscheidenden Beitrag zur kulturellen Bildung leistet.



2. Wettbewerb statt Zentralisierung

Ein weiteres Problem stellt die geplante Zusammenlegung von ZDFinfo mit ARDalpha sowie ZDFneo mit One dar. Schaut man sich die Zuschauerquoten an, so wird deutlich, dass die Spartensender des ZDF – insbesondere ZDFinfo und ZDFneo – hohe Akzeptanz bei den Zuschauergruppen finden, während One und ARDalpha deutlich niedrigere Quoten aufweisen. Es wäre falsch, erfolgreiche Sender zu schwächen, indem man sie mit weniger erfolgreichen zusammenlegt.



Wettbewerb innerhalb des öffentlich-rechtlichen Systems ist essentiell für die Angebotsvielfalt und die Qualitätssicherung. Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk als eine Einheit betrachtet wird, die alle Inhalte zentral verwaltet, besteht die Gefahr, dass diese Vielfalt und der Wettbewerb verloren gehen. Statt einer Zentralisierung sollten die erfolgreichen Programme des ZDF gestärkt werden, um den Wettbewerb zwischen ARD und ZDF zu fördern und so ein breites, qualitativ hochwertiges Angebot sicherzustellen.



Es erscheint paradox, erfolgreiche Sender wie ZDFinfo und ZDFneo zu integrieren, anstatt deren Erfolg weiter zu unterstützen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte nicht nur auf Effizienz ausgerichtet sein, sondern auch auf Vielfalt und Qualität. In diesem Zusammenhang wäre eine Reform der Rundfunkkommission der Länder notwendig, um regionale Interessen zu überwinden und echte Reformen im Sinne der Öffentlichkeit zu ermöglichen.



3. Sportberichterstattung: Effizienz durch Spezialisierung

Die gegenwärtige Praxis, dass ARD und ZDF bei Sportgroßereignissen abwechselnd berichten, führt zu einer ineffizienten Doppelstruktur. Dies könnte durch die Einführung eines gemeinsamen Sportsenders, der sich auf die Übertragung von Großereignissen spezialisiert, erheblich verbessert werden. Ein solcher Sender könnte außerhalb der Großereignisse regionale Sportarten, Gesundheitsthemen und Freizeitaktivitäten in den Vordergrund stellen. Damit könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht nur Doppelstrukturen abbauen, sondern auch sein Profil im Bereich der Sportberichterstattung weiter schärfen und einen breiteren Beitrag zur Sport- und Gesundheitsförderung leisten.



4. Ausgewogenheit der Rundfunkfinanzierung

Es fällt auf, dass das ZDF lediglich ein Drittel des Rundfunkbeitrags erhält, während es mit Sendern wie ZDF, ZDFinfo, ZDFneo und in Teilen 3sat und arte ein breites und erfolgreiches Angebot betreibt, das viele Zielgruppen abdeckt. Auch das Deutschlandradio, das nur 4 % der Mittel erhält, bietet ein qualitativ herausragendes Programm. Die Rundfunkfinanzierung sollte in Anbetracht der Programmqualität und Reichweite neu bewertet werden.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf nicht nur an Quoten gemessen werden, da sein Auftrag auch die Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben umfasst. Programme, die kulturelle und bildende Inhalte vermitteln oder Nischenzielgruppen bedienen, verdienen ebenso eine ausreichende Finanzierung und sollten nicht allein wegen geringerer Quoten benachteiligt werden. Der Mehrwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks liegt nicht in der bloßen Reichweite, sondern in seinem Beitrag zur Meinungsbildung, Demokratie und zur kulturellen Bildung.



Fazit

Das ZDF und seine Spartensender, die sich durch eine hohe Akzeptanz auszeichnen, sollten gestärkt und nicht geschwächt werden. Genauso sollten 3sat und arte in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben, um die Vielfalt der kulturellen Angebote zu sichern. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine zentrale Funktion in der Gesellschaft, die weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Eine echte Reform muss dies berücksichtigen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Ort der Bildung, Meinungsbildung und kulturellen Teilhabe stärken.



Mit freundlichen Grüßen,

Kristian Becker
Kristian Köhntopp Ich möchte an dieser Stelle Kund und zu Wissen geben, daß mir als regelmäßiger Nutzer besonders die ausgezeichneten Programme von 3sat und arte wichtig sind, die zudem außerordentlich kostengünstig produziert werden.



Wenn Sie bei dieser Reform Geld sparen wollen, sollten Sie ihre Aufmerksamkeit auf die exzessiven Ausgaben richten, die zum Beispiel notlos teuer eingekaufte Sportlizenzen verursachen – eine Berichterstattung, die leicht und mit großer Freude auch von privaten Sendern übernommen werden wird, während es für 3sat und arte keinen privaten Ersatz geben wird.



Mit freundlichem Gruß,

Kristian K.
Kristian Rohr Ich bin gegen die Streichung der Sender 3sat, arte und gegen die Streichung der digitalen Sender von ARD und ZDF.

Ebenso gegen die Fusion. Die Sender haben zunehmende Zuschauer Zahlen, gerade bei jungen Menschen. Dann wird viel Kultur im Leben fehlen.

Was gestrichen werden kann,sind in ARD und ZDF die Daily Soaps und täglichen Quiz Shows am Vorabend. Die sind austauschbar und können von den privaten genauso gesendet werden. Damit haben ARD und ZDF kein Merkmal der Alleinstellung.

Bitte nehmen Sie Stellung und geben Sie ein durchdachtes Feedback und keinen Schnellschuss, dafür sind die Zeiten vorbei.
Kristian Wiegand Sehr geehrte Damen und Herren,



das ausgerechnet bei phoenix eingespart werden soll, erstaunt mich. Denn phoenix lebt seit 25 Jahren vor, wie eine gemeinsame öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt funktioniert. Mit minimalem Budget zeigt phoenix die mediale, digitale Teilhaberschaft der Gesellschaft in politischen Prozessen. Live, wie Stuttgart 21, Kirche mit Kirchentag und Papstwahl, Parlamente zum Brexit, zu Europa, zu Deutschland, zu Thüringen. Parteitage nicht nur als bloße Abspielstation, sondern mit Einordnungen, die dem Zuschauer helfen, seine Meinung zu bilden. Politische Vielfalt, kulturelle Vielfalt, Israel und Iran. Terror und Krisen. In all den Situationen ist phoenix für die Zuschauer da, um zu berichten, um zu analysieren.



Tageschau 24 wurde später gegründet. Warum? Kann ich nicht sagen.



Phoenix wurde geschaffen, um all das zu zeigen. Der Doku und Ereigniskanal. Nicht nur die schnelle Breaking News, sondern auch die Hintergründe.



Daher meine Bitte, phoenix dementsprechend zu gewichten, wenn sie tatsächlich Zusammenlegungen wollen.



Und bitte lassen Sie sich doch mal die Kosten pro Sendeminute zuliefern. Ich glaube in Deutschland gibt es keinen Sender, der kostengünstiger Live produziert, als phoenix.



Die besten Wünsche



Kristian Wiegand
Kristin Spönlein Als Gebührenzahlerin protestiere ich energisch gegen die Auflösung von 3sat, bzw. die Zusammenlegung von 3 sat und arte !!!!

Der Rundfunk wird gemeinschaftlich finanziert und sollte einen gesellschaftlichen Nutzen darstellen.

Und schon wieder muss die Kultur dran glauben- ein ganz großer Mist!!!! PROTEST!!!!
Kristin und Steffen Kicinski 3sat und arte haben eigenständige Profile. Die beiden sehr verschiedenen Sender zusammenzulegen, kann nicht sinnvoll sein. Ich sehe schon seit Jahren kein Privatfernsehen und sehe mit der Schrumpfung der öffentlich-rechtlichen Vielfalt meine Interessen direkt betroffen. Für diese Vielfalt zahle ich Rundfunkgebühren. Wer qualitativ hochwertige, eigenständige Programme zusammenlegt, verschwendet meine Rundfunkgebühren, nicht die, die mir ein abwechslungsreiches fernsehkulturelles Programm anbieten.

Der Entwurf zur Reform des Rundfunkstaatsvertrags bietet sicher viele gute Ideen für die Behebung der ökonomischen Probleme des ÖRR, die Zusammenlegung von 3sat und arte gehört nicht dazu.
Kristina BLume Weil wir qualitative Kultursendungen brauchen
Kristina Konrad 3sat ist für uns freie Dokumentarfilmer*innen und Produzent*innen von unformatierten Dokfilmen der wichtigste Sendeplatz, nicht zuletzt weil die Filmredaktion außergewöhnlich offen, kompetent und risikobereit ist. Eine "Überführung" von 3sat in Arte wäre ein schwerer Schlag für das kreative Dokumentarfilmschaffen in den drei beteiligten und somit betroffenen Ländern. Die wenigen Plätze für den langen künstlerischen Dokfilm sind bei Arte ja meist belegt und wahrscheinlich würden sie diese nicht erweitern.

Die Produktions-und Auswertungsmöglichkeiten für kritische differenzierte Dokfilme sind eh sehr beschränkt, sie in dieser schwierigen Zeit noch mehr einzuschränken, würde bedeuten, die Stimmen für eine andere gewaltfreiere Welt noch leiser werden zu lassen. Damit sie nicht verstummen, muss 3sat bleiben!
Kristina Tendel Guten Tag,

Die Pläne der Länder zur “Reform” des ÖRF sind schockierend.

In einer Zeit überbordender Fake News, Gewaltverherrlichung und Angriffe auf die Demokratie in Politik und Social Media planen Sie, verlässliche Informationsquellen zu reduzieren bzw. abzuschaffen und greifen die öffentlich rechtlichen Funk- und Fernsehanstalten an. Nur aus Gründen der Kostenersparnis oder weil die Privatisierungslobby einen günstigen Moment für einen neuen Anlauf sieht?

Ganz konkret entsetzt mich besonders die Absicht Arte und 3sat zusammenzulegen. Was wird dann z.B. aus Kulturzeit? Es gibt sowieso schon zu wenige Kultursendungen und diese werden nun womöglich auch noch abgeschafft oder zusammengestrichen?

An Phoenix werden Sie sich ja hoffentlich nicht heranwagen. Dass dieser Sender überhaupt zur Debatte steht, ist schon schlimm genug.

Über die betroffenen Rundfunksender weiß ich zu wenig, aber die schiere Zahl derer, die gestrichen werden sollen, ist schockierend.



Was haben Sie vor? Italienische Medienverhältnisse?

Die AfD ist noch gar nicht in Regierungsbeteiligung und hier wird schon der Abbau von Quellen niveauvoller Information und Meinungsbildung betrieben. Das lässt Schlimmes ahnen.



Bitte überdenken Sie Ihre Pläne.



Mit freundlichen Grüßen

Kristina Tendel
Kristine Bünseler Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Zusammenlegung der beiden Sender ARTE und 3Sat bedeutet einen erheblichen Einschnitt der medialen und kulturellen Vielfalt der deutschen Fernsehsender. 3Sat hat insbesondere durch die wissenschaftlichen Sendungen, die vielen Übertragungen von Musikveranstaltungen ( E+ U) und die "Kulturzeit" eine besondere Bedeutung. Zumal der Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Ländern liegt und es eine grenzüberschreitende Ausrichtung hat.

Arte wiederum deckt den französichsprachigen Raum ab .

Beide Sender sind unverzichtbar für die kulturelle Landschaft in Europa! Dann darum geht es ja auch, trotz aller Kosten - die Verständigung in Europa, gerade in den heutigen Zeiten.



Freundliche Grüße

Kristine
Kristine Walther Einer geplanten Zusammenlegung widerspreche ich vehement. Diese beiden Sender in ihrer Eigenständigkeit leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu Aufklärung in unserer Gesellschaft. Eine Zusammenlegung führte zwangsläufig zur Reduktion des inhaltlichen Spektrums und dem Bildungspotential.
Kröger Volker Ich finde es skandalös wie mit uns Bürgern umgegangen wird.

Es werden die Gebühren regelmäßig erhöht,die Sendungen nur noch aus der Vergangenheit gezeigt. Und dann nur noch Dramen,wie soll man da noch Lust auf Fernsehen haben? Aber sie brauchen sich keine Sorgen machen,der unmündige Bürger zahlt gerne die Zeche egal wie.Sonst streiten sich alle Parteien aber ums Gehalt herrscht Einigkeit. Ruhiges Gewissen und immer guten Schlaf ,und alles Abschalten,der Bürger braucht keine lustigen Filme nur Trauer und Tränen. Alles andere kann man teuer Streamen.
Krömer Uwe Sehr geehrte Damen und Herren,



die von Ihnen geplante Änderung des betreffenden Staatsvertrags führt unweigerlich zu einer Reduzierung der

Angebote des öffentlichen Rundfunks. Da die bisherigen Angebote schon derart ausgedünnt sind und kaum mehr

einer sinnvollen Information und Unterhaltung der Bürger dienen, wird die Streichung oder Reduzierung (bei einer Zusammenlegung mit ARTE - wie sollte diese auch aussehen?) der Beiträge von 3sat zu einer weiteren Schwächung

des öffentlich-rechtlichen Journalismus führen. In diesen Zeiten von Desinformation und Agitation im Netz er-

scheint mir dies unverantwortlich.

Bitte lassen Sie dieses "Reformvorhaben", egal aus welchen Gründen es durchgeführt werden soll. Wenn sich unser

Staat dies nicht mehr leisten sollte können, so würde dies zu einem weiteren Verfall der Demokratie führen.

Dies sollte nie geschehen. Insoweit sollten wir aus der Vergangenheit gelernt haben.



MfG

Uwe Krömer
Krüger Bitte erhalten sie die wissenschaftliche und kulturelle Vielfalt in einer Zeit der Algorithmen und erhalten Sie den Sender 3sat. Wahrscheinlich ist das die letzte öffentliche Bastion die wir in diesen manipulativen Zeiten von tiktok und co für Pluralismus noch haben!!



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Anke Wyrobisch-Krüger
Krzysztof Listewnik Guten Abend meine Damen und Herren,



das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in seiner jetzigen Form meiner Meinung nach unverzichtbar für eine demokratische und unabhängige Medienlandschaft. Insbesondere die Nachrichtensendungen und der dahinter stehende Journalismus, der Bildungsauftrag und Wissenschaftsjournalismus in diversen Formaten (wie Terra X, NANO, Scobel, etc.), Kultur sowie die Satiresendungen sollten bestehen bleiben. All diese Sendungen sorgen stets für eine freie und pluralistische Meinungs- und Wissensbildung sowie eine heterogene Kulturbildung. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind gerade in unserer Zeit spaltender Medien(-formate) sowie der menschlichen Neigung zu Echokammern meiner Meinung nach wichtiger denn je.



Sollten an diesen dennoch der Rotstift angelegt werden und Zusammenlegungen stattfinden, so sollten Sendungen, die ohnehin einen kommerziellen Hintergrund haben, gestrichen werden. Dabei denke ich vor allem an Fußballübertragungen oder auch Krimiserien, die doppelt und dreifach produziert werden.



Für mich sind die öffentlichen-rechtlichen Sender ein wichtiger Bestandteil unserer freiheitlichen Grundordnung und tragen einen nicht unerheblichen Beitrag zu meiner Lebensqualität bei.



Auch wenn der Rundfunkbeitrag hoch erscheint finde ich, dass dieser relativ gesehen zu bspw. Streamingdiensten (Netflix, Amazon Prime, usw.) aufgrund insbesondere seiner Qualität und Vielfalt und der daraus resultierenden positiven Wirkung für und auf unsere Gesellschaft doch mehr als angemessen ist.



Aus den genannten Gründen plädiere ich für die Beibehaltung des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens ins seiner jetzigen Form.



Hochachtungsvoll,

Krzysztof Listewnik
KT In einer Zeit, in der Mediennutzung immer stärker fragmentiert und von internationalen und gewinn- aber nicht gemeinwohlorientierten Unternehmen kontrolliert wird, sollte der ÖRR seiner zentralen Aufgabe nachkommen: der umfassenden Information und Bildung der Bevölkerung. Aus meiner Sicht sollten Dokumentationen, Reportagen, Nachrichten und insbesondere hyperlokale Informationsformate deutlich finanziell und personell ausgebaut werden, um der gesamten Bevölkerung einen besseren Zugang zu relevanten Informationen und Hintergründen zu ermöglichen.



Dagegen sehe ich keinen nachvollziehbaren Grund, warum der ÖRR weiterhin hohe Ausgaben für die Lizenzierung von Sportübertragungen aufwenden sollte. Die Kosten für die Übertragungsrechte von internationalen Sportereignissen belasten den Haushalt des ÖRR in erheblichem Maße. Diese Gelder könnten sinnvoller in die genannten Informations- und Bildungsformate investiert werden, um den Auftrag der Grundversorgung zu erfüllen. Gerade in einem Umfeld, in dem private Anbieter ebenfalls Sportinhalte verbreiten, erscheint es wenig notwendig, dass der ÖRR in diesem Bereich eine dominante Rolle einnimmt.
Kuhl Gilbert Liebe Entscheider!



Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig Zugriff auf aktuelle und geprüfte Informationen zu erhalten. Dafür zahle ich gerne den Rundfunkbeitrag.

Besonders wichtig ist die allgemein verständliche Information über wissenschaftliche und soziale hemen.



3sat und arte zusammen zu legen würde hier einen großen Verlust bedeuten.

Auch der Blick über die Grenzen (Österreich, Schweiz, Frankreich) würde darunter leiden. Im Sinne Europas sollte das unterbleiben. Es gibt sicher andere Möglichkeiten der Zusammenlegung, die hier weniger Schaden verursachen.



Bitte erhalten Sie auf jeden Fall 3sat.



Ich wünsche eine gute Hand bei Ihren schwierigen Entscheidigungen.
Kühn Die Reform sollte eine Reduzierung auf einen Hauptsender und 4 Regionalsender beschränkt werden.

Der Hauptsender bietet dabei Kultur, Sport, Freizeit, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Nachrichten, international und im Bund.

Aber nur in Form von neutraler Dokumentation,

Beschreibung und Erklärung,

Strikte Trennung von politscher Meinungsbeeinflussung und Religion.

Analog in den Regionalsendern, aber nur bezogen auf die Themen aus den Bundesländer.

Sendungen nicht von jedem der Sender wiederholen.
Kuhn Felicitas Bitte sehen Sie unbedingt von einer Auflösung des Senders 3sat ab. Die Auflösung würde eine Verringerung des anspruchsvollen Fernsehprogramms bedeuten. Die im Entwurf genannten Gründe für eine Zusammenlegung, das heißt Auflösung, sind nicht nachvollziehbar. MfG F. Kuhn
Kumari Hammer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte hiermit meine tiefe Besorgnis über die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zum Ausdruck bringen und gleichzeitig die immense Bedeutung qualitativ hochwertiger Sendungen und Formate hervorheben.



Sendungen wie die 3sat-Kulturzeit sind von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft. Sie bieten einen einzigartigen Zugang zu Kunst, Literatur und kulturellen Diskursen, der in dieser Tiefe und Qualität im kommerziellen Fernsehen nicht zu finden ist. Die "Kulturzeit" ermöglicht es einem breiten Publikum, sich mit anspruchsvollen Themen auseinanderzusetzen und den eigenen Horizont zu erweitern. Ein Verlust oder eine Einschränkung dieses Formats würde eine schmerzhafte Lücke in der kulturellen Bildungslandschaft hinterlassen.



Ebenso unverzichtbar ist beispielsweise das Wissenschaftsmagazin Nano. In Zeiten, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse oft angezweifelt werden, ist es von entscheidender Bedeutung, komplexe Themen aus Technik, Medizin und Forschung verständlich und kritisch zu beleuchten. Nano leistet einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Bildung der Bevölkerung und fördert das kritische Denken - Fähigkeiten, die in unserer modernen Welt unerlässlich sind.



Sender wie FUNK oder PULS zeigen eindrucksvoll, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch jüngere Zielgruppen erreichen und für gesellschaftlich relevante Themen begeistern kann. Diese innovativen Formate nutzen moderne Plattformen und Erzählweisen, um wichtige Inhalte zu vermitteln. Sie sind ein Beweis dafür, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Lage ist, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen.



Mit großer Sorge beobachte ich die Tendenz, anspruchsvolle und möglicherweise unbequeme Sendungen zugunsten von leicht konsumierbaren Mainstream-Produktionen zu kürzen oder ganz zu streichen. Das schmerzhafte Beispiel der Umgestaltung von Bayern 2 und der Verlust der geschätzten Sendung "Jazz und Politik" zeigen, welche wertvollen Inhalte dabei auf der Strecke bleiben können.



Ich appelliere eindringlich an Sie, bei der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Bitte bewahren Sie die Vielfalt und Qualität, die unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk auszeichnen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir weiterhin Zugang zu tiefgründigen, kritischen und bildenden Inhalten haben, die uns als Gesellschaft bereichern und zusammenhalten.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den Auftrag, die gesamte Gesellschaft zu erreichen und zu informieren. Dies kann nur gelingen, wenn er seine Rolle als Vermittler von Kultur, Wissenschaft und gesellschaftlichen Diskursen weiterhin wahrnimmt und ausbaut, anstatt sie zu beschneiden.



Ich bitte Sie inständig, bei Ihren Entscheidungen die langfristigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft zu bedenken. Ein starker, vielfältiger und qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie und unseres kulturellen Lebens. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass er diese wichtige Funktion auch in Zukunft erfüllen kann.



Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf eine weise Entscheidung,



Kumari Hammer
Kuno Bont 3 sat muss bleiben. 3 sat hat eine zu wichtige Aufgabe im kulturellen Angebot.
Kurt Allstadt Ich möchte, dass arte und 3sat im bisherigen Umfang erhalten bleiben.
Kurt Röhrig Ich würde es sehr bedauern, wenn 3Sat aufgelöst oder in Arte integriert würde, weil dann der für mich wichtigste tägliche Informations - und Bildungssender seit vielen Jahren wegfallen würde. Gleichzeitig bietet 3 Sat ein vielseitiges Kultur- und Filmprogramm. Insgesamt erfüllt es ideal das, was eine Demokratie für seine Bürger zur Verfügung stellen kann.
L. Erlinghagen Bei der Aufteilung in Töpfe, in die Sender mit jeweils gleichen oder überschneidenden Programmen/Zielsetzungen gepackt werden, wurden 3SAT und Arte in einem Topf zusammengeführt. Diese Programme ergänzen sich aber im Wesentlichen und bei Zusammenlegung würde dieser Topf nur noch aus einem Kanal bestehen. Eine solche Monopolstellung lehne ich ab: keine alternativen Konzepte, kein Wettbewerb, keine gegenseitige Kontrolle usw. usf.

Dem Bildungsauftrag wird dann durch den möglichen Wegfall wesentlicher seriöser Wissenschaftssendungen wie z.B. nano nicht mehr entsprochen.

Es ist gerade in einer Zeit der Fake News und der Alternativen Fakten lebenswichtig, das Bürger verlässliche Informationskanäle behalten, deren Nutzung sie bereits gewohnt sind. Außerdem bieten 3SAT mit (D,CH,AU) und ARTE mit (D,FR) eine einmalige europäische Vernetzung für den deutschen Bürger und es wäre leichtfertig, dies zu zerstören.



Ich denke, wenn man schon Geld sparen will, sollte man bei Profi-Sport und Profi-Gigaunterhaltungsshows etc. anfangen - hier sehe ich keinerlei Notwendigkeit, wenn der ÖRR als kleinteiliger Konkurrent kommerzieller Sender einen so großen Teil der Gelder der Gebührenzahler ausgibt und aus seinem eigentlichen Auftrag: Information, Bildung, Unterhaltung den letzteren Teil finanziell so dominant gestaltet, dass die wirklich für die Meinungsbildung in einer Demokratie wichtigen Bereiche immer geringer ausgestattet werden müssen und dadurch finanzielle Zwänge 'generiert' die sonst gar nicht bestünden.
L. Hildebrand Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erschrecken muss ich vernehmen, dass wichtige Sendungsformate durch den geplanten Kahlschlag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gefährdet sind. Und dies gerade in Zeiten, wo jede Form von Bildung und unabhängiger Aufklärung so wichtig sind.

Mit Abitur und zwei Studienabschlüssen zähle ich vielleicht zum sogenannten "Bildungsbürgertum", dennoch sehe ich es geradezu als Auftrag bzw. Kernaufgabe des öffentlich rechtlichen Rundfunks mit attraktiven und gegebenenfalls auch leichter verständlichen Angeboten gerade "Bildungsfernen" (furchtbares Wort) Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, hier mehr über Hintergründe zu erfahren. Denn nur eine wirklich sachliche und fundierte Aufklärung hilft einer Demokratie und ihren Bürgern, die richtigen und damit nachhaltigen Entscheidungen zu fällen.



Neben diesen Appell an die Vernunft zum Schutz unserer demokratischen Grundwerte und ein Recht auf Bildung möchte ich folgende Einsparungsvorschläge machen:



1.) Bitte keine weiteren Ausgaben für irgendwelche völlig überzogene Lizenzen im Bereich des Sports. Gerade FIFA, UEFA, IOC etc. sind auch dank der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung bekannt für ihre systemimmanenten Korruption und teils menschenverachtenden Wirkens (WM in Katar, Olympia in Sotschi etc.). Bitte hört auf damit GEZ Gebühren für diesen, bitte entschuldigen Sie meine Entrüstung, “Abschaum”, auszugeben und damit auch noch zu fördern.

2.) Als Leiter einer Business Excellence Abteilung schenken Sie mir bitte Ihr Vertrauen, dass sich neben den bestimmt 50% Einsparung durch Wegfall der unangemessenen Sportübertragungsrechte auch bequem 10-20% Einsparungspotential durch Optimierung und Automatisierung interner Prozesse ergeben. Gern kann ich Sie hierzu inhaltlich und auch unentgeltlich in meiner Freizeit beraten, sofern Ihrerseits wirklich ein Wille besteht, den Bildungsauftrag über den Unterhaltungswert von Sport zu stellen. Wer Brot und Spiele haben möchte, sollte m.E. auch dafür persönlich zahlen und nicht die Gemeinschaft via GEZ.



Dazu ergänzend: Bitte nach den 10-12 Minuten Nachrichten in ARD & ZDF keinen Sport, sondern vielleicht mal neue, motivierende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung bringen. Ja, "Wissen vor 8" geht schon in die richtige Richtung, aber in meinem Umfeld schaltet fast jeder zu den neuesten Bundesliga-"Highlights" ab. Was soll das in der heutigen Zeit mit all seinen Herausforderungen... "Dürre in Somalia - kommen wir zum Sport..." Nein, die Zeiten erfordern meines Erachtens auch hier ein Umdenken. Bitte ausprobieren und Zuschauerreaktionen einsammeln. Ich habe die Zuversicht, dass viele, wenn nicht sogar die Mehrheit der Zuschauer dies begrüßen würden.



Gebt Hoffnung, aber dabei hilft es definitiv nicht, das Programm und das Bildungsangebot zu beschneiden.



Falls jemand bis hier die Muse aufgebracht hat mitzulesen - vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Meinung zur geplanten Reform. Ein besorgter Bürger und großer Fan der öffentlich-rechtlichen Formate.



Mit freundlichen Grüßen,

L. Hildebrand
L. Werner Guten Tag sehr geehrte Damen! Meine Herren!



Ich glaube nicht daran, dass hier geäußerte Meinungen, Vorschläge und Hinweise mehr sind als eine demokratische Kulisse.

Trotzdem befürworte und unterstütze ich auf diesem Weg die veröffentlichte Haltung von Moderator Gert Scobel, der eine Zusammenlegung der Sender "arte" und "3sat" ablehnt.

Ich schließe mich seiner Argumentation an.



Freundliche Grüße

L. WERNER
Lacker Mathias Die wissenschaftliche Aufklärung spielt eine zentrale Rolle in modernen Fernsehprogrammen. Gleichzeitig müssen wir uns der Herausforderung durch KI-generierte Desinformation stellen. Öffentlich-rechtliche Sender sollten gemeinsam agieren, um ein informatives und ausgewogenes öffentliches Diskursumfeld zu fördern und zu bewahren. 3Sat nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Der Sender muss sich kontinuierlich an die sich wandelnden Bedingungen der Informationsgesellschaft anpassen, um ein treues und gut informiertes Publikum zu gewinnen und zu halten. 3Sat ist heute wichtiger denn je
Lackmann, Wolf Sehr geehrte Damen und Herren,



zur geplanten Zusammenlegung von 3sat und ARTE bitte ich Sie, dies noch einmal zu überdenken.

Beide Sender haben ihre Berechtigung.

Für die Beiträge in Kunst, Kultur und Wissenschaft der beiden Sender sollte genügend Budget bereitgestellt werden.

Kunst, Kultur und Wissenschaft erhöhen Bildung und Empathie, dies ist für die zivilisatorische Weiterentwicklung unserer Gesellschaft unabdingbar.



Mit freundlichen Grüßen

Wolf Lackmann
Lahann Ich möchte 3sat und arte so wie es ist erhalten.
Lahmeyer, Günter Hallo!

Arte und 3SAT sind DIE Leuchttürme der Öffentlichkeit Rechtlichen! Und ausgerechnet da soll gespart werden!? (Seit ihr schon so von den Nazis unterwandert?) (in den Talkshows bekommen die extremen viel zu viel Zeit geschenkt.... allerdings hätte mich interessiert, wie man denn einen Krieg einfriert, ohne die Opfer total zu vernichten)

Gute Info - Sendungen haben eh schon Seltenheitswert. NANO!!! Die täglichen Nachrichten aus der Wissenschaft! Einfach super! Nur eine Sendung ist im Prinzip genauso gut und kommt ohne Bild, Forschung aktuell - dlf. Wenn 3SAT ausnahmsweise etwas sendet, was mich nicht interessiert - dann Arte, Phoenix, ZDFinfo oder die Dritten!(nicht die Zähne) Statt die Sender zu ruinieren, sollte es besser nach deren Vorbildern (mindestens einen) weitere(n) Sender geben, nenne "meine Erfindung" mal "EuroBrain"! Mit kulturellen und vor allem wissenschaftlichen Themen aus der EU und Norwegen und (little) Großbritannien (synchronisiert in den wichtigsten Sprachen) . Uni-tv könnte es auch heißen. Angeblich verdoppelt sich heute das Wissen der Menschheit alle 2 Jahre, kommt aber offenbar nicht bei uns Normalbürgern an! Es muß unterhaltsam verpackt werden, sonst ist es wie mit der Fraunhofer und MaxPlanck App - kennt außer mir niemand!

Die Dritten sind noch gelegentlich sehenswert. Quarks, Maithink... . Sonst freut man sich ja schon über die Quiz Werweißdenn... und co. Ich kann mich noch an Bilder aus der Wissenschaft (zdf) und Forschung und Technik (ard) zur Primetime erinnern. Scobel ist gut (natürlich 3SAT), davon könnte es aber mehr geben. ZDFinfo ist noch so ein Licht im Dunkel, sowie Phoenix. Ich bin der Meinung an den Öffentlichkeit Rechtlichen darf kein Cent gespart werden! Im Gegenteil! Ich bezahle (sogar gerne) , da möchte ich auf Evidenz und Qualität vertrauen! Apropos Qualität - ich vergaß sträflich - BRalpha!

ps Die dlf-App wurde durch Schrott ersetzt, mit der vorherigen konnte man Sendungen noch Monate später hören. Die aktuelle App funktioniert auf keinem meiner Geräte, auch nicht auf meinem neuen Tablet.

ps2 Danke für den DLFunk und nova! (für unterwegs) (bestenfalls gibt es da noch BOB und Radio21, wer auch immer dahinter...)

VGvG (notfalls mehr Werbung)
Lahmeyer, Günter Hallo! {seit heute vormittag versuche ich diese Mail zu schicken. Fehlfunktion? oder Ignoranz?} letzter Versuch:

Arte und 3SAT sind DIE Leuchttürme der Öffentlichkeit Rechtlichen! Und ausgerechnet da soll gespart werden!? (Seit ihr schon so von den Nazis unterwandert?) (in den Talkshows bekommen die extremen viel zu viel Zeit geschenkt.... allerdings hätte mich interessiert, wie man denn einen Krieg einfriert, ohne die Opfer total zu vernichten)

Gute Info - Sendungen haben eh schon Seltenheitswert. NANO!!! Die täglichen Nachrichten aus der Wissenschaft! Einfach super! Nur eine Sendung ist im Prinzip genauso gut und kommt ohne Bild, Forschung aktuell - dlf. Wenn 3SAT ausnahmsweise etwas sendet, was mich nicht interessiert - dann Arte, Phoenix, ZDFinfo oder die Dritten!(nicht die Zähne) Statt die Sender zu ruinieren, sollte es besser nach deren Vorbildern (mindestens einen) weitere(n) Sender geben, nenne "meine Erfindung" mal "EuroBrain"! Mit kulturellen und vor allem wissenschaftlichen Themen aus der EU und Norwegen und (little) Großbritannien (synchronisiert in den wichtigsten Sprachen) . Uni-tv könnte es auch heißen. Angeblich verdoppelt sich heute das Wissen der Menschheit alle 2 Jahre, kommt aber offenbar nicht bei uns Normalbürgern an! Es muß unterhaltsam verpackt werden, sonst ist es wie mit der Fraunhofer und MaxPlanck App - kennt außer mir niemand!

Die Dritten sind noch gelegentlich sehenswert. Quarks, Maithink... . Sonst freut man sich ja schon über die Quiz Werweißdenn... und co. Ich kann mich noch an Bilder aus der Wissenschaft (zdf) und Forschung und Technik (ard) zur Primetime erinnern. Scobel ist gut (natürlich 3SAT), davon könnte es aber mehr geben. ZDFinfo ist noch so ein Licht im Dunkel, sowie Phoenix. Ich bin der Meinung an den Öffentlichkeit Rechtlichen darf kein Cent gespart werden! Im Gegenteil! Ich bezahle (sogar gerne) , da möchte ich auf Evidenz und Qualität vertrauen! Apropos Qualität - ich vergaß sträflich - BRalpha!

ps Die dlf-App wurde durch Schrott ersetzt, mit der vorherigen konnte man Sendungen noch Monate später hören. Die aktuelle App funktioniert auf keinem meiner Geräte, auch nicht auf meinem neuen Tablet.

ps2 Danke für den DLFunk und nova! (für unterwegs) (bestenfalls gibt es da noch BOB und Radio21, wer auch immer dahinter...)

VGvG (notfalls mehr Werbung)
Lähn, Peter wir brauchen Vielfallt. Mich regen die Sprachfestlegungen im öffentlci rechtlichen Rundfunk auf, warum gibt es keine anderen Islamismen als Radikale ? Daher muss ich mir andere Formulierungen über BBC, TV5, CNN und al jasiera holen. Wenn Arte, 3Sat und Phönix und Euronews eingestellt werden brauchen wir nur noch RTL. Wollt ihr das ? Ihr treibt uns Richtung Diktatur und AfD. Wenn ich Informationen bekomme kann ich mir selber eine Meinung bilden. Wenn ARD und ZDF zusammen gelegt werden wird es niemand bemerken, es sind Blockflöten. Vielfallt statt eintönig ist die Lösung. Das Denken muss dem mündigen Bürger überlassen werden. Nicht sich selbst ins Knie schießen, bitte.
Lamprini Antoniou Sowohl ARTE als auch 3Sat sind Sender für die es sich lohnt den Fernseher einzuschalten. Die Zusammenlegung würde der kulturellen Vielfalt nicht gerecht werden.

Als Migrantin finde ich es Schade wenn deutschsprachige Kultur, die sich europaweit vorzeigen lässt und für jeden zugänglich ist so gewaltsam ausgelöscht wird.

Ein absoluter Imageverlust der deutschsprachigen Kultur! Schade…
Lange, Helgard Sehr geehrte Damen und Herren, eine Zusammenlegung verschiedener Sender, z.B. Arte und 3 Sat bedeutet natürlich auch eine Kürzung der Vielfalt des Programms. Besonders das Thema Wissenschaft wird wohl darunter leiden. Ich als Bürgerin erwarte von meiner Regierung das sie dafür sorgt, dass ich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich informiert werde. Wird diese Möglichkeit weiter eingeschränkt, spielt das den Antidemokraten weiter in die Hände. Die AfD reibt sich die Hände weil sie es wieder geschafft haben die "alten" Parteien vor sich her zu treiben. Ich bin bereit auch einen höheren Rundfunkbeitrag zu bezahlen um das Programm aufrecht zu erhalten oder besser noch auszuweiten. Die Reform ist das Gegenteil von dem was wir im Moment benötigen, um Demokratie und Vielfalt zu erhalten. Bitte lasst euch nicht von der AfD vorführen, wenn ihr Ihre Themen übernehmt, werdet ihr trotzdem nicht gewählt.



Mit freundlichen Grüßen

Helgard Lange
Lange, Michelle Sehr geehrte Damen und Herren,



vielleicht wäre das ein Lösungsvorschlag:



Es gibt, neben ARD und neben ZDF einen Sender, wie Phoenix oder 3sat, nur mit Dokumentationen, einen Sender wie Kika nur mit dem Kinderprogramm, dann aber auch mit informativen Sendungen wie "Die Sendung mit der Maus", einen reinen Nachrichtensender, wie tagesschau24 und alle weiteren Sender, wie One fallen weg. Wichtig wäre es z.B. den Spielfilm aus dem Jahr 2021, im ZDF: "Die Welt steht still" in der ZDF Mediathek über die nächsten 30 Jahre zu lassen und nicht, wie jetzt, zu entfernen. Viele Apps oder Weiteres werden häufig nicht genutzt.



Wichtig ist auch der Programminhalt und die Zuschauerinnen und Zuschauer sollten hierbei eine größere Beachtung finden, denn letztendlich zahlen wir alle die Rundfunkgebühren. Ich sehe, wie seit April 2023 Menschen, aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Alters um einen Spielfilm, bestehend aus mehreren Teilen oder einer Serie mit einer Dokumentation zur Coronapandemie in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken, bitten. Aber bis heute ist nichts geschehen.



Ebenso müssen Betroffene von Long-Covid in Berichten und Dokumentationen "sichtbar gemacht werden" und das bitte nicht erst nach 23.00 Uhr, wo die meisten Berufstätigen schon im Bett liegen, sondern zu einer Zeit, wo die Meisten diese Beiträge auch sehen können, wie zwischen 18 und 22 Uhr. Es müssen neue Therapieformen im Fernsehen aufgezeigt werden und ein Coronaupdate wäre auch super, weil gerade jetzt erkranken wieder viele Menschen aus meinem Umfeld an Corona.



Damit das Thema Corona einmal im Jahr "gebündelt" im Fernsehen in ARD oder im ZDF zu sehen ist, wäre auch die Einführung eines Tages "der Erinnerung an die Coronapandemie" möglich, so wie jetzt, der 3. Oktober ansteht und es dann viele Spielfilme, Berichte und Dokumentationen zur DDR-Geschichte und der Wiedervereinigung gibt. Oder am 9. November. Hier werden viele Filme zum Nationalsozialismus gezeigt.

Mein Vorschlag für die Politik wäre hierbei der 18. März. Ich glaube auch: Wir sind den Angehörigen der Coronatoten und den Betroffenen das auch einfach schuldig.



Vielen Dank, dass man "uns" zu einer Stellungnahme "eingeladen hat"
Langer, Luisa Sehr geehrte Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb,



wie mir gerade in der Kultursendung „Skala“ auf WDR 5 zu Ohren gekommen ist, sollen im Rahmen der Einsparungen des ÖRR, die Kultursender ARTE und 3sat zusammengelegt werden. Diese geplante Entscheidung ist für mich absolut nicht nachzuvollziehen und wäre meiner Ansicht nach ein fataler Fehler.

Als Mitte 30-jährige bin ich an der Schnittstelle zwischen linearem Fernsehen und digitalen Angeboten. Ich verfolge NOCH regelmäßig das reguläre Fernsehprogramm. Die beiden Sender ARTE und 3sat gehören für mich zu den wenigen attraktiven, sehenswerten, abwechslungsreichen, informativen und differenzierten Fernsehkanälen, die im linearen Fernsehen des ÖRR existieren und mich zum Einschalten bewegen. Dabei jeder Sender für sich, wie er ist. Außerdem funktioniert das Programm, sowohl von ARTE als auch von 3sat, wie ich es nur aus eigener Erfahrung beurteilen kann, generationsübergreifend.

Ich bitte Sie die geplante Entscheidung, die Kultursender Arte und 3sat zusammenzulegen, noch einmal zu überdenken!



Mit freundlichen Grüßen

Luisa Langer

Gütersloh
Larissa Behnisch Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich plädiere entschieden gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat!



Trotz verständlicher Sparzwänge sollte die Kulturlandschaft nicht immer weiter ausgedünnt werden. Warum wollen Sie den Sendern, die nur der einfachsten Unterhaltung dienen, die Möglichkeit unsere Gesellschaft zu informieren und damit auch zu formen und gestalten, überlassen?



mit freundlichen Grüßen

Larissa Behnisch
Lars Busch Ich bin gegen eine Zusammenlegung der unterschiedlichen Fernsehsender 3sat und Arte. Arte steht für mich vor allem für die deutsch-französische Verständigung und Freundschaft und sollte allein aus diesem Grunde nicht mit zusätzlichem Kulturprogramm eingeengt werden. 3sat hat eigene Programmschwerpunkte, vor allem im naturwissenschaftlichen

Bereich und der Kultur.

Ich schaue beide Sender gerne und würde auch lieber eine höhere Rundfunkgebühr bezahlen, als auf einen der beiden Sender zu verzichten. Da ich mit meinem Beitrag den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mitbezahle, steht mir auch ein Mitspracherecht bei Senderumgestaltungen zu.

Des Weiteren nutze ich Online-Angebote des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Informationsquelle - neben der nachträglichen Information über bezahlte Zeitungen. Deshalb möchte ich weiterhin Informationen über Apps wie die "Tagesschau", "ZDFheute" und "MDR aktuell" beziehen, auch wenn Informationen noch nicht im linearen Programm ausgestrahlt worden sind. Ich habe gar keine Zeit, auf die entsprechenden Sendungen im TV zu warten. Außerdem gebe ich zu Bedenken, dass von einer Beschneidung der Informationsfreiheit private Sender profitieren, die extra zu zahlende Werbung ausstrahlen und abhängig sind von politischen Vorgaben des Besitzers. (Siehe RTL-Gruppe mit n-tv oder "X" von Elon Musk)
Lars Hegenbart Das Angebot von 3sat und Arte bildet einen Gegenpol zu sämtlichen anderen Fernsehkanälen mit wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Inhalten mit internationalen Perspektiven (D, F, CH, A). Dies ist einzigartig. Eine Verschlankung dieses Angebots ist m.E. nicht hinnehmbar und wäre ein Rückschritt für die Weiterbildung und Weiterentwicklung der Bevölkerung. Unsere Demokratie braucht dieses TV-Angebot. Ein Ausweichen auf Mediatheken ist ebenso nicht zielführend für eine breite Information der Zuschauer.
Lars Hendrik Beger Stellungnahme zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks



Mit großem Bedauern nehme ich die aktuellen Reformvorschläge für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Kenntnis, da ich darin eine ernsthafte Bedrohung für die Funktionalität und die gesellschaftlich bedeutsame Rolle dieser Institution sehe. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt nicht nur eine zentrale Aufgabe in der freien und unabhängigen Berichterstattung, sondern leistet durch seine aufklärerische und kulturelle Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung unserer Demokratie.



Gerade in Zeiten multipler Krisen – sei es die Klima- oder Wirtschaftskrise, der erstarkende Rechtsextremismus oder die Verbreitung von Propaganda und Fakenews – ist ein starker und unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk notwendiger denn je. Diese Herausforderungen erfordern nicht den Abbau, sondern eine gezielte Stärkung der öffentlich-rechtlichen Strukturen, um eine faktenbasierte und umfassende Berichterstattung zu gewährleisten.



Eine der größten Gefahren der digitalen Medienwelt ist die Verengung des Diskurses durch Filterblasen. Plattformen wie YouTube und Facebook zeigen vorwiegend Inhalte, die den Vorlieben der Nutzer entsprechen, was zu isolierten Informationsblasen führt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk fördert hingegen bewusst eine breite Meinungsvielfalt und sorgt so für einen ausgewogenen öffentlichen Diskurs, der unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt.



Ein weiteres Argument ist die finanzielle Belastung durch den Rundfunkbeitrag. Doch dieser Beitrag ist eine geringe Investition in die demokratische und kulturelle Infrastruktur. Für einen moderaten Betrag erhält jeder Zugang zu hochwertiger Information, Bildung und Kultur. Besonders in Krisenzeiten ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk unverzichtbar, um gegen Falschinformationen und extremistische Einflüsse vorzugehen.



Die Geschichte zeigt deutlich: Keine Demokratie hat jemals vom Abbau öffentlich-rechtlicher Medien profitiert. Im Gegenteil – in Ländern wie Polen und Ungarn haben populistische, beziehungsweise antiliberale Regierungen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nahezu vollständig abgeschafft und dadurch ihre Macht gefestigt. Durch die Kontrolle über die Medienlandschaft konnten sie den öffentlichen Diskurs manipulieren und die Verbreitung kritischer Stimmen stark einschränken. Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie gefährlich der Abbau unabhängiger Medien für die Demokratie ist.



Insbesondere die möglichen Auswirkungen auf den Sender 3sat bereiten mir große Sorgen. 3sat spielt eine bedeutende Rolle für den gesamten deutschsprachigen Kulturbetrieb und dient als einzigartige Plattform, um kulturelle Vielfalt zu fördern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Einstellung eines solch wichtigen Senders wäre ein schwerwiegender Verlust, den weder der Kultursektor noch die Öffentlichkeit leicht kompensieren könnten.



Ich appelliere daher nachdrücklich, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht weiter einzuschränken, sondern ihn in seiner wichtigen Rolle zu stärken. Eine wertschätzende Reform, die die Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Institution modernisiert und an die Bedürfnisse unserer Zeit anpasst, ist der richtige Weg. Denn wir brauchen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr denn je – für die Stärkung der Demokratie, die Förderung von Kultur und die Verbreitung fundierter Informationen.



Mit freundlichen Grüßen,

Lars Hendrik Beger
Lars Hickmann Als besorgter Bürger, der den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als einen unverzichtbaren Pfeiler unserer Gesellschaft sieht, möchte ich hier betonen, wie wichtig es ist, 3sat und arte in ihrer jetzigen Form zu erhalten.



3sat hat den klaren Fokus auf Kultur und Wissenschaft im deutschsprachigen Raum, während arte den besonderen deutsch-französischen Blick auf die Kultur bietet und sich als paneuropäisches Projekt versteht. Diese Abgrenzung ergibt sich schon allein aus den unterschiedlichen geografischen Schwerpunkten – einerseits Deutschland, Österreich und die Schweiz, andererseits Deutschland und Frankreich. Arte basiert auf einem internationalen Staatsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich, während 3sat eine Kooperation zwischen ZDF, ORF, SRF und der ARD darstellt. Dies zeigt, dass eine Integration dieser beiden Sender nicht einfach wäre und den Rückhalt aller beteiligten Partner erfordern würde.



Eine enge Zusammenarbeit zwischen 3sat und arte gibt es bereits. Diese stellt sicher, dass unnötige Doppelungen vermieden und die vorhandenen Budgets bestmöglich genutzt werden. Besonders in Bereichen wie der Förderung junger Talente, in Kooperationen mit Kulturinstitutionen und Festivals sowie bei Preisvergaben zeigt sich diese Zusammenarbeit.



Aber eine Zusammenlegung dieser Sender würde fatale Konsequenzen haben. Es wäre ein erheblicher Verlust an Sendezeit und Budgets für die wichtigen Kernbereiche Kultur und Wissenschaft. Die Stimmen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die uns mit ihrem Wissen und ihren Perspektiven bereichern, könnten massiv an Raum verlieren. Das darf nicht passieren. Wir brauchen diese Vielfalt in der Berichterstattung und Programmgestaltung, gerade in Zeiten, in denen unabhängige und hochwertige Informationen wichtiger denn je sind.



Der Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in seiner Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Schutzschild für unser kulturelles und wissenschaftliches Erbe. Wir dürfen diesen Schutzschild nicht leichtfertig aufs Spiel setzen!
Lars Kiesewetter Moin, gerade in Zeiten wie diesen, wo es wichtig ist Menschen zu informieren, finde ich es nicht gut, dass Nachrichten- und Informationssender aus Kostengründen zusammengelegt oder gestrichen werden sollen.



Warum werden stattdessen nicht teure Sportübertragungen gestrichen?



Warum spart man nicht an Quizshows inkl der zugehörigen Gewinnsummen?



Warum spart man nicht an den unverhältnismäßig hohen Gehältern der Intendanten?



Warum spart man nicht an den vielen Talkshows oder an sinnlosen Sendungen wie "Bares für Rares"?



Warum spart man nicht an seichter Unterhaltung, wie Traumschiff oder Rosamunde Pilcher?
Lars Niebuhr Sehr geehrte Damen und Herren,

meiner Meinung nach sollte es keine konkrete Vorgabe zu der Anzahl der Radiosender geben und die Anzahl durch die Rundfunkanstalten selbst festgelegt werden. Im Vergleich zu den Fernsehsendern erreichen die Rundfunkprogramme in ihren jeweiligen Sendegebieten einen nennenswerten Marktanteil und sind ein Kern des öffentlich rechtlichen Rundfunks.

Im Fernsehen ist sicherlich die Zusammenlegung von Programmen sinnvoll, sodass jeder Sender einen eigenen Schwerpunkt wahrnimmt und Dopplungen im Spartenprogramm ausbleiben.

So gibt es mit Phoenix bereits einen gemeinsamen Nachrichtensender, sodass tagesschau24 nicht notwendig ist. Zumal es im News Bereich auch etablierte private Alternativen (ntv, Welt) gibt. Bei den Wissenssendern kann sicherlich alpha und zdfinfo zusammengeführt werden. Bei der Zielgruppe 30-50 könnten One und zdfneo in ein Programm aufgehen.

Alle weiteren Sender sind mit einem klaren Profil etabliert.

3sat als deutschsprachiger Sender, der auch als deutschsprachige Variante von TV5Monde gesehen werden kann. arte als deutsch-französischer Gemeinschaftssender hat eine europäische DNA.

Als Neuerung könnte z. B. bei dem Angebot für funk ein ähnliches Konzept wie bei arte angewendet werden und eine Kooperation mit der BBC angedacht werden, um einen europäischen Jugendkanal im Internet zu etablieren. Im Rundfunk gibt es hier ja bereits Kooperationen mit BBC One Radio.

Auch eine engere Kooperation mit Polen oder Tschechien könnte geprüft werden, hier gehen Synergien zusammen mit einem Völkerverständigungsauftrag Hand in Hand.

Mit freundlichen Grüßen von einem regen Nutzer des ÖRR

Lars Niebuhr
Lars Pechmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin sehr gerne bereit einen etwas höheren Rundfunkbeitrag zu entrichten wenn dafür die öffentliche Programmvielfalt erhalten bleibt.



In Anbetracht der aktuellen medialen Möglichkeiten sind die Programme des ÖRR eine sehr gute Orientierungshilfe ohne explizit kommerziellen Hintergrund.



Ich nutze parallel Streamingangebote (auch kommerzielle) und viele weitere Medien.

Daher weiß ich wie leicht man in die berüchtigten Filterblasen/Echokammern geraten kann.

Hier hilft tatsächlich das Angebot des „linearen“ Rundfunks um auch mal am bzw. über den Rand zu schauen.



Wenn es tatsächlich Einsparungen fachlich und nicht nur populistisch nötig sein sollten dann bitte auf den höheren Ebenen, der Bürokratie aka „dem Overhead“ anfangen.



Hier scheinen mir die Anspruchs- bzw. Gehaltsstrukturen mich nicht mehr nachvollziehbar.



Möglicherweise lässt sich hier auch das Eine oder Andere zusammenlegen.

Dies würde bei den Nutzenden wahrscheinlich nicht weiter auffallen.

Anders als die Streichung von Programmangeboten oder gar Programmen/Sendern!



Einsparpotential dürfte es auch bei kommerziellen Sportereignissen geben.

Warum dafür „Gebühren“ im aktuellen Umfang ausgegeben werden müssen erschließt sich mir nicht.



Offensichtlich gibt es hier mehr als genug und m.E. auch dazu besser passende kommerzielle Anbieter.

Ansonsten bedürfte es in dem Bereich keines Angebotsverfahrens bzw. Versteigerungen der Übertragungsrechte.



Förderung des Sports als Auftrag bezieht sich m.E. nicht auf bestimmte „populäre/kommerzielle“ Sportarten.



Hier könnte der Fokus ggf. auch auf preiswerteren „Randsportarten“ ausgerichtet werden.

Auch das könnte Filterblasen in diesem Bereich zum platzen bringen.



Mit freundlichen Grüßen



L.P.

Frankfurt am Main
Lars Petersson Ich lehne die geplante Änderung von §30 Telemedienangebote (7) in dieser Form strikt ab. Im digitalen Zeitalter kann es nicht im Sinne der Demokratie sein, gerade die regionalen Medienangebote derart zu schwächen, in dem ein strikter Sendungsbezug eingeführt wird. Lokale Nachrichten gibt es oft nur noch über öffentlich-rechtliche Angebote im Onlinebereich. Es muss die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein, über Sendungen hinaus lokale Nachrichten zu berichten, wo dies durch lokale Zeitungen, wenn überhaupt, nur noch hinter Bezahlschranken stattfindet. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung befindet sich unter Beschuss, zu ihr gehört auch ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Eine Schwächung eben dieses öffentlich-rechtlichen Rundfunks können wir uns nicht erlauben.



Kosten lassen sich an anderer Stelle deutlich sinnvoller ansparen, wenn es um teure Unterhaltungsformate am Vorabend, Berichterstattung von großen Sportereignissen oder Schlagerfestivals geht. Die Axt an der politischen Berichterstattung und Regionalnachrichten anzulegen mag vielleicht kurzfristig politisch opportun sein, aber mittel- und langfristig machen sich die Bundesländer damit an der Schwächung unserer Demokratie mitschuldig, wenn sie es verschlafen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für das digitale Zeitalter fit zu machen.
Laura Becker Arte und 3sat müssen unbedingt als 2 unabhängige Sender erhalten bleiben. Sie sielen eine herausragende Rolle für kulturinteressierte Menschen und sind komplementär.
Laura Brandt-Reichwald Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich für den Erhalt von 3sat als Vollprogramm aussprechen.

3sat ist eine wichtige Institution der deutschsprachigen Kulturlandschaft und sowohl für Publikum, als auch für Kulturschaffende, eine Instanz, die für ein differenziertes und anspruchsvolles Programm steht. Davon braucht es eher mehr als weniger in Deutschland - auch in Hinblick auf die viel gerühmte Zielgruppenfrage. Menschen dürfen und sollten von und mittels Inhalten gefordert werden und nicht nur unterhalten. 3sat kann beides.



Mit besten Grüßen

Laura Brandt-Reichwald
Laura Knobloch Ich bin schockiert über die Überlegung, 3sat und arte zusammenzulegen, und widerspreche vehement! Kultur ist essenziell für die Seele des Menschen, daran darf nicht gespart werden!
Laura Sabel Guten Tag

Ich bin gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat.

Freundliche Grüße,

Laura Sabel
Laura Schwan Dreisat ist mein Lieblingssender und sollte nicht in Arte aufgehen, sondern selbstständig bleiben. Es gibt dort Sendungen wie Kulturzeit, Nano, Buchzeit, Literaturclub. Das sind seit Jahren meine liebsten Sendungen, aber auch die Dokus und Filme mit anderen Themen sind sehr gut und besonders und nicht mit Arte vergleichbar. 3Sat muss für die detailierte Berichterstattung aus dem Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen kulturellen Bereich bleiben und nicht im Französisch- Europäischen Bereich aufgehen. Es würde etwas Sinnvolles verloren gehen.
Laura Trechsler Liebe Rundfunkkommission,



ich bitte Sie inständigst, die Eigenständigkeit von Arte und 3sat zu erhalten, da beide Sender mit ihren jeweiligen Schwerpunkten als deutsch-französische Kooperation, bzw. Zusammenarbeit deutschsprachiger Länder gute Dokumentationen, Recherchen, wissenschaftliche Beiträge, Kunst und Kultur zu bieten haben und eine Verknappung des Angebots einen riesigen Einschnitt in diese Vielfalt des qualitativen Fernsehprogramms hätte.



Nicht zuletzt aufgrund der Zunahme faschistischer Tendenzen in Europa und somit der akuten Demokratiegefährdung, benötigen wir mehr denn je ein ausgewogenes und gut fundiertes Programm als Gegengewicht zur populistischen Stimmungsmache, wie sie zB auf einigen Privatsendern leider gängige Praxis ist.

Ich wäre auch bereit, für einen Erhalt des Senders 3sat einen höheren Beitrag an Rundfunkgebühren zu zahlen oder über ein Crowdfunding-Angebot einen gewissen Betrag zum Erhalt mitzufinanzieren. Dies wäre es mit wert!



Mit freundlichen Grüßen,



Laura Trechsler
Laurent Mies Zu Paragraph 26 Auftrag: Grundsätzlich sollte der Gedanke von Subsidiarität (bei Unterhaltung und Sport) eingeführt werden. Dies meint, dass Sendungen, die nicht der Bildung und Information dienen, soweit sie von privaten Sendern ausgestrahlt werden, nicht von öffentlich-rechtlichen Sendern produziert, eingekauft oder gefördert werden. Im Vordergrund steht hier meines Erachtens die Unterhaltung und der Sport. Wenn Unterhaltung ein „öffentlich-rechtliches Profil“ haben soll, ist dies wohl ein Abgrenzungskriterium zu privaten Sendern. Soweit also private Sender, Spiel- u Rateshows senden, meistens zeitgleich, bedarf es keiner Ausstrahlung im öffentlichen rechtlichen Rundfunk (auf m.E. niedrigsten Bildungs-Niveau zur besten Sendezeit „Unterhaltung“ anzubieten, kann über diverse andere soziale Medien leicht kompensiert werden und dient nicht der Grundversorgung der Bevölkerung). Weiterhin sollte ein Verbot eingeführt werden, dass öffentlich-rechtliche Sender Formate, die Privatsender zuvor entwickelt haben, kopieren, um ein vergleichbares Angebot bieten zu wollen. Beim Sport sollte nicht um Rechte mitgeboten werden, wenn private Sender Angebote abgeben. Dies führt zum einen zu Kosten-Steigerungen und spricht zum anderen, wenn Rechte nicht verwertet werden, weil private Sender nicht kaufen, dafür, dass schon von Anfang ein Desinteresse der Zuschauer besteht. Ein dennoch beabsichtigter Kauf durch öffentlich-rechtliche Sender sollte besonders begründet, nachgewiesen und vor einer Übertragung im Zusammenhang mit dieser transparent gemacht werden bzw. müsste ansonsten ein Einkauf unterbleiben. Bei jeder Übertragung von Unterhaltungsshow oder von Sportrechten sollte am Anfang kurz auf die Kosten hingewiesen werden oder ein Hinweis erfolgen, wo diese veröffentlicht sind (eine zumindest überschlägige Kalkulation wird es vermutlich geben; dies dient der Sensibilisierung der Zuschauer und der Bevölkerung insgesamt. Transparenz erfordert die Darstellung in einer Art Gewinn und Verlust Rechnung. Der Aufwand für die Sendeanstalten ist minimal).
Laurin Dreßel Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag vom 26. September 2024



Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich nehme die Gelegenheit wahr, eine Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag vom 26. September 2024 abzugeben. Der vorliegende Vertragsentwurf sieht weitreichende Sparmaßnahmen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, die sowohl den Hörfunk als auch das Fernsehen betreffen. Ich möchte im Folgenden meine Bedenken gegenüber diesen Maßnahmen darlegen und alternative Ansätze vorschlagen.



Es ist unbestritten, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland eine zentrale Rolle für die Informationsversorgung, Bildung und Unterhaltung der Bürgerinnen und Bürger spielt. In einer Zeit, in der Vertrauen in unabhängigen Journalismus wichtiger denn je ist, halte ich es für kontraproduktiv, durch Einsparungen an den Programminhalten oder gar durch die Schließung von Sendern, die Qualität und Vielfalt des Angebots zu gefährden. Diese Maßnahmen könnten langfristig zu einer Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und somit auch der Medienlandschaft insgesamt führen.



Stattdessen sollte die Diskussion über Kostensenkungen auf andere Bereiche gelenkt werden, in denen größere Effizienzpotenziale bestehen. Ein besonders kritikwürdiger Punkt ist hier die Höhe der Gehälter von Intendanten, Moderatoren und anderen Spitzenkräften im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es ist kaum nachvollziehbar, dass Jahresgehälter von ca. 200.000 bis 630.000 Euro gezahlt werden, während die öffentliche Hand in vielen systemrelevanten Bereichen, wie der Pflege, Gehälter finanziert, die in keinem Verhältnis dazu stehen. Pflegekräfte, die täglich einen unermesslichen Beitrag zum Wohl unserer Gesellschaft leisten, erhalten oftmals nicht die Anerkennung, die sie verdienen – weder finanziell noch gesellschaftlich.



Es sollte daher dringend geprüft werden, ob Einsparungen nicht in erster Linie bei den Führungskräften des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möglich sind. Angesichts der finanziellen Herausforderungen ist es wichtig, dass auch die Verantwortlichen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Zeichen setzen und ihre Gehaltsstrukturen an die Gegebenheiten im öffentlichen Dienst angleichen. Hierbei geht es nicht um eine Entwertung der Arbeit dieser Personen, sondern um eine Anpassung der Bezüge an eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität, die Solidarität und Verantwortungsbewusstsein erfordert.



Insgesamt plädiere ich dafür, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Ganzes zu schützen und zu erhalten, indem die notwendigen Einsparungen nicht durch den Abbau von Programmen oder die Schließung von Sendern erfolgen, sondern durch eine gerechtere und verhältnismäßigere Vergütung der Spitzenkräfte. Es ist entscheidend, dass die Qualität und Vielfalt des Rundfunks gewahrt bleibt, um seiner Aufgabe als Informationsquelle und Kontrollinstanz auch in Zukunft gerecht werden zu können.



Ich danke Ihnen für die Berücksichtigung meiner Stellungnahme und hoffe, dass die anstehenden Reformen im Sinne einer ausgewogenen und nachhaltigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfolgen werden.



Mit freundlichen Grüßen



Laurin Dreßel
Lauster Barbara Ich bin weiterhin an qualitativ hochwertigen Sendeprogrammen interessiert.

Möglichst ohne Werbung
Lea Korcova Die Inhalte und Konzepte von Sendungen bei Arte und 3sat sind unterschiedlich und eine Zusammenfügung beider Sender wird die Breite der Informationen einschränken. Beide Sender bieten hochwertige Programme an und es wäre Schade diese einzuschränken.
Leander Brinkmann Als Mitarbeitender der technischen Direktion des Bayerischen Rundfunk möchte ich mich zu zwei Themen äußern:



1. "Zusammenarbeit und Federführerprinzip" (II. Abschnitt):

Ich habe große Zweifel daran, dass dieses Prinzip zu einer effizienten und effektiven Struktur bezüglich technischer Entscheidungen, Maßnahmen, Investitionen etc. führen wird. Die Erfahrungen der "Digitalen Erneuerung" der ARD zeigen, dass ein Federführerprinzip mit Co-Federführern eher zu Kompetenz-Gerangel und machtpolitischen Entscheidungen führt, anstatt fachlich fundierte und wirtschaftliche Beschlüsse zu fördern. Ich spreche mich deutlich für eine unabhängige technische Einheit aus, die das Mandat und die finanziellen Mittel erhält, um technische Standards für die gesamte ARD zu setzen und umzusetzen. Mittelfristig könnten damit außerdem die einzelnen technischen Direktionen der Landesrundfunkanstalten deutlich verkleinert oder gar in Hauptabteilungen umgewandelt werden, was wiederum zu erheblichen finanziellen Einsparungen führen würde.



2. UKW-Abschaltung:

Der BR aber auch andere LRAs investieren große Summen (mehrere Millionen €) in den Erhalt bzw. die Erneuerung des UKW-Sendernetzes. Neben diesen Investitionen ist die Energiebilanz von UKW-Sendern im Vergleich zu DAB-Sendern um ein vielfaches schlechter was zu einem hohen Stromverbrauch mit entsprechenden laufenden Kosten führt. Eine klare und verbindliche Aussage zu einem bundesweiten UKW-Abschalttermin könnte hier sehr viel Geld sparen.
Lee Kienle "Sehr geehrte Damen und Herren,
mit einigem Bestürzen und Unglauben habe ich von den Plänen zur Streichung von 3sat erfahren. Dabei verstehe ich durchaus, dass Einsparungen nötig sind. Dazu gehört auch, über zu viele Kanäle bzw. über zu viel überlappende Inhalte zu reden. Das gilt besonders für Inhalte, die nur am Rande zum Auftrag des ÖRR gehören, nämlich reine Unterhaltung ohne künstlerischen Anspruch und Sport jenseits von bundesweit relevanten Großereignissen. Aber bitte nicht bei Kernaufgaben des ÖRR, wozu Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumentationen, Analysen, Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur gehören. 3sat hat auch keine Überlappungen, sondern ist ein Gemeinschaftsprogramm für den gesamten deutschsprachigen D-A-CH-Raum. Es ist auch kein Sparten- und Zielgruppenkanal, nur weil er kein typisches Gedankenlos-TV sendet. 3sat macht genau in der existierenden Form Sinn. Ich bitte Sie deshalb, nicht den fatalen Fehler zu begehen, diesen Kanal zu schließen. Das wäre - auch angesichts des immer weiter um sich greifenden Populismus - ein Signal genau in die falsche Richtung!
mit vielen Grüßen ...."
Lehmann, Hartmut Für mich sind beide Sender sehr wichtig und sollten nicht zusammengelegt werden , da sie grundsaetzlich andere nicht vergleichbare Sendeaufträge verkörpern.

Es würde dem deutschsprachigen Raum ein starker engagierter , vor allem der deutschen Sprache verpflichteter Sender fehlen.

Arte und 3sat sind nicht seelenverwandt und somit nicht miteinander verschmelzbar !!!!
Leif Erikson Die Reformvorschläge gehen nicht weit genug. Es können noch mehr Sender und Hörfunkprogramme gestrichen werden. Es sollte nur noch eine minimale Grundversorgung geben. Das Medienverhalten hat sich verändert, lineare Angebote werden weniger nachgefragt. Da das bestehende System nicht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktioniert, sollten die Ländern weitergehende Streichungen von Sendern/Programmen anstreben.
Leifeld Guten Tag,

zunächst ein Lob an einen großen Teil des bisherigen ÖRR. Eine Instanz in den Medien zu haben die nicht durch Einschaltquoten und meist damit einhergehendem Sensationalismus eingeschränkt ist, sondern Fakten und neutrale Berichterstattung liefern kann ist aktuell extrem wichtig und richtig. Ebenfalls die Existenz des linearen Fernsehens/Radios bei dem viel häufiger in Themen außerhalb der eigenen "Bubble" reingeschaut wird. Dies hilft ein breiteres Spektrum an Themen/Positionen mehr Leuten zu präsentieren.



Zu den geplanten Änderungen und dem aktuellen Stand der Dinge zunächst eine Kurzfassung und anschließend etwas genauere Ausarbeitung:



Positiv:

- Kürzung der Kosten für Sportrechte



Zu wenige Informationen für eine gute Beurteilung:

- Stärkung der Interaktion mit Zielgruppen

- Orientierung der AT-Vergütung am öffentlichen Sektor

- Kodex zum Einsatz künstlicher Intelligenz



Negativ:

- Keine Informationen zu Änderungen bei der Finanzierung von Film/Serien/Unterhaltung

- Betonung des regionalen Auftrages bei gleichzeitiger Reduktion der günstigeren Spartenprogramme

- Reduktion der Spartenprogramme und Gesamtstellung von Kultur & Wissenschaft im Programm/Finanzstruktur

- Umgang mit politischen Diskussionen im Live-TV

- Verfügbarkeit von ÖRR Produktionen in der Mediathek





Etwas genauere Aufsührungen:



Kürzung der Kosten für Sportrechte:

Von den Rundfunkgebühren jeder Person (18,36€) werden allein für den Sport im ARD 0,81€ aufgewendet und haben den zweithöchsten Kostenaufwand pro Minute mit 10.014€. Damit sind die Kosten hier höher als Funk, ARTE, 3Sat, Phoenix, Tagesschau24, ONE und KiKa zusammen mit 0,62€ oder auch mehr als bei der ARD für Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und ARD Aktuell zusammen mit 0,61€ aufgewendet wird. Die Kosten pro Minute für Politik & Gesellschaft und Kultur & Wissenschaft sind im Vergleich mit 3.449€ bzw. 2943€ die günstigsten Posten.

Die Übertragung & Berichterstattung von gesellschaftlich relevanten Sportveranstaltungen (Olympia, EM/WM, evtl. Bundesliga etc.) ist wichtig und richtig, die Gesamtkosten scheinen aktuell jedoch stark auszuufern.



Stärkung der Interaktion mit Zielgruppen:

Wie soll diese Integration stattfinden und vor allem: wer sind die Zielgruppen? Menschen unter 40 scheinen ja nicht von Interesse zu sein wenn die entsprechenden Spartenprogramme trotz geringer Kosten (KiKa + funk + ONE < 0,23€) zusammengelegt werden sollen. Dabei wäre diese Zielgruppe sehr wichtig um "einem weiteren Generationenabriss entgegenzuwirken" wie selbst in den Anmerkungen zum neuen Staatsvertrag steht.



Orientierung der AT-Vergütung am öffentlichen Sektor:

Keine genauere Informationen in welche Richtung sich die Gehälter bewegen werden. Bei Gehältern der Intendanten von mindestens 245.000€ pro Jahr, und in zwei Fällen mehr als der Bundeskanzler, ist auch bei sehr hoher Verantwortung fragwürdig ob hier eine Erhöhung angebracht wäre.



Kodex zum Einsatz künstlicher Intelligenz:

Es ist grundsätzlich zu wünschen dass es klare Regeln zur Nutzung von künstlicher Intelligenz im ÖRR gibt ohne einen negativen Einfluss auf Objektivität, Korrektheit und Qualität der Inhalte zu haben. Leider gibt es noch keine genaueren Infos dies zu beurteilen. Wünschenswert wäre wenn die oben genannten Kriterien festgeschrieben werden.



Keine Informationen zu Änderungen bei der Finanzierung von Film/Serien/Unterhaltung:

Unterhaltung ist ein Teil des ÖRR Auftrags und sollte es auch bleiben. Jedoch sind hier die Kosten, selbst wenn man Sport außen vor lässt, erstaunlich hoch mit 1,21€ (Film, Unterhaltung und Degeto (Filmeinkauf)) der Rundfunkgebühren alleine beim ARD. Zusammen mit Sport entspricht das mehr als dem halben Budget der ARD-Gemeinschaftsaufgaben von 4,10€. Dabei sind gleichzeitig die Kosten pro Minute der Kategorien Fernsehspiel (31.257€) und Spielfilm (7.320€) im ARD sehr hoch. Beim ZDF macht der Beschaffungsaufwand für Filme und Serien rund 53% der gesamten Beschaffungskostens des Senders aus.

Die unglaubliche Menge an Serien in ARD und ZDF suggeriert dass dies der Hauptauftrag der beiden Sender wäre. Eine Förderung der deutschen Film-/Serienschaffenden ist zwar gut und zu unterstützen, aber hier scheint, ähnlich wie beim Sport, die Kostensituation nicht gerechtfertigt. Die Menge an Sendezeit die hierfür aufgewendet wird ist ebenfalls mindestens fragwürdig.

Hier würde ich mir wünschen dass die Quantität gesenkt wird und im Feld der Unterhaltung mehr Wert auf einen weiteren Nutzen der Sendungen geachtet wird. Dass bei Filmen und Serien z.B. gesellschaftliche/politische Themen vermehrt Beachtung finden und mehr Unterhaltungsshows/-sendungen produziert und gefördert werden, die dem Zuschauer Werte/Informationen/kritisches Denken/... vermitteln. Beispiele hierfür wären Satireshows wie Die Anstalt oder die Heute Show, Shows wie die Carolin Kebekus Show oder MaiThinkX oder Wissens-/Quizshows wie Frag doch mal die Maus oder Gefragt - Gejagt.



Betonung des regionalen Auftrages bei gleichzeitiger Reduktion der günstigeren Spartenprogramme:

Die Dritten Programmen der ARD (NDR/RB, RBB, WDR, HR, MDR, SR/SWR und BR) erhalten von den Rundfunkgebühren pro Person alleine für Sport, Film und Unterhaltung 0,67€ und damit mehr als alle Spartenprogramme die vor einer Kürzung stehen zusammen (0,62€). Regionale Inhalte zu produzieren ist wichtig, jedoch scheinen mir hier mal wieder die Prioritäten in Schieflage zu sein.



Reduktion der Spartenprogramme und Gesamtstellung von Kultur & Wissenschaft im Programm/Finanzstruktur:

Ausgerechnet bei zwei Säulen die dem ÖRR sehr wichtig sein sollten, dem Nachwuchs und der Kultur/Wissenschaft/Wissensvermittlung, soll gekürzt werden. Siehe der Punkt Zielgruppe: es soll ""einem weiteren Generationenabriss" entgegengewirkt werden. Dennoch werden entsprechende Sender, die alle eine andere Zielgruppe haben, zusammengelegt und damit das Angebot gekürzt werden. Dabei sind auch hier die Kosten (KiKa + funk + ONE < 0,23€) sehr gering im Vergleich.

Auch bei Wissenssendern: wieso soll ein großartiger Sender wie 3Sat rausgeworfen werden, obwohl seine Kosten bei 0,02€ liegen? Er erfüllt eine andere Rolle mit einem anderen Schwerpunkt als ARTE und es sollten beide Sender weiterhin parallel erhalten bleiben. Auch bei ARD-alpha (0,02€), Tagesschau24 (zusammen mit ONE 0,04€), One und ZDF-Info (nicht separat aufgeführt) soll gekürzt werden, obwohl alle unterschiedliche Schwerpunkte und gleichzeitig sehr geringe Kosten haben. Dabei sind es genau diese Kanäle die mich am linearen Fernsehen halten. Im Privatfernsehen laufen nur seltenst Sendungen die ansatzweise an die Neutralität und Qualität der ÖRR Produktionen im Bereiche Kultur & Wissenschaft herankommen. Bei ARD, ZDF und den Dritten laufen vergleichsweise viel weniger Sendungen aus dem Bereich Kultur & Wissenschaft. Was man auch daran sieht, dass die Kosten pro Minute von Kultur & Wissenschaft mit 3.449€ die zweitniedrigsten und niedrigsten Gesamtkosten der ARD sind.

Die Gesamtkosten der Spartenprogramme und Kultur & Wissenschaft bei allen Sendern zusammen beträgt ~1,64€ pro Rundfunkbeitrag. Im Vergleich dazu wird alleine beim ARD für Sport, Film und Degeto (Filmeinkauf) zusammen 1,82€ aufgewendet. Der Finanzaufwand und die Sendezeit der Spartenprogramme und Kultur & Wissenschaft stehen damit meiner Meinung nach aktuell im Programm des ÖRR viel zu weit hinten und sollte viel stärker gefördert werden. Neben der politischen und gesellschaftlichen Bildung sollte die kulturelle und wissenschaftliche Bildung der Bevölkerung eine Hauptsäule des ÖRR sein und auch entsprechenden Raum bekommen.



Umgang mit politischen Diskussionen im Live-TV:

In den letzten Jahren hat Populismus und Stimmungsmache einen immer größeren Anteil der Aussagen von Politikern eingenommen. Viele Aussagen sind fragwürdig bis komplett falsch, werden aber höchstens in einem später online zu findendem Faktencheck als solche offengelegt. Bei Interviews, Talkshows oder Ähnlichem sehe ich keine Relevanz diese direkt Live auszuspielen. Keine Aussagen in solchen Formaten sind so dringend dass sie live ausgestrahlt werden müssen. Es sollte verpflichtend werden, dass jegliche solche Formate, die mit Politikern oder über politische Themen sind, nicht live ausgestrahlt werden dürfen. Stattdessen sollte erst ein Faktencheck zu allen relevanten Aussagen durchgeführt werden und dessen Ergebnis müssten in irgendeiner Form während der Ausstrahlung dem Zuschauer direkt im Fernsehen gezeigt werden. Damit können alle Zuschauer direkt sehen ob die Aussagen korrekt sind oder nicht. Idealerweise könnten solche Checks direkt während der Sendung im Hintergrund gestartet werden und die entsprechenden Personen mit eventuellen Falschaussagen direkt konfrontiert werden.



Verfügbarkeit von ÖRR Produktionen in der Mediathek:

Produktionen des ÖRR sind teilweise in den Mediatheken nur wenige Monate verfügbar. Alle Produktionen die durch den ÖRR (mit-)finanziert werden sollten deutlich länger verfügbar sein. Idealerweise sollten vor allem Produktionen die sich nicht auf aktuelle Begebenheiten fokusieren, z.B. Dokus, Wissenschaftsbeiträge, Investigativbeiträge, dauerhaft verfügbar sein.



Quellen für Finanzzahlen:

- https://www.ard.de/die-ard/organisation-der-ard/Finanzen-der-ARD-Einnahmen-und-Ausgaben-100/

- https://www.zdf.de/zdfunternehmen/transparenz-programmkosten-100.html
Lena Hörster Hallo, Hallo,

Also Vorschläge, die im Zeitalter von Fake News, Politikverdrossenheit und aufstrebenden antidemokratischen Kräften verlässliche online Angebote der öffentlich rechtlichen beschneiden und verzögern, sind zum einen gefährlich, vermutlich für die Demokratie, und zum anderen so sehr an der Realität und der Zeit vorbei, das ist schon ein Kunststück. Nachrichten als Sendung oder deren Inhalt aufzubereiten, ist sicher aufwändiger, als einen online Inhalt zu produzieren. Schnell und zuverlässig ohne Werbung und Sensationsgier oder Aufmerksamkeitsheischendes gebaren wichtige lokale, regionale, überregionale, Landes- und Bundesweite News auf‘s Handy zu bekommen ist wichtig. Politische Bildung ist in Medien, die zu ausgewogener Berichterstattung verpflichtet sind, doch am bessten aufgehoben und auch Demokratieverständnis kann hier vermittelt werden. Es steht aber zu vermuten, dass sich Personen, die hier kein modernen Ansprüchen genügendes Nachrichtenangebot mehr vorfinden, allgemein wo anders hin Wänden werden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Vorschläge dem Willen der Beitragszahlenden entspricht. Auch Radioprogramme sind eher individuell. Da hab ich nicht den Eindruck, dass Sender parallel das selbe senden. Da sieht es im fernsehen schon anders aus. Das betrifft übrigens dritte Programme, nicht die Angebote, die nach den Vorschlägen zusammengelegt werden sollen, was mir auch als ein nicht nachvollziehbarer Vorschlag erscheint. Wenn Gelder gespart werden müssen, schauen Sie bitte auf geldfresser und Redundanzen. Wie ich es verstehe, sind die Ausgaben für Sportübertragungen riesig, es besteht ein gewisses maß an Redundanz in unzähligen Krimi Eigenproduktionen, Quizsendungen (die Ich persönlich mag, aber völlig unerheblich) gibt es in X Schattierungen und so weiter, aber bitte, beschneiden sie nicht ein seriöses News und Bildungsangebot, weder im Funk, noch im fernsehen und gehen sie mit der Zeit, statt die öffentlich rechtlichen auszubremsen. Digitalisierung geht an so vielen stellen zu langsam, dann stecken sie doch hier nicht noch Energie in anti Digitalisierung, sonst muss uns Konsument:Innen der öffentlich rechtliche Rundfunk am Ende Eilmeldungen und andere Nachrichten noch faxen.
Lena Storzik Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte die Forderung nach Einstellung von vorhandenen TV-Sendern für problematisch, da lineare Streams sich mittlerweile (wieder) großer Beliebtheit erfreuen. So bietet die z.B. die Plattform "Pluto.tv" (aber auch andere Anbieter) eine dreistellige Zahl an sog. "FAST-Channels" an, die sich 24h täglich auf einzelne Themen (manchmal nur einzelne Sendungen) spezialisiert haben. In dieser Hinsicht wäre es falsch, die gegenteilige Richtung zu gehen und vorhandene Spartensender von ARD und ZDF weiter zu reduzieren. Für Nutzer ist es sehr attraktiv, wenn man sich nicht erst durch die die Mediatheken wühlen muss, sondern einfach einen Stream auswählen kann, der einem einerseits das bietet, was man sucht, und einen bestenfalls gleichzeitig überraschen kann.



Daher sollten die Spartensender grundsätzlich erhalten bleiben.



Denkbar wäre es, gegebenenenfalls die Sender als reine online-Streams und nach Themen anzubieten (3Sat => Kultur-Stream, ZDFinfo => Doku-Stream, ARD-Alpha => Wissenschaft & Bildung, etc.) (was für Zuschauer ohne Internetanschluss jedoch ein Verlust wäre). So könnten sich diese Streams auf ihre Themen fokussieren und dadurch auch stärker voneinander abgrenzen, so dass z.B. die Jazz-Sendungen von ARD-Alpha (Wissenschaft) nach 3sat (Kultur) wandern.



Teilweise ist es schwer vorstellbar, wie bestimmte Sender miteinander fusioniert werden könnten. Z.B. Phoenix und Tagesschau24, da Phoenix häufig stundenlange und sehr flexible Liveübertragungen hat, während Tagesschau24 einen streng getakteten Programmablauf mit viel kürzeren Beiträgen bietet. Das lässt sich kaum zusammenbringen, aber beide Sender erfüllen als Informationssender wichtige Aufgaben. Es fraglich, ob es sinnvoll ist, wie in dem Reformvertrag geschehen, an Ende quasi die Reduzierung von Politischer Berichterstattung zu fordern (denn das wäre das Ergebnis).



Auch stellt sich die Frage, ob eine reine Reduzierung der Sender wirklich zu nennenswerten Kostenersparnissen führt, oder ob nicht am Ende nur dem Zuschauer sein Lieblingssender weggenommen wird und die Programmvielfalt reduziert wird, ohne, dass dies für irgendjemanden von wirklich Nutzen wäre. Eine Fokussierung rein auf die Senderzahl ist daher zweifelhaft.





Ich habe mich hier vor allem auf die Fernsehsender bezogen, aber auch bei Radiosendern sehe ich die geforderten Reduzierungen kritisch, da vermutlich die Spartensender, die hochwertige Inhalte und Musik "abseits des Mainstreams" senden (z.B. Cosmo, BR Heimat, MDRKlassik), und damit wichtige Aufgaben des öffentlichen-Rechtlichen Rundfunks erfüllen, am ehesten in Gefahr wären.



Mit freundlichen Grüßen

Lena Storzik
Lena Weiler Ich habe mindestens 12 Jahre meiner 45 Lebensjahre im Ausland verbracht. Die Qualität de Hörfunk- und Fernsehangebots der öffentlichen rechtlichen in Deutschland, insbesondere des Deutschlandfunks und die transnationalen Kanäle wie 3sat und ARTE, waren und sind (noch) unübertroffen. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler unserer Demokratie und wichtige Keinzellen von transnationalen / europäischen Perspektiven. Diese sollten auf keinen Fall reduziert sondern eher erweitert werden! Die ÖR haben einen Bildungsauftrag, dem sie aus meiner Sicht in den großen Sendern ARD und ZDF immer weniger gerecht werden. Der intellektuelle Anspruch und die Tiefe der Sendungen ist insbesondere in den letzten 10 Jahren deutlich gesunken. Kehren Sie um! Kümmern Sie sich um die Bildung der Staats- und europäischen Bürger, nicht um Schlagzeilen- und reißerische Reportagen und platte Unterhaltung.
Leni Hopmann Ich möchte mich ganz entschieden für den Erhalt der beiden Kultursender arte und Drei Sat aussprechen. Es sind doch auch europäische Kooperationssender mit kuturellem Engagement.



Eine derart hohe Investition in die Übertragung von Männerfußball bei den öffentlich rechtlichen Anstalten erscheint mir doch zu einseitig. Ich fand es auch befremdlich, das bei der EM in Deutschland nicht einmal bei den Rahmenprogrammen Beethovens Lied an die Freude eingespielt wurde. Es liegt sogar eine Popversion vor. Da konnte man bei der Präsentation der olympischen Spiele in Paris mehr kulturelles Engagement finden und die Bilder blieben im Gedächtnis.

Man sollte es mit der Bildung nicht völlig untertreiben.
Lennart Kersting Guten Tag,

bitte erhalten Sie die Öffentlich Rechtlichen Medien in ihrer jetzigen Vielfalt!

Sparen Sie an der Verwaltung und nicht am Journalismus.

Mit freundlichen Grüßen Lennart Kersting
Lenz, Iris 3sat und arte müssen weiter unabhängig voneinander bestehen bleiben:



Die Überführung von 3sat in das arte-Programm halte ich für völlig abwegig und gänzlich verfehlt: Die noch weiter gehende Reduzierung von Kulturangeboten und -informationen ist fatal für eine offene, demokratische Gesellschaft; Kultur wurde in ARD und ZDF bereits sehr weit abgebaut bzw. an unmögliche Sendeplätze verschoben (aspekte, ttt etc.), wohingegen z.B. die tägliche Kulturzeit nicht nur zu einem vernünftigen Zeitpunkt gesendet wird, sondern auch aktuelle kulturelle, gesellschaftliche und politische Fragen ins Zentrum stellt - gerade in Zeiten, in denen die Freiheit der Kultur von rechtsradikalen Parteien in Frage gestellt wird, wäre die weitere Ausdünnung von Kulturprogrammen kontraproduktiv und fatal (vorauseilender Gehorsam?!).



Ein (mögliches!) Überführen von 3sat in arte würde somit dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender entgegenstehen und zudem eine für diese Gesellschaft nicht unwesentliche Zielgruppe ausschließen: Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor Deutschlands und die Kreativwirtschaft auch ein bedeutender Wirtschaftszweig; das sollte auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (und Rundfunk) entsprechend vertreten sein und gehört auch zu deren Bildungsauftrag.



Dass beide Sender unterschiedliche Programme, Partner und Zielgruppen haben, ist Ihnen sicher bewußt - während die zahlreichen Regionalprogramme fast ausschließlich Wiederholungen und immer wieder diesselben Beiträge zu den Themen Reisen, Kochen, Garten, Haustiere und Gesundheit zeigen, wäre eine Verschlankung - wenn nötig - hier sicher angebrachter.
Leo Bader Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in der Medienwelt allgemein nicht zu ersetzen. Er ist ein Garant für eine funktionierende Demokratie. Insbesondere der Sender 3sat mit seinen ausgezeichneten Kultursendungen wie z.B. "Kulturzeit", Übertragung des Ingeborg Bachmann-Preises etc. sollte nicht verändert werden
Leo Kaiser Gerade in der jetzigen Zeit ist es besonders wichtig besonders notwendig einen öffentlich rechtlichen Sender zu haben der glaubhaft macht was in der Welt vorgeht. Hintergrund und Analysen aufzeigt die nachvollziehbar sind. 3sat ist mit seiner Vielfalt und den beteiligten Ländern ein unbedingtes MUSS Inder Medienwelt.
Leo Naderer Guten Tag, da ich sehr gerne Wissenschafts- und Kultursendungen von 3sat (NANO, Kulturzeit) sehe würde ich es sehr schade finden, wenn dieser Sender geschlossen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Leo Naderer
Leo und Ulrike Keidel Sehr geehrte Damen und Herren,



wir gehören zum Bundesland BW und auch wir wollen als GEZ-Zahler seit 1980 eine Stellungnahme zur Entwurfsfassung abgeben.

Leider war in ZDF Heute im TV bzw. ZDF Heute im Internet am 27.09.24 kein klarer Hinweis, über welche Internetseite man sich als Bürger beteiligen kann. Auch 2 E-Mails an Info@ZDF.de blieben unbeantwortet! Durch Zufall fanden wir über eine Nachrichtensendung im BR kurz vor Abschluss der Frist den Hinweis auf Ihr Kontaktformular!

Offensichtlich war die Bürgerbeteiligung nicht wirklich ernsthaft gewünscht, ansonsten hätte man den Zugang zu Ihrem Kontaktformular bundesweit besser kommuniziert und sich nicht nur den Link auf die PDF des Entwurfs beschränkt ohne Hinweis oder Verlinkung auf die Seite der Landesregierung RLP!



Nun zu unserer eigentlichen Stellungnahme:



Wir gehören beide mit dem Alter von 60 Jahren im Prinzip zur Zielgruppe "Senioren". Seit mindestens 10 Jahren nutzen wir vermehrt private kostenpflichtige Anbieter (SKY bzw. Amazone Prime). Die Nutzung der öffentlich-rechtlichen TV-Programme beschränkt sich seitdem im Wesentlichen auf:

- Nachrichtensendungen Tagesschau, ZDF Heute, SWR Landesschau

- Sportübertragungen (Fußball, Olympia) ARD und ZDF

- Spielfilme bzw. Krimiserien, meist über die Mediathek (ZDF, NEO, One).



Nun zu 2 konkreten Kritikpunkten:



1. Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme durch drei „Schwerpunktkörbe“

Aus unserer Sicht gehen Sie bei Ihrer Sparprogramm bei der Sparte "Junge Menschen" von einer falschen Annahme aus.

Für Sie sind ZDF Neo und ONE offiziell Spartenkanäle für jüngere Erwachsene von 30 - 45 Jahre! Also dürften wir eigentlich auf Grund unseres Alters gar nicht diese Programme als interessant und sehenswert empfinden! Wir schauen dort viele alte englische Serien aus den 60er Jahren, wie Schirm, Charme und Melone oder noch ältere Spielfilme aus den 40er und 50 Jahren (ONE)! Und bei ZDF Neo auch alte deutsche Serien wie z.B. 2 Münchner in Hamburg. In allen Fällen sind die Hauptdarsteller der Sendungen schon viele Jahre verstorben und es sind für uns Nostalgie-Sendungen! Dazu noch Natur-Dokus auf NEO (z.B. Faszination Erde), ebenfalls als Erinnerungen von früheren Reisezielen!

Es erschließt sich deshalb für uns nicht, dass Sie diese beiden Spartensender in eine neue Sparte "Junge Menschen" hineinzwängen wollen, weiterhin die immer größer werdende Zielgruppe der älteren Menschen völlig ignorieren und auf ein konkretes Angebot für den größten Beitragszahler verzichten! Stattdessen legen sie einen deutlichen Schwerpunkt auf die Kinder, die immer weniger Zeit vor den öffentlich-rechtlichen TV-Programmen im klassischen Fernsehen verbringen, sondern über das Internet andere private Angebote nutzen. Die öffentlichen-rechtlichen Anstalten haben den gesetzlichen Auftrag, Angebote ausgewogen für die gesamte Bevölkerung bereitzustellen. Das ist mit diesem Sparten-Entwurf nicht in Einklang u bringen!



2. Stichwort: Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps,Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“

Eine Reduktion des Online-Angebots, z.B. der Mediatheken geht ebenfalls an der Lebenswirklichkeit vorbei! Die von uns genutzten privaten TV-Anbieter haben die Bedürfnisse des Kunden erkannt. Er will nicht mehr die festen Uhrzeiten 20.15 für den Start eines Krimis oder 19.00 Uhr für die Nachrichten, sondern will selbst entscheiden, wann es für ihn interessant ist und er Zeit hat, d.h. On Demand bzw. der zeitlich passende Start über die Mediathek ist heute üblich. Wir selbst haben früher Sendungen einprogrammieren und aufnehmen müssen, um sie später zeitversetzt gemütlich, z.B. nach dem Abendessen, anschauen zu können. Diesen Service bieten heute die privaten Bezahlsender wie Sky rund um die Uhr und die öffentlichen rechtlichen nur bedingt oder zeitlich eingeschränkt!

Und wenn Sie nun planen, auch das Angebot ihrer Mediatheken zu begrenzen, entfernen Sie noch weiter von Ihren Kundenwünschen und vergrößern die Dienstleistungs-Kluft zu den Konkurrenten!



Deshalb sollten Sie beide Kritikpunkte nochmals intensiv anschauen und Alternativen prüfen.
Leon Wilming 3sat und ARTE sind zwei der wenigen Sender die durch anspruchsvolle Filme und Dokumentationen zur Bildung beitragen und so NICHT im Privatfernsehen zu finden sind. Die Zusammenlegen halte ich daher für höchst fragwürdig.
Leonard Trautner Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist aufgrund der Rundfunkgebühren immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Es ist daher grundsätzlich sinnvoll, nach Wegen zu suchen, die Kosten zu senken oder zumindest stabil zu halten. Allerdings bin ich der Meinung, dass eine stärkere Transparenz darüber, wofür die Gebühren verwendet werden – insbesondere für die Unabhängigkeit von Regierung und Parteien – dazu führen könnte, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst. Diese Unabhängigkeit ist von unschätzbarem Wert.



Anstatt vorrangig über eine Reduzierung des Programmangebots nachzudenken, halte ich es für zielführender, gemeinsam mit den Rundfunkanstalten an innovativen Lösungsansätzen zu arbeiten. Ein Beispiel könnte die engere Zusammenarbeit oder gar Fusion von ARD und ZDF zu einer gemeinsamen Struktur sein, ähnlich dem Modell des ORF in Österreich, das mit ORF 1 und ORF 2 bereits erfolgreich praktiziert wird. Zwei Sender könnten so unter einem gemeinsamen Dach agieren, wobei einer sich auf Nachrichten und aktuelle Berichterstattung konzentriert, während der andere kulturelle und unterhaltende Formate bietet. Dies könnte die Effizienz steigern und unnötige Doppelungen, wie beispielsweise die parallele Ausstrahlung von Nachrichtensendungen, vermeiden.



Es wäre wichtig, solche oder ähnliche Optionen zu prüfen, bevor man direkt eine Reduzierung der Vielfalt in Betracht zieht, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner Einzigartigkeit ausmacht. Eine enge Zusammenarbeit mit den Rundfunkanstalten könnte so zu einer kostenbewussten und dennoch vielfältigen Programmgestaltung führen.
Leonie Drechsel Für mich wäre eine Zusammenlegung von 3 Sat und ARTE ein wesentlicher medialer Kulturverlust und käme einer Einschränkung von Gedanken- und Meinungsfreiheit gleich. Insbesondere schätze ich die KULTURZEIT als Angebot zur künstlerischen Reflexion über uns und unsere Gesellschaft und als Informationsquelle, Veranstaltungen zu besuchen!



Dankeschön für die Möglichkeit zur Stellungnahme und ich hoffe mit Erfolg!
Leonie Rippel Die Einschränkungen der digitalen Berichterstattung mit Verzögerung zugunsten der Radio- und Fernsehsendungen ist in der heutigen Zeit rückschrittig und absolut inakzeptabel. Viel zu wenige Menschen verlassen sich heute noch auf Radio und Fernsehen um an Informationen zu kommen.
Leonie Schmitt Sehr geehrte Damen und Herren,



gerade in Zeiten von fake news, Verschwörungstheorien, dem Erstarken rechtsextremer Parteien und der weit verbreiteten Sorge vieler Bürger um die Stabilität der Demokratie, kann ich nicht nachvollziehen, warum es Einsparungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk geben soll. Anders als private Sender haben öffentlich-rechtliche Medien eine Mitverantwortung für die Stabilität der Demokratie.

Hierfür braucht es einen qualitativ hochwertigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich zahle hierfür gerne Rundfunkgebühren und bin auch bereit, mehr zu zahlen. Ich finde es ein Grauen, dass den populistischen Rufen nach Senkung der Rundfunkgebühren so nachgegeben wird.

Gerade Kulturprogramme tragen zur Vielfalt und zur Bildung eines Allgemeinwissens bei. Ich bin schockiert, dass Sie planen, 3sat und ARTE zusammenzulegen.



Vielen Dank für Ihre Arbeit!



Leonie Schmitt
Leslie Franke Wir befürchten, dass die Sendezeit,Finanzen und Personal für differenzierte Analysen, Recherchen stark reduziert wird. Aber das ist genau der falsche Weg. Denn gerade in dieser Zeit braucht es Diskussion, Aufklärung, Hintergrundberichte - kurz gesagt, politische Bildung, gerade im kulturellen Bereich für den die Zuschauer*innen noch ansprechbar sind.
Letti Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge betrachte ich die aktuellen Pläne zur Neustrukturierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, insbesondere die Zusammenlegung von Sendern wie 3sat und Arte, den Abbau lokaler Radiosender sowie die Einsparungen im Streaming-Bereich. Diese Maßnahmen gefährden zentrale Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



3sat und Arte haben unterschiedliche Schwerpunkte im Kulturbereich: 3sat bietet Programme zu deutschsprachiger Kultur und Bildung, während Arte den europäischen und internationalen Kulturaustausch fördert. Eine Zusammenlegung würde die einzigartige kulturelle Vielfalt beider Sender stark einschränken.



Gerade vor dem Hintergrund, dass der Lokalteil vieler Zeitungen immer weiter zusammengestrichen wird, spielt die lokale Berichterstattung über Radio- und Fernsehsender eine entscheidende Rolle. Sollte dieser Bereich ebenfalls abgebaut werden, wird es für Bürgerinnen und Bürger immer schwieriger, regionale Nachrichten zu erhalten. Wichtige lokale Ereignisse könnten so unbemerkt bleiben.



Besonders kritisch sehe ich die Einsparungen im Streaming-Bereich. Es ist unverständlich, dass durch Gebühren finanzierte Eigenproduktionen nur für kurze Zeit in den Mediatheken verfügbar sein sollen. Solche Inhalte, die von der Allgemeinheit bezahlt werden, sollten langfristig zugänglich bleiben. Rechtliche Einschränkungen mögen bei internationalen Produktionen gelten, aber nicht bei eigenen Formaten.



Ich appelliere daher an Sie, diese Pläne zu überdenken, um die Vielfalt und Qualität der Berichterstattung sowie den langfristigen Zugang zu wichtigen Kultur- und Nachrichteninhalten zu sichern.



Mit freundlichen Grüßen

Letti
Leutsch, Rolf Sehr geehrte Damen und Herren,



da Cicero bereits vor Äonen warnte, wie schnell Demokratien zu Ochlokratien werden können (als habe er die AfD voraus gesehen) ;-), sollte es eher mehr als weniger voneinander relativ unabhängige Kultursender geben. Zumindest noch einen paneuropäischen und eventuell so etwas wie arte mit Frankreich für Polen (und Tschechien). Als "alter Wessi" wüsste ich gerne mehr über unsere östlichen Nachbarn.



Mit freundlichen Grüßen,

Rolf Leutsch, Leonberg
Lia Schnath Hallo,

ich bin Lia Schnath, 19 Jahre alt oder auch jung. ARD und ZDF finde ich grundsätzlich gut und ich schaue die beiden Sender wegen der vielen guten Spielfilme und Serien, aber auch wegen den Nachrichten und Informationssendungen. Besonders gefällt mir dabei auch der Infosender: Phönix mit den guten Dokumentationen.



Aber eines geht gar nicht: Wir sind sozusagen "die Kunden" von ARD und ZDF, aber auf unsere "Kundenwünsche" wird überhaupt nicht eingegangen. Seit Frühjahr 2023 wird auf verschiedenen Foren im Internet um die Darstellung der Coronapandemie in Form von Spielfilmen und Dokus gebeten. Und es handelt sich hierbei nicht nur um 2 oder 3 Leute, sondern um mehrere 100 Menschen vom Kind bis zum Senior. Es wird darum gebeten die gesamte Coronapandemie mit allen Ereignissen aus deutscher Sicht zu zeigen, wie mit dem 1. Coronafall bei Webasto, mit Heinsberg, Ischgl, Bergamo, mit der Ansprache von Frau Dr. Merkel an die Nation, mit dem ersten Lockdown und den täglichen Pressekonferenzen des Robert-Koch-Instituts und damit mit Herrn Prof. Wieler, mit dem Tönniesskandal, mit der versuchten Erstürmung des Reichstagsgebäudes, mit der Demo der Querdenker gegen das Infektionsschutzgesetz, mit dem 2. Lockdown, mit dem Impfen, dann im Sommer 2021 glaubten wir, wir haben das Virus "hinter uns gelassen", aber dann kam die DELTA-Variante und damit folgte der extrem schwierige Herbst 2021 mit der Operation Kleeblatt und der Brandrede von Herrn Prof. Wieler....bis heute mit Post-COVID und immer noch sterben Menschen an oder mit Corona. Und genau diese Ereignisse kann man doch ideal in Spielfilmen, in Serien und in Dokus darstellen und das auch aus unterschiedlichen Gesichtspunkten, wie mit der Bundesregierung, mit dem Robert-Koch-Institut, mit uns "normalen Leuten" und unseren Sorgen und Problemen, aber auch mit den Querdenkern, aber ganz besonders sollten die Ärzte und das Pflegepersonal im Spielfilm m Vordergrund sein mit den vielen Coronapatientinnen und Coronapatienten.

Ich wünsche mir, als junger Mensch: Das die Stimme des Publikums gehört wird und nicht einfach "abgebügelt" wird und warum auch?



Viele Grüße

Lia Schnath
Libuše Heinl Sehr geehrte Damen und Herren,

der ÖRR hat einen Informations- und Bildungsauftrag. Wenn nun die informativsten Nachrichten-, Wissenschafts- und Kultursender zusammengelegt werden und verschlankt werden sollen, dezimiert das das mannigfaltige gute Angebot für alle Bevölkerungsteile. Gerade in Zeiten von gesteuerte Desinformation und FakeNews ist es aber wichtig, dass ein so qualitativ gutes und informatives Angebot bestehen bleibt. Die Mediatheken der betroffenen Sender werden in Bildungseinrichtungen und zur Ausbildung verwendet und bilden eine reichhaltige Quelle auch in Schulen.

Bitte dezimieren Sie dieses Angebot nicht.

L. Heinl
Liehr Wolfgang 3sat muss erhalten werden, das ist Teil des öffentlich rechtlichen Rundfunkauftrages!
Lieselotte Müller Unverantwortlich, dass die kulturellen Sendungen gekürzt werden sollen. Ich protestiere gegen die Zusammenlegung von arte und 3 sat.

In der Vielfalt liegt die Stärke der Kunst!
Liisa Völkel Öffentliche Media-, Rundfunk- und sonstige Sender dürfen NICHT reduziert werden, sie sind WICHTIG für zuverlässige und demokratische Meinungsbildung und Information !

In der Medialandschaft gibt es immer mehr Privatkanäle und Portale, die Fehlinformationen, Trash u.ä. verbreiten - diese könnte man per Gesetz reduzieren.
Lilian Lücke-Hilbert Sehr geehrte Damen und Herren



mit grosser Bestürzung habe ich von dem Plan,ARTE und 3sat zusammenzulegengehört.

Ich bin damit absolut damit nicht einverstanden,da ich befürchte.dass wichtige Bereiche,die von 3sat

bearbeitet werden,verschwinden oderzusammengestrichen werden.

Nur in 3sat finde ich ,z,B,in der Sendung Nano,den kompetenten Wissenschaftsjournalismus,deer es überhaupt erst ermöglicht,sich eine Meinung zu bilden.

Auch in der Sendung Scobel wird auf hohem Niveau Wissen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen vermittelt.

Kulturzeit sehe und schätze ich wegen der vielfältigen berichterstattung aus allen Bereichen der Kultur seit Jahren



Eine Streichung oder Reduzierung dieser Sendungen bedeutet eine Verarmung unseres Kulturellen Lebens ,

die ich ,gerade in Anbetracht der vielen Fake News -Sender und Trivial angebote ,für unzumutbar halte.



Es müsste in der heutigen Zeit gerade umgekehrt sein-das Angebot eines Senders wie 3sat müsste ausgebaut und grefördert werden



Ich hoffe immer noch auf eine positive Entscheidung in dem von mir beschriebenen Sinn.



mit freundlichen Grüßen



L.Lücke-Hilbert
Liliana Schiwon-Spies Die Einstellung der Sender ARTE , 3 SAT und des KiKa finde ich unerträglich und dem Anspruch des öffentlich rechtlichen Rundfunks nicht gerecht! Diese Medien sorgen für eine so dringend benötigte Information und kulturelle Vielfalt in unserem Land ! Es drohe sonst eine drastische intellektuelle Verarmung und kulturelle Armut! Das können und wollen wir nicht zulassen !!! Viele Grüße
Lilli Planz Zur Rundfunkreform,die sicher einen Sinn hat, möchte ich bemerken, dass die Idee 3Sat u.Arte, die beiden hervorragenden Kulturprogramme bitte bitte bitte n i c h t NICHT zusammengelegt werden.

Soll die Kultur immer mehr verschwinden und das Ramba zamba Getöse der unzähligen Heiterkeitssendungen noch mehr werden. Hier könnte man sehr sparen, auch braucht es keine täglichen Ratesendungen, die für mich auch wenig Sinn ergeben bei manchmal wirklich unsinnigen Fragen. Aber es zählt ja nur die Einschaltquote!!!,

Und was den TATORT betrifft, Mord und Totschlag täglich wer braucht das eigentlich? Manchal 3 TATORTSendungen hintereinander.Hier könnte man sehr viel einsparen zugunsten der Kultursendungen!!!!

Auf der Welt ist doch genug los wie Kriege Umweltkatastrophen etc.



P.s Die kULTUR UND nIVEAULOSIGKEIT ALLENTHALBEN IST ERSCHRECKEND.
Lina Bei den geplanten, wenn auch in sich widersprüchlichen Vorhaben, des geänderten Reformstaatsvertrages, frage ich mich drei Dinge:



1. Wie sollen Ereignisse für Leib&Leben kommuniziert werden bzw. der Auftrag des ÖRR erfüllt werden? Bei einer App erwarten die Menschen darüber mit mehr als nur einem Satz informiert zu werden. Das sind die Ausspielwege von heute. Ist man in einem Funkloch, kann man lange auf die Radionachricht warten, von einer zeitnahen TV-Meldung ganz zu schweigen.

2. Wie kommuniziert man den Nutzern von solchen Plattformen, dass man auf einmal dort keine Informationen findet und bitte auf die TV-Sendung warten soll. (Viele haben gar keine mehr, Bewegtbild ins Internet zu heben, dauert.)

3. Kann man dann den Verlagen sagen, bitte unterbinden eure Podcast-Reihen und -Projekte bzw. macht dies nur, wenn ihr direkt einen längeren (!) Artikel dazu habt? (Siehe hier Nachrichtenpodcasts der Süddeutsche, Der Zeit, taz, etc)



Es scheint mir so, dass die verschlafene Digitalstrategie sowie der befürchtete Umsatzverlust durch Abwanderung der Boomber-Abo-Zahler auf dem Rücken des ÖRR ausgetragen werden soll. Doch dieser struggled selbst und muss sich bereits parallel einer anderen Reform unterziehen. Wie man mit solchen Bedingungen Informationsfreiheit, einen Bildungsauftrag und Meinungsbildung halten und unterstützen will, ist mir ein Rätsel. Und das in Zeiten, wo die Demokratie solche Formate und Sendungen mehr braucht als denn je. Diese Reformvorschläge sollten gründlichst überdacht und unabhängiger von Verlegern entschieden werden.



Vielen Dank.
Lina Notwendige Reformen sind wichtig, um die Akzeptanz des ÖRR zu erhalten.



Was ich ändern würde bzw. verzichtbar finde:



- teure Doppelberichterstattung bei Sportereignissen

- teure Sportrechte

- seichte Serien

- Radiosender mit wenig Inhalten und sich ständig wiederholender Musik (WDR 2 etc.)

- Unterhaltungsshows wie "Versehen Sie Spaß?"

- Doppelstrukturen in der Verwaltung bitte ausfindig machen und ausdünnen



Was ich unverzichtbar finde:



- weltweites Korrespondentennetz, Sendungen wie "Weltspiegel", "Tageschschau" etc.

- Deutschlandradio, Informationswellen

- gut gemachte, mutige Serien wie zuletzt "Die Zweiflers" und herausragende Fernsehfilme

- Einordnung von Politik

- Kulturwellen

- arte

- eigene Hörspielproduktion



Was ich gar nicht will:



- Streichung von Kultur- und Literaturprogrammen

- Zusammenlegung von WDR 3 und WDR 5

- vorschnelles Einknicken vor koordinierten Protestaktionen im Netz



Was ich mir wünsche:



- mehr Mut zu Ecken und Kanten

- Kurs halten: Die Demokratie braucht einen starken ÖRR!



Was mir völlig egal ist:

Ob in Radio oder Fernsehen jemand gendert oder nicht. Jeder wie er mag. Und wie man sieht: Die meisten machen es halt nicht ... also kein Grund zur künstlichen Aufregung.
Lina Hoffarth Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich würde mir wünschen, dass der Sender 3sat als eigenständiger Sender bestehen bleibt, da ich mir wünsche, dass unter anderem die Thementage auch weiterhin verfügbar bleiben und ich mir unsicher bin, ob diese im Rahmen von Arte so weiter geführt werden könnten. Außerdem würde ich mir wünschen, dass auch bei der Unterstützung von YouTube- Creatoren mehr journalistische Sorgfalt bei deren Recherchen eingefordert wird, da ungenaue Arbeit dem ÖRR schadet. Ebenfalls würde ich mir wünschen, dass aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit und der Sparmöglichkeit die Mediatheken aller ÖRR- Fernsehsender in eine große Mediathek zusammengeführt werden.
Linda Beinert Keiner kann auf den Sender.





3 Sat verzichten!!!





Ich hoffe es gibt genügend



Wiederspruch!!!



Mit freundlichen Grüßen



Linda Beinert
Linke Der ÖRR muss komplett neu gedacht werden. Dafür ist Rundfunk-Sabattjahr notwendig. Ein Jahr ohne Rundfunk, damit sich alle neu sortieren können - die Anstalten, die Nutzer, die Intendanten.



Der Neubeginn kann dann endlich den aktuellen zeitgemäßen Anforderungen entsprechen. Demokratische Plattformen - zum Austausch, Hinterfragen und Mitgestalten. Das sollte unser aller Anliegen sein.



Viel Erfolg und mit freundlichen Grüßen!
Lino Casu Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin strikt gegen eine Einschränkung des Medienangebots.



1. die Frequenzen im FM-Spektrum sind in vielen Regionen Deutschlands bei weitem von der Bandbreite nicht ausgelastet (z.B. Norddeutschland)



2. regionale FM bzw. DAB+ Sender des öffentlich Rechtlichen decken nur so das regionale Informationsspektrum ab

- habe selber 20 Jahre bei einem regionalen nicht komerziellen Sender Sendung gemacht und die meisten Moderatoren dieser Sender sind ehrenamtlich und damit kein Kostenfaktor

- Regionalzeitungen sind in den meisten Fällen in fast polypolartigen privaten Hand

- die einzige unabhängige Alternative im regionalen Bereich sind regionale FM und DAB+ Sender

- mein damaliges Radio https://radio-r.de überträgt z.B. das dortige Stadtparlament live

-> solche Informationen gibt es sonst nirgendwo

3. Im Fernsehbereich sind vielleicht so Sender, wie ZDF INFO, ARD Alpha, Phoenix und Tagesschau24 die Hauptinformationsquelle für viele Menschen

- ohne ZDF INFO gibt es kaum ordentliche Dokumentationen

- ohne Tagesschau24 gibt es nur einen Privatsender (NTV) der dauerhaft Zugang zu Nachrichten anbietet

- ohne Phoenix ist für Menschen ohne Internet kein Zugang zu Bundestagsdebatten möglich

- ohne ARD Alpha gibt es keine Vorträge und Dokumentationen auf Universitätsniveau

-> ein Einbinden in ARTE reduziert den Wissenvermittlungssauftrag der öffentlich Rechtlichen enorm



Werden sie dem Bildungsauftrag des Rundfunkstaatsvertrags gerecht und stoppen sie die Einschränkung des Medienangebots.



mit freundlichen Grüßen

Lino Casu
Linus Griebel Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,





3sat und ARTE kann man nicht zusammenlegen, denn beide Sender beruhen auf Vereinbarungen zwischen jeweils unterschiedlichen Staaten und sind somit einzigartige Projekte.

Außerdem bieten alle 2 Sender ein so vielfältiges, unterhaltsames und vor allem unterschiedliches Angebot, dass die Zusammenführung ein großer Verlust wäre.

Hinzu kommt, dass 3sat nur 2 Cent der monatlichen 18,36€ des Rundfunkbeitrags in Anspruch nimmt (https://www.ard.de/die-ard/Verwendung-des-Rundfunkbeitrags-100/).



Ein anderer Punkt ist Phoenix, das mit seinen Live-Bundestagsübertragungen und Hintergrundberichten über unsere Parlamente einen unersetzbaren Teil unseres Fernsehens darstellt.

Und Phoenix kostet laut der oben genannten Quelle nur ganze 3 Cent?!



Ich hoffe, es wird nicht an den besten Sendern unseres öffentlich-rechtlichen Fernsehens gespart werden.
Lisbeth Waltraut Rustler Die Vielfalt an Informationen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist Grundlage für das Verständnis von Demokratie, ihre Abläufe (auch dafür,dass manches länger dauert, dass aber auch jeder Betroffene Rechte und Pflichten hat), die Abläufe in öffentlichen Einrichtungen usw.



Inzwischen wurden aus den öffentlich-rechtlichen Sendern schon seit Jahren leider Kulturbeiträge, die nicht unbedingt den allgemeinen Zeitgeschmack darstellen in 3Sat bzw. ARTE "ausgegliedert". Diese Kulturvielfalt, die einerseits eine Besonderheit des deutschsprachigen Raums, andererseits europäische Besonderheiten und gleichzeitig ihre Gemeinsamkeiten ausmachen, soll anscheinend "eingeebnet" werden indem 3SAT in ARTE aufgehen soll.



Diese Einschränkungen beschädigen die Demokratie und spielen den Extremisten jeder Coleur in die Hände. Einheitsbrei statt Vielfalt, "abgeflachte" Information statt breites Wissen - soll das wirklich die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sein???
Liselotte E.C. Lucas Hallo zusammen,

ich schaue vornehmlich im TV öffentliche Sender. Nämlich ARD, ZDF, 3SAT, ZDF Neo, One, sowie auch ARTE und die Regionalprogramme.

Bei One ist es möglich einige Sendungen im Zweikanalton in der Originalsprache anzusehen, besonders in Englisch am Mittwochabend. ARTE bietet zwar Französisch im Zweikanalton an, aber dies spreche ich nicht, leider werden englischsprachige Originalfilme auch nur in französisch ausgestrahlt.



3SAT und ARTE bitte weiterhin getrennt lassen. Ich bin über 60 Jahre alt, also nicht mehr jung ;-).

Daher bitte unbedingt auch ZDF Neo und One weiterhin getrennt ausstrahlen! Diese beiden sind sowieso meine meist angeschauten Sender!!



An KiKa bin ich nicht interessiert und Privatsender schaue ich äußerst selten an.



Also bitte 3SAT, ZDF Neo und One weiterhin in der jetzigen Form bereitstellen!



M.E. sollten mehr Filme oder Dokus im Zweikanalton in Originalsprache auf möglichst allen Sendern angeboten werden.



Mit freundlichen Grüßen
Loddo, Franko Sehr geehrte Damen und Herren,



sparen sie nicht an Wissensvermittlung und Bildung!!!



Die Sender, die sie nun in "Körbchen" zusammenfassen wollen, sind die Einzigen mit einem vernünftigen Inhalt.



Soll "RTL1-100" die Allgemeinbildung weiter reduzieren?



Die PISA-Studien der OECD sprechen doch eine klare Sprache!



Erweitern sie eher die Vielfalt oder erhalten sie die bestehende Vielfalt wenigstens, danke.
Lore und Rainer Talmon Sehr geehrte Damen und Herren,



Wir sind schockiert darüber, dass 3-sat und Arte zusammengelegt werden sollen und verstehen diese beabsichtigte Entscheidung absolut nicht.

Die beiden Sender sind sehr unterschiedlich in ihren Formaten und wir können nicht verstehen, dass bei so qualitativ hochwertigen Formaten zusammengestrichen und somit gespart werden soll!



Soll das Feld der Medien in Zukunft mehr den Rechtsextremen, den sogenannten Querdenkern, denen die von Lügenpresse reden, überlassen werden.

Wir wollen auch nicht, dass sich in Zukunft das Gewicht von den Öffentlich Rechtlichen immer mehr zu den privaten Sendern und zu Informationen aus dem Internet verschiebt.



Gerade in unserer Zeit sind solche Sender wie 3-sat und Arte extrem wichtig!



Wir bitten Sie dringendst ihre Entscheidung grundsätzlich zu überdenken und hoffen, dass uns diese beiden Sender mit all ihren Programmen auch in Zukunft erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen



Lore und Rainer Talmon

Lorena R. Der Entwurf und die Streichung der noch gerade so vielfältigen Angebote stellt einen fatalen Einschnitt in die öffentliche Wahrnehmung von unabhängiger Kunst, Kultur und Bildung dar.

Ein derartiger Vorstoß kann für niemanden mit einem demokratischen Verständnis wünschenswert sein.
Lorenz Baader Sehr geehrte Damen und Herren,



sollte sich die Politik genötigt sehen die beiden einzigen sehenswerten TV-Kanäle Deutschlands, 3sat und Arte, streichen bzw. zusammenlegen zu wollen, dann bedeutet das für das Kulturfernsehen GUTE NACHT DEUTSCHLAND - die blaue Partei wird sich über soviel Dilettantismus sicherlich diebisch freuen....



MfG



Lorenz Baader
Lorenz Böckl Ich bin außerordentlich enttäuscht und es macht mich geradezu wütend, ausgerechnet 3 SAT, ARD Alpha und Phönix abzuschaffen. Dieser " engagierte Zukunftstrat" ( SZ 7.10. )was sind das für Leute, was für Kulturbanausen geradezu Barbaren. Es sind überwiegend die Programme weshalb ich überhaupt noch mein TV Gerät einschalte.

Dann der Vorschlag 3 SAT in ARTE zu integrieren, wo doch Arte jetzt schon oft zur Hauptsendezeit Krimis und Western zeigt und alle Klassischen Musiksendungen in der Nacht zeigt. Kann ich anspruchsvolle Kultursendungen nur in der Nacht anschauen und anhören. Unmögliche Vorschläge sind das, ich bin ja schon alt und könnte sagen ist mir egal, schafft nur alles ab was mit Kultur zu tunhat.

Ich bin ein anspruchsvoller TV und vor allem Hörfunkhörer und weiß es sehr zu schätzen was ARD und ZDF leisten und bedanke mich dafür sehr aber diese Änderungen haben mich entsetzt und aufgebracht.

Freundliche Grüße L.Böckl
Lorenz Seehofer Es mangelt den ÖRR ein transparentes Qualitätsmanagement. Dieses führt zu persistierenden Qualitätsmängeln und reduziert die Akzeptanz.

Vorgeschlagen wird daher folgende Ergänzung zu §26 (2):

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden die journalistischen Standards weiterentwickeln und dazu ein Qualitätsmanagement aufsetzen. Dieses umfasst insbesondere eine kontinuierliche Messung der Relevanz, des Wahrheitsgehalts, der Objektivität und Unparteilichkeit sowie weiterer Kriterien.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements werden die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten regelmäßige Benchmarks des erreichten Qualitätslevels gegen einen repräsentativen Querschnitt aus dem Medienmarkt durchführen.

Die Ergebnisse dieser Benchmarks bilden die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Art und Inhalt des Angebotes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
Loretta Bös Gerade in der heutigen Zeit muss der Rundfunk aufklären auch in Kultur Programmen. Sollten diese wegfallen wird es noch mehr dubiose Fakes geben. Die öffentlich rechtlichen haben einen Auftrag und dafür zahlen wir auch Gebühren
Lothar Cremers Sehr geehrte Damen und Herren,
ich befürworte eine sehr stringente Reduzierung der Kosten des öRR - bei gleichzeitig
gesicherter Qualität- durch die Zusammenlegung von ZDF und ARD. Zur Begründung:
Das ZDF war seinerzeit als "konservative Alternative" zur ARD entstanden, weil der
Eindruck einer (einseitig) tendenziell linkslastigen Ausrichtung entstanden war. (Das
Umfrageergebnis, wonach mehr als 60% des WDR-Personals links-grün orientiert ist,
wiederholt diesen Aspekt offenbar). Diese ihr zugedachte Positionierung des ZDF hat es
nicht erfüllt, sondern heutzutage finden sich ARD und ZDF im Einklang. Die seinerzeit
angestrebte Meinungsvielfalt ist inzwischen durch private Sender (N-TV, WELT, RTL,
SAT1...) ausreichend erfüllt. Bei Sportübertragungen lassen sich erhebliche
Kosteneinsparungen erzielen, indem keine parallelen Teams zu Großereignissen (EM,
WM Olympische Spiele etc.) entsandt werden.
Kritik richtet sich auch gegen die (überflüssige) wöchentliche Vielzahl von „Talk-Shows“
und „Koch-Shows“. Auch ist es mehr als unverständlich, dass z.B. viele Spartensender als
bloße "Abspielstationen" für (überwiegend) US-amerikanische Serien und Spielfilme
agieren.
Ausdrücklich herausnehmen aus den Kürzungsmaßnahmen möchte ich PHOENIX und 3
SAT, wenngleich eine Zusammenlegung von 3 SAT mit ARTE sinnvoll erscheint. Auch
herausnehmen aus weitreichenden Kürzungsmaßnahmen möchte ich DLF/DLR, der aus
meiner täglichen Hör-Erfahrung (inzwischen) weitestgehend auch andere Positionen
außer denen des „Mainstreams“.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Cremers
Bad Godesberg
Lothar Ebbers Ich halte es für nicht sachgerecht, dass ein Programm wie PHOENIX, bzw. dessen Nachfolger nach Zusammenlegung mit einem anderen Spartenkanal, ab 2033 nur noch online verbreitet werden soll. Gerade aktuelle Berichterstattung muss auf den klassischen Verbreitungswegen empfangen werden können.
Lothar Englert Sehr geehrte Damen und Herren,

3Sat erfüllt Mustergültig seit 40 Jahren den Auftrag, den das öffentlich rechtliche Angebot erfüllen sollte.

3Sat verbindet, qualitativ hochwertig und mit Niveau, die Sparten Journalismus, Bildung, Kunst, Kultur, Musik und Geschichte miteinander. Diese Programmstrukur bietet kein anderer Sender. Eine Zusammenführung von 3Sat und dem ebenfalls hervorragenden Sender Arte, der eine wesentlich andere Programmstruktur hat, wäre das Ende der Einmaligkeit dieser Sender und der Beginn von Mittelmässigkeit. Es wäre ein extreme Verschlechterung der öffentlich rechtlichen Medienlandschaft. Auf die kostenintensiven und zahlreichen Talkshows im Ersten und Zweiten, die immer wieder unreflektiert die gleichen Politikprofis ihre Texte runterspulen lassen und keine Themenvielfalt bieten, könnte wiederrum ich größtenteils verzichten.

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Englert
Lothar Flieger Endlich wird mal etwas für eine bessere Runfunksituation getan, wir haben viel zu viele Sender und zu wenig Qualität, mir geht diese Reform nicht weit genug, auch die Regionalprogramme könnte man reduzieren, SR und SWR es reicht ein Sender, auch die ganzen NDR Sender könnte man zusammenlegen oder so wie in den 60er von 18 bis 20Uhr Regional ausstrahlen sonst das ARD Programm. Das letzte dreiviertel Jahr hat es so wie so nur Wiederholungen gegeben ebenso könnte man denken das auf neo eine Wiederholungsschleife eingeschaltet ist. Das Programm ist auf keinen Fall das Geld wert das wir dafür Bezahlen. Also lieber vier oder sechs gute Programme wo auch gute Filme laufen als so ein Wust von Wiederholungen und Programmen.
Lothar Fuchs Sehr oft nutze ich die sehr interessanten und informativen Programme der beiden Sender ARTE und 3Sat.

Die geplante Zusammenlegung dieser beiden Sender halte ich nicht für sinnvoll, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die derzeit vorhandene große Themenvielfalt in der Programmgestaltung durch diese Zusammenlegung in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Ich bitte Sie deshalb, die große und hohe qualitative Vielfalt der journalistischen Arbeit dieser beiden Sender nicht durch eine Zusammenlegung einzuschränken.
Lothar Girrbach Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schaue gerade 3sat und Kulturzeit. Ich kann mich nur der Auffassung der Sendung anschließen.



Für mich ist das ein absoluter Rechtsruck, aber ganz weit nach rechts.

3sat muss bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

Lothar Girrbach
Lothar Hennhöfer ich bin für den Erhalt des eigenständigen 3sat- Programms.



Es ist der einzige Sender, der qualitativ hochwertige Sendungen aus dem gesamten duetschsprachigen Raum bietet.



Ich nutze den Sender mehrmals pro Woche.
Lothar Knebel 3SAT und Arte müssen im Hinblick auf zuverlässige und fundierte Informationen nicht nur getrennt erhalten, sondern noch stärker gefördert werden.



Wissenschaftliche begründete Nachrichten und Informationen, sowie kulturelle Bildung sind nicht nur heute sondern auch zukünftig Aspekte, die nur der öffentlich, rechtliche Rundfunk garantieren kann.

Unabhängig davon, wie niedrig die Einschaltquoten zur Zeit sind.

Bildung und Kultur müssen vorrangig gestützt werden und bleiben.
Lothar Mohr Unsere erste Wahl beim Fernsehprogramm ist 3Sat.

Wir schätzen Sendungen wie NANO und Kulturzeit, Beiträge zu Wissenschaft und zu neuesten Entwicklungen gegen den Klimawandel und ähnliche Themen, die journalistisch gut recherchiert sind und ohne die in social media üblichen Überzeichnungen daher kommt.

Wir hoffen sehr, dass diese Inhalte nicht den "Schrumpfungsmaßnahmen" zum Opfer fallen.
lothar mueller Sehr geehrte Damen und Herren, um es kurz zu machen [ich liege seit Tagen nach einer OP im Krankenhaus] wollte eigentlich zuhause in Ruhe und fundiert eine Stellungnahme abgeben und habe soeben auf Kulturzeit in 3sat den entsprechenden Bericht noch einmal gesehen. Nun also die Kurzversion auf der Handytastatur:



Ich bin entsetzt - gerade in diesem Krisen und demokratiefeindlichen Zeiten an Kultur sparen zu wollen, halte ich für brandgefährlich!



Gerade 3sat liefert so wertvolle Beiträge zu Wissen Politik, Bildung, Kunst und Kultur - Finger weg!!



Lothar Müller

Playing Arts Netzwerk Spiel und Kultur

Alle Guten Geister [Langzeitfotoprojekt]

Projektmanagement 'Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys' [DASMAXIMUM KunstGegenwart Traunreut]

Projektmanagement 'Lebendige Dorfmitte Tyrlaching'

Gemeinderat Tyrlaching

Mitglied in zahlreichen Fördervereinen von Museen

gestaltender Künstler

tätig in der Erwachsenenbildung und bei Kulturprojekten auf dem Land



optionale Anhänge spare ich mir und grüße mit Joseph Beuys: "Jeder Mensch kann jeden Tag etwas vernünftiges tun" - tun Sie bitte das Ihre.
Lothar Petzold Sehr geehrte EntscheiderInnen, bitte setzen Sie sich dafür ein, dass nicht wieder an der Kultur zuerst gespart wird. Wir haben doch wohl gelernt, dass Bildung "etwas" kostet - und dass nur verstärkte Bildung hilft gegen die Bedrohung von rechts und/oder die Bedrohung aus der Finanzwelt. Kultursender zusammenlegen heißt in meinen Augen, dass Redaktionen verkleinert werden, dort der Arbeitsdruck steigt - oder das Programm wird flacher und damit der Auftrag des ÖRR nicht mehr erfüllt.

Da bin ich ganz entschieden dagegen!

Mit freundlichen Grüßen, L. Petzold
Lothar Riedel Schon wieder vergessen?

Nur Kultur kann der Barbarei entgegen treten,

die im Begriff ist, sich die Welt zurück zu erobern.

Eine unsägliche Idee, dann eine wichtige Plattform

für die 3 deutschsprachigen Länder zu zerschlagen.

Wo sollte man sonst Informationen bekommen - und wann? -

wenn zB ‚Aspekte‘ zur Unzeit hinter zwei Spaßvögel platziert wurde

am späten Freitag.

‚arte’ sollte vollauf in der Mission Deutsch-Französische

Verständigung aufgehen, um die es sehr schlecht steht - mit eher mehr als weniger Beiträgen dazu.
Lothar Sander Sehr geehrte Damen und Herren

sehr geehrte Ministerpräsidenten/in der bundesdeutschen Länder

sehr geehrte Medienschaffende auch über Ländergrenzen hinaus,



heute wende ich mich an Sie, da ich eine wesentliche Einschränkung nicht nur beim öffentlichen Rundfunk auf uns zukommen sehe, die gerade in diesen turbulenten Zeiten nicht als zeitgemäß sehe.

Sie möchten sparen bei den wesentlichen wichtigen Programmen und -angeboten, die gerade unsere föderale Strukturen und Freiheiten auszeichnen.

Brauchen wir nicht eher mehr Spartenprogramme-/angebote in Bildung, Politik, Kultur, Marktgeschehen und Wissenschaft?



Was wir nicht brauchen ist hochauflösendes TV und noch weniger Ultra HD (4K), für Bildung, Politik, weniger Talkshows, mehr #PHOENIX reicht oft eher SDTV vollkommen aus und kann übrigens auch energiesparsamer und ressourcenschonender - somit auch klimafreundlicher - mit einfachen SD-Empfänger und geringeren Netzbelastungen vollkommen für ALLE ausreichend übertragen werden.



Für mehr Wissenschaft, Landeskunde, Kultur ist HDTV die sinnvolle Qualität die besseren Wahl und damit vollkommen ausreichend, alles andere (höherwertige) wäre eine reine Geld- und Ressourcenverschwendung.



Bitte lassen Sie weiter für die nicht so betuchten Menschen eine SD-SAT-Auflösung und Ausstrahlung über 2025 weitlaufen. Ebenso unverzichtbar ist das UKW-Broadcasting, auch für Gefahrsituationen und bei extremen Wetterkapriolen wenn die Netze wie im Ahrtal ausfallen. Freifunk-WLAN-Meshnetz würden in solchen Situationen zur Kommunktion von Netzknoten zu Netzknoten möglich sein und ist dem privatwirtschaftlichen Mobilfunk überlegen.



Über das Telekolleg II und der damaligen Kooperation mit dem WDR konnte ich vom Herbst 1984 bis 1986 die Fachhochschulreife erwerben und anschließend Elektrotechnik, Informatik und Geographie studieren. Wir konnten damals in der Nähe des Dreiländerdreiecks in meinem Heimatdorf neben den Westlichen Programmen des WDR/NDR, Hessen bei Drehung der TV-Radio-Antennen auch BR , BFBS Germany und sogar DDR-Programme empfangen und für ein umfassendes Welt und Länderkenntnis war das mehr als begrüßenswert und sehr bildend und äußerst lehrreich.



zu Ihrer Programmverbreitung :



Hier in der Stadt mit dem größten Computer-Museum auf der Welt, gibt es leider heute nur einen eingeschränkten oftmals verrauschtem Empfang vom dlf über 94,5 MHz UKW von 51°43'08 N 8°44'13 O aus PADERBORN mit zu geringer Sendeleistung von 0,2 kW und dKultur aus dem sauerländischen Olsberg (im HSK) in 60 km Entfernung auf 106,1 MHz mit 10 kW ERP.

BFBS ist besser zu empfangen als bundesdeutsche Programme, die leider auch zunehmend aus dem Kabelanschluß (Ish->UnitiyMedia->Vodafone) verdrängt wurden und ohne separate Decoder-Karten ist nix mehr mit Radio/TV in jedem Zimmer NICHT mehr möglich. … Über DAB+ mit geringer Sendeleistung ist leider der bundesmux

BUNDESWEIT | 5C DAB+ auch nicht in der Nähe der A33 auf mobile Empfänger hereinzubekommen ebenso eingeschränkt das Multiplex Radio für NRW auf 11D z.B. für mein universal Smartphone Stylus 2 LG-K520 mit FM und DAB+ Empfänger ! Der Brodcast mit oftmals zu geringer DAB+ Leistung wird so schnell die UKW-Ausstrahlung bundesweit NICHT ersetzen können, das ich Ihnen aus zahlreichen Reiseorten mit massiven Empfangs- bzw. Funklöchern

nachweisen könnte. ... unsere Erfahrung spricht eindeutig gegen die Empfehlung der KEF zur Beendigung des Simulcast UKW/DAB+





Im deutschsprachigen Ausland, wie z.B. in Südtirol sind nicht alle ARD-Sat-Frequenzen freigeschaltet, zumeinst nur BR und Hessen Empfangbar, WDR und NDR u.a. nicht. Sowie weitgehend übers das Internet empfangbare per ZAPP direkt (live) und vielfach auch nicht direkt aus dem Mediatheken, was für uns im Urlaub nur über IP-Manipulation wieder verfügbar werden kann.

Sollte nicht auch andere vernünftige deutschsprachige Sendeangebote zumindest in SD-Qualität empfangen dürfen. Denn nur so können wir eine demokratische Welt stützen und gut informierte in anderen Ländern für uns gewinnen. Sowie den Spracherwerb vereinfachen und beschleunigen.





Aber kommen wir zurück zu Ihren Programm/Sende(r)-Kürzungsvorschlägen,

br-alpha heute 'ARD-alpha', 3sat, arte ist nicht nur in unsere Familie "heilig".



Wer ein vollständiges Bild am Abend sehen will schaut ab 18Uhr beim WDR, 18:30 3sat nano 19:00 3sat-heute &DACH-Wetter - kultur , ggf. 19:25 WDRfernsehn vorbei, 19:30 in die Lokalzeit OWL aus BI, ggf. bei arte oder einmal bei 'Das Erste' herein, und zappt nebenbei im Unterfenster des LG-Fernseher von 2012 (ohne wLAN-Anschluß ;) und dem petzenden rotenPunkt) im EPG durch die abendliche Programm-Hinweise. Früher war auch https://programm.ard.de ein guter Helfer u.a. beim Aufstöbern von Sendungswiederholungen und weiterreichenden Informationen zum jeweiligen Programm u.a. über dlf.de/programm bzw. dKultur

u.a. mit Breitband.



Sowie WDR5.de und andere Sender hatten schön durchsuchbare Textseiten und weniger Resourcenfressendes Klick-Bunti mit oft nichts sagenden Bildchen heute



Schöne eigenständige Websiten wie damals WDR5.de und andere Sender hatten schön durchsuchbare Textseiten und weniger Resourcenfressendes Klick-Bunti mit oft nichts sagenden Bildchen heute.

Die Transkiptionen u.a. von Beiträgen des dlf konnte man gut an Freunde in aller Welt senden, die sich diese ggf. je nach belieben in dessen eigene Landessprache haben übersetzen lassen. Z.B. nach Schweden und Island, sowie nach China , ... so konnte man gut recherchierte Beiträge sparsam zu anderen Kulturkreisen ggf. über Kontinent-Grenzen hinweg weiterleiten. All das ist bereits tlw. entfallen und wir benötigen nicht eine AI (KI) dazu.





Medienkritische Sendungen wie das Zapp_(Magazin) wurden mehr und mehr bereits verdrängt und immer weite eingeschränkt.





Meine Radio und App-Vorlieben habe ich bereits den federführenden Entwickler der ARD-Audio-App des BR beim WDR beim mehrstündigen Entwicklergespräch am 13.Jan.2017 in Köln zum Video-Protokoll gegen und bereits damals und im folgenden mit digitalcourage.de den Wunsch geäußert, das

die ARD Audio-App bitte möglichst als Freie Open Source Software (FOSS) u.a, bei F-Droid.org

für von Google-befreite-Smartphones auch ohne play.Google.com (also nicht nur auf https://play.google.com/store/apps/details?id=de.ard.audiothek) zur freien Verfügung gestellt wird.



Leider konnte ich bis heute die ARD-Audiothek nur mit umschiffen des Monopols von play.Google auf unsere Smartphones ohne dessen Playstore transferieren, … Apk Extraktor ist Dein Freund ;)





Eine Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“

ist nicht nur in meinen Augen in dieser rechtsdriftenden Welt und beim Verdrängen des freien Öffentlichen Rundfunks keine sinnvolle Entwicklung und schränkt auch den Auftrag im Sinne des GG weiter eine.



zu 14: Sportrechteerwerb

Die Kosten für Sportrechte sollen mehr eingedampft werden als nur ein „angemessenes Maß“ nicht überschreiten. Es kann doch nicht sein, das u.a. Fußballvereine, der DFC, IOC u.a. sich auf Grund zu hoher Tantime / Sportübertragungsrechte finanzieren Unsummen für Spieler ausgeben können.



Mehr Effizienz durch --Zusammenarbeit-- die Nutzung freier Software, anstatt MicroSoft (M$) u.a. unnötiges Geld für Betriebssystem, Programm-Software auszugeben. Nutzen Sie bitte FOSS Apps und Programme. (Kuketz-blog.de, digitalcourage.de/tags/freie-software )



Verlassen Sie bitte die us-Konzerne Amazon, Google(Alpha) YouTube, Facebook/WhatsApp/Instagram (Meta) , auch TikTok, die nicht den EU-Datenschutz entsprechen, kommt besser ins Fediverse.







Mit freundlichen Grüßen



Lothar Sander





.--------------

Bei uns ist die Kanalbelegung auf zahlreichen Empfangsgeräten die folgende auch in der täglichen mehrfach springenden Nutzung

1 Das Erste bzw. 1 Live ; 2 ZDF / WDR2-BI ; 3 WDR-OWL / RadioHochstift ; 4 3sat / dlf ; 5 ARDalpha / WDR5 ; 6 br-Nord / dlf Kultur; 7 proSieben / dlf Nova ; 8 arte / WDR3 9 phonix / WDR4 ; 10 tagesschau24 / DRadio DokDeb; 11 one /ndr 90,3; 12 zdf_neo / hr3 ; 13 NDR FS SH /; 14 hr-fernsehen/hr INFO ; 15 RTL /SR1 Europawelle; 16 Sat.1 ; 17 VOX; 18 SWR; 19 BBC News/BBCW Service ; 20 CNN ; France 24 21 22 ZDFinfo 23 rbb ; 24 France 24 /FRANCE INFO; 25 Bloomberg Europe …

32 KIKA 33 hitradio OE3/ OE3

und wir nutzen ausgiebig das EPG und den Videotext für unsere Programmauswahl und möchten beides nicht missen.

Eine gedruckte Programmzeitschrift eines externen Verlages, ist genauso wie ein ausgedrucktes FAX ein heutzutage nicht mehr hinnehmbares Übel der alten Zeit. Unsere Faxgeräte sind seit 1989 papierlos, schon seit Jahrzehnten.

Die Verwendung von zuerst Thermopapier und später Druckpapier ist sehr klimaschädlich und uns ein Graus. Das passt m.M.n. bereits damals nicht in unser Welt- und Wertebild.



Die erste digitale Kommunikation erfolgte bei uns bereits 1986 über Datex-P von einem NIXDORF-Personalcomputer mit dem Rechenzentrum der Fernuniversität Hagen und später mit der upb.de per Datenleitung und später bereits über das Internet in den Anfangsjahren.
Lothar Starke 3Sat soll als eigenständiger Sender mit seinem anspruchsvollen Kultur-Programm erhalten bleiben. Die Ausgaben für Sport innerhalb der ARD sind monatlich wesentlich höher als der 3Sat - Anteil. Auch die starke Regionalisierung von größtenteils identischen Programmanteilen, z.B. in NRW, dürfte ein Kostentreiber sein. Es ist unverständlich, wieso ausgerechnet beim Kultur-Programm gespart werden soll.
Lothar Steiger Die Einstellung des Spartensenders 3Sat wäre eine Bankrotterklärung der Sender ARD und ZDF. Außgerechnet den Teil einzustellen, der das beste Niveau im öffentlich-rechtlichen Rundfunk darstellt, wäre ein weiterer Schritt hin zum Niveau der privaten Sender. Ich perönlich nutze 3Sat fast täglich. Die Sendungen in die Online-Sparte zu verbannen wäre keine Lösung. Es gibt sicherlich genügend andere Einsparmöglichkeiten in den Sendern. Im Gegenteil sollte das Angebot von 3Sat mehr beworben werden, gerade bei der jüngeren Zielgruppe.

Die Vielfalt der Spartensender ist tatsächlich zu hoch. Phoenix z.B. hat zwar auch ein hohes intellektuelles Niveau, hat aber wahrscheinlich die wenigsten Zuschauer. Allein nur auf Quoten zu sehen ist aber auch nicht zielführend. Spielshows, Quixsendungen u.ä. gibt es erschreckend genug.

Ich bitte Sie deshalb 3Sat weiter im Programmangebot zu belassen.
Lothar Struck Vorschläge zur Rationalisierung ohne Qualitätsverlust:



- Reduzierung der Radioprogramme pro Sendeanstalt auf maximal -3-

- Zusammenlegung der ARD-Anstalten auf -7-

- Reduzierung der Programmangebote der Dritten Programme der ARD-Anstalten auf regionale Ereignisse - Sendezeit auf maximal neun Stunden begrenzen.

- Abschaffung TV-Sender ZDFneo, ONE und Alpha, die nur als Wiederholungsabspielsender dienten

- Zusammenlegung tagesschau24 und phoenix zu einem Kanal

- Konzentration ARD und ZDF auf Programmauftrag. Weniger schlecht und teuer produzierte Krimis, mehr Features, Theater oder Oper.

- Sportsendungen auf gemeinsamen ARD/ZDF-Sportkanal. Keine Doppelbesetzungen mehr wie z. B. bei Olympischen Spielen

- Zusammenlegung 3sat und ZDFinfo

- Vormittagsprogramm ohne Wiederholungen alter Quizshows. Besser später beginnen

- Weniger Polittalkshows
Lothar Suhr Während uns die Hauptsender mit Spielshows, Fußball und billigen Serien verblöden und immer mehr den Privatsendern ähneln, sind es gerade Sender wie 3sat, die mit Dokumentationen, anspruchsvollen Filmen und Serien sowie Sendungen wie nano und Kulturzeit den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erfüllen. Und gerade hier soll gespart werden? Ein Skandal!
Lothar Vach Weder arte noch 3sat dürfen Sparplänen geopfert werden. Nicht weniger Kultur, sondern mehr Kultur sollten die Öffentlich-Rechtlichen liefern. Dafür zahle ich im Zweifelsfall auch gerne mehr Beitrag.



Mehr: Siehe ausführlicherer Anhang.
Stellungnahme 
Der Verfasser dieser Stellungnahme wendet sich mit derselbigen gegen die vorgeschlagene 
Zusammenlegung der Sender arte und 3sat. Er möchte vorab erklären, dass diese
Stellungnahme von rein ideellen Motiven motiviert ist. Insbesondere bestehen keinerlei
wirtschaftliche Interessen. 
I. Zu 3sat und arte als europäische Gemeinschaftsprojekte auf dem Feld des
Rundfunks 
3sat wurde 1984 als Gemeinschaftsprojekt von ZDF, ORF und SRG gegründet, welchem
später noch die ARD beitrat. Gegenstand ist die Ausstrahlung eines Gemeinschaftsprogramms
für die deutschsprachigen Länder Schweiz, Österreich und Deutschland. arte wurde 1990 
durch einen Vertrag zwischen den deutschen Bundesländern und der Französischen Republik
gegründet. Ziel war die Schaffung eines deutsch-französischen Fernsehprogramms. Aus der
Entstehungsgeschichte und der der Praxis des Fernsehprogramms treten die unterschiedlichen
Zielrichtungen beider Programme hervor. Auf der einen Seite ein Gemeinschaftsprogramm für
die deutschsprachigen Länder, auf der anderen Seite ein deutsch-französisches
Gemeinschaftsprogramm. Eine Fusion würde unweigerlich darauf hinauslaufen, dass
zumindest eine Zielrichtung nicht mehr in voller Stärke verfolgt und somit in qualitativen
Verlusten in der Rundfunklandschaft münden würde. 
Des Weiteren wäre  damit sehr wahrscheinlich eine Nivellierung nicht nur der offenkundigen
sprachlichen, sondern auch der politischen, gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen
Unterschiede zwischen den beteiligten Ländern Frankreich, Schweiz, Österreich und
Deutschland  verbunden , womit die Gefahr des Verlustes der Darstellung anderer Perspektiven
und Denkweisen in diesen Ländern verbunden wäre. Dies würde gerade den durch diese
beiden europäischen Gemeinschaftsprojekte unter anderem verfolgten Zweck, nämlich die
Darstellung ander er Perspektiven und Denkweisen, zuwiderlaufen. 
Letztlich wäre es auch politisch unklug unsere europäischen Nachbarländer und Partner in
einer dem europäischen Geist zuwiderlaufenden Weise zu brüskieren, wodurch sich ein
Eindruck des Desinteresses und des Entscheidens über die Köpfe der anderen hervorge rufen
würde. Solch eine Situation soll te unter gleichberechtigten Partnern  definitiv n icht
vorkommen .
II. Zur Bedeutung der kulturellen Angebote von arte und 3sat 
Das Programm von arte und 3sat ist inhaltlich größtenteils auf dem Gebiete der Kultur zu
verordnen. Es ist daher angezeigt die Bedeutung der kulturellen Angebote von 3sat und arte
hervorzuheben. Beide bieten der Kultur und insbesondere der Hochkultur einen 
außerordentlichen Raum und tragen damit zur Stabilisierung der Kultur als Pfeiler der
Gesellschaft bei. Dieser Aspekt wird noch dadurch verstärkt, dass dem jeweils anderen
Publikum ein Ausschnitt aus dem kulturellen Angebot Frankreichs, der Schweiz, Österreichs
und Deutschlands, sowie die spezifische Kultur des jeweils anderen Landes gezeigt wird.
Somit tragen beide Sender in erheblicher Weise zum wünschenswerten Austausch der
europäischen Kulturen bei. Dem Publikum w erden  dadurch neue kulturelle Perspektiven
eröffnet  und eine gesamteuropäische Perspektive  wird entwickelt. 
Eine Zusammenlegung würde unausweichlich zur Ausdünnung des Kulturangebots des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks führen. Kulturangeboten müssten in Zukunft mit dem
bereits bestehenden Programm der anderen Sender konkurrieren. Angelpunkt des öffentlich-
rechtlichen Angebots sollte ein Rundfunkprogramm im Sinne der Gesellschaft sein,
weswegen Kultur im öffentlich-rechtlichen Angebot ein bedeutender Platz sicher sein sollte.
In diesem Sinne sind die herausragenden Kulturangebote von 3sat und arte als eigenständige
Sender zu erhalten.  III. Zur Bedeutung der philosophischen und wissenschaftlichen Angebote
von 3sat und arte 
Arte und 3sat bieten philosophischen und wissenschaftlichen Angeboten einen überaus großen
Raum und tragen hiermit zur Bildung der Bevölkerung bei. Dieses gesellschaftlich
bedeutende Angebot ist deswegen in der Form von arte und 3sat als eigenständige Sender zu
erhalten. Wie b ei den kulturellen Angeboten würde eine Zusammenlegung unausweichlich zu
einem abträglichen Konkurrenzdruck mit anderen Programmen führen. 
IV . Zusammenfassung 
Die Gefahr eines Verlustes an Qualität der kulturellen, wissenschaftlichen und
philosophischen Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Verlusts an
europäischen Perspektiven führen zur eindeutigen Schlussfolgerung, dass 3sat und arte als
eigenständige Sender ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlich -rechtlichen
Rundfunkangebots al s Rundfunkangebot im Sinne der Gesellschaft sind. 
 
Der Verfasser möchte abschließend seiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die politische
Klugheit Einzug halten von einer Zusammenlegung Abstand genommen wird. 
 
Eppelborn, den 10.10.2024                                                                _____________________ 
 
Lotte Luckenbach In verschiedenen Formaten wird immer wieder eine Plattform für Personen bereitgestellt, die gegen Menschen andere diskriminieren. Auch gegen Menschen wie mich. Das führt dazu, dass große Teile des Programms für Menschen wie mich nicht nutzbar sind. Dazu kommt, dass jetzt noch die Schriftform von Videobeiträgen eingeschränkt werden soll, was Leute mit verschiedenen Behinderungen von ihrem Programm einfach wieder ausschließt.



Jetzt wollen Sie auch noch das Budget für Kultur und Bildung streichen. Und das, obwohl dieses nur ein winziger Bruchteil dessen beträgt, was an Rechten für Sportgroßereignisse ausgegeben wird. Auch heißt es, dass hohe Bezüge an ehemalige Führungspersonen gehen, wobei diese zu ihrer aktiven Zeit gute Rücklagen bilden konnten, während an Gehältern heute gespart wird.



Es ist unverständlich, dass Sie unser Geld auf diese Weise ausgeben.



- konzentrieren Sie sich auf Breitensport; Spitzensportereignisse können Menschen problemlos auf anderen Kanälen konsumieren



- entwickeln Sie ein neues Lizenzformat, mit dem Sendungen für Kultur, Bildung oder Information länger in den Mediatheken bereitgestellt werden können, und über das es möglich ist mit alten Unterhaltungssendungen etwas Einkommen zu generieren



- lagern Sie die Bezüge von ehemaligen Intendant*innen etc aus



- fechten Sie mit Fokus auf Barrierefreiheit und Auftrag des ÖRR, für alle zugänglich zu sein, gerichtlich durch dass Sie weiterhin Informationen in begleitender Schriftform zum Video präsentieren können, suchen Sie sich selbst dazu das entsprechende Gericht aus



- emtwickeln Sie eine Ethikrichtlinie für eingekaufte Formate, nach denen die Zusammenarbeit mit Firmen gekündigt werden kann, wenn diese in ihren Produktionen nicht sicherstellen können, dass keine Desinformation und keine Diskriminierung verbreitet wird; dazu gehört auch dass zB antizipiert werden muss, dass Videosc-nipsel neu geschnitten oder KI-generiert auf TikTok etc landen werden; stellen Sie sicher dass derartige Videos von den Plattformen umgehent gelöscht werden, nehmen Sie die Plattformen dazu in Verantwortung, dass diese die Kosten dafür tragen
Louis Müller Liebe Damen und Herren,



vielen Dank für die Spannenden Berichte und Dokus zum aktuellen Nahostthema. Ihre Videos bieten eine tolle Grundlage zur Meinungsbildung und ich bin Dankbar für Ihre Arbeit.



Mit freundlichen Grüßen

Louis Müller
Louisa Reutter Ich nutze ausschließlich die Online-Nachrichten Funktionen von Tagesschau und Rbb24. Diese nun rauszukürzen führt zu einer vollständigen Zweckentleerung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich zahle nicht dafür lineare Sendungen empfangen zu können, sondern um über aktuelles Tagesgeschehen in meinem regionalen und überregionalen Umfeld informiert zu werden. Wenn ich Geld zahle, will ich dafür ein nutzbares Produkt, dies ist kein linears sondern online jederzeit frei verfügbar. Dieser Vorschlag ist eine verkappte Abschaffung des ÖR-Rundfunks, weil er so sinnlos und unnutzbar wird, dass dann alle für eine Abschaffung sind.
Lube Warum sollte der Beitrag steigen, es ist nicht angemessen. M.E. sollte dieser gesenkt werden.

Vielleicht wurden die künftig vorgesehenen , massiven Porto-Einsparungen ( Wegfall der vierteljährlich Zahlungsaufforderung zum Beitrag in eine einmalige Aufforderung im Jahr) nicht bedacht.

MfG
Luca Wolfer Ich bin schockiert über diesen kurzsichtigen Reformvorschlag - meines Erachtens sind ARTE und 3Sat zwei Sender, deren Inhalte sich z.B. im Abendprogramm ergänzen, aber keineswegs überschneiden.



Im Zeiten der Desinformation und Demagogie ausgerechnet diesen Sender einsparen zu wollen ist mir Rätsel.



Bitte finden Sie andere Sender, die eingespart werden können.



Mit freundlichen Grüßen

Luca Wolfer
Lucas Baade Der Entwurf des neuen Rundfunkstaatsvertrages widerspricht meiner Nutzung von Medien als Gebührenzahler.

Ich informiere mich vielschichtig auf vielen Presseseiten, auf diesen Präferiere ich in erster Linie die Textform, da diese auch durch Metadaten leichter zu finden sind.

Die Fokussierung auf Video- und Audioinhalte macht das Auffinden aus technischer Sicht noch schwieriger, weshalb Inhalte des Öffentlichen Rundfunks durch Suchmaschinen weniger aufgefunden werden.

Gerade in Zeiten, wo viel Desinformation und durch wirtschaftliche Interessen gelenkte Berichterstattungen im Netz zu finden sind, braucht es einen starken Inhalt durch den öffentlichen Rundfunk.

Wenn ich mich nicht irre, wurde gerade mit dem alten Staatsvertrag die Onlinenutzung der öffentlich rechtlichen gestärkt.

Das hin und her bei den Reformen kostet uns Gebührenzahlern viel mehr, da der öffentliche Rundfunk jedesmal auf diese Anforderungen strukturell reagieren muss. Dies verschlingt Gebühren, die nicht im Programm und so nicht bei mir als Information landen. Dies ist aber nicht das Verschulden des Rundfunks, sondern der Gremien, die Veränderungen vorgeben.

Ich wünsche mir daher von einer Reform.

1. Beachtung der aktuellen Mediennutzung Online, Radio, Fernsehen.

2. Da lineare Medien zeitlich begrenzt sind, auch eine Berichterstattung ohne Bezug zu Radio und Fernsehen

3. Textbasierte Inhalte müssen zugelassen werden, sinnvoll wäre der Zwang mehr Eigenrecherchen zu verlangen, weniger DPA und Agenturmeldungen



Vielen Dank
Lucas Osterndorf Das einzige Programm der Öffentlichen zu streichen welches sich lohnt anzuschauen ist eine frechheit.

Dazu kostet es nur 2 Cent Monatlich für einen Haushalt.

Lieber die Gehälter der 61 ARD-Geschäftsleitungen Kürzen da kommt eher ein Finanzieller erfolg raus.

Und Transparenz was mit den Geldern passiert wäre auch wünschenswert.
Lucas Rothstein Ich finde den Vorschlag schlecht. Unter dem Deckmantel der "Effizienz" soll nach meiner Sicht der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch Beschränkungen und Verkleinerungen geschwächt werden. Dies halte ich in der aktuellen politischen Situation für das vollkommen falsche Signal. Wir befinden uns als liberale Demokratien in einem Krieg gegen die autoritären Staaten dieser Welt. Deren stärkste Waffen sind seit Jahren nicht unabhängige Medien und sog. "Fake-News". Diese sind zentraler Baustein in einer Welt der Trumps, Putins etc. In diesem Krieg stellen die (unabhängigen!!) öffentlich-rechtlichen Medien eine zentrale Verteidigungswaffe dar. Die wir mindestens genauso dringend brauchen, wie eine gut ausgerüstete Bundeswehr. Denn bei den öffentlich-rechtlichen Medien handelt sich um die letzten wirklich unabhängigen Medien in Deutschland. Im Gegensatz zu den privaten Medienanstalten, die zwar versuchen den Schein von Unabhängigkeit zu wahren, aber in Wirklichkeit, aus zwar verständlichen aber deshalb nicht positiven Gründen, ein meist finanzielles Interesse verfolgen, können die öffentliche-rechtlichen Medien auf ein beitragsfinanziertes System zurückgreifen. Die daraus gewonnene Unabhängigkeit sollte nun nicht durch politische Sparmaßnahmen durch Verkleinerung beschränkt werden. Es sollte vielmehr ein offensiver Ausbau der öffentlich-rechtlichen Medien verfolgt werden, um die privaten Medien weiter zu verdrängen: "Lieber ein Programm zu viel als eines zur wenig". Maximalismus statt Minimalismus. Denn ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der zu klein ist, um seine Aufgaben zu erfüllen, ist der teuerste von allen: denn dieser geht auf Kosten unserer Demokratie.
Lucas Sopon Sehr geehrte Damen und Herren,



wie fast jeder unter 40 Jährige nutze ich kein lineares Fernsehen und höre äußerst selten mal Radio (weniger als 30min in der Woche). Dennoch empfinde ich den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundsätzlich als eine wichtige und schützenswerte Institution. Auch verstehe ich, dass es großen Reformbedarf gibt. Denn schon jetzt fühle ich mich unwohl bei dem Gedanken einen Großteil meines Rundfunkbeitrags für Inhalte beizusteuern, die weder Informations- noch Bildungscharakter haben. Von den exorbitanten Kosten für Personal und Pensionen ganz zu schweigen.



Wenn Sie also den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erneuern, dann bitte sparen Sie nicht ausgerechnet an den einzig sinnvollen Sendern ARTE und 3Sat, sondern stoppen Sie bitte das imitieren von Inhalten der Privaten Sender, das übertragen von überteuerten Fußballübertragungen und ähnlichen verdummenden Inhalten. Passen Sie Bezahlungen an geltende Tarifverträge im öffentlichen Dienst an.



Ich sehe sonst keine Legitimation für eine weitere Finanzierung der meisten öffentlich-rechtlichen Sender.



Ein Lob gibt es für ARTE, 3Sat, DLF und DLF Kultur.



Mit freundlichen Grüßen

Lucas Sopon, Berlin
Lucca Gasser Als Schweizer, der regelmässig Sendungen von Arte wie auch von 3sat schaut, bin ich zutiefst empört über das (deutsche) Vorhaben, 3sat in das Arte-Programm zu integrieren.

Die 2 Sender haben gleichermassen ihre Existenzberechtigung und durch eine Verschmelzung würden unausweichlich viele Themen zu kurz kommen oder auf Onlinedienste verlagert werden, wo sie zur Blasenbildung weiter beitragen würden.



Die Sender informieren aus und über unterschiedliche(n) Regionen und richten sich teilweise an unterschiedliches Publikum.

Mit der Entscheidung aus Deutschland würde man Zuschauern aus Frankreich, Österreich und der Schweiz ein Programm aufzwingen, was nicht mehr gleich viel mit ihrer Region zu tun hat wie davor.



Es hätte sicherlich nicht jeder Zuschauer in den DACH-Ländern das Bedürfnis, den mehrheitlich französisch geprägten Sender ARTE aufgezwungen zu bekommen, nur weil in Deutschland an den falschen Enden gespart werden soll.



Wenn die Reform so durchkommen sollte, hoffe ich sehr, dass SRG und ORF einen 2sat Sender in Angriff nehmen. Oder als Ersatz für Deutschland könnte man Liechtenstein an Bord holen, damit man den Sendernamen nicht ändern muss. Die Liechtensteiner wüssten einen hochwertigen Kultur- und Informationssender sicherlich zu schätzen.



3sat und Arte müssen eigenständig bleiben, sparen kann man von mir aus bei Sendern wie ZDFneo, phoenix oder ZDFinfo. Eigentlich hätte aber ein reiches, fortschittliches Land wie Deutschland eine Senderkürzung nicht nötig. Würde diese Reform so umgesetzt, wäre das ein absolutes Armutszeugnis.



Liebe Grüsse
Lucia Zippel Zunächst einmal: Danke an ARD, ZDF, MDR, WDR und alle Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Danke für meine "25 Jahre" in denen ich vom Sandmännchen bis zu den Nachrichten "fast alles gesehen habe" Und das Meiste war wirklich super!

Aber: Ich denke das ganze Abschaffen von Programminhalten und Sendern wäre falsch. Man könnte doch einige Sender zusammenlegen, wie ARD-Alpha, Phoenix und 3sat. Damit hätte man einen Doku-, Kultur- und Nachrichtensender und das Programm muss entsprechend angepasst werden (z.B. eine Doku am Tag von 3sat, eine Nachrichtensendung von Phoenix und eine weitere von ARD-Alpha).

Doch meines Erachtens ist es das Wichtigste auf die Stimmen von uns Zuschauer:innen zu hören. Beim Fernsehprogramm "scheiden sich die Geister" und für jede und für jeden muss etwas dabei sein. Ich finde z.B. die Serie: "Mord mit Aussicht" und "Mordsschwestern" absolut schlecht, andere finden diese wieder gut. Doch bei der Serie der Charité war die Meinung fast durchgehend schlecht und dann muss man die Stimmen der Zuschauer:innen hören und auch hören wollen. Seit April 2023 wird von vielen unterschiedlichen Menschen (Alter, Herkunft, sogar Kinder sind dabei) um einen Spielfilm/eine Serie und um eine Doku über die gesamte Corona-Pandemie gebeten. Aber passiert ist bis heute nix! Genau das ist es, weshalb viele junge Menschen, wie auch ich, sich bei Netflix anmelden oder wir "Grey´s Anatomy, Staffel 17" streamen. Und das ist echt super schade und das muss sich ändern!

Ich wünsche mir einen Spielfilm/eine Serie und eine Doku über die ganze Corona-Pandemie auf Deutschland bezogen, wie z.B. die Pressekonferenzen von Prof. Wieler, Fasching in Heinsberg, die Querdenkerdemo vor dem Reichstagsgebäude, als ein Polizist alleine "die Masse in Schach halten musste", die Brandrede von Prof. Wieler, die Operation Kleeblatt etc.pp.



Ich bitte alle Regierungsverantwortlichen um einen "Tag der Erinnerung" an die Corona-Pandemie. Weil wir dürfen die Angehörigen, die einen lieben Menschen durch Corona verloren haben nicht vergessen, genauso wenig wie die Menschen, die heute noch an Corona sterben oder unter Post-Covid leiden, darunter auch viele Menschen in meinem Alter oder noch jünger.
Lucien Kujenya Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten der Demokratieverdrossenheit, Fake-New und extrem Linken und extrem Rechten können wir es uns leisten, die Quellen von möglichst unabhängigen Informationen einzuschränken???

Ich glaube und hoffe nicht. Wir brauchen diese in meinen Augen unabhängigsten Informationsquellen.



Bitte streichen Sie keinen der aktuellen öffentlich-rechtlichen Sender. Im Gegenteil ich möchte Sie bitten, die Programme und Beiträge aller öffentlich-rechtlichen Sender auch in den Sozialen Medien zugänglich zu machen, damit allen Generationen diese Beiträge einfach zugänglich sind!!!



Und der "Daten-Blasenbildung" entgegengewirkt werden kann.



Mit hoffnungsvollem Gruß

Lucien Kujenya
Lucienne Laven 3sat soll bleiben!



Die Folgen der geplanten Fusion von 3sat und ARTE wären ein dramatischer Verlust für die Kultur und insbesondere für die Filmkultur.

Als Koproduktionspartner spielt 3sat eine wichtige Rolle in der deutschen und internationalen Filmlandschaft. 3sat ist eine immens wertvolle Plattform für alle filmischen Formen, speziell aber für den künstlerischen Dokumentarfilm, der in anderen Sendern zu oft vernachlässigt wird. Mit dem Wegfall von 3sat wären die Produktion wie auch die Sichtbarkeit vieler innovativer Filmprojekte stark gefährdet und speziell die Möglichkeiten des Filmnachwuchses erheblich eingeschränkt.



3sat ist aber nicht nur für die Filmschaffenden, sondern auch für die Filmfestivals ein wichtiger Partner. Die 3sat „Kulturzeit“ ist eines der wenigen verbliebenen Fenster im Kulturjournalismus, das wertvolle Einblicke in die diversen Kulturräume eröffnet. Ohne diesen Resonanzraum gehen elementare Diskurse verloren.



Besonders unverständlich sind die Kürzungen in einer Zeit, in der Kunst und Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratische Bildung mehr denn je gebraucht werden. Wir appellieren daher eindringlich, dass die oft beschworene Wertschätzung der Kultur nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt: Erhalten Sie 3sat und ARTE als eigenständige Kulturkanäle! Es braucht beide Sender in vollem Umfang und mit ihrer ganzen Wirkmacht – für die Filmkultur wie für unser gesellschaftliches Miteinander.
Lüder Tideman Bitte 3sat, insbesondere Nano, Scobel, Wissenschaftsdokumentation erhalten
Ludger Augustin Sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn Stellungnahmen einzelner Rundfunkteilnehmer kaum Berücksichtigung finden werden, möchte ich doch meine ablehnende Haltung gegenüber den Plänen der Rundfunkkommission der Länder zum Ausdruck bringen, die Sender 3sat und Arte zusammenzulegen oder zumindest das breite Angebot beider Sender einzuschränken. Das träfe mich hart, denn gerade die Angebote dieser beiden Sender - insbesondere zu Themen aus Kultur und Wissenschaft - interessieren mich am meisten und mindestens die Hälfte meines Fernsehkonsums entfallen auf Sendungen von 3sat und Arte.

Daher möchte ich Sie bitten, von diesen Plänen Abstand zu nehmen.

Persönlich bin ich bereit, einen höheren Rundfunkbeitrag zu zahlen, wenn das reichhaltige Angebot dieser beiden Sender in seiner ganzen Vielfalt erhalten bliebe.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Augustin
Ludger Fleischer Schade, man nimmt immer das Beste weg und lässt den Schrott bestehen. Ich schaue ausschließlich ör-Programme, insbesondere die Dritten (dort vorwiegend br) und 3sat, ein hervorragender Sender mit guten Inhalten. Die geplante Zusammenlegung nimmt wieder ein Stück Vielfalt.
Ludger Scholten arte, 3sat, phoenix, alpha stellen zusammen etwa 90% der von mir gesehenen Sendungen. An diesem Inhalt gibt es nichts zu kürzen. Früher brachten die dritten Programme sehenswerte Sendungen. Und vor der Zulassung der kommerziellen Anbieter waren auch ARD und ZDF gehaltvoll. Inzwischen findet man überall in erster Linie Sport, Krimis und die ewig gleichen Filme. Es ist jetzt schon eine Katastrophe. Wenn nun auch noch bei den o.g. Sendern gekürzt werden soll, kann man das Fernsehen gleich den Verdummern überlassen.

Wenn man sich immer nur nach dem Massengeschmack richtet, geht dessen Niveau immer weiter zurück. Ein Effekt wie beim Fastfood. Also bitte: Mut zum Anspruch, vor allem durch ein reichhaltiges Kulturangebot.
Ludwig Bühlmeier Bevor man an einzelnen Sendern herumdoktort , sollte man lieber ans Grundsätzliche denken:

1. Rundfunkbeitrag abschaffen. Das spart enorme Verwaltungskosten einer mittlerweile handlungsunfähigen Anstalt (Anfragen werden erst Monate später bearbeitet, wenn überhaupt) und wird auch sozial gerechter, wenn

2. ÖRR-Finanzierung aus Steuermitteln mit Deckel erfolgt. Hier sollen nur Grundlagen finanziert werden: Kirche, Kinder, Kultur und Information (Nachrichten, Dokus u. Ä.)

Zudem soll

3. den ÖRR die Möglichkeit von Zusatzeinahmen durch Verschlüsselung eröffnet werden.

:

Zudem sollen nicht der Grundversorgung dienenden Sendungen komplett oder teilweise wegfallen:

Es soll nicht mehr erlaubt sein, tägliche Seifenopern (Dahoam is dahoam, Rote Rosen, Sturm d. Liebe etc) zu senden (auch dem Kika nicht, um hier keine zu große Fernsehabhängigkeit von Kindern zu schaffen;

Schloss Einstein). 2mal pro Woche muss Höchstgrenze sein.

Sport soll ganz ganz rausfliegen, vor allem teure und/oder lange Übertragungen wie EMs, WMs, Olympia, Wibtersport). Wenn überhaupt, dann nur Regionalsport.

Sportliveübertragungen gehören ausschließlich in Privat-Tv. Eine Zusammenfassung in der Nacht darf es ber ruhig geben.

Auf keinen Fall dürfen Nachrichtensendungen (wie es heute bei heute und Tagesschau geschieht) aus 50% Sport bestehen. Da gehört Sport gar nicht rein.

Dafür sollte wieder mehr Zeit für christliche Gottesdienste sein.



Ein anderes Problem ist die Vielzahl an Sendern:

Es sollte nur noch NDR, MDR und SDR (Süddt. Rundfunk geben.

In den NDR soll Radio Bremen rein

In den MDR: WDR, MDR (von heute), RBB, HR optional.

In den SDR sollen rein SWR, SR, BR, HR. Hoffentlich hab ich jetzt keine Anstalt vergessen. Weniger Verwaltung, weniger Sender (sowohl Radio und TV), dafür ein Zusammenspiel von West und Ost sowie von Nachbarbundesländern. Ich möchte nämlich schon auch in Bayern wissen, was sonst so geschieht, und das soll über REGIONALSENDUNGEN, die es ja z. T. heute schon gibt, ermöglicht werden.

Es braucht dafür aber nicht verschiedene Kanäle wie hrinfo, BRinfo etc; EIN großer ARDinfosender soll Nachrichten - auch in regionalen Zeitfenstern - in ganz D ausstrahlen.

Übrigens kündigte heute der BR an, den regionalen Bayernvideotext einzustellen - das ist der falsche Weg; wenn den BR darn festhält, kann man den BR gleich ganz streichen.

Auch in nderen Hörfunkbereichen soll es gemeinsame , DEUTSCHLANDWEITE Sender geben: 3 bis Klassiksender:

ARD-K1: Klassik, anregend, frisch, schnell, belebend

ARD-K2: Klassik, beruhigend, ermüdend, zum Entspannen.

So kann jeder zu jeder Tageszeit das hören, was er braucht (z. B. Am Abend: der Eine will schlafen, der Andere hat Nachtdienst)

ARD-K3: christliche Musik, Kirchenmusik; Live-Gottesdienste.

ARD-K4: alles andere: Beschreibungen/Dokus, die mit Klassik zu tun haben (z. B. Porträts von Komponisten, Musikern); Jazz, neue Klassik etc.

Die Federführung soll regelmäßig, dh. mind. jährlich, zu einer anderen Anstalt wechseln.

TV:

Es wurde ja die Zusamenlegung verschiedener Sender gefordert.

Kika: soll so bleiben, bis auf die tägliche Seifenoper, die wegmuss.

3sat u. Arte: da kann man vielleicht lanfristig an eine Zusmmenlegung denken, wenn CH u. F mitmachen.

Momentan so lassen wie bisher.

Phoenix: Wurde ja mal gegründet zwecks Liveübertragungen aus dem BT; erfüllt diesen Zweck nicht mehr. Erstzlos streichen; denn Livedebatten kommen mittlerweile im Hauptprogramm bzw können bei

Tagesschau 24 und ZDFinfo landen.

Zdf info u. Tgesschau 24: Zdfinfo: der "Volksempfänger": Nicht mal zu seinen Lebzeiten hatte Hitler soviel Sendezeit - so geht das nicht. Auch TerraX, so gut die Sendung ist, kommt oft mit 6 bis,10 Folgen am Stück. Da ist weniger mehr.

Tagesschau 24 sollte BT live, Nachrichten etc senden. Hier sollte eine Umbenennung erfolgen und das ZDF mit rein.



ZDFneo: soll sich an Jugend richten, richtet sich an die 30 bis 60jährigen und ist zu einem reinem Wiederholungssender verkommen. Wiederholungen in Dauerschleife und oft auch mit mehr als 2 Folgen am Stück - das ist zu viel und nervt. Wiederholungen sind durchaus wichtig und relativ kostenarm; hier muss sich nur die Programmstruktur ändern.

Die Verlegung ins Internet ist keine gute Idee, da viele Leute sich gar keinen Internetzugang zum Fernsehen leisten können oder damit nicht zurechtkommen. Das passt eher für reine Jugendsender wie funk - das ist doch dann in Ordnung.
Ludwig Dornauer Diese geplante Zusammenlegung. ARTE, 3SAT, usw. - Sender mit Niveau, vielseitig und informativ !!!!!!!!

Offenbar sind "wir" in der Minderheit und die Einschaltquoten nicht hoch genug. Warum nicht einfach die Gebühren erhöhen bei den Nutzern dieser Sender !!?? Oder bei all diesen Quiz-Sendungen mal was streichen.

So bricht einfach unglaublich viel weg. Leider scheint es ja schon beschlossen zu sein ?!

Es ist dies eine sehr große Enttäuschung !!!!!!! Und man kann sich dagegen nicht wehren. Schade !!

Mit freundlichen Grüßen

Ludwig Dornauer
Ludwig Enderle Hiermit protestiere ich entschieden gegen eine beabsichtigte Zusammenlegung von 3 Sat und Arte! Das sind zwei Sender unterschiedlichen Charakters, die so bleiben sollen. Genau dafür zahle ich, in dem Fall sogar freiwillig, meine Rundfunkgebühren! Mit einer solchen Maßnahme fördern Sie die allenthalben beklagte Demokratieverdrossenheit. Überlegen Sie sich das lieber nochmal gut!
Ludwig Hoegner Sehr geehrte Damen und Herren Ministerpräsidenten,



ich halte von der geplanten Reform rein gar nichts.

Es wird ausschließlich am verfassungsmäßig geforderten Bildungsauftrag gekürzt, wenn die Wissenschaftskanäle einerseits und die Kultursender andererseits zusammengelegt werden. Diese Sender verursachen gemessen an dem, was für banale Nachmittagsbespaßung und Sportveranstaltungen ausgegeben wird, nur geringe Kosten.

Der Öffentlich-Rechliche Rundfunk verkommt so zur staatlich finanzierten Unterhaltungskopie der Privatsender und schafft sich mittelfristig ab.



Mit freundlichen Grüßen

Ludwig Hoegner
Ludwig Reichel Sehr geehrte Damen und Herren,



an Vielfalt und Know-how, an Seriösität und Kreativität zu sparen … das ist wirklich sträflich dumm.

Bitte geben Sie lieber sogar mehr Geld dafür, erst recht jetzt !!!



Mit hoffnungsvollen Grüßen



Ludwig Reichel
Ludwig Seyfarth Mit der Zusammenlegung von 3sat und arte würde das öffentlich-rechtliche Fernsehen seinem demokratieerhaltenden Kulturauftrag noch weniger gerecht werden als bisher und sich immer mehr dem populistischen Profil der Privatsender annähern.
Ludwig Sporrer 3satBLEIBT!

Wir fordern, dass 3sat als eigenständiger Sender erhalten bleibt!



3sat ist Kultur: Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist überfällig. Gleichzeitig hat die Politik im letzten Rundfunkänderungsstaatsvertrag den Kulturauftrag der ÖR gestärkt. Warum also einen Sender seiner Autonomie berauben, dessen Alleinstellungsmerkmal Kultur ist, in all ihren Facetten: Kulturberichterstattung zwischen Pop- und Hochkultur, Theater-, Musik- und Kabarettprogramme, Wissenschaft, Spielfilme und vor allem auch Dokumentarfilme prägen das Programm. Wenn ein Sender den kulturellen Auftrag erfüllt, dann 3sat.



3sat verbindet: Der Sender trägt mit seiner überregionalen Ausrichtung aktiv bei zur Verständigung mit unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz, mit Deutschland sind das die drei größten deutschsprachigen Regionen Mitteleuropas. Angesichts der zunehmenden Regionalisierung der Landesrundfunkanstalten der ARD ist dieser Blick über die Landes- und Ländergrenzen hinaus wichtig: Insgesamt sind fast 100 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas deutschsprachig – für sie macht 3sat Programm.



3sat macht Kino: Die Bedeutung von 3sat lässt sich nicht in TV-Einschaltquoten messen, sondern vor allem auch am Stellenwert in der Produktionslandschaft – hier hat 3sat als Auftraggeber und Koproduktionspartner für Kinofilme eine überragende Bedeutung. Während alle anderen Sender sich aus Kinokoproduktionen zurückziehen, ist die Präsenz von beispielsweise mit 3sat koproduzierten deutschen Dokumentarfilmen auf nationalen wie internationalen Festivals nach wie vor hoch, ebenso die Anzahl der Preise. 3sat produziert jährlich 8 lange künstlerische Dokumentarfilme, davon sind 7 Kinokoproduktionen – das ist weit mehr als ARTE/ZDF. Viele dieser Filme würden ohne die Beteiligung von 3sat nicht entstehen.



3sat macht Dokumentarfilm: 3sat steht inhaltlich für den Autor*innenfilm in Abgrenzung von journalistischen Dokumentationen, die zB. auch das Programm von ARTE prägen. Die Redaktion hat in diesem Segment eine über Jahrzehnte gewachsene Expertise, die einzigartig ist. Die „Dokumentarfilmzeit" ist der letzte verbliebene Regel-Sendeplatz für den unformatierten Autor*innen-Dokumentarfilm im deutschen Fernsehen. 3sat steht für den künstlerischen Dokumentarfilm, der für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist: als Medium der Horizonterweiterung, als Spiegel, als soziales und kulturelles Gedächtnis.



3sat fördert Talente: Kein Sender sonst bietet jungen Talenten so viele Möglichkeiten. Durch Kooperationen mit Filmhochschulen und der Ausschreibung „DocuMe“ werden Nachwuchsfilmemacher*innen nachhaltig unterstützt.



Wir appellieren mit Nachdruck an die Länder, die kulturelle Bedeutung von 3sat für das deutsche Filmschaffen nicht nur anzuerkennen, sondern 3sat als eigenständigen Sender zu schützen: 3sat bleibt!
Ludwig Thiry Guten Tag,

den Berichten zufolge sollen Arte und 3 Sat zusammengelegt werden. Das ist mir völlig unverständlich. Bildung gehört zum Kernauftrag des ÖRR und beide Sender stehen in unterschiedlicher, europäischer Zusammenarbeit. In Zeiten, in denen das europäische Versöhnungsprojekt gefährdet ist, kommt die Rundfunkkommission ihrer Verantwortung in diesem Punkt nicht nach. Vielmehr sollte angestrebt werden, einen gemeinsamen Sender mit dem polnischen und tschechischen Rundfunk zu gründen.



Phoenix soll in irgendeiner Art Informationskanal aufgehen. Auch, wenn ich die Einstellung von Sendern wie tagesschau24 verstehen kann, wird es bei innovativen Sendern wie ZDF neo schon problematisch. Außerdem ist Phoenix als Informationskanal sehr gut etabliert und muss als eigene Marke erhalten bleiben.



Die Streichung von Radiosendern kann ich nachvollziehen. Es muss allerdings vermieden werden, dass dabei die Wortbeiträge reduziert werden. Außerdem möchte ich anregen, endlich mehr Sendeanstalten zusammenzulegen. Als Bürger der Millionenstadt Köln, ist es mir völlig unbegreiflich, wieso es eine eigene Landesrundfunkanstalt in Bremen oder im Saarland gibt. Hier gibt es ganz erhebliches Einsparpotential, ohne dass auf eine regionale Berichterstattung verzichtet werden muss.

Freundliche Grüße

Ludwig Thiry
Luis goncalves “Die Programmgestaltung vieler Fernsehsender im Zuge der neuen Reformpläne für das öffentlich-rechtliche Fernsehen gleicht einer Gehirnamputation – sie schränkt unsere Bildung ein und fördert anstelle von Wissen häufig nur Oberflächlichkeit



Mit freundlichen Grüßen
Luis Hach Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich zur geplanten Einschränkung der Online-Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen äußern. Aus meiner Sicht ist es absolut kontraproduktiv, wenn diese nur noch Inhalte veröffentlichen dürfen, die zuvor im Fernsehen oder Radio gesendet wurden.



Gerade für die jüngere Generation sind soziale Medien die wichtigste Informationsquelle. Es ist daher unerlässlich, dass auch vertrauenswürdige Inhalte von öffentlich-rechtlichen Sendern auf Plattformen wie TikTok oder Instagram bereitgestellt werden. Diese bieten eine schnelle, verständliche und oft unterhaltsame Möglichkeit, sich zu informieren. Besonders schätze ich die Inhalte von BR24 auf TikTok, da sie komplexe Themen auf den Punkt bringen und gleichzeitig unterhaltsam aufbereitet sind.



Auch wenn ich hin und wieder Fernsehen schaue, beziehe ich viele meiner Nachrichten über diese sozialen Kanäle. Deshalb finde ich es wichtig, dass die Öffentlich-Rechtlichen weiterhin flexibel und unabhängig von traditionellen Ausstrahlungswegen Inhalte online veröffentlichen dürfen.



Mit freundlichen Grüßen

Luis Hach
Luis Müller-Gebes Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin bestürzt über die Pläne einen der beiden Kultursender des ÖRR einzusparen.

Ich selbst schaute zwar immer lieber Arte, vermutlich auch da ich mit 24 noch recht jung bin aber große Teile meiner Familie und der Familie meiner Partnerin schätzen 3sat sehr. Beide Sender sind ohne jeden Zweifel notwendig um ein breites Kultur und Bildungsprogramm zu bieten, was die übrigen Sender der ARD bedauerlicherweise nicht schaffen. Gerade zu diesen politisch stürmischen Zeiten ist eine seriöse Berichterstattung und Information genauso wie Wissenschaftskommunikation von großer Bedeutung. Beides schaffen diese Sender sehr gut und es gibt auch im privaten Bereich kein vergleichbares Angebot, allein weil das marktwirtschaftlich nicht möglich ist. Mir ist bewusst das wegen den gleich bleibenden Rundfunkbeiträgen Einsparung nötig sind und auch an anderer Stelle geschehen, aber ich bitte zu bedenken das auch wenn Unterhaltung ein Auftrag aus dem Rundfunkstaatsvertrag ist, es viele Anbieter gibt die ganz gut Unterhalten können und vermutlich bei der Jugend auch einfach besser ankommen denn auch ich als großer Fan schaue nicht den ÖRR wenn ich lachen möchte ohne mir Gedanken zu machen, sondern wenn ich mich bilden und informieren will oder anspruchsvolle und künstlerisch wertvolle Kulturformate und Filme wünsche.

Eine Einsparung in diesem Bereich erzeugt eine Ablehnung bei den Gruppen die den ÖRR seit Jahrzehnten unterstützen, in Diskussionen verteidigen und sich für den Erhalt und Schutz des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks einsetzen. Kein Anderer Anbieter kann ein solches kulturelles und informatives Angebot schaffen da es nicht marktwirtschaftlichen Erwägungen entspricht. Unterhalten können viele Medienanbieter. Demokratie, Kultur und Bildung auf hohem Niveau, unparteiisch und ohne Effekthascherei förder nur der ÖRR.



Mit freundlichen Grüßen,

Luis Müller-Gerbes
Luise Lotter Mit tiefem Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie beabschichtigen, gute, qualitätvolle TV-Sender wie ZDFneo, 3sat und weitere Sender aufzugeben, welche Leuchttürme und Lichtblicke in der Fernsehlandschaft sind. Bitte überlegen Sie sich das noch einmal und überlassen Sie die Fernsehzuschauer nicht dem TV-Trash von RTL und Co.
Luise Stegmann WICHTIG- 3sat erhalten

- Alleinstellung
Lukas Diese Sparzwänge werden immer irrer! In Fernsehsendern wie 3sat und ZDFneo und all den Radioprogrammen steckt enormes Wissen und Kreativität. Und es hängen Jobs dran. Nicht nur bei den Sendern sondern auch bei Produktionsfirmen. Kein/e BürgerIn dieses Landes braucht eine Entlastung in Form von ein paar Cent weniger für die monatliche GEZ-Gebühr. Der AfD werdet ihr es eh nie rechtmachen! Im Gegenteil. Sie freuen sich, wenn noch mehr freie Medien zerstört werden.



Wie wäre es dafür mit der Wiedereinführung der 1-prozentigen Vermögenssteuer wie wir sie ab 1893 und dann in moderner Form zwischen 1923 und 1996 hatten?! Die steht sogar im Grundgesetz! Das wären mindestens €20 Milliarden Mehreinnahmen pro Jahr. Mit einem Teil davon kann man dann Geringverdiener wirklich entlasten. Und mit dem Rest die enormen Herausforderungen in Bildung, Klimaschutz und Verteidigung angehen. Dieses Land wird sicher nicht besser, indem man die Substanz kaputt spart!
Lukas Hanke Die Reform des ÖRR soll nicht zu Lasten der regionalen Fernseh- und Radiosender und der Jugendprogramme gestaltet werden. Diese sind identitätsstiftend für verschiedenste Alters- und Bevölkerungsgruppen.

Vielmehr können die qualitativ nicht sonderlich hochwertigen Filme und Serien (Rote Rosen,Praxis mit Meerblick,…) reduziert werden (Ausnahmen für große Produktionen wie Babylon Berlin, etc.).
Lukas Münich Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich von der geplanten Zusammenlegung von 3sat mit arte erfahren. Ich bitte Sie, diesen Fehler nicht zu machen. Die beiden Sender stellen nicht nur für mich einen wichtigen Hoffnungsschimmer in der deutschen Fernsehlandschaft dar. Einen davon im anderen aufgehen zu lassen bedeutet faktisch das Halbieren dieses Angebots.



Als der einzige Lichtblick inmitten von Schrecklichem, Belanglosem und Drögem (dem ganzen Rest) waren für mich und meine Familie 3sat und arte schon oft gerade noch der einzige Grund, überhaupt noch den Fernseher anzuschalten. Die beiden Sender stehen für mich für ausgezeichnete Unterhaltung, Bildung, hervorragende Filme und essentielle Übertragungen von den wichtigsten Kulturereignissen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Können Sie mir sagen, wo ich in Zukunft meinen Bachmannpreis schauen soll?



Natürlich kann es Ihnen egal sein, was ich denke. Und gewiss haben Sie sich Gedanken gemacht (welche?).

Aber wenn Sie den Entwurf wie geplant zur Wirklichkeit machen, beweisen Sie nur, dass Geld ganz offenbar eine höhere Priorität hat als Bildung. Und das, soviel kann ich Ihnen als Lehrperson versichern, wird uns als Gesellschaft irgendwann um die Ohren fliegen und ganz ehrlich: eine Gesellschaft, die so mit ihrer öffentlich-rechtlichen Verantwortung umgeht, hat es auch nicht anders verdient.



L. Münich
Lukas Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,

in der PDF-Datei finden Sie meine Stellungnahme.

Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Lukas Schmidt
Stellungnahme 
Der Verfasser dieser Stellungnahme wendet sich mit derselbigen gegen die vorgeschlagene 
Zusammenlegung der Sender arte und 3sat. Er möchte vorab erklären, dass diese
Stellungnahme von rein ideellen Motiven motiviert ist. Insbesondere bestehen keinerlei
wirtschaftliche Interessen. 
I. Zu 3sat und arte als europäische Gemeinschaftsprojekte auf dem Feld des
Rundfunks 
3sat wurde 1984 als Gemeinschaftsprojekt von ZDF, ORF und SRG gegründet, welchem
später noch die ARD beitrat. Gegenstand ist die Ausstrahlung eines Gemeinschaftsprogramms
für die deutschsprachigen Länder Schweiz, Österreich und Deutschland. arte wurde 1990 
durch einen Vertrag zwischen den deutschen Bundesländern und der Französischen Republik
gegründet. Ziel war die Schaffung eines deutsch-französischen Fernsehprogramms. Aus der
Entstehungsgeschichte und der der Praxis des Fernsehprogramms treten die unterschiedlichen
Zielrichtungen beider Programme hervor. Auf der einen Seite ein Gemeinschaftsprogramm für
die deutschsprachigen Länder, auf der anderen Seite ein deutsch-französisches
Gemeinschaftsprogramm. Eine Fusion würde unweigerlich darauf hinauslaufen, dass
zumindest eine Zielrichtung nicht mehr in voller Stärke verfolgt und somit in qualitativen
Verlusten in der Rundfunklandschaft münden würde. 
Des Weiteren wäre  damit sehr wahrscheinlich eine Nivellierung nicht nur der offenkundigen
sprachlichen, sondern auch der politischen, gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen
Unterschiede zwischen den beteiligten Ländern Frankreich, Schweiz, Österreich und
Deutschland  verbunden , womit die Gefahr des Verlustes der Darstellung anderer Perspektiven
und Denkweisen in diesen Ländern verbunden wäre. Dies würde gerade den durch diese
beiden europäischen Gemeinschaftsprojekte unter anderem verfolgten Zweck, nämlich die
Darstellung ander er Perspektiven und Denkweisen, zuwiderlaufen. 
Letztlich wäre es auch politisch unklug unsere europäischen Nachbarländer und Partner in
einer dem europäischen Geist zuwiderlaufenden Weise zu brüskieren, wodurch sich ein
Eindruck des Desinteresses und des Entscheidens über die Köpfe der anderen hervorge rufen
würde. Solch eine Situation soll te unter gleichberechtigten Partnern  definitiv n icht
vorkommen .
II. Zur Bedeutung der kulturellen Angebote von arte und 3sat 
Das Programm von arte und 3sat ist inhaltlich größtenteils auf dem Gebiete der Kultur zu
verordnen. Es ist daher angezeigt die Bedeutung der kulturellen Angebote von 3sat und arte
hervorzuheben. Beide bieten der Kultur und insbesondere der Hochkultur einen 
außerordentlichen Raum und tragen damit zur Stabilisierung der Kultur als Pfeiler der
Gesellschaft bei. Dieser Aspekt wird noch dadurch verstärkt, dass dem jeweils anderen
Publikum ein Ausschnitt aus dem kulturellen Angebot Frankreichs, der Schweiz, Österreichs
und Deutschlands, sowie die spezifische Kultur des jeweils anderen Landes gezeigt wird.
Somit tragen beide Sender in erheblicher Weise zum wünschenswerten Austausch der
europäischen Kulturen bei. Dem Publikum w erden  dadurch neue kulturelle Perspektiven
eröffnet  und eine gesamteuropäische Perspektive  wird entwickelt. 
Eine Zusammenlegung würde unausweichlich zur Ausdünnung des Kulturangebots des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks führen. Kulturangeboten müssten in Zukunft mit dem
bereits bestehenden Programm der anderen Sender konkurrieren. Angelpunkt des öffentlich-
rechtlichen Angebots sollte ein Rundfunkprogramm im Sinne der Gesellschaft sein,
weswegen Kultur im öffentlich-rechtlichen Angebot ein bedeutender Platz sicher sein sollte.
In diesem Sinne sind die herausragenden Kulturangebote von 3sat und arte als eigenständige
Sender zu erhalten.  III. Zur Bedeutung der philosophischen und wissenschaftlichen Angebote
von 3sat und arte 
Arte und 3sat bieten philosophischen und wissenschaftlichen Angeboten einen überaus großen
Raum und tragen hiermit zur Bildung der Bevölkerung bei. Dieses gesellschaftlich
bedeutende Angebot ist deswegen in der Form von arte und 3sat als eigenständige Sender zu
erhalten. Wie b ei den kulturellen Angeboten würde eine Zusammenlegung unausweichlich zu
einem abträglichen Konkurrenzdruck mit anderen Programmen führen. 
IV . Zusammenfassung 
Die Gefahr eines Verlustes an Qualität der kulturellen, wissenschaftlichen und
philosophischen Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Verlusts an
europäischen Perspektiven führen zur eindeutigen Schlussfolgerung, dass 3sat und arte als
eigenständige Sender ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlich -rechtlichen
Rundfunkangebots al s Rundfunkangebot im Sinne der Gesellschaft sind. 
 
Der Verfasser möchte abschließend seiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die politische
Klugheit Einzug halten von einer Zusammenlegung Abstand genommen wird. 
 
Eppelborn, den 10.10.2024                                                                _____________________ 
 
Lukas Wagner Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrages



Die Thematisierung lokaler Kulturveranstaltungen in hr2 sowie die zahlreichen spannenden Gespräche und Kritiken zu neuen Inszenierungen in unseren Opern- und Schauspielhäusern bereichern maßgeblich die kulturelle Landschaft unseres Bundeslandes – etwas, das durch einen „bundesweiten Klassiksender“ in dieser Form niemals erreicht werden könnte. Ein solcher Ansatz würde letztlich nur zum Streaming von Aufnahmen führen, was keineswegs das gleiche kulturelle Erlebnis bieten kann. Besonders die enge Verbundenheit mit dem HR-Sinfonieorchester, etwa durch Formate wie „Treffpunkt HR-Sinfonieorchester“, verdeutlicht immer wieder aufs Neue, wie wertvoll diese Beiträge für das kulturelle Leben sind. Rundfunkchöre, Sinfonieorchester sowie Opern- und Schauspielhäuser sind tragende Säulen unserer Kulturlandschaft und haben diese auf höchstem Niveau etabliert. Nehmen Sie der Kultur nicht die Bühne.



An der Kultur oder an gut recherchiertem Journalismus zu sparen, halte ich nicht nur für den falschen Weg, sondern auch für gefährlich. Gerade in Zeiten von „alternativen Fakten“ ist es unerlässlich, verlässliche Quellen nachprüfen zu können und sicherzustellen, dass kulturelle Institutionen die Möglichkeit haben, diese Problematiken offen zu thematisieren.
Lüttke Heike Ich schau diese Sender sowieso nicht.

Also warum sollte man das noch bezaĥlen.

Ich bekomm kein Geld,bin 70% behindert.Wir leben nur von mein Mann seiner Rente und das sind 1400 netto! Ausserdem habe ich Pflegrad 2.Mein Mann pflegt mich. 8ch versteh nicht warum wir das auch noch bezahľen sollen.
Lutz Berger Den Entwurf des Reformstaatsvertrags in der vorliegenden Form lehne ich ab.

Der Hauptgrund dafür ist, dass hier wieder an den Stellen gespart wird, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit ausmachen oder ausmachen sollten: der Kultur, den (politischen) Informationsangeboten und dem Angebot für Personengruppen mit Interessen abseits des Mainstream sowie jüngere Menschen.

Nach §28a dieses Entwurfs sollen gerade Programme wie arte und 3sat, die Informationskanäle (tagesschau24, phoenix, ZDFinfo) und die Angebote für jüngere Zielgruppen (ZDFneo, ARD One) zusammengelegt werden. Diese Angebote werden weder von den Hauptprogrammen der öffentlich-rechtlichen Sender, noch von den "3. Programmen" und schon gar nicht von den privaten Anbietern abgedeckt. Ich sehe aber gerade in diesen Angeboten ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, das es zu erhalten gilt. Gerade der Kulturbereich der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollte eher ausgebaut als reduziert werden. Dieser wird von anderen (privaten) Anbietern letztlich nicht bedient.

Auch der Ausschluss von "presseähnlichen" Angeboten in §30 Abs. 6 sehe ich kritisch. Das Internet ist nach wie vor in ein Medium, das in weiten Teilen auf Text basiert. Viele der Informationen, die später in Form von Audios oder Videos von den öffentlich-rechtlichen Sendern publiziert werden, liegen (vor der Produktion der Audios und Videos) ohnehin in schriftlicher Form vor. Warum kann man letztlich fertige Produkte, die mit den Geldern der Gebührenzahler produziert wurden, nicht auch veröffentlichen? Das Argument, dass man den Zeitungsverlagen keine unangemessene Konkurrenz machen wolle, ist nicht stichhaltig. Die Zeitungsverlage publizieren inzwischen selbst Audio- und Video-Formate und "wildern damit im Revier der Rundfunkanbieter".



Zusammenfassend möchte ich sagen, dass eine Reform des Medienstaatsvertrags dafür sorgen sollte, dass die Alleinstellungsmerkmale des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gestärkt und eher ausgebaut als reduziert werden sollten. Zu diesem Alleinstellungsmerkmalen zähle ich vor allem die Kulturangebote sowie die unabhängige und vielfältige journalistische Berichterstattung. Ein Staatsvertrag, der diese Bereiche einschränkt, ist deshalb nicht akzeptabel.



Ich könnte mir statt dessen sehr gut eine weitergehende Reduzierung der Zahl der Hörfunkprogramme vorstellen. Warum nicht die sogenannten "Pop-Wellen" zusammenlegen (siehe § 29 Abs. 2 des Entwurfs)? Diese sind sich in den vergangenen Jahren ohnehin immer ähnlicher geworden und unterscheiden sich kaum von den Angeboten der "Privaten". Eine bundesweite Pop-Welle mit regionalen Nachrichten wäre aus meiner Sicht ausreichend.
Lutz Berth 3Sat ist der einzige Öffentlich rechtliche Sender der seinen Kulturauftrag wirklich ernst nimmt. Dieser Sender liefert die mit Abstand größte Vielfalt an echten! Kulturen Angeboten. Gerade die wissenschaftlichen sind auf sehr hohem Niveau und trotzdem für Leihen und Jugendliche gut zu verstehen. Ich habe schon oft Sendungen von 3Sat im Unterricht erfolgreich eingesetzt.

Aber auch Sendungen wie das Kaberetfestival sind einzigartig im europäischen Fernsehen und sie tragen aktiv zur Unterstützung der Demokratie bei !

Man kann mit Fug und Recht behaupten, das 3Sat die letzte echte Bastion der der Kultur in Europa ist. Ein Einstellung dieses Senders wäre daher absolut unverantwortlich wäre im Endeffekt ein Frontalangriff auf die kulturelle Vielfalt unseres Landes .
Lutz Frahm Hallo Zusammen

Bei einer Senderzusammenlegung übernehmen sie bitte NANO! Eine der wenigen tollen Sendungen die ich regelmäßig für meine Gebühren anschaue.



Mit freundlichen Grüßen

Lutz Frahm
Lutz Gruennert Nach dem was die seit 2015 liefern dürften die keinen Cent bekommen, Ein Filz durch und durch (RBB... MDR) wie auch die komplette "Parteienlandschaft". Zum Teufel jagen und von Grund auf, neu aufbauen. Die Massen wachen auf, langsam aber sicher.
Lutz Grunwald Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe über die Plänen der Zusammenlegung von ARTE und 3sat gelesen. Ich finde diese Idee vollkommen und verständlich. Es gibt eigentlich nur noch wenige informative Sendungen im öffentlichen Rundfunk, tagsüber viel Unsinn und keine Informationen. Lediglich ARTE und 3sat bieten Informationen an.

Wenn sie jetzt die Programme zusammenlegen, die ohnehin glücklicherweise sehr unterschiedlich sind. Verliere ich quasi die letzten Sender, die ich vom öffentlich-rechtlichen Fernseher noch sehen kann, die mir Informationen übermitteln und nicht nur Unterhaltung bieten.

Verstehe durchaus, was auch der öffentliche Rundfunk Geld sparen muss, aber ehrlicherweise finde ich das dann eher auf Fußball oder eine von denen Diskussionsrunden Maischberger, Lanz etc. verzichtet werden sollte als auf einen von den beiden Sendern.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Grunwald
Lutz Kramer Wir schauen fast täglich 3sat und zwar Sendungen wie nano, wissenhoch2/scobel, Länder- und Naturfilme und Konzerte. Wenn diese Sendungen bei der Fusion mit arte alle wegfallen, weil ja die Sendezeit von arte nicht ausgedehnt wird, wird unser Leben wesentlich ärmer. Bei 3sat wird tatsächlich der Bildungs- und Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umgesetzt, was man bei ARD und ZDF so nicht sagen kann.



Deshalb bitten wir um den Erhalt von 3sat bzw. der oben angeführten Sendungen.
Lutz Olaf Meine Stellungnahme sollten Sie anbei als PDF-File finden. Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrages
Lutz Olaf, Offenbach am Main 
 
Weil das Thema ÖRR-Reform eine hochgradig komplexe Sache ist, möchte ich
mich hier auf einen einzigen, aber wesentlichen, Aspekt beschränken. 
Und zwar scheint im vorliegenden Entwurf des Reformstaatsvertrages für den
Bereich
§31a Transparenz 
keine Anpassung vorgesehen zu sein. Ich halte das mit Blick auf den
evidenten und inakzeptablen Mangel an Transparenz im ÖRR für fatal. 
Die Existenz dieses Transparenzmangels möchte ich nicht selbst behaupten,
sondern auf wesentliche Funktionsträger bzw. Beteiligte der Rundfunk-  und
Medienpolitik, bzw. -Verwaltung verweisen, die sich seit Jahren
regelmässig beklagen :
 
- die KEF bemängelt in den Berichten, auch im aktuellen Sonderbericht 
wieder, fehlende Zulieferungen der Anstalten 
 
- die Landesrechnungshöfe bemängeln fehlende Zulieferungen bzw.
Dokumentationen der Anstalten (insbesondere was die Online-Kosten
angeht, fordern alle LRH schon seit Jahren vergeblich Einblick) 
 
- die Koordinatorin der RFK Heike Raab höchstselbst musste die Zahl der
ÖRR-Apps selbst zählen, weil ÖRR keine Angaben dazu macht 
 
- Ministerpräsidentin Dreyer (Vorsitzende ZDF-Verwaltungsrat) sah sich
genötigt, sich Anfang 2024 von der Intransparenz ihrer Hausanstalt
öffentlich zu distanzieren (anlässlich des Leaks der Honorare der
ZDF-Prime-Time-Gesichter) 
 
- der Untersuchungsauschuss zu etwaigen Verfehlungen der RBB-
Rechtsaufsicht hat sich über die mangelnde Transparenz bzw.
Kooperationsbereitschaft mehrfach deutlich beschwert
 
- Rundfunkräte beklagen sich über fehlende Einsicht in Prozesse und
Strukturen 
 
- die Anfragen renommierter  Medienjournalisten ohne Tendenzverdacht,
auch vom ÖRR beschäftigte Kollegen, werden von den Anstalten
regelmässig zurückgewiesen 
 Festzustellen ist also, daß nicht nur das zahlende Publikum über
wesentliche Sachverhalte nicht informiert wird (auch im Dialog mit
Redaktionen, Pressestellen, Publikumsservice wird systematisch Auskunft
verweigert),  sondern auch das Aufsichts- und Kontrollorgane notwendige
Informationen nicht erhalten. 
Festzustellen ist ein eklatantes, strukturelles Transparenzproblem, daß
mit den Änderungen des 3. MStV nicht adressiert wurde. Eine Änderung der
Kommunikationspolitik der Anstalten war jedenfalls nicht festzustellen.
Die Mauerei und Blockade der Anstalten bei legitimen und banalen Auskunftsersuchen findet nachwievor statt.
Dieser Zustand muss mit dem Reformstaatsvertrag  unbedingt abgestellt
werden. Ohne eine dramatische Kurskorrektur was die Transparenz des ÖRR
angeht, wird der Vertrauens - und Akzeptanzverlust des ÖRR nicht zu beheben
sein.
Daneben werden durch fehlende Transparenz die Adressierung bzw. Behebung
im ÖRR weit verbreiteter institutioneller Misstände (Misswirtschaft,
Verschwendung, toxische Unternehmenskultur, etc.) ver-  bzw. behindert. 
Nach Jahrzehnten der geduldeten Kultur der Intransparenz im ÖRR muss eine
ÖRR-Reform zwingend eine gelebte Kultur der Transparenz zum Ziel haben.
Das ist eine Schlüsselkomponente für eine erfolgreiche Reform.
Zur Frage wie man eine effektive Transparenzpflicht für ÖRR aufsetzt, ob
als Modifikation von §31a oder als größeren Wurf, traue ich mir keine
konkreten Vorschläge vor. Daß es eine simple IFG-artige Lösung aber wohl
nicht sein kann, hat Paul Kirchhof in „Transparenz des öffentlich-
rechtlichen Rundfunks“ (doi.org/10.5771/9783845285689) plausibel
dargestellt. 
Er hält dort allerdings auch fest, daß in bestimmten Fällen durchaus eine
umfassende Ausweitung der Transparenzpflichten in Frage kommt: 
 
„Die öffentliche Aufklärung dient dann insbesondere der Wiederherstellung
der Rundfunkfreiheit in ihren Rechtsmaßstäben der Unbefangenheit, der
Unparteilichkeit, der fachlichen und finanziellen Redlichkeit.“ 
 
Hier könnte man ansetzen. Das wäre nicht nur mit Blick auf die Zustände in 
NDR, WDR, ZDF und RBB (die btw nicht ansatzweise aufgeklärt wurden,
sondern vertuscht) dringend geboten.  
Vielen Dank.
 Abschließend sei noch darauf hingewie sen, daß die Länderregierungen bei
der Durchsetzung der staatsvertraglichen Vorgaben (nicht nur des §31a)
gegenüber den Anstalten trotz der RBB -Krise ihrer Verantwortung immer noch
nicht gerecht werden .
Durch die traditionelle laissez-faire Politik bei der Rechtsaufsicht haben
Staatskanzleien nicht nur ÖRR, involvierten staatlichen Institutionen wie
Justiz, Kommunen, BverfG, usw.  und nicht zuletzt auch den Bürgern keinen
Dienst erwiesen, sondern schweren Schaden angerichtet. 
Diesen Hands-off Approach weiterzufahren macht nicht nur sämtliche
Staatsverträge obsolet, sondern ist grob fahrlässig was gesellschaftlichen
Zusammenhalt und Akzeptanz fundamentaler Institutionen der BRD angeht. Die
Dysfunktionalität des ÖRR ist mittlerweile Systemsprengstoff. Dieses ÖRR-
Problem zu lösen ist nicht nur Sache der Anstalten, die Exekutive trägt
hier maßgeblich Mitverantwortung. 
 
 
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung 
 
 
Offenbach am Main, 11.10.2024 
 
 
 
Zum Verfasser 
Der Verfasser ist Bürgerjournalist, ÖRR- Transparenzaktivist, Rundfunkrat
der Herzen (loyal + niedlich) und veröffentlicht regelmässig auf Twitter
(@lutzolaf).
 
 
Lutz Reuter Gute Information und Berichterstattung darf nicht eingeschränkt werden. 3SAT ist nicht zuletzt wegen seiner Wissenschaftssendungen ein Juwel innerhalb der Fernsehlandschaft und muss deswegen vollumfänglich erhalten bleiben!!!
Łužycafilm I Sorbisch-deutsches Filmnetzwerk Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV)



Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 26. September 2024 einen Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) zur öffentlichen Anhörung freigegeben. Ziel der Reform ist es, einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen, der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht. Hierfür soll der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks qualitativ gestärkt und quantitativ begrenzt werden.



Die Rahmenbedingungen für öffentlich-rechtliche Medien ändern sich damit dramatisch. In den vergangenen Jahren hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Sparziele meist im Programm realisiert. Wir als Sorbisch-Deutsches Netzwerk Lausitzer Filmschaffender Łužycafilm sind in Sorge um die Zukunft und die Perspektiven der sorbischen/wendischen Medienangebote öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, insbesondere des RBB und MDR.



Wir appellieren an die Vertreter der Medienpolitik, dass es keine Sparmaßnahmen und Kürzungen bei bestehenden sorbischen/wendischen Angeboten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben darf! Stattdessen fordern wir darüber hinaus eine Programm-übergreifende Präsenz sorbischer Inhalte. Sorbische Inhalte und Themen müssen auch außerhalb der sorbischen Magazine “Łužyca” und “Wuhladko” im öffentlich-rechtlichen Fernsehen präsent sein. Dies betrifft alle journalistischen Formate und filmischen Formen, z.B. auch Dokumentar-, Kurz-, Animations-, Spiel- und Kinderfilme sowie hybride Formate.
Lydia Roth-Münderlein Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich denke es spielt den Extremisten von rechts und links in die Hände, wenn öffentliche rechtliche Sendungen, die nicht parteipolitisch geprägt sind, eingestellt werden. Unsere Medienwelt wird immer stärker geprägt von politischer Einflussnahme, deshalb ist der öffentlich rechtliche, unabhängige Rundfunk in seiner jetzigen Form wichtiger denn je.
M Szafranski Ich protestiere auf s Schärfste und erwarte Rücküberweisung der GEZ Gebühren.
M. C. Hallo,



ich lehne die Abschaffung von 3sat bzw. die Zusammenlegung mit ARTE grundlegend ab, ebenso die Ausdünnung der Informations-Sender.



Wenn die Anstalten Gelder einsparen müssen, können sie gern auf die Produktion der vielen lokalen Krimiserien verzichten. Immer das gleiche Drama - in den Bergen, an der See, an irgendeinem See und noch ein paar Bergen.

Wenn wirklich alle Bundesländer, Regionen, Großstädte usw. mit Krimis beglückt werden müssen, schicken Sie doch einfach einen Versicherungsermittler oder sonstigen Spezialisten in einer einzigen Serie duch die Republik. Der kann sich dann auch gleich sozialkritisch aber belehrungsfrei mit den Problemen der jeweiligen Region befassen.



Arzt-, Hotel- und sonstige Seifenopern immer gleichen Inhalts mit meist talentbefreiten Akteuren in stereotypen Rollen gibt es auch zu viele.



Für Ihre Statistk: w, Mitte 50, vollzeit berufstätig
M. Ebner Ich halte es für einen sehr großen Fehler, wenn man 3SAT und oder ARTE einstellen würde.

Das sind Programme die Europa einen. Will man das nun nicht mehr?

Sind die Rechten so stark, dass jedes Land seine eigene Festung macht?



Ich bin sehr enttäuscht.



M. Ebner
M. Gerber Der Öffentliche Rundfunk nennt die "Zwangsabgabe"

Rundfunkbeitrag??



Einen Beitrag nennt man und zahlt man freiwillig, wenn man in einem Sportverein, Gartenverein, etc.

Mitglied ist.



Weiterhin wird durch eine Länderkommission beschlossen, wieviel ich von meiner vollen Erwerbsminderungsrente zu bezahlen habe!!!



Jedes Unternehmen muss so wirtschaftlich arbeiten, das es für alle Beteiligten erfolgreich ist.



In eurem Fall gilt das nicht!

Ihr streicht jedes Jahr, wieviel noch mal, 6,7, 8, oder 9 Milliarden Euro ein, für nichts!

Oder nennt ihr Koch und Quizshows zum

Bildungsauftrag?



Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin für die Demokratischen Grundrechte in unserem schönen Land.



Zur Demokratie gehört für mich auch, wer die Zwangsabgabe nicht bezahlen will, den verfolgt man nicht mit Sanktionen, Zwangsmaßnahmen, Kontopfändung, und im schlechten Fall geht man ins Gefängnis!!



Einen schönen Tag noch



M. Gerber
M. Rauch Sehr geehrte Damen und Herren,



es mag das eine oder andere Überflüssige an Rundfunkprorammen geben - 3Sat und ARTE gehören für mich nicht dazu. Diese beiden Programme sind mit ONE und ZDF Neo das, was qualitativ Welten über dem Massenprogramm steht, das ARD und ZDF abliefern. All das hat seine Berechtigung - nebeneinander.



Wenn es Sparpotential im öffentlich-rechtlichen Bereich gibt, dann sind es die journalistisch ausufernden Internetangebote, die ohnehin schon von der privat organisierten Presse bespielt und reichlichst abgedeckt werden.



Mit besten Grüßen



M. Rauch
M. Schröder Eingabe gegen die Auflösung von 3Sat



Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Bedauern habe ich erfahren, dass der Sender 3Sat möglicherweise aufgelöst werden soll. Ich möchte hiermit meine tiefe Besorgnis über diese Entscheidung äußern und Sie bitten, diese Überlegung nochmals zu überdenken. 3Sat ist ein einzigartiger und unverzichtbarer Bestandteil der deutschsprachigen Medienlandschaft, der kulturelle, wissenschaftliche und bildende Inhalte in einer Form vermittelt, die in dieser Breite und Tiefe von keinem anderen Sender abgedeckt wird.



Im Zeitalter der Digitalisierung und der zunehmenden Kommerzialisierung von Medienangeboten ist es besonders wichtig, ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges öffentlich-rechtliches Programm zu erhalten. 3Sat bietet ein unvergleichliches Spektrum an anspruchsvollen Sendungen, die Kunst, Kultur, Wissenschaft und gesellschaftlich relevante Themen behandeln. Der Sender leistet damit einen unschätzbaren Beitrag zur kulturellen Bildung und Meinungsbildung.



Gerade in einer Zeit, in der der Zugang zu unabhängigen und informativen Inhalten immer wichtiger wird, wäre die Auflösung von 3Sat ein großer Verlust. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer schätzen das Programmangebot, das nicht nur auf Unterhaltung, sondern auf Tiefgang und Wissensvermittlung setzt. Durch die Kooperation von ZDF, ARD, ORF und SRF wird zudem eine grenzüberschreitende Perspektive auf die deutschsprachige Kultur ermöglicht, die für das Verständnis und den Austausch in der gesamten Region von Bedeutung ist.



Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, den Sender 3Sat in seiner bisherigen Form zu erhalten. Eine Auflösung würde nicht nur eine bedeutende Plattform für Kultur und Bildung zerstören, sondern auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt schwächen.



Mit freundlichen Grüßen,

M.Schröder
M. Spiegel Sehr geehrte Damen und Herren,



die Sendung "nano" bringt eine der informativsten Beiträge, um sich über neue wissenschaftliche Verfahren oder Hintergründe zu Informieren. Daher möchte ich an dieser Stelle, als jemand, der seit über 25 Jahren die Sendung verfolgt und sich beruflich mit Mathematik, Elektrotechnik wie auch Physik beschäftigt, ausdrücklich für die Weiterführung dieser Sendung aussprechen.

Gerade in der heutigen Zeit, in der das Internet zu jedem Thema in jeglicher Richtung etwas zu wissen scheint, ist es um so wichtiger, in der kürze gut recherchierte Beiträge verfolgen zu können und zu dürfen. Daher halte ich diese Sendung für einen unverzichtbaren und wichtigen Beitrag, wenn sich das Fernsehen auch qualitativ gegenüber anderen Medien weiter behaupten möchte.



Mit freundlichen Grüßen

M. Spiegel
M. Unger Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe nichts gegen eine Reform.

Wichtig ist, mir dass durch die Reform der Medien



- die Allgemeinheit auch künftig vielfältig zu Themen der Politik, Wirtschaft und allen Themen von allgemeinen Interesse informiert wird.

- Geld und Ressourcen müssen vor allem auch in Lösungsstrategien gesteckt werden, um Fake News oder aus dem Zusammenhang gerissene Fakten deutlich zu erschweren und zu enttarnen (z.b. Faktenchecker) Solche News werden tw. bereits heute KI-generiert, also wird aufgrund der Masse eine abwehrende Lösungsstrategie auch KI einsetzen müssen. ( Wenn auch leider energieintensiv).



- Medienbildung und Werte der Demokratie zielgruppenspezifisch ebenso wie aktuelle Informationen zum Zeitgeschehen zu vermitteln -Das ist die Herausforderung.



Ganz besonders bitte ich als Pendlerin darum, dass diese Formate auch künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln "konsumiert" werden können.

Weder Radio noch Fernsehen eignen sich im Bus oder Zug. Dazu ist es oft viel zu laut und die Internetverbindung auch nicht immer stabil. Seiten wie Tagesschau.de oder hessenschau.de sind dafür bestens geeignet, zumal dort auch Hintergründe ausführlicher erläutert werden können. Falls für Hintergründe auf Videos oder Audio gesetzt wird, sollte zusätzlich der Text abrufbar sein oder interessante Clips auf eine Liste für später gesetzt werden können.



- bei ins Netz verlagerten Diskussionen Hass und Hetze Einhalt geboten werden kann.



- es zu konträren Meinungen auch die Möglichkeit einer Gegendarstellung mindestens durch das Redaktionsteam gibt und diese Gegendarstellung mit dem Original verknüpft werden.



- Algorithmen, welche Nachrichten wo angezeigt werden, sollten durch die Redaktionsteams beobachtet werden und müssen beeinflussbar sein. Denn das wird auch der Feind der Demokratie tun.



- Mehr als bisher sollte das Thema Förderung der Gemeinschaft im Fokus stehen. Die Entwicklung von Formaten, um Menschen miteinander in Kontakt zu bringen war durch Fernsehen kaum möglich. Durch regionale Sender durchaus möglich.



- die Reform sollten wir auch nutzen, um im Programm zu informieren, wie wir uns als Gemeinschaft auf Naturkatastrophen, Terror und möglichen Krieg vorbereiten können. Und natürlich effiziente Informationswege aufbauen, die auch bei gestörtem Internet und/ oder Stromausfall noch funktionieren.



Mit freundlichen Grüßen

M.U.
M.J. P. Guten Tag meine Damen und Herren.



Ich bin kein großer Redner aber an dieser Stelle muss ich etwas loswerden.

Man hat uns vor geraumer Zeit schon von "ServusTV" ausgeschlossen und jetzt soll auch noch der

beliebte Kultur- und Informationssender "3sat"entfallen.

Langsam habe ich den Eindruck dass sich Deutschland zurückentwickelt und die freien Medien immer mehr beschnitten werden.

Ich bin gespannt wann "Höcke-TV" an den Start darf.



Mit ängstlichen Grüßen aus SACHSEN



M.J.P.
M.R. Zu Neufassung des § 26b -Einsetzung eines Medienrates:



Durch die Wahl der Vertreter des Medienrates durch die Gremienvertreterkonferenz der ARD, dem Fernsehrat des ZDF und dem Hörfunkrat des DR kann eine Unabhängigkeit der Vertreter NICHT sichergestellt werden.

Zumindest ein Teil des Medienrats sollte „von außerhalb“ gewählt werden, bevorzugt durch eine direkt-demokratische Wahl durch die Beitragszahler.





Zur ersatzlosen Streichung § 31 (6) Diskussion mit der Bevölkerung bezüglich Qualität und Leistung des Angebots:



Dadurch wird die Möglichkeit des kontinuierlichen Dialogs mit der Bevölkerung bezüglich Qualität und Leistung bewusst eingeschränkt bzw. verunmöglicht. Dies ist kontraproduktiv angesichts der aktuellen Diskussion bezüglich der Rechtfertigung der Zwangsgebühr zur Finanzierung des ÖRR.
M.Sc. Johannes Raith Liebe Rundfunkkommission,



ein digitaler Auftritt der öffentliche rechtlichen ist aus meiner Sicht unabdingbar. Ich nehme hier Bezug auf die Pläne, dass öffentlich rechtliche Nachrichten Apps wie z.B. BR24 nicht mehr in dem aktuellen Status vorhanden sein werden. Die Informationsversorgung des öffentlich rechtlichen Rundfunks hat einen hohen Status in der Bevölkerung. Für viele ist die Tagesschau das Leit-Nachrichtenmedium. Da sich das Medienkonsumverhalten allerdings ändert, sollten Tagesschauähnliche inhalte nicht nur linear im Fernsehen verfügbar sein. Konsumiert werden Medien vermehrt auf mobilen Endgeräten und gerade dann, wenn man unterwegs ist. Hier wird häufig auf Ton und Bild verzichetet (etwa in der U-Bahn). Ein lesbarer Inhalt ist deshalb unabdingbar!



Vielen Dank
M1KE GEE ENDLICH EINE SPAR-REFORM - DIE ABER LEIDER NICHT WEIT GENUG GEHT !



ARD & ZDF SOLLTEN ZU EINEM OEFFENTLICH RECHTLICHEN HAUPTPROGRAMM

ZUSAMMENGELEGT WERDEN ! = *TVD* ( TV DEUTSCHLAND )

DOPPELTE AUSLANDSKORRESPONDENTEN VIEL ZU TEUER !



ARD SPORT & ZDF SPORT ZU EINEM SPORTHAUPTKANAL FUSIONIEREN ! = *TVD SPORT* ODER *DSF*

FUSSBALL & SPORT



ARD/ZDF TV-REGIONALPROGRAMME ZUSAMMENLEGEN : 5TV = NORD / OST / WEST / SUEDWEST / BAYERN



73 RADIOPROGRAMME MINUS 20 VIEL ZU WENIG !

NUR JE 1 SPARTENHOERFUNK-CHANNEL BUNDESWEIT :

DR ( DEUTSCHLAND-RADIO )

DR1 : *NEWS POLITIK KULTUR INFO*

DR2 : *KLASSIK*

DR3 : *POPMUSIK/HITS/CHARTS*

DR4 : *SPORT*

DR5 : *BLACK MUSIC*

5 ! RADIOSENDER !





SO LASSEN SICH SOOOVIEL KOSTEN EINSPAREN !!!



MFG M1KE GEE



Mac Weniger Sendeplatz für unabhängigen Journalismus ist ein Förderprogramm für Antidemokraten
Macke Wie immer wird am falschen Ende versucht zu sparen. Für im Ausland lebende deutsche ist die Info wichtig was in Deutschland passiert. Jeden Morgen sehe ich mir NANO an ( lebe in s.korea ). Die Info bei Arte u. 3SAT möchte ich keinet falls vermissen.Als seht zu das ihr das in die Reihe bekommt.

Macke a. Schöne Grüße aus s.korea .
Madeleine Es gibt doch überhaupt keine repräsentativen Zahlen dafür, wie vielen Menschen in Deutschland die tägliche seriöse Informationsquelle mit der Abschaffung der Fernsehsender tagesschau24, phoenix und ZDF info genommen würde.

Es sind ganz sicher erheblich mehr als Sie vermuten.

In diesen Zeiten, wo Desinformation - auch mittels KI - im Netz wächst und gedeiht, verlässliche, herkömmliche Informationsmedien zu reduzieren, ist unverantwortlich!!!

Wollen wir hier wirklich amerikanische Verhältnisse, wo ausschließlich private Nachrichtensender die politische Meinung der Bürger bestimmen und sich Wissenschaftler fragen, wie man ganze Bevölkerungsgruppen von dem festen glauben an Unwahrheiten wieder abbringen kann?

Aufklärung und Information ist heute wichtiger als je zuvor.

Die Nachrichtensender MÜSSEN bleiben!

Vielen Dank.
Madlon Stuhr Ich bin unbedingt für die Erhaltung des bisherigen Angebotes. Die öffentlich rechtlichen Sender wirken der kollektiven Verblödung entgegen und stellen den dringend benötigten Kontrapunkt zu sozialen Medien und Trash-TV dar.

Öffentliches Fernsehen und Rundfunk sind die einzigen Bildungsangebote ohne kommerzielle Interessen und Abhängigkeiten. Sie bilden einen wesentlichen Pfeiler unserer Gesellschaft und Demokratie.
Mag. art. Andre Tschinder Kunst wie auch Kultur helfen, Dinge differenzierter verstehen zu können, Diversität und Vielfalt in die eigene Betrachtung der Welt einzubauen.

Es ist nicht verständlich, dass in Anbetracht der aktuell anschwellenden kognitiven Verengung, dem akuten intellektuellen Rechtsruck, in Erwägung gezogen wird Kultursender zu kürzen! Im Gegenteil sollte man sich tunlichst darum bemühen, mehr Kunst und Kultur, Nischen, Möglichkeiten, Ambiguität ... in das Programm der öffentlich rechtlichen Sender zu integrieren. Es sollte nicht denkbar sein, kultureller Verarmung Vorschub zu leisten.
mag. elisabeth lex meine familie sieht im tv fast nur dokus, wissenschaftssendungen oder dgl., vor allem schätzen wir die sendung "nano". es wäre ein grosser verlust, diese sendung einzustellen. fg aus kärnten... fam.lex praschag
Mag. Ingrid Zimmermann Sehr geehrte Damen und Herren,



hier möchte ich nur einige wenige Beispiele nennen, warum die Zusammenlegung der Sender von 3sat und Arte nicht auf meine Zustimmung stößt.

In der heutigen Zeit bedürfen wir eines unabhängigen Wissenschaftsjournalismus, der in der Lage ist verschiedene Perspektiven aufzuzeigen und damit zur eigenen Meinungsbildung beiträgt. Damit ist auch der Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender in den Blick genommen!!!

Im Sinne unserer nachfolgenden Generationen bitte ich Sie um Ihr Engagement gegen dieses verkürzende Zusammenlegen!

Danke!

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Ingrid Zimmermann

Wien
Mag. Johannes Gschwend Ich bin ein äusserst interessierter und treuer Seher des Senders 3Sat. Seit Jahren versäume ich kaum einen Termin, um NANO zu sehen. Das ist eine wirklich unverzichtbare Sendung: Informativ, lehrreich, interessant und wirklich gut aufbereitet. Aber nicht nur NANO; schätzungsweise sehe ich 30% meiner Fernsehzeit 3Sat, dann 20% ARTE und der Rest ServusTV, den ORF Programmen und anderen.

Es wäre eine Katastrophe, wenn 3Sat "verschwinden" würde.
Mag. phil. Michael Schneider Lieber Kulturrat,



ARTE und 3-sat müssen zum Wohle der Demokratie und Kultur unbedingt ungekürzt erhalten bleiben.





Liebe Grüße aus Salzburg



Michael Kolnberger
Mag. Stephanie Lackner guten tag –––––––––––

die idee einer zusammenlegung der beiden sender ARTE und 3SAT macht mich sehr traurig und betroffen

es sind DIE zwei sender, die ich regelmässig / jeden tag! schaue, um hochqualitative informationen zu

wissenschaft, politik, kunst und kultur, etc. zu erhalten ––––––––––

meiner meinung nach sind diese beiden sender extrem wertvoll und wichtig und sollten nicht

in ihrer vielfalt beschnitten werden, was durch eine zusammenlegung zu befürchten ist –––––––––

gerade jetzt in zeiten von "fake-news" ist das extrem wichtig

wir brauchen heute mehr qualität und vertrauenswürdige informationen

und nicht weniger davon ––––––––––––



ich bitte deshalb diese idee noch einmal zu überdenken



danke



beste grüsse aus wien

––––––––– stephanie lackner
Mag. Viktor Mader Die Aufrechterhaltung der Sender 3 Sat und ARTE als getrennte Sender unter Beibehaltung ihrer wissenschaftlichen Sendungen ist als Beitrag zur einer funktionierenden Demokratie (qualitativ hochwertige Berichte im Gegensatz zu quotenorientierten Berichten) aus meiner Sicht unabdingbar.
Magdalena Brook Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin strickt gegen diese Änderung! Für Kultur, Wissenschaft, Dokumentationen gibt es immer weniger Platz im TV, dafür sendet man von morgens bis mittags bis zum Abwinken Krimis in den 3. Programmen und im ARD und ZDF. Dafür ist platz!!

Z.B. die Sendung NANO im 3Sat ist eine der wichtigste, aktuelle wissenschaftliche Berichterstattung im TV. Die Leute, die solche Sendungen verhindern und abschaffen wollen, müssen alles zerstören was noch Qualität hat. Dann können Sie gleich überall TIKTOK senden! Der Tendenz ist da!

Für die hohen Gehälter ist Geld vorhanden für anspruchsvolle Sendungen nicht.

Ich würde gerne wissen, wer diese zerstörerische Tendenzen angeleiert hat.

(Kaiser neue Kleider...)

Mit freundlichen Grüßen

Magdalena Brook
Magdalene Killinger Mir ist ganz wichtig, dass 3SAT als eigener Sender erhalten bleibt! Das ist der Sender - neben "Arte" -, bei dem ich vor allem Sendungen ansehe, z.B. Opernübertragungen oder Spielfilme.

Sonst kommen im Fernsehprogramm ja fast nur noch Krimis und Shows!
Magnus von Erdmannsdorff Es ist mir zur Bewahrung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Sicherstellung einer vielschichtigen Bildung von Bürgern sehr wichtig, dass die Spartensender des öffentlichen Rundfunks erhalten bleiben. Es wäre sehr leichtsinnig, diese wichtige Aufgabe künftig privaten Sendern bestimmter Medienunternehmen oder oder sozialen Medien wie Telegram zu überlassen. Es wäre eher zu überlegen, ob die öffentlichen Sender nicht an Lizenzgebühren an die FiFa oder an private Talkshow-Betreiber sparen können. Schaffen Sie bitte das freie Bildungsangebot nicht ab und überlassen Sie dieses Feld nicht den Populisten.



Mit freundlichen Grüßen

Magnus von Erdmannsdorff
Maik Butterling Gerade in der heutigen Zeit mit Social-Media-Plattformen, die sich kaum regulieren und kontrollieren lassen, sollte Informationsvielfalt eine Selbstverständlichkeit sein. Das Zusammenlegen und Streichen von Angeboten ist ein falsches Signal. Ich selbst bin Wissenschaftler und finde, dass es jetzt schon zu wenig Angebote gibt. Wie will man denn außerdem gegen Fake-News angehen wenn man seriöse Medien einschränkt. Das Argument, dass ein Bündeln stärkere Akteure hervorbringt basiert auch mehr auf Hoffnung denn auf Erfahrung.
Maik Grundmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Schrecken musste ich wahrnehmen, dass die Reformpläne der Länder dazu führen werden, dass die Vielfalt des ÖRR massiv eingeschränkt wird, da bspw. Inhalte von ARTE und 3Sat zusammengelegt bzw. wegkürzt werden sollen. Es kann nicht sein, dass in Zeiten von Fake-News seriöse und vertrauenwürdige Berichterstattung eingeschränkt wird, während Populisten und Demokratiefeinde ihre Flut an Unwahrheiten und Hassbotschaften stetig über Youtube, TikTok oder X erhöhen.

Gesellschaft, Wissenschatft, Kunst, Kultur oder Sport sind wesentliche Bestandsteile für den gesellschaftliche Zusammenhalt, Bildung und Teilhabe. Nicht alle Menschen können aus unterschiedlichen Gründen Konzerte, Ausstellungen, Sportevents, Bildungsveranstaltungen oder politischen Diskussionsrunden besuchen.

Anstatt z.B. bei der Vielfalt oder seriöser journalistischer Arbeit zu kürzen, sollte überlegt werden, ob bei einzelnen teuren Formaten, die sich ständig wiederholen wie z.B. die 23. Schlagernacht bei ARD, ZDF oder MDR oder überholte Formate wie "Wetten das?", gespart werden kann.



Viele Grüße

Maik Grundmann
Maik Kleinschmidt Danke für die Möglichkeit die Reformvorschläge zu kommentieren. Hier in Stichpunkten:

- Ich bin großer Verfechter des ÖRR, das Angebot muss gestärkt und weiterentwickelt werden

- Allerdings steckt der ÖRR, insbesondere die ARD Anstalten in einem Dilemma - riesige Aufwendungen für zu geringe Qualität beim Output, Verwaltung, Produktion, Bürokratie, Mehrfachstrukturen, Gremien über Gremien

- Man kann das sehr gut an unserer Beteiligung am Eurovision Song Contest sehen, wo wir als größtes Teilnehmerland mit internationalen Vergleich sehr hohen Investitionen leider nur Mittelmaß und schlechte Platzierungen heraus kommen; in unserem System versickern die Gebühren leider in Strukturen und nicht in starkem Output

- Es reicht auch nicht zu koordinieren - das bringt nur noch mehr Administration, Abstimmung, Verwaltung - anstatt klare Verantwortung und schlanke Strukturen

- Wegen dem ganzen Abstimmungsbedarf der ARD Anstalten entstehen nur Kosten, Minimalkompromisse, Erklärungen warum etwas nicht geht

- Das System muss entschlackt werden - und nicht nur einzelne Programmangebot abgeschafft werden

- Es braucht klare Verantwortlichkeiten innerhalb der ARD, anstatt nur Koordinationen

- Außerdem ist es fraglich warum jede ARD Sendeanstalt 4 eigenständige Sender braucht - was ist beim Kulturprogramm oder der jungen Welle denn wirklich regional, hier braucht es starke nationale Sender

- Der Austausch von Beiträgen innerhalb der ARD auf Basis der neuen Kompetenzzentren macht auch kein Sinn - wir brauchen in den Dritten nicht 6 verschiedene Verbrauchermagazine, die alle die gleichen (sinnlosen) Verbrauchertests abspielen... mehr eigenständige regionale Angebote wären dagegen wünschenswert



- Kurzum: weniger Administration, weniger Verwaltung, weniger Mehrfachstrukturen, weniger Wiederholungen - mehr Qualität, mehr Verantwortung, mehr modernes Programm für alle Zielgruppen
Maik Kleinschmidt Danke für die Möglichkeit die Reformvorschläge zu kommentieren. Hier in Stichpunkten:

- Ich bin großer Verfechter des ÖRR, das Angebot muss gestärkt und weiterentwickelt werden

- Allerdings steckt der ÖRR, insbesondere die ARD Anstalten in einem Dilemma - riesige Aufwendungen für zu geringe Qualität beim Output, Verwaltung, Produktion, Bürokratie, Mehrfachstrukturen, Gremien über Gremien

- Man kann das sehr gut an unserer Beteiligung am Eurovision Song Contest sehen, wo wir als größtes Teilnehmerland mit internationalen Vergleich sehr hohen Investitionen leider nur Mittelmaß und schlechte Platzierungen heraus kommen; in unserem System versickern die Gebühren leider in Strukturen und nicht in starkem Output

- Das System muss entschlackt werden - und nicht nur einzelne Programmangebot abgeschafft werden
Maik Rosenkranz Orginäre Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist Information.

Die Priorität, besonders heutzutage, sollte gutem Journalismus liegen.



Dazu gehört auch der Wissenschafts- und Lehrjournalismus, eine Aufgabe die private Anbieter schwer ersetzen können.

Talkshows, die primär auf Sensation setzen, gehören nicht dazu.

Bitte helfen Sie nicht den Populisten, die komplexe Zusammenhänge auf vermeintlich einfache Antworten reduzieren wollen.



Aber besonders im Bereich Sport, der besonders teuer ist, wird zuviel auf Fußball gelegt.

Die Verbände rufen hier zu hohe Preise auf.
mairer otmar Die Zusamenfügung der Sender 3sat und arte würde meiner Meinung nach einen großen Verlust darstellen, weil das vor allem den Wissenschaftsjournalismus und die kritische Kulturinformation einschränkt.

Gerade in Zeiten von unreflektierten Social Media und Fake News ist ein fundierter Journalismus und eine umfangreiche, unabhängige Kulturberichterstattung von größter Bedeutung.

Eine Beschneidung dieser Sender wäre ein weiterer Schritt in Richtung Einschränkung unserer wertvollen Demokratie.

Darum bitte ich die verantwortlichen Personen, davon abzusehen, die Sender 3sat und arte zusammenzufügen.
Maja soya Als regelmäßiger 3sat Nutzer bin ich gegen die Auflösung des 3sat Senders, Denn der Wissenschaftsjournalismus zum Beispiel von der Sendung Nano ist für mich alltägliche Informationsquelle
Maja Weiss I support 3 sat because it has the best european culturel programme.



I look 3 sat in Slovenia.



One documentary of mine was also supported by 3 sat.



Danke, 3 sat.
Malan Feser Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich würde es sehr bedauern, wenn Beiträge wie die täglichen Sendungen "Nano" wegfielen. Diese Sendung begleitet mich seit Jahrzehnten und diese täglichen 30 Minuten wissenschaftsbasierten Informationen sind m. E. sehr sehr wichtig für die aufgeschlossene und informierte Gesellschaft. Kein einziges Format in den öffentlich rechtlichen Sendern liefert so abwechslungsreiche, so vielschichtige, so gut aufbereitete und für die Allgemeinheit verständliche Themen wie diese Sendung - nicht einmal bei Alpha, das ich auch sehr gern schaue und wo "Nano" ja wiederholt wird. Nano darf bitte auf gar keinen Fall wegfallen bzw. gekürzt werden. Es ist genau das Maß an wissenschaftlichen Nachrichten für Otto-Normalverbraucherinnen wie mich, anregend und wenn man möchte, kann man die Themen ja selbst vertiefen.

Auch die privaten Sender liefern nicht ansatzweise diese Informationen, wie man sie hier finden kann.

Bitte werden SIe Ihrem Auftrag gerecht und verhindern Sie die fortschreitende Verdummung, Teilnahmslosigkeit und den fortschreitenden Egoismus unserer Gesellschaft vor allen DIngen durch die privaten Sender.

Viele Grüße aus Schenefeld bei Hamburg
Malcherek Peter Ich spreche mich nachdrücklich gegen eine Zusammenlegung von arte und 3sat aus!



Die Sender folgen unterschiedlichen Schwerpunkten und sind wertvolle (gegenseitige) Ergänzungen der Kulturlandschaft.
Malte Hakemann 3sat, arte und Phoenix sowie DLF sind die meines Erachtens wichtigsten Inhalte des öffentlichen Rundfunks. Der Bildungsauftrag sollte maßgeblich sein. Was Sie daher sehr gern streichen können, sind teure Sportübertragungsrechte - die Fussballspiele werden alle auf zig anderen Kanälen und online gezeigt - und Volksmusiksendungen.
Malte Mikolajczak 3sat als, neben arte, einen der einzigen Sender die tatsächlich noch Kultur und hochwertiges Fernsehen liefern schließen zu wollen ist absurd. Kürzen sie stattdessen lieber bei grässlichen Krimis und weitere Rentnersendungen die keinen anderen Zweck erfüllen als viertklassige "Schauspieler" und Produzenten mit öffentlichen Geldern zu alimentieren.
Manfred Ambach Es wäre sehr schade, würde der Sender 3sat der Einsparungswelle zum Opfer fallen!!!

Ginge dieser Sender in Arte auf, würden naturgemäß Sendereihen, die bisher in 3sat ausgestrahlt werden, verschwinden. Ich denke da vor allem aber nicht nur an Kulturzeit und Nano!



Könnte man nicht die dritten Programme der ARD etwas abspecken mit ihrem zum Teil Drittklassigen Angebot oder den Wieder-Wiederholungen. Die Dritten müssten auch nicht 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen!



Bitte belassen Sie 3sat UND Arte!!! In einer Medienwelt, die immer mehr auf Manipulation und weniger auf Wahrheit bzw. Wirklichkeit aus ist, sind diese Sender Säulen soliden und ehrlichen Journalismus!!!



Mit herzlichen Dank



Manfred Ambach
Manfred Baumann Ich bin ein Freund der Klassikprogramme im Radio. Ebenso der RSOs. Aber ich frage mich schon, warum es so viele sein müssen. Es ist keine Hilfe, wenn alle zur gleichen Zeit Wortbeiträge senden, zur gleichen Zeit Jazz und zur gleichen Zeit Klassik. Hilfreich wären Klassikprogramme, Jazzprogramme, Kulturprogramme.

Ich bin Fan vom RSO in Frankfurt und auch die Hamburger liebe ich. Warum es so viele sein müssen, wozu ein Rundfunk-Chor usw. kann niemand gut begründen.



Auf jeden Fall will ich mitkämpfen, damit 3Sat erhalten bleibt. Die Zusammenarbeit bei ARTE mit den Franzosen ist schon heute problematisch. Das würde sich potenzieren.

Die Info-Programme im Fernsehen zusammenzulegen ist eine gute Idee. ZDF info! Tagesschau, Phönix, da lässt sich etwas sehr gutes draus machen, wenn man die journalistischen Fähigkeiten hier bündelt.

Noch wichtiger ist es, kluge Voraussetzungen für die Wahl von Intendanten zu schaffen. Nur weil jemand gut moderieren kann, ist er noch lange kein Manager. Wenn die Rundfunkkommission in den Staatsvertrag oder die Ausführung dazu schreibt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, dann werden viele Kandidaten nicht mehr zur Verfügung stehen. Denn die Journalisten mögen gute Reporter sein, aber um Intendant zu sein braucht man mehr, nämlich Management-Qualitäten, Führungstalent, Durchsetzungsfähigkeit, Entscheidungsfreude. Da hapert es bei vielen. Gut dass die Öffentlichkeit das nicht weiß. Aber hier müssen Sie ansetzen.
Manfred Bohl Guten Tag

Die Sender 3Sat und die 3. Programme ZDFInfo sowie

Phoenix, Tagesschau24 und Deutschlandfunk werden von mir sehr häufig genutzt und sind für mich entscheidend für die fundiertere Information zu den Geschehen in Politik, Wissenschaft und Kultur
Manfred Bonn Als Pädagoge ist es mir besonders wichtig, dass 3sat in seiner jetzigen Form als guter, informativer Dokusender erhalten bleibt. Ich setzte Teile des Programms öfters in meinem Unterricht ein. Nachdem servustv die Dokusendungen eingestellt hat, ist der Erhalt von 3sat noch wichtiger geworden als vorher. Gute Dokusender gibt es kaum noch.

Die Abschaltung von 3sat wäre ein großer Verlust auch für viele meiner Kollegen.



Gezeichnet: Manfred Bonn
Manfred Engel Ich gucke jeden Tag auf dem Sender 3Sat die Sendung NANO und die Sendung Kultur. Ich bin von beiden Sendungen begeistert. Beide Sendungen geben sehr gute Informationen. Erweitern mein Wissen und meine Bildung. Bitte unbedingt 3Sat weiterführen . In der heutigen Zeit müssen wir unbedingt solche Sender und Sendungen behalten. Man sollte solche tollen Sender dem Sparzwang nicht opfern. Hoffentlich geht es weiter. Viele Grüße Manfred Engel
Manfred Fritz Die Sender 3Sat und ARTE müssen unbedingt bleiben!

Es sind die besten Sender mit den interessantesten Sendungen!
Manfred Fritz Auf Grund der sehr unterschiedlichen Ausrichtung von 3Sat und ARTE würde ich es sehr bedauerlich finden sollten diese zusammengefasst werden.

Gerade diese beiden Sender bieten, jeder für sich, ein sehr anspruchsvolles und interessantes Programm jenseits des Mainstreams.



Mit freundlichen Grüßen

Manfred Fritz
Manfred Gaubatz Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Ihren Sparmaßnahmen, insbesondere der Zusammenlegung von arte u. 3sat bin ich nicht einverstanden. Weshalb werden die Bürger nicht darüber informiert, das sie solche Maßnahmen planen ?



Zur weiteren Begründung füge ich die Stellungnahme des Herrn Christoph Sieber bei, der mit der Weiterleirung einverstanden ist.

3sat

Die geplante Einstellung von 3Sat ist ein enormer Verlust, ein strategischer Fehler und für viele Künstlerinnen und Künstler eine Katastrophe.

Ja, 3Sat erreichte nur selten ein Massenpublikum. Aber genau dafür ist Fernsehen auch da. Dass auch Menschen ein Programm finden, welches sie nicht stetig unterfordert. Wie oft bin ich nachts im Hotel bei 3Sat hängen geblieben und habe mir einen Bericht über armenische Exilliteratur im Spanischen Bürgerkrieg des 19. Jahrhunderts angesehen. Fasziniert und völlig überfordert.

Das Fernsehen braucht ein Programm jenseits des Mainstreams, weil sonst die die wissenschafts- und kulturinteressierte Mitte der Gesellschaft weiter an den Rand gedrängt wird, weil sie sich im Fernsehen nicht wiederfindet.

Die Macht des Internets wird weiter wachsen. Und damit die Vereinzelung und die Radikalisierung unserer Gesellschaft.

Denn während bei 3Sat journalistische Werte und ethische Grundlagen die Macher von Programm und Inhalten leiten, regiert im Internet das knallharte Gebot der Wertsteigerung.

Es geht einzig und allein darum, Menschen möglichst lange am Gerät zu halten. Und aus eigener Erfahrung wissen wir alle: das geht nur durch immer weitere Radikalisierung. Härter, brutaler, krasser, verlogener, wütender, antidemokratischer. Und vor allem: Dümmer! Die Unterforderung grassiert, damit auch jede und jeder sein Häppchen Entertainment zwischen Frühstücksbrötchen und Morgenschiss erledigen kann.

Der Auftrag der öffentlichen rechtlichen Sender lautet eben nicht nur Reichweite und quotenstarke Sendungen zu produzieren und auszustrahlen, sondern auch qualitativ hochwertige Produkte für Menschen mit exklusiven Partikularinteressen. Menschen, die sich an Ballett, Oper, Kabarett oder eben armenischer Exilliteratur ergötzen können.

Und: diese Randkulturen brauchen Öffentlichkeit , um überleben zu können. Wo werden sonst im Fernsehen ganze Ballettaufführungen, Theaterabende oder Musikfestivals gezeigt?

Gerade das Privatfernsehen ( und zunehmend auch ARD und ZDF) zeigen Künstlerinnen und Künstler erst dann, wenn der Erfolg da ist. Aber wo soll der Erfolg herkommen, wenn die Unbekannten , die Unfertigen, die Rohdiamanten niemand mehr fördert?

Für mich war das 3Sat Festival 2013 der Durchbruch. Über eine Million Menschen haben damals mein Solo „Hoffnungslos Optimistisch“ gesehen. Wochenlang waren die Tourtermine bundesweit plötzlich ausverkauft.

Auch weil 3sat noch ein Publikum hat, welches nicht nur das Außerordentliche und Andersartige und Unbekannte zu schätzen weiß, sondern weil diese Menschen auch bereit sind, das heimische Sofa zu verlassen und die Theater der Republik zu füllen.

Schon während Corona musste die Bühnenkultur um ihr überleben kämpfen, obwohl alle immer wieder beteuern, dass „Kultur nicht alles ist, aber alles ohne Kultur nichts ist“.

Wenn 3Sat stirbt, dann stirbt nicht nur ein Sender. Es stirbt wieder ein Stück Kultur.

Irgendwann ist nix mehr übrig.

Was bleibt ist dann YouTube, Facebook und Instagram.

Toi, Toi, Toi!



Über Ihre weitere Vorgehensweise wollen Sie mich bitte umgehend und zeitnah informieren



Manfred Gaubatz
Manfred Gelowicz Die geplanten Änderungen zur Zusammenlegung einiger Sender finde ich nicht gut. Vor allem Arte und 3Sat sollten in vollem Umfang ungekürzt und als eigenständige Sender weiterhin erhalten bleiben.

Ich bitte darum, von einer Zusammenlegung abzusehen. Das Spektrum beider Sender ist unterschiedlich aber gleich wichtig. Daher sollten beide ihre Berechtigung im Rahmen der öffentlich rechtlichen Sender behalten, vor allem da demokratiefeindliche Strömungen immer stärker und fake news immer mehr verbreitet werden.

Vielen Dank,

Manfred Gelowicz
Manfred Homberg Das Vorhaben , die Inhalte von "3sat" in "arte" zu überführen , wird zu einer Zerschlagung des Senders "3sat" führen . Daraus folgt eine Verringerung des Angebots an kulturellen Sendungen und damit zu einer Einengung der Programmvielfalt für die Fernsehzuschauer .



Die Kulturschaffenden werden weniger Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Arbeiten haben . Ich als Fernsehzuschauer werde dazu verurteilt , den Stumpfsinn der ewiggleichen Unterhaltungsprogramme zu ertragen oder gleich ganz abzuschalten .
Manfred Hoyer Beteiligung der Bürger an allen Prozessen (Bürger haben bisher keine Interessenvertretung; Recht auf Teilhabe an der Gestaltung)



Offenlegung der Gehalts- und sonstigen Vergütungsstrukturen

Begrenzung von Gehalt und sonstigen Vergütungen bzw. Kontrolle durch Interessenvertretung der Bürger (Schluss mit der unkontrollierten Selbstbedienungsmentalität)



Straffung der Programme, z.b. weniger Hörfunkprogramme



Straffung der Infrastruktur



wenn das nicht berücksichtigt wird:

ABSCHAFFUNG DES ÖRR!
Manfred Keuß Die Berichterstattung über wissenschaftliche Inhalte darf durch die Reform des Staatsvertrages nicht eingeschränkt werden. Auf keinem privatrechtlichen Kanal wird so ausführlich, informativ, neutral, unabhängig und verständlich unsere Lebensgrundlagen erklärt wie vor allem auf 3 Sat.

Sorgen Sie bitte dafür, dass diese Möglichkeit der wertfreien Berichterstattung auch zukünftig uns Gebührenzahlern erhalten bleibt.
Manfred Kraus Sehr geehrte Damen und Herren, eine der wenigen Fernsehsendungen, die ich mir noch ansehe sind in 3sat "nano" und "Kulturzeit".

Beide Sendungen fallen mit ihren Sendezeiten in beste Zeiträume, was ich immer sehr geschätzt habe; inhaltlich (Vielfalt und Qualität)

sind sie unerreicht.

Bitte setzen Sie sich ein für den Erhalt von 3sat in voller Selbständigkeit.



Wir leben in Bayern, das bis vor wenigen Monaten ein reichhaltiges Kulturprogramm auf BR2 geboten hat; schon damals wurde

gegen große Widerstände entschieden, alle geplanten Kürzungen "gnadenlos" durchzusetzen.

Als Dateianhang sende ich Ihnen unsere zweite Stellungnahme zu den Vorgängen mit; in einem ersten zweiseitigen Brief an Björn Wilhelm

sind wir ausführlich auf die Vorgänge und die Wirkungen von Kürzungen/Streichungen eingegangen. BR2 jetzt ist ein trister Sender geworden!



Wir hoffen sehr, dass Sie Entscheidungen zum Erhalt eines reichhaltigen Kulturprogramms treffen, zu dem 3sat mit

seinem gesamten Programm einen wesentlichen Beitrag liefert.

Vielen Dank für Ihren Einsatz, bestes Gelingen und freundliche Grüße

Manfred und Gisela Kraus auch im Namen vieler Freunde
 Ein von den Kürzungen des BR2 Betroffener 
 
An die Hinterbliebenen der folgenden Rundfunksendungen: 
KulturWelt, KulturLeben, Kulturjournal, Nachtstudio, Diwan, radioTexte, 
Jazz & Politik, Nachtmix, Weltempfänger und Filmkultur 
Beginn der Abschaffvorgänge: April 2024 
 
Mit dieser Anzeige benachrichtigen wir alle Betroffenen von der heute 
stattfindenden Abschaffung  der von uns hochgeschätzten Radiosendung 
„Kulturjournal “.
 
Über 50 Jahre haben wir Dich sehr geschätzt und alle Deine Beiträge waren 
immer das Anhören wert. 
Wir wussten: Sonntag 18:05 Uhr wird qualitativ hochwertiges Kulturradio 
gesendet und statt wütend zu werden, dass es Dich nicht mehr geben soll, 
hat uns eine große Traurigkeit erreicht! 
Ja, wir sind sehr traurig, weil wir über fünfzig Jahre diese wunderbare Sendung 
nie aus unserer Wahrnehmung  verloren haben. 
Nach Anfangs 90 Minuten Sendezeit hat man Dir vor einiger Zeit schon mal 
30 Minuten  genommen.  Es hätte uns hellhörig machen sollen; es war ein Testen 
unserer Toleranz. 
Und Achtung:  0,6 % der wöchentlichen Gesamt-Sendezeit (168 Stunden) des 
BR2 nahm dieses Kulturjournal in Anspruch; nachdem es in Ferienzeiten und 
Ostersonntag und Pfingstsonntag  nicht gesendet wurde, verbleiben ca. 0,5 %. 
Ja wie bescheiden muss man als Radiosendung  denn sein, um gute
Überlebens möglichkeiten zu besit zen.
 
Hier ist der Inhalt des letzten Kulturjournals 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 
Kulturjournal Kleine Dinge, große Kunst – und die Freiheit 
Heute, 24.03.2024 18:05 bis 19:00 Uhr BAYERN 2 
 
Ein letztes Kulturjournal, nach über 50 Jahren on air 
Der Mensch und die Dinge um ihn herum 
Josef Straßer von der neuen Sammlung München im Gespräch 
Von Stefan Mekiska 
Die Freiheit zu wählen 
Warum wir die Demokratie als Tun, nicht als Zustand begreifen sollten 
Von Lena Gorelik 
Die Magie der Bilder 
Illustratorin Rotraut Susanne Berner im Gespräch über prägende Kunsterfahrungen 
Von Niels Beintker 
Musik: Thomas Dybdahl, "Teenage Astronauts" (V2 Records) 
Moderation:  Stefan Mekiska und Niels Beintker 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 
Wir vergessen Dich nicht! 
Schade, dass trotz intensiver Gegenwehr keine andere Entscheidung 
getroffen wurde. Der Engel Aloisius hat auch nicht geholfen! 
(Siehe unser Schreiben an Herrn Björn Wilhelm und Mitarbeiter vom 07.10.2023 ) 
Manfred Kunz 3Sat: endlose Wiederholungen, aber auch gute Dokus und vor allem Nano und Kulturzeit,

besser als ARD und ZDF zusammen. Muss bleiben!!!



Arte: auch endlose Wiederholungen, aber auch gute Dokus und vor allem Arte Journal und Re,

besser als ARD und ZDF zusammen. Muss bleiben!!!



Tagesschau 24: es gibt genug 24-Stunden-Nachrichtensendungen, wo alle paar Minuten das Gleiche gesendet wird. Man muss nicht alles machen was andere tun. Das gilt auch für viele andere Sendungen in ARD und ZDF



Phoenix: besser als Tagesschau 24, muss bleiben!!!



ZDF info, ZDF neo, ONE: billiger Mist rund um die Uhr: in die Tonne!!!



ARD alpha: Quarks, Planet Wissen könnte man auch in der ARD unterbringen. Ansonsten seicht bis überflüssig



ARD/ZDF Morgenmagazin: warum braucht man dazu 4 Personen, 3-4 Kameras. Und dann diese idiotische Wettershow (vor allem mit Benjamin S. – eine Zumutung für Augen und Ohren). Der Wetterbericht der ARD Tagesschau würde völlig ausreichen. Dann fahren die Leute auch oft noch in der Gegend rum um von außerhalb die Wettershow zu senden. Das Geld könnte man auch in den Ofen werfen. Das Ganze wird auch noch zeitgleich in 4 Sendern übertragen. Früher wurde das Testbild gesendet



ARD/ZDF Sportsendungen, insbesondere Fußball: was soll dieses endlose Gelaber vor und nach einem Spiel, die vielen verarmten Fußballprofis als Experten, denen man das Geld nachwirft. Wenn die nicht wissen was sie den ganzen Tag machen sollen und noch mehr Geld brauchen, einfach mal ins Jobcenter gehen oder in den unsozialen Medien 24 Stunden ihr Gesabber in die Welt senden.

Auch hier wird Geld verbrannt das besser eingesetzt werden könnte



ARD und ZDF

Sebastian Lege (Lege pack aus): Lege sollte einpacken. Die Idee der Sendung ist nicht verkehrt, nur die Präsentation des Pausenclowns ist eine Zumutung. Jeder Bonobo zappt da weg



Börsensendungen, Werbung in die Tonne
Manfred Laske Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Anhörung zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin gegen eine Einschränkung des Kulturangebots im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Unabhängig von Einschaltquoten sollen auch anspruchsvolle Beiträge weiterhin im bisherigen Umfang gesendet werden, z.B. Opernaufführungen, Konzerte mit klassischer Musik einschließlich der Produktionen der Rundfunkorchester und -chöre. Die rundfunkeigenen Klangkörper sollen beibehalten werden und ihre Finanzierung soll nicht weiter gekürzt werden.



In diesem Zusammenhang bin ich auch gegen eine Zusammenlegung von 3sat mit ARTE.



Gespart werden muss auf jeden Fall, damit die Zwangsbeiträge für das weltweit einzigartige 8-Milliarden-Budget nicht immer weiter erhöht werden. Dafür bietet sich an:

1. ZDF: Relikt aus einer Zeit, als es nur die ARD als einzig empfangbaren Fernsehsender gab, später ergänzt um einen Landessender. Heutzutage überflüssig, also abschaffen.

2. Reduktion der vielen Sender mit Popmusik. Die Zielgruppe hierfür bedient sich zumeist der Streamingdienste und der vielen tausend im Internet frei verfügbaren Radiosender. Ausreichend wären zwei oder drei Unterhaltungsmusiksender für alle Bundesländer gemeinsam.

3. Fußball: Bei Welt- und Europameisterschaften sollte nur eine Anstalt übertragen, nicht mehrere. Andere Pokalspiele sollten den Bezahlsendern überlassen werden.

4. "Krimis": Gibt es noch Landschaften, die nicht für eine Krimiserie herhalten müssen? Hier wird eindeutig übertrieben und kann kräftig abgespeckt werden. Man hat den Eindruck, dass ein besonders blutrünstiges und sich an Szenen in der Pathologie labendes Publikum bedient werden soll. Ist das wirklich das Interesse des breiten Publikums?

5. Gendersprache: Abschaffung der offenbar zahlreichen Stellen, die sich um die Durchsetzung von Gendersprache in den Anstalten kümmern. Die Redakteure und Korrespondenten sollten einfach die normale und bewährte Grammatik beachten.
Manfred Maas 3SAT sollte auf jeden Fall bleiben und evtl ausgeweitet werden.

Auch ARTE sollte erhalten bleiben.
Manfred May Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde schon jetzt ist eine gute, fundierte Berichterstattung nicht mehr gegeben und nun wollen sie Arte und 3 Sat zusammen legen und damit die Vielfalt einschränken, das geht gar nicht.

In der letzten Zeit musste ich feststellen es geht nur noch darum wer am "lautesten schreit", es wird den privaten Sendern nachgeeifert und viel Schrott übernommen. Auch die endlose Weiterleitung von einem Thema zum nächsten, wie z.B. in TikTok oder Instagram wird kopiert. Ich bin wirklich in der Lage zu entscheiden was ich mir ansehen möchte, ich muss nicht mit großer Bannerwerbung auf die anschließende Sendung oder die Mediathek hingewiesen werden.

Warum allerdings jedes Bundesland einen eigenen Fernsehsender braucht und jeder dieser Sender eine eigene Produktion zu ein und dem selben Thema herstellt ist mir nicht klar. Auch die vielen Talkshows zu dem gleichen Thema mit den immer selben Personen ergeben für mich keinen Sinn ganz zu schweigen von den unendlichen Kochshows.



Aber sie wollen die einzigen noch sinnvollen, wissenschaftsorientierten Sender als Kultursender zusammenschließen.



Mit freundlichen Grüßen

M. May
Manfred Metzler Die beiden einzigen wirklich guten Sender wollen Sie zusammenlegen, das bedeutet 50 % weniger gutes Programm. Zum Beispiel liefert NANO ständig aktuelle wissenschaftliche Beiträge, die sehr verständlich erklärt werden und der Kulturspiegel befasst sich mit Themen, die in anderen Ländern (z.B. Spanien) in den Hauptnachrichten ihren Platz finden.

Gleichzeitig werden ARD und ZDF und die dritten Programme immer flacher und beliebiger.
Manfred Muster Sehr geehrte Damen und Herren,



meine Anmerkung betrifft das Telemedienangebot (§ 30). Dort fehlt die ausdrückliche Regelung, dass presseähnliche Angebote nicht zugelassen sind. Der Rundfunk sollte in Bild und Ton senden, nicht in Textform. Dies ist Aufgabe der Presse.



Zudem sollten Mehrfachstrukturen abgebaut werden. Dies betrifft auch die Rundfunkanstalten. Wozu werden Sender wie Radio Bremen oder der Saarländische Rundfunk bzw. deren obere Verwaltungsebenen benötigt, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft leistungsfähige Rundfunkanstalten wie der NDR und der SWR zur Verfügung stehen. Diese Rundfunkanstalten decken de facto auch die jeweiligen Nachbarregionen ab. Beide haben umfangreiche Erfahrungen mit Regionalfenstern.



Mit freundlichen Grüßen

Manfred Muster



PS: Werden die eingereichten Anmerkungen irgendwann veröffentlicht oder verschwinden sie in einer schwarzen Kiste / black box?
Manfred Ostertag Lasst endlich den Fussball aus dem ÖRR raus … das ist purer Kommerz. Das GG sollte dahingehend geändert werden, dass Zusammenfassungen von Welt und Europameisterschaften bis zu 5 min im ÖRR dem allgemeinen Interesse nach Information unterliegt.
Manfred Prinz Bitte keine Einsparung bei 3Sat, Arte und ZDF Info. Diese Sender sind mein Grund den Fernseher überhaupt noch einzuschalten. Bei diesen Sendern finde ich ein gutes intelligentes Fernsehprogramm mit ansprechenden Inhalten. Für diese Sender bezahle ich gern die GEZ, was ich bei manchen anderen eigenen Produktionen als Beleidigung empfinde. Schade, das wir uns auf so einem Weg befinden.
Manfred Proksch Warum sollen die besten Programme reduziert werden (3sat,arte).

Dann doch lieber die 3.Programme zusammenfassen, da kommen doch viele Wiederholungen.

Das betrifft auch die beiden öffentlichen ARD,ZDF , Warum müssen alle Nachrichten, Wetter.

Ich finde es schade das es kein Portal für allgemeine Beschwerden gibt. Ich war lange Berufstätig, wenn ich da so manchen Moderator.-in sehe muss ich sagen die haben das Geld nicht verdient.

Wer trifft diese Entscheidungen, ist das eine väterlis Wirtschaft !!!!



Dann machen Sie es doch lieber wie privaten, wer die Talkshows usw, schauen will soll sie auch bezahlen.
Manfred Ramme Hallo,



die möglichen Fusionen von tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo bzw. 3sat und ARTE halte ich für falsch. Wenn Geld gespart werden soll, bin ich dafür, nur die Hälfte an Tatort, Krimis usw. zu produzieren und diese dann doppelt so oft zu wiederholen (~50% Einsparungen bei gleicher Sendezeit!!!). Ich glaube, dass fällt niemandem auf.



Außerdem sollte das Budget für Fußballübertragungen gekürzt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Manfred Ramme
Manfred Richter Guten Tag, ich begruesse ausdruecklich die Zusammenlegung dieser Sendefamilien.

Weiterhin befuerworte ich eine Aufnahme vom Saarlaendischen Runfunk in den SWR, sowie eine Aufnahme von Radio Bremen in den NDR. Diese ... kleinen Sender haben heutzutage meiner Meinung ihre Daseinsberechtigung verloren und man kann gemeinsame Ressourcen dann optimaler nutzen. Regionalfenster bieten ja sowieso alle Dritten an.

Zum Schluss noch eine Anmerkung:

Es gab ... vor ca 20 Jahren ein Sendeschema, wonach der Sender KIKA bis 19:00 Uhr Programm fuer Kinder hatte und ab 19:00 Uhr Programm fuer junge Erwachsene bot. Dieses Angebot wurde leider verworfen. Und in KIKA laeuft stundenlang nur die Schleife von "Bernd, das Brot" Schade fuer die ungenutze Zeit. Hier waere auf jeden Fall Platz fuer "ONE" und "NEO"

Viel Erfolg und Gruss aus Frankfurt

Manfred Richter
Manfred Rieder Da ich schon seit vielen Jahren nur 3 Sat und Arte schaue möchte ich das beide Sender wie sie jetzt sind verbleiben sollen.

Ich bevorzuge eine unabhängige Berichterstattung!
Manfred Riffel Sehr geehrte Damen und Herren,



nachstehend meine Stellungnahme zur geplanten Zusammenlegung von 3sat und ARTE:



Ich schätze das Programmangebot beider Sender sehr, und nutze deshalb auch schwerpunktmäßig diese Programme im ÖRR. Eine Überschneidung der Inhalte beider Sender sehe ich nicht, schon gar nicht in der sogenannten Primetime. Im Gegenteil: Wenn mir ein Beitrag/Film in dem einen Programm nicht zusagt, so finde ich fast immer in dem anderen Sender ein passendes Angebot.



ARTE ist ziemlich stark französisch geprägt, insbesondere was das Filmangebot angeht. Die französischen Partner werden sich das auch zukünftig nicht nehmen bzw. einschränken lassen. Die logische Folge ist, dass sich die deutschen Anteile am bisherigen ARTE-Programm zu Lasten des zu übernehmenden 3sat-Angebots reduzieren werden.



Wegen dieser gravierenden Verschlechterung der Programmvielfalt halte ich diese Zusammenlegung für einen schweren Fehler.

Die zu erwartende Beschneidung z.B. des kabarettistischen Angebots (passt überhaupt nicht ins Portfolio von ARTE, und hat auch im französischen Anteil keine Entsprechung) bzw. eine Verlegung von ggf. übrig bleibenden Beiträgen davon in die späten Nachtstunden, wäre ein sehr großer Verlust für den Diskurs in der Gesellschaft. Dies könnte natürlich auch von der einen oder anderen politischen Seite gewollt sein, damit kritische Stimmen aus dem ÖRR zurückgedrängt werden. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut heißt es immer mal wieder in öffentlichen Bekundungen. Die sollte in der ganzen Bandbreite auch weiterhin im ÖRR an exponierter Stelle ihren Sendeplatz haben.



Darüber hinaus bin ich der Ansicht, dass alle kulturellen und wissenschaftlichen Beiträge von 3sat zu wertvoll sind, um bei ARTE „eingedampft“ zu werden bzw. gar nicht mehr vor zu kommen. Auch sollte das in 3-Sat zu findende Film-Angebot, welches über das Quiz-,Pilcher- und Tatort-Niveau hinausgeht, im ÖRR nicht beschnitten werden, um nicht noch mehr Zuschauer in die Netflix- und Co.-Angebote zu treiben, was ein weiterer Schritt zur Abschaffung des ÖRR wäre, und daran interessierte Kreise, die das schon länger betreiben, ihrem Ziel näher bringen.



Mit freundlichen Grüßen



Manfred Riffel
Manfred Schenke Guten Tag,

hier ein signifikantes Beispiel für Sparmöglichkeit beimWDR:

Tägliche Sendung „Aktuelle Stunde“

Hier werden regionale und nationale Nachrichten behandelt.

Zur Moderation werden zwei Personen eingesetzt.

Sie bringen abwechselnd je einen Satz eines wohl vorbereiteten Textes, vielleicht oder wahrscheinlich ablesend vom Teleprompter.



Die gleichartige Spätsendung mit vergleichbarem Inhalt kommt mit einer Person zur Moderation aus.



Ich kann nicht erkennen, wo die journalistische Notwendigkeit oder der Vorteil für die Zuschauer bei dem Einsatz von zwei Personen ist.

Dank und Gruß aus Bonn.
Manfred Schüssler Sehr geehrte Damen und Herren,



als Betragszahler und unregelmäßiger Nutzer des Angebots der Öffentlich-Rechtlichen (ÖR) habe ich eben einen Hilferuf (Bericht über die Reformpläne der ÖR) auf Arte gesehen und anschließend versucht mich darüber zu informieren.



Meinen Glückwunsch, ich war bereits kurz davor meine Recherche zu beenden, da die Informationen sehr gut versteckt sind, als ich auf den Zukunftsrat und dessen Bericht vom Januar 2024 gestoßen bin.



Vom Bericht des Zukunftsrats war sich wirklich sehr angetan, da er mir aus dem Herzen spricht was notwendige Veränderungen im Angebot der ÖR angeht. Bis ich auf Seite 17 angelangt bin. Danach hat sich große Enttäuschung und auch Hoffnungslosigkeit bei mir breit gemacht. Dort steht als letzter Punkt: „Auch Fusionen einzelner Landesrundfunkanstalten erscheinen nicht zweckmäßig…“.



Genau hier sehe ich das größte Einsparpotential.

Bestes Beispiel sind Berlin und Brandenburg, die sich zwei Landesrundfunkanstalten gönnen aber 23,5 Stunden am Tag dasselbe Programm ausstrahlen, nur um sich abends mal für eine halbe Stunde für die lokalen Nachrichten zu trennen. Und sogar hier gibt es hin und wieder Doppelungen.



Für alle Landesanstalten gilt: sie leiden unter einer gemeinsamen Einfallslosigkeit, was die Programminhalte betrifft. Meistens reicht ein alter Röhrenfernseher, da viele der gesendeten Inhalte von „Damals“ sind, als das 4:3 Format und schwarz/weiß noch En Vogue waren. Es ist fürchterlich mit anzusehen, wie jede dieser Anstalten mittlerweile jedem kleinen Privatzoo eine Plattform gibt, jedes Krankenhaus bekommt seine eigene Serie und wenn es ganz hart kommt, läuft auf allen Programmen gleichzeitig Dressurreiten.



Das kann nicht der Auftrag der ÖR sein. Für die 3. Programme brauchen sie also keine Reform, sondern eine Revolution!



Wenn ich dann noch höre, dass Sie die Spartensender beschneiden wollen, verlieren sich mich als Kunden vollständig. Es ist schon traurig genug, dass der Nachrichtensender tageschau24 vor 09:00 Uhr keine frischen Nachrichten anbietet, sondern die MOMAs von ARD und ZDF sendet, wo Nachrichten viel zu kurz kommen. An Wochenenden wird dort auch mehrheitlich Material der 3. Programm recycelt.



ZDF-neo und -info, ARD alpha, one und Phoenix bedienen meine Bedürfnisse auch nur, wenn ich arbeiten bin. Abends läuft hier derselbe Serienunsinn, wie auf anderen Sendern auch. Und bitte: wenn mir nach Wirtschaft, Wissenschaft und Doku ist möchte ich nicht auf die Mediatheken oder Apps verwiesen werden, denen es grundsätzlich an Übersicht mangelt.



Über Radio brauchen wir erst gar nicht zu reden. Musikalischer Einheitsbrei bei ÖR und Privaten gleichermaßen unterbrochen von Wortbeiträgen und wenn die Quoten ermittelt werden, noch zusätzlich Gewinnspiele.



Ich hoffe sehr, dass die Rundfunkkommission auf die sehr guten Vorschläge des Zukunftsrats eingehen wird, auch wenn ich da so meine Zweifel habe.



Schöne Grüße

Manfred Schüssler
Manfred Voss Ich finde es falsch, für den monatlichen Gegenwert einer Zigarette oder eines trockenen Brötchen das Angebot der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zu reduzieren.

Im Fernseh gibt es neben den öffentlich-rechtlichen Sendern nur Junkfernsehen, und neben dem Deutschlandfunk nur noch Sender, die einen den ganzen Tag mit Musik berieseln, ohne wirkliche Informationen.

Vielleicht muss über eine Vermeidung von Doppelarbeit und Doppelstrukturen gesprochen werden, aber es darf keine Minute Sendezeit gekürzt werden. Und es darf keine Redation weggespart werden.

Die neuen Podcast-Angebote müssen eher aufgebaut werden.

Es gibt viel zu viel Fake-news, ohne öffentlich-rechtliche Strukturen, die auch noch wirklich kraftvoll sind, gibt es keine Möglichkeit, dagegen zu Steuern.
Manfred Wagner Man sollte erstmals die teuren Lehrfilme (Tatort) für die heutige Jugend abstellen. Ich habe bis jetzt ca. 5-6 Filme gesehen und es sind immer wieder Sachen dabei, wie man besser und sicherer Straftaten begehen kann.
Manfred Weschke Sehr geehrte Damen und Herren,



die vorgesehenen Reformen lassen die Vielfalt der Sendungen und Sender in m.E. unverantwortlicher Weise schrumpfen, und das in einer Zeit, in der es sowieso schon große Tendenzen zur Beschneidung der Meinungsvielfalt gibt.

Die Regionalität mancher Radioprogramme leidet z.T. schon jetzt, wo durch senderübergreifende Zusammenlegungen schon jetzt Einsparungen erfolgen.

Und was ich überhaupt nicht gut heißen kann, ist die geplante Integration von 3sat in die Sendungen von ARTE.

- ARTE ist im Rahmen des deutsch-französischen Staatsvertrags entstanden und soll der Verbesserung des Verhältnisses zwischen den Menschen ehemals verfeindeter Nationen dienen, inzwischen auch mehr und mehr dem besseren Verständnis sämtlicher in der EU vertretenen Länder.

- 3sat ist der einzige Sender, der die drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz miteinander verbindet.

Beides sind ganz eigenständige Sender mit eigenem sehr vielseitigen Programmen. Auf diese Vielfalt sollten wir auch künftig nicht verzichten, sondern sie im Gegenteil noch ausbauen. Wie soll so etwas möglich sein, wenn durch die geplante Zusammenlegung die Hälfte der Sendezeiten verloren gehen. Der Tag hat nur 24 Stunden.

Ich wäre gerne bereit, pro Monat 1,-€ Rundfunkbeitrag mehr zu bezahlen, um diese Vielfalt zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen, Manfred Weschke
Manfred Wiotte Die Vielfalt der unterschiedlichen Programmangebote von 3Sat und ARTE muss unbedingt erhalten bleiben Ich lehne eine beabsichtigte Zusammenlegung entschieden ab.

Manfred Wiotte
Manuel Braun Sehr gut finde ich die in der Präsentation genannten Punkte:



-ü Orientierung der AT-Vergütung am öffentlichen Sektor

-ü Kodex zum Einsatz künstlicher Intelligenz

-ü Kosten für Sportrechte sollen „angemessenes Maß“ nicht überschreiten



Die außertariflichen Vergütungen und die dafür zu hinterlegenden betrieblichen Altersvorsorgebeträge machen einen großen Belastungsposten in den Etats aus, der sich nur wenig auf die Programmqualität auswirkt. Allzugroß ist die Verführung des Direktoriums, mit hochtrabenden Innovationsfantasien an den Reformerfordernissen vorbei nur die eigene Selbstverwirklichung zu betreiben. Eine verpflichtende Orientierung wird helfen, die Eskalation dieser Vergütungen zu begrenzen, und zur Selbsteinordnung und zu flacheren Hierarchien beitragen.



Bei der Sportberichterstattung vermengen sich die beiden Aufträge "Information" und "Unterhaltung" unweigerlich zum quotenträchtigen "Infotainment". Im Angebot sind die Rundfunkanstalten in höchstem Maße abhängig von den nationalen und internationalen Sportverbänden als Monopolisten. In dieser Situation darf es nicht heißen "koste es, was es wolle".





Sehr kritisch bewerte ich die vorgeschlagene Zusammenlegung von arte und 3sat. Eine solche Fusion wäre ein großer Verlust an Meinungs- und Stimmenvielfalt.

Zwar haben beide Kanäle ein bildungs- und qualitätsfokussiertes Profil, das zu ihrer Legitimierung maßgeblich beisteuert.



Während aber arte ein Kanal ist, der den Blick von Deutschland aus zum frankophonen Westen und seiner Kommunikationskultur richtet und dabei konsequent auch in Produktion und Präsentation bilingual kooperiert, überwiegen bei 3sat, insbesondere in den Nachrichtensendungen - Zweitverwertungen der eigenen und der südlichen und südöstlichen Nachbarprogramme aus Schweiz und Österreich.

Beides hat seine Berechtigung, denn beide Programme erlangen so ihre spezifische Anmutung, die gerade durch ihre regionale Fokussierung mein Verständnis für gesellschaftsgeprägte Kommunkationsformen und spezifizierte Debattenansätze weiten.

Ein einziges zusammengelegtes "international kooperiertes" Programm vermag ein solches Regionenprofil nicht zu transportieren.



Folgende partikuläre Ergänzung der diskutierten Vorschläge halte ich für wesentlich:

Die geforderten programmlichen Absprachen sollen insbesondere zwischen ARD 1 und ZDF verstetigt werden. Sie sollen vordringlich dazu dienen, Programminhalte gleicher Ausprägung auszudünnen und Programm-Doubletten zu vermeiden. Talkshows mit prominenter Besetzung zu gesellschaftlich-politischen Themen haben zwar ihren Platz im ÖRR, dürfen aber nicht ausschließlich die Abendausstrahlungen beider Hauptprogramme bestimmen. Programmliche Absprachen sollen zu mehr Genre- und Formen-Vielfalt im Auswahlmenü der Medienkonsumenten führen. Weniger Kanäle, aber mehr Profil.
Manuel Haberl Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es wichtig, insbesondere den Sender 3sat zu erhalten, da er mit seinen qualitativ hochwertigen Formaten wie u.a. "Nano", "Kulturzeit" und "Scobel" immens zur Wissensbildung beiträgt! Ich konsumiere 3sat täglich. Aber auch ARDalpha, Phönix und Arte regelmäßig und möchte diese Sender nicht missen!

Beste Grüße
Manuel Heinrich Ich wünsche mir, dass die vielen Anfragen/Wünsche und Bitten nach einem Spielfilm oder einer Serie und nach einer Dokumentation über die gesamte Coronapandemie, die es seit April 2023 in unterschiedlichen Internetforen gibt, endlich von ARD und ZDF umgesetzt werden. Damit wir als Eltern von schulpflichtigen Kindern nicht auf Netflix angewiesen sind oder wir für unsere Kinder DVDs der Kinodokumentation: "Stillstand" aus Österreich und die DVD: "Grey´s Anatomy, Staffel 17" aus den USA kaufen müssen. Unsere Kinder haben bald ihre Coronaprojektwoche in der Schule. Unsere Kinder sollen Schuljahresarbeiten und Referate über die gesamte Pandemie aus deutscher Sicht darlegen. Jedoch fehlt es an den notwendigen Unterlagen, wie Spielfilme und Dokumentationen. Damit die Kinder zumindest Ähnlichkeiten zur Coronapandemie in Deutschland erkennen, werden wir Eltern nun darum, seitens der Lehrer, gebeten doch die DVDs zu kaufen und bei Netflix die Filme zu Corona mit unseren Kindern gemeinsam anzuschauen.

Das ZDF hat doch schon einmal den großartigen Spielfilm: "Die Welt steht still" über den Beginn der Pandemie gezeigt. Warum finden wir den einzigen deutschen Spielfilm nicht mehr auf der ZDF Mediathek? Und warum wurde aus der Historiensaga der bis dahin so erfolgreichen Serie der Charite in der ARD eine Serie der "Zukunftsmedizin", aufwendig produziert in Portugal? Warum hat man nicht in 6 Folgen der Serie der Charite die Coronapandemie behandelt? Vielleicht können Sie für das Jahr 2025 eine Staffel 5 der Serie der Charite produzieren mit der gesamten Coronapandemie. Corona könnte man ebenso bei Sendungen, wie dem Bergdoktor, wie bei IaF usw. integrieren. Denn unabhängig von unseren Kindern finden wir das Ausklammern der Pandemie bei ARD und im ZDF nicht gut. Wir wollen nicht täglich mit der Pandemie konfrontiert werden, aber hin und wieder sollte es einen Spielfilm, das Integrieren von Corona in Serien und allgemeine Informationen zu neuartigen Therapien, z.B. bei Long-Covid im Fernsehen geben.
Manuel Hinterstein Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung habe ich von Ihren Plänen zur Streichung und Zusammenlegung einiger öffentlicher Programme gehört. Die fraglichen Programme umfassen fast vollständig die von mir am häufigsten gesehenen Sender. In diesem Zuge habe ich auch zum ersten Mal von den Plänen gehört 3sat ab 2029 nur noch Online anzubieten. Ich bin ein Mann mittleren Alters (46) und beschäftige mich sowohl privat als auch beruflich viel mit Technik und Internet (ich bin Forscher bei Fraunhofer). Trotzdem schätze ich lineares Fernsehen sehr, da man nur so gut kuratiert kulturelle und informelle Programme konsumieren kann, auf die man sonst nie gestoßen wäre. Algorithmen, die mir nach meinen Vorlieben Inhalte zusammenstellen gibt es schon ohne Ende (Youtube, Instagram, Facebook, etc.). Da muss der öffentliche Rundfunk nicht versuchen zu konkurrieren. Er sollte sich auf die oben beschriebenen Stärken konzentrieren.



Ich vermute treibende Kraft ist hier mal wieder das Geld. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich klar machen, dass ich die Rundfunk-Gebühren gerne für ein gutes Programm zahle. Das ist besonders traurig, da Deutschland (als drittgrößte Wirtschaftsmacht weltweit) eine Ausnahme darstellt, was die Medienlandschaft anbelangt. In der anglikanischen Welt ist der Rundfunk längst durch Übernahme durch private Investoren verloren und auch in anderen Ländern ist das Angebot bei weitem nicht von so hoher Qualität. Wenn gespart werden muss, gebe ich gerne ein paar Tipps:



- Warum hat jedes Bundesland einen eigenen Sender. Meist läuft dort sowieso das gleiche unterschiedlich zeitlich versetzt. Zumindest braucht man nicht für jeden Sender einen Intendanten. Die ARD könnt also nach dem Vorbild des ZDF als einzelner Sender ohne die dritten Programme reduziert werden.



- Warum werden zwei- bis dreistellige Millionenbeträge für Lizenzgebühren ausgegeben für hochkommerzielle Sportveranstaltungen (Fußball, Olympia, Tour de France, etc.)? Hier besteht massives Sparpotential. Der Kunst und Kultur sollte hier finanziell immer Priorität eingeräumt werden. Der Fußball wird sicher nicht langsam dahinsiechen wenn er nicht mehr mit Rundfunk-Gebühren querfinanziert wird.



- Wenn ich es richtig verstehe werden auch ein Großteil der Radiosender mit Rundfunk-Gebühren betrieben. Warum müssen die Gebühren für GEMA-Beträge für internationale Superstars verwendet werden. SWR3, HR3, BR3, etc. spielen tagein tagaus das gleiche Repertoire ohne jeden kulturellen Wert. Zudem laufen dort sowieso Werbung. Wenn diese Sender nicht schon privatisiert sind, wird es höchste Zeit.



Kunst und Kultur, sowie informative Dokumentationen sind das Herzstück der deutschen Rundfunk-Landschaft. Gerade hier den Rotstift anzusetzen finde ich bodenlos. Die FDP wird demnächst politisch sowieso keine Rolle mehr spielen, dann kann man auf politischer Ebene auch wieder über vernünftige Finanzierung sprechen. Bis dahin muss die Kulturlandschaft in Deutschland verteidigt werden!



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Manuel Hinterstein
Manuel Höhne Guten Tag, die Reform kann nur Verbesserungen bringen, denn in 3Sat laufen vorrangig Wiederholungen der Wiederholungen. Und in der Kulturzeit habe ich den Eindruck ‚Thema verfehlt‘, weil dort fast nur politische Probleme angesprochen werden, die auch schon ausführlich bei anderen Sendern behandelt wurden. Die Kultur ist dann irgendwie in eine Alibiecke gerutscht und fristet ein ziemlich armseliges Dasein. Schade. Ich war zehn Jahre Kulturkorrespondent bei SAT.1 (mancher wird sich fragen, Kultur und SAT.1 geht garnicht). Das ist fast richtig, denn bei stetem Personalwechsel in der Führungsetage und dem tatsächlich gefallen Satz „Kultur findet bei uns nur statt, wenn Karajan stirbt“, machte die Arbeit nicht leichter. Die Konsequenz: Kultur findet nach der Fusion mit Pro7 fast nicht mehr statt. Auch schade, aber Fakt. Die bei 3Sat ausgewählten Themen sind manchmal auch recht exotisch und nicht selten völlig verzichtbar. - Macht zum Beispiel die ‚Kulturzeit‘ Sommerpause vermisse ich sie nicht, eher im Gegenteil. Bei ARTE finde ich dann das, was ich suche, zwar auch nicht immer nach meinem Geschmack. Aber man kann eben nicht alles haben!
Manuel Honal Liebe Mitglieder der Rundfunkkommission!



Der Ansatz, dringende Reformen der öffentlich-rechtlichen und gebührenfinanzierten Rundfunklandsschaft sind überfällig, richtig und ARD/ZDF müssen modernisiert werden. Es wird zu viel Geld für zu viel Unnötiges ausgegeben.



Doch am Programm (TV/Hörfunk/online) durch Streichungen zu sparen ist der falsche Weg. Das Programmangebot sollte sogar dringend ausgebaut werden, denn in Zeiten von Fake-News, Desinformation, digitaler Informations-Kriegsführung und Erstarken radikaler politischer Kräfte brauchen die Bürger verlässliche, objektive und vertrauenswürdige Informationen - und die bekommen sie NUR durch die Angebote im linearen Hörfunk/TV und die Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender und sogar WERBEFREI!



Es muss/darf nicht am Programm gespart werden!



Gespart werden muss an den Strukturen und Aufbau der Rundfunkanstalten. Sie sind verkrustet, oft doppelt oder dreifach besetzt und ein Verwaltungsapparat, der außer zu über die "Programmitarbeiter" zu klagen den ganzen Tag eher den (Verwaltungs-)Betriebsfrieden pflegt statt zu arbeiten.



Warum braucht es teuere Hirachiestrukturen die doppelt und dreifach besetzt, effektive Berichterstattung verhindern bzw. verlangsamen?

Warum braucht es in den vielen Rundfunkanstalten jeweils neben den Intendanten auch noch eine Vielzahl an (zu gut bezahlten) Direktoren, Chefredakteuren und Abteilungsleitern - die - mit Verlaub - den ganzen Tag in Konferenzen Dinge verkomplizieren - aber sonst ganz uneffktiv für das Programm sind?

Warum braucht es Fahrbereitschaften, Privilegien, völlig überzogenen Versorgungstarifverträgen, die nicht den Programmitarbeitern vorgesehen sind?

Diese jahrzehntelangen Fehlentwicklungen sollten korregiert werden, statt Programm eingestampft werden. Die Causa Schlesinger hat diese "Abgründe" gezeigt und der rbb ist nur eine kleine Anstalt.



Auch könnte man, wie der NDR und der SWR ja schon vorgemacht habn, Landesrundfunkanstalten unter ein Dach zu bringen. Das könnte man mit den verbliebenen Kleinstanstalten wie SR und RB endlich umsetzen und auch eine weitere Zentralisierung zu überlegen.



Zum Beispiel: arte und 3Sat zusammen zu legen ist eine Forderung, die nur von Theroretikern stammen können, die keine Ahnung von den Angeboten der vermeintlichen Kultursendern haben. Besser noch, wäre ein Ausbau von Kulturangeboten, da sie im kommerziellen Angebot entweder gar nicht vorkommen oder nicht der Viefalt der Kultur gerecht werden. Mit Kultur lockt man keine Werbekunden....



Also kurz gefasst:

1. Programmausbau - mehr Spartenkanäle statt Zusammlegung

2. Digital-Strategie: die Programminhalte der linearen in digitale Formate nutzen und ergänzen

3. Halbierung des Personals in der Verwaltung

4. Halbierung der Hierachiestrukturen im Programm

5. Halbierung der Anzahl der Rundfunkorchester



Damit ließe sich der Rundfunkbeitrag über Jahre stabil halten. Die schrittweise Einsparung bei der Verwaltung könnte Mittel freisetzen, um das Programm auszubauen und den Wandel zu echten Medienhäusern (und nicht Anstalten) zu finanzieren.



Bitte, lassen sie die Anzahl der Programme bestehen, lassen sie weitere Angebote zu - sie dürfen nicht zulassen, dass viele in Deutschland ihre mediale Heimat verlieren. Wir leben in schlimmen Zeiten, in denen unabhängige und objektive Programmangebote essentiell sind!



Danke fürs Berücksichtigen!

Manuel Honal



PS: Ich bin "Medienschaffender" und habe bei kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Programmanbietern gearbeitet und ich weiß, wovon ich schreibe....
Manuel Müller Liebe Mitglieder der Rundfunkkommission, liebe handelnden Personen,



ich nutze die Gelegenheit Kritik an Ihrem Entwurf des Reformstaatsvertrages zu formulieren. Im Fokus: Insbesondere die Zusammenlegung der Programminhalte von 3sat und Arte muss in Frage gestellt werden. Zwei wertvolle "Sender-Diamanten" drohen damit vor dem Hintergrund von Sparzwängen Schaden zunehmen bzw. in ihrer bisherigen Form zu verschwinden. Der besondere Themen-Mix des Spartensenders 3-Sat aus Dokumentationen, Kulturbeiträgen, Thementagen und Filmen bilden eine besondere Plattform auch für den Wissentransfer. Es bleibt festzuhalten: 3-Sat schafft es Neugier zu wecken. Im Kontrast dazu bildet das europäisch ausgerichtete Programm auf Arte ein Alleinstellungsmerkmal unter den Sendern. Ganz im Gegenteil sind Inhalte wie Serien, Filme und Shows der primären Unterhaltungssender ARD und ZDF beliebig austauschbar. Eine Zusammenlegung beider Programme bietet sich nahezu an. Im Interesse anspruchsvoller Programminhalte muss die Diskussion um Einsparpotenziale weitergeführt werden, ohne "3-Sat" zu beerdigen.



Vielen Dank.



Freundliche Grüße



Manuel Müller
Manuel Schömburg Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit spreche ich mich gegen eine Zusammenlegung von 3sat und arte aus.



Beide Sender sind unverzichtbar für die Kultur, Wissenschaft und Demokratie.

Eine Zusammenlegung führt Zwangsläufig zu einer Reduzierung in den genannten Gebieten.



Ich bitte Sie inständig, dies noch einmal zu überlegen und eine andere Lösung zu finden.



Vielen Dank und viele Grüße



Manuel Schömburg
Manuel Seiler Im Vergleich zum europäischen oder gar zum weltweiten Fernsehprogramm haben wir ein erstklassiges Fernsehen! Weichen Sie dies bitte nicht weiter auf durch die neuen angedachten Regelungen. Gerade für die Demokratie ist entscheidend wichtig, daß alle Bürger einen umfassenden und gleichen Informationsstand haben. Dieser ist vor allem über das lineare Fernsehen gegeben (ich habe noch die „nur“ drei Fernsehprogramme früher erlebt; dann kam auch noch das private Fernsehen dazu), das heutige Programm dort ist ja nur noch Fun und Unterhaltung. Wenig Politik und keine Kultur. Kein Wunder, daß die Leute heutzutage nix mehr wissen! Ein weiteres Abdriften in die Informationsblasen (TV on demand) wird weitere negative Folgen für unsere Gesellschaft haben…

ARTE und 3sat sollten unbedingt eigenständig und in ihrem bisherigen Umfang bleiben, der europäische Blick und der Blick auf die deutschsprachigen Länder ist wichtig! Nur beide Sender haben eine informative und kulturelle Vielfalt zu bieten! Eigentlich sind das nur noch die beiden Sender, die man als Abendprogramm am Stück sehen kann; aber vielleicht gehören wir (geboren 1967) ja auch schon zur älteren (alten) Generation…



Weiterhin wichtig: Verlängern Sie bitte die momentane 14 Tage Frist, schließlich haben Sie ja auch viel längere Zeit gebraucht die Änderungen festzulegen. Da müssen Sie dem Volk auch mehr Zeit zum bedenken und reagieren geben…das ist nur fair!



Vielen Dank aber auch hier die Gelegenheit bekommen zu haben sich dazu zu äußern, das ist nicht selbstverständlich! Schauen wir nur über den Tellerrand in andere europäische Länder und was dort passiert (Bsp. Polen, Ungarn, Italien… über Weißrussland brauchen wir gar nicht reden…!)
Manuela Adler Sehr geehrte Damen und Herren,



dass die vielen Radiosender gekürzt werden sollen, finde ich in Ordnung, aber von Kürzungen bzw Streichungen der TV-Sender bitte ich abzusehen.



Gerade die Infosender und besonders die Kinder- und Jugendsender sind SEHR wichtig, wir haben genug Blut im TV ... Schlimm genug, dass so wunderbare Kindersendungen meiner Kindheit (70ziger Jahre) nicht mehr gezeigt werden, statt dessen fließt Blut und Hass ohne Ende, selbst in den Kindersendern.



Bitte überlegen Sie sich diese Streichungen und Kürzungen noch einmal, Jugendliche und Kinder haben wenig genug gute Sender, auch zur Information !!!



Mit freundlichen Grüßen



Manuela Adler
Manuela Bach Sehr geehrte Damen und Herren,

3SAT ist der Sender an dem ich nicht gezwungen bin um 20.15 Uhr und im Vorabendprogramm Krimis sehen zu müssen.

Die Vielfältigkeit der Sendungen im Bereich Kultur muß erhalten bleiben um ein freies Denken nicht noch mehr zu schmälern.

Besonders die Sendung Kulturzeit ist eine Bereicherung. Wenn ich mir zukünftig selbst ein Programm zusammenstellen müßte, kann ich doch nur nach Dingen und Ereignissen suchen die ich kenne. Gerade bei der Sendung Kulturzeit ist die Vielfalt der Kultur sichtbar und schon oft habe ich durch Beiträge, Impulse erhalten um dann Themen, die ich vorher nicht kannte, weiter zu vertiefen.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela Bach
Manuela Becker "Wir könnten unseren gesetzlichen Auftrag nicht mehr vollständig erfüllen. Viele Beiträge würden zu spät erscheinen oder ganz wegfallen. Die Menschen in Hessen erwarten aber gerade bei Großereignissen zu Recht eine schnelle und zuverlässige Information". Die Abhängigkeit von linearer Erstberichterstattung sei deshalb unverantwortlich. "Das führt zu Verzögerungen, die man in der digitalen Nachrichtenwelt niemandem mehr erklären kann".



Ich stimme den Ausführungen von Herrn Kahler umfänglich zu und bitte darum von den geplanten Kürzungen abzusehen. Gerade das Onlineangebot schätze ich sehr und es dient zur Meinungsbildung in unserer Demokratie, mit freundlichen Grüßen, Manuela Becker
Manuela Behle Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin über den zeitlichen Rahmen zur "Beteiligung" an der Reform des Rundfunkstaatsvertrages sehr irritiert. 14 Tage! Die Synopse ist Fachsprache und wo findet man sie??

Der einzige Weg führt über diese Webseite, sowie mit der Möglichkeit zu Anmerkungen.



Jeder Haushalt in Deutschland zahlt die Gebühren. Wie kann es sein, als MEDIENVerbund derartig zu handeln? Ohne Nutzung von Medien, Diskussionen im Internet, Fernsehen oder Radio, Erklärvideos in einfacher Sprache kann sich der Verbraucher nur verarscht fühlen.

Die Vorgehensweise der politischen Gremien mit diesem Baukasten "Anmerkungen" auf einer völlig unbekannten Webseite ist katastrophal.



Ändern Sie die Kommunikation! Und nehmen Sie Wählerinnen und Wähler ernst.



Manuela Behle
Manuela Carle Mir macht große Sorge, dass im Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur zusammengelegt und damit meiner Meinung nach auch „gestrafft“ werden soll

( ARTE//3Sat), denn in unserer komplexen Zeit benötigen wir genau in diesen Bereichen eher mehr anstatt weniger Aufklärung! Das ist auch aufgrund der schwierigen gesellschaftlichen Verhältnisse/ Verschiebungen und Fake-News ein Muss, denke ich.

Ich hoffe sehr, dass Sie in diesem Bereich beide Sender bestehen lassen, denn genau hier liegt ja eine besondere Verantwortung für die öffentlich-rechtliche Vielfalt.



Mit freundlichen und hoffnungsvollen Grüßen

Manuela Carle
Manuela Humburg Ich bin dagegen, dass die Sender 3Sat und Arte zusammengelegt werden, da beide Sender einen wertvollen und vor allem wichtigen Beitrag im Vergleich zu anderen Formaten mit unkritischer Berichterstattung leisten. Auch gibt es keinen anderen öffentlich-rechtlichen Sender, der wissenschaftliche und wirtschaftliche Themen auch für Laien so gut verständlich und interessant vermittelt.
Manuela Petersen Sehr geehrte Damen und Herren,

da der Medienstaatsvertrag sehr umfangreich beschrieben wurde, habe ich nicht alles im einzelnen lesen können.

Was mir allerdings dabei aufgefallen ist, dass es überhaupt nicht zur Sprache kam, wie die Rundfunkgebühren nach

dieser gesamten Änderung aussehen werden. Ich befürchte, wie bei allen "Transformationen", dass nichts günstiger wird.

Es werden mehr Posten besetzt werden, obwohl weniger Programme zu finden sind. Die Bezahlung der hoch und höchst dotierten Personen widerspricht bereits heute meinem Gerechtigkeitssinn.

Zudem wünsche ich mir, dass durch die Umstrukturierung wieder Programme, heute spricht man nur von "Formaten", entstehen, die informativ sind - und zwar ausgewogen und nicht einseitig "grün" oder "links" gefärbt sind. Das bedarf jedoch wohl eines Austauschs sämtlicher Journalisten.

Und warum wird immer sehr viel über die jungen Leute gesprochen? Unsere Gesellschaft ist bereits überaltert, und mit den neuen Programmen erreichen Sie, zumindest linear, kaum ein größeres Publikum.

Als letztes möchte ich noch anmerken, dass wohl der größte Teil der Einwanderer sich mit dem deutschen Fernsehen und Rundfunk überhaupt nicht beschäftigt. Etliche sehen "Propagandafernsehen" auf ihren "eigenen" Kanälen. Diese Personen werden Sie erst recht nicht erreichen.

Mit freundlichem Gruß, Manuela Petersen
Manuela Scheuerer Ich halte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland für außerordentlich wichtig, ganz besonders die Programme ARD-alpha, ZDFneo, 3sat, one, arte, phoenix, Tagesschau24 und KiKa , bzw beim Hörfunk Deutschlandfunk, und , weil ich in Bayern lebe, BR 24, Bayern 1 und Bayern 2 und BR klassik.

Insbesondere die Freiheit von Werbung und das breite Angebot von Information, Beratungssendungen, Kultur, Bildungsinhalten und auch gehobener Unterhaltung finde ich sehr wichtig. Ich befürchte, dass die vorgeschlagene Bündelung von Ressourcen unweigerlich zu Verlusten im Angebot führen wird.

Ein lineares und breit gefächerte Programmangebot ermöglicht es, auch mal zufällig Inhalte zu sehen oder im Radio zu hören, die man nicht bewusst ausgewählt hat, weil man evtl. gar nichts von den Themen wusste. Das eröffnet mitunter neue Horizonte. Ein lineares und sehr vielfältiges Angebot ermöglicht es, der Filterblase zu entkommen und nicht nur das zu sehen oder zu hören, was man ohnehin schon kennt und gut findet. Die Möglichkeit eines redaktionell ausgewählten linearen Programms ist in Zeiten von Streaming-Plattformen, sogenannten Sozialen Netzwerken und Fakenews unverzichtbar und ein Beitrag zur Erhaltung der Demokratie. Die linearen Angebote müssen erhalten werden und weiter flächendeckend über DVB-T2/C/S2 zu empfangen sein.

Angebote nur noch über das Internet zu machen, halte ich für einen Fehler. Es sollte weiterhin ein niederschwelliges Angebot für Menschen bestehen, die keine digital natives sind. Herkömmliche Verbreitungswege wie DVBT2/C/S2 (ohne den Zwang HbbTV nutzen zu müssen) müssen erhalten bleiben. Dies stellt auch die anonyme Nutzung der Angebote sicher, anders als Nutzung per internet, welche immer die Möglichkeit beinhaltet, auszuwerten, wer welche Inhalte ansieht.

Übrigens bin ich selbst über 60 Jahre alt, lege aber keinen Wert darauf, nur für mich altersspezifisch eingeordnete Programme zu sehen. Ich bin durchaus auch Kunde von ZDFneo und ARD One.

Die Absicht, die europäische Kooperationen zu verstärken ist sehr gut. Über das Angebot von arte hinaus, könnten weitere europaweite Fernseh- und Radiosender nach deutschem öffentlich-rechtlichen Vorbild bereit gestellt werden, z.B. auch mit osteuropäischen Staaten. Die Verbindungen und der Austausch innerhalb Europas sollten gestärkt werden.

Die öffentlich rechtlichen Sender sollen wirtschaftlich arbeiten, aber vor allem breit gefächerte Informationen und sinnvolle Unterhaltung liefern.

Allgemeinbildung und Demokratie brauchen einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich würde daher auch einen höheren Rundfunkbeitrag befürworten.

Falls wegen fehlender finanzieller Mittel Programme gekürzt werden müssen, sollte das bei den Dritten Programmen erfolgen. Das regionale Programm besteht aus vielerlei Wiederholungen, teilweise auf mehreren Dritten die gleiche Sendung nur wenig zeitversetzt.

Die fehlenden Mittel haben möglicherweise nicht nur mit den Programmen zu tun, sondern auch mit unangemessen hohen Gehältern. Insofern ist die Absicht die Vergütung in ein angemessenes Verhältnis zu den jeweils übertragenen Aufgaben und erbrachten Leistungen zu setzen, zu begrüßen.
Marah Kappe mit Familie, Freunden und Nachbarn Wir grüßen aus dem Norden Deutschlands. Aus unserem schönen Flensburg. Als wir gestern Abend in der Tagesschau hörten, dass man hier Anregungen mitteilen darf, dann "sortierten wir in der Nacht unsere Gedanken und kamen heute mit unserer Familie, unseren Freunden und Nachbarn zusammen um Ihnen unsere Anregungen mitzuteilen. Also zunächst einmal schauen wir von "der Sendung mit der Maus, über Terra x, vom Tatort bis zu Rosamunde Pilcher" fast alles und eigentlich sind wir mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk von ARD und ZDF sehr zufrieden. Aber nun kommt das "EIGENTLICHE". Denn eigentlich wünschen sich sehr viele Menschen einen Spielfilm, eine Dokumentation über die COVID-19-Pandemie, erzählt aus deutscher Sicht und das von A-Z. Darunter sind auch wir. Und viele von uns haben sich schon seit mehreren Monaten in den Internetforen beteiligt mit der Bitte um einen Spielfilm oder einer Serie und einer Dokumentation über die gesamte COVID-19 Pandemie, erzählt aus deutscher Sicht. Nur was ist passiert-na nix. Und das darf einfach nicht sein. Wir alle zahlen die Rundfunkbeiträge und wenn ein Wunsch von so vielen Menschen so ausgerägt ist, dann darf der nicht einfach von ARD und ZDF "beiseite geschoben werden".

Bei uns in der Familie, im Freundes- und Nachbarschaftskreis, da gibt es einen Jungen, er ist 13. Vor seiner COVID-Infektion im Oktober 2021 war er super fit, spielte Fußball und Handball. Heute sitzt er im Rollstuhl. Er hat Post-COVID. Bei einer weiteren Familie starb der Vater an COVID-19. mit nur 37 Jahren. Er war Krankenpfleger und hinterlässt eine Frau mit 3 kleinen Kindern. Bei einer anderen Familie leidet die Tochter mit nur 24 Jahren unter Post-COVID....andere Länder machen das besser als wir, weil da gibt es Filme und Dokus über die Pandemie, wie die Kinodokumentation: "Stillstand" aus Österreich und Grey´s Anatomy, Staffel 17" aus den USA. Bei uns in Deutschland gibt es bis heute nur einen einzigen Spielfilm über den Anfang der Pandemie, der sehr gelungen war. Es war der Film: "Die Welt steht still" im ZDF aus dem Jahr 2021. Und das soll es also gewesen sein? Und das trotz den vielen, vielen Bitten um einen Film und eine Doku über die ganze Pandemie? Was sollen denn die Kinder unseres Nachbarn später einmal ohne Filme und Dokus über die Pandemie in Erfahrung bringen, weshalb ihr Vater starb? Und was erfahren nachfolgende Generationen über die Pandemie? Das wäre so, als ob wir nur von Erzählungen unserer Großeltern etwas über die NS-Zeit oder über den Mauerfall usw. erfahren würden. Aber was ist das ohne Bilder, Filme und Dokus? Nichts! Was wären wir heute ohne die Verfilmung der Tagebücher von Anne Frank? Was wären wir heute ohne den Film über Margot Friedländer? Was wären wir heute ohne die Sendung "Weissensee"?

Keiner von uns will jeden Tag mit der COVID-19 Pandemie im Fernsehen konfrontiert werden, aber so, wie es z.B. Filme am 3. Oktober über die DDR gibt und am 9. November über den Holocaust, so bitten wir auch um Filme oder Serien und Dokus über die Zeit der Pandemie. Hierbei würde sich ideal die Serie der "Charité" eignen. Mit 6 Folgen nur über die Pandemie. Leider war ja die Staffel 4 der Serie "Charité" ein absoluter Flop. Und so einen Flop, den gilt es zu vermeiden, indem man auf die Wünsche der Zuschauerinnen und Zuschauer eingeht.
Marc Almon Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrags





Der vorliegende Entwurf beinhaltet mit der Beschränkung von Online-Texten auf Inhalte, die zuvor im Fernsehen ausgestrahlt wurden, einen weder zeitgemäßen noch dem zentralen Auftrag des öffentlichen Rundfunks entsprechenden Passus. Ich nutze gerne das vorhandene Online-Angebot der ARD, um mich objektiv und aktuell über das Geschehen in der Region, aber auch bundes- und weltweit zu informieren. Lineares Fernsehen konsumiere ich unregelmäßig, da es meinem Bedürfnis nach individueller, direkter Inhaltsauswahl in keiner Weise entspricht. Wenn genau dieser Inhalt effektiv wegfällt, hinterfrage ich, inwiefern der öffentliche Rundfunk seinem Informationsauftrag überhaupt noch nachkommen kann - und damit auch die Rundfunkabgabe per se. In Zeiten, in denen Fake News und Falschinformationen boomen, brauchen Bürgerinnen und Bürger eine verlässliche staatlich kontrollierte Informationsquelle wie die ARD - bitte erhalten Sie den bisherigen Umfang und dessen Aktualität!
Marc Arendt Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich habe gerade von den Plänen erfahren, 3sat und Arte zusammen zu legen. Dies schaudert mir, unter anderem weil dadurch wohl wenig eingespart werden würde, andererseits jedoch auch weil sich diese Sender exzellent von den anderen Angeboten des öffentlich rechtlichen Rundfunks abheben. Beide bieten Kultur und Wissen, welches zwar nicht immer von der Mehrheit geschaut werden würde, aber einen wichtigen Beitrag zum erfüllen des Aufklärungsauftrags, der einem öffentlich rechtlichen Rundfunks generell inneliegt, leisten.



Ich bin mir nicht sicher, ob sich die dadurch zusammengesparten Summen besser bei den vielen regionalen Ablegern oder gar regionalen Gewinnspielsendungen finden lassen. Niemand sollte auch solches Unterhaltungsprogramm komplett streichen wollen, aber davon gibt es in der breiten Vielfalt zurzeit mehr als genug, vorallem, da Unterhaltung nicht ansatzweise so wichtig für eine funktionierende Demokratie ist wie Wissens-, Aufklärungs- und Kulturprogramme.



Mit freundlichen Grüßen,

Marc Arendt
Marc Burkart Der Sender 3Sat muss erhalten werden, sparen Sie an anderer Stelle.
Marc Flösser Schönen guten Abend,



mit großer Verärgerung habe ich über die Reformierung des Sender gelesen/gehört und möchte hier meinen Unmut ausdrücken.



Lassen Sie es mich ganz flapsig ausdrücken: Haben Sie sie nicht mehr alle ?

Verdummt die Menschheit nicht schon genug durch solch niveaulose Programme wie RTL/Sat1 & Co ? Und nun wollen Sie aufgrund eines Sparkurses bzw weil das Mangement nicht in der Lage ist ordnungsgemäß zu planen/haushalten solche letzten Bildungssender wie 3Sat & Arte zusammenlegen ?

Wie wäre es Sie würden Sender wie ZDF Neo oder Tagesschau 24 aus dem Programm nehmen, anstatt Sender die wenigsten noch Niveau haben. 3Sat, Arte & Phoenix gehören wie die 3ten Programme zu den Favouriten der gesamten Familie und wir lieben es einfach was für eine wunderbare Vielfalt den ganzen Tag geboten wird ! Egal ob Pop around the clock, Dokumentationen oder Berichte über Themen die den meisten sich nicht erschließt wie zb in Re. .

Die Vielfalt ist einfach fantastisch ! Reicht es nicht das Hartz 4 Sendungen auf den Privaten rund um die Uhr laufen die das Niveau einer Stubenfliege haben ?

Für was bezahle ich die RF-Gebühren ? Mehr Geld um weniger Programme oder Radiosender zu hören ? Das kann ja wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

Wenn das so weitergeht werde ich meinen Anschluß kündigen, denn für was soll ich dann noch weiter Geld ausgeben wenn eh keine Bildung mehr durch das Fernsehen erfolgt ?



Ich möchte Sie bitten sich diesen Entschluß nochmals zu überlegen und 3Sat als auch Arte als eigenständige Sender bestehen zu lassen. Dann verzichte ich lieber auf Phoenix oder die ZDF Neo & Co Sender. Es war schon schlimm genug ARD Alpha zu limitieren.



Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und ich hoffe Sie kommen noch zur Vernunft. Und entschuldigen Sie die harsche Wortwahl aber was gerade hier in Deutschland passiert ist wirklich erschreckend - und das hier gibt uns noch den Rest.



Mit freundlichen Grüßen

Marc Flösser
Marc Herda Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:



Ich bin grosser Fan des Rundfunkstaatsvertrags. Zu Zeit des zweiten Weltkieg haben wir kennengelernt das es wichtig ist ein unabhängies Medium zu haben.



Er stellt sicher, dass der Rundfunk staatsfern und unabhängig bleibt, um Meinungsvielfalt zu gewährleisten und eine ausgewogene Berichterstattung sicherzustellen.



Zudem ist es in Kriesenzeiten wichtig ein Medium zu haben auf das man sich verlassen kann.

Unter anderen zu Corona zeiten in dem viele Berichte nur in Richtung Sensation gingen. (Lanz und Co).. War 3Sat immer eine wertvolle vertrauensvolle Quelle für eine unaufgeregte Einordnung der wissenschaftlichen Fakten.



Es wäre für das Öffentliche Fernsehen eine Katastophe wenn Sendungen des Bildungsfernsehen wie:



Nano, Macro, Wissen Hoch2, Kulturzeit oder Scobel keinen Platz mehr im öffentlich Rechtlichen finden würden.



Wenn Geld gespart werden muss gibt das im gerade im ARD und ZDF genug Trash TV der eher gestrichen werden sollte.



Bildung und Kultur muss im Rundfunkstaatsvertrag weiterin höchste Priorität haben.



Unterhaltung gibt das auf den Privaten und den Steamingplatformen mehr als genug.



Ausserdem wundert es mich schon ein wenig das gerade der Sender bei denen Deutschland nur ein zu drittel belastet wird, gestrichen werden soll?



Wie ist so etwas zu begründen?





Mit freundlichen Grüßen,



Marc Herda
Marc Leve Sehr geehrte Damen und Herren,



der von Ihnen vorgelegte Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) macht mir Angst vor der Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Was Sie vor Allem anstreben sind Einsparungen finanzieller Natur.

Damit einher gehend eine für mich nicht akzeptable Reduzierung der Vielfalt an Informationen, Inhalten und Sichtweisen des bisherigen Programmangebotes.



Besonders eine beabsichtigte Zusammenlegung von ARTE und 3sat fände ich geradezu katastrophal.

Diese beiden Sender sind gerade wegen Ihrer Verschiedenheit, ihren eigenen Redaktionen in den betreffenden Ländern und Beiträgen ungemein wichtig nicht nur für Deutschland, sondern auch für das Verständnis und Zusammenleben in Europa.

Eine Zusammenlegung würde die Arbeit beider Sender selbstzerstörerisch behindern, ganz abgesehen vom Abbau vieler Arbeitsplätze.

Dasselbe würde für eine Zusammenlegung von Phoenix mit anderen Sendern zutreffen.

Diese drei Sender ( ARTE, 3sat, Phoenix ) sind für mich neben der ARD und dem DLF / DLF Kultur wichtige Säulen und Garanten für eine kritische, vielfältige und fundierte, seriöse Berichterstattung gerade weil sie eigenständig arbeiten.



Besonders geht es mir auch darum, dass diese Sender, besonders ARTE und 3sat, ein großartiges und vielfältiges Angebot an KULTUR und BILDUNG bieten, wie es dies vor deren Gründung im dt. Fernsehen noch nicht gegeben hat.

Dadurch hat das deutsche Fernsehen im Vergleich zu anderen Ländern Europas und der Welt ein sehr hohes Niveau erreicht, das Sie nicht zerstören sollten.



Die angeblich bessere Förderung der Zusammenarbeit in Ihrem Entwurf zwischen den Sendern halte ich für einen Vorwand.

Diese Sender arbeiten sowieso schon zusammen, wo es angebracht ist. Das ist längst praktizierter Alltag.

Selbst die frühere "Feindschaft" zwischen ARD und ZDF existiert doch eigentlich gar nicht mehr.



Die Eigenständigkeit der einzelnen Radio- und Fernsehsender bedeutet auch Unabhängigkeit von starren, zentralistisch anmutenden übergeordneten Strukturen, wie Sie sie planen.



Daher kann ich, wie anfangs erwähnt keinen anderen Grund in Ihrem Vorhaben erkennen, als finanzielle Einsparungen zu generieren. Wenn Sie glauben sparen zu müssen, dann machen Sie das dort, wo es Sinn macht im Detail.



Erwähnen möchte ich auch, dass ich als Bürger direkt ( über die Gebühren ) und indirekt ( über die Steuern ) die Programme mit finanziere.

Daher erwarte ich auch ein gewisses Niveau, kulturelle und künstlerische Vielfalt, Berichte, Filme, Dokumentationen auch abseits vom mainstream, Anregungen etc.

Dies dient zudem dem Erhalt unserer Demokratie, was gerade heute enorm wichtig ist.

Wo sonst kann ich mich seriös und fundiert recherchiert vielseitig politisch und gesellschaftlich informieren ? Die zuverlässigen Quellen werden immer seltener.



Aus den genannten Gründen ( und es gibt noch viele mehr ) bitte ich Sie daher von Ihrer "Reform" abzusehen und weiter dazu beizutragen, das vielfältige, gute und abwechslungsreiche Niveau der bisherigen Sender zu erhalten und zu fördern.



Mit freundlichen Grüßen

Marc Leve



P.S.: Sie sollten vorsichtig sein mit Maßnahmen, die den Zugang zu den Sendern und Programmen nur noch digital, bzw. online ermöglichen. Damit schließen Sie Menschen aus, die damit nicht umgehen können, bzw. keinen Internet-Anschluss haben. Auch im Katastrophenfall müssen zumindest Radio-Sender einfach nur terrestrisch über Antenne empfangbar sein.
Marc Linn Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte bei Ihren Reformbemühungen zu bedenken, dass das kulturelle und Informationsangebot des ÖRR in Deutschland auch durch die Vielfalt der einzelnen Radiosender lebt, da man sich ( insbesondere durch die für mich sehr wertvolle ARD Audiotek) sehr vielfältig zu aktuellen Themen und Debatten aus verschiedenen Blickwinkeln aus allen Teilen der Republik informieren und somit auch die Ansichten anderer Mitbürger (beispielsweise zwischen Ost und West) verstehen lernt. Die vermögen insbesondere die regionalen Info- und Kulturradiokanäle zu leisten. In dieser Weise leistet der ÖRR einen großen Beitrag zu Demokratiepflege in unserem Land. Diese Radiosender ergeben m.E.n. den größten Wert des ÖRR und hier liegen die Stärken.

Ich wünsche Ihnen eine gute Hand bei Ihren Entscheidungen.
Marc Oliver Schweika Ich sehe den Vorschlag, die Sender Arte und 3sat zusammen zu legen, äußerst kritisch und befürchte, dass durch die Zusammenlegung die Verfügbarkeit von unabhängigen objektiven Wissenschaftsjournalismus weiter eingeschränkt wird. In Zeiten des Erstarken von populistischen Parteien ist eine gut informierte Bevölkerung unabdingbar, um diesem Trend etwas entgegenzusetzen. Hier leisten Sendungen wie "nano" und andere wissenschaftliche Sendungen, die versuchen, wissenschaftliche Hintergründe der breiten Bevölkerung verständlich zu machen, extrem wertvolle Beiträge. Eigentlich bräuchte es mehr solcher Angebote, um die Notwendigkeit von politischen Maßnahmen für Umweltschutz und gegen den Klimawandel der breiten Bevölkerung deutlicher zu machen und mehr breite Akzeptanz für unbequeme aber dringend notwendige politische Entscheidungen zu schaffen. Andernfalls ist der Trend hin zum Vormarsch rechter und populistischer Parteien, die sich das Unwissen und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu nutzen machen, um ihre für uns alle gefährlichen Überzeugungen zu verbreiten. Eine wehrhafte Demokratie lebt vom gut informierten Bürger, der auch in der Lage ist komplexere Hintergründe zu begreifen und verantwortungsvoll auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Daher appelliere ich dafür ein Sprachrohr für guten Wissenschaftsjournalismus wie 3sat nicht mit einem Kultursender wie Arte zusammenzulegen, sondern 3sat als eigenen Sender zu erhalten.
Marc Ruhland Das gute Programm der Sender die abgeschaltet / zusammengeführt werden sollen ist zu gut um es nicht in der jetzigen Form zu erhalten.

Die Gegner des öffentlichen Rundfunks werden nicht verstummen auch wenn man immer mehr Einschnitte macht. Ein Programm das von allen getragen wird muss auch für alle ein Angebot haben. Mit weniger Sendern ist das nicht zu stemmen, dafür gibt es zu unterschiedliche Interessen. Ein enger Programmkorridor wird die Leute nicht beim ÖRR halten.

Bitte die Sender ohne Einschnitte belassen.

Möglicherweise gibt es bessere Möglichkeiten Geld zu sparen als am Programm.
Marc Saul Sehr geehrte Damen und Herren,



ich hoffe sehr, dass die geplanten Kürzungen im kulturellen Bereich nicht in die Tat umgesetzt werden. Vor allem die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat halte ich für völlig falsch. Die Ausrichtung der beiden Sender ist doch in keiner Weise vergleichbar. Es ist mir schleierhaft, wie man auf die Idee kommen kann, gerade bei diesen beiden Sendern zu sparen. Auch Einsparungen bei anderen Bildungsprogrammen wie Phönix halte ich für völlig falsch.

Gerade in Zeiten multipler Krisen sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Schwerpunkt bei seinem Bildungsauftrag setzen. Wenn eingespart werden muss, dann doch nicht hier. Im Gegenteil, man sollte Sender wie 3sat, arte, Phönix und andere Bildungsangebote ausbauen.

Wenn Einsparungen nötig sein sollten, dann gibt es wahrlich andere Möglichkeiten bei Unterhaltung, Übertragungsrechten von sportlichen Großveranstaltungen etc. Auch viele politische Talkshows sind in ihrer heutigen Form häufig wenig relevant.



Ich hoffe sehr, dass die Planungen in diesem Sinne noch einmal überarbeitet werden.



Mit freundlichen Grüßen

Marc Saul
Marc Schneider Stellungnahme zur geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:

Der unter dem Stichwort „Auftrag quantitativ begrenzen“ aufgeführte Punkt „Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“ wäre ein Schritt zurück in die mediale Steinzeit. Bei der Bewertung dieser Maßnahme sollte unbedingt das Nutzerverhalten der nachwachsenden Beitragszahler in den Blick genommen werden, bei der die Bedeutung der linearen Medien seit Jahren abnimmt. Eine Reduzierung dieses Angebotes würde die Akzeptanz der ÖRR in der Bevölkerung weiter schwächen und dem Auftrag "Einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung zu leisten" nicht mehr gerecht werden.
Marc Toepfer da ich ein fleissiger 3sat-seher bin, finde ich es ehrlich gesagt eine zumutung, das einzige länderübergreifende programm in einem französischen sender aufgehen zu lassen......



arte ist ein guter sender. aber man weiss genau, wie das bei unternehmensfusionen läuft. das ziel sind budgetkürzungen und personaleinsparungen. bei einer fusion wird es also keinesfalls so laufen, dass der neue sender aus 50% arte und 50% 3sat besteht. einzelne sendungen werden sicher erhalten bleiben. jedoch die sendezeiten werden sich stark verändern, nicht zum guten, fürchte ich.



der sender one ist eine einzige widerholung der ard. wieso wird der nicht fusioniert?



im digitalen zeitalter sind widerholungen nicht mehr nötig. man kann jederzeit in der mediathek sich die widerholungen ansehen.



in deutschland rühmt man sich einer grossen sender- und formatvielfalt. warum dann den vielfätigsten sender von allen einstampfen? mir scheint das ganze ein vorauseilender gehorsam in bezug auf die zukünftigen mehrheitsverhältnisse in den ländern in bezug auf gewisse rechte parteien zu sein?



man muss geld einsparen, das kann ich nachvollziehen. aber dopplungen, parallelen und widerholungen sollten meiner meinung nach dem rotstrich zum opfer fallen.



nicht DER kultursender in deutschland, der schweiz und österreich, der auch kontroverse meinungen publik macht und umfassender informiert.



mehrere nachrichtensender braucht dagegen niemand. und 27 rundfunk programme auch nicht. der stellenwert der kultur wird anscheinend nicht weiter wertgeschätzt.

das finde ich extrem bedenklich. niemand weiss, was passiert, wenn das land irgendwann mal von rechten regiert wird. aber bis dahin sollte man sich FÜR die vielfalt entscheiden, nicht gegen sie.
Marcel Dick Sehr geehrte Damen und Herren,



die Inklusion des Senders 3sat in den Sender arte ist ein Fehler. Wir brauchen Kultur mit Tiefgang heutzutage dringender denn je. Das schließt der Komplexität der Dinge gerecht werdende Debatten mit ein, die auf den anderen Sendern des ÖRR keinen Raum haben, wie ihm 3sat bietet!



Mit freundlichen Grüßen

M. Dick
Marcel Dietz Die Zusammenlegung von 3sat und Arte halte ich für einen riesigen Fehler, weil beide Sender die mit Abstand sinnvollsten und gehaltvollsten im deutschen Fernsehen sind. Ich befürchte, dass eine Zusammenlegung viele gute Formate verschwinden lassen würde.



Mit freundlichen Grüßen

Marcel Dietz
Marcel Faßbender Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich verstehe die Idee hinter potenziellen Einsparmöglichkeiten beim ÖRR und stimme der Grundidee auch zu. Ich selbst, wenn ich das Angebot vor allem im Fernsehen sehe, frage mich oft, wozu Sendung X oder Serie Y im ÖRR laufen, wozu diese vorhanden ist und warum nicht mehr fokussiert wird auf Information, auf Kultur und Wissensbildung.

Wozu braucht der ÖRR in all seinen Sendern die x-te Krimiserie? Etliche Schlagersendungen? Keine Ahnung wie viele Spielshows? Diese mögen ggf. Einschaltquoten erreichen die im deutschen Vergleich gut ausfallen, aber danach sollte der ÖRR nicht zwangsweise agieren. Wozu zahlen wir denn Rundfunkgebühren?



Statt jetzt also hinzugehen und Spartenkanäle einzusparen/zusammenzulegen, vor allem Arte und 3sat, ist der in meinen Augen komplett falsche weg und dient nur dazu den ÖRR mehr und mehr zu deligimitasieren und den ursprünglichen Auftrag, wie zur Bildung des ARD nach WW2.

Der ÖRR soll etwas anbieten, was private nicht können/wollen aufgrund finanziellen Druckes durch Werbung und wenn man Geld einsparen muss dann wie gesagt bei den oben genannten Themen und idealerweise auch bei diesen mehrfach in der Woche oder sogar am Abend stattfindenden Talkshows, die keinerlei Bildungsauftrag haben, sondern nur zu mehr Disput führen und durch hohe Gagen große Kosten verursachen.



Auch sollte sich der ÖRR mal Gedanken machen zu den Pensionen und Gehältern seiner Intendenten und ähnlich hoch angesiedelten Angestellten. Wenn diese höher ausfallen als von einer Kanzlerin läuft etwas falsch. Vor allem wenn ein hoher Teil von Redakteuren und Journalisten beim ÖRR nur noch als freie Journalisten angestellt sind und bei den heutigen Lebenshaltungskosten abgespeist werden.



Es sollte zudem zur Auftragserfüllung der Anstalten ein höherer Fokus auf Information und Bildung als auf Unterhaltung festgeschrieben werden. Auch bezüglich der Präsenz in den Angebotsformaten. Z.B. sollten Politikmagazine oder wissenschaftliche Serien wie Terra X nicht mehr spät Nachts erst, immer erst nach den üblichen Talkshows oder Krimis laufen, sondern eben auch zur besten Sendezeit. Eine Ausgewogenheit ist nach aktuellem Stand nicht zu erkennen.



Dies sind meine Anmerkungen.

Ich hoffe, dass Sie dies berücksichtigen in der Anpassung.



MfG,

Faßbender
Marcel Frey Ich habe folgende Anmerkungen:

Zum Hörfunk:

Es sollte zusätzlich die Möglichkeit geben, dass die ARD-Anstalten eine beliebige Anzahl an Hörfunkprogrammen veranstalten die die Musikinteressen, Hörspielinteressen und sonstigen Hör-Interessen von Minderheiten abbilden. Dabei dürfen nur Musikausrichtungen berücksichtigt werden, die von keinem anderen Radioprogramm in der ARD berücksichtigt werden. Über DAB+ dürfen auch Minderheitenradioprogramme anderer ARD-Anstalten verbreitet werden. Die jeweilige ARD-Anstalt darf nur so viele Minderheitenprogramme veranstalten, dass für den Beitragszahler max. 3 Cent des monatlich zu zahlenden Betrags dafür berechnet werden.

Begründung: Einige Radioprogramme sind in der Produktion sehr günstig. Der BR wies beispielsweise aus, dass von den monatlichen 18,36 € Rundfunkbeitrag auf den Radiosender BR Schlager 0,00 € entfallen. Würde wegen einer reinen Anzahl-Regelung BR Schlager eingestellt werden müssen, würde sich die Gegenleistung für den Rundfunkbeitrag verringern, aber der Bürger kaum messbar entlastet werden. Es würde sich eher um Aktionismus handeln. Radioprogramme wie BR Heimat, deren Angebot sonst nirgends in der ARD oder in den anderen terrestrisch empfangbaren Angeboten privater Anbieter abgedeckt ist, würden dann gestrichen werden, ohne, dass es in finanzieller Hinsicht zu einer Entlastung führen würde. Die 3-Cent-Lösung würde ermöglichen, dass in Abhängigkeit von der Größe der jeweiligen ARD-Anstalt eine gewisse Anzahl solcher Programme produziert werden kann. Kleinere ARD-Anstalten profitieren davon, dass sie die Programme anderer Anstalten auch via DAB+ übertragen dürfen.



Zu den Fernseh-Infoprogrammen:

ZDFinfo ist derzeit in erster Linie als Doku-Programm aufgestellt. Auch in Zukunft sollte ZDFinfo sich auf Wissen und Dokumentation konzentrieren und nicht (mehr) durch Nachrichten- und Informationssendungen unterbrochen werden. Diese sollten weiterhin auf Phönix bleiben und dort vielleicht noch ausgebaut werden, evtl. mit stündlichen Nachrichten ähnlich wie im Hörfunk. Die Unterscheidung von Wissensprogramm und Informationsprogramm ermöglicht es den Zuschauern zielgerichteter das Programm auszuwählen, das sie gerade interessiert. Bei ARD alpha, das bislang nur von bayerischen Beitragszahlern bezahlt wird, sollte geprüft werden, ob eine Einsparung überhaupt bundesweit ins Gewicht fallen würde.



Zu den Kulturwellen:

Ich fürchte, dass eine Zusammenlegung von 3sat und arte dazu führen würde, dass es schwieriger wird Informationen über unsere deutschsprachigen Nachbarländer zu finden. Das Kulturangebot wird vermutlich reduziert werden. Ich möchte anregen 3sat aufrecht zu erhalten, aber mit den Partnersendern eine Abgabe der Federführung an ORF oder SRF abzusprechen und den Anteil/Sendezeit der deutschen Beiträge die exklusiv für 3sat produziert werden, zu reduzieren. Evtl. kann der ORF Lücken mit Inhalten aus seinem Programm ORF III füllen.



Zu den jungen Programmen:

Zur Beibehaltung des KiKa, als werbefreiem Kinderprogramm, gibt es eigentlich keine Alternative.

Bei den anderen Programmen vermute ich, dass es darauf hinauslaufen wird, dass one, ZDFneo und Funk zusammengefasst werden. Wichtig ist m.E. dass das Programmangebot sowohl online als auch als linearer Kanal zur Verfügung steht. Die Bedeutung bzw. Beliebtheit des Angebots wird maßgeblich davon abhängen wie man verschiedene Bedürfnisse erreicht. Wichtig sind beliebte Serien und Filme als Zugpferd, durch die die Zielgruppe zum Sender/Angebot findet und dort dann auf die anderen, speziell für ein junges Publikum produzierten Inhalte stößt. V.a. da diese Filme/Serien oft aus rechtlichen Gründen nicht in der Mediathek verfügbar sind, ist ein linearer Ausspielweg wichtig.
Marcel Fröhlich Sehr geehrte Damen und Herren,



den Umfang der öffentlich rechtlichen Fernseh- und Radiosender im angekündigten Umfang zu reduzieren halte ich für ein fatales Signal. Das spielt Rechtspopulisten und Parteien wie der AfD in die Hände. Wollen diese doch schon seit längerem die öffentlichen Medien einschränken.

Ausserdem würde ich das sehr bedauern. Ich fürchte einige Bildungssendungen und Kultursendungen würden reduziert werden. Die Vielfalt der bisherigen Sender mit unterschiedlichen (kulturellen) Hintergründen zeichnen sich doch bereits seit Jahren aus.

Ich möchte Sie bitten von einen derartigen Vorhaben abzusehen.



Vielen Dank

mit freundlichen Grüßen

Marcel Fröhlich
Marcel Moltzen Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge und teilweise Unverständnis nehme ich die massiven Kürzungspläne bei ARD und ZDF im Bereich der Bildungsangebote zur Kenntnis.

Eine unabhängige und ausgewogene Berichterstattung wird in unserer Zeit immer wichtiger, um gezielten Fehlinformationen und dem gestiegenen Populismus entgegenzuwirken und um unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen.

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist der Zugang zu fundiertem und faktenbezogenen Wissen, kostengünstig, leicht verständlich und in einer großen Vielfalt.

Kostengünstig bedeutet, dass langfristig gesehen nicht an falscher Stelle gespart werden darf und der Bildungsauftrag immer ein Gewinn für unsere Demokratie ist.

Die Programme von ARD, ZDF und Deutschlandradio erreichen Millionen im ganzen Land und sind ein gesunder Gegenpool zu den größtenteils oberflächlichen und populistischen sozialen Medien. Für viele Menschen sind sie die erste und wichtigste Quelle für Nachrichten, Informationen und auch Unterhaltung. Ihre Bedeutung für die öffentliche Meinung ist enorm und muss erhalten bleiben!
Marcel Pohlig Es ist absurd, dass der öffentlich-rechtliche Auftrag vor allem immer in Bezug auf Information und Kultur betont wird, aber ausgerechnet hier so große Einschnitte gemacht werden sollen. In einem modernen Mediensystem gehört es dazu, dass ein öffentlich-rechtliches Medienhaus auch Texte veröffentlichen sollte - insbesondere in Hinblick auf die immer stärker grassierenden Fake News und reißerischen Texte privater Medien. Es braucht ein vertrauenswürdiges Gegengewicht.



Die angedachte Einstellung von 3sat wäre nur insofern hinnehmbar, als dass die Inhalte nicht mit ARTE verschmolzen werden sollten, sondern ARD und ZDF auch dazu beauftragt werden, diverse Sendungen in ihre jeweiligen bundesweiten Hauptprogramme zu integrieren. Was spricht gegen Formate wie "Kulturzeit" im Anschluss an die "heute" - Nachrichten? Was spricht gegen mehr Inhalte von 3sat innerhalb der Mediatheken? Andernfalls würde nicht nur 3sat, sondern auch das Profil von ARTE zu immens geschwächt.
Marcel Quilisch Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit äußere ich große Bedenken gegenüber der geplanten Zusammenlegung von ARTE und 3sat!

Dies kommt einer quasi Auslöschung von 3sat gleich!

Der Bildungswert der öffentlich rechtlichen Medienangebote sinkt damit erheblich. Die Gesellschaft wird dem eindimensionalen Angebot der Privatsender hilflos ausgeliefert sein. Die Gesellschaft verblödet weiter und das spiegelt sich dann nicht nur in den Wahlergebnissen wieder. Mit anderen Worten: nicht nur bedauerlich sondern katastrophal!



Viele Grüße aus Südbrandenburg
Marcel Reinhardt Durch die Berichterstattung in den öffentlich rechtlichen Medien bin ich auf die Pläne zur Reduzierung der Programmvielfalt durch den Reformstaatvertrag aufmerksam geworden.



Als treuer Zuschauer der Sender ARTE und 3sat möchte ich hiermit meinen Unmut über die Pläne zum Ausdruck bringen.

Die beiden Sender zählen für mich aufgrund ihrer eher euröpäischen Aufstellung zu Informationquellen die einen übergeordneten Blick auf die Vorgänge in Deutschland, in den europäischen Ländern aber auch der Welt bieten.

Ich sorge mich, dass in Zeiten von Desinformation und stark meinungsbildender Berichterstattung wichtige und vor allem unabhängige Informationskanäle verloren gehen. (Ein Sender der für Österreich, Schweiz und Deutschland spricht, kann m.E. nicht so einfach aus einem einzelnen der Länder politisch beschnitten werden.)



Allgemein möchte ich die gute Aufarbeitung und die Abwechslung im Programm der öffentlich rechtlichen Sender loben.

Hier muss man m.E. sogar investieren statt zu streichen.



Sparpotential sehe ich eher im Unterhaltungsprogramm.

Muss wirklich jede "Kleinstadt" seinen eigenen Tatort haben?
Marcel Sabol Guten Tag,



unter dem Punkt "Kontrolle stärken" nennen Sie den Vorschlag, vor jeder Investition die Wirtschaftlichkeit zu prüfen, unter Federführung der ARD.



Dies ist für die Qualität und Originalität des Programm Gift m.E.n. - ein Beweis dafür sind die schlechten Einschaltquoten aller deutschen Soap-Operas und Filme.



Entgegen einer Prüfung der Wirtschaftlichkeit sollten m.E.n. Risikofreude beim genehmigen unkonventionellerer Ideen gestärkt und Verwaltungsauflagen und Bürokratie auf mittlerer Ebene gesenkt werden. Wann immer sich eine Idee durchsetzt, beim Publikum, ist dies nicht konkret planbar gewesen - natürlich gibt es Qualitätsansprüche, aber diese sind nicht formell sondern qualitativ. Sie können also nicht im Rahmen einer Wirtschaftlichkeit geprüft werden, sondern durch Erfahrungswissen gesammelt.



Ich bitte Sie, zum Wohle der deutschen Medienlandschaft und aller Zuschauerinnen und Zuschauer: Machen Sie Wagnis und Einfachheit zur Regel, nicht starre Prüfung. Und schon gar nicht unter Federführung der ARD, deren Zielpublikum zwar demografisch zunimmt, jede neuere Form und Esprit in Medien-Deutschland aber im Keim erstickt.



Wenn Sie Geld sparen wollen, so finden sich sicher einige Schreibtische, die nur den gewachsenen Strukturen nach notwendig scheinen. Soll heißen: Schicken Sie in Verwaltung und Genehmigung in Ruhestand, statt junge Menschen von engagiertem Film und Fernsehen abzuhalten.



Mir freundlichen Grüßen

ein ZDFinfo und Arte liebender, dennoch "junger" Mensch
Marcel Schenk Der ÖR hat sich in den letzten 30 Jahren enorm verändert, jedoch nicht alles zum positiven. Man strebt auch bei ARD und ZDF nach der „jungen Zielgruppe“, was nicht in erster Linie die Zielgruppe sein sollte. Die Gesellschaft wird älter. Und das Publikum der linearen Sender ebenso. 3sat aber auch das ZDF haben ältere wie auch „Best Ager“ und teils zeitweise auch jüngere Zuschauer. Was aber fehlt, ist der Mehrwert des linearen TV. Menschen machen Programm für Menschen. Wir brauchen die ANSAGERIN zurück. Persönlich durch den Fernsehabend begleiten, Infos zu den Sendungen geben, einleitende Worte finden, bei Verspätung eine Entschuldigung und bei Programmänderung die Info warum / wieso / weswegen. Das können StreamingPortale nicht. Die sind von Natur aus „unpersönliche“ Abspielstationen. Aber Sender wie 3sat und das ZDF brauchen wieder TV Ansagen. Gern modern - aber auch nicht als Persiflage auf früher. Sondern so selbstverständlich wie Nachrichtensprecher und Wetterfeen.
Marcel Tiedemann Sehr geehrte Damen und Herren,



als Lehrer bin ich sehr besorgt darüber, dass momentan diskutiert wird, wichtige Sender, die der Bildung und Enkulturation unserer Bürgerinnen und Bürger dienen, abgeschafft werden sollen. Gerade der Sender 3sat hilft mir auch immer wieder im Unterricht, wenn es darum geht, wichtige und komplexe Zusammenhänge zugänglich zu erklären und zu vertiefen.



Ich bitte Sie dringend mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes, dass hier nicht an der falschen Seite gespart wird.



Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen



Marcel Tiedemann
Marcel Trapp Ich bin gegen eine Fusion/Zusammenschluss von öffentlich rechtlichen Sendern. Hier insbesondere von 3sat und Arte.

Beide Sender nutze ich intensiv um mich zu informieren. Ganz ohne die nervende Werbung der Privaten.

Was mit Zusammenschlüssen passiert sehen wir bei vielen Firmen.

Erst zusammengelegt, dann ganz zerschlagen und verschwunden.
Marcel Willms Der Entwurf zum Reformstaatsvertrag sieht eine Reduzierung der Angebote von Arte und 3sat vor, bzw. das Aus letztgenannten Senders.



3sat ist in der deutschen Fernsehlandschaft der wichtigste Sender, wenn es darum geht, Dinge wissenschaftlich zu erklären. Das macht unter anderem 5x in der Woche tagesaktuell die Sendung "nano". In einer Zeit von Klimawandel, Pandemien, Kriegen und vieler gesellschaftlicher Herausforderungen ist es wichtig, diesen Sender unangetastet zu lassen. Er erklärt das Problem, die Zusammenhänge und zeigt auch Chancen und Fortschritte auf, die sich durch Wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Konzepte ergeben.



Der positive Blick auf die Möglichkeiten ist es auch, der verhindert, dass man eine fatalistische Haltung einnimmt ("Wir können doch eh nichts mehr ändern"), die Augen vor einer unbequemen Wahrheit einfach verschließt oder sich bereitwillig in die Welt der "alternativen Fakten" begibt. Letztere wird durch Kurzvideos und Webinhalte (Youtube, X, Breitbartnews, Sputnik, RT) immer stärker; da können wir den Leuten nicht die letzte Möglichkeit nehmen, sich nicht komplett verdummen zu lassen.



3sat zu streichen ist Wasser auf die Mühlen der Partei, die unseren öffentlich-rechtlichen Bürgerfunk komplett abschaffen will, mit Verschwörungstheorien kokettiert, den menschengemachten Klimawandel negiert, unsere seinerzeitigen Bemühungen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen mit Massenkundgebungen maskenloser Wutbürger torpediert hat und unsere Demokratie gefährdet.



Arte überzeugt mich immer wieder mit starkem Auslands-Qualitätsjournalismus, dem Blick ins Detail aber auch durch das Erklären geopolitischer Zusammenhänge.



Durch die Kooperation mit Frankreich, Österreich und die Schweiz bieten Arte und 3sat einen Blick über den Tellerrand, den ich heute nicht missen möchte.



Es mag verzichtbare öffentlich-rechtliche Fernsehsender geben. 3sat und Arte gehören nicht dazu!



Freundliche Grüße



Marcel Willms
Marcel Zahn Eine Reform des ÖRR ist sehr zu begrüßen und sollte mit einer merklichen Entlastung der Bürgerinnen und Bürger einhergehen. Bedenken Sie jedoch, dass 3sat und ARTE die einzigen Sender sind, die individuell sehr viel Informationsgehalt in Form von Nachrichten und hochqualitativen Dokumentationen und Reportagen zu bieten haben. Besonders in Zeiten von Fake News und antidemokratischer Propaganda sollte man definitiv davon absehen, diese Sender zusammenzulegen. Zu beachten ist ebenfalls die herausgehobene Stellung von ARTE im Rahmen der deutsch-französischen Freundschaft.



Wünschenswerter wäre hier eher eine Einsparung im Unterhaltungsbereich von Das Erste und dem ZDF. Es benötigt keine unendlich große Anzahl an regionalen Krimis. Wenn es hiernach eine Nachfrage gibt, kann der Markt diese befriedigen. Es ist schlichtweg keine Grundversorgung. Ebenfalls die Vielzahl der Musikshows kann in ihrer jetzigen Form zusammengespart werden. Es benötigt keine große Anzahl an unterschiedlichen Formaten für Schlagermusik, besonders wenn man bedenkt, dass andere Musikrichtungen dabei extrem unterrepräsentiert sind.



Für die Berichterstattung von politischen Ereignissen benötigt es auch nicht jedes Mal Teams von der ARD und vom ZDF vor Ort. Dies sorgt nicht für eine vielfältigere Berichterstattung sondern lediglich für doppelte Ausgaben (Separate Studios, Teams, Bildmaterial, ...)



Phoenix in seiner jetzigen Form kann bestehen bleiben.



Die regionalen Rundfunkanstalten müssen sich definitiv verkleinern. Es benötigt nicht für jedes Bundesland ein Landesfunkhaus. Hier entsteht eine extrem überbordende Bürokratie, da eben für jeden Standort der jeweilige Unterbau immer wieder neu bezahlt werden muss. Auch die Radiosender sind hier betroffen.



FUNK als Format des ÖRR auf Youtube gehört reformiert. Wo dieses Format momentan nur extrem zielgruppenspezifisch ist und dadurch Kanäle durch älter werdende Zielgruppen aus dem Programm fallen, gehört eine feste Grundlage an Kanälen aufgebaut, welche sich auch langfristig auf die Förderung durch FUNK verlassen können. So würde auch der Zwang wegfallen, durch reißerische und falsche Berichterstattung neue Zuschauer zu generieren, damit die Unterstützung nicht wegfällt. Journalistische Standarts müssen bei FUNK-Kanälen stärker eingefordert werden.



Überteuerte Fußballrechte gehören nicht in die Hand des ÖRR, auch um so ein Zeichen gegen die nachweislich korrupten Strukturen von FIFA und UEFA zu schaffen. Stattdessen könnte die Grundversorgung hier eher greifen, wenn man Rechte an weniger populären Sportarten kauft. Dies ist deutlich günstiger und bringt so mehr Beachtung für diese Sportarten. Fußball gehört so nicht zur Grundversorgung, da es am freien Markt mehr als genügend Teilnehmer gibt, die hierfür Übertragungen anbieten. Ausgenommen ist die Zusammenfassung der Sportschau, welche durchaus als Grundversorgung deklariert werden kann.



Schlussendlich bleibt die Forderung, Intendantengehälter radikal zu kürzen sowie die aktuellen Renten- und Pensionspläne im ÖRR massiv anzupassen. Es kann nicht sein, dass ein großer Teil der Rundfunkgebühren nicht für den Rundfunk, sondern für die Renten ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgegeben werden muss.



Unabhängige Kontrollgremien sollten aufgebaut werden, welche den ÖRR besonders in den Bereichen Compliance, Finanzen und Programm bewerten und auch die Befugnis haben, hier zum Wohle der Beitragszahlerinnen und - zahler einzugreifen.
Marco Bratz Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin häufiger/regelmäßiger Zuschauer der 3sat Wissenschaftsendungsformate (Nano, Scobel, diverse Wissenschaftsdokumentationen) und bin daher sehr irritiert, dass vorgeschlagen wird, 3sat im einem Spartenprogramm "Kultur & International" mit Arte zusammenzulegen. Für mich haben diese zwei Sender einen unterschiedlichen Fokus.

Besonders würde ich es als Verlust empfinden, die Sendungen Nano und Scobel zu verlieren.



Insgesamt ist es aus meiner Sicht heutzutage besonders wichtig eine Vielfalt von Wissenschaftssendungen (auch von verschiedenen Redaktionen) zu erhalten, um dem unqualifizierten "wissenschaftlichen" Fake-Nachrichten beispielsweise in Sozialen Medien etwas entgegenzusetzen. Da auch in unserem Leben immer mehr Technik verwendet wird, ist hier eine breite Aufklärung notwendig.



Da ich im Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz wohne, halte ich persönlich auch den besonderen Fokus von 3sat auf diese Länder für sehr sinnvoll, um das grenzüberschreitende Verständnis zu fördern und in einen Austausch zu kommen.



Ich würde mich sehr freuen, wenn der Sender 3sat in seiner bisherigen Form größtenteils erhalten werden könnte und es auch ermöglicht wird, die Online-Aktivitäten bspw. des Nano-Redaktionsteams zu verstärken.



Viele Grüße

Marco Bratz
Marco Endress Sehr geehrte Damen und Herren,



der Öffentlich-rechtliche Rundfunk darf in seiner jetzigen Form keinen Bestand mehr haben. Der Apparat ist zu teuer und kommt seinem Bildungsauftrag in keinster Weise nach. Eine Reduzierung der Rundfunksender ist dringend notwendig. Ebenfalls müssen Senderanstalten zusammen gelegt werden. Kein anderes Land auf der Welt leistet sich einen solch teuren ÖRR.

Die Tatsache das Nichtseher Zwangs-kriminalisiert werden, ist in einem demokratischen Land keine Basis für einen offenen Diskurs. Das Beitragsmodell muss in seiner derzeitigen Form abgeschafft werden. Die Verbandelung zwischen Politik und den Sendern (Rundfunkräten / Fernsehräten) muss eliminiert werden.



Meine Ansichten sind Ihnen zu radikal? Ich würde Ihnen empfehlen, die eigene Wahrnehmungsblase bei Gelegenheit zu verlassen und sich mit den Bürgern zu unterhalten. Sie könnten sich wundern.



Mit freundlichen Grüßen

M. Endress
Marco Mehlin Ihre Überlegungen, " die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote (zu)" überführen erscheinen mir falsch und nicht abschließend umsetzbar.

1. Die Idee des Vollprogramms arte ist eine andere als die des Kulturkanals 3sat. Eine Zusammenführung der Programme würde auch zu einem Ausdünnen der Inhalte auf dem Vollprogramm arte führen. Der europäische Ansatz - der derzeit wichtiger denn je ist - würde durch eine "zwangshafte" Übernahme von Programmbestandteilen aller Voraussicht nach bei den anderen Partnern bei arte zu Verstimmung führen.

2. 3sat gelingt es (meist) die Besonderheiten und auch Gemeinsamkeiten der drei Länder Schweiz, Österreich und Deutschland hervorzuheben. Auch dies ist wichtig. Der gemeinsame Sprachraum stärkt die grenzüberschreitenden Verbindung und Verständigung.

3. Ggf. könnte 3sat einige Elemente der ebenfalls zur Disposition stehenden Nachrichten- und Kultursender übernehmen und somit zur notwendigen Kosteneinsparung beitragen.



Insgesamt möchte ich mich für eine Erhaltung und kluge Modifikation des Sender 3sat aussprechen.



Gerne bin ich hier für eine Unterstützung, die ich leisten kann bereit.



Mit freundlichen Grüßen



Marco Mehlin
Marco Moebus Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schreibe Ihnen bezüglich der geplanten Reform des ÖRR.

Wenn ich richtig informiert bin, dann ist geplant, dass künftig der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet erst dann Beiträge veröffentlicht kann, wenn sie zuvor im linearen Fernsehen oder Radio gesendet wurden. Dies halte ich für höchst kritisch und aus der Zeit gefallen. Ich informiere mich zu 90 % über das Internet Bei den öffentlichen Formaten. Ich schätze und benötige die Schnelligkeit, mit der Formate wie Tagesschau, zdf-heute und viele andere Online-Nachrichten erzeugen und verbreiten, gerade weil viele kommerzielle Medien ihre Artikel Click- und Gewinn-orientiert schreiben und oft eher reißerisch und oberflächlich geschrieben sind. Die öffentlichen Rundfunke bieten mir hier eine erlöse Alternative, auf die. Ich nicht verzichten möchte.

Darüber hinaus möchte ich weiterhin auf ARD- und ZDF-Mediatheken zugreifen und halte es für unverantwortlich, wenn die Bereitstellung von Inhalten dort inhaltlich oder zeitlich beschränkt würde.

Die digitale Bereitstellung von Inhalten muss aus meiner Sicht die primäre Form von Angeboten sein, da die linearen Formate als altes Konzept viele Menschen nicht mehr erreichen. Nach allen mir bekannten Quellen informieren sich deutlich mehr als die Hälfte der Menschen primär über Online-Formate. Der ÖRR sollte bestrebt sein, seine Angebote ohne Einschränkungen primär und vor allem im Internet bereit zu stellen.



Eine Beschränkung der Veröffentlichung auf nachgelagertes Bereitstellen nach „Sendung“ in einem linearen Format ist rückständig und beschränkt viele Bürger in Ihren Informations-Bedürfnissen.



Mit freundlichen Grüßen



Marco Moebus
Marco Ryll Hallo,

3Sat, Phoenix und Arte gehören mit ihren Wissenschaftssendungen, ihrer internationalen Persektive und der Kultur zum besten Fernsehangebot der öffentlich-rechtlichen. Sie erfüllen den öffentlichen Bildungsauftrag deutlich besser als Fussballübertragungen und Unterhaltungssendungen in ARD und ZDF. Bitte eher bei Fussball und Co. sparen als bei diesen Sendern.
Marco Schmidt Hallo,

Meiner Meinung nach ist es ein Fehler, den Textangebot des ÖRR im Internet einzuschränken. Damit wird eine wichtige Möglichkeit zur Meinungsbildung und zur ausgewogenen Information über verschiedene Themen deutlich erschwert. Die „Tagesschau“und „heute“ sind bekannte, seriöse Quellen für die Nachrichten aus aller Welt, andere Formate wie z.b.“frontal“ sind bekannte investigative Quellen, alleine mit kurzen Video Sequenzen im Internet werden diese aber kaum noch jemand dort erreichen können, in Verbindung mit einem Text, der das gezeigte in den Videos weiter erläutert bzw. anderes zusätzlichen Material anbietet, kann ein deutlich besserer Informationsgehalt geschaffen werden.



- Ich denke, das 3sat und arte beide gebraucht werden, diese Formate wurden mal zur besseren Verständigung mit unseren Nachbarn geschaffen. Das fehlen dieser Angebote, wird sich meiner Meinung nach, auf längere Sicht negativ auswirken.



Gruß

Marco Schmidt
Marco Scholz Guten Tag,

die geplanten Einschränkungen und Kürzungen bei den Öffentlichen sehe ich sehr kritisch. In einer Zeit, in der die Demokartie von extremen Parteien gefährdet ist, ist ein starker, unabhängiger Rundfunk inkl. Web/Mediatheken(!!) ect. von zentraler Bedeutung.



Viele der gerade im Internet sehr meinungsstarken Äußerungen gegen den Öffentlichen Rundfunk kommen mit genau dieser Motivation - extremisten wollen immer unabhängige Berichterstattung abschaffen.



Damit die Diskussionen über die Beitragshöhe nicht immer wieder aufkommen, sollte man meiner Meinung nach das Vorgehen ändern und automatisch eine Erhöhung in höhe z.B. der Inflation oder der Reallohnentwicklung einrichten.



Mit freundlichen Grüßen

Marco Scholz
Marc-Oliver Steuernagel Sehr geehrte Damen und Herren,



der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist auch nach den Entwürfen zu einer Reduktion erheblich überdimensioniert. Er wäre ausreichend, fünf Sendeanstalten (Nord, Ost, Süd, West, Mitte) mit jeweils einem eigenständigen TV und jeweils vier bis fünf Radioprogrammen (Unterhaltung, Information, Klassik, Kultur ggf. noch Jugend) vorzuhalten. Zusätzlich wäre von allen Anstalten ein überregionales TV-Programm zur Unterhaltung zu betreiben.



Mit freundlichen Grüßen verbleibt

Marc-Oliver Steuernagel
Marcus Fill Öffentlich Rechtliches Fernsehen und Online Informationsangebote sind in Deutschland unverzichtbar. Qualitativ hochwertige und unabhängige Beiträge sind gerade in der heutigen Zeit ein unverzichtbarer Beitrag zur Meinungsbildung. Auch wichtig gegen Fake news und Desinformation. Völlig unverständlich, dass hier gespart werden soll. Die Breite und Qualität des Informationsangebots muss vollständig erhalten bleiben.

MfG
Marcus Oelschlegel Hallo



also eine Reform der verschiedenen Sender ist durchaus sinnvoll.

Allerdings die Sender so wie geplant zusammenzulegen kann ich mir nicht sinnvoll vorstellen.

Gerade 3sat und arte passen nicht so wirklich gut zusammen, nur weil beide Sender international sind.

Z.B. Das Thema Wissenschaft ist bei arte so gar nicht zu finden.

Das kommt in der Reform so gar nicht mehr vor.

Kultur und Wissenschaft in einem Sender finde ich nicht so gut.



Viele Grüße

Marcus Oelschlegel
Marcus Regenberg Hallo zusammen,



ich kann ja noch teilweise nachvollziehen, dass wir für Programme wie u.a. arte, 3sat, ARDalpha et cetera, etc. hier in Deutschland bezahlen müssen, aber die jetzt geplanten Einsparungen gerade in diesen Bildungskanälen gehen wohl komplett über jedes Ziel hinaus!



Wollen "wir" es jetzt hier in Deutschland genauso machen wie in den USA, wo man über das Fernsehen komplett verblödet wird ¿?

Die privaten Kanäle sind ja schon sehr lange und "erfolgreich" auf diesem Weg unterwegs, gelle ! Ich bekomme vom Privatfernsehen in Deutschland Augen.- und Ohrenkrebs, schaue diese Kanäle mir nur sehr, sehr selten noch an, eigentlich überhaupt nicht.



Okay, ich habe den gesamten Text (https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/reformstaatsvertrag) noch nicht komplett gelesen, nehme also derzeit nur Stellung auf Pressemitteilungen. Ich muss aber leider jetzt schon erkennen, dass das was sie bis dato als Entwurf dem Fernsehpublikum zum Mitlesen gegeben haben, nicht im entferntesten ernst zu nehmen ist, hoffe ich. → Bevor ich auf den Kalender guckte, dachte ich schon, dass wir den 1. April haben.



+ + + Ich appelliere jetzt an ihren hoffentlich noch gesunden Menschenverstand: Überdenken sie diese jetzigen Pläne erneut und streichen sie alle Kürzungen in Bezug auf unsere Bildungskanäle ! + + +



Besten Gruß

Marcus Regenberg
Marcus Venturi Den Vorschlag der Zusammenlegung von 3SAT/arte halte ich für keine gute Idee, da die Programme sich gut ergänzen, aber vom Inhalt nicht wirklich überschneiden. Auf Sendungen wie SCOBEL / NANO / Sternstunde Philosophie / ZIB2 und viele mehr würde ich auch in Zukunft nicht verzichten wollen, denn dafür zahle ich gerne Rundfunkgebühren.



Wenn schon sparen, dann da wo der ÖRR aus mir unverständlichen Gründen in Konkurenz zu den Privaten steht, bei seichter Unterhaltung und Dingen die nichts mit einem Bildungsauftrag zu tun haben.



Von mir aus könnt ihr Florian Silbereisen und Konsorten gerne streichen 😉.



Ich hoffe auf eine weise Entscheidung.



mfg

Marcus Venturi
Maren Belde Guten Tag,

Ihr Entwurf ist leider kein großer Wurf, sondern ein Kulturrückschlag, der der Kultur und den kulturell interessierten Menschen einen großen Schaden zufügt. Ich bin entsetzt. Unter anderem wäre die Zusammenlegung von arte (deutsch-französische Zusammenarbeit) und 3sat (Sender der deutschsprachigen Länder) eine Katastrophe. Ich zahle sehr gerne etwas mehr für ein interessantes Programm, das mir eine gute Vielfalt bildet, die ich mir nicht selber zusammenstellen muss.



Überarbeiten Sie Ihren Entwurf und erhalten Sie ein breitgefächertes Angebot in der Kultur, sonst droht noch mehr Verwahrlosung im Miteinander der Menschen.



Freundliche Grüße

Maren Belde
Maren Jenssen Es geht gar nicht, dass arte und 3sat zusammengefasst werden….beide Sender liefern wirklich sehr verschiedene und interessante Beiträge. Es wäre wirklich schade, nicht mehr auf das komplette Programm beider Sender zugreifen zu können. Bitte überlegen Sie nochmal, ob es nicht möglich ist, , beide Sender so wie jetzt zu erhalten.
Maresi Kunow Meinung an die Rundfunkkommission der Länder Rheinland-Pfalz



Ich möchte mich hier gerne als TV-Konsument einbringen, wenn Sie gestatten.

Für die Hör- und Fernsehprogramme der Öffentlich-Rechtlichen müssen wir alle eine Gebühr bezahlen. Sie ist nicht hoch und sicher mögen sich die Empfänger mehr Gelder für ihre Sendersparten wünschen. Sollen sie haben; aber ich möchte von ihnen nicht genauso behandelt werden wie von den Privaten.



Das Ärgernis über die Programmstrukturen trifft natürlich nicht alle Sender. Aber zur geplanten Zusammenlegung oder Auflassung einzelner Sender muss ich meinen Unmut mal kundtun.

Ich weiß nicht, wer die letzten drei Jahre für das Programmschema bei zdf neo verantwortlich zeichnete. Diese Person gehört entlassen – und sollte alle Einnahmen aus dieser Funktion zurückzahlen müssen. Ich bewerbe mich gerne für diesen Posten - sofern weiter vorgesehen - und verlange nur ein Viertel dafür. Wer jahrelang nur Dauerschleifen von TV-Serien mit Wiederholungen am selben Tag ein Schema nennt, versteht sein Geschäft nicht. ‚Monk‘ wird schon als dreizehntes Sternzeichen gehandelt, ‚The Rookie‘ läuft nonstop und bei ‚Death in Paradise‘ kennt man bald alle Dialoge.

Es gäbe so viele TV-Serien, die seit fünfzig Jahren (!) nicht mehr gezeigt wurden. Solche wie ‚SOS Charterboat‘ und ähnlichen Serien kosten das ZDF keine Lizenzgebühren.



Aber auch die verantwortliche Person für ZDF INFO verdient Schelte und zwar gehörig. Die bei diesem Subsender ausgestrahlten Beiträge wirken wie fest programmiert. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass immer wieder dieselben Sendungen, Themen, Dokus gezeigt werden. Gefühlt im fünfwöchigen Abstand gibt es wieder die geheimen Bunker in der Schweiz und DDR, oder die schwersten Unglücke in der DDR. Dann kommt wieder der „Korea-Tag“ mit seinen sechs gleichen Beiträgen über die Gründe zum Krieg, Trennung, Folgen, Machthaber und das Regime in Nordkoreas. Kennt man alles schon und will es einfach nicht nochmal und nochmal sehen. Richtig wütend wird man aber am „braunen Tag“. Sorry, wir haben die Tage so getauft, an denen ZDF INFO den beiden Privaten ntv und WELT das Wasser abgräbt. So viele Sendungen über den Zweiten Weltkrieg, Nazi-Deutschland und seinen wichtigen Akteuren bis zur Kapitulation können nicht „geschichtliche Aufarbeitung“ darstellen. Auch für Schüler kann derartiges Material nicht permanent als Lehrstoff herhalten, oder? Zumindest stößt dieser Sendetag immer sauer auf. Schade um die Sendezeit.

Wenn man die zig Wiederholungen und „unschöne“ Themen wegließe, könnte man tatsächlich die daraus geschaffene Sendezeit geschickt nutzen und zwei Sender vereinen. Aber bitte mit neuem „Kopf“ in der betreffenden Etage.



tagesschau24 ist zwar unterhaltsam, informativ und die Art der Berichterstattung, die man sich für seinen Beitrag wünscht. Aber den ganzen Tag lang? Die informativen Sendungen am Morgen und am Mittag sowie die Tagesschau in zeitlich guten Abständen sollten jeden Wunsch nach Informationen zum aktuellen Geschehen in der Welt befriedigen können. Könnte man also theoretisch auch halbieren oder ganz auflassen.



ONE ist nun auch nicht so der König unter den Subsendern. „Ohne“ sollte er heißen und nicht „One“; denn auch er hat keinen programmfreundlichen Koordinator. Echt jetzt, ‚In aller Freundschaft‘, ‚Rote Rosen‘ und ‚Sturm der Liebe‘ (Folge 4093!) wirken wie das „Goldene Blatt“ für Fernsehzuschauer. Mal eine Krimiserie aus den Sechzigern. Damit ab 6.30 Uhr den Tag zu füllen, ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Für Nachtschwärmer bleibt es genauso reizlos wie tagsüber: ‚Um Himmels Willen‘ gegen 2.15 Uhr, hurra. Auch hier könnte man leicht abspecken.



Phoenix sollte gar nicht erst in den Programmzeitschriften erwähnt werden. Grund hierfür sind unzählige Vorhaben, eine bestimmte Sendung sehen oder aufnehmen zu wollen, die dann aber nicht ausgestrahlt wird. Nicht nur anlässlich irgendwelcher Sitzungen unserer Volksvertreter oder aktueller Tagesgeschehen.

Ich habe mir angewöhnt, die Senderspalte zu ignorieren. Also auch hier überhaupt kein Verlust, weshalb man Phoenix abwickeln oder mit tagesschau24 vereinen könnte.



Für die Hörfunkprogramme habe ich keine Vorschläge, weil mich die Öffentlichen mit ihrem „Mainstream“ an musikalischer Unterhaltung und teils auch der Moderation nur noch nerven. Kein Sender bringt mal Lieder in deutscher, italienischer oder französischer Sprache. Nö, dann ab ins Internet und werbefrei die bevorzugte Musikrichtung genießen. Die lokal empfangbaren Sender bringen es nicht.



Werte Lesende, das war mein „Senf“ zur geplanten Rundfunkreform. Mein Tipp: Erhöhen Sie den „Zwangsbeitrag“ maßvoll, aber bringen Sie dafür mehr Qualität, mehr Abwechslung und keine Dauerschleifen von TV-Serien. Geld sparen ließe sich auch mit einigen Maßnahmen, wie eine bessere Postenbesetzung und erst recht mit weniger Senderechten für Sportübertragungen und Fußballspielen. Leicht geschrieben, wenn man kein Fußball mag...



Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Margarete Grothues Ich bin gegen die Zusammenlegung von 3 Sat und Arte. Meiner Meinung nach müssen beide Sender weiter bestehen bleiben und mit ihren speziellen Sendungen zur allgemeinen Information beitragen.
Margarete Hanke Ich protestiere gegen die mögliche Vereinigung von 3sat und arte. Viele Aspekte aus Kultur und Wissenschaft würden schädigend beschnitten werden müssen. In der heutigen Zeit der Desinformation und der rechten Propaganda hat der Öffentliche Rundfunk mehr denn je eine wichtige demokratische Aufgabe.

Margarete Hanke
Margarete Schrapp Auf keinen Fall bei arte, 3sat und den regionalen Sendern kürzen! Das sind fast die einzigen Sender, die mich noch interessieren. Ich habe nicht die geringste Lust auf KI gesteuertes, kommerzielles TV. Wenn das durchgezogen wird, muss es auch die Möglichkeit geben, aus den Zwangsgebühren aussteigen zu können.
Margaretha Moser Die öffentlich-rechtlichen Sender sind selbstverständlich gehalten, immer wieder über Programmoptimierung nachzudenken, zumal in den zurückliegenden Jahren diverse Kanäle wie Pilze im Wald hervorgeschossen sind.

Die Kultur fand darin allerdings keinen Niederschlag, sie führt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk lediglich ein Dasein am Katzentisch.



Sie formulieren den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Erreichbarkeit einer gesamten Gesellschaft: das klingt nach Einheitsbrei, Dauerbeschallung à la Einkaufszentrum, Dauerflutung mit SOKOs, Krimiserien , Herz-/Schmerz-Kitsch und Talkshows, die nicht mehr zum Nachdenken, sondern nur noch zum Wegnicken anregen.

Nein, wir brauchen ein differenziertes und differenzierendes Programm, das zum Denken und zur Aufklärung beiträgt, ein Anliegen, dem Sie sich vorgeben, verschrieben zu haben.



Arte und 3sat bieten ein breites kulturelles Spektrum von der Kunst über die Literatur, Film und Musik bis hin zum Reisen und Essen. Wir sollten stolz darauf sein, im deutschen Sprachraum ein derart hervorragendes Programm bieten zu können.

Das sollten wir uns etwas kosten lassen: auch eine abgewogene Erhöhung des Rundfunkbeitrages, andernfalls nein.
Margit Bickel Sehr geehrte Damen und Herren,



der Verwaltungsapparat ist sehr aufgebläht

jeder Sender hat eigene Korrespondenten

Fuhrpark der Sender (jeder Sender eigene Übertragungswagen-Autos der Intendanten)

Aufsichtsgremium (was suchen dort Politiker und Bischöfe)



Das ist unnötig und hier kann eingespart werden.



Ausserdem sollten doch die Menschen gefragt werden, die alles bezahlen, also die Gebührenzahler!!! Und das wäre gerecht und demokratisch!



Margit Bickel
Margit Plank Um den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks weiterhin zu gewährleisten, ist es völlig falsch, Bildungssender

wie 3-sat oder zdf-neo zu streichen oder stark zu beschneiden. Als studierte Germanistin liebe ich die deutsche Sprache, die

leider immer mehr ins Hintertreffen gerät. Wie sollen z.B. junge Menschen ihre Muttersprache üben, wenn Wortprogramme

zugunsten der musikalischen Programme immer mehr gestrichen werden. Ältere Menschen schalten spät abends nicht mehr

so gerne den Computer ein. Hörspiele oder Gesprächssendungen sind entspannt im Radio mit einem Einschaltknopf zu genießen. Wenn der geplante Kahlschlag durchgeführt wird, bleibt bei mir das Radiogerät aus.

Jetzt kann ich noch bei der Hausarbeit und bei Fahrten "Futter für den Kopf" genießen.

Was wird im TV z.B. bei 3-Sat aus der von mir sehr geschätzten Sendung "nano"und den Wissenschaftsredakteuren, die sehr

gute Arbeit leisten und mir für unser kleines Unternehmen, das in regenerativer Energieerzeugung tätig ist, schon wertvolle

technische Anregungen vermittelt haben. Ein Zurückfahren dieses Senders schadet hiermit auch der Mittelstandswirtschaft.

Ich bin bereit mehr Gebühren zu bezahlen und würde auch kostenlos im Rundfunk Lesungen z.B. für anspruchsvolle ältere

Hörer vortragen, da ich sprachlich geschult bin. Da gibt es sicher so manche gut ausgebildete Ältere, die das auch machen

könnten. Das würde viel Geld sparen.

Wir sind eine alte Kulturnation, das dürfen wir nicht aufgeben.
Margit Renatus ich bin entsetzt, wieviel Geld Sie für Bildung und Kultur noch einsparen wollen!!!!

Die Spaltung der Gesellschaft schreitet voran und am Wichtigsten, Kultur und Bildung, die zu einer Stabilisierung der Gesellschaft beitragen, - daran wollen Sie sparen!

Sie sollten sich schämen und der Bundesregierung Druck machen, MEHR Geld in diese Bereiche zu investieren.

Margit Renatus
Margitta Hennig Werte Damen und Herren,

Was ist das für eine abgefahrene Idee, ausgerechnet die Kultursender des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zusammenzulegen. Wer entscheidet dann, ob es noch nano oder die Kulturzeit gibt oder die hervorragenden Sendungen dienstags in arte?

Mag sein, ich gehöre zu einer Minderheit, dass ich 3sat, arte und auch ARD-alpha so hofiere. Aber das sind die Sender, wo ich mich am meisten wiederfinde. Wo es differenzierte Beiträge zu Kultur, Politik und Naturwissenschaft gibt. Sie betonen immer wieder, welchen wichtigen Beitrag die Öffentlich-rechtlichen Sender als Bildungsauftrag haben. Dann ist es keine gute Idee, ausgerechnet diese Sender irgendwie auszublenden.

Im Moment gibt es soviele Informationsquellen, wo auch Desinformation verbreitet wird. Ich bediene mich nicht an diesen Quellen. Ich bin so froh, dass es 3sat, arte und ARDalpha gibt. Bitte, diese Sender dürfen nicht einfach verschwinden bzw. dem Mainstream angepasst werden.



Kritik habe ich auch an Sendungen der ARD und des ZDF. Warum müssen soviele Krimis jeden Abend über den Bilschirm flimmern, wo sich doch über jeden Toten in der Gesellschaft so masslos aufgeregt wird - mit Recht. Da ist doch unsere Gesellschaft verroht. Aber wozu dann diese Krimis? Als Animation für potentielle Täter?

Und in den Regionalprogrammen häufen sich Schlager- und volkstümliche Sendungen bis zum Abwinken. Wo liegt bei diesen Sendungen der Bildungsauftrag? Es ist eine Einheitssoße, die über dem Land ausgekippt wird.



Wie wird es möglich sein, dass wir als Fernsehzuschauer an der Auswahl der Sendungen beteiligt sein werden bzw. ein Mitspracherecht haben?



Mit freundlichen Grüßen

Margitta Hennig
Margot Fritsch 3-sat und arte müssen getrennt erhalten bleiben - das ist qualitäts-fernsehen !!
Margot Habjan Eine Einschränkung der Online-Nachrichtenübermittlung der Öffentlich-Rechtlichen-Sender ist eine erhebliche Einschränkung der Bürger bei der Wahl der Nachrichtenmedien und für die Aktualität der Sender.

Als Bürger möchte ich bei Online-Nachrichten, insbesondere bei aktuellen und/oder regionalen Nachrichten nicht ausschließlich auf die sozialen Medien angewiesen sein, in denen bekanntermaßen gerne auch mal ungeprüfte "Fakten" verbreitet werden. Ebenso ist es nicht zumutbar für eine gesicherte Nachricht jedesmal erst auf einen Beitrag im Radio oder Fernsehen warten zu müssen, der naturgemäß meist mit größerem Zeitversatz und in der Regel weniger ausführlich ausfallen kann, da die Sendezeiten begrenzt sind.

Desweiteren möchte ich mich dann informieren können über Nachrichten, die mich interessieren, wenn es für mich zeitlich passt, und nicht dann, wenn zu einer von einem Programmdirektor vorgegebenen Uhrzeit Nachrichtensendungen laufen.



Es ist durchaus einzusehen, dass bei den Öffentlich-Rechtlichen-Sendeanstalten Kosten eingespart werden müssen. Dass dies aber ausgerechnet bei Nachrichten passieren soll, ist nicht einsehbar.



Im Gegensatz dazu sind all die seichten "Soaps" wie beispielsweise "Rote Rosen" in meinen Augen durchaus verzichtbar und könnten durch sinnvolle Berichterstattungen ersetzt werden - z. B. durch Dokumentationen oder Informationssendungen, die leider generell zu nachtschlafender Zeit laufen, wenn berufstätige Menschen schon längst im Bett liegen müssen und schlafen.



Dadurch würde man zwar die berufstätigen Menschen auch nicht besser erreichen, zumindest bestünde aber die Hoffnung, dass der ein oder andere Privatsendergeschädigte versehentlich mal in eine gut recherchierte und neutrale Informationssendung zappt und angeregt wird, die ein oder andere Fake-News zu hinterfragen.



Das ist in meinen Augen der Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen-Sender, nicht eine eingeschränkte und zeitversetzte Nachrichtenübermittlung.



Herzliche Grüße

Margot Habjan
Margot Müller Sehr verehrte Damen und Herren,





ich lese mehrmals täglich hessenschau.de und Tagesschau.de. Es ist für mich als Schwerbehinderte und als politisch aktive Frau sehr wichtig mich über aktuelle Ereignisse durch seriöse Medien zeitnah und überall informieren zu können.



Wenn Bürgerinnen weiterhin und vermehrt politisch aktiv bleiben und werden sollen um sich für die Demokratie einzusetzen und sich an dieser aktiv beteiligen sollen, sind zeitnahe, seriöse, regionale und detaillierte Informationen, die leicht zugänglich sind, erforderlich! Es ist die Aufgabe des Staates alle seine Bürgerinnen mit diesen Informationen zu versorgen!



Die geplanten Veränderungen und Einsparungen stellen eine nicht hinzunehmende Einschränkung der Informationsfreiheit dar. Besonders für behinderte Menschen.



Deswegen protestiere ich aufs Schärfste dagegen!
Margret feig-kunze Ich spreche mich ausdrücklich für die weitere Ausstrahlung insbesondere für die Sendungen von Nano, Kulturzeit und Scobel aus.
Margret Schmitz Ich finde, Sendungen und Sparten, die teuer sind und dennoch gern von anderen Sendern (privaten?) übernommen werden würden, sollten die öffentlichen Sender ganz aufgeben, z.B. Fussball etc., oder auslagern in einen separaten (evtl. kostenpflichtigen) Kanal.

Dafür wichtige Sendungen, die man sonst nicht woanders sehen kann, nicht kürzen, sondern massiv ausbauen, etwa Wissenschafts-journalismus, Verbraucherberatung usw. !!!

Bes., da man die teure GEZ-Gebühr nicht abwählen kann, sollte damit fundiert Qualität, Fakten, Wissen geboten werden und nicht so übermässig oberflächliches Entertainment, das auch auf anderen, privaten Kanälen frei und kostenlos geboten wird.

Werden Sie nicht mitschuldig an der rapiden Verdummung der Gesellschaft, stärken Sie lieber deren Wissen, Urteilsvermögen und Intelligenz!!!!
Margret Scholtes Wenn weniger Geld für völlig überteuerte Fußballübertragungsrechte ausgegeben werden würde, könnte die wichtige Vielfalt des aktuellen Sender-Angebotes erhalten bleiben. Bitte boykottieren sie diese überzogene Geldmacherei für Fußballveranstaltungen.
Margrit Windlin Ich bin sehr besorgt über ihre Pläne, sat3 mit arte zusammenzulegen. Wie auch

immer dieses Vorhaben realisiert werden soll, es wird einen grossen Verlust für

uns Zuschauer bedeuten. Beide Kanäle ergänzen sich sehr gut, sind aber nicht an das gleiche Zielpublikum gerichtet und verfolgen andere Schwerpunkte, das

wissen sie besser als ich. Es kann nicht sein, dass wir künftig auf nur einen Sender für anspruchsvollere Sendungen und Themenbearbeitungen eingeschränkt werden. Das dürfen Sie uns nicht antun! ! Beste Grüsse. M.Windlin
Maria 3Sat und Arte sind die einzigen Sender auf denen man aktuell noch halbwegs vernünftiges Fernsehen sieht und nicht komplett verblödet, wie beim Rest. Und ausgerechnet die sollen nun gekürzt und zusammengelegt werden.



Streicht lieber mal bisschen Rentner- und HarzIV-TV. Wir brauchen keine 100 Schlagersendungen und Talkshows. Die Medien hatten mal einen Bildungsauftrag, wäre schön wenn man sich dem mal wieder widmen würde.
Maria Bonsangue 3sat darf nicht in ARTE aufgehen. 3sat ist und bleibt ein Kultur- und Wissenschaftssender für die deutschsprachigen Länder.

Er stärkt das Verständnis im D-A-CH- Raum und erhält somit auch die Deutsche Sprachkultur - grenzübergreifend - hoch.
Maria Dreißigacker Aus eigener Erfahrung denke ich durch Optimierung der internen Prozesse sowie der Verwaltung lässt sich noch einiges an Geld sparen. Es wäre nötig das mal von außen eine Überprüfung der Prozesse und Ausgaben statt findet.

Außerdem sollte dringen ein Umdenken statt finden bezüglich der Zusammenarbeit mit anderen Rundfunkanstalten, da wird sehr viel Potential verschenkt. Statt immer alles selbst und damit doppelt zu machen müsste der erste schritt immer sein zu fragen ob jemand anderes das schon gemacht hat (sein es software entwicklungen oder beiträge).

Die Fehlende gute Führungskultur sorgt außerdem auch für unötige Verschwendungen und zu guter letzt auch für höhere Belastungen der Mitarbeiter und höhere Kosten durch Krankheit und Kündigung.

Es muss Notfallpläne zum psychischen Schutz der Mitarbeitenden geben z.B. Archivierung von Amokläufen oder Katastrophen nicht direkt von Mitarbeitern in der selben Stadt.

Außerdem werden für viel Geld Fachkräfte ausgebildet die dann nicht weiter beschäftigt werden.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein wichtiger Teil unserer Demokratie aber die Fianziellen Mittel müssen vor dem Beitragszahler zu rechtfertigen sein, aktuell bekommt man den Eindruck es wird Geld unnötig und ohne Kontrolle zum Fenster raus geworfen.
Maria Espelage-Toriz Sehe gerade entsetzt, dass 3sat eingestellt werden soll. Warum? Ein Sender, der mit vielen Beiträgen das Niveau im deutschen Fernsehen anhebt. Alleine Kulturzeit ist für mich gar nicht wegzudenken. Da möchte ich ein klares Veto einlegen. Meine Güte! Wenn es ums Geld geht, dann macht meinetwegen mehr Werbung. Hauptsache, der Sender bleibt!!!
Maria Gondolf Ich gehöre zur "älteren" Generation und schaue überwiegend die öffentlichen TV-Programme, also ARD, ZDF, die Dritten sowie 3Sat und arte. Bei den privaten Sender nervt mich die Werbung und ich bin mit dem Niveau der Sendungen nicht zufrieden.



Wenn also die Anzahl der öffentlichen TV-Programme reduziert wird, würde ich das sehr bedauern. Insbesondere finde ich, dass die Sender 3SAT und arte unterschiedliche Themenschwerpunkte bei Kultur und Naturwissenschaften vertreten. Eine Zusammenlegung stellt für mich einen Verlust an Qualität bei den öffentlichen Programmen dar.
Maria Heidenreich Bitte auf keinen Fall den Sender 3sat mit arte zusammenlegen. Das würde wohl bedeuten, dass Kultursendungen und Kulturbeiträge stark reduziert würden.

Warum spart ihr nicht bei der ARD oder dem ZDF bei den vielen niveaulosen Unterhaltungssendungen ein?
Maria Hemmerlein Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich habe heute erfahren, dass es Pläne gibt, die beiden Sender 3sat und Arte in irgendeiner Form zu fusionieren.

Das kann nicht Ihr Ernst sein, oder?

Die beiden Sender sind die einzigen, in denen man als kulturell interessierter Mensch Themen, Filme und Magazinsendungen im deutschen Fernsehen hat, die sich lohnen zu sehen.

Es gibt im linearen Fernsehen ansonsten außer dem aktuellen Zeitgeschehen und aktuellen Talkshows fast nur Schrott. All diese vorhersehbaren Schmonzetten und endlosen Krimiserien sind einfach nur peinlich!

Warum erwägen Sie nicht, stattdessen an der Zahl der Regionalsender zu sparen und diese zusammen zu legen. Warum muss es in 3 Regionalsendern zeitgleich Boulevard Talkshows geben? Warum in 5 Sendern gleichzeitig von Maischberger, Miosga, Lanz und Klammroth immer das gleiche aktuelle Thema diskutieren? Warum muss ich im BR über den Gazakrieg oder die Landwirtschaft diskutieren, wenn ich das auch im ZDF und ARD sehen kann? Warum den entsetzlichen Einheitsbrei von ARD, ZDF, One, neo, BR SWR, HR, etc. pflegen und ausgerechnet die Qualitätssender zusammenstreichen?

Bitte tun Sie mir und allen über das aktuelle Geschehen hinaus interessierten Menschen das nicht an!

Freundliche Grüße,

Maria Hemmerlein
Maria Hendrischke Der Reformmedienstaatsvertrag setzt sich zum Ziel, die Digitalisierung der Angebote des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks voranzutreiben. Im Entwurf zeigen sich Lücken zum Verständnis davon, welche Potenziale digitaler Journalismus bietet. Der Entwurf liest sich, als läge der Fokus auf der Digitalisierung der linearen Angebote, z.B. in einer Mediathek. Doch Radio- und TV-Journalismus im Internet sind nicht gleichzusetzen mit originär für das Internet produziertem digitalem Journalismus.



Digitaler Journalismus zeichnet sich durch Multimedialität aus, vereint Text, Bild, Audio und Video in einer Form, die zu gewählter Plattform, Zielpublikum und Nachrichteninhalt am besten passt. Wenn wie in Paragraf 30 (7) beschrieben stets Audio und Video im Vordergrund stehen müssen - zulasten von Text - verhindert dies redaktionell betrachtet qualitativ hochwertige Berichterstattung zu Themen, die sich online in journalistisch angemessener Form eben nicht am besten als Audio- oder Videobeitrag wiedergeben lassen, etwa datenjournalistische Inhalte. Die dadurch provozierte Beschränkung der Themenvielfalt im Online-Angebot geht also letztlich zulasten des Publikums, der Bürgerinnen und Bürger - vor allem der jüngeren, digitalaffinen.



Nicht zu vergessen, dass etwa Menschen, die Deutsch nicht als Erstsprache sprechen, Informationen in Textform präferieren könnten. Und dabei aber Informationsansprüche haben, die sowohl über ein quasi-automatisiert online gestelltes, aus digitaljournalistischer Sicht unattraktives Transkript eines Radio- oder TV-Beitrags als auch über einen für sie unnötig basalen Artikel in Leichter Sprache hinausgehen. Inwiefern kann der Öffentlich-Rechtliche für diese Gesellschaftsgruppe seiner Aufgabe der (inter)nationalen Integration nachkommen?



Wirklich innovative Formen eines von Beginn an digital gedachten Journalismus werden zudem durch den vorgegebenen, zeitlich engen Sendebezug zum linearen Programm unterbunden: Hörfunk- und TV-Journalismus sind von Digital-Journalismus distinkt, was sich z.B. in unterschiedlichen Publika, Themenselektionskriterien und journalistischen Darstellungsformen zeigt. Durch die im Reformmedienstaatsvertrag manifestierte, künstliche Beschränkung des Telemedienangebots des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks wird das publizistische Innovationspotenzial somit reduziert - es sei denn, es würde im Entwurf unmissverständlich festgehalten, dass die linearen Programme angehalten sind, linear das zu senden, was originär für das Internet im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk an Online-Audios und Webvideos produziert wird, um so den verlangten Sendebezug herzustellen.



Innovationspotenzial im digitalen Journalismus des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist in vollem Umfang, also ohne mediale Beschränkungen, bitter nötig, damit Journalismus an sich überhaupt noch relevant bleiben und damit auch in Zukunft seine Funktion in einer Demokratie erfüllen kann.
Maria Hoffmann Im Sinn von Stärkung demokratischer Strukturen auf die Idee zu kommen ausgerechnet einen Sender wie Phönix zu streichen oder einzuschränken, scheint mir außerordentlich kontraproduktiv. Es ist der einzige Sender der direkte Übertragungen aus parlamentarischen Debatten, umfassende Berichte zum politischen Geschehen etc bringt. Möglich wäre es sogar dafür in den anderen Programmen zu werben, oder?



Ganz wichtig für die Stärkung der europäischen Union sind zudem Infos, die länderübergreifend funktionieren. Es mag sein, dass viele Menschen meiner Generation (ich bin 68 Jahre) Fremdsprachen nur sehr eingeschränkt verstehen. Nach meiner Beobachtung ist das aber gerade bei jungen Menschen dabei sich zu ändern. Es wäre deshalb ganz besonders wünschenswert, dass Sender wie arte mehr Unterstützung erhalten. Beispiel: Die Europawahl im Frühjahr. Hier war arte der einzige Sender, der sich um den größeren Blick bemüht hat. Vielleicht ist es für deutsche Politiker interessant, wie ihre Parteien abschneiden und wie sich das auf die nationale Politik auswirkt, für die Bürger Europas ist das nicht das Wichtigste, meiner Meinung nach. Und welche bessere Möglichkeit kann es geben, mehr über unsere Nachbarländer zu erfahren als detailierte Berichterstattung vor und nach einer solchen Wahl. Eine verschenkte Chance von Ard und zdf.



Ich weiß nicht, wie Sie Qualität ausgerechnet durch Streichung von Radiosendern stärken möchten. Das ist gerade für mich besonders ärgerlich, wo ich seitdem ich im vergangenen Jahr in Rente bin jetzt die Vielfalt und Qualität der Radioprogramme nutzen kann. Ganz gezielt wichtig sind dafür für mich der Deutschlandfunk mit politischen Reportagen und Interviews und Bayern 2 mit einem ganz augezeichneten Musikprogramm, das nicht nur die immer gleichen Songs und Interpreten bringt.



Die Programme von Ard und Zdf sind sicher an den Interessen vieler ausgerichtet. Meine sind es nicht. Krimis und Talkshows haben für mich insgesamt an Qualität eingebüßt und sich vielleicht selbst etwas überholt.

Insgesamt ist Vielfalt aber auf jeden Fall immer gut und eine breite Auswahl wünschenswert.



Ich würde es sehr bedauern, wenn ausgerechnet die oben erwähnten Programme eingeschränkt würden.



Mit freundlichen Grüßen

Maria Hoffmann
Maria Holtmannspötter Ich möchte, dass die Sender 3sat und Arte mit ihren guten Kultursendungen und ihre nicht zu ersetzenden Informationssendungen mit Niveau erhalten bleiben! Es gibt schon genug kurz gefassten Einheitsbrei.

Ich zahle gerne für die sehr gute Qualität weiter meine Rundfunkgebühren.

Bitte beachten Sie auch die Bürger, die nicht nur Unterhaltung wollen!



Bitte beachten Sie bei dem Zusammenstreichen der Regionalsender, dass Sie damit dem rechten Rand in die Hände spielen, der gerne stattdessen diese grosse Lücke mit seinen eigenen Informationen füllt. Der grosse Wunsch nach Heimat wird evtl. von Ihnen übersehen.
Maria Magdalena Schmid Kultur ist der Kitt unserer Gesellschaft und darf niemals beschnitten oder wegrationalisiert werden.

Diese Pläne spielen den Zündlern, Rechtsradikalen und Populisten in die Hand.

Es stehen die Verdienste vieler Generationen und die Zukunft der kommenden Generationen auf dem "Spiel".

Das muss uns die Demokratie und die Zukunft unserer Kinder wert sein!!!!
Maria Matschie Mein Ehemann und ich sind treue und überzeugte Anhänger der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Unser Hauptinteresse gilt der Kultur, unsere bevorzugten Fernsehsender sind die werbefreien Sender 3sat und arte. Beide Sender haben ihr Profil und bieten eine breitgefächerte Unterhaltung mit Niveau. Insbesondere 3sat ist uns wichtig. Wir verfolgen beinahe täglich Sendungen wie Kulturzeit oder nano, Filme und Dokumentationen, Diskussionen bei scobel oder österreichische Nachrichten bei ZIB. Der Blick über Deutschland hinaus ist in der öffentlichen Debatte wichtig. Ein Zusammenlegen beider Sender oder ein Aufgehen von 3sat in arte lehnen wir entschieden ab.

Es gibt genügend Sparpotenzial bei Sport, der sinnlosen, ausufernden Krimiproduktion mit unendlichen Wiederholungen und den Talkshows. One und ZDFneo haben kein für mich erkennbares Profil.

3sat muss erhalten bleiben!



Maria Matschie
Maria Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



bei der Reform sollte meiner Meinung nach berücksichtigt werden, dass kein Raum für Wissenschaftsjournalisms und Politikberichterstattung und -information entfallen sollte. Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag für Meinungsbildung, demokratisches Verständnis und mündiges Bürgerhandeln. Auch wenn das Publikum nicht so groß ist wie das von "reinen" Unterhaltungsshows, die sicherlich auch nicht ganz günstig sind, sind sie nicht weniger Wert.



Vielen Dank für Ihre Arbeit.
Maria Rosa Lopez Sehr geehrte Damen und Herren,

Persönlich bin ich ein großer Fan von 3 Sat und seinem Kulturangebot



Ausserdem finde ich die Kürzungen im öffentlich rechtlichen Rundfunk ähneln dem Vorgehen in autoritären Staaten



Ich finde ein sehr großes Angebot an öffentlich neutralen Sendungen sehr wichtig
Maria Roth Sehr geehrte Damen und Herren,



Dankeschön für die Möglichkeit der Stellungnahme.

Beim Vernehmen dieses Projektes, welches Sie hier eröffnen, beschleicht einen das ungute Gefühl, das man hatte, z. B. als die Qumranrollen und die Bibliothek von Nag Hammadi entdeckt wurden. Sammlungen von gnostischen Schriften, welche zerstört werden sollten, (und darum von Weisen versteckt wurden) um nicht an die Öffentlichkeit zu gelangen, da sie zu viel Wissen enthielten.

Ähnliches hat sich unzählige Male in der Geschichte der Menschheit wiederholt und nun wird in dieselbe Kerbe geschlagen.



Dumme Menschen lassen sich eben besser manipulieren.



Alleine schon diese tendenziöse Aufteilung in Körbe mit Sendern, von denen welche aussortiert werden sollen.

Es gibt hunderte Sender, mit Filmen aller Arten, "Unterhaltungssendungen", Nachrichten rund um die Uhr, um das Volk ja in seiner Angst zu halten.

Wie wenn man Mäuse in einen Sack steckt und diesen dauernd umeinander wirbelt, damit sie so beschäftigt sind, dass sie nicht einmal auf die Idee kommen können, sich in die Freiheit durchzunagen.



Es wird also geplant, die einzigen beiden Sender "arte" und "3sat" , bei denen einem wirklich Wissenschaft verständlich vermittelt wird, mit wunderbaren Dokumentationen zu allen Themen, zusammen zu legen, also zu kürzen.

Und, oh Wunder wird natürlich auch "alpha" und "phoenix" , in einem anderen Korb, zur Abwahl freigegeben.



Wo bleibt denn der Bildungsauftrag?



Da kann man nur sagen: Dankeschön an die öffentlich rechtliche Bestimmung, auch wieder auf dem Weg, so weit abzusinken, zu sein.



Mit freundlichen Grüßen



Mariaroth, eine einfache Bürgerin, die sich über soviel Ignoranz entzündet
Maria Sinzinger Sehr geehrte Damen und Herren,

Die so wie jetzt geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ein Betrug an den Gebührenzahlern.

Das objektive Informieren der Bürger sollte sowohl in Radio und Fernsehen als auch online gestärkt und erweitert werden, und nicht reduziert und vor allem zeitlich noch erheblicher eingeschränkt werden, wie es jetzt schon ist.

Die Beiträge die mit den Gebühren finanziert werden sollten der Allgemeinheit sogar länger zur Verfügung stehen.

Einsparpotential sehe ich bei den überhöhten Zahlungen für die Fußballübertragungen. Die Stadien werden mit sehr viel öffentlichen Geldern bezuschusst. Ausserdem ist ein erheblicher Aufwand z. B. an Polizeikräften bei jedem Fußballspiel, der auch von den Steuerzahlern getragen wird. Daraus würde ich ein Recht der allgemeinen Öffentlichkeit an den aktuellen Sportergebnissen ableiten, ohne dass die öffentlich-rechtlichen Sender extra dafür solch riesige Summen bezahlen.

Dazu wäre eine Gesetzesänderung sinnvoll.

Ich hoffe es wird nochmals vernünftig über den Sinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nachgedacht.



Mit freundlichen Grüßen



Maria Sinzinger
Maria und Georg Gauch Wir sind beide gegen die Zusammenführung von Arte und 3sat um die Programmvielfalt zu erhalten. Dasselbe betrifft die Reduzierung der Rundfunksender
Maria Van Voxem - Schlimpen Ich bin gegen eine Zusammenlegung von 3 Sat und arte, weil dies auf Kosten des Qualitätsjournalismus ginge. Beide Sender haben ihr eigenes Profil, was unbedingt erhalten bleiben muss. Warum sollte das Sparprogramm ausgerechnet auf Kosten anspruchsvoller Sendeplätze gehen. Billige Unterhaltung gibt es auf anderen Kanälen mehr als genug.
María Victoria Cengarle 3sat als _einziges_ Gemeinschaftsprogramm des deutschen Sprachraums gehört _nur_ erweitert werden! Damit Menschen mit einer gemeinsamen Sprache und großflächig überschneidenden Kulturen zu Wort kommen und einanander zuhören können. Hier sind insbesondere die Personenkreise zu berücksichtigen, die aus Mangel an Sprachkenntnissen, technischen Mitteln oder was auch immer schlecht Zugang zu unabhängigen Informationsquellen haben. Manchmal sind genau diese Kreise, die sich nach rechts verschieben lassen, weil sie sonst ignoriert werden. Wenn es in dieser Hinsicht eine Lücke gibt, soll sie geschlossen und nicht weiter geöffnet werden!
Mariam Chollet Ich kann kaum glauben, was ich gerade auf 3sat (!) erfahren habe: In Zeiten des Rechtsrucks und der gesellschaftlichen Polarisierung sollen öffentlich-rechtliche Sender und Hörfunkkanäle gestrichen oder zusammengeführt werden? Nicht nur, dass ich selbst ausgesprochen froh bin, täglich die Angebote von Tagesschau24 und 3sat im Fernsehen verfolgen zu können – als junge Person übrigens (24 Jahre alt) –, sondern ich halte gerade die Sender, die möglicherweise gekürzt werden sollen in ihrer ganzen Vielfalt, für ungemein gesellschaftlich relevant. Nachrichtensender wie Phoenix und Tagesschau24 sind so wichtig, weil sie ermöglichen sich rund um die Uhr und in gewisser Tiefe mit aktuellen Nachrichten und politischen Entwicklungen zu beschäftigen – eine solche Beschäftigung braucht es doch in Zeiten, wo sich viele Menschen nur noch nebenbei in kurzen Clips oder Bildern über Social Media informieren. Kultursender wie 3sat und arte sind nicht nur in ihrer übernationalen Ausrichtung unglaublich wichtige Zeichen gegen einen erstarkenden Nationalismus à la AfD, sondern Kultur ist zentral, um gesellschaftliche Gräben zu überbrücken und Reflektionsfähigkeit und Multiperspektivität zu schulen. Und zu Kinder- und Jugendprogrammen: gerade bei der Jugend erzielen doch rechte Parteien derzeit große Erfolge über Social Media – genau hier braucht es ein starkes unabhängiges, öffentlich-rechtliches Programm, um dem etwas entgegen zu setzen: Funk beispielsweise macht so wichtige aufklärerische Arbeit, die mir selbst viel Halt in der Unsicherheit des Erwachsenwerdens geholfen hat und durch KiKa habe ich als Kind viel gelernt. Es braucht diese ganzen Sender in ihrem vielfältigen Programm und es braucht diese Sender neben ihrer Internetpräsenz auch als lineares Fernsehen, denn das macht für mich zumindest einen zentralen Unterschied: Nicht nur, kann ich dadurch Dinge lernen, von denen ich gar nicht wusste sie lernen zu wollen, sondern auch der Fakt, dass mir nicht immer alles gefällt, was läuft in den unterschiedlichen Sendungen, schafft neue Diskursräume und Perspektiven, die wir doch so dringend brauchen.
Mariam Shafagh Guten Tag,

Ihre negative Reform zu Kanälen - sprich Kürzungen - hat mich sehr schockiert und betroffen gemacht.

A. Es wird unmöglich, alle Programme - ja, sie sind ALLE wichtig - in der Hälfte der Sender unterzubringen.

B. Arme Menschen müssen wieder einmal Optionen und somit Teilhabe aufgeben. (In meinem Fall kann ich mir kein teures/neues Handy leisten. Ich musste sogar zu Hause das Internet abschaffen. ) Wenn es die öffentlich-rechtlichen - für die ich auch bezahle - nicht leisten, wer soll denn bittschön den armen Europäern helfen??

C. Dieser neue Weg ist sehr amerikanisch/kapitalistisch, nur Angebote wie bei McDonald's zu machen. Ist es nicht auch gemütlich und vielfältig, sich abends auf ein TV-Programm zu freuen? Seit einigen Monaten kommen sie auch oft genug auf englisch oder ähnlichem.

D. WIE in Gottes Namen können Sie es erwägen, 3-sat abzuschalten? So ein unfassbar wichtiges europäisches Projekt, das auch noch einzigartig und erstklassig funktioniert?

E. Warum nehmen Sie nicht einfach die einfachste und somit beste Lösung, die Beiträge zu erhöhen?!?

F. Warum bieten Sie nicht MEHR an, anstatt weniger? Und die, die mehr wollen - z.B. 3sat behalten (obwohl öff-rechtlich...!) zahlen eben etwas mehr. Oder die, die eh sat 1 und Schrott schauen, zahlen weniger.



BITTE tragen Sie nicht auch noch zum Verfall unserer Demokratie und europäischen Vielfalt bei - das wäre eine Schande!!!

Gruß aus Düsseldorf, Mariam Shafagh
Mari-Anne Betz Meine Meinung und mein Vorschlag:

der Bildungsauftrag im Staatsvertrag sieht zentral die Förderung von Kultur und Wissenschaft vor.

Arte, 3SAT und Phoenix entsprechen diesen Anforderungen mehr als alle anderen Sender.

Sie sind im besten Sinne "Pro-Europäisch" (Phoenix gehört i.Ü. in denselben "Korb" wie arte und 3SAT)

Anders verhält es sich mit all den regionalen Landesrundfunkanstalten:

Ich sehe nicht, dass diese Kunst, Kultur und Wissenschaft in vergleichbarer Weise fördern.

Im Gegenteil - dass jede Landesanstalt ein 24 Stunden Vollprogramm produziert, fördert eher Provinzialität als den europäischen Gemeinschaftsgedanken.

Mein Vorschlag zur Kosteneinsparung: Speckt die Landesrundfunkanstalten ab. Sie sollen für eine unbestimmte Übergangszeit während der Prime-Time (18Uhr-24Uhr) noch Regionalbeiträge produzieren, aber die restlichen 20 Stunden ein einheitliches Programm ausstrahlen. Es kann nicht rechtens und fair sein, dass die Landesanstalten sich wie heilige Kühe begreifen und sich von Sparmaßnahmen ausschließen, obgleich sie (mutmaßlich) die höchsten Kosten verursachen und den geringsten Beitrag zu Kultur, Wissenschaft und politischer Bildung liefern.

Viele Grüßen,

i.A. Marianne Betz
Marianne Dotzek Sehr geehrte Damen und Herren,

aus meiner Sicht ist jede Einsparung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu diesem Zeitpunkt absolut zu kritisieren.

Unsere Demokratie braucht jede Stimme - selbst die der seichten, doch wertebezogenen und respektvollen Unterhaltung.

Besonders möchte ich mich für den Erhalt der beiden Sender 3sat und arte einsetzen.

Beide Sender haben einen länderbezogenen Focus, den ich sehr wichtig finde. Beide Sender zeigen ein Bildungsfernsehen, das die aktuellen wirklich wichtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft in den Blick nimmt. Besonders die eindringlichen Beiträge der Kultursendungen von 3sat dürfen auf keinen Fall verstummen oder in einen anderen Sender aufgehen!

Einsparungen werden bestimmte Sender mitsamt der gesamten kritischen Kulturszene noch früh genug erfahren, wenn die politische Entwicklung so weiter geht.

Ich bin erschüttert darüber, dass sich die Rundfunkkommission der Länder nun schon selbst die kritischen Sender bespart, statt diese zu stärken und den Bildungsauftrag für Demokratie auch in den Beiträgen der Hauptsender auszuweiten.

Wer dünne Unterhaltung sehen will, kann immer auf die Privaten umsteigen.

Die Qualität der öffentlich-rechtlichen Sender sollte auf keinen Fall an Zuschauerzahlen bemessen werden.

Denn jeder Mensch, der sich informieren und bilden will, muss diese Möglichkeit auch über unsere öffentlich-rechtlichen Sender nutzen können. Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung und lassen Sie 3sat auf jeden Fall bestehen! MfG Marianne
Marianne Gorski Sehr geehrte Damen und Herren,



über die Nachricht, dass 3sat in ARTE „verschwinden“ soll, bin ich zutiefst entsetzt und empört! Ein Sender mit diesem hohen, differenzierten Niveau.

Ich erlebe das als Angriff auf unsere Kultur und Kunst und und auch auf ein wertvolles Bildungsangebot!

Menschen meiner Generation werden abgehängt, wie mir scheint, wenn wir nicht den Streamingangeboten folgen.

Auch die Streichung verschiedener Hörfunksender finden nicht meine Zustimmung. Unsere Demokratie BRAUCHT Vielfalt.

Sind wir nicht schon genug auf dem verkehrten Weg?

Ich bitte Sie DRINGEND Sender wie 3sat und unsere Kunst- und Kulturstätten zu erhalten!!!!!

Ich sorge mich SEHR um unsere Demokratie und unser Land!

Mit freundlichem und hoffnungsvollem Gruß ,

Marianne Gorski
Marianne Schares Kurz und knapp: manche öffentlichen Programme (tagesschau 24/Phönix) ,könnten einiges kombinieren

ZdF info lebt nur noch von Wiederholungen

aber auf 3 Sat und Arte möchte ich jedoch nicht verzichten, denn ihre Beiträge sind in ihrer Art sehr

unterschiedlich und informativ.
Marianne Völkl In der heutigen Zeit der allumfassenden Fehlinformationen durch (a)soziale Medien ist unabhängige Information von möglichst guten redaktionellen Netzwerken eminent wichtig! Statt einzelne Sender auszudünnen und zusammenzulegen, sollte aus meiner Sicht die Information breiter ausgebaut werden. Mir fehlen z.B. Berichte aus den EU-Ländern, die ausführlicher und mit mehr Hintergrund recherchiert sind. Formate wie Monitor, Panorama, Fakt, Report sehen wir regelmäßig und sie bilden die Grundlage für Diskussionen in Familie und Freundeskreis.



Als eifrige Radionutzer möchten wir auf kein Programm verzichten! Besonders DLF und BR sind uns sehr wichtige Informationsquellen sowohl politisch als auch kulturell!



Die "Kulturzeit" in 3-sat erscheint mir unverzichtbar - ein sehr breites Spektrum und m.E. auch gut ausgewogen - unverzichtbar als Infoquelle für Ausstellungen, Filme, Lektüre, Kabarett, usw. In Ergänzung zu Sendungen wie "Cappriccio" (BR) und "ttt" (ARD) einfach super!



Ich meine, arte hat ein eigenes Profil und ich kann mir kaum vorstellen, wie arte und 3-sat zusammenpassen sollen. Beide Sender sind wichtig: die französische Sichtweise und die Perspektiven aus den drei deutschsprachigen Ländern.



Bitte sparen Sie nicht am falschen Fleck - ich wäre einverstanden, wenn der Rundfunkbeitrag erhöht wird. Gute Journalistik ist unverzichtbar, wenn unsere Demokratie geschützt und weiterentwickelt werden soll!



Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf eine Zukunft mit viel differenzierter Info!



Marianne Völkl
Marie Helen Andreas Sehr geehrte Damen und Herren,



man ist fassungslos! Noch weniger Kultur - das ist nicht Ihr Ernst. Die Fernsehsender sind zum Großteil eine Katastrophe, ein unglaublich schlechtes Programm für Menschen, die einen gewissen Anspruch an das Fernsehen haben.



3sat und arte können unmöglich aufgegeben werden. Sollen wir nur noch Krimis und -wirklich- Schund sehen können?



Ich bitte Sie herzlich, dies nochmals zu überdenken, danke!



Mit freundlichen Grüßen,

Marie Helen Andreas, Dipl. Ing.



Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der

Freunde des Deutschen Architekturmuseums



Ehrenbrief des Landes Hessen



60389 Frankfurt am Main

Marie Helen Andreas Der Sender 3sat ist neben arte ein weiterer unentbehrlicher Kultursender - ich bin fassungslos, dass man überhaupt darüber nachdenkt, diesen Sender abzuschalten! Das kann einfach nicht wahr sein! 3sat muss dringend bleiben.
Marie Mechtild Gillissen 3Sat, Arte, Phoenix, ARD-alpha, Tagesschau24 oder ZDFinfo sind wichtigste Sender, die informieren. Gerade jetzt in Zeiten des Rechtsrucks und den Gefahren für Demokratie und Grundgesetz dürfen sie nicht beschnitten werden, nein, ganz im Gegenteil, man muss sie attraktiver für junge Leute gestalten und deutlich forcieren. Nicht sparen an den falschen Stellen.



Marie Gillissen
Marie Theres und Detlef von Gagern Wir möchten AUF GAR KEINEN FALL auf 3SAT verzichten.

Es gibt so viel Entbehrliches im Deutschen Fernsehen, da ist 3SAT eine wohltuende Ausnahme. Wir möchten 3SAT vor allen Dingen als eigenständigen Sender erhalten und nicht in ARTE untergehen sehen. Auf beiden Sendern gibt es viele gute Beiträge. Würde man sie zusammenlegen, fielen etliche dem Rotstift zum Opfer.
Marie-Christine von Liebe Liebe Medienkommission,

natürlich hoffe ich, dass die Programm zur internationalen Politik, Wirtschaft und Kultur nicht einfach nur weniger werden, sondern besser erreichbar.

Das Erreichen der "Erfüllung der demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Zielgruppen" sowie deren "leichtere Auffindbarkeit und damit Nutzbarkeit" dürfte mit folgenden Tools gut machbar sein:

Zugang der Jugendprogramme - auch wenn es schwerpunktmäßig Videos - per App und Smartphone. An der Bildung orientiert: Nach Altersgruppen aufgeteilt und am Lehrplan orientiert, unterhaltsam vermitteltes Wissen. Richtig gemacht ergibt das mehr Bildungsgerechtigkeit durch Nachhilfe, die Spaß bringt.

Für Erwachsene mehr Angebote mit den Schwerpunkten Information, Bildung und Dokumentation:

Bitte mehr internationale Politik, Wirtschaftswissen, Naturwissenschaften über eine strukturiertere Oberfläche, gut durchsuchbar wie in allen Medien-Bibliotheken über Kategorien oder Schlagworte (Schlagwortketten)

Dekadenter Luxus wären ausgesuchte europäische Filmklassiker als OmU (gab es vor Jahrzehnten im BR und ist eine Kern-Kompetenz im bisherigen Arte-Team).

Viel Erfolg und herzliche Grüße Marie-Christine von Liebe, München
Marie-Luise Kopl 3Sat muss bleiben. Der ÖRR soll keine Sendeformen, die im Privatfernsehen laufen, kopieren sondern wie bisher Kultur fördern. ARTE hat zwar auch diesen Auftrag , hat jedoch eine andere Ausrichtung.
Marie-Therese Grimm Guten Tag,



Wir haben von den Umstrukturierungen gelesen und davon, dass Phoenix mit anderen Sendern zusammengelegt werden soll.



Wir bedauern dieses sehr und hoffen, dass Phoenix eigenständig erhalten bleibt. Wir schätzen die gute und qualitativ hochwertige Berichterstattung.



Lassen Sie den Sender nicht untergehen!! Wir brauchen diesen Sender zur freien Meinungsbildung.



Mit freundlichen Grüßen

M. Grimm
Marijke Engel Der Sender 3Sat steht für den Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags: Information,Bildung, Kultur.

Den Sender mit ARTE zu verschmelzen würde eine Beschneidung dieses Auftrags bedeuten.

Zudem wird in keinster Weise klar, wie viel dadurch gespart werden könnte.
Marilu Kanacri S. Eine Fusion, d.h. die Zusammenlegung von Arte und 3Sat, wird sich deutlich negativ auf Vielfalt und Qualität auswirken. Die negativen Aspekte könnten folgende sein:

Einschränkung der Vielfalt, es besteht die Gefahr, dass kulturelle wissenschaftliche oder strategische Vielfalt verloren geht. Häufig wird die Unternehmenskultur des dominierenden Unternehmens übernommen, was zu einer Homogenisierung führen kann. Dies kann dazu führen, dass unterschiedliche Denkweisen, Perspektiven oder Herangehensweisen, die ursprünglich zur Innovationskraft beigetragen haben, unterdrückt werden.



Qualitätsverlust aufgrund von Rationalisierung: Dies kann zu einer Überlastung der verbleibenden Teams führen, wodurch die Qualität der Arbeit oder der Produkte sinkt. Außerdem können wichtige Talente verloren gehen. Einfältig…



Kulturelle Konflikte: Sie können die Produktivität beeinträchtigen, was sich wiederum negativ auf die Qualität der erbrachten Leistungen auswirkt.



Gefahr einer Monokultur: Eine Fusion kann zu einem Monopolisten führen, der weniger Anreize hat, Vielfalt zu fördern oder hohe Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten. Die Bemühungen um Innovation oder die Aufrechterhaltung eines hohen Qualitätsniveaus können nachlassen. Dieses Phänomen ist im spanischen und italienischen Fernsehen deutlich zu beobachten.



Verlust von Wissenschaft und spezialisierte Nischen: Fusionierte Unternehmen neigen dazu, sich auf Massenmärkte zu konzentrieren und weniger profitable, aber vielfältige oder spezialisierte Angebote aufzugeben. Sie bergen auch die Gefahr, dass die Ziele der Förderung von Vielfalt und Qualität untergraben werden, wenn sie primär auf Kostensenkung und Effizienzsteigerung ausgerichtet sind.
Marina Collet Die Sender arte und 3sat müssen unbedingt beide erhalten bleiben! Sie gewährleisten auf sehr unterschiedliche Art und Weise ein Bildungsangebot und -niveau wie ich es von anderen Sendern nicht kenne. Wer etwas gegen Rechtsradikalismus unternehmen will, muss ausgewogene Information anbieten und das tun diese BEIDEN Sender. Sie sind in der heutigen Zeit beide unverzichtbar!
Marina Grones ARTE und 3sat sind die besten Sender in der deutschen TV-Landschaft. Und es ist schön, dass es BEIDE gibt. Denn sie sind unterschiedlich und Unterschiede sorgen für Pluralität. Sie zusammenzulegen würde das Angebot unvermeidlich einschränken und abflachen. Und das kann der Kultur nur schlecht tun.

Vielen Dank.
Marina und Christoph von Steimker Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder,

entschieden sprechen wir uns gegen die Zusammenlegung der TV Programme ARTE und 3sat aus. Diese sind, die von uns mit Abstand am meisten genutzten Sender. Mit den vielfältigen, kulturellen, wissenschaftlichen (insbesondere Nano) und aus aller Welt berichtenden Reportagen, Dokumentationen und den interessanten Thementagen ragen diese Programme weit heraus, aus den sonst recht uninteressanten öffentlichen Programmen (ARD/ZDF) und den oft reißerischen und von häufigen Werbepausen unterbrochenen privaten Sendern. Würden durch die Zusammenlegung von ARD und ZDF nicht weitaus größere Einsparungen möglich sein? Dies wäre aus unserer Sicht eine annehmbare Alternative.

Bei den Radiosendern wird es vermutlich kleinere, nicht dem Mainstream folgende Sender treffen (WDR5/Quarks?). Leider fanden wir hierzu keine konkreten Informationen.

Wir fordern Sie auf, sich für TV und Radioprogramme zu entscheiden und diese zu fördern, die unterhaltsam, vielfältig, interressant und ungewöhnlich sind. Ödnis gibt es schon genug.



Mit freundlichen Grüßen

Marina von Steimker, Christoph von Steimker
Marina Wetzel Hallo,



sollte der Vorschlag zur Reduktion der Programme umgesetzt werden, gehen gute Nischensender verloren. Es betrifft genau die Programme, die gut recherchierte Dokumentationen anbieten. Jeder mit seinem eigenen Schwerpunkt. Mir gefallen auch die Filme die nicht dem Einnheitsbrei der privaten Sender entsprechen. Das bietet leider nur Arte, 3 Sat, ZDFneo und one.



Ich würde auch mehr bezahlen, wenn diese Programme erhalten bleiben würden. Bei einem Zusammenschluss sehe ich der Gefahr des Verlustes der Vielfältigkeit.
Mario Maleitzke Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn in Zeiten der politischen Radikalisierung, eines sich auch hier breitmachenden "Trumpismus" und der massiv nachlassenden Medienkompetenz die erste und einzige Lösungsidee das Zusammenstreichen von Formaten des ÖRR und damit eine massive Reduzierung von Vielfalt ist, sehe ich darin eine umfassende Kapitulation vor Kräften, die genau das erreichen wollen. Ich hoffe, dass ich das nicht weiter ausführen muss.



Wer alles - also auch Kunst, Kultur und Vielfalt - dem Diktat der Wirtschaftlichkeit unterwirft, hat sich einem Paradigma unterworfen, das unsere wesentlichste Errungenschaften auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit rückabwickeln möchte.



Ich bin entsetzt!



Mit herzlichen Grüßen

Mario Maleitzke
Mario Nowak Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich entschieden gegen eine Zusammenlegung der Sender arte und 3sat und auch gegen eine Streichung der Nachrichten- und Informationssender Phoenix oder Tagesschau24 aussprechen.



Das Programm in den Hauptsendern ARD und ZDF wird aus meiner Sicht immer seichter. Es besteht in meiner Wahrnehmung größtenteils nur noch aus Krimis, Quizschows und Schlagersendungen. Auch werden immer wieder Protagonisten und Sendekonzepte vom Privatfernsehen übernommen (z. B. Markus Lanz, Eva Brenner). Umso wichtiger finde ich es, dem Substanz und Anspruch entgegenzusetzen, wie es der Kernauftrag des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist.



Ich würde den Rotstift bei einem Sender wie ZDFinfo ansetzen, dessen Programm größtenteils aus Sendungen über - wohlwollend ausgedrückt - "moderne Mythen" wie UFOs, reißerischen Dokus über die amerikanische Mafia und "spektakuläre Phänomene" besteht, die offenbar aus dem englischsprachigen Raum eingekauft werden.



Sparpotenzial sehe ich auch bei Dokus und Berichterstattungen über Adel und Königshäuser sowie beim Sport. Viele Folgen von "ZDF History" etwa sind boulevardesk und befassen sich in Wahrheit mit Stars und Sternchen. Solche Inhalte könnte man getrost an Privatsender verkaufen, für die sie eine Niveausteigerung wären, und so Einnahmen generieren.



Das "Samstagabendspiel" interessiert z. B. nur bei einem absolut überraschenden Ergebnis, ansonsten sieht man sich die Zusammenfassung nicht an. Auch erschließt es sich mir nicht, warum etwa für die ARD-Bundesligakonferenz offenbar für jedes Spiel etliche Reporter eingesetzt werden - für das klassische Radio mit seinen unterschiedlichen Sendern, für die Konferenz in der Audiothek und dann noch einmal für den Einzelstream.



Darüber hinaus fände ich es nur konsequent, wenn der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk nicht um die Übertragungsrechte von FIFA und IOK mitböte, wenn in diesen Organisationen nachweislich Korruption herrscht. Ein solcher Schritt würde auch sehr deutlich zeigen, was Einschnitte beim ÖRR bedeuten.



Im Moment laufen die Reformpläne für den ÖRR für mich auf eine massive Absenkung des Niveaus hinaus, das ohnehin seit Jahren schon immer niedriger wird. Eine Reduzierung des Informations- und Nachrichtenangebots wäre für mich ein völlig falsches und sogar ein demokratiegefährdendes Zeichen.



Mit freundlichen Grüßen,



Mario Nowak
Mario P. Ich bin gegen eine Abschaffung/Zusammenlegung von 3Sat aus folgenden Gründen.

Zum einen wird ein Spartensender gegen eine andere Sparte ausgespielt, Sportübertragungen sind um Längen teurer als der Betrieb des ganzen Senders udn auch da werden nur Sparten von Zuschauern angesprochen. Zudem gibt es Überschneidungen der Sportübertragungen mit andern Anstalten und Sendern und führt zu einer doppel/dreifach Übertragung, eines "Events"

https://www.ard.de/die-ard/Verwendung-des-Rundfunkbeitrags-100/



Wenn @scammo@chaos.social recht hat mit seinen Zahlen: "So wie ich das sehe ist der deutsche Anteil an @3sat@zdf.social günstiger (11.284.010€) als die Kosten für die Geschäftsleitungen der ARD Anstalten (14.217.834€).

Es ist schon krass, dass ca. 60 Personen mehr Geld kosten als 1 ganze Fernsehanstalt."

Quelle: https://chaos.social/@scammo/113248120757232516



Ein weiterer Grund betrifft genau die Sparte die 3Sat bisher besetzt, fällt das weg, fehlt genau diese Sparte im ganzen Fernsehprogramm komplett. Die wird weder von einem anderen Sender aufgefangen, noch von den Privaten. Dafür bekommen wir mehr vom selben Müll, den eh schon kaum jemand sehen will.



Noch mehr Gründe könnt ihr hier selber erlesen: https://taz.de/Plaene-fuer-Fusion-von-Arte-und-3sat/!6037091/



Es ist eine Schande, wie das Programm immer mehr zur allgemeinen Müllkippe verkommt und sich Hartz4 TV annähert, und man das leider zum Standard machen will.



Das gleiche betrifft den Sender Kika.



Wenn richtig gespart werden soll, warum nicht an den Gehältern in der Geschäftsleitung. Warum bekommen die mehr Geld, als Ministerpräsidenten?



Mit besorgten Grüßen....
Mario Wagner Das ÖRR sollte sich privatisieren so wie es sich auch RTL und andere Sender es getan haben.

Die Radiosender und die Drittenprogramme sollten Ländersache werden.
Marion Dehne Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin entsetzt über diese Vorschläge, dass einige Rundfunk- und Fernsehsender ganz entfallen oder mit anderen Sendern fusionieren sollen. Dann haben wir auf diesem Gebiet keine Vielfalt mehr sondern nähern uns einem "Einheitsbrei". Ist das so gewollt?



Für mich war es immer wichtig, in einer Demokratie leben zu dürfen. Demokratie lässt Vielfalt zu, und dazu gehören für mich auch unterschiedliche Rundfunk- und Fernsehsender. Ein Abbau dieser Sender ist für mich gleichbedeutend mit einem Abbau der Demokratie. Soll unsere Demokratie Stück für Stück durch eine "Gleichschaltung" ersetzt werden? Das hatten wir in Deutschland schon zweimal. Reichen die bitteren Erfahrungen aus dieser Zeit nicht?



Mit freundlichen, aber auch nachdenklichen Grüßen

Marion Dehne
Marion Dreher Das derzeitige Angebot ist dominiert von Fußball, Krimis und Shows. Insofern haben insbesondere die Sender Arte und 3-Sat mit ihrem kulturellen Angebotsschwerpunkt einen wichtigen Anteil an der Erfüllung des Bildungsauftrags. Beide Sender müssen daher erhalten bleiben. Der folgende Passus sollte daher gestrichen werden: “ In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte - Der europäische Kulturkanal" und dessen Telemedienangebote überführt werden.“
Marion Haage Ich bin 100%ige 3SAT Zuschauerin.

Und ich bin froh, dass wir diesen Sender haben.

Die öffentlich/rechtlichen Sender habe auch eine kulturelle Verpflichtung!!

Das gehört zur Demokratie.

Quote bitte den privaten Sendern überlassen.

Ich bitte des Weiteren um noch mehr kulturelle Sendungen statt Serien! Die Menschen verblöden langsam mit der Vielfalt an hirnlosen Sendungen.

Sie haben hier eine Verantwortung. Bitte nehmen Sie die wahr!



Auch Talk- und Quizsendungen sind mittlerweile niveaulos.
Marion Herberg Sehr geehrte Damen und Herren, es ist mir ein seeeeehr großes Rätsel, wie man gerade jetzt in Zeiten der Überschwemmung von Kanälen mit fake News den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schmälern will durch Zusammenlegung von Angeboten. Da fällt doch zweifelsfrei was durch's Rost. Der Auftrag heißt doch: Bildung und Informationen durch qualitätvollen Journalismus zu verbreiten. Dieser ist aus meiner Sicht (und ich finde, die meinige ist doch EVIDENT) eher immens zu forcieren als ihn etwa auf's Spiel zu setzen. Bitte den Auftrag erfüllen und nicht auf Kräfte hören, die da etwas dagegen haben.

FAKTEN-Vermittlung ist UNERLÄSSLICH - gerade jetzt. Sie MÜSSEN in die Öffentlichkeit gebracht werden. Wir dürfen uns doch unsere so herrlich vielfältige Welt nicht von mächtigen Lobbyisten stören/zerstören lassen. Schon allein, dass ich soeben nur durch einen großen Zufall von dieser Möglichkeit erfuhr, hier eine Stellungnahme abzugeben (heute zum letzten Termin) - ist doch eigentlich skandalös - ODER? "Wir" reden immer von der Notwendigkeit der Rettung unserer Demokratie. Aber - u. a. - genau durch so eine schlechte Kommunikation wird an dieser herum geknabbert. Warum? Wozu? Das geht doch besser. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." (E. K., veröffentlicht am 10.09.1950) BITTE tragen Sie Sorge dafür, dass in Informationen zu Bildung, Wissenschaft und Kultur EHER MEHR denn weniger investiert wird - das muss doch die aktuelle Aufgabe sein, nicht sparen an Qualität, Multiperspektivität/Vielfalt. Denen, die da was dagegen haben, ist die Stirn zu bieten. Und GELD IST JA WOHL DA, es ist nur sinnstiftend zu verwenden. Und es muss systemisch kontrolliert werden, dass sich Einzelne nicht an meiner Rundfunk-Gebühr unmaßstäblich bereichern können (siehe RBB-Intendantin - wie ist so etwas überhaupt möglich????? Verstehe ich nicht!!!!!!) Mit besten Grüßen Marion Herberg
Marion Hölmer Sehr geehrte Damen und Herren

Die einzigen Programme, die ich fast täglich sehe, sind:

Nano, Kulturzeit, Tagesschau bzw heute. Dazu noch scobel oder Dokumentationen.

Die meisten anderen Sendungen des öffentlich rechtlichen Fernsehens sind leider zumeist wenig interessant, wenn nicht sogar banal.

Ich plädiere sehr dafür, 3 sat und arte NICHT zusammenzufügen und nicht nur auf Sportereignisse, Krimis oder Unterhaltungssendungen zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

M. Hölmer
Marion Horn Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung von arte und 3sat wäre ein enormer Verlust für die Vielfalt der gut aufbereiteten Themen und Perspektiven. Ich bitte dringend davon abzusehen. 3sat ist der einzige länderübergreifende deutschsprachige Sender mit sehr wertvollen und gut recherchierten Beiträgen, z.B. in nano und Kulturzeit.



Mit freundlichen Grüßen

Marion Horn
Marion Langenfurth Ich möchte mich dafür einsetzen, daß sowohl die Programme Arte als auch 3sat erhalten bleiben. Ich finde das für die Themen "Kultur" und "Politik" gerade in diesen Zeiten, wo die Demokratie so sehr gefährdet ist wie noch nie seit dem Ende der Nazizeit, extrem wichtig.
Marion Maria Richter Das Angebot seriöser öffentlich rechtlicher Sender einzuschränken in einer Zeit, in der FakeNews, gefährliche Halbwahrheiten und rechtsradikale Meinungen die Bevölkerung fluten und ungefragte Algorithmen in unser Leben eingreifen sollten gerade Kultur, Bildung und Wissenschaft einen höheren Stellenwert einnehmen, erweitert und nicht abgeschaltet werde.
Marion Schuldt Guten Tag,



ich hoffe, dass bei der Reform hervorragende wissenschaftliche Sendungen wie NANO oder SCOBEL (3sat) erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen



Marion Schuldt
Marion Steinruck Sehr geehrte Verantwortliche,



bitte streichen Sie nicht die Ratesendung „Wer weiß denn sowas“ im ARD. Das ist die beste Sendung überhaupt. lustig und sehr informativ.

Bitte nicht den Sender 3SAT mit den Sendungen „Nano“, „Scobel“, oder Dokumentationen über Natur, Gesundheit, Wissenschaft, aktuelle Themen streichen. Das Vollprogramm von 3SAT bitte nicht vollständig, auch nicht teilweise in ARTE überführen!!!

3SAT ist der wichtigste Sender. Gerade in der heutigen Zeit, aufklärend, informativ und kein seichtes Programm. Phönix muss bitte auch bleiben.

Im Radiobereich bitte nicht auf B2 „Das Gesundheitsgespräch“ streichen!

Ich würde dafür auch einen höheren Rundfunkbeitrag (2 € wären okay für mich) zahlen.

Bitte lassen Sie die Wissbegierigen nicht im Stich und berücksichtigen Sie mein Anliegen.

Vielen Dank.
Marion Steinruck Die 3sat und arte Programme sind für mich die wichtigsten Sender. Kultur, Bildung und Wissenschaft sind gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig.

Rationalisieren Sie bitte „Nano“, „ Scobel“ usw. oder im Hörfunk B2 „Das Gesundheitsgespräch“ nicht weg. Natur- oder Tierdoku‘s sind wichtig , weil sie entspannen und man muss nicht immer mit großer Aufmerksamkeit dabei sein. Das ARD Buffet“ habe Sie ja schon gestrichen. Das war eine sehr gute, informative und beliebte Sendung. Die gab meinen freien Tagen Struktur. Es gab ein davor und nach dem „ARD Buffet“. Streichen Sie doch lieber so bescheuerte, schwachsinnige Sendungen wie die Daily Soaps oder wie man sie nennt (Rote Rosen, In aller Freundschaft, Das Traumschiff…….). Und Nachrichten müssen doch nicht alle Stunde sein. Bitte bringen Sie Informatives über die Umwelt, Natur oder Aktuelles nicht erst nach 22:30 Uhr. Auch den deutschen Vorentscheid zum ESC brachten Sie spätabends. Welcher Berufstätige kann sich das anschauen? Bitte berücksichtigen Sie mein Anliegen. Danke.
Marion von Poschinger Die Einschränkung des öffentlichen-rechtlichen Programmes sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus äußerst zweifelhaft. Die Geschichte hat gezeigt, wo diese Einschränkungen hinführen. Im Internet werden viele Fake News geteilt. Wo, wenn nicht in den öffentlich-rechtlichen Sendern werden noch echte Fakten veröffentlicht. In diesen Zeiten baut man das staatliche Angebot aus und schränkt es nicht ein. So ein Handeln spielt der AfD in die Hände. Wie man wieder mehr junge Leute erreicht, steht auf einen völlig anderen Blatt. Junge Leute in den Redaktionen neue Wege gehen lassen und etwas ausprobieren zu dürfen , wäre wie in vielen erfolgreichen Unternehmen, sinnvoll. Auch Printmedien sollten sich Gedanken machen, wie sie schnell und effizient politische Themen an den Mann bringen. Wir leben im hier und jetzt und nicht in der Vergangenheit.
Marion Weber Ich plädiere dafür, 3sat und arte als getrennte Programmangebote bestehen zu lassen. Beide Programme haben durchaus unterschiedliche Schwerpunkte und Profile. Ich stimme zu, dass sich beide Programme prinzipiell an die gleiche Zuschauergruppe wenden; allerdings sind sie eher Ergänzungen als Konkurrenten und stellen somit eine Bereicherung der deutschen Fernsehlandschaft dar.



Die Abschaltung von 3sat und "Überführung" in ein wie auch immer gestaltetes arte-Programm sehe ich im Rahmen der gegenwärtig stärker werdenden nationalistischen Tendenzen als ein falsches politisches Signal. Ich appelliere an Sie, dem europäischen Gedanken durch Beibehaltung beider Programme Raum zu geben.



Mit freundlichen Grüßen
Marion Willbrecht Sinnvoller als Arte und 3Sat zusammenzufassen erscheint mir die Zusammenlegung von ARD und ZDF, denn dort finden sich dieselben Formate, oftmals auch zur selben oder wenigstens ähnlichen Zeit (ARD Brennpunkt – ZDF Spezial, Heute Journal – Tagesthemen, ZDF heute – Tagesschau, Maibritt Illner – Maischberger u.v.m.). Auch in den Regionalprogrammen der ARD sind ähnliche Formate zu finden, oftmals werden dort auch dieselben Themen abgehandelt (Markt, Marktcheck, Supermarkt, Servicezeit etc., Nachmittagsformate wie Hier und Heute, MDR um vier, Kaffee oder Tee o.ä. und auch Reisereportagen werden redundant produziert).

Da die jüngeren Generationen nicht mehr linear fernsehen, sondern auf Online-Angebote zugreifen, sollten diese unbedingt in gewohntem Umfang beibehalten werden. Andernfalls könnte die Akzeptanz für die Rundfunkgebühr weiter sinken.
Marisa Elena Zander Sehr geehrte Damen und Herren,

mit entsetzen hörte ich neulich dass - wer??? - 3Sat und Arte zusammenlegen wollen. Diese beiden hervorragenden Sender haben alle beide ihre Berechtigung, Kultur, aber trotzdem verschiedene Angebote.

Ich bin Rentnerin, mit einer sehr geringen Rente, komme in kein Kino, in kein Konzert, weil ich das alles nicht bezahlen kann. Ich bin also auf Kultur angewiesen ,die ich im Fernsehen zu sehen bekomme. Und meine Lieblingssender wollen sie im Angebot streichen?? Denken sie denn nicht an die Rentner? Die sich alleine nicht mehr so fortbewegen können?

3Sat bringt Opernpremieren (Salzburg!), Sommerkonzerte wie in Schönbrunn, Grafenegg, Luzern, etc., den den Jedermann, jeden Tag Kulturzeit zu einer Zeit wo man noch wach ist.

Und bei Arte sieht man auch mal einen "alten" Film., und ein herrvoragendes Programm. ARD und ZDF auch gut, für seriöse Nachrichten und politische Talks - aber vom Programm her ist mir zuviel Fussball und Sport, (es gibt doch einen Sportsender!) und lauter Krimis, Krimis, Krimis. Dafür, und ohne 3Sat und Arte, zahle ich keine 20,00 Euro im Monat. Jetzt zahle ich 10,00 dazu für Kabel, 30 Programme!!!! Wer braucht denn sowas? Alles Schrott und Volksverblödung. Für mich sind RTL und SAT 1 schon unerträglich. Bitte, bitte, ändern sie nichts an ARTE und 3SAT (mit Ösiland und Schweiz). Sie haben doch einen Kulturauftrag! Mit freundlichen Grüssen, Marisa Zander
Marit Beyer Ich möchte mich ausdrücklich für den Erhalt des Kultursenders 3sat und dessen eigenständige Programmausstrahlung aussprechen. Der Sender leistet einen sehr bedeutsamen Beitrag für die Kultur insbesondere in Deutschland und darf nicht wegrationalisiert werden. Er ist aufgrund seines besonderen und hochwertigen Sendeformats insbesondere mit den täglichen Sendungen 'Kulturzeit' und 'Nano' nicht austauschbar.

Der Kulturlandschaft in Deutschland droht mit den vielen angekündigten Sparmaßnahmen bei diversen Kulturfonds ein enormer Werteverlust. Es ist daher umso wichtiger, der Kultur den Rücken zu stärken, indem sie in ihrer Vielfalt in den Medien präsent ist!

Eine Integrierung von 3sat in den Kanal ARTE ist allein deshalb nicht sinnvoll, da beide Sender unterschiedliche Länderschwerpunkte haben und für sich stehende Sendeformate entwickelt haben. Beide Sender sollten weiterhin nebeneinander existieren und ein wichtiges Podium für die vielfältige Kulturlandschaft darstellen! Bitte gehen Sie diesem Anliegen vieler Kulturschaffender nach.
Marita Lenzen Hallo,



mir würde es sehr gefallen, wenn bei den überbordenden Sportsendungen und Übertragungen eingespart wird. Hier wird viel zu viel Geld reingegeben. Auch in einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags sehe ich kein Problem.



Senderstreichungen, wie 3Sat, Arte, Phönix, Kika, finde ich katastrophal angesichts der wenig neutralen Infoflut im Netz, die diese dann ersetzt.

ZDF neo und one sind mir sehr lieb geworden und sprechen junge Leute an. Wie kann man hier kürzen?



MfG
marita radeisen Hallo,



die Zusammenlegung der Spartensender bedeutet für mich eine wesentliche Verringerung meiner Auswahl von Sendungen.

Ich sehe so gut wie ausschließlich Sendungen auf arte, 3sat, zdfinfo, tagesschau24 oder phoenix. Ich befürchte auch, dass wesentliche Dokumentationen oder Sendungen wie nano gestrichen werden könnten. Das widerspräche insbesondere dem Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender. Kürzungen könnten viel eher im Sportbereich oder den zahlreichen Serien erfolgen oder auch bei den großen Shows.

mfG
Marius Lasst mal Arte bitte in Ruhe, bester Sender überhaupt. Auch wichtig für Zusammenhalt und gegen Desinformation. Immer wieder herausragende Dokus. Pure Vermittlung von Wissen.
Marius aus Köln Das Zusammenkürzen der Medienangebote des ÖRR muss meiner Ansicht nach im Kontext der "Zeitenwende-Politik" und des geplanten Kriegstüchtigwerdens verstanden werden. Es ist noch nicht klar, wie die milliardengroßen Haushaltslöcher wegen der Ausgaben für die Kriegsvorbereitung in den kommenden Jahren gestopft werden sollen und bei den geplanten weiteren Angriffen auf die verbliebenen und bereits verkümmerten sozialstaatlichen und demokratischen Elemente, stören öffentlich-rechtliche Medien wahrscheinlich zu sehr. Demokratische Vielfalt ist bei der nächsten Krise und beim nächsten Krieg im Weg - und die kommen bestimmt, weil wir im Kapitalismus leben und die NATO augenscheinlich Russland angreifen will, obwohl ihre Zeit bereits abgelaufen ist.

Sicher gibt es Reformbedarf bei den ÖRR-Anstalten, man könnte bei der Verwaltung und den Gehältern der Geschäftsleitungen anfangen, statt den Bürgerinnen und Bürgern und vor allem jungen Menschen ihre Medien, für die wir alle (zu Recht) zahlen müssen, wegzunehmen. Das Abschaffen der Sender ist eine weitere kulturelle und politische Enteignung der Bevölkerung. Bitte stoppen Sie dieses Vorhaben!
Marius Voellinger Die Bindung von Online-Inhalten, insbesondere Nachrichten, an lineares Radio-/Fernsehprogramm ist im Jahr 2024 absolut sinnfrei. Gerade junge Menschen nutzen lineare Programme wenig bis gar nicht mehr und beziehen Medien primär online. Diesen dann noch zu erklären, dass der Rundfunkbeitrag, den sie zahlen sollen, sinnvoll genutzt wird, halte ich für äußerst schwierig. Sollte dies so umgesetzt werden ist das Politik, die an der Lebenswirklichkeit eines großen Teils der Gesellschaft vorbeigeht. Damit bestünde auch die Gefahr, die Partei(en) am rechten Rand weiter zu stärken und so die Demokratie zu gefährden.
Marius Wenzel Als häufiger Nutzer des öffentlich-rechtlichen Medienangebots im Kulturbereich bin ich entsetzt über die Vorschläge zur möglichen Fusion der Sender Arte und 3 SAT.

Im Wettbewerb mit den privaten Medienanstalten sind die Kultursendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ein Qualitätsangebot mit Alleinstellungsmerkmalen.

Struktur und Angebot von 3 SAT und Arte sind nicht vergleichbar.

Die Angebote bei 3 SAT werden durch die drei DACH-Länder sichergestellt und können nicht durch das Angebot beim Sender Arte ersetzt werden.

Ich plädiere dafür, ggf erforderliche Einsparungen dort vorzunehmen, wo die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ein mit Privatsendern ähnliches Angebot machen, etwa im Unterhaltungsbereich oder TV-Dramen.
Marjan Parvand Sehr geehrte Damen und Herren,



den Bericht über die Reformansätze für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk und das öffentlich-rechtliche Fernsehen habe ich gestern in der Tagesschau mit Interesse verfolgt. Mit dieser Reform, die nicht nur eine Verknappung von Radioprogrammen, sondern auch eine massive Schwächung aller öffentlich-rechtlichen Nachrichtenprogramme mit sich bringen würde, wird die politische Berichterstattung in Deutschland geschwächt.



Als politisch-interessierte Bürgerin kann ich das nicht gutheißen. Ich bin dankbar, dass es Sendungen wie Tagesschau, Heute-Journal und Tagesthemen gibt. Der unaufgeregte und sachliche Journalismus dieser Sendungen oder des Deutschlandfunks sind extrem wichtig für die Demokratie in Deutschland. Diese Sendungen stellen sich täglich den komplexen innen- und außenpolitischen Themen unserer Zeit. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man die Berichterstattung der kommerziellen Sender als Vergleich anbringt. Die öffentlich-rechtliche Berichterstattung ist sehr viel wert und ein hohes Gut, das wir uns leisten und auch weiterhin leisten können! Dieses hohe Gut soll aufgegeben ("reformiert") werden, weil populistische Stimmen (auch vorangetrieben durch rechtspopulistische Stimmen aus der AFD) momentan allzuleicht Gehör finden. Warum? Ich wünsche mir mehr Widerspruch statt politischen Aktionismus, woraus dann sogenannte "Reformvorschläge" erwachsen.



Warum sollen wir uns nicht diese Programme leisten? Warum sollen wir dieses mühsam aufgebaute Rundfunk- und Fernsehnetz, das exzellenten Journalimus liefert, kaputtsparen? Wer sind die Personen/Kräfte und aus welchem Motiv heraus versuchen sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hierzulande auszuhöhlen? Ich wünsche mir Antworten auf diese Fragen und mehr Widerspruch seitens der gewählten Volksverteter, wenn es um das Zusammenstreichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geht. Denn eins steht fest: Die erwähnten Programme - allen voran die Tagesschau um 20 Uhr - sind nach wie vor für die Mehrheit der Bevölkerung dieses Landes die Schneise durch den Nachrichtendschungel des Tages. Ja, es wird nicht mehr mehrheitlich zur Sendezeit der Nachrichtensendungen eingeschaltet, aber viele Bürger schauen/ hören - wie ich - zeitversetzt und online. Ein anderes Beispiel: die Tagesschau in 100 Sekunden ist mein Rettungsanker, um meinen Berufschülern zu zeigen, dass Nachrichten schnell aber auch gut recherchiert sein können. Und das TikTok keine verlässliche Quelle für guten Journalismus ist. Auch das ist Teil des Bildungsauftrags, den öffentlich-rechtliche Sender erfüllen sollen und den sie erfüllen.



Hiermit möchte ich deutlich meinen Unmut über diese "Reform" der Länder kundtun. Ich bin gegen diese Verknappungspolitik beim öffentlich-rechtlichen Journalismus. Dieser hat einen hohen Stellenwert für die Demokratie in Deutschland, gerade in Zeiten, in denen erwiesen rechtsradikale Parteien nach der Macht greifen



Mit freundlichen Grüßen,

Marjan Parvand
Mark Glennister Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es sehr bitter, dass die Kommission ausgerechnet massive Einschnitte bei den hochwertigen TV-Sendern von ARD und ZDF plant. Die Angebote von 3sat und arte mögen keine starken Einschaltquoten haben. Aber sie sind doch die einzigen, die noch Bildung, Kultur und Programm auf einem Niveau anbieten, das man sich noch anschauen und von öffentlichen-rechtlichen Sendern erwarten kann. Die Hauptprogramme von ARD und ZDF, in denen ein Krimi den nächsten jagt, will zumindest bei uns niemand mehr sehen. Darüber hinaus stehen arte und 3sat auch für Völker-Verständigung in einem zunehmend auseinanderfallenden Europa: arte für die wichtigen deutsch-französischen Beziehungen, 3sat für die ebenfalls wichtigen Beziehungen Deutschlands zu den Nachbarländern Österreich und Schweiz, über die wir sowieso viel zu wenig wissen, weil so wenig berichtet wird. Ich möchte Sie daher dringend bitten, die geplante Zusammenlegung nicht vorzunehmen.

Dasselbe gilt für tagesschau24 und Phoenix. Auch dies sind zwei hoch-kompetente und ausgezeichnete Sender, die Nachrichten auf hohem Niveau und im Detail bringen - anders als das Boulevard-durchsetzte Programm von ARD und ZDF, wenn man mal das heute journal als positive Ausnahme ausklammert. Es war ein schwerer Fehler von tagesschau24, Pressekonferenzen und Veranstaltungen live zu übernehmen, denn das ist eigentlich das Geschäft von Phoenix. Trotzdem bekommt man auf tagesschau24 und Phoenix Informationen auf höchstem Niveau und auch detailliert, wie sonst nirgendwo bei ARD und ZDF. Es sind auch die Sender, auf denen mal über Wirtschaft berichtet wird (etwa in der hervorragenden Sendung Update Wirtschaft) - ein Themenbereich, von dem sich insbesondere das Hauptprogramm der ARD ja weitgehend verabschiedet hat - obwohl Wirtschaft heute alles dominiert und die Menschen von Inflation bis Rente in allen Facetten jeden Tag betrifft. Ich möchte Sie daher dringend bitten, auch in diesem Bereich keinen Kahlschlag zu betreiben. Ich würde tagesschau24 wieder zum aktuellen Voll-Programm mit tiefgreifender Berichterstattung umbauen und Phoenix wieder im Bereich der Dokumentation stärken - tagesschau24 sollte darauf verzichten, was das Kerngeschäft von Phoenix ist, aber als Informations-Kanal mit Tiefgang weiter Bestand haben.

Mit freundlichen Grüßen

Mar Glennister
Mark W. Der ÖRR ist eine der letzten Bastionen, die uns vor einer fortschreitenden Geschichtsvergessenheit und einer zerbröckelnden Demokratie bewahren könnten. Wenn demokratische Parteien und die vertretenen gesellschaftlichen Kräfte in Rundfunkgremien ihre Selbstdemontage weiter betreiben möchten, dann können sie den Raubbau an der Qualität und Vielfalt des ÖRR einfach weiter betreiben. Zum Beispiel durch Zusammenlegung von zwei Qualitätssendern wie ARTE und 3Sat.

Das heißt nicht, dass das System des ÖRR perfekt ist. Das beweist allein die Tatsache, dass eine gewisse, höchst undemokratische Partei auf Social Media-Kanälen inzwischen so einflussreich ist. Ihre zumeist unterkomplexen oder gar unwahren Inhalte stellen eine Bedrohung für unsere freiheitliche Gesellschaft dar, gegen die wir uns wehren sollten. Das geht mit einer falschen Reform des ÖRR in Form eines einfachen Abbaus mit Sicherheit nicht.
Mark-Claudius Goebels Reformpläne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich wende mich bezüglich der Diskussion über eine Reform des öffentlich-rechtliche Rundfunks an Sie.

Ein Teilbereich der Reform soll auch den Sender Phoenix betreffen.

Der Sender soll ggf. mit anderen Spartenkanälen zusammengelegt oder - im schlimmsten Falle - ganz eingestellt werden.



Mit großer Sorge und Unverständnis verfolge ich diese Diskussion und plädiere ausdrücklich für eine Fortsetzung des aus meiner Sicht außerordentlich wichtigen Senders Phoenix , mit seinen herausstechenden Sendeformaten, der als eine wichtige Stütze und Informationsquelle für unsere Demokratie und für freien, überparteilichen Journalismus dient.



Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen die Demokratie von vielen Seiten angegriffen und attackiert wird, sind solche unabhängigen Sender und Formate außerordentlich wichtig!



Daher appelliere ich an die zuständigen Entscheidungsträger, die oben aufgeführten Gedanken aufzunehmen und in die aktuelle Diskussion einzubringen.



Ich bitte um Weiterleitung dieser Nachricht an die zuständige Stelle.



Mit freundlichen Grüßen



Mark- Claudius Goebels
Marko Deichmann Die Zurückhaltung von online-Texten bis sie im Rundfunk oder Fernsehen gesendet wurden ist im anstehenden Reformpaket überhaupt nicht nachvollziehbar, da tagesaktuelle Nachrichten in allen Bereichen sofort zur Verfügung stehen müssen um die Bürger auf allen Kanälen gleichberechtigt zu erreichen. Gerade im öffentlich-rechtlichen Bereich sind diese Nachrichten wichtig, da sie als Gegengewicht zu den vielen Fake- oder auch Quotennews zu verstehen sind, da diese auch danach in Textversionen zur Verfügung stehen werden. Im Prinzip ist es dann so, wie die Zeitung von gestern zu lesen!

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Marko Kercmar Ich bitte Sie inständig darauf zu verzichten die Sender 3sat und arte zusammenzulegen. Die Programmatische Ausrichtung der Sender unterscheidet sich stark. Auch für die kulturelle Bildung und länderübergreifende Sender sind beide Sender weiterhin notwendig.



Auch ist es unverständlich da 3sat mit einem kleineren Budget auskommt als die Gehaltskosten der Geschäftsführung ARD Anstalten:



https://scammo.codeberg.page/3sat-finanzvergleich/



Hier sollte dringend überprüft werden ob es nicht andere Einsparmöglichkeiten gibt.



Vor allem stellt sich für mich die Frage wodurch die massive Produktion von fiktionalen Serien und Filmen gerechtfertigt wird. Laut Wikipedia werden zum Beispiel für den ZDF aktuell 21 Serien und 38 Krimiserien produziert. Hinzu kommen in beiden Anstalten noch größere Filmproduktionen wie Tatort, Traumschiff, oder auch die Rosamunda Pilcher Filme, nur um einzelne aufzuählen.



Genauso verhält sich das bei den Unterhaltungsshow, es gibt kaum einen Samstagabend der nicht von einem der beiden Sender mit einer großen Show bespielt wird.



Hier wird scheinbar unbedarft der Sender abgeschaltet wo der geringste Widerstand erwartet wird?



Auch weiteren gilt es meiner Meinung nach unbedingt den Sender phoenix in der aktuellen Form zu erhalten. Es muss weiterhin einen Sender geben wo regelmäßig Bundestagssitzungen und andere aktuelle Ereignisse übertragen werden. Auf einen Sender tagesschau24 lässt sich sicher verzichten, auch da Nachrichten über Streamingangebote jederzeit abgerufen werden könnten, alternativ auch ein ähnliches Angebot durch private Nachrichtensender abgedeckt wird.



Auch erfüllt der Sender ARD*alpha einen Bildungsauftrag der so in anderen Angeboten bisher nicht aufzufinden ist, auch dies sollte unbedingt bedacht und beibehalten werden.



Bei dem Punkt "Begrenzung zur Online-Ausspielwege" sollte sie sich unbedingt im Bereich Mediatheken und Webradios dringend von Experten beraten lassen. Es mag durchaus stimmen das es Kosteneinsparungen geben wird wenn die ARD&ZDF Mediatheken zusammengelegt werden, dies würde es sogar für die Nutzer einfacher machen Inhalte zu finden. Allerdings ist hierbei dringend abzuraten die Menge an Inhalten zu reduzieren, vor allem da Inhalte wenn sie einmal in Auftrag gegeben und bezahlt wurden unbedingt der Allgemeinhalt in Zukunft erhalten bleiben müssen, es kann nicht sein das im Auftrag der Sender produzierte Inhalte in der Mülltonne landen ("depubliziert" werden)
Markus Lasst 3Sat in Ruhe 😡😡😡
Markus Albrecht Sehr geehrte Damen und Herren



Es ist es eine Katastrophe mit Ansage ...!?



Verfolgt man die gesellschaftliche Entwicklung der Gegenwart in Deutschland, Europa und letztlich auch der ganzen Welt, stellt man fest: Demokratie hat es derzeit NICHT leicht! Populismus und Autokraten scheinen dagegen im Aufwind.



Will man das eigentlich!?



Zumindest in eingefleischten demokratischen Ländern scheint noch eine Mehrheit nicht das Interesse am eigenständigen, am Stand von Wissenschaft und Vernunft geleiteten kritischen Denken verloren zu haben.



Ja, das ist anstrengend!



Daher scheint es auch hierzulande für eine zunehmende Zahl an Bürgern verlockend, sich das schwierige Selber-Denken abnehmen zu lassen und den vermeintlich einfachen Lösungen der Populisten zu überlassen.



Gut - wenn es die Mehrheit so will, das ist Demokratie!?



Und spätestens genau hier kommt die Bedeutung von BILDUNG ins Spiel!

Wenn diese Mehrheit ihre Informationen eher aus "alternativen" oft kostenlosen (aber mit weitreichenden Folgekosten verbundenen) Medien bezieht, sich wohlig in ihrer jeweils ganz eigenen, zunehmend hermetischen Blase abkapselt und sog. "alternative Fakten" (sprich: Lügen, die von egoistischen gesellschaftlichen Gruppen zur Manipulation der Mehrheitsmeinung im Sinne ihrer eigenen (!), unmoralischen Interessen in Umlauf gebracht werden, statt dem Gemeinwohl und ethischen Grundsätzen dienen zu wollen) für wahr hält, ja dann:



GUTE NACHT!



Dann kann sich die seriöse Politik gleich mit verabschieden und freiwillig den allerorten eh schon beängstigend stark aufkommenden "neuen" alten Kräften Platz machen!



Ich will das nicht!



Ich "kämpfe" Tag täglich in meinem Beruf als Lehrer letztlich für die Wertschätzung des jüngst 75 Jahre alt gewordenen Grundgesetzes und insbesondere dessen, in den ersten Artikeln wunderbar formulierten, Werte und Rechte - aber auch Pflichten!



Wenn seriöser, zuverlässig recherchierter, kritischer Journalismus,

wenn anspruchsvolle Kunst und  faktenbasierte Wissenschaft - kurz:

wenn BILDUNG nun nach offensichtlich anvisierten Kürzungen

WENIGER statt MEHR Sendeplatz finden soll, dann befördert man auf hervorragende Art und Weise oben angesprochenes, selbsbezogenes, allein auf den eigenen kleinen Horizont fixiertes Verhalten denkfaul gewordener, passiv-konsumierender Individuen, dem von den digitalen Medien eh schon in sich stetig perfektionierender Manier Vorschub geleistet wird.



Überraschende, neue, ungeplante Impulse, wie sie ein anspruchsvolles, vielfältiges Qualitätsfernsehen/Rundfunk liefern kann, finden dann noch seltener in Köpfe, die derer bedürftig wären ...

Einseitige, von Halbwahrheiten geprägte Weltbilder erfreuen sich in Konsequenz ihrer Verfestigung!



Leider bleibt hingegen die wahre Welt komplex!



Sehr geehrte Damen und Herren! Ich habe wahrscheinlich mein halbes Leben schon hinter mir - es war bislang recht gut! Zunehmend macht sich aber eine Frustration breit über negative gesellschaftliche Entwicklungen, die offenbar schwer einzufangen sind ... ABER Bildung halte ich durchaus weiterhin für ein wesentliches Mittel dazu! Dazu leistet auch der öffentlich rechtliche Rundfunk einen attraktiven Beitrag. Dieser muss für die vielfältigen  Gruppen unserer pluralistischen Gesellschaft eher noch (!) vielseitiger werden, als dass man das Programm auf einen vermeintlichen Mainstream verengt!

Wenn einem Staat die anspruchsvolle Information, Bildung und auch Unterhaltung seiner Bürger so wenig Wert ist, dass man sie lieber kommerziellen Anbietern überlässt, ist das in gegenwärtigen Zeiten fast schon fahrlässig.



Denken Sie noch einmal gut über Ihre Pläne nach - bitte!



Mit freundlichen Grüßen

M. Albrecht
Markus Barth Sehr geehrte Damen und Herren,

falls der ÖRR das Internet nicht mehr für zeitnahe Nachrichten nutzen darf, sehe ich den unabhängigen

Informationsauftrag des ÖRR nicht mehr gegeben: Informationsvermittlung läuft heute i.e.L. über das Internet und nicht über den Rundfunk.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Barth
Markus Campana Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte einige Anregungen für den Reformstaatsvertrag der Rundfunkkommission mitteilen:



Kurzgesagt: bitte sparen Sie nicht an Information, Aufklärung, Kultur und dem Kinderprogramm!



Ich bitte Sie eher anzuregen, dass das Hauptprogramm der großen Sender diverser ausfällt. Weniger (leider oft sehr beliebige) Krimis, weniger Talkshows, (kennen Sie den Spruch: es ist bereits alles gesagt, aber noch nicht von jedem...?) weniger Sport, weniger (leider sehr oft schlechte) Unterhaltungssendungen. Es wäre gut, wenn der öffentlich rechtliche Rundfunk sich wieder mehr trauen würde, den Menschen Dinge zuzumuten, als Ihnen gefallen zu wollen. Ich möchte als gelungenes Beispiel für ein gutes Programm Arte, 3Sat und das Deutschlandradio nennen.



Ich befürchte, dass nach Ihren Forderungen, viele Sender an den oben von mir genannten Dingen sparen und dafür weiterhin die vielen inhaltslosen, dafür jedoch "quotenstaken" (wie wird das eigentlich gemessen?) Dudelsender weiter betreiben werden. Haben Sie den Mut mit den Sendern zu streiten, welche Inhalte auf welchem Sender stattfinden sollen und welche Sender bleiben sollen, bzw. was zusammengelegt wird. Eine öffentliche Debatte darüber schadet außerdem nicht! Wie gut, dass man sich jetzt dazu äußern kann, danke!



Vielen Dank,

M.Campana
Markus Dembowski 1. Ich empfinde die im Entwurf vorgesehenen Einschnitte insbesondere im Bereich der Kultur als zu drastisch, zumal gerade Kultur (neben vertiefter Information) der Bereich von Rundfunk und Fernsehen ist, wo der öffentlich-rechtliche Auftrag besonders bedeutsam ist, da private Anbieter wenig Interesse haben, in oftmals kommerziell nicht so lukrative Programme zu investieren. Mit ARTE und 3Sat gibt es sowieso nur zwei Fernsehprogramme mit kultureller Ausrichtung, eine Fusion würde eine Kürzung um 50% bedeuten! Daher schlage ich vor, die Option der Fusion beider Programme aus dem Entwurf zu streichen.

2. ARD und ZDF sollten klarer verpflichtet werden, in ihren Vollprogrammen (Das Erste und ZDF) ausgewogen ALLE gewünschten Bereiche (Information, Kultur, Bildung, usw.) in angemessenem Umfang und in angemessener Platzierung zu berücksichtigen. Das zielt darauf ab, den Trend der letzten Jahre zu stoppen, in der Primetime nur noch Krimis, Quizshows und Co. zu senden, während anspruchsvolle Dokumentationen oder Sendungen wie das Auslandjournal ins Nachtprogramm geschoben werden.

3. Alle Programme (im Fernsehen wie auch im Hörfunk) müssen die Möglichkeit haben, ihre Programme und Beiträge auch via Livestream oder on Demand (innerhalb angemessener Fristen) zu verbreiten!

4. Die Kooperationsverpflichtung für ARD, ZDF und Deutschlandradio finde ich gut, insbesondere im Hinblick auf benutzte Infrastruktur, Korrespondentennetzwerke usw.. Insbesondere bei der ARD fehlt mir jedoch die Verpflichtung, sich auf gemeinsame Systeme und die Zusammenarbeit bei der Verwaltung zu einigen, mit dem Ziel, den Wasserkopf zu reduzieren und Gebührengelder größtmöglich für die Programme zu verwenden.

5. Bei den Hörfunkprogrammen, aber auch allgemein sollten die ARD-Anstalten klarer auf regionale und lokale Präsenz verpflichtet werden. Es sollte zudem bei der Beauftragung der Hörfunkprogramme klar definiert werden, dass jeweils ein Programm Infomation und Bildung und eines der Kultur zu dienen hat. Außerdem fehlen m.E. Regelungen, die vermeiden, dass einzelne ARD-Anstalten sich über zu große Strecken (gerade im Kulturbereich) zusammenschalten und so doch ein „Einheitsbrei“ als Programm entsteht.
Markus Dieringer Sehr geehrte Damen und Herren,



spontan möchte ich mich hier GEGEN eine Abschaffung von 3sat aussprechen!



Ich habe von diesen Plänen in den letzten Tagen in verschiedenen Medien zu meiner großen Überraschung gehört bzw. gelesen und finde, das hier an der falschen Stelle gespart würde! 3sat ist m. E. ein nicht zu unterschätzendes Info-Fenster von Deutschland in die deutschsprachigen Nachbarländer und vice versa. Ich persönlich finde besonders die österreichischen Beiträge wichtig. Eine Programmreform von 3sat - als Alternative zur Abschaffung - würde sicher interne Sparpotentiale heben.



Ich gehöre zur Generation 50+ und schaue mir die meisten Inhalte nicht linear an, sondern online an bzw. suche mir sie über die Mediatheken aus.



Freundliche Grüße

Markus Dieringer
Markus Erich Welche Kanäle man immer kombinieren will - arte und 3sat zu paaren verbietet sich. Kultur und Natur zwei Paar Schuhe.

Markus Erich
Markus Fehrenz Sehr geehrte Damen und Herrn,



Ihre Planungen zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland habe ich mit Überraschung und auch Enttäuschung zur Kenntnis genommen.

Vermutlich führt kein Weg an Einsparungen vorbei, um unser wohl einzigartig gutes Rundfunksystem zukunftsfähig zu machen. Die bestehenden Absichten erscheinen mir jedoch weitgehend eher als "Kahlschlag".

Auch ich frage mich, ob es im Bereich des Radios wirklich nötig ist, daß manche ARD-Anstalten fünf und mehr Hörfunkwellen unterhalten.

Was die Pläne für das Fernsehen betrifft, so bin ich als eifriger Nutzer insbesondere gegen eine Zusammenlegung von 3sat und Arte. Beide Sender sind auf ihre jeweilige Art einzigartig und bieten das entsprechende Programm: Zum einen eine Abbildung des Lebens in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zum anderen eine einmalige Sichtweise von deutscher und französischer Seite.

Beide Sender erfüllen den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in meinen Augen vorbildlich. Es sind dort ausgesuchte Dokumentationen, Reportagen und Spielfilme zu sehen, aus allen, beteiligten Ländern, die sonst nirgendwo zu finden sind. Ich befürchte, daß nach einer möglichen Zusammenlegung und der damit zwangsläufig verbundenen Kapazitätshalbierung eine große Menge an Vielfalt, Informationsangebot und Kultur verloren geht.

Überschneidungen und Doppelangebote gilt es sicherlich zu verringern, so daß ich mir eine Zusammenlegung z.B. von Phoenix und tagesschau24 durchaus vorstellen kann. Wie bereits ausgeführt, bin ich jedoch von der Einzigartigkeit von 3sat und Arte als einer von immer noch vielen, an anspruchsvollem Fernsehen Interessierten, überzeugt.

Gegen diese Planung möchte ich mich daher an dieser Stelle ganz entschieden aussprechen.



Mit freundlichen Grüßen



Markus Fehrenz
Markus Frick Sehr geehrten Damen und Herren



Es erschreckt mich, dass sie beabsichtigen, mit 3SAT Ihren einzigen Kultursender abzuwickeln, pünktlich zu dessen vierzigjährigem Bestehen:

- Die genannte optionale teilweise "Überführung" in ARTE, also einen Sender, dem dem Staatsvertrag nicht unterliegt ist angesichts der stark divergenten Inhalte und (Träger)strukturen nicht ernst zu nehmen und offenbar auch nicht ernst gemeint: "Für den wünschenswerten Fall, dass ARTE in Zukunft (...) wird daher ermöglicht, in Absprache mit den europäischen Partnern das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE zu integrieren. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.")

- Da ja leider immer wieder via Quote argumentiert wird: Auch hier differenziert sich 3SAT; es liegt vor ARTE und erreicht immerhin ca. 10% des Senders mit der höchsten Einschatquote (ZDF). Und: Teilt man die Gesamtquote der Dritten durch deren Anzahl, liegt 3SAT mit diesen auf Augenhöhe! (AGF/`23)

- Das instrumentelle Labeling als "Kultur/international" in Ihrer Präsentation ist in diesem Zusammenhang ein Synergie suggerierender Trick, der die Intelligenz der Bürger beleidigt. Gerade das Label des "Internationalen" macht es betonenwert, dass diese weit jenseits der deutschen Grenzen reichende Entscheidung ganz offenbar ohne jede Berücksichtigung der anderen Trägerländer erfolgt: Ein wirklich selbsbewußtes Zeichen der deutschen Rundfukkommission. Die Schweizer und Österreicher können sich dann ja im Stellungnahmeverfahren beteiligen.



Aber jetzt zum Inhaltlichen:

- 3SAT ist der einzige Ihrer Sender mit kulturellem und wissenschaftlichen Vollprogramm; er deckt alleinig den deutschsprachingen Bereich mit immerhin ca. 130 Mio. Menschen in (mehr als) drei Ländern ab und bietet seit 40 Jahren mit der "Kulturzeit" anerkannt und multipel ausgezeichnet das einige (werk)tägliche Kulturmagazin. Sie vernichten praktisch die kulturelle Analogie zur Tagesschau, Tagesthemen, und ZDF Heute in einem.

- Kultur ist auch sprachgebunden, wo sonst denn als auf 3SAT sollen deutschsprachige Bühnenaufführungen, Lesungen und kulturelle Nachrichten gesendet werden. Darf ich mir das vorstellen als einen Hybrid aus "Theatertreffen" und "Avignon"?

- Da ich nicht die Zeit hatte für eine systematische Synopsis, habe ich eben kurz in die 3SAT-Mediathek geschaut und dort auf Anhieb hunderte Konzerte und Musikdokus, (durchweg deutschsprachig), klassische Konzerte, Tanztheater, Oper und Schauspiel (deutschsprachig) sowie Festivals (deutschsprachig) entdeckt, dazu die Rubriken "Wissenschaft", "Gesellschaft", "Film", "Dokumentation"und "Kabarett/Comedy". Was davon sollte denn in einem ARTE-Kontext Platz finden, etwa "Das Lausitz-Festival - Kulturimport in den Osten", "Bosetti Late Night erhält Deutschen Fernsehpreis 2024", der Filmtipp "Jenseits von Schuld" oder "Das Beste von der Leipziger Buchmesse"? Sie glauben mir sicher, ich könnte noch viel mehr Wichtiges nennen, das unwiederbringbar seinen (Sende)platz verlieren wird, sei es mit oder ohne "Überführung".



Ich hoffe, dass Stellungnehmende und Petitenten verständlich machen, warum 3SAT als Kultursender unersetzliche ist zur Erfüllung dessen, was in Sonntagsreden "Kulturauftrag" des ÖRR genannt wird und tatsächlich zur Erfüllung eines Sendeauftrages, den ich immer als im Wesentlichen subsidiär gemeint verstanden habe.

Ihr Vorstoss macht große Sorge um den Fortbestand der Grundversorgung mit Kultur, sei es on-demand oder linear. Um Helmut Thoma zu paraphasieren erscheinen mir kulturelle und gesellschaftliche Themen bei Ihrer Reform viel gefährdeter als die Grundversorgung mit Volksmusik oder Fussball.

Auch ist das von Ihnen gesendete politische Zeichen fatal; Sie kappen das zentrale Angebot mit breitem kulturellem und gesellschaftlichem Schwerpunkt und damit ein wesentliches Forum der Zivilgesellschaft.

Für die Freunde einer illiberalen Gesellschaft ist das nur ein Teilsieg; diese werden weiter gegen Ihre Programme zu Felde ziehen und weder die dritten Programme noch die kleinen Sender werden Sie so nachhaltig retten.



Mit freundlichen Grüßen



Markus Frick
Markus Frohne Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich möchte Ihnen hiermit meine Anmerkungen zum Entwurf des "Reformstaatsvertrages" mitteilen.



Vorweg Folgendes:

Als ich zuerst in diversen Medien von den geplanten Reformen erfuhr, dachte ich, mit Verlaub, an einen schlechten Scherz. Denn wie es dort interpretiert wurde, stützt sich ein wesentlicher Teil des Reformvorhabens offenbar auf eine (vermeintliche) Kostenreduktion durch rigorose Senderstreichungen, während offensichtliche und auch in der Öffentlichkeit kritisch diskutierte Kostentreiber (Sportübertragungen, Moderatoren-Honorare, Besoldung von Führungskräften, vielfach redundante Quiz-/Zoo-/Krimi-/Schlager- und auch Regionalformate) offenbar keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen sollen.



Ich habe mich dann noch einmal näher mit der Reform beschäftigt und muss leider sagen, dass sich mein erster Eindruck im Wesentlichen bestätigt hat. Zwar lassen sich in dem Vorschlag einige gute Ansätze erkennen (vor allem allgemeine Wirtschaftlichkeitsgrundsätze, Kostentransparenz und technische Vereinheitlichung), allerdings sieht es in kaum einem Bereich nach einem großen Sprung nach vorne aus; insbesondere auch, was die von mir im letzten Abschnitt genannten Themen betrifft.



Es entsteht nun der Eindruck, dass sich in vielen Bereichen schlicht kein echter Reformwille durchgesetzt hat und daher gewisse Sender mittels schon angesprochener Senderstreichungen (bzw. was in der Reform als "Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme" bezeichnet wird) als "Bauernopfer" herhalten müssen. Einige der Vorschläge im Bereich der Spartenprogramme des Fernsehprogramms halte ich für fragwürdig und sogar teils für gefährlich. Da mir das besonders wichtig ist, möchte ich auf die "Spartenprogramme" etwas näher eingehen:



Was den Auftrag des Rundfunks betrifft, entnehme ich einmal zur Referenz aus dem Medienstaatsvertrag:

"Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags."



Dass nun *ausgerechnet* in den hier erstgenannten, d.h. wichtigsten, Bereichen (Kultur, Bildung, Information) besonders viel und vor allem pauschal an Programm eingespart werden soll, empfinde ich als grotesk.



Auch zumal die ausschließliche Zuordnung der Sender "arte" und "3sat" in den Bereich Kultur nicht einmal wirklich zutrifft, da große Teile des dortigen Programms sicherlich eher in Richtung Bildung/Information fallen. Es ist zwar offenbar noch nicht genau festgelegt, wie hier verfahren werden soll. Dennoch droht im Extremfall, dass das gesamte auf Bildung/Information fokussierte "Spezial"-Programm auf einen einzigen Sender zusammenfällt, während aktuell je nach Lesart noch zwischen vier und sechs Sender verfügbar sind, was tatsächlich eine dramatische Kürzung wäre.



Mit dem Hintergrund der immer wieder zu hörenden Betonung der Wichtigkeit des Bereiches Information darf das meiner Auffassung nach in diesem Ausmaß auf keinen Fall passieren. Schon die vagen Gedanken an eine so radikale Kürzung empfinde ich als regelrecht skandalös.

Und das nicht zuletzt auch, weil der Eindruck erweckt wird, "die Politik" würde bewusst den Informationssektor beschränken wollen, damit der Bürger sich bloß nicht mehr adäquat über ebendiese informieren kann. Allein dieser Eindruck muss doch unter allen Umständen vermieden werden.



Darüber hinaus erscheint mir ich die Schnittmenge des Programmangebots der sechs Sender "tagesschau24", "Phoenix", "ARD-alpha", "ZDFinfo", "arte" und "3sat" auch nicht als so klein, dass eine Fusion zu lediglich zwei Sendern überhaupt praktisch umsetzbar wäre - zumindest nicht, ohne auf wesentliche Kernbestandteile der Programme verzichten zu müssen.



Allein das Profil von Phoenix ist so einzigartig, dass zumindest dieser Sender unter allen Umständen als solches erhalten bleiben muss. Dabei besteht durch deren kontinuierliche, nationale und internationale Live-Berichterstattung in deren Tagesprogramm auch kein nachvollziehbarer Weg, zusätzlich Inhalte anderer Sender dort unterzubringen. In deren Abend-/Nachtprogramm jedoch läuft ohnehin schon oft Leih-Programm von ZDFinfo/ZDFneo (wie etwa "Terra X"). Daher ist wohl eine Streichung von ZDFinfo tatsächlich sinnvoll und umsetzbar (auch wenn das reine Wiederholungsprogramm auf ZDFinfo an sich eigentlich keine großen Kosten verursachen *kann* ; den Abbau von gewissen Mehrfachstrukturen fände ich hier aber trotzdem begrüßenswert).



Anders sieht es sicherlich auch bei einer Zusammenlegung von tagesschau24 und ARD-alpha aus. Diese Sender passen, wie ich finde, thematisch besser zusammen und sind auch anders als Phoenix auf keine solch feste Programmstruktur angewiesen. Regelmäßige Tagesschau-Inhalte mit dazwischen ARD-alpha-Inhalten anstatt der Dauerschleife halte ich durchaus für sinnvoll.



Dazu gebe ich aber auch nochmals zu bedenken, dass einige wenige Informationsangebote von 3sat (wie z.B. "nano") bei dessen Fusion mit arte hier auch noch untergebracht werden sollten. Außerdem halte ich die sporadischen Live-Übertragungen auf tagesschau24 (parallel zu *anderen* Ereignissen auf Phoenix) für sehr wertvoll und daher ebenfalls erhaltenswert.



Obiges kann ich hier vielleicht noch einmal zusammenfassen:



1)

Eine Fusion im Bereich Bildung/Dokumentation/Information halte ich *nur* für möglich und vertretbar unter der Voraussetzung der Beibehaltung des Senders Phoenix.

Die Übrigen Inhalte lassen sich dann zu einem weiteren Sender zusammenlegen oder ggf. streichen. Eine darüber hinausgehende Reduktion halte ich für absolut unverantwortlich, sowohl im Sinne des behaupteten Programmauftrags als auch im Sinne des allgemeinen Informationsbedarfs der Bevölkerung.

Dazu sollte noch einmal erwähnt sein, dass ein zweites paralleles Angebot auch durchaus die Akzeptanz steigern kann, da dann noch eine gewisse Auswahl und ggf. auch Unabhängigkeit besteht. Das bloße Senden der parallelen Programme (vor allem reine Wiederholungen) verursacht schlichtweg keine Kosten. Doppelstrukturen in Redaktion und Verwaltung können und sollten aber tatsächlich abgebaut werden.



2)

Eine Fusion im Bereich Kultur/International halte ich auch für angemessen, allerdings nur unter Abspaltung und Überführung gewisser Formate in den neuen Bereich Bildung/Dokumentation/Information. Außerdem stellt sich mir bei arte und 3sat auch noch die Frage, ob das Vorhaben überhaupt schon in irgendeiner Weise mit den jeweiligen Kooperationspartnern diskutiert wurde.



Ich danke Ihnen für das Lesen und eventuelle Berücksichtigen meiner Anmerkungen.



Mit freundlichen Grüßen
Markus Gießen Der Sendungsbezug ist absolut realitätsfremd, wer kommt auf so eine Quatsch-Idee im Jahr 2024?

Das führt auch zu keinen Einsparungen - gerade die Online-Publikation ist ja im Vergleich zu den klassischen Verbreitungswegen sehr günstig (im Vgl zu TV sowieso und beim Rundfunk muss man ja auch die Kosten der Sendeanlagen betrachten).

Außerdem werden damit noch weniger "jüngere" Menschen (< 50 Jahre) durch den ÖRR erreicht.



Sanierungsbedarf besteht bei den viel zu großzügigen Ruhestandsregelungen, diese Pensionsansprüche sind absolut unerklärbar. Der RBB-Skandal hat hier ja gezeigt, wie lange die Politik diesen Quatsch gefördert oder mindestens fahrlässig toleriert hat.
Markus Greim ich fordere den länderübergreifenden Sender 3Sat zu erhalten.

Eine notwendige Gegenfinanzierung ist leicht durch die Streichung des Kaufs von Übertragungsrechten des Profisports zu erreichen. Panem et Circenses auf Kosten aller zu verteilen ist leicht und sicher populärer als manche unbequeme Sendung von 3Sat. Die Förderung des Profi-Sports also zum Teil von Fußball-Aktiengesellschaften und zweifelhaften internationalen Monopolen wie die FIFA ist nicht Auftrag und Inhalt des Rundfunkstattsvertrages - die Förderung von Kultur, politischer Information und Bildung jedoch sehr wohl.



M. Greim

Markus Greither Ich verstehe die Notwendigkeit von Einsparungen, aber insbesondere das Einsparen durch Zusammenlegung von ARTE und 3Sat finde ich schlecht, weil das eine der sehr wenigen Angebote sind, die den Blick über den deutschen Tellerrand erweitern, und unsere Nachbarländer in den Blick nehmen, und außerdem wertvolle Kulturbeiträge liefern. Das ist nicht nur meine Meinung, lesen sie hier bitte auch die Kommentare:



https://www.zeit.de/kultur/film/2024-10/ard-zdf-zusammenlegung-3sat-arte-natalie-mueller-elmau
Markus Hahn Guten Tag!

Bevor ich mit meinen Anmerkungen beginne eine kurze Information zu mir: Jahrgang 70, Angestellter, 3 Personen Haushalt



Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die Streichung von außergewöhnlichen Sendeangeboten diskutiert wird ohne das eigentliche Problem der öffentlichen Sendeanstalten anzugehen.



Ist es fair besondere Angebote für Kinder, Senioren und Gebildete zusammen zu streichen? Gerade bei der schlechten Qualität der heutigen Privaten? Ist es in der heutigen Zeit ncht wichtig auch Kultur und Bildung staatlich zu fördern? Und das ist für mich 3Sat, Arte, Phoenix, ZDFNeo, Kika und Co!



Vielmehr bedarf es endlich alte Zöpfe abzuschneiden! Ist die hohe Anzahl an Sendeanstalten noch gerechtfertigt? Mit all Ihren Führungskräften und Wasserköpfen. Und natürlich dem ganzen Bürokratismus. Sollte nicht über Zusammenschlüsse einzelner Sendeanstalten gesprochen werden, um hierbei Kosten und Personal einzusparen, welches aufgrund des Fachkräftemangels mittelfristg sowieso nicht verfügbar ist.



Aber nach meiner Einschätzung hackt hier eine Krähe der anderen kein Auge aus. Auch wenn der EIneitsbrei der zahlreichen dritten Programme nach einer deutlich sinnvolleren Zusammenlegung schreit. Ich würde den Erhalt des Besonderen begrüßen und dafür gern auf 5 dritte Programme und entsprechende Sendeanstalten verzichten!



Reform heißt auch etwas wagen und nicht immer weiter so!



Hier werden nur junge Äste und Triebe der Bäume beschnitten. Der alte karge Baum bleibt erhalten, weil man sich nicht traut, einen neuen Baum zu pflanzen!



Mit freundlichen Grüßen



Markus Hahn
Markus Herrmann 3 Sat darf nicht eingestellt werden. Es gibt genug Kitsch-Sender in Deutschland, da sollte man einen auf u.a. Kultur ausgerichteten Sender nicht sterben lassen.
Markus Hiereth Sender:



- Gremienbesetzung: Politiker herausnehmen, Zuschauer- und Hörer hinein. Die Forderung nach Dialog in §26a(2) ist mir zu schwach



- Flache Einkommensverteilung von Intendant bis zum beauftragten (freien) Journalist



- Verbot von Eigenwerbung außerhalb der eigenen Programme,

z.B. Plakate der Städtereklame, Zeitungsannoncen, ...



- Keine Ausgaben für Umfragen (ARD-Sonntagsfrage)



Programme:



- Aufspaltung in Spartenprogramme zürucknehmen. Eine verringerte Zahl

von Programme genügt, wenn diese vielfältig sind und positiv

überraschen



- Sendungen dürfen/müssen geistig fordern und solche Inhalte dürfen nicht in die Randzeiten weggepackt werden



- Programme sollen werbefrei sein/werden



- Programme sollen nicht Privatsendern nacheifern (angeblich minutengenaue Stauzeitmessung bei Radio Bayern 1 ist marktschreierisch und dumm)





Internetangebote:



- zu §30: Telemedienangebote könnten durch zusätzliche Beiträge /

Accounts gebührenpflichtig finanziert werden



- Dokumente / Manuskripte dort sollen zeitlich unbegrenzt verfügbar

bleiben



- kein unentwegtes Umstrukturieren / "Relaunchen" von Internetpräsenzen



- keine Ausgaben für Social-Media
Markus Hippert Ich würde mich sehr freuen, wenn es weiterhin 3sat geben würde. Ich denke, dass gut journalistische Arbeit und Hintergrundinformationen wichtig sind. Ich gucke deswegen gerne 3sat.
Markus Hummel Sehr geehrte Damen und Herren,



in der heutigen Zeit der allgemeinen Desinformation und Fake News finde ich es verheerend, wenn öffentlich-rechtliche Programme zusammengestrichen werden. Das ist Wasser auf die Mühlen der AFD / BSW, etc.
Markus Kamp Ich bin entsetzt von den Plänen, bei 3sat und arte den Rotstift anzusetzen.



Diese und andere Sparten-Programme sind für mich der Grund, dass ich gerne Beiträge bezahle.



Populäres Massenprogramm lässt sich durch Werbung finanzieren, das können die Privaten auch und decken den Bedarf.



Für die wertvollen und ebenfalls von Menschen geliebten Inhalte, die so nicht getragen werden können, brauchen wir den ÖRR. Nicht damit er RTL u.a. mit Massenware hinterherläuft.



Wenn gespart werden soll habe ich andere Vorschläge:





- Fußball live ohne Gebührengelder: Sollen die Privaten anbieten. Der ÖRR konzentriere sich auf (echten)

Sport-Journalismus, ohne reines Punktezählen.



- Einstellung der TV-Landessender bei Ausweitung von Regionalprogrammen und -fenstern bei den "Großen".



- Landesrundfunkanstalten nach Vorbild von SWR und NDR zu regionalen Einheiten weiter zusammenfassen. Mehr als fünf braucht niemand.



- Qualität vor Quote, mehr Zeit für Entwicklung und Wachstum. Gutes Programm findet mit der Zeit sein Publikum, wenn auch oft nicht in der ersten Woche. Quote braucht nur die Werbewirtschaft.
Markus Karger 3 sat und Arte müssen erhalten bleiben um den Bildungsauftrag des Fernsehens zu gewärleisten. Eine TV Landschaft ohne 3 sat und Arte ist eine trostlose und geistlose TV Landschaft.
Markus Klein-Uebbing Ich bin kein großer Kulturkenner. Aber wollen wir wirklich dem Druck (der AFD) nachgeben und die mediale Vielfalt verringern?

Ich war und bin bereit, mehr für die Vielfalt zu zahlen. Der Weg, Medienvielfalt zu verringern führt meiner Meinung nach in die falsche, eine undemokratische, Richtung - ob ich sie nun häufig nutze, oder nicht.
Markus Maletz Sehr geehrte Damen und Herren,



die TV Sender Arte und 3Sat sind in den Bereichen Information, Wissen und Kultur extrem wertvoll. Sie ergänzen sich durch die unterschiedliche Ausrichtung hervorragend und es wäre ein herber Verlust wenn versucht würde aus Kostengründen die Sender zu verschmelzen. Gerade in diesen Zeiten gezielter Desinformation, sind diese hochwertigen Programme für eine informierte Gesellschaft unentbehrlich.



Wenn Sie Kosten reduzieren müssen hätte ich 2 Anregungen:

1) Überdenken Sie die unangemessen hohen Gehälter für manche Talkshow-ModeratorInnen (19.000 EUR pro Sendung, dafür sind die Rundfunkgebühren zu schade.)

2) Verschiedene Großereignisse ( Sport, Royales, Karneval, u.a. ) werden zum Teil parallel in ARD und ZDF übertragen, und teilweise zusätzlich in manchen dritten Programmen. Das sind aus meiner Sicht völlig überflüssige Doppelstrukturen, die sicher Einsparpotentiale bieten.



Bitte legen Sie nicht die Axt an 3Sat und Arte.



Mit freundlichen Grüßen

Markus Maletz
Markus Oehling Sensationell, fantastisch, einzigartig, spektakulär, etc. lautet es in TV-Berichten zum Thema archäologie, Antropologie, Paläoantologie, etc.

Auffällig ist dass für erkenntnisse zwar ein riesenaufwand getrieben wird aber sich aus diesen Erkenntnissen kein praktischer Nutzen ergibt. Da wäre z.B. die Laktosintoleranz einer Gletscherleiche namens Ötzi - wurde diesbezüglich ein Heilmittel entdeckt?? Oder die schlacht vom Tollensetal und die akribische Untersuchung der Verletzungen and den Überresten der Verstorbenen - hilft dies Fortschritte in der Unfallschirurgie zu erreichen?



Sensationell - viertausend Röntgenaufnahmen von einer Enigma in einem medizinischem Institut angefertigt.

Bemerkenswert ist, dass einerseits ständig erzählt wird, das das Gesundheitssystem hoch belastet, überlastet sein soll und andererseits werden medizinische Ressourcen für medizinfremde Zwecke verwendet!!! Egal, ob das o.g. Beispiel oder es werden Kirchenfiguren stundenlang "durch die Röhre geschoben", oder die Verwandschaftsverhältnisse agyptischer Mumien werden geklärt, usw..

Hilft uns die archäologische Untersuchung der Enigma dabei, Homebanking oder Onlineschopping durch bessere Verschlüsselung sicher zu machen?



Zu dieser Thematik wären auch folgende Angaben sinnvoll;

- wie werden solche Projekte finanziert; durch Steuergelder?

- sind die Landesarchäologen, Landeskonservatoren, Restauratoren, etc. verbeamtet? Welche Besoldungsgruppe?

- welches öffentliche Interesse besteht bei dieser Thematik und durch welche Bemühungen wurden Verbesserungen im Öffentlichen Bereich erreicht?



--... ...--
Markus Oehling Vorschlag zur Verbesserung von Nachrichtensendungen:

Es gibt immer wieder subjektive Aussagen wie z.B. das Lobbyistengeschwurbel von "kranken Mann europas".

Hier wäre es sinnvoll, wenn Herr Schreiber oder Frau Slomka dies nicht nur unreflektiert nachplappern,

sondern auch diesbezügliche Fakten vorlegen. Bei diesem konkreten Beispiel wäre das Bruttoinlandsprodukt aller europäischen Länder zu nennen.

Denn das BIP ist der KERNFAKTOR welches den wirtschaftlichen Zustand der Länder darstellt - und dies war sogar während der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 mehrfach höher als das BIP von 1958, also der sogenannten Wirtschaftswunderzeit.

Wie niedrig das BIP 1958 war weiss ich nicht. Wie niedrig der DAX von1958 war weiss ich auch nicht, ich weiss nur das der DAX damals dreistellig war!!
MArkus Oehling Unvollständige Berichterstattungen über Wohnungsnot.



Es macht sinn zu benennen wie viel qm Wohnraum pro Bundesbürger heutzutage zur Verfügung stehen

und wie viel während der sogenannten Wirtschaftswunderzeit.

Zudem wäre es wissenswert ob Wohnungsnot dadurch bedingt ist , das gesamt zu wenig Wr zu Vf steht oder

oder ob es so ist, dass zur Vf stehender Wr nicht genutzt werden kann weil seitens des

Wirtschaftssystemes "räumliche und zeitliche mehrdimensionale Flexibilität" von Bürgern gefordert wird.

Das wirft die frage auf, ob das während der sogenannten Wirtschaftswunderzeit auch so ausgeprägt war.

Wenn das so ist, stellt sich die Frage, wie viele Werkswohnungen es heutzutage gibt und

wie viele während der sogenannten Wirtschaftswunderzeit.
Markus Oehling Kürzlich erfuhr ich, das Sendungen wie Markus Lanz, Eckhart v. Hirschhausen, ... nicht vom ÖRR produziert werden, sondern von privaten Produktionsfirmen, welche z.B. im Besitz oben genannter Protagonisten sind.

Dies halte ich für falsch, zwar gab es auch früher solche Modalität, wie z.B. Günter Ederer Filmproduktion; allerdings haben die früheren Produktionsfirmen besser recherchiert.

Besonders nervt eine Crime-Serie mit einem Möchtegernprofiler namens Mark T. Hofmann!

Für sowas Rundfunkbeiträge einzusetzen ist Frevel.
Markus Paßmann Sehr geehrte Damen und Herren,



zum Vorschlag der Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme möchte ich folgendes anmerken:



Ich unterstütze die bei der Gründung der Programme 3sat und arte verfolgte Intention der grenzüberschreitenden Völkerverständigung.



Der europäische Kultursender arte hat in Europa eine Alleinstellung. Das sehr spezifische Kultur- und Kunstprogramm dieses Senders ist eine Plattform für eine sehr vielfältige, internationale, zu fördernde Kunstszene.



Der Sender 3sat ist nach meiner Einschätzung dahingehend eher für ein breiteres Publikum in Deutschland und Österreich geeignet, das kritisch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Strömungen schaut und über die Beiträge in diesem Programm (z. B. Kulturzeit) Impulse zur politischen Meinungsbildung aufnimmt.



Ich bin der festen Überzeugung, dass aufgrund dieser sehr unterschiedlichen Ausrichtungen eine Fusion der Sender zwangsläufig zur weitgehenden Aufgabe einer der beiden Ausrichtungen führen muss. Das ist m. E. nicht hinnehmbar, da es keinen Ersatz bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gäbe und die Erfüllung des öffentlichen Auftrags der Rundfunkanstalten in Hinsicht auf Beitragszahler*innen mit einem hohen Interesse an aktuellen kulturellen, künstlerischen, sozial-gesellschaftlichen und politischen Hintergründen qualitativ und quantitativ stark beeinträchtigen würde.



In Zeiten des Populismus und der Polarisierung ist es gerade wichtig, auf das zu schauen, was Kunst, Kultur und Politik den Hasskampagnen und "einfachen Botschaften" entgegensetzen. Differenzierte und richtungsgebende journalistische und wissenschaftliche Arbeit kann zugunsten einer bunten und vielfältigen Gesellschaft und eines freiheitlich-demokratischen Staatsverständnisses mobilisieren. Lobbygebundene oder einseitig interessensgelenkte, privat finanzierte Sender können das nicht leisten.



Ich bitte Sie deshalb dringend, bei der anstehenden Reform die beiden Sender arte und 3sat als solche unverändert zu belassen.
Markus Pavic Bitte investieren Sie mehr in Programme wie 3Sat und Arte und nicht weniger. In Zeiten von Fake News benötigen wir dringend Formate die unabhängig und unaufgeregt über Politik, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft berichten.

mit freundlichen Grüßen

Markus Pavic
Markus Reck Gerade heute, da sich ein besorgniserregend großer Teil der Bevölkerung von Qualitätsmedien abwendet, sich aufgrund mangelnder Medienkompetenz den freiheitsfeindlichen Demagogen zuwendet und russischer Propaganda anhaftet, ja in dieser Zeit wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr gebraucht, denn je. Wenn sich die Bürger ihre politische und kulturelle Bildung von phoenix und 3sat anstatt von Facebook und TikTok holen würden, hätten die Feinde der Demokratie nicht so viel Zuspruch.

Anstatt Sender mit preisgekrönten Produktionen (Kulturzeit bspw.) reflexartig wegzurationalisieren, sollten Inhalte von so großer gesellschaftlicher und bildungspolitischer Relevanz lieber in einem längst überfälligen Fach "Medienkompetenz" unterrichtet werden.

Wer den Kampf um Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit nicht kampflos gegen die globalen Hazardeure aufgeben will, BRAUCHT einen starken ö.r.R.

Unsere Demokratie könnte durch die geplanten Sparmaßnahmen und deren unglückliche Umsetzungsvision beträchtlichen und nachhaltigen, möglicherweise irreversiblen Schaden nehmen.
markus schellin Wir brauchen dringend den ÖRR in der Zukunft. Der Bildungskanal 3sat ist dabei unverzichtbar. Gerne können wir auf einen Teil der unübersichtlichen Vielzahl an Dritten Programmen verzichten und etliche davon sinnvoll zusammenlegen. Insbesondere bei den Radiosendern.
Markus Schlichting Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung und Verwunderung habe ich von den Plänen zur Einstellung von 3sat erfahren. Ich verstehe, dass Einsparungen erforderlich sind und dass eine Diskussion über die Anzahl von Sendern und inhaltliche Überschneidungen sinnvoll sein kann. Dies gilt insbesondere für Formate, die nur am Rande dem öffentlich-rechtlichen Auftrag entsprechen, wie etwa reine Unterhaltungsangebote ohne künstlerischen Anspruch oder Sportübertragungen außerhalb von bundesweit relevanten Großereignissen.



Jedoch darf dies nicht die Kernaufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks betreffen, zu denen Nachrichten, Informationen, fundierte Recherchen, Dokumentationen, Analysen sowie Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur zählen. 3sat erfüllt diese Aufgaben in vorbildlicher Weise und ist kein redundanter Sender. Vielmehr ist er ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt für den gesamten deutschsprachigen Raum und keine Nische, nur weil er sich nicht in das Schema des üblichen Massenprogramms einfügt.



Gerade in Zeiten zunehmender populistischer Strömungen ist ein solches Kulturangebot wichtiger denn je. Die Schließung von 3sat wäre daher ein fatales Signal in die falsche Richtung. Ich bitte Sie eindringlich, von dieser Entscheidung abzusehen und den wertvollen Beitrag von 3sat zu bewahren.



Mit freundlichen Grüßen,
Markus Schröder Ich finde es sehr enttäuschend, 3Sat, den Sender für Information, Kultur und Wissen, zu opfern und stattdessen die überwiegende seichte Unterhaltung von ARD und ZDF und die enormen Ausgaben für Sportlizenzen zu finanzieren. Dies ist aus meiner Sicht nicht der Auftrag der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten. Danach müssen die Programme den Zuschauern und Zuhörern umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten.
Markus Sextro Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



ich möchte dringend anregen, auf den Verzicht des Kanals 3sat zu verzichten. Gerade zu Zeiten der Desinformation und der wachsenden Skepsis gegen die Wissenschaft und deren Erkenntnisse, sind die wissenschaftlichen Formate und Sendungen von erheblichem Wert für die Gesellschaft.



Ebenso sind viele der Sendungen unverzichtbar für die politische Meinungsbildung in den deutschsprachigen Ländern und trägt somit zu einer der wesentlichen Aufgaben des Öffentlichen Rundfunks bei.



Von den kulturellen und gesellschaftlichen Angeboten, ganz zu schweigen, die nach meinem Empfinden allesamt sehr wertvoll und unverzichtbarer Bestandteil sind und weiterhin sein sollten.



Bitte verzichten Sie auf die Auflösung von 3sat. Die Gesellschaft benötigt nicht weniger, sondern mehr Bildung und Vielfalt. Halten Sie mit Programmen wie 3sat unbedingt gegen den Trend.



Mit freundlichen Grüßen

Markus Sextro
Markus Staack würde den Verlust von 3sat sehr bedauern!

Bitte erhalten Sie 3sat!
Markus Stieg Sehr geehrte Damen und Herren,



in einer Zeit der Einflussnahme durch soziale Medien und andere ungeprüfte „Wahrheitsverbreiter“ (gerne männlichen Geschlechts), benötigt unsere Demokratie insbesondere die Inseln der freien Kommentierung und Meinungsäußerungen. In Tagen, in denen man live die Untergrabung der Demokratie verfolgen kann, braucht es insbesondere Stimmen, die Wissenschaftlichkeit, Vielfalt und Neutralität verkörpern. 3Sat als deutschsprachiges interstaatliches Programm aber auch ARTE mit einem anderen übernationalen Profil verkörpern dies geradezu ideal. Phoenix als von mir als diversitäts- und freiheitsverkörperndem Medium wahrgenommener Sender erfüllt dieses Erfordernis gleichermaßen.



Beide Sender stehen nun offensichtlich zur Disposition aus pekuniären Gründen. Ich sage es hier als Person im öffentlichen Dienst der Bundeshauptstadt tätiger Mensch: Ich versuche beständig, mir ein umfassendes und auch neutrales und geprüftes Bild der Welt zu erhalten, wie es von mir als Staatsdiener erwartet wird. Bis dato hoffe ich, dass dies auch (noch) gelingt.



Dazu gehören wesentlich diese beiden zur Disposition stehenden Sender. Meine persönliche Programmliste würde um 20% dezimiert. Ich empfinde das als Bürger als eine wesentliche Einschränkung meiner Möglichkeiten der freien Meinungsbildung und appelliere ausdrücklich diese Planungen zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Markus Stieg
Markus Thieme Die Infragestellung des Kultursenders 3sat ist für den Öff.-rechtl. Rundfunk absurd. Sicher gibt es Sparzwänge, aber vll. könnte man zunächst an die technischen Goldstandards rangehen und nicht an die inhaltlichen. Eine Sendung wie die Kulturzeit hat auf anderen Sendern keine Entsprechung.
Markus Tomedi Ich beziehe mich auf die geplante Änderung, wonach Onlineangebote erst nach Ausstrahlung im linearen Fernsehen oder Rundfunk veröffentlicht werden dürfen.

Ich habe kein lineares Fernsehen. Das Radio läuft bei mir auch nicht den ganzen Tag. Mein typischer Griff geht zum Smartphone. Hier konsumiere ich meinen Bedarf an Nachrichten über die Onlineangebote von hessenschau und ARD. Das sind für mich aktuelle und verlässliche Informationsquellen. Bitte überlassen Sie das Feld der Berichterstattung nicht noch weiter irgendwelchen Privatunternehmen mit einer eigenen Agenda. Im Jahr 2024 auf ein Vorrecht des Fernsehprogramms zu setzen, verkennt meiner Ansicht nach das Konsumverhalten und die Lebensrealität der meisten Menschen.
Markus Volmer Guten Tag,

mit Schrecken habe ich erfahren, dass 3sat in arte aufgehen soll. Das halte ich für eine sehr schlechte Idee.

Gerade 3sat mit Sendungen wie Nano lässt Wissenschaft verständlich werden.

Unsere drei Töchter konnten auf diesem Weg Technik, Forschung und Wissenschaft erfahren und haben sich, obwohl sie das nicht mit einem passende NC, für ein Studium in Medizin entschieden.

Das, obwohl die Eltern nicht studiert haben, sondern über interessanten Wissenschaftsjournalismus InterEsse geweckt wurde.

Der Weg unserer Töchter führte über eine vorherige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, über den erfolgreichen Medizinertest in Österreich. Und der Erfolg zum abgeschlossenen Studium war durch Fleiß, Vorbild erfolgreicher Wissenschaftler und die Aussicht auf einen interessanten Beruf möglich.

Nehmen Sie meinen Kinder, Enkelkindern, meinen Freunden, Mitarbeitern und Bekannten nicht den Durst auf Wissen und unabhängigen Journalismus!

Lassen Sie sich nicht von Populismus leiten!!!

Herzlich Grüße aus Recklinghausen, mit der Hoffnung auf Ihre weise Entscheidung



Markus Volmer
Markus Wiessler Es ist schade zu sehen, wie sich die schwarz-rot-gelbe-grüne Koalition sich für das AFD Ziel der Bekämpfung des öffentlich-rechtliche Rundfunks einspannen lässt. Erst fällt die Kultur und die Bildung, dann das ganze System.

Da haben ein paar Finanzgenies offensichtlichtlich den Wert der Kultur für eine freie und aufgeklärte Gesellschaft nicht verstanden. Ich hoffe, die Widersprüche und Petitionen zeigen Wirkung, ansonsten werden wohl noch mehr Menschen den Populisten ins Netz gehen..
Markus Wittenzeller Ich finde es schlecht, wenn die Online Berichterstattung weniger Text enthalten darf.

Gerade deswegen nutze ich z.B. Apps wie BR24.

Dafür schaue ich mir weniger Nachrichten an. Ich zahle gerne den Rundfunkbeitrag. Der darf auch erhöht werden. Alles wird teurer. Spartensender von ARD und ZDF sind tatsächlich zu viel. Aber 3Sat und Arte zusammenlegen finde ich schlecht. Arte ist ein Sender mit einzigartigem Profil.
Marleen Vontra Als Lehramtsstudentin mit dem Fach Sozialwissenschaften empfinde ich den Phoenixsender als wichtiges Hilfsmittel für die politische Bildung junger Leute. Phoenix erlebe ich mit einer größeren Onlinepräsenz als andere öffentlich-rechtliche Sender. Grade jetzt ist dies ein wichtiger Weg um auch junge Menschen zu erreichen.

Außerdem brauchen wir eine breit aufgestellte Berichterstattung und Kurzbeiträge, wie z.B. bei der Tagesschau, werden politischen Themen oft nicht gerecht. Phoenix hat die Möglichkeit sich tiefergreifend mit aktuellen Themen zu beschäftigen, Experten einzuladen, etc. Mehr als andere öffentlich- rechtliche Sender, da diese auch andere Themen, wie Sport und Popkultur abdecken oder Fernsehsendungen abspielen und produzieren.

Den einzigen öffentlich-rechtlichen Sender einzustampfen, der nur politische Beiträge produziert, halte ich für einen Fehler, grade jetzt wo Fehlinformationen und Populismus doch wieder sehr häufig geworden sind und besonders die nächste Generation über Tiktok und Co. erreichen und in ihrer Meinungsbildung stark beeinflussen.
Marlies Michaelis Sowohl 3Sat, als auch arte sind Sender, die ich sehr gern nutze. Nach meinem Empfinden, ist der kulturelle Schwerpunkt bei arte, im 3Sat sind die Naturwissenschaften stärker vertreten. Ich befürchte, dass die Informationsvielfalt zu den Naturwissenschaften stark reduziert wird.

Die Einstellung von 3Sat halte ich für einen Fehler, der unserer Medienlandschaft enorm schadet.
Marliese Egner Reformstaatsvertrag § 28a



Die geplante Auflösung von 3sat ist eine Fehlentscheidung mit schwerwiegenden Konsequenzen.

Der Sender vermittelt Bildungsinhalte die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Man erinnere sich nur an die Hochphase der Coronapandemie, mit ihren Leugnern und Querdenkern.

Die Nachvollziehbarkeit wissenschaftlich begründeter Maßnahmen wurde in meinem persönlichen Umfeld insbesondere durch die Sendung Nano maßgeblich gefördert. Die Aufbereitung von Faktenwissen war so gut, dass die Impfbereitschaft und Kooperation bei vielen die ich kenne verbessert wurde.

Des weiteren wird in allen Medien verstärkt darauf hingewiesen, dass Rassismus, Radikalisierung und erhöhte Gewaltbereitschaft auch eine Folgen von Bildungsnotstand sind. Ausgerechnet an dieser Stelle vermeintliches Einsparpotenzial zu realisieren ist ein Fehlentscheid.

Die Folgekosten von derlei Handlung sind weit größer und reichen über den daraus resultierenden wirtschaftlichen Verlust hinaus.



Mit freundlichen Grüßen

Marliese Egner
Marni Baxivanakis Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich finde es sehr bedauerlich, dass geplant ist, mehrere Sender abzuschaffen oder zu verschmelzen im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen!!!

Gerade Sender wie 3 sat und Arte zu verschmelzen, halte ich für einen großen Fehler!!!

In der heutigen Zeit brauchen wir Meinungsvielfalt und Journalisten die genau recherchieren. Unsere Welt ist zu Komplex geworden, dass der Durchschnittsbürger alles durchschauen kann. Deswegen sind Sendungen wie nano, Kulturzeit, scobel und Buchzeit, um nur einige zu nennen, unverzichtbar!!!

Ich bin mit der Kulturzeit aufgewachsen. Später kamen nano und scobel dazu.

Diese Sendungen bieten einen differenzierten Überblick über das politische Geschehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über naturwissenschaftliche, medizinische, philosophische Themen und viele weitere Aspekte, die unser Leben bestimmen.

Deswegen bitte ich sehr darum, darüber nach zu denken, ob 3 sat nicht in seiner heutigen Form zu erhalten ist!!! Meine Gedanken sind auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das ist auch für sie keine leichte Zeit!

Mit den besten Wünschen und Grüßen aus Münster in Westfalen!

Marni Baxivanakis
Marquardt Christine Schrecklich, diese geplante Zusammenlegung. ARTE, 3SAT, Phoenix sind meine/unsere Lieblingssender - Sender mit Niveau und informativ !!!!!!!!

Dann doch lieber die Gebühren erhöhen !! egal – ……………. Leider scheint es schon beschlossene Sache zu sein ?!

Das wäre ein Riesenverlust.

Ich / wir sind einfach nur geschockt !!!

Mit freundlichen Grüßen

Christine
Marquardt, Dr. Eva Die Kosten und Preise müssen deutlich sinken

Eine Zwangsmitgliedsgebühr darf es nicht geben

Viele Vorschläge von Tom Buhro zur Einsparung direkt umsetzen

Das Gendern muß beendet werden

Deutschland braucht nur einen Öffentlich Rechtlichen Sender, nicht ARD und ZDF, entsprechende Verschlankung des Systems der Auslandskorrespondenten

Die Regionalen Sendeanstalten der ARD braucht niemand, BR, BBR etc

Die Gehaltsstruktur soll dem Öffentlichen Dienst entsprechen, einschließlich der Ruhegehälter, Reiserecht etc.

Die vorhandenen Mediatheken müssen nutzerfreundlich umgestaltet werden

Nachrichten müssen wieder sachlicher und neutraler vorgetragen werden, siehe Kritik der NZZ und der FAZ

Die Aufsichtsgremien sollen nicht von Politikern, sondern von Fachleuten gestellt werden

Wenn im Sommer sowieso nur wiederholt wird, dann sollte man dann gar nichts bezahlen

In den Nachrichtensendungen sollte auf die Kommentierungsmöglichkeit hingewiesen werden unter Nennung der Website. Weitere Kanäle der Kommentierung, die technisch niederschwelliger sind, sollten angeboten werden.

Die Sender sollen den Medien, für die bezahlt werden muß, keine Gratiskonkurrenz machen
Marta Buchholz Die geplante Zusammenlegung der Programm 3sat und arte sowie zdf neo und one 1 widerspricht ihren Zielen die Qualität und das Vertrauen in die öffentlich rechtlichen Programme zu stärken. Gerade diese Programme stehen für einen unabhängigen, informativen und gut recherchierten Journalismus. Hier werden Dokumentationen und Filme gezeigt die auf anderen Sendern nicht oder zu nächtlichen Sendezeiten gezeigt werden. Ich zähle zu der Generation "Ü-70" und gehe davon aus, dass sich die Schwerpunkte in den einzelnen Programmen ändern werden und Informationen verloren gehen. Gerade in der heutigen Zeit mit dem verstärken Auftreten von Fake News sind ein gut recherchierter, informativer, unabhängiger und vertrauenswürdiger Journalismus wichtiger den je. Statt einer Reduzierung von Programminhalten durch die Zusammenlegung von Programm ist eher eine Stärkung dieser Programme nötig.
Marten Schmidt Es ist ungefragt, dass die rundfunkhäuser neu aufgestellt werden müssen. Man sollte sich aber auf die Kernkompetenzen wie Journalismus, Aufklärung und die Einordnung aktueller Geschehnisse konzentrieren und dieses sogar ausbauen. Sender wie ARTE und 3sat bringen Inhalte die so nicht im privaten Sektor zu finden sind. Unterhaltungsshows der ARD und ZDF haben viele Alternativen. Diese könnten demnach wegfallen oder zumindest gekürzt werden.
Martha Baker Heute Abend erfuhr ich, dass angedacht wird, die Programme 3Sat und ARTE zusammenzulegen. Ich bin entsetzt!

Die vielseitigen Angebote beider Sender sind mir sehr wichtig, und dieses Vielfalt muss erhalten bleiben. Wenn dies nur mit einer Erhöhung der Rundfunkgebühren gewährleistet werden kann, dann muss es so sein. Evtl könnten mehr Leute eine Befreiung bzw Rabatt gewährt werden, damit die Erhöhung besser akzeptiert wird.

Mit freundlichen Grüßen vom Bodensee.
Martin Sehr geehrte Damen und Herren,



zur Reform des öffentlichen Rundfunk möchte ich einige Vorschläge unterbreiten, wie der öffentliche Rundfunk moderner werden und mehr seinem Bildungsauftrag nachkommen kann.



Zuerst das Wichtigste: Nicht mehr depublizieren, zu allen Sendungen vollständige Transkripte anbieten und das gesamte Archiv maschinell durchsuchbar online stellen. Ein Anwendungsfallbeispiel: Ein Doktorant möchte mit einer KI die Veränderung der Sprache in der Tagesschau über die Jahrzehnte analysieren, dann sollte das in der Mediathek viel einfacher als auf z.B. YouTube gehen.



Ich würde mir mehr Nachrichten aus allen Teilen der Welt im Hauptprogramm wünschen, ähnlich wie es die BBC World News macht, z.B. jeweils eine Stunde vor den 19/20 Uhr Nachrichten, mit Fokus auf z.B. Asien, Afrika oder Südamerika. Hierzu muss das Korrespondentennetzwerk ausgebaut werden.



Ich würde gerne mehr Fokus auf Wissenschaft statt auf z.B. Sport sehen. Ein Modernes Telekolleg im Hauptprogramm oder ein "Klima vor 8" statt "Börse vor 8" erscheint mir relevanter. Dies sollte im Auftrag klar festgehalten werden.



Mehr Faktenchecks und wissenschaftliche Einordungen.



Bei Podcast bitte Kapitelmarken anbieten (gerne mit Bild) und in den Shownotes alle Quellen verlinken. Bitte mehr Podcast von Korrespondenten aus aller Welt und dies finanziell ermöglichen.



Ich würde mich freuen, wenn diese Anregungen in den nächsten Rundfunkstaatsvertrag mit einfließen würden.



Vielen Dank.
Martin Betreffend Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV):

Es sollte eine Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks aus dem allgemeinen Haushalt (Steuermittel) eingeführt werden. Der Rundfunkbeitrag wird schon jetzt den besonderen materiellen Rechtfertigungsgründen an eine Sonderabgabe nicht gerecht. Die Sicherung der freien Meinungsbildung und -äußerung über das Medium Rundfunk in Gestalt der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ein im Interesse der Allgemeinheit liegendes Gut und keine Sonderlast. Die Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt ist daher angebracht. Gleichzeitig würde dies zu einer deutlich gesteigerten gesellschaftlichen Akzeptanz, wegen dem Wegfall des Beitragsservice zu weiteren erheblichen Einsparungen, und zu weniger Verwaltungsaufwand bei den Rundfunkanstalten, Verwaltungsgerichten und kommunalen Vollstreckungsbehörden führen. Zuletzt würde man auch Fälle von Erzwingungshaft wegen nicht gezahlter Rundfunkbeiträge vermeiden. Die Staatsferne des ÖRR würde durch eine Finanzierung aus Steuermitteln nicht gefährdet, da die Landesparlamente eine ausreichende Finanzierung des ÖRR nicht unterlassen dürften. In der föderalen Verantwortungsgemeinschaft zur kooperativen Sicherstellung der Rundfunkfinanzierung besteht, laut dem BVerfG, eine konkrete verfassungsrechtliche Handlungspflicht jedes einzelnen Landes.
Martin Hallo,



ich habe mich mit dem Vorschlag zum ReformStV beschäftigt und habe einige Anmerkungen:



- §30 Absatz 1b Medienstaatsvertrag: Hier ist die Formulierung schwammig. Es sollen „auch auf Drittplattformen“ Angebote erscheinen. Es ist nicht klar, worauf das „auch“ sich bezieht. Soll es auch Angebote geben, die exklusiv bei Drittplattformen zu sehen sind? Oder soll es Inhalte geben, die auf den eigenen Portalen erscheinen, aber auch auf Drittplattformen veröffentlicht werden?

- Das Videospiele Magazin Game Two hat künftig keinen Platz mehr bei zdf_neo. Durch die Zusammenlegung von neo und one sowie weiteren Spartenkanälen, könnte sich der Raum für ein solches Angebot weiter verengen, dabei sind Videospiele als Kultur- statt Konsumgut ein medial unterrepräsentiertes Thema, das jedoch Anknüpfungsmöglichkeiten an eine junge Zielgruppe ermöglichen würde

- Ich sehe nichts zu offenen Standards wie RSS-Feeds oder Fediverse/Activitypub. Das sind technische Möglichkeiten, die der Bevölkerung eine Anknüpfung an die öffentlich-rechtlichen Inhalte ermöglichen. So entstehen neue Nutzungsmöglichkeiten für die Öffentlich-Rechtlichen kostenneutral und von der Bevölkerung vorangetrieben und daher nah an deren Bedürfnissen. Das ist eine Möglichkeit, die genutzt werden sollte, um von der Digitalisierung zu profitieren.



Beste Grüße
Martin Allendörfer Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sprechen uns eindeutig gegen die von der Rundfunkkommission

geplante ‚Neuordnung‘ der aktuellen Sender/ Kanäle aus.

Unserer Ansicht nach bedeutete eine mögliche Zusammenlegung von ARTE und 3sat eine nicht verantwortbare Reduzierung von Information und Wissen!

Deshalb sollte nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden -Abläufe optimieren, etc. - Kosten zu reduzieren.

Gruß

Ute Schaefer-Allendörfer

Martin Allendörfer
Martin Andree / Karl-Nikolaus Peifer, Universität zu Köln Der Reformstaatsvertrag befasst sich weitgehend mit der alten - und auch hier nur der öffentlich-rechtlichen - Medienwelt des Rundfunks, ohne der Tatsache Rechnung zu tragen, dass diese alte, analoge Medienwelt im Verschwinden begriffen ist und die Zukunft der Medien in den digitalen Kanälen liegt. Diese neue digitale Medienwelt wird weitgehend von Monopolen der „GAFAM“ beherrscht, die redaktionellen Medien verlieren unter den Bedingungen der Monopole ihre Finanzierungsgrundlage. Unter vielen Gesichtspunkten steht der digitale Status Quo schon jetzt im Widerspruch mit zentralen verfassungsrechtlichen Prinzipien (Vielfalt, Unabhängigkeit, starke Rolle von Journalismus und öffentlich-rechtlichen Angeboten auch in der Nutzung). Die Bundesländer stehen medienrechtlich in der Verantwortung, diese Missstände zu beheben. Dies wäre vor allem durch eine neue Medienkonzentrationskontrolle möglich, welche seit mehr als 12 Jahren durch die Ministerpräsidenten der Länder selbst gefordert wurde und zuletzt in einer Protokollerklärung aller Länder zum Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland vom 28. April 2020 bekräftigt wurde:



„Der Medienstaatsvertrag ist die Antwort der Länder als Mediengesetzgeber auf zentrale Fragen und Herausforderungen einer digitalisierten Medienwelt. Die Länder sind sich einig, dass die Anpassung des Rechtsrahmens an die digitale Transformation mit dem vorliegenden Staatsvertrag nicht abgeschlossen ist. Die Länder werden zu den nachfolgenden Themen weitergehende Reformvorschläge erarbeiten und haben dazu Arbeitsgruppen eingerichtet. […] (5.) Medienkonzentrationsrecht: Die Länder setzen sich für ein zukunftsfähiges Medienkonzentrationsrecht ein. Dieses muss den real bestehenden Gefahren für die Meinungsvielfalt wirksam begegnen können. Die Medienmärkte haben in den letzten Jahren eine Öffnung erfahren, die neben dem Fernsehen auch andere Mediengattungen, die möglichen Folgen crossmedialer Zusammenschlüsse und auch solcher auf vor- und nachgelagerten Märkten verstärkt in den Fokus rückt. Ein reformiertes Medienkonzentrationsrecht muss daher alle medienrelevanten Märkte in den Blick nehmen.“ https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18789-StV-Modernisierung-der-Medienordnung#x10



Dass die massiven Missstände auf dem Feld der digitalen Medien erneut nicht behandelt werden, ist sehr beunruhigend. Die Bundesländer werden hier ihrer demokratischen Verantwortung nicht gerecht. Dies ist auch deshalb so enttäuschend, weil sich auf diesem Feld schnell große Mehrheiten einfinden müssten. Es dürfte keine demokratische Partei in Deutschland geben, die bei der Umsetzung ernsthaft ihre Stimme gegen die Einhegung der Digitalmonopole erhebt. Parteien, die etwa liberal argumentieren oder häufig die eigene Wirtschaftskompetenz betonen (CDU/CSU/FDP), müssten ohnehin regelrecht allergisch darauf reagieren, dass Vielfalt, Wettbewerb und offene Märkte für viele Zukunftsfelder weitgehend abgeschafft wurden. Linke Parteien wie die SPD oder die Grünen sollten ihrerseits massive

Probleme mit dem Verlust digitaler Souveränität und den antisozialen Effekten der digitalen Monopolbildung haben. Für jeden Demokraten müsste die Verteidigung der Medienfreiheit alternativlos sein. Es ist auch schwer vorstellbar, dass unter den 16 Bundesländern auch nur eines zu identifizieren wäre, das sich aktiv gegen die Freiheit, Vielfalt und Unabhängigkeit der digitalen Medien stellen würde. Die Menschen in Deutschland sind sowieso mehrheitlich gegen die Digitalmonopole.



Die aktuellen Entwürfe zum Medienstaatsvertrag befasst sich allein mit Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ohne das zentrale Problem der Medienkonzentration anzugehen. Konflikte aus der Vergangenheit dominieren in den aktuellen Entwürfen noch immer eine Debatte, die sich nur auf den bundesweiten Rundfunk bezieht. Konvergenz der Medien müsste auch mit einer Konvergenz der Regulierung einhergehen. Die Sorge darum, dass das nicht geschieht, war die Motivation für unsere Initiative, in der wir auch konkrete Lösungsvorschläge ausgearbeitet haben (öffentlich zugänglich unter www.mstv2go.de <http://www.mstv2go.de> )
s. http://www.mstv2go.de
Martin Bauer Sehr geehrte Damen und Herren,



meine Anmerkungen beziehen sich vor allem auf das Programmangebot.



Radio

Positiv: Es wird darauf geachtet, dass in größeren Flächenländern mehr als nur die 4 terrestrisch verbreiteten Programme zugelassen werden (weitere Programme pro 6 Mio Einwohner). Grundsätzlich finde ich es auch gut, dass zu sog. Kooperationsprogrammen angeregt wird (Anrechnung nur als 0,5 Programme).



Negativ: Kleine Rundfunkanstalten (SR; Radio Bremen) müssen nur sehr wenig bis gar nichts an Sendern einsparen ggü. bspw. dem BR.

Es sollte mehr Fokus auf hochwertige produzierte Podcasts (Information; Dokumentation) gelegt werden (auch ohne Bezug zu einem bestehenden Sender).

Mehr Beachtung regionaler Eigenheiten (bspw. BR Heimat) und wenig beachteter Musikrichtungen (nicht nur Mainstream-Pop).



Fernsehen (§28a Schwerpunktangebote)



Abs. 2: Ich würde hier eindeutig für 2 Angebote plädieren, eines mit Schwerpunkt Nachrichten (tagesschau24 + phoenix) und eines mit Schwerpunkt Dokumentation (zdfinfo + ard alpha). Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden das weniger Wiederholungen aus den Hauptprogrammen und mehr eigener Content gesendet wird (plus hochwertige ausländische Dokumentationen wie bspw. die der BBC). Wobei hier zdfinfo die bessere Ausrichtung hat.



Abs. 3: Es wird hier die Frage aufgeworfen, ob es für die Altersgruppe ab 30 Jahren ein eigenständiges Angebot braucht. Das ich dieser Altersgruppe angehöre (<40) möchte ich ganz klar sagen ja!

Ich kann häufig nichts mit den funk Angeboten anfangen und die Hauptprogramme sind mir doch zu sehr auf ein noch älteres Publikum ausgerichtet. Man sollte sich hierbei vor allem am Programm von zdfneo orientieren (Eigene Serien, eingekaufte Serien aus dem Ausland verbunden mit Natur-, Reise- und Wissensformate). Auch die Einschaltquoten von zdfneo sprechen dafür.



Wobei ich dafür wäre, die Ausrichtung der ZDF Spartenkanäle bei einer Zusammenlegung der Sender beizubehalten.
Martin Bergmann Grundsätzlich unterstütze ich das Anliegen der Reform, den Auftrag des ÖRR qualitativ zu stärken und quantitativ zu begrenzen. Die geplante Zusammenlegung der Kultursender 3sat und arte sowie der Bildungssender ard-alpha und zdf-info stellt jedoch gerade keine qualitative Stärkung, sondern vielmehr eine Schwächung in den Bereichen Bildung und Kultur dar.



Meines Erachtens wäre es viel wichtiger und sinnvoller, die Ausgaben des ÖRR für Unterhaltung drastisch zu reduzieren. Schlager- und Quizshows können die Privatsender in beinahe gleicher Qualität produzieren und tun dies auch bisher schon regelmäßig, sodass das Geld der Beitragszahler für entsprechende Produktionen des ÖRR schlicht überflüssig ist. Gleiches gilt für Unterhaltungsserien wie "Die Rosenheim-Cops". Bildung und Kultur gehören dagegen zum Kernauftrag des ÖRR - und das Privatfernsehen ist offensichtlich weder willens noch in der Lage, auf diesem Gebiet auch nur ansatzweise vergleichbare Sendungen anzubieten.



Last but not least halte ich es für überfällig, die geplante Reform auch zu einer Ausweitung der Bürgerbeteiligung im Bereich des ÖRR zu nutzen. Im digitalen Zeitalter sollte es viel öfter die Möglichkeit geben, online über das Programm abzustimmen oder bestimmte Schwerpunktthemen auszuwählen. Das Online-Voting des Deutschlandradio bzgl. des Jahres-Themas seiner Denkfabrik hat diesbezüglich Vorbildcharakter.
Martin Bielmeier Wenn mehr Akzeptanz für den ÖR und die damit verbundene Rundfunkgebühr erreicht werden will, dann sollte man überdenken, ob so wichtige Sende wie ARTE und 3sat oder diverse Kinder- und Jugendprogramme zusammengelegt werden sollten, oder ob die 100. Traumschiff-Folge, der nächste Tatort oder 35 Quizsendungen wirklich notwendig sind.

Mein Vorschlag: Bezahlfernsehen in einem modularen System. Die absoluten Grundfunktionen, die durch den Bildungsauftrag erforderlich sind (z.B. Nachrichten) sind für jeden zugänglich und müssen dementsprechend bezahlt werden. Dazu kann man z.B. das Modul "Tatort", das Modul "Traumschiff", "Rosamunde Pilcher", "Telenovelas", "Naturdokus" etc. etc. separat dazu buchen. So würde sich der Markt selbst regeln und keine Bürgerbeiträge, von Menschen die von linearem TV nichts halten, verbraten werden.

Realistischer Ausgang wird aber wahrscheinlich sein, dass gute, wertvolle Sender zusammengelegt werden, interessante Sendungen für junge Menschen eingestampft werden und sich dann in Zukunft gefragt wird, warum die Menschen kein Interesse am Angebot haben, während sich Vorstände und Intendanten leckere Boni einstecken.



LG
Martin Bischler Hallo liebe Kommission,



ich bitte darum die Rundfunkgebühren abzuschaffen und das Österreichsche Modell zu übernehmen.



Viele Grüße



Martin Bischler
Martin Blaß Als Tanzlehrer und HR-Mitarbeiter in der 2. größten deutschen Psychiatrie bin ich in täglichem Austausch mit Menschen aus sämtlichen Gesellschaftsschichten.

Ich vertrete eindeutig die Meinung, dass in der heutigen Zeit der Schwerpunkt der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten auf den Themen der Bildung, Kultur und evidenzbasierten Forschung liegen sollte und eher weniger auf der kostenintensiven Übertragung von sportlichen (Nieschen-)Veranstaltungen wie Fußballspielen. (Ausgenommen olympische Spiele, deren Übertragung ich als Beitrag zu einer besseren Verständigung der Gesellschaften untereinander erachte.)



Bei einer Rationalisierung und Fusionierung verschiedener Sender sollten man SEHR GENAU überlegen, was unsere Gesellschaft wirklich weiter bringt und dazu beiträgt, unsere Gesellschaft weiter zu entwicklen.

In Zeiten von K.I. und HighTech und Robotik sollte sich die Menschheit auf das konzentrieren, was sie ausmacht.

Menschlichkeit, Kunst & Kultur, intellegtuelle und ebenfalls auch spirituelle Weiterentwicklung



Der Fokus der öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten sollte darauf liegen, was uns ALLE weiter bringt und nicht auf das, was aktuell der einfachere Weg ist oder was politisch gerade mal gewünscht ist.



Eine evidenzbasierte und vor allen Dingen real NEUTRALE Berichterstattung erachte ich vor diesem Hintergrund ebenfalls als elemetaren Bestandteil. Hier beobachte ich seit geraumer Zeit eine enorm negative Veränderung.

(eine Anmerkung dazu: Es macht psychisch einen nicht unerheblichen Unterschied ob ich bei Ereignissen von "mindestens X "schwer verletzten" bzw."mindestens X Toten" berichte oder dann doch eher mit realen Fakten hantiere. Die Bevölkerung duch gezielt verstärkt negative Berichterstattung zu beschallen bringt uns alle nicht weiter. Es fördert in der Gesellschaft Depressionen lähmt die Gesellschaft eher in ihrem Weiterkommen)
Martin Böhm 3Sat muß erhalten bleiben, weil es der einzige im deutschsprachigen Kulturraum bestehende Sender ist, der Länderübergreifende Informationen bereitstellt.



Besonders die Sendungen Nano und Kulturzeit sind einzigartig. Sie sind länderübergreifend und länderverbindend.
Martin Boll Erst durch groß gefächerte Informationen kann man auch eine Mehrheit erreichen. Wie man in anderen Ländern sieht, wo es nur noch einen Staatlichen Sender gibt wird die Allgemeinheit des Wissens verschwinden. Wie überall in der Natur ist nur Vielfalt überlebensfähig. Wird diese Vielfalt zerstört stirbt das System. So ist das auch mit Informationen im öffentlichen Raum. Auch wird dadurch das Interesse entweder erhöht oder gesenkt und somit auch werden die zukünftige Berufe verschwinden oder gestützt werden. Vielfalt ist lebenswichtig in allem im Leben. Darum ist ein reduzieren keine gute Idee. Mit freundlichen Grüßen M.Boll
Martin Bollongino Die vorgeschlagene Zusammenführung von 3sat und arte finde ich falsch. Es sind beide sehr ausgewogene und qualitativ hochwertige Programme mit unterschiedlicher Ausrichtung, die erhalten werden sollten.



Eine gewisse Straffung in den übrigen Programmen finde ich dagegen durchaus sinnvoll. Vielleicht werden dadurch Energien und Ressourcen frei, die auch die Hauptprogramme wieder interessanter machen können.



Wer braucht Sender, die eigentlich nur wie eine lineare Form von Mediatheken aussehen, indem sie stundenlang gleichartige Formate aneinanderreihen? Vielleicht sollte man stattdessen die Programne wieder interessanter machen, indem man sie von der Fülle von Koch- und Rateshows, von gleichartigen Zoo-Dokusoaps und der Inflation von Krimi-Wiederholungen befreit. In Maßen ist all dies schön, aber nicht, wenn die Programne damit zugepflastert werden.



Auch eine gewisse Anbiederung an die Attitüden der Privatsender meine ich zu erkennen: Z.B. unnötige und störende Einblendungen zu Folgesendungen oder kaum zu ertragende dissonante Hinweistöne.

Ich wünsche mir ein die Intelligenz der Zuschauer bzw. -hörer nicht beleidigendes Abendprogramm, in dem gute Unterhaltung vorkommt, aber politische und wissenschaftliche Aufklärung nicht mehr in die späten Abend- und Nachtstunden verdrängt wird.



Wir Zuschauer können um 19:30 Uhr oder 20:15 Uhr eine Portion interessanter Wissensvermittlung vertragen und bleiben auch gerne dran, wenn der nachfolgende Krimi oder eine Show beispielsweise erst um 20:45 Uhr beginnt, aber vielversprechend ist.



Natürlich wird es immer die geben, die Aufklärung für Fake-News halten. Aber die erreicht man - wenn überhaupt - nur, indem man das, was man zu sagen hat, nicht auch noch auf die unattraktivsten Sendeplätze verschiebt.



Mit der Hoffnung auf ein stetig besser werdendes öffentlich-rechtliches Programm



Ihr Zuschauer

Martin Bollongino
martin brommont Sehr geehrte Damen und Herren,



den Reformforschlag in der aktuellen Form halte ich für ein Unding.

Ich persönlich nutze das Angebot der öffentlich-rechtlichen Programme auch im Linearfernsehen intensiv, dieses kulturzentrierte Angebot ist (neben Radioproggrammen wie dem Deutschlandfunk u.a.) dabei der zentrale Punkt, weswegen ich die Rundfunkgebühren auch im Freundes- und Bekanntenkreis intensiv verteidige - wobei ich hier die klare Minderheit darstelle.

ARD Alpha stellt sicher eines der Formate dar, das problemlos in die anderen Sender integriert werden kann, Phoenix als Politik- und Debattenkanal erachte ich dabei für wirklich notwendig, zdfinfo würde ich mir aber ebenso weiter wünschen. Auch im Jugendsegment sind Optimierungen sicher vorstellbar, die Testfunktion von zdfneo für neue Formate und - als nahezu einziger Sender mit neuen, innovativen Serienformaten halte ich aber für essenziell, was modernes Medienschaffen betrifft.

Insbesondere die Idee einer Zusammenlegung von arte und 3sat ist aber völlig inakzeptabel. 3sat hat in meinen Augen das beste Programm des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, der blick auf sonst nicht empfangbare Inhalte des deutschen Sprachraums ist für mich wesentlich, ebenso die Idee von arte als Symbol der innereuropäischen Kultur unter besonderer Berücksichtigung der - gerade in diesen Zeiten esseziellen - deutsch-französischen Freundschaft.



Im Vergleich zu den Kosten für korruptionsverseuchte Formate wie Olympia oder internationale Fußballwettbewerbe sind die Kosten für diese beiden Sender wirklich ein Witz.



Gerade in Zeiten immer polarisierter Meinungen sind diese Kultur- und Wissensangebote wichtiger denn je. Sehen Sie sich die Versuche populistischer Parteien im Ausland an, eben solche, missliebige Sender zusammenzustreichen: Sie legen die Axt an die falschen Bäume.



Bitte machen Sie sich die Bedeutung von Bildungsfernsehen in der heutigen Medienwelt noch einmal bewusst.



Mit freundlichem Gruß,



M. Brommont
Martin Brück Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bestürzung habe ich von den Plänen zur Zusammenlegung von 3sat und Arte erfahren.

Als treuer Zuschauer der öffentlichen Fernsehsender, hoffe ich auf die souveräne Beibehaltung der beiden Programme. Eine Vereinigung würde mit Sicherheit einen Verlust mir wichtiger Programm Inhalte zur Folge haben.



Mit freundlichen Grüßen



Martin Brück
Martin Dauer SgDuH,

Ich bin ein wissenschaftlich interessierter Mensch und bekomme bei 3sat die meisten Sendungen hierzu. Auch Arte sehe ich gerne. Bei einer Zusammenlegung der Sender befürchte ich einen Rückschritt des Angebots. Das Angebot der Mediatheken ist nicht ausreichend da keine Filter- oder Sotierfunktionen gegeben sind. Obwohl ich IT-Administrator bin finde ich nur mit Mühe Sendungen von Interesse. Bitte legen sie mehr Wert auf die Bedienbarkeit der Mediatheken sowie eine bessere Trennung zwischen Wissenschaft und Kultur.

MfG

Martin Dauer
Martin Eberstaller Sehr geehrte Damen und Herren,



einigen der in dem neuen Entwurf des Rundfunkstaatsvertrags gemachten Vorschlägen stehe ich sehr ablehnend gegenüber, insbesondere der Zusammenlegung von 3sat und Arte. Ich bin der Auffassung, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk schon heute seinem Auftrag der politischen Aufklärung und der kulturellen Teilhabe breitester Schichten der Bevölkerung nur unzureichend gerecht wird (Stichwort "jeden Abend zwei bis drei Leichen bei ARD und ZDF"). Gerade in heutigen Zeiten mit dem unsäglichen Einfluss der sog. sozialen Medien auf die Meinungsbildung breiter Schichten der Bevölkerung sowie der zunehmenden Geschichtsvergessenheit der nachfolgenden Generationen (siehe AFD-Wähleranteil bei den unter 25jährigen) erscheint mir dieser Weg, Finanzen einzusparen, als absolut der falsche.



Ich hoffe, Sie können sich dazu entschließen, zumindest diese Entscheidung noch einmal gründlich zu überdenken, nein zu revidieren.



Freundliche Grüße



Martin Eberstaller
Martin Egger Überregional unbedeutendes Unterhaltungsprogramm kann durchwegs reduziert werden - gerade Informations- und Wissenskanäle mit Europäischem Kontext, wie 3sat und ZDFinfo, sind jedoch essenziell und wichtiger Teil des ÖRR Auftrags, BG
Martin Engelbach Guten Tag,

der Wegfall von 3Sat wäre schlimm, da Programme des Senders nicht unbedingt von den großen Programmen produziert werden. Auch ist der Flair eines gemeinsamen Programmes dreier Länder gut und würde ich vermissen.

Grüße von

Martin Engelbach
Martin Feiler Ich möchte zunächst anregen die Frist zur Abgabe von Anregungen zum Reformstaatsvertrag angemessen zu verlängern. Es wird einer Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern kaum möglich sein innerhalb der äußerst knapp bemessenen Frist von nur 2 Wochen sich im Detail mit dem Inhalt des 112-seitigen Entwurfs auseinanderzusetzen. Noch dazu fällt in den Zeitraum zur Abgabe von Anregungen ein Feiertag und ein Brückentag, sowie in einigen Bundesländern Ferien- und Urlaubszeit.
Martin Fieber Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe heute in der Sendung Kulturzeit auf 3Sat erfahren, das Sie eine Reform der Sendeanstalten durchführen wollen.



Sie haben vor, mehrere Radio- und Fehrsehsender zu streichen und damit das Informationsangebot zu kürzen.



Dies in einer Zeit, da Fake News und Troll-Fabriken die Menschen mit Falschinformationen fluten.

Das hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Demokratien und unser weiteres Zusammenleben in Europa.



All das Aufgrund der Tatsache das sich die Regierungsvertreter der Bundesländer nicht auf eine neue Finanzierung

der Rundfunkgebühren einigen konnten. Stattdessen einfach kürzen, wie bei Firmen, wo dies auch nicht funktioniert hat.



Ich hoffe das Sie ihre Entscheidung nochmals überdenken, im Sinne unserer aller Zukunft.

Dies ist eine gute Investion in unser aller demokratischen Zukunft.



Einer gut informierten Bevölkerung Aufgrund gut rescherschierten Journalistischen Berichte fallen Entscheidungen sicher leichter und diese auch nachzuvollziehen, als in einer Informations-Wüste zu leben.



Mit freundlichen Grüßen



Martin Fieber



Zuseher aus Östereich
Martin Gentzik Hallo liebe Kommission,





ich finde die generelle Reform als sehr sinnvoll.





Einige Kanäle, wie ZDFInfo und ONE, können definitiv gestrichen werden.

ARD Alpha sollte ohne Internet über DVB T auf einem der gestrichenen Kanäle verfügbar sein.



Sinnvoll ist es auch Phoenix und Tagesschau24 zusammenzulegen.



Ebenfalls finde ich den Zusammenschluss von SWR und SR für sinnvoll, der SWR reicht für die Region vollkommen aus.





Ebenfalls sind die Streichungen der regionalen Radiosender sehr sinnvoll.





Was hingegen bleiben sollte sind die Kanäle von ARTE und 3Sat, die beide Ihre Daseinsberechtigung haben, da sie qualitativ sehr gute Programme liefern.
Martin Gleim Eine Zusammenlegung der Senderinhalte von 3sat und arte macht aus meiner Sicht keinen Sinn, da sich die Sendeinhalte kaum oder minimal überschneiden.

Letztlich ist dies auch aus der Entstehungsgeschichte zu erklären, Arte als Merger von französichen und deutchen Kulturinhalten, großteils zweisprachig mit jeweiligen Untertiteln, 3sat als ein Sender für die deutschsprachige Bevölkerung in Deutschland, Schweiz und Österreich mit kulturellen Beiträgen aller 3 Länder.

Weder auf den deutschsprachigen Kultursender noch auf den französisch-deutschen Sender darf verzichtet werden, will man nicht den rechts angesiedelten Verfechtern einer Abgrenzung gegen alles nicht Deutsche und Betonung des Nationalen nach dem Munde reden.
Martin Goderbauer 1) Grundsätzlich sehr sinnvoller Ansatz

2) wichtig: Erneut Beteiligung der jeweiligen Bevölkerung bei konkreten Vorschlägen oder auch schon deren Ausarbeitung für maximale Akzeptanz (wichtig: nicht nur auf laute Minderheiten hören und Sparvorgaben ggf. durch verschiedene Varianten zur Auswahl stellen)

3) Bildung /Information (und Infotainment) vor reiner Unterhaltung (vgl. Bildungsauftrag)

4) Radio/Online: Angebotsbreite & - tiefe bei Podcasts möglichst aufrechterhalten (hier auch Nischen bedienen, in die Tiefe gehen)

5) Fernsehsender: Stärker nach Einwohnern staffeln, zB 1 Sender bis 1 Mio Einwohner, 3 Sender bis 3 Mio, dann weiter wie vorgeschlagen + regionale Zusammenschlüsse (insbesondere Bremen, Hamburg, NDR) sollten belohnt werden, aber insgesamt niemals mehr als die bevölkerungsreichsten Länder (für Akzeptanz in Bevölkerung und Gerechtigkeitsempfinden).

6) Politische Neutralität: Fest verankern, um Sie auch zukünftig vor dem Zugriff extremistischer Parteien zu schützen.
Martin Goll Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite seit vielen Jahren als Sonderschullehrer an einem Förderzentrum für Menschen mit dem Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung", derzeit in einer 8. Klasse. Zu einem festen Ritual geworden ist, die Logo- Nachrichtensendung für Kinder gemeinsam anzuschauen und die Inhalte zu besprechen. Besonders schätzen wir auch die Begleitung der Sendung mit Gebärden durch eine Gebärdendolmetscherin.

Bitte stellen sie sicher, dass bei einer Zusammenlegung der Spartenprogramme "Junge Menschen" die Bedürfnisse der Kinder (3 - 13 Jahre) entsprechend berücksichtigt werden. Mir scheint das Altersspektrum der gesamten Gruppe (3 - 45 Jahre) sehr weit. Meine Sorge ist, dass die Teilgruppe der Kinder in Konkurenz zu den Gruppen "Junge Menschen" und "Jüngere Erwachsene" nicht die entsprechende zeitliche und inhaltliche Beachtung finden. Gleichwohl ist die Versorgung der Kinder mit einem qualitativ hervoragenden Programmangebot besonders wichtig weil sie sonst Gefahr laufen, die Übersicht in der breiten Medienlandschaft zwischen Internet und öffentlich-rechtlichen bzw. privaten TV Sendern zu verlieren.

Ich bitte sie dringend, die Interessen der Kinder entsprechend zu würdigen und ihnen quantitativ umfangreiche und qualitativ hochwertige Angebote einzuräumen.

Mit freundlichem Gruß,

Martin Goll
Martin Gräf Guten Tag,

es ist schon erschreckend, wie sich die Politik von einer lauten Minderheit treiben lässt, aber gut. Hier mein Vorschlag:

Lösen Sie doch die Unterhaltung vollumfänglich aus dem Versorgungsauftrag. Das können gut die Privaten übernehmen. Und billig ist die Sparte ja auch nicht. Ich erlebe es nahezu täglich, wie Leute Fake News aufsitzen. Sie können keinesfalls der Bevölkerung, nach journalistischen Grundsätzen recherchierte Informationen vorenthalten! Entledigen Sie sich der Unterhaltung nach dem Motto:

„Lieber Kulturzeit, nano und die Tagesschau, statt Klein gegen Groß, Rosenheim-Cops und dem Tatort“.
Martin Grosch Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



an dem entwickelten Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) möchte ich folgende Kritik üben und meine Stellungnahme abgeben. Aus meiner Sicht ist die Zusammenführung von arte und 3sat, bei der Neugestaltung der Spartenprogramme von ARD und ZDF, nicht wirklich zielführend und für die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schädlich. Nach meinem Dafürhalten handelt es sich bei arte und 3sat nicht um gewöhnliche Spartenprogramme, sondern um essenzielle Bausteine bei der Förderung und Vermittlung von Kultur, Bildung und Wissenschaft im Deutschen Rundfunkbereich. Bei einer Zusammenlegung beider Sender zu einem Programm würden definitiv Sendezeit und Sendeformate für Kultur, Bildung und Wissenschaft unwiederbringlich verloren gehen. Höchst wahrscheinlich können auch viele durch arte und 3sat geförderte kulturelle Veranstaltung nicht mehr stattfinden. Damit würden zukünftig die Vielfalt der Medienangebote und Meinungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in Deutschland sehr stark leiden. Des Weiteren habe beide Programme eine sehr wichtige, über Deutschland hinausgehende, integrative europäische Wirkung und Funktion. Mit arte und 3sat wird das Zusammenwachsen, Zusammenleben und Verständnis füreinander in Europa gefördert, da über beide Sender ein Einblick und Austausch in Europa und insbesondere bei den beteiligten Partnerländer Frankreich, Österreich und Schweiz gefördert und ermöglicht werden. Somit gefährdet die geplante Reform und in diesem Zusammenhang die Zusammenlegung beider Sender die Vielfalt von Meinung und im Hinblick einer aktuell schwierigen gesellschaftliche Situation in Deutschland auch unsere Demokratie - Programme für Kultur, Bildung und Wissenschaft dürfen nicht gekürzt werden. Aus meiner Sicht würden sich in anderen Bereichen bessere Synergieeffekte für die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erzielen lassen. Hierbei möchte ich beispielhaft eine mögliche Eingliederung des Saarländischer Rundfunk in den SWR oder von Radio Bremen in den NDR zur Diskussion stellen. Ich bedanke mich für die Möglichkeit meine Meinung äußern zu können.



Mit freundlichen Grüßen



Martin Grosch
Martin Hayduk Sehr geehrtes Team der Rundfunkkommission der Länder,



aus Ihrem Entwurf des Reformstaatsvertrags geht hervor, dass der Sender 3-Sat in arte integriert werden soll.

Jedoch ist ein solcher Schritt immer mit Programmkürzungen auf beiden Seiten verbunden. Ich persönlich finde diesen Schritt sehr schade, da somit ein über die Jahre sehr wertvolles und vielfältig gewachsenes Programm in Sachen Bildung und Kultur gefährtet wird. Doch was macht unser TV und Rundfunkprogramm aus, wenn nicht Vielfalt und Freiheit? Eine Reduzierung der Programmvielfalt aus wirtschaftlichen Gründen fände ich sehr schade und wäre sogar offen für eine Beitragsanpassung, damit diese wertvollen öffentlich rechtlichen Sender auch weiterhin ihren Auftrag wahrnehmen können. Vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung.



Martin Hayduk
Martin Heidelberger Sehr geehrte Damen und Herren,



grundsätzlich begrüße ich Ihre Vorschläge zu einer Harmonisierung und Vereinfachung der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft. Wie Sie gezeigt haben gibt es viel Einsparpotenzial in der Verwaltung. Allerdings würde ich im Programm doch eher bei den aufwendigen Talk- und Sportsendungen (passiert teilweise durch die Rechtekosten, aber nicht außreichend) sparen, solche Formate werden privatwirtschaftlich ebenfalls angeboten und der Rundfunk muss hier nicht in Konkurrenz treten.

Eine wichtige Aufgabe sehe ich aber darin den Wissenschaftsjournalismus zu stärken! Durch Maßnahmen wie der Zusammenlegung von arte und 3sat könnte aber eher eine Schwächung erfolgen - die Folgen solcher Maßnahmen gilt es zu bedenken.

Sie sollten stattdessen darüber nachdenken die Wissenschaftsredaktionen zu stärken, nur so kann Deutschland als Innovationsstandort Bestand haben und den Folgen des Klimawandels begegnen. Denn wenn die Bevölkerung den Sinn von Forschung und Wissenschaft nicht mehr versteht, wird sie diese nicht mehr finanzieren. In den USA kann man sehen, wie nun von gewählten Parlamentariern ein Hurrikan zur "Wetterwaffe der Demokraten" umgedeutet wird - weil man die Folgen des Klimawandels nicht mehr leugnen kann. Das ist auch die Folge von mangelnder Wissenschaftsbildung, denke ich.



Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Martin Heidelberger
Martin Hentschel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge habe ich zur Kenntnis genommen, dass derzeit über die Abschaffung des Senders 3sat diskutiert wird.

Dieser Sender gehört für mich neben ZDF und ZDF Info zum wichtigsten Angebot der deutschen TV-Medienlandschaft. Insbesondere die Sendung NANO sowie die Wissenschaftsdoku möchte ich auch künftig in gewohnter Weise angeboten bekommen.

Ich plädiere für die Beibehaltung des Senders 3sat. Auf die mitunter sehr langatmigen Beiträge von arte könnte ich da schon eher verzichten.



Mit freundlichen Grüßen



Martin Hentschel
Martin hoefft Bitte nicht die großen und wichtigen Sender aus Kultur und Nachrichten anfassen. Und bitte nicht nur auf Einschaltquoten schauen....dass machen ja alle andren von RTL bis Tiktok. 3sat, Phönix, arte um ein paar zu nennen, müssen erhalten und gestärkt werden!! Qualität unabhängig von Quoten. Das ist jetzt sooo wichtig. Danke !
Martin Holtermann Als regelmäßiger Nutzer gerade der anspruchsvolleren Programme möchte ich nicht auf

3-sat verzichten!



Buchhändler i.R. , 83 J., Ehrenmitglied im Buchhandels-Landesverband "Sa-Sa-Thü", Leipzig.
Martin Homuth-Rosemann Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte sich stärker auf die Kernaufgabe der Bildung, Information und Unterhaltung konzentrieren und diese drei Säulen gleichberechtigt behandeln. Die grassierende Schwächung aller „schwierigen” Themen wie Kultur und Wissenschaft zugunsten seichter Unterhaltung widerspricht vehement dem Auftrag des §26 (1):



„Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben.“



Grundlage für die oben zitierte Meinungsbildung sind in erster Linie Informationen, daher ist es mir unverständlich, wieso mit dem Totschlagargument der „Einschaltquote" die ohnehin stiefmütterlich behandelten und als „Spartensender" abgetanen Kanäle wie 3sat weiter zurückgestuft werden, während beispielsweise für Sport-Übertragungsrechte horrende Summen ausgegeben werden, die einen Großteil der Gebühren binden. Die Form des Features oder der Reportage führt nach meiner individuellen Erfahrung durch die direkte Ansprache zu intensiverer Auseinandersetzung mit dem Thema und bietet eine nachhaltigere Wirkung als das reine Konsumieren von Unterhaltung, deren Wirkung rasch verpufft. In Zeiten der immer stärkeren Vereinsamung _aller_ Altersschichten auch aufgrund des kommerziell gesteuerten Medienkonsums stünde dem ö-r Rundfunk hier eine nicht unerhebliche korrektive Aufgabe zu.
Martin Jentsch Ich habe mit Unverständnis Ihren Vorschlag aufgenommen den Sender 3sat mit Arte zusammenzulegen. Ich sehe beide Kanäle sehr gerne, kann aber kaum Überschneidungen in den Inhalten feststellen. Beide unter dem Label "Kultur" in einen Topf zu werfen halte ich für nicht gerechtfertigt.

Insbesondere im Bereich Wissenschaftsjournalismus gibt es keine zu 3sat vergleichbaren Angebote im Deutschen Fernsehen. Auch ist 3sat der einzige Sender, der den deutschsprachigen Raum mit Deutschland, Österreich und der Schweiz abbildet und sehr gute Dokumentationen und Analysen anbietet.

Bei einer Fusion mit Arte würden sich diese Themen auf eine stark Frankreich lastige Sichtweise verkürzen.

Es wäre ein Armutszeugnis für die deutsche Medienlandschaft, wenn ein Sender wie 3sat aus Kostengründen eingestellt würde.

Aus meiner Sicht gäbe es deutlich bessere Einsparmöglichkeiten im öffentlich rechtlichen Rundfunk. Z.B. halte ich es für unnötig im ZDF und in der ARD ständig vom Inhalt völlig gleiche Volksmusiksendungen auszustrahlen. Hier könnte eine deutliche Einsparung durch die Zusammenlegung dieser Formate erfolgen.

Ich plädiere daher dafür 3sat als eigenständigen Kanal weiter zu betreiben und die Kanalvielfalt im Bereich Wissenschaft und Dokumentation nicht weiter auszudünnen.
Martin Jürgens Guten Tag,



über die Sendung "nano" welche ich seit mehr als 10 Jahren täglich schaue bin ich auf den Vorschlag aufmerksam geworden 3sat und arte zusammen zu legen.

Ich halte dies gerade in der heutigen Zeit für eine absurde und absolut kontraproduktive Idee. Ich schaue arte ebenfalls sehr gern aber beide Sender haben doch eine grundauf unterschiedliche Ausrichtung.

Fakenews und ausschließlich konsumorientiertem Klamauk entgegentreten indem man das Programm eindampft? Das ist grotesk. Insbesondere diese beiden Sender sind doch wunderbare Bespiele für europäische Integration in Kultur und Wissenschaftskommunikation. Da schaut man mal tagesschau, arte journal und ZiB2 und schon hat man ein viel vollständigeres Nachrichtenbild gerade in Europa.

Ich unterstelle das hier dem ganzen eine Quotenbetrachtung zugrunde liegt. In der Schule oder im Studium gibt es auch keine Quote welcher Stoff vermittelt wird. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat hier einen klaren Auftrag. An der Art und Weise wie Inhalte vermittelt werden kann und soll gerne gearbeitet werden, aber bitte man schränkt doch nicht den Umfang ein nur weil es gerade populär erscheint.



Wo kann ich spenden um diesem Irrsinn Einhalt zu gebieten?



Mit freundlichem Gruß,



Martin Jürgens
Martin Keiper Den Vorschlag der Zusammenlegung von arte mit 3sat halte ich für abwegig. Beide Sender haben ein spezielles inhaltliches Profil, das nicht "zusammengelegt" werden kann. Ergebnis wäre ein profilloser Mix aus beiden Sendern. Abgesehen davon kann m.E. die deutsche Seite die Zusammenlegung nicht einfach dekretieren, weil arte als deutsch-französisches und 3sat als Dreiländerprojekt organisiert ist.



Insgesamt dürfen bei der anstehenden Reform auf gar keinen Fall Kernaufgaben des ÖRR - und dazu gehören Programme mit Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft - leiden. Sollten diese Programme - auch im Hörfunk - zu Opfern der Sparmaßnahmen werden, würde der ÖRR erheblichen Schaden nehmen.
martin kemper Verstecktes Diskussionsforum zu einer Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Warum gibt es keine Diskussion dazu im Mainstream Talkshows, auf einem Niveau, das reine Kostenbetrachtungen und verfehlte Finanzplanung übersteigt? Keine Traute, was? Persönlich zahle ich gezwungenermaßen nur noch Geld für eine ÖR den ich immer weniger schaue, weil er in den grundsätzlichen Eckpositionen - Bildung, Meinungsbildung, et. - von einer sackunkundigen Politiker- "Kaste" erodiert wird.
Martin Klocke Phönix, 3Sat und Arte bieten, meiner Meinung nach, das beste Programm im ÖRR.



Bitte reduzieren Sie Shows, wie Giovanni Zerella.
Martin Kopp Sehr geehrte Damen und Herren,



ich verstehe ja, dass man als Politiker:in Gebührenerhöhungen kaum politisch verkaufen kann.



Totzdem fände ich es sehr wichtig, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk gestärkt und nicht geschwächt wird.



1.) Wir erleben momentan ein Trommelfeuer an u.a. russischen Fake-News. Zudem werden Dank KI die Inhalte von Social-Media etc. immer unseriöser. Hier ist es um so wichtiger, dass wir eine starke öffentlich-rechtliche Medienlandschaft haben, die hier durch fundierte Berichterstattung dagegenhalten kann.



2.) Ich kann ja verstehen, dass sich Zeitungsverlage gegen zu viel "Presseähnlichkeit" wehren.

Allerdings gibt es gerade in Ostdeutschland immer mehr kostenlose Anzeigenblätter u.ä., die deutlich nach rechts abdriften. Hier wäre es wichtig, dass - jenseits der Tageszeitungen, die eh nur noch einen kleinen Teil der Bevölkerung erreichen - auch ein ("kostenloses") Nachrichtenangebot dagegenhalten kann. Etwa regionale Radiosender samt Online-Auftritt, die für Menschen und von Menschen vor Ort berichten - und das seriös und fundiert, da mit öffentlich-rechtlichem Auftrag.



3.) Die privaten Fernsehsender, aber auch die privaten Streaming-Dienste bieten kaum fundierte Einblicke in andere Länder. Hier ist für mich arte (was passiert in Frankreich / wie sieht unser Nachbar auf die Welt?), aber auch 3sat (Österreich / Schweiz) ein wichtiges Fenster in die Welt. Besonders schätze ich, dass hier auch von einem Außenblick über Deutschland berichtet wird - jenseits der üblichen deutschen Debatte und Binnensichten. Das zu schwächen, fände ich extrem bedauerlich.



Mir erscheint Ihre Reformdebatte daher zu eindimensional auf eine rundfunkrechtlich-sparpolitische Dimension verkürzt zu sein.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist immer mehr ein Bollwerk gegen Fake-News, ein Garant für faire, demokratisch geführte Debatten und eine unverzichtbare Möglichkeit, Einblicke jenseits der deutschen Binnensichten zu erhalten.



In diesem Sinne übernehmen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nicht nur eine wichtige innenpolitische Stabilisierungsfunktion (Stärkung der Demokratie), sondern immunisieren unser politisches System auch vor außenpolitischen Angriffen (hybride Kriegsführung im Rahmen von ausländischen Desinformationskampagnen) und tragen erheblich zum besseren Verständnis unserer Partner und Verbündeter bei.



Vor dem Hintergrund dieses enormen Mehrwerts erscheint es mir absurd, dass man nun, um die Rundfunkgebühren stabil zu halten (was in Zeiten der momentanten Inflation ja einer Kürzung gleichkommt), zu Reformen greift, welche das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem schwächen.



Dass man in Zeiten einer Rezession Steuern und Gebühren der Bürger nicht "zum Fenster hinauswirft", kann ich sehr gut nachvollziehen. Um so wichtiger aber ist, dass wir uns alle überlegen, staatliche Ausgaben klug zu tätigen. Klug im Sinne unserer Demokratie, klug im Sinne unserer Resilienz gegenüber Verfassungsfeinden von innen und von außen. Und das kann dann eben auch heißen, Steuergeld bzw. Gebühren gezielt in die Hand zu nehmen, um unsere öffentlich-rechtliche Medienlandschaft zu unterstützen statt sie zu schwächen!



Trauen Sie sich die Rundfunkgebühren zu erhöhen (oder ggf. langfristig neue, steuerbasierte Finanzquellen zu erschließen), statt das öffentlich-rechtliche Sendersystem zu schwächen!

Denn es ist gut angelegtes Geld - für unsere Demokratie, für unseren Staat, für unsere Bürgerinnen und Bürger.



Mit freundlichen Grüßen,





Martin Kopp
Martin Kremers Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte um Übersendung der Begründungen zu den geplanten Änderungen des Rundfunkstaatsvertrags.



MfG.

M. Kremers
Martin Kresse Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schaue lineares Fernsehen über DVBT2 und nutze die Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender.

Private Sender empfange ich nicht und Streamingdienste habe ich auch nicht.



Mit Bedauern stelle ich fest, dass aus Kostengründen Fernsehsendern eingestellt werden sollen.



Mit der Zusammenlegung der Sender ARD-Alpha und ZDFinfo sowie Phoenix und Tagesschau24 wäre ich zähneknirschend einverstanden.



Das allerdings die beiden Kultursendern ARTE und 3Sat zusammen gelegt werden sollen, geht überhaupt nicht.

Diese Sender ergänzen sich und bieten zusammen, aber getrennt ein wertvolles Fernsehprogramm.

Es werden vielfältige Magazine, Reportagen, Serien und Spielfilme angeboten, die ich in ihrem Umfang nicht missen möchte.

Beispielsweise schaue ich täglich halb 8 das Kulturmagazin auf 3Sat, während meine Frau sich zu gleicher Zeit Re: auf Arte ansieht.

Außerdem ist 3sat ein Gemeinschaftsprogramm mit Österreich und der Schweiz, Arte hingegen mit Frankreich.

Somit erhält man einen interessanten und bildenden Blick auf diese Nachbarländer.



Die Zusammenlegung von One und ZDFneo lehne ich ebenfalls ab. Auch hier wird ein abwechslungsreiches Programm angeboten. One bringt schöne Retroserien wie "Rockford" oder "Mit Schirm, Charme und Melone", die m.E. nicht von privaten Streamingdiensten gezeigt werden. ZDFneo sendet u.a. wiederum samstags häufig Hollywoodfilme, die nicht mehr ganz aktuell, jedoch sehenswert sind.



Vielleicht könnten Sie den Sendeschluss beim Kika für ein erwachsenes Fernsehprogramm nutzen. "Bernd das Brot" könnte man wirklich in die Mediathek verschieben.



Ich möchte an dieser Stelle den Bayrischen Rundfunk loben, der Freitags in seiner "classics"-Reihe sehr gute Spielfilme zeigt. Hier könnte allerdings noch mehr gezeigt werden. Das Angebot wiederholt sich nach meinem Gefühl zu häufig und manche Klassiker wurden m.E. seit Jahren nicht mehr im öffentlich rechtlichen Rundfunk gezeigt, wie z.B. "Wer die Nachtigall stört".



Bitte lassen Sie die Sender ARTE, 3sat, One und ZDFneo, wie sie derweil strukturiert sind, bestehen.



Danke
Martin Kröger Ich finde beide Sender sowohl in ihren unterschiedlichen Kooperationen als auch in ihrer Ausrichtung auf ein gemeinsames Europa sehr gut. Ich halte sie beide, so wie sie sind, für ein gemeinsames Europa wichtig und sie sollten beide erhalten bleiben und sogar um einen weiteren Kultursender erweitert werden. Und das geht! Auch ohne Erhöhung der Rundfunkbeiträge. Machen Sie sich ans Werk anstatt alles kaputt zu sparen.
Martin Kubsda Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



im Zuge der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist mir die Absicht 3sat mit Arte zu verschmelzen völlig unverständlich.



Während zweifelsohne beide Sender der Kultur und dem Wissen zuzuordnen sind, ist ihre Ausrichtung so unterschiedlich, dass es in meinem Familien- und Bekanntenkreis das geflügelte Wort von Arte- oder 3sat-Haushalten gibt.



Beide Sender sind neben der Tagesschau absolute Vorzeigeangebote einer Erfüllung des Gebots des "Grundversorgungsauftrag der Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung“.



Daran kürzen zu wollen, während der Sportrechteetat nur nicht weiter aufgebläht wird, ist ein Missverständnis des gesetzlichen Auftrags.



Gerade in Zeiten der Fake-News und zunehmender Propaganda von allen Seiten ist das absolut falsch.



Ich hoffe, dass Sie von diesem Irrweg ablassen.



Mit freundlichem Grüßen, aber in großer Skepsis,

Martin Kubsda
Martin Kuhli Sehr geehrte Damen und Herren,



als langjähriger und täglicher Zuschauer der Nano-Sendungen und der Kulturzeit auf 3sat kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, dass anscheinend Pläne existieren, 3sat in arte aufgehen zu lassen. Ich schaue außer den genannten Sendungen meistens Programme auf den Sendern 3sat und arte. Durch diese beiden Sender, die ein unterschiedliches Profil haben, informiere ich mich neben einer überregionalen Tageszeitung am häufigsten. Neben den Informationen sind die anderen Inhalte (z.B. Kulturbeiträge) der Sender Lichtblicke im Fernsehen. Alleine für diese beiden Sender zahle ich die Rundfunkgebühr gerne, weil diese Qualität bieten.

Ein Aufgehen von 3sat in arte würde die Vielfalt und die Qualität begrenzen und verringern. Ein Unterschied zu den Privatsendern wäre nicht mehr erkennbar und das Einbehalten der Rundfunkgebühr noch schwieriger verständlich zu machen.

3sat und arte müssen eigenständige Sender bleiben, damit sowohl die deutschsprachige Kultur und Wissenschaft als auch die deutsch-französische Verbundenheit ihren gemäßen Platz hat.

Wenn die Pläne Realität werden sollten, kann ich mir auch gut vorstellen, dass der schweizer Sender SRF nicht länger mitwirken würde, was sehr schade wäre. Ich nehme nämlich eine immer größer werdende Entfremdung zur Schweiz wahr.



Ich erwarte von Ihnen, dass nicht diejenigen, die ohnehin den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ablehnen, irgendeinen Einfluss auf die Gestaltung der Sender und Programme haben. Sonst würden Sie auch diejenigen verlieren, die bisher von dem Konzept überzeugt sind.



Mit freundlichen Grüßen

Martin Kuhli
Martin Kurz Der aktuelle Vorschlag ist vom Umfang und von der Wirkung her zuvorderst Kosmetik. Die Richtung einer Verschlankung stimmt, die nötige Milliarden-Dimension fehlt.

Und bevor es um einzelne Sender geht: Die interne Konkunrrenz der ör Anstalten birgt keinen Nutzen. Eine einzige ör Beitrags-Sendeanstalt wäre ökonomisch.

Und bei den Sendern, ob Heute-Nachrichten oder Tagesthemen, die inhaltlichen Unterschiede derer Meldungen tendieren gen 0. Dort liegt verschwenderische Redundanz.

Schließlich, drängende strukturelle Probleme wie die der Depublizierungen werden weiter ignoriert.



Grundsätzlich ergibt sich aus Art. fünf GG auch ein Abwehranspruch, nicht über Gebühren mit Unnötigem belastet zu werden. Denn der Beitrag beschneidet viele Menschen mit einem überschaubaren Medienbudget in ihrer Wahlfreiheit, sich im selben Umfang lieber privaten Medienerzeugnissen zuzuwenden.

Reine Freiwilligkeit wäre beim örR längst möglich und geboten. Als sehr fragwürdige Lebensnotwendigkeit aber zumindest soziale einkommenskorrelierende Beiträge und zusätzlich eine Exklusion vom U-Bereich im Auftrag.



Das heutige wettbewerbsbevorzugte ör Übermaß kostet auch unnötig private Medien-Vielfalt.

Für mehrfachzahlende Unternehmer ist unser örR ein Standortnachteil zu Gunsten eines Programms, das hälftig aus schauerlichen und teuren Bespaßungsbemühungen besteht.
Martin Lah Betreff: Kostenpunkt parallele Auslandsstudios ARD & ZDF



Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist richtig - es muss gespart werden. Durch die Streichung von kleinen Spartenprogrammen, welche oft nebenbei mitproduziert werden und/oder Nebenprodukte eigentlicher TV-Produktionen sind, wird aber nur eine minimale Kostenersparnis erreicht werden können.

Was in meinen Augen ein sehr großer Kostenfaktor ist, der, soweit ich weiß bisher nicht im Fokus steht, ist die Tatsache, dass ARD & ZDF in der Welt Auslandsstudios betreiben! Diese Parallelwelt, in welcher - ich spreche aus eigener Erfahrung - wenig bis keine Zusammenarbeit stattfindet, kostet Unmengen. Dafür gibt es keine dem Gebührenzahler zu vermittelnde plausible Erläuterung. Trauen sich ARD & ZDF gegenseitig nicht über den Weg? Muss ich z.B. aus Rom zwei verschiedene öffentlich rechtliche Nachrichten übermitteln? Aus einer Zusammenlegung dieser Studios und Verringerung des Technik- und Personalaufwands, die horrenden Mieten in den Studios etc, da kann meines Erachtens deutlich eingespart werden.



Vielen Dank!



Mit freundlichen Grüßen,

Martin Lah
Martin Lehle Ich finde es fatal die Sender 3Sat und arte zusammenzulegen und das Angebot an dieser stelle zu halbieren.

Gerade bei diesen faktenbasierten Programmbeiträgen sollte das Angebot eher erweitert werden. Hier handelt es sich um Beiträge die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und einem Publikum wie mir auf verständlicher Weise diese darlegen. Beiträge aus Wissenschaft und Technik sowie tagesaktuelle Themen müssen meiner Meinung weiterhin durch die Öffentlich-Rechtlichen Programme abgedeckt werden. Dies gilt besonders in Zeiten der Fake-News und der Informationsflut auf den sozialen Medien, welche nichts mit wissenschaftlichem Journalismus sondern nur mit Likes und Sensationshascherei zu tun haben.
Martin Linne Der ÖR RF&TV hat einen klaren Bildunsauftrag zum Schutz unserer FDGO! Dieser wird von den durch Interessensgruppen „bezahlten“ privaten Sendern gerade nicht oder auch in bedenklicher Art und Weise wahrgenommen. „Vielfalt“ und Diskurs in der Breite sind Garanten für unsere freiheitliche Demokratie.

„Fake News“ und sonstige demokratiefeindliche Verhaltensweisen müssen auch weiterhin durch ein Netzwerk und nicht nur einen gleichgeschalteten ÖR RF&TV aufgedeckt werden können. Deswegen ist auch ein erhöhter Rundfunkbeitrag ein gut in unsere demokratische Zukunft gelenktes Invest.

Abbau bedroht hier unsere Demokratie!!
Martin Lustig (1) Die Vielfalt der öffentlichen Radio- und Fersehprogramme sollte erhalten bleiben. Eine Schließung oder Zusammenlegung ist nicht erwünscht - im Gegenteil !



(2) Eine (leichte) Erhöhung des Rundfunkbeitrags ist durchaus zumutbar.



(3) Das öffentliche Programm hat einen Auftrag:

(a) Faktenbasierte Nachrichten

(b) Interessante ud relevante Diskussionen und Meinungen

(c) Angenehme, vielfältige und möglichst nicht zu Gewalt-orientierte Unterhaltung



Diesem Auftrag sollten die öffentlichen Programme auch weiterhin voll umfänglich nachkommen - Kürzungen oder gar Schließungen sind unerwünscht bzw. sogar gefährlich.



BITTE LASSEN SIE SICH NICHT DURCH KURZFRISTIGE UND IM WESENTLICHEN NUR EINSEITIGE SPARMASSNAHMEN BEEINDRUCKEN. DIE SO LAUTE "VOLKSMEINUNG" SPIEGELT NICHT DAS WIDER, WAS WIR HÖRER WIRKLICH BRAUCHEN UND WOLLEN !
Martin M. Hallo Verantwortliche,



mit Bedauern muss ich feststellen, dass das mir wichtige Angebot an Fernsehsendern eingeschränkt werden soll.

Es wird u.a. ein Kostengrund angeführt.



Ich war nie Fan der "GEZ" die wegen ihrer Unbeliebtheit ja umbenannt wurde, u.a. auch weil die Gebühr aus meiner Sicht willkürlich geändert wird. Ich war lange Zeit für eine Steuerfinanzierung. Erst als ich das Argument der Unabhängigkeit vom Staat gehört hatte, war ich einigermaßen einverstanden.



Aber genau deshalb, weil wir alle das Angebot mit unseren Gebühren vermutlich zum größten Teil vermeintlich unabhängig vom Staat bezahlen, sollten Sie sich nicht das Recht nehmen, das Angebot durch Streichung (sie nennen es offiziell Zusammenlegung) von Sparten oder Kanälen nehmen.



Ich finde keiner der Sender ist zu ersetzen.

Auch die Qualität finde ich im Vergleich zu den privaten sehr hoch, eine qualitative Stärkung kann sicherlich immer erfolgen, kann aber aus meiner Sicht hier nicht als Grund angeführt werden.

Das mit der Kontrolle verbessern, kommt bei mir gar nicht gut an, hört sich so gar nicht nach Freiheit, eher nach Zensur an.



In diesem Sinne bitte ich Sie Abstand zu nehmen und das Angebot nicht einzuschränken.





ps: Wenn Sie sparen möchten, schlage ich vor bei den Spitzenposten der Gremien zu sparen, oder z.B. bei Gagen für sog. Botschafter(innen), usw.

Man geht allzu oft davon aus, dass man gute Leute nur für hohe Gage bekommt. Dass es auch anders geht kann man z.B. in den skandinavischen Ländern sehen. Auch Transparenz ist ein wichtiger Faktor.



Auch wenn es hier am Thema vorbei geht, aber ähnliches sehe ich in der Werbung, was sich aber evtl auf das Produkt Fernsehsender übertragen ließe:

Ganz ehrlich, mich ekelt es langsam an, wenn ich z.B. Werbung über irgend ein Produkt sehe, das sich offensichtlich nur vermarkten lässt, wenn ein Multimillionär(in), den man teuer bezahlt, dafür Werbung macht; ich kann mich oft nicht entscheiden was ich schäbiger finde, das Produkt oder den sog. Promi.
Martin Macker Sehr geehrte Damen u. Herren,



Demokratie bedarf der Kultur, wie jedes Lebewesen die Luft zum Atmen braucht.

Ich protestiere gegen jede Demokratie u. Kulturkürzung im öffentlichen Medienraum.

Kürzen Sie gerne im 100 Milliarden " Sondervermögen " für das Militär, aber lassen Sie die lebendige Schöngeistigkeit unangetastet.

Uns das Gute

Martin Macker
Martin Meyer Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung von Arte und 3sat wäre ein Kardinal-Fehler, da es zwei Sender sind,

die in besonderem Maße an Bildung und Weltoffenheit arbeiten.



Gerade derzeit würde eine Kürzung beider Kanäle die demokratischen Kräfte in Deutschland

und Europa schwächen !



P.S.:

Falls es um fehlende Gelder geht *, sollte eine Lizenz-Erhöhung der ( wohlhabenden )

Privat-Sender diese Finanz-Lücke leicht stopfen können !



* : 58 Cent Erhöhung pro Monat halte ich für marginal ( weniger als zwei Zigaretten ! ),

so daß die Weigerung einiger Länder ein bezeichnendes Licht auf diese Volksvertreter wirft.
Martin Mörike Ich bin mit der geplanten Reform, insbesondere was die angekündigten Veränderungen bei den Sendern 3sat und arte, aber auch ZDF Info, ARD alpha und Phönix betrifft nicht einverstanden.



Wenn gespart werden muss, dann bei den reinen Unterhaltungssendern und Unterhaltungssendungen, wie ich sie vor allem auf Das Erste ARD und ZDF finde.



Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens und Rundfunks ist vor allem Information und Bildung. Insbesondere hinsichtlich Bildung ist das Angebot bereits jetzt nicht zufriedenstellend. Bei ARD und ZDF überwiegen von jeher Sendungen, die mit Bildung nichts zu tun haben, u.a. Shows, Quiz-Sendungen, überlange und zudem überteuerte Sportsendungen.



Dementsprecgend ist mein Verschlag, die obengenannten Sender mit überwiegendem Kultur- und Bildungsproramm mindestens im derzeitigen Umfang weiter zu führen und statt dessen ARD und ZDF zusammen zu legen.
Martin Münch Guten Tag



Einst wurden die Deutschen das Volk der Dichter und Denker gerühmt.

Wenn diese Reformpläne so umgesetzt werden, von wem sollen dann bitte die Deutschen das offene und kritische Dichten und Denken lernen oder dazu inspiriert werden - von Formaten wie Dschungelcamp oder von Dieter Bohlen???

Dieser Reformentwurf enthält so ziemlich alles, um ein Volk noch weiter von vielseitigem/ offenem/ kritischem Denken zu entfernen! Er ist eine Schachtel mit ausreichend vielen Nägeln für den Sargdeckel unserer bekannten öffentlichen, über die Grenzen hinaus schauenden Kultur und Völkerverständigung!

WEDER mit freundlichen noch mit hochachtungsvollen Grüssen, sonder mit echter Sorge und der Frage wie gewählte dem Volk verpflichtete Politiker so etwas gerade in diesen Zeiten präsentieren können!

Welche Lobby hat sich da durchgesetzt???

In der Hoffnung auf einen besseren Entwurf der neue und mutigere Dichter und Denker aufwachsen lässt …

M. Münch

P.S. Ihre Vernehmunglassungsfrist grenzt an unverschämten erhofften Ausschluss, jede Abmahnung räumt mehr Zeit ein!
Martin Muno Es gibt sicherlich genügend Sparmöglichkeiten im - übrigens gerade in diesen Zeiten notwendigen ÖRR. Aber wer kam denn auf die irrsinnige Idee, die besten zwei TV-Sender, also 3Sat und Arte zusammenzulegen? Das muss unbedingt verhindert werden.
Martin Münstermann Der Bildungsauftrag muss erhalten bzw endlich wieder umgesetzt werden. Keine Fixierung auf Zuschauerquoten, sondern ein qualitativ hochwertiges Programm.

Arte und 3sat erhalten.

Intendanten-Gehälter kürzen
Martin Muthesius Ich könnte mir denken, dass es NICHT in jedem Fall eine gute Idee sein muss, die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten in Zeiten, in denen es immer mehr ausgesprochen dumme Menschen zu geben scheint, weiter zu beschränken. (Pisa-Studien

ect) Einfach gestrickte Menschen gehen davon aus, dass sie in den Blasen sozialer Netzwerke objektiv recherchierte Nachrichten konsumieren können, wenn sie nicht aufgeklärt werden.
Martin Nuss Werte Rundfunkkommission,



dringend bitte ich darum, die angedachten Spar- und Streichpläne zu überdenken. Insbesondere die Zusammenlegung von Arte und 3sat ist in diesen Zeiten ein Unding. Allein die Zusammenlegung der Kulturprogramme im Radio des Abendprogramms finde ich misslungen. Gerade in politisch schwierigen Zeiten gilt es, die öffentlich-rechtlichen Sender, insbesondere die der Kultur, zu stärken statt zu schwächen oder abzuschaffen. Dieser ungesunde Sparzwang schwächt die öffentliche Meinung und den Diskurs erheblich und lässt die Attraktivität der öffentlich-rechtlichen ins Bodenlose fallen.
Martin Oesterle Streichung/Reduzierung von öffentlich-rechtlichen Programmen/Sendern



Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn Sie schon Sender streichen wollen, wäre für mich der erste Sender, der dafür in Frage käme tagesschau 24.

Erstens gibt es ja PHOENIX und zweitens werden auf tagessschau 24 teilweise ausschließlich regionale Sendungen wiederholt, die nur für bestimmte Bundesländer relevant sind. Dieses Programm ist überflüssig.

Wenn es unbedingt sein muss, könnte man auch ONE oder ZDF NEO einstellen, nicht dagegen ARD-alpha und ZDFinfo.



Strikt dagegen bin ich, 3sat oder ARTE einzustellen bzw. 3sat in ARTE zu überführen. Beide Sender haben ihre Berechtigung, der eine als deutschsprachiges Projekt mit Österreich und der Schweiz, der andere als Kooperation mit Frankreich.

Diese beiden Sender unbedingt erhalten und eher ausbauen!!!



Mit freundlichen Grüßen

Martin Oesterle
Martin P. Drach Statt Maischberger und Markus Lanz...



... habe ich gestern Abend auf 3sat umgeschaltet. Dort lief die Doku "Wir Kinder der Mauer".



Auch durch solche Sendungen kann einem klar werden, warum im Osten die AfD bei Wahlen gewinnt.



https://www.3sat.de/film/dokumentarfilm/wir-kinder-der-mauer-100.html
Martin Pesl Der einzige Ort im deutschen TV, wo noch ein Rest Kulturberichterstattung stattfindet, darf nicht verschwinden!
Martin Pieper Ich möchte auf keinen

Fall das an der Kultur sowohl

im Fernsehn als auch im

Radio , im Theater bzw.

anderen Veranstaltungen der

Rotstift angesetzt wird.

Kultur ist gerade in der heutigen Zeit immens wichtig für die Menschheit.

Ohne Kultur oder eingeschränkte bzw. zusammengeschrumpfte

Angebote für die Öffentlichkeit , ist das Leben

bald nicht mehr zu ertragen.

Ganz nebenbei kann es nicht sein , daß die Gebühren z.B.

Für GEZ immer weiter steigen , das Geld in den Chefetagen versickert ( machen sich unverschämt die Taschen immer voller )

immer mehr Werbung gezeigt wird und die Angebotsqualität weiter abstürzt.

Besonders im Bereich Live Sport eine Unverschämtheit

was alles nur noch im Bezahlfernsehn läuft.

Wer soll das alles noch bezahlen.

Das Angebot ist dermaßen schlecht geworden und gleichzeitig werden immer

höhere Beiträge fällig.

Das steht alles in keinem Verhältnis.

aber auch
Martin Pusch Guten Tag,

ich protestiere gegen den beabsichtigten Kahlschlag bei den öffentlichen Medien, da unsere Gesellschaft dringend braucht:

- Regionale Identität und aktuelle regionale Berichterstattung durch gut ausgestattete regionale TV- und Radioprogramme einschl. deren Online-Seiten

- Qualitäts-Auswahl und kritische Einrahmung der Flut der Medien-Inhalte

- Faktencheck, Prüfung , Identifizierung und Bekanntmachung von Fake-Inhalten

- Kulturelle Kommunikation Deutschlands mit seinen Nachbarländern über 3Sat und ARTE

- Kritische, unabhängige Berichterstattung, Diskussionen und Wissenschaftsjournalismus zu den großen Fragen unserer Zeit wie Klimawandel, Biodiversitätskrise, Nachhaltige Wirtschaft, Rassismus, Migration, KI, Medizin, ....

- Weitere Entwicklung unserer nationalen Identität hinsichtlich unseres transparenten, kritischen und selbstreflexiven Umgang mit Themen - im Gegensatz zu privaten Medien

Mit freundlichem Gruß,

Martin Pusch
Martin Rank Sehr geehrte Damen und Herren

ich finde es schade dass ARTE und 3SAT zusammengeführt werden.

Besonders die Wissenschaftssendungen, Nachrichten und aktuelle Beiträge sind hier wertfrei und durch Fakten untermauert.

Gerade in der heutigen Zeit ist Information ohne Polemik und Einflussnahme wichtiger den je.

Grüße Martin Rank
Martin Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



ich nehme mit Bedauern zur Kenntnis, dass sie gerade den kleinen Sendern, die das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks so vielfältig machen, die Finanzierungsgrundlage entziehen wollen. Die monothematischen Sportprogramme und ein Blumenstrauß diverser, aber eben nicht vielfältiger Talkshows, sollen dagegen im Wesentlichen erhalten bleiben. Die damit einhergehenden programmlichen Veränderungen gehen vor allem zu Lasten des Bildungsauftrages. Sofern abseits programmlicher Änderungen Einsparpotentiale genutzt werden sollen, wäre ich sehr verbunden, wenn zunächst über die Kosten der Vielzahl von Intendant*innen, Rundfunkrät*innen und Programmdirektor*innen gesprochen würde. Dies sind Tätigkeiten, denen in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Engagements Leute ehrenamtlich (!) mit entsprechenden Aufwandsentschädigungen nachgehen.

Sofern hier eine maßgebliche Leistungsreduzierung stattfindet, erwarte ich im selben Zug keinen Pflichbeitrag, sondern die Möglichkeit eines dezidierten Abos - ggf. auch kanalweise.



Verstehen Sie mich nicht falsch: ich mag den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner bisherigen Form sehr. Das, was hier jetzt passieren soll, ist in der jetzigen Zeit jedoch exakt die Entwicklung in die falsche Richtung.



Für den Erhalt von 3sat, phoenix und anderen kleinen Kanälen.



Freundliche Grüße

Martin Richter
Martin Rieger Für mich ist 3SAT "das" Kulturprogramm.

Einzigartig in der Breite der Kultur in der Sendelandschaft DACH.

Zudem mit vielen wertvollen Beiträgen zu Wissenschaft und Politik.

In meinem Umfeld wird der Sender viel genutzt und dessen Beiträge werden lebhaft diskutiert
Martin Ritter von Poschinger Gerade in Zeiten, in denen extreme Parteien (links wie rechts) auf dem Vormarsch sind, genau der falsche Weg! Dies spielt z.B. einer AfD voll in die Hände. Genau dies fordern sie.

Wohin es geht, wenn die Medien nur noch als Propagandamittel genutzt werden, konnte man in den 20er 30er Jahre sehen. Aber auch in der jüngeren und jüngsten Vergangenheit gab es in einer nicht gerade kleiner Anzahl Länder dies Fehlenwicklung bis hin, dass fast alle Medien ein Privatmonopol geworden sind.

Ein anderer Weg muss eingeschlagen werden. Junge Leute bei der Weiterentwicklung der öffentlich rechtlichen Medien mit einbinden. Alle Angebote auf den Prüfstand. Dissruptive Ideen und Maßnahmen umsetzen. Neue Medien, digitale Kanäle, soziale Medien und was sonst noch alles kommt, aktiv umsetzen. Warum kommen viele Inhalte nicht bei den Zielgruppen an. Welche Zielgruppen wollen Sie erreichen? Warum? Welche wollen Sie ausschließen? Dinge wie bisher nur mit einem reduzierten Angebot auf den Markt zu bringen.

Eine Reduzierung der Investitionen im Bereich der öffentlich rechtlichen Anstalten, wird durch demokratiefeindliche Kräfte ausgenutzt, die ihrerseits zielgerichtet immer mehr finanzielle Mittel bereitstellen, um ihre Ziele zu erreichen.

Diese Entscheidung der Angebotsreduzierung ist eine geistige Bankrotterklärung, zum Schaden der demokratischen Vielfalt in unserem Land.



Es gäbe sicher noch vieles weitere in Betracht zu ziehen. Aber damit erst einmal genug.



Viele Grüße

Martin v. Poschinger
Martin Rudolph Sehr geehrte Damen und Herren,



durch die Berichterstattung in der Sendung NANO (3sat) bin ich auf die Möglichkeit zur Stellungnahme aufmerksam geworden.



1) Eine massive Schrumpfung des frei und OHNE Nebenkosten empfangbaren Information wird meiner Meinung nach dem Leitbild eine(s/r) öffentlich rechtlichen Rundfunks / Informations- und Rekreationsversorgung nicht gerecht.



2) Derzeit beobachte ich die Tendenz, dass Beiträge mit Hintergrundinformationen und sorgfältiger Recherche zugunsten von breitenwirksamer Schlichtunterhaltung in die Mediatheken zum Download abgedrängt werden. Meine Vermutung hier ist, dass sog. "Quotenbringern" im ö. r. Rundfunk mit freiem Empfang Vorrang eingeräumt wird.

Damit wird der Verblödungstendenz der Gesellschaft Vorschub geleistet.

Ein ö. r. Rundfunk sollte meiner Meinung nach aber in die Gegenrichtung wirken. Sind Quoten denn wirklich so wichtig für den ö. r. Rundfunk?

In Zeiten von Überangebot von Information könnte es wichtiger sein, einen stabilen pool an seriöser und standpunktabwägender Information zur Verfügung zu stellen, dem dauerhaft vertraut werden kann.



Mit freundlichen Grüßen,

Martin Rudolph
Martin Salaquarda In Zeiten von Fake News und Desinformation ist es wichtig das alle Sender erhalten bleiben.Gut angelegte Rundfunkbeiträge für die Bildung.
Martin Schäfer Vielfalt, Tiefe und Qualität sind Auftrag und Geist des ÖRR. Sie sind gleichzeitig Bedeutung und Rechtfertigung jetzt und Garant für die Zukunft von ARD u. ZDF. Neben dem Unterhaltungsprogramm sind sie bedeutene und wichtige Unterscheidungmerkmale zum priv. Fernsehen und für die Demokratie und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wichtiger denn je.

Für Vielfalt, Tiefe und Qualität in Kultur, Kunst und Politik stehen 3sat, Arte und Phönix im Besonderen.

Ihre Zusammenlegung und eine evt. "Verschiebung" in den Streamingdienst, (ein Schritt und Erfolg von interessierter Seite) wäre für die Rechtfertigung und Zukunft des ÖRR perspektivisch eine Schwächung.

Ich hoffe, Sie widerstehen diesem Druck und gehen diesen Weg nicht.
Martin Schanz Sehr geehrte Damen und Herren,

für mich als Lehrer für Biologie und Chemie sind die Spartenprogramme der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten extrem wichtig für mich persönlich als auch für die Gestaltung eines modernen Unterrichts. Das gilt ganz besonders für die Programme von 3sat, Phönix, Arte, ARD alpha, ZDFinfo, ZDF Neo, One und Tageschau24, sowie alle Rundfunkprogramme des Deutschlandfunks.

Die o.g. Angebote mit ihrem Qualitäts- und Wissenschaftsjornalismus sind gerade in unserer Zeit mit Fakenews, Verschwörungstheorien und faschistischer Unterwanderung, sowie der sogenannten "Sozialen Medien" unverzichtbar!!!

Kürzungen bei diesen Programmen wären katastrophal!



Mit freundlichen Grüßen

Martin Schanz

OStR GHS-Griesheim
Martin Scheffler Meine Meinung:



1) Rundfunkbeitrag erhöhen, alle Werbung weg - "keine Werbung" ist ein Qualitätsmerkmal

2) Beschränkungen wegen "Presseähnlichkeit" ersatzlos aufheben, völlig aus der Zeit gefallen

3) Speicherdauer in Mediatheken unbegrenzt für alles, kein "Depublizieren" mehr

4) 3sat und arte müssen in vollem Umfang erhalten bleiben, ein "Zusammenlegen" ist unmöglich

5) werbefreier Qualitätsjournalismus auf allen Ausspielwegen gegen AfD und Verschwörungsmythen

6) Schutz privater Medienunternehem vor werbefreier ÖRR-Konkurrenz ist völlig überflüssig

7) Barrierefreiheit für ADHS-Betroffene, Text und Standbilder bedeuten Zeitsouveränität

8) Qualitätsjournalismus und Vielfalt stärken zur Verteidigung der Demokratie

9) Es muß ein werbefreies Online-Angebot mit Text und Standbildern geben, das kann nur der ÖRR
Martin Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe von Plänen zur Streichung von 3sat erfahren.

Das hat mich erschreckt und ich mag es eigentlich nicht glauben.

Dabei verstehe ich durchaus, dass Einsparungen nötig sind.

Dazu gehört auch, über zu viele Kanäle bzw. über zu viel überlappende Inhalte zu reden.

Für mich stünden da besonders Inhalte, die reine Unterhaltung ohne künstlerischen Anspruch und Sport, jenseits von bundesweit relevanten Großereignissen sind, im Vordergrund.



Aber bitte nicht bei Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumentationen, Analysen, Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur. 3sat ist doch kein Sparten- und Zielgruppenkanal, nur weil er kein typisches Gedankenlos-TV sendet.

3sat macht genau in der existierenden Form Sinn.

Ich würde es deshalb als fatalen Fehler ansehen, diesen Kanal zu schließen.

Das wäre - auch angesichts des immer weiter um sich greifenden Populismus - ein Signal genau in die falsche Richtung!



mit vielen Grüßen



Martin Schmidt
Martin Schorr (1) Eine Zusammenlegung von 3sat und Arte führt zu einer hoch signifikanten Reduzierung von wissenschaftlichen und Nicht-Mainstream-Programminhalten. Und ist deshalb kontraproduktiv in einer Zeit, in der Unwissen sowohl von politischen Akteuren als auch breiten Kreisen in der Bevölkerung zelebriert wird, und sich in Wahlergebnissen und Entscheidungen z.B. auf EU-Ebene im Umwelt- und Landwirtschaftsbereich widerspiegelt. Anstatt solche Inhalte zu reduzieren, sollte darüber nachgedacht werden, welche didaktischen Möglichkeiten bestehen, Wissenschaft breiter und verständlicher zu kommunizieren. Hirschhausen reicht da nicht. Anstelle der politischen Schwafler in den Talkrunden könnte man doch auch einmal Diskussionsrunden moderieren, wo nur Wissenschaftler oder fachkundige Nichtpolitiker teilnehmen.

(2) Der Umfang der Sportberichterstattung hat für nur mäßig an Sport interessierte Menschen ein geradezu apokaliptisches Ausmaß erreicht. Wen interessiert es, ob irgendwelche Tennisspieler irgendwo ein Match verloren haben, oder wie es Unsympathlingen wie A. Zwerev ergeht? Welcher Erkenntnisgewinn besteht, wenn solche Dinge täglich im Anschluss an Nachrichten (insbesondere ZDF Heute) präsentiert werden?

(3) Warum bei Heute und Tagesschau nicht einmal vom Arte-Journal lernen?, deren Moderatorinnen in den meisten Fällen sehr kompetent moderieren und Beiträge präsentieren, die auch sich informiert glaubenden Zuschauern immer wieder neue Erkenntnisse bringen?

(4) Warum präsentieren die Anstalten nicht am Ende der Nachrichten anstelle von Sport zumindest ein- oder zweimal in der Woche positive Nachrichten, Meldungen aus dem Kulturbetrieb und Meldungen zu Fortschritten in der Wissenschaft?

Warum werden unzählige Gebührengeld-Summen an UEFA, FIFA etc. überwiesen? Wer sich das anschauen will, kann doch SKY abonnieren. Es gibt doch keine Verpflichtung der Öffentlichen, die Zuschauer mit einem Übermaß an Sport zu versorgen.

(5) Wo sind in den Hauptprogrammen die Beträge aus und über Europa, die helfen Deutschland und die Hörer und Seher auf ein vereintes, zumindest einiges Europa vorzubereiten? RTL hatte vor der vergangenen Europawahl dann zuletzt immer wieder kleine Beiträge zu Themen, wovon die Menschen in Europa profitieren, wenn sie Mitglied in der EU sind? Wo sind die positiven Erzählungen? Warum nicht RTL da kopieren? Wieso "Börse im Ersten" und nicht (auch) "Europa im Ersten"?



Mit freundlichen Grüßen

Martin Schorr
Martin Schwarz Sehr geehrte Damen und Herren,



einer Verschmelzung von arte und 3sat ist nicht sinnvoll.



Diese beiden Kanäle bieten vielfältige Informationen über und von unseren direkten Nachbarn (Österreich, Schweiz und Frankreich).



Es wäre ein Verlust, wenn das Angebot der Kanäle reduziert würde.



Viele Grüße aus Stuttgart



Martin Schwarz
Martin Sittig Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich bin ausdrücklich für eine Weiterführung von ARTE und 3SAT als getrennte Unternehmen. Wenn wir Geld sparen wollen, so haben wir in Deutschland genug Potential (aufgeblähte Spartensender, x-Landesmedienanstalten und ihre Selbstbedienungsläden...). Natürlich kann man immer über eine bessere, schärfere und kontrasreichere Programmgestaltung, weniger Überschneidung, mehr europäische Themen aber auch z.B. afrikanische Themen (völlig unterrepräsentiert, außer afrikanische Naturthemen) reden, aber immer unter zwei getrennten Dächern. Die Sendezeit beträgt nur max. 24h am Tag, zuwenig für nur einen Sender der uns zeigt, dass Deutschland nicht der Nabel der Welt sind. Vielleicht erlebe ich ja noch ein emanzipiertes, einiges und starkes Europa, so wie es Macron in seiner Dresdener Rede gefordert hat. Dafür brauchen wir eine starke Medienvielfalt.



mit freundlichen Grüßen

Martin Sittig
Martin Sprick Sehr gehrte Damen und Herren,



über die Nachrichten habe ich von der geplanten Neuordnung der Sender im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erfahren.

Die Information von Seiten der Politik ist hier wieder recht schlecht, es kommt mir so vor, dass unangenehme Dinge hier im Stillen entschieden werden sollen.



Ich bin 64 Jahre alt und sehe im Fernsehen ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender, diese haben mit geringen oder keinen Werbeanteil einen sehr guten Zustand. Der Rundfunkbeitrag von nicht einmal 19 € mit der Programmvielfalt ist unschlagbar.



Es ist sicherlich immer sinnvoll nach Optimierungen und Einsparungen zu suchen. Was jedoch mal wieder fatal ist, dass dieses mit wenig Beteiligung der Menschen in den Sendern erfolgt, soweit ich diese erfahren habe.



Jetzt zur Kritik:

Es werden Arte und 3Sat in den Bereich Kultur und International zusammengepackt. Aus meiner Sicht der viel diese Sender sieht, viel Wissen zum aktuellen Stand der Technik von 3Sat zieht, z.B. NANO, Wissen aktuell, Sternstunde Philosophie, … sonstige Dokus sollen diese beiden Sender mit Ihren Inhalten so erhalten bleiben.

Die Sender beschäftigen sich zwar auch mit den aktuell schwierigen Lagen auf dem Planten Erde, aber die Sendungen Zeigen in Ihren Programmen sehr viele Lösungen, Weg, Hintergründe faktenbasiert auf, wie z: B. Mir der Klimakrise umgegangen werden kann. Was kann der Einzelne machen was muss aus der Gesellschaft kommen.

Eine solche unaufgeregt Kompetenz ist bei den anderen Sendern wenig vorhanden. Diese unaufgeregte Kompetenz ist sehr wichtig für die Gesellschaft um die übliche Hyperventilation mal auf ein vernünftiges Maß Herunter zu schrauben.



Über 3Sat bekommt man sehr viel aus dem Deutschsprachigen Raum mit, hier können die Berichte aus der Schweiz und Österreich noch verstärkt werden. Diese würde zu einem besseren Verständnis betragen. Lassen die dem deutschsprachigen Raum einen übergreifenden Sender. So Verbunden können wir mit unserer Sprache sein.



Über Arte erfahre ich viel aus der Welt, auch recht unaufgeregt. Das Programm und die Inhalte sind zwar international aber zu wenig für den deutschsprachigen Raum.



Lassen Sie die beiden Sender einfach so weiter machen wie es jetzt läuft.



Für Fragen und Diskussionen stelle ich mich gerne zur Verfügung.



Gruß

Martin Sprick



PS Sparen können die Sender sicherlich wenn alle die selbe Technik in den Mediatheken verwenden und zusammen arbeiten. Auch braucht nicht so viel Geld für z.B. Fußball ausgegeben werden. Auch mit den sogenannten nischen Sport können gute Programme erstellt werden.
Martin Stein Erhalt der Medienvielfalt und insbesondere von kulturell und intellektuell niveauvoll ausgerichteten Sendern wie ARTE und 3sat in Ihrer bisherigen Form!
Martin Stenzel Ich lehne den Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in folgenden Punkten ab:



§ 28 a Schwerpunktangebote

(1) Überführung des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm



3sat ist ein ein wichtiges Kultur- und Informationsprogramm, nur über 3sat Blick nach Österreich/Schweiz, Wichtige Kultursendungen (Kulturzeit, Nano). Mit dem deutsch-französischen Sender Arte nicht bzw. nur bei erheblichen Qualitätsverlust zusammenzuführen. Für ARTE und 3sat zahle ich die Rundfunkgebühr gerne!



(2) Die in der ARD zusammengschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF verantalten gemeinsam ein/zwie Angebote mit dem Schwerpunkt Information, Bildung, Dokumentation



Für aktuelle politische Berichterstattung, Dokumentationen sollten die vier Sender tagesschau 24, Phoenix, ARD alpha und ZDFinfo erhalten bleiben.



§ 29 Hörfunkprogramme

(2) Reduzierung der Hörfunkprogramme auf 4 Programme je Rundfunkanstalt



Die Reduzierug auf 4 Programme wird zu Lasten von Kultur, Dokumentationen, Hörspielen, nicht populärer Musik gehen.
Martin Szaramowicz Der Grundsatz der Konzentration auf die Kernaufgaben des ÖRR ist zu begrüßen. Dass darunter aber z.B. der Wegfall von 3Sat gefasst wird, ist völlig absurd!

Vielmehr muss der ÖRR alles ausbauen und stärken, das es woanders nicht gibt. Dies sind v. a. Kultursender und - sendungen, anspruchsvolle Informationsendungen, Kooperation mit Orchestern, Chören, Bühnen etc. und die eigenen Ensembles!

Gekürzt werden sollte die erhebliche Konkurrenz zu Verlagen und Medienhäusern durch das überdimensionierte Online-Angebot.



Schlagwortartig:

Mehr Features, weniger Krimis.

Mehr Radiogesprächsrunden, weniger Talkshows.

Mehr lange Kultursendungen ("Interpretationen"!) , weniger Häppchen.

Mehr Interviews, weniger Podcast-Geplänkel.

Mehr Weltverständnis, weniger True Crime.





Sie verstehen, was ich meine, hoffe ich.



Danke für die Gelegenheit zur Stellungnahme, viele Grüße,



Ihr treuer Radiohörer Martin Szaramowicz
Martin Wächter Da ich nur 3sat, arte, phoenix, tagesschau24, ARD alpha und gelegentlich ARD und ZDF schaue, mache ich den Vorschlag, bei der vielfältigen und anspruchslosen Unterhaltungssoße zu sparen, was eben geht. Es dient nicht der Entwicklung eigenen Denkens und nimmt doch so einen großen Raum ein. Wir können soooooo stolz auf unser anspruchsvolles Fernsehprogramm sein, daß wir das auf keinen Fall kleinhäxeln sollten. Der Gelddruck sollte nur am anspruchslosen Ende wirsam werden.

Arte und 3sat sind sehr unterschiedliche Kanäle, was soll das geben, wenn die zusammengelegt werden. Paßt doch vorne und hinten nicht. Für die Kulturzeit, die über viele Jahre meine abendliche Grundernährung war, bräuchte es meines Erachtens wieder etwas mehr journalistisches Schwergewicht wie Scobel und Mendelsohn. Die jungen Damen tendieren (mehr oder weniger) zu sehr zum Meinungsjournalismus, da höre ich manchmal nur ungern zu.
Martin Wan Eine Reduktion der Programme ist durchaus sinnvoll: Ich habe nie verstanden, wozu es ZDF info, Tagesschau 24 und ARD alpha braucht, wenn doch mit Phoenix bereits ein gemeinsames Programm von ARD und ZDF zur politischen Berichterstattung existiert. Phoenix halte ich dagegen für absolut unabkömmlich: Dieses Programm gehört gestärkt und ausgebaut.



Wofür ich jedoch keinerlei Verständnis habe, ist die Zusammenlegung von 3sat und arte. Kultur hat jetzt schon zu wenig Raum im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und findet in den großen Radio- und Fernsehprogrammen nur am Rande statt. Wir haben durchaus Raum und Bedarf für zwei Kultursender im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, zumal arte mit seinem deutsch-französischen Profil ja nochmals eine eigene Ausrichtung hat.



Sowohl 3sat als auch arte müssen als eigenständige Sender erhalten bleiben.
Martin Weber Also ich kann nicht verstehen wer in der Chefetage arbeitet .. arte und 3sat müssen und sollten so bleiben wie sie sind … im übrigen auch zdf Info .. es sind die EINZIGEN Sender die noch wirklich Bildung vermitteln und das mit hoher Qualität.. lieber sollten von den dritten der Länder gestrichen werden .. dort kommen fast alle Sachen doppelt und dreifach und das auch noch zur selben Zeit !! Braucht kein Mensch … jeder der diesen Vorschlag folgt und für gut befindet sollte das unternehmen verlassen wegen Geschäfts schädigenden Verhalten
Martin Weiß Hallo,



im Zuge der Rundfunkreform wäre es wünschenswert, wenn ein Sport-Spartensender zukünftig eingerichtet wird. Klar es sollen Programme wegfallen, aber umso ärgerlicher empfinde ich, dass das "normale" ARD und ZDF Programm durch kurzfristige Sportereignisse verändert wird. Auch größere Sportveranstaltungen wie Olympiade, Leichtathletik-WM, Wintersportveranstaltungen etc. könnten hier übertragen werden. Als Gebührenzahler finde ich es ärgerlich, wenn dann die gewohnten Sendungen immer wieder aus dem Programm fallen. Von mir aus auch mal eine Zusammenfassung zu aktuellen Sportereignissen auf ARD und/oder ZDF am Tag, aber stundenlange Übertragungen gehören aus meiner Sicht in einen Sportspartensender. Was auf jeden Fall bleiben sollte ist a) ein Kinderprogramm b) ein Kulturprogramm c) ein Nachrichtenprogramm d) ein Dokusender (zdf-info ist sehr interessant) und e) ein Sportsender



Vielen Dank und schöne Grüße,

Martin Weiß
Martin Wilhelm Sehr geehrte Damen und Herren, ich mache mir sehr große Sorgen um unsere Demokratie und Freiheiten. Der Weg, den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes Bildung beizubringen muss unbedingt auch über Qualitätsjournalismus und vielfältige Berichterstattung erfolgen. Die Spartensender 3Sat und Arte haben ihre jeweils eigenen Ausrichtungen, einen hohen Bildungsanspruch und fördern täglich das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen kulturellen Eigenarten in unseren Nachbarländern. Auch aus diesem Grunde muss ich ihre Vorschläge unbedingt ablehnen. Fördern sie bitte die kulturelle Vielfalt in der Darstellung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und öffnen Sie damit nicht ein Tor für die geistige Verarmung unserer Gesellschaft. Demokratie braucht Bildung!
Martin Will Sehr geehrte Damen und Herren,



meiner Meinung nach muss der ÖR-Rundfunk in Deutschland gerade angesichts starker demokratiefeindlicher Tendenzen, wo darauf abgezielt wird, den sog. "Staatsfunk" zu schwächen oder gar abzuschaffen, unbedingt breit aufgestellt erhalten bleiben und auch für die Zukunft gestärkt werden.



Persönlich bin ich sehr interessiert an und zufrieden mit den Programmen mit Kulturschwerpunkt wie Arte, 3sat und ARD Alpha sowie DLF Radio und Stationen wie WDR 5.



Die Einstellung von 3sat fände ich z.B. sehr schade. Arte muss unbedingt erhalten werden, überhaupt ermöglichen Sender wie diese eine einzigartige europäische Perspektive und eine Erweiterung des Blickwinkels.



Eine weitere Beschneidung der ÖR-Anstalten, was die dauerhafte Veröffentlichung von Texten, Bildern und Tönen im Internet angeht, halte ich für skandalös! Hier muss Verlagen und sonstigen Lobbygruppen gezielt Paroli geboten werden. Im Gegenteil, eine zeitgemäße Erweiterung der Veröffentlichungsrechte muss vorangetrieben werden. Gerade in Zeiten, wo viele Menschen keine Tageszeitung mehr lesen und in Gefahr stehen, medial einseitig beeinflusst zu werden, wirkt es völlig aus der Zeit gefallen, diese antiquierte Regelung aufrecht zu erhalten! Noch dazu sollte die lokale ÖR-Berichterstattung gestärkt werden, - auch gerade im Internet!



Die geplante gemeinsame Plattform für die Mediatheken erscheint mir ein sinnvolles Vorhaben zu sein.



Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der durch die ÖR-Sender angebotenen Vielfalt und Qualitätsjournalismus.



Mit freundlichen Grüßen, Martin Will
Martin Winterberg Die Vielfältigkeit des kulturellen Angebots wird eingeschränkt. Es kommt mir vor, wie ein vorauseilender Gehorsam und Entgegenkommen in Anbetracht der Einschränkungsambitionen der rechts-konservativ ausgerichteten Parteien bzw. intellektuell rechtsgerichteten Kulturbeschränkungen, die die Vielfalt in ihrer Einschränkungen hin zu einer völkisch-akzeptanz Ausrichtung anstrebt. Gerade in einer Zeit, sie somit die Vielfalt der demokratisch notwendigen Willensbildungen braucht, bedeuten die Einschränkungen auch eine stromlinienförmige Darbietung, die die Breite, gerade im kulturellen Meinungsbildungsbereich, ihn immer mehr zu einem verengenden Korridor bringt.

Meine Bitte hier, die Breite zuzulassen. Und das vor allem in einer Zeit, die die erreichten (und nicht nur von mir) hochgeschätzte Pluralität, die einen Demokratieerfahrungshorizont öffnet, nicht gefährdet.
Martin Wolf Die beiden Sender 3sat und arte sollten unabhängig voneinander erhalten bleiben. Diese haben zwei völlig unterschiedliche Konzepte.



Auch KIKA hat ein eigenständiges Konzept innerhalb der Sender. Sollte daher auch erhalten bleiben.



Anders sieht es bei ARD One und ZDFneo aus. Diese sind inhaltlich ziemlich identisch. Genauso auch bei tagesschau24 und ZDFinfo und Phoenix. Diese drei könnten fusionieren.
Martin Zinke & Catarina Körber Sehr geehrte Damen und Herren,



unsere Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag finden Sie als pdf. angehängt.

Vielen Dank für Ihre Arbeit!



Mit freundlichen Grüßen

Martin Zinke & Catarina Körber
1 Martin Zinke & Catarina Körber 

 
An die Rundfunkkom mission  der Länder 
und die 
Teilnehmer*innen der Ministerpräsidentenkonferenz 
 
 
 
11.10.2024 
Stellungnahme zum Entwurf 
„Staatsvertrag zur Reform des öffentlich -rech tlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ 
vom 26.09.2024 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
„Die Mäuler auf! 
(…) Bleiben gestern, morgen, heute 
kleine Leute! kleine Leute!“ 
Kurt Tucholsky, 1930 
 
Diesen Auszug aus Kurt Tucholskys Gedicht „Die Mäuler auf!“ von 1930 stellen wir unserer Stellungnahme
voran. Gerade werden wieder vermehrt die Mäuler aufgerissen. Kurt Tucholsky schrieb sein Gedicht in ei -
ner Zeit, die unserer heutigen Zeit  in erschreckender Weise ähnlich ist . Und er beschreibt in diesem Ge -
dicht die tieferen Gründe für die drei Jahre später folgende „Gleichschaltung“ der an die Macht gekom -
menen Nationalsozialisten. Es war  damals sehr wohl absehbar was geschehen wird. Zumindest für die
Menschen, die hinschauen wollten. 
Mit dem Entwurf Ihres Reformstaa tsvertrages vom 26.09.2024 bekunden Sie unserer Meinung n ach ihren
Willen zum Wegschauen aus folgenden Gründen: 
1. Bildung eines Medienrates (§26b  MStV )
Berufung von Sachverständigen in den neu zu bildenden Medienrat durch Regierungschef*i nnen. 
Eine bisher au sgeschlossene politische Lenkung ist nun möglich. Der bisherige Grundsatz der gesell -
schaftlichen Repräsentanz wird aufgeweicht und die „Politikferne“  des ÖRR ist somit nicht mehr
gegeben. 
2. Mehrfachstrukturen 
Die Vermeidung von Mehrfachstrukturen hört sich  zuerst einmal wunderbar an. Aber bei genauerem
Hinsehen sind die „Mehrfachstrukturen“ nur ein Zaubertrick, der sich gegen Vielfalt und die Mündig -
keit der von Ihnen so genannten „Zielgruppen“ richtet. Was wissen Sie wirklich über Ihre „Zielgrup -
pen“? Und warum ist es so wichtig die Menschen in  solche Gruppen einzuteilen? Sind  die Vielfalt der
Gesellschaft , und der gewünschte Diskurs innerhalb der Gesellschaft , nicht allein dadurch schon un -
möglich , dass Menschen in Gruppen eingeteilt werden ? 
Und ebenso er geht es den einzelnen Programmen i n Ihrer  angestrebten Reform . Dies möchten wir an 2 dem Beispiel  der Fusionierung von Arte und 3sat verdeutlichen. Es gilt aber im Grunde genauso für
die Verschmelzung der Info - und Bildungskanäle  usw. :
Fehlt Ihnen wirklich d er Weit - bzw. Einblick, um zu erkennen in wie weit  sich Arte und 3sat unter -
scheiden und nicht in einem einzigen Programm vereinbar sind? Das eine ist ein Europäischer Kultur -
kanal, der per Staatsvertrag (zum Glück!) gegründet wurde. Das andere ist ein Kan al, der über die EU -
Grenzen hinaus die drei deutschsprachigen Länder vereint, die in der Geschichte nicht minder schwie -
rige Phasen miteinander erlebt haben wie Frankreich und Deutschland. Es war vor 40 Jahren ein
großes, hoffnungsvolles Projekt 3 sat aus d er Taufe  zu heben. E s hat sich über vier Jahrzehnte bewährt
und nichts von seiner Präsenz und Aktualität eingebüßt. Kein anderer Sender verbindet drei Länder so
direkt und auf eine demokratische Weise. Dieses Profil würden sie bei einer Fusion mit Arte unw ie-
derbringlich zerstören. Gestern berichtet e „nano“ darüber, dass der WWF gemeldet  hat, dass ¾ der
Arten unseres Planten bereits ausgestorben sind. Auch sie, u nwiederbringlich verloren . Und mit den
Arten verschwindet ebenso  die Möglichkeit von der Vielfal t der Natur zu lernen, und z.B. neue Medi -
kamente zu entwickeln. Sie sind gerade dabei  die Medienvielfalt ebenso auszurotten , wie wir alle die
natürliche Diversität unseres Planten  zunichtemachen . Und das in einer Zeit in der gerade diese Di -
versität e in wichtiges M ittel gegen den Extremismus ist! 
Und um es ganz platt zu sagen: Wenn Arte und 3sat zusammengelegt werden können, dann könnten
auch das erste und das zweite deutsche Fernsehen zusammengeworfen werden. Nur noch ein Kanal
mit ständigen Wiederholung en, oberflächlicher Information und platter Unterhaltung. 
Ein Beispiel: 
In den Sendungen „heute “ und „Tagesschau “ wurde in der letzten Woche vom gestiegenen Butter -
preis berichtet. Es gäbe weniger Bauern und der Fettgehalt in der Milch sei gesunken, laute te die Er -
klärung für die gestiegenen Preise. L eider wurde am Ende des Beitrags der „Tagesschau“ auch noch
lakonisch darauf aufmerksam gemacht, dass die Bauern dabei die „Gewinner“ seien. Die Hintergrün -
de, nämlich den Klimawandel, der das Futter verknappt , die Futterqualität sinken lässt (z.B. keine op -
timalen Erntezeitpunkte mehr usw.)  was wiederum  zu niedrigeren Fettgehalten in der Milch (und da -
mit zu weniger Butter)  führt , wurde nicht erwähnt. Und auch nicht, dass die Agrarpolitik des „wachse
oder weic he“ des letzten halben Jahrhunderts natürlich ein Bauernsterben nach sich gezogen hat.
Statt die Sozialisierung der Umweltkosten, wie wir sie schon viel zu lange betreiben, als „Gewinn“ der
Bauern auszulegen, sollten die wahren Hintergründe  benannt werden.  So etwas erfährt man nicht auf
dem Mainstream von ARD und ZDF. Und auch nicht auf Arte! Dafür sind 3sat und Phoenix zuständig. 
Durch die Zusammenlegung der Info - und Bildungs -, bzw. Kultursender würden die Hintergründe im -
mer weniger dargelegt. Immer meh r Mainstream, immer mehr Gleichschaltung werden den Men -
schen zugemutet. Welche Meinung haben Sie von Ihren „Zielgruppen“, die doch eigentlich neugierige
Einzelwesen sind und die etwas lernen wollen, statt mit Plattitüden bzw. platten, leicht angeheizten
Inhalten abgespeist zu werden!  Dem sowieso schon entstandenen Imageschaden der ÖRR, wie er in
weiten Teilen der Bevölkerung leider diskutiert wird, wird durch die geplante Zusammenlegung ein
Bärendienst erwiesen. Am Ende schaffen Sie sich selbst ab. 
3. „Innova tionsverpflichtung  und Gesellschaftsdialog “ (§26a  MStV )
Dieser postulierte Grundsatz wird durch die lediglich 14tägige Frist für eine Stellungnahme zum Re -
formstaatsvertrag nicht erfüllt. Diese Frist ist zu kurz, um einen wirklichen Gesellschaftsdialog zu
fördern. Er scheint vielmehr unerwünscht  zu sein. Die viel zu kurze Möglichkeit Stellung zu nehmen
soll vermutlich  als Flagg e dienen, die nur sehr kurz gehisst wird, um der Form zu entsprechen , die
man nach außen hin wahren  möchte . Inhaltlich wird die Inno vationsverpflichtung und der Anspruch
eines  Gesellschaftsdialog s in keiner Weise erfüllt . 
Und auch der „Barrierefreiheit“ wird mit solch einer kurzen Frist nicht entsprochen. Sowohl chronisch
als auch akut erkrankte Menschen können sich in 14 Tagen  nicht am Gesellschaftsdialog beteiligen, 3 da sie andere Zeit - und Kräftespannen benötigen als Gesunde. Ganz zu schweigen von an Demenz er -
krankten Menschen, die zu einem großen Teil und vor allem von der Stundenzahl her, die größte
„Zielgruppe “ der ÖRR sind! Wer gibt ihnen eine Stimme, die gehört wird? 
Die „Innovation“, wie sie durch zunehmende Online -Angebote vorangetrieben wird, und die schluss -
endlich in einigen Sparten eines Tages die analogen / linearen Programmangebote ersetzen sollen ,
entsprechen weder der  Innovationsverpflichtung noch dem Gesellschaftsdialog. Sie werden in letzter
Konsequenz die Bildung individueller „Blasen“ fördern, da keine zufällig  und spontan  im Programm
entdeckbaren Inhalte mehr angeboten werden. Das wird eine Einschränkung von Vielf alt und damit
von „Neugier auf…“ nach sich ziehen, die für eine Gesellschaft fatale Folgen hat. Online Angebote
sind sich lediglich selbst verstärkende Angebote, die den Auftrag der ÖRR, wie er in §26, Abs.1 MStV
formuliert wird, komplett widerspricht. Sie  verhindern den gesellschaftlichen Diskurs  über die indivi -
duellen „Blasen“ hinweg und sind ein echter „Demokratiekiller“, wie ihn sich die AfD nur wünschen
kann. 
4. „Verbot der Presseähnlichkeit“ 
Ein wunderbares Feigenblatt, wenn es darum geht die Vielfalt i mmer weiter einzuschränken! Und in
Zeiten , in denen Texte außerhalb der ÖRR -Strukturen im Netzt frei kursieren , eine echte Farce. 
Aber es passt in das Gesamtbild. Denn es ist doch nur die konsequente Fortsetzung einer bereits
lange laufenden Veränderung  im ÖRR , die wiederum die Zuschauer und Hörer, die Vielfalt wünschen ,
ins Internet  vergrault. Was aber eigentlich ein echter Trugschluss ist! 
Ein Beispiel: 
Im Kultursender SWR2 gab es bis vor wenigen Jahren den „Manuskriptdienst“. Eine wunderbare Ein -
richtun g, die leicht und schnell half Informationen aus Rundfunkbeiträgen nachzulesen. Dies war vor
allem hilfreich, wenn man die Wortbeiträge nicht gut ve rstehen , oder Einzelnamen nicht so schnell
mitschreiben konnte. Ein echter Hörer -Service, den kein Podcast e rsetzen kann, denn die ganze Sen -
dung nochmal anzuhören dauert viel länger als das Manuskript schnell quer zu lesen.  Außerdem kon -
nte man sich die Sendung ausdrucken oder speichern und dann jederzeit wieder zu Rate ziehen. All
dies ist nicht mehr möglich. Man wird unmündig an den Tropf gehängt. Und nicht nur dadurch leidet
das Interesse an den Beiträgen. Auch die ständigen Wiederholungen von Sendungen lässt das Interes -
se sinken. Da kommt nichts Neues mehr ! Und wenn nun Beiträge nur no ch 14 Tage online verf ügbar
sein sollen , werden auch die letzten Tapferen abspringen, weil es einfach zu beliebig geworden ist.
Nachhal tige Mediennutzung schei nt nicht erwünscht zu s ein. Bildung sowieso nicht. K önnen S ie sich
denn etwas Gehörtes länger als zwei  Tage  merken? Auch hier befürchten wir, dass Ihre entworfenen
Veränderungen am Ende zum Kehraus führen werden. Die Radiosender werden mit diesen Veränder -
ungen, die Sie jetzt einleiten wollen, wie von selbst aus der Medienlandschaft verschwinden und so-
mit keine Kosten meh r verursachen. Die entstandenen Lücken werden von radikalen Ansichten je -
glicher Färbung sicher schnell gefüllt. 
5. Kosten 
Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages liegt durch die Inflationssprünge der letzten Jahre eigentlich
auf der Hand. Gleichzeitig ist die An gst vor dem Unmut der „Kleinen Leute“ durch eine neuerliche
Erhöhung verständlich . Nicht verstehen wir, dass die Programmvielfalt in einer nie dagewesenen
Form beschnitten werden soll, was ja ebenfalls den Unmut der Bevölkerung nach sich zieht. Man den -
ke nur an alle Fußballfans, di e sicher weniger Fußball im ÖRR zu sehen bekommen werden. Von den
Einschnitten für die  Menschen, die sich kulturell und politisch informieren und bilden wollen ganz zu
schweigen!  Und dazu kommt das Gefühl nichts dagegen tun zu kö nnen, ausgeliefert zu sein. Vor
vollendete Tatsachen gestellt zu werden, von denen „da oben“. Die Verbindung zur zu kurzen Frist
muss nicht noch einmal erwähnt werden (siehe Punkt 4.) 
Was aber den größten Unmut hervorrufen könnte (so es bis zu den kleinen  Leuten durchdringt), ist 4 die zusätzliche Schaffung des Medienrates und der Direktorien für ZDF und DLF. Für diese neu ge -
schaffenen Organe, die  wie oben bereits für den Medienrat beschrieben , nicht mehr de m Grundsatz
der „Politikferne“ entsprechen, entsteh en horrende Personalkosten, sowie strukturelle Kosten. Wie
ist es vermittelbar, dass der bürokratische „Wasserkopf“ sich auf Kosten des Kernauftrags der ÖRR 
weiter aufbläht ? Dafür ist also Geld da? Der  Kernauftrag wird  mit Füßen getreten . Das ist alles. Un d
dieser Kernauftrag wurde schließlich  aus gutem Grund nach dem zweiten Weltkrieg in dieser Weise
formuliert!  Auf Grund solcher Fehlentwicklungen , wie Sie sie jetzt beschließen wollen,  werden in der
Zukunft weitere  Entscheidungen gegen diesen  Auftrag mögli ch, und die letztendliche Auflö sung der
ursprünglichen Absicht ist absehbar. Sie öffnen den Populisten aller Richtungen  Tür und Tor! Das ist
unverantwortlich! 
Wir sind von der Idee des ÖRR als, so gut es eben geht, unabhängiges Organ gegen Staatswil lkür und Po -
pulismus überzeugt. Es sind seit der Gründung des ÖRR schon ziemlich viele der ursprünglichen Über zeu-
gungen auf dem Weg verloren gegangen. Selbstverständlich bleibt das nicht aus. Aber die nun geplan ten
Veränderungen können eine Selbstzerstöru ng nach sich ziehen. Wir bitten Sie dringend alle Argumen te
gegen Ihre geplanten Änderungen , die bei Ihnen eintreffen,  wirklich eingehend unter dem Gesichts punkt
zu prüfen, eine Wiederholung unsere Geschichte zu verhindern! 
Natürlich sind wir uns bewusst , dass der ÖRR heute ungefähr den gleichen Stellenwert unter der jüngeren
Bevölkerung hat, wie ihn Flugblätter vor rund 100 Jahren hatten. Und trotzdem wäre unsere Welt viel är -
mer, wenn es die Flugblätter der „Weißen Rose“ nicht gegeben hätte. Und wer wei ß, vielleicht schaffen
Sie es ja mit einer wirklichen Reform „gegen Rechts“ heute mehr zu bewirken, als es der „Weißen Rose“
damals möglich war. Die Geschichte wird sicher eines Tages ihre Noten verteilen. Wir wünschen Ihnen
und den unermüdlichen Mitarbeit er*innen des ÖRR die Versetzung in die nächste Klasse! 
Um zum Anfang zurückzukommen hier ein weiterer Auszug aus einem Gedicht von Kurt Tucholsky, das
wir ein wenig für unsere Zeit verändert haben (Veränderungen sind kursiv gedruckt): 
„50% Bürgerkrieg 
(…) ein Faschismus mit TickTock , ein Orban als EU -Rats -Präsident …
wenn ihr gut genug seid für das AfD -Spalier -:
 dann erinnert euch voll Dankbarkeit für den Gleichschaltungsakt 
 an jene, die das erst möglich gemacht. 
 An manchen Innenmister. Und ein Bureaugesi cht
  es ging nun mal nicht anders. 
   Sie konnten es nicht.“ 
      Kurt Tucholsky, 1930 
Wir bedanken uns für die Möglichkeit zur Stellungnahme und Ihre Zeit sie zu lesen. 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Martin Zinke & Catarina Körber  
Martina Im 21. Jahrhundert die online-nachrichten zu verzögern ist mehr als rückschrittlich. Wenn man schon Geld sparen möchte, dann kann man ein paar regionale Fernsehsender einstampfen. Das lineare Fernsehen ist ohnehin am sterben. Ich bevorzuge es Nachrichten im Internet zu lesen.
Martina Finnemann Das Programm des BR deckt in seiner aktuellen Form so viele wunderbare Sparten ab und erreicht so viele unterschiedliche Menschen, dass es eine Schande wäre, diese Interessen unbedient zu lassen!
Martina Frankenfeld Bitte lassen Sie es nicht soweit kommen, dass nun auch einer der letzten bildende Inhalte vermittelnde Sender eingestellt wird.

Gerade in der aktuellen Zeit bedarf es lehrreicher und wertevermittelnder Programme - seien es Berichte aus Kultur, über Reisen u. a.

Als Großmama eines kleinen Zwillingspaares mache ich mir sehr viele Gedanken

darüber, wie mein Bildungsanspruch in Zukunft bei unserer jungen Generation abgedeckt sein wird. U. a. sicher nicht durch Progamme wie RTL, RTL2 usw. usw.

Bitte vermeiden Sie das AUS von 3sat!!!!!!!!!!!!!!!!
Martina Guder Sehr geehrte Damen und Herren,



ich würde mir wünschen, dass es in dem Öffentlich - rechtlichen Fernsehen mehr Bildungsfernsehen für Kinder und Jugendliche geben muss. Unser Schulsystem ist überlastet. Die Eltern können viele Schulprobleme nicht auffangen, weil sie im Arbeitsleben gefordert sind oder aus anderen Länder kommen. Das Fernsehen kann Schule nicht ersetzen. Es könnte helfen Kinder und Jugendliche zu motivieren Lesen, Schreiben, Rechnen und Sprachen zu lernen, oder sich für Naturwissenschaften zu interessieren.

Ich wohne in Neukölln und denke, dass von unseren Gebühren auch Geld dafür ausgegeben werden muss um die Familien zu unterstützen.





Mit freundlichen Grüßen

M. Guder
Martina Hiller von Gaertringen Sehr geehrte Damen und Herren



Bitte nicht 3sat, zdf Info und Tagesschau 24 und Phoenix etc. , bitte keinen dieser Sender zusammenlegen mit anderen, das bedeutet für mich, dass wichtige Kultur- Programme und Sendungen verschwinden, die ich schätze und täglich konsumiere. Dramatisch ausgedrückt: die afd steht vor den Türen und möchte die öffentlich-rechtlichen abschaffen, die ARD und das ZDF drohen, sich selber abzuschaffen. So weit ich weiss, wird arte auch nur aus dem frz. Staatshaushalt finanziert, falls Le Pen an die Macht kommen sollte, wäre auch diese Finanzierung nicht mehr sicher. Was dann? Bitte erhalten Sie die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Programme, wir brauchen Sie mehr denn je, gerade in diesen schwierigen Zeiten.
Martina Kausch Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,

sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat darf nicht aus der öffentlich-rechtlichen Senderliste gestrichen werden. Gerade Sender wie 3Sat, ARD-Alpha und ARTE tragen massiv dazu bei, den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu erfüllen. Beiträge über Kultur (Kunst, Musik, Theater usw.) wie auch zu wissenschaftlichen Themen sind in ARD und ZDF so gut wie kaum noch vertreten. Diese Sendungen finde ich auf 3Sat und ARD-Alpha.



Und gerade die o.g. Sender füllen diese Lücke. Besonders hervorzuheben sind Sendungen wie NANO und Kulturzeit, aber auch die Nachrichtensendungen ZiB und 10vor10, die dem Zuschauer ermöglichen, die Sicht auf politische und gesellschaftliche Geschehnisse aus einer anderen nationalen Perspektive zu erfahren.



Die von 3Sat präsentierten Features heben sich wohlwollend von den Sport- und Quizsendungen von ARD und ZDF ab. Und gerade im Bereich "Sportberichterstattung" täte ein "etwas weniger" im Bereich "Fußball" ganz gut. Hier besteht sicherlich ein großes Einsparpotential. Es sei denn, man ist nur noch an "Brot und Spiele" interessiert und nicht mehr an der Bildung und Information der BürgerInnen. Dann würde die Streichung des Senders 3Sat Sinn ergeben.



Ich bitte Sie, die kulturellen Sender 3Sat, ARD-Alpha und ARTE nicht zu streichen und auch nicht in ihrer Güte und Qualität einzuschränken. Bitte setzen Sie sich dafür in der Rundfunkkommission ein.



Mit freundlichen Grüßen

Martina Kausch
Martina Keller Sender wie 3sat oder arte sollten auf keinen Fall gestrichen werden, weil sie Platz für qualitativ hochwertige Sendungen haben. Wer ersetzt Sendungen wie den "Museumscheck" auf 3sat oder wie die aktuellen Reportagen auf arte?
Martina Kellner Guten Tag, ich möchte die Möglichkeit nutzen und zu der Neugestaltung des ÖRR meine Meinung kundtun: es ist unverständlich und m. E. unverantwortlich das geplante Vorhaben umzusetzen. Wenn erst online publiziert werden darf, was im Fernsehen oder Radio ausgestrahlt wurde, haben wir eine verzögerte Informationsflut. In der heutigen Zeit - und das ist ein Benefit der heutigen Zeit! - muss das nicht sein. Ebenso sollte man an Menschen denken, die aufgrund Einschränkungen weder Fernsehen schauen noch Radio hören. Ich bin auf die textliche Berichterstattung angewiesen und möchte nicht als „Zweite-Klasse-Informationsempfänger“ gelten.
Martina Maier Sehr geehrte Damen und Herren,



das Zusammenstreichen etlicher Programme, insbesondere europäisch ausgerichteter wie 3Sat, empfinde ich als unfassbaren und fatalen Vorgang.

Es entspricht m. E. dem Vorgehen rechtsnationaler und diktatorischer Regimes und dem Vorhaben beispielsweise der AFD, kritische Medien möglichst weitgehend abzuschaffen.

Kulturelle Vielfalt und Heterogenität bleiben damit auf der Strecke.

Das Fernsehprogramm hat sich sowieso schon weitgehend der Yellow Press angebiedert.

Wenn wir jetzt auch noch die öffentlich-rechtlichen Programme zusammenstreichen, bedeutet das eine weitere Verarmung der Medienlandschaft und damit der Kultur und Meinungsvielfalt.



Geben Sie bitte dieses Vorhaben auf!

Mit freundlichen Grüßen

Martin Maier
Martina Mainusch-thomin Anmerkungen zur geplanten Reform des ÖRR:

1 . Die Beschränkung von online-texten halte ich für absolut kontraproduktiv und sie gefährdet den versorgungsauftrag der Sender. Die Aktualität der Informationen kann nicht gewahrt werden, wenn sie z.b.erst einen halben Tag später online veröffentlicht werden. Das will dann sowieso keiner mehr lesen weil es nicht mehr aktuell ist. So wird die online Berichterstattung der ÖRR kaputtgemachen.

2. Viele jüngere Leute lesen nur online Berichterstattung und sehen/hören keine klassischen Nachrichtenmedien. Diese wichtige Zielgruppe würde nicht mehr erreicht werden wenn die Nachrichten verspätet oder gar nicht online erscheinen.

3. Zusätzliche Hintergrundinformationen werden aus Zeitgründen in Radio oder Fernsehen gar nicht gesendet müssten nach der neuen Regelung also auch online wegfallen. DaS wäre fatal, da gerade diese zusätzlichen Informationen wichtig sind für die Meinungsbildung mündiger Bürger.

Aus diesen Gründen bin ich gegen diese geplanten Änderungen im reformstaatsvertrag, ich halte sie für einen verstoß gegen den gesetzlichen Auftrag und eine grobe Vernachlässigung des Informationsbedürfnisses der Bürger und damit BeitraGszahler.
Martina Metzner Journalistin für Design und Architektur liebe Rundfunkkommission der Länder



ich halte es sehr bedenklich, dass Sie beim ÖRR sparen wollen - der ÖRR ist eine Säule der Demokratie und der Kultur in Deutschland - in keinem Land kenne ich so eine Vielfalt - der ÖRR ist wichtig für den Dialog, für Frieden, Freiheit und das Miteinander - die Einsparungen werden harte Einschnitte sein und Auswirkungen auf die Kultur und Gesellschaft hier in Deutschland haben



insbesondere das Zusammenlegen Teile von 3Sat und arte finde ich bedenklich - 3Sat widmet sich der DACH Region mit vielen Dokus, arte ist der deutsch-französischen Verbindung mit europäischer Perspektive und einem breiten arthouse Filmangebot gewidmet



wir brauchen mehr Kultur nicht weniger - wir brauchen den ÖRR so wie er ist



viele Grüße -



Martina Metzner
Martina Mohr Der Wissenschaftsjournalismus, der in 3Sat geleistet wird ist eine enorm wichtige unabhängige Informationsquelle im Gegensatz zu den allgegenwärtigen Fakenews, die im Netz und auf social media Plattformen herumgeistern.
Martina Müller Hiermit protestiere ich gegen den Reformstaatsvertrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der die Sender 3Sat und Arte in ihren souveränen und autonomen Senderstrukturen abschaffen soll.

Ich plädiere dafür, dass die beiden Bildungssender 3sat und Arte unbedingt erhalten bleiben.

Da es sich um öffentlich-rechtliche Belange handelt, möchte ich dahin wirken, dass die Entscheidung vertagt wird und die bürgerlichen Meinungsbildungsrechte gewahrt werden, indem zunächst Informationen und öffentliche Anhörungen stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Müller
Martina Müller Onlinenachrichten erst nach Veröffentlichung im Radio und/oder TV? Wer kommt denn auf sowas? Wenn ich mich tagsüber während meiner Arbeitszeit informieren möchte, dann geht das nur über die entsprechenden Apps der Sender.
Martina Müller Wie man auf die Idee kommen kann, Programme wie Arte und 3Sat zusammenzulegen, die immerhin noch ein kleines bisschen Bildungsauftrag erfüllen, ist mir schlicht schleierhaft.
Martina Paar Regionalsender (TV und Radio) optimieren, Angebot verschlanken. Dadurch Kosten reduzieren. Keine neuen Sender zulassen. Neue der letzten zehn Jahre überprüfen. Je nach Einschaltquote absetzen.

Teure Sportübertragungen vermeiden.
Martina Paulat Die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender im Hörfunk und Fernsehen mit ihrer Vielfalt sind für mich ein großer Reichtum, den wir in Deutschland haben. Diese Angebote nutze ich reichlich.

Die Bestrebungen, diese Vielfalt zu reduzieren, erschrecken mich. V.a. mein Lieblingssender 3sat mit den für mich sehr wertvollen Sendungen wie z.B. Kulturzeit, Wissen hoch 2, nano, NZZ soll in Arte aufgehen.

Die Vielfalt , die die öffentlich- rechtlichen Sender geschaffen haben, muss bewahrt werden. Dafür sollen sich alle Bundesländer einsetzen. Danke !
Martina Petzold Die Sender müssen in ihrer Vielfalt dringend erhalten bleiben, insbesondere ARTE und 3sat
Martina Richter Aus meiner Sicht wäre es ein enormer Verlust, Arte und 3Sat durch "Zusammenführung" zu reduzieren. Beide Sender sind ebenso wie Phönix in ihrer Bandbreite unverzichtbar, inhaltlich unterschiedlich und qualitativ enorm wichtig. Alle drei Sender sollten eher erweitert und noch mehr gefördert werden, statt auch nur auf einen zu verzichten oder durch - pardon, willkürlich anmutende - Zusammenschlüsse zu schwächen. Hoffentlich werden vor Beschlussfassung noch viele Verbraucher und Fachleute gehört.
Martina Rosentreter Die Wissenschaftssendungen in 3 Sat finde ich UNENTBEHRLICH für Bildung und Aufklärung zu den komplexen Themen unserer Zeit. Das kann eine Zusammenlegung mit arte niemals leisten.

Ich möchte sehr für den ERHALT VON 3SAT EINTRETEN!!
Martina Schöbinger Die interessanten Programmeangebote sollen gemäß diesen Entwurfes reduziert werden?!

3-Sat und arte sind bisher in jeder Hinsicht eigenständige Programme, die ich auf keinen Fall missen möchte!

Dasselbe gilt für die genannten Spartenkanäle mit den Schwerpunkten Information, Bildung und Dokumentation!



Mit freundlichen Grüßen

Martina Schöbinger
Martina Sirch Nein zur Zusammenlegung von 3 sat und arte!!!!



Als rundfunkbeitragspflichtige Bürgerin lehne ich die geplante Zusammenlegung DER Sender, die für freie, gründlich recherchierte und allumfassende Informationen stehen, strikt ab.



Die Vielfalt und die Besonderheit BEIDER Anstalten muss gewährleistet bleiben!



Mit freundlichen Grüßen

Martina S.
Martina Spriestersbach Die geplante Auflösung des Kultur-und Wissenschaftssenders 3sat bzw. die teilweise oder komplette Überführung ins arte-Programm halte ich für eine fatale Fehlentscheidung.

Gerade in Zeiten, in denen rechtsradikale Parteiein an die Macht und in die Parlamente streben, ist es wichtig die Demokratie zu stärken und damit auch Bildung und Befähigung zur Demokratie. 3sat leistet mit seinen Programmschwerpunkten Kultur und Wissenschaft einen wichtigen Beitrag zur Bildung in Deutschland und damit zur Meinungsbildung, zur wissenschaftlichen Allgemeinbildung, zum Gesellschafts- und Kulturwissen, zum inter-kulturellen Verständnis und damit zur Identität in einem Land, das die Werte Freiheit, gesellschaftliche Verantwortung und Humanität gegen Barbarei, Geschichtsfälschung und Manipulation in immer stärkerem Maß verteidigen muss.



Ich bitte Sie hiermit aufs Eindringlichste, von diesem Plan abzusehen.



Mit freundlichen Grüßen,

Martina Spriestersbach, Redakteurin
Martina Strahl Ich bin entsetzt, dass Sie die Sender 3Sat und Arte zusammen legen wollen. 3Sat ist kein reiner Kultursender, sondern hat sehr viele mehr zu bieten. Das Nachrichtenangebot, Filmangebot, Reiseberichte. Es gibt nur noch sehr wenige informative Sender, Bildungssender und Sender, wo es sich überhaupt noch lohnt ein Gerät zu besitzen. So lange es 3Sat und Arte noch gibt, behalten wir unseren Fernseher, heißt es bei uns. Das sollte auch so bleiben!

Nur noch Sozial Media Kanäle, Fast Food Fernsehen, Wiederholungen, dann sagen wir dem Fernseher Ade.
Martina Vrabek Erhalt von 3sat



Fortführung der besten TV Formate im Bereich Wissenschaft und Kultur

nano

Kulturzeit



Übertragung von Theateraufführungen, Hintergrundberichte



Zugang zu Qualitätsjournalismus wie der ZIB2.



Mein Mann und ich schätzen 3sat sehr und sehen gerade hier eine gute Verwendung der Gebühren!



Generell vermissen wir gute Filme zum Alltagsleben. Leider läuft stattdessen täglich irgendein Krimi. Auch der Klassiker Tatort ist überrepräsentiert.
Martina Wacker Die Zusammenlegung und damit Reduzierung der Spartenkanäle ist genau der falsche Weg!

In Zeiten zunehmender nationalistischer und europakritischer Bewegungen und Parteien brauchen wir gerade diese Programme dringender den je.

Statt dessen könnten einige Regionale Programme zusammengelegt werden, da kommt nämlich ganz oft exakt das identische Programm zur gleichen Zeit!
Marttin Moser Sehr geehrte Damen und Herren,

In Zeiten in denen, oft rechte, demokratiefeindliche Kräfte Hetze gegen internationale Zusammenarbeit, sowie gegen die Freiheit der Forschung und Kultur betreiben sollte der öffentliche Rundfunk als Korrektive gestärkt und ausgebaut werden und nicht geschwächt und verkleinert werden. Auch will ich nicht dass sich scheinbar sehr rechts stehende Milliardäre (Elon Musk ist bekennender Trump Anhänger) Meinungsmacht kaufen können und es dubiosen und radikalen Kräften ermöglichen den öffentlichen Diskurs zu vergiften.

Insbesondere Sender die über kulturelle Entwicklungen und Events berichten und die deutsch-französische Freundschaft fördern werden dringend gebraucht.

Ähnliches gilt für 3-Sat der einerseits die Beziehungen der Länder Schweiz, Österreich, Deutschland fördern und u. A. mit ihrer ausgezeichneten Sendung NANO Wissenschaft und Technik allgemeinverständlich darstellen und für diesen, für eine Exportnation wie die unsere, doch sehr wichtigen Bereich, Interesse und Begeisterung wecken und Verschwörungstheorien Entgegentreten.

In der Hoffnung mit dazu beizutragen, dass solche schwere Fehler wie sie als Vorschlag wohl auf dem Tisch liegen, zu vermeiden verbleibt Martin Moser
Martun Seufert Sehr geehrte Damen und Herren,

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation (Rechtsruck,AFD,...) halte ich es für bedenklich und auch falsch, die Vielfalt des Qualitätsjournalismus durch die geplante zusammenlegung von 3 Sat und Arte zu reduzieren. Ich bitte darum, diese Entscheidung zu überdenken.

Gruß

Martin Seufert
Marvin Ehringer Die vorgeschlagene Einstellung von 3sat und weiterer Sender halte ich für einen schweren Fehler. Hier wird der Rotstift an der falschen Stelle angesetzt. Es darf nicht sein, dass Kultur, Kunst und Dokumentationen im ÖRR weiter eingeschränkt werden. Hierbei handelt es sich um ein wichtige Informations- und Bildungsangebot, welches unserer Gesellschaft einen deutlichen Mehrwert bringt. Daher sollte es nicht nur daran gemessen werden, ob es mehr oder weniger Zuschauer als der Tatort hat.



Anstatt ziellos Sender zu streichen, sollte darüber nachgedacht werden, wie die internen Strukturen verbessert und effizienter gestaltet werden können. Und eine Anpassung des Rundfunkbeitrages an die Inflation sollte Standard sein. Ansonsten wird das Budget einfach jedes Jahr kleiner, da anscheinend kein Politiker sich mit solch einer Entscheidung möglicherweise unbeliebt machen will. Auch wenn es sich nur um wenige Cent pro Monat pro Haushalt handelt.
Marvin Mendel Liebe Rundfunkkommission,



als Mensch, der auch in seiner Freizeit viel in den Sozialen Netzwerken und auf Webseiten unterwegs ist und fast ausschließlich von dort Nachrichten bezieht, warne ich eindringlich vor den geplanten Maßnahmen, insbesondere im Bereich Texte Online. Wir erleben schon jetzt einen massiven Rückgang lokaljournalistischer Erzeugnisse, was zu einer Schwächung der demokratischen Gesellschaft führt. Mit dem fehlen lokaler Medien müsste der ÖRR dort noch stärker reingehen und Menschen mit schnellen und gesicherten Informationen aus ihrer Umgebung versorgen. Sollte der Reformstaatsvertrag so durchgehen, wäre das nicht mehr möglich, ganz im Gegenteil: Aufgrund der "Presseähnlichkeit", die es in den Regionen jedoch de facto nicht mehr gibt, dürften quasi keine aktuellen Informationen mehr auf die News-Seiten des ÖRR gestellt werden. Dies würde noch weiter Tür und Tor öffnen für gezielte Desinformation, wie wir sie auf TikTok, YouTube und Co. zB aus Russland gesteuert sehen, Facebook-Gruppen würden zur einzigen Informationsquelle und das Vertrauen in den Staat und politische Vertreter würde weiter sinken.



Ich bitte Sie, diese fehlgehenden Pläne bzgl. Presseähnlichkeit und Eindämmung des Textangebots noch mal zu überdenken und dabei die aktuellen Gefahren, denen sich unsere Demokratie ausgesetzt sieht, zu beachten.



Beste Grüße



Marvin Mendel.
Maryse Heymann keine Verbesserungsvorschläge - nur Streichnungen und Einsparungen!

Deprimierend!

Kultur-Natur-Reportagen - wissenschaftliche oder politische Sendungen "runtergefahren" -

Service-Sendungen in Zukunft Fehlanzeige.



Ohne Vielfseitigkeit bietet der Rundfunkrat keine Verbesserung, sondern ein verärmtes Programm.



Rundfunk und Fernseherzuschauer - bzw. Beitragszahler sollten weiterhin ein vielseitiges Programm zur

Auswahl haben.

Deshalb meine Bitte die Vielseitigkeit der Programme und die Wahl der Programme zu bewahren.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Maryse Heymann
Masoner Alexander Bitte integrieren Sie den 3Sat-Sender nicht in irgend einem anderen Sender, keinesfalls sollten Sie diesen Sender "abdrehen". Dies wäre ein fataler Fehler und ein Verlust für die Fernsehlandschaft, die ohnehin schon zum großen Teil dahinsiecht und nur mehr in wenigen Einzelfällen fundierten Informationsgehalt hat.



Ich bin mir sicher, dass viele Seherinnen und Seher dieses Senders auch bereit wären, einen finanziellen Beitrag zu leisten.



Schöne Grüße,



Alexander Masoner

Österreich
Mathias Barthelmes Die kulturelle Vielfalt gehört zu den wichtigsten Errungenschaften unseres Landes. Dazu gehören auch Fernsehsender, die dem rein kommerziell ausgerichteten Privatsendern mit fast ausschließlich der seichten Unterhaltung dienen, etwas entgegenzusetzen haben.



Mit den beiden Sendern 3sat (deutschsprachige über Ländergrenzen hinweg) und ARTE (eher europäisch ausgerichtet), haben wir zwei Sender die abseits des Mainstreams eine wichtige Stimme für Kultur und Kulturschaffende sind. Beide müssen in vollem Umfsng erhalten werden.
Mathias Bickel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit wenig Amüsement, eher mit einer Prise Verzweiflung habe ich zur Kenntnis genommen, dass ARTE und 3sat zusammengelegt und rationalisiert werden sollen. Offenbar sind zwei der letzten Sender, die tatsächlich den Kultur- und Bildungsauftrag ernst nehmen, zu anspruchsvoll geworden – und das in einem Meer von öffentlich-rechtlichen Dauerabfüllungen. Währenddessen werden weiterhin Spartenkanäle und Radiosender wie Unkraut aus dem Boden gestampft, die offenbar nur dafür da sind, um auch noch die letzten Restplätze im Sendebetrieb mit fragwürdigen Formaten zu füllen.



Ein Blick ins Vor- und Nachmittagsprogramm vieler Dritter lässt einen unweigerlich fragen, ob „Leopard, Seebär & Co.“ oder „Verrückt nach Meer“ wirklich das Beste sind, was man sich für den Bildungsauftrag ausgedacht hat. Formate wie „Brisant“ sind dabei vermutlich noch nicht einmal die Spitze des Bedeutungs­losigkeits-Eisbergs. Aber ja, lasst uns ARTE und 3sat opfern, damit wir den 150. Spartenkanal eröffnen können, den genau niemand vermisst, oder den 200. Radiosender, den selbst das Standby-Radio überspringt.



Vielleicht wäre es an der Zeit, mal das Füllprogramm zu rationalisieren, anstatt den kulturellen Kern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu kastrieren?



Ich fordere Sie auf, dieses ja doch mehr als dämliche Vorhaben zu stoppen und ARTE und 3sat zu retten, bevor wir uns endgültig mit „Mein Nachbar, sein Hund und ich“ ins intellektuelle Abseits manövrieren.



Mathias B.
Mathias Buchwald Nicht reformierbar.

ABSCHAFFEN!
Mathias Giegerich 3Sat und ARTE müsssen so erhalten bleiben, wie sie jetzt sind.

Beide sind eigenständige Sender, die verschiedene Gruppen/Länder ansprechen und auch verschiedene Themenbereichen abdecken.

Bei einer Zusammenlegung würden beide Sender, aber eben auch die Zuschauer darunter leiden.

Beide Sender halter die Demokratie hoch und versuchen objektiv aufzuklären.

Solche Sparmaßnahmen hätten nur einen Gewimmer: die Rechten, die sich kaputt lachen, wie wir uns selber beschneiden.

Sollte 3Sat in ARTE aufgehen, werde ich einen weiteren und, wie ich finde, wichtigen Grund haben, auszuwandern.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Giegerich
Mathias Glaab Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Idee dem ÖRR die Auflage zu erteilen, immer erst über lineare Kanäle Nachrichten und Beiträge zu veröffentlichen bevor es auf digitalem Weg erlaubt ist, ist ein fulminanter Rückschritt in moderner und aktueller Kommunikation. Die Erreichbarkeit gerade von jüngeren Menschen wird dadurch extrem eingeschränkt. Bedenken Sie bitte wieviele (besonders jüngere) heutzutage gar kein Radio hören oder Nachrichten im TV schauen. Die Informationen werden sich überwiegend durch soziale Medien, YouTube und digitale Kanäle geholt.

Auch Aktualität kann nie im TV oder Radio so zeitnah erreicht werden wie durch digitale Medien.



In meinen Augen wäre Ihre Entscheidung auch eine Gefahr den populistischen, antidemokratischen extremen Kräften noch mehr Raum zu überlassen, Hetze und Desinformation zu verbreiten!



Gerade auch in diesem Bereich sehe ich eine sehr große und wichtige Rolle des ÖRR.



Bitte bedenken Sie dies bei Ihrer Entscheidung.



MfG Mathias Glaab
Mathias Heitmann Ich hoffe, mir bleiben nano und Kulturzeit erhalten.
Mathias Herwix Ich möchte anmerken, dass ich es schade finde, dass die Politik bei § 28a Schwerpunktangebote, Punkt 2 nur den halben Weg geht. Die Formulierung, dass "ein/zwei Angebot/e mit dem Schwerpunkt Information/Nachrichten/Ereignisberichterstattung, Bildung und Dokumentation" verbleiben sollten, ist für mich weder zukunftsorientiert noch sinnvoll. Vor allem trägt sie nicht zum Abbau von Doppelstrukturen bei.



Eine gewisse journalistische Konkurrenz ist im dualen System durchaus wünschenswert, da sie zu einer breiten Abdeckung und insgesamt besseren Berichterstattung führt. Doch die wirkliche journalistische Stärke von ARD, ZDF und Deutschlandradio liegt in der Zusammenarbeit. Würde man beide Seiten bündeln und einen gemeinsamen Nachrichtensender schaffen, könnte etwas entstehen, das auf dem deutschen Markt wirklich eine Chance hätte. Ein Vorbild hier BBC News.



Die Politik hat ein solches Konstrukt bereits vor Jahrzehnten mit dem Sender Phoenix geschaffen. Statt diesen Sender aber zu stärken, ermöglicht man mit der aktuellen, offenen Formulierung weiterhin Doppelstrukturen – sowohl im linearen als auch im digitalen Bereich. Das sind eindeutige Kosten, die die Politik hier bewusst nicht benennt und offen lässt. Provizierend muss man fragen, ob Politiker:innen die Bildschirmpräsenz, die phoenix ihnen gibt, nicht aufgeben wollen?



Die Tagesschau ist zweifellos die stärkste Nachrichtenmarke in Deutschland, kein Wunder also, dass die ARD mit tagesschau24 einen eigenen Kanal betreibt und diesen nicht für das ZDF aufgeben wird. Phoenix hingegen wird oft nur noch genutzt, um das ZDF in Schach zu halten, dabei behindern sich beide Sender gegenseitig. Teils werden sogar eigene Mitarbeiter für die interne Kommunikation und Absprache abgestellt. Die ARD, so die Argumentation, würde mit tagesschau24 die eigene eine Breaking-News-Fähigkeit vergrößern. Aber auch phoenix muss Breaking News-Fähig sein und der Sender ZDF mit "heute" genauso. Wir haben also eine dreifache Breaking News-Fähigkeit mit dreifach Strukturen, die zeitgleich auf das gleiche Wissen und ähnliche Ressourcen abschielt. Würde Phoenix als die Breaking-News-Maschine genutzt und aufgebaut, könnten sich die Hauptnachrichten-Redaktionen um die nachhaltige Übernahme kümmern. Wie der Beginn des Ukraine-Krieges gezeigt hat, könnten beide Sender das Phoenix-Programm schnell übernehmen und dann nach und nach mit eigenen Beiträgen ergänzen. Der Aufbau mehrerer öffentlich-rechtlicher, linearer News-Einheiten führt weder zu einer Kostenersparnis noch zu einem konkurrenzfähigen Produkt.



Wird sich das ZDF langfristig damit zufriedengeben, dass mit tagesschau24 ein "Gegner" vor die eigene Marke "heute" gesetzt wird? Das ist schwer vorstellbar. Hier sollte die Politik endlich eingreifen: Entweder, indem man Phoenix einstellt (Parlamentsdebatten können längst über YouTube gestreamt werden) oder indem man den Sender zu einem echten Nachrichtenschlachtschiff ausbaut – vielleicht sogar unter dem neuen Namen "tagesschau heute".



Offen bleibt dabei, wie mit den drei Marken im digitalen umgegangen wird. Hier könnte phoenix auf Dauer zum Beispiel verschwinden. Eine letzte Variante wäre, dass man mit phoenix nur noch einen journalistischen Zulieferer für beide Häuser aufbaut, der aber keine eigenen Ausstrahlungsplattformen betreibt.
Mathias Hoffmann Guten Tag!

Als langjähriger 3sat Zuschauer sehe ich die Verschmelzung mit arte sehr kritisch. Neben den Natur- und Landesdokus interessieren mich vor allem die Nachrichten aus Österreich (ZIB2) und der Schweiz, ebenso wie die Übernahme von heute (19Uhr) . Herausragend für meine Frau und mich (beide Rentner) sind aber die Kabarettsendungen, die Theater- und Konzertübertragungen, besonders auch während der langen Sommerferienzeit, wenn nämlich auf ARD, ZDF, den Spartenkanälen und der Regionalsendern fast 3 Monate Sommerpause ist und endlos Wiederholungen laufen. Wenn es diese 3sat-Übertragungen nicht mehr gäbe, verschwindet ein für mich sehr wertvoller Bestandteil der Fernsehlandschaft.

Dann sollte man zum wählbaren Bezahlsystem wechseln.

Arte hingegen überrascht gleichfalls mit seltenen Filmen und Dokus, gelegentlich auch mit Konzertmitschnitten.

Ob bei einer Verschmelzung von 3sat und arte mehr übrig bleibt als flacher Mischmasch, steht zu befürchten.

Geht es nicht sonst immer um Vielfalt?

Sparen kann man m.E. auch bei den digitalen Spartensendern von ARD und ZDF, welche mit endlosen Serien und ebenso vielen Wiederholungen auftreten. Dafür gibt es ja wohl die Mediatheken.

Mit freundlichem Gruß!

Mathias Hoffmann
Mathias Jahn Sehr geehrte Damen und Herren,





vielen Dank für die Aufforderung, "Anregungen und Anmerkungen" zu den Vorschlägen 
des Reformstaatsvertrag einzureichen. Ich nutze diese Gelegenheit gern und möchte Ihnen die Perspektive eines langjährigen Zuschauers und Nutzers näher bringen. Ich bin mit den Öffentlich-Rechtlichen aufgewachsen und habe als Kind noch den Start des Farbfernsehens miterlebt.




Ich hänge ein .pdf an – und veröffentliche den Text zugleich auch auf verschiedenen sozialen Medien, damit noch mehr Menschen / Zuschauer die Gelegenheit nutzen, um mitzudiskutieren.



Mit freundlichen Grüßen,

M. Jahn
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die Aufforderung, "Anregungen und Anmerkungen" zu den Vorschlägen des Reformstaatsvertrag einzureichen. Ich nutze diese Gelegenheit gern und möchte Ihnen die Perspektive eines langjährigen Zuschauers und Nutzers näher bringen. Ich bin mit den Öffentlich-Rechtlichen aufgewachsen und habe als Kind noch den Start des Farbfernsehens miterlebt.  Meine folgenden Kommentare schreibe ich unter ständiger Berücksichtigung des eigentlichen Auftrags "Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur , Bildung, Information und Beratung zu dienen." Management Summary:  Dem Auftrag der ÖR werden die Reformvorschläge nicht gerecht – im Gegenteil:  Sie streichen exakt das, was dem Auftrag dient und behalten das, was verzichtbar wäre. Es wird nicht darauf eingegangen, welche Inhalte für die Erfüllung des Auftrags wichtig sind und welche eher nicht. Es wird nicht darauf eingegangen, wie sich die ÖR von den Privaten – oder gar den Streaminganbietern – unterscheiden könnten oder sollten. Es wird nicht darauf eingegangen, wie der Auftrag BESSER erfüllt werden könnte. Und vor allem: Man sägt den Zielgruppen-Ast ab, auf dem man in Zukunft sitzen müsste. Ja, zwei Drittel des Programms werden nicht mehr linear gesehen. Das könnte aber auch daran liegen, dass das lineare Programm so sturzlangweilig ist. Die wenigen Highlights sucht der Zuschauer sich dann in der Mediathek – aber womit soll die denn in Zukunft gefüllt werden, wenn man nur noch "more of the same" produziert? Zu einzelnen Punkten:  1. Allgemein  "§28a Schwerpunktangebote: (...) 4. Stärkung der Angebote für junge Menschen" Das klingt gut. Tatsächlich ist das Programmangebot der ÖR dermaßen überaltert, dass ich auch als 60-jähriger kaum noch interessante Programmangebote finde. Gerade in den Bereichen Kultur , Bildung und Information ist das Angebot dermaßen dürftig und einseitig "massentauglich", dass die Öffentlich-Rechtlichen in meiner persönlichen Mediennutzung in diesem Bereich kaum noch vorkommen. Was sollen denn da erst 40-jährige oder gar 20-jährige sagen? 2. Überführung von 3Sat in arte  Überraschend – und enttäuschend – dass die beiden einzigen ÖR-Programme, die ich täglich nutze, nun zusammengelegt werden sollen, was (rein statistisch) die Sendeplätze halbiert. Wünschenswert aus meiner Sicht wäre eher MEHR Kultur , nicht weniger. Zum Beispiel ein ZUSÄTZLICHER Sender , der sich gesamteuropäisch orientiert, während arte deutsch-französisch und 3Sat deutsch-schweizerisch-österreichisch bleiben. 3. Streichung von Spartenkanälen Von tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo sollen nur ein bis zwei Sender übrigbleiben. Das kann man so sehen und so machen. Wichtiger wäre aber viel mehr Information und Bildung INNERHALB des Sendeschemas von ARD und ZDF. Denn in deren Programm kommt der Auftrag seit Jahren zu kurz: Sendeplätze für Politmagazine gibt es kaum noch, dafür überschneiden sich völlig redundante Talkshows mit immer denselben Gästen und komplett inhaltsfreiem Gelaber. Die Erfüllung des Auftrags wurde an die Spartenkanäle delegiert – und die werden jetzt zusammengestrichen. 3. Reduktion der jüngeren Angebote  Das ist nun gerade KEINE "Stärkung der Angebote für junge Menschen", wie in §28a 4. angekündigt – sondern das Gegenteil. Die einzige Zielgruppe, die die ÖR zuverlässig bedienen, sind Schlagerfans und Liebhaber rhythmischen Klatschens zu volkstümlicher Musik. "Jüngere Angebote" – also alles für U-60-Zuschauer – gibt es tatsächlich nur in den "kleinen" Sendern von KIKA bis arte.  4. Überführung der Spartenprogramme ins Internet bis spätestens 2033 Im Prinzip heißt das: Alle Schwerpunktsender und Spartenkanäle sind ab '33 ausschließlich online zu finden. Schön: "Im Internet" könnten die ÖR dann eigentlich deutlich MEHR Vielfalt bieten. Schade, dass "3Sat" und die meisten anderen "Kultur- und Bildungsangebote" dann schon gestrichen sind.  Sie sehen, mir scheint, die Reformvorschläge sparten am falschen Ende. Aber sparen könnte man im Öffentlich-Rechtlichen System schon – und dann in Qualität investieren. Daher hier einige konstruktive Vorschläge aus Zuschauersicht:  1. Überführung des ZDF in die ARD Dadurch würden sehr viel größere Synergieeffekte entstehen als bei den Kleinstsendern 3Sat und arte. Straßenfeger wie der ZDF-Fernsehgarten, Markus Lanz' Talkshows oder Aktenzeichen XY wären ideale Mediatheken-Angebote. 2. ZDF und ZDF neo tauschen Falls man das ZDF doch behalten will, sollte man es von der ZDF neo-Redaktion betreiben lassen, das "neo" streichen – und schon hätte man einen deutlich verjüngten Sender .  Das bisherige ZDF wird als "ZDF retro" zum Schwerpunktangebot für ältere Zielgruppen.  3. Auflösung oder Verkauf der DEGETO Wo DEGETO draufsteht, steckt ein flaches oder verhunztes Drehbuch drin. Dieses Gütesiegel der Mittelmäßigkeit entspricht in etwa einer C-Kennzeichnung beim Nutri-Score für Lebensmittel: Kann man mal essen, aber nicht zu oft.  4. Einsparung von "Redakteuren" Auch in Deutschland kann man filmische Qualität produzieren. Wir haben durchaus die Schauspieler , Drehbuchautoren, Regisseure (und alle anderen Mitarbeiter) dafür . Aber irgendjemand sorgt immer dafür , dass das Ergebnis "den deutschen Sehgewohnheiten angepasst" wird (die man seit Jahrzehnten durch qualitative Unterforderung selbst bestimmt hat). Ich vermute mal, das sind die jeweiligen Redakteur:innen. 5. Verzicht auf Florian Silbereisen in ARD und ZDF Das würde sehr viel Sendezeit für Kultur freimachen – und etwas Geld. 6. Verzicht auf "Traumschiff" Das ginge mit Punkt 4 einher und wäre eine echte Erleichterung für Budget und Hirn. Vielleicht verkauft man die Rechte einfach an SAT 1?  7. Verzicht auf die Erhebung von Quoten für öffentlich-rechtliche Sender Die Quotenhörigkeit steht dem Auftrag diametral entgegen. Gebraucht werden Quoten eigentlich nur für die Preisfindung von Werbebuchungen – das geht aber auch ohne. 8. Halbierung der Programminuten für Schlager und Volksmusik Die andere Hälfte wird an alle anderen Musikgattungen verteilt. Im Zweifelsfall die arte-Redaktion fragen, die kennt sich da einigermaßen aus. 9. Verzicht auf "Best-of-Sendungen" "Die 10 schönsten Schlösser Deutschlands", "Die 30 schönsten Regionen Deutschlands", "Die 12 schönsten Dörfer Hessens" oder "Die 348 schönsten Balkone Bayerns" – das ist alles Quatsch. OK, das spart kein Geld, macht aber Sendezeit für echte Kultursendungen frei. Den brauchen wir , denn… 10. Wenn Sie sparen wollen, machen Sie MEHR Kultursendungen, nicht weniger . Da ist der "content" schon vorhanden – man braucht nur noch ein EB-Team und einen Moderator oder Moderatorin.  Ja, das ist alles nicht nett und oft auch ungerecht, gerade gegenüber den Mitarbeitern in den genannten Bereichen. Aber mir wäre es sehr recht, wenn ich es noch erleben würde, dass das öffentlich-rechtliche System seine systemimmanente Trutschigkeit über Bord würfe und den eigentlichen Auftrag ernst nähme. Kürzen sollte man lieber bei der Unterhaltung, denn die kriegen auch die Privaten einigermaßen hin.  Kultur , Bildung, Information, Beratung – exakt an diesen Punkten scheint es in Deutschland sehr deutlich zu fehlen. Das liegt AUCH daran, dass die öffentlich-rechtlichen Sender seit Jahren unter der Messlatte durchlaufen. Dass die Länder jetzt diese Messlatte einfach auf den Boden legen wollen, hilft vielleicht beim Drüberhüpfen. Ist aber eben auch Leistungsverweigerung in Bezug auf den Auftrag.  Vielen Dank, wenn Sie bis hierher gelesen haben, damit hätte ich nie gerechnet. Mit freundlichen Grüßen, M. Jahn 
Mathias Kleinert Ein zusammenführen im TV von Arte und 3Sat ist schlecht, Wissensbeschaffung und Bildung werden dadurch eingeschränkt, DLF und D-Radio müssen bleiben.



im Radio sind DLF u. D-Radio zu erhalten.



Einsparungen sind bei Landesanstalten in den Regionalprogramen möglich durch zentrale Sendeteile und regionale Sendeblöcke



Beim Sport sollten die Kosten reduziert werden, Bundesliga, Olympia
Mathias Reibe Die, im Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, vorgesehene Reduzierung der öffentlich rechtlichen Fernseh und Rundfunk Sender betrachte ich als empfindliche Schwächung unseres gesamten sozialen und demokratischen Systems. Genauso falsch wäre eine Entscheidung, sich vom linearen Sendesystem zu verabschieden. Eine reine digitale Versorgung führt den Einzelnen in seine Blase ohne Blick über den Tellerrand.

Also, Hände weg von 3sat, arte, Kika, ZDFinfo, ...... und erhöht doch einfach die Gebühren. Ich wäre gern bereit, eine notwendige Gebühr zu bezahlen.



Demokratie stärken nicht abbauen!



Mathias Reibe
Mathias Wanka Ich erhebe Einspruch gegen die geplante Reduzierung der wenigen intelligente n Sender, wie Arte,3sat, Alpha. Sie sind die Sender, die wir gezielt und am meisten sehen. Am Beispiel der missratenen Reform von TV SWR3 befürchte ich auch hier eine oberflächliche "Vermanschung" der sonst so zielgerichteten Sendungen wie nano, Kulturzeit, wissen etc.. die Sender Arte, 3sat, Alpha müssen bestehen bleiben. Serien wie in one können entfallen. Dafür haben wir ja die privaten.

MfG M.Wanka
Mathilde Badstübner Daß es die Sender ZDF3Sat, Arte, ZDFinfo und ZDFneo in ihrer bisherigen Form künftig nicht mehr geben soll, macht mich wütend, insbesondere der gestrichene "kulturelle Schwerpunkt" des 3Sat-Programms. Es sind die einzigen Sender, außer ARD und seine dritten Programme, die es lohnt, das Fernsehgerät einzuschalten.

Die Opernaufführungen, Konzerte, Nano, Kulturzeit, seit so vielen Jahren am Sonntag Morgen das philosophische Gespräch zwischen Moderator und einer Person, die etwas auszusagen hat, aus dem ich etwas für mich gewinnen konnte, das mich anregte, inspirierte. Wo gibt es das schon, als in 3Sat, Gerd Scrobel; Sendungen in 3Sat, die es nirgend sonst, nur dort gibt, Vorstellungen von Ausgrabungen, Museumsbesuche, Dokumentationen über andere Länder und so vieles kulturell bildende und Interessante Programme.



Das alles soll es nicht mehr geben, ohne "kulturellen Schwerpunkt" vom Vollprogramm 3Sat "teilweise oder vollständig", als Brosamen, als Füllsel in arte aufgehen, "überführt" werden, nennt das die Kommission!!



Ich p r o t e s t i e r e gegen diese "Überführung" von Schnipseln vom Vollprogramm 3Sat in arte.

Die Programme 3Sat, arte, ZDFinfo und ZDFneo sollen in ihren heutigen Form weiter und ohne Abstriche ausgestrahlt werden können. Sie alle erfüllen in ihrer Vielseitigkeit einen unersetz-lichen Kulturbeitrag.



Befördern Sie Ihre Veränderungswünsche in den Papierkorb. Auch die Mitarbeitenden der Sender werden es Ihnen danken.



Es sollte besser weniger Geld für teuere Fußballspiel-Lizenzen ausgegeben werden, als an Geld für hochwertige Kultur-Sendungen.



Mathilde Badstübner
Matias Leão Rautenberg Sehr geehrte Damen und Herren,



als langjähriger Gebührenzahler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möchte ich meine Bedenken und Anregungen zum geplanten Reformstaatsvertrag äußern. Die vorgeschlagenen Änderungen werfen zahlreiche Fragen auf, insbesondere hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag und die Bekämpfung von Desinformation.



Die geplante Regelung, dass Online-Texte erst nach Ausstrahlung im Radio oder Fernsehen veröffentlicht werden dürfen, halte ich für äußerst problematisch. Diese Maßnahme muss zu erheblichen Verzögerungen in der Nachrichtenverbreitung führen und die Aktualität und Relevanz der Berichterstattung beeinträchtigen. In einer Zeit, in der Echtzeitinformationen entscheidend sind, ist es wichtig, dass öffentlich-rechtliche Medien schnell und zuverlässig berichten können. Andernfalls werden weniger vertrauenswürdige Quellen die Informationshoheit übernehmen, was die Verbreitung von Desinformation begünstigen könnte.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den Auftrag, die Gesellschaft umfassend, objektiv und unabhängig zu informieren. Die vorgeschlagenen Reformen gefährden diesen Auftrag in mehrfacher Hinsicht:

- Verzögerungen und eingeschränkte Vielfalt werden das Vertrauen der Zuschauer in die öffentlich-rechtlichen Medien untergraben.

- Öffentlich-rechtliche Medien werden Schwierigkeiten haben, sich gegen die schnellen und unfilterten Informationen in sozialen Medien zu behaupten.

- Eine Konzentration auf lineare Angebote werden digitale Angebote vernachlässigen, obwohl immer mehr Menschen ihre Nachrichten online konsumieren.



Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert die Freiheit der Meinungsäußerung und der Presse. Die vorgeschlagenen Einschränkungen werden diese Grundrechte verletzen, insbesondere wenn sie zu einer erheblichen Einschränkung der Vielfalt der Meinungen führen.



Anstatt die Online-Berichterstattung einzuschränken, müsen innovative Formate gefördert werden, die die Stärken des digitalen Mediums nutzen. Die regionale Berichterstattung muss gestärkt werden, indem den Landesrundfunkanstalten mehr Kompetenzen übertragen werden. Ein unabhängiges Gremium könnte ein Qualitätssiegel für journalistische Angebote entwickeln, um die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Berichterstattung zu erhöhen. Zudem muss die Medienkompetenz in der Bevölkerung gestärkt werden, um die Nutzer besser zwischen seriösen und unseriösen Informationen unterscheiden zu können.



Die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist eine große Herausforderung, die sorgfältig abgewogen werden soll. Das ist mein Beitrag, eine breite öffentliche Diskussion zu führen und alternative Lösungsansätze zu entwickeln, die die Stärken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhalten und ihn fit für die Zukunft machen. Die vorgeschlagenen Einschränkungen scheinen jedoch eher kontraproduktiv zu sein und könnten langfristig zu einer Schwächung der öffentlich-rechtlichen Medien führen.



Ich hoffe, dass meine Bedenken und Anregungen in die weiteren Überlegungen einfließen und zu einer Reform führen, die den öffentlich-rechtlichen Auftrag stärkt und die Medienlandschaft in Deutschland bereichert.



Mit freundlichen Grüßen,



Matias Leão Rautenberg
Matthäus Brunner Mir ist wichtig wissenschaftlicher Schornalismus. ( Nano)  
 
 
 
Matthäus Lehner Ich bin entsetzt über die geplante Streichung des Programms 3-Sat, auch wenn es um eine Zusammenlegung mit Arte geht. Eine Zusammenlegung kommt immer einer teilweisen Streichung gleich.

Beide Programme sind extrem wichtig für die Gesellschaft. Gerade 3-Sat ist für die Information zu Kultur, Kunst und Wissenschaft einzigartig. Das zu reduzieren ist schon ein Armutszeugnis. Bitte nehmen Sie von dieser Planung Abstand.
Matthes Korthase Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Auflösung des Senders "3sat" lehne ich ab.

"arte" und "3sat" sind eingenständige Sender mit

einem Schwerpunkt auf Kultur. Wird bei der Berichterstattung

über kulturelle Ereignisse gespart, so wird auch an der Kultur selbst gespart.

Außerdem bietet "3sat" durch seinen Länderschwerpunkt regelmäßig

interessante Einblicke in die Schweiz und nach Österreich.



So Sie Geld einsparen müssen, dann kürzen Sie doch die Gehälter von Intendanten.



Mit freundlichen Grüßen
Matthias Ich halte die Zusammenlegung von 3sat und Arte für falsch. Es ist wichtig eine deutschsprachige 3 - Länderanstalt beizubehalten um die kulturelle Vielfalt von Schweiz , Österreich und Deutschland zu den Menschen zu bringen.
Matthias Guten Abend

Diese Zusammenführung von Arte und 3sat ist ein Vergleich von Äpfel und Birnen. Ich schaue nicht mehr viel TV. Wenn ich schau, dann den 3sat. Hier gibt es diverse Sendungen welche zur Bildung und Allgemeinwissen beitragen und auch etwas für den Klimaschutz tun. Dazu werden die Länder, Schweiz, Deutschland und Österreich zusammengebracht.

Es tut mir Leid, Arte wird dies nie schaffen. Ein Großteil der Sendung hat so viel Kultur das es nicht für jede Bevölkerungsschicht geeignet ist. Dieser Spagat kann der Sender 3sat jedoch hervorragend. Sind wir Ehrlich, Arte wird den 3sat nie integrieren.



Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Matthias Sehr geehrte Damen und Herren,



3Sat und Arte haben im Kulturbereich ganz unterschiedliche Themen und Beiträge- ein Verschmelzen geht zu Lasten der Kultur und der aktuell gesendeten Bandbreite- eine KULTURELLE KATASTROPHE !!!



3SAT KANN ind DARF auf keinen Fall wegfallen - ein irregulärer Verlust von Sendungen die ARTE gar nicht bietet !!!

Außerdem ist das ARTE Programm sehr französisch LASTIG - im Gegenzug zu 3Sat,das nicht 1 Landes bezogen ist.



Bitte erhalten Sie unbedingt 3SAT !!!



Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schwarz
Matthias Die Zusammenlegung der Mediatheken und die Begrenzung der Ausgaben für Sportübertragungen sind gut und überfällig, auch wenn mir Letztere noch nicht weit genug geht. Die obszönen Vergütungen im Profifußball sollten mit keinem einzigen Cent aus öffentlichen Geldern subventioniert werden.

Dass nun ausgerechnet bei den Kernaufgaben des ÖR – Information, Kultur und Bildung – Angebote zusammengelegt und gestrichen werden sollen, während die Unmengen an minderwertigen Unterhaltungsformaten unangetastet bleiben, finde ich eine bodenlose Frechheit. Der ÖR ist nicht dazu da, hunderten bestenfalls mittelmäßigen Schauspielern, Entertainern, Schlager"stars", etc. und deren Produzenten einen sicheren Platz in der High-Society zu finanzieren!
Matthias Benker Sehr geehrte Damen und Herren,



ich sehe regelmäßig die wissenschaftlichen Beiträge (nano. Scobel), Kulturzeit

und möchte dies nicht vermissen. Ich sehe auch auf ARTE

Mit offenen Karten und Dokumentationen zur Ereignissen und Geschichte.

Z.B. Der gefährlichste Mann Amerikas (über Daniel Elsberg).

Es wäre schade wenn diese Beiträge verschwinden würden.

Mit Grauen denke ich an die USA wo FOX News Verschwörungstheorien

verbreiten.

Eigentlich wäre es toll als Gebührenzahler, wenn man gefragt werden würde,

für welche Zwecke das Geld ausgegeben würde.

Ich denke da an teure Sport-Events in dem sich Interessengruppen sich

Übertragungsrechte vergolden lasse.

Es müsste den Sendern erlaubt sein für gewisse Sendungen Sponsoren zu

suchen, oder Gelder per Crowdfunding zu generieren.



Mit freundlichen Gruß

Matthias Benker

Matthias Berghoefer Hallo zusammen, ich empfände es als deutlichen Qualitätsverlust, wenn 3Sat und arte zusammengelegt werden würden und also im Live-Programm kaum noch Auswahl für solche Inhalte anzutreffen wären. Ähnlich, wenn auch in geringerem Maße, gilt das m.E. für eine geplante Zusammenlegung der Angebote der Informationskanäle.

Genau für solche Inhalte ist ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk doch gedacht und prädestiniert.

Es ist m.E. auch kein Argument, auf das Vorhandensein von Mediatheken hinzuweisen - denn diese werden doch dafür genutzt, gezielt nach einem bestimmten Inhalt zu schauen - während das Live-TV ungeplante Inspiration bietet, also überraschendes Wissen, neue Kultur usw usf. Also Horizonterweiterung, nicht nur Bestätigung/Vertiefung.

Eine lebendige Kulturlandschaft braucht beides. Und natürlich am besten eben auch mehrere Inspirationsquellen.

beste Grüße

matthias berghöfer
Matthias Bölke Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich möchte mich im Rahmen des Diskussionsentwurfs des Reformstaatsvertrags mit einem Anliegen an Sie wenden, das mir persönlich besonders am Herzen liegt: der Erhalt des Fernsehsenders 3sat. In Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche ist es von immenser Bedeutung, dass wir mediale Plattformen bewahren, die sich mit Kultur, Gesellschaft und der Förderung einer lebendigen Demokratie befassen. 3sat nimmt dabei eine herausragende Rolle ein.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht vor großen Herausforderungen, und es ist nachvollziehbar, dass Reformen angestrebt werden. Dennoch erscheint mir die mögliche Zusammenlegung von 3sat und arte als eine Weichenstellung in eine falsche Richtung. Beide Sender haben ihre eigene, unverwechselbare Identität und Aufgabe im europäischen Rundfunk. Sie tragen durch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte zur Vielfalt und Tiefe des kulturellen Austauschs bei. Eine Zusammenlegung würde nicht nur eine Einschränkung dieser Vielfalt bedeuten, sondern auch die Gefahr einer inhaltlichen Verwässerung bergen.



3sat hat sich über Jahrzehnte hinweg als wertvolle Quelle für qualitativ hochwertige Berichterstattung und kulturellen Diskurs etabliert. Es ist ein Sender, der bewusst Themen in den Fokus rückt, die anderswo zu kurz kommen: von anspruchsvollen Dokumentationen und gesellschaftlich relevanten Diskussionen bis hin zur Förderung von Kunst, Musik und Literatur. Gerade in einer Zeit, in der Desinformation und Falschinformationen über soziale Medien und andere Kanäle zunehmend die öffentliche Meinungsbildung prägen, benötigt unsere Gesellschaft mediale Plattformen wie 3sat, die auf Seriosität, Qualität und Tiefe setzen.



Eine lebendige Demokratie lebt von einer informierten und reflektierten Öffentlichkeit. 3sat leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag, indem der Sender Raum für fundierte Auseinandersetzungen schafft und dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben eine Bühne bietet. Insbesondere in der aktuellen gesellschaftlichen Situation, in der wir mit zahlreichen Krisen und Unsicherheiten konfrontiert sind, ist dieser Raum wichtiger denn je.



Die geplante Reform droht jedoch, diesen wertvollen Raum einzuschränken. Ich appelliere daher an Sie, bei den anstehenden Entscheidungen den besonderen Stellenwert von 3sat für die kulturelle Vielfalt und den gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland und Europa zu berücksichtigen. Deutschland benötigt eigenständige Sender wie 3sat und arte, die durch ihre verschiedenen Perspektiven und ihre internationale Kooperation zur Stärkung des europäischen Gedankens und einer pluralistischen Medienlandschaft beitragen.



3sat und arte sind mehr als nur Fernsehsender – sie sind lebendige Teile der europäischen Idee. Die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und Kulturen stärkt den interkulturellen Dialog und trägt dazu bei, Missverständnisse abzubauen und gemeinsame Werte zu fördern. Gerade angesichts der zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft und der wachsenden Verbreitung von Desinformationen benötigen wir unabhängige, gut recherchierte und hochwertige Sender wie 3sat, die eine verlässliche Quelle für Kultur, Wissen und gesellschaftliche Debatte bieten.



Ich bitte Sie daher eindringlich, den Erhalt von 3sat in seiner eigenständigen Form zu gewährleisten und damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und Europa zu setzen. Eine lebendige Demokratie braucht kulturelle Vielfalt, seriöse Informationsquellen und den Raum für fundierte Diskussionen – 3sat verkörpert all dies in vorbildlicher Weise.



Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Matthias Bölke
Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,
ich möchte mich im Rahmen des Diskussionsentwurfs des Reformstaatsvertrags mit einem Anliegen an Sie wenden, das mir persönlich besonders am Herzen liegt: der Erhalt des Fernsehsenders 3sat. In Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche ist es von immenser Bedeutung, dass wir mediale Plattformen bewahren, die sich mit Kultur, Gesellschaft und der Förderung einer lebendigen Demokratie befassen. 3sat nimmt dabei eine herausragende Rolle ein.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht vor großen Herausforderungen, und es ist nachvollziehbar, dass Reformen angestrebt werden. Dennoch erscheint mir die mögliche Zusammenlegung von 3sat und arte als eine Weichenstellung in eine falsche Richtung. Beide Sender haben ihre eigene, unverwechselbare Identität und Aufgabe im europäischen Rundfunk. Sie tragen durch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte zur Vielfalt und Tiefe des kulturellen Austauschs bei. Eine Zusammenlegung würde nicht nur eine Einschränkung dieser Vielfalt bedeuten, sondern auch die Gefahr einer inhaltlichen Verwässerung bergen.
3sat hat sich über Jahrzehnte hinweg als wertvolle Quelle für qualitativ hochwertige Berichterstattung und kulturellen Diskurs etabliert. Es ist ein Sender, der bewusst Themen in den Fokus rückt, die anderswo zu kurz kommen: von anspruchsvollen Dokumentationen und gesellschaftlich relevanten Diskussionen bis hin zur Förderung von Kunst, Musik und Literatur. Gerade in einer Zeit, in der Desinformation und Falschinformationen über soziale Medien und andere Kanäle zunehmend die öffentliche Meinungsbildung prägen, benötigt unsere Gesellschaft mediale Plattformen wie 3sat, die auf Seriosität, Qualität und Tiefe setzen.
Eine lebendige Demokratie lebt von einer informierten und reflektierten Öffentlichkeit. 3sat leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag, indem der Sender Raum für fundierte Auseinandersetzungen schafft und dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben eine Bühne bietet. Insbesondere in der aktuellen gesellschaftlichen Situation, in der wir mit zahlreichen Krisen und Unsicherheiten konfrontiert sind, ist dieser Raum wichtiger denn je.
Die geplante Reform droht jedoch, diesen wertvollen Raum einzuschränken. Ich appelliere daher an Sie, bei den anstehenden Entscheidungen den besonderen Stellenwert von 3sat für die kulturelle Vielfalt und den gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland und Europa zu berücksichtigen. Deutschland benötigt eigenständige Sender wie 3sat und arte, die durch ihre verschiedenen Perspektiven und ihre internationale Kooperation zur Stärkung des europäischen Gedankens und einer pluralistischen Medienlandschaft beitragen.
3sat und arte sind mehr als nur Fernsehsender – sie sind lebendige Teile der europäischen Idee. Die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und Kulturen stärkt den interkulturellen Dialog und trägt dazu bei, Missverständnisse abzubauen und gemeinsame Werte zu fördern. Gerade angesichts der zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft und der wachsenden Verbreitung von Desinformationen benötigen wir unabhängige, gut recherchierte und hochwertige Sender wie 3sat, die eine verlässliche Quelle für Kultur, Wissen und gesellschaftliche Debatte bieten.
Ich bitte Sie daher eindringlich, den Erhalt von 3sat in seiner eigenständigen Form zu gewährleisten und damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und Europa zu setzen. Eine lebendige Demokratie braucht kulturelle Vielfalt, seriöse Informationsquellen und den Raum für fundierte Diskussionen – 3sat verkörpert all dies in vorbildlicher Weise.
Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart
Matthias Bölke
Matthias Böttcher In Zeiten der Wiedererstarkung des Faschismus auf die Idee zu kommen das Bildungs-Fernsehen zusammenzustreichen ist an Idiotie und Verantwortungslosig-

keit nicht zu überbieten !! 3sat , Phoenix und ZDF Info müssen bleiben und gestärkt werden !!
Matthias Bozek Die Veröffentlichung von Textmeldungen im Internet sollte parallel und gleichberechtigt zur Sendung von Rundfunkbeiträgen in Bild und Ton erfolgen.



Die geplante Veröffentlichung, erst nach dem Senden, der Ausstrahlung von Informationen durch den ÖRR stellt eine Ungleichbehandlung für verschiedene Bevölkerungsgruppen dar.



Zudem sollten Informationen ohne absichtliche Zeitverzögerung, ungeachtet der Plattform, umgehend veröffentlicht werden. Eine Regulierung jeglicher Art, über den Zeitpunkt der Veröffentlichung einer zu veröffentlichen Information, insbesondere durch den Staat, hat zu unterbleiben.
Matthias Brenner Die Online Angebote der einzelnen Sender müssen aktuell und zeitnah bleiben und dürfen nicht eingeschränkt werden.

Die Webseiten sind eine wichtige Informationsquelle für die regionale Bevölkerung.
Matthias Brinkmann Nano ist mein täglicher Hoffnungsschimmer im Fernsehen. Hier gibt es von Mo.-Fr. 99% nur positive Infos über Möglichkeiten die Umwelt und das tägliche Leben positiv zu gestalten.

In der Ferienzeit vermisse ich es sehr.

Ansonsten kommen ja oft nur negative Nachrichten, oft Stundenlang.
Matthias Bruder Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder,



Ich halte die geplante Zusammenlegung der beiden Kulturprogramme arte und 3sat für fatal, aus folgenden Gründen:



1. Die grundsätzliche Ausrichtung der beiden Programme ist unterschiedlich: Arte ist ein deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt und soll die deutsch-französische und auch die europäische Völkerverständigung und Freundschaft fördern. 3sat ist das einzige Gemeinschaftsprogramm der deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz, betrieben von Fernsehsendern aller 3 Länder. Eine Zusammenlegung würde diese beiden Ausrichtungen verwässern und die bei der Einrichtung der Programme gesetzten Ziele und die Wirksamkeit deutlich schwächen.



2. Kultursendungen machen meines Erachtens aktuell bereits einen zu kleinen Teil des Programmangebots aus. Durch die Zusammenlegung wird dann noch weniger Sendezeit für Kultur verbleiben. Zumindest ein Erhalt des Sendeanteils für Kultur, besser noch eine Erhöhung derselben, wäre gerade in der aktuellen Zeit des Umbruchs in vielen Gesellschaftsbereichen sehr wichtig, da von dort Kritik und kreative Lösungsansätze gegeben werden können.



Deshalb bitte ich Sie eindringlich darum, diese beiden sehr guten Kulturprogramme fortzuführen.



Viele Grüße

Matthias Bruder
Matthias Bürgel Sehr geehrte Damen und Herren,



daß ich mich als Privatperson zu den von den Ländern vorgelegten Reformpläne für ARD und ZDF äußern darf, ist zwar ehrenhaft aber fundiert innerhalb von zwei Wochen kaum leistbar. Somit empfinde ich dies eher als Alibi-Angebot und das Vorgehen der Länder politisch übergriffig.



Ich gehöre zur aktuell größten Alterskohorte in Deutschland nämlich den Babyboomern. Auch wenn mittlerweile sehr viele Menschen in diesen Altersgruppen nicht nur die medialen Angebote der Mediatheken sondern auch in ihrer Mediennutzung digital unterwegs sind, spielt das große Themenangebot im linearen Fernsehen nach wie vor die Hauptrolle. Vor allem beim Thema News spielt das lineare Fernsehen als wichtigste Nachrichtenquelle auch bei jüngeren Menschen die Hauptrolle.



Im Rahmen der Reformpläne jetzt gerade in den Bereichen Kulturangebot mit nur 2 Kanälen (3sat und arte) und Nachrichten Kanäle mehr oder weniger konzeptionslos zusammenlegen und damit streichen zu wollen, halte ich in der aktuellen politischen Situation für unverantwortlich. Anstatt fundiert über eine zukunftsfähige Finanzierung des ÖRR nachzudenken und zu entscheiden, sollen hier sozusagen indirekt mit den Aspekten "Abbau von Mehrfachstrukturen" und "Nutzung der Möglichkeiten der Flexibilisierung" Kosten eingespart werden.



Ich halte diese Vorgehensweise für nicht adäquat und befürchte eine Beschädigung des ÖRR. Gerade in der Nische Kultur sind die Angebote sehr überschaubar. Mit der geplanten Zusammenlegung von 3sat und arte findet gerade in dem schwächsten Element weiterer Kahlschlag statt. Ich frage mich, ob den politisch Verantwortlichen auf Länderebene angesichts der aktuellen politischen Situation in Deutschland mit dem Erstarken rechtspopulistischer, rassistischer und damit sehr gewaltbereiter Positionen klar ist, was eine Schwächung des ÖRR bedeuten kann. Wir bräuchten meiner Meinung nach gerade viel mehr Qualitätsjournalismus in News und Kultur.
Matthias Dax Sehr geehrte Damen und Herren, es ist für die mediale und kulturelle Zukunft unseres Landes äusserst wichtig, den sehr wertvollen Sender 3sat in seiner Eigenständigkeit zu erhalten. Bitte finden Sie einen Weg dazu. Jeder Einschnitt und Wegfall von öffentlich rechtlichen Medien, lässt die Medienlandschaft durch "Paymedien" verarmen. Sie sollten unsere Informationszukunft nicht den unkontrollierten "Assozialen" Medien überlassen. Mit besten Grüssen von Matthias Dax
Matthias Eckardt Guten Tag,



Warum keine Zusammenlegung von Radio Bremen mit dem NDR (Niedersachsen) und des Saarländischen Rundfunks mit dem SWR bisher nicht umgesetzt wurde, obwohl dies aus rein ökonomischer Sicht möglicherweise Effizienzgewinne bringen könnte?



Wieso erhalte ich beim Sendersuchlauf über ein halbes Dutzend WDR-Sender mit Zusätzen wie Wuppertal, Münster, etc.?



Eine Zusammenlegung mit arte oder der Auflösung von 3sat möchte ich widersprechen. Das ist kultureller Selbstmord.

Auf funk und tagesschau24 kann noch am ehesten verzichtet werden, wenn deren Programme in andere Sender einfließen und somit gekürzt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Matthias Eckardt
Matthias Eibl Die Kulturzeit ist mit das Beste was der ÖRR zu bieten hat.

Für mich eine der wenigen Sendungen, die ich regelmäßig schaue.



Nano hat mich als Jugendlicher geprägt und mich dazu bewegt mich mit Technologie zu beschäftigen und war ein gewichtiger Grund für mich Physik zu studieren.



Scobel erweitert meinen geistigen Horizont durch spannende Diskussion und neue Perspektiven.



Das aufzugeben ist allgemein aufzugeben. Dann kann mann den ÖRR auch komplett abschaffen. Nachrichten und seichteste Unterhaltung kriegt man nämlich auch auf anderen Kanälen.
Matthias Eislöffel Sehr geehrte Damen und Herren,



der Vorschlag für den Reformstaatsvertrag zeigt leider, dass die Politik sich immer weiter von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt.



Gerade in den heutigen Zeiten, in denen Fake News in den sogenannten sozialen Medien immer mehr um sich greifen, wäre es wichtig, die zuverlässige und vertrauenswürdige Information durch öffentlich-rechtliche Medien weiter zu stärken, nicht sie einzuschränken.



Genau dies geschieht aber gerade im Hinblick auf das Online-Angebot der Sender. Die Idee, dass Texte künftig erst veröffentlicht werden sollen, wenn ein entsprechende Beitrag im Radio oder Fernsehen gelaufen ist, ist völlig absurd. Für mich ist der Morgenticker meines ÖR Senders die erste Information morgens beim Frühstück, da ich weiß, dass ich hier verlässliche Informationen aus meiner Region erhalte. Gerade bei aktuellen und unvorhergesehenen Ereignissen, erwarte ich hier vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk umfassende Information, auch online!

Aktuelle Nachrichten - gerade im schnellebigen Internet - bewusst zu verzögern ist daher ein absolutes Unding. Wer denkt sich bitte solchen Blödsinn aus? Folgt man hier dem Druck großer Verlagshäuser?



Benachteiligt werden dadurch auch hörbehinderte Menschen, die auf Texte angewiesen sind. Untertitel oder Sendungen mit Gebärdendolmetscher sind ja im Fernsehen generell eine Rarität.



Abgesehen davon lassen sich in einer immer komplexer werdenden Welt, nicht alle komplizierten Sachverhalte in nur wenige Minuten oder gar nur Sekunden langen Beiträgen umfassend darstellen. Hier bieten gerade die öffentlich-rechtlichen Online-Angebote die Möglichkeit, sich umfassend über Hintergründe zu informieren.

Dies zu beschneiden, leistet der weiteren Verbreitung von Fake News massiven Vorschub und legt damit weiter die Axt an die Grundlagen der Demokratie. Viele Menschen informieren sich doch inzwischen hauptsächlich über das Internet. Dies an dies Ausstrahlung im linearen Rundfunk- oder Fernsehformat zu binden, ist schlicht ein Anachronismus.



Genauso abenteuerlich ist es, die Anzahl der Einwohner eines Bundeslandes als Grundlage für die Anzahl der Radioprogramme zu nehmen. Radiosender können heutzutage weltweit über das Internet gehört werden. Wie kann man denn bitte Kriterien von vorgestern für die Medienlandschaft von morgen anlegen wollen?



Leider zeigt sich hier, dass gerade die Online-Welt für die Politik offensichtlich immer noch "Neuland" ist.





Mit freundlichen Grüßen



Matthias Eislöffel
Matthias Ernst Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Ausdünnung des Rundfunkangebotes der öffentlich rechtlichen Medien scheint mir in unserer aktuellen Lebenswirklichkeit nicht besonders sinnvoll. Wir haben es zunehmend mit antidemokratischen Kräften zu tun, die sich mittlerweile ja sogar in unseren Parlamenten herumtreiben, zu tun. Eine Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks sollte es, nach meinem dafürhalten, diesen Kräften möglichst schwer machen diese abzuschaffen oder schwer zu beschädigen (siehe auch im autokratisch geführten Ausland z.B. Polen, Ungarn beginnend auch in Italien...).



Vielmehr sind wir im Moment auf unabhängige, differenzierte journalistische Arbeit geradezu angewiesen. Hierfür ist es notwendig, das die öffentlich rechtlichen Angebote (unter Anderem zu Bildung, Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirschaft) mindestens in bisherigem Umfang bestehen bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Ernst
Matthias Franck 3sat und arte müssen bleiben. Beide Sender und ihre Mitarbeitenden sind die Gebühren wert, die zu entrichten sind. Mit Anspruch, Haltung, Wissensvermittlung, Aufklärung dienen sie unmittelbar und wirksam der Kultur und der Demokratie, der individuellen wie auch kollektiven Willensbildung.

Sie oder einen davon abzuschaffen (und auch ein Aufgehen ineinander ist ein Abschaffen), bereitet den Weg für Demokratiefeinde, Faschisten und Extremisten. Ganz besonders in den aktuellen Zeiten, kommt es auf Programme und Inhalte an, wie sie arte und 3sat anbieten - zumal sie oftmals unbequeme Wahrheiten darstellen. Seit ihren Bestehen liefern sie Informationen, die sonst nirgendwo angeboten werden - Informationen, die ich mit keinem Algorithmus der Welt hätte erhalten können. Das Geld zur Erhaltung ist sicherlich da. Sparmaßnahmen können definitiv an anderen Stellen identifiziert werden.
Matthias Fuchs Es gibt sicher Anlässe die nicht parallel sein müssen zum Beispiel das Begräbnis Queen in ARD und ZDF.

Aber zu meinen es sei schlau einen Sender wie 3 SAT mit ARTE zu verschmelzen finde ich gerade in Zeiten - in denen diese beiden Sender einen jeweiligen wichtigen Beitrag leisten Sachverhalte und Zusammenhänge zu beschreiben und zu erklären - für den falschen Schritt.



Beide Sender müssen erhalten und sehr gerne ausgebaut werden.
Matthias Gärtner Sehr geehrte Damen und Herren,



ich kann im Entwurf vieles nachvollziehen; aber keineswegs ein Zusammenwerfen von arte und 3sat. Diese beiden Kultureinrichtungen haben deutlich unterschiedlich kulturelle Ausrichtungen und Funktionen in den jeweiligen Kulturräumen. Ich bin überzeugt, dass wir irgendwie die deutschsprachige Kulturszene und die franco-allmande Szene durch nicht-kommerzielle Programme, Maßnahmen etc. gesellschaftsprägend unterstützen sollen und müssen. Das ist der öffentlich-rechtliche Auftrag, den ich bezahle. Diese Idee ist unausgegoren; arte und 3sat haben sehr unterschiedliche Akltionsfelder.



Beste Grüße,

Matthias Gärtner
Matthias Gerke Sender wie 3Sat ermöglichen es durch ihr Programm über Landesgrenzen hinaus zu blicken. Mit Sichtweisen die in der hiesigen Medienlandschaft fast nicht vorhanden sind.

Das nun zusammenstreichen zu wollen widerspricht eigentlich dem Auftrag, den der öffentliche Rundfunk hat.

Dann ist es doch erheblich besser die Rundfunkgebühr zu erhöhen, und damit die relative Unabhängigkeit der öffentlichen Sender zu stärken.

Ähnliches gilt für Phönix.



Mit freundlichen Grüßen

M. Gerke
Matthias Günzel Ich bin mir sicher, dass Ihnen bereits alle Argumente dargelegt sind, welche einen Belass der Spartenprogramme in bisheriger Form zwingend rechtfertigen.

Somit will ich eher mein Entsetzen zum Ausdruck bringen, wie man mit den kulturell orientierten Medien umzugehen wünscht. Schleierhaft mir, wie man glaubt, durch Zusammenlegungen, bspw. die Integration von 3sat in Arte, die so unterschiedlichen Ausrichtungen zu vereinen.

Kein Wunder also, wenn durch zwangsläufig entstehende, also strukturell provozierte Informationsdefizite, der Weg aus den "Öffentlich Rechtlichen Medien" in die Kanäle des Internets führen wird. Die Vielfalt der Informationsmöglichkeiten ist ein Gradmesser unserer Demokratie und schützt vor gefährlicher Einfalt im Kopf.

Gefährden Sie nicht diesen wichtigen Eckpfeiler unserer

Bildung!
Matthias Hess Mein Eindruck ist, dass in Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu oft eine wertende Berichterstattung und eine sehr einseitige Auswahl der berichteten Themen zu beobachten ist. Oft wird gesellschaftlich eigentlich völlig unbedeutenden Vertretern von NGOs eine Bühne geboten, die dann widerspruchslos ihre Propaganda an den Zuschauer bringen dürfen. Damit wird meiner Meinung nach der Charakter einer gesellschaftsübergreifenden, allgemein anerkannten Informationsquelle zerstört und die Glaubwürdigkeit der Nachrichtensendungen beschädigt. Wenn man alte Nachrichtensendungen von vor 30 Jahren anschaut, wird der Qualitätsverlust frappierend sichtbar.

Aus meiner Sicht sind folgende Änderungen nötig:



-Allgemein sollte nur im Berichtsstil berichtet werden.

-Bei kontroversen Themen muss die Kontroverse ausreichend sichtbar gemacht werden.

-Meinungsäußerungen der Redakteure sind ausschließlich als gesondert gekennzeichneter Kommentar zulässig.



Wenn das Vertrauen in die Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht wiederhergestellt wird, wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk aus meiner Sicht die Akzeptanz der Bevölkerung in Gänze verlieren. Dabei ist meiner Meinung nach die Höhe der Rundfunkgebühr nicht so entscheidend, solange die Qualität stimmt.
Matthias Hindelang Vielfalt muss bleiben!

Für 3Sat, ARTE, Alpha, ZDF Info und Phoenix



Für diese Programme sehe ich ein, Rundfunkgebühren zu bezahlen, anstatt an Bildung, Politik, Wissen und dem europäischen Gedanken zu sparen, lieber ARD und ZDF zusammenführen. Ein Sender für die Zielgruppe Altersheim genügt. Doppelstrukturen weg, Vielfalt erhalten!
Matthias Hofmann Ich protestiere scharf gegen die Rundfunkreform und Abschaltung von 3sat!

Wir alle müssen die Rundfunkgebühren auch dafür zahlen, es wäre ein Vertragsbruch das gezahlte Geld nicht auch entsprechend zu verwenden

M. Hofmann
Matthias Hovestadt Ich bin großer Befürworter des ÖRR und danke den Mitarbeitern für Ihre Arbeit. Ich begrüße aber auch die geplante Reform, da mir das Programm zu breit und zu redundant geworden ist.

Meine Wünsche an die Reform:

- Es sollte unbedingt weiterhin mit Phoenix einen Sender geben, der sich primär der politischen Berichterstattung widmet. Fusionieren könnte dieser mit Tagesschau24, der in Phoenix sein Nachrichtenprogramm integrieren könnte.

- Einen Sender mit Fokus auf Informations- und Bildungsangebote wie zdf.info sollte es ebenfalls weiter geben. Hierhin könnten die entsprechenden Sendungen der anderen Sender zu zdf.info ziehen, beispielsweise von Phoenix, 3sat oder ARD alpha.



Ich lebe schon mein ganzes Leben im Gebiet des WDR und bin leider kein großer Freund des WDR. Mir fehlt vor allem ein Nachrichtensender. Auf dem Papier ist dies zwar WDR5, zumeist laufen dort aber eben keine Nachrichten, sondern zum Teil sogar Musik. Ich möchte daher anregen, dass WDR5 in NDR Info aufgeht, vielleicht unter dem Namen "Nordwest Info".
Matthias Kassner Anstatt 3SAT defacto abzuschaffen und in Arte zu integrieren und somit bei Kultur, Wissenschaft und Bildung zu sparen, wäre es besser auf extrem teure Sportübertragungen zu verzichten! Dieses Feld kann man gerne den privaten Anstalten überlassen, die bei den erstgenannten, anspruchsvolleren Sparten sehr wenig zu bieten haben!



MfG

Matthias Kassner
Matthias Koch Sehr geehrte Damen und Herren,

3Sat, Arte und Phoenix müssen unbedingt in der jetzigen Form erhalten bleiben !!!





Mit freundlichen Grüssen

Matthias Koch
Matthias Kohlberger In Zeiten von fake news und "Alternativen Fakten" brauchen wir fachlich fundierte Sendungen und Sender, die die Themen in ihrer ganzen Vielfalt und aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeiten. Es wäre ein schwerer Verlust, wenn z.B. Arte und 3Sat zusammengelegt würden. Ungeachtet der Verpflichtung mit den eingesetzten Finanzmitteln sparsam und wirtschaftlich umzugehen, finde ich den Rundfunkbeitrag in der Höhe nicht überzogen und würde für den Erhalt des ÖRR auch mehr bezahlen.
Matthias Köhler Wie soll Demokratie in den Medien gestärkt werden und den Falschmeldungen, Fakenews und polarisierenden Nachrichten Einhalt geboten werden, wenn gerade der ÖRR in der Veröffentlichung beschnitten wird. Hier kann sich ja ein "Verschwörungstheoretiker" in der Annahme bestätigt fühlen, dass dieser Teil der geplanten Gesetzesänderung gezielt die erste Maßnahme ist, um den ÖRR zu beschneiden. Zensur ist dann nicht mehr fern.



Es kann doch nicht demokratisch- politischer Wille sein, dass der ÖRR per Gesetz dazu verpflichtet werden soll, zeitlich hinter den Fake News und Trollen in der digitalen Welt zurück zu fallen. So erhalten wir die sowieso bereits in Gefahr befindliche Demokratie nicht!
Matthias Kryschan Ich plädiere dafür 3Sat zu erhalten.
Matthias Küstermann Was bitte ist das für eine Schnapsidee? Haben wir nicht schon genug "Assi TV" in Form von Privatsendern das es wir uns leisten könnten Sender mit Kultur- und Bildungsprogramm abzuschaffen? Armes Deutschland!!!
Matthias Michael Ich schätze die Vielfalt der öffentlichen rechtlichen Sender sehr. Ich sehe sie als wichtiges Gegengewicht zu den Meinungsblasen in den sozialen Netzwerken. Eine Einschränkung des Angebots sehe ich daher als falschen Weg. Vielmehr scheinen mir Investitionen in Reichweite nötig.
Matthias Mischke Deutschland braucht mehr Bildung und Kultur. 3Sat und Arte müssen eigenständig bleiben. Dann bitte bei den Länderanstalten Sparpotential finden. z. B. Wegfall von leichten Unterhaltungsserien am Nachmittag und Vorabend, diese erfüllen wohl kaum den Auftrag der Sendeanstalten.
Matthias Otten Ich bitte Sie 3sat zu erhalten und stattdessen an anderer Stelle zu sparen, z.B.. den Herrn Silbereisen aus dem Programm zu streichen
Matthias Paulsen Ich möchte gerne meine Meinung zum Entwurf des ReformStV vom 26.09.2024 einbringen.



Grundsätzlich finde ich es sehr gut und wichtig, dass in Deutschland ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk existiert. Warum? Private Fernsehsender (z.B. RTL) oder Streamingdienste (z.B. Netflix) richten ihr Angebot primär nach eigenwirtschaftlichen Interessen aus. Dadurch kommen Inhalte, die nicht die breite Masse interessieren, oftmals zu kurz. Ich halte es jedoch für ein wichtiges demokratisches Prinzip, auch Interessen von Minderheiten zu berücksichtigen und zu schützen. Ich begreife es deshalb als eine der Kernaufgaben und gewissermaßen als Existenzberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, solche medialen Angebote zu schaffen, die für unsere Gesellschaft eine hohe Bedeutung haben, obwohl sie sich bei einer rein kommerziellen Ausrichtung nicht rechnen würden. Dazu zählen insbesondere hochwertige Angebote in den Bereichen Information, Kultur und Bildung.



Es steht außer Frage, dass Reformen und Einsparungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk notwendig sind. Mit Bestürzung stelle ich jedoch fest, dass im geplanten Reformstaatsvertrag die Bereiche Information, Kultur und Bildung besonders stark von Kürzungen betroffen sein sollen. Dies äußert sich vor allem darin, dass Schwerpunktangebote auf diesen Gebieten weitreichend zusammengelegt werden sollen. So heißt es im zur Diskussion stehenden Entwurf: „In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm ‚arte – Der europäische Kulturkanal‘ und dessen Telemedienangebote überführt werden.“



Es wird also eine mögliche Auflösung von 3sat in Aussicht gestellt. Das kann ich nicht nachvollziehen, weil 3sat bei einem vergleichsweise bereits sehr geringen Jahresbudget ein hochwertiges Kunst-, Kultur- und Bildungsangebot zur Verfügung stellt. Es erscheint mir unvermeidlich, dass mit einer Überführung der Inhalte in den französisch-deutschen Sender arte auch eine Reduktion des Angebots zu kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen einhergehen wird. Zudem würde es nur noch ein einziges lineares Programm mit kulturellem Schwerpunkt geben. Dies steht nicht im Verhältnis zur Fülle an anderen Sendern. Eine Zusammenlegung von 3sat und arte würde dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, einen Schwerpunkt auf hochwertige Angebote in den Bereichen Information, Kultur und Bildung zu setzen, nicht gerecht werden. Daher halte ich es für dringend geboten, den Fortbestand von 3sat zu sichern.
Matthias Pförtsch 3sat und ARTE müssen als eigenständige Sender bestehen bleiben.
Matthias Pohl Phoenix, alpha, neo, info: Da gibt es unter Umständen Verschlankungspotenzial. Aber die Zusammenlegung von Arte und 3sat? Wer das zu verantworten hat, den möge sein schlechtes Gewissen lange plagen. Ein Trauerspiel.
Matthias Rehfeldt Wehrt euch gegen die überzogenen Forderungen nach Reduktion des Angebots. Diesen von Rechten, Extremisten, rechten Extremisten und sich bürgerlich nennenden Populisten gepushten Angriffen nachzugeben, wäre nur der erste fatale Schritt. Dem weitere folgen würden.



Hilfsweise: Auf gar keinen Fall Phoenix beschädigen!
Matthias Reiferth Anmerkungen zur Reform des Öffentlichen Rundfunks:



Die stark gesunkene Akzeptanz gegenüber den öffenlich rechtlichen Medien und das ebenfalls deutlich gesunkene Nutzerverhalten fordern geradezu ein konsequentes Umsteuern in der Medienpolitik und der dafür Verantwortlichen in den einzelnen Bundesländern heraus! Das wird nur mit erheblichen Kürzungen und Einsparungen zu erreichen sein.



Es sollte eine Verschmelzung von verschiedenen Sendern geben wie: ZDF & ZDF Neo mit 3 sat und ARD one. Der Kinderkanal als Tagesprogramm mit Funk als Abendprogramm und ZDF info mit Phoenix.

Das ZDF sollte die Sendetätigkeit beenden und nur noch als Produzent für Filme und Dokus für arte , 3 sat und ARD- Programme dienen. Vorabendserien, Schlager-, Volksmusik- u. Unterhaltungssendungen sollten nicht mehr produziert werden. Teure Fußballübertragungen sollten künftig entfallen! Erhalten werden sollten arte, ARD, ARD- alpha und der Kika. Radioprogramme sollten vereinfacht und Sendern mit ähnlichen Zielgruppen zusammengelegt werden. Nicht jeder einzelne Sender braucht mehrere Jugendradios, hier sind Kooperationen mehrerer Sender möglich. Alle Sendeanstalten werden künftig der vollständigen Transparenz verpflichtet. Der Finanzbedarf der einzelnen Sender muss drastisch reduziert werden. Die Selbsbedienungsmentalität der Sendeanstalten muss eingeschränkt werden. Ein Intendant sollte weitaus weniger bekommen als ein Bundeskanzler. Die bisherige üppige Besoldungs-Praxis incl. der Altersbezüge ist nicht gerechtfertigt und der Bevölkerung nicht zu vermitteln! Eine finanzielle Kontrolle der ÖR-Sender sollte ab sofort durch die Landesregierungen erfolgen. Inhaltlicher Vorschlag: Die Sender der ARD könnten künftig von 0 Uhr bis 16 Uhr ein Mantelprogramm mit relevanten Inhalten, regionalen Informationen, Ratgebersendungen für Verbraucher, Sport & Kurznachrichten senden. Ab 16 Uhr könnten die regionalen Sendeanstalten ihr Programm beginnen. Talksendungen werden nur noch im Radio zu hören sein, weil sie sind Audio. Damit werden auch hier wesentlich die Kosten gesenkt. Ein Medienrat sollte vorrangig aus medieninteressierten, unabhängigen Leuten bestehen. Vorschläge dieses Medienrates sollten sorgfältig geprüft und berechtigte Forderungen umgesetzt werden. Prinzipiell sollte gelten, wer den Öffentlichen Rundfunk nicht nutzt muss dafür auch nicht bezahlen!! Diese Forderung ist nachvollziehbar und gerecht.



Matthias Reiferth- Leipzig
Matthias Reinhardt Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde diese Vorschläge eine riesige Schweinerei!

Ausgerechnet die Qualitäts-Sender sollen beschnitten, oder abgeschafft werden.

Wir schauen zu 80% die betroffenen Sender. Speziell 3 SAT und Arte liegen uns am Herzen und ich weiss auch das diese Sender in CH und AT gern gesehen werden.



Wenn dieser Vorschlag umgesetzt würde, wäre das ein Armutszeugnis der Länder und führt nur zu noch mehr Verdummung .



Freundliche Grüsse

Matthias Reinhardt
Matthias Ripp Ein Leben ohne 3sat im Allgemeinen und NANO im Besonderen ist möglich, aber sinnlos.

Insofern: Nein, 3sat kann nicht weg.
Matthias Rollmann Ihre Vorschläge zur Reform des öffentlichen rechtlichen Fernsehens sind eine reine Katastrophe. Besonders die Zusammenfassung von 3sat und arte halten wir für grundfalsch. 3sat für uns, die seit Jahrzehnten in Brüssel leben, ist eine der wenigen unvoreingenommen deutschen Quellen und sticht positiv aus den angebotenen Programmen heraus. Die naturwissenschaftlichen Programme wie Nano sowie der Blick über den Zaun nach Österreich und die Schweiz ist eine wirkliche Bereicherung. Kulturprogramme, die Nischen wie Opern & Balettliebhaber bedienen, tolle Naturprogramme u.v.a.m. sind Paradestücke des öffentlich rechtlichen Bildungsauftrages. Halten Sie ein mit dem Unfug sich immer mehr dem Kommerzfernsehen anzunähern. Pokern Sie nicht um teures Geld, um die Beckmanns dieser Welt. Machen Sie originelles Fernsehen für wissenshungrige Menschen.

Ewa (Polin) Matthias (Deutscher) Hannah (wahlengländerin) Martin (wahlengänder) Clara (Polin wahlseutsche) Jan (wahlbelgier) - eine typisch europäische Familie, die gutes Öffentlich rechtliches Fernsehen in ganz Europa will!
Matthias Rottmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihr Anliegen, das Angebot des ÖRR schlank und effizient zu gestalten, teile ich durchaus. Dazu zählt etwa die Verpflichtung, eine ständige Weiterentwicklung der Angebote sichern (Vorbild: BBC-Charta).



Allerdings sehe ich in Ihrem Entwurf einige Schwächen, die für mich schwer erträglich sind. Und dann ist die Herangehensweise der BBC anscheinend kein Maßstab mehr. So zum Beispiel diverse Einschränkungen für die Telemedienangebote, die bisher schon nicht "presseähnlich" sein durften und nun nicht mehr laufend aktualisiert werden dürfen.

Dass damit der Verdrängungswettbewerb auf dem Zeitungsmarkt in irgendeiner Weise verlangsamt wird, glauben Sie doch wohl selbst nicht. Die Zeitungsverleger mögen das ins Feld führen, denn "Jammern ist des Kaufmanns Gruß", doch, wie der Kinderbuchautor Günther Saalmann reimte: "Krokodilstränen sind gefährlich, weil: nicht ehrlich". Meiner Meinung nach ist auch die britische Presselandschaft nicht eintöniger als die deutsche.

Der aktuelle Entwurf erscheint mir eher als ein Qualitätsverhinderer denn als ein -beförderer, etwa auch bei der vorgeschlagenen Zusammenlegung von 3sat und arte. Sollte das aufgrund nicht ausreichender Quoten entschieden worden sein, fürchte ich, dass der öffentliche Nahverkehr sich diese Denkweise aneignet und alle Busse und Bahnen gnadenlos streicht, die weniger als zur Hälfte gefüllt sind.



Kurz gesagt, Ihr Entwurf hat durchaus noch einiges Potential, dem ÖRR tatsächlich gute Impulse für die Zukunft zu geben. So, wie er derzeit ist, drangsaliert er ihn jedoch vor allen Dingen!



Mit freundlichen Grüßen



Matthias Rottmann
Matthias Rühl Der Ausdünnung der Sender widerspreche ich als Gebührenzahler. Beide Sender, arte und 3sat haben ein tolles Programm, an das die Programme der anderen Sender nicht annähernd herankommen. Daher sind sie beizubehalten. Streichen Sie doch die ganzen Seifenopern und Quizsendungen, die keinerlei Inhalte haben.
Matthias Rummel Sehr geehrte Damen und Herren,

undemokratische Medien breiten sich immer mehr aus, da spielt eine Reduzierung der öffentlich rechtlichen Sendungen, ihnen in die Hände.

Wir brauchen eine breitaufgestellte und unabhängige Medienlandschaft, die seriös informiert.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Rummel
Matthias Scharfenberg Sehr geehrte Damen und Herren,



anstelle qualitativ hochwertige Programme wie 3Sat und Arte, aber auch den KiKa dem Sparzwang zu unterwerfen möchte ich vorschlagen eher bei Talkshows und seichten Serien Reduzierungen vorzunehmen. Wofür braucht es diverse Polittalksshows, in denen nahezu identische Themen besprochen werden? Oder wozu braucht man regionale Talkshows, in denen nur überregionale Gäste Werbung für ihr neues Produkt machen dürfen?



Geben sie dem qualitativ bedeutenden Programmen den Raum, den sie verdienen.



Herzliche Grüße



Matthias Scharfenberg
Matthias Schefstos Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Interesse hab ich den Entwurf zum Reformstaatsvertrag gelesen.



Ich möchte hiermit zum Ausdruck bringen dass ich die geplante Zusammenlegung der Angebote von arte und 3sat nicht befürworte.

Diese beiden Angebote sind meineserachtens eine einzigartige Errungenschaft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und seinen Nachbarländern.



Beide Kanäle sind Ausdruck der friedlichen Entwicklung Europas. Sie tragen mit den jeweiligen Sendekonzepten zum wichtigen gegenseitigen Verständnis der Völker bei.



Ich bitte darum bei diesen Leuchttürmen der europäischen Verständigung nicht im geplanten Umfang zu kürzen.



Es wäre ein fatales Zeichen.



Mit freundlichen Grüßen



Matthias Schefstos
Matthias Schenk Guten Tag



Bitte weiterhin 3sat und Arte senden.

Es gibt viele Alternativen zum Kürzen.

Z.B. Reduzierung der Sportübertragungen. Zuviel ist zuviel. Manchmal wird es richtig lächerlich, wenn die 3. Person am Pult der Tagesthemen steht und um seinen Platz auf dem Bildschirm kämpft.

Falls Sie mehr Vorschläge benötigen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

LG Matthias Schenk
Matthias Schiller Sehr geehrte Damen und Herren,

die beiden Kultursender arte und 3sat zu einem Sender zu verschmelzen, finde ich nicht angemessen. Jeder dieser Sender hat seine eigene Klientel, die dem Mainstream einen thematisch anspruchsvollen und hochinteressanten Gegenpol setzt. Die Fernsehlandschaft würde ärmer werden, wenn einer dieser Sender verschwinden würde, da die sehr verschiedenen Ansprüche beider Sender nicht in einen Kanal zu pressen sind.



Ich spreche mich ausdrücklich gegen eine Zusammenlegung von arte und 3sat aus.



Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schiller
Matthias Schumacher In Zeiten wie diesen ist Kultur eines der wichtigsten Dinge, die wir Menschen brauchen. Die Sender, die Wissenschaft, Kultur etc. Sendungen auf hohem Niveau mit Fakten füllen und einen großen Bildungsauftrag haben, dürfen nicht wegreformiert werden. Das wäre ein völlig falsches Signal an die Bevölkerung. Deshalb appelliere ich als kulturinteressierter Mensch und auch als Leiter des Musikarchivs NRW, das sich um die Bewahrung von Kultur kümmert, an ihren gesunden Menschenverstand, diesen Schritt noch einmal gründlich zu überdenken.
Matthias Steinbrecher Das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe.

Nach diesem Entwurf darf der ÖRR Nachrichten erst verbreiten, nachdem Populisten, Trolle und Verschwörungsschwurbler die Tatsachen in den sozialen Medien verdreht, verwurstet und für Ihre Zwecke ausgeschlachtet haben.



Gerade das Internet hat uns doch den Vorteil gebracht, daß verlässliche Nachrichten möglichst direkt abgerufen werden können, ohne auf die nächste Nachrichtensendung warten zu müssen.

Besonders bei Verkehrsmeldungen oder Unwetterwarnungen ist dies extrem wichtig. Werden diese in Ihrem neuen Entwurf auch beschnitten?



Da diese Regelung die Privatanbieter offensichtlich nicht betrifft, werden gleichzeitig Nutzer vom ÖRR dahin gelotst, wo der Informationsgehalt und die Integrität der Meldungen von wirtschaftlichen und/oder politischen Interessen bestimmt werden. In ein paar Jahren werden Analysen ergeben, daß das ÖRR-Angebot kaum bis gar nicht mehr genutzt wird und deshalb nicht mehr aufrecht erhalten werden muß.

Dann werden Nachrichten nicht mehr von seriösen Journalisten und Redaktionen gemacht, sondern von Medienmogulen, die ihre eigenen Ziele verfolgen.



... und dafür soll Otto-Normalbürger auch noch Rundfunkgebühren zahlen.
Matthias Stutzke Ich verstehe nicht, wie man darauf kommen kann, in diesen schwierigen Zeiten, Sender wie 3Sat oder die kulturellen Radiosender letztendlich in Ihrer Sendezeit zu beschneiden!

Für uns sind das mit die wichtigsten Informationsquellen außerhalb der Presse und des Internets.

Nirgendwo bekommt man solche Sendungen wie z.B. Nano, Kulturzeit, 3Sat Festival Satire, Konzerte und Opern

geboten. Und das ohne störende und nervende Werbung!

Auch keine überflüssigen Formate, wie z.B. sogenannte Talkshows (Maischberger, Illner, Lanz und Co.) in denen

vielfach Politiker sitzen, die doch lieber ihre Arbeit machen sollten, als sich mit Leuten zu streiten, die sowieso nichts

im ÖRR zu suchen haben und denen man keinerlei Plattform geben darf! Ja, ich meine damit Leute aus "Parteien",

die erwiesenermaßen unsere Demokratie zerstören wollen! Mit Faschisten und homophoben Rassisten redet man nicht,

höchstens redet man über sie!

Wir brauchen dringend die Erhaltung und den Ausbau der Vielfalt im ÖRR und keine Beschneidung der Sendezeiten bzw.

Schließung der jeweiligen Sender, egal ob Rundfunk oder TV.

Der ÖRR hat die Pflicht uns mit Bildung, Kultur, unabhängigem Journalismus, Wissenschaft und einem möglichst vielfältigem Unterhaltungsprogramm (Krimis, Spielfilmen, Satire, Soaps, etc...) zu unterhalten.

Wenn wir durch Verkürzen der Sendezeit oder der Abschaffung ganzer Sender und deren Programme weniger Auswahl haben, müssen wir uns mühsam diese Informationen im Internet beschaffen und werden wahrscheinlich dabei immer mehr in irgendeine Bubble rutschen, die es einem kaum noch möglich macht auch Einflüsse von Außerhalb zu zulassen.

So werden die Menschen immer leichter zu beeinflussen sein, durch Populisten, kommerzielle Werbung und und und...

Um diese Vielfalt zu behalten würden die Bürger sogar noch mehr Rundfunkbeitrag bezahlen.

Reformiert doch erstmal Eure Haltung bei ARD und ZDF als direkte oder indirekte Unterstützer für die AFD in Euren Talkshows!

Vielleicht werden dann auch die Quoten wieder stimmen!



Matthias Stutzke
Matthias Theuerkauf Meine Stellungnahme zu ARTE oder 3sat:

3sat darf nicht sterben, denn die Vielfalt des Journalismus aus 3 Ländern ist so immens wichtig. Diese Vielfalt kann ARTE nicht im Ansatz bieten, nebenbei scheint auch noch kein Konzept vorzuliegen. Allein die Sendungen NANO und Kulturzeit sind Paradebeispiele für höchstklassiges internationales Fernsehen. Wenn einer gehen sollte, schlage ich ARTE vor, aber meinetwegen soll der Sender auch bleiben. Also: 3sat ist das Beste im deutschsprachigen Fernsehen und muss weiter bestehen!
Matthias Tillmann Sehr geschätzte Rundfunkkommission der Länder !



Danke, daß der Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags zur Kommentierung für uns Bürger zugänglich ist.



Für mich ist das System ÖRR ein Glücksfall für die Demokratie in unserem Land, trägt es doch täglich zu meiner freien Wissens- und Willensbildung in vielen Bereichen bei, schult meine Kreativität und Empathie. Deshalb genießt es mein Vertrauen und alle Änderungen in diesem System verfolge ich aufmerksam.



Finanzierung und Kosten

Als ein von uns gebührenfinanzierter "Dienst" für die Allgemeinheit erwarte ich dass die eingerichteten Richtlinien und Kontrollen greifen um Missbrauch und Misswirtschaft bei den Etats zu beherrschen. Weil die Kosten des Systems ÖRR in unserem Wirtschaftsraum entstehen und sich dynamisch verhalten müßen die Gebühren sich anpassen. Ein "mehr geht nicht" kann nicht an einem bestimmten Betrag festgemacht werden wenn z.B. die allgemeine Teuerung sich nicht so verhält. Aus meiner Sicht ist die bisherige Praxis der Gebührenfindung akzeptabel.



Digital Sender, Lineare und non-lineare Dienste

Ich weiss, dass die Produktion von digitalen Medieninhalten und deren Verbreitung inzwischen so verschränkt ist, dass ohne Internet Infrastruktur nichts mehr geht. Da scheint es nur folgerichtig, die digitale Kabel/Satelliten Sendeinfrastruktur langfristig durch die Mobilfunk und Netz-Infrastruktur zu ersetzen. Aus Gründen der technischen Redundanz ist dies in meinen Augen aber nicht vernünftig.



Einen Sendeplan zu haben, dem man als Zuschauer/Zuhörer gewollt oder zufällig folgt, erlaubt es in einer Sendung oft Informationen und Eindrücke vermittelt zu bekommen, die man bei einer selbstgetroffenen Vorauswahl der Sendung oder eines Themas darin, bewußt vermieden hätte. Für mich stellt z.B. das lineare Fernsehen einfach sicher, dass der Zufall einer Information seine Chance behält. Bei non-linearen Inhalten ist es üblich diese so zur Verfügung zu stellen, dass man beliebig auswählen kann. Das kann bei einer "Nachbetrachtung" sicher hilfreich sein.



3sat in Arte integrieren

Auch wenn dieser Punkt im Entwurf als nicht zwingend angeführt wird, zeigt er doch wie man die Programminhalte eines Senders auf die Themen-Überlappungen mit einem anderen Sender reduziert, als Argument zur Abschaltung des ganzen Senders benutzen kann. Hinzu kommt noch, dass es sich bei 3sat um ein Vollprogramm handelt, welches Kultur als Schwerpunkt hat. Vor Jahren ist schon einmal im 3sat Heimsender ZDF ein solcher Schwerpunkt Sender abgeschaltet worden, ZDF.Kultur hieß der, glaube ich. Wenn jetzt mit 3sat wieder ein Kultursender "gehen" muss, dann ist ja nicht nur die vor 40 Jahren geschaffene TV journalistische deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft Österreich/Schweiz/Deutschland betroffen sondern sicher auch die (Mit)Trägerschaft was diverse Festivals (Kabaret, Fernsehspiel-Zuschauerpreis). Auch bei Arte hat der Tag nur 24 Stunden und ich bezweifele sehr dass dieser Sender seine begrüßenswerte europäische Mission reduzieren kann/wird um wenigstens die wichtigsten 3sat Produktionen zu übernehmen und auszustrahlen.
Matthias Trupp Betreff: Widerspruch gegen die Einstellung des Senders 3sat





Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Bedauern habe ich erfahren, dass der Sender 3sat eingestellt werden soll. Als langjähriger Zuschauer dieses Senders möchte ich hiermit meinen Widerspruch gegen diese Entscheidung einlegen.



3sat hat sich in den letzten Jahrzehnten als unverzichtbare Quelle für hochwertige und vielfältige Bildungs- und Kulturinhalte etabliert. Der Sender bietet einzigartige Programme, die sowohl informativ als auch inspirierend sind und einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und Meinungsbildung in unserer Gesellschaft leisten.



Die Einstellung von 3sat würde einen erheblichen Verlust für die Medienlandschaft und die kulturelle Vielfalt in Deutschland darstellen. Gerade in Zeiten, in denen unabhängige und qualitativ hochwertige Medien zunehmend unter Druck geraten, ist es umso wichtiger, solche Sender zu erhalten und zu unterstützen.



Ich bitte Sie daher eindringlich, die Entscheidung zur Einstellung von 3sat zu überdenken und alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um den Fortbestand dieses wertvollen Senders zu sichern.





Mit freundlichen Grüßen,



Matthias Trupp
Matthias Wengner Die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat finde ich nicht gut, da auf den 2 Sendern unterschiedliche länderspezifische Schwerpunkte gesetzt werden (D - F vs D - AT - CH) die in einem geeinten Europa unverzichtbar sind gerade im Kontext der Angriffe radikaler Kräfte auf die EU.
Matthias Zech Sehr geehrte Damen und Herren,

der Erhalt von 3sat und ARTE ist wichtig, weil beide Sender unterschiedliche Zielgruppen und Inhalte bieten, die im kommerziellen Fernsehen kaum abgedeckt werden. **3sat** fokussiert sich auf deutschsprachige Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft und bietet tiefgehende, anspruchsvolle Programme, die ein reflektiertes Publikum ansprechen – gerade auch in unserer Altersgruppe. **ARTE** hingegen fördert den europäischen Austausch, indem es kulturelle und gesellschaftliche Themen aus internationaler Perspektive präsentiert. Wir, als 50-jährige Zuschauer, schätzen diese Vielfalt und Qualität sehr. Der Verlust dieser Sender wäre eine Verarmung der Medienlandschaft und würde den Zugang zu intellektuell anregenden Inhalten stark einschränken.

Matthias Zech, Cottbus
Matthis Breede Die Rundfunkgebühr wurde nach dem Horror des Nationalsozialismus eingeführt, um eine unabhängige Berichterstattung zu ermöglichen. Information und Fakten, Stärkung des Kopfes zur Überwindung des Bauch (gefühls)

sind damals wie heute das beste Mittel den Rechtsradikalismus zu verhindern.

Ich finde heute keine Information darüber, welche Inhalte mit den GEZ Gebühren finanziert werden. Ich finde nur die Aufteilung auf die verschiedenen Sender bzw. Rundfunkanstalten. Das ist mehr als bedauerlich, das ist eine Nebelkerze zur Vertuschung unliebsamer Fakten.

Mit den Rundfunkgebühren werden Quizshows, Spielfilme und nicht zuletzt Fussball finanziert. 
Wie das die Ratio über die Emotio heben soll ist mir unerklärlich. Wie das die Demokratie fördern soll? Reiner Zynismus! Fussball-Rowdytum und Kopf-in-den-Sand Haltung wird damit bedient.

Die Vermutung liegt nahe, dass dahinter Absicht steckt. 
Unabhängige Berichterstattung will keiner mehr.

Die Gebühren SOLLEN ihren Zweck gar nicht mehr erfüllen.

Die entscheidenden Gremien scheinen unterwandert von Staatsfeinden.

Übertrieben?

Wirklich?

Wieviel kostet der Betrieb von 3Sat, wieviel wird für Fussball (Übertragungsrechte) ausgegeben?

3SAT einzustellen und Fussball weiterhin zu bezahlen ist UNERTRÄGLICH!”

Die Rundfunkgebühren werden missbraucht.

Schon lange.

Und DAS fördert den Rechtsextremismus in diesem Land mehr als jede politische Partei.
Mattis Wartenberg Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin der Mattis und bin 11 Jahre alt. Bevor ich anfange etwas zur Verbesserung beizutragen, möchten wir uns als Familie für das doch im allgemeinen guten bis sehr guten Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bedanken. Als Familie schauen wir uns oft Dokumentationen wie "Terra x" an und Rateshows wie "Frag doch mal die Maus".

Zusammen mit meinen Eltern sah ich den so gut gemachten Film von 2021: "Die Welt steht still" mit Frau Wörner im ZDF und wir schauten uns auch den Film: "Aus dem Leben an". Die Nachrichten laufen bei uns ohnehin jeden Abend und wir sind froh und stolz auf "unsere guten Journalistinnen und Journalisten". Schade für mich ist nur, weil "das Auslandsjournal" immer so spät kommt und andere tolle Dokus und vorher kommt manchmal das, was uns gar nicht so interessiert.

Hier nun meine oder unsere Verbesserungsvorschläge:

Wir wünschen uns, dass endlich die Wünsche der Zuschauer und Zuschauerinnen zu einer Serie/einem Film (bestehend aus mehreren Teilen) und einer Dokumentation zur gesamten Coronapandemie umgesetzt werden und wir die Serie/den Film vielleicht schon im Jahr 2025 im Fernsehen sehen können. Dazu könnte man die Serie der Charité nehmen und 6 Folgen zur Coronapandemie produzieren. Also eine Staffel 5 mit 6 Folgen der ARD Serie der Charité nur über die Coronapandemie.

Weil es gibt Serien und Filme über so viele verschiedene Themen, wie den Klimawandel, lesbische und schwule Beziehungen, Herrhausen, die DDR und der Nationalsozialismus. Aber was soll ich nur meinen Kindern in 15 bis 20 Jahren von der Pandemie sagen, ohne Filme und Dokumentationen? Ein Beispiel: In der Schule haben wir uns den Film und die Dokumentation der Margot Friedländer angesehen und darüber gesprochen, ohne diesen Film und die Dokumentation hätten wir das gar nicht so kapiert, wie das damals alles so war und so ähnlich wäre das dann bei meinen Kindern ohne Filme und Dokumentationen zur Pandemie.

So wie es auch Tage des Gedenkens gibt, z.B. am 3. Oktober, so wäre es auch wichtig an die Pandemie zu erinnern und den Leuten "DANKE" zu sagen, die uns so toll durch die Pandemie gebracht haben, wie Herr Prof. Wieler und Frau Dr. Merkel. Aber ganz doll müssen wir uns bei den Ärzten und den Pflegekräften (m/w/d) bedanken. Und das muss alles im Fernsehen in Serien/in Filmen und in Dokumentationen gezeigt werden. Man kann auch eine Fortsetzung des ZDF-Films: "Die Welt steht still" machen mit dem Tönniesskandal, mit den Querdenkern, mit dem 2. Lockdown, dem Impfen, mit der Brandrede des Prof. Wieler und der Operation Kleeblatt.

Ein guter Gedenktag wäre der 18. November, weil dort der Prof. Wieler seine Brandrede hatte.

Und Omi und der Opi wünschen sich mehr Berichte zu Corona, wie im Morgen- oder im Mittagsmagazin oder auch in den Nachrichten, weil mein Onkel, der hat das Post-Covid und lebt jetzt wieder mit 41 Jahren bei Omi und bei Opi, weil er nicht mehr alleine leben kann. Er hat starke Schmerzen im Kopf und diesen "Brain Fog". Omi und Opi sagen, genau wie wir: Niemand will täglich mit "Corona bombardiert werden", aber so wie das in anderen Ländern der Fall ist, wie in Österreich, da waren wir, in unserem Skiurlaub, in der Kinodokumentation: "Stillstand" und das war so beeindruckend, so etwas das wünschen wir uns auch im deutschen Fernsehen für Deutschland oder wie die Serie aus den USA: "Grey´s Anatomy, Staffel 17", ebenso auf Deutschland bezogen oder der Film: "Contagion" der zwar eine andere Pandemie beschrieb und aber das so ähnlich für Corona und ganz speziell auf Deutschland bezogen, das wäre super.

Und bitte liebe Politikerinnen und Politiker: Wir brauchen eine vernüftige Aufarbeitung der Coronapandemie. Bitte ohne Vorwürfe und ohne Untersuchungsausschuss, denn keiner wusste damals was wie kommen wird und was richtig oder falsch war. Aber ich, der Mattis Wartenberg, war glücklich in Deutschland zu leben und nicht in einem Land wie Brasilien oder den USA, wo es von der Politik hieß: "Die Pandemie ist nicht schlimm". Und dann sahen wir in New York die Leichenberge, genau wie in Brasilien. Auch für die nächste Pandemie gilt: Bitte etwas mehr Vorsicht, als Nachsicht. Und die Schulen zu schliessen war richtig, weil wir Kinder, wir können auch unsere Lehrer anstecken und die stecken dann die Familien an oder wir stecken weitere Leute unbemerkt an. Auch wenn es für uns nicht leicht war, aber ich wollte nicht Mama oder Papa oder Omi oder Opi an Corona verlieren. Es ist schon schlimm mit meinem Onkel. Macht doch einfach einen "Stuhlkreis", wie bei uns in der Schule und dann wird darüber gesprochen, was man bei einer neuen Pandemie macht. Weil man sah ja das mit dem Marburg Virus, wie schnell es zu einer neuen Pandemie kommen kann.

Ihre Familie Wartenberg mit Sohn Mattis, der uns zu dazu brachte, die Mail zu schreiben.
Mattschas-Jarass Gabriela ARTE und 3Sat gehören zu den besten und anspruchsvollsten Programmen, die das deutschsprachige Fernsehen zu bieten hat. Darauf will ich nicht verzichten. Wenn schon gespart werden muss, dann könnte man die Länderprogramme einstellen.
Maureen Endres Guten Abend,



beigefügt meine Meinung zu der geplanten Zusammenlegung, bzw. Streichung von Sendungen.

Hierfür habe ich die Kosten und Verteilung der Sendezeiten mal ausgewertet und bewertet.

Sparen und Synergien nutzen ist gut und richtig. Allerdings bitte nicht an den falschen Stellen.



Ich setze als selbstverständlich voraus, das eine Auswertung der Bürgermeinungen veröffentlicht wird.

Allein schon aus Transparenzgründen, ob und warum sich die Kommission und die Sender ggflls. gegen den "Bürgerwillen" und somit die Finanzierer entschieden hat.



Mit freundlichen Grüßen



Endres
Der Bildungsauftrag steht beim ÖRR eindeutig im Vordergrund.
Bei der Reform geht es ja vor allem um Kostenersparnisse. Leider auch zu Lasten der Sendungsvielfalt.
Gerade die Sender 3 Sat, Arte, one, ARD Alpha, ZDF Info und neo, sowie Tagesschau24 und Phoenix decken Bildung, Information und Dokumentation (Wissenschaft, Kultur) am besten ab. Wobei Phoenix ja auch einen Teil Politik abdeckt und in dessen Ressort gehört. Alle vorgesehenen Sender sind ausgerechnet meine Hauptsender. Wenn man mir mein Nano, Scobel und Wissen hoch 2 nimmt, bin ich richtig sauer. Kultur, Wissenschaft, Bildung Beratung haben insgesamt (ARD, ZDF + Dritte) ohnehin den geringsten Anteil an der Gesamtsendezeit von nur 5,35 %! Das
entspricht 3,21 Min/Std.. Wenn diese nun auch noch zusammengefasst werden sollen, ist zu befürchten, dass es noch weniger Sendezeit geben wird, und die Vielfalt und Qualität leidet. Dann muss aber auch der Etat und die Gesamtsendezeit erhöht werden, damit keine renommierten Sendungen weg fallen.
Religion, Spots (was immer das sein soll) und Musik nehmen mit 5,86 % geringfügig mehr ein. Warum Musik nicht zu Kultur zählt, erschließt sich mir nicht. Für Bildung Kultur, Information wird – neben Religion, Musik und Spots – am wenigsten ausgegeben. Nämlich nur 4,14 % der Gesamtausgaben.
Zusammen mit Familie und Kinder beträgt der Sendeanteil, die die obigen Sender abdecken, ohnehin nur 17,59 % am Gesamtprogramm. Bei insgesamt
den geringsten Kosten.
Bei einer Gesamtsendezeit von 24,27 % für Unterhaltung, Shows, Filme etc., herrscht hier ein klares Ungleichgewicht, wobei Unterhaltung mit 37,88 % auch noch die höchsten Ausgaben verzeichnet. Rechnet man den Sport noch dazu nimmt die Unterhaltung definitiv zu viel Sendezeit und vor allem Kosten ein! Ausgewogen (Auftrag des ÖRR) kann man das nicht nennen.
Für 25 % , bzw. 31,45 % der Sendezeit die höchsten Kosten von 54,55% ist durch nichts zu rechtfertigen. Dringend notwendig ist - wie zum Glück erkannt
wurde – eine drastische Reduzierung bei Sport. Da betragen die Ausgaben 16,67% für 7,17% Sendezeit und 4,3 Min/Std..
Gegenüber Politik von 36,33% der Ausgaben für 50,96% der Sendezeit.
Bei Unterhaltung und Sport kann und muss gespart werden, da dies zu Lasten der Bildung und Information geht. Aber bitte nicht bei den obigen Ressorts und Sender. Wir brauchen weniger Krimis und mehr Dokumentationen., Informationen, wie z. B. Verbraucherrechte, Medienkompetenz.
Auch wenn man Politik und Gesellschaft zur Bildung zählt, so kommt es auch auf die Formate an, die hierzu zählen und wie ausgewogen dieses Ressort ist.  Ich habe bei den Medienanstalten und der Kommission per Mail bereits bemängelt, dass zur politischen Bildung und Demokratieförderung auch Informationen über die Kleinparteien gehört.
Diese  bekommen  jedoch  keinen  Raum,  obwohl  das  eher  zur  umfangreichen  politischen  Bildung  gehört,  als  Politik-Talkshows  wo  vorwiegend  die „Volksparteien“ vertreten sind, und meistens auch die selben Themen diskutiert werden. Dann noch in gegenseitiger Konkurrenz ARD/ZDF zu selben oder sich überschneidenden Sendezeiten.
Ich bin strikt dagegen, ausgerechnet die besten Sender, bzw. Sendungen - die auch noch am wenigsten kosten - zu streichen.  Dann eher Sport und Unterhaltung zu Gunsten der Bildung kürzen. Zumal genau DAS jede Menge Geld sparen würde!Außerdem sollten lieber ARD und ZDF als eine Sendeanstalt zusammen gefasst werden. Vor allem, wenn anscheinend innerhalb der ÖRR kartellrechtliche Konkurrenz besteht, wäre es dringend geboten ARD und ZDF in einen einzigen ÖRR zu vereinen. Beides wird durch den Bürger „zwangsfinanziert“.
Darum sollte und darf es hier auch keine Konkurrenz untereinander geben. Die Sender sollten sich ergänzen.
Sprich die Ressort sollten untereinander aufgeteilt werden und die Finanzierung zusammengelegt werden. Beispielweise in Sparten.
Z. B. Kanal 1 für Info, Politik ....und Kanal 2 Unterhaltung, Sport, Kanal 3 den Rest. Wenn es nach mir geht, also nur DER EINE ÖRR. Problematisch wird
es allerdings bei den Dritten, da dort viel Regionales gesendet wird.
DATEN AUS SONDERBERICHT
Sendezeiten gesamt 1.906.870
ARD + ZDF + Dritte Sendezeiten%Kosten %€ MinuteMin.Anteileje 1/3je 1/6
Politik und Gesellschaft Aktuelles 971.80550,961.884.400.00036,331.939,0730,5850,96-17,66-34,30
Unterhaltung, Shows, Filme etc. 462.85624,271.964.800.00037,884.244,9514,56 -7,61
Sport 136.8137,17864.800.00016,676.321,044,3031,451,859,49
Familie Kinder 121.6676,38176.300.0003,401.449,043,83 10,28
Kultur, Wissenschaft, Bildung
Beratung 101.9785,35214.600.0004,142.104,383,21 11,31
Religion, Musik, Spots 111.7515,8681.600.0001,57730,193,5217,5915,7110,80
1.427,87
5.186.500.000,00 Mittelwert
ARD ZDF Dritte
Ressort Minuten Anteil Minuten Kosten Anteil Kosten Kosten/Minute
■ Politik und Gesellschaft
135.733 ...45 %... 399,4 Mio. €...23
%... 2.943 €Politik 82.169... 30 %... 207,3 Mio. €...14
% ...2.522 €Politik und
Gesellschaft...699.480..52
%...1.098,2 Mio. €...57 %...1.570 €
Aktuelles 54.423... 20 %... 179,5 Mio.
€ ...12 %... 3.299 €Unterhaltung 48.533... 16 %.... 245,5
Mio. € ....14 %... 5.059 €Show 49.219 ...18 % ...176,1 Mio. € ...12
%... 3.579 €Unterhaltung...215.453...16
%...293,1 Mio. €...15 %...1.360 €
Spielfilm 37.419 ...12 %... 273,9 Mio.
€... 16 % ...7.320 €Fernsehfilm/Serie 30.616... 11 % ...494,0
Mio. € ...32 %... 16.135 €Fernsehspiel...40.202...3%...84,6 Mio.
€...4%..2.105 €
Fernsehspiel 9.886 ...3% ...309,0 Mio.
€ ...18 % ..31.257 €Film/Intern.Fiktion  14.388... 5%... 79,1
Mio. € ...5%... 5.495 €Spielfilm...17.140...1%...9,5 Mio.
€...0%...553 €
Sport 43.106....14 %.... 431,7 Mio.
€ ....25 %...10.014 €Sport 35.011... 13 % ...354,5 Mio. €... 23
% ...10.125 €Sport...58.696...4%...78,6 Mio.
€...4%...1.338 €
Familie 8.019... 3%... 45,7 Mio. €...
3%... 5.698 €Kinder und Jugend 7.762... 3%... 33,6
Mio. €... 2%... 4.327 € Familie105.886...8%...97,0 Mio 
€...5%...916 €
Kultur und Wissenschaft 4.261...
1% ...14,7 Mio. €...1% ...3.449 €Kultur und
Wissenschaft...76.191...6%...159,1
Mio. €...8%...2.088 €
Bildung und
Beratung...21.526...2%...40,8 Mio.
€...2%...1.894 €
Religion, Musik, Spots
13.025 ...4% ...18,8 Mio. €... 1%...
1.446 € Religion, Musik,
Spots...98.726...7%...62,8 Mio.
€...3%...637 €
Maurer Hubert Ich schaue bestimmt 70 Prozent meiner Fernsehzeit entweder 3Sat oder arte, sonst meist Phönix oder ZDF Info. Gerade 3Sat und arte haben Inhalte , die sich toll ergänzen. Ich befürchte dass die Zweisprachigkeit von Arte nicht mehr relevant sein wird. Beide Sender haben unterschiedliche Infoformate und Unterhaltugsformate , die sich zwar ergänzen aber nicht in einem Fusionsender. Ich wünsche mir beide Sender.
Maurice Morawietz Sehr geehrte Damen und Herren....



Die Sender 3sat, Phönix, ZDF-Info, Arte, Alpha, sehe ich auch aufgrund der Wissenschaftlichen Beiträge, Täglich...



Es wäre schade wenn diese Sender mit ihren Interessanten Beiträgen vom Bildschirm verschwinden würden...



Mit freundlichen Grüßen



Maurice Morawietz
Max Das ist ja wohl das dümmste was ich seit langem gehört habe.

Zum einen besitzt nicht jeder Mensch einen Fernseher oder Radio, zum anderen sollte wichtige Infos direkt verbreitet werden bevor der fake News scheiss sich verbreitet.

Kommt klar ihr Leute, wir leben nicht mehr in den 1990ern sondern sollten die Möglichkeiten zu schneller informationsweitergabe nutzen…
Max Beckham-Ortner Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



Dem Anhang entnehmen Sie bitte unsere Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Ich erlaube mir daher dieses Formular zu benutzen, um das IMZ Internationales Musik + Medienzentrum näher vorzustellen und Sie zur Avant Première nach Berlin einzuladen.



Das IMZ International Music + Media Centre ist ein internationales Netzwerk, das sich seit 1961 der Förderung der darstellenden Künste durch audiovisuelle Medien widmet. Gegründet als Nonprofit-Organisation mit Sitz in Wien, wurde das IMZ unter der Schirmherrschaft der UNESCO gegründet, um die darstellenden Künste als kulturelles Erbe zu bewahren.



Das Ziel, der Organisation ist es Musik- und Tanzaufführungen für zukünftige Generationen zugänglich zu machen und gleichzeitig neue Zielgruppen über das zugänglicheres Medium Film zu erreichen und zu begeistern.



Als globales Unternehmensnetzwerk für mehr als 150 IMZ-Mitgliedsorganisationen dient das IMZ als unerlässlicher Knotenpunkt für Informationen und Dienstleistungen für alle, die an der Schnittstelle von darstellender Kunst und Medien tätig sind.



Dazu gehören führende Film- und Fernsehproduktionsunternehmen, öffentliche und private Rundfunkanstalten, Streaming-Plattformen, Distributoren und Plattenlabels sowie Opernhäuser, Konzerthallen, Orchester und Tanzcompagnien.



Wir veranstalten jährlich die größte Messe im audiovisuellen Performing Arts Bereich, welche seit 2014 in Berlin stattfindet. Es wäre uns eine große Freude, wenn wir Sie von 16.-19. Februar 2025 auf der Avant Première begrüßen dürfen!



Sollten Sie weitere Fragen zu unserem Statement oder Interesse an weiteren Informationen zu diesem oder ähnlichen Themen haben, stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.



Mit besten Grüßen,

Max Beckham-Ortner

IMZ Generalsekretär
 
 
Stellungnahme  zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen  Rundfunks: 
Ein Appell  zur Europäisierung  von ARTE  und dem Erhalt  von 3sat
 
Sehr geschätzte Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder!  
 
Als IMZ Internationales  Musik - und Medienzentrum, welches vor 63 Jahren  mit dem Ziel gegründet wurde, die darstellenden Künste als wertvolles Kulturgut für gegenwärtige und künftige Generationen zu bewahren, befürworten wir Ihren Vorschlag zur Europäisierung von ARTE. 
In einer Zeit, in der kulturelle Vielfalt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit wichtiger denn je sind, stellt ARTE ein unverzichtbares Instrument dar, um die kulturelle Identität Europas zu stärken und global zu fördern. Im Umkehrschluss würde eine Europäisierung, also die geografische Ausweitung von ARTE, zwangsläufig zu einer Reduktion des deutschsprachigen Kulturangebots führen – was der Erhaltung von 3sat eine noch höhere Priorität verleiht. 
3sat steht seit 40 Jahren für anspruchsvolle Kulturformate und hochwertige Berichterstattung. Der Sender hat sich als unverzichtbare Plattform etabliert, welche die regionale Vielfalt der deutschsprachigen Kunst und Kultur widerspiegelt. 
ARTE nimmt als paneuropäischer Kulturplayer  eine unersetzbare Rolle ein, insbesondere  hinsichtlich des Austauschs  zwischen  den deutschen - und frankophonen Kulturräumen.  Darüber  hinaus fungiert ARTE  Concert  als zentraler Knotenpunkt für die europäische Musikszene  und stellt das Fundament einer übergreifenden europäischen Musikplattform dar.
3sat und ART E erfüllen unterschiedliche, aber komplementäre Funktionen in der europäischen  Kultur- und Medienlandschaft:  
ARTE  vorrangig  gerichtet  auf den kulturellen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland 
sowie auf die gesamteuropäische Perspektive,  
 
3sat repräsentiert den deutschsprachigen Raum und dessen kulturelle Vielfalt in Deutschland, 
Österreich und der Schweiz.  
Gemeinsam bieten die Programme der beiden Sender ein ausgewogenes und vielfältiges Angebot,  das sowohl die spezifischen Erfordernisse der intereuropäischen kulturellen Beziehungen als auch  die kulturellen  Bedürfnisse des gesamten deutschsprachigen Raums abdeckt.  
Es wäre fatal, diese Synergie durch eine Zusammenlegung zu gefährden. Vielmehr sollte jetzt die
Grundlage für eine gesicherte Finanzierung digitaler Kulturangebote geschaffen werden, um das
europäische Kulturerbe sowohl auf Makro- als auch auf Mikroebene zu bewahren und
weiterzuentwickeln. 
 
 Vielfalt  in der Kulturberichterstattung 
3sat zeichnet  sich durch seine einzigartige Progr ammvielfalt  aus, die Zuschauer aus allen Teilen 
Deutschlands, Österreichs  und der Schweiz erreicht. Kein anderer Sender in Deutschland bietet  der Hochkultur einen so prominenten Sendeplatz – Oper, Konzert, Tanz undTheater (im Übrigen  der einzige deutschsprachige TV-Sender mit Theaterstücken) werden zur besten Sendezeit, am Samstag  um 20:15 Uhr, ausgestrahlt!  
Zahlreiche bedeutende regionale und internationale kulturelle Institutionen  – von Orchestern  und
Opernhäusern, über Theater bis hin zu international anerkannten Musikfestivals  – finden  hier eine Bühne.  
Zwischen  2022 und 2024 wurden  auf 3sat über 150 Aufführungen  aus über 100 Städten  – von Bregenz  bis Wien,  München bis Peenemünde, Lausanne  bis Zürich  – übertragen, was die beeindruckende regionale Vielfalt unterstreicht. Diese Programme repräsentierten verschiedene  künstlerische Genres, von klassischer  Musik und Oper bis hin zu Pop- und Rock  Konzerten,  zeitgenössischem Tanz, und Theater. 
Zudem wurden über 35 Orchester aus 26 Städten einem breiten Publikum präsentiert und nähergebracht. 
Die über 130 Kulturdokumentationen, wöchentliche lokale  Kulturberichterstattungen und Live-
Übertragungen wie zum Beispiel die der Tage der deutschsprachigen Literatur (Bachmannpreis),  bilden einen unersetzlichen Teil der deutschsprachigen Medienlandschaft. 
Das zeigt sich auch  am Marktanteil von 3sat und ARTE  mit ca. 1,3 %, was Rekordwerten  entspricht.
Besonders  bemerkenswert  ist diese positive Entwicklung  in einem durch die Fußball Europameisterschaft und die Olympischen Spiele sportlich geprägten Jahr, was den Schluss  zulässt, dass es in Deutschland und Europa ein wachsendes Interesse an hochwertigen Kultur - und Bildungsinhalten gibt. Ein weiteres Indiz  für die Relevanz von 3sat sind die bereits über 120.000 Unterschriften der Petition „Rettet 3sat“ 
(https://innn.it/3sat ), welche erst vor wenigen Tagen initiiert wurde. 
                                                       
1Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da zum Zeitpunkt der Erstellung der Stellungnahme nicht alle Daten einsehbar waren. Die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch deutlich höher liegen. 
Ein komplementär es Angebot für Europa 
Die komplementäre Rolle von 3sat und ARTE  ist entscheidend für die europäische Kultur - und
Medienlandschaft. Eine Zusammenlegung  würde unausweichlich  zu einer  Einschränkung  der beiden Sender führen. Formal sind die vier 3sat- Partner (ARD,  ORF,  SRF,  ZDF) in der ARTE -Partnerschaft abgebildet. Dennoch erfüllt 3sat eine ganz andere, ebenso wichtige Aufgabe: 
ARTE  ist als gesamteuropäischer Kulturplayer von unschätzbarem  Wert  – besonders  für den
Austausch zwischen deutschsprachigen und frankophonen  Kulturräumen. Des Weiteren ist ARTE 
Concert der Hub für die europäische  Musikszene und der Nukleus für eine europäische 
Musikplattform.  
3sat hingegen ist das kulturelle Herzstück des deutschsprachigen Raums und bietet ein
einzigartiges, länderübergreifendes Kulturangebot  aus Deutschland, Österreich  und der Schweiz. 
Zudem  ist 3sat der einzige Sender welcher theatralische Werke  im deutschsprachigen  Raum 
ausstrahlt. 
Auch wenn 3sat und ARTE auf den ersten Blick ähnlich wirken, erfüllen sie doch unterschiedliche
Aufgaben. Das wachsende und zunehmend internationalere Angebot von ARTE führt dazu, dass der Raum für die differenzierte Darstellung spezifischer kultureller Angebote aus kleineren Regionen zunehmend eingeschränkt wird. 
Nur rechtlich und programmatisch getrennt bieten beide Sender ein ausgewogenes und vielfältiges Angebot, das sowohl die deutsch-französischen Beziehungen ergänzt  mit europäischen  Angeboten, als auch die spezifischen kulturellen Bedürfnisse des gesamten deutschsprachigen  Raums abdeckt.  
Unser Appell an Sie: Kultur braucht Vielfalt – Kultur braucht politische Unterstützung
Gerade in  Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und Herausforderungen sind kulturelle Angebote von unschätzbarem Wert. 3sat bietet Raum für kritische Debatten, kreative Vielfalt und ist de facto  die einzige länderübergreifende Plattform für kulturelle Darbietungen der DACH -Region. Es ist die kulturelle Bühne für Kunst, Theater, Literatur, Musik ,Tanz und vieles mehr. Kreative und intellektuelle Stimmen, die unser tägliches  Leben bereichern und zum Nachdenken  anregen,  würden durch das Ende von 3sat verstummen. 
Wir fordern Sie daher auf, sich für die Weiterentwicklung von ARTE als europäische Kulturplattform einzusetzen. Zudem  ermutigen wir Sie eindringlich, die Zusammenlegung von 3sat und ARTE  nochmals gründlich zu überdenken. 
Kultur, Kunst und Bildung  dürfen in der Medienlandschaft nicht untergehen und sollen frei zugänglich sein. Unsere Gesellschaft braucht diese Vielfalt mehr denn je; Kultur  braucht  politische Unterstützung, Ihre Unterstützung.  
Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, dass 3sat als Stimme der deutschsprachigen Kulturregion erhalten bleibt!
Max Beckham-Ortner 
Generalsekretär  
IMZ Internationales Musik  + Medienzentrum  11.
Oktober 2024
Max Hehl Eine Streichung von 3sat und die Integrierung in ARTE würde den bisher einzigen Sender der deutsprachigen Region Europas in ein Sender der sich als Sender für ganz Europa positioniert einstellen und damit 1. Die Kernaufgaben des ÖRR ad absurdum führen, da der Kulturbereich zu einem der zentralen Aufgaben des ÖRR gehört und 2. Eine bessere Verständigung auch in der Medienlandschaft im deutsprachigen Raum nicht fördern würde, sondern im Gegenteil. Die Zusammenführung der Informationsprogramme (Phoenix, Tagesschau24, ARD-alpha und ZDFinfo) würde auch die zentralen Aufgaben ad absurdum führen, weil Phoenix den Bereich der politischen Bildung und der Ereignisse abdeckt, Tagesschau24 für die Nachrichten vorgesehen ist und somit im Katastrophenfall die erste Informationsquelle im Fernsehen darstellt, ARD-alpha den Bereich der Allgemeinbildung abdeckt und ZDFinfo als Dokumentationskanal gedacht ist und nicht nur ZDF Dokumentationen wiederholt sondern auch eigene produziert. Die Kanäle für das jüngere Publikum (KiKA, Funk, ARD One und ZDFneo) sollen eben auch jüngere Zuschaunende die Qualität von ARD und ZDF vermitteln und auch ein Altersgerechtes Angebot darstellen (vor allem KiKA). Funk dient als Netzwerk dazu, hochwertige Informationen und Unterhaltung, in einer neuen Form für die Zielgruppe 14-29 Jahre zugänglich zu machen und dafür zu sorgen dass diese Zielgruppe nicht nur nicht geprüfte Informationen von irgendwelchen TikTok oder YouTube-Usern konsumieren, sondern eben auch solche, die auf geprüften Fakten basieren und in hochwertiger Qualität berichten und unterhalten, was in der deutschen Medienlandschaft nur ARD und ZDF können. ARD One und ZDFneo sind als Sparzenkanäle dafür ausgelegt, die Zielgruppe 25-45 mit hochwertiger Unterhaltung, an ARD und ZDF zubinden. ZDFneo hat regelmäßig die höchsten Einschaltquoten unter allen Spartenprogrammen. ARD One müsste sich etwas anders positionieren, aber nicht eingestellt werden! Im Bereich der Hörfunkprogramme sind mit den für jede Rundfunkanstalt vorgesehene 4 Programme, alle Programme der ARD-Hitnacht nicht mehr gesichert. Im Bereich der kleinen Anstalten (SR und Radio Bremen) jeweils Kooperationen in diesem Bereich mit SWR und NDR geben, ohne die eigenen Programme vollständig einzustellen. Auch gibt es viele Hörfunkprogramme die gewisse Sparten abdecken (z. B. BR Klassik und MDR Klassik) die bei einer Einstellung nicht von den privaten Anbietern übernommen werden können, da es sich um Sparten handelt und der ÖRR alle Sparten abzudecken hat. Von daher sollte es in allen Fernseh- und Hörfunkprogrammen eine stärkere Regionalisierung geben (auch wieder im Ersten Deutschen Fernsehen und im ZDF und in den 3. Programmen sowie in den Radioprogrammen). Eine Streichung von Sendern bringt nichts. Ein Punkt wo der ÖRR sparen kann ist bei den Sportübertragungsrechten, diese kann man auch den privaten überlassen, um damit mehr Geld für Regionalisierung und die anderen Programme zu haben!
Max Jäger Sehr geehrte Damen und Herren,



was die geplanten Reformen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk angeht, so hat es mich erschüttert, wie sehr diese die Breite des Medienangebotes einschränken sollen.



Zum einen kann ich aktuell wenig Verständnis dafür aufbringen, dass diverse Angebote ins Netz verlegt werden sollen. Die GEZ-Gebühren, die ich für ein gutes und breites Angebot auch gerne zu zahlen bereit bin, dienen nicht nur der Erstellung der Inhalte, sondern auch der Erhaltung der Infrastruktur, wozu auch der freie Empfang aller Angebote über Sattellit oder terrestrisch zählt. Alle derzeit verfügbaren Programme einfach im Radio oder im Fernsehen konsumieren zu können, ohne dazu eine individuell vom Verbraucher finanzierte Infrastruktur wie einen eigener Internetanschluss zu benötigen, betrachte ich als eine Erwartung, die ich für die gezahlten Gebühren haben darf, zumal nichts einfacher und flexibler ist, als klassischer Radioempfang per UKW, ganz besonders bei mobilen Anwendungen wie im Auto.



Was mich darüber hinaus noch mehr traf, war die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat.

Diese beiden, jeweils für sich sehr hochwertigen Programme, die in meinen Augen zu den besten in der aktuellen Medienlandschaft zählen, würden dabei zusammengenommen nicht nur 50% ihrer Sendezeit verlieren, sondern darüber hinaus auch sicherlich einen Qualitätsverlust erleiden. Die bisherige Trennung von eher wissenschaftlichen (3sat) und eher kulturellen Themen (arte), war mir immer stets willkommen und beide Programme koexistieren, harmonieren und ergänzen sich in ihrer jetzigen Form meiner Meinung nach ganz hervorragend.



Ich hoffe, mit meiner Meinung zum Diskurs beitragen zu können und würde mich freuen, wenn sie zur Überarbeitung der aktuellen Vorschläge anregt.



Mit freundlichen Grüßen

Max Jäger
Max Lehmann Meine Meinung nach geht das neue Gesetz in die vollkommen falsche Richtung. Die öffentlich rechtlichen sind einer der großen Garanten für unsere unabhängige Berichterstattung. Es ist ihre Hauptaufgabe die Bevölkerung zu informieren. Ihnen jetzt das Recht zu verwahren Online First zu veröffentlichen schränkt sie enorm in dieser wichtigen Aufgaben ein.

Zumal der Grund ja ist, dass sich andere private Verlage mit Zahlabbonements in ihrer Wirtschaftlichkeit bedroht fühlen. Hier sehe ich einfach nur große Lobbyarbeit, welche der Gesamtbevölkerung extrem schadet. Zumal wir ja alle per GEZ eine Art Zwangs-Abo für die öffentlich-rechtlichen abgeschlossen haben. Und jetzt soll dieses Abo verschlechtert werden, um die Leute anzuregen noch mehr Geld für ein weiteres privates Abo auszugeben? Das ist doch an Absurdität kaum noch zu übertreffen.

Die Nachrichten und Berichterstattung, schnell, zuverlässig, neutral, unabhängig ist für mich der große Grund warum ich stolz auf unser System des Rundfunkbeitrages bin. Das wird nun ohne Sinn eingeschränkt. Eine in meinen Augen sehr gefährliche Entwicklung.
Max Meier Sowohl arte als auch 3sat sind die beiden Sender die wir aufgrund deren anspruchsvollen Programms am häufigsten schauen. Im Sinne des Bildungsauftrages den die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bzw Rundfunkanstalten zu erfüllen haben sind diese beiden Sender in unseren Augen– auch aufgrund ihrer multinationalen Ausrichtung – ein unverzichtbarer Bestandteil

Es gibt bei anderen Programmen so viele Bestandteile die man neu strukturieren könnte. Bei ARTE und 3sat bitten wir ausdrücklich auf eine Streichung zu verzichten. Beide Programme unterscheiden sich in deren Struktur deutlich.

Es wäre ein echter Verlust wenn durch die Zusammenfassung beider Programme deren Angebot und deren Sendevielfalt sich reduzieren würde
Max Zeidler Sehr geehrte Damen und Herren,



Sie rufen einerseits zur Mitwirkung auf, andererseits sind die bereit gestellten Informationen, um mitzuwirken, mir leider zu kryptisch.



Die zentrale Frage für mich ist: Wird durch die anstehenden Reformen die Reichweite (also die Zahl der erreichten Menschen) der ÖRR-Angebote gemindert?



Für viele Medien sind die Zeiten schwer: Zeitungen reduzieren ihr Angebot oder stellen gedruckte Ausgaben ein. Stattdessen steigen rechtspopulistische Portale wie Nius oder Propaganda-Plattformen wie Tichys Einblick auf. Desinformations-Kampagnen aus dem Ausland kommen dazu. Umso wichtiger ist ein zuverlässiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk.



Bisheriges Fazit ist für mich: Wenn wir durch die "Quantitativen Einsparungen" auch nur eine NutzerIn von öffentlich-rechtlichen Informationen verlieren an die grassierende Desinformation via andere Kanäle, digitale Fake-Medien, insbesondere verbreitet durch Social Media, ist es geboten, von der Reform Abstand zu nehmen.



Bitte sorgen Sie dafür, dass über diese Frage wesentliche Informationen und Einschätzungen in den öffentlichen Meinungsbildungsprozess einfließen. Ich fordere Sie auf, vor Entscheidung zur Reform dazu hilfreiche Basis-Informationen zu veröffentlichen.



Beste Grüße



Max Zeidler
Max Ziemann Ich befürworte das Vorgehen zur Verschlankung der Rundfunkstruktur.

Ich hoffe, dass die Tantiemen der überbezahlten Führungskräfte durch zukünftig weniger Verantwortungsbereiche ebenfalls entsprechend angepasst werden, um auch hier den GEZ- & Steuerzahler zu entlasten. #zwinkersmiley
Maxi Haslberger 3Sat muss bleiben!



Ich bitte Sie die Instution 3Sat nicht zu zerstören. Der politische Wind der letzten Jahre spiegelt nicht die Notwendigkeit wider, die es für eine echte diverse und vor allem unabhängige Kulturlandschaft braucht. Wir brauchen 3Sat, wie so viele andere Nischen, denn das Angebot für die Öffentlichkeit kann nicht allein durch ARD, ZDF und die schrecklichen Privaten gelöst werden: dafür unsere Gesellschaft zu divers!
Maxi Langenecker Die Angebote sollten noch stärker verringert werden um Kosten zu sparen. Eine klare Fokusierung auf Nachrichten, Neutrale Politik Information weniger Talkshows und Bildung. Zu Aktuellen Liveereignissen sollten liveticker und information jedoch zeitunabhängig von Sendungen möglich sein.

Zudem Personalwesen betrachten und verschlanken und über Gehälter diskutieren die zum Teil deutlich über der Privatwirtschaft liegen. Auch gehört eine ehrliche Diskussion darüber eröffnet was der ÖRR macht bezüglich der massiven Pensionskosten und diese gehören öfter laut Angesprochen.

Einschaltquoten/Kostenfaktor gehört stärker berücksichtigt. Irhendwelche teuren nischen Projekte oder Youtube Kanäle mit 10.000 views gehören dann abgeschafft.
Maximilian Baehring


Aus der 3sat Kulturzeit erfuhr ich vor einigen Tagen daß es eine Website gibt wo man Vorshcläge ur Reform des Öfflich rhclichen rundfunks machen kann. Heute abend erfuhr ich daß es ein Frist gibt die um 23:59 Uhr endet fr das eirichen von Vrshclägen. Ich bitei meinm Soderfll u anhörung und Verlängerung.



Im wesentlichne ist ausmienm Blg richlich was ich vorschlage: Der Platz im Ärher ist eng, Sat Intrenet wie HugesOlivetti „DirecPC“ konkuriert mit dem TV. Ich schlage vor anstatt dem Drei-säulen-Modell das 3sat vorshclägt inder Kulturzeit Sendung vom Freitg, 11. Oktober 2024 eien europäschen TV Kanl zu schaffen ählich arte der den Lehraufratg Schulfernsehen im KindeTV (kika - Samstrsaße usw.) kombiniert mit Musik/Kultur (3sat) und Geschichte. Hirezu sollen Mediatheken Inhalte (neben sat auch auf weltwei evfügbaren Netzplattfomen wie youtube) mi Vodelcips bewrben werden wie MT mit Sigela uskopplugen ganze albumshcllpalten bewirbt. Casting Shows sollen den Bachwuchs fördern eta daraf hiwsen daß Kinofllmusk mist klssiche Musik ein Lehrberuf ist idem man „Popstars“ castet. Filmöferdungsoll sich auch asu iem Wbrso atrgen Budget finanziern. Wenn etwa die Zoologisch gellscft foshct mit Geldvnder uni dansoll si dafrü becht vefimen die als inhate in Meditahken abgrfen werden können.Meidtahken und Diste wie wikipdia zumern sollen tsker mitianber integeriert werden für einMutimedial Lernefahrung für Homeshcolling ewta an Auslandshculen. Wie mit „Top f The Pops – Charts“ oder be de rbebrung von Musik imdiosnder sollen danndie Lang-Filme mt ein Miskkanel-Vicolip-Nachctenartgen Kurzfilm beorben wrden und je polärer sie sind desto öfer „gespielet“ wrden inder „evy rtotation“ (beliebstets Inhalte für die Nutzergruppe). Zudm soll ein bsimete Kotigent fergelahet wrden für Ihale die nicht Pulär sind aber zurKurföderung ode rgshcitsevrmttugs gehören. Saoviel zur Fristwahrung, ich bite um Anhörungstermin.

MienKotakdatn fidne sie unter http://as21158.net
 
Aus der 3sat Kulturzeit erfuhr ich vor einigen Tagen daß es eine Website gibt wo man Vorshcläge ur Reform
des Öfflich rhclichen rundfunks machen kann. Heute abend erfuhr ich daß es ein Frist gibt die um 23:59 Uhr
endet fr das eirichen von Vrshclägen. Ich bitei meinm Soderfll u anhörung und Verlängerung.
Im wesentlichne ist ausmienm Blg richlich was ich vorschlage: Der Platz im Ärher ist eng, Sat Intrenet wie
HugesOlivetti „DirecPC“ konkuriert mit dem TV. Ich schlage vor anstatt dem Drei-säulen-Modell das 3sat
vorshclägt inder Kulturzeit Sendung vom Freitg, 11. Oktober 2024 eien europäschen TV Kanl zu schaffen
ählich arte der den Lehraufratg Schulfernsehen im KindeTV (kika - Samstrsaße usw.) kombiniert mit
Musik/Kultur (3sat) und Geschichte. Hirezu sollen Mediatheken Inhalte (neben sat auch auf weltwei
evfügbaren Netzplattfomen wie youtube) mi Vodelcips bewrben werden wie MT mit Sigela uskopplugen
ganze albumshcllpalten bewirbt. Casting Shows sollen den Bachwuchs fördern eta daraf hiwsen daß
Kinofllmusk mist klssiche Musik ein Lehrberuf ist idem man „Popstars“ castet. Filmöferdungsoll sich auch
asu iem Wbrso atrgen Budget finanziern. Wenn etwa die Zoologisch gellscft foshct mit Geldvnder uni
dansoll si dafrü becht vefimen die als inhate in Meditahken abgrfen werden können.Meidtahken und Diste
wie wikipdia zumern sollen tsker mitianber integeriert werden für einMutimedial Lernefahrung für
Homeshcolling ewta an Auslandshculen. Wie mit „Top f The Pops – Charts“ oder be de rbebrung von Musik
imdiosnder sollen danndie Lang-Filme mt ein Miskkanel-Vicolip-Nachctenartgen  Kurzfilm beorben wrden
und je polärer sie sind desto öfer „gespielet“ wrden inder „evy rtotation“ (beliebstets Inhalte für die
Nutzergruppe). Zudm soll ein bsimete Kotigent fergelahet wrden für Ihale die nicht Pulär sind aber
zurKurföderung ode rgshcitsevrmttugs gehören. Saoviel zur Fristwahrung, ich bite um Anhörungstermin.
MienKotakdatn fidne sie unter http://as21158.net  
Maximilian Baumer Das ist der einzige Sender, den ich neben der Tagesschau wirklich mal anschaue.



Sollen Sie lieber mal ihre Gehälter kürzen in dem Selbstbedienungsladen!

Und ihrer unabhängigen Berichterstattung nachkommen.



Oder alternativ alles einstampfen bis auf einen Sender.
Maximilian Felger Sehr geehrte Damen und Herren, schö, dass hier eine Diskussion stattfinden kann. Mein Name ist Maximilian Felger, ich bin 28 Jahre alt und komme aus einem 5000 Seelen Dorf aus Baden Württemberg, lebe mittlerweile aber in Köln.

Dort studiere ich Pädagogik und wir diskutieren in den Seminar immer wieder über den Umgang mit Falschnachrichten. Für Kinder und Jugendlichen und insbesondere deren Entwicklung stellen Falschnachrichten eine große Gefahr dar. Diese Gefahr wird von nicht- oder unzureichend regulierten Social Medie Plattformen (X, Instagram, YouTube und Telegramm) weiter verstärkt. In diesem Flächenbrand an Falschinformationen und Verunsicherungen ein seriöse und quellenbasierte Medienarbeit zu kürzen halte ich nicht nur für falsch sondern auch unverantwortlich!

Die Aufgabe von Politik sollte es sein, die Gesellschaft gut zu gestalten. Dafür braucht es verlässliche Informationen, seriöser Medienschaffender. Ein Pilot, der sich nicht auf seine Instrumente verlässt, sondern anhand "alternativen" Informationen navigiert, steuert unvermeidlich in die Katastrophe. Die Kürzung im ÖR wird unweigerlich die Legitimität des ÖR noch mehr beschädigen und eine weitere Zerlegung in Gang setzen. Entsprechende Parteien lauern schon.



Trotzdem braucht es Veränderungen. Gerade was de Gehälter der Intendanten angeht. Wenn ModeratorInnen zum Teil fünfstellige Beträge für eine Show(!) bekommen, dann stimmt das Verhältnis nicht mehr, es klafft eine Lücke zum Rest der Bevölkerung und Frustration entsteht. Außerdem muss mehr an Jugendlichen adressiert werden und ihnen zeigen, was sie beim ÖR bekommen: Faktenbasierte, seriöse und die neutralste Berichterstattung, die wir im Moment haben.

Oder wollen wir die Zukunft der Berichterstattung denen überlassen die ihr private Meinung als Neutralität ausgeben?
Maximilian Gessler Für mich sind die wichtigsten Bereiche des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Information, die Bildung und der kulturelle Bereich. Gerade in Zeiten des technologischen Fortschritt kommt insbesondere dem Wissenschaftsjournalismus eine enorm wichtige Rolle zu und er sollte deshalb eher ausgebaut als in irgendeiner Weise eingeschränkt werden. Auch die Kultur wird eine immer wichtigere Rolle spielen wenn menschliche Fähigkeiten durch Maschinen mehr und mehr ersetzt werden. Aus diesem Grund sollten Einsparungen in diesem Bereich durch Zusammenlegung oder Streichung von Inhalten überdacht werden.
Maximilian Gussone Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Möglichkeit, die beabsichtigten Änderungen im Staatsvertrag für die Rundfunkanstalten ansehen und dazu Stellung nehmen zu können.

Ich möchte zu der beabsichtigten Änderung des § 28 bzw. § 28a darauf hinweisen, dass mir die beiden Sender 3sat und arte sehr viel bedeuten. Ich schaue mit Ausnahme der Tagesschau, bestimmter regionaler Angebote im dritten Programm des NDR (Hamburg-Journal) fast nur Sendungen auf den beiden genannten Sendern. Die ersten Programme der ARD sowie des ZDF, von den anderen privaten Sendern ganz zu schweigen, bieten mir wenig. Ich freue mich über die Vielfalt und Breite der beiden Sender und schätze die inhaltliche Tiefe vieler Sendungen.

Ich bitte also darum, diese beiden Sender bestehen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Max Gussone
Maximilian Kirchner Sehr geehrte Damen und Herren,



der Öffentlich Rechtliche Rundfunk ist eine wesentliche Säule unserer Demokratie. Unabhängige informationen und Berichterstattung, kulturelle Diskussionen und Einordnungen zu gesellschaftsrelevanten Entwicklungen in Wissenschaft und Politik sind essentiell, um die Bevölkerung fit zu machen für Veränderungen, wie sie im Rahmen unserer demokratischen Strukturen notwendig sind. Solche Veränderungen sind für jeden fast täglich spürbar: Fakenews, Aufkommen autoritärer und faschistischer Haltungen, globale Herausforderungen wie Klimakrise, Energietransformation, Artensterben oder wachsende Pandemierisiken beherrschen unsere Zeit und bedürfen aufgeklärter Bürger.

Hierfür ist der Öffentliche Rechtliche Rundfunk unverzichtbar und gerade Informations-, Bildungs- und Kulturangebote heute wichtiger denn je.

Die vorgeschlagenen Kürzungen bei den zehn genannten Spartenkanälen wirken vor diesem HIntergrund kontraproduktiv und schwächen unsere demokratischen Institutionen und Werte!

Die Streichungsvorschläge scheinen getrieben vom Druck von demokratifeindlichen Parteien und Institutionen, die eine unabhängige Beobachtung und Berichterstattung unterbinden möchten, und erinnern mich an autoritäre Länder, in denen der Staat durch sogenannte Sparmaßnahmen die freie Berichterstattung bereits einkassiert hat.

Noch deutlicher verfängt dieser Verdacht, wenn man weiß, mit welchen geringen finanziellen Mitteln Sender wie z.B. 3sat haushalten. Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsformate wie NANO, Kulturzeit oder scobel - um nur einige zu nennen - sind einzigartig in der deutschspachigen Medienlandschaft und für eine aufgeklärte Gesellschaft eine wichtige Informationsquelle. HIer den Rotstift anzusetzen und arte und 3sat zusammenzuführen würde keinen spürbaren Spareffekt erzielen aber einen deutlichen Verlust für den festgeschriebenen Informations- und Bildungauftrag der öffentlich Rechtlichen nach sich ziehen. Ganz zu schweigen von der vertraglich verzwickten Situation, auf der einen Seite einen (arte-)Staatsvertrag zu refomieren und auf der anderen Seite Partnerverträge zwischen den ÖRR von Deutschland, Schweiz und Österreich neu zu verhandeln.

Mir scheint in diesem Beispiel die Verhältnismäßigkeit von Nutzen und Schaden in keinster Weise gegeben und der Sparzwang hier nur ein Feigenblatt zu sein, um gesellschafliche Debatten und politische Entwicklungen abzufedern. Wer wirklich bei den ÖRR sparen will, muss anderswo ansetzen (wie z.B bei den ebenso zu verhandelnden Sportrechten) und sollte einen sorgfältigen Blick darauf werfen, ob die Streichung von Spartenkanälen nicht nur nichts Sparen, sondern essentielle Aufgaben des ÖRR beschneidet. Letzteres kann eigentlich nicht im Sinne der Politik sein.

Ich fordere Sie daher auf den ÖRR mit seinen Spartenkanälen zu stärken, anstatt 4-5 Sender zu streichen! Setzen sie sich für den politisch gewollten Auftrag des ÖRR ein, der ganz klar ein Bildung- und Informationsangebot fordert! Schwächen Sie nicht den unabhängigen Journalismus und stärken Sie unsere demokratischen Institutionen und Werte. Unterstützen Sie die beiden großartigen Angebote von arte und 3sat, die beide nebeneinander, eine wichtige, unstrittige Aufgabe erfüllen. Und Sparen Sie da, wo wirklich bedeutende Effekte erzielt werden können ohne die Stärke des ÖRR zu beschädigen!
Maximilian Krueger Die Informationsprogramme sind der Kern des Auftrags des ÖRR.

Wer Alpha, 3Sat und Arte lieber aufgeben will als Sender, deren Kerngeschäft Schlagershows und Vorabend Krimis sind, sabotiert nicht nur den ÖRR in seinem Kern, sondern will offensichtlich auch die deutsche Demokratie weiter untergraben und zerstören.
Maximilian Laurenz Ich kann den Sinn in der Aufteilung der Sender-Körbe und die daraus folgenden Konsequenzen nicht nachvollziehen. Warum muss die sowieso schon kleine Sparte des Wissenschafts-Fernsehens mit arte und 3sat noch weiter reduziert werden? Wir leben in Zeiten von massiver, konzertierter Beeinflussung durch Social Media und die Menschen sind immer mehr bereit, jeden Schwachsinn zu glauben. Es ist offensichtlich sinnvoller, den größeren Bereich der Unterhaltung zu kürzen und den Bereich um 3sat und ARTE eher auszubauen!
Maximilian Rieger Sehr geehrte Damen und Herrn,



mein Name ist Maximilian Rieger und ich bin ein freier Journalist, der in den vergangenen Jahren beim Deutschlandfunk gearbeitet hat. Davor habe ich die Henri-Nannen-Schule besucht, kenne also auch viele der Argumente von Seiten der Verlagshäuser mit Bezug auf die Frage, wie viel Text der ÖRR online anbieten sollte.



Trotzdem halte ich den aktuellen Reformvorschlag, dass der ÖRR nur noch Texte anbieten darf, sofern es einen konkreten Sendebezug gibt, in seiner derzeitigen Fassung für zu restriktiv. Zudem widerspricht er in meinen Augen dem Ziel, das im §26a formuliert ist, nämlich das Angebot entlang der konkreten Bedürfnisse der Nutzer zu weiterzuentwickeln. Eine Rückkehr dazu, nur noch sklavisch das abzubilden, was gesendet wird, ist das Gegenteil davon.



Für eine informierte Öffentlichkeit ist es wichtig, dass der Zugang Informationen so einfach wie möglich gestaltet ist. So sehr ich als Radiomensch "mein" Medium schätze - in vielen Situationen ist Text der schnellere und einfache Weg, Informationen aufzubereiten und zu konsumieren.



Dass selbst in aktuellen Lagen außer Schlagzeilen kein Text ohne Sendebezug angeboten werden darf, ist in Zeiten von schnell umsich greifenden Desinformations-Kampagnen genau der falsche Weg. Der aktuelle Gesetztentwurf würde dem ÖRR ein wichtiges Mittel rauben, darauf schnell reagieren zu können.



Was spricht zum Beispiel dagegen einen Passus einzufügen, dass Informationen auch online first als Text verbreitet werden dürfen - wenn diese Informationen dann DANACH auch im Radio/Fernsehen genutzt werden. Der Sendebezug wäre weiter gegeben, aber es gäbe keine unsinnige Verzögerung bei der Informationsverbreitung im digitalen Raum.



Befürworten möchte ich den Versuch, die Anzahl der Radio- und Fernsehsender zu reduzieren. Es schmerzt mich zwar als Radiojournalist, aber die aktuelle Anzahl der Sender und die damit verbundene Kostenstruktur ist nicht mehr zeitgemäß. Und wenn man aus den diversen Info-Sendern ein bisschen zwei schlagkräftige Nachrichten/Info-Sender bauen könnte, wäre für die Beitragszahler viel erreicht.



Ebenfalls überfällig ist die Schaffung einer gemeinsamen technischen Plattform für den ÖRR. Es klingt im Gesetztentwurf auch an, dass diese Plattform möglichst offen gestaltet werden soll für Drittanbieter und Co. Im Idealfall würde dies auch bedeuten, Räume für eine öffentliche Debatte zwischen Nutzerinnen und Nutzern zu schaffen, die selbstverständlich moderiert werden müssen.



Bevor ich zu utopisch werde, beende ich diese Anmerkung nur noch mit dem erneuten Hinweis, dass der ÖRR mit der größtmöglichen Fähigkeit ausgestattet werden muss, im 21. schnell viele Menschen zu erreichen. Was passiert, wenn über viele Jahre hinweg das gemeinsame Verständnis von Fakten geschliffen wird, erlebe ich gerade täglich bei meinen Recherchen in den USA. Es ist unbedingt nötig, dass wir das Prinzip des ÖRR erhalten und stärken, während wir gleichzeitig an den vielen Problemen innerhalb des Systems arbeiten, die es für Journalisten immer schwerer machen, ihren Job zu erfüllen. Aber das ist eine andere Debatte.



Mit freundlichen Grüßen

Maximilian Rieger
Maximilian Schirm Den Rotstift gerade bei zwei der wenigen Sender (ARTE, 3SAT) mit hohem Grad der Wissensvermittlung anzusetzen, statt bei dem enormen Wasserkopf an minderqualitativen Unterhaltungssendungen, ist in meinen Augen ein schwerer Fehler.
Maximilian See Bezugnehmend zum Entwurf des Rundfunkstaatsvertrages möchte ich meine Bedenken zu den massiven Veränderungen äußern:



Eine Reduzierung der öffentlich rechtlichen Angebote ist durchaus in einzelnen Teilen sinnvoll (zb Klassikprogramme,Infoprogramme etc)



Jedoch sollte man vor allem daran festhalten, Nachrichten etc weiterhin unabhängig und vor allem auf allen Plattformen anbieten zu können.

Auch auf Websiten,in Apps etc sollte dies weiterhin zeitnah und ohne Verknüpfung zu einzelnen Sendungen möglich sein.

Wie soll sonst die Alternative lauten? Werbefinanzierte Nachrichten bei Privatanbietern? Oder Nachrichten hinter Paywalls?

Das kann nicht das Ziel der unabhängigen Berichterstattung in Deutschland sein!



Eine Reduktion der Onlineangebote etc wird die Attraktivität bei jüngeren Zielgruppen weiter senken!



Ebenso sollte natürlich weiterhin auch die lineare Ausstrahlung weiter einen Stellenwert haben.

Der ÖR Rundfunk ist für alle da und sollte auch alle bedienen!

Egal ob 17 oder 77

Egal ob online, über Satellit oder über Radio



Unabhängig von Quoten, unabhängig von Werbesponsoren und Paywalls und vor allem unabhängig berichtet.
Maya Geyermann In Zeiten, in denen russischen Bots, rechtsextreme und demokratiefeindliche Autoren, Verleger, Gruppierungen starken Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen, das Internet geflutet wird von "fake news", sind unabhängige Medien, durch die sich Menschen informieren können, wichtiger denn je. Was will unsere Zivilgesellschaft den Feinden der Demokratie entgegenstellen? Über welche Quellen sollen sich zukünftig Menschen informieren, wenn die seriösen Medien immer weniger und die anderen immer mehr und lauter werden?

Darüber hinaus: Wo soll bitte Kunst und Kultur stattfinden, wenn Sender wie 3sat abgeschaltet werden? Wo ist ein Ort für Austausch über Dinge, die über unser alltägliches Kleinklein hinausweisen, die Fragen stellen, die uns reflektieren und uns unsere Perspektive erweitern lassen? Wo soll der Ort sein für Vielfalt, für die "Nische", für die feinen kleinen Projekte? Wollen wir uns das nicht mehr leisten können? Wer profitiert davon? Der Mensch braucht die Kunst fraglos. Lassen Sie nicht die Stimmen leiser werden, die wir brauchen und hören müssen, die anderen brüllen ohnehin schon so laut.
May-britt Moennig Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,





ich möchte auf die Risiken der geplanten Kürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk) hinweisen. Besonders besorgniserregend ist die Reduktion im Digitalen und für junge Zielgruppen.



In einer Zeit, in der Plattformen wie TikTok als Hauptnachrichtenquelle für viele junge Menschen fungieren, wird der Zugang zu verlässlichen Informationen zunehmend erschwert. Wenn der ÖRR seine Präsenz in den digitalen Räumen verringert, bekommen Tech-Plattformen mit ihren intransparenten Algorithmen noch mehr macht. Vor dem Hintergrund der Ki entwicklung ist dies besonders dramatisch, da KI die Inhalte noch gezielter personalisieren, Emotionen manipulieren und Desinformationen verbreiten kann. Zu diesen Entwicklungen ist der ÖRR ein wichtiges Gegengewicht und darf nicht geschwächt werden. Es geht um die Sicherung eines Raumes für unabhängige, qualitativ hochwertige Informationen, die junge Menschen benötigen, um medienkompetent und gut informiert zu bleiben. Letztlich geht es hier auch um die Sicherung unserer Demokratie.



Daher appelliere ich an die Rundfunkkommission: Sehen Sie von den geplanten Kürzungen ab und stärken Sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als verlässliche Säule unserer demokratischen Gesellschaft – besonders für die junge Generation.



Viele Grüße

May-Britt Moennig
Mayr Andreas 3 Sat darf nicht geschreddert werden. Es ist für den deutschsprachigen Raum kulturell erforderlich, dass mindestens 2 explizite Kultursender ihrem Bildungsauftrag nachkommen können. Wir brauchen Auswahl, nicht Reduktion!!!

3Sat muss vollständig erhalten bleiben,
Mayr Thomas Mit der Zusammenlegung von 3sat und arte will der Vertrag (& damit "unsere" politischen Vertreter) nur genau die Sparten beschneiden, die diese Sender hervorheben und ausmachen. Weiters will der Vertrag wie neoliberale Programme in der Wirtschaft nur Vielfalt beschneiden. Denn eben mit Vielfalt und Kreativität der Kulturen kann konservatives, neoliberales Denken nichts anfangen. Es geht dem Vertrag um ein Einengen, Kontrollieren.

Selbst wenn die Erhaltung des ÖRR dadurch teurer werden würde, wäre ich für die Erhaltung der Eigenständigkeit dieser Programme.
Mazel Peters Betreff: Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag der Rundfunkkommission:



Sehr geehrte Damen und Herren,



kurz und knapp vorweg - 3sat darf nicht sterben!

3sat und im speziellen Nano, als Wissenschaftssendung, klären über wissenschaftliche Neuerungen aus den Bereichen Technik, Gesundheit, Gesellschaft, Kultur und weiterer Entwicklung auf. Hier sei zusätzlich auch die Sendung Kulturzeit noch genannt.



Sie beleuchten diese Themen von verschiedensten Blickpunkten aus und gehen auch in die Tiefe, ohne dabei den „normalen Menschen“ zu verlieren. Und schaffen es damit immer wieder komplexe Themen verständlich rüber zu bringen.

Sprich: Die wissenschaftliche Redaktion bei 3sat macht einen hervorragenden Job. Insbesondere fühle ich mich dort immer hervorragend aufgehoben, wenn sie Neuerungen aus Gesellschaft, Technik und Wissenschaft so erklärt haben und dabei sehr schön in die Tiefe gehen. Das bietet kein anderer Sender im deutschsprachigen Raum, so wie es 3sat und Nano tun.

Dadurch, dass 3sat im deutschsprachigen Raum mit der Schweiz, Österreich und Deutschland aufgestellt ist wird auch damit eine Objektivität transportiert, die ihres Gleichen sucht. Kein Land oder auch keine Regierung kann den Sender oder die Wissenschaftsredaktion so beeinflussen, dass die Meinungsbildung nach ihren Vorstellungen gemacht werden kann. Dadurch ist der Sender resilient gegenüber jeglicher politischen Einmischung.

Wir brauchen einen Sender und auch eine Redaktion, die fähig ist, neue Errungenschaften dem Bürger so gut zu erklären, dass sie zukünftig ihren Platz in der Mitte unserer Gesellschaft finden können. (Um hier ein Beispiel zu nennen: Die Berichterstattung in Bezug auf das Heizungsgesetzt hätte hier viele Informationslücken in der Gesellschaft schließen können, die die Politik leider offen gelassen hat).

Gerade in der Corona Pandemie, um dieses Mal als Beispiel zu erwähnen, gaben die objektiven Berichte, die ich auf 3sat, beziehungsweise Nano, gesehen habe ein sehr beruhigendes Gefühl, dass die Wissenschaft und auch die Politik ihr Handeln im Griff haben. Das hatte in vielerlei Hinsicht eine sehr beruhigende Wirkung. Darüber hinaus sind die Zuschauer häufig auch ein Multiplikator für die Gesellschaft. Das bedeutet, wenn ich mir eine Sendung anschaue und zu neuen Erkenntnissen gelange, teile ich das in „Stammtischgesprächen“ mit anderen Leuten in meinem Bekannten-, Freundes- und Arbeitskreis.

3sat und Nano dürfen nicht sterben!



Mit freundlichen Grüßen



Mazel Peters
Mazel Peters
Betreff: Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag der
Rundfunkkommission:
Sehr geehrte Damen und Herren,
kurz und knapp vorweg - 3sat darf nicht sterben!
3sat und im speziellen Nano, als Wissenschaftssendung, klären über
wissenschaftliche Neuerungen aus den Bereichen Technik, Gesundheit,
Gesellschaft, Kultur und weiterer Entwicklung auf. Hier sei zusätzlich auch
die Sendung Kulturzeit noch genannt.
Sie beleuchten diese Themen von verschiedensten Blickpunkten aus und
gehen auch in die Tiefe, ohne dabei den „normalen Menschen“ zu
verlieren. Und schaffen es damit immer wieder komplexe Themen
verständlich rüber zu bringen.
Sprich: Die wissenschaftliche Redaktion bei 3sat macht einen
hervorragenden Job. Insbesondere fühle ich mich dort immer hervorragend
aufgehoben, wenn sie Neuerungen aus Gesellschaft, Technik und
Wissenschaft so erklärt haben und dabei sehr schön in die Tiefe gehen.
Das bietet kein anderer Sender im deutschsprachigen Raum, so wie es
3sat und Nano tun.
Dadurch, dass 3sat im deutschsprachigen Raum mit der Schweiz,
Österreich und Deutschland aufgestellt ist wird auch damit eine
Objektivität transportiert, die ihres Gleichen sucht. Kein Land oder auch
keine Regierung kann den Sender oder die Wissenschaftsredaktion so
beeinflussen, dass die Meinungsbildung nach ihren Vorstellungen gemacht
werden kann. Dadurch ist der Sender resilient gegenüber jeglicher
politischen Einmischung.
Wir brauchen einen Sender und auch eine Redaktion, die fähig ist, neue
Errungenschaften dem Bürger so gut zu erklären, dass sie zukünftig ihren
Platz in der Mitte unserer Gesellschaft finden können. (Um hier ein Beispiel
zu nennen: Die Berichterstattung in Bezug auf das Heizungsgesetzt hätte
hier viele Informationslücken in der Gesellschaft schließen können, die die
Politik leider offen gelassen hat).
Gerade in der Corona Pandemie, um dieses Mal als Beispiel zu erwähnen,
gaben die objektiven Berichte, die ich auf 3sat, beziehungsweise Nano,
gesehen habe ein sehr beruhigendes Gefühl, dass die Wissenschaft und
auch die Politik ihr Handeln im Griff haben. Das hatte in vielerlei Hinsicht
eine sehr beruhigende Wirkung. Darüber hinaus sind die Zuschauer häufig
auch ein Multiplikator für die Gesellschaft. Das bedeutet, wenn ich mir
eine Sendung anschaue und zu neuen Erkenntnissen gelange, teile ich das
in „Stammtischgesprächen“ mit anderen Leuten in meinem Bekannten-,
Freundes- und Arbeitskreis.
3sat und Nano dürfen nicht sterben!
Mit freundlichen GrüßenMazel Peters
MEberle Kostensenkung oder Einsparungen sind sicher anders realisierbar, wenn sie denn unbedingt sein müssen, als darüber zwei wirklich wertvolle Programme zusammenzulegen! Das ist ein nicht nachvollziehbarer Vorschlag und muss anders gehen!
Mechthild Heßler Ich empfinde Vielfalt als ganz wichtiges Gut und würde mir wünschen, dass die Sender 3SAT und Arte

nebeneinander Bestand haben, da sie unterschiedliche Bereiche bedienen. Besonders die Sendung NANO liegt mir sehr am Herzen.
Meggers Sven 3sat muss als eigenständiger Sender für den deutschen Sprachraum erhalten bleiben. Es ist wichtig einen kultur- und naturwissenschaftlichen Fernsehsender im deutschsprachigen Raum zu haben. Besonders im Hinblick auf den Kulturaustausch zw. der Schweiz, Österreich und der Bundesrepublik. Vielfalt muss sichtbar sein und transparent gemacht werden!



Dafür wäre ich auch bereit einen höheren Beitrag zu leisten.
Meier,Maria Helene Gerade bei den TV-Spartenkanälen, die ihren gesetzlichen Auftrag am ehesten erfüllen, den Rotstift anzusetzen, lässt nur den einen Schluss zu, diese Sender sind nicht mehr erwünscht. Ebenso spricht Ihre gesamte Vorgehensweise (ohne demokratisches Verfahren keine Beteiligung der Betroffenen, fast heimlich, damit kaum jemand was merkt) für diese Annahme.

Machen Sie weiter mit der Verdummung der Menschen ,lassen Sie dann aber bitte das Gejammer über die Erstarkung der

AfD und den Rechtsdruck. Für mich sind Sie hier absolut nicht mehr glaubwürdig.



Maria Helene Meier Lübeck,07.10.2024
Marla Koritke Hi,

ich bin die Marla und bin 12 Jahre alt und gehe in die 6. Klasse in Suhl. Meine Familie und ich wir gucken fast immer ARD und ZDF und ich schaue mit der Omi gerne die Dokus auf Phoenix. Also von In aller Freundschaft über den Bergdoktor, von Terra X bis zum Krimi da ist bei uns alles dabei. Aber wisst ihr, was ihr besser machen müsst von ARD und vom ZDF: Ihr müsst mal auf uns Zuschauer (m/w/d) hören was wir so wollen. Sory, da korrigiert mich gleich die Omi, die sagt: Ich soll es so sagen, was wir uns wünschen. Und das ist das Zeigen der Coronapandemie in Serien, in Filmen und in Dokomentationen. Diese Wünsche sind auch nicht neu, sondern die gibt es schon seit dem Ende der Pandemie, also seit April 2023. In der 7. Klasse, also in einem Jahr, da machen wir in der Schule eine Coronaprojektwoche. Meine Cousine, die macht das jetzt schon, weil die ist in der 7. Klasse. Aber was ich echt doof finde das meine Cousine sich zwei DVDs kaufen musste und bei Netflix nach Corona nachschauen musste. Sie musste sich die DVD von Grey´s Anatomy die Staffel 17 kaufen und sie musste sich die DVD aus Österreich mit der Kinodoko Stillstand kaufen und bei Netflix ein Abo machen. Das musste der Papa von meiner Cousine tun. Aber das war für Österreich und die USA und nicht für Deutschland. Und die Omi sagt: Wir zahlen doch die Rundfunkbeiträge und dann wird noch nicht einmal auf so viele Wünsche eingegängen. Wir wollen doch nichts besonderes und das Zeigen der Pandemie ist doch nichts unanständiges. Da könnte ich ja noch kapieren, weshalb ihr das von der ARD und dem ZDF ablehnen würdet, wenn es was unanständiges wäre. Der Klassenlehrer meiner Cousine hatte den ZDF Film: Die Welt steht still von damals von vor 3 Jahren aufgenommen und im Unterricht gezeigt, aber das war ja nur der Anfang der Pandemie, da gab es doch noch so viel. Meine Cousine, die sollte mit ihrer Freundin ein Referat über die Operation Kleeblatt und über die Brandrede von Prof. Wieler schreiben. Der Opi half ihr dann bei dem Referat und suchte mit dem Papa nach you tube nach Videos. Weil meine Cousine die wollte die Operation Kleeblatt im Referat machen, weil ihre Tante mit dem Flugzeug der Bundeswehr in ein anderes Krankenhaus geflogen werden musste, weil zu wenige Betten im Krankenhaus frei waren. Die Tante, die kam an die ECMO und nach vielen Wochen da ging es ihr endlich besser. Aber jetzt hat sie Long-Covid und kann nicht mehr arbeiten. Meine Cousine, die sagt: So was, was meiner Tante passierte, das muss in einem Film gezeigt werden. Und bite redet nicht immer von unserm Leid, also das von uns Schülern, sondern denkt auch mal an die Pfleger und die Ärzte. Bei uns, 3 Strasee weiter, da lebt ein junger Arzt mit seiner Familie. Der Arzt ist erst 35 und er kann nicht mehr arbeiten weil er durch die Eintrücke der Pandemie so einen Schaden in seiner Seele hat. Guckt doch mal die tolle Margot Friedländer, da gab es einen Film und eine Doko und die haben wir in der Schule geguckt. Oder auch Anne Frank. Und stellt euch doch mal vor, was ich oder was wir Kinder über die Pandemie erzählen können? Erzählen können wir viel, aber so kapieren, das tut man erst mit Filmen und Dokos.

Eure Marla
Meineck,Siegfried 3-SAT soll erhalten bleiben und im gleichen Format weitersenden
Meinhard Schulte Sehr geehrte Damen und Herren!

In den Nachrichten der öffentlich- rechtlichen Fernsehanstalten in der letzten Woche war zu hören, dass die Rundfunkkommission der Länder plant, die Sender ARTE und 3sat zusammenzulegen.

Wir sind über diese Absicht erstaunt und offen gestanden auch entsetzt. Beide Sender gehören neben ARD und ZDF zu den relevanten Sendern mit einem jeweils eigenen Profil, das sich dem Bildungsauftrag und Bildungsanspruch der öffentlichen- rechtlichen Fernsehanstalten verpflichtet fühlt. Beide sind unseres Erachtens unverzichtbar, da sie vom Niveau der Filme und Beiträge her einen wirkungsvollen Gegenpol zur leider doch oft festzustellenden Verflachung der Fernsehprogramme bilden. Nicht nur, dass auf beiden Sendern Beiträge zu sehen sind, die man auf anderen Kanälen niemals finden würde, so zum Beispiel Beiträge aus den unterschiedlichsten Sparten der Kultur, es erscheint uns auch angesichts der politischen Entwicklung in Deutschland notwendig, diese beiden „alternativen“ Angebote weiter am Leben zu erhalten. Auf anderen Kanälen wird allzuoft nach dem publikumswirksamen und massentauglichen Geschmack geschielt und allzu oft hat man den Eindruck, dass allein Quote zählt, die sich an Einschaltzahlen orientiert. So wie die öffentlichen Theater versuchen, Nischen zu schaffen, sollte es auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bzw. Fernsehen der Fall sein. Diese beiden Sender kommen diesem Auftrag seit Jahren nach. Sie sind unverzichtbar.

Deshalb unsere dringende Bitte und auch Aufforderung, sowohl ARTE als auch 3sat zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Helmer und Meinhard Schulte, Münster
Meinolf Jennebach Sehr geehrte Damen und Herren und andere ,

zu der Reform des neuen Vertrages möchte ich Ihnen meine Ansicht mitteilen.

Ich bin zufriedener und kritischer Konsument des ÖRR .

Sicher gibt es immer wieder einen gewissen Reformbedarf nach einiger Zeit.

Es gibt , aus meiner Sicht , aber auch einen Zeitgeist der als Ungeist daher kommt.

Damit meine ich die , so scheint es mir zumindest , allgemeine Kritik , genannt Lügenpresse , mit der auch der ÖRR gemeint ist,

Dem kann ich mich nicht anschließen !

Das politische Meinungsspektrum könnte zwar etwas breiter sein , war es früher auch mal , aber ich glaube einfach nicht das überwiegend regierungsfreundlich berichtet wird . Das könnte gut widerlegt werden.

Was mir sehr gut gefällt , bis jetzt !!!! , ist die Kulturberichterstattung auf den Sendern Arte , 3Sat , Deutschlandfunk bzw, D-Radio. Auch , in dem Sendegebiet wo ich wohne, MDR-Kultur .

Da gehen die Überlegungen in dem Entwurf leider einen Weg, bzw. geben ihn vor , der mir absolut ganz und gar nicht gefällt. Ich werde das Gefühl dabei nicht los , bei der Kultur lässt sich prima einsparen. Sieht ja sowieso nur eine Minderheit und das fällt doch überhaupt nicht ins Gewicht . Sehr,sehr schade. Kultur ist gerade jetzt , in dieser schwierigen Zeit , absolut wichtig .

Die beiden genannten Fernsehesender leisten da sehr,sehr gute Arbeit !

Auch Phönix ist in der politischen Berichterstattung nicht zu verachten und unbedingt erhaltenswert, genau wie auch ZDF Info !

Den aktuellen Rundfunkbeitrag finde ich , bei dem breiten Angebot , angemessen. (Mediathek hatte ich vergessen zu erwähnen, sehr gut !!!! )

Ich bin mir bewusst , das es Menschen gibt in unserer Gesllschaft , denen es schwer fällt diesen Betrag aufzubringen.

Die Mehrheit wird das aber sicher nicht sein.

Ich bitte die verantwortlichen Politiker mit dieser Reform sehr sensibel umzugehen.

Es steht viel auf dem Spiel .

1989 habe ich auch für " freie Presse " , und das meinte und meint natürlich auch freien Rundfunk und freies Fersehen , demonstriert .

Ich sehe und höre was in anderen Länder passiert . Das möchte ich hier nicht !

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundl Grüßen , auch wenn es noch viel zu schreiben gäbe,

Meinolf Jennebach
Meisel Barbara & Johannes Der Entwurf deutet auf einen weiteren Niedergang des Fernsehangebotes hin. Die einzigen

ÖR-Sender, die noch einigermassen sevenswerte Programme liefern - 3Sat und Phönix - sollen verschwinden.Übrig bleiben nur Mord und Totschlag rund um die Uhr und weichgespülte "Informationssendungen". Was ist das für ein armseliges "Geldkonzept"! Länderübergreifende Sender wie Arte und 3Sat sowie Phönix mit all ihren Inhalten müssen bleiben, wenn wir nicht als Kulturvolk ganz untergehen wollen!
Melanie Evers Guten Abend!



Ich bin gegen die Verschlankung der öffentlich-rechtlichen Sender. Ich finde, dass es in den heutigen Zeiten fahrlässig ist, die Vermittlung von evidenzbasiertem Wissen abzubauen. Es braucht genug Plattformen, die komplexes Wissen den Menschen nahe bringen können. Das ist heute nötiger, da genug Zweifel über Informationen und ihre Echtheit kursieren und deshalb sind Repräsentanten für fundierte Berichterstattung besonders wichtig. Zudem sind werteorientierte Berichterstattung ein Beitrag zur Stärkung der Demokratie, die offensichtlich angegriffen ist. Ich plädiere also für den Ausbau dieser Plattformen bzw. Investition in eine höhere Reichweite der bestehenden Inhalte, der Abbau geht in die entgegengesetzte Richtung.



Viele Grüße



Melanie Evers
Melanie Mauritz Sehr geehrte Damen und Herren,



ich fände es schön, wenn beim Programm von 3sat und arte nichts gekürzt würde. Vieles aus den Programmen, z.B. nano und Kulturzeit, sehe ich regelmäßig, arte Dokumentationen ebenfalls sehr oft.

Oft denke ich mir, dass diese Inhalte so nirgendwo anders zu sehen wären.

Tagesschau24 oder zdf info sehe ich dagegen beispielsweise nie.



Freundliche Grüße
Melanie Schitzer - Grundversorgung reicht

- Keine aufwendigen Fernsehproduktionen
Melanie Wünsche Sehr geehrte Damen und Herren,

Gegen die geplante Abschaffung von 3sat erhebe ich Einspruch. Diese Maßnahme ist auch laut der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs nicht geeignet, um erforderliche Einsparungen umzusetzen. Daher fordere ich den Erhalt von 3sat, um die kulturelle Vielfalt der Medienlandschaft in Deutschland zu erhalten. Eine Abschaffung bedeutet gerade im Bereich Kultur, Kunst und Wissenschaft einen erheblichen Verlust für die Gesellschaft.

Viele Grüße

Melanie Wünsche
Melle seng ich protestiere aufs schärfste, dass 3sat und Arte .zusammengelegt werden. das sind die einzigen Kanäle , die für mich interessante beitrage ,kulturell und politisch, senden.

M. Seng
Menck Die Sender die es noch anzuschauen lohnt 3-Sat und ARTE müssen als getrennte Instanzen bestehen bleiben.

Bitte nicht zusammenlegen.
Mentschel Helene Vorab: ich bin gegen die Zusammenlegung von öffentlichen Sendern und möchte meine Gründe in Stichpunkte darlegen:



Durch die Zusammenlegung von Sendern wird die Sendezeit für die öffentlichen Sender stark reduziert, damit einhergehend die Auswahl an Wissen-, Bildungs- und kulturvermittlenden Sendungen.



Die Vielfalt geht verloren und damit einhergehend, die Erreichbarkeit eines vielfältigen Publikums.



Objektiver Journalismus darf nicht von Einschaltquoten abhängig werden. Gerade in der Zeit, in der Medien/Internet manipulativ wirken.



Förderung der Allgemeinbildung wird ausgehöhlt.



Deshalb bin ich der Meinung, dass die Zusammenlegung der Sender in drei "Töpfe" ein zu starker Einschnitt in meine Auswahl- und Bildungsmöglichkeiten darstellt und nicht stattfinden soll.
Meo-Ada Asse Sehr geehrte Damen und Herren.



Mit Bestűrzung habe ich von den Plänen erfahren, dass zur geplanten Reform arte und 3sat zusammen gelegt werden sollen.



3Sat ist ein Sender, der mich bereits seit den 1990ern begleitet und stets Inhalte bietet, die ich auf vielen anderen Sendern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens vermisse: Inhalte mit hohem Anspruch.



Auf kaum einem anderen Sender finde ich so viel Kultur, Kunst, Bildungsinhalte, Philosophie und neue Perspektiven, wie auf 3sat.

Wenn dieser Sender nun gestrichen werden sollte, würde ein wichtiger Beitrag zur Bildungsverantwortung der Öffentlich-rechtlichen verschwinden, der durch keinen anderen Sender aufgefangen wird.



Speziell in unseren Zeiten, in denen Bildung, Kultur und hochwertiger Austausch durch eine immer stärker werdende Polarisierung ausgebremst werden, ist es unabdingbar einen solchen Sender zu erhalten, da dieser ein starkes Gegengewicht der Polarisierung entgegen stellt.



Ich bitte Sie daher inständig 3sat zu erhalten und für Einsparungen Formate heranzuziehen, derer es bereits Dutzende gibt auf diversen Sendern.



3sat ist mein Lieblingssender im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dessen Inhalte nicht zu ersetzen sind. Auch nicht durch ein zusammenlegen mit arte.



Mit freundlichen Grüßen

Meo-Ada Asse
Merja Rayley Ich bin entsetzt. Ausgerechnet die Bildungs- und Kulturprogramme sollen verschwinden oder extrem reduziert werden! Arte und 3sat sind Kultur und Bildungsprogramme, Phoenix und ARD alpha sind in erster Linie Bildungsprogramme. Diese vier Programme bieten Anregungen und tragen zur Bildung bei.

Das kann man vom ersten Programm ARD, für das wir alle auch bezahlen, nicht behaupten. Dort werden hauptsächlich Telenovelas, Krimis und Quizsendungen angeboten. Das reinste Verdummungsprogramm. Da könnte gespart werden. Abgesehen von den politischen Magazinen ist das weder ein Bildungs-, noch ein Kulturprogramm. Dabei wird das gerade gebraucht in Zeiten, in denen die Demokratie Anhänger verliert. Die gemachten Vorschläge wirken auf mich völlig realitätsfern.
Merle Brahms Ihr Staatsvertragsentwurf zur Reform des ÖRR verfehlt zum Großteil die nötigen Änderungen, um den ÖRR zukunftssicher zu machen und um diesen zu einer effizienten und zielorientierten Arbeit überzuleiten. Inbesondere fehlt es an Änderungen, um die mangelnde Qualität der Produktionen und Mittelverwendung umzusteuern.



Es sollte relativ schnell offensichtlich sein, dass die Hauptkritikpunkte am ÖRR darin liegen, dass



(1) einige wenige Formate immer und immer mit wenig Variation neu gedreht werden. Das sind Soaps, Talkshows und Krimiserien. Die ZDF-Mediathek ist dabei besonders eindrucksvoll, in der Rubrik Serien finden sich: Top-Serien zum Streamen (das ist keine Genre-Zuschreibung), Internationale Serien (Selbiges), Drama-Serien, Thriller-Serien, Comedy-Serien, neoriginal (Selbiges), Beliebte Serien (Selbiges), SOKOs, Krimi-Serien, Krimis aus dem Norden (!!), Kultserien etc.



Das heißt, aus den 7 Unterteilungen, die ein Genre enthalten, sind 3 dem Genre Krimi gewidmet. Dabei findet man unter Drama-Serien und Thriller-Serien auch Serien, die eher typische Krimis sind.



Man muss auch festhalten, dass das Segment der Unterhaltung (Filme, Serien, Shows/Musik/Comedy/Factual) insgesamt etwa 2/3 des Beschaffungsaufwandes für die Produktion des ZDF auffrisst (vgl. Transparenzportal des ZDF).



Gleichzeitig sind diese Unterhaltungssendungen oft nach demselben Muster gestrickt. Die Drehbücher sind so weit befreit von Originalität, dass sie weitestgehend Beleidigungen an das Schriftstellertum darstellen.



Auch richten diese Unterhaltungssendungen vorrangig an ein altes Publikum. Zwar besteht mit zdf Neo ein Kanal für "Junge Erwachsene bis 50J", was Ihnen gerne als Absurdität auffallen darf, aber auch dieser Auftrag wird nur mangelhaft erfüllt: Das Durchschnittsalter der Zuschauer ist wohl bei ca. 60 Jahren (vgl. Berichterstattung von Alexander Krei vom 10.08.2018 auf dwdl.de). Auch ist anzunehmen, dass zdfneo insgesamt eine eher untergeordnete Rolle in der Kostenverteilung zukommt. Die Zahlen hierzu sind nicht auffindbar(!)



(2) Einige wenige Persönlichkeiten bereichern sich massiv an dem Topf der ÖRR-Einnahmen. Hier sind insbesondere die Talkshows von Maischberger, Lanz und Co. zu nennen. Mit eigener Produktionsfirma wird eine seichte Talkshow veranstaltet. Gerne und oft mit denselben - oft auch fragwürdigen - Gästen. Substanz gab es in diesen Produktionen noch nie. Ähnlich wie bei den Krimiserien ist auch hier die Unterhaltungsstrategie grob gleich. Man sucht sich ein relativ kontroverses Thema, lädt 2-6 Leute ein, die mindestens 2 sehr unterschiedliche Sichtweisen zu dem Thema vertreten - daher nimmt man sich gerne Gäste wie Frau Wagenknecht oder faschistoide Gäste. Ein Erkenntnisgewinn ist eigentlich nie gewünscht oder möglich. Es gibt auch kein Format im heutigen ÖRR, das nicht bereits im Voraus durchgeplant wäre: Wenn man 20 Minuten für das Thema X hat, man für einen Erkenntnisgewinn aber vermutlich eher mindestens 30 bräuchte, wird es abgewürgt. Aber auch ohne diese Beschränkung sollte eines klar sein: Diese Shows zielen darauf ab, Gefühle um diese kontroversen Themen hervorzurufen und zu verstärken. Gesamtgesellschaftlich sind diese Sendungen eher schädlich als förderlich. Nicht nur trugen diese Sendungen z.B. die zumindest in Teilen faschistische und verfassungsfeindliche AfD in die Mitte die Gesellschaft, sie tragen insgesamt dazu bei, dass Themen emotionalisiert werden, wenngleich es möglich wäre, über diese Themen faktisch zu informieren.



(3) Gehälter und co. im ÖRR werden zumindest als unfair betrachtet. Das halte ich zum jetzigen Stand auch für begründet. Die Transparenzberichte der Rundfunkanstalten sind nicht aussagekräftig genug und m.E. bewusst informationsarm aufbereitet. Es verbleibt z.B. unklar, wie sehr sich die Personalkosten vergleichbarer Besetzungen unterscheiden, welche Sendungen wieviele Aufwände verursachen, wieviele Mittel einzelne Auftragnehmer (wie die o.g. Unternehmen der Talkshow-Hosts) erhalten und wie die Aufteilung für einzelne Sparten ist (z.B. ist zdfNeo nicht einzeln ausgewiesen).



Ein Höhepunkt ist zweifelsohne der sittenwidrige Vertrag beim RBB. Infolge dessen ist die Aufarbeitung, sowie Ihre Vorschläge im Gesetzesentwurf, nicht ausreichend. Das Abstellen auf "angemessene" Werte ist sinnentleert. Insbesondere, wenn ich es richtig verstehe, gibt es keine unabhängige Instanz, die diese Angemessenheitsprüfung durchführen würde. Ebenso keine Instanz, die eine angemessene Mittelverwendung im Nachhinein überprüft (ein "RPA" für die Rundfunkanstalten existiert meiner Kenntnis nach nicht?). Sie legen damit keinen effektiven Rahmen für eine effiziente Mittelverwendung fest. Besonders fiel mir auf, dass erst jetzt (!!) die Durchführung von Kosten-Leistungs-Rechnungen durchgeführt werden muss. Wie der ÖRR ohne diese Verpflichtung so lange existieren konnte, ist für mich ein Rätsel.



Die Regelung für außertarifliche Verträge muss zweifelsohne präzisiert werden. Insbesondere kritisch zu betrachten sind leistungsunabhängige Auszahlungen. Die Absicherung einer beim ÖRR für wenige Jahre beschäftigten Person mit hunderten Tausenden von Euro ist gegenüber der Bevölkerung, die den Rundfunkbeitrag leistet, nicht vertretbar. M.E. sollten solche Leistungen insgesamt verboten werden. Auch für außertarifliche Verträge sehe ich keine Grundlage. Gehälter über 100.000,- € jährlich sind wohl verträglich mit einer entsprechend verantwortungsvollen Rolle. Die in letzter Zeit recherchierten Zahlen von bis zu 270.000,- sind es schlicht nicht. Gehen damit noch weitere Versorgungsleistungen einher, verbrennt der ÖRR mit diesen Zahlungen mehr an Vertrauen, als sein Programm herstellt.



(4) Die Qualität des ÖRR ist merklich gesunken und Ihr Entwurf ist darauf gerichtet, die Qualität weiter zu senken. In der Gesamtheit ist Ihr Entwurf so zu lesen, dass insbesondere die "Nischensender", die die Hauptaufgaben des ÖRR erfüllen, nunmehr weniger Ressourcen erhalten und die Platformen und Mittel zusammengelegt werden. So insbesondere die Kultursender 3sat und arte sowie die Informationssender ard alpha und zdf info.



Diese Sender sind nur ein kleiner der Aufwände des ÖRR-Budgets. Auch erfüllen sie die vorrangigen Aufgaben des ÖRR (§ 11 I RStV) zur freien und individuellen Meinungsbildung sowie zur Erfüllung der demokratischen und kulturellen Bedürfnisse. Kultur ist insbesondere(!) anzubieten. Und die Unterhaltung des ÖRR hat dem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil zu entsprechen.



Es ist demnach überhaupt nicht nachvollziehbar, wieso Sie die Mittel und Präsenz von Kultursendern einschränken wollen, die Herstellung der hundertsten Krimiserie dieses Jahr jedoch nicht hinterfragt wird.



Ich möchte noch eine weitere Fundstellen des Entwurfes hervorheben:



Der Entwurf des § 26b II ist absurd. Die Rede ist von unabhängigen Sachverständigen, dabei sollen diese zu 2/3 aus den Strukturen des ARD und des ZDF besetzt werden. Auch die Unabhängigkeit der von den Ländern berufenen Sachverständigen ist fraglich.



Ihr Reformstaatsvertrag ist in der derzeitigen Ausgestaltung nicht im Sinne der Bevölkerung. In den Punkten, in denen ein Handlungsbedürfnis erkannt wurde (Gehälter, außertarifliche Bezahlung) ist der Entwurf zahnlos und wird die nächste Kontroverse, ähnlich wie bei Frau Schlesinger beobachtet, nicht verhindern. Eine Konsolidierung der Programme fand am genau falschen Segment statt. Es fehlt auch weiterhin an einer Hinführung des ÖRR zu dem, dass er seine eigentlichen Ziele erfüllt (und nicht absurd viel mehr). Die Qualitätsstandards sind kein Teil des Vertrages, das Versagen bei der Erreichung eines Publikums u60 ebenso nicht.



Es ist alles in allem mehr als enttäuschend.



Gerade in der heutigen Zeit, in der Faschisten Landtage für ein Wochenende auf den Kopf stellen, wäre ein guter ÖRR sehr wünschenswert. Würde der ÖRR seiner Verantwortung nachkommen, oder sich zumindest im Rahmen eines besseren RStV dorthin bewegen, würde die Zahlung der Gebühr mir auch nicht wehtun. So tut sie es, und Sie schaffen dem keine Abhilfe.
Mersch Guten Tag,

die Lobby der osteuropäischen Kultur hat bei den Örr-Sendern nie eine Rolle gespielt. Es wird immer nur der westliche Kultur Platz eingeräumt, allem voran Hollywood. Ich wünsche mir endlich VIEL mehr EUROPÄISCHE kulturelle Vielfalt. Wer nichts über Europas Kultur weiß, der interessiert sich auch nicht für Europa.

Beim ZDF und ARD werden bis zu dreimal am Tag Krimis gezeigt und danach schaue ich keine Nachrichten mehr weil, ... negativer geht es nicht mehr.

Mein Fazit:

Ich bin für mehr Ost- und westeuropäische Filme und Kulturen beim ÖRR, weniger Täglich-Krimis und weniger Politik auf Kultursendern (z.B. Kulturzeit).



M.f.G.
Merzer Sendung NANO von 3sat sehr gut. Auf jeden Fall nach ARTE unverändert übernehmen!
Meta Skorsinski Bitte vermeiden Sie bei der geplanten Strukturreform, dass der gefühlt letzte qualitativ hochwertige Sender 3sat sein Profil verliert. Gerade der ÖRR muss - unabhängig von Quote - zur Bildung beisteuern mit den neuesten Informationen aus Wissenschaft und Kultur. Unterhaltung auf niedrigem Niveau gibt es in TV und anderen Medien leider schon zur Genüge.
Micha Hallo,



die verkürzte Vorhaltezeit für Publikationen ist nicht akzeptabel.



Auch der Sendungsbezug ist unverständlich.



KiKa und 3sat zu schließen? Wie ist das alles mit dem Ör-Auftrag zu vereinbaren.
Michael Ich glaube, das ARTE und 3Sat unbedingt als Einzelformate bestehen bleiben sollten.

Die Öffentlichen Sender sichern die Informationsfreiheit in der Bundesrepublik und verhindern, dass wir nur noch von kommerziellen Sendern fehlinformiert werden. Insbesondere regional- und Spartensender sind wichtige ergänzende Teile für eine liberale Demokratie. Auch - höhere Beiträge sind OK für eine gute Information. Das kann man ja auch einkommensgesteuert machen...
Michael Aberle Die Entscheidung Arte und 3Sat zusammenzulegen ist falsch.

Die Sparte Arte als länderübergreifender Kanal ist im sinne der Verständigung unabdingbar und müsste eigentlich ausgebaut werden.

Die Sparte 3Sat mit seinem Bildungsangebot ist gerade in der heutigen Zeit wichtig.

Einsparungspotentiale sind in abderen Sparten zu erzielen.

Die Maßnahme digitale Inhalte erst nach der Veröffentlichung bereitzustellen, entspricht nicht der Zeit.
Michael Assenmacher Guten Tag,

ich schließe mich dem KEF-Bericht vollumfänglich an und möchte betonen, wie wertvoll gerade für ältere Menschen lineares Fernsehen ist. Ich selbst bin junger Ingenieur und arbeite stets an technischen und digitalen Innovationen. Ich schätze gutes Fernsehen mit unterschiedlicher programmatischer Ausrichtung. Eine solide Rundfunkausstrahlung auf technisch aktuellem Niveau unterstütze ich.

Kurzum: Belassen Sie zwingend die Fernsehsender so wie sind. Beim Radio sehe ich es ähnlich, jedoch nicht ganz so strikt. Setzen Sie stattdessen auf moderne Verbreitungswege!



Beste Grüße

Michael Assenmacher
Michael Banse Bitte Anmerkungen auf der DIN A4-Seite im Anhang verwenden. Heute wohnhaft im Sendegebiet des MDR. 1
 Reformstaatsvertrag: meine Anregungen 
Prämisse: Es gibt auch Zuschauerinnen und Zuschauer, die private Programme nicht schätzen und
auch nicht konsumieren. Auch diese Zielgruppe muss voll versorgt werden. Unter diesem Aspekt und was für den Nutzer aus dieser Reform herausspringen sollte, wurde Folgendes zusammengestellt. 
Meine Zielgruppe: über 69 Jahre, aufgewachsen mit ÖRR im Sendegebiet des NDR und DLF,
Niedersachsen. 
1. Vielfalt im Programm muss aus den Redakfionen und Programmdirekfionen kommen. Die
Menge von Programmen macht noch keine Vielfalt. 
2. Was technisch an Ausspielwegen möglich ist, muss auch der ÖRR bespielen können. Eine
Verpflichtung dazu kann nicht nur im Sinne des § 26a auf programmliche Angebote (wenn das
gemeint wäre) beschränkt bleiben. Technologieoffenheit muss auch für den ÖRR gelten.
3. Vernetzung: Immer ein großes Wort, birgt aber die Gefahr der Intransparenz in sich.
Vernetzung muss bei den Programmmachern und im technischen Bereich umgesetzt werden,
was nicht unbedingt bedeutet, dass es beim Konsumenten sichtbar wird. Daher sollte die
angestrebte gemeinsame Online-Plaftform nach wie vor unter DLR, ZDF, ARD, Deutsche Welle
(DW) trennen, sie sollte übersichtlich in der Struktur und leicht zu bedienen sein. 
4. Apps: Wenn die Apps reduziert werden müssen sollte es fünf Apps geben: DLR (Live-
Programme, Podcasts), ZDF (Mediathek, ZDF-Hauptprogramm, ZDF-Spartenprogramme),
ARD-Fernsehen (Mediathek, ARD-Hörfunk (Audiothek, mit den Programmen der
Landesrundfunkanstalten), DW (TV, Radio, Podcasts) 
5. Fernsehen: Wenn lineare Programme reduziert werden müssen, sollten folgende Programme
die Aufgaben des ÖRR linear repräsenfieren:
Unterhaltung-Sport-Informafion – Erstausstrahlungen = DAS ERSTE, ZDF
Informafion-Bildung-Dokumentafion = Phönix, Alpha (bisher ARD-Alpha)
Kinderprogramm: KIKA 
Junge Menschen 13-29 und 25-44-Jährige: ZDFneo 
Kultur, Avantgarde, besondere Film = ARTE 
Regionale Berichterstaftung – Wiederholungen = Drifte Programme
Es enffallen 3SAT, ARD-One, ZDFinfo.
6. DAB-Radioausstrahlung: DLR deutschlandweit, Landesrundfunkprogramme regionale
Ausstrahlung (also wie bisher). 
7. Webradio/lineares Radio: Alle linearen Hörfunkprogramme der ARD sollten im Internet zu
hören sein. DLR und DW sowieso. Bei der angestrebten Reduzierung terrestrisch
ausgestrahlter Programme (4 Programme + 1 Programm bei Mehrländeranstalten + 1
Programm je 6 Mio. Einwohner) könnten als zusätzlicher Service weitere Programme nur als
Live-Stream im Internet ausgestrahlt werden, Beispiel Schweizer Radio: SRF 2 Kultur wird im
Internet ergänzt durch Radio Swiss Classic, - Pop, - Jazz. 
8. Presseähnliche Erzeugnisse: Um Konkurrenzen bei Bild und Text in Online-Angeboten mit
Zeitungen zu vermeiden, kann die Nachrichten-App des Deutschlandfunks als Richtschnur
gelten. 
9. Leistungsanalyse (§ 26a Abschnift 3 u. 4): Messdaten und Kennzahlen sollten auf keinen Fall
auf Einschaltquoten reduziert bleiben. Der Kommentar erwähnt lediglich nur
Interakfionsqualität als einziges inhaltliches, außernumerisches Kriterium. Gesellschaftliche
Relevanz und Zeitgeistbezug, avantgardisfischer Beitrag zu einer Radiokultur z.B. könnten
dazugehören.  
Michael Barta Ich spreche mich gegen die angedachte Reduzierung der linearen Programmangebote in den Bereichen Bildung und Kultur aus. Insbesondere bin ich gegen eine Zusammenlegung der Programme 3sat und arte und der Programme ZDFneo und ARD One, sowie gegen eine Reduzierung bei den Programmen tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo. Auch im Hörfunk bin ich gegen eine Reduzierung der linearen Programmangebote in den Bereichen Bildung und Kultur. Meines Erachtens geht es benötigt unsere Gesellschaft gerade in diesen Bereichen ein größeres Angebot, um gemäßigte Wählerentscheidungen zu begünstigen und so die Demokratie zu erhalten und zu stärken. Dabei erzielt das lineare Programm als „Auswahlvorschlag“ eine effektivere Wirkung als die zur Verfügungstellung einzelner Beiträge in den Mediatheken der Anstalten. Dies soll keine Kritik an den Mediatheken sein, diese sind sehr schön zu nutzen. Aber alleine mit den Mediatheken werden die meisten Nutzer nur in ihren eigenen Interessensgebieten verbleiben und so nicht die zur politischen Bildung wichtige Vielfalt an Informationen bekommen.
Michael Bärthel Sehr geehrte Damen und Herren, werte Verantwortungsträger/innen,



Die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat zur Kostenreduzierung kann und muss jeden Gebührenzahler entsetzen. Die Sender, mit den größten und besten Inhalten im öffentlich rechtlichen Bereich und Fernsehen, Sender die ihren Bildungs- und Informationsauftrag mit hoher Qualität, Güte und Breite wahrnehmen, müssen in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. Eine Zusammenlegung und Reduzierung der Inhalte leistet dem Bildungsnotstand und Orientierungslosigkeit der Gesellschaft weiter enormen Vorschub und lässt zunehmend eine Demokratiegefährung befürchten. Gerade in diesen Zeiten des Wandels und Umbruchs sind technologische und kulturelle Informationen mit wahren und vertrauenswürdigen Inhalten für die Demokratie unentbehrlich. Geld im Bereich der öffentlich rechtlichen Medien lässt an anderer Stelle sinnvoll einsparen. Z.B. Zusammenlegung von Dritten Programmen, weniger Fussballsponsering mit ausufernden Preisen, Stilllegung von anderen Sendern wie ZDFinfo, die ständig das Gleiche wiederholen. Wir appellieren an Ihre Verantwortung und Vernunft, die beiden Sender 3sat und arte in der jetzigen Form bestehen zu lassen und nicht zu Lasten von Niveaulosigkeit zusammen zu legen.





Hochachtungsvoll und mit freundlichen Grüßen

Michael Bärthel

Gebührenzahler und besorgter Bürger, Stammzuseher des öffentlich rechtlichen TV, reale Person
Michael Barthels 3sat und arte sind die wertvollsten TV-Sender im deutschsprachigen Raum. Sie decken unterschiedliche Bereiche der kulturellen Welt ab. Eine Zusammenlegung wird unsere Welt ärmer machen. Die finanziellen Einsparungen einer Zusammenlegung wiegen den Wert nicht auf, den die beiden Sender tagtäglich in die Haushalte bringt.



Sehen Sie bitte von einer Zusammenlegung ab!
Michael Beckenkamp Die Streichung von kulturellen Angeboten in Rundfunk und Fernsehen wäre falsch und bringt nicht viel. Viel größere Einsparpotentiale liegen im Sport, besonders im Fußball.



Auch die Zahl der Talkshows darf gerne halbiert werden.
Michael Behr Es ist eine schwierige Entscheidung, wenn gespart werden soll - was wegfallen soll - keine Frage.

Jedoch - je weniger fachlich und gut recherchierte Informationen im Umlauf sind, desto einfacher wird es für Populisten, ihre Fake-News zu verbreiten. Wenn dann immer weniger Menschen nicht mehr an genügend Informationen wie die der 3sat-Sendungen gelangen - was bringt dann die Zukunft.

Sparen ist eine Möglichkeit, um an Geld zu kommen - Steuerzahler aber anhand ihres Einkommens oberhalb des Durchnittseinkommens gerecht zur Kasse zu bitten, eine weitere.

Und wenn dann Innovation der Bildungspolitik gefordert werden, aber von der selben Stelle Einsparmassnahmen an den Universitäten und anderen Bildungsstellen umgesetzt werden - was will man verlangen? Wie kommen dann Inspiration und Motivation in den Umlauf, wenn nicht durch Medienvielfalt?



Es sind alle Sender der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft sinnvoll. Unterhaltung jedoch gibt es mehr als genug - dies sollten sie bedenken.
Michael Behr, Leipzig Ich bin entschieden gegen eine Zusammenlegung von ARTE und 3SAT unter dem Dach von ARTE.

Es ist gerade die Vielfalt an Kultur, die besonders bei ARTE (mehr auf französische und deutsche Kultur und die Zusammenhänge zwischen beiden orientiert) und bei 3SAT (mehr international orientiert) geboten wird, in jeweils verschiedener Weise. Eine Zusammenlegung würde immer eine Einschränkung der Vielfalt bedeuten. Ebenfalls missfällt mir die langfristige Aussicht, das lineare Fernsehen den privaten Billig-Unterhaltungs-Sendern zu überlassen. Es muss doch weiterhin möglich sein, zum Beispiel Konzerte von den Salzburger Festspielen auf dem Fernsehgerät erleben zu dürfen, ohne vorher lange im Internet danach herumsuchen zu müssen. Bitte lassen Sie die Kultur nicht verhungern!
Michael Böhle Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin sehr zufrieden, wie ARTE und 3 Sat sich derzeitig darstellen. Eine Zusammenlegung von ARTE und 3Sat empfinde ich als unglücklich. Ich würde mir dagegen wünschen, dass in 3 Sat durchaus mehr deutschsprachiges aus den Ländern Österreich, Schweiz und den deutschen Bundesländern gezeigt werden könnte, um deutsche Inhalte über den Landesgrenzen hinweg sehen zu können. So fände ich es schön, wenn man die original Dialekte nur optional mit Synchron Sprecher überspricht. Im Moment empfinde ich 3Sat eher sehr ZDF Deutschlandlandbezogen.

Ich empfinde ZDF und ARD zunehmend als unerträglich. Ich kann keine Krimis mehr ertragen. Spielshows sind mir zu flach. Sport nimmt mir viel zu viel Raum ein. Vor allem Morgens zum Morgenmagazin, jede Stunde vor den Nachrichten, 10 Minuten Sport, obwohl es nur wenig substantanzielles zu berichten gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhle
Michael Böhme Die Zusammenführung von 3 sat und arte wäre ein enormer Verlust an Vielfalt und Qualität.

Gerade diese beiden Sender stehen für länderübergreifenden Qualitätsjournalismus.

Daran darf nicht gespart werden!!!
Michael Debus Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde gerade in unserem Zeiten ein vielfältiges öffentliches Medienangebot unverzichtbar. Wir sollten stolz darauf sein und es weiter ausbauen und nicht zusammenkürzen.

Der Abwanderung in weiter "verblödende" Social-Media-Plattformen und Privatsender sollte mit einem anspruchsvollen und vielseitigen Angebot entgegengetreten werden.

In Zeiten von zunehmendem Populismus, Banalisierung, Trivialisierung sollte der Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Unabhängigkeit und Vielseitigkeit der Berichterstattung in jedem Fall mindestens in dem bestehenden Umfang bewahrt werden.

Mir sind, sofern Sie sich noch als aufrechte Demokraten verstehen, Ihre geplanten Maßnahmen vollkommen unverständlich. Um ein paar Euro zu sparen sägen Sie an den Grundfesten unserer Demokratie. Dümmer geht's nicht.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Debus
Michael Dennig Ich halte nichts von diesen Sparmaßnahmen zumal sich die Qualität der Öffentlich Rechtlichen in den letzten Jahren schon stark den Privaten angenähert hat. Mehr Sensationsjournalismus und Krimi Filmen mit mangelndem Niveau. Jetzt sollen auch noch die wenigen sehenswerten Sender wie 3SAT in den Wissenschafts Formate gesendet werden.

Sollte das wirklich durchgesetzt werden, werden wir den Rundfunkbeitrag aussetzen.

Ferner halte ich nichts von einer Verlagerung von Formaten ins Internet, in unserem Wohngebiet ist nur eine 3000er Leitung verfügbar, schnellere Verbindung ist nicht geplant. Ein Streamen ist so nicht möglich. D. h. durch diese Tendenz werden viele ausgeklammert.

Ich hoffe das doch der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt.
Michael Dohle Ich bin begeistertet Teilnehmer von arte und 3sat. Die Sender ergänzen sich im Programm und haben beide ausgezeichnete RedakteurInnen. Ich möchte unbedingt, dass beide Programme erhalten bleiben und nicht zusammengelegt werden.
Michael Eckardt Guten Tag

und herzlichen Dank für das Qualitätsprogramm von BR, 3sat und arte.

Dass diese 3 exzellenten Sender gekürzt werden sollen, finde ich unerträglich. Alle 3 Sender stehen für sehr anspruchsvolle Inhalte, die der allseits beklagten Bildungsferne (Populismus) und den Belanglosigkeiten des Mainstreams entgegenstehen.

Beispielhaft seien als herausragende Qualitätselemente genannt.

1. Arte Dokumentation „Die Macht der Mikroben“ Anspruchsvoll, faszinierend, fabelhaft

2. Reportagequalität von Christian Limpert, Studioleiter TelAviv nach dem Rechtsgrundsatz „Audiatur et altera pars.“ mit seinen Berichten über das Hamas-Massaker, die Militäreinsätze Isreals und die ungute Rolle der religiösen Eiferer beider Seiten, auch der radikalen Siedler. Diese ausgewogene Berichterstattung zeigt den Weg zum gemeinsam gewollten Frieden - oder der perpetuierten Fortsetzung des Konflikts.

3. Übertragungen des Opernballes und der Wiener Festwochen

4. Pink Floyd, Prince und Rock around the Clock, nicht zu vergessen Jazz!

Das ist ORR at it’s best. Bitte erhalten. Dafür zahle ich gerne mehr. Seid stolz, dass Ihr vom ÖRR dem unterirdischen Privatfernsehen diese wunderbaren Kontrapunkte setzt. Lassen Sie Sie sich dafür loben, diese Qualität nach vorne zu tragen. Das möge bitte so weitergehen - auch, weil es im Mainstream immer sichtbarer und werthaltiger wird.

Ganz herzlichen Dank.
michael ehlen Sehr geehrte Damen und Herren, die Zusammenlegung insbes. der beiden Kultursender ARTE und 3Sat ist ein weiteres Zeichen der schleichenden Dekadenz des Medienstandorts Deutschlands. Beide Sender sind die einzigen im deutschsprachigen Raum, die den Kulturbegriff noch verdienen und bedienen, der in den restlichen deutschen Sendern vergeblich zu suchen ist. Bei ARTE ist allerdings einzuschränken, dass sich hier die Kultur überwiegend auf die Ausstrahlung von Filmen und Dokus beschränkt und eine "Kulturdiskussionskultur", wie sie lobenswerterweise und als Alleinstellungsmerkmal nur noch bei 3Sat zu finden ist, fehlt. Dabei möchte ich ausdrücklich die Redaktion und ihre Mitglieder von 3Sat für ihre Expertise und kurzweilige, informative Berichterstattung und ihr Interviewing hervorheben. Das einzige Argument (für eine Zusammenlegung), dass Arte als deutsch-französische Kooperation international tätig und 3Sat nur eine deutschsprachige Koop aus österreichischem und Schweizer Rundfunk sei, ist im Zeitalter des medialen WWW wohl nicht ernst zu nehmen. Es steht zu befürchten, dass bei einer Zusammenlegung die Inhalte und das Format von 3Sat vollkommen verschwinden. Freundliche Grüße
Michael Englmüller Die geplanten Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die im Reformstaatsvertrag vom 26. September 2024 vorgestellt wurden, zielen darauf ab, durch Reduktion von Programmen und Einsparungen den Rundfunk effizienter und zukunftssicherer zu gestalten. Dies könnte jedoch zu erheblichen Kürzungen bei wertvollen Spartensendern wie ARD alpha, ZDFinfo, 3sat und ZDFneo führen.



ARD alpha ist essenziell für den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der Sender bietet leicht zugängliche Bildungsinhalte, die gerade in einer digitalisierten Welt nicht verloren gehen dürfen. 3sat als Kooperation mit deutschsprachigen Nachbarländern ist ein unverzichtbares Forum für kulturellen und wissenschaftlichen Austausch. Mit Formaten wie „nano“ und „Kulturzeit“ trägt 3sat zur Verständigung und dem Erhalt kultureller Vielfalt bei. Auch ZDFinfo leistet durch seine fundierten Dokumentationen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Wissensvermittlung, während ZDFneo zumindest moderne Unterhaltung in das Programmangebot integriert.



Neben den Fernsehsendern sind auch die Radiosender wie Deutschlandfunk und Bayern 2 von großer Bedeutung. Der Deutschlandfunk ist ein Leuchtturm des unabhängigen und qualitativ hochwertigen Journalismus, der weit über Unterhaltung hinausgeht. Bayern 2 bietet tiefgehende Berichterstattung zu Kultur, Bildung und Gesellschaft, die unerlässlich für eine informierte Bevölkerung ist.



Statt diese wertvollen Bildungs- und Informationssender einzuschränken, wäre es sinnvoll, Einsparungen bei teuren Eigenproduktionen im Bereich der Unterhaltung, wie etwa beim Schlagerformat, vorzunehmen. Diese tragen weniger zur Erfüllung des Bildungsauftrags bei und könnten zugunsten der hochwertigen Informations- und Bildungssender reduziert werden​
Michael F. Ernst Sowas kommt von sowas.



Bücher zu verbrennen oder Kultur im ÖR einzudampfen, ist dem Wesen nach dasselbe. Schlagen Sie ruhigen diesen Weg ein, dann ist der ÖR in zehn Jahren Geschichte. Und damit ihre schönen Jobs und fetten Pensionen. Eine CDU-AfD-Regierung wird dann fragen, worin unterscheidet sich RTL eigentlich von ARD und ZDF, wird zu dem Schluss kommen, dass die Unterschiede nicht der Rede wert sind, worauf Alice Weidel ihren Vorsatz, Redakteure und Journalisten endlichen einer "echten Arbeit" zuzuführen, in die Tat umsetzen wird.

Glauben Sie nicht? Warten wir´s ab.

Sie wollen/müssen Geld sparen? Einfach mal eine SOKO, Bergbauerntierarztserie und Sportübertragung weniger. Wussten Sie eigentlich, dass die in der Wolle gefärbten Fußballfans hierzulande eine krasse Minderheit darstellen?

Ein kluger Mann hat einmal gesagt: Wir brauchen ein gutes Angebot, um ein gutes Publikum zu erhalten. Nicht umgekehrt.



In diesem Sinne. Wenig hoffnungs- und hochachtungsvoll



Michael F. Ernst
Michael Felstau Sehr geehrte Damen und Herren,

meines Erachtens wollen sie beim Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sparen: Bildung und Kultur. Leider nicht bei den vielen Unterhaltungsshows und Sport, die andere, private Anbieter gleichermaßen bringen.



Schade, dass sie gerade die jungen Programme zusammenlegen wollen. Eine Programmauswahl ist auch für junge Zuschauer wesentlich, nicht nur bei den Hauptprogrammen. Zudem stoßen sie mit dieser Zusammenlegung gerade die von Ihnen umkämpfte Zielgruppe erneut vor den Kopf. So schaffen Sie keine Akzeptanz für die Rundfunkgebühren bei der jüngeren Generation!



3sat zeigt wunderbar die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede im deutschsprachigen Kulturraum auf. Das ist eine Bereicherung und der Unterschied zum hervorragenden europäischen Kulturprogramm von arte, das sie mit einer Zusammenlegung auch beschneiden. In den Hauptprogrammen wird die Kultur schon immer mehr in die späten Abendstunden abgeschoben, wenn ihr überhaupt noch Sendezeit zugesprochen wird. Kulturzeit auf 3sat ist deshalb nicht nur für kulturinteressierte Menschen wesentlich, es sind Nachrichten, auf die man sich noch freuen kann, die die positiven, kreativen und engagierten Seiten der Menschen zeigen. Kultur ist als "Zukunftskunst" (Uwe Schneidwind, Wuppertal Institut) wesentlich, sie erweitert unsere Handlungsmöglichkeiten und den Zusammenhalt in der Gesellschaft bei aller Individualität. Die Komplexität und Ausgewogenheit von Sendungen wie Scobel bei 3sat sucht man woanders meist vergeblich. Es geht eben nicht immer um nur Polarisierung, sondern um Meinungsbildung und das bewusste Zurückhalten von abschließenden Urteilen. Das ist echte Demokratiebildung und Auftrag des ÖRR.



Mit der Abschaffung der sogenannten "Doppelstrukturen" bei den Spartenkanälen nehmen sie den Zuschauern und Zuhörern jede Wahlmöglichkeit, bzw. es bleibt nur ganz abzuschalten, wenn das Programm nicht zusagt. Dabei bieten die Zigfachstrukturen der Hauptprogramme und 3-Programme viel mehr Überschneidungen.



Die Einschränkungen des Textangebotes sind leider Barrierefördernd. Sie fördern so enttäuschenderweise auch nur das schnelle Denken und nicht das gründliche, langsame Überdenken. Es fehlt in Deutschland ein gemeinwohlorientierter Journalismus und eben das ist doch auch die Aufgabe des ÖRR. (Ein Schritt zur Kompensation dieses Mangels wäre die Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts mit Anerkennung des Journalismus als gemeinnützigem Vereinsziel).



Die Mediatheken sollten als Archive des ÖRR verstanden und ausgebaut werden. Die Produktionen des ÖRR sind mit unseren Geldmitteln entstanden und werden uns durch die engen Zeitfenster wieder entzogen. Mit welcher Begründung?



Ich zahle gerne Rundfunkbeiträge - noch!

Einsparen sollte man Geld und nicht Potenziale! Werden sie ihrem Grundauftrag bitte gerecht.



Beste Grüße



Michael Felstau
Michael Felstau PS.:

Sie wollen also ihre wesentlichen Unterstützer und Verteidiger des Rundfunkbeitrags mit der Zusammenlegung der Kultur-, Bildungs- und Infokanäle vor den Kopf stoßen und auch noch verlieren? Schade
Michael Fischer Ich bin gegen eine Zusammenlegung von 3 Sat und Arte. Beide Spartenkanäle sind wichtig. Eine Vermischung macht wenig Sinn.

Sparen kann man auch woanders.



MfG
Michael Flach 3sat und Arte haben jeweils ihren eigenen Stellenwert in der Medienlandschaft und sind enorm wichtig für unsere Demokratie und den Zusammenhalt in Europa. Sie dürfen auf keinen Fall zusammengelegt oder eingestellt werden.
Michael Fölbach Ich kann nur mit höflichen Nachdruck darum ersuchen ,von einer Fusion der beiden Sender 3sat und ARTE abzusehen!

Beide Sender sorgen für eine grosse Vielfalt im Programm und haben unsere Sicht auf unsere deutschsprachigen Nachbarn, als auch auf unsere europäischen Nachbarn enorm erweitert. Besonders die kulturellen Angebote auf 3sat, die fantastischen Serien aus aller Welt auf ARTE und Reportagen /Dokumentation zur Geschichte sind informative Höhepunkte zu den provinziellen Koch- und Gesundheitsratgebern der 3. Programme.

Bitte erhalten Sie die Vielfalt!
Michael Friedel-Leerhoff Sehr geehrte Damen und Herren,



die aktuelle Diskussion über die Zusammenlegung verschiedener Fernsehsender ( hier ARTE und 3sat) unter dem Diktat finanzieller Einsparungen, erstaunt mich und ich lehne diese Zusammenlegung ab. ARTE und 3sat stehen für Qualität in der Informationsverbreitung. Beide Sender haben komplett unterschiedliche Ausrichtungen. Hier steht Europa im Mittelpunkt. Deutsprachige Länder auf 3sat und die deutsch-französische Beziehung auf ARTE. Beide Ansätze sind gleichwertig und es kann keine Entscheidung in die ein oder andere Richtung getroffen werden. Überdenken Sie Ihr Ansinnen. Einsparpotenzial sehe ich bei der Vermarktung von Fußballrechten. Hier müssen öffentlich-rechtliche Sender nicht das Geld mit beiden Händen ausgeben. Bildung im europäischen Kontext ist unweit wertvoller.



Und ja: ich sehe regelmäßig 3sat und Arte und damit sehe ich gutes , informatives , bildendes Fernsehen.



Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung. Heute braucht die Welt Europa. Sägen Sie nicht den Ast ab, auf dem wir sitzen.





Herzlichst Michael Friedel
Michael Gebhardt Ich habe nur einen großen Kritikpunkt an dem Entwurf. Als jemand, der sehr an Kultur und Wissenschaftlichen Themen interessiert ist, bin ich dankbar für die Möglichkeit, mit 3Sat und Arte zwei Programme alternativ zur Verfügung zu haben. Eine Zusammenlegung der beiden besten Fernsehkanäle im deutschsprachigen Raum kann ich nicht verstehen und nicht unterstützen.

Viele Grüße

Carmen & Michael Gebhardt
Michael Geidel Zu § 28a Schwerpunktangebote:



Danach „sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden.“



Dies widerspricht der bisherigen besonderen Ausrichtung und Qualität der Programme (arte: z. B. deutsch-französischer Kulturaustausch, 3sat: u.a. einziges gemeinsames Programm für den deutschen Sprachraum), mit jeweils entsprechender gegenseitiger Befruchtung in politischer Berichterstattung, Kultur, Tourismus, Landeskunde, Brauchtum usw. bei hohem Kulturanteil.



Die vorgeschlagene Zusammenführung würde auch den ohnehin schon zurückgehenden Anteil von Sendungen mit kulturellem Schwerpunkt nochmals erheblich beeinträchtigen.



Stattdessen sollte das erhebliche finanzielle Einsparpotential im Sport-, insbesondere im kommerziellen und Leistungssportbereich, hier vor allem in der Fußballberichterstattung erschlossen werden. Dies betrifft vor allem Sendelizenzen von Veranstaltern nationaler und internationaler Wettbewerbe sowie Honorare für sogenannte Fußball- und sonstige „Experten“. Hier lässt sich aufgrund ausufernder Berichterstattung und gezahlter Phantasiebeträge im Vergleich zum Kulturbereich ein Mehrfaches an Ressourcen- und Finanzersparnis erzielen.



Das ist – anders als beim Kulturbereich – ohne Schaden für die „individuelle und öffentliche Meinungsbildung“, den „Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen“ und „die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft“ (§ 26 Auftrag) möglich.
Michael Glatt Ich bin absolut für die Erhaltung von >>arte<< und >>3sat << in ihrer Eigenständigkeit und Gestaltungsfreiheit sowie des Reichtums im Spektrum an unterschiedlichen Beiträgen zu Kunst, Kultur, und Wissenschaft, aber auch der reflektierenden Wissensvermittlung zu Religion, besonders des Christentums in Dialog mit den Weltreligionen in Geschichte und Gegenwart.



Information, Wissen und Bildung sind lebenswichtig in einem Gemeinwesen und klar formulierter zentraler Auftrag durch das Grundgesetz.





Statt immer nur an der Kultur, an Wissensvermittlung und Zusammenhänge erfassender Information sparen zu wollen,



sollte man die unzähligen unendlich seichten und monoton sich ähnelnden Produktionen - hier ist die ARD gemeint - von Serien sowie der extrem inflationär gewordenen Krimis in allen möglichen und unmöglichen Regionen nach immer demselben Schema und Klischee stark reduzieren, um Hochwertiges in diesen Genres bieten zu können (gute Fiction etwa mit geschichtlichem oder politischem Hintergrund);



ebenso minimieren sollte man den Einkauf/die Ausstrahlung von zweit- und drittklassigen Blockbuster-/Action-Filmen aus Amerika (wie Leo Kirch das gemacht hatte).

Dies trifft v.a. auf das ZDF zu.
Michael Gottlieb Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es nicht gut kleine Sender zu schließen,

wie tagesschau24 oder 3sat…etc

Man fragt sich schon für was man den immer höheren

Rundfunkbeitrag zahlt…



Mit freundlichen Grüßen

Michael Gottlieb
Michael Gränert An die Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder,



Seit vielen Jahren ist die Sendung Kulturzeit, ausgestrahlt in 3sat, für mich einer der wichtigsten Sendungen zur Information über kulturelle Bereiche, die in der ARD und dem ZDF in dieser Form, wenn überhaupt, nur noch in der Randlage des Tages im linearen Programm vorkommen.

Der Kolumnist Heribert Prantl hat es in der SZ am Freitag, 11. Oktober 2024 in seiner Kolumne zur vorgeschlagenen Zuschlagung von 3sat zu ARTE treffend beschrieben:

"Eingespart würde ausgerechnet dort, wo nicht noch weiter reduziert werden darf - im Bereich von Kultur und Information. Beides gehört zur Grundversorgung; beides ist der Grund dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Sender Rundfunkbeiträge eintreiben dürfen. .... Sicher gehört auch Unterhaltung zur Grundversorgung; aber mit Maß und Ziel. Wer die Programme von ARD und ZDF verfolgt, stellt fest, dass es diese Maß immer weniger gibt und immer mehr Grundversorgung nach ARTE, 3sat und Phoenix, also in sogenannte Spartensender, abgeschoben wird."

Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen. Die Begrenzung der Zahl der Radiosender kann sinnvoll sein, allerdings sind hier vermutlich die durchschnittlichen Produktionskosten/Minute weit entfernt von den deutlichen höheren Produktionskosten der Fernsehsender. Die Anzahl der vielen Ratesendungen und Vorabendserien kann sicherlich durch gemeinsame Ausstrahlung reduziert werden und für viele dieser Unterhaltungssendungen existieren genügend private Sender.

In dem 'Sonderbericht der KEF zu finanziellen Auswirkungen möglicher Ansätze zu Reform des öffentlich -rechtlichen Rundfunks' sind mir folgende Punkte aufgefallen:

Seite 67: der sehr hohe Aufwand für Sportrechte von 2017 bis 2020 von 1.551,9 Mio. €.

Ich gehe davon aus, dass das mit Ausnahme von Olympia, überwiegend sowieso bereits hochgradig kommerzialisierte Sportarten betrifft und für die typischen "Randsportarten", die auch in den öffentlich-rechtlichen Sendern nur am "Rande" vorkommen keine oder nur geringe Sportrechte anfallen. Hier ist sicherlich eine deutliche Reduzierung der Kosten möglich.

Seite 8 Programmverbreitung:

Der Wegfall der UKW-Versorgung setzt voraus, dass die DAB+ Ausstrahlung wirklich flächendeckend ohne aufwendige Antennen empfangen werden kann. Dies ist aus meiner Sicht noch nicht der Fall.
Michael Grosenick Liebe Kommissionsmitglieder,

die Zusammenlegung von 3sat und arte ist wirklich keine gute Idee. Sie sind unterschiedlich in die europäische Medienlandschaft eingebunden, erreichen ein unterschiedliches Publikum und stehen in verschiedene Weise für Medien- und Kulturvielfalt. Das heißt, ohne einen Verlust an Inhalt und Angebot ließe sich diese Zusammenlegung nicht umsetzen. Es ist aber gerade diese Vielfalt, die der ÖRR von privaten Angeboten abhebt.

Bitte unbedingt beide Angebote beibehalten.

Viele Grüße aus Brandenburg

Michael Grosenick
Michael Gühne Sehr geehrte Damen und Herren,

in Zeiten des wachsenden Populismus und (inzwischen mehrfach nachgewiesener) Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch ausländische, v.a. russische Medien, sollte der ÖRR gestärkt und eben nicht kleiner gemacht werden. Dass einzelne Dinge im Rahmen eines Reformprozesses geändert werden müssen, steht außer Frage, aber mit den bisher kommunizierten Entscheidungen würde das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Die aktuell (noch?) regierenden PolitikerInnen dürfen sich nicht von einer AfD treiben lassen, der es nur auf Destruktion ankommt.



Mit besten Grüßen, Michael Gühne
Michael Günther Sehr geehrte Damen und Herren,

ohne Umschweife: Die Pläne sind ein Witz, einer bei dem einem das Lachen im Halse stecken bleibt!

Die Einsparungen betreffen die junge Zielgruppe (Wie will man junge Zuschauer an den ÖRR binden?) Kultur und Wirtschaft. Nicht gespart wird bei den Dudelsendungen im niedrigen IQ Bereich. Boulevardjournalismus und Schlagersendungen machen zumindest den mdr quasi zu einem Spartenkanal. (Ausgenommen die Sendung 20:15 gestern => Grimmepreis!)

Einsparpotential gibt es. Unverständlich, warum ZDF und ARD Teams zu Großveranstaltungen schicken. Da kann man sich in Sommer- und Winterspiele aufteilen und gegebenenfalls wechseln. Auch die deutschen Krimiproduktionen mit Drehorten im Ausland ("Drehort geht vor Drehbuch!" H. Schmidt) gehören auf den Prüfstand und können aus meiner Sicht eingespart werden.

Ich hoffe in meinem und im Interesse des ÖRR, dass die bestehende Planung NICHT umgesetzt wird und Qualität vor Quote geht.

Mit nicht ganz so freundlichen Grüßen

M. Günther
Michael Haase Sehr geehrte Damen und Herrn,



ich verwehre mich auf das Schärfste gegen den durch die Bundesländer im Rahmen des Reformstaatsvertrages geplanten Kahlschlag. Ich plädiere für den Erhalt kultureller Vielfalt, sowohl die Hörfunk-, als auch die Fernsehprogramme betreffend. Gerne zahle ich dafür auch einen höheren Rundfunkbeitrag.



Freundliche Grüße



Michael Haase
Michael Habeck Ich beschränke mich bei Empfang und Konsum der TV Programme auf die Öffentlich Rechtlichen und das absolut freiwillig. Ich kann auf die privaten Sender verzichten, die ich früher jahrelang auch konsumiert habe.

Die Qualität ist mein Argument, die privaten sind nicht auf dem Niveau der ÖR.



Daher wird es hier nicht verwundern, dass ich total dagegen bin auch nur auf einen der bestehenden Sender zu verzichten. Es sollte kein Programm mit einem anderen verschmolzen oder, noch schlimmer, abgeschafft werden. So einen Unsinn, wie ich gestern gehört habe, die Programme 3SAT und ARTE zusammen zu legen, lehne ich absolut ab.

Je mehr ÖR Programme es gibt um so grösser ist die Vielfalt, um so differenzierter ist die Meinung, die man sich bilden kann.



Ich habe auch nichts darüber gehört, um wieviel die Rundfunkgebühr sinken soll, wenn das Angebot reduziert werden sollte.
Michael Hahn Sehr geehrte Damen und Herren,

eine gemeinsame Geschäftsführung der ARD und damit die Abschaffung von Doppel- und Dreifachstrukturen, das macht für mich Sinn.

Sie wollen Sender streichen oder zusammenlegen, die sich mit Kultur befassen. Ich bin strikt dagegen.
Michael Hanita Keine Verringerung der Zahl der Sender da dies die Vielfalt und die Möglichkeit, unterschiedliche Auffassungen auch kritischer Journalistinnen und Journalisten öffentlich zu machen und somit ein breiteres Meinungsspektrum für die öffentliche Diskussion anzubieten einschränkt.

Wir brauchen Pluralität
Michael Häring Guten Tag,



mit Schrecken habe ich die Meldungen zur geplanten Reform mit einem Kahlschlag bei den ÖR-Sendern gelesen. Dass man sich in der Politik nicht zu einer moderaten Erhöhung (wir haben nun einmal eine Inflation) entschließen konnte, ist ganz schwach. Ich hätte überhaupt nichts gegen diese Beitragserhöhung und bin bereit, für Vielfalt und Qualität zu zahlen.



Am schlimmsten finde ich den Vorschlag, 3 Sat mit arte verschmelzen zu wollen. Wir brauchen diese Qualitäts- und Bildungssender unbedingt! Nur mit neutral informierten und gebildeten Bürgern kann unsere Demokratie gesichert werden.



Die Angriffe über diverse soziale Medien mittels Fake-News und gezielten Kampagnen sind so extrem wie nie.

Die letzten Wahlergebnisse zeigen, wie gefährdet die Demokratie ist. Ein Blick z.B. in die USA zeigt, wie gefährlich ein schwacher ÖR sein kann.



Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie anfällig beträchtliche Teile der Bevölkerung für teils absurde Fehlinformationen sind.



Ich bin für Reformen und eine sinnvolle Modernisierung offen, der Kahlschlag ist aber viel zu extrem!

Gerne kann z.B. an überhöhten Gehältern für Führungskräfte in den ÖR angesetzt werden.

Ich möchte aber auch bei der Übertragungsqualität (Stichwort 4K / Ultra HD) eine Unterstützung der Sender für eine zeitgemäße Bildqualität.



Von Bildungskanälen, vor allem 3 Sat, muss man aber die Finger lassen!



Freundliche Grüße

Michael Häring
Michael Hartmann Die vielen Landesrundfunkanstalten sind unnötig und es sollten Fusionen beschlossen werden.
Michael Hemberger Hallo,

die Zusammenlegung von ARTE und 3sat ist nicht sinnvoll.

Jeder der beiden hat eine Komplett andere Zielgruppe.

Für mich selbst ist 3sat der wichtigste Sender überhaupt. Lieblingssendungen Nano und Kulturzeit. Auch das Festival ist einzigartig.

Bei meinem Nachbarn läuft fast nur Arte. Das würde ich nicht durchstehen.

Die Journalistische Qualität darf durch die Reform nicht leiden. Je flacher das Programm desto besser für die AfD - die schafft den ÖR dann ab.

Ich wünsche eine glückliche Hand

M. Hemberger
Michael Hielscher 2 Minuten Promi Big Brother und man weiß wieder, warum wir einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der qualitativ gute Formate produziert, brauchen. Aber:



Eine Verdichtung der Sonderformate/-sender im Fernsehen ist aus meiner Sicht sinnvoll und aus Kostensicht notwendig und kann auch ohne Qualitätsverlust umgesetzt werden.



Auch bei den dritten Programmen gibt es aus meiner Sicht Optimierungspotential. Zu häufig dienen sie nur für Wiederholungen aus der ARD oder produzieren dieselben Formate (Kochsendungen, Gesundheitsmagazine etc).



Beste Grüße und viel Erfolg

Michael Hielscher
Michael Hiergeist Sehr geehrte Damen und Herren,

den öffentlichen Diskussionen entnehme ich, dass es wohl Forderungen nach mehr finanziellen Mitteln seitens mancher Rundfunkanstalten gibt. Dem entgegen steht - meinem Verständnis nach - neben dem Wunsch des Souverän wohl auch noch die Justiz.

Die aktuelle Idee über Kosteneinsparung Ihrerseits das finanzielle Problem zu lösen finde ich prinzipiell als guten Kompromiss. Die vorgeschlagene Umsetzung aus Ihrem Entwurf des geplanten Reformstaatsvertrages anhand der Zusammenlegung von Sender ist jedoch aus meiner Sicht sehr verbesserungswürdig.

Ich sehe seit vielen Jahren nahezu ausschließlich Sender aus Ihrem Angebot, wobei ich mit Abstand die meiste Zeit 3Sat und arte sehe. Darüber hinaus sehe ich gerne weitere Sendungen aus der Rubrik Satire / Comedy und die Nachrichten. Auch das Radioprogramm des bayrischen Rundfunks finde ich sehr ansprechend, unterhaltsam und teilweise sogar lehrreich.

Hier nun mein Gegen-Vorschlag:

Belassen sie arte und 3Sat wie bisher!

Legen sie dafür beispielsweise die 3ten Programme zu größeren Regionen zusammen. Es war mir bis dato immer ein Rätsel wieso beispielsweise Hamburg, das Saarland, oder Berlin eigene Sender brauchen.

Das größte Potenzial sehe ich aber in der Zusammenlegung von ARD und ZDF, alleine die Einsparung von 30000€ pro Monat für einen Vorstand ist doch schon mal eine Ansage. Die Reduktion des Verwaltungsapparates der beiden größten Anstalten bietet erhebliche Einsparungen. Die meisten Programme bzw. Sendungen der beiden Sender von ARD und ZDF sind ohnehin beliebig austauschbar (z.B. Polizeikrimis in A, B, oder C, Musiksendung A, B, oder C, usw.). Sofern sie hierzu mehr Informationen möchten, können sie mich gerne kontaktieren.

Eine Zusammenlegung der Nachrichtensender sehe ich als unkritisch und somit praktikabel. Ebenso könne sie gerne die „Jugendsender“ reduzieren, da ich der festen Überzeugung bin, dass nur sehr wenig Jugendliche diese Programme aufgrund vielfältiger möglicher Alternativen ansehen.

Um es nochmals deutlich klarzustellen:

Ich begrüße einen länderübergreifenden, kulturellen Blick über den Tellerrand sehr und wünsche mir den Erhalt von sowohl 3Sat als auch arte als eigenständige Sender. Den Rotstift setzen sie woanders effektiver an.

Gerne können sie mich bei Fragen oder für weitere Vorschläge kontaktieren.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Hiergeist
Michael Hoffmann Eurovision – das ist ein wunderbares Wort; es klingt, als sei von einem Blick in ein Paradies die Rede. Das liegt vor allem an der festlich-feierlichen Musik, mit der im Fernsehen die sogenannten Eurovisionssendungen eingeleitet werden. Die erklingt nicht nur, bevor der päpstliche Ostersegen aus Rom gesendet wird, oder dann, wenn vor den Europawahlen die Debatten der Vorsitzenden der europäischen Parteien übertragen werden. Sie ertönt auch dann, wenn eine Sendung wie „Wetten, dass..?“ folgt oder „Verstehen Sie Spaß?“; sie adelt den „Musikantenstadl“ ebenso wie den „Eurovision Song Contest“.

Diese Erkennungs- und Eröffnungsmusik wird landläufig „Europafanfare“ genannt; es handelt sich um das Hauptthema aus dem Präludium des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier, einem Komponisten aus der Zeit Ludwigs des Vierzehnten. Seine paar Takte betonen immer wieder, dass Europa viel mehr ist als die Summe seiner Fehler: Europa ist ein Wunder und die Europäische Union das Beste, was dem Kontinent in seiner langen Geschichte passiert ist. Und die paar Takte erinnern ganz grundsätzlich daran, was Fernsehen kann: Gemeinschaft stiften, auch europäische Gemeinschaft.

Die Eurovision als TV-Ereignis gibt es seit 1954, also seit siebzig Jahren: Es handelt sich um eine Einrichtung der Europäischen Rundfunkunion mit Sitz in Genf zum (möglichst kostenfreien) Austausch von TV- und Radioprogrammen und zur Koproduktion von Sendungen. Als Eurovision wurde 35 Jahre lang „Aktenzeichen XY … ungelöst“ produziert, die Fahndungssendung des ZDF, zusammen mit Österreichs ORF und dem Schweizer SRF. Als Eurovision wird jährlich auch das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Saal des Musikvereins in viele Dutzend Länder übertragen. Solche Eurovision ist wie ein kleines Blinzeln in eine europäische Zukunft.

Das Programm des Senders 3sat ist sehr viel mehr als ein Blinzeln, es ist Eurovision in einem umfassenderen Sinn. Der Sender 3sat heißt so, weil hier öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten der drei Staaten Deutschland, Österreich und Schweiz gemeinsam einen Sender betreiben, der sich auf ein anspruchsvolles Kultur- und Informationsprogramm konzentriert. Seit 1984 ist dieses gemeinsame Programm der deutschsprachigen Länder auf Sendung, das Sendezentrum liegt am ZDF-Hauptsitz in Mainz; es glänzt unter anderem mit dem Kulturmagazin „Kulturzeit“, dem Wissenschaftsmagazin „Nano“ und dem Nachrichtenmagazin „ZiB2“; Letzteres ist eine Übernahme aus Österreich und gilt mit dem Moderator Armin Wolf als das beste deutschsprachige Nachrichtenmagazin. Der Sender 3sat weitet den deutschen Blick ins Mitteleuropäische – so wie der deutsch-französische Kultursender Arte den Blick ins Westeuropäisch-Frankophone weitet. Beide Sender, 3sat und Arte, stehen (nicht zuletzt mit den Filmen, die dort gezeigt werden) dafür, dass nicht die Zuschauerquote den Rundfunkbeitrag rechtfertigt, sondern die Qualität.

Nach den Plänen der Rundfunkkommission der deutschen Länder soll dieses Qualitätsbündnis nun enden: 3sat soll eingespart, der Sender soll irgendwie Arte zugeschlagen werden. Das wäre ein Fehler, das wäre eine antieuropäische Untat, ein gewaltiger Verlust; und das Einsparpotenzial wäre vergleichsweise bescheiden. Eingespart würde ausgerechnet dort, wo nicht noch weiter reduziert werden darf – im Bereich von Kultur und Information. Beides gehört zur Grundversorgung; beides ist der Grund dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Sender Rundfunkbeiträge eintreiben dürfen. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind zuständig für den Nährwert, die privaten Sender sind zuständig für den Genusswert, also für Unterhaltung. Die einen liefern das tägliche Brot für die Demokratie, die anderen liefern Spiele, Chips und Cola. Man nennt diese Einteilung „duales System“.

So ist es in der Theorie; die Praxis ist anders – vor allem deswegen, weil die öffentlich-rechtlichen Sender süchtig danach sind, immer mehr Chips zu liefern. Sicherlich gehört auch Unterhaltung zur Grundversorgung; aber mit Maß und Ziel. Wer die Programme von ARD und ZDF verfolgt, stellt fest, dass es dieses Maß immer weniger gibt und dass immer mehr Grundversorgung nach Arte, 3sat und Phoenix, also in die sogenannten Spartensender, abgeschoben wird.

Es sind dies aber eigentlich gar keine Spartensender; es sind dies die Sender, in denen der öffentlich-rechtliche Programmauftrag noch ernst genommen wird. Es kann und darf nicht sein, dass auch davon noch weggehauen und weggespart wird; genau das geschieht. Und es kann und darf auch nicht sein, dass der europäische Anteil des deutschen Fernsehens reduziert wird; die Europäisierung muss vorangetrieben, nicht reduziert werden. 3sat ist ein Stück Europa, Arte auch. Diese Stücke sollen gepflegt und ausgebaut werden. Und diese Pflege sollte den bundesdeutschen Ministerpräsidenten angelegen sein, wenn sie in Kürze über Beiträge und Reformen entscheiden müssen.

Es gibt eine schöne Bemerkung eines Bildhauers darüber, ob es schwierig ist, einen Löwen aus Marmor zu hauen. Der Künstler erklärt: „Es ist eigentlich ganz einfach; Du musst alles weghauen, was nicht nach Löwe aussieht.“ Die Programmverantwortlichen für das öffentlich-rechtliche System wenden das Prinzip seit Jahren sehr eigenwillig und kontraproduktiv auf das deutsche Fernsehen an: Sie hauen alles weg, was nicht Unterhaltung ist. Die Demokratie braucht aber die öffentlich-rechtlichen Sender nicht als Abklatsch der privaten. Die Demokratie braucht diese Sender als „Informations-, Kommunikations- und Kulturträger“, wie dies das Bundesverfassungsgericht formuliert und gefordert hat. Der Bildungsanspruch darf nicht banalisiert, der Programmauftrag nicht zerkrümelt werden.

Europa ist, um ein altes Wort aus der Rechtsgeschichte zu gebrauchen, die „Concordantia discordantium“, die ausgleichende Zusammenstellung und Vereinigung des Verschiedenen: Europa fügt zusammen. Das darf, das soll, das muss auch für das Fernsehen gelten, weil es gemeinschaftsbildende Kraft hat. Es ist daher gut, wenn es 3sat gibt; es ist daher gut, wenn es Arte gibt. Das ist Eurovision. Man braucht mehr davon, nicht weniger.

Dieser Text ist zwar von Heribert Prantl für die Süddeutsche Zeitung geschrieben worden, er spricht mir aber aus der Seele.

Finger weg von der Kultur! Streicht lieber Krimis, Quiz - und Gameshows und Sport. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk darf keine Kopie der Privaten sein, die sind mit ihren Formaten eh erfolgreicher.
Michael Hoffmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mir fehlt im Reformstaatsvertrag eine Regelung, die die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten explizit verpflichtet, §13 Urheberrechtsgesetz (UrhG) einzuhalten.



Die ÖRR verstoßen seit vielen Jahren kontinuierlich gegen §13 UrhG und sind auf zivilrechtlichem Weg nicht dazu zu bewegen, die gesetzliche Regelung einzuhalten.



§13 Urheberrechtsgesetz (UrhG) hat folgenden Wortlaut:



"Der Urheber hat das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk. Er kann bestimmen, ob das Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen und welche Bezeichnung zu verwenden ist."



Verwiesen sei auf die seit Jahren unter anderem vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und Verdi laufende Kampagne "Fotografen haben Namen", die ebenfalls darauf hinweist, dass der Copyright-Hinweis oft nicht vorschriftsgemäß gemacht wird.



Während sich die jedoch meisten privaten Verlage - spätestens nach einer Beschwerde oder nach einer Klage - mehr oder weniger daran halten und Fotos mit Urheberrechtshinweis versehen, verstoßen vor allem die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten kontinuierlich gegen diese gesetzliche Regelung.



Unter anderem in der "tagesschau" (ARD) und in "heute" (ZDF) werden grundsätzlich und seit vielen Jahren niemals Urheberbezeichnungen bei den im Hintergrund gezeigten Fotos eingeblendet, bei keinem einzigen der dort gezeigten Bilder.



Im Bereich "Online" sieht es minimal besser aus, aber hier "trickts" tagesschau.de besonders perfide: Dort sind für das normale Publikum ebenfalls keinerlei Fotografennamen an den Bildern sichtbar. Versteckt am Ende der Seite findet sich dann ein Hinweis mit der Überschrift "Bildrechte", und klickt man darauf, werden dann Fotografennamen angezeigt. Das ist eine unwürdige Praxis, die kein "kommerzielles" Nachrichtenportal sich traut, so umzusetzen. Fast überall werden Copyright-HInweise korrekt direkt am Bild angezeigt.



Wirksame Sanktionsmöglichkeiten sind jedoch bislang keine vorhanden.



Möglich wäre allenfalls, gerichtlich eine Unterlassung für das eigene Foto zu erzwingen, nicht aber, die ÖRR dazu zu bringen, die gesetzliche Regelung immer korrekt einzuhalten.



In der Praxis bedeutet dies: Beschwert sich ein/e Fotograf/Fotografin oder geht gerichtlich gegen die grundsätzlich in ARD und ZDF fehlenden Urheberbezeichnungen vor, werden seine/ihre Bilder einfach nicht mehr verwendet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die zwischengeschalteten Bildagenturen die Zusammenarbeit mit einem solchen Fotografen beenden, da sie "keinen Ärger wollen" mit den Großkunden ARD und ZDF. An der grundsätzlich rechtswidrigen Praxis ändert sich dadurch also sicher nichts.



Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollten eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen und sich an die gesetzlichen Regelungen besonders vorbildlich halten. Die korrekte Anwendung von §13 UrhG würde außerdem die Transparenz und damit das Vertrauen des Publikums in die Angebote des ÖRR stärken.



Da sich der ÖRR beharrlich weigert, §13 UrhG zu respektieren und auch auf normalem zivilrechtlichen Weg nicht dazu zu bringen ist, gehört eine Regelung in den Reformstaatsvertrag.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Hoffmann
Michael Honnef Eine Reduzierung des öffentlichen Angebots erscheint vor dem Hintergrund des stärker werdenden falschinformierenden Populismus doch sehr fraglich. Der Anteil des unabhängigen Medienangebotes sollte doch eher gesteigert werden. Mag sein, dass kritischer Journalismus einigen populistischen Politikern unangenehm ist, aber das muss er auch.

Die Verdummung der Gesellschaft durch inhaltslose Sendungen hat für uns drastische Folgen.
Michael Jörger Ich finde es traurig und beschämend dass man die Absicht hat die wertvollsten Sender (die nicht nur billige Unterhaltung und Tatort-Wiederholungen senden) wie z.B. ARTE und 3 SAT zusammenzulegen und damit logischerweise 50% deren Inhalte zu streichen.

Warum spart man nicht massiv an den Millionenausgaben für abendfüllende Fussballübertragungen, die auch das Bezahlfernsehen anbietet? Warum leistet man sich Millionengehälter und -pensionen der duzenden von Intendanten und deren Umfeld in allen Bundesländern.

Die Umsetzumg der Vorschläge wäre für mich ein Grund zum ersten Mal über die Notwendigkeit des Rundfunkbeitrages und dessen Abschaffung nachzudenken.
Michael Jung Mit dieser Reform schießt sich der ÖRR ein Eigentor, das sich ein demokratischer Staat in diesen Zeiten nicht leisten kann und darf! Angesichts der vielen Verschwörungstheorien und Fake News, die im Internet verbreitet werden, ist eine unabhängige Berichterstattung auf allen denkbaren Kanälen wichtiger denn je!
Michael Jürdens Die geplante Integration von 3sat in arte wäre eine kulturpolitische Katastrophe. Ein so günstig produziertes höchstjounalistisches Programm wie 3sat mit seinen originären Highlights Kultur- Wissenschafts-, Medizin-,...Journalismus stürbe an diesem Vorhaben.



Nachhaltige Einsparungen gehen bei den enormen Gehältern der "Topleute" bei ARD, ZDF und den Landesrundfunkanstalten, bei den zahlenmäßig unüberschaubaren Hörfunkprogrammen (weniger mit mehr Austausch ist mehr), bei den unzähligen Spiel- und Kochshows in den Dritten und, und und.



Dieser RStV ist Kerosin aufs von Afd und anderen entfachte Feuer.
Michael Kahmeyer Ich wünsche mir sehr, dass einer sogenannten Konsolidierung nicht Kultursender wie 3sat oder Arte zum Opfer fallen. Sender, denen ich im analogen TV fast ausschließlich folge. Streichungen gerne bei Volksmusik, Quiz, Sport, Bergserien und Talkshows. Hört bitte auf die Quote als Maß der Dinge zu bezeichnen und Entscheidungen zu Streichungen darauf zu treffen. Das wäre sonst wirklich eher ein Beitrag zur Zerstörung der Demokratie.
Michael Kaiser Guten Tag! Ich verstehe überhaupt nicht wie ein Sender mit wissenschaftlichem Schwerpunkt mit einem Kultuersender zusammengelegt werden soll (3sat und arte). Dazu kommt noch ein unterschiedliches Verbreitungsgebiet. So gibt es bei arte keine Nachrichten aus Österreich und der Schweiz. Für unsere Demokratie ist sowohl eine vielfältige Kultur (arte) als auch eine ausführliche Information über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse (3sat) dringend erfordrelich. Diese Notwendigkeit war gerade in der Coronazeit besonders deutlich. Mit freundlichen Grüßen Michael Kaiser
Michael Kaiser Der vorliegende Entwurf ist der Abbau von Programminhalten.Das erkennt man an dem Vorschlag,3Sat und Arte zu vereinigen.Diese beiden Sender haben innerhalb des öffenlichen Rundfunkt eine sehr hohe

Qualität.Das bedeutet die Halbierung des Kulturangebotes.Man sollte die nicht endeten Krimiserien und Wiederholungen einschränken. Wo bleibt die öffentliche Diskussion im Fernsehen?
Michael Kaiser Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Interesse, aber auch Besorgnis verfolgen wir die Diskussion um die öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehprogramme. Unsere Wertschätzung gilt besonders ARTE und 3sat. Und die Tatsache, dass über eine Zusammenlegung dieser beiden nachgedacht wird, bereitet uns Sorge.



Uns ist bekannt, dass die finanziellen Mittel begrenzt sind und sich das Nutzerverhalten der jüngeren Generation immer mehr ins Internet verlagert hat.



ARTE stellt mit seinen vielfältigen Dokumentationen, Reportagen, aber auch internationalen Spielfilmen und Sendereihen ein bundesweit einmaliges Angebot zur Verfügung. Auch 3sat, dass andere Schwerpunkte setzt, bietet Informationen, die es in den anderen Fernsehprogrammen so nicht gibt.



Auch wenn beide Spartenkanäle und keine Quotenprogramme sind, so die tragen Sie doch wesentlich zum Auftrag der öffentlich-rechtlichen Programme bei, Demokratie erhalten, zu informieren, aufzuklären und zu bilden.

An dieser Stelle sei beispielhaft die Kulturzeit auf 3sat hervorgehoben.



Den Vorschlag der Rundfunkkommission, die Spartenkanäle zu reduzieren und das Kulturprogramm zu halbieren, halten wir deshalb für kontraproduktiv.



Aus langjähriger Erfahrung im Kulturbetrieb wissen wir, dass man mit Kürzungen im Kulturetat, ob Theater, Film oder Fernsehen, kein ausreichendes Einsparpotenzial erzielt.



Wir bitten Sie, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ernst zu nehmen und 3sat und ARTE als eigenständige Programme zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen,

Michael Kaiser und Isabella von der Recke
Michael KELLER Guten Tag

Mit Befremden habe ich zur Kenntnis genommen, dass die TV Sender 3sat und Arte aus finanziellen Gründen zusammengelegt werden sollen. Manchmal überschneiden sich die Inhalte der beiden Programme, aber jeder Sender hat seine eigene Identität.

Beide Sender gehören zu meinen Lieblingssendern, neben Zdf info, Ard alpha und Phönix. Ich sitze sehr oft vor dem Fernseher. Ich plane Sendungen, die ich während des Tages gerne sehen möchte, am Morgen mittels Teletext. Da soll es ja auch Gerüchte geben, dass diese nützliche und aktuelle Informationsquelle abgeschafft werden soll, was ich sehr bedauern würde. (Guide ist meiner Meinung nach kein vollwertiger Ersatz.)

Die Schweiz will 5 Mia Franken für umstrittene Aus- und Neubauten von Autobahnen ausgeben (ich werde Nein stimmen), hat aber keine läppischen 7.7 Mio Franken für 3sat übrig. Wer soll das verstehen?

Auf 3sat schaue ich jeden Werktag nano. Klar, nicht jeder Beitrag interessiert mich, aber doch die meisten. Diese Sendung darf keinesfalls den Sparübungen zum Opfer fallen! Ich würde sie natürlich auf Arte weiterschauen, falls es tatsächlich so weit kommen sollte.

Die Sendung Kulturzeit interessiert mich fast gar nicht, aber zB Wissenhoch2 umso mehr. Die Diskussionen mit Gert Scobel schaue ich nicht mehr jedesmal an, es kommt auf das Thema an. Zu meinen Favoriten auf allen Sendern gehören Landschaften aus aller Welt. Spielfilme, Krimis, Sport und Kultur (Schauspiele, Opern und Literatur) interessieren mich kaum.

Fazit: Ich würde es sehr bedauern, wenn die Sender 3sat und Arte zusammengelegt würden. Nochmals: Ich bin seit mehr als 15 Jahren "Stammkunde" bei nano, es muss alles getan werden, dass dieses offenbar nicht nur bei mir beliebte, sehr erfolgreiche Format unverändert erhalten bleibt.

Falls man nicht weiss, woher dass das Geld herkommen soll, habe ich einen Vorschlag: Die teuersten Sportsendungen sollen an Privatsender ausgelagert werden. Die öffentlichen Sender sind meiner Meinung nach nicht verpflichtet, den Wahnsinn der exorbitanten Transfergagen zB der Fussballer, der sich sicher in masslos überteuerten Übertragungsrechten niederschlägt, mitzumachen.

Freundliche Grüsse

Michael Keller, Schweiz
Michael Kindel Der aktuelle Entwurf des Rundfunkstaatsvertrages sieht eine Halbierung des öffentlich-rechtlichen Angebots vor. Das ist meiner Meinung nach in der aktuellen Medienlandschaft die ich stark von Desinformation und Populismus bedroht sehe eine sehr falsche Richtung. Das können eigentlich nur Populisten wollen, die ungern andere Meinungen als Ihre verbreitet sehen.



Meine persönlichen Interessen liegen stark auf wissenschaftlichem Qualitätsjournalismus, den ich vor allem bei 3sat finde. Verständliche Erklärungen und Einordnungen. Immer bemüht den schmalen Grat zwischen notwendiger Vereinfachung und Tiefgang zu finden. Gute Beispiele um selbständig Meldungen Einordnen zu lernen. Im Privatfernsehen und anderen Quellen (Youtube, etc. ) finde ich diese Qualität und Vielfalt nicht.



Eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat führt notwendiger Weise zur Konkurrenz um die Sendeplätze, es steht nur noch die halbe Sendezeit zur Verfügung. Das Angebot empfinde ich eh schon als eingeschränkt (reduziert im Laufe der letzten Jahre).

Da ein Ziel dieser Reform ja Kostenreduktion ist, folgt daraus das auch das weniger Menschen Arbeit in diesem Bereich finden, was auch Auswirkungen auf den Nachwuchs hat. Diese Reduktion wird also langfristige Folgen haben die sich auch nicht kurzfristig beheben lassen werden. Sparen kann uns sehr teuer zu stehen kommen.



Bitte überdenken sie nochmal, ob es wirklich sein muss auf die lauten Stimmen zu hören, die schreien der öffentliche Rundfunk ist zu teuer.
Michael Klöpper Von zwei Kultursendern (Arte/3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern (ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24, Phönix) sollen jeweils die Hälfte ersatzlos eingestellt werden. Inhalte, für die sie standen, sollen nicht übernommen werden.

Den Betroffen sowie der Allgemeinheit wird eine kurze Frist zur Stellungnahme eingeräumt. Die Kürze demonstriert das Desinteresse an ihren Argumenten und Meinungen und damit den mangelnden Respekt vor dem Anderen.

Zu Fragen von Kunst und Kultur ist viel gesagt worden. Die nachfolgend Zitierten: Udo di Fabio, Carsten Brosda, Roger Willemsen mögen Anlaß zur Selbstreflexion und kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und Verantwortung, dem Gewollten, Motiven, Interessen, ihren Folgen und Auswirkungen für die Gesellschaft und ihre Entwicklung in einer Zeitenwende geben.



„Über die Kultur zu reden heißt, nach Identität, Sinn und prägender Ordnung einer Gemeinschaft von Menschen zu fragen.“ (Udo di Fabio, Die Kultur der Freiheit (2005), S.20)

„Kultur scheint dasjenige zu sein, wozu eine Gesellschaft sich entschließt es besonders zu hegen und zu pflegen, es als Grundbedingung ihrer Identität und ihres Fortbestandes zu erkennen, als festen Wert in ihren Institutionen sowie in den Überzeugungen und Gefühlen der Menschen zu verankern.

Dies beginnt mit der Sprache. Immer sprachgebunden ist das Wertesystem einer Kulturgemeinschaft Sprachenstreit ist häufig Existenzfrage. Nichts zeigt den Zerfall einer bislang einheitlichen Kultur so sehr an, wie der Verlust von Verständigungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum.“ a.a.O., S.21

„In der freiheitlichen Demokratie ist die Würde des Menschen der oberste Wert. Was sie ausmacht hängt von einem außerhalb des Rechts entstandenen und sich wandelnden Selbstverständnis der Menschen ab.

Die Achtung der Menschenwürde verlangt immer auch ein kontextuelles Denken wobei die Bewertung des Kontextes ohne ein kulturgeprägtes Menschen- und Gesellschaftsbild nicht auskommt. Es geht um Fragen was den Wert des Menschen ausmacht, wer dazugehört, wer den Schutz der Gemeinschaft verdient.“a.a.O., S68



„Politik darf den Bezug zu kulturellen Fragen nicht verlieren, wenn sie den tieferen Sinn es Politischen erfassen will. In Anlehnung an Oskar Negt formuliert Christina Weiss (Stadt ist Bühne. Kulturpolitik heute):“Wo Politik die geistige Verankerung der Gemeinschaft und ihrer einzelnen Mitglieder in der Kultur vergißt, vernachlässigt sie das eigentlich politische. Wenn unsere Gesellschaft ihre Verantwortung für Kultur nicht erkennt und pflegt, nimmt sie dem einzelnen die wichtigste Möglichkeit Gemeinsinn zu entwickeln.“ Carsten Brosda: Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft, S.39

„Konkrete Utopien in Form künstlerischer Interventionen sind zu allen Zeiten wichtig. Ganz besonders aber gilt dies, wenn wir feststellen, dass wir vermeintliche Gewissheiten unserer modernen, offenen, freiheitlichen und vielfältigen Gesellschaft aufs Neue begründen und festigen müssen. Die Künste können im Prozess der Verständigung über das gemeinsam Gute und Wahre immer wieder neue Möglichkeitsräume aufzeigen. Sie sind deshalb unverzichtbar für die Gegenwart und die Zukunft menschlichen Zusammenlebens. Und sie sind wertvolle Impulsgeber für eine Politik, die neben allem Problemlösen des Alltags den Sinn für das noch Anzustrebende und das noch zu Erringende nicht verliert“ a.a.O., S.92

„Der Glaube, dass es sich beim Fernsehen um etwas Bewußtseinsbildendes handeln könnte, war die Voraussetzung dafür, etwas zu stiften, was Rundfunkstaatsvertrag heißt. Dieser Rundfunkstaatsvertrag, der die Voraussetzung dafür ist, dass wir Gebühren zahlen, sagt im Kern, dass die Grundversorgung, alle verschieden Bereiche dessen betrifft, was die Aufklärung noch als Vernunft bezeichnet hat, den vollständig gebildeten Menschen. Wenn das so ist, dann würde eine gleichmäßige Versorgung der Nachrichten, der Kultur usf.im Fernsehen gleichermaßen repräsentiert sein müssen. Desgleichen sollte ein Medium leisten, das Massenmedium ist und demokratisch, gleichmäßig auf alle Schichten wirkend, gedacht ist.“ Roger Willemsen: Das blinde Medium in: Die Idee des Mediums. Reden zur Zukunft des Journalismus, S.187 „Von Pasolini aber stammt der bittere Satz: “Die wahre Antidemokratie ist die Massenkultur“. Das Fernsehen ist Massenkultur und es hat nach einiger Zeit begonnen, die Interessen der Massen ebendiesen Massen wegzunehmen, d,h. sie zu sedieren, ihnen bestimmte Formen des Denkens, Fühlens, moralischen Urteilens anzudienen, sie in ein massenförmiges Individuum zu übersetzen, dass der Glotzer ist und das, was er sieht, die Glotze nennt. Wenn Massenkultur geeignet ist, uns unsere vitalen Interessen wegzunehmen, dann könnte man fragen: Worin bestehen diese Interessen denn eigentlich? „a.a.O. S.188

Sie bestehen darin,“ die disparaten Interessen einer Gesellschaft in Zirkulation zu bringen, Minderheiten miteinander in Verbindung zu setzen, partikulares Wissen, Gebiete des kulturell Abseitigen miteinander zu vernetzen und dadurch etwas zu schaffen, in dem sich eine Öffentlichkeit bilden könnte. Nicht unter dem Rubrum, das Demokratie in diesem Medium die Herrschaft der Masse sei, sondern dass sie der Schutz der Minderheit unter dem Protektorat der Masse sei. Das wäre der nobelste Begriff von Demokratie und in ihr wäre das Fernsehen tatsächlich ein Medium der Aufklärung“. a.a.O., S.186. „Alles, was wir innerhalb der Kultur für bedeutend halten, ist irgendwann einmal Teil einer Minderheit gewesen.“ a.a.O. S.188



„Der freiheitlich säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er nicht selber garantieren kann“ (Böckenförde „Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation“ in: Recht, Staat, Freiheit. Studien zur Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte). Nach dem Gesagten trägt Fernsehen dazu bei, diese Voraussetzungen zu erhalten und zu gestalten. Deshalb muß der Staat umso mehr die Voraussetzungen für eine freie und vielfältige, unabhängige Berichterstattung garantieren, damit die Deutungshoheit und die Umwertung der Werte nicht extremistischen Bestrebungen von rechts und/oder links überlassen werden. „Schließlich hat auch der Kulturzerstörer Hitler seinen Weg in die Barbarei immer auch im Duktus eines rassistisch gewendeten Kulturauftrages vorgetragen. Von Göring stammt die Aussage, dass er seinen Revolver entsichere, wenn er das Wort Kultur höre“ a.a.O., S.19. Den Schuss würden wir wohl nicht hören, bevor wir in einer anderen Welt aufwachen.

Wir erleben in dieser Zeit immer deutlicher wie faschistische Parteien die Demokratie mit ihren eigenen Mitteln erobern um sie zu vernichten. Demokratie wird durch Wahlen, nicht durch Revolution zerstört. Wenn zeitgleich von zwei Kultursendern (Arte/3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern (ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24, Phönix) jeweils die Hälfte ersatzlos eingestellt werden sollen, gibt dies Anlass, darüber nach zudenken, welche Interessen hinter dem Argument, Redundanzen sollen aus Wirtschaftlichkeitsgründen reduziert werden, stecken. Man könnte auch redundante Ressourcen/Sendeplätze nutzen, um Programmvielfalt auszuweiten, Komplexität zu steigern. Stattdessen Reduktion von Ressourcen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Klöpper
Von zwei Kultursendern (Arte/3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern
(ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24, Phönix) sollen jeweils die Hälfte ersatzlos
eingestellt werden. Inhalte, für die sie standen, sollen nicht übernommen werden.
Den Betroffen sowie der Allgemeinheit wird eine kurze Frist zur Stellungnahme
eingeräumt. Die Kürze demonstriert das Desinteresse an ihren Argumenten und
Meinungen und damit den mangelnden Respekt vor dem Anderen.
Zu Fragen von Kunst und Kultur ist viel gesagt worden. Die nachfolgend Zitierten:
Udo di Fabio, Carsten Brosda, Roger Willemsen mögen Anlaß zur Selbstreflexion
und kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und Verantwortung, dem
Gewollten, Motiven, Interessen, ihren Folgen und Auswirkungen für die Gesellschaft
und ihre Entwicklung in  einer Zeitenwende geben.
„Über die Kultur zu reden heißt, nach Identität, Sinn und prägender Ordnung einer
Gemeinschaft von Menschen zu fragen.“  (Udo  di  Fabio,  Die  Kultur  der  Freiheit
(2005), S.20)
„Kultur scheint dasjenige zu sein, wozu eine Gesellschaft sich entschließt es
besonders zu hegen und zu pflegen, es als Grundbedingung ihrer Identität und ihres
Fortbestandes zu erkennen, als festen Wert in ihren Institutionen sowie in den
Überzeugungen und Gefühlen der Menschen zu verankern.
Dies beginnt mit der Sprache. Immer sprachgebunden ist das Wertesystem einer
Kulturgemeinschaft Sprachenstreit ist häufig Existenzfrage. Nichts zeigt den Zerfall
einer bislang einheitlichen Kultur so sehr an, wie der Verlust  on
Verständigungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum.“ a.a.O., S.21
„In der freiheitlichen Demokratie ist die Würde des Menschen der oberste Wert. Was
sie  ausmacht  hängt von einem außerhalb des Rechts entstandenen und sich
wandelnden Selbstverständnis der Menschen ab.
Die Achtung der Menschenwürde verlangt immer auch ein kontextuelles Denken
wobei  die  Bewertung  des  Kontextes  ohne  ein  kulturgeprägtes  Menschen-  und
Gesellschaftsbild nicht auskommt. Es geht um Fragen was den Wert des Menschen
ausmacht, wer dazugehört, wer den Schutz der Gemeinschaft verdient.“a.a.O., S68
„Politik darf den Bezug zu kulturellen Fragen nicht verlieren, wenn sie den tieferen
Sinn es Politischen erfassen will. In Anlehnung an Oskar Negt formuliert Christina
Weiss (Stadt ist Bühne. Kulturpolitik heute):“Wo Politik die geistige Verankerung der
Gemeinschaft und ihrer einzelnen Mitglieder in der Kultur vergißt, vernachlässigt sie
das eigentlich politische. Wenn unsere Gesellschaft ihre Verantwortung für Kultur
nicht  erkennt und pflegt, nimmt sie dem einzelnen die wichtigste Möglichkeit Gemeinsinn zu  entwickeln.“ Carsten Brosda: Die Kunst der Demokratie. Die
Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft, S.39
„Konkrete Utopien in Form künstlerischer Interventionen sind zu allen Zeiten wichtig.
Ganz besonders aber gilt dies, wenn wir feststellen, dass wir vermeintliche
Gewissheiten unserer modernen, offenen, freiheitlichen und vielfältigen Gesellschaft
aufs Neue begründen und festigen müssen. Die Künste können im Prozess der
Verständigung über das gemeinsam Gute und Wahre immer wieder neue
Möglichkeitsräume aufzeigen. Sie sind deshalb unverzichtbar für die Gegenwart und
die Zukunft menschlichen Zusammenlebens. Und sie sind wertvolle Impulsgeber für
eine Politik, die neben allem Problemlösen des Alltags den  Sinn für das noch
Anzustrebende und das noch zu Erringende nicht verliert“ a.a.O., S.92
„Der Glaube, dass es sich beim Fernsehen um etwas Bewußtseinsbildendes handeln
könnte, war die Voraussetzung dafür, etwas zu stiften, was Rundfunkstaatsvertrag
heißt. Dieser  Rundfunkstaatsvertrag, der die Voraussetzung dafür ist,  ass wir
Gebühren zahlen,  sagt im Kern, dass die Grundversorgung, alle verschieden
Bereiche dessen betrifft, was die Aufklärung noch als Vernunft bezeichnet hat, den
vollständig gebildeten Menschen. Wenn das so ist, dann würde eine gleichmäßige
Versorgung der Nachrichten, der Kultur usf. im Fernsehen  gleichermaßen
repräsentiert sein müssen. Desgleichen sollte ein Medium leisten, das
Massenmedium ist und demokratisch, gleichmäßig auf alle Schichten wirkend,
gedacht ist.“ Roger Willemsen: Das blinde Medium in: Die Idee des Mediums. Reden
zur Zukunft des Journalismus, S.187  „Von Pasolini aber stammt der bittere Satz:
“Die wahre Antidemokratie ist die Massenkultur“. Das Fernsehen ist Massenkultur
und  es  hat nach  einiger  Zeit begonnen,  die  Interessen  der  Massen  ebendiesen
Massen wegzunehmen, d,h. sie zu sedieren, ihnen bestimmte Formen des Denkens,
Fühlens, moralischen Urteilens anzudienen, sie in ein massenförmiges Individuum zu
übersetzen, dass der Glotzer ist und das, was er sieht, die Glotze nennt. Wenn
Massenkultur  geeignet  ist,  uns  unsere  vitalen  Interessen  wegzunehmen,  dann
könnte man fragen: Worin bestehen diese Interessen denn eigentlich? „a.a.O. S.188
Sie bestehen darin,“ die disparaten Interessen einer Gesellschaft in Zirkulation zu
bringen, Minderheiten miteinander in Verbindung zu setzen, partikulares Wissen,
Gebiete des kulturell Abseitigen miteinander zu vernetzen und dadurch etwas zu
schaffen, in dem sich eine Öffentlichkeit bilden könnte. Nicht unter dem Rubrum, das
Demokratie in diesem Medium die Herrschaft der Masse sei, sondern dass sie der
Schutz der Minderheit unter dem Protektorat der Masse sei. Das wäre der nobelste
Begriff von Demokratie und in ihr wäre das Fernsehen tatsächlich ein Medium der
Aufklärung“. a.a.O., S.186. „Alles, was wir innerhalb der Kultur für bedeutend halten,
ist irgendwann einmal Teil einer Minderheit gewesen.“ a.a.O. S.188
„Der freiheitlich säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er nicht selber
garantieren  kann“  (Böckenförde  „Die  Entstehung  des  Staates  als  Vorgang  der
Säkularisation“ in: Recht,  Staat,  Freiheit.  Studien  zur  Rechtsphilosophie,Staatstheorie  und  Verfassungsgeschichte ).  Nach  dem  Gesagten  trägt  Fernsehen
dazu bei, diese Voraussetzungen zu erhalten und zu gestalten. Deshalb muß der
Staat umso mehr die Voraussetzungen für eine freie und vielfältige, unabhängige
Berichterstattung  garantieren,  damit  die  Deutungshoheit  und  die  Umwertung  der
Werte  nicht  extremistischen  Bestrebungen  von  rechts  un d/oder  links  überlassen
werden. „Schließlich hat auch der Kulturzerstörer Hitler seinen Weg in die Barbarei
immer auch im Duktus eines rassistisch gewendeten Kulturauftrages vorgetragen.
Von Göring stammt die Aussage, dass er seinen Revolver entsichere, wenn er das
Wort Kultur höre“ a.a.O., S.19. Den Schuss würden wir wohl nicht hören, bevor wir in
einer anderen Welt aufwachen.
Wir erleben in dieser Zeit immer deutlicher wie faschistische Parteien die Demokratie
mit  ihren  eigenen  Mitteln  erobern  um  sie  zu  vernichten.  Demokratie  wird  durch
Wahlen, nicht durch Revolution zerstört. Wenn zeitgleich von zwei Kultursendern
(Arte/3Sat)  und  vier  Bildungs-  und  Dokumentarsendern  (ARD  Alpha,  ZDF  Info,
Tagesschau24, Phönix) jeweils die Hälfte ersatzlos eingestellt werden sollen, gibt
dies  Anlass,  darüber  nach  zudenken,  welche  Interessen  hinter  dem  Argument,
Redundanzen sollen aus Wirtschaftlichkeitsgründen reduziert werden, stecken.  Man
könnte  auch  redundante  Ressourcen/Sendeplätze  nutzen,  um  Programmvielfalt
auszuweiten, Komplexität zu steigern. Stattdessen Reduktion von Ressourcen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Klöpper
„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht
garantieren kann“  .
Michael Klöpper Meine Ihnen gestern übersandte Stellungnahme war unvollständig hinsichtlich der Quellenverweise. Anbei nun die vervollständigte Stellungnahme.



Stellungnahme



Von zwei Kultursendern (Arte und 3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern (ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24, Phönix) sollen jeweils die Hälfte ersatzlos eingestellt werden. Inhalte, für die sie standen, sollen nicht übernommen werden.



Den Betroffen sowie der Allgemeinheit wird eine kurze Frist zur Stellungnahme eingeräumt. Die Kürze demonstriert das Desinteresse an ihren Argumenten und Meinungen und damit den mangelnden Respekt vor dem Anderen.



Zu Fragen von Kunst und Kultur ist viel gesagt worden. Die nachfolgend Zitierten: Udo Di Fabio, Carsten Brosda, Roger Willemsen mögen Anlaß zur Selbstreflexion und kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und Verantwortung, dem Gewollten, Motiven, Interessen, ihren Folgen und Auswirkungen für die Gesellschaft und deren Entwicklung in einer Zeitenwende geben.



„Über die Kultur zu reden heißt, nach Identität, Sinn und prägender Ordnung einer Gemeinschaft von Menschen zu fragen.“ (Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit (2005), S.20).



„Kultur scheint dasjenige zu sein, wozu eine Gesellschaft sich entschließt es besonders zu hegen und zu pflegen, es als Grundbedingung ihrer Identität und ihres Fortbestandes zu erkennen, als festen Wert in ihren Institutionen sowie in den Überzeugungen und Gefühlen der Menschen zu verankern.



Dies beginnt mit der Sprache. Immer sprachgebunden ist das Wertesystem einer Kulturgemeinschaft. Sprachenstreit ist häufig Existenzfrage. Nichts zeigt den Zerfall einer bislang einheitlichen Kultur so sehr an, wie der Verlust von Verständigungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum.“ (Di Fabio, a.a.O., S.21).



„In der freiheitlichen Demokratie ist die Würde des Menschen der oberste Wert. Was sie ausmacht hängt von einem außerhalb des Rechts entstandenen und sich wandelnden Selbstverständnis der Menschen ab.



Die Achtung der Menschenwürde verlangt immer auch ein kontextuelles Denken wobei die Bewertung des Kontextes ohne ein kulturgeprägtes Menschen- und Gesellschaftsbild nicht auskommt. Es geht um Fragen was den Wert des Menschen ausmacht, wer dazugehört, wer den Schutz der Gemeinschaft verdient.“ (Di Fabio, a.a.O., S. 68).





„Politik darf den Bezug zu kulturellen Fragen nicht verlieren, wenn sie den tieferen Sinn des Politischen erfassen will. In Anlehnung an Oskar Negt formuliert Christina Weiss (Stadt ist Bühne. Kulturpolitik heute):“Wo Politik die geistige Verankerung der Gemeinschaft und ihrer einzelnen Mitglieder in der Kultur vergißt, vernachlässigt sie das eigentlich Politische. Wenn unsere Gesellschaft ihre Verantwortung für Kultur nicht erkennt und pflegt, nimmt sie dem einzelnen die wichtigste Möglichkeit Gemeinsinn zu entwickeln.“ (Carsten Brosda: Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft, S.39).



„Konkrete Utopien in Form künstlerischer Interventionen sind zu allen Zeiten wichtig. Ganz besonders aber gilt dies, wenn wir feststellen, dass wir vermeintliche Gewissheiten unserer modernen, offenen, freiheitlichen und vielfältigen Gesellschaft aufs Neue begründen und festigen müssen. Die Künste können im Prozess der Verständigung über das gemeinsam Gute und Wahre immer wieder neue Möglichkeitsräume aufzeigen. Sie sind deshalb unverzichtbar für die Gegenwart und die Zukunft menschlichen Zusammenlebens. Und sie sind wertvolle Impulsgeber für eine Politik, die neben allem Problemlösen des Alltags den Sinn für das noch Anzustrebende und das noch zu Erringende nicht verliert“. (Brosda, a.a.O., S.92).



„Der Glaube, dass es sich beim Fernsehen um etwas Bewußtseinbildendes handeln könnte, war die Voraussetzung dafür, etwas zu stiften, was Rundfunkstaatsvertrag heißt. Dieser Rundfunkstaatsvertrag, der die Voraussetzung dafür ist, dass wir Gebühren zahlen, sagt im Kern, dass die Grundversorgung, alle verschieden Bereiche dessen betrifft, was die Aufklärung noch als Vernunft bezeichnet hat, den vollständig gebildeten Menschen. Wenn das so ist, dann würde eine gleichmäßige Versorgung der Nachrichten, der Kultur usf.im Fernsehen gleichermaßen repräsentiert sein müssen. Desgleichen sollte ein Medium leisten, das Massenmedium ist und demokratisch, gleichmäßig auf alle Schichten wirkend, gedacht ist.“ (Roger Willemsen: Das blinde Medium in: Die Idee des Mediums. Reden zur Zukunft des Journalismus, S.187). „Von Pasolini aber stammt der bittere Satz: “Die wahre Antidemokratie ist die Massenkultur“. Das Fernsehen ist Massenkultur und es hat nach einiger Zeit begonnen, die Interessen der Massen ebendiesen Massen wegzunehmen, d,h. sie zu sedieren, ihnen bestimmte Formen des Denkens, Fühlens, moralischen Urteilens anzudienen, sie in ein massenförmiges Individuum zu übersetzen, dass der Glotzer ist und das, was er sieht, die Glotze nennt. Wenn Massenkultur geeignet ist, uns unsere vitalen Interessen wegzunehmen, dann könnte man fragen: Worin bestehen diese Interessen denn eigentlich?“ (Willemsen, a.a.O. S.188).



Sie bestehen darin,“ die disparaten Interessen einer Gesellschaft in Zirkulation zu bringen, Minderheiten miteinander in Verbindung zu setzen, partikulares Wissen, Gebiete des kulturell Abseitigen miteinander zu vernetzen und dadurch etwas zu schaffen, in dem sich eine Öffentlichkeit bilden könnte. Nicht unter dem Rubrum, das Demokratie in diesem Medium die Herrschaft der Masse sei, sondern dass sie der Schutz der Minderheit unter dem Protektorat der Masse sei. Das wäre der nobelste Begriff von Demokratie und in ihr wäre das Fernsehen tatsächlich ein Medium der Aufklärung“. (Willemsen, a.a.O., S.186). „Alles, was wir innerhalb der Kultur für bedeutend halten, ist irgendwann einmal Teil einer Minderheit gewesen.“ (Willemsen, a.a.O. S.188).



„Der freiheitlich säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er nicht selber garantieren kann“ (Ernst-Wolfgang Böckenförde „Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation“ in: Recht, Staat, Freiheit. Studien zur Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte). Nach dem Gesagten trägt Fernsehen dazu bei, diese Voraussetzungen zu erhalten und zu gestalten. Deshalb muß der Staat umso mehr die Voraussetzungen für eine freie und vielfältige, unabhängige Berichterstattung garantieren, damit die Deutungshoheit und die Umwertung der Werte nicht extremistischen Bestrebungen von rechts und/oder links überlassen werden. „Schließlich hat auch der Kulturzerstörer Hitler seinen Weg in die Barbarei immer auch im Duktus eines rassistisch gewendeten Kulturauftrages vorgetragen. Von Göring stammt die Aussage, dass er seinen Revolver entsichere, wenn er das Wort Kultur höre“ (Di Fabio, a.a.O., S.19 u. Fn. 24 ebda). Den Schuss würden wir wohl nicht hören, bevor wir in einer anderen Welt aufwachen.



Wir erleben in dieser Zeit immer deutlicher wie faschistische Parteien die Demokratie mit ihren eigenen Mitteln erobern um sie zu vernichten. Demokratie wird durch Wahlen, nicht durch Revolution zerstört. Wenn zeitgleich von zwei Kultursendern (Arte/3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern (ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24, Phönix) jeweils die Hälfte ersatzlos eingestellt werden sollen, gibt dies Anlass, darüber nach zudenken, welche Interessen hinter dem Argument, Redundanzen sollen aus Wirtschaftlichkeitsgründen reduziert werden, stecken. Man könnte auch redundante Ressourcen/Sendeplätze nutzen, um Programmvielfalt auszuweiten, Komplexität zu steigern. Stattdessen Reduktion von Ressourcen.



Mit freundlichen Grüßen



Michael Klöpper
Von zwei Kultursendern (Arte und 3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern
(ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24, Phönix) sollen jeweils die Hälfte ersatzlos
eingestellt werden. Inhalte, für die sie standen, sollen nicht übernommen werden.
Den Betroffen sowie der Allgemeinheit wird eine kurze Frist zur Stellungnahme
eingeräumt.  Die  Kürze  demonstriert  das  Desinteresse  an  ihren Argumenten  und
Meinungen und damit den mangelnden Respekt vor dem Anderen.
Zu Fragen von Kunst und Kultur ist viel gesagt worden. Die nachfolgend Zitierten:
Udo Di Fabio, Carsten Brosda, Roger Willemsen mögen Anlaß zur Selbstreflexion
und kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und Verantwortung, dem
Gewollten, Motiven, Interessen, ihren Folgen und Auswirkungen für die Gesellschaft
und deren Entwicklung in einer Zeitenwende geben.
„Über die Kultur zu reden heißt, nach Identität, Sinn und prägender Ordnung einer
Gemeinschaft von Menschen zu fragen.“ (Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit
(2005), S.20)
„Kultur scheint dasjenige zu sein, wozu eine Gesellschaft sich entschließt  es
besonders zu hegen und zu pflegen, es als Grundbedingung ihrer Identität und ihres
Fortbestandes  zu  erkennen,  als  festen Wert in  ihren Institutionen  sowie  in  den
Überzeugungen und Gefühlen der Menschen zu verankern.
Dies beginnt mit der Sprache. Immer sprachgebunden ist das Wertesystem einer
Kulturgemeinschaft. Sprachenstreit ist häufig Existenzfrage. Nichts zeigt den Zerfall
einer bislang einheitlichen Kultur so sehr an, wie der Verlust von
Verständigungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum.“ (Di Fabio, a.a.O., S.21)
„In der freiheitlichen Demokratie ist die Würde des Menschen der oberste Wert. Was
sie  ausmacht  hängt von einem außerhalb des Rechts entstandenen und sich
wandelnden Selbstverständnis der Menschen ab.
Die Achtung der Menschenwürde verlangt immer auch ein kontextuelles Denken
wobei die Bewertung des Kontextes ohne ein kulturgeprägtes Menschen-  und
Gesellschaftsbild nicht auskommt. Es geht um Fragen was den Wert des Menschen
ausmacht, wer dazugehört, werden Schutz der Gemeinschaft verdient.“ (Di Fabio,
a.a.O., S. 68).
„Politik darf den Bezug zu kulturellen Fragen nicht verlieren, wenn sie den tieferen
Sinn des Politischen erfassen will. In Anlehnung an Oskar Negt formuliert Christina
Weiss (Stadt ist Bühne. Kulturpolitik heute):“Wo Politik die geistige Verankerung der
Gemeinschaft und ihrer einzelnen Mitglieder in der Kultur vergißt, vernachlässigt sie
das eigentlich Politische. Wenn unsere Gesellschaft ihre Verantwortung für Kultur
nicht  erkennt und  pflegt, nimmt sie dem einzelnen die wichtigste Möglichkeit Gemeinsinn zu  entwickeln.“ (Carsten Brosda: Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft, S.39).
„Konkrete Utopien in Form künstlerischer Interventionen sind zu allen Zeiten wichtig.
Ganz besonders aber gilt dies, wenn wir feststellen, dass wir vermeintliche
Gewissheiten unserer modernen, offenen, freiheitlichen und vielfältigen Gesellschaft
aufs Neue begründen und festigen müssen. Die Künste können im Prozess der
Verständigung über das gemeinsam Gute und Wahre immer wieder neue
Möglichkeitsräume aufzeigen. Sie sind deshalb unverzichtbar für die Gegenwart und
die Zukunft menschlichen Zusammenlebens. Und sie sind wertvolle Impulsgeber für
eine  Politik, die neben allem Problemlösen des Alltags den Sinn für das noch
Anzustrebende und das noch zu Erringende nicht verliert“. (Brosda, a.a.O., S.92).
„Der Glaube, dass es sich beim Fernsehen um etwas Bewußtseinbildendes handeln
könnte, war die Voraussetzung dafür, etwas zu stiften, was Rundfunkstaatsvertrag
heißt. Dieser Rundfunkstaatsvertrag, der die Voraussetzung dafür ist, dass wir
Gebühren zahlen, sagt im Kern, dass die Grundversorgung, alle verschieden
Bereiche dessen betrifft, was die Aufklärung noch als Vernunft bezeichnet hat, den
vollständig gebildeten Menschen. Wenn das so ist, dann würde eine gleichmäßige
Versorgung  der  Nachrichten,  der  Kultur  usf .im  Fernsehen  gleichermaßen
repräsentiert sein müssen. Desgleichen sollte ein Medium leisten, das
Massenmedium ist und demokratisch, gleichmäßig auf alle Schichten wirkend,
gedacht  ist.“ (Roger Willemsen: Das blinde Medium in: Die Idee des Mediums.
Reden zur Zukunft des Journalismus, S.187). „Von Pasolini aber stammt der bittere
Satz: “Die wahre Antidemokratie ist die Massenkultur“. Das Fernsehen ist
Massenkultur und es hat nach einiger Zeit begonnen, die Interessen der Massen
ebendiesen Massen wegzunehmen, d,h. sie zu sedieren, ihnen bestimmte Formen
des Denkens, Fühlens, moralischen Urteilens anzudienen, sie in ein massenförmiges
Individuum zu übersetzen, dass der Glotzer ist und das, was er sieht, die Glotze
nennt. Wenn Massenkultur geeignet ist, uns unsere vitalen Interessen
wegzunehmen, dann könnte man fragen: Worin bestehen diese Interessen denn
eigentlich?“ (Willemsen, a.a.O. S.188).
Sie bestehen darin,“ die disparaten Interessen einer Gesellschaft in Zirkulation zu
bringen, Minderheiten miteinander in Verbindung zu setzen, partikulares Wissen,
Gebiete des kulturell Abseitigen miteinander zu vernetzen und dadurch etwas zu
schaffen, in dem sich eine Öffentlichkeit bilden könnte. Nicht unter dem Rubrum, das
Demokratie in diesem Medium die Herrschaft der Masse sei, sondern dass sie der
Schutz der Minderheit unter dem Protektorat der Masse sei. Das wäre der nobelste
Begriff von Demokratie und in ihr wäre das Fernsehen tatsächlich ein Medium der
Aufklärung“.  (Willemsen,  a.a.O.,  S.186). „Alles, was wir innerhalb der Kultur für
bedeutend halten, ist irgendwann einmal Teil einer Minderheit gewesen.“ (Willemsen,
a.a.O. S.188).„Der freiheitlich säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er nicht selber
garantieren kann“ (Ernst-Wolfgang Böckenförde „Die Entstehung des Staates als
Vorgang der Säkularisation“ in: Recht, Staat, Freiheit. Studien zur
Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte ). Nach dem Gesagten
trägt Fernsehen dazu bei, diese Voraussetzungen zu erhalten und zu gestalten.
Deshalb muß der Staat umso mehr die Voraussetzungen für eine freie und vielfältige,
unabhängige Berichterstattung garantieren, damit die Deutungshoheit und  die
Umwertung der Werte nicht extremistischen Bestrebungen von rechts und/oder links
überlassen werden. „Schließlich hat auch der Kulturzerstörer Hitler seinen Weg in die
Barbarei immer auch im Duktus eines rassistisch gewendeten Kulturauftrages
vorgetragen. Von Göring stammt die Aussage, dass er seinen Revolver entsichere,
wenn er das Wort Kultur höre“ (Di Fabio, a.a.O., S.19 u. Fn. 24 ebda). Den Schuss
würden wir wohl nicht hören, bevor wir in einer anderen Welt aufwachen.
Wir erleben in dieser Zeit immer deutlicher wie faschistische Parteien die Demokratie
mit ihren eigenen Mitteln erobern um sie zu vernichten. Demokratie wird durch
Wahlen, nicht durch Revolution zerstört. Wenn zeitgleich von zwei Kultursendern
(Arte/3Sat) und vier Bildungs- und Dokumentarsendern (ARD Alpha, ZDF Info,
Tagesschau24, Phönix) jeweils die Hälfte ersatzlos eingestellt werden sollen, gibt
dies Anlass, darüber nach zudenken, welche Interessen hinter dem Argument,
Redundanzen sollen aus Wirtschaftlichkeitsgründen reduziert werden, stecken. Man
könnte auch redundante Ressourcen/Sendeplätze nutzen, um Programmvielfalt
auszuweiten, Komplexität zu steigern. Stattdessen Reduktion von Ressourcen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Klöpper
Michael Kloss Sehr geehrte Damen und Herren,

das wahrscheinlich beabsichtigte Ziel der Reform des MStV die Kosten zu senken, kann ich nachvollziehen und halte diese für sinnvoll. Jedoch ist mir vollkommen unverständlich, wie dieses Ziel mit dem Reformstaatsvertrag erreicht werden soll, ohne dass der Auftrag an den ÖRR "freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung zu ermöglichen" und "demokratische, soziale und kulturelle Bedürfnisse der Gesellschaft zu bedienen" missachtet wird.



1.) Das Einsetzen eines Gremiums "Medienrat nach §26b" zur Kontrolle der Wirtschaftlichkeit und der Auftragserfüllung ist selbst eine Verringerung der Wirtschaftlichkeit, sofern die von diesem Medienrat ermittelten Mängel nicht zwingend von den Gremien/Anstalten abgestellt werden müssen. Würde jedoch ein Zwang zur Mängelbeseitigung vertraglich festgehalten, so wäre die freie und unabhängige Berichterstattung extrem eingeschränkt. Die Schaffung eines "Medienrats" ist damit ein unnötiger finanzieller Mehraufwand und Ausdruck mangelnden Vertrauens in die Eigenverantwortung der Gremien/Anstalten.



2.) Das in §28a "Schwerpunktangebote" vorgesehene Zusammenstreichen von "ARTE", "3SAT", "PHOENIX", "ARD-ALPHA" und "ZDF-INFO" verringert die Auftragserfüllung extrem, die vom Steuerzahler an den ÖRR gefordert wird. Das Zusammenstreichen ist damit unberechtigt und zielverfehlend. Bisher hat jeder der genannten Sender seinen eigenen Schwerpunkt ohne, dass dieser auch nur anteilig durch einen anderer der genannten Sender bedient wird. Die genannten Sender sind zudem die einzigen im ÖRR, die den Auftrag "freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung ermöglichen" und "demokratische, soziale und kulturelle Bedürfnisse der Gesellschaft zu bedienen" ernsthaft erfüllen. Mutmaßlich ökonomisch sinnvoller und zugleich auftragskonform wäre die Reduzierung des sehr großen "Unterhaltungsangebots". Es sollten so viel Einsparungen am Angebot an Talkshows, Kriminalserien, Seifenopern, Sportsendungen und Boulevardmagazinen vorgenommen werden, bis damit die Aufrechterhaltung der oben genannten Sender ermöglicht wird.
Michael Köster Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn ich mir vergegenwärtige, daß das Angebot an Tageszeitungen seit Dekaden rückläufig ist, der Informationsfluss im Internet unkontrollierbar ist, dann blicke ich mit ziemlich großer Angst auf die Rationalisierungsziele in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft Ihrer Kommission.



Die Bevölkerung wird sich Ersatz suchen und dabei auch ungewollt und unbewusst Kanäle auftun, die mit objektiver und ausgewogener Berichterstattung weniger zu tun haben. Dorthin haben wir bereits jetzt viel zu viele Mitbürger verloren. Das Ergebnis können wir u.a. auch an den letzten Wahlergebnissen erkennen.



Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie bitten, Ihre Ziele zu überdenken. Für mich ist eine breitgefächerte und ausgewogene Medienlandschaft eine Voraussetzung für den Zusammenhalt in der Bevölkerung.



Vielen Dank im Voraus und

beste Grüße,

Michael Köster
Michael Kovaljesko Guten Tag,

ich fände es nicht gut, wenn die beiden Sender arte und 3sat zusammengeführt würden.

Dadurch würde das Angebot von Wissens- und Informationssendungen mit guter Qualität weiter verringert.

Auf 3sat gibt es gute Wissenschaftssendungen, die über die Qualität von z. B. "Terra x (Herr Lesch)" im ZDF weit hinausgehen.

Ebenso fühle ich mich politisch und kulturell durch die "Kulturzeit" bestens, weil differenzierend, informiert.

Vergleichbare Formate müsste es mehr geben, nicht weniger. Die zahlreichen politischen Talkshows sehe ich nicht, weil ich danach nicht klüger bin.

Vielen Dank.
Michael Kramer Sehr geehrte Damen und Herren,



die Kürzungsvorschläge aus dem Reformstaatsvertrag sind zu begrüßen. Sie gehen allerdings nicht weit genug.



Die Sender Tagesschau24 und Funk können ersatzlos gestrichen werden. Tagesschau24 bietet kein eigenständiges Angebot und beschränkt sich auf Wiederholungen. ONE und ZDF neo können gestrichen oder zusammengelegt werden.



Es sollte beachtet werden, dass der Kultur- und Informationsbereich nicht zu stark eingeschränkt wird. 3Sat und Arte sollten als eigenständige Sender erhalten bleiben. Das Programm von 3Sat sollte gestärkt werden und kann um Angebote gestrichener Sender ergänzt werden.



In jedem Fall sollte das Hauptprogramm von ARD und ZDF erneuert werden. Diese Sender konkurrieren zu oft mit schlechten Formaten mit Privatsendern. Kitschsendungen wie „Sturm der Liebe“ (ARD) und „Rote Rosen“ (ARD), schlecht gemachte Gameshows wie „Gefragt, gejagt“ (ARD) und von den Privaten abgekupferte, seichte Unterhaltungssendungen wie z.B. „Die Küchenschlacht“ (ZDF) können ersatzlos gestrichen werden. Das Hauptprogramm sollte stärker auf Information und Bildung setzen.



Grundsätzlich ist das gesamte Fernsehangebot seit der Corona-Pandemie stark geprägt von ständigen Wiederholungen der ewig gleichen Sendungen. Mehr Abwechslung, unterschiedlichere Sendungen und weniger gleichförmig, schematische Programmschwerpunkte wären dringend angezeigt (besonders negativ: ZDF info). Wiederholungen aktueller Sendungen können ebenso reduziert werden. Eine Sendung der aktuellen Woche wird mindestens zweimal, wohl eher noch öfter, wiederholt in abwechselnden Sendern diese Wiederholungen können entfallen und aus der Mediathek bedient werden.



Kleiner Sendeanstalten für kleine Sendegebiete sollten zusammengelegt werden. Es ist niemandem zu erklären, warum die Stadt/Land Bremen und das Saarland jeweils eigene Rundfunkanstalten unterhalten müssen, die von ganz Deutschland finanziert werden müssen! Andere, deutlich größere Bundesländer haben ihre Sender längst zusammengelegt. Folglich können folgende Anstalten ohne Verluste verschmolzen werden:

- Norddeutscher Rundfunk (NDR) und Radio Bremen (RB)

- Südwestrundfunk (SWR) und Saarländischer Rundfunk (SR)

- Westdeutscher Rundfunk (WDR) und Hessischer Rundfunk (HR)



Bei den Radioprogrammen sind die Kürzungen nicht weitgehend genug. Sender für Unterhaltungsmusik können stark reduziert werden. Diese könnten vollständig von privaten Anbietern ersetzt werden. Der Schwerpunkt sollte auf der Erhaltung von Kulturprogrammen und alternativen Interessen liegen. Nachrichtensender können reduziert bzw. zusammengelegt werden. Nachrichtensender, die ihren spärlichen Inhalt mit endlosen Jingles strecken müssen (z.B. BR24), bieten offensichtlich nicht genug um eigenständig nutzbringend zu sein. Zusammenlegungen und Reduzierungen wären angezeigt.



Der Sender KIKA stellt seinen Sendebetrieb um 19:00 Uhr ein, blockiert und bezahlt aber dennoch einen 24-Stunden-Sendeplatz, der für Kabel und Satellit teuer bezahlt werden muss. Von 21:00 Uhr und 06:00 Uhr wird eine einzige Sendung in Dauerschleife wiederholt. Hier werden aber nicht mehrere Folgen derselben Sendung abwechselnd gezeigt, sondern dieselbe Folge wird stundenlang ständig wiederholt. Das ist die schlechtest-mögliche Nutzung eines teuren Sendeplatzes. Der Sendeplatz kann alternativ mit Inhalten wegfallender Sender von 21:00 Uhr und 06:00 Uhr gefüllt werden. Sendungen aus ONE oder andere Informationsangebote bieten sich an.



Das Online-Angebot aller Sender sollte nicht der ständigen Löschung von Inhalten, und der ständigen Wiederholung um Löschungen zu vermeiden, unterliegen (12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag). Das Verweildauerkonzept benachteiligt den Gebührenzahler und entwertet die für den Beitrag erbrachte Leistung. Die Inhalte sind keine Konkurrenz zu privaten Anbietern. Ein Löschen von zeitgeschichtlichen Beiträgen wie der Tagesschau ist nicht angebracht und eine deutliche Einschränkung des Angebots.



Deutliche Einsparungen wären zu erzielen, wenn Produktionen laufender Sendungen nicht an Private ausgelagert und teuer zugekauft werden müssen, sondern von den Sendern selbst produziert werden würden. Hier ist ein verantwortlicherer Umgang mit öffentlichen Geldern zu fordern.



Zu beachten ist das eine starke Einschränkung des Angebots sich auch in einer starken Reduktion des Rundfunkbeitrags niederschlagen muss. Eine Programmeinschränkung mit minimalen Einsparungen und eine Weiterbeschäftigung des Bestandspersonals kann nicht das Ergebnis sein. Es fehlt stark an neutraler Berichterstattung und weltanschaulicher Vielfalt und Offenheit. Besonders negativ fallen hier NDR und WDR auf. Die Kritik ist aber bei allen Sendern zutreffend. Die Grundversorgung des öffentlichen Rundfunks und das staatliche Neutralitätsgebot gebieten hier deutliche Verbesserungen.
Michael Krause Es ist essentiell, dass 3sat unbedingt erhalten bleiben muss.
Michael Kübler Schließung bzw. Zusammenlegung mit Arte des Senders 3sat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen diese geplante Maßnahme protestiere ich auf das Heftigste! Dieser hervorragende Sender muss unbedingt erhalten bleiben. Wir haben genug Sender mit seichter Unterhaltung: Sie können ohne weiteres den Larifari-Sender SWR -so nenne ich ihn- ersatzlos schließen! Das immer gleiche seichte und oberflächliche Unterhaltungsprogramm, Schlagerspaß mit Opa, Sag die Wahrheit, Doktorgeschichten (die schon längst in anderen Regionalsendern erschienen), Kochshows und Testsendungen, wird von der unendlichen Zahl der Privatsender umfassend abgedeckt und braucht nicht auch noch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erscheinen. Der Sender SWR ist bei weitem der schlechteste Sender der gesamten Rundfunklandschaft.

Daher: schließen Sie diesen Sender. Mit den erheblichen Einsparungen steht die ARD hervorragend da und der gute Sender 3sat kann bestehen bleiben!

Vielen Dank im Voraus und

freundliche Grüße

Michael Kübler, Waiblingen
Michael Kuhlmann Zur Zusammenlegung von Fernseh-Kultur/Infokanälen und zur Einstellung von Hörfunkwellen:



Offenkundig können sich die bei diesen Vorschlägen federführenden Akteure nicht vorstellen, daß solche Einschnitte signifikant die Vielfalt des medialen Angebotes und die Auswahlmöglichkeiten für die Zuschauer und Hörer beschränken - damit auf Kosten der Qualität des Angebots gehen.

Anders als bei der rein quantitativen Vielfalt der privat-kommerziellen Sender - die sich in ihren Angeboten nur graduell voneinander unterscheiden - zeigen sich die betreffenden Fernsehstationen mit einem je eigenen Programmprofil: zwischen 3sat und ARTE etwa tun sich einige Unterschiede auf. Auf solchen Wellen läuft eben nicht "überall das Gleiche".



Im Falle der Hörfunkwellen wird der Zwang zum Einsparen sicherlich vor allem die reichweitenschwächeren treffen - und damit die Kulturwellen. Gerade das allerdings sind die Einschaltprogramme, die sich inhaltlich am ehesten profilieren (während sich typische Tagesbegleit-Popwellen der einzelnen Sender kaum voneinander unterscheiden lassen, WDR 2 also ebensogut SWR 3 ersetzen könnte), die den Hörern damit Vielfalt bieten. Auch hier würde also ausgerechnet die Reichhaltigkeit des beitragsfinanzierten Angebotes unter dem Sparzwang leiden.



In der Zeit der reinen UKW-Ausbreitung hätte man das noch verteten können: In Bayern konnte man nicht viel mehr empfangen als BR und SWR, in Westfalen nicht viel mehr als WDR, NDR und vielleicht verrauscht HR. Man bekam also maximal zwei bis drei Kultursender und hätte folglich - wenn man hätte sparen wollen - auch zwei bis drei bundesweite Programme einrichten können, ohne daß es den Hörern etwas mehr genommen hätte als ein bißchen Regionalisierung.

Heute aber sind über das Internet sämtliche ARD-Kulturprogramme nur einen Mausklick entfernt. Und damit potentiell ein äußerst vielfältiges Angebot: wer bei seinem Heimatsender gerade mal mit Wiener Klassik nicht viel anfangen kann, sucht sich beim NDR eine Spezialsendung zu Orgelmusik heraus, beim SR die dienstäglichen französischen Spezialsendungen oder beim SWR das "Forum": die beste Debattensendung im deutschen Radio. Eine seltene Vielfalt - die überdies mit vergleichsweise wenig Aufwand herzustellen ist: Hörfunk kostet nur einen Bruchteil des Fernsehens.



Wie sehr die Hörfunklandschaft verkümmert, wenn man dies einschränkt, kann man bislang schon jeden Sommer beobachten, wenn die Sender ihre Vielfalt abends zum Einheitsprogramm "ARD-Radiofestival" eindampfen müssen: ein fade skelettiertes Billigprogramm, das es allen recht machen soll und deshalb an den meisten vorbeisendet.



Im Fernsehbereich wiederum soll es ausgerechnet Programme treffen, die zur politischen Bildung beitragen: Tagesschau 24 und Phoenix. Damit sägt die demokratische Politik weiter am Ast, auf dem sie sitzt, denn viel mehr politische Verdummung kann sie sich zumal im Osten kaum mehr leisten.



Bei einem Zusammenzwingen von 3sat und ARTE wiederum wäre mit letzterem ausgerechnet der Sender betroffen, der für deutsch-französische Zusammenarbeit steht: in Frankreich wird man sich über die deutsche Kleinkrämerei mit Sicherheit wundern. Dort wird zwar bekanntermaßen auch gespart - aber offenkundig dürfen zumindest die Radiomacher ihre Hörer noch verhältnismäßig stark als denkfähige Wesen behandeln.



Bei der Einführung der deutschen privat-kommerziellen Sender vor 40 Jahren führten die Befürworter der Reform u.a. angebliche programmliche Vielfalt als Argument ins Feld: mehr Sender, mehr Auswahl, breiteres Angebot. Wie weit es ihnen wirklich darum ging, kann heute dahinstehen - das 1978 bekanntgewordene "Strategiepapier" des damaligen CDU-Medienreferenten Wolfgang Fischer offenbart, daß es de facto nicht um Programmvielfalt ging, sondern um das Zurückdrängen der ÖR-Medien. Wenn aber fünf oder sieben privat-kommerzielle Sender, die sich alle auf eine ähnliche Zielgruppe ausrichten und folglich allenfalls graduell voneinander zu unterscheiden sind, erstrebenswerte Vielfalt gewährleisten sollen, tun das ÖR-Kultur/Infoprogramme noch dreimal.



Will man die zusammenkürzen, dann ist einem die Vielfalt, die Reichhaltigkeit des Angebots für Zuschauer und Hörer egal - und egal ist es einem, wenn die Zuschauer und Hörer für ihre Rundfunkbeiträge weniger bekommen.

Vielleicht nimmt man letzteres aber sogar billigend in Kauf, um im übernächsten Schritt populistisch die Axt an die Wurzel des Gesamtsystems zu legen. Dann sollte man allerdings auch den Mumm haben, das klarzustellen - so ähnlich wie Wolfgang Fischer 1978.
Michael Kuhn Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich nutze täglich Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, allerdings ausschließlich über das Internet. Ich lese die Webseite der Tagesschau mehrmals täglich. Zusätzlich rufe ich mich interessierende TV-Angebote über die Mediathek ab.



Es wäre nicht zeitgemäß, dem ÖRR die Veröffentlichung von Beiträgen und Meldungen im Internet zu verbieten, die nicht zuvor in Radio oder Fernsehen zu hören oder zu sehen waren. In einer sich wandelnden Welt muss der ÖRR direkt im Internet publizieren können, um alle Bürger zu erreichen.



Mit freundlichen Grüßen



Michael Kuhn
Michael Kutsch Bitte nicht noch mehr an der Kultur sparen: genau das bedeutet die Integration von 3Sat in ARTE. 3Sat hat mit Sendungen wie Kulturzeit, Nano, WissenHoch2 und Scobel Perlen im "Angebot", die ich sehr vermissen würde. Auch die leider sporadischen Sendungen des ORF und SRF bieten für deutsche Zuschauer eine andere Perspektive. Ich gehe davon aus, dass die oben genannten Sendung bei einer Zusammenlegung mit ARTE verschwinden werden. Die Legitimation eines Rundfunkbeitrags schwindet damit.

Außerdem ist die Zukunft von ARTE als Kooperation von Frankreich und Deutschland keineswegs sicher (siehe Süddeutsche vom 27. Juni 2024).
Michael Lange Zusammenlegung 3Sat und Arte: ich sehe jeden Tag bei 3Sat "nano" auch regelmäßig Politisches Kabarett auch sonstge Wissenschaftsendungen sehe ich oft, ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Art von Sendung in Arte passt, darum bin ich gegen die Zusammenlegung von 3Sat und Arte.

ZDFneo: ich sehe sehr häufig Serien bei ZDFneo, z.B. Death in Paradies, Father Brown, Inspector Barnaby und sonst gerne Widerholungen, ich würde es bedauern, wenn Sendungen und Serien wie diese wegfallen würden.
Michael Lehmann Ich bin strikt dagegen, daß Online-Nachrichten nur dann veröffentlicht werden sollen, wenn sie zuvor auf Offline-Kanälen gesendet wurden.

1) Dies würde nicht nur unangemessenen Zeitverzug zur Folge haben.

2) Themen, die gerade der Online-Verbrauchergemeinde am Herzen liegen, würden im schlimmsten Fall unter den Tisch fallen.

3) Man will Kosten sparen, aber erhöht den Aufwand, der zur Einhaltung der unnötigen Regel auf Seiten der Online-Gestalter sowie auf Seiten der Kontrolleure kommen wird.

Kurz gesagt, was soll diese Regel außer Informationsverlust für die Rundfunkteilnehmer bringen?



Mit freundlichen Grüßen

Michael Lehmann
Michael Limpinsel Die Zusammenfassung 3sat und arte kann schon rein rechnerisch nur zu 50% des bisherigen Angebots führen, also Reduktion!

Ich bin entschieden dagegen.
Michael Lindner Die Reformvorschläge der Rundfunkkommission vom September 2024 erscheinen auf den ersten Blick als notwendige Anpassungen, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) in die digitale Zukunft zu führen. Doch bei genauerer Betrachtung offenbaren sich tiefgreifende Schwächen, die Zweifel daran aufkommen lassen, ob diese Reformen tatsächlich die richtige Richtung einschlagen oder ob sie nicht vielmehr das Ende eines unabhängigen und auf das Gemeinwohl ausgerichteten ÖRR einläuten.

Zentral ist die vorgeschlagene Flexibilisierung des Rundfunkbeitrags, die die Abhängigkeit von der tatsächlichen Nutzung digitaler Angebote vorsieht. Diese Neuerung könnte die finanzielle Basis des ÖRR gefährden. Der ÖRR hat einen Auftrag zur Grundversorgung aller Bürgerinnen und Bürger, unabhängig davon, ob sie die Programme in vollem Umfang nutzen. Wird die Beitragshöhe an die Nutzung digitaler Inhalte gekoppelt, führt dies unweigerlich zu einer Marginalisierung weniger gefragter, aber gesellschaftlich relevanter Inhalte. Die Grundidee eines solidarisch finanzierten Systems würde durch eine solche Reform untergraben. Der ÖRR würde sich verstärkt nach Nutzerzahlen ausrichten müssen, was zu einer weiteren Kommerzialisierung führt, anstatt seine Unabhängigkeit zu wahren.

Auch die verstärkte Digitalisierung und der Fokus auf interaktive Plattformen sind nicht unumstritten. Zwar mag der Schritt in die digitale Welt sinnvoll erscheinen, doch die angestrebte Priorisierung digitaler Formate gegenüber linearem Fernsehen birgt Gefahren. Der ÖRR erfüllt eine wichtige Funktion als Anbieter von Nachrichten und Bildung, insbesondere für ältere Menschen und sozial benachteiligte Gruppen, die weiterhin auf traditionelle Medienformate angewiesen sind. Die Konzentration auf digitale Angebote droht diese Gruppen weiter zu marginalisieren und den Bildungsauftrag zu vernachlässigen. Statt einen Ausgleich zwischen digitalen und traditionellen Formaten zu finden, scheint die Reform die Bedürfnisse der technikaffinen, urbanen Eliten in den Vordergrund zu stellen.

Die Rückbesinnung auf den Bildungs- und Informationsauftrag erscheint auf den ersten Blick positiv, doch auch hier lauern Fallstricke. Zwar wird die Reduktion kommerzieller Inhalte und die Fokussierung auf Bildungsinhalte als Ziel benannt, doch bleibt unklar, wie dies in der Praxis umgesetzt werden soll. Wird das Programm tatsächlich diverser und inklusiver? Oder handelt es sich um ein Lippenbekenntnis, während in der Realität die Einsparungen eher zu einer Reduktion der Programmvielfalt führen? Der Verweis auf „effiziente“ Mittelverwendung lässt befürchten, dass investigative Formate oder Nischenangebote dem Sparzwang zum Opfer fallen könnten, was letztlich zu einer Verarmung des Programms führt.

Die Transparenzvorschriften, die Gehälter offenlegen und die Ausgaben des ÖRR transparenter gestalten sollen, sind sicherlich begrüßenswert. Allerdings ist es fraglich, ob diese Maßnahmen das Vertrauen in den ÖRR tatsächlich zurückgewinnen können. Es bedarf tiefergehender Reformen in der institutionellen Struktur, um parteipolitische Einflussnahme zu reduzieren und eine echte Unabhängigkeit zu gewährleisten. Doch gerade in diesem Punkt bleibt der Reformvorschlag schwach. Die Struktur des ÖRR, der stark unter dem Einfluss der Länder steht, wird kaum angetastet. Ohne eine Entpolitisierung der Kontrollgremien bleibt der ÖRR anfällig für politische Einflussnahme, was sein Bild als neutrale Instanz weiterhin beschädigen wird.

In Bezug auf Inklusivität und Diversität erscheinen die Reformen auf den ersten Blick als Fortschritt, doch bei genauerem Hinsehen fehlt die Substanz. Die Stärkung der regionalen Berichterstattung und die Fokussierung auf junge Menschen und Minderheiten sind löbliche Ziele. Doch solange die Strukturen des ÖRR nicht grundlegend reformiert werden, bleibt fraglich, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Es mangelt an konkreten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Programme nicht nur für eine kleine, gebildete Schicht produziert werden, sondern tatsächlich alle Bevölkerungsgruppen ansprechen.

Schließlich erweckt die geplante Effizienzsteigerung den Eindruck, dass vor allem Kostensenkungen im Vordergrund stehen. Der Verzicht auf teure Sportrechte und Unterhaltungsmastodonte wird als Erfolg verkauft, doch die Einsparungen dürften in erster Linie dazu führen, dass Programme von hoher gesellschaftlicher Relevanz, die sich nicht in Quoten oder Klicks messen lassen, noch weiter reduziert werden. Besonders in einer Zeit, in der das Vertrauen in die Medien schwindet und gesellschaftliche Polarisierung zunimmt, muss der ÖRR gestärkt und nicht durch Sparmaßnahmen geschwächt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Reformvorschläge der Rundfunkkommission an entscheidenden Stellen versagen. Sie drohen, den ÖRR weiter in Richtung Kommerzialisierung und Nutzungsorientierung zu drängen, anstatt ihn als unabhängige Institution zu stärken, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Eine wahre Reform würde den ÖRR von parteipolitischen und kommerziellen Zwängen befreien, die Unabhängigkeit seiner Gremien garantieren und ihn in die Lage versetzen, wirklich für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein.



Der ausführliche Text befindet sich in der hochgeladenen Datei bzw. unter https://www.leuchtturmleuchten.de/denkanstoss-des-tages-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-in-deutschland-zwischen-auftrag-krise-reform-und-untergang-essay/
auf Anfrage erhältlich
Michael Lischka Ich halte es für eine schlechte Idee beim öffentlichen Rundfunk solche Einschnitte vorzunehmen, dass die Existenz insbesondere von 3sat und Arte bedroht wird.

Mir stellt sich die Frage, ob man vielleicht die Struktur der Gebühren anders regelt, sodass Sozialhilfe, sprich Burgergeld Empfänger bzw. Burger mit geringem Einkommen weniger oder nichts bezahlen müssen. Stattdessen könnte man von Besserverdienern mehr verlangen. Ich sehe auch eine Grenze der Kosten für Sportübertragungsrechte für gegeben. Es ist nicht einzusehen, dass Manager von Sportverbänden, wie zum Beispiel der FIFA im Fußball zu einer derartigen Kommerzialisierung Beiträge vom öffentlich rechtlichen Rundfunk kassieren. Vielmehr könnte sowas dann in einem Sonderformat ähnlich "Eurosport"mit mehr Werbung finanziert laufen.

Eine Einsparung wie geplant mit der Zusammenfassung von 3sat und Arte sehe ich auch kritisch bezüglich der Stabilität der Demokratischen Grundordnung. Es durchaus so, dass ein Erahrungsvergleich bei Themen wie Migration, der durch 3sat zb. geliefert wird, in der DACH Region hilfreich ist das Thema so zu diskutieren, dass eine Komplexe Lösung mehr Akzeptanz findet. Dieser Verlust an deutschsprachigem europäischen Austausch wäre fatal.
Michael Liß Es ist einfach unglaublich: Ausgerechnet diejenigen Programme, die der Demokratiebildung und -erhaltung dienen sollen geschrumpft, zusammengelegt oder gestrichen werden. Die partielle Verdummung der Bevölkerung durch Sport-, Koch- und Quizsendungen wird dadurch noch mehr vertieft. Auf der einen Seite wird das politische Desinteresse der Bevölkerung fast täglich thematisiert, auf der anderen Seite soll das Geld weiterhin - entgegen dem Auftrag des Grundgesetzes - in seichte und seichteste Unterhaltung gesteckt. Warum soll man dann noch die öffentlich-rechtlichen Programme schauen, wenn nun demnächst auch die letzten noch intellektuell und journalistisch anspruchsvollen Sender eingestampft werden? Also werden diese dann in Folge dessen auch über kurz oder lang ganz gestrichen.

Eine echte Reform sähe anders aus: Politik und Information wieder aus den Nischen holen und prominent platzieren (z. B. die politischen Magazine oder TTT - alles nach hinten verlagert, so dass niemand, der arbeiten muss, noch Gelegenheit hat, diese zu sehen...). Anscheinend haben aber die Ministerpräsidenten Angst vor einem informierten Wahlvolk...

MfG, M. Liß
Michael Löwe Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:



Im Rahmen der Konsolidierung der Rundfunk- und Fernseh-Programme soll offensichtlich der Sender 3sat in den Sender ARTE eingegliedert werden. Das wäre meiner Meinung nach ein großer Verlust, da gleichzeitig ARTE von einem deutsch-französischen Sender zu einem europäischen Sender (Partnerschaft mit weiteren Ländern) ausgebaut werden soll.



Laut Veröffentlichung des NDR (Verwendung des Rundfunkbeitrages) erhält 3sat derzeit lediglich 0,02 € von den monatlichen 18,36 €. Durch die geplante Maßnahme ergäbe sich also eine minimale finanzielle Einsparung bei großem qualitativem Verlust.



Ich selbst sehe regelmäßig 3sat und schätze z.B. die Wissenschafts-Sendungen und Diskussionen von scobel und Konzert-Übertragungen, bzw. -Mitschnitte.



Bitte überdenken Sie die Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung !



Mit freundlichen Grüßen



Michael Löwe
Michael Lutter Ich halte den Plan einer Zusammenlegung von ARTE und 3sat für einen schweren Fehler. Beide Programme sind in ihrer Ausrichtung und Inhalten sehr eigenständig. Das pauschal unter „Kultur“ einzuordnen, zeugt schon mal von mangelnden Verständnis derselben. Die Angebote dieser Sender findet in anderen ör Sendern kaum noch statt und kommen immer ins Hintertreffen, in Zeiten, da gerade diese Themen immer wichtiger werden sollten. Meinen Rundfunkbeitrag zahle ich vor allem gerne, um diese vielfältigen, interessanten und überraschenden Programme zu sehen. Das gespart werden soll, sollte auf keinen Fall dazu führen, dass das Immergleiche noch größeren Raum bekommt.
Michael Lutz Sehr geehrte Damen und Herren,

die durch die Medien bekannt geworden Pläne für ARD, ZDF u.a.m. lehne ich strikt ab.



Begründung:

Die vorgesehene Integration des 3sat-Programms in das Angebot von Arte bedeutet nicht nur eine weitere Verflachung des Angebotes der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, sondern auch eine unverhältnismäßige Kürzung der Kulturprogramme im Gesamtprogramm aller Rundfunkhäuser, die durch Rundfunkbeiträge finanziert werden.

Ich plädiere stattdessen für mehr Kultur in ARD, ZDF und allen anderen Sender.





Mit freundlichen Grüßen

Michael Lutz
02.10.2024
Reformpläne für ARD und ZDF 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die durch die Medien bekannt geworden Pläne für ARD, ZDF u.a.m. lehne ich strikt ab.
Begründung:
Die vorgesehene Integration des 3sat-Programms in das Angebot von Arte bedeutet nicht nur
eine weitere Verflachung des  Angebotes der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, sondern
auch eine unverhältnismäßige Kürzung der Kulturprogramme im Gesamtprogramm aller
Rundfunkhäuser, die durch Rundfunkbeiträge finanziert werden.
Ich plädiere stattdessen für mehr Kultur in ARD, ZDF und allen anderen Sender.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Lutz 
Michael M Es wird immer wieder darüber gesprochen dass man mehr Programm auch für junge Leute machen will,

nun hat man mit u.a. 3Sat ein Sender welcher vernünftiges Programm schafft was bspw. nicht nur alte konservative Deutsche männer anspricht wie Dieter Nuhr im ZDF, sondern eben auch zeitgemäße Satire und Comedy.



Aber auch bei Sozialen Medien mit der Zeit geht und einen offenen Ansatz verfolgt mithilfe eines Mastodon Accounts.

Gleichzeitg werden Dokus und Kultur gezeigt, also genau das was man vom Öffentlichen Rechtlichen Rundfunk ja vom Aufrag her erwartet?!

3Sat geht also mit einem guten Beispiel vorran ... und gerade DAS soll nun gekürzt werden?



DAS wirkt für Leute die jeden Monat Rundfunkgebühren bezahlen etwas absurd ... gerade wenn man mitbekommt wieviel % von diesem Beitrag für Pensionszahlungen oder noch extremer "Gehälter" verwendet werden.

Wenn eine einzelne Person dabei fast doppelt soviel verdient wie Vorsitzende des Bundesvesverfassungsgerichtes oder Bundesminister kann man auch wirklich nicht mehr mit "Verantwortung" argumentieren.

DA wäre eine Reform wirklich mal eine Werbung FÜR den Rundfunk, ein Rat der die Gehälter überwacht oder Grenzen die sich an andere Verwantwortung tragende Stellen orientiert würde durchaus auch die Skepsis für eine weitere Erhöhung beseitigen.



Generell sollte gerade ein gemeinschaftlich finanzierter Rundfung selbstverständlich VIEL tranzparenter mit Zahlen, Fakten, Gehältern und Informationen umgehen.

Offene Standards, offenen Soziele Medien, mehr CC Content (wie Terra X es tut) und mehr Berichterstattung über die eigenen Geldflüsse mit wirklichen Fakten und Zahlen, so wie es bspw. beim Bundeshaushalt der fall ist!



Ich hoffe man verpasst diese Reform Zeit nicht um sich offener zu zeigen und für sich zu werben, denn ein guter gemeisnchaftlich bezahlter Rundfunk sollte sich nicht verstecken!
Michael Mann Für die Vielfalt, für ein kulturreiches TV Programm, für 3SAT!
Michael Menges Hallo, ich bin sehr verwundert das 3 sat in ARTE aufgehen soll, denn das wäre ein Abgesang von föderaler Vielfalt, die uns als Europäer ausmachen sollte.

Dieser Sender muss bleiben.
Michael Mielke Bitte lassen Sie unbedingt die Sendung Nano bestehen!!! Wir sind große Fans von Nano, 3-Sat und ARTE



Beste Grüße



Prof. Michael Mielke
Michael Milz Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit protestiere ich aufs Schärfste gegen die geplante Zusammenlegung von Sendern und den damit verbundenen Einschränkungen der Informations- und Bildungsfreiheit.



Als älterer Mensch nutze ich nahezu ausschließlich das lineare Fernsehen, dabei neben ARD und ZDF vielfach die Programme 3sat und ARTE, dazu ARD One und ZDF neo. Diese sechs Programme sind, bis auf sehr gelegentliche Ausflüge zum WDR und noch seltener zu anderen dritten Programmen, meine Grundversorgung, die ich täglich nutze und für die ich sehr dankbar bin. Ein Zusammenlegen dieser sogenannten Spartenprogramme ist aus meiner Sicht sehr großer Unsinn und finanziell kaum zu rechtfertigen.



Viel eher sehe ich ein beginnendes und allmähliches Einknicken vor Forderungen der Rechtskonservativen, denen die starke Einschränkung bis hin zur Abschaffung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks seit jeher ein erstrebenswertes Ziel ist.



Der ÖRR ist ein sehr hohes Gut und ein großartiges Geschenk, das uns die Alliierten nach dem Ende des Krieges gemacht haben. Wie wichtig der ÖRR ist, wird ganz besonders deutlich in Ländern, wo mehr oder minder große Teile des Rundfunks in privater Hand sind. Und einmal stillgelegte Bereiche des ÖRR lassen sich nicht oder nur unter allergrößten Schwierigkeiten wieder reaktivieren (wenn der Mangel erkannt wurde), weil jede sich bietende Lücke sofort von kommerziellen Sendern besetzt wird und dann auch mit Zähnen und Klauen (und starken Rechtsabteilungen) verteidigt wird.



Daß sich die öffentlich-rechtlichen Sender gewissen Sparmaßnahmen unterziehen müssen, ist tatsächlich unbestreitbar. Aber Sparmaßnahmen dürfen nicht zu einem Spardiktat führen, das zum Wegfall ganzer Programme führen würde. Zumal die deutsch-französische Kooperation bei ARTE kulturell ungemein wichtig ist und nicht mit einem ebenfalls wichtigen Gemeinschaftssender von ORF, SRG, ARD und ZDF wie 3sat in einen Topf geworfen werden kann.



Die mögliche Zusammenlegung von Kultur- und Spartensendern würde für mich einen ganz erheblichen Nachteil bedeuten und meine Fernsehgewohnheiten und -vorlieben unverhältnismäßig stark beschneiden. Dagegen protestiere ich mit den (geringen) Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. Und als alter und alleinstehender Mensch bin ich auf das Fernsehen angewiesen und werde auf meine alten Tage ganz sicher nicht anfangen, mir diese höchst verachtenswerten kommerziellen Sender anzutun.



Mit der Hoffnung, daß mein Einwand nur einer von sehr vielen sein wird, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,



Michael Milz
Michael Moesken Hallo,

ich finde es unverantwortlich wieso eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte vorgeschlagen wird. 3Sat ist einer der wenigen Bildungssender, und DER Unterschied zum Privatfernsehen. Im Privatfernsehen geht es nur um Unterhaltung. Bei 3Sat um Horizonterweiterung und vorallem aber auch Informationen mit Niveau -> die beste Rechtfertigung für Rundfunkgebühren.

Ich bitte Sie dringends von dieser Zusammenlegung abzusehen, nehmen Sie sich lieber die Vielzahl der Radiosender im Land vor.

Mit besten Grüßen,

Michael Moesken
Michael Mohr Guten Tag.

Ihr Bestreben ehrt Sie. Das meine ich ganz ohne Ironie. grundsätzlich wären alle Unterhaltungssendungen bitte zu unterlassen. Pressefreiheit und Vielfalt von Meinung hat mit Unterhaltung nichts zu tun und war genau genommen auch im alten Rundfunkstaatsvertrag nicht legal. Gerichte haben immer Urteile zu Lasten von Bürgern verhängt die, wenn man die Fälle recherchiert eigentlich nur die Unterhaltungsanteil kritisiert haben und deswegen verweigern. Als Christ zum Beispiel kann man sich selbst ARD nur selten genehmigen, da mittlerweile dort Werte vertreten werden die nicht übereinkommen mit den Geboten. aus religiösen Gründen lehnt so eine Person das Programm ab und kann nicht gezwungen werden Markus Lanz oder Fußball mit zu bezahlen. die Vertragsfreiheit muss wiederhergestellt werden. damit nehmen sie den antidemokratischen Elementen hier im Land die Wählbarkeit. Wenn sie die Staats TV Steuer freiwillig endlich gerechter gestalten. Nur wer bestellt, muss bezahlen. dazu können sie Menschen nicht zwingen, wenn der Informationsgehalt geringer als bei RTL erscheint. ihre Drittprogramme die als Abendshow gestaltet wurden, sollten sie zu allererst entfernen bitte. Herr Lanz kann auch Damenschuhe verkaufen und dann von seinen alten "Erfolgen" erzählen.
Michael Möllers Es ist aberwitzig den Öffentlichen Rundfunk einzuschränken und mit Sparzwängen zu belegen, wenn gleichzeitig die sogenannten sozialen Medien die öffentliche Meinung mit Falschmeldungen, fake news, rechtsradikaler oder islamistischer Propaganda in eine demokratiefeindliche Richtung drehen. Das Gegenteil sollte der Fall sein.

Seit Jahren schreiben sich die Parteien rechts von der Mitte auf die Fahnen mit der Deckelung des Rundfunkbeitrags zur sozialen Gerechtigkeit beizutragen. Es handelt sich dabei um geforderte Steigerungen um wenige Cent maximal 1 oder 2 Euro. Schon das führt dazu, dass der ÖRR seinem Auftrag nur erschwert nachkommen kann.



Dabei gibt es durchaus Sparmöglichkeiten innerhalb des ÖRR: Bei Sportrechten, insbesondere Fussball. Gagen für Moderatoren, die schnell zu Millionären werden, sobald sie eine eigene Sendung bekommen. Absurd hohe Gehälter, für Intendanten und andere Direktoren, die in keinem Verhältnis zu den Gehältern der sonstigen Mitarbeiter stehen. Nicht zu vergessen sind die prestigeträchtigen Bauprojekte, hier ist vor allem der WDR zu nennen, der sich in der Kölner Innenstand völlig verkalkuliert hat, aber den Verursachern, der Leitung, trotzdem Traumgagen zahlt.
Michael Moser Bitte sparen Sie bloß nicht an den Dokusendern!

Gemessen an den Ausgaben des ÖR sind die Kosten für Dokus doch wirklich vernachlässigbar.



Information gehört zum Kernauftrag des ÖR, und Dokus in ÖR Art sind bei den privaten Sendern auch nicht zu bekommen.



Sparen Sie lieber bei den größeren Ausgabenblöcken (Fußball, x-te Serien, alles bei den Privaten abbildbar)!



ARTE, 3sat, ZDFInfo, ZDFneo, ARD Alpha haben einen großen gesellschaftlichen Auftrag und sind sehr wichtig, gerade in der heutigen Zeit!
Michael Müller Da mir die Phantasie fehlt, wie der Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich, Schweiz in der Berichterstattung in ARTE integriert werden kann, ohne zuungunsten dessen Europäischer Ausrichtung zu gehen, ist ein auch künftig paralleles Angebot mit den bisherigen Schwerpunkten alternativlos. Dies im besonderen auf die kulturellen Angebote bezogen. Eine Zusammenfassung kann m.E. nur zu Lasten der 3Sat-Schwerpunkte gehen. Und das wollen wir doch nicht riskieren … ;-)
Michael Müller Quantitativ verbessern erreicht man nicht, indem die Kanäle, wo Dokus und Kultur gesendet werden, zusammengestrichen werden. Daher das Zusammenlegen unterlassen und Themengebiete kürzen, die viel kosten und wenig bilden: Sportübertragungen, Talkshows, die wegen Quote unausgwogene Meinungen verbreiten, Schlagersendungen, Krimis und weitere seichte Unterhaltung. Die Spartenkanäle sind noch der einzige Grund, warum ich ÖRR schaue.
Michael Neupert Sehr geehrte Damen und Herren,



anbei als PDF-Dokument meine Anregungen, Vorschläge und Kritiken zur geplanten Rundfunkreform.







Mit freundlichen Grüßen



Michael Neupert
Sehr geehrte Damen und Herren , 
bezugnehmend auf die Vorschläge der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 
sehe ich mich gezwungen, ihnen meine Gegenvorschläge und Anregungen zu unterbreiten .
Dass gerade die intellektuellen Spartensender ARTE und 3SAT zusammengelegt werden 
sollen, zeigt mir, dass sie die Gesamtproblematik der Kostenstruktur respektive der
Kostensenkung nicht verstanden haben. Es ist klar, warum man gerade an 3 SAT und ARTE
heranwill, da intellektuelle und aufgeklärte Bürger den Machthabern respektive der
machthabenden Politiker ein Dorn im Auge sind. Aufgeklärte Bürger fangen nämlich an, das
System zu hinterfragen und wählen dann eventuell nicht so, wie man sich das aus Sicht der
Machthaber vorstelle. 
Ich werde ihnen jetzt Vorschläge unterbreiten wie man sofort und unverzüglich mit einer
echten Reform Milliarden eins paren kann. 
Damit wir uns recht verstehen, ich bin keinesfalls dafür, dass der ÖRR abgeschafft werden
soll, ganz im Gegentei . Ich selbst schaue nie Privatfernsehen und daher ist es mir eine
Herzensangelegenheit , dass der ÖRR reformiert und gestärkt wird. 
Denn nur mit einer wirklichen und nicht halbherzigen Reform, so wie sie aber jetzt
angedacht ist, ist eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung wieder zu er warten. 
Sieh man sich die Programminhalte einmal ganz genau an, was sie offensichtlich nicht taten ,
so wären sie niemals auf die Idee gekommen, 3SAT und ARTE zusamme nlegen zu wollen. 
Das Problem in der deutschen Fernsehlandschaft ist, wir haben viel zu viel Sendezeit, bedingt
durch zu viele Fernsehsender, welche wiederum mit 24/7 aber gefüllt werden muss.  
 
Erstes Beispiel:
heute, den 06.10.2024 , ZDF info: 
von 07Uhr30 bis sage und schreibe 01Uhr25 , einmal unterbrochen durch die „heute Show“,
wird eine Folge nach der anderen, „besseresser“ präsentiert . 
Tage zu vor lief den ganzen Tag über eine Folge nach der anderen „Lege packt aus  – die
Tricks der Lebensmittelindustrie “.  
Nennen sie das ein ausgewogenes und informatives, dem Bildungsauftrag gerecht werdendes
Programm angebot? Ich glaube nein. Dieser Sender gehört ersatzlos eingestampft, ohne dass
dieser mit einem anderen Sender zusammengelegt wird. 
Das Zusammenlegen von Tagesschau24 und ARD alpha sehe ich dagegen als durchaus
sinnvoll an, da beide Sender die gleichen Informationen des Tagesgeschehens wiedergeben. 
Phönix dagegen, ist als eigenständiger Sender zu erhalten, da dieser ungefiltert in Echtzeit
Bundestagsdebatten überträgt, wo man erfahren kann, was für einen „Mist“ so mancher
Politiker von sich gibt, welcher in der Tagesschau bereits im Vorfeld heraus geschnitten wird. 
 
Zweites Beispiel:
28.09.2024  sage u d schreibe 5!!!, nochmal im Wort „fünf“!! Sender bringen zu selben
Sendezeit exakt die gleiche Fernse sendung „Schlagerboom 2023 “. 
06.09.2024 7 in Wort sieben!!  Sendestationen bringen exakt zur selben Sendezeit den
„Köllner Treff “.  So frage ich mich, was haben alle anderen Sendeanstalten, die nichts mit dem Sendegebiet des WDR zu tun haben, mit der Sendung „Köllner Treff “ am Hut. 
Offensichtlich haben bis heute die Fernsehmacher, einschließlich deren Intendanten und auch
die Politik noch nicht kapiert, dass seit der Einführung des Satellitenfernsehens in den 80 ’er
Jahren , ein Länder programm obsolet ist. Es scheint da immer noch die Meinung vorzu -
herrschen, dass man ausschließlich nur im jeweiligen Sendegebiet die ausgestrahlte Sendung
empfangen kann und deswegen diese Sendung auf alle Länder programme verteilt werden
muss. 
Dass man ausnahmslos alle, wirklich alle auf Satellit ausgestrahlten Programme von Ost bis
West und v n Nord bis Süd deutschlandweit empfangen kann und es somit tatsächlich nur
einen einzigen Sender bedarf, diese Sendung bundesweit empfangen zu können, scheint
zahlreiche Programmmacher und deren Intendanten geistig zu überfordern. 
Damit wären wir bei dem Punkt, dem Verhältnis von Sendezeit und Senderanzahl angelangt. 
Wie bereits erwähnt, haben wir in Deutschland viel zu viele Sendeanstalten und
Regionalprogrammangebote, welche sich durch die fortschreitende Technik obsolet gemacht
haben. 
Hierzu folgende Lösungsansätze: 
Man kann z.B. den skandalträchtigen Sender RBB mit dem MDR zum MDRBB 
verschmelzen. Der Sendebetrieb von Radio Bremen wird komplett eingestellt, da dieser
Sender gefühlt 99,98% der Sendezeit eh dasselbe!! Programm vom NDR über trägt.
Gleiches gilt für den „Saarländischen Rundfunk “, der das Programm vom SWR sendet .
Ebenso frage ich mich, wieso es in nerhalb eines Länderprogramms noch Regionalprogramme 
geben muss. Als Beispiel e hierfür: BR-Nord und BR-Süd, MDR Sachsen, MDR Sachsen -
Anhalt und als Krönung der WDR, mit seinen sage und schreibe 10!! Regionalsendern zzgl. 
des Hauptsenders aus Köln.  Dam it wohl auch der letzte „Depp“ jeden Tag mitbekommt,  wann
sein Bürgermeister gehustet hat. Wegen 30 M inuten !! Sendezeit, müssen 10  WDR
Regi onalstudios vorgehalten werden. Das bedeutet: ein Sendestudio, mindest ens ein 
Redakteur, ein Kameramann , ein Beleuchter, ein Tontechniker, ein Schnitttechniker, ein
Maskenbildner, ein Stylist, ein allg. Techniker / Elektriker, ein Sendeleiter, ein Direktor und
all das wird bei weitem noch nicht ausreichen und ist weit von mir  runtergerechnet. Nicht
davon zu sprechen, dass 10 Transponderfrequenzen benötig  werden. All diese Regionalstudios
müssen abgeschafft und geschlossen werden. 
Es ist völlig ausreichend, wenn pro Tag Beiträge aus einer der Regionen im Sender Köln in
der Sendung „Aktuelle Stunde “ gesendet werden und so auf die Woche verteilt werden . 
Allein durch die Abschaltung dieser unnötigen Regionalstudios und der Abschaffung von
Dopp elstrukturen lassen sich die immensen Stromkosten für die Erhaltung und Vorhaltung der
Technik, inkl. des indirekten CO2  Ausstoßes drastisch senken.  
Des Weiteren lassen sich durch die Vermietung der frei gewordenen Transponderfrequenzen
zusätzliche Einnahmen generieren. 
Das Unterhalten von div. Rundfunk Sinfonieorchestern, Chören und Funkhausorchestern
gehört ebenfalls auf den Prüfstand. 
Ein letzter Punkt betrifft die Radiolandschaft. 
Pro Bundesland reichen 3 ÖR-Radiosender voll aus. Ein Oldie Kanal, ein Kanal mit Musik
aus den 80 ’ern, 90’ern und von heute, wie man immer so schön sagt, und ein Info- Nachrichtensender. Den Rest des Musikangebots und -Geschmacks kann man getrost den
privaten Sendeanstalten überlassen. Niemand braucht z.B. einen Radiokanal „die Maus “, die
Sendung „die Maus “ muss man sehen und nicht nur hören. 
 
Dies waren meine Ausführungen zu einer echten, wahrhaftigen und sinnvollen 
Rundfunkreform mit der Zielsetzung, das Senderangebot zwar zu verschlanken, aber das
Programmangebot respektive die Programmqualität, durch die eingesparten Kosten ,
anzuheben. So bleiben sogar Beträge für Sportübertragungen übrig , wobei ich der Meinung
bin, wer Sport sehen will, soll diesen extra bezahlen.  
Mittel- und langfristig betrachtet  kann  durch die Umsetzung meiner Vorschläge der
Rundfunkbeitrag  so um ein Vielfaches gesenkt werden.
 
Mit freundlichen Grüßen 
Ein treuer Fernsehzuschauer des ÖRR . 
 
Michael Neupert 

 
  
   
Michael Nieberg Die Zusammenlegung von 3sat und arte ist nicht zielführend, beide Programme haben ihre eigene Bedeutung und strahlen in verschiedenen Sendegebieten aus (arte Frankreich Deutschland, 3sat Deutschland, Österreich, Schweiz) und leisten einen enormen Beitrag zur politischen und kulturellen Bildung.
Michael Noah Sehr geehrte Damen und Herren,

hier meine Stellungnahme zu der geplanten Reform des ÖRR.

Generell möchte ich mich über die schlechte Information der Öffentlichkeit über die geplante Reform beschweren. Selbst als Leser zweier renommierter Tageszeitungen ist mir erst vor 10 Tagen diese Thematik aufgefallen. Gestern sogar erst die Möglichkeit sich hier zu melden. Als relativ häufiger Radiohörer (Deutschlandradio (Kultur) und BR 2 sowie etwas HR1 und HR Info) habe ich in keinem Sender einen Beitrag darüber gehört. Ich fürchte, dass hier auf den politischen Druck hin eine deutliche Verschlechterung des TV- und Radioangebots erfolgen soll, die ich eindeutig ablehne.

Die mir bekannte Berichterstattung in den Tageszeitungen war, obwohl oberflächlich objektiv, zwischen den Zeilen manipulativ mit Ausdrücken wie “verdienen Intendanten mehr als der Bundeskanzler“ oder „die BBC ist billiger“. Jeder Mittelständler verdient inzwischen mehr als er Bundeskanzler. Ich habe nichts gegen die Reduktion übertriebener Gehälter, aber eine Reduktion der Qualität der Programme muss unbedingt verhindert werden, um eine Bollwerk gegen Fake News, Tik Tok, X/Twitter, Facebook etc. zum Wohle unserer Demokratie aufrecht erhalten zu können.

ÖRR /TV und Radio haben meiner Meinung nach nicht nur eine Unterhaltungsaufgabe sondern eine Informations- und Bildungsaufgabe, insbesondere auch durch Hintergrundinformationen. Die Einschaltquote darf nicht das Hauptkriterium für einen erfolgreichen Sender sein. Vielseitigkeit ist das Gebot der Stunde! Nicht möglichst geringe Beiträge sind erstrebenswert, sondern gut informierte Bürger! Lassen sie sich nicht von populistischen Forderungen nach Gebührensenkungen verschrecken!

# Das Aufgeben bzw. Verschmelzen von Sparten- bzw. Minderheitensendern (sowohl Radio als auch TV) lehne ich deshalb energisch ab.

# Reine Infosender, wie HR Info, die jede Stunde dieselben Meldungen wiederholen sind allerdings zu vermeiden, da sie durch die ständigen Wiederholungen wohl nicht nur mich vergraulen.

# Kommerzielle Werbung ist weitestgehend zu vermeiden (bei Deutschlandradio unbedingt!). Falls unbedingt nötig, darf die gleiche Werbung maximal 2-mal täglich gesendet werden. Alles andere ist eine Qual.

# Neben der Information soll ein Sender/eine Sendung durchaus ein bestimmtes Musikprofil haben. So z.B. ein Schlagersender, ein Rock/Popsender, ein Klassiksender, ein Jazzsender … Die Musik sollte möglichst vielfältig sein. So muss es neben den „das-Beste-aus-den xx-Jahren-Sendern/Sendungen“ auch Sender wie Deutschlandradio Kultur geben, die vielfältige (Pop-)Musik) nicht nur aus dem anglo-amerikanischen Raum, sondern auch aus Italien, Frankreich, Spanien, Lateinamerika etc. bringen.

# Kabarettsendungen und Hörspiele sollten unbedingt zum Programm gehören – und nicht nur zu den späten Nachtzeiten.

# Ein spezieller Kindersender ist unbedingt erforderlich. Auch hier sollte Qualität vor allzu simpler Berieselung stehen. Lieber Sendepausen in Kauf nehmen als verdummendes Programm. Die Kinder sind die späteren Hörer/Seher!

# Die Sendungen sollten weiterhin in einer Mediathek werbefrei für „ewig“ angeboten werden.

Mit freundlichen Grüßen



Michael Noah

Michael Nürnberger Die Fragmentierung der Fernsehprogramme nach Altersgruppen ist vielleicht marktorientiert, hat aber den Nachteil, daß einige Altersgruppen dabei auf der Strecke bleiben. Insbesondere Mediennutzende über 40 Jahre spielen im Reformentwurf eine untergeordnete Rolle. Das ist verwunderlich, entwickelt sich doch die Gesamtbevölkerung in Deutschland altersmäßig eher in die Richtung der Seniorinnen und Senioren. Sie werden immer mehr, aber hier immer schlechter berücksichtigt. Die Kritik an ARD und ZDF war lange Zeit, daß die Programme eher für über 60-jährige interessant sind. Nun wird zwar gegengesteuert, aber das Kind gleich mit dem Bade ausgeschüttet. Das ist falsch. Und zudem sollte man mal festhalten, daß Menschen über 40, 50, 60 usw. andere Lebensweisen und Verhaltensweisen pflegen, als noch vor 30 bis 40 Jahren. Sie sind moderner, aufgeschlossener und aktiver, und wollen gar keine Oma- und Opa-Programme. Sondern nur auf ihr Alter zugeschnittene Inhalte. Der Jugend werden sie ja ständig angedient, was nicht heißt, daß sie darauf auch eingeht. Menschen in der zweiten Hälfte ihres Lebens wissen hingegen die Angebote eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehr wohl zu schätzen.
Michael Oberdörfer Zu §28a (1):

Eine Zusammenlegung von 3sat und arte sollte unbedingt vermieden werden. Beide Sender haben ein eigenes Profil und sollten weiterhin eigenständig bestehen.



Zu §28a (2):

Der Sender Phoenix sollte unbedingt in der bisherigen Form bestehen bleiben. Tagesschau24, ARD-Alpha und ZDF-Info können zusammengefasst werden.



Zu §28a (4):

Insbesondere Phoenix sollte auch in Zukunft nicht ausschließlich im Internet sondern weiterhin im Fernsehen angeboten werden. Bei einem Angebot im Fernsehen lernt man mehr, wird durch Unerwartetes überrascht. Im Internet besteht die große Gefahr, dass man nur das auswählt, was man ohnehin schon weiß.



Zu §35 (5):

Das Ziel dieses neuen Absatzes ist hoffentlich, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zukünftig nicht mehr so viel Geld wie bisher insbesondere für Fußballspiele ausgeben. Es ist nicht einzusehen, dass die Beitragszahler die völlig überzogenen Gehälter einiger weniger Sportler mitfinanzieren. Man sollte auch bereit sein, überzogene Forderungen für die Übertragungen von Sportereignissen abzulehnen.
Michael Papke 3sat muss bleiben. Es gibt genug überflüssige Bürokratie und Altlasten um anderweitig Geld zu sparen. Sie fragen wie? Dann fangen Sie bei sich selbst an, denn Sie werden dafür bezahlt, Probleme zu lösen..

Beste Grüße
Michael Paul Smolnik Dringend erforderlich sind folgende Neuausrichtungen:

1.Ausbau von Recherchenberichten in den Reportagen

2. Mehr Meinungsvielfalt

3.Keine Politiker in Gremien

4. Kosten maximieren, Niveau BBC

5. Streichen von Unterhaltungssendungen und Filmen, da diese in Alternativen, wie Streamingdiensten vorhanden

6. Ersatzloses Streichen vom Veranstaltungsmanagement, weil reichhaltiges Angebot privatwirtschaftlich Angeboten wird
Michael Piglowski Sehr geehrte Damen und Herren,



als Bürger mit Familie sehe ich die Reformvorschläge einerseits verständlich andererseits kritisch.



1. Kostensparen



Verständlich ist der Wunsch Kosten zu sparen, so haben gemeinsame technische Plattformen und die Zusammenarbeit möglicherweise einen Sinn, den ich jedoch nicht beurteilen kann. Es stellt sich nur die Frage, warum Kosten nicht z.B. bei dem Erwerb von Fernsehrechten nationaler und internationaler Sportverbände gespart werden. Als Bürger hat man den Eindruck, dass hier eine Gesetzesinitiative national und auf europäischer Ebene notwendig ist, damit die Allgemeinheit zu ihrem Recht auf Information und wie in diesem Fall auf die Übertragung der kompletten Sportveranstaltungen zu einem Preis erhält, der sich an den tatsächlichen Kosten orientiert. Die Allgemeinheit zahlt bereits schon einen großen Anteil an der Kosten von Polizeieinsatz bis Fanzone etc. Es darf auch mal „Nein“ zu den Sportverbänden gesagt werden. Gleiches gilt natürlich auf für andere Firmen oder Organisationen, im Falle, dass ähnliche überzogene Ansprüche gestellt werden.



2. Zusammenfassung der Spatenkanäle



In unserer Demokratie ist es notwendig, dass den Bürgern eine möglichst breite Vielfalt an Information zur Verfügung steht. Da die privaten Anbieter gute Information nur zu einem Preis verkaufen, den sich ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr leisten kann oder leisten will, sind die öffentlich-rechtlichen Medienanbieter angehalten, hier für mehr und nicht weniger Information zu sorgen. Da die Spatenkanäle hier unterschiedliche Angebote und Schwerpunkte setzen, wäre es ein Verlust, würde man hier den Rotstrich ansetzen. Dieses entbindet die Sender natürlich nicht weitere Maßnahmen zu ergreifen einen Großteil der Bevölkerung inhaltlich zu erreichen. Das ZDF, ZDF NEO, ZDF Info, Phönix haben in den letzten Jahren bemerkenswert gut daran gearbeitet, möglichst alle Altersstufen und Bildungsschichten an sich zu binden und sich attraktiver darzustellen. Arte und 3SAT spielen durch ihre europäische, deutschsprachige und überregionale Bedeutung eine gesonderte Rolle und sind nicht ersetzbar. Ziel sollte es sein mehr statt weniger, insbesondere im Internet, präsent zu sein. Insbesondere Kinder und Jugendliche holt man bei TikTok und Youtube, ggf auch mit verkürzten und vereinfachten Botschaften ab – eine zusätzliche Aufgabe der Öffentlich-rechtlichen, wie auch im Reformvorschlag erkannt. Auch hier finden sich gute neue Formate besonders beim ZDF, die deutlicher ins Netz portiert werden sollten.



3. weitere Vorschläge



Wenn man schon an einer Reform arbeitet, wär es sinnvoll ins Detail der Programme zu gehen. Vielleicht wäre es sinnvoll z.B. die Menge an Krimis, etc. zugunsten mehr attraktiver Kinofilme zu senken. So erhöht sich evt. auch die Reichweite auch nachfolgender Sendungen aus Kunst, Politik und Zeitgeschehen, weil die Zuschauer sich mehr an den TV-Kanal binden.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten durchaus die Möglichkeit erhalten mit den privaten Medien zu konkurrieren, damit sie noch mehr Reichweite und Akzeptanz der breiten Öffentlichkeit erhalten. Es besteht keine Veranlassung die privaten Medien auf deren Kosten zu päppeln. Die Privaten kommen dem Informationsauftrag entweder nur unzureichend nach, oder wenn qualitativ hochwertig dann zu Preisen, die einen großen Teil der Bevölkerung ausschließen. Private können und dürfen so ein Geschäftsmodell fahren, den öffentlich-rechtlichen Medien verbietet es sich. Daher ist eine Reform, die zu Beschränkungen des Angebots führt sehr bedenkenswert und besonders im TV-Bereich abzulehnen.



Anmerkung:



Es ist nicht in Ordnung die Einspruchsfrist gegen Reformen so kurz zufassen. Dieses Thema geht alle Bürger an, da alle die öffentlich-rechtlichen Sender finanzieren und konsumieren. Die Information kam zu kurz und die Möglichkeit Einfluss zu nehmen erscheint im Internet versteckt und somit intransparent. In diesem Fall wäre ein separater Internetauftritt das Mindeste.



Mit freundlichem Gruß



Michael Piglowski
Michael Reif Sehr geehrte Damen und Herren,



Sollten Ihre Pläne 3sat und arte zusammenzulegen, bzw. 3sat zu schließen beenden Sie den Auftrag der ÖRR für Bildung und Kultur. Die restliche ÖRR Sender kommen diesem Auftrag schon lange nicht mehr nach, sondern sind nur noch auf seichte Unterhaltung und Quote ausgerichtet und kopieren privates, werbefinanzierten Schrott.



Bitte lassen Sie 3sat und arte als getrennte Sender weiter existieren.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Reif
Michael Remler Moin,



ich spreche mich hiermit für 3sat, arte, Kika und Funk bzw. das Funk-Netzwerk aus.

Ich bin bald 44 Jahre alt. Also noch etwas vom Rentenalter entfernt. Ich schaue aber gern Programme die auch junge (20 Jährige) Menschen ansprechen.

Ich bin gegen die Einstellung eines dieser Senderformate.

Es sollen mal wieder die Sender eingestellt werden die meines Wissens nach, recht wenig kosten, aber einigermaßen gute Programme senden. (KiKA: Kinder haben wieder mal keine Lobby ... Traurig!)



Die Rentnerprogramme von ARD und ZDF (wo man nur die Nachrichten schauen kann) stehen wieder mal nicht zur Debatte!

Auch die 3. Programme wo der für mich "zuständige Rentnersender" mdr im Prinzip nur Volksmusik und Märchen sendet steht nicht zur Debatte!

Ich schlage vor, das die 3. Programme in 4 Sender zusammengelegt werden (Süd, Nord, Ost und West!)

Und Funk ist ein Extra Thema ... Es sind wenige Prozent des Betrags, was diese Sender benötigen. Mit einer Vielfalt von Interessanten Inhalten.

Die Politik (Die Funk macht/machen muss) mag merkwürdig sein, aber wenn ihr eure Laden insgesamt zumachen wollt, fangt ihr damit an!

Ich könnte natürlich zu jedem Unterthema noch ganze Seiten schreiben. Ich glaube eher nicht, das Sie das lesen wollen.

('Wetten Das' quasi eingestellt, ein unfähige Moderator 'Loriot' wie Lanz darf immer noch sein Ding machen, ARD hatte früher mal amerikanische Filme gesendet ... )



Grüße
Michael Röder Sehr geehrte Damen und Herren,



nach meinem Dafürhalten soll an falscher Stelle gespart werden. Gerade Information, Bildung und Kultur sind ein essenzieller Bestandteil des öffentlichen Fernsehen und Rundfunks und müssen in Bild, Ton und Schrift erhalten werden.



Ob Sportrechte, immer währende gleiche Themen diskutierende (Talk-) Shows, Krimis und andere Unterhaltungsprogramme in dieser Form benötigt werden erschließt sich mir nicht.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Röder
Michael Roggisch Sehr geehrte Damen und Herren,



grundsätzlich bin ich dagegen, dass die FS Programme reduziert werden, die für die regionalen Bereiche unserer Republik das Tagesgeschehen wiedergeben.



Es sollten vielmehr die hohen Gehälter der leitenden Personen sowie die Boni und Pensionen auf ein erträgliches Maas zusammen gestrichen werden. Da würde Geld gespart.



Mit freundlichen Grüßen



Michael Roggisch, München
Michael Rohrbach Das Rundfunkangebot ist gut wie es heute ist. Insbesondere das Internetangebot an Nachrichten sollte erhalten bleiben. Wenn gespart werde muss, dann bei den Sportübertragungen und Lizenzen.

Danke und viele Grüße.



Michael Rohrbach
Michael Ross Der Passus "Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“ ist viel zu unkonkret und wischi-waschi.



Wenn die "Reduktion der Hörfunkprogramme" zu weniger "Dudelfunk" führt, wäre das zu begrüssen. Wenn sich aber die "Reduktion" nur an der Anzahl Hörer orientiert, fallen anspruchsvolle Programme unter den Tisch und es wird eine noch weitergehende Verflachung der Angebote geben. Da kommt dann auch der Bildungs-Auftrag und die Vielfalt unter die Räder.

Wenn dagegen anspruchsvolle, vielfältige Programme lediglich unter einem neuen Dach zusammengeführt werden, wäre das eine gute Sache.



Es ist auch wirklich nicht nötig x Programme 24x7 auszusenden. Das führt nur zur "Füllung" mit mäßigen Inhalten.



Wie wäre es wenn bestimmte Programme nur tagsüber ausgesendet werden, Sendeschluss um 24:00?



Eine radikale Reduzierung von teuren Sport-Übertragungen und Werbung vermisse ich in dem Entwurf.



ARD und ZDF könnten problemlos zusammengelegt werden, da geht inhaltlich kaum etwas verloren, das Einsparpotential wäre enorm.



Eine Zusammenlegung wäre nicht nur aus finanziellen Aspekten gut, sondern auch wegen dem Mangel an qualifizierten Personal.
Michael Roth Die öffentlich rechtlichen Sender müssen gestärkt anstatt geschrumpft werden. Fundierte und ausgewogene Berichterstattung, sowie umfassende Kulturbeiträge wird es im privat finanzierten "Buntfernsehen" niemals geben.
Michael Satow Zum Entwurf des Reformstaatsvertrags:

Die Zusammenlegung von 3sat und arte halten wir für eine höchst unsinnige Idee. Beide Sender sehen wir als eigenständige Kultur- und Informationsformate, die beide ihre Berechtigung haben. Das Kulturangebot müsste im Gegenteil noch ausgeweitet werden.



Auch die hochwertigen Dokumentarfilme zu Natur, Umwelt und Wissenschaft können aus zeitlichen Gründen gar nicht kombiniert werden, ohne dass die Vielfalt und der Bildungsauftrag(!) leiden würden. Die Zusammenlegung von 3sat und arte wird hoffentlich schon aus rechtlichen Gründen scheitern.



Außerdem bitten wir Sie, mit dem unsäglichen Gendern aufzuhören. Umfragen zeigen immer wieder, dass nur jeder Fünfte sich damit anfreunden könnte. Sie ärgern also unnötig die große Mehrheit Ihrer Zuschauer, denn Gendern hilft niemand, sondern verunstaltet nur unsere Sprache. Ganz besonders gilt dies immer noch für die Videotexte zu den Sendungen, wo durchgehend mit Doppelpunkten gegendert wird. Aber auch die „Kulturzeit“ bedient dadurch nur noch eine kleine woke Elite. Als öffentlich-rechtliche Anstalt sollten Sie sich an die Empfehlungen des deutschen Rechtschreibrates halten. Die Ignoranz führt im Übrigen auch dazu, dass ein wachsender Teil der Zuschauer die Rundfunkgebühren ablehnt.
Michael Schaefer Ich fordere: 3sat soll als eigenständiger Sender erhalten bleiben!



Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Rundfunkkommission der Landesregierungen ihren Diskussionsentwurf für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. In diesem Entwurf steht überraschend ein Sender zur Disposition, der den gesetzlich fixierten Kulturauftrag der Öffentlich-Rechtlichen geradezu verkörpert - der Kultursender 3sat soll teilweise oder zur Gänze im deutsch-französischen Sender ARTE aufgehen.

Diese Ankündigung erreicht die Branche ohne Vorwarnung. Es existiert keinerlei Konzept, wie diese teilweise oder gesamte Verschmelzung der Sender stattfinden soll. Wie auch – denn ARTE und 3sat basieren auf komplett unterschiedlichen Voraussetzungen: ARTE ist ein per Staatsvertrag abgesichertes deutsch-französisches Gemeinschaftsprogramm, während 3sat als Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz ein rein deutschsprachiges Programm herstellt.

 

Warum der Sender 3sat erhalten bleiben muss:

3sat ist Kultur:

Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist überfällig. Gleichzeitig hat die Politik im letzten Rundfunkänderungsstaatsvertrag den Kulturauftrag der ÖR gestärkt. Warum also einen Sender seiner Autonomie berauben, dessen Alleinstellungsmerkmal Kultur ist, in all ihren Facetten: Kulturberichterstattung zwischen Pop- und Hochkultur, Theater-, Musik- und Kabarettprogramme, Wissenschaft, Spielfilme und vor allem auch Dokumentarfilme prägen das Programm. Wenn ein Sender den kulturellen Auftrag erfüllt, dann 3sat.

3sat verbindet:

Der Sender trägt mit seiner überregionalen Ausrichtung aktiv bei zur Verständigung mit unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz, mit Deutschland sind das die drei größten deutschsprachigen Regionen Mitteleuropas. Angesichts der zunehmenden Regionalisierung der Landesrundfunkanstalten der ARD ist dieser Blick über die Landes- und Ländergrenzen hinaus wichtig: Insgesamt sind fast 100 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas deutschsprachig – für sie macht 3sat Programm.

3sat macht Kino:

Die Bedeutung von 3sat lässt sich nicht in TV-Einschaltquoten messen, sondern vor allem auch am Stellenwert in der Produktionslandschaft – hier hat 3sat als Auftraggeber und Koproduktionspartner für Kinofilme eine überragende Bedeutung. Während alle anderen Sender sich aus Kinokoproduktionen zurückziehen, ist die Präsenz von beispielsweise mit 3sat koproduzierten deutschen Dokumentarfilmen auf nationalen wie internationalen Festivals nach wie vor hoch, ebenso die Anzahl der Preise. 3sat produziert jährlich 8 lange künstlerische Dokumentarfilme, davon sind 7 Kinokoproduktionen – das ist weit mehr als ARTE/ZDF.  Viele dieser Filme würden ohne die Beteiligung von 3sat nicht entstehen.

3sat macht Dokumentarfilm:

3sat steht inhaltlich für den Autor*innenfilm in Abgrenzung von journalistischen Dokumentationen, die zB. auch das Programm von ARTE prägen. Die Redaktion hat in diesem Segment eine über Jahrzehnte gewachsene Expertise, die einzigartig ist. Die „Dokumentarfilmzeit" ist der letzte verbliebene Regel-Sendeplatz für den unformatierten Autor*innen-Dokumentarfilm im deutschen Fernsehen. 3sat steht für den künstlerischen Dokumentarfilm, der für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist: als Medium der Horizonterweiterung, als Spiegel, als soziales und kulturelles Gedächtnis.

3sat fördert Talente:

Kein Sender sonst bietet jungen Talenten so viele Möglichkeiten. Durch Kooperationen mit Filmhochschulen und der Ausschreibung „DocuMe“ werden Nachwuchsfilmemacher*innen nachhaltig unterstützt.

Ich appelliere mit Nachdruck an die Länder, die kulturelle Bedeutung von 3sat für das deutsche Filmschaffen nicht nur anzuerkennen, sondern 3sat als eigenständigen Sender zu schützen: 3sat bleibt!
Michael Schlegel Sehr geehrte Damen und Herren,



die aktuell vorgesehenen Änderungen des §30, Absatz 7 würden öffentlich-rechtliche Faktencheck-Formate wie den BR24 #Faktenfuchs in ihrer jetzigen Form abschaffen. Das wäre gerade in Zeiten, in denen Desinformation eine wachsende Gefahr für demokratische Diskurse und Gesellschaften darstellt, fatal.



Grund dafür wäre der vorgeschlagene stärkere Sendungsbezug für online veröffentlichte Texte. Müssen sich online veröffentlichte Faktenchecks immer an bereits vorhandenen Beiträgen im Radio oder im Fernsehen orientieren, können sie nicht mehr in einer umfassenden Weise Fakten und Zusammenhänge darlegen und erklären. Somit würden sie ihrem Anspruch nicht mehr gerecht werden, Desinformationen sorgfältig und damit effektiv zu widerlegen.



Das wäre nicht nur ein fatales Signal in Zeiten, in denen unsere Demokratie sowohl von innen als auch von außen von unterschiedlichen Seiten bedroht ist. Es würde meiner Auffassung nach auch dem Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diametral entgegenstehen.



In §26, Absatz 1, heißt es: "Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen."



Freie und individuelle Meinungsbildung ist aber nur dann möglich, wenn die Informationen, auf der diese Meinungsbildung beruht, auch wahr sind.



Hierzu ein Beispiel: Stellen sie sich vor, ein Bürger ließt im Netz davon, dass eine Landtagswahl angeblich manipuliert wurde. Er zweifelt daran, sucht im Netz nach Informationen dazu - aber findet keine seriöse Quelle, die diese Information überprüft und widerlegt. Im Zweifel nimmt er an, dass die Wahl tatsächlich manipuliert wurde. Ist das eine freie Meinungsäußerung? Ich würde sagen: Nein. Denn der Bürger hatte nicht die Freiheit, auf wahre Informationen zurückgreifen zu können.



Dieses Szenario ist näher an der Realität, als sie vielleicht denken. Denn tatsächlich gab es nach der Landtagswahl in Sachsen dieses Jahr solche Behauptungen. In der Realität gab es daraufhin aber auch einen Faktencheck des BR24 #Faktenfuchs. Wäre zu dem Zeitpunkt bereits der geänderte Rundfunkstaatsvertrag in Kraft gewesen, hätte es den Faktencheck in dieser Form nicht geben können.



Hinzu kommt: Eine angebliche Presseähnlichkeit, die ja der Grund für die vorgeschlagene Änderung ist, ist bei Faktencheck-Formaten in der Realität schlicht nicht gegeben. Denn welches private Presseerzeugnis unterhält ein eigenes Faktencheck-Format?



Ich fordere Sie dazu auf, diese Überlegungen zur Grundlage zu nehmen, um die jetzigen Änderungen des §30, Absatz 7 nochmal zur Disposition zu stellen. Andernfalls würden sie dem Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Demokratie einen Bärendienst erweisen. Das klingt pathetisch, aber davon bin ich überzeugt.



Wenn Sie sich bis hierhin Zeit genommen haben, meine Nachricht zu lesen, danke ich Ihnen dafür und verbleibe mit freundlichen Grüßen



Michael Schlegel
Michael Schmeier Leider musste ich der Presse die Nachricht entnehmen, dass der Sender 3 SAT abgeschafft oder in den Sender Arte eingegliedert werden soll.



Der Sender 3 SAT bietet hervorragenden Wissenschaftsjournalismus und informiert die Öffentlichkeit tiefgehend über Wissenschaft in seinen Sendungen Nano, Scobel und zusätzlichen Wissenschaftsdokus. Ich sehe diese Sendungen, wann immer sie ausgestrahlt werden. Besonders hervorzuheben ist die Sendung Nano, die sogar fünfmal pro Woche ausgestrahlt wird. In der Sendung Scobel erfährt man durch sachlich geführte Diskussionen Standpunkte zu wichtigen wissenschaftlichen Themen der Gegenwart. Die Wissenschaftsdokus informieren über unterschiedliche Themen aus der Wissenschaft mit aktueller Relevanz.

Gerade in unserer Zeit der KI und der Desinformation ist es für mich sehr wichtig, gut und korrekt recherchierte Beiträge aus der Wissenschaft zu erhalten. Kein anderer Sender informiert derart tiefgehend und umfassend über Themen der Wissenschaft.

Bei Arte werden Themen aus der Wissenschaft nur ungenügend behandelt. Es gibt lediglich einige Wissenschaftsendungen im Samstag-Nachtprogramm, die zudem auch noch oft wiederholt werden.



Ebenfalls sehr gut bei 3 SAT sind die Berichte aus Gesellschaft, Politik und Kultur durch die 3 SAT-Sendung Kulturzeit. Besonders wichtig für mich sind die Thementage bei 3 SAT, zuletzt am 03.10.2024 über den Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung. Die Mischung von Beiträgen aus Geschichte, Politik und Spielfilmen an den Thementagen ist hervorragend.



Alle genannten Themen werden in dieser hervorragenden Qualität und Intensität nur bei 3 SAT angeboten. Bei Arte spielen diese Themen nur eine untergeordnete Rolle.

Die Abschaffung von 3 SAT würde also eine sehr große Lücke reißen, die das Programm von Arte auf keinen Fall schließen kann.



Wenn schon einer der beiden Sender 3 SAT oder Arte abgeschafft werden soll, dann sollte es Arte treffen. Man könnte aus dem 3-Länder-Sender 3 SAT unter Einbezug von französischen Inhalten aus Arte einen 4-Länder-Sender machen.
Michael Schmidt Sehr geehrte Damen und Herren, ich denke, dass die Rundfunkanstalten sich sicher nicht auf einen gemeinsamen Vorschlag einigen können. Das ZDF wird sich z.B. nicht freiwillig von Info trennen, genauso wenig wird die ARD bereit sein, auf Tagesschau 24 zu verzichten. Da ist eine Einigung sicher in weiter Ferne. Aber gerade im Infobereich gibt es mit phoenix doch schon eine gemeinsame Anstrengung der Anstalten. Wenn die Rundfunkkommission an dieser Stelle schlicht eine Vorgabe machen würde, käme man schneller zum Ziel. Phoenix müsste entsprechend verpflichtet werden, den Auftrag der Öffentlich Rechtlichen kpl. zu erfüllen und die dafür nötigen Mittel bekommen. Dann wäre an dieser Stelle schon etwas geschafft und 3 andere Spartenkanäle wären nicht mehr nötig.
MIchael Schneider Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich hiermit dafür einsetzen, dass die Programmkanäle 3sat und Arte im deutschen Fernsehen erhalten bleiben. Da das Niveau der von den öffentlich-rechlichen Anstalten ausgestrahlten Programme allenthalben sinkt, ist es wichtig, dass diese beiden Kanäle, die sich der Kultur und anspruchsvollen Unterhaltung verschrieben haben, erhalten bleiben. Ich bitte Sie, dafür alles in Ihrer Macht stehende zu unternehmen.



Herzliche Grüße

Michael Schneider
Michael Schneider Die Anzahl der öffentlich-rechtlichen Sender soll nicht verringert werden. Gerne zahle ich dafür höhere Rundfunkgebühren. Auf die privaten Unterschichten Sender kann ich gerne Verzichten.
michael Scholtyssek Ich bin -vorsichtig ausgedrückt- sehr irritiert, 3 SAT mit Arte zusammen zulegen.

Ein Programm, welches in unserer vorhandenen Medienlandschaft ein Leuchtturm

darstellt. Es scheint wichtiger zu sein, regionale Krimis (vom Bodensee bis zum hohen

Norden... Rosenheim ist bereit ausgestorben.....für mich keine Highlights) zu senden.

Sender wie 3 SAT sollten -unter Berücksichtigung der immer flacher werdenden

Sendungen (auch bei den öffentlich/rechtlichen)- ausgebaut werden.

Auch als eine objektive Informationsquelle; unsere politische Entwicklung in unserem

Lande fordert dies. Überlassen sie dies nicht anderen Informationsquellen, die unser

Land schädigen. Die sog. freien Sender sind doch für unsere gesellschaftliche

Entwicklung eine Katastrophe. Diese müssten nach meiner Einschätzung stärker

überwacht werden

Ich bitte Sie, diese Absicht nicht umzusetzen. Auch unter Berücksichtigung,

dass sie mein Geld (unser Geld) ausgeben!!!!
Michael Schultz Hallo,



In Zeiten von Desinformation - nicht nur im Internet, sondern auch von privaten Sendern wie Auf1, Servus-TV, RT usw. halte ich es für dringend geboten, das Angebot des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens zu stärken und nicht zu reduzieren.

Auch für alles, was unter Kultur und Bildung läuft, sollte es in einem Land, das sich so sehr auf Kultur und Bildung beruft, immer ausreichend Sendeplatz bestehen.

Überlassen Sie Information, (auch politische) Bildung und Kultur nicht privaten Firmen mit Sendelizenz.

Auch bestehende Kooperationen wie arte (F) und 3sat (AUT, SUI) halte ich angesichts des drohenden politischen Auseinanderdriften von Europa in der heutigen Zeit für sehr wichtig.



Michael Schultz
Michael Schulz ARTE und 3sat sind gelebter Kooperationswillen, und sollten schon deshalb wie bisher erhalten und weiterentwickelt werden.

Phoenix und tagesschau24 sind vom Nachrichtenwert her ebenso wertvoll. Gesprächsrunden wie die Presseschau und andere Formate liefern sehr gute und weit informativere Einsichten zu ausgesuchten aktuellen Themen, weil man sich mehr Zeit dafür nimmt bzw. nehmen kann als in den anderen tagesaktuellen Formaten.
Michael Schütze Die Reform des Rundfunkstaatsvertrages schlägt u.a. eine Zusammenlegung der Programme von 3sat und arte vor. Dies führt aus meiner Sicht zu einer Kürzung oder Streichung von bisherigen Programmformaten der beiden Sender.

Die Wissenschafts- und Kultursendungen, die Dokumentationen zu Natur- und Länderentwicklungen unter verschiedenen Aspekten haben einen hohen Bildungs- und Aufklärungswert.

Dieser Bildungs- und Aufklärungswert ist sehr hoch einzuschätzen, der weit über die ermittelten Nutzerzahlen hinausreicht.

Eine Zusammenlegung würde die Potentiale von 3sat und arte erheblich reduzieren und die Profile der beiden Sender verwässern.

Eine zukunftsgerichtete öffentliche Medienpolitik muss die Bildungs- und Aufklärungsaufgaben im Blickfeld haben und deshalb beide Sender mit ihren unterschiedlichen Profilen erhalten.
Michael Schwarz Ich unterstütze ausdrücklich die Sparbemühungen beim öffR.



1. Einen besonderen Fokus würde ich darauf legen, dass Deutschland wie andere Länder keine zwei öffR Systeme braucht. Die Schaffung des ZDF 1963 hatte politisch-historische Gründe, die obsolet sind.

Rundfunk ist Ländersache nach dem GG und die ARD Anstalten sind das entsprechende Ergebnis. Das ZDF sollte daher entweder privatisiert werden (Modell TF1) oder als Lieferant eines Rahmenprogramms für die dritten Programme in die ARD integriert werden. Selbstverständlich sind die Spartensender des ZDF abzuschaffen. So könnten bei Abschaffung der Struktur des ZDF erhaltenswerte Sendungen weiterlaufen.



2. Das Vorgenannte gilt aus den gleichen Gründen auch für das "Deutschlandradio". Die jeweiligen Vorgängerprogramme für den anderen Teil Deutschlands hätten nach der Wiedervereinigung abgeschafft werden sollen. Stattdessen wurde das Deutschlandradio gegründet, was neben der ARD nicht erforderlich ist. In Zeiten, wo gespart werden muss, ist hier zuerst anzusetzen, während die Landesprogramme zu erhalten sind. Die vorhandene Infrastruktur (und durchaus wertvollen Inhalte) des Deutschlandradios könnte im Rahmen eines Rahmenprogramms für ARD Anstalten (etwa Deutschlandfunk für Inforadios, siehe Punkt 3) verwendet werden.



3. Die regionale sowie subregionale Berichterstattung Berichterstattung (Landessender und deren "Fenster") sind die Stärke des öffR Rundfunks und sollte erhalten und sogar ausgebaut werden. Hierfür ist es jedoch nicht erforderlich, dass die Landesprogramme 24/7 eigene Inhalte produzieren. Die ARD Anstalten könnten sich verständigen, "namenlose" Rahmenprogramme für Pop, Schlager, Rock, Klassik, Nachrichten... zu produzieren, die nach außen als jeweilige Landesprogramme (hr3, SWR3...) auftreten und jederzeit für regionale und subregionale Inhalte auseinander geschaltet werden können. So können regionale und lokale Informationen gestärkt werden, aber in den Zeiten, wo keine entsprechenden Informationen laufen, könnten Mittel eingespart werden und stattdessen das Rahmenprogramm laufen.
Michael Schwarz Nachtrag:



4. Bei der Einführung von DAB+ wurde dessen technische Überlegenheit ggü. UKW gepriesen und DAB+ als Nachfolgetechnologie eingeführt, die u.a. Kosten (Energie) einspart. Der Simulcast von DAB+ und UKW sollte daher sukzessive beendet und UKW abgeschaltet werden. Dies wurde in Schleswig-Holstein schon beschlossen und sollte - bei Schließung noch vorhandener Versorgungslücken - auch in den anderen Bundesländern bis spätestens Ende des Jahrzehntes durchgeführt werden.
Michael Seeger Sehr geehrte Damen und Herren,



ich befürworte die Aufrechterhaltung des Senders 3sat als eigenständiger Sender. Ausgerechnet in dem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ohnehin bereits unterrepräsentierten Kulturbereich (inklusive der in den Kulturprogramme im Radio) weitere Einsparungen vorzunehmen, halte ich für unfair und verfehlt. Heben Sie um Kosten einzusparen stattdessen zuerst (und nicht nur parallel mit einer vorauseilenden Programmreduktion) Effizienzen im Bereich der Verwaltungsorganisation, z.B. durch Schaffung zentralisierter länderübergreifender verwaltungs- und Infrastrukturbereiche (Beschluss- und Beratungsgremien, Beschaffung, IT, Controlling, Rechtsabteilungen, Compliance etc.). Das ist natürlich ein dickeres Brett als das Programm zusammen zu streichen. Aber wenn Sie Ihren gesellschaftlichen Auftrag ernst nehmen, führt an dieser harten und unangenehmen Arbeit meines Erachtens kein Weg vorbei; andernfalls sägen Sie den wertvollen Ast „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ an und im schlimmsten Fall ab ab auf dem Sie und wir als demokratische Gesellschaft sitzen.



Mit freundlichen Grüßen



Michael Seeger
Michael Slogsnat Guten Tag,

mit der möglichen Zusammenlegung der vier Kanäle Phoenix, tagesschau24, ARD-alpha und ZDF-Info verbinde ich die Hoffnung auf einen RICHTIGEN Nachrichtensender und Informationssender analog zu BBC oder CNN.

Phoenix ist mit Themen aus Deutschland schon sehr gut.

Die Auslandberichte sind meine Meinung nach sehr ausbaufähig. Zum Beispiel über Afrika wird nur Berichtet wenn sich dort die Leute die Köpfe von den Hälsen schlagen. Wenn so ein schlimmes Ereignis in Zentralafrika passiert, sitzt der Korrespondent weit weg in Kairo. Wie sollen wir Bürger/Innen die Lage in Afrika, inclusive der Möglichkeiten die Afrika bietet, verstehen wenn nur über Negatives oder andere herausragende Ereignisse berichtet wird.

Vielleicht kann man mit anderen europäischen öffentlich rechtlichen Sendeanstalten zusammenarbeiten.

Ich wünsche mir einen potenten Nachrichtensender, mit Korrespondenten oder Korrespondentinnen vor Ort, der in der Lage ist uns ein stückweit die Welt erklären kann.

Was ich auf keinem Fall möchte ist das vielfach angewendete deutsche Einsparsystem: Wild Stellen streichen, einsetzten von Billigkräften, billigste Techniken einsetzen u.s.w. und sich dann wundern wenn das Ganze auseinander bricht.



Ich wünsche mir durch die mögliche Zusammenlegung der Kanäle einen kraftvollen Schritt zu einem besseren qualitativen Nachrichtensender.



Mit sonnigen Grüßen

Michael Slogsnat

Kiel
Michael Stoll Bitte lassen Sie 3sat bestehen, damit es auch in Zukunft gute und fundierte Wissenschaftssendungen gibt.

Wir schauen regelmäßig NANO und Scobel und würden ungerne auf diese guten, unterhaltsamen und informativen Sendungen verzichten.

Stattdessen würden wir lieber noch mehr gut recherchierte wissenschaftliche Sendungen schauen.



Hochachtungsvoll

Michael Stoll
Michael Ströhmer Rundfunkfreiheit - Unabhängigkeit vom Verfassungsgericht



Letzteres wird zur Zeit von der Politik erkannt und es werden vorbeugende gesetzliche Maßnahmen in Angriff genommen. Das ist gut und richtig so. Bleibt die Frage, warum man hier die möglichen Gefahren in der Zukunft erkennt und in dem Bereich des öffentlich rechtlichen Rundfunk die Gefahren nicht sehen möchte oder kann. Wohin es gehen soll, hat man doch bereits deutlich in Äußerungen der AfD hören können!! Noch ist die AfD bisher in "nur" drei Bundesländern als stärkste Kraft vertreten und so sollte man noch hoffen dürfen, dass die restlichen Bundesländer den Reformentwurf nicht wie geplant umgesetzt werden. Auch wenn die Bundesländer nicht bei redaktionellen Fragen zu den Sendungen mitsprechen dürfen, wird die verfassungsrechtlich geschützte Rundfunkfreiheit eingeschränkt, wenn die Vielfalt eingeschränkt wird, die heute wichtiger ist denn je.



Kultur- Wissenschaftsangebot:

In diesem "Korb" sind ohnehin nur zwei Sender aufgenommen worden. Eine Zusammenfassung zu einem Sender wäre hier der brutalste Eingriff in die notwendige Informationsfreiheit zu den Themen Kultur und Wissenschaft. Während die anderen "Senderkörbe" Sender enthalten, die sich im gegenseitigen Programmaustausch mit Wiederholungen füttern, findet man einen solchen Programmaustausch mit 3sat und ARTE nicht. So kann man sagen, dass es eine Schande wäre gerade am Bildungsfernsehen zu sparen!

Vergleicht man dies mit den sogenannten "Unterhaltungssendungen" im Speziellen mit Kriminalfilmen, muss man deutlich feststellen, dass Letztere deutlich dominieren! Eine Zusammenführung bei den Angeboten für Jüngere, in einem einzigen Angebot, erscheint den Ländern laut Anmerkungen im Reformentwurf nicht sachgerecht, daher wollen sie an der Eigenständigkeit von Angeboten festhalten. Dass dieses im Bereich von Kultur und Wissenschaft bei 3sat und ARTE nicht so gesehen wird, ist völlig unverständlich!



Freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung ist für die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erhalten und darf nicht aufgrund finanzieller Fragen geopfert werden! Zur Gewährleistung einer unabhängigen, sachlichen, wahrheitsgemäßen und umfassenden Information und Berichterstattung müssen auch gut ausgebildete und entsprechend bezahlte Mitarbeiter beschäftigt werden. Das darf nicht aufgrund einer verbreiteten Fehleinstellung zur Höhe des Rundfunkbeitrags geopfert werden. Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang mehr auf die Möglichkeit einer Befreiung oder Ermäßigung der Rundfunkgebühren hinweisen und gleichzeitig auf die Bedeutung eines freien unabhängigen Rundfunks für den Erhalt der Demokratie! Dass diese Gebühren den anwachsenden Lebenshaltungs- und Betriebskosten angepasst werden müssen, wäre den Nutzern durch bessere Kommunikation zu erklären.



Ich bedanke mich für die Möglichkeit einer Stellungnahme und hoffe, dass sich besonders im Bereich der Kultur- und Wissenschaftssender bzw. Sendungen nicht wie geplant, eine radikale Reduzierung umgesetzt wird.
Michael Tenhagen Ich bin der Meinung anstatt an der Vielfalt zu sparen sollte sich der Kostenapperat genauer angeschaut werden und an anderen Stellen wie geplant eingespart werden. Die öffentlich Rechtlichen haben einen Bildungsauftrag. Dort sollte nicht gespart werden. Hohe Summen für Fußball oder anderen Sport auszugeben gehört für mich nicht zur Bildung. Hier gibt es horrende Summen die eingespart werden können. Hier kann man sich allein die Kosten für die Sportexperten angeschaut werden.
Michael Teutsch 3sat und arte müssen bleiben! Hände weg von diesen wichtigen TV Sendern. Kultur muss überleben! Besser Game-shows und idiotische Rätselsendungen abschaffen.
Michael Toll Die Kultur in / für Europa wird durch arte abgedeckt und die Wissenschaftlichen Bereiche im Deutschsprachigen Raum (Österreich / Schweiz/ Deutschland) durch 3sat.



Die Kultur- und Wissenschaftliche Vielfalt muss erhalten bleiben und aus diesem Grund müssen arte und 3sat als eigenständige Sender bestehen bleiben.
Michael Voigt Liebe Rundfunkkommission,



eine Einstellung von 3sat auch mit teilweiser Übergabe des Programms an arte wäre ein deutlicher Verlust für die Marke „Öffentlich Rechtlich“ und nicht kompensierbar für die Deutsche Fernsehlandschaft.



Ich bin aus diesem Grund gegen die Einstellung des Formats!



Mit freundlichen Grüßen

Michael Voigt
Michael Volland 3Sat und Arte würde ich nicht zusammenlegen. Diese Sender sind nach meinem Gefühl zu unterschiedlich. Vor allem finde ich die Beiträge aus Österreich und der Schweiz wichtig.



In BW (ich wohne da) würde ich die Rundfunksender SWR 1 und 3 zusammenlegen. SWR 4 kenne ich als Dauerbeschallung von Besuchen in Pflegeheimen. (SWF 3 war in den 70-igern noch musikalisch von Interesse) Inzwischen höre ich überall den selben musikalischen Sumpf, der auch beim Einkaufen zu hören ist, wenn ich mal im Auto durch die Kanäle zippe. Außerdem gibt es Youtube und Streaming.



Schwierig ist, dass ich die Folgen von Sparmaßnahmen nicht einschätzen kann:

Arbeitsplatzverluste und die zukünftige Entwicklung von deutscher Unterhaltungskultur. Wenn man nur die Gegenwart im Blick hat, könnte man den Großteil der Unterhaltung ersatzlos streichen.



Wichtig würde ich noch mehr Zweikanalton und Untertitel finden. Die BBC hat z.B. auch in Unterhaltungssendungen farbige Untertitel, jedenfalls wenn man sie über deren Mediathek ansieht.



Genau meine Meinung:

Kosten für Sportrechte sollen „angemessenes Maß“ nicht überschreiten.





Umfassende Pflicht zur Zusammenarbeit von ARD, ZDF & DLR.

Zusammenarbeit ja, aber nicht bis zur Gleichschaltung, sondern mehr zur Abstimmung von Schwerpunkten. Vor allem der Deutschlandfunk ist qualitativ gut und sollte m.E. unabhängig bleiben. Zusammenarbeit könnte auch zu mehr Bürokratie führen und das sollte vermieden werden!



Was technische Plattformen angeht fände ich Vorgaben gut, insbesondere sollten Mediathek-Apps für Android ohne Google-Services benutzbar sein.

Das betrifft aktuell zwar kaum jemanden (mich auch nur sehr am Rande), aber ich finde, dass man Monopolisten generell nicht mit öffentlichen Geldern unterstützen sollte. Das betrifft auch den Einsatz von Software generell: Open Source vor Closed Source. Das Thema Datenschutz sollt hier auch bedacht werden. Ich fände es gut das zumindest als Ziel festzulegen.
Michael Voß Als überzeugter Nutzer des ÖRR

bin ich gegen die Zusammenlegung von 3Sat und Arte. Beide Sender haben Alleinstellungsmerkmale
Michael Voßhans Bitte Finger weg von 3Sat & Co, es sei denn, Sie möchten die "Arbeit" von populistischen Parteien erledigen. Erhöhen Sie lieber die Rundfunkbeiträge.
Michael Waak Als einer von vielen interessierten Zuschauern von 3Sat, wünsche ich den Beibehalt der Eigenständigkeit des Kultursenders, um weiterhin das vielfältige Angebot an Filmen, Dokumentationen, Musik, Makro-Sachthemen, Wissenschaftliche Aufklärung, Literatur und vieles mehr, erleben zu dürfen. 3sat berührt und bereichert als kulturelles Sprachrohr das kollektive Bundesrepublikanische Bewusstsein.
Michael Wicher Die sogenannten Reformvorschläge habe ich mit Verärgerung gelesen. 3sat und arte zusammenlegen? Die besten Sender, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu bieten hat? Warum streichen Sie nicht ARD Alpha und ZDF Info ganz? Auch tagesschau24 braucht niemand, da Nachrichtensendungen heutzutage in der Mediathek abrufbar sind. Bitte lassen Sie uns anspruchsvollen Bürgern die einzigen Sender, die noch etwas über Kultur berichten und meist hervorragende Dokumentationen zeigen. Streichen Sie lieber die horrenden Honorare für Moderatoren, Nachrichtensprecher und für die Talk-Master/innen. Auch die überflüssigen Quizshows im Vorabendprogramm bieten sich für Streichungen an.



Lange Rede kurzer Sinn: mehr Qualität heißt mindestens, arte und 3sat und einen weiterhin eigenständigen Phoenix-Kanal bestehen zu lassen und, besser noch, auszubauen. Stattdessen streichen Sie lieber Alpha, ZDF Info und tagesschau24 ganz.



Danke, dass Sie meine Meinung lesen und dann auch in Ihre Überlegungen einfließen lassen.
Michael Winkelmann Sehr geehrte Damen und Herren,

wo kann ich für den Erhalt des Senders 3sat meine Stimme abgeben?



Es kann nicht sein, dass dieser Kultursender geopfert wird. Schauen wir uns Tagesschau 24, Phönix sowie ARD/ZDF am Morgen an, ist festzustellen, dass das Morgenprogramm von Mo bis Fr auf allen 4 Sendern gleichzeitig läuft.

Meine Frau und mich interessieren insbesondere ZDF Info, 3sat, arte und ARD und ZDF.

Vielleicht sollten ARD und ZDF bei gleichzeitigen Übertragungen von Wahlsendungen und großen Sportsendungen eine neue Aufteilung finden. Die wechselseitige Übertragung der Olympischen Spiele halten wir ebenfalls nicht mehr für zeitgemäß. Da ist vielleicht Sparpotenzial zu finden. Ebenso die großen Shows mit hoch bezahlten Moderatoren wie Johannes B. Kerner etc..

Ebenso dürfen aus unserer Sicht Radiosender nicht zu Lasten von Showsendungen eingespart werden. Vielleicht müssen die Dritten Programme zu einem gemeinsames Programm mit den notwendigen unterschiedlichen Regionalzeitfenstern finden. Ansonsten sind die Dritten Programme sehr oft nur Wiederholungskanäle.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Winkelmann

Michael Woelbert Die geplante Beschränkung der online-Berichterstattung des ÖRR lehne ich ab.
Michael Wolf Sehr geehrte Damen und Herren,



ich spreche mich vehement gegen jegliche Kürzung in den Kulturprogrammen des ÖRR aus, womit ich nicht allein den Sender 3sat meine. Anstatt die ohnehin schon marginalisierte Kulturberichterstattung im ÖRR weitere Mittel zu kürzen, wäre es angemessener, sofern denn gespart werden muss, den Unterhaltungsanteil, vor allem in den Fernsehprogrammen, zu prüfen. Vom Budget seichter Filme und anderer Unterhaltssendungen, für die es im Privatfernsehen, durchaus Alternativen gibt, wird m.E. viel zu viel Gebührengeld gezahlt.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Wolf
Michaela Bickerle Es erschüttert mich zu hören, dass ausgerechnet die beiden kulturell enorm wichtigen Sender 3SAT und Arte zusammen gelegt werden sollen. Eine Zusammenlegung hätte unmittelbar Auswirkungen auf das Programmangebot. Die Ausrichtung dieser Sender ist bei näherer Betrachtung nicht annähernd gleich.

Kürzungen im Bereich dieser Kultursender wären fatal. Gerade in diesen Zeiten aufkeimender rechter Ideologien ist freiheitliche kulturelle Berichterstattung und Unterhaltung enorm wichtig!
Michaela Bolland Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplanten Reformen der Rundfunkkommission, insbesondere die Auflösung, bzw. die teilweise Integration von 3 Sat in das ARTE Programm halte ich für falsch. Angesichts der Informationsflut, vor allem durch das Internet, oft geprägt von Kurzmitteilungen, Polarisierungen und immer mehr sog. FAKE NEWS brauchen wir mehr seriöse, gut recherchierte und umfassendere Berichterstattungen. Ich sehe regelmäßig Sendungen bei 3 Sat und ARTE, sei es zu Themen aus der Wissenschaft, zu Umweltfragen und politischen Entwicklungen und der Kultur. Ich schätze die vielen Dokumentationen aus ganz Europa, durch die ich Einblicke in andere Lebenswelten erhalte. Ich freue mich über Filme/Serien aus anderen Ländern, die ich ohne diese Sender nicht zu sehen bekäme. Durch die Kulturbeiträge habe ich immer wieder KünstlerInnen kennen und schätzen gelernt.

Angesichts der vielen Krisen (Kriege, Umweltzerstörung...) in der Welt, was macht mir Mut und stimmt mich zuversichtlich? Wenn ich Berichte über Menschen sehe, die sich trotz oder gerade wegen der Krisen für Frieden, Menschenrechte, Umweltschutz etc. einsetzen. Mehr davon, bitte!

In diesem Sinne sollten Sie Ihre Reformvorschläge noch einmal kritisch überdenken.

Mit freundlichen Grüßen M. Bolland
Michaela Bürgin-Diekmann Sehr geehrte Damen und Herren



Ich halte es für fatal in Zeiten von Fake News und TikTok ausgerechnet am Bildungsfernsehen zu sparen!

Wollen Sie, dass die Gesellschaft noch mehr verblödet? Für die Bewahrung der Demokratie ist dies sicher nicht hilfreich.

Wenn sie sparen müssen, stellen sie sich bitte die Frage, ob jedes Bundesland einen eigenen Sender braucht (SWR,BR,HR,NDR etc..)

Auf diesen Sendern kommt oftmals dasselbe Programm, diese könnten ohne grössere Qualitätsverluste zusammen gelegt werden.



Mit freundlichen Grüssen

Michaela Bürgin-Diekmann
Michaela Claaßen 3Sat muss auf jeden Fall bleiben.

Ihre Vorschläge sind ein Anschlag auf die Presse und Rundfunk Freiheit.

Kultur muß erhalten bleiben,oder sind sie nicht in der Lage Kultur zu erkennen?

Ich bin in höchstem Maße erschrocken was sie aus den öffentlichen machen wollen.

Sie haben die Pflicht uns mit wahren Nachrichten zu versorgen.

Fake News gibst es genug.

Mit freundlichen Grüßen
Michaela Grabinger Die Sender Arte und 3sat bieten unterschiedliche kulturelle Inhalte und betreffen die redaktionelle Kooperation mehrerer Staaten. Eine Zusammenlegung der beiden Sender würde den Wegfall genau der wichtigen Inhalte und der europäischen TV-Zusammenarbeit bedeuten, deretwegen ich die Höhe der Rundfunkbeiträge bisher immer als gerechtfertigt empfunden habe.



Der Entwurf des neuen Rundfunkstaatsvertrags ist von einer Streichmanie geprägt – schon das reine Vorhaben, sechzehn (!) Hörfunkprogramme verschwinden zu lasssen, ist ein Skandal. Von der zukunftigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist überhaupt nicht die Rede – stattdessen legt man die Axt an die Sendeplätze an. Ich habe den Eindruck, dass es die Politik geradezu darauf anlegt, im öffentlich-rechtlichen Rundkfunk so viel künstlerischen/kulturellen Inhalt wie nur möglich zu eliminieren.



Ich sehe die Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch den Entwurf massiv gefährdet und fordere alle in diesem Zusammenhang verantwortlichen Personen auf, den von ihnen selbst vorgeschlagenen Kahlschlag nicht zu realisieren. Geld ließe sich mittels ganz anderer Zusammenlegungen und Synergien sparen – ich erwarte von den Ländern, dass sie sich zusammenreißen und zu Lösungen finden, die auf der Verwaltungsebene statt im brutalen Zusammenstreichen kultureller Inhalte zu suchen sind.
Michaela Hansert Der Plan der Zusammenlegung von Arte und 3sat als zwei internationale, europäische Sender ist ein Skandal und fördert nicht den europäischen Gedanken, sondern torpediert ihn, insbesondere im Kontext der heutigen Zeit mit starken rechten bis rechtsextremen Einflüssen. Beschäftigen Sie sich *einmal* mit der Historie und kürzen Sie dann gefälligst bei seichter Dödel-Unterhaltung als bei europäischem Herzblut, das wirklich zum Austausch, und Nachdenken anregt und das Zusammenwachsen von Nationen ohne Vorurteile fördert, einem ureigenen Auftrag des ÖRR. Ich erwarte, dass diese Pläne ad acta gelegt werden.
Michaela Keitel Ich empfinde die Zusammenlegung verschiedener Sender als einen katastrophalen Schritt in die falsche Richtung. Statt mehr Meinungsbildung zu ermöglichen, wird auf das „Notwendige“ heruntergekürzt. Statt offensiv Vielfalt und gesellschaftliche Entwicklung zu unterstützen, wird resigniert das Feld privatwirtschaftlichen und somit interessensfinazierten Unternehmen überlassen, die verständlicherweise Meinungsbildung im Sinne ihrer GeldgeberInnen betreiben.

Öffentlich rechtliche Sender haben dagegen nach meinem Verständnis den ganz klaren Auftrag, möglichst vielfältige Angebote aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Religion, Sport und Gemeinwesen anzubieten und zu fördern. Das geschieht nur dann, wenn die Sender unabhängig von finanziellen Interessen ihr Programm gestalten und an den Entwicklungen und Bedürfnissen der BürgerInnen orientiert jedem frei zugänglich zur Verfügung stellen.

Um das zu erreichen braucht es

1. nicht weniger, sondern mehr Sender (werbefrei) die die gesellschaftliche Vielfalt aufgreifen und präsentieren um zu einer positiven Entwicklung des gesellschaftlichen Miteinanders beizutragen.

2. trotz des Trends zu mehr Digitalisierung ein lineares und deshalb stabiles Angebot sicherzustellen.

3. den (Weiter-) Ausbau einer staatlich unabhängigen Kontrollinstanz (Kommission) mit Vertretern aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit des Angebotes überwachen und garantieren.

4.Die Finanzierung der öffentlich rechtlichen Sender ausschließlich über Steuereinnahmen sicherzustellen, da das Recht auf freie Meinungsbildung jeder in Deutschland lebenden Person kostenfrei und jederzeit zugänglich zur Verfügung stehen sollte, genauso wie auch das Recht auf freie Nutzung des ÖPNV sowie allgemeine kostenlose Gesundheitsversorgung und bezahlbarer Wohnraum.

All diese Themen gehören in einer funktionierenden sozialgerechten Demokratie zu den Mindeststandards und Grundrechten der BürgerInnen, ohne die es eine wirkliche situationsunabhängige freie Meinungsbildung nicht geben kann.
Michaela Konrad Ich möchte mich dieser Meinung von ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab anschließen:

"Die beabsichtigte Regelung gefährdet die publizistische Qualität und widerspricht dem Informationsbedürfnis der Menschen. Gerade die Erreichbarkeit der jungen Zielgruppe würde deutlich erschwert".

Die aktuelle Präsenz des ÖRR im Internet ist unverzichtbar. Alles andere der Todesstoß!
Michaela Lauterbach Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich vernommen, dass es meinen beiden Lieblingssendern 3sat und arte an den Kragen gehen soll.

Sender, die uns wie 3sat mit ihren Naturdokus die so schützenswerte Natur nahe bringen, die mit ihren Wissenschaftssendungen wie nano oder Diskussionsrunden wie Scobel wissenschaftlich basierte Grundlagen für Diskussionen liefern. Oder die, wie in Kulturzeit, Kunstschaffende zu aktuellen Themen zu Wort kommen lassen. Und das alles gefiltert durch guten Journalismus. Wie wichtig ist das doch gerade in Zeiten, in denen überall immer mehr ungeprüfte oder gefälschte Nachrichten und Fotos auftauchen. Dasselbe gilt für arte, der Sender, der den Blick mit Nachrichten, Dokus und Filmen insbesondere auf Frankreich und Europa richtet. Beide Sender sind hervorragende Quellen, aus denen auch ich als Journalistin Informationen beziehe.

Um weiter dafür Geld zur Verfügung zu haben, könnte gefahrlos der eine oder andere der gefühlt 431 Krimis, Koch- oder Unterhaltungssendung im Ersten oder ZDF gestrichen werden.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Michaela Lauterbach
Michaela von der Weth Es ist Heutzutage völlig absurd Online Nachrichten erst nach Bekanntgabe im Radio oder Fernsehen erscheinen zu lassen. Die meisten Menschen, die ich (57) kenne informieren sich im Internet und ich denke, wir haben ein Recht darauf genau so schnell informiert zu sein, wie andere Nutzer. Der Vorteil des Internets ist ja auch, dass es umfangreicher und schneller informieren kann.
Michalsky Mir will sich der Sinn, dass Textbeiträge im Onlineangebot zukünftig erst zulässig sein sollen, wenn im Hörfunk oder Fernsehen über das Thema berichtet wurde, nicht erschließen. Die Textbeiträge ermöglichen eine unmittelbare und viel weitreichende (von den Themen her) Informationsmöglichkeit für die Besucher des Onlineangebotes als Fernsehen und Hörfunk. Durch die beschränkte Sendezeit der Nachrichtensendungen könnte über viele Sachverhalte gar nicht mehr im Onlineangebot berichtet werden, weil es diese Themen gar nicht in die Nachrichtensendungen schaffen. Ich nutze das Onlineangebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks täglich, um mich über Politik, Wirtschaft, Sport und weiteres zu informieren. Das breite Spektrum der Berichterstattung ermöglicht mir, mich auch über ein breites Spektrum zu informieren. Ich zahle den Rundfunkbeitrag. Dazu gehört nach meinem Verständnis dann auch die Information durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf allen Kanälen (also auch Internet) zum frühestmöglichen Zeitpunkt und nicht erst Stunden später oder gar nicht (bezogen auf Textbeiträge im Onlineangebot). Hier kann man auch mal schnell im Bus einen Beitrag lesen. Durch die Onlineberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks habe ich die Möglichkeit auf vertrauenswürdige und gut recherchierte Nachrichten, die den Influencernews auf Tiktok (nur als Beispiel genannt) und den "Nachrichten" auf X, vormals Twitter, haushoch überlegen sind. Sie sind, wie bereits geschrieben, vertrauenswürdig und ordentlich recherchiert. Mit dem Verbot der Online-First-Berichterstattung kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Informationsauftrag nicht mehr nachkommen und den Fakenews wird ohne Not das Feld überlassen.
Michel Adams Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde es gut, dass Sie die Kosten des ÖRR im Blick behalten und mehr Effizienz Einzug halten soll.



Allerdings ist für mich unverständlich, wieso deshalb ARTE und 3sat zusammen gelegt werden sollen.

Während auf den Hauptprogrammen leider fast nur das Aufgabengebiet Unterhaltung und begrenzt Information adressiert wird, so findet man auf den beiden Kanälen Kultur, Wissenschaft und Information.



Sollte es wirklich stimmen, dass wir Herr Scobel in der FAZ schreibt, der Jahresetat von 3sat dem Etat eines Champions League Endspiels entspricht, finde ich den Vorschlag, die beiden Sender zu fusionieren ungeheuerlich.

Als leidenschaftlicher Sport- und Fußballfan kann ich nicht nachvollziehen, wieso einzelne Sport Highlights unabhängig des Preises im ÖRR gezeigt werden müssen. In der Regel gibt es genug private Anbieter, die diese Spiele zeigen. Sei es privates Fernsehen unabhängig ob frei empfangbar oder als Pay TV oder seien es Gaststätten, die die Partien zeigen.

Das Verhältnis von Ausgaben für Unterhaltung zu Ausgaben für Kultur, Wissenschaft und Information entspricht meines Erachtens nach einfach nicht dem Auftrag an den ÖRR. Bildung der breiten Bevölkerung findet in den Hauptprogrammen statt. Wenn ich mir dort die Sendungen zur Prime Time anschaue, fällt allerdings auf, dass dort fast nur Unterhaltung gezeigt wird.



Bitte lassen Sie die beiden Sender leben. Sparen Sie an anderer Stelle.



Freundliche Grüße

Michel Adams
Michel Bohler Betrifft Reformstaatsvertrag § 28a 3sat



Die Auflösung des seit 40 Jahren bestehenden 3sat Kanals, frei einer Verpflichtung dessen Inhalte künftig in arte zu integrieren, wiederspricht dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen, eine freie, individuelle und öffentliche Meinungsbildung zu fördern und so die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.

Zudem fördern gerade gut ausgereifte Formate wie Nano, Wissen Hoch 2 oder Scobel, dass breite Interesse an naturwissenschaftlichen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Themen. Gerade diese sind jedoch für ein zukunfts und lösungsorientiertes Denken und Handeln unerlässlich.

Gesamtgesellschaftlich werden die unausweichlich anstehenden Veränderungen viel Kompetenz in derlei Fragen einfordern.

Ich plädiere daher eindeutig für MEHR 3sat statt Abbau ausgerechnet an dieser Stelle.



Erwähnungswert an dem vorliegenden Entwurf scheint mir zudem der Vorsatz ausgerechnet den reinen Unterhaltungssektor am wenigsten zu beschneiden.

Eigentlich sollte klar sein, dass Rennen um die Gunst der Aufmerksamkeit des jüngeren Publikums ist längst verloren. Die Streamingdienste haben ihre Position diesbezüglich uneinholbar zementiert. Außerdem, Unterhaltung und Bildungsauftrag passt nicht recht zusammen.



Was den geplanten Abbau der Nachrichtensender angeht, senden ARD und ZDF ja weiterhin tagesaktuelle Nachrichten, aber ein derartiges Zeichen zu setzen, in Zeiten der Fake News ist natürlich bedenklich.



Ich bedaure zudem, dass der Zugang zu dieser Plattform, als Instrument eines Stimmungsbildes, derart schlecht kommuniziert wurde, dass auch ich nur per Zufall hier gelandet bin.



Die geplante Reform bietet nur ökonomischen Zugewinn und dies zu Lasten der wirklich wichtiger Inhalte. Dennoch hoffe ich auf Weitsicht und Verantwortung im Handeln.



Mit freundlichen Grüßen

Michel Bohler
Michèle Damerius Ich halte es für fatal, den Sender 3sat in dem Sender arte aufgehen zu lassen. Auch wenn sich beide unter Kultur einordnen lassen, bieten sie doch unterschiedliche Schwerpunkte. Die vielen Beiträge aus der Wissenschaft unterschiedlichster Bereiche, die aktuelle Themen beleuchten, dürfen nicht verschwinden.

Darüber hinaus ist es bereichernd, auch die Perspektiven/Beitrage von Österreich und der Schweiz kennen zu lernen.

Warum wird zum Sparen nicht die scheinbar auszufernde Zahl an Spiel-Shows reduziert? Wieso immense Summen für die Übertragung irgendwelcher Fußballentscheidungen - außerhalb der Bundesliga - zur besten Sendezeit?

Viele Grüße

M. Damerius
Mielke, Bernd Sehr geehrte Damen und Herren,

bei allem Verständnis dafür, daß u.a. auf technische und wirtschaftliche Entwicklungen reagiert werden soll, wäre die angedachte Veränderung der Programme "Arte" und "3sat" wohl kein Mittel zu Steigerung der Qualität. Vielmehr befürchte ich eine Reduktion der Vielfalt an Information, Bildung und Unterhaltung.

Gerade bei diesen beiden Programmen schätzen wir (ich darf meine Ehefrau hier mit einbeziehen) die Chance, immer wieder auf neues zu stoßen und von Inhalten positiv überrascht zu werden. Damit meine ich, daß wir hier immer mal wieder über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus mitgenommen werden. Anders gesagt, es gibt uns etwas, es bringt uns weiter - es regt zum Nachdenken und zu Gesprächen an.

Und, bitte KI nicht (nur) zur Quoten-Jagd einsetzen, also nicht wie in diversen "Sozialen Medien" eine künstlich herbei geführte Reduktion auf das, was vermeintlich viele wollen. Wie gesagt, wir freuen uns über Vielfalt und Bereicherung, auch herausfordernde.



Mit freundlichem Gruß

Bernd Mielke
Mike 3SAT und auch ARTE fördern nicht nur das verständnisvolle Mitteinander in Europa. Sie sind bereits fixes europäisches Gut und fest verankert in den Köpfen der Europäer.



3SAT und auch ARTE können nicht ohne Verluste verschmelzt werden. Sie müssen eigenständig bleiben, sie sind gewachsene europäische Indentität.
Mike Müller „Wenn ich das Wort Kultur höre, entsichere ich meinen Revolver!“

So spricht Hermann Göring zu Gustaf Gründgens in István Szabós Meisterwerk „Mephisto“.



Vielen tausend Dank an all die großartigen Menschen, die mit 3Sat und besonders der „kulturzeit“, jahrzehntelang unser sinnliches und geistiges Leben bereichert haben. Nun brechen neue Zeiten an. Die Strategie der neuen Rechten scheint aufzugehen. „..denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht!“



Wir sehen uns bei RTL2 & Co.



Ich übertreibe ein wenig, trotzdem Adieu…
Mikel Berlin Keine Zusammenlegung von 3sat und arte! Das wäre eine große Dummheit! Diese Sender mit seinen vielfältigen und unterschiedlichsten Formaten sind die Krönung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens!



Die 3. Programme können zusammengelegt werden und werden nur für die regionalen Nachrichten- und Kultursendungen vereinzelt.



Die Vielfältigkeit der politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Sendungen bei ARD und ZDF müssen erhalten bleiben!



Und auch die Sender und Formate, um die Jugend wieder zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu holen sind hier wichtig.



Wir haben einen gefährlichen faschistischen Feind im Land und seine demagogischen gefährlichen Zuarbeiter. Un d wir haben jede Menge "Fakenews" und "Unwahrhaftigkeit". Und die politischen Parteien sind nicht bereit und willig, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Sondern geben nur ihren egomanischen und auch dümmlichen Politikern eine Bühne für ihre Selbstdarstellung und die machen permanent Wahlkampf. Und diese Politker treffen auf eine große dümmliche Gruppe von Einwohnern. Hier ist ein anspruchsvoller, wahrhaftiger, gewissenhafter und vielfäliger Journalismus mit seinen unterschiedlichen Formaten als Gegenpol absolut wichtig.



Bereitet durch unüberlegte Kürzungen und Zusammenlegungen dem Faschismus nicht das Bett.



Es geht hier um viel mehr, als um finanzielle Einsparungen. Es geht um unser aller Demokratie und Frieden. Es geht um unser Gemeinwesen und Gemeinwohl.



"Beilt Euch richtig zu handeln, bevor es zu spät ist, zu bereuen!" (Fridtjof Nansen)
Milka Bach Guten Abend.

Ihre Pläne, das Kulturprogramm im ÖRR zu reduzieren und in einem Sender zusammen zu führen ist eine wirklich schlechte Idee.

Kultur ist ein wichtiges Bildungsgut und diese zu vermitteln, so dachte ich, sei auch eine Aufgabe des ÖRR.

Die einseitigen, Empörung schürenden "Polittalks" und teure Fußballübertragungen dagegen sollten Sie stattdessen reduzieren und einstellen.

Übrigens ist das Thema Migration für den Großteil der Menschen NICHT das wichtigste Thema. Das wichtigste Thema zur Zeit für die Bundesrepublik ist das Erstarken des Rechtsextremismus, das Unterwandern staatlicher Institutionen und die Zersetzung der Demokratie. Außerdem die Herausforderungen, die durch den Klimawandel global und regional entstehen, bspw. massive Zerstörung und Kosten durch Fluten und Überschwemmungen oder durch Dürre und Wassermangel. Erst lange danach folgt das Thema Migration. Migration wird durch den Klimawandel übrigens zunehmen, wenn die Ursachen nicht betrachtet werden und keinerlei Anpassungen und Vorbereitungen erfolgen. Mehr Bildung über diese Zusammenhänge im ÖRR wäre sehr wünschenswert.

Ich bitte Sie, die geplanten Änderungen im ÖRR zu überdenken und die kulturellen Sendungen in ihrer bestehenden Form zu erhalten.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Mimi Hallo zusammen,

ich bin 12 Jahre alt gucke regelmäßig Nano auf 3sat und andere Wissenschaftssendungen auf 3sat und Arte. Ich würde mir wünschen diese Sendungen und diesen Sender zu erhalten.

VLG Mimi
Miri Bitte Kika und ZDF neo erhalten.



Kika ist ausreichend von 7-21 Uhr, Nachtprogramm mit Bernd das Brot nicht notwendig.
Miriam ich bin gegen die Abschaffung von 3sat
Miriam Märtl Ich finde eine Zusammenlegung, wie sie u.a. für Arte und 3Sat geplant ist, nicht tragbar. Die deutsche Medienlandschaft sollte vor allem in Zeiten von wachsender Spaltung und einem vorranschreitenden Rechtsruck, vielseitig und perspektivenrech bleiben. Das Programm vieler Verschiedener Sender zusammenzulegen, würde diese Punkte jedoch deutlich beeinträchtigen, da sich viele Sendungen und Dokumentationen die Wissen und Gesellschaft bereichert hätten, jetzt um noch weniger Sendezeit streiten müssen. Gerade die betroffenen Sender befassen sich mit Bildung, die immer auch mit einer wachsenden Weltoffenheit und Empathie einher geht. Ich glaube nicht, dass wir uns leisten können, gerade in diesen Aspekten zu sparen!
Mirjam Hallo,



Ich möchte hiermit meinen Unmut aussprechen, dass öffentlich rechtliche Sender der Kultur, sowie der Bildung gestrichen werden sollen Insbesondere erschüttert mich die Streichung des Senders 3sat, der nun mit ARTE zusammengefasst werden soll. Beide Sender haben ihre ganz eigenen Sendungen, die so nicht in den anderen wieder auftauchen. Dies stellt einen großen Verlust in der kulturellen Medienvielfalt dar. Aber auch der Sender Phönix wird fehlen.

Meiner Meinung nach gibt es eine ganze Reihe Sendungen, die besser zur Kürzung geeignet wären. Wahrscheinlich könnte man sogar ARD und ZDF zusammenschließen, ohne dass es groß auffallen würde. Warum dann genau die Sender, die unserer Gesellschaft noch etwas Bildung und Kultur vermitteln?

Nach der Kürzung der Unterrichtsfächer Kunst und Sport in Bayern ist dies ein weiterer Schritt, der nicht zur Verbesserung der politischen Gesinnung im Land beitragen wird.



Mit freundlichen Grüßen,



Mirjam Börkey
Mirko Albrecht Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich die Eckpunkte des Reformentwurfs gelesen.

Seit längerer Zeit ist eine inhaltliche Neuausrichtung des öffentlich- rechtlichen Rundfunks zu erkennen, die auf oberflächliche Unterhaltung und Sportberichterstattung ausgerichtet ist. Im internationalen Vergleich ist Deutschland noch immer in der glücklichen Lage, über Fernseh- und Rundfunkprogramme zu verfügen, die seriöse Informationen bieten und journalistisch aufbereitet komplexe Themen behandeln. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verständlich, an eben diesen Stellen eine Reduzierung vorzunehmen zu wollen. Eine solche wird hier nämlich vorgeschlagen, auch wenn es Effizienzsteigerung genannt wird.

Sparmaßnahmen sind immer bedenkenswert. Ich rate dazu die Mittel für die Sportberichterstattung,insbesondere im Bereich der Fußballübertragungsrechte, zu budgetieren, ein verstärktes Controlling zu etablieren, so dass Vorfälle wie im Zusammenhang mit Frau Schlesinger ausgeschlossen werden und letztendlich über die Reduzierung der Landesrundfunkanstalten nachzudenken, da sich die Programminhalte der Regionalprogramme ähneln oder doppeln.

Programme wie 3sat oder vergleichbare Angebote aufzugeben, heißt Tafelsilber wegzuwerfen, den öffentlich- rechtlichen Rundfunk inattraktiver zu machen und damit den Auftrag des gebührenfinanzierten Rundfunks zu unterwandert.
Mirko Ettelt Ettelt Sehr geehrtes Reform Team des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks

Der Öffentliche Rundfunk in Deutschland und Europa hat einen sehr Hohen Stellenwert für die Demokratie und die Freie Meinungsbildung und darf von keiner Partei Missbraucht werden oder Abgeschafft werden! ARD, ZDF und Deutschland Radio brachen Reformen da diese teilweise noch Strukturen aus den 50ziger und 60chziger Jahren haben. Wir sind Inzwischen ein Wiedervereinigtes Deutschland und Europa das ganz andere Anforderung im 21. Jahrhundert hat! Hier meine Vorschläge die Demokratisch Umzusetzen sind und den Bestand des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks sichern!



1. Abschaltung aller SD Programme und UKW Programme

2. Kinder & Jugendprogramm KIKA und Funk + Fernsehen für das Jugendrotkreuz in Deutschland und Europa Klein gegen Groß als Bestandteil dieser Programme Zulieferung des Kinder & Jugendprogramms aus allen Europäischen Ländern Technische Qualität in 4k mit HDR 10+ DTSX Ton 7.1

3. Hauptstadtprogramm von ARD-ZDF-Deutscher Welle (Berlin)

4. ZDF DAB+ Bundesmux III mit 16 Radio Programmen Deutschlandfunk, 3 Sat Radio KIKA & Funk Radio + Radio fürs Jugendrotkreuz Deutsche Welle Radio Arte Radio Südtirol Radio-deutsch Alpha Radio-Bildungsfunk Phönix Radio

5. Neu Aufteilung aller TV Programme ARD ZDF Jeder Sender bekommt 16 Programme + ARD und ZDF machen mit Deutscher Welle das Hautstadtfernsehen Berlin

6. Technische Qualität in 4k mit HDR 10+ und DTSX Ton 7.1 über alle Empfangswege

7. Neue Verträge mit ORF SRF das diese über HD+ in Deutschland als TV mit Radio über Satelit Empfangbar sind

8. Medienprojekt Deutsche und Europäische Einheit Modernstes Film und Fernsehen Studio + Technik der Welt in Leipzig + UHD Blu ray Autorium UHD Vergleichbar mit Hollywood und Universal Dreamworks und Disney mit Fördermitteln der Europäischen Union Zusammenarbeit ZDF & MDR
Mirko Friedenhagen Sehr geehrte Damen und Herren,



Phonix, 3sat und Arte bieten tagtäglich interessante und abwechslungsreiche Angebote, die sonst so nicht zu finden sind. Regelmäßig sehe ich mir den etwas anderen Blick aus Österreich auf Deutschland an.



Bitte überlassen Sie privaten, werbefinanzierten Sendern die Übertragung von Fußballspielen und seltsamen Spielshows und konzentrieren Sie sich auf Ihren Bildungsauftrag.



Mit freundlichen Grüßen

Mirko Friedenhagen
Mirko Thieme sehr geehrte damen und herren,



lassen sie den ÖRR doch einfach wie es ist im seimer vielfalt. bissle modernen ja, aber nicht hier und dort sender zusammen fassen, weil es günstiger sein könnte. wenn sie interessen der beitragszahlenden entgegen kommen wollen belassem sie bitte die vielfalt.

vielem dank und freundliche grüsse
Mirko Tomic Sehr geehrte Damen und Herren,

vier Dinge, die aus meiner Sicht zu verändern wären, um eine wirkliche Reform durchzuführen:

1.

Landesparlamente sollten keinen Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben. Sie sind nachvollziehbar damit überfordert.

Stattdessen sollte ein Verfassungsrang für den Bestand des Ö-R Rundfunk eingeräumt werden. Damit das Hickhack endgültig beendet ist.

2.

Das ZDF sollte endlich privatisiert werden, damit die

dadurch freiwerdenden Gebührenbeträge für die ARD- Rundfunkanstalten samt Deutschlandradio, arte, 3sat und allen Spartenkanälen eingesetzt werden können.

3.

Werbung und Sponsoring sollen verboten werden.

4.

Gesellschaftsrelevante Großereignisse aus Sport und Kultur sollen lizenzfrei vorrangig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk übertragen werden.



Mit freundlichen Grüßen

Mirko Tomic
Mittermeier Severin Sehr geehrte Damen und Herren,



Wie soeben in den Medien erfahren streben Sie eine Kürzung der Programme an.

Die Sparsamkeit die sie dadurch anstreben, bzw die gesunkenen Kosten durch Einsparung am Programm wird sich in den GEZ Gebühren widerspiegeln?

Wenn die Kosten nicht durch einstellen von Nischensendern oder Programmen sinken, ist es weiterhin der Auftrag der öffentlich rechtlichen diese zu bedienen.



Mfg

Mittermeier
MMag. Maria Elisabeth Kramer Als AHS-Professorin möchte ich folgende Stellungnahme abgeben:



- Kinder und Jugendliche, aber viel mehr noch Menschen im Arbeitsverhältnis, die abends müde nach Hause kommen brauchen niederschwelligen Zugang zu wissenschaftlichen und kulturellen Inhalten!!!



- Familien brauchen Sendungen, die man sich gemeinsam mit den Kindern anschauen kann und die sinnvoll und spannend sind. Ohne zu zahlen.



- Wir Lehrer hören von den Kindern, wie stolz sie sind, dass sie Lehrinhalte der Schule auch im Fernsehen sahen. Das unterstreicht die Relevanz unserer Arbeit für die Gesellschaft und bestätigt unsere Arbeit ungemein.



Als Österreicherin möchte ich betonen, wie wichtig es ist, dass in Kultur und Wissenschaft die Synergien in den deutschsprachigen Ländern geschätzt und unterstützt werden. Das stärkt unsere Bildungsarbeit immens!!!



EINEN SENDER ABZUSCHAFFEN, DER WIE EIN LEBENDER ORGANISMUS FUNKTIONIERT UND EINMAL BEENDET NIE MEHR WIEDER BELEBT WERDEN KANN, IST SCHLIMMER ALS BÜCHER ZU VERBRENNEN, DIE KANN MAN NACHDRUCKEN!



DAS BITTE ICH ZU BEACHTEN, WENN SIE IHRE ENTSCHEIDUNG YTREFFEN.



ICH HOFFE AUCH IM NAMEN MEINER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER, DASS WIR WEITER DIE FREUDE HABEN DÜRFEN 3SAT ZU SEHEN!



GRÜßE AUS ÖSTERREICH BG/ST. VEIT AN DER GLAN,



MARIA ELISABETH KRAMER
MMag. Maria Elisabeth Kramer Als AHS-Professorin möchte ich folgende Stellungnahme abgeben:



- Kinder und Jugendliche, aber viel mehr noch Menschen im Arbeitsverhältnis, die abends müde nach Hause kommen brauchen niederschwelligen Zugang zu wissenschaftlichen und kulturellen Inhalten!



- Familien brauchen Sendungen, die man sich gemeinsam mit den Kindern anschauen kann und die sinnvoll und spannend sind, ohne zu zahlen.



- Wir Lehrer hören von den Kindern, wie stolz sie sind, dass sie Lehrinhalte der Schule auch im Fernsehen sahen. Das unterstreicht die Relevanz unserer Arbeit für die Gesellschaft und bestätigt unsere Arbeit ungemein.



- Als Österreicherin möchte ich betonen, wie wichtig es ist, dass in Kultur und Wissenschaft die Synergien in den deutschsprachigen Ländern geschätzt und unterstützt werden. Das stärkt unsere Bildungsarbeit immens!



EINEN SENDER ABZUSCHAFFEN, DER WIE EIN LEBENDER ORGANISMUS FUNKTIONIERT UND EINMAL BEENDET NIE MEHR WIEDER BELEBT WERDEN KANN, IST SCHLIMMER ALS BÜCHER ZU VERBRENNEN, DIE KANN MAN NACHDRUCKEN!



DAS BITTE ICH ZU BEACHTEN, WENN SIE IHRE ENTSCHEIDUNG TREFFEN.



ICH HOFFE AUCH IM NAMEN MEINER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER, DASS WIR WEITER DIE FREUDE HABEN DÜRFEN 3SAT ZU SEHEN!



GRÜßE AUS ÖSTERREICH,



MARIA ELISABETH KRAMER
mogli-e 3-sat in arte zu integrieren ist m.E. unmöglich. Beide Programme ergänzen sich und bringen hochwertige Information und Unterhaltung. Auf eines der beiden Programme zu verzichten wäre ein Fehler und ein großer Verlust
Mona Schreiber Liebe Bundeskommission,



seit Jahren schon schaue ich kaum mehr fern, aber wenn doch, so ist es meist 3sat, manchmal arte. Dabei ist die größte Gemeinsamkeit beider Sender, neben ihrem Ursprung aus der Zusammenarbeit mehrerer Länder, sicherlich das intellektuelle Niveau.

3sat konzentriert sich auf Kultur und Wissen für den deutschsprachigen Raum, während arte, aus einer deutsch-französischen-Kooperation hervorgehend eine internationalere, europäischere Perspektive vertritt.

Die Steigerung der Qualität der Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ein ehrenwertes Ziel, doch dies ausgerechnet durch die Streichung eines der Sender erreichen zu wollen, die aus dem intellektuell minderwertigen Brei hervorstechen, erscheint mir doch mehr als fragwürdig.



Zur Erhöhung der Qualität sollte lieber die Quantität des sonstigen Blödsinns eingedämmt und die hervorragende Arbeit beider Sender, 3sat und arte, weiter und umfassender gefördert werden.



Herzlichst,

Mona Schreiber
Monika Büttner Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Unbehagen habe ich die Meldung über die vorgesehenen Kürzungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zur Kenntnis genommen. Ich finde es ein Armutszeugnis für Deutschland, in diesem Sektor Sparmaßnahmen durchzuführen. Es ist gleichsam als ein Angriff auf die Demokratie zu werten, die nicht zuletzt durch ein breites Angebot an Informationen und Wissensvermittlung für die Bürgerinnen und Bürger lebt. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Populismus auf dem Vormarsch ist, sollten zuverlässige Informationsquellen nicht zur Rarität werden. Deshalb bin ich mit den Kürzungsplänen NICHT einverstanden.



Mit freundlichen Grüßen



M. Büttner
Monika Chromik Nach dem ich regelmäßiger Zuschauer bei 3Sat bin, habe ich überhaupt kein Verständnis das dieser Sender verschwinden soll.

Insbesondere gibt es bei diesem Sender viele Wissenschaftliche Sendungen die auch für den Laien verständlich sind.

Ferner ist jeder öffentlich rechtliche Sender in diesen Zeiten notwendig, da sich leider über viele andere Medien nur allzu häufig "Fake News" verbreiten. Daher sind auch die Mediatheken wichtig die wiederum häufig jüngere Leute ansprechen können.



Es gilt für alle Sender des öffentlichen Rundfunks - diese waren noch nie so wichtig wie heute.

Sie werden dringend gebraucht und sollten eigentlich gestärkt werden.



Es ist schade immer wieder zu sehen, dass die Politik leider nicht fähig ist, das richtige und wichtige zu tun, insbesondere auf den Rechtsruck der leider in Europa von statten geht wenigstens mit dem Rundfunkprogramm zu reagieren und aufzuklären.
Monika Drechsel Ein wichtiger Kultursender für Österreich, Schweiz und Deutschland. Bitte nicht mit ARTE zusammenlegen.
Monika Evers Meine Frage ist: "Warum ausgerechnet die Kanäle, die Kultur, interessante Dokumentationen wegfallen sollen z.B. 3sat, finde ich fragwürdig. Die Kulturzeit, wie auch die Wissenschaftssendung nano, nur um Beispiele zu nennen, bringen sehr interessante und kritische Beiträge, die andere Sender nicht zeigen. Stattdessen reihen sich im ZDF, wie auch in der ARD eine WDH nach der Anderen an. Niveauvolles Fernsehen sieht anders aus. Nun setzt man den Rotstift gerade bei den Sendern an, die noch interessantes Fernsehen zeigen.

Wie wäre es mit einer online Befragung, ganz im Sinne von Partizipation der Zuschauer, wieviel % der Zuschauer gegen einen Wegfall von phönix, 3 sat und zdf info sind. Das wäre gelebte Partizipation.

Ein weiterer Einspareffekt wäre sicherlich bei den außertariflichen Gehältern möglich siehe Skandal RBB, da diese ausschließlich über den Rundfunkbeitrag bezahlt werden. Mir fehlt auch die Klausel in Entwurf, dass bei Entlassung aufgrund eines Fehlverhalten keinerlei nachträgliche Leistungen bzw. Abfindungen gezahlt werden.

Es bleibt auch die Frage, ob ein Medienrat unabhägig ist oder nur kostet?

Mir fehlen im Entwurf auch konkrete Vorgaben, wie Zuschauer partizipativ eingebunden werden.

Freunliche Grüße, Monika Evers
Monika Evers 3sat ist ein Wissenskanal. Dort werden von der Wissenschaftsredaktion wissenschaftliche Themen so aufbereitet, dass jeder sie verstehen kann, z.B. bei Nano. Die Dokus oder Wissenschaftsinfomationen sind qualitativ hochwertig recherchiert. Im Zeitalter von Fakenews brauchen wir solche Sender, die wissenschaftlich sauber recherchieren und die dadurch eine Glaubwürdigkeit dem Kunden vermitteln.

3 Sat vertritt eine Vielfalt von Themenbereichen, wie Kultur, Wissenschaft, gesellschaftliche Dokumentationen, um einige zu nehmen. Es findet lebendige gesellschaftliche Demogratiebildung statt, da die Themen höchst aktuell sind. Kritische Beiträge z.B. aus der Kulturzeit werden von verschiedenen Aspekten aus beleuchtet, sodass der Zuschauer zum Nachdenken und Diskutieren angeregt wird. Ich finde es auch spannend, dass die Beiträge aus drei Ländern kommen. Arte ist sicherlich auch ein guter Kultursender, jedoch sind die Schwerpunkte anders. Ich finde eine Zusammenlegung der beiden Sender wird jedem Sender nicht gerecht. Es wird sicherlich auf Kosten der Vielfalt gehen. Arte und 3 Sat haben keine überschneidende Sendungen. (habe keine gefunden). Ich bin auch für Kostenersparnis, aber bitte nicht auf Kosten der Informations- und Wissenschaftssender, Unterhaltungssender haben wir reichlich, warum werden keine von denen zusammengelegt. KI kann eine qualitativ hochwertige journalistische Arbeit nicht ersetzen. Freundliche Grüße, Monika Evers
Monika Fetz Ich halte es für nicht nachvollziehbar gerade jetzt den ÖRR in seinen Möglichkeiten zu beschränken. Eine breite, ausgewogene und schnelle Berichterstattung sind ein wichtiger Baustein für Meinungsbildung und Demokratie .

Deshalb keine Umsetzung ihrer jetzigen bekannten Vorhaben. Wollen Sie eine aktuelle Berichterstattung (und das geht nur über Soziale Medien) wirklich allein privaten Anbietern überlassen. Dann gute Nacht.
Monika Gerstmayr Bitte lassen Sie die Sender 3sat, Phönix, ZDFone und - Neo bestehen. Sonst muss man ja verblöden, wenn diese nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Auswahl der dann verbleibenden Sender ist doch sehr dürftig, oft niveaulos und oft einfach zum Verzweifeln!
Monika Glemnitz-Markus Kulturberichterstattung leistet einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Gesellschaft. Beiträge auf den Kanälen 3sat, ARD alpha, ZDF Info und anderen dürfen nicht reduziert oder gestrichen werden. Sie erfüllen mit ihrem Programm aus Kultur, Gesellschaft und Politik genau jenen Bildungsauftrag, für den auch die Rundfunkgebühren erhoben werden.
Monika Gräwe 3sat ein Sender der interessante Themen sendet, nicht den Müll den alle anderen Sender bringen.
Monika Hartwig Bitte lassen Sie Phönix als Proramm der Politischen Bildung für Erwachsene als Einzelprogramm bestehen! Es ist das einzige Angebot, das bisher ausreichend Zeit, Raum und gute ModeratorOnnen hat für die wichtigen politischen Debatten, man diskutiert unaufgeregt, fair und genauer als in anderen Formaten, Labsal für Demokraten!!!
Monika Hartwig Bitte lassen Sie Phönix als Proramm der Politischen Bildung für Erwachsene als Einzelprogramm bestehen! Es ist das einzige Angebot, das bisher ausreichend Zeit, Raum und gute ModeratorInnen hat für die wichtigen politischen Debatten, man diskutiert unaufgeregt, fair und genauer als in anderen Formaten, Labsal für Demokraten!!!
Monika Heidenreich Eine Zusammenlegung von arte und 3sat wäre negativ für 3sat. Es steht zu befürchten, dass die sehr wertvollen Kulturbeiträge und Kultursendungen von 3sat zu einem Großteil verschwinden würden.

Warum spart ihr nicht bei Sendungen wie der Bergdoktor oder anderem seichten Unterhaltungsmüll?
Monika Heitmann Sehr geehrte Damen/ Herren,

unsere Familie sieht gerne die Programme der Sender ARTE und 3sat,

nicht nur wegen der Kultursendungen und Themenabenden.

Es ist in unseren Augen nicht zu rechtfertigen, auch nur einen dieser

Sender abzuschalten, weil es dort noch vernünftige, interessante und ausführliche Beiträge aus D und aller Welt gibt, während ARD und ZDF,

die ja eigentlich einen umfassenden Bildungs- und Informationsauftrag

haben, fast nur noch massenhaft Tote in Krimis,etc. und Larifari bieten.

Allein für die "Öffentlich-rechtlichen" lohnen sich für uns die Rundfunk- gebühren so nicht wirklich.

Ferner hören wir oft Dlf und SWR 2 ! Aus der Nachbarschaft höre ich, dass

doch viele Leute sich gern auch von lokalen Sendern "berieseln" lassen.

Das Radiohören ist also verbreitet...

Wir bitten sehr darum, ein breites Angebot zu erhalten !!!
Monika Heuser Beide TV Sender werden von mir und meiner Familie regelmäßig gesehen. Die Beiträge sind sehr informativ, interessant und ausgewogen. Auch die Unterhaltungssendungen sind nicht so verblödet wie bei ARD und ZDF. ARTE und 3sat müssen in der Form wie bisher bleiben.

Viele Grüße aus dem Taunus

Monika Heuser
Monika Höchtl Bitte erhalten Sie die öffentlichen Programme in ihrer Vielfalt, insbesondere 3 Sat und Arte.



Heute hatte ich mir einen Sendung auf RTL angesehen und es war grauenvoll, auch die angepriesenen Sendungen, die man sich noch ansehen sollte, wirkte abschreckend auf mich. Um so mehr weiß ich zu schätzen, was ich auf Sendern wie 3sat oder arte geboten bekomme.



Unsere qualitative Presselandschaft aufrechtzuerhalten ist essentiell für unsere Demokratie und entspricht dem Bildungsauftrag. Gerade Kanäle die kritische Berichterstattung befördern und ein qualitativ hochkarätiges Programm liefern dürfen nicht zu Fall kommen durch Kürzungen.



Es muss auf jeden Fall gewährleistet sein, dass jedes diese öffentlichen Medien, eigenständige und unabhängige Entscheidungen fällen kann, so dass hier keine Vereinheitlichung der Perspektiven und auch keine Beeinflussung in der kritischen Darstellung geschehen kann. Die Presse muss frei bleiben, gerade auch in der öffentlichen Senderlandschaft.
Monika Hossfeld Mit Verlaub, die Zusammenlegung von arte und 3sat scheint mir undurchdacht. Es sind zwei durchaus unterchiedliche Kultursender, wenn man sie kombiniert, geht die Hälfte flöten und das ist viel. ich schaue beide Sender gern und bekomme viele Anregungen. Es wäre unverzeihlich, wenn nur noch die "Hälfte" zur Verfügung stände.



Mit freundlichen Grüßen

Monika Hossfeld
Monika Jacobs 3sat darf nicht verschwinden!
Monika Keller Sehr geehrte Damen und Herren,



Es mag richtig und sinnvoll sein, Resourcen zu bündeln und zu verdichten, aber die angedachten Reformen bewirken schlicht eine Verarmung des Angebots.

Der ÖRR hat eine gesellschaftliche Aufgabe, einen Bildungs-und Wissensvermittlungsauftrag von Gebührenzahlern finanziert.

Bei der Einsparung von ZDF one sehe ich durchaus die Motivation. Es gibt inzwischen mehr als notwendig private Kanäle, die mit Filmen uns Serien unterhalten.

Jedoch der Gedanke arte und 3sat zu vereinen, besser gesagt: 3sat soll in arte verschwinden, widerstrebt mir sehr. Beide Kanäle sind von Anbeginn mit unterschiedlichen Prämissen gestartet.

arte als französisch - deutsches Projekt, das den europäischen Gedanken ausbauen und vermitteln soll und weiterhin muss.

3sat als ein Projekt der deutschprachigen Länder, das sehr stark den Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung, Kultur legt. Jahrzehnte hochwertige Sendungen,wie nano, Kulturzeit, verschwinden dann.

Prägnanter Wissenschaftsjournalismus soll seine Stimme behalten. Vermittlung von Bildung und Wissen kommt generell zu kurz.

Warum nicht alpha zu 3sat ?

Ein guter Kindersender passt: KIKA ist super und ausbaufähig.

Die Reform scheint nicht inhaltlich stichhaltig. Die kleineren Redaktionen haben, wie es scheint, keine so große politische Lobby, sie passen wohl nicht in den sog. Mainstream.

Warum gibt es nicht eine größere Kooperation mit der ARD? Bei mima und moma funktioniert es doch auch.

Es hat den Anschein, als ob die Verantwortlichen ohne groß zu überlegen, drei Körbchen gebildet haben und jetzt wird flugs gestrichen.

Einsparpotential sehe ich bei Maybrit Illner, die mit vorgefassten Meinungen ihre Gäste nicht ausreden lässt. Machen Sie die Sendung von Caren Miosga besser zur alleinigen Sendung für ZDF und ARD, spart enorm.

Auch die Politmagazine beider Anstalten könnten gebündelt werden.

Die wirklich inhaltliche Auseinandersetzung fehlt mir. Nehmen Sie sich mehr Zeit und überarbeiten Sie ihre ersten Gedanken.

Das wäre meine Bitte, denn wir brauchen den ÖRR als Ort, an dem wieder guter Jounalismus wachsen sollte und das Meinungsfernsehen verschwindet.



Monika Keller
Monika Kneer Es ist mir unverständlich, wie in der jetzigen Zeit solche Pläne in Erwägung gezogen werden. Wir leben in einer Zeit mit enormen und komplexen Herausforderungen, eine Zeit in der die Demokratie und damit auch unser gesellschaftliches Zusammenleben so unter Druck stehen. Wir brauchen Sender und hochwertige Beiträge des ÖRR, 3Sat UND ARTE mit ihren jeweiligen umfassenden (Bildungs-)Angeboten. Die Angebot der privaten Sender erleben wir als Zumutung und uninteressant. Abzulehnen ist auch die drastische Reduzierung der Angebote für die Jugend. Auch Azubis zahlen Rundfunkgebühren und fühlen sich schon jetzt nicht mehr davon angesprochen. Es braucht bessere Angebote für diese Zielgruppe.

Mich machen diese Pläne sehr nachdenklich, ich bin besorgt und entsetzt und wünsche mir eher eine Stärkung des ÖRR als einen Abbau. Die Gesellschaft und die Demokratie braucht guten Qualitätsjournalismus und einen stabilen ÖRR. Bitte überdenken Sie Ihre Pläne!
Monika kraus Ich bin für den Erhalt von 3 Sat. Das Programm ist sehr gut, die Sendungen sehr interessant und informativ.
Monika Kretschmer 3Sat und ARTE müssen 2 selbständige Sender bleiben, eine Zusammenlegung lehnen wir grundsätzlich ab. Wozu zahlen wir Gebühren ? Gerade diese Sender wie auch DLF und DLF Kultur Radiosender sind ein originärer Auftrag des Staates den Menschen vorzuhalten . Kultur ist ein Lebensbedürfnis , Bildung Pflicht des Staates .

Ich bin außer mir, diese 2 Sender mit den einzigartigen Inhalten und vielseitigen kulturellen , wissenschaftlichen etc. Programmen und Informationen abzuschaffen.

Vielleicht sollte man an die Gehälter und Privilegien der Leistungskräfte herangehen (vgl. Skandal RBB Intendanz)



Arte und 3sat müssen bleiben !!!!!! Keine Zusammenlegung







Ihre Monika Kretschmer

Eine eifrige und fast ausschließliche Fernsehsererin der Kultur- tv Sender und Hörerin der kulturradiosender
Monika Kukyte Meine Vorschläge für die ÖRR-Reform



Alle Parteien, die zu einer Wahl zugelassen werden, müssen eine Gelegenheit bekommen ihre Positionen zu repräsentieren. Das volle Spektrum wiedergeben, damit es eine echte und lebensnahe Abbildung der politischen Debatte gibt.



Mehr extrem gut aufbereitete Bildungsthemen, weniger Talk-Shows - außer es kann garantiert werden, dass die in den Talk Shows geäußerten Aussagen keine Irreführungen, Lügen und Propaganda der Demokratie feindlichen Mächte enthalten. Redaktionen müssen verpflichtet sein auf sachliche Kritik im öffentlichen Raum zu reagieren und ihre redaktionellen Entscheidungen zu erklären.



Ein Bezahlmodell: zum Grundprogramm (max. 15€/Monat) kann man nach den eigenen Interessen Themen, Programme oder Sendungen hinzubuchen.
Monika Laubach-Buddrus Vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk und -Fernsehen erwarte ich einerseits Information, andererseits auch Unterhaltung.



Nachrichtensendungen sollen Daten und Fakten objektiv und verständlich benennen, Meinungen (z.B. parteipolitische) als solche kenntlich gemacht werden.

Z.B. genügt es nicht, die Hörer mit einer Zahlenangabe über "die" Inflation, "das" Wirtschaftswachstum zu informieren, als handele es sich um Naturgesetze, oder diese eine sog. Fachfrau / Fachmann verkünden zu lassen.

Damit Information einen Sinn macht, muss sie Wissen und Lernen, fundierte Meinungsbildung ermöglichen, z.B. die demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaftsordnung und unserer sozialen Marktwirtschaft zu verstehen und zu akzeptieren bzw. bestimmte Ereignisse / Maßnahmen begründet in Frage zu stellen.

Zumindest muss ein Satz über die Definition des jeweiligen Begriffes / den Hintergrund / die Relativierbarkeit angefügt werden bzw. auf andere Sendung mit solchen Informationen verwiesen werden. Solche Hintergründe sachlich zu beleuchten könnte ggf. regelmäßig im Nachgang zu Nachrichtensendungen in eigener Sendung erfolgen. Ein Hinweis auf "Podcast" oder "App" klingt nett, ist aber wohl, wenn überhaupt genutzt, eher etwas für die jungen digitalen Generationen, ich als Seniorin (mit IT-Hintergrund) habe jedenfalls keine Lust dazu!

Das Infragestellen beliebter ständig benutzter und selten verstandener Begriffe und verbreiteter Meinungen sollte nicht solchen Sendungen mit Faktencheck wie "Die Anstalt" überlassen bleiben.



In "Talk"-Sendungen sollte auf die Einhaltung bestimmter Regeln geachtet werden, die ich für demokratie- und menschenrechtsrelevant halte: z.B. die Gesprächspartner ausreden zu lassen und nicht zu unterbrechen; solches Verhalten beobachte ich leider immer wieder und dies gibt m.E. ein verflixt schlechtes Vorbild für unser gesellschaftliches Zusammenleben ab. Die moderierende Person könnte solche Regeln als verpflichtend vorab benennen und auf die Einhaltung achten. Damit solch abstrakte Begriffe wie "Demokratie" nicht nur als Worthülsen und in Sonntagsreden auftauchen sondern alltäglich gelebt werden!



Ich genieße die Vielfalt in Sendungen der Fernsehsender "arte" und "3sat" durch Beiträge der verschiedenen beteiligten europäischen Länder (Frankreich bzw. Österreich und Schweiz) im Bereich Nachrichten, Politik wie auch Kultur.

Dies weitet den Blick über das eigene Deutschland hinaus.

Beispielhaft waren z.B. die fundierten sachlichen Hintergrundsendungen über die Situation im Nahen Osten (ganz im Gegensatz zu einer läppischen meinungsdominierten Sendung zu diesem Thema im ZDF).



Daher möchte ich keinesfalls auf einen dieser beiden Sender verzichten, vielmehr sollte es m.E. Kooperationen mit noch mehr europäischen Ländern / Sendern geben, zur Bestärkung des europäischen Gedankens durch Kennenlernen der anderen Kulturen!



Hierzu könnten auch Krimis beitragen, jedoch nicht in der meist praktizierten Form (alles deutsch außer dem Schauplatz, da fühle ich mich veräppelt!), sondern durch Übernahme anderer europäischer Sendungen synchronisiert oder mit deutschen Untertiteln.



Keinesfalls verzichten möchte ich auch auf wesentliche informative Sendungen aus verschiedenen Lebensbereichen von "ard-alpha" und "Phönix".



Unterhaltungssendungen dürfen gerne anspruchsvoll sein, z.B. "Inas Nacht".



Parteipolitik und einseitige Berichterstattung müssen eingeschränkt werden, die Arbeit der Aufsichtsgremien ist enorm wichtig. Hierzu noch ein Gedankensplitter: wenn der Meinung der Arbeitgeberverbände Raum gegeben wird, dann müssen auch Gewerkschaften / Sozialverbände zu Wort kommen können.
Monika Martin Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Einsparungspläne beunruhigen mich sehr!

Gerade in Zeiten von Fake-News und Hetze gegen unser parlamentarisches System, sollten die öffentlich rechtlichen Sender ihren Bildungsauftrag noch ernster nehmen. Anders als private Sender haben die öffentlich-rechtlichen Sender Mitverantwortung für den Erhalt von Demokratie, Freiheit und Wohlstand.

Wir brauchen einen qualitativ hochwertigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich zahle hierfür sehr gerne Rundfunkgebühren. Lassen Sie sich bei Ihren Sparplänen bitte nicht von rechtsextremer Propaganda leiten.

Gerade Kulturprogramme tragen zu politischer Bildung bei. Bitte legen Sie nicht 3sat und ARTE zusammen!



Mit freundlichen Grüßen

Monika Martin
Monika Meier Ich schließe mich den Worten meines Bekannten Stefan Stechmann vollumfänglich an:



„Die Pläne, 3sat und arte zusammenzulegen, sind schockierend.

Beide Sender sind an und für sich wertvoll - wie es sich beispielsweise auch in der Pandemie zeigte - und heben sich so wohltuend von den ewigen Wiederholungen der dritten Programme und dem Unsinn ab, den man als Bürger mit seinen Gebühren leider Gottes auch in den sonstigen Öffentlich-Rechtlichen mitzufinanzieren hat: billige Schlagersendungen, flache Seifenopern, Krimis en masse ... von all den Quiz- und sonstigen, zumeist schlechtgemachten Kopien der grauenhaften Sendungen der privaten Sender ganz zu schweigen. Die Kultur kommt viel zu kurz.

Deutschland und Kulturnation ... war da nicht mal was?



Beide Sender, sowohl 3sat als auch arte, kommen ihrem Kulturauftrag auf fabelhafte und durchaus unterschiedliche Weise nach. Ich möchte keinen missen, und ich denke, dass es gerade in der heutigen Zeit ein existentieller Verlust wäre, auf diesen Tiefgang, diese Vielfalt und den wunderbaren, breit gefächerten europäischen Geist zu verzichten.

Ich bin tief besorgt, mit welcher Nonchalance über dieses wertvolle Angebot bestimmt wird und habe das Gefühl, die Kommission hat die Zeichen unserer Zeit in keiner Weise erkannt. Sollte sie es dennoch getan haben, kann man die von ihr genannten Optionen nur als grob fahrlässig bezeichnen - und unverantwortlich.“
Monika Müller In Zeiten von Des-Information und Fake-News finde ich es unerlässlich, weiterhin die Vielfalt und Qualität ALLER Bildungssender zu erhalten.



Es wäre mal wieder ein beschämendes Armutszeugnis Deutschlands, hier wiederum an der Bildung zu sparen!



Wie soll denn zukünftig ein Sender wie Arte nun gleich Hintergrundwissen dreier Länder in der Sendezeit unterbringen? - F / CH / A ( /+D)
Monika Reitz 3sat muss erhalten bleiben. Es ist der einzige deutschsprachige Sender in D, Ö und S, der nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wissenschaftlich höchst anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltsames Angebot bereithält. Die ARD verflacht zusehends, von daher ist 3sat ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ebenso der deutsch-französische Sender Arte, mit anderen interessanten Schwerpunkten. Knicken Sie nicht vor den Populisten ein, das führt zur Novellierung jeglichen Anspruchs und höhlt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vollends aus.
Monika Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



arte und 3sat müssen weiterhin eigenständige Sender bleiben und damit - wie bisher - ihrem kulturellen Auftrag nachkommen. Wenn ein Sender im anderen aufgeht, ist das für die Zuschauer eine enorme Verschlechterung, denn damit reduzieren sich die kulturellen Beiträge um die Hälfte. Das muss man ganz deutlich sagen.

Es ist schon schlimm genug, dass die regionalen kulturellen Hörfunksender wie beispielsweise hr2, mdr Kultur usw. immer mehr "gleichgeschaltet" werden, nicht nur im Festspielsommer. Damit entfallen viele kulturelle Beiträge, die es bisher gab und die sehr interessant sind. Es kann nicht sein, dass in allen Hörfunksendern fast nur noch ein Programm läuft.

Rundfunkbeiträge erhöhen und das kulturelle Programm massiv ausdünnen und somit das Angebot eindeutig verschlechtern, das kann es ja nicht sein.
Monika Rietzschel Ich bin entsetzt über den geplanten Kahlschlag bei den Kultursendern!! Was für ein Armutszeugnis für das Land der Dichter und Denker…

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein- nein, er braucht geistige Nahrung. In einem Land wie Deutschland sollte Kulturförderung an erster Stelle stehen!! Ich bitte die Verantwortlichen inständig, diesen Kahlschlag zu verhindern!!!
Monika Roth Sehr geehrte Damen und Herren,

mit grossem Schrecken habe ich die Nachricht über die vorgeschlagenen Massnahmen zum Reformstaatsvertrag gehört.

Ich bitte Sie, die vorgeschlagenen Massnahmen noch einmal zu überdenken.

Aus der Geschichte (und auch mit einen einigermassen klaren Menschenverstand) wissen wir, das die Einschränkung kritischer, neutraler und investigativer Medien ein Land verändern. Ich bin nicht gewillt, allen extremistischen Strömungen noch mehr Raum in den Medien einzuräumen, indem der öffentlich rechtliche Rundfunk sein Programm einschränkt. Gebt ihnen keinen Platz! Verstärkt die politische und kulturelle Bildung, anstatt sie abzubauen.

Als Rentnerin mit nicht eben viel Geld bin ich gleichwohl gerne bereit, meinen Rundfunkbeitrag zu bezahlen, auch wenn es Programme gibt, für die ich vielleicht freiwillig nicht gerne bezahlen würde. Z.B. Sportsendungen, die wahrlich viel Platz im Programm der öffentlich rechtlichen Sender einnehmen und für die viel Geld ausgegeben wird, interessieren mich 'nicht die Bohne'.

Aber Kultur- und Wissensprogramme wie 3Sat und arte sie bieten, die auch noch länderübergreifend berichten, sind wahrlich etwas, wofür ich mich hier einsetzen möchte. Eine Zusammenlegung von 3Sat mit arte beschneidet die Programme beider Sender. Das halte ich für schlecht!

ZDFneo, One, phoenix, Kika etc. halte ich ebenfalls für unverzichtbar und belebend für unsere Medienlandschaft.

Wir haben sehr, sehr viele TV- und Radiostationen mit vielleicht ähnlichen Inhalten. Ich suche mir meine Programme gezielt aus und kenne sicherlich auch nur einen Bruchteil aller Angebote. Ich kann mir vorstellen, dass dort auch Redaktionen zusammenarbeiten können. Aber das sollte noch einmal intensiv geprüft werden und vor allem auch die 'Macher' dazu gehört werden.

Ich appelliere an Sie, Ihre Vorschläge noch einmal zu überdenken - insbesondere die schlechte Idee, 3Sat und arte zusammenzulegen.

Ich bedanke mich für Ihre Zeit

Mit freundlichen Grüssen,

Monika Roth,

Rentnerin, Duisburg
Monika Sander-Bernds Ich protestiere gegen die geplante Zusammenlegung der Sender 3sat und ARTE (Seite 14 des Entwurfs).

Beide Sender bieten, jeder für sich, wichtige, gut recherchierte und ausgewogene Berichte und Dokumentationen und bilden zudem kulturelle Vielfalt ab. Gerade in der derzeit politisch wie auch emotional aufgeladenen Zeit ist dies überaus wichtig. Eine Zusammenlegung lässt befürchten, dass wichtige Ressorts gestrichen werden und die Vielfalt leidet. Die Sender würden ihre Bedeutung verlieren und ihre Güte einbüßen. Das ist nicht hinzunehmen und gilt es unbedingt zubereiten.

M. Sander-Bernds
Monika Saßmannshausen Ich möchte meinen Unmut darüber kundtun, dass die Herrscher über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sich dem rechten Zeitgeist widerstandslos beugen und ausgerechnet kritische länderübergreifende Angebote wie z. B. 3sat canceln wollen. Als treue Zuschauerin möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Anstalten u.a. Bildung und Kultur - heutzutage dringender denn je - nicht dem Zeitgeist geopfert werden darf. Sich immer weiter anzubiedern führt im Sinne eines vorauseilenden Gehorsams dann zu einem Staatsfunk, den sich die Faschisten dann problemlos einverleiben können. - Schämen Sie sich
Monika Schacherer Unsere Kulturelle Vielfalt und Identität spiegelt sich im Programm des Senders 3Sat, wo die Schweiz, Österreich und Deutschland gemeinsam dazu beitragen. Kultur ist der Nährboden für eine friedliche Gesellschaft, eine florierende Wirtschaft, eine zukunftsfähige Gemeinschaft, auf der Grundlage von Literatur, Philosophie, Wissenschaft, Grundrechten und dem freien und friedlichen Miteinander von Menschen und Religionen.

Ich bezahle gerne auch eine etwas höhere Gebühr, um diesen wertvollen Sender mit seinen sehr gut recherchierten und vermittelten Beiträgen zu unserer sich wandelnden Welt und Zeit zu erhalten!

Gegen die Abschaffung oder Integration in einen anders ausgerichteten Sender wie Arte plädiere ich vehement und hoffentlich nicht vergeblich!
Monika Seiller 3sat muss erhalten bleiben - keine Kürzung an Bildung und Kultur!



Mit Bestürzung habe ich die neuen Pläne der Rundkommission zur Kenntnis genommen, den Rotstift ausgerechnet am Bildungs- und Kulturauftrag des öffentlichen Rundfunks anzusetzen.



Ich bin eine überzeugte Unterstützerin der Rundfunkgebühren - doch diese müssen auch auftragskonform verwendet werden.



Leider hat sich der öffentliche Rundfunk in den letzten Jahren zu stark an den Angeboten der privaten Sender orientiert. Neben der sehr kostenintensiven Berichterstattung über unzählige Sportereignisse nehmen zusehends Formate wie Shows, Romanzenserien, Krimis und sich überlagernde Talkshows überhand. Diese permanente "Unterhaltungsberieselung" kann nicht im Sinne eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein, der das breite Spektrum der Interessen in unserer Gesellschaft zu berücksichtigen hat.



Gerade in unseren schwierigen Zeiten von gesellschaftlichen Spannungen, Fake News und tendenziöser Meinungsmache sind Sender wie 3sat besonders wichtig und notwendig, da sie - als Kooperation zwischen Deutschland, Schweiz und Österrich - nicht nur den europäischen Geist fördern, sondern ein Plattform bieten für Kulturberichterstattung und gesellschaftliche Diskussionen. Dies entspricht dem demokratischen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender.



Internationale Kooperationen, wie sie auch arte zwischen Deutschland und Frankreich dartsellen, sind begrüßenswert, dürfen jedoch nicht gegeneinander ausgespielt werden.



3sat muss erhalten blieben - und damit auch meine Lieblingssendung "Kulturzeit".
Monika Selent Wenn tatsächlich eine qualitative Stärkung des Angebots erreicht werden soll, dann ist eine Verschmelzung von 3Sat und ARTE der absolut falsche Weg. Das sind die Sender mit dem anspruchsvollsten Programm, die den Bildungsauftrag am besten von allen erfüllen. Sie sind auch so unterschiedlich einerseits auf die die 3Sat-Länder und andererseits auf Frankreich-Deutschland-Europa ausgerichtet, dass mir eine Zusammenlegung unmöglich erscheint und mit ihr wichtige Plattformen für die Kultur verloren gehen würden.



Sehr loben möchte ich im ÖRR die Vielfalt und Qualität der politischen Berichterstattung, die sollte auf gar keinen Fall beschnitten werden.



Ansonsten bietet das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm für mich viel zu viele Krimis und Schmonzetten, insbesondere zur Hauptsendezeit. Was für ein Segen, dass es die Mediatheken gibt, aus denen ich mir „mein“ Programm selbst zusammenstellen kann.



Nicht vergessen werden sollten jedoch ältere Menschen, die eben das nicht können.



Trotzdem ist die Zukunft nicht mehr linear. Eine zukunftsorientierte Neuausrichtung muss crossmedial sein, Beschränkungen wie der Sendungsbezug sind aus der Zeit gefallen. Warum soll ich Gebühren bezahlen, wenn die, die mit diesen Gebühren einen Informations- und Bildungsauftrag umsetzen sollen, mich nicht über alle Verbreitungswege umfassend und aktuell informieren dürfen?



Zudem befürchte ich, dass die Verringerung der Radioprogramme zuallererst die werbefreien Kultursender treffen wird.



Bleibt zu hoffen, dass nicht zulasten der Qualität gespart wird und es künftig eine wirklich unabhängige und sichere Finanzierungsregelung gibt.
monika stocker Die wirklich informativen, kritischen und kulturellen

Kanäle 3 sat und ard alpha

bitte bestehen lassen.

🪸

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Monika
Monika Stumpf Bitte auf keinen Fall 3SAT und arte abschaffen. Die besten und wichtigsten Sender!
Monika und Johannes Sebald Zu §28 haben wir folgende Anmerkungen:

Dass die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden sollen, finden wir falsch. Wir halten eine sich hieraus ergebende weitere Reduzierung der jetzt schon dünnen Wissenschafts- und Kulturanteile am Fernsehprogramm für völlig falsch.



Aus der angestrebten Zusammenlegung von 3sat und arte ergibt sich eine signifikante Reduktion des Angebots an wissenschaftlichen Informationen. Dies ist skandalös im Angesicht:

- der Schere zwischen dem Interesse an MINT basierten Ausbildungsberufen und dem Bedarf an solchen Mitarbeitern

- der zunehmenden Desinformation in den Medien und der deswegen erforderlichen Kompetenz im technisch/wissenschaftlichen Bereich

- der Sicherung unserer wirtschaftlichen Zukunft als Hochtechnologie-Land



Ein weiterer Wegfall von Kulturinhalten hat zur Folge:

- dass den zunehmenden Tendenzen zur Verrohung und Niveaulosigkeit der Gesellschaft weniger entgegen gesetzt wird

- dass einer Verarmung der Erlebnismöglichkeiten der Menschen Vorschub geleistet wird
Monika v. Keller Ich fände es sehr schade, wenn ausgerechnet die beiden politisch und kulturell interessant Sender mit Blick über den Grenzzaun in die Nachbarländer (ARTE und 3sat) geschrumpft würden. Der Blick nach Österreich und die Schweiz ist genauso wichtig wie der nach Frankreich. Schlimm genug, dass es nichts Vergleichbares nach England und Irland gibt.

Dagegen könnten problemlos die 20. - ... Krimis und Sportsendeungen gekürzt werden, ebenso die pausenlosen Ratesendungen - ganz umsonst wird man die ja auich nicht produzieren können.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Monika Wagemester 3sat und Arte sind durch den geltenden Medienstaatsvertrag beauftragt und machen mit ihrem Programmangebot den Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags aus. Beide Sender erfüllen einen anderen Auftrag. Wie eine Integration oder Teilintegration da aussehen sollte, kann man sich nicht vorstellen.

Bei einer Zusammenlegung werden viele Inhalte wegfallen, die den Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags ausmachen. Kultursendungen, die andere Sender stiefmütterlich behandeln, gehen massiv verloren. Und das in der jetzigen politischen Situation!



Genau wie Arte ist auch 3sat ein internationaler Sender, bei dem neben der deutschen Seite auch Österreich und die Schweiz gefragt werden müssen. Die Ausrichtung auf den deutschsprachigen Raum ist einmalig.

Sollte die Fusion stattfinden, würde die Stimme deutschsprachiger Kultur und Wissenschaft an Kraft verlieren.
Monika Winschermann Ich bin einfach nur entsetzt! Was die AFD nur androht, wird jetzt von den Ländern schon geplant!

Unser Land kann stolz sein auf die Vielfalt seiner kulturellen Einrichtungen; sie sind ein Alleinstellungsmerkmal in Europa. Was bleibt, wenn diese Vielfalt auf dem Gebiet des Rundfunks derartig beschnitten wird? Und geht es dann den Theatern an die Wurzeln?

Ich hoffe iständig, dass aus diesen Plänen nichts wird!
Monika Zahnbrecher Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass es keine Beschränkungen in der Online-Berichterstattung des öffentlich rechtlichen Rundfunks gibt; es besteht die große Gefahr, dass qualitativ gute Berichterstattung zu spät erscheint und es damit den Verbreitern von Fake News noch leichter gemacht wird ihre unrichtige und verquere Sichtweise zu aktuellen Themen im Netz zu verbreiten.



Ich bin strikt gegen die Zusammenlegung von Spartenkanälen wie Arte und 3sat. Gerade diese Sender vermitteln oft ein differenziertes Bild auf aktuelle Themen aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, als dies die Hauptsender ARD und ZDF leisten. Meine Befürchtung ist, dass in Summe die Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunks abnehmen wird und es in der Gesamtschau zu einem Ungleichgewicht zu Gunsten der seichten Unterhaltung kommen wird.
Monique Moll Der Mensch lebt nicht von Brot allein - insbesondere, so meine ich, in Zeiten von Krisen und Kriegen.

Mein Rundfunkbeitrag ist lächerlich - keine €19,-- im Monat. Ich zahle für das Abonnement meiner

Lokaltageszeitung über €50,-- im Monat. "Die Zeit" wird mir auch nicht geschenkt, und andere Fachzeitschriften auch nicht. Also, was soll das Theater um die Rundfunkgebühr ? Gehe ich ins Kino, zahle ich von €9,-- bis @12,-- für einen (!) Film. Darüber regt sich niemand auf. Von Ticketpreisen von subventionierten Theatern ganz zu schweigen. Also, was soll das ?

Mir scheint, hier wollen sich die Ministerpräsidenten auf Kosten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Zuhörern und Zuschauern wegen nicht einmal €1,-- mehr im Monat wo auch immer einschmeicheln - vielleicht bei den Extrem-Rechten ? Mich beschleicht ein seltsam unangenehmes Gefühl. Ich schlage das Geschichtsbuch auf und schrecke auf. Ähnlichkeiten bei allem Respekt, dass wir immerhin (im Westen) seit 79 Jahren in Frieden und geschenkter Demokratie leben, mit einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk à la BBC (danke Sir Greene), Ähnlichkeiten also springen mir dennoch ins Hirn und erschrecken mich zutiefst. Wo bleibt der Aufschrei der Bürger, wenn schon die Intendanten der Kultureinrichtungen, der Kulturräte, der Museen... nicht gehört werden ? Ich verzweifle an unserer Gleichgültigkeit, Selbszufriedenheit, Selbstgerechtigkeit. Quo vadis, Deutschland, Europa ?
Montana Heiss-Baumann Ich protestiere gehen das Abwürgen von 3sat und evtl auch arte. Machen Sie nicht diesen Schatz an Rundfunkkultur auch noch kaputt. Die MPs sollten in ihren Ländern um das Wesentliche kümmern und sich nicht wegen ein paar Cent aufblasen.
Montanus, Kornelia Ich bin regelmäßige Leserin des Morgenticker und finde es sehr traurig, dass etwas Gutes gestrichen werden soll. Es gibt soviel Blödsinn in Funk und Fernsehen, da sollte man mal streichen. Ich bin richtig sauer😡
Moritz Beck Sehr geehrte Damen und Herren,



Es ist verständlich, dass auch der öffentlich rechtliche Rundfunk weiterentwickelt werden muss.



Speziell bei den Formaten für Kinder und Jugendliche sehe ich es aber sehr kritisch, den Rotstift anzusetzen.



Ich arbeite als Kommunaler Jugendpfleger beim Kreisjugendamt Rosenheim. Erst diese Woche kam in einem landkreisweiten Fachaustausch von Fachkräften aus der Kinder- und Jugendarbeit das große Thema Demokratiebildung und politische Bildung auf sowie der massive Bedarf hier mit demokratischen Positionen und einer Haltung im Sinne unseres Grundgesetzes für junge Menschen medial präsent zu sein. Diesen Bedarf teile ich absolut.



Zu einem solchen Zeitpunkt genau an den öffentlich-rechtlichen Stellen zu sparen, die kinder- und jugendgerechte, Medienarbeit machen, halte ich deshalb für einen sehr kritischen Weg. Zumindest wenn es in unserem Interesse ist langfristig Strukturen sicherzustellen, die jungen Menschen auch in der digitalen und medialen Welt unsere Werte und gesellschaftlichen Strukturen näher bringen.



In der Hoffnung auf eine Anpassung der Reform und mit besten Grüßen



Moritz Beck
Moritz Böcker Ich plädiere eindeutig dafür NICHT die Möglichkeiten und Handlungsfreiheiten des öRRs einzuschränken bzw. Rundfunkanstalten zu reduzieren/Gelder zu streichen.



Stattdessen sollten Sie lieber mal überlegen inwieweit man Gelder sinnvoller intern einsetzen könnte. Intendanten und Vorsitzende verdienen deutlich zu viel. Neue Studioleitungen richten sich alle 2 Jahre ein neues Büro ein. Auf der anderen Seite werden etablierte freie Mitarbeiter mit 65 einfach unangekündigt in den Ruhestand geschickt.



Spart Gelder an den richtigen Stellen, statt so scheinheilige Diskussionen zu führen.
Moritz Karn Sehr geehrte Damen und Herren,



In der Präsentation zum Entwurf in dem von einer Zusammenlegung verschiedener Spartensender die Rede ist, sind aus meiner Sicht zu viele Zusammenlegungen angedacht.



Insbesondere beziehe ich mich hier auf die Idee arte und 3sat zusammenzufassen. Beide Sender erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

ARTE hat die Zusammenarbeit mit Frankreich im Fokus. 3sat ist für den deutschsprachigen Raum interessant und fokussiert seine Themen mehr darauf. Deswegen möchte ich anmerken beide Sender in ihrer jetzigen Form zu erhalten.

Beide Sender können nicht, wie bspw. die Spartensender ARD one oder zdf Info gleich behandelt werden. Überschneidungen in der Programmauswahl sehe ich bei den eben genannten Sendern ebenfalls.

Bei arte und 3sat allerdings überhaupt nicht.

Ich bitte inständig darum Pläne zur Zusammenlegung von 3sat und arte zu überdenken. Für diese beiden Sender u.a lohnt es sich sehr den Rundfunkbeitrag zu zahlen.



Mit freundlichen Grüßen



Moritz Karn
Moritz Sichert Meine Ideen und Anmekungen betreffen nicht unbedingt den zur Diskussion stehenden Vorschlag der Rundfunkkommission, sondern betreffen eher die Akzeptanz der jüngeren Zielgruppe, wie meine Generation, Jahrgang 2003.

Während der Covid-19 Pandemiezeit wurde ich, genauso wie viele Personen aus meinem Freundeskreis, seitens der Fernsehsender von ARD und ZDF darüber in Kenntnis gesetzt: "Man bedanke sich für den Vorschlag zur Integration der Coronathematik in Filmen und Serien, man wolle aber abwarten bis die Pandemie vorbei ist!"

Seit April 2023 gibt es zahlreiche Vorschläge/Anfragen/Wünsche für TV-Filme, Dokumentationen und Serien zur Covid-19-Pandemie, insbesondere bezogen auf Deutschland.

Heute ist der 3. Oktober 2024 und bis zum heutigen Tag gibt es keinen TV-Film, keine Serie und auch keine Doku zur gesamten Covid-19-Pandemie. Es geht nicht darum eine "Dauerbeschallung" mit dem Thema Corona im TV zu starten, aber gewünscht hätte ich mir eine Serie, wie die der Charité zum Thema Corona und das nicht nur mit den, vergleichsweise geringen Sorgen von uns jungen Menschen, sondern hauptsächlich eine Darstellung der historischen Ereignisse der Pandemie. Mit dem Pfleger, mit dem Arzt, dem RKI, dem PEI, der Bundesregierung, den Polizisten und mit uns Bürgern und damit natürlich auch unseren Sorgen und Problemen, wie die Eltern von Kleinkindern, die auf einmal ohne Kinderbetreuung im Lockdown waren, mit den Kindern und Jugendlichen, die psychische Probleme entwickelten, mit den Querdenkern und Impfgegenern.

Ähnlich dem ZDF TV-Film: "Die Welt steht still", eben nur über alle historischen Ereignisse, wie 1. Coronafall bei der Firma Webasto, Ischgl, Heinsberg, Bergamo, die Ansprache unserer damaligen Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angla Merkel, an die Nation, den ersten Lockdown mit den täglichen PKs des Herrn Prof. Wieler, mit dem Tönniesskandal, mit dem 29. August 2020 und der Demonstration der Querdenker, die versuchten das Gebäude des Reichstages zu stürmen, über das Aufbauen der Impfzelte, den zweiten Lockdown, das einsame Weihnachtsfest 2020, danach begann das Impfen, doch im Sommer 2021 baute sich eine gewaltige Coronawelle in Form des mutierten Virus, der DELTA-Variante auf und damit begann der Herbst 2021 mit der Brandrede von Herrn Prof. Wieler und der Operation Kleeblatt, wo Coronapatienten von einem Krankenhaus in ein anderes gebracht werden mussten und das mit Hilfe der Luftwaffe, weil es kaum noch freie Intensivbetten gab bis zum heutigen Abschnitt mit weiterhin vielen Personen, die unter den Langzeitfolgen einer Coronainfektion zu leiden haben.



Für die Politik: Heute wird an die Wiedervereinigung gedacht, warum gibt es nicht auch einen Gedenktag an die Coronapandemie?

Ein möglicher Gedenktag wäre der 18. November.

Und sind wir auf eine neue Pandemie vorbereitet? Als ich gestern die Nachrichten sah und vom Marburg Virus hörte, wurde mir mulmig.



Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Einen schönen Feiertag, das wünsche ich Ihnen.
Moritz Trapp Bitte lassen Sie 3Sat nicht in arte aufgehen. Beide Sender haben ihr kulturspezifische Relevanz und dienen der Vielfalt in der deutschen Medienlandschaft! Das ist gerade in den heutigen Zeiten vor dem Hintergrund populistischer und in Teilen auch medialer Gleichmacherei ein immens hohes Gut.



Danke und viele Grüße,

Moritz Trapp
Moritz Zimmer Griezi wohl,



Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn sie 3sat erhalten oder zumindest Formate wie Nano bei ARTE weiterführen. Dem Klima zuliebe.



Herzlichen Dank,

Moritz Zimmer
Mouna Awaragi Arte und 3Sat sollten auf keinen Fall zusammengelegt werden, weil Arte das einzige hochwertige Programm ist, das sich mit Kultur beschäftigt. Auch die Zusammenarbeit mit Frankreich ist bereichernd. Ich befürchte, dass diese Inhalte dann reduziert werden und dies würde ich extrem bedauern.



Ich schaue beide Sender fast ausschließlich, weil ich mich von den anderen Sendern nicht angesprochen fühle und wüsste nicht, warum ich dann noch den Rundfunkbeitrag zahlen sollte.



Mit freundlichen Grüßen

Mouna Awaragi
MT Geist Guten Tag,

die Beschränkung oder genauer gesagt die Zurückhaltung von Online-Nachrichten halte ich für einen gewaltigen Rückschritt in einem Zeitalter, wo ohne Online-Vernetzung kaum etwas funktioniert. Leider kann man die Öffentlich Rechtlichen nicht einfach abmelden oder abbestellen, sonst würden das sicher schon viele getan haben. Mir kommt es vor, als sei die sogenannte "Meinungsfreiheit" nur auf dem Papier eine solche, besonders im Journalismus. Aber wenn das Vorhaben wirklich durchgesetzt würde, hätte der Bürger zum Glück noch die privaten Kanäle, um schnell an Infos zu kommen. Schade für den ÖRR. Ein Schuss ins eigene Bein. Oder "Eigentor". Ob das wirklich der Qualität förderlich ist? Ich wage es, Zweifel anzumelden.

MfG, MT. Geist
Mudersbach Entwurf führt zu einer Nivellierung auf RTL oder Bild Niveau.

3SAT und arte müssen unabhängig bleiben
Mukti B. Urban Der Erhalt von arte und 3Sat als eigenständige Sender, mit eigenen Schwerpunkten, liegt mir sehr am Herzen. (Zusammen mit ARD sind dies die einzigen Fernsehsender, die ich nutze.) Auch die Programme und Ausrichtung von ARD und ZDF müssen sich weiterhin deutlich und durch eigene Produktionen voneinander unterscheiden.



Seriöse, differenzierte Information, Dokumentation, Kultur, Bildung und niveauvolle Unterhaltung, die zum konstruktiven Nachdenken anregt, sollten dringend ausgebaut und für die unterschiedlichen Zielgruppen weiterentwickelt entwickelt werden.



Mord und Verbrechen, dürfen nicht mehr so vorrangig im Abendprogramm präsent sein; Abstumpfung und Verrohung brauchen ein positives Gegengewicht.



Als Gesellschaft, die starken Zentrifugalkräften ausgesetzt ist, brauchen wir kein mehr an Zerstreuung, sondern auch in der Unterhaltung und Entspannung gehaltvolle, stärkende Impulse, wenn wir mehrheitlich wieder dahin kommen wollen, uns auf das n o t w e n d i g e Miteinander, anstelle des Jeder-für-sich, auszurichten.



Kürzungen bei den Informationsangeboten, Bildungsangeboten und Dokumentationen, bei Angeboten für jüngere Menschen, Kulturangeboten, und beim Deutschlandfunk darf es nicht in der Art geben, das die Autonomie der publizistischen Freiheit eingeschränkt wird und dem allgemeinen Bildungsauftrag weniger Mittel zur Verfügung stehen.



Ganz im Gegenteil:

die Entwicklung von Demokratie-Fähigkeit muss - VOR ALLEN ! anderen Zielen - uneingeschränkte Priorität bekommen, unter Einsatz aller dazu nötigen Ressourcen.



Ich danke allen Entscheidungsträgern für die Verantwortung, die sie übernehmen.

Und ich bitte um weise Entscheidungen.



Die Lage ist sehr ernst und unsere - noch - freie, doch von vielen Seiten angegriffene Demokratie braucht vielfältige Stärkung. Mögen Sie die Reform im Sinne der besten Stärkung verabschieden.

Und den öffentlich rechtlichen Rundfunk befähigen, weiterhin und noch mehr als zuvor, seiner wichtigsten Aufgabe gerecht zu werden. DANKE.
Müller, Brigitte Die Medien sind die verbindlichen und öffentlichen Informationen und Meinungen und deshalb auch unverzichtbar in der Demokatie. Bei der jetzt geplanten Einschränkung sollte als Kriterium nicht nur die "Einschaltquote" das anzuwendente Mittel sein, sondern das Programm und die gekonnte und professionelle Präsentation.

Im Rahmen der jetzigen Vielfalt sind Arte und 3sat nahezu die einzigen und wichtigsten Sender zur Vermittlung der Kultur sowohl im europäischen Format als auch international. Für mich und mein Verhalten sind sowohl ein Zusammenschluß als auch eine KÜRZUNG absolut nicht zu vertreten. Zum täglichen Nutzen zählen neben der wichtigen Vermittlung wichtiger Kulturereignisse auch das abendliche Einschalten von "Heute" und "Tagesschau" , um die Verbindung der unerträglichen Werbung im "Öffentlich rechtlichen° ARD und ZDF zu umgehen.

Arte, der Deutsch-Französische Sender, und 3sat, die Kooperation für Deutschland, Schweiz und Österreich sind im Rahmen der kulturellen und informativen Zusammenarbeit europaweit ein nicht zu verzichtbaren Schatz im Rahmen der kulturellen und politisch Medien zu unterstüzen und zu fördern.
Münster Günter Arte und 3sat muß bleiben !!!
Nadia Schürmanns Ich empfinde es als Zumutung, dass gerade die informierenden Qualitäts-Programme beschnitten/zusammengelegt werden sollen. Gerade sie erfüllen doch den Bildungsauftrag und zeigen Hintergründe auf! In ihrer unterschiedlichen Ausrichtung geben sie dem Konsumenten die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild zu verschaffen (über hektische vielfach wiederholte "Schlagzeilenberichterstattung" hinaus).
Nadine König Ich möchte, dass 3sat bleibt, denn der Sender ist sehr wichtig für die breit gefächerte Gesellschaft!! Egal, ob Deutsch oder Ausländer, der Sender ist sehr wichtig. Kultur ist bzw. soll für alle da sein und der Sender ist sehr informativ!!
Nadine Rappanier Als langjährige und beharrliche Verteidigerin des Öffentlichen Rundfunksystems schreckt mich die Aussicht doch sehr, dass ausgerechnet im Kernbereich des öffentlichen Rundfunkauftrages, so wie ich ihn verstehe (Information/Kultur/Bildung/Wissenschaft) Hand an Sender des linearen Programmes gelegt werden soll, die jeweils ein sehr eigenes Programmprofil verkörpern, das in der Gesamtmedienlandschaft, vor allem der privaten, ansonsten nicht bedient wird und mit hohem Anspruch (und europäischer Vernetzung) der breiten Masse des Publikums zugänglich macht. Das meint insbesondere Arte und 3-Sat, aber (mit anderem Schwerpunkt) auch Phönix, Tagesschau24 und ZDF-Info. Zusammenlegungen in diesem Bereich werden zwangsläufig eine Einschränkung des Programmangebots zur Folge haben, linear wie digital. Gerade in der heutigen Zeit erscheint es mir als katastrophal, das seriöse Informations- und Bildungsangebot derart zu beschneiden, während daneben die mannigfaltigen Doppelstrukturen der Länderanstalten und hohen Ausgaben für Unterhaltungsproduktionen, Fußballrechte etc. scheinbar weiterhin sakrosankt bleiben sollen. Bitte überdenken Sie die Pläne!
Nadine Waldmann-Kern Das Verbot der Umsetzung des Prinzips Online-First und die Aufgabe von Spartenkanäle würde den eigentliche angestrebten Zielen der Reform vollkommen zuwiderlaufen ein niedrigschwelliges Angebot für ein sehr breiten Nutzendenschaft anzubieten, insbesondere ein jüngeres Publikum würde man verlieren und die Demokratie insgesamt schwächen im Hinblick auf eine ausgewogene unabhängige Berichterstattung.
Nagl Anstatt bei Nachrichten und Kultur zu kürzen, senden Sie bitte weniger Krimis und leichte Unterhaltung. Die öffentlich rechtlichen Sender haben einen Staatsauftrag, dem sie mit überwiegend Unterhaltung und Talk Shows mit meinst den gleichen Gästen nicht gerecht werden.
Nanette Scriba Es ist sicherlich vernünftig und notwendig, einige der Spartenkanäle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu bündeln - aber bitte nicht im Kultur- und Bildungsbereich!

Eine Medienlandschaft ohne das anspruchsvolle und vielfältige Angebot von 3sat mag ich mir gar nicht vorstellen. Für mich (und viele andere) genauso unverzichtbar wie ARTE.

3sat kooperiert mit Österreich und der Schweiz, ARTE mit Frankreich - so ergänzen sich beide Sender aufs Schönste und tragen enorm viel Wertvolles zur kulturellen Identität Europas bei.

Allüberall wird an der Kultur gespart - als ob es nicht dringend geboten wäre, diesen Zeiten der bedrohlich kulminierenden Verrohung und Geistesferne entschieden etwas entgegenzusetzen!
Natalie Metzger Bitte sehen Sie von der Rundfunkreform in der derzeit geplanten Version ab. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich die politische Landschaft in Deutschland sehr verändert und viele Falschmeldungen kursieren, ist ein breites Informationsangebot im Fernsehen und Rundfunk von noch größerer Bedeutung, als es ohnehin schon ist. Eine unabhängige und ausgewogene Berichterstattung ist von grundsätzlicher Bedeutung und sollte unbedingt erhalten bleiben. Die beabsichtige Reduktion der in Rede stehenden Fernseh- und Rundfunksender ist für mich daher nicht nachvollziehbar.
Natalie Trenkenschuh Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich habe mich über Ihren Reformvorschlag informiert und möchte mich gerne dazu äußern.



Ich besuche die Klassenstufe 9 eines Gymnasiums und Quellen wie ZDFneo und ARDone und funk sind große Bestandteile des Unterrichts, vor allem in den Fächern BIologie und Sozialkunde sieht meine Schule Videos dieser Quelle als zuverlässig an. Privat konsumiere ich viele Kanäle, die im Funk-Netzwerk zu finden sind. Ich denke, dass die Einschränkung der öffentlich rechtlichen Medien keine gute Idee ist und das seriöse Quellen nicht der Ort sind, an dem man sparen sollte. In den Weiten des Internets ist es schwierig zuverlässige Aussagen/Videos zu finden und Websites wie die ARD Mediathek sind enorm hilfreich. Dadurch, das viele Menschen in meinem Alter Zugang zum Internet, nicht jedoch zu bspw. Tageszeitungen haben. denke ich, dass es unbedingt nötig ist, Möglichkeiten zu bieten, die geprüfte Inhalte verständlich erklären. Die Hemmschwelle von Personen in meinem Alter lange Texte zu lesen ist enorm hoch, deshalb sind Kanäle, die die Dinge verbildlichen sehr wichtig zum informieren, nicht nur generell sondern insbesondere zur Sensiblisierung von Themen wie Drogen, Alkohol etc.. Natürlich könnte man zum Beispiel die Schüler in Präventionsaktionen 20 Seiten Text über die Gefahren von Cannabis lesen lassen. Die Gefahr besteht nur darin, das der Text entweder nicht gelesen, nicht verstanden oder einfach ignoriert wir. Ein ansprechendes Video hingegen, das bildlich veranschaulicht was bspw. mit dem Körper passiert, wird wahrscheinlich mehr wahrgenommen und auch verstanden. Laut Tagesschau sollen die Netzwerke für Kinder und Jugendliche (KiKA, funk, ARDone und ZDFneo) von vier auf drei Sender reduziert werden. All diese Programme sind von Grund auf verschieden und eines dieser Programme abzusetzen meiner Meinung nach sehr fahrlässig. So sind zum Beispiel die Kanäle im Funknetzwerk teilweise auf Unterhaltung ausgelegt (Coldmirror) aber auch auf Wissen (MaithinX). Beides ist wichtig. Beides wird vom Runfunk finanziert. Während KiKA jüngere Kinder anspricht, ist die ARD Mediathek eher für junge erwachsene interessant. Ich kenne mich nicht gut mit den ,,Erwachsenen" Kanälen aus, kann mir aber auch dort vorstellen, das es schwierig wäre, Dinge zusammenzufassen oder abzuschaffen.



Abschließend denke ich, dass in einer Welt, in der Inhalte auf Jugendliche nur so einprasseln, die Existenz von geprüften, seriösen Inhalten enorm wichtig ist und dass diese Quellen nicht der Ort in unserer Gesellschaft sind, an dem man Ausgaben reduzieren sollte.



Mit freundlichen Grüßen



Natalie Trenkenschuh
Nathalie Hannappel Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schaue regelmäßig die umfangreichen „Panoramabilder“ sowie „Sehen statt hören“ auf ARD-Alpha, „Nano“ und „Die Anstalt“ auf 3Sat, „Karambolage“ und „Mit offenen Karten“ auf arte, die „Tagesschau“ mit Gebärdensprache auf phoenix sowie „MaithinkX“ und „Sketch history“ auf zdf_neo.



Auf zdf info laufen hauptsächlich Dokumentationen über den 2. Weltkrieg.

Diese müssen aber nicht 24 Std./7 Tage die Woche zu sehen. Dafür gibt es die Mediathek.

Ansonsten würde auch 1 Doku pro Tag auf einem der anderen Sender ausreichen und es gab aber auch noch andere Kriege.



Und tagesschau24 kann über eine kostenlose App abgerufen werden. Wofür dann also der Sender?!



Mit freundlichen Grüßen,
Nathalie Pagels Sehr geehrte Damen und Herren,



als Kuratorin für Ethik (im Bereich Farbe in der Architektur) und Gastdozentin an mehreren Hochschulen war es mir bisher möglich mich umfassend und vielfältig zu informieren und dieses Wissen weiterzugeben. Dies ist ein Grundrecht welches meines Erachtens beschnitten wird, sollte die vorherrschende Vielfalt die zur Meinungsbildung nötig ist gekürzt werden. Auch eine Zusammenlegung der Sender Arte und 3 Sat ist ohne Grundlage, da beide Sender völlig andere Voraussetzungen haben.



Ich möchte mich und meine Interessen von der Rundfunkkommission vertreten sehen.







Nathalie Pagels

P.S. Eine so kurzfristige und Beiläufige Nachricht über dieses Vorgehen ist eine Frechheit
Nathalie Pijollet Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



Ihre Vorschläge zur Bündelung bzw. Abschaffung von qualitativ hochwertigen öffentlichen Fernsehsendern wie beispielsweise 3Sat halt ich für den völlig falschen Weg. In Zeiten von Fake News und Desinformation brauchen wir mehr Qualitätsjournalismus, nicht weniger! Sonst spielen wir Populisten in die Hände, die dann mit der Verbreitung ihrer gefährlichen Inhalte noch leichteres Spiel haben werden..



Ich appelliere an Sie, diesen Weg nicht zu beschreiten und die Vielfalt der bewährten Qualitätsformate zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen



Nathalie Pijollet
Naumann Teuren Sport , Schlager und andere Dinge wie Leute Heute oder Brisant könnten gestrichen werden. Man muss nicht um jeden Preis alles senden.

Machen Sie einen Tarif mit und einen ohne diese Dinge.

Neutrale Nachrichten wären besser. BBC als Vorbild. Dann bin ich auch freiwillig bereit die Zwangsgebühren zu zahlen. Staatspropagada braucht keiner. Wahlsendungen können sich geteilt werden.Man braucht keine 15 Studios die das selbe senden. Zuviele Sender zuviel Podcast zuviele Geldverschwendung ( Beispiel Pension und Gehalt von den Sendervorsitzenden ) in den Öffentlich Rechtlichen.

Alle müssen Sparen.
NEBELING, Hendrik Sehr geehrte Verantwortliche der Länder,



Mit Entsetzen erfahre ich, dass Sie planen, dass Rundfunkangebot in einem großem Ausmaß zusammenzustreichen. Sie wollen sogar, dass wichtige Angebote nur noch on demand statt linear abgerufen werden. Damit zerstören Sie eine wichtige Bildungsinstitution.



Wenn Sie Geld sparen wollen, dann führen Sie endlich eine Vermögens-, Finanztransaktions-, und Kerosinsteuer ein. Schaffen Sie das Ehegattensplitting ab etc.



Ich bin fassungslos darüber, dass Sie eine Medienpolitik durchsetzen wollen, die nach AfD stinkt.



Mit freundlichen Grüßen

H. Nebeling
Netzwerk RuhrBühnen Stellungnahme der RuhrBühnen zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV)



Mit Sorge nehmen die RuhrBühnen den aktuellen Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Kenntnis, insbesondere die angedachte Zusammenlegung von 3sat und ARTE. Diese Entscheidung könnte gravierende Auswirkungen auf die kulturelle Medienlandschaft in Deutschland und im gesamten deutschsprachigen Raum haben.



„Mit Bestürzung haben wir die geplanten Kürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Kenntnis genommen. Die geplante Zusammenlegung von 3sat und ARTE würde nicht nur die Identität dieser beiden wichtigen Sender gefährden, sondern auch die Vielfalt und Qualität der von ihnen angebotenen kulturellen Inhalte. Gerade jetzt ist es wichtig, Plattformen zu erhalten, die ein breites Spektrum an Stimmen und Perspektiven repräsentieren“, so Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele und Sprecher der RuhrBühnen. „3sat und ARTE sind unverzichtbare Plattformen für Kunst, Kultur und Information, die unterschiedliche künstlerische Positionen sichtbar machen. Ihre Programmgestaltung fördert den interkulturellen Austausch und trägt zur Stärkung der europäischen Identität bei“, so Julia Wissert Intendantin des Schauspiel Dortmund und Sprecherin der RuhrBühnen.



Die RuhrBühnen fordern die Entscheidungsträger auf, die geplanten Reformen zu überdenken und die kulturelle Vielfalt sowie die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender zu erhalten.



Zum Netzwerk der RuhrBühnen gehören die folgenden elf städtisch geförderten Bühnen und zwei Festivals:

Schauspielhaus Bochum | Theater Dortmund | Theater Duisburg | PACT Zollverein | Theater und Philharmonie Essen | Musiktheater im Revier Gelsenkirchen | Theater Hagen | Schlosstheater Moers | Ringlokschuppen Ruhr | Theater an der Ruhr | Theater Oberhausen | Ruhrfestspiele Recklinghausen | Ruhrtriennale





Weitere Infos:

www.ruhrbuehnen.de

Social Media: www.facebook.com/ruhrkultur.jetzt

www.instagram.com/ruhrkultur.jetzt
Neumann Eine Zusammenlegung von arte und 3Sat sehe ich kritisch. 3sat ist ein Deutschsprachiger Sender, der die Kultur von Österreich, der Schweiz und Deutschland wiedergibt. Hier würde etwas wichtiges verloren gehen.

Des Weiteren bietet 3sat einen hohen Anteil an wissenschaftlichen Sendungen. Nano und Scrobel, um nur zwei zu nennen, haben eine hohe Qualität. Hier kann ich mir als Zuschauer sicher sein, dass die Informationen richtig und nicht manipuliert sind.

Gerade diese beiden Sendungen schaue ich regelmäßig. Neben den Nachrichtensendungen von ARD und ZDF.

Für mich ist Fernsehen nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Informationsquelle!

Ich bitte darum, dieses weiterhin zu ermöglichen und 3Sat zu erhalten.



Vielen Dank.
Neupauer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schreibe Ihnen, weil ich die Hoffnung habe, dass, trotz des ausgearbeiteten Referentenentwurfs für ein Reformstaatsvertrag, ein Umdenken noch möglich ist.



Gemäß Staatsvertrag sollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Länder fördern. Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen.

Nach den neuen Plänen sollen u.a. jedoch nur Inhalte von 3sat sollen in Arte aufgenommen werden. Arte als ein gemeinschaftliches Projekt zwischen Frankreich und Deutschland spricht mit seinen Beiträgen und Inhalten jedoch ganz andere Bürger an als 3sat, welches ein Projekt zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland ist und anders ausgerichtet ist. Die Integration von 3sat-Inhalten in den Sender Arte würde zu einem Wegfall von wichtigen und einzigartigen Berichterstattungen und Reportagen führen, und somit konträr zum Bildungsauftrag der öffentlichen Sender führen. Die geplanten Einsparungen beschneiden den investigativen Journalismus. Gerade in Zeiten von Radikalisierung und Fakenews dürften derartige einschneidende Maßnahmen nicht vorgenommen werden. Diese Einsparungen würden die Radikalisierung fördern, da eben nicht mehr ausreichend Human-Ressource zur Verfügung steht um Fakenews aufzudecken. Denn das kann ja nun nicht das erklärte Ziel sein, oder?

Wenn Sie unbedingt Einsparungen vornehmen müssen, dann tun Sie das doch bitte bei den Unterhaltungssendungen wie: Rote Rosen; Sturm der Liebe, Mord mit Aussicht, Wer weiß den sowas?, In aller Freundschaft, Filme der ARD und ZDF, Inas Nacht, WaPo Bodensee, Quizduell, Tatort, Volle Kanne, Notruf Hafenkante; SOKO Stuttgart, SOKO Linz; SOKO Leipzig und alle anderen nicht genannten SOKO-Sendungen, Ein Fall für Zwei, Betty Diagnose, Die Küchenschlacht, Bares für Rares, Die Rosenheim-Cops, Magazin Royal, Ermittler, Der Ring, Tiefer Fall; Beyond Paradies usw. Ganz ehrlich, es kann doch nicht sein, dass wir für derartige Unterhaltungssendungen öffentliche Gelder ausgeben aber gleichermaßen bei informativen Berichterstattungen und Reportagen Einsparungen vornehmen wollen. Getreu nach dem Motto: gib den Leuten Brot und Spiele. Nur funktioniert das eben nicht. Es spielt vielmehr anderen, nicht demokratischen, rechtstaatlichen, sozialen, bundesstaatlichen Unternehmungen in die Hände. Eine derartige Entscheidung ist meines Erachtens ganz klares Management-Versagen.

Wir brauchen, heute wichtiger denn je, aufgeklärte Bürgerinnen*Bürger. Analog zur Fiskalpolitik sollte auch hier entsprechend gehandelt werden. Ich denke, aufgrund der vielzähligen Fakenews und zunehmender Radikalisierung, sollte mehr in Aufklärung investiert werden – also antizyklisch gehandelt werden. Das sollte meiner Meinung nach Aufgabe und Pflicht unserer Medien sein. (Im Übrigen auch für private Einrichtungen/ Firmen/ Social-Media-Unternehmen, ggf. rechtlich verpflichtend – aber das ist ein anderes Thema)



Wie bereits vorab geschrieben, ich hoffe das diese Einsparungen nicht vorgenommen werden. Vielmehr, und bitte verzeihen Sie mir, denn das soll jetzt nicht unhöflich sein, sollte ein Umdenken und eine Entscheidung aus Vernunft getroffen werden.



Bitte kommen Sie Ihren Auftrag auch zukünftig weiter nach.



Mit freundlichen Grüßen





Neupauer
Nick62 Das nenne ich mal "gelebte Demokratie". Irgendwo in den Weiten des www, wird eine Seite versteckt, auf der mensch mit viel Glück die Möglichkeit findet, den Irrsinn "Finanzierung der Staatsmedien" zu kommentieren. Das erinnert an Douglas Adams. Ihr wisst schon - die Pläne zur Sprengung der Erde. Leute - so geht das nicht! Die GEZ dürfte eine der unbeliebtesten staatlichen Organisationen im Lande sein. Da half auch das umlabeln nix. Es muss endlich eine breite Diskussion ermöglicht werden, ob die Leute das noch wollen. Einfacher Vorschlag. Fragt die "Abonnenten", die ja alle bekannt sind, dank Datenabgleich (Datenschutz spielt da merkwürdigerweise keine Rolle), ob sie ihr Abo behalten wollen, oder es lieber kündigen möchten. Mit dem Hinweis darauf, dass bei Kündigung, das Empfangsgerät bei den Staatssendern (Von Ard bis 3 Sat) schwarz bleiben würde. So "beliebt" wie die Sender sind, dürfte die Kündigungsquote kaum messbar sein. Es wäre im übrigen auch eine Maßnahme, der AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was ich als alter Sozi ganz gut fände. BTW: Wo werden die Kommentare eigentlich sichtbar? Mit Kommentarfunktionen tun sich die Staatsmedien ja generell eher schwer. Zu viel Realität. Ihr wisst schon.
Nicki Sygo Seriöse Nachrichten müssen online schnellstmöglich verfügbar sein. Ein Abwarten der Ausstrahlung in Funk und Fernsehen ist nicht zeitgemäß und überlässt unseriösen, hetzerischen Formaten die Möglichkeit der eingefärbten, ersten Berichterstattung.
Nicklas Müller Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich möchte Ihnen im Folgenden gerne meine Wünsche für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRF) in Deutschland mitteilen. Ich las den mehr als 100-seitigee Diskussionsentwurf nicht.

Ich spreche mich eindeutig für den ÖRF aus, befürworte aber ebenfalls wie Sie eine Verschlankung dessen. Für mich soll der ÖRF vor allem der Aufklärung und Bildung der Bevölkerung dienen. Dabei fallen mir spontan Formate wie die Tagesschau, Politikprogramme (Kontraste, Panorama, Report Mainz, Report München, Monitor), Terra X und satirisch unterhaltsame Programme wie die Anstalt und die heute Show ein und darüber hinaus auch Podcasts des Deutschlandfunks wie z.B. der Hintergrund.

Ich sehe/höre wenige Formate, die der nicht-politischen Bildung dienen. Dennoch finde ich diese auch sehr wichtig und spreche mich eindeutig dafür aus diese beizubehalten. Da fallen mir spontan Terra X und der Hintergrund des DLF ein.

Ich weiß nicht, ob sie Fernsehsender zusammenlegen möchten. Falls ja, wäre es mir persönlich wichtig, dass Sie alle Politikprogramme (Kontraste, Panorama, Report Mainz, Report München, …) beibehalten.

Ich bin nicht auf sozialen Netzwerken aktiv, sehe es aber als sehr wichtig an, dass der ÖRF dort aktiver wird, um vor allem jüngere Menschen zu erreichen und (politisch) zu bilden. Ich würde mich auch über eine stärkere bei Podcasts erfreuen.

Unterhaltungssendungen sollte es meiner Ansicht nach weniger geben. Ich kann Ihnen gerade keine feste Trennlinie nennen. Nach meinem Bauchgefühl finde ich es in Ordnung, wenn Sendungen wie der Tatort oder Babylon Berlin mit den Abgaben über die Allgemeinheit finanziert werden. U.a. auch um den ÖRF für breite Teile der Bevölkerung die nicht so sehr an (politischer) Bildung interessiert sind, interessant zu halten. Als Beispiele für Sendungen, bei denen ich denke, dass Allgemeinheit diese nicht bezahlen sollte, fallen mir Tierpflegerdokus aus Zoos, Bares für Rares, der Fernsehgarten, Rosamunde Pilcher, nachmittags Kaffekränzchen etc. ein. Aber ich sehe schon, dass die Entscheidung auch immer danach getroffen werden sollte, wie teuer die Produktion ist.



Zur Einordung. Ich bin zwischen 20 und 30 Jahre alt, nutze die öffentlich-rechtlichen regelmäßig, habe aber keinen besonderen Bezug zu diesen.



Mit freundlichen Grüßen

Nicklas Müller
Nico Keuchel Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte sie die öffentlich-rechtlichen Sender nicht zu schwächen. Mir liegt besonders der Wissenschaftsjournalismus am Herzen. Auf 3Sat gibt es mehrere Sendungen die ich sehr schätze. Speziell die vielfältigen Krisen (Corona, Klimakrise, Demokratieverdruss,...) werden dort sehr objektiv behandelt. Bitte stärken sie diesen Bereich und schwächen ihn nicht.



Gruß

Nico Keuchel
Nico Kramer Sehr geehrte Damen und Herren,



der Umstand, dass sie Arte und 3sat zu einem Sender verschmelzen lassen wollen, beunruhigt mich.

Dasgerechnet diese beiden Sender sind diese, die sich gut voneinander unterscheiden und nicht die bloße Wiederholungs- und Abspielsender sind, wie vielleicht der eine oder andere Spartensender.

Hier wird auf beiden eine Kultur gepflegt, die mir wie ein Fels in der Brandung scheint.



Da gerade Arte von einem deutsch-französischen zu einem europäischen Kultursender ausgebaut zu werden scheint - was ich übrigens durchaus auch als Bereicherung empfinde - fürchte ich, dass dann auch für vieles aus dem deutschsprachigen Europa bei Arte "unter die Räder" kommt.

Denn längere Diskussionen, Kabarett und andere deutschsprachige Kultur in diesem Umfang würden mir sehr fehlen.



Bitte bedenken sie dass, wenn sie deutschen Politikern solche Vorschläge machen.

Diese sind nämlich - wie es mir scheint - derzeit allzu leicht bereit, den lauten Rufern des "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss weg!" zu sehr "entgegenzukommen".



Viele Grüße

Nico Kramer
Nico Rösch Ich nutze den ÖRR vor allem in Textform um Nachrichten schnell, kompetent und zuverlässig zu erfassen und konsumieren. Der aktuelle Reform Vorschlag würde mich absolut enttäuschen und den ÖRR für mich fast wertlos machen
Nicolà Toelcke "Quand on fait des économies sur l'art dans l'État, c'est que quelque chose ne va pas dans cet État !" Wenn an der Kunst in einem Staat eingespart wird, ist etwas faul in diesem Staat! Edmond Rostand, frz. Theaterschriftsteller.

Es gibt kaum eine so renommierte Kultursendung wie die 3Sat Kulturzeit, mit ihren engagiert und kompetenten Journalisten und Journalistinnen! Es wäre geradezu grotesk, wenn eine derartige Sendung abgewickelt würde, u.a. damit die Herren und Damen Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen weiterhin feine und luxuriöse Empfänge geben können!
Nicole Sehr geehrte Damen und Herren,

der ÖRR ist ein essentieller Grundpfeiler unserer Demokratie und in Zeiten, in denen es um den Erhalt derselbigen geht, sollte man diesen keinesfalls schwächen. Eine Reform in bestimmten Bereichen um Synergien zu nutzen und den Rundfunk in der Akzeptanz der Bevölkerung zu stäken macht sicherlich Sinn. Aber eine Beschneidung vor allem im digitalen Bereich würde dem Rundfunk die Zukunftsfähigkeit nehmen. Es ist am wichtigsten, den öffentlichen Rundfunk fit für die digitale Zukunft zu machen und nicht anderen privaten und globalen playern (oder der AFD!) den Markt zu überlassen! Dort müssen wir die Reichweite stärken und auch mehr die jungen Zielgruppen erreichen!
Nicole Höfer Guten Tag.

Bitte erhalten Sie die Vielfalt an Informationsmöglichkeiten! Für mich und viele meines Bekanntenkreises sind die öffentlichen die einzige seriöse und verlässliche Quelle für Wissen über Pilitik, Kultur, Gesundheit, Gesellschaft etc. Ich habe große Sorgen, dass mit dem Wegfall einiger Programme noch mehr Leute in den Filterblasen der soz. Medien versinken.

Danke! Nicole Höfer
nicole hoppe werte rundfunkkommission,

ard u zdf werden m.e. auf dauer nur bestehen, wenn sie die diversität der bevölkerung resp. zuschauer in ihren programmen ausreichend berücksichtigen. es sollte nicht darum gehen, was sich landespolitiker (<1% der zuschauer) wünschen. warum gibt es z.b. keine 24h-jazzwelle oder einen

gemeinsamen 24h-ratgebersender? 3sat sollte auf keinen fall eingestellt werden - das ist f mich das fenster in die welt, wenn ich das haus nicht verlassen kann (im gegensatz zu romantischen fernwehfilmchen).

mit freundlichen grüssen

n. hoppe
Nicole Hötzel Bitte überlegen Sie sorgfältig, ob Sie in Zeiten von Fake News, Desinformation und wachsenden Einfluss von KI-Inhalten den Qualitätsjournalismus durch das Zusammenlegen von ARTE und 3Sat schwächen wollen. Insbesondere die Bildungsinhalte wie Nano und andere geben Orientierung und tieferes Verständnis von Zusammenhängen und stärken so das kritische Denken in der Gesellschaft.
Nicole Huber Wir sind gegen die Restrukturierung der Sender!

Diese bedeutet ein Kaputtsparen des kulturellen Bereiches. In einer Zeit der fake news hat dieses, wie wir sehen, fatale politische Konsequenzen. Der Verzicht auf kulturelle Sender führt zu einer Reduktion der Bildung und Kritikfähigkeit und damit von Kompetenzen, die für die Demokratie grundlegend sind.
Nicole Lauck Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Aufgabe, zur Bildung und Aufklärung beizutragen. Deshalb ist es abzulehnen, dass die Sender Arte und 3sat zusammengelegt und im Umfang beschnitten werden sollen. Das Aufarbeiten und Vermitteln komplexer wissenschaftlicher, politischer und kultureller Themen ist gerade in Zeiten der wachsenden Desinformation durch (a)soziale Medien immens wichtig und wird in den nächsten Jahren auch umso wichtiger werden, je mehr Künstliche Intelligenz eingesetzt werden wird.
Nicole Leykauf 3sat darf nicht fusionniert werden.

Das Programm von 3sat entspricht dem im Grundgesetz vorgeschriebenen Bildungsauftrag der ÖR.

Die Sendungen sind unterhaltsam, klug und bildend.

Da die Inhalte auch online abrufbar sind, gilt das Argument nicht, dass man das Geld für digitale Angebote bräuchte.

Deutschland kann froh sein, dass es so viele Menschen gibt, die sich klug unterhalten lassen wollen.

Wir brauchen 3sat!
Nicole Reichelt Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin strikt gegen die Abschaltung des Senders 3sat.



Es gibt eh schon zu wenig Kultur und zu wenig länderübergreifende Programme in der deutschen Fernsehlandschaft. Die geplante Abschaltung von 3sat verstärkt diesen Mangel zusätzlich.



Statt 3sat abzuschalten, überlegen Sie sich lieber, ob es noch mehr Krimi-Filme / -Serien, Quizshows und ähnliches braucht. Ich sehe dort sehr großes Einsparpotential, sodass der Rundfunkbeitrag auch ohne Abschaltung von wichtigen Sendern stabil gehalten werden kann.



Beste Grüße

N. Reichelt
Nicole Römer Wenn dem so kommt, dass die ÖR digitalen Formate erst auf Radio oder Fernsehen „warten“ müssen, dann informieren sich die Leute auf unseriösen Formaten und/ oder Tiktok, Instagram, X, etc. und weichen auf private Format-Angebote aus

Das kann wohl nicht gewollt sein.
Nicole Siegmann Über die Bedeutung des öffentlich rechtlichen Rundfunks muss ich nichts schreiben, er ist die Basis unserer (noch) demokratischen Gesellschaftsordnung. Journalistische Arbeit kostet viel Geld und dies ist entsprechend Ihrer Darlegung knapp bemessen.



Nutzen wir also das, was wir noch haben:

- statt auf der populistischen Meinungsmache mitzuschwingen und - auch und gerade - in Talkshows wie z.B. "Caren Miosga" diese Narrative durch entsprechende Fragen zu verstärken, empfehle ich Fragetechniken wie z.B. das systemische Konsensieren: Stellen Sie die Politer:innen lieber durch Entwicklung von Lösungsvorschlägen als sie in zunehmen ermüdenden Debatten über Verstärkung der bestehenden Positionen nur noch weiter auseinander zu treiben. Eine Zauberfrage ist z.B. "Was stattdessen", sowieso birgt das Wort 'statt' viel Potenzial

- Erhebung der Rundfunkbeiträge nach Einkommen - entsprechend der Beiträge z.B. bei Kinderbetreuung o.ä. Sie bringen die Haushalte, die wenig haben, sonst nur mehr gegen den öffentlichen Rundfunk auf und treiben sie in populistische Bubbles auf Telegram, facebook und Co

- die Populisten mit den eigenen Waffen schlagen: Positiver Populismus in die sozialen Medien = Deutschland kümmert sich um Rentner, Deutschland lässt Familien nicht allein, Deutschland ...



Danke & ein gutes Augenmaß beim Streichen wünscht

Nicole Siegmann
Nicole Tappe Sehr geehrte Damen und Herren,

3sat macht den Kopf an. Ich finde dieser Satz drückt sehr gut aus, wofür 3sat steht und warum 3sat für uns Zuschauer:innen so wichtig ist.

Nur hier erhält man Ideen und Anregungen, Nachdenkliches und Experimentelles, Dokumentarfilme und Kultur über den eigenen Tellerrand hinaus.

Nicht jede:r hat die finanziellen Möglichkeiten diese Vielfalt live zu erleben. 3sat lässt einen teilhaben.

An Dingen, die man evt. so nie kennen gelernt hätte, und die dafür sorgen, dass man offen und interessiert bleibt, neugierig und wach.



Das 3sat vollkommen unterschiedlich ist zu arte, das hat das Magazin Kulturzeit in seiner Sendung vom 1.10.2024 sehr gut erklärt. Schauen Sie hier ab Minute 7.03.



https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/russische-exiljournalisten-gegen-putin-sendung-vom-01-10-2024-100.html



Ich spreche mich ausdrücklich dafür aus, dass 3sat erhalten bleibt.

Wir brauchen eine Sendung wie Kulturzeit, die 5 Tage die Woche live, 40 Minuten über Kultur berichtet. Hier findet Kultur statt. Und dafür wurde das Format zu Recht bereits zum 2. mal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Wir brauchen eine Wissenschaftssendung wie nano, die darüber informiert, wie Zukunft gestaltet und gelebt werden kann.

Wir brauchen 3sat, mehr als jede Kochsendung oder Soko-Serien.



mit freundlichen Grüßen,

Nicole Tappe
Nicole Wagner Guten Tag,

3Sat und arte zu fusionieren ist ein unsinniges Vorhaben. Beide Sender bedienen ein anderes Zielpublikum und das ist 1. gut so und 2. sollte es so bleiben. Eine Vermischung würde der jeweiligen Qualität der beiden Sender schaden. Bitte überdenken und überprüfen Sie dies und lassen die beiden Sender so, wie sie sind.

Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme und Ihre Bemühungen.

Freundliche Grüsse

Nicole Wagner
Niebler, Oliver Zuerst muss man sich die Frage stellen warum der Rundfunkbeitrag nicht steigen soll, wenn man bedenkt dass Alles teurer wird und natürlich auch die Gehäter der Angestellten des Öffentlichen Rundfunks.



zur Zusammenlegung von 3sat und arte:



Gerade der Sender 3sat ist das Paradebeispiel worum sich der öffentliche Rundfunk kümmern sollte.

Zum einen ist es Wissensvermittlung, v.a. die Sendung "nano" die 5 mal pro Woche 30min über aktuelles aus der Wissenschaft sendet. So etwas hat in der Menge und Vielfalt kein anderer Sender im Programm. Auch mit der Sendung "Kulturzeit" hat der Sender 5 mal wöchentlich eine Kultur Sendung. Andere Sender (z.B. ARD, ZDF nur 1x wöchentlich mit "ttt" bzw. "aspekte").

Der Sender arte ist von der Ausrichtung eher kulturlastig und speziell auf den deutsch-französischen Markt ausgerichtet und weniger auf Wissenschaft wie 3sat (nano, Wissen hoch 3, Scobel etc.).



Außerdem dürften die Einsparungen bei der Zusammenlegung von 3sat und arte eher gering sein, der Schaden durch einen Verlust an Programmvielfalt wäre jedoch ungleich größer.



Wenn denn unbedingt eingespart werden muss, dann sollte man sich überlegen ob ARD und ZDF unbedingt sportliche Großereignisse wie Fußball WM und EM übertragen müssen, oder ob dies nicht Sender wie Sat1 oder RTL überlassen kann. Statt dessen könnten die öffentlich Rechtlichen Sender eher Randsportarten übertragen über welche sonst nur im Rahmen von Olympia berichtet wird. Da die die Rechte für solche Sportereignisse wesentlich günstiger ist, könnte so Geld gespart werden und auf anderen Seite wird dass Programm dadurch vielfältiger.



Gerade in Zeiten von Fake News und "Alternativen Wahheiten" ist der öffentlich rechtliche Rundfunk wichtiger denn je um sich fundiert zu informieren. Dies betrifft natürlich auch den Internetauftritt der öffentlich rechtlichen Sender.



Leider wurde schon in der Vergangenheit beim Thema Information gespart. Z.B. die ARD Ratgeber Serie (Ratgeber-Recht;-Technik;-Verkehr etc.) bot fundierte Information die auch etwas mehr in die tiefe gingen. Leider wurden diese schon vor Jahren gestrichen und durch nichts gleichwertiges ersetzt.



Um es kurz zu sagen: wenn schon gespart werden muss, dann bitte nicht bei Qualität und Vielfalt sondern eher die Felder weglassen für die es einen "MArkt" gibt und der genauso von den privaten Sendern ausgefüllt werden kann.
Niedling Schade, dass geplant ist kulturelle Abwechslung im Fernsehprogramm, durch Zusammenfassung der Sender 3sat und arte zu einem Sender, zu minimieren. Der 'Einheitsbrei" für den Kopf kann zunehmen. Vielleicht kommt ein neuer Sender, mit einer ganz neuen Idee von "Deutschland sucht.........."? Das passt ja momentan zur Zeit und den Einstellungen.
Niels Hosse Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin etwas älter, gucke zu 95 Prozent nur öffentlich rechtliches Fernsehen.

Gerade in der heutigen Zeit des Internets und und der weltweiten Politischen Situation,

halte ich öffentlich rechtliche Informationen für sehr wichtig (siehe USA wo es hinführt wenn nicht).

Die Sender um die es geht gucke ich am meisten,

ich bin gegen eine Kürzung, und bin auch gern bereit mehr dafür zu zahlen.

Bitte sorgen sie dafür, dass diese Sender alle erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen,

Niels Hosse
Niels Larsen Besonders in der heutigen Zeit in der immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund nach Deutschland kommen, ist es wichtig Kultursendungen aufrecht zu erhalten, wenn nicht sogar stärker in den Vordergrund zu bringen. Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund, die nach Deutschland kommen, haben einen wesentlich niedrigeren Bildungsstandard. Hier liegt auch eine Aufgabe von 3SAT, zur Integration und der Vermittlung unserer Werte beizutragen.
Niels-Uwe Tödter Eine Zusammenlegung von arte und 3sat wäre eine erhebliche Verringerung der Vielfältigkeit des Kulturangebotes. Beide Sender haben ihre eigene Berechtigung aufgrund verschiedener Zielsetzung.

Die einzigen öffentlich rechtlichen Sender, die ich schaue, sind arte und 3sat.
Niemals, 3sat ist unersetzlich, NANO zB. Kultur ist wichtig, 3sat muss bleiben !
Nienhaus Guten Abend.

Die Vorstellung, demnächst ohne 3sat auskommen zu müssen, finden wir schrecklich.

Einer der wenigen Sender neben arte, die niveauvolle Sendungen ausstrahlen.

Gegenvorschlag: Die vielen vielen Regionalsender in Nord, Ost, Süd, West aufteilen. Das ist regional genug und ganz Deutschland wird bedacht mit Lokalen und Regionalen.

Meine Familie und ich bitten um Berücksichtigung!



Mit freundlichen Grüßen

Maria Nienhaus
Nigel Philip Chorley Zunächst ist zu begrüßen, dass die Regierungen der Bundesländer endlich einen Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt haben. Dessen Auftrag soll „qualitativ gestärkt und quantitativ gesenkt“ werden.



In der Tat ist es sinnvoll zu prüfen, ob 70 Rundfunksender dem tatsächlichen Bedarf der Hörerinnen und Hörer entsprechen. Aber es sollte vor allem den Programmverantwortlichen in den Sendern ein entscheidendes Mitspracherecht gewährt werden, wo eingespart wird, wo Doppelangebote vermieden werden könnten.



Angesichts einer bereits vollzogenen Reduzierung von Literatur- und Kultursendungen bei einigen Anstalten warne ich davor, mit der Ausdünnung gerade auf dem Feld von Kultur, Bildung und Wissenschaft Brachland zu schaffen.



Mein scharfer Protest – und damit bin ich zum Glück nicht allein – gilt der erklärten Absicht, den Programminhalt von 3sat „teilweise oder vollständig“ in das Programm von ARTE zu „überführen“. Oder klar ausgedrückt: den auf deutsch-österreichisch-schweizer Basis existierenden Kultursender 3sat letztlich zu liquidieren.



Beide Sender haben seit ihrer Einführung vor 40 und 32 Jahren auf beeindruckende Weise ihre Existenzberechtigung bewiesen. So wie der auf einem deutsch-französischen Staatsvertrag mit zahlreichen europäischen Anstalten verbundene Sender ARTE mit einer Vielzahl von Themenabenden, Dokumentationen und Reportagen nicht nur kulturpolitische Aufklärungsarbeit leistet, sondern auch wachsenden antidemokratischen Tendenzen entgegenwirkt, kommt 3sat nicht weniger Bedeutung zu. Allein dessen tägliches Magazin „Kulturzeit“ ist nicht nur für mich sondern für eine Vielzahl von Kollegen aus allen Bereichen der Künste unverzichtbares Informationsprogramm.



Es kann nicht die Absicht der Regierungschefs und -chefinnen der Bundesländer sein, ausgerechnet den Kulturauftrag des ÖRR durch die Streichung eines Kultursenders (getarnt als „Überführung“) in Frage zu stellen.
Niklas Breitenbach-Netter Hallo,



größtenteils begrüße ich die mit dem Entwurf für den ReformStV vorgeschlagene Reform des ÖRR, bspw. die Idee des Federführungsprinzips und die Flexibilisierung im Auftrag der Schwerpunktprogramme hin zu nicht-linearer Videonutzung im Rahmen der Telemedien (§28a Abs. 4 MStV). Allerdings bedaure ich die für die Reform empfohlene und als solche beworbene "quantitative Begrenzung" des Auftrags des ÖRR und die damit einhergehenden Abschaffungen / Zusammenlegungen von Programmen (§28a Abs. 1-3). Auf diese „quantitative Begrenzung“ gehe ich zunächst etwas detaillierter ein (1). Danach lege ich meine Vorstellungen über ein (deutsch-)europäisches Angebot und eine kurze Kritik an der Schwerpunktsetzung „Kultur“ für arte (§28a Abs. 1) dar (2). Im Anschluss äußere ich etwas grundsätzlichere Bedenken zur Organisation des ReformStV in Bezug auf Auftrag des ÖRR, Programm-Angebot und Strukturierung der Rundfunkanstalten (3).



(1) Das qualitativ hochwertige Angebot des ÖRR quantitativ zu begrenzen halte ich für falsch, gerade im Zeitalter der "alternativen Fakten". Alternative Fakten und Fake News dienen dem Zweck demokratischen Prozessen die gemeinsame Diskussionsgrundlage zu entziehen. Innere und äußere Demokratiefeinde (bspw. AfD und Putins Russland) nutzen Fake News, um unsere Demokratie anzugreifen. Fake News folgen nicht dem Prinzip "Qualität", sondern dem Prinzip "Quantität": Sie sollen nicht informieren; stattdessen sollen sie Vertrauen in Informationen grundsätzlich zerstören durch eine Überflutung mit Falschbehauptungen (vgl. Steve Bannons "… flood the zone with shit." [1]). Um Fake News, und die damit einhergehende Bedrohung für unsere Demokratie, zu bekämpfen, reicht es nicht aus, qualitativ hochwertige Informationen bereitzustellen. Die gleichen Informationen müssen auch in unterschiedlichsten Formen durch vielfältige Programme verbreitet werden, um möglichst alle Menschen unserer pluralen Gesellschaft zu erreichen. Fake News lassen sich nicht allein durch Qualität bekämpfen, sondern erfordern eben auch Quantität.



Eine Triebfeder der quantitativen Begrenzung im Vorschlag für den ReformStV ist der Abbau von Mehrfachstrukturen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist offensichtlich, dass der Betrieb von Mehrfachstrukturen mit erhöhten Kosten verbunden ist. Gleichzeitig fördern Mehrfachstrukturen jedoch Wettbewerb. Außerdem reduzieren sie die Fehleranfälligkeit, denn Mehrfachstrukturen erhöhen mitunter die Resilienz eines Systems. Ich plädiere dafür, dass die Reduzierung von Mehrfachstrukturen nicht so radikal umgesetzt wird, wie im Entwurf vorgeschlagen. Konkret möchte ich folgende Punkte aus dem Vorschlag aufgreifen:

- Der Entwurf sieht eine "Innovationsverpflichtung" (§26a Abs. 1) vor. Gleichzeitig wissen wir aus der Wirtschaft, dass Unternehmen mit flachen Hierarchien innovativer als große monolithische Unternehmen sind. Warum dann Programme zusammenlegen (§28a Abs. 1-3)? Dadurch entstehen monolithischere Strukturen. Gibt es mehr Programme mit dem gleichen Schwerpunkt, so stehen sie untereinander in Wettbewerb und entwickeln neue Innovationen.

- In Anbetracht politischer Einflussnahme auf den ÖRR, verringert eine höhere Programmvielfalt auch die Wahrscheinlichkeit einer Gleichschaltung der Medien, da mehr unabhängige Instanzen gleichzeitig beeinflusst werden müssten. Es gäbe weniger zentrale Instanzen, die besetzt werden müssen. Das System ist dadurch insgesamt resilienter. Gerade in Bezug auf die politischen Erfolge der AfD und damit einhergehende politische Macht der AfD ist dies eine wichtige Überlegung.

- In §30e Abs. 2 Nr. 2 wird der "publizistische Wettbewerb" explizit als Ausnahme für eine verpflichtende Zusammenarbeit genannt. Dies finde ich lobenswert. Ich frage mich allerdings, warum man den Wettbewerb zwischen Programmen nicht an anderen Stellen hervorhebt bzw. zusätzlich schützt, bspw. durch das Streichen der vorgesehenen Zusammenlegung von Programmen (§28a Abs. 1-3).

- Der Grundsatz der Federführung (z.B. in Bezug auf Personaladministration, Einkauf, Energiemanagement, Standardverträge, §3 ARD-Staatsvertrag) kann dazu führen, dass die entsprechenden Prozesse für alle Landesrundfunkanstalten verkrusten und nicht innovativ weiterentwickelt werden, da Wettbewerb um bessere Lösungen ausbleibt. Langfristig könnte dies zu höheren Kosten als den Kosten für Mehrfachstrukturen führen. Darüber hinaus wird das gesamte System der ARD dadurch fehleranfälliger. Ein Fehler in einer Federführung überträgt sich auf alle Landesrundfunkanstalten und bleibt nicht isoliert in einer Landesrundfunkanstalt.



Gerade in Bezug auf die Zusammenlegung / Abschaffung von Programmen (§28a Abs. 1-3) finde ich die Erläuterungen und Begründungen im Entwurf sehr spärlich. Dies wird dadurch verstärkt, dass der Sonderbericht der KEF in der Antwort zu Frage 5 (Reduzierung von Partner- und Spartenprogrammen) ausdrücklich keine konkreten Einsparpotenziale benennt. Ich sehe die Gefahr, dass die Zusammenlegung von Programmen eine Abschaffung durch die Hintertür ist, die durch eine erhoffte Steigerung der Stellenabbaurate motiviert ist. Laut Sonderbericht der KEF lässt sich die Abbaurate nur steigern, wenn sich der Auftrag des ÖRR verändern würde (Frage 8, Steigerung der Abbaurate beim Personal, Seite 9). Eine Zusammenlegung der Programme und die Werbeformel „Auftrag quantitativ begrenzen“ führen zwangsläufig zu einem verringerten Auftrag, was dann für einen erhöhten Stellenabbau genutzt werden kann. Somit wird hier der Auftrag (bzw. das Angebot des ÖRR) nicht als unabhängiges Ziel definiert, sondern über das Ziel des erhöhten Stellenabbaus. Dies folgt nicht dem Grundsatz der Sparsamkeit: minimaler Einsatz für ein vorher festgelegtes Ziel. Vielmehr wird das eigentlich vorher festzulegende Ziel über den minimalen Einsatz festgelegt. Es erscheint mir als hätte die RFK bei der Erarbeitung des Entwurfs den Grundsatz der Sparsamkeit nicht beachtet. Vielmehr erscheint es mir, dass der Auftrag / das Angebot des ÖRR zurechtgestutzt wird, weil man einen vorher festgelegten Einsatz nicht überschreiten möchte. Bei diesem Punkt möchte ich zuletzt anregen den Grund für einen Stellenabbau zu konkretisieren. Geht es vorrangig um die Einsparung von Kosten, wie ich vermute, oder geht es um die Einsparung der wertvollen Ressource Arbeitskraft, die angesichts des Fachkräftemangels für andere Branchen freigesetzt werden soll?



(2) Die vorgesehene teilweise oder vollständige Überführung von 3sat in arte (§28a Abs. 1 Satz 4) sehe ich nicht nur wegen bereits oben erwähnter Argumente kritisch. Während 3sat die Integration und Freundschaft zwischen den deutschsprachigen Ländern stärkt, ist arte für die Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft vorgesehen. 3sat und arte haben damit unterschiedliche Aufträge und Zielgruppen. Würde man die beiden Programme zusammenlegen, ständen Sendungen mit unterschiedlichen Aufträgen (deutsch-schweizerische-österreichische vs. deutsch-französische Integration) in direktem Wettbewerb um Sendezeiten und Budgets miteinander. Dies kann nicht zielführend sein, denn im direkten Wettbewerb sollten nur die Sendungen miteinander stehen, die auch den gleichen Auftrag zu erfüllen haben.

Es ist schön, dass die RFK eine weitere europäische Integration der Programme begrüßt, wie aus den Anmerkungen zu §28a Abs. 1 hervorgeht. Eine explizite Aufforderung bzw. Verpflichtung dazu ist im Entwurf nicht vorgesehen. Ich schlage vor, dass im ReformStV die Vertiefung der europäischen Integration öffentlich-rechtlicher Programme explizit erwähnt wird. Bspw. könnte eine Vertiefung mit den europäischen Nachbarn im Nord-Westen, Norden oder Osten angestrebt werden. Angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist aufgefallen, dass dem ost-europäischen Blickwinkel auf Russland in Deutschland wenig Beachtung geschenkt wurde. Ein gemeinsames Programm könnte ähnliche Probleme in Zukunft vermeiden. Ebenso könnte der ReformStV den Bund (falls rechtlich überhaupt möglich), die Bundesländer und/oder Rundfunkanstalten dazu verpflichten, sich direkt bei der EU für eine gesamt-europäische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt einzusetzen.



In §28a Abs. 1 möchte ich schlussendlich kritisieren, dass der Satzteil "mit kulturellem Schwerpunkt" aus dem ersten Aufzählungspunkt in den ersten Satz verschoben wird. Dies setzt den Schwerpunkt des deutsch-französischen Vollprogramms "arte - Der Europäische Kulturkanal" auf Kultur. Im Moment habe ich nicht den Eindruck, dass dies der Schwerpunkt von arte ist und sein sollte. Ich schaue besonders gerne arte-Sendungen, die eher unter die Begriffe Information und Bildung fallen, statt unter den Kultur-Begriff (siehe §2 Abs. 2 Nr. 25-27 MStV). Ich befürchte, dass die Produktion solcher Sendungen wegfällt, sollte der Schwerpunkt Kultur für arte neu definiert und über den Namen hinaus noch stärker gesetzlich verankert werden.



(3) Nun möchte ich grundsätzlichere Bedenken zu den Themen, die im ReformStV geregelt werden, äußern. Hier habe ich grundsätzliche Fragen: Sollte die Anzahl der Angebote tatsächlich in Staatsverträgen geregelt werden? Offensichtlich sollte der konkrete Auftrag hier definiert werden. Die Überführung dieses Auftrags (das Was?) in Angebote (das Wie?) sollte dann jedoch die redaktionelle, unternehmerische und publizistische Aufgabe der Rundfunkanstalten sein. Warum sollte der Gesetzgeber hier eingreifen? Mit einem Eingriff vermindert der Gesetzgeber hier ja eher die Flexibilität und Innovationskraft der Anstalten, da er bereits starre Strukturen zur Erfüllung des Auftrags vorgibt.

Für mich erscheint es logischer, dass der Staatsvertrag den Auftrag an den ÖRR definiert, definiert welche rechtlichen Subjekte diesen Auftrag zu erfüllen haben und darlegt, wie die Erfüllung des Auftrags kontrolliert wird. Gerade diese Kontrolle wird mit den §§ 26 a und b MStV gestärkt. Aus dem gesetzlich verankerten Auftrag sollten nun die Rundfunkanstalten ihr Angebot ohne Einflussnahme des Gesetzgebers ableiten. Gerade in Bezug auf die Begrenzung der Programme möchte ich dazu zwei Punkte anmerken:

- Aus Sicht des Marketings haben die Rundfunkanstalten zwei Produkte, die sich als Marken etablieren lassen: Programme (ZDFneo, KIKA, etc.) und Sendungen (Tatort, Sendung mit der Maus, etc.). Wenn eingeschränkt wird, wie viele Programme zur Verfügung stehen, wird die Marketingstrategie stark eingeschränkt.

- Gerade in Bezug auf die Flexibilisierung von Rundfunkangeboten hin zu Telemedienangeboten (§28a Abs. 4 MStV) wäre es doch sinnvoll die Anzahl von Programmen flexibel zu halten. Ist die Anzahl von Programmen begrenzt, müssen verschiedenste Themen und unterschiedlichste Formate unter einem uniformen Dach vereint werden.



Eine ähnliche grundsätzliche Kritik habe ich auch bzgl. der Einführung des Federführungsprinzips. Auch hier ist die gesetzliche Vorgabe ein starker Eingriff in die Organisationsstruktur der Rundfunkanstalten. Im Grunde ließe sich das Federführungsprinzip aus dem Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit ableiten, so es denn den Rundfunkanstalten gestattet ist, Tätigkeiten gemeinsam zu erfüllen. Mich wundert, dass dies bisher noch nicht geschehen ist. Vermutlich konnte es bisher nicht angewandt werden, weil die betreffenden Staatsverträge bei der Vorgabe von Organisationsstrukturen nicht vorsahen, dass Rundfunkanstalten miteinander kooperieren. Zum derzeitigen Zeitpunkt erscheint das Federführungsprinzip plausibel. Doch Innovation innerhalb der Anstalten könnte zu einer noch besseren Organisationsform führen, die dann aufgrund des starren gesetzlich verankerten Federführungsprinzips nicht umgesetzt werden darf.



[1] https://www.bloomberg.com/view/articles/2018-02-09/has-anyone-seen-the-president, abgerufen am 10. Okt. 2024



Liebe Grüße

Niklas Breitenbach-Netter
Niklas Ehlers Hallo,

jeden Tag - jeden einzelnen Tag - kämpfe ich mit Argumenten und Gegenargumenten gegen den Populismus in unserem Dorf. Egal ob im Verein oder am Gartenzaun.

Ich wusste mich immer gut informiert über den qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjournalismus.

Über verschiedene Medien ein umfassendes Bild zu bekommen ist so wichtig. Und ja, ich lese deswegen auch den ganzen Kram der Populisten.



Lassen Sie mich bitte nicht hängen. Wir brauchen dringend gute Sender und noch viel mehr gute Sendungen.

Egal ob in Wissenschaft oder für Kinder und Jugendliche oder Politik. Überlassen Sie das Feld nicht dem Populismus.



Mit freundlichen Grüßen

Niklas Ehlers, Dipl.-Ing.
Niklas Goslar Sehr geehrte Damen und Herren,



3 sat ist ein wichtiger Kultursender, besonders auch in Sachen Dokumentarfilm!

Ich möchte dass der Sender bestehen bleibt und erhebe daher Einspruch gegen die geplante Überführung von 3sat in ARTE.



Mit freundlichen Grüßen,



Niklas Goslar

Filmemacher
Nikola Holocher Ich bin regelmäßige "Kulturzeit" Schauerin. Die Sendung bietet tatsächlich eine tiefere Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, die in herkömmlichen Nachrichten oft zu kurz kommen. In einer Zeit, in der undemokratische Entwicklungen zunehmen, ist es wichtig, Plattformen zu haben, die sich intensiv mit kulturellen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigen.

Es besteht große Sorge, dass bei einer Integration von 3sat in ARTE wertvolle Inhalte verloren gehen könnten. Diese Medienvielfalt und -qualität sollte weiterhin geboten sein.



In vielen "Dritten" Programmen finden indentische Sendungen zur gleichen Sendezeit und am gleichen Tag statt. Ähnliches gibt es auch bei Reisesendungen. Kann man nicht eine Produktion bei allen "Dritten" senden?
Nikolai Erichsen Ich befürworte vor allem den Ausstieg aus oder die starke Begrenzung von Angeboten im Bereich kommerzielle Unterhaltung und kommerzieller Sport. Zu beidem besteht inzwischen durch anderweitige digitale Angebote ausreichend Zugang, auch ohne den ÖRR. Nichtkommerzielle Angebote im Bereich Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, Politische Bildung und Nachrichten sollten gestärkt und ausgeweitet werden.
Nikolai Schubert In Zeiten des Streamings und des Bezalfernsehens sollte sich der ÖRR auf die Vermittlung von Grundlageninformationen und Nachrichten beschränken. Alles andere kann per Pay-as-you-go den Menschen oder wahlweise mit Werbung angeboten werden.
Nikolas Elias Ich persönlich finde es schockierend, dass in Zeiten, in denen uns vor lauter fake News, Hetzern und einem Bildungsrückgang die besten und informativsten Sender zurück gebaut werden sollen. Phoenix, Arte, 3Sat, tagesschau24, ZDFInfo, ZDFNeo. Wir müssten eigentlich diese Sender stärken, genauso wie Politik- und Geschichtsunterricht an Schulen bzw. allgemein das Bildungswesen massiv ausbauen. Stattdessen wird darüber nachgedacht in einer Zeit in der uns unsere eigene Gesellschaft und ihr Zusammenhalt um die Ohren fliegen und Diktatoren ihre Messer wetzen der Ausverkauf all dessen was dem entgegenwirken kann geplant. Das ist in meinen Augen Wahnsinn, und wir werden uns in 10, 20 Jahren alle wünschen wir hätten anders entschieden. Alle? Naja die AFD freut sich natürlich, die braucht eh nur einen Sender wenn sie an die Macht kommt.

Meine Empfehlung: In die Gesellschaft investieren. Und manchmal hilft es auch den Menschen zu erklären, warum es Rundfunkgebühren gibt.
Nikolaus Fischer-Romer Angesichts der politischen Lage der Demokratie halte ich die Zusammenlegung von 3sat und arte für höchst bedenklich und nicht nachzuvollziehen. Die Blickwinkel sind aufgrund der Historie so unterschiedlich, hier die 3sat-Länder, dort die deutsch-französische Verständigung, dass es nicht möglich ist, auf einen der beiden Blickwinkel zu verzichten.
Nikolaus Geyrhalter betrifft: eventuelle Einstellung des Betriebes von 3sat





Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin seit mittlerweile 30 Jahren als Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen tätig, die weltweit mit dutzenden Preisen ausgezeichnet wurden und vielfach zu themenspezifischen Standardwerken geworden sind. Ein großer Teil dieser Filme wurde von der Filmredaktion ZFD/3sat mitentwickelt und kofinanziert.



Dass es diese Möglichkeit in Zukunft eventuell nicht mehr geben könnte, ist nicht nur aus meiner persönlichen Sicht und der vieler KollegInnen bedrohlich, sondern wirft auch die Frage auf, wie viel eine Gesellschaft bereit ist in Kunst und Kultur zu investieren.

3sat ist branchenintern als der Sender bekannt, bei dem unbequeme, unpopuläre Themen aufgegriffen werden können. Hier dürfen Filme entstehen, die auch mal 'schmerzen' und nicht nur im Sinne eines Infotainments leicht konsumierbar sind. Wenn man analysiert, wie in der jüngeren Vergangenheit deutschsprachige (Dokumentar)filme finanziert wurden, merkt man, dass bei Filmen mit kritischen Themen und anspruchsvollem Zugang zum großen Teil 3sat beteiligt war. Das liegt vielleicht daran, dass 3sat nicht so stark einem Quotendruck unterliegt wie andere (Kultur)sender. Hauptsächlich aber liegt das am Anspruch der Redaktionen und dem Wissen darum, dass man als öffentlich-rechtlicher Fernsehmacher einen Auftrag hat, die Gesellschaft nicht nur zu unterhalten und zu informieren, sondern tatsächlich im Sinne einer besseren Gesellschaft auch mitzugestalten.



Alleine die Idee, diese Institution auflösen zu wollen, wirkt für mich wie ein vorauseilender Gehorsam destruktiven Kräften gegenüber, denen sowieso jede Art von öffentlich-rechtlichem Rundfunk ein Dorn im Auge ist. Was wäre das für ein Signal? Wen opfert man als nächstes? Will man diese Türe wirklich selber öffnen?



Wenn öffentlich-rechtliche Institutionen von Populisten zerschlagen werden ist das eine Sache. Was hier aber im Raum steht, sind Mutlosigkeit, Aufgabe und Selbstzerstörung. Sind wir als Gesellschaft schon so weit, dass wir das wirklich wollen?



Ich appelliere inständig an Sie, von diesem Plan Abstand zu nehmen.





Nikolaus Geyrhalter, Wien
Nikolaus Löwe Bitte bedenken Sie, daß der Begriff der "Presseähnlichkeit" heute genauso wenig Sinn macht, wie es bis vor ihrer Abschaffung die "Geräteabgabe" gemacht hat. Immerhin druckt keine Rundfunkanstalt eine Tageszeitung! Ein typisches modernes Presseangebot enthält heute selbstverständlich Videos und Audios (z.B. Bild Online, Spiegel Online etc.). Diese sind - zumindest bisher - dem ÖR noch erlaubt.



Ein Rundfunkangebot seinerseits beginnt immer in der Schriftform, bevor es in Wort und/oder Bild umgesetzt wird. Eine Meldung nicht in Schriftform veröffentlichen zu dürfen (online first), ist eine absurde Verkennung der Verhältnisse. Das ist nur durch starke Einflußnahme einer Lobby zu erklären, die ihrerseits den Medienstrukturwandel am liebsten verhindern möchte.



Mit freundlichem Gruß,

Löwe
Nikolay Uzunov Sehr geehrte Damen und Herren,



Seit 2016 wohne ich in Deutschland, seit 2017 in Worms, Pfalz. Ich mag Reisen und lerne gern die deutsche Kultur und Vergangenheit. Meine Reisen in die Schweiz oder nach Österreich haben mir gezeigt, wie wichtig die kulturelle Bindung zwischen die 3 Länder ist. Wie verschieden aber auch wie gleich die Leute in deutschsprachigem Raum sind. Nur 3sat ist mein klein Fenster zu diesem Vielfalt und bringt zu mir nach Hause die wichtigste aus den drei Ländern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bald vorbei wird. :(
Nil Banu Varol Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:



Wir leben in Zeiten, in denen sich der demokratische Diskurs verschiebt, weg von der liberalen Demokratie und dem gemeinsamen Nenner, dass die Freiheit des Einzelnen erst endet, wenn sie die Freiheit des Nächsten einschränkt, dass Minderheiten geschützt sind und alle Bürger*innen gleich. Die Diskussionskultur erodiert. Und die Parteien, die gewählten Volksvertreter*innen der Mitte lassen es zu, dass die immer lauter werdenden Rechtsextremen sie vor sich hertreiben. Anstatt gerade zu stehen für die sogenannte Kulturnation. Jetzt also der Vorschlag der Rundfunkkommission, das Kultur- und Wissenschaftsangebot der ÖRR zu halbieren. Denn in dem "Korb" für Kultur sind nur zwei Sender: arte und 3sat. Der Vorschlag 3sat in arte "aufgehen" zu lassen heißt im Klartext: Abschaffung von 3sat. Einer der zwei Sender, die ich vorwiegend schaue. Für die ich meinen Rundfunkbeitrag gerne zahle. Weil Sendungen wie Kulturzeit, nano, scobel aber auch die hintergründigen Dokumentationen, die hier gezeigt werden, der trinationale Blick über den deutschen Tellerrand hinaus, in Zeiten von erstarkendem Nationalismus, zum Nachdenken und Nachfühlen, zum Perspektivwechsel und zur Empathie anregen. Und vom Rundfunkbeitrag würde mit der Abschaffung von 3sat ohnehin nur 2 Cent eingespart. Die Übertragung eines Champions League Finales, in Worten also: EIN Fußballspiel kostet mehr als ein ganzes Jahr 3sat Programm. Was also ist der eigentliche Grund für die Abschaffungspläne? Auch vor dem Hintergrund, dass das Bundesverfassungsgericht den Medienstaatsvertrag 2021 nochmals bekräftigt hat. Demnach sollen die öffentlich-rechtlichen Anstalten mit ihren Programmen vor allem der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung dienen. Und: „Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten.“ Dieser Auftrag wird in den Hauptsendern kaum noch erfüllt, schon gar nicht zur Hauptsendezeit. Hier dominieren flache Shows, Krimis, Herzschmerz - und eben Fußball. Wie bei den Privaten. Mir liegen die Kultur, die Zukunft unserer liberalen Demokratie und einer offenen Gesellschaft, die noch fähig ist komplexe Realitäten auszuhalten und differenziert zu denken, sehr am Herzen. Daher protestiere ich auf das Entschiedenste gegen die Abschaffung von 3sat oder arte.
Nils Hallo, ich finde als 30 Jähriger den Entwurf nicht gut.



Die einzigen Angenote des ÖR, die ich schaue, sind arte und zdfinfo. Auf YouTube.



Die Qualität von arte ist herausragend und übersteigt alles, was die ÖR zu bieten hat. Insbesondere die Dokus aber auch Kultur wie Konzerte.



Die Recherchen von zdf Info sind ebenfalls immer sehr gut herausgearbeitet.



Statt Sender mit speziellen Zielgruppen zusammenzustreichen sollten lieber die Ausgaben an Unmengen sich überschneidenden Quiz-Shows, Soaps oder Telenovelen reduziert werden.



Außerdem ist es fragwürdig, dass von Bürgern finanzierte Produktionen nach 14 Tagen nicht mehr aufrufbar sein sollten.



MfG
Nils Commer Stellungnahme zur Rundfunkreform:



Zusätzlich zur geplanten Reform sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk vermehrt Bildungsangebote integrieren, wie beispielsweise Programme zu den Meilensteinen der Naturwissenschaften und Technik. Früher war es möglich, sich im Fernsehen gezielt auf das Mathematik-Abitur vorzubereiten. Das heutige Programm trägt jedoch eher zu einer kulturellen Fehlentwicklung bei.



Die gesetzliche Beitragspflicht sollte in ein Abonnement-Modell umgewandelt werden, um den Rundfunk zu wirtschaftlicherem Handeln zu veranlassen und den Wettbewerb zu fördern. Die derzeitige gesetzliche Basis führt zu unnötigen Ausgaben und der Finanzierung überflüssiger Stellen und Angebote.



Mfg Commer
Nils Drosse Sehr geehrte Damen Herren



Aktuell steht die Demokratie europaweit und speziell auch in Deutschland durch rechte Parteien unter Druck. Dies beruht, zu einem nicht unwesentlichen Teil, auf der Verbreitung von „Fake News“ auf den sogenannten Sozialen Medien. Auch ausserhalb der Politik fungieren in unserer Gesellschaft diese Medien mit steigender Tendenz als Informationsquelle. In diesen werden sämtliche Inhalte ungeprüft und unkontrollierbar verbreitet durch Algorithmen.

Der einzig real bestehende und überaus wichtige Gegenpol zu dieser gesellschaftlichen Entwicklung ist guter, objektiver Politik-, Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalismus, der nicht an wirtschaftliche Interessen gebunden ist. Die Verbreitung der daraus resultierenden Informationen ist lediglich über den öffentlich rechtlichen Rundfunk gewährleistet und auch dessen Aufgabe. Daher halte ich es bei der bestehenden Situation und der zu erwartenden Entwicklung in Bezug auf Informationsmedien (KI-Tools) für geradezu fahrlässig, einen Abbau im Bereich der öffentlich rechtlichen Medien vorzunehmen. Vielmehr sollten die Formate in den oben genannten Bereichen ausgebaut werden, um unsere Gesellschaft mit fundierten Fakten zu versorgen!



Mit freundlichen Grüssen

Nils Droße
Nils Gärtner Wenn es um Qualität geht, warum sollen dann gerade die qualitativ hochwertigen Sender 3sat und arte zusammengefaßt werden (was ich überhaupt nicht fassen kann?)? Warum werden die inhaltlich lächerlichen dritten Regionalprogramme nicht zusammengefaßt, die auch mit weiterer Betonung ihrer Regionaliät ihren Auftrag nicht erfüllen werden? Überall(!) kommen diese Nachmittagssendungen wie "hier ab vier", „Kaffee oder Tee", „Wir in Bayern“, „Hallo hessen“, „Hier und heute“. Diese sind nur ein Beispiel, daß mit wenig regionalem Bezug einfach Programm gefüllt wird. Ich möchte nur an die unrühmlichen "Eisbär, Pinguin und Konsorten" erinnern: überall die gleiche Sendung; leicht abgewandelter Titel; und natürlich Zoos im Sendegebiet; sonst kein Unterschied; gleiche Sendezeiten; ständige Wiederholungen; berieselnder Einheitsbrei.



Ich schäme mich als Hesse übrigens für das reißerische, aufgeblasene, provinzielle Hessenfernsehen. Als hätte jemand ein US-amerikanisches Klischee über den Atlantik gezerrt. Wenn dann vor Ort mit dem "Einsatzteam" aus dem "Einsatzwagen" Menschen überfallartig befragt werden ("Ich hätte NIE gedacht, daß DER jemanden umbringt - der hat sich immer Zucker bei mir geliehen ..."), reagiere ich geradezu körperlich mit Abstoßungsreaktionen. "Tendenziös" ist ein viel zu schwaches Wort für die Berichterstattung aus der Bond-Bösewichtzentrale des Main Towers.



Es ist auch sehr schade um die anderen Programme, die durch die Brotkörbe, pardon, Schwerpunktkörbe zusammengefaßt werden sollen (gerade bei den Kernen Information, Bildung bzw. Dokumentation kürzen?) Man sollte lieber wieder deren Profile schärfen; ich kann es nämlich auch nicht leiden, daß ZDFneo zur "Bares für Rares"- und Krimi-Dauerschleife geworden ist. Die internationalen Serienerwerbungen zu Anfang waren ein Traum!



Aber um das ganze zynisch abzurunden und zu übertreiben: wenn all die guten Sender, die ich sehe, zusammengefaßt werden, brauche ich mich ja nicht mehr zu entscheiden, sondern kann einen einzigen sehen ... was ich dann gar nicht mehr tun werde. Ich habe mir übrigens schon vor Jahren einen 3sat-Kapuzenpulli drucken lassen; so echt mit Logo und so.



Das Konzept von Interaktion und Partizipation ist blinder zeitgeistiger Aktionismus und paßt überhaupt nicht zum Rundfunk. Es geht doch gerade um kuratierte Inhalte und nicht darum, daß jeder immer zu allem am besten in Echtzeit seinen Senf dazugibt. Man sieht jetzt bereits z.B. an den Kommentaren zu Tagesschau-Inhalten, daß diese Marktplatzmentalität eine Büchse der Pandora ist. Dafür findet in den Bildungseinrichtungen, wo Interaktion und Partizipation hingehört, beides kaum statt, obwohl es Ziel der Bildungseinrichtungen und Recht der Schüler, Studenten u.ä. ist.



Was sind bitte "Sportarten und Sportereignisse von gesellschaftlicher Bedeutung"? Der Leistungs- und Wettkampfsport wird gesellschaftlich und medial - sich gegenseitig bedingend - viel zu hoch gehängt. Der Breitensport ist wichtig (und wird gerade nicht durch den vorgeschlagenen §26 (5) ergriffen). Ansonsten bitte einen kompletten Überblick über den Sport, nicht nur Beliebtes ... und was an Lizenzgebühren ordentlich Geld kostet, kann in die privaten Medien. Zuletzt könnte jemand das Offensichtliche ansprechen und für einen ö.-r. Sportsender einstehen.



Die Analyse des Angebots nach vermeintlich aussagekräftigen Kriterien ist Bürokratie ohne Ende. Wie wäre es mal mit einer klaren, aber groben Grenzlinie inhaltlicher Natur? Die ganze Unterhaltung (Krimis, Quizsendungen, Soaps, „Shows“) wird gekürzt; Information, Bildung, Kultur bekommen einen festen großen Anteil; die Inhalte werden ähnlich der FSK von einer Kommission in ihrer Zuordnung geprüft (aber bitte nur "ähnlich" - die FSK ist ja ein geklüngelter Witz). Heißt z.B.: mindestens drei von fünf Kommissionsmitglieder sind der Meinung, eine bestimmte Sendung ist eine Bildungssendung. Ich fand übrigens die Verlautbarung zur Vertragsverlängerung mit Johannes B. Kerner köstlich, daß er Wissensvermittlung biete. Durch seine Quizsendung etwa? Ich sehe in ihm bloß Einsparpotential auf zwei Beinen.



Jüngere Erwachsene sind ab 30 Jahre alt? Ich dachte immer, das seien die Bis30jährigen? ZDF-Altersklassen lassen grüßen - da ist man jung, solange man noch vorm Fernseher aufstehen und weggehen, sprich fliehen kann.



So, mir reicht's. Mehr schreibe ich nicht. Nur eine letzte Bitte: stampfen Sie doch bitte alle(!) regionalen Radiosender ein; ich kann das Pop-Gedudel und die immer gleiche "Klassik"-Musik nicht mehr hören. Bundesweite Sender mit differenziertem informativen und kulturellen Angebot, das wär schön. Dann kann ich die auch hören. Ich empfang hier nämlich bloß zwei Bundesländer, denen ich gar nichts abgewinnen kann. Der teilweise interessante Rest kommt nicht über den Äther.



Danke für Ihre Zeit,

~Nils Gärtner
Nils Hofeditz 3Sat und Arte sollten vollständig erhalten bleiben, beide liefern den informativsten Content aller ÖR Sender. Versuchen Sie lieber bei dem ersten und zweiten die sinnlosen Schlagersendungen und Shows zu kürzen die überhaupt keinen Bildungsauftrag erfüllen. Auch sehe ich Potential bei den diversen dritten Programmen und auch Sparpotential wenn man nicht jeden Sender in HD und Sd übertragen würde. HD reicht.
Nils Jansen Sehr geehrte Damen und Herren, der geplante Kahlschlag in der öffentlich-rechtlichen Senderlandschaft entsetzt mich. Nicht nur der Kahlschlag als solcher, sondern auch seine Verortung zum Beispiel bei 3sat und Arte, aber auch bei vielen kleineren Sendern. Ich bin sicher, mit etwas ehrlicher Anstrengung erreichen Sie eine Lösung, die nicht zulasten von Niveau und Vielfalt geht. Ich drücke die Daumen, dass Sie diesen Irrweg erkennen und rechtzeitig damit beginnen, sich einen sinnvollen Weg zu erarbeiten.



Beste Grüße



Nils Jansen
Nils Kasten Sehr geehrte Damen und Herren,



ich beziehe mich im Folgenden lediglich auf die Zusammenfassung des Reformstaatsvertrages, insbesondere auf die Reduktion und Neugestaltung der Spartenprogramme.

Was direkt auffällt, ist die fragliche Einteilung der Sparten.

Der Sender "Arte" bedient selbstverständlich nicht nur die Sparte "Kultur & International", Arte bedient ebenfalls die Sparten "Bildung, Dokumentation und Information".

Dies gelingt Arte mit einem Budget, das nur einen Bruchteil des Gesamtbudgets ausmacht.

Löblich ist beispielsweise auch die Online Reichweite des Senders. Ich habe mir erlaubt eine kleine Auflistung zur Veranschaulichung zusammenszustellen:



Kanäle auf der Video-Plattform "Youtube"

Arte: Abonnenten: 2.220.000 Video-Gesamtaufrufe: 380.804.805

ARD: Abonnenten: 816.000 Video-Gesamtaufrufe: 216.405.254

ZDF: Abonnenten: 83.700 Video-Gesamtaufrufe: 73.445.255

funk: Abonnenten: 232.000 Video-Gesamtaufrufe: 39.304.649

Stand: 05.10.2024 14:00 Uhr



Arte ist bezüglich Bildung und Kultur eine Instanz im deutschen Fernsehen, von der alle anderen Sender und ihre Programme etwas lernen können. Ein so kostengünstiger Sender, der quasi im Alleingang den eigentlichen Auftrag der ÖRR stemmt, darf erst als letztes leiden. Er sollte im Stellenwert gleichbehandelt werden mit Sendungen wie der "Tagesschau", die als fester Bestandteil des Programms nicht wegzudenken ist, zumal die Reichweite des Senders im Gegensatz zu allen anderen Programmen des ÖRR fast schon einschüchternd ist.



Abschließend habe ich natürlich noch einen Vorschlag, wie Sie die Reform der Programme anders gestalten könnten:

Es sollte eine Klassifizierung einzelner Programme geben, danach wie relevant sie für das Erfüllen des Programmauftrags des ÖRR sind. Dies könnte um den Aufwand zu minimieren auch eine ganz schlichte Einteilung sein, wie:



1. Vollständig relevant für die Erfüllung des Programmauftrags

2. Teilweise relevant für die Erfüllung des Programmauftrags

3. Nicht relevant für die Erfüllung des Programmauftrags



Anschließend könnte man die dritte Kategorie nach Quoten und Beliebtheit sortieren und systematisch Programme reduzieren. Das wäre meiner Ansicht nach nicht nur sinnvoller, sondern auch effizienter, da man bei zukünftigen Kostensparmaßnahmen die Einteilung der Programme bereits vorliegen hat und sie nur nochmal überarbeiten muss. Außerdem entspräche diese Vorgehensweise den Zielen der Reform "Auftrag qualitativ stärken, quantitativ begrenzen" - denn wer weniger Programme hat, die mit dem Auftrag gar nichts zu tun haben, der kann sich viel besser fokussieren auf Programme (und Sender), die auf die Erfüllung des Auftrags viel Wert legen.

Ich hoffe wirklich sie treffen in dieser Sache die richtige Entscheidung, denn ich bin mir sicher, dass zur aktuellen Zeit jede falsche Entscheidung eine schwerwiegende sein kann - besonders für den ÖRR.

Mit besten Grüßen

Nils Kasten
Nils Kodritzki Guten Tag, ich wohne im Sendegebiet des rbb. Das Fernsehprogramm besteht bis auf gefühlte 2 Stunden aktuellem Programm nur aus Wiederholungen und Übernahmen anderen Sender. Man kann auf das rbb Fernsehprogramm wirklich verzichten. Früher gab es 30 Minuten Abendschau als Regionalfenster im Ersten. Das reicht völlig aus und würde enorme Kosten sparen. Alternativ könnte man, auch wie früher, ein gemeinsames drittes Programm z.B. mit dem NDR oder MDR veranstalten. Der ganze Apparat ist auch durch die Fusion zwischen SFB und ORB dermaßen aufgeblasen, dass die Personalkosten und Altersversorgungen sicher einen Großteil des Budgets schlucken. Die Radioprogramme von rbb 88,8 und Antenne Brandenburg sind zum reinen Dudelfunk verkommen und nur im Wettbewerb mit den privaten Radiosendern, die keine Gebühren bekommen. Die MA Zahlen sind entscheidend. Vielleicht wäre es besser, auf Werbung zu verzichten. Dann ist der Druck nicht so groß. Es gibt kaum noch redaktionelle oder thematische Sendungen, aber viel Bla, Bla, Gewinnspiele usw. Wo sind z.B. die thematischen Sendungen auf rbb 88,8 geblieben? Früher gab es am Abend Gesprächsformate, Country, Deutschen Schlager usw. Man ist auch mal in die Theater gegangen und hat von dort live aus den Foyers gesendet. Gibt es alles seit Jahren nicht mehr. Es wird viel über den MDR gemeckert, aber ich fühle mich hier als Zuschauer und Hörer ernst genommen. Es gibt neben den Landeswellen, die wirklich informativ sind, auch MDR Kultur mit einem tollen inhaltsreichen Programm. Auch das Fernsehen geht mehr auf die Bedürfnisse der Zuschauer ein, auch wenn es mal Schlager o.ä. ist. Wenn es nicht gesehen werden würden, dann wäre es nicht mehr im Programm. Beim rbb gibt es dafür immer die 30 besten irgendwas. Außerdem werden Musiksendungen beim rbb generell nicht in die Mediathek gestellt, was beim MDR und SWR möglich ist. Es gibt hier also viel zu tun, bevor man über Gebührenerhöhungen reden sollte. Es ist schon schade, dass es in der Hauptstadtregion so ein schlechtes Programmangebot gibt. Zum Glück gibt es DAB+ und Internet.
Nils Kück Bitte schränken sie die Möglichkeit des ÖRR, Texte im Internet zu veröffentlichen, nicht ein! Das wäre ein großer Rückschritt in Bezug auf den schnellen Informationsfluss aus verlässlichen Quellen zu den Bürgerinnen und Bürgern.



Bitte betreiben Sie die beiden Programme arte und 3Sat weiterhin parallel, da diese die unterschiedichen kulturellen Schwerpunkte unserer Nachbarländer separat abbilden.
Nils Löser Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunnkkommission und an alle Beteiligten,

entschuldigung, wenn ich einfach offen schreibe, "was meiner Familie und mir am Herzen liegt":



Bitte investieren Sie in keinen Tatort mehr wie: "Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh´n".

Bitte investieren Sie kein Geld mehr in Fernsehserien wie die der Charité Staffel 4. Wichtig, wir meinen damit nur die Staffel 4, weil alle vorherigen Serien der Charité von Staffel 1 - 3 waren super.

Wie wir das anhand der Kritiken im Internet gelesen haben, ging es vielen anderen Personen, ähnlich wie uns.



Und bitte, gehen Sie, als öffentlich-rechtliche Sender auch auf die Wünsche Ihrer Zuschauer:innen ein. Wir alle zahlen Rundfunkgebühren und wenn sich ganz viele Menschen aus unterschiedlichen Bildungsschichten und Alters das Gleiche wünschen und das auch zum Ausdruck bringen, dann produzieren Sie doch bitte einen Spielfilm/eine Serie und eine Dokumentation zur gesamten Coronapandemie.

Das ZDF hat mit dem so bedeutsamen Spielfilm: "Die Welt steht still" (ZDF 2021) gezeigt, wie man die Pandemie aus so verschiedenen Gesichtspunkten darstellen kann und warum machen Sie also nicht einen Film/eine Serie und eine Dokumentation über die ganze Pandemie? Hier würde sich auch die Serie der Charité eignen mit einem Prof. Drosten, der den ersten Coronatest welzweit an der Charité entwickelte, mit Frau Prof. Scheibenbogen, die zu Post-Covid und zu ME/CFS an der Cgarité forscht, mit dem Robert-Koch-Institut und dem PEI, mit der damaligen Bundesregierung und mit den "normalen Bürger:innen" von uns, als Familie, über die Querdenker, über den Restaurantbesitzer, der im Lockdown sein Restaurant schliessen musste und um seine Existenz zu fürchten hatte.....und ganz besonders sollten die Krankenpfleger (m/w/d) und die Ärzte und die Coronapatitenten im Film im Fokus stehen.

Und das alles von Anfang bis Ende der Pandemie wie 1. Fall des Coronavirus bei der Firma Webasto, Heinsberg, Ischgl, Bergamo, die Ansprache unserer Bundeskanzlerin am 18. März 2020, der erste Lockdown mit Herrn Prof. Wieler, der uns täglich so gut informierte, über den Sommer 2020 und den Tönniesskandal, dann die Querdenker vor dem Reichstagsgebäude, im Herbst stiegen wieder die Coronafallzahlen und dann kam der 2. Lockdown. Aber BioNTech machte uns Hoffnung mit einem Impfstoff gegen Corona. Dann nach Weihnachten ging es los mit dem Impfen. Zuerst wurden meine Großeltern, dann meine Eltern, meine Frau und ich und später auch unsere Kids geimpft. Im Sommer 2021 jubelten wir leider viel zu früh, weil dann kam die DELTA-Variante und damit begann der schwierigste Herbst und Winter 2021/2022 in der Pandemie mit der Brandrede von Prof. Wieler und der Operation Kleeblatt bis ja, bis heute mit Post-Covid-Fällen und immer noch sterben Menschen an Corona, aber das Leben ist wieder normal.

Weil man sieht ja, wie schnell es zu einer neuen Pandemie kommen kann (Beispiel: Marburg Virus).



Danke für die tollen Filme: "Herrhausen" und "Aus dem Leben".
Nils-Miken Hebel Die weiter geplanten Einschränkung der journalistischen Arbeit des ÖR durch die Politik in Form der Rundfunkkommision mit dem Schlagwort "Presseähnlichkeit" ist schandhaft. Weltweit kaufen sich Milliardäre in große Medienhäuser ein und der Lokaljournalismus verödet, da kann man beim journalistische Angebot nicht die Aufbereitung in niedrigschwelliger Form beschränken.

Niedrigschwellig heißt nicht nur Nachrichten in einfacher Sprache, sondern auch ausdrücklich die Verfügbarkeit von Beiträgen in Text-Form.

Ebenso muss diese unsägliche Praxis des erzwungen "Depublizierens" von durch den Rundfunkbeitrag finanzierte Beiträgen aufhören.



Es mach mir auch Sorge, dass wohl an phoenix die Axt angelegt werden soll. In Zeite in denen rechtsextremistische Kräfte wieder Machfantasien entwickeln, ist ein einordnende Berichterstattung über das politische Geschehen und (Bundestags-/Landtags-)Debatten wichtiger denn je.



Das von den ÖR-Sendern ausgerechnet arte und 3sat eingestampft werden soll ist nicht nachzuvollziehen.

arte und 3sat sind deutlich weniger kongruent mit den restlichen ÖR-Sendern als andere.

Durch das Wegfallen dieser beiden Sender würde insbesonder im kulturellen Bereich ein deutliche größere Lücke in der Grundversorgung entstehen, als beim Wegfall eines der anderen Dritten Programme (mit Ausnahme der entsprechenden Landesnachrichtenprogramme).

Und da wurde das Thema der grenzüberschreitenden, europäischen Völkersverständigung durch ein gemeinsames eben grenzüberschreitendes Fernsehprogramm noch gar nicht angesprochen.



Das Sie hingegen die Geldbeträge die dem Fußball hinterhergeworfen werden, beschränken wollen, ist zu begrüßen.
Nina Bratkoff gut recherchierte Kultur und Wissenschaftssendungen müssen bleiben! Heisst 3 SAT muss bleiben und sollte nicht in Arte untergehen!
Nina G. Eine Beschränkung des ÖRR wie es geplant ist, schränkt nicht nur die Informationsmöglichkeiten der Lesenden ein, sondern auch die persönliche Wahl, welches Medium bevorzugt genutzt wird.

Nicht jede*r nutzt Radio und TV und gerade am frühen Morgen ist eine aktuelle Nachrichtenlage z.B. in Form eines Morgentickers für viele Menschen wichtig und sinnvoll.

Eine Beschränkung der Wahlmöglichkeiten ist meiner Ansicht nach eine Form der Zensur, die in keinster Weise Fake News verhindern oder minimieren kann (die ohnehin zumeist über die sozialen Medien verbreitet werden).

Letztendlich sind Online-Angebote von Nachrichten inzwischen durch die umfangreiche Nutzung von Smartphones auch einfach zeitgemäßer, aktueller und schneller verfügbar.

Eine Bevorzugung von Radio- und TV ist in der heutigen digitalen Zeit rückschriftlich, auch wenn beide Formate absolut eine Daseinsberechtigung haben und auch haben sollten.
Nina Mücke Das Zusammenlegen von 3sat und ARTE wäre eine Verwässerung sehr unterschiedlicher Profile. Das Format Kulturzeit z.B. ist sensationell unterhaltsam, informativ, komplex, umfassend und eben nicht auf Frankreich ausgerichtet wie vergleichbare Sendungen auf ARTE, sondern eröffnet kulturelle Perspektiven in die 3sat-Länder und weltweit. 3sat ist jung und zeitgenössisch. Das hohe Niveau der Beiträge findet man aktuell bei keinem anderen Sender. Bitte überdenken Sie Ihre Idee noch einmal. Wir brauchen diesen kulturellen Blick auf unser Weltgeschehen. Mit hoffnungsvollen Grüßen, Nina Mücke
Nina Nikitin Schauen Sie sich bitte einmal im Vergleich an, wie die Kosten für TV-Machen und TV-Verwalten verteilt sind. Und als Unterposition die Frage, wieviel für Fußballspiele, für seichte Unterhaltung und dagegen für Kultur ausgegeben wird! Die Kultur wird immer vernachlässigt! Obwohl mehr Menschen in Theater, in Ausstellungen, in Museen gehen als in Fussballstadien! Deshalb ist es eine Zumutung, nun ARTE und 3sat zusammenlegen zu wollen !

Erst seit den Skandalen des finanziellen Missbrauchs durch führende Personen der ARD sehen wir, wie hoch die Gehälter auf Intendantenebene und darunter im ö-r System sind! Völlig ungerechtfertigt im Vergleich zum Programm-Machen! Korrigieren Sie das doch erst einmal einschließlich der Versorgungsbezüge dieser Chargen!

Ansonsten bleibt der Eindruck bestehen, dass hier ein bequemer Selbstbedienungsladen sich die Taschen füllt und das Programm dabei vernachlässigt, nämlich gutes TV zu machen! Es gibt keinen Grund, die Gehälter nicht zu kürzen! Und dafür bessere Qualität zu bekommen. Denn der umgekehrte Weg, höhere Gehälter in Erwartung eines besseren Programms, hat ja nicht funktioniert! Was wollen Sie uns noch beweisen?
Nina Picasso Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte die Zusammenlegung von 3Sat und Arte für eine absolut falsche Einsparmöglichkeit. Sie haben beide eine vollkommen andere Ausrichtung, sprachlich und auch von der Mentalität her.



Gerade jetzt in den Zeiten von Rechtspopulisten und Verschwörungsmythen, von faschistischen Tendenzen, den ÖRR am Besten abzuschaffen, sind Sender wie 3 Sat unverzichtbar - alleine auch durch die doch wissenschaftliche Ausrichtung. Im Übrigen hat der ÖRR einen gesetzlichen Bildungsauftrag - Fakten und nicht "Clickbaiten".



Sparen Sie an der Technik, mal ein Fußballspiel weniger, lassen Sie mal populistische Talkshows weg, dann reicht es auch für 3Sat. Für die Vielfalt.



Mit freundlichen Grüßen



Nina Picasso
Nina Schliep-Andraschko Die beiden Sender Arte und 3Sat sind in ihrer jetzigen Form ohne jeglichen Abstrich unbedingt zu erhalten.

Während Arte unter anderem dem Auftrag, die deutsch-französische Freundschaft zu stärken und den beiden europäischen Ländern den jeweiligen Nachbarn näherzubringen, durch Sendungen wie "a table" oder Karambolage wunderbar gerecht wird und ein breites Spektrum an fundierten Sendungen zur Kunst zeigt (z.B. perfekt für guten Kunstunterricht), bietet 3Sat ein breitgefächertes Angebot an Themen rund um die Kultur und auch Politik. Beide Sender verursachen einen Bruchteil der Gesamtkosten, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk verursacht.

Aber auch Kultur- und Info-Radiosender wie NDR Kultur und NDR Info sind für die Vermittlung von Kultur und für gute objektive Berichterstattung unverzichtbar.
No Name Den bisherigen Verantwortlichen:



Herzlichen Dank für das immer tolle Fernsehprogramm.



Und nun: Herzliches Beileid zum Ableben des demokratischen, vielseitigen und anregenden Fernsehprogramms.



Was gedenken Sie zu tun gegen die Rattenplage in Ihrem Gebäude? Es wird höchste Zeit, die Kammerjäger zu bestellen. Das ist Ihre Pflicht zur Verhütung von ansteckenden Krankheiten, die durch Ratten übertragen werden.
No Name WER DENKT SICH SOLCHE SCH... AUS ???



Heil Arsch!



Dieser Kommentar klingt sehr unkultiviert. Ist aber dem Inhalt des Reformstaatsvertrags angemessen.
Noah Büttner Hallo, ich bin Noah Büttner, komme aus Neunkirchen und bin 15 Jahre alt.

Meine Vorschläge sind:



Die Wünsche der Zuschauerinnen und Zuschauer sollten beachtet und auch umgesetzt werden. Ich wünsche mir einen Spielfilm, eine Doku oder auch eine Filmserie zur Coronapandemiezeit, also von Januar 2020 bis April 2023. Beispiele aus dem Ausland sind hierfür: Kinodoku: "Stillstand" aus Österreich, "Grey´s Anatomy", Staffel 17 und auch der Spielfilm: "Contagion", der beinhaltet zwar kein Coronavirus, ist aber vom Verlauf der Coronapandemie sehr ähnlich. Und ich wünsche mir einen Spielfilm oder eine Serie und eine Doku, die auf Deutschland bezogen ist, so wie der super ZDF Spielfilm von 2021: "Die Welt steht still". Aber der Film: "Die Welt steht still" endet im ersten Lockdown, aber für danach, da gibt es nichts mehr. Ich wünsche mir einen Film und eine Doku, die alles so zeigen, wie wir die Pandemie erlebt haben: Zuerst glaubten wir das Virus gibt es nur in China, aber dann kam es immer näher und der erste Coronafall in Deutschland war am 27. Januar 2020, dann gab es beim Fasching in Heinsberg den ersten großen Ausbruch und kurze Zeit später da sahen wir, wie die Leichen in Bergamo abtransportiert werden mussten. Meine Schwester war zu dieser Zeit beim Schüleraustausch in den USA und sie wurde mit der Luftbrücke nach Hause geholt. Damals war ich noch nie so froh, meine Schwester wieder bei mir zu haben. Wir sahen die Ansprache unserer Bundeskanzlerin und danach gab es den ersten Lockdown. Mein Onkel arbeitet als Arzt im Krankenhaus und damals hatte ich so richtig Angst um ihn. Und heute, da denkt keiner mehr an die Ärzte und die Krankenschwester oder den Krankenpfleger, die bis zur Erschöpfung für uns alle "gerackert" haben. Heute wird nur noch darüber diskutiert, wer, wann und wie schuldig war in der Pandemie. Das darf nicht passieren, weil, sowohl Frau Merkel, als auch Herr Prof. Wieler und das gesamte RKI und viele weitere Personen, haben super toll gehandelt und durch das konsequente Handeln, haben wir ein zweites Bergamo bei uns in Deutschland verhindert.

Dann gab es ja noch den Fall: Tönnies, am 29. August 2020 gab es die Querdenkerdemo vor dem Reichstagsgebäude und wer erinnert sich heute noch an den Polizisten, der alleine da oben stand und die Querdenker vor dem Eindringen in das Reichstagsgebäude stoppte? Dann kam der 2. Lockdown, aber die Hoffnung wurde größer, weil es endlich einen Impfstoff gegen Covid gab. Natürlich folgte zunächst das so traurige Weihnachtsfest von 2020 und auch ich habe damals geheult, weil ich Oma und Opa nicht sehen konnte und ich war auch irgendwie "down", aber trotzdem ging es uns Kindern und Jugendlichen doch in der Pandemie gut. Dann im neuen Jahr, da wurden Oma und Opa geimpft, dann wurden eine Eltern geimpft, meine Schwester und später auch ich. Wir waren so froh, als wir das Impfzelt betraten, so als ob Weihnachten und Ostern "zusammenfällt", aber kurz danach mutierte das Virus zur DELTA-Variante und dann gab es die Operation Kleeblatt und die Brandrede von Prof. Wieler und heute gibt es immer noch viele die Post-Covid haben und denen es schlecht geht. Und das alles sollte mal in einem Film und einer Doku in ARD und im ZDF oder auch nur in der ARD oder nur im ZDF zu sehen sein.



Außerdem wünsche ich mir einen Gedenktag an die Coronapandemie. Ein super Tag wäre hierfür der 18. November, weil an dem Tag, da hielt Prof. Wieler 2021 seine Brandrede und kurz darauf mussten die ersten Coronapatitenten aus Bayern in Richtung Norden ausgeflogen werden, weil der Platz auf den Intensivstationen für die vielen Patienten fehlte.

Und man darf auch nicht vergessen: Auch heute noch sterben Menschen an oder mit Corona, einige liegen wieder auf der ITS und bei uns ist fast die ganze Klasse wegen Corona zuhause.



Ansonsten kann ich nur "meinen Hut" vor ARD und vor dem ZDF ziehen. Achso und was ich mir noch wünsche ist der Spielfilm: "Die Welt steht still", der soll auf jeden Fall wieder in die ZDF Mediathek zurück, weil in ungefähr 10 Jahren, da bin ich vielleicht selber Papa und da möchte ich schon meinen Kindern etwas über die Pandemie im Fernsehen zeigen können, so wie wir heute Filme über "Herrhausen", über Anne Frank und über Margot Friedländer sehen können. Weil nur vom Erzählen, da wird das nicht so klar.



Sparen kann sich die ARD die Staffel 4 der Serie: "Charité". Weil das hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber nun kann die ARD eine Staffel 5 anbieten mit 6 Episoden zum Thema Coronapandemie.

Super und vielen Dank!
Noah Fröba Ich bin 20 Jahre und alle meine Freund*innen lieben die aktuelle Berichterstattung im digitalen Raum durch den ÖRR. Ich finde es ein Unding, dass geplant ist, nicht mehr so ausführliche Onlineberichte ohne einen Rundfunkbericht vorab zu gestatten. Wieso sollten Informationen der Bevölkerung vorenthalten werden? Mir erscheint das journalistisch sinnfrei. Der ÖRR wurde nach dem 2. Weltkrieg geschaffen, um eben eine ausführliche genaue Berichterstattung allen jederzeit zugänglich zu machen. Auch wenn sich Verlagshäuser möglicherweise aus dem Rennen sehen durch eine schnelle Berichterstattung, so müssen diese dann einfach mehr eigene Recherchearbeit liefern, um konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Einschränkung des ÖRR ist hingegen falsch.



Ich bin Verfechter der Sendervielfalt und des Kulturprogramms. ARTE sollte als deutsch-französisches Völkerverständigungsprojekt nicht gekürzt und zusammengelegt werden. Allein die mehrfache Auszeichnung beim diesjährigen Deutschen Fernsehpreis zeigt die Qualität, beispielsweise die Reportage über den Überfall der Hamas auf Irael. Kein anderer Sender hat eine Reportage mit Originalaufnahmen in dieser detaillierten Berichterstattung gezeigt. 3Sat ist ein zu Hause von Kultur, wie es dieses sonst in keinem deutschen Fernsehprogramm gibt. Eine Kürzung bei einem der beiden Sender wäre fatal.



Der ÖRR ist bereits jetzt sehr eingespart. Auch Spartensender wie BR Heimat oder BR Schlager haben ihre Existenzberechtigung, da Zielgruppen sonst möglicherweise gar nicht mehr mit vertrauenswürdigen Nachrichtenquellen versorgt werden würden. Der Zugang zu qualitativ hochwertigen journalistischen Beiträgen darf nicht eingeschränkt werden, weder im Onlineangebot noch für bestimmte Zielgruppen.
Nora Strotjohann Ich würde mich hiermit gerne gegen den geplanten ÖRR Reformvertrag aussprechen. Wie viele Bürger heutzutage konsumiere ich Nachrichten ausschließlich über Onlinetexte. Ich besitze weder Fernseher noch Radio und habe auch kein Interesse daran. Ich möchte trotzdem noch darauf vertrauen können, dass ich online zeitnah und umfassend vom ÖRR informiert werde. Wenn Sie dies einschränken, reduzieren Sie drastisch die Relevanz des ÖRR.
Norbert Behr Ich bin gegen eine Zusammenlegung der Programme ARTE und 3SAT. Jedes der beiden Programme hat eine andere Ausrichtung und einen eigenen internationalen Character. Gerade dies sichert eine gute und vertrauenswürdige Bürgerinformation da jeweils mehrere Länder beteiligt sind. Besonders in den Bereichen Kultur und Wissenschaft sind die beiden Programme unverzichtbar da diese Themenbereiche im Ersten Und Zweiten Programm viel zu kurz kommen oder zu oberflächlich (für absolute Leien) behandelt werden.
Norbert Braunschmied In der heutige Zeit alleine darüber nachzudenken, dass der öffentliche-rechtliche Rundfunk beschränkt werden sollte, steht unserer Demokratischen Gesellschaft entgegen.



Schlimm genug, dass man damit der AFD nach dem Mund spricht und es zeigt, dass die demokratischen Parteien Angst vor dem Wähler haben. Wollen Sie uns wirklich mit dieser Aktion ins Orbanland katapultieren? Sehr bedrohliche Tendenz.
Norbert Dr. Hertkorn Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



ich wohne in Muenchen, bin aber auch im Ausland beschäftigt - daher meine e-mail Adresse (*.se). Ich habe mit grosser Betroffenheit festgestellt, dass Arte und 3Sat zusammengelegt werden sollen. Ich halte diese 2 Sender fuer absolut entscheidend, und ich, sowie viele meiner Freunde und Bekannten, sehen zu >75% diese zwei Sender in unserem deutschsprachigen Angebot. Diese Filme sind ueberwiegendst hervorragend recherchiert und mit viel Sachverstand und Liebe zusammengestellt. Ich lerne sehr viel durch diese 2 Programme. Wir sollten den Anteil an seichter Unterhaltung, Krimis und emotionalen Polittalkshows im öffentlichen Rundfunk (der einen BILDUNGSAUFTRAG hat) verringern und nicht noch weiter erhöhen. Im Deutschlandradio hörte ich gestern eine Dokumentation, das die angedachte Zusammenlegung als eher bemuehten Aktionismus als durchdachte Weiterentwicklung bewertet hat. Diese Argumente kennen Sie sicherlich und ich folge diesen vollumfänglich.

Ich bitte Sie also eindringlich, auch im Namen meiner Freunde und Bekannten, diese beiden auch im internationalen Vergleich wunderbaren Sender GETRENNT mit jeweils eigenem Programm weiter zu fuehren.



mit freundlichen Gruessen



Dr. Norbert Hertkorn (80809 Muenchen)
Norbert Fuchs Hallo, ich habe zum Reformstaatsvertrag folgende Einwände.

Als erstes möchte ich mich klar zum ÖRR bekennen. Ich sehe auch Einsparmöglichkeiten,diese muss aber

innerhalb der Senderfamilie erfolgen.

Gar nicht geht das die Digitalangebote eingeschrägt werden !!!!!!!!!!!!

Auch eine Zusammenlegung von 3 SAT und Arte ist ein enormer Rückschritt in der Internationale

zusammenarbeit !!!!!!!!

Wenn das was bisher bekannt ist ,umgesetzt wird ist für mich ein Anschlag auf das Grundgesetz !!!!

Das ist das was die AfD und ihrer Unterstützer schon lange fordern.

Die Schwächung des ÖRR ist Abzulehnen,denn es nützt nur den die was zu Verschleiern haben.

MfG

Norbert Fuchs
Norbert Haas Ich finde es unmöglich!
Norbert Haberkorn 3Sat und ARTE müssen beide getrennt, unabhängig erhalten bleiben

- als „Lineare Sender/Programme“

- wegen der Vielfalt

- weil ich als Bürger nicht die Möglichkeit habe, die Länder, das Kulturelle Angebot, das hier gezeigt und über die berichtet wird, selber zu bereisen, selber persönlich wahrzunehmen . Weil ich mir das auch nicht leisten könnte.



- Ich finde diese vorgesehene Sparmaßnahme völlig daneben und als eine unglaubliche Beschneidung, Einschränkung, eine unglaubliche Zensur Maßnahme.

- Ich bin bereit höhere Gebühren zu bezahlen, damit diese Sender und Programme erhalten bleiben.

Ich kann dieses geplante Vorgehen nicht nachvollziehen.

Ich erwarte eine Zurücknahme der geplanten Reduzierungs-Maßnahmen
Norbert Jung Eine Verschmelzung von 3sat und ARTE ist sicherlich ein nicht hinzunehmender Verlust an Vielfalt des qualitativ hochwertigen Angebots der öffentlich-rechtlichen Medien.
Norbert Karlas Ich habe gerade in 3Sat eine Sendung über die geplanten Reformen gesehen.

Ich möchte Stellung nehmen zum geplanten Übergang von Sendungsinhalten von "3Sat" zu "Arte".

Ich bin gegen dieses Vorhaben.

"3Sat" beschäftigt sich zu einem erheblichen Teil mit Wissenschaft und Politik und außerdem natürlich mit Berichterstattung über Kultur. Außerdem ist es ein Gemeinschaftsprogramm der deutschsprachigen Länder und behandelt deswegen auch gerade Themen aus diesen Ländern.

"Arte" dagegen beschäftigt sich zu einem großen Teil mit Kultur und ist ein Gemeinschaftsprogramm von Deutschland und Frankreich und ist darum mehr auf diese Länder fokusiert.

Ich fürchte, dass eine quasi Verschmelzung der beiden Sender zu weniger Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens führt.

Kann man zur Kosteneinsparung nicht in den großen Sendern "Das Erste" und "ZDF" z. B. die Flut an Vorabendkrimiserien und die Sportberichterstattung vor allem im Winter (stundenlange Biathlonübertragungen) reduzieren?

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Norbert Karlas aus Ansbach
Norbert Kinne Sehr geehrte Damen und Herren,





—- 3Sat

als vorrangig für den

deutschsprachigen Raum

soll erhalten bleiben





—- ARTE

sollte auf europäischer Ebene

eher noch stärker ausgebaut

werden.

Gerade in diesen gegenwärtigen Zeiten,

in denen das Trennende wieder

stark zugenommen hat.







Über manch sich Überschneidendes in beiden

Programmen kann man nachdenken,

Es sind neue technische Möglichkeiten einzubinden

und weitere Programmformen zu fördern.



Eine Zusammenarbeit aber ebenfalls wünschenswert.



Dieses Alles wird von Ihnen

auch schon bereits geleistet. Danke.







Die hohe Qualität und auch regionale Vielfalt der Medien hierzulande

wird nur durch

die „Öffentlich-Rechtliche Struktur“ gewährleistet.



Bessere Alternativen sind in der Welt nicht vorhanden !







Norbert Kinne
Norbert Klar Arte und 3SAT sind sehr wichtige und unterschiedlich ausgerichtete Kultursender. Die geplante Zusammenlegung finde ich mehr als bedauerlich.



Dann besser bei ARD und ZDF einsparen und den 3. Programmen !
Norbert Klein Wie wollen sie eine meiner Lieblingssendungen wie Scobel oder Nano in ARTE integrieren???
Norbert Kraykamp Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge beobachte ich Ihr Vorhaben; die deutsche Medienlandschaft auszudünnen.



Gerade in einer Zeit des zunehmenden Populismus und der Fake News ist es sicher der falsche Weg, die Programmvielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks derart zu kürzen.

Allein die Zusammenlegung von 3-Sat und Arte ist absolut unverständlich und lässt vermuten, dass den Verfassern des neuen Konzeptes die vollkommen unterschiedlichen Strukturen der beiden Sender nicht aufgefallen sind.



Ich erinnere daran, dass die Medien die sogenannte "Vierte Gewalt" in einer Demokratie darstellen und die öffentlich-rechtlichen Medien damit eine wichtige Säule der Demokratie darstellen.



Es liegt in Ihrer Verantwortung als Politiker, die zunehmend gefährdete Demokratie zu stärken und nicht, so wie das vorliegende Konzept bei seiner Umsetzung zur Folge haben wird, zu schwächen.



Es scheint, dass Ihr Hauptanliegen darin besteht, einen wie auch immer gearteten Spareffekt zu erzielen; also „Medienvielfalt nach Kassenlage“!

Meinungsbildung entsteht durch Meinungsvielfalt und wir sollten stolz darauf sein, das die Gründungsväter unserer Verfassung für eine der besten Medienlandschaften weltweit gesorgt haben, die es zu erhalten gilt!



Mit freundlichen Grüßen

Norbert Kraykamp
Norbert Lange Guten Tag,

an einem Punkt ist die Reformvorstellung für mich gelinde gesagt abwegig.

Sie wollen 3Sat in Arte integrieren, also einen Sender des deutschen Sprachraumes (DACH), der Wissenschaftsthemen, Kabarett und Kultur bietet, in den frankophilen Arte-Kanal einbringen, dem Wissenschaft und Kabarett völlig unbekannt zu sein scheint; Arte wiederum ist in der Sparte Musik erxtrem stark. Kurz und gut: Gerade in der heutigen Informationsgesellschaft, in der fundierte Berichterstattung so wichtig ist in Anbetracht von Fake-News und Verschwörugstheorien wollen Sie wirklich dfas Angebot einschränken? Werde Sie damit überhaupt noch dem Programmauftrag gerecht? Ich sage NEIN ! LassenSie ab von diesem Unsinn. Stoppen Sie diese Vorschläge sofort und werden Sie ihrem Auftrsag gerecht, der immerhin gebührenfinanziert ist.

Grüße

Norbert Lange
Norbert Liebich Die Themen- und Zielgruppen sind zwischen 3Sat & ARTE zu unterschiedlich und ich plaediere, dass beide Programme beibehalten werden
Norbert Linke liebe Leute,





ich schaue nur öffentlich-rechtliches TV. Kommentar zur KommerzTV spare ich mir.



Besonders schätze ich ARTE, 3sat und Phoenix....,



die geplante Überführung von 3sat in ARTE wird dazu führen, dass hervorragender Wissenschaftsjournalismus reduziert wird oder verschwindet und differenzierte Berichterstattung und Doku aus unseren Nachbarländern wegfallen wird!!

Das wäre unverantwortlich!!



Wenn gespart werden soll...., muss es jeden Abend ein (mäßiger) Krimi sein...???
Norbert Rieger ..ein zusammenlegen der Sender, oder ein "ausdünnen" schadet der Diversität und ist ein journalistischer, kultureller und informatorischer Einschnitt.



Dies gilt insbesondere für die Bereiche Kultur & International sowie Bildung, Dokumentation,Information



Dieses Vorhaben ist in jedem Fall zu vermeiden, ist unbedingt zu verhindern
Norbert Ritter Deutliche Reduzierung von reinen Schlager- und Quizsendungen



Die Dauerbeschallung von Informations-Sendungen und Dokumentationen (Unterlegung mit musikähnlichen Geräuschen muss ganz unterbleiben. Ein Drittel der Menschen fühlen sich dadurch nur genervt)



Das ständige Zeigen von Leichen und Leichenteilen in den Krimis muss ganz entfallen, ebenso das offene Zeigen von Brutalitäten



Bei Sportsendungen: das ewige auf die Schulter-Klopfen und Umarmen soll nicht mehr gezeigt werden, ebenso das Auf-den-Rasen-Gespucke der Spieler. Sport-Übertragungen mussen bestimmt nicht dauernd kommentiert werden, auch das 'Experten'-Gespräch kann entfallen. Ebenso das Vorweg.



Genrelle Einschränkung des zeitlichen Angebot bei allen Sendern. Schließlich gibt es noch die Mediatheken



Sendungen, die Land und Leute zeigen sollen, müssen frei sein von persönlichen Vorlieben der Regisseure/Hersteller.

Beispiel: Bericht über Stockholm soll nicht zeigen, dass man dort 'toll reiten' kann. Das kann man nämlich überall auf

Welt.



Deutlilche Einschränkung von Talkshows mit immer denselben Menschen.



Auf ZDF Info und Neo kann man ganz verzichten



KIKA auf nur wenige Stunden beschränken



Die Musikart JAZZ ist unterrepräsentiert. Möglicherweise gilt das auch für andere ...



Alle ausländischen Filme und Dokus sollten parallel auch in der Originalsprache gesendet werden
Norbert Rümke Guten Tag, ich habe gesehen, dass die Sender Arte und 3-SAT zusammengelegt werden sollen. Beide Sender bieten reichlich Kultur, aber unterscheiden sich doch deutlich. 3 SAT ist ein deutschsprachiger Sender für die Staaten Deutschland, Schweiz und Österreich.



Arte dagegen ist später entstanden aufgrund einer staatlichen Vereinbarung zwischen Frankreich und Deutschland. Der Auftrag ist ein ganz anderer. Es geht insbesondere um Völkerverbindendes zwischen Deutschland und Frankreich.



Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Verträge mit Österreich, der Schweiz und Frankreich eine derartige Zusammenlegung zulassen.



Mit freundlichen Grüßen



Norbert Rümke - Köln

01.10.2024
Norbert Schaeffler Die Zusammenlegung von Arte und 3Sat wird das bereits bescheidene Angebot von Kultur bezogenen Beiträgen erheblich reduzieren -eine Katastrophe für die öffentlich rechtliche Medienlandschaft.

Für mich wäre das ein Grund den von den Öffentlichen abzuwenden.
Norbert Schieren Die Verschmelzung von 3 SAT und ARTE ist ein großer Fehler. Die Eigenständigkeit beider Sender sollten erhalten bleiben, 3SAT ermöglicht einen Überblick im deutschsprachigen Raum, ARTE erlaubt ein Überblick über unsere weiteren Nachbarn.

Wir brauchen Sender, die anderes bieten als nur die üblichen Talkshow und immer gleichen Ratespiele. Wissen und Information findet sich zB verstärkt in den ARTE Dokumentationen, die oft 90 min zu einem Thema dauern.

Da Kosten eingespart werden müssen, sollte der Hebel an anderer Stelle angesetzt werden: ein gemeinsames vielleicht größeres Netz von Auslandskorrespondenten, das Prinzip Einer für Alle, was bereits angedacht ist.
Norbert Schmidt Ich bin entsetzt über die offensichtlich geplanten Umstrukturierungen der öffentlich-rechtlichen Spartensender: Ich halte das kulturelle Informationsangebot auf 3sat und arte in der bisherigen Form für optimal ausgewogen und rege an, die nötigen Einsparungen eher im aufgeblähten Unterhaltungsbereich oder bei den Rücklagen für die Topverdiener vorzunehmen.



Eine Auflösung von phönix wäre blamabel für das öffentlich-rechtlich organisierte journalistische Angebot.



Sollten die sich abzeichnenden Veränderungen im Bereich der anspruchsvollen Angebote im öffentlich-rechtlichen Bereich tatsächlich umgesetzt werden, werde ich mich, wie wahrscheinlich viele andere, von ARD und ZDF abwenden und mein Informationsbedürfnis eher bei alternativen Angeboten im Netz decken.



Die selben Kreise, die in Sonntagsreden von der Rettung der Demokratie reden, tragen zu einer Unterhöhlung derselben bei - sind Sie schon dabei, in quasi vorauseilendem Gehorsam eine der AFD genehme Umgestaltung der öffentlich-rechtlichen Fernsehlandschaft anzugehen?



Als verärgerter Gebührenzahler mit höflichen Grüßen
Norbert Sommerfeld Sehr geehrte Damen und Herren,



im Kontext der Diskussionen rund um den Reformstaatsvertrag und die Neugestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möchte ich eindringlich für den Erhalt der Sender ARTE und 3sat insbesondere der Sendungen nano und scobel plädieren. Diese Programme leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildung, zur Förderung des gesellschaftlichen Diskurses und zur Bereitstellung hochwertiger, unabhängiger Informationen.

Der Erhalt von ARTE und 3sat ist essentiell für die Medienvielfalt in Deutschland und Europa. Sie fördern nicht nur die Wissensgesellschaft, sondern auch die kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit. Ein Rückbau oder gar Wegfall dieser Formate würde eine empfindliche Lücke im öffentlichen Diskurs hinterlassen.



Ich appelliere daher nachdrücklich an die Verantwortlichen, diese wertvollen Sender zu bewahren und ihnen auch im Rahmen des Reformstaatsvertrags den notwendigen Raum und die Finanzierung zu sichern.



Mit Freundlichen Grüßen

Norbert Sommerfeld
Norbert Stirner Sehr geehrte Damen und Herren,



meiner Meinung nach ist es gerade in der heutigen Zeit keine gute Idee, Einschränkungen beim Onlineangebot der öffentlich-rechtlichen Sender vorzunehmen. Das liegt daran, dass die Attraktivität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei jungen Menschen sowieso ins Hintertreffen geraten ist und durch eine fehlende Aktualität in Bezug auf aktuellen Ereignisse weiteren Schaden nehmen wird.



Junge Menschen informieren sich bevorzugt über Tik-Tok, Facebook, Instagram und weitere so genannte "soziale Medien", aber nicht aber über Hessenschau.de oder SWR- Nachrichten. Deswegen ist es wichtig den Beitragszahlern weiterhin ein umfassendes, aktuelles und werbefreies Angebot zu bieten, außerhalb der Gewinn- und Kommerzialisierungsbestrebungen der privaten Anbieter wie Zeitungsverlage und privaten Sendergruppen.



Schon jetzt gibt es täglich Hunderte von Leichen in verschiedenen Kriminformaten auf allen Sendern.

Bitte produzieren Sie weniger von diesen Formaten und mehr von gesellschaftsverbindenden und gemeinschaftvertiefenden Formaten.



Gerade Kanäle wie 3sat, Arte, Phoenix, ZDFinfo und ARD Alpha sind deswegen unabdingbar, um dem Informationsauftrag und dem demokratischen Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender zu genügen.



Eine Kürzung, Zusammenlegung oder Streichung einzelner Sender und Informationsangebote wäre fatal. In der Vergangenheit hat man gesehen was es bedeutet wenn Redaktionen eingespart, Journalisten entlassen werden und wenige Redaktionsnetzwerke in Deutschland für die Berichterstattung verantwortlich zeigen.



Dies darf beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht passieren. Ein Reformstaatsvertrag hat so gestaltet zu sein, dass weiterhin uneingeschränkt Information zeitnah, und zwar nicht erst nach der Sendungsausstrahlung im Fernsehen oder Rundfunk, zur Verfügung steht.



Ansonsten sind die öffentlich-rechtlichen Medien nicht mehr nutzbar (nicht nur durch junge Leute) und geraten komplett ins Hintertreffen.



Der Reformstaatsvertrag muss berücksichtigen, dass mit dem Geld der Bürger Personalkosten, Altersversorgungen und dergleichen eingespart werden müssen.



Bitte sparen Sie spürbar bei dem Erwerb von Fernsehrechten für Fußball, Wintersport jeder Art und anderen Sportereignissen ZUERST ein!



Davon ist meiner Meinung nach viel zuviel in den öffentlich-rechtlichen Medien enthalten!



Eine Reform Staatsvertrag darf nicht zu lasten des Angebots, der Qualität und der Aktualität der öffentlich-rechtlichen Medien gehen.



Ich bitte die Ministerpräsidenten aller Bundesländer dies bei ihrer Entscheidung angemessen zu berücksichtigen.



Vielen Dank mit freundlichen Grüßen



Norbert Stirner
Northoff, Ulrich 1. Klare Trennung zu den Privaten: keine Werbung mehr in ö.-r. Radio und TV (habe zweimal qualitäts- und Niveau-Verlust erlebt vor über 30 Jahren bei Einführung von Werbung in NDR- und WDR-Radio).

2. Reduzierung der Sendeansalten:

Weg mit Radio Bremen, Saar-Sender, HR

3. Reduzierung der Programme:

Der WDR hatte z. B. vor 1990 nur drei Programme!



Phoenix mit "tagesschau24" (und ggf. ARDalpha),

ggf. ARDalpha mit ZDF-Info,

ONE mit ZDFneo,

aber: arte und 3Sat (ggf. mit ZDFneo) bleiben für sich.

4. Reduzierung der Gehälter, Festanstellung nach Tarif wie früher, keine GmbH-Bereicherung für C. Miosga, Anne Will usw. Wenn das Geld denen nicht reicht, sollen sie doch zu den Privaten gehen.

5. Keine Ko-Produktionen:

Wenn 30 Filme (Fernsehspiele) von drei Sendern im Jahr zusammen gemacht werden, sind damit bei jedem beteiligten Sender ein Redakteur usw. befasst.

Besser: jeder macht für sich 10 Filme (Fernsehspiele) im Jahr allein - nur ein Redakteur usw. jeweils damit befasst.



Ulrich Northoff

Nospes, Sabine Dr. Sehr geehrte Damen und Herren



ich nutzte mehrfach täglich:



-die aktuellen HR 3-Textnachrichten (Tagesschau und Hessenschau)

- sehe auf HR3 die Hessenschau

- sehe auf 3Sat an allen Tagen mit einem entsprechenden Angebot die Sendung "Nano"

- und sehe täglich auf Arte und 3Sat Natur- und Kultur-Sendungen sowie öfters anspruchsvollere Filme

- und höre regelmäßig HR1 und HR3 im Radio/Autoradio



Ich bitte hiermit darum, diese Text - und Radio- und Fernsehsendungen zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Sabine Nospes
Nowack Jörg Ich bin entsetzt über die Kürzungen bei den Kultursendern Arte und 3Sat.

Wird hier in vorauseilendem Verfahren schon AFD Politik gemacht?

Ich weiß bald nicht mehr wen ich wählen soll.

Bitte Überdenken Sie Ihre Programmpolitik.

Millionen € für Sport oder volkstümelnde Veranstaltungen fördern bestimmt nicht Demokratie und politische Willensbildung.
O. Richter Ob meine Anmerkungen zum Entwurf der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hier richtig aufgehoben sind, weiß ich nicht. Nach 10 Minuten Googlesuche mit einigen Schlagwörtern bin ich hier gelandet. Bitte ggf. Weiterleiten, an die richtige Adresse.



- es gibt immer weniger live-Sendungen. Sender mit derartigem Angeboten sollten gestärkt werden - sie unterscheiden sich fundamental von Angeboten bei Youtube oder anderen streaming Anbietern oder den Mediatheken. Gute Beispiele zur Stärkung wären z.B. das Angebot von Phoenix (phoenix vor Ort) oder Presseclub oder Weltspiegel. Ebenso lobenswert sind z.B. Wahl der dt. Weinkönigin (swr).

Überregional ausgestrahlt werden sollten aber auch Sendungen wie z.B. swr Marktcheck (Brennikmeier). Die gefühlt 100 Gesundheitssendungen sind im Wesentlichen nur noch "Arzt- und Krankenhaus-Werbung". Und sollten auch als Werbesendung gekennzeichnet werden. Das lässt sich reduzieren und die Volksgesundheit wird bestimmt nach deren Einstellung schlagartig besser.



- Tatort und Traumschiff bitte einstellen und nicht mehr wiederholen - das ist Volksverdummung



- Warum jeder Sender sein eigenes Wetter macht, ist Geldverschwendung. Und dann gibt es noch so schlechte Vorhersagen wie die des Bayerischen Rundfunks oder von ZDF Moma (funktioniert nur für Berlin). Oh je. Mein Vorschlag: Machen Sie eine Umfrage, zeigen sie verschiedene Vorhersagen für den nächsten Tag und fragen dann, ob man in München am nächsten Tag Mittags um 12 draußen Essen kann oder sich besser im Gasthof trifft. Es gibt nur eine Vorhersage, die diese Antwort liefert: ARD kombinierte Bewölkung und Regenradar Vorhersage ganz am Ende (z.B. bei Tagesthemen am Schluss). Das funktioniert für ganz Deutschland, alle Bundesländer. Und warum wir mit deutschem Geld das Wetter mit Mainzelmännchen-Grafik für Schweiz und Austria machen (ZDF) verstehe ich überhaupt nicht.



- irgendwo steht: Orientierung der AT-Vergütung am öffentlichen Sektor. Ich weiß nicht, wo das wieder hinführt. 500.000 EUR Jahresgehalt für die Progamm-Direktorin oder den Rundfunkchef? Mein APPPELL: Führen Sie endlich eine Obergrenze ein, orientiert an der arbeitenden Bevölkerung: z.B. Maximal das 5-fache eines Durchschnittslohns oder einer Durchschnittsrente in D.



- der Radiosender BR2 mit seinen engagierten Hörfunkbeiträgen ist bzw. war sehr gut und sollte bestehen bleiben. Leider schleicht sich jedoch mehr und mehr eine Steuerung der Hörerschaft durch Beamte ein. Statt die Hörer zu Wort kommen zu lassen, werden und dem Begriff "Experten" immer häufiger Professoren oder andere verbeamtete Personen eingeladen, die Soll-Meinung des Volks vorzugeben (z.B. bei Tagesthema 12-13 Uhr). Professoren sind eben nicht unabhängig - im Gegenteil. Sie erhalten üppige Bezüge und Pension vom Staat. Sie beteiligen sich nicht an der Altersvorsorge, sie zahlen eben nichts für die Gesundheitsvorsorge vom Volk oder von z.B. Asylbewerbern - das wird alles beim Volk mit der gesetzlichen Versicherung abgeladen. Beamte selbst sind privat versichert und bedienen sich ab der Pension mit 70% Zuzahlung beim Bürger. Das wollen die sich auch mit allen Mitteln erhalten.



Viele Grüße

O. Richter
O. Sahl Eine Zusammenlegung von ARD -und ZDF-Sendern (inklusive »Zusammenarbeitspflicht«, einhergehend mit einer zentralen Kontrolle von Programminhalten, u. ä.) birgt die Gefahr der Auflösung/Beendigung ihrer inhaltlichen und analytische Abgrenzung von einander, und, somit eine Einschränkung von Meinungs- und Angebotsvielfalt...!!



Ob hierdurch tatsächlich Rundfunkbeitragsätze sinken werden, bleibt zweifelhaft...!
Oanh Nguyen Liebe Rundfunkkommission, ist es die richtige Strategie in Zeiten von "Lügenpresse" und "Fake News"-Geschrei gerade bei Kanälen und Programmen zu streichen, die mit qualitativen Reportagen, Dokumentationen und Bildungsangeboten gegen die Verdummung des Volkes entgegenarbeiten?



Ist es Demokratieförderlich, wenn Sie die digitalen Ausspielwege begrenzen wollen und sich inhaltlich gar keine Gedanken machen wie der ÖRR gerade diese Bereiche besetzen und bespielen können, um die junge Generation zu erreichen und den Rechten und Faktenverleugnern den Platz streitig zu machen? Es sollten Programme gefördert werden, die auf den Plattformen der Jugend ausgespielt werden! Hier besteht ein enormer Bildungsauftrag!



Um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern, muss es wieder "Mitmach"-Programme und -Veranstaltungen des ÖRR geben, in der Art wie früher "Spiel ohne Grenzen", Wettbewerbe zwischen Vereinen, Dörfern und Städten usw., wo die Menschen sich im "real life" wieder begegnen können. Diese Spaß- und Erlebnisevents werden von den Privatsendern mit Erfolg besetzt! Meiner Meinung nach geht z.B. die Sendung "Wer weiß denn sowas" in diese Richtung. GERADE, weil hier der Gewinn für die Zuschauer eher symbolischen Charakter hat, macht es allen Spaß und hat die Sendung so viel Erfolg!



Wenn gespart werden muss, dann nicht an Informations- und "Aufklärungs"-sendungen, sondern eher an den sich sehr ähnelnden und mit immer wieder den gleichen Gästen (und vor allem Politikern) bestückten Talkshows und den vielen Tatorten! (Für mich könnte es auch weniger Fußball und mehr von anderen Sportarten sein! Das wäre auch günstiger, oder?)



Bei der Schulbildung fragt auch keiner, ob die Kinder was lernen wollen. So muss man es auch schaffen, den Erwachsenen mehr Bildung und Aufklärung angedeihen zu lassen - mit guter Unterhaltung, Beteiligung und leichtem Zwang zur Information! Der ÖRR sollte sich als eine wichtige Säule der Demokratie nicht im vorauseilendem Gehorsam selber abschaffen! Er ist genauso wichtig wie ein funktionierendes Rechtssystem! Mit rein privaten Medien hätten wir bald "Elon Musk-Verhältnisse", wo die Reichen bestimmen, was veröffentlicht und gesagt wird!



mit besorgten Grüßen

Oanh Nguyen
Olaf Baumann Meine Anmerkung zum Entwurf Staatsvertragsentwurf vom 26.9.2024:



Die Zusammenlegung von 3sat mit arte, wie im Reformstaatsvertrag vorgeschlagen, ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung, weil beide Sender wichtige, aber unterschiedliche kulturelle und inhaltliche Funktionen erfüllen, die durch eine Fusion verwässert werden könnten.



3sat ist ein einzigartiges Kulturprogramm, das durch die Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Sender Deutschlands, Österreichs und der Schweiz eine unvergleichliche Bandbreite an Themen und Perspektiven bietet. Es ermöglicht einen interkulturellen Austausch im deutschsprachigen Raum, der weit über nationale Grenzen hinausgeht. Formate wie „Kulturzeit“ oder die „3sat-Themenwochen“ greifen kulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen umfassend und mit Tiefgang auf, was eine wertvolle Ergänzung zu den Programmen der anderen öffentlich-rechtlichen Sender darstellt.



Eine Zusammenlegung der beiden Sender könnte zu einer Verwässerung dieses Angebots führen. Es bestünde die Gefahr, dass das speziell auf die Bedürfnisse des deutschsprachigen Raums zugeschnittene Programm von 3sat untergeht und wichtige kulturelle und wissenschaftliche Formate verschwinden. Auch wenn beide Sender kulturell wertvoll sind, erfüllen sie unterschiedliche Bedürfnisse und Zielgruppen. Die Vielfalt, die durch ihre getrennte Existenz entsteht, bereichert die Medienlandschaft und bietet den Zuschauerinnen und Zuschauern eine breite Auswahl an Inhalten.



Außerdem steht 3sat, gemessen an den Kosten im Rahmen des Rundfunkbeitrags, in keinem Verhältnis zu seinem kulturellen Mehrwert. Der Sender leistet einen enormen Beitrag zur kulturellen Bildung und Meinungsvielfalt, ohne dabei die Gebührenzahler signifikant zu belasten. Eine Zusammenlegung unter Kostendruck würde diesen wichtigen kulturellen Dienst für die Gesellschaft beeinträchtigen - bei unklaren, bis minimalem Einsparpotential.
Olaf Düber Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erstaunen und Entsetzen habe ich die Vorschläge des Reformstaatsvertrages zur Kenntnis genommen. Das Zusammenstreichen des Kultur- und Informationsangebotes im TV, z.B. in Form der Zusammenlegung von 3sat und Arte sowie Phoenix, ZDFinfo und ARDalpha, halte ich für ein desaströses Vorhaben. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die damit erhofften Einsparungen zuvorderst als hilf- und einfallslos erscheinende Reaktion auf das "Zwangsabgaben-Geheule" derjenigen politischer Kräfte erscheinen, die sich die Zerstörung des Staates in seiner bestehenden Form zum Ziel gesetzt haben.

Ich habe bislang den Rundfunkbeitrag immer als "Demokratiebeitrag" verteidigt, da mit ihm Aufklärung, Bildung und Information finanziert werden. Dies sind die Dinge, von denen es gar nicht genug geben kann, um die destruktiven politischen Kräfte der Gegenwart einzudämmen. Dass genau dort nun gestrichen werden soll lässt mich beinahe verzweifeln. Ist ihnen dieser Aspekt nicht wichtig genug? Ist meine Einschätzung "Demokratiebeitrag" vielleicht gar nicht zutreffend?



Das kann doch alles unmöglich ihr Ernst sein!?



Olaf Düber
Olaf Karbaum Sehr geehrte Damen und Herren,





mit großem Interesse und zugleich großer Befürchtung verfolge ich die aktuelle Diskussion um Einsparungsvorschläge im öffentlich rechtlichen Rundfunk.



Das eingespart werden muss und auch eingespart werden kann sollte jedem kritischen Zuschauer/hörer des ÖRR klar sein.

Zum Beispiel sehe ich als Zuschauer großes Einparungspotenzial wenn ich bei den 3. Programmen oft ein gleichzeitig identisches Fernsehprogramm beobachten muss. Hier könnten 3. Programme zusammengelegt werden, zum beispiel nach angrenzenden Bundersländern (BR,HR und MDR etc)



Das Programm des 3sat und von arte hingegen haben für mich ein eindeutiges und hochwertiges Alleinstellungsmerkmal welches durch eine mögliche Zusammenlegung verloren gehen würde und keinesfalls verloren gehen darf. Im Gegenteil, ARD,ZDF,3sat und arte sind in einer Zeit wo s.g. "Fakenews", Desinformationen und eine damit gezielte Destabilisierung unserer Demokratie immer mehr Bürger erreichen und diese immer schwerer von echten Nachrichten zu unterscheiden sind eine unverzichtbare und eher zu stärkende Institution.



Sicherlich sind einzelne Kostenintensive Produktionen gerade im Bereich der Unterhaltung "überprüfungswürdig", aber die genannten Sender sowie das DeutschlandRadio sollten unserer Demokratie zuliebe keinesfalls einer Sparverordnung geopfert werden.



Mit freundlichen Grüßen

Olaf Karbaum
Olaf Lehmann Zitat: "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Die Zusammenlegung von arte und 3sat sehe ich sehr kritisch. Diese beiden Sender halte ich für sehr wichtig für die Erhaltung der geistigen Gesundheit und des gesellschaftlichen Friedens. Dokumentationen, Informationssendungen, Talkshows (Scobel ), die eigentlich keine Shows im eigentlichen Sinne sind, haben meistens eine vergleichsweise größere Tiefe als vergleichbare ard/zdf Sendungen. Ebenso haben Spielfilme oft eine größere, realistischere emotionale Tiefe als ard/zdf Filme - von der Mehrzahl der Privatsenderfilme ganz abgesehen.

Deshalb möchte ich keine Einschränkung der arte/3sat Programms.



Eine Reduzierung der ARD/ZDF Zusatzsender ist für mich eher akzeptabel.



Bei dieser gelegenheit noch eine Meinungsäußerung: ARD und ZDF sind meines Erachtens wichtige Sender. Krimis, kommerzieller Fußball oder beispielsweise die Tour de France nehmen meines Erachtens jedoch einen viel zu großen Teil der Sendezeit ein. Ob die genannten Sachen wirklich gut für das gesellschaftliche Klima in Deutschland sind, erscheint mir mehr als fraglich.
Olaf Lichottka Einordnen in sogenannte Sparten stellt eine Art Schubladendenken dar. Statt kulturelle, wissenschafliche und informative Diversität zu fördern, sollen differente Inhalte in einen Topf geworfen und komprimiert werden, was unterm Strich nur Verlust bedeuten kann.

Allenthalben wird der Liberalismus geprädigt, Leben wir ihn doch in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft! Das sollte in einer gefestigten Demokratie wie der unseren nicht nur möglich, sondern unbedingtes Ziel sein.

Meiner Ansicht nach ist eine saatliche Regulierung und Beschneidung eine Form der Manipulation der öffenlichen Meinung - also Propaganda.
Olaf Mibus Sehr geehrte Damen und Herren,



die Überlegungen, Fernseh- und Radiosender zu streichen, empfinde ich als den falschen Weg, um Geld einzusparen.

Auf 3Sat, arte, die Infokanäle Phoenix und ZDFinfo, ZDFneo, one und den KIKA kann und sollte man keinesfalls verzichten. Mich würde das auch sehr verärgern.

Gerade 3Sat zeigt ein enorm vielfältiges Programm. Ein interessantes Angebot mit spannenden Beiträgen aus Wissenschaft und Kultur. Dass hier die deutschsprachigen Länder gemeinsam das Programm gestalten ist ein zusätzliches Plus. Nachrichten und Sendungen aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz erweitern das Spektrum. Ebenso das Programm von arte.

Man kann die beiden Sender 3Sat und arte nicht auf einen Sender und ein Programm zusammenstreichen. Das wäre so, als würde man aus einem guten Roman mit 500 Seiten eine Kurzgeschichte oder Erzählung kürzen. Das ließe sich machen, wäre aber keine gute Idee.

Wenn man zwischen den zwei unterschiedlichen kulturellen Programmangeboten von arte und 3Sat auswählen kann, bedeutet das Vielfalt. Ebenso wenn man zwischen Phoenix und ZDFinfo wählen kann.

Wofür zahle ich den Rundfunkbeitrag, wenn die Sender, die kulturelle und informative Vielfalt bieten, nicht mehr senden oder nur noch ein stark eingeschränktes Programm von wenigen Sendern geboten wird?

Auch die Vielfalt der Radiosender sollte erhalten bleiben. In vielen Ecken stehen Radios, die mit ihren Sendungen Hörer und Hörerinnen informieren, erfreuen, unterhalten und bereichern. Es ist auch schön, wenn man die Sendungen an allen Orten empfangen kann und man dafür keinen Kabelanschluss oder eine Internetverbindung braucht – Stichwort UKW.

Sparen Sie doch bitte an anderer Stelle, z. B. bei den Sportübertragungen und -berichten. Die nehmen sowieso zu viel Raum im Programm ein und spiegeln nicht den Anteil der Interessenten wieder.

Wenn man sparen muss und möchte wäre auch an anderer Stelle Potenzial: Gehälter der Intendanten etc., Synergien von einzelnen Sendeformaten/Sendungen.

Für mich und viele, die ich kenne, wird der Rundfunkbeitrag und die Höhe des Beitrags mehr als fragwürdig, wenn Sender wie 3Sat, Phoenix, ZDFinfo und KIKA gestrichen werden. Das wäre unglaublich, aber es würde der üblichen Vorgehensweise entsprechen: Bei der Kultur und der Wissenschaft Gelder streichen und einsparen. Dies ist kontraproduktiv für die Gesellschaft und rückschrittlich.

In der Hoffnung auf den Erhalt eines weiterhin vielfältigen Programms mit 3Sat, arte etc. und dass Sie sich anders besinnen.



Beste Grüße



Olaf Mibus
Olaf Michael Ostertag Die Einstellung von öffentlich-rechtlichen Programmen ist gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzung brandgefährlich und überdies nicht sachgerecht.

Ein europäisches Programm, zu dem Arte werden soll, ist etwas anderes als die Kooperation deutschsprachiger Medienanstalten, die bei 3SAT stattfindet. Beides muss erhalten bleiben, Einsparungen sollten nicht angeordnet werden.

Gleiches gilt für die Streichung von Informations- und Jugendprogrammen. Es steht zu hoffen, dass der öffentlich-rechtliche Bildungsauftrag ernst genommen und in die Zukunft weitergeführt wird. Mir sagte vor etwa zwanzig Jahren die damalige Kinderprogramm-Chefin von RTLplus wörtlich: "Wir haben hier einen Verblödungsauftrag".

Den privaten Medienhäusern darf nicht die Zukunft dieses Landes überantwortet werden.

Olaf Michael Ostertag, Berlin
Olaf Mokansky Angesichts der schwindenden Kulturberichterstattung in den Öffentlich-Rechtlichen Medien (im privaten TV findet sie gewissermaßen seit Jahren überhaupt nicht mehr statt) ist es eine Schande, ausgerechnet die verbleibenden Sender, die sich diese Aufgabe gestellt haben und vor allem zu diesem Zweck ins Leben gerufen wurden zu dezimieren!

Länderübergreifende Programmangebote wie 3sat und arte sind ein Grundpfeiler der Völkerverständigung in Mitteleuropa und gerade angesichts der derzeitigen politischen Entwicklungen mit wachsendem Nationalismus und zunehmender gegenseitiger Abschottung ein unabdingbarer Beitrag zu einem geeinten Europa.

Ich fordere Sie auf, die Reduzierung in diesem Bereich zu unterlassen und dem interkulturellen Austausch auch weiterhin Medienpartner zur Seite zu stellen!
Olaf Schröder Ich stimme zu, dass die öffentlichen Rundfunkanstalten sparen müssen, damit der Steigerung der Rundfunkgebühren begrenzt wird.

Allerdings finde ich, der Schwerpunkt der Reformen mit Einsparungen bei Dokumentationen, Kinderbildungsprogramm, politischer Information und Kultursendungen geht vollständig in die falsche Richtung.

Während Unterhaltungsprogramm in breiter Vielfalt bei privaten Sendern und Streaming-Anbieters geboten wird, ist der Bildung und Information der Kernauftrag des öffentlichen Rundfunks und muss dies auch bleiben. Teure Sportübertragungungen und die 10te Schlager und Volksmusiksendung mag zwar noch Zuschauer finden. Entscheidend ist aber die politische Information und Bildung, und zwar über das lineare Fernsehen und Radio hinaus auch in Schriftform, in Podcasts und in der Mediatek. Jede Einsparung in diesen Bereichen (Beschränkungen der Erreichbarkeit von Dokumentationen in den Mediatheken???) machen überhaupt keinen Sinn, wenn man mittelfristig noch Empfänger dieser Angebote erreichen möchte, und entsprechend der öffentliche Rundfunk ein Berechtigung behalten soll.
Olaf Steenfadt Bei allem Verdienst weist der Entwurf des Reformstaatsvertrages eine Reihe von Ungereimtheiten auf. Eine davon ist der Medienrat.



Die Schaffung eines neuen, zusätzlichen Gremiums muss in seiner Notwendigkeit gut begründet sein. Das fehlt hier. Wenn die Hauptaufgabe das Abfassen eines Berichtes alle zwei Jahre ist, dann lautet die Frage: kann das nicht eine beauftragte, unabhängige Forschungseinrichtung genauso gut oder besser leisten?



Gleichzeitig verpasst der Entwurf die Gelegenheit, einen wichtigen Kulturwandel in der Aufsicht der ÖRR Medien in Deutschland einzuleiten. Immer noch werden die Beitragszahlenden als Konsumenten betrachtet, wo sie doch die ideellen Eigentümer*innen von ARD, ZDF und Deutschlandradio sind. Daraus leitet sich auch letztendlich die Legitimation des Systems ab. Entsprechend stellt sich die Frage, wer die Eigentümerinteressen im Sinne des obersten Souveräns eigentlich wahrnimmt und wie sich diese konkret artikulieren. Der avisierte Bevölkerungsdialog der Sender mag sicher auch hilfreich sein, ist aber etwas ganz anderes (nämlich Öffentlichkeitsarbeit und ggf. Marktforschung).



Meine Eingabe zielt darauf ab, diese beide Anmerkungen konstruktiv in einem Vorschlag zu bündeln.



1. Die Aufgaben des Medienrates sollten präzisiert werden. Diese wären:

a. Wächter über die Auftragserfüllung, treuhänderisch für die kollektive Eigentümerschaft des ÖRR;

b. Revisionsinstanz für Programmbeschwerden;

c. Aufsicht über die Gremien, Complianceinstanz und Beschwerdestelle.



2. Der Medienrat sollte diesen Aufgaben entsprechend ausgestattet und unabhängig finanziert werden:

a. Hauptamtliche, vergütete Tätigkeit der Mitglieder;

b. Operative Unterstützung durch ein Sekretariat;

c. Finanzierung durch Umlage, entsprechen einem Cent pro Beitragszahlendem und Monat (was einem mittleren, einstelligen Millionenbetrag pro Jahr entsprechen dürfte).



3. Die Befugnisse des Medienrates sollten entsprechend aufgewertet werden:

a. Sanktionen bei maßgeblichen Mängeln der Auftragserfüllung;

b. Initiative, Studien und Forschung zu beauftragen;

c. Entscheidende Instanz bei Complianceverfahren der Gremien.



Ziel dieses Vorschlages ist es, durch die Aufwertung des avisierten Medienrates die Wahrnehmung der Eigentümerinteressen der Allgemeinheit sicher zu stellen. Das geschieht bislang weder durch die Rundfunkkommission der Länder noch durch die Aufsichtsgremien der Sender. So soll die Legitimation des ÖRR-Systems insgesamt gestärkt und eine wichtige, bislang fehlende und unabhängige Complianceinstanz geschaffen werden.
Olav Dornberg Guten Tag,

ich finde es sehr schlecht, wenn wichtige Sender wie 3Sat verschwinden sollen.

Diese haben eine immens wichtige Aufgabe. Gerade das Thema Wissen und Wissenschaft hat einen extremen Mehrwert für unsere Gesellschaft. Denn der immer stärker werdende Bereich der Privat-Sender oder Social-Media kann das nicht ersetzen, bzw. hier wird redaktionell nicht professionell gearbeitet, da diese auf Klicks und Likes aus sind, und nicht auf Wissensvermittlung. Ich bin über 50 Jahre alt und habe über öffentlich rechtliche Sender inzwischen mehr gelernt als im Abi oder im anschließenden Studium.

Daher sollte das Angebot weiterhin breit gefächert sein!

Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Olav Dornberg
Ole Loots Anstatt einen ganzen Sender zu schließen, um Geld zu sparen, wäre es wohl angebracht, nicht ganz so viel Schrott im Fernsehen zu senden. Wir brauchen keine Promis, Luxusgehälter und so viele Oma und Opa Sendungen. Wir brauchen Bildung, Analysen, Zukunftsvisionen, Dokumentationen, nicht so viel Lametta und Volksverblödung! Von daher ist 3-Sat schon ganz gut und muss nicht eingestellt werden. Es gibt genug andere Stellen, an denen gespart werden kann.
Ole Weissenberger Betrifft: Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich sehe die geplanten Kürzungen und Einschränkungen des Rundfunks mit großer Sorge. Der ÖRR muss in diesen Zeiten gestärkt, nicht geschwächt werden. Sicher kann man finden, dass 70 Radiosender zu viel sind. Wichtig ist aber auch, dass eine Pluralität von Information und Meinung gewahrt bleibt. Ausgerechnet kulturelle Programme wie z.B. 3sat in den Fokus von Kürzungsbemühungen zu nehmen, halte ich für unverzeihlich, wenn wir eine offene, gut informierte Gesellschaft bleiben wollen. Wenn schon sparen, dann an absurd teuren Sportrechten oder seichten Quizshows am Nachmittag.

Mit herzlichen Grüßen

Ole Weissenberger
Oleg Schiller mein entsetzen über diese reform!

nach der zersparung von bahn und brücken/straßen, schulen, krankenhäusern und exekutive ist jetzt kultur und wissenschaft dran.

ARTE/3SAT ich glaube die konsequenzen der damt eingeleiteten weiteren verdummung der bevolkerung ist dabei egal. es braucht auch nicht viel intelligenz das managementinstument bündelung mit anschließender kanibalisierung zu verwenden.



ich bin täglich abends bei 3SAT

Nano und Kulturspiegel dabei, schaue auch filme bei ARTE, denn dort erhalte ich qualitativen (überprüften) journalismus. free tv ist echt - harz tv



ein schelm der denkt:8 ARTE bezahlen doch die franzosen mit?



intelligente programme verdienen intelligende kommissionen.



mfg

oleg schiller
Olga Oellrich Guten Tag.

Ich bin sehr besorgt über die Zusammenlegung von 3SAT und ARTE. Hierbei wurde übersehen, dass 3SAT ein stark wissenschaftlich geprägter Sender ist, der nicht in ARTE übergehen kann und darf. Kein anderer Sender - wie 3SAT - kann wissenschaftlich fundiertes Hintergrundwissen bieten. Unterhaltungsprogramme haben wir genug - aber wer schaut genauer hin und bietet soviel Aufklärung, Bildung und Fakten. In einer Welt die in nahender Zukunft von Botts und KI gesteuert wird und Informationen in Blasen kaum mehr von Fake-News unterschieden werden können ist es mehr als wichtig solche Goldstücke wie 3SAT zu behalten. Warum wird eigentlich nicht bei Fußball gespart? Es wird überproportional über diese Sportart berichtet und unverhältnismäßig viel Geld für Übertragungsrechte ausgegeben. Im Handelsblatt wurde schon vor Jahren genau dieser Aspekt beleuchtet und das Ergebnis war: es ist nur noch eine laute Minderheit für die soviel kostspieliger Aufwand betrieben wird.

Es ist besorgniserregend, dass es in der Rundfunkkommission der Länder offenbar Personen gibt, die sich bereits den Interessen der AfD beugen. Sie scheinen den Einfluss der Partei im Rundfunkrat zu spüren und vermeiden notwendige Maßnahmen wie eine angemessene Erhöhung der Rundfunkgebühren. Stattdessen besteht die Gefahr, dass wichtige Sender, die vor allem ein intellektuelles Publikum ansprechen, wie 3SAT, geopfert werden, um solchen Druck nachzugeben.

An die Entscheider der Rundfunkkommission der Länder: Schauen Sie am Abend mal weniger Luschi-Schrott-TV wie RTL, SAT1, RTL2 Netflix & Co. sondern geben Sie sich mal eine Woche 3SAT und bilden Sie sich fort - auch wenn es dem einen oder anderen schwer fallen wird dem geistig fordernden Format SCOBEL zu folgen. Es ist bedrückend, in einer Gesellschaft zu leben, die geistig zunehmend verarmt.



Ich bitte explizit um eine Rückmeldung.



Mit besorgten Grüßen

Olga Oellrich
Olga Rüffer Ich plädiere für eine Reduzierung der 3. Programme. Sie zeichnen sich durch sehr viele Dopplungen aus, die vermieden werden sollten. Das regionale Angebot könnte auf 4 Sender (Norden, Süden, Osten, Westen) aufgeteilt werden.

Die aktuelle Stunde, die regional sehr kleinteilig ist, kann in der Mediathek angeboten werden.



3 Sat und arte haben unterschiedliche Zielrichtungen und Zielgruppen und sollten beide erhalten bleiben.
Oliver Sehr geehrte Damen und Herren,



das muss ein Scherz sein, den Sender 3sat abschalten zu wollen. Entsprechend der ARD-Verwendungsstatistik der Gelder (www.ard.de/die-ard/verwendung-des-rundfunkbeitrags-100/ ) zahle ich jährlich 10€-11€ für für Sportübertragungen? Darin sicherlich die durch Konkurenzverhalten der Sender völlig überteuerten Lizenzen für sämtliche Fussballspiele.

Der wesentlich wertvollere Sender 3sat kostet mich laut selber Aufstellung jährlich 0,24 Euro!



Spart beim Sport!!!

Insbesondere der Liga-Fußball ist eh viel zu Geldüberladen (Gehälter, Ablösesummen, Schmiergelder, ...) und zu gemeinfinanziert (Polizeieinsätze, Infrastruktur wie z.B. Bahnwagongs, Alkoholkranke, ...).



Und den Lanz braucht auch niemand.



Ich bin dabei noch nicht mals sonderlich sauer, dass da ein hohes Tier bei euch nen Massagesitz im Dienstwagen hatte. Aber hört auf dem überteuerten Top-Sport mein Geld hinterher zu werfen!!!
Oliver Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



gerne möchte ich Ihnen nachfolgend einige Anmerkungen zum Reformstaatsvertrag zukommen lassen. Für das Aufmerksame Lesen und die Berücksichtigung im weiteren Verfahren danke ich Ihnen im Voraus.



1.) Vollprogramme:



Die Beibehaltung aller Vollprogramme ist zu begrüßen.



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2.) Spartenprogramme mit Schwerpunkt Information, Bildung und Dokumentation:



Die geplante Reduktion von vier (ARD-alpha, ZDFinfo, tagesschau24, phoenix) auf zwei Programme erscheint grundsätzlich angemessen. Mit Blick auf die Marken „tagesschau“ und „heute“ sollten zwei voneinander unabhängige Programme verbleiben, die jeweils den in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten bzw. dem ZDF zugeordnet werden.



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3.) Spartenprogramme mit Schwerpunkt Kultur:



Eine Reduktion der lediglich zwei expliziten Kulturprogramme gilt es zu vermeiden. Gleiches gilt für die internationalen Kooperationen. Kulturprogramme werden bislang für ein überwiegend älteres Publikum angeboten. Anstatt bisherige Inhalte von 3sat unverändert in arte zu überführen und lediglich das Gesamtangebot zu reduzieren, könnte alternativ 3sat inhaltlich umgestaltet werden, um verstärkt junge Menschen bzw. jüngere Erwachsene in relevanten Kulturbereichen anzusprechen.



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4.) Spartenprogramme mit Schwerpunkt Kinder, junge Menschen und jüngere Erwachsene:



Das dreigeteilte im Reformstaatsvertrag vorgesehene Angebot erscheint nicht zweckmäßig. Inhalte für Kinder werden zu großen Teilen zeitversetzt oder aus On-Demand-Angeboten abgerufen. Eine ganztägige lineare Ausspielung steht damit nicht im Einklang. Ein Programm mit zeitlicher Aufteilung für die Zielgruppen bis 13 Jahre bzw. 14 bis 29 Jahre, flankiert durch reine Telemedienangebote, bietet ausreichend Platz für Inhalte in einer angemessenen Quantität und Qualität. Durch eine übergreifende Programmmarke könnte dem Generationenabriss besser entgegengewirkt werden als mit einem altersabhängigen Wechsel zwischen Programmen.



Inhalte für die Zielgruppe ab 30 Jahren sollten in übrigen Voll- und Spartenprogrammen stärker berücksichtigt werden, siehe auch Schwerpunkt Kultur. Die Programme One und ZDFneo sind dafür nicht erforderlich und erfüllen auch heute diesen Zweck nicht mit Ausnahme der Sicherung von Lizenzen für die Mediatheken durch nächtliche Ausstrahlungen gesamter Serien.



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5.) Hörfunkprogramme:



Die geplante deutliche Reduktion der Anzahl der Hörfunkprogramme erscheint grundsätzlich angemessen. Die geplante Herangehensweise fördert jedoch nicht den Abbau von vielfachen Redundanzen zwischen Landesrundfunkanstalten.



Pop-, Jugend-, Kultur- und Infowellen verschiedener Landesrundfunkanstalten sollten verstärkt zusammengelegt werden, ggf. auch zu bundesweiten Programmen. Nur regional vorhandene „Nischenprogramme“ (Schlager, Volksmusik, Klassik, Oldies, Jazz, Verkehrsmeldungen, Kinderradio) sollten eingestellt oder zusammengelegt und bundesweit angeboten werden. Anlassbezogene Programme (konkret: BR24live, NDR Info Spezial, WDR Event, Dokumente und Debatten) sollten eingestellt und durch alternative Ausspielwege in den regulären Infowellen oder Telemedienangeboten ersetzt werden.



Das Deutschlandradio sollte von den in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten abgegrenzt sowie zur Gewinnung von Synergieeffekten und Vereinheitlichung von Strukturen unabhängig von Video- oder Audioinhalten dem ZDF untergeordnet werden.



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6.) Telemedienangebote:



Die Zusammenführung der vielfältigen Online-Angebote in einer gemeinsamen Plattformstrategie ist zu begrüßen. Dabei sollte es der ARD bzw. den in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten sowie dem ZDF möglich sein, durch eigene URLs, Zielseiten oder auch Benutzeroberflächen eigene redaktionell aufbereitete Inhalte einfach auffindbar in den Vordergrund zu stellen. Nachrichtenformate (insbesondere „tagesschau“, „heute“) sollten unabhängig davon auf eigenen Ausspielwegen verfügbar sein.



Weitere Einschränkungen im Sinne einer „Presseähnlichkeit“ sind entschieden zurückzuweisen. Bestehende Einschränkungen sind zurückzunehmen. Neben Audio- und Videoinhalten müssen Telemedienangebote zwingend auch Inhalte in Textform enthalten. Diese bieten schnelle Informationen, können unkompliziert aktualisiert und ohne besondere technische Anforderungen zugänglich gemacht werden. Inhaltliche und zeitliche Begrenzungen seriöser journalistischer Inhalte oder deren Verfügbarkeit fördern Desinformation und schaden der Demokratie.
Oliver Boos Die Integration von 3sat und arte halte ich nicht für sinnvoll oder zielführend.

Beide Sender stehen komplementär zueinander und sind keine Konkurrenten.



3sat bildet Kultur und Wissenschaft im deutschen Sprachraum ab.

arte hat den deutsch-französischen Blick auf die Kultur und sieht sich als paneuropäisches Projekt.



Durch diesen Fokus auf Deutschland/Frankreich beziehungsweise den D-A-CH-Raum, ist die thematische Abgrenzung leicht.



Um Doppelungen zu vermeiden und Budgets möglichst sinnvoll gemeinsam einzusetzen, existiert bereits eine enge Zusammenarbeit zwischen 3sat und arte – sowohl programmlich/inhaltlich wie auch im Engagement in der Kultur- und Wissenschaftswelt. Das gilt unter anderem für die Nachwuchsförderung, Kooperationen mit Kulturinstitutionen und Festivals wie auch Preisvergaben.



Eine Zusammenlegung der Sender würde einen Verlust an Sendezeit und Sendebudget für die Kerngenres bedeuten. Es bestünde die Gefahr, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutlich weniger zu Wort kämen.



arte beruht darüber hinaus auf einem internationalen Staatsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich, wobei 3sat ein Vertrag zwischen den Sendern ZDF, ORF, SRF und ARD ist. Alle Partner müssten einer Integration von 3sat zustimmen.
Oliver Breitenstein Fight your right to arte!

Arte ist neben dem Deutschlandfunk das Einzige was eine Rundfunkabgabe rechtfertig. Das jetzt durch einen Zusammenschluss mit 3Sat( auch ganz ok) zu verwässern geht gar nicht. Da gibt es genug TrashTV wie Lanzund co an dem man sparen kann!
Oliver D. Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vorschläge gehen einerseits in die richtige Richtung, verfehlen jedoch wichtige Punkte. 3Sat und ARTE lassen sich nicht zusammenlegen, das sind wie Sie wissen keine deutschen Sender und auch ziemlich unterschiedlich. Warum sollte die Kultur überhaupt noch weiter leiden? Sport und Unterhaltung ist zu teuer. Es ist nicht mehr vermittelbar, dass kleinste Bundesländer eigene LRA haben, rBB, RB und SR gehören integriert. Nicht jede LRA braucht ein Orchester. Es reicht ein ARD Orchester.



Gruß

Oliver
Oliver Dorn Anstatt der derzeitigen Überlegung, 3sat abzuschaffen, was in 2021/2022 nur 2ct des Rundfunkbeitrages ausmachte, sollte man diese 2ct (oder mehr) bei der Unterhaltung oder Degeto einsparen. Diese beiden zusammen machen mehr als das 40-fache des Rundfunkbeitrages aus. Warum braucht der ÖR eigentlich zig Quiz-Shows? Ich begreife nicht, was in der heutigen Zeit noch diese Masse an *Unterhaltungssendungen* im ÖR zu suchen hat. Sowas sehe ich seit langem nicht mehr als eine Aufgabe des ÖR an. Es gibt heutzutage genug Unterhaltungsangebote. 3sat bietet Kultur, was ich als eine Kernaufgabe des ÖR ansehe.
Oliver Erlenbach Mit Verwunderung und Entsetzen habe ich von den Plänen Kenntnis genommen, den Sender 3sat mit dem Sender arte "verschmelzen" zu wollen. Gerade die Inhalte dieser Sender entsprechen dem Kern des öffentlichen-rechtlichen Bildungsauftrags. Diese Inhalte werden kaum oder gar nicht von privaten Sendern aufgegriffen. Meines Erachtens gibt es bei der genannten "Verschmelzung" außerdem nur ein vergleichsweise geringes Einsparpotential. Viel höhere Sparmöglichenkeiten gäbe es sicherlich im Bereich der Sportrechte (beispielsweise Champions league im ZDF) oder bei Shows (Schlager, Volksmusik). Derartige Inhalte entsprechen nur teilweise dem öffentlichen-rechtlichen Auftrag und werden auch von privaten Sendern gezeigt. Auch ist meines Erachtens das Erzielen einer möglichst hohen Einschaltquote nicht Teil des öffentlichen-rechtlichen Auftrag. Also Finger weg von einer "Verschmelzung" der Sender 3sat und arte!
Oliver Freesemann Betreff: 3sat muss bleiben!



Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



mit meiner Stimme möchte ich mich für den Erhalt von 3sat einsetzen. Ich schaue 3sat jeden Tag. Ich denke, daß sowohl arte als auch 3sat ihre jeweilige Berechtigung haben. 3sat steht für mich für den besten aufklärenden Wissenschaftsjournalismus im Fernsehen, unabhängig, ethisch und aufklärend. Die vielen wichtigen Beiträge können nicht einfach in einen anderen Kanal "integriert" werden.



Auf Sendungen wie nano, scobel uvm. möchte ich auf gar keinen Fall verzichten, das wäre aber bei einer Fusion mit arte der Fall. Beide Kanäle sprechen auch unterschiedliche Zielgruppen an. Es braucht keine Fusion, sondern eher mehr Vielfalt.

Fusionen haben noch nie etwas Gutes nach sich gezogen, weil immer etwas - in diesem Fall Inhalte und gesellschaftliche Aufklärung - auf der Strecke bleiben.



In einer politisch instabilen Weltlage wie wir sie seit Jahren erleben, in einer Zeit von KI, fake news und TikTok ist ein Sender und Wissenskanal wie 3sat ein Anker der Wissenschaft und Aufklärung. Er "muß" bleiben. Das internet hat gesellschaftliche Diskussionen grundlegend verändert. Im Netz finden sich zahlreiche Wissenschaftsskeptiker, denen dürfen wir auf keinen Fall das Feld überlassen. 3sat hat sich mehr als erfolgreich seit über 40 Jahren bewährt und volle Berechtigung mit allen Inhalten.



Eine Abschaffung von 3sat wäre quasi eine Unterdrückung von Zugang zu Wissen und Journalismus. Allein unser Grundgesetz schützt Wissenschaft und Journalismus. Es gibt viele Dinge, die in Deutschland zu reformieren wären, die DB, das Rentensystem, Bürokratie uvm., aber NICHT die Vielfalt unser Medien, das ist die falsche Richtung.



Vielen Dank für die Berücksichtigung meiner Stellungnahme.



Mit freundlichen Grüßen

Oliver Freesemann
Oliver Grossmann Bitte zerstört nicht den öffentlich rechtlichen Rundfunk. Ich bin gerne bereit, 58 Cent im Monat für einen starken ÖRR mehr zu bezahlen. Auch den ÖRR bei seinem Online Angebot zu beschränken geht in die falsche Richtung, da gerade die Jugend nur noch dort zu erreichen ist. Für mich brauchen wir zu Erhaltung der Demokratie den ÖRR !!
Oliver Hinrichs Sehr geehrte Damen, Herren und Personen, jeglichen Geschlechts, Mitarbeitende der Rundfunkkommission, wie mir zu Ohren gekommen ist, besteht die akute Gefahr, dass ein sehr wertvolles Stück Bildungsfernsehen von der Bildfläche verschwinden soll. Der Sender 3sat mit seinem vielfältigen Programm deckt einige Lücken der heutigen Fernsehlandschaft ab. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist die Sendung Nano in der tagesaktuelle Themen aus Politik, Wissenschaft Forschung Medizin…. für den Endverbraucher aufgegriffen und erklärt werden. Ein unverzichtbarer Beitrag zur Bildung und ethischen Fortentwicklung in der Bevölkerung. Nach meiner Meinung gehört Nano zu dem Wertvollsten was das Fernsehen im deutschsprachigen Raum zu bieten hat.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Hinrichs
Oliver Jorzik Das Zusammenlegen zweier so hervorragender Sender wie Arte und 3Sat ist eine mittlere Katastrophe und ein medienpolitischer Unsinn in Zeiten, in denen wir eine Renationalisierung Europas erleben. Hier werden in besonderem Maße Brücken gebraucht und kulturelle Verständigung. Das muss unbedingt wieder raus und der Euro mehr, den das vielleicht kostet, darf kein Entscheidungskriterium sein.
Oliver Kegel Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit Sorge habe ich in den letzten Tagen bei NANO verfolgt, dass geplant ist Fernsehsender wie KIKA,

ZDF info einzustellen bzw. 3Sat in dem Sender arte aufgehen zu lassen.

Wir schauen als Familie seit Jahren regelmäßig die Sender 3 Sat, ZDFinfo und KIKA!

Bei dem Sender KIKA finde ich besonders , dass hier gänzlich auf Kinder, negativ beeinflussende , Werbung verzichtet wird , sowie das



aktuelle,gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen überaus kindgerecht dargestellt und erklärt werden.

Von den Lehrkräften unseres Sohnes hören wir Eltern immer wieder, das unser Sohn über ein großes Allgemeinwissen verfügt bzw. gut informiert ist.

Bei dem Sender 3 Sat sind wir immer wieder beeindruckt wie informativ die Berichterstattungen und bildliche Darstellungen von Naturthemen sind.

Auch die Vielfalt der in 3Sat ausgestrahlten Themen , als auch die spannenden Filme am Abend fesseln uns .

Auch das 3 Sat ohne Werbung gezeigt wird trägt ihr Übriges zu unserer positiven Einschätzung bei.

Gleiches gilt auch für ZDFinfo. auch hier überzeugen sehr gute Informationen und Dokumentationen die zum Nachdenken anregen bzw. zum Ändern des eigenen Verhaltens anregen.



Mit freundlichen Gruß



Oliver Kegel
Oliver Klier Es soll weiterhin sichergestellt sein, dass die öffentlich- rechtlichen Internetangebote unmittelbar, schnell und ausführlich berichten können. Erst zu berichten, wenn bereits gesendet wurde, ist zu spät und völlig realitätsfern. Ich vertraue auf seriöse und journalistisch professionelle Berichterstattung im Online Bereich. Z.B. während der Arbeit kann ich nicht Radio hören - aber die Meldungen bei hessenschau.de verfolgen. Für mich ist dieses Informationsangebot in der aktuellen Qualität und Aktualität unabdingbar.
Oliver Kling Sehr geehrte Damen und Herren,



es erschüttert mich, dass nicht zuerst an der Unterhaltung wie Film, Shows und vor allem(!) Fußball gekürzt wird. Da beschleicht einen schon das Gefühl, dass die Politik statt aufgeklärter mündiger Bürger, lieber mit Unterhaltungsprogrammen sedierte Schafe regieren möchte. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker aber bin schon lange der Meinung, dass Unterhaltungsprogramme und vor allem(!) überteuerte Fußballrechte rein in die Hand von Privatanbietern gehören. Die öffentlich Rechtlichen leisten einen hervorragenden Beitrag für die Wissensvermittlung und Kulturförderung. Da sehe ich persönlich den Auftrag, weil diese Bereiche vermutlich kaum von gewinnorientierten Anbietern aufgegriffen werden würden. Danke für Ihre tolle Arbeit bei Arte, 3sat, phoenix, zdf info und ard alpha!



Ich schlage vor, wenn es nun zu Budgetkürzungen kommt, möglichst an den Verwaltungsstrukturen zu sparen und möglichst wenig an den Programmen. Legen Sie die Geschäftsführungen und Verwaltung zusammen und erstellen Sie eine große gemeinsame Mediathek und nicht viele einzelne wie jetzt. Teilen Sie sich die IT-Ressourcen, legen Sie Lohn-Gehaltsabrechnungen, Einkauf, Logistik, etc. und ggf. den Senderstandort zusammen. Fordern Sie ggf. von der Politik Vereinfachungen in der Bürokratie, um die Verwaltung zu verschlanken.



Konzentrieren Sie sich auf die Inhalte und pflegen Sie beste Mediathek für Wissenschaft und Kultur, die es im deutschsprachigen Raum gibt. Ich denke, dass Sie das Potential haben zu einer gemeinsamen Instanz in diesem Bereiche zu werden. Das lineare TV ist ohnehin nicht mehr der heilige Gral.



Ggf. können Sie auch an Studiokosten sparen, denn grundsätzlich ist es mir persönlich egal, ob die Moderatoren vor einem Bluescreen stehen oder in einem schicken Studio mit vielen LEDs und aufwendiger Kameratechnik. Das ist doch für die Wissensvermittlung irrelevant. Denken Sie an die Anfänge von alpha centauri - da hat ein ein einfacher Klassenraum gereicht.



Und ein letzter Hinweise, weil wir es beim rbb gesehen haben: Wieviel geben Sie für Prestige aus? Haben Sie teure Dienstwagen im Fuhrpark? Ich glaube eher nicht, aber wenn ja, dann reicht sicher auch eine Nummer kleiner. Ich bin selbst Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens und weiß, dass es letztendlich nicht glücklich macht, wenn an den notwenigen Investitionen gespart wird.



Ich wünsche Ihnen das Beste und würde mich freuen, so viel von Ihrem Programm erhalten zu sehen wie möglich!



Mit freundlichen Grüßen



Oliver Kling
Oliver Koschorreck Liebe Rundfunk-Kommission,



da uns zu Ohren gekommen ist, dass in Erwägung gezogen wird, den eh schon dünnen Öffentlich Rechtlichen Rundfunk zusammen zu kürzen, möchten wir uns für den Erhalt der Sendervielfalt hiermit einsetzten.



Wir sehen und hören ausschließlich Sender die keine Werbung schalten ! Das heißt auch, nur Abendprogramm von ARD ZDF usw..

Für die geleistete Qualität sind wir jederzeit bereit, auch eine Rundfunkbeitragserhörung zu akzeptieren, was bei steigenden Kosten ja abgefangen werden muss, soll die Qualität nicht leiden.



Besonders die Dritten Programme und vor allem, 3Sat und ARTE sind unsere bevorzugten Programme.

Die wissenschaftlichen Beiträge Reportagen und Spezials, sind unbezahlbar in der Qualität und ihrem Informations-Gehalt !

Da beide Sender, 3Sat und Arte, ganz andere Beiträge und Filme in ihren Programmausrichtungen haben, wäre es ein herber Verlust, sollten beide zusammengelegt werden. Dann würden die eh schon wenigen Sender ohne Werbung weiter reduziert werden.



Deshalb bitten wir sie inständig, dies noch mal zu prüfen und sich für den Erhalt und die Vielfalt, der nicht Kommerziellen stark zu machen.



Mit freundlichen Grüßen Familie Koschorreck
Oliver Kurtz Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde es sehr bedauerlich, dass zulasten der landesweiten und beliebten digitalen Spartenprogramme (3sat/arte, ARD alpha/ZDF info, One/ZDF neo, …) eingespart werden soll, während über die Notwendigkeit von „Kleinstanstalten“ wie dem Saarländischen Rundfunk oder Radio Bremen nicht diskutiert wird.

Im Sendegebiet von beiden Anstalten leben zusammen weniger als zwei Millionen Bundesbürger.

Die Beiden sollten aus meiner Sicht in den SWR beziehungsweise NDR integriert werden, um die Effizienz des Gesamtsystems zu steigern und Führungsstrukturen einzusparen.
Oliver Landwehrs Hallo,

ich wollte an dieser Stelle meine Sorge ausdrücken. 3sat und arte sind die Sender, welche ich mit meiner kulturliebenden Begeisterung regelmäßig schaue, die mich anregen und mich inspirieren. Ich halte die Darstellung der kulturellen Vielfalt für entscheidend wenn es um die Frage geht, was unsere Gesellschaftliche Identität ausmacht.

Ich hoffe sehr der Rundfunkrat überdenkt noch einmal diese Entscheidung!
Oliver Lettau Fan der kulturellen Landschaft im Ruhrgebiet und anderswo und auch von Rot-Weiss Essen (Fussball 3. LIGA): ich bin sehr verärgert über die geplante Zusammenlegung von ARTE und 3Sat. Das wenige bisschen an Kultur, was uns noch von unseren Fernsehgebühren angeboten wird soll nun nochmals zusammengestrichen werden. Bravo, dann steht den dämlichen Quizshows, Brisant und Konsorten, elitären und hochgesponsorten Sportevents von millionenschweren Sportprofis sowie unsäglichen Plem-Plem-Kochshows ja nix mehr im Wege. Es ist absolut erschreckend, wie die öffentlich-rechtlichen versuchen, das Idioten-TV der Privaten nochmals zu unterbieten. Null Verständnis. Als 69er-Jahrgang bin ich nun wahrlich anderes TV-Niveau gewohnt, es gab noch Politiksendungen und Kulturbeiträge zur Hauptsendezeit, und unsere Gesellschaft war auch dadurch damals wahrlich besser gestellt als heute. Bldung hat halt noch den wenigsten geschadet. Hauptsache ihr habt noch genug Sendezeit um irgendwelche Amokläufe möglichst aus 28 Kameraperspektiven auf 3 Stunden gestreckt senden zu können ( das was der Amokläufer sehen möchte) Armes Deutschland. Von mir gibt es daher ein klares Votum zum Erhalt von Arte und 3sat.
Oliver Malicke Mit Entsetzen habe ich vernommen, dass der Sender 3sat gestrichen werden könnte und dessen Inhalte teilweise in Arte überführt werden sollen.

Für mich ist die Sendung "Kulturzeit" auf 3sat die wichtigste Sendung des Tages, viel wichtiger als z.B. die "Tagesschau" der ARD. Denn in "Kulturzeit" werden die Themen sehr ausführlich behandelt. Sowohl kulturelle Ereignisse als auch gesellschftliche Entwicklungen werden hier sehr tiefgehend analysiert, aber was mich insbesondere an dieser Sendung begeistert, ist die ebenso tiefgehende Behandlung und Einordnung aktueller Ereignisse. Im Gegensatz zur Tagesschau, die ich als sehr oberflächlich empfinde, schätze ich an "Kulturzeit" sehr, dass ich in dieser Sendung über die Hintergründe aktuellen Geschehens in einer Weise informiert und mit z.T. ungewöhnlichen aber hochinteressanten Sichtweisen konfrontiert werde, wie es meines Erachtens keine andere täglich ausgestrahlte Sendung im deutschen Fernsehen zu leisten imstande ist. Ich sehe "Kulturzeit" seit der allerersten Sendung und habe nie eine Folge verpasst.

Ähnliches gilt auch für die Sendung "nano" auf 3sat, an der ich die fundierte Aufarbeitung wissenschaftlicher Themen sehr schätze. Und auch hier sind es vor allem aktuelle Ereignisse, die in dieser Sendung aus wissenschaftlicher Sicht eingeordnet und sehr anschaulich erklärt werden.

Beide Sendungen, "Kulturzeit" wie "nano", halte ich für unverzichtbar in einer Zeit, in der immer größer werdende Teile der Geellschaft lieber auf dubiose Influencer im Internet als auf seriös aufgearbeitete Informationen hören. Was soll man dieser besorgniserregenden Entwicklung denn noch medial entgegensetzen, wenn es diese beiden Sendungen nicht mehr gibt ?

Die Übernahme dieser Sendungen oder gar nur einzelner Inhalte daraus in Arte halte ich für inakzeptabel. Arte ist vollkommen anders ausgerichtet als 3sat, und die Zerfledderung der beiden Sendungen durch die Übernahme nur einzelner Beiträge in Arte-Sendungen würde diese wichtigen Inhalte in die Bedeutungslosigkeit befördern, weil sich kein bisheriger 3sat-Zuschauer die Mühe machen wird, sich diese Beiträge aus dem "artfremden" und sehr unübersichtlichen Arte-Sendeschema herauszusuchen.

Ich hoffe daher sehr und möchte an Sie appellieren, dass 3sat erhalten bleibt.



Mit freundlichen Grüßen

Oliver Malicke aus Hamburg
Oliver Mitterhummer Sehr geehrte Damen und Herren,

ich und meine Partnerin sind nicht einverstanden mit dem Entwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Kritikpunkt ist die Zusammenlegung von arte und 3sat.

3sat muss eigenständig bleiben und das Programm beibehalten!



Auch im Hörfunk sind Bildungs- und Wissenschaftssendungen sowie Kultur- und Kunstbeiträge beizubehalten. Dies betrifft Inhalte aus nationale und internationalen Bereichen.



Bei der Begrenzung der Online-Ausspielwege anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“ werden wir euch dann mitteilen was erforderlich ist, wenn etwas aus unserer Sicht fehlt. Grundsätzlich solle Informationen immer zum nachsehen sein!



Grundsätzlich sollte eine Reform von unten (von den Werktätigen) erarbeitet werden!



mfg
Oliver Napierala 3sat darf um Himmels willen nicht in Arte aufgehen. Es soll doch bitte eigenständig bleiben,

Vielen Dank!
Oliver Nehls Sehr geehrte Rundfunkkommision,



Generell unterstütze ich die Aspekte der vorgeschlagenen Reform, durch die ohne Reduktion in den Programmen sinnlose Kosten eingespart werden können (doppelte Meiaktheken, eindeutige Verantwortlichkeiten, Budget Sport reduzieren...)

Jedoch ist es geradezu unverzeihlich gerade heutigen Zeiten, wo die Presse, Medien und jeder Einzelne gegen Miss- und Desinformation, Propaganda und Unwissenheit Präsenz zu zeigen hat und internationale Zusammenarbeit wo immer gestärkt werden sollte, Spartenprogramme zusammen zu streichen.

Das widerspicht in Allem dem Anspruch, "zu informieren, bilden und zum Nachdenken anzuregen".



Was ich dagegen vermisse sind Vorschläge, sogenannten Overhead"zu reduzieren, wie z.B. bei ARD die Landesrundfunkanstalten deutlich zusammen zu legen. Das würde einige v.a. hochbezahlte Intendanten, Rundfunkräte, Verwaltungsräte, Geschäftleitungen etc. überflüssig machen, ohne dabei die Redaktionen & regionalen Teams der einzelnen Länder zu reduzieren. Auch sehe ich keine Vorschläge die verschiedenen Tochterunternehmen (z.B. NDR Media, ...) entweder zusammen zu legen oder ganz aufzulösen. Beide Punkte wären überfällig, da die vergangenen Skandale deutlich gemacht haben, dass dort sowohl Geld sinnlos verbrannt wird bzw. ungenügend Kontrolle die Korruption und Selbstbedienung nicht in den Griff bekommt.



Ich bin lieber dabei, ein paar Euro im Jahr mehr zu zahlen, als auf ausgewogene und facettenreiche Programme zu verzichten



Viele Grüsse

Oliver Nehls
Oliver Priesnitz Bitte lasst uns 3sat. Dieser Sender bringt uns so viel andere und übergeordnete Perspektiven und erweitert den Horizont wie sonst nichts im Fernsehen. Streicht den Fußball (Ich streame selbst 3mal die Woche Fußball). Aber spart bei der Bezuschussung der Millionäre durch teure Übertragungsrechte. Lasst doch ausnahmsweise mal die Kultur leben! Sie leistet mehr für die Demokratie als das immergleiche Politikergeschwafel in den vielen nutzlosen "Polittalks". An denen könnte man übrigens auch sparen. Ihr bezahlt mit euren Shows deren Wahlkampf und bietet lediglich deren Bühne. Wann antwortet so ein Dampfplauderer jemals gescheit auf eine Frage? Wir brauchen 3Sat. Wir brauchen Kultur. Wir brauchen euer Signal der Wertschätzung. Wir brauchen in der Gesellschaft so dringend verschiedene Perspektiven!
Oliver Reiners Moin zusammen,



das kann nicht Ihr Ernst sein! Die wirklich tragfähigen und guten Angebote im Bereich Kultur (3Sat und ARTE) zusammenlegen zu wollen und damit quasi zu halbieren? Die pfiffigen Nischen von ZDF Neo und ONE ebenfalls massiv zu beschneiden?

Gehts noch?



Streicht und verschlankt euch doch lieber mal im Bereich der Trivial-Unterhaltung (vom Bergdoktor über Hera Lind bis zu Show-Plattitüden), im Bereich der überflüssigen Quizsendungen, der ausufernden Tatort- und sonstiger Regionalkrimi-Banalitäten und vor allem bei den Lizenzgebühren im absolut überbezahlten und über eine Grundversorgung hinausgehenden Fußballbereich, aber auch bei sonstigen Sportübertragungen.

(OnDemand gegen Bezahlung ist das Modell. Wer so etwas unbedingt sehen will, soll einzeln dafür zahlen. Und nicht alle Anderen, die das nicht interessiert. Das gilt aber auch für die anderen, genannten Bereiche.)



Nicht zuletzt könnten auch mal die wirklich nicht angemessenen Gehälter eines Tom Buhrow und anderer "Führungspersönlichkeiten" absolut in Frage gestellt werden. Die Skandale im RBB haben doch gezeigt, wie es nicht sein sollte.



Hanebüchend ist auch die Idee, eine Vielzahl der Radioprogramme streichen oder zusammen legen zu wollen. Bereits heute leidet das Angebot unter solchen Ansätzen. Bestes und jüngstes Beispiel ist das Abendangebot von RB 2, aber auch im Bereich HR 2.

Das befördert doch nur den konsequenten Niedergang des Radios, wie er mit dem ARD Festival seit Jahren angeschoben wird:

Den ganzen Sommer nur Aufwärmung oller Kamellen, in gleichgeschalteten Sendern. Und es parallel dann noch nicht einmal schaffen, ein entsprechendes Online Angebot (Nachhören oder vielleicht auch nur Infos bzw. Programmpläne) bereit zustellen. Arm!



Wie ein vernünftiges Online-Angebot, inklusive 24 Stunden Radioplayer zum Nachhören, aussehen kann, macht doch die Senderfamilie des Deutschlandradios vor. Und das für einen lächerlich geringen Anteil an den Rundfunkgebühren, während insbesondere die ARD, einen Großteil der Beiträge einfach nur "verbrät" ohne entsprechenden Gegenwert zu liefern.

Übrigens könnte sich jeder Sender der ARD-Familie von den Websites der Deutschlandradiogruppe ein großes Stück abschneiden.



Fazit: Verschlankung bei der ARD tut not, aber bitte an den richtigen Stellen.

Sorgt für eine solide Grundversorgung im Bereich Kultur, Information und Unterhaltung und lasst den ganzen, überflüssigen Schnickschnack weg.

Auch beim Konkurrierenwollen mit den Streaming-Sendern, wie Netflix.

Das ist nicht eure Kernaufgabe und auch nicht eure Kernkompetenz.

Und wenn gewisse Sender schon nicht mehr linear sein dürfen, dann müssten sie zumindest Online, als digitale Programmschienen, erhalten bleiben.



Beste Grüße

O. Reiners, Oldenburg
Oliver Rickert Sehr geehrte Damen und Herren,



als auf der bayerischen Seite der Rhein-Main-Region lebender Mitbürger habe ich natürlich Zugriff auf ein großes Angebot auch terrestrisch empfangbarer Programme, insbesondere im Hörfunkbereich. Aber schon alleine wegen des Angebots des BRs zahle ich gerne meinen Rundfunkbeitrag. Der BR war schon immer Vorreiter in Sachen DAB-Empfang und der damit verbundenen Attraktivitätssteigerung durch Spartenkanäle. So gab es in den Anfängen „BR Mobil“, der dann nach einer Reform eingestellt wurde, dafür gab es dann aber „BR Heimat“ und „BR Schlager“. Insbesondere „BR Heimat“ ist ein Erfolgsmodell, das sich ja großer Beliebtheit erfreut und auch mit seinem Bildungsauftrag für die Bewahrung der Bayerischen Kultur und des Brauchtums sehr gute Dienste erweist.

Wenn man nun liest, dass der BR auf sechs Sender zusammengekürzt werden soll, ist das kein gutes Signal, und man muss befürchten, dass dieses liebgewonnene, aber auch wichtige Angebot nicht erhalten bleiben wird. Ich hoffe insbesondere, dass der Sender „BR Heimat“ so erhalten bleibt, wie er ist. Ebenso wichtig ist die Beibehaltung des Angebots von „Bayern 2“, insbesondere Morgens („Frühstück für den Kopf“), Mittags und Abends. Die Informationen und Berichterstattungen sind einzigartig. Wohingegen „BR24“ meiner Ansicht nach entbehrlich wäre, könnte man Nachrichten, will man sie unbedingt zur 15. und 45. Minute einer Stunde hören möchte, doch auch streamen, und dafür in Bayern 2 durchgängig Nachrichten um halb anbieten. Ebenso gibt es ein großes Angebot an privaten Schlagersendern, insoweit wäre „BR Schlager“ auch ein nicht ganz so großer Verlust – insbesondere im Vergleich zu „BR Heimat“, das ein Alleinstellungsmerkmal in der Radiolandschaft hat.



Mit freundlichen Grüßen
Oliver Rosa Guten Tag,



Eine Frage bitte:



Fake News und Propaganda First und ÖRR Last - dem man noch vertraut - oder was soll das wirklich bringen. Sparen ja aber doch nicht an Information der man hoffentlich noch Glauben kann.



Wofür steht ÖRR noch gleich…??.
Oliver Ross Sehr geehrte Damen und Herren,



bzgl. des Diskussionsentwurfs der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ möchte ich folgende Einwände/Bedenken vorbringen:



1) Bzgl. der vorgeschlagenen Zusammenführung von arte und 3sat heißt es: "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm 'arte – Der europäische Kulturkanal' und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Dies halte ich für einen großen Fehler, da der Deutsche Sprachraum mit der Abschaffung von 3sat seinen einzigen eigenständigen Kultursender verlieren würde. Das ist einer Kulturnation wie Deutschland einfach unwürdig, zumal die Einsparungen im Rundfunkbeitrag dadurch praktisch vernachlässigbar wären.



Auch sehe ich die Deutschsprachige Kultur in arte völlig unterrepräsentiert. Es kommt einem oft so vor, als ob die Deutsche Sprache und Kultur dort eher stiefmütterlich behandelt wird. Daher schaue ich selbst fast nie arte (was mir komplett französisch dominiert scheint), dafür aber mit großer Regelmäßigkeit 3sat (vor allem Kultur- und Wissenschaftsprogramme wie Nano oder Kulturzeit). Genau genommen schaue ich häufiger Spartensender wie 3sat und ZDFinfo, da mit dort das Niveau um einiges erträglicher erscheint als bei den sogenannten Hauptsendern ARD oder ZDF.



Durch die Eingliederung von 3sat in arte würden die DACH Länder einen wichtigen Sender verlieren. arte kann nicht in gleichem Masse identitätsstiftend wirken. Zumal durch die fortschreitende Internationalisierung von arte die Deutsche Sprache und Kultur dort völlig unzureichend repräsentiert werden wird.



2) Was die Informationssparte angeht (tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo), so schaue ich persönlich die oft sehr guten Dokumentationen auf ZDFinfo und manchmal tagesschau24, dafür weniger ARD-alpha oder Phoenix. Dennoch ist es gerade in Zeiten zunehmender Desinformation wichtig sowohl Älteren als auch Jüngeren, die sich zunehmend nicht-linear informieren, entsprechende Angebote bereit zu stellen. Eine Reduzierung der Angebote in der Informationssparte scheint mir daher gefährlich, und ich möchte Sie bitte hier behutsam und mit Fingerspitzengefühl vorzugehen. Z.B. scheint mir im Vergleich zu anderen Ländern vor allem das nicht-lineare Angebot stark ausbaufähig (siehe Schweiz). So ließen sich auch Jüngere anlocken, deren Wahlverhalten einem ja schon Sorgen bereitet.



Danke für Ihre Kenntnisname.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Ross
Oliver Ruhrmann Sehr geehrte Damen und Herren Kulturzerstörer*Innen,



in Zeiten von Demokratieerosion, Fake News und wachsender Informations-/Kulturbedeutung,



auch nur daran Denken zu wollen, 3Sat und arte, mit verschiedenen Ausrichtungen zusammen



zu legen, ist zutiefst, absurd, schädlich und angesichts des reichhaltigen Krimi-, Arzt-, Soap-Programms



eine Verhöhnung des Intellekts, der Aufklärung und der Wahrheit!



Da soll zusammengestrichen/-gekippt werden, was nicht zusammengehört: Tee und Kaffee



Eine Schande und Bankrotterklärung.



Vorschlag, die ganzen Verdummungssendungen einstellen (30% des täglichen Programms/

90% Degeto)



MfG

Oliver Ruhrmann
Oliver Schreck Wie kann man um Kosten zu sparen einen Sender, dessen Programm auf Bildung ausgelegt ist, abschaffen wollen, aber stattdessen weiterhin Unmengen an Geld für unnötig teure Fussballlizenzen rauswerfen.



Das ist leider nicht nachvollziehbar.



Es bleibt nur zu hoffen, dass sich genügend Stimmen finden, um noch ein dringend notwendiges Umdenken herbeizuführen.
Oliver Seidelmann Sehr geehrte Damen und Herren,



ganz grundsätzlich ist der Reformvorschlag zu begrüßen und sicher auch zwingend notwendig (mehr Effizienz, geringere Kosten, dafür aber hohe Qualität).



Ich denke aber, dass insgesamt an jeden der Vorschläge zwei Maßstäbe anzulegen sind, die man vom öffentlichen Rundfunk erwarten darf und muss:

- dient die Entscheidung der Erhaltung / Förderung der Demokratie?

- wird mit der Entscheidung eine für die Gesellschaft wichtige Informationslücke geschlossen, die Privatsender nie schließen können?



Diese Maßstäbe scheinen selbstverständlich - werden aber in Ihrem Reformvorschlag nicht konsequent angelegt.

Sonst müssten also z.B. Sportrechte, Unterhaltung, Quizsendungen und Krimis deutlich geringer gewichtet werden und dafür insbesondere die Sender 3SAT und ARTE ausgebaut - statt zusammengelegt - werden.



Keine anderen Sender werden fast durchgängig diesen beiden Maßstäben gerecht, nirgends findet man so hohe journalistische und künstlerische Qualität. Keine anderen Formate verbinden uns in dieser Weise mit unseren unmittelbaren Nachbarn Frankreich, Österreich und der Schweiz und tragen damit auch zur Verständigung, zur europäischen Einigung, letztlich auch zum Frieden bei. 3SAT hat zudem noch eine andere Aufgabe als ARTE, nämlich die drei wesentlichen Länder mit deutscher Sprache - und damit einen speziellen kulturellen Raum - zu verbinden.



Man darf aus meiner Sicht also bei diesen Sendern nicht sparen, sondern sollte gleiche Sender auch für und mit unsere(n) Nachbarn Polen, Skandinavien, Tschechien und den/dem flämischen Kulturkreis vorsehen.



Was soll also hier mit der Zusammenlegung von ARTE und 3sat strategisch erreicht werden (außer Geld zu sparen, was ohne Schaden an der Gesellschaft auch woanders ginge)?

Wie soll Frankreich an der Fortentwicklung des deutschsprachigen Kulturraums mitwirken?



Es mag sein, dass diese beiden Sender aus Ihrer Sicht zu wenig Zuschauer haben.

Hierbei muss aber beachtet werden, dass diese formal zahlenmäßig wenigen Zuschauer - im Gegensatz zu den Zuschauern der meisten anderen Sender - fast durchweg "Multiplikatoren" sind, also Personen, die das dort Vermittelte in die Breite der Gesellschaft tragen.



Insofern bitte ich Sie, bei den Entscheidungen zu ARTE und 3sat sehr überlegt und strategisch vorzugehen.



Vielen Dank und

viele Grüße,



Oliver Seidelmann
Oliver Stoisiek Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn es Angebote gibt, die den Beitrag für den öffentliche-rechtlichen Rundfunk rechtfertigen , dann gehört 3sat und insbesondere die Kulturzeit dazu.

Wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, dieses Angebot zu streichen (was anderes wäre die Zusammenlegung mit ARTE nicht) während man weiter Spielshows und diverse Volksmusiksendungen finanziert oder viel Geld für Fußballübertragungen ausgibt, kann ich nicht nachvollziehen.

Reformieren Sie lieber die Vergütungsstruktur ihrer Intendanten und der oberen Führungsriege. Dass unsere Rundfunkgebühren für diese Überversorgung (um nicht Selbst Bedienung zu sagen) genutzt werden ist eine Schande.
Oliver Sturm Guten Tag,



heute Abend erfuhr ich über die Nachrichten von der geplanten Reform. Dabei bin ich aber sehr enttäuscht, dass die Sender auf der roten Liste stehen, die am häufigsten geschaut werden. In meiner Tätigkeit als Technikberater, der ich schon über 3 Jahre nachgehe habe ich erfahren, dass unter all den hunderten Sendern fast immer nur 20 Sender und nie mehr als 40 Sender wirklich gesehen werden. Daher finde ich gut, dass das Ganze reformiert wird. Aber warum genau die Sender, die von den meisten Menschen geliebt werden? Gibt es dazu keine Statistiken? Bitte wählen sie weiße und enttäuschen sie nicht all die zahlenden Nutzer, die zum Teil von dem Programm im TV bildlich am Leben gehalten werden. Nehmen Sie gerne Kontakt mit der deutschen Technikberatung auf, vielleicht können wir unterstützend Erfahrungen teilen, da wir deutschlandweit tätig sind.



Viele Grüße





Oliver Sturm
Oliver Tilly Sehr geehrte Damen und Herren,





mit Verwunderung habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie eine Kommission einsetzen möchten, um die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zu reformieren und Spartensender zusammenzulegen.



Ich möchte darauf hinweisen, dass alle Sender unabhängig bleiben und für überparteilichen, unabhängigen Journalismus stehen sollten.



Ich persönlich schaue zum Beispiel gerne Phoenix.



Ich bitte Sie, die Sender in ihrer jetzigen Form zu belassen.



Eine Veränderung ist daher nicht erforderlich.



Mit freundlichen Grüßen



Oliver Tilly
Oliver Wacker In Zeiten von AfD und Fake News ist die Qualität und die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Fernsehens / Rundfunks unbedingt als wertvoller Gegenpol zu erhalten - auch wenn es ein paar Euro mehr kosten sollte. 3sat fördert zum Beispiel durch die Sendung NANO das Interesse der Jugendlichen an Wissenschaft und Technik, was dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirkt. Ebenso werden durch diverse Kulturfestivals zahlreiche Künstler unterstützt und die Vielfalt gefördert. Wertvolle politische Magazine wie Monitor oder Report, ausführliche Dokumentationen und Reportagen, regionale Nachrichten, Hintergrundinformationen im Deutschlandfunk, Verbrauchersendungen wie WISO, Plusminus oder Markcheck tragen zu einem breiten allgemeinen Wissen bei, was zu umfangreich informierten Wählern und mündigen Verbrauchern führt.

In Anbetracht der zunehmenden, einseitigen, tendenziösen Berichterstattung im Internet und den sozialen Medien, den frech behaupteten Lügen, die einen den Glauben an die Menschheit verlieren lässt, sollten keine Abstriche bei Qualität und Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Fernsehens oder des Rundfunks gemacht werden.
Oliver Wendt Deutschland und die deutsche Politik stehen ja für Menschlichkeit und Vielfalt. Und so sollte es auch bei den Angeboten des öffentlich, rechtlichen Rundfunks sein. Sei es kulturell, als auch das vermitteln von Wissen oder u.a. das kritische Hinterfragen bei politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Themen. Eine Einkürzung der Plattformen kann hierbei nicht zielführend sein. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, das hier durch tatsächlich ein besseres Angebot für die Nutzer, als auch mehr Akzeptanz der Gesellschaft entsteht. Wer aktuell ohne hin schon keine Akzeptanz für ÖRR hegt, wird es auch nicht durch diese Maßnahme ändern. Es wird nur jenen die Plattform genommen, welche leider als Einzige in der tristen und einheitlichen Fernsehwelt übrig geblieben sind und einen anderen, auch oftmals kritischen Blick auf verschiedenste Themen erzeugen. Warum nicht die Nutzer ins Boot holen, Interaktive Angebote kreieren und investieren, statt zu kürzen, um künftig einen Mehrwert für Alle ( Sendeanstalten und Nutzer ) zu schaffen?
Oliver Zang 1.

Statt Sender zusammen zulegen um Geld zu sparen, würde ich zu aller erst an den Gehältern der Rundfunkvorsitzenden und Angestellten sparen. Es ist mittlerweile unmoralisch und ekelhaft, was diese Herren und Damen sich in die Tasche stecken. Im Gegensatz zu anderen Berufen kennen die Gehälter nur eine Richtung: jedes Jahr mehr. Nur die Bürger haben jedes Jahr weniger in der Geldbörse.



2.

Der Fall Patricia Schlesinger wurde bis heute nicht aufgearbeitet und Schadenersatz, der durch Sie entstanden ist, gerichtlich zurück gefordert.



3.

Überteuerte Sendungen wie "das Traumschiff" in dem die Umweltzerstörung durch CO²-Ausstoß von Kreuzfahrtschiffen vertuscht anstatt angeklagt wird, sollten sofort abgesetzt werden. Wir schreiben das Jahr 2024 und nicht mehr 1990. Der Klimawandel ist Realität und sollte auch in den Köpfen der Fernsehintendanten endlich ankommen. Dazu kommt, dass Florian Silbereisen kein Schauspieler ist und auch nicht mehr wird. Totale Fehlbesetzung! Welcher Intendant ist für diese Fehlbesetzung verantwortlich? Warum gibt es dafür keinerlei Konsequenzen?



4.

Keine "Rosamunde Pilcher" oder "Donna Leon" Verfilmungen mehr mit deutschen Schauspielern an ausländischen Drehorten. Anstatt mehr ausländische Krimis mit ausländischen Schauspielern einkaufen und synkronisieren. Die Reihen "Kommissar Beck - die neuen Fälle" oder "der junge Inspektor Morse" sind 1000x spannender und authentischer als mit deutschen Schauspielern inszenierte Filme. Man könnte glauben, dass öffentlich-rechtliche Intendanten deutschen Schauspieler Urlaub auf Kosten deutscher Zwangs-GEZ-Gebührenzahler spendieren.



5.

Keine Übertragung der Spiele der 1. Bundesliga im Fußball mehr. Die 1. Bundesliga im Fußball hat rein gar nichts mehr mit Sport zu tun, es sind Schauspieler und Halbgötter, aber keine Sportler mehr. Mehr als die Hälfte der Zuschauer des öffentlich-rechtlichen Fernsehen interessiert Fußball nicht im Geringsten. Alle Frauen (da die 1. Bundesliga rein männlich ist) und weitere hunderttausend intelligente Männer. Fußball ist nur für dumme Männer, die saufen, sexistische Frauenwitze machen und Ausländer hassen. Es würde mich interessieren, wie die Mehrheit der Männer die Fußball lieben wählen. Bin der Meinung, dass die AFD überproportional von dieser Gruppe Deutscher gewählt wird. Macht das deutsche Fernsehen Spartenfernsehen für vorwiegend rechte Wähler und Hooligans?



FAZIT: 5 Gedanken, die den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Millionen an GEZ-Gebühren sparen ließe. Aber die Macht der Intendanten und die Selbstbedienungsmentalität würde dies bedrohen.



Schönen Tag, liebe Intendanten und "demokratische" Politiker. Ihre Selbstbedienungsmentalität wird in eine paar Jahren von den Wählern und Bürgern in wirklich demokratischen Wahlen beendet werden.



Oliver Zang
Oliver Zimmermann Sehr geehrte Damen und Herren,



warum haben Sie eigentlich die Vorstellung, dass die Rundfunkgebühr zu hoch sei, bzw. nicht weiter steigen dürfe?

Für mich ist die Rundfunkgebühr eine Kulturflatrate. Das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist beispiellos und sollte gestärkt werden. Programme wie WDR3, die drei Programme des DLF, Arte und 3Sat sind "Juwelen".



Arte und 3Sat sind von der Konzeption her derart unterschiedlich, dass eine Zusammenlegung regelrecht absurd erscheint.



Ein staatsferner und nicht weisungsgebundener Journalismus ist Gold wert und darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Mit derzeit noch nicht einmal €18,-- ist der monatliche Beitrag gefühlt viel zu niedrig. Für die Leistungen des ÖRR ist m.E. ein Beitrag bis zu €30,-- gerechtfertigt.



Selbstverständlich müssen die Rundfunkhäuser effizient und ökonomisch sinnvoll agieren. Das bedeutet aber nicht, dass ein Kulturprogramme eingestellt und eine Berichterstattung nicht mehr möglich sein darf. Gute Recherchen brauchen Zeit und Geld. Rundfunkorchester sind ein Glücksfall. Werbefreie Programme in Radio und Fernsehen ein Wert an sich.



Sie dürfen den Rundfunkbeitrag gerne anheben! Die Akzeptanz dafür ist durchaus vorhanden.



Mit freundlichen Grüßen

Oliver Zimmermann M.A.

Frankfurt am Main
Olivia Sihite "Menschen arbeiten unter der Bedingung des Lebens, sie stellen etwas her unter der Bedingung der Weltlichkeit und sie handeln unter und durch die Bedingung der Pluralität.[...]

Darüber hinaus stehen Menschen allgemein unter den Bedingungen der Natalität und Mortalität."

Hannah Arendt



Kultur ist Handarbeit, Vielfalt und Mensch Sein/Werden.

Wir gehen schon vor die Hunde und unsere Zeit ist bald abgelaufen. Lassen Sie wenigstens die Kultursparte in Ruhe ihre Arbeit machen.

Als palliative Therapie. Damit das Leben noch einigermaßen erträglich bleibt.



Olivia Sihite

Kulturliebhaberin,

Zoon politikon und

Gesundheits- und Krankenpflegerin
ortner.elisabeth@gmx.at Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist mir immer wieder ein Rätsel warum ausgewiesenen guten, informativen und wichtigen Sendern, wie eben 3Sat herumschrauben muss und diese zusammen legen.

Gerade in der gegenwärtigen Zeit, in der es von Privatsendern und FAKENews nur so wimmelt, ist es umso wichtiger auf Sender wie 3Sat zurückgreifen zu können und vertrauen zu können.



Ich und viele Bekannte bitten Sie inständig die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat nochmals zu überdenken. Manchmal sollte es mehr um moralische Pflicht als um Quote gehen.



Liebe Grüße,



Elisabeth Ortner
Oschilewski Klaus Guten Tag,



folgendes:



„am 26. September 2024 einen Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) zur öffentlichen Anhörung freigegeben.“



„am 2. Oktober an die Rundfunkkommission übermittelte "KEF-Sonderbericht zu finanziellen Auswirkungen möglicher Ansätze zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" ist hier abrufbar.“



„Bis zum 11. Oktober 2024  können Anregungen und Anmerkungen zu den Vorschlägen eingereicht werden.“



1.

Ich lese und höre täglich viele Nachrichten.

Erst heute habe ich von der Möglichkeit der Abgabe meiner Anmerkungen gehört.



Fragen:

Wo und wie haben Sie uns Betroffene darüber informiert?

Haben Sie den Entwurf nur still und leise hier veröffentlicht ohne auf weiteren Informationskanälen darüber zu informieren?



2.

Wie soll ich einen Entwurf von über 100 Seiten in neun Tagen, wenn ich bereits am 2. Oktober davon gewusst hätte, oder wie jetzt in einem Tag, da ich jetzt erst davon gehört habe, lesen und mir dann Gedanken dazu machen, um Anmerkungen zu erstellen?



In dieser kurzen Frist ( sowohl neun Tage als auch ein Tag) ist es nicht möglich, sinnvoll Anmerkungen zu erstellen.



Dies überfordert mich.

Ich habe vorher auch nie davon gehört, dass in ähnlichen Situationen so kurze Fristen gesetzt wurden.



Fazit:

Wenn Sie die Frist wenigstens um vier Wochen verlängern und darüber breit informieren, bedanke ich mich bei Ihnen.

Wenn nicht, habe ich mich für nichts zu bedanken.



Ich könnte dann die Vermutung anstellen, dass die kurze Frist die Absicht verfolgte, möglichst wenige Anmerkungen zu ermöglichen.



Die Möglichkeit einer Beteiligung sehr ich so hier nur als Alibifunktion.



Bitte ändern Sie das als erstes!



Mit freundlichem Gruß

Klaus Oschilewski
Oskar Ich finde es schade, es wird nämlich an den falschen Stellen gespart. Man sollte eher die ganzen regionalen Krimi Programme und fernsehen Ü 50 reduzieren und einstellen. Besonders schlimm ist es an den Jugendsendern, dass sie reduziert werden.

Einfach nur schade…
Oskar Pfrang Wir alle sollten bei Ressourcen sparen. Das ist steht sicherlich bei den Rundfunkanstalten hier im Blickpunkt.

Die Vorlage, 3SAT und ARTE zusammen in eine Sendeanstalt zu verbringen, wäre der falsche Weg mit vielen

Interressenkollisionen und Verluste für den Fernsehzuschauer.



Ich habe einen "Spartipp" : Das morgentliche ALPENPANORAMA wird fast zur gleichen Sendezeit auf

3 Sendeanstalten ausgestrahlt !!! ( BR, BRalpha und 3SAT ). Welch eine Verschwendung ....



Gibt beiden Anstalten 3SAT und ARTE die Chance sich selbst zu reformieren



MfG O.Pfrang
Otmar Benker Eine Zusammenlegung der Sender Arte und 3Sat finde ich sehr problematisch. Die Informationen, die zum Beispiel bei den Sendungen Kulturzeit oder Nano gesendet werden, stellen in vielen Fällen Sachverhalte klar die man sonst nicht geziehlt suchen würde. Dadurch erweitert man seinen Infopool ohne selbst gezielt suchen zu müssen. Dadurch wird die eigene Info-Blase erweitert was der allgemeinen Meinungsbildung sehr zugute kommt. Das Selbe gilt für viele Angebote der zwei Kultursender.



MfG Otmar Benker
Otmar Meier Gerade in Zeiten mit hoher Inflation, hohem Niedriglohnsektor und Fake News muss es eine Möglichkeit geben sich kostenfrei umfassend über Ereignisse und Nachrichten zu informieren.

Das Geschäftsinteresse von Zeitungen und anderen Medien, die in Konkurrenz dazu ihre Produkte verkaufen müssen, ist dabei nachrangig. Wenn die öffentlich-rechtlichen zukünftig nur noch Schlagzeilen ohne recherchierte Inhalte liefern kann man auch gleich darauf verzichten. Das erfüllt aus meiner Sicht nicht den Informations- und Bildungsauftrag, den sie haben sollen.

Außerdem wird mit inhaltsleeren Schlagzeilen die vernachlässigte Zielgruppen der jüngeren Generation sicherlich nicht besser erreicht. Hier sind neue Formate, eine einheitliche Mediathek gefragt, aber sicherlich nicht Nachrichten auf Bildzeitungsniveau hilfreich.
Otmar Romberg Ich schaue sehr regelmäßig 3sat und wünsche mir, dass dieser wertvolle Kanal erhalten bleibt.
Ottmar Schmidt Solche Zeiten schreien nach Verbesserungen und Veränderungen. Aber dass diese gerade im Bereich Kommunikation/Kultur/Medien erfolgen soll, zeugt von fehlendem Fingerspitzengefühl. Gerade 3Sat und Arte zusammenzulegen, scheint ein völliger Fehlgriff zu werden. Es sind 2 Welten, die sich ergänzen, die uns Bügern in verschiedenen Momenten zur Seite stehen.

Hände weg!

gez. Ottmar Schmidt
otto Geht es noch armseliger in D?

Der beste Sender in D darf nicht verändert werden. Oder sollen noch mehr Bürger verdummen oder verblöden ?

Vielleicht ähnlich wie NS-zeiten

Bitte NICHT !
Otto Hofmeister Bitte Sendung NANO, 3sat nach ARTE ohne Verhänderung übernehmen. Die Sendung verdient es weitergeführt zu werden.
Otto Rettenmaier Sehr geehrte Damen und Herrn,



unsere Familie schaut hauptsächlich ARD, ZDF, 3SAT, Arte, ARD ONE, ZDF Neo und Phoenix, und zwar unser Sohn mit 16 bis zur Oma mit 94.

3SAT mit seinen Wissenschafts- und Kultursendungen, Österreichischen und Schweizerischen Beiträgen empfinden wir als sehr anregend und wichtig, insbesondere unsere zwei Töchter.

ARTE ist nicht nur interessant, sondern fördert die Verständigung zwischen Franzosen und Deutschen.

Viele unserer Freunde in Frankreich sehen regelmäßig ARTE!

Eine Zusammenlegung dieser Sender läßt einen großen Verlust befürchten!

Phoenix hat unserer Meinung nach eine wichtige Bedeutung für die politische Bildung.

Und die Oma findet ARD ONE und ZDF NEO richtig gut, von wegen jugendliche Nutzer...

Unterlassen Sie einen Kahlschlag just in den Programmen, die sich wenigsten noch gegen die politische Verdummung stemmen, ein gehobenes Niveau bieten und für die Allgemeinbildung wichtig sind!

Dafür zahlen wir gerne unsere Rundfunkgebühr!
Özden Terli Sehr geehrte Damen und Herren,



mittlerweile hat es sich breit in der Branche herumgesprochen. arte und 3sat sollen zusammengelegt werden. Was das bedeutet, ist klar, es klingt gut und harmlos und positiv, aber so ist es nicht. Zusammenstreichen von Stellen und Inhalten und Verlust von Qualität wird es zur Folge haben. Das ist meine persönliche Meinung und kein Statement des ZDF, ich bin auch Zuschauer und schätze beide Sender sehr und sie sind überhaupt die Garantie für kulturelle Inhalte. arte und 3sat sind unterschiedlich und international aufgestellt. Gerade in einer Zeit, in der rechte Parteien eine unsägliche Renaissance erleben und noch gar nicht klar ist, in welche Richtung der Zug fährt und ob unsere Demokratie das alles aushalten wird, ist die Kommunikation zwischen den Ländern insbesondere auf kultureller Ebene äußerst wichtig. Ausgerechnet in diesem Bereich zu kürzen ist besonders unpassend. Abgesehen von meiner privaten Meinung arbeite ich auch in 3sat programmgestaltend mit, sei es beim Wetter - bei O-Tönen in nano oder als Gast in Sendungen, aber auch in der Form, dass ich seit über einem Jahr mit an einem Film inhaltlich und darstellend beteiligt bin. Die KollegInnen machen eine super Arbeit und auch das Programm von arte ist mein Favorit.

Dass es eine Reform braucht, ist unstrittig, aber ausgerechnet bei diesen beiden Zugpferden den Rotstrich anzusetzen ist falsch.



Mit besten Grüßen,

Özden Terli
P. Bunsmann Eine Reduzierung der aktuellen Programm- und damit Meinungsvielfalt wäre angesichts des immer weiter fortschreitenden Rechtsrucks ein fatales Signal. Außerdem würden durch eine Verlagerung von der linearen zur digitalen Ausbreitung ältere Mitmenschen ausgegrenzt.
P. Margin Ich würde die TV Kulturabteilung ganz einfach teilen !

Arte geht an Frankreich ( nur auf französisch) und 3sat an Deutschland ( nur auf deutsch).

Dann kann jeder sein ganz eigenes Kulturprogramm gestalten, wie er mag.

Natürlich kann man, wenn es sich ergibt, trotzdem noch in vielen Produktionsbereichen zusammenarbeiten

und dadurch auch wieder Geld sparen. Die Verbindungen existieren ja noch...
Pamela Auburn 3sat und Arte zusammen zu bringen wäre nicht nur ein herber Verlust aber auch eine politische und kulturelle Blamage für Deutschland.



Es ist unfassbar, dass der Rundfunkkomission auf der Idee kommt auf die beiden Sender zu verzichten - ausgerechnet in Zeiten von die bedrohliche Konsequenzen von Fake News.

Was kommt noch hinzu?
Paolo Lazzara Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Reform kann nur gelingen, wenn man zeitgleich zu Massnahmen der Kostenersparnis und der Nutzung von Synergieeffekten eine Qualitätsoffensive mit einem Konzept in Angriff nimmt. Was den Bereich Fernsehen betrifft, wäre das Analog zu der Bezeichnung "Das Erste" weitere Plattformen und damit verbundene Sender zu gründen. Das Erste bleibt als großes Aushängeschild der ARD erhalten, das ist ja klar. Als Plattform für die regionalen Sender der Bundesländern wird "Das Dritte" gegründet. Hier entsteht kein eigener Sender, das Dritte dient nur als Plattform für die Synergieeffekte der regionalen bzw. Länderprogramme. Sendungen und Personal können hier geteilt und gemeinsam produziert werden. Für den Bereich Kultur gründet man due Plattform "Das Vierte". Diese Plattform beinhalt die Sender "arte" und "3sat". Eventuell kann hier aus 3sat sogar ein Sender "Das Vierte - Kultur aus den deutschsprachigen Ländern" entstehen. "Das Fünfte" dient als Plattform für Information und Nachrichten. Es kann hier sogar ein Sender "Das Fünfte" entstehen. "Das Sechste" wiederum kann als Plattform für Kindersendungen dienen, auch hier kann der Sender Kika angeschlossen sein und die Plattform kann kindergerechte Inhalte an die anderen Plattformen oder Sender liefern. Für Sport könnte die Plattform "Das Achte" gegründet werden und alle sportrelevanten Inhalte an die anderen Plattformen und Sender liefern. Ein eigener Sportsender "Das Achte" könnte gegründet werden, um ARD "das Erste" und das ZDF zu flankieren. Das Siebte habe ich ausgelassen, damit da keine Probleme mit Pro Sieben entstehen. Meiner Meinung bedarf es also einer Qualitätsoffensive mit neuen Plattformen wie Das Dritte, das Vierte etc. die das thematisch bündeln, was Auftrag des ÖR Fernsehen ist und gleichzeitig können sich die Bürger besser mit identifizieren, wenn sie wissen, wo sie die entsprechenden Inhalte zu sehen bekommen.

Einmal die Zahl gemerkt, das Erste, das Dritte, das Vierte etc. weiß als Bürger wo man was bekommt.

Ich hoffe sehr, dass die Anregung hilft.

Mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt am Main.

Paolo Lazzara
Pascal Fischer Statt bei den Sendern zu kürzen, die aktuell am ehesten die Aufgabe der politischen Bildung und Kultur im ÖRR nachkommen, sollte lieber geprüft werden, ob bei Fußballübertragungen ethisch fragwürdiger Institutionen gespart werden sollte.
Pascal Noack Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte anmerken, dass ich so gut wie nie ZDF noch ARD schaue, da das Programm komplett an meinen Interessen vorbeigeht. Stattdessen schaue ich regelmäßig arte, 3sat und Phoenix, da dort wirklich interessante Sendungen ausgestrahlt werden. Tatsächlich empfinde ich es als anmaßend, einen so tollen Sender wie 3sat einstellen zu wollen, obwohl es deutlich bessere Maßnahmen zum Geldsparen gäbe. Ich mochte Ihnen hiermit drei Vorschläge machen:



1. Gehälter der Intendanten und Geschäftsleitungen reduzieren. Es ist niemandem vermittelbar, dass allein der Intendant des WDR im Jahr mehr verdient als der Bundeskanzler. Für das aus meiner Sicht zum Großteil qualitativ durchschnittliche Angebot dürfte es auch nur ein durchschnittliches Gehalt geben.



2. Fusion von ARD und ZDF. Es ist niemandem vermittelbar, warum es diese beiden Sender gibt. Wer schaut sich das Programm dort an? Die Dokus sind oberflächlich, die Talkshows sind unterirdisch schlecht moderiert und führen zu einer False Balance durch die sich widerholende Themensetzung und Ignoranz anderer wichtiger Themen und die Eigenproduktionen an Serien und Filmen sind gähnend langweilig. 3sat ist wirklich qualitativ hochwertig und intellektuell ansprechend, ARD und ZDF sind es nicht.



3. Trennung der Pensionskasse vom Rundfunkbeitrag. Es ist niemandem vermittelbar, warum zwei Drittel des Beitrags für die Pensionen der ehemaligen Intendanten erhoben wird. Wenn diese ihre Rente selber bezahlen würden, so wie es jeder normale Arbeitnehmer tun muss, dann hätte man auch genug Geld für ein gutes Programmangebot. Hier ist eine Reform wichtig und richtig.



Es ist wirklich schmerzhaft mitanzusehen, wie mit der Abschaffung von 3sat die Qualität unserer Medienlandschaft und die Akzeptanz des Rundfunkbeitrages unwiderruflich beschädigt werden soll, obwohl es aus meiner Sicht deutlich bessere Möglichkeiten und Reformmöglichkeiten gibt.



Bitte bedenken Sie dies bei Ihren weiteren Entscheidungen. Sollten Sie 3sat abschaffen muss ich mir überlegen, ob ich dieses System noch länger verteidigen möchte.



Mit freundlichen Grüßen



Pascal Noack
Pascal Reisen Guten Tag,



grundsätzlich wäre ich der Idee offen gegenüber, wenn 3sat in arte aufgeht. Dies bedarf aber größerer Anpassungen vonseiten arte, als vielleicht bisher angenommen wird. Arte kann zusammengefasst als Kultur- und 3sat als Wissenschaftssender bezeichnet werden. Eine Zusammenlegung hätte zur Folge, dass ein komplett neuer Bereich, der des Wissenschaftsjournalismus, in den Sender einfließt. Es ist daher bei arte darauf zu achten, nicht nur den Sendeplatz dafür zu schaffen, sondern diesen auch auszubauen und eigene Inhalte im Zweifel zurückzustellen. Weiter ist darauf zu achten, dass bei arte die deutsch-französischen Inhalte im Vordergrund stehen. Mit 3sat kämen mehr deutschsprachige Inhalte ins Programm, was die Gewichtung zugunsten Deutschlands verschieben könnte. Da aber beispielsweise die Schweizer Inhalte auch ein französisches Publikum erreichen könnten, wäre hier eine passende Möglichkeit, dem Übergewicht entgegenzusteuern. Da arte auch inzwischen mehrsprachige Angebote wie Englisch etc. anbietet, wäre die Herausforderung machbar.



Fasst man obiges zusammen, lässt sich bei einer Zusammenlegung sagen, dass es keine Assimilation von 3sat geben sollte, sondern ein Programm auf Augenhöhe. Alles andere hätte schlichtweg die Stilllegung von 3sat zur Folge, ohne nennenswerte Zukunftsperspektiven.
Pascal Wieland Sehr geehrte Damen und Herren,



im Zuge der angekündigten Kürzungen bei den öffentlich rechtlichen Sendern bitte ich Sie diesen nicht zuzustimmen. Diese Sender sind eine wichtige Informationsquelle und gerade in Zeiten in denen die sozialen Medien mit rechtem Gedankengut überschwemmt werden, ist es umso wichtiger Gegengewichte zu haben.

Aber auch abseits von Politik sind Programme wie zum Beispiel der Deutschlandfunk informativ, abwechslungsreich und interessant. Es wäre sehr traurig und schade wenn diese den Kürzungen zum Opfer fielen würden. Ich bitte Sie daher sich für deren Erhalt einzusetzen.



Vielen Dank!



Mit freundlichen Grüßen

Pascal Wieland
Patricia Hammelstein Mit grossem Erstaunen habe ich die geplanten Änderungen zur Zukunft des öffentlich rechtlichen Rundfunks zur Kenntnis genommen.

Ich habe diesen immer gegen Angriffe aus meinem Umfeld verteidigt und meine Beiträge gerne bezahlt, und möchte dies auch in Zukunft tun.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten in denen es für uns alle immer schwieriger wird Orientierung zu finden, ist die Arbeit von verantwortungsvollen Journalisten, sowie der Zugang zu seriösen Informationen unverzichtbar. In diesem Zusammenhang schätze ich die Angebote von 3Sat ,Arte, und auch Alpha sehr und ich möchte keinen dieser Sender missen. Ich halte es gerade jetzt für unverantwortlich an dieser Stelle zu sparen. Nicht zufällig ist gerade der öffentlich rechtliche Rundfunk immer wieder Zielscheibe von Angriffen bestimmter politischer Interessen. Gerade gegen diese Tendenzen brauchen wir Medien die die Vielfalt der Gesellschaft abbilden.

Es geht mir dabei nicht nur um kulturelle Angebote sondern um Bildung im umfassenden Sinne, so wie es Bildungsauftrag entspricht.

Ich bitte Sie sehr ihre Pläne zu überdenken.





Hochachtungsvoll



P. Hammelstein
Patricia Maibaum Bitte erhalten Sie unbedingt diesen hochwertigen gepflegten Länderübergreifenden Sender…ich brauche diese Art der Kulturvermittlung und diesen niveauvollen Standard.

Wo kommen wir denn hin , wenn es diese Bildungssender nicht mehr geben sollte!!!

Patricia Schwarz Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung habe ich von Ihren Plänen erfahren, arte und 3sat nicht mehr als zwei unabhängige Sender zu führen. Diese extreme Streichung von qualitativ ansprechendem Programm ist mir völlig unverständlich. Beide Sender bestechen durch anspruchsvolle Inhalte, die zudem unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Gestaltung finden.

Gleichzeitig wird sich jedoch eine Vielzahl an sog. Dritten Programmen geleistet, die schon länger bei der Qualität hinterherhinken und zusätzlich durch einen hohen Anteil an Durchreichungen von Beiträgen jeglicher Couleur von einem Dritten Programm zum nächsten unangenehm auffallen; teilweise erfolgt sogar eine gleichzeitige Ausstrahlung derselben Sendung auf mehreren Dritten Programmen.

Es drängt sich hierbei der Eindruck auf, daß die Intendanten und weitere Funktionäre der Dritten Programme wohl eher an der Sicherung ihrer Posten interessiert sind, als an der Qualitätssicherung des ausgestrahlten Programms.

Dies alles widerspricht dem Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen Sender.



Mit freundlichen Grüßen

P. Schwarz
Patrick Egener Guten Tag,

Bei allen Plänen Kosten zu sparen und die Anzahl der TV Sender zu reduzieren ...

Lasst BITTE die Finger von 3sat, arte, tagesschau24, phoenix und ZDFinfo!!!

Diese Sender sind die wichtigsten Sender Deutschlands. Und das in der Hinsicht hochqualitativer Unterhaltung, Kultur, Aufklärung und Information mit unvergleichbar hohen politischen und europäischen Mehrwert.

Spart bitte eher mal an den ganzen Krimiserien (4-5 pro Wochentag zwischen 10 und 20 Uhr!!! Das ist doch Irrsinn!).

Die Hälfte davon ist immer noch mehr als ausreichend.

Ich persönlich glaube darüber hinaus das Alpha, One und zdfNeo auf jeden Fall eher verzichtbar sind.

Und überdenkt mal die Radiosender der einzelnen Landesanstalten. Jeweils 3-4 sollten wirklich dicke ausreichen. Vielleicht 5 bei größeren Verbünden (NDR z.B.)

Denkt mal drüber nach ...

Grüße

Patrick
Patrick Erdmann Sehr geehrte Kommission,



wie ich dem Entwurf entnehme, soll die Partizipation im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) gefördert werden. Daher möchte ich mich auf diesem Wege gerne an der Diskussion beteiligen. Mit meinen 28 Jahren gehöre ich zur jüngeren Zielgruppe und möchte meine Perspektiven und Bedürfnisse in Bezug auf den ÖRR schildern.



Als Wirtschaftsingenieur mit einem starken kulturellen und politischen Interesse bietet mir der ÖRR mit seinem breiten Angebot zahlreiche Formate zur persönlichen Weiterbildung und Information. Seit Beginn meines Studiums vor etwa 10 Jahren nutze ich ausschließlich die Online-Angebote, wie YouTube, die Mediatheken oder Apps. Diese Zugänge nutze ich gerne und regelmäßig, da ich sie bequem über mein Smartphone erreichen kann. Ich befürworte daher eine weitere Stärkung und den Ausbau der digitalen Angebote, da sie mir – wortwörtlich – stets „in der Hosentasche“ zur Verfügung stehen. Der ÖRR ist für mich die Hauptquelle meiner Mediennutzung, während viele Gleichaltrige vor allem Streaming-Dienste wie Netflix bevorzugen. Den Rundfunkbeitrag empfinde ich deshalb als ein wertvolles monatliches „Abo“.



Diskussion zu ARTE und 3sat: ARTE ist für mich die erste Wahl, wenn es um Dokumentationen geht. Ich schätze besonders die Vielfalt der Themen und die europäischen Perspektiven, die in den Inhalten zum Ausdruck kommen. Diese ergänzen die Dokumentationen in der ARD und im ZDF hervorragend. 3sat hingegen nutze ich vor allem, wenn ich nach kultur- oder philosophischen Anregungen suche. Ich begrüße daher die Idee eines noch stärkeren europäischen Medienangebots und würde es unterstützen, wenn es mehr Synergien zwischen diesen Sendern gibt.



Zusammenfassend wünsche ich mir einen zukunftsorientierten ÖRR mit attraktiven und informativen Inhalten. Es wäre meiner Meinung nach sinnvoll, wenn sich der ÖRR an Entwicklungen bei privaten Medienangeboten (z.B. bei Streaming-Diensten) orientiert, ohne diese jedoch vollständig kopieren zu müssen. Ich zahle den Rundfunkbeitrag gerne, sofern die Angebote des ÖRR weiterhin auch online gut erreichbar und umfangreich genug bleiben, um mich langfristig als Nutzer zu halten.



Ich hoffe, dass meine Rückmeldung zur Diskussion beiträgt.



Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Erdmann
Patrick Georgi Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Reorganisation und Straffung des öffentlichen Rundfunks. Meine Anmerkungen:



1. Bei der Anlehnung der Gehälter an der Verdienststruktur des öffentlichen Dienstes (§31h) fehlt eine Beschränkung nach oben. Es wäre hilfreich, die "vergleichbaren öffentlichen Unternehmen" zumindest in Kategorien zu benennen, um so Orientierung zu geben.



2. Es gibt Produktionen, die komplett außer Haus gegeben werden, bei denen die Preisstruktur nicht nachvollziehbar ist. Wenn eine Produktion (zum Beispiel eine Talkshow) siebenstellige Preise aufruft, sollte insoweit Transparenz eingefordert und die Kosten überprüft werden, als dass die Produktionskosten mit denen einer durch den Sender eigenverantworteten Produktion konkurrieren können müssen. Wenn die Produktion bei marktüblichen Kosten und Gehältern (auch für den Moderator) in Eigenverantwortung deutlich preiswerter durchzuführen wäre, ist dies der externen Lösung vorzuziehen.



3. Es kann nicht angehen, dass einzelne Sportereignisse (z.B. ein Endspiel der Champions League) mehr kosten als der Betrieb eines ganzen Senders (3sat)



4. Ebenso kann es nicht angehen, dass rund 60 Mitarbeiter (die Geschäftsführungen der Sender) mehr kosten als der Betrieb eines ganzes Senders (3sat)



5. Die Zusammenlegung von 3sat und Arte (falls von den internationalen Partnern gewünscht) klingt nach einer charmanten Idee, um Europa zu stärken. Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass dabei zusätzliche Kapazität beim verbleibenden Sender entstehen muss, um einen Verdrängungswettbewerb zu vermeiden, bei dem zum Beispiel österreichische Inhalte nur auf Kosten deutscher oder französischer Inhalte platziert werden können. Zum Beispiel könnte ein größeres europäisches Senderprojekt mehrere Kanäle thematisch oder nach Zielgruppen differenziert bespielen.



6. Talkshows sind die "Scripted Reality" der öffentlich-rechtlichen: mit freiwilligen Protagonisten billig in Masse produziert. Da stellt sich mir die Frage, ob das noch einen Bildungs- oder Unterhaltungsauftrag hat oder einfach nur Füllstoff darstellt. Der Erkenntnisgewinn, der sich daraus ergibt, dass immer dieselben Politiker folgenlos aneinander vorbeireden, ist jedenfalls sehr überschaubar. Wenn auf diese Weise politische Bildung gefördert werden soll, muss das Profil geschärft werden.



7. Der Diskussionsentwurf spricht verschiedene digitale Ausspielkanäle an, darunter "Apps". Apps sind eine Sonderform des Computerprogramms, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie praktisch nur über die "Stores" von (Quasi-)Monopolisten der freien Wirtschaft zu beziehen sind. Es würde zum Anspruch des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, eine Verfügbarkeit für _jeden_ zu gewährleisten, gut passen darauf hinzuwirken, dass solche Kanäle zwar versorgt werden, aber explizit nicht als bevorzugter Ausspielweg behandelt werden, um diese Monopolstellung nicht auch noch durch Netzwerkeffekte ("wenn du ARD willst, _musst_ du zu Apple oder Google") zu fördern.





Mit freundlichen Grüßen.
Patrick Henckens Das ist nicht euer Ernst? Mein Lieblingssender. Armes Deutschland. Ohne Kultur keine Zukunft. Kulturelle Bildung muss bleiben, der Mensch ist kein Tier.
Patrick Lindemann Ich formuliere mein Anliegen möglichst kurz: Auch ich schätze den Sender 3sat sehr und möchte, dass er weiter wie bisher als eigenständiger Sender erhalten bleibt.
Patrick Mächler Als jemand, der in relativ unbeschwerten Jahren gross geworden ist, die subjektiv (und objektiv) mit dem 11. September 2001 endeten, mache ich mir grosse Sorgen. Die Gefahr von ‚Informations-Bubbles‘, in denen Meinungen zu Überzeugungen werden erlebe ich im nächsten Umfeld. In heutigen Zeiten, in denen die Demokratie in ungeahnter Weise auch in nächster Nähe unter Druck gerät braucht es meiner Meinung ein breites Angebot an wertfreier, objektiv aufklärender und vor allem einfach zu konsumierender Berichterstattung. Berichterstattung über wissenschaftlichen und gesellschaftlichspolitischen Konsens darf nicht aus der Öffentlichkeit verdrängt werden, wo ihn nur noch diejenigen konsumieren die gezielt danach suchen!
Patrick Rupf Sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist verständlich, dass Sparmassnahmen notwendig geworden sind. Im Bereich Nachrichten und Unterhaltung lassen sie sich auch meiner Meinung ohne grosse Verluste Fusionen durchführen, aber Kultur Wissenschaft und europäische Gemeinschaftsproduktionen sind nur zwei grundsätzlich verschiedene Sender einmalig vertreten, nämlich arte und 3sat. Diese beiden Sender sind völlig verschieden in ihrem Konzept und Inhalt und sind meiner Meinung nach herausragend in der zunehmend standardisierten Medienwelt. Für mich persönlich und auch für meinen ganzen Bekanntenkreis sind diese beiden Sender, so wie sie heute sind, eine unverzichtbare Bereicherung und vor allem auch Garant für ein überdurchschnittlich gutes Niveau von Sendungen und kulturellen und wissenschaftlichen Beiträgen, die unser europäisches Bewusstsein und Bildung stützen fördern und auch prägen.

Ich bitte Sie daher von ganzem Herzen diese beiden Sender vom Sparprogramm zu verschonen und sie in ihrer Originalität und Kreativität bestehen zu lassen.

Vielen Dank.

Freundliche Grüsse

Patrick Rupf
Patrick Zöhrer 3sat ist seit vielen Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner der österreichischen Buchmesse „Buch Wien“. Im Gegensatz zu vielen Fernsehprogrammen, aus denen das Literatur- und Sachbuchgeschehen bereits im erheblichen Ausmaß verschwunden ist, spielt 3sat für die Buchbranche eine bedeutende Rolle – vor allem als Plattform für literarische Werke, Autor:innen und Buchkultur, die im Mainstream oft zu wenig Beachtung finden. Mit Formaten wie „Buchzeit“, „Kulturzeit“ oder „Tage der deutschsprachigen Literatur“ wird nicht nur der Diskurs über wichtige literarische Werke gefördert, sondern auch bei einem breiten Publikum das Interesse für das Lesen geweckt. In Zeiten, zu denen die Buchbranche von großen Bestsellerlisten und bekannten Namen dominiert wird, setzt 3sat gezielt auf Vielfalt und Substanz. Besonders in Zeiten, in denen der Literaturmarkt oft von schnellen Trends geprägt ist, leistet 3sat einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der literarischen Kultur und des Lesens. Die Verbindung von Literatur mit anderen kulturellen und gesellschaftlichen Themen, wie es in vielen der Formate des Senders geschieht, stärkt nicht nur das Verständnis für Literatur, sondern bringt auch die Bedeutung von Büchern als Träger von Wissen, Ideen und Kreativität zum Ausdruck. Die Schließung von 3sat würde also nicht nur die Kultur- und Bildungslandschaft treffen, sondern auch die Buchbranche um eine wertvolle Plattform berauben, die den kulturellen Wert und die gesellschaftliche Bedeutung von Literatur fördert und schützt.



Patrick Zöhrer

Geschäftsführer Buch Wien
Paul Baumann Guten Tag, ich möchte, dass die kleinen Sender 3Sat, Arte, Phoenix, Ard-alpha und ZDF-neo so bleiben wie sie sind. Ich schaue fast ausschließlich diese Sender und könnte daher nicht nachvollziehen wenn diese abgeschafft oder zusammengefasst würden. Lieber würde ich mehr zum Rundfunkbeitrag beitragen. Vielfalt ist wichtiger als bloße ökonomische Erwägungen! Dies gilt auch für die Radiosender.

VG Paul Baumann
Paul Hüsson Liebe Leute,



ich halte es für dringend notwendig den Bildungsauftrag auf allen Kanälen zu unterstützen.

3 Sat ist hier ein wichtiger Baustein. Bildung, Bildung, Bildung ist für unsere Gesellschaft von

existentieller Bedeutung. Ein gebildetes Volk fällt nicht so leicht auf Fake-News herein.
Paul Koglin Lineare Spartensender im ÖRR, die einen klaren Auftrag und definierte Zielgruppen ansprechen, sollten erhalten bleiben. Bei den regionalen und überregionalen Sendeanstalten gibt es noch genügend Einsparpotential, wenn die Politiker in den Ländern und im Bund sowie ihre entsprechenden Repräsentanten in den Rundfunkräten das denn zu heben willens und in der Lage sind.



Da opfern die Politiker dann lieber einen Sender wie 3sat bzw. wollen ihn mit arte verschmelzen. Pfründe gibt es hier nicht zu verlieren.



Thementage, wissenschaftliche und kulturelle Sendungen bzw. anspruchsvolle Filme möchte ich weiter bei 3sat sehen. Und Sendungen, die zusätzlich Österreich und die deutschsprachige Schweiz mit einbeziehen. ebenso.



Die klare Ausrichtung auf deutsches und französisiches Leben, auf die Menschen und vor allem die Kultur in beiden größten Staaten Europas sollte bei arte weiter zu sehen sein.



Vielleicht gibt es ja Synergien bei Redaktionen und Programmkosten bei den 3 Spartensendern (arte, 3sat und Phoenix), die kostensenkend sind.



Ich bin ein Bürger und Nutzer des linearen Fernsehens dieser wunderbaren, einmaligen Demokratie im wiedervereinigten Deutschland, der meistens täglich zuerst bei 3sat und dann bei arte "reinschaut", bevor ich streame bzw. Nachrichten und Talkshows bei ARD und ZDF konsumiere.



Das sollte so bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

Paul Koglin
Paul Köhler Ich empfinde die Zusammenlegung von Arte und Extra3 als gravierenden Fehler in Ihrer Planung. Dies und die Basis, auf der diese und weitere Reformentscheidung getroffen werden sollen, werden einschneidend negative Wirkung auf das Bild des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks und dessen Zukunft haben.



Der ÖRR kann nur ein Existenzrecht besitzen, wenn er sich von den profitgetriebenen Eigenschaften des privaten Rundfunks unterscheidet. Und das diese Unterschiede existieren, ist abseits von einer freien Berichterstattung insbesondere bei Betrachtung von Kultur- und Unterhaltungsprogrammen erkennbar. Während letztere bei Einsparungen ohne weiteres und zusätzlich, bei Betrachtung bisheriger ÖRR Geschichte anhand von erzählerisch gesättigter Pleite bei bspw. Tatort, mit höherer Qualität durch private Medien insbesondere in Online-Angeboten wie Netflix ausgeglichen werden können, fehlen schon heute von relevanten Kulturprogrammen außerhalb des ÖRR große Spuren.

Jedoch sind gerade Kulturprogramme durch ihre zweifellos gesellschaftliche Relevanz aufgrund ihrer inhärent geringen Umsätze besonders zu fördern. Es gilt wie immer der Grundsatz: eine grundlegende Infrastruktur, in diesem Fall die unserer sozialen Verflechtungen und unseres kollektiven Wissens, hat in einem sozialen Staat keine Pflicht Umsatz abzuwerfen und sollte immer der letztmögliche Posten für Sparmaßnahmen sein.



Extra3 und Arte haben als Kulturprogramme sowohl in den linearen Medien als auch online großen Zuspruch - auch in meiner sonst vom ÖRR abgehängten jungen Generation. Schon aus diesem Grund wäre eine Zusammenlegung und damit auch einhergehende inhaltliche Reduzierung fatal und potentieller Vetrauensverlust. Das Gegenteil als Versprechen zu halten werden Sie nicht schaffen.



Ich appelliere dringend an Sie, diesen Reformpunkt zu überdenken und lieber an überschüssigen Unterhaltungsprogrammen, redundanter Verwaltung und inkohärenter Planung (bspw. nicht vollständig besetzte Gebäude in Magdeburg und Halle) im Gespräch mit den Ländern zu sparen.
Paul Ludwig Den aufgeblähten Verwaltungsapparat des ÖRR zu reformieren ist sicherlich eine gute Idee. Die Programmvielfalt zu beschneiden oder die Nachrichten des ÖRR auf dessen Webseiten und Social Media Auftritten zu deckeln ist in Zeiten aggressiver Falschinformation die schlechteste Idee seit Langem. Unabhängige Berichterstattung ist möglicherweise das einzige Schwert gegen drohende Unheilsszenarien, das uns bei weiterer Erstarkung der Populisten schützen kann. Diese jetzt einzuschränken - um Geld zu sparen - wird sich höchstwahrscheinlich bitter rächen.
Paul Opitsch Sehr geehrte Damen und Herren,



Die geplanten Reformen sind in Teilen nötig und richtig, wie die Zusammenlegung von inhaltsähnlichen Sendern. Allerdings ist die geplante Reform des Internetauftritts des ÖRR der falsche Weg. Der ÖRR soll die Menschen umfassend auf allen Kanälen informieren, auch im Internet, per App und auf Socialmedia. Faktchecks, in Zeiten von Fakenews sind diese immens wichtig, sind nur so möglich. Wenn im Internet nur auf Basis und im Umfang der Inhalte im Rundfunk berichtet werden dürfte, schränkt das die Nutzbarkeit des ÖRR extrem ein, da so fundierte Berichterstattung für alle kostenfrei zugänglich ist. Für Online-Angebote der Printmedien ist in der Regel ein Entgeld fällig, sodass eine Zugangsbeschränkung zu Qualitätsjournlaismus besteht. Zudem dient eine ausführliche Berichterstattung im digitalen Raum auch dazu, die junge Zielgruppe mit geprüften Informationen zu versorgen.

Kurzum: Eine Einschränkung des Umfangs der Berichterstattung des ÖRR im digitalen Raum ist nicht förderlich und schon gar nicht zeitgemäß. Zudem sind diese Angebote ein wichtiger Bestandteil des ÖRR, für den der Rundfunkbeitrag gut investiert ist.
Paul Scheidl Guten Tag,

Ich sehe täglich die Sendungen von 3Sat z.B. Nano und Kulturzeit, jedoch sehe ich ebenfalls gerne Sendungen von arte, deshalb glaube ich dass eine Zusammenlegung der beiden Sender nicht nur für mich einen Verlust der Medienvielfalt nach sich zieht, deshalb würde ich es begrüßen wenn Sie die Medienreduktion durch Senderzusammenlegung und Aufgabe verschiedener Sender noch mal Prüfen könnten. Ich hoffe auf eine weitere Vielfalt der öffentlich rechtlichen Sender gegeben bleibt auch wenn sie die Rundfunkgebühren gering anheben oder eine geringe Erhöhung von Werbung in Betracht ziehen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Paul Scheidl
Paul Schiffl 3sat und Arte sind lediglich oberflächlich betrachtet ähnliche Rundfunkangebote. Das tägliche Programm der beiden Sender unterscheidet sich allerdings tatsächlich in vielfältiger Hinsicht! Das liegt zum einen an den verschiedenen Kulturräumen, die die Sender einander näher bringen wollen. Lediglich Deutschland hat eine Kongruenz mit den anderen beteiligten Ländern.

Zum anderen und vielleicht noch wichtigeren ist die Annäherung an die geographische Nachbarschaft - der Weg also und die Mittel, nicht unbedingt das Ziel - in sehr unterschiedlicher Art und Weise den Programmen zu entnehmen. Eine Analyse der Inhalte wird meine Aussage vermutlich unterstreichen.

Außerdem kommt der Vorschlag - und mehr als das ist es ja bisher nicht - europäische, vielleicht sogar globale Nachbarschaftsprojekte zu schwächen zu einer absoluten Unzeit! Besser kann wirklich niemand die Politik der spalterischen, kriegstreibenden, zersetzenden Rechts(außen)parteien in Deutschland, Europa und darüber hinaus umsetzen. Wollen das die Gremien, die diese Reformvorschläge machen und durchsetzen wollen wirklich?

Es ist wahrscheinlich schon klar geworden, aber ich sehe beide Sender gleichermaßen gerne und beide auch wesentlich häufiger, als alle anderen Sender.
Paul Schöllhammer Bitte ARTE, Phoenix und 3Sat getrennt erhalten
Paul Wartemann Angesichts der vorgeschlagenen Reformen habe ich kein gutes Gefühl. In unsicheren Zeiten (in vielerlei Hinsicht) gerade die lokalen Radiosender zu beschneiden, scheint mir außerordentlich riskant. Ich bin mir dessen bewusst, dass die Frage danach, was mir der Radiosender Bayerischer Rundfunk "Heimat" bringen soll, durchaus berechtigt ist. Ich werde diesen Sender vermutlich nie hören. Und trotzdem wird es Menschen geben, die dies gern tun. Deshalb sollte es auch in Bayern entsprechende regionale Kulturangebote geben. Und das ist doch in höchstem Maße demokratisch und auch solidarisch, denn dafür finanziert die Person aus Bayern ja auch meine Arte-Dokumentationen mit. So sind doch alle öffentlich-rechtlichen Angebote miteinander verküpft. So könnten sich die Menschen, die Beiträge zahlen, doch als Solidargemeinschaft begreifen. Du hast deinen ZDF-Fernsehgarten. Ich meine 3Sat-Kulturzeit. Es geht doch darum, ein möglichst diverses Informations-, Kultur- und Unterhaltungsprogramm zu bieten. Doch mit den weitreichenden Einsparungen wird dies in der Form wohl nicht mehr möglich sein. Ich glaube, dass dies dem öffentlichen Leben im Allgemeinen und Speziellen nicht gut tun wird.
Paula Teschner Bitte stellen Sie auf keinen Fall 3SAT ein. 3SAT und ARTE sind Sender, die ihre Zuschauer/innen ernst nehmen und im Abendprogramm nicht nur mit Krimis oder seichten Filmen oder Serien unterhalten. Kulturzeit, Scobel und vor allem die ZIB2-Nachrichten um 22 Uhr sind gänzlich unverzichtbar (wirklich gründliche Interviews, Information ohne dass schon durch die Moderation Meinung vorgegeben, polemisiert und "eingeordnet" wird, wie es vor allem in den TAGESTHEMEN leider ist).



Ich gehöre außerdem zu den Menschen, die noch gern lineares Fernsehen schauen und sich dort Tipps für die Mediatheken holen. Ich möchte weiterhin kuratierte Programme sehen und denke, dass die Online-Angebote allein zu einer gewissen Beliebigkeit führen.



Mit freundlichen Grüßen

Paula Teschner
Pavel Schnabel Betr.: "Überführung" von 3Sat in arte



Sehr geehrte Kommission,



lassen Sie mich heftigst gegen die geplante Abwicklung der kulturellen Institution der ÖR Programmstruktur, des 3Sat, protestieren!

In einer Zeit, die von Gefährdung aller zivilisatorischen Werte, welche die Menschheitsgeschichte nach einer schmerzhaften Entwicklung aktuell zu bieten hat, gilt es dringend diesen Sender zu erhalten. Er steht als eins der wenigen Medien für komplexe Information, intensive Aufklärung und hochwertige Unterhaltung.



Ich plädiere für die Weiterexistenz des Senders als Filmemacher, der da und dort zum Programm beigetragen hat, aber vor allem als Zuschauer, der sich, gleich einer großen Minderheit des Fernsehpublikums über die meist hochwertigen Sendungen zur Kultur und Gesellschaft erfreut hatte.



In der Hoffnung, es passiert nicht das, was sie nun offensichtlich anstreben, grüße ich Sie,



Pavel Schnabel



Pecorelli Ich finde das man 3Sat unverändert lässt, da dieser Sender einen hohen

Stellenwert hat, was Bildung, Aufklärung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie andere

wichtige Themen. Für mich sehr wichtig Nano und scobel. Dann sollte man lieber die sinnlosen Politischen Sendungen wie Lanz, Hart aber Fair sowie Anne Will streichen wo sowie so nur gelabert wird was der Gesellschaft nichts bringt.
Peer Letzmann Sehr geehrte Damen und Herren,



nun kommt also doch endlich Bewegung in die Reform des ÖR Rundfunks, es wurde aber auch Zeit. Leider sind die bislang auf dem Tisch liegenden Ideen (mehr ist es wohl noch nicht) aus verschiedenen Gründen nicht ausgewogen und sollten aus meiner Sicht so nicht umgesetzt werden.



Die geplante Reduzierung bei den Bildungsprogrammen 3 SAT, Arte und anderen ist der vollkommen falsche Weg. Diese Programme und von ihnen produzierten Sendungen sollten vielmehr im Mittelpunkt des ÖR Rundfunks stehen (eben das, was der private Rundfunk nicht anbietet). Anderes (zB Bergdoktor, Arztserien, Talksshows) gehören mE nicht zu einer Grundversorgung, hier müsste dringend gekürzt und gespart werden. Wo sind hierzu die Ideen? Gehören extrem teure Übertragungsrechte in Bezug auf Fussball WM, EM, Bundesliga-Berichterstattung zur Grundversorgung? Müssen ARD und ZDF für Olympia um die Welt fliegen mit jeweils eigenen Teams?



Mit freundlichen Grüßen,



Peer Letzmann
Peer Tavori Wünschenswert ist die Erhöhung der Glaubwürdigkeit sowie des vom Bürger wahrgenommenen Preis-Leistungsverhältnisses. Als Bürger zahle ich gerne auch höhere Beiträge, wenn die Gegenleistung stimmt. Doch genau hier hakt es.



Um die derzeit mangelhafte Zielerreichung zu verbessern, sollte sich die Kommission ernsthaft fragen, was denn die wirkliche Leistung von ARD und ZDF darstellt bzw. darstellen sollte. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung geht es hierbei um genau zwei Schwerpunkte.

1. Objektive Nachrichten sowie Sachinformationen; hierzu ist journalistische Arbeit in erheblichem Umfang wünschens- und auch bezahlenswert

2. Unterhaltung; Hierzu sind neben den bewährten Film- und Serien- und Showproduktionen insbesondere die Inhalte von 3Sat und ZDFneo als besonders wertvoll hervorzuheben.



Wenn nun die wenigen sehenswerten Formate ausgerechnet auf 3Sat, Neo und anderen im Entwurf beiläufig als Sparten/Schwerpunktprogramme herabgewürdigten Kanälen gestrichen werden, wird dies Kritik am öffentlich-rechtlichen Programmangebot nur noch weiter anheizen.



Was hingegen wirklich sofort ersatzlos gestrichen werden darf ist die erhebliche Redundanz aller Formate, die lediglich Meinungen einiger meist weniger relevanter Personen vervielfältigen, ganz gleich ob es sich dabei um Talkshows, unterkomplexe Reportageformate oder Infotainement-Nachrichten-"Journale" handelt. Wer sehen will, wie gute Nachrichten gemacht werden, darf gerne einen Blick in 3Sat zu dem Kollegen von ZIB oder 10vor10 werfen.



Ob der linkslastige Kultursender arte benötigt wird, lässt sich leicht an der künftigen Ausrichtung festmachen. Ohne tendenziöse Falschinformationen wäre ein echter Kultursender sicherlich eine Bereicherung des Unterhaltungsangebots. Der Erfolg solcher Formate lässt sich im Radiobereich mühelos am Beispiel Klassik Radio ablesen.



Würden diese Grundsätze konsequent umgesetzt, wäre auch eine Fusion von ARD und ZDF akzeptabel, falls die lokalen Anstalten der ARD sich auf ihre Kernaufgabe beschränken: die Lokalberichterstattung sowie lokale Unterhaltungsformate.



Sicher könnte so ein Best-in-Class bzw. Best-Practice-Ansatz erhebliche Ressourcen freisetzen, die auch langfristig ausreichenden finanziellen Spielraum zur Fortführung des - eigentlich- großartigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland sicher stellen.



Mit freundlichen Grüßen

Peer Tavori
Pellmann, Astrid Kultur und Bildung sind immens wichtig! Sie wird zunehmend durch die Politik vernachlässigt.



Deshalb darf ein Sender wie 3sat, der 40 Jahre eigenständiges und hervorragendes Programm im deutschsprachigen Raum anbietet, nicht eingestellt werden.

Er ist eine Bereicherung in der Medienlandschaft und das soll bitte auch so bleiben.



Ich würde mich freuen, wenn die Politik das überdenken würde.
Peltonen Susanne ARTE UND 3 Sat sind nicht zu ersetzten, ich möchte nicht das diese Sender gestrichen oder „ eingestampft „ werden.
Pendl Christian Meine bevorzugten Sender sind 3SAT und ARTE.

Bitte nicht in ARTE vereinen
pepe hennies guten tag,



in zeiten, in denen es zunehmend schwierig scheint, wahrheit von lug und trug zu unterscheiden, ist es ein schwerwiegender fehler, den öffentlich rechtlichen rundfunk durch streichungen und zusammenlegungen dermaßen zu schwächen!



gerade die vielfalt, insbesondere die regionale und lokale berichterstattung in funk und fernsehen sind das salz in der mediensuppe.



ich halte es auch für einen fehler, teile des tv und radioangebots ins internet zu verlegen.

dann schau' und höre ich nur noch was in meiner bubble passiert und werde mein eigener programmchef.

voll toll.



das tv und die radiosender liefert mir ein angebot, dass mich immer wieder aus meiner komfortzone rauswirft und das ist gut so!



steckt mehr geld in die öffentlich rechtlichen! steigert die qualität weiterhin! bildet nachwuchs bestmöglich aus, damit den lügnern und betrügern ein widerpart erhalten bleibt, der sich der wahrheit bestmöglich verpflichtet sieht!



schöne grüße,



pepe hennies
Per Dupres Adieu Demokratie.

Es wird nicht besser!
Pertermann Die unterschiedliche Vielfalt der Programme der Sender 3sat und arte ist ein sehr wichtiger Bestandteil für mich als Informationsquelle.

Jeden Tag kann ich unabhängige Inputs bekommen, die helfen mit Hintergrundwissen. Diese wichtige Informationsquelle muss bleiben.

Zwei unabhängige 'Kultursender' ist schon viel zu wenig in dieser vielfältigen Welt.

Beide Sender sind und bleiben eine Bereicherung auf sehr unterschiedliche Art.

Eine Zusammenführen kann nur als eine Beschneidung von unabhängiger Informationsquelle gesehen werden.

Dies ist ein ungeheuerlicher Verlust!

Fazit:

arte und 3sat müssen weiter so arbeiten können bzw müssen verstärkt werden !!!!
Peter Alles dichtmachen außer arte, phoenix und 3sat.
Peter Es ist sinnvoll den Quatsch aus seriösen Sendungen raus zu nehmen oder überteuerte Shows erst garnicht zur Produktion zu zulassen aber wiedersinnig ist es lehrhafte Sendungen erst garkeinen Raum zu geben. Minderheiten zu vernachlässigen und für nicht erwähnenswert zu halten ; Mobbing und Verdunstung im Fernsehen als Standart einzufüren. Mit dieser Umstrukturierung sind Schiebereien, und Vetternwirtschaft erst recht einzuführen um überhaupt etwas zu senden. Der tag ist nunmal nur 24h lang und da fallen nun auch wichtige Beiträge unter Tisch oder ist Fernsehen nur noch für den allgemeine deutschen fernsehidioten gedacht und nicht mehr für höhergebildete die wissen was ihr da eure Lügenreportagen zusammen stellt? Auch nicht gesendete oder weggelassen Tatsachen machen berichte zu falschaussagen.
Peter Abels Bitte, bitte lassen Sie uns die Vielfalt der Sender! Insbesondere ARTE und 3Sat müssen bleiben!!!
Peter Addicks Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte eindringlich Entwürfe wie die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat, sowie die Zusammenlegung von Rundfunkanstalten/Programmen zu überdenken.

Unsere Gesellschaft benötigt, nicht zuletzt in politisch unübersichtlichen Zeiten, eine Meinungs- und Kulturvielfalt.

Wir dürfen nicht alles auf den Altar der Kostenoptimierung opfern.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Addicks
Peter Baake Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich bin nicht der Meinung, dass 3Sat und Arte zusammengelegt werden kann.

Beide Sender müssen unbedingt in der jetzigen Form beibehalten werden.
Peter Bartusch kurartierten Wissenschaftsjournalismus wie in nano 3sat , - im Rundfunk : dlf, ndr info (Corona-Podcast) halte ich für essentiell.

Die Vorstellung einer " nächsten Pandemie " ohne diese Informationsquellen entsetzt mich.

Sendungen wie nano, Kulturzeit, Skobel: Zusammenlegen mit arte ? - Ein großer Verlust.



ich fühle mich "verschaukelt".



Wer profitiert von dieser " Sparidee" ? - Populisten , Klimaleugner, ..."AFD" ?
Peter Bauer Sehr geehrte Damen und Herren,



mit gutem Willen lässt sich Einsparpotential leicht heben. Meine Liste finden Sie unten und deckt sich nur teilweise mit den Reformvorschlägen.

Grundsatz ist für mich, Bildung und Aufklärung in den Sendungen. Folglich muss 3 Sat UND arte getrennt fortgeführt werden.



Die Nachfolgenden Vorschläge sind einfach und dazu leicht umsetzbar, soweit man wirklich sparen will.



1. Konsoliderung

Verdichten der Organisation auf eine Rundfunksanstalt der ARD



Vorteil: Reduzierung der Personalkosten, insbesondere der extrem hohen Gehälter der Intendanten, incl. Reduzierung deren Rentenansprüche



2. Rentenansprüche

Die extrem hohen Pensionsregeln werden abgeschafft und orientieren sich künftig an den gesetzlich Versicherten.



3. Talkshows

Oftmals sind Talkshows Werbeplattformen für Politikerinnen und Politiker. Diese Personen erhalten keine Vergütung für ihre Teilnahme an Sendungen mehr wie zum Beispiel, Maischberger, Markus Lanz, etc. Angemessene Reisekosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden erstattet, gem. den steuerlichen Regeln.



4. Abschaffen der Filme über 'Sokos" und ähnliche Krimi-Sendungen. Nutzen für Bildung, Demokratie, Aufklärung nicht vorhanden.



5. Sportsendungen

Nur Sendungen für den Breitensport werden gesendet und deren Rechte erworben. Kein Profisport, zb. Fußball Bundesliga, Handballbundesliga.

Diese Sendungen können privat zusätzlich, z.b. Sky, erworben werden.



Gerne kann ich bei der Umsetzung dieser Vorschläge helfen.

Rufen Sie mich einfach an oder Schreiben Sie mir.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Bauer

Peter Baum Guten Tag!



Zusammenlegungen sind per se ja nichts schlechtes, und das gilt sicher auch für Programme (und viel mehr noch für Rundfunkanstalten!). Legen Sie 'alpha' und Phoenix zusammen. Und 'tagesschau24' und das 'ZDFinfo'. Oder auch alle vier. Und legen Sie 'one' zu Grabe, das vor allem wird höchste Zeit.



Aber 'arte' und 3sat müssen bleiben. Beide sind Sender mit einem eigenen, unverkennbaren Profil, und genau das hat kein anderer öffentlich-rechtlicher Sender geschafft (einmal abgesehen vom KiKa, der aber außer Konkurrenz läuft). Das frankophile Angebot einerseits und die Breite deutschsprachigen Fernsehens andererseits bieten eine idealtypische Auswahl, die unter einem Dach nur zum völligen Verlust beider Angebote und in die Beliebigkeit einer nervtötenden Abspielstation wie 'one' führen würde.



Die ARD bietet, bundesweit empfangbar, neun mal, auf neun verschiedenen Sendeplätzen, mehr oder weniger immer denselben Quark. Der aktuelle und damit regional tatsächlich unterschiedliche Pro-grammanteil beträgt nur wenige Prozent. Aber von all dem, was das Programmangebot und damit das Profil von 3sat ausmacht, findet sich in diesen neun Programmen so gut wie nichts (und wenn, dann auf Sendeplätzen weit nach 24:00 Uhr).



Es geht dabei natürlich um's Sparen. Und da gibt es Potential, jede Menge sogar. Sieben sogenannte "Dritte" Vollprogramme werden von neun Sendeanstalten mit neun Intendant:innen hergestellt. Merken Sie was? 16 Länderfürsten wachen eifersüchtig über diese Arbeitsplätze in der Hoffnung auf Berücksichtigung ihres Einflusses und ihrer Politik, und verletzen dadurch Tag für Tag ihren Amtseid.



Die Vernichtung von 3sat würde doch allenbfalls nur einen Bruchteil dessen einsparen was der Verkauf einer Europameisterschaft oder eines ähnlichen kurzlebigen und für die Menschheit nicht wirklich wichtigen Events an eine private Sendeanstalt erbringen würde. Der Auftrag der Politik an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk umfaßt vielleicht noch die Mitteilung der Ergebnisse, sicherlich nicht aber die Abbildung des Spielbetriebs eines Millionen schweren Privatbetriebs wie der Fußball-Bundes-liga. Und an der Kultur soll gespart werden?



Stellen Sie sich vor, Berlin schließt seine drei Opernhäuser. In einem davon werden von Zeit zu Zeit noch Musicals gegeben. Und wer was anderes will, wird an den (privaten) Friedrichstraßenpalast verwiesen. Außerdem gibt's Kinos. Wer soll den da noch nach Berlin fahren!? Nach einem solchen Verlust? Aber nichts anderes würde die Auflösung von 3sat bedeuten. Und das darf nicht sein. Bitte überdenken Sie.



Mit freundlichem Gruß



Peter Baum
Peter Braatz An die Rundfunkkommission der Länder!



Die Idee den Sender 3sat in den Sender ARTE zu überführen ist keine gute!

Von all den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland ist 3sat sicherlich der mit dem geringsten Budget, auf der anderen Seite aber der mit dem gehaltvollsten Programm, kultiviert, intelligent, liberal - kurzum, etwas auf das

die drei beteiligten Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz zu Recht seit weit über 3 Jahrzehnte stolz sind, ein Sender der Kultur und Wissen im

Fokus hat, ohne Werbung läuft und die interessantesten Spiel- und Dokumentarfilme der Gegenwart ausstrahlt.

Seit über 30 Jahren, eigentlich seit der Gründung, bin ich mit 3sat verbunden

und konnte mehrere Filme realisieren, mein letzter wurde für den Grimme-Preis nominiert. Für mich ist 3sat definitiv der beste Sender Europas, welcher sollten denn besser sein? ARTE etwa?

Das Budget von ARTE ist bedeutend höher und wird von französischen Produktionen dominiert - doch sicherlich ist dies ein bedeutender und wichtiger Sender.



Nur standen 3sat und ARTE nie in Konkurrenz, vielmehr haben beide sich fast perfekt ergänzt, wie Goethe und Schiller.

Obwohl tagtäglich immer mehr Wissen entsteht ist das Schlimmste in der Gesellschaft die ständig ansteigende Dummheit, forciert durch eine Großteil

der Medien, insbesondere im TV und im Internet.

Gerade deswegen ist es eine Verpflichtung der öffentlichen Hand einen Sender

wie 3sat "am Leben zu erhalten", und nicht abzuspecken und einzupacken!

Das wäre ein großer Schritt zurück.



Natürlich sollte ein Staat gut haushalten, aber das passiert selten.

Durch Corona-Krise, dem Krieg in der Ukraine, Erdbeben und Flutkatastophen,

der Eskalation in Israel und Gaza, Fehlinvestitionen in Milliardenhöhe,

Defiziten im Gesundheitswesen, in der Bildung, etc. und, und, und ...

entstehen unvorhergesehene Ausgaben in gigantischem Ausmaße,

sollte man da zuerst im Bereich der Kultur einsparen?

Nach dem Motto "Kultur können wir uns sparen!"



Der Sender 3sat ist nicht Kultur an sich, er ist eine öffentliche Einrichtung,

der viel über Kultur sendet, aber auch über die gesellschaftsrelevanten Themen der Jetzt-Zeit, eben über die Kriege, die Krisen, die Notwendigkeiten.

Aufklärung und gut recherchierte Hintergrund-Information sind definitiv ein Hauptmerkmal von 3sat, ausführliche Berichte zu aktuellen Themen

werden regelmäßig zur Hauptsendezeit ausgestrahlt, in einer Genaugkeit

und Vielfalt, die weder im ZDF noch in der ARD existiert.

Denn dafür wurde ja 3sat "gefunden"!



Diesen Sender, von Millionen von Menschen geliebt, in ARTE zu überführen

macht überhaupt keinen Sinn, es wäre schlichtweg eine große Dummheit,

ein fataler historischer Fehler!





Peter Braatz / Taris Film 10. Oktober 2024
Peter Braig Sehr geehrte Damen und Herren;

als kulturell interessierter Mensch kann ich Ihr Vorhaben, die beiden Sender "3SAT" und "arte" zusammenzulegen, nicht gutheißen. Dies zunächst auf Grund der völlig unterschiedlichen vertragsrechtlichen Fundamente der beiden Sender.

Desweiteren sind beide Sender schon auf Grund Ihrer Basisstruktur für unterschiedliche kulturelle Seiten zuständig.

Die kulturelle Differenz und Vielfalt in Europa wird von beiden Sendern auf Ihre jeweils hochqualitative Weise dargestellt.

Sollte, wie in den allgemeinen Medien dargestellt, das Zusammenlegen der beiden Sender nahezu ausschließlich auf der Notwendigkeit der finanziellen Einsparungen beruhen, so schlage ich hiermit vor daß:

- beide Sender parallel weiterhin bestehen bleiben

- die jeweilige Tagessendezeit bei Beiden auf 17 Stunden reduziert wird, ca.: 06:00 Uhr bis 23:00 Uhr

- anstatt 2 x 24h, ergibt das 2 x 17h Sendezeit, und somit ca.: 0,7 fache Sendezeit



Dies bedeutet sicherlich eine gewisse Reduzierung des Personals, eine deutliche Reduzierung in der Sendetechnik, aber es gibt noch jedem Sender genügend "Raum" und "Luft" weiterzuexistieren.

Die ungefüllten 7h je Tag können dann ja ohne Weiteres auch mal wieder mit dem "TESTBILD" gefüllt werden.



mit Dank und freundlichen Grüßen,

Braig Peter
Peter Brand Guten Tag liebe Rundfunkkommission,



im Reformstaatsvertrag sind viele Dinge enthalten, die eine zeitgemäße Antwort auf die Erfordernisse eines Bildungs-, Informations- und Kulturangebots an alle Bürger des Landes bietet. Dass dabei auch immer Wirtschaftlichkeitsüberlegungen eine Rolle spielen ist gut und richtig.



Bei der geplanten Zusammenlegung von 3sat und arte geht meines Erachtens aber der Wunsch nach Einsparungspotentialen über die erforderlichen Angebotskriterien hinaus. Im Einzelnen:



- Wird arte wie beschrieben noch weiter auf europäische Partner ausgeweitet, wird dadurch das potentielle Programmangebot automatisch diverser und vielschichtiger. Dadurch sind heute etablierte Formate des arte-Kanals auf dem Prüfstand. Dieses Problem würde sich durch die Zusammenlegung verschärfen. Die Gefahr besteht, dass das Programm beliebiger und nach Proporz ausgerichtet wird.

- 3sat hat eine Fokussierung auf die deutschsprachigen Länder im europäischen Raum und damit einen deutlich enger gefassten Fokus. Dadurch erreicht der Sender Gruppen, die durch arte nicht angesprochen werden. Die Möglichkeit, öffentlich-rechtliche Inhalte aus drei Ländern zu platzieren hat dadurch einen hohen Wert an sich.

- Die Hauptprogramme von ARD, ZDF und Deutschlandfunk orientieren sich allzu häufig an Quoten und dem jeweiligen Kernpublikum. Dadurch werden ambitionierte Projekte und Formate in Randzeiten verdrängt. Ein Teil dieses Problem kann durch die Mediathek geheilt werden, aber dadurch besteht perspektivisch auch die Gefahr, dass das terrestrische Fernsehen ein Auslaufmodell wird. Dadurch ist die Teilhabe aller an den gesetzlich verankerten Aufgaben des Rundfunks gefährdet.



Mit ist bewusst, dass beide angesprochenen Sender ein Nischendasein im Senderkanon führen, aber für mich sind das nun einmal die beiden Hauptkanäle, auf die ich ungern verzichten würde.



Herzlich



Peter Brand
Peter Braun Es ist absurd, in Zeiten von Fake News und breit angelegten Desinformationskampagnen ausgerechnet das fundierte Informationsangebot des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks zu kappen. Eine Reform ist wichtig, aber sie darf die Axt nicht an faktenbasierte Formate legen. Das würde nur den Gegnern der Demokratie in die Karten spielen: Die AfD bekämpft schon lange den öffentlich-rechtlichen-Rundfunk, Höcke droht mit dem Aus des MDR in Thüringen, sollte er je Ministerpräsident werden. Die Ministerpräsidenten müssen nun den unabhängigen Journalismus verteidigen, der für eine gesunde Demokratie essenziell ist. Die geplante Rundfunkreform bedroht wertvolle Bildungsformate und bis zu 20 Radio- und fünf Fernsehsender. Dabei ist unabhängige Berichterstattung wichtiger denn je, weil die Propaganda von Rechtsextremen täglich lauter wird.
Peter Brück Ich halte die geplante Zusammenlegung der Sender 3Sat und Arte für die völlig falsche Massnahme um Kosten einzusparen. In den letzten Jahren, insbesondere seit der Corona Pandemie scheint Kultur, Bildung und sachliche Information in unserem Land nicht mehr wichtig zu sein. Die Folgen können u.a. in Ostdeutschland beobachtet werden, ohne Kultur u. Bildung verlieren wir über kurz oder lang die Demokratie!

Bitte verzichten Sie auf Massnahmen die letztlich zu einer Entwicklung beitragen, die Sie hoffentlich nicht wirklich gut heißen können.
Peter Brühlmann Ich bin für den Erhalt von 3Sat und arteTV als eigenständige Sendeanstalten
Peter Burgard Eine Zusammenlegung von "3sat" und "arte" würde ich sehr bedauern.

1. Beide bieten substantiell unterschiedliche Perspektiven in den Nachrichtenprogrammen. Nur "arte" berichtet systematisch über frankophone Länder und aus "frankophoner Sicht" . "arte" berichtet sehr umfassen aus D-A-CH.

2. Nur "arte" bietet Sendungen in französiches Sprache an.
Peter Burkard Guten Tag.



Ich habe gelesen, daß vorgeschlagen wird "3sat" und "arte" zusammen zu legen.

Ich finde das unverantwortlich, da es sich um 2 Kultursender mit unterschiedlichen Ansätzen/Ansprüchen und Zielgruppen handelt und ich gute Kultursinhalte in diesen zunehmend kulturarmen Zeiten für unverzichtbar halte.



Zudem ist "3sat" einer der Sender wegen dessen hervorragendem Programm ich überhaupt noch gerne ÖRR-Gebühren zahle.



Wenn Sie also in Zukunft verstärkt Formate wie Lanz, Miosga, Borg und ähnlichen Lala bevorzugt produzieren (lassen) wollen, werde ich mich ernsthaft mit Gebührenboycott auseinandersetzen müssen.



Daher meine dringende Bitte:

TUN SIE'S NICHT.



Grüße

Peter Bukard
Peter Buschmann Die Sender 3 Sat und Arte müssen unbedingt erhalten werden. Die Ausrichtung der beiden Sender macht eine Zusammenlegung nur mit grossen Verlusten möglich. Es sind die wichtigsten Sender überhaupt und öffnen den Blick für Europa, Kultur und Kunst.
Peter Capitain Gut, ich und meine Frau gehören zu der Generation 60+, aber wir nutzen intensiv die Angebote des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Wenn man diese Angebote mit den Angeboten des privaten Rundfunkt vergleicht, dann lieben wir die Sendungen ohne Werbeunterbrechungen, der Informationsgehalt, die Anzahl der Sender, gute Filme ohne so viele Gewaltszenen und die hohe Qualität. Bei den privaten fällt mir zu Programm nur ein: Gib dem Volk Brot und Spiele. Bei den Privaten geht es um die Einnahmen, denn davon müssen sie leben. Das Programm und die Webeunterbrechungen sind darauf ausgerichtet. Daher ist die Vielfalt und Qualität bei den öffentlichen so wichtig. Daher zu den geplanten Änderungen: Wehe den Anfängen! Unser Demokratie benötigt eine starke Unterstützung und dies ist der öffentlich rechtliche Rundfunkt. Er ist unabhängig von finanziellen und wirtschaftlichen Zwängen.

Grüße aus Nordhessen ....

.... Peter & Anita Capitain
Peter Claussen Der Entwurf enthält aus meiner Sicht viele sinnvolle Veränderungen. Bei der Dürre an Vielfalt im Bereich der Angebote zu Kultur (Musik, Theater, Tanz, Literatur, Kunst..), Wissenschaft (alle Bereiche) halte ich ein Zusammenlegen von 3sat und Arte genauso für einen fatelen Fehler, wie die Reduzierung der Angebote der verschiedenen in diesem Bereich agierenden Landesrunkfunanstalten. Kosten sollten in der Verwaltung u. ggf. der Produktion reduziert werden, nicht aber durch die Reduzierung der Angebotsvielfalt. Das WIssen zur Bedeutung der biolgischen Artenvielfalt kann man gedanklich ohne Mühe auf die "Artenvielfalt" der Sendungen in den oben angeführten Bereichen übertragen. Artenvielfalt setzt dort aber auch die Existenz von Artenvielfalt in den Redaktionen voraus.

Das Geschäftsmodell der "Erregungsbewirtschaftung" - wie Ranga Yogeshwar es so treffend bezeichnet hat - muss aus den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten herausgehalten werden.

Mit freundlichem Gruß

Peter Claussen
Peter Dombeck Sehr geehrte Damen und Herren, wie einfallslos kann Politik eigentlich noch werden, wenn man Medien, die faktenbasierte Informationen und Kultur bieten in einem Zeitalter von Desinformation und Lügen a la AFD und Wagenknecht, den Putin-Pressesprechern in der deutschen Politik, das Budget zusammenstreicht. Wie kann eine Landesregierung aus Rheinland-Pfalz bestehend aus den drei Ampel-Parteien, die sich angeblich immer demokratisch und europafreundlich gerieren, dazu hinreißen lassen, einen länderübergreifenden Sender wie 3sat, der einzigartig den deutschsprachigen Raum verbindet, mitstreichen zu wollen. Der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident und Bundeskanzler a. D. Helmut Kohl würde sich im Grabe umdrehen. Haben Sie denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Wir leben in einer Welt, in der Faschisten wie Elon Musk mittels Twitter/X gezielt Desinformationen streuen und Putin und Xi Jiping permanent über (a)soziale Medien unsere Demokratie und Gesellschaft zersetzen wollen. Und wegen der paar Euro Ersparnis wollen sie einen Sender wie 3sat abschaffen? Sparen Sie doch bei den multimillionenschweren Fußballrechten, die eh nur den korrupten Infantinos dieser Welt zugute kommen - und das sage ich als Fußball-Fan. Aber vor allem bin ich ein überzeugter Demokrat (Jahrgang 1975), der im Zonenrandgebiet aufgewachsen ist, die deutsche und europäische Teilung und den folgenden Fall der Mauer hautnah miterlebt hat und es bleibt mir die Spucke weg, wie einfach viele unserer Politiker die Errungenschaft der Demokratie und europäischen Völkerverständigung so wehrlos opfern. Ihnen fehlt jegliche Vision - von Europa und Europas Werten in der Welt. Sie sind leider alle geschichtsvergessen und das rund 100 Jahre nach dem beginnenden Aufstieg der Faschisten im Europa des 20. Jahrhunderts.
Peter Dyballa Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte das Zusammenlegen von arte und 3sat für wenig zielführend (eine etwas euphemistische Ausdrucksweise, um das Negative und Unbedachte nicht so heraus heben zu müssen). Der "Vorschlag" dient wohl eher der Ablenkung und Verwirrung.



3sat fasst zumeist informative und kulturlastige Sendungen mehrerer deutschsprachiger und öffentlich-rechtlicher Sender zusammen und bietet so den vielleicht 100 Mio. Europäerinnen, die des Deutschen mächtig sind, Ansichten und Einstellungen der Menschen aus den verbundenen Ländern zur Erweiterung oder Abrundung des eigenen Verständnisses an. Es wird ein sprachliches Verständnis für anderer Leute seltsame Dialekte aufgebaut, also die zugrunde liegende kulturelle Vielfalt dieser föderaler Staaten. Und vielleicht auch den Erhalt dieser schönen Diversität statt Stomlinienunförmigkeit.



Arte ist im Grunde eine Fortführung des (geschwisterlichen) Friedensprozesses zwischen zwei fast schon Ex-Kriegsnationen, den Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vielen Jahrzehnten begannen, sechs nun schon, und der des Wissens darüber und der Fortsetzung weiter bedarf, denn in beiden Ländern waren Rechtsextreme noch nicht an der Regierung beteiligt - zumindest seither, möchte ich meinen. Wir müssen uns hier gegenseitig unterstützen und voneinander lernen, auch ähnlicher werden, selbst wenn wir abweichende Systeme haben und die Ursachen extremistischen Wahlverhaltens teils verschieden sind.



Daher passt die Schweiz hier nicht, sie hat schon so abträgliche Leute in der Regierung. In Österreich waren sie schon 'mal in der Regierung und könnten es bald wieder sein. Beschränken wir diese doch, bitte schön, auf 3sat! Auf dessen (Sende-)Gebiet haben sie keine Kompetenzen. (Und können den Sender dann lahmlegen, wenn sie das "System" zu zerstören beginnen. Wir müssen ihnen keine Vorarbeit leisten, eher Resilienz in das einbauen, was wir erreicht haben.)



Woran anscheinend in der Debatte gar nicht gedacht wird, ist IP, Intellectual Property, oder die Rechte an den ausgestrahlten und zur Verfügung gestellten Medien. Es wird teuer, die Rechte von zwei oder drei Ländern auf vier auszuweiten, es wird möglicherweise gar nicht möglich sein, die beiden Mediatheken von arte und 3sat zu vereinen. Deren Kosten werden dann weiter bestehen bleiben, es müsste im Fall einer widersinnigen Zwangsvereinigung vielleicht eine neue und dritte Mediathek angelegt und unterhalten werden als Nachfolgerin. Und was ist mit den Anbieterinnen von Kabelfernsehen, über Kabel, Glasfaser oder 5G, bald schon 6G? Was werden die dafür entrichten müssen, dass sie französische Inhalte plötzlich in der Schweiz oder in Österreich anbieten werden dürfen? Oder Inhalte dieser beiden Länder in Frankreich? Wer wird die Mehrkosten am Ende zahlen? Es sind doch so ziemlich die gleichen Menschen, die auch heute schon "Rundfunkgebühren" zahlen. Für die Nutzung der Kabelmedien werden sie bald mehr zahlen müssen als für einen angehobenen Rundfunkbeitrag, denn sie werden auch noch den als Unternehmenserfolg gesteigerten "share holder value" erwirtschaften müssen.



Was wohl mit Absicht nicht aufs Tapet gehoben wird ist, dass die beiden Minderheiten in der BRD, die arte und 3sat konsumieren, so klein sind, dass mensch ihnen frech ungebetenen Verzicht und Verlust auferlegen darf. Denn würden die Inhalte von 3sat und arte zusammengelegt, dann würden aus 200 % Sendezeit, samt aller Wiederholungen, höchstens noch 100 % (samt vielleicht noch mehr Wiederholungen). Das ist kein akzeptabler (Ein-)Schnitt! (Wie hoch sind die Verluste von Inhalt in den anderen Körben? Doch eher tragbar als dramatisch.)



Es könnte sinnvoll sein, ARD-alpha stärker an diese beiden Sender zu binden. Dessen Programmangebot ist derzeit schon sehr alpin, ist wie eine einfachere Alternative zu 3sat. Eine Bereicherung für arte könnten die Konzertproduktionen des BR sein, die immer wieder 'mal auf ARD-alpha kommen.



So würde eher ein Paar bruchbarer und haltbarer Schuhe daraus.



--



Pete
Peter Enenkel Hallo,



ich bin absolut dagegen, daß der Sendeplatz 3Sat letztendlich mit ARTE zusammengelegt werden soll. Das wäre ein nicht zu verantwortender Verlust für das Kultur-Angebot im öffentlich-rechtlichen TV. Für viele Zuschauer würden dann interessante Sendungen zu unmöglichen Sendezeiten angeboten, oder? Ich finde beide Sender unverzichtbar!!



Stattdessen noch mehr Werbeunterbrechungen in den beiden Hauptsendern ARD und ZDF? Was passt den politischen Beteiligten nicht an diesem Format. Ich persönlich und meine Frau konsumieren auschließlich Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sender, informativ, korrekt recherchiert und ohne ein zuviel an Werbung



P.S. Alle politischen Mandatsträger sollten sich aus der Programm-Gestaltung raus halten



Peter Enenkel

Jahrgang 1949
Peter Engert Hiermit positioniere ich mich entschieden gegen die Fusion von 3sat und arte. Es handelt sich hier um zwei Sender mit völlig unterschiedlichen Charakteristiken. Während der eine aus einer französisch-europäischen Sicht auf Kultur schaut, nimmt der andere eine Perspektive aus den drei deutschsprachigen Ländern in den Blick. Neben den enorm hochwertigen Dokumentationen und den Kinojuwelen auf arte ist es insbesondere der in Zeiten von Fake-News enorm wichtige Wissenschaftsjournalismus, der auf 3sat einen angemessenen Raum erhält. Es müssen nicht in vorauseilendem Gehorsam zwei so wichtige Sender abgeräumt (aka "fusioniert") werden, nur weil es ein paar Afd- und FDP-nahe Schreihälse lautstark fordern. Wenn hier nicht mehr Mut gezeigt wird, werde ich meine Zahlung von Rundfunkgebühren überdenken.
Peter Franke Sehr geehrte Damen und Herrn,

bitte erhalten Sie den Öffentlich rechtlichen Rundfunk in der heutigen Form.



Begründung:

Wir leben in einer komplexen Welt mit einer Vielzahl von Herausforderungen und Risiken.

Zum Erhalt der Demokratie und der Wirtschaftlichen Stärke Deutschlands eine umfangreiche Bildung und Information der Bevölkerung notwendig.



Der Bildungsauftrag der öffentlich Rechtlichen Sender bezieht sich auf die Felder Geschichte, Technologie, Wissenschaft, Kultur und Politik.



Die Sendungsformate wie Terra X in seinen verschiedenen Ausprägungen, Nano, Lesch Kosmos usw. sind wichtig und sollten, meine Meinung nach, weiter ausgebaut werden.



Formate wie Scobel, MAITHINK X liefern Hintergründe und helfen deren Bedeutung für die Gesellschaft zu vertiefen.

Eine Reduzierung des Angebotes des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks stellt ein großes Risiko für unsere Gesellschaft dar.



Die Europäische Zusammenarbeit der Sender Arte und 3Sat darf nicht verloren gehen und sollte vielmehr weiter ausgebaut werden.

Informationen aus anderen Ländern und Regionen können der aktuellen Europa Verdrossenheit entgegen wirken und die Kulturrelle Verbindungen innerhalb von Europa stärken.



Präsenz im Internet, den Sozialen Medien und Mediatheken:

Die zunehmenden Verschwörungstheorien und Fakenews in den Sogenannten Sozialen Medien bergen Risiken für die Zukunft der Bevölkerung und speziell unserer Jungen Mitbürger.

Daher ist ein Rückzug oder die Reduzierung des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks aus diesen Verbreitungswegen höchst problematisch.





Einstellung von Radioprogrammen bzw. Abschaltung von UKW FM Sendern:

Hier soll, aus meiner Sicht, die Axt an eine wichtige Infrastruktur gelegt die wir gerade in Krisenzeiten und für Katastrophen dringend benötigen.

Die guten alten FM-Sender sind flächendeckend überall erreichbar, Internet, DAB+ , Mobiltelefone usw. erfüllen derzeit nicht die Anforderungen an eine Flächendeckende Abdeckung im Kriegs-oder Katastrophenfall.

Nicht zu vergessen dass in der großen Zahl der älteren Kraftfahrzeugen nur die klassischen Empfangsgeräte verbaut sind und für die Verkehrsinformationen usw. benötigt werden.



Ich bitte die Vielfalt im Angebot aufrecht zu halten, für ein gutes Angebot im Öffentlich rechtlichen Rundfunk bin ich bereit höhere Gebühren zu entrichten.



Speziell der Bildungsauftrag inclusive der Politischen Bildung der Bevölkerung ist eine Entscheidende Voraussetzung für unsere Zukunft und Demokratie.
Peter Froehlich Die Pläne Programme wie 3sat oder Phoenix einzusparen obwohl sie im Vergleich zum teuren Sport nur wenige Cent pro Haushalt kosten sind mit dem Bildungsauftrag des Öffentlichen Rundfunks nicht zu vereinbaren. Das Schlimme ist das man als Verbraucher nichts machen kann: Man muss den "Blödsinn Sport" einfach mit zahlen auch wenn einen Dokumentarfilm und politische Berichte die gekürzt werden sollen viel mehr interessieren. Überlassen sie die Bundesliga einfach den bescheuerten Privatsendern und besinnen sie sich auf ihren eigentlichen Auftrag.
Peter Gaab Das Kürzen und Zusammenlegen verschiedenen Sender hat mich sehr überrascht und geschockt. Ich schaue regelmäßig 3 sat, phoenix und arte und bin sehr froh über die Vielfalt der Programme, die leider zur Disposition stehen sollen.

Der Bildungsauftrag z.B. von nano oder Kulturzeit sind nicht hoch genug einzuschätzen. Es wäre ein riesiger Verlust in der deutschen Kulturlandschaft hier zu kürzen und zu sparen, gerade in der heutigen von "Fake News " geprägten Zeit.

Nur in der Vielfalt kann gegen eine kulturelle Verengung angegangen und Demokratie gestärkt werden.

Ich möchte hier meine Verärgerung und meinen Protest zum Ausdruck bringen. Mir würde persönlich ein wichtiger Teil meiner Lebensqualität fehlen. Hoffentlich kommen die Verantwortlichen zur Besinnung.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Gaab
Peter Geisselhardt Sehr geehrte Damen und Herren,



Dass eine Reduktion der Sendervielfalt der Öffentlich Rechtlichen Senderanstalten aus Konstengründen erforderlich ist, kann nicht bestritten werden. Anders ist die Akzeptanz in der Bevölkerung (und leider auch Politik) kaum erreichbar und geschieht auch bei PayTV sendern wie z.B. Sky. - Diese haben aber auch kein Problem zudem die Preise zu erhöhten..



Ob die Einsparung aber gerade in diesem Bereich (Kultur) dem Auftrag und Ansehen der Öffentlich Rechtlichen entspricht, wage ich sehr zu bezweifeln. Gerade aus Gesellschaftlicher Sicht, sowie wegen der länderübergreifenden Zusammenarbeit und auch der fehlenden Alternativen wegen, kann ich nur dafür petitieren die Axt nicht an eine der wesentlichen, tragenden Säulen zu legen.



Vielen Dank und Gruß,

Peter Geisselhardt, (ein verfechter der unabhängigen "Mainstream" Medien)
Peter Gogl Sehr geehrte Damen und Herren,



ich befürworte gezielt den Erhalt von 3Sat als eigenständigen Sender und begründe:



1. Der Erhalt ist des Sender ist mit nur 10-15 Cent des Rundfunkbeitrags vergleichsweise sehr gering.



2. Er bietet hervorragenden Wissenschaftsjournalismus, ausgezeichnete Dokumentationen und Kulturberichte.



3. Es ist primäre Aufgabe des ÖRR, Wissen zu vermitteln, und zwar unpolitisch! Gerade in einer Zeit, in der die AFD versucht, wissenschaftliche Aufklärung über eine demokratische, bunte, integrierende und geschlechteroffene Gesellschaft zu unterdrücken, benötigen wir diesen Sender als Gegenpol zu sozialen Medien in noch stärkerem Maß als bis jetzt.



4. Ich mag Fakten! 3Sat vermittelt sie evidenzbasiert und filtert sie für den Zuschauer aus der Vielzahl wissenschaftlicher und pseudwissenschaftlicher Erkenntnisse. Auch darum gilt es, diesen Sender, der die Arbeit von vielen Journalisten zusammenfasst und präsentiert, weiterhin als ein Stabilitätsanker inmitten von Inhalten zu erhalten, die viele unserer MItbürger nicht mehr präzise nach Fake oder Fakt unterscheiden können.



5. Bildung macht Demokratie resilient! Wer um die Hintergründe politischer Entscheidungen weiß, die oft auf wissenschaftlichen Fakten basieren, kann Populisten mit Argumenten besser entgegentreten.



Freundliche Grüße



Peter Gogl
Peter Grünke 3sat muß bleiben! Wir brauchen alternative Kultur. Fernsehgarten und Tatort sind nicht genug. Die Regierung fördert Schiffswerften, Automobilhersteller, etc. Das Volk braucht dringend Kultur!
Peter Hartmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Bei meiner Stellungnahme zu den Änderungsvorschlägen, möchte ich insbesondere auf folgende Themen hinweisen:



Die Kostendisziplin begrüße ich als Beitrag zahlender Bürger sehr.

Allerdings nicht die Reduzierung (Zusammenlegung) von kulturell wertvollen und wissensvermittelnden Sendern wie 3sat und arte.

Die (im TV) überbordende Anzahl von Quizformaten und Diskussionsrunden werden zunehmend ein Ärgernis, weil , seicht und redundant, auch zu anderen Medien. Warum damit der Bildungsauftrag des öffentl. Rechtlichen Rundfunks erfüllt wird, erschließt sich mir zudem nicht.



Als Beitragszahler erwarte ich, dass gerade der örR ein Gegengewicht zum zunehmend kulturellen Niedergang unsere Gesellschaft bietet. Sonst verliert er seine Legitimation. Darauf sollten sich die Verbesserungen konzentrieren.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Hartmann

Peter Held Ausgewogene nach Journalistischen Grundsätzen (wie früher üblich) neutralle Berichterstattung. Keine Belehrungen und manipulativen und erzieherische Darstellungen, Berichterstattungen und Talkshows. Die Menschen können selber denken.

Ausgewogene Teilnehmer bei Talkshows nicht 3 + Moderator gegen einen.

Die Wahrheit sagen nicht die Gesinnung der Sprecher und Moderatoren.

(Siehe „Wannsee Konferenz“, Corona, RKI Protokolle, Klima, Migration, Kriminalitätsrate (Messer, Gruppenvergewaltigungnen, „einMann“ usw).

Nicht als Staatsfunk und Politiker Megaphone für immer die selben Parteien auftreten.

Nicht immer die selben/gleiche „Journalisten“ in den Talkshows.



Bei Interviews in Nachrichtensendungen oder Berichten keine eigenen Mitarbeiter und keine Parteimitglieder interviewen und wenn es schon sein muß, dieses aber sagen und einblenden!!!!!!!! Sonst ist es verarsche der Zuseher!!!!!

Extreme Kosteneinsparungen, weniger Nischenprogramme, Gehaltsstruktur und Pensionen der Intendanten überdenken,

Messung der Einschaltquoten nach modernen tatsächlichen Messmethoden überarbeiten und Gelder nach den tatsächlichen Einschaltquoten zuweisen!!!

(Leistungsprinzip wie in der Wirtschaft).

Keine Politiker oder ehemaligen Politiker und Parteimitglieder im Rundfunkrat.



Bitte Beiträge wie von Jan Böhmermann, die dann anderen Menschen BSI Chef den Job kosten abstellen. (Das ist keine Satire)
Peter Hense Kultur und Wissen brauchen Raum und Sender um die Akzeptanz von Demokratie, Rechtsstaat und EU zu erhalten und gegen Polemik und vermeintliche einfache Erklärungen zu bestehen. Deshalb ist der Erhalt von 3Sat und Arte mit den unterschiedlichen und wertvollen Schwerpunkten aus meiner Sicht wichtig und sinnvoll. Die verpflichtende Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen Sender durch Rundfunkgebühren macht nur Sinn, wenn ein inhaltlicher Mehrwert entsteht. Für seichte Unterhaltung brauchen wir keine Rundfunkgebühren. Das können die Privaten Sender leisten. Die Sender 3 Sat und Arte ergänzen sich sinnvoll, eine Zusammenführung würde die Vielfalt des Bildungsangebotes im TV verringern.
Peter Hermann Im Radio höre ich ja primär BR24. Da dort aber ständig irgend etwas Anderes läuft (ich hatte jetzt schon Musik, Bayern 1, heute um 20:00 auch mal die Tagesschau als Audio) kann man den Sender ja im Prinzip einsparen. Nachts läuft ja eh MDR Info und mit Alexa höre ich das jetzt hier in Bayern einfach auch tagsüber. Es wäre halt sehr schön, wenn VERLÄSSLICH in Nürnberg im Radio irgendein Nachrichtenkanal laufen würde.

Fernsehtechnisch wäre es schön, wenn es bei zwei unterschiedlichen Sendern bleiben würde. Die Staatstreue von ARD und ZDF wird ja unterschiedlich ausgelegt und so hat man zwei relativ neutrale Sichtweisen - die privaten Sender sind ja eher grell und laut als neutral und sachlich.
Peter Herold Guten Tag,

anläßlich einer drohenden Abschaffung bestehender Fernsehsender wie phoenix, Tageschau24, arte, 3sat bzw. deren Zusammenlegung, finde ich, dass hier an der falschen Stelle gespart werden würde:

Angesichts der zunehmenden Unübersichtlichkeit durch die neuen Medientechnologien und deren Inhalte, ergeben sich schon heute große Probleme im gesellschaftlichen Diskurs im Sinne von J. Habermas. Fake News, gesellschaftliche Polarisierungen, mithin Rechtsextremismus und andere verfassungsfeindliche Entwicklungen erfordern mehr qualitativ hochwertige, fundierte Informationen, Bildungsangebote zur Meinungsbildung und nicht weniger.

Wieso wird nicht bei seichter Unterhaltung, den ständigen Krimis und deren Sendern gespart? Ansonsten - als bei weniger Bildung, Informationen - macht auch der verpflichtende Rundfunkbeitrag der Bürger überhaupt keinen Sinn mehr. Unserer DEMOKRATIE UND UNSERER KULTUR sollte jeder Euro keiner zu wenig sein.

Vielen Dank,

Ihr besorgter Bürger,

Peter Herold
Peter Heurich Ich halte die vielfältigen Angebote der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten - sowohl Hörfunk und Fernsehen - für unabdingbar, um dem Auftrag aus dem Staatsvertrag: Verständigung, Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt maximal gerecht werden zu können, und dies allemal in Zeiten zunehmender Falsch-Informationsflut.

KEINE KÜRZUNG IN QUALITÄT UND QUANTITÄT!
Peter Hilbert Sehr geehrte Damen und Herren

3sat, arte, tagesschau24 und andere Sender, die Nachrichten, wissenschaftliche und regional wichtige Informationen senden, gehören zu den Sendern der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Anstalten, deren Beiträge meine Fernsehzeiten bereichern - Sender, die hauptsächlich Unterhaltungs-Blabla und Krimis bringen, gehören nicht dazu, denn dazu ist mir meine Zeit viel zu schade. Ich bin deshalb dankbar, dass es derartige Sendungen überhaupt gibt.

Mit Entsetzen habe ich deshalb zur Kenntnis genommen, dass Sie gerade hier Streichungen vornehmen wollen - u.a. wegen entsprechender Aktivitäten der AfD, wie man hört. Da kann man sich nur noch die Haare raufen!

Ich meine, dass Sie von derartigen Vorhaben Abstand nehmen sollten in Zeiten, in denen Falschmeldungen, ja sogar Lügen, in der veröffentlichen Meinung und ihrer Kommunikation derart Saison haben, wie ich das noch nicht erlebt habe, außer vielleicht in Zeiten faschistischer Regierungen, die wahrlich genug Unheil in die Welt gebracht hat. Sie sollten Ihre Aufgabe vielmehr darin sehen, der Wahrheit Geltung zu verschaffen - und das geht nur mit der Stärkung alles dessen, was wissenschaftlich gesichertes Wissen und deren Verbreitung heißt.

Ich habe deshalb noch nicht die Hoffnung aufgegeben, Sie mit meinem Beitrag von Ihren Vorhaben abbringen zu können, da unsere Gesellschaft dringend auf einen kompetenten und vielseitig orientierten Wissenschaftsjournalismus angewiesen ist - Sender, die Fake News und "Trump-Wahrheiten unkommentiert verbreiten, haben wir genug - sie haben nur negative Auswirkungen auf das Zusammenleben in unserer doch noch recht friedlichen Gesellschaft.

Ich bitte Sie dringend, von Ihren Vorhaben Abstand zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Hilbert
Peter Hiller Ich, geboren und gelebt im Osten, 68 J., ehem. Verwaltungsangestellter des Bundes

Vorschlag:

Sie sollten zum Beispiel die Sender „Thüringen, Sachsen und Sachen-Anhalt“ zu einem Sender „Mitteldeutschland“ zusammen fassen und derartiges in ganz Deutschland machen, dann brachen Sie nicht minutenlang über neue Spielgeräte in Kindergärten oder andere belanglose Dinge berichten und müssen nicht so viele Wiederholungen senden. Drei Studios könnten geschlossen werden (Dresden, Erfurt, Magdeburg) eines in Leipzig reicht aus.



Ich wünsche Ihnen die Kraft für die wirklich großen Veränderungen.
Peter Hoffie Sehr geehrtes Gremium,



ich konsumiere regelmäßig große Mengen der 3sat-Mediathek. Meine Merkliste ist seltenst einstellig. Ich nutze die angebotenen Formate um mich zu informieren und freue mich immer sehr über Unterhaltungssendungen wie Comedy und Kabarett. Ich weiß die Beiträge aus der Schweiz und Österreich zu schätzen, da sie mich ein wenig über den Tellerrand hinaus blicken lassen. Ans ♥ gewachsen sind mir Nano und Scobel bzw. der Wissen-hoch-2-Donnerstag. Der Aufwand, den ich betreiben müsste, um mich aus anderen Quellen gleichwertig zu informieren und zu bilden, ist undenkbar für mich.

Ich bitte Sie innigst 3sat unabhängig bestehen zu lassen.

Ich befürchte zunehmenden Unmut bei den Menschen und mir den Runfunkbeitrag zu zahlen.

Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass das geringe Budget, welches 3sat zur Verfügung hat, lohnenswert eingespart werden kann. Einsparungen bei Primetime-Unterhaltungsformaten in den ersten und zweiten Sendergruppen fände ich persönlich lukrativer.



Mit freundlichen Grüßen und Hoffnung für 3sat

Peter Hoffie
Peter Holzki Wenn 3sat "in Arte aufgehen" soll, wird das für uns konsumierbare Fernsehprogramm auf einen einzigen Sender reduziert. Ein trauriger Abgesang auf niveauvolle Filme und Kulturbeiträge und eine weitere unerträgliche Verflachung des deutschen Fernsehens wären die Folge. Das darf nicht das Ziel eines mit Zwangsgebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramms sein.
Peter Horenburg Bitte vermengen Sie nicht die TV-Sender Arte und 3sat!

Es sind meine beiden Lieblingssender. Sie würden so Ihr Angebot für mich halbieren - und damit meine Bereitschaft Gebühren zu bezahlen. Sie sägen also an dem Ast, auf dem Sie sitzen.

Sparen Sie lieber bei teuren Übertragungsrechten im Fußball und Radioprogrammen, die kaum noch jemand hört!
Peter Hundrißer Es ist nicht zu verantworten das Programm 3-sat auch nur zu schwächen, im Gegenteil: Als einziges

Medienorgan, welches die drei zumindest im übewiegenden Teil der jeweiligens Staatsfläche deutsch-

sprachigen europäischen Staaten vertritt gehört es gestärkt und ausgebaut. Wollen die für den geradezu absurden Plan der Einbindung von 3-sat in das Programm von Arte Verantwortlichen denn

wirklich erleben, daß das entstehende Vacuum von "patriotischen" Kräften der drei Staaten unerzüglich genutzt wird? Arte bietet ein wunderbares Programm, kann aber wegen der fast reinen Ausrichtung auf das französisch-deutsche Verhältnis -übrigens m.E. mit großem Erfolg bis heute - kaum die benötigte Struktur bieten, außer man nimmt die totale Verwässerung in beiden Programmen hin; dabei wäre dann auch wieder der oben genannte Einfluss der "patriotischen" Kräfte lm heutigen Frankreich zu bedenken. Als Jahrgang 1937 muß ich auch sagen, daß die beiden o.a. Programme in

ihrer heutigen Form zu meiner täglichen Medienfreude gehören und ich diese sehr vermissen würde.

Nichts für ungut und den Verantwortlichen einen großen Sack voll Einsicht!
Peter Hunkel Ich bin empört das die Sender 3 Sat und Arte gestrichen werden sollen. Die verdammte einflußname der Politik muss aufhören. Man sollte lieber solche Sender wie RTL oder Pro 7 verbieten!
Peter Jamin Guten Tag.



Ich betrachte das umfangreiche Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender als bedeutende und prägende Errungenschaft in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Das Programm bietet für alle Bereiche des gesellschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Lebens und auf dem Gebiet der Freizeit ein umfassendes, wichtiges und unentbehrliches Angebot.



Darum fordere ich für dieses in der Welt einmalige Medien-Angebot keine Einsparungen vorzunehmen, sondern im Gegenteil den Etat zu erhöhen und die Rundfunk-Gebühren um einen Euro im Monat zum 1. Januar 2025 zu erhöhen.



Allerdings sollte eine solche Kostenstabilität zur Reform und Ausweitung von Qualitätsangeboten vor allem in den Bereichen von Politik, Kultur und Wissenschaft führen. Objektive und umfassende Aufklärung und Information in diesen Bereichen haben in diesen Tagen und auch in weiterer wie ferner Zukunft eine immer größere Bedeutung für die Fortentwicklung und Überlebensmöglichkeiten unserer Gesellschaft (u.a. wg. Klimawandel).



Peter Jamin, Autor

C/O Jamin.de
Peter Jans Sehr geehrte Damen und Herren!

Als Sozialdemokrat und Beitragszahler nehme ich mir die Gelegenheit, zu den geplanten, und undemokratisch hinter verschlossenen Türen, konspirativ vereinbarten Einschnitte in die staatsvertraglich zugesicherten, und jedem Bürger frei zugänglichen Informationsinhalte meine ablehnende Meinung zu äußern:

Dank eines überstrapazierten Sparwillens der ö. r. Sendeanstalten sollen unterprivilegierte, aber originäre TV- und Radiosender ins Internet verschoben werden, und somit trotz Rundfunkstaatsvertrag nur noch privilegierten Zuschauern mit Internetzugang vorbehalten bleiben. Damit findet nicht nur ein eklatanter Vertragsbruch statt, sondern die Legitimation wird durch Sachzwänge vorgetäuscht, und dem bestehenden Staatsvertrag eine juristisch nicht zulässige Retusche zu Teil, die durch dias Übergehen eines der Vertragspartner, die Bürger, vertragsrechtlich unzulässig ist! Die Rundfunkkommission der Länder, die nach der Beratung der zuständigen Ministerpräsidenten darüber entscheiden soll, versucht auf diesem Wege, neue Autonomien für die Landesrundfunkanstalten aus dem Rundfunkstaatsvertrag herauszulösen, und als geltendes Recht gültig zu machen. Der Staatsvertrag wird somit obsolet, zu Papiermüll, und die Rundfunkbeiträge frei verhandelbar: nicht mehr gedacht für die Produktion von Beiträgen, sondern zur Finanzierung eines aufgeblähten Verwaltungsapparats, mit den üppig dotierten Intendanden an ihrer Spitze. Das trägt Züge hin zu staatsratlich undemokratischer Mediendiktatur.

Die Informationsfreiheit, ein grundrechtlich geschütztes Gut, ihr freier Zugang, wird kostenpflichtiger, weil bildungsintensive (Sparten-)Sender wie z. B. ARD Alpha, der heute schon nur in Bayern, der das Format produziert, nicht aber überall über DVB-t 2 zu empfangen ist, nur noch zusätzlich zum Rundfunkbeitrag mit Internetkosten, moderner Empfangstechnik wie Smart TV, vertragskonform gesehen werden können. Die hohen Datenraten, die eine prolongierende HDTV Technik erfordert, führen zu ständig steigenden Kosten der daran anzupassenden privaten Infrastruktur.

Daher wird gefordert, diese Unterschlagung staatsvertraglich zugesicherter, originärer , und mtl. bezahlter Information die Absage zu erteilen!
Peter Jarosch Finde es schade wenn die Spartensender eingekürzt werden. Öffentlich Rechtlicher Rundfunk ist für eine ordentliche Meinungsbildung zwingend nötig

Im Internet kann man nie wissen, ob es objektiv ist oder nicht. Liebe Grüße
Peter Johannes Ruß 3sat ist einer von mir am meisten gesehenen Sender. Vor allem die Thementage sind ein ausgezeichnetes Format.
Peter Jost 3Sat und Arte sind wichtige Säulen und einige der wenigen Beispiele von guten Fernsehsendern im Vergleich zu den vielen privaten Volksverdummungssendern!
Peter Jung Um es kurz zu machen, wenn man das Geld für die "Telenovelas" die in der 1000sten bis 4000sten Folge und mehr gesendet werden nehmen würde, und z.B. den mehr als unnützen Fußball den privaten ganz überlassen würde, wäre auch bei weniger Spartensendern genügend "Platz" unf Geld für wichtigen und gut recherchierten Journalismus. Z.B. Wissenschaft, Medizin usw.



Peter Jung
Peter Kahlert Bitte 3sat nicht abschalten. Von meiner Jugend bis heute finden sich dort immer einzigartige Sendungen, wie Nano und Kulturzeit. Nehmt uns das nicht weg. Ich fände es schön, wenn meine Kinder auch noch in den Genuss kommen.



Der Sender ist ein wichtiger Bestandteil bürgerlicher Bildung und demokratischer Aufklärung. Ihn gerade jetzt abzusägen ist äußerst unangemessen



Grüße

Ein besorgter PSM researcher
Peter Klaus Sehr geehrte Damen und Herren, in den 70ger und 80ger Jahren war für mich, im heutigen Sachsen-Anhalt lebenden, NDR 2 der Sender. Gute Musik, gute und ausreichende Information. Heute nerven mich die privaten Sender (Radio und TV) ungemein mit ihrem unterirdischen und verdummenden Niveau (Auf Streife, Berlin Tag und Nacht, Nachrichtensendungen, welche keine sind). Der ÖR steht, warum auch immer, auf Quotendruck. Unnötig. Dadurch hat sich sein Angebot leider dem der Privaten angeglichen. Einen Wildwuchs gibt es bei den Radioprogrammen. Nicht jede Altersgruppe braucht ein eigenes Programm. Beim MDR (ich wohne immer noch in Sachsen-Anhalt)sind sicherlich die Radioprogramme Schlagerwelt und Tweens unnötig. Sollte die Anzahl der Radioprogramme auf 4 begrenzt werden, würde die Zusammenlegung von Jump und Sputnik mal wieder ostdeutsche Gefühle treffen.

Der ÖR hat einen Bildungsauftrag! Die Einstellung von 3sat wäre ein Schlag tief unter der Gürtellinie. Für mich eines der wenigen Fernsehprogramme wo wirklich Bildung und Wissen vermittelt wird. Wir brauchen kein Fernsehen auf US-Niveau. Wir brauchen ein Fernsehen auch auf BBC-Format.

Es soll gespart werden. Gut. Aber nicht bei der Bildung. Die Einnahmeseite verbessern. Mehr Reklame im ÖR erlauben. Auch wenn die Privaten schreien werden. RTL etc. braucht niemand. Sie haben viel kaputt gemacht.

Der KEF-Bericht sollte zur Überarbeitung zurückverwiesen werden.



Mit freundlichen Grüßen!



Peter Klaus
Peter Klein Wenn man die öffentlich rechtlichen online beschneidet und Infos nur noch verzögert veröffentlicht, stärkt man ungeprüfte Medien über die man sich jetzt schon wegen Fake News aufregt. Das kann doch nicht das Ziel einer Demokratie sein. Überlegt Euch das bitte noch mal. Es gibt doch gar keinen Grund dafür. Vielleicht braucht man nicht jeden Spartenkanal, aber online sich zu beschneiden ist doch das dümmste was man machen kann.
Peter Kner Bitte erhalten Sie 3sat!!!!!!!

Es ist der einzige Sender, der 3 Ländern ermöglicht spezielle Sendungen ihrer Länder allen zugänglich zu macht.

Neben arte auch der einzige , der uns vor Werbung schützt.

Unsere Abende leerer ohne 3sat.

Peter Kner 85 Jahre

Bärbel Lehner 84 Jahre
Peter Knobloch Sehr geehrte Damen und Herren,

Beide Sender

3sat um sich wissenschaftlich, politisch und kulturell über die Deutschsprachigen Länder Österreich, Schweiz und Deutschland zu informieren und

Arte, das die gleichen Thematiken zwischen Frankreich und Deutschland bedient, sollten beide

erhalten bleiben.



Beide Sender haben viel zur Völkerverständigung beigetragen und beide Sender sollten erhalten

bleiben. Es wäre zudem schön und wird auch bereits bei beiden Sendern durchgeführt,

Berichte aus Polen, Tschechien, Slowakei und der Ukraine zu senden.



Meine Favoriten bei 3sat sind die Sendungen Nano, wissen hoch2 und Scobel sowie die Thementage.

Bei Arte schaue ich regelmäßig die Naturdokumentationen und das Magazin 42.



Andere Sender wie One, Phoenix, ZDF info und ZDF neo mit Maithink X die Show schaue ich auch sehr

gerne -- aber bei diesen Sendern macht die Zusammenlegung mehr Sinn als bei Arte und 3sat.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Knobloch
Peter Kny Die angedachte Fusionierung von Spartensendern unterhöhlt m.E. den Auftrag des Rundfunkstaatsvertrags, indem sie alle Auftragsteile schwächt, die über "Unterhaltung" hinaus gehen.

Gerade die Spartensender sind im Gesamtbild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks/Fernsehens die in dieser Hinsicht höherwertigen Kanäle.

Sofern unbedingt Einsparungen an Programminhalten nötig sind, sind dafür aus meiner Sicht eher die Unterhaltungs- und Sportsparten geeignet, da diese bereits zur Genüge durch Privatsender abgedeckt werden. Bei Nachrichten, Bildung und Wissenschaft ist dies NICHT der Fall.
Peter Kochinke Sehr geehrte Damen und Herrn,

mit erschrecken muss man die Reformpläne der Kommission lesen. In Zeiten von Desinformation und Propaganda ist der ÖRR ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und dies wird hier wie in vielen anderen Ländern leider untergraben. Wie soll der ÖRR gesichert werden, wenn die Struktur durch die Parlamente nach gutdünken geändert werden und angegriffen werden. Diese Reform ist in meinen Augen ein sturmreif schießen des ÖRR, damit die kritischen Stimmen bei belieben erledigen kann.

Arte und 3sat sind Projekte um Deutschland in der Europa zu verankern, anstatt dies zu stärken würde ein gewünschter Zusammenschluss (welcher durch 3 weitere Länder mit getragen werden muss) wohl eher bei der allgemeinen politischen Lage zum Untergang von Arte und 3sat werden, da die Politiker in allen 4 Ländern auch ihren Rundfunk doch lieber geschwächt sehen wollen und abgeschafft, da auch diesen immer wieder versucht wird die Finanzierung durch Beiträge zu kappen oder wie in Frankreich dies bereits getan hat.

Wenn man ZDFInfo, Phönix und Tagesschau24 zusammen legen will, kann ich dies nachvollziehen. Jedoch kann ich nicht die Begrenzung der Arbeitsfelder des ÖRR unterstützen. Der ÖRR sollte stattdessen fitt gemacht werden, dass dieser flexibel und selbstbewusst neue Medien nutzen kann, welche es heute bereits gibt und jene die noch kommen werden, daher sehe ich eine Zusammenlegung von ZDFneo, KIKA und Funk als sehr kritisch, da diese, wenn man die Inhalte sich mal ansehen würde, schnell feststellt, dass diese keine Kompatibilität aufweisen und sich stattdessen sehr gut im aktuellen Modus ergänzen.



Die Kommission sollte lieber eine Reform darlegen, welche aufzeigt wie in diesen autoritären Zeiten der ÖRR als unabhängige Institution etabliert wird, welche nicht durch "willkürliche Reformideen" vernichtet wird, wie man dies im UK sehen kann. Mir graut es bereits jetzt für die Zukunft des Landes durch die autoritären Kräfte am rechten und linken Rand, aber eben auch aus der vermeintlichen Mitte. Wir brauchen einen starken, selbstbestimmten und in seiner Struktur selbstorganisierten ÖRR.
Peter Kock Gegen die in § 28a als "Überführung" in arte vorgeschlagene faktische Auflösung von 3sat protestiere ich nachdrücklich. Zum einen finden sich Kulturmagazine im engeren Sinne in den öffentlich-rechtlichen Sendern nur noch in Spurenelementen (z.B. im NDR-Kulturjournal oder in Dennis Schecks und Thea Dorns Literatursendungen), die spätabends ausgestrahlt werden und in einer Fülle von Krimis, Rate- und Quizsendungen und ähnlich leicht verdaulicher Sendeware zu ersticken drohen. Beide verbliebenen Kultursender, arte und 3Sat, sind in ihrem Profil einzigartig und länderübergreifend (zu Frankreich bzw. zur Schweiz und Österreich) und können nicht einfach fusioniert werden. 3Sat speziell sorgt wochentags mit "nano" und "Kulturzeit" für ein natur- und ein geisteswissenschaftliches Forum zur besten Sendezeit und bietet mit Scobels Sendung ein hervorragendes Wissenschafts- und Diskussionsforum im besten populären Sinn, das international zum besten seiner Art gezählt werden dürfte. All diese Sendungen schaue ich nach Möglichkeit regelmäßig und fühle mich im besten Sinne gebildet. Die Ausblutung, Kürzung und Verdrängung solcher Formate missbillige ich auf das Schärfste und halte ich für einen nicht gut zu machenden Verlust.
Peter Kremski Gegen eine Auflösung des Kultursenders 3sat



Ein Einfließen von Programmteilen des deutsch-österreichisch-schweizerischen Gemeinschaftssenders 3sat in das Programm des deutsch-französischen Gemeinschaftssenders ARTE ist auszuschließen. Beide Kultursender verfolgen ein völlig unterschiedliches kulturpolitisches Konzept. Bei einer Zusammenführung solcher Art würde nicht nur 3sat, sondern auch ARTE beschädigt werden und ganz wesentlich an Qualität verlieren.



Eine Auflösung von 3sat würde auch einen Wegfall wesentlicher kulturjournalistischer Arbeits- und Veröffentlichungsmöglichkeiten bedeuten. So würde beispielsweise das Fernsehmagazin Kulturzeit betroffen sein, das seit dem 2. Oktober 1995 im Rahmen einer Sendezeit von 40 Minuten werktäglich über aktuelle Kulturthemen berichtet mit gelegentlichen Sondersendungen zusätzlich - ein kulturjournalistisches Angebot, das in diesem Umfang einzigartig ist.



Es sei auch darauf hingewiesen, dass 3sat bei der Produktion von Dokumentarfilmen im gemeinschaftlichen Verbund von Deutschland, Österreich und der Schweiz eine sehr bedeutende Rolle spielt. Auch die Dokumentarfilmpreise von 3sat haben deshalb einen hohen Wert.



An dieser Stelle sei noch darauf verwiesen, dass auch dem dokumentarisch ausgerichteten Fernsehsender Phoenix mit seinem Programm wie auch mit seinen Preisen und seinem Einfluss bei internationalen Festivals eine große Bedeutung zukommt. Auch er hat in der deutschen Fernsehlandschaft eine einzigartige Stellung und viele Zuschauer schenken gerade diesem Sender ihr ausschließliches Vertrauen.



Insofern ist dies ein Plädoyer für den Erhalt von ARTE, 3sat und Phoenix als eigenständige Sender mit der Aufforderung, ihre Eigenständigkeit zu fördern und zu stärken.
Peter Laubender Sehr geehrte Damen und Herren,



wir hätten ja viel anzumerken, bezüglich Ihrer Rundfunkreform...



Eines ist uns ganz wichtig und nicht verhandelbar 👹 :



3 Sat und Arte müssen als eigenständige Sender erhalten bleiben!

Besser erspart Ihr Euch sämtlichen doofen Quizsendungen.



Und vergesst nicht, dass wir Steuerzahler Euch finanzieren...und Euer oberstes Gebot ist der Bildungsauftrag und damit die Mündigwerdung der Bürger!



Mit lieben Grüßen

Peter Laubender
Peter Lüdemann-Ravit Bei der Zusammenlegung von 3sat und arte wird der Anteil für Kultur deutlich schrumpfen. Kreativität in der Wirtschaft lebt von der sie umgebenden Kultur. Es waren und sind immer nur wenige, welche die Fähigkeiten zum Schaffen und Pflegen von Kultur haben. Insoweit darf die Einschaltquote bei 3sat kein Argument sein.

Die AfD repräsentiert und befördert den Kulturtod. Auch aus diesem Grunde darf kein Quadratzentimeter Kultur aufgegeben werden.
Peter M. Baumgartner Warum muß immer zuerst an der Kultur eingespart werden???

Also; 3sat und arte müssen weiter bestehen bleiben !!!!

Etwas weniger Rundfunkprogramme wäre in Ordnung---

Auch Phöenix ist sehr wichtig besonders in diesen Zeiten

von Fake-News und Populismus....



Viele Grüsse !!! Peter M. Baumgartner Freising Bayern
Peter Magerl Dass bei den Öffentlich Rechtlichen die Finanzierung gesichert werden muss, ist sicher notwendig. Aber ob die angedachten Maßnahmen die richtigen sind, erscheint mir zweifelhaft. Während in Social-Media Fake-News überhand nehmen, wird die Aufgabe der öffentlich rechtlichen Sender immer wichtiger. Hier nun so massiv zu kürzen ist unverantwortlich. Bei privaten Anbietern von Medieninhalten zum Download oder Streaming wird keine so aberwitzige Diskussion über die Entgelte geführt, brav bezahlt und es gibt diesbezüglich auch keinen politischen Druck. Vor allem die Ostbundesländer meinen sich dem hauptsächlich aus den rechten Lagern kommenden Druck beugen zu müssen und um jeden Preis die Rundfunkgebühr niedrig halten. Das ist der falsche Weg.

Die Arbeit der Sender hat ihren Wert und dieser sollte auch entsprechend gewürdigt werden. Hier muss Überzeugungsarbeit geleistet werden in Form von Werbekampagnen, die den Zuschauern zeigen, in welcher privilegierten Situation, verglichen mit den meisten Ländern der Welt, sie sich befinden. Dann wird sicher auch die Einsicht bei den meisten wachsen, dass man so etwas nicht umsonst bekommt. Diejenigen, die ganz schnell bei Worten wie "Lügenpresse" sind, wird man so oder so nicht gewinnen können.

Nur bei den vorgeschlagenen Sparmaßnahmen wird nicht gewonnen, sondern ganz klar verloren.

Das heißt nicht, dass Sparmöglichkeiten völlig außer acht gelassen werden sollten.

Seien Sie kreativ!
Peter Magnitzke 3sat bzw. arte:



Die EU findet schon jetzt ohne die geplanten Streichungen qualifiziert kaum wirklich statt. Es geht eigentlich bei den Informationen über unsere Nachbarn nur um politische Machtverhältnisse und den Finanzbereich. Besonders Deutschland braucht qualifizierte Informationen zum kulturellen Umfeld, besonders auch aus dem deutschsprachigen Raum der Nachbarländer. Sie werden daher weiter an Bildung interessierte Zuseher jeden Alters verlieren. Es geht hier nicht um die Anzahl der Zuschauer. Wir brauchen keine öffentlich- rechtliche Konkurrenz zu Privatsendern und deren Verblödungsunterhaltung, sondern Bildung, Bildung, Bildung...

Hierfür haben sie am 11.10.2024 als Entscheidungsträger einen Auftrag !!!

Sonst man wird sich noch mehr fragen, ob man für die nur unterhaltenden Restprogramme wirklich Zwangsbeiträge bezahlen will oder auf dem Rechtsweg diese Beiträge abschaffen sollte !!!
Peter Maichel Sehr geehrte Damen und Herren,



meine Frau und ich sind sehr entsetzt das geplant ist Wissenvermittlung aus Forschung und Wissenschaft sowie kulturelle Weiterbildung einzuschränken statt auszubauen.



„Sparen“ in diesem Bereich führt zwangsläufig zu weniger Toleranz und Verständnis der Welt durch die Menschheit.



Mit freundlichen Grüßen

Familie Maichel
Peter Mainka Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte die drei Sender Phoenix, 3Sat und Arte für die wichtigsten des öffentlich rechtlichen Fernsehens. Ich schaue alle drei Sender regelmäßig, und empfände ein potentielles Zusammenlegen, bzw. eine Abschaltung einzelner Sender als eine Katastrophe.



Im Gegensatz zu anderen öffentlich rechtlichen Sendern, in denen sehr oft nur teilweise minderwertige low budget Unterhaltung geboten wird, zeichnen sich diese drei Sender durch weit überdurchschnittliche Qualität und interessante Themenauswahl aus.



Ich hoffe inständig, dass diese drei Sender eigenständig bestehen bleiben.



Schöne Grüße.

Peter Mainka
Peter Marsch Ich zitiere der Einfachheit halber aus hessenschau.de



die geplanten Einschränkungen nicht mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vereinbar.



Die Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist im Grundgesetz als Auftrag verankert, der bestimmte Anforderungen an sein Gesamtprogramm vorgibt. Dieser Programmauftrag ist auch im Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag) festgeschrieben. Danach soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Programmangeboten "einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung" leisten.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollen "in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen geben" und "die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern". Diese "Grundversorgung" umfasst ausdrücklich "Angebote zur Information, Bildung und Unterhaltung" gleichermaßen. Auch Beiträge "insbesondere zur Kultur" sind vorgeschrieben.



Wir könnten unseren gesetzlichen Auftrag nicht mehr vollständig erfüllen. Viele Beiträge würden zu spät erscheinen oder ganz wegfallen. Die Menschen in Hessen erwarten aber gerade bei Großereignissen zu Recht eine schnelle und zuverlässige Information". Die Abhängigkeit von linearer Erstberichterstattung sei deshalb unverantwortlich. "Das führt zu Verzögerungen, die man in der digitalen Nachrichtenwelt niemandem mehr erklären kann"
Peter Müller Arte und 3-Sat sind die besten Sender zur Information und Auswahl des Programms. Was soll eine Zusammenlegung bringen, außer Geld zu Sparen. Informationen aus den Nachbarländern werden dann ja sicherlich weniger.

Zu den Hörfunkprogrammen gehört ein regionales Programm. Damit identifizieren wir uns.
Peter Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



Da ich davon ausgehe, dass ich davon ausgehen, dass sich bei Ihnen vor allem Leute mit negativen Kommentaren zu dieser vorgelegten Reform melden werfen, möchte ich die Reformvorschläge ausdrücklich loben und nur anmerken, dass ich hoffe dass weniger Radioprogramme auch gleichzeitig weniger Podcasts heißt, da sich da auch einiges zusammensetzen lässt (z.B. SWR das Wissen und RadioWissen).



Lassen Sie sich von der Kritik nicht beirren und bitte setzen Sie diese Reform überparteilich durch!
Peter N. Sehr geehrte Damen und Herren,



ich verstehe, dass, um Kosten zu sparen, es sinnvoll ist Kapazitäten zu bündeln. Aber es ist der falsche Weg, dies auf dem Weg des geringsten Widerstands zu tun, in dem die Spartenkanäle zusammengelegt werden. Der Aufschrei hierbei ist verhältnismäßig leise.

Würde man an den TV-Übertragungsrechten des Fußballs sparen, würde es viel mehr Aufmerksam und Widerstand aus der Bevölkerung geben.

Aber ist es nicht gerade der Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens, die leise Minderheit zu unterstützen ohne große Lobby.

Wenn ich lineares TV schaue, so sind das immer Sendungen auf Arte, 3Sat, ard alpha, die regionalen dritte Programme (Hessen) und natürlich die Tagesschau der ARD.

Ich jedenfalls, würde die Spartenkanäle wie z. B 3sat vermissen!
Peter Nestler Warum zerstören, was großartig funktioniert?!
Peter Nestler Warum dieses Zusammenschlagen mit Arte? 3sat funktioniert großartig, ist auch wichtig als Alternative zum kommerziellen Fernsehen, wichtig für den Zusammenhalt der deutschsprachigen Länder, der gegenseitigen Information. 3sat ist unverzichtbar für den Erhalt der Demokratie, gerade jetzt zur Zeit des erschreckenden Anwachsens und Tolerierens von Fremdenfeindlichkeit bis hin zum Neonazismus!
Peter Nowak Guten Tag,

die Info von Ihnen Rundfunk und FTV-Kanäle einzustellen mag einiges bewegen. Aber es wäre auch schön wenn auf den regionalen Fernsehsender diese immer wiederkehrenden Dauerwiederholungen verschwinden oder eine Maximierung eingestellt wird. Jede z.b. Sokokrimiserie wird dutzendfach gezeigt und bei neuen Staffeln auch noch die letzte Staffel noch vor dem Start der Neuen. Im Vor - und Nachmittagsprogramm auch diese ewigen Wiederholungen von alten Sendungen.

Dafür gibt es doch die Mediathek! Hab jetzt schon Angst vor Weihnachten mit den Wiederholungen.

Das Abendprogramm könnte attraktiver sein. Bringt doch mal Samstag, Sonntag was Neues, wir zahlen doch genug dafür.

Das Momamagazin ist langweilig ohne Ende. Ach wird am Vormittag da schon einiges als wiederholt. Auch wäre es schön die Sichtweise etwas anzupassen? Immer aus der Sicht der Regierung, bringt doch mal was aus der Sicht der Opposition!

Das Wetter in Momamagazin ist langweilig.

Die Journalisten sollen auch mal jemand ausreden lassen. Besonders Frau Dunja Hayali tut sich da schwer wenn die Jenigen nicht zu der Regierung gehören. Warum wird die Regierung bei der Berichterstattung unterstützt und geschützt?

Auch wird mir das einblenden von Werbung zuviel.



Das sollte mal reichen.
Peter Peters Also bei Kultur und Wissenschaft einsparen. Bildungsfernsehen adé! Als hätten wir davon im Übermaß.

Wie wär's mit Einsparungen im Sport. Sicher viel effektiver.
Peter Pilz Ich würde mir wünschen, dass 3sat und Arte in der bisherigen Form weitergeführt werden, da es nichts

Vergleichbares in unserer Medienlandschaft gibt. Highlights wie Kulturzeit, Nano oder außergewöhnliche Filme und Serien würden einer Zusammenlegung dieser zwei Sender wohl zum Opfer fallen.

Freundliche Grüße Peter Pilz
Peter Pohlner Schwer vorstellbar dass die Zusammenlegung von 3 SAT und ARTE bei existierenden unterschiedlicher Ausrichtung funktionieren kann. Ein Zielkonflikt. Diversität in Zeiten vereinfachter populistischer Aussagen ist dringend beizubehalten. Die Sendung Kulturzeit deckt dies z.B. in ihrer Breite von politischen Themen bis zu Kultur ab.

Es gibt wenig Sendungen die eine generalistische Ausrichtung haben. Die Kulturzeit ist des Weiteren ein wunderbares Zeichen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Dies gilt auch für ARTE und zeigt das Grundproblem einer Zusammenführung auf. Dies ohne inhaltliche Verluste zu einer Lösung zu bringen erscheint mir illusorisch.



Als Mitglied der Atlantik Brücke arbeite ich durch Vorträge und Diskussionen an dem unser Staatswesen tragenden transatlantischen Wertesystem was unsere Demokratie trägt und absichert.

Es muss eher mehr getan werden um die Breite unserer Gesellschaft zu erreichen und sicher nicht weniger.
Peter Rieper Ich finde, dass das Wettbieten für irgendwelche Fußballspiele den privaten Sendern überlassen werden sollte.

Desweiteren sollte über die Zukunft von Pseudo-Talks wie Lanz, Miosga, Illner usw nachgedacht werden, ob sie die horrenden Einkaufskosten wert sind, oder ob es nicht selbst kostengünstiger produziert werden kann.
peter roos Zum möglichen Aus für 3sat:



Hochwertige Sendungen und journalistische Beiträge zu Themen der Kultur, Wissenschaft und Politik sind ein Alleinstellungsmerkmal des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks und hier besonders der "Spartenkanäle" und somit die einzige Rechtfertigung für die Gebühren-Beiträge.



Wenn Sie diese Formate beschneiden, sägen Sie an dem Ast, auf dem Sie sitzen. Sport und Unterhaltung kann ich mir auch bei den Privaten ansehen!
Peter Rothkirch Sehr geehrte Damen und Herren,



in den aktuellen Diskussionen um die Zusammenlegung von 3sat mit Arte möchte ich einen Punkt betonen: 3sat ist nach wie vor der beste unter den wenigen verbliebenen anspruchsvollen Fernsehsendern. In einer Zeit, in der viele Kanäle von seichter Unterhaltung und schnell konsumierbaren Inhalten dominiert werden, setzt 3sat auf Bildung, Kultur und Hintergrundinformationen. Gerade das interdisziplinäre Programm, das deutschsprachige Kultur und hochwertige Dokumentationen zugänglich macht, hebt 3sat von anderen Angeboten ab.



Die enge Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet darüber hinaus eine einzigartige inhaltliche Vielfalt und spiegelt verschiedene Perspektiven wider, die auch in einem europäischen Kontext wie bei Arte oft nicht in dieser Form berücksichtigt werden. Diese Vielfalt ist ein unschätzbarer Beitrag zur kulturellen Landschaft im deutschsprachigen Raum.



Ein eigenständiger Sender wie 3sat ist daher nicht nur ein Rückgrat für anspruchsvollen Journalismus, sondern auch ein wertvolles Instrument, um Themen in die Breite zu tragen, die in der medialen Schnelllebigkeit oft untergehen. Eine Zusammenlegung würde das Profil von 3sat verwässern und einen weiteren Rückschritt für den kulturellen Diskurs im Fernsehen darstellen.



Mit freundlichen Grüßen,



Peter Rothkirch
Peter Rudishauser Ich persönlich bin gegen eine Zusammenlegung von verschiedenen Medien zu einer Zentralen Einheit.

Ich bin der Ansicht, daß die Vielfalt in diesem Bereich richtig, wichtig und notwendig ist.
Peter S. Ich bezweifel zwar, dass mein Kommentar irgendeinen Unterschied macht, aber es wäre absurd und lächerlich, sich von privaten Verlagen in der Berichterstattung (Text-Angebote im Internet) einschränken zu lassen. Der ÖRR wurde in der jungen Bundesrepublik gegründet, um ein Gegengewicht zu privaten Anbietern zu schaffen. Ein Blick in die USA reicht, um zu sehen, wie die mediale Berichterstattung in einer komplett privatisierten Medienlandschaft aussieht (Stichwort Foxnews). Wenn die Privaten es nicht schaffen, besser zu sein, als der ÖRR, ist das ihr Pech, man könnte auch sagen, ihr unternehmerisches Risiko. Und jetzt bitten Sie den Staat darum, das öffentliche Angebot einzuschränken, damit sie besser wachsen können? Ich hoffe es kommt nicht dazu.
Peter Samonig Bitte halten und stärken Sie den Sender 3sat mit seinen wichtigen informativen Formaten!!!
Peter Scharfenecker Ich schaue täglich 3SAT und würde es echt schade finden, wenn dieses wissenschaftliche Programm mit ARTE zusammengelegt wird.
Peter Schidlo Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Blick auf die Reform des Rundfunkstaatsvertrags möchte ich Ihnen nahelegen, dass es in den aktuellen Zeiten aus meiner Sicht extrem gesellschaftsschädlich ist, die Programme des ÖRR zu kürzen. Besonders die jungen Programme wie funk sind neben Sozialen Medien teilweise die einzige Informationsquelle für junge Menschen, und oft die einzige, die verlässliche wahrheitsgemäße Informationen vermitteln. Demokratieförderung ist doch gerade jetzt das was es braucht, um junge Menschen nicht an den politischen Rand oder darüber hinaus zu verlieren. Und dazu gehören eben auch öffentlich-rechtliche Medien. Sicher bedarf es einer Reform des Systems, es kann zum Beispiel an hoch angesetzten Gehältern von Führungspersonen gekürzt werden. Aber doch bitte nicht dort, wo wichtige demokratiefördernde Arbeit für die Zukunft unserer Gesellschaft geleistet wird.



Mit freundlichen Grüßen und Hoffnung auf Besserung

Peter Schidlo
Peter Schierz Die Zusammenlegung von arte und 3sat aus meiner Sicht nicht zweckmäßig, außer man schaut nur auf´s Geld.

Die Vielfalt und Qualität der kulturellen Inhalte bleiben dabei "auf der Strecke".



Zuschauer aus Wien



Wien, den 07.10.2024
Peter Schmidt Unverantwortlicher Vorschlag der Kommission, der seinen Teil zum Demokratie Niedergang beisteuert.

Aktuelle Online Text Angebote der öffentlich rechtlichen sind essentiell für Bürger und eine wichtige Quelle für vertrauenswürdige und neutrale Informationsquellen!
Peter Schneider Ich halte eine Reform im Sinne einer Zusammenlegung von Programmen für falsch und lehne diese ab.

Kultur, Wissen, Soziale Themen, unabhängige Information und der Blick über die Grenzen des eigenen Landes sind so wertvoll für die Entwicklung unserer Gesellschaft, dass dies allemal jeden Euro wert sein sollte. Diese Aufgabe kann nur durch eine starke und selbstbewusste Öffentlich-Rechtliche Medienlandschaft erfüllt werden. Eine Reduzierung dieser, würde mehr Platz lassen für Populismus, Manipulation und Trivialität. Das kann nicht im Sinne einer demokratischen, offenen und zufriedenen Gesellschaft sein.
Peter Scholz Ich beziehe die relevanten Informationen zu Politik, Kultur, Wissenschaft, ... ausschließlich aus den öffentlich rechtlichen Medien.

Insbesondere bevorzuge ich dafür die folgenden Sender:

- Tagesschau24

- 3sat

- Arte

- ZDF

- ARD

- ZDFneo



Die Priorität bei der Auswahl entspricht exakt der oben angeführte Reihenfolge der Liste. Sollte es zukünftig die beiden ersten Sender (Tagesschau24, 3sat) nicht mehr geben, werde ich mir ernsthaft überlegen, die Zahlungen der Rundfunkgebühr einzustellen!!!
Peter Schüller Sehr geehrte Damen und Herren,



meiner Meinung nach sollten unbedingt die beiden Kanäle 3sat und Arte mit ihren jetzigen Themenaufstellungen erhalten bleiben, denn die Schnittmenge ist doch eher klein.

Auf die Rundfunklandschaft bezogen würde ich mir wünschen, dass ich via DVB+ nicht nur die Sender des eigenen Bundeslandes wählen kann, sondern auch die anderer Bundesländer.



Allgemein sparen könnte man sicher bei der Anzahl der Spartenkanäle.

Es gibt ja schließlich Internet!



Mit freundlichen Grüßen



Peter Schüller
Peter Schütt Moin!



Ich dachte der Rundfunk ist staatsfern.

Jetzt wird aufgrund der rechten Parteien Afd, Fdp, Cdu nun daran gearbeitet, den Rundfunk deutlich zu reduzieren, finden Sie das richtig? Ich nicht.

Wieso können die Länder den Rundfunk reformieren, also weitgehend abschaffen, das verstehe ich nicht.



Andere Länder beneiden uns um unseren Rundfunk.

Lasst ihn bitte leben:)



Spartenprogramme beibehalten, auch 3Sat.

Ich sehe kaum Ard und Zdf, nur Tagesschau und Fernsehgarten. Dafür viel Spartenprogramme und Dritte. Es sollten die Spartenkanäle erhalten bleiben!!

Man kann an vielen anderen Stellen genug sparen.

Die Kanäle kosten ja auch kaum, da da ja sehr viel einfach aus dem Archiv abgespielt wird, was sowieso produziert wurde und da ist. Wer denkt sich blos diese Vorschläge aus?



Auch der ganze neue Rechtfertigungsdruck, der neu aufgebaut wird, ist doch Bürokratie, die Kräfte und Mittel bindet.



Satellit beibehalten und besser machen.

Also das lineare Fernsehen und Radio beibehalten, für das wir ja schließlich die Rundfunkgebühr bezahlen!

Es sollte auch weiterhin alles über Sattelit in guter Qualität gesendet werden!



Dieser Internet-Hype nervt sehr, man muss es aktiv runterladen, es ist meist schlechte Qualität, sie müssen für jeden Hörer / Zuschauer einen Stream generieren, das kostet doch irre Geld. Wozu.



Wenn Sie es denn möchten, können Sie das Online Angebot ja ZUSÄTZLICH anbieten, aber bitte den Satellit lassen!



Die Idee mit der Mediathek ist ja nicht schlecht. Man sollte alles auf einer Seite finden, was Sie ja auch vorgeschlagen haben, es gut suchen können, es sollte barrierefrei sein und man sollte die Sendungen runterladen können.

Die Videobänder früher konnte man ja auch archivieren und ohne Internet ansehen, wenn man es wollte.



Wir sind schon lange ZDF Kultur und ARD Festival los, das komische Funk Programm habe ich noch nie gesehen, gibt es da überhaupt noch, dann sollte das auch auf den Satellit kommen.



Infowellen könnten Sie ja zusammenfassen. Wird ja schon gemacht. Mantelprogramm aus Bayern. Die regionale Berichterstattung sollte aber unbedingt erhalten bleiben! Also z.B. 15 min pro Stunde aus der Region.



WDR hat für jede Stadt ein eigenes Programm.

Man könnte von 18-20 Uhr 4 Regionalsendungen auf einem Programm senden, sie nachts und vormittags wiederholen.

Da könnte man Programme pflegeleicht reduzieren.



In N3 sollte die Markt-Sendung, Visite, DAS und das Hamburg Journal bleiben, auch die interessanten Reportagen. Das ganze Programm ist gut, bitte nichts daran kaputt machen.



Gut ist, dass alles nachts wiederholt wird, wenn man mal was verpasst hat und es aufnehmen möchte, das sollte gestärkt werden und spart ja auch Material produzieren zu müssen.



Satellit.

SD Sender wäch, dafür full Hd in entsprechender Qualität und den Ton besser z.B. 256 oder 320 kbit mp2.

Die ganzen WDR Sender reduzieren. HHB raus, das können die Leute übers Internet bekommen, dann ist auch Platz für die Sender und Radio in guter Qualität.



Radiosender wieder auf mp2 zurück!

Die AAC Qualität ist viel zu schlecht, kein Höhen, keine Dynamik, wie bei DAB, da drunter kommt nur noch das tolle Digitalradio. Es muss doch wenigstens einen Weg geben, wo man die Sender noch in guter Qualität hören kann. Schließlich bezahlen wir dafür Rundfunkgebühren.

Der Deutschlandfunk hält als einzigers Programm die Fahne hoch, was Qualität angeht. Daran sollten sich alle orientieren! Nicht alles immer schlechter.



Weniger Kompression

Lassen Sie sich beim Deutschlandfunk oder bei mir beraten, wie man Radiosender richtig einstellt.

Viele Radiosender klingen vollkommen schlecht, plattkomprimiert, pumpen, mit zu viel Bass, leicht verzerrt usw. NDR2, NDR90.3, leider inzwischen auch NDR Blue und Schlager usw.

Auf NDR Info sollte der Deesser raus, man kann die Sprache schlecht verstehen. Die selbe Reportage im Deutschlandfunk sehr gut, bei NDR Info mittelmässig.

Da könnte man was tun, es verbessern, ohne extra Kosten.

Ich habe 25 Jahre lang das Hamburger Lokalradio technisch betreut, das war einer der best klingensten Radiosender in Hamburg. Bei uns hat sich ein Tonmeister gemeldt und wollte Konzertaufnahmen für uns machen, weil wir so gut klingen. Ukw kling auch deutlcih besser als DAB, das habe ich selbst im AB Vergleich dokumentiert.



Investigativer Journalismus sollte bleiben, auch wenn der Politik das nicht passt. z.B. Panama Papers usw.



Auf NDR Info gibt es am Wochenende nur noch Sport und Podcasts. Die Sportrechte sollten zurückgefahren werden. Wenn Fussball nur noch im Bezahlfernsehen läuft, sollen die Leute doch da anrufen und nach dem Ergebnis fragen. Ev kommen die Vereine dann irgendwann von allein an und betteln um kostenlose Werbung (Berichterstattung der Ergebnisse) für iher Vereine, anstatt meine Gebühren dafür zu verlangen:)



DVB-T Ton besser machen.

Das ganze Signal Bild und Ton ist nicht gut. Ein blinder Freund war sehr enttäuscht über den DBV-T Ton, obwohl ich ihm einen sehr guten Panasonic Fernseher besorgt habe. Ich den Ton und das fand das Bild auch nicht doll. Der Ton ist HE-AAC, also die Mittelwellenqualität, wie bei DAB. Das DAB Radio hatte er mir wegen schlechtem Ton gleich wieder mitgegeben.

Mehr Datenrate und Qualität wäre gut. Die ganzen Pay-Tv Sender über DVB-T ersatzlos raus. Dafür ist über Antenne kein Platz, die Frequenzen haben Sie ja weitgehend weggeben. Dafür die guten Sender besser und die NIT Liste pflegen, da standen Sender drin, die gar nicht über DVB-T senden(!), wir mussten da viel rauslöschen. Was soll der Unsinn.



Weniger Tatort und Kochsendungen.



Peter Schütt Hamburg


Ich habe den Eindruck, dass das Portal zum Hochladen hier gut funktioniert.
Peter Schwab Ich bin der Ansicht, dass eine Reduzierung des Programmangebots von arte und 3sat - und damit auch eine Fusionierung - vermieden werden sollte.

In einer Zeit, die zur Vereinfachung und Radikalisierung tendiert, sollte dem allgegenwärtigen Infotainment und Mainstream ein differenziertes Bild der Komplexität der Welt gegenübergestellt werden, das die Menschen befähigt, gut informiert die Notwendigkeit wohlabgewogener Kompromisse zu erkennen. Das sollte auch weiterhin in dem Umfang und auf dem Niveau geschehen wie das bisher bei arte und 3sat der Fall ist.
Peter Schwab Eine "Integration" von 3Sat in arte halte ich für unmöglich und für eine Zumutung für Bürger, die sich wissenschaftlich und kulturell bilden wollen. Beide Programme sind essentiell für einen öffentlich rechtlichen Rundfunk.
Peter Sippl Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich gegen die geplante Zusammenlegung einzelner Sender aussprechen. Gerade in Zeiten, in denen wir mit nichtsnutzigem Medienmüll seitens der Privatsender überflutet werden und gesamtgesellschaftlich immer weiter ins Nirwana abtriften, ist es umso wichtiger, daß die Öffentlich-Rechtlichen mit einem starken und vielfältigen Programm auftreten und dagegenhalten. Sollte dies eine Erhöhung der Rundfunkbeiträge bedeuten, habe ich nichts dagegen einzuwenden. Von mir aus verdoppeln sie die Beiträge; eine Kürzung der Vielfalt ist, gerade in Zeiten der demokratischen Unsicherheiten, kontraproduktiv.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Sippl
Peter Sitzmann Fakten statt Fake News.

ARD und ZDF stärken.

Keine Zusammenlegung von arte und 3sat.

Wissenschaftssendungen von 3sat müssen vollumfänglich erhalten bleiben.
Peter Specht Sehr geehrte Damen und Herren,



in aller Form muss ich Einspruch einlegen, gegen das sogenannte "Körbe-Modell", welches den Ministerpräsident*innen Ende Oktober zur Beschlußnahme vorgelegt werden soll.



In den Bereichen "Information" und "Kultur" sowie bei den "jungen Angeboten" des ÖRR, also dem Kernbereich des Öffentlich-Rechtlichen-Systems, soll also nun gespart werden?



Mit Verlaub: ein solches Einsparmodel können sich lediglich Zyniker oder vollkommen Ahnungslose einfallen lassen, verkennt dieses Modell doch elementar den Umstand, dass der ÖRR mit diesen Angeboten seinem Informations-, Kultur- und Bildungsauftrag nachkommt. Zudem stellen diese Angebote den Versuch dar, Menschen unter 60 mit ÖR-Programmen überhaupt noch zu erreichen.

Das dieses Einsparungsunterfangen maßgeblich auf die Spartenkanäle beschränkt bleibt, sich aber in den Hauptprogrammen, wo sich gerade im Hinblick auf Kultur und jüngere Angebote so gar nichts tut, ist beklagenswert und Bedarf der Kritik.



Denn die Hauptprogramme, die für Unterhaltungsserien (Krimi, Ärzte, Nonnen, Luft- und Bergrettung, etc.) dreistellige Millionenbeträge pro Jahr aufwenden, die ebensolche Beträge auch für den Erwerb von Sport- und Spielfilmlizenzen investieren, bleiben von Kürzungen und Reformen weitgehend ausgenommen, obgleich sie das eigentliche Problem darstellen:

Für Kunst und Kultur ist dort, wo nur noch oberflächlich gequasselt, gekocht, verhökert, gemordet, ermittelt und gesund gepflegt wird, offenkundig kein Platz mehr.



Grundsätzlich spricht natürlich überhaupt nichts gegen Unterhaltung. Der ÖRR soll und darf auch unterhalten, es ist nur leider seit sehr langer Zeit zu beobachten, das er für seinen Kernauftrag (jenseits der Nachrichten) nur noch die äußersten Ränder des Hauptprogramms, die Nacht, beziehungsweise für die Platzierung ebensolcher Inhalte die Nische bzw. die Spartenkanäle kennt.

Wieso schaut die Politik hierbei seit Jahrzehnten stillschweigend und tatenlos zu? ARD und ZDF opfern Tag für Tag ihren Kultur- und Bildungsauftrag auf dem Altar vermeintlicher Unterhaltungsangebote - nur um der lieben Einschaltquote willen!



Quote/Reichweite kann und darf im ÖRR nicht alleiniger Faktor zur Bemessung von programmlichem Erfolg sein: mich jedenfalls erreichen ARD und ZDF, die beiden ÖR Unterhaltungssender, nur noch mit den Nachrichtenangeboten, Berichten und Dokus zum politischen Geschehen und zur Zeitgeschichte, die man allerdings im tristen Einheitsbrei der Programme oftmals suchen muss.

An den beschriebenen Umstand der Marginalisierung und des Outsourcing seines Kernauftrages hat man sich jahrzehntelang gewöhnen müssen. Dass aber nun in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, dem ehemaligen Land der Dichter und Denker, kein Geld und Platz mehr sein soll für zwei Kultursender, will mir nicht einleuchten.



Den einen, 3sat, in den anderen, ARTE, ganz oder teilweise integrieren zu wollen, ist schlicht unsinnig: zu verschieden sind die beiden Sender in ihrer Ausrichtung, zu wichtig ist ihr Erhalt, vor allem der von 3sat, dem kleineren der beiden Sender, der sich dem deutschsprachigen Europa widmet. Wieso sollte man eine solche Integration auch hinnehmen, bedeutet sie de facto doch eine Reduzierung der ohnehin schon spärlichen kulturellen TV-Angebote von zwei Sendern auf gerade einmal einen?



Würde man 50% der Krimi-Produktionen ersatzlos streichen, was jedoch bedauerlicherweise niemals geschehen wird, könnte bei den ÖR trotzdem täglich ermordet und ermittelt werden. Wieso aber sollen wir Zuschauer*innen beispielsweise auf das einzige werktägige Kulturmagazin, dass es im ÖRR überhaupt gibt, die 3sat Kulturzeit, verzichten? Oder wieso sollten wir Zuschauer*innen auf ARTE RE: verzichten, damit die Kulturzeit erhalten bleiben und in ARTE ausgestrahlt werden kann? Wieso sollten wir es hinnehmen, dass zwischen den einzigen zwei Kultursendern, Kulturangebote gegen Kulturangebote aufgerechnet wird, und, wie Frau Rabb so schön sagte, „konsolidiert“, also ersatzlos gestrichen, werden soll?



Solchen fehlgeleiteten Ideen gilt es nicht aller Entschiedenheit zu begegnen: In Zeiten der radikalen Unterversorgung mit Kunst, Kultur und diskursiven Informationsangeboten darf die Frage niemals entweder ARTE oder 3sat lauten! Selbstverständlich muss es sowohl 3sat als auch ARTE heißen! Alles andere wäre, gerade in solch politisch bewegten Zeiten, geradezu grob fahrlässig.



In diesem Sinn: das Körbe-Modell gehört in den Papierkorb, die Hauptsender reformiert, und an ihren Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag nachdrücklich erinnert!



Sehr verehrte Politiker*innen: lasst eure Finger von der Kultur und den Sendern, die sie ausstrahlen: Europäer*innen brauchen sowohl 3sat wie auch ARTE!



MfG

Peter Specht
Peter Sterzik  Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es nicht gut, daß viele Sender auch Videotext BR eingestellt werden soll. Viele Gute Informationsprogramme sollten nachwievor beibehalten, und gesendet werden. ARD und ZDF haben die Pflicht uns Bürger, zu informieren unterhalten und aufzuklären, auch mehr Regionalbezogen. Wie wir hier in BW durch SWR, BR hr, WDR NDR RBB und SR RB.



Privatsendern geht es nur oft um Sensation und um Quote. Ich sehe gern Phönix , ZDF Info, One, SWR BW , BR hr NDR und WDR sowie RBB Sender sehr gern und kann mir nicht vorstellen daß viele Sender eingestellt werden sollen nur weil Politik nicht fähig ist richtig mit Geld umzugehen und Krisen macht.

Ich zahle auch meine Gebühren und verlange daß es in jetzigen System beibehalten wird. . Der Staat soll sich fernhalten und die Sender sollen objektiv und unabhängig berichten dürfen. DDR-Fernsehen wollen wir nicht in Deutschland haben, die Menschen im Osten hatten dait 40 Jahre lang schlechte Erfahrung.



Ich würde mich auch daher freuen, wenn viele Sendungen beibehalten werden und Sender Ebenso, denn das ist die Programmvielfalt was letzte 35 jahre mühsam aufgebaut worden ist.

Wir wollen objektive Information und Unterhaltung keine Berieselung von den Privaten die viel Schrott bringen.



mfg

Peter Sterzik
Peter Stötzer Sehr geehrte Damen und Herren,



Mit Schrecken habe ich beim Radiohören von den Plänen gehört, dass 3sat eventuell eingeschränkt, mit arte vereinigt, oder gar ganz abgeschafft werden soll! Mich hat das völlig unerwartet getroffen und ich fühle mich persönlich betroffen, ich bin wütend!



Von den Landesrundfunkanstalten ist kein einziger Sender abkömmlich, wenn Sie mich fragen. Die Vielfalt ist beeindruckend und die Qualität dort ebenfalls … okay, die vielen Spartensender die in den letzten Jahren dazu kamen, sind gewiss nur Ergänzungen, aber 3sat wird bald 40 Jahre alt und ich 60! Seit ich 1990 Bundesbürger wurde, erweitere ich meinen Horizont u.a. auf 3sat, das ist kein Randgruppen TV!!!



Es gibt nicht ohne Grund einen Kulturkanal der deutschsprachigen Länder, dazu natürlich arte, der mich aber weniger anspricht. Ich brauche auch tagesschau24 und phoenix, sowie zdf info, weil dort keine FakeNews vorkommen, sondern ein wissenschaftlich aktueller und allgemeinbildener Inhalt unterhaltsam geboten wird.

Wo kann ich zukünftig Gerd Scobel, oder Prof. Lesch sehen und hören? Bei YouTube?



Das politisch gesehen ein ideologisch vorgegebener Ton verbreitet wird, mag sein. Ich finde das nicht verwerflich, denn in diesem Land gelten ja Gesetze und eine Verfassung, oder nicht? Das in den Jahren einige wunderbare Künstler vom Monitor verschwunden sind, obwohl sie nicht gestorben sind, ist bedauerlich. Beispielhaft möchte ich hier nur den von mir sehr geschätzten Volker Pispers erwähnen … es gibt einige mehr.



Systemkritische Sendungen gab es früher mehr, das stimmt. Der Trend Sendungen wie Monitor und Panorama zu verlegen oder sie zu Kürzen, ist schon länger zu beobachten. Jedoch kann man sich dennoch in Summe ein gutes Bild und damit eine eigene Meinung machen, finde ich. Ich höre auch die Kultursender vom NDR, MDR, RBB … das kann doch nicht einfach abgeschaltet werden?



Leider sind viele schon in ihren Blasen gefangen und akzeptieren nur noch was dem nicht widerspricht. Unpassende Ansichten stören da nur, seien sie auch noch so wahr!

Wer also lieber neuen Rechten wie Trump oder der AfD Glauben schenkt, weil die ihm/ihr sagen was sie/er hören will, dann haben wir verloren und gehen finsteren Zeiten entgegen. Der Trend dazu hält mindesten schon 20 Jahre an.



Machen Sie also die öffentlich/rechtlichen Medien bezahlungspflichtig, als Abo, im Grundpaket und als Plusversionen. Dann sollte er überleben können und die Anderen können weiterhin werbefinanziert Privat TV mit endlosen Serien, Gerichtsshow und Dschungelcamp schauen. Nabelschau für gewisse Zielgruppen, glauben Sie mir, die sind sowieso für normale Medien verloren.



Ja, das System ist marode, vielleicht sogar krank und der europäische Trend die „Staatsmedien“ zu diskreditieren hält an. Die Realitäten sind grausam und kommen so langsam oben an … wir werden das kriegen was die Leute wollen und die Richtung ist ganz klar erkennbar.



Lassen Sie bitte keine Abschaltungen zu!



Mit aufgeregten Grüßen, ein Stammzuschauer und Hörer :o/



Peter Stötzer

Sehr geehrte Damen und Herren, Mit Schrecken habe ich beim Radiohören von den Plänen gehört, dass 3sat eventuell eingeschränkt, mit arte vereinigt, oder gar ganz abgeschafft werden soll! Mich hat das völlig unerwartet getroffen und ich fühle mich persönlich betroffen, ich bin wütend!Von den Landesrundfunkanstalten ist kein einziger Sender abkömmlich, wenn Sie mich fragen. Die Vielfalt ist beeindruckend und die Qualität dort ebenfalls … okay, die vielen Spartensender die in den letzten Jahren dazu kamen, sind gewiss nur Ergänzungen, aber 3sat wird bald 40 Jahre alt und ich 60! Seit ich 1990 Bundesbürger wurde, erweitere ich meinen Horizont u.a. auf 3sat, das ist kein Randgruppen TV!!! Es gibt nicht ohne Grund einen Kulturkanal der deutschsprachigen Länder, dazu natürlich arte, der mich aber weniger anspricht. Ich brauche auch tagesschau24 und phoenix, sowie zdf info, weil dort keine FakeNews vorkommen, sondern ein wissenschaftlich aktueller und allgemeinbildener Inhalt unterhaltsam geboten wird.Wo kann ich zukünftig Gerd Scobel, oder Prof. Lesch sehen und hören? Bei YouTube? Das politisch gesehen ein ideologisch vorgegebener Ton verbreitet wird, mag sein. Ich finde das nicht verwerflich, denn in diesem Land gelten ja Gesetze und eine Verfassung, oder nicht? Das in den Jahren einige wunderbare Künstler vom Monitor verschwunden sind, obwohl sie nicht gestorben sind, ist bedauerlich. Beispielhaft möchte ich hier nur den von mir sehr geschätzten Volker Pispers erwähnen … es gibt einige mehr. Systemkritische Sendungen gab es früher mehr, das stimmt. Der Trend Sendungen wie Monitor und Panorama zu verlegen oder sie zu Kürzen, ist schon länger zu beobachten. Jedoch kann man sich dennoch in Summe ein gutes Bild und damit eine eigene Meinung machen, finde ich. Ich höre auch die Kultursender vom NDR, MDR, RBB … das kann doch nicht einfach abgeschaltet werden?Leider sind viele schon in ihren Blasen gefangen und akzeptieren nur noch was dem nicht widerspricht. Unpassende Ansichten stören da nur, seien sie auch noch so wahr!Wer also lieber neuen Rechten wie Trump oder der AfD Glauben schenkt, weil die ihm/ihr sagen was sie/er hören will, dann haben wir verloren und gehen finsteren Zeiten entgegen. Der Trend dazu hält mindesten schon 20 Jahre an. Machen Sie also die öffentlich/rechtlichen Medien bezahlungspflichtig, als Abo, im Grundpaket und als Plusversionen. Dann sollte er überleben können und die Anderen können weiterhin werbefinanziert Privat TV mit endlosen Serien, Gerichtsshow und Dschungelcamp schauen. Nabelschau für gewisse Zielgruppen, glauben Sie mir, die sind sowieso für normale Medien verloren. Ja, das System ist marode, vielleicht sogar krank und der europäische Trend die „Staatsmedien“ zu diskreditieren hält an. Die Realitäten sind grausam und kommen so langsam oben an … wir werden das kriegen was die Leute wollen und die Richtung ist ganz klar erkennbar.Lassen Sie bitte keine Abschaltungen zu! Mit aufgeregten Grüßen, ein Stammzuschauer und Hörer :o/Peter Stötzer
Peter Sturm Es ist mal wieder typisch, wie man sich eine Reform über den öffentlich rechtlichen Rundfunk vorstellt.



Als erstes wird an den Qualitätsprogrammen gespart. 3Sat und Arte sollen "zusammengelegt" werden! Das, was für eine wirkliche Ausgewogenheit sorgt wird gekürzt. Das geht garnicht!

Die Dudelsender ZDF neo und One kann man sicher zu einem Programm zusammenführen. Tagesschau 24 und ZDF Info, sowie Phoenix und Alpha ebenfalls.



Bei den Radiosendern sollte man sämtliche INFO Kanäle zusammenfassen, die man mit regionalen Fenstern versehen könnte.

Bei den POP-Sendern mit den sich ständig wiederholenden "Hits" ist ebenfalls viel Reformpotential vorhanden. Es geht doch nicht an, wenn man z. B. von Flensburg bis München fährt, die immer gleiche Geräuschkulisse, von immer wechselnden Radiosendern hört! Jedes Programm bietet eine gewisse Sparte an Musik, anstatt wirklich gute Abwechslung an Musikfarbe und Information zu bieten.

Der Rundfunk wird zur Zeit eher von Profit orientierter, auf Jugendlich gebürsteter Medienberater geführt. Ein Angebot, das auf das Bedürfnis der Hörer zugeschnitten, ist fehlt.



Solange sich in den Chefetagen der Sender nicht etwas gegen die Mentalität des Raffens am Geld der Gebührenzahler ändert, wird sich auch keine Aussicht auf schwarze Zahlen einstellen. Frau Schlesinger war da nur die Spitze des Eisberges.

Überzogene Verwaltung und Bürokratismus führt nur zu Mehrkosten, gibt den Hörern und Sehern aber keinen Mehrgewinn.



Man sollte mehr auf die bauen, die die Programme gestalten. Wenn ich an die Anfänge des Radios in der Bundesrepublik denke, die uns unheimlich schöne Hör- und Seherlebnisse geschenkt haben, kann ich nur noch weinen. Höhere Rundfunkgebühren bringen nicht automatisch ein besseres Programm!



In diesem Sinne, denken sie an die Ausgewogenheit des Angebotes und vergessen nicht, dass die Bürger dieses Landes auch immer älter werden.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Sturm
Peter Thiers Bitte behalten 3sat. Es ist ein kulturell wahnsinnig wichtiges Programm und hat mich selbst in meiner Jugendzeit sehe gebildet und geprägt. Wir brauchen solche Sender und ihre Programme.
Peter Ublich Ich wünsche mir mehr Mechanismen zur Sicherstellung einer objektiven Berichterstattung und politischer Neutralität in der Darstellung von Sachverhalten. Es bereitet mir immer weniger Freude, selbst Qualitätsprobleme wie den Deutschlandfunk zu hören, da das sich politische Meinungsspektrum in Richtung links/grün verschoben hat. Nehmen Sie das zwanghafte Gendern, was nach wie vor von einer Mehrheit der Deutschen abgelehnt wird. Unerträglich finde ich auch die inzwischen seit Jahren andauernde Anfeindung des Automobils und der individuellen Mobilität. Oder konkrete Sendungsbeispiele wie der Deutschlandfunk, der derzeit fragt, mit welchem Thema sich die Redaktion ein Jahr lang im nächsten Jahr beschäftigen soll. Ein mögliches Thema ist „der übermächtige Konservatismus in letzter Zeit, zurück in die Vergangenheit?“. Schon die Art der Fragestellung ist provokant. Als in den vergangenen Jahren sich der Zeitgeist einseitig auf den Klimawandel fokussiert, hat, hat es dort niemanden interessiert, ob wir unsere Wirtschaft vor lauter ökologischer Hysterie aufs Spiel setzen. Ein anderes Beispiel sind Sendungen im Inforadio, welche oft die Grenze der Zumutbarkeit überschreiten, etwa, wenn man sich in abendlichen Talk- oder Kommentar Sendungen mit einem Vertreter der Grünen und einem Vertreter der Linkspartei zusammensetzt und fortwährend darüber herzieht, wie schlimm die AfD ist. Ich bin kein Unterstützer der Politik der AfD, aber eine Demokratie lebt vom Meinungsstreit. Sie muss diesen nicht nur aushalten, sie muss ihn fördern und dementsprechend alle Spektren des gesellschaftlichen Meinungsspektrums in gleicher Weise zu Wort kommen lassen. Hier versagt der öffentlich-rechtliche Rundfunk derzeit, was dazu führt, dass der Zuspruch in der Gesellschaft zu den Programmen abnimmt und immer weniger Menschen Verständnis für die Finanzierung über eine Zwangsabgabe haben.
Peter Viebig Warum, bitteschön, wird schon wieder bei den Kleinen und an den Rändern gespart? Spart doch da, wo das große Geld verbraten und was ohnehin von den Privaten - meist sogar besser - abgedeckt wird. Oft ist dort ja auch keinerlei Bildungsauftrag mehr erkennbar. Was ist z.B. mit dem Tatort? Den findet mittlerweile nicht bloß Harald Schmidt dumm.
Peter Wachsmann Wenn man ernsthaft sparen wollte, müssten zunächst Radio Bremen und der Saarländische Rundfunk abgeschafft, das heißt in andere Anstalten integriert werden. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, weshalb die kleinsten Bundesländer eigene Rundfunkanstalten betreiben, während die meisten anderen ARD-Anstalten gleich mehrere, weitaus größere Bundesländer versorgen. So umfasst der Norddeutsche Rundfunk die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, und Mecklenburg-Vorpommern. Jedes dieser Bundesländer hat weitaus mehr Einwohner* innen als das Bundesland Bremen. Damit wäre es nur logisch und konsequent, Radio Bremen in den NDR zu integrieren. Entsprechend wäre der Saarländische Rundfunk in den Südwestrundfunk zu integrieren, der seinerzeit ja auch durch Zusammenlegung von Süddeutschem Rundfunk und Südwestfunk entstanden ist.
Peter Westphal Stellungnahme zum Entwurf des Rundfunkstaatsvertrages 11.10.2024



Die Entwurfsfassung sieht eine weitgehende Überführung der Inhalte von 3sat nach ARTE vor.

Bei dieser Zusammenführung ist zwangsläufig mit einer Einschränkung des Angebotes zu rechnen.

Insbesondere für wissenschaftlich-technische Beiträge sehe ich eine große Gefahr, dass ein wichtiges Gegengewicht zu Desinformationen verloren geht.



Als Ingenieur bin ich oft in der Rolle des „Welterklärers“ und beziehe mich gerne auf Beiträge des Magazins Nano, welches ich regelmäßig verfolge. Beispielsweise während der Pandemie lieferte Nano eine wichtige Richtschnur im täglichen Dschungel von Informationen und Meinungen.

Leider reißen die Krisen nicht ab, der Bedarf an Sachinformation wird eher größer. KI-generierte Informationsbeiträge stehen in den Startlöchern. Vor diesem Hintergrund kann die Rolle von kuratiertem Wissenschaftsjournalismus der öffentlich-rechtlichen Medien nicht hoch genug eingeschätzt werden.



Ich fordere den Erhalt des Senders 3sat und den Ausbau der wissenschaftlich-technischen Beiträge!







Peter Westphal,

Peter Windsheimer Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkomission der Länder,



ich wende mich an Sie, da ich als 30 Jahre junger Mensch befürchte, dass durch die geplante Reform des öffentlichen Rundfunks viel von seiner Attraktivität für mich verlorengehen würde.

Für mich sind der Bildungs- und Informationsauftrag des öffentlichen Rundfunks von zentraler Bedeutung und wenn ich Angebote seiner Sender konsumiere, handelt es sich dabei praktisch immer um die gut recherchierten Nachrichtenangebote des öffentlichen Rundfunks, aufwendige Dokumentationen seiner Bildungssender oder Liveberichterstattungen aus den Parlamenten in den Nachrichtensendern des ÖR.



Die angedachte Zusammenlegung von 3sat mit Arte sowie die Reduktion der vier Nachrichtensender auf eine Gesamtzahl von nur zwei erscheint mir eine große Einschränkung der Bildungs- und Nachrichteninhalte des ÖR und damit eine Gefährdung dieser für seine Existenz als öffentlich finanzierte Institution so zentralen Aufträge. Außerdem würde hierdurch seine Attraktivität für mich als jungen und an politischer und allgemeiner Bildung sehr interessierten Menschen deutlich reduziert werden.



Ich möchte daher anregen, eventuell notwendige Einsparzwänge eher über eine Reduktion der Unterhaltungsformate, die heute von jungen Menschen primär über andere Kanäle wie Netflix konsumiert werden, und der sehr kostspieligen Sportlizenzen zu realisieren. Außerdem könnte ein Zusammenschalten der Angebote der Dritten Programme abseits ihres Informationsauftrages angedacht werden. Hierdurch könnte der ÖR sich auf seine Grundaufträge besinnen, die in dem für eine funktionierende Demokratie erforderlichem Maß nur sehr unzureichend von privaten Anbietern erfüllt werden können.



Mit freundlichen Grüßen

Peter Windsheimer
Peter Zahnbrecher Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass es keine Beschränkungen in der Online-Berichterstattung des öffentlich rechtlichen Rundfunks gibt; es besteht die große Gefahr, dass qualitativ gute Berichterstattung zu spät erscheint und es damit den Verbreitern von Fake News noch leichter gemacht wird ihre unrichtige und verquere Sichtweise zu aktuellen Themen im Netz zu verbreiten. Darüber hinaus wird durch die geplante Reduzierung von Personal sicherlich die Qualität der Berichterstattung sinken.



Ich bin strikt gegen die Zusammenlegung von Spartenkanälen wie Arte und 3sat. Gerade diese Sender vermitteln oft ein differenziertes Bild auf aktuelle Themen aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, als dies die Hauptsender ARD und ZDF leisten. Meine Befürchtung ist, dass in Summe die Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunks abnehmen wird und es in der Gesamtschau zu einem Ungleichgewicht zu Gunsten der seichten Unterhaltung kommen wird. Gerade in der heutigen Zeit, wo Falschinformationen vor allem in den Sozialen Netzwerken an der Tagesordnung sind, ist eine Stärkung des ÖRR unbedingt notwendig. Dies wird durch die vorgeschlagenen Änderungen konterkariert.
Peter Ziegler Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge habe ich von den Plänen zur Einstellung des Fernsehsenders 3sat erfahren.



3sat ist nicht nur ein Fernsehsender, sondern eine wertvolle Bereicherung der Medienlandschaft in Deutschland. Es bietet ein vielfältiges Programm aus Kultur, Wissenschaft, Dokumentation und anspruchsvoller Unterhaltung. In einer Zeit, in der die Qualität von Medieninhalten oft hinter kommerziellen Interessen zurücksteht, ist 3sat ein leuchtendes Beispiel für hochwertigen Journalismus und Bildung.



Hier zu sparen, wäre ein großer Verlust für die Zuschauerinnen und Zuschauer. 3sat hat sich über die Jahre als Plattform etabliert, die nicht nur informiert, sondern auch zum Nachdenken anregt und kulturelle Vielfalt fördert. Die Abschaffung dieses Senders würde nicht nur die Programmvielfalt einschränken, sondern auch die Möglichkeit, kritische und unabhängige Inhalte zu konsumieren.



Ich appelliere an Sie, die Bedeutung von 3sat für die Gesellschaft und die Medienlandschaft ernst zu nehmen. Statt hier zu sparen, sollten wir gemeinsam nach Lösungen suchen, die den Erhalt und die Weiterentwicklung von 3sat ermöglichen. Verzichten wir nicht auf die Qualität unserer Medien.



Mit freundlichen Grüßen,

Peter Ziegler
Peter Zimmermann Peter Zimmermann






Änderung/Reformierung des Rundfunkstaatsvertrages





Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin 66 Jahre alt und beziehe meine Informationen über das Orts- und Weltgeschehen sehr gerne und regelmäßig über meine Tageszeitung und den HR. Meiner Meinung nach zwei Quellen, die zwar in der Einordnung der Vorgänge nicht immer einer Meinung sind, die aber die Sachlagen journalistisch korrekt - also neutral – vortragen.

Sehr gerne werfe ich zuerst meinen Blick früh morgens auf den digitalen Morgenticker des HR, weil dort Geschehnisse der Nacht, oder des frühen Morgens mitgeteilt werden können, die aufgrund der nächtlichen Produktion in meiner Tageszeitung noch fehlen. Ich fühle mich dann gut informiert!



Sie beabsichtigen in der Reformierung des ÖRR, dessen Onlineangebot zu beschränken, indem Sie die Publizierung von Texten erst nach einer Veröffentlichung in einer Radio- oder Fernsehsendung erlauben möchten.



WARUM?



Ich empfinde dies als eine Gefahr für die schnelle und zuverlässige Information aus neutraler Quelle und somit auch als Gefahr für unsere Demokratie, insbesondere in Zeiten zunehmenden Rechtsextremismus. Des Weiteren schaffen Sie ein weiteres Bürokratiemonster, wo doch alle Vorhaben, ganz zu Recht, darauf ausgerichtet sein sollten, die ausufernde Bürokratie in diesem Land einzudämmen.



Der ÖRR soll gemäß Rundfunkstaatsvertrag einen (wichtigen!) Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung leisten. Diesem Auftrag kommen private Sender nur unzureichend nach.



Ich möchte Sie dringend bitten, von der dargelegten Änderung abzusehen, da es meiner Meinung und Befürchtung nach den ÖRR gegenüber privaten Anbietern benachteiligt.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Zimmermann
Peter Zuchold Ich möchte das das Programm von 3 Sat weiterhin als Eigenständiger Sender erhalten bleibt !

Für mich ist 3Sat mit seinem Programm am informativsten von allen in Deutschland ausgestrahlten Programmen .

Vor allem sind die Sendungen nicht politisch beeinflusst , was ich von ARD und ZDF nicht sagen kann

Bitte erhaltet die Eigenständigkeit von 3Sat .



mit freundlichen Grüßen

Peter Zuchold
Peter-Michael Hager Wenn es schon nach § 28a Schwerpunktangebote des Reformstaatsvertragsentwurfs zu einer Zusammenlegung von Arte und 3sat kommen muss, erhaltet bitte das wochentägliche Forschungs- und Wissenschaftsmagazin nano.



Nicht nur, weil ich seit Jahrzehnten praktisch jede Ausgabe sehe, wie so viele, die kompakt und aktuell über den Stand der Wissenschaft informiert sein möchten, sondern auch weil es dazu im gesamten Fernsehspektrum keine Alternative gibt.



Das Magazin nano leistet bis heute Pionierarbeit gegen Halbwissen und Verschwörungstheorien, ohne die der deutschsprachige Raum schon jetzt so vieles ärmer wäre.



Danke.
Peter-Michael Hager Wenn es schon nach § 28a Schwerpunktangebote des Reformstaatsvertragentwurfs zu einer Zusammenlegung von Arte und 3sat kommen muss, erhaltet bitte das wochentägliche Forschungs- und Wissenschaftsmagazin nano.



Nicht nur, weil ich seit Jahrzehnten praktisch jede Ausgabe sehe, wie so viele, die kompakt und aktuell über den Stand der Wissenschaft informiert sein möchten, sondern auch weil es dazu im gesamten Fernsehspektrum keine Alternative gibt.



Das Magazin nano leistet bis heute Pionierarbeit gegen Halbwissen und Verschwörungstheorien, ohne die der deutschsprachige Raum schon jetzt so vieles ärmer wäre.



Danke.
Petersen Finger weg von den einzigen Sendern die man in Deutschland noch ansehen kann. KEINEN Cent weniger für glaubwürdige Information, Kultur, gute Berichterstattung und Unterhaltung - eher mehr Geld für Sender-Werbung (am besten vor und nach Hartz und herzlich :-) - damit die Menschen nicht mit RTL und Co total verblöden. Ohne mehr Geld für korrekte Informationen könnt ihr unsere Demokratie vergessen :-( Kürzt lieber beim öffentlich rechtlichen Boulevard Käse oder nutzt diesen um für die guten Sender zu werben. Viel Erfolg bei den richtigen Entscheidungen und liebe Grüße Reinhard Petersen
Peti Pegoraro Wir brauchen kulturelle Sender! Gegen Fake News und Desinformation!
Petra Atamna wünsche mir sehr, dass 3 Sat als Sender bleibt, gehört zu meiner kulturellen und vielseitigen Information, die ich täglich schätze
Petra Berends Ich fände eine Zusammenlegung von Sendern wie Arte und 3Sat unverzeihlich und bildungspolitisch, kulturell absolut abwegig. Beide Sender sind so wertvoll und für sich unverzichtbar, also keine Zusammenlegung.
Petra Blümling Gerade die Kultur- und Kinderprogramme sind in unserer heutigen Zeit gewissermassen ein Gegenpol zu der Main-stream Berichterstattung. Es braucht diese Sender ganz dringend weiter. Die Ausgewogenheit, die Vielfalt, der etwas andere Blick auf die Dinge ist nicht mehr gegeben wenn diese wegfallen.



Ich glaube auch, dass Ihr öffentlich-rechtlicher Auftrag die Vielfalt der Programme braucht um unsere Gesellschaft abzubilden und zu informieren und/oder auch "anders" zu unterhalten.



Ich bitte Sie dringend darum die Sender KIKA, ARD alpha, ZDF info, ZDFneo und Phoenix beizubehalten.



Bitte überdenken Sie die Reform nochmals.



mit freundlichen Grüßen



Petra Blümling
Petra Boeger Sehr geehrte Damen und Herren,



ich spreche mich gegen die von Ihnen geplante Reform aus.

Hier meine Gründe:



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist das Rückgrat unserer Demokratie – er bietet Zugang zu unabhängigen Informationen, fördert den öffentlichen Diskurs und sichert eine breite mediale Vielfalt. Doch die geplanten Reformen bedrohen diese zentrale Säule der Meinungsfreiheit. Die Zusammenlegung und Reduzierung von Programmen, insbesondere die Fusion der Kultursender Arte und 3sat, stellt eine fatale Entwicklung dar.

Arte und 3sat sind nicht bloß Kultursender – sie verkörpern zwei unterschiedliche Missionen. Arte steht für europäische Kooperation und künstlerische Avantgarde, während 3sat einen breiteren, wissenschaftlich-kulturellen Fokus bietet. Beide Formate erfüllen essenzielle, jedoch grundverschiedene Aufgaben. Eine Zusammenlegung würde nicht zu mehr Effizienz, sondern zu einer inhaltlichen Verarmung führen.



Auch der geplante Abbau regionaler Berichterstattung ist problematisch. Öffentlich-rechtliche Sender leisten durch ihre Nähe zu lokalen Themen einen unverzichtbaren Beitrag, indem sie regionale Perspektiven in den nationalen Diskurs einbringen. Eine Zentralisierung würde wichtige Stimmen marginalisieren und regionale Themen unsichtbar machen.

Die Reform stellt zudem den interaktiven Dialog infrage, der kleine Nischenkanäle und Spezialprogramme bislang ermöglicht. Diese Plattformen für Minderheitsmeinungen könnten auf der Strecke bleiben.



Was passiert, wenn nur noch wenige Instanzen darüber entscheiden, was gesendet wird? Eine solch zentrale Steuerung widerspricht dem Prinzip der Pluralität und kann die Qualität und Unabhängigkeit des Programms gefährden.



Nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr, dass eine verstärkte Digitalisierung Teile der Bevölkerung abhängt. Gerade ältere oder technikferne Menschen, die auf traditionelle Rundfunkformate angewiesen sind, könnten durch die geplanten Änderungen den Anschluss verlieren.



Die Zusammenlegung von Arte und 3sat sowie der Abbau regionaler Formate gefährden nicht nur den kulturellen Reichtum, sondern die demokratische Substanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Mit freundlichen Grüßen,



Petra Boeger
Petra Büchner Sehr geehrte Damen und Herren,



die drastische Beschneidung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kann ich nur auf das Schärfste verurteilen. Ihre Kürzungsvorstellungen, insbesondere im Fernsehen, lassen mich entsetzt zurück - 3-SAT streichen. Dafür schaue ich mir dann Kurzfilmchen an, die mir den wohl drappierten Inhalt von Handgebäck am Flughafen zeigen. Wo soll das hinführen? Mit den Wahlentscheidungen der letzen drei Landtagswahlen wird der Wind wohl noch schärfer und Sie knicken jetzt schon in erfüllendem Gehorsam ein?

Finden Sie bitte andere Wege um Niveau zu halten. Die Bildung und Weiterbildung über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist für mich und meine Familie eine Herzensangelegenheit. Die Beschneidung bis zur Unkenntlichkeit wäre grauenvoll.



In der Hoffnung auf einen Sieg der Vernunft

verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Petra Büchner
Petra Burmeister Leider ist der Reformstaatsvertrag so abstrakt formuliert, dass wohl nur Insider mit den Formulierungen etwas anfangen können. Trotzdem übersende ich Anmerkungen zu dem, was ich aus den Unterlagen verstanden habe:

Insbesondere die Zusammenlegung von arte und 3Sat, aber auch die der Nachrichtensender empfinde ich als deutliche Einschränkung der Informationsvielfalt. Gerade Menschen, die sich noch gut an Zeiten erinnern können, als es lediglich drei Sender gab, finden sich eher beim linearen Fernsehen wieder. Selbst wenn die bisherigen Angebote "irgendwo" in der Mediathek zu finden wären, ist es für diese Zuschauergruppe - die nicht gerade klein ist - kaum interessant. Die Personen, die sich bereits jetzt bei Netflix & Co. tummeln, wird man vermutlich nicht mehr einfangen.

Wenn es sich ausschließlich um die gemeinsame Nutzung von Ressourcen handelt und das bisherige 3Sat-Programm praktisch komplett parallel in der Mediathek als "Live-Stream-2" mit einem entsprechenden Programm in den Medien von Programmzeitschrift bis zum Fernseh-Guide zu sehen wäre, könnte dies ein Weg sein. Mir ist allerdings nicht ganz klar, ob es die Mediathek überhaupt weiter geben soll. Wenn dies so sein sollte, muss unbedingt an der Bedienerfreundlichkeit gearbeitet werden. Gerade über so "altmodische" Geräte wie einen Fernseher ist es doch oft mühsam, die gewünschten Sendungen zu finden,

Wenn es um Einsparungen und Verschlankung oder auch Qualitätssteigerung geht, folgende Vorschläge:

Bei Sportübertragungen bitte mehr Sport und weniger Interviews und Hintergrundinformationen von oft mehreren gut bezahlten Experten/Moderatoren zeigen. "Was macht XY jetzt oder was ißt sie zum Frühstück?" kann gerne irgendwo in der Mediathek eingestellt werden. Wenn aktuell Sport (Olympia!!!) stattfindet, müssen die Wettkämpfe auch live gezeigt werden!

Der gemeinsame Zugriff auf "Vor-Ort"-Personal (Auslandskorrespondenten, Sportmoderatoren etc.) versteht sich von selbst. Nur weil mal das ZDF und mal die ARD vom Biathlon in Novemesto berichten (warum eigentlich?) muss doch nicht Personal und Hardware in doppelter Ausführung dort sein. Ich hoffe, dass dies mit dem Grundsatz der Zusammenarbeit gemeint ist. Dann wäre sicher auch mal wieder die Übertragung von Tennis (vermutlich nicht, wenn ich den Vertragsentwurf richtig verstanden habe) oder anderen Sportarten im Budget darstellbar.
Petra Constanza Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

als Schauspielerin im

In- und Ausland tätig, sehe ich die Kultur als „Kitt der Gesellschaft“!

Sie war schon immer ein Spiegel unserer Zeit. Immer größer zeigt sich die größer werdende Kluft bezüglich der Professionalität der TV-Sender. Insbesondere darf die Vielfalt der bildenden Sender keinesfalls zerstört und den Unmengen an Trashsendungen noch mehr Platz eingeräumt werden. Gerade 3sat, br alpha müssen weiterhin ihren eigenständigen Platz einnehmen!

Bitte zerstören Sie nicht leichtfertig das Kapital der vielseitig anerkannten Errungenschaften!

Vernichtung geht schnell, Wiederaufbau der Kulturschäden sind oftmals nicht reparabel.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Constanza

www.petra-constanza.de
Petra Dietz Bitte weniger Ratesendungen und Krimis, weniger „Konzept totreiten“, mehr Programme wie auf 3sat und ARTE, mehr Mix D, A, CH. Zur Einsparung Zusammenlegung einiger Länderanstalten (gerne mit täglichen Regionalblock), dadurch werden dann auch weniger Wiederholungen nötig.
Petra Fickel Es ist eine absolut krude Idee, 3sat und arte zusammen zu legen. Die Sender haben eine vollkommen unterschiedliche Ausrichtung, Programmstruktur und Beteiligung von Staaten. Es würde das Ende des 3-Länder-Senders 3sat mit seinen Wissenschafts-sendungen (z.B. nano, Scobel) bedeuten, was ich sehr bedauern würde!

Mein Vorschlag: man sollte die aufgeblähten Verwaltungen von ARD und ZDF zusammenlegen, das gäbe sicher mehr Einsparpotenzial, als bei Bildung und Kultur zu kürzen. 3sat und arte müssen bestehen bleiben !!!
Petra Gabriel Mein Mann und ich halten den Plan, das Programm von 3sat in arte zu integrieren für verfehlt. 3sat bietet mit seinen zahlreichen Formaten zu Wissenschaft, Philosophie und Kultur eine Plattform für Themenbereiche, die bei den anderen öffentlich-rechtlichen Sendern eindeutig unterrepräsentiert sind. Wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, wie dieses breite Angebot in arte integriert werden soll, ohne erhebliche Einschnitte entweder beim 3sat oder aber beim arte Portfolio zu machen. Beides ist nicht erstrebenswert. Wir sehen den Bildungsauftrag bedroht, denn diesem kommen sowohl die ARD mit ihren Landesanstalten wie auch das ZDF aus unserer Sicht immer weniger nach. Auch das "Verschieben" von Inhalten aus dem linearen TV ins Streaming ist wenig sinnvoll, denn es bedeutet das Einschränken von Themen auf persönliche Vorlieben und macht das Staunen über neue und überraschende Themen schwierig bis unmöglich. Gerade Sendungen wie nano oder kulturzeit schaffen es immer wieder, den Horizont zu erweitern. Bitte nehmen Sie uns diese Chance nicht und sparen Sie lieber bei den unzähligen Krimis oder Pseudo-Edutainment mit Herrn Lege & Co.
Petra Greiser Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich unterstütze generell Ihre Bemühungen für eine zeitgemäße, kosteneffiziente Gestaltung der ÖR Medienlandschaft.

Ein Blick auf Ihre Vorschläge zur Zusammenlegung von Sendern, hier insbesondere von arte und 3sat, deutet auf eine Einschränkung der Programmvielfalt von kulturellen und populärwissenschaftlichen Themen.

Dies unterstütze ich nicht!

Die beiden Sender weichen wohltuend vom seichten Mainstream ab, bieten Anregungen und Wissen auf gutem Niveau.

Zudem zeugen sie in ihrer Entstehungsgeschichte und Ausrichtung von historisch bedingten Überlegungen, die heute durchaus noch ihre Gültigkeit haben.

Wollen Sie Vielfalt anbieten, dann steht gerade Kultur für eben diese.

Ich bitte, die Kürzungen in dieser Sparte zu überdenken.



Freundliche Grüße



Petra Greiser
Petra Hoffmann Guten Tag,



ich beziehe mich auf den Entwurf für den Reformstaatsvertrag, den die Rundfunkkommission der Länder vorgelegt hat. In diesem Entwurf ist unter anderem von einer möglichen „Verschmelzung“ der Sender 3sat und ARTE die Rede.



Ich möchte Sie eindringlich bitten, in dieser ohnehin herausfordernden Zeit, in der rechtsextreme Parteien in ganz Europa zunehmend an Einfluss gewinnen, nicht auch noch im Bereich der Dokumentarfilme zu sparen. Sowohl 3sat als auch ARTE sind unverzichtbare Säulen für den Erhalt des langen Dokumentarfilms, eines Genres, das in anderen Formaten und Sendern zunehmend an Bedeutung verliert.



Diese Sender leisten nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur Förderung unabhängiger und oft auch investigativer Dokumentarfilme, sondern sie stellen auch sicher, dass komplexe gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen ausführlich und differenziert behandelt werden. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte in vielen Teilen der Welt infrage gestellt werden, ist es von entscheidender Bedeutung, unabhängige Berichterstattung und tiefgehende Analysen zu unterstützen – und genau dafür stehen 3sat und ARTE.



Eine Reduktion oder gar Verschmelzung dieser wichtigen Sender würde das mediale Angebot verarmen lassen und einen Rückschritt in der kulturellen und politischen Aufklärung bedeuten. Der lange Dokumentarfilm ist nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein demokratisches Instrument, das die Möglichkeit bietet, Themen jenseits der Oberflächlichkeit und des schnellen Konsums zu beleuchten. Indem wir den Raum für solche Filme verkleinern, schießen wir uns metaphorisch ins eigene Bein und schwächen das Fundament der Demokratie.



Ich appelliere daher an die Ministerpräsidenten der Länder, bei der Ministerpräsidentenkonferenz (23. bis 25. Oktober 2024) die Eigenständigkeit und die besonderen Aufgaben von 3sat und ARTE zu schützen und zu bewahren. In Zeiten wie diesen brauchen wir mehr denn je unabhängige, hochwertige, tiefergehende und kritische Berichterstattung und Dokumentarfilme.



Mit freundlichen Grüßen,

Petra Hoffmann

Vorsitende des "Verein zur Förderung der Dokumentarfilmkultur" und Geschäftsführerin von "LETsDOK" den bundesweiten Dokumentarfilmtagen
Petra Hofmeister Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung vieler Sender, sowohl im TV wie Radio, halte ich für sehr bedenklich. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind enorm wichtig um die Demoktratie zu stärken und rechten Einflüssen entgegenzuwirken.

Außerdem sollte es dem Bürger weiterhin möglich sein vielfältige Informationsmöglichkeiten jenseits des Internets zu haben.

Weniger Sendezeit bedeuten noch weniger Kultur und verbindende Sendungen auf europäischer Ebene.

Man kann nicht alles auf die Mediatheken "abschieben" - zumal diese noch stark verbesserungswürdig sind (die Suchfunktionen sind miserabel).

Ich höre zum Beispiel regelmäßig HR-Info. Dort erhalte ich auch oft Hinweise auf Beiträge in der Mediathek oder Audiothek und kann mich dort dann weiter informieren. Dies möchte ich nicht missen.

Den Rotstift jetzt so radikal anzusetzen finde ich nicht richtig. Dann zahle ich gerne ein paar Cent monatlich mehr an Rundfunkgebühren.

Man macht doch sonst zu gefühlt jedem Thema eine Umfrage warum nicht auch bei diesem wichtigen Thema? Da könnte man vielleicht erfahren was dem Bürger wichtig ist.

Ich halte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für extrem wichtig um zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Gruppen zu vermitteln, Themen in die öffentliche Diskussion zu tragen und somit Diskussionen und gesellschaftliche Veränderungen zu unterstützen.

Ich Danke für Ihre Aufmerksamkeit befürchte jedoch, dass meine Einwände kein Gehör finden werden.



Mit freundlichen Grüßen

Petra Hofmeister
Petra huneke 3sat sollte als eigenständiger Sender erhalten bleiben, da es keinen vergleichen Sender gibt, der Wissenschaftsmagazine abdeckt.
Petra Kuch Ich schätze und nutze das mediale Angebot des Senders 3Sat sehr. Insbesondere das Wissenschaftsmagazin Nano sehe ich täglich und würde es außerordentlich bedauern auf die hervorragenden Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Wissenschaft verzichten zu müssen. Nano ist für mich eine unverzichtbare Möglichkeit meinen Horizont zu erweitern und bereichert meinen Alltag.
Petra Kutz Ich betrachte mit Sorge die Planung für die unabhängige Meinungsbildung wichtige Medien zusammen zu legen oder zu kürzen. Besonders fehlt mir die Sicherheit, dass es weiter gute Wissenschaftssendungen gibt, wie z.B. Nano. Oder auch gute kulturelle Informationen wie Kulturzeit.
Petra Ladage Guten Tag, ich spreche mich auf jeden Fall für die Beibehaltung von Sendungen im Bereich Wissenschaft und Forschung ein sowie deren Übertragung in den Alltag ein. Ich möchte weiter hinfundierte Informationen und eine vernünftige Auswahl im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen vorfinden. Die Notwendigkeit einer Zusammenfassung bestimmter Formate kann ich nachvollziehen, aber da würde ja vermutlich eine Mehrfachpräsentation in den verschiedenen Sendern der ARD und des ZDF auch infrage kommen. Mit freundlichem Gruß, Petra Ladage
Petra Lambert Als Gebührenzahler plädiere ich für den Erhalt von 3Sat

und Arte.



Das sind die Programme, die ich zu 90% meiner Fernseher-Zeit eingeschaltet habe.
Petra Lawall Liebe Landesregierung,

Liebe Rundfunkkommission,



als langjährige treue Zuschauerin des Fernsehsenders 3Sat habe ich mit Schrecken gehört, dass der Sender aufgelöst werden soll und in Zügen zu ARTE übergehen soll. Das darf nicht passieren - 3Sat als letzte Instanz von wirklich gutem Fernsehen mit vielen Dokumentationen, Kabarett und sonstigen Bildungsangeboten. Es wäre ein Fehler, gerade diesen Sender aufzugeben und damit noch mehr Zuschauer an Netflix & Co zu verlieren. Ich möchte mich ausdrücklich für den Erhalt von 3Sat aussprechen und möchte Sie um Ihre Unterstützung bitten. Vielen Dank, Petra Lawall
Petra Lex-Lüft Ich finde die Veränderungen sind ein Rückschritt und beschneiden die schnelle und seriöse Berichterstattung.Gerade für die jüngere Zielgruppe sind die onlinedienste die erste Wahl die schnell informieren.Auch ich sehe darin eine Schwächung des guten ,informativen Journalismus und somit auch der Demokratie.
Petra Lindmeier Sehr geehrte Damen und Herren, die Zusammenlegung von 3sat und Arte ist eine ganz schlechte Idee.

Mein Mann und ich schauen tagtäglich die Kulturzeit und auch im Anschluss einige Sendungen. Sehr beliebt bei uns ist auch Scobel.

Wir schätzen die neutrale Berichterstattung und die interessanten Themen und Gäste.

Auch ARTE ist für uns eine toller Sender.

Wir möchten Sie höflichst bitten ihr Vorhaben erneut gründlich zu überdenken. Kultur darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

Im Zeitalter des fast News Konsums ergeben sich Dinge wie sie derzeit in Thüringen zu beobachten sind.

Ein fundierter Journalismus ist gerade in diesen Zeiten super wichtig

Lg Petra Lindmeier
Petra Linke …. Mit großer Bestürzung höre ich von geplanten Sparmaßnahmen hinsichtlich der Auflösung von 3sat.

Einsparungen sind verständlich und sicherlich auch nötig, aber nicht indem einfach ein Sender in einen anderen überführt wird, alleine schon aus dem Grund das beide Sender unterschiedlich aufgestellt sind und ebenso unterschiedliche Aufträge haben.

3sat bietet jeden Tag nicht nur eine umfängliche und unabhängige Berichterstattung sondern auch die Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern.

Hier wird Kunst und Kultur statt eines ein massentauglichen Journalismus ein Raum gegeben.



3sat darf nicht eingestellt werden !
Petra Lohmann Werte Kommissionsmitglieder,

in Zeiten in denen unser Alltag immer mehr von neuen Technologien bestimmt wird und gleichzeitig Wissenschafts_Skepsis und Verschwörungstheorien auf dem Vormarsch sind, ist qualitativ guter Wissenschaftsjournalismus unerlässlich.

Gerade 3sat nimmt hier eine hervorragende Stellung ein.

nano z.B. ist die einzige Sendung, die ich wirklich regelmässig anschaue.

Es gibt kein anderes Format, das so umfassend, tiefgehend und gleichzeitig verständlich über "cutting edge" Themen in der Wissenschaft & Gesellschaft informiert

Diese Art von Bildung und Information muss unbedingt erhalten bleiben!

Bitte setzen Sie sich dafür ein.



Mit besten Grüssen aus dem Zürcher Oberland



Petra Lohmann
Petra Menninger Betrifft den Wegfall (oder Zusammenlegung)von 3 Sat in Arte.

Hallo zusammen,

beide Programme werden in unserem Hause sehr geschätzt

und es ist doch gar nicht möglich, diese auch schwerpunktmäßig verschiedenen Programme zusammenzupacken.

Nano, Kulturzeit, Kunst, Musik.....

die Vielfalt und diese charmante Art die 3sat Länder zu verbinden...

Ein unsagbarer Verlust!

Das ist keine gute Idee und es betrifft viele Arbeitsplätze im Kulturbereich, die wegfallen würden.

Genau in diesen politisch kaotischen Zeiten, Rechtsruck und

Respektlosigkeit, sind diese Sender für die Verständigung und Toleranz ein Anker und ein Lichtblick.

Es wäre eine große Freude, wenn

Sie dies nochmal prüfen und bedenken und vielleicht auch mal reinschauen würden...

Mit Zuversicht und

freundlichen Grüßen

Petra Menninger mit Familie
Petra Müller Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Bestürzung habe ich von Ihrem Vorhaben gehört, die Sender ARTE und 3Sat zusammenzulegen und damit die kulturelle Bildung in Deutschland noch mehr einzuschränken und zu reduzieren! Wenn Sie den Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud lesen, wird Ihnen der Satz "Das einzige, was Krieg verhindern kann, ist eine kulturelle Bildung" ins Auge springen. Es ist fahrlässig, die einzige unabhängige Möglichkeit, sich heutzutage noch kulturell zu informieren und zu bilden einzuschränken. Ich bitte Sie im Namen von unzähligen Gleichgesinnten die beiden Kanäle jeden für sich auch in Zukunft so bestehen zu lassen. Mit freundlichen Grüßen, Petra Müller
Petra Niehoff Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte gestärkt werden, damit er seinen Auftrag zu Information, Bildung und Kultur erfüllen kann. Eine Zusammenlegung der Sender arte und 3Sat halte ich vor dem Hintergrund dieses Auftrages für kontraproduktiv. Ich finde, man sollte nicht an der falschen Stelle sparen. Mir sind die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wichtig und etwas wert und ich würde auch eine moderate Gebührenerhöhung für angemessen halten. Die Macher der Programme sollten anständig bezahlt werden. Sparen könnte man sicher an Spitzengehältern und Pensionen.
Petra Nitzschke Beide Kanäle sollen erhalten bleiben: arte und 3sat.

Die Programme sind zu unterschiedlich, um sie zusammenzuführen. Es wäre sehr schade, mein Mann und ich sehen beide Programme oft und sie sind wichtig für uns. Gerade wegen unterschiedlicher Angebote.

Es grüßen Petra und Axel
Petra Peters Sehr geehrte Kommission!



Bitte überdenken Sie die geplante Zusammenlegung von ARTE und 3Sat. Diese vorzüglichen Sender müssen unbedingt erhalten bleiben. Schielen Sie nicht auf Quoten, sondern kommen Sie Ihrem Bildungs- und Informationsauftrag nach. Ich schließe mich den journalistischen Beiträgen, die in der FAZ (Jürgen Kaube/ Gerd Scobel) zu diesem Thema erschienen sind, vorbehaltlos an.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Peters
Petra Pförtner Das Programm 3sat ist eines der wenigen Programme, welche von meinem Mann und mir regelmäßig gesehen wird. Ich finde es nicht gut, wenn diese Vielfalt geschmälert wird.

Es gibt sehr viele ältere Menschen, denen es genauso geht. Das höre ich in vielen Gesprächen. Allerdings verfügen viele Ältere nicht über die IT Technik und das Wissen zum Umgang damit, um sich zu positionieren. Es wird regelmäßig ein Betrag erhoben, bitte lasst uns noch einige Programme zur Teilhabe.
Petra Rau-Rohwer Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt, dass in Zeiten von Fake-News, Zersetzung der Demokratie in Landesparlamenten, hemmungslosen verbalen Angriffen auf Andersdenkende, usw. ausgerechnet am öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk in übertriebener Weise gespart werden soll.

Für mich sind 3sat und ARTE absolute Ausnahmesender, in denen Kultur und Bildung eine außergewöhnliche Rolle spielen. Das Niveau der Angebote ist hoch und immer interessant.

Als Beispiel möchte ich die Kulturzeit bei 3sat erwähnen!

Daher möchte ich Sie bitten, Ihr Sparvorhaben dringend zu überdenken.

Seien Sie mutig!

Petra Rau-Rohwer
Petra Reichardt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe einige Anmerkungen zu den Vorschlägen zur Reduzierung der Sparten- und Hörfunkangebote, die im Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) gemacht werden.



Vorab: Ich empfinde es als Zumutung, dass für die öffentliche Anhörung nur wenige Tage zur Verfügung stehen. Allein der KEF-Bericht umfasst 80 Seiten und ist damit für Menschen, die sich nicht tagtäglich mit dieser Thematik beschäftigen, in dieser kurzen Zeitspanne kaum zu bewältigen.



Ich begrüße die Bemühungen, einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen, der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht.



Eine Zusammenlegung von Arte und 3sat lehne ich jedoch ab. Beide Sender haben ihre ganz eigene Ausrichtung. Bei einer Zusammenlegung entfallen Sendeplätze, die Programme beider Sender, die sich in hoher Qualität auch Nischenthemen widmen, würden beschnitten. Ich befürchte, dass im Ergebnis die Vielfalt der Darstellung von Kultur, Bildung und Wissenschaft nicht mehr zu gewährleisten ist und zahlreiche Formate nicht mehr stattfinden können. Das würde ich sehr bedauern.



Ich finde es nicht richtig, bei der Vermittlung von Wissen und Kultur zu sparen. Die Ergebnisse der letzten drei Landtagswahlen zeigen, wie viele Menschen sich mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen zufrieden geben. Das ist gefährlich, und deshalb sollten die öffentlich-rechtlichen Sender nicht gezwungen werden, ihre Möglichkeiten, die Vielfalt von Kulturen und die Breite des gesellschaftlichen Lebens darzustellen, einzuschränken. Bei einer Zusammenlegung von 3sat und Arte wäre das der Fall.



Der KEF-Bericht führt zudem aus, dass sich ein konkretes Einsparpotenzial für den Zeitraum 2025 bis 2028 für die Einstellung von Partner- oder Spartenprogrammen auf Grundlage der vorliegenden Zahlen nicht benennen lässt.



Deshalb fordere ich Sie auf, 3sat und Arte NICHT zusammenzulegen, sondern beide Sender mit ihren hervorragenden Programmen langfristig zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Petra Reichardt
Petra Schade Der Reformstaatsvertrag öffnet den Fake-News Tür und Tor.

Ich bin gerne gut informiert und lese daher jeden Morgen die News in 3 unterschiedlichen Apps.

Dieses sind sowohl regionale (Hessenschau, NDR, Tagesschau) als auch weltweite News. Ich fühle mich gut informiert und auch unterhalten. Die Gefahr von Falschinformationen ist dadurch eigentlich ziemlich ausgeschlossen, da wichtige Informationen mehrfach abgebildet werden.

Wenn sie das alles stoppen, gewinnen Menschen wie Putin oder auch Parteien wie die AfD, nicht aber die Bevölkerung. Auch möchte ich nicht auf die Vielzahl der Spartensender verzichten.

Gute Filme und Dokumentationen sind mir und vielen anderen, sehr wichtig. Wenn sie Kosten einsparen möchten, das Schwarzbuch der Steuerzahler hilft da sicherlich. Sorgen Sie nicht dafür, dass die Menschen schlecht und vielleicht auch zu spät informiert werden.

Es gibt sicherlich jetzt schon Menschen oder Institutionen die in den Startlöchern stehen und sich die Hände reiben. Wir hören in Deutschland viel zu oft,

das hätten wir..., da haben wir leider versäumt rechtzeitig...., die Gefahr haben wir zu spät erkannt...

Bitte nicht schon wieder!!!
Petra Scheibe Stärkere Zusammenarbeit zwischen ARD und ZDF, z.B. gemeinsame Studios nutzten bei Großereignissen



Rundfunkanstalten Bremen und Saarland auflösen, sind zu klein und es entstehen zu viel Verwaltungskosten, Hamburg hat auch keine eigene Rundfunkanstalt



Kultur und Dokumentationen sind sehr wichtig und hier setzt der ÖR Rundfunk Maßstäbe, die unbedingt erhalten bleiben müssen. Wenn 3Sat wirklich abgeschaltet werden soll, dann sollte der Kulturteil auf andere Programme verteilt und nicht gestrichen werden. Das könnte vielleicht auch dafür sorgen, dass ein breites Publikum diese Sendungen anschaut, das 3Sat bisher nicht unbedingt eingeschaltet hat.



Rückbesinnung auf den klaren Auftrag zur Trennung von Information und Meinung, dies wird seit einiger Zeit in manchen Nachrichtensendungen leider immer mehr vermischt.



Synergien in der Technik zwischen den Sendern nutzen



Investitionen in die Zukunft, das heißt für mich vorallem eine gute Aus- und Weiterbildung und eine faire Arbeitsvertragsgestaltung (möglich wenige befristete Verträge oder freie Mitarbeiter). Nur so kann die Qualität in allen Bereichen erhalten bleiben und Sie können dem Auftrag der Rundfunkverträge gerecht werden.
Petra Schickle Die Zusammenlegung von Arte u.3sat lehne ich ab.

Die Sendungen zu Themen-Reportagen ,Kultur,Film,Musik,Wissenschaft,Natur,Umwelt,Historie,Soziales, Gesellschaft Politik,Europa u.Welt sind Bildungsfernsehen.

Besser als ständige Krimis

u. Ratesendungen.
Petra Schimmer Sehr geehrte Damen und Herren,

gern möchte ich Ihre Aufforderung zur Interaktion nutzen und einige Anmerkungen zu der geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks machen.



Ihr Ziel, den öffentlich-rechtlichen "Auftrag qualitativ zu stärken" und ihn dabei "quantitativ zu begrenzen" kann ich nur unterstützen. Eine qualitative Stärkung des Programmauftrags, Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung zu vermitteln, ist dringend geboten!



Ob dies jedoch mit der Reduzierung der Spartensender 3Sat, arte, phoenix, ARD alpha und zdf info erreicht wird, möchte ich bezweifeln.



3sat ist der Sender, der den Programmauftrag am qualitativ besten erfüllt! Er sollte auf keinen Fall eingestellt oder überführt werden!



Auch ist er ein wunderbares Beispiel der gelungenen Zusammenarbeit der drei deutschsprachigen Länder.



Befreien Sie stattdessen die Hauptprogramme von ARD und zdf von all den öden Spielshows, Kochsendungen und diversen Krimis. Auch auf die Mehrzahl der dritten Regionalprogramme könnte verzichtet werden. Hier finden nur Vervielfachungen der banalen Unterhaltungs- und Ratgebersendungen statt.



Einsparpotenzial gäbe es unbedingt bei den Kosten für Sportrechte! Aber was da wohl als "angemessenes Maß" verstanden wird?



Ich bin gespannt auf die weitere öffentliche Diskussion.



Rettet die Kultur, Bildung und kritische Berichterstattung!!



Freundliche Grüße

Petra Schimmer
Petra Schmidt Vor dem Hintergrund von zunehmender Falschinformation bin ich über den Vorschlag entsetzt, insbesondere Arte und 3Sat zusammenzulegen. Es müsste mehr wissenschaftlich und gut recherchierte Sendungen geben, statt weniger. Beide Sender gehören zu meinen Standardsendern. Informationen, die von Algorithmen gesteuert werden brauchen sehr gute Alternativen! Die öffentlich rechtlichen Sender haben eine Aufgabe, nämlich neutrale Hintergrund-/Information und Wissensvermittlung. Gerade jetzt, wo demokratiefeindliche Kräfte populistische Lügen verbreiten, müsste investiert statt abgebaut werden. Man fühlt sich langsam wie im Irrenhaus. Was soll das noch werden hier in Deutschland?

Petra Schmidt
Petra Voll Das erste, das mir dazu einfiel, war: Spinnt ihr?!?

Ihr wollt ZDFNeo und One wegfallen lassen und 3sat?

Und Kika und Alpha und was weiß ich noch? Dann kann man

sich nur noch Schmonzetten und Talkshows angucken? Dann könnt ihr euer öffentlich-rechtliches Fernsehen gleich ganz begraben. Ich finde, dass die Spartensender sehr wohl ihre Berechtigung haben! Wie sollen die Hauptsender das alles in ihr Programm unterbringen?



Ich bin dafür, dass die Sender alle bleiben. Bin auch gerne bereit mehr GEZ Gebühren zu zahlen.



Also, überlegt euch das nochmal sehr genau!



Viele Grüße,



Petra Voll
Petra Walter Sehr geehrte Damen und Herren,



die von ihnen sogenannten Spartenkanäle, sind doch genau das was besonders den ÖRR verkörpern.

Unabhängige, gut recherchierte, gut aufgearbeitete, gut verständliche und für weiteres fehlt hier leider der Platz, Beiträge bei denen sich der "normal" gebildete Bürger informieren kann.

Soll das für ein paar laute Schreihälse geopfert werden?

Der ÖRR ist eines der letzten Möglichkeiten sich unabhängig zu informieren.



Da der Umbau des ÖRR in die neuen Techniken (Mediatheken, Internet) mitten im Laufen ist, wäre ein zurücknehmen besonders tragisch, da die Entwicklung in die Zukunft eingeschränkt wäre.



Der ÖRR sollte sich mutig für den Auftrag für den er geschaffen wurde einstehen. Für ein unabhängiges Medium, das gegen eine rechte Strömung steht und die Bürger unterstützt diese zu erkennen.



Der ÖRR mit ist mit seinen Spartenkanälen für einen Fortbestand der Demokratie in unserem Land unerlässlich und muss mit allen Argumenten verteidigt werden.

Jeder Spartenkanal hat seinen spezifischen Charakter und sind sehr unterschiedlich voneinander, ein zusammenlegen würde ein auslöschen von Vielfältigkeit bedeuten.



Wenn Sparmaßnahmen in punkto überbordender Ausstattungen für eine Gruppe von Mitarbeitern in Erwägung gezogen werden sollte, unterstütze ich diese Entwicklung gerne.

Für Vorgesetzte besteht nicht ein zwingender Grund eine bessere Ausstattung als für die hochwertig arbeitende Mitarbeiter zu bekommen.

Vorgesetzte bekommen eine entsprechende Vergütung und das sollte damit abgegolten sein.





MfG

Petra Walter
Petra Wirth Arte und 3sat gehören zu meinen favorisierten Sendern, da keine anderen Sender soviel Kultur, verständliche Wissenschaft und die Grenzen der europäischen Länder übergreifende gut gemachte Beiträge anbieten.

Während ARD und ZDF zunehmend seichtere Programme anbieten (ZDF Fernsehgarten, Vorabendserien usw. ), gibt es auf Arte und 3sat wesentlich anspruchsvollere Kost, die ich sehr schätze.

Gerade in dieser Zeit, in der der europäische Gedanke zunehmend angezweifelt wird, halte ich beide Sender und auch deren Internet Angebote für unverzichtbar.

Einen Zusammenschluss der beiden Sender halte ich für falsch und schädlich, da eine stabile Demokratie ein gutes Maß an begründetem Wissen und Interesse an unseren europäischen Nachbarn und ihren Kulturen voraussetzt.



Ich hoffe daher sehr, dass von einer Zusammenlegung der beiden Sender abgesehen wird.
Petra Zwoch Keine Zusammenlegung von 3sat und arte!!!!



Erhalt der Vielfalt im deutschsprachigen Raum hinsichtlich Natur, Kultur und Technik, Naturwissenschaft!!
Petra-Maria Meinecke-Tippelt Stärkung – also Ausbau, Verlagerung auf Subunternehmen – der Zusammenarbeit mit externen Partnern und Kooperationen: Hier besteht die Gefahr, da externe Partner nach Auftrag, Bericht usw. bezahlt werden, dass lediglich „schnelle“ Themen bearbeitet werden. Externe Partner, und darunter verstehe ich freie Journalisten, müssen ebenfalls ihre Fixkosten (wie Miete, Technik usw.) bezahlen und werden sich demzufolge den Themen zuwenden, die sie schnell bearbeiten können und keine ewige Recherchearbeit erfordern, um Einnahmen zu generieren. Berichterstattung / Journalismus bedarf aber ausführlicher Recherchetätigkeiten, die zeitintensiv sein können und nicht immer erfolgreich sind. Dennoch bringen Sie der Bevölkerung Einblicke, Hintergrundinformationen und nicht nur reißerische Überschriften.



Es soll vermehrt auf Online-Angebote gesetzt werden – TV-Programme sorgen dafür, dass mir Themen-/Sendungsvorschläge unterbreitet werden, worauf ich selbst eventuell nicht gekommen wäre. Darüber hinaus sorgt ein ausgewogenes TV-Programm für Vielfalt und das sollte doch gefördert werden. Wo bleibt die Vielfalt, wenn ich online durch den Algorithmus nur „meine“ Themen vorgeschlagen bekomme. Dann bleibe ich in meiner Gedankenblase und stumpfe ab.



Abstimmung des Programms aller Sender untereinander, damit nicht überall das Gleiche läuft, halte ich zwar im ersten Blick für sinnvoll, aber sorgt dies nicht auch dafür, dass den einzelnen Sendern vorgeschrieben wird, was sie senden dürfen. Da auch die Einschaltquoten zählen, besteht darüber hinaus die Gefahr, dass manche Sender „Straßenfeger“ bekommen und andere Sender den Rest, so dass sie ebenfalls (aufgrund der dann mangelnden Einschaltquoten) zum Rest werden – also ebenfalls abgewickelt werden.



Einschaltquoten sind sicherlich wichtig, aber sich lediglich auf diese Angaben zu stützen, halte ich für recht fragwürdig – hier ist nicht die Quantität wichtig, sondern der qualitative Sendungsinhalt, eine objektive Berichterstattung, Vielfalt in den Themenbereichen usw. Gleichschaltung MUSS unbedingt verhindert werden!



Die Programme 3sat und arte müssen eigenständig bleiben, da deren Auftrag bereits grundverschieden und auch nicht vereinbar ist. Was bedeutet es, wenn 3sat von arte aufgenommen wird? Weder ausreichend finanzielle Mittel für Berichte, Kultur usw. aus den 3-Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) noch aus Frankreich und der französischen Seele. Das Kennen oder auch Kennenlernen anderer sorgt für Verständnis füreinander, Vertrauen zueinander und Sorge umeinander. Wollen Sie das aufs Spiel setzen? Wir kennen aus der Geschichte heraus, wohin dies führen kann. Die Wiederholung der Geschichte müssen wir unter allen Umständen verhindern!



„Abbildung der Breite des Sports (= „Binger Eckpunkte“ der RFK) … Eine Ausweitung des Sportanteils im Gesamtangebot soll hierdurch nicht erfolgen.“ Gefühlt werden aktuell nur noch Sportsendungen ausgestrahlt. Davon brauche ich nicht noch eine weitere Abbildung der Breite des Sports. Die zahlende Bevölkerung umfasst nicht nur Sport-Interessierte, so dass auch anderen Themen Platz eingeräumt werden muss.

Noch mehr Sportsendungen / Sportbereiche oder auch noch einen weiteren regional-angesiedelten Tatort oder Polizeiruf 110 brauchen wir nicht. Kann man Tatort / Polizeiruf 110 usw. nicht auch so gestalten, dass es gar keinen regionalen Bezug gibt? Keine Region würde bevorzugt, keine Region würde vergessen …



Ein Kinderprogramm ist ebenfalls wichtig, vor allem OHNE Werbung. Kinder sind, naturbedingt, beeinflussbar und Werbung lässt sie sich nicht entwickeln, sondern lediglich wieder und immer wieder konsumieren. Ihre Neugier und ihr Wissensdurst müssen im Vordergrund stehen und auch genutzt werden, nur so können wir sie für ihre Umgebung, ihre Nachbarn (Menschen, Flora und Fauna) begeistern und auf lange Sicht gesehen, bilden.



Zivil-/Katastrophenschutz: Um bei Bedarf die Bevölkerung informieren zu können, wird auf der Homepage Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) u.a. das Radio und Fernsehen als Warnmittel genannt. Wie passt das jetzt zusammen mit „Gleichzeitig wird für alle Schwerpunktangebote ein absolutes Enddatum für die Ausstrahlung als „klassisches“ lineares Fernsehprogramm ergänzt (1.1.2033).“?
Petzoldt Achim Guten Tag,



wir schauen viele Naturfilme und Reiseberichte und sind große Fans von 3SAT und Arte. Hier finden wir auch in der Nacht tolle Filme. Diese beiden Sender zu verschmelzen wäre fatal - sie müssen als einzelne Sender erhalten bleiben.
PFEFFER Josef Hi,

finde es ein Trauerspiel, dass Überlegungen um Kosten von TV-Sendern in der EU ausgerechnet bei 3SAT und ARTE einzusparen gesponnen werden.

Bin in der Schweiz geboren und lebe in Frankreich. Geniesse aber dIe Beiträge von ARTE und 3SAT. Echt anderes Fernsehen.

Bedauerlich auch, dass die Schweiz Kosten streicht. Als leidenschaftlicher Bürger auch der Ideologie von Europa, mit anders sein als USA, sollte alles daran gesetzt werden , dass dies auch erhalten beleibt in seiner Breite gerade in der Presse und den Sendungen dieser Anstalten.

NANO ist nur eine der vielen Sendungen von 3SAT und ARTE, welche ich regelmässig ansehe.

Es wird soviel Geld Ausgegeben für Fragwürdige Sachen in EU , Schweiz und Deutschland, Frankreiche etc, und jetzt muss wegen ein paar Millionen der 3SAT und ARTE, Federn lassen. Z.B. ARTE mit der Aufarbeitung von alten Filmen etc. alles nicht mehr nötig? Wird nur TV Einheitsbrei erwünscht in EU? Nur noch Kommerz-TV?

Wundere mich nicht, wenn EU geistig verarmt. Unsere Kultur in EU lebt von unserer Vergangenheit und unserer Kultur. Wer dies zerstört , zerstört auch die Ideologie von Europa und unsere Zukunft , die immer noch von den Alten in EU gebornen eingesessenen Europäern geprägt sein muss, welche auch unsere Kultur pflegen. Es beginnt gerade bei diesen TV Sendern wie ARTE und 3SAT.

Geld für jeden Mist wie Velowegen in Brasilien, kein Problem?!?!

Bin mit leidenschaft Europärer und will auch , dass unsere Kultur ERHALTEN beleib.



Bitte Denk mal nach

ein alter Europäer

J.G. Pfeffer
Pfeuffer, Christian Sehr geehrte Damen und Herren,



als interessierter Bürger ist es für mich erforderlich, dass ich vielfältige und neutrale Informationen über die Medien erhalte. Neben Internet und Printmedien ist das öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioangebot einer meiner wichtigsten Informationsquellen, um mich zu informieren, mir umfassendes Wissen anzueignen und Meinungen zum aktuellen Geschehen in Politik, Kultur und Wissenschaft bilden zu können. Das öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioangebot ist mit seinen vielfältigen und neutralen Berichterstattungen ein wichtiges Instrument und argumentative Hilfestellung gegen populistische Nachrichten und Hetze im Internet und alltäglichen Leben. Um so problematischer sehe ich die Folgen die sich aus dem vorliegenden Reformstaatsvertrag ergeben. Dies betrifft u.a. die geplanten Kosteneinsparungen und die damit verbundene Reduzierung und Zusammenlegung von Radio- und Fernsehsendern (u.a. 3sat und Arte). Gerade das vielfältige Angebot mit den unterschiedlichen Schwerpunkten der einzelnen Sender macht die Qualität der öffentlich-rechtlichen Medien aus. Daher bitte ich Sie nochmals eingehend zu prüfen, ob die geplanten Einsparungen und Reduzierung / Zusammenlegung des Fernseh- und Radioangebotes im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist. Ich spreche mich gegen den aktuelle vorliegenden Reformstaatsvertrag aus und bitte Sie diesen entsprechend zu überarbeiten.



Mit freundlichen Grüßen



Christian Pfeuffer
Phil Wornath Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,



wir stehen heute an einem entscheidenden Punkt für die Zukunft unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der Reformstaatsvertrag, der uns als „Modernisierung“ verkauft wird, gefährdet in Wahrheit das Herzstück unserer Medienlandschaft – die Vielfalt, Unabhängigkeit und den Zugang zu wesentlichen Informationen für alle Bürger, insbesondere für diejenigen, die sozial schwächer gestellt sind. Lassen Sie uns einen Moment innehalten und über die tatsächlichen Folgen dieser Reform nachdenken.



Ein wesentlicher Punkt ist die Reduktion der Sportrechte. Ja, die Kosten für Sportübertragungen sind enorm, im Zeitraum 2021 bis 2024 summieren sie sich auf 1,67 Milliarden Euro. Doch Sport ist viel mehr als nur Unterhaltung. Gerade in Zeiten von Krieg, Krisen und wirtschaftlicher Unsicherheit bietet der Sport vielen Menschen eine dringend benötigte Ablenkung. Für Menschen in strukturschwachen Regionen ist die Übertragung großer Sportereignisse oft die einzige Möglichkeit, Teil von etwas Größerem zu sein, Gemeinschaft zu spüren. Wenn wir hier kürzen, nehmen wir denjenigen, die sich teure Streaming-Dienste nicht leisten können, einen wichtigen Teil ihrer kulturellen Teilhabe.



Die Reduktion der Spartenprogramme mag in einem Excel-Sheet vernünftig erscheinen, doch sie trifft erneut diejenigen, die auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Quelle für Bildung und Kultur angewiesen sind. Und wer profitiert davon? Plattformen wie TikTok, die von China kontrolliert werden, gewinnen immer mehr an Einfluss, indem sie gezielt Inhalte steuern und damit Meinungen und Weltansichten unserer Jugend prägen. Wollen wir wirklich, dass die Algorithmen dieser Konzerne bestimmen, was unsere Kinder sehen und denken? Wollen wir wirklich die Bildung unserer Jugend in die Hände fremder Mächte legen?



Nein! Wir brauchen eine europäische Lösung, die unabhängig ist und die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegelt. Plattformen wie Funk – das digitale Netzwerk von ARD und ZDF – zeigen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Lage ist, junge Menschen dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten: auf YouTube, Instagram und anderen Plattformen. Doch wir brauchen mehr Funk, nicht weniger! Und wir brauchen diese Angebote nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Mehr Kooperation zwischen den Ländern, um eine starke, unabhängige europäische Medienlandschaft zu schaffen, die den digitalen Giganten standhalten kann.



Die KEF hat klar aufgezeigt, dass es langfristige Sparpotenziale gibt, zum Beispiel durch eine engere Zusammenarbeit zwischen den Sendern, die Einführung gemeinsamer technischer Plattformen oder die Optimierung der Verwaltung. Doch all das braucht Zeit und Planung – ein unüberlegtes Streichen von Programmen und Rechten wird nur kurzfristig Einsparungen bringen und langfristig die Schwächsten in unserer Gesellschaft treffen.



Dieser Reformstaatsvertrag ist in seiner jetzigen Form ein Rückschritt. Statt Vielfalt zu reduzieren, müssen wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken – für mehr Vielfalt, mehr Sport, mehr Bildung und vor allem mehr Unabhängigkeit von ausländischen Algorithmen. Wir dürfen unsere Zukunft nicht in die Hände von TikTok und Co. legen, sondern müssen sie selbst in die Hand nehmen – für eine freie und informierte Gesellschaft.



Vielen Dank.
Philip Griem Es ist eine absolute Katastrophe,



den Bildungsauftrag weiter so ad absurdum zu führen und für diese 9 Mrd Euro Gebühren fast nur noch seichtesten Kaffeeklatsch zu senden, Endlos-total-buy-out-Schleifen von Quizshows, clowneske Foodtester, Trödel- und sonstige, semidebile Tierbabyprogramme auf RTL-Niveau, sowie die Omnipräsenz von Tatort und Ponyhof-Krimis - und jetzt auch noch 3sat streichen zu wollen - ist schlicht skandalös.



Gerade die Tatorts & TV-Filme kosten mittlerweile viel Geld in der Produktion. Diese Alimentation 4., 5. und 6. klassiger deutscher "Filmemacher" ist ernsthaft problematisch, weil dem gegenüber der Billigmist steht. Jede eingekaufte ausländische TV- Produktion ist besser und günstiger, was man jeden Abend ja sehen kann. Wäre unser Zeug nicht so schlecht, könnte man es vielleicht ins Ausland verkaufen.



Zu argumentieren, die Leute (insbesondere Rentner) gucken den genannten Mist aber gerne, ist identisch mit der Argumentation der Lebensmittelindustrie, die seit Jahrzehnten zu verhindern weiß, den Kunden auch einen anderen Geschmack jenseits von Maggi und Dr Oetker anzubieten. Die Leute wissen schlicht nicht mehr, was gut und wichtig ist, wenn man es ihnen nur lange genug vorenthält!

Aber sich dann wundern, wenn die Herzkreislauferkrankungen durch die Decke gehen?



Der Unterschied ist nur, dass ihr KEINE Privatwirtschaft darstellt !!

Und um diesem Bildungsverfall vorzubeugen, zahlen wir GEZ, nicht nur für das was ich selber gucke - leider tatsächlich nur arte, 3sat und phoenix.



Reicht es noch nicht, dass wir uns überall sonst kaputt gespart haben? Müssen wir uns zusätzlich noch komplett dumm sparen, damit die Leute weiterhin nicht merken, dass Investitionen an der richtigen Stelle dringend Not tun?



Wer sich in diesem Land noch immer ensthaft wundert, wenn AfD und ähnliche alternative Verblend- und Verblödungen sich weiter ausbreiten, dem ist ebenso nicht mehr zu helfen. Und wer es nicht mit aller Macht zu verhindern versucht, macht sich gar mitschuldig! Die AfD jubelt jedendalls schon in Anbetracht der massiven Streichungen.



Glückwunsch!



Mit frustrierten Grüßen

Philip Griem
Philip Kaufmann Ich halte es gerade in Zeiten, in denen unsere Demokratie so massiv von rechts, von der AfD und anderen Feinden attackiert wird, antidemokratische Einstellungen sich immer weiter in unserer Gesellschaft verfestigen und rechte Narrative eingeschrieben werden, für einen unverzeihlichen Fehler das Programmangebot der Öffentlich-Rechtlichen so beschneiden zu wollen. Das Mantra von Effizienz und Kosteneinsparungen schadet ganz allgemein unserer Demokratie, die es zu verteidigen gilt - auch gegen eine solche Reform. Gerade jetzt braucht es einen freien, breit aufgestellten, gut finanzierten und unabhängigen Rundfunk. Die Streichung von 20 Radioprogrammen und das Zusammenlegen von TV-Sendern, die sich durch kritische Dokumentationen und andere Formate, investigativen Journalismus, aktuelle, lokale bis weltweite Nachrichten oder auch Nischenformate einen Namen (für die Demokratie) gemacht haben, müssen bleiben. Solange u. a. eine "schwarze Null" handlungsleitend ist und z. B. eine Vermögenssteuer nicht endlich wieder eingeführt wird, ist unsere Demokratie eben nicht nur von rechts unter Beschuss. Bitte überarbeiten sie diese "Reform" und stärken unseren Rundfunk, anstatt einen weiteren Kahlschlag zu vollziehen und auf Attacken der AfD gegen den (angeblich) "schwerfälligen und einseitig berichtenden" ÖR (was ich absolut nicht teile) reinzufallen.
Philip V. Die vorgestellten Änderungen wären für mich eine signifikante Schmälerung dessen, weshalb ich persönlich das Angebot des öffentlich rechtlichen Rundfunks nutze.

Arte und 3sat sind voneinander inhaltliche und in ihren Zielen vollständige unterschiedliche Programme - die ich beide für meine Verbundheit zu Frankreich, aber auch meiner Nähe zur Schweiz und Österreich sehr schätze. Gerade für ihre Freiheit, diese Sichtweisen und durch nachhaltig verschiedene kulturelle und geschichtliche Zusammenhänge geprägte Besonderheiten darstellen zu können, macht für mich das Angebot so interessant.



MfG

Philip V.
Philipp Faustmann Zum einen sollte jegliches Unterhaltungsprogramm inklusive Übertragung von Sportveranstaltungen eingestellt werden. Diese Aufgaben können durch private Sender/Streaming-Anbieter mindestens genauso gut ausführen. Hierdurch könnte der Rundfunkbeitrag stark gesenkt werden und die Leute könnten selbst entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben. Für Nachrichten bräuchte der ÖRR dann womöglich insgesamt nur noch einen Sender, der Rest könnte geschlossen werden. Ferner sollte auf Gender-Sprache verzichtet werden.
Philipp Heilfort Sehr geehrte Damen und Herren,



den Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunkt (ÖRR) zu reformieren begrüße ich grundsätzlich, nur mit der von Ihnen vorgeschlagenen Reform bin ich nicht einverstanden. So viele Sender wegfallen zu lassen, indem sie zusammengelegt werden, halte ich für übertrieben. So sollen ja z.B. Arte und 3sat zusammengelegt werden, die aber wichtig für die jeweilig länderübergreifende Zusammenarbeit und den Informationsaustausch sind. Auch sollen Infokanäle zusammengelegt werden, wie Phönix, ARDalpha oder ZDFinfo. Die letzten beiden könnte man durchaus zusammenlegen, aber Phönix sollte normal erhalten bleiben, weil Phönix mit seinen Dokus und der Information über die Politik sehr spezifisch ist.



Gerade in Zeiten von gezielten Falschinformationskampagnen, z.B. aus Russland, ist ein qualitativ hochwertiger Journalismus wichtig, wie durch den ÖRR. Deshalb finde ich, dass der ÖRR in seiner jetztigen Tiefe erhalten werden muss.

Vielleicht ist ja eine andere Sparmöglichkeit Radio Bremen mit dem NDR zu fusionieren, weil Radio Bremen ein Angebot für nur 600.000 Einwohner ist. Ähnlich verhält es ich beim Saarländischen Rundfunk.



Mit besten Grüßen, Philipp Heilfort
Philipp Heilmann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich verstehe nicht, warum im neuen Staatsvertrag noch die Presseähnlichkeit vorkommt.

Journalismus von heute ist Cross-medial und dazu gehört neben Audio und Video auch Text.

Gerade der ÖR-Rundfunk hat hier auch seine Aufgaben zu erfüllen und darf nicht durch so etwas beschnitten werden. Hier spielt die Zukunft und die Jugend ist nicht mehr am analogen TV unterwegs!

Da hat die Lobby von Bildzeitung&Co. Wohl ganze Arbeit geleistet, zum Schaden der Medienvielfalt und letztlich Volksbildung!



Ich bitte als besorgter Bürger darum, diesen Punkt zu streichen!



Freundliche Grüße



Philipp Heilmann
Philipp Knoblauch Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Verwunderung habe ich über die möglichen Änderungen im Rundfunkstaatsvertrag und deren Konsequenzen gelesen.



Als regelmäßiger und täglicher Nutzer der Plattform „hessenschau.de“ schätze ich gerade in der heutigen Zeit der Online-Medien einen qualitativ hochwertigen Journalismus.

Ich informiere mich täglich mehrfach online über aktuelle Entwicklungen und neue Nachrichten.

Sollte es zu der geplanten Änderung kommen und eine Veröffentlichung erst dann möglich sein, wenn eine Nachricht über einen Radiokanal veröffentlicht wurde, schränkt das den Aktualitätsgrad doch erheblich ein. Außerdem können über die Online-Medien noch zusätzliche Informationen und Hintergründe publiziert werden.

Gerade in der heutigen Zeit, in der es vermehrt, vor allem in den sozialen Medien, zu bewussten Falschmeldungen kommt, ist eine qualitativ hochwertige Information über eine staatliche und auch jederzeit aktuelle Nachrichtenseite mehr als nur essenziell.

Ich fordere Sie hiermit auf, die Änderungen zu überdenken.

Es ist doch nicht essenziell, WO eine Nachricht oder Information veröffentlicht wird. Nur solange sie überhaupt und aktuell veröffentlicht werden kann.
Philipp Kühn Sehr geehrte Damen und Herren der ARD,



Bitte erhalten Sie 3Sat. Der Sender ist für Kabarett und Kultur unverzichtbar. Sollen wir denn nur noch Unterhaltung, Tatort und Talk-Shows konsumieren? Wo bleibt der Kulturauftrag, wo der Blick über die Grenze nach Österreich ? Die ZIB ist fester Bestandteil meines Info-Bedarfs.

Wollen Sie nicht eher die teuren Fussballsendungen reduzieren ?

Denken Sie bitte auch an uns Kunden, die anspruchsvolle Sendungen suchen und anschauen.

Danke Ihnen im Voraus

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Kühn
Philipp Lutz Die geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, insbesondere die Kürzung von Textangeboten im Netz, wirft mMn mehrere Probleme auf:



Bisher liefern öffentlich-rechtliche Medien verlässliche Informationen. Durch Textbeschränkungen wird der Zugang zu unabhängigen Nachrichten erschwert, was besonders in Zeiten von Fake News problematisch ist und manche Themen lassen sich einfach nicht mit einem beschränkten Zeichenzahl angemessen erklären.



Was ist denn der Zweck des ÖRR? Für mich ist das die umfassende und ausgewogene Information für alle, unabhängig von kommerziellen Interessen. Eine Kopplung an bestimmte Medien ist nicht mehr zeitgemäß. Das Argument, der Presseähnlichkeit steht diesem Zweck aber maßgebend entgegen und führt letztlich nur zu noch mehr Volksverdummung.



Ein weiterer Teil des Reformvorschläge ist auch Quatsch: Die Pflicht, Inhalte an TV- oder Radiosendungen zu knüpfen. Dies erschwert eine schnelle und flexible Berichterstattung.
Philipp Meyer Sehr geehrte Damen und Herren,



die Reform des öffentlichen Rundfunks und der Wegfall von öffentlich rechtlichen Sendern wäre aus meiner Sicht ein Fehler. In Zeiten in denen verfassungsfeindliche Hetze die Berichterstattung und Meinungsäußerung in digitalen Medien prägt, sind unabhängige, faktenbasierte Recherchen und deren Vermittlung wichtiger denn je. Die damit einhergehende Reduktion von Sendezeit diverser Formate und von Themengebieten, sowie der potenzielle Wegfall von Arbeitsplätzen der ModeratorInnen und Angestellten der Redaktion und Produktion, wäre ein entscheidener Schlag gegen die Pressefreiheit und das Recht auf freie Berichterstattung.



Machen Sie nicht die Arbeit derer, die die deutsche Verfassung beschneiden, wenn nicht sogar vernichten wollen!





Mit besten Grüßen
Philipp Petruch Liebe Rundfunkanstalten,



ich habe kürzlich erfahren, dass 3Sat als Spartensender aufgelöst werden soll und bin schockiert! Ich liebe diesen Sender vor allem für seine Dokumentarfilme die hier auf diesem Sender einen Platz haben der nicht auf 60 min (oder andere kürzere Formate) beschränkt ist. Hier haben auch künstlerische Dokumentarfilme Platz sich auch volle 90 Minuten zu entfalten. Ich finde der künstlerische Dokumentarfilm ist gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Format, er lässt viel Spielraum für den Zuschauer, er hilft den Menschen selbstständig zu denken, nicht alles vorgekaut zu bekommen! Eine wichtige Fähigkeit in einer Zeit in der kurze schnelle Medien und populistische Kräfte die Informationen bestimmen.



Der Wegefall wäre ein schwerer Schlag für die künstlerische Dokumentarfilmproduktion und auch für die Kultur in Deutschland. Bitte verhindern sie einen Sparmodus bei Kunst/Kultur und Information wir brauchen eine Vielfalt in der Medienlandschaft, nicht einen zentralen Sender. Es ist wie in der Natur die Vielfalt ist stabil und resilient - das muss unser Weg in Zukunft sein, nicht eine effiziente, zentralisierte und höchst anfällige Medienwelt!



Mit freundlichen Grüßen

Philipp Petruch
Philipp Rother Wenn man die online-Portale des ÖRR wirklich so beschneidet, wie das in dem Entwurf niedergeschrieben ist, dann explodiert das Internet. Das gibt's wirklich nur noch links- und rechtsextreme Hetze. Denn niemand wird ein Bezahlsbo irgendwo abschließen, um sich zu informieren.
Philipp S Ich wünsche mir von einem öffentlichen Radio- oder Fernsehprogramm, dass es mich fordert. Es soll meinen Blick weiten, mich überraschen und meinen Blick auf die Welt verändern. Ein Großteil des Programmangebots der öffentlich-rechtlichen Sender schafft dieses selten. Fragen Sie sich ernsthaft, was Sie mit dem öffentlich-rechtlichen Programm erreichen möchten. Das Programm was 3sat bietet mag vielleicht kein Programm des Mainstreams sein und rein in Zuschauerzahlen gemessen, auch wenn ich diese nicht kenne, kann es hier mit anderen Formaten wie Schlagersendungen, Traumschiff- oder Tatort-Folgen kaum mithalten. Was man hier aber finden kann, dass sind Sendungen die einen Unterschied machen. Weil sie neue Perspektiven aufzeigen, Hintergründe liefern und Themen abseits des Quotendrucks ansprechen können. Und da bin ich dankbar für und würde mir wünschen, dass ein solches Programm nicht abgeschafft oder fusioniert wird, sondern fortentwickelt und ausgebaut werden sollte.
Philipp Schlitt Betreff: Bitte um Beibehaltung von 3sat als eigenständigen Kultursender



Sehr geehrte Damen und Herren des Rundfunkrats,



mit großem Interesse habe ich die aktuellen Diskussionen über eine mögliche Zusammenlegung des Kultursenders 3sat mit ARTE verfolgt. In Anbetracht der bedeutenden Rolle, die 3sat in der deutschen Medienlandschaft spielt, möchte ich hiermit an Sie appellieren, diesen Sender nicht aufzulösen.



3sat hat sich über die Jahre hinweg als Plattform für hochwertige kulturelle Inhalte etabliert, die einen einzigartigen Fokus auf die deutschsprachige Kultur und darüber hinaus bietet. Eine Fusion mit ARTE könnte nicht nur die Vielfalt der Programmgestaltung einschränken, sondern auch die spezifischen Bedürfnisse des Publikums, das sich an 3sat wendet, vernachlässigen. Kritiker warnen bereits vor den negativen Auswirkungen einer solchen Entscheidung, da 3sat für viele Zuschauer eine unverwechselbare Stimme und ein unverzichtbares Angebot darstellt. Eine Stärkung von 3sat als eigenständigem Sender würde nicht nur der kulturellen Diversität dienen, sondern auch die Förderung von Talenten und innovativen Formaten unterstützen.



Ich bitte Sie eindringlich, die Argumente für die Beibehaltung von 3sat als eigenständigen Sender zu berücksichtigen und die negativen Folgen einer möglichen Zusammenlegung abzuwägen. Die Wahrung der kulturellen Vielfalt in unserem Medienangebot ist von zentraler Bedeutung für die Gesellschaft.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.



Mit freundlichen Grüßen

Philipp Schlitt
Philipp Strohmaier Schon seit meiner Jugend habe ich mich beim Thema Radio gewundert, warum gefühlt in jeder Region Deutschlands ein regionaler Radiosender vorhanden sein muss, der gefühlt die selbe Auswahl an Liedern abspielt wie alle kommerziellen Anbietern. Auf langen Autobahnfahrten war gefühlt beim Senderwechsel zwischen Radiosendern von SWR, BR, HR, NDR und WDR der bedeutendste Unterschied ein leichter Dialekt der Moderatoren, gefühlt ~90% der Sendezeit war mit dem Abspielen von Musikliedern und den fast identischen halbstündigen Nachrichten verbracht(kommerzielle(private) Sender unterschieden sich in der Wahrnehmung meist nur durch Werbung). Wieso muss dies in zigfacher Ausführung(Lokalität) erfolgen? Reichen dafür mit den heutigen Übertragungsmöglichkeiten(Internet im Gegensatz zu Möglichkeiten bei Entstehung/technischer Stand zu Beginn der Bundesrepublik) nicht 1-3 deutschlandweite öffentliche Unterhaltungsmöglichkeiten?

Ja das sollte reichen, solange es nicht Formate, die in ähnlicher Art kommerziell nicht vorhanden sind, betrifft(Klassische Musik, Kulturauftrag)

Bei den öffentlichen Fernsehsendern stellt sich mir die Frage, wieso so viel Gelder für teure Unterhaltungsformate (Fußball(ohne Nationalspiele), einmalige selbstproduzierte Spielfilme) ohne vorhandenen Kultur- oder Bildungsauftrag verwendet werden.

Die Gelder sollten dabei vor allem für Kultur- und Bildungsformate verwendet werden, da solche kommerziell kaum vorhanden sind und dem eigentlichen Zweck des öffentlichen Rundfunkes entsprechen sollten. Die Gebühren sollten zwecks Pflichtfinanzierung aller nicht in Formate gesteckt werden, die kommerziell ebenso möglich sind(Sportlizenzen), sondern minimiert werden.
Pia Doerk Die geplanten Einschränkungen sind zum einen nicht mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vereinbar. Zum anderen widerspricht dies dem Informationsbedürfnis der Menschen in der heutigen Zeit. Gerade die Erreichbarkeit der jungen Menschen würde deutlich erschwert, deren Manipulation durch Social Media (TikTok) etc. wäre noch leichter. Lineare Information ist Vergangenheit, "online" ist Realität und ich erwarte schnellstmögliche Informationen von dem ÖRR.
Pia Dopfer Die Zusammenlegung von arte und 3sat kann ich nicht gutheißen - wir brauchen Qualität im Fernsehen und die Formulierung, dass Inhalte von 3sat auf arte übernommen werden "können", (aber nicht notwendigerweise....) - was soll denn das konkret heißen, nach welchen Kriterien wird denn das entschieden?? Ich habe vorallem Sorge, dass guter, verständlicher Wissenschaftsjournalismus nicht mehr dabei ist (z.B. nano, das man immer gut und verständlich und optimistisch vor den eher deprimierenden heute-Nachrichten sehen kann).

Es ist doch auch logisch, dass bei begrenzter Sendezeit und -plätzen nicht zwei Vollzeitprogramme erhalten werden können und das leider bei den beiden besten Sendern, die wir derzeit im Fernsehen so haben! Seien wir doch froh um Qualität und schrumpfen wir sie nicht ein! Erhalten wir 3sat und arte im Umfang!
Pia Johannson Sehr geehrte Damen und Herren,



mit der Einsparung von 3sat verlöre die öffentlich-rechtliche Medienlandschaft einen der wenigen Sender, der relevante und interessante Inhalte bereithält, ohne dem häufig billigen und anspruchslosen Massengeschmack unterworfen zu sein. Wofür GEZ, wenn nicht genau dafür?



Es wäre ein Armutszeugnis, ausgerechnet diesen Sender zu opfern.



Beste Grüße,



Pia Johannson
Pia Klein Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wünsche mir mehr Filme, wie "Herrhausen", "Aus dem Leben" (ARD) und Filme wie: "Die Welt steht still" (ZDF). Insbesondere wünsche ich mir Filme über die Coronapandemie und das vom Beginn der Pandemie bis heute.

Ähnlich dem ZDF Film: "Die Welt steht still", nur über die vollständige Pandemie mit allen Ereignissen.



Ich empfinde es als äußerst schade, weil die "Corona-Aufarbeitung" gescheitert ist. Ich hätte mir einen "runden Tisch" gewünscht mit Ärzten, Pflegern (m/w/d), mit dem Querdenker, mit dem Kind, mit Politikern (vom Landrat, wie z.B. Herrn Landrat Pusch aus Heinsberg bis zur damaligen Bundeskanzlerin, der Wissenschaft, wie Herrn Prof. Wieler usw.)



Aber Filme, die sollte es zumindest über die Zeit der Pandemie geben, damit wir wissen, was Ärzte und Pflegekräfte für uns alle geleistet haben.
Pia Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



ich spreche mich hiermit gegen die Reformvorschläge in der dargestellten Form aus. In Zeiten von erstarkendem Rechtspopulismus, Antisemitismus und Fake News halte ich ein breites Angebot von bildungsorientiertem Fernsehen für sehr bedeutsam. Dass nun Sender wie 3Sat, Phoenix oder ARD Alpha gestrichen werden sollen, finde ich daher bedenklich. Reduziert werden kann aus meiner Sicht die Sparte des "Unterhaltungsfernsehens", das in unendlicher Wiederholung Rosamunde Pilcher, Komödiantenstadel und Tatort sendet. Wer seichte Unterhaltung sucht, greift heutzutage auf private Anbieter wie Netflix und Co. zurück. Den öffentlichen Rundfunk brauchen wir in diesen Zeiten für Bildung, Kultur und gut recherchierten Journalismus.



Mit freundlichen Grüßen

Pia Müller
Pierangelo Maset Guten Tag,

mit Sorge habe ich die Pläne zu den Zusammenlegungen der "Spartensender" mitbekommen. Insbesondere die Verschmelzung von 3Sat und arte stellt für mich einen sehr problematischen Plan dar. Die Kultur ist im deutschen ÖRV ohnehin ein Stiefkind, sehr späte Sendezeiten, recycelte Beiträge, wenig sorgfältige Recherchen. Will man ausgerechnet die Sender, die mehr europäisch und international orientiert sind, dermaßen stark in ihrer Sendezeit beschränken? Zu Gunsten von Koch- und Talkshows und mehr Fußball und Sport? Das würde den ÖRV weiter provinzialisieren und seine Legitimation gegenüber den Privaten mindern. Letztere ist sicherlich seit der Coronakrise und den politischen Krisen der letzten Jahre deutlich gemindert, was man nur mit dem eigentlichen Auftrag des ÖRV - dem Bildungsauftrag - ändern können wird. Da der Genuss des linearen Fernsehens ohnehin immer weiter zurückgehen wird, zeigt sich gerade die gebührenfinanzierte Ideenlosigkeit z.B. sich ständig wiederholender Serienformate als ein deutlich ambivalenter "Ausweg". Bei den Nachrichtenformaten ist die inhaltliche Krise auch sehr deutlich: oberflächliche Berichterstattung, Eigenwerbung in den Nachrichten, Ausblendung relevanter Themen, zu wenig Internationales.

Es gäbe sicherlich bessere Sparkonzepte: Zusammenlegung von Quizshows, weniger Krimis zur Prime Time, weniger Talkshows, schlankere Senderstrukturen.

Mit freundlichen Grüßen

Pierangelo Maset
Pierre Vitali Ich wäre schwer enttäuscht wenn 3sat verschwinden würde.



Teile von 3sat in ARTE zu integrieren finde ich nicht realistisch.



3sat und ARTE sind verschieden und die kulturelle Vielfalt von 3sat würde bei ARTE untergehen.



Wenn überhaupt, kann von mir aus bei den vielen, sich gleichenden Unterhaltungs-, Quiz-und Heiterkeitssendungen gespart werden.



Übertragungen vom sportarten wie Fussball, Formel 1, Motorrad, wo die Akteure absurde Gagen erhalten grenzt in dieser Debatte ums sparen an Perversion.



Also bitte, Kultur hat eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft und 3sat gehört dazu.



Besten Dank



Mit freundlichem Gruss vom Genfersee



(In der französisch sprechenden Westschweiz lebend, erlaubt mir 3sat die deutsche Kultur zu genießen und mit ihr in Kontakt zu bleiben)



Pierre Vitali
Piet Fuchs 3SAT RETTEN 👁🎶💥👊

Hörfunk-Programme RETTEN

… KULTURELLE VIELFALT IST DIE BASIS EINER SOZIALEN GESELLSCHAFT

#ohnekulturistallesnichts

#vielfalterhalten

#zukunftgestalten
Pillgramm-Klimmt Ich bitte eindringlich um Beibehaltung des Vollprogramms 3Sat!

Abgesehen von dem Umstand, dass ich arte aus welchen Gründen auch immer seit langer Zeit nicht mehr empfange, ist ein Vergleich der beiden Programme nicht nachvollziehbar.

Ich bedaure sehr, dass ich arte nicht mehr empfange, da dieser neben 3Sat einer der Sender war, die ich regelmäßig gesehen habe UND weil diese beiden Sender eben NICHT vergleichbar und damit auch NICHT gegenseitig ersetzbar sind.



Die Begründung, mit dieser Überführung langfristig die Idee eines

europäischen Angebots umzusetzen ist handbüchen.



ARTE in Zukunft zudem eine über die rein deutsch-franzö-

sische Zusammenarbeit hinausgehende europäi-

sche Rolle einnehmen zu lassen, ist aus Zuschauersicht nicht umsetzbar. Dadurch würden def. nur Formate inhaltlich gekürzt und verwässert. Tiefere Einblicke und Wissen würden verhindert. Das würde bedeuten, man erfährt von allem nur noch ein bisschen. Die Qualität kann nur nachlassen. Stichwort: Wissen to go ( s. auch unten). Das haben wir zu Genüge im www.

Ich will gute, tiefgründige Sendungen/ Beiträge. Auch Scobel z.B. Wo außer auf 3Sat findet man Sendungen, die philosophische Themen professionell ansprechen, die Fragen bei den Zuschauern aufwerfen und zu Eigenrecherche anregen?



In Anbetracht dessen, dass es innerhalb der Bundesländer für nahezu jede Region! in Deutschland ein gesondertes Regionalprogramm gibt, ist die Schrumpfung auf EINEN Kultursender und dann noch mit gesamteuropäischem Anspruch unhaltbar! Das würde arte nicht gerecht. Und 3Sat erst recht nicht. Es gibt andere Einsparmöglichkeiten s.u.



Da auch bei den Kanälen Tagesschau24, zdfInfo usw. eine Zusammenlegung angestrebt wird, wünsche ich mir bei diesen zeitgleich eine Professionalisierung der Programme/Sendungen. Insbesondere derer im Bereich Bildung und Dokumentation.

Bei Bildung und Dokus können/ dürfen die Faktoren Unterhaltung und Spannung nicht im Fordergrund stehen sondern wissenschaftliche Fakten (s. z.B. TerraX Mr. Wissen to go).



Weshalb gibt es weiterhin unzählbare Politsendungen? Das sind im besten Fall reine Unterhaltungssendungen, im schlechtesten Fall Plattformen für reinen Populismus ohne adäquate sofortige Richtigstellungen. Zweiteres überwiegt momentan.



Die Idee, gerade 3Sat "wegzukürzen" und ausgerechnet die ZWEI (2!) einzigen qualitativ hochwertigen Kultursender zu einem einzigen großen Brei zusammenzuschmeißen ist äußerst frustrierend!

Bitte nicht!



Mit freundlichen Grüßen!
Pirmin R. Mandery Guten Morgen.

Man wundert sich immer, auf was für unnötige dumme zentraliatische Einfälle Juristen kommen.



Keiner braucht Eure vorgesehenen Änderungen.



Zensur ist immer schlecht.



Musste mal geschrieben werden.

Auch wenn Eure Juristen das nicht interessiert.



Aber man kann ja abschalten.

Und aus lassen.

Man hört es jetzt oft:

Staatsfernsehen.

Gelenkte Medien.



Gute Besserung.



Pirmin R. Mandery
Plattner Sehr geehrte Damen und Herren,





ich werde oft mit den Programmen der Sender verwöhnt, kritisiere Hin und Wider die Gestaltung der Programme an sich, frage mich, warum nicht öfters mehr Überraschung "serviert" wird. Vieles, auch die Gestaltung einiger Beiträge ist vorhersehbar. Zu wenig Traute.

Die Privaten sind in ihrem Metier nicht anders gestrickt.





A B E R





Rundfunkgebühren in dieser Höhe für weniger Programm, wie Sie jetzt planen? NEIN



Zusammenlegung von Arte und 3SAT? NEIN







Ist der Bildungsauftrag für Politiker Makulatur?



Zählt nur das Geld, zählen nur Finanzen, weniger die Kultur des Landes, der Bundesländer?



58 Cent mehr für Rundfunkgebühren ist kein Luxus, sondern notwendiger Obulus.

Diese Erkenntnis der bisher immer gestrengen KEF sollten Sie respektieren.







Hingegen sind die Dritten Programme der ARD hinterfragenswert.

Ein Mantelprogramm am Vormittag oder mehr Individualität. Nicht die hunderttausendste Wiederholung von der hunderttausendsten Wiederholung.

Wohingegen wirklich spannende Wiederholungen (vielleicht mangels Kenntnis) nicht stattfinden. Archive sind Schatzkammern, wenn das Ausgestrahlte in inhaltlichem Kontext zum Heute steht. Mit Moderationen, die nicht gestrig wirken, wenn präsentiert wird.





Mehr Dramaturgie im Programm, Kultur, Konzerte, Dokumentationen, neue Produktionen, Aktuelles.

Vielleicht täusche ich mich, aber

es braucht scheinbar intensivere Diskussionen zwischen den verantwortlichen Machern in den einzelnen Sendern, interdisziplinär.

Krankenhäuser nennen sich "modern, funktional", die in der Anamnese, Diagnose, Heilung auf diese Art und Weise agieren.

Sichtweisen aus unterschiedlichen Blickwinkeln fließen zusammen.

Analog dazu:

Bereiche innerhalb der Sender - Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Sport, Politik, Gesellschaft, Religion, Archiv, People - steuern Ihren jeweiligen inhaltlichen Blickwinkel zu Themen bei.

(Das fehlt. Meine Anregung ist individuell. Kann spannend sein.

Vielleicht zu viel Aufwand, nicht gewollt, kostet.)





Verantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen bekommen bei der Programmgestaltung Mitspracherecht.

Beispiele könnte ich Ihnen nennen.



Wobei: manche Sendungen sind gut gemacht. Professionell. Auch Moderationen. Tatsächlich gut. Gibt ein gutes Gefühl, Information.



Positiv: verschiedene Ausspielwege zu bedienen, multimedial. Analog und linear. Damit niemand ausgegrenzt wird. Kein Konsument und potentialer Zahler der Rundfunkgebühren.





Außerdem: es darf bei den ÖffentlichRechtlichen nicht die Quote zählen, obwohl schön ist, wenn das Programm intensiv gutiert wird.



Gilt für ARD und ZDF.









Mir fehlen mutige Entscheidungen bei ProgrammMachern.



ARTE ist Vorreiter, wenn es gilt auch mit Moderatoren durch das Abendprogramm zu führen. Dieser Blickwinkel, das Erklären, das Hinterfragen zieht ZuschauerInnen bei aktuellen Themen mit.





Sie könnten die erquickliche öffentlichrechtliche Landschaft stärken und bestätigen.

Politiker sind keine ProgrammMacher, höchstens Anreger, im Dienste des öffentlichrechtlichen Auftrags.





WORST CASE



WENN PROGRAMME FUSIONIEREN, dann Phönix und Tagesschau 24.

Das passt inhaltlich.



ZDF NEO zu 3 SAT wegen der DOKUs



ARD ALPHA ist eigenständig. Könnte von den Dritten Programmen evtl. adoptiert werden. Oder wie bisher als Programm die Fernsehlandschaft bereichern.







Ich ermahne Sie den Kulturauftrag bei den Programmen einzelner Hörfunkprogramme zu wahren. Diese Programme sind die inhaltliche Abgrenzung zu werbeintensiven Privatsendern.

Sicher ist Ihnen die vielgestaltige Kultur der jeweiligen Bundesländer ein Anliegen. Beispielsweise die hohe Kunst des Hörspiels.

Nebenbei werden SchauspielerInnen beschäftigt, die vielleicht im Arbeitslosenstatus von Ihnen Arbeitslosengeld zugesprochen bekämen.

Was ist Ihnen lieber, zahlen oder Lohn zahlen lassen.

Auch Sie sollten von verschiedenen Seiten die Problematik beäugen.







Das sind meine Ideen und Gedanken, die ich Ihnen weitergeben möchte.

Ich habe mich dabei knapp gehalten.





Eigentlich wollte ich Ihnen nicht schreiben, weil das Geschrieben vielleicht registriert wird, aber nicht mehr.

Weil das, was Sie machen wollen, wohl beschlossene Sache ist

Ernsthaft über Kommentare nachzudenken, fordere ich von Ihnen.

Mein Wunsch: 3SAT bleibt 3 SAT, Arte bleibt und existiert weiterhin als Arte.







Mit freundlichem Gruß
Popp Harald Bisher war Vielfalt oberstes Gebot. Mit der Reduktion wird vermutlich nur noch der Mainstream mit den meisten Einschaltquoten übrigbleiben. So sieht man nur noch den verblödelden Fußball bis in die 3. Frauen- und Männerbundesliga; aber von der Basketballweltmeisterschaft sieht man nur das Endspiel und das auch nur, weil die Deutschen im Halbfinale gegen Amerika gewonnen haben.

Noch schlimmer wird das, wenn man aus 3 SAT und ARTE nur noch ARTE macht. Herr Stoiber hatte schon mal versucht ARTE abzuschalten, weil darin wissenschaftliche Veröffentlichungen waren, die den Tschernobyl Sargofarg überflüssig machten. Mit ARTE und 3Sat war man auf dem wissenschaftlichen Gebiet immer auf der Höhe der Zeit; mit nano und vielen wissenschaftlichen Berichten auf ARTE z.B. "Die Akte Aluminium". Plötzlich waren nach der Sendung die meisten Deos ohne Aluminium als Inhaltsstoff.

Mit freundlichem Gruß

Harald Popp
PPaul Freiherr von Haxthausen Die Inhalte und die Ausrichtung der beiden Sender sind meines Erachtens nicht geeignet unter einer gemeinsamen Plattform die gleiche Anzahl von Zusehern zu erreichen. Es wird unweigerlich zu deutlichen Verlusten bei beiden Sendeanstalten führen, die möglicherweise zu einer Interessenlosigkeit bis hin zu einer Abkehr von beiden Sendeanstalten führen wird.

Mfg Paul Freiherr von Haxthausen



Mit freundlichen Grüßen
Pr.Dr.G.Haag 3 Sat sollte unbedingt erhalten bleiben wegen seiner hervorragenden Informationen im wissenschaftlichen und kulturellen Bereich!!!
Pramstaller angelika Ein Skandal sondergleichen wäre die Einstellung von 3sat.

Neben ARTE der wohl interessanteste und mit qualitativ hochwertigem Journalismus gestalteter Sender!
Prechtl Christine Ich bin der Meinung eine Reform muss her, da für das Programm zuviel Geld verlangt wird, egal ob ZDF, ARD e.c.t. die öffentlich rechtlichen bringen uralte Filme ,man wird mit jede Menge Sport zu gedröhnt, da sind die privaten besser da Sie Kongruenz haben. Heute muss ich eh schon Gebühren zahlen da über Antenne nichts mehr geht. Also wird Dippel kassiert.
Priewisch Gerd Werte Kommission,



mit ARD und ZDF haben wir in Deutschland zwei große Sendeanstalten, die unbedingt erhalten bleiben sollten.



Es ist wichtig diese Sender zu ertüchtigen, um eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu erlangen.



Glaubwürdigkeit, Respekt den Bürgern gegenüber und ehrliche Berichterstattungen, so wie der gute Journalismus nun einmal sein sollte, sind wohl eine Voraussetzung um unsere Demokratischen Werte zu erhalten und zu Stärken.



Die Umstrukturierung der Sendeanstalten wurde vor kurzem im Tagesspiegel zu Nachrichten orientierten Anstalten vorgeschlagen.



Ein guter Ansatz, aber daraus kann mehr werden.



Analyse:

Mit ARD und ZDF haben wir zwei große Sendeanstalten die oftmals gleiche oder ähnliche Programminhalte haben und manchmal dabei auch konkurrieren.

( auch die Privaten ähneln da oft)



Vorschlag:

Mit den vielen Journalisten im In- und Ausland und den Korrespondenten mit Studios in der ganzen Welt, könnten beide Sender etwas sehr attraktives mit alleinstellungsmerkmalen aufbauen.



Einer der Sender nutzt seine große Kompetenz in der ganzen Welt darüber zu berichten.



ARD z.B. Deutschland und gesamte Welt außer Europa.



ZDF z.B. Europa.



Beide zusammen (wie im Frühprogramm) gestalten dann die Hauptnachrichten aus allen Bereichen.



Danach weiterführende Berichte getrennt.



Diese Spezialisierung der Sender könnte dann auf alle Situationen des Lebens in den Recherchebereichen ausgedehnt werden.



Soll heißen: z.B. Unterhaltungssendungen aus anderen Ländern einbinden. Kultur, Sport u.a.m.



Anmerkung:

Was wissen wir denn von der Welt um uns herum.

Diese uns näher bringen, möglichst unterhaltsam und informativ sollte der Anspruch sein.



So könnten Sender mit großen Alleinstellungen entstehen die, die Privaten wohl nicht so einfach leisten können.



Neue Formate entwickeln:



neue Unterhaltungsshows,

neue Nachrichtenformate,

neue Kulturkonzepte,

neue Talk Shows,

neue......



Also:



ARD oder ZDF berichtet aus Deutschland und der Welt.



ZDF oder ARD berichtet aus und über Europa.





Öffentlich rechtlicher Rundfunk ist öffentlich finanziert, hat öffentliches Interesse und sollte der Demokratie dienlich sein.

Oftmals schmoren wir im eigenen Saft und der fängt schon zu kochen an.

So sollten die Bürger sehr viel stärker zur Ideenfindung und Inhaltsgestaltung einbezogen werden.

Das vermeidet auch Desinteresse.

Besonders bei den jungen Zuschauern.







Weitere Anmerkung: die Dritten sollten erhalten bleiben.

( aber auch mit Änderungen)

anderes Thema, wie auch die Radioprogramme.





Vielen Dank für das Interesse.





Gerd Priewisch

Priv. Doz. Dr. Habil. Viktor Hoffmann Sehr geehrte Damen und Herren,



folgendes darf ich zu den geplanten Änderungen sowie als allgemeine Hinweise anmerken:



1. Verpflichtende Beiträge auf der einen Seite und nervige Werbung auf der anderen Seite - das schließt sich eigentlich aus. Wenn eine Zahlungsverpflichtung besteht - was ja der Fall ist - dann bitte ganz generell ohne irgendwelche Werbung! Sponsoring-Einblendungen bei Übertragungen bei ausgewählten Veranstaltungen, OK wäre noch akzeptabel. Die beste Lösung ist allerdings die vom IOC, Sponsoren sind bekannt, aber keinerlei Werbung bei den Übertragungen der Olymp. Spielen, die mE perfekte Lösung.

2. Die Sender der ÖR, welche ggf. zukünftig nicht zur Verfügung stehen sollen (Plan), zB wegen Zusammenlegung (ARTE und 3SAT, etc. ), das ist meiner Meinung nach nicht damit vereinbar, daß jeder Haushalt in D dennoch weiter mindest. die gleiche Summe an Rundfunkbeiträgen (RFB) bezahlen muß, und mehr noch, zusätzlich ais auch noch von weiteren Erhöhungen die Rede: das schließt sich ebenfalls aus, weniger Angebot - weniger Kosten - weniger Beiträge!

3. Ich würde das als erheblichen Qualitätsverlust betrachten, und damit eigentlich genau die falsche Richtung, wenn man den privaten Sendern - mit der schwachsinnigen Dauerwerbung und den vielen minderwertigen Shows / Beiträgen etc. - immer weniger entgegensetzt, anstatt mehr qualitativ hochwertiges Program (oder Inhalte). Das bitte ich grundlegend zu bedenken.

4. Wenn schon Sparmaßnahmen, dann bitte dort, wo es zu keinem QUalitätsverlust kommt, zB bei den meiner Meinung sehr überhöhten Gehältern im mittleren und oberen Management.

5. Auch und vor allem in Sachen Übertagungsrechte bitte ich da mal nachzusteuern: wir haben ja einen gemeinsamen Europäischen Markt, was endlich dazu führen sollte, daß bei den Übertragungsrechten jederweder Art alle EU Staaten bzw. deren Sender (zumindest ÖR) endlich gemeinsam auftreten und alle Rechte gemeinsam erwerben. Das inkludiert auch, daß man endlich einmal die mE Erachtens rechtlich höchst fragwürdigen TV Sender-Verschlüsselungen (ÖR und ähnliche) abbaut. Es ist an der Zeit, daß dieser Punkt endlich höchstrichterlich und für alle EU Länder geklärt wird. ME ist es mit Europ. Recht unvereinbar, daß hier innerhalb der EU die momentabn bestehenden Einschränkungen bestehen (private Sender ausgenommen), alles wird von Staatsgeldern bzw. tw. vom Bürger bezahlt, und wir haben aber einen freien Markt innerhalb der EU (gemeinsamer Markt), was bei den TV Sendern aber nicht der Fall ist, warum frage ich mich? Das hat zur Folge, das jährlich riesige Summen zum Fenster hinaus geworfen werden, da innerhalb der EU alle Rechte mehrfach (x-fach) erworben werden (also mit anderen Worten sich die TV und Rundfunkanstalten gegeneinander ausspielen lassen!



Das sind nur einige Punkte, welche mir sofort in den Sinn kommen. Priorität muß einfach ein Mehr an Inhalten und Qualität sein, und nicht weiniger, sonst verlieren die ÖR immer mehr an Boden gegenüber den kommerziellen Sendern, und dann stellt sich umso mehr die Frage, ob verpflichtende Rundfunkgebühren rechtlich noch verantwortbar sind, vor allem stellt sich diese Frage auf Europ. Ebene (EUGH), das BVG in D hat da leider eine sehr beengte Sicht der Dinge und hinterfragt (bisher) hier nicht in der notwendigen Weise. Es besteht hier laut GG nicht nur ein Recht, sondern vor allem auch eine Verpflichtung für die ÖR gegenüber allen Bürgern!



Vielen Dank vorab, mit freundlichen Grüßen,



Dr. Viktor Hoffmann
Priv.-Doz. Dr. Dr. habil. Thomas Schott Werte Damen und Herren,



da es ohnehin nur noch wenige Programme gibt, die das Prädikat "bildungs- bzw. charakterfördernd" erfüllen, möchte ich mit Nachdruck darum bitten, insbesondere die beiden Fernsehsender "3-Sat" und "Arte" der ARD keinesfalls zu kürzen (oder gar zusammenzulegen), sondern - wie auch den Radiosender "DLF" - künftig weiter auszubauen. Beide Fernsehprogramme sind - nach meiner Überzeugung jedenfalls - mittlerweile oftmals nicht nur die einzig in Frage kommenden Sender, um sich - neben dem 1. Programm - objektiv und umfassend zu informieren (das ZDF kann hier der ARD nicht im Geringsten das Wasser reichen), sondern auch der Ort, an dem anspruchsvolle Spielfilme angeboten werden (Analoges trifft auf den DLF auf Radioebene zu).



Also bitte, um es salopp zu formulieren: Hände weg von Arte und 3 Sat...!



MvG

Thomas Schott
Priv.Doz. Dr. Frank Vitinius Sehr geehrte Damen und Herren,

die angedachte Zusammenlegung von 3Sat und Arte halte ich für einen großen Fehler. Diese beiden Sender, die Ländergrenzen überschreiten, haben ein eigenständiges, hervorragendes Programm. Das darf nicht verloren gehen. Wir können stolz darauf sein, ein qualitativ so hochwertiges Programm auf diesen beiden Sendern zu haben, das zudem so unterschiedlich ausgerichtet ist. Das schützt auch unsere Demokratie, was zur Zeit besonders wichtig ist. In vielen anderen Ländern gibt es nicht diese Qualität des Programms.

Daher bitte ich Sie darum, beide Sender unabhängig voneinander zu erhalten.

Beste Grüße

Frank Vitinius
Prof Dr Horst Schroten Sehr geehrte Damen und Herren,



Wir möchten eindringlich dafür plädieren 3sat, ARTE, ARD alphaund Phoenix nicht zu kürzen. Alle diese Programme sind sehr wichtig für die werbefreie Information.



Viele Grüße und danke.



Horst Schroten
Prof Dr. Bernd Overwien Bitte 3Sat und Arte unbedingt bestehen lassen. Alles andere wäre AFD-Polik der demokratischen Parteien!!



Bernd Overwien
Prof Dr. Edda Tobiasch Nano ist eine der wenigen qualitativ guten Wissenschaftsendungen, die ich auch ohne Vorbehalt meinen Studierenden empfehle. Ich habe größte Bedenken, dass der Zusammenschluss von 3SAT mit Arte, auch wenn letzterer auch einer der wenigen guten Sender ist, zu Lasten von Wissenschaftsendungen geht. Wenn dem so ist, verlieren die öffentlich-rechtlichen Sender in meine Augen viel ihrer Daseinsberechtigung.
Prof. Constantin Boytscheff Statement zu der Zusammenlegung von 3sat und/in ARTE

Im folgenden geht es um die Vorschläge zur „Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogrammen in unterschiedliche Schwerpunktkörbe. Dabei bezieht sich die Kritik in erster Linie auf die Zusammenlegung von 3sat und Arte und dabei auch mit dem Ziel 3sat in ARTE zu integrieren. Dieser Schwerpunktkorb soll den Bereich „Kultur & Internationales“ abdecken. Tatsächlich haben beide Sender einen unvergleichbaren Typus der Information und typischen Ausgestaltung entwickelt, der wenn sie zusammengelegt werden, verloren gehen würde. 3sat zeigt die typischen gesellschaftlichen Entwicklungen in den deutschsprachlichen Teilen von Deutschland, Schweiz und Österreich und deren Unterschiede. Arte zeigt hier sowohl französische und deutsche Produktionen, sowohl Informationen, Dokumentationen und Filme. Sie sind beide auch für sich mit wissenschaftlichen Informationen ausgestattet. Diese Sender sind sehr unverwechselbar in ihrer Ausformung. Sie beinhalten nicht nur Kultur und International (deutschsprachlich/französisch) sondern und das würde bei einer Zusammenlegung und Reduktion verloren gehen, insbesondere auch Bildung, Dokumentation und Informationen und Wissenschaft, die in einem anderen Schwerpunktkorb beinhaltet sein sollen. Deshalb würde diese Besonderheit der beiden Sender bei einer Zusammenlegung verloren gehen. Diese unterschiedlichen Sender 3sat und ARTE haben sich auch historisch als besondere kulturelle Sender herausgebildet und ich sehe nicht den Sinn diese wegzurationalisieren und zu vereinen. Sie sollte bestehen bleiben. Sie beinhalten wirklich eine besondere europäische, wenn auch nicht untereinander vergleichbare Form und Inhalt von besonderer Kultur und es wäre ein Verlust, wenn sie verschwinden würde.
Prof. Dr. Annette Tietenberg Die Rundfunkanstalten müssen ihren Bildungsauftrag erfüllen. Dafür ziehen sie Gebühren ein. Stattdessen bieten sie nur noch "Unterhaltung" an und schielen auf Quote! Für dämliche Vorabendserien und Sportrechte wird jede Menge Geld ausgegeben, aber zwei Kultursender sollen schon zu viel sein?! Eine Internationalisierung sei angestrebt, heißt es. Für wie dumm halten Sie uns? 3Sat ist seit eh und je international, wenn auch beschränkt auf den deutschsprachigen Raum (Österreich, Schweiz, Deutschland). Und Arte hat einen völlig anderen Zuschnitt von Internationalität (Frankreich). Heutige Abiturient*innen kennen nicht mal mehr das Alphabet. Und davon, dass Deutschland und Frankreich 23 Kriege und zwei Weltkriege gegeneinander geführt haben, haben sie noch nie gehört. Hier könnten Sie ansetzen. Es gibt viel zu tun. Arte und 3Sat tragen zu kultureller Kompetenz bei. Genau das brauchen wir in den jetzigen Krisen- und Kriegszeiten! Staatlich finanzierte Programme sollten zu Völkerverständigung, zu Toleranz und zu Demokratieförderung beitragen. Stattdessen haben sie in den letzten Jahren polarisiert und triviale Feindbilder popularisiert, ja sie suggerieren, Gewalt sei das einzige Mittel zur Lösung von Konflikten. Wenn sie mal Re: auf Arte gesehen hätten, dann wüssten sie, wie komplex, vielfältig und fesselnd über Themen aus ganz Europa gesprochen werden kann.
Prof. Dr. Bernhard Knittel Sehr geehrte Damen und Herren,



mit der beigefügten Stellungnahme vom 6.10.2024 wende ich mich gegen die in § 28 I 2 ReformStV formulierte Absicht "der Überführung der Inhalte des Vollprogramms 3sat in das Vollprogramm von Arte."



Wegen des Umfangs meiner Ausführungen habe ich sie in diese Beilage übernommen. Mein nachfolgend angekreuztes Einverständnis mit einer Veröffentlichung meiner Stellungnahme bezieht sich auf diesen beigefügten Text.



Ich lege zugrunde, dass die E-Mail-Adresse von einer Veröffentlichung ausgenommen bleibt.





Mit freundlichen Grüßen



Prof. Dr. Bernhard Knittel
Prof. Dr. Christine Roll Sehr geehrte Rundfunkkommission,



mir geht es darum, 3sat zu retten! Ich weiß nicht, ob Sie eine Vorstellung davon haben, wie wichtig es ist, sowohl 3sat als auch arte zu haben. Die Einstellung von 3sat einerseits und eine wie auch immer geartete Zusammenlegung von Phoenix, Tagesschau 24 und alpha (davon hört man wenig!) andererseits wäre eine ganz fürchterliche Verarmung der deutschen Medienwelt! Ich bin Geschichtsprofessorin an der RWTH Aachen und also solche für die Lehre und den Austausch mit Studierenden auf Sendungen angewiesen, die tiefer gehen als ARD, ZDF und die dritten. Die Dokus in 3sat etc., die gemeinsam mit Frankreich ausgestrahlten Berichte über Land und Leute sind größtenteils wunderbar! Wie soll das in Zukunft ohne gehen? Stattdessen wird man zugemüllt mit dem 500. Krimi und Quizsendungen, in denen B- und C-Promis Antworten geben, die als Wissen ausgegeben werden, aber aus jedem wirklichen Wissenskontext herausgerissene Zufälligkeiten sind. Und ARD und ZDF betreiben fröhlich weiter beide ein WM- und Olympia-Studios! Das sind keine Spartenkanäle?



Mein Vorschlag also: 3sat weitermachen lassen wie bisher!



Viele Grüße

Christine Roll
Prof. Dr. Claudia Klodt Eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte - ich sehe beide regelmäßig und vorrangig - wäre eine schmerzliche Verarmung des TV-Angebots. 3Sat kooperiert mit der Schweiz und Österreich, arte mit Frankreich; die Perspektive dieser europäischen Nachbarn auf das tägliche Weltgeschehen einzunehmen (10 vor 10, ZIB 2) relativiert die eigene. "Re" ermöglicht dies für ausgewählte gesellschaftlich-politische Themen. "Kulturzeit" und "Arte journal" informieren täglich und umfänglich über das kulturelle Geschehen im In- und Ausland und ergänzen so die ARD- und ZDF-Nachrichten, wo Kulturelles nicht so viel Raum bekommt. "Scobel" und "nano" bereiten anspruchsvolle wissenschaftliche Themen verständlich auf. 3Sat überträgt die Konzert- und Bühnenereignisse der großen Festspiele für jedermann, arte zeigt viele sonst kaum mehr zugängliche Kinofilme großer Regisseure und Künstler. Vorzügliche Dokumentationen z.B. über Gärten und Architektur, Landschaften und Städte, Theater und Ausstellungen auf beiden Sendern haben mich zu wunderbaren Reisen inspiriert, "kinokino" hat mein Augenmerk auf manch sehenswerten Film gelenkt. Die auf beiden Sendern gezeigten Spielfilme haben verläßlich Niveau. Ohne arte und 3Sat würde ich, abgesehen von der Tagesschau im Ersten, kaum mehr fernsehen. Für alle Kulturinteressierten wäre eine Zusammenlegung ein herber Verlust. Weniger einschneidend erschiene eine Zusammenlegung von Alpha, Phoenix und ZDF Info, die zwar auch manches Interessante bieten, namentlich im Bereich Geschichte und Wissenschaft, aber sehr viel wiederholen, sowie den beiden Unterhaltungssendern One und ZDF Neo, die viel alte Serien zeigen. Tagesschau 24 hingegen ist wertvoll wegen der Echtzeitübertragungen politisch wichtiger Debatten aus dem In- und Ausland.
Prof. Dr. Daniel Hess Sehr geehrte Damen und Herren,



Die aktuell angekündigten Kürzungen und Programmreduktionen im Bereich Kultur (z.B. Zusammenlegung von Arte und 3sat) sind abgründige Signale für den Weg in eine Verarmung von demokratischer Vielfalt, kreativer Inspiration und Partizipation und dies ausgerechnet in Zeiten, in denen die Gesellschaft Resilienz und Kreativität zur Bewältigung der aktuellen Krisen dringender benötigt denn je. Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen verlangen uns einen sicheren Stand und das Aushalten von vielerlei Schrecknissen ab, um nicht in apokalyptischen Ängsten zu versinken, sondern die Schrecknisse und Traumata zu bewältigen und mit Wissen und Verstand neue Wege auszuloten. Kunst und Kultur helfen uns dabei elementar; sie helfen uns, zu überleben. In Musik, Literatur und bildender Kunst ist der Mensch nicht nur zum kreativen Schöpfer geworden, sondern hat auch die vielen Traumata und Zumutungen soweit bewältigen können, dass er wieder in der Lage war, neue Hoffnung zu schöpfen und neue Horizonte anzusteuern.

Bitte überdenken Sie deshalb Ihre Pläne und geben Sie der Kultur weiterhin eine Chance, auf breiter Ebene Inspirations- und Motivationsquelle zu sein für viele verschiedene Menschen und Communities. Kultur ist nicht Petersilie auf der kalten Platte oder überflüssiger Luxus, Kultur leistet einen elementaren, gesellschaftlich hoch relevanten Beitrag. Als Kulturhistoriker befragen wir unser kulturelles Erbe unter hochaktuellen Fragestellungen immer wieder neu und erfahren, wie unverzichtbar unsere kulturelle Vergangenheit für das Verständnis der Gegenwart und für unsere Orientierung in die Zukunft ist; weit über Themen wie Migration, Klimakrise oder Globalisierung hinaus!

Bitte beschneiden Sie deshalb in Ihren künftigen Programmen die Kultur nicht weiter! Für die Gestaltung unserer Zukunft sind gesellschaftlich breit verankerte kulturelle Inspirationen unverzichtbar!



Mit herzlichen Grüßen



Prof. Dr. Daniel Hess, Nürnberg
Prof. Dr. Dieter Dörr Meine Anmerkungen sind als Word-Datei beigefügt auf Anfrage erhältlich
Prof. Dr. Dieter Pfau Die im Entwurf vorgesehene Einstellung des 3sat-Programms bzw. dessen Eingliederung in andere Programme stellt eine kulurelle Bankrotterklärung dar.
Prof. Dr. Franziska Meier Zu den schon beschlossenen Kürzungen kommt jetzt auch noch diese kuriose Idee, 3sat dem Arte-Kanal einzuverleiben. Ich schaue beide Sender sehr gerne und halte sie beide für wichtig. Ich sehe auch nicht, dass es zwischen ihnen Überschneidungen gebe, die eine solche Zusammenlegung rechtfertigten. Beide erfüllen den Teil des staatlichen Auftrags der öffentlichen Rundfunkanstalten, den eigentlich auch ARD und ZDF erfüllen sollten, aber es nicht tun, nämlich Bildung- und Kulturvermittlung.
Prof. Dr. Georg Schmeer Der Sender 3-Sat ist vor arte für mich und meine Familie der wichtigste Sender, der aus den deutschsprachigen Ländern wesentliche Informationen zu Politik, Wissenschaft und Kultur liefert. Er muss unbedingt neben dem Sender arte, der uns besonders die Kultur aus Frankreich nahe bringt, erhalten bleiben.
Prof. Dr. Gerhard Nechwatal Sehr geehrte Damen und Herren, als regelmäßiger Zuseher des wunderbaren 3sat-Programms bitte ich Sie, die bewährte Programmstruktur zu erhalten. Wenn es 3sat nicht schon gäbe, müsste man einen solchen Sender erfinden! Die Idee, dass 3sat-Inhalte in das Programm von Arte integriert werden können, kann ich nicht nachvollziehen. Eine solche Alternative lehne ich ab.

Grüße von Prof. Dr. Nechwatal
Prof. Dr. Gerhard Technau Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



die mit der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk anvisierten Beschneidungen des Angebots bereiten mir große Sorgen.

Die im Visier stehenden Sender 3SAT, Phoenix, Arte, ZDFneo, ZDFinfo,.. bieten qualitativ sehr hochwertige Formate und somit bevorzugte Informationsquellen für Millionen Menschen. Diese zu beschneiden oder ganz abzuschalten wäre eine Bankrotterklärung gegenüber den florierenden Propagandaplattformen, die Fake News und Verschwörungserzählungen verbreiten. Sie würden zudem die Bemühungen der AFD befeuern, das Image des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anzugreifen.



Ich bitte dringend darum, dass Sie bei Ihrer Entscheidung über eine Kürzung im Bereich qualitativ hochwertiger, unabhängiger Informationsquellen die Folgen für die Demokratie (und das Bildungsniveau) in unserem Land bedenken !



Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Technau
Prof. Dr. Hermann Rotermund Meine Bemerkungen finden sich im anhängenden PDF Stellungnahme zum MStV-Diskussionsentwurf Prof. Dr. Hermann Rotermund, Bremen Die im Entwurf sichtbaren Tendenzen zur Reform des öffentlich-rechtlichen Mediensystems begrüße ich grundsätzlich. Viele der neuen Punkte entsprechen Forderungen und Ideen, die ich selbst seit Jahren vertrete. Das betrifft Interaktionsmöglichkeiten in non-linearen Angeboten, kontinuierliche Dialoge mit der gesamten Öffentlichkeit, den Abbau linearer Verbreitungskanäle und generell von Doppelstrukturen, auch die Deckelung der Sportkosten, sowie den Aufbau einer gemeinsamen technischen Plattform für alle non-linearen Angebote. Auch die kontinuierliche Legitimation der Arbeit im Sinne der Erfüllung der gesetzlichen Aufträge und die Einrichtung einer externen Begutachtungsinstanz (»Leistungsanalyse«, »Medienrat«) entsprechen Vorschlägen, die ich schon mehrfach öffentlich geäußert habe. Allerdings gibt es im Entwurf eine Reihe von Halbheiten und Entscheidungen, die für mich den positiven Eindruck trüben. Im meinen folgenden Bemerkungen konzentriere ich mich auf vier Punkte. 1.Leistungsanalyse der Programmangebote durch Kennzahlen. Da sich aus wissenschaftlicher Sicht die qualitative Nutzung und die Wirkung auf die individuelle Meinungsbildung nicht in Messdaten überführen lassen, sondern auf qualitative soziologische Einzelanalysen angewiesen sind, die auch das Vorwissen und Voreinstellungen von Nutzern einbeziehen, um die »Wirkung auf den öffentlichen Diskurs« bewerten zu können, sollte an dieser Stelle der Blick geweitet werden. Dazu kann eine Auseinandersetzung mit dem Konzept des Public Value verhelfen, wie es von seinem Urheber Mark Moore und in Grundsatzpapieren der BBC gefasst wurde. Dort wird Public Value als permanent stattfindende Aushandlung zwischen Auftraggebern, Anbietern und Rezipienten/Kunden beschrieben. Angebotsanalysen allein lassen vielleicht etwas über die Absichten der Anbieter ahnen, aber sagen nichts über den gesellschaftlichen Wert der Angebote aus, der sich erst in der Rezeption und einem Feedback darüber ermitteln lässt.  2.Einrichtung eines Medienrats. Die Idee eines unabhängigen externen gutachterlichen Gremiums krankt daran, dass seine personelle Zusammensetzung von den bestehenden Rundfunkgremien und Landesregierungen bestimmt werden soll. Wie wenig neutral zum Beispiel Vertreterinnen in Rundfunkgremien (plötzlich, in ihrer neuen Funktion) sich verhalten, zeigen die Stellungnahmen von Frau Hasselfeldt (CSU) und Frau Dreyer (SPD) zum aktuellen  Reformentwurf. Sie weichen völlig von den Positionen ihrer Parteien bzw. von denen, die sie in ihren früheren Funktionen vertreten hätten, ab. Mein Vorschlag war immer schon, eine Zusammensetzung zu konstruieren, die dem Sachverständigenrat für Wirtschaft entspricht. Es könnten umlaufend wissenschaftliche Institute, die sich mit Medienanalysen befassen, für 4 bis max. 8 Jahre zur Abordnung von Gutachterinnen und Gutachtern beauftragt werden. Es gibt in Deutschland eine ausreichende Anzahl solcher Institute, von Hamburg bis München, von Mainz bis Leipzig. Diese öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Einrichtungen sind ohnehin zur politischen Neutralität verpflichtet, und eine Rotation der Sachverständigen garantiert die Ver-meidung von Verzerrungen durch Pfadabhängigkeiten. 3.Reduktion von linearen Kanälen und Wellen. Es fehlt die klare Aussage, dass die Stillegung der linearen Angebote nicht bedeutet, dass die eigenständigen Programmangebote, die für die betreffenden Kanäle erarbeitet werden, wegfallen sollen. Vielmehr ist es notwendig, auch angesichts des Nutzungsverhaltens im Bewegtbildbereich, entsprechende Angebote in den Mediatheken zu verstärken. In den schon öffentlich geäußerten Kritiken an einer möglichen Einstellung von 3sat wird völlig übersehen, dass sich gerade Kulturangebote für nachhaltige, also non-lineare Angebotsformen eignen. Nicht nur Unter-50-Jährige nutzen diese Formen. Meine 84-jährige Schwiegermutter ließ sich neulich von ihrer gleichaltrigen Nachbarin zeigen, wie sie über den roten Knopf auf ihrer Fernbedienung an beliebige Folgen ihrer Lieblingssendung »Bares für Rares« herankommt. Medienkompetenz entsteht dort, wo sich Bedürfnisse entwickelt haben.  Allerdings ist es in meinen Augen ein völliges Unding – speziell auch nach den Erfahrungen mit nicht eingelösten Versprechungen seitens der ARD – den öffentlich-rechtlichen Unternehmen die Entscheidung über die Einstellung bestimmter Kanäle und ihre Neustrukturierung zu überlassen. Hier muss der Gesetzgeber selbst den Gestaltungsmut und die Verantwortung für die Selektion aus den im Entwurf genannten »Körben« übernehmen.  Für die Programme 3sat und ARTE gibt es allerdings aufgrund der internationalen Kooperationen keine unmittelbare Kompetenz des Gesetzgebers für eine solche Entscheidung. Hier wäre eine Fristsetzung für Verhandlungen der Programmanbieter sinnvoll und erforderlich. 4.Verbot der Presseähnlichkeit. Presseähnlichkeit ist und bleibt ein unbestimmter, wenn nicht unbestimmbarer Begriff. Mehr noch, er ist eine Art Kampfbegriff der Presseverlage, die ohne Nachweis potentielle Umsatzeinbußen durch öffentlich-rechtliche Textangebote behaupten. Gleichzeitig nutzen Presseverlage alle populären Angebotsformen des Internets: Newsletter, Podcasts, Videos, Social-Media-Kanäle usw. Keine Marktanalyse im Rahmen der Dreistufentest von öffentlich-rechtlichen Internetangeboten hat nen-nenswerte vorhandene oder potentielle Einbußen von kommerziellen Markt-teilnehmern ergeben, so dass die Erwähnung und sogar neu eingeführte Ver-schärfung der »Presseähnlichkeit« nur als Zugeständnis gegenüber der Pres-selobby verstanden werden kann. Den aktuellen Angeboten der Presseunter-nehmen wird dadurch jedoch real in keiner Weise geholfen, während es für die öffentlich-rechtlichen Medien eine Beschneidung von mediengerechten Angebotsformen bedeutet – was letztlich auch im Widerspruch zur beauftragen Innovationsverpflichtung des MStV steht. 5.Eine Mäkelei. Bitte überdenken Sie, ob Sie unbedingt den unschönen und ungewöhnlichen Plural »Bedarfe« in den Text aufnehmen wollen. »Bedarf« tut es allemal. Zum Verfasser Der Verfasser lehrte Medienwissenschaft an einer Kölner Fachhochschule und an der Leuphana-Universität Lüneburg. Er war an der Konzeption und Gründung öffentlich-rechtlicher Onlinemedien 1996–2001 beteiligt. Ein von ihm geleitetes Projekt an der Leuphana-Universität Lüneburg gewann 2015 einen Grimme-Online-Award. Jüngste Veröffentlichungen: Nach dem Rundfunk, Halem-Verlag 2021; zwei Beiträge in: Lipp, Thorolf/Wiedemann, Dieter (Hrsg.): Medienzukunft 2025. Wie kann Vielfalt gelingen? Zur Weiterentwicklung der öffentlich-rechtlichen Medien. Bielefeld: Transcript, 2024. Bremen, 06.01.2024
 
Prof. Dr. Hiltraud Just und Jürgen Just Die Sender 3Sat und Arte haben je ein eigenes und gutes Profil. Es wäre intellektueller Mord, die Sender ihrer Eigenständigkeit zu berauben, die Finanzierung radikal zu kürzen und die jeweiligen Kooperationen mit anderen Sendern und Ländern zu zerstören, zumal die weiteren Sender stark an Niveau verloren haben.
Prof. Dr. Ingo Linde Wir haben von der geplanten Zusammenlegung bzw. dem Wegfall einiger für uns SEHR WICHTIGER TV _Sender erfahren und protestieren schärfstens dagegen!!! 3-Sat und Phönix sehen wir täglich mit grossem Gewinn. Wir wollen auf keinen Fall, dass die Sender irgendwelchen "Reformvorhaben" zum Opfer fallen!!!
Prof. Dr. Klaus Dellmann 3sat ist ein unverzichtbarer Pfeiler in der Medienlandschaft, der dem Bildungs- und Informationsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in besonderer Weise gerecht wird. Der Sender bietet ein einzigartiges Programm, das sich durch anspruchsvolle Dokumentationen, wissenschaftliche Beiträge und kulturelle Inhalte auszeichnet



Gründe für den Erhalt von 3sat

Bildungsauftrag: 3sat erfüllt den Bildungsauftrag mit hochwertigen Formaten wie «Nano» oder "scobel", einem Wissenschaftstalk, der komplexe Themen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik beleuchtet. Solche Sendungen tragen maßgeblich zur Wissensvermittlung und kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen bei.

Kulturelle Vielfalt: Der Sender bietet eine Plattform für Kunst, Kultur und Dokumentationen, die im Mainstream-Fernsehen oft zu kurz kommen. Diese Vielfalt ist essenziell für eine aufgeklärte und kulturell bereicherte Gesellschaft.

Qualitätsjournalismus: 3sat steht seit 40 Jahren für anspruchsvollen Journalismus und bietet eine Heimat für Kunst, Kultur und Wissenschaften. In Zeiten von Fake News und oberflächlicher Berichterstattung ist ein solcher Qualitätsanspruch wichtiger denn je.

Ausgewogene Berichterstattung: Der Sender behandelt ein breites Spektrum an Themen, von Glaubensgemeinschaften bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen, und bietet damit eine differenzierte Sichtweise auf komplexe Sachverhalte

Länderübergreifende Kooperation: Als Gemeinschaftssender von Sendeanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fördert 3Sat den kulturellen Austausch im deutschsprachigen Raum.Eine Fusion von 3sat mit arte, wie sie vorgeschlagen wurde, würde die Vielfalt des Programmangebots erheblich einschränken.

Europäische Identität und Integration

Als transnationales Projekt trägt 3Sat zur Förderung einer gemeinsamen europäischen Identität bei. Der Sender bietet Raum für Themen, die nicht nur national, sondern auch europäisch von Bedeutung sind, und stärkt so die europäische Integration im Medienbereich.



Gerade in einer Zeit, in der Bildung und fundierte Information von größter Bedeutung sind, wäre die Eliminierung von 3sat ein schwerer Verlust für die Medienlandschaft und die Gesellschaft insgesamt.
Prof. Dr. Klaus Ersfeld Eine Zusammenlegung bestimmter Fernseh- und Rundfunksender ist sicher sinnvoll, nicht zuletzt weil ein signifikanter Anteil der Rundfunkgebühren durch redundante Verwaltungsapparate verschwendet wird. So hat jede Landesanstalt Rundfunksender, die z.B. nur Popmusik oder Klassik ausstrahlen. Da hier ein länderspezifisches Angebot nicht vorliegt, spricht nichts gegen eine Zusammenlegung solcher Rundfunksender. Darüber hinaus könnte man eine Lösung anstreben, wie sie bei der BBC schon lange realisiert ist. Lokale Anstalten senden nur für einige Stunden am Tag die lokalspezifischen Inhalte und ansonsten ein gemeinsames Programm.

Ich persönlich fände die Zusammenlegung von 3sat und ARTE schade, da jeder der beiden Sender doch ein einzigartiges Programm sendet, dass zudem dem zentralen Auftrag der staatliche Medien, nämlich Information und Bildung, am nächsten kommt. Man sollte nicht die Anzahl der Zuschauer als wichtigste Größe bei solchen Entscheidungen zu Grunde legen, da gerade solche Programme von Multiplikatoren, wie z.B. Lehrern, genutzt werden.
Prof. Dr. Klaus Wandelt Die Programme von 3SAT und Arte haben im gesamten Senderangebot ohne jeden Zweifel in Sachen Kultur und Wissenschaft die bei weitem höchste Qualität und Glaubwürdigkeit und könnten schon jetzt noch umfangreicher sein. Deren Zusammenlegung - wie in der Reform des Staatsvertrages geplant - wäre nicht nur ein herber Verlust und für ein Land wie Deutschland eine ärmliche Entscheidung. Beide Sender sind Leuchttürme von verständlicher und vertauenswürdiger Wissensvermittlung - als Bollwerk gegen viel oberflächliches Infotainment oder Schlimmeres.

Diese beiden Sender sollten auf gar keinen Fall zusammengelegt werden, Zusammenlegung "riecht" immer nach Kürzung und Abwertung. Aber mehr sachliche Information ist wichtiger denn je!
Prof. Dr. Martin Fertl Sehr geehrte Damen und Herren,



mehr und mehr werden wir Wissenschaftler aufgefordert, durch Öffentlichkeitsarbeit Ergebnisse der Grundlagenforschung der breiten Bevölkerung nahezubringen. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, welche Forschung mit Steuergeldern ermöglicht wird und an welchen (in meinem Falle) physikalischen Grundlagenexperimenten die nächste Generation von Wissenschaftlern und Arbeitskräften ausgebildet wird.



Allerdings kann weder ich noch der Großteil meiner Kollegen und Kolleginnen Öffentlichkeitsarbeit auf dem Niveau von professionellen Fernsehjournalisten leisten. Ich durfte vor etwas mehr als drei Jahren selbst Teil einer NANO Episode bei 3Sat sein (https://www.3sat.de/wissen/nano/210430-die-physikalischen-grundbausteine-der-welt-nano-100.html). Die Veröffentlichung dieses physikalischen Grundlagenergebnisses hat es bis auf die Titelseite der New York Times gebracht (https://www.nytimes.com/2021/04/07/science/particle-physics-muon-fermilab-brookhaven.html).



Allein die Videoaufnahmen mit Ingolf Baur und seinem Kameramann haben einen ganzen Tag in Anspruch genommen. Über den Aufwand der professionellen Umsetzung (Schnitt, Vertonung, ...) will ich erst gar nicht nachdenken, müsste ich so etwas in Eigenregie umsetzen.



Wir brauchen heutzutage mehr denn je, professionell recherchierte und erklärende Videoformate, welche weit über 60 Sekunden hinausgehen, um die komplexen Zusammenhänge von Grundlagenforschung auch im (linearen Format) Fernsehen zu erklären. Und in einer Mediathek sind diese Inhalte ja meist auch auf längere Zeit hin verfügbar.



Den einmalig breiten Blickwinkel eines trinationalen deutschsprachigen Fernsehsenders bietet kein anderes verfügbares Format im Bereich des Fernsehens.



Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Martin Fertl
Prof. Dr. Martin Stein Bitte behalten Sie die Vielfalt der Angebote bei. Das ist gut investiertes Geld
Prof. Dr. Martina Sproll Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Ihnen kurz den Kontext meiner Intervention und Kritik an der geplanten Einsparung und der Reduktion bzw. 'Verschlankung' der Fernseh- und Radiokanäle darlegen.

Ich bin Professorin für Sozialwissenschaften und in meiner Lehre greife ich regelmäßig auf Dokumentationen von 3Sat und Arte zurück. Ich bin mit Studierenden zu ihren Mediengewohnheiten im Gespräch. Se haben ein hohes Informationsbedürfnis nach gut recherchierten Sendungen, in denen das aktuelle Zeitgeschehen kritisch, faktenbasiert dargestellt und historisch rekonstruiert wird, was in den beiden Kulturkanälen oft der Fall ist. Die stellen ein wichtiges Korrektiv zu digitalen Diskursen und Kommunikation in sozialen Netzwerken/Medien dar. Dabei spielen die 3Sat-Formate wie Kulturzeit, Thementage, Dokumentationen, ZIB2-Berichterstattung/Interviews, Nano, Montag-Dokumentationen usw. eine große Rolle wie die entspr. Formate in ARTE (Journal, Di-Dokumentationen, RE:, mit offenen Karten/Augenn usw.). Beide Kanäle haben ihre besondere Bedeutung und Berechtigung, was die Adressaten, unterschiedlichen Foki und Perspektiven betrifft: Deutschsprachiges Publikum in den 3sat-Ländern mit entspr. themenspezifischem Angebot und ARTE mit europäisch-vergleichendem Blick bzw. auch mit einer oft globalen Perspektive. Sie gehen nicht einfach ineinander auf, lassen sich ersetzen oder willkürlich kombinieren. Dies gilt auch für andere Spartensender wie Phoenix, ZDF-Info/Neo, ONE oder tagesschau24, die einen zentralen Beitrag zu kulturellen Grundversorgung leisten.

Mit ist unverständlich, wie politisch Verantwortliche in diesen Zeiten der Polarisierung und Radikalisierung, der Blasen-(Un)Bildung und der antidemokratisch-delegitimierten Kommunikation und des Angriffes von rechten Extremst:innen diese kulturelle Grundversorgung einschränken können. Die negativen Auswirkungen der Einsparungen kann man mit vorhersehen: Ein nachhaltiger Verlust an zivilgesellschaftlichen Projekten, an Akteuren und Mitarbeiter*innen, die unmittelbare Auswirkungen auf die politische Kultur bis in den Mikrobereich der Kommune vor Ort, der regionalen Institutionen oder auch übergreifenden Kooperationen haben.

Von Einsparungen, Kürzungen und ‚Verschlankungen‘ profitieren die antidemokratischen Akteure und Kräfte, die im Übrigen ohnehin Einschränken des staatlichen Fernsehens und Rundfunks auf der politischen Agenda haben. Dem sollte man mit einer solchen Reform auf keinen Fall entgegenkommen oder entsprechen!!



Mit freundlichen Grüßen



Martina Sproll



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Prof. Dr. Martina Sproll

Prof. Dr. Matthias Müller Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland stellt ein hohes Gut dar, welches für die kulturelle und politische Teilhabe der Menschen in unserem Land kaum zu überschätzen ist. Leider wird dies in öffentlichen Debatten nicht immer klar. In der gegenwärtigen Situation, in der sich eine beunruhigende Erosion demokratischer Werte beobachten lässt, sind demokratische Medien stärker denn je gefragt. Ich selbst beobachte dies im Hochschulbereich, wenn Studierende neben wissenschaftlichen Quellen auch auf gut recherchierte und einordnende Medienberichte angewiesen sind. Sparen in diesem für unser Zusammenleben wesentlichen Bereich kann nur als Sparen am falschen Ort verstanden werden. Um nur ein Beispiel aus meiner Wahrnehmung und Bildungsarbeit zu nehmen: Das Zusammenlegen zweier so unterschiedlicher und bedeutender Sender wie 3Sat und Arte bringt eine Verringerung der Perspektiven und der Angebote mit sich. Dies kann kein legitimes Ziel moderner Medienpolitik sein.





Prof. Dr. Matthias Müller

Evangelische Hochschule Dresden
Prof. Dr. Michael Bantel Die angedachte Reduzierung der Fernsehkanäle mag in manchen Sparten seine Berechtigung haben.

Jedoch ist die Kombination der Sender Arte und 3Sat in einen zu reduzierenden"Korb" nicht hinnehmbar. Genau diese 2 Sender sind die besten in unserem Haushalt meist gesehenen Sender.

Beide stehen herausragend für Kultur und Information. Eine Streichung eines dieser Sender schmälert erheblich dieses Angebots und steht im Widerspruch zum Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Ich fordere nachdrücklich o.g. Sender weiterhin in Portfolio des Rundfunks zu belassen.



Bantel
Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll Sehr geehrte Damen und Herren,

die Reformpläne nehme ich mit Entsetzen und großem Ärger wahr. Ein ausführliches Schreiben dazu hängt an.

Mit freundlichen Grüßen,

Nikolaus Müller-Schöll
Goethe-Universität | 60629 Frankfurt am MainInstitut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Stellungnahme zur geplanten Rundfunkreform
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Entsetzen nehme ich die geplante Rundfunkreform, wie sie aus den
Unterlagen der Rundfunkkommission der Länder ersichtlich wird, zur Kenntnis. Ich halte
das hier vorgelegte Konzept für einen Anschlag auf den Kern dessen, was unseren
öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausmacht. Dieser Kern liegt in der Vielfalt des Angebots,
in dessen Breite und insbesondere in Angeboten, die sich nicht am Prinzip der Quote und
an den Prinzipien der kommerziell angebotenen Programmen orientieren, sondern am
Bildungs- und Kulturauftrag.
Als Theaterwissenschaftler und langjährig im deutsch-französischen Austausch
engagierter Komparatist nehme ich es als einen Schlag gegen die Theater- und
Orchesterlandschaft in diesem Land wahr, dass 3-SAT und ARTE zusammengelegt
werden sollen. 3-Sat ist ein Kulturprogramm, das den eingestellten Theaterkanal beerbt
hat und nahezu der einzige Kanal ist, auf dem noch in umfangreicher Weise Theater
dokumentiert, präsentiert und analysiert wird. Das Theatertreffen wäre ohne 3-Sat kaum
so denkbar, wie es jetzt funktioniert: Als weltweit beachtete Schau, die in jedem Jahr von
einer kompetenten Jury präsentiert wird und einen Einblick in die Weite und Vielfalt des
deutschsprachigen Theaters gibt. Viele meiner amerikanischen Kolleg:innen kennen das
deutschsprachige Theater vor allem aufgrund der dann ausgestrahlten Aufzeichnungen.
Und wir nutzen das Programm in großem Umfang auch, um mit den Studierenden dann
über die diskutierten Arbeiten zu diskutieren. Fernsehen nimmt hier eine zentrale
Kulturfunktion ein, die, wenn sie wegfiele, ein katastrophaler Verlust wäre. Dagegen hat
Arte sehr spezifische Aufgaben im deutsch-französischen Austausch, stellt seit Jahren ein
großartiges Programm der wechselseitigen kulturellen Verständigung zwischen
Deutschland und Frankreich dar, das ich speziell in meiner Zeit als DAAD-Lektor an der
Ecole Normale Supérieure in seiner unverzichtbaren Qualität zu schätzen gelernt habe.
Gerade angesichts eine rückläufigen Interesses an der Sprache des Nachbarlandes in
Frankreich wie Deutschland wäre die Reduktion dieses Programmes ein fatales Signal.
Ich halte aber auch die Einrichtung eines Expertenrates, der eine ähnliche Funktion
erhalten dürfte wie an den Universitäten die Hochschulräte und in Unternehmen die
Aufsichtsräte für eine falsche Form der Strukturveränderung, zumal, wenn er so
zusammengesetzt ist, wie es jetzt vorgeschlagen wird. Es fehlen hier Kompetenzen, die
die föderale Gesellschaft der Bundesrepublik in ihrer ganzen Breite abbilden. Sie werden
durch eine einseitig zusammengesetzte Managerkultur ersetzt.
Schließlich sei darauf hingewiesen, dass im Kulturbereich die Vielfalt nicht zuletzt durch
Parallelangebote entsteht: Wenn zwei das gleiche Buch rezensierten, läuft das nicht auf
dasselbe hinaus. Eine ganze Kultur der Theater-, Literatur- und Kinokritik lebt von der
großen Zahl der Kulturprogramme in den unterschiedlichen Kanälen. Hier Einschnitte zu
machen, wird nicht nur die Programme schädigen, sondern auch die gesamte
Kulturlandschaft.
Es ist mir unbegreiflich, wie eine Reform des ÖRR so einseitig an der Implosion dieses
für die deutsche demokratische Kultur unendlich wichtigen Mediums orientiert sein kann.
Wäre es nicht sinnvoller, die unverhältnismäßigen Ausgaben für Fußballübertragungen zu
kappen, die zwar populär sind, aber parallel auch in mehreren kommerziellen Sendern zu
sehen sind? Und wäre es nicht sinnvoller, von den vielen schnell gedrehten Krimis, die
um 20:15 Uhr kommen und nicht besser als vergleichbare Angebote der privaten
Konkurrenz sind, den einen oder anderen zu streichen?
Ich hoffe, dass über diese Reform noch nicht das letzte Wort gesprochen ist!
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll
Prof. Dr. Norbert Bernhard Die Programme 3sat, ARD-alpha und arte haben für sich jeweils deutliche Alleinstellungsmerkmale und die Zuordnung zu den Gruppen 1 (Kultur u. International) bzw. 2 (Bildung, Dokument., Inform.) wirkt künstlich erzwungen.

Insbesondere der Wissenschaftschwerpunkt in 3sat (z.B. die Sendereihe nano) wird durch diese Kategorisierung nicht abgebildet. Auch die Länder-übergreifende Zusammenarbeit, deutschsprachig bei 3sat, mit Frankreich bei arte ist einzigartig und zukunftsweisend.



Alle drei Programme, 3sat und ARD-alpha für den Wissenschafts- und Wissensbereich, arte für den Kulturbereich sollten in der jetzigen Form erhalten bleiben. Insbesondere die Aufgabe von 3sat und ARD-alpha ist in einer Wissensgesellschaft (die sonst kaum natürliche Resourcen besitzt) das absolut falsche Signal!



one und zdf-neo doppeln mehr oder weniger das ARD- oder ZDF-Programm. Ebenso doppeln und vervielfachen sich die dritten Programme, wenn man von den 2 Stunden regionaler Berichterstattung pro Tag absieht. Hier wäre es viel sinnvoller, unnötige Mehrfachabdeckungen vergleichbarer Themen aufzugeben und so die notwendigen Einsparungen zu erzielen. one und zdf-neo könnten zusammengelegt oder aufgegeben werden, die Anzahl dritter Programme könnte reduziert werden bzw. die vielfache Auffächerung zu den Abendstunden jeweils auf ca. 2 Stunden Regionalberichterstattung beschränkt werden.



Der Erhalt von Mini-Rundfunkanstalten wie Radio Bremen oder Saarländischer Rundfunk ist ökonomisch zudem äußerst fragwürdig. Mit dem gleichen Recht könnte man für jeden Ballungsraum über 700 Tsd. Einwohner (= Einwohnerzahl des Landes Bremen) eine eigene öffentliche Rundfunkanstalt errichten.
Prof. Dr. Norbert P. Flechsig Sehr geehrte Damen und Herren,



Der Bund wie die Länder sind gegenseitig verpflichtet, „dem Wesen des sie verbindenden verfassungsrechtlichen ‚Bündnisses‘ entsprechend zusammenzuwirken und zu seiner Festigung und zur Wahrung der wohlverstandenen Belange des Bundes und der Glieder beizutragen“.

Diese dem Grundgesetz verfassungsimmanente Pflicht obliegt auch insbesondere den Ländern hinsichtlich der ihnen gegebenen rundfunkrechtlichen Gesetzgebungskompetenzen. Hierzu kommt der Rundfunkfreiheit konstituierende Bedeutung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu. Die Länder haben die der Rundfunkfreiheit

innewohnende Unabhängigkeit gegenüber dem Gesamtstaat allgemein wie allen Bundesbürgern im Besonderen zu gewährleisten. Letztere Landestreue

zeigt sich insbesondere mit Blick auf die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und nicht nur mit Blick auf die Erfüllung völkerrechtlicher Verträge. Die Internationalisierung und Globalisierung insbesondere in der Medienwelt in der Medienwelt verstärkt die Aufmerksamkeit auf die Grundrechtsgewährleistung eines staatsfreien Rundfunks und dessen Organisation sowie deren Bestandskräftigkeit. Zum

Verständnis des länderspezifischen Rundfunks stellt sich die Frage, ob die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht besser in der

Gestaltungskompetenz des Bundesgesetzgebers liegt.



Die erfolgten Stellungnahmen zum Zukunftsrat der Länder und zum jüngsten Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland (KEF) 2024, darin hervorgehoben wird, dass der Beitragsvorschlag der Kommission die Grundlage für die Entscheidung der Landesregierungen und Landesparlamente ist, weisen nach meiner Ansicht eindringlich darauf hin, dass die Sicherung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von ARD, ZDF und

Deutschlandradio nur möglich ist, wenn (in einem Satz) das Grundgesetz (GG) geändert wird.



Zur Begründung verweise ich auf meinen anliegenden Beitrag, erschienen in Medienwirtchaft 2/2024, darin ich - hier zusammengefasst - dargelegt habe, dass insbesondere die Fragen zur Beitragsfestsetzung durch einen von den 16 Landesregierungen zu unterzeichnenden Staatsvertrag, dem alle 16 Landesparlamente zustimmen müssen, damit dieser in Landesrecht

überführt wird, zukünftig die Grundversorgung, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in einer dualen Rundfunkordnung zufällt, nicht mehr gewährleistet werden kann.



Meinen anliegenden Beitrag mache ich deshalb ausdrücklich zum Inhalt meines Beitrags zur umfassenden Neuregulierung der Verfassung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, wonach die Länder auch darüber entscheiden müssen, das GG entsprechend zu ändern. In den vergangenen 75 Jahren hat der Verfassungsgeber durch zahlreiche Änderungen bestätigt, dass eine Anpassung des Grundgesetzes sehr wohl möglich ist. Dies gilt beispielsweise nicht nur für Notstandsregelungen oder das Staatsziel des Schutzes der Menschen mit Behinderungen vor Benachteiligung. Auch wenn ich mich der Illusion nicht hingebe, dass vorstehende Überzeugungen zeitnah umgesetzt werden, darf dieses Ziel nicht aus den Augen verloren gehen: Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist durch eine entsprechende bundeseinheitliche Gestaltungskompetenz verfassungsmäßig zu sichern und damit zu gewährleisten.

Wenn hierzu betont wird, dass es die Länder seien, denen eine wichtige Rolle zukommt, wenn es darum geht, das Grundgesetz zu schützen und Deutschland vor einem Rückfall in vordemokratische und rechtlose Zeiten zu bewahren, dann kann ich dem nur zustimmen. Dies heißt jedoch nicht, dass die Länder die „Herren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ sind bzw. bleiben müssen. Vielmehr sollte gelten: Wenn „Vertragsgesetze” zu Staatsverträgen zwischen den Ländern nicht mehr funktionieren,50 sollten

entsprechende Grundsicherungen erfolgen. Die Metamorphose der Demokratie erlaubt es sehr wohl, im Lichte der Meinungsfreiheit in der durch das Grundgesetz konstituierten Ordnung51 auch hoffnungslose Überzeugungen zu artikulieren. Mit Horst Dreier gilt: „Thementabuisierung ist reines Gift“.
Anlage:
Prof. Dr. Norbert Flechsig. Bundeskompetenz für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk! Plädoyer für eine Grundgesetzänderung. In: Medienwirtschaft. Perspektiven der digitalen Transformation. 2/2024, S. 34 - 40.
Prof. Dr. Olaf Kramer Es ist ein Skandal, das Programm von 3sat einzustellen. Wie wenig Kulturberichterstattung findet sich schon jetzt im Fernsehen, da ist das Ende von 3sat nicht hinzunehmen. Man kann sich doch nicht über die Verflachung öffentlicher Debatten beschweren, über Polarisierung und über den Niedergang von Kultur, wenn man der Kultur das Forum nimmt. Auch in Anbetracht der Kosten von großen Shows und Sportveranstaltungen wird bei 3sat mit schmalem Budget viel geleistet. Rettet 3sat!
Prof. Dr. Pauline Iden Es ist ja wohl unfassbar, dass ausgerechnet die einzigen Sender (3sat, ARTE), die bei Wissensvermittlung, Kultur sowie bei anspruchsvollen Spielfilem und Konzertsendungen die Qualität aller anderen öffentlich-rechtlichen weit übertreffen fusionieren sollen.

Sinnvoll wäre es bei den Infokanälen ARDalpha, Tagesschau24, ZDFinfo, Phoenix zu .



Außerdem ist die Existenzberechtigung von SR3 und RadioBremen(TV) kritisch zu überprüfen.



MfG

Prof. J.P. Iden
Prof. Dr. Peter Bell Seit über 20 Jahre schaue ich sehr regelmäßig 3Sat, um mich über Kunst und Kultur zu informieren. Insbesondere die Sendung 'Kulturzeit' zeigt und schafft einen transnationalen deutschsprachigen Kulturraum, der exemplarisch für 3Sat insgesamt steht.

Die Qualität und Alleinstellung des Senders ist in großen Teilen des Programms zu erkennen und alles andere als deckungsgleich mit arte. Diese Vielfalt sollte erhalten bleiben wie auch die niveauvolle kulturelle Nische auch wenn die Zuschauerzahlen geringer sind, sollte 3Sat als Bildungschance bestehen bleiben.

Durch eine Fusion mit arte würde nicht nur ein Format - was als kulturelles Erbe quasi Denkmalschutz verdienen sollte - eingestellt, sondern auch eine wichtige Verbindung mit Schweiz, Österreich gelöst.
Prof. Dr. Rüdiger Liersch Der Diskussionsentwurf des neuen Rundfunkstaatsvertrages ist sehr lang und ich bin nicht sicher, ob ich alle wichtigen Veränderungen des Vertrages mitbekommen habe; aber das geplante Aufgehen des Senders 3 SAT im Sender ARTE kann nur mit dem Verschwinden guter Fernseh-Dokumentationen, Berichten aus der Kultur und guten Filmen einhergehen und ist ein deutlicher Rückschritt bezüglich der Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Ich bitte Sie und fordere Sie auf, diese geplante Änderung zu unterlassen und andere Sparmöglichkeiten zu realisieren, wie zum Beispiel die Reorganisation der ARD mit e i n e m gemeinsamen Führungs- und Verwaltungsapparat.
Prof. Dr. Sebastian Böser Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schreibe zu der von Ihnen geplante Fusionierung des Senders 3Sat mit arte - was einer Einstellung des Senders 3Sat gleichkommt. 3Sat widmet sich intensiv der Berichterstattung aus der Wissenschaft - wie z.B. bei Wissen hoch 2 oder dem Wissenschaftsmagazin NANO. In Zeiten in denen vor allem in den sozialen Netzen zunehmend Unwahrheiten verbreitet werden und die Wissenschaftliche Erkenntnis insgesamt zunehmend in Frage gestellt wird, ist ein Abschaltung der falsche Schritt und setzt ein fatales Zeichen. Der seriöse Journalismus in allen Medien muss daher gestärkt werden, auch wenn die Zuschauer- bzw. Leserzahlen abnehmen. Nicht weniger als die von uns heutzutage als selbstverständlich angenommene Aufklärung steht in Gefahr. Ich fordere Sie daher auf sich gegen diesen Trend zu stellen indem Sie einer Abschaltung des Senders 3Sat nicht zustimmen.



Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Sebastian Böser

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Dr. Stefan Traub Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stehen nach wie vor für Qualitätsprogramme, wenngleich auch die die Qualität in den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Problematisch sind vor allem die manchmal sehr seichten Programme und die übermäßig hohe Zahl von Sportberichterstattungen. Während der Wintermonate Dezember bis Februar kommt wochenlang und den ganzen Tag nur Sport. Das ist eine Zumutung. Ich persönlich sehe die Hauptprogramme ARD und ZDF nur zu den Nachrichten. Ansonsten sehe ich fast ausschließlich ZDF-Info, 3Sat, Arte oder ARD-Alpha. Dass hier Einschränkungen geplant sind, ist mehr als betrüblich und nicht zu akzeptieren. Die wichtigsten Sendungen für mich sind 3SAT/Nano, das ich seit Anfang an fast täglich sehe, und die Sendungen von Prof. Lesch, die leider nur immer sehr spät gesendet werden. Nano künftig unter „Kultur“ einzuordnen ist mehr als fragwürdig (§28a). Vielmehr bedarf es einer Kategorie „Wissenschaft“. Diese Kommt im gesamten Text praktisch nicht vor. Wie soll der Auftrag „Bildung“ umgesetzt werden, wenn die Kategorie Wissenschaft komplett fehlt. Bitte deutlich mehr den Fokus auf Wissenschaft setzen, dies ist die Zukunft unsers Landes. Wenn gespart werden muss, dann doch bitte bei den über den Maßen teuren Lizenzen für Sportberichte. Die digitalen Spartenkanäle müssten vielmehr um die Kategorien Wissenschaft und Sport ergänzt werden. Erfreulich an dem Entwurf, ist, dass bei der Berichterstattung über Sport (§26 (5)) auch nicht kommerzielle Sportarten berücksichtigt werden sollen. Was mir hier noch fehlt ist folgende Formulierung wie: „§26 (5) Der Umfang Sportberichterstattung soll insbesondere die Anzahl der Mitglieder in den entsprechenden Vereinen berücksichtigen.“ Um nicht ständig das „normale“ Programm zu stören, wäre ein Spartenkanal Sport sinnvoll.
Prof. Dr. Thomas Höhne Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen kurz den Kontext meiner Intervention und Kritik an der geplanten Einsparung und der Reduktion bzw. 'Verschlankung' der Fernseh- und Radiokanäle schildern.

Als Bildungswissenschaftler an der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr bin ich u.a. für den Bereich der Politischen Bildung (=PB) zuständig und bilde dort junge Offizier:innen aus, die ein ziviles Studium durchführen und nach dem Studium selbst PB in der Truppe durch führen müssen. Dabei greife ich nicht nur regelmäßig auf Dokumentationen von 3Sat und ARTE zurück, sondern komme auch mit den Studierenden über Ihre Mediengewohnheiten ins Gespräch, die ein hohes Informationsbedürfnis haben nach gut recherchierten Sendungen, in denen das aktuelle Zeitgeschehen kritisch, faktenbasiert dargestellt und historisch rekonstruiert wird, was in den beiden Kulturkanälen oft der Fall ist. Die stellen ein wichtiges Korrektiv zu digitalen Diskursen und Kommunikation in sozialen Netzwerken/Medien dar. Dabei spielen die 3Sat-Formate wie Kulturzeit, Thementage, Dokumentationen, ZIB2-Berichterstattung/Interviews, Nano, Montag-Dokumentationen usw. eine große Rolle wie die entspr. Formate in ARTE (Journal, Di-Dokumentationen, RE:, mit offenen Karten/Augenn usw.). Beide Kanäle haben ihre besondere Bedeutung und Berechtigung, was die Adressaten, unterschiedlichen Foki und Perspektiven betrifft: Deutschsprachiges Publikum in den 3sat-Ländern mit entspr. themenspezifischem Angebot und ARTE mit europäisch-vergleichendem Blick bzw. auch mit einer oft globalen Perspektive. Sie gehen nicht einfach ineinander auf, lassen sich ersetzen oder willkürlich kombinieren. Dies gilt auch für andere Spartensender wie Phoenix, ZDF-Info/Neo, ONE oder tagesschau24, die einen zentralen Beitrag zu kulturellen Grundversorgung leisten.

Mit ist unverständlich, wie politisch Verantwortliche in diesen Zeiten der Polarisierung und Radikalisierung, der Blasen-(Un)Bildung und der antidemokratisch-delegitimieren Kommunikation und des Angriffes von rechten Extremst:innen diese kulturelle Grundversorgung einschränken könnten. Die negativen Auswirkungen der Einsparungen von 25 Mill. Euro im Bereich der PB kann man mit eigenen Augen sehen und empirisch zeigen: Ein nachhaltiger Verlust an zivilgesellschaftlichen Projekten, an Akteuren und Mitarbeiter:innen, die unmittelbare Auswirkungen auf die politische Kultur bis in den Mikrobereich der Kommune vor Ort, der regionalen Institutionen oder auch übergreifenden Kooperationen hat.

Von Einsparungen, Kürzungen und ‚Verschlankungen‘ profitieren die antidemokratischen Akteure und Kräfte, die im Übrigen ohnehin Einschränken des staatlichen Fernsehens und Rundfunks auf der politischen Agenda haben. Dem sollte man mit einer solchen Reform auf keinen Fall entgegenkommenm oder entsprechen!!



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Höhne
Prof. Dr. Thomas Martinetz „3sat und arte sind qualitativ sehr hochwertige Sender. Ich halte es für unverantwortlich, wenn die Länder hier ein "Zusammenlegen" anvisieren, das faktisch einer Streichung von 50% der Inhalte gleichkommt.



Ich bin absolut dagegen, dass das Angebot gerade hier eingeschränkt wird. Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab, sind auch für eine Gemeinschaft in Europa wichtig: (D + CH + A bei 3sat, D + F bei arte).“
Prof. Dr. Thomas Rosenthal Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entschieden gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat; es sind die beiden Programme, die ich intensiv nutze und die sich jeweils durch eigene Schwerpunktsetzungen auszeichnen. Arte ist vorrangig eine deutsch-französische Kooperation, 3 Sat ein länderübergreifendes Format (Schweiz, Österreich Deutschland). Beide Programme sind ohne Werbung - sehr angenehm. Das sollte so bleiben. Gerade Arte (tolle Filme, interessante Kultursendungen, klassische Musik etc.; Arte Journal, Arte Reportage sind super) und 3Sat (tolle Sendung wie Nano, super ist die Kulturzeit etc.) sollten in der Form erhalten bleiben. Es sind wirklich richtig gute Angebote mit ganz hervorragenden Moderatoren - bei beiden Sendern.



Auch für das Radioprogramm sollte es keine Zusammenlegung von Sendern des Deutschlandfunks geben - auch hier höre ich seit Jahren ganz interessante Sendungen wie z. B. der Büchermarkt, Bücher für junge Leser, Andruck, das Feature, Systemfragen, Hintergrund, Essay und Diskurs oder Zeitfragen. Auch hier sollten diese Sendungen im Deutschlandfunk eher gestärkt und weiter ausgebaut werden.



Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Thomas Rosenthal
Prof. Dr. Ulrich Behn Ich plädiere nachdrücklich für das Fortbestehen von arte und 3sat. Beide haben jeweils ein unverwechselbares Profil. Es wäre wünschenswert, ein ähnliches Format mit unseren Nachbarländern im Osten, Polen und Tschechien, sowie den Nachbarn im Norden zu etablieren.



Dies würde einer weiteren europäischen Annäherung dienen.



Die Kosten für die Verwaltung und die unanständig hohen Bezüge der Intendanten sind zu deckeln.
Prof. Dr. Ursula Renner-Henke Kulturzeit sollte auf jeden Fall in der jetzigen Form erhalten bleiben. Gespart wird hier an der falschen Stelle. Bei der Bildung sollte aufgerüstet, nicht abgerüstet werden!!!!
Prof. Dr. Uwe Oberlack 3sat ist ein wichtiger Sender für die Kommunikation von wissenschaftlichen Ergebnissen für die allgemeine Öffentlichkeit. Gerade in einer Zeit, in der auf social media viele wissenschaftlich unhaltbare Behauptungen aufgestellt werden, ist es wichtig, den Wert von Wissenschaft sowie des wissenschaftlichen Arbeitens und Argumentierens zu erläutern und möglichst breite Bevölkerungsgruppen damit zu erreichen. 3sat ist darin in mehreren Formaten erfolgreich, z.B. mit der Sendung neo.
Prof. Dr. Wimfried Müllhorst Vielen Dank für die Möglichkeit zur Anregung. Öffentlich-rechtliche Sender existieren, um eine unabhängige, ausgewogene und gemeinwohlorientierte Medienlandschaft sicherzustellen, einschließlich Unterhaltungsangeboten. Angesichts der Digitalisierung und des breiten Internetzugangs verliert jedoch die ursprüngliche Notwendigkeit, Informationen im Kriegsfall über Rundfunk zu verbreiten, erheblich an Bedeutung seitdem zweiten Weltkrieg. In einem solchen Fall wären ein einziger Radiosender und ein Fernsehsender ausreichend.



Da ich seit 25 Jahren keinen Fernseher besitze, sehe ich es als unangemessen an, monatlich eine so hohe GEZ Gebühr für Unterhaltungssender in so eine Vielfalt zu entrichten. Während ich die Bedeutung solcher Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nicht bestreite, bin ich der Ansicht, dass die Anzahl der Sender für die restliche Bevölkerung deutlich reduziert werden könnte. Es besteht ein Übermaß an kostenintensiven, aus meiner Sicht gesellschaftlich wenig nützlichen Sendern. Den Wegfall noch mehr Sender würde ich gerne in Kauf nehmen. Die geplante Reform geht mir in dieser Hinsicht nicht weit genug und sollte eine signifikante Senkung des GEZ Beitrags umfassen.
Prof. Dr. Wolf Dietrich Viele der Sparvorschläge, über die man lesen kann, finde ich gut. Manches Überflüssige kann man einsparen und vor allem ist eine Absenkung der überhöhten Gehälter bekannter Moderatoren, Intendanten usw. wünschenswert.

Mein Hauptwunsch ist: Bitte nicht an Arte und 3-SAT denken beim Sparen. Wir sehen zu 90% diese beiden Sender und sind ziemlich zufrieden. Bitte nicht beide zusammenlegen, sonst bleibt uns bei den vielen Krimis auf den anderen Sendern kaum mehr etwas zum Anschauen. Gerade 3-SAT ist ein wunderbarer Sender, mit anspruchsvollem Programm.
Prof. Gerhard Löhlein Bei der zunehmenden Gefahr des Abbaus unseres pluralen demokratischen politischen Gesellschaftssystems ist eine Verringerung der Rundfunk- und Fernsehprogramme ganz im Sinne der Feinde dieses Systems. Die Vielfalt der Programme ermöglicht eine Versorgung unterschiedlicher Gesellschaftsschichten mit politischen Informationen und Unterhaltungssendungen.

In einer Zeit, in der im Deutschen Bundestag über den Schutz der Demokratie durch eine Veränderung der Verfassung diskutiert wird ist es widersinnig und gefährlich die Vielfalt der Rundfunk- und Fernsehprogramme durch Zusammenlegung zu reduzieren.

Ich plädiere nachdrücklich im Sinne der Erhaltung unserer pluralen Demokratie dafür die vorhandenen Fernseh- und Rundfunkprogramme zu erhalten.
Prof. Holger Wormer Sehr geehrte Damen und Herren,

die immense Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Berichterstattung über Wissenschaft & Technologie steht völlig außer Frage - gerade in Zeiten, wo nach einem regelrechten Boom des Feldes in den Nuller-Jahren private Anbieter (etwa regionale Tageszeitungen oder zuletzt zahlreiche Wissensmagazine, etwa aus dem Verlag Gruner+Jahr) ihr Angebot hier aus Kostengründen bereits wieder massiv reduziert oder oft sogar komplett eingestellt haben.



In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aller deutschen Wissenschaftsakademien, deren Co-Sprecher ich war, haben wir bereits 2017 gefordert ( www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2017_Stellungnahme_WOeM_web.pdf )



> Empfehlung 3: Bildungs- und

> Informationsauftrag

> des öffentlichrechtlichen

> Rundfunks stärken



> Um eine breite Grundversorgung der Gesamtgesellschaft

> mit Informationen und

> Wissen sicherzustellen, ist der öffentlichrechtliche

> Rundfunk dauerhaft unverzichtbar.

> Ihm ist es zu ermöglichen, dass

> er entsprechende Zielgruppenangebote,

> unter anderem aus dem Bereich des

> Wissenschaftsjournalismus, auch im Online-

> Bereich in größerem Umfang übernehmen

> kann. Damit etwa wissenschaftsjournalistische

> Angebote stärker Eingang

> in das öffentlich-rechtliche Informationsangebot

> finden können, ist zu prüfen,

> inwieweit die öffentlich-rechtlichen Anstalten

> auch für Informationen mit Bezug

> zur Wissenschaft eigene Plattformen

> (vgl. Empfehlung 2) etablieren können,

> etwa in Kooperation mit den öffentlichen

> Rundfunkanstalten Europas und weiteren

> Partnern. Öffentlich-rechtliche Medien

> sollten angesichts ihrer besonderen Verantwortung

> und ihrer garantierten Finanzierung

> sowie dauerhaften Bestands- und

> Entwicklungsgarantie jenseits von speziellen

> Zielgruppenprogrammen (oder gar

> Minderheitenprogrammen) ihr zum aktuellen

> Tagesgeschehen gehörendes journalistisches

> Angebot zu Themen aus Wissenschaft,

> Technik und Medizin pflegen und

> ausbauen. Hierbei sind Verknüpfungen

> des Hauptprogramms mit crossmedialen

> Angeboten, insbesondere im Hinblick auf

> eine junge Zielgruppe, zu empfehlen.

> Den entsprechenden Gremien und insbesondere

> den dortigen Vertretern aus

> der Wissenschaft wird empfohlen, diese

> Bemühungen nachdrücklich zu unterstützen.

> Informations- und Bildungsauftrag

> sind gegenüber dem Unterhaltungsauftrag

> zu stärken.



Nun ist es sicherlich diskussionswürdig, ob jedes dritte Programm tatsächlich ein eigenes Wissenschafts- und Medizinformat benötigt; ein Herzinfarkt verläuft in Hamburg ja nicht anders als in München oder Baden-Baden und auch die Naturgesetze unterscheiden sich nicht von Bundesland zu Bundesland. Insofern sind die hier geplanten Anstalts-übergreifenden Kompetenzzentren (bei vernünftiger Ausgestaltung) erst einmal nicht völlig abwegig, wenn diese Themen dadurch z.B. im Hauptprogramm mehr Gewicht erhalten. Gleichwohl sollte dabei weiterhin eine ausreichende Vielfalt verteilt über mehrere Landesrundfunkanstalten unbedingt sichergestellt werden. Man stelle sich nur das nicht mehr völlig abwegige Szenario vor, dass eine einzelne Rundfunkanstalt durch ein entsprechendes Wahlergebnis in einem Bundesland und nachfolgende Kündigung des Medienstaatsvertrags quasi "ausfällt"- und damit jene Inhalte bedroht sind, für die just nur noch diese Anstalt zuständig war. Daher ist Vielfalt hier weiterhin ein hohes Gut.



Um dauerhaft in der aktuellen Berichterstattung wissenschaftsjournalistische Redaktions- und Zulieferkompetenzen und entsprechende Hintergrundberichterstattung vorzuhalten, die in den Haupt-Formaten von ARD-Aktuell (tagesschau, tagesthemen) oder bei ZDF heute und heute-journal seit dem Ende der Coronakrise oft wieder nur eine Neben- oder gar Statistenrolle spielen, sind auch bestehende Sparten-Angebote im Bereich Bildung und Wissenschaft weiterhin unverzichtbar. Es ist m.E. nicht zu erwarten, dass eine Integration der Spartenangebote bei arte hier zu besserer und einem Mehr an Wissenschaftsberichterstattung führen würde; die Vorlage bleibt mit Hinweis auf die daraus entstehenden "Leuchttürme" ja phrasenhaft unkonkret. Zudem entsteht eine ungute Konkurrenz zwischen Themen aus "Wissenschaft" und "Kultur", die bei arte aller Wahrscheinlichkeit massiv zum Nachteil der Wissenschaftsberichterstattung ausfallen wird.



Wir sind ein Land, dessen Wohlstand auf Forschung & Technologie basiert, wir beklagen Fachkräftemangel (gerade in technischen Berufen) und rückläufige Studierendenzahlen in den Naturwissenschaften. Zudem sollen politische Entscheidungen wo immer möglich auf wissenschaftlichen Fakten beruhen ("auf die Wissenschaft hören", hieß es noch in der Pandemie). Die derzeitige Politikberichterstattung ist hier aber in vielen Fällen geradezu naiv und übernimmt oft politisch oder ökonomisch motivierte Falsch-Aussagen zu wissenschaftlichen Sachverhalten



Es ist also aus mehreren Gründen zentral, dass Wissenschaft und Forschung adäquat in der Berichterstattung abgebildet werden. Umgekehrt ist gerade guter Wissenschaftsjournalismus aufwändig und vergleichsweise teuer und kann daher von privaten Rundfunk- und Fernseh-Medien oft nicht in ausreichender Qualität geliefert werden. Insofern kommt hier gerade dem ÖRR eine zentrale Bedeutung zu. Bloße Unterhaltungsangebote beherrschen hingegen auch andere, private Anbieter. Hier läge also das eigentlich Sparpotenzial.



Für Rückfragen und die weitere Diskussion stehe ich gerne zur Verfügung und verbleibe für heute

Mit freundlichen Grüßen

Holger Wormer

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Univ.-Prof. Dipl.-Chem. Holger Wormer

Chair of Science Journalism

Institute & School of Journalism, TU Dortmund University

Speaker Rhine Ruhr Center for Science Communication Research

D-44227 Dortmund (Germany) holger.wormer@tu-dortmund.de

Phone: +49 231 755 -4152 or -6231

www.wissenschaftsjournalismus.org www.medien-doktor.de

www.rhine-ruhr-research.de www.science-guide.eu
https://www.leopoldina.org/publikationen/detailansicht/publication/social-media-und-digitale-wissenschaftskommunikation-2017/
Prof. Klaus Staeck Eine Wortmeldung zur Rundfunkreform

Zunächst ist zu begrüßen, dass die Regierungen der Bundesländer endlich einen Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt haben. Dessen Auftrag soll "qualitativ gestärkt und quantitativ gesenkt" werden.

In der Tat ist es sinnvoll zu prüfen, ob 70 Rundfunksender dem tatsächlichen Bedarf der Hörerinnen und Hörer entsprechen. Aber es sollte vor allem den Programmverantwortlichen in den Sendern ein entscheidendes Mitspracherecht gewährt werden, wo eingespart wird, wo Doppelangebote vermieden werden könnten.

Angesichts einer bereits vollzogenen Reduzierung von Literatur- und Kultursendungen bei einigen Anstalten warne ich davor, mit der Ausdünnung gerade auf dem Feld von Kultur, Bildung und Wissenschaft Brachland zu schaffen.

Mein scharfer Protest - und damit bin ich zum Glück nicht allein - gilt der erklärten Absicht, den Programminhalt von 3sat „teilweise oder vollständig“ in das Programm von ARTE zu "überführen". Oder klar ausgedrückt: den auf deutsch-österreichisch-schweizer Basis existierenden Kultursender 3sat letztlich zu liquidieren.

Beide Sender haben seit ihrer Einführung vor 40 und 32 Jahren auf beeindruckende Weise ihre Existenzberechtigung bewiesen. So wie der auf einem deutsch-französischen Staatsvertrag mit zahlreichen europäischen Anstalten verbundene Sender ARTE mit einer Vielzahl von Themenabenden, Dokumentationen und Reportagen nicht nur kulturpolitische Aufklärungsarbeit leistet, sondern auch wachsenden antidemokratischen Tendenzen entgegenwirkt, kommt 3sat nicht weniger Bedeutung zu. Allein dessen tägliches Magazin "Kulturzeit" ist nicht nur für mich sondern für eine Vielzahl von Kollegen aus allen Bereichen der Künste unverzichtbares Informationsprogramm.

Es kann nicht die Absicht der Regierungschefs und -chefinnen der Bundesländer sein, ausgerechnet den Kulturauftrag des ÖRR durch die Streichung eines Kultursenders (getarnt als "Überführung") in Frage zu stellen.

Es kommt jetzt darauf an, die Rundfunkkommission der Länder aufzufordern, die Vielfalt anspruchsvoller Programmangebote nicht mit leichfertigen Empfehlungen und Beschlüssen einzuschränken! Die Frist für Stellungnahmen zu den Reformvorschlägen ist bis zum 11. Oktober beschränkt. Eine ernsthafte Diskussion und die sich mehrenden Stimmen des Protests gegen eine Schließung von 3sat werden sich nicht mit diesem Datum erledigt haben.

Prof. Klaus Staeck

Ehrenpräsident der Akademie der Künste, Berlin

Heidelberg, den 3. Oktober 2024
Prof. Maria Venuti Ich bin für der Erhaltung des TV Senders 3Sat. Es ist sonst nur Trash im TV zu sehen…

Was ist mit der Kultur los in Deutschland, ein Land der Kultur?
Prof. Michael Saup 3sat ist wichtig und soll bleiben. danke.
Prof. Peter Rohé Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Trauer und Befremden habe ich von der vorgeschlagenen Rundfunkstrukturreform gehört und gelesen.

In dieser Zeit, in der rechte populistische und nationalistische Parteien sowie zuzuordnende Organisationen die Szene dominieren und eine parteiübergreifende Gruppe im Bundestag einen Verbotsantrag für die AfD vorbereitet, geht der Reformvorschlag in die mir völlig unbegreifliche Richtung.

Wurde noch in der Coronakriese die geradezu überlebenswichtige Rolle der Kultur in ihrer völligen Breite diskutiert, wird hier mit der Aufgabe der Selbständigkeit und Zerschlagung des Kultursenders 3Sat ein prominentes Angebot mit Philosophie, Literatur, Kunst, Musik und unserer Lebenswelt eingeschränkt, statt es im gesamtgesellschaftlichen Interesse auszuweiten und ein Bollwerk gegen Rechts in allen seinen Schattierungen zu bilden.

Gegen nationalistische Umtriebe hilft neben einem integrativen Verständnis von Heimat an vorderster Stelle die Verstärkung bzw. Rückgewinnung europäischer Perspektiven. Da ist es leider kontraproduktiv, ausgerechnet die beiden Sendeformate ARTE (als deutsch-französisches Projekt) und 3Sat (Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz) zu „verschmelzen“ (wie soll das inhaltlich gelingen?) und plakativ die Zahl der Länder verbindenden Institutionen zu halbieren!

Mit dem Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks schein es mir zudem unvereinbar, dass ausgerechnet der politisch umfassend informierende Sender „Phönix“ in eine größere Gruppe eingespannt werden soll und damit die Informationsvielfalt unverhältnismäßig reduziert wird.

Gleichzeitig bleibt es bei der Selbständigkeit von Sendern wie dem NDR und Radio Bremen sowie SR und SWR, obwohl doch jetzt schon nach meinem Eindruck 70-80% der jeweiligen Inhalte identisch sind, und sich die lokaltypischen Inhalte sicher leicht in je einem Sender integrieren ließen. Hier scheint mir ein deutlich größeres Einsparpotential zu liegen als bei den vorgesehenen „Reformvorschlägen“



Mit freundlichen Grüßen

Peter Rohé
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Trauer und Befremden habe ich von der vorgeschlagenen Rundfunkstrukturreform gehört und
gelesen.
In dieser Zeit, in der rechte populistische und nationalistische Parteien sowie zuzuordnende
Organisationen die Szene dominieren und eine parteiübergreifende Gruppe im Bundestag einen
Verbotsantrag für die AfD vorbereitet, geht der Reformvorschlag in die mir völlig unbegreifliche
Richtung.
Wurde noch in der Coronakriese die geradezu überlebenswichtige Rolle der Kultur in ihrer völligen
Breite diskutiert, wird hier mit der Aufgabe der Selbständigkeit und Zerschlagung des
Kultursenders 3Sat ein prominentes Angebot mit Philosophie, Literatur, Kunst, Musik und unserer
Lebenswelt eingeschränkt, statt es im gesamtgesellschaftlichen Interesse auszuweiten und ein
Bollwerk gegen Rechts in allen seinen Schattierungen zu bilden.
Gegen nationalistische Umtriebe hilft neben einem integrativen Verständnis von Heimat an
vorderster Stelle die Verstärkung bzw. Rückgewinnung europäischer Perspektiven. Da ist es leider
kontraproduktiv, ausgerechnet die beiden Sendeformate ARTE (als deutsch-französisches Projekt)
und 3Sat (Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz) zu „verschmelzen“ (wie
soll das inhaltlich gelingen?) und plakativ die Zahl der Länder verbindenden Institutionen zu
halbieren!
Mit dem Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks schein es mir zudem unvereinbar,
dass ausgerechnet der politisch umfassend informierende Sender „Phönix“ in eine größere Gruppe
eingespannt werden soll und damit die Informationsvielfalt unverhältnismäßig reduziert wird.
Gleichzeitig bleibt es bei der Selbständigkeit von Sendern wie dem NDR und Radio Bremen sowie
SR und SWR, obwohl doch jetzt schon nach meinem Eindruck 70-80% der jeweiligen Inhalte
identisch sind, und sich die lokaltypischen Inhalte sicher leicht in je einem Sender integrieren
ließen. Hier scheint mir ein deutlich größeres Einsparpotential zu liegen als bei den vorgesehenen
„Reformvorschlägen“
Mit freundlichen Grüßen
Peter Rohé
Prof. Rainer Stamminger Ich bitte sie die geplante Zusammenlegung von ARTE und 3sat nicht weiterzuverfolgen, weil es hier im Programmangebot kaum Überschneidungen gibt und folglich es zu einer drastischen Reduzierung des kulturellen und französischsprachigen Angebots käme.



Danke für eine Berücksichtigung.



Rainer Stamminger
Prof. Thomas Lauterbach Als Dokumentarfilmschaffender ist 3sat einer der wichtigsten Adressen mit den besten und kometentesten Redaktionen im deutschsprachigen Raum. Eine Fusion mit arte wird wichtige kulturelle und gesellschaftsrelevante Sendeplätze vernichten. Die ohnehin schon prekäre Situation vieler Filmschaffenden wird sich weiter verschärfen. Warum muss in der anspruchsvollen kultur gespart werden?

Sport und andere hochglanzformate bieten sich viel eher an.

Für den Nachwuchs den ich an der Filmakademie in Ludwigsburg, der HmS Hamburg und hda Darmstadt unterrichte, bietet die von Ihnen vernichtede 3sat Tradition eine niederschmetterende perspektive. Gerade die jungen Menschen brauchen Hoffnung in diesen angespannten zeiten! Das ist dringender als eine weitere Fussballübertragung mit hochdotierter Moderation.



Bitte überdenken sie diesen Schritt noch einmal und suchen nach Alternativen Sparmaßnahmen.



Beste Grüsse,

Thomas Lauterbach
Prof.Dr.Frank Nestmann Folgen Sie bitte nicht kognitiv eingeschränkten Populisten und erhalten Sie die Spartenprogramme der öffentlich rechtlichen Sender - insbesondere ARTE und 3Sat !

Mit ihnen verlöre Deutschland ein weiteres Stück demokratischer Bildung, kultureller Offenheit und internationaler intellektueller Anregung.

Es geht bei diesen Entscheidungen um mehr als nur ein beliebiges Fernsehprogramm irgendwelcher Privatsender!
Professor (em.) Dr. Gottfried Kerscher Es wäre ein einschneidender und das Kulturelle reduzierender Verlust, Arte und 3sat zusammenzulegen. Erstens haben die Sender - im Gegensatz zu vielen einzelnen Sendern der ARD - ein konzises und individuelles Programm, das die kulturelle Vielfalt nicht nur in Deutschland stärkt und hinsichtlich bestimmter Überlegungen (deutsch-französische Gemeinsamkeiten/Annäherung) unterschiedlich gestaltet wurde - eine Zusammenlegung würde nicht nur dies verlustig machen, sondern zudem Individualität und besondere Ausrichtung erheblich stören bis vernichten. Die Zusammenlegung zerstört dieses Gleichgewicht und mindert das Veranschaulichen kultureller Vielfalt und Differenziertheit (Sprachen, Deutsch-Französische Gemeinschaft, kulturelle Nachrichten - besonders 3sat am Vor- oder frühen Abend).

Kulturprogramme wie z.B. "Kulturzeit" oder die originalen und restaurierten Filme, die man sonst weder auf Plattformen noch im öffentlichen TV sieht, sind dabei nur zwei Beispiele, die ich hier nennen möchte.
Professor Dr. Ralf Busch Ich spreche mich entschieden gegen die Zusammenlegung der beiden Sender Arte und 3Sat aus. Die mögliche Einstellung von Sendungen wie der "Kulturzeit" mit ihrer aktuellen anregenden und erfrischenden Sicht auf Kunst, Kultur , Gesellschaft und Politik wäre für mich ein herber Verlust. 3Sat sollte weiterhin eine wichtige mediale kulturelle Plattform des deutschsprachigen Sprachraums bleiben.
Professor. Dr. Bernd NIEMEYER Sehr geehrte Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder,



nachfolgend möchte ich einige Anmerkungen zum Entwurf des Staatsvertrages zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) (vielleicht besser öffentlich-rechtlicher Medien, ÖRM) ausführen.



Vorneweg: Ich stimme grundsätzlich Ihren Bemührungen zur Begrenzung des ausufernden Medienangebotes der ÖRM nachdrücklich zu! Hier unterstütze ich vor allem Ihre deutlichen Vorschläge zur Reduzierung der Hörfunk-programme!



Zum Detail meiner Vorschläge:

Im Bereich der Sektion 1 "Kultur & International" würde ich es DRINGEND befürworten, wenn die beiden Angebote "3sat" und "Arte" grundsätzlich separat erhalten blieben, denn beide Sendeplätze sind ja sehr unterschiedlich ausgerichtet. Jedoch bestünde Einsparpotenzial durch eine Verpflichtung der Zusammenarbeit, d.h. der gegenseitigen Übernahme von Sendebeiträgen zwischen den beiden Sendeeinrichtungen. Hier sollten ggf. auch quantitative Vorgaben gemacht werden (z.B. 10-15 % der Sendebeiträge pro Sendeformat).



Im Bereich der Sektion 2 "Bildung, Dokumentation, Information" sehe ich die Vorschläge als sehr zukunftsfähig.



Im Bereich der Sektion 3 "Junge Menschen" besteht meines Erachtens deutlicher Konzentrationsbedarf. "ZDF neo" sendet weitreichend alte, länger bestehende Filme. Diese könnten alle in einem Medinarchiv netzbasiert zur Verfügung gestellt werden. "one" kenne ich nicht, ggf. gilt dafür Gleiches wie für "ZDF neo", womit möglicherweise diese "Sendeplatzblase" entfallen könnte. Grundsätzlich meine ich, dass es für jüngere Erwachsene im Alter von 30 bis 45 Jahren KEIN separates Programmangebot bedarf. Diese Menschen sind voll erwachsen und definieren sich auch so. Viel mehr fehlt mir ein spezifisches Programm für Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren, insbesondere wenn man die aktuelle Entwicklung der politischen Meinungsbildung in dieser Altersgruppe hin zur AfD sieht wird dieser Vorschlag evident.



Ein wichtiger Aspekt zur Ausgabenbegrenzung wäre zudem eine einheitliche und gedeckelte Einkommensstruktur für das Führungspersonal bei den Sendeanstalten.

Ein weiteres Potenzial zur Ausgabenbegrenzung könnte auch Verschmelzung von (kleineren) Sendeanstalten (Bremen, Saarland) mit örtlich benachbarten Einrichtungen sein.



Ich wünsche Ihnen bei Ihren Bemühungen viel Erfolg. Bislang waren und sind die ÖRM ein Garant unserer Demokratie. Kämpfen Sie, verehrte Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bitte darum, dass die ÖRM diese weitreichende Aufgabe auch zukünftig leisten können.



Viele Grüße

Bernd Niemeyer

Prokoba Sehr gehrte Damen und Herren,



die Idee, besonders bei den Sendern, die eine breite qualitative Versorgung der mittlerweile desinformierten Bevölkerung leisten, das Angebot zu reduzieren, ist nicht nachvollziehbar.

Hier steht wieder eine Idee im Raum, die an der Realität vorbeigeht und die aktuellen Probleme der gesellschaftlichen Entwicklung zu ignorieren scheint. Es macht wieder mal den Eindruck, dass am grünen Tisch Entscheidungen getroffenen werden, die von wenig Sachverstand und unzureichender Verantwortung für die Aufgaben zeugen. Die Entscheider wären gut beraten, nochmal in sich zu gehen und die Finger von den letzten Bastionen gutem und informativem Qualitätsfernsehen zu lassen. Ich bin gerne bereit, mehr für gutes Fernsehen zu zahlen. Wenn tatsächlich gespart werden soll, sollte der Rotstift an den unsäglichen Daily Soaps, den unzähligen schlechten Tatorten und anderen redundanten langweiligen und und zum Teil unzumutbaren Fernseh- und Serienproduktionen angesetzt werden.

Ich hoffe, dass noch eine gewisse Einsicht einkehrt.

MFG
Prosper von Laer Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



Das Zusammenlegen von 3Sat und Arte lehne ich ab.

Sie zerschlagen zwei gute Sende mit mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Einzigartig und gut ist das deutschsprachige Format über drei Länder.



Mein Vorschlag zum Einsparen ist die Fusion vom Sender des Saarlandes mit dem SWR und die Fusion von Radio Bremen mit dem NDR. Das sind unnötige Doppelstrukturen.



Mit freundlichen Grüßen





Prospervon Laer





Owingen, den 9.10 2024
Pucher Ahnes Ich finde es äußerst wichtig gute wissenschaftliche Informationen durch Wissenschaftsjournalismus im öffentlich rechtlichen Rundfunk zu veröffentlichen. und nicht an guter Bildung und Information, die ein breites Publikum erreichen kann zu sparen. Ich sehe jeden Tag in 3sat wissenschaftliche Sendungen wie nano usw. Es wäre schade fake news in den sogenannten sozialen medien nichts entgegenzusetzen.

Vielen Dank dafür, dass sie hoffentlich arte und 3sat in ihrer jetzigen Form zu erhalten.

Liebe Grüße Pucher Agnes
Queitsch Carlo Sehr geehrte Damen und Herren,





Bitte erhalten Sie besonders in dieser populistisch geprägten Zeit alle Sender und Ausspielkanäle der ARD und deren Rundfunkanstalten.





Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Mit freundlichen Grüßen,

Carlo Queitsch

Mitglied des MDR Sinfonieorchester
R. Kreisel Hallo,

3Sat, ist mein absoluter "Lieblingssender".

Ich schaue (während der regulären Arbeitswoche "nach der Arbeit")

kaum noch TV, da es, meiner Meinung nach, kaum noch gute "intellektuelle" Sender gibt, die es wert sind, seine Zeit damit zu verbringen. Aber ab 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr lohnt es sich für mich noch TV (3-Sat) zu schauen, da es hier (z.B. in Nano) wissenschaftliche, technische und innovative Neuigkeiten zu erfahren gibt und danach weiterhin noch viele kulturelle Neuigkeiten zu sehen sind, die ich (so schön zusammengefasst) nirgendwo anders finden kann.

Es wäre absolut "Schade", dieses Angebot nicht mehr (in dieser Qualität) schauen zu können.

(Für mich persönlich: Ein erheblicher Grund, von Montag bis Freitag, den "Fernseher" nicht mehr einzuschalten.

Ich hoffe, dass "3-Sat" nicht abgeschaltet oder "fusionieren" muss.



Hochachtungsvoll



R. Kreisel
R. Kress Zum Reformentwurf der Rundfunkkommission der Länder, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk betreffend



Vor allem die vorgeschlagene Reduzierung derjenigen Sender mit Erkenntnis fördernden Informationsinhalten, würde das Ungleichgewicht von Wissenserweiterung zum gegensätzlichen, weit fassbaren Unterhaltungssektor verstärken. Dazu zählen auch die vielen kleineren und großen privaten Sendeanstalten, die nicht zu einem geringen Anteil das politische Denken vieler Menschen prägen. Nicht zu vergessen die sozialen (sozial im Sinne von gesellig) Netzwerke.



Gerade 3sat und Arte gehören auch zu den Sendern, die einen Gegenpol setzen. Es besteht zur Sicherung unserer demokratischen Gesellschaft ein Bedarf an Orientierung und Wissensinteresse, den gerade die dazu speziell ausgebauten Redaktionen von 3sat und Arte großflächig abdecken. Die selbst mit vordergründiger Unterhaltung, gesellschaftlich relevantes Wissen vermitteln können.



Sind die treibenden Kräfte der Reduzierung dieses Potentials so bedarfslos, sich einfach auf Kosten zu berufen und den einfacheren Weg der Minderung eines so wichtigen Potentials mit wohlklingenden Schlagworten zu gehen, anstatt dessen Anteil wirklich zeitgemäß durch sachliche Einwirkung, unter Mitverantwortung der Rundfunkanstalten zu stärken? Sehen diese Herrschaften denn nicht, was im Lande vorgeht? Und ist die gewollte gesetzliche Absicherung des Bundesverfassungsgerichts im Bundestag nicht schon Mahnung genug?
R. Nevatilla Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



mit großer Besorgnis habe ich von den Plänen erfahren, den Sender 3sat mit ARTE zu fusionieren. Als langjährige Zuschauerin von 3sat möchte ich Ihnen meine Empörung über diesen Vorschlag mitteilen und Sie dringend bitten, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen.



3sat ist ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Dieser Sender bietet ein einzigartiges, hochwertiges Programm, das sich durch eine ausgewogene Mischung aus anspruchsvoller Kultur, Wissenschaft und Dokumentationen auszeichnet. Er spricht eine breite, bildungsinteressierte Zielgruppe an, die in dieser Form von keinem anderen Sender bedient wird. Durch die Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD erfüllt 3sat eine wichtige Funktion als Plattform für deutschsprachige Kulturprogramme und fördert damit den kulturellen Austausch zwischen den deutschsprachigen Ländern. Eine Fusion mit ARTE würde diese bewährte Zusammenarbeit schwächen und den Sendercharakter verändern. 3sat hat einen klaren bildungspolitischen Auftrag und vermittelt wichtige wissenschaftliche Themen auf verständliche und anschauliche Weise. Gerade in Zeiten zunehmender Fake News und Wissenschaftsleugnung ist dieser Beitrag zur Aufklärung und Bildung nicht hoch genug zu schätzen. Sendungen wie Scobel sind Leuchttürme in der deutschen Fernsehlandschaft.

Es wäre ein gravierender Verlust für die Medienlandschaft, wenn 3sat in einer Fusion aufginge. Gerade in einer Zeit, in der der öffentlich-rechtliche Rundfunk verstärkt unter Druck steht, ist es umso wichtiger, Sender wie 3sat, die für Qualität, Kultur und Bildung stehen, zu bewahren und weiter zu stärken.



Ich fordere Sie eindringlich auf, 3sat als eigenständigen Sender zu erhalten und von einer Fusion mit ARTE abzusehen.



Mit freundlichen Grüßen



R. Nevatilla
R. Weigl Kulturerhalt ist wichtig. Die kultur- und bildungsrelevanten, aufklärenden TV-Sender wie 3Sat+Arte, Tagesschau24, ZDF Info, One, usw. müssen gesamtheitlich erhalten werden. Diese nun zur Diskussion stehenden TV-Sender sind für Menschen, die kein Trash-TV der privaten Sender (samt schreierisch übertriebener Spektakel und FakeNews-Dirigententum) ertragen können, die einzig akzeptable TV-Variante.

Zudem beugen die kulturell wertvollen Sender den sowieso schon zu zahlreichen schreierischen "Spektakeln", Aufbauschungen und Fehlinformationen vor, was ja höchstes Ziel der deutschen Regierung sein muss.

Es gibt nicht zu viele dieser kulturell wertvollen TV-Sender. Ein Einschmelzen ist ein Armutszeugnis für die sowieso schon mangelhafte deutsche Bildungskultur.



Bezüglich Radiosender ist eine Zusammenfassung, wie schon zu BR24 geschehen, wohl denkbar. Aber nicht wirklich sinnvoll.



Welch auf kulturelle Verarmung ausgerichtete Aktion: Die deutsche TV-Landschaft ist sowieso schon grotesk privat, und dadurch geradezu prädestiniert für das Heranzüchten einer FakeNews-Generation. Hier spricht die Privatsender-Lobby samt ihren finanziellen Interessen - die von devoten Politiker unterstützt werden.
R.Lubic Sehr geehrte Damen und Herren,



ich gehöre zur Generation 50 plus und bin nach wie vor ein Verfechter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Daß sich der ÖR, bedingt durch den stetigen gesellschaftlichen und medialen Wandel, sich ebenso hinterfragen muß, halte ich für geboten. Auch ich sehe grundsätzlich Reformbedarf bei den verfügbaren Angeboten und der damit immer weiter steigenden Ausgaben.



Ich finde es aber erstaunlich, wie elegant dieses Thema (Entwurf des Reformstaatsvertrages) für das breite Publikum unter dem Radar gehalten wird. Das gilt für die Hinweise hierauf und die kurze Frist zur Stellungnahme.



Insbesondere empfinde ich die angedachte Zusammenlegung von arte + 3sat als absolute Frechheit. Das sind mit Abstand die zwei informativsten Angebote im Bereich, Kultur, Gesellschaft und Bildung. Auch ein Grund, daß ich immer noch Verfechter des ÖR‘s bin. Dazu zähle ich ebenso ZDF-History und phoenix. Das ist Qualitätsfernsehen für das ich auch gerne meinen Beitrag leiste.



Ich würde mir auch mal eine Reform der neun Landesrundfunkanstalten wünschen. Wenn ich sehe was hier tw. in Hessen geboten wird (u.a. der große Nutella-Check, Wiederholung steinalter Ratesendungen), frage ich mich, ob nicht auch mal eine Fusion von hr, br und swr eine Überlegung wert wäre. Gegebenenfalls mit einem Regionalfenster, und weniger Soaps und Sokos.



Auch die Qualität manches Radiosenders halte ich für überflüssig. Insbesondere die dritten Programme. Diesen computer-ausgewählten musikalischen Einheitsbrei, mit Promi News und Preisausschreiben können die Privaten doch viel besser. Da lobe ich mir doch mal ausnahmsweise mein Bayern 2 und den DLF.



Weiteres Einsparpotential sehe ich hier:

• Bessere Kontrolle der Haushalte und Führungsstrukturen (mdr).

• Keine Lebenszeitverträge mehr (Bsp. Frau Schöneberger, Herrn Silbereisen, … und die seit Jahren gleichen Gesichter)

• Ist es eigentlich Aufgabe des ÖR als Veranstalter von großen Musikevents zu fungieren?

• Weniger „Leuchttürme“, ….oder daß was Sie dafür halten. Das ist reines Marketing-Sprech.

Daß ist, wie sich selbst schön trinken. Qualitatives Fernsehen gibt es ja bereits. (zumindest teilweise). Dafür mehr Qualität anstatt Quantität. Siehe arte + 3sat

• Die Mediatheken mal etwas ausmisten. Dafür mehr Angebote im Netz wie Wissen2go. Das macht doch den ÖR aus.



In der Hoffnung, daß da doch noch etwas Platz bleibt zwischen Daily Soaps und Leuchtturmphantasien. Ich baue auf Sie.
Rabl Angelika An die Prüfungskommission:

Als Bürgerin eines demokratischen Landes appelliere ich an Sie, Status, Qualität und Niveau der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosendungen zu erhalten. Es ist erschreckend wie viele falsche Informationen in der Gesellschaft kursieren, wie sehr das Bildungsniveau sinkt und welche Auswirkungen dies auf den kulturellen Horizont, die politischen Haltungen und die Mentalität der Bürger*innen hat. Humanes Denken und Handeln lässt zunehmend nach, zudem Reflektiertheit und Distanz. Es darf auf keinen Fall in den Bereichen Kultur/Kunst/Bildung und Kinder- und Jugenderziehung/-förderung/-betreuung gespart werden.

Ich hoffe sehr und bitte darum, die aktuelle Situation ernst zu nehmen und eine verantwortungsbewusste, zukunftsorientierte Entscheidung zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen, Angelika Rabl
Rafael Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank, dass Sie sich den ausufernden Kosten bei den öffentlich-rechtlichen Sendern widmen. Aus der täglichen Praxis ist klar, dass die Anstalten nicht kostenbewusst arbeiten - das zeigt die direkte Erfahrung bei den Produktionen als auch der Vergleich von Produktionskosten vergleichbarer Sendungen mit den privaten Sendern sehr eindrücklich. Darüber hinaus ist mehr als fraglich, warum die vielen seichten Unterhaltungsformate im öffentlichen Interesse stehen sollten.



Ich darf darauf hinweisen, dass die Wissenschaftssendung NANO (3Sat) eine wesentliche und wirkungsvolle Institution naturwissenschaftlicher Bildung in Deutschland darstellt. Eine Kürzung dieser Sendung in der jetzigen Zeit hätte weitreichende gesellschaftliche Folgen und muss in der von Ihnen angestrebten (und von mir durchaus begrüßten) Neuordnung in jedem Fall vermieden werden. Nicht nur stellt die Sendung als tägliche Wissenschaftsnachrichtensendung ein international anerkanntes Alleinstellungsmerkmal dar, sondern als vertauensvoller Wissenslieferant auch eine wesentliche Quelle für den dringen nötigen, qualifizierten öffentlichen Diskurs.



Mit freundlichen Grüßen,

Rafael Lang
Rafael Vinz Die Einstellung von 3sat und die Kürzung bei Kunst, Kultur und Wissenschaft im öffentlichen Fernsehen ist ein fataler Schritt in die falsche Richtung.



Die verbreiteten privaten Plattformen im Netz prägen immer stärker die öffentliche Meinung, scheren sich dabei jedoch nicht um gute journalistische Berichterstattung, sondern sortieren ihr Angebot primär nach Popularität, Sog-Faktor und schlussendlich den erwarteten Profiten. Damit sind öffentliche Sender wie 3sat umso wichtiger. Sie können einer willkührlichen Verbreitung von vorgeblichen Fakten im Netz saubere Recherche und guten Journalismus entgegenstellen.



3sat darf nicht eingestellt bzw. mit Arte zusammengelegt werden!
Raik Schmidt Es wäre eine Schlechterstellung des öffentlichen Rundfunks, wenn dieser online erst berichteten darf, wenn analog gesendet wurde. Das darf im Sinne einer zutreffenden Berichterstattung nicht Bedingung werden.
Raik Schmidt Es wäre eine Schlechterstellung des öffentlichen Rundfunks, wenn dieser online erstellt berichteten darf, wenn analog gesendet wurde. Das darf im Sinne einer zutreffenden Berichterstattung nicht Bedingung werden.
Raimund Krumme Mit großem Erstaunen nehme ich zur Kenntnis, dass geplant ist, den Sender 3sat in Arte aufgehen zu lassen.

Sicherlich haben beide Sender nicht die größten Zuschauerzahlen, es gibt jedoch auch Menschen, die die beiden oben genannten Sender dem anderen Angebot vorziehen. Ich z.B, halte das Angebot von 3sat und Arte für weitaus atraktiver als das der übrigen Sender. Wobei meiner Ansicht nach das 3sat Programm nochmal spannender ist, weil oft experimenteller, informativ was das kulturelle Angebot im deutschsprachigen Raum betrifft und durchaus unterhaltend auf einem guten Niveau.



Haben sie schon einmal daran gedacht, was eine Schließung des Senders für den ländlichen Raum bedeuten würde? Hier ist man viel stärker auf eine Quelle wie 3sat angewiesen, will man teilhaben an neuen Produktionen von Oper, Theater, Film, Kunst etc. die eben meist in den Städten entwickelt und gezeigt werden.



Ich halte es für problematisch und auch gefährlich unsere Medien den reinen Marktgesetzen unterzuordnen.

Aus diesen Gründen unterzeichne ich die Petition für den Erhalt von 3sat.



Raimund Krumme, Berlin
Raimund WInkels Die Vielfältigkeit des Angebots erhöht die Reichweite der öffentlich-rechtlichen Sender. Insbesondre mit Blick auf eine objektive Berichts- und Informationsquelle angesichts der Vielzahl von Meinungsmanipulationsinstitutionen sollte das Spektrum der öffentlich-rechtlichen Sender nicht beschnitten werden.
Raimund WOLFF Ich halte eine Zusammenlegung der beiden Sender 3SAT und Arte für bedenklich und falsch, vor allem weil sie unterschiedliche Aufträge und Inhalte senden.

Beide Sender sind in ihrer Einzigartigkeit mit ihren kulturellen,wissenschaftlichen, sozialpolitischen und politischen Themen auch länderübergreifend für mich und meine Familie sehr wichtig für eine ausgewogene Meinungsbildung und damit für die Verteidigung unserer demokratischen Grundordnung. Unsere Haushalt besteht sowohl aus jungen Menschen (20 - 30 Jahre), als auch aus 60 bis 68 Jährigen.

Ich bitte Sie sich für die Beibehaltung unserer Sendervielfalt im Öffentl. rechtlichen Rundfunk zu entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Raimund WOLFF
Rainer Wo kann man einsparen:

Gemeinsame Korrespondeten, ARD und ZDF können sich diese gemeinsam nutzen.

Ebenso Infrastruktur, insbesondere im Ausland.

Die Sportbrichterstattung von ARD und ZDF kann zusammgelegt werden.

Spartenprogramme wie z.B SWR ä-Kultur haben i.d R. keine regionale Komponente und können deutschlandweit fusionieren.

Die Landesrundunkanstalten sollten auf 4 Regionen gebündelt werden.



Meines Erachtens kann kein Geld eingespart werden wenn Sender wie ZDF-Neo oder ZDF-Info stillgelegt werden
Rainer Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit hier meine Meinung zur aktuellen Diskussion äußern zu dürfen. Ich hatte 2022 schon teilgenommen und meine Meinung hat sich nicht wesentlich geändert. Es stören mich noch immer 3 Dinge:

1. Der Umstand, den ÖRR überhaupt derart reformieren zu müssen. Was nicht heißt, dass nicht gespart werden müsste.

2. Die politische Dimension

3. Die öffentliche Diskussion, die mir ideologisch gefärbt erscheint.



Zu 1: Die Privatsender wurden aus Konkurrenzgründen durchgesetzt. Das war die erste „Reform“ die dem ÖRR unzweifelhaft schwer zugesetzt hat. Zweitens der Siegeszug der sogenannten Sozialen Medien, die unreformiert bis heute und weiterhin Falschmeldungen verbreiten dürfen. Sie waren und sind schneller und der ÖRR hat mit Spartensendern reagiert. Jetzt wollen Sie ihnen diese Möglichkeit durch Streichen entsprechender Spartensender auch noch nehmen?



Zu 2 und 3: Wie bei meinem ersten Post im Jahr 2022 bitte ich inständig, die Politik beiseite zu lassen. Wenn es einen Grund gibt, darf er nicht ideologisch gefärbt sein. Alleine durch verweigern der Erhöhung der Gebühren und/oder deren politischer Blockade ist die Reform nicht begründet.

Seien Sie bitte vorsichtig bei Einschränkungen im Kulturbereich. Momentan gibt es genug Feinde der Demokratie und der Kultur aus der „rechten Ecke“, da braucht es keine Reformen. Hände weg von 3sat und arte.



Zusammenfassend: Keine oder wenige Streichungen bei Spartensendern. Gerne Reduzierung der Radiosender. Wenn gespart werden muss, springen Sie bitte über Ihren politischen Schatten und fassen sie insbesondere in der ARD Funkhäuser zusammen. Das spart genug Geld und reduziert endlich das Ego der Länderfürsten.



Viele Grüße, Rainer
Rainer Bauer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin 66 Jahre (Betriebswirt, MA Kompl. Medizin) und überzeugt davon, dass es eines öffentlich rechtlichen Rundfunks (ÖRRF) bedarf. Jedoch nur, wenn dieser weiterhin Qualitätsstandards erfüllt. Sollten ARTE und 3Sat den Einsparungen zum Opfer fallen, gäbe es für mich keinen Grund mehr weiterhin ÖRRF einzuschalten. Ich schaue täglich Nano, und die Kulturzeit und viele andere Sendungen u.a. Scobel und Filme dieser Sender. Besonders mit Nano und Scobel würden für mich sehr wesentliche Informationsquellen von Interesse entfallen, die durch andere Sender nicht zu ersetzen sind. Sparen Sie bitte an den zermürbenden Talkshows, den hunderten von Kriminalfilmen in Eigenregie und vielleicht auch am MIMA. Auch das ARD Buffet war mich wesentlich erhellender und kein Mainstream Angebot und ich bedauere dessen Einstellung zum Jahresende zu tiefst. Alle die von mir aufgeführten Sender sind für Menschen, die Niveau und Bildung besitzen und den ÖRRF nicht nur konsumtiv sondern aktiv für ihre Weiterbildung einsetzen. Ich war selbst CFO und Controller in Aktiengesellschaften und musste auch stets Einsparungen durchsetzen um das Überleben einer Organisation sicherzustellen, jedoch nicht um den Preis wesentliche Betriebsgrundlagen auf das Spiel zu setzen. Zu bedenken gebe ich auch in Zeiten populistischer Strömungen, dass eine solide sachliche Information, nicht nur im Nachrichten und politischen Bereich, mehr als je von Nöten ist um Demagogie und Ideologischen Parolen entgegenzuwirken. Mit freundlichen Grüßen Rainer Bauer
Rainer Baumert Sehr geehrte Damen und Herren,

dass es im öffentlich rechtlichen Rundfunk ein großes Sparpotential gibt, ist eine Tatsache! Ich habe mein halbes Berufsleben dort verbracht, bin also Insider.

Es gibt in allen Anstalten einen hohen Anteil an mittleren bis oberen Leitungsebenen, die vollkommen unnötig, unproduktiv, ja durch Unprofessionalität eher hemmend wirken und hoch bezahlt werden!

Aber dass Sie ausgerechnet da sparen wollen, wo die letzten Inseln für qualitativ hochwertige Programme sind, nämlich durch Zusammenlegung von 3sat und ARTE, zeigt auch Ihre Unprofessionalität! Das setzt exakt das falsche Zeichen und wird viele weitere Zuschauer vertreiben.

Es zeugt auch vom Unverständnis der speziellen Strukturen von Arte.



Beste Grüße

Rainer Baumert
Rainer Böhme Sehr geehrte Damen und Herren,

ja, der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss reformiert werden! Nein, der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf nicht, getrieben durch andauernde, laute Forderungen nach seiner Abschaffung, auf lange Sicht kaputt geredet und kaputt gespart werden.

Dass ein effizienter und durch Kontrollmechanismen abgesicherter, transparenter Umgang mit den zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln das Gebot der Stunde und notwendig ist, ist doch unbestreitbar. Was ich kritikwürdig finde ist, dass Fernsehsendungen/Beiträge mit wissenschaftlichen Inhalten auf 3sat (z.B. nano, scobel usw.) im Korb „Kultur & International“ wohl kaum zu finden sein werden.

Gerade in Zeiten, in denen Wissenschaft in Frage gestellt wird und Fake-News als alternative Wahrheiten verkauft werden, sind fundiert aufbereitete und erhellende wissenschaftliche Beiträge wichtig. Das Steve-Bannon-Prinzip „Flood the Zone With Shit“ ist m.E. gar nicht dazu gedacht, die Menschen von etwas zu überzeugen, sondern es soll in großem Stil Verwirrung stiften. Aus dieser Verwirrung heraus entsteht Wissenschafts- und Demokratieablehnung, aus der sich dann –feindlichkeit entwickeln kann bzw. sich entwickelt.

Deshalb sind alle Möglichkeiten zu nutzen, dem entgegen zu wirken. Aus der Präsentation zum Reformstaatsvertrag (https://rundfunkkommission.rlp.de/fileadmin/rundfunkkommission/Dokumente/ReformStV/2024-09-26_PPP_Zusammenfassung_ReformStV_ofin.pdf) habe ich entnommen, dass eine „Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“ (s.a. Folie 4) vorgesehen ist. Das halte ich neben der von mir oben kritisierten „Korblösung“ von 3sat und arte für nicht zielführend.

Der Maßstab der „Erforderlichkeit“ ist doch dehnbar und kann in weitem Rahmen ausgelegt werden.

Insgesamt ist diese Art und Weise der quantitativen Begrenzung einfach nur schlecht. In Anlehnung an die Verschlechterung der Biodiversität halte ich den Erhalt der Vielfalt, also Diversität, des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für zwingend notwendig. Denn was einmal weg ist, ist weg. Das gilt für die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch für den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Ich bin gespannt, ob meine Anregungen in irgendeiner Weise Berücksichtigung finden.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Böhme
Rainer Bohnet Die Qualitätssender Phoenix und 3SAT erfüllen einen sehr wichtigen Bildungsauftrag. Allein deshalb sollten sie erhalten bleiben.



Phoenix ist ein Instrument der politischen Bildung und 3SAT zeigt Dokumentationen und hochwertige Spielfilme.
Rainer Böttcher Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe mit Besorgnis zur Kenntnis genommen , dass der Sparten Sender 3 Sat in der Zukunft aus Kostengründen entweder eingestellt oder mit ARTE zusammen geführt wird.



Ich sehe die Gefahr , dass durch diese Maßnahme der Sender 3 Sat mit seinen Sendungen wie Nano eingestellt wird und ich und ein breites Publikum in Zukunft nicht mehr im vollen Umfang über Wirtschaftliche,Politische und Kulturelle Bildung verfügen können.





Mit freundlichen Grüßen



Rainer Böttcher
Rainer Braun Jaja, immer dieses Verschaukeln: Erst verblöden die Zuschauer dadurch, dass immer weniger Wertvolles, eben Kulturelles geboten wird. Dadurch wird die Nachfrage nach Wertvollem/Kulturellem immer niedriger. Das fördert wiederum bei den von den Verblödeten gewählten - inzwischen anscheinend ihren Wählern angepassten - den Wunsch, noch weniger Wertvolles/Kultur/Wissenschaft zu senden. So schaukeln wir uns also von einem Level zum nächst unteren. - Schämt Euch!



Wie kann man auch nur daran denken, ein derart hohes Niveau zu halbieren??? - Bah! - Schämt Euch! - Andererseits: Es wird ja lediglich eine Generation dauern, zu degenerieren. Schade, dass ich nicht (mehr) zur nächsten Generation gehöre. Dann würde ich es vielleicht schon garnicht mehr merken. Lässt mich im Umkehrschluss überlegen: Wessen wurden wir schon beraubt?



Leute, dass von all den Radiostationen, die sowieso immer dasselbe bringen, einige gekillt werden, sehe ich nicht als Verlust an. Da erhebt sich ja kaum mal ein Sender mit eigenen Recherchen. Hier könnte wirklich ein "Weniger ist mehr!" resultieren.



Aber 3Sat und Arte, die sich ein jeder mit tollen Berichten, Recherchen, Themenabenden aus allen anderen Programmen richtig hervor- und herausheben? - Pfui, Teufel! - Nehmt Eure Finger da weg! - Das ist Diebstahl!
Rainer Brossmann Hallo,

vielen Dank für die Gelegenheit zum individuellen Beitrag.

Mir stellt sich folgende Grundsatzfrage:

Warum sind überhaupt zwei Hauptkanäle (ARD und ZDF) nötig, die nahezu identische Zielgruppen adressieren?

Wäre nicht eine Reduktion auf einen Hauptkanal sinnvoll, unter Beibehalt oder gar kontrolliertem Ausbau der "spezialisierten" Spartenkanäle?

Beste Grüße,

Rainer Brossmann
Rainer Claussen Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin Jazz-Fan und höre sehr gerne entsprechende Sendungen im Radio. Über Satellit kann ich eine Vielzahl von deutschen Sendern empfangen, die entsprechende Sendungen anbieten. Leider finden diese Sendungen unregelmäßig und fragmentiert statt, werden häufig erst in den Abendstunden gesendet und überschneiden sich zeitlich teilweise.



Mein Ideal wäre als Ersatz für den Flickenteppich ein bundesweiter Spartensender, ähnlich dem Sender NRK Jazz aus Norwegen. Musik nonstop, unterbrochen von etwa stündlichen Nachrichten. Und das Schöne daran wäre, das sich die Jazz-Redaktionen aller Anstalten bei der Programmgestaltung einbringen könnten! Und perfekt wäre es, wenn dieser Spartensender in der ganzen Republik über DAB+ zu empfangen wäre.



Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Anregung aufgreifen würden!



Beste Grüße

Rainer Claussen

Rainer Düro es ist interessant, wieviel Energie in "jedes Dorf Macht Krimi" - Serien gesteckt wird, oder in irgendwelche Bespassungssendungen wie Dailys, Shows, Gewinnen, oder Kissenkinos etc, die dann leidig wiederholt werden. Wenn das so ist, - dann ist das eben so.

Ich plädiere eindeutig für Kultur und Wissenschaftssendungen und Niveau, human-recherchiert und ~moderiert. Die aktuell regelmäßig auf einem ihren Kanal ausgestrahlt werden, wie bisher, und mir die Langeweile- und WoraufhätteichdennLust-Suche in Mediatheken ersparen. Ich weiß, daß ich der GEZ nicht entkomme. Dieses neue Gesetz, - so habe ich das Gefühl, hat bereits die Bemühungen an intelligenter Vielfalt, der Gleichmacherei (Gleichschalten) zu opfern. Polittalks dienen ebenso nicht der Bildung, und eine Meinung bildet man sich hier auf Sympathie-Basis. Es ist alles nicht der Aufklärung und mündigen Demokratie förderlich.

Ich bitte Sie daher, weder den Sender arte, noch 3 sat, aufzugeben, beziehungsweise zusammenzulegen. Auch wenn diese bereits in Ansätzen der Wiederholung von Ausstrahlungen i.d. Ö-R versucht wird.

Ich möchte einen "Sicheren Kanal" mit seinen spezifischen identifizierbaren Sendungen und regelmässigen täglichen Ausstrahlungen.

Von mir aus legen sie noch "Die Sendung mit der MAus" in deren Austrahlungsprogramm. Das hätte Sinn. Würde ich guggen wie Kulturzeit nano Karambolage Kurzschluss Konzert re: ....

denken sie logisch

Fernsehen und Rundfunk haben einen gesellschaftlichen Bildungsauftrag.

mit besten Grüßen

rd
Rainer Fischer Es wird wahnsinniges Geld für Sportsendungen ausgegeben. Hier sollt eingespart werden.

Wenn 3Sat und Arte zusammengelegt werden, werde ich mich aus dem Medium Fernsehen verabschieden- sie sollten beide unabhängig voneinander bestehen bleiben.
Rainer Flake Dass der Sender 3sat eingestellt werden soll, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.

Wenn unbedingt gespart werden muss, sollte die Vielzahl der dritten Programme reduziert werden. Dort wird oft zeit- und wortgleich dasselbe auf mehreren Sendern übertragen. Beispiel: die Talkshows am Freitagabend.
Rainer Fricke Der ÖRR muss reformiert und stark verschlankt werden. Die Parteiennähe der Intendanten ist zu verbieten.

ARD und ZDF sind zusammen zu legen - wie in England sollte 1 Anstalt (dort BBC) genügen. Auch die Radiosender sind radikal zu verringern.

Die Nachrichtensendungen sollten deutlich ihre Kommentare kennzeichnen - auf Wertungen in den Nachrichten ist zu verzichten.

Der ÖRR ist nicht dazu da, die Bevölkerung zu belehren oder politisch zu steuern.

Die Gehaltsstruktur der Festangestellten ist an die der Freien anzupassen. Insbesondere die Intendanten und die weitere Führungsstruktur ist finanziell dem öffentlichen Dienst anzupassen.

Ich erwarte eine erhebliche Reduzierung der monatlichen Gebühren.
Rainer Held Sehr geehrte Damen und Herren,



3SAT ist der Sender, dessen Beiträge mich am meisten interessieren. Falls Sie tatsächlich diesen Kultur-Sender einstellen sollten, würden ARD und ZDF in denselben Tenor verfallen, den die Privatsender schon immer verfolgt haben:

Einschaltquoten sind das Wichtigste!

Dabei vermindern Sie den Bildungsauftrag zusätzlich, der im Vergleich zu früher schon deutlich abgenommen hat.

Ich als Beitragszahler kann das nicht gut heißen.
Rainer Hildebrandt Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vorschläge des Zukunftsrats für die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (örR) sehen vor, die bisher unabhängigen Programme von 'arte' und '3Sat' zusammenzulegen. Da beide Sender von mir bevorzugt genutzt werden, käme das nahezu einer Halbierung des Angebots des örR gleich. Sollten diese Bestrebungen umgesetzt werden, würde ich die zukünftige Zahlung des Rundfunkbeitrags verweigern, denn die Finanzierung weiterer fiktionaler und anderer Unterhaltungsprogramme statt hochwertiger Kultur- und Wissenschaftssendungen werde ich nicht mittragen!

Deshalb protestiere ich aufs Schärfste gegen die neuerlichen Einschränkungen in dieser Programmsparte, indem zwei Sender zu einem fusioniert werden!



Mit freundlichen Grüßen

Rainer Hildebrandt
Rainer Hofmeyer Kürzungen müssen endlich strategisch erfolgen und das Wohl der Nutzer im Fokus haben.





Es gibt eine äußere und eine innere Komponente des Finanzaufwandes.





Kürzt man den äußeren Aufwand, reduziert Sparten und Sender, sind Rundfunkhörer und Fernsehzuschauer betroffen.



Es kann doch nicht sein, dass das externe Angebot verknappt werden muss, weil man nicht bei den Gehältern und sonst beim internen und strukturellen Aufwand spart.







Besser, man kürzt den inneren Aufwand:



Es gibt künftig keinerlei betriebliche Altersversorgung mehr; die Bediensteten werden mit der allgemeinen Rente versorgt oder erweitern ihre Versorgung privat. Hilfsweise deckelt man die betriebliche Altersversorgung.



Die Bezahlung erfolgt erfolgt analog dem Besoldungssystem des Bundes. Freie Verträge gibt es nicht mehr. Die Behauptung, dann würden alle weglaufen, ist absurd. Die meisten Journalisten haben keine ordentliche Ausbildung außerhalb des Volontariats und sind für jede Beschäftigung dankbar.





Strukturelle Optimierung



Grundsätzlich ist die Zahl der Rundfunkanstalten zu reduzieren. Der Saarländische Rundfunk und Radio Bremen sind überflüssig.
Rainer Hospodarz Eine Abschaffung von 3Sat wäre für uns ein monumentaler Qualitätsverlust im ARD/ZDF-Angebot. Auch wenn die anderen Länder offensichtlich auch „umkippen“ wollen, würde sich ohne 3Sat die europäische Idee wieder ein Stück auflösen. Wir möchten Beiträge wie Kulturzeit auch in Zukunft nicht missen. Wer so etwas aufgeben will, sollte sich schämen. Wir wollen nicht noch eine Soko und noch eine Schlagerparade. Den Blödsinn schauen wir nicht. Wenn das so weiter geht, ist mir die Zerschlagung der ganzen öffentlich rechtlichen Sender dann auch schon egal.

Sehr besorgt

Rainer Hospodarz
Rainer Kanbach Sehr geehrte Damen und Herren,



gerade diese Programm, wie Phoenix, BR Alpha, 3sat, Tagesschau24, One, ZDF-Neo und ZDF-Info haben

für mich die interssantesten Angebote, und ohne Werbung. Wenn man die Gebüren nur ein klein wenig erhöht,

würde der bisherige Bestand doch bestimmt gesichert sein. Also das Programmangebot wäre es mir wert.

Ich finde es nicht gut, die Programmvielfalt zu beschränken.
Rainer Karl Strasser Ich würde alle Programme so belassen. Ihr könnt doch nicht Sender mit ganz unterschiedlichen Inhalten zusammenlegen. Arte hat doch ein ganz anderes Programm als 3Sat. Bei einer Zusammenlegung würden doch die einzelnen Inhalte quasi gekürzt.

Warum Mitarbeiter bei den öffentlich rechtlichen Sendern teilweise weit über 100, 150 tausend € verdienen müssen, also mehr als so manche Bundespolitiker verstehe ich sowieso nicht, hier könnte man Gelder umschichten und zumindest neue Arbeitsverträge bei max 150 tsd. € begrenzen. Paar Jahre im TV und du bist Millionär ...
Rainer Komers „Wenn ich das Wort Kultur höre, entsichere ich meinen Browning“

(Dialogzeile aus dem "Schlageter"-Drama - UA am 20. April 1933 - von Hanns Johst) -

so weit darf es nie wieder kommen.



Ich lese im Essayband „Die versiegelte Zeit“, Andrej Tarkowskijs Gedanken zur Kunst, zur Ästhetik und Poetik des Films, die Sätze:



„Der Osten war der ewigen Wahrheit stets näher als der Westen, die westliche Zivilisation aber hat den Osten verschlungen. Der Westen schreit: Hier, das bin ich! Schaut auf mich! Hört, wie ich zu leiden und zu lieben verstehe! Wie unglücklich und glücklich ich sein kann! Ich! Ich! Ich!!!“



Tarkowskij konnte kein Deutsch, er konnte die Programme von 3sat, Deutschlandfunk oder WDR 3 nicht sehen und hören. Deren DNA sind in meine DNA übergegangen. Selber Subjekte haben sie mich als Subjekt adressiert, dessen Verschwinden bzw. Versinken im Meer des Konsumismus Adorno zu Recht beklagte. In den fast 40 Jahren seines Bestehens hat der deutsch-österreichisch-schweizerische Sender eine standfeste Brandmauer nicht nur gegen den Konsumismus, sondern für eine demokratische, diverse und humanistische Welt errichtet, deren Bedeutung sich nicht am Geschrei von Einschaltquoten bemisst.



Ein leuchtendes Beispiel für das demokratische Engagement des 3sat-Senders und seiner Dokumentarfilmredaktion ist der Film „Unrecht und Widerstand - Romani Rose und die Bürgerrechtsbewegung“ (Regie: Peter Nestler, Montage und Produktion: Dieter Reifarth). Von der ersten Projektskizze bis zur Produktionszusage - mit einem vom Sender selbst aufgestockten Budget - hat es keine drei Monate gedauert. Die Ursendung war am 25. Juli 2022 in der „Dokumentarfilmzeit“ zum Europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma. Danach war er mit Unterbrechung ein Jahr lang in der der 3sat-Mediathek verfügbar - aktuell noch bis zum 3.11.2024. Mit der Veröffentlichung dieses mit dem Grimme-Preis 2023 ausgezeichneten Films hat der ‚kleine‘ Sender 3sat Großes geleistet nicht nur für die die Minderheit der Sinti und Roma, sondern für die politische Kultur der deutschsprachigen Länder insgesamt. Kleinere Sender mit kürzeren Dienstwegen können unbürokratischer und nachhaltiger in den demokratischen Meinungsbildungsprozess eingreifen als durch vermeintliche Spar- und Synergieeffekte aufgeblähte Apparate. Wer 3sat abwickeln will, verübt einen Anschlag auf die demokratische Brandmauer. Das müssen wir gemeinsam verhindern.
Rainer Kossack Sehr geehrte Damen und Herren,

die Pläne für eine Einschränkung von 3Sat und Arte sind unverantwortlich, denn damit wird die TV-Landschaft zunehmend den nur Profit-orientierten Privatsendern überlassen.

3Sat und Arte sind die besten deutschsprachigen Sender und unverzichtbar gegen die zunehmende weltanschauliche Verdummung der Bevölkerung.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Kossack
Rainer Kunze Ich protestiere energisch gegen die Zusammenlegung der Sender 3sat und Arte. Wer das fordert, scheint diese Sender nicht gesehen zu haben und deren Bedeutung nicht zu verstehen.

Arte ist ein europäischer Kulturkanal mit u.a. gemeinsamen deutsch-französischen Produktionen wie zum Beispiel THEMA, die in beispielhafter Weise politische Hintergründe zu europäischer Politik und Geschichte analysieren. Wer das vereinigte Europa will, kann nicht durch die Hintertür diesen Sender faktisch abschaffen.

Dasselbe gilt für 3sat mit seinen hervorragenden Bildungsbeiträgen NANO, KULTURZEIT, SCOBEL u.a., sowie den länderübergreifenden Nachrichtensendungen von Deutschland und Österreich.

Wie wäre es etwa mit der Zusammenlegung von ZDF-Info, Phoenix, ARD-Alpha? Hier gibt es zwar auch ausgesprochen gute Dokumentationen, diese müssen aber nicht auf verschiedenen Kanälen laufen.
Rainer Matthes Die geplante Fusion von arte und 3sat halte ich für sehr problematisch. Beide Sender haben unterschiedliche Schwerpunkte und sind international unterschiedlich verankert. Eine Zusammenlegung muss notwendigerweise zu einem Verlust an Substanz führen. In Zeiten der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien, Fake news etc. halte ich das für fatal. Im Gegenteil, eine Stärkung von qualitativ hochwertigem Wissenschafts- und Kulturjournalismus wäre unbedingt notwendig.
Rainer Nagel Trotz steigender Werbung (wie die privaten Sender) kommt DER ÖRR mit zuzahlen der Bevölkerung und Firmen nicht aus .ES IST EINFACH BESCHÄMEND.

In anderen Ländern ist der ÖRR

KOSTENLOS !!
Rainer Neumann Es ist immer die selbe Methode. Erst werden die Medien manipuliert, kritische Medien beeinträchtigt oder sogar zerstört, dann folgt bei den nächsten Wahlen ein Aufstieg der Extremen, meist der Rechtsextremen, dann mit deren Stimmen auf demokratischer Basis ein Umbau der Justiz und schließlich nach und nach die Abschaffung demokratischer Werte. Polen, Ungarn und weitere, sogar europäische Länder sind beste Beispiele dafür dass sie auf „dem besten Weg“ dahin sind. Und Deutschland?

Wollen wir zulassen, dass Bildung nur noch von privaten Medien gestaltet wird? Sollen BILD & Co. weiter gestärkt werden und zur Verdummung der Menschen in diesem Land beitragen dürfen? Ein Abbau der öffentlich- rechtlichen Sender ist nichts weiter als Superdünger für braunes Gedankengut! Wer hat daran Interesse????

Besorgter Gruß aus Kassel

Rainer Neumann
ARD -DeutschlandTREND
Februar 2024
Eine repräsentative Studie
im Auftrag
der tages themen
ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Studieninformation
Grundgesamtheit Wahlberechtigte in Deutschland
Erhebungsmethode Zufallsbasierte Telefon -(davon 60 Prozent Festnetz, 40 Prozent Mobilfunk) und Online -Befragung
Erhebungszeitraum 29. bis 31. Januar 2024
Fallzahl 1.303 Befragte (776 Telefoninterviews und 527 Online -Interviews)
Gewichtung nach soziodemographischen Merkmalen und Rückerinnerung Wahlverhalten
Schwankungsbreite2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent
3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent
Ansprechpartner Reinhard Schlinkert, Roberto Heinrich
Kontakt(Berlin: 030 / 915 812 –500, Bonn: 0228 / 329 69 –3
@  indi@infratest -dimap.deARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland / Reihenfolge der Parteien entspricht dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl
Werte in Prozent / Veränderungen in Prozentpunkten zu Januar 2024Sonntagsfrage zur Bundestagswahl
1630
14
419
359
SPD CDU/CSU Grüne FDP AfD Linke BSW Andere
+2 -1 +1 -1 -3 -1ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Wahl - und Umfrageergebnisse Bundestagswahl
Zeitverlauf
25,7 SPD
24,1 CDU/CSU
14,8 Grüne
11,5 FDP
4,9Linke10,3 AfD1998
2002
2005
2009
2013
2017
202101020304050Wahlergebnisse seit 1998 Umfrageergebnisse seit Bundestagswahl 2021
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in ProzentWelche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?16SPD30CDU/CSU
14Grüne
4FDP
3Linke19AfD
5BSW
01020304050
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mrz 22
Apr 22
Mai 22
Jun 22
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
Mrz 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
Feb 24ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
sehr zufrieden /                             
zufriedenweniger /                                  
gar nicht zufriedenParteianhängerZufriedenheit mit der Bundesregierung
Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Bundesregierung?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent / Veränderungen in Prozentpunkten zu Januar 2024
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine Angabe1163843
sehr                   
zufriedenzufrieden weniger
zufriedengar nicht
zufrieden
±0 ±0 +2 -3Grüne
SPD
CDU/CSU
BSW
AfD48
39
9
4
150
59
90
95
99ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeZufriedenheit mit der Bundesregierung
Zeitverlauf
Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Bundesregierung? 17sehr zufrieden /
zufrieden81weniger / gar nicht
zufrieden
0102030405060708090100
Aug 97
Feb 98
Aug 98
Feb 99
Aug 99
Feb 00
Aug 00
Feb 01
Aug 01
Feb 02
Aug 02
Feb 03
Aug 03
Feb 04
Aug 04
Feb 05
Aug 05
Feb 06
Aug 06
Feb 07
Aug 07
Feb 08
Aug 08
Feb 09
Aug 09
Feb 10
Aug 10
Feb 11
Aug 11
Feb 12
Aug 12
Feb 13
Aug 13
Feb 14
Aug 14
Feb 15
Aug 15
Feb 16
Aug 16
Feb 17
Aug 17
Feb 18
Aug 18
Feb 19
Aug 19
Feb 20
Aug 20
Feb 21
Aug 21
Feb 22
Aug 22
Feb 23
Aug 23
Feb 24Union / FDP Union / SPD Union / SPD SPD / Grüne Union / FDP SPD / Grüne / FDPARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Sind Sie mit der politischen Arbeit von …?Boris Pistorius SPD -1 82
Annalena Baerbock Grüne +4 96
Friedrich Merz CDU -1 88
Robert Habeck Grüne +2 93
Alice Weidel* AfD -1 82
Nancy Faeser* SPD +3 80
Christian Lindner FDP -3 94
Olaf Scholz SPD +1 97
Volker Wissing* FDP +2 67
Dietmar Bartsch Linke -2 53sehr zufrieden / zufrieden weniger / gar nicht zufriedenBe-
kanntheit
50
35
29
26
21
20
20
20
15
1132
61
59
67
61
60
74
77
52
42
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent / Veränderungen in Prozentpunkten zu Januar 2024 / * Dezember 2023
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Kenne ich nicht / weiß nicht / keine AngabePolitikerzufriedenheitARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Sind Sie mit der politischen Arbeit von …?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weniger zufrieden / gar nicht zufrieden / kenne ich nicht / weiß nicht / keine AngabePolitikerzufriedenheit
Zeitverlauf
sehr zufrieden / zufrieden
Olaf Scholz Robert Habeck Annalena Baerbock Christian Lindner Friedrich Merz
35Nov 21
Feb 22
Mai 22
Aug 22
Nov 22
Feb 23
Mai 23
Aug 23
Nov 23
Feb 2420Nov 21
Feb 22
Mai 22
Aug 22
Nov 22
Feb 23
Mai 23
Aug 23
Nov 23
Feb 2429Nov 21
Feb 22
Mai 22
Aug 22
Nov 22
Feb 23
Mai 23
Aug 23
Nov 23
Feb 2420
0102030405060708090
Nov 21
Feb 22
Mai 22
Aug 22
Nov 22
Feb 23
Mai 23
Aug 23
Nov 23
Feb 2426Nov 21
Feb 22
Mai 22
Aug 22
Nov 22
Feb 23
Mai 23
Aug 23
Nov 23
Feb 24ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Was ist Ihrer Meinung nach die aktuell größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Werte in Prozent / Veränderungen in Prozentpunkten zu Oktober 2022
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Sonstiges / keine NennungGrößte Gefahr für die Demokratie in Deutschland
Rechtsextremismus, Rechtspopulismus +19
falsche Politik, Abgehobenheit von Politik +7
Migration +2
Soziale Ungleichheit, Armut -7
Kriege (z.B. Ukraine -Krieg) -1
Radikalisierung der Gesellschaft allgemein -3
allgemeine Unzufriedenheit in der Bevölkerung ±039
18
5
4
3
3
3ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
72
21
Verständnis kein Verständnis
Zuletzt fanden in zahlreichen deutschen Städten Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus statt. Nach allem, was Sie darübe r gelesen oder gehört haben: Haben
Sie Verständnis für das Anliegen dieser Demonstrationen oder haben Sie kein Verständnis? // Was ist Ihrer Meinung nach die aktuell größte Gefahr für die Demokratie in
Deutschland?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeVerständnis für Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus
Größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland
Rechtsextremismus, Rechtspopulismus
falsche Politik, Abgehobenheit von Politik
Soziale Ungleichheit, Armut
Migration
Kriege (z.B. Ukraine -Krieg)
Radikalisierung der Gesellschaft
allgemein
allgemeine Unzufriedenheit in der
Bevölkerung52
12
4
3
3
3
3ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Im Folgenden geht es um die AfD. Geben Sie bitte zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zustimmen oder eher nicht zu stimmen.
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent / Veränderungen in Prozentpunkten zu September 2023 / * Juli 2023
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeAnsichten zur AfD
Zustimmung keine Zustimmung
Ich halte die AfD für rechtsextrem. -6 +4
Die AfD löst zwar keine Probleme, nennt die Dinge aber
wenigstens beim Namen.*-8 +8
Ich finde es gut, dass die AfD den Zuzug von Ausländern und
Flüchtlingen stärker begrenzen will als andere Parteien.*+1 +166
47
4326
46
50ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Im Folgenden geht es um die AfD. Geben Sie bitte zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zustimmen oder eher nicht zu stimmen.
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Keine Zustimmung / weiß nicht / keine AngabeAnsichten zur AfD
Zustimmung
Ich halte die AfD für rechtsextrem.
Die AfD löst zwar keine Probleme, nennt die Dinge aber
wenigstens beim Namen.
Ich finde es gut, dass die AfD den Zuzug von Ausländern und
Flüchtlingen stärker begrenzen will als andere Parteien.96
8
680
51
406
77
95Parteianhänger
BSW Grüne SPD CDU/CSU AfD
50
68
5688
28
26ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent / Veränderungen in Prozentpunkten zu September 2023
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Keine Zustimmung / weiß nicht / keine AngabeIm Folgenden geht es um die AfD. Geben Sie bitte zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zustimmen oder eher nicht zu stimmen. Positionierung von AfD -Anhängern
66
25
Zustimmung keine Zustimmung
-14 +9Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, in den nächsten Jahren
wieder eine der anderen Bundestagsparteien zu wählen.
4351
Zustimmung keine Zustimmung
-12 +12Es ist mir egal, dass die AfD in Teilen als rechtsextrem gilt,
solange sie die richtigen Themen anspricht.ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Wie stehen Sie zu den folgenden Maßnahmen: Wäre aus Ihrer Sicht ... angemessen oder nicht angemessen?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeUmgang mit der AfD
angemessen nicht angemessen
eine stärkere inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD durch
die übrigen Bundestagsparteien
die Streichung der staatlichen Parteienfinanzierung für die AfD
die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD65
48
3722
41
51ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Wie stehen Sie zu den folgenden Maßnahmen: Wäre aus Ihrer Sicht ... angemessen oder nicht angemessen?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Nicht angemessen / weiß nicht / keine AngabeUmgang mit der AfD
angemessen
eine stärkere inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD durch
die übrigen Bundestagsparteien
die Streichung der staatlichen Parteienfinanzierung für die AfD
die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD67
75
6072
59
4177
7
369
34
2965
66
53Parteianhänger
BSW Grüne SPD CDU/CSU AfDARD -DeutschlandTREND Februar 2024
3751
angemessen nicht angemessen
Warum halten Sie ein Verbotsverfahren gegen die AfD für nicht angemessen?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeGründe für Ablehnung eines Verbotsverfahrens
Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD ist nicht angemessen , weil …
man sich mit Partei und Wählern politisch
auseinandersetzen muss
die AfD nicht verfassungsfeindlich ist
ein Verfahren keine Aussicht auf Erfolg hat65
16
14ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
72
21
Verständnis kein Verständnis
Zuletzt fanden in zahlreichen deutschen Städten Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus statt. Nach allem, was Sie darübe r gelesen oder gehört haben: Haben
Sie Verständnis für das Anliegen dieser Demonstrationen oder haben Sie kein Verständnis?
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeVerständnis für Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus
Parteianhänger
Verständnis kein Verständnis
Grüne
SPD
CDU/CSU
BSW
AfD97
91
83
58
181
7
11
32
76ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Im Folgenden geht es weiter um die aktuellen Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus. Geben Sie bitte zu den folgenden Au ssagen an, ob Sie ihnen eher
zustimmen oder eher nicht zustimmen.
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeAussagen zu den Demonstrationen gegen Rechtsextremismus
Es ist ein gutes Zeichen, dass derzeit so viele gegen
Rechtsextremismus auf die Straße gehen.
Ich bin überzeugt, dass die Demonstrationen gegen
Rechtsextremismus bald wieder abklingen werden.
Die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus lenken von den
eigentlichen Problemen im Land ab.Zustimmung keine Zustimmung
75
51
4419
36
49ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Im Folgenden geht es weiter um die aktuellen Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus. Geben Sie bitte zu den folgenden Au ssagen an, ob Sie ihnen eher
zustimmen oder eher nicht zustimmen.
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Keine Zustimmung / weiß nicht / keine AngabeAussagen zu den Demonstrationen gegen Rechtsextremismus
Zustimmung
Es ist ein gutes Zeichen, dass derzeit so viele gegen
Rechtsextremismus auf die Straße gehen.
Ich bin überzeugt, dass die Demonstrationen gegen
Rechtsextremismus bald wieder abklingen werden.
Die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus lenken von den
eigentlichen Problemen im Land ab.96
31
583
48
3934
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9161
62
6993
47
28Parteianhänger
BSW Grüne SPD CDU/CSU AfDARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Im Folgenden geht es um den Zustand unserer Gesellschaft. Geben Sie bitte zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zus timmen oder eher nicht zustimmen.
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine AngabeAktuelle Sorgen
der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört.
man ausgegrenzt wird, wenn man bei bestimmten Themen seine
Meinung sagt.
ich meinen Lebensstandard nicht halten kann.
zu viele fremde Menschen nach Deutschland kommen.
wir einen Verlust der deutschen Kultur und Sprache erleben
werden.Zustimmung keine Zustimmung
61
60
53
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5032
34
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44Ich mache mir Sorgen, dass …ARD -DeutschlandTREND Februar 2024
Im Folgenden geht es um den Zustand unserer Gesellschaft. Geben Sie bitte zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zus timmen oder eher nicht zustimmen.
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland 
Werte in Prozent
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Keine Zustimmung / weiß nicht / keine AngabeAktuelle Sorgen
Zustimmung
der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört.
man ausgegrenzt wird, wenn man bei bestimmten Themen seine
Meinung sagt.
ich meinen Lebensstandard nicht halten kann.
zu viele fremde Menschen nach Deutschland kommen.
wir einen Verlust der deutschen Kultur und Sprache erleben
werden.95
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33Parteianhänger
BSW Grüne SPD CDU/CSU AfDIch mache mir Sorgen, dass …
Rainer Ostheimer Ich erachte die Einstellung von 3sat als falsch. Kunst, Kultur und Wissenschaft kommen in den anderen Programmen zu kurz!

Anspruchsvoller Journalismus sollte mit diesem Sender erhalten bleiben!
Rainer Plitschka Die Notwendigkeit für eine zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist dringend gegeben und ich bin davon auch grundlegend überzeugt. Die Fokussierung dabei auf die Bereiche: 'Bildung', 'Kultur' und 'Junge Menschen' begrüße ich ausdrücklich. Dabei sollte allerdings in diesen Bereichen jeweils mindestens zwei Kanäle verbleiben um eine Meinungsvielfalt zu erhalten. Aus diesem Grund sehe ich in der Zusammenlegung von 'arte' und '3sat' eine sehr wesentliche Beschneidung der Möglichkeiten sich über Kulturangebote zu informieren. Durch die sehr unterschiedlichen Schwerpunkte der Sender - 'arte' mit frankophilem Fokus und '3sat' mit Bezug auf D-Österreich-Schweiz - werden entscheidende Aspekte der Berichterstatung aus dem jeweiligen Kulturleben verloren gehen.

Das ist nicht hinzunehmen, und ich bitte ausdrücklich darum von dieser Zusammenlegung von 'arte' und '3sat' abzusehen!
Rainer Polter Ich protestiere auf das Empörteste gegen die geplante Einstellung des besten aller Fernsehsender, 3sat. Ich protestiere gegen diese gesamte, geplante "Reform". Das ist ein weiterer Schritt in die

Mundtotmachung demokratischer Programm-Macher, die Kaltstellung von Berichten über Kunst und Kultur, der endgültige Triumph der Verdummung. Ich fordere eine Aufgabe dieser "Reform". Mit einer Gebührenerhöhung könnte ich leben, nicht aber mit der Einstellung von Vielfalt und einer Gleichmachung der wenigen Sender, die es lohnt, überhaupt angeschaut zu werden. Und für was? Für den Sendeplatz für einen weiteren Werbe- und Verkaufssender? Für ein weiteres "Bewusstlos durch den Tag" im Stil von RTL?!
Rainer Rapp Liebe Rundfunkkommission,



die Länder haben Vorschläge für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt. Ein Änderungsvorschlag lautet: "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm 'arte – Der europäische Kulturkanal' und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Ich lehne die Überführung von 3sat in das Vollprogramm von arte ab.



Beide Sender sehen sich komplementär zueinander und nicht als Konkurrenten. 3sat bildet Kultur und Wissenschaft im deutschen Sprachraum ab. arte hat den deutsch-französischen Blick auf die Kultur und sieht sich als paneuropäisches Projekt.

Durch diesen Fokus auf Deutschland/Frankreich beziehungsweise Deutschland/Österreich/Schweiz ist eine thematische Abgrenzung voll gegeben.



Nicht zuletzt beruht arte auf einem internationalen Staatsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich, während 3sat ein Vertrag zwischen den Sendern ZDF, ORF, SRF und ARD ist. Auf beiden Seiten müssten somit alle Partner einer Integration zustimmen.



Um Doppelungen zu vermeiden und Budgets möglichst sinnvoll gemeinsam einzusetzen, existiert eine enge Zusammenarbeit zwischen 3sat und arte – sowohl programmlich und inhaltlich wie auch im Engagement in der Kultur- und Wissenschaftswelt. Das gilt unter anderem für die Nachwuchsförderung, Kooperationen mit Kulturinstitutionen, Festivals und Preisvergaben.



Eine Zusammenlegung der Sender würde einen Verlust an Sendezeit und Sendebudget für die Kerngenres bedeuten. Es bestünde die Gefahr, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutlich weniger in die breite Öffentlichkeit treten können.



Viele Grüße

Rainer Rapp
Rainer Redweik Das eine Reform durchgeführt werden muss, um Geld zu sparen, ist OK.

Aber doch nicht durch die teilweise Abschaffung von Arte/3Sat !

Die heranwachsende Bevölkerung hat Bildung notwendiger denn je, finde ich.

Diese beiden Sender senden Bildungsinhalte, die sehr sehenswert und gut gemacht sind.



Wenn sparen, dann zum Beispiel bei den Ausgaben für Fußballübertragungen.

22 erwachsenen Männern beim Ballspielen zu beobachten ist doch nicht lehrreich.



Mit freundlichem Gruß,

Rainer Redweik
Rainer Ringelstein Grundsätzlich bin auch ich für eine Reform, die zu einer effizienteren Verwendung der Rundfunkgebühren führt. Der vorliegende Vorschlag, mit den drei Körben für die Reform der Fernsehkanäle ist m. E. aber nicht zielführend. Insbesondere Korb 3, der eine Zusammenführung von ARTE und 3sat vorsieht, bedeutet letztlich eine Halbierung von Qualitäts-Kultur-TV, was nicht akzeptabel ist. Die beiden Sender haben eine unterschiedliche Ausrichtung, die in ihrer Breite unbedingt beibehalten werden muss. Gerade vor dem Hintergrund, dass in unserem Land zunehmend rechtsnationale Kräfte in die Parlamente einziehen und vielleicht bald Einfluss auf die Kulturpolitik nehmen können, ist es dringlich, qualitätsorientierten Journalismus - auch im TV - zu erhalten und auch zu stärken.

Einsparpotential sehe ich eher bei den Dritten Programmen der ARD und beim ZDF, wo täglich über weite Strecken Sendungen angeboten werden, die ich dem Trash-TV zuordnen würde.
Rainer Rosignol Guten Tag.

Vielleicht sollte man mal bei den ARD-Sendeanstalten die himmelvielen Regionalsender besonders im Ruhrgebiet ansehen.

Dort hat quasi jede Stadt ihren eigenen regionalen Kanal, der bearbeitet werden muß.

Hier und bei den einzelnen Funkhäusern und deren Intendanten/Führungsebenen wäre das größte Sparpotential zu heben, wenn man sich die opulenten Funkhäuser und Gehälter der dort Tätigen ansieht.

Ebenso würden fünf Sender für die regionale Abdeckung ausreichen. Für diese sollte eine Rundfunkgebühr von max. 10,-€ berechnet werden.

Die weiteren Spartensender könnte man nach Bedarf für ebenfalls 10,-€ zubuchen.

Somit könnte man individuell auswählen was man sehen/hören will.

Rainer Rosignol

Weiterstadt
Rainer Rostock Ein Zusammenstreichen der der Rundfunkprogramme, ein Zusammenführen von Fernsehprogrammen in den Öffentlichen bedeutet ein Verlust an Meinungsvielfalt und kultureller, politischer Pluralität. Wir verlieren damit wichtige Bereiche des Bildungs- und Informationsauftrags. Ich bin dagegen.
Rainer Scherner Hallo Zusammen,

Wir schauen nur 3sat und haben das Programm lieb gewonnen.

Wir sind dadurch so gut informiert im kulturellen und politischen Bereich wie bei keinem anderen Sender.

3sat sollte selbstständig und unabhängig bleiben.
Rainer Schmitt Ich finde die Überführung von 3sat zu ARTE nicht gut.

Für mich bietet 3sat viele interessante Dokumentationen und Berichte, die ich in dieser Form in keinem anderen Programm wieder finde. Selbst wenn Teile des Programms von ARTE übernommen würde, wird man eine Vielzahl an interessanten und wertvollen Dokumentationen nicht mehr wieder finden.
Rainer Schmitt Für die Bürger der BRD genügt eine öffentlichrechtliche Sendeanstalt. Die Zeiten des politischen Duopols, das zwei Sender erzeugt und am Leben gehalten hat, sind seit mindestens 10 Jahren vorbei.

Die sehr redundanten und qualitativ fragwürdigen Inhalte (Serien, TV Filme, Talkshows, Sport, etc.) nehmen den Öffis die Glaubwürdigkeit.

Spartenkanäle in mehrfachen Auflagen (Kultur, Jugend, Kinder, Information) mit kaum unterscheidbaren Inhalten sind zu viel. Jeweils eine Auflage reicht völlig aus.

Die Mediatheken, die offensichtlich auf unterschiedlichen technischen Plattformen betrieben werden, sollten vereinheitlicht werden, um die Kosten für Entwicklung und Betrieb deutlich zu senken.

Vor allem die Audio-Mediatheken sind ein unübersichtlicher Wildwuchs, in denen sich mensch kaum orientieren kann und Inhalte selbstständig kaum auffindbar sind.

Mediatheken sollten außerdem in den kommenden 10 Jahren zum primären Ausspielkanal werden, um auch hier Kosten einzusparen.

Alle Aktivitäten, die nur der "Quote" wegen stattfinden und teure Rechte für zugekaufte Inhalte benötigen, sollten weitgehend eingestellt werden.

Die Öffis sollten sich auf Eigenproduktionen fokussieren, um den Betragszahler mit informativen, kritischen, polititischen, kulturellen, regionalen und unterhaltsamen Inhalten zu versorgen, die gewinnorientierte Medienunternehmen nicht produzieren. Die Öffis sollten auf keinen Fall Ausgaben tätigen um mit gewinnorientierten Medienunternehmen in kostenintensive Konkurrenz zu treten. Alle produzierten Inhalte sollten eine kritische Masse an Relevanz und Interesse bedienen, damit die Akzeptanz und das Ansehen der Öffis wieder steigt. Dazu sollten auch regelmäßig öffentliche und für alle zugänglich professionelle und nachvollziehbare Umfragen durchgeführt werden, deren Ergebnisse allgemein zugänglich und einfach veröffentlicht werden. Diese Umfragen sollten offizielle Ziel- und Ergebnismaßstäbe für die Öffis sein.
Rainer Schulze-Pillot-Ziemen Zunächst: Die Frist für die Kommentierung des Entwurfs ist viel zu kurz, wenn es wirklich um eine öffentliche Debatte geht, an der sich alle beteiligen können. Der Text ist sehr lang und für juristische Laien schwer lesbar, eine öffentliche Debatte kann eigentlich erst beginnen, wenn der Text durch zivilgesellschaftliche Organisationen für Laien aufgeschlossen worden ist.

Dennoch hier ein paar erste Kommentare:



Eine Fusion von 3Sat und Arte bedeutet einen großen Verlust für das kulturelle Leben im Land. Die beiden Sender tragen auf ganz verschiedene Weisen zum Sendeangebot im Bereich Kultur und zur Förderung von Kultur bei und stellen keineswegs eine Dopplung dar, bei der man durch Zusammenlegung ohne größeren Schaden sparen könnte.



Der Abschnitt

"Bedingt durch die in Zukunft noch weiter zuneh-

mende On-Demand-Nutzung von Medienangebo-

ten wird für die Schwerpunktangebote ein klarer

„Pfad“ zur Überführung in reine Online-Angebote

eingeführt."

macht nicht ganz klar, welche Angebote hier völlig aus dem linearen Fernsehen verschwinden sollen. In jedem Fall scheint mir die dadurch erreichbaren Einsparung in keinem Verhältnis zum Verlust im Fernsehangebot zu stehen.



Die geplanten Beschränkungen für das Online-Angebot der Sender etwa im Nachrichtensektor machen es diesen unmöglich, flexibel Sendeangebot und Online-Angebot miteinander zu verzahnen. Es ist dagegen ebenso sinnvoll, durch rasche Online-Information auf nachfolgende vertiefende Informationen im Sendeangebot aufmerksam zu machen wie es sinnvoll ist, knapp gefasste Sendeinformationen durch vertiefende Informationen im Online-Angebot zu ergänzen.
Rainer Sommer Die geplante Zusammenlegung von 3SAT mit ARTE lehne ich entschieden ab. 3SAT überträgt bisher Konzerte, Opern und

Theaterstücke als einziger Sender von ARD u. ZDF. Der Wissenschaftsjournalismus mit nano u. scobel sollte nicht geopfert werden. Der öffentliche Auftrag sollte nicht der Einschaltquote unterworfen werden. ARTE als deutsch-französisches Programm sollte nicht mit 3SAT komprimiert werden.

Einsparpotental besteht bei:

Sendergruppe Deutschlandfunk auf 1x DLF-Programm per DAB abspecken ! Regionalstudios einsparen, da ARD-Kompetenz

ARD und ZDF leisten sich jeder ein Netz von Auslandskorrespondenten



- Doppelstrukturen abbauen
Rainer Szymanski Liebe Rundfunkkommission,



mit Traurigkeit habe ich vernommen, dass ARTE und 3SAT zusammengelegt werden sollen. Hier sollen unterschiedliche Inhalte und damit auch Zielgruppen fusioniert werden. Das deutschsprachige DACH-Programm auf 3SAT spiegelt die Kulturellen Schnittstellen dieser Region wider. Neben den kulturellen Highlights (Kultur entstammt dem lateinischen Wort "cultura" wie Pflege - und genau das ist es, was 3SAT macht) gibt es viele hochwertige Diskussionen über "Gott und die Welt".

ARTE sollte sich weiter über den Schwerpunkt Deutschland - Frankreich hinaus auf GANZ EUROPA ausweiten, wenn auch dies ansatzweise in den letzten Jahren schon angestoßen wurde. Wir brauchen eine mediale Klammer, die EUROPA stärker zusammenführt und zusammenhält.

Vielleicht müssen die Formate beider Kanäle auch etwas stärker für die Jugend geöffnet werden. Mit FUNK gibt es ja Erfahrungen, die hier eingebracht werden können.

Abschließend, auch wenn gespart werden muss und die Rundfunkbeiträge nur leicht erhöht werden, mediale Kultur ist auch ein wichtiger elementarer Baustein zum DEMOKRATIE-Verständnis und damit Erhalt.

Behaltet bitte diese Bausteine, denn wenn sie fallen, dann verschwindet auch ein besserer Blick über den Tellerrand Deutschlands hinaus.



Liebe Grüße
Rainer Tietz Sehr geehrte Damen und Herren,



die staatlichen Rundfunkanstalten haben u.a. den Auftrag, die Menschen mit Information und Bildung zu versorgen.



Ob dies mit Berichterstattung über Sportereignisse wie Biathlonwettbewerben erreicht wird, ist doch angezweifelt werden. Wenn im Winter am Wochenende tägsüber einer der beiden Hauptsender ARD oder ZDF mit Sport wie Rennrodeln o.ä. komplett belegt wird, so könnte man diese Sendezeit doch sinnvoller nutzen. Dies betrifft auch die Übertraguing von Radrennen. Dass im Sinne einer Gleichberchtigung der Frauenfussball mehr Sendezeit bekommt ist dagegen gut.



Aber Sport hat, meiner Meinung nach, in den Hauptsendern - außer bedeutenden Großsportereignissen wie olympischen und paralympischen Spielen oder internationalen Fußballmeisterschaften - eigentlich nichts verloren.

Für Sportberichterstattung wäre ein eigener Spartensender von ARD und ZDF ideal. D.h. eine klar erkennbare Trennung der Inhalte wäre sichtbar.





Auch sollen im neuen Konzept die Sender 3Sat und ARTE zusammen gelegt werden. Beide Sender sind dem ziel nach für Kultur und internationale Verständigung ausgelegt, was in der heutigen Zeit besonders wichtig ist.



Denn Europa (und damit die EU) werden momentan mehr un mehr von rechtspopulistischen Parteien und Kräften vereinnahmt, wogegen sich alle eher demokratischen Parteien stemmen sollten. Wenn nun die kulturelle Vielfalt sowie die Verständigung der Menschen von Seiten der öffentlich rechtlichen Medien abgbaut werden und zugleich Sportangebote (d.h. Kräftemessen des Stärkeren mit dem Schwächeren...) in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, so bereitet ein solcher Schritt AfD, FPÖ u.a. den Weg.



ARTE und 3Sat unterscheiden sich deutlich in ihren inhalten und sind sehr gute Beispiele dafür, wie man kulturelle Vielfalt bieten und die Sichtweise von Menschen anderer Länder oder anderer ethnischer Gruppen vermitteln kann. Wenn man ein friedliches und geeintes Europa möchte, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dies ohne voneinander unabhängige Sender wie ARTE und 3Sat nicht funktioniert.





Was bei den vorgesehenen Veränderung der Senderlandschaft besonders negativ auffällt:

Für den Erhalt einer Demokratie, wie wir sie in Deutschland aktuell haben, ist die Gestaltung einer so bedeutenden öffentlichen Einrichtung wie dem Fernsehen sehr wichtig. Bei gravierenden Veränderungen, wie sie jetzt anstehen, müssen die Menschen beteiligt bzw. mitgenommen werden. Im Sinne einer demokratischen Kultur ist dies zwingend eine vorausgehende öffentliche Debatte. Eine solche Debatte soll momentan offensichtlich unterbunden werden. Wenn man seitens der Verantwortlichen die demokratische Kultur nicht mehr pflegt, werden sich die Menschen früher oder später nicht nur von Rundfunk und Fernsehen sondern auch von der Demokratie abwenden.











Mit freundlichen Grüßen



Rainer Tietz
Rainer Ullmann Hiermit protestiere ich aufs Schärfste gegen die Zusammenlegung von Sendern wie 3sat und Arte, ARD Alpha und ZDF Info, Tagesschau24 und Phoenix, ZDF neo und One!!!



Da die privaten Fernsehsender, abgesehen von einigen Nachrichten, ein keineswegs zufriedenstellendes Programm bieten und die Zuschauer sogar in die Irre führen (Scripted Reality), nutze ich bei meinem Fernsehkonsum sehr überwiegend alle oben genannten Sender (plus ARD und ZDF).



Ich schaue nur "linear", wie Sie das nennen, denn Internet habe ich nur an meinem PC. Da macht das Online-Fernsehen keinen Spaß. Der Amazon Fire TV Stick ist auch keine optimale Lösung.



Alle oben genannten Sender haben ihr eigenes spezielles Profil, ich kann es mit Worten nicht beschreiben, aber es ist so. Wenn das zusammengelegt wird, geht eine enorme Vielfalt verloren. Das dürfen Sie nicht machen. Ein breit gefächertes Spektrum an Inhalten würde unzumutbar und irreversibel reduziert werden.



Es ist auch die Wahlmöglichkeit, wenn z.B. auf 3sat eine Sendung nicht gefällt, dass man dann alternativ auf Arte eine andere Sendung schauen kann, die dann wegfiele. Das würde bei einer Zusammenlegung nicht mehr gehen.



Denken Sie auch an ältere Menschen, die nur die öffentlich-rechtlichen Programme sehen ("linear"), weil sie sich die privaten Sender finanziell nicht leisten. Denen würden Sie mit Ihren Plänen ganz erheblich schaden.



Sparen können Sie durch weniger Kommisionen, weniger Gremien und weniger externe Gutachter. Durch eine schlanke und effiziente Struktur. Ich habe den Eindruck, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk stark verkrustet ist.



Sparen können Sie auch durch die Abschaffung von Regionalfenstern in den dritten Programmen. Es braucht nicht 20 WDR Sender (einen für jede wichtige Stadt im WDR Gebiet). Ein (!) WDR reicht. Es braucht nicht MDR Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ein (!) MDR reicht. Senden ja eh fast ständig die gleichen Inhalte.



Sparen können Sie auch durch gemeinsame Technik. Dieser Ansatz in ihrem Entwurf ist gut.



Sparen können Sie evtl. bei den Vorstandsgehältern. Das kann ich aber nicht beurteilen.



Sparen können Sie bei zu teuren Sportlizenzen, indem Sie diese nicht kaufen.



Nochmal: Ich protestiere aufs Schärfste gegen die Zusammenlegung von Sendern wie 3sat und Arte, ARD Alpha und ZDF Info, Tagesschau24 und Phoenix, ZDF neo und One!!!
Rainer Voigt Zum Verfahren:

Die Regierungschefs haben einen Staatsvertrag-Entwurf mit enormen Auswirkungen auf die Menschen und die gesamte Öffentlichkeit beschlossen. Der Inhalt ist im wesentlichen unbekannt. Nur wenige interessierte Bürger können sich die Inhalte erschließen und ahnen, welche Auswirkungen das hat. Die Zeit für eine qualifizierte Stellungnahme ist viel zu kurz.

Zum Inhalt:

Offenbar geht es darum, die seit Jahren zunehmend überspannten Finanzmittel der öffentlichen Sender zu optimieren, um wichtige Einsparungen zu erzielen. Dagegen ist zunächst nichts zu sagen. Aber die Methode, die dabei benutzt werden soll, ist die im Volksmund wohl bekannte „Rasenmäher-Methode“. Seit Jahren schon ist bei den öffentlichen Sendern zu den sogenannten Hauptsendezeiten ein enormer Qualitätsverlust zu verzeichnen. Sie glichen sich immer mehr den privaten Sendern an. Rate-Shows und „Soap-Serien“ dominierten zunehmend. Hinzu kommen die grenzwertigen Krimiserien alá „TATORT“, die von den Ideen bis hin zur Umsetzung gravierende qualitative Mängel aufzeigen. Auch überzeugen oftmals die schauspielerischen Fähigkeiten nicht, von einigen Spitzendarstellern abgesehen. Zu guter Letzt ist auch auf die aufgenommen Sprachqualität hinzuweisen. Große Teile der Filme sind oft unverständlich, weil die Schauspieler nuscheln oder die technische Aussteuerung unprofessionell ist. Es wäre schön zu wissen, welche anteiligen finanziellen Mittel (Sach – und Personalkosten sowie Produktionskosten) diese Sparte in Anspruch nimmt. Fast jeder Sender leistet sich hier eine eigen Produktion. Daß diese Filme dann untereinander ausgetauscht werden verbessert die Angelegenheit nicht.

Bei unserer Familie hat das dazu geführt, dass, nachdem wir so gut wie keine Privatsender mehr sehen, wir auch seit geraumer Zeit den „normalen öffentlichen Sendern“ den Rücken gekehrt haben. Ausnahmen: die Sender, die Informationen liefern. Hier stehen obenan: ARTE, ZDF-Info und 3-sat, aber auch ZDF-neo soll hier genannt sein und in den Vorabend-Programmen die regionalen Sender der ARD. Sendungen, die nach 20 Uhr interessant sind beginnen in der Regel erst nach 22Uhr. Das betrifft insbesondere auch gute Filme, die nicht schon 20mal gezeigt wurden. Über die Polit-Talks möchte ich mich hier nicht auslassen, denn hier müsste ich politisch werden (Politiknähe vs. Unabhängigkeit und Bereitschaft sich kontrovers auseinanderzusetzen).

Zusammenfassend kann ich nur feststellen, dass der Reformvorschlag am Ziel vorbeigeht. Die leicht schräge Rutsche wird sich weiter neigen und wir werden in 5 oder 10 Jahren an einem Punkt sein, dass wir den Kritikern des öffentlich-rechtlichen Systems nichts mehr entgegenzusetzen haben. Wozu dann noch Rundfunkgebühren? Und von Bildungsauftrag wird dann auch nichts mehr zu finden sein. Wer bestimmt überhaupt über die Programminhalte? Wie kritisch oder „eingenordet“ sind eigentlich diese Leute?

Alles in allem ist der Staatsvertragsentwurf ein Schuß in den Ofen. Der Handlungsbedarf scheint enorm hoch, aber diese Problemlösung ist keine Lösung.
Rainer Weber Ich nutze fast täglich das Angebot des Fernsehsenders 3sat und bin dagegen, diesen Sender als eigenständiges Angebot abzuschaffen.
Ralf Böddingmeier Wir leben in seltsamen Zeiten. Nach lesen des Entwurfes, könnte man den Eindruck haben, die 5te Kolone der AFD habe hier die Feder geführt.

Wenn man die Sender 3 Sat und Arte zusammenlegen will, will man den Sendern, die demokratisch Aufklärerisch unterwegs sind, den Hahn abdrehen. Wenn man Kunstberichterstattung auch durch Radioangebote verunmöglicht, spielt man das Spiel derb braunen Herren und Damen.

Dann haben es Weidel und der Rest nach deren Machtergreifung noch einfacher, den Rest auch noch wegziehen.

Ich kann den Frust weiter Teile der Bevölkerung über unsere " demokratischen" Politiker nachvollziehen. Ihr sägt den Ast fröhlich ab, auf dem wir alle sitzen.
Ralf Böhnke Hallo,

ich schaue kein Privatfernsehen und bevorzuge die Ausstrahlungen im ÖRR. Ich liebe die Vielfalt des Angebots. Vielfalt tut gut. Für diese Qualität bin ich auch bereit mehr als die aktuellen Rundfunkgebühren zu zahlen.

Ein Zusammenlegung von 3Sat und Arte kann ich nicht befürworten. Arte ist europäisch-frankophone während bei 3Sat ein Zusammenschluss der deutschsprachigen Länder stattfindet.



Auch die Verschlankung des Rundfunks auf max. 4 Hörfunkprogramme je Landesanstalt kann ich nicht gut heißen, weil ich WDR 5 höre.



Vielen Dank!



Viele Grüße

Ralf Böhnke
Ralf Borngräber Sehr geehrte Damen und Herren,



als kritische Staatsbürger nutzen wir gerne ausgewählte Angebote des ÖR-Rundfunks.

Dazu gehören insbesondere die Angebote von 3SAT, ARTE sowie des DLF.

Sie werden verstehen, dass wir den Vorschlag einer (Teil-) Fusion von 3SAT und ARTE ablehnen.

Diese Qualitätssender zu fusionieren/ zu halbieren lehnen wir ab. Wir können nicht nachvollziehen, wie solche Vorschläge der Kommission den Anspruch auf Bildung im ÖR-Rundfunk verbessern sollen?!



Zu den Lieblingssendungen in unserem Haushalt gehören generationsübergreifend die Sendungen NANO und Kulturzeit.

Ferner gehören (polit.) Kabarett und Comedy sowie Konzerte jeglicher Art zu unseren Favoriten. Wir empfinden schon länger eine deutliche Unterrepräsentanz wissenschaftspropädeutischer Sendungen im ÖR-Rundfunk.



Wir nehmen auf der anderen Seite eine Vielzahl seichter Unterhaltungssendungen im ERSTEN und im ZDF wahr. Ganz schwierig wird es, wenn wir uns zeitgleich zwischen 5 verschiedenen Krimis von Gotland über Venedig, der Bretagne, Dänemark oder Irland entscheiden sollen. Geht's noch? Wo ist da der Bildungsauftrag? Mord und Totschlag?



Kritisch sehen wir darüber hinaus die ausufernde Sportberichtersattung der Flagschiffsender DAS ERSTE und ZDF. Hier wäre eine Bündelung in einem Sportkanal sinnvoll. Und warum kommen Sportnachrichten in jeder Nachrichtensendung überproportional vor? Was geht eigentlich die Öffentlichkeit ein Sieg von Alexander Zverev mit einer 6-stelligen Siegprämie an? Berichte über Entwicklungen bei unseren europäischen Nachbarn werden aber nur unterentwickelt gesendet?



Nehmen Sie darüber hinaus bitte zur Kenntnis:

Wir haben/hatten Abonnements bei Spotify und Netflix. Letzteres haben wir gerade gekündigt. -

Gerne würden wir unsere Präferenzen im ÖR-Rundfunk mit unserem Rundfunkbeitrag auswählen/gewichten können.





Abschließend: In einer Zeit erstarkender demokratiefeindlicher Kräfte kommen so manche Vorschläge der Kommission zur Unzeit! Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Oder sind in der Kommission nur überproportional Betriebswirtschaftler am Werk?



Mit freundlichen Grüßen



Familie Borngräber
Ralf Brand Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Verwunderung - genau genommen auch mit Verärgerung - habe ich vom geplanten Reformstaatsvertrag gehört, der eine Neuordnung des öffentlich-rechtlichen TV, Rundfunk und Internetauftritt bewirken soll.



In Zeiten, in denen wir ganze Teile der Gesellschaft an redaktionell unmoderierte oder redaktionell demokratiefeindlich gesteuerte Medien verlieren, wäre das geplante Vorhaben fatal für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt.



Die davon erhofften finanziellen Einsparungen sind im Verhältnis zum dadurch erzeugten Schaden marginal.



Ich bitte Sie daher dringend, von den geplanten Änderungen Abstand zu nehmen.



Mit freundlichen Grüßen



Dr. Ralf Brand
Ralf Britzl Sehr geehrte Damen und Herren,



der Transparenz wegen, ich bin nicht nur Gebührenzahler, sondern als Techniker auch bei einem ÖRR-Sender beschäftigt.



Ich habe mir den Entwurf auch zugegeben nicht ganz durchgelesen, sondern nur die Präsentation angeschaut. Was mir aber für meine Meinung über Ihre Idee völlig ausgereichend war. Meiner Einschätzung nach bewirken Sie damit das genaue Gegenteil von dem, was Sie beabsichtigen wollen. Den ÖRR Auftrag zu stärken.



Bei der geplanten Zusammenlegung wird der Auftrag nicht gestärkt, sondern massiv geschwächt. Im ÖRR sollte doch jede Meinung, Richtung oder Nische abgebildet sein. Was aber bei einer Streichung von Sendern dann nicht mehr gewährleistet sein wird.



So in den Radioprogrammen, wenn dann nur noch wenige übrig bleiben, wird es z.B. für spezielle Musikrichtungen schwierig, noch wahrgenommen zu werden. Morgens Schlager, Mittags Rock, Abends Pop und in der Nacht Jazz? Mal überspritzt formuliert. Stammhörer wird es dann weniger geben, denn wenn nur zu gewissen Zeiten Hörer*Innen ihr Programm vorfinden, werden sie abwandern zu privaten Stationen. Es mag hier und da vielleicht Redundanzen geben, die man möglicherweise zusammenlegen kann. Aber mit Sicherheit bei Weiten nicht in dem von Ihnen beabsichtigten Maße.



Im TV-Bereich ist es ähnlich. Das gravierendste Beispiel ist Ihr Vorschlag, 3sat in arte aufgehen zu lassen. Was im kulturellen und im wissenschaftlichen Programmbereich eine drastische Einschränkung des Angebots bedeuten würde. Denn übrig bliebe ja nur noch 50% von 3sat und 50% von arte. Also eine Halbierung des vielfältigen kulturellen und wissenschaftlichen Programms beider Anstalten. Wobei es in der Praxis dann ja noch minimierter wäre. Denn Sie planen ja arte zu einer europäischen Anstalt zu erweitern. Wenn dann zusätzlich andere Länder ebenso Programmanteile bestreiten, werden die deutschsprachigen Kultur- und Wissenschaftsthemen ja noch weiter eingeschränkt.



Besonders im Wissenschaftsbereich ist Vielfalt besonders wichtig. Wissenschaft lebt ja vom Diskurs. Und besonders in den heutigen schwierigen Zeiten mit Klimakrise, Digitalisierung, gesellschaftlichem Wandel oder den ganzen Transformationen, wäre für die Aufgabe des ÖRR es extrem wichtig, Vielfalt hierbei anbieten zu können. Und auch die Kultur besteht aus vielen Kunstgattungen und Ansichten, welche die Künstler darstellen und verkörpern. Zumal es der Kulturbereich aufgrund von massiven Einschränkungen an Fördergeldern eh schon schwer hat. Wenn dann auch nur noch ein Bruchteil davon im ÖRR sich präsentieren kann, wäre das für das Kulturleben fatal.



Zusammenlegungen haben aus meiner Sicht noch nie zu einer Verbesserung geführt. Wenn man sich z.B. die Printmedien anschaut, in denen dann Lokalteile stark eingekürzt und zusammengelegt wurden, wurde über vieles in der Stadt nicht mehr berichtet. Fiel Aufgrund von nicht mehr vorhandenem Personal und fehlendem Platz in der Zeitung dann hinten runter. Somit spiegeln diese Zeitungen nicht mehr das Gesamtbild der Stadt wieder, sondern nur noch ganz subjektiv ausgewählte Ausschnitte. Keine Qualitätsverbesserung. Und genau dasselbe sehe ich auch als Konsequenz Ihrer Vorschläge.



Eine Stärkung der ÖRR wäre gegeben, wenn sie mithelfen würden, daß sich der ÖRR dem Quotendruck entziehen kann. Zumal die Quotenmessung eh nur eine sehr grobe Schätzung ist und in keinster Weise systembedingt realistische Zahlen liefern kann. Damit wäre ein Anreiz für die ÖRR Sender, wieder mehr Nischenprogramme zu programmieren. Damit könnte auch ein wenig die Akzeptanz in der Bevölkerung steigen. Wenn nicht mehr nur einmal im Jahr etwas für gewisse Zielgruppen käme, sondern regelmäßiger.



Für mich kommt die ganze Diskussion unter den Länderchefs über die Gebührengelder so vor, als würde sich die Politik von der AfD antreiben lassen. Erst mit ihrem Erstarken kam die zugegeben schon immer vorhandene Kritik erst so richtig hoch. Wenn man sich die Ideen der AfD z.B. zum ÖRR anschaut, so soll er vordergründig zwar nicht abgeschafft, aber so klein und unterfinanziert werden, daß er dann wohl implodieren wird. Und ihre Ideen wirken für mich, als gingen Sie in die gleiche Richtung. Verkleinern und das Angebot einschränken. Haben Sie das dann auch mal weitergedacht, durchgespielt? Wenn ja, müßten Sie erkennen, daß die Gefahr, damit den ÖRR in die Unbedeutsamkeit zu bringen, sehr groß ist. Damit spielen Sie den antidemokratischen Kräften massiv in die Karten. Ist das so gewollt?



Besonders in den heutigen Zeiten ist es gut, daß wir zwei ÖRR Anstalten haben. Und ja, es ist bestimmt in vielen Teilen, wie z.B. bei Sportrechten oder einer gemeinsamen Mediathek, sinnvoll, wenn beide Anstalten zusammenarbeiten. Aber in vielen Bereichen sollte man die Eigenständigkeit beibehalten. Es war immer gut, daß die ARD (Anstalten auch untereinander) und das ZDF sich nicht immer "grün waren". Ich kann mich erinnern, als die Klage zum ZDF-Staatsvertrag in den 2010er Jahren bekannt wurde, hat natürlich das ZDF versucht, das klein zu halten. Aber die ARD hat darüber etwas ausführlicher dafür berichtet. Und so ging das schon immer hin und her. Was für die Demokratie immer von Vorteil war. So sind beide auch ein mögliches Korrektiv des jeweils anderen. Das sollte man mit den Zusammenarbeitsplänen nicht kaputt machen. Denn bei zu viel Kooperation, will man dem Partner dann natürlich nicht unbedingt auf die Füße treten, wenn es eigentlich nötig wäre.



Und wenn z.B. eine der beiden Anstalten von antidemokratischen Kräften infiltriert werden würde, könnte die andere das Publik machen. Und wäre weiterhin als unabhängige Anstalt in Takt. Somit gäbe es auch ein Backup, zum weiteren Schutz der Demokratie.



Nach all den Einsparungen der Sender im Programm- und im Personalbereich, sehe ich nur noch Möglichkeiten in der Verwaltung. Und hier sehe ich aus eigener Erfahrung eine Menge Einsparpotential. Wobei die Sender teilweise schon begonnen haben, ihre Verwaltung zu entschlacken. Aber noch in einem sehr überschaubaren Rahmen. Hier könnte man eine Kommission einsetzen, die mit Experten und den Sendern einen Rahmen für eine benötige Verwaltungsstruktur ausarbeitet, in dem sich dann jeder Sender bewegen kann. Um dem gewachsenen Verwaltungswasserkopf in fast jedem Sender entgegen zu wirken. Der Rahmen sollte nicht ganz zu eng sein. Denn jeder Sender hat aufgrund der Historie oder entsprechenden Gegebenheiten sich unterschiedlich organisiert. Dem sollte man dann bei Erstellung des Rahmens Rechnung tragen.



Und in der Berechnung der KEF würde dann nur die Finanzierung dieses Rahmens berücksichtigt werden. So könnte der Anreiz geschaffen werden, Auswüchse unattraktiv machen. Wenn z.B. Führungskräfte dann doch nicht die gewünschte Leistung bringen, werden sie dann weniger schnell auf einem Sonderposten mit höherer Vergütungsstufe entsorgt. Zum Glück nicht die Regel, kommt aber noch immer zu oft vor. Oder der Sender es sich dann zweimal überlegt, ob diese Abteilung wirklich nötig ist und noch in den finanzierten Rahmen passen würde.



Das waren meine Gedanken, die mir hierzu gekommen sind. Ich hoffe, Sie nehmen meine und alle anderen Anmerkungen nicht nur zur Kenntnis, sondern ziehen Sie in Ihre Überlegungen mit ein. Und treffen dann hoffentlich eine sinnvolle Entscheidung! Nicht nur sinnvoll im Sinne eines gesunden ÖRR, sondern für unsere Gesellschaft, die vielleicht nötiger den je einen vielfältigen und stabil finanzierten ÖRR braucht!



Mit freundlichen Grüßen





Ralf Britzl
Ralf Brüggemann Sehr geehrte Damen und Herren,



als regelmäßiger Zuschauer der Sender 3Sat und Arte möchte ich Sie bitten beide Sender aufgrund der Vielfalt als eigenstängige Sender im Programm zu belassen.



Gruß

R. Brüggemann
Ralf Dannemann 10. Oktober 2024 Zum Reformstaatsvertrag Guten Tag, nachdem ich mir Informationen aus verschied-enen Quellen besorgt habe, muss ich Ihrem Vorhaben, gerade bei den ca. 10 kleineren Sendern bzw. Programmen des Qualitätsfernsehns gravierende Veränderungen vornehmen zu wollen, grundsätzlich wider-sprechen. Denn Vielfalt muss erhalten werden, weil sie die zunehmend gefährdete Demo-kratie konstruktiv unterstützen kann. M.E. macht es insondere keinen Sinn, den Sender 3SAT in ARTE sozusagen integrativ auf-gehen zu lassen. Dies ließe sich z.B. historisch und inhaltlich-sachlich sowie hinsichtlich der Adressaten als auch deren Kernziele (der 2 Sender) plau-sibel machen. Bitte überden-ken Sie Ihre Vorhaben noch einmal grundsätzlich. - Und wie wäre es mit einer mindestens 2 wöchigen Verlängerungsfrist zwecks Stellungnahmen etc? Warum nicht primär bei den großen Sendern einsparen mittels Synergien etc.? Würde das finanziell nicht viel mehr bringen? Ggfalls wäre die Gegner von Pluralität, wie z.B. die AfD, so besser zufrieden zu stellen, oder? Jedenfalls wäre eine Reduktion u.ä. von 10 auf 7 er- und verträglicher, oder? Gute Beratungen wünsche ich Ihnen und grüße Sie freundlich. Ralf Dannemann, Dipl.-Theol.
Ralf Göhring Guten Tag aus Leipzig,



ich habe mit Entsetzen von den Plänen gehört, den Sender '3sat' aufzulösen.

Dieser Sender realisiert, so wie andere Sparten-Sender in der ARD, mit sehr geringem Budget einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung.

3sat bringt Musik, Theater, Literatur, Wissenschaft, Kabarett, Auslandsberichte sowie Sendungs-Übernahmen aus Österreich und der Schweiz.

Der Sender trägt damit zu einer Sichtbarkeit von Nicht-Mainstream-Aspekten der Gesellschaft, zu einer Hörbarkeit von Sprachenvielfalt im DACH-Raum und damit zu mehr Weltoffenheit und Verständigung bei.



Ich plädiere dafür, ggf. notwendige Einsparungen in der ARD bei den großen Einzelposten zu machen: durch Drittanbieter produzierte Unterhaltungssendungen (Talks, Musik, Sportevent-Begleitung). Diese erscheinen im Aufwand-Nutzen-Verhältnis wesentlich unnötiger. Sie tragen nicht zur Grundversorgung bei.



Ich verzichte gerne auf Talkshows und Schlager-Shows (die ich nicht schaue), wenn ich weiß, dass dafür obskure Theaterstücke aufgezeichnet und Berichte über Wüstenmakroben gesendet werden (die ich auch nicht schaue), einfach weil es unersetzbare Sendungen sind.



Talkshows hingegen sind fast immer "Jens Spahn, Sahra Wagenknecht, Alice Weidel und Roger Köppel überbieten sich im Absprechen der Menschenrechte" darauf verzichte ich gerne vollständig.

Danke.
Ralf Greiner Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit der Meinungsäußerung. Bei der notwendigen Reform des ÖRR sind unbedingt einige Schwerpunkte zu erhalten bzw. zu stärken, andere Formate sollten klug verknüpft und kombiniert werden, um die Qualität der Angebote zu verbessern.



- Deutschlandradio DLF und Kultur mit dem Fokus auf aktueller Berichterstattung, politischen Magazinen, Länderreportagen, Hintergrundinformationen, Kulturmagazinen (nationale und internationale Themen), Live-Talkrunden zu aktuellen Themen (auch mit Zuschauerbeteiligung) wie „Kontrovers“

- Radioprogramme der einzelnen Länderanstalten können zu Gunsten höherer Qualität teilweise zusammengelegt werden (Infokanäle, Kanäle mit Schwerpunkt Lifestyle und Musik)

- Fokus auf Kern-TV-Sender ARD und ZDF mit stärkerem Schwerpunkt auf Aktualität, Hintergrund und Kultur. Nur so ist es möglich, die Anzahl der digitalen Spartenkanäle zu verringern.

- Zusammenlegung einzelner Redaktionen und Formate für mehrere (oder alle) Dritten Programme

- Es könnten täglich 3 bis 4 h mit lokalen Magazinen und Themen ausgestrahlt werden. Der Rest kann synchronisiert werden.

- Sportveranstaltungen von nationalem Interesse (Olympische Spiele, Fußball/Handball/Basketball WM, Zusammenfassungen der Fußball Bundesligen, Wintersport) und entsprechende Magazinsendungen mit Fokus auch auf Sportarten, die weniger im kommerziellen Scheinwerferlicht stehen und ggf. auch Breitensport gehören in die Programme des ÖRR



Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen bzw. stehe für Fragen zur Verfügung.



Freundliche Grüße,

Ralf Greiner
Ralf Hausding Die Streichung von 3 sat ist nicht hinnehmbar. Die ganze Vielfalt des Programmangebots kann nicht auf andere Sender übertragen werden.
Ralf Hehemann Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren

Ich finde die geplante Streichung etlicher öffentlich rechtlicher Sender sehr bedenklich. Gerade in Zeiten der Fake News und Desinformationskampanien sind Sender wie zdf Info oder 3sat Leuchttürme der unabhängigen Information. Wenn Geld gespart werden muss sollte meiner Meinung nach zuerst bei ausufernden management Ausgaben (z.B. rbb) gespart werden anstatt an den qualitativ hochwertigen Sendern. Ich wäre auch gerne bereit ein moderate Erhöhung der Rundfunk Gebühren zu bezahlen um die Sender zu retten.

Mit freundlichen Grüßen,

Ralf Hehemann
Ralf Heinert ZDFinfo, 3sat, ARD-alpha, Arte und ZDFneo sind die Sender mit dem höchsten Niveau und müssen erhalten erhalten bleiben.

Ich erinnere an den Bildungsauftrag.
Ralf Jauster Sicherlich ist durch die Vielfalt der entstandenen Spartenprogramme so manches entstanden, was bei genauerer Betrachtung wohl auf den Prüfstand gehört - wie beispielsweise



- zeitgleiche Nachrichtensendungen auf mehreren Sendern



- zeitnahe Wiederholungen (hierzu stehen die Mediatheken zur Verfügung)



Der Spartenkanal 3SAT als Kultur und Bildungskanal für den deutschsprachigen Raum übernimmt eine wichtige Aufgabe zur Verständigung über diese Länder hinweg. Zudem helfen Kulturbeitäge und Dokumentationen dabei Menschen am Rande der Gesellschaft mit dem Zeitgeschehen zu verbinden.

Eine Zusammenlegung mit dem "Europakanal" arte würde die weniger interlektuell offenen Zuschauer wohl eher abhängen.



In Anbetracht der fortschreitenden Veränderungen in der Medienlandschaft werden die TV- und Radio-Kanäle zunehmed vergleichbar mit Streams und Playlists.



Die Aufgaben



- Produktion von Beiträgen und



- Erreichung von Zuschauern / Zuhörern



werden sich weiter diversifizieren, was in der Umsetzung auch zu mehr Spezialisierung führt.



Alles in einen Topf zu werfen macht zwar das Leben der Anbieter leichter, überfordert aber all diejenigen, die eh schon Schwierigkeiten bei der Orientierung haben.



Es gibt andere Stellschrauben um die Effizienz und die Wirtschlaftlichkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu stärken.

Eine Kürzung des Angebots für Kinder, Dokumentationen, allgemeine Bildung sowie Kultur erscheint hier als Opfer des Establishments und sollte nicht Ziel des Rundfunkstaatsvertrags sein.



Mit freundlichen Grüßen,



Ralf Jauster.
Ralf Kang Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verstehe, dass gekürzt werden muss, aber habe kein Verständnis dafür, dass dies ausgerechnet im Bereich Kultur, Gesellschaft und Demokratie geschehen muss, also mit der Zusammenlegung zwei so bedeutender Sender wie ARTE und 3Sat in diesem Bereich.

Es gibt ein paar gute Ansätze in der Reform zum Beispiel die Einschränkungen der ARD Spartensender, die ja durch die Vielzahl der dritten Programme vertreten ist. ARTE und 3Sat zusammenzulegen wäre jedoch völlig falsch.

Wie wäre es sich endlich von den Schnulzen und Schlagershows und seichten Serien in ARD und ZDF zu trennen. Das grenzt wie wir alle wissen schon an Körperverletzung. Auch die immensen Kosten für Fussballübertragungsrechte zum Beispiel gehören nicht in einen öffentlichen Rundfunk ,den alle bezahlen.



Ich möchte Sie dringend bitten Ihre Vorschläge nochmals zu überdenken und ARTE und 3SAT zu erhalten, insbesondere und gerade im Hinblick auf den aufkommenden Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft unter anderem repräsentiert durch die AFD, ist es wichtig hier klare Kante zu zeigen und seriöse ,gut recherchierte und präsentierte Informationen zur Verfügung zu stellen.

Weichgespülte Wohlfühlserien über heile Welten auf Groschenromanniveau sind dabei wenig hilfreich.



Ich freue mich auf Ihre Stellungnahme.



Danke und Gruß aus Köln



Ralf Kang
Ralf Kircher Guten Tag!

Die Zusammenlegung von 3Sat und Arte sehe ich als sehr problematisch.

3Sat bietet derzeit sehr guten Wissenschafts-Journalismus. Dieser darf nicht auf der Strecke bleiben! Hierzu gibt es keine Alternative.



Andrerseits sehe ich ein großes Einsparpotenzial bei fast zeitgleich ausgestrahlten und inhaltsarmen Unterhaltungsshows, wie bei ARD und ZDF am Sonntagmittag.

Besten Dank!
Ralf Klinger Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit spreche ich mich ausdrücklich gegen die geplante Zusammenlegung von 3Sat und Arte aus. Im besonderen Maße würde dieses der Diversität der Kulturlandschaft im öffentlich-rechtlichen TV schaden, die ich bisher sehr geschätzt habe.



Mit freundlichem Gruß

Ralf Klinger
Ralf Kohlmann Es ist eine Dreistigkeit so bedeutende und wichtige Fersehprogramme zusammen legen zu wollen, die jede für sich einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den wissenschaftlichen, kulturellen, gesellschaftspolitischen Bildungsauftrag zu erfüllen , den sich die Verfassung in unserer `Noch - Demokratie`verpflichtet sein soll. Ich fühle mich verraten und verkauft, wenn profilierte Politiker , angeblich demokratisch legitimiert, in unsere Informationsfreiheit so selbstherrlich eingreifen und sich über den demokratisch verbunden Bürger hinwegsetzt
Ralf Kursawa Liebe Rundfunkkommision, nehmen Sie den interessierten Bürgerinnen und Bürgern nicht die vielfältigen kulturellen Angebote, die 3Sat und ARTE bieten. Wir haben auch ein Recht auf Kultur in diesem Medium und wollen nicht nur mit Serieneinerlei und Unsinn, den die privaten Anstalten schon genug liefern, berieselt werden. Kultur ist Bildung und Bildung ist Staatsauftrag!
Ralf Marks Bei der Einführung des privaten Fernsehen 1984, hatte ich angenommen, dass sich der öffentlich rechtliche Rundfunk auf seinen Auftrag konzentriert. Das Zweite Deutsche Fernsehen wurde in den 60gern Jahren geschaffen, um mehr Vielfalt und Auswahl zu schaffen. Durch die vielfältigen privaten Programme und heute sogar noch der Zugang zu anderen öffentlichen rechtlichen deutschsprachigen Programmen aus Österreich und der Schweiz, hat sich das ZDF damit erledigt. Programmteile können in der ARD aufgehen.

Passiert ist 1984 aber genau das Gegenteil. Der öffentliche Rundfunk ist geradezu explodiert. Wie berichtet ein Journalist dazu, als der Sender 3 Sat geschaffen wurde: Da haben Sie Fernsehen satt. Es gibt so viele Programme, das kein Pflichtbeitragszahler mehr weiß, wer den Sender eigentlich betreibt. Während früher bewusst ausgewählt und entschieden werden musste, was man bei den 3 Programmen, ARD, ZDF und Dritte gezeigt werden sollte, kamen die Sender dem Staatsauftrag am nächsten. Wenn Sie heute in der unübersichtlich Programm und Senderflut schauen, was wird da dem Zuschauer geboten? Massenmord und Tote, täglich so viele die sie in 100 Jahren nicht erleben. Ein Beispiel aus dem TV Programm vom 8.10.24: Mord mit Aussicht, WaPo Bodensee, Rosenheim-Cop, Soko Köln, Tatort, Der Bozen Krimi, Morden im Norden, Polizeiruf 110, Rentnercops, Ein starkes Team, Killing Eve, Der junge Inspektor Morse, Agatha Christie. Allein die ganzen WaPo´s Bodensee, Berlin, Duisburg, Elbe oder Soko´s Köln, Leipzig, Wismar, Stuttgart, München, Wien … Wie gesagt das ist vielleicht 1/3 der ganzen Kriminalsendungen mit denen der Rundfunkpflichtbeitragszahler zugekleistert wird. Ist das der Auftrag des öffentlichen Rundfunks? Das können sie munter mit anderen Themen weiterführen, massenhaft Koch Shows, Rate-Sendungen, Bares für Rares, Gesprächs- und Diskussionsrunden zu jeder Nichtigkeit. Überschwemmt wird man mit Landschafts- und Tierfilmen, wildes „Dies“, einsames „Das“. Wenn ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis Frage, was sie im TV geschaut haben, bekomme ich zur Antwort: Da war ja nichts Berauschendes, Langeweile Pur, Wiederholungen bis zum Abwinken, Inhaltsleere Sendungen. Viele weichen auf Streaming Dienste aus.



Der öffentlich rechtliche Rundfunk braucht dringend eine radikale Kur. Es ist ein gigantischer aufgeblähter Apparat, selbstgefällig und geldgierig. Da gibt es nicht nur doppelt und dreifach Strukturen. Wo ist die Qualität und was ist mit dem Auftrag?

Völlig versagt hat der Rundfunk zu Corona Zeiten. Oh wie schrecklich, unsere Kinder können nicht zur Schule gehen und lernen können auch nicht alle, weil nicht alle einen Laptop haben. Was gab es in den 70gern in den Dritten Programmen, Schulfernsehn! Da hätten sich die dritten Programme mal beweisen, regional und flexibel auf Probleme reagieren können. Fehlanzeige!



Wenn Sie wollen, dass die Menschen sich nicht immer mehr abwenden, dann geben sie den Menschen auch das Recht der Mitbestimmung und das Recht selbst zu entscheiden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Rundfunkgebühr wurde zur Zwangsabgabe, ohne jede Möglichkeit aus diesem Knebelvertrag aus zu treten. Ich hatte nie einen Fernsehen und will auch keinen, das Radio reicht mir völlig und dafür wäre ich auch bereit ein wenig zu bezahlen, wenn es denn überhaupt sein muss. Ich kenne viele Menschen die keinen Fernseher haben und sich über diese Zwangsabgabe ärgern.

Ich kenne aber 2 Freunde die im öffentlichen Rundfunk arbeiten, bzw. gearbeitet haben und was diese Verdienen und welche zusätzlichen Leistungen diese erhalten. Da würde mancher Rentner einen Wutausbruch bekommen, was er von seinem Rundfunkzwangsbeitrag alles finanzieren muss.



Kompetenz, sachliche Informationen und Aufklärung diese Aufgaben können in 2 Sendern ausreichend untergebracht. Wozu braucht z.B. der NDR 11 Radioprogramme? Aktuell haben wir nicht nur doppelt, sondern dreifach und noch mehr Strukturen, wenn sie allein schauen wieviel Berichterstatter aus verschiedenen öffentlich rechtlichen Sendern am gleichen Ort sind und über das gleiche Problem berichten. Dafür reichen die ARD und die Dritten Programme völlig aus. Besonders, wenn man die inhaltsleeren Füllstoffe wieder verschwinden und jeder das Recht wieder zurück erhält zu entscheiden, ob es den öffentlich rechtlichen Rundfunk nutzen möchte oder nicht.



Meine Forderung:

- Die Kleinstaaterei muss aufhören, siehe Tagesschau, zuständig NDR für alle Sender in der ARD. Wieso kann das nicht

vielen anderen Programmteilen auch so laufen? Feiert jedes Bundesland den Tag der deutschen Einheit? Nein, nur 1

Bundesland, das aktuell den Vorsitz im Bundesrat hat.



- Freie Entscheidung der Bürger, ob Sie den öffentlich rechtlichen Rundfunk haben wollen oder nicht oder nur Radio.



- Zusatzprogramme und Leistungen können mit einer Gebühr dazu gebucht werden, wie bei den Streaming Diensten



- Fokussierung auf den Staatsauftrag, Bildung (nicht billige Rateshows), Information, Beratung, Vermittlung von Wissen,

Anspruchsvolle Unterhaltung am besten für die ganze Familie.
Ralf Müller-Kind Ich halte die Ausdünnung des Programmangebots als erste Maßnahme für nicht zielführend. Viel eher sollte bei Verwaltungsstrukturen und z.B. Internetauftritten angesetzt werden. Eigene regionale Redaktionen und Studios und auch kulturelle Angebote halte ich für wichtige Bestandteile des Auftrags des öffentlichen Rundfunks. Warum aber 9 komplette Rundfunkanstalten mit Intendanten, Rundfunkräten und Verwaltungsräten benötigt werden, erschließt sich mir nicht.

Auch die Aufwändungen für 9 vollkommen unterschiedlich strukturierte und aufgebaute Webseiten der einzelnen Anstalten verursachen mehrfache Kosten für ein identisches Angebot.

Inwieweit dann im konkreten Angebot der TV- und Radiosender nahezu identische Tatort-Wiederholungen, Kochsendungen, Tiersendungen etc. 9 mal jeden Tag vorhanden sein müssen erschließt sich mir auch nicht. Die Kultursparten des Rundfunks haben seit einigen Jahren identische Abendprogramme, wo man vorher noch Auswahl hatte und nicht unbedingt das Einheitskonzert hören musste. Die sind da schon in vorauseilendem Gehorsam tätig geworden. Die Dudelsendungen mit 30'' gute Laune Worteinsprengseln dagegen laufen zigfach vollkommen verwechselbar in mindestens einer bis zu zwei Kanälen jeder Landesanstalt. Reichen da nicht vier? Süd, Nord, West, Ost? Statt z.B. 3sat und Arte zusammenzulegen?

MfG

Ralf Müller-Kind
Ralf Philipp Stern Drei Sat null mit Arte verschmelzen.



Besser private Verschmelzen. Dann wuerden 100 te Millarden Kosten eingespart werden durch deren Turbokapitalistisch gefraemte Berichterstattung die ganz Deutschland und damit als Jahrzehntelanger Exportweltmeister - "der freien Welt" - vielleicht noch Heute - die ganze Welt bis negativst beeinflusst weil gerade dort keine relativ beste Wahrheit ueber unsere Gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen - die grossteils aus dieser absichtlich Turbokapitalistisch geformten Berichtserstattung und schlimmeres bis voellig inkorrekt wiedergegeben werden. Wodurch 100 te Milliarden Gelder fehlinvestiert wurden und weiter werden weil auf in vergaengliche Werte der Istwirtschsft gesetzt wurde, ueber die in 1000 Jahren in den Geschichtsbuechern - wenn es dann unsere gewuenschte demokratische [oder bis ueberhaupt] Menschenzivilisation noch gibt stehen wird ca. sinngemaess.

"In weniger als Hundert Jahren hat die westliche Zivilisation geschafft - trotz glasklarer und danit zweifelsfreier Naturwissenschaftlicher Beweise - durch Ihr nur auf Gewinnmaximierungsorientierung Betriebswirtschaftlicher voellig fachbeschraenkter Bewertung fast alle fuer das ueberleben wichtigster anderer Parameter diese inangemessen ignoriert hat und dadurch den quasi Exodus der Menschheit eingeleitet der sich nun fast ueber die ganze Erde erstreckt und unsere Zukunftsgestaltung um weit ueber 90 % einschraenkt.



Wir wissen bis Heute nicht, wieso diese 2,3 Generationen über die über solch massiven Informationssysteme und modernsten Technologie verfügten, um diese Realitäten zu erfassen, diese nicht erkannt und um diese katastrophalen Folgen zu verhindern umgesetzt hat.



Das ist Programm von 3 Sat in 180 Grad umgedrehter Realitaet wie alle Private und ist das einzige Sichtbare Gegengewicht in dieser Menge um uns "Blinden des 21. Jahrhunderts" doch noch die Aufen zu oeffnen. Um diese beschaemende Zielrichtung noch zu kippen die ausschließlich Reichtum unvorstellbarer Reichtum für weniger erschafft und fast allen anderen ein Desaster bis zur Unbelebbarkeit zuruecklaesst.



sie als Politiker, die ausschließlich dem Gemeinwohl verpflichtet sind und zwar in der Form, dass maximal unsere Gesellschaftsstrukturen erhalten werden, sind nach meiner Meinung dazu verpflichtet genau dies, was sie vorhaben, nicht zu tun, wenn Sie den Maßstab über ihre Wahlperioden und über die Realität, dass es in 100 oder 200 Jahren noch ein Deutschland und West europäische Länder mit Menschen und anderen Geschöpfen geben soll die ein Leben vorfinden, dass das Wort lebenswert, überhaupt noch rechtfertigen.
Ralf Raimo Jung So sehr ich Ihre Reformbemühungen anerkenne und tatsächlich auch die Notwendigkeit einer entsprechenden Diskussion verstehe, beunruhigen mich einige Vorschläge durchaus auch sehr.



Die Idee und Einführung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, besonders mit seinen Spartenprogrammen, halte ich für einen der entscheidenden Faktoren für die demokratische Entwicklung der deutschen Nachkriegsgesellschaft.



Die Bedeutung dieses Einflusses kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Und ich wage zu behaupten, dass wir gerade in den jetzigen Zeiten keinesfalls auf diese Stimmen verzichten können.



Der Plan, 3sat in Arte "aufgehen" zu lassen, ist für mich daher geradezu unfassbar. Leider muss ich auch schreiben, dass die Begründungen für diesen Schritt für mich floskelhaft sind. Zum - für Sie doch wohl eigentlich entscheidenden (?) - finanziellen Aspekt komme ich später.



Ja, es ist - und war immer schon - richtig, dass kulturelle Spartenprogramme für große Nutzergruppen weniger interessant sind, als Unterhaltungs- und Sportsendungen. Dennoch waren und sind diese Spartenprogramme jene Inhalte, die zu einem sehr großen Teil verantwortlich sind für das Entstehen öffentlicher Diskussionen und damit auch einer Teilhabe am demokratischen Prozess. Und leider ist es auch so, dass das nicht immer auf der Basis "Leichter Nutzung der Bildungs- und Medienkompetenzangebote" - wie Sie es jetzt wieder fordern - funktionieren kann. Komplexere Inhalte müssen zunächst einmal formuliert und so in die Gesellschaft eingebracht werden können. Erst dann können sie sich auch verbreiten. Dafür sind diese Formate und Programme entscheidend, selbst - oder ganz besonders - wenn sie politische Funktionsträger stören.



Gerade die Doppelexistenz von Arte und 3sat als europäische Kultur- und Bildungsprogramme hat für mich an meiner eigenen Meinungsbildung einen ganz erheblichen Anteil. Beide Konzepte sind für mich so wertvoll, dass ich das Nebeneinander beider Angebote für entscheidend halte. Besonders im Hinblick auf die grenzüberschreitende Betrachtung der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu einer friedlichen, vereinten europäischen Identität. Denn es ist das Verständnis für kulturelle Vielfalt und auch Verschiedenheit, was dieser Prozess so zwingend braucht.



Darüberhinaus befürchte ich, dass eine Vereinigung von Arte und 3sat nur der erste Schritt zu einer vollkommenen Zerstörung dieser Konzepte sein wird. Was wird passieren, wenn eine rechtspopulistische französische Regierung, die nach derzeitigen Äußerungen möglicher Funktionsträger in einer solchen Regierung eine spezifisch "antideutsche" Agenda pflegt, die "Dominanz" dreier deutschsprachiger Partner zum Anlass oder Vorwand nimmt, aus diesem Projekt auszusteigen? Angesichts der derzeitigen Wahlergebnisse auch in den Partnerländern von 3sat halte ich entsprechende Schritte auf dieser Seite ebenfalls nicht für ausgeschlossen.



Abschließend nun noch eine Äußerung zur finanziellen Frage dieser Diskussion. In einem Gastbeitrag Gert Scobels in der FAZ vom 4.10.2024 lese ich: "Ein Kollege, mit dem ich vor vielen Jahren in anderer Funktion Etats verhandelte, wies mich darauf hin, dass allein die Kosten für ein einziges Champions-League-Endspiel den Jahresetat von 3sat übersteigen." Das macht mich auch als Gebührenzahler fassungslos!



Für mich ist das tatsächlich auch eine regelrechte "Veruntreuung" meiner Beitragszahlungen. Selbst wenn Sie eine Begrenzung der Ausgaben für Sportrechte planen, stehen diese Kosten in einem eklatanten Missverhältnis zum durch den Rundfunkstaatsvertrag festgelegten Programmauftrag. Die Sportberichterstattung unterliegt keinesfalls der Gefahr vernachlässigt zu werden, wenn diese Aufgabe teils oder sogar ganz den privaten Sendeanstalten überlassen wird, denen schließlich ganz andere Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das ist der Bereich, in dem ganz erhebliche Einsparungen möglich sind.
Ralf Rättig Sehr geehrte Damen und Herren,



zu dem Entwurf des Reformstaatsvertrags nehme ich wie folgt Stellung:



1. In einer Zeit, in der die Demokratie von rechts bedroht ist wie noch nie (so sehr, dass der Bundestag vorausschauend schon das Bundesverfassungsgericht absichert!), ausgerechnet Kanälen zu streichen, die für Information, Bildung, Wissenschaft, Kultur (als dem Raum gesellschaftlicher Verständigung) stehen, sowie bei Kanälen die versuchen, jüngere Menschen damit zu versorgen, erscheint mir sowohl abstrus als auch politisch fatal.



2. Sowohl was die Radiosender als auch was die TV-Kanäle betrifft, versetzt die Reform die Sender in die Zwickmühle, verschärft zwischen Reichweite und Information/Kultur entscheiden zu müssen. Im Falle der Radiosender ist zu befürchten, dass vor allem Spartensender in diesem Bereich gestrichen werden (dieser Prozess ist ohnehin schon eingeleitet). Im Bereich der Fernsehkanäle ist das sogar ausdrücklich im Entwurf festgelegt.



Die Reichweite der entsprechenden Programme kann - das beweisen alle Zahlen - nur in den seltensten Fällen online erreicht werden, dies wird auch auf mittelfristige Perspektive nicht gelingen. Wenn die Hauptprogramme - das die Alternative - aber reichweitenschwächeren Info- und Kultursendungen in ihr Programm integrieren würden, was inhaltlich an sich natürlich wünschenswert wäre, wird das mit ziemlicher Sicherheit Folgen für die Gesamtreichweite und - kurz gesagt - für die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in breiten Bevölkerungsschichten haben. Auch da würde vieles wegfallen müssen.



Die Sender ausgerechnet durch Streichungen im Bereich ihres Kernauftrags in eine solche Zwickmühle zu bringen, halte ich für außerordentlich schädlich und politisch unklug.



3. Die vielfältigen Stellungnahmen kultureller Institutionen zu den 3sat/arte-Plänen zeigen die große Sorge der Theater, der Filmindustrie, der Literatur - aller Bereiche der Kultur: Wie sollen so viele deutsche Thematiken Platz finden, in einem französisch-deutschen Partnersender? Die Sender sind bewusst komplementär ausgelegt. Es ist schlicht ein Wegfall von Sendeplätzen zu befürchten, der - s.o. -- auch online nicht kompensiert werden können. Die deutsche Kulturproduktion würde künftig zum Schaden der Kultur aber auch der Bundesrepublik(!) schlechter repräsentiert sein.



4. Dieser Reformstaatsvertrag soll bei der Frage von Gebührenerhöhungen eine Rolle spielen. Die KEF hat bereits deutlich gemacht, dass mit kurzfristigen Einsparungen durch den Entwurf nicht zu rechnen ist. Wenn dann aber in den verschiedenen Teilen des Vertrags auch noch von der Möglichkeit der Integration von Programmen in andere TV-Kanäle bzw. der Erweiterung des online-Angebots die Rede ist, dann ist durch die Einstellung linearer Kanäle auch nur ein Teil der Kosten dieser Kanäle zu ersparen. Es handelt sich - obwohl es durch verschiedene Politiker sehr in den Vordergrund gestellt wird - nur um ein sehr wenig stichhaltiges Argument.



5. Zusammengefasst schadet die Ausrichtung des Entwurfs des Reformstaatsvertrags dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk enorm. Bei aller struktureller Reformbedürftigkeit vor allem innerhalb der ARD, aber auch in der Zusammenarbeit von ARD und ZDF, die Axt so innerhalb des Kernauftrags der Anstalten anzulegen, halte ich aus oben genannten Gründen für fatal.



Mit freundlichen Grüßen,

Ralf Rättig
Ralf Schauer Generell eine Vorbemerkung:

Eine Reform ist etwas, was seinen Namen verdient. Im vorliegenden Fall ist dies nicht ersichtlich.

4 Rundfunkanstalten (Nord-Süd-West-Ost): Das wäre eine Reform. Jeder bekommt 3 Radiosender. Reform!! Aus ARD und ZDF machen wir eine Anstalt. Reform!!!

Orchester und Chöre sind jedenfalls kein Bestandteil dieses „Auftrages“.

Und Gratis-Shows am Frankfurter Osthafen (Hessischer Rundfunk)? Da fehlt jeglicher Bezug zum Rundfunkauftrag.

Diese Bespaßungsprogramme bezahle ich mit „meinen“ Rundfunkbeiträgen mit?

Warum müssen die Beiträge der befreiten Rundfunksbeitragszahler durch alle anderen Rundfunkbeitragszahler aufgefangen, bezahlt werden? Warum geschieht dies nicht aus Steuer- bzw. Sozialmitteln? Das ist alles schon sehr verwerflich.

Die Rundfunkräte? Diese sind das „who-is-who“ aus den Landtagen. Staatsferne, ja okay- wir haben verstanden.

Vor ca. 11 Jahren wurde ich vom Beitragsservice „zwangseingeladen“ zum Rundfunkkarussell. Seither muss man sich mit mir dort beschäftigen. Eine Mitgliedschaft unter Zwang hat noch nie gut funktioniert. Dafür gibt es historisch belegbare Beweise noch und nöcher. Ob sich diese Mitgliedschaft für den Veranstalter rechnet? Ich glaube nicht.





Zu § 26 Abs. 1 Sätze 8 und 9 (Auftrag)



Entsprechen die Unterhaltungssendungen des ÖRR einem öffentlich-rechtlichen Profil? Wie ist dieses Profil definiert? Entsprechen Schlagersendungen einem solchen öffentlich-rechtlichen Profil? Wenn dies zu bejahen ist: Wie wird sichergestellt, dass alle Beitragszahler ein Unterhaltungsangebot vorfinden, welches ihrem Musikgeschmack entspricht und nicht ausschließlich Schlagermusik das Fernsehprogramm bestimmt? Warum haben die Mediatheken von ARD und ZDF eigene Rubriken für Schlagermusik, nicht jedoch für Rock, Punk, Reggae, Metal, Blues, Jazz und Hip-Hop? Ist es mit einem öffentlich-rechtlichen Profil vereinbar, dass die Interpreten die in den zahlreichen Schlagersendungen auftreten, ihren Lebensunterhalt zu großen Teilen zumeist aus Rundfunkbeiträgen bestreiten und Ihre Musik noch werbewirksam im ÖRR-Fernsehprogramm präsentieren können, die Interpreten von sämtlichen anderen Musikgenres jedoch nicht?

Die Feste mit Florian Silbereisen (ARD), Eurovision Song Contest (ARD), Schlagerboom (ARD), Immer wieder sonntags (SWR), Die Beatrice Egli Show (SWR), Schlager-Spaß mit Andy Borg (SWR), Die Schlager des Monats (MDR), Musik in den Bergen (BR), Schlagerparty (HR), ZDF-Fernsehgarten (ZDF), Die Helene Fischer Show (ZDF), Die Giovanni Zarrella Show (ZDF), NDR Schlager, BR Schlager, HR4, SWR4, MDR Schlagerwelt, und etliche Weitere…

Ich höre und sehe dies alles nicht. Es interessiert mich auch nicht. Oder liegt es auch daran, dass das Musikprogramm lediglich dem präsenten Publikum Ü70 geschuldet ist? Was, wenn diese Zuschauer alle bald wegsterben? Wird dann weiter munter drauflosgesendet? Die nächste Altersgruppe, zu der ich mich zähle, lässt sich auf solche Nonsens-Shows nicht mehr ein. Warum werden all diese Schlagersendungen durch Rundfunkbeiträge finanziert, obwohl es in Deutschland ausreichend kommerzielle Anbieter gibt, die vergleichbare Sendungen anbieten? (RTL, VOX, Deutsches Musik Fernsehen, Schlagerparadies, Schlager Deluxe, Radio Paloma, Schlager Radio, …)





Zu § 28a Abs. 2 und 4 (Schwerpunktangebote)

Die Sender tagesschau24 und Phoenix sind die beiden einzigen Sender, die eine lineare Ausstrahlung erfordern. Beide Sender berichten live von aktuellen Ereignissen und sollten daher, abweichend von Abs. 4, auch weiterhin linear angeboten werden. Eine Zusammenlegung zu einem gemeinsamen News und Ereigniskanal von ARD und ZDF wäre denkbar. Sämtliche linearen Angebote nach Abs. 1 und 3 könnten ohne Weiteres in ein On-Demand-Angebot überführt und nach Rubriken zusammengelegt werden. Die beiden Sender „tagesschau24 und Phoenix“ sind auch die beiden einzigen Sender, die eine Reform überstehen können. Mehr als diese beiden Sender bräuchte ein öffentlich-rechtlicher Auftrag nicht.



Zu § 33 (Finanzierung)

Die Finanzierung muss anders geregelt werden. Man kann diesen Umstand nicht an eine Adresse anknüpfen. Das ist total absurd. Das sollen diejenigen zahlen, die es sehen wollen/müssen. Für diejenigen kostet es dann halt etwas mehr. Aber vielleicht braucht man dann auch etwas weniger im Angebot und die Kosten/Nutzen gleichen sich aus. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk demokratiekonstituierend wäre, ist wohl generell ein Trugschluss – deshalb kann er auch nicht aus Steuermitteln finanziert werden. Bei Steuermitteln steht halt der bereits jetzt schon definierten Selbstbedienungsmentalität Tür und Tor offen. Dann kostet der Rundfunk in 5 Jahren wahrscheinlich 20 Mrd Euro pro Jahr – und es interessiert niemanden

Dass alle Beitragszahler großzügige Zusatzpensionen der Rundfunkmitarbeiter finanzieren müssen, ist völlig inakzeptabel. Ich habe nicht vor, diesen Leuten eine Zusatzrente zu finanzieren, wenn meine eigene Rente später zum Leben nicht reicht. Aber so ein Rundfunkrentner bekommt seine Rente (okay) und noch eine Zusatzpension aus Rundfunkbeiträgen mit ca. 1400 Euro im Monat EXTRA. Wo ist in dieser Frage überhaupt ein individueller Vorteil für den Zahlungspflichtigen erkennbar? Diesen individuellen Vorteil genießt ausschließlich der Zusatzpensionsempfänger.



Zu § 37 bis 40 (Zulässige Produktplatzierung, Dauer der Rundfunkwerbung, Sponsoring, Kommerzielle Tätigkeiten)

Es ist nicht ersichtlich warum es überhaupt notwendig ist, einen Teil des Programms durch Produktplatzierung, Rundfunkwerbung und Sponsoring zu finanzieren. Im internationalen Vergleich leistet sich Deutschland den teuersten ÖRR. Würde man das Programm auf den Kernauftrag nach § 26 reduzieren und die angestrebte quantitative Begrenzung konsequent umsetzen wäre eine Werbefinanzierung komplett überflüssig. Weiter lässt eine teilweise Werbefinanzierung Zweifel an der redaktionellen und journalistischen Unabhängigkeit zu. Besonders störend wird hierbei insbesondere Radiowerbung auf den ARD-Popwellen empfunden, die von vielen Hörern gerade wegen der dortigen Werbung gemieden werden. Ich schalte jedenfalls kein kostenpflichtiges Radioprogramm (öffentlich-rechtlich!) ein, um dann auch noch Werbung ertragen zu müssen nebst der oft unerträglichen Moderatoren die im Selbstbeweihräucherungsmodus vor sich hinsiechen.
Ralf Schicke Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin begeisterter Nutzer des öffentlich rechtlichen Rundfunks und zahle gern für dieses, nach meiner Meinung neutralem Informationsangebot. Ich liebe Arte und 3Sat und Phoenix als Informationsquelle für Kunst, Polizik, Wissenschaft, internationale Kultur und Meinungsaustausch.

Ich wende mich gegen die Zusammenlegung von und Arte 3Sat. Da geht zu viel Information, Kultur und internationaler Austausch verloren. Es kann doch nicht sein dass auf ZDF Info seit Jahren Tag für Tag immer die gleichen Wiederholungen gesendet werden, ohne Konsequenzen.

ZDF neo mit fast nur Schrottsendungen. Bitte legen Sie diese beiden Sender zusammen, da können Sie Sparen und nicht bei qualitativ hochstehenden und vor Allem fast täglich AKTUELLEN Sendungen.

Freundliche Grüße

Ralf Schicke
Ralf Schnitzler Sehr geehrte Damen und Herren,



ich hätte mir gewünscht, dass sie zuvorderst Verwaltungskosten sparen würden. Warum muss es in jeder Landesrundfunktanstalt höheres Management und einen Chefposten geben? Da könnte man am sogenannten "Wasserkopf" viel sparen, bevor man Spartensendern wie z.B. 3Sat an den Kragen geht.



Wenn man an Programmen sparen möchte, dann bitte lassen sie alle seichten Unterhaltungssachen sein. Traumschiffe, Donna-Leon, Tatorte, Vorabendserien, Kindergarten-Krimis und ähnliches läuft zu genüge auf Privatsendern.



Wenn man dann noch was sparen müssten, dann können sie gerne noch live-Sportübertragungen sein lassen. Es reicht eine nachträgliche Ergebnisberichterstattung. Live können private Sender gerne die horrenden Gehaltsforderungen der Sportverbände erfüllen.



Wenn das richtig gefruchtet hat, dann benötigen sie auch keine Werbeeinnahmen mehr und könnten schon vor 20 Uhr ohne nervtötende Konsumanimation auskommen.



Es wäre schön, wenn sie meine Anregungen ernsthaft in Erwägung ziehen und vielleicht sogar ganz bzw. teilweise umsetzen. Vielen Dank.



Mit herzlichem Gruß

Ralf Schnitzler


Ralf Schulz Als erstes möchte ich mich für die ÜBERWIEGEND SEHR GUTE ARBEIT der JOURNALISTEN - MODERATOREN und ALLEN MITARBEITER in verantwortlichen Positionen als AUCH nicht verantwortlicher Position HERZLICH BEDANKEN !

ABER !!!



Ich lege WIDERSPRUCH ein !



Gegen der geplanten Zusammenlegung oder gegebenfalls kompletten Einstellung der KULTUR-UND INFORMATIONSSENDER: ARTE - 3sat als auch die Infosender wie Phoenix, Tagesschau24 oder ZDFinfo !!!

Warum sollen diese WICHTIGEN und HERVORRAGENDE Sender als auch Ihre Journalisten & Moderatoren die einen SEHR GUTEN und für die "ALLGEMEINHEIT" (Sie/Er/Divers/mit oder ohne Migrationshintergrund) Job machen wegfallen oder zusammengelegt werden?

Einschnitte sind auch im Fernsehen geplant. Es geht um Spartenkanäle, die stärker zusammenarbeiten oder wegfallen sollen. Dazu zählt zum Beispiel 3Sat, bekannt für Kulturberichterstattung. Der Sender ist eine Kooperation von öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 3Sat soll, so liest sich der Entwurf, mit dem deutsch-französischen Kanal Arte verschmolzen werden. Auch Infosender wie Phoenix, Tagesschau24 oder ZDFinfo sollen zusammengelegt werden. Sogenannte Hauptprogramme wie Das Erste, das ZDF, aber auch das BR Fernsehen stehen nicht zur Debatte.

HEIKE RAAB die SPD-Politikerin aus Rheinland-Pfalz koordiniert die Rundfunkkommission der Bundesländer.

Aus Sicht von Heike Raab ist es problematisch, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk derzeit zu wenig jüngere Menschen erreiche. Um das zu ändern, sollen Gelder für neue Bereiche bereitgestellt werden. Geplant ist eine neue gemeinsame Online-Plattform von ARD und ZDF. Das Fazit der SPD-Politikerin: "Wenn etwas Neues geschaffen wird, muss man auch manchmal alte Zöpfe abschneiden."

Mein Kommentar:" Zöpfe ja, aber NICHT das HAUPTHAAR!" Es gibt sicherlich deutlich bessere alternativen um den Finanzhaushalt zu schonen, z.B. das man NICHT in fast JEDER Stadt einen teuren "TATORT-KRIMI" drehen muss oder andere nicht relevante Nischen Mini-Serien (abgesehen von der CO2-Bilanz).



HOCHACHTUNGSVOLL RALF SCHULZ
Ralf Schulz Von der Reduziereung oder gar Streichung des "analog" ausgestrahlten Programms zugunsten einer Internetvariante bitte ich abzusehen. Die analoge Ausstrahlung ist extrem wichtig, um sich nicht nur anhand einer bereits bestehenden Zielsetzung zu informieren. Ohne analoges Programm würde viel verloren gehen, es ist insbesondere für die politische Bildung und aktuelle Informationsbeschaffung extrem wichtig. Es ist insbesondere wichtig, um einer weiteren Entdemokratisierung unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Wenn Sie schon streichen wollen, streichen Sie am Internetumfang!
Ralf Schulz Von der Zusammenlegung von 3sat und Arte bitte ich abzusehen. Die Programme sind so unterschiedlich und beide super. Bei einer Zusammenlegung würde viel verloren gehen. Das programm der beiden Sender ist insbesondere für die politische Bildung und Kultur extrem wichtig. Beide Sender sind wichtig, um einer weiteren Entdemokratisierung unserer Gesellscvhaft entgegenzuwirken. Wenn Sie schon streichen wollen, streichen Sie an Unterhaltung!
Ralf Singer Es wird versucht die Öffentlichkeit aus der aktuellen Berichterstattung auszuschließen. Ein Korrektiv für tägliche politische Entscheidung wird damit genommen. Kein Wunder das sich immer mehr Menschen der Politik entsagen
Ralf Springer Sehr geehrte Damen und Herren,



bei der Reform des Rundfunkbeitrages sollte meiner Meinung nach das Prinzip beachtet werden, dass in demokratischen Regierungsformen der Staat für die Grundlagen des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenlebens sorgen sollte und v.a. in den Bereichen tätig wird, für die sich private Unternehmen entweder nicht interessieren oder die eine ausgewogene Meinungsvielfalt benötigen (um die Demokratie zu stärken). Dazu gehören Bildung und Information. Dazu gehört aber nicht Unterhaltung. Für letzteres gibt es einen funktionierenden privatwirtschaftlichen Markt. Mein Appell lautet somit: Bitte keine Sportübertragungen, für die Lizenzgebühren entrichtet werden müssen. Bitte keine Unterhaltungsshows und "Roman"-Verfilmungen - das können private Sender mindestens genauso gut und hätten auch mehr Geld zur Verfügung, wenn der öffentliche Rundfunk ihnen in Bieterverfahren keine Konkurrenz macht. Dadurch könnte der Rundfunkbeitrag sogar deutlich reduziert werden und sollte in Bildung und Nachrichten investiert werden. Also bitte 3 Sat beibehalten, gut recherchierte Dokumentationen zu allen möglichen gesellschaftlichen Themen in Auftrag geben. Dabei auch das junge Publikum (v.a. allem die Jugendlichen) im Auge behalten und auch deren vielfältige Kanäle bedienen.



Mit freundlichen Grüßen

Ralf Springer
Ralf Steikert Ich möchte nicht, dass den öffentlich rechtlichen Sendern Finanzmittel gekürzt werden. Auch eine Verminderung der Senderanzahl befürworte ich nicht.

Gerade in dieser Zeit der Fakenews muss die Demokratie durch eine verlässliche und vielfältige Informationsquelle geschützt werden. Diese Quelle muss weiterhin der öffentlich rechtliche Rundfunk, das Fernsehen und die Onlineangebote sein.
Ralf Tack Das ZDF ist das Sprachorgan einer Partei und sollte daher aus der Finanzierung gestrichen werden. Stattdessen sollten die Länderübergreifenden Sender 3sat und arte mit ihrem wissenschaftlich fundiertem Angebot wie Nano ausgebaut werden.



Gezielt wird die FDP vor Wahlen wie auch im ge-

samten Kalenderjahr 2022 durch häufigere Interviews und durch konsequent positive Darstel-

lung unterstützt. Die schwarzen Parteien werden eher positiv bis neutral behandelt. Alle ande-

ren Parteien werden beim ZDF-Morgenmagazin konsequent negativ dargestellt. Gezielt wird

gegen die anderen Parteien beim ZDF Stimmung gemacht. Das parteiliche Verhalten des ZDF

zeigt sich auch in anderen Sendungen des ZDF und insbesondere auch in den Abendnachrich-

ten, der 19 Uhr heute-Sendung. Der Verdacht, das Wirtschafts- vor künftigen Interessen steht,

konnte ebenfalls bestätigt werden.

Es ist nicht länger gerechtfertigt, dass das ZDF über die Rundfunkbeitragspflicht gemäß

RBStV finanziert wird.



Mit freundlichen Grüßen



Ralf Tack




Politische Ausrichtung des ZDF am Beispiel des ZDF Morgenmagazins - Jahresbericht 2022.pdf
auf Anfrage erhältlich
Ralf Tack Reformstaatsvertrag



Sehr geehrte Damen und Herren,



das ZDF ist das Sprachorgan von AfD und FDP und sollte daher aus der Finanzierung gestrichen werden. Stattdessen sollten die Länderübergreifenden Sender 3sat und arte mit ihrem wissenschaftlich fundiertem Angebot wie Nano ausgebaut werden.



Das ZDF ist das Sprachorgan von AfD und FDP. Gezielt werden in der 40. Kalenderwoche

2023, einer Woche vor zwei Landtagswahlen, beide Parteien durch häufigere Benennung in

Bild und Ton unterstützt. Sichtbares einblenden von Parteisymbolen sowie der Vergleich ge-

nutzter mit verpasster Gelegenheiten zeigt das Ergebnis am deutlichsten. Schwarze Parteien

werden eher neutral behandelt. Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und SPD wird trotz Ge-

legenheit selten ausgesprochen, sichtbare Parteisymbole fehlten völlig. Gezielt wird gegen

diese Parteien beim ZDF Stimmung gemacht.

Es ist nicht länger gerechtfertigt, dass das ZDF über die Rundfunkbeitragspflicht gemäß

RBStV finanziert wird.



Mit freundlichen Grüßen



Ralf Tack




Politische Ausrichtung des ZDF am Beispiel der ZDF 19 Uhr heute in der 40. Kalenderwoche 2023.pdf
auf Anfrage erhältlich
Ralf Trost 1. Die Verkürzung/Verhinderung von aktuellen Nachrichten etc. in Textform in den Online-Angeboiten des ÖRR ist eine Reaktion auf die Lobbypolitik der Zeitungen (vorneweg die "Augsburger Allgemeine"). Schaut man sich die Aktualität der Angebote der Zeitungen an, so ist diese durch die Bank miserabel (so auch ganz drastisch das Beispiel "Augsburger Allgemeine"). Der Grund liegt auf der Hand: Rundfunksender sind von jeher darauf ausgerichtet, permanent Neuigkeiten zu verarbeiten und den Hörern darzubieten. Die redaktionelle Struktur von Zeitungen hingegen ist auf punktuelle Berichterstattung zu bestimmten Zeitpunkten ausgelegt. Bisher ist es offenkundig nicht gelungen, diesen Nachteil durch den Aufbau von Online-Redaktionen bei den Zeitungen aufzuholen, weil dies natürlich auch erhebliche Ressourcen verschlingen würde.

Eine Beschränkung bei Nachrichten in Textform auf Zeitungs-Newsseiten würde die Informationsmöglichkeiten im Netz drastisch verschlechtern.



2. Eine (weitgehende) Reduktion der ÖRR-Onlineauftritte auf vornehmlich Audio- und Videobeiträge ist ebenfalls eine Verschlechterung für die Kunden. Heute kann ich noch diese Angebote umgehen, weil es meist auch die Textform gibt, die zeitsparender bei hörerer Informationsdichte ist.

Auch das wäre eine erhebliche Behinderung der Informationsgewinnung für die Bürgerinnen und Bürger.
Ralf Vial Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe hier meine Bedenken zu den geplanten Maßnahmen dargelegt, verbunden mit der Bitte ihre geplanten Änderungen nochmals zu überdenken.



"Die Kultur kann in ihrem weitesten Sinne als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen werden, die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen. Dies schliesst nicht nur Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertsysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen.“

( Definition UNESCO)



Mit freundlichen Grüßen



Ralf Vial
Stellungnahme
Der Plan die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten neu zu organisieren, sie "zeitgemäßer"
zu machen, sie der ganzen Gesellschaft zugänglicher zu machen, so die Idee, bedeutet  in der
Umsetzung, es wird beabsichtigt, Organisationsstrukturen zu verschlanken, um u.a. Kosten
einzusparen mit der Konsequenz z.B. für Arte und 3Sat , diese Sender ganz oder teilweise
zusammenzulegen. Geht das überhaupt bei gleichzeitiger Ankündigung, das Programm
qualitativ aufzuwerten? Ich denke nicht. Gerade Arte und 3Sat bieten durch ihre
Organisationsstruktur und den Kooperationsverträgen mit anderen europäischen Ländern eine
Fülle an europäischen und außereuropäischen Themen an, daß eine Zusammenlegung zur
Folge hat, eines der umfangreichsten Bildungsangebote welches die Öffentlich-Rechtlichen mit
Sparten, die sicherlich keine Quotenrenner sind, aber die Vielfalt der gesellschaftlichen, nicht
nur europäischer Themen widerspiegelt,  drastisch zu verringern.
Mit all den drohenden Konsequenzen.
Ich denke da an Entwicklungen von Europa-Kritik hin zu Europafeindlichkeiten, die immer
populärer werden.
Die Gesellschaft und ihre Bedarfe ändern sich stetig - dies muss auch der öffentlich-rechtliche
Rundfunk in seinen Angeboten abbilden, schreibt der Rundfunkrat. Was bedeutet das in der
Konsequenz? Wenn die Bedarfe immer mehr in Richtung Sportsendungen, Talkshows und
Sendungen mit einfachem Inhalt (z.B. Vorabendserien ) gehen, werden in der Konsequenz
dann immer mehr hochwertige kulturelle und politische anspruchsvolle Sender wie Arte und
3Sat aus Kostengründen rausgenommen oder zusammengelegt. Das wäre ein großer Fehler.
In Zeiten, in denen Meinungen und Haltungen zum großen Teil über soziale Medien und
Talkshows generiert werden, einfache Erklärungen und Lösungen für die Komplexität unseres
Seins angeboten werden, braucht es als Gegenpol eine starkes öffentlich rechtliches Angebot
an Sendungen, die eigenes Reflektieren, kritisches Mitdenken erst möglich machen. Gerade
diese beiden Sender, die vordergründig ähnlich erscheinen, bieten die Fülle an unabhängigen
Informationen zu wissenschaftlichen, technologischen, wirtschaftlichen,
kulturellen ,gesellschaftlichen und Umwelt orientierten Themen an, die, wenn es nur noch einen
Sender geben sollte, gar nicht mehr alle dargestellt werden könnten.
Ich befürchte, das ist eine große Gefahr für unsere Demokratie, für deren Vielfalt und vor allem
für die Minderheiten, die u.U. kein Medium mehr hätten, um überhaupt wahrgenommen zu
werden. Woher sollen unsere vielfältigen unabhängigen Informationen in Zukunft kommen,
wenn selbst der Staat seinem Bildungsauftrag nicht mehr gerecht werden kann oder möchte
und hier Kürzungen vornimmt und sie unter dem Deckmantel der Verschlankung und
Qualitätssteigerung wirtschaftlicher machen möchte.
Oder steckt etwa eine Absicht oder gar Angst dahinter, wenn man die Kulturberichterstattung
kürzen will, nach dem Motto: Selbst Denken kann zu unerwarteten Einsichten führen.
Mir graut es vor solchen Sparmaßnahmen, vor allem weil die Politik immer wieder zuerst bei der
Kultur einsparen will.
Ralf Zaremba Stoppen Sie die Zusammenlegung von 3sat und arte!

Erhalten Sie unbedingt Formate wie nano oder Kulturzeit.

Verschwenden Sie in Zukunft kein Geld mehr für Fußballübertragungsrechte.

MfG

Ralf Zaremba
Ralf-Dieter Höffken Nur Vielfalt schützt vor Einfalt! Gefährden wir nicht unsere Demokratie und unseren Wohlstand durch Stromlinienförmigkeit und Vereinheitlichung der Programme unserer Medien.



Die öffentlich-rechtlichen Medien haben einen Bildungsauftrag, d.h. sie sollen dazu befähigen, sich vielfältige Bilder zu machen. 3sat und Arte nehmen das noch Ernst.



Erst die unterschiedlichen Sichtweisen der Künste, der Wissenschaften, der Lehre, der Politik, aller Disziplinen und der Dialog aller etwas Schaffenden -ungeachtet ihrer räumlichen, inhaltlichen, fachlichen und sozialen Einordnung machen die Zuhörenden und Sehenden zu Teilnehmenden, zu Mitdenkenden und befähigen zur Orientierung, zur Reflektion und zum Abwägen. Vielfältige Eindrücke beflügeln die Phantasie, lassen differenzierte Blickwinkel und unterschiedliche Bilder im Kopf entstehen. Damit ermutigen sie zum Begehen neuer und verschiedener Wege. Esist die Grundvoraussetzung für Kreativität, die eine Gesellschaft und ein Volk beleben. Zur Erneuerung unserer Leistungsfähigkeit in Deutschland ist Kreativität und Ansporn unabdingbar. Opfern wir nicht den Nährboden der Bildung, indem wir Sender wie 3Sat und Arte, oder DLF und DLR Kultur programmatisch zusammenführen - auch nicht nur in Teilen. Das können wir uns nicht erlauben.



Wenn gekürzt werden muss, dann kürze man die Dauer von Sendungen, aber bitte nicht deren Vielfalt. Verkürze man Sendungen wie Herz-Schmerz -Filme, Ratesendungen, Spaßshows - die Länge der Bilder führt nicht zu Bildung. Einfalt führt nicht zum Denken und Lernen, sondern das Erleben von Erfolgen. Das Fühlen, dass man wieder ein Stück über sich hinausgewachsen ist.



Fernsehen muss nicht 24h verfügbar sein (war es bis Mitte der 70er Jahre auch nicht.) Sendepausen erlauben, sich anderem zuzuwenden und sich darauf zu freuen, dass es zu einem anderen Zeitpunkt etwas Neues geben wird. Permanente Verfügbarkeit ist kein Zeichen von Wertigkeit!

In diesem Sinne: Kürzen Sie an der Gesamtsendedauer, wenn es sein muss an der Zeit des einzelnen Beitrags, aber nicht an der Vielfalt!





NB. Programme der öffentlich-rechtlichen Sender werden inhaltlich und stimmlich zunehmend auf billige, marktschreierische Weise angekündigt, dass es bisweilen schon an Obszönität grenzt. Wirken Sie bitte drauf ein, dass diese verramschende "Nötigung" wieder verschwindet. Der Inhalt macht's.
Ralf-Lothar Oldehoff Ich sende Ihnen hiermit meine unmaßgeblichen Kommentare zum Entwurf des Staatsvertrags. Ich kann nicht lleugnen, dass mich die vorgeschlagenen Änderungen bestürzen. Es ist ein Rundumschlag gegen die Freiheit und die Vielfalt des Öffentlichen Rundfunks in Deutschland, die ich bisher als vorbildlich angesehen habe.



Ralf-Lothar Oldehoff

Zum Diskussionsentwurf zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
•Zu § 26 Auftrag
„Gesamtangebot für Alle“
Wer bestimmt, was der Inhalt eines „Gesamtangebots für alle“ sein soll? Der Prolitik und ihren
Repräsentanten wird hier eitere Gelegenheit gegeben, ihre Sicht der Dinge und ihre Interessen mit dem nötigen Druck einzubringen. Die umfangreiche Beschreibung dessen, was gemeint ist, sagt letztlich alles und nichts aus. Viele Worte, die mißtrauisch machen.
Da es nicht möglich ist, Jedem recht zu tun, da unendlich Vieles nicht gesendet, nicht vorgetragen werden kann, bleibt es jedem überlassen, das auszuwählen, was sie oder er für wichtig hält; es gibt unendlich viele mögliche Sichten.
Wem dient  die wortreiche Beschreibung des Auftrages? Diese Frage bleibt bestehen und macht ebenfalls mißtrauisch.
„die Grundsätze der Objektivität“: Wer bestimmt, was objektiv ist?  Auch hier ist das Bestreben, die
Meinungsfreiheit einzuschränken, erkennbar.
•Zu §28 Fernsehprogramme
Deutschland ist bisher eine rühmliche Ausnahme im internationalen Medianangebot, soweit es Fernsehen und Rundfunk betrifft.
Mir würden die Programme Arte, 3Sat, Phoenix, ARD Alpha, Bayrischer Rundfunk und One (In dieser Reihenfolge) vollständig reichen, gerne auch die anderen Regionalsender. Und Kika streichen zu wollen, zeigt, dass die Kinder anscheinend weniger wichtig sind, im Gegensatz zum unter § 26 beschriebenen Auftrag.
Der Satz „sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur..“ soll entfallen. Warum?
Genau hier soll die Schere angesetzt werden. Schämt man sich nicht? Kultur und Meinungsvielfalt ist offenbar dem Einen oder Anderen nicht so wichtig. 
Hier schwillt die Zornesader. Was fällt Euch ein? Ist Zerstörung das Ziel? Oder ist es fehlendes Wissen: Wie kann man auf die Idee kommen, 3Sat und Arte zusammenzulegen?
Phoenix ist nicht nur ein Nachrichtensender, sondern bringt Reportagen, Diskussion, Dokumentation. Das will man anscheinend unterbinden.
•Zu §30 Telemedienangebote
Die hier vorgeschlagenen Änderungen sind offenbar zu Nutz und Frommen der privaten Sender gedacht. Zur Qualität dieser Sender könnte man Vieles ausführen, ich brauche sie nicht.. Hier sind möglicherweise wirtschaftliche Interessen die treibenden Kräfte. Zur europäischen Kultur tragen sie nach meiner Auffassung wenig bei.
•Zu §32 Telemedienkonzepte
Wortreiche Zusätze im Staatsvertrag, die Einschränkungen bescheiben, das kann im Ergebnis zur dem Ziel der kulturellen Vielfalt schaden.
•Kosten
Ich erkenne keine Möglichkeit, die Produktivität des Öffentlichen Rundfunks  zu beurteilen. Die üppigen Bezüge der leitenden Mitarbeiter lassen Vermutungen zu.
Es ist unklar, wie die vorgeschlagenen Änderungen zu Einsparungen führen sollen: Werden  Abteilungen gestrichen, Mitarbeiter entlassen, oder wie soll das Ziel einer Kosteneinsparung erreicht werden? Ich erkenne nur, das die Produktivität weiter vermindert werden soll.
Deshalb fordere ich Transparenz: Wie hoch sind die Gemeinkosten, wie hoch die konkret Produktionen zuordenbaren Kosten, wie hoch die Kosten der Sendetechnik etc. Wie verteilen sich diese Kosten auf einzelne Sparten, wie z.B. Sport, Kultur, Information usw. Ein nachvollziehbarer Vergleich mit den Privaten Sendern wäre hier sehr nützlich. Da habe ich nichts gefunden.
Ralf-P. Hazebrouck 3 Sat und Arte sollten erhalten bleiben. Es gibt sonst keine anderen Sender, die so viel über Kultur berichten
Ralph B. Vogel. Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erstaunen nehme ich zur Kenntnis, dass 3sat und arte zusammengelegt bzw. besser "zerlegt" werden sollen.

Populisten und radikale politische Kreise kommen ihrem Ziel näher: der Abschaffung des bewährten öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das stimmt mich außerordentlich traurig!



Ich weiß, dass beide Sender in den Quoten nicht oben stehen! Aber genau da beginnt der Denkfehler!

Vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwarte ich KEINE Quoten, sondern BILDUNG, KULTUR und den Blick über den Tellerrand (INTERNATIONAL).

Keine billigen Koch- oder Quizsendungen, sondern aufwendig recherchierte Reportagen, interessante Biographien und Informationen aus anderen Ländern.



Ein Zusammenstreichen von 3sat und arte "zerstört" mehr als es "Gewinn" bringt.
Ralph Greiner Bitte stellen Sie bei der Zusammenlegung von ARTE und 3Sat sicher, dass eine breite und tiefe wissenschaftliche Bildung weiter gestärkt und gefördert wird.



In der aktuellen Zeit der Fake-News, Wissensbeschaffungsfaulheit (ich konsumiere nur noch was der Algorythmus mir zeigt) und Blasenbildung (ich sehe nur noch was mich scheinbar interessiert) ist und wird die digitale-, medien- und wissenschafts-Kompetenz fundamental wichtig um ein Abdriften in die "Idocracy" (siehe USA) zu verhindern.



Kunst und Kultur ist natürlich ebenfalls elementar, wird aber ohne ein klares Verständnis der Realität genauso verschwinden wie gesundes Essen in den USA.

Ohne wissenschaftliche Bildung wird auch und besonders Kunst und Kultur im allgemeinen, schnelllebigen Desintresse und Wahrnehmungs-Fastfood verschwinden. Erste Anzeichen sehen Sie sicherlich auch bereits ...



Steigen also auch Sie selbst aus Ihrer eigenen Wahrnehmungs- und Finanzblase und überlegen Sie welche Informationen / Inhalte eine Zusammenlegung der Sender sinnvoll "nachhaltig" macht und vor allem wie dieses Angebot möglichst breit Anklang und Interesse finden kann (Social Media, Marketing, ...) . Und natürlich wie Sie die Wissensvermittlung messen und sicher stellen. Um breites Interesse sicher zu stellen und einen schnell verschwindenden Sparten- oder "Sonderlingen"-Sender zu vermeiden.
Ralph Knüchel Sehr geehrte Kommissionsmitglieder,



die Überlegungen, die beiden völlig unterschiedlichen und mit getrennten Profilen gut zurechtkommenden Sender ARTE und 3SAT zusammen zu legen sind nicht der richtige Ansatz. "Eine Gesellschaft, die an der Kultur spart, spart an ihrer Zukunft." (Franz Kafka). Stattdessen könnte man an den unzähligen und ständig wiederholten Kriminal- und Mordfällen ebenso sparen wie an den inzwischen völlig überteuerten "Sportereignissen".

Es klingt ein bisschen wie vorauseilender Gehorsam gegenüber dem Stänkern des politisch rechten Randes.



Ihnen mehr Courage wünschend,

Ralph Knüchel
Ralph Kuhn Gemäß der Binger Eckpunkte soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk "transformiert" werden. Dabei seien "für gesellschaftliche Akzeptanz [...] für die Länder die Qualität der Angebote, aber auch ein sparsamer Umgang mit Beitragsmitteln unerlässlich. Die Transformation der Öffentlich-Rechtlichen [dürfe] sich daher nicht auf finanzielle Fragen beschränken. Vielmehr [müsse] auch über Qualität und die Erwartungen der Gesellschaft debattiert werden."



Beide Ziele, sowohl eine Verbesserung der Qualität der Öffentlich-Rechtlichen, als auch einen sparsamen Umgang mit Beitragsmitteln teile ich. Aus meiner Sicht bieten sich viele Möglichkeiten, durch Zusammenlegung von Programmen und die damit verbundene Reduktion von Redundanzen, ohne Quailtätseinbußen Einsparungen vorzunehmen. Die Entwurffassung macht hierzu Vorschläge, die sicher breit diskutiert werden.



Die als eine Möglichkeit diskutierte Zusammenlegung von 3Sat und arte gehört nicht zu den Maßnahmen, die ich für sinnvoll halte.



Als Begründung führe ich den Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen an, wie er in § 26 (1) des Staatsvertrages formuliert ist und lt. Entwurfsfassung auch beibehalten werden soll. Insbesondere verweise ich auf den Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen, "einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben [und] hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern."

3sat und arte tragen in besonderer Weise zur Erfüllung dieses Auftrages bei. Bei unterschiedlichen Schwerpunkt- und Themensetzungen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur politischen, kulturellen und wissenschaftsbasierten Information und Bildung. Sie sind für die Förderung einer demokratischen, kulturell fundierten Haltung unverzichtbar.

Es ist für mich unverständlich, warum gerade bei diesen beiden Programmen, die ein klares Alleinstellungsmerkmal haben, gespart werden soll. Kein anderer Fernsehsender bearbeitet so konsequent und so intensiv relavante Fragen der Zeit. Darauf kann eine demokratisch verfasste Gesellschaft - auch staatenübergreifend - nicht verzichten, ohne ihre Grundlagen zu gefährden.



Die Daseinsberechtigung von Sendern ausschließlich von Kennzahlen (Einschaltquoten) abhängig zu machen, geht genau an dem in §26 (1) genannten Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen vorbei.

Ich fordere Sie darum eindriglich auf, Einsparungen durch andere Maßnahmen, die im Diskussionspapier auch genannt werden, zu realisieren, aber nicht bei der kulturellen, politischen und wissenschaftsorientierten Information und Bildung.



Die Daseinsberechtigung von Sendern ausschließlich von Kennzahlen und Leistungsanalysen (Einschaltquoten) abhängig zu machen, wie in § 26a der Entwurfsfassung genannt, geht genau an dem in §26 (1) genannten Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen vorbei.



Da leider nicht auszuschließen ist, dass es auch in der Bundesrepublik Deutschland auf gesamtstaatlicher Ebene bzw. in ihren Ländern autoritäre Regierungen bzw. Tendenzen gibt, ist es mir ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat und damit die weitere Marginalisierung auch und gerade kritischer und die aktuellen Themen differenziert und kontrovers betrachtender Sendeformate solchen Regierungen die Arbeit erleichtern würde. Das muss verhindert werden.
Ralph Liebig Der öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll seine wichtige gesellschaftliche Funktion auch in Zukunft erfüllen können



1.

Haben wir tatsächlich ausreichend vorgesorgt, unsere Demokratie zu schützen?

Im Bereich der Wirtschaft sorgt ein Bundeskartellamt für Wettbewerbskontrolle – im Bereich Parteienwettbewerb ist eine Kontrolle nicht vorgesehen. Das lässt Raum für Übertretungen, wie z.B. den Wahlrechtsentzug durch die Gesetze der Hartz-Clique, bei dem fünf Millionen Langzeitarbeitslose

von 2005 bis 2016 von der mitbestimmungsberechtigten Bürgerschaft ausgeschlossen wurden.

http://archiv.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/allg/sozialwahlen3.pdf

http://archiv.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/allg/sozialwahlen2.pdf

http://archiv.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/allg/sozialwahlen1.pdf

Hier zeigen sich Kompetenzdefizite, Verantwortungslosigkeit, politische Liebedienerei der Journalisten und Medienarbeiter. Mit viel krimineller Energie wurde die Programmbeobachtung durch Rundfunkräte abgeschafft, den Gremien stattdessen lediglich die Funktion einer anrufbaren Aufsichtsbehörde zugewiesen. …

2.

Wie können wir Wahrheit und Wahrhaftigkeit in unseren öffentlich-rechtlichen Medien erreichen und sicherstellen? Ist es ausreichend, dem kritischen Zuschauer nur die Möglichkeit einer Programmbeschwerde zur Verfügung zu stellen, die nur den Rang einer Petition hat?

Anstelle Beleglink zitiere ich aus meinem vorliegenden Schriftwechsel:

Meine Programmbeschwerde (an NDR / Intendant Marmor März 2011) betrifft die Sendung TAGESSCHAU, Sendezeit am 21.04. 16.00 Uhr. Als in den ca. 90 Sekunden von 3.55 bis 5.30 über Arbeitsmarktthemen berichtet wurde, wurde nicht nur ausgeführt, dass Kommunen und Arbeitsagen¬turen die Jobcenter weiterhin gemeinsam betreiben sollen und mit der Grundgesetzänderung die Rechtsgrundlage dafür geschaffen ist.

Es folgte - unwahr und realitätsfern – die Nachricht, dass dies das Bundesverfassungsgericht so gefordert hatte. Zum tatsächlichen Sachverhalt: Das Bundesverfassungsgericht stellte auf eine Klage fest, dass die Hartz4-ARGE´n eine in unserem Grundgesetz nicht vorgesehene Mischverwaltung, also verfassungswidrig sind. Weiterhin thematisierte es im Urteil die Verantwortungs- und Kompetenzvermengung in dieser Mischverwaltung und setzte dem Gesetzgeber eine mehrjährige Frist zum Umbau der Verwaltungsstrukturen. Stellt man Sachverhalt (Quellen offen) und Ihre Nachricht gegenüber, so ist eindeutig, dass hier der legale Varianz-Rahmen („kann man so sehen“) der fachlich begründeten agenda-setting- und agenda-cutting-Funktionen weit verlassen ist. Ihre Nachricht weicht nicht nur gering von der Wahrheit ab oder blendet Wesentliches aus, nein: Ihre Nachricht steht dem wahren Sachverhalt diametral entgegen. Mächtige politische Interessen konnten offenbar erreichen, diese Fehlleistung medial als Leistung zu vermitteln. Diese Desinformation stört sowohl die individuelle Meinungsbildung als auch unsere demokratische Kommunikations- und Medienordnung.

Antwort von Dr. Kai Gniffke im Auftrag des Intendanten Herrn Marmor:

In dem Tagesschau-Bericht über die Job-Center von April vergangenen Jahres war tatsächlich eine Ungenauigkeit. Das Bundesverfassungsgericht hatte, wie Sie richtig schreiben, die Mischverwaltung der Job-Center gerügt, nicht aber eine Grundgesetzänderung gefordert. Das ist in dem Beitrag so nicht deutlich geworden. … Wir danken für den Hinweis.

Nach diesem Versuch einer Bagatellisierung erfolgte keine Information der Gremien oder gar eine Richtigstellung zur Verbreitung falscher Tatsachen. „Normaler“ Regelverstoß mit viel krimineller Energie.

3.

Mittelverwendungsregeln ergeben bis auf die dritte Nachkommastelle eine Finanz-Aufschlüsselung unter die Sender, Sparten und Funkhäuser usw. Offen bleibt der Nachweis, ob die Finanzausstattung der jeweiligen Sendeanstalt ausreichend ist, die Einhaltung der Programmgrundsätze und journalistischen Berufsregeln inhäusig im Sinne einer Qualitätssicherung (verboten ist lediglich eine Vorzensur!) und durch die Gremien sicherzustellen. Für mich hätte dies eine höhere Priorität als jede Stufenprüfung oder andere dem Zeitgeist folgende neue Aufgabe.

4.

Die derzeitige Praxis kann zwar gewährleisten, dass ö.-r. Medien ihren Beitrag zur Machtsicherung der etablierten Machtelite leisten. Gegen das Begehen von Straftaten durch ö.-r. Medien / Medienverantwortliche ist m.E. nicht ausreichend vorgesorgt. Dass ö.-r. Medien prominenten Gegnern unserer Demokratie und Aktivisten des Demokratieabbaus unkritisch Bühne bieten (Maischberger, von Pierer), kann man als mindestens zweifelhaft ansehen.



https://www.freiepresse.de/FILES/SERVICE/20220824leserforum.pdf
Ralph Maier Bitte, bitte 3Sat, Phoenix, arte nicht abschalten!!!!! Als Fernseh-Vielseher brauch ich für eine geistg gesunde Enwicklung die Stimmulanz und Anregung aus grade diesen Sendern. Grade deswegen zahle ich selbst als im Ausland (Frankreich) lebender Deutscher gerne meinen Rundfunkbeitrag statt irgendeines Netflixabos. Diese seriöse Informationsvielfalt ist ein großer Reichtum in dieser Medienlandschaft auf die ich immer sehr stolz war und froh bin das es sie gibt. Ein Sonntag ohne Sternstunden Philosophie und Presseclub einschließlich Nachgefragt würde meinem Geist sehr fehlen. Kulturzeit, Scobel, Livedebatten, Reportagen zu allen heutig relevanten Themen und,und,und... . Das könnt Ihr mir wirklich nicht antun. Mehr Artensterben ist langsam nicht mehr zu ertragen jetzt auch noch Medial. Denkt mal nach und schießt uns hier nicht ins eigene Bein. Grade diese Sender machen den Unterschied. Last die Finger davon die mediale Landschaft weiterzu verarmen. Wir, ich brauche Euch. Danke für ein positive Entscheidung . Hochachtungsvoll Ralph Maier
Ralph Mayer In diesen Zeiten brauchen wir eher mehr als weniger verlässliche Kultursender und Fernsehprogramme. Eine Zusammenlegung und damit Streichung einiger Sender wäre unverantwortlich und würde am Ende nur denen nützen, die unsere Demokratie zerstören wollen. Zu deren Konzept gehört gerade auch erstmal weiche Ziele zu treffen, wie eben die Kultursender 3sat, Phoenix , Alpha usw., die Vielzahl der bundesweiten Radiosender, die nicht die großen Einschaltquoten generieren. So würde es mich nicht wundern, wenn diese Verschlimmbesserungsvorschläge hauptsächlich aus den Ländern kämen, in denen die AFD schon Fuß gefasst hat. Das darf man nicht zulassen. Ach ja und das scheinheilige Argument man müsse Kosten sparen. Warum will man da ausgerechnet bei der Kultur anfangen? Derartige Vorschläge machen nicht nur mich wütend und fassungslos.
Ralph Meinecke Eine Zusammenlegung von arte und 3 Sat lehne ich entschieden ab, da die Sender für völlig unterschiedliche Themen stehen und die Zusammenlegung dazu führen wird, dass die Vielfalt der Programmpunkte beider Sender reduziert werden wird. Ein Tag hat nunmal nur 24 Stunden.

Wissenschaftliche Themen und kulturelle Themen werden in Konkurrenz um Sendezeiten treten. Die vorhandene Informationsvielfalt für den Zuschauer wird reduziert werden.

Das darf nicht geschehen.
Ralph Mielich Sehr geehrtes Team,

mit Entsetzen erfahre ich das ARTE und 3Sat zusammengelegt werden sollen. Ich bin mit meiner Gattin in Frankreich und Deutschland zuhause und nutze ARTE in französischer und deutscher Sprache.

3Sat nutze ich regelmäßig zu Thementagen, Reportagen und für die Nachrichten von ARD und ZDF.

ARTE und 3Sat sind zu gleichen Teilen an erster Stelle, gefolgt von ARD und ZDF und dann die Länder-Programme der ARD. Die kommerziellen Sender kommen in unserem Haushalt auf höchsten 2% Nutzung/Jahr.



Fazit: Wir sind nicht einverstanden mit der Fusion beider Sender, würde lieber einen Euro mehr bezahlen und den Erhalt aller öffentlich rechtlichen Sender sichern.

Es gibt so viel was kaputtgespart wurde in Deutschland, bitte nicht nun auch noch die Errungenschaften im öffentlichen Fernsehen.



Herzlichen Dank

Ralph Mielich nebst Gattin
Ralph Rippel Liebes Team,

soweit ich mich erinnern kann sehe ich die Wiederholung der Sendung NANO des Vorabends auf ORF 2 regelmäßig in der früh um 7 Uhr.

Ich liebe diese Sendung weil sie die Beiträge vernünftig komprimiert wiedergibt, und

Frau Petra Grimm spricht mir aus dem Herzen.



MfG Ralph Rippel
Ralph Wieser Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,

als österreichischer Produzent von Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen ersuche ich Sie die geplante Auflösung von 3sat als eigenständigem TV-Sender zu überdenken und zu verhindern.

Ich habe sowohl mit 3sat als auch mit ARTE zusammengearbeitet und möchte keine dieser Kooperationen missen, allerdings liegt ein entscheidender Unterschied in der grundliegenden Ausrichtung der beiden Sender vor. ARTE ist ein deutsch-französischer Sender, während 3sat ein rein deutschsprachiges Programm produziert. Die Dokumentarfilmredaktion von 3sat produziert und koproduziert mit hohem Wissen und Engagement künstlerische Dokumentarfilme, die nicht nur im Fernsehen sondern auch im Kino und auf internationalen Festivals durch ihre Qualität und Relevanz erfolgreich präsentiert werden. Die Redakteur:innen setzen sich mit den Stoffen und der Arbeit der Filmschaffenden intensiv auseinander und haben so eine besondere Filmkultur gerade im Fernsehen geschaffen. Dadurch hat 3sat seit seinem Bestehen eine Vielzahl von Filmemacherinnen und Filmemachern aber auch Produzentinnen und Produzenten gefördert und in ihrer Arbeit unterstützt.

3sat muss bleiben!

Mit freundlichen Grüßen,

Ralph Wieser

Produzent, Mischief Films, Wien
Ramisch, Rudolf Anton Als regelmäßiger Arte, 3sat, Phönix und ZDF Info- Seher bin ich empört, ja wütend, über die Absicht der Rundfunkkommission, diese Kanäle zusammen zu streichen bzw. zu "verschmelzen". Ich sehe lieber "sortenreine" Programme.

Ich verstehe nicht, warum dieser "Reformstaatsvertrag" nicht öffentlich diskutiert wird, warum die Redakteure, die Moderatoren der Öffentlich Rechtlichen im Öffentlich Rechtlichen, auch im "Ersten" und "Zweiten", nicht öffentlich darlegen - oder dürfen sie nicht? - was diese Sparmaßnahmen für Einschränkungen für die Zuschauer bedeuten.

Ich verstehe auch nicht, warum es nicht vermittelbar sein sollte, den Rundfunkbeitrag um 58 Cent zu erhöhen. Fallen denn dann sämtliche Rundfunkteilnehmer und Gebührenzahler in die Armutsfalle? 58 Cent im Monat, das sind 6,96 € im Jahr, dafür bekommen sie auf dem Oktoberfest nicht einmal eine halbe schlecht eingeschenkte Maß Bier.

Ich bin für die Beibehaltung der jetzt bestehenden Kanäle, auch wenn notwendig, für eine Erhöhung der Rundfunkgebühren, denn dieser Betrag tut wirklich niemanden weh.

Und den Mitarbeitern der betroffenen Sendern rufe ich zu: "Wehrt Euch, empört euch!"

Mit solidarischem Gruß
Ramon Zimmer Bitte nicht bei Deutschlandfunk kürzen! Ist wichtig für die Künstler/innen und Fans bzw. Hörer/innen von und in musikalischen und kulturellen Nischen! Bitte nehmt mir nicht mein Deutschlandfunk Kultur!!! 😭
Ramona Richardt Sehr geehrte Damen und Herren,

besonders WISSENSCHAFTLICH-informatorische Sender, wie 3Sat und auch ARTE dienen der Entwicklung und des Zusammenhaltes.

Gezeigt hat sich das u.a. während des Corona Lockdowns, eigenständiges Lernen, oft besser als in unterbesetzten Schulen ist möglich. Ganz zu schweigen meine Dankbarkeit für die Informationen, die gegen den Unsinn in den sozialen Medien ein Gleichgewicht schaffen können.

Mein VORSCHLAG, sparen mit nur EINER Mediathek in der alle öffentlich rechtliche Sender gleichermaßen strukturiert und einfach zusammengefaßt dargestellt ihre Sendungen zugänglich machen. Sogar an der 3Sat Mediathek können sich alle anderen ein Beispiel nehmen. Unverzichtbar erscheint mir die Sendung NANO, ich verpasse möglichst keine.

Mit freundlichem Gruß



Ramona Richardt



bis zum Renteneintritt Diplom Sozialarbeiterin und Gesundheitscouch in einem Bildungszentrum für Benachteiligte
Ramona Schäfer Ich finde es nicht richtig die Inhalte von 3sat in einen anderen Sender einzubinden. Dadurch werden ganz sicher gute informative Wissenschaftssendungen verloren gehen. Davon gibt es schon zu wenige!
Raoul Heinkel Bitte nicht 3sat opfern!



Wenn der Weiterbetrieb tatsächlich günstiger ist als eine Champions League Finalübertragung, verzichte ich gerne auf den Fußball (und ich sage das als Fan).



Es wird so viel Blödsinn auf so vielen Sendern gesendet - da empfinde ich 3sat als eine Oase der Intelligenz in einer Wüste geistiger Unterforderung.
Raphael Brzozowski Sehr geehrte Damen und Herren,



es sind einige Informationen durchgesickert zu den anstehenden Änderungen beim öffentlichen Rundfunk.

Sie planen weniger Platz für Kultur, Wissenschaft, Bildung und unabhängige Informationsbeiträge in den Kanälen einzuräumen. Damit erreichen Sie, dass Fußball, Krimis, seichte Talkshows, Bewertungen und Kommentare anstatt sachliche Information relativ mehr Präsenz bekommen als andere, aus meiner Sicht wertvollere Sendungen.

Für Menschen, die gerne nach einer Sendung etwas klüger werden wollen, als vor der Sendung, sind Ihre Absichten von

geringer Bedeutung, Diese Menschen finden die klugen Inhalte jenseits des Staatsrundfunks. Umso mehr befeuern Sie das Missfallen wegen der Rundfunkzwangsbeiträge, denn manche finden keine interessante Inhalte mehr, für die anderen gehen Ihre "Reformen" nicht weit genug (komplette Abschaffung der Zwangsbeiträge).



Mit freundlichen Grüßen,



Raphael Brzozowski

Linkenheim
Raphael Das Gupta Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder



Zum ReformStV (https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/reformstaatsvertrag):



Ich fände wichtig und richtig, 3sat und seine spezifischen Angebote (sowohl die, die derzeit im Vollprogramm von 3sat ausgestrahlt werden, als auch die diversen Online-Aktivitäten) beizubehalten, da diese die Gesellschaft und deren Austausch über Kultur im gesamten deutschsprachigen Raum auf eine Art und Weise bereichern, die sich von der von arte maßgeblich unterscheidet und diese gut ergänzt. Diese Vielfalt sehe ich in Gefahr, sollte 3sat ganz ins Vollprogramm von arte integriert werden.



Ob es für den Erhalt dieser Vielfalt zwingend ein eigenes Vollprogramm braucht ist natürlich fraglich. Eine eigene Redaktion und eine eigene Marke halte ich aber für erhaltenswert. Vielleicht könnten 3sat-Sendungen (mit 3sat-Branding) in den Hauptprogrammen von ARD und ZDF prominent untergebracht werden. Sie nur im Vollprogramm von arte und in Mediatheken vorzuhalten gäbe ihnen jedoch wohl zu wenig Sichtbarkeit bei allen, die nicht explizit und eigen-initiativ nach solchen Sendungen Ausschau halten. Für die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Bewusstsein und damit auch für den Länder- und Nationen-übergreifenden Zusammenhalt in der Deutschschweiz, in Österreich, in Deutschland und in anderen deutschsprachigen Gebieten wäre das ein herber Verlust, insbesondere für jene Teile der Gesellschaft, die Kultur-Inhalte zwar schätzen und auch nötig haben, diese aber nicht aktiv suchen.



Daher empfehle ich Ihnen, die Absätze zu 3sat des Staatsvertragsentwurfs zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vom 26. September 2024 in ihrer derzeitigen Form abzulehnen. Ich bitte Sie, den öffentlichen Rundfunk so zu reformieren, dass die Kulturleistungen sowohl von 3sat als auch von Arte in mindestens ihrem derzeitigen Umfang (wenn auch vielleicht in anderer Form) und mit mindestens der derzeitigen Sichtbarkeit in der breiten Bevölkerung erhalten bleiben. Finanziell sollte das gemäß https://sueden.social/@mg2/113250026369786658 und https://elbmatsch.de/@DerSchulze/113245969347328112 wohl problemlos drin liegen. Die Einsparungen durch einen Wegfall von 3sat wären demnach minimal. (In Deutschland wohl im Bereich von 5 Cent pro Monat und Haushalt.)



Mit freundlichen Grüßen,

Raphael Das Gupta
Rasch Hallo ich bin auf die Reformpläne aufmerksam geworden, durch einen Bericht auf 3sat und fände es schade und sehe es als Verlust wenn im Bereich Kultur das Angebot gekürzt/reduziert wird.



Ich persönlich (41Jahre) sehe seit gut 20Jahren das Format nano und bin durch diese Berichterstattung auch oft auf Sachen aufmerksam geworden, die ich sonst nicht auf dem Schirm hätte. Dafür bin ich sehr dankbar und bin der Meinung das diese Berichte mehr in den Vordergrund gerückt werden müssten.



Es sind nicht nur die 3sat Sachen gut im Segment Kultur, nicht das ich hier den Eindruck hinterlassen arte sei nicht so wichtig.

Nein bei arte finde ich das online auftreten gut da man viele gute/interessante Themen/Berichte dort einfach z.B. auf YouTube findet.



Deshalb meine Bitte diese Entscheidung gut abzuwägen, ob im Bereich Kultur wirklich reduziert werden muss.



Danke

Mit freundlichen Grüßen R.Rasch
Rasmus Borchert Zwangsgebühr abschaffen.
Rastetter Dietlinde Für mich ist die Sendung Nano ein tägliches wichtiges Ritual, es hilft viele Fakten richtig einzuordnen. Es hält auch meine Neugier wach. Darum fände ich es schade, wenn diese Sendung verschwinden würde.



Dietlinde Rastetter
Rauch Werner SgDuH! Es ist schon sehr traurig was da passiert! Gute, umfangreiche, relativ neutrale, wertvolle Informationen der öffentlich Rechtlichen sollen zu Lasten der Meinungsbildung, der Meinungsvielfalt, zu Lasten der Mitarbeiter und mit einem Kniefall vor den privaten Medien und der privaten Presse geopfert werden. Es soll nun wieder mal gespart werden, auf dem Rücken der Mitarbeiter und der öffentlich rechtlichen Medienvielfalt (Information und Bildungsauftrag). Nun soll alles Mundgerecht zusammengestaucht werden, um dann den "Abfall" gleich den Privaten zu überlassen. Klappt das Neue "sparsame" Konzept auch nicht, denkt man bestimmt schon über die ganze Privatisierung nach. Man könnte es ja gleich an Konzerne, Parteien oder gar die AFD übergeben und hätte kurzfistig bestimmt staatliche Mehreinnahmen. Da läuft es dann sicher profitabel und "Volksnah". Ich will bestimmt nicht gehässig werden, aber mich wurmt die Art "Triebfeder" a la FDP, immer die Finger in die Wunde legen bis sich das Volk aufregt und man endlich handeln muss. Gespart soll immer nur da werden wo es die breite Bevölkerung trifft. Die Konzerne, Banken und Reichen werden still und heimlich verschont, gar meist belohnt. Wann werden denn endlich wieder Wege aufgemacht und aufgezeigt um den Staatssäckel wieder zu füllen: Steuerflucht bekämpfen und ermitteln (viel mehr dafür abgestellte Finanzbeamte), Reichensteuer, Vermögenssteuer, Runter mit der Rüstung, uvm! Ich hoffe und wünsche mir von ganzem Herzen - aus meiner Sicht als Opa, Vater, ehemaliger Betriebsrat und Gewerkschafter - dass Ihnen die betroffenen Mitarbeiter viele schlaflose Nächte bereiten werden und ihnen "Feuer unterm....." machen. Entschuldigung für das versteckte A-Wort! Bitte überdenken sie ihre Vorhaben und handeln sie menschlich und ihrem gesetzlichen und moralischem Auftrag gemäß! MfG, Rauch Werner
Rauchecker Walter Ich möchte das 3 Sat erhalten bleibt da es für die Gesellschaft einen wichtigen Bildungsauftrag erfüllt.
Rebecca Steiner Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schreibe Ihnen heute, um mein Bedauern über die geplante Einstellung des Senders 3sat auszudrücken. Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebots ist sicher notwendig um der sich stetig verändernden Medien- und Publikumslandschaft gerecht zu werden und das ÖR-Angebot relevant zu halten. Doch gerade 3sat verbinde ich persönlich mit Beiträgen, die man im Privatfernsehen sehr selten findet und fände es daher sehr schade, wenn der ÖR eines seiner Alleinstellungsmerkmale verlieren würde. Ich denke, mit den Privatsendern gleichziehen zu wollen ist nicht der richtige Weg, sondern dass das Fernsehangebot so facettenreich wie möglich sein sollte - gerade hier sehe ich den ÖR in der Aufgabe, finanziell vielleicht nicht sehr rentable, dafür aber kulturell, pädagogisch oder künstlerisch wichtige Formate im Angebot zu halten. Die Zusammenführung der Sender Arte und 3sat als gemeinsame Heimat dieser Programme kann ich nachvollziehen, es sendet jedoch ein Zeichen - werden solche Formate auf weniger Wegen angeboten, wirken sie automatisch weniger wichtig.



Ich hoffe sehr, dass sich eine andere Lösung finden lassen wird und die kulturelle Vielfalt des ÖR-Angebots durch Ihre Arbeit erhalten und ausgebaut wird.



Mit freundlichen Grüßen,

Rebecca Steiner
Regina Eggert Ich finde dass 3Sat bleiben muss, die Vielfalt von Wissenschaft, Technik und Kultur hat kein anderer Sender.

Das Zusammenlegen mit Arte wäre ein grosser Verlust, da Arte mehr in Richtung Kultur geht.

Durch das Aufflammen der rechtsextremen Strömungen ist die ausbalancierte Berichterstattung auch in Wissenschaft und Technik gefährdet!!!

Ich möchte keine Informationen, die durch einen rechtsextremen Filter gelaufen sind.
Regina Kast Ich bin strikt gegen eine Zusammenlegung. Wenn man die Programme der anderen Sender ansieht, kann es einen schon gruseln.Bildung kommt kaum vor , wenigstens Arte und 3Sat versuchen gegenzusteuern.



Mit freundlichen Grüßen

Regina Kast
Regina Schäfer Hallo,

Arte und 3sat zu streichen ist der größte Blödsinn der Ihnen wohl einfiel. Alles mit Kultur plattzumachen, ganz prima.

Wenn Sie sparen wollen gibt es viele andere Möglichkeiten. Streichen Sie Quuark wie wahnsinnig viele Spoŕtsendungèn mit vielen Fachleuten - die machen das ja wohl nicht umsonst - und die dauernden Wiederholungen machen Ihr Programm auch nicht besser. Mehr Politik, Wirtschaft, Kultur und weniger Sport und Daily Soaps, das täte Ihren Sendern gut und nicht streichen von arte, 3sat und Phönix.

Regina Schäfer
Regina Wohllebe Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplante Zusammenlegung der Fernsehsender arte und 3sat ist weder sinnvoll noch zielführend, sollten Sie Ihre eigene Aufgabe als öffentlich rechtliche Rundfunfanstalten ernst nehmen. Sie würden die Bereiche Wissen, Kultur und Bildung - in der heutigen Fernsehlandschaft ein Alleinstellungsmerkmal der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten - extrem schwächen und beschädigen. Sie folgen mit Ihrer Agenda nur dem populistischen Geschrei der extremen Rechten, denen Wissens-, Kultur- und Bildungssender unangenehm sind, da hier - und nur hier - deren Narrative kritisch hinterfragt werden.

Legen Sie die Sender arte und 3sat nicht zusammen! Folgen Sie nicht den Populisten!



Mit freundlichen Grüßen



Regina Wohllebe
Regine Kayser Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die Qualitätssender 3sat und arte sowie ZDF info und ZDF neo nicht gekürzt werden. Es sind die einzigen Programme, die ich noch schaue.

Auch im Hörfunk erlebe ich mit Entsetzen die Verflachung im Kulturbereich. Dafür haben wir doch Klassik Radio. Die Kommentierung aktueller Politik durch Kulturschaffende und ausführliche Kulturberichterstattung finde ich neben 3sat nur noch bei den einschlägigen Kultursendern der Länder, wobei sich der rbb davon schon verabschiedet hat.



Es wäre schade, wenn nun auch die öffentlich-rechtlichen Medien durch die geplanten Reformen zur weiteren Absenkung des Bildunsstandards in Deutschland beitragen würden. Dann kann man die Medien gleich den privaten Anbietern überlassen.



Mit Dank für Ihren Einsatz und mit freundlichen Grüßen, Regine Kayser
Regine Koch Sehr geehrte Damen und Herrn,

es kann nicht sein, dass schon wieder die Kultursender begrenzt werden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ein wichtiger Garant für Demokratie) hat einen Bildungsauftrag, der sowieso nur spärlichst erfüllt wird.



Sie sollten ARD und ZDF zusammenlegen. Die senden doch sowieso Ähnliches: Krimis, nochmal Krimis und nochmal......, Talkshows, Magazine, Sport. Kultur Fehlanzeige. Es gehen mehr Menschen im Jahr in Oper, Konzert, Theater als auf den Fußballplatz. Wieviel Geld wird eigentlich für die Fußballrechte ausgegeben? 50% davon für die Kultur! (Ich habe übrigens nichts gegen Fußball.)



Außerdem halte ich die ständige Gewalt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (auch in 3-Sat und Arte mit widerlichen Trailern) für eine der wesentlichsten Quellen der zunehmenden Gewalt in unserer Gesellschaft.



Die Polemik habe ich mir jetzt gespart.

Freundliche Grüße, Regine Koch
Regine Wandelt Ich möchte mich vehement für den Erhalt des Senders 3SAT einsetzen, denn die Beiträge bei Nano und Kulturzeit sind für mich ein Juwel an Wissensvermittlung auf höchstem Niveau.
Regula Hug Sehr geehrte Damen und Herren

herzlichen Dank für die Möglichkeit, sich in die Diskussion über die Ausrichtung des öffentlichen Radios und Fernsehens einbringen zu können. Ich schreibe Ihnen als Schweizerin und eifrige Zuschauerin von SRF, ARD, ZDF, KIKA, arte und 3sat. Diese Sender gewährleisten nach meiner Erfahrung und Wahrnehmung sorgfältig recherchierte Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven und Sichtweisen. Diese Perspektivenvielfalt erachte ich als eines der höchsten Güter unser heutigen anspruchsvollen Situationen im deutschsprachigen Raum, im europäischen Raum sowie unserer ganzen Welt (politische Verschärfungen, Klima- und Biodiversitätskrise und ihre damit verbundenen Probleme, die unsere Gesellschaften beeinflussen).

Ab und zu schaue ich auch in private Sender rein - doch hier fühle ich mich nicht wohl, ich gewinne öfters den Eindruck, dass diese sich sehr nach ihren Geldgebern ausrichten müssen und wenig Möglichkeit haben, allparteilich und neutral zu recherchieren und informieren.

Somit bitte ich Sie, die staatlichen Sender ARD, ZDF, KIKA sowie die gemeinschaftlich getragenen arte und 3sat zu fokussieren und ausreichend zu finanzieren.

Ich danke Ihnen von Herzen und grüsse Sie freundlich

Regula Hug
Reich Einheitsfernsehen mit Verstehehen sie Spass und änlichem Schmarren zur Volksbelustigung und Ablenkung von der Realität, da hört der Spass auf! Informationsfreiheit wird eingeschränkt, Grundrechtsverletzung!
Reichwald NANO, Scobel, Politische Satire, Theater und Konzerte sind für mich UNVERZICHTBAR.

3SAT muss bleiben!
Reimer Hars Wehrte Rundfunk Kommission!

Mit Erstaunen habe ich Ihre Pläne für die Einschränkung in den Rundfunk und Fernsehen Programmen festgestellt. Ich kann es kaum glauben, dass in den heutigen Zeiten solche Einschränkungen geplant sind! Die Rundfunkgebühr könnte doch um weniges erhöht werden, damit zum Beispiel Einen Sender wie 3sat eigenständig bleibt! Wir brauchen doch die Kultur und die Verbindung zu unseren Deutschsprachigen Nachbarstaaten!!!

ARTE ist ein prima Sender, aber kein Fusionspartner für 3sat!

Soweit in aller Kürze, aber mit großer Sorge um unsere kulturelle Vielfalt!

Ihr Reimer Hars
Reinald Lutz Eine Verzögerung aktueller Informationen bis nach den TV-Sendungen ist nicht hinnehmbar!!!
Reinald Lutz Hallo,

Ich finde es äußerst bedauerlich, dass 3Sat eingestellt werden soll und bitte darum die Wissenschaftssendungen (wie zB. Nano, Wissen hoch 2 Scobel) unbedingt zu erhalten und in arte zu übernehmen!
Reiner Bittner Guten Tag,





Sie missachten

§ 26

Auftrag

(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkan-

stalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung

ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozes-

ses freier individueller und öffentlicher Meinungs-

bildung zu wirken und dadurch die demokratischen,

sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesell-

schaft zu erfüllen...



Vollmundig formuliert kürzen Sie gleichzeitig Inhalte und Sendevolumen von

Bildung, Dokumentation, Information

und

Kultur & International



ZDF und ARD inklusive der Regionalprogramme haben sich durch ihre wenige Minuten langen Schnipsel von dem Bildungsauftrag weitestgehend verabschiedet.



in einer immer komplexer werdenden Welt müssen die Angebote an Bildung, Dokumentation, Information und Kultur & International erweitert statt eingeschmolzen werden.



Einfach Sender zusammen zu legen, die sich ergänzen und nicht überlappen, ist nicht nachvollziehbar.

Am Geld kann es nicht liegen, da kosten sowohl die vielen Sendeanstalten als auch der hohe Anteil Entertainment unglaublich viel mehr.



Dem Entwurf nennt keine Argumente warum die Zusammenlegung Vorteile bringen soll.

Die gibt es vermutlich auch nicht.



Ich hoffe das die Zivilgesellschaft Sie dazu bringt, den Entwurf neu zu formulieren und den Auftrag auch wirklich umzusetzen



Reiner Bittner
Reiner Frohnmüller 3sat und arte kann nicht zusammengelegt werden. Beides sind europäisch unterschiedlich gewachsene Sender die ihre Substanz verlieren werden.

arte bildet die deutsch-französische Freundschaft ab. 3sat ist die einzige Verbindung mit der Schweiz und Österreich. Wie soll das funktionieren.

Die Reform aus Kostengründen wäre ein Verlust an Vielfalt, welche den Gegnern des ÖRR in die Hände spielt. Der ÖRR würde geschwächt und könnte die Vielfalt der Gesellschaft nicht mehr dem Rechtsruck in der Gesellschaft widerstehen.



Zusätzlich bin ich gegen eine einseitige Informierung der Menschen durch private Sender, dazu mit Werbeblocks!, für den Erhalt des bisherigen, gerade noch vielfältigen Bildungs- und Musikangebotes, empfinde ich eine Beitragserhöhung um ca. 1 Euro als angemessen und würde dem zustimmen.

Es stellt auch politisch ein falsches Signal dar gegen den polemisierenden Rechtsruck in deutschsprachigen Ländern und EU!

Im vergangenen Jahr wurde schon einiges SPÜRBAR gekürzt und vereinfacht im laufenden Programm; das darf nicht so weitergehen, bitte!



Ich bin ein politisch und ehrenamtlich sehr engagierter Bürger und sehr besorgt über die strukturellen Kürzungspläne. Gerade gute Informationen und kulturelle Vielfalt ist der Grundauftrag des ÖRR.
Reiner Germeroth Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind strikt gegen die Zusammenlegung von Arte und 3sat.

Beide Sender stehen vorbildhaft für politische und kulturelle Bildung, europäische Verständigung und erfüllen so den Auftrag des öffentlichen Rundfunks hervorragend.



Mit freundlichen Grüßen

Anette Stock und Reiner Germeroth
Reiner Goerlach Ich koennte ein Buch schreiben. Ich fasse mich kurz.



ARD und ZDF

So wie es frueher war war es gut mit 2 Programmen. Das kuenstliche Aufblaehen dieses Bereiches hat dazu gefuehrt, das grosse Teile des Programmes zur gleichen Zeit von beiden Sendern ausgestrahlt werden (Moma, MIma etc) vermutlich aus Ermangelung von Programmen. Wenn man jetzt ARD opder ZDF einschaltet, dann kommt subjektiv immer Werbung. Das ist aetzend. Ich erinnere mich an Diskussionen in der Vergangenheit, dass diese Sender nur soundsoviel Minuten am Vorabend senden duerfen, jetzt kommt Werbung zu jeder Tages- und Nachtzeit.



Bayerischer Rundfunk : Eine Erloesung von ARD und ZDF und Tageschau und info und neo und ONE und und und.



3SAT: genauso muss es sein, der Sender ist unverzichtbar. Ein Sender fuer den deutschen Sprachraum. Links-Politisch ist ARTE vielleicht angebrachter und nicht zu kritisieren, aber er kommt weit hinter 3SAT.



Rundfunksender ueber Satellit:

Kuerzlich hat die ARD/ZDF die Codierung dieser Sender (heimlich still und leise) auf AAC-LC umgestellt, offiziell um Bandbreite einzusparen. Laecherlich. Das war eine unverschaemte Massnahme. 90% der existierenden Fernsehempfaenger koennen AAC-LC nicht dekodieren, und damit koennen diese Sender dann nicht empfangen werden.

Diese Codierung wird jetzt nur von ARD und ZDF benutzt. Weltweite andere Sender arbeiten wie bisher auf ein und der gleichen Codierung. War das die Vorbereitung auf Abschaffung dieser Programme. ???? Na ja, OE3 und Antenne Bayern kann man ja noch empfangen, und Radio Maria und Radio Vatikan, sowie alle Sender aus Iran, Irak, Jordanien, Aegypten, Oesterreich, Frankreich, Marokko, Tunesien, Lybien, Russland, Polen, Italien, Spanien, usw usw usw.

.

Was sind das fuer Experten die so etwas machen ? Eine UNVERSCHAEMTHEIT.



Reiner Goerlach
Reiner Heins Als Angehöriger der

Großelterngenetation sehe ich mit großer Sorge, dass im Bereich der Kinder- und Jugendsendungen gekürzt werden soll! Dabei müsste die dortigen Angebote, allerdings nicht nur quantitativ sondern vor allem qualitativ erweitert werden, um den Einflüssen sog. sozialer Netzwerken (tiktok & Co) vor allem in Richtung seriöse, Antifake-Informationen etwas entgegen setzen zu können.

Wer wenn nicht die unabhängigen Öff.-Rechtl. sollte sich da engagieren, um der für Gesellschaft und vor allem die Demokratie gefährlichen Tendenzen aufzuhalten. (Das aktuelle Wahlverhalten der jungen Erstwähler in den östl. Bundesländern offenbarte erschreckende Defizite...!)



WENN WIR DIE JUGEND VERLIEREN, IST ALLES ANDERE SINNLOS!



Daher plädiere ich auch für eine größere Berücksichtigung der Kinder-/Jugend=Zukunftsinteressen durch deren höhere Gewichtung in den betr. Entscheidungsgremien im Rundfunkbeirat (zugleich für Umwelt-NGOs u. Klimawissenschaft etc.)



Mit bangen Ahnungen für die Zukunft

R. Heins



PS.

zur Finanzierung:

Es dürfen ruhig einige aufwendig produzierte (immer mehr Gewaltexesse hautnah zeigende und verrohende TATORTproduktionen gestrichen werden.
Reiner Johannes Heilmann 3sat ist für mich von großer Bedeutung um wissenschaftliche Themen gut zu verstehen, z.B. Nano oder Scobel !!!
Reiner Kerp Die wissenschaftliche Berichterstattung sollte unbedingt beibehalten, besser noch erweitert werden. Bei deren Berichten kann man sicher sein nicht auf fake-news herein zu fallen. Die Sendungen von NANO sind ein herausragendes Beipiel dafür. Oft werden deren Beiträge in Nachrichtensendungen zitiert und dadurch mit einem Gütesiegel versehen.
Reiner Kettschau Stellungnahme: Hiermit bin ich gegen die Auflösung der Sender Arte und 3sat, weil der öffentlich rechtliche Rundfunk einen Bildungauftrag hat mit viel Hintergrundwissen in allen Wissenschaftsbereichen. Gäbe es diese Sender nicht mehr, würde es zur Verdummung der Gesellschaft beitragen.



Reiner Kettschau

Petra Höffken
Reiner Mathar Guten Tag,



die geplanten Veränderungen halte ich insgesamt für falsch. Die öffentlich -rechtlichen Sender erfüllen gerade im regionalen (meist Länder-) Kontext eine für mich unerlässliche Aufgabe der Berichterstattung über regionale Entwicklungen, dies muss auch aktuell erfolgen und nicht über den Umweg von mit Zeitaufwand produzierten Beiträgen an die ich dann die weiteren Informationen anhänge. Die regionale Presse erfüllt diese Aufgabe schlecht und unzuverlässig und im effektheichenden Stil - Hauptsache Klicks damit man die Werbung platzieren kann. Ich bin auch gerne bereit dafür einen höheren Beitrag zu zahlen.



Das Ziel muss sein die regionalen Sendeanstalten auszubauen und werbefreie aktuelle Informationen anzubieten.

Entbehrlich halte ich die für (zu) teures Geld eingekauften Rechte in Profisportarten, dies sollte man den werbefinanzierten Sendern gerne überlassen, wobei ich denke, dass die Sportverbände dann sofort über günstigere Varianten nachdenken.
Reiner Reis Sehr geehrte Damen & Herren,



hiermit möchte ich Sie eindringlich bitten 3Sat als eigeständigen Sender zu erhalten! Dieser Sender ist ein Lichtblick in der ansonsten eintönigen Fernsehwelt, denn hier wird Kultur und Meinungsvielfalt auf intelligente Weise den Zuschauern vermittelt und näher gebracht.

Gruß Reiner Reis Berlin
Reiner Ritter Sender wie 3sat und arte sind wichtig, denn sie sind eine Verteidigungslinie gegen den Rechtsruck in diesem Land. Es wurden im ÖRR schon Büchersendungen gestrichen und spät in die Nacht verlegt. Ich möchte nicht erleben, dass Sendungen wie Kulturzeit, Scobel und weitere verschwinden und "leichtes" Unterhaltungsprogramm Einzug hält. Es gibt bereits genug Unsinn auf Social Media und ich möchte hier keine Zustände wie im USA Fernsehen. Kultur ist das was uns zum Nachdenken und reflektieren anregt. Wir brauchen eher mehr davon als weniger.

Wir dürfen die Kultur nicht den Sparern und Optimierern opfern. Sie sollten den Nutzen solcher Programme wie 3sat und arte sehen, nicht in erster Linie die Kosten.
Reiner Stirtzel Ich bin dagegen,dass 3SAT abgeschaltet werden soll. In Zeiten, wo Fake-News und bewusste Falschmeldungen im Internet Grassieren und die Menschen verdummen ist es wichtig,dass Wissenschaft seriös und glaubwürdig den Menschen erklärt und erläutert wird. Auch finde ich es wichtig, dass den Flüchtlingen unsere Kultur und Traditionen näher bringt, damit sie Anhaltspunkte für Ihre Integration haben. Meiner Meinung nach könnte man in ARD und ZDF vielmehr an Krimis sparen. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, müssen doch den Eindruck haben, sie sind in ein Land voller Mörder und Verbrecher geraten zu sein und werden evtl. dazu animiert es uns gleich zu tun. Manche Tage laufen gleichzeitig 3-4 Filme Tatort, SOKO, Polizeiruf usw. ganz abgesehen davon, was die privaten Sender für 'nen Schrott fabrizieren, dafür muss man sich ja schämen.
Reiner Weisgerber Ich vertrete den Satandpunkt, daß wir dringend mehr wissenschaftliche Sendungen wie nano von 3sat benötigen

als Unterhaltungsprogramme. Die Zusammenlegegung von 3sat und Arte halte ich für falsch weil damit sehr wahrscheinlich viele objektive wissenschaftliche Informationen auf der Strecke bleiben.
Reiner Zenker Ändert die Finanzierung des ÖRR.

Ich will die Wahl ob ich das bezahlen will.



Nur noch ein Sender der die "Grundversorgung" garantiert, finanziert durch einen Grundbeitrag. Wenn das dann so sein muss. Alle anderen Sender werden privatisiert oder verschlüsselt und können zugebucht werden. Reduziert den Internetauftritt. Nicht jede Sendung braucht eine eigene Website.



Abschaffung der Ruhegeldbezüge oder Betriebsrente die neben der Gesetzlichen Rente bezahlt wird.

Angleichung der Löhne an Beamtenbezüge. Alles andere ist mit einer Zwangsfinanzierung nicht vereinbar.
Reingard Raasch-Aselmeyer Gerade in so finsteren Zeiten wie im Moment sind Sendeanstalten wie Arte und 3sat so wichtig. Wo sonst gibt es so quantitative und qualitative Angebote zur Kultur, Bildung, Wissenschaft und Philosophie? Wenn diese Sender fusionieren müssen , verringert sich diese Möglichkeit zur individuellen Meinungsbildung.
Reinhard Boest Die Einschnitte bei den Kultur-, Informations- und Bildungskanälen in Radio und Fernsehen, vor allem mit Blick über den "Tellerrand" wie arte und 3sat sind gerade angesichts der aktuellen politischen Situation in Deutschland und Europa, eine Katastrophe. Warum spart man nicht erstmal bei Sportübertagungen, parallelen Berichten über Royal-Events oder outgesourcten Talk-Formaten mit immer denselben Gästen? Oder geht es gar nicht um Sparen, sondern um etwas ganz anderes?
Reinhard Goßling Mit großem Unverständnis muss ich nun u.a. in der heute am 01.10.2024 laufenden Kulturzeit als auch in der FAZ die Nachricht aufnehmen, das noch mehr die Berichterstattung über Kultur im TV reduziert werden soll. Ich halte es für ein großes Problem, das 3sat und Arte, die einzig verbliebenen Kultur- und Wissenschaftsender, zusammengelegt werden soll.

Genau wie es Herr Olaf Zimmermann sagt: Durch 3sat lerne ich viele Dinge, Ausstellungen, Musik, Events usw. erst kennen, welche ich vorher gar nicht kannte. Das ist doch mit Sicherheit ein wichtigerer Auftrag des öffentlichen Rundfunks, als immer noch mehr Krimis oder Talkshows zu produzieren und zu senden.

Und warum werden die vielen dritten Programme nicht zu vier Sender zusammengelegt: Nord-, West-, Ost- und Süddeutscher Rundfunk. Ein riesiges Einsparpotential ohne große Verluste von Qualität. Und es können dadurch viele doppelte Funktionen und Positionen eingespart werden.
Reinhard Götz Ich bin für den Erhalt des Senders 3sat, weil die Wissenschaftssendungen z. B. Nano für Laien sehr informativ sind. Ich würde es sehr bedauern, wenn der Sender abgeschafft würde.
Reinhard Jahn 3 sat und arte sind wichtig im Kampf gegen die Aluhut Fraktion. Daher bitte keine Einsparungen bei diesen Sendern.



Reinhard Jahn
Reinhard Jütten Ich bin für den Erhalt von 3Sat und arteTV als eigenständige Sendeanstalten
Reinhard Kaaden Köln, 11.10.2024

Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie sehr bitten, das Programm 3sat unverändert bestehen zu lassen, da es in meinen Augen eins der besten Fernsehprogramme im deutschsprachigen Raum bzw. Äther ist und eine Einstellung meines Erachtens eine spürbare Lücke im Programmangebot hinterlassen würde. Auch eine Zusammenlegung mit arte wäre keine optimale Lösung, da sich die Konzepte der beiden Programme doch deutlich unterscheiden.

Ich will nicht sarkastisch klingen, aber auf die Soaps und die Quizsendungen im Nachmittagsprogramm im Ersten der ARD und im ZDF könnte ich hingegen ohne Mühe verzichten.



Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Kaaden
Reinhard Maier Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich kann nur an Sie appellieren, Arte und 3sat als eigenständige Sender zu erhalten.



1) Die unterschiedliche Ausrichtung und rechtliche Situation steht einer Integration beider Sender im Wege, Arte mit seiner deutschen und französischen Ausrichtung im Gegensatz zum mehr auf den deutschsprachigen Raum fokussiertem 3sat.



2) Eine Integration von 3sat und arte würde zu einem Verlust an diversifizierten Inhalten führen, zu einem "Einheitsbrei" ohne Relevanz und Fokus.



3) In Zeiten eines erstarkenden Rechtsradikalismus wird Bildung als Gegenpol immer wichtiger. Sender mit explizitem Kultur- und Bildungsinhalten müssen unbedingt erhalten, nicht "weggespart" werden.



4) Es ist nicht ersichtlich, warum im Gegenzug 2-3 von 4 Kinder- und Jugendlichenkanäle erhalten werden sollen, auch vor dem Hintergrund, daß Jugendliche vermehrt Medien über Streaminganbieter und Social Media Plattformen konsumieren. Hingegen ist es schwierig, über diese Plattformen Kulturangebote zu erhalten.



5) Der öffentlich rechtliche Rundfunk muß seinem Bildungsauftrag gerecht werden – Sparmaßnahmen, die wertvolle und einmalige Sender "einstampfen", stehen dazu im Gegensatz und würden die gesellschaftliche Akzeptanz dieses Rundfunks verringern.





Mit freundlichen Grüßen,

Reinhard Maier
Reinhard Reusch Schön, so viele Seiten zum Lesen zu bekommen, aber die liest ja eh keiner; außer ein paar Anwälte.



Letztendlich geht es ums Geld, wohin wieviel geht erfährt man aber nicht.



Mein Eindruck ist, immer mehr Mainstream, Qualität u Kultur reduzieren, kritische Sender einschränken.



Im Ergebnis verblöden Hörer u Seher immer mehr; was euch natürlich hilft, aber auch Tür u Tor öffnet für Populisten.



Intelligentere Menschen u selbst denkende entfernen sich von euch mehr u mehr. ARD u ZDF kann man eh schon lange vergessen, da werden einem immer mehr Krimis um die Ohren gehauen, Talkshows erschlagen einen mit immer den gleichen langweiligen Leuten. Gefragt u gejagt wird von frühs bis abends u gescheiter wird davon niemand. Aber das ist euer Ziel ja schon lange nicht mehr!



Na, dann macht kaputt, was euch nicht gefällt u tragt damit euren Teil bei, dass es mit unserer Gesellschaft weiter bergab geht.



Gruß Reinhard Reusch
Reinhard Schilling Ich bin seit Jahren regelmäßiger Zuschauer von von 3sat, insbesondere von nano und Kulturzeit sowie etlicher Dokumentationen. Mit der Zusammenlegung von 3sat und Arte bin ich überhaupt nicht einverstanden. Bitte belassen Sie 3sat, der Sender ist ein Edelstein im Angebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten!
Reinhard Schmid Ich beantrage, ein Verbot des Genderns aufzunehmen!
Reinhard Schneider ARTE / 3SAT Zusammenlegung



Ich nutze die Programme der Sender zu 80 % meiner TV-Zeit.

Über die Absicht das Programm das 3SAT Programm in ARTE zu integrieren bin ich geschockt.



Nachdem die 3.Programme und ARD/ZDF dem Trend der privaten Sender nach leichter Unterhaltung gefolgt sind, sind ARTE / 3SAT die besten Quellen für sachliche Information in Wissenschaft, Kultur und Politik!



Bitte beide Senderangebote separat bestehen lassen!



Mit freundlichem Gruß



Reinhard Schneider
Reinhard Schumacher Hallo

Lassen Sie 3sat und Arte nicht untergehen.

Die Regionalnachrichten der dritten Programme können Sie in tagesschau24 unterbringen. Dann ist dieser Sender nicht völlig überflüssig. Die dritten Programme können weg oder ihre Anzahl verringert werden. Es braucht ja nun nicht jedes Dorf seinen eigenen Fernsehsender.

Schade das Sie das todsicher anders werden machen.
Reinhard Springer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich glaubte mich tatsächlich verhört und verlesen zu haben, als ich von den Plänen zur Eindampfung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebotes in Kenntnis geriet!

In unserer schnelllebigen Zeit, in der auf unzähligen (Online-)Plattformen jeder seine unverifizierte Meinung kundtun kann und diese zu Fakten erklären kann; in der es von Tag zu Tag immer schwieriger wird, News von Fakenews zu unterscheiden und in der es zunehmend schwerer wird, durch KI erzeugte Informationen zu verifizieren - in einer solchen Zeit wollen SIE tatsächlich die Reichweite, die Relevanz sowie die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Angebote so stark beschneiden, dass ein beträchtlicher Teil der unabhängigen Informationsversorgung verlorengehen würde. Wenn Online-Angebote der Sender künftig nur noch veröffentlichen dürfen, was vorher im Radio oder Fernsehen gesendet wurde, dann schrumpft die Nachrichtendichte gewaltig. Das Leben findet heute nunmal nicht mehr nch festgelegten Zeiten in Radio oder Fernsehen statt (das war mal so vor 50 oder mehr Jahren), sondern aktuell und live und eben online. Anstatt hier zu investieren und die Angebote noch auszubauen, um den Privaten und den unzähligen unmoderierten Plattformen weniger Raum zu bieten, wollen SIE diese künftig auch noch stärken. Unfassbar! Und anstatt über die Spartenkanäle (tagesschau24, 3SAT, Arte, ZDFinfo, ZDFneo etc.) sachliches Fernsehen noch weiter auszubauen, um das eklatante Bildungsdefizit in unserem Lande zu bekämpfen, wollen SIE diese Angebote an Dokus und vielem mehr drastisch kürzen oder sogar einstellen. Was bleibt, wären dann die Hauptsender ARD und ZDF sowie die "dritten", welche heute schon ihr Programm mehr oder weniger den Privaten angeglichen haben und hauptsächlich Serien, seichte Talkshows u.ä. senden. Das hat jedoch dann überhaupt nichts mehr mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun.

Anstatt also an diesem "Fels" der Information in unserem land zu rütteln, sollten SIE diesen stärken, um gewissen Tendenzen entgegen zu treten und für eine neutrale, fakten basierte Berichterstattung in Echtzeit zu sorgen!

Stärken SIE den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, anstatt diesen zu demontieren!

Sparen sollte man an anderen Stellen, z.B. bei der Altersversorgung von Berufs-Mandatsträgern.

Oder man verbessert die Einnahmesituation: Verfolgung von Steuerhinterziehung, Besteuerung von Höchstverdienern sowie von sehr großen Vermögen etc.

Da gäbe es ungeahnte Möglichkeiten - Schrumpfung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebotes ist aber definitiv der falsche Weg!

Also Hände weg!!!



Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Springer
Reinhard Stricker MDR Kultur unbedingt erhalten. In seiner Qualität.

MDR Kaffee doch wieder auf den Nachmittag verlegen 👍
Reinhard Tremmel Hallo zusammen,

ich halte gar nichts von der geplanten Zusammenlegung der Sender 3-sat und ARTE.

3-sat bietet wissenschaftlich fundierte, ehrliche und journalistisch hervorragende Programme. In den nichtöffentlichen Fernsehkanälen findet man solche vertrauensvolle Dokumentationen usw. nicht. Zudem bietet 3-sat dem deutschsprachigen Raum eine länderübergreifende Plattform.

ARTE ist ein Programm welches die Verbindung von Deutschland zu Frankreich stärkt, mit dem Hintergrund einer gesamteuropäischen Vision. Was zu bedenken gilt ist aber, dass bei einem politischen Rechtsruck diese Verbindung zu Frankreich schaden erleiden könnte bzw. dann nicht mehr existiert.

ARTE in der jetzigen Situation ist mit seinen Berichterstattungen und Nachrichten ein glaubwürdiger Sender welcher über den Tellerrand blickt und unser aller Vertrauen verdient. Leicht zu bemängeln wäre nur, dass bei der Berichterstattung/Nachrichten mehrere kleinere europäische Länder übersehen werden.

Wir leben in einer digitalen schnellen Welt (auch soziale Medien sind damit gemeint), wo die schnelle Nachricht für den Konsumer immer wichtiger erscheint. Vergessen wird dabei der ehrlich und offen recherchierte Journalismus. Man kann mittlerweile zwischen echten und unechten News/Nachrichten nicht mehr unterscheiden.

Sparen könnte man wenn man die Runkfunkanstalten mit ihren Rundfunkräten personell verschlanken würde.

3-sat und ARTE haben für mich einen hohen Stellenwert. Eine Zusammenlegung würde nur der Vielfalt von Programmangeboten schaden. NANO, Kulturzeit und Scobel sind eine der besten Sendungen die sie anbieten. Zudem finde ich den 3-sat Thementag ganz toll.

Bitte überdenken sie daher die Zusammenlegung. Schlechte private Nachrichtensender mit Programmen wie z. B. "Hartz und herzlich" welche nicht innovativ und sinnbildend erscheinen gibt es genügend. Triften sie daher nicht ab.

Zum Ende noch eine Anmerkung. Muss es sein das die Tagesschau in (fast) allen regionalen Rundfunkanstalten gleichzeitig ausgestrahlt wird?



Viele Grüße

Reinhard Tremmel
Reinhard Umbach Sehr geehrte Damen und Herren, als zum ersten Mal von diesen Kürzungen zu lesen war, war mein erster Gedanke, "sie werden doch wohl nicht ausgerechnet 3Sat, arte, ZDF neo und one zusammenstreichen". Und nun genau dieser Angriff auf eben diese Programme aus den eigenen Reihen! Was bliebe denn ohne die Kulturprogramme vom Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen und warum erfüllen Sie derart devot die Forderungen der Feinde eines bewährten Systems? Angesichts der Kürzungen, unter denen die Kultur auch auf allen politischen Ebenen leidet, wünscht man sich doch mehr Standhaftigkeit von Ihrer Seite. Erst recht, weil es wie eine Kapitulation vor der Macht der (a)sozialen Medien aussieht, der wir ohne Ihre Qualitätsprogramme zunehmend ausgeliefert wären.



In Sorge und Verärgerung

Reinhard Umbach
Reinhard Völzke 3Sat und ARTE müssen unbedingt weiter betrieben werden, und zwar als eigenständige Sender. In beiden Sendern finden sich eine Vielzahl von Beiträgen, die zur Reflexion und Auseinandersetzung einladen. Dies ist wichtig, um in unserer Demokratie Teilhabe zu erfahren und kritisches Denken zu fördern.
Reinhard Wendt-Eberhöfer Alle Haushalte des Landes haben den Rundfunkbeitrag zu leisten. Das ist wohl kaum durch durch Sendungen wie "Rote Rosen.. " oder "wer weiß denn sowas?" zu rechtfertigen.

Sender wie 3sat und Arte bieten Kultur- Wissenschafts- und Informationssendungen an. Dass nun ausgerechnet diese Sender abgeschaltet bzw. zusammengelegt werden sollen, entzieht der Beitragspflicht für mich einen entscheidenden Teil ihrer Rechtfertigung!
Reinhard WINTER Als regelmäßiger hessenschauapp Nutzer stört mich der Stellenwert der Berichterstattung über die Frankfurter Eintracht. Hier wird im Grunde genommen die Hessenweite Medienarbeit für einen Profiverein übernommen.

Und dass in einem Umfang, der z. B. die Berichterstattung über die parlamentarische Arbeit in Wiesbaden deutlich übertrifft.

Hinzu kommen HR- Berichte über Trainingslager im außereuropäischen Ländern ,begleitende Berichte bei Eurobegegnungen die ohnehin über ARD-Sportschau erfolgen oder Transferbeschreibungen die an Personenkult erinnern.



Gerade im Bereich der Profisportberichterstattung sehe ich ein berechtigtes und notwendiges Einsparpotential, nur dann wird die hessenschauappseite ganz schön leer!



Vielleicht mal ein Anlass endlich mal wieder hessenweite und relevante Themen aufzugreifen.
Reinhardt Friese Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich finde es keinesfalls richtig, die Präsenz von Kultur im TV an sich zu reduzieren und die Wahrnehmung von kulturellen Angeboten, die z.B. auch regional oder lokal gemacht werden und durch 3sat in der überregionalen Wahrnehmung zugänglich gemacht werden, einzuschränken.

Wir brauchen in einer Zeit, in der unsere gesellschaftliche und demokratische Ordnung mitsamt einer dafür notwendigen Wertevermittlung ohnehin mit dem Rücken zur Wand steht, eher mehr sichtbare Kultur, mehr Präsenz künstlerischer Sichtweisen in all der möglichen Vielfalt, mehr Verbreitung von humanistischen Perspektiven. Und nicht weniger.

Bitte bedenken Sie diese Gedanken bei Ihren Überlegungen.

Mit freundlichen Grüßen, Reinhardt Friese
Reinhold E.Mayer Was soll dieser Bürokratische UNSINN,wenn die Neuesten Nachrichten 1 Tag später kommen sollten,sind es halt Alte Nachrichten..

Dann fallen noch mehr Menschen auf Fake News rein,ist das etwa gewollt???!!

Also blast diese Unsinns Regelung gleich wieder ab...Gruß

Reinhold E.Mayer 
Reinhold Ohngemach Ich bitte Sie die Sender 3Sat und Arte nebeneinander und vollständig in ihrer jetzigen Form bestehen zu lassen. Sie sind in unserer kommerzialisierten Fernsehlandschaft absolut unverzichtbar und auch in ihrer jeweils eigenen Ausrichtung so wichtig-gerade heute in Zeiten der zunehmenden MeinungsENGE so vieler Medien. Wenn ich Informationen (und auch gute Unterhaltung) wünsche, hole ich sie mir von diesen beiden Sendern, ganz wichtig ist dabei auch „Kulturzeit“.

Reinhold Ohngemach
Reinhold Schmidt ARTE und 3sat sollen als eigenständige Sender mit ihren jeweiligen Schwerpunkten erhalten bleiben. Ich schätze ARTE mit seinem Schwerpunkt auf europäische und deutsch-französische Themen.

3sat bedient den deutschsprachigen Kulturraum und deckt damit einen anderen Themenbereich als ARTE. Die unterschiedliche Ausrichtung macht sich besonders in den Nachrichtensendungen bemerkbar. An einem normalen Arbeitstag habe ich mit den Nachrichten von "Heute", ARTE-Journal, Tagesschau und ZIB bzw. SRF einen ausgewogenen informativen Blick über die Nachrichtenlage in Europa und den deutschsprachigen Raum. Ich befürcht, dass dies mit einer Zusammenlegung der beiden Sender verloren ginge. Wenn denn gespart werden soll, so mögen ONE, Alpha, Tagesschau24 und Co verschwinden.

Sollten ARTE und 3sat zusammengelegt werden, so halte ich dies für eine Schwächung des unabhängigen Journalismus und eine Stärkung des privaten Fernsehens sowie für eine Unterstützung rechts- wie linkspopulistischer Strömungen und für einen Schlag gegen das öffentlich-rechtliche Fernsehen.
Relinde Das Gupta Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder



Zum ReformStV (https://rundfunkkommission.rlp.de/rundfunkkommission-der-laender/reformstaatsvertrag):



Ich fände wichtig und richtig, 3sat und seine spezifischen Angebote (sowohl die, die derzeit im Vollprogramm von 3sat ausgestrahlt werden, als auch die diversen Online-Aktivitäten) beizubehalten, da diese die Gesellschaft und deren Austausch über Kultur im gesamten deutschsprachigen Raum auf eine Art und Weise bereichern, die sich von der von arte maßgeblich unterscheidet und diese gut ergänzt. Diese Vielfalt sehe ich in Gefahr, sollte 3sat ganz ins Vollprogramm von arte integriert werden.



Ob es für den Erhalt dieser Vielfalt zwingend ein eigenes Vollprogramm braucht ist natürlich fraglich. Eine eigene Redaktion und eine eigene Marke halte ich aber für erhaltenswert. Vielleicht könnten 3sat-Sendungen (mit 3sat-Branding) in den Hauptprogrammen von ARD und ZDF prominent untergebracht werden. Sie nur im Vollprogramm von arte und in Mediatheken vorzuhalten gäbe ihnen jedoch wohl zu wenig Sichtbarkeit bei allen, die nicht explizit und eigen-initiativ nach solchen Sendungen Ausschau halten. Für die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Bewusstsein und damit auch für den Länder- und Nationen-übergreifenden Zusammenhalt in der Deutschschweiz, in Österreich, in Deutschland und in anderen deutschsprachigen Gebieten wäre das ein herber Verlust, insbesondere für jene Teile der Gesellschaft, die Kultur-Inhalte zwar schätzen und auch nötig haben, diese aber nicht aktiv suchen.



Daher empfehle ich Ihnen, die Absätze zu 3sat des Staatsvertragsentwurfs zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vom 26. September 2024 in ihrer derzeitigen Form abzulehnen. Ich bitte Sie, den öffentlichen Rundfunk so zu reformieren, dass die Kulturleistungen sowohl von 3sat als auch von Arte in mindestens ihrem derzeitigen Umfang (wenn auch vielleicht in anderer Form) und mit mindestens der derzeitigen Sichtbarkeit in der breiten Bevölkerung erhalten bleiben. Finanziell sollte das gemäß https://sueden.social/@mg2/113250026369786658 und https://elbmatsch.de/@DerSchulze/113245969347328112 wohl problemlos drin liegen. Die Einsparungen durch einen Wegfall von 3sat wären demnach minimal. (In Deutschland wohl im Bereich von 5 Cent pro Monat und Haushalt.)



Mit freundlichen Grüßen,

Relinde Das Gupta
Relindis Weißrelindi 3Sat und ARTE sind die besten Sender, sehr informativ , viele Dokus, Wissenschaftliche Themen und die einzigen Sender ohne ständige Wiederholungen, zeitgemäß, und nicht vom letzten Jahrhundert
Renate Affenzeller 3SAT ist für mich ein wichtiger Bestandteil für Informationen aus den deutschsprachigen Ländern.

Zum Beispiel ist NANO ein fixer Fernsehtermin aber auch viele andere Sendungen.

Ich plädiere dafür 3SAT weiter bestehen zu lassen
Renate Baschleben Wieder geht ein Stück Kultur verloren.

Also schauen wir nur noch Krimis und Pilcherfilme auf ARD und ZDF. 🤯
Renate Berger Der Reformstaatsvertrag ist für Laien schwer verständlich, die Kommentierungsfrist zu knapp bemessen. Hier sollte für alle Beitragszahler eine verständliche Information angeboten und die Möglichkeit, Stellungnahme zu beziehen vereinfacht und die Frist verlängert werden.

Inhaltlich habe ich folgende Anmerkungen:

Insbesondere die Änderungen unter §28a finden nicht meine Zustimmung. Ich lehne die Integration des Vollprogramms 3sat in ARTE ganz entschieden ab!!! 3sat und ARTE bieten sehr unterschiedliche Angebote. Eine Integration von 3Sat in ARTE würde große Verluste für den Kulturbereich bedeuten (ich befürchte vor allem im Bereich der Übertragung von Musikfestivals, Kabarettsendungen, der Sendung "Kulturzeit" - für mich die beste und informativste Sendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen überhaupt - u. a., aber auch im Bereich wissenschaftlicher Beiträge, Natursendungen, Länderberichte), da dann Sendeplätze fehlen. Die Vielfalt muss unbedingt erhalten bleiben!

Auch die Überführung der Schwerpunktangebote in reine Online-Angebote (geplant spätestens zum 1.1.2033) lehne ich ab. Das lineare Fernsehangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten muss erhalten bleiben. Es ist zwar zu begrüßen, dass das Angebot für die jüngere Generation erweitert werden soll, die Generation 65+ darf aber keinesfalls vergessen werden.
Renate Brüne Diese Reformpläne sind gerade in der jetztigen Situation, in der unsere Demokratie durch reaktionäre Strömungen versucht wird zu unterwandern. genau das was dem Vorschub leistet. Die Vielfalt der Informationskanäle ist eine der Säulen der demokratischen Gesellschaft. Ich kann nicht fassen, wie man gerade jetzt diese "wegsparen" will. Ich bin zutiefst besorgt.
Renate Butke Sehr geehrtes Team!



MIt Entsetzen habe ich die Reformpläne für den ÖRR zur Kenntnis genommen.



Gerade Die Sender, die ich regelmäßig sehe, sollen reduziert werden wie 3sat und Arte

Nun kommt auch noch die Nachricht über Herrn Haseloff,

der sich nicht an ein Gerichtsurteil halten will!!!!!!!!!!!!



In der Hoffnung

dass Qualität beibehalten wird

R. Butke
Renate Diehl 07.10.2024



Ich bin absolut gegen eine Zusammenlegung von 3sat und arte, weil dies Kürzungen bedeutet. Diese beiden Sender sind in Ihrer Eigenständigkeit notwendig. Diese beiden Sender sind kulturell wertvoll - ihre Vielfalt und ihr Niveau und ihre Qualität und Weiteres.



Ich lehne eine Zusammenlegung ab.





Mit freundlichen Grüßen



Renate Diehl
Renate Dittlof Ohne die beiden Kultursender ARTE und 3-sat schrumpfte mein TV-Konsum drastisch, damit auch meine aktueller Wissensstand. In den, Pardon, schrecklichen Nachmittagsprogrammen von ZDF und ARD finde ich N I C H T S (evtl. mal die Kü-Schlacht...), außer der Frage, was diese Trallala-Welten mit schlechten Schauspielern an Geld verschlingen. Sparen Sie doch da mal!!!

Das Flaggschiff TATORT müsste auch nicht immer und überall durchgenudelt werden? Mir erscheint diese "Unterhaltung-Sparte eher phantasielos und mainstreamig bis zum Abwinken. Und wenn Sie mal richtig finanziell klotzen, dann sind es (wahrscheinlich superteure) Nostalgieschinken wie Babylon-Berlin. Sie können doch mehr, geben gutem Programm soliden Raum: Panorama, Report, frontal, extra-3, die Anstalt, heute show...und manchmal auch Lebenssnah-Humorvolles wie DIE ZWEIFLERS. Besser als das künstliche Gemenschel der Nachmittage mit konstruierten Mittelschicht-Figuren, verstaubt wie Dallas und General Hospital, nur, dass es steife, künstlichen Dialoge gibt. Gähn! Die 60er sind passé! Bitte machen Sie es nicht wie die CDU u.a., einem nostalgisch seichten Mittelmaß hinterher zu hecheln und auf Quoten zu lauern. Sie werden nie ein Gesamtpublikum zufriedenstellen, können aber mit einzelnen Sendungen einzelne anregen, sogar berühren!!! Haben Sie endlich den Mut, Schrott Schrott zu nennen und zu stoppen (schauen Sie mal 3 Nachmittage fern!) - und lassen Sie uns bitte ARTE, 3-Sat und Phönix UNANGETASTET!!!
Renate Dresen Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte es für sehr bedenklich, wenn Sie Arte und 3sat zusammenlegen, da dann wissenschaftliche Neuerrungen und Informationen zu Kurz kommen z. B. die Nano-Sendung ist für mich und viele aus meinen Bekanntenkreis sehr wertvoll.

Ich bitte Sie, diesen Schritt noch einmal zu überdenken.

Mit freundlichem Gruß

Renate Dresen
Renate Droste Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie dringend bitten, die beabsichtigten Zusammenlegungen nicht vorzunehmen, sondern stattdessen den bisherigen qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjournalismus eher weiter auszubauen als abzubauen.

In Zeiten, in den Fake News und sogenannte alternative Fakten Konjunktur haben, ist es für die mündigen Bürger wichtig, sich verlässlich informieren zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Droste
Renate Fischer Ich möchte mein Entsetzen und Unverständnis darüber zum Ausdruck bringen, dass Sie planen, zahlreiche Radiosender abzuschaffen, ZDFneo und ONE zu fusionieren und vor allem: 3Sat in Arte aufgehen zu lassen.



Wie bei fast allem in der Welt geht es um Geld bzw. Einsparungen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei seinem Bildungsauftrag sparen will, aber kommerzielle Volksbelustigungen wie Sportveranstaltungen nicht streicht. Mit dem Verzicht auf die Übertragung der Fussballbundesliga, die ja damit dem Zuschauer nicht vorenthalten wird, sondern lediglich ins "Bezahlfernsehen" wechselt, könnte man die o.g. Sender alle erhalten.
Renate Habermehl folgende Sender sind für mich für meine Meinungsbildung unverzichtbar:



ARD + ONE

ZDF + NEO

ARTE

3Sat

Phönix

Alpha
Renate Heidenreich Liebes Rundfunkkommissions-Team,



richtiggehend geschockt haben wir in den Nachrichten gehört, dass Sie unseren geliebten 3Sat-Sender mit arte (das wir übrigens auch sehr mögen, es aber trotzdem etwas anders gelagert ist) verschmelzen wollen.



Natürlich verstehen wir Überlegungen, Ihr Portfolio zu verschlanken und neu zu ordnen. Aber muss das ausgerechnet 3Sat sein? Es wurden und werden so viele interessante Sendungen ausgestrahlt und die täglichen ZIB-Nachrichten mit dem Blick auf unsere Nachbarn sind auch recht interessant. Digitalisierung in allen Ehren, aber wir älteren Zuschauer sind nicht so flexibel und die jüngeren Zuschauer sind sowieso auf anderen Informationskanälen unterwegs.



Wir können nur darum bitten, diesen Entwurf noch einmal die Ruhe zu überdenken und eine andere Möglichkeit zu finden, dass nicht ausgerechnet 3Sat auf der Strecke bleibt.



Mit freundlichen Grüßen

Renate Heidenreich

auch im Namen unserer Nachbarn
Renate K6gi Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit trete ich für den unveränderten Erhalt des Senders 3sat ein.



3sat ist einer der wenigen wichtigsten Kultursender mit gehobenem Bildungsauftrag.



Ich sehe eine große Notwendigkeit im Weiterbestehen!



Mit freundlichen Grüßen,

Renate Kugi
Renate Köhler Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission



ich finde eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehr begrüßenswert, nur fürchte ich, dass die Reform in die falsche Richtung geht. Ganz sicher kann man Kanäle einsparen, die rund ums Jahr Terra X senden, oder 20 Jahre alte Krimiserien, sehr gern kann auch an ebenso schlechten wie teuren Shows und Fußballübertragungen gespart werden. Die vorgenannten scheinen mir im Rahmen des Informationsauftrages der öffentlich-rechtlichen Sender nicht vordringlich nötig. Woran allerdings nicht gespart werden darf, sind Sender auf denen aktuelle Wissenschafts-, Gesellschafts- und Kulturthemen verhandelt werden. Denn diese erfüllen in der Hauptsache den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender. Darum mein klares NEIN zur Zusammenlegung von arte und 3sat!



Mit freundlichem Gruß

Renate Köhler
Renate Moser Wir möchten auf die wirtschaftliche Sendung Nano nicht verzichten!
Renate Querbach-Kunert Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission, zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:



Mit Erschrecken habe ich Ihre Vorstellungen zur Reform des Öffentlichen Rundfunks und Fernsehens insbesondere in Hinsicht auf die Zusammenlegung der Sender 3sat und Arte zur Kenntnis genommen!



Es ist für mich absolut unverständlich bzw. nachvollziehbar, wieso diese beiden Sender trotz unterschiedlicher (kultureller) Schwerpunktsetzung und unterschiedlicher Zielgruppen (deutschsprachige Länder bzw. D und F) zusammengelegt werden sollen und ohne programmatische Einbussen zusammengelegt werden können.



Gerade in Zeiten mit zweifelhafter "Information" durch social media und einem nationalen Rechtsruck sollte D und die anderen betroffenen Länder Wert darauflegen, dass der Fernsehzuschauer ein breitgefächtertes - über die Landesgrenzen hinaus reichendes - Informations angebot erhält.



Sollten also die in Sonntagsreden hoch gepriesenen Werte in Europa keinen Niederschlag im Programmangebot der Rundfunksender mehr finden, dann wird der nationale Protektionismus weiter zunehmen und Europa sich immer weiter noch den ursprünglichen Intentionen entfernen



Mit freundlichen Grüßen



Renate Querbach-Kunert
Renate Schlicht Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit großem Erschrecken las ich, dass Sie arte und 3 sat zusammenlegen wollen. Die einzigen Sender, die Sehenswertes im Programm haben und sich von der Flut des Banalen abheben, den ständigen Krimis, Quiz-, Schlager-, Sport- und Kochsendungen. Die Zusammenlegung dieser zwei immer wieder spannenden und hervorragenden Sender würde in jedem Fall eine Reduzierung im Angebot bedeuten. Da bin ich ais Beitragszahlerin strikt dagegen!



Mit freundlichen Grüßen

Renate Schlicht
Renate Sebek Ich bin gegen die Zusammenlegung von 3Sat und Arte. Hier werden wichtige Inhalte möglicherweise benachteiligt. Eine Zusammenlegung der vielen kleinen regionalen Sendeanstalten der Länder wäre sinnvoller und gewiss auch kostengünstiger.
Renate Siart Ich bin für den Weiterbestand von 3sat. Ich möchte das kulturelle Angebot nicht missen.

MfG Renate Siart
Renate Ullmer Sie sollten nochmal meine ursprüngliche Email anschauen, dann wissen Sie was ich meine.

Es gibt ja nicht nur "einfache " Kunden sondern auch solche, die was Anspruchs volles sehen möchten.

Die vielen Dokusoaps könnten auch reduziert werden.



Was die Seiten des Rundfunkrats betrifft, kann ich als Laie nicht viel anfangen.



Von meiner Seite ist alles gesagt und ich weiß auch, dass mein Vorschlag niemanden interessiert,

und daher keinen Einfluss hat.



Es grüßt Sie



Renate Ullmer
Renate Wenzel Es sollten doch gegenüber den Privatanbieter alle ÖRR-Sender für gut recherchierte Meldungen und attraktive Kultursendungen erhalten bleiben, um gegen die Falschnachrichten usw. der „Privaten“ und „Trash-Sender“ anzugehen.
René Lehne Sehr geehrte Damen und Herren,

bei den Rundfunksendern noch mehr einzuschränken, wäre ärgerlich. Beispielsweise die DAB-Sender, die sich Oldie-Sender nennen, bringen nur etwas aus den 70ern bis 90ern. Ich will aber meistens etwas aus den 50ern und 60ern hören. Das fehlt. Meine Musik-Idole sind unter anderem Roy Orbison und Hermans Hermits. Ich bin nicht gerade ein Kultur-Fan. Aber bei den vielen Strömungen die es gibt, ist vielen meiner Freunde und Bekannten zu viel Kuddelmuddel. Da wäre eher eine Aufteilung auf mehr spezialisierte Sender angesagt, aber keinesfalls eine Einschränkung.

Beim Fernsehen über DVB-T2 sehe ich Info mit Abstand am häufigsten, dann kommt nacheinander TS24, Arte, MDR und dann alle weiteren Programme und BR, ARD und ZDF kaum. Daß die privaten Sender abgeschaltet wurden, ist nicht schade, denn nur n-tv und N24 waren interessant. Auf die dämlichen Werbesender und den Bibel-Unsinn könnte man liebend gern verzichten. Auch auf die Sender, für die man Internet braucht, denn in einen normalen DVB-T2-Fernseher bekommt man kein Internet hinein (das geht nur bei großen Geräten mit Triple-Tuner usw.). Dafür könnte dann BR-alpha dazukommen und der RBB müßte nicht mehr den Empfang des SWR stören, wenn er sein Programm für Sendungen, die laut der Einschaltquoten von nicht einmal 1000 Zuschauern gesehen werden, splittet.

Die öffentlichen Sender einzuschränken wäre da eher kontraproduktiv. Es sei denn, die zeitliche Beschränkung der Videos in den Mediatheken würde eingestellt. Und die Suchmöglichkeiten in den Mediatheken müssten stark verbessert werden. Wenn man einen Titel nicht kennt, ist es schwer bis unmöglich das Video zu finden. Insbesondere bei Serien ist eine Liste wie die von Eisenbahn-Romantik im SWR extrem hilfreich. Wenn ich in die Mediathek gehe und in die Suche "Eisenbahn-Romantik" eingebe, wird eine ellenlange unsortierte Liste mit großen nichtssagenden Bildern und wenigem unvollständigem Text angezeigt. Die Nummern der Folgen fehlen fast alle und die Suche per Control-F funktioniert nur bei einem Teil des Angezeigten. Es ist außerdem egal, ob eine Serie nur 10 Folgen hat oder über 1000; es stehen nie alle zur Verfügung. Das sollte dringend verbessert werden. Man kann auch nicht auf den Mitschnittservice ausweichen, denn da werden Preise aufgerufen, die für eine normale Privatperson viel zu hoch sind. Die komplette Eisenbahn-Romantik-Reihe würde über 50.000,- EUR kosten. Ich könnte mir nicht einmal 1/10 leisten. Wenn Sie etwas einstellen wollen, dann könne es meinethalben Serien wie "In aller Freundschaft" oder ähnliches sein. Nur, daß dann deren Fans auf die Barrikaden gehen würden.

Fazit: Überall wäre etwas mehr nötig, aber auf gar keinen Fall weniger. Jedenfalls nicht für diese GEZ-Gebühren. Leute, ich weiß nicht, welche Gespinste da in euren Hirnen herumgeistern, aber es macht den Eindruck, daß ihr gewaltig auf dem Holzweg seid.

Mit freundlichem Gruß



René Lehne
René Rölke Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich hatte mir bereits erlaubt, Sie mehrfach über mein Problem zu unterrichten, aber leider scheint es bei Ihnen überhaupt niemand zu interessieren, da sich erstens bei mir niemand meldet oder aber jemand, der mir mit vollkommen idiotischen und fadenscheinigen Gründen erklären möchte, dass es rechtens ist, dass ich von den öffentlich-rechtlichen Anstalten bestohlen werde.



Ich muss zuerst einmal klarstellen, bis vor kurzem war ich noch ein Verfechter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, was sich aufgrund des schlechten Benehmens Ihrer Mitarbeiter, sowie deren primitiven Ausreden, geändert hat.

Nun zu den Fakten. Ich bin Mieter einer kleinen Wohnung in Deutschland und werde deshalb auch gezwungen, alle drei Monate, meine Beiträge für die öffentlich-rechtlichen abzuführen. Soweit so gut, da gibt es gar nichts einzuwenden, wie gesagt ich WAR ein Verfechter, der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Mein Lebensmittelpunkt befindet sich jedoch nicht in Deutschland, auch nicht innerhalb der EU, was ja auch mein gutes Recht ist.



Daher auch mein Unverständnis, dass ich für einen Service bezahlen muss, den man mir von vornherein, wegen des absurden und geistlosen Geo blockings, verweigert.

Das das verrückteste an der Sache, der absolute Schildbürgerstreich ist, und das wissen Sie, ist das meine Nachbarn die öffentlich-rechtlichen Sender per Satellit empfangen können und selbst nicht einen Cent zu bezahlen haben. Entschuldigen Sie bitte, wenn ich das als Diskriminierung, ja als vorsätzlichen Diebstahl, bezeichnen muss.



Und bitte kommen Sie nicht mit der billigen Ausrede, dass es nicht stimmt was ich sage, ich habe an einem Abend in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen über 500 Beiträge nicht sichten können.



Ich fordere Sie daher auf, entweder ihren Beitragszahlern eine Möglichkeit zu schaffen, dass auch diese die von Ihnen erworbenen Rechte, Gebrauch zu machen und diese kriminelle Vorgehensweise einzustellen. Oder sie schalten den ganzen Quatsch ab und befreie mich von der Zahlung für den Service, den Sie mir sowieso verweigern.



Des Weiteren würde mich einmal interessieren, ob das Bundesverfassungsgericht sich schon einmal mit dieser kriminellen Vorgehensweise beschäftigt hat.

Ich glaube nämlich nicht dass es rechtens sein kann, dass ich beim Bäcker Brötchen bezahle, die er mir dann nicht aushändigt, weil ich vorhabe diese irgendwo zu essen, wo es dem Bäcker nicht genehm ist.



Mit freundlichen Grüßen
René Rönne Guten Tag,



Ich war schockiert, über die Nachricht, dass Arte und 3sat zusammengelegt werden sollen. Diese beiden Sender stellen in einer immer populistischeren Welt die letzte Bastion im TV dar und waren schon immer unabhängig voneinander so wertvoll für das Fernsehen. Kultur ansprechend und bürgernah zu präsentieren ist schwer, dies gelingt den beiden Sendern aber sehr gut. Wenn es künstlerischer wird wird Arte geguckt. Für Informationen wird 3sat geguckt. Es wäre ein herber Verlust für Kultur und Bildung.
Reno Lehnert Spartenkanäle abschaffen und dafür ein Sport Kanal schaffen damit nicht ständig das laufende Programm wegen Sport Sendungen unterbrochen werden muss dort kann das ganze Jahr über Sport berichtet werden.

Und einen extra Sendeplatz schaffen damit ARD und ZDF ihre Spezial und extra senden können
Resi Engels Ich bitte darum die Rechtschreibung und Grammatik unserer Muttersprache zu ehren und anzuwenden.
Reuben Proctor Ich habe große Bedenken, die sogenannten Spartensender auf die beschriebene Art und Weise zu streichen bzw. zusammenzulegen. Gerade in Bezug auf 3sat sehe ich die Gefahr einer Verarmung des kulturellen Angebotes im deutschsprachigen Fernsehen, zumal bei den jetzt formulierten Vorschlägen noch völlig vage ist, wie viel und was überhaupt noch vom 3sat-Angebot bei ARTE fortbestehen würde. Gerade das Vorabendprogramm mit nano und Kulturzeit haben ein Alleinstellungsmerkmal, aber auch das Abendprogramm mit wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen ist nicht deckungsgleich mit ARTE, dem die deutsch-französische/europäische Ausrichtung deutlich anzusehen ist. Solange nicht klar definiert ist, daß Synergien der beiden Sender genutzt werden sollen, um Besonderheiten beider bisherigen Sender im neuen Programm fortzuführen, plädiere ich dringend für eine Beibehaltung von ARTE und 3sat. Eine Zusammenlegung von ARD One und ZDF neo kann ich andererseits viel eher nachvollziehen, da ich dort viel mehr programmatische Überschneidung erkennen kann.

3sat ist eine Bereicherung der Kulturlandschaft und aus meinem Alltag nicht wegzudenken. Gäbe es den Sender nicht mehr, würde der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk m. E. einen Teil seiner Aufgaben nicht erfüllen, die Kulturlandschaft wäre ärmer
Ria Gondlach 3Sat ist ein unbedingt zu erhaltender Sender! Die Kabarettformate, gute Filme, Dokus aus wissenschaftlichen Bereichen und,und, und...okay: eine Reform mag erforderlich sein aber doch nicht an der Vielfalt herum streichen...3Sat muss bleiben!
Ricarda Helm Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterrichte als Lehrerin am Gymnasium die Fächer Geschichte und Politik & Wirtschaft. Das reichhaltige Angebot der öffentlich rechtlichen Sender verwende ich regelmäßig für meinen Unterricht und zeige vor allem in meinen Politik & Wirtschaft Kursen in der Oberstufe zahlreiche Formate, die deren Inhalte den Schülern als Wissenserweiterung, - vertiefung und spätere Diskussionsgrundlage dienen. An dieser Stelle könnte ich hier zahlreiche Angebote der verschiedenen Sender der öffentlichen rechtlichen Programme auflisten… zu aktuellen Ereignissen, zu historischen Jahrestagen etc.

Die Zusammenlegung von arte und 3Sat würde ich daher zutiefst bedauern, da beide Sender ein breites Angebot darstellen, dass so erheblich gekürzt werden würde… (3Sat Kulturzeit, arte Reportage etc.)

Gerade das vielfältige Angebot der Bildungs- und Informationssender phoenix, ARD-Alpha, zdf-info ist ein wesentlicher Beitrag für die Entwicklung eines differenzierten Geschichtsbewusstseins und politischen Bildung in Zeiten von verkürzten Darstellungen auf anderen online-Plattformen.

Wie gesagt, ich könnte hier zahlreiche Beispiele für die Visualisierung und Vertiefung von Unterrichtsinhalten im Fach Geschichte und Politik & Wirtschaft aufzeigen und plädiere dafür, diese wichtigen Inhalte die durch die öffentlich-rechtlichen Sender vermittelt werden, nicht zu kürzen.

Mir ist durchaus bewusst, dass sich die Medien-Nutzung gerade bei jüngeren Generationen verändert. Doch eine Einschränkung dieser bisherigen breit aufgestellten Informationsmöglichkeiten erschließt sich mir nicht.

Warum wird nicht bei den Ausgaben für kostspielige Sportangebote oder Unterhaltungsangebote gespart? Die Kürzung dieser wichtigen kulturellen und informellen Angebote stellt einen erheblichen Verlust dar, zumal es auch neben den öffentlich-rechtlichen Sendern keine vergleichbaren Angebote von privaten Anbietern gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Ricarda Helm
Ricarda Oppin Es wäre ein fataler Fehler, die einzig verbliebenen Qualitätssender Arte und 3Sat zu fusionieren.

Beide Sender haben unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen. Arte hat einen kulturellen Fokus, 3sat Wissenschaft und Information. Beide Sender spielen eine wichtige Rolle in der öffentlichen Bildung und Meinungsbildung. Diese Angebote de facto zur Hälfte zu streichen bedeutet den Rotstift an die Demokratie anzulegen - und das ausgerechnet in Zeiten wo die AfD als stärkste Kraft aus Wahlen hervorgeht!
Richard Bianga Wir leben in Zeiten der Desorientierung mit unzähligen nicht gesicherten Quellen der Information. Bis auf die staatlichen Sender und deren Berichterstattung gibt es keine verlässlichen Quellen. Statt zu investieren zu sparen ist nicht das was gebraucht wird. Mehr Sendungen mit politischer Aufklärung mehr Kultur statt Kürzungen.
Richard Dorge ARD und ZDF müssen sparen. Gespart werden soll durch Ausdünnen des Programmes, natürlich dort wo der geringste Widerstand zu erwarten ist, mit Kahlschlag bei den Spartensendern, deren Kostenanteil eher gering ausfällt. Dabei erfüllen gerade diese Sender den Bildungsauftrag und bieten ein interessantes Alternativprogramm, auch wenn vieles genau wie auf den dritten Programmen in einer Schleife wiederholt wird. Die mit teuren oft seichten Unterhaltungssendungen überfrachteten Haupt- und dritten Programme sollen nicht angetastet werden.

Eine Reform sieht anders aus. Struktur, Spitzengehälter und Luxusaustattung etc. sind tabu. Die jüngsten Skandale sind vergessen. An einer echten Reform hat anscheinend niemand Interesse, auch nicht die Politik, die hier in der Verantwortung ist. Schade, daß wieder einmal eine Chance vertan wurde.
Richard Ervins Die vorgelegten Reformpläne kranken wieder an der Zukunftsfähigkeit. Seit Jahrzehnten basieren die Reformen auf den Strukturen der Vergangenheit — ohne den Blick nach vorne zu wagen. Die Berücksichtung von KI und das Einschränken des linearen und digitalen Angebots reicht in Zeiten von stark beschleunigenden Entwicklungen noch nicht einmal annähernd aus. Das lineare Programm — TV und Radio — hat heute keinerlei Berechtigung mehr. Es kann sofort zugunsten einer gemeinsamen Mediathek eingestellt werden. Wer als Zuhörer oder Zuschauer trotzdem aus alter Gewohnheit ein lineares Programm haben möchte, könnte sich das in der Mediathek zusammen stellen lassen — sofern es diese Funktionalität gäbe. Technisch wäre das überhaupt kein Problem. Mit diesen Zusammenstellungen liese sich aber auch ermitteln, was tatsächlich gewünscht wird.

Die Programmzusammenstellungen liegen derzeit in den Händen von ein paar wenigen Leuten. Das ist im Angesicht der heutigen technischen Möglichkeiten absurd.

Lassen Sie uns alle unsere Programminhalte mitbestimmen. Wer eine Produktion, ein neues Format, oder Live-Beiträge pitchen möchte, sollte das öffentlich tun. Die Gefahr, dass ausschließlich populäre Produktionen bevorzugt werden, lässt sich einfach verhindern. Den Mut dazu sollte man aufbringen können, wenn einem Innovation, Qualität und Redlichkeit wirklich am Herzen liegen.

Die Zeit, in der nur einzelne darüber bestimmen, was produziert wird, sollte endgültig der Vergangenheit angehören. Neben der Kommunikation mit den Zuschauern sollte auch die Produktion von Content demokratisiert werden. Natürlich nicht bedingungslos. Aber wer die gemeinsam beschlossenen Qualitätskriterien erfüllen kann, sollte die Möglichkeit haben Content zu produzieren.

Das macht die heutigen Strukturen überflüssig — keine Frage. Aber sie sind es schon seit Jahren. Insofern kann es nur ein Gewinn für alle sein, zumal dann alle die Möglichkeit haben sich einzubringen.
Richard Gehrke Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin hiermit gegen die Reformvorschläge in der dargestellten Form. In Zeiten von erstarkendem Rechtspopulismus, Antisemitismus und Fake News halte ich ein breites Angebot von bildungsorientiertem Fernsehen für sehr bedeutsam. Dass nun Sender wie 3Sat, Phoenix oder ARD Alpha gestrichen werden sollen und damit spannende Sendungen wie z.B. Nano entfallen könnten, sehe ich daher sehr kritisch. Reduziert werden kann aus meiner Sicht die Sparte des "Unterhaltungsfernsehens", das in unendlicher Wiederholung Rosamunde Pilcher, Komödiantenstadel und Tatort sendet. Wer seichte Unterhaltung sucht, greift heutzutage auf private Anbieter wie Netflix und Co. zurück.



Den öffentlichen Rundfunk brauchen wir in diesen Zeiten für Bildung, Kultur und gut recherchierten Journalismus. Dieser ist auch für junge Leute wichtig. Ich selbst bin 30 und Hochschullehrer. Viele meiner Studentinnen und Studenten informieren sich zu Beginn sehr stark über "Soziale" Medien. Gleichwohl gelingt es meistens, Ihnen auf Dauer auch die Qualität des öffentlichen Rundfunks aufzuzeigen und eine Interesse zu entfachen. Dies ist ohne gute und vielfältige Angebote nicht mehr möglich.



Mit freundlichen Grüßen

Richard Gehrke
Richard Grünwald Ein vielseitiger Informationsjournalismus muss unbedingt erhalten bleiben.

Ja sogar noch ausgeweitet werden.

Wen soll man sonst noch glauben.
Richard Hartl Sehr geehrte Damen und Herren,

der Sender 3sat ist für mich die wichtigste und unersetzliche Informationsquelle über aktuelle Wissensthemen im deutschsprachlichen Raum. Nicht nur gut recherchierte und verständlich aufbereitete Beiträge in Sendungen wie z.B. NANO und Scobel, auch die Verfügbarkeit der deutschsprachigen Nachrichtensendungen aus den Nachbarländern Österreich und den Nicht-EU-Land Schweiz sind für mich unverzichtbare Beiträge zur Meinungsbildung und zur Einschätzung der jeweils aktuellen Situation. Gerade in den Zeiten der Corona-Krise hat sich das deutlich gezeigt, und aktuelle Krisen wie der Klimawandel und politische Ausnahmesituationen (da gäbe es viele Beispiele) werden auf diesem Sender sachlich, unabhängig und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Ich sehe hier keine Parallelen oder Überschneidungen mit dem Kultursender "arte", der sicher auch seine Berechtigung aber eine völlig andere Ausrichtung hat.



Wer auf die Idee kommt, diese beiden Sender zusammen legen zu wollen, hat sich scheinbar nie mit den Inhalten und Ausrichtungen dieser Sender befasst oder will bewusst die Information und Meinungsbildung in der Bevölkerung einschränken.



Hochachtungsvoll

Richard Hartl

Dipl. Ing. (FH) Feinwerktechnik
Richard Menchin Sehr geehrte Damen und Herren,



meiner Ansicht nach sollte 3sat als eigenständiges Kultur- und Bildungsprogramm unbedingt erhalten bleiben. Der Sender erfüllt eine wichtige Funktion, indem er Inhalte für ein internationales Publikum in Deutschland, der Schweiz und Österreich bereitstellt und somit den kulturellen Austausch und die grenzübergreifende Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum fördert. Zudem ist 3sat mit vergleichsweise geringen Kosten verbunden, sodass sich hier nur ein marginales Einsparpotenzial ergibt.



Wenn die Zielsetzung darin besteht, finanzielle Einsparungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu realisieren, sollte dies eher in Bereichen geschehen, in denen ein deutlich größeres Potenzial vorhanden ist. Zum Beispiel ließe sich die Effizienz steigern, indem man die Struktur von regionalen Landesrundfunkanstalten in den Blick nimmt. Diese regionalen Sender verursachen erhebliche Kosten, während ihre Reichweite und der Mehrwert für die gesamte Bevölkerung vergleichsweise begrenzt sind. Eine Zusammenlegung bestimmter Funktionen oder Programme auf regionaler Ebene könnte ein nachhaltigerer und sinnvollerer Ansatz sein, um Synergieeffekte zu nutzen und Kosten einzusparen, ohne die Qualität des Programms für ein breites Publikum zu beeinträchtigen.



3sat leistet einen bedeutenden Beitrag zur Vielfalt im deutschsprachigen Fernsehen und bietet viele exklusive Inhalte, die sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene geschätzt werden. Die geplante Fusion würde nicht nur diese einzigartige Position gefährden, sondern auch den Zugang zu den differenzierten kulturellen Angeboten für ein breites Publikum einschränken.



Ich bitte Sie daher, von einer Fusion von 3sat und ARTE abzusehen und die Einsparpotenziale in anderen Bereichen des Rundfunksystems zu prüfen.



Mit freundlichen Grüßen,

Richard Menchin
Richard Meyer Wenn der Vertrag überarbeitet wird, wäre es wichtig die neuen Medien stärker - nicht weniger - zur Übertragung zu nutzen. Besonders weil das Hör-/ Sehverhalten sich geändert hat und auch weiterhin ändern wird (z.B. werden in unserem Haushalt ausschließlich Onlineinhalte konsumiert).

Auch sollten Inhalte dauerhaft nutzbar gemacht werden (nicht hinter einer Paywall eigener oder privater Anbieter versteckt werden, denn wir alle haben bereits gezahlt - warum also doppelt zahlen?!), schnelle Informationen und Überschneidungen vermeiden (z.B. durch ein gemeinsames Informationsportal von ARD, ZDF und DLF auf verschiedenen Plattformen - Apps, Web... - entsprechend verschiedener Zielgruppen aufgearbeitet) wären meine Wünsche.

Wenn ich mir inhaltlich bei der Programmgestaltung etwas wünschen dürfte, so würde ich mir weniger Konfrontationsformate mehr Informationssendungen wünschen, welche nicht den gesellschaftlichen Dissens, sondern den Dialog fördern und die Informationen/ Hintergründe in den Mittelpunkt rücken.

Mein Vorschlag um Kosten zu sparen wären z.B. Übertragungen von großen Sportveranstaltungen (UEFA, Olympia etc.) an private Anbieter abzutreten und auch bei der Ausstrahlung von (neuen) Spielfilmen, welche zumeist die Jüngeren ansprechen (die zumeist Prime, Netflix o.ä. Portale nutzen), können eingespart werden.
Richard Pauli Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade die kleinen Sender Alpha, 3Sat, Nano, ZDF Neo, Tagesschau 24, ZDF Info, BR, sind so wichtig die Großen, ARD+ ZDF glänzen meistens nur mit Wiederholungen. Das ist sehr unbefriedigend deshalb nutze ich nur die Kleinen die sind sehr informativ und bieten gute Unterhaltung sie sollten nicht verschwinden oder in andere Formate integriert werdenMit freundlichen Grüßen

Richard Pauli
Richard Petermann, Zasiusstr. 13a, 79102 Freiburg Zum Erhalt der Programmvielfalt halte ich es für dringend erforderlich, dass Sendeformate wie ARTE oder 3SAT nicht geschälert, gekürzt oder gar gestrichen werden.
Richter Ulrike Ich wünsche mir die Beibehaltung der grossen Auswahl an Programmen.Im Besonderen 3 Sat muss erhalten werden, mit Nano, dass ich jeden Tag verfolge.Es wäre ein herber Verlust an Informationen.
Rik Krajinovic Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



ich appelliere eindringlich an Sie, von Kürzungen bei Jugendprogrammen und deren Onlineangeboten abzusehen. Diese Formate sind von unschätzbarem Wert für die Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen. Sie vermitteln nicht nur wichtige digitale Kompetenzen und Medienkompetenz, sondern bieten auch Räume für Identitätsbildung, Selbstausdruck und kreative Entfaltung. Die steigende Internetnutzung von Jugendlichen, die von durchschnittlich 205 Minuten im Jahr 2019 auf 241 Minuten im Jahr 2021 angewachsen ist, unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser digitalen Angebote.



Jugendprogramme fördern aktiv die Partizipation und das gesellschaftliche Engagement junger Menschen. Sie bieten Plattformen, auf denen Jugendliche ihre Anliegen artikulieren, Verantwortung übernehmen und sich positionieren können. Gleichzeitig verbinden viele dieser Angebote geschickt Unterhaltung mit Bildungsinhalten, vermitteln komplexe Themen auf zugängliche Weise und regen zum Nachdenken über gesellschaftliche Fragen an. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Jugendliche vor enormen Herausforderungen stehen, die durch ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen sowie globale Krisen verstärkt werden.



Eine Kürzung der Jugendprogramme und ihrer Onlineangebote würde junge Menschen in ihrer Entwicklung, ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und ihrer Fähigkeit zur Bewältigung aktueller Herausforderungen massiv einschränken. Stattdessen sollten wir in die Zukunft unserer Jugend investieren, indem wir qualitativ hochwertige, vielfältige und zugängliche Medienangebote für sie bereitstellen. Nur so können wir eine engagierte, kritische und demokratisch gesinnte junge Generation heranbilden, die unsere Gesellschaft in Zukunft gestalten wird. Ich bitte Sie daher, die Bedeutung dieser Programme anzuerkennen und in ihre Stärkung und ihren Ausbau zu investieren.
Rinder Helene Der Sender 3Sat mit vielen Inhalten zu Kultur und Wissenschaft sollte neben Arte mit seinen vielfältigen internationalen und kulturellen Themen bestehen bleiben.
Ringer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin für die weitere Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - insbesondere vor der aktuellen Entwicklung diverser un- oder wenig zensierten Kanäle zur Verbreitung wenig bis gar nicht recherchierter Fakten und menschenverachtenden Inhalts. Allerdings sollte es eine striktere Festlegung des Nutzungszwecks geben, damit Organisationen wie die FIFA u.ä. nicht weiter auf diese Weise unterstützt werden.



Vielen Dank für diese Möglichkeit der Stellungnahme.



Mit freundlichen Grüßen



Ringer
Ringo Ich gehe davon aus, dass die Überlegungen zur Einstellung von arte bzw. die Zusammenlegung mit 3SAT nur Spiel- und Verhandlungsmasse sind, denn beide Sender, v.a. arte, sind keine bloßen deutschen ör Sender, sondern beruhen auf Verträgen mit anderen Staaten bzw. Rundfunkanstalten, die nicht ohne weiteres gekündigt werden können - dem Himmel sei Dank.



Aber schon die Schaffung dieser Verhandlungsmasse und der bloße Gedanke einer Änderung von arte stellt einen Frevel dar - man muss niemandem, der arte kennt, erklären warum.



Finger weg!
Risch Michael Die geplante Zusammenlegung von 3Sat und ARTE ist gelinde gesagt eine Frechheit. Die Sendungsinhalte sind unübertroffen (wenn auch nicht jede Sendung). Aber ich möchte keine einzige Sendung vermissen! Überragendes Spar-Potenzial sehe ich bei ARD und ZDF. Insbesondere bei Fußball, Koch- und Ratesendungen uns sinnlosen Talkshows usw.
Rita A. Bryner 3 SAT muss bleiben!

Wollen wir wirklich nur noch Sender mit dummen, manipulativen Inhalten, die zudem mehr Werbung als Info beeinhalten?

Alle Privatsender sind mit nichtssagenden, dumben, teils gefährlichen Serien voll - unterstes Niveau (der Unterschied zu Tiktok u. a. wird dabei immer kleiner). Das ist Volksverdummung mit verherenden Folgen



Wir brauchen Gehaltvolles, um zu intelligenten Bürgern zu werden bzw. heranzuwachsen, die kritisch und differenziert ihre Umgebung und die Welt wahrnehen können. Echte Alternativen zu Privatsendern und Multimedia!



Die Menschen verdienen mehr: Dokumentationen, Reportagen zu allen möglichen Themen aus Kultur, Geschichte, fernen Ländern, Hintergrundberichte, Sinnvolles zum nachdenken, Anregendes, Lehrreiches, kritische Inhalte, Inteligentes, gehaltvolles TV
Rita Bentlage-Peters Der Sender 3Sat ist eine absolute Bereicherung der Medienlandschaft.Er ist der von mir am meisten genutzte Sender und bietet nicht nur tolle Filme,sondern auch vielfältige Informationen.Die Kulturzeit schaue ich fast täglich.Gerade die grenzübergreifende Kooperation mit der Schweiz und Österreich finde ich wichtig.Eine europäische Zusammenarbeit sowie eine Vermeidung von Doppelstrukturen halte ich grundsätzlich für richtig,bitte Sie aber das qualitativ hochwertige 3Sat- Angebot zu erhalten.

Daher bitte ich eindringlich,die Finanzierung weiter zu sichern oder zumindest verbindliche Vorgaben mit ARTE zu vereinbaren.
Rita Dönnebrink Guten Tag liebe Rundfunkkommission,



ich bin Lehrerin an einem Förderzentrum für geistige Entwicklung und unterrichte zur Zeit in einer Abschlußstufe in Berlin-Pankow. In meiner Klasse lernen 9 Schüler:innen mit einer geistigen Behinderung, zum Teil auch mehrfach Behinderungen. Darüber hinaus lernen in unserer Klasse mehrere Schüler:innen mit Fluchterfahrungen.

Meine Schüler:innen und ich und fast alle Klassen unserer Schule nutzen täglich die Maus Zoom Nachrichten und Logo. Meine Schüler:innen waren heute tief erschüttert und entsetzt darüber, dass es sein kann, dass diese beiden Sendungen, aber auch andere Sendungen vom Kika bei den neuen Plänen in Gefahr geraten können und künftig wegfallen könnten. Sie haben schnell Argumente geliefert, warum sie Logo so schätzen:

-Sie können durch Logo gut lernen, dort werden komplizierte Zusammenhänge gut erklärt.

- Logo gibt es auch in Gebärdensprache, das ist für viele Schüler:innen wichtig.

- es gibt eine große Themenvielfalt: Politik, Weltgeschehen, aber auch Neugigkeiten über Stars

- Die Schüler:innen fühlen sich über weltweite Kinderrechte gut informiert

- mein Kollege findet, dass bei Logo viele Kinder- und jugendbezogene Themen aus aller Welt Berücksichtigung finden

- meinen Schüler:innen gefällt auch, dass neben traurigen ernsten Themen in einer Sendung auch immer fröhliche Themen vorkommen und natürlich der Witz auch nicht fehlen darf.



Wir wünschen uns eindringlich, dass an den beliebten Sendungen nichts gestrichen wird und die Interessen und die gute und unabhängige Berichterstattung und Information nicht an Qualität verliert.



Bitte berücksichtigen Sie die Anliegen und Wünsche gerade von Menschen, die unseren Schutz brauchen, aber sich selber nur sehr schwer äußern und für ihre Interessen eintreten können, bei Ihren Überlegungen und einer evt. Neuordnung.



Ich wünsche Ihnen und uns viel Erfolg und gute Ideen,

herzliche Grüße

Rita Dönnebrink

Sonderschullehrerin an der Helene-Haeusler-Schule in Berlin
Rita Maußhardt Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schrecken habe ich erfahren, daß 3SAT evtl. abgeschaltet werden soll. Wie sie das mit Staatsverträgen und Kooperationen regeln ist die rechtliche Seite. Für mich ist NANO meine "Daily Soap" und die Kultruzeit schaue ich auch sehr gern, die Sendungen aus Österreich und aus der Schweiz (Reisemagazine, Bahn ...) bekommt man sonst nicht im Free-TV und die ZIB betrachtet die Nachrichten doch immer noch von einer anderen Seite als Tagesschau und Heute.

Mein Fernsehkonsum ist: ZDF - 3SAT - ARD - und dann kommt lange nichts ab und zu Pro7, SAT1, VOX und seit neuesem HGTV - je nachdem ob da gerade eine interessante Serie läuft. Wenn 3SAT nicht mehr da wäre würde ich von vielen Informationen abgeschnitten. Schade - ich hoffe sie werden den Sender retten - da appelliere ich natürlich auch an die Österreicher und die Schweizer. Gerade in Österreich geht es ja auch immer mehr gegen die öffentlich rechtlichen. Das ist ein schlechter Trend.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Mit freundlichen Grüssen

R. Maußhardt
Rita Püpcke Sehr geehrte Rundfunkkommission!



Durch die gestrige Sendung (1.10.) in 3sat Kulturzeit, wurde ich auf die geplanten Änderungen aufmerksam. Ich habe Ihre Vorschläge quer gelesen, ohne alle Einzelheiten ausführlich zu beachten. Fazit für mich: Drastische Sparmaßnahmen mit schmerzlichen Einschnitten durch Zusammenlegung diverser Sender und vermutlich das Aus vieler interessanter Formate, vor allem im Kulturbereich.



Mein Mann und ich sind begeisterte Zuschauer von 3sat und Arte mit den vielfältigen Angeboten aus Kultur, Natur und Wissen. Es wäre ein großer Verlust, wenn diese beiden hervorragenden Formate nicht mehr eigenständig angeboten werden.



Sparmaßnahmen sinnvoll durchgeführt sind gut und richtig. Der ÖRR hat aber den Auftrag ein sinnvolles, auch anspruchsvolles Programm anzubieten. Dafür zahlen die Nutzer und Nutzerinnen Rundfunkgebühren.



Bitte lassen Sie 3sat und Arte, wie übrigens auch den Deutschlandfunk eigenständig bleiben. Es wäre eine Wertschätzung der vielen engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für diese Sendungen.



Mit freundlichen Grüßen

Rita Püpcke
Rita Thomas Ohne den Sender 3SAT würde eine entscheidende Möglichkeit fehlen, sich über die Hintergründe aktueller Entwicklungen und über das kulturelle Geschehen zu informieren.

Ich plädiere daher an Ihre Verantwortung und fordere Sie auf, sich für den Erhalt dieses Sebders einzusetzen!
Rita Utzenrath Die Programme 3sat und arte sind neben ARD/WDR und ZDF die einzigen, die noch Qualitätsjournalismus und tiefergreifende Informationen bieten. Wenn diese Quelle entfallen würde, sind wir komplett auf RTL-Niveau. Dann noch Lust TV zu schauen und Fernsehgebühren zu zahlen? Sicher nicht!

Zudem: Gerade in politisch instabilen Zeiten ist es Ihr Auftrag, verlässliche Fakten und Informationen zu liefern. Unerlässlich für eine aufgeklärte und starke Gesellschaft.

Ich hoffe, Sie setzen weiterhin auf Qualität und tiefergehende Wissensvermittlung! Alles andere wäre wirklich sträflich.
Rita Zimmermann-Rohde Ich wende mich gegen die geplante Fusion von Arte und 3Sat, weil das die einzigen anspruchsvollen Sender sind. Die Qualität der Sendungen in der ARD sinkt immer mehr ab. Vor allem das Programm des WDR hat erheblich an Niveau verloren.
Rob Alamgir Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist von großer Bedeutung, den Wissenschaftsjournalismus von 3sat sowie weitere wertvolle Beiträge in ihrer Vielfalt und Qualität zu bewahren. Aus diesem Grund sollten sowohl 3sat als auch Arte weiterhin bestehen bleiben. Während es bereits zahlreiche Unterhaltungssender gibt, mangelt es an intellektuellen Formaten, bildenden Dokumentationen und hochwertigen kulturellen Beiträgen. Eine Zusammenlegung würde zu einer weiteren Verknappung dieser Bildungsangebote führen, was unbedingt vermieden werden sollte. Zudem besteht keine Bereitschaft, diese Entwicklung durch stetig steigende Rundfunkgebühren zu unterstützen.



Mit freundlichen Grüßen,

Rob Alamgir
Robert & Isabel Teusch Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bestürzung haben wir den Vorschlag vernommen, Arte und 3sat im Rahmen einer Sparentscheidung ineinander aufgehen zu lassen. Sind doch beide Sender unverzichtbarer Bestandteil unserer Mediennutzung. Von den Dokumentationen am Dienstag (Arte) und Mittwoch (3sat), über das Arte Journal, ZIB, Nano, Makro, Kulturzeit, dem wunderbaren, informativen und unterhaltsamen Scobel bis zu den reichhaltigen Mediatheken erscheint es uns schwer vorstellbar, dass dieses Angebot eingeschränkt werden könnte, wenn man zugleich Qualität als eine Leitlinie der angestrebten Reform benennt.

In Anbetracht der polykrisenhaften Zeit und dem Erstarken autoritärer und antidemokratischer Tendenzen kann unseres Erachtens nach nur ein Mehr, nicht ein Weniger an Aufbereitung und Vermittlung von Information, Kultur und wissenschaftlichen Erkenntnissen die Konsequenz sein. Sowohl Arte als auch 3sat verantworten bislang die Beauftragung, Produktion und (Teil-) Finanzierung herausragender Dokumentationen und Reportagen mit teils hohem künstlerischen Wert. Eine Zusammenlegung beider kann nur zu einer Verringerung dieser so notwendigen Beiträge zu der Debatte führen, wie wir heute und künftig als Gesellschaft zusammen leben möchten.

Zugleich stehen beide Sender in besonderer Weise für Internationalität und europäische Versöhnung sowohl in ihrer Verfasstheit als auch ihrer Programmgestaltung. Welche Message senden wir denn damit, ausgerechnet hier einschränken zu wollen, während an anderer Stelle ein gefühlter Einheitsbrei von immer gleichen Trödel-, Krimi-, True Crime- und Verbrauchersendungen dudelt, getreu dem Motto "Es wurde zwar schon gesendet, aber noch nicht von uns"? Dies und die besonderen, auch grenzüberschreitenden, Perspektiven, die beide Sender regelmäßig bieten und die sich sonst meist nicht finden lassen, machen beide für uns wirklich unverzichtbar.

Bislang zahlen wir unsere Rundfunkgebühren mit Vergnügen, wissend, dass sie auch, wenn auch nur zu einem kleinen Anteil, in diesen Redaktionen, auch bei Monitor, Deutschlandfunk und den hervorragenden Podcastmediatheken, landen und dort so Wichtiges bewirken. Daher, bitte überdenken Sie und verabschieden sich von diesem Vorhaben, denn hier droht ein wirklicher Verlust im öffentlich-rechtlichem Medienangebot mit seinem bedeutenden gesellschaftlichen Auftrag. Bitte nehmen Sie diesen ernst und erhalten beide Sender und ihr Angebot.

Vielen Dank für die Möglichkeit, eine Stellungnahme abgeben zu können.
Robert Bade Sehr geehrte EntscheiderInnen



Ein Zusammenlegung von 3SAT und Arte sowie eine Beendigung des linearen Programs für diese Sender ist aus meiner Sicht gleichzusetzen mit einer Verringerung der Möglichkeiten sich zu informieren und damit der Meinungsvielfalt .

Ich bitte Sie in der derzeitigen Situation den Menschen die Möglichkeit zu lassen aus ihrer Blase heraus Angebote zu erhalten und damit dem Aufstreben des Faschismus etwas entgegen zu setzen. Eine Reduktion des freien vielfältigen Kulturangebots ist eines der Ziele der nationalen Parteien - bitte lassen Sie die Demokratie dies nicht unterstützen.

MfG

Robert Bade
Robert Bednarsky Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission der B.-Länder,

ich wende mich gegen diese Reform des Staatsrundfunkvertrages, weil die Streichungen, Zusammenlegungen zulasten

der Kultur und qualitativen Sendungen z.B. in 3sat und ARTE geht. Ich plädiere für eine Beitragserhöhung, um wieder ein qualitativ-gutes Angebot herzustellen, anstatt die 24 Stunden TV-Programm mit den vielen Wiederholungen zu füllen.

Und hier plädiert keiner, der nicht auf sein Geld achten muss!



Einsparungen sehe ich aber nicht nur durch Wegfall von Wiederholungen (z.B. durch Kürzung der Sendezeit von 24 z.B. auf 16 Stunden), sondern durch Kürzungen der seichten Unterhaltungen (z.B. Schlagersendungen aller Arten, insbesondere der Sendung von Florian Silbereisen oder Andy Borg etc.) sowie den div. Sportübertragungen, die sicher auch nicht preiswert sind. Damit die Fußballclubs der 1.Bundesliga ihre Millionengehälter an die Spieler, Trainer&Manager zahlen können. Das sollen sie gefälligst auf dem freien Markt als Konsumgut erwirtschaften. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat lt. Staatsvertrag einen Bildungsauftrag und keinen seichten Unterhaltungs-,Ablenkungsauftrag für Bürger*innen des Landes, die ihre und die existenziellen Menschheitsprobleme Ausblenden wollen.



BG Robert Bednarsky
Robert Blasius Guten Tag,



mit Sorge nehme ich die geplanten Kürzungen im Programm der ÖR zur Kenntnis. Unsere Gesellschaft ist in einer instabilen Lage. Wir werden bedroht von russischer Propaganda mit dem Ziel die Gesellschaft zu spalten.

Davon betroffen und teilweise auch durch das Wording und Framing bereits involviert sind auch Teile der Emissionen des Öffentlichen Rundfunks.

Umso wichtiger ist es, dass Qualitätsprogramme wie 3Sat, ARTE und Neo erhalten bleiben um weiterhin auch den Bildungsauftrag umsetzen zu können.



Ich plädiere dafür die Kürzungen zu überdenken und die Streichung der o.g. Sender und deren Formate von der Liste zu nehmen.



freundliche Grüße,

Robert Blasius
Robert Bozyk Guten Tag,

die Idee den Sender 3Sat in arte zu integrieren finde ich persönlich sehr schlecht. Es ist einer der von mir am meisten geschauten Sender mit einer Vielfalt an kulturellen und informativen Themen.



Wenn man denn Sender abschalten möchte, sollten doch bitte die Einschaltquoten ausschlaggebend sein. Die vielen Regionalsender sollten eingeschränkt werden. Warum muss denn die Tagesschau parallel auf 16 weiteren Sendern zu sehen sein? Die Inhalte der einzelnen Bundesländer könnten doch zu einem Sender zusammengefasst werden. Dann könnten Sie die Rundfunkbeiträge deutlich senken.

Mit freundlichen Grüßen

R. Bozyk
Robert Cramer Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst: Danke, dass sie Bürgerbeteiligung praktizieren.



Meine Anregungen:



Mehr sparen bei Spitzengehältern für Superstars. Mehr sparen bei Modernisierungskosten im Design oder Studiotechnik., denn ein einfaches Outfit reicht aus und macht einen solideren Eindruck.



Weniger sparen bei politischen Reportagen, insbesondere beim Hörfunk. Weniger sparen bei Serien, die vom "Mainstream" der privaten Sender abweichen.



Zur Begründung:

-Gehälter der Superstars

Es gab eine Talkshow zum Thema Politikergehälter bei der Günther Jauch eingeladen war. Was er erzählte; wie er von der ARD angeworben wurde und was er daraufhin verdiente, war haarsträubend und stellte Politikergehälter in den Abgrund. Auch Thomas Gottschalk konnte sich nicht beklagen.

Meine Anregung: Wie wärs wenn man auch mal andere interessante Showmaster als talentierte Neulinge eine Chance gibt. Diese wären mit einem realistischem Gehalt glücklich und die Sendung muß nicht Personengebunden sein, dann eher Namensgebunden am Namen der Sendung.



-Design und Modernisierung

Mit der Modernisierung des NDR-Studios gab es einen Bericht im Radio; über die exorbitanten Kosten und Pannenserien, auch hier sollte man mit Umsicht planen und kein unnötiges Geld ausgeben.

Auffällig auch: Die regelmäßige Neugestaltung des Designs z.B. bei den Tagesthemen etc. Durch Effekte und immer wieder Neugestaltung des Designs, entfällt für mich die Glaubwürdigkeit eines sparsamen Umgangs mit Rundfunkgebühren. Im Gegenteil: Die Öffentlich-Rechtlichen sollten mehr Bodenständigkeit zeigen, was das Design angeht, denn ein einfaches Outfit reicht aus und macht einen solideren Eindruck.



Wo nicht eingespart werden sollte:

Es wäre schade wenn im Bereich der wissens- und politisch geprägten Reportagen eingespart werden sollte, wie z.B.: K11 Podcast von NDR-Info bzw. ard-audiothek.

Außerdem bin ich der Meinung, dass; die Serien beibehalten werden sollten, da sie in der Qualität deutlich über den Telenovela-Angeboten der privaten TV-Sender stehen, genannt sind auch Serien wie z.B. Polizeirevier, Bulle von Tölz und die Telenovelas: Wege zum Glück, Sturm der Liebe, Rote Rosen.

Mit diesen Serien hebt sich das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen deutlich von ähnlichen Serien, die auf den privaten Sendern laufen, qualitativ, deutlich ab.



Mit freundlichen Grüßen



Robert Cramer
Robert Dobler Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte meine Bedenken und meinen Widerstand gegen die geplante Reform des öffentlichen Rundfunks zum Ausdruck bringen. Diese Reform, die eine Reduzierung der Radio- und Fernsehsender sowie eine Einschränkung der Online-Berichterstattung vorsieht, gefährdet die Vielfalt und Qualität unseres Medienangebots.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft. Er bietet unabhängige und qualitativ hochwertige Informationen, die für eine funktionierende Demokratie unerlässlich sind. Die geplanten Einsparungen und Zusammenlegungen könnten dazu führen, dass wichtige Programme und Sender, die verschiedene gesellschaftliche Gruppen ansprechen, wegfallen. Dies würde nicht nur die Meinungsvielfalt einschränken, sondern auch den Zugang zu Bildung und Kultur für viele Menschen erschweren.



Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherung unserer Demokratie. In Zeiten, in denen Fake News und Desinformation immer häufiger werden, ist es von größter Bedeutung, dass wir verlässliche und unabhängige Informationsquellen haben. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk trägt maßgeblich dazu bei, die Bürgerinnen und Bürger mit korrekten und überprüften Informationen zu versorgen und somit die Grundlage für eine informierte öffentliche Meinung zu schaffen. Ohne diese zuverlässigen Quellen könnten Fake News und manipulative Inhalte noch stärker an Einfluss gewinnen und das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen weiter untergraben.



Darüber hinaus ist es fraglich, ob die angestrebten Einsparungen tatsächlich die gewünschten Effekte erzielen werden. Stattdessen sollten wir darüber nachdenken, wie wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken und modernisieren können, ohne seine grundlegenden Prinzipien zu gefährden. Eine Reform sollte darauf abzielen, die Unabhängigkeit und Vielfalt des Rundfunks zu bewahren und gleichzeitig innovative Wege zu finden, um jüngere Zielgruppen zu erreichen.

Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, die geplanten Maßnahmen zu überdenken und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner jetzigen Form zu erhalten. Nur so können wir sicherstellen, dass auch in Zukunft ein breites und vielfältiges Medienangebot für alle Bürgerinnen und Bürger verfügbar bleibt.



Mir persönlich sind v.a. die Sendungen der Sender Phoenix, 3Sat, ARTE, BR24 und BR2 extrem wichtig; hierbei vor allem die sehr ausführliche Behandlung von Hintergründen ohne die Einengung auf "3Min30" (!)



Mit freundlichen Grüßen,

Robert Dobler
Robert Erlinghagen Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich vehement gegen ein Reduzierung der Angebote von 3sat und arte ausprechen. Diese beiden Sender repräsentieren am meisten das, was den ÖRR von privaten Anbietern unterscheidet und was sie Gebühren rechtfertigt. Sie bieten ein hochwertiges Informations- und Kulturprogramm an. Für Konsumenten wie mich, die u.a. Wert auf gründlich recherchierte Dokumentationen und auf Gesprächsformate legen, die dem wechselseitigen Verstehen und dem Erkenntnisgewinn dienen, wäre eine Zusammenlegung dieser Sender ein unschätzbarer Verlust.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Erlinghagen
Robert Frank Bitte erhalten sie 3Sat, ZDFinfo, ARTE, Phoenix.

Das sind die besten Sender.



Robert Frank
Robert Halbach Lieber ÖRR,



ich möchte Sie bitten, im Rahmen der geplanten Reform den Bereich des Informations- und Kinderprogramms nicht zusammenzulegen. Stattdessen sollten Kürzungen im Unterhaltungsbereich vorgenommen werden, etwa bei Krimisendungen wie Tatort, SOKO, Polizeiruf, Wapo und bei der doppelten Berichterstattung wichtiger Ereignisse wie Sportevents oder royalen Hochzeiten. Die Doppelstruktur von ZDF und ARD wirkt heute veraltet und ist nicht mehr zeitgemäß.



Die bisherigen Reformpläne halte ich für äußerst problematisch. ARTE erfreut sich großer Beliebtheit bei jungen Erwachsenen und erreicht im Netz ein breites Publikum, insbesondere über den YouTube-Kanal, der vielen einfacher zugänglich ist als die Mediathek. 3sat hingegen spricht primär eine ältere Zielgruppe von 70+ an. Eine Zusammenlegung dieser beiden Sender würde dazu führen, dass beide Zuschauergruppen benachteiligt werden.



Zu Phoenix, ZDFinfo, tagesschau24 und alpha: Phoenix bietet Livestreams politischer Debatten, die sonst nirgendwo verfügbar sind, und strahlt zudem Dokumentationen aus, die für andere Sender produziert wurden. Die Kosten für diesen Sender sollten daher minimal sein. Eine Kürzung würde den Zugang zu politischen Debatten erheblich einschränken. Gerade für ältere Menschen, die gerne Dokumentationen sehen, sollte der lineare Sender erhalten bleiben. Ähnliches gilt für ZDFinfo und alpha, die ebenfalls vorwiegend Dokumentationen und Reportagen senden.



Bei tagesschau24 wäre es sinnvoll, die Kosten im Verhältnis zum Nutzen zu prüfen, da die Tagesschau-App und das Internet den Bedarf an einem zusätzlichen Nachrichtensender möglicherweise überflüssig machen. Eine genaue Analyse der Zuschauerzahlen wäre hier hilfreich.



KIKA sollte in keinem Fall gekürzt werden. Das Kinderprogramm ist von großer Bedeutung, da Eltern sich darauf verlassen können, einen sicheren und werbefreien Sender für ihre Kinder zu haben.



Eine Zusammenlegung von ZDFneo, alpha und funk halte ich für sinnvoll. Zwar versucht man, jüngeres Publikum anzusprechen, doch dieses ist primär im Internet zu finden. Ein TV-Sender, der sowohl hochwertige Informationsformate wie Terra X und Maithink X als auch Unterhaltung bietet, könnte dennoch attraktiv sein, wenn Jugendliche oder junge Erwachsene doch einmal den Fernseher einschalten. Gleichzeitig sollte das Angebot an Online-Inhalten – sei es in der Mediathek oder auf YouTube – weiter ausgebaut werden.



Dringend überarbeitet werden muss jedoch funk. YouTube-Kanäle, die bereits ohne den ÖRR erfolgreich sind, benötigen keine staatliche Finanzierung. Funk sollte sich auf solche Kanäle konzentrieren, bei denen durch die Unterstützung eine klare Qualitäts- oder Quantitätssteigerung erreicht wird, wie es beispielsweise beim Dunklen Parabelritter der Fall war. Kanäle, die dem Ansehen von funk schaden, sollten hingegen ausgeschlossen werden, wie STRG_F (noch bei funk) und Leeroy (nicht mehr bei funk). Auch die Qualität der durch funk finanzierten Unterhaltung sollte kritisch geprüft werden, da es oft zu Unverständnis führt, wenn Formate wie BRUDI oder Datteltäter staatlich unterstützt werden.



Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durchaus notwendig ist, um ihn an die modernen Sehgewohnheiten und Anforderungen der Gesellschaft anzupassen. Dabei sollten jedoch sinnvolle Einsparungen und eine klare Ausrichtung auf Qualität und Relevanz im Vordergrund stehen, ohne den Zugang zu Bildungs- und Kinderprogrammen einzuschränken. Eine Reform darf nicht nur auf Kosten der Vielfalt und Tiefe gehen, sondern sollte sicherstellen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch zukünftig seinen Auftrag zur Information, Bildung und Kulturförderung erfüllt.
Robert Herrmann Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer Welt in der Wissenschaft und Demokratie stärkeren Angriffen ausgesetzt sind und Fakten immer mehr Populismus weichen müssen, wollen sie 3sat und Arte zusammenlegen und Angebote reduzieren!? Diese beiden Sender sind im gesamten öffentlich rechtlichen Angebot die mit dem größten Bildungsauftrag, der größten europäischen Integration und ein wesentlicher Zugang zu unterschiedlichen kulturellen Angeboten abseits von Mainstream und Schlager. In einer Welt in der die Probleme der Menschheit immer komplexer werden und die Lösungen selbiger Probleme noch schwieriger werden, brauchen wir eher mehr und nicht weniger Raum für Erklärung und Diskussion. Die privaten werden komplexe Themen immer kommerziell oder gar nicht aufgreifen. Ich bin Meteorologe und bin über das aktuelle Defizit an Wissenschaftskommunikation schon schockiert. Noch weniger wird die Grundpfeiler unserer Demokratie weiter aushöhlen. Wie sollen Menschen eine auf Fakten gestützte Wahlentscheidung treffen wenn sie die komplexen Zukunftsfragen noch weniger erklärt bekommen. Von Krise zu Krise gehen immer mehr Menschen aufgeklärten Informationsquellen verloren und verabschieden sich in Internetblasen und Parallelwelten oder Verschwörungserzählungen. Wir brauchen nicht weniger sondern mehr Sender wie 3sat oder Arte. Bitte finden sie den Mut sich kurzfristigen populären Politktrends zu verweigern und stärken sie wissentschaftliche Kommunikation und ein breites kulturelles Angebot. Werben sie für die vielfältigen Angebote dieser Sender. Stärken sie die Jugend mit Bildung. Lassen sie uns weiter unsere Nachbarn durch diese Sender besser verstehen und den Austausch mit diesen Ländern fördern. Eigentlich bräuchte es auch ein Ost-arte! Wenn wir weiter den Hetzern und Populisten das Feld überlassen werden wir bald Sender haben die für ihr Publikum politisch gefärbte Verstärkungsberichterstattung anbietet.

Bauen sie Arte und 3sat aus. Verbessern sie die Angebote für junge Menschen. Lassen sie zu dass diese Sender neues Publikum erschließen. Bitte ignorieren sie nicht die Menschen denen die aktuelle antiwissenschaftliche Stimmung Angst macht.



Vielen Dank

Robert Herrmann
Robert Himmrich Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder,





ich nehme Stellung als engagierter Bürger im Bereich des deutsch-italienischen Kulturaustauschs und als ehemaliger Präsident der Deutsch-Italienischen Gesellschaft - Dante Alighieri - Düsseldorf (gegr. 1954) zur geplanten Reform des ÖRR. Dabei ist mir die doppelte Verpflichtung klar, einmal gegenüber der Kultur und zum anderen gegenüber der Finanzierbarkeit des Kulturangebots.

Der ÖRR ist nach den beiden großen Kriegen und der Nazidiktatur gegründet worden im Geist der Aufklärung, Demokratie und einer humanen und sozialen Zivilgesellschaft, die auf gegenseitigem Verständnis basiert. Dies zu erhalten bedarf großer Ressourcen und eines weit gefächerten Angebots. Unser Land ist überaus vielfältig. Die zahlreichen Regionen werden bevölkert von Menschen unterschiedlichster Prägungen, ob durch die Geschichte, Weltanschauung, Religion und/oder sprachlicher Idiome. All das soll der ÖRR widerspiegeln und auch helfen, ein gegenseitiges Verständnis zu ermöglichen. Gerade in der heutigen Zeit von zahllosen Konflikten, Konfrontationen, von Wut und Hass, von wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Herausforderungen ist ein einerseits breit gefächertes sowie andererseits zusammenführendes Angebot im ÖRR unabdingbar.

Dafür braucht es ein differenziertes wie auch personell und finanziell gut aufgestelltes, unabhängiges Rundfunkprogramm. Unsere Demokratie in diesen Zeiten zu schützen, verlangt starke demokratische Medien. Der ÖRR ist dafür ein Garant. Ihn zu erhalten ist Ihre unabdingbare Pflicht als demokratische Politiker/innen, entsprechend ausgestattet mit dem Wählerauftrag. Beschädigen Sie nicht einen der wichtigstes Pfeiler unseres humanen, politischen und kulturellen Zusammenlebens.



Mit freundlichen Grüßen



Dipl.-Theol. Robert Himmrich

Scheidtstr. 2

D – 40239 Düsseldorf



Tel.: +49 211 43635504

Mobile: +49 176 477 39 557
Robert Hinze Es wäre Schade, wenn meine beliebte Sendung "Nano" oder der Sender

3sat überhaupt wegfallen würde.



Wir zahlen doch die Rundfunk- und Fernseh- Gebühren! Oder???
Robert Hofmann Durch die Zusammenlegung von 3Sat und arte unterminieren Sie vorsätzlich den öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag des Rundfunks. Es ist die Kapitulation vor einem scheinbaren Kommerz-Erfordernis. Im Bereich des seriösen Kultur- und Bildungsfernsehens halbieren Sie de facto wissentlich die Sendezeit durch die Vordertüre und schaden damit der voraussetzungsreichen Demokratie und ihrer Basis. Damit verlassen sie den Boden Ihres Verfassungsauftrags und sägen am Konzept des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Den brauche ich damit nicht mehr. Es gibt kaum einen Unterschied zu den Privatrundfunk. Damit gefährden Sie nicht nur Ihren bisherigen Auftrag, sondern auch Ihre Finanzierung. Das Finanzierungserfordernis durch „Zwangsbeiträge“ stellen Sie damit bedauerlicherweise selbst in Frage. Denn Sie scheinen nicht zu wissen, was Sie tun. Und wenn Sie es wissen, werden Sie sich als Totengräber des öffentlichen rechtlichen Rundfunks erweisen.
Robert HUPP 3SAT ERHALTEN! NICHT MIT ARTE VERSCHMELZEN!

Ich sehe täglich »Nano« und »Kulturzeit« und freue mich über den angebotenen Mix der Sender ZDF, ARD, SRF, ORF. ZDF und ARD finden sich auch bei Arte, SRF und ORF eher nicht. Ich befürchte, einige liebgewonnene Sendeformate von 3sat würden bei einer Verschmelzung wegfallen, es wäre keine Liebesheirat, bestenfalls eine Vernunftehe, vielleicht nur eine Zwangsverheiratung zweier völlig unterschiedlicher Sender. »Tu felix austria nube«?
Robert Jungwirth Sehr geehrte Damen und Herren,



an einer Reduzierung von Überangeboten der Sender des ÖRR ist selbstverständlich nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Gleichzeitig sollten aber auch die Kernaufgaben des ÖRR gestärkt und nicht geschwächt werden. Planungen, die eine Streichung von Kultur-Inhalten vorsehen, sollte es nicht geben dürfen. Im Gegenteil, die Kultur sollte gestärkt werden als zentrale Aufgabe des ÖRR. Auch deshalb, weil in den vergangenen Jahren schon viel Kultur in Hörfunk und Fernsehen gestrichen worden ist.



Warum wird über Kulturstreichungen diskutiert und nicht über die Streichung von Popmusikwellen im Hörfunk? Allein der BR hat 3 Popmusikwellen - mit BR-Heimat sind es 4 Unterhaltungsmusikwelllen. Das geht deutlich über die „Grundversorgung“ hinaus. Alle anderen Sender haben ebenfalls mehrere solcher Unterhaltungswellen. Warum wird hierüber nicht diskutiert und Forderungen nach Zusammenlegungen und Streichungen diskutiert? Auch News-Kanäle kann und sollte man zusammenlegen und regionale Fenster belassen.



Kultur in ihrer länderspezifischen Ausprägung und Vielfalt dagegen darf nicht weiter gestrichen werden, es ist ja schon zu viel in den letzten 10-15 Jahren gestrichen und gekürzt worden. Auch weil in Sendern leider oft Entscheider sitzen, die mit Kultur nichts am Hut haben, kein Interesse daran und noch weniger Ahnung.



Deshalb meine Bitte an Sie und ihre zuständigen Kolleginnen und Kollegen, sich dafür einzusetzen, dass es eine Bestandsgarantie für die Kultur im ÖRR gibt und keine weiteren Streichungen.



Streichen könnte man dagegen sehr gut z.B. bei Sportrechten, Talkshows, seichten Fernsehproduktionen und bei den Gehältern von Intendanten.



Wir sind ein Kulturstaat, die Kultur ist ein zentraler Teil unserer Geschichte und unserer Identität. Wir sollten sie bewahren und mit diesem reichen Schatz unsere Zukunft als dem Humanismus verpflichtete Gesellschaft sichern.



Viele Grüße



Robert Jungwirth
Robert Koch Sehr geehrte Damen und Herren,



aus den Medien habe ich erfahren, dass geplant ist, dass arte und 3Sat zusammen gelegt werden sollen.



Ich möchte nicht, dass hierbei die wissenschaftliche Sendung "nano" verloren geht, um Einsparungen zu erzielen.



Mit freundlichen Grüßen

Robert Koch
Robert Kops Liebe Politiker,

ich finde gut, wenn Sender und Programme gerade im allgemeinen Unterhaltungssektor zusammengelegt oder sparsamer produziert werden.

Was mich wirklich erschreckt, ist dass zwei so unterschiedliche Sender wie ARTE und 3Sat zusammengelegt werden sollen.

Auf Sendungen wie Kulturzeit (Kulturnachrichten aus Österreich, Schweiz und Deutschland) und Nano (Wissenschaftsnachrichten die viel mehr Beachtung bekommen sollten) möchte ich in dieser Qualität nicht verzichten.

Was beide Sender bedeutsam trennt sind der Focus auf die unterschiedlichen europäischen Länder. Auf der einen Seite unseren europäischen Motor Frankreich und Deutschland und auf der anderen Seite die deutschsprachigen Länder. Beide Sender haben so viele charakteristische Sendungen.

Bitte belassen Sie beide Sender in ihrer Eigenständigkeit!

Vielen Dank,

Robert Kops
Robert Lund Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Zusammenlegung der beiden bisher eigenständigen Sender Arte und 3Sat hätte gravierende negative Konsequenzen für die Kulturlandschaft im deutschsprachigen linearen TV. Beide Sender warten mit einem eigenständigen Programm auf, in dem auch Nischenthemen bzw. -sendungen einen Platz finden, die bei anderen Sendern keinen Ausstrahlungstermin erhalten würden. Zudem warten beide Sender neben dem vielfältigen Kulturangebot mit Wissenssendungen auf, die bei anderen Sender ebenfalls keine Chance hätten. Statt endloser teurer Talkshows mit den ewig gleichen Protagonisten kommen dort Experten aus Kultur, Forschung und Wissenschaft zum Zuge, was für die Zuschauer zu einem erheblich höheren Erkenntnisgewinn führt als das Palaver vieler Politiker. Auch kleine Filme und Serien finden bei Arte und 3Sat einen Raum, der ihnen ansonsten nicht zukäme (bzw. nur bei Streamingkanälen, die ja in Konkurrenz zum öffentlich rechtlichen Rundfunk stehen.

Von daher wäre eine Zusammenlegung kontraproduktiv und ein deutlicher Verlust für eine ausgewogene, spannende deutsche Fernsehlandschaft mit Mehrgewinn für interessierte Zuschauer. Wenn Sie Geld sparen wollen, zahlen Sie einfach keine Millionen mehr für Sportrechte - damit könnten Sie ein halbes Dutzend kleinerer Sender finanzieren.

Grüße

Robert Lund
Robert Michl Vorschlag: Wie wäre es den mit ein bißl weniger Mord und Totschlag (Krimis), weniger Runden mit dem immer gleichen Politikerpersonal (Talkshows) oder weniger Rate-,Spiel- u.a. "Shows" ? Auch beim "Sport" gäbe es sicher die ein oder andere Einsparmöglichkeit - nicht jeder interessiert sich z.B. dermaßen für Fußball, dass die horenden Summen dafür gerechtfertigt wären. Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen erfüllen doch Kultursender wie 3sat (oder Arte) den angestrebten Bildungsauftrag in weit größerem Maße, wie die o.a. Ödnis in den Hauptprogrammen.
Robert Pietsch Der Reformstaatsvertrag sollte Bundeseinheitlich bestimmt sein, da die Gefahr de



rechten Wirrköpfe bei eventuellen Ministerpostenübernahme, über die einfache



Mehrheit die freie Berichterstattung mit ziemlicher Sicherheit unterhöhlen wird.



Eine regionale korrekte faktenbasierte Berichterstattung ist unabdingbar für den



Erhalt der Grundordnung.





Mit freundlichen Grüssen



Robert Pietsch
Robert Spieß Der Reformstaatsvertrag verfolgt in vielen Bereichen einen katastrophal falschen Ansatz.

Es sollen ausgerechnet einige derjenigen TV-Sender gestrichen werden, die für das höchste Bildungs-, Wissens- und Kulturniveau in der TV-Landschaft sorgen.



Das wäre eine Bankrotterklärung für den öffentich-rechtlichen Rundfunk, der von allem einen Bildungsaufrag hat.



Die politischen TV-Sender Phoenix und Tagessschau24 sowie die geschichtlich und wissenschaftlich ausgerichteten Sender ZDFinfo und Alpha, sollen zusammen zu "ein bis zwei" Sendern eingedampft werden.



Diese Spartensender sind bisher Leuchttürme in der TV-Welt, die politische und wissenschaftliche Themen zu allen interessierten Menschen transportieren - in einer TV-Landschaft, die sehr durch Entertainment und flache Meldungen dominiert ist.



Die Sender Phoenix, Tagessschau24, ZDFinfo und Alpha sind - jeder aus seine Weise - intensiver und umfassender bei ihren Informationen als gewöhnliche Sender.

Sie sind insbesondere wichtig für Menschen, die aufgrund ihrer Lebenssituation (zeitaufwändiger Beruf, viel Zeit mit der Familie, benachteiligt bei der Schulbildung o.ä.) kaum Zeit haben, sich aktiv Informationen zu beschaffen.



Es ist politisch nicht hinnehmbar, dass ausgerechnet an Sendern, die Verstand, Bildung und Wissen fördern, eingespart wird. (Bildung und Wissen waren mal deutsche Grundwerte.)



Es kann einfach nicht sein, dass wichtige Medien zur politischen Wissensvermittlung kastriert werden - geradein einer Zeit, wo es viel Informationen braucht gegenüber den Lügen, die auf social media verbreitet werden.



Ähnliches gilt für den Bereich öffentlich-rechtliches Kinder- und Jugendfernsehen. (Auch dort sollen KiKa und der Jugendsender Funk eingeschränkt werden.)



Ein Wahnsinn ist das. Wie kann man sich darüber beklagen, dass die Jugend, durch tic toc-Konsum aufgehetzt wird und mehr und mehr extreme Parteien wählt - und dann bei den öffentlich-rechtlichen Jugendprogrammen einschränken?





Gleiches (im Kulturbereich) gilt für die Zusammenlegung von 3sat und Arte.



Auch die Fristen für den Internet-Abruf von TV-Beiträgen soll auf 2 Wochen gekürzt werden. Auch das ist absurd. Wieso sollen teuer produzierte Beitrage künstlich aus dem Netz entfernt werden?





Das muss gestoppt werden! Unbedingt!



Klare Ansage meinerseits:Bildung und Wissen sind für mich das höchste menschliche Gut.

Ich werde die Parteien, die für die starke Streichung der o.g. Bildungsfernsehens abstimmen würden, auf lange Zeit nicht mehr wählen.
Robert Steininger Sehr geehrte Damen und Herren,



grundsätzlich finde ich die Straffung einiger Programme durchaus sinnvoll.

Man sollte aber im Bereich der allgemeinen Bildung und Kultur kaum Reduzierungen vornehmen. Inwieweit hier die Zusammenlegung von arte und 3sat hilfreich sein kann, scheint mir zweifelhaft. Zwar habe ich bei arte einen Beitrag zu australischen Dingos (zufällig) bereits 3 - 4 Mal (am Ende) entdeckt, - da wäre eine Reduktion wohl möglich.

Aber die wenigen wissenschaftlichen Sendungen sollten eher ausgeweitet als reduziert werden.



Einsparungen könnten (imho) sehr gut im Bereich der Sportberichterstattung gemacht werden. Sportarten, bei denen Doping ein offenes Geheimnis ist, insbesondere Radfahren, könnte man sich sparen.

Aber noch mehr lassen sich die Kosten für B-, C-, D-Promis sparen, die in diversen Quizsendungen, teilweise sogar zwischen ör und Privatsendern gegenseitig getauscht werden. ("Features Du mich, feature ich Dich.") Ich lass es mir noch halbwegs eingehen, wenn man Publikum, evtl. auch als Begünstigte von Gewinnen, noch lieber aber soziale Projekte begünstigt. Gelegentlich bekommt man den Eindruck, dass die Quizsendungen künstlich geschaffen werden, dass dieses Personal eine langjährige Rente erhalten kann, vorzugsweise dann mit Moderatoren oder Moderatorinnen aus den Bereichen Sport oder Nachrichten. Und um die Sendezeit zu füllen, gibt es dann möglichst lange Pausen bis zur Auflösung der Frage.

Gerade bei Sportsendung könnte man deutlich Mittel sparen. Warum müssen - tatsächlich - überschminkte Moderatorinnen, eher Kleiderpuppen, um nicht negativere Bilder zu verwenden, bei praktisch jedem Fußallspiel erst nochmals einen Rückblick auf vergangene Spiele mit wenig hilfreichen ultrakurzen Szenen bekommen, um per "women-splaining" eine tatsächlich oder eingebildete notwendige Revanche der Vereine aufzuplustern. Lieber mehr Szenen aus dem aktuellen Spiel bringen, wovon die Zuseher i.d.R. mehr hätten.

Ebenso könnte man sich die meist sinnfreien 2 oder 3 Reporter(innen)-Gruppen während oder nach dem Spiel sparen, um kaum aussagekräftige Interviews mit max. 3 Fragen nachzuschieben. Da ist schließlich ein Tross von locker 5 Leuten pro Reporter mit beteiligt, wie Ton, Kamera, Regie (?) u.a.m., wie man so schön bei Totalen sehen kann.

Sendungen, wie Maithink X oder nano sind m.E. angesichts von "fake news" und "alternative facts" zu schwach vertreten, die letztlich zum Meer an Lügen ein Gegengewicht darstellen können. Diese sollten aber bevorzugt in einem der "klassischen" ZDF-Sendern (weiterhin) zu vernünftigen Zeiten zu sehen sein.

Auch Sendungen wie "quer" und "ttt" sind mir wichtig, wie viele andere, die sich nicht mit überbezahltem Massensport oder mehr oder minder guten Rätselsendungen um die Sendeplätze streiten. (Hier würde ich nur "Meister des Alltags" und "Wer weiß denn sowas" ausnehmen.)

Darüber hinaus könnte man sehr gut die Zahl der sog. Talk-Shows reduzieren, bei denen ohnehin immer dieselben Gesichter zu sehen bekommt und dieselben Argumente hört. (Aus meiner Sicht an erster Stelle Lanz, der je nach Gast eher willfährig auftritt, bei manchen mit anderer Orientierung als seiner eigenen dann aber immer wieder seine Meinung durchzupeitschen versucht.)

Und vielleicht könnte man Dieter Nuhr mal den Hinweis geben: Getretner Quark wird breit, nicht stark! Niemand gendert derart ermüdend, wie er. Die Sendung sehe ich ohnehin nur noch bei entsprechenden Gästen.



Mit freundlichen Grüßen



R. Steininger



Mit freundlichen Grüßen
Robert Winter Im Namen meiner Söhne für eine aufgeklärte freie und damit lebenswerte Zukunft.
Robin Wolf Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe mitbekommen, dass diverse Rundfunkkanäle zusammengefasst werden sollen.



Gerade in der aktuellen Zeit, in der rechtsextreme Kräfte zeigen, wie gut vernetzt sie auf weltweiter, europäischer und deutscher Ebene agieren, halte ich unterschiedliche Programme, mit verschiedenen Schwerpunkten, Journalist:innen und Direktor:innen für fundamental wichtig, damit die Medien ihrer im Grundgesetz festgeschriebenen Aufgabe, als vierte Instanz, nachkommen können. Eine Zusammenführung vereinfacht nur die bereits angelaufenen Bestrebungen die Pressefreiheit einzuschränken bis hin abzuschaffen.

Insbesondere die Spartensender haben in den letzten Jahren hervorragende Beiträge zur Aufklärung und Aufdeckung (z.B. Remigrationspläne) geleistet! Wir brauchen einen starken, diversen und breit aufgestelltes öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn wir der Gefährdung unserer Demokratie entgegentreten wollen!



Bedenken sie diese Folgen bitte dringlich, bei Ihrer Entscheidung!



Mit freundlichen Grüßen



Robin Wolf
Rocko Schamoni Ich und alle Künstler/innen die ich kenne (und das sind sehr viele) sind absolut gegen die Auflösung von 3 Sat, gegen das Verschmelzen von 3Sat und Arte, wir brauchen jede der letzten verbliebenen Kulturplattformen, die wir noch haben

und wir brauchen journalistische Betreuung der kulturellen Themen, das ist alles gerade zum jetzigen Zeitpunkt, in dem die Demokratie unter starken Belastungen steht, extrem wichtig!



Mit freundlichen Grüßen Rocko Schamoni
Röder, Anke Carmela …Europa braucht einen Sender wir 3 Sat!
Roger Behn Sehr geehrte Damen und Herren,



hier einige Vorschläge und Wünsche:





Insgesamt würde ich mir mehr sachliche Hintergrundinformationen wünschen, ohne diese ständige, nervtötende Begleitmusik die die Verständlichkeit erschwert, nebst den immer aggressiver gewordenen Bildschnitten und Kameraschwenken; dafür weniger Unterhaltung und weniger Gewalt. Letzteres ist meiner Auffassung nach nicht unbedingt die Hauptaufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender.



- Ausbau des Korrespondentennetzes

- Eingliederung von ARD-Alpha und ZDF-Info in Phoenix

- Abschaffung von ARD-One und ZDF-Neo

- Mehr Regionale Informationen in den Dritten Programmen; i.d.R. Unterhaltungssendungen nur noch mit entsprechendem Regionalbezug

- Ausweitungen von Sendungen in Regionalsprachen und Mundarten

- Erhalt aller Landesrundfunkanstalten

- Erhalt von ARTE, Phoenix, 3Sat und Tagesschau24



Hörfunk:

- Infokanäle erhalten

- Sonstige Spartenkanäle moderat vermindern





Kosteneinsparungen:



- wesentliche Minderung der Ausgaben für Sportübertragungsrechte (z.B. Fußball), dafür ggf. mehr Übertragungen von Randsportarten, die ebenso spannend sein können, aber erheblich weniger Kosten (In meinem Heimatverein ist z.B. Faustball sehr populär. Oder wie wäre es mit Prellball? Beispielsweise bietet der SV Werder Bremen, um mal einen bekannten Namen zu nennen, diese Sportart an. Auch dafür gibt es eine Bundesliga).



Mit freundlichen Grüßen



Roger Behn
Roger Heumann Sehr geehrte Damen und Herren,



da ich, wenn ich öffentlich-rechtliche Sender sehe, fast ausschließlich Sendungen auf den Sendern arte, phoenix, ZDF-Info, ARD-Alpha, 3Sat oder Tagesschau24 nutze, möchte ich mich dagegen aussprechen, die entsprechenden Sender aufzulösen oder zusammenzulegen. Gerade hochwertige Dokumentationen zu politischen oder historischen Themen, aber auch naturwissenschaftliche Inhalte findet man hauptsächlich auf diesen Sendern - und dies sind die Themen, die mich interessieren. Das Standardprogramm von ARD und ZDF sowie der dritten Programme hat für mich dagegen kaum Anziehungskraft. Abgesehen davon findet man die auf den oben genannten Sendern gesendeten Inhalte auch nicht im Privatfernsehen, so dass hier eine wichtige Informations- und Bildungsquelle wegfallen würde, wenn diese Sender aufgelöst würden. Dies gilt auch für den Fall einer Zusammenlegung, da in diesem Fall die bisher vorhandene Vielfalt wegfallen würde. Ein einziger Informations- oder Dokumentationskanal reicht nicht aus, da ich nicht unbedingt eine Bundestagsdebatte verfolgen möchte, wenn ich Interesse an einer Natur-Dokumention habe oder eine Kultursendung schauen möchte, wenn ich an aktuellen politischen Inhalten auf hohem Niveau (also keiner "Talkshow") interessiert bin (oder jeweils umgekehrt). Eine größere Auswahl ist daher erforderlich und sicher auch aus den Fernsehgebühren finanzierbar.

Sender wie phoenix, Arte, 3Sat etc. machen für mich die Essenz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens aus, dass "amputiert" würde, wenn diese Sender geschlossen oder zusammengelegt würden und die entsprechenden Inhalte gar nicht mehr oder nur noch abwechselnd und entsprechend ausgedünnt auf einem einzelnen Sender zu sehen sein würden. Wie schon angesprochen, findet man diese Themen zumindest auf diesem Niveau nicht im privaten Bereich oder anderswo.

Bitte erhalten Sie daher die Vielfalt an kulturell wichtigen, politisch anspruchsvollen, natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Inhalten und lassen Sie die oben genannten Sender eigenständig weiterbestehen.



Danke und freundliche Grüße



Roger Heumann
Roger Kortum Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Verständnislosigkeit habe ich von den Überlegungen erfahren, im ÖRR die Sender 3Sat und Arte zusammenzulegen. Gerade diese beiden Sender sind für mich eigentlich immer das Argument gewesen, bei zahlreichen privaten Debatten um die Berechtigung der Rundfunkbeiträge, deutlich für den ÖRR Stellung zu beziehen. Angesichts der Debatten um Bildungsmisere und Kulturfeindlichkeit ist mir unbegreiflich, wie man Dokumentationen und seriöse Reportagen (auf Krawall und Empörung gebürstete "Reportagen" gibt es auf privaten Sendern zu genüge - und das ist fatal!) zusammenstreichen kann. Auch die meist hochwertigen Unterhaltungsformate wie klasssiche Musik und Popkonzerte suche ich (in der Qualität!) auf anderen Sendern im ÖRR vergebens. Dazu aktuelle Serien und klassiche Spielfilme, die man auf ARD und ZDF vergebens sucht und in den Dritten Programmen selten findet. Wo finden denn kuratierte Filmreihen von Fellini bis Truffaut statt? Das alles gehört zum Bildungsskanon! Zudem: 3Sat mit Österreich und der Schweiz und Arte mit Frankreich als Kooperationspartner appellieren und fördern die europäische Idee, das ist doch - gerade in Zeiten zunehmenden Nationalismus' - eine wichtige Mission.



3Sat kostet jeden Gebührenzahler 48 Cts. im Jahr. Allein für Sport müssen Sie und ich 10,-€ bezahlen. Da sehe ich enorme Einsparpotentiale, zumal bei Sportarten, die unter Garantie gerne von den Privaten abgebildet werden würden wie z.B. Fußballwettbewerbe. Gerne darf auch noch mal über die exorbitante Entlohnung von Intendanten und Programmdirektoren diskutiert werden, die auch in der freien Wirtschaft nicht selbstverständlich sind. Und wer mit seinem/ihrem Abgang in diese freie Wirtschaft kokettiert - darf es doch gerne probieren! (So viele Intendantenposten gibt es bei Pro7/Sat1 und der RTL-Group übrigens gar nicht.) Ich gehe davon aus, dass der ÖRR für die Posten selbst genügend qualifizierte und engagierte Leute ausbilden kann. Und dann: Brauchen wir wirklich neun Länderanstalten, wenn in den Dritten Programmen in der Abendschiene doch überall entweder derselbe Tatort oder dieselbe Schlagershow gezeigt werden? Wo finde ich außerhalb der Regionalfenster und einiger Reiseformate denn die geforderte "regionale Vielfalt"? Wo findet auf ARD/ZDF Filmkultur statt - also klassische Arthouse-Formate, Filmklassiker aus Hollywoods "Golden Age" oder z.B. dem Neuen Deutschen Film? Warum sehe ich dort nur sehr teuer produzierte Talkshows? Allein vom Gehalt des Herrn Lanz könnte man 3Sat übrigens locker finanzieren.



Zudem bin auch enttäuscht über die Glättung im Radioprogramm. Infosender, die in der Abend- und Nachtschiene nur noch (oft leider recht belanglose und unterkomplexe) "Podcasts" ausstrahlen, redaktionell betreute Musikjournale, die auf obskure Spartenkanäle oder gleich ins Digitale verlegt wurden... Dieses Medium könnte so viel mehr!



Ich bin mir sicher, dass es einer Rundfunkkommission, die engagiert für die Akzeptanz des ÖRR (und seiner Rundfunkbeiträge) eintritt, gelingen wird, eine Lösung FÜR Wissen, Bildung und Kultur zu finden und sich mit voller Überzeugung für den Erhalt von 3Sat und Arte (und der verbliebenen Vielfalt im Radio) einzusetzen und Einsparpotentiale in anderen, teils grotesk überzogenen Bereichen findet.



Mit freundlichen Grüßen

Roger kortum
Roger Lehmann Klar, sie müssen sparen. Es ist nur die Frage wo? Auf NANO möchten wir nicht verzichten. Unser Tipp zum sparen > Sendungen wie SOKO (ZDF) oder Tatort könnten sie sich sparen. Meist überteuert und wertlos. Ohne diesen Mist wäre das ÖRF erträglicher! MfG
Roger Portmann Sehr geehrte Damen und Herren

Ich möchte dem Plan, 3sat als eigenständigen Sender aufzugeben, vehement widersprechen. Eine lebendige Demokratie braucht qualitativ gute und zuverlässige Fernsehsender, wie es 3sat darstellt. Daher wäre es ein demokratiepolitischer Rückschritt, diesen hervorragenden, schon oft preisgekrönten Qualitätssender zu liquidieren. Gerade in der heutigen Zeit wäre ein solches Unterfangen grobfahrlässig.

Freundliche Grüsse

Roger Portmann, Berufsfachschullehrer
Roger Winter Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte inständig um den Erhalt von 3sat, da dieser Sender ein unverzichtbares und einzigartiges, weil vielfältiges und buntes und abwechslungsreiches Programm bietet, das für mich seit vielen Jahren, gerade unter der Woche nach einem langen Arbeitstag, zu einem regelmäßigen Vergnügen und zu einer großen Bereicherung geworden ist.



Mit freundlichen Grüßen,

Roger Winter
Rogger Johann Georg Ein ♥️ für die Kulturzeit



„Sie bleibt eine der wenigen Plattformen im deutschsprachigen Fernsehen, die Kultur nicht als oberflächliches Entertainment, sondern als essentiellen Bestandteil gesellschaftlicher Diskurse behandelt.“ Ich wiederhole das, was mir vor einer Minute mein ChatCPT auf meine Frage hin gesagt hat. Und ich möchte noch ergänzen:



Kultur als Inbegriff unseres Lebens, als Inbegriff von Werten, als soziale Kultur, als Literatur, Kunst, Theater, Musik, Film und als Inbegriff von kreativer Ausgestaltung individueller und kollektiver Erfahrungen.



Kultur als Widerstand gegen geopolitische Machtexzesse, als Fingerzeig gegen Tendenzen, liberale Ordnungssysteme zu untergraben, Kultur als Aufzeigen von Vielfalt, Kultur als Bühne, gesellschaftliche Phänomene ästhetisch zu verarbeiten,



ChatCPT bringt es wohl noch einmal auf den Punkt: „Die Abschaltung von 3sat und “Kulturzeit” wäre ein Einschnitt, der nicht nur die mediale Vielfalt und kulturelle Bildung bedrohen würde, sondern auch den Diskurs über Kunst, Gesellschaft und Politik verarmen ließe. Kulturformate wie diese leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Demokratie, da sie den öffentlichen Dialog fördern und eine kritische Auseinandersetzung mit unserer Welt unterstützen.“



Ich habe es bereits in meiner ersten Stellungnahme gesagt: Tun Sie das nicht, und geben Sie dem anspruchsvollen Fernsehen weiterhin den Sendeplatz.



Hansjörg Rogger
Rogier Hardeman Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchten wir uns klar gegen die von der Kommission ausgesprochene Empfehlung aussprechen den Kultursender 3sat mit ARTE zusammenzulegen.



Erstens braucht es das gesammte Programm dieses Senders in der Form, wie es sie jetzt gibt: als Plattform für eigen-produzierte Kultur- und Wissenschaftsbeiträge, Diskussionsprogramme und Reportagen, sowie anspruchsvolle Spiel- und Dokumentar-Filme, inklusive Kurzfilme: die Sachen, die keinen Platz im ersten, zweiten oder dritten Programm finden und trotzdem gesehen und gehört werden sollten.



Zweitens macht eine Zusammenlegung mit ARTE keinen Sinn, weil ARTE in der französischen Kooperation (sprachlich-kulturell) ganz anders ausgerichtet und organisiert ist und just die deutschsprachig-länderübergreifende Zusammenarbeit das Profil von 3sat ausmacht. Eine Zusammenlegung wäre rechtlich (ARTE basiert auf einen deutsch-französischen Staatsvertrag) und auch strukturell-organisatorisch kaum möglich und würde de-facto ein Aus für 3sat bedeuten.



Somit würde das Vorhaben drittens den unwiederbringlichen Verlust eines dem deutschen Kultur- und Sprachraum abbildenden Programms bedeuten, das gerade aus der Begründung für einen allgemein erhobenen Rundfunkbeitrag hervorgeht: als demokratisches Spiegelbild eines deutschsprachigen Kulturraums zu funktionieren, indem auch die Stimmen einer anspruchsvoll-kulturinteressierten Minderheit angemessen vertreten werden. Der Hauptteil des Rundfunkbeitrags wird zudem bereits an leichte Unterhaltung, Spielshows, einfach konsumierbare Vorabendserien, Talk-Runden und News-Formate ausgegeben. Die Auflösung von 3sat würde bedeuten, diese Minderheit ihre Stimme zu nehmen. Eine wahre Demokratie lässt sich jedoch daran erkennen, wie sie die Rechte ihrer Minderheiten zu schützen weiß.



Bitte lassen Sie es nicht zu, dass just in Zeiten, in denen die Stimmen aus Kunst und Kultur gegen eine Aushöhlung und Verflachung unserer Geselschaft und derer vielfältigen kulturellen Werte so derart nötig gebraucht werden, eine so wichtige Plattform abgeschaltet wird.



Eine Gesellschaft, die die Vielfalt ihrer Kultur einschränkt, sägt den Ast ab, auf der sie sitzt.



Mit freundlichen Grüßen,

R. Hardeman

G. Kleineidam

10437 Berlin
Rohde Guten Tag.



Die Sender 3sat und ARTE sind unverzichtbare Säulen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und spielen eine herausragende Rolle für eine pluralistische und weltoffene Gesellschaft. Ihr Fortbestehen ist von enormer Bedeutung, da sie in vielerlei Hinsicht zur Bildung, kulturellen Vielfalt und Meinungsfreiheit beitragen.



1. Kulturelle Vielfalt und Bildung: Sowohl 3sat als auch ARTE bieten ein einzigartiges Programm, das sich durch eine große Bandbreite an kulturellen, bildenden und künstlerischen Inhalten auszeichnet. Diese Sender fördern das Verständnis für verschiedene Kulturen, Traditionen und Sichtweisen, die sonst in kommerziell orientierten Sendern oft zu kurz kommen. Sie bieten Raum für anspruchsvolle Dokumentationen, Reportagen, Theateraufführungen, Literaturformate und Filme, die sowohl intellektuell bereichern als auch unterhalten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und verhindern eine Verflachung des Medienangebots.

2. Europäische und internationale Perspektiven: ARTE als europäischer Kultursender und 3sat mit seiner länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wertvolle, differenzierte Perspektiven auf globale Themen. Sie stärken das Bewusstsein für die europäische Identität und fördern den Austausch zwischen verschiedenen Nationen. Dies trägt zur Verständigung und zu einem friedlichen Miteinander in einer globalisierten Welt bei, indem die Zuschauer dazu angeregt werden, über nationale Grenzen hinauszublicken und die Welt in ihrer Vielschichtigkeit zu begreifen.

3. Förderung der Meinungsvielfalt und demokratischen Kultur: Beide Sender bieten Plattformen für gesellschaftlich relevante Debatten und geben Stimmen aus verschiedenen Lagern Raum. Sie fördern somit die Meinungsfreiheit und den demokratischen Diskurs, indem sie komplexe Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und keine einfachen Antworten bieten. Damit tragen sie zur Stärkung einer aufgeklärten und mündigen Gesellschaft bei, die in der Lage ist, politische und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.

4. Gegenpol zur Kommerzialisierung: In einer Medienlandschaft, die zunehmend von kommerziellen Interessen geprägt ist, bieten 3sat und ARTE eine wertvolle Alternative. Sie sind nicht von Einschaltquoten oder Werbeeinnahmen abhängig und können sich daher auf qualitativ hochwertige Inhalte konzentrieren, ohne den Druck, massentaugliche oder reißerische Formate produzieren zu müssen. Das bewahrt die mediale Vielfalt und verhindert eine Monokultur, in der nur noch oberflächliche oder sensationsorientierte Berichterstattung dominiert.

5. Innovative Formate und Nischenprogramme: 3sat und ARTE zeichnen sich durch ihre Innovationskraft aus. Sie bieten Nischenprogramme und experimentelle Formate, die sonst kaum eine Chance im Medienmarkt hätten. Gerade im Bereich der Kultur, Wissenschaft und Dokumentation fördern sie mutige, neue Ansätze, die das Publikum inspirieren und herausfordern. Ohne diese Plattformen wäre es vielen Künstlern und Kreativen unmöglich, ihre Werke einem breiten Publikum zugänglich zu machen.



Ein Verlust von 3sat oder ARTE würde nicht nur das kulturelle und mediale Angebot massiv einschränken, sondern auch die gesellschaftliche Bildung und den internationalen Austausch gefährden. Diese Sender fördern Offenheit, kritisches Denken und kulturelle Vielfalt – Tugenden, die für das Funktionieren einer modernen, pluralistischen Demokratie unerlässlich sind. Ihr Fortbestand ist daher von zentraler Bedeutung für eine vielfältige, demokratische Medienlandschaft, die nicht nur unterhält, sondern auch bildet und verbindet.
ROHR, Michael Ich habe große Sorge, dass die Zusammenlegung bestimmter Sender eine der wichtigsten originären Aufgaben des öffentlichen Rundfunks nachhaltig beeinträchtigt: objektiv und unabhängig Evidenz-basiert zu informieren. Eine Fusion von arte und 3sat, seit Jahrzehnten etabliert mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten, würde erwartbar zu einer erheblichen Reduktion der gesichert wissenschaftlich informierenden Beiträge führen, mit mutmaßlich gravierenden Folgen etwa für die mündige Entscheidung bei Ausübung der demokratischen Rechte. Keine guten Aussichten angesichts der zahlreichen nationalen wie globalen Krisen.
Röhrig Bitte kürzen Sie unbedingt die Kosten für Sportsendungen und insbesondere von Sporteübertragungen.



Sport in den Nachrichten ist genügend Information.
Roland Behringer Ich meine, ausgerechnet bei den beiden besten Sendern, nämlich 3Sat und Arte zu sparen, ist der völlig falsche Weg. Diese beiden Sender sind das Pfund, mit denen der ÖR wuchern sollte! Im internationalen Vergleich kann man stolz auf diese Sender sein.

Vielleicht kommt man zu besseren Entscheidungen, wenn man sich anschaut, wieviel Unterhaltung eingespart werden könnte, wie z.B. die unzähligen Krimis und deren Wiederholungen oder Quiz-Shows etc. oder die schweineteuren Fußballübertragungen. Hier gibt es bei den Sendern Doppelausstrahlungen und Überschneidungen, hier liegt Sparpotential!

Der Auftrag der ÖR liegt in der Bildung, nicht der Unterhaltung!
Roland Buchholz Die geplanten Änderungen der Rundfunkkommission für die Gestaltung des neuen Staatsvertrages mit den öffentlich rechtlichen Medien in der geplanten Form lehne ich ab.

Ich protestiere aufs schärfste gegen die geplante Fusion der beiden Fernsehsender ARTE und 3-sat. aus den geplanten Gründen.

Sehr guter Journalismus, Recherchen, interessante Berichte und Beiträge, erlesene Kulturbeiträge und Nachrichten zur Politik - dies alles und noch mehr auf der Basis der Einhaltung demokratischer Prinzipien bestärken mich für den Erhalt der beiden Sender einzutreten.

Jedes der beiden Programme hat über Jahre für sich einen anerkannten und festen Platz in der Kultur und öffentlichen Medienlandschaft erarbeitet.

Die beiden Sender bieten in Zeiten der Europa- und weltweiten Gefährdung von Demokratien und demokratischen Werten durch rechte Parteien und radikale gesellschaftliche Strömungen dem überwiegenden Teil der Menschen auch politische Bildung und Orientierung. Vielfältige Kulturangebote und unabhängiger Journalismus kosten Geld und verdienen die weitere Förderung auch durch die öffentliche Hand.

Dies alles darf nicht aus vermeintlichen Sparzwängen und anderer politischer Einflussnahme geopfert werden !
Roland Creß Ich sehe der Zusammenlegung von Arte und 3sat mit Grausen entgegen. Beide Kanäle haben unterschiedliche Inhalte. Ich schaue beide Kanäle. Je nach Programmangebot. Die Zusammenführung reduziert das kulturelle Angebot im TV erheblich.
Roland Hoyer ARTE und 3sat haben für sich schon, so viel mehr Programm zu bieten, als alle anderen Sender zusammen. Beim WDR kann man ja mal 6 der 11 Sendeanstalten schließen, dass wäre weitaus untragischer und effektiver, wenn man die Aufschlüsselung der Gelder sieht, dann macht ARTE aus 33 "Pfennig" des aktuellen Rundfunkbeitrages eine Menge richtig!

Pro ARTE, 3SAT, Phoenix, dlf, kika, neo !
Roland Jakob Guten Tag,



ich finde es gut, wenn Synergien genutzt werden sollen und unsere Steuern und Gebühren effizienter eingesetzt werden. Auch die Unterscheidung zwischen Effektivität und Effizienz, die ja allzu oft nicht beachtet wird, ist oftmals wesentlicher Aspekt meiner Einschätzung zu Veränderungen. So kann ich die anviesierte qualitative Ausweitung und quantitative Begrenzung prinzipiell nur begrüßen.



Leider fällt mir hierbei auf, dass die qualitative Ausweitung recht nebulös und nur die konkreten Einsparmaßnahmen beschrieben werden. Und das es mal wieder die Sparten für politische Hintergrundinformationen, Kultur und Jugend-/Kinderarbeit ausgedünnt werden.



Das halte ich für fatal. Genau diese Themenbereiche sind es, die eine solide finanzierte und seriöse Medienlandschaft benötigen. Natürlich macht es Sinn, die Ansprache von Kindern und Jugendlichen über asynchrone Verbreitungswege zu forcieren. Jedoch kann bei den Bergen an Falschinformation und anstößigen Inhalten, die Kinder über die unregulierten Privatanbieter ausgesetzt sind eine quantitative Einschränkung des seriösen Angebotes nicht der Ernst der politischen Entscheider sein! Auch der Zufluß von finanziellen Mitteln in den kulturellen Bereich ist sehr töricht. Die Zeit der Pandemie darf hier nicht vergessen werden, der ÖRR hat hier eine wesentliche Funktion zur Steigerung der Resilienz im Krisenfall. Und dass das ohnehin schon spärliche Angebot an politischen Hintergrundinformation ausgedünnt werden soll, wo sich gerade die ganze Welt zunehmend zu radikalisieren scheint, kann nur als Farce betrachtet werden.



Wozu benötigt jeder der großen Sender mehrere Talkshow mit Moderatoren, die ein Vielfaches von dem verdienen, was unser Bundeskanzler bekommt und eh nur die 30 gleichen Personen im Kreis herum gereicht werden?



Am ÖRR gibt es wahrlich viel zu verbessern, aber seine Kernaufgaben aufzugeben gehört nicht dazu.



Investigativer Journalismus muss unterstützt werden. Die lokalen Berichterstattung liegt am Boden und teilweise in der Hand von Rechtsextremen. Als politisch interessierter Bürger aus NRW weiß ich unglaublich viel über die Berliner und bayrische Eskapaden, aber kenne keinen einzigen Namen aus dem Stadtrat meiner Heimatstadt. Der erste Griff meiner Kinder auf der Fernbedienung geht nach Youtube, wo wir uns Fransen an den Mund reden müssen, damit sie sich nicht den dämlichsten Mist ansehen. Die etablierten Kommunikationskanäle sind ausnahmslos in den Händen von wenigen Privatunternehmen, die keine Skrupel haben ihre Monopole gegen die Demokratie einzusetzen. Hier gibt es viele Potentiale für einen besseren ÖRR. Alles im Rahmen seines Kernauftrages sich für eine offene Gesellschaft auf Basis der Menschenrechte einzusetzen.



Mit freundlichem Gruß



Roland Jakob
Roland Kegel Bitte arte und 3sat als zwei Sender erhalten!!!
Roland Kilb Ich halte es für einen Fehler, das online Text Angebot der öffentlich rechtlichen Sender zu beschränken. Die Apps der ÖRR bieten eine Möglichkeit, sich objektiv und kostenlos über aktuelle Themen und Entwicklungen zB per Handy zu informieren. Gerade aufgrund der zunehmenden politischen Radikalisierung und der Verbreitung von Fake News in den privaten sozialen Netzwerken sollte dieses Angebot als Gegengewicht eher weiter ausgebaut und redaktionell gestärkt werden. Das online Angebot auf Beiträge zu beschränken, die vorher "ausgestrahlt" wurden, erreicht genau das Gegenteil des Demokratie fördernden Auftrags des ÖRR. Der ÖRR muss dort präsent sein, wo sich die Menschen informieren und das sind heutzutage die mobilen Endgeräte. Einschränkungen sollte es nur im linearen Bereich geben, bei Sendern u Formaten, die kaum noch jemand sieht oder hört.
Roland Krämer Ihr merkt's wohl nicht mehr ! Dieses Land braucht vor allen Dingen mehr Kultur und Bildung. Streicht doch die eitlen Quiz-Shows und alles andere, was mit Selbstdarstellung zu tun hat. Das reicht dicke, um 3sat den Raum zu geben, den es weiterhin braucht.
Roland Moers Sehr geehrte Damen und Herren,



da alle Bürger für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen, sollten auch alle von dem Programm angesprochen werden. Im Moment ist es allerdings so, dass man mit dem Angebot nur noch eine bestimmte Gruppe erreicht. Anstatt das Angebot aber diverser und vielfältiger zu machen, setzt man voll und ganz auf diese eine Gruppe. Die Folge: Das Programm wird immer mehr dominiert von einer unüberschaubaren Krimi-Einheitssauce und unwichtigen Fußballfreundschaftsspielen.



Mein Vorschlag: Das Programm vielfältiger gestalten und unterschiedliche Menschen erreichen. Dann sind die Einschaltquoten der einzelnen Sendungen vielleicht nicht mehr so hoch, aber jeder findet irgendwann auch in der Primetime etwas für sich. Oder alternativ: Den Bereich Spielfilm und Serie der öffentlich-rechtlichen Sender privatisieren. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er für Tatort, Rosenheimcops, Wapo- und Soko-Irgendwo bezahlen möchte oder sich lieber fiktionale Formate bei anderen Anbietern anschaut.



Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich tatsächlich wieder mehr auf ihren Auftrag besinnen. Das heißt nicht bei Bildung und Kultur sparen! Damit meine ich nicht nur „Hochkultur“ sondern auch die sogenannte „Popkultur“. Unfassbar beispielsweise, dass Live-Events wie der ESC ins Nischenprogramm abgeschoben werden, weil sie angeblich nicht ins Sendeschema passen, aber wegen jedem Fußballspiel sogar die Tagesschau auf eine andere Uhrzeit gerückt werden kann …



Mit freundlichen Grüßen

Roland Moers
Roland Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



danke für ihre Arbeit und zukünftige Reformen. Der Wildwuchs des ÖRR hat in Deutschland bizarre Blüten getrieben, mit Doppel-Struckturen, Hinwendung zu überaltertem Publikum, Verflachung von Fehrnseh-Inhalten, Selbsbereicherung von Intendanten.

Der ÖRR kann sich nicht selbst reformieren, wie man/Frau ja sieht. Überall nur Krimis, Rate-, Koch- und Musikshows, Nachrichtensprecherin die die Nachrichten nicht vortragen können, wie Frau Slomka, dafür aber eine eigene Filmproduktion besitzen.

Frau Staatsministerin Claudia Roth lässt sich lieber den Bauch kraulen und schädigt durch Ihre Aussagen und ihr Handeln nachhaltig das Ansehen Deutschland (Berlinale, Documenta, Bayreuther Festspiele).

Bitte schauen Sie sich noch die Gruppenfotos der Medienräte der Länder an, so farblos ist auch das Programm des ÖRR. Es ist dringend Notwendig zu Handeln.

Mit besten Grüßen vom Bodensee, Roland Müller

Es ist anmaßend von mir, aber Politiker wie Helge Lindh, SPD haben mich in Bundestags Diskussionen entzückt
Roland Opitz Bitte lassen Sie den Vorschlag fallen, 3sat die Selbsständigkeit zu nehmen und in arte aufgehen zu lassen. Für mich würde dies einen nicht zu kompensierenden Verlust bedeuten.



Wenn ich Fernsehen schaue, dann wegen der fachlichen und journalistischen Kompetenz von Sendungen, die mich informieren und mir auch Inhalte nahebringen, die mir sonst nicht begegnen würden. Ein Beispiel dafür ist die Sendung "Kulturzeit". Seitdem ich diese Sendung kennengelernt habe ist der Sendetermin 19:20 Uhr für mich allabendlich ein fixer Termin auf den ich mich freue.



Ich verstehe das Anliegen, dass in der derzeitigen politischen Gemengelage die Rundfunkgebühren stabil gehalten werden sollen und deshalb gespart werden müsse. Doch wenn mit 3sat dem öffentlich rechtlichen Fernsehen eines seiner journalistischen und kulturellen Glanzstücke genommen werden sollte, dann würde das Fernsehen für mich nachhaltig an Attraktivität einbüßen und ich womöglich auch mein Interesse daran ganz verlieren. Was dieser Verlust für unsere Demokratie bedeuten würde, die ohne fundierte Informationen und einen offenen Diskurs nicht funktionieren kann, gar nicht erst zu reden.
Roland Reitelshöfer Sehr geehrte Rundfunkkommission,

wir beziehen uns auf Ihren Vorschlag, den Kulturkanal 3sat in Arte teilweise aufgehen zu lassen. Damit verliert die Programmvielfalt einen der wichtigsten Sender für Kultur. Wie die öffentlichen Sender ARD und ZDF ihren Auftrag ohne 3sat erfüllen sollen, entzieht sich uns. Seit langer Zeit wurde das Angebot der "Öffentlichen" auf seichte Sendungen wie "Rosamund Pilcher" usw. reduziert. Dies mag dem Wunsch nach Zuschauerquoten geschuldet sein, ob damit jedoch der öffentliche Auftrag nach Informationen und Bildung entsprochen wird, mag dahin gestellt sein. Politische Diskussionsrunden wie "Markus Lanz" und "Maybritt Illner" sowie "Panorama" werden spätabends ausgestrahlt. Wer von der arbeitenden Bevölkerung, die frühmorgens zur Arbeit muss, kann zu dieser Zeit zusehen?



Bei 3sat wird - nur als Beispiel - die Sendung "Scobel" um 21.00 Uhr ausgestrahlt.



Es ist zu befürchten, dass mit der Zusammenlegung der Programme eine weitere Erosion des Bildungsauftrages der öffentlichen Sender verloren geht.

Viele Grüße

Roland Reitelshöfer
Roland Rochlitzer Statt Informations- und Kultursender zusammenzulegen und einzusparen, sollte Geld auf folgende Weise eingespart werden:

- deutliche (!) Reduzierung der wöchentlichen TalkSHOWS, die mittlerweile durch ihr ständiges False Balancing (z.B. Überpräsenz von S. Wagenknecht & Co.) nur noch demokratiezersetzend wirken, statt zur politischen Meinungsbildung beizutragen.

- deutliche (!) Reduzierung eigener Krimi-Produktionen und kein Einkauf neuer Krimi-Serien aus dem Ausland. Das ist reine Unterhaltung, die zu befriedigen nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein kann. Der Staat finanziert ja auch keine kostenlosen Krimi-Romane für die Bevölkerung, nur weil Krimis beliebt sind. Wer Krimis mag, kann sich entsprechende Sparten-Kanäle bei den großen Streaming-Diensten gönnen, das muss die Allgemeinheit nicht bezahlen.

- deutliche (!) Reduzierung der Sportberichterstattung und kein Einkauf mehr von Übertragungsrechten. Sport ist reine Unterhaltung, die zu befriedigen nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein kann. Der Staat finanziert ja auch keine kostenlosen Sportkurse für die Bevölkerung, nur weil viele gern Sport machen und dies zudem auch gesund wäre. Wer Sport (speziell Fußball) mag, kann sich entsprechende Sparten-Kanäle bei den großen Streaming-Diensten gönnen, das muss die Allgemeinheit nicht bezahlen.

- die frei werdenden Sendezeiten können problemlos mit den zahlreich vorhandenen Dokumentationen gefüllt werden, die sonst nur nachts gegen 0 Uhr oder auf arte oder den dritten Programmen "versteckt" werden. Diese Beiträge verdienen deutlich mehr Beachtung und entsprächen genau dem Bildungsauftrag des ÖRR.
Roland Schwarz Sehr geschätztes Team von Phoenix,

sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



der Sender Phoeniix muss unbedingt erhalten bleiben und darf keinesfalls irgendeinem Rotstift von "Programm Restrukturierungen" anheim fallen.



Wenn denn schon gespart werden muss im Spektrum der Öffentlich-rechtlichen, dann würde mir eine ganz andere Idee einfallen:



Wieso werden jahrein jahraus mindestens dreistellige Millionbeträge nur für die Branche der Kugel-Schubser verbraten? Kugel-Schubser? Ja, besser bekannt als Fußball. Er verschlingt zudem quasi als Monopolist gefühlte 99 % der Sport-Sendezeiten bei den Massenmedien ARD und ZDF. Fußball soll sich seinen eigenen Sender erschaffen und selbst sorgen, womit er sich finanziert.



Phoenix und ARTE und natürlich auch 3sat und ARD-alpha müssen unangetastet bleiben, meiner Einschätzung nach. Ich würde die Vier o.g. ggf. auch separat bezahlen, falls sie zu PayTV mutierten



(Den nervigen Fußball dürfen Sie gerne "out-sourcen", er erschlägt die Sportbericht-Erstattung wie ein Tsunami.)



Mit freundlichen Grüßen



Roland Schwarz

HMR. 12

80809 München
Rolf Behme Eine sehr bedeutende Informationsquelle zur aktuellen politischen und vor allem kulturellen Lage ist die 3SAT - Sendung KULTURZEIT. Diese schätzen wir ausserordentlich und sehen sie allabendlich. Zudem ist der Sender 3SAT für uns eine Plattform um sehr qualitätsvolle Filme anzuschauen. Insbesondere die Vielfalt (drei Länder) in der Information ist für uns unverzichtbar.

Ebenso verhält es sich mit arte. Hier informieren wir uns und wertschätzen Musiksendungen sowie das wunderbare Filmangebot!

Beide Sender dienen uns als Möglichkeit bestehende Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Staaten, die diese Sender ermöglichen, zu erfahren und unseren Horizont dadurch zu erweitern.



Es darf keine Zusammenlegung beider Sender geben, da dadurch beide Sender an Wirkungskraft verlieren würden!!
Rolf Bräunig, Dagmar Galler Ich bin mit der Reduktion/Zusammenlegung der Spartenprogramme entschieden

NICHT EINVERSTANDEN.

Begründung: Jeder dieser bestehenden Kanäle besitzt mehrere Alleinstellungsmerkmale, die bei einer Zusammenlegung in ihrer Vielfalt nicht mehr abgedeckt werden können. Es sind die Öffentlich-Rechtlichen, die jedem Bürger die Teilnahme an kultureller, wissenschaftlicher und politischer Vielfalt in ausgewogener Weise ermöglichen. Sie sind- noch handgemacht- ein Gegengewicht zu Klamauk-Medien, von denen manche unsere vernunftbasierte Demokratie KI gesteuert untergraben.
Rolf Endris 3 SAT ist mein Sender, den ich hauptsächlich schaue. Dabei interessiert mit besonders Nano und Kulturzeit sowie andere Reportagen. Es gibt für mich kein Sender, der ein vergleichbares Angebot an Berichte bietet. Unterhaltung finde ich hingegen überall. 3 SAT ist nicht gleich ARTE, dieser Sender steht an 2. Stelle hat aber andere Schwerpunkte sie ergänzen sich teilweise aber ein zusammenlegen würde meine Informationsmöglichkeiten stark einschränken. Späte Bericht nehmen wir uns immer auf, damit man überhaupt eine Chance hat Kultur und Berichte ausreichend sehen zu können.

Ansonsten werden ja nur noch Uralt Wiederholungen und Billigproduktionen gezeigt, das ist kein Format für mich.
Rolf Graff Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Abwicklung von 3sat ist ein Affront und in Zeiten, in denen die AfD den öffentlichen Rundfunk gänzlich abschaffen will nicht nachvollziehbar. Einige wenige Argumente:

- Die Sendung Kulturzeit z.B. ist nicht ersetzbar und passt in arte nicht rein, da die Sendung dort einen GESAMT-europäischen Ansatz von Island bis zur Türkei haben müsste und damit ihren Charakter gänzlich verlieren würde.

- Des weiteren gibt es hier viele Spielfilme und Dokumentationen, die eine große Bereicherung zum hundertfachen täglichen Mainstream sind und die alleine zeitlich nicht in das arte-Programm passen würden.

- Das gleiche gilt für Sendereihen wie nano und scobel u.v.a.

- Zudem hat 3sat nur ein MINIMALES Budget! Wenn man dieses betrachtet fragt man sich: Warum soll 3sat eigentlich abgewickelt werden?? An den Kosten kann es jedenfalls NICHT liegen ... !!



Mit freundlichen Grüßen

Rolf Graff, Berlin
Rolf Hansmann Es ist sehr verstörend zu hören, das 3sat zur Disposition steht. Es ist der einzig öffentlich rechtliche Sender, der für mich noch interessant ist. Alle anderen gleiten in den Quotenkampf ab und passen sich der Verdummung der Gesellschaft an.

Es wäre unerträglich die Abschaffung von 3sat ansehen zu müssen und nur noch seichtes öffentlich rechtliches Geblubber angeboten zu bekommen.

Viele Grüße

Rolf Hansmann
Rolf Hill Moin

Eine meiner Lieblingssendungen: NANO!!

Ich hoffe dass es nur ein böses Gerücht ist, dass diese Sendung bald gestrichen werden soll.

Gruß Rolf Hill
Rolf Huber Ich möchte, dass 3 Sat bleibt. Diesen Sender schaue ich zu ca. 70 Prozent.

MfG Rolf Huber
Rolf Inderfurth Kosteneinsparungen sind vielleicht nötig, aber bitte nicht zulasten der qualitativ hochwertigeren Programme. 3Sat mit Arte zusammen zu legen würde bedeuten, dass genau dort gespart würde, wo es um Qualität und Kultur geht! Ebenso darf der reine Kindersender Kika nicht verschwinden, da die anderen Programme ja eh nichts mehr für Kinder zeigen.



Legen Sie doch lieber die unzähligen dritten Programme zum Teil zusammen. Oft wird da ja eh zeitgleich dasselbe Programm präsentiert.



Zudem sollte davon Abstand genommen werden, sündhaft teure kommerzielle Sportberichterstattung, meist eh nur Fußball, zu senden. Das hat wenig mit dem Rundfunkauftrag zu tun. Dafür gibt es ja extra Sportsender.



Stärken Sie hochwertige Programme mit niveauvollen Filmen (es gibt auch noch was anderes als amerikanische Blockbuster!), guten Recherche- und Nachrichtensendungen, hochwertiger Satire und Musik, und das zu normalen Uhrzeiten und nicht nachts....anstatt sich immer mehr dem Privatfernsehen anzugleichen. Niveaulose Schnulzen und teure Schlagersendungen müssen nicht gezeigt werden ... Vielleicht könnte man ARD und ZDF zusammenlegen und das Programm so komprimieren, dass man dieses Privatfernsehen-Niveau nicht mehr zeigen muss, um das Programm zu füllen?



Unabhängige, niveauvolle Programme sind Ihr Auftrag, nicht seichte Unterhaltung. Dafür gibt es andere.



Sie sind nicht für die Verblödung der Gesellschaft zuständig.



Niveauvolles Fernsehen bieten gerade die Sender wie 3sat, one und wie sie alle heißen. Schließlich zahlen wir ja trotz Werbung Rundfunkbeiträge! Dann sollte auch entsprechend Programm geboten werden.



Geld sparen lässt sich eben auch an anderer Stelle: Kein Fußball, einer statt 3-4 Moderatoren bei Nachrichtensendern, Zusammenlegung einiger Dritter Programme usw.



Denken Sie mal darüber nach! Danke!
Rolf Jahn Klar, füher war alles besser, aber trotzdem habe ich den Eindruck, dass damals ein Autrag zur Information, Aufkärung und Erkundung durch Formate und Inhalte wichitger genommen wurde. Ich habe mich damals über jedes empfangbare Programm, auch im Rundfunk, gefreut und genutzt und tue das auch heute noch.



Seit Einführung der privaten Anstalten verflacht vieles. Das ist absolut der falsche Weg. Wenn ich zu Rundfunkbeträgen gezwungen bin, möchte ich Formate und Inhalte erhalten, die mein Geld und meine Zeit wert sind. Dabei möchte ich auch herausgefordert werden und nicht nur die hundertste Variante der Degeto vom Krimi in Hintertupfingen sehen.



Halb im Ernst: wo ist die Sendung "Rasthaus" die den Leuten erklären würde, dass auch bei abknickender Vorfahrt der Blinker zu setzen ist ;-)
Rolf Kröger Guten Tag!

Ich sehe es als wichtigen Schritt an, ARD und ZDF insbesondere im Bereich Fernsehen auf ein vernünftiges Maß herunterzufahren.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat in seinen Hauptprogrammen, insbesondere tagsüber viele Sendeflächen um dort das auszustrahlen was in den vielen Spartensendern läuft.



Ständige Krimi-Wiederholungen oder Koch- und Krämershows muss der ÖRR nicht täglich senden. Angebote für junge Leute, Kultur und Bildung lassen insbesondere im ZDF-Hauptprogramm zu wünschen übrig. „ZDF-Krimi“ wird dieses Programm auch schon genannt. - Der ÖRR sollte sich auf seine Grundprinzipien besinnen.
Rolf Max Neumann zHd. der Entscheidungsträger



Die geplante Fusion von 3sat und ARTE würde dazu führen, dass die wünschenswerte Breite und Vielfalt interessanter Beiträge wegfiele , was höchst bedauerlich wäre.

Wenn zwingend gespart werden muss , sollte das Programmangebot bitte an anderer Stelle zurück gefahren werden . Als Beispiel hierzu sei auf das leidige Überangebot von Krimis verwiesen.



Öffentlichrechtliches Fernsehen sollte einem hohen Bildungsanspruch gerecht werden und sich auch deutlich von den privaten Sendern unterscheiden.

Wenn das Fernsehen in Konkurrenz zu den privaten Streamingangeboten überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat , dann mit exzellenter Berichterstattung sowohl im Nachrichtensektor als auch bei der Kulturvermittlung .
Rolf Müller Die offenbar geplante Zusammenlegung von Arte und 3sat wäre ein Skandal, der nicht nur Staatsverträgen, sondern auch dem Geist europäischer Einigung widerspricht (in Freiburg mit Frankreich und der Schweiz in unmittelbarer Nachbarschaftdoppelt fragwürdig), sondern letztlich ein schwerwiegender Fehler, der - zusammen mit den geplanten oder bereits erfolgten Einschnitten in den Radio-Kulturwellen - der "Zwangsgebühr" jede Rechtfertigung entzieht. Der Blick nach Italien, ein Fahrt mit dem Autoradio oder ein Blick in die TV-Programme, zeigt, wie die Berlusconisierung der Medien Fernsehen und Radio langfristig erfolgreich funktioniert hat. Das politische Ergebnis einer solchen Entwicklung hört auf die Namen Salvini und Meloni.

Kultur gehört zur Pflichtaufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender, die mehr oder weniger lächerlichen Provinzkrimis, der Profifußball mit den Millionären auf dem Spielfeld oder die end- und sinnlosen Talkshows, die AfD und BSW erst groß gemacht haben, ganz gewiss nicht. Ganz sicher hat der ÖRR in den Jahrzehnten gesetzlich garantierter Einnahmen viel Fett angesetzt, u.a. in der üppigen Altersversorgung, ganz sicher muss der muntere Wildwuchs von TV-Spartenkanälen und Hörfunkprogrammen eingehegt und mit Verstand beschnitten werden, aber nicht zu Lasten der Kulturprogramme. Der kulturelle Kahlschlag im Radio ist bereits jetzt unüberhörbar.

Abgesehen davon, dass das entscheidenden Thema jedes Reformprozesses, die Finanzen, mangels Einigkeit der Länder nach "bewährter" Ampelpolitik komplett ausgeklammert ist, zeigt das Verfahren dieser "Anhörung" einmal mehr, was die Politiker vom angeblichen Souverän der Demokratie halten: nicht viel. Während die Politik und die Lobby hinter den Kulissen zwei Jahre Zeit für die "Reform"vorschläge hatten, werden den Bürgern, den Hörern und Fernsehern gnädigst zwei Wochen zugestanden, ihre Meinung kundzutun. Ergebnis absehbar - wetten?
Rolf Peter Weber Der Entwurf ist abzulehnen! In Zeiten von Populismus und fakenews sind zeitnahe,richtige, verlässliche und wichtige Veröffentlichungen im öffentlich rechtlichen Rundfunk eher zu stärken als zu behindern!
Rolf Reemtsen Die Zusammenlegung von ARTE und 3SAT schockiert mich als jemand, der gerne beide Programme sieht und als kostbare Alternative wahrnimmt zu den anderen Sendern.
Rolf Schmitt Wir brauchen unsere Sender 3Sat und Arte. Die restlichen öffentlichen Sender sollten mehr der Informtion beitragen.
Rolf Schumacher Guten Morgen aus Heemsen, Niedersachsen!



Aufgrund der aktuellen politischen Situation mit der AFD und dem BSW haben die öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten eine sehr große Verantwortung für unsere politische und wissenschaftliche Bildung und Information!!



Daher darf der Reformstaatsvertrag nicht umgesetzt werden!!!!



Ich plädiere für die Beibehaltung ohne Einschränkungen von den Sendungen

von 3 Sat (u.a. Nano, Wissen2, Scobel)!!!



Auch eine Erhöhung der Rundfunk- u. Fernsehgebühren für eine unabhängige und neutrale

Berichterstattung ist möglich!!!



LG

Rolf Schumacher
Rolf Sturm Eine Zusammenlegung von 3sat mit ARTE lehne ich ab, da ich die Sender für nicht kompatibel halte, zu unterschiedlich die Programmatik. Das Wissenschafts- und Kulturangebot - insbesondere Kunst - bei ARD und ZDF ist geradezu jämmerlich, findet nur spät am Abend statt, ist wenig tagesaktuell und hier bietet 3sat ein gutes Angebot ( nano, Kulturzeit, Wissenschaftsdoku, Scobel usw.), was sich natürlich immer noch verbessern läßt. Außerdem ist die kulturelle Berichterstattung aus den anderen 3sat-Ländern auf anderen Sendern so nicht gegeben.
Rolf Szeimies Hallo.



Eine wichtige Grundlage der Demokratie ist in meinen Augen eine freie Presse. Die Öffentlich-Rechtlichen Sender informieren die Menschen mit geweitetem Blick über viele verschiedene Themen. Im Gegensatz dazu informieren die Sozialen Medien nur über die Themen, die der User gern sehen möchte. Da werden Meinungen verstärkt, egal ob sie richtig oder falsch sind. Die Reduzierung des Öffentlich-Rechtlichen Angebots würde dem Extremismus und Populismus noch in die Hände spielen.
Rolf Tippner Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Reform bewerte auch ich positiv, aber nicht in der jetzt vorgeschlagenen Art und Weise.



ARTE und 3.Sat sind für mich vollwertige Sender und keine Anhängsel von ARD und ZDF, sondern bieten eine wichtige, fundierte und vielfältige Auswahl von Sendungen, die zur Meinungsbildung und Information in Deutschland unbedingt erhalten bleiben müssen. Sie sind auch eine kulturelle Bereicherung. Auch eine Zusammenlegung lehne ich kategorisch ab.



Stattdessen gäbe es viel sinnvollere Möglichkeiten der Einsparung.



1. Haben wir in D immer noch zu viele Rundfunkanstalten (genauso, wie wir zu viele Bundesländer haben)

2. Es ist absolut überflüssig, z. B. an einem Samstagnachmittag in teilweise 3 oder 4 Sendern (WDR, SWR, BR, MDR u.a) parallel Fußballspiele der 3. LIGA zu übertragen und dann wird ein Auszug davon auch noch ab 18 Uhr in der Sportschau wiederholt. Abgesehen von den Kosten für den Rechteerwerb und die Technik in den Stadien.

3. Es gibt viel zu viele Quiz-, Rate- und Kochsendungen! Hier steckt viel Sparpotenzial

4. Ein noch größeres Sparpotenzial gibt es vermutlich bei den Intendantengehältern.



Alles in allem sehe ich genug andere Bereiche, in denen Einsparungen möglich sind, um damit ARTE UND 3.SAT erhalten zu können. Ich würde mich freuen, wenn meine Anregungen Ihr Gehör finden und Sie die Vorschläge nochmals überdenken und revidieren.



Mit freundlichen Grüßen



Dipl.-Ing. Rolf Tippner
Rolf Tolksdorf Guten Tag,



für mich ist der Sender 3sat ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlich rechtlichen Programmangebotes.

Kein anderer Sender bietet mir eine vergleichbare Vielfalt, insbesondere in den Bereichen Kultur, inklusive Kabarett und Wissenschaft.

Daher gehört 3sat für mich zu den meist gesehenen Sendern und ich hoffe sehr, dass es dabei bleiben kann – oder um es mit Loriot zu sagen: „Fernsehen ohne 3sat ist möglich aber sinnlos“.



Mit freundlichen Grüßen

Rolf Tolksdorf
Rolf Wenzel Die Idee 3sat und arte zusammenlegen zu wollen, ist eine zeittypische Kopfgeburt von Sesselpupsern, die mit starrem Blick auf Zahlen und mit buckeln nach oben sich bei den falschen Leuten beliebt machen wollen.

Beide Sender haben ein gutes Konzept und genügend interessantes Programm, um unterschiedliche Zielgruppen zu bedienen.

Ein Zusammenschluss wäre eine Katastrophe für die Kulturlandschaft. Aber vielleicht war/ist die Lobby der Ignoranten (Politiker, Privatsender et al) zu stark.

Zunehmende Verblödung hat leider System bei uns.
Rolf Zeller Leider würde die Streichung so vieler Programme die vielfallt der Information von Kultur, Wissenschaft, Politik und gutem unabhängigem Journalismus weiter verhindern.

Gerade die Angebote der Spartensender wie Arte, 3 Sat oder Phoenix ist ziemlich einzigartig in der TV Landschaft Europas, darauf zu verzichten fände ich sehr schade und wäre ein weiterer Schritt zur Kommerzialisierung/Privatisierung. Daher mein Appel den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu stärken anstatt die Meinungsbildung Facebook und Tiktok zu überlassen.

MfG
Rolf-Dieter Lucius Sehr geehrte Damen und Herren,



der Entwurf zum Rundfunkstaatsvertrag hat meiner Ansicht nach nicht die Stärkung, sondern durch die Kürzungen und Streichung von Sendern die Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zum Ziel. Es kommt mir vor wie ein vorauseilender Gehorsam gegenüber den immer stärker werdenden rechtsextremen Parteien und Gruppierungen in diesem Land, denen breit aufgestellter Qualitätsjournalismus ein Dorn im Auge ist.



Ich bitte Sie eindringlich, von dem Reformvorhaben abzusehen!



Mit freundlichen Grüßen

Rolf-Dieter Lucius
Roman Kristof persönliche Anmerkungen und wünschenswertes für zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:



- kostenlose Telefonhotline/kostenloser Support des Beitragsservice (es stößt auf keine Akzeptanz, wenn ein durch Gebühren finanziertes System noch kostenpflichtige Kontaktmöglichkeiten (Telefon, Fax) hat)

- mehr Onlineformulare zum Ausfüllen und Absenden beim Beitragsservice



- keine doppelte Berichterstattungen von ARD und ZDF bei großen Sportveranstaltungen (Fußball-WM, Olympia, etc.)

- mehr Transparenz über den Einsatz der Gebühren (Jahresbericht)

- mehr neutrale und informative journalistische Berichterstattung, weniger Krimis
Roman Stockfisch Ich finde es sehr traurig, dass Sender abgeschafft werden sollen, die eine möglichst objektive und neutrale Betrachtung unserer Welt ermöglichen. Wenn ein Sender wie 3Sat in das Programm von Arte integriert werden soll, ist es aus meiner Sicht nicht mehr annähernd möglich, die Komplexität unserer Welt widerzuspiegeln. Somit gibt es nur noch eine Meinung / einen Sender und das gibt aus meiner Sicht den Menschen, die an ein Staatsfernsehen glauben, ein starkes Argument, denn es gibt ja nur einen Staatssender.
Rommy Schaffer Sehr geehrte Damen und Herren,



über die o. Pläne bin ich gelinde gesagt empört. Diese beiden Sender bilden zusammen mit Phönix die einzigen, die für Menschen mit etwas intellektuellem Anspruch die Rundfunkgebühren lohnen.

Die öffentlich-rechtlichen Anstalten wollen uns doch nicht etwa mit den Rosenheim Cops und dem ewigen Tatort abspeisen?

Dann ist das Niveau der Privaten bald erreicht.
Ronald Brauer Ronald Brauer


Stellungnahme zum



Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen

„Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ Stand: 26.09.2024



Im § 28a Schwerpunktangebote Absatz 1 schreiben Sie (Zitat):



In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-recht-

lichen europäischen Veranstaltern sollen die In-

halte des Vollprogramms 3sat teilweise oder voll-

ständig in das Vollprogramm „arte – Der europäi-

sche Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote

überführt werden.



Diesen Standpunkt teile ich nicht und bitte Sie, dieses Vorhaben komplett einzustellen! Ich schätze beide Sender sehr und bin gegen eine Halbierung der Inhalte!!! Außerdem befürchte ich einen radikalen Personalabbau!



Auch die Spartenkanäle Kika, ZDF Neo und ZDF Info sollten bleiben, ebenso Alpha und t24.



Nochmal: Sparen bei Kultur und Wissen ist der falsche Weg für Deutschland, denn dies sind unsere einzigen Rohstoffe!



Ronald Brauer
Ronald K. Vereinfacht ausgedrückt sollen die Kanäle Phoenix, tagesschau24, ARD alpha und ZDFinfo anscheinend zukünftig zu einem gemeinsamen Informations- und Bildungsangebot zusammengefasst werden. Die Kultursender Arte und 3sat sollen ebenfalls jeweils zu einem Sender verschmelzen.



DAS kann es doch nun wirklich nicht sein. Die Spartensender bieten mir als Zuschauer schon seit Jahren ein wesentlich interessanteres Programm als das eigentliche ZDF-Programm.

Im ZDF-Programm wimmelt es geradezu von Kochsendungen, Antiquitätenshows und Rosamunde-Pilcher-Filmen. Ergänzend dazu werden samstags abends Shows gezeigt, die sich häufig bis nach 23 Uhr hinziehen. Das ist das Niveau der Privatsender. Ist es das Ziel, sich den Privatsendern noch mehr anzupassen, als das jetzt schon der Fall ist?



Ich schlage folgendes vor: Verschiebt die Kochsendungen, Antiquitätenshows, Vorabendserien, Rosamunde-Pilcher-Sendungen und Samstagabend-Shows ins Spartenprogramm oder meinetwegen auch in die Mediathek und zeigt im ZDF-Programm mal wieder anspruchsvolle, interessante Sendungen inklusive guter Spielfilme, wie das gefühlt noch in den 90er Jahren der Fall war.
Ronald Karsten Weil Mir ist es wichtig, dass Programme wie nano und Kulturzeit erhalten bleiben. Auch finde ich die vielen verschiedenen Hörspielangebote wichtig. Auch die vielen Dokumentationssendungen auf zdf_neo und die Möglichkeit viele Sendungen auch im Original auf neo und ONE sind mir sehr wichtig. Alpha gibt sehr viele Einsichten und hält mich, genau wie nano, in vielen wissenschaftlichen Dingen auf dem Laufenden. 3Sat gibt mir auch wichtige Einblicke in unsere südlichen deutschsprachigen Nachbarländer. Über allem steht aber mit hoher Qualität ARTE. Fast alles dort gefällt mir.

Wir brauchen diese Programme, um nicht weiter in der Suppe der Privaten dümpeln zu müssen.
Ronald Kofalck Ich bin entsetzt ! Das sind doch unmögliche Vorschläge ! Ist die Welt noch nicht blöd genug ? Spart an den Privatsendern ! An all dem dümlichen Werbeunfug, an entsätzlichen Spielshows und Versteigerungszeug und Serien ! Davon werden wir quasi geflutet. Die Sender, die hier zur Debatte stehn sind sozusagen die Guten ! Niemand braucht sich über Zuwächse der Nazi's und religiöser Spinner zu wundern. Daran ist auf jeden Fall auch mangelnde Aufklärung und entsprechender Bildungsmangel mitschuld.

Das Fernsehen hatt, oder besser hatte einen Bildungsauftrag !

Seit Jahren und Jahrzehnten verschiebt man systematisch Anspruchsvolleres, beispielsweise Kultursendungen, bessere Filme in die Nachtstunden, oder verhindert die Ausstrahalung gänzlich. Wissenschaftliches wird bis zur Unkenntlichkeit gebündelt, Schlagzeilenmeldungen sozusagen.

Ich fordere hier, diese "Reform" so auf gar keinen Fall passieren zu lassen !

Ich zahle Gebühren genau dafür, das ich ordentlich informiert, das meine Interessen an Verschiedenstem geweckt, oder wachgehalten werden. Horizonte sollten möglicht erweitert werden !

Das ist das Gebot der Stunde !

Spart an Rüstung, an Steuervergünstigungen und Abgeordnetenbezügen, dann reichts auch für ein ordentliches Fernsehen, nicht zu Letzt auch für werbefreie Radiosender !!! Jetzt !

Buchhaltung ist sehr wichtig, aber Buchhalter dürfen nichts zu bestimmen haben.
Ronald Stein Einsparungen sind sicher immer von Interesse. Aber so massive Sendereinstellungen mit einer offensichtlichen markanten Angebotsbeschneidung ist der falsche Weg.

So sollten z.B. Phönix und Arte erhalten bleiben, bei anderen macht eine "Zusammenlegung" ggf. Sinn.

ZDF. NEO entspricht nicht seinem Namen. Hier kommt fasst nichts NEUES !

Eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit Nachrichten, wie sie Tagesschau24 bietet ist so nicht unbedingt erforderlich. Hier könnten im Falle einer Zusammenlegung mit anderen Sendern Laufschriften im unteren Bildbereich ausreichend Abhilfe bieten. Für eine "Rund-um-die-Uhr-Versorgung" besteht ggf. auch kein großer Bedarf. Die Angebote im Internet und bei Mitbewerbern sind mehr als reichlich.



MfG



Ronald Stein

(Land Brandenburg)
Ronald Willmann Als nicht vorrangig kommerziell orientiertes TV-Medium mit einer unabhängigen, seriösen Berichterstattung und Formatauswahl sollte der Sender 3sat eher noch ausgebaut als verknappt und seiner eigentlichen, selbstständigen Stärke beraubt werden.

Notwendige Einsparmöglichkeiten finden sich sicher auch an anderer Stelle. So muss bei der Vielzahl regionaler Funkhäuser mit jeweils unbegrenzter Reichweite nicht unbedingt zur gleichen Sendezeit drei- oder viermal das gleiche Programm laufen. Wer eine britische Krönungszeremonie nicht unbedingt auf einem Privatsender verfolgen möchte, dem reicht sicher die Ausstrahlung auf einem Regionalprogramm statt auf deren vier - nur mal als Beispiel.
Ronny Dohmen Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Unglauben und Bestürzung habe ich von den Plänen zur Streichung von 3sat, bzw. der beschönigend formulierten „Zusammenlegung von 3sat und arte“ erfahren. Mir ist bewusst, dass Einsparungen nötig sein können. Dazu gehört definitiv, dass über zu viele Kanäle bzw. über zu viel überlappende oder deckungsgleiche Inhalte zu reden. Das gilt insbesondere für Inhalte, die nur am Rande zum Grundauftrag des ÖRR gehören, etwa reine Unterhaltung ohne künstlerischen Anspruch oder mit thematischer Redundanz, sowie Sport jenseits von bundesweit relevanten Großereignissen.



Die Kernaufgaben des ÖRR, Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumentationen, Analysen, Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur gehören jedoch nicht zur Disposition gestellt. Gerade 3sat hat keine Überlappungen, sondern ist ein Gemeinschaftsprogramm für den gesamten deutschsprachigen D/A/CH-Raum. 3sat ist fernerhin kein Sparten- und Zielgruppenkanal, nur weil er nicht der Doktrin des typischen „Berieselungs-TV “ entspricht. 3sat macht genau in der existierenden Form Sinn – auch und insbesondere zur Wissensbildung im demokratischen Diskurs!



Ich bitte Sie daher inständig, nicht den - auch gesellschaftlich - fatalen Fehler zu begehen, diesen Kanal zu schließen. Das wäre - auch angesichts des immer weiter um sich greifenden Populismus - ein Signal genau in die falsche Richtung!





Mit freundlichen Grüßen



Ronny Dohmen.





(Obigen Text übersende ich Ihnen auch als pdf-Dokument im Anhang).
Rundfunkkommission derLänder
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz
Sehrgeehrte Damen undHerren,
mit Unglauben und Bestürzung habe ich von den Plänen zur Streichung von 3sat ,
bzw. der beschönigend formulierten „ Zusammenlegung von 3sat und arte “ erfahren.
Mir ist bewusst, dass Einsparungen nötig sein können. Dazu gehört definitiv, dass
über zu viele Kanäle bzw. über zu viel überlappende oder deckungsgleiche Inhalte zu
reden. Das gilt insbesondere für Inhalte, die nur am Rande zum Grundauftrag des
ÖRR gehören, etwa reine Unterhaltung ohne künstlerischen Anspruch oder mit
thematischer Redundanz, sowie Sport jenseits von bundesweit relevanten Groß-
ereignissen.
Die Kernaufgaben des ÖRR , Nachrichten, Informationen, Recherchen, Dokumen-
tationen, Analysen, Debatten zu Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur gehören
jedoch nicht zur Disposition gestellt. Gerade 3sat hat keine Überlappungen, sondern
ist ein Gemeinschaftsprogramm für den gesamten deutschsprachigen D/A/CH-
Raum. 3sat ist fernerhin kein Sparten- und Zielgruppenkanal, nur weil er nicht der
Doktrin des typischen „ Berieselungs-TV “ entspricht. 3sat macht genau in der existie-
renden Form Sinn – auch und insbesondere zur Wissensbildung im demokratischen
Diskurs!
Ich bitte Sie daher inständig, nicht den - auch gesellschaftlich - fatalen Fehler zu
begehen, diesen Kanal zu schließen. Das wäre - auch angesichts des immer weiter
umsichgreifenden Populismus -einSignal genau indiefalsche Richtung!
Mitfreundlichen Grüßen
Ronny Dohmen .
(Berlin, den11.Oktober 2024)
Ronny Röske Es ist sicher verständlich, wenn einige der genannten Spartenkanäle eingespart werden können oder sollten.

Allerdings träfe es mit 3sat und/oder Arte genau die falschen Sender, denn diese bieten einen wirklich guten Kontrast zu den anderen öffentlich rechtlichen Sendern, die von ihrem Programmangebot oft genug ungenügend sind.

Eine Einsparung dieser Sender wäre „Sparen an der falschen Stelle“!



Beste Grüße

Ronny Röske
Ronny Rost 3Sat und ebenso arte müssen zwingend in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben.

Gerade in Zeiten ausufernden Populismus, falsch Informationen und absichtlichen Spaltungsbemühungen von Internetformaten als auch diverser Privatsendern mit einseitiger Berichterstattung, sind 3 Sät und auch arte ein notwendiger Gegenpol.

Seriöse Berichterstattung über viele Interressensbereiche mit Qualität und fundalemtaer Wissensvermittlung , sind gerade in heutiger Zeit unverzichtbar !!!

Also, beerdigen sie ihr Vorhaben, aber zügig, sonst brauchen sie künftig nicht mehr die Begriffe " Abwendung von der Demokratie"und " Politikverdrossenheit" in den Mund nehmen !

Außerdem, ich lege Wert auf gute Unterhaltung jeglicher Form und möchte kein weiteres " Verblödungs Fernsehen nach dem Motto " Brot und Spiele ".
Roos Wenn ich richtig verstehe geht wieder darum "Money, money, money" zu sparen und wie immer auf Kosten der Qualität und der Zuschauer.

Tut mir leid, aber 3Sat in ARTE verschwinden zu lassen ist wahrscheinlich die schlechteste Idee, die beiden sind "komplementarisch" so lange sie unabhängig bleiben.

Kulturell sind sie beide sehr interessant, aber wie gesagt so lange sie unabhängig bleiben.

3Sat hat dazu einen vorteil nämlich geht es um drei deutschsprachige Länder (bei ARTE nur um zwei). Alleine die Nachrichten von Schweiz und Österreich sind Alleine schon eine Bereicherung um seinen Horizont zu erweitern.

Ausserdem, meiner Meinung nach ist das Angebot bei 3Sat viel interessanter als bei ARTE, und das obwohl ich Franzose bin.

Als konterbeispiel würde ich lieber auf ZDF-INFO verzichten, dieser sender ist nur auf NS, Hitler, zweiter Weltkrieg, usw ausgerichtet und es wundert mich nicht dass dies die Deutschen in ihrer (Politik) Wahl beeinflusst, wass mit 3Sat oder ARTE nicht der Fall ist .

Wenn sie also "Money, money, money" sparen wollen wäre es gescheiter ZDF-INFO vom Programm zu entfernen.

Als Franzose weiss ich nicht ob ich dazu berechtigt bin meine Meinung so zu erläutern, aber als TV Schauer fühle ich mich berechtigt !

Ich stehe zu ihrer Verfügung für ihr Feedback.
Rosa Brinkmann Ich bin seit vielen Jahren begeisterte Zuschauerin der Sendungen wie Nano, Kulturzeit, Dokumentationen über Natur und Umwelt, Wissenswertes über neue Technologien etc. Es wäre sehr schade und für mich unverständlich, wenn diese Sendungen aufgrund von Sparmaßnahmen gekürzt bzw. ganz abgeschafft werden würden. Schließlich handelt es sich hierbei um Bildungsfernsehen!!!

In den öffentlich rechtlichen Sendern wie das Erste und das Zweite wird so viel Zeit für Krimis und sonstige Sendungen, die Gewalt als tagtäglichen Standard beinhalten, verschwendet. Da wäre es meines Erachtens angebracht, die eine oder andere Sendung zu kürzen bzw. zu streichen. Schließlich hat das öffentlich rechtliche Fernsehen auch eine Verantwortung der jungen Generation gegenüber, diese nicht noch zusätzlich mit Gewaltsendungen zu bombardieren (dies geschieht ohnehin schon viel zu viel über die sozialen Medien). Wenn tagtäglich Sendungen wie Tatort, Mord mit Aussicht und sonstige mordlüsterne Sendungen ausgestrahlt werden, muss man sich nicht darüber wundern, wenn die Bereitschaft zu Gewalt in unserer Gesellschaft immer mehr zunimmt und als normal angesehen wird.

Darum ist es sehr wichtig, dass Sendungen, wie sie auf 3-Sat und Arte ausgestrahlt werden, auch zukünftig den Menschen Positives vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Rosa Brinkmann
Rosa Hannah Ziegler Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich mitteilen, dass ich ernsthafte Bedenken habe, was das Vorhaben angeht, den Sender 3sat in ARTE zu integrieren.



Damit würden wertvolle Sendereihen und Filme für Zuschauer*innen nicht mehr anzusehen sein. Heutzutage kann man nur noch selten anspruchsvolle Autoren- Dokumentarfilme oder Spielfilme anschauen, die bereichernd sind, von denen man lernen kann, sich weiterbilden kann und sich als Zuschauer*in herausgefordert fühlen kann.



Damit würde eine Leerstelle in der Fernsehlandschaft entstehen, die durch kein anderes Programm ausreichend kompensiert werden kann.

Bei arte werden vermutlich nicht genügend neue Sendeplätze entstehen, damit würden noch weniger anspruchsolle Dokumentarfilme und Spielfilme gesendet werden.

Zudem werden gerade viele Filmemacher*innen wie ich Schwierigkeiten bekommen, die Filmprojekte bei deutschen Sendern unterzubringen, da es insgesamt weniger Sendeplätze geben wird.

Das hätte verehrende Folgen für viele Filmschaffende. Ich habe für 3sat schon mehrere Filme gedreht und die 3sat Dokumentarfilmredaktion ist eine sehr wichtige Redaktion, die uns Filmemacher*innen ermöglicht mit eigener Handschrift noch Filme zu produzieren.



Eine Entscheidung gegen 3sat, das wäre ein großer Fehler, da insgesamt so auch der Kulturbereich in der TV-Landschaft geschmälert werden würde. Ich bitte Sie, sich für 3sat einzusetzen und diesen qualitativ sehr hochwertigen Sender zu erhalten!



Mit freundlichen Grüßen

Rosa Hannah Ziegler
Rose Marie Gutschner Die einzigsten Sender 3sat und ARD alpha haben umfangreiche Informations- und Bildungsangebote. Mit Hilfe dieser Sendungen können sich Kranke und besonders ältere Bürger weiterbilden und auf dem aktuellen Stand bleiben. Es ist für mich unverständlich, dass man Nachrichten in leichter Sprache anbietet, aber Weiterbildungssendungen einstellen will.

Dieses Angebot müsste ausgeweitet werden, denn Unwissenheit führt zu Ängsten, Fehlverhalten und letztlich zur Vereinsamung!
Rosemarie Heneweer Ich finde es empörend, dass Sie auch nur daran denken, unsere Auswahl an Sendern zu verkleinern. Das ist Sparen an der falschen Stelle.

Es muss alles getan werden um unsere Demokratie zu schützen und dazu gehört vor allen Dingen, dass sich die Menschen

in verschiedenen Bereichen informieren können. Dazu bedarf es einer Vielfalt der Anregungen. Es ist ein Armutszeugnis, dass die einzigen beiden Sender, die ich regelmäßig sehe - 3sat und arte, unter Umständen zusammengeführt werden. Für wie dumm halten Sie die Menschen, dass Sie meinen, die würden den Unterschied nicht merken? Es ist eine Respektlosigkeit solche Vorschläge zu machen, die nur weiter den Eindruck verstärken "die da oben" machen das sowieso.

Wohin soll eine Gesellschaft abdriften, die nicht mehr gehört wird?
Rosemarie Keller Auf gar keinen Fall duerfen wissenschaftliche Beitraege, Untersuchungen, Diskussionen gekuerzt werden. Schon jetzt gibt es zu viele "Schiebungen" zwischen den einzelnen Sendern (z.B. eine Sendung auf a r t e oder 3Sat wird 2 Tage spaeter auf Phoenix wiederholt.



Statt dessen sollten die vielen Krimis reduziert werden und die absolut nervtoetenden "Gartenlauben"-Programme. Man koennte auch ueberlegen, die absolut ueberhoehten Gagen des Direktoriums zu kuerzen.



Nach einem Viertel-Jahrhundert im aussereuropaeischen Ausland war ich beglueckt ueber die Vielfalt im deutschen TV-Angebot. Diese untergeht gerade eine Aenderung zum Negativen.
Rosemarie Leske Sehr geehrte Rundfunkkommision der Länder,

ich bin entsetzt zu lesen (gerade in der Zeitung), dass sie erwägen 3Sat und arte zusammen zu legen und damit also an beiden Programmen zu kürzen. Gerade in Zeiten des Aufstiegs rechter Parteien braucht es inhaltlich anspruchsvolle, reflektierende, gut recherchierte Nachrichtensendungen, Magazine, Kultursendungen wie die durch die sich beide Sender in unterschiedlicher Form auszeichnen.

Ich kann also nur an Sie appelieren diese Zusammenlegung sein zu lassen und mein GEZ-Geld nicht noch mehr für endlose Sportsendungen oder unkritisches Politblabla auszugeben und ihrem Auftrag als öffentlich rechtlicher Rundfunk nicht noch schlechter nachzukommen als bisher.

Danke,

Frau Leske,

aus Berlin
Rosemarie Lüters Sehr geehrte Damen und Herren,



insgesamt begrüße ich den Ansatz zu mehr Puplikumsorientierung und zur Vermeidung von Doppelstrukturen (vgl. §§ 26 und 28).

Bei der Einbeziehung von Expertise in den Medienrat und den regelmäßigen Evalutionen wünsche ich mir methodisch weniger Orientierung an ökonomischen Kriterien (Kennzahlen) und viel Einbeziehung von qualitativen Forschungsmethoden mit offenen Fragen.



Inhaltlich halte ich das momentan angebotene Spektrum an kulturellen Angeboten mit den vielfältigen Bildungsinhalten, Dokumentationen und Informationen für unbedingt notwendig.

Im Rundfunkbereich sind das insbesondere der Deutschlandfunk, das Deutschlandradio Kultur, der MDR Kultur und NDR Kultur. Im TV - Bereich betrifft das Tagesschau 24, Phönix, arte und 3Sat.

Diese Vielfalt ist mitnichten als Mehrfachstruktur zu betrachten. Vielmehr hilft sie das Urteilsvermögen von jungen Menschen zu fördern. Hier sind meines Erachtens sowohl, die genannten TV Angebote als auch, die in den sog. neuen Medien nötig.



Denn die Gefahr, dass sich in einer stark an den Interessen der Zielgruppen orientierte Medienlandschaft (vgl. nicht öffentlich kontrollierte Medien) die Bildungslandschaft weiter verflacht und sich eine „ Falschinformations -Gesellschaft“ ausbildet ist bekanntlich hoch. Hier ist ihr Auftrag nicht zu unterschätzen. Denn zur Förderung der Demokratie bei Jugendlichen und Erwachsenen leisten Sie einen großen Beitrag. Diesen sollten Sie nicht verwässern oder aufgeben.



Bei allem Verständnis für Umstrukturierung und Einsparung ist bekanntermaßen die Expertise von Menschen mit unterschiedlichen Bildungshintergründen, Interessen, aus verschiedenen kulturellen Zusammenhängen unbedingt erforderlich.



Geben Sie im Kantjahr Ihren aufgeklärten Anspruch nicht zu Gunsten einer allzu unterhaltungsfreudigen Zielgruppenorientierung auf!



Ich bedanke mich. Mit freundlichen Grüßen

Rosemarie Lüters (M.A., Soziale Arbeit, im Ruhestand)
Rosemarie Rokott Die Sender die sie streichen wollen, sind die Sender die ich jeden Tag anschaue. Bitte, bitte nicht streichen. Ich möchte mir nicht vorstellen dass irgendwann nur noch Privatsender zu sehen sind. Gerne bezahle ich jeden Monat höhere Rundfunkgebühren wenn ich weiterhin eine große Auswahl an Sendern habe, bei denen es sich lohnt den Fernseher einzuschalten.
Rosemarie Schatter Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zusammenlegung von 3 Sat und arte wäre ein großer Fehler, da beide Sender unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Außerdem sind beide Sender neben weiteren öffentlich rechtlichen Sendern ein unverzichtbares Gegengewicht zu den hauptsächlich auf Unterhaltung und mit unertäglichen Werbeeinblendungen unterbrochenen oder nur daraus bestehenden privaten Sendern.

Die Programme der beiden Sender sind informativ, kritisch und regen zum Denken an. Warum müssen immer die Sendungen gekürzt werden, die Niveau haben? Dererlei Reformen haben doch nun genug stattgefunden.

Mit freundlichen Grüßen

Rosemarie Schatter
Rosemarie und Helmut Mannert Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat ist unseres Erachtens nicht zielführend und sollte nicht umgesetzt werden.

Begründung: Kultursendungen sind im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bereits deutlich an den Rand gedrängt (ttt in der ARD ist viel zu kurz und wird nach 23 Uhr gesendet!). Durch eine Zusammenlegung verlieren wir in Deutschland einen vollen kultur-orientierten Sender (z. B. die Sendung Kulturzeit für den deutschsprachigen Raum) und weiter wesentliche alternative Auswahlmöglichkeiten im Fernsehprogramm. Auch haben die beiden Sender eine unterschiedliche Orientierung. Die deutschsprachige Ausrichtung von 3sat bezogen auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ist nicht kompatibel mit der deutsch-französischen Orientierung von arte. Eine Zusammenlegung würde zu entscheidenden Qualitätsverlusten führen (z. B. Thementag versus deutsch-französisch-europäische Berichterstattung) und eine gezielte Berichterstattung erheblich einschränken.

Bitte stimmen Sie für ein Beibehaltung beider Sender!

Beste Grüße

Rosemarie und Helmut Mannert
Rosita Schlembach Die geplanten Einschnitte in das Rundfunkangebot sind in Zeiten von Desinformation, Lügen und Wissenschaftsungläubigkeit eine fatale Entscheidung. Um Kosten zu senken gäbe es andere Stellschrauben bei Fernsehangeboten in Bereichen, die man gut den privaten Anbietern überlassen könnte. Z.B. auch die Übertragung von Sportereignissen. Sendezeit komprimieren, Samstagabendprogramm streichen etc.

Die geplanten Veränderungen sind Wasser auf die Mühlen derjenigen, denen die öffentlich-rechtlichen Fernsehangebote schon immer ein Dorn im Auge waren.
Rositta Schucar Ich finde eine Zusammenlegung von ARTE und 3sat problematisch. Das Programm ist doch sehr unterschiedlich und vieles würde wahrscheinlich gestrichen werden. Das Programm von ARD und ZDF ist nicht nach meinem Geschmack. Hauptsächlich Sport und Krimis und Quiz-Sendungen. Anspruchsvolle Sendungen wie Sternstunde Philosophie, nano, Kulturzeit, scobel sind nicht vorhanden oder nur ein schwacher Ersatz. Der Bildungsauftrag wird von ARD und ZDF nicht erfüllt.

Auch Sender wir One und ZDF-neo würden mir fehlen. Da gibt es noch weitgehend gewaltfreie Krimis und alte Serien. Mord- und Totschlag-Sendungen wie "Brisant" fehlen ganz und auch die Werbung. Eine wohltuende Alternative.

Wenn gespart werden soll, wäre es vielleicht besser die Dritten Programme zusammenzulegen. Die haben fast die gleichen Sendungen und wiederholen sie ständig. Das braucht niemand.
Roswitha Bergenthal Pläne die TV-Kanäle 3sat und Phoenix zu schließen halte ich für nicht vertretbar. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat einen Auftrag zur unparteiischen, liberalen Information. Die beiden Sender repräsentieren das für mich. Außerdem gibt mir vor allem 3sat die Möglichkeit mehr über das kulturelle Leben in unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz zu erfahren, und das auf professionel hohem Niveau. Auf die ZIP des OFR2 um 22Uhr verzichten zu müssen verbittert mich. Phoenix besticht durch beste journalistische Berichterstattung, Kommentare und Live-Dokumentationen (z.b.Btgs-sitzungen, ein Highlight der Informationen). Dies alles darf nicht verschwinden oder verwässert werden.

Danke sehr

Roswitha Bergenthal

Friedrich-Ebert-Str.102

04105 Leipzig
Roswitha Birnhuber Der Sender 3sat hat so ein tolles Programm, das beibehalten werden soll. Spezielle bei dem Überangebot der Sozialen Medien.
Roswitha Marian Hiermit nehme ich an der Bürger-Online-Befragung im September 2024 teil.

Mein Kommentar:



1. Unterhaltungsbereich:

Bitte die ausufernde Krimiflut sofort stoppen.



Stattdessen lieber gute Filme (Biographisches, Komödien, Musicals, Musikfilme, Liebesfilme, Historisches, Mystery, Heimatfilme, auch Internationales, auch Mut für Neues).



Sachbereich:

Damit bin ich zufrieden. Nur manchmal - z.B. in der Corona-Zeit - hätte ich mir von den Redaktionen mehr kritische Distanz zur Politik gewünscht anstatt Staatsfernsehen.



2. Sportbereich:

Bei ARD One bitte die Eiskunstlauf-Übertragungen unbedingt beibehalten, da diese von anderen Sendern vernachlässigt oder ignoriert werden.



Allerdings kommt im TV ganz allgemein zuviel Fußball. In der Tagesschau sollte das Wetter besser vor dem Sport kommen, da das Wetter alle betrifft, die Sportmeldungen nur einige Zielgruppen interessieren. Dann kann man nach dem Wetter abschalten und sich die Zeit wegen Sport sparen.



3. Allgemein:

Die Redaktionen sollten sich Gedanken über Formate machen, um die Bürger mehr miteinzubeziehen. Übrigens danke für diese Online-Befragung. Das ist schon mal ein Anfang. Hoffentlich wird diese auch loyal ausgewertet.



4. Finanzen:

Bitte die maßlose Überbezahlung der Chefs sofort stoppen.

Bitte die überhöhten Zwangsgebühren abschaffen.
Roswitha Stoye Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte intensiv für die Erhaltung des Fernsehsenders 3Sat eintreten. Er ist einer der wenigen Qualitätssender neben vielen Sendern mit anspruchslosen Programmen. In 3Sat haben u.a. Wissenschaftssendungen, gute Filme und unterhaltsames Kabarett Platz, während in den anderen Semdern massenhaft Krimis und alberne Serien gezeigt werden.

Bitte erhalten Sie 3Sat für die Bildung und das Interesse an qualitativer Unterhaltung der Zuschauer. Das öffentlich rechtliche Fernsehen hat doch einen gesellschaftlichen Auftrag zur gut recherchierten Information aus allen Bereichen.

Ich hoffe auf Ihre Veranwortungsübernahme bezüglich Qualität des Angebotes und verbleibe mit freundlichen Grüßen Roswitha Stoye
Rudi Meiszies Als Rentner muss ich einer weiteren Erhöhung des Rundfunkbeitrags vehement widersprechen. Die Rundfunkanstalten sollten endlich Sparpläne beim Personal ihrer teils aufgeblähten Häuser vorlegen und verwirklichen. Darüber hinaus halte ich es für äußerst fragwürdig, wenn beispielsweise beim ZDF für einige prominente Zugpferde wie Herrn Lichter von "Bares für Rares" Jahressaläre von über 1 Mio. € gezahlt werden, bei Herrn Lichter sollen es gemäß kürzlich erschienener Berichterstattung 1,7 Mio. sein. Gleiches gilt für horrende Produktionskosten von Serien wie z.B. das Traumschiff. Im Gegenzug will man dann Menschen, die auf jeden Cent achten müssen, immer mehr Beiträge abknöpfen und dafür immer weniger bieten. Das sollte sich mal jemand in der freien Wirtschaft leisten.

Zusammengefasst: Sparen bei Personal und Produktion, Reduzieren der Rundfunkanstalten der ARD. Reduzieren der Rundfunkbeiträge zur Durchsetzung des Sparzwangs. Finger weg von 3sat!
Rudi Müller Wenn schon sparen, dann bitte nicht bei Sendung NANO von 3sat. Diese Sendung unverändert nach ARTE übernehmen.
Rudi Neumann Ich bin gegen die Zusammenlegung von 3Sat und Arte !!

Wirklich informative Sendungen wie z.B. NANO sollten erhalten und erweitert werden.



BR- Rundfunk : Auch dieser Sender wird dauernd verschlechtert, keine Informationen mehr, sondern nur noch Musikgedudel und Fußball. Siehe BR 2 IQ um 18 Uhr. verschwunden !

siehe Gesundheitsgespräch mit unerwünschten Musikgedudel !



Ebenfalls die Sendungen am Sonntag Morgen, Evangelische, bzw. Katholische Perspektiven.

sind eingestellt worden. Diese Sendungen wurden bestimmt nicht vom von der ARD finanziert. Der ja von unseren Rundfunkgebühren finanziert wird.



Der öffentliche Rundfunk sollte zur unabhängigen Information und Bildung beitragen,

das ist doch der Ansatz.



Nicht die Verdummung durch Brot und Spiele.
Rudi Sand Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte auf keinen Fall den Sender 3sat in den Sender arte integrieren!



Ich bin gezwungen Gebühren zu zahlen. Das tue ich gern, wenn auch meine Ansprüche

ans Fernsehen respektiert werden. Es gibt so viel worauf ich verzichten kann:

Sportsendungen, Kabarett, Quizshows, Krimis ...

Aber ich möchte nicht verzichten auf Wissenschaftssendungen wie nano

und auf Kultursendungen wie Kulturzeit. Diese Art Beiträge könnten sogar

ausgeweitet werden und anspruchsvoller sein. Das sehe ich nicht, wenn Sie

3sat und arte zusammenlegen.

Ich bitte Sie eindringlich, beide Sender zu erhalten!



herzliche Grüße

Rudi Sand
Rudi Will Gehälter anpassen, bei einigen ist es viel zu hoch-siehe Kai Kniffke.

Weniger homeoffice erlauben.

Bessere Führung und Arbeitsmoral!

Mehr Aufgaben verteilen.

Es muss optimiert werden!
Rüdiger Breiting Wiso sollen oder müssen die Bürger den angeblich ÖRR finanzieren.

Es heist doch Rundfunkstaatsvertrag.

Wenn die Regierung zur Verbreitung ihrer Lügen Sender benötigt, so muss diese auch diese Sender aus Ihrer Tasche bezahlen.

Egal wie auch immer dieser ÖRR benannt wird, ich zahle weiterhin keinen Beitrag damit diese Scharlatane, Versager, Lügner und Betrüger in den Sendern und der Regierung sich noch reicher und fetter machen.
Rüdiger Ditscheid Ich finde Ihren Ansatz zur Reformierung der Spartensender völlig negativ. Reform bedeutet doch Verbesserung! Was Sie jedoch vorhaben ist Einsparung von Arbeitsplätzen der guten ausgebildeten Journalisten (z.B. Arte und 3Sat) zugunsten der Masse von Unterhaltungs-, Sensations- und Showjournalisten bei allen Dritten. In der heutigen Zeit der Fakeinformationen bedarf es einer Menge wissenschaftlicher Aufklärung und Richtigstellung statt verschiedener Kochshows, Rateshows und vergleichbaren minderwertigen Sendungen sich immer wiederholend auf den verschiedensten dritten Programmen. Wofür benötigt man in der Zeit von Satellit und Kabel so viele Regionalsender, die alle das selbe ausstrahlen, aber auch alle das selbe Geld von der öffentlichen Hand bekommen? Reform wäre, wenn z.B. die Anzahl der Sportjournalisten erheblich gekürzt würde und die Verbleibenden in Sprache und Ausdruck von Fachleuten geschult würden, um die Qualität einer Sportsendung wieder erträglich zu machen. Dies gilt ebenso für viele andere Beiträge in den öffentlich Rechtlichen.

Mein Vorschlag wäre: weniger Quantität - mehr Qualität. So könnte man viel öffentliches Geld sparen und den Bürger vor immer steigenden Gebühren schützen



Rüdiger Ditscheid
rüdiger frerichmann die öffentlich rechtlichen in 2-3 ard sendern auf die notwendige information und unterhaltung beschränken.

wir brauchen kein adenauerfersehen, keinen sogenannten sport von morgens bis spätabends, kein dauerkochen, kein dauerraten, kein dauerlabern (bei dem sich gegenseitig eingeladen wird) uns nützen keine informationssendungen (z.b. über die schädlicheit der kreuzfahrten) die von alles meer etc. zigfach torpediert werden, ebensowenig muß tieti campen oder blondi mir die wunderschönen seiten von hässlichen orten zeigen. die konkurrenz mit den privaten im bereich wer ist blöder? und das hochtreiben der preise im sport (z.b. bundesliga) muß unterbleiben.



die selbstbedienung und vetternwirtschaft zwischen sendern und institutionen muß abgeschafft werden, die komplette abschaffung der ör durch die afd etc. so, durch eine ernsthafte und tiefgreifende reform verhindert werden.
Rüdiger Harth Als regelmäßiger Seher des ÖR beschränke ich mich seit langem fast nur auf die Angebote abseits des ersten und zweiten Programms. Echtes Angebot, das sich vom Privatfunk unterscheidet, gibt es praktisch nur von 3sat und ARTE sowie den anderen kleineren Kanälen von ARD und ZDF. Diese beiden wiederum sind mit den Privatkanälen völlig austauschbar und komplett entbehrlich. Wenn schon sparen, dann durch Zusammenlegung von ARD und ZDF.
Rüdiger Kummer Ich bin gegen eine Zusammenlegung von "3sat" und "arte"! Beide sind meine Lieblings TV-Sender. Sie bringen beide unterschiedliche Themen aus Wissenschaft und Forschung usw..

-"ARD" und "ZDF" sind für mich vor allem: Nachrichten, Sport, und manchmal lustige Krimis und keine dunkeln.

-Die 3. TV-Programme haben regionale Bedeutung (Bundesländer). Beim SWR schaue ich vor allem die "Landesschau" mit Wetter. Manchmal auch anderes.

-ZDF INFO ist ein Wiederholungssender. immer wieder eine Doku, und die zum x-mal. Ist die Bildung in z.B. NS-Zeit und DDR der Menschen so schlecht, dass sie immer wiederholt (wie Gehirnwäsche) werden müssen. Oder gehen die Dokus aus? Aber es kommt ab und zu etwas interessantes, dass ich mir anschaue.

-ARD ALPHA ist ähnlich wie INFO. Allerdings frischer ohne zu viele Wiederholungen. Beide Sender könnten zusammengelegt werden.

Vielleicht bin ich nicht repräsentativ, aber auch mein TV-Sehen sollte berücksichtigt werden. Für die meisten TV- Programme..... gilt "der Mensch ist ein Mängelwesen".



MfG Rüdiger Kummer
Rüdiger Lorenz Bezugnehmend auf § 28 a Schwerpunktangebote

zu Diskussion gestellte Überführung des Sender 3sat in ARTE



Die Überlegung den Sender 3-sat in ARTE zu ‚integrieren‘ finde ich höchst bedenklich, aus mehreren Gründen:

In einer Zeit in der in Europa ein Krieg zwischen Nachbarn stattfindet, in der rechtsextremistische Strömungen wieder Grenzen zwischen den Menschen hochziehen wollen und in der internetbasierte Kanäle unkontrolliert die Meinung breiter Bevölkerungsschichten manipulieren, haben die öffentlich-rechtlichen Medien mit ihren breit aufgestellten Programmen eine bisher nie dagewesene Verantwortung.

Gerade länderübergreifende Sender stärken den Zusammenhalt und schaffen Verständnis für einen gemeinsamen Kulturraum. Warum will man das Renommee zweier etablierter ‚Marken‘ wie 3-sat und ARTE opfern, für einen Potpourri aus beidem, ohne klar ortbares Profil. Stattdessen wäre es höchste Zeit mit unseren östlichen Nachbarn, Polen, Tschechien etc. einen Kultursender aufzubauen, der das grenzüberschreitende Zusammenleben fördert und die Demokratien stärkt.

Das wäre gut investiertes Geld, in eine gemeinsame und friedliche Zukunft Europas und darüber hinaus
Rüdiger Nathusius Die Zusammenstellung in Körbe und Zusammenfassungspläne kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin froh und dankbar Sender wie Zdf-Info, Zdf-Neo, Arte, 3Sat, One und Phoenix zu haben. Es gibt auch gute Angebote in ARD, ZDF und den Dritten, aber dort nehmen "Volksmusiksendungen" und auch Sport (insbesondere Live-Übertragungen) einen enormen Platz ein. Zum Glück gibt es in den anderen Programmen Alternativen. Insbesondere die Infosendungen (Wissenschaft, Zeitgeschehen (Geschichte)) sind oft die letzte Rettung vor "seichten" Sendungen in den Hauptprogrammen. Auch die Thementage und großen Kultursendungen (wie Opern) in 3Sat und Arte sind unbezahlbar. Ich möchte alle diese Sender nicht missen!

Ich kann mir auch nicht vorstellen, das Zdf-Info, Zdf-Neo und One große Kosten verursachen, da hier oft Beiträge aus den Hauptprogrammen gezeigt werden, oft an einem Tag hintereinander, was im Hauptprogramm im Wochenrhythmus lief.

Außerdem finde ich es lachhaft, wenn über "wenige" Cent bei Rundfunkbeitrag gestritten wird. Wenn der Rundfunkbeitrag entsprechend der allgemeinen Inflation angepaßt wird, ist es ok und nachvollziehbar. Wenn schon Geld eingespart werden muß, dann sollte man die exorbitant hohen Kosten für Sportübertragungen kappen. Fifa, Uefa aber auch bei Olympiaden werden nicht nachvollziehbare Summen gefordert, dies sollte man dringend ändern!

Hinweis: Ich sehe die Programme über DVB-T, private Sender dabei aber nicht (Extrakosten und das auch noch Gerätebezogen!)
Rüdiger Oberschür Sehr geehrte Rundfunkkommission,



die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte ist eine Schande und zeigt ein weiteres Mal, wie die Verantwortlichen den deutschen Gebührenzahlern Reduktion und Wiederholung als Vielfalt fördernde Wohltat und effektive Optimierung verkaufen wollen. SHAME ON YOU!



Lesen Sie dazu die Artikel von Kaube und Scobel in der FAZ bzw. FAS - am besten gleich mehrfach. Damit Sie es wirklich verstehen, was andere schon längst verstanden haben!



Und die Gebühren sollen demnächst auch wieder erhöht werden? WOFÜR? Für noch mehr Krimi-Wiederholungen und Bergdoktor-Grütze und unerträgliche Polit-Talkshows wie "Hart aber fair"?



Überhaupt Stichwort Wiederholung - meinen Sie, die Leute merken nicht, wie unendlich oft Sie Filme und vor allem ihre Eigenproduktionen rauf und runterübertragen, statt dem internationalen, zeitgenössischen Kino mehr Platz einzuräumen als Fußball und Olympia? Für diese ganzen sportiven Banalitäten können Millionen, wenn nicht in Summe Milliarden rausgeschmissen werden. Von Absurditäten, dass ARD und ZDF gleichzeitig 500 Leute starke Teams auf andere Kontinente für eine WM schicken, die dort dann wiederum soviel Überstunden aufbauen... Sie wissen es alles selber. Nur andere eben mittlerweile auch!



LASSEN SIE DIE FINGER VON 3sat und arte und führenden sie die Sendungen "Tracks", "Durch die Nacht mit..." und andere solche hochkarätigen Formate (wieder) ein!



Kollegiale Grüße aus Osnabrück

Rüdiger Oberschür
RÜDIGER POLSTER Arte & 3sat müssen als eigenständige Sender bestehen bleiben!! Kultur, Kunst und Bildungsbeiträge werden dort professionell dargeboten. Zugleich sind es die einzigen Sender ohne Werbe-Einblendungen. Ich schaue schon länger keine nervigen Sendungen mit rasant zunehmenden Werbespots - leider mittlerweile auch in ARD & ZDF. WARUM eigentlich nimmt die Werbezeit auch dort so extrem zu ?

MfG R.Polster, freier Journalist
Rüdiger Semm Zusammenlegung

zdf neo und Info

Ard Phönix und tageschau24

Kulturellen abends bis morgens Br da jetzt schon führend

Infowellen ab 20h zusammen

Aber bitte nicht mehr vom NDR

Da jetzt schon Staatssender der Grünen und einseitige Hofberichtsender der Ampel

Ja auch Funk braucht es nicht mehr
Rüdiger Wallrabenstein Das zusammenlegen von Gemeinschaftsprogramm der ARD und ZDF sowie das Zusammenstreichen von Informationskanälen ist der schlechteste Weg welchen sie für die notwendigen Kürzungen einschlagen können.

Nur zu gerne verrate ich Ihnen mal, wie gespart werden kann!

Genau wie meiner Meinung nach die föderale Struktur unserer politischen Landschaft in der BRD reduziert werden sollte, so würde ich auch mit dem föderalen Medienverbund verfahren wollen.

Im Klartext: Lösen Sie die kleinen Landesrundfunkanstalten Radio Bremen, hr, SR auf und legen den rbb und mdr zusammen - und aus die Maus.

Es verbleiben noch der NDR, WDR, SWR, BR und der neue ODR – das muss doch reichen. Wir kommen in unserem Land politisch und wirtschaftlich nicht weiter wenn diese föderalen Strukturen endlich mal durchbrochen werden.
Rüdiger Wehnert Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten sind schon gebeutelt durch diese "freie Zulassung" aller Privaten Institutionen.



Laßt sie so wie sie sind und gebt ihnen noch mehr Rechte und Gelder, ansonsten befinden wir uns in der sich schlimmen schnell drehenden Spirale von Fakenews und rechtem oder auch linkem (eben extremem) Gedankengut wo der "normale Bürger" gar nicht mehr erkennen kann was echt und richtig ist. Siehe auch die Künstliche Intelligenz!



Das sieht man ja auch an der Politik wo sich immer mehr extremeres Gedankengut breit macht.



Lesen SIe sich doch einmal langsam und in Ruhe den "Programmauftrag des ÖRR" wie er momentan noch existiert durch und dann ist wohl keine Debatte mehr um Einschränkungen nötig.



Ein Bürger, der immer noch an den noch bestehenden Sozial- und Demokratiestaat glaubt, der jedoch immer öfter von So VIELEN SEITEN attackiert und eingeschränkt wird!!!



Steckt das Geld lieber in die Einschränkung von diesen Plattformen im Internet, die es erlauben alles mögliche ohne Beweispflicht zu veröffentlichen.



Ein Bürger, der immer mehr Angst bekommt.
Rudolf Bauer 3sat und arte nicht zusammenlegen • sie sind der Lichtblick im allgemeinen trüben Programm.

Ich weiß nicht wer, besonders am Nachmittag, die Zielgruppe sein soll: Kochsendungen Garten Landwirtschaft Zoo Quiz ohne Ende… ich bin's nicht.

Im Radio 10 Sender das gleiche Programm ! ! ! Das könnte man doch besser streuen.

Was würde das Publikum sagen zu 10mal der gleiche Krimi am Samstag ?

Früher gab's mal einen Theaterkanal. Deutschland hat meines Wissens nach die größte Theaterlandschaft in Europa. Im Fernsehen findet das nicht statt.

Die Sendungen sind vorhanden, warum nicht aus dem ALTEN Fundus wiederholen.

Viele ältere Zuseher kommen mit der Mediathek nicht zurecht oder finden sie gar nicht. Eigene Umfragen bei Nachbarn.

Für mich endet das Programm umara 22 Uhr – so wie früher bis nach Mitternacht ist leider vorbei. Alles was nachher kommt ist für die Tonne. Ich habe schon lange kein TTT oder Capriccio gesehen. Dafür laufen so Sendungen wie Dahoam oder Hubert und Staller (kann ich inzwischen rückwärts pfeifen) den ganzen Tag.

Mit freundlichen Grüßen und bitte eine bessere Programmplanung – und da ist nicht die Ampel schuld.
Rudolf Gleichmann Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte KommisionsmitgliederInnen,

ich bin regelmäßiger Schauer der Sendungen Nano und Kulturzeit auf 3Sat und finde diese Sendungen absolut sehenswert und unverzichtbar im Spektrum der kulturellen Angebote des öffentlich-rechtlichen Fernsehens im verbindenden deutschsprachigen Raum und möchte sehr darum bitten, diese als eigenständige Sendungen zu erhalten. Ebenso sollte Arte mit seinem eigenen Konzept und Programmentwurf als eigenständiger Kanal erhalten bleiben. In diesem Zusammenhang möchte ich betonen, dass ein Rundfunkbeitrag in Höhe von 18 + X Euro für dieses qualitativ hochwertige Angebot keineswegs zu hoch ist, sondern bei Erhalt dieses Angebots auch in einer Höhe von 19 + X Euro angemessen wäre.

Mit freundlichen Grüßen

R.Gleichmann
Rudolf Hasselblatt Sehr geehrtes Team der Rundfunkkommission,



als Bürger unseres Landes sehe ich mit Sorge, dass Sie mit Ihrer Reform die durch die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten gewährleistete Vielfalt deutlich einschränken wollen.



Angesichts der Bedrohung unserer Demokratie durch rechts- und linksextremistische Bewegungen, angesichts des durch das grauenvolle Massaker der Hamas und der daraus erfolgten Verteidigung Israels seiner BürgerInnen und dem daraus resultierenden enthemmten Antisemitismus kann und darf unser öffentlich-rechtliche Medienvielfalt keineswegs eingeschränkt werden. Im Gegenteil: Sie müsste über regionale Inputs noch erweitert werden, damit Menschen vor Ort abgeholt werden, informiert und motiviert werden, nachzudenken - und mitzubauen an unserer Demokratie.



Die geplante Zusammenlegung des öffentlich-rechtlichen Senders 3sat mit Arte bedeutete das faktische Ende des Kunst- und Kulturkanals. Dies nähme der Vielfalt in unserer Medienlandschaft eine gewichtige öffentlich-rechtliche Stimme.

Man denke z.B. nur an die "kulturzeit", die zu enorm unterschiedlichen aktuellen Themenbereichen features bringt und kompetente Gesprächspartner aus ganz unterschiedlichen "Fakultäten" interviewt .

3sat als Sender einstellen zu wollen, ist nicht nachzuvollziehen, auch nicht aus angeblicher Kosteneinsparung .

Laut Veröffentlichung des NDR erhält 3sat lediglich 0,02 € von den monatlichen 18,36 €. Allein die Ausgaben für “Sonstiges” belaufen sich dagegen laut Aufstellung auf insgesamt 2,36 €.



Wir bitten Sie eindringlich, Ihre Reformüberlegungen zu überdenken, um weder unserer Demokratie noch unserer Kultur zu schaden.

Insbesondere die Kultur mit ihren vielfältigen Facetten wird gerade auch seitens der Politik immer wieder als 'Retter der Demokratie' herangezogen.

Auch wir Künstler fragen Sie: Wie sollen wir so umfassend, kompetent und vielfältig informiert werden, wie es uns 3sat, Arte, ARD und Zdf mit ihren breit gefächerten Programmen tun? Sowohl deren Rundfunk- wie Fernsehprogramme als auch deren digitale Angebote sind enorm wichtig.



Die Kosten für Projekte, Einrichtungen und Maßnahmen zur Eindämmung des Rechtsextremismus dürften erheblich höher sein als das, was Sie meinen einsparen zu können über die Streichung wichtiger Bildungsformate und zuverlässiger Nachrichtensender wie 3sat, Tagesschau24 und ZDFneo.





Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Hasselblatt
Rudolf Heinz und Lydia Heinz Hallo,



bitte stellen Sie den Sender nicht ein und überführen Sie ihn auch nicht in Arte.

Lydia Heinz
Rudolf Kiesl In den Medien war zu lesen, dass Arte und 3sat zusammengelegt werden sollen. Das Wissens- und Kulturangebot würde dadurch dramatisch eingeschränkt und somit der Bildungsauftrag des ÖRR drastisch gefährdet. Das wäre ein Fehler, der sich gerade in Zeiten von Desinformation und Demagogie sicher rächen würde. Bitte überprüfen und korrigieren.
Rudolf Klorzieger Die Pläne der Rundfunkkommission der Länder zur Reform der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, wie sie seit Jahren in besonders unrühmlicher Weise von Herrn Haseloff vorangetrieben werden, sind beschämend und müssen unbedingt verhindert werden! Wir brauchen weiterhin und insbesondere vor dem Hintergrund des Erstarkens extremistischer Kräfte in Deutschland ein starkes, unabhängiges und qualitativ hochwertiges Informationsangebot, das politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Themen kritisch und pluralistisch aufgreift. Pläne, die etwa eine Zusammenlegung von arte und 3sat umfassen oder gar die Abschaffung von Tagesschau24, ARD-Alpha oder Phoenix in den Blick nehmen, sind kontraproduktiv und gleichen einer Art Raubbau an unserer demokratischen Medienlandschaft. Es braucht vielmehr ein breiteres und stärkeres Angebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, um gegen Hass und Hetze in den sog. "sozialen Medien" einen Kontrapunkt zu setzen. Als engagierter und interessierter Bürger fordere ich Sie dementsprechend auf, ihrer Verpflichtung als Rundfunkkommission der Länder gerecht zu werden und politische und fiskalische Kalküle dem Bedürfnis einer kritischen Öffentlichkeit nach guter Information unterzuordnen!
Rudolf Kunde Keinesfalls sollten die Programme von 3SAT und ARTE zusammen gelegt werden.



3SAT besteht aus Programmbeiträgen von ARD und ZDF, von ORF und von SRG und stellen die unverzichtbare Vielfalt deutschsprachiger TV-Programme dar.



ARTE ist gleichfalls ein unverzichtbares deutsch-französisches Gemeinschaftsprogramm und sollte auch eigenständig fortgeführt werden.
Rudolf Lamprecht Ich bin gegen eine Zusammenlegung von 3sat und arte, weil dadurch ein großer Teil an Qualitätsmedien verloren ginge. Beide Sender sind doch sehr verschieden.
Rudolf Lindmeier Die Kulturprogramme von 3Sat und Arte dürfen auf keinen Fall zusammen gelegt werden. Dies wäre ein ernomer Verlust für die Kulturlandschaft in Deutschland und in unserer Nachbarländern. Sendezeiten würden halbiert und die fein abgestimmte Aurichtung der beiden Sender gingen verloren. In heutiger turbulenter Zeit, in der unser gemeinschaftliches Europa durch Populisten extrem in Frage gestellt wird, ist gerade die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern zur Vermittlung einer weltoffenen gemeinsamen Kultur wichtig. Arte stärkt das Gemeinschaftsgefühl mit Frankreich über die Sprachbarriere hinweg. 3-Sat verbindet uns mit den deutschsprachigen Ländern Österreich und der Schweiz. Beides erfordert grundsätzlich unterschiedliche Sendeformate um Zuschauer zum Einschalten zu bewegen. Die Sendeplätze beider Kanäle sind randvoll mit wichtigen kulturellen Botschaften. Leerlauf, der weg rationalisiert werden kann, ist nicht vorhanden.



Ich möchte auch die Hörfunkprogramme, wie DLF und DLF Kultur... erwähnen, die ebenfalls einen wichtiges Gegengewicht zu vollständig kommerzialisierten Privatkanälen darstellen.



Wir müssen die Demokratie und Europa gegen extremistische Kräfte stärken. Wir sollten eigentlich noch viel mehr Geld investieren, Menschen zu erreichen und von dem Gut einer pluralen Welt zu überzeugen.



Ich bin strikt gegen Einsparungsmaßnahmen in der Kultur. Wir werden sonst einen hohen Preis dafür zahlen müssen.
rudolf Notz Guten Tag, bitte machen Sie keine Einschnitte in den qualitativ hochwertigen Sendern wie Arte, Alpha, Phoenix und 3Sat. Amerikanische Serien abspielen können auch die Videoplattformen und Privatsender. Aber es ist unglaublich wichtig, dass es Kulturprogramme und Wissenschaftssendungen gibt. Außerdem gibt es Filme (Spielfile und Dokumentationen) von fast 200 Ländern und nicht nur hauptsächlich aus den USA.

Vielen Dank
Rudolf Notz Guten Tag,



beim Hörfunk sollten die kleinen Rundfunkanstalten in die großen Anstalten integriert werden. Da sollten sie so einige Ministerpräsidenten bewegen. Beispiel: der SWR deckt Rheinland Pfalz und BaWü ab. Radio Bremen und Saarland werden nur von einer Anstalt für ein kleines Gebite abgedeckt. Es gibt Überschneidungen bei den populären Sendern wie BR1 und SWR 1 u.v.m (BR3 und SWR3) . Es gab mal einen SDR und SWF. Daraus wurde der SWR. Dann könnte man mehr Zeitblöcke zusammenfassen, z.B. früh morgens oder spät abends. Das gibt es schon teilweise, aber könnte ausgebaut werden. Aber bitte kürzt nicht den Wissenschaftsjournalismus und die Kultur.
Rudolf Otto Blättner / Waltraud Kraußer-Blättner 3sat, arte, phoenix, ZDF-info und ARD alpha sind sehr hochwertige Programme, diese müssen erhalten werden.

In Zeiten von fake news brauchen wird dringend wissens- und kultur-vermittelnde Programme, sowie neutrale politische Bildung.

3sat verbindet die deutschsprachige Kultur von Schweiz/ Österreich/ Deutschland, während arte das Bindeglied zu Frankreich ist. Dies sind unterschiedliche Ausrichtungen, die nicht zusammengefasst werden können ohne dass die Inhalte und Aspekte schwerwiegend darunter leiden würden.
Rudolf Remy arte und 3sat machen ausgezeichnete und ganz unterschiedlich ausgerichtete Sendungen. Beide Sender sollte unbedingt als eigenständige Instutitionen erhalten bleiben.
Rudolf Wolfram Hallo, Spartenkanäle müssen reformiert werden.



ONE braucht man nicht mehr linear, aber die Inhalte von ONE in der Mediathek sind eine Bereicherung. Bitte diese überwiegend digital weiter anbieten.



Phoenix besteht aus WDR und ZDF Mitarbeitern. ZDF zurück ins ZDF, WDR Mitarbeiter in den WDR, die die AUslandskompetenz von tagesschau 24 koordinieren und stärken. UND EINEN starken Auftrag für EINEN Nachrichtensender ts24 unter EINER stringenten Leitung von ard aktuell, tagesschau, NDR und kein Konstrukt aus ZDF, WDR und NDR zusammen, da gibt es zu viele Reibungsverluste!
Rudzik Guten Tag,



Ich finde die Reformvorschläge gut. Weniger Sender = weniger Kosten.



57 verschiedene Küstenkrimis und Tatortfolgen mit über 1 Million € Produktionskosten haben meiner Ansicht nach nichts mit dem Bildungsauftrag zu tun.



Super, dass es nun endlich eine Reform gibt!



Viele Grüße

Jan Rudzik
Ruetemann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde es erschreckend, dass sowohl die Kultursender, wie auch Sendungen für Kinder zusammengelegt werden sollen. Qualität hat Ihren Preis und Richting Bundesländern, die die Kosten senken möchten, sei hier erwähnt, z.B. mit wieviel Geld sinnlose kleine Flughäfen, z.B. Kassel Calden subventioniert wurden. Hier gibt es noch etliche andere Beispiele.



Mit freundlichen Gruß



H. Ruetemann
Rufus DeRundfunk Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte alle Kanäle zumachen und alle Mitarbeiter entlassen. Der ÖRR als Gesamtheit ist staatshörig und lügt und betrügt um die Ziele einer Gutmenschenbubble zu befriedigen.



Schließen Sie diesen Propagandaapparat.



Freundliche und hoffnungsvolle Grüße



Rufus DeRundfunk
Rührmund, Godela Allgemeines:

3 Sat und arte sind sehr unterschiedlich ausgerichtet. Das war gewollt und ist auch gut so; soll jedoch nicht heißen Alles soll bleiben wie es ist.

Die bisherigen Inhalte beider Sender auf den kritischen Prüfstand zu stellen, das wäre m.E. durchaus vielversprechend. Das tägliche Programm in der ewigen Gewohnheitschleife (z.B. in 3sat nano, in arte arte aktuell mit Doppelungen zu ARD und ZDF); hier könnte auf einen anderen Rhythmus zurückgefahren werden. Scobel gibt es auch nicht täglich.

Dafür neue Sendungen in das Programm aufnehmen und zwar nicht in den schlechtesten, sondern in den besten Sendezeiten.

Bei der richtigen Aufmachung / Ansprache (extrem wichtig) könnten diese das Potenzial zur teilweisen Behebung des Unwissens der deutschen Bevölkerung haben. Das betrifft alle Bevölkerungsschichten und jede Altersgruppe. Fällt denn niemanden in den Rundfunk- und Fernsehgremien auf, wie mangelhaft, schlecht und darüberhinaus falsch, das Wissen über den eigenen Staat in seiner Funktion, seinen Aufgaben und Zwängen usw. usw. ist ? Woher rührt der mittlerweile ausgeprägte Egoismus in der Bevölkerung ? Worüber wundert man sich eigentlich bei Wahlergebnissen, Entscheidungen, Inhalten, Verweigerungen der Bevölkerung oder sogenannter Demonstrationen ? Und da sind wir noch nicht bei dem Thema Verschwörungstheorien oder Wahnvorstellungen sondern bei handfester mangelnder Bildung und mangelndem Wissen. Demgegenüber stehen mittlerweile auf der Seite mancher Beiträge, solche, die unkorrekt / unzureichend recherchiert sind, mit einem – wie soll ich es ausdrücken – verbesserungswürdigen Sprachgebrauch.

Mediathek:

Die beste Mediathek hat arte. Diese ist sowohl technisch als auch inhaltlich hervorrangend und darüber hinaus Anwenderfreundlich. Davon sollten sich andere Sender eine gehörige Scheibe abschneiden. Es ist ohnehin nicht zu verstehen, weshalb jeder Sender sein eigenes Süppchen kocht, und das noch erheblich schlechter als arte. Da ist also Potential. Bei kulturellen Angeboten an die Inhalte heranzugehen ist die schlechteste aller Ideen.

In der Zusammenfassung des Reformstaatsvertrages (Folie 4) steht u.a.:

Begrenzung der Online-Ausspielwege (Apps, Mediatheken, Webradios etc.) anhand des Maßstabs der „Erforderlichkeit“.

Da würden mich die Kriterien der Erforderlichkeit doch sehr interessieren. Das ist – in diesem Kontext - ein Totschlagargument. Ganz schlechtes Argument, wenn es überhaupt eines ist.

Zu allem gäbe es mehr zu sagen, aber …
Ruth DIECKMANN Meine sehr geehrten Damen und Herren,



ich befürchte, dass der Vorschlag zu einer Verarmung der Medienlandschaft führt.

Gerade die Zusammenlegung von 3Sat und Arte kann ich nicht befürworten. Beide bieten ein anspruchsvolles Programm, aber halt in verschiedenen Bereichen. Diese Vielfalt sollte unbedingt erhalten bleiben.

In einer Zeit von Desinformation und fake news sollte es eine Vielzahl von Sendern geben, die ein anspruchsvolles und kritisches Programm anbieten.



Danke, für Ihre Aufmerksamkeit,

R. Dieckmann
Ruth Fischer Wo und Wie kann ich über die Programm-Wahl abstimmen und mich äußern? Ich kann hier keine extra Box finden.



z. B. Zusammenlegung von 3 Sat und Arte!!

Welch ein Verlust, denn gerade die beiden Sender sind in unserem Hause die letzte Bastion, wenn auf ARD, ZDF usw. wieder mal wenig informatives oder die x-te Talkshow mit den gleichen Gesprächspartner und den gleichen Themen kommen!





Bitte helfen Sie mir bis zum 11. Oktober meine/unsere Meinung zu äußern.





Mit freundlichen Grüßen



Ruth Fischer
Ruth Gommolla Bitte erhalten Sie die Qualitätssender 3sat, arte und die anderen Spezialsender
Ruth Groh 3sat muss erhalten bleiben. Es ist der einzige deutschsprachige Sender in D, Ö und S, der nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wissenschaftlich höchst anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltsames Angebot bereithält. Die ARD verflacht zusehends, von daher ist 3sat ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ebenso der deutsch-französische Sender Arte, mit anderen interessanten Schwerpunkten. Knicken Sie nicht vor den Populisten ein, das führt zur Novellierung jeglichen Anspruchs und höhlt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vollends aus.

Ruth Groh
Ruth Juetten Sehr geehrte Damen und Herren,

ich zahle überzeugt Rundfunkgebühren. Dafür möchte ich aktuell und qualitativ gut informiert werden - und zwar online. Jede Begrenzung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in dieser Richtung ist ein Affront gegen die Mehrzahl der Menschen, die ihn nutzen.

Viele Grüße

R. Jütten
Ruth Kappert Mit Erschrecken habe ich den Vorschlag zum neuen Rundfunkgesetz zur Kenntnis genommen.

Gerade die zeitnahe Online- Verfügbarkeit von seriösen, wahren und gut recherchierten Nachrichten sind in unserer heutigen Zeit unverzichtbar. Fake-News und tendenziöse Berichterstattung zerstören unsere Demokratie.

Von öffentlichen Sendern erwarte ich Onlinepräsenz inklusive Inhalten, die noch nicht im Radio oder Fernsehen präsentiert worden sind.

Das stärkt unsere Gesellschaft. Dafür bezahle ich gerne Rundfunkgebühren, gerne auch mehr. Daneben habe ich noch zwei Zeitungen abonniert.
Ruth Kaupe Ich bin dafür, dass Arte, 3Sat, ZDF neo und ZDF Info weiter gesendet werden. Es sind Sender, die viel Wissenswertes vermitteln und interessante Beiträge bringen.

Ein Wegfallen oder Zusammenfügen würde die TV - Landschaft ärmer machen.
Ruth König Guten Tag, mir ist der Sender 3 SAT äußerst wichtig. Diese Qualität an gut recherchierter sehr interessanter Information in Forschung, Entwicklung und Innovation von Zukunftsperspektive kann ich in keinem anderen Sender erkennen. Bis dato. Auch nicht in ARTE. Bitte nicht zusammenlegen sonst fällt zu viel Wichtiges aus. Meiner Meinung nach gibt es viel zu viel wenig qualifizierte Unterhaltung im TV und viel zu wenig sowohl anspruchsvolle Unterhaltung als auch Wissenssendungen. Also bitte nicht noch mehr zur Verblödung führende Sendungen. Danke. Freundlich grüsst Ruth König vom Bodensee
Ruth und Bodo Fischer Ich habe bereits eine Nachricht bezüglich der Zusammenlegung von 3 Sat und ARTE geschrieben, habe eine Petition unterschrieben. Doch mir ist es wichtig, dass auch dies von meinem Mann sehr kritisch gesehen wird. Wir sind es leid, die vielen Talk-Shows mit den gleichen Themen, den gleichen Leuten, den überproportional vorgeladenen Politikern (hier z.B.der AfD und BWS) auf dem Öffentlich Rechtlichen TV zu begegnen. Wir sind der Meinung, dass man damit eine Propaganda befeuert hat, das sieht man auch am Wahlausgang in den Ost Bundesländern.

Als kritisch eingestufte Partei eine solche Plattform zu bieten ist dumm, zumal man den Faktencheck am Ende sowieso nicht mehr ansieht. So was muss sofort geschehen und damit ist ARD und ZDF überfordert.



Wollen Sie uns nicht an die anderen Sender oder Netflix und RTL + oder ganz verlieren, lassen Sie die Finger von den beiden Kultur Sendern!!
Ruth Weckenmann Der Entwurf des Reformstaatsvertrags greift viele wichtige Handlungsfelder auf Überlegungen auf, insbesondere in der präzisierten Nutzung von Technik, Datenschutz, Compliance... dies begrüße ich.

Als nicht im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer, aber auch der Kulturschaffenden empfinde ich insbesondere die Reduzierung der HF-Programme. Diese (das merkt man schon sehr gut an den bereits erfolgten Fusionen, z.B. ab 24.00 lassen sehr stark die regionale Verankerung vermissen, so auch SWR info ab 20:00. Das wird sich aber auf alle anderen Hörfunkwellen auswirken-man verliert das Gefühl, es sei "unser Sender".Im Kulturbereich geht die bisher noch mögliche bundesweite Vielfalt z.B. Hörspiele und oder Orchesterrepräsentanzen, aber auch Gesprächssendungen, Nischen wie geistliche Musik etc verloren und der Platz für Bundesland spezifische wichtige Ereignisse wie z.B. 1300 jahre Kloster reichenauau in SWR 2. Das Auftragsvolumen wird enorm einbrechen. Die Kulturschaffenden sind aber doch auch ein wichtiger Standortfaktor. Völlig im Widerspruch steht dazu die noch stärkere Regionalsierung, womöglich noch Dialekte.

Was die Einschränkung der linearen FS-Programme angeht: Die, die diese Programme jetzt nutzen, keine Lust auf Netflix und Disney Channel haben, werden diese Angebote sehr vermissen. Da diese vergleichsweise günstig sind, ist dieser "Kahlschlag" nicht zu verstehen. Es ist mir nicht gelungen zu erkennen, wie mit dieser Reform diejenigen, die sich vom ö. r. RF und parallel von allen etablierten Parteien "verabschiedet" haben, zurückzugewinnen wären.

Es drängt sich mir eher der Eindruck einer Schwächung des ö. r. RF auf-das ist fatal, weil ich keine Alternative sehe.

Völlig rückwärtsgewandt und die technische Entwicklungen sowie das Nutzerverhalten ignorierend ist die Verschärfung der Presseähnlichkeit. Man kann dies nur angesichts der Konvergenz der Medien als aus der Zeit gefallen einordnen. Es widerspricht komplett dem Ziel, gerade jüngere Menschen zu erreichen. Die Zeitungsverlage werden davon dank google und anderen nicht profitieren, aber die Nutzer verlieren. Ich fürchte, mit der Einschränkung erfolgt einfach ein weiterer Verlust zur Darstellung der Arbeit der Landesregierungen, Landesparlamente und Regionalparlamenten.
S. Ehrlich Guten Tag,

ich lege Einspruch ein gegen die Abschaltung des Kultursenders 3sat. Es ist eine Aufgabe des ÖRR Kultur und Bildung kostenfrei und für Jedermann niedrigschwellig zur Verfügung zu stellen. Die Übertragung von Fußball und Sportevents müssen nicht über den ÖRR erfolgen, die Ausstrahlung übernehmen auch die privaten Sender, wenn es der ÖRR nicht tut. Im Gegensatz dazu werden Privatsender die Kultursendungen von 3sat nicht ausstrahlen, wenn es der ÖRR nicht übernimmt, weil damit nicht genug Werbeeinnahmen zu generieren sind. Ich selbst bin schwerbehindert und bettlägerig. Ich kann aus gesundheitlichen Gründen weder ins Theater gehen noch mir Kabarett live ansehen. 3sat ermöglicht mir als Einziges den Zugang zu Kultur. Auch gesunden aber armutsbetroffene Menschen bleibt nur diese Option. Auch Menschen, die zu Hause demente Angehörige betreuen oder pflegen, können oft das Haus nicht verlassen. Ebenso ältere Menschen in sehr abgelegenen Gebieten haben oft nur über Kultursender in Fernsehen und Radio Zugang. Die Abschaltung von 3sat schließt damit viele benachteiligte Gruppen von Teilhabe an Kultur und Inklusion aus und widerspricht den Aufgaben und den Überlegungen bei Gründung des ÖRR.



Nebenher erleben wir gerade besonders (aber nicht nur) in Ostdeutschland extremen Wählerzuwachs für die AFD. Auf 3sat finden sich regelmäßig Beiträge zum Nachdenken über diese Partei und Ihre Inhalte wie zb. sehr gelungen unlängst durch Max Uthoff in Till Reiners Happy Hour. Zum Erhalt der Demokratie und freiheitlich demokratischen Grundordnung ist 3sat ein wichtiger Baustein.



Ich bitte um Überarbeitung der geplanten Rundfunkreform unter Beachtung der Rechte benachteiligter Gruppe und Minderheiten im Sinne unseres Grundgesetzes und Fokussierung auf die Kernaufgaben des ÖRR.



Vielen Dank,

Ehrlich
S. Ghirlanda Ich bitte euch noch einmal die Zusammenlegung von arte und 3sat zu überdenken!

Es wird kaum möglich sein alle Kultursendungen -insbesondere die schweizspezifischen- in einem Sender unterzubringen.

Es leben doch einige Schweizerbürger in Deutschland, die ihren Heimatsender nicht empfangen können und sich bisher bei 3sat über verschiedenes aus der Schweiz informieren konnten.

Ich persönlich wäre sehr traurig, wenn mein Lieblingssender einfach aufgelöst würde 😢
S. Heiligenstädt Sehr geehrte Damen und Herren,



Warum gerade 2 Sendeanstalten , die die Qualität

des öffentlichen Rundfunk aufrechterhalten,

beschränkt werden sollen, erschließt sich mir nicht.

Eine Vielfalt von Informations- und Wissenschaft-

Sendungen ist doch gerade in Zeiten , in denen die

Desinformation Triumphe feiert, unerlässlich.

Tatort und Show kann jeder, aber das Prinzip

Brot und Spiele bringen doch die dringend erforderlichen Transformationsprozesse keinen

Deut voran.

Augenmaß und Handgewicht bitte auch bei diesen

Zusammenlegungen beachten.

Mit freundlichen Grüßen

S. Heiligenstädt
S. Kiel 3Sat u. ARTE müssen eigenständig erhalten bleiben.

Wir nutzen zu 90 % diese beiden Sender - täglich schauen wir Nano.

Wir zahlen gerne für qualifizierte Sender, die Bildung und Wissen vermitteln.

Dieses sollte auch im Interesse der öffentlich-rechtlichen sein.



Danke.
S. Knoll 3sat war, ist und sollte weiterhin „DER“ umfänglich deutschsprachige Kultursender sein.



Persönlich erhebe ich als zahlendes GEZ Mitglied (welches ich von Geburt an ungefragt wurde) das Recht auf ein Programmangebot, welches sich durchaus nicht nur an die älteren Zuschauer richtet.



Es ist die einzige Plattform, welche das Länder-Dreieck Deutschland, Österreich und die Schweiz facettenreich repräsentiert und informiert.



Eine Abschaltung wäre ein großer Verlust in der informativen, politischen sowie kulturellen Medienlandschaft.



Auch bei diesem Thema gilt: „Never change a winning System.“

Ich möchte keinen 50/50 ARTE-3sat-Mix.

Wenn ich mir ein Auto kaufen möchte, dann wähle ich mit Sicherheit keine Auto-Symbiose aus Renault und BMW.

Entweder oder, also BMW, weil ich mich z.B. damit identifizieren kann und für kein Experiment Geld investieren würde, welches absolut sinnfrei ist.

Denn was wissen wir?

Es ist perfekt so wie es ist, das gilt auch für 3sat.



Ich bitte einfach nur um weiterhin anspruchsvolle TV-Unterhaltung.







Beste Grüße
S. Rehbein Ich halte den öffentlich Rechtlichen Rundfunk für eine Grundsäule unserer Gesellschaft.

Gerade wenn man sieht, was in Social Media für lügen und Fake News über die erste Parlaments Zusammenkunft in Thüringen zu sehen war.

Deshalb sollte sich der ÖRR auch deutlich mehr und mit besseren Formaten auf Social Media präsentieren, das hat man anscheinend bis heute nicht so richtig verstanden.

1-2 Fernsehsender (One/Neo/Alpha) sollten zusammen gelegt werden. 3Sat und Phoenix sind wichtige Sender für Kultur und Politik, bitte lasst die bestehen!

Beim Radio gibt es ja schon viele koorperationen, wie die Info Nacht. Sicher kann man da noch einige Sender zusammenführen, jedoch sind viele auch sehr wichtig für die regionale Informationen.

Was die Sportgroßveranstaltungen wie Olympia und WM/EM angeht, warum muß das immer von ARD und ZDF gleichzeitig übertagen werden? Warum bestimmt man nicht mal, Olympia überträgt die ARD und WM/EM das ZDF oder andersrum. Damit würde man doch bestimmt einige Millionen einsparen.
S. Stechmann Die Pläne, 3sat und arte zusammenzulegen, sind schockierend.

Beide Sender sind an und für sich wertvoll - wie es sich beispielsweise auch in der Pandemie zeigte - und heben sich so wohltuend von den ewigen Wiederholungen der dritten Programme und dem Unsinn ab, den man als Bürger mit seinen Gebühren leider Gottes auch in den sonstigen Öffentlich-Rechtlichen mitzufinanzieren hat: billige Schlagersendungen, flache Seifenopern, Krimis en masse ... von all den Quiz- und sonstigen, zumeist schlechtgemachten Kopien der grauenhaften Sendungen der privaten Sender ganz zu schweigen. Die Kultur kommt viel zu kurz.

Deutschland und Kulturnation ... war da nicht mal was?



Beide Sender, sowohl 3sat als auch arte, kommen ihrem Kulturauftrag auf fabelhafte und durchaus unterschiedliche Weise nach. Ich möchte keinen missen, und ich denke, dass es gerade in der heutigen Zeit ein existentieller Verlust wäre, auf diesen Tiefgang, diese Vielfältigkeit und den wunderbaren, breit gefächerten europäischen Geist zu verzichten.

Ich bin tief besorgt, mit welcher Nonchalance über dieses wertvolle Angebot bestimmt wird und habe das Gefühl, die Kommission hat die Zeichen unserer Zeit in keiner Weise erkannt. Sollte sie es dennoch getan haben, kann man die von ihr genannten Optionen nur als grob fahrlässig bezeichnen - und unverantwortlich.
S. Weicher Wir möchten unbedingt arte UND 3 sat erhalten haben ,

sowie Phönix und ZDF neo

Lieber bezahlen wir mehr, da wir so gut wie kein privates Fernsehen schauen!!!

S. und J. Weicher
S. Wisniewski Sehr geehrte Damen und Herren,



man liest gerade, dass die anspruchsvollen Programme 3sat und arte (und ähnlich auch ZDFinfo und ARD alpha), zusammengelegt werden bzw. gestrichen werden sollen. Abgesehen davon, dass die beiden Programme gar nicht kompatibel miteinander sind: Warum wird immer nur bei den niveauvollen Inhalten gekürzt? Hat nicht der ÖRR einen Bildungsauftrag? Zahlen wir nicht deswegen Rundfunkbeitrag? Stattdessen tragen Sie im Hauptprogramm mit stundenlangen Schlagersendungen zur hirnbefreiten Ruhigstellung des Publikums bei und machen mit immer populistischeren Talkshows den rechten Rand salonfähig. Hier könnte man mit den Streichungen ansetzen. Bringen Sie doch stattdessen mehr wissenschaftliche Sendungen ins Hauptprogramm, um endlich besagtem Bildungsauftrag gerecht zu werden oder lassen Sie arte und 3sat so, wie sie sind. Sonst wird der Rundfunkbeitrag ad absurdum geführt. Sie verprellen gerade seine engagiertesten Verteidiger.



Mit freundlichen Grüßen

S. Wisniewski
S.Ghirlanda Guten Tag,

ich habe soeben vernommen, dass geplant ist den Sender "3sat" zukünftig in "arte" zu integrieren. Ich bin absolut dagegen, da ich befürchte dass viele Sendungen des Schweizer Fernsehen dort nicht mehr zu sehen sein werden! Der Sender "arte" ist bisher hauptsächlich auf deutsch und französisch ausgerichtet und europäisch und da die Schweiz da immer ein bisschen abseits steht weil sie nicht zur EU gehört, befürchte ich dass Schweizer Sendungen wie "Reporter"oder "10 vor 10" über kurz oder lang verschwinden....

Deswegen meine eindringliche Bitte: lassen Sie das Programm bei "3sat" weiterhin so wie es jetzt ist 🙏 und noch was: so viel Kultursendungen wie es dort gibt hat kein anderer Sender zu bieten!



Mit freundlichen Grüssen

S.Ghirlanda
S.Grünert In §26 Auftrag fehlt der entscheidende Satz, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre Beiträge und Sendungen politisch neutral zu gestalten haben.



Begründung:

Es ist zu gewährleisten, dass die politische Meinung einzelner, an der Gestaltung von Sendungen, beteiligter Personen, außen vor bleibt.



Das dieser Satz dringend notwendig ist, zeigt der Umgang der ÖR mit der aktuellen Regierung und der politschen Situation im Osten des Landes, an der die ÖR durchaus einen Betrag geleistet haben.

Beispiele hierfür sind u.a. der Umgang der ÖR mit Herrn Merz nach einem seiner seiner offensichtlich rechtspopulistischen Äußerungen. Fragen sie sich, wie die gleichen Beiträge ausgesehen hätten, wenn es ein Politiker der Grünen gewesen wäre. (Da gibt es bestimmt einige Fundstücke in den Archiven, z.B. Maybrit Illner). Ebenso ist selten ein Interview mit Vertretern der aktuellen Regierung zu finden, in dem der Gesprächspartner nicht in eine bestimmte Richtung gedrängt wird.

Diese Art von Umgang bestärkt all jene, die der Meinung sind, dass die ÖR von 'Oben' gesteuert werden.
S.Heidrich A) Zu Teil 1, 28a Zusammenfassung von bisherigen Sendern:

Kulturelle Vielfalt und Hintergrund Info sowie journalistisch gute Dokumentation ist weiterhin und v.a. künftig wichtig und das Merkmal gerade dieser diversen Sender. Serien und intellektuell wenig anspruchsvolle Filme oder tendenziöse Sendungen gibt es bei den Privaten zur Genüge. Die bestehende Zusammenfassung der Sender schmälert und bedroht die Fülle der bisher vorhandenen Abdeckung.

B) Zu geplantem KI Einsatz: es fehlt mir eine Kontrollinstanz zu den Inhalten, die unter KI bzw. Dessen Mithilfe entstehen werden
S.Schriek Guten Tag,



Obwohl ich ausschließlich öffentlich rechtliches TV / Radio höre und sehe, bin ich dafür, dass Sender gestrichen werden und eine Neuausrichtung mit Leistungsreduktionen bei den verbleibenden Sendern erfolgt: es gibt deutlich zu viele Doppelungen an Sendeformaten (z.B. Markt, Gesundheit). Nischenprogramme wie Arte, 3Sat, Phönix schaue ich persönlich gern, denke aber, dass sie reiner Luxus für Menschen wie mich sind und nicht von der Allgemeinheit finanziert werden sollten.

Auch halte ich die Parallelität von ARD und ZDF für unnötig. Eine Senkung des Rundfunkbeitrags wie in der Schweiz würde ich begrüßen.
Sabine Alamgir Sehr geehrte Damen und Herren,



der Wissenschaftsjournalismus des Senders 3 Sat und andere wichtige Beiträge sollen erhalten bleiben mit all ihrer Vielfalt und Qualität. Daher sollten die Sender 3 Sat und auch Arte beide erhalten bleiben. Unterhaltungssender gibt es ja genug, intellektuelle Sendungen , bildende Dukumentationen und gute kulturelle Beiträge aber weniger. Die Komprimierung führt zu noch weniger Bildung. Das sollte auf keinen Fall passieren. Und außerdem ist man nicht bereit , diese Entwicklung mit immer höheren Rundfunkgebühren zu unterstützen.



Mit freundlichen Grüßen

Sabine Alamgir
Sabine Bähr Reform Rundfunkstaatsvertrag



Per Zufall erfuhr ich von dem geplanten Abbau verschiedener öffentlich rechtlicher Sender, die bereits über mehrere Jahrzehnte etabliert und mit mehreren Ländern zusammenarbeiten, wie insbesondere 3sat. Das Vorhaben dessen Inhalte im Sender arte zu koppeln wird mit Sicherheit in irgend einer Form Verluste an gesamtgesellschaftlich wichtigen Themen im Bereich des Bildungsfernsehen mit sich bringen.

Es wäre utopisch zu denken, dass das breite Angebot von relevanten naturwissenschaftlichen, philosophischen, kulturellen und gesellschaftskritischen Plattformen, die 3sat bedient, wie beispielsweise Nano, Wissen hoch 2, Scobel, Sternstunde, Kulturzeit in einem Verbund mit dem Sender arte erhalten bleiben. Außerdem stellt sich die Frage, welche gesellschaftliche Auswirkungen so eine Entscheidung auf die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern wie die Schweiz und Österreich in Zukunft haben werden.



In Zeiten, in denen die Gesellschaft über wachsende rechtsradikale Gesinnungen, Bildungsnotstand und sich rasant verbreitende Fake News klagt, ist es ein fragwürdiges Signal der Politik, öffentlich rechtliche Sender mit fundierten Wissensgrundlagen, verlässlichen Nachrichten und länderübergreifende Kooperationen zu reduzieren. Statt dessen dem reinen Unterhaltungsfernsehen mehr Raum lassen, obwohl bekannt ist, dass die Kinder und Jugendlichen bereits in jungen Jahren zuviel schädlichen Medienkonsum betreiben.



Laut Grundgesetz Artikel 5 haben die BürgerInnen das Recht auf freie Meinungsbildung und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert unterrichten zu können. Die Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Wenn nun ein umfassender Abbau der öffentlich rechtlichen Zugänge bei Informationsplattformen betrieben wird, kommt dies aus meiner Sicht einer Zensur gleich und dient nicht dem Wohl einer demokratischen Gesellschaft.



Mit freundlichen Grüßen



Sabine Bähr
Sabine Barth Als Autorin, die viel mit ihrem Publikum spricht, wenn ich auf Dreh bin, weiß ich, dass besonders die Programme bei ARTE und 3sat von den Zusehern des öffentlich- rechtlichen Rundfunks geschätzt werden. Möglicherweise kommt dieses Bild weniger laut bei Entscheidern an ?

In Zeiten der Auseinandersetzung auch darum, wer die Welt wie sieht und darüber berichtet, wäre es ein fatales Zeichen, 3-sat und ARTE jetzt zu verschmelzen.

Auch für Menschen wie mich, die sich tagtäglich um die Glaubwürdigkeit unserer Angebote im ÖR kümmern.





Sabine Barth

Autorin/ Regisseurin für die Redaktion Religion und Orientierung im Bayerischen Fernsehen und MDR Glaubwürdig, Mitglied der AG Dokumentarfilm/ Ost
Sabine Beerheide Gerade in der heutigen Social Media Zeit ist fundierter, seriöser Journalismus wichtiger denn je! Sendungen wie Kulturzeit, die informieren, aufklären, Hintergründe aufzeigen, sind unverzichtbar. Auch Musiksendungen, hochwertige Spielfilme jenseits des Crime - Mainstreams sind wichtig. Vielfalt muss erhalten bleiben, Kultur in ihrer Vielfalt muss erhalten bleiben.

Ich möchte mir keine hirnlosen und teuren Shows anschauen.

Ich genieße das wunderbare, abwechslungsreiche und niveauvolle Programm besonders von 3 Sat und Arte!

Meine eindringliche Bitte an Sie: bitte bewahren Sie den Qualitätsjournalismus und die Kultursendungen der öffentlich-rechtlichen Sender und verzichten dafür auf den Auswuchs nichtssagender "Unterhaltungssendungen".

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie die Programmatik der AFD vorwegnehmen möchten!

Mit einem herzlichen Gruß

Sabine Beerheide
Sabine Bortfeld Guten Tag*,

obwohl - guter Tag wenn die Kultur "mal wieder" Sparplänen zum Opfer fallen soll? Nein! Nun wirklich nicht! Ich bin ganz klar vorallem gegen die Zusammenlegung von 3SAT und Arte, schätze ich doch jedes Programm mit seinen unterschiedlichen Ausrichtungen und euopäischen Gemeinschaftsverträgen. Gerade 3SAT schaue ich täglich, insbesondere "Kulturzeit"! Ein tägliches Format zur "arbeitnehmerfreundlichen" Uhrzeit mit der Vielfalt an Informationen, Hintergründen, Anregungen findet man in Bezug auf die bunte Kultur in/aus den 3SAT-Ländern sonst nicht. Und das ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig. Auch das sich dort mal mehr Zeit genommen wird, kritisch auf aktuelle politische Entwicklungen, den Klimawandel etc. etc. zu schauen und entsprechende Expert:innen eingeladen werden, ist wichtig für die Meinungsbildung und erweitert den Horizont.

Auch möchte ich "Scobel" und "Nano" nicht missen, was würde bleiben bei einer Zusammenlegung?

Ist das Kultur? - JA! - Und das kann NICHT weg!

Viele Grüße aus NRW



Sabine Bortfeld
Sabine Bräuning Ich bitte Sie die Sender 3Sat und Arte nebeneinander und vollständig in ihrer jetzigen Form bestehen zu lassen. Sie sind in unserer kommerzialisierten Fernsehlandschaft absolut unverzichtbar und auch in ihrer jeweils eigenen Ausrichtung so wichtig-gerade heute in Zeiten der zunehmenden MeinungsENGE so vieler Medien. Wenn ich Informationen (und auch gute Unterhaltung) wünsche, hole ich sie mir von diesen beiden Sendern, ganz wichtig ist dabei auch „Kulturzeit“.

Ihre Sabine Bräuning
Sabine Brück Ich sehe 3sat täglich. Täglich sehe ich 'Kulturzeit'. Je nach Angebot sehe ich auf 3sat Reportagen zu Geographie, Geschichte, Flora und Fauna. Die

Thementage bieten eine schöne Auswahl von Reportagen zu einem bestimmten Thema.
Sabine Bütterhoff Sowohl für unsere Familie als auch für viele Bekannte ist der Sender 3Sat ein sehr wichtiger Sender, der uns mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen TÄGLICH weiterbildet. Informationen dieses Senders vertrauen wir.

Es ist für mich nicht verständlich, warum Sender, die alltägliche Informationen herausgeben, die ich überall "aus der Konserve" sprich Mediathek nachverfolgen kann, weitergeführt werden sollen, nicht aber wichtige Sender wie z.B. 3Sat.

Sender wie 3Sat und Phoenix sind in der heutigen Zeit immens wichtig, um Informationen und Wissen zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen, Sabine Bütterhoff
Sabine De Clercq Ich bin recht taub. Podcasts usw. sind unzugänglich für mich. Ich bin auf Text angewiesen. Weniger Text und Text mit Verzögerung ist einer Art Diskrimination für Leute wie ich. Führende ausländische Medien wie BBC und The Guardian kommen uns inzwischen entgegen indem sie eine Textversion des Berichts gleichzeitig zu Verfügung stellen. Die Welt und deren Nachrichten sind nicht nur für junge Leute ohne Behinderungen da, aber auch für uns. Letztendlich finanzieren wir das Ganze auch mit durch unsere Steuern.
Sabine Gebhardt 1) Bitte keine Zusammenlegung von arte und 3SAT. Die Ausrichtung von arte, den deutsch-französischen Kulturraum zu bedienen, was mittlerweile auch in weitere europäische Länder ausstrahlt, sowie 3SAT als deutschsprachiges Schwerpunktprogramm für D-A-CH-Südtirol ist m.E. nicht zur Deckung zu bringen.



2. Synergien schaffen durch EINE Mediathek/Streamingservice für ALLE Sender der ÖR



3. Loginmöglichkeit für Zahler der Rundfunkgebühren, um weltweit Zugriff auf alle Inhalte des ÖR zu haben, ohne Geoblocking.
Sabine Geissler Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte die Vielfalt der TV-Sender erhalten.

Es gibt etliche überflüssige Sendungen, die man einstellen könnte, z.B. sogenannte Talkshows, bei denen ständig unwidersprochen rechte Populisten zu Wort kommen.

Aber doch bitte nicht 3sat oder arte.

Sollen die Deutschen noch mehr verblöden?

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Geissler
Sabine Gerritzen-Giljohann Etwas läuft falsch in unserem Land. Wie ungläubig wir vor dem Fernseher saßen, als wir gestern die Meldung von der geplanten "Verschlankung" von Hörfunk- und Fernsehprogrammen gehört haben, lässt sich mit Worten kaum sagen. Die Drohung, in einigen Jahren das lineare Fernsehen ganz zu beenden treibt die Absurdität vollends auf die Spitze.

Seien Sie versichert, dass die Zahl der Hörerinnen und Zuschauer, die bewusst nur das qualitätvolle Angebot auswählen, groß ist, und ausgerechnet solche Programme sind von der geplanten Streichung/Zusammenlegung betroffen.

Sollten diese Pläne Realität werden, hat die GEZ wirklich ihren Anspruch auf Zwangsgebühren verwirkt.

In der Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren bereits Vieles zum Schlechteren entwickelt; Printmedien strotzen vor Anzeigen, ARD und ZDF nutzen jede zugelassene Möglichkeit Werbeblocks zu senden ... Wie lange noch kann man vor oder nach den Nachrichten auf einen Alternativsender umschalten?

Ihren Auftrag, die Menschen in unserem Land zu aufgeklärten Bürgern zu machen, haben die Rundfunk- und Fernsehanstalten hoffentlich noch nicht ganz aus dem Blick verloren über der Jagd nach dem Geld der Konzerne.

Die Vielfalt des Angebots seriöser Unterhaltung und gehaltvoller Information steht auf dem Spiel. Mein Appell:

Legen Sie nicht die Axt an eine weitere Säule des gesellschaftlichen Gemeinschaftsgefühls, stellen Sie sicher, dass auch in Zukunft Wissenschaft, Kunst und Politik für alle zur Verfügung stehen - in allen Facetten!
Sabine Halberstadt Meine Lieblingssender im öffentlichen Fernsehen sind 3SAT und Arte. Aus meiner Sicht dürfen diese nicht zu einem Sendeplatz zusammengelegt werden. Sie sind unterschiedlich aufgestellt und haben unterschiedliche Kooperationspartner. Zum anderen ist ihre Programmstruktur unterschiedlich. Jeder hat seine eigene Ausrichtung. Beide sind sehr interessant, informativ, und vor allem bildend. Kultursender in Deutschland sind aus meiner Sicht sehr wichtig. Dafür sind 2 separate Sendeplätze nicht zu viel. Es wäre für mich nicht akzeptable, einer dieser beiden Programme nicht mehr im Angebot zu haben. Viel eher bin ich bereit, für so gutes Fernsehen (3SAT und Arte) mehr Geld zu bezahlen.

Mein Lieblingssender im Radio ist der Deutschlandfunk. Mit diesen 3 Sendern fühle ich mich sehr gut informiert und wenig manipuliert. Sie geben mir viel Anreiz, Dinge auch mal anders zu sehen. Sie regen in jedem Fall zum Nachdenken an.

Ich wünsche mir an dieser Stelle, das viele Menschen ihre Kritik an dem Vorhaben, Sendeplätze zusammenzulegen, schriftlich äußern.
Sabine Haupt Ich lebe in der französischen Schweiz und sehe noch immer (auch aus ökologischen Gründen) analoges Fernsehen. Wenn möglich, deutschsprachige Nachrichtensendungen, Dokumentarfilme und Kulturelles. Entsprechend entsetzt bin ich über Ihre Pläne, 3Sat in ARTE zu "integrieren", sprich abzuschaffen. Denn statt zwei nach all den bisherigen Kürzungen noch übrig gebliebenen Kulturkanälen, gäbe es dann nur noch einen. Wenn ich bisher noch die Wahl zwischen zwei Kultursendungen habe, hätte ich, falls Sie das wirklich durchziehen, nur noch eine. – Wie steht es eigentlich um den öffentlichen Bildungsauftrag bei solchen Einsparungen? Und dann wundert man sich, wenn das Volk verblödet und AfD & Co wählt...

Bitte machen Sie diese Entscheidung rückgängig!!!
Sabine Höfs Meine wichtigste Nachrichtenquelle sind die Onlinenachrichtendienste. Ich schaue keine Nachrichten im Fernsehen an. Ich bin der Meinung, Nachrichten dürfen keine Beschränkungen in der Veröffentlichung erfahren. Das wäre eine Zensur. Und Zensur ist schlecht für die freie Meinungsbildung.
Sabine Hornemann-Kriete Ich bin gegen eine Reduktion des Programmangebotes der öffentlich rechtlichen Sender!

Die Öffentlich-Rechtlichen sind besonders jetzt Garanten für fakefreie, gut recherchierte, verlässliche Informationen. Der regionale Bezug ist mir dabei besonders wichtig. Dazu kommt, dass es Angebote für alle Altersgruppen und fast jedes Bildungsniveau sowie auf unterschiedlichen Plattformen gibt.

Ich bin bereit für den Fortbestand des Angebotes mehr zu zahlen.

VG

Sabine Hornemann-Kriete
Sabine Kizner Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schaue grundsätzlich, auch aus Prinzip, nur öffentlich- rechtliche Sendungen.



Vor allem das Programm auf Arte und 3 Sat schätze ich sehr. Und das Programm von Arte unterscheidet sich auf angenehme Weise von 3 Sat.



Sollten Sie die geplanten Kürzungen und Zusammenlegungen durchführen, werde ich keine GEZ Gebühr mehr bezahlen.



MfG



Sabine Kizner
Sabine Knabenschuh Seit Jahren bin ich Nutzerin der TV-Kanäle 3Sat, Arte, ARD-Alpha, tagesschau 24, Phoenix, ZDF-Info, ZDF-Neo.

Eine Zusammenlegung der Sender würde eine enorme Einschränkung der Informationsfreiheit /-vielfalt für mich bedeuten. Das darf auch aus Kostengründen nicht Zielsetzung des ÖRR sein. Kosteneinsparungen sollten doch eher bei Spitzenpositionen /-Gehältern, Immobilien und deren Ausstattung und kooperativer Vereinfachung der Verwaltung machbar sein.

Ich bitte hiermit eindringlich darum, die Reformpläne zu überdenken, die Sender- und Beitragsvielfalt zu erhalten und die Sparvorgaben durch solides kaufmännisches wirtschaften zu erarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Kübler Die Zusammenlegung von 3sat und Arte geht ja wohl gar nicht meine ich. Was für eine Errungenschaft stellt es dar diese beiden so unterschiedlichen Programme zu haben. Es sind diese beiden Sender, die oft etwas bieten, wenn alle anderen Programme nur Oednis verbreiten.

3sat z.B. bietet allen Kulturinteressierten und Kreativen ein brauchbares Angebot.

Die Größe des Verlustes wird für die Entscheider in dieser Sache erst erkennbar, wenn es zu spät ist.
Sabine Kühnrich Sehr geehrte Damen und Herren,



durch mehrere Beiträge auf öffentlich-rechtlichen Sendern habe ich von den Reformabsichten zur Umgestaltung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender erfahren.

Ich sehe ausschließlich öffentlich-rechtliches Fernsehen.

Die Einschränkung der Sender wäre ein herber Einschnitt in jegliche Informationsmöglichkeiten.



U.a. aus folgenden Gründen:

Sendezeiten

Tagesschau24 gibt fast ganztägig die Möglichkeit, sich über das tagesaktuelle nationale und internationale Geschehen zu informieren. Phönix gibt die Möglichkeit, Bundestagsdebatten und EU-Parlamentssitzungen direkt zu verfolgen. Beides ist mir und vielen anderen Menschen als Staatsbürger wichtig, aber eben auch aus beruflichen Gründen.

3SAT wiederholt seine wichtigsten Abendsendungen "Kulturzeit" und "Nano" am Vormittag. Da ich sie am Abend nicht sehen kann, nutze ich das Wiederholungsangebot. Es sind die beiden besten Formate, die das öffentlich-rechliche Fernsehen in den Kategorien Kultur und Wissenschaft zu bieten hat.



Inhaltliche Vielfalt

Die Zusammenlegung von Sendern würde die inhaltliche Vielfalt sehr stark eingrenzen, denn es müssten zwangsläufig Sendungen oder Formate entfallen. ARTE ist der Blick in die Welt. Ein Sender, der immer gute und abwechslungsreiche Reportagen und Sendereihen anbietet. Eine großartige Sache, die für die internationale und geschichtliche Bildung hervorragend ist. 3SAT ist nicht nur wegen der beiden og. Sendeformate, sondern auch wegen der zahlreichen Sendungen, die sich mit viel Wissen an gesellschaftlichen Diskussionen beteiligen, aus der Medienwelt nicht wegzudenken. Auch die Möglichkeit, vergleichend die Nachrichten des ORF zu schauen, macht 3SAT so attraktiv.



Was würde nach der Reform bleiben?

Weniger Information, weniger Bildung, weniger wirklich argumentative Diskussionen, weniger Kultursendungen... Alles das, was wir in einem Land, dessen demokratisches Gefüge immer mehr zerfällt, dringend benötigen. Das wäre keine Reform, sondern Ausdruck kulturellen Niedergangs.



Ach ja, und verbunden damit wäre ein massiver Rückgang des Interesses am öffentlich-rechtlichen Fernsehen.



Bitte belassen Sie die Sender, wie sie jetzt sind.



Mit freundlichen Grüßen



Sabine Kühnrich
Sabine Leppkes Bitte stellen Sie den Sender 3sat nicht ein!



Wenn ihre Absicht sein soll, den Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks qualitativ zu stärken, kann eine Einstellung von 3sat, einem Sender, der qualitativ hochwertiges Fernsehen ausstrahlt, wohl kaum der richtige Weg sein.



Außerdem kann man 3sat nicht als kleinen Spartensender bezeichnen, denn er adressiert ja nicht nur an das deutsche Publikum, sondern auch an Österreich und die Schweiz.



Fernsehen sollte nicht immer nur den Blick aufs Massenpublikum richten!



Mit freundlichem Gruß,

Sabine Leppkes aus Worms
Sabine Luise Suhr Es ist für mich ganz unfassbar,

wie alles verschwindet, da wir

allem den Garaus machen:

Der Biodiversität;

anderen Lebewesen (Artensterben);

demokratischen Prozessen;

dem Wahrheitsempfinden;

dem Empfinden für Gut und Böse und dem großen Bereich dazwischen;

dem Konsens, das Folter und Grausamkeit und sexuelle Gewalt angeprangert gehören, egal von welcher Seite sie erfolgen;

Der gesellschaftlichen Regeln, des Respekts untereinander;

Dem Niveau grundsätzlich und in den Medien.

Wobei wir hier nun auf die geplante Fusion von 3sat und Arte kommen. Neben einigen Regionalsendern (NDR, WDR, Hess. Rundfunk etc.) stehen Arte und 3sat für Niveau. Für einen weiten Horizont, ein weitgefächertes Themenspektrum, den Versuch, Dinge aus der Sicht der Betroffenen darzustellen, den Versuch, uns Länder, Meinungen, Kulturen, Krankheiten, Behinderungen, Lebensumstände nahezubringen.

Trotzdem und das ist gerade das Gute unterscheiden sich beide Sender sehr.

Bei einer Zusammenlegung würde es zum Wegfall des 3sat-Publikums kommen, das durchaus andere Interessen hat als das Arte-Publikum.

Bei 3sat geht es oft auch um Themen, wie z.B. Familien mit Behinderungen ihrer Kinder umgehen etc.

Während es in Arte mehr um andere Länder geht, um politische Themen.

Aber, das ist den Verantwortlichen selbst bewußt. Es geht - wie immer - um Geld. Ums Einsparen.

Dabei ist man doch - auch durch die RBB-Affäre - als Außenstehender immer wieder verwundert, für was Geld da ist und für was nicht.

Vielleicht wäre eine neue Bescheidenheit, ein sinnvollerer Einsatz der geldl. Mittel, ein inneres Brennen für Inhalte mit Niveau das Mittel der Wahl und nicht ein Zusammenstreichen und Reduzieren von Niveau, das allerdings im Moment überall drängend notwendig wäre.
Sabine Maucksch Sehr geehrte Kommission,



ich bin äusserst entsetzt und bestürzt über Ihre Pläne, 3Sat in Arte aufgehen lassen zu wollen!

Seit Sendebeginn bin ich Zuschauerin der Sendung Kulturzeit auf 3Sat, was wesentlich zu meiner Bildung und meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hat.



3Sat ist der wichtigste Kultursender und Tragsäule unserer freien Medienlandschaft! Der Sender trägt maßgeblich zur Bildung unserer Bevölkerung bei und ihn abzuschaffen oder zu verkleinern, ist ein Skandal!

Stellen Sie sich diesem Rechtsruck entgegen, der unsere freie Presse bedroht und kämpfen Sie für Bildungsfernsehen!

Unterstützen Sie den investigativen Journalismus, der es noch wagt, sich gegen die völkischen Stimmen in unserem Land zu stellen!

Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, sie zu beschneiden, sei es durch die Verringerung von Plattformen, ist für mich untragbar!



3Sat MUSS BLEIBEN!



Mit besorgten Grüßen,

S. Maucksch
Sabine Mensing Hände weg von einer Zusammenfassung und Einschränkungen in der Vielfalt der Programme.

Ihre Überarbeitung bedeutet den Verlust von einigen hundert Arbeitsplätzen sowie immense Zahlungen auf Kosten der Allgemeinheit.



Die Programmvielfalt ist der Wunsch der Bürger seit Beginn des Fernsehens mit nur drei Sendern.
Sabine Mohne 3sat und arte sollen einzeln bestehen bleiben. Es sind mit Abstand die besten Sender in der Fernsehlandschaft!

Trash TV gibt es genug, aber anspruchsvolle Sendungen mit Hintergrundinfos senden höchstens noch die dritten Programme.

Bei den Radioprogrammen können bestimmte Spartensender eingespart werden.

Außerdem müssten sich die höheren Gehaltsklassen mäßigen in ihren Ansprüchen!
Sabine Müller 3sat und Arte sind die einzigen Sender mit durchgängigen Kultur- und Bildungsangeboten. 3sat integriert in Arte heißt Kürzungen eben dieser zwei Sparten. Die eigenständigen Programmangebote sollten für sich ihre Daseinsberechtigungen behalten. Gerade heute ist es wichtiger denn je, Kultur zu erhalten und Demokratie und Viefalt zu stärken.



Eine Reduzierung dieses Kulturangebotes finde ich verheerend.
Sabine Paltrinieri Die beiden einzigen Sender zusammenzulegen , die ein kulturell etwas ansprechnderes Angebot liefern, erscheint mir absurd und verdummend. Schon jetzt ist das Verhältnis blutrünstiger Krimis, Blockbusters und Talkshows gegenüber Kultur resp. Arthouse - oder etwas experimentelleren Sendungen oder auch Filmen aus dem Programmkinobereich bei gefühlt 100 : 1 also ziemlich unausgewogen.

Wenn TV -weil öffentlich gefördert -auch einen Bildungsauftrag erfüllen soll oder möchte ist dieser Bereich aber essentiell!

Essentiell sind die Sender Arte und 3sat auch für den Bereich der Nachwuchsförderung (Förderung zum Beispiel von Filmfestspielen junger Filmemacherinnen)

Kürzungen an dieser Stelle bedrohen derartige Aktivitäten und Chancen.

also : wenn öffentlich finanzierte Sender - dann bitte diejenigen mit Kultur und Niveau. Blockbuster holen sich junge ZuschauerInnen sowieso eher via Streaming. Insofern sind eher die immer wieder das gleiche anbietende Lokalsender verzichtbar
Sabine Pecoraro-Schneider Ich bedaure es sehr, wenn Sendungen von 3sat sowie Arte gekürzt oder wegfallen - gerade die beiden Sender sehen wir am meisten!
Sabine Pommer Stellungnahme:



In Zeiten immer unsicherer Informations- und Bildungsangebote halte ich eine

Streichung / Zusammenlegung von Sendern in diesen Bereichen für nicht sinnvoll und appelliere an Sie, die ursprüngliche Struktur zu erhalten – besser noch zu erweitern, um eine neutrale, unabhängige Berichterstattung zu erhalten.

(tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo)





Für mich sind ARTE und 3-Sat Sender, die primär meine Interessen „bedienen“ – sie heben sich - jeder Sender für sich - einzigartig von der allg. Fernsehlandschaft ab – eine Integration des Vollprogramms 3sat - ob teilweise oder vollständig - halte ich für einen Fehler – und hoffe auf viele Stimmen, die meine Meinung teilen.



Mit freundlichen Grüßen



S. Pommer
Sabine Rittner Die Verringerung von Kultur und Bildung durch die Reform (3sat und ARTE zusammenzulegen) ist ein Unding. So kann sich ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk nicht legitimieren - im Gegenteil. Hohe Summen könnten durchaus beim Sport eingespart werden, aber nicht bei Kultur.
Sabine Saathoff 3sat und arte sind die Sender die für mich den Rundfunkbeitrag alleine schon komplett rechtfertigen. Diese Sender erfüllen den Bildungs und Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens .

Im Angebot der Hauptprogramme suche ich da oft vergebens.

An diesen beiden Sendern einsparen zu wollen oder eventuell 3sat einzustellen wäre eine wirkliche Sünde!!

Ebenso sind gerade die Spartenprogramme im Rundfunk die wirklich informativen.

Unterhaltung , Spielfilme, Serien und Sport gibt es zu Hauf im Privatfernsehen oder Streamingangeboten.

Das öffentlich rechtliche Angebot sollte in der Zeit von Fake News und wachsender Orientierungslosigkeit in der Bevölkerung vor allem guten Journalismus und Information liefern.

Kultur und Wissenschaft in Deutschland braucht Sender wie 3sat und gerade das übergreifende Angebot aus Deutschland Österreich und der Schweiz ist ein Juwel der Fernsehlandschaft und ein tägliches Kulturmagazin wie Kulturzeit und ein Wissenschaftsmagazin wie Nano sind ein Alleinstellungsmerkmal dieses Senders.

Dies qualitativ hochwertige Programm mit arte zusammenzulegen oder gar nur noch im Internet anzubieten würde eine deutliche Kürzung des Angebotes bedeuten und sollte nicht erfolgen !



Wenn ich mir die Preise der privaten Streaming Plattformen wie netflix, amazon, Magenta usw. ansehe sind die Rundfunkgebühren ein absolutes Schnäppchen und auch eine Anpassung und moderate Steigerung der Gebühr ist in meinen Augen völlig in Ordnung .

Das Angebot ist mit TV, Mediatheken und Rundfunkprogrammen so üppig und sollte nicht kaputtgespart werden.

Dies ist das einzige seriöse Programm was es auf dem Markt gibt und unterliegt einer objektiven Qualitätskontrolle.

Einschaltquoten sollten bei den Entscheidungen keine Rolle spielen,eine Fokusierung auf Qualität und Information sollte unbedingt Vorrang haben
Sabine Sauer 3sat steht seit 40 Jahren für anspruchsvollen Journalismus. Kunst, Kultur und Wissenschaften haben hier ihre Heimat.

Bei der angekündigten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll ausgerechnet 3sat eingestellt werden?



Gerade in heutigen Zeiten ist es doch wichtig, dass 3sat gewissermaßen als Ankerpunkt für Kultur in allen Facetten erhalten bleibt.



Bitte bedenken Sie bei der Entscheidung: Es gibt auch junge Menschen, die sich für Kunst, Kultur und Wissenschaft interessieren.
Sabine Schleich Die Reformpläne halte ich für ungeeignet und wenig durchdacht, da sie gerade die öffentlich-rechtlichen Sender/Angebote betreffen, die in einer Zeit von Fake-News, Propaganda und Polemik eine der wenigen seriösen Quellen von Informationen sind. Die Einschränkungen für das Online-Angebot stehen dem Wandel der Zeit entgegen.
Sabine Schwendemann Sehr geehrte Damen und Herren,



nach Lektüre des Reform-Entwurfs für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk teile ich Ihnen meine Anmerkungen dazu mit:



1. Dritte Programme (§ 28, Absatz 2): Ich bitte dringend zu überprüfen, ob der Saarländiche Rundfunk (SR) und Radio Bremen ihr jeweiliges Drittes Programm nicht in das SWR- bzw. NDR-Programm integrieren können (wie es ja z.B. beim SWR bereits mit den Regionalprogrammen aus Rheinland-Pfalz geschehen ist), etwa über Regionalfenster. Auch beim MDR und RBB ist eine bundesland-übergreifende Sender-Konzeption gelebte Praxis. Ein Festschreiben des Dritten Programmes für SR und RB erscheint mir ein großer finanzieller Luxus zu sein.



2. Abbau von Parallel- bzw. Mehrfach-Strukturen (§ 28 a): Das Ziel erscheint mir begrüßenswert. Ich wundere mich beispielsweise seit Jahren über die quasi bei jedem Dritten Programm stets um 20.15 Uhr und z.T. parallel laufenden Medizin-Journale. Jedoch kann ich nicht erkennen, dass ausgerechnet "Arte" und "3sat" eine solche Mehrfach-Struktur darstellen sollen. Als treue Zuschauerin der beiden Kanäle (übrigens zählen diese beiden Kanäle zu meinen Lieblings-Sendern) kann ich solche Überschneidungen beim besten Willen nicht ausmachen. Ein Überführen des 3sat-Programms in Arte, ohne eine im Reformentwurf niedergelegte Pflicht zur tatsächlichen Integration, hat meines Erachtens nur das Sterben eines der qualitätvollsten, debattenfreudigsten und informativsten Kanäle des öffentlich-rechtlichen Sende-Modells zur Folge. Ich bitte, davon Abstand zu nehmen.



3. Telemedienangebote (§ 30 + AD-Staatsvertrag §5): Hier begrüße ich die Verpflichtung, dass künftig stärker geprüft werden soll, "ob" ein eigener Kanal überhaupt angebracht ist. Ich begrüße explizit das Vorantreiben einer gemeinsamen, zentral ansteuerbaren ÖRR-Plattform, statt einzelner Kanäle. Das ist nutzerfreundlich und macht die Vielfalt und Wucht des öffentlich-rechtlichen Angebots leichter auffindbar. Auch der Gedanke der Personalisierbarkeit ist angemessen, zeitgemäß und nutzerfreundlich. Allerdings sollte hier keine geschlossene "Blase" entstehen, wie sie schon seit längerem aus sozialen Medien bekannt ist. Der Reiz des ÖRR-Angebots besteht für mich ja gerade darin, neue Perspektiven zu entdecken und mein Meinungsbild zu erweitern.



4. Zusammenarbeit (§30e und § 30f sowie § 31j und § 31k): Das Niederschreiben der Verpflichtung zur Zusammenarbeit, zur gemeinsamen Nutzung von Studios und Equipment, sowie z.T. auch nicht-publizistisch tätigem Personal, ist m.E. dringend nötig. Im Presse-Bereich ist das z.B. in Korrespondenten-Büros seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Es hat sich mir bisher nicht erschlossen, warum ÖRR-Journalisten angeblich nicht so arbeiten können. Zumal die projektbezogene Zusammenarbeit z.B. bei Sportereignissen wie Weltmeisterschaften ja bereits seit längerem etabliert ist und sich doch offenkundig bewährt hat. Gleiches ist etwa auch bei Auslands- oder Hauptstadt-Büros etc. denkbar. Wie in Absatz 2 niedergelegt, darf hierbei der publizistische Wettbewerb jedoch nicht ausgehebelt werden.



5. Finanzierung (§33 und § 35): Es ist m.E. angebracht, die Sender selbst darüber entscheiden zu lassen, wie sie die ihnen zur Verfügung stehenden Gelder einsetzen wollen. Ich sehe darin die Grundvoraussetzung dafür, dass bestimmte Sender sich noch stärker spezialisieren können (z.B. auf Bereiche wie Fiktion, Auslandsbüros, Medizin o.ä.), was wiederum helfen kann, Mehrfach-Strukturen abzubauen. Auch die Hinweise auf "Wirtschaftlichkeit" und "Sparsamkeit" sowie das Einführen einer modernen Buchhaltung sind m.E. sinnvoll und dringend angebracht. Wir müssen davon wegkkommen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie eine Art Behörde über starre Haushaltspläne zu führen, zu finanzieren und zu verwalten. Dass sich das negativ auf die Aktualistät und Qualität auswirkt, ist erwiesen: In dem Reform-Papier wird mehrfach auf die BBC Bezug genommen. Obwohl finanziell weniger gut ausgestattet, ist deren Programm - insbesondere bei aktuellen Krisen etc. - um Längen besser, direkter und aktueller. Ich vermute, hier liegen die Ursachen u.a. auch in bisher zu starren Finanz-Vorgaben.



Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei dem Reformvorhaben.



Mit freundlichen Grüßen



Sabine Schwendemann
sabine seidlitz ich möchte unbedingt, das folgende Sendungen von 3 Sat erhalten bleiben:



Kulturplatz

Kulturzeit

Nano

Scobel

Bilder aus Südtirol

Philosophie

Literatursendung



Ich bin fast 64 Jahre und ab Mai 2025 Früh - Rentnerin.

Ich bin kein Fan von zuviel sozialen Medien oder Netflix.

Seit Jahren liebe ich die Dritten Programme,sowie 3 Sat, Arte, und ARD und ZDF.



Über einen positive Entscheidung für 3 sat würde ich mich freuen!
Sabine Siol Bitte nicht 3 sat abschaffen. Ich schätze den investgativen Journalismus. Ich sehe haupsächlich Dokumentationen ( Medizin, Natur, Umwelt, Wirtschaft und Politik). Aber auch Scobel, 3 sat Festival, bzw die hochkarätigen KabarettistInnen.
Sabine Sparenberg Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



mit großem Bedauern erfuhr ich von den Überlegungen, 3Sat nicht in gewohnter Form fortzuführen, sondern lediglich Teile davon in Arte zu übernehmen.

Ich halte dies für einen großen Verlust an Kultur im öffentlich rechtlichen Rundfunk und bitte Sie, diese Entscheidung zu überdenken. Ich schätze beide Kulturprogramme in ihrer Unterschiedlichkeit und möchte keines missen.



Mit freundlichen Grüßen

Sabine Sparenberg
Sabine Stötter Sehr geehrte Damen und Herren, die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sind für mich - neben meiner Tageszeitung - die wichtigsten Informationsquellen. Auch in kultureller Hinsicht ist insbesondere das Programm von Arte ein wichtiger Baustein. Hier zu kürzen und zu sparen bedeutet in meinen Augen, den ungeprüften Nachrichten auf Social Media und in vielen Teilen des Internets noch mehr Raum zu geben. Ich würde lieber einen höheren Rundfunkbeitrag bezahlen als die Einsparungen zu akzeptieren.
Sabine van der Heyden Wenn es am Geld liegt wäre es nett, wenn unser Geld nicht überwiegend in die Führungsetage gesteckt wird. 3sat und arte sind wichtige Sender und sollten ausgebaut werden z.B. auch durch Kürzung des Etats bei ARD und ZDF

mit freundlichen Grüßen

Ihre Beitragszahlerin
Sabine Weber Bitte erhalten Sie die hochqualifizierten Programme zu wissenschaftlichen und medizinischen Informationen wie z.B. auf 3sat!!!

Unterhaltung kann jeder.

Dokumentationen, die qualifizierte Recherche erfordern, sind unendlich wertvoll und sollten auf gar keinen Fall eingeschränkt werden!!!

Wir werden von so viel Mist überschwemmt und brauchen diese öffentlich rechtlichen Formate zur Orientierung.
Sabine Woolfenden Viele der Sender, die gestrichen werden sollen, sind äußerst wichtig für die Informationsvielfalt. Und auch so Sendungen wie Tele-Gym finde ich sehr wichtig. Es ist besser die Gebühren zu erhöhen.
Sabine Zagel Sehr geehrte Damen und Herren,



die Idee 3sat und ARTE zusammenlegen zu wollen, entsetzt mich. Einen Kultursender mit einem Wissenschaftssender zwangszuverheiraten kann nur eine Missgeburt zustande bringen.



Ich schätze und sehe gerne beide Sender, aber jeden auf seine eigene Art und mit seinem eigenen Programmangebot.



Mit freundlichen Grüßen,



Sabine Zagel
Sabino Guglielmi Pluralismus

Die Vielfalt, der öffentlich rechtlichen Sender find ausschlaggebend für eine eigene Meinungsbildung für jung und alt.

Die Beiträge sind unterscheidbar von den privaten Sendern aufgrund der journalistischen Qualität.

Jeden Cent den ich bezahle , bezahle ich gerne.
Sabrina Ich befürworte eine Zusammenlegung einiger Sender und somit der Verschlankung des ÖRR Angebotes.

Schon lange beobachte ich, dass sich viele Sendungen/Formate wiederholen. Auch im Radiobereich sind Sender zum Teil überflüssig z.B. die Infokanäle der einzelnen Bundesländer. Der Deutschlandfunk kann dies gut übernehmen.

Auch Produktionskosten im Newsbereich, können durch kluge Disposition verringert werden, sodass für ein Sender nicht 3 Reporterteams den selben Termin drehen müssen. Meine berufliche Laufbahn als Kamerafrau hat mir dies mehr als einmal klargemacht.

Eine kluge Zusammenfassung wäre also in qualitativer sowie betriebswirtschaftlicher Hinsicht zu begrüßen.
Sacha Wolfgang Gortchakoff DER TOTALE WAHNSINN.



Ihr werdet es tun, weil Ihr den Mob der Ungebildeten & Frustrierten fürchtet, bzw um Eure Wiederwahl.



=> das Phänomen Berufspolitikertum (wodurch immer größere "BuddyBubbles" entstehen, woraus automatisch immer mehr Druck erwächst, sich entweder asap an Macht & Versorgung zu tanken, oder an der Macht zu bleiben => Opportunismus, tut der demokratischen Welt gar nicht gut.



In nicht allzuferner Zukunft werden wir Wiederwahl als maximal 1x-möglich reguliert erleben; und wahrscheinlich auch eine Verkürzung der Wahlperioden.



Wir brauchen barrierefreien => mautfreien ÖPNV -- eigentlich ÖPNRegioV -- bzw eigentlich ÖV; denn je einfacher das Individuum in/auf Arbeit & zum Konsum kommt (Einkauf, Kultur, Sport), desto mehr Steuereinnahmen/weniger Transferzahlungen; bei steigender Zufriedenheit/Gesundheit.

Autostaus dagegen sind irre teuer; kosten Arbeits-/Lebens-/Lieferzeit, Nerven, Umwelt => Gesundheit & Wirtschaftskraft.



Wenn dann die Kosten für die schwächsten Schultern dauernd steigen, verliert Ihr irgendwann die Meute. Transport ist Grundbedürfnis, wie wohnen, wo derselbe Kommerz-Terror wütet.



Eine Insel der Wohltat ist der ÖRR.

Den wollt Ihr jetzt stutzen, ohne Not.

Wenn Ihr die 50ct den Bildungsfernen/-ablehnenden/Hartgefrusteten nicht verklickern könnt: ich kann es.

Lasst die Bürgis drüber debattieren, bitte.

Es ist ein zu wichtiger, zu großer Mosaikstein, der auf dem Spiel steht.



Wenn Ihr die Nischen vernachlässigt, die Milieus / Altersgruppen vernachlässigt; wie es der liebe HyperKommerz der allseits beliebten Oligopole so hervorragend vermag, dann verliert Ihr die Meute.

Dann knallt's bald.

3sat und arte sind picke-packe-voll mit hervorragenden Inhalten; dagegen stehen sehr viele KommerzSender, die sich gegenseitig im jagen nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner unterbieten.



Auch hat nicht jeder Mensch Internet / PC.

Meine Omi kann nix streamen.

Kinder oft auch nicht.



Bitte tut es nicht.

Bitte tut es nicht.

Bitte, Bitte, Bitte.

Stattdessen könntet Ihr euch ein Denkmal bauen -- anstatt auf den ganz gewöhnlichen Zug des Zusammenstutzens aufzuspringen -- in der Hoffnung, es möge bei nicht allzu lautem Protest bleiben -- kurzfristig.

Es hätte jedoch Langzeitfolgen; unabsehbare Langzeitfolgen.



50ct sind ein Witz.

Wer darob Krach vom Zaun bricht, ist nicht ganz bei Trost, hat keinerlei valide Argumente, oder ist schlichtweg verrückt.



Alles darf im HyperKommerz wachsen, alles darf teurer werden, außer der unabhängigste aller Medienkanäle, hervorragend in Information/Kultur/Unterhaltung -- das darf nicht wahr sein -- das kann nicht unser Ernst sein.



Brot & Spiele ist immer noch die Prämisse für Happy Folks.

Brot ist relativ save, da man steigende Wohnkosten halt überall anders wegspart; aber wenn Ihr den Leuten die Unterhaltung/Bildung/Kultur immer kürzer hackt (vor allem AAA Live-Sport ist irre wichtig als alle-verbindendes, unpolitisches Thema), dann hackt die Meute irgendwann zurück.



Wir alle wissen, dass der Druck im Kessel nicht ewig steigen kann; und wir ahnen, dass er eher >80° steht, als darunter.

Ich behaupte, er steht bei >90°.

Die Wahlergebnisse zeigen das.



Die Besteuerungskurve sieht genauso läppsch aus wie jene des Rundfunkbeitrags.

Die Meute weiß, dass der Staat viel mehr Mittel haben könnte; das alles besser sein könnte; ohne dass jemand dabei ärmer würde. So schlau sind die Bürgis.

Niemals unterschätzen, bitte.

Bitte nicht.



[ich habe in der Vergangenheit meist keinen Beitrag gezahlt; und werde umgehend damit anfangen, das aufzuholen; es tut mir leid]
Sacha Wolfgang Gortchakoff Dass Ihr euch in der Abwägung zwischen "weniger Vielfalt/Bildung/Unterhaltung der aufgekratzten Meute"

und

"zeitgemässer Beitragssteigerungen für die einzigen unabhängigen Qualitäts-Massen- & Nischenmedien"

für ersteres entschieden habt,

glaube ich Euch nicht



https://kef-online.de/service/entwicklung-der-rundfunkfinanzierung
Sacher Peter Guten Tag,

aus meiner Sicht ist es ganz wichtig, dass die öffentlich rechtlichen Sender, wie BR oder auch ZDF, tagaktuell in ihren Onlineangeboten informieren dürfen.

Hierüber ist eine schnelle, rechtzeitig und seriöse und qualifizierte Information der Bürger möglich.



Printmedien werden weiter ihre Bedeutung haben, aber im Vergleich zu Onlineinformationen nur eine untergeordnete.



Zeitnahe und direkte Onlineberichte auf den Seiten der öffentlich rechtlichen Sendern und Anbietern sind der einzige sinnvolle und wirksame Weg gegen Falschnachrichten und Informationen in unqualifizierten Blasen mit Gleichgesinnten.



Viele Grüße
Saffet Pavlovic Guten Tag,



Ich finde, die Reform geht noch nicht weit genug.

Meiner Meinung nach sollten ARD und ZDF zusammengefasst werden. Genauso sollen die regionalen dritten Programme in z.B. 7 Programme deutschlandweit zusammengefasst werden.



Die Reform der Kultur / Spartenprogramme klingt soweit gut.



Die Radioprogramme sollen auch zusammengefasst werden. Ich benötige keine 4 Radioprogramme pro Bundesland. Ein gutes Beispiel für eine Zusammenfassung ist die SWR 3 Popnacht.



Dadurch spart man Kosten für die Produktion und die Verbreitung.



Gleichzeitig sollen die Gebühren für uns Bürger und Unternehmen sinken. Für 18,36 EUR kann ich mehr als 3 mal Netflix abonnieren. (Es gibt sowohl bei Netflix Werbung als auch im öffentlich rechtlichen Radio und Fernsehen).

Das träfe auf Zustimmung in der Gesellschaft, die die aktuelle Gebühr als Zwangszahlung ansieht.



In einer weiteren Reform kann man noch weiter gehen und ein Abo Modell etablieren.

Nachrichten bleiben frei empfangbar, alles andere ist einzeln zu abonnieren. Dadurch erhält jeder das, was er benötigt.



Mit freundlichen Grüßen

S. Pavlovic
Sagitt Guten Tag!



Danke, dass Sie uns gerade mal bis zum 11. Oktober 2024 Zeit geben, eine Stellungnahme zu Ihren Plänen abzugeben.

Aber wie dem auch sei......



Sport, Fußball, Herrenfußball, Frauenfußball, erste Bundesliga, zweite Bundesliga, Leichtathletik und und und.

Die öffentlich, rechtlichen berichten darüber ohne Ende und die Vielfalt der Kultursender soll nun eingeschränkt werden.

Dafür gibt es wenig Verständnis, auch wenn gespart werden muss, dann spart bitte an der Berichterstattung von Fußballspielen.

Wir leben bzw. lebten einst im Land der Dichter und Denker und es wäre schön, wenn dies so bliebe und die Kunst, in jeglicher Form, in unserer Gesellschaft nicht eingeschränkt wird sondern, im Gegenteil, gefördert wird.

Gefördert, im Radio, im Fernsehen, deshalb gibt es keinen Grund z.B. 3 Sat aufzugeben und mit Arte zu verbinden.

Auch die anderen Sender nicht. Spart bitte nicht an der Kultur, auch nicht an den Schulen, denn auch dort findet Kunst keinen großen Platz und sie ist so wichtig. Wichtiger, als ein rundes Leder in einen eckigen Kasten zu treffen.

Die Kunst und die Informationen darüber bieten einen Ausweg aus unserer hektischen, oft einseitigen dargestellten Welt und hält den Geist offen und wach. Auch so kann das Land auf lange Sicht wachsen und Fortschritt erzielt werden.
Salah-eddin Abdel-Rahim Sehr geehrte Damen und Herren,

sparen Sie bitte nicht am öffentlich-rechtlichen Rundfunk! Streichen Sie keine Sender und Programme und legen Sie keine Sender zusammen (wie etwa 3sat und Arte). Wir Bürgerinnen und Bürger benötigen dringend diese Programmvielfalt und den Erhalt damit verbundener Arbeitsplätze.

Mit freundlichen Grüßen
Salvatore Pichireddu Anstatt der permanenten Hetze von Rechtsextremen und Rechtskonservativen nachzugeben und mit dem Abbau des ÖRR zu beginnen, sollte man eine angemessene Gebührenerhöhung zu genehmigen und damit die Vielfalt des Rundfunks sichern. Wir brauchen freie, unabhängige Medien, die Programm für alle machen, auch und gerade für die Nische.



Mehr denn je brauchen wir breitgefächerte Kultur, Information, Vielfalt und mediale Präsenz in Radio- und TV-Programmen jenseits des Mainstreams der gleichförmigen Popradio-Wellen, populistischen Talkshows, affigen Familienkomödien, altbackenen Touristik-Krimis und Volksmusik-Folterkammern. Ehrlich gesagt geben wir zu viel Geld für tumbe Sendeformate und Sportveranstaltungen aus, die den Auftrag zur Volksbildung untergraben.



Podcasts, Programme für Migranten, Berichte über lokale Musikszenen, longform Berichte über wenig beachtete Krisengebiete, Bundestagsdebatten sollten nicht aus den Medien verschwinden. Kultursender wie 3sat sollten nicht verschwinden. Kultursender sollten nicht zusammengelegt werden, sondern ihren regionalen Charakter behalten.



Stoppen Sie die Kürzungspläne. Widerstehen Sie dem Druck undemokratischer Kräfte, die den ÖRR abschaffen oder zumindest politisch unterwandern und instrumentalisieren wollen.
Sam Hesmer Moin!



Wir brauchen weiterhin Arte und 3Sat. Diese Sender haben mir mehr über Kultur, Geographie, Politik und Geschichte beigebracht als 13 Jahre Schule. Ich brauch keine dümmlichen "Talkshows" wie Lanz und Konsorte, wo wieder nur rechte Hetzer zu Wort kommen. Ich brauch keine Fussball-Übertragungen, für die Millionen gezahlt werden müssen. Ich brauche Doku und Nachrichten, ich brauche diese Sender!
Samantha-Josephine Kiesel Neben einigen guten Punkten, die der Entwurf für einen Reformstaatsvertrag enthält, missfällt mir vor allem die geplante Reduzierung von Kanälen. Meines Erachtens sind gut recherchierte Bildungsinhalte sowie ein vielfältiges Kulturprogramm in der heutigen Zeit, wo unsere Demokratie immer stärker herausgefordert wird, wichtiger denn je! Wir brauchen eine diverse Medienlandschaft, in der alle Menschen angesprochen werden und sich repräsentiert fühlen – und kein sichtbares Kürzungssymbol, um ein paar laute Stimmen zu beruhigen. Ich hoffe inständig, dass es viele Personen gibt, die meine Meinung teilen, sodass der vorgestellte Entwurf noch einmal überarbeitet wird.
Samira Skowronek 3 Sat und Nano müssen erhalten bleiben.

So eine Wissensendung die es nun schon seit 40 Jahren gibt. Dieses Format - wahnsinnig tolle Wissenschaftsberichte.

Wie kann es sein, dass sowas eingestampft werden soll?

Hierfür zahlen wir gerne Rundfunkgebühren aber manch andere Sendung, die nichts vermittelt….da würde ich gerne nicht für bezahlen….

Bitte nehmen Sie dies zu den vielen anderen E-Mails und Briefen hierzu und lassen Sie Nano weiterlaufen!!!!!



Mit freundlichen Grüßen

Samira Skowronek
Samuel Epp Als Desinformationsforscher kann ich über den Reformvorschlag nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.



Die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden immer wieder als wichtige Präventionsfaktoren hervorgehoben und beworben. Dazu gehören nicht nur bewegte Bilder, sondern auch schnell verständliche Informationen in Textform.



Auch qualitativ hochwertiges Fernsehen, das nicht nur dem Duktus der Quote folgt, wie z.B. die Sender ARTE und 3sat, stellt einen wichtigen Präventionsfaktor dar. In Zeiten zunehmender Polarisierung und des Erstarkens eines neuen Rechtsextremismus.



Deutschland braucht diese beiden Instrumente dringend weiter. Ich bitte daher, den Reformvorschlag entsprechend anzupassen.
Samuel Lauckner Ich bin 24 Jahre alt und ein großer Verfechter des öfffentlich-rechtlichen Rundfunks. Diese Überzeugung verteidige ich auch gerne gegen die offenbar in Mode gekommene Verteufelung im öffentlichen Diskurs, vor allem in meinem unmittelbaren Umfeld.

Ich empfinde es als Privileg die vielfältigen Angebote des Rundfunks konsumieren zu können und einem Land anzugehören, welches die Brisanz und die Bedeutsamkeit von gutem sachlichen und überparteilichen Journalismus nicht nur erkennt sondern in besonderem Maße fordert. Die Alternative die Standhaftigkeit der sogenannten vierte Säule alleinig privaten Sendern mit eigener Agenda nach amerikanischem Model zu überlassen stellt für mich keine solcher Alternative dar.

Dennoch schließe ich mich der Meinung unseres ehemaligen Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Lammert an, welcher bereits 2009 die damalige Programmwahl der ARD und des ZDF zeitgleich zur konstituierenden Sitzung des Bundestages als "Bemerkenswert" bewertete, an.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine Einrichtung für alle Bürgerinnen und Bürgers dieses Landes.

Entsprechend müssen mir persönlich auch nicht alle ausgestrahlten Programme sei es "Das Traumschiff", "Rote Rosen" oder "Um Himmels Willen" gefallen, da zugleich auch dem Publikum dieser Sendungen nicht die von mir sehr geschätzten Sendungen, wie "Rockpalast oder "42 - Die Antwort auf alles" gefallen müssen.

Allerdings finden meine Bemühungen andere mit meiner Wertschätzung für den Rundfunk anzustecken häufiger ihre Grenzen, wenn die Kosten für die Produktion einer der ersteren Sendungen abgeschätzt werden. Mir fällt es indes Schwer in diesen Fällen meinen Punkt zu verteidigen, wenn man hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der üppigen Dotierung, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk genießen darf, was ganz selbstverständlich von den Bürgerinnen und Bürgern ganz unabhängig von ihrem Konsumverhalten oder Einkommensverhältnissen diese Dotierung tragen muss, abzuwägen versucht, wenn man ein Kreuzfahrtschiff täglich über die Mattscheibe fahren sieht, oder eben mangels Einschaltens eben nicht sieht.

Ich würde mir folglich mehr Transparenz wünschen, um gerade den Kritikern konsequent entgegentreten zu können und aufzeigen zu können wofür der üppige monatliche Beitrag aufgewandt wird. Es wird bestimmt Gründe geben, warum es auf mehreren der zur ARD gehörenden Anstalten gleich mehrere Sendungen beispielsweise nach dem Format "Giraffe, Affe & Co." gibt. Leider erschließt sich dieser mir (noch) nicht. Dem wäre eventuell aber mit besagter Transparenz Abhilfe zu schaffen. Ich bin mir sicher, dass Sie sich ihrer äußerst privilegierten Stellung bewusst sind und hoffe, dass dies auch auf die Verantwortung, für sowohl dem Fortbestehen des staatsfernen öffentlich-rechtlichen Runfunks als auch für die liberale Demokratie in diesem Land ist.



Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen

Samuel Lauckner
San Seeber Die Zusammenlegung von 3sat und arte halte ich für eine massive Einschränkung von unterschiedlich ausgerichteten wertvollen Programmen, die ihre Daseinberechtigung haben und eine Einstellung ein großer Verlust wäre. Der Blick D-F und der länderübergreifende deutschsprachige Rundfunk sind nicht miteinander vergleichbar.

Insbesondere Sendungen wie Re:, Karambolage, 3sat Wissensdoku, Scobel, nano, viele Themen im Bereich Natur, Wissenschaft, Bildung etc. sind zu wichtig, um eine Streichung akzeptieren zu können.

Verschiedene Radiosendungen/ Podcasts des DLF, Tagesschau/ARD, des NDR sind dauerhaft genutzte, sehr wertgeschätzte Beiträge.

Allerdings sind die vielzähligen Hitparaden, Schlagerveranstaltungen, ausschweifende teure Sportsendungen, mehrere Telenovelas mMn nicht notwendig für die Vielfalt der Rundfunklandschaft.
Sandra Braun Ich halte den Ansatz, mehrere Sender zusammenzulegen für falsch, denn nur durch Medienvielfalt kann die Qualität erhalten werden, jedoch nicht durch Reduzierung der Senderauswahl. Ich schätze diese Vielfalt an qualitativ hochwertiger Unterhaltung und Information. Eine Zusammenlegung einzelner Sender wäre ein grosser Verlust und fataler Rückschritt in Zeiten von Fake News und bedrohter Demokratie!
Sandra Groß Ich wünsche mir einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er steht seit Jahrzehnten für unabhängigen Journalismus und als Garant für die Stärkung der Demokratie.

Ich wünsche mir explizit keine Einschränkungen bei Textangeboten. Nur so ist eine umfassende nachrichtliche Versorgung gewährleistet.

Mit Blick auf die Demokratiegefährdenden Kräfte sollte sich seriöse Politik mit aller Kraft hinter den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stellen.
Sandra Hauschild Sehr geehrte Damen und Herren, seid fast 30 Jahren sehe ich 3sat und selbst meine Kinder erzählen, wie sie durch diese Sendungen wissensmäßig und inhaltlich geprägt sind und dies mit ins Leben genommen haben.

Auch haben mir die Inhalte während meiner Erziehungszeiten oft geholfen in Vielem aktuelles Wissen beim Wiedereinstieg in den Beruf mitzubringen. Gerade Nano möchte ich da besonders erwähnen, gehört zum festen Tagesprogramm wie bei anderen die Tagesnachrichten..... so viel gut recherchiertes Wissen schafft man nicht sich neben dem Alltag anzulesen.... Auch ist die lokale Grundlage mit deutschem, österreichischem und Schweizer Fernsehen für mich interessanter, als der Bezug zu Frankreich,. auch wenn ich die Dokumentationen von Arte ebenfalls gerne und häufig sehe....

Ich hoffe sehr, dass 3sat erhalten bleiben kann.

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Hauschild
Sandra Janßen Guten Tag,



ich möchte mein Entsetzen über die Tendenz mehrerer der geplanten Änderungen zum Ausdruck bringen. In Ländern wie der Polen, der Slowakei oder Ungarn griffen oder greifen Autoritäre den Rundfunk direkt an, und hierzulande tut man ganz Ähnliches, nur unter dem Vorwand des Kostendrucks, indem man bei Kultur und fundierter Recherche streicht? Die Einsparpotenziale sind doch nicht nur bei Sportübertragungen, sondern auch bei Managementgehältern, außerdem bei politisch immer haltloser den Autoritären zuarbeitenden Talkshows und bei jeglicher banalen Berieselung immens. Stattdessen wollen Sie da die Axt anlegen, wo noch substanziell und kritisch nachgedacht wird? Ein ganz ähnlicher Ungeist weht auch schon an den Universitäten, wo Streichpotenziale immer häufiger bei den Geisteswissenschaften gesucht werden. Ist Ihnen nicht klar, dass Demokratien kritischen Geist brauchen und dass dieser Geist gepflegt werden muss, will man ein demokratisches Staatswesen bleiben? 3Sat voll zu erhalten ist dafür das Mindeste und noch zu wenig.

Ebenso absurd (und vom gleichen Ungeist geprägt) ist es, den öffentlichen Rundfunk darin einschränken zu wollen, seine journalistische Arbeit auch schriftlich zur Verfügung zu stellen. Sie haben als staatlich finanzierter Akteur die Verpflichtung, alle Quellen seriöser und faktenbasierter Information so groß und so zugänglich wie möglich zu halten. Der ÖRR kann keinem Oligarchen in die Hände fallen, der eine Zeitung kauft und ins Propagandistische dreht, wie bei manch einer in letzter Zeit geschehen - und er muss gegenhalten gegen Propagandamedien wie Nius und Konsorten.

Sehen Sie sich doch um, in welcher präfaschistischen Zeit wir leben - das kann doch wahrlich niemandem entgehen! Wollen Sie dem ernstlich noch den Boden bereiten? Ich kann es nicht glauben.

Freundliche Grüße,



Sandra Janßen
Sandra Kersten Guten Tag,

ich finde arte und 3sat dürfen nicht vereint werden.

Beide Sender bedienen unterschiedliche Länder und haben jeweils andere wichtige Bildungsschwerpunkte die durch einen Sender nicht abgedeckt werden können.

Ich bitte sie diesen Einwand bei ihrer Entscheidung zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Kersten
Sandra Koch Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich von der geplanten Absetzung des Senders 3Sat erfahren.



3Sat ist für mich seit jeher eine zuverlässige und unaufgeregte Quelle seriöser Information und Bildung.



Es ist nachvollziehbar, Programme ändern bzw reformieren zu wollen.

Man möchte ja nicht als der Zeit entrückt, erscheinen.

Allerdings täte man mE gut daran, an anderer Stelle anzusetzen.



Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Desinformation und Lügen den Diskurs bestimmen, ist ein Sender wie 3Sat eine Bereicherung.



Ich bin mir absolut sicher, dass es nach wie vor sehr viele Menschen gibt, die das zu schätzen wissen.



Bitte setzen Sie 3Sat nicht ab.



Mit freundlichen Grüßen

Sandra Koch
Sandra Ölz Erhalten Sie den Sender 3Sat! Für Bildung, Vielfalt, den Blick über den Tellerrand, für Kultur mit Weitblick in alle deutschsprachigen Länder! Arte allein kann das nicht leisten.
Sandra Pappe Den Vorschlag, arte und 3sat zusammenzulegen, hielt ich zuerst für einen Witz. Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein, die beiden besten Sender der Öffentlich rechtlichen zu beschneiden – die sich obendrein in der Ausrichtung und dem regionalen Hintergrund deutlich unterscheiden, der eine eine Koproduktion von Deutschland und Frankreich, der andere eine Koproduktion der DACH-Region. Noch alberner ist die geplante Zusammenlegungen von KIKA und ZDF Neo. Wo soll bitte da die Schnittmenge sein?



Ernsthaft, wurde die Auswahl da Chat GPT überlassen oder gleich gewürfelt?



Sparen ist bei einem der teuersten Rundfunke Europas sicher angebracht. Statt an den Programmen sollte aber eher an den Gehältern auf Manager und Vorstandsebene gespart werden. Ein höheres Gehalt als ein gehobener Beamtenverdienst ist für einen staatlichen Betrieb unangemessen und ist den Gebührenzahler*innen auch seit Jahren nicht zu vermitteln. Warum bei der Gelegenheit übrigens nicht gleich den Wasserkopf an Pöstchenabgreifern auf Vorstands- und Beiratsebene reduzieren?



Eine weitere Einsparmöglichkeit: Zu Sportereignissen, Galaevents (Was hat Hofberichterstattung von royalen Hochzeiten, religiösen Zeremonien etc. überhaupt im staatlich geförderten Rundfunk einer Demokratie mit verfassungsrechtlich geschützter Religionsfreiheit zu suchen?) immer nur ein Team schicken. Da müssen wirklich nicht beide Sendeanstalten ARD und ZDF das gleiche doppelt drehen, sie können sich ja abwechseln.



Wenn überhaupt an Programmen gespart wird, dann doch bitte nicht an den Spitzensendern. Lieber eine Zusammenlegung der Regionalprogramme, vier Sender für Nord, Süd, West und Ost reichen aus. Man kann ja bei den Regionalnachrichten stärker differenzieren und sonst zusammenschalten.
Sandra Schmidt Wenn Arte, 3Sat, verschwinden verlieren die Öffentlichen Rechtlichen Sender in meinen Augen jegliche Berechtigung der GEZ Abgabe. Denn das sind tatsächlich fast die einzigen Sender die ich im jetzigen Format sehe und auch so sehen möchte.

Was man aber durchaus streichen könnte wären die unnötigen doppelt und dreifach Sender welche zu 90% dasd gleiche zeigen.

Wenn Sie nicht wissen welche Sender ich meine werde ich Ihnen gerne nur einige hier aufzählen:

BAYERN 1/2/3, NDR 2/3, NDR Info, WDR 1-? und so weiter. Wenn man durch zappt sieht man auf diesen Sender welche unterschiedlich sein sollten das gleiche Programm. Auch ZDFneo, ZDF Info kann weg.

ZDF sollte sich wieder auf seine "Kernaufgaben" konzentrieren, dem Informationen und hervorragenden Recherchen.

Und nicht 3.Klassigen Serien, Diskussionsrunden etc. Dann wird auch für den "Kunden" wieder verständlicher die Gebühren zu zahlen.
Sanne Kurz, MdL und Erhard Grundl, MdB Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen herzlichen Dank für die Möglichkeit der Stellungnahme und die Zurverfügung-Stellung des KEF-Sondergutachtens und des Diskussionsentwurfs zum Reformstaatsvertrag.



Anbei die Stellungnahme der Abgeordneten Sanne Kurz, MdL Bayern und Rundfunkratsmitglied BR, und Erhard Grundl, MdB, sowie zahlreicher mitzeichnender Gremienmitglieder und Fachpolitiker:innen mit Bitte um Beachtung.



Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.



Herzliche Grüße

Sanne Kurz
Erhard Grundl 
 
Mitglied des Deutschen Bundestages
 
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: +49 30 227-79006
E-Mail : erhard.grundl@bundestag.de 

Sanne Kurz
 
Mitglied des Bayerischen Landtages
 
Maximilianeum
81627 München
Telefon: +49 89 4126-2662
E-Mail : sanne.kurz@gruene-fraktion-bayern.de 
 
Sanne Kurz, Erhard Grundl et al. 11.10.2024 Stellungnahme Reformstaatsvertrag
Stellungnahme zum Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für
einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag)”
München/Berlin 11.10.2024
Es ist gut, richtig und notwendig, dass die Länder ihrer Aufgabe nachkommen, den Auftrag
der öffentlich-rechtlichen Sender, ihre Strukturen und Angebote zu evaluieren und mit Blick
auf die Herausforderungen der globalisierten digitalen Medienwelt neu auszurichten, auch
um Effizienzpotenziale zu heben. Eine Reform ist überfällig.
Es ist gut, richtig und notwendig, dass moderne Führung der “kollegialen Leitung”1 und von
den Sendern selbst begonnene oder vorweggenommene Reformen gestärkt werden. Dazu
gehören zum Beispiel die Zusammenführung der Mediatheken, die Kooperationen mit
gemeinwohlorientierten Externen, die Stärkung der Medienkompetenzbildung und die
verstärkte und verbesserte Kooperation der Sender technisch, administrativ wie auch
inhaltlich.
Es ist gut, richtig und notwendig, dass auch Neuerungen für Zukunftsfähigkeit und Resilienz
gegen Angriffe, wie wir sie in der Slowakei oder Ungarn erleben, implementiert werden. So
zum Beispiel: ein konsequentes Monitoring sowie ein regelmäßiges, standardisiertes,
öffentliches und zentrales Reporting zur Auftragserfüllung mit Blick auf das Gesamtangebot
analog zur Reporting-Funktion zum Gesamt-Finanzbedarf der Kommission zur Ermittlung des
Finanzbedarfs (KEF); eine Stärkung des Auftrags zur Förderung des gesellschaftlichen
Zusammenhalts2; kuratierende Funktion für externe Angebote; das “Körbemodell” für
flexibilisierte Angebote abseits des Linearen für Synergie und Effizienz bei Doppelangeboten
oder die Beauftragung von Partizipationsmöglichkeit und Dialog in eigenen Portalen
(Mediathek/Audiothek)3. Aber auch: Games im Rahmen konkret adressierter Zielgruppen,
wenn die Games einem öffentlich-rechtlichen Profil entsprechen und die Auftragserfüllung
unterstützen, beispielsweise da, wo man Menschen mit Nachrichten nicht mehr erreicht4.
Weiter sehr sinnvoll: der Abschied von manch linearem Angebot spätestens nach dem
31.12.20325; gemeinsame Leitlinien für Datenschutz und KI; eine Verdeutlichung der
Presseähnlichkeit; ein klarer Blick auf gemeinsame europäische Plattformangebote, inklusive
kommerzieller Anbieter:innen6; aber auch die erneute Stärkung der Barrierefreiheit für
 
1 ZDF-Staatsvertrag und Deutschlandradio-Staatsvertrag, §19. Stand: 26.09.2024 
2 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §26 Auftrag, Abs. 1. Stand: 26.09.2024 
3 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §26 Auftrag, Abs. 3. Stand: 26.09.2024 - “zielgruppengerechte interaktive Kommunikation mit den Nutzern (...)
sowie verstetigte Möglichkeiten der Partizipation” 
4 vgl Reuters Intitute Digital News Report 2023 und 2024
5 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §28a, Abs. 4. Stand: 26.09.2024 
6 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §30f, Abs. 3. Stand: 26.09.2024 - “Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF und
das Deutschlandradio ermöglichen eine Mitwirkung und Vernetzung für öffentlich-rechtlich organisierte europäische Partner und prüfen
regelmäßig eine mögliche Öffnung für kommerzielle Anbieter.” 
 
2
 inklusive Teilhabe aller. Das sind alles Schritte in die richtige Richtung für ein vielfältiges
öffentlich-rechtliches Medienangebot von Übermorgen in einem Deutschland innerhalb
Europas, auch mit Blick auf die mediale Übermacht großer globaler Plattformen.
Es ist gut, richtig und notwendig, dass der aktuell vorliegende Diskussionsentwurf sich nicht
vorrangig darauf kapriziert, wie alles billiger werden kann. Wir wollen - und müssen - unsere
unabhängige öffentlich-rechtliche Medien-Infrastruktur erhalten und in die Zukunft führen.
Das wird nicht gelingen, wenn lediglich Einsparpotentiale die Richtschnur sind. Der
medienpolitische Grundkonsens unserer Gesellschaft zur Wichtigkeit des Erhalts unseres
dualen Rundfunksystems mit starken Privaten und starken Öffentlich-Rechtlichen muss
gestärkt und nicht aufgekündigt werden.
Eine wichtige Säule der Zukunftsgarantie für unsere Öffentlich-Rechtlichen spart der
Diskussionsentwurf aber aus: die Entpolitisierung der Finanzierung.
 
Entpolitisierung der Rundfunkfinanzierung? Fehlanzeige.
Investitionen sind die Saat, die aufgeht. Wir säen, damit unsere Kinder und Kindeskinder
ernten können. - Eine Medienpolitik der Zukunft muss also nicht nur wichtige Aufgaben und
Zielgruppen der Zukunft, sondern auch die Finanzierung dieser Aufgaben, das Erreichen
dieser Zielgruppen im Fokus haben. Gerade die Investition in Zukunftsfelder wie die Stärkung
des respektvollen, öffentlichen gesellschaftlichen Dialogs7, Aufbau von neuen Strukturen der
Kooperation mit Dritten, Barrierefreiheit aller - auch in der Vergangenheit produzierter -
aktuell verfügbarer Angebote, mehrsprachige Untertitel für eine moderne
Einwanderungsgesellschaft, Angebote in leichter Sprache - und last not least ein
Zusammenrücken innerhalb der Plattformen Europas, ein zukunftsfestes Aufstellen bei
jüngeren Personen mit vielfältigen, erstmals in einem Gesamt-Angebotsportfolio
zusammengefassten und klar benannten Angeboten für die Publika für morgen, all das
kostet.
Explizit sind auch die im “Körbemodell” zusammengefassten, mittelfristig “weg-
flexibilisierten” Angebote8 erst ab 1.1.2027 nicht mehr beauftragt. Wie sind die
Einzelangebote bis dahin zu finanzieren? Für Kooperationen innerhalb der Sender gibt es
keinen Zeitplan, also auch keinen Kostenplan. Große, von der KEF identifizierte Kostentreiber
wie der Energie hungrige Simulcast-Betrieb von DAB+ und UKW oder der von der KEF
genannte Betrieb einzelner Landesrundfunkanstalten, aber auch die Finanzierung von
Beitragsermäßigungen und Beitragsbefreiungen aus dem Beitrag selbst, werden im
Diskussionsentwurf nicht erwähnt.
Die aktuelle Beitragsperiode endet ungeachtet aller Reformpläne zum 31. Dezember 2024.
Die neue Beitragsperiode beginnt am 1. Januar 2025. Es gibt Stand 11. Oktober 2024 ein
klares, gesetzlich festgelegtes, verfassungsrechtlich mehrfach überprüftes Verfahren zur
Festlegung des Beitrags ab 1. Januar 2025. Die Einhaltung dieses gesetzlich festgelegten
Verfahrens erfordert Zeit, die uns davonläuft. 
 
7 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §26 Auftrag, Abs. 3. Stand: 26.09.2024 - “zielgruppengerechte interaktive Kommunikation mit den Nutzern (...)
sowie verstetigte Möglichkeiten der Partizipation”
8 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §28a, Abs. 6. Stand: 26.09.2024 
 
3
 Das mutlose und beschämende Vermeiden eines ehrlichen Vorschlags zur Finanzierung des
gegebenen Auftrags ist daher zum jetzigen Zeitpunkt eine Leerstelle, die weitere Wunden
reißt und weiteres Vertrauen zerstört: Die Sender werden - ja sie müssen - den Klageweg
beschreiten, um ihrem Auftrag gerecht werden zu können. Die Politik bleibt passiv und hält
sich nicht an gesetzlich festgelegte Verfahren.
Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach festgestellt, dass die Finanzierung dem Auftrag
folgen muss, daher ist damit zu rechnen, dass auch diesmal die Sender recht bekommen. Das
Ansehen aller Beteiligten wird weiter beschädigt, das Vertrauen der Menschen in
Lösungsfähigkeit und Kompromissfähigkeit unserer Demokratie sinkt erneut. Die Kosten für
das Verfahren zählen am Ende vermutlich die Steuerzahler:innen. Den immensen Schaden
haben wir alle:
Die schreiende Leerstelle der dringend notwendigen Entpolitisierung des Beitrags ist das Öl,
das wir ins lichterloh brennende Feuer gießen. Wir stärken damit nur Feindinnen und Feinde
eines staatsfernen, unabhängigen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR) und schwächen
diese wichtige Säule unserer Demokratie.
Die europäische Perspektive stärken
Seit den Anfängen des ÖRR hat sich nicht nur die Medienlandschaft, sondern auch unser
Land verändert. Wir leben in einer Einwanderungsgesellschaft im Herzen Europas und
handeln als Europäer:innen in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Europa
prägt unser gemeinsames Handeln und Erleben - von der EU-Gesetzgebung bis hin zur
kommunalen Selbstverwaltung. Basis des europäischen Projekts sind gemeinsame Werte,
die sich im gesellschaftlichen Austausch weiterentwickeln. Eine gemeinsame europäische
Öffentlichkeit benötigt daher eine europäische Medienöffentlichkeit. Um Frieden und
Freiheit in der EU zu bewahren, dürfen wir den feindlichen Kräften des Nationalismus keinen
Raum geben. Ein Zusammenrücken freier europäischer Medienangebote schafft eine starke,
gemeinsame Öffentlichkeit für unsere Demokratie. Dazu braucht es langfristig gemeinsame
europäische Plattformen  - mit einem “Level Playing Field” auch für kommerzielle
Anbieter:innen wie Verlage oder Privatsender. Dazu braucht es mehrsprachige Untertitelung
heute bereits bestehender Angebote und die Stärkung ebenfalls bereits bestehender
europäischer Medieninfrastruktur.
Die Rundfunkkommission schlägt in ihrem Diskussionsentwurf für den Reformstaatsvertrag
vor, 3sat “teilweise oder vollständig” in das Programm von Arte zu “überführen”9, um die
Anzahl digitaler Kanäle zu reduzieren und Doppelstrukturen abzubauen. Dies soll zur
“Europäisierung” der Kulturberichterstattung beitragen. Eine Zusammenlegung würde
jedoch den öffentlichen Auftrag der Sender gefährden, der explizit Bildung, Information und
Kultur umfasst. Eine Verringerung von Programm-Zeit und Budgets für die beauftragten
Inhalte aus den Bereichen Bildung, Information und Kultur ist somit zu befürchten,
insbesondere, da die Angebote von 3sat nicht als Parallelangebot, sondern als
unterschiedlich ausgerichtetes Komplementärangebot zu Arte zu verstehen sind. 3sat bietet
eine Plattform für kritische Debatten, demokratische Meinungsbildung und kreative Vielfalt
im deutschsprachigen Raum wie kein anderer Sender. Die Zusammenlegung von 3sat und
Arte wäre daher ein falscher Schritt; es würde mit dem "überführen" ein
 
9 Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
(Reformstaatsvertrag), §28a, Abs. 2. Stand: 26.09.2024 
 
4
 grenzüberschreitendes Angebot und Medien- und Kultur-Infrastruktur für über 100
Millionen deutsche Muttersprachler:innen mutwillig zerstören.
Die Vielfalt ist bisher eine der größten Stärken des ÖRR. 3sat trägt mit seinen
Dokumentationen und Magazinen, Wissenschafts- und Kulturangeboten entscheidend zur
Vertretung spezifisch deutschsprachiger grenzüberschreitender kultureller Identität bei. Es
gleicht einem Treppenwitz der Geschichte, wenn ausgerechnet die bundesdeutsche
Landespolitik in trauter Einigkeit diese Errungenschaft abschaffen und in die kollektiven
Erinnerungen unserer gemeinsamen europäischen Geschichte verbannen würde.
Die Reform sollte die zukünftige Medienlandschaft und das künftige Medienverhalten der
Zuschauer:innen berücksichtigen. Eine einseitige Fokussierung auf Kostensenkung gefährdet
langfristig die Akzeptanz und Relevanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Niemand will
für mittelmäßige Angebote zahlen, die er nicht versteht oder die ihn nicht erreichen.
Die Zukunft ist jung. Nach wie vor werden junge Audio-Angebote nicht explizit beauftragt, im
Gegenteil sogar Audio-Angebote pauschal gekürzt ohne Schutz junger Angebote , weiterhin
fehlen verbindliche Quoten für Sendeminuten und Mittel für junge Zielgruppen.
In einer Einwanderungsgesellschaft ist es unabdingbar, dass es Untertitel  in relevanten, in
der Bundesrepublik mit zahlreichen Muttersprachler:innen beheimateten Sprachen gibt.
Untertitel beispielsweise in Türkisch für knapp vier Millionen Türkisch-
Muttersprachler:innen, Russisch für knapp vier Millionen Russisch Muttersprachler:innen
oder in Englisch für alle unterstützt die Kompetenz des Verstehens des Deutschen für frisch
Angekommene, bildet die Sprecher:innen in den Schriftsprachen ihrer Muttersprachen und
öffnet das öffentlich-rechtliche Medienangebot der Bundesrepublik für zig Neu-
Zugewanderte, die so hier ankommen können, statt sich auf TikTok oder in Angeboten ihrer
Herkunftsländer in andere Medien-Öffentlichkeiten zurück zu ziehen.
Vielfältige Medienlandschaft erhalten
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht nicht für sich, sondern ist Teil unserer pluralen
Medienlandschaft. Eine Stärkung des ÖRR ist gleichbedeutend mit einer Stärkung der
gesamten medialen Infrastruktur in unserem Land. An einigen maßgeblichen Punkten gibt es
im aktuellen Entwurf hier noch Leerstellen, die es zu füllen gilt, sowie Ansätze, die diesem
Anliegen entgegenstehen.
So ist das Ziel, das mit einer engeren Fassung der Vorgaben zur Presseähnlichkeit verfolgt
wird, nämlich faire Wettbewerbsbedingungen für private Verleger zu erhalten, löblich und
muss in den Reformstaatsvertrag im Sinne der Medienpluralität im Sinne eines “Level Playing
Field” Eingang finden. 
Die hier vorgelegte Formulierung wird dem Ziel allerdings gleich von zwei Seiten nicht
gerecht: Die Innovationsfähigkeit der Sender, gerade bei der Entwicklung von
personalisierten Formaten, bei Kurznachrichtenformaten und im Bereich der aktuellen
Berichterstattung, beispielsweise durch aktuelle Ticker zu wichtigen, sich dynamisch
entwickelnden Geschehen, wird zum einen massiv ausgebremst. Auch die zeitlich sehr
strenge Kopplung der Textinhalte an die Publikationsdaten von Bewegtbild- oder
Audioinhalten ist in der Realität kaum umsetzbar. Zum anderen sind die Vorgaben - obwohl
schärfer gefasst - immer noch nicht eindeutig und in der Umsetzung abhängig von
Auslegungsfragen. So wird es weiterhin die Gefahr von Rechtsstreitigkeiten zwischen
Sendern und Verlagen geben.  
 
5
 Eine klare, maschinell auswertbare und überprüfbare Regelung , z.B. durch eine festgelegte
Zeichenanzahl, würde hier für Klarheit sorgen, den Sendern die nötige Beinfreiheit
gewährleisten, Schulungen von Personal sparen und das Produkt der Verleger - gut
recherchierte, tiefgreifende und umfangreiche Textberichterstattung - schützen. Länge einer
dpa-Meldung erlaubt; Länge einer Die Zeit-Recherche verboten, könnte man es überspitzt
andenken - und Maschinen die Überprüfung überlassen und so Menschen endlich wieder
ihren Job machen lassen, statt sie mit bürokratisch-kleinteiligen Regelungen zu vergrämen.
Das ist Rechtssicher für Sender, befriedigend und befriedend für Verleger:innen, in Summe
Gewinn für alle.
Die Vielfalt unserer Angebote ist die Seele unseres ÖRR. Der Auftrag fordert auch Angebote
für Minderheiten und sehr kleine Zielgruppen; Inhalte, die bei kommerzieller Ausrichtung
keine Chance haben, finden hier ihren wichtigen Platz. Einige solcher Angebote sollen nun
abgewickelt werden, was dem Gedanken eines gemeinwohlorientierten Programms
widerspricht.
Sehr deutlich findet sich diese Debatte in der drastischen Kürzung im Bereich Radio wieder.
Wer seit Jahren den gleichen Sender eingestellt hat - wie fühlt er sich wohl, wenn eines
morgens dort nur noch Rauschen aus dem Äther dringt? Dass diese Einsparpotenziale sich
allerdings erst in ferner Zukunft entfalten, und man anders zielführend reformieren könnte,
ohne Kahlschlag zu betreiben, macht das Sondergutachten der KEF deutlich. 
Denn der Reformstaatsvertrag klammert einen wichtigen Punkt gänzlich aus: Großes
Potenzial sowohl laut KEF zur deutlichen Kostensenkung als auch zur Stärkung der pluralen
Medienlandschaft - nicht nur der Radiosender der ÖRR, sondern auch der vielen kleinen
privaten Sender und Bürgerradios - lässt sich im Bereich der Programmverbreitung finden.
Durch eine verbindliche Beendigung des Simulcasts , also einen Ausstieg aus der UWK-
Verbreitung, ließe sich dieses Potenzial heben. Das Einsparpotenzial für den ÖRR läge hier
laut KEF bei 100 Millionen Euro10. Auch mit Blick auf Energieeffizienz hat ein Ende des
Simulcast positive Wirkung: laut einer Studie der BBC zum eigenen Energieverbrauch
entfallen 31% des gesamten Energieverbrauchs auf die Verbreitung von UKW11. 
Kleine Hörfunkanbieter hätten ebenfalls einen massiven Vorteil bei einer Fokussierung auf
einen Verbreitungsweg. Im Sinne der Angebotsvielfalt sollte die politische Entscheidung
eines verbindlichen baldigen Ausstiegsdatums der UKW-Verbreitung endlich gefällt werden.
Natürlich ist bei der verbindlichen Vorgabe dieses Weges auf die notwendige
Planungssicherheit der Sender zu achten. 
Gute, innovative Angebote produzieren: Programm! - Das ist es, wofür wir unseren
Rundfunk brauchen. Doch seit Jahren fließt sehr viel Zeit und Energie in Verwaltung, in
Bürokratie der Sendeanstalten, auch zum Missfallen der vielen Festangestellten und
Festfreien in den Häusern. Der Gedanke des Bürokratieabbaus muss zum Wohle der
Programmqualität deutlich im Reformstaatsvertrag verwurzelt sein. Prozesse verschlanken,
Hierarchien verflachen, Verwaltungspflichten reduzieren, Doppelstrukturen abbauen, klare
Zuständigkeiten im Bereich der Kooperation und Struktur der Sender schaffen und auch im
Personalbereich die Komplexität verringern. Viele neu hinzukommende Verbindlichkeiten
des Diskussionsentwurfs zum Reformstaatsvertrag enthalten eher ein deutliches Plus an
 
10 Sonderbericht der KEF zur Auswirkung möglicher Ansätze zur Reform des ÖRR, S. 7
11 “How much energy is used to deliver and listen to radio? - AM, FM, DAB, digital television and the internet - which is more energy-
efficient? And what effect could switching off certain radio platforms have on energy use?”
https://www.bbc.co.uk/rd/blog/2020-10-sustainability-radio-audio-energy-streaming-broadcast abgerufen am 10.10.2024  
 
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 Bürokratie, statt ein Abstreifen der bürokratischen Teerschicht. Weniger Formulare, weniger
Zeichnungs- und Zustimmungspflichten, weniger Sitzungen, weniger Schalten, weniger
Konferenzen - mehr Zeit für Inhalte, mutige Entscheidungen - das gehört in eine gelungene
Reform.
Es ist für unser Zusammenleben als freiheitlich-demokratische Gesellschaft entscheidend,
dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch zukünftig seiner gesellschaftlichen
Verantwortung in einer pluralen, digitalen und internationalen Medienwelt gerecht wird und
dem Auftrag entsprechend so ausgestattet wird, dass er dieser Herausforderung gerecht
werden kann.
Ein vielfältiges, qualitativ hochwertiges Programm anzubieten ist dabei das Herzstück. Wir
sollten daher gemeinsam für diesen bestmöglichen Rundfunk und seine gerechte
Finanzierung werben und für sie kämpfen - weil er es wert ist.
 
 
Sanne Kurz
Abgeordnete der Fraktion BÜNDNIS90/DIE
GRÜNEN im Bayerischen Landtag,
Kultur- und Medienpolitische Sprecherin,
Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen
Fernsehens (BR). 
 
Erhard Grundl
Bundestagsabgeordneter für die Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kultur- und
Medienpolitischer Sprecher, Obmann im
Unterausschuss Auswärtige Kultur- und
Bildungspolitik.
 
Mitzeichnend aus den Gremien: 
Jessica Leutert, NDR Rundfunkrat
Dr. Ann-Kathrin Tranziska, NDR Rundfunkrat
David Mohr, Rundfunkrat Radio Bremen 
Anke Offerhaus, Rundfunkrat Radio Bremen
Antje Kapek, rbb Rundfunkrat, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus für BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN
Catherine Kern, SWR Rundfunkrat, Medienpolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Landtag Baden-Württemberg
Mitzeichnend aus den Bundesfachforen Medienpolitik B‘90/DIE GRÜNEN: 
Madeleine Henfling, Sprecherin BAG Digitales und Medien BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Thomas Schäfer, Sprecher BAG Digitales und Medien BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
 
 
 
 
Sara Hanna Hajji Hallo,



für Informations- und Bildungskanäle wie Phoenix, ZDF-Info, ARD-alpha und Tagesschau24 halte ich die Zahlungen der Rundfunkgebühren für angemessen. Deshalb bin ich ganz klar gegen eine Zusammenführung der o.g. Sender und gegen die Verschmelzung von Arte und 3Sat.

Bei einem mageren medialen Bildungsangebot, einhergehend mit medialer Verblödung, wehre ich mich gegen die Beitragsgebühren, oder gar eine Erhöhung der Rundfunkgebühren!



MfG
Sarah In einer Zeit, in der Informationen oft fragmentiert und polarisiert sind, stehen 3sat und arte als Leuchttürme der Kultur und Bildung. Diese Sender sind weit mehr als nur Plattformen für Filme und Dokumentationen; sie sind wesentliche Akteure in der Förderung einer informierten und kritischen Öffentlichkeit.



Die demokratische Funktion dieser Sender kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie bieten nicht nur qualitativ hochwertige Inhalte, sondern auch Perspektiven, die in der heutigen Medienlandschaft oft unterrepräsentiert sind. Durch ihre Programme fördern sie den interkulturellen Dialog und ermöglichen es den Zuschauern, über nationale Grenzen hinweg zu denken. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der populistische Strömungen und Vereinfachungen die öffentliche Debatte dominieren.



3sat und arte tragen zur Bildung und Aufklärung bei, indem sie Themen ansprechen, die oft ignoriert werden. Sie bieten Raum für kritische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen und stärken damit das Fundament unserer Demokratie. In einer Welt, die zunehmend von Desinformation und Oberflächlichkeit geprägt ist, sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Medienlandschaft, die zur Meinungsbildung und zum Verständnis komplexer Zusammenhänge beiträgt.



Die Schließung oder drastische Veränderung dieser Sender würde nicht nur den Verlust wertvoller Inhalte bedeuten, sondern auch eine Gefährdung der pluralistischen Medienlandschaft. Es ist unsere Verantwortung, diese kulturellen Institutionen zu schützen und zu fördern, damit sie weiterhin als Plattform für Vielfalt, Toleranz und kritisches Denken fungieren können.
Sarah Hartl Sehr geehrte Damen und Herren,

ich sehe die geplanten Kürzungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk insbesondere die Streichung von 20 Radiowellen und die Zusammenlegung der Kultursender 3sat und arte sowie von Angeboten für Kinder und Jugendliche mit großer Sorge. Gerade in Zeiten von Fake News, Desinformation, rechter Hetze und massiven Angriffen auf unsere Demokratie muss unabhängiger Journalismus gestärkt werden. Insbesondere die Kultur- und Bildungsangebote der öffentlich-rechtlichen Sender müssen erhalten bleiben, Angebote für Kinder und Jugendliche sogar noch viel stärker ausgebaut werden, um diese Gruppe nicht an Bauernfänger in den sozialen Medien insbesondere auf Tiktok zu verlieren.

Ich appelliere an Sie, den ÖRR nicht durch Sparmaßnahmen, die den immer stärker werdenden populistischen Kräften in die Hände spielen, zu gefährden, sondern dafür zu sorgen, dass ARD, ZDF und Deutschlandfunk finanziell so ausgestattet werden, dass sie weiterhin guten und unabhängigen Journalismus anbieten können.



Mit freundlichen Grüßen



Sarah Hartl
Sarah Kesting Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich kontaktiere Sie angesichts des Vorhabens, 3sat und ARTE zusammenzulegen.



Was kann man nun als Bürger ausrichten in dieser Sache ?



Entschieden zum Ausdruck bringen, wie großartig diese beiden Kanäle sind und wie wichtig? Das sind sie absolut.



Die Sendungen in diesen beiden Sendern - jede Sendung auf ihre Weise - nehmen sich die Zeit, Themen zu verhandeln, nachzudenken, Wissenschaft und Bildung einen Raum zu geben, Kultur in aller Vielfältigkeit zu präsentieren.



Jede Sendung auf diesen beiden Kanälen hat eine kleine Anhängerschaft, von Naturliebhabern und Theaterbegeisterten über Philophie-Interessierte bis zu Reiselustigen und naturwissenschaftlich und geschichtlich wie politisch Interessierten.

In der Summe und kumuliert sind diese unterschiedlichen Menschen doch eine stattliche Summe an Zuschauern. Sie alle schalten ein, weil sie klüger werden wollen und Vertiefung suchen, die es so bei ARD oder ZDF nicht mehr in dieser Form

gibt.



ZDF und die dritten Programme der ARD decken diese differenzierten Programme und ihre Themenvielfalt nicht mal mehr ansatzweise ab.



Wir haben außerdem bei arte die sichtbare Enge Verbindung zu Frankreich, in 3sat die Verbindung deutscher-österreichischer und Schweizer Aspekte. Beides muss in dieser Fülle für Deutschland inmitten Europas erhalten bleiben.



Verkürzen Sie also diese Differenzierung und die wichtige Ruhe und Tiefendimension aller Sendungen nicht durch eine Zusammenlegung der Sender. Geben Sie dem Mainstream nicht noch mehr Raum.



Kürzt man dieses zusammen, ist das der Anfang vom Ende.



Sarah Kesting

(Jahrgang 1981)
Sarah Naidu Sehr geehrte Damen und Herren,



wenngleich mir das Ziel der Kosteneinsparung durchaus einleuchtet, sehe ich die Pläne im Bereich der Spartensender durchaus kritisch. In der aktuellen Situation das Informations- und Nachrichtensegment auf im schlimmsten Fall nur einen Sender zu kürzen, halte ich für falsch. Phoenix bietet beispielsweise eine Berichterstattung, die in Qualität, Neutralität und Informationsgehalt nicht durch die ersten und dritten Programme erreicht wird. In Bezug auf zdf neo und ONE scheinen die beiden Sender auf der Kippe zu stehen, die auch Sendungen im Originalton anbieten, was für mich ein herber Verlust wäre. In Summe scheint der Rotstift damit vor allem bei den von mir favorisierten Angeboten angesetzt worden zu sein.

Beim Blick aufs Programm von ARD, ZDF und den Dritten finde ich keine Alternative und fände es zielführender hier auch inhaltlich zu hinterfragen und nicht nur bei bildungsrelevanten bzw. an jüngere Zielgruppen ausgerichteten Angeboten.



Mit freundlichen Grüßen

Sarah Naidu
Sarah Wagner Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Blick auf die Reform des Rundfunkstaatsvertrags möchte ich Ihnen nahelegen, dass es in den aktuellen Zeiten aus meiner Sicht extrem gesellschaftsschädlich ist, die Programme des ÖRR zu kürzen. Besonders die jungen Programme wie funk sind neben Sozialen Medien teilweise die einzige Informationsquelle für junge Menschen, und oft die einzige, die verlässliche wahrheitsgemäße Informationen vermitteln. Demokratieförderung ist doch gerade jetzt das was es braucht, um junge Menschen nicht an den politischen Rand oder darüber hinaus zu verlieren. Und dazu gehören eben auch öffentlich-rechtliche Medien. Sicher bedarf es einer Reform des Systems, es kann zum Beispiel an hoch angesetzten Gehältern von Führungspersonen gekürzt werden. Aber doch bitte nicht dort, wo wichtige demokratiefördernde Arbeit für die Zukunft unserer Gesellschaft geleistet wird.



Mit freundlichen Grüßen und Hoffnung auf Besserung

Sarah Wagner
Sarah Weißhart Ich bin gegen die Reform. Gerade Wissenschafts- und Bildungsprogramme sollten deren Vielfalt und Unabhängigkeit beibehalten können.
Sascha Bergsieker Betreff: Erhalt der Eigenständigkeit von 3sat und arte



Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich möchte mich entschieden für den Erhalt der Eigenständigkeit von Sendern wie 3sat und arte aussprechen. Die Kosten für deren Eigenständigkeit sind im Gesamthaushalt kaum relevant, während Kultur und Informationen eine zentrale Rolle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk spielen. Diese sollten weiterhin in unterschiedlichen Sparten eigenständig abgebildet werden.



Eine Zusammenlegung dieser Sender würde nicht nur die kulturelle Vielfalt gefährden, sondern auch den wichtigen Meinungspluralismus beeinträchtigen. Eigenständige Sender bieten unterschiedliche Perspektiven und spezifische Angebote für Zielgruppen, die sonst möglicherweise vernachlässigt werden würden. Außerdem haben arte und 3sat über viele Jahre ein eigenes, einzigartiges Profil entwickelt, das durch eine Fusion in Gefahr geriete.



Zudem ist es unerlässlich, dass die schnelle und flexible Online-Verfügbarkeit von Informationen bestehen bleibt – alles andere wäre in der heutigen Zeit unzeitgemäß. Statt einer Fusion sollten bestehende Kooperationen gestärkt werden, um Kosten zu senken, ohne die inhaltliche Eigenständigkeit der Sender zu gefährden.



Ich bitte Sie daher, diese Überlegungen bei Ihren Entscheidungen zu berücksichtigen.



Mit freundlichen Grüßen

Sascha Bergsieker



Auf dem Witting 2

32369 Rahden
Sascha Crott Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin gegen die Zusammenführung diverser Sender wie z.B. 3 Sat und ARTE.

Hier einige Argumente die nach meiner Meinung dagegen sprechen:



1. Vielfalt und Regionalität: Einer der Hauptpunkte gegen eine Fusion ist der Verlust der regionalen Vielfalt.

Die öffentlich-rechtlichen Sender decken verschiedene Bundesländer ab und bieten regionale Nachrichten, Kultur und Programme, die auf die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Regionen zugeschnitten sind.

Eine Zusammenführung könnte diese regionale Berichterstattung schwächen, weil der Fokus eher auf nationalen Inhalten liegt und kleine, regionale Stimmen weniger Gehör finden.



2. Programmvielfalt und Meinungspluralismus: Mehrere unabhängige Sender sorgen dafür, dass eine breite Vielfalt an Meinungen und Perspektiven ausgestrahlt wird. Wenn Sender zusammengelegt werden, werden voraussichtlich weniger unterschiedliche redaktionelle Linien vertreten sein, was langfristig den Meinungspluralismus beeinträchtigen wird. Unterschiedliche Sender bieten außerdem eine größere Bandbreite an Formaten und Programmen, was bei einer Fusion eingeschränkt wird.



3. Konzentration von Macht und Einfluss: Wenn weniger Sender existieren, bedeutet das auch, dass die Macht und der Einfluss innerhalb der Medienlandschaft stärker konzentriert werden.



4. Identifikation und Vertrauen: Viele Menschen haben eine enge Bindung zu ihrem regionalen Sender, der ihre Sprache, Kultur und lokalen Themen widerspiegelt. Eine Zusammenführung könnte das Gefühl der Identifikation mit „ihrem“ Sender schwächen und das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien verringern, weil sie als distanzierter wahrgenommen werden könnten.



Ein letztes und auch sehr wichtiges Argument wäre da noch der Verlust von Arbeitsplätzen und kreativer Konkurrenz:

Eine Fusion wird zu einer Rationalisierung führen, bei der Arbeitsplätze abgebaut werden. Außerdem fördert der Wettbewerb zwischen den Sendern Innovationen und kreative Formate. Bei einer Monopolisierung könnte dieser kreative Druck nachlassen, was zu einem weniger vielfältigen und spannenden Programm führen könnte.



Nach meiner Ansicht wird mit Zusammenlegungen der Sender die wichtige Vielfalt der Sender massiv eingeschränkt.





Mit freundlichen Grüßen



Sascha Crott
Sascha Foerster Sehr geehrte Damen und Herren,



ich begrüße die Weiterentwicklung der Angebote des öffentlich rechtlichen Rundfunks sehr.



Ich finde es richtig, dass die Mediatheken als „Public Open Spaces“ offen und vernetzt gedacht werden. Besonders wünschen wir ich mir, dass dieser Public Open Space ähnlich oder sogar kompatibel zum Fediverse wird, das auf Basis von offenen Protokollen (ActivityPub) jedem und algorithmenfrei den Zugang zu Inhalten und Diskussionen ermöglicht.



Jeglicher Aufbau von Social-Media-Kanälen, bei denen der Datenschutz der Bürger*innen ignoriert wird, sollte hingegen eingestellt oder zumindest deutlich begrenzt werden. Plakativ gesagt: Das öffentliche Geld ist nicht dafür da, Meta und Google kostenlos mit hochqualitativen Inhalten zu versorgen, damit diese Konzerne die Inhalte zusätzlich montarisieren und diese Netzwerke aufgewertet werden.



Es ist verständlich, dass einige Angebote zusammengelegt werden müssen. Doch bei 3sat und ARTE handelt es sich um für die Europäische Idee und Werte so wichtige Sender, dass diese meiner Meinung nach in ihrer Einzigartigkeit sogar erweitert und nicht zusammengelegt werden sollten.



Mit freundlichen Grüßen

Sascha Foerster
Sascha Kurok Das Vorhaben die öffentlich-rechtlichen Sender derart stark zu beschränken und zusammenzustreichen kann gerade jetzt keine gute Idee sein. Der Bedarf an Sendern, die neutrale Nachrichten liefern und journalistisch aufgearbeitetes Wissen vermittteln ist noch nie so groß gewesen, wie derzeit, wo ein großer Teil der Bevölkerung seine Informationen aus den sozialen Medien bezieht.

Sender wie arte und 3sat zusammenzulegen um Geld zu sparen ergibt keinen Sinn, da sie völlig unterschiedliche Sendekozepte haben, die sich gut ergänzen, aber eben nicht in einen Topf gehören.



Ich hoffe sehr, dass der Kahlschlag, wie er derzeit geplant ist, abgewendet werden kann.
Sascha Raubal Sehr geehrte Damen und Herren,



wie viele andere möchte ich meinen Unmut darüber kundtun, daß laut aktuell diskutierten Plänen ausgerechnet ein Sender wie 3sat eingespart werden soll. Kultur ist ja immer etwas Definitionssache, aber außer dieser gibt es dort ja auch noch Sendungen wie z.B. nano und immer wieder wissenschaftliche Dokus. Ausgerechnet das einzusparen in einer Zeit, in der saubere Fakten und Aufklärung im besten Sinne so unglaublich wichtig sind (siehe Vodivleugner Impfgegner, Klimaleugner, Migrationspanikmache usw.), erscheint mir ein Unding.

Sparen Sie bitte gerne an reiner Unterhaltung, wie z.B. Fußball, Olympia, aber auch Serien oder Spielfilmen. Unterhaltung kann sich jeder selbst bezahlen, wie er es möchte. Ich zahle mit meinen Gebühren zwangsweise 22 Männchen und einen Ball auf dem grünen Rasen, worüber ich alles andere als erbaut bin, andere finden das sicher toll, können aber beispielsweise mit SciFi-Filmen nichts anfangen, die ich durchaus mag. Da beides aber nicht wirklich wichtig ist, sondern eben reine Unterhaltung, möge jeder das bezahlen, was er sehen will. In Streaming-Diensten oder wo auch immer.

Bildung, gesellschaftliche und politische Themen und auch Kultur (wo immer die genaue Grenze zur Unterhaltung liegen mag) sind dagegen generell wichtig und dürfen auf keinen Fall (noch weiter) eingeschränkt werden. Sie nähern sich sonst immer weiter dem Niveau der Privatsender an, und das ist wirklich schade.



Mit freundlichen Grüßen,



S.Raubal
Sascha Schmidt Ihr streicht Kunst, Kultur, Soziales, Information, Natur und Forschung und ersetzt das mit TATORT und Fussball?

Top Wahl, nicht!

Aber gut, wenn Ihr euer "blödsinniges" Vorhaben, alle guten Sender zu streichen, wirklich durchzieht, spare ich Strom. Dann bleibt der Fernseher nämlich aus ;-).

Ihr rennt seit jahrzehnten in die falsche Richtung.



Die Tatort-Gruppe (also die 50er Generation) gibt es bald nicht mehr, wobei Tatort sogar noch so geht, gegen den ganzen belanglosen Rest auf euren Haupsendern.

Die Fussball-Gruppe schaltet nach Fussball wieder auf NETFlix.

Die Insta-Generation ist bei RTL +, Insta, Tiktok oder Youtube.

Wenn man Titten sehen möchte gibt es so einschlägige Plattformen wie Youporn ... oder halt RTL.

Da bleibt nur noch die Gruppe, denen der ganze Kram auf die Nerven geht. Die Gruppe von Zuschauern die immernoch Interesse an Kunst, Kultur, Soziales, Information, Natur und Forschung hat. Weil sie nämlich den ganzen anderen Kram als unerträglich empfindet.

Doch die suchen jetzt auch noch das Weite, wenn ihr euer Vorhaben durchzieht. Denn auch auf Netflix kann man, wenn man möchte, durchaus gute Inhalte sehen. Tatort interessiert dort keine Sau.



Ihr könntet ja den "Tatort" auf Neo senden und die Nachrichten auf Info und dann das ZDF und den ARD schliessen.

Tut mir leid, aber "das" wäre die richtige Entscheidung.

Fragt doch einfach mal eure Zuschauer, anstatt über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden oder den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.



Wünsche ein schönes Wochenende.



Sascha Schmidt
Sascha Tischer Sehr geehrte Damen und Herren,



Der Sender 3Sat sollte nicht geschlossen werden, da er einen unschätzbaren Beitrag zur Kulturlandschaft in Deutschland leistet. Als einer der wenigen Sender, der konsequent Kunst, Kultur und Wissenschaft einen breiten Raum bietet, schafft 3Sat einen Zugang zu Inhalten, die sonst oft vernachlässigt werden. Zudem steht der Sender für einen qualitativ hochwertigen Journalismus, der anspruchsvolle und informative Formate fördert. 3Sat ist daher unverzichtbar, um das kulturelle und intellektuelle Angebot im deutschen Fernsehen zu erhalten und weiter auszubauen.



Mit freundlichen Grüßen

Sascha Tischer
Sascha Wichmann Sehr geehrte Damen und Herren,

3sat und Arte tragen dazu bei die Menschen über die Gefahr von rechtsextremen Parteien, wie der AfD, zu informieren. Beide Sender müssen erhalten bleiben. Eine Reduktion der Sender wird der AfD in die Hände spielen. Diese versucht systematisch unabhängige Medien abzuschaffen, um besser ihre faschistischen Ideen umzusetzen. Die Vielfalt der Medien muss erhalten bleiben.
Saskia Plura Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich bitte Sie darum, die Sender Arte und 3Sat als zwei unabhängige Sender zu erhalten und nicht zu fusionieren. Beide Sender haben einen ganz eigenen Anspruch an ihr Fernsehprogramm. Arte zeichnet sich durch die künstlerische Seite und die deutsch-französische Kommunikation aus. 3Sat leistet exzellente Arbeit in der naturwissenschaftlichen Berichterstattung, insbesondere in den Formaten "nano" und "makro", die ein essenzieller Baustein der Wissenschaftskommunikation im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind. Diese Programme in Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis und Desinformation zu eliminieren sendet ein fatales Zeichen. Gerade jetzt ist es wichtig, Wissenschaftskommunikation zu stärken und zu fördern. Ein fusioniertes Programm aus Arte und 3Sat könnte dieser Anforderung nicht gerecht werden - erhalten Sie daher beide Sender!



Mit freundlichen Grüßen

Saskia Plura
Schäfer Ich möchte gegen die Streichung bzw. Zusammenlegung der ARD Programmme 3Sat, Arte etc. Protestieren. Das sind doch diejenigen, die man noch ohne ständige Krimis sehen kann.

MfG

U.Schäfer
Schäfer Monika 3SAT muss bleiben, mein Lieblingssender. Kein anderer Sender ist so interessant und informativ. Ein Zusammenlegen mit arte, wäre nicht das Gleiche. Bitte an anderer Stelle sparen.
Schäfer, Peter und Claudia Wir wünschen Erhaltung von 3sat und arte,

weil hochwertig für

dankbare Hörer/Seher.
Schauermann, Ingeborg Die Zusammenlegung der Sender wäre einer Verarmung von Reichhaltigkeit und Vielfalt gleichzusetzen. Die Verbindung von Arte und 3sat z.B. wäre nur durch Streichungen im Programmangebot möglich, einem Programmangebot, das schon jetzt an Qualität und Diversität sehr zu wünschen lässt.

Sollen die öffentl.-rechtlichen Sender nicht noch mehr Zuschauer verlieren, ist das geplante Vorhaben zu überdenken bzw. zu streichen.

Mit freundlichen Grüßen

I. Schauermann
Schickle Ingrid Ich bin gegen eine Zusammenlegung der Sender.

Ich möchte weiterhin 3Sat uns Arte getrennt schauen können.

Rundfunk- und Fernsehgebühren sind schon ziemlich hoch, da müssen nicht noch die Sender gekürzt werden.



Danke und freundliche Grüße

Ingrid Schickle
Schierenbeck Wolfgang Es wäre unverantwortlich 3Sat zu streichen. Nicht nur, dass die gezeigten Beiträge zum größten Teil hochinteressant sind, rücken sie doch auch die Länder Schweiz, Deutschland und Österreich enger zusammen.

Die täglichen Sendungen wie z.B. die Kulturzeit eröffnen dem Zuseher einen kulturellen Überblick über die Landesgrenzen hinweg.

Ohne gegen ARTE etwas schlechtes sagen zu wollen, glaube ich nicht, das der Sender dieses bieten kann.

Vielleicht sollte man sich um Geld zu sparen, die Gehaltslisten der beim öffentlich-rechtlichen Beschäftigten näher ansehen . . .
Schindler Sehr geehrte Damen und Herren,





mit großer Sorge habe ich zur Kenntnis genommen, dass zdfinfo, arte und insbesondere 3sat von Ihnen (eventuell) zur Disposition gestellt werden sollen. Nachdem in früheren Jahren politische Magazine im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, darunter meine Lieblingssendung "Monitor" stark gekürzt wurden, "Monitor nachgefragt" abgeschafft wurde, sehe ich Ihre Kürzungspläne mit Sorge. In "Monitor nachgefragt" konnten live die Zuschauer Fragen an die anwesenden Redakteure zu Ihren Beiträgen stellen. Dieser Sendung trauere ich bis heute nach. Dazu kam, dass die überlebenden Sendungen auf hintere Plätze im Abendprogramm geschoben wurden.

Die Sendungen Nano und Kulturzeit des Senders 3sat sind für mich täglich wochentags unverzichtbar. Insbesondere Nano verdanke ich den Umstand, informiert durch die Corona-Pandemie gekommen zu sein. Auch die Sendung Scobel ist ein Highlight an Wissensvermittlung, Diskussionskultur und Unterhaltung. Nach meiner Auffassung muss es mehr Wissenschaftssendungen geben, um Wissenschaftsfeindlichkeit zu begegnen.



Mit freundlichen Grüßen



U. Schindler
SCHLANGE EDELTRAUT 3 SAT und Arte sollten unbedingt getrennt erhalten bleiben!

für3 SAT ist ganz wichtig für die allgemeine Aufklärung täglich mit nano und zur günstigen Zeit und scobel zur vertiefenden Aufklärung

Die Vielfalt in Arte sehr sehr wichtig für die Allgemeinbildung
Schleich, Carsten Guten Tag, ich möchte mich ausdrücklich gegen eine Zusammenlegung von 3sat und arte aussprechen, beide haben so unterschiedliche und wichtige Inhalte, dass beide bleiben müssen. Lieber sollten die Rundfunkgebühren angehoben werden!

Vielen Dank

Carsten Schleich
Schlicker Ich bin der Ansicht, dass im Kulturbereich der öffentlich-rechtlichen Sendern nicht gespart wedern soll. z.B.: Zusammenlegung von "Spartensendern" (Arte und 3Sat). Kultur und Information gehören zum Bildungsauftrag der öffentlich-rechtluchen Sendern. Eine Kürzung wegen Kosteneinsparung ist nicht gut.
Schlüter, Margret eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat ginge völlig fehl. Es gibt viel zu wenig fundierte und anspruchsvolle Wissenschafts- und Kultursendungen, aber überbordend viele Krimis, Quizsendungen, Tiersendungen und shows. Gerade in Zeiten, wo einseitige Berichterstattung und fake news überhand nehmen, ist eine Streichung insbesondere von 3Sat kontraproduktiv. Viel eher könnte bei den Landesrundfunkanstalten ( Verringerung) und den Gehältern des Leitungspersonals gespart werden
Schmeing Marc Es muss eine Reduktion des Angebots geben. Politik, Kultur, Auslandberichtserstattung, teilweise auch Sport müssen die zentralen Punkte sein. Das breite Interesse nimmt ab, die Anzahl der Zuhörer bzw. Zuschauerinnen nimmt ab, das gesamte Angebot ist unübersichtlich, intransparent, ausufernd. Wenn die Akzeptanz erhalten werden soll, dann muss es zu einer Reduktion des Angebots und zu einer Konzentration auf die wesentlichen Themen kommen.

Wie wollen Sie Akzeptanz für Rundfunkgebühren erwarten von jemandem, der kein öffentlich-rechtliches Fernsehen schaut und kein Radio hört?
SCHMIDT In den aktuellen Zeiten des massiven Populismus, erscheint mir die Arbeit der öffentlich rechtlichen Sender wichtiger als je zuvor!

In seiner ganzen Vielfalt.
Schmidt, Marianne Für mich und meinen Ehemann sind die Sender 3sat und arte die informativsten Sender mit hohem Niveau sowohl politisch als auch kulturell, wissenschaftliche Beiträge sind exzellent. Wir bitten, diese wichtigen hoch qualitativen Sender zu erhalten .
Schmitz, Susanne Sehr geehrte Damen und Herren,

das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein: 3sat abzuschalten! Einer Ihrer besten Sender, neben ARTE – und eine Zusammenführung beider Kanäle würde uns Zuschauer der Hälfte des Kulturangebots berauben!

Bislang war ich stets ein großer Fan des ÖRR und habe ihn oft genug verteidigt gegen Vorwürfe bzgl. der Gebühr. Sogar noch, seit Sie uns unter die Knute der ideologischen Sprache zwingen, d.h. des Genderns. Aber wenn Sie 3sat abschalten, dann werden Sie Ihre treuesten Zuschauer verärgern. Was ich auch sagen kann für meinen Freundes- und Bekanntenkreis im Alter 60 plus. Also die wesentliche Klientel des linearen TV.



Darum bitte überlegen Sie sich das noch einmal sehr gut!



Und noch etwas: Anfang Januar soll der RBB umgestellt werden auf HD. Nun, von mir aus. Aber was denken Sie sich eigentlich dabei, diese Ankündigung unterzubringen nicht etwa in einer Leiste am unteren Bildschirmrand, sondern in einem rechteckigen Kasten im unteren rechten Quadranten? Wobei „Quadrant“ sogar noch untertrieben ist; denn besagter Kasten ragt noch über die Mittelachse des Bildschirms hinaus.

Mit Sicherheit bin ich nicht der einzige Zuschauer, der aufgrund dieser massiven Bildstörung (im ganz wörtlichen Sinne!) sich genötigt sieht, in diesem letzten Quartal 2024 den RBB nicht mehr einzuschalten. Wobei ich übrigens besonders den Verlust einer meiner Lieblingssendungen bedauere: Thadeusz und die Beobachter.



Bitte unternehmen Sie etwas gegen diese beiden heftigen Beeinträchtigungen Ihrer Programme!





Mit freundlichen Grüßen



Susanne Schmitz

53604 Bad Honnef

Mülheimer Str. 32 B
Schnatz Go Ich erhebe hiermit Einspruch gegen die geplante Schliessung des Programmangebotes von 3sat .



Kultur ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer freiheitliche Gesellschaftsform und Kulturprogramme sollten gerade in unserer heutigen Zeit eher stärker gefördert als reduziert werden.
Schneewolf Sehr geehrte Damen und Herren,



ich gehöre zu den zahlreichen Nutzern, die mehrfach am Tag die schriftlichen Nachrichten von Hessenschau.de abrufen, um sich über die Nachrichten im eigenen Bundesland zu informieren. Ich habe nichts die Möglichkeit, ständig Radio zu hören bzw. Fernsehen zu schauen. Die schriftlichen Texte sind für mich wichtig, da ich sofort überblicken kann, was für interessiert...



Bitte sorgen Sie dafür, dass diese Informationsmöglichkeit uneingeschränkt erhalten bleibt...



Mit freundlichen Grüßen



A.Schneewolf
Schnitzer Wolfgang Sehr geehrte Damen und Herren, mit Erschrecken habe ich erfahren, dass der Sender 3sat auslaufen soll. Für mich völlig unverständlich ausgerechnet die kulturellen und anspruchsvollen Sendeformate zu kürzen.Neben DLF, Arte und wenige weitere Programmformate sind das doch die Sender die einen Rundfunkbeitrag noch rechtfertigen. Der Anteil dieser Sender ist m.E. auch nicht gerade der Löwenanteil der Kosten. Ich bitte Sie daher diese Einschränkungen der Kultursender zu überdenken. MfG W.Schnitzer
Schreiner Ich bin strikt gegen eine Zusammenlegung von 3sat und Arte. Beide Sender sind Leuchtürme in einem Meer von Dummheit. Warum also halbieren? Brauchen wir nicht gerade jetzt mehr Wissen und Kultur als Bollwerk gegen die Feinde unserer freiheitlich - demokratischen Ordnung?

Ist das Angebot einmal reduziert, kann es schnell ganz vom Tisch gefegt werden. Diese Reform ist ein Schritt in die falsche Richtung.
Schröder, Marianne Ich fände es sehr schade, wenn es Zusammenlegungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender gäbe. Ich meine, dass 3sat und arte jeweils ein ganz eigenes Profil haben, das sich nicht so ohne weiteres miteinander "verschmelzen" lässt. Es ist mir sehr wichtig, dass es weiterhin öffentlich rechtliche Programme gibt, die frei, unabhängig und gut recherchiert berichten. Zur Erhaltung der bestehenden Struktur zahle ich gerne einen Rundfunkbeitrag, gerne auch etwas höher.
Schuessler Die Rundfunkanstalten haben den Betrieb nach dem Krieg mit dem Auftrag und dem Anliegen der Entnazifizierung aufgenommen. Zum einen ist das mehr als 70 Jahre her, zum anderen ist unter den aktuellen Umständen fraglich, was das gebracht hat und ob das wirksam war. Daher scheint es mir angeraten, den Betrieb der Rundfunkanstalten zunächst einzustellen, bis geklärt werden kann, ob dieser Auftrag noch umgesetzt werden kann. Man könnte dafür ja einen Zeitrahmen setzen, ein Jahr zum Beispiel. Wenn nach dem Jahr nicht festzustellen ist, wie die Rundfunkanstalten zum Erhalt und zum Gelingen der Demokratie beitragen können, sollte über andere Möglichkeiten diskutiert werden.



Mit freundlichen Grüßen,



Schuessler
Schulze Ich vermisse eine öffentliche Debatte über die Vorschläge. Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen werden verlässliche, gut recherchierte und vielseitige Informationen wichtiger denn ja. Warum jetzt gerade Sender wie ARTE und 3Sat fusioniert werden sollen ist nicht nachvollziehbar und nicht ausreichend begründbar.
Schumann Klaus Wir sind sehr an Kultur interessiert. Uns interessieren vor allem Kunst, Archäologie, Architektur, Literatur, ………

Deshalb sehen wir zu 80% 3SAT und arte!

Es werden bestimmt viele Sendungen wegfallen, an denen wir interessiert sind.

Die Kultur verbindet alle Menschen und ist die einzige Möglichkeit Frieden auf der Welt irgendwann zu erreichen.

Bitte erhalten Sie diese zwei Sender!
Schwechheimer Wolfgang seit 20 Jahren schaue ich zu 95 % nur öffentlich rechtliches Fernsehen. Dabei sind 3 Sat und Arte die wichtigsten und interessantesten Programme. Danach folgen die Regionalsender, Mdr, Ndr........... sowie ZDF neo.........

Es würde mir sehr schwer fallen auf diese Sender zu verzichten.

ARD und ZDF nutze ich seltener, ( außer "Bares für Rares und Dieter Nuhr, die Anstalt, Lesch) da ich an Informationen und weniger an Filmen interessiert bin. Private sender lasse ich in der Regel außen vor.

Wichtig für Informationen ist auch das Internet geworden, wo ich genau die Informationen in ausführlicher Bearbeitung finde, die ich brauche und wünsche.



Die Amazon Mediathek besteht in großem Maße aus trash. Da mache ich mir nicht mal die Mühe das Angebot zu durchforsten.

Mäßig gut sind Amazon Filme wie " Die Ringe der Macht", jedoch weit weg von wirklicher Qualität. (Ausnahme:" die Shannara Serie", die war top besetzt, Licht, Ton, Geschichte professionell)

Es wäre unglaublich schade, wenn der öffentliche Rundfunk seine Sender und Inhalte einschränkt.

Meine Zeit ist wertvoll. Die verplempere ich nicht mit Privatsendern.



MfG

Schwechheimer
Schweikhard 3-Sat soll nicht integriert werden sondern weiterhin eigenständig bleiben!
Sean Dunn Welches Signal schickt es, wenn in Zeiten erstarkenden Rechtspopulismus und Nationalismus, gerade die transnationalen Sender gekürzt werden? Die Fusion von 3sat und ARTE wäre ein großer Verlust für die kulturelle Vielfalt im Fernsehen. Beide Sender haben spezifische Profile und Schwerpunkte, die im deutschen und europäischen TV einzigartig sind. Diese Profile müssen erhalten bleiben, denn wir haben ohnehin nur noch wenige Sender, die konsequent qualitativ hochwertige Inhalte jenseits von Mainstream und Massenunterhaltung anbieten. Wenn Einsparungen nötig sind, warum nicht eher bei den übermäßig gesendeten Fußballübertragungen oder anderen Sportevents kürzen, statt bei den wenigen verbliebenen Kultursendern?
Sebald Sehr geehrte Rundfunkkommision,



3 sat muss unbedingt erhalten bleiben, das 3 Länderprogramm, Kulturprogramme wie UNESCO Welterbestätte, Kulturzeit, Scobel usw sind von besonderer Qualität und sind unentbehrlich!



Familie Sebald
Sebastian Sehr geehrte Rundfunkkommission,



Sie haben einen Bildungsauftrag!

Und 24 Millionären beim Sport zuzuschauen, ist keine Bildung.



Daher sparen Sie bitte an Fußball Übertragung, und erhalten Kultur und Spartensender.



Vielen Dank & Grüße,

Sebastian Vogt
Sebastian -Zusammenführung aller Mediatheken in eine

-Streichung von Funk

-Spartensender zusammen führen bzw abschaffen

-viel weniger Sender, von den 10 genannten aus dem Reform Vorschlag nur max 3 behalten

-keine Millionen Gehälter mehr, Deckelung bei max 10.000€ monatlich, egal ob Moderatoren oder Chefetage

-keine Bonuszahlungen mehr

-viele Radiosender privatisieren oder abschaffen, bringen doch alle das gleiche

-weniger teure aber schlechte und uninteressante Shows

-In den Verwaltungen viel Personal reduzieren



Wenn das alles geschafft ist kann man locker den Rundfunkbeitrag um die Hälfte senken, wahrscheinlich noch mehr. Denn es darf nie vergessen werden, es geht hier um Steuergelder.
Sebastian Aspermaier Bitte setzen Sie sich für den Erhalt der Radio- und Fernsehprogramme von ARD, ZDF und Deutschlandradio ein! Die Sparmaßnahmen sind eine politische Entscheidung, keine auf den Bedarf angepassten. Ich selbst würde sogar 20€ pro Monat zahlen, wenn dadurch ein freier, unabhängiger Journalismus in breiter Diversität erhalten und sogar ausgebaut. Sicherlich lassen sich technische Symbiosen schaffen an der bereits gearbeitet werden, aber die geforderten Einsparungen treffen die Inhalte. Diese Inhalte, wie sie in allen Programmen der ARD, den Landesrundfunkanstalten, Deutschlandradio und dem ZDF gesendet werden, versorgen uns mit unabhängigen und auch kritischen Beiträgen. Sie halten durch ihre Breite eine umfängliche Darstellung unserer Kultur vor, die uns Bildung ermöglicht. Die Idee des Rundfunkstaatsvertrags, wie er ursprünglich beschlossen wurde, Information, Bildung, Kultur, Unterhsltung und Beratung zu vermitteln ist einzigartig. Dies ist eine Errungenschaft und Ergebnis nach den Lehren des zweiten Weltkriegs und der Naziherrschaft. Diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu kürzen ist ein Schnitt in das Fleisch unserer Demokratie, denn sie basiert auf Information, Bildung, Kultur, Beratung und Unterhaltung. Gerade die Programme von 3sat, ARDalpha, ARTE und KiKa sind gefüllt mit diesen 5 Gewürzen unserer Gesellschaft. 3sat selbst ist schon eine Symbiose, eine gemeinsame Anstrengung von mehreren Sendern. Genauso wie alpha, ARTE und KIKA. ZDFneo und ZDFinfo liefern Dokumentationen, Bildung und Unterhaltung auf mehrere Arten.

Die bereits laufenden Sparmaßnahmen zwingen die meisten Redaktionen in der ARD und dem ZDF Journalisten auf freier Basis anzustellen, bzw. nur noch deren Output zu kaufen. Das ÖRR Gebilde spart bereits an Inhalten. Um an den technischen Mitteln zu sparen wird ebenfalls gearbeitet. Diese Projekte, Technik zusammenzulegen kosten auch selbst Geld. Sparen verhindert selbst zu sparen. Die Rundfunkgebühren sind seit vielen Jahren stabil, die Anhebung davor moderat, während alle Kosten um uns rum weiter gestiegen sind. Die Gebühren spiegeln das nicht wieder und dennoch sollen sie weiter gekürzt werden!?



Ich bitte Sie darum, diese Sparmaßnahmen, nicht durchzusetzen, andere Bundesländer zu überzeugen dies ebenfalls nicht zu tun und uns den Fels in der Brandung unserer Gesellschaft zu erhalten, zu stärken und weiter auszubauen.
Sebastian Bachmann Es wäre besser wenn die Formate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht eingestellt werden sondern weiter ausgebaut, so dass die Angebote individualisiert auch offline wahrgenommen werden können. Außerdem wäre es gut wenn beispielsweise im Bereich Sozialisierung oder emotionale Beteiligung weitere Kanäle geschaffen werden - das Angebot Zapping des ZDFs war hier kein schlechter Innovationsansatz.

Es wäre gut wenn die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Medien so neu definieren würden, dass auch vernetzte Inhalte aus Bibliotheken oder Lexika über das Fernsehen oder ähnliche Format wahrgenommen werden können. Außerdem wäre es gut wenn die Sendung auch in der Mediathek KI gebunden vernetzt werden würden und so themengebunden ausgewertet dem Endnutzer zugeführt werden können.

Ich denke die Plattform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollte beibehalten werden und neue Richtlinien setzen oder eben in einer Anstalt ähnlich Youtube oder eben gerade in Youtube auf gehen.
Sebastian Braun Sehr geehrte Rundfunkkommission,



ich möchte mich hiermit nachdrücklich für den Erhalt von 3sat sowie arte als jeweils eigenständig fortbestehende Sender einsetzen. Beide Sender prägen das kulturelle, informative und bildende Angebot im deutschen Fernsehen und den weiteren Ausspielwegen maßgeblich. Trotz einer, oberflächlich betrachtet, ähnlichen Ausrichtung auf Kultur und edukative Inhalte sehe ich ein eigenständiges Bestehen gerechtfertigt: in der verschiedenen vertraglichen Basis ihres Bestehens, in den verschiedenen Produktions- und Rezeptionsgebieten (DACH ggü. DE/FR bzw. paneuropäisch) und nicht zuletzt durch verschiedene Identitäten, die sich in den knapp 40 bzw. über 20 Jahren ihres Bestehens haben entwickeln können. In einer Zeit, in der es anspruchsvolle, anregende und augenöffnende Inhalte immer schwerer haben gegenüber verkürzenden, polarisierenden und verunsichernden Sensationen in Sozialen Netzwerken und Massenmedien, ist eine Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dessen Auftrag zur Bildung seiner mündigen Staatsbürgerinnen und -bürger ich gerade in 3sat und arte realisiert sehe, mit Sicherheit ein schlechtes Signal an und ein Rückschritt für die Gesellschaft. Bitte nehmen Sie daher Abstand von den Plänen, 3sat teilweise oder gar ganz aufzulösen.

Mit freundlichen Grüßen aus Mainz, Sebastian Braun
Sebastian Bucher Guten Tag,



Falls der Rundfunkbeitrag weiter erhöht wird werde ich mich definitiv abmelden.



Ich habe schon seid zwei Jahren kein normalen TV Anschluss mehr. Das einzige das ich noch im TV anschaue ist ab und zu die Tagesschau in der App.



In meinen Freundeskreis sieht es genau so aus. Ich kenne niemanden mehr, der „normales Fernsehen“ und dann auch noch die öffentlichen rechtlichen anschaut. Ich gehöre zur Altersgruppe 35+, ich kann mir vorstellen das es bei den Jüngeren noch viel weniger Interesse gibt.



Bitte spart hier unbedingt Geld ein und geht mit der heutigen Zeit .



Danke
Sebastian da Silva Sehr geehrte Damen und Herren,



ich begrüße grundsätzlich die geplanten Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, möchte jedoch einige problematische Aspekte hervorheben, die meines Erachtens in den Überlegungen stärker berücksichtigt werden sollten.



Ein wesentlicher Punkt ist die direkte Konkurrenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu privaten Medienanbietern in vielen Bereichen. Seine Kernaufgabe sollte vor allem darin bestehen, Bildung zu fördern, das demokratische Verständnis zu stärken und die Bürger umfassend zu informieren – insbesondere in digitalen Formaten. Die Eigenproduktion von Unterhaltungsfilmen und Serien durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stellt jedoch eine direkte Konkurrenz zur heimischen privaten Film- und Fernsehindustrie dar und schwächt diese erheblich. Gleichzeitig profitieren internationale Unterhaltungsanbieter wie Netflix davon, dass es in Deutschland keine stark entwickelte einheimische Industrie gibt.



Als Sparmaßnahme und zur effizienteren Mittelverwendung schlage ich daher vor, den Schwerpunkt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stärker auf die Förderung von Information und Kommunikation zu legen. Insbesondere sollten das Bildungs- und Informationsangebot klar vom Unterhaltungsprogramm getrennt werden, da Formate wie der „Bergdoktor“ und Serien auf Netflix de facto denselben Zweck erfüllen – nämlich reine Unterhaltung. Durch diese Trennung könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk besser seiner eigentlichen Aufgabe nachkommen, die Bevölkerung in relevanten Bereichen zu informieren und zu bilden.



Ein weiteres Anliegen ist die gefühlte Unterrepräsentation großer Teile der Bevölkerung, insbesondere an den politischen Rändern. Diese Gruppen fühlen sich von den bestehenden Medien nicht ausreichend repräsentiert. Statt diese Randgruppen auszugrenzen oder zu dämonisieren, sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk verstärkt den Dialog mit ihnen suchen und eine Plattform bieten, die allen Bürgern das Gefühl gibt, ernst genommen und repräsentiert zu werden. Dabei sollte es nicht entscheidend sein, wie der Rundfunk sich selbst als neutral oder objektiv bewertet. Vielmehr prägen die ausgewählten Themen und Erzählperspektiven die Meinungsbildung der Zuschauer, ob bewusst oder unbewusst. Um dem Vorwurf einer „Elitenperspektive“ entgegenzuwirken, könnten vermehrt regionale Mitarbeiter mit unterschiedlichen politischen Überzeugungen eingebunden werden, die nicht ausschließlich das innerstädtische Weltbild vertreten.



Abschließend möchte ich anregen, bei der Neugestaltung des Hörfunks nicht lediglich Programme zu kürzen, sondern verstärkt auf Automatisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu setzen. Moderne Sprachmodelle wie GPT-4 können problemlos Dialoge führen, Recherchen zu regionalen Themen betreiben und Informationen aufbereiten. Durch die Automatisierung könnten nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch die Effizienz gesteigert werden.



Ich hoffe, dass meine Anregungen als konstruktiver Beitrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesehen werden und stehe für weitere Diskussionen gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Sebastian da Silva
Sebastian Edschmid Ich möchte diese Pedition unterstützen

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Edschmid
Sebastian Erni Meinen Glückwunsch zu Ihrer Ignoranz !

Und Herzlich Willkommen in einer bald noch geistloseren Welt.



Ich werde dann schon tot sein — um so mehr jedoch :



Alles Gute in der Neuen Diktatur . . .





Sebastian Erni

Schweiz
Sebastian Grün Leider soll immernoch die so genannte Sportberichterstattung fester Bestandteil des Angebots im ÖRR sein.

Mit dem Grundsatzauftrag zur öffentlichen und privaten Meinungsbildung beizutragen, erscheint dies nicht vereinbar.

Ebenso sind keine Einschränkungen zu anderen Unterhaltungssendungen erkennbar.

Die ÖRR sollten ihr Angebot inhaltlich stark am bestehenden Angebot ihrer Sender 3sat, arte und Phoenix orientieren.

Angesichts des wichtigen Auftrags hier stärker zielgruppenorientiert handeln zu wollen, ergibt sich meines Erachtens auch keine Notwendigkeit die Anzahl an Sendern zu reduzieren.



Kritisch sehe ich (folgerichtig) auch die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte. Hier braucht es kein weniger, sondern mehr.



Auch wenn ich die Sportunterhaltung (keine Berichterstattung) im ÖRR kritisch sehe, finde ich es positiv, dass zukünftig vermehrt andere Sportarten als der Fußball (für den umfangreiche private Rundfunkangebote bestehen) angeboten werden sollen.
Sebastian HERNANDES Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte den Wegfall von 3sat für einen großen Fehler und rufe dazu auf, diesen nicht zu begehen. Der ÖRR sollte gerade reichweitarme Sendungen und Sender stützen. Der freie Markt bietet durch die dazugehörigen Einnahmen genug Möglichkeiten, Fussball oder selbst Nachrichten zu schauen! Gerade Wissenschaft, Philosophie, Kultur und Regionales sind durch mangelhafte Kommerzialisierungsmöglichkeiten bedroht und sollten durch die Abgabe unterstützt werden. Dass der ÖRR sparen muss, sollte jedem klar sein; allerdings sollten überflüssige Sender wie Tagesschau24 (es reicht doch wohl die normale TS auf dem ARD-Hauptkanal!!!) oder ZDFInfo (es sind im Grunde aufgewärmte Dokus von ARTE, ARD u.A, dort zu sehen) geschlossen werden. Sollten die Telenovelas und Fussballspiele Zuschauer en Masse generieren, dann überleben diese Formate auf dem freien Markt ausserhalb des ÖRR. Weg damit! Elementare Sendungen bei ARTE, 3sat und Phönix sollten gar Kernformate des ÖRR sein, nicht der dümmste Krimi aus der Provinz. Ergebnis der falschen Toleranz ggüber des gierigen ÖRR sind unmittelbar die erodierende Akzeptanz des Rundfunkbeitrages (beim oben skizzierten Programm reichen bestimmt ein einstelliger monatlicher €-Betrag, günstiger als ein Streaming-Abo!). Weiterhin dürfte es die Demokratie verteidigen, gerade in Zeiten, wo die Extreme anziehend sind! Fangen Sie bitte an, endlich wieder richtige Entscheidungen zu treffen. Realitätsverweigerung war lange genug Teil der öffentlichen Institutionen und überhaupt der deutschen Gesellschaft!
Sebastian Herwig Bei der Konsolidierung des Angebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bitte ich nachdrücklich darum, stets der Information Vorrang vor der Unterhaltung einzuräumen. Sender und Programmangebot, welches (überwiegend) auf Information ausgerichtet ist - wie bspw. der Sender 3sat - sollen von der Konsoliderungdsmaßnahmen nicht betroffen sein. Fokussieren sie bitte die Sparbestrebungen rein auf die Angebote, die rein der Unterhaltung dienen. Wenn die gegenwärtigen Entwicklungen in der Gesellschaft gezeigt haben, dass ist es der dringende Bedarf nach gesicherter und gut vermittelter Information.
Sebastian Hübers Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte Sie den besten Kultursender 3sat zu erhalten. Eine Einstellung wäre ein dramatischer Verlust für das Bildungsfernsehen.



Mit freundlichen Grüßen



Sebastian Hübers
Sebastian K. "Klasse statt Masse" (dwdl.de, Interview mit Fr. Heike Raab) - Ein Plädoyer für die sog. "Spartensender"



Jetzt hat man endlich ein Sparziel gefunden, die Spartensender. Nur leider glaube ich nicht daran, dass dadurch wirklich mehr "Klasse" erzeugt werden kann. Vielmehr wird dadurch endlich noch mehr an den eh schon nicht beliebten Themen Kultur, Dokumentation und Information gespart werden (wenig Quote; wenig Klicks). Aber sind das doch genau die Themen die den ÖRR in Deutschland ausmachen sollten. Denn wer glaubt, dass durch die Zusammenlegung von Sendern die Qualität des Programms zunimmt bzw. die Anzahl der Wiederholungen ab, der glaubt wohl auch noch an den Zitronen faltenden Zitronenfalter.



zdfinfo und ardalpha; 3sat und arte sowie tagesschau24 und phoenix sollen (wohl) zusammengelegt werden. Dadurch werden Sendungen eingestellt und Konflikte entstehen. Die Sendungen aus Österreich und der Schweiz werden wohl unter der Dominanz von Frankreich und Deutschland an den Rand gedrängt, es wird entschieden werden müssen zwischen Bundestagsdebatte oder aktuelle News, usw. Aber das macht nichts! Mann kann sich auch auf den privatwirtschaftlichen Doku Kanälen mit hochwertigen Sendungen ala Ancient Aliens oder die härtesten Holzfäller Nordsüdwest British Columbias berieseln lassen [Achtung der letzte Absatz könnte Ironie enthalten :) ].



Man wird hier nur die (wenn wohl auch ehrlicherweise nicht massenhaften) Verfechter dieser Spartenkanäle verlieren und so nur denen in die Karten spielen, die sowieso den ganzen Öffentliche rechtlichen Rundfunk in Deutschland in die Geschichtsbücher verfrachten wollen.



Die echten Kostentreiber des ÖRR nämlich die etlichen Verwaltungen (ARD Landesrundfunkanstalten + ZDF + Deutschlandradio) mit ihrem jeweiligen Leitungsstab verschlingen sicher einen nicht geringen Teil der Gebühren. Ich denke das ist einzigartig in Europa und würden hier zu mindestens Kooperationen/Fusionen angeregt werden, könnten wir uns die Diskussion um Spartenkanäle wirklich sparen.



Was wird also passieren. Es wird noch so 2-3 Sender mit Schwerpunkt Kultur/Doku/Information geben, währenddessen die Hauptprogramme lustig weiter den 1000 Krimi/Kochshow/XXX bringen und informative Sendungen ins digitale Nirvana wandern oder gleich eingestellt werden.
Sebastian Kühl Die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte ist nicht nachvollziehbar. Das Programm der beiden Sender hat das beste Niveau von allen und unterscheidet sich wesentlich mehr als zum Beispiel ARD und ZDF.

Es wäre besser Einschnitte bei den Landessendern zu machen. Hier ist vielmehr Potenzial.
Sebastian Landmann Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung habe ich über die Pläne der Reform der Öffentlich-rechtlichen gelesen.



Gerade in den kommenden Zeiten der Desinformation ist solide journalistische Arbeit dringend erforderlich.

Eine Reduzierung des Angebots bedeutet eine Reduzierung der Wissens- und Kulturvermittlung.

Konkret bedauere ich Pläne zur Zusammenlegung der Sender Arte und 3sat.



Der Wissenschaftsjournalismus auf 3Sat mit Sendungen wie nano oder Scobel ist ständige Inspiration für meine Tätigkeit als Biologie- und Physiklehrer.

Ein Wegfall wäre ein großer Verlust, wie mir mehrere Kollegen bestätigen.



Auch das weitere Angebot fördert die Allgemeinbildung sowie Unterhaltung und kann nach einer Fusion keinesfalls mit der aktuellen Qualität und Quantität mithalten.



Hier wird schlichtweg am falschen Ende gespart.



Mit vielen Grüßen

Sebastian Landmann
Sebastian Laube Hallo,

Ich habe mitbekommen, dass der Sender 3sat gestrichen werden soll. Ich finde das ist eine furchtbare Idee. Ja, die Anstalten müssen sparen und sicher gibt es hier und da Überschneidungen, die man reduzieren könnte. Da würde ich aber mal bei den sog. politischen Talkshows anfangen. Ich habe keine Lust, dass meine Gebühren genutzt werden um Querdenkern, Klimawandelleugnern, Antisemiten, Rassisten, Rechtsextremen und Faschisten wieder und wieder eine Bühne zu bieten. Darüber hinaus bieten diese Formate mit ihrer Krawall-Orientierung überhaupt keinen Mehrwert für die Meinungsbildung und durch die privaten Produktionsfirmen der Moderator/innen verdienen diese gleich doppelt und das nicht zu schlecht.

Auch bei den Sportrechten sollte genauer geschaut werden, was mit dem Budget am besten angestellt werden kann. Olympia und die Paralymics waren wirklich gut und sicher auch eine Investition, die dem Interesse angemessen war. Allerdings sehe ich auch, dass viele Meisterschaften, von weniger populären Sportarten sicher günstiger als z.B. die Fußball-EM zu haben sind. Auch diesem Bereich gibt es Potential zur Optimierung.



Also Finger weg von der Kultur!



Schöne Grüße,

Sebastian Laube
Sebastian Nichele Zurück zu den Wurzeln statt 1000 Reförmchen/zuviele Köche verderben den Brei:



1. linear TV:

nurmehr 1 Vollprogramm (Deutsches Fernsehen) (eine vergrößerte Nachrichtenredaktion aus ehem ARD aktuell und ZDF heute, dafür mehr Korrespondentenbüros weltweit statt Doppeltbesetzungen, Stärkung.)

(im linearen Fernsehen Programmauftrag Bouquet, das beste aus allen Sparten einschl Kinderprogrammen).

Stärkung der Regionalprogramme für die Bundesländer (regionale Information, Kultur und Unterhaltung

Profi Sport weg.

Werbung raus.

Abwicklung Bavaria Studio, Hamburg, Beteiligungen etc. zurück zu Eigenproduktionen in den Funkhäusern.



2. Radio & Web:

In Zeiten des Internets gibt es diese Trennung nicht mehr. Es wird in Zukunft den Output AUDIO und AV geben. Die digitalen Bouquets sind gescheitert. Synergien verpufft. Daher-



a. DEUTSCHE WELLE - AUSLAND (eh über Bundesmittel), AV

b. DEUTSCHLANDFUNK, gestärkte Welle national ersetzt die Hauptwellen der LRAs, überall Empfang AUDIO

c. REGIONALE RADIOANGEBOTE in den jeweiligen Ländern und web. Rundfunk eben...

d. DEUTSCHES Fernsehen (mit mehreren Ausspielkanälen, zeitversetzt, Gebärdendolmetscher etc)



3. PRODUKTIONEN; ARCHIV

Grossen Programminhaltepool digital zugänglich machen, 1 (eine) mediathek, blockchain

Lizenznotwendige Inhalte payperview.





Die Reduzierung von Ausspielkanälen bringt nur eine marginal etwas. Die Einsparung und Schärfung der Qualität der ProgrammINHALTE ist gefordert.

Die Zusammenführung von Korrespondentenbüros, ja sogar Ausweitung schärft die Marke und Qualität des Gesamten. Viel mehr Korrespondenten aussenden.



Orchester, Chöre etc --> an Bundesländer, Länder und Städte/Kommunen



Bevor das Licht von Seiten der Öffentlichkeit ausgeknipst wird braucht es eine umfassende Schärfung und Reduktion. Das Streitbare, den Diskurs auch wirklich offen stellen, Bürgerdialoge vor Ort und zwar live und unzensiert.

Das verblödende Element von trash TV, Promi News und dergleichen darf man den Privaten überlassen.
Sebastian R. Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte stärken Sie weiterhin den ÖRR, sowohl finanziell wie auch strukturell. Reformen ja, aber nicht auf Kosten von der großen Stärke: der Regionalität und der Professionalität/Qualität im Großen (Auslandsstudios) und im Kleinen (Regionalstudios). Zudem muss die digitale Verbreitung verbessert werden.



Dankeschön.

Sebastian R.
Sebastian Schumann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin nicht damit einverstanden das die Sender Arte und 3Sat fusionieren sollen. Ein vielfältiges Bildungsprogramm im Fernsehen ist äußerst wichtig. Es gibt nur noch wenige wissenschaftlich kompetente Berichterstattungen in den Medien und umso bedeutender ist es, diese Sender auf keinen Fall zusammen zulegen und damit eventuell auf einzelne weichtige Sendungen in den beiden Programnen zu verzichten.

Für unsere Bildung durch die Medien hätte das fatale Auswirkungen in der Gesellschaft, da wir gezwungen sein werden, auf andere Art nach wissenschaftlichen Informationen zu suchen die weniger unabhängig und wissenschaftlicher sind.

Es wäre traurig einen Sender wie 3sat nicht mehr so verfolgen zu können wie bisher.

Vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen



S.Schumann
Sebastian Sommer Wenn schon durch Zusammenlegen gespart werden soll, dann bitte WDR2,3,4 und 5. Oder die Quatschsendungen "Da kommst du nie drauf" und "Gefragt - gejagt". Eine solche Liste kann man endlos verlängern. Wenn aber Wissenschaft und Fakten abgeschafft werden sollen, weiss ich nicht, für was ich noch Gebühren zahlen soll. Denn den Mist, der dann noch übrig bleibt, bekommen die Privaten ohne Gebühren hin.

Das, was sich jetzt wieder beim Fernsehen abspielt, ist typisch für die Könige in den Rundfunkanstalten. Riesen Gehälter und generöse Altersversorgung verstellen den Blick auf den Grundgesetzauftrag. Das jahrzehnte lange Aufweichen der grundgesetzlichen Vorgaben hat zu Medienstaaten im Staat geführt, die offensichtlich machen können, was sie wollen. Wenn das Geld nicht mehr langt, gibt es dank "unabhängiger" Gebührenkommission einfach eine Gebührenerhöhung.



Neu ist, das es diesmal neben mehr Geld im Monat (ca. 800 Millionen) auch eine Kürzung der Leistung gibt. Wann holen sich die Ministerpräsidenten ihre Kompetenzen zurück?
Sebastian von der Beeck Ein paar Anmerkungen zur Reform des Rundfunkstaatsvertrags:



- Die Clusterbildung bei den Fernsehsendern finde ich gut

- Es sollte nur eine zentrale Mediathek für die Öffis geben, in das alle Inhalte eingespeist werden

- Verweise / redaktionelle Aufbereitung der in dieser zentralen Mediathek vorhandenen Inhalte obliegt dann den jeweiligen Sendern, Radiostationen, Internetauftritten etc.

- Eine Aktualitätsklausel wäre eine dramatische Einschränkung und muss unbedingt vermieden werden. Die Inhalte sind mit öffentlichem Geld entwickelt worden und müssen der öffentlichkeit jederzeit, und nicht nur innerhalb von 14 Tagen, zur Verfügung stehen. Sonst wird dadurch wieder nur Youtube etc. gestärkt, bei denen die Inhalte dann dauerhaft zur Verfügung stünden.

- Es muss gelten: Public Money, Public Content.
Sebastian Voß Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade die Angebote von 3sat und arte sind es, die linear und im Netz Inhalte bieten, die dem Auftrag der ÖRR entsprechen, "als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen (...), einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern."

Während die Hauptsender von ARD und ZDF gerade im Nachmittags-, Vorabend- und Abendprogramm bis 21:45 linear in weiten Teilen Formate ausstrahlen, die auch von einem Privatsender stammen könnten (Ärzteserien, Krimis, Kochshows, Prominews, ...) , liefern 3sat und arte hier hintergründige Information, Kultursendungen, Wissenschaftssendungen und kritisch-informative Einblicke in das europäische politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen - current affairs im besten Sinn.

Es wäre ein großer Verlust, wenn dieser Bereich der Sendelandschaft in weiten Teilen verloren ginge.

Als Einsparpotenzial sollten vielmehr alle Inhalte des ÖRR daraufhin abgeprüft werden, ob sie tatsächlich von einer Redaktion des ÖRR betreut werden müssen. Die Privaten haben gezeigt, dass sie Übertragungen von Fußballspielen und anderen Sportereignissen freu und unverschlüsselt bereit stellen können, Show-Events auf die Beine stellen, Quiz-Shows konzipieren und ausstrahlen und Blockbuster-Filme einkaufen und ausstrahlen können.

Mfg
Sebastian Weidner Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich finde es sehr schade dass die Inhalte der öffentlichen Sender reduziert werden sollen. Ich sehe ausschließlich Informationssendungen auf den jeweiligen Sendern von ARD und zdf. Auf Text Basis ist die heute App zu meiner taeglichen News Quelle geworden. Ich möchte mir meine News nicht über X oder Facebook holen müssen. Gerne können sie bei ihren Unterhaltungssendungen und Shows kürzen.



LG Sebastian weidner
Sebastian Willmes Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zusammenlegung der vom Programmhintergrund und vom kulturellen Auftrag sehr unterschiedlichen Sender arte und 3sat wird zu einer spürbaren Reduktion des hochwertigen Angebots an kulturellen und wissenschaftlichen Beiträgen führen. Beide Sender füllen ihr komplettes Programm mit stark unterschiedlichen Beiträgen und Formaten. Ich bitte Sie, die bisherige Planung zu überdenken, und die Eigenständigkeit der Sender zu gewährleisten.



Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Willmes
Sebastian Ziegler Erhalten von 3Sat und Arte phönix

Kultur und Wissenschaft moderiert durch seriösen Journalismus als brandmauer gegen SocialMediablasen macht diese Sender unverzichtbar



Sparen sie sich den Wettbewerb um Einschaltquoten mit Quiz und Soap da diese Zielgruppe längst bei den Privaten oder TikToc ist.
Sebastian Zimmer Hallo,



An Bildung und Kultur Sendern bzw. Sendungen sollte nicht gespart, sondern ausgebaut werden.



Gruß

Sebastian Zimmer
Sebastien Müller Sehr geehrte Damen und Herren,

von verschiedenen Seiten in den öffentlichen Medien höre und sehe ich Berichte bzgl. der geplanten Streichungen von Sendern oder über die Zusammenlegung von Arte und 3sat. Diese Berichte machen mich traurig. Sie bedrücken mich und machen mir Sorgen. Die Aussicht auf 3sat verzichten zu müssen macht mich etwas ratlos und wird eine deutliche Verkleinerung meines

Horizontes bedeuten. Das Angebot, dass dort gemacht wird, ist so wertvoll und unersetzlich, dass mir die Vorstellung ohne dieses leben zu müssen, schwer fällt. Besonders die Sendung "Kulturzeit" versorgt die ZuschauerInnen mit so klugen Beiträgen über kulturelle, wissenschaftliche,politische, journalistische, künstlerische, musikalische Ereignisse, Personen, Gruppen, Dynamiken auf der ganzen Welt, dass die Vorstellung, ohne diese Informationen zu leben, ein schwer vorstellbarer Verlust für mich bedeutet. Die Macher wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet. Sie bilden eine wichtiges Kommunikationsglied zwischen den verschiedenen deutschsprachigen Ländern. Arte und 3sat sind die Flaggschiffe des medialen kulturellen Reichtums, der künstlerischen Freiheit und der Vielfalt in unserem Land, das ich auch und ganz besonders durch die dort gebrachten Beiträge sehr liebe und durch die es mir leicht fällt mich tief mit unserer Kultur identifizieren zu können und zu wollen. Ich kann nicht sehen, wie zwei so verschiedene Sender wie Arte und 3sat zusammengelegt werden können. Auch finde ich es nicht fair, dass zwischen Ihrer Bekanntgebung dieser Pläne und der beschlussgebenden Konferenz nur 2 oder 3 Wochen liegen. Das halte ich für einen Mangel an Transparenz und Partizipationsmöglichkeiten. Diese Informationen können sich nicht genügend ausbreiten und die Menschen haben nicht genügend Zeit ihre Bedeutung einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren. Diese Mängel halte ich vor dem Hintergrund der Erstarkung der populistischen Kräfte für besonders beklagenswert. Warum möchten Sie gerade die Teile der Gesellschaft schwächen, die ganz maßgeblich zu Aufklärung und Bildung der besten Teile des menschlichen Geistes beitragen? Ich fühle mich auch im Nachteil gegenüber denjenigen Mitbürgern, die beim Eindruck von Benachteiligung oder Vernachlässigung ihrer Standpunkte nicht vor Beleidigungen oder Drohungen auf Online- Medien zurückschrecken. Der Teil der Gesellschaft, der durch Ihre geplanten Zusammenlegungen und Streichungen betroffen sein wird, wird niemanden bedrohen oder beleidigen. Es wird kluge, interessante und kreative Aktionen geben, die einen gewissen Unterhaltungswert nicht werden missen lassen. Aber höchstwahrsheinlich wird niemand wirklich belästigt werden. Uns etwas zu nehmen ist wohlfeil. Es tut mir leid, aber diese Entwicklung lässt mich auch an die doch überhöhten Gehälter und Pensionen der leitenden Kräfte der Anstalten des öffentlichen Rundfunks denken. Diese habe ich bisher eher verteidigt, oder zumindest locker-tolerierend darüber hinweggesehen. Ich habe nie eingestimmt in die Geißelung der Öffentlich-Rechtlichen. Aber wie soll ich mich davon noch enthalten, wenn Sie den Kulturbereich halbieren wollen, Phoenix streichen wollen? Ich bitte Sie freundlichst und höflichst und appelliere an Ihr Verantwortungsgefühl: erhalten Sie die Vielfalt, Tiefe, geistige Frische und Kreativität dieser Sender und lassen Sie den Menschen die Kultur im öffentlich-rechtlichen Bereich im bisherigen Umfang. Gerade diese ist in schweren Zeiten der einzig wahre und nachhaltige Trost und bildet echte Stärkung der Teile in uns, die Verständnis, Empathie, Perspektivenwechsel und Intelligenz ermöglichen und zu ihnen ermutigen

Mit freundlichen Grüßen,

Sebastian Müller
Sebatian Stöcker Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



bitte sorgen Sie dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin die nötige Programmvielfalt erhalten können.

Insbesondere der Kultur- , Bildungs- und Informations-Auftrag ist wesentlich und daher in der Programmvielfalt nicht einzuschränken.



Eine Zusammenlegung der wertvollen Sender

- ARD One mit ZDF-Neo

- ARD alpha mit ZDF Info

- Tageschau24 mit Phoenix,

- 3Sat mit ARTE

würde diesem Auftrag sehr sehr entgegenwirken.

Diese Sender sind jeder für sich überaus erhaltenswert!



Es kann und darf nicht sein, dass die öffentlich-rechtlichen Sender gerade in diesen Zeiten der massiv zunehmenden Falschinformation und der aggressiven und populistischen Töne, gerade hier eingeschränkt werden sollen.







Ebenso erscheint eine Regelung, die vorschreibt, eine Nachricht müsse erst in Ton oder Bild gesendet worden sein, bevor sie in Textform verbreitet werden solle, überhaupt nicht zeitgemäß. Es ist schwer zu verstehen, welchen Zweck das haben soll. Wollen Sie damit so etwa Print-Medien und deren digitalen Verbreitungswege schützen? Das erscheint nicht sinnvoll.



Rundfunk, Nachrichten und Kultur findet eben nicht nur durch Senden ("Broadcast") von Ton (Radio) und Bild (Fernsehen) statt. Nein, der Verbreitungsweg Internet (und dazu gehören auch bspw. Smartphone Apps) wird immer wichtiger.

In der Nutzung zieht dieser womöglich an den klassischen Verbreitungswegen vorbei. In unserer heutigen Zeit wäre es doch ein riesen Rückschritt, ja geradezu anachronistisch, so eine Einschränkung zu etablieren.





Ich fordere Sie auf, handeln sie mit Bedacht!

Schauen Sie nicht auf auf Cent-Beträge im Rundfunkbeitrag.

Schauen Sie auf den Effekt Ihrer Vorgaben, insbesondere für unsere Demokratie, Bildung und Information!



Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Stöcker

Seidel, Lukas Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin mit ARD und ZDF, MDR, WDR und co aufgewachsen und bis auf einige Ausnahmen bin ich mit dem Programm und der Programmvielfalt mehr als einverstanden und glücklich. Leider kommen die wirklich interessanten Sendungen, wie das Auslandsjournal relativ spät und davor kommt manchmal, bitte verzeihen Sie den Ausdruck: Der größte Schrott. Um die Effizienz zu steigern und damit die Zuschauerzufriedenheit zu erhöhen schlage ich vor:



1. Einen Tatort, wie den von heute Abend: "Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blühn", den sollte man aus dem Programm nehmen. Weil dieser Tatort kommt jetzt schon beim Publikum nicht gut an.

2. Eine Serie, wie die der "Charite, Staffel 4" braucht man nicht in Portugal zu drehen, sondern in der wahren Charite in Berlin und zwar mit dem Thema der COVID-19 Pandemie. Damit erfüllt man gleichzeitig auch die Anregungen der Zuschauerinnen und Zuschauer, die in den unterschiedlichen Foren seit Wochen und Monaten um einen Spielfilm/eine Serie und um eine Dokumentation über die gesamte Coronapandemiezeit bitten.

3. Meines Erachtens sollte ein nationaler Gedenktag an die Coronapandemie, seitens der Politik, eingeführt werden, wie beispielsweise der 18. März. An diesem Tag sollten, wie an anderen Gedenktagen, Spielfilme, Dokumentationen im Fernsehen über die Pandemie gezeigt werden. So wie wir am 3. Oktober Filme über die DDR Geschichte sehen und am 9. November sehen wir Filme über die NS Zeit.

4. Dokumentationen wie von Herrn von Hirschhausen über die Coronapandemie: "Hirschhausen auf Intensiv" bis "Hirschhausen, was von Corona übrig bleibt", diese Dokumentationen müssen weiterhin in der Mediathek (auch noch für die nächsten 20 Jahre) zur Verfügung stehen. Mit diesen Dokumentationen lassen sich ideal die einzelnen Phasen der Pandemie verdeutlichen und auch für nachfolgende Generationen nachvollziehbar machen.



Nützlich wären auch ab und zu Beiträge, wie im ARD und ZDF Morgen- oder im Mittagsmagazin oder bei "Hallo Deutschland" oder bei "BRISANT" zur Coronathematik (Beispiel: Wer sollte sich jetzt im Herbst gegen Corona impfen lassen? Welche neuen Varianten gibt es? Wie viele Menschen sterben noch pro Woche an Corona in Deutschland ? Und wo können sich Betroffene von Long- und von Post-COVID Hilfe holen? usw.).

Ich bin etwas bedrückt darüber, wenn in der Film- und Fernsehwelt "die Realität" zu kurz kommt. Bei anderen Themen, wie LGBTQ, wie dem Klimawandel usw., diese Themen finden in Filmen und Serien Platz, aber warum nicht die Coronapandemie? Warum geht man nicht bei"In aller Freundschaft" auf die Anregungen der Zuschauerinnen und Zuschauer ein und klammert, entgegen dem Wunsch der Zuschauerinnen und Zuschauer, in der Kliniksserie, Corona vollkommen aus? Dabei ist die Serie dafür bekannt aktuelle Themen aufzugreifen.



Die Realität in Deutschland sieht wie folgt aus: Meine Mutter starb an Corona im Herbst 2021. Sie wurde nur 51 Jahre alt. Mein Bruder leidet unter Post-COVID. Viele meiner Freunde, Bekannte und Nachbarn haben ähnliche Schicksale. Zum Glück verdient mein Vater, als Betriebswirt, gut und wir haben keine finanziellen Sorgen. Doch in anderen Familien sieht das ganz anders aus.



Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Es wäre nicht richtig täglich über die Coronathematik im Fernsehen zu berichten und Filme zu zeigen. Doch die Pandemie gehört zu uns allen und damit sollte sie auch auf dem Bildschirm sichtbar gemacht werden.



Mit freundlichen Grüßen

Lukas Seidel

24 Jahre

Student der Rechtswissenschaften
Seidl Guten Tag,

ich finde es nicht zielführend, das TV-Angebot des ÖRR quantitativ einzuschränken um es "zeitgemäßer" zu machen. Nicht umsonst wandern immer mehr junge Zuschauer zu alternativen Medien und Filmeportalen ab, da dort die Auswahl deutlich größer ist. Wird nun der ÖRR noch weiter eingeschränkt, wird dieses Phänomen zunehmen. Es ist schlichtweg zeitgemäßer, ein breites Angebot an Medien zur Verfügung zu stellen und sich nicht nur auf ein paar Sender gleichzeitig zu konzentrieren, auch wenn ich Ihre Intention dahinter verstehe.



Explizit bin ich der Meinung, dass eine Zusammenlegung von 3sat und Arte nicht zielführend sein kann, da das nationale Angebot von 3sat in dessen internationalem Angebot nicht aufgehen kann.



Auch ist ein Zusammenlegen diverser Kinderkanäle in meinen Augen nicht sinnvoll. Kein Fernsehkanal dieser Welt kann die Interessen und Belangen aller Altergruppen zwischen 0 und 16 Jahren alleine widerspiegeln. Auch dafür braucht es eine Auswahl, damit das Fernsehprogramm alters- und interessensgerecht produziert und konsumiert werden kann.



Ich hoffe auf eine Überarbeitung Ihres Planes und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Seidler, Ute Ich bin absolut dagegen, dass die im Entwurf des Reformstaatsvertrages vorgeschlagenen Änderungen der Öffentlich-Rechtlichen Medienlandschaft umgesetzt werden!



Ich nutze seit jeher ausschließlich die Sparten-/Kultursender 3sat, Arte, Phoenix, ARD-alpha, ZDF-Info, One, sowie Deutschlandradio und Deutschlandfunk.



Schon eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte, ganz zu schweigen vom Eliminieren ganzer Sender würde die Befriedigung meines politischen Informations- sowie meines kulturellen Bildungsbedürfnisses fundamental einschränken, ja ich möchte sagen: meine Lebensqualität erheblich beschneiden!!



Gerade in Zeiten grassierender Zunahme der Verbreitung von Fake News via sog. Sozialer Medien, von demokratiegefährdender Manipulation, von Hass und Hetze ist ein derartiger Vorstoß zur Reduktion der Zugänge zu einem breiten Spektrum differenzierter, seriöser Informationsquellen für mich völlig unverständlich!



Der Erhalt des vielfältigen, qualitativ hochwertigen Angebots der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten ist für mich ein schützenswertes Gut.

Daher bitte ich die Entscheidungsträger*innen eindrücklich, von dem vorgeschlagenen Reformvorhaben abzusehen!!
Selina Müller Sehr geehrte Damen und Herren,



es hat mich sehr überrascht und auch traurig gemacht, dass bei den anstehenden Streichungen ausgerechnet die Qualitätsformate leiden sollen.



Dabei waren es Formate wie Nano und Scobel, die mir als sehr neugierige Jugendliche die Welt der Wissenschaft eröffnet haben. Es waren die Dokus, die mein Weltbild erweitert haben. Und ich konnte davon auch nie wirklich genug kriegen.

3sat als Kanal mit beständig unaufgeregtem hochqualitativem Journalismus, der informiert und nicht skandalisiert ist eine Seltenheit geworden.



arte ist weiterhin eine Art Friedens- und Verständigungsprojekt mit Frankreich. Dass dort das gleiche Format läuft, wie hier, dass französische Produktionen bei uns vermutlich nur deshalb laufen, weil arte existiert, ist ein Schatz!

Ein Hong Konger Freund, der in Deutschland studierte, hat mir mal vor den 2019 Protesten sehnsüchtig gesagt, dass er sich genau sowas für China wünschen würde. Ein Sender in der jeweiligen lokalen Sprache ausgestrahlt (Kantonesisch und Mandarin) aber mit lokalen (kulturellen) Produktionen aus dem jeweils anderen Landesteil.



Ich verstehe nicht, wie ausgerechnet in einer Zeit wie dieser gerade die Kanäle und Jobs beschnitten werden, die für die Funktionsweise einer Demokratie und eine differenzierte, faktenorientierte, menschenfreundliche Meinungsbildung unablässig sind.



Ich bin echt enttäuscht von der Rundfunkkommission und deren merkwürdiger Zielsetzung in der Programmarbeiten und hoffe, dass Sie vielleicht nochmal drübergucken.



Ich will nicht weniger von etwas Gutem. Ich will eigentlich mehr davon! Und wenn mehr nicht geht, dass die Journalisten angemessen bezahlt werden!



Zusatzhinweis von einer Ostdeutschen: Es braucht keine Fascho- und Autokratie-Anhänger-Werbe-Talkshows.



Mit freundlichen Grüßen,

S. Müller
Selka Ich halte die Abschaffung der textbasierten Nachrichten des ÖRR für bedenklich, da gerade lokale Nachrichten immer häufiger hinter Bezahlschranken verschwinden. Wer nicht bereit ist, für verschiedene Plattformen zu zahlen, wird oft nur mit reißerischen Überschriften konfrontiert und sucht die eigentlichen Inhalte auf alternativen Plattformen. Dies erhöht das Risiko, auf Falschinformationen hereinzufallen.



Weiterhin finde ich es problematisch, dass es Überlegungen gibt, Programme für 30- bis 44-Jährige einzustellen, weil vermutet wird, das traditionelle Angebot der ARD und des ZDF reiche aus. Ich fühle mich durch das traditionelle Programm nicht ausreichend repräsentiert. Durch die Einstellung dieser Formate wird ein großer Teil der Bevölkerung ausgeschlossen, der möglicherweise dauerhaft den Bezug zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk verliert.
Sema Demir-Şener Ich finde es unmöglich, dass man bei soviel Auswahl an Sendern, gerade die einzigen besonders welt-, kunst- und kulturoffenen, internationalen Sender wegzurationalisieren möchte. Gerade die Beiträge auf diesen Sendern sind so sehr bereichernd , wertvoll für die Gesellschaft und bildend. Es wäre sehr schade, wenn es diese nicht mehr geben würde. Ich möchte mich hiermit gegen diese Rationalisierungsmaßnahme aussprechen.



Liebe Grüße aus Lübeck
Senel Ok Guten Tag,



Wir wünschen uns den Erhalt von 3Sat.

Die Sendungen sind interessant und bildend.

Wir schauen fast nur noch 3sat.

Gerade für ältere Bürger sind interessante Beiträge vorhanden.



Um kosten zu sparen könnte man z.B. die unzähligen Regionalsender auf einen Sender pro Bundesland reduzieren.

Oder Nachrichtensender in 3sat integrieren. Man muss ja nicht 24 Stunden Nachrichten auf separaten Sendern wiederholen.



Mit freundlichen Grüßen

Senel Ok
Sergio Colacicco Guten Tag



Ich möchte an dieser Stelle mein Vorliebe für das Programm von 3sat mitteilen. Besonders die Sendung nano ist meine Lieblingssendung im öffentlichen Fernsehen. Es ist immer wieder der einzige Grund den Fernseher einzuschalten.

Ich bitte Sie deswegen, die Sendung nano auf jeden Fall beizubehalten.



Freundliche Grüsse

Sergio Colacicco
Seymen Böthig Sehr geehrte Rundfunkkomission,



Ich brauche meine Tagesschau, wie man hochgekrempelte Ärmel beim Hände waschen braucht. Ich bitte darum, den Audiopodcast auf Spotify- welcher vor allem bei jungen Leuten attraktiv ist - bestehen zu lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Seymen Böthig
Sia Korthaus Der Sender 3sat ist informativ, unterhaltsam, abwechslungsreich und ein ganz wichtiger Bestandteil der deutschsprachigen Kultur. Wenn es ihn nicht mehr gäbe, würde das zur weiteren Verblödung der Fernsehlandschaft beitragen. Das darf bitte nicht passieren!
Sibel Rothermel Guten Tag,



mit Erschrecken habe ich Ihre geplanten Änderungen im Reformstaatsvertrag gelesen. Soll es wirklich so sein, dass die Texte der Öffentlich Rechtlichen erst nach Ausstrahlung als Sendung oder Rundfunkbeitrag im Internet zu lesen sein sollen?

Wir leben im 21. Jahrhundert, wo die Menschen sich eher die Informationen aus dem Internet holen und zwar besonders als Texte in Live-Tickern oder Posts in sozialen Medien. Durch diese Einschränkung wird eher gefördert, dass sich Falschmeldungen schneller verbreiten, weil diese vor den durch Redakteure geprüften Inhalten, die durch diese Reform verzögert werden, verbreitet werden.

Außerdem zahle ich Rundfunkbeiträge und nutze immer weniger das lineare Fernsehen, da erwarte ich doch, dass ich diese Informationen auch ohne Bild und Ton (um die Menschen in meiner Umgebung nicht zu belästigen) einfach erreichen kann.

Durch diese Änderungen werden die Öffentlich Rechtlichen Medien geschwächt und die Rundfunkgebühren werden noch mehr in Frage gestellt werden.



Ich hoffe auf ein Einlenken Ihrerseits in diesem Bereich.



Freundliche Grüße
Sibylle Bacher Mir wäre wichtig das es ARD Alpha weiterhin gibt, da es so ein wichtiger Bildungssender ist und über so viele wichtige Dinge aufklärt zum bewegen, verreisen und nachdenken anregt. Die wichtigsten Sendungen hier die unbedingt behalten werden müssen ist: Alpha Retro, Tele Gymnastik, Respekt, Alpen Donau Adria, Planet Wissen, Grips Unterrricht, Vom Ahorn bis zur Zwiebel, Alpha Uni, Sehen statt hören, Alpha nachgehakt,

Die langweiligste Sendung die ich kenne ist Tagesgespräch, diese darf bitte abgeschafft werden.



Das sie 3 Sat und Arte zusammenlegen finde ich unmöglich, denn beide Sender haben ihre Wichtigkeit auch darin das sie auf bestimmte Länder zugeschnitten sind. Wenn das anscheinend nicht mehr möglich ist, muss die Sendung Nano weiterhin ihren festen Platz bekommen. Wichtige Sendungen die auch behalten werden müssen ist: Alpenpanorama, Kulturzeit, Bergauf Bergab
Sibylle Gardon Sehr geehrte Damen und Herren,

warum sollen ausgerechnet die beiden guten Kultur- und Dokumentationsprogramme 3Sat und Arte geschrumpft werden?

Es sind die einzigen ohne diese Unmengen von Krimis, Mord, Mord, Mord...und man wird zwischen den einzelnen Sendungen nicht rund um die Uhr mit Trailern von Krimis, Bluttaten, Verbrechen konfrontiert und schaut gezwungenermaßen in den Lauf von Waffen.

ARD und ZDF sind vollgestopft mit Wiederholungen. Morgens läuft auf beiden Programmen gleichzeitig das Morgenmagazin, 3 Stunden, Mittagsmagazin 2 Stunden, Quiz, noch ein Quiz...

Warum sollen ausgerechnet Kultur sowie informative und schöne Dokumentation weichen, die auch die Möglichkeit bieten sich objektiv zu informieren, ohne, dass der Fokus auf Personen und Parteien liegt und weniger auf Themen.



Bitte 3Sat und Arte in vollem Umfang beibehalten.



Wir alle müssen! zahlen. Bitte nicht noch mehr Zwang zu weniger Kultur und Schönem.



Danke.



Mit freundlichen Grüßen

S. Gardon
Sibylle Gardon Sehr geehrte Damen und Herren,



auch die Schrumpfung von alpha und phönix bedeutet doch, dass Bildung, Dokumentation und Information geschrumpft werden sollen...?

Zugunsten was?



Genau das müsste doch erweitert werden.



Die Inhalte von Phönix, Alpha und 3Sat und Arte (dazu schrieb ich schon) werden mehr denn je benötigt. Bildung, Bildung, Bildung...oder ist das "Projekt Menschheit" bereits gescheitert?



Mit freundlichen Grüßen

S. Gardon
Sibylle Gradinger Für mich haben die beiden Sender schon sprachmäßig unterschiedliche Ausrichtungen. Beide fördern das Verständnis und den Zusammenhalt der Länder in Europa. Wir wollen doch ein geeintes Europa. Eigentlich

müsste es auch noch einen deutsch- italienischen, einen deutsch- spanischen Sender (um nur die größeren Länder zu nennen) geben, um das Verständnis untereinander weiter zu fördern.

Bei einer Zusammenlegung bleiben viele wichtige Sendungen auf der Strecke, der Tag hat nur 24 Stunden!
Sibylle Kahnt Mit Entsetzen habe ich von den Plänen zur Zusammenlegung von 3SAT und Arte erfahren. Bei 3SAT ist der einzige TV-Sender mit sorgfältig aufbereiteten aktuellen Wissenschaftsberichten. Die Schulprogramme der anderen kleineren Anstalten wie alpha und ZDF-Info sind für Zielgruppen ohne jegliches Basiswissen konzipiert. Bei Arte hingegen liegt der Schwerpunkt so stark auf Kulturinhalten, daß die Wissensvermittlung kaum eine Rolle spielt. Mein Wunsch: Verdoppeln Sie die Sendezeit von Nano und streichen Sie den Uralt-Familienfilm bei 3SAT am Samstagabend bis 19:00 Uhr und ersetzen ihn durch ein Nano-Spezial.

Im Übrigen: Ein ständiges Ärgernis sind die häufigen Programmänderungen zugunsten von Fußballspielen. Daß sogar die aktuellen täglichen Nachrichten wie Tagesschau oder heute dem Sport weichen müssen, ist für eine Demokratie unangemessen.
Sibylle Plank-Habibi Sehr geehrte Damen und Herren,

die geplanten Einsparungen und Zusammenlegungen bei den öffentliche rechtlichen Rundfunkanstalten erfüllen mich mit großer Sorge!



Der Informations- und Bildungsauftrag des ÖRR ist in Zeiten der ‚Fake-News‘ von immenser Bedeutung.

Dabei muss das Angebot der Informationen dem Informations-Verhalten der Bevölkerung angepasst sein.



Das umfasst unter Anderem, dass eine aktuelle Berichterstattung im Netz weiterhin möglich sein muss. Denn nur so kann den im Netz verbreiteten Fehlinformationen wirksam entgegen gewirkt werden!



Mit freundlichen Grüßen,

Sibylle Plank-Habibi
Sibylle Reiff-Michalik Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt über die Absicht

Den Sender 3sat aufzulösen und in den Sender ARTE integrieren zu wollen - und das auch nur in Teilen oder auch nur eventuell?!! Eine sehr schwammige Formulierung!

Beide Sender haben unterschiedliche inhaltliche Ausrichtungen, die sich ergänzen, sich aber nicht decken.

Und hierbei geht es nicht nur um kulturelle Themen, die leider inzwischen für viele Menschen entbehrlich zu sein scheinen, es werden in diesen Sendern viele gesellschaftlich wichtige Themen aus Bildung, Wissenschaft und Politik behandelt, die für eine demokratisch- pluralistische Gesellschaft wichtig sind!

Ich bitte Sie daher dringend diese Entscheidung nicht zu realisieren !!!

Gerade in unseren von Rechtspopulisten bedrohten Zeiten, brauchen wir beide Sender!!!

Sibylle Reiff-Michalik
Sibylle Schäffer Bitte die TV Sender ARTE , 3Sat und Phoenix getrennt erhalten
Siegfried Abt Es ist für den normalen Bürger nicht zumutbar den Medienstaatsvertrag zu studieren. Hilfreich wäre wenn die wesentlichen Punkte kurz und gut lesbar dargestellt würden.

Meine Ansichten:

- Arte und 3Sat sollten unbedingt unangetastet bleiben. Sofern andere Programme wie z.B. ARD One entfallen würden müssten qualitativ gute Beiträge Arte bzw. 3Sat zugeordnet werden..

- ZDF neo und info sollten unbedingt bleiben.

- Die Übertragung von Konzerten mit klassischer Musik ist wunderbar und eine echte kulturelle Bereicherung. Interessierte Menschen in der Provinz können hier etwas Konzertatmospäre genießen.

- Im Regionalprogramm z. B. für BW könnten manche Berichte, über Ereignisse oder Personen, die völlig bedeutungslos sind, entfallen. Da ist manches an den Haaren herbeigezogen.

- Phoenix ist unentbehrlich.
Siegfried Cordes Bei der Betrachtung der möglichen Einschränkungen im Bereich Kultur durch Unterschieben des 3sat Programms unter arte möchte ich darauf verweisen, dass der ÖR seiner Verpflichtung des Bildungsauftrags immer weniger nachkommt: Man sollte bedenken, dass in der jüngeren Vergangenheit allein Sendungen wie W wie Wissen, Planet Wissen, Xenius, Quarks (zum größten Teil), Wissenschaftsdoku mit scobel (absehbar bzw. angekündigt) gestrichen wurden und es kaum noch intellektuell ansprechbare Formate gibt, wozu auch Musiksendungen zu zählen wären. Falls auch Thementage als besonderes Highlight des 3sat Programms entfallen würden, wäre da Fass voll. Da ich als 70-jähriger mich nicht zur Klientel des privaten TV (wegen der sowohl flachen wie intensiven Werbung) rechne und geanusowenig zum Fernsehgarten oder der Zarrella Show oder dem großen Abend der Volksmusik, fordere ich ein ganz klares Beibehalten und sogar Intensivieren des bisherigen Programms von arte und 3sat mit seiner Vielfalt und Authentizität. Bei den Nachrichtensendern könnte allerdings durchaus etwas gespart werden und auf jeden Fall bei der Entlohnungsstruktur, da braucht nicht jeder Sender seine eigenen "Vorstände", sonder man kann das auch zentral mit entsprechenden "Sparten" abdecken.
Siegfried Kuerschner Wenn der Europäische Gedanke noch eine Chance haben soll, Hände weg von arte und 3Sat. Es gibt genug Einsparpotenzial.
Siegfried Pletschke Hallo,



mit Bestürzung habe ich feststellen müssen, dass unter anderem die beiden Fernsehkanäle ARTE und 3SAT zu einem Kanal zusammengelegt werden sollen. Für mich sind beide weit mehr als Kultursender.

Während sich 3SAT mit Beiträgen aller Art, nicht nur aus der Kultur, aus den drei deutschsprachigen beteiligten Sendern gespeist wird, wird in ARTE besonders aus dem Deutsch-Französischen Blickwinkel gesendet.

Diese Vielfalt sollte man im ÖRR erhalten anstatt eine Zusammenlegung ins Auge zu fassen.

Es ist für mich auch mal spannend und lehrreich zu erfahren wie z.B. Österreich und die Schweiz mit ihren Nachrichtensendungen (ZIP2 und 10vor10) auf die Weltlage und auf Vorgänge in Deutschland reagieren.

Das trifft auch im besonderen Maße für das ARTE-Journal zu, die sich detailiert mit den internen Vorgängen in Afrika befasst. Dies mag für deutsche Zuseher im ersten Moment etwas befremdlich wirken, aber in deutschen Nachrichtensendungen kommt der Kontinent nur vor wenn mal wieder eine Armee putscht oder ein paar zehntausend Menschen durch Dürre ums Leben zu kommen drohen. Aufgrund der kolonialen Vergangenheit Frankreichs besteht nicht nur sprachlich, sondern politisch und emotional eine starke Verbindung zu diesem Kontinent.

Vor allem für Rundfunkteilnehmer in der Grenzregion zu Österreich, der Schweiz und Frankreich würde die Realisierung der Fusionspläne einen unwiederbringlichen Verlust an Meinungsvielfalt bedeuten, da sie in ihrem täglichen Leben viele persönliche Kontakte zu unseren Nachbarn haben und somit auf Informationen und Meinungen von dort angewiesen sind.

Aufgrund des öffentlichen und medialen Drucks gegenüber dem ÖRR scheint es für die Länderchefs der einfachste Weg zu sein im Kulturbereich kräftig zu sparen. Das hat in ihren Augen offensichtlich den Vorteil, daß es sich im Kulturbereich um einen kleinen Teil der Gesamtbevölkerung handelt, der zwar im Medienbereich stark geschätzt wird, aber kaum zur Erzeugung eines breiten Widerstandes in der Lage ist. Also ein "dankbares Opfer" für Einsparungen darstellt.

Im übrigen fällt besonders auf, daß zwischen der Veröffentlichung der Sparpläne der Komission und dem Ende der Stellungnahme am 11.10.2024 gerade mal 2 Wochen liegen. An einer breiten Beteiligung der Allgemeinheit und intensiven Diskusion der interessierten Bevölkerung außerhalb der Fachgremien schein man von Seiten der Länderchefs kein Interesse zu haben. Im Gegenteil, die Terminierung zeugt eindeutig von der Absicht eine solche Diskussion von grundauf gar nicht aufkommen zu lassen.

Dieses Vorgehen trägt in hohen Maße zu einer weiteren Endfremdung von Politik und der Bevölkerung, also Wählern, bei.

Die finanziellen "Einsparungen" die eine Fusion erbringen soll ist nicht dargestellt und ist gegenüber dem Verlust an medialer Vielfalt in keinem Fall zu rechtfertigen.

Sollte der Vorschlag der Kommision zum Thema ARTE und 3SAT von den Länderchefs in den neuen Staatsvertrag übernommen werden, sind für mich persönlich die Parteien der Landesregierung in meinem Heimatbundesland nicht mehr wählbar.
Siegfried Rode Sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist geboten diese Angelegenheit neu aufzulegen mit kompetenten Fachleuten und Gremien

zu diskutieren.

Die hier an den Tag gelegte Obrigkeitsattitüde läßt das Demokratieverständnis von Minister-

präsidenten deutlich werden. Da wird im Hintergrund etwas ausbaldowert und dann der Öffentlichkeit vorgeworfen, die das als gegeben schlucken soll. Bekannt ist die teils öffentlich

bekundete feindselige Stimmungsmache gegen Öffentlich-rechtlichen Medien seitens einiger Politiker.



Den öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehen zu beschneiden dient einzig den destruktiven Kräften der Gesellschaft! Aus Kreisen von CDU, FDP und AfD ist die Abneigung gegen diese Medien hinreichend bekannt.

Gestärkt werden mit dieser Maßnahme die privaten Sender, für die es keine Beschränkung geben soll. Es ist zu registrieren daß z. B. Arte und 3 sat „zusammengelegt“ werden sollen. Die mit Sicherheit zu den niveauvollsten Fernsehsendern gehörenden werden geschreddert. Bild und Welt und Compact sollen das dann ersetzen?

Wem sind diese Sender ein Dorn im Auge? Ist unabhängige Information und länderübergreifende

Verständigung so gefährlich? Die Zuschauer und Hörer zu bilden und niveauvoll zu unterhalten gehört zum Auftrag, der in diesen Sendern noch umgesetzt wird.

Klar ein dummes Volk läßt sich leichter verführen, die AfD weiß das und wird sich über diese Restriktion freuen. Politiker wie Söder und Aiwanger haben sicher für eine solche Einschränkung

große Sympathien.

Welche Radiostationen, von denen sicher manche verzichtbar sind (Dudelfunk), abgeschaltet werden sollen wurde bis dato nicht bekannt. Bei der in Fernsehbereich bekannt gewordenen Absicht läßt sich vermuten daß hier an die Kulturradios heran gegangen wird. Aber gerade dort wird Bildung und Information abseits vom sogenannten Mainstream zu den Hörern gebracht.

Der Deutschlandfunk mit seinen drei Wellen bietet eine einzigartige Qualität und darf keinen

Einschränkungen unterworfen werden.

Frage: Von wem und warum wurde diese Hinterhältigkeit so auf den Weg gebracht?

Noch mal von vorn mit Sinn und Verstand!



Siegfried Rode
Siegfried Schmid Einen Sportsender schaffen.

Damit nicht jeden Sonntag nur noch Sportveranstaltungen gesendet werden. Nicht jeder will am Sonntag stundenlang nur Sport sehen. Für die Rundfunkgebühren erwarte ich ein für alle ein ausgewogene Fernsehsendung
Siegfried Schnall die Benennung eines deutschen Senders der ARD sollte doch mit 'einheimischer Kultur' machbar sein, ONE ist für mich eine Missachtung der deutschen Sprache.

Was mich noch mehr stört ist die Unpünktlichkeit im Programm, Abweichungen >1Minute werden häufig überboten, am pünktlichsten sind die Sender der neuen Bundesländer. Da ich einige Sendungen versetzt nach Aufnahme über USB anschaue, steht dann in der Aufnahmetabelle nichts oder die vorherige Sendung.

Die Gideinformationen besonders bei ARD-alpha zur Sendung nano sind häufig nur bla-bla und nichts konretes zur Sendung, vielleicht kann sich das bei Zusammenlegung bessern.

MfG

Siegfried Schnall
Siegfried Schüller Ich bin immer wieder sehr angetan vom weitgefächerten und anregenden Programmangebot von 3sat. Die Qualität der Dokus und Spielfilme, der Diskussionsrunden und Konzertmitschnitte sucht Ihresgleichen im allgemeinen Medienangebot, bietet zudem jede Menge eigener Akzente im Vergleich zu ARTE (das für mich genauso unverzichtbar ist). Die Einstellung von 3sat wäre ein herber Verlust! Spart woanders!
Siegfried Stopp Meine Meinung zur Reduzierung der öffentlich - rechtlichen Sender ist folgende:



Sender wie 3 sat und Arte

sind in der heutigen Zeit unverzichtbar!



Ich bin, im Gegenteil zu der von Ihnen angestrebten Reduzierung, der Meinung das diese eher noch ausgebaut werden sollten.



Sender wie one und Tagesschau 24 werden, meiner Meinung nach, ohnehin (wenn überhaupt) nur sequentiell genutzt.

Ebenso wird phoenix nur entsprechend der angebotenen Sendungen in den Abendstunden in Anspruch genommen.



Diese drei Sender könnten daher, daß ist mein Vorschlag, zu einem zusammen gefasst werden.



ARD Alpha sollte in Ihr drittes, hoch wichtiges, Körbchen gelegt werden!



Dieser Sender ist ebenso unverzichtbar wie arte und 3 sat !!!



Mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch um Beachtung!



Siegfried Stopp
Siegfried Weidmann Wir sind tägliche Zuschauer von 3sat und arte. Es ist sehr wichtig, diese beiden Sender weiterhin nebeneinander bestehen zu lassen, um die Vielfältigkeit und Tiefe des täglichen Kulturangebots aufrecht zu erhalten. Gerade in dieser nach rechts außen driftenden politischen Landschaft wäre eine Zusammenlegung zu einem einzigen Sender ein Einknicken vor den Forderungen politischer Akteure, die die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten weiter zurückdrängen, gleichschalten oder ganz auflösen möchten. Dies gilt es zu verhindern.
Sieghild Müller-Rehle Hochkomplexes Wissen der zu reformierenden Sender wird derart verständlich und in einer Vielfalt und Qualität erklärt, da muss man mal ein großes Lob aussprechen!!

Fusionierung würde zwangsläufig eine Reduktion bedeuten.



Warum streichen Sie nicht die Hauptsender ARD und ZDF, dort gibt es so viel Krimis und andere flache Unterhaltung, sie unterscheiden sich nicht mehr groß von den privaten Sendern…



Speziell alte Leute die sich nicht mehr mit dem Internet auseinandersetzen können, sind auf das Fernsehen zur Wissensinformation angewiesen. Warten Sie doch bitte wenigstens ab bis die Alten weggestorben sind!
Siegmund Gierstorfer Es wäre ein großer Verlust für die Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wen n der Sender 3sat abgeschafft oder mit ARTE verschmolzen würde. Ich bin absolut gegen eine Abschaffung/Verschmelzung von 3sat mit Arte.
siegrin ruhland Guten Tag, ich bin überhaupt nicht damit einverstanden, dass sie 3sat und arte zusammenfügen wollen, beides sehr gute Sender mit wichtigem Inhalt. Verbinden Sie ndr und wdr. Wenn es ihnen nur um die Finanzen geht.... dann evtl. -die Lohn- und Gehaltsliste reduzieren. Viele Inhalte der Sender entbehren jeglicher Qualität. Nein , ich bin nicht damit einverstanden.

Es grüßt Sie freundlich Siegrin Ruhland
Siemens Michaela Ich bin absolut dagegen,dass es Arte, den Kulturkanal, und 3Sat nicht mehr geben soll..



sollen wir nur noch seichte bzw blutige Krimis und hirnlose Soaps zu sehen bekommen?



Gruß M. Siemens
Siglinde Fink Sehr geehrte Rundfunkkommision,

Ihr Plan den Kultursender 3sat aufzulösen ist nicht akzeptabel. 3sat ist der einzige Sender, den ich jeden Tag anschalte. Ich könnte auf ARD, ZDF, Rbb....verzichten, aber nicht auf 3sat.

Mit freundlichen Grüßen, Siglinde Fink
Sigrid Faltin 3Sat ist für mich ein wichtiger Grund, gerne den Rundfunkbeitrag zu bezahlen. Die "Kulturzeit" ist ein Leuchtturm im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, ebenso die Übertragungen wichtiger Konzerte und Theaterproduktionen. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten stolz darauf sein und nicht mit dem Gedanken spielen, den Sender "in Arte zu integrieren". Das wäre der Kannibalismus der beiden intelligentesten und wichtigsten deutschen Sender. Ich appelliere an Sie, alles dafür zu tun, um 3Sat und Arte in ihrer Gänze zu behalten.
Sigrid Groenevelt Ganz viel Reaktionszeit wird dem Konsumenten ja nicht eingeräumt.

Sie haben andere Kriterien für die Reformpläne.....

Qualitätsverbesserung ist natürlich positiv ,vorallem hinsichtlich KI/wahr oder nicht wahr.

Die jetzigen vertrauenswürdigen Sender unbedingt beibehalten und nicht zusammenlegen!

Die Bevölkerung ist mehr denn je u.a. auf vielfältigen Wissenschaftsjournalismus angewiesen.
Sigrid Haefs In Kürze:

Gerne sparen durch Abschaffung von Parallelstrukturen und inflationären ‚Unterhaltungs‘- Formaten. Besinnung auf Bildungsauftrag, kein Schielen auf Quoten. Mehr Mut! Keine Zusammenlegung von 3Sat und Arte, keine Reduktion im Bereich Bildung, Dokumentation, Info.
Sigrid Helm Eine Zusammenlegung der beiden Kultursender Arte und 3 Sat führt zu einer Verschlechterung des kulturellen und wissensförderndes Angebotes der öffentlich-rechtlichen Medien. Darüber auch weitere Überlegungen zur ard@lpha und den anderen Sendern.

Alle Sender haben über die Jahre hinweg eine eigene spezifische Ausrichtung erhalten, die für die jeweilige Zuschauergruppe zugeschnitten war. Es war mir als Zuschauerin leicht zu entscheiden, ob ich eine Dokumentation oder Berichterstattung in dem einen Sender oder dem anderen Verfolgen will, da beide Sender unterschiedliche Nischen abgedeckt haben. So war ein umfassendes Meinungsbild aus verschiedenen Perspektiven abbildbar, auch wenn mir eine mir entgegenstehende Meinung argumentativ vorgetragen wurde, war es eine Bereicherung für meine eigene Person und meine Entwicklung.



Durch eine Zusammenlegung steht zu erwarten, dass die Vollumfänglichkeit leiden wird und unvermeidlich ein gewisser unspezifischer Einheitsbrei entstehen wird. Nischeninformationen werden untergehen und eine pauschale Tendenz des Oberflächlichen wird dadurch gefördert. Dabei sehe ich als wichtigsten Baustein der Presse und der Meinungsfreiheit, diverseste Themen und Meinungen aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen zu können und dadurch einen gesellschaftlichen Diskurs mit Mehrwert für alle anzustoßen. Gerade in dem aktuellen gesellschaftlichen Gesamtempfinden des hinkenden demokratischen und verfassungstreuen Meinungsaustausches, der wertfrei und respektvoll geführt werden sollte, wäre das entfallen der Vielfallt von Kultursendern ein weiterer Tropfen in das große Meer von unreflektiertem Handeln, Reden und zielhindernden Standpunktkämpfen. Der Entwicklung wieder hin zu einer offenen, transparente und vielfältige Gesellschaft, in der jeder seine Meinung im Rahmen der Menschenrechte und des Grundgesetztes angstfrei äußern kann, werden so weitere Steine in den Weg gelegt.
Sigrid Hofmaier Guten Tag,



ich halte es für ein Unding, 3sat in ARTE zu integrieren! Hier einige Gründe:



3sat ist der einzige TV-Sender, der kontinuierlich über die drei deutschsprachigen Nachbarländer Deutschland, Österreich und Schweiz berichtet.

3sat ist viel mehr als "nur Kultur"! Der Sender bietet viele Anregungen und Diskussionsstoff. Er trägt somit unmittelbar zur Stärkung der Demokratie bei.



Ich bitte dringend um Überprüfung dieser - auch aus finanzieller Sicht - unsinnigen Sparüberlegung.

S. auch:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/fusion-von-3sat-und-arte-kultur-in-gefahr-110026126.html



Hoffnungsvolle Grüße von "Kulturzeit"- und "Scobel"- Fan

Sigrid Hofmaier
Sigrid Jedamzik Die Zusammenlegung von Arte und 3Sat in einer Zeit von zahlreichen Fake News halte ich für nicht zielführend. Für mich ist 3Sat ein sehr wichtiger Informationssender - zu politischen, wirtschaftlichen sowie wissenschaftlichen Themen. Auch als Sender mit anspruchsvoller Unterhaltung gehört er zu meinen Favoriten. Ein Sender der unserer ganzen Familie sehr fehlen würde.
Sigrid Luttenberger Zu 3Sat-Abschaltung:



Warum sollen ausgerechnet die interessantesten und informativsten Fernsehsender (ZDFINFO, ZDFNEO, Phoenix) der Sparwut zum Opfer fallen?

Es gibt wahrlich genug Sendungen ( z.B. gefühlt 1000 unsinnige Talkshows), die genug Sparpotential

bereitstellen würden.

Aber es ist ja einfacher, die Kultur, Wissenschaft, Natur und Geschichte einem größeren Publikum vorzuenthalten. Da braucht man sich nicht mehr zu wundern, wenn unsere Gesellschaft mehr und mehr verdummt.

Bitte stellen Sie die 'kleinen' Spartensender einem interessierten Publikum weiter zur Verfügung.
Sigrid Meurer Sehr geehrte Damen und Herren,



ausgerechnet bei den innovativsten und informativsten Sendern Arte und 3Sat sollen Veränderungen/ Einsparungen vorgenommen werden? Für mich würde das bedeuten, mich auch von den "Öfentlich rechtlichen" zu verabschieden. Wie wäre es denn, ARD und ZDF teilweise zusammenzulegen? Viele Talk/- und andere Shows mit hochbezahlten Moderatoren haben kaum Informations-, bzw. Unterhaltungswert. Dann kann zukünftig auch den privaten Sendern das Feld komplett für ihre niveaulosen Sendungen überlassen werden.

Ich zahle übrigens gerne Rundfunkgebühren für ein gutes Programm und halte die "Öffentlich rechtlichen" grundsätzlich für erhaltenswert um den politischen Entwicklungen in unserem Land etwas entgegenzusetzen. Also bitte keine kurzsichtigen Fehlentscheidungen!



Mit freundlichen Grüßen

Sigrid Meurer
Sigrid Woelfert Ich sehe sehr gerne arte und ebenfalls 3sat mit seinen Dokumentationen und der Kulturzeit. Die Programme unterscheiden sich sehr und ich würde es sehr bedauern, wenn einer der Sender fehlt. Ebenso geht es mir bei zdf neo und ONE. Auch ganz tolle Programme mit unterschiedlichen Aspekten. Definitiv verlieren wird die Kunst, Kultur und Bildung. Alles Dinge, die in der heutigen Gesellschaft viel zu kurz kommen.

Ich finde es auch sehr unverschämt das so ein enger Zeitrahmen für die Anhörung der Bürger gesteckt wurde. Einfach unverschämt!
Sigrun Franzen Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



3Sat, ARD-Alpha und Arte müssen erhalten bleiben !!

Dafür sollten die vielen Talkshows und die vielen Krimis reduziert werden. Darüber hinaus sollte nicht so viel Geld für die Fußballübertragungen bezahlt werden.



Freundliche Grüße



Sigrun Franzen
Sigrun Schneider-Pohl In der 3Sat-Sendung "Kulturzeit" wurde am 1.10.2024 gesagt, dass das Kulturprogramm der Öffentlich-rechtlichen Sender gekürzt werden soll.

Auch dass die Sender 3Sat und Arte zusammengelegt werden sollen.



Sollte das umgesetzt werden, fände ich dies katastrophal. Wir haben in Deutschland ein sehr gutes öffentlich-rechtliches TV. Darauf kann man stolz sein! Bitte kürzen Sie das nicht zusammen. Eine kleine Erhöhung der Rundfunkgebühren würde der Bevölkerung sicher nicht viel ausmachen. Wer 1 Euro mehr für den Benzintank klaglos zahlt, kann das auch für Kultur zahlen.



Kultur ist lebensnotwendig, schlechte Unterhaltung eher nicht.



Freundliche Grüße!
Silke Wer denkt sich denn - sorry, wenn ich das so deutlich sage - Schwachsinn aus?

Das Internet ist voll von Propaganda, Fake News und was weiß ich.

Und jetzt sollen die öffentlich rechtlichen Medien bei ihren online-Publikationen beschnitten werden?



Viele Menschen dürften, genau wie ich, eher mal die Option haben, zwischendurch Nachrichten zu lesen als in dem Moment Zugriff und Option zum hören/sehen auf Radio- oder TV-Sendungen zu haben.



Von daher hoffe ich sehr, dass dieser Entwurf noch einmal überarbeitet wird und das online-Angebot nicht beschnitten, sondern eher sogar ausgebaut werden kann. Es ist wichtig, dass vor allem auch online, alle Informationen schnell und qualitativ gut zur Verfügung stehen. Sonst überlassen wir das Internet irgendwann nur noch Trollen und Querdenkern, die dort dann unwidersprochen und schneller in der Kommunikation sind.
Silke Böttcher Die Sender Arte und 3sat haben zwar kulturelle Schwerpunkte, sind aber inhaltlich vollkommen unterschiedlich aufgestellt. Sie bieten beide wertvolle Informationen jenseits des Mainstreams, die es bei anderen Sendern nicht gibt. Durch eine Zusammenlegung würde das umfassende kulturelle Angebot stark eingeschränkt.



Bitte überdenken Sie die Zusammenlegung noch einmal.



Mit freundlichen Grüßen

Silke Böttcher
Silke Gülzow 3sat und arte müssen unbedingt als eigene Sender erhalten bleiben. Es sind die einzigen Sender die noch regelmäßig von mir gesehen werde. Bei den schwachsinnigen Quizshows kann leicht gespart werden und die Talk- Antiquitäten-shows tragen auch nicht gerade zur Bildung bei. Bei sinkender Bildung haben es Parteien wie die AFD immer leichter Stimmen zu sammeln.
Silke Gundlach 3sat muss erhalten werden. Gute Kultursendungen, Kabarett und das 3sat-Festival, dazu auch mal Filmperlen, die man in den Hauptprogrammen nicht findet, das muss bleiben. Gute Sendungen findet man außer bei 3sat sonst nur noch bei ARTE und in ARD, ZDF und den Dritten im Nachtprogramm. Zu den Zeiten, an denen ein Arbeitender Zeit hat fernzusehen, kommen gefühlt fast ausschließlich Krimis, Kochshows, unzählige Quizformate und Wiederholungen. Dazu fast ausschließlich furchtbare Polittalks (inkl. Hart aber fair), bei denen niemand richtig zuhört und jeder den anderen ins Wort fällt. Das kann man nicht ertragen. Einzige positive Ausnahme davon ist der Talk von Frau Miosga - den kann man gucken.

Was wegfallen kann sind Übertragungen, die in mehreren Sendern gleichzeitig laufen - zum Teil mit jeweils eigenem Personal. Letztens lief eine Musiksendung gleichzeitig in zwei dritten Programmen. Es würde reichen, so was in einem Sender zu zeigen
Silke Paustian Ich finde 3 Sat und arte sind die besten TV Sender. Hier fühlt sich mein Gehirn gefordert.

Auf beide Sender möchte ich nicht verzichten!

Ein extra großes Lob geht an die Kulturzeit von 3 Sat - tolle Arbeit!!!!

Es lebe der unabhängige, investigative Journalismus! Es lebe die Kultur!
Silke Rapp Anmerkung zur Rundfunkreform



Guten Tag,



ich finde sowohl das Programm von 3sat als auch das von arte sehr sehenswert und plädiere hiermit für den Erhalt BEIDER Sender. Meiner Ansicht nach ist es der falsche Weg an Kultur und Information zu sparen. Insbesondere in diesen Zeiten, in denen man aus allen Richtungen mit Desinformation und Fake-News konfrontiert wird.



Freundliche Grüße,

S.R.
Silke Rost Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Schrecken habe ich gerade gelesen, was Sie da bezüglich des Reformstaatsvertrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks planen. In welchem Jahr leben wir denn?

Ich habe meinen TV bewusst abgeschafft und Radio höre ich auch nur selten.

Es ist wichtig und sinnvoll, dass Neuigkeiten per Text im Internet so schnell wie möglich verbreitet werden. Auch die Polizei , Feuerwehr usw nutzen diese Möglichkeiten um die Menschen kurzfristig zu informieren. Wie soll das z.b bei einer Bombenentschärfung laufen?

Sie sollten Ihr Vorhaben wirklich überdenken, das wäre sonst ein großer Rückschritt und es gibt schließlich Menschen die täglich Arbeiten gehen und leider keine Zeit haben dabei TV oder Radio einzuschalten.



mit freundlichen Grüßen



Silke Rost
Silke Schubert Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich finde es sehr bedauerlich, dass gerade die Sender abgeschaltet werden sollen, die interessante Inhalte bieten. Ich schaue regelmäßig 3sat, Phönix und Arte, sowie ard neo und ard one. Wenn diese Sender nicht mehr existieren, frage ich mich wirklich für was ich Gebühren zahle. Mich interessiert nicht die 300.te Volksmusiksendung, die gefühlt 40.te Politiktalkshow,mit immer denselben Gästen. Mich interessieren gute Dokus und gute Serien. Leider werden diese Inhalte auf den Hauptsendern nie gezeigt. Bitte überdenken Sie Ihre Pläne nochmals.

Viele Grüße Silke Schubert
Silvestre Zabala Mit Erschrecken habe ich ihren Vorschlag zur Kenntnis genommen 3Sat und Arte zu konsolidieren. Diese beiden Sender sind die einzigen Sender die ihrem Programmauftrag gerecht werden.



Ich schlage vor: Stellen sie alle Sender bis auf diese beiden ein.



Mit besten Grüßen

Silvestre Zabala
Silvia Buchfink Angesichts des Erstarkens rechtspopulistischer Parteien halte ich es für gefährlich, Meinungs- und Informationsvielfalt durch Reduzierung des öffentliche- rechtlichen Senderangebots einzuschränken.
Silvia Hunfeld Mehr denn je sind in wirtschaftlich schwachen Zeiten und in Zeiten, in denen Menschen zusammen kommen kulturell Stätten und Angebote von enormer Wichtigkeit! Ich war im Glauben, die AFD wollte in dem Bereich kürzen. Ich bin darüber empört und habe kein Verständnis.
Silvia Kolb Ich bin sehr dankbar über die Vielfalt der Fernsehprogramme. Ich schätze und nutze sehr häufig die Kulturprogramme 3sat und arte. Dort bekommen ich tolle Vorschläge von Ausstellungen,Kinovorschläge, Kunsterklärung , Filme, Dokumentationen uvm. Ich selbst würde vieles nicht mitbekommen,aus Zeitmangel und Unwissenheit. Selbst kann man nicht in so viele Richtungen gleichzeitig sehen. Da ist es sehr hilfreich von kompetenter Stelle Unterstützung zu bekommen. Bitte beschneiden Sie nicht unsere Kultursendungen. Diese tragen zu Bildung und Toleranz bei und sind in Zeiten wie diesen von unbezahlbarer Wichtigkeit ! Vielen Dank
Silvia Mannert Nein zur Fusionierung von 3Sat und ARTE!

Eine Vielfalt des Angebots muss gewährleistet bleiben. Es kann nicht sein, dass es am Ende mit noch einen Sender gibt, der den Bildungsanspruch des Rundfunkstaatsvertrags einlöst!
Silvia Moritz Ich mache es kurz: 3SAT. Ein so informativer Sender mit deinem kulturprogramm darf nicht aufhören.
Silvia Pietsch Als regelmäßige Zuschauerin diverser Sendungen/Berichterstattungen/Dokus der öffentlich rechtlichen verstehe ich nicht, dass, entgegen jede Vernunft, gerade dieser Bereich zusammengestrichen wird. Nichts anderes bedeutet komprimieren.

In einer Zeit, in der es für den einzelnen, normalen Bürger dank KI kaum mehr möglich ist, die Seriösität diverser Informationen festzustellen, wäre es doch notwendig gerade wissenschaftsjournalistische Formate, die sich mit Neuigkeiten/Infos zu Forschung und Entwicklung bzgl. Technologie, Kultur, Geschichte und Medizin etc. befassen, zu unterstützen, zu vergrößern und einer breiteren Masse verständlich zugänglich zu machen. Oder haben Sie Ihren Auftrag vergessen? Ich denke das war irgendwann mal Bildung und Information fördern und verbreiten. Dafür bekommen sie auch - und das nicht wenig - Geld.



Dank diverser Formate wie z.B. Scobel und Nano hatte ich häufig fundierte Argumente in Diskussionen die durch diversen TicToc-Müll etc. ausgelöst wurden. Auf diesen Social-Media-Formaten wird zunehmend unseriöser Mist verbreitet, in einem Ausmaß, dass mittlerweile sogar Wahlausgänge in Demokratien dadurch beeinflusst werden. Und das, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, mit erschreckendem Erfolg.



Betrachtet man vor diesem Hintergrund diese Reform im Zusammenhang mit dem Zustand unseres Bildungssystems, ist man besser kein Verschwörungstheoretiker.
Silvia Schunk-Hartwig Sehr geehrte Damen und Herren.



Ich bin eine bekennende Anhängerin der Sender

ARTE und 3SAT.



Gerade >>wegen<< der unterschiedlichen Ausrichtung der Sender sind diese für mich interessant.



ARTE ist für mich der Kanal für Kultur, kulturelle Vielfalt und steht, jedenfalls nach meinem Empfinden, für eine offene und neutrale Berichterstattung.



3SAT ist für mich der Sender, der mir die Wissenschaft näher bringt, Natur, Technik, ...die Welt.



Sicherlich wäre ein Zusammenschluss der beiden Sender möglich, es gibt durchaus Überschneidungen, doch es würde viel an Inhalten dadurch wegfallen.



Die Sender unterscheiden sich in ihren Verbünden.

Während der eine Sender vor allem mit Frankreich eng verbunden ist, neben immer mehr anderen europäischen Staaten, ist der zweite vor allem mit den deutschsprachigen Ländern im Verbund.



Rein aus kultureller Sicht ergibt sich da eine gewisse Diskrepanz.



Da beide Sender, so wie ich das verstehe, mit den jeweiligen Ländern Verträge haben, weiß ich auch nicht, ob das so einfach umzuändern wäre.





Langer Rede, kurzer Sinn....



Lassen Sie es bitte so, wie es ist.



MfG



Silvia Schunk-Hartwig
Silviu Mihaila Es ist wichtig, dass unabhängige und gut recherchierte Inhalte in einem breiten Spektrum verfügbar sind. Wenn man diesen Themenbereich ausschließlich den privaten Sendern überlassen würde, stärkt man diejenigen, die das meiste Geld haben, um ihre Meinung zu verbreiten. Das würde sicherlich radikalen Ansichten erhöhen (siehe Elon Musc).

Ein Sender wie 3sat sollte unbedingt erhalten werden, um die kulturelle und politische Vielfalt zu stärken.

Außerdem gibt es viele gute Sendungen von Nano bis Till Reiners....
Simon Acker Sehr geehrte Damen und Herren,



Änderungen werden allgemein als "Aufbruch" oder "Umbruch" bezeichnet.



Beide Worte beinhalten Bruch, also brechen - mit Gewohnheiten, Erbhöfen etc. brechen.



In der Privatwirtschaft wird gerne von "disruptiven Veränderungen" gesprochen, wenn es um notwendige Veränderungen geht.



An diesem Scheideweg stehen m.E. alle öffentlich-rechtlichen Sender. Herumdoktern am System bzw. mit Beharrung nichts substantiell ändern, diese Zeiten sind vorbei.



Also kann die Zukunft nur positiv gestaltet werden, indem die Staatsverträge abstrakt-generell den Spielraum der ÖRR klar und deutlich aufzeigen. Vgl. dazu den Anhang.
auf Anfrage erhältlich
Simon Brückner Sehr geehrte Damen und Herren,



als Dokumentarregisseur bin ich bestürzt über den Vorschlag der Rundfunkkommission, den Sender 3Sat in arte aufgehen zu lassen. Wer in Deutschland unformatierte, abendfüllende Kinodokumentarfilme realisieren möchte, benötigt TV-Sender als Co-Produktionspartner sowie für die Sichtbarkeit jenseits der arte house Säle.



Trotz aller vollmundigen Bekenntnisse zum Dokumentarfilm und zum Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) werden die Möglichkeiten dafür seit mindestens zwei Jahrzehnten immer schmaler. Messungen zu einem angeblichen Boom dokumentarischer Formate vermengen TV-Reportagen und formatierte Erklärfilme mit künstlerischen Fernseh- und Kinofilmen.



Die 3Sat-Filmredaktion zählt zu den wenigen verbliebenen Anlaufstellen für Dokumentaristen und ist wahrscheinlich die mutigste und kompetenteste. Sie setzt sich für inhaltliche Unabhängigkeit und ästhetische Standpunkte jenseits kurzfristiger Quotenerwartungen ein und hat sich mit ihrer exzellenten Betreuungsqualität ein besonderes Vertrauen bei Autorinnen und Autoren erarbeitet.

Ein „Aufgehen“ in arte würde für die Dokumentarfilm-Produktionsbudgets von 3Sat vermutlich die weitgehende oder vollständige Streichung bedeuten.



Das gilt ebenso für die unschätzbar wichtigen Sendeplätze „Dokumentarfilmzeit“ und „Ab 18“. Zumal arte seit verschiedener Programmreformen dafür bekannt ist, für Eigenproduktionen doch wieder an Zuschauerzahlen orientierte Formatierungsregeln aufzugeben, unabhängig von den Eigenlogiken der einzelnen Projekte. Schließlich hat die französisch-deutsche Kooperation andere wichtige inhaltliche Schwerpunkte als die zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland im Falle von 3Sat.



Gerade in jenem Kernbereich des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, dem Bildungs- und Kulturauftrag, der nicht durch die umgreifende Medienentwicklung relativiert wurde (eine Grundversorgung an Unterhaltung liefert heute das Internet), soll jetzt der Rotstift angesetzt werden? In einer Zeit, in der der ÖRR wie die gesamte politische Kultur durch Populismus unter Druck stehen?



Arte und 3Sat repräsentieren gemeinsam die vielen guten Gründe, Kultur und Information weiter zu subventionieren, gerade dort, wo der freie Markt sie nicht ermöglicht. Ich bitte Sie daher, sich dafür einzusetzen, dass 3Sat als eigenständiger Sender erhalten bleibt und nach Möglichkeit sogar gestärkt wird.



Mit freundlichen Grüßen,

Simon Brückner

(Regisseur u.a. des Dokumentarfilms „Eine deutsche Partei“)
Simon Emge Es ist absurd, wenn man auf den Nachrichtenportalen von hessenschau die Nachrichten erst nach Ausstrahlung im linearen Programm bekommt. Der Vorteil ist doch gerade, dass man für den Rundfunkbeitrag ohne weitere Abos bei privaten Anbietern einigermaßen auf dem Laufenden bleiben kann. Gerade wenn man regionale News braucht und diese Infos schnell will. Außerdem kann ein Mensch im normalen Alltag nicht die ganze Zeit Radio hören oder TV schauen.
Simon Frankl Sehr geehrte Damen und Herren,



Man muss sich immer häufiger die Frage stellen wie Blind die Politiker heute sind. Haben sie nicht die letzte Show von Jan Böhmermann angeschaut, die nachweist, dass die Vernachlässigung von Lokalzeitungen den Rechtsextremen in die Hände spielt teilfinanziert durch den Staat. ? Gerade für junge Leute darf man nicht sparen, im Gegenteil, man muss investieren. Sonst droht irgendwann der Bürgerkrieg, vor dem Richard David Precht umschrieben schon gewarnt hat. Wie blind seid Ihr nicht zu sehen das China nicht schon längst einen Wirtschaftskrieg begonnen hat, die Wirtschaft schaut nur auf das Jetzt, oder in 1/2 Jahren, nicht darüber hinaus und Themu, Shein, Tik Tok und Ähnliches blockiert werden müssen, auch über VPN. Straffzölle gegen chin. Billigprodukte, Auflösung der chin. Polizeistationen Stopp der Entwicklungshilfe an. Gina, mein Gott, ihr vorfinanziert hier den 3. Weltkrieg und seit damit teilschuld an zukünftigen Genoziden der Chinesischen Regierung.

Lobbyismus in diesem Umfang ist Korruption, diese mit dieser schwachsinnigen Sparpolitik, diese Schwarze Null Politik sehe ich als Landesverat und verfassungswidrige Handlungen an, da sie demokratiefeindlich ist, da diese die Demokratie schwächen. Das öffentlich rechtliche Konzept also inklusive bundesweiter Lokalteitungen sind Fundament einer funktionierenden Demokratie und gehören im Grundgesetzt extra geschützt, egal wie manche davon genervt sind. Gerade jetzt muss man das Richtige tun und u.a. Auf Wirtschaftswissenschafler und anderen hören. Schulen benötigen 50 mrd Euro für Sanierungen. Sie fahren mit offenen Augen den Staat gegen die Wand, sozial und jetzt auch wirtschaftlich, sodass mir die Frage aufkommt: „Werden die Politiker daoven evtl. Von Staaten, wie z.b. China bezahlt, um das zu tun? Keine Ahnung. Aber wie dumm können Menschen denn sein?“ Das Gesundheits-, Renten-, Justizsystem kostet, genauso wie die Exicutive, und einer Sondereinheit in Justiz und Polizeisystwm speziell für Korruption.

#Offenlegung Aller Finanzieller Einnahmender der Politiker

#VerbotVonNebeneinkünfte

#Transparenz
Stellungnahme
Die Politiker sind Langschläfer mit einer Zwangsjack. Es gibt keine einfachen
Antworten, nirgends wo es wirklich drauf ankommt. Angefangen mit der
Digitalisierung müsste man mit einem bundesweiten Verbot von Faxgeräten,
Einführung von Verschlüsselten Emails, wie in der Medizin oder einem Portal,
indem man Dokumente hochladen kann wie beim Arbeitsamt, einzelne für den
Notfall/Kriegsfall ausgenommen. Dazu kommt natürlich der sortierte
Rausschmiss von 50-75 % aller bürokratischen Vorgaben beginnen notfalls
mithilfe von Fachpersonal aus Nachbarstaaten die Erfolge vorweisen können.
Bezüglich Bundeswehr die nordeuropäischen Saaten und bei Digitalisierung
gibt es keine bessere Unterstützung als von Estland. Im Fall von Rechtsruck,
wegen der Verschlechterung des Bildungsniveaus, den Schulen endlich mal ein
50 Milliarden Sondervermögen für die Sanierung der Schulgebäude zu
Verfügung zu stellen, den gleichen Betrag bräuchte aber die Judikative, die
Exekutive, das Gesundheitssystem und das Militär, mit den 3 % des BIP. Für
den THW, das rote Kreuz, den Schaden durch Überschwemmung,
Vorkehrungen u.ä. zusätzlich 5-10 Milliarden. Aber auch das Verbot von Tik
Tok, SHEIN, Temuh u.ä. auch über VPN, da dies falsche Gewohnheiten
antrainiert, wie auch zu einer Verdummung der Gesellschaft führt, da die
Konzentration nachlässt, da dieses Verhalten durch Tik Tok konditioniert wird.
Durch fehlende Mittel und fehlender Verantwortung im gesamten System , nicht
vermehrt fehlender Fachkräfte, fehlt die Aufklärung über Rechtsradikalismus
und unserer Geschichte. Das nicht bedeuten soll, dass wir es einfach zulassen
können, dass in Israel, wegen falschen politischen Entscheidungen bezüglich
der Ultraorthodoxen Juden, immer rechtsradikaler wird, da diese in einem
Schlaraffenland leben und sich Verbreiten wie die Karnickel. Ganz im
Gegenteil.
Das weitere Fazit wird erklärt am Beispiel der Dummheit der deutschen
Regierung, wobei diese sehr wahrscheinlich aus über 50% korrupten Politikern,
umgangssprachlich Lobbyisten besteht.
Die größte Dummheit, für die manche Politiker einstehen ist die schwarze Null,
also keine Schulden mehr zu machen, deswegen auch nicht investieren. Sie
fahren mit offenen Augen den Staat gegen die Wand und wenn es so weiter
geht, sind diese Personen, wenn es schlecht läuft, verantwortlich für die
nächste Welt Wirtschaftskrise, da dadurch die Börse beeinflusst wird und
dadurch eine Kettenreaktion ausgelöst werden könnte.
Das gleiche gilt für die soziale Ungerechtigkeit, wenn der Mehrheit der
Menschen das Geld fehlt um es wieder im Einzelhandel oder anderswo wieder
in den Wirtschaftskreislauf zurückführen kann, bricht der Binnenmarkt
zusammen mit den gleichen möglichen Folgen. Einzige Ausnahme ist bis heute
Japan, wobei da kein Experte bis jetzt genau sagen kann warum das so ist.
Der Fachkräftemangel ist ebenfalls zu 75% Meschen gemacht, abgesehen
davon, dass selbst alle Arbeitslosen, wobei ich Zeitarbeiter und Arbeiter mit
geringem, zu geringem Lohn mitzähle, niemals ausreichen wird, alle
freistehende Stellen zu besetzen. Dabei könnte man eine Linderung allein
dadurch erlangen, wenn man die Voraussetzungen für ein Studium ändern, bzw. reformieren würde. Die NC s müssten wegfallen, 5% der Plätze für Abi
Beste, wobei die Qualität des Abiturs nachlässt und dass zur Diskussion steht,
15 % der Plätze für Schwerbehinderte, 10 % für Studenten aus dem Ausland.
Die ausländischen Studenten und der Rest müssten folgende Bedingungen
vorweisen in dem Bereich, in dem sie studieren wollen:
Ein mindestens dreimonatiges Praktikum, eine abgeschlossene Ausbildung und
mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Wobei gute Arbeitszeugnisse
vorgebracht werden müssen, bei Medizin würde noch das Pflegepraktikum
dazu kommen, von dem ebenfalls ein gutes Arbeitszeugnis erbracht werden
muss.
Zu erwähnen ist noch, dass die Bezahlung aller zu gering ausfällt und der
Politiker zu hoch, komisch, dass, wenn es bei der Organisation der Bezahlung
von Politikern geht, egal ob Bundesregierung oder EU-Parlamentarier, um linke
Politik handelt. Ein einziger SCHWACHSINN!
Simon Katzboeck bitte nicht arte und 3sat zusammenlegen!

öffentlich rechtliche sender brauchen vielfalt!
Simon Löffler Hiermit möchte ich mich für den Erhalt von 3Sat als eigenständigen Sender einsetzen. 3Sat ist mein Lieblingssender mit wertvollen Inhalten und aus meiner Sicht elementar wichtig und erhaltenswert.



3Sat hat meine Stimme !



Gruß Simon Löffler
Simon Lux Die einzigen zwei Sender, die man im Fernsehen jenseits der Nachrichten auf Tagesschau24 noch anschauen kann sind 3sat und Arte. Diese zwei Sender zu einem zusammenlegen zu wollen ist die schlechteste Idee, die mir je untergekommen ist.
Simon Max ARTE und 3sat sind mitunter die einzigen Programme, die ich im Fernsehen oder der Mediathek schaue. Das Programm ist vielfältig und abwechslungsreich. Das sollte so bleiben. Ein Zusammenschluss verringert nicht nur die Inhalte quantitativ. Es steht zu befürchten, dass gerade die außergewöhnlichen Sendungen und Formate verschwinden. Gerade diese sind es aber, die den ÖRR für mich ausmachen. Weichgespülte Mainstreamsendungen liefern die privaten Kanäle zuhauf. Die besonders interessanten und exzellent recherchierten Sendungen hingegen finde ich fast ausschließlich im ÖRR. Eine Verringerung der Vielfalt durch die Zusammenlegung von ARTE und 3sat ist dabei eine der schlechtesten Lösungen, weil es im Gegensatz zu anderen eben genau diese Sender sind, die den Kern des ÖRR ausmachen.
Simon Otto + Ulrike Zanger Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Absicht, den Sender 3Sat abzuschaffen oder mit Arte "zu verschmelzen", hat uns erschüttert. Sowohl Arte als auch 3Sat sind wichtige Institutionen des Deutschen Kulturlebens. Beide sind aufgrund ihrer verschiedenen Ausrichtungen unbedingt erhaltenswert. Die kulturelle Vielfalt ist gerade im Bereich von Fernsehen und Rundfunk von überragender Bedeutung. Für uns ist z. B. die Sendung "Kulturzeit" von 3Sat neben der Tagesschau eine der wichtigsten Informationsquellen - auch was den politischen Bereich angeht.



Uns ist bekannt, wie ein Großteil der Bevölkerung über den staatlichen Rundfunk und die Rundfunkgebühr denkt: "Geiz ist Geil und warum soll ich für etwas zahlen, was ich nicht nutze?" Und gerade der Kulturbereich wird von vielen als verschwenderischer Umgang mit finanziellen Mitteln angesehen - auf Kosten der Allgemeinheit zu Gunsten einer kleinen elitären Clique, die sich dafür interessiert.



Zusammen mit den aufgeklärten Bevölkerungsteilen sollten Sie sich diesem Denken entgegenstellen. In der Kulturszene wird der Boden für die permanente Selbstfindung und Neuausrichtung unserer Gesellschaft geschaffen. Hier findet man die Vordenker und Künstler, die durch ihre Sensibilität der Wahrnehmung zukünftige Entwicklungen und Tendenzen lange vorausahnen. Hier wird über Moral, über Gut und Böse gestritten und über die Aufgaben diskutiert, die unsere Gesellschaft vordringlich anpacken muss. Es handelt sich um das Lebenselixier, die jede demokratische und lebendige Gemeinschaft braucht.



Es sollte auch denjenigen in unserem Lande, die dafür kein Verständnis haben, deutlich gemacht werden, dass der Einzelne Dinge auch dann solidarisch mitzufinanzieren hat, wenn er selbst keinen unmittelbaren Nutzen davon hat. Die Selbstreflexion unserer Gesellschaft - die wesentlich im Kulturbereich stattfindet - ist von vitalem Interesse. Auch wenn sich der eine oder der andere nicht dafür interessiert.



Erhalten Sie sowohl 3Sat als auch Arte!



Mit freundlichen Grüßen

Simon Otto & Ulrike Zanger

Simon Payne Im postfdaktischen Zeitalter kann ich seitens der Politik mir kaum etwas Dümmeres und Unverantwortliches vorstellen, als die Anzahl und die Vielfalt der Qualitätsmedien zu reduzieren.



Die seriösen Zeitungen sind alle so gut wie Pleite oder soweit konsolidiert, dass die praktisch nur in den Händen einer paar Zentralredaktionen liegen. Vielfalt reduziert sich zu Fünffalt.



Internet und die sogenannten Sozialen Medien fallen komplett aus. Dort gehen korrekte Berichterstattung, evidenzbasiertes Wissen, und höhere Bildung in einem Ozean von „White Supremecy“-finanzierter Desinformation und verschwörungsmythischen Fäkalien unter.



Und um auf die abstruse Idee 3sat und Arte zusammenzulegen kommen kann, zeigt eine erstaunliche Uninformiertheit und offenkundige Inkompetenz der ­Befürworter. Die kennen weder die divergierenden Inhalte, noch die grundsätzlich unterschiedliche Ausrichtung, noch die ursprünglichen politischen Gründungsobsichten dieser beiden Programme.



Öffentlich-rechtlicher Rundfunk – d.h. Hörfunk und Fernsehfunk sind die letzten verlässlichen Informationsquellen, die der Bevölkerung zur Verfügung stehen.
Simon Preis Es erschließt sich mir nicht warum bei 3sat gespaart wird. Lediglich 2 Cent meiner Rundfunkgebühren kostet die Finanzierung von 3sat. Teure Shows und Talkrunden bieten da deutlich mehr Einsparpotential.
Simon Schell Sehr geehrte Damen und Herren!

Meiner Meinung nach leistet 3Sat etwas, das kein anderer Sender schafft. Er bietet uns in Deutschland An-, Aus- und Einsichten aus Österreich und der Schweiz, die meiner Meinung nach mehr für den europäischen Gedanken bewirken, als dies etwa Arte vermag. Umgekehrt finden viele Perlen von ARD , ZDF und der Dritten hier eine zusätzliche Chance, von unseren Nachbarn und auch von uns wahrgenommen zu werden. Vor allem aber sind die Eigenproduktionen wie Nano und Scobel ohne Vergleich und Ersatz in der Senderwelt. Auch die Themenabende hierzu sind einzigartig und wie andere wissenschaftliche Sendungen von 3Sat in einer Algorithmus-gesteuerten Informationsgesellschaft voller Fake-News und Halbwahrheiten unersetzlich.

Gehen Sie dem Druck u.a. von Rechts bitte nicht nach und versuchen Sie, lieber an anderer Stelle einzusparen, sowie als Öffentlich-Rechtliche Sender nicht zu sehr die Privaten zu kopieren. Wo wäre beispielsweise das Problem, wenn in Sachen volkstümliche Musik alte Strukturen aufgeweicht würden und besser verhandelt würde?

Mit freundlichem Gruß,

Simon Schell.
Simon So Liebe Damen und Herren,



es ist mir wichtig, dass einige der bestehenden Angebote des öffentlichen Rundfunks erhalten bleiben.

Tagesschau24 und phoenix sind konkurrenzlos werbefreie und wichtige Sender, wenn es um das Thema Einordnung politischer Inhalte innerhalb der Bundesrepublik geht.

FUNK und zdfneo verfügen über viele funktionierende Formate. Beide sollten mindestens online weitergeführt werden.

KIKA ist die einzige Möglichkeit, heranwachsende Kinder kostenlos mit altersgerechten Sendungen zu versorgen, ohne ihnen gleichzeitig Werbung, die zu ungesundem Konsum auffordern, vorzusetzen.

3sat soll als verbindendes Element innerhalb des deutschsprachigen Raumes erhalten bleiben.

arte hingegen orientiert sich klar mit Französisch-Deutscher bzw. Europäischer Perspektive.



Mehr Originalsprache mit Untertiteln wäre generell im Programm sehr nett.





Mit lieben Grüßen

Simon
Simon Stark Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich finde es hochgradig bedenklich gerade die Sender 3-Sat und Arte im Rahmen dieser Reform zu fusionieren. Die beiden Sender bieten das qualitativ hochwertigste Programm des kompletten öffentlich rechtlichen Fernsehprogramms. Dies sind auch die einzigen Fernsehsender, welche ich seit vielen Jahren überhaupt noch regelmäßig nutze. Sollte der Hauptauftrag des öffentlichen Rundfunks nicht die Information und Bildung sein, auf welche diese beiden Sender fokussieren. Dies wird im Hinblick auf die enorme Desinformation, welche heute vor allem über soziale Netzwerke verbreitet wird, noch einmal wichtiger. Es gäbe zahlreiche andere Bereiche in welchen wesentlich größere Einsparungen denkbar wären ohne einen derartigen Qualitätsverlust hinnehmenzu müssen. Weshalb hält man z.B. immer noch an 2 Hauptsendern ARD und ZDF fest, welche sich so sehr ähneln. Weshalb werden immer noch reihenweise kostenintensive Filme und Serien produziert, die nur ein vergleichsweise kleines Publikum erreichen und welche nicht Fokus des öffentlich rechtlichen Rundfunks stehen sollten. Sie sollten ihren Entwurf daher noch einmal gründlich überarbeiten bevor sie hier aktiv werden.



Mit freundlichen Grüßen,

Simon Stark
Simone Berling Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich bin leidenschaftlicher Zuschauer … jeden Abend NANO, Kulturzeit und immer wieder tolle Filme mit Inhalt.

Ich möchte diesen Sender nicht missen.

ARTE mag ich auch sehr, weil auch dieser seinen kulturellen Beitrag in den Wohnzimmern auf brillante Weise leistet.

Beide Sender sind meiner Meinung nach unbedingt wichtig in dieser heutigen Zeit voller Fakenews und flacher Unterhaltung privater Sender.

BITTE spart nicht an Kultur und gutem Journalismus.

Viele Grüße Simone Berling
Simone Goerke Sehr geehrte Damen und Herren nachstehend mein Vorschlag für Sparmaßnahmen: ich bin gegen eine Zusammenlegung der Sender ARTE und 3sat. Nach meiner Meinung gibt es zu wenig Kultur im Programm, daher sollten die beiden Sender nicht zusammengelegt werden. Ich empfange das Fernsehen terrestrisch. Empfangen kann ich nicht die Sender FUNK, ARD Alpha und ARD plus. Daher bin ich dafür diese Sender zu streichen. Vielen Dank, dass Sie meine Meinung zur Kenntnis nehmen. Mit freundlichen Grüßen

Simone Goerke
Simone Grohmann Guten Tag,



ich habe mitbekommen, dass die Programme 3Sat und Arte zusammengelegt bzw. unter Arte subsumiert werden sollen. Beide Programme haben ihr eigenes Profil, das ich sehr schätze.



Ich kann verstehen, dass Einsparungen notwendig sind, aber dies wäre meiner Ansicht nach eine falsche Maßnahme, weil dadurch das Angebot der ÖR merklich an Qualität verlieren würde.



Mit freundlichen Grüßen



Simone Grohmann
Simone Heller Guten Tag,



ich empfinde insbesondere den Plan die Fernsehsender arte und 3Sat zusammenzulegen als katastrophal. Beide Sender sind eine echte Alternative zu den leider oft unspannenden Beiträgen in ARD und ZDF, bieten da, wo Tagesschau und heute weitgehend auf dpa-Mitteilungen zurückgreifen, wichtige Hintergrundinformationen, greifen Themen auf, die sonst keinen oder nur einen sehr späten Sendeplatz bekommen.

Abgesehen davon empfinde ich beide Sender auch als wichtige internationale Projekte und zudem als überaus wichtigen Teil einer Zivilgesellschaft, die sich gegen die rechtsextremen Tendenzen in Europa stellt. Wäre ich nicht jeder Verschwörungserzählung abgeneigt, käme ich auf den Gedanken, dass hier progressiver Journalismus zusammengespart werden soll, noch bevor die AfD in irgendeiner Weise ans Ruder kommt.

Am öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollte grundsätzlich nicht gespart werden, wenn überhaupt, könnten reine Unterhaltungssender ggf. zusammengelegt werden und tatsächlich die Kosten für Sportübertragungen reduziert werden.

Als katastrophal empfinde ich auch, dass in einigen Jahren das Angebot nur noch über das Internet abrufbar sein soll. Haben wir immer noch nicht gelernt, dass die Wahllosigkeit des Internetangebotes zum Demokratieverfall beiträgt? Ein großes Plädoyer für den Qualitätsjournalismus!!!! Mit freundlichen Grüßen, Simone Heller
Simone Meßmer Guten Tag,



hiermit bitte ich mit allem Nachdruck darum, die Idee, sogenannte "Spartensender" der öffentlich-rechtlichen Sender abzuschalten, ernsthaft zu überdenken.



Leider war schon seit längerer Zeit zu beobachten, dass die Inhalte durch ewige Wiederholungen (z. B. Inspektor Barnaby in Dauerschleife) an Attraktivität verloren haben. Dennoch ist es wünschenswert, dass es weiterhin Sender und Sendungen gibt, die mit etwas Niveau - und sogar im Originalton - unterhalten, mit seriös recherchierter Geschichte (z. B. Terra X) informieren oder mit aktuellen wissenschaftlichen Informationen weiterbilden (z. B. Nano).



Hören Sie bitte auf, RTL und Konsorten nachzueifern und das Fernsehen zur Verdummungsmaschine zu machen. Suchen Sie bitte nach Wegen, das Fernsehen als Informationsquelle, unabhängig vom Internet, zu wahren.



Mit freundlichen Grüßen
Simone Weber Ich bin mit der Integration von 3sat in arte nicht einverstanden.

3sat bietet wertvolle (zb nano) und völlig andere Inhalte als arte und hat auch eine andere Ausrichtung. Keinesfalls lassen sich diese Inhalte noch ausreichend im Rahmen einer Zusammenlegung mit arte darstellen.

Beide Sender haben auch andere Kooperation innerhalb Europas und können nur wenn beide Sender erhalten bleiben, ein vielfältiges Bild Europas senden.

Außerdem finde ich, dass kika wie bisher vollständig erhalten bleiben soll. Für Kinder gibt es kein passendes kindgerechtes Alternativangebot. Ein reines Ausweichen auf Medianangebote aus dem Internet wäre hier dann zu befürchten. Kinder sind unsere Zukunft und haben einen eigenen Sender auf sie zugeschnitten verdient wie bisher...

Die Zusammenlegung der "Info-Sender" finde ich dagegen sehr gut.
Slavena Radojcic Gerade die besten, 3sat und ard-alpha, dürfen nicht in Frage gestellt werden. Im Gegenteil, die hochwertige Berichterstattung und Präsenz der Wissenschaftsthemen müssen erst in diesen Zeiten der Informationsüberflutung einen hohen Stellenwert behalten.
Solina Knapp Mit bestürzen musste ich über 3sat die Zusammenlegung von arte und 3sat hören.

Das streichen von Schwestersendern bei ARD und ZDF dazu.



Wieder wird für ein Kapital-Problem eine kapitalistische "Lösung" angestrebt.

Vielmehr ist die Strategie gescheitert gebührenfinanzierte Medien attraktiv zu machen.



FUNK ist der verzweifelte Versuch mit sogenannten "Social-Media-Plattformen" nachzuziehen um eine junge Zielgruppe zu erreichen. Natürlich sind dadurch die Inhalte reißerisch und populistisch. Die gewählten Themen garantieren Klicks wie es auf den Plattformen der Algorithmus vorgibt.

Fragwürdige Strategie mit Demokratie zersetzenden Onlinemedien zu wetteifern.



Arte und 3sat zusammen legen zu wollen, kann nur aus der Feder eines BWL-studentischen Geistes kommen, der völlig Fachfremd damit beauftragt wird. Sind die Sender doch völlig verschieden und bedienen unterschiedliche Inhalte.



Beim Scheitern ist der Lösungsansatz immer der selbe: Wir brauchen Schuldige



Magersucht und Bulimie scheinen mir einen gleichen Gedankengang zu folgen. Nicht die Strategie ist gescheitert sondern die Finanzen sind das Problem. Die logische Konsequenz kann nur bei Magersucht: Reduktion b.z.w. bei Bulimie: Ausscheidung sein. Das grundlegende Problem wird einfach nicht angegangen.



Die Ursachen zu ändern, die zur Erkrankung selbst führen.

Im Beispiel von Magersucht: den Werberat neu zu besetzen. Da dieser mit Männern aus der Werbeindustrie besetzt ist und diese den Interessen der Werbenden Rechnung zahlen. Kliniken, Unis & NGOs wie Pinkstinks mit in den Rat zu holen. Denn es geht hier um Gesundheit und einen erzeugten Volkswirtschaftlichen Schaden.
Solveigh Zieger In Österreich, England und Deutschland sehen wir bereits, wie hetzend und stimmungsmachend private Zeitungsunternehmen agieren und wie wichtig unabhängige Presse ist, die genug Kapazitäten hat um Desinformation und Fake News was entgegensetzen zu können.



Demokratie kostet Geld, aber eine Putin-Diktatur schröpft nur und verteilt es an ausgewählte Gleichgesinnte. Das können wir doch hier nicht ernsthaft für Deutschland wollen. Wir brauchen auch mehrere öffentlich-rechtliche Vertretungen. Denn nur durch diese Vielfalt finden sich die Menschen wieder. Ein guter Mix aus progressiv-sozial-konservativ, der nicht in Extreme abrutscht oder wie Springer sich nur einer Seite verpflichtet (Juden) obwohl die dem Antisemitismus durch ihre AfD-Unterstützung den Boden mit düngen.



Wir brauchen mehr und guten Journalismus und nicht ein zweites DB-Desaster, was alles totgespart hat. Solche Maßnahmen fördern den Rechtsextremismus.
Sommerschuh Bettina Für mich und meinen Mann sind Arte und 3sat mit die niveauvollsten Sender. Beide Sendungen sollen unbedingt erhalten bleiben.

Bei den 3. Programmen der Regionalsender wäre eine Kürzung bzw. Eine Zusammenlegung sinnvoll. Auch das Niveau von ARD und ZDF lässt sehr zu wünschen übrig. Ständige Wiederholungen und die Anzahl von Krimis tragen nicht zu einer Erhöhung der Zuschaueranzahl bei.
Sonia Sandkötter Hallo!

🙋🏼‍♂️ Unglaublich diese Reformvorschläge !! Ich fühle mich in die dunkle Zeit des letzten Jahrhunderts versetzt!

Genau in diese !!

Gerade die Kultur beschneiden! Geht’s noch????

Die Förderung der Kunst ist doch gerade in dieser sich verrohenden Welt wichtig! Denk ich an die Coronazeit, da merkten wir doch, wie uns die Kunst im weiteren Sinne fehlte!

Ich persönlich kann nicht auf das 3sat Programm verzichten! Jeden Tag um 19:20Uhr schalte ich auf die Kulturzeit und freue mich auf die vielfältigen Beiträge zur Politik, Theater, Ballet, Literatur und Musik! Die guten Beiträge haben meinen Mann und mich schon in verschiedene Häuser gebracht, um dort Kultur zu genießen! Genießen ist noch zu wenig- Kunst ist lebensnotwendig! Auf Kunst kann kein Mensch verzichten!! Sollen wir jetzt alle in der Seele verarmen ??? Bitte, bitte - an der Kunst zu sparen, ist das Schlechteste, was man uns Menschen antun kann !

Auch 3sat mit arte zu verschmelzen ist ganz schlecht! Dann geht das gute und vielfältige Angebot von Arte verloren!!!!

Und außerdem will ich mein Fernsehprogramm nicht selber streamen! Ich möchte Neues kennenlernen und nicht Bekanntes wählen und sehen, was mir beim Streamen angeboten wird!

Ich kann nur hoffen, dass die Reform nicht kommt, wie angedroht!! Es wäre eine Verarmung meines Lebens und sicher auch das vieler anderer Menschen!

Ich kann es nicht fassen!! Welche „schlauen“ Leute haben sich das ausgedacht?

Je mehr ich hier schreibe, umso saurer werde ich!

Trotzdem freundliche Grüße

Sonia Sandkötter
Sonja Brüggen 3Sat ist mein wichtigster Sender und muss bleiben. Eine Verschmelzung mit ARTE passt nicht und ist ncht garantiert.
Sonja Endris 3 SAT ist mein Sender, den ich hauptsächlich schaue. Dabei interessiert mit besonders Nano und Kulturzeit sowie andere Reportagen. Es gibt für mich kein Sender, der ein vergleichbares Angebot an Berichte bietet. Unterhaltung finde ich hingegen überall. 3 SAT ist nicht gleich ARTE, dieser Sender steht an 2. Stelle hat aber andere Schwerpunkte sie ergänzen sich teilweise aber ein zusammenlegen würde meine Informationsmöglichkeiten stark einschränken. Späte Bericht nehmen wir uns immer auf, damit man überhaupt eine Chance hat Kultur und Berichte ausreichend sehen zu können.

Ansonsten werden ja nur noch Uralt Wiederholungen und Billigproduktionen gezeigt, das ist kein Format für mich.
Sonja Feistauer Hallo zusammen,



zunächst möchte ich anmerken, dass ich erst heute von den Ergebnissen der vorgeschlagenen Änderungen zum Staatsvertrag durch die Sendung Kulturzeit erfahren habe. Warum die kurze Zeit, um Anmerkungen zu den Änderungen anbringen zu können? Warum wurde das in ör Programmen nicht verbreitet angekündigt? Ich sehe fast nur (95 %) ör Programme. In der kurzen Zeit konnte ich nicht die über 100 Seiten zu den vorgeschlagenen Änderungen des Staatsvertrages durchlesen. Jedenfalls greife ich das Thema "Einsparungen bei wissenschaftlichem Journalismus" auf.



Die Welt wird immer komplexer. Den Ausdruck "komplex" verwendet jeder Politiker in Interviews oder Reden. Komplex verstehe ich so, dass ich in verschiedenen Themen nicht alles durchdringen kann, weil mir die speziellen Kentnisse fehlen oder weil die Thematik, Meinungen, Fakten zu viel sind, um es von einer Person erforschen zu können. Somit kann ich mir ohne wissenschaftlichen Journalismus keine Meinung - welche Meinung eigentlich, ich habe die Möglichkeit mir auch durch tictoc oder X eine Meinung zu bilden- also evidentbasierte Meinung. Nachdem die Bildung in 30 % der Bevölkerung so weit gediehen ist, dass diese Wähler meinen, mit dem entsprechenden Kreuz auf dem Wahlzettel zB Klimaschutz abwählen zu können, bitte ich Sie den wissenschaftlichen Journalismus nicht zu kürzen, sondern weiter auszubauen und den ör Rundfunk zu erhalten. Bei allen populistischen Einflüssen steht ganz oben auf der todo-Liste, den ör Rundfunk abzuschaffen.



Weiter rege ich an, den Umgang mit sozialen Medien mehr aufzuklären. Es hat mich sehr beieindruckt, wie zB beim Brexit durch Cambrigde Anaytica Einfluss auf das Wählervotum genommen hat (auch durch Recherche der ör aufgedeckt und erklärt). Mit diesem Wissen, konnte ich Ähnlichkeiten beim Wahlkampf von Trump, AfD, alle rechtsextreme Strömungen in Europa und leider auch bei der CSU erkennen.



Vielleicht war das früher auch so (ich bin Jahrgang 1960), aber durch die Verbreitung über die sozialen Medien werden Strömungen nicht nur weiter gestreut (früher saß ein Verschwörungstheoretiker in der Ecke der Kneipe und hat bei entsprechenden Äußerungen gleich eine Rückmeldung erhalten, heute gibt es durch soziale Medien ein bundes- und weltweites Netzwerk), sondern durch Algorithmen überdimensional verstärkt.



Also bitte den wissenschaftlichen Journalismus nicht einschränken. Man kann den Mehrwert nicht nur durch Ökonomen berechnen lassen es gibt auch einen public value.



Gibt es eine Vorstellung/Auswertung der Anmerkungen der Bürger in einer Sendung?

Mein Anliegen: dickes Plus für wissenschaftlichen Journalismus.



Mit freundlchen Grüßen



Sonja Feistauer, Bad Herrenalb
Sonja Haanraads An Kunst und Kultur sparen ist ein Angriff auf unsere Demokratie: Gerade in schwierigen Zeiten bieten Filme und vor allem auch Dokumentarfilme einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu informieren.

Dies sollte auf keinen Fall allein der Privatwirtschaft überlassen werden, wenn wir Populismus verhindern wollen. 3SAT mit ARTE zusammenzulegen wäre deshalb ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft: Machen Sie das nicht!
Sonja Meier Mir gefällt diese aktuelle Entwicklung gar nicht. Anstatt Trash-Sender einzustampfen, beschneidet man Qualität-TV. 3sat uns Arte und weitere sind vielseitig unterhaltsam und informativ. Einfach unerlässlich, wenn man ein Fernsehprogramm mit Niveau anbieten möchte.

Was wird z.B. aus wunderbaren Sendungen wie "Kulturzeit"?!!?



Ich wünsche mir weiterhin Vielfalt und Qualität!



Viele Grüße Sonja Meier
Sonja Schröder Ich möchte zu bedenken geben, dass eine Eingliederung des Kultursenders 3sat in den Sender arte, gerade in Zeiten in denen rechtsextremes Gedankengut in immer mehr politische Entscheidungsprozesse einfließen könnte, der Vielfalt in unserem Land ein nicht unerhebliches Stück weit die Präsenz nimmt.

Ich selbst bin Jahrgang 85, habe keinen akademischen Bildungshintergrund und habe gerade über das Informationsangebot von 3sat viel über unsere kulturelle Landschaft gelernt. Habe viel neues entdeckt und bin auf Konzerte, in Ausstellungen und an Orte gegangen, die mir ohne Sendungen wie "Kulturzeit" verborgen geblieben wären.

Das Angebot von arte hingegen hat mir unsere Nachbarnation Frankreich, aber auch andere Länder des europäischen Raums näher gebracht. Es hat mir auch geholfen, Deutschland besser im europäischen Kontext zu verstehen.

Beide aktuellen Senderschwerpunkte sind meiner Meinung nach wichtige Ankerpunkte für die kulturelle, aber auch die gesamt-europäische Bildung. Ich konsumiere neben diesen Sendern kaum lineares Fernsehen, ARD und ZDF die Nachrichtenformate, tagesschau24 wenn ich zeitlich unabhängig informiert werden möchte.

Die privaten Sender empfange ich schon lange nicht mehr, weil mir Unterhaltung auf Streamingplattformen (auch die der ARD/des ZDF) oft besser aufbereitet wird.

Meiner Meinung nach könnten die regionalen Angebote eingeschränkt oder nur noch digital verfügbar gemacht werden. Und auch die vielen Schlagersendungen oder Sendungen, die sich gefühlt das komplette Wochenende, seit Jahrzehnten mit dem zweiten Weltkrieg und hier hauptsächlich mit Hitler und seinen Helfern beschäftigt, mögen ein gewisses Stammklientel der öffentlich Rechtlichen ansprechen. Man könnte diese Formate aber auch deutlich eindampfen und käme dem Informationsauftrag noch immer ausreichend nach. So zumindest mein subjektiver Eindruck.



Darüber hinaus wäre ich auch bereit mehr für einen besser kuratierten, Diversität und Kultur hochhaltenden, und demokratiefördernden Aufbau des ÖRR zu zahlen. Formate, die Generationen in den direkten Austausch bringen, Talkshows, die informieren und analysieren anstatt Rechten Raum zu geben, als wären Sie ein ganz normaler Teil der politischen Landschaft, das ist etwas was auch Menschen unter 50 anspricht.

Danke.
Sonja Werner 3sat darf nicht sterben! Ich bin entschieden gegen eine geplante Zusammenlegung von 3sat und ARTE! Die Sender haben komplett unterschiedliche Profile, Programme und Ausrichtungen. Die beiden Sendungen Kulturzeit und Nano sind zudem hervorragende aktuelle 3sat-Formate, die es so sonst in der deutschen TV-Landschaft nicht gibt. Kultur und Bildung müssen auch weiter einen Wert haben - und nicht nur Trash-TV und rechter Populismus, der die öffentlich-rechtlichen Medien seit Jahren zu verunglimpfen sucht.



Dass der Plan zur Zusammenlegung ausgerechnet aus RLP und der dortigen Staatskanzlei kommen soll, ist aus meiner Sicht ein Skandal. Sind den Verantwortlichen nicht nur das Programm und der Einsatz des Senders für die Kultur, sondern auch die Angestellten von 3sat - immerhin leben ja sehr viele von ihnen in Mainz und Umgebung - egal? Ich finde das beschämend - und hoffe, dass der Plan in diesem Punkt noch einmal grundlegend überarbeitet wird!



3sat-❤️ - Rettet das Kulturfernsehen!
Sook Schroten Sehr geehrte Damen und Herren

Wir möchten eindringlich dafür plädieren 3sat, ARTE, ARD alphaund Phoenix nicht zu kürzen. Alle diese Programme sind sehr wichtig für die werbefreie Information.

Viele Grüße und danke.

Sook Schroten
Sophia Averesch Das entspricht nicht dem öffentlichen Auftrag in einem digitalen Zeitalter! Gerade junge Menschen, die der Ö-R dort erreicht, würden in ihren Angeboten beschnitten.
Sophie Kurstjens Ich sehe seit mehreren Jahren 3sat-Sendungen, die ein besonders wichtiges und einmaliges Portfolio an Sendungen bietet, wie beispielsweise NANO und Kulturzeit.Es braucht gerade in diesem Sektor des Bildungsfernsehens guten Wissenschaftsjournalismus, den 3sat wie kein anderer Sender bietet.



ARTE hat ein gänzlich anderes Programm und einen anderen inhaltlichen Auftrag und lässt sich meiner Meinung nach nicht mit 3sat fusionieren.



Ich bin definitiv gegen eine Zusammenlegung dieser zwei Sender, da hierdurch wesentliche wertvolle Sendungen drohen wegzufallen.



Wir brauchen in diesen schwierigen Zeiten Vielfalt und nicht Reduktion!



MfG

Sophie Kurstjens
Sophie Weilandt Ich finde es unerlässlich, 3sat und sein landerübergreifendes Programm im Interesse der Öffentlichkeit zu erhalten.
Sören Knipper Sehr geehrte Damen und Herren,





ich möchte auf diese Weise mein Feedback zum geplanten Reformvertrag [1] kundtun.

Prinzipiell bin ich für eine Reformierung des ÖRR, allerdings sind folgende im Entwurf enthaltene Aspekte für mich sehr fragwürdig:



1. "(teilweise) Überführung des 3sat-Programms in arte" sowie Änderungen am §28a im Allgemeinen (PDF S. 14ff.)

--> ich halte es für nicht sinnvoll, an den "Tochteranstalten" (Phoenix, ZDF_neo, etc) bis zur Zusammenlegung zu sparen. Nach eigenem Wortlaut soll der Reformvertrag für "Themen- und Meinungsvielfalt, auch im Vergleich der Angebote der ARD, des ZDF und des Deutschlandradios" (S. 7) eintreten. Diese Vielfalt erhält man durch Zusammenlegung und/oder Sparen nicht.

Stattdessen kann mMn der Unterfinanzierung der betroffenen Sender durch Managementverschlankungen bei ARD&ZDF entgegengesetzt werden. Zumindest geben die Pressemitteilungen zu diversen Intendanten aus den letzten Jahren Anlass dazu [2].

Es gibt sicherlich noch viele andere Wege, einzusparen, aber bitte nicht bei den Angeboten/Sendern selbst!

Ich spreche mich außerdem gegen eine Streichung von (5) im §28a aus.



2. Ich begrüße den Vorstoß, weniger kommerziellen Sport sichtbar zu machen (S.5). Anstatt dadurch aber die Gesamtkosten in die Höhe zu treiben, würde ich es ebenfalls begrüßen, wenn im Gegenzug am Angebot extrem kommerzialisierten Sports wie Fußball, eingespart wird. Hierfür gibt es ohnehin schon entsprechende Angebote von Privatsendern. Außerdem können so auch Kosten gespart werden, die sonst für die Sicherung der besten Sendezeit bei Sportevents wie Olympia [3] getätigt werden.



3. Die eben zitierte Passage (S.7) bezieht sich auf die "Leistungsanalyse", die im neuen Reformvertrag Einzug finden soll. Ein zentraler Punkt hierbei spielt die "quantitative und qualitative Nutzung der Angebote durch die Zielgruppen".

Ich frage mich: Ist es die Aufgabe des ÖRR, nach diesen Aspekten zu produzieren? Zu sehr erweckt sich in mir der Verdacht, der ÖRR solle konkurrenzfähig zu anderen Streaminganbietern werden. Wenn dies beabsichtigt ist, erhält dies meine breite Ablehnung!

Ein "Wegrationalisieren nach Angebot und Nachfrage" würde zwangsläufig zum Wegfall von Nischensendern, die nur von kleinen Teilen der Gesellschaft geschaut werden, führen. Ist es für einen zielführenden Gesellschaftsdialog (wie er im Entwurf benannt wird) sinnvoll, Teilen der Gesellschaft/Minderheiten auf diese Weise das Angebot zu kürzen?

Ich hoffe, hier etwas missverstanden zu haben. Wenn nicht, bitte ich Sie, diese Angleichung an privatwirtschaftliche Arbeitsweisen zu überdenken!



4. Als letztes Anliegen möchte ich für eine stärkere Einbindung von OpenSource Software in den ÖRR und dessen Mediathek auf lange Sicht plädieren. Sie stärkt die Autonomie und Transparenz. In Anknüpfung an Punkt 3 würde ich es nicht wollen, dass die Nutzungsanalyse nach Quantität und Qualität über Dienste von Google und Co. abgewickelt werden. Dies wünsche ich mir als Zeichen eines technisch unabhängigen ÖRR.



Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und hoffe, mit meinem Feedback bei der Überarbeitung des Entwurfs konstruktiv geholfen zu haben.



[1] https://rundfunkkommission.rlp.de/fileadmin/rundfunkkommission/Dokumente/ReformStV/ENTWURF_Synopse_ReformStV_Anhoerungsfassung_09-26-2024_ofin26.pdf

[2] https://de.statista.com/infografik/28006/grundverguetung-der-ard-intendantinnen/

[3] https://www.deutschlandfunk.de/uebertragungsrechte-ard-und-zdf-geben-milliarden-fuer-den-100.html
Sören Senn Eine Abschaffung von 3sat wäre fatal - insbesondere, was die engen kulturellen Verbindungen zwischen den drei größten deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas angeht. Insgesamt sind fast 100 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas deutschsprachig. Bestimmte kulturelle Phänomene (Theater, Literatur, Dokumentarfilm) sind sehr stark sprachgebunden.



3sat ist der EINZIGE DEUTSCHSPRACHIGE Sender, der über nationalstaatliche Grenzen hinaus wahrgenommen wird. Ihn aufzulösen bzw. in arte aufgehen zu lassen, wäre ein unwiederbringlicher Verlust.



Dass das Programm von arte europäischer werden soll, ist zu begrüßen; hingegen bedeutet der geplante Wegfall von 3sat eine extreme Verarmung der an die deutsche Sprache gebundene Berichterstattung, deutschsprachiger kultureller Phänomene und Wissenschaften.





Ein fatales Signal auch angesichts der aktuellen Bedrohung durch rechte Sprengkräfte in allen drei Ländern (Wahlsiege der AfD (in Dtl.) der Freiheitlichen, der Halbierungsinitiative (der Rundfunkgebühren) durch die rechtsnationale SVP in der Schweiz
st. engel ich schaue leidenschaftlich kulturzeit und nano,

am liebsten sogar zweimal am tag, nämlich auch morgens um 6:20 uhr .

ich liebe die art house filme auf arte

ich bin begeistert von den zweikanalton-angeboten auf one - warum eigentlich nur noch dort?

panorama-sendungen

titel thesen tempramente wurde ja bereits abgedrängt,

da war ich dann halb getröstet, als ich merkte, dass manche der beiträge in kulturzeit der folgewoche auch erschienen.



die anzahl der quizz-sendungen hingegen ist für mich schon lange unbegreiflich,

ebenso das verhältnis von crime zu realen sozialportraits.

da ließe sich vielleicht wirklich was zusammenlegen -

aber doch nicht bei lang gewachsenen strukturen die kronen kappen, bitte.
Stallbaum Wissenschaftliche Sendungen z.B.NANO BILDUNG sind sehr wichtig,sowie ein

genauen recherschierten Journalismus.
Steck Christine ich bin entsetzt über diese Pläne und kann ganz und gar nicht erkennen, wie damit das Programm qualitativ gestärkt werden soll.

Das Gegenteil ist der Fall!

Es wird die Vielfalt eingeschränkt und das ist überhaupt nicht in meinem Sinne.

Ich wehre mich ganz entschieden gegen diese ungeheuerliche Beschneidung dieser Pläne.

Ich schaue und höre fast ausschließlich genau die Sender, die jetzt zur Debatte stehen.

Weniger Vielfalt bedeutet weniger Meinung und damit weniger Demokratie.

Gerade in diesen Zeiten eine gefährliche Einschränkung und ein Armutszeugnis des Rundfunkrates.

Wie können Sie das verantworten?

Bitte lassen Sie es so wie es ist, nur so ist es gut und richtig.
Stefan Ein Online-Informationsangebot an eine vorherige Veröffentlichung in einem linearen Medium zu knüpfen ist völlig unzeitgemäß und widerspricht den grundlegenden Prinzipien eines linearen vs. eines pull-Angebots.



In der Praxis würde das bedeuten, dass erst alle aktuellen Inhalte, die sich heute online finden lassen, im Radio vorgelesen werden müssten - was natürlich praxisfremd ist. In der Konsequenz verliert das Online-Angebot der Rundfunkanstalten das Alleinstellungsmerkmal der regionalen Berichterstattung on-demand und brandaktuell.



Aus meiner Sicht verliert unsere Gesellschaft damit ein wichtiges und glaubwürdiges Informationsmedium - und gibt das hohe Gut des „sauberen“ Regionaljournalismus aus der Hand. In Zeiten von Fake News eine wahrhaft schlechte Nachricht. Lassen Sie das bitte.
Stefan Dass man sparen möchte oder muss - gut. Wir erleben alle, dass die allgemeine Teuerung irgendwie aufgefangen werden muss.

Die vielen Spartensender gab es früher nicht, und zunächst hat man es als Bereicherung empfunden, dass diese entstanden sind. Ob es sie alle geben muss, kann man mit guter Berechtigung infrage stellen. Sehr wichtig finde ich die Möglichkeit, Plenarsitzungen live verfolgen zu können. Das ist zwar für Viele praktisch gar nicht möglich, weil bspw. Berufstätige die Zeit dafür gar nicht haben. Trotzdem soll die Möglichkeit erhalten bleiben, die Abgeordneten in ihrer Darstellungsweise direkt erleben zu können. Gerade in diesen inhaltlich und kommunikativ schwierigen Zeiten, wo häufig brisante Themen zur Sprache kommen müssen und wo es immer schwieriger wird, Wahrheit von Trug zu unterscheiden, ist diese Möglichkeit der Authentizität annähernd unbezahlbar. Ob man das erhalten kann, wenn Spartensender zusammengelegt werden, kann ich nicht beantworten. Des Weiteren kann man infrage stellen, ob es sowohl im Radio als auch im Fernsehen 24-Stunden-Nachrichtensender braucht. Dass es sie gibt, finde ich gut, aber die regulären Nachrichtensendungen sind jetzt nicht so rar, als dass man sowohl im Radio als auch im Fernsehen diese Formate benötigte. Hier gäbe ich dem Radio den Vorrang, weil dieses Angebot bspw. Autofahrer bedienen kann, die unterwegs seriöse Nachrichten außerhalb der regulären Nachrichten-Zeiten verfolgen möchten, wo Fernsehen nicht möglich ist. Auch bei Haus- oder Gartenarbeiten kann man rein akustisch angebotene Nachrichten besser verfolgen als Nachrichten, die in bzw. mit Bildern präsentiert werden. Auch für den Kulturbereich finde ich die Spartensender unerlässlich. Weniger kommerzielle Inhalte werden so öffentlich zugänglich und bieten die Möglichkeit der Auseinandersetzung damit.

Eine Reduzierung oder Zusammenlegung eines Nachrichtenangebotes von ARD und ZDF fände ich nicht wünschenswert. Ich habe die beiden Angebote stets als sich ergänzende Gegenpole gesehen, deren Gewichtung von Meldungen und deren Darstellungsweise oft hilft, gerade aus der Unterschiedlichkeit eine eigene Meinung zu entwickeln und zu festigen.

Was ich mir tatsächlich wünschen würde, ist eine weniger wertende, demütigere Berichterstattung seitens der agierenden Journalistinnen und Journalisten. Gerade im öffentlichen Rundfunk erwarte ich ein Höchstmaß an Sachlichkeit und die klare Darstellung von Tatsachen, ohne dass die moderierende Person sich von der Hybris hinreißen lässt, dem Auditorium die Welt erklären zu müssen. Auch Journalistinnen und Journalisten, Moderatorinnen und Moderatoren haben eine Meinung. Und wer kann schon für sich beanspruchen, dass die eigene Meinung immer gut und richtig ist? Ganz schlimm finde ich, wenn Moderatorinnen oder Moderatoren von politischen Talk-Runden vergessen, was eigentlich ihre Aufgabe ist: Eine Plattform bieten, auf der sich die eingeladenen Gäste präsentieren können, damit das Auditorium sich nämlich genau daraus eine Meinung bilden kann. Über die Auswahl der Gäste kann man natürlich den Verlauf einer solchen Runde und auch die inhaltlichen Konfrontationen steuern. Auch über sachliche Fragen kann man einen Gast entlarven, der entweder mit Unwahrheiten daherkommt oder sich hinter nebulösen Wäg- oder Unwägbarkeiten versteckt. Aber bitte: Nicht diese personenbezogene Arroganz eines vermeintlich allgemeingültigen Weltbildes im öffentlich rechtlichen Rundfunk! Viel bedeutsamer als Talk-Runden finde ich an dieser Stelle allerdings die Nachrichten-Journale wie das heute-Journal oder die Tagesthemen. Ein bisschen mehr Informieren als Belehren wäre schön. Da ist reichlich Luft nach oben. Das sei bei allem Respekt geäußert. Ich möchte nicht unterbewerten, dass es sehr wohl eine Kunst ist, Fakten so zu präsentieren, dass sie irgendwo auch interessant erscheinen und ein breites Publikum erreichen.

Unterm Strich bin ich froh und dankbar, dass wir das öffentlich rechtliche Angebot haben. ARD und ZDF empfinde ich als wohltuende und wichtige Gegenpole, die weder vereint noch gleichgeschaltet werden sollten. Die Regionalsender finde ich auch wichtig, die Spartensender ebenfalls. Es wird eine Herausforderung sein, sorgfältig abzuwägen, worauf man verzichten kann oder nicht. Vielleicht kann man in Zeiten von Mediatheken u. Co. mal darüber nachdenken, ob es tatsächlich ein permanent zu aktualisierendes 24-Stunden Angebot braucht. Wenn schon die ganze Nacht gesendet wird, ist ja vielleicht auch das Angebot von Wiederholungen ausreichend, um die Menschen zu informieren oder auch zu unterhalten, die am Tag oder am Abend die Zeit nicht hatten, die Sendungen zum originalen Zeitpunkt zu verfolgen.
Stefan Der Kulturbereich kommt im Fernsehen viel zu kurz. Das hier gespart werden soll, ist ein Armutszeugnis von unserem Staat. Es wird an Vielfalt, Abwechslung und Qualität gespart. Es ist einfach nur traurig.
Stefan Alois Strobl Ihre Pläne, 3sat in arte zu überführen kommt einer Abschaffung des deutschsprachigen Angebots gleich, zugunsten eines Bundesländer "bla, bla" ohne ernsthaft bildende und staatsbürgelich informierender Funktion, im Vergleich zu 3sat‼️

Wenn dieser Sender fortfällt, bin ich gewillt, mein Internet abzuschalten und mich an diesem "Rundfunk" nicht mehr zu fördernd zu beteiligen‼️

In einem Staat, indem Bildung auf ein weltweit schlechtes niveau gesunken ist, ausgerechnet 3sat und ZDF info wegfallen zu lassen halte ich für skandalös und derart tendetiös, zugunsten eines 30% ostdeutschen, faschistischen Pöbels, der diesem Staat als faschistische Übernahme auf die Füße fallen wird....

Erhöhen sie den Rundfunk Beitrag um die zwei Euro, wie notwendig und erhalten Sie Bildung, Informationsvielfalt (Nachrichten und Dokus

-A-/-CH-)
Stefan Andritschke Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie nachdrücklich, von dem Ansinnen, den Sender 3sat einzustellen, abzusehen.



Dieser Sender gestaltet im Vergleich zu den vielen anderen Angeboten qualitätvolles Programm. Die länderübergreifende Struktur und damit Zusammenarbeit ist in Zeiten einer nationalistischen Politik quer durch Europa so ein hohes Gut, das es zu bewahren gilt.

Bitte machen Sie nicht den Fehler und eifern den privaten Sendeangeboten nach. Solche gibt es zuhauf und davon braucht es nicht noch mehr.

Das Imitieren von Originalen hat demjenigen, der imitiert noch nie geholfen (siehe konservative Politik, die den ultrarechten Parteien nacheifert).



Herzliche Grüße

Stefan Andritschke
Stefan Beck Ich finde, die angestrebten Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) gehen in die richtige Richtung, sind aber längst nicht drastisch genug.



In den letzten Jahrzehnten hat sich der ÖRR gewaltig ausgedehnt, was die Anzahl der Programme und vor allem die der Formate angeht. Treiber dieser Entwicklung ist das Internet.



These:



Die Entwicklung des Internets stellt Auftrag und Selbstverständnis des ÖRR in Frage.



Die derzeitige Struktur des ÖRR beruht immer noch auf den technisch-organisatorischen Bedingungen des terrestrischen Rundfunks mittels elektromagnetischer Wellen.



Bis in die 1990er Jahre war der Aufwand, einen solchen Rundfunk zu betreiben, derartig hoch, dass nur größere Organisationseinheiten und erhebliche Geldmittel einen solchen Rundfunkbetrieb möglich machen konnten. Und die staatliche Aufsicht über das Rundfunkwesen beruht genau auf dieser Einschränkung. Wem es dennoch gelingt, sich der Rundfunkkapazitäten zu sichern, kann erheblichen Einfluss auf die Meinungsbildung der Öffentlichkeit erlangen. Das war die Lehre aus der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus.



Mit dem Internet hat sich diese Einschränkung fundamental gewandelt. Um zu senden und zu empfangen, braucht es keine gewaltigen Apparate mehr, kaum Geld und kaum Personal.



Die Situation durch das Internet ist die:



Jeder kann alles senden und jeder kann alles empfangen. Zwischen Sendern und Empfängern besteht eine vollständige Symmetrie.



Der Effekt dieser Symmetrie ist tagtäglich zu spüren und umfasst sämtliche Lebensbereiche. Die Anzahl der Sender und Kanäle im Internet ist so gewaltig geworden, dass keiner sie noch überblicken kann. Sie ist auch nur äußerst schwer zu regulieren, wie die Versuche der Europäischen Union zeigen.



Die Folge ist, dass das auf Asymmetrie beruhende Sendemonopol des ÖRR nicht mehr haltbar und durchsetzbar ist.



Das aus dieser Situation erwachsene Unbehagen ist der tiefere Grund für die hier vorgestellten Reformvorschläge der Rundfunkkommission. Denn immer mehr Menschen fragen sich angesichts der Informationsmenge und Informationssymmetrie im Internet, warum sie noch für ein System bezahlen sollen, dessen Leistung es an jeder Ecke nahezu umsonst gibt.



Reform tut not und sie sollte noch drastischer ausfallen als bisher vorgeschlagen.



Ich denke, es sollte nur noch 2 Kanäle für klassisches lineares Fernsehen geben. Einer für Information und Nachrichten (etwa von der Anlage des Deutschlandfunks) und einer für Unterhaltung (etwa wie Arte). Zu beiden kann es Mediatheken geben.



Für das Radio sollte es ebenfalls nur noch 2 Sender geben. Gerne den schon bestehenden Deutschlandfunk und einen für die Unterhaltung. (Man schaue dazu sich Sender wie das französische Radio France FIP an.)



Alles andere, vor allem die ARD Anstalten und ihre 3. Programme kann weg. Damit könnte dann auch der Rundfunkbeitrag dramatisch gesenkt oder sogar ganz abgeschafft werden.



Ich würde mich freuen, wenn Sie den Mut zu einer solchen Reform aufbrächten.
Stefan Bitterle Vorab: Ich bin ein bekennender Nutzer und früher auch Angehöriger des Systems ÖRR. Ich bin an der Schule für Rundfunkrechnik in Nürnberg ausgebildet und war Techniker, Ingenieur und später Moderator und schließlich bis 2013 Kulturredakteur beim WDR Hörfunk.

Hörfunkprogramme wie WDR3, WDR5 und der Deutschlandfunk begleiten mich durch den Tag.



Unabhängig vom Text des Änderungsvertrags:

Da wir als Gebührenzahler für Inhalte, aber auch für Programme und Institutionen des ÖRR mit Investitionen, Personal und weiteren Posten bezahlen, wünsche ich mir eine direkte Form der Mitgestaltung wie in anderen demokratischen Einrichtungen auch. Das bedeutet: Die Zusammensetzung der Rundfunkräte und der Fernsehrat von ARD und ZDF sollten demokratisch durch Wahlen der Gebührenzahler bestimmt werden. Das ist nur recht und billig, wenn es schon keine Möglichkeit gibt, sich als Mediennutzer an der Finanzierung des ÖRR NICHT zu beteiligen.

Das gäbe der elektronischen "4. Staatsgewalt" eine andere Legitimation und würde - mit Verlaub - allerlei programmatischem und institutionellen Wildwuchs schon in der Planungsphase Kontrolle entgegensetzen. Wenn die Leitung der Häuser gewählten und nicht bestimmten Rundfunkräten verantwortlich wären, hätte ihr Handeln eine ganz andere Legitimation.



Mit dem Wissen, dass ich als Nutzer und Zahler an den Entscheidungen beteiligt bin und mich sogar wählen lassen könnte, wäre ich auch willens, manche Entscheidung nachzuvollziehen, die ich zwar nicht mittrage, die aber demokratisch herbeigeführt wurde.



Haltungsjournalismus hat mittlerweile nicht nur in den investigativen Formaten wie "Monitor" und "frontal21" Einzug gehalten (erstes bezeichnet sich tatsächlich als Nachrichtenmagazin), es gibt leider heute keine Tagesschau mehr, die nahezu von vorne bis hinten Haltung und damit Meinung zum Ausdruck bringt, ohne als solche gekennzeichnet zu sein. Das ist unjornalistisch und unprofessionell. Hanns-Joachim Friedrichs schrieb: "Und mag eine Sache noch so gerecht sein, als Journalist darfst Du Dich ihr niemals gemein machen."



Zu meinen Kritikpunkten gehört auch die "Luluisierung" und die unglaublich schlechte Qualität automatisch ausgesteuerter Tonspuren von Dokumentationen.

Kein Film ohne Gedudel im Hintergrund und die obligatorischen Ostinato-Doppelbässe der Streicher, die wohl eine dramatische Zuspitzung in Text und Bild unterstreichen sollen oder generische Pianoarpeggien. Lassen Sie das doch einfach mal weg!



Hörer und Zuschauer sind vernunftbegabt und es ist nicht Aufgabe der Redaktionen, sie aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Das gleiche gilt für übermäßigen Gebrauch gendergerechter Sprache. Ich bin ein alter weißer Mann und kann zwischen Genus und Sexus unterscheiden. Keine andere Sprache wird durch den bemühten Gebrauch der Präsenspartizipien und Glottisschläge so verunstaltet wie unser schönes Deutsch. Ich rufe Ihnen mit Wolfgang Thierse abschließend zu: "Minderheiten haben ihre verbrieften Rechte. Aber Mehrheiten haben Sie auch!"



Und, ganz wichtig: Erhalten Sie 3sat! Jagen Sie lieber Böhmermann in die Wüste.
Stefan Bohraus Die Vorstellung, dass in Zukunft keine frei zugänglichen Nachrichtenangebote (in Textform) mehr verfügbar sind macht mir große Sorgen und Angst. Denn es wird alternative Angebote geben, gesteuert von ausländischen Institutionen mit fragwürdigen Interessen oder von Einzelpersonen die ihre persönliche Meinung kundtun und keiner redaktionellen Aufsicht unterliegen.

Die Begrenzung der Angebote der öffentlich rechtlichen Medien auf Video- und Audioformate geht gerade für Nutzer von mobilen Endgeräten an der Realität vorbei. Wenn ich mich in der S-Bahn oder auf dem U-Bahnhof informieren möchte, kann und will ich keine Video- oder Audioformate nutzen. Dazu kommt, dass es wenig nachhaltig im Sinne des Umweltschutzes ist, noch mehr Datenvolumen zu generieren. Gerade in Situationen, in denen erhöhter Informationsbedarf in der Bevölkerung besteht (Katastrophen, Großschadensereignisse…) ist eine einfach und schnell zu erfassende Berichterstattung aus verlässlicher Quelle mit kurzer Ladezeit unerlässlich.
Stefan Buchtschew Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich dringend für den vollständigen Erhalt der Sender: arte, 3sat und Phönix aussprechen. Als Beitragszahler nutze ich ausschließlich diese Sender. Insbesondere die beiden erstgenannten haben größte Wichtigkeit für den Bildungsauftrag und die Förderung der europäischen Gemeinschaft.

Um weiterhin kosteneffizient zu Arbeiten schlage ich deshalb vor, die Großproduktionen der ARD und des ZDF zu verkleinern. Der Großteil deren Formate ist für die Bevölkerung 60+ ausgelegt. Es gibt unzählige Produktionen des Formates "Krimi" sowie Traumschiff und Volksmusiksendungen, mit sehr hohem Kostenaufwand. Dort sollte mMn angesetzt werden. Es sollte weiterhin eine große Reform der Hauptsender geben, um in Zukunft stärker jüngere Menschen, wie Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen.

Ich bitte Sie, meine Ausführungen in Ihrer Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Buchtschew
Stefan Cammerer Ich hielte es für fatal, in Zeiten von fake news und dem Vordringen nationalistischer und rassistischer Meinungen und Behauptungen in den leicht zugänglichen Medien sich mit öffentlich-rechtlichen Angeboten zurückzuziehen. Dass ein Einsatz für Freiheit und Demokratie und letztlich für den Frieden in der Gesellschaft Geld kostet, darf niemanden wundern. Hier zu "sparen" wäre ein unverzeihbarer Fehler.
Stefan Diedrich Kürzungen/ Zusammenfassungen in den Programmen oder der Sender sollten meiner Meinung nach im Unterhaltungssektor einschließlich der Sportberichterstattung stattfinden.



Eine Stärkung der Informationssendungen, der kulturellen Angebote sowie der politischen Bildung ist dringend erforderlich.



Im Bereich Unterhaltung sollte sich auf Qualitätssendungen und „Flaggschiff“ Formate konzentriert und diese gestärkt werden. Eine Konkurrenz in der seichten Unterhaltung zu privaten Sendern ist meines Erachtens nach überflüssig.



Die öffentlich-rechtlichen Sender haben eine überragende Kompetenz im Bereich Information und Bildung, diese gilt es zu stärken. Wobei aus meiner Sicht auf eine neutrale Position der Sender geachtet werden muss. Alle Meinungen und Strömungen, die auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sind sollten sich ÖRR wiederfinden. Einflussnahme durch Parteien, Verbände und NGOs sind zu verhindern und Informationen aus diesem Raum kritisch zu begleiten oder zu hinterfragen.



Ein ÖRR der Partei ergreift oder bestimmte politische Narrative bedient, verliert langfristig den Rückhalt in der Gesellschaft.
Stefan Diener Die Zusammenlegung von 3sat und arte wäre ein Desaster! Wo bekommt man heute noch Kultur, Dokumentationen und anspruchsvolles Programm zu sehen? In den Hauptprogrammen von ARD und ZDF? Fehlanzeige! In den dritten Programmen der ARD? Ebenfalls Fehlanzeige! Im Privatfernsehen? Ganz große Fehlanzeige! Darum: 3sat und arte müssen beide erhalten bleiben!
Stefan Dörr Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mininsterpräsidentinnen und Ministerpräsidenten,



ich kann den von Ihnen gemachten Reformvorschlag die "Kulturprogramme" 3sat und arte Zusammen zu legen und ab 2028 nur noch digital zu verbreiten leider nicht unterstützen und möchte Ihnen da in aller Form wiedersprechen. 3sat als Kooperation aus ZDF, ORF und SRF wurde gegründet um die Verständigung und den Zusammenhalt der Deutschsprachigen Völker in Europa zu fördern, wozu auch noch der Deutschsprachige Teil Belgiens, welcher leider sehr gerne ignoriert wird, Südtirol, Teile von Luxemburg und das Elsaß gehören. Hierzu sendet 3sat verschiedene Deutschsprachige Sendungen der beteiligten Sender, bietet die Nachrichten von ORF, SRF und ARD/ZDF im Fernsehn an und bietet Wissenschaftssendungen wie Nano und Thementage wie zum Tag der Deutschen Einheit, zum Schweizer Nationalfeiertag, zum Österreichen Nationalfeiertag oder zum Tag des Meers.



Arte hingegen ist bewusst ein Deutsch-Französischer Kulturkanal, der auch bewusst Zweisprachig gehalten ist um die Deutsch-Frnzösische Freundschaft zu fördern und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Bei Arte steht die Kultur ganz klar im Vordergrund und Thementage und Nachrichten sind wenn überhaupt eine Randerscheinung.



Sehr ähnlich sehe ich das bei einer Zusammenlegung von Phoenix, Tageschau24, ARD Alpha und ZDF Info.

Phoenix ist der gemeinsame Spartenkanal von ARD und ZDF der einen starken Schwerpunkt auf Diskussionssendungen, aktuelle Politische Berichterstattung und Übertragung von Sitzungen aus dem EU-Parlament, dem Bundestag, teilweise den Landtagen und aktuellen Wahlen legt. Dazu gibt es sehr ausführliche Nachrichtensendungen wie Phoenix der Tag,...



Tagesschau24 bietet in Dauerschleife aktuelle Nachrichten der ARD Tagesschau bzw Tagesthemen und Hintergrundberichte zu aktuellen Themen. Dabei liegt der Fokus nicht zwingend auf dem Politischen Geschehen und Sitzungen aus den verschiedenen Parlamenten werden ebenfalls nicht übertragen.



ARD Alpha ist der Wissenschaftskanal der ARD, mit Hauptträgerschaft des BR, der aktuelles Wissen und Physische Bewegung verbindet und sendet und damit vor allem die an aktueller Wissenscahft interessierte Bevolkerung anspricht.



ZDF Info hingegen überträgt Sendungen aus dem Bereich Gemeinschaftskunde/Gesellschaftskunde und Geschichte und setzt hier einen klaren Schwerpunkt auf Dokumentationen und Reportagen.



Eine reine digitale Übetragung ab 2028 schließt große Teile der Bevölkerung aus, da zum einen der Internetausbau auf dem Land oft nicht gut ist und zum anderen nicht jeder Bürger Zugang zu einem Computer hat. Zudem ist die Qulität im Internet oft deutslich schlechter und Zietverzögerter wie eine Übertragung über Rundfunk, bzw Kabel oder Satellitenfernsehen.



Hier vermeintlich sparen zu wollen und die Fernsehlandschaft des Öffentlich-Rechtlichen einzuschränken geht meines Erachtens nach in eine völlig falsche Richtung gerade im Bereich Fernsehen.



Im Bereich Radio ließe sich hingegen sehr viel Geld sparen, wenn man die Radiosender zusammen legen würde, wie es in anderen Europäischen Ländern schon lange Standard ist. So gibt es in Großbritannien, der Schweiz, Österreich, Italien schon lange bis auf einen jeweils lokalen Sender nur ein Landesweit einheitliches Programm. Das ließe sich in Deutschland auch ohne Probleme umsetzen ggf noch in einen Nord- und Südbereich getrennt. Es ist unnötig da mehrere Sender mit Moderatoren, Sendestudios und entsprechender Sendeinfrastruktur zu betreiben.



Mit freundlichen Grüßen



Stefan Dörr
Stefan Erbe Zum grundsätzlichen Verfahren der Stellungnahmemöglichkeit:



Wenngleich ich begrüße, dass es die Möglichkeit der Stellungnahme durch die Zivilgesellschaft gibt, kritisiere ich scharf, dass diese nur einem so kurzen Zeitraum möglich ist. Es ist eine Zumutung für Bürgerinnen und Bürger, für Verbände und Vereinigungen, sich in dieser kurzen Zeit in den Entwurf des Reformstaatsvertrags einzuarbeiten und dabei die Auswirkungen in ihrer Gänze zu überblicken.

Ich fordere daher die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf, den Beschluss zu verschieben und einen längeren Zeitraum für die Meinungsfindung und öffentliche Debatte zu ermöglichen.
Stefan Erbe Zur möglichen Integration von 3sat in ARTE:



3sat als gemeinsames Programm von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist einmalig, ebenso wie ARTE als gemeinsames Programm von Deutschland und Frankreich einmalig ist.

In Anbetracht dessen, dass die Verständigung der Menschen in Europa und das gegenseitige (kulturelle) Verständnis eher verstärkt werden sollte, bräuchte es mehr statt weniger solcher Gemeinschaftsprogramme.



Die Ausrichtung der beiden Sender ist nicht gleich. Insbesondere spielen auf 3sat Sendungen aus den Bereichen Wissenschaft und Gesellschaft eine große Rolle. Als Beispiel sei hier die Sendung "nano" genannt, die in einmaliger Weise den Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft zeigt, neben natur- und ingenieurwissenschaftlichen Beiträgen auch aus Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft.

Wissenschafts- und Gesellschafts-Formate in der Art, wie 3sat sie produziert, sind für unsere Gesellschaft dringend nötig angesichts bevorstehender Transformationsprozesse, dem Umbau der Energiewirtschaft, den Auswirkungen und Anpassungen, die die Erderhitzung in naher Zukunft erfordert inklusive vermehrter Fluchtbewegungen und somit Migration, die abgesehen davon auch aus demografischen Gründen in großem Ausmaß nötig ist.



All diese technischen und gesellschaftlichen Veränderungen bedeuten eine zunehmende Herausforderung an das kulturelle, technische und wissenschaftliche Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, wenn sie mündig in einem demokratischen System leben wollen.



Anstatt in diesem Bereich zu kürzen und einen Sender wie 3sat zu streichen (und damit die Gesamtzahl der beauftragten Beiträge und Sendungen zu reduzieren) ist vielmehr eine Ausweitung dieses Angebots notwendig.



Kürzungen und Synergien sollten daher insbesondere in anderen Bereichen stattfinden. Mir fallen sofort die seit Jahren überbordenden "politischen" Talkshows ein, die im Grunde alle sehr ähnlich formatiert sind und wissenschaftliche (und kulturelle) Aspekte stets zu kurz kommen lassen. Auch die völlig überzogenen Preise für die Sportübertragungsrechte für den Fußball und ähnliches stehen in keinem Verhältnis zum gesellschaftlichen Nutzen für die demokratische Gesellschaft.



Jedenfalls wäre ein Wegfall von 3sat ein großer Verlust, der nicht nur nicht nötig sondern auch verantwortungslos wäre.
Stefan Etgeton Meiner Ansicht nach gehört die Sportberichterstattung grundsätzlich nicht zum Sendeauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien. Das können die werbefinanzierten oder Abonnementsender problemlos übernehmen. Daher plädiere ich dafür, den Ankauf von Senderechten und die entsprechende aktuelle Sportberichterstattung einzustellen. Ich teile nicht die Erwartung, dass man über die Live-Berichterstattung großer Sportereignisse (z.B. Olympische Spiele, Fußball-WM/EM, Tour de France ...) Menschen auch für das andere Programm der öffentlich-rechtlichen Medien gewinnen kann.
Stefan Frank Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin gegen die geplanten Kürzungen im Rundfunk-und Fernsehbereich der öffentlich-rechtlichen Medien.

Die momentan noch vorhandene Vielfalt in diesem Bereich ist für den Zusammenhalt unsere Gesellschaft enorm wichtig und daher unbedingt erhaltenswert.

Ich persönlich würde einer Erhöhung der Gebühren für dieses Angebot zustimmen.

Mit freundlichen Grüßen, Stefan Frank
Stefan Gasser Für die Möglichkeit zur Stellungnahme bedanke ich mich - in der Hoffnung, dass sie auch wirklich erwogen wird.

Ich protestieren gegen die geplante Zusammenlegung von 3sat und arte. Diese beiden Fernsehprogramme sind die einzigen, die ich noch nutze. Eine Zusammenlegung würde für mich "Alternativlosigkeit" bedeuten. Ich sehe nicht ein, weshalb ich zwangsweise Rundfunkgebühren bezahlen und dann nur noch ein Programm im Kernbereich des öffentlich- rechtlichen Programmauftrags angeboten bekommen soll.

Stattdessen ist eine deutliche Reduzierung der viel zu vielen Krimis und Sportsendungen geboten, die die Gesellschaft verrohen und verblöden und dem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag des Rundfunks kaum gerecht werden.



Ich halte es für geboten, dass mindestens die Hälfte der verfügbaren Mittel für Information und Kultur verwendet wird und nur der Rest für Sport, seichte Unterhaltung und (da von der Masse offenbar gewünscht) Krimis.



Im Bereich Radio erlebe ich schon jetzt, dass nahezu alle Sender des öffentlich- rechtlichen Rundfunks ab 20 Uhr im Segment Klassik dasselbe Programm senden. Eine Alternative bei Nichtgefallen gibt es nicht mehr. Eine solche Verarmung des Programms darf es für den Bereich Kultur nicht geben.



Wenn gespart werden muss - und das befürworte ich ausdrücklich -, dann müssen die geringeren Mittel zweckentsprechend und gerecht auf die einzelnen Sparten verteilt werden. Diesem Ziel wird der bisherige Vorschlag nicht gerecht; er muss deshalb dringend überarbeitet werden.
Stefan Geller Im Großen und Ganzen teile ich Ihre Vorschläge, die jedoch im Gesamtbild etwas zu radikal bzw. zu viel sind. Sicherlich ließe sich ein lineares TV-Programm einsparen, aber doch nicht so viele. Ich denke da am ehesten an ARD-Alpha, dessen Inhalte sich bestens in 3-sat, arte, zdf_info und phoenix problemlos integrieren lassen. Auch bei den Hörfunkwellen lassen sich bestimmt einige einsparen, aber auch nicht so viele. Hier als Beispiel WDR-Event, welches nur zu bestimmten Anlässen läuft. Hier denke ich, dass dies problemlos auf andere Wellen ausgelagert werden kann.



Wo ich hingegen das meiste Sparpotential sehe ist die Reduzierung der ARD-Anstalten, denn hierbei würde die gesamte Leitungsstruktur des jeweilgen Senders entfallen und dadurch enorme Kosteneinparungen hervorbringen. Und es geht nicht darum, den Bereich ganz zu schließen, sondern es soll ja nach wie vor aus den jeweiligen Regionen berichtet werden, was ja eine Kernkompetenz darstellt, dann aber unter einer anderen "Rundfunk-Flagge". Hier denke ich an Radio Bremen und dem Saarländischen Rundfunk, die zukünftig vom NDR bzw. SWR übernommen werden könnten, um nach wie vor aus diesen Bundesländern zu berichten und zu unterhalten. Es gibt ja hier schon Zusammenarbeiten, die durch die beschriebene Maßnahme dann gefestigt wäre. Dies müssten aber die jeweiligen Bundesländer entscheiden.
Stefan Gerlinger Sehr geehrte Damen und Herren, mit erschrecken habe ich im vorliegenden Entwurf unter anderem die Zusammenlegung des DACH, deutschsprachig orientierten 3Sat und der deutsch-französischen Kooperation Arte herauslesen müssen.



Zugleich lese ich nichts von einer möglichen Reduzierung von Vor -und allabendlichen Krimisendungen, Talk- und Spieleshows in den öffentlich Rechtlichen.



Unterhaltung ist wichtig, ja. Bildung, Kultur, Einblick in Nachbarländer, Dokumentationen, ein Weltblick öffnet den Horizont.



Gerade in diesen heutigen Zeiten empfinde ich es als dringendes Anliegen und als den Auftrag des ÖRR Bildung, Kultur und Zusammenhalt im Gemeinsamen, Interkulturell, International, interdisziplinär zu fördern.



Ganz im Gegenteil zur Kürzung nicht ausschließlich aber gerade dort, bin ich der Meinung das Bildung & Kultur im öffentlichen Interesse liegt und sogar eine Ausweitung des Zugangs zur Welt der Philosophie, der Kunst und der Wissenschaft ausgebaut gehört.



Ich möchte Sie bitten, gerade die beiden Sendern mit einem hohen Anspruch an sich selbst nicht die Mittel zu streichen und das ausgewogene Programm nicht zusammen zu legen.



Waren Sie bitte Vorsicht bei Ihrem Plan die notwendigen Einsparungen auf Kosten der Qualität und der Anstrengungen mit Fokus auf Vielfalt, Kultur, Information & Bildung anzubringen.



Unsere Zukunft benötigt kritisches Denken, kreative Geister die auch von der Förderung von Kultur genährt werden. Unsere Demokratie braucht breite politische Bildung, deren Aushängeschild ich mit dem Entwurfs bei Arte, 3Sat, ARD und ZDF und den Infokanälen in Gefahr sehe.



Ich wünsche ihnen Klarheit in Ihren Entscheidungen.



Mit den besten Grüßen aus Stuttgart



Stefan Gerlinger
Stefan Gogoll Hallo,

eine Zusammenlegung oder Reduzierung vom Wissenschaftsjournalismus ist aus meiner Sicht keine gute Idee.

Eine sichere Informationsquelle über die neuen Möglichkeiten oder Aufklärung zu bestimmen Themen ist essentiell und formt unsere Gesellschaft.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan G.
Stefan Gööck Sehr geehrte Damen und Herren!

Es erscheint mir dringend geboten, mit den öffentlich-rechtlichen Medien ein Erbteil der West-Allierten vor dem Zugriff der privaten Konkurrenz wie auch vor rückwärtsgewandten politischen Interessen zu schützen. Ein später Erfolg des "Adenauer-Fernsehens", das sich bekanntlich als verfassungswidrig erwies, wäre fatal. Gefordert werden sollte eine Rückführung der Kommerzialisierung in den Ö-R, die in den 1980ern als Quoten-Konkurrenz mit den Privaten Fahrt aufnahm. Eine vernünftige Aufgabenteilung sollte ermöglichen, gewerbsmäßigen Sport wie auch unterkomplexen Zeitvertreib zunehmend solchen Veranstaltern zu überlassen, die auf finanziellen Ertrag angewiesen sind.

Zu bedenken ist, daß unterschiedliche Profile wie die von ARTE und 3Sat einen historischen Hintergrund haben, dessen Pflege einerseits dem deutsch-französischen Verhältnis und andererseits der Wahrnehmung der turbulenten politischen Entwicklung im deutschen Sprachraum von großem Nutzen sein kann.

Im globalen Kontext sind eigenständige deutsche und europäische Qualitätsmedien unbedingt zu bewahren, um den katastrophalen Bedeutungsverlust zu vermeiden, dem die Kinematografie bereits unterlegen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Gööck
Stefan Grosse Sehr geehrte Damen und Herren,



falls die Information in der heutigen Tagesschau so stimmt, bin ich sehr beunruhigt: meine wesentlichen Sender im Fernsehen (und womöglich auch im Radio) stehen im Risiko, unter die Räder zu kommen.



Ich schaue kategorisch nur Fernsehen und höre nur Radio ohne Werbung.

Dabei ist meine Auswahl zwischen 3sat, zdf neo, one, arte und alpha weit vor ARD und ZDF und den Dritten.

Bei den Radioprogrammen halte ich DLF und DLF Kultur sowie die lokalen Sender mit Niveau für essentiell.



Bitte sorgen Sie dafür, dass wir keine US-amerikanischen Verhältnisse bekommen, und weiterhin ein interessantes, informatives Programm beibehalten wird.



Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Grosse
Stefan Grotenhuis Ich finde die Planung furchtbar, die Sender 3Sat und Arte zusammen zulegen.

Der Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehen ist es, den Zuschauern und Zuhörern umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten.

ARD und ZDF erfüllen diesen Auftrag aus meiner Sicht schon lange nicht mehr. Es geht um Einschaltquoten, das Niveau lässt immer mehr nach. Die meisten Programme des öffentlich rechtlichen Fernsehen entwickeln sich zu einer Form von "Privatsendern Light" und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.



Die einzige Ausnahme sind hier die Sender 3Sat und Arte, diese beiden Sender erfüllen den eigentlichen Auftrag und gerade hier soll nun eingespart werden.

Zusammenfassen kann ich nur sagen "Das ist eine Schande".



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Grotenhuis
Stefan Haupt 3sat ist ein wichtiges Sendegefäss fürn alle Arten von Filmen und Sendungen, die nicht alleine nach Quote, sondern auch dringend nach Qualität und relevantem Inhalt aus sind. Unbedingt erhalten!!
Stefan Heidrich Ich bin gegen eine Kürzung bei Sendern, bei denen es sich um Bildungsfernsehen handelt. Finger weg von 3sat, arte, ZDF info, Phoenix und Tagesschau24.

Wenn gekürzt werden muss, dann in dem man Sachen, die doppelt laufen, zusammen legt. Jedes 3. Fernsehprogramm hat eine Gesundheitssendung, an jedem Nachmittag laufen auf den Dritten Sendungen mit ähnlichem Inhalt. Ebenso bei Radioprogrammen. Kann man die, wenn es nicht um Lokalsendungen geht, nicht zusammen legen?
Stefan Heins Sehr geehrte Damen und Herren,



zunächst begrüße ich, dass durch die Reform die Kosten der Rundfunkaufwendungen reduziert werden sollen, allerdings darf dies nicht zu Lasten des Angebots geschehen.



Die deutschen Rundfunkangebote sind überwiegend von privaten Sendern besetzt, was es nötig macht im gleichen Maße unabhängige und neutrale Rundfunkangebote anzubieten. Nur so kann ein Gleichgewicht geschaffen und der Auftrag zur neutralen Informationsvermittlung und Förderung der Kultur gewahrt werden.



Gerade in Zeiten der Erstarkung demokratiegefährdender Kräfte in Deutschland ist eine unabhängige Berichterstattung, Informationsvermittlung und weltoffene Kulturförderung wichtiger den je.



Unter diesen Gesichtspunkten ist die Zusammenlegung kulturförderlicher Sender wie Arte und 3Sat nicht erstrebenswert. Bilden doch beide Sender als einige der wenigen in Deutschland ihre höchsteigenen Bildungsaufträge und kulturförderlichen Sendungen ab. Arte feiert die deutsch-französische Freundschaft in einer nie dagewesenen Form und 3Sat bietet z.B. der Kleinkunst eine Bühne. Dies könnten aber eventuell französische Zuseher nicht als passend ansehen. Gerade diese Unterschiede machen unsere Rundfunkangebote in Deutschland so attraktiv. Dies sind nur kurze und wenige Beispiele.



Ferner sind Angebote an die Jugend wichtiger den je. Gerade hier muss politische Bildung und Unterhaltung stattfinden um den jungen Menschen Demokratieförderung nahe zu bringen.



Auch die regionalen Rundfunkprogramme sind wichtiger Bestandteil unserer vielfältigen Kultur in Deutschland und sollen diese fördern und zugleich dem Geschmack der HörerInnen und Zusehenden entsprechen.



Machen Sie nicht den Fehler und lassen sie die Rundfunkprogramme in Deutschland dem Rotstift zum Opfer fallen, wenn im gleichen Maße private Unternehmen die entstandenen Lücken füllen und zu deren Vorteil nutzen werden. Ich bin gerne dazu bereit höhere Rundfunkbeiträge zu entrichten oder auf einen Teil der Programme zu verzichten, aber ich bin nicht einverstanden mit einer derartigen Kürzung der Programmvielfalt in Deutschland.
Stefan Helmschrott Hallo!



Ich halte die Zusammenlegung von 3sat und Arte als völlig kontraproduktiv, da Schwerpunkte und Themen deutliche verschieden sind.



Die Wissenschaftswendungen von 3sat (z.B nano) sind hervorragend und müssen erhalten bleiben.



Bitte nehmenen sie Abstand von der Zusammenlegung!



Vielen Dank und

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Helmschrott
Stefan Hofmann Die Sendeplätze von arte und 3sat sind doch schon heute mit interessanten Sendeformaten gefüllt. Wie bitte soll es funktionieren, die spezifischen 3sat Formate in das arte-Programm zu integrieren. Ich möchte die Kulturzeit nicht in einem Zeitslot um 23:00 Uhr wiederfinden.

Bitte nehmen Sie Abstand von der Idee 3sat und arte zu verschmelzen!
Stefan Holzhauser 3Sat darf nicht sterben



Werte Mitglieder der Rundfunkkommision,



ich war einigermaßen überrascht zu lesen, dass einer Ihrer 3 essenziellen Bildungssender (3Sat, Arte, Phoenix) für den den öffentlich-rechtlichen Sendern auferlegten Auftrag aus Kostengründen zur Diskussion steht.



Sie kennen Ihren Auftrag, die Programme so zu gestalten, dass Meinungsbildung, demokratische, soziale und kulturelle Bedürfnisse der Gesellschaft zuvorderst erfüllt werden. Die Angebote "haben der Kultur, Bildung und Information und Beratung zu dienen." Da die Flaggschiff-Sender ARD/ZDF mit WaPos, SoKos, verschiedensten "Cops" sowie Krimis von Waterkant bis Bozen und Istrien zugemüllt sind, garniert mit Zarella-, Fischer- und Silbereisen-Shows sowie Bergdoktoren und Landärzten, bleibt dem interessierten und bildungs-/informationshungrigen Seher nur Arte, Phoenix und 3Sat.



Ihre Controller und Programmmacher können gerne nach Einsparmöglichkeiten (da gibt es jede Menge!) bei den 13 Fernseh-Vollprogrammen und 74 Radiosendern suchen. Erfolg erwünscht. Dünnen Sie bei der Unterhaltung aus und hören Sie auf, den Rentner-Mimen und drittklassigen Schauspielern ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Das sollen die Privatsender machen.

Für einen Normalseher ist mit 18,36 Euro/Monat die Schmerzgrenze erreicht und hat momentan keinen vertretbaren Gegenwert. Es gibt andere Lösungen als 3Sat sterben zu lassen.



Wenn Sie Hilfe benötigen, unterstütze ich Sie gerne.





Mit freundlichem Gruß



Stefan Holzhauser
Stefan Huber Die Informationen, die jederzeit und ungeprüft von jedem über das Internet verteilt werden (können) spielen eine sehr große Rolle, wohin sich unsere Gesellschaft (politisch) entwickelt. Gerade in dieser Zeit ist es sehr wichtig, die Öffentlichkeit mit korrekten, vollständigen und unabhängigen Informationen zu versorgen.

Eine Komprimierung diese Informationen ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Gerade Sendungen wie "Nano" und die vielen 3sat Dokus leisten hier einen unterhaltsamen und wichtigen Beitrag.
Stefan Huber Leider sollen gerade diejenigen Sender bei der Rundfunkreform abgeschafft werden, die für mich noch interesant sind und die ich auch noch ansehe. Diese sind z. B. 3sat, ARD-Alpha, phoenix und One.



Deshalb:

Hände weg von den Kultursendern!



Sie können gerne ZDF und ARD (Das Erste) abschaffen, da zu monoton, belehrend, linkslastig und auch langweilig. Es wird oft immer wieder dasselbe ohne große Informationsgewinn gesendet. Das einzig gute "am Ersten" ist noch der Wetterbericht.



Vorschlag: Lassen Sie doch die Beitragszahler abstimmen, welche Sender und Programminhalte zukünftig gewünscht werden. Das wäre auch wirkliche Demokratie!



Ansonsten werde ich mich verstärkt anderen Informationsuellen zuwenden, die Jugend haben die öffentlich rechtlichen Sender ohnehin praktisch verloren.



Für eine Berücksichtigung vielen Dank!
Stefan Ickler 3sat ist der einzige Sender, den man sich in ÖFR noch an sehen kann. Der Sender ist zu erhalten. Wissenschaft und Kunst sind in der BRD TV Landschaft nicht mehr enthalten.



Der länderübergreifende Ansatz von 3sat sei gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. "In allen drei Ländern ist da dieser Impetus, sich mehr auf das Nationale zu beziehen. Und da sind wir uns im Senderverbund ganz klar einig, dass dieser internationale Blick über die Grenzen hinaus, der unseren gesamten Sprachraum umfasst, wichtiger ist denn je."



Den Sender ARD mit der Lügenschau kann abgeschaltet werden. Die Sendung Europamagazin kommt zu 3sat. Es kann auch bei den Intendanten gespart werden. Herrn Jauch und Herrn Gottschalk brauch auch niemand. Oder die überteuerten Sportübertragungen.
Stefan Jäger Sehr geehrte Damen u. Herren,



herzlichen Dank für die Möglichkeit zur Stellungnahme.



im Entwurf erkenne ich vor allem den Willen zum Sparen. Warum eigentlich?



Der ÖRR ist ein wesentlicher Pfeiler unserer freiheitlichen Demokratischen Grundordnung. Als Beitragszahler erwarte ich den best möglichen Journalismus, frei von ökonomischen Zwängen, unabhängig von politischer Einflussnahme. Dafür zahle ich sehr gerne. Diesen Journalismus bekomme ich nun mal nicht umsonst. Ich brauche in jeder Hinsicht qualifiziertes Personal. Auch das bekomme ich nicht umsonst.



Dieser Entwurf zeugt insgesamt von maximaler Unkenntnis der realen Produktionsbedingungen im ÖRR. Warum?

Ihm fehlt jede Ambition zur Exzellenz. Mir fehlt jede Perspektive, wie die oben formulierten Erwartungen erfüllt werden sollen. Bitte machen Sie sich wieder an die Arbeit.



Stefan Jäger
Stefan Johannsen Wir haben schon jetzt eine sehr schlechte Aufklärung der Gesellschaft im politischen als auch im wissenschaftlichen Bereich. Gerade die Sender 3Sat und Arte bringen ausführliche Berichte und Hintergründe, wie es in der Form kein anderer Sender bietet. Daher müssen diese Sender unbedingt erhalten bleiben und nicht durch eine Fusion das Programm auf die Hälfte reduziert werden. ARD und ZDF geben hohe Beträge für Unterhaltung, Filme, Sport und Volksmusik aus, dass kann man viel eher den privaten überlassen, aber nicht die Bildung, die jetzt schon deutlich zu kurz kommt.

Warum werden interessante Berichte erst zu sehr später Zeit gezeigt. Sind sie der Meinung der allgemeine Bürger möchte nur ein wenig unterhalten werden?

Warum werden immer noch die bereits vom Gebührenzahler bezahlten Beiträge der öffentlichen Sender schon nach wenigen Tagen aus den Mediatheken gelöscht?? Das sollte doch längst geändert werden.

Es gibt eine Menge Refom-Bedarf, aber keine Kürzung an Bildung und Wissenschaft. Eher kann man auf einen Teil der unzähligen Tatorte verzichten.



Gruß

Stefan
Stefan Joos Zu den angedachten Änderungen beim ÖRR folgende Vorschläge







Nicht sinnvolle Sparmaßnahmen:



- Arte und 3sat zusammenlegen



Sinnvolle Sparmaßnahmen:



- Sittenwidrige Verträge wie beim rbb unterlassen



- Tom Buhrow und Konsorten keine sechsstelligen Gehälter zahlen (für was eigentlich?!)



- sechsstellige Pensionen auf fünf- oder vierstellige Pensionen kürzen. Das ist für die erbrachte Leistung durchaus angemessen





Für die erbrachte Beratungsleistung erwarte ich kein Honorar, würde mich allerdings über eine Minderung der Zwangsabgabe freuen!



MfG

Stefan Joos
Stefan Kaiser Die Online- und Social-Media-Präsenz der öffentlich-rechtlichen sollte deutlich ausgebaut werden. Das wichtigste Ziel sollte doch sein, dass auch die jüngere Generation Zugang zu objektiven Infoquellen hat und diese auch nutzt.
Stefan Karstens -Finanzielle Transparenz



Es braucht ein Transparenzportal (als öffentlich zugängliche Website), in welchem die Einnahmen und Ausgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems so detailliert wie möglich aufgeschlüsselt werden. Im Idealfall mit Kosten pro Sendung, so dass sich Interessierte ein Bild darüber machen können, wie ihre Gebühren verausgabt werden.

Dieses kann häufig geübter Kritik, im ÖR-System würde "Verschwendung" herrschen, durch Fakten entgegenwirken - und ebenso auf der anderen Seite disziplinierend auf das Ausgabenverhalten wirken.



-Spenden & Crowdfunding



Als ergänzende(!) Säule der Finanzierung sollte über die Möglichkeit zur Annahme von Spenden für einzelne, eigenproduzierte Formate nachgedacht werden. Zuschauer könnten niederschwellig für ihre Lieblingssendung spenden und so einen Teil der Finanzierung decken. Eine Verausgabung der eingenommenen Spenden für die gewünschte Sendung muss sichergestellt sein.



Es sollte der Versuch gestartet werden, über Crowdfunding besonders experimentellen Formaten, besonders aufwendigen (bzw. wenig "massentauglichen") Recherchen, o.ä., eine Chance zu geben. Nur bei Erreichen einer Zielssumme (welche nicht vollständig kostendeckend sein und ergänzende Finanzierung aus Gebührengeldern enthalten sollte) wird das entsprechende Projekt umgesetzt.



Der Bundesgesetzgeber sollte die steuerliche Abzugsfähigkeit entsprechender Spenden in Erwägung ziehen.



-Deckelung von Intendanzgehältern



Die sehr hohen Gehälter für Intendantinnen und Intendanten (und ähnliche herausgehobene Positionen) führen regelmäßig zu berechtigter Kritik der Öffentlichkeit und untergraben die Legitimität des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems. Hier muss dringend eine Deckelung erfolgen, welche die Besoldungsgruppe B 11 nicht übersteigen sollte.



-Verzicht auf teure Sportrechte



Das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem sollte sich nicht weiter durch Erwerb sehr teurer, entsprechender Übertragungs- und Bildrechte an der Finanzierung von Profi-Ligasport beteiligen bzw. dieses stark reduzieren. Diese betrifft insbesondere die Fußball-Bundesliga o.ä. Hier ist für Interessierte eine mehr als ausreichende Möglichkeit über private Angeber gegeben. In Nachrichtensendungen reicht ggf. eine mündliche Erwähnung von Spielergebnissen.



-Weiterentwicklung der Rundfunkgebühr



Es ist darüber nachzudenken, ob Rundfunkgebühren einkommensabhängig erhoben werden können. Personen mit geringen Einkünften werden nur moderat (oder gar nicht), Personen mit hohen Einkünften stärker zur Rundfunkfinanzierung herangezogen. Ein Modell könnte die Kirchensteuer sein.



Diese Maßnahme würde die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems schlagartig verbessern, da die Ungerechtigkeit entfällt, dass "Putzkraft und Milliardär" die gleiche Gebühr zu entrichten haben.



-Rundfunkarchive öffentlich zugänglich machen



Eigenproduzierte Sendungen sollten dauerhaft über die Mediatheken abrufbar sein. Ebenso sollten - nach und nach - die Gesamtheit solcher Sendungen - insbesondere auch der Nachrichtensendungen - aus den Rundfunkarchiven digitalisiert und abrufbar gemacht werden. Um Speicherplatz zu sparen, muss hier eine gewisse Kuratierung erfolgen: Beispielweise nur die 20 Uhr-Tagesschau statt aller Ausgaben dieser Sendung eines spezifischen Tages.



Eine solche Maßnahme wäre von großem Wert für die zeithistorische Forschung und förderlich für das intergenerationale Verständnis.



-Zusammenlegung von Spartensendern



Der Ansatz, Spartensender zusammenzulegen, ist richtig. Allerdings ist hier mit Augenmaß vorzugehen.



Zur Übertragung von Parlamentsdebatten sollte das Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages bundesweit ausgestrahlt werden, unter Nutzung im Zuge diese Reform frei werdender Übertragungskanäle. Die Finanzierung sollte statt des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems der Etat des Bundestages übernehmen. Hierdurch kann "Phoenix" angelehnt an den heutigen Senderslogan zu einem "Einordnungs- und Dokumentationskanal" weiterentwickelt werden, welcher die Einordnung von Politik & Zeitgeschehen durch Magazinformate und Dokumentationen übernimmt. Unbedingt zu erhalten ist die Übertragung der (Haupt-)Nachrichtensendungen mit Gebärdensprache. Ebenso sollte bei besonderen Ereignissen hier die Kapazitäten für Sonderberichterstattungen gebündelt werden. Hierdurch können "ARD-Alpha" sowie "Tagesschau24" und ggf. auch ZDFinfo entfallen.



"ZDFneo" sowie "One" sollten zu einem gemeinsamen Sender zusammengelegt werden, welcher auch für auch für experimentelle Formate offen ist.



In ihrer heutigen Form erhalten bleiben müssen "arte", "3sat" sowie "KiKa", da sie jeweils besondere Funktionen erfüllen. Im Falle von "KiKa" sollte vorgesehen werden, in den Abend- und Nachstunden statt eines ausgedehnten Nachtprogramms Inhalte von "Funk" zu senden.



-Erhalt von 3sat und arte in ihrer heutigen Form



Beide Sender müssen in ihrer heutigen Form erhalten bleiben, da sie unterschiedliche, wichtige Funktionen in der internationalen und kulturellen Zusammenarbeit erfüllen.



Bei "3sat" ist dieses der deutschsprachige DACH-Raum, schon die tägliche Ausstrahlung österreichischer sowie schweizerischer Nachrichtensendungen trägt unermesslich zum gegenseitigen Verständnis bei und muss unbedingt erhalten bleiben.



"arte" hingegen stellt auf die wichtige deutsch-französische Freundschaft ab und hat ein einzigartiges Programmkonzept. Dieses sollte nicht durch hineinpressen des DACH-Raumes konzeptionell verwässert werden.



-Streichung der "Presseähnlichkeit"



Die Stärkung des nicht mehr zeitgemäßen Konzepts der "Presseähnlichkeit" ist grundlegend falsch. Vielmehr muss dieses Konzept gestrichen werden. Für viele Menschen sind Textbeiträge der öffentlich-rechtlichen Anstalten die einzige Möglichkeit, sich über lokale Ereignisse zu informieren.
Stefan Kasthold Das Vorhaben, 3sat abschaffen zu wollen, ist ein großer Fehler, der auch dem Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks widerspricht. Gerade dieser Sender in Kombination mit Arte ermöglicht es dem Bürger noch vernünftiges Fernsehprogramm zu konsumieren.

Es gibt so unfassbar viel Schrott in den Standard- und Regionalsendern, den man sich schenken und damit sparen könnte zugunsten von 3sat. Stattdessen versucht man in bestimmten Feldern privaten Sendern Konkurrenz zu machen und eben solchen Mist zu produzieren, statt diesen das Feld dort zu überlassen und sich auf die eigene Aufgabe zu konzentrieren.

Ausgerechnet 3sat.... Radio Bremen, Saarländischer Rundfunk aber bleiben, wer da nicht den Kopf schüttelt...
Stefan Kietz-Borgwardt Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen haben wir die Überlegungen zur Kenntnis genommen, dass ausgerechnet die Kulturkanäle 3sat und arte zusammengelegt werden sollen. Dies bedeutet nichts anderes als eine Halbierung des hochwertigen Kulturprogramms der Öffentlich-rechtlichen Sender. Ob "Kulturzeit", scobel oder arte journal sowie die überwiegend guten Spielfilme und hervorragenden Dokumentationen - wir nutzen fast ausschließlich diese beiden Sender im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es würde ein Gutteil hoher Glaubwürdigkeit und verlässlicher Information verloren gehen, das würde schmerzen.

Widerstehen Sie auch dem Druck zur Privatisierung öffentlicher/veröffentlichter Meinung, der im Hintergrund vermeintlicher Sparforderungen wirkt.

Die Kosten der Öffentlich-rechtlichen Sender mit ihrem umfassenden Angebot von Unterhaltung, Information und Kultur bedürfen sicherlich der Subvention. Dabei sollten aber in den Verhandlungen im Gegenzug andere wahrlich überflüssige Subventionen zur Umschichtung von Finanzmitteln zur Disposition gestellt werden. Wir denken hier z.B. an Diesel-oder Flugbenzin-Subventionen und ähnliches.

Und wenn schon gespart werden muss, dann ließe sich das sicherlich im Bereich der Unterhaltung erreichen, die auch durch die "Privaten" reichlich bedient wird. Oder vermindern Sie die nicht endende Kette von "Krimis", dadurch wäre auch schon einiges Geld freizusetzen.

Mit freundlichen und bangen Grüßen

Ursula Borgwardt

Stefan Kietz-Borgwardt
Stefan Kobel Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie wollen mit der Schließung von 3sat ernsthaft die Axt an eine der wenigen Legitimationen legen, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt hat und die wenigen meinsungsbildenden Stimmen für dieses Modell verprellen?

Mehr "Nach mit die Sintflut"-Denken ist kaum noch möglich. Geben Sie doch gleich den Schlüssel der AfD. Und nein - mit Übertagungen von Proifsportwettkämpfen aus Dikaturen, Andreas Gabalier und Bares für Rares holt man keine AfD-Wähler zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Kobel
Stefan Kurz Ich finde es sehr wichtig die momentane Vielfalt und Qualität der öffentlich rechtlichen beizubehalten und lieber noch zu verbessern statt sie wie geplant zusammenzustreichen.

In Zeiten zunehmender z.T. bewusster Falschinformation ist gute Recherche besonders wichtig und ausgewogene Berichterstattung ein Grundelement für einigermaßen friedliches Zusammenleben.
Stefan Laszczyk Ohne den ÖR, ohne insbesondere die Vielfalt der Angebote, vor allem durch ARTE und 3SAT, wären wir ärmer an Bildung und Wissen!

Diese haben vielen Bürger erst den Zugang zu Wissen und Kultur ermöglicht!

Diese zusammenzulegen wäre die Axt an den ÖR zu legen, der unser letztes Bollwerk gegen Populismus und Polarisierung darstellt.

Bitte verhindern Sie, dass diese unbedingt notwendige Konkurrenz für private Medien beseitigt wird!

Danke
Stefan Lipowski Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich Ihnen meine Stellungnahme/eigene Meinung über die bekanntgegebenen Pläne für die Reform des Medienstaatsvertrags zukommen lassen. Schockiert habe ich erfahren, dass weitere Einsparungen in den Bereichen Bildung, Information, Wissenschaft und Kultur vorgesehen sind, wie z.B. durch die Streichung von Spartenkanälen wie 3sat. In den Zeiten von Desinformation und Täuschung sollte die Vielfalt in diesen Bereichen nicht verloren gehen. Die öffentlich rechtlichen sollten in keinem Fall im Bereich Bildung und Information sparen, sondern hier ihren Kernbereich erkennen und ausbauen.

Massive Einsparungen im Bereich der seichten Unterhaltung (Fussballübertragungen, Sturm der Liebe, In aller Freundschaft, Der Dänemark-Krimi, Tatort ,Quizduell, ...) zur Erhaltung der angesprochenen Bereiche ist Ihren Plänen vorzuziehen.



Überlassen Sie die Bildung und Information der Bevölkerung nicht Sendern wie Pro7 und co. Lassen Sie sich nicht aufgrund der der Berichterstattung von fragwürdigen Medien wie Bild und co. über Erfolge einer Mindertheitspartei wie der AFD und der "Meinung in der Bevölkerung" über die öffentlich Rechtlichen zu solchen Schritten treiben und damit am Ende diese Entwicklung weiter zu stärken.



Ich, ein Mitglied der Mehrheit der Bevölkerung, hoffe, dass Sie Ihre Pläne überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Lipowski
Stefan Lorenz Bitte erhalten Sie die Vielfalt und Einzigartigkeit der einzelnen Sender im speziellen 3sat und Arte und legen Sie die Sender nicht zusammen.



How dare you!



Mit freundlichen Grüßen
Stefan Mann Ich möchte das 3sat erhalten bleiben soll, weil es ein kultureller und informativer

Sender ist. Die Thementage sind einzigartig und es wird viel informatives über

die europäischen Länder und außereuropäischen Länder gezeigt ( sowohl kulturell

als auch landschaftlich ).
Stefan Manthai Guten Morgen,

als Mitarbeiter eines größeren TV Zeitschriftenverlages und noch viel mehr als privater Konsument würde ich die Zusammenlegeng der Sender arte und 3sat sehr sehr bedauern. Diese mit Abstand niveauvollsten Sender sind meines Erachtens beide unverzichtbar und dürfen nicht ansatzweise aus der TV-Landschaft verschwinden.

Das Programm beider Sender ist so reich an Facetten und Abwechslung, Themen werden auf unterschiedlichste Weise tiefgehend behandelt, die Unterhaltung ist fernab vom sonstigen Mainstream, kurzum: es würde eine große Lücke gerissen.

Bei Tagesschau 24/phoenix mit ihren Wiederholungsschleifen hätte ich kein Problem mit einer Zusammenlegung, da würde es sich m. E. eher anbieten.

In der Hoffnug dass Sie das alles nochmal überdenken,

Mit freundlichen Grüßen

Stefan M.
Stefan Martens Ich begrüße die vorgeschlagene Streichung/Zusammenlegung von Radio- und TV-Sender. Dringend notwendig wäre es, jene Sender zu streichen, die bereits von privater Seite ausreichend bedient werden. Beispiel: Das Flaggschiff des NDR, NDR 2, ist letztlich bereits substituiert durch Sender wie Antenne, FFN und Radio Hamburg. Dies betrifft sowohl die Musikauswahl, als auch die (Regional-)Nachrichten und den Verkehrsfunk. Lediglich die sogenannte "Bundesligaschau" ist als Alleinstellungsmerkmal übrig. Dieses könnte man in einen der übrigen Sender wie NDR 1 verlagern.

Komplett dekadent wirkt übrigens die Sendervielfalt von Radio Bremen: Bremen 1 = NDR 1; Bremen 4 = NDR 2 in "links"; Bremen 2 = Mischung aus NDR Info und DLF; Bremen Next = Sparte für Hörer ohne Informationsanspruch. Und zur Musikauswahl: Wieso gebt es Bremen Next? Gibt es demnächst auch Bremen Rock oder Bremen Country oder Bremen House oder Bremen Rap oder Bremen Klassik oder Bremen Schlager oder Bremen Jazz oder Bremen atonale Zwölftonmusik?

Während alle Welt von Reduktion und Effizienzsteigerung spricht, erweitert Radio Bremen das Programm... ohne Worte.

Besonders degoutant wirkt übrigens auf Bremen 4 die Vier am Morgen: Vier (VIER!!!!!) Moderatoren teilen sich eine (EINE) Sendung. Was bekommen die? Ein Viertel des Grundgehaltes? Das sind keine Doppelstrukturen, sondern Vierfachstrukturen.

Und: Der Empfangsraum entspricht dabei zu 100% jenem, des NDR. Was sollen derartige Doppelstrukturen? Im Grunde müsste man den NDR für HB, HH, Niedersachen, SH und MV zuständig erklären und lediglich bei Regionalnachrichten individuelle Einspieler bringen. Schaffen sogar Antenne und FFN.



Der Öff. Rundfunk soll im Grunde zwei Grundanliegen bedienen: Information und Kultur, Unterhaltung schafft der private Sektor eigenständig. Information im Grunde auch. Jedenfalls für die breite Masse. Der DLF könnte bundesweit mit einem Nachrichtenkanal und einem Kulturkanal auftreten und in den 16 Bundesländern dann jeweils ein Sender mit regionalen Redaktionen aus einem bis zwei Personen bzw. freien Journalisten. Fertig. Das wäre mal ein wirklich großer Wurf.



Eine Bitte: Die Intendanten sollten bitte endlich aufhören, in jedem Interview die Meinungsfreiheit, die kulturelle Vielfalt und die Demokratie in Gefahr zu sehen, wenn Sender gestrichen oder Redaktionen zusammengelegt werden. Die BBC ist deutlich effizienter und die Demokratie funktioniert recht gut in GB. Boris Johnson war ein Unfall wie Donald Trump. Die öff. Sendeanstalten sind mit Sicherheit nicht die letzten Torwächter der Demokratie. Diese völlig überzogene Selbstdarstellung geht dem Hörer nur noch auf den Geist. Ich habe Sendungen gehört, in denen der NDR-Intendant im jeweils letzten Quartal auf eben jene Kritikpunkte von Hörern eingeht. Ich habe 2021 oder 2022 in SEHR schlechter Erinnerung, da dort u.a. eine Hörerin, derart arrogant "abgekanzelt" wurde, dass ich mich seitdem frage, ob diese Art der Verblendung und Wichtigtuerei auf moralischer Ebene wirklich angemessen ist. Etwas mehr Selbstkritik wäre in diesen Zeiten angeraten. Alle Intendanten bekommen ein sehr gutes Gehalt und eine sehr auskömmliche Altersvorsorge. Da darf man schon erwarten, dass man die Kritik der Gebührenzahler nicht von oben herab behandelt, sondern endlich mal anfängt, zuzuhören UND entsprechend zu handeln.



Ich stelle mal eine steile These auf: Erhöhung des Rundfunkbeitrages auf 20,- € monatlich und das nächste Wahlkampfthema der AfD ist perfekt vorbereitet. Kurz: Hören Sie bitte auf, den Hörer oberlehrerhaft zu behandeln und erziehen zu wollen und ihm dabei noch ins Portemonnaie zu greifen!



Vielen Dank und einen guten Erfolg bei der anstehenden Reform.



Stefan Martens
Stefan Merkl Sehr geehrte Herren und Damen,



ich hab heute mit Bestürzung erfahren müssen dass Planungen zum Zusammenlegen verschiedener Rundfunksender, Zwecks Einsparungen geplahnt sind.

Das Argument der Kosten wird doch vor allem aus Sicht der rechten Szene die sich weitestgehend im Internet zusammenfindet vorgebracht. Überlegen Sie sich doch bitte mal was los ist wenn die neutralen unabhängigen demokratischen Kanäle weniger werden. Es gibt damit weniger Stimmen gegen extremistisches Gedankengut. Egal ob rechts, links, islamistisch oder was auch immer uns an Leder will.



Selbst wenn der Beitrag auf das DREIFACHE stiege, währe es mir für den Erhalt der Sender wert.



Insbesondere bei den Sendern 3sat und Arte möchte ich den nicht nur Kulturellen Wert hervorheben. Zusammenarbeit (,gerade auch über Landesgrenzen hinweg,) ist seit jeher das was verbindet und Konflikte mildert. Zusätzlich wird wohl ein einzelner Sender kaum die Menge an Wissen vermitteln können, die die beiden in deren jetzigen Zustand bewältigen. Wollen SIe die Bildung der Bild überlassen? Oder Herrn Höcke/Putin?

Zeigen Sie Haltung gegenüber Rechts und treten Sie für das Volk ein!



Mit dringlichen Grüßen

Stefan Merkl
Stefan Meyer Hallo,

die unter § 28a Schwerpunktangebote vorgeschlagenen Änderungen mit dem massiven Einkürzen/Zusammenlegen der Spartenkanäle halte ich für grundfalsch und angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen für kontraproduktiv.

Ich persönlich (57 Jahre, männlich) greife gerne regelmäßig und immer häufiger auf das vielfältige, ausgewogene und informative Angebot insbes. von 3Sat, Arte, ZDF-Info, ZDF-Neo und Tagesschau24 zurück.

Ich hoffe sehr, dass diese Vorschläge noch einmal kritisch hinterfragt und weitgehend verworfen werden.

MfG

Stefan Meyer
Stefan Michl 3sat ist mein absoluter Lieblingssender und meine Hauptinformationsquelle!

Es wärd sehr schade, wenn dieser als eigenständigef Sender verschwinden würde.



Mfg
Stefan Monschau Mit einiger Sorge, Befremdung und ja auch Empörung nimmt man die Inhalte der geplanten Reform zur Kenntnis und erklärt sie für gefährlich und zynisch gerade im Hinblick auf die derzeitige Entwicklung und den Zustand der Demokratie, die besorgniserregend sind in mannigfaltiger Hinsicht.



Das vielfältige Angebot objektiver, unabhängiger Berichterstattung zum Zeitgeschehen, zur Kultur, zur Geschichte usw. darf unter keinen Umständen durch Streichungen, Zusammenlegungen weiter beschnitten werden, sondern sollte im Gegenteil noch weitaus erweitert werden. (Hier wäre insbesondere das Aufgehen von 3sat in arte zu erwähnen, abgesehen von Schließungen ganzer Sender.)



Man erkennt nur allzu deutlich faschistoide Tendenzen darin, die sozusagen im vorauseilenden Gehorsam gewisser antidemokratischer Pläne Rechnung tragen, und ich möchte die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, um hier meinen unbedingten Widerstand gegen solcherlei Reform zu erklären, in dem ich für den Fall der Umsetzung erkläre, fortan keinerlei Gebühren mehr an die GEZ zu entrichten.



Es ist klar, dass das Kosten- und Akzeptanzargument ein vorgeschobenes, irreführendes ist, denn die Bereitschaft für die Aufrechterhaltung einer wesentlichen Säule der demokratischen Willensbildung ist groß und mit derselben verbunden dafür auch den ein oder anderen Euro mehr zu entrichten...
Stefan Morath Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Sorge und habe ich die Überlegungen zur Kenntnis genommen, den Sender 3sat in den Sender ARTE zu integrieren. Als langjähriger Zuschauer und Verfechter einer vielfältigen und hochwertigen öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft möchte ich Sie mit diesem Brief eindringlich davor warnen, diesen schwerwiegenden Schritt zu gehen. Eine solche Entscheidung würde nicht nur die Sendervielfalt im deutschsprachigen Raum massiv einschränken, sondern auch einen irreparablen Verlust an kultureller und intellektueller Bereicherung bedeuten.



3sat hat seit seiner Gründung eine einzigartige Rolle im Mediengefüge übernommen. Der Sender bietet eine unverzichtbare Plattform für die Verbreitung anspruchsvoller Kultur- und Wissenschaftsformate (Nano, Scobel, …). Besonders hervorzuheben ist die kulturelle Brücke, die 3sat zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz schlägt. Diese Kooperation stärkt nicht nur die europäische Medienvielfalt, sondern fördert auch den länderübergreifenden Dialog in einer Zeit, in der der Zusammenhalt zwischen den Nationen wichtiger denn je ist. Würde 3sat in ARTE aufgehen, verlören wir ein entscheidendes Element dieses Austauschs.



ARTE ist ohne Frage ein hervorragender Sender, der ebenfalls für kulturelle Vielfalt und anspruchsvolle Formate steht. Doch die beiden Sender unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung und Zielgruppe erheblich. Während ARTE ein stark europäisches, oft französisch geprägtes Profil hat, bleibt 3sat eine unersetzliche Stimme des deutschsprachigen Kulturraums. Beide Sender haben ihre Berechtigung und ergänzen sich hervorragend – eine Zusammenlegung würde jedoch zwangsläufig zu einer Verwässerung beider Identitäten führen.



Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie eine Integration inhaltlich gestaltet werden soll. Sollten Programme gestrichen oder auf neue Sendeplätze verschoben werden, könnten wertvolle Formate, die derzeit einem treuen Publikum zugänglich sind, im Nirvana verschwinden. Eine solche Fusion wäre kein Zugewinn an Vielfalt, sondern das Gegenteil: ein Verlust an Individualität und Tiefgang in der Medienlandschaft.



Es ist unbestreitbar, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten angesichts der digitalen Revolution vor großen Herausforderungen stehen. Doch die Lösung darf nicht in einer Reduktion von Vielfalt und Identität liegen, sondern in einer klugen Modernisierung, die den Kern und die Werte eines Senders wie 3sat bewahrt. Kulturelle und intellektuelle Angebote müssen im heutigen medialen Overload mehr denn je bewahrt und gestärkt werden – nicht durch Kürzungen und Fusionen in ihrer Existenz bedroht werden.



Im Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer sowie im Namen einer vielfältigen und zukunftsorientierten Medienlandschaft appelliere ich eindringlich an Sie: Bewahren Sie 3sat in seiner jetzigen Form und lassen Sie uns weiterhin auf die Vielfalt und Stärke unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks vertrauen.



Mit besten Grüßen,



Stefan Morath
Stefan Müller Guten Tag,

ich war viele Jahre im Service tätig,Maschinenbau.Dort gas es den Spruch:Never touch a running machine,never.Das sollte sich auch die Politik zu Herzen nehmen.Scheinbar stört viele die Öffentlich- rechtlichen.Auf diesem Feld kann man etwas tun,ohne dass der Bürger groß aufmuckt.Und wenn es dann auch noch billiger wird sowieso.Vielen Politikern ist diese Form von Information und Unterhaltung schon lange ein Dorn im Auge.Man stelle sich vor,dieser Journalismus erdreistet sich, einen Minister oder Ministerpräsidenten einmal zu hinterfragen.Das ist der eigentliche Grund.Neben Pupulismus Ist nicht Zensur,sondern die Meinungsfreiheit das Problem.Ich denke,jede Form der Kritik an der Reform-übrigens:Reform bedeutet Veränderung auf dem Weg zum Besseren- wird ignoriert.Die da oben setzen sich durch.Deren Überheblichkeit,Sendungsbewusstsein und Arroganz kann nichts andres zulassen.

Ich bin gegen jede Änderung und damit Abschaffung von Vielfalt.

Danke für Ihr Intersse.

Stefan Müller
Stefan Müller Sght Damen und Herren,



meiner Meinung nach haben sowohl ARTE als auch 3SAT ihre eigene Daseinsberechtigung und sollten nicht verschmolzen werden.



Für die Thementage auf 3SAT und die vielfältigen Kultur- und Wissenschaftssendungen (nano, uvam.) bin ich gern bereit den einen oder anderen EURO mehr an Gebühren zu zahlen.



Redundante Nachrichtensender (Phönix, tagesschau24) können Sie gerne streichen.

Ebenso Sender wie wie ZDF NEO o.ä. - diese Inhalte werden auch schon durch die nicht öffentl. rechtl. Sender abgedeckt.



MfG.

Stefan Müller
Stefan Müller Betreff: Einwendung zum Änderungsstaatsvertrag – Erhalt von 3sat und Radioprogrammen



Sehr geehrte Damen und Herren,



im Rahmen der derzeitigen Beratungen zum „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ möchte ich folgende Einwendungen vorbringen:



Erhalt von 3sat als wichtiger Kulturkanal



3sat ist ein unverzichtbarer Kulturkanal, der für die Förderung von Bildung, Kunst und wissenschaftlichen Inhalten steht und sich damit deutlich von anderen Sendern abhebt. Besonders Sendungen wie Kulturzeit, nano und ZIB 2 haben sich als tragende Säulen etabliert und leisten einen wertvollen Beitrag zur umfassenden Information und Bildung der Zuschauer.



Kulturzeit berichtet tagesaktuell und kritisch über kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist eines der wenigen Formate, das anspruchsvolle Kulturberichterstattung für ein breites Publikum zugänglich macht. Ein Verlust dieses Formats würde eine signifikante Lücke in der kulturellen Berichterstattung hinterlassen.



nano, als Magazin für Wissenschaft und Technik, spielt eine entscheidende Rolle dabei, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich und attraktiv für ein breites Publikum aufzubereiten. In einer Zeit, in der wissenschaftliche Fakten und technologische Entwicklungen immer mehr den gesellschaftlichen Diskurs prägen, ist eine solche Sendung unverzichtbar.



Ebenso bietet ZIB 2 (Zeit im Bild), das Nachrichten-Flaggschiff des ORF in 3sat, nicht nur fundierte Berichterstattung, sondern auch tiefgehende Analysen und Interviews zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Diese Qualität und Tiefe ist für die Meinungsbildung in den deutschsprachigen Ländern von enormer Bedeutung​.



Der Reformvorschlag, 3sat-Inhalte möglicherweise in das Arte-Programm zu überführen, könnte das Ende für viele dieser wertvollen Sendungen bedeuten. Kultur- und Wissenschaftsprogramme würden hierdurch in ihrer Sichtbarkeit massiv eingeschränkt. Es ist deshalb von größter Bedeutung, 3sat als eigenständigen Kulturkanal zu erhalten und weiter zu fördern​​.



Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Radioprogramme



Neben 3sat leisten die Radioprogramme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen unersetzlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und regionalen Identität. Die geplante Streichung von etwa 20 Hörfunkwellen​, darunter viele, die stark in ihren jeweiligen Regionen verwurzelt sind, würde das Informations- und Kulturangebot erheblich schwächen. Radioprogramme sind oft die einzige verlässliche Quelle für regionale Nachrichten und kulturelle Berichterstattung, insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Gebieten. Diese Programme müssen nicht nur erhalten, sondern zukunftsorientiert weiterentwickelt werden.



Ich fordere die Staatskanzlei daher auf, sich entschieden für den Erhalt von 3sat als eigenständigem Kulturkanal sowie für die Fortführung und Weiterentwicklung der Radioprogramme einzusetzen. Eine Schwächung dieser Angebote würde die kulturelle und wissenschaftliche Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefährden und seine gesellschaftliche Relevanz deutlich verringern.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Müller
Betreff: Einwendung zum Änderungsstaatsvertrag – Erhalt von 3sat und
Radioprogrammen
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der derzeitigen Beratungen zum „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-
rechtlichen Rundfunks“ möchte ich folgende Einwendungen vorbringen:
1.Erhalt von 3sat als wichtiger Kulturkanal
3sat ist ein unverzichtbarer Kulturkanal, der für die Förderung von Bildung, Kunst
und wissenschaftlichen Inhalten steht und sich damit deutlich von anderen Sendern
abhebt. Besonders Sendungen wie Kulturzeit, nano und ZIB 2 haben sich als
tragende Säulen etabliert und leisten einen wertvollen Beitrag zur umfassenden
Information und Bildung der Zuschauer.
Kulturzeit berichtet tagesaktuell und kritisch über kulturelle und gesellschaftliche
Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist eines der
wenigen Formate, das anspruchsvolle Kulturberichterstattung für ein breites
Publikum zugänglich macht. Ein Verlust dieses Formats würde eine signifikante
Lücke in der kulturellen Berichterstattung hinterlassen.
nano, als Magazin für Wissenschaft und Technik, spielt eine entscheidende Rolle
dabei, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich und attraktiv für ein breites 
Publikum aufzubereiten. In einer Zeit, in der wissenschaftliche Fakten und
technologische Entwicklungen immer mehr den gesellschaftlichen Diskurs prägen,
ist eine solche Sendung unverzichtbar.
Ebenso bietet ZIB 2 (Zeit im Bild), das Nachrichten-Flaggschiff des ORF in 3sat,
nicht nur fundierte Berichterstattung, sondern auch tiefgehende Analysen und
Interviews zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Diese Qualität
und Tiefe ist für die Meinungsbildung in den deutschsprachigen Ländern von
enormer Bedeutung.
Der Reformvorschlag, 3sat-Inhalte möglicherweise in das Arte-Programm zu
überführen, könnte das Ende für viele dieser wertvollen Sendungen bedeuten.
Kultur- und Wissenschaftsprogramme würden hierdurch in ihrer Sichtbarkeit massiv 
eingeschränkt. Es ist deshalb von größter Bedeutung, 3sat als eigenständigen
Kulturkanal zu erhalten und weiter zu fördern.
2.Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Radioprogramme
Neben 3sat leisten die Radioprogramme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen 
unersetzlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und regionalen Identität. Die geplante
Streichung von etwa 20 Hörfunkwellen, darunter viele, die stark in ihren jeweiligen
Regionen verwurzelt sind, würde das Informations- und Kulturangebot erheblich schwächen. Radioprogramme sind oft die einzige verlässliche Quelle für regionale
Nachrichten und kulturelle Berichterstattung, insbesondere in ländlichen und
strukturschwachen Gebieten. Diese Programme müssen nicht nur erhalten,
sondern zukunftsorientiert weiterentwickelt werden.
Ich fordere die Staatskanzlei daher auf, sich entschieden für den Erhalt von 3sat als
eigenständigem Kulturkanal sowie für die Fortführung und Weiterentwicklung der
Radioprogramme einzusetzen. Eine Schwächung dieser Angebote würde die kulturelle
und wissenschaftliche Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefährden und seine
gesellschaftliche Relevanz deutlich verringern.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Müller
Stefan Otteni Beim Entwurf des Reformstaatsvertrags fällt auf, dass der Sender 3sat "teilweise oder vollständig nach Arte überführt" werden sollen - das läuft auf ein Abschaffen des Senders hinaus.

Für mich als Zuschauer wäre das fatal: Das Programm des Senders 3sat ist ein grosser Gewinn für die TV Landschaft : Nirgends sonst wird über Kultur so breit und fundiert berichtet wie in 3sat. ARD und ZDF haben ihre Berichterstattung über Kultur so eingedampft, dass man regelmäßig zu 3sat fliehen muss um überhaupt über kulturelle Entwicklungen informiert zu bleiben.

3sat ist billig, warum gerade diesen Sender abschaffen - es ist ein grundfalsches Zeichen. Tun sie uns Zuschauern das nicht an!
Stefan Peter Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Schrecken musste ich feststellen, dass sie den Sender 3-Sat nach 40ig erfolgreichen Sendejahren einfach aufgeben und in Arte integrieren wollen.

3-Sat und Arte, beide Programme verfolgen eigene Konzepte mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Beide Sender zeichnet aber eine hohe journalistische / kulturelle Kompetenz aus, auf die wir nicht verzichten sollten.

Ich persönlich fände es daher sehr schade, wenn es das 3-Sat Programm nicht mehr in seiner jetzigen Form geben würde.

MFG

Stefan Peter
Stefan Reichert Sehr geehrte Ministerpräsidenten,

Kürzungen in der öffentlich rechtlichen Medienwelt sehe ich als sehr gefährlich an in Zeiten zunehmender Desinformation. Wenn wir als Gesellschaft uns nicht mehr eine optimale Nachrichtenversorgung leisten wollen sehe ich schwarz für zukünftige Generationen.

Bitte gehen Sie in sich und investieren Sie in unsere Zukunft.



Vielen Dank Stefan Reichert
Stefan Reiter Sehr geehrte Damen und Herren,



wenn DFB und Fifa im ÖRR nicht mehr erscheinen wollen, dann müssen keine Rundfunkbeiträge verschwendet werden, um sich am Wettbieten zu beteiligen. Es gibt sehr viele schöne andere Sportarten neben Fußball, die im ÖRR fast gar keine Rolle mehr spielen.

Außerdem ist es viel wichtiger, Angebote wie 3Sat und Arte zu erhalten. 3Sat muss selbstständig bleiben. Wenn schon Rundfunkgebühren, dann doch wohl für unabhängigen Journalismus und nicht für irgendwelche Kinkerlitzchen.



Mit freundlichen Grüßen aus dem Spreewald



Stefan Reiter
Stefan Reitz Die geplante Zusammenlegung

der Kultursender von 3sat und Arte, wegen der Einsparungen, bedeutet eine Reduzierung der

weltoffenen bzw. kulturellen

europäischen Vielfaltsmeinungen

in unserer ohnehin schon von

Populisten beherrschten Gesellschaft.

Es wird langsam Zeit zu überlegen

ob wir in einer so extrem polarisierten Gesellschaft leben wollen. Die kulturfeindlche AFD

wird ihre Einsparungsmaßnahme

begrüßen.
Stefan Renz Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde, gelinde gsagt,es zum kotzen was Sie da vorhaben!

Insbesondere die Zusammenlegung / = Kürzung von Arte und 3-Sat!

Dise Sender machen, noch mit Phönix, alpha und etwas one mit Abstand den Löwenanteil meines Fernseh- und Medienkonsums aus.

Und sie sind, zusammen noch mit dem Deutschlandfunk, auch der einzige Grund für mich eine Rundfunkgebühr zu akzeptieren und auch zu zahlen.



Ich hasse Werbung und will "Qualitätsjournalismus"!

Wollen Sie "das Feld" der AFD und TicToc überlassen? Wohin das führen wird hat man ja bei Berlusconi, Russland, Ungarn und vielen anderen... bis hin zur USA gesehen.



Eine Beschneidung in diesen Bereichen/Sendern verärgert mich so sehr, daß ich Widerstand leisten und etwas dagegen unternehmen werde.

Von Zahlungsverweigerung, einer Petition, Gründung oder Unterstützung einer Bürgerinitiative bis zu einer Klage kann ich mir da einiges vorstellen.



Ersparen Sie mir das! In Hoffnung auf Ihre Einsicht verbleibe ich mit freundlichem Gruß



Stefan Renz
Stefan Rieger Sehr geehrte Damen und Herren,



als täglicher Nutzer der Programme von ARD und ZDF möchte ich auch einige Anmerkungen und Vorschläge zum geplanten Reformstaatsvertrag für die Öffentlich-Rechtlichen machen.



ARD und ZDF sollen laut ihrem von der Politik erteilten Auftrag für alle Menschen in Deutschland ein frei zugängliches und vielfältiges Programmangebot mit Inhalten in Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung anbieten.



Sofern, wie jetzt mit dem Reformstaatsvertrag geplant, 20 Hörfunkprogramme und einige lineare Spartenprogramme eingestellt bzw. zusammengelegt werden, wird eben dieser von der Politik selbst erteilte Auftrag massiv eingeschränkt.



Ich fordere von der Politik, dass Reformen nicht zu einer Verschlechterung des Angebots führen dürfen.



Ich würde meinerseits folgende Reformen für die Öffentlich-Rechtlichen vorschlagen:



Einführung eines Werbeverbots in den Hörfunkprogrammen



Diese Maßnahme soll bei den privaten Radioprogrammen, laut Aussage eben dieser privaten Sender und deren interessensverbänden, zu einer deutlichen Erhöhung der angeblich derzeit geringen Werbeerlöse führen.

Dabei gehe ich davon aus, dass der Verlust der Werbeerlöse bei den Hörfunkprogrammen der ARD sich monetär nicht deutlich negativ auswirken wird.



Beendigung der parallelen terrestrischen Verbreitung von Hörfunkprogrammen (Simulcast) über UKW und DAB+



In einem im Auftrag der Politik erstellten Sondergutachten der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) kommt diese zum Ergebnis, dass rund 100 Millionen Euro pro Beitragsperiode gespart werden könnten, sollte der Simulcastbetrieb in absehbarer Zeit beendet werden.

Sollte jedoch an der UKW-Verbreitung festgehalten werden, fallen ab 2029 aber wohl zusätzlich 60 Millionen Euro an Kosten für die Erneuerung der Sendetechnik bei der ARD an.

Laut der Studie eines Marktforschungsinstituts wuchs die Anzahl der DAB+-Radios 2023 in den deutschen Haus­halten auf 28,3 Millionen, ein Plus von 4,4 Millionen oder 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.



Einführung eines Mantelprogramms ("ARD 3") als Ersatz für die dritten Programme der ARD



Wenn alle ARD-Anstalten ein gemeinsames "drittes" Programm gestallten würden, würde sicherlich ein erfolgreiches Programmangebot entstehen, mit dem gleichzeitig massive Einsparungen erzielt werden können.

Jede ARD-Anstalt könnte sich für seine Regionalprogramme (Regionalmagazine aber auch evtl. Sendungen zu regionalen Ereignissen) aus diesem Mantelprogramm ausblenden.



Anmerkungen zum Programm tagesschau 24



Seit Jahren bemängele ich das Fehlen eines starken öffentlich-rechtlichen Nachrichtensenders. Als positive Vorbilder möchte ich hierbei Länder wie Großbritannien (BBC) oder Frankreich (France TV) erwähnen.

Die Schaffung eines solchen Nachrichtensenders würde die Demokratie stärken und den Kampf gegen Fake News unterstützen. Die Politik muss endlich ARD und ZDF mit dem Aufbau eines derartigen gemeinsamen Programms beauftragen.



Anmerkungen zum Programm ZDF info



Das Programm ZDF info ist gerade bei jüngeren Zuschauern für seine hochwertigen Dokumentationssendungen und Reportagen beliebt. Daher sollte dieses Programm keinesfalls eingestellt werden, damit nicht noch weitere jüngere Zuschauer sich von den öffentlich-rechtlichen Programmen abwenden.

Eine Umbenennung in ZDF doku wäre hierbei anzuraten.



Anmerkungen zum Programm ZDF neo



Auch dieses Programm ist bei den jüngeren Zuschauern durch den abwechslungsreichen Programmmix mit dem Schwerpunkt "unterhaltsame Bildung" sehr wertvoll und beliebt.

Warum sollte man also dieses Programm einstellen und junge Zuschauer zu den Privatsendern oder zu Streamingdiensten treiben?



Anmerkung zu dem Trend, lineare Ausspielwege durch digitale Ausspielwege (Internet) zu ersetzen



Die Corona-Krise hat gezeigt, dass das Internet nicht leistungsfähig genug ist. Haben doch alle öffentlich rechtlichen Sender während der Corona-Krise ihre Sendeleistung im Internet stark reduziert (nur noch in Standardauflösung gesendet), um Bandbreiten für medizinische Zwecke freizuhalten. Das Internet ist noch immer kein wirklich leistungsfähiger Übertragungsweg. Auch viele Empfänger in ländlichen Räumen werden auf unabsehbare Zeit nicht in der Lage sein, auf diesem Wege einen zufriedenstellenden Empfang zu haben. Deshalb kann der Empfang über das Internet nur als zusätzliche Option angesehen werden.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Rieger
Stefan Rothmund Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder,



grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland angesichts der Veränderungen der Medienlandschaft und des Nutzerverhaltens reformbedürftig ist. Auch kann ich nachvollziehen, dass Zusammenlegungen von Programmen angezeigt sind.

Genau bei diesem Punkt bin ich allerdings mit dem Vorschlag, dass 3Sat in arte aufgehen soll, ausdrücklich NICHT einverstanden. 3Sat bietet zum einen einen relativ ausführlichen Blick in die beiden deutschsprachigen Nachbarländer (ein Blick in die jeweiligen Nachrichtenmagazine ist manchmal aufschlussreich). Außerdem bietet 3Sat an den Werktagen zwischen 18.30 und 20.15 Uhr geballte Information.

Das sind Dinge, die ich sehr schön und wichtig finde. Wie dies in das (ebenfalls sehr anspruchsvolle) arte-Programm passen soll, erschließt sich mir nicht.



Also kurz gesagt: 3Sat muss bleiben!



Vielen Dank für die Möglichkeit der Stellungnahme und freundliche Grüße



Stefan Rothmund

Stuttgart
Stefan Runge Sehr geehrte Menschen, die Sie entscheiden,

der Sender 3sat trägt entscheidend zur Bildung und kulturellen Bildung bei. Durch das Programm wird der der Rundfunkstaatsvertrag in besonderem Maße erfüllt. Ich bin sehr dankbar dafür, das besonders auf 3sat sehr wichtige Beiträge laufen, auch Inhalte unserer südlichen Nachbarn gezeigt werden. Es ist mir unverständlich, warum Sie diesen Sender abschaffen wollen. Das klingt wie Ihr sägen am eigenen Ast. Deutschland braucht Vielfalt, in besonderem Maße in der Kultur; 3sat ist ein Aushängeschild für diese Vielfalt. Viele andere Kulturkürzungen haben gezeigt, wohin das führt: Sie brauchen sich nur die letzten Landtagswahlen anzuschauen. Denken Sie an die unrühmliche Vergangenheit Deutschlands.

In diesem Sinne bitte ich Sie, von der Abschaffung des Senders 3sat abzusehen.

Wir brauchen die Vielfalt, die 3sat in seinem Programm und Beiträgen vermittelt.



Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Runge
Stefan Scheelje Bitte keine Zusammenlegung von arte und 3SAT



Bitte keine "Abspielsender" anstelle von Kultursendern
Stefan Scheer Liebe Kommission,

grundsätzlich sind Sparmaßnahmen im öffentlichen Rundfunk zu Begrüßen, herzlichen Glückwunsch! Folgende Vorschläge haben wir, Jahrgang 60+63, die sicherlich auch manch jüngere Analogzuschauer teilen würden:

1. anstatt die beiden einzigen Qualitätssender arte und 3SAT zu verschmelzen, sollte das lieber bei den rostigen Ozeandampfern ARD und ZDF Anwendung finden. Zu viele von deren Inhalten sind wahrlich antiquiert und haben den Mief der späten 70er. Wenn man überlegt, dass die heute 80jährigen mit Rock and Roll, Beatles und Stones aufgewachsen sind, können Sendungen, die an Jacobs Krönung Werbung erinnern, nicht passen. Beispielsweise Fernsehgarten, Bares für Rahres und so manche Show würden evt. deren Eltern noch ansprechen, jedoch dürfte deren Anzahl biologisch bedingt gering sein. Die Berücksichtigung der hieran Interessierten könnten man dem MDR anvertrauen, damit das Programm dieses Regionalsenders ein wenig mehr in die Gegenwart rückt und nicht ständig das DDR-Programm wiederholen müsste. Das wäre auch politisch ratsam, denn das Angebot dieses Senders ist bereits mehr als bedenklich.

2. ganztägige Sportübertragungen sollte man den frei empfangbaren Spartensendern überlassen. Die Überkommerzialisierung von Sportereignissen stößt mittlerweile selbst eingefleischte Fans ab. Solche Dauerübertragungen stehen dem breiten Bildungs- und Informationsauftrag der öffentlichen Sender entgegen und werfen die Frage eines Missbrauchs der Gebührenbeiträge auf, da sie nur den Sponsoren der Veranstaltungen vermeintlichen Vorteil bringen. Warum jeder Sender die selben Inhalte aus dem Sport verbreitet, ist unerschließlich. Denn wer sich für das Thema interessiert, wird den entsprechenden Kanal sicher finden oder hängt ohnehin am payTV.

3. Thementage aller Sender sollten nicht gleichzeitig stattfinden, denn an manchen Tagen bleibt nur noch die Flucht in die Mediathek oder besser, zum Buch. Es sollte möglich sein, das Angebot für Spielfilm, Krimi, Show und Talks über 7 Tage tatsächlich gezielt abwechselnd zu verteilen als alles gleichzeitig an den selben Tagen. So würde mancher Zuschauer auch öfters bei einem Sender landen, den er sonst nicht in Betracht ziehen würde.

4. Moderationen sollten stilistisch zum Thema passen: Kindergerechte Moderation da, wo es sinnvoll ist, aber bitte nicht bei Dokumentationen. Die Lehrerhaftigkeit manch moderner und interessanter Dokumentationen ist fast schon beleidigend (planet e, zdf z.b.).

5. Die sogenannten „jungen Sender“ sollten auch zeitgemäße junge und aktuelle Inhalte haben. Sie aus Verlegenheit mit antiquierten Serien wie Barnaby, Rockford u.a. zu füllen ist mehr als peinlich. Diese Sender sollten, neben moderner Unterhaltung auch versuchen, die Wissens- und Bildungslöcher des Zielpublikums zu füllen. Aktuelle Anlässe wie Nahostproblem oder Wahlen sollten mit modern moderierten und aufgemachten Sendungen breiteres Verständnis und Beurteilungsvermögen schaffen. Ebenso gehören Infos dazu, wie erste eigene Verträge, Wohnungen, Jobs und was dabei wichtig ist, Aufklärung zu Social Media Umgang und deren Hypes. Ein breites Spektrum und tatsächlich notwendiger Bildungsauftrag! Ob da nur ein zusammengelegter Sender reicht, ist zu bezweifeln.

6. Es werden durchaus anspruchsvolle und ansprechende Produktionen gezeigt. Leider aber auch viele niveaulose, wie Kreuzfahrt-Werbesendungen, Tourismus-Krimis mit dem selben Ziel, völlig lächerlich und unglaubwürdig mit deutschen Serienschauspielern besetzt, Serien mit dümmlich-lächerlichem und beleidigendem Frauenbild a la Lara Croft oder Serienhelden/innen, die mit ihren privaten Problemen in ihrem dargestellten Job völlig unglaubwürdig sind sowie unsägliche Gewaltdarstellungen. Dies alles findet tatsächlich Nachahmer und führt zu nichts, was den Betrachter in irgendeiner Form bilden oder den Geist weiter entwickeln könnte. Viele ausländische Produktionen gehen mit Gewaltdarstellungen viel behutsamer, verantwortungsvoller und in der Umsetzung kreativer um, da sie wissen, dass Brutalität kein Qualitätsmerkmal ist und man nicht alles sehen muss, um zu ahnen, was gemeint ist. Wir müssen unsere Gesellschaft auch vor ihren Mitgliedern schützen und bei leider Vielem nicht zur Nachahmung animieren, auch, wenn es möglich ist. Jeder Krieg und jede Totalität zeigt reelle Gewalt. Diese und die Folgen sollte man abschreckend und ausschließlich dokumentarisch zeigen.

7. Macht Eure Mediatheken informativer. Zu jedem Angebot sollte, wie bei arte, eine Inhaltsbeschreibung stehen. Das wäre ansprechender, zielführender und entspräche dem Sinn der Barrierefreiheit. Überraschungen sind an anderer Stelle sinnvoller als beim Mediathekangebot.

8. Es gäbe noch so vieles, aber ab da verlange ich mein Honorar! ;-)



Liebe Grüße

Stefan und Isabella
Stefan Schliephacke In allen Programmen -auch den Landessendern- gibt es unzählige Unterhaltungssendungen, Krimis, Sport und zahlreiche Wiederholungen.

Vor diesem Hintergrund ist es für mich nicht nachvollziehbar, wenn die Axt an die wenigen Dokumentations- und Kulturprogramme gelegt werden soll, 3Sat, Phoenix usw.
Stefan Schließmann Umfangreiche Wissensvermittlung ist wichtig und wird unseres Erachtens sehr gut von dem Sender 3 sat vermittelt. Es ist m.E. sehr einfach, kleine Nischensender abzuschaffen oder zu fusionieren- wie mit Arte und 3 sat beabsichtigt. Allerdings ist schon der "Warenkorb" mit Kultur/ International nur für Arte zutreffend. 3 sat hat eine ganz andere, und mit den Sendungen nano und scobel herausragende wissenschaftliche Qualität. Ich sehe mehr Sparmöglichkeiten in der Organisation und Vergütungssystemen, als die wichtige Vielfalt, insbesondere bei Wissensvermittlung zu reduzieren.
Stefan Schmalz Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Interesse habe ich Ihre Pläne zum Sparten zusammenlegen in der Kurzpräsentation gesehen. Zudem habe ich verstanden, dass der Sportetat begrenzt werden soll.

Was mir tatsächlich komplett fehlt, ist die Beschränkung von Geldern für privatwirtschaftliche Medienunternehmen im Bereich der politischen Diskussion. Mittlerweile werden von Ihnen viele Talkshows finanziert, die in wechselnder Zusammensetzung immer wieder die selben Gäste einladen und immer wieder die gleichen Themen (meist sogar losgelöst von Fakten und von den "ModeratorInnen" nicht einmal korrigiert) besprechen.

Aus meiner Sicht sollten Sie diese Mehrfachfinanzierung der populistischen Talkshows drastisch reduzieren, da diese auch auf privaten Sendern mehr als ausreichend protegiert werden. Im Umkehrschluss sollten Sie die frei werdenden finanziellen Mittel für die Förderung von Sparten nutzen, die sonst keine Chance haben, gesehen zu werden.

Der Erfolg und die Aufgabe des ÖRR ist das breite Angebot von Sparten, die sonst unsichtbar sind. Bitte opfern Sie die kleinen Sparten nicht den populistischen Talkshows privater Medienunternehmen. Dafür ist mir meine Rundfunkgebühren wirklich zu schade.
Stefan Schnabel Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



mit Ihrem Vorschlag, 3sat "teilweise oder vollständig" in arte aufgehen zu lassen, bin ich nicht einverstanden. Denn er bedeutet im Klartext: Die öffentlich-rechtliche Berichterstattung über Kultur, Kunst und Wissenschaft wird erheblich gekürzt. Ich finde es empörend, dass - wenn es um Einsparungen geht - Kultursendungen immer die ersten sind, die für verzichtbar gehalten werden - nach dem Motto: "Kunst kann weg!". Für mich sind Kunst und Kultur unverzichtbare Lebensmittel für eine Geselllschaft, die sich menschlich und sozial weiterentwickeln will. Das entspricht dem Sendeauftrag der Öffentlich-Rechtlichen, die Demokratie zu fördern - und das wäre angesichts der Erosion der Demokratie durch völkische und rechtsextreme Einstellungen heute nötiger denn je. Die lange Liste der bereits gestrichenen Sendungen über Literatur, Musik und Theater fortzusetzen mit der Abschaffung des Kultursenders 3sat, wäre ein unverzeihlicher Fehler.



3sat ist mein Sender. Ich möchte auf "Kulturzeit", "Starke Stücke" oder "scobel" nicht verzichten. Sie - und nicht immer mehr Krimis und Sportübertragungen - begründen die Existenzberechtigung der Öffentlich-Rechtlichen.



Deshalb möchte ich dringend dazu auffordern, 3sat als eigenständigen Kultursender zu erhalten.
Stefan Schneider Die geplante Zusammenlegung von Arte und 3SAT (wobei 3SAT vermutlich komplett verschwinden wird oder ARTE sich zur Unkenntlichkeit ändern würde) klingt nach einem schlechten Witz. Diese Idee ist vermutlich auf dem Mist eines oder mehrerer »Betriebswirtschaftler« gewachsen, anders ist das Ausmaß der Absurdität dieses Plans kaum erklärbar. Wenn man die Realität in einer meist nur eingeschränkten Weise versteht (wofür Betriebswirte einen Hochschulabschluss erhalten) mag man in einem solchen Plan vielleicht eine innere Logik erkennen können, für alle nicht Bornierten ist er bestenfalls unverständlich.

Da der Hintergrund dieser Planung allem Anschein nach in Sachen Kostenreduzierung zu suchen ist, würde ich empfehlen, die Kosten doch eher durch die fristlose Kündigung der Urheber dieses Plans zu senken, zumal diese allem Anschein nach weder das eine noch das andere Programm der betreffenden Sender zu kennen scheinen.
Stefan Schumacher 3sat und arte zusammenzulegen ist eine absolute Schnappsidee, wenn man bedenkt, wie wenig die beiden Sender aus dem Rundfunkbeitrag erhalten.



3Sat bekommt 2 Cent aus dem Rundfunkbeitrag pro Person, Arte 33 Cent von den 18,63 EUR.



Wie man an den besten beiden Sendern des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens den Rotstift ansetzen kann, kann ich nicht verstehen.



Arte und 3sat müssen bleiben!
Stefan Severin Sehr geehrte Damen und Herren,



wollen Sie WIRKLICH bildungspolitische und kulturell wertvolle Programme wie 3sat streichen bzw. in arte teils integrieren und damit deren jeweilige Programmvielfalt reduzieren?



Ja, das öffentlich-rechtliche Fernsehen muss für die Bevölkerung selbstverständlich Informations- und auch Unterhaltungssendungen wie Morgenmagazin und ARD-Buffet oder Comedy und Talkshows etc. anbieten, aber mit der Streichung z. B. von 3sat als eigenständigem Sender würden deren Programmkonsumenten sicher nicht mehr Programme in den übrig gebliebenen Sendern sehen, sondern einfach WENIGER fernsehen. Kann das wirklich im Sinne einer Reform sein?



Wurden im Vorfeld dieses Reformvorschlages z. B. Soziolog*innen, Bildungsexpert*innen bzw. Pädagog*innen, Kulturwissenschaftler*innen oder Politikwissenschaftler*innen um ihre Expertise gebeten? Denn: KULTUR und KUNST, und damit auch deren Präsentation bzw. Konsum, insbesondere über 3sat und arte, ist gesellschafts- und gemeinschaftsstiftend und stärkt die Resilienz gegenüber radikalen gesellschaftlichen und menschenverachtenden Tendenzen.



Wir brauchen gerade in diesen Zeiten die Förderung von Gemeinschaft und Toleranz und dazu hilft es überhaupt nicht, aus Kostengründen Programme zu streichen, die in sowieso schon schwierigen gesellschaftlichen Zeiten Kultur bzw. kulturelle Informationen für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich machen.



Kommentar aus der Sendung Kulturzeit, der absolut den Punkt trifft:

Auf 3sat wird z. B. regelmäßig auf Kultur oder kulturelle Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Gäbe es z. B. weniger solcher Informationen, würden auch weniger Menschen diese Angebote überhaupt finden oder kennen und es gäbe daher automatisch in der Folge weniger Nachfrage und daraus mittelbar folgend auch wieder weniger kulturelle Angebote, da diese sich ja durch die Einnahmen aus der Nachfrage finanzieren müssen, aber es nicht mehr können, wenn die Nachfrage weniger wird.



Und da schließt sich der Teufelskreis: Weniger kulturelle Angebote stärken mittelbar die radikalen menschenfeindlichen Tendenzen, welche wiederum politische Kräfte an die Macht bringen könnten, die sogar die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bewirken könnten.



Eine Reduzierung der kulturellen Angebote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen führt mittelbar insofern nur dazu, sich den eigenen Ast abzusägen, auf dem man sitzt.



Da es natürlich primär und nachvollziehbar ums Geld geht, sollte man eher bei Produktionen sparen, wo punktuell sehr viel mehr Geld ausgegeben wird. Wieviel selbst produzierte Serien gibt es z. B. in ARD und ZDF etc.? Wieviel Geld wird von den Öffentlich-Rechtlichen für TV-Rechte an Sportveranstaltungen ausgegeben? Natürlich gibt es auch den Auftrag wichtige Sportereignisse zu übertragen und dies auch zu Recht. Allerdings stellt sich die Frage nach der Höhe der Summen und an wen diese Steuergelder gezahlt werden? Meist sind es Organisationen, die die Preise um des eigenen Profits Willen immer höher treiben und schon gar nicht demokratisch legitimiert sind, wie die FIFA, die UEFA, das IOC etc.



Hier ein Vorschlag eines m. E. ausgewogeneren Vorgehens innerhalb der drei im Entwurf enthaltenen Kategorien:



Kategorie 1:

Es müssten nicht nur ein bis zwei Sender, sondern mind. drei Sender übrigbleiben. Streichen könnte man z. B. tagesschau24, zumal hier nur Wiederholungen und mehr News präsentiert werden, die anderswo genauso konsumierbar wären.



Kategorie 2:

Hier könnte z. B. one gestrichen werden, da auch hier meist nur Wiederholungen laufen. ZDFneo hingegen hat wirklich gerade auch für jüngere Konsumenten erfrischende Formate und sollte bleiben, wenn man die Zielgruppe bis 30-40 Jahren halten will.



Kategorie 3:

Hier müssten unbedingt beide Sender arte und 3sat wie oben näher erläutert parallel nebeneinander erhalten bleiben, zumal diese auch von der Genese kulturpolitisch unterschiedlich entstanden und gleich wertvoll sind.



Würde dieser Reformvorschlag so angenommen, würde man an den falschen Stellen die Angebote reduzieren und damit noch weniger "Qualitätsfernsehen" produzieren und neben den sowieso schon schwer erreichbaren jüngeren Konsumentengruppen auch noch viele derjenigen als Konsumenten verlieren, die vorwiegend Bildungs- und Kultursender konsumieren.



Das wäre m. E. eine Bankrotterklärung für den bildungs- und kulturpolitischen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Ich habe mich im Übrigen noch nie in meinem Leben mit einem solchen Schreiben an der Meinungsbildung bzw. Entscheidungsfindung beteiligt. Aufgrund der Wichtigkeit und auch der möglichen weitreichenden Folgen für unser gesellschaftliches Miteinander fühle mich hier verpflichtet, meine Meinung und auch konkrete Änderungsvorschläge zu äußern.



Vielen Dank und in der Hoffnung, dass diese Zeilen überhaupt gelesen werden! Geben Sie mir gerne bitte auch Rückmeldung dazu!



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Severin
Stefan Spanheimer Sehr geehrte Damen und Herren,



durch die Wissenschaftssendung "Nano" auf dem Sender 3sat bin ich auf den Reformstaatsvertrag aufmerksam geworden. Gemäß den geplanten Änderungen, sollen die Programme mancher öffentlich-rechtlicher Sender ineinander aufgehen ("quantitativ begrenzt werden"), um die Qualität des Angebots zu erhöhen.



Diesen Schritt bitte ich zu überdenken. Seit frühester Kindheit bin ich mit dem Programm der öffentlich-rechtlichen Sender vertraut und bin gerade von der großen Vielfalt an Programmen überzeugt worden. Besonders der Auftrag der Wissensvermittlung ist in der heutigen Zeit im unausgeglichenen Kampf gegen Falschmeldungen aus sozialen Medien wichtiger denn je und gerade jetzt das Spektrum an solchen Programmen und Sendungen zu reduzieren, wäre mehr als kontraproduktiv. Konkret wäre die Zusammenführung der Sender Arte und 3sat ein Verlust für beide. Obwohl beide qualitativ auf ähnlich hohem Niveau agieren, sind sowohl die Sendungen als auch das Zielpublikum keineswegs identisch. Mit einer Fusionierung würde nicht nur die Programmvielfalt beschnitten werden, sondern auch interessiertes Publikum verloren gehen - und was hier beispielhaft für 2 Sender beschrieben wird, würde den gesamten öffentlich-rechtlichlichen Rundfunk in der gleichen Art und Weise einschränken.



Kritischer und faktenbasierter Journalismus ist das Rückgrat jeder Berichterstattung und hier liegt die große Stärke der öffentlich-rechtlichen Medien. Während sich private Sender zunehmend auf anspruchslose Unterhaltung konzentrieren und lediglich bei Tagesnachrichten die erforderliche Seriösität aufweisen, bieten alle öffentlich-rechtlichen Sender täglich mehrere Sendungen oder gar ganze Programmabende, deren Fokus auf der Wissensvermittlung und der Berichterstattung über politische und gesellschaftliche Themen liegt. Diesen Bildungsauftrag auf bestimmte Sender zu konzentrieren, statt überall eine bunte Vielfalt an Programmen anzubieten, würde das (ungerechtfertigte) Nischendasein mancher Sender zementieren, statt sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.



Der Rechtsruck der vergangen Jahre hat vor allem eines deutlich gemacht: der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks darf nicht im Zuge von Optimierungs- und Sparmaßnahmen geschwächt werden. Weder bei Hörfunk-, noch bei sogenannten "Spartenprogrammen". Stattdessen muss weiter durch kreative und mutige Konzepte versucht werden, die gesamte Bevölkerung und gerade die Jugend dazu zu animieren, das bereits gute Angebot des Rundfunks auch anzunehmen. Allein durch Bildung und Wissen, die aus hochwertigem Journalismus hervorgehen, kann der Grundstock für unsere Zukunft gelegt werden.



Es liegt in Ihren Händen, die Weichen hierfür zu stellen und den öffentlich-rechtlichlichen Rundfunk gestärkt aus der geplanten Reform hervorgehen zu lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan S.
Stefan Stölzle Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde die geplante Verschmelzung mehrerer Fernsehsender nicht nachvollziehbar.

Der reiche Bildungsstaat spart ausgerechnet bei Bildung, Kultur und vor allem bei

der Wissenschaft.

Gleichzeitig wird immer mehr vor Extremismus gewarnt und man stelle fest, daß die

Menschen orentierungsloser werden.

Gerade die Reportagen in arte der Themenabend Dienstags und der Bildungsabend bei

3 sat arbeiten kompexe Themen ( zB die KI ) in einer Metaebene umfassend auf.

Wollen Sie wertvolle Arbeit wegwerfen und an tiktoker verweisen ?

Ich persönlich verpasse keine Sendung von nano- die Welt der Wissenschaft.

Auf finde ich es schade, daß Planet Wissen eingestellt wurde.

Auch will ich noch auf campustalks verweisen.

Ferner bezweifle ich, daß diese Sender solch hohe Kosten verursachen und an dieser

Stelle will ich noch auf den Kultur- und Bildungsauftrag der

öffentlich rechtlichen Sender verweisen.



Es grüßt Sie aus dem Südwesten der Repubilk
Stefan Stroheker Meine Frau und ich sind regelmäßige Nutzer der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkangebote, insbesondere von arte, 3sat, Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Bayern Klassik und Bayern 2.

Die Planungen zur Einschränkung des Angebots und Streichung ganzer Sender haben bei uns große Besorgnis hervorgerufen. Aus unserer Sicht stellen die genannten Sender genau das Angebot bereit, für das der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht: gut recherchierte und sorgfältig aufbereitete Information, Kultur, Wissenschaft, Streitkultur zu aktuellen Themen etc.

In Zeiten von Fake News, Populismus und des Aufschwungs demokratiefeindlicher Kräfte sind solche Angebote unseres Erachtens für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stabilität der Demokratie wichtiger denn je. Sie sollten also ausgebaut und gestärkt und nicht zusammengestrichen werden. Ein Verzicht auf die Erhöhung des Rundfunkbeitrags bedeutet in Zeiten hoher Inflation de facto eine Kürzung der Finanzmittel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.



Insbesondere die geplante Zusammenlegung von arte und 3sat finden wir schockierend. Auch wenn beide Sender im weitesten Sinne im Bereich der Kultur unterwegs sind, ist ihr inhaltliches Profil doch sehr unterschiedlich. Eine Zusammenlegung würde letztlich eine Streichung von 50% der Programmangebote bedeuten. Auch wenn wir uns natürlich nicht für alle Themen interessieren, schätzen wir doch die Vielfalt von gut gemachten Sendungen in beiden Kanälen (herausragend z.B. Kulturzeit und Scobel). Wir sehen keinen vernünftigen Grund, hier etwas wegfallen zu lassen. Hinzu kommt die Tatsache, dass eine Zusammenlegung anhand der unterschiedlichen internationalen Einbindung und rechtlichen Konstruktion der Programme kaum möglich ist. Wir fordern Sie daher auf, arte und 3sat in vollem Umfang weiterzuführen. Auch eine Streichung oder Zusammenlegung von Kulturwellen (z.B. Bayern Klassik und Bayern 2) im Rundfunk lehnen wir ab.



Bitte überarbeiten Sie die entsprechenden Planungen noch einmal grundlegend. Eine Reduzierung von Kernbereichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wäre letztlich ein erster Erfolg der entsprechenden Hetzkampagne der AfD, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk am liebsten ganz abschaffen würde. Statt ein "Tod auf Raten" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks brauchen wir eine Stärkung und Weiterentwicklung (was natürlich internen Optimierungen ohne Eingriff in die Programmvielfalt und Beseitigung von Auswüchsen wie überhöhte Intendantengehältern nicht widerspricht).



Christine und Stefan Stroheker

Stefan Studtrucker Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich meinen ausdrücklichen Protest gegen die Pläne der Rundfunkkommission zur Zukunft der Kultur- und Spartensender von ARD und ZDF zum Ausdruck bringen. Laut Diskussionsentwurf ist geplant, 3sat und arte in wesentlichen Punkten zusammenzuführen und die digitalen Spartensender zu reinen Internetangeboten umzugestalten, sobald ihre Zielgruppe sie mehrheitlich auf diesem Verbreitungsweg nutzt, spätestens aber 2033.



Mir ist bewusst, dass die öffentlich-rechtlichen Sender unter Spardruck stehen, doch sind die sogenannten Spartensender meines Erachtens der völlig falsche Platz, um diesem Druck nachzugeben. Dies liegt darin begründet, dass es für mich genau diese Sender sind, die noch gewährleisten, dass der ÖR-Rundfunk seinem ureigensten Auftrag überhaupt nachkommt.



Die Hauptsender ARD und ZDF wurden in den vergangenen Jahrzehnten um immer mehr Sparten reduziert. Heutzutage dominieren dort leichtgewichtige Magazine, Shows, Telenovelas und Krimis das Programm, ergänzt durch selektive und (meiner Meinung nach unnötig) teuer eingekaufte Sportübertragungen. Dokumentationen, Hintergrundberichte, Kultursendungen, aber auch ein Kinder- und Jugendprogramm oder schlicht Serien anderer Genres als ständig nur Krimis und Krimikomödien finden faktisch im Tagesprogramm dort nicht mehr statt. Vereinzelt findet man sie noch im Spät- oder Nachtprogramm, doch wurden diese "Sparten" im Wesentlichen in die "Spartensender" ausgelagert. Wenn ich an meine Kindheit in den späten 80er und den frühen 90er Jahren zurückdenke, konnten sich - über den Tag und die Woche verteilt - verschiedene Altersklassen und Interessen bei ARD und ZDF wiederfinden. Heutzutage sind ARD und ZDF zu eigenen "Spartensendern" geworden, deren Inhalt bei weitem nicht mehr darauf ausgerichtet ist, alle Bevölkerungsteile abzuholen.



Wenn nun bei den "Spartensendern" tatsächlich gekürzt werden soll, erzielt man denselben Effekt, wie er vor allem hier auf dem Land seit Jahrzehnten ungebremst um sich greift: Angebote, die einst zum Markenkern eines Dienstleisters wie Post, Banken, etc. gehörten, aber Kosten verursachen, werden zunächst ausgelagert, dann unattraktiv gemacht und schließlich komplett gestrichen. Die jeweiligen Institutionen höhlen sich damit selbst aus und zerstören ihren Rückhalt genau bei der Gruppe ihrer größten und langjährigen Fürsprecher.



Ich habe in Diskussionen die ÖR-Medien hierzulande immer gegen ihre Gegner verteidigt, die sie aus neoliberalen oder autokratischen Gründen beschneiden, abschaffen oder für ihre Zwecke umgestalten wollen. Zugleich war ich mir immer ihrer Unzulänglichkeiten bewusst, sei es im Hinblick auf ihre Organisationsstruktur oder auf die Programmgestaltung. Ich nahm dies allerdings hin, da das Gesamtpaket weiterhin insgesamt überzeugend war und meinem Staatsverständnis entsprach. Demnach muss ich (frei nach Hall und Kant) nicht mit jedem Mitbürger übereinstimmen, aber ich werde dennoch alles dafür tun, dass er seine Freiheiten und Vorlieben im größtmöglichen Umfang ausleben kann, ohne dass diese mit meinen oder denen anderer Mitbürger einseitig kollidieren.



Auf den ÖR-Rundfunk umgelegt bedeutet das: Solange mir die Spartensender erlauben, meine Interessen auch abseits von ARD und ZDF werbefrei und zu einer christlichen Uhrzeit wiederzufinden, akzeptiere ich zähneknirschend, dass die sog. Hauptsender mir kaum noch interessante Inhalte zu bieten haben und sich auf die Interessen ihrer selbstgewählten, anderen Zielgruppen fokussieren. Wenn Sie nun jedoch die Spartensender zusammenkürzen, werde auch ich zunehmend die Sinnhaftigkeit des ÖR-Rundfunks in seiner aktuellen Form in Frage stellen. Jede Kürzung von Spartensendern muss demnach mit einer Veränderung des Hauptprogramms einhergehen, um den Verlust zumindest teilweise aufzufangen.



Sie wollen 3sat mit arte zusammenlegen? Fein, dann erwarte ich im Gegenzug aber auch, dass es zumindest wieder jeweils einen Kultur- und einen Naturdokumentations-Nachmittag wöchentlich bei ARD und ZDF gibt. Krimis und Sportsendungen müssen dann mal pausieren. Sie wollen Sender wie ZDFneo ins Internet verlagern? Fein, dann erwarte ich im Gegenzug aber auch künftig Doctor Who und andere SciFi-Serien zurück im Hauptprogramm bei ARD und ZDF, wenigstens einmal pro Woche. Sie wollen vielleicht eines Tages sogar Phoenix und Tagesschau24 ins Netz verlagern? Dann können Sie gleich einen Offenbarungseid leisten, denn diese beiden Sender sind es, die überhaupt noch dafür sorgen, dass der ÖR-Rundfunk seinen Berichts- und Informationspflichten mehr als nur oberflächlich und gehetzt nachkommt.



Kurz gesagt: Ich appelliere an Sie, nicht einfach blinden Kahlschlag unter den wertvollsten Angeboten zu betreiben, die ARD und ZDF zu bieten haben. ARD und ZDF als Hauptsender mögen mehr Zuschauer haben als ihre Spartensender, aber das Gesamtangebot ist ohne letztere schlicht kein Gesamtangebot mehr. Optimieren Sie, aber haben Sie dabei die Gesamtheit im Blick. Wenn Sie Spartensender aus dem Angebot nehmen, dann ist das Ergebnis am Ende keine Optimierung, sondern nur das Fokussieren auf die massenkompatibelsten Sparten. Wenn Sie zwei Kultursender zusammenlegen, dann ist das Ergebnis am Ende keine Optimierung, sondern einfach nur weniger Kultur...wobei zu bezweifeln ist, ob es sich bei arte und 3sat überhaupt um kompatible Kulturangebote handelt, statt vielmehr um zwei völlig unterschiedliche Projekte der Verständigung mit unseren europäischen Nachbarn.



Was ich mir im Hinblick auf Sparmaßnahmen stattdessen wünschen würde: Sparen Sie bei teuer eingekauften Sportveranstaltungen und nehmen Sie stattdessen auch einmal kleinere und unbekanntere Sportarten ins Bild. Diversifizieren Sie die Programmschemata auch der Dritten Programme, so dass es weniger Tage gibt, an denen sich manche Interessengruppen im linearen Fernsehen überhaupt nicht mehr wiederfinden, weil überall gleiche Genres oder sogar dieselben Sendungen laufen. Dies betrifft auch die Spartenprogramme, wo sich teils über Monate die immer identischen Reihen im Programm finden. Nutzen Sie die enormen Archive von ARD und ZDF, um mit immer wieder wechselnden Klassikern aus den vergangenen Jahrzehnten günstig das Programm aufzulockern. Wenn Sie auf diese oder andere Art die Vielfalt garantieren, können am Ende tatsächlich vielleicht einige Sender eingespart werden. Aber sparen Sie nicht an Ihren Kernkompetenzen, nämlich der Berichterstattung, der Dokumentation und der Kultur. Sie sind es, welche die ÖR-Sender hierzulande vom ungenießbaren Kommerz-Einheitsbrei der Privatsender abheben.



Ihre Verantwortung als Mitglieder der Rundfunkkommission ist es nicht, den ÖRR zu schrumpfen und abzuwickeln, sondern ihn als integralen Bestandteil unserer freiheitlichen, repräsentativen Demokratie zu erhalten - als Abbild unserer vielfältigen Gesellschaft, bei der man auch nicht einfach gewisse Sparten ersatzlos wegstreichen kann.



Mit freundlichen Grüßen



Stefan Studtrucker
Stefan Teuscher Sehr geehrte Damen und Herren Ministerpräsidenten,



ich wende mich gegen diese gravierenden Einsparungen und Einschränkungen in den Programmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Sie derzeit planen. Aus meiner Sicht waren diese ganzen Programme politisch gewollt und sind auch überaus sinnvoll. Also müssen sie auch weiterhin finanziert werden.



Dazu eine große Bitte an Sie persönlich: Halten Sie sich bitte an die von Ihnen selbst aufgestellten Regeln (KEF-Verfahren) und posaunen Sie nicht billige Sprüche in der Öffentlichkeit heraus, sich nicht daran halten zu wollen.

Ganz im Gegenteil erwarte ich von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, warum der ÖRR so ist wie er ist. Dass er aus den Erfahrungen der Weimarer Republik und des 2. Weltkrieges föderal, und eben nicht zentral organisiert ist: Damit er eben nicht erneut in seiner Gesamtheit von einer Partei gekapert werden kann, wie dies am Ende der Weimarer Republik geschehen ist. Diese Gefahr ist heute größer denn je – und genau deshalb muss er föderal erhalten werden und darf nicht genau dann, wenn er notwendiger denn je ist, in fragwürdiger Art und Weise zurechtgestutzt werden, nur weil gefährliche Kritiker dies lautstark fordern.

Ich möchte keine ungarischen Verhältnisse. Davor schützt uns ein föderaler Rundfunk, der aber so finanziert werden muss, dass er handlungsfähig ist und für die allermeisten ein attraktives Programm erstellen kann. Dazu gehört auch Sport und Unterhaltung. Auch gut gemachte Unterhaltung trägt zur Bildung bei.

Ich zahle gerne auch 20 Euro oder mehr. Der ÖRR ist sein Geld wert.



Und ganz grundsätzlich:

Föderaler Rundfunk ist immer teurer als zentraler Rundfunk.

Ein föderaler Staat ist immer teurer als ein Zentralstaat.

Demokratie ist teuer als eine Diktatur.

Aber auch die (vermeintlich) schlechteste Demokratie ist besser als jede Diktatur.

Erklären Sie dies bitte ihren Wählern – auch denen, die dies nicht hören wollen.
Stefan Tischler Ich möchte mich ausdrücklich gegen die Einstellung des Senders 3sat wenden !



Dieser hat mit seinem hochwertigen Kulturprogramm einen wichtigen und gesellschaftlich wesentlichen Auftrag und erfüllt diesen - unabhängig von Wiederholungsübernahmen älterer Sendungen der beteiligten Partner - in herausragender Weise.

Sendungen wie "nano" und "Kulturzeit", die wir fast täglich ansehen, gibt es nirgendwo in dieser Qualität bei anderen Sendern ! Abwechslungsreich und anregend sind auch die Moderationen durch deutsche, österreichische und schweizerische Moderatoren.

Damit setzt der Sender einen wohltuenden Kontrast zu den parterren und teilweise geschmacklosen Programmangeboten einiger Privatsender sowie zu dem (zu stark) sportlich orientierten Angebot anderer öffentlich-rechtlicher Anstalten.



Denkbar wäre allenfalls, die Sendezeiten von 3Sat und Arte auf beispielsweise 13 bis 1 Uhr zu verkürzen.

Auch das sollte bereits zu spürbaren Einsparungen führen.
Stefan Tügend 3SAT hat ein sehr eigenes Profil, welches nur schwer in arte integrierbar ist, welches ein reiner Kultursender mit Fokus auf die deutsch-französischen Beziehungen ist. 3Sat ist für mich nicht primär ein Kultur- sondern vielmehr ein Sender, der für herausragenden Wissenschaftsjournalismus steht, welchen man heute leider nicht mehr bei ARD mit den Landesanstalten und auch nicht mehr bei ZDF findet. Darüberhinaus steht 3Sat für anspruchsvolle und kritische Unterhaltung und gewährt als fast einziger Sender dies im ÖRR Bereich ohne in die seichten Gefilde von ARD und ZDF findet.

Gerade in Zeiten mit erhöhter Bedrohung durch andere Staaten, zusehendem Rechtsruck in Deutschland, Europa und der Welt ist es wichtig einen verlässlichen Sender für durchwegs neutralen und kritischen Journalismus zu haben.

3Sat würde einen großen Verlust bedeuten und die zunehmende Verdummung der Bevölkerung und Politik insbesondere weiter fördern.

Rettet eine diverse und kritische Fernsehlandschaft. Es gilt herausragenden Journalismus und ein qualitativ sehr hochwertiges Programm, das gemäß Rundfunkstaatsvertrag der Volksaufklärung und Bildung Dienstbezüge wahren. Dümmliche Inhalte aus Programmen der ARD und ZDF können gerne eingestellt werden. Warum nicht sparen, indem hier Programm in den Nachtsunden eingespart wird.

Ohne 3Sat sehe ich eine zunehmende Gefährdung unserer Demokratie. Es erscheint fast, als wäre der Plan eine hilflose Art, sich AFD Wählern anzubiedern.
Stefan Uhlenkotte Sehr geehrte Damen und Herren,

Die vorgesehenen Änderungen im Rundfunkstaatsvertrag führen zu einer massiven Verschlechterung der Information der Bevölkerung und werden dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk erheblich schaden. Die Regelung, dass Nachrichten erst dann online verbreitet werden dürfen, wenn sie in einer Radio- oder Fernsehsendung liefen, ist geradezu lächerlich. Im 21. Jahrhundert werden Informationen so massiv verzögert oder ganz verhindert. Diese Regelung legt Hand an die Information der Bevölkerung und den Kernauftrag des ÖRR an sich. Ich fordere Sie auf diese Bestrebung abzubrechen und so erheblichen Schaden vom ÖRR abzuwenden.
Stefan Uhrig Hallo,



bzgl. dieser geplanten Reform:

https://www.hessenschau.de/politik/der-reformstaatsvertrag-sieht-massive-aenderungen-beim-hr-vor-was-genau-geplant-ist-v1,reformstaatsvertrag-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-100.html



fällt es mir wirklich schwer sachlich zu bleiben. Es ist peinlich genug, dass unsere Polizei nur eMails mit maximal 2 MB verarbeiten kann und blanko Anhörungsbögen nur per Post verschicken kann (ist mir gerade passiert), aber dass jetzt der ÖRR jetzt auch noch absichtlich beschnitten und ins letzte Jahrhundert zurückversetzt werden soll, ist mir absolut unverständlich. Ich höre Radio, ich bin täglich auf den Internetseiten des ÖRR, ich bezahle gerne meinen Rundfunkbeitrag, weil ich die Qualität sehr zu schätzen weiß. Aber das ist wirklich ein Hohn und Wasser auf die Mühlen der undemokratischen Kräfte, die den ÖRR, gerade wg seiner beispielhaften Neutralität, aushöhlen oder ganz abschaffen wollen.



Vielleicht einfach mal einen Blick in die USA wagen, da sieht man eindrucksvoll, was passiert, wenn man eben keinen unabhängigen ÖRR hat, sondern nach dem Prinzip "Ratings drive content" agiert.



Also, und jetzt sei mir doch noch mal eine unsachliche Bemerkung erlaubt: Hirn einschalten! Finger weg!



Danke & viele Grüße aus dem schönen Erbach im Odenwald
Stefan Voigt Ich möchte anregen, dass die Rundfunkkommission sich bei notwendigen *strikt* am Bildungsauftrag und am Auftrag für die Öffentlichrechtlichen Sender für die Stärkung von Demokratie und Willensbildung in der Bevölkerung orientiert.



Offenbar denkt bisher niemand dran



- Rosamunde Pilcher-Verfilmungen (hier nur stellvertretend genannt für seichte bis allerseichteste Herzschmerz-Kitsch-Trivialliterautr-fernab-vom-Bildungsauftrag-Verfilmungen, oft an exotischen Schauplätzen wie Cornwall),

- Traumschiff (s.o),

- endlose Biathlon- und Skispringen-Übertragungen,

- diese ganze ewig gleiche und stereotype Krimi-Scheiße (Mord im Norden, die ganze Riege an Skandinavien-Krimis etc.)

- diesen ganzen weltfremden Kitschmüll ("vom Burn-out geplagte Werbetante kommt in ihr Dorf zurück und trifft ihre als Bauer arbeitende, gerade verwitwete Jugendliebe wieder")



zu streichen, aber stattdessen 3sat????



Bitte erhalten diesen kleinen Rest an anspruchsvollem Fernsehen bei 3sat und ARTE und streichen Sie BITTE bei den o.g. Programmelementen die fernab sind vom Auftrag der Öffentlichrechtlichen - oder bei Sportübertragungen.



Als Öffentlichrechtliche Sender darf die Quote keine Rolle spielen, das überlassen Sie gerne den Privatsendern.
Stefan Völker Sehr geehrte Damen und Herren

Ich möchte meinen Unmut über die geplanten Kürzungen kundtun - ich finde es sehr wichtig dass es diese Vielfalt der verschiedenen Themen Programme und Sender gibt! Das Geld dazu sollte ja vorhanden sein weil die Gebühren hoch genug sind! Da sollten Sie lieber bei den Unsummen bei den Übertragungsrechte für Bundesliga usw sparen und dies den privaten Anbieter überlassen! Das die Printmedien damit ein Problem haben ist da nicht entscheidend! Diese verlangen Unsummen für einzelne Beiträge die sich kein Mensch leisten kann!! Ich möchte sie daher bitten die Streichungen aus zu setzen weil es viele viele kleiner Leute beträfe die schon jetzt sehr Haushalten müssen und sich noch mehr Ausgaben nicht mehr leisten können

Vielen lieben Dank für Ihr Verständnis

Mit freundlichen Grüßen Stefan Völker
Stefan Wagner Hallo,

aus der Presse bekomme ich mit, dass der Öffentlich Rechtliche Rundfunk Sender einsparen will. Ich bin schockiert, dass hier bei den Kultursendern und bei den Angeboten für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene gespart werden soll. Arte, 3sat, ARD One und ZDF Neo, aber auch funk und Kika zeigen alle sehr wertvolle Sendungen, die ich auf keinen Fall missen will. Auch die Hörfunkprogramme sind in ihrer Vielfalt sehr wertvoll und sollten ehr ausgebaut als eingespart werden.



Wenn Sie sparen wollen, dann doch gerne bei kommerziellen Massenevents wie Fußball-WM und Co., die reine Geldmacherei sind, oder auch bei stumpfsinnigen Unterhaltungsformaten ohne jeglichen Bildungsauftrag.



Viele Grüße!

Stefan Wagner
Stefan Wallner Ich schlage vor die einzelnen Sender miteinander zu verschmelzen. So werden z. B. im Deutschlandfunk sehr häufig Beiträge wiederholt. Das könnte man vermeiden, wenn man Deutschlandfunk und Deutschlandradio vereint. und so die Beitragsdichte erhöht. Die beiden Sender unterscheiden sich kaum mehr voneinander. Das kann man sicherlich auch mit anderen Sendern, die sich inhaltlich ähneln, machen.

Dann kann ich die Mediathek der ARD nicht nutzen. Die Dateien sind zu groß zum streamen. Hierfür bin ich auf die Mediathek des ZDFs beschränkt. Daher plädiere ich dafür die ARD, die ich sowieso nicht nutzen kann zu entfernen und durch das ZDF zu ersetzten.

Grauenvoll finde ich auch die SOKO-Inflation und die Massenhaften Regional-Krimis. Das kostet alles sinnlos viel Geld, das man besser in Dokumentationen und Nachrichten investiert. Mir wäre eine Reduktion auf eine einzige anspruchsvolle Krimiserie, die in ganz Deutschland spielt lieber als dieses ganze Regionalgepantsche.





LG

Stefan Wallner
Stefan Zeilfelder Sehr geehrte Verantwortliche der Rundfunkkommission,



Sie haben beschlossen, den öffentlichen Rundfunk zu schwächen, um Kosten einsparen zu können. Dies nehme ich mit Bedauern zur Kenntnis.

Es sind die Programme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die intelligente Beiträge liefern, die informieren, aufklären und bei vielen Themen Betroffenheit auslösen.

Werden die Maßnahmen umgesetzt, gibt es noch weniger Gegengewicht zu Daniela Katzenberger oder Stefan Raab.

Wenn in Folge die Bevölkerung immer primitiver wird und dann beispielsweise primitive Parteien wählt, weil man nicht mehr nachdenkt, um zu erkennen, dass deren angebliche Lösungen gar nicht funktionieren können und daher unrealistisch sind, wundern sich alle Verantwortlichen natürlich. Woher kommt das nur und was könnte man da machen?

So geht es auch in anderen Bereichen. Erst schließt man Jugendtreffs und Musikschulen, weil man das Geld lieber einspart und dann wundert man sich, dass die Jugendlichen auf der Straße abhängen und aus Langeweile auf dumme Gedanken kommen.

Es war mir wichtig, meine Gedanken zu dem Thema niederzuschreiben, auch wenn mir klar ist, dass es Sie nicht interessieren wird und ich, wenn überhaupt, nur mit einer vorformulierten Standardantwort rechnen darf.

Bitte versuchen Sie, Ihre Entscheidungen in Zukunft in Verantwortung für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Demokratie zu treffen.



Mit freundlichen Grüßen



Stefan Zeilfelder
Stefan Zimmermann Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist mein Verständnis über den Auftrag der Öffentlich- rechtlichen, alle gesellschaftlich relevanten Aspekte zu repräsentieren und zu thematisieren. Das betrifft regionale Angebote als auch thematische Angebote. Eine Kürzung, die sich beispielsweise am Proporz der Bevölkerung oder anderer Kriterien orientiert, führt möglicherweise zu einer nicht akzeptablen Einschränkung des Angebots und damit auch zur Nicht-Erfüllung des Medienauftrages. Eine Ausrichtung auf den Mainstream, der sich insbesondere auf Sport (hier wiederum Fußball) und die Verwendung der Gelder orientiert, ist daher der falsche Weg.

Bitte behalten Sie die Vielfalt. In diesem Zusammenhang ein Appell:

Bitte erhalten Sie MDR Kultur als Radiosender, der Kultur und Regionale Informationen in wunderbarer Weise vereint.

Bitte erhalten Sie 3Sat, der das Thema Wissenschaft in den Medien, als einer der wenigen Sender überhaupt aufnimmt.

Dieses sind wichtige Beispiele. Bitte schränken Sie diese Angebote nicht ein. Bitte denken Sie auch über die Umwidmung von Geldern aus den Mainstreamangeboten als Alternative nach.

Ich bedanke mich für die Berücksichtigung dieser Kommentare.



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Zimmermann
Stefan ZIrngibl Die Spartenkanäle arte und 3sat zusammen zu quetschen, die (aus gutem Grund) so unterschiedliche Ansätze (arte = deutsch-französische "Verständigung", 3sat= Vielfalt in drei "Staaten" (nicht Ländern) gleicher Sprache) bedienen, unter einer Überschrift "Kultur", als wäre das der einzige Aspekt dieser Sender, zeugt entweder von Unkenntnis der Sendeinhalte und Programmstrukturen, oder aber vom Kalkül, sich des Qualitäts-Fernsehen abseits der politik-, katastrophen-, boulevard-, lobby- u. werbeverseuchten "Hauptprogramme" zu entledigen.

TV-Sendungen wie Nano oder Wissen-hoch-2, die den Bildungsauftrag aktuell und fundiert erfüllen, mit Wissenschaftsjournalismus aus vielen Bereichen, neue Trends und verständlich Wissenschafts- und Forschungsentwicklungen beleuchten, auch Potentialbereiche zur Klima- und Ressourcen-Schonung aufzeigen, könnten dann leicht in bekannter Manier unter dem Fake-Argument Synergie (im Sender) kaputt gestrichen und später wegen Substanzverlust eingestellt werden. Wenn Synergien das Ziel wären, warum leistet man sich dann in Deutschland 16 parallel und selten miteinander arbeitende Landesverwaltungen? Ein riesiges Einsparpotential für die MPs. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Wann kommt die Länder-Struktur-Reform?

Lassen Sie die Finger von den Informations-Kanälen, die den Bildungsauftrag noch erfüllen, kürzen Sie lieber bei den nervigen Neverending-Polit-Talks, Abendshows und Boulevardmagazinen.

Die Rundfunkgebührenzahler werden es Ihnen danken.
Stefanie Bernemann M.E. ist es von großer gesellschaftlicher Relevanz allen Menschen den Zugang zu seriösen Inhalten rund um Kultur und den -Betrieb zu gewährleisten.

Gerade die Coronakrise hat uns gezeigt welchen besonderen Stellenwert die Kunst und Kultur in Zeiten gesellschaftlicher Erschütterungen hat. Sie fördert den Zusammenhalt und "bringt Hoffnung in dunklen Zeiten".

Angesichts der aktuellen und zu erwartenden zukünftigen globalen Entwicklungen wäre es m.E. fatal das weitgefächerte Angebot von arteTV (Europa weit) und 3sat (ausschließlich die 3Sat Länder) zusammen zu legen und damit die Vielfalt einzuschränken.

Ich bitte Sie dies zu überdenken.

Vielen Dank.

Mit freundlichem Gruß
Stefanie Böning Sie schreiben, dass die Gesellschaft und ihre Bedarfe sich stetig ändern. Ich stimme zu: in Zeiten von Trash TV, fake-news, KI generierten Fotos/Dokumenten und Filterblasen (positiv „Nutzerinteressen angepasste Inhalte“) benötige ich dringender denn je verschiedene TV- und Radio Kanäle mit Wissenschaft, Natur, Kultur, Tagespolitik etc. zur persönlichen Einordnung und Meinungsbildung.



Daher ist es mir unverständlich, wie eine „quantitative Begrenzung“ – hier: von zwei Vollprogrammen mit 4-Länderbeteili-gung (Deutschland, Frankreich, Österreich und Schweiz) - zielführend sein soll.



Ich höre Radio (WDR 5) und schaue öffentlich rechtliches TV doch eben aus dem Grund, weil mein Hirn nicht mehr schneller kann! Meinungsbildung braucht Zeit, verschiedene Formate und – ja – auch (inhaltliche) Wiederholung...insbesondere, wenn es um eigene Lern- und Entwicklungsschritte geht!



(Ich persönlich liebe das knackige, neugierweckende Format von NANO und schaue es klassisch im TV...oft auch wiederholt ;-). Dankeschön dafür.)
Stefanie Engelhardt In §26a (1) wird folgendes ausgeführt: "Zur Erfüllung ihres Auftrags entwickeln die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre Angebote stetig entlang gesellschaftlicher Bedarfe und konkreter Bedürfnisse der Nutzer fort." Hier stellt sich die Frage, wie genau die Bedürfnisse und Bedarfe ermittelt werden. Die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte sowie die Verringerung der "linear" ausgestrahlten Angebote lässt vermuten, dass hier eine zu starke Gewichtung von Einschaltquoten und Trends vorliegt. Gerade in der aktuellen Zeit voller Krisen, Polarisierungen und Umbrüchen (KI), wird ein differenzierter, vielfältiger Blick auf die Dinge immer wichtiger. Dazu bedarf es Wissens- und auch Unterhaltungsformate, die sich über den allgemeinen Mainstream erheben und Dinge vertieft und aus verschiedenen Perspektiven darstellen. Ein solches Format stellt für mich etwa die Reihe "scobel" auf 3sat dar. Arte dagegen eröffnet dezidiert einen Blick auf die europäischen Nachbarn, und dies in Form verschiedenster Formate (Nachrichten, Filme, Dokumentationen). Durch eine Zusammenlegung muss zwangsläufig das Angebot schrumpfen, was ich aus oben genannten Gründen sehr kritisch sehe.

Bezüglich des "Umzuges" anderer (Wissens)Formate ins Internet fürchte ich auch hier eine "Verarmung" der Programme. Statt mich im Vorfeld für etwas zu entscheiden, dass ich dann aktiv streame, genieße ich es als Nutzerin der analogen Formate, mich auch einmal überraschen zu lassen. Vor etwas "hängenzubleiben", dass ich mir nicht aktiv ausgesucht hätte - und gerade dadurch meinen Horizont zu erweitern.

Ich wünsche mir, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk es weiterhin als seine Aufgabe ansieht, den Horizont seiner KonsumentInnen zu erweitern und auch Informationen und Formate zur Verfügung zu stellen, die außerhalb der schon bestehenden "Blasen" angesiedelt sind, bzw. auf diese einen kritischen Blick werfen.
Stefanie Gerszewski Ganz kurz und spontan: Ich bin fast 55, schaue meistenteils Programme in den Mediatheken von One und ZDF neo sowie jeden Werktag die Kulturzeit, die ich nicht missen möchte. Ich bin wirklich erschrocken. Für mich fühlt es sich fast ein wenig an, als wollte man mich mit dieser Reform mobben.



Freundliche Grüße



Steffi Gerszewski
Stefanie Görtz 3sat und besonders seine kulturzentrierten Formate - allen voran die Kulturzeit - sind ein ganz essentielles Programm im deutschsprachigen Öff-Rechtlichen TV. Nirgendwo sonst werden kontinuierlich, zugleich kritisch und zugewandt-leidenschaftlich-interessiert kulturelle Produktionen und Ereignisse präsentiert, reflektiert und hinterfragt. Es ist meine große Befürchtung, dass mit der Fusion zu ARTE gerade diese Programmplätze verschwinden, bzw. in einem 'machen-wir-ja-sowieso-schon' aufgehen. Das wäre ein Riesenverlust von Strukturen, die über Jahrzehnte gepflegt wurden und nicht einfach wieder zu beschaffen sind, wenn man einmal den Verlustkrater realisiert. Keine großen kulturellen Events ohne die Avantgarde. Woher nimmt denn der Mainstream, auf den offenbar nun mehr denn je gesetzt wird, seine Impulse her? Ich plädiere extrem dafür, diese Überlegungen massiv zu hinterfragen.
Stefanie Köllner Wie ist das möglich, dass in Zeiten einer bedrohten Demokratie ausgerechnet der Sender, der sich länderübergreifend für Demokratie stark macht eingestellt werden soll ??

Traurig, fassungslos und wütend frage ich mich: was trägt DSDS zur Demokratie bei? Oder die Schlagerparade? Oder der hundertste Krimi?

Ich schaue seit über 20 Jahren regelmäßig Kulturzeit und nano auf 3sat. Der 3sat Zuschauerpreis ist jedes Jahr ein Highlight. Warum ausgerechnet dieser Sender?

Ich kann das nicht verstehen.
Stefanie Krömer 3sat muss bleiben!



Bitte schützen Sie unsere Demokratie, die freie Meinungsbildung, die Vermittlung von Wissen und Bildung. Nur so können Sie unsere Gesellschaft vor einem Erstarken von Extremisten schützen.



In Zeiten von Fake News und Polarisierung ist ein Sender wie 3sat, der fundierte Informationen zu Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft vermittelt, unabdingbar.



3sat erfüllt den Auftrag, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat, optimal.



Bitte fügen Sie sich nicht kurzfristigen politischen Strömungen und Wellen, sondern denken Sie an die Zukunft unserer Demokratie und die Zukunft Deutschlands.



Bitte erhalten Sie den Sender 3sat.



3sat muss bleiben, auch weil ich die Sendungen dieses Senders für herausragend halte und immer schaue, weil sie klug, unterhaltsam und bildend sind.
Stefanie Manco Es wäre sehr schade am 3 Sat Programm etwas zu ändern oder zu kürzen, da es das beste aller angebotenen Programme ist.

Besonders die Kulturzeit bringt verlässliche, interessante und besondere Unterhaltung, die es so auf anderen Programmen nicht gibt.

Also bitte weiter wie bisher, wenn irgendwie möglich👍

Danke!
Stefanie Markart-Prinz Es ist richtig, dass in schwierigen Zeiten auch bei den Medien eingespart werden muss. Aber es ist absolut falsch und unverständlich, dass bei Kultur-, Bildung, Kinder- und Jugendprogrammen eingespart wird. Alle Politiker und poltisch Interessierte reden davon, dass wir die Demokratie verteidigen müssen und den Menschen den Wert unserer demokratischen Grundordnung bewusst machen müssen. Und, dass es sich lohnt, sich für dieses Lebensmodell einzusetzen und dafür zu kämpfen. Gerade 3SAT bietet dafür ein breites Spektrum an Sendungen. Es braucht Demokratie und Vielfalt nicht nur im Alltag, sondern auch beim Medienangebot, dem eine starke "Erziehungskomponente" zukommt, die wir in Zeiten wie diesen unbedingt brauchen.
Stefanie Oeding Eine nicht nachvollziehbare Zumutung ist dieser Entwurf für unsere Gesellschaft ! Weg damit !
Stefanie Remane Ich halte den öffentlichen rechtlichen Rundfunk für sehr wichtig und nutze die Angebote täglich in dem ich Radio höre, Fernsehen schaue und die Mediatheken nutze.

Vor allem und am meisten schätze ich die Inhalte von arte und 3sat. BEIDE Sender haben für mich ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in ihrem Programm was Kultur, Reportagen, Musik sowohl in Pop als auch Klassik, Kunst und Unterhaltung betrifft. Einen der Sender einzustellen bzw. Die Sender zusammenzuführen ist schockierend und inakzeptabel und ein absoluter Verlust für die fernsehlandschaft. Beide Sender arbeiten länderübergreifend und das macht die Stärke und den Charme aus und sie schauen über den deutschen Tellerrand. Was wäre das für ein Zeichen, diese wunderbare Zusammenarbeit zu beschneiden?

Für mich ist es absolut unverständlich, dass so tolle Sender wie arte, 3sat aber auch zdfneo oder zdfinfo möglicherweise eingestellt werden. Diese Sender bieten Sendungen und interessante Inhalte für ein jüngeres und kulturinteressiertes Publikum und diese Sender einzustellen oder zu beschneiden wird die Akzeptanz beim jüngeren Publikum für die Öffentlich-Rechtlichen nicht steigern sondern eher das Gegenteil erreichen.
Stefanie Reuther Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich zur geplanten Reform der ÖRR melden und bin -gelinde gesagt -sehr ungehalten über die Pläne.



Wissen Sie, ich bin sehr froh, dass es die Spartenkanäle im Fernsehen gibt, weil sie genau das bringen, was ich gern sehe. Ich habe KEIN Netflix, Amazon Prime o.Ä. und das aus guter Überzeugung. Dort wird nur ausgestrahlt, was "der Mainstream" sehen möchte. Außerdem ist es mir ein Graus, mir knapp die Hälfte eines Filmes Werbung im Privatfernsehen ansehen zu müssen. Der Film wird dann auch nur für die breite Masse ausgestrahlt und hat nicht einen Deut kulturellen Inhalt.



Mit arte, 3 sat, zdf neo, zdf info usw. hat man noch ein anspruchsvolles Fernsehprogramm. Bei mir kommt der Gedanke auf, ob wir Menschen hier nicht mehr weiter denken und mit der "grauen Masse abgefrühstückt werden sollen"... schlimm...

Ich könnte mich damit einverstanden erklären, wenn die Inhalte komplett in die Mediatheken integriert werden würden und nicht im Fernsehen extra gezeigt werden, aber nur noch auf x Prozent des ursprünglichen Angebots reduziert zu werden, geht gar nicht.



Mit freundlichen Grüßen



Stefanie Reuther

Stefanie Roßkopf Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin entsetzt über die Absicht 3 sat und arte zusammen zulegen und so viele Radioprogramme zu streichen.

Kultur und die große Vielfalt sind unverzichtbar in Zeiten von Rechtspopulisten und dem fortschreitenden Verlust von Bildung und unabhängigen Medien.

Bitte stoppen Sie diese fatale Fehlentwicklung!!!



Mit besten Grüßen

Stefanie Roßkopf
Stefanie Scheit Ich habe großes Verständnis, Kostendruck entgegenzutreten, Mehrfachstrukturen zu hinterfragen, Zusammenlegungen von Arbeitsbereichen zu prüfen, sich notwendigen Veränderungen zu stellen.

Einsparungen und Umstrukturierungen dürfen jedoch nicht weiter zu Lasten von Inhalten und Qualität gehen. Sich umfassend zu informieren wird immer schwieriger, hier hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine elementare Aufgabe, die umfassend erfüllt werden muss. Der Zahlung der monatlichen (Zwangs-)gebühren können wir als Bürgerinnen und Bürger uns nicht entziehen, umso größer ist Ihre Verantwortung, mit den Geldern und Inhalten gleichermaßen intelligent umzugehen.

Die "Quote" darf doch nicht auschlaggebend sein, viele Sendeformate in den letzten Jahren sind m.E. fragwürdig und gleichen sich den privaten Sendern immer weiter an. Kritische Sendeformate mit hohem informationsgrad werden oft zu später Stunde ausgestrahlt, das ist unerfreulich.

Da ist es doch um so wichtiger, Sender zu unterhalten, die sich auf erfreuliche Weise vom Mainstream abheben. Hier den Rotstift anzusetzen und zu überlegen, 3sat und Arte zusammenlegen zu wollen, geht in die völlig falsche Richtung. Beide Sender haben mit ihren inhaltlichen Unterschieden eine Daseinsberechtigung. Sie erfüllen einen Bildungsauftrag, bieten intelligentes Fernsehen, bringen Kunst, Kultur auch niederschwellig in Haushalte, bieten zudem gute Unterhaltung und erfreuliche Werbefreiheit. Wie Inhalte eines Senders in einen anderen Sender aufgehen sollen bei gleichbleibender Sendezeit erschließt sich mir gar nicht.
Stefanie Weckesser Sehr geehrte Frau Dreyer,

Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



ich nehme mit sehr großer Sorge die Information wahr, das es aufgrund der Sparzwangs bzw. -Vorgaben von ihnen überlegungen gibt den Sender 3Satz nach 40 jährigen bestehen abzuschaffen.

Bitte treffen sie diese Entscheidung zu Abschaffung von 3Sat nicht!

Grade in diesen Zeiten in dem Rechte in Deutschland immer mehr versuchen den“Ton“ anzugeben und entscheiden wollen was deutsche Kultur ist, muss es einen Sender wie 3Sat aber auch arte geben.

Einen Sender der vor 40 Jahren von drei Ländern gegründet wurde, das ist es was gebraucht wird. Es muss gezeigt werden was in Kultur, Literatur, Theater, Film und im politischen Spectrum, es an vielen Meinungen gibt. Die Gesellschaft braucht Kultur! Nicht als Nische oder ab 0.00 Uhr sondern einen Sender der Heimat für Theater, Literatur, Musik usw. ist.

Die Übertragung des Bachmann-Preis, die live Lesungen sind ein Highlight !

Nach 40 Jahren darf es nicht heißen, ist das Kultur und kann das weg! Nein Kultur ist eine Lebenselixier für die Gesellschaft, die es nötiger als je zuvor braucht.

Ich hoffe sehr das sie zu de Einsicht gelangen 3Sat zu erhalten.



„Kultur ist das Vergnügen, die Welt zu verändern" Bertolt Brecht



Mit freundlichen Grüßen

Stefanie Weckesser
Steffen Dams Sehr geehrte Damen und Herren,



zu einer qualitativ hochwertigen Berichterstattung und Informationsverbreitung gehört im 21. Jahrhundert eine von TV und Radio entkoppelte Berichterstattung im Rahmen von Onlineformaten. Eine Publikation online erst dann zu erlauben, wenn dieser Text bereits in einem anderen Kanal verbreitet wurde entbehrt hierbei der Logik, dass das Internet das schnellste der grundlegend bedienten Medien (Internet, Radio, TV) ist.



Überspitzt gefragt: Dürfen Warnmeldungen an die Bürger dann auch erst über das Internet verbreitet werden, wenn sie in einer TV-Sendung formuliert wurden? - Wenn nein, sollte das für alle anderen Nachrichten und Informationen analog hierzu gelten.



Für diese Services sehe ich meine Gebühren, die ich gern zahle, bei den von mir genutzten Sendern und Formaten gut angelegt.



Beste Grüße aus Hessen

Steffen Dams
Steffen Fischer Hallo,



Ich schaue sehr gerne arte und 3 Sat, weil das Programm zu großen Teilen mein Interesse widerspiegelt.

Beide in einem Sender zu vereinen finde ich überhaupt nicht gut. Da würde ich eher auf ARD oder ZDF verzichten.

Ich schaue neben Fernsehen auch im Streaming (Prime, Netflix, RTL+). Wenn ich zum normalen Fernsehen wechsele, sind arte und 3 Sat meine Favoriten und ich bitte darum, diese zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen



Steffen Fischer, 47 J.
Steffen Henschel Sehr geehrte Damen und Herren



Mit extremen Verdruss habe ich vernommen, dass diese Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks unter Anderem dazu führen solle, dass Medien wie bspw. die Hessenschau stark daran gehindert werden zeitnah zu berichten:



„Die Neuregelung bedeutet, dass aktuelle Nachrichten auf hessenschau.de grundsätzlich mit Verzögerung erscheinen würden. Eine Ausnahme soll für "Breaking News" gelten – aber auch dann wären nur kurze Schlagzeilen erlaubt. Danach müsste hessenschau.de auf Radio- oder Fernsehsendungen warten und diese dann digital auswerten.“



https://www.hessenschau.de/politik/welche-folgen-der-reformstaatsvertrag-fuer-den-hr-und-fuer-hessenschaude-haette-v1,reformstaatsvertrag-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-100.html



Zugleich wird euphemistisch proklamiert, dass die Sender „fit für die Zukunft“ gemacht werden oder ähnliches. Das kann so nicht der Fall sein.



Es schmerzt, so angelogen zu werden. Es schmerzt, dass in der Verwaltung Menschen agieren, für die das Internet immernoch ein Fremdwort, „Neuland“ ist.



Der Vorgang lässt mich ehrlichgesagt einigermaßen sprachlos zurück. Ich konnte mir bis eben kaum vorstellen, dass man auf solche Ideen kommen kann. Aber vielleicht hätte ich es besser wissen sollen.



Welche Institution, wenn nicht gerade der öffentlich rechtliche Rundfunk, sollte gerade tagesaktuelle, schnelle, freie, ungehinderte Informationen bereitstellen:



Online.



Das ist Teil der Grundversorgung. Katastrophenschutz.

Demokratie.



Diese, ihre bestreben empfinde ich als antidemokratische Sabotage der Öffentlichkeit. Ein Sicherheitsrisiko dazu.



Es ist dreist, unverschämt und rückwärtsgewandt.



Ich besitze weder Radio, noch Fernseher. Ich zahle Gebühren.



Ich erwarte, dass ich auch entsprechend informiert werde.



Ich bitte sie von solchen destruktiven Maßnahmen abzusehen. Zu Gunsten der Gesellschaft, der Demokratie, der öffentlichen Meinungsbildung und der Sicherheit.

Zu Gunsten der Zugänglichkeit des Rundfunks - für alle - insbesondere auch für Menschen unter 60.



Enttäuscht,

Steffen Henschel
steffen langbein Statt die besten und günstigsten Sender aus dem ÖR-Universum - Arte, 3Sat, One, ZDFneo, ZDFinfo, Kika - auf die Abschussliste zu setzen, sollte besser bei den überfetten Hauptsendern ARD und ZDF endlich gespart werden:

Arte, 3Sat, One, ZDFneo, ZDFinfo kosten alle nur ein paar Cent's von Rundfunkbeitrag.

ARD und ZDF aber viele Euro !



Also verschlankt endlich ARD und ZDF !!!



-> Management extrem verschlanken - der Fisch stinkt vom Kopf !

-> Pensionen zusammenstreichen - das war Selbstbedienung ohne Ende bisher

-> Talk- und Unterhaltungsrunden als Fremdproduktionen verbieten - auch nur Selbstbedienung

-> Fussball massiv einkürzen - Sport ist mehr als Fussball - der Sportbund hilft gern, was eigentlich alles in die Sportschau gehört

-> IT konsolidieren und vereinheitlichen, und Software auf Open-Source umstellen

-> mehr Transparenz erzwingen
Steffen Lehmann 3Sat, ARTE und die 3. Programme gehören zum Besten, was die deutsche Medienlandschaft zu bieten hat. Es wäre ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen, wenn diese Angebote beschnitten oder Sender zusammengelegt würden.
Steffen Schießer Als betroffener Gebührenzahler halte ich es - insbesondere in der derzeitigen gesellschaftlich-politischen Lage, die durch zunehmende Akzeptanz autoritärer Parteien und faschistischer Narrative in weiten Teilen der Bevölkerung gekennzeichnet ist - für eine unsägliche Idee, im Rahmen einer Rundfunkreform ausgerechnet bei den Kultur- und Informationsprogrammen zu sparen. Wir brauchen mehr Gegengewichte zu Fake News und von feindseligen Regierungen geförderter Propaganda im Internet und sicher nicht mehr. Ich bitte deshalb dringend, diese falsche Entscheidung zu korrigieren.
Steffen Schmidt Hallo,



generell sollte man die Unterhaltung mehr den Privaten überlassen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte sich auf den "Versorgungsauftrag" (Bildung/Wissenschaft/Information) beschränken. Die Doppelung in der ARD und ZDF ( Bspl. Bericht aus Berlin und Wahlberichterstattung; Personality-Shows etc.). Da ist die Anzahl der Sender zu überdenken. Erst recht gilt das für die Radiosender. Nicht jedes Bundesland benötigt einen eigenen Info/Kultur/Klassikkanal. Und das penetrante Dudel-radio braucht kein Mensch, erst recht die ARD nicht.



Beste Grüße

Steffen Schmidt
Steffen Stiehler Sehr geehrte Damen und Herren,

Als aktiver Nutzer des öffentlich-rechtlichen Fernsehens möchte ich anregen, dass über die Möglichkeit von Spartenkanälen nachgedacht wird (z. B. für Information, Unterhaltung/Musik, Filme, Dokus, Sport, Retro). Mir kommt die Vielzahl der dritten Programme manchmal überflüssig vor, da oft die gleichen Inhalte auf mehreren Kanälen ausgestrahlt werden. Früher mag das sinnvoll gewesen sein, aber heutzutage kann man seinen Heimatsender weltweit empfangen. Zudem gibt es im öffentlich-rechtlichen Bereich immer wieder Wiederholungen. Ich fände es wünschenswert, wenn es mehr Angebote wie „Samstags um 20:15“ im RBB gibt. Der Reichtum der öffentlich-rechtlichen Inhalte bietet sicherlich noch viel mehr Potenzial.



MfG

St. Stiehler
Steffen Uhlig Ich finde es gut, die Verwendung der Rundfunkbeiträge der Bürger auf dem Prüfstand zu stellen. Zwar sollten aus meiner Sicht nicht nur finanzielle Aspekte betrachtet werden, aber es ist trotzdem eine gute Gelegenheit, über die exorbitanten Ausgaben für



1. Fußball



2. Gehälter der Geschäftsführungen



zu sprechen. Dieses Ungleichgewicht beseitigen, ist aus meiner Sicht deutlich dringender, als die Hand an einen beliebten (und kostengünstig produzierenden) Sender wie 3sat zu legen.



Mit freundlichen Grüßen



Steffen Uhlig, Baden-Württemberg
Steffen Wolff Guten Tag,



Ich möchte darauf hinweisen, dass viele regionale Programme das Ohr und Auge zur Welt vieler v.a. älterer Menschen sind. Grade in dieser Krisen-geprägten Zeit ist es m.E. wichtig eine Plattform und Sensibilisierung für Demokratie und Pluralismus zu bieten. Das angestrebte Reformvorhaben sehe ich daher kritisch. Ein Vorschlag den ich zu Sparmaßnahmen bieten kann, ist eine reduzierte Ausstrahlung von sportlichen Großveranstaltungen, die Lizenzen in schwindelerregenden Höhen kosten.



Viele Grüße,

Steffen Wolff
Steffen Zachäus Der ÖRR muss tatsächlich sparen! Und zwar zu allervorderst bei den Spitzengehältern der Indentanten und Leitungspersonen (vgl. Gehalt Tom Buhrow mit 433.200 Euro p.a.), aber auch bei unverhätnismäßig hoher Vergütung gewissener, z.T. umstrittener, Einzel-Entertainer (siehe Jan Böhmermann mit 651.000 Euro p.a.). Solche Gehälter sind ein Schaden für die Gesellschaft. Dann was leisten diese Menschen tatsächlich? Und was leisten Menschen im Vergleich dazu die diese Gesellschaft am funktionierne halten? Ich als gut ausgebildeter IT-Experte mit HSA verdiene nicht mal ein Zehntel dessen.
Steffi Hiller Vorab: mit Entsetzen habe ich Ihre Pläne zu Kosteneinsparungen vernommen. Sie reduzieren die letzten verbliebenen "Bastionen" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens, d.h. Radiokultur und Nischensender im Fernsehen, für die man noch sagen konnte "o.k., dafür sehe ich meinen Beitrag gut verwendet". Nicht im Ansatz zu verstehen sind Kürzungen genau hier. Seit geraumer Zeit wird man nicht nur in Endlosschleifen mit Wiederholungen von Sendungen aus den Jahren seit 2008 maltretiert. Nein, ARD und ZDF sind auch zu neuen Sportkanälen "verkommen". Haben wir keine solchen? Warum sparen Sie nicht bei Fussballübertragungen und lassen es denen, die das interessiert - mit der Verpflichtung öffentlich-rechtlich und für Alle? Sie sparen an der falschen Stelle und spielen denen in die Hände, die sowieso alles wo der Staat seine Finger im Spiel hat, abgeschafft wissen wollen. Sie wollen nicht bei sinnfreien Rate- und Volksmusiksendungen sparen, nicht bei an Zahl massiven zugenommenen Sportübertragungen, wahrscheinlich auch nicht bei Intendantengehältern und den derer Nachgeordneter. Sie wollen aber bei Programmen sparen, die noch irgendwie etwas an Inhalt vermitteln. Es ist zu vermuten, dass genau diese Programme es sowieso schwer hatten, sich gegen den mainstream durchzusetzen. Ihr schafft es tatsächlich, auch noch die Letzten, die Euch "die Stange gehalten haben" gegen Euch aufzubringen :-(
Steinmetz ...ein Sender,der sich (WERBEFREI und das kostet nun Mal Geld) WOHLTUEND vom Einheitsbrei aller Sender abhebt und wie kaum ein anderer ( auch Nachrichten Sender) alle Hauptnachrichten der Länder: Österreich, Schweiz und Deutschland -zu oft ein und demselben Thema- aus drei verschiedenen Blickwinkeln zeigt.
Stempel, Heidi Die Nachricht über den Plan das Medienangebot zu begrenzen, scheint mir gerade im Angesicht von

Fakenews und gezielter Desinformation, fast schon als gefährlich.

Für mich sind z.B. der Sender 3SAT und der Hessische Rundfunk , sowie ARTE ganz besonders interessant. Hier eine Einschränkung hinnehmen zu müssen wäre ein großer Verlust.

Neutraler, kritischer Journalismus und kontrovers dargestellte Themen sind mir wichtig,

auch um meine eigene Meinung kritisch zu hinterfragen.

Um die dringenden Themen nicht Demagogen zu überlassen, müssten die öffentlich-rechtlichen Sender

eher noch gestärkt werden.
Stephan Albert Sehr geehrte Lsende,



dises Vorhaben weckte in mir sogleich Zeifel.

Man buendelt und verliert dabei insbesondere in Bezug zu Qualitaet

und Nachvollziehbarkeit von Informationen.

Dies gilt auch fuer Unterhaltung wie z. Bspl. ZDF neo - eine

Gelegenheit die Spielfilmreihe Friesland ansehen zu koennen.

Hier ist auch die Option via Browser und Internet wichtig

aufgrund Zeitbegrenzung.

Gerne nutze ich auch u.a. die Sendung nano mit breitem Spektrum

und dargebotenem Wissen wie Substanzen in Waschmittel und so

Ermoeglichung der Nachfrage beim Hersteller.

Selbst Nachrichten sollten neutral und fundiert praesentiert werden.

Daher "heute" bei ZDF oder 3Sat, Tagesthemen bei ARD und die

Sendungen mit Nachrichten bei n-tv. Auch heute-journal darf

nicht vergesse werden ebenfalls ZDF.



Vielfalt dient dabei auch der Pruefung vor allem bei Nachrichten und

Wissenschaft: War es nur eine unbelegte Aussage oder aus unterschiedlichen

Quellen belegbar.

Als Beispiel und zufaellig ein hard burst Bericht bei Sat.1. Recherche

und gibt es weitere Berichte dazu. Ursache ein bekannter Neutronenstern

und eigentlich nur weak bursts.



Mit freundlichem Gruss

Stephan Albert
Stephan Douteil Warum Kultur-, Jugend- und Kinderprogramme reduzieren?



Warum weiterhin über 140 Krimiserien produzieren?



Warum z.B. Horst Lichter 1.000.000 Euro Gage für seine Trödelshow bezahlen?



Warum nicht Pilcher- und.ä. Fernsehfilme streichen?



Warum wird der ÖR nicht nach ÖTV bezahlt?



Warum nicht die überhöhten Betriebsrenten reduzieren?



M.E.

Die Reform setzt an den falschen Stellen an.
Stephan Eierhoff Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich entschieden gegen die Streichung eines Senders, insbesondere 3-Sat aussprechen. Wir haben bereits vor ein paar Jahren auf die wertvollen Beiträge des Senders ZDF Kultur verzichten müssen. Damals wurde in Aussicht gestellt, dass ähnliche Beiträge in 3-Sat und Arte zu finden sein werden. Das war jedoch nur sehr eingeschränkt der Fall. Als Beispiel war die Sendung "Later with Joules" (Holland, eine Rockmusik-Vorstellung mit Interviews) ersatzlos entfallen.

Bitte behalten sie 3-Sat bei! Es ist nicht möglich aus zwei Sendern einen einzelnen zu machen, ohne dabei signifikante Inhalte zu "unterschlagen". In einer Zeit, in der Desinformation und rein wirtschaftlich motivierte "Information" zu einer Gefahr für die Demokratie geworden ist, sind die wertvollen Beiträge von 3-Sat wichtiger denn je. Auch die kulturell wertvollen Programme dürfen nicht zusammen gestrichen werden! Der Schaden, der durch Casting-Shows, die die Einstellung vermitteln, dass nur die Gewinner Anerkennung und Lob bekommen, während durchschnittliche Künstler (z.B. Sänger) keinen Wert haben, steht einer zurückhaltenden Darstellung von Kunst und Kultur gegenüber. Lieber könnten Sender, wie WDR 4 auf Doppelmoderatoren verzichten, die ohne Tiefgang und Wert täglich die gleichen Hits spielen. Wir können auf die deutsche Medienlandschaft stolz sein, aber wir dürfen sie auch nicht dezimieren. Das sollte kein Kostenproblem sein! hoffnungsvoll Stephan Eierhoff
Stephan Engel Wozu benötigt man bei Großereignissen - egal ob Sport- oder andere Ereignisse -zig Reporter von ARD und ZDF vor Ort?



Quiz- bzw. Rateshows mit den immer selber "Prominenten" sollten abgeschafft werden.



Wozu braucht es um 19 Uhr Heute und um 20.15 Uhr die Tagesschau?



Bei ARD und ZDF kann hier massiv eingespart werden. Lieber auf einen Sender reduzieren und zudem verstärkt auf die "Dritten" mit dem Bildungsangebot und guten Reportagen (Politik, Natur, Geschichte) setzen.



Zudem ständig Wiederholungen im TV.



Die öffentlich-rechtlichen Sender entwickeln sich immer mehr zu den Privatsendern hin und dafür Gebühren zahlen ist nicht mehr zeitgemäß.
Stephan Fabrizius Sehr geehrte Damen und Herren,



ich spreche mich für den Erhalt des Fernsehsenders 3sat aus.

Ohne den Sender verliert das öffentlich-rechtliche TV-Angebot für mich vollends seinen Sinn.



Mit freundlichen Grüßen

Stephan Fabrizius
Stephan Gräber Ich halte die Zusammenlegung von Arte und 3Sat für äußerst unüberlegt, da hier zwei Sender mit unterschiedlichen Bildungs- und Nachrichtenangebot in ein Format gepresst wird.

Sinnvoller wäre die Länderspezifischen dritten Programme verstärkt zusammenzulegen, da abgesehen von den regionalen Sendungen am Abend in der Regel ab 20 Uhr die Sendungen hauptsächlich aus Wiederholungen bestehen.

Als Fernsehzuschauer ohne das Bedürfnis nach Privatfernseh wird die Auswahl nach qualitativ höherwertigen Sendungen enorm reduziert. Da hilft auch keine Mediathek, da hier nur die Sendung zu finden sind, die vom entsprechenden Sender ausgestrahlt wird oder wurde.

Meiner Meinung nach kommt es so zu einer zunehmenden Infantilisierung von Sendungsinhalten, unterschiedliche Sichtweisen finden keinen Platz mehr.
Stephan H. Gosch Hallo,



meine Vorschläge zur Reform wären bitte:



- Alle TV- Kanäle von ARD und ZDF auf 3—5 Kanäle insgesamt zur Qualitätssicherung zusammenführen

- Abschaffung aller Landesrundfunkanstalten

- Im verbliebenen Programm: Mehr ausgewogen Berichterstattung. Sitze im Rundfunkrat und Chefredaktionen nach Parteibuch und im Verhältnis zum Bundestag besetzen. Wenn politische Einflussnahme, dann bitte transparent, und nicht unter dem ständig kürzer werdenden Mäntelchen des „objektiven Journalismus“.

- Reduzierung auf 4 Rundfunkkanäle bundesweit, mit Regionalen Funkbüros für 60 min Landespolitik pro Vormittag und Nachmittag

- Keine teuren Sportevents mehr mit Millionen Beitragsgelder.

- Keine politischen Magazine mehr zur Resteverwertung für ausschließlich links-grüne Parteilowperformer/Hofberichterstatter.

- Talksshows konsequent abschaffen - andere Formate bitte zur freien politischen Meinungsbildung. Mit Brandt gesprochen: Mehr Journalismus wagen.



Ihnen gutes Gelingen. VG Gosch
Stephan Haegner Sehr geehrte Damen und Herren,

Auch wenn die Bundesländer eine Rahmenkopetenz bei der Gestaltung des Öffentlichen Rundfunks haben, sollte es m.E. keine so weitreichende Einflussnahme auf die Anzahl der Öffentlich-Rechtlichen Hörfunk und Fernsehangebote geben. Die Sender selbst sind m.E. in der Lage einzuschätzen, welche und wie viele Programme es geben kann bzw sollte. Insbesondere eine Verringerung im Bereich der Informationssender könnte m.E. dazu führen, dass sich immer mehr Menschen frustriert von gut und seriös recherchierten und vielfältig und informativ aufbereiteten Informationen dieser Sender ab- und einseitig und tendenziös gestalteten Inhalten zuwenden. Dies kann nicht im Sinne einer Stärkung der breiten Akzeptanz unseres demokratischen Rechtsstaates sein!

Was eine mögliche Zusammenlegung von 3sat und Arte angeht, so handelt es sich um zwei komplett unterschiedliche und von unterschiedlichen Akteuren getragene Programme.

Es gilt also nichts zu unternehmen, dass die Vielfalt und mittelbar die Akzeptanz der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland einschränkt.

Mit freundlichen Grüßen!

Stephan Haegner
Stephan Heinlein Guten Tag, ich bin dagegen, den ÖRR in dieser Weise zu beeinträchtigen, dass die Verfügbarkeit seiner Online-Formate in Schrift, Bild und Video eingeschränkt werden; vor allem bedauere ich die Einschränkung journalistischer Formate. Qualität im Journalismus ist in diesen Zeiten ein wichtiges Gut. Ich bin auch gegen eine Verkleinerung des Angebots von 3SAT, weil dieser Sender einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt herstellt. Ich verstehe, dass gespart werden muss, ich rege an, die Sportberichterstattung oder die triviale Unterhaltung (QuizShows) in private Hände zu legen.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan HERMANNS Das Zusammenlegen von Spartensendern und/oder Sendern mit europäischen Partnern

führt m.E. zwangsläufig zu einer reduzierten Möglichkeit komplexe Sachverhalte mit allen

ihren Facetten und Standpunkten darzustellen.

Zusätzlich sind weniger Medienkanäle einfacher politisch zu kontrollieren - insbesondere

falls der Raum, der dem Wissenschaftsjournalismus zugestanden wird, zu Gunsten der

Unterhaltung reduziert wird. Den Journalismus als vierter Macht im Staat zu schwächen,

kann nicht Ziel sein. Gesellschaften, die aktuell Auswirkungen von Zentralisierung zu spüren

bekommen, gibt es zur Genüge. Wollen sich Entscheider irgendwann fragen lassen müssen,

warum sie neben anderen als Steigbügelhalter für Extremisten und Populisten gedient haben,

nur um ein paar Milliarden Euro gespart zu haben?! Verglichen damit sind die gesellschaftlichen Verluste

nicht zu beziffern.
Stephan Jäckel Die Strukturen des ÖRR in Deutschland genügen weder dem europäischen noch dem globalen Kontext in den sich das Leben der Menschen im Land bewegt. Digitale Konzepte sind bis heute hinter den Möglichkeiten zurück. Ein Denken in Inhalten (Content) neuer Zeit findet nicht statt. Auch das vorliegende Reformpapier hängt in den Strukturen der Landesrundfunkanstalten fest und verhindert zukunftsfähige Lösungen. AI-fähig ist das Reformpapier nicht. Fortgesetzte Intransparenz befeuert zudem die Beitragsdebatte, welche den ÖRR in Deutschland in einem permanent negativen Narrativ einfängt. Es bedarf disruptiver Ansätze, deren Hoffnung auf Umsetzung angesichts des vorhandenen Bestandsdenkens nahe Null sind. Dennoch müssen sie gemacht werden, um den Diskussionsrahmen weit über bisherige Horizonte und Vorschläge zu erweitern. Die hier aufgeführten Punkte sind nicht alle sringent decken aber eine Reihe diverser Ansätze ab.



A. ZU INHALTEN ALLGEMEIN (1. - 7.)

B. ZUR ORGANISATORISCHEN STRUKTUR (1. - 7.)

C. SPEZIELLES ZU INHALTSFRAGEN (1. - 8.)

D. SPARTENGESTALTUNG (1. - 11.)

E. ZU FRAGEN DER PROMINENZ (1. - 4.)





A. Zu Inhalten Allgemein



1. Alles was der ÖRR erstellt ist gemeinsamer Inhalt. Inhalte können im ÖRR mehrfach angeboten werden, sowohl zeitlich versetzt als auch auf Abruf.



2. Inhalte liegen in Wort, Bild und Ton vor. Sowohl die Art der Inhaltenutzung ist den Menschen frei zu stellen, als auch das technische Gerät. Die Bedürfnisse Blinder und Gehörloser sind bei der Inhalteverbreitung voll zu berücksichtigen.



3. Erweiterte Verarbeitung von Inhalten ist innerhalb des ÖRR vorzunehmen, soweit es technisch in diessen Kompetenz fällt und die günstigsten Kosten ausweist (Beispiel: Ein Tatort als Hörbuch) oder nach Ausschreibung durch jene externen Dritten, die bei angemessener Rechtevergütung den niedrigsten Endpreis für Kunden bieten (Beispiel: Ein Tatort als eBook oder Druckerzeugnis).



4. Inhalte sind von Wert. Eine Plattform zur Bereitstellung von Inhalten innerhalb der ÖRR ist bereitzustellen. Aus dieser speisen sich alle ÖRR-Angebote in allen Verbreitungsformen. Die Vergütung der Ersteller im ÖRR durch die nutzenden Anstalten erfolgt über die Plattform. ÖRR-Partnern (Beispiel: Eurovisions-Anstalten) soll die Möglichkeit zur bezahlten Nutzung der ÖRR-Inhalte über diese Plattform gegeben werden. Die Deutsche Welle soll hier angebunden werden und Inhalte anbieten und beziehen können.



5. ÖRR-Inhalte werden nicht kostenlos an kommerzielle Anbieter weitergegeben oder durch den ÖRR dort veröffentlicht, sofern hierfür keine Bezahlung des ÖRR erfolgt. Dies würde den Wert dieser kommerziellen Dritten ohne Gegenwert für Rundfunkbeitragleistende erhöhen. Werbung für Inhalte des ÖRR auch in Form von Inhaltsauschnitten bleibt hiervon unberühert.



6. Neben der sogenannten lineraen Ausstrahlung von Inhalten via Sendesignal, Kabel oder Satellit erfolgt die Verbreitung über eine ÖRR-Plattform die sowohl über App-Frontends als auch Browser im Internet erreichbar ist. Neben sog. Linearen Inhalten wird der Abruf auf Anforderung angeboten, auch zeitversetzt.



7. Zur Kostentransparenz werden vor Ausstrahlung eines Inhalts über einen ÖRR-Kanal sowie am Ende durch Bild und Ton die Kostenpositionen der Produktion in Summe offengelegt (Beispiel Fernsehfilm: Kosten Sprechrollen, Kosten anderer Rollen, Kosten Dreh(personal), Kosten Nachbearbeitung (inkl Personal), Kosten für Set und Kulissen, anteilige Verwaltungskosten, Sonstiges). Diese Zusammenfassung schafft Transparenz bei den Menschen die Gebühren zahlen und schafft Kostenverständnis.





B. Zur Organisatorischen Struktur



1. Die Aufgaben Information, Bildung, Unterhaltung und Dienst im Sinne der Bevölkerung an der Gesellschaft stehen im Zentrum aller Strukturen. Organisatorische Strukturen können dabei mehrere Marken führen.



2. Solange Das Erste (sozial-liberal) und zdf (konservativ-liberal) zwei gesellschaftliche Grundströmungen der Bundesrepublik abdeckten bestand Bedarf für zwei bundesweite ÖRR Anstalten in Deutschland. Inzischen gibt es diese gesellschaftliche Ausrichtung an der Bevölkerung nicht mehr. Daraus ergeben sich drei bundesweite Struktur-Varianten:

a) Das Erste und die ARD-Anstalten bleiben erhalten, das zdf wird in einem internationalen Bieterverfahren versteigert und privatisiert. So wird das private Duopol am Markt aufgeweicht. Die Einnahmen der Versteigerung gehen in einen Anlagefonds dessen Anlageerträge dem ÖRR zur Inhalteerstellung, für Investitionen zur Verfügung stehen oder zur Wiederanlage.

b) Das zdf bleibt erhalten. Das Erste als Gemeinschaftsprogramm der Landessender entfällt. Durch die Inhalte-Plattform können die ARD Landesanstalten weiter große Produktionen erstellen und verteilen. Die Qualität der sog. Dritten Programme wird zunehmen, da Formate aus Des Erste in diese wechseln.

c) Die im Ursprung von Das Erste und zdf unterschiedliche gesellschaftliche Ansprache der Programme wird wieder hergestellt, um zwei bundesweite ÖRR Programme zu rechtfertigen. So verbreitert sich die in den letzten Jahren unter Kritik gesunkene gesamtgesellschaftliche Akzeptanz des ÖRR zu dessen allgemeinen Vorteil.



3. Die Regionalanstalten in Bremen und Saarland werden mit dem NDR respektive dem SWR verschmolzen.



4. Der ÖRR soll in Kooperation mit den Partneranstalten der Eurovision zeitnah ohne neue Verwaltungsstrukturen eine europäische ÖRR Marke entwickeln und deren Betrieb aufnehmen. Hierbei kann mit wenigen Teilnehmern begonnen werden und der Kreis dann erweitert werden. Die Förderung der europäischen Einheit und des Zusammengehörigkeitsgefühls zur europäischen Völkerfamilie, europäische Bildung sowie eingehendes Befassen mit EU Institutionen sollen Markenzeichen der erstellten Inhalte werden. Diese sollen wiederverwertbar sein. Ein Klon der ÖRR Plattform könnte hier als Basis für europäischen Austausch dienen.



5. Sofern unter 2. die Variante b) gewählt wird soll die freiwerdenden Frequenzen für die unter 4. vorgeschlagene europäische ÖRR Kooperationsmarke genutzt werden.



6. Für den ÖRR wird eine maximale Quote für Verwaltungskosten eingeführt. Es werden Benchmarks bei privaten Anbietern in Deutschland und dem ÖRR in vergleichbaren Ländern erstellt. Die Minimierung dieser Kosten ist als Ziel allen Anstalten vorzugeben und Kostensenkungen sind Voraussetzung für Bonifikationen).



7. Die Tarifentgelte sind denen in der freien Wirtschaft anzupassen. Der öffentliche Dienst oder das Beamtenwesen sind keine Benchmarks für den ÖRR.





C. Spezielles zu Inhaltsfragen



1. Inhalte sind nicht an bestimmte Marken in Form von Kanälen gebunden. Interessen von Menschen sind jedoch mit spezifischen Inhalten verbunden. Daraus ergeben sich folgende spezielle, inhaltsbezogene Zukunftserfordernisse:

a) in nicht-linearen Verbreitungsformen (App, Webbrowser) muß es Menschen möglich sein, sich ein eigenes ÖRR Programm frei zusammenzustellen. Ergänzend sollte es ihnen erlaubt sein diese zu bewerben. Grundsätzlich denkbar ist, dass ab gewissen Zuschauerquoten die Werbeeinnahmen die der ÖRR mit einem aus ÖRR-Inhalten zusammengestellten Nutzerkanal erzielt mit dem Kanalersteller teilt.

b) in nicht-lineraren Verbreitungsformen die Anzahl der auf spezifische Inhalte zugeschnittenen Marken erhöht werden muß, um bessere Erreichbarkeit sicherzustellen.

c) Inhalte sind zeitgleich für Bild- sowie Audioformate zu erstellen. Die Trennung von Radio-Reportern und Fernsehreportern entfällt. Im Zentrum allen Handelns steht die Inhaltserstellung. Journalistische Recherchen dienen der Inhaltserstellung für alle Nutzungsformen, Bild, Ton und Text. Parallele Produktion ist dabei die Regel, zeitversetzt der Sonderfall anhand von Gegebenheiten.

d) In den linearen Kanälen kommen Breiteninteressen zum Tragen. Die Kannibalisierung von ÖRR-Marken ist zu vermeiden.



2. Inhalte lassen sich verschiedentlich Zusammenfassen. Im linearen Bereich ist neben dem Alter die Art des Inhalts heranzuziehen, wobei in lokal, regional, bundesweit, europaweit und global zu unterscheiden ist. Von Landesanstalten werden werden lokale und regionale Inhalte erstellt und verbreitet. Andere Inhalte werden verbreitet, wenn sie lokalen oder regionalen Bezug haben. Bundesweite Inhalte werden in der Verbreitung um lokale oder regionale Ereigbisse erweitert, sofern diese mindestens bundesweite Bedeutung haben. Europäische und globale Inhalte finden Berücksichtigung wenn diese lokale/ regionale oder bundesweite/europäische Bezüge haben.



3. Dem Jugendwahn in der Gesellschaft ist angesichts von deren zunehmender Alterung entgegen zu wirken. Daher ist ein ÖRR Kanal / eine ÖRR Marke für Senioren einzuführen, die auf deren Interessen und zunehmenden Nöte zugeschnitten ist. Dieser Kanal ist bundesweit linear auszusrahlen.



4. Sofern nicht vertraulich sind Sitzungen von ÖRR-Gremien als Inhalte bereitzustellen. Dies fördert die Transparenz des ÖRR und stärkt dessen Akzeptanz.



5. Redaktionskonferenzen und Redaktionssitzungen sind als Inhalte begleitend zu Magazinen oder Nachrichtensendungen als Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dies stärkt Vertrauen in den ÖRR durch Transparenz und praktische Einsichtnahme. Es wird neugierig auf die Arbeit im ÖRR gemacht. Maßnahmen sind zu ergreifen um ggf. das Kompromittieren von Quellen in diesem Zusammenhang zu verhindern.



6. Veranstaltungen des ÖRR sind alle zur Generierung von Inhalten zu nutzen, insbesondere live. Festveranstaltungen, Preisverleihungen, Galas, After-Parties u.ä. müssen sich zudem komplett aus Eintrittsgeldern finanzieren, Verköstigung muß gegen kostendeckende Bezahlung erfolgen.



7. Inhalte zu Mode, Psychologie, Philosophie, Technologie und Wissenschaften (außer Klimaforschung) sind im ÖRR vergleichsweise gering vertreten. Diese Inhalte sollten zu Lasten anderer Inhalte verstärkt erstellt werden.



8. Um ein falsches Weltbild zu vermeiden und die wahrgenommene Gewalt auf ein realistisches Maß zu führen sollten Inhalte die Mord, Gewalt, Entführung zum Unterhaltungszweck thematisieren im ÖRR freiwillig nicht zwischen 05:00 Uhr morgens und 20:00 Uhr abends ausgestrahlt werden.





D. Spartengestaltung



1. Der Kanal 3SAT wird erhalten. Deutsche Inhalte sind zu Gunsten solcher aus Österreich und der Schweiz, insbesondere Nachrichtensendungen, zurückzuführen. Eine Erweiterung um Inhalte aus Regionen mit deutschsprachigen Minderheiten (z.B Rumänien, Dänemark, Belgien, Brasilien) ist zu prüfen und wünschenswerterweise umzusetzen. Die Ausstrahlung erfolgt linear, bundesweit. Werbung zwischen ausgestrahlten Inhalten wird zulässig, die Unterbrechung durch Werbeinhalte nicht.



2. Der Kanal arte wird zum Nukleus des unter B 4. skizzierten europäischen Kanals, der bundesweit linear empfangbar sein soll, sobald mindestens sechs Partner dem Vertrag für den Sender angehören. Werbung zwischen Inhalten ist zulässig, deren Unterbrechung durch Werbung nicht. Kommt dieser europäische Kanal nicht zustande wird arte aufgelöst.



3. Abhängig von der Entscheidung unter B 2. wird Phönix aufgelöst und dessen eigenständige Inhalte bei Nachfrage unter tagesschau24 oder zdf Info fortgeführt, letzteres nicht im Fall B 2. a. Im Fall B 2. b entfällt tagesschau 24.



4. Entsprechend C 3. wird ein Seniorenkanal eingerichtet, der bundesweit linear empfangbar sein wird. Die Übernahme des Names Phönix oder von dessen Inhalten kann geprüft werden.



5. Angesichts der Bildungsmiesere in Deutschland erhalten Kinderkanäle pädagogische Schwerpunkte und zu 50% Lerninhalte. Es verbleiben zwei Kanäle, altergerecht ausgerichtet jeweils für Vorschulalter und Grundschule, sowie die Sekundarstufen II und I. Sofern IHKs und Unternehmens- und Handwerksverbände in die Finanzierung berufsbezogener Inhalte einwilligen, sind auch Berufsschulinhalte oder Berufsinformationen in beiden Kanälen denkbar. Andere Kinder- und Jugendkanäle entfallen.



6. Die Kanäle zdf neo und ARD One entfallen ersatzlos. Die Möglichkeit deren Inhalte weiter unter den Marken via App oder für Browser anzubieten bleibt hiervon unberühert.



7. Städte und ländliche Regionen haben unterschiedliche Probleme und Alltagserlebnisse. Diese Perspektiven sollten in einem Format für Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Raum Frankfurt/Offenbach/Mainz/Wiesbaden, Raum Düsseldorf/Duisburg/Mühlheim/Essen/Dortmund) sowie in einem Format für den ländlichen Raum aufgegriffen und dargestellt werden.



8. In den Fällen B 2. b oder c werden DLF/ Deutschlandradio als Audio-Bereich an das zdf angegliedert. Im Falle von B 2. a wird die Eingliederung in Das Erste als DasErsteRadio vollzogen.



9. Die Deutsche Welle bleibt steuerfinanziert. Sie soll aber die Möglichkeit erhalten ÖRR Nachrichten-Inhalte nach AI-Synchronisation verbreiten zu dürfen, speziell in Sprachen von Regionen der Erde ohne Pressefreiheit.



10. Mix- und MashUp Kultur sind bereits lange Teil von Kunst, Kultur und Alltagserleben. Über die ÖRR Inhalteplattform können kuratierten Dritten Inhalte angeboten werden, die diese nach Bearbeitung über die App / das Webfrontend des ÖRR in einem eigenes gekennzeichneten Bereich anbieten können. Einnahmen aus Werbeeinnahmen in diesem Bereich wären zu teilen.



11. Jede Landesrundfunkanstalt sollte mit maximal fünf Kanälen die Bevölkerung und ihre Bedürfnisse abdecken können. Ein Kanal ist dabei für Nachrichten, Dokumentation und Bildung vorzusehen, einer mit dem Schwerpunkt klassische Musik, Kunst und Kultur. Alle diese Kanäle müssen mit dem Namen der ÖRR Anstalt gebranded sein.





E. Zu Fragen der Prominenz



Prominenz verpflichtet zu gesellschaftlich vorbildlichem Verhalten. Der ÖRR arbeitet dementsprechend nur mit Personen vertraglich zusammen, die einen entsprechenden Leumund haben.



1. Personen die in Inhalten des ÖRR zu sehen sind gewinnen an Bekanntheit und Popularität. Diese steigert deren Marktwert, was weitere Einnahmen nach sich zieht, an denen der ÖRR und die ihn finanzierenden Beitragszahler nicht beteiligt sind, obwohl es ihre Beiträge sind, die diese ermöglicht haben.



Diese soziale Ungerechtigkeit, die Kosten für Karriere auf die Gebührenzahler verallgemeinert die Einnahmen dann aber privatisieret, muß beendet werden.



Hierzu kann es gehören, daß

a) Personen im Angestelltenverhältnis des ÖRR Anteile an Einnahmen aus Veröffentlichungen oder Auftritten an den ÖRR abführen müssen sowie diese über die Plattform des ÖRR oder Partner des ÖRR an den Markt bringen müssen um die Marke(n) des ÖRR konsistent zu halten.

b) der ÖRR ähnlich dem Profi-Fußball die Förderung von Talenten zukünftig als Investition versteht und bei einem Wechsel zu privaten Anstalten oder der Verselbständigung von den durch den ÖRR bekannt gewordenen Personen oder deren neuen Arbeitgebern eine Ablösesumme erhält

c) Personen die für Projekte auf begrenzte Zeit beschäftigt werden (Beispiel Fernsehfilm) einen Teil ihrer Vergütung in einen Fonds einzahlen, dessen Zinsen dem ÖRR zufließen. Beenden diese Personen ihr Berufsleben erhalten sie ihre in den Fonds eingezahlten Gelder ausbezahlt. Der Zinsverlust ist hier als die Vergütung des ÖRR für die gesteigerte Bekanntheit zu verstehen.



2. Auftritte von Personen in Inhalten des ÖRR, die keinem Angestelltenverhältnis unterliegen, dürfen zukünftig nicht mehr vergütet werden, wenn

a) in diesem Zusammenhang un- oder mittelbar mediale Publikationen (z.B. Bücher, CDs, Downloads, Filme oder Audioveröffentlichungen außerhalb des ÖRR) beworben werden

b) Live Events (z.B. Konzerte, Tourneen, Veranstaltungen, Auftritte außerhalb des ÖRR) beworben werden

c) politische Positionen vertreten und argumentiert werden die Parteien, Wählervereinigungen, Volksinitiativen bewerben

d) hierdurch wirtschaftliche Aktivitäten von Unternehmen und Institutionen, auch solchen als gemeinnützig anerkannten, bekannt gemacht und beworben werden.

In allen diesen Fällen ist die zusätzliche Bekanntheit Entlohnung genug.



3. Neue Geschäftsmodelle sind zu prüfen, so die Entlohnung von Personen anhand der Popularität eines Inhalts. Dokumentationen oder Filme die häufiger nachgefragt werden könnten neben einer fixen Grundvergütung für alle Produktionen dann anhand einer variablen Zusatzvergütung entlohnt werden. Ziel ist hier eine erfolgsgerechte Vergütung auf Basis von Streams und Einschaltquoten.



4. Prominente Personen dürfen durch eigene Produktionsfesellschaften oder Rechtevermarkter keine zusätzlichen Einbahmen generieren, weder bei Inhalten an denen sie selber mitwirken noch solche in denen sie selber nicht in Erscheinung treten.



Die Akzeptanz des ÖRR beruht auf maximaler Transparenz, sparsamen Wirtschaften und der Beliebtheit von Inhalten.



Verträge des ÖRR mit externen Dritten (Unternehmen inkl. Beratern) können daher nicht der Geheimhaltung unterliegen und müssen öffentlich bekannt gemacht werden.



Insbesondere digitale Kanäle App und Web sind als Rückkopplungskanal zu nutzen, auch bei der Auswahl von Schauspielerinnen und Schauspielern in ÖRR Produktionen und ebenso Einladungen in Fernsehsendungen.



Nur massivste Änderungen im ÖRR können die Menschen davon überzeugen unprofessionellen Quellen auf kommerziellen Plattformen weniger zu vertrauen als dem ÖRR!
Stephan Knebusch Sehr geehrte Damen und Herren!



Mit Entsetzen haben wir in der NANO Sendung vom 2. Oktober 2024 erfahren, dass die Wissenschaftssendung NANO bzw. der Sender 3sat als Ganzes zur Disposition steht. 3sat und insbesondere NANO darf gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten nicht dem Sparzwang geopfert werden. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind eine mehr als tragende Säule unserer Demokratie und gerade 3sat als eigenständiger Wissenschaftskanal unverzichtbar.



Ich bitte Sie inständig 3sat als ganzes zu erhalten!!!



Mit freundlichen Grüßen

Stephan Knebusch
Stephan Krammel Wir sind eine große Familie mit 10 Mitgliedern im Alter von 30 bis 84 Jahren.

Wir schätzen und nutzen das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sind besorgt wegen des bereits erfolgten und weiterhin geplanten Programmumbaus.



Bislang hat uns noch keine Umfrage zu unserer Mediennutzung erreicht. Daher nutzen wir diese Gelegenheit, um unsere Wünsche zum Programmangebot einzubringen.



Wir nutzen in erster Linie diese Angebote:



Radio:

Bayern 2 (Kultur- und Literatursendungen, Zündfunk, Nachtmix, Morgenmagazin, Rucksackradio, Jazz&Politik-leider eingestellt)



Deutschlandradio (besonders die ausführlichen Nachrichten und Interviews am Morgen)



Fernsehen:

ARD: Filme und Dokus, Nachrichten

ZDF: Filme und Dokus, Nachrichten, Die Anstalt.

Bayerisches Fernsehen: (Quer, Capriccio, Lebenslinien, Schlachthof, Dokus)

Arte: Filme und Dokus

3Sat: ZIP 2, Filme und Dokus



Was wir nicht nutzen: Fußballübertragungen, Shows, seichte Unterhaltung, Talkshows



Neben der Möglichkeit in den Mediatheken auf bestimmte Inhalte zugreifen zu können, ist uns ein linear ausgestrahltes Programm sehr wichtig.



Wir wünschen uns, dass unsere Bedürfnisse bei der Nutzung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks berücksichtigt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Stephan und Marielle Krammel
Stephan Krupp Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



ich habe für Sie mein Anliegen in einem 3-seitigen Schreiben formuliert, welches ich anhänglich und im pdf-Format zu Ihrem Kontaktformular mit sende.





Viele Grüße aus Leverkusen,



Stephan Krupp

(Sankt Augustin, bzw. Leverkusen, NRW)
Stephan Loichinger Sehr geehrte Medienpolitikerinnen und Medienpolitiker,



während ich Ihren Vorschlägen zur Verschlankung der linearen öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme weitgehend folgen kann, habe ich für Ihren Entwurf zur Veränderung des $30 - Telemedien - und insbesondere des dortigen Absatzes 7 sehr wenig Verständnis. Sie sehen dort vor, dass die Online-Nachrichtenportale der LRA nur "nachträglich" nach Hörfunk und Fernsehen berichten können sollen. Das zeugt für mich von einem völlig überholten Medien- und Mediennutzungsverständnis: TV berichtet in aller Regel erst abends, Hörfunk meist zur vollen Stunde oder stündlich über die Nachrichten des Tages - der Vorteil von Online ist ja gerade, nicht an solche Programmschemata gebunden zu sein und eben dann - und im Zweifel so schnell wie möglich - zu berichten, wenn eine Nachricht bekannt wird.

Ich bin selbst Nachrichtenredakteur bei einer LRA: Mit einer Meldung zu warten, bis Fernsehen und/oder Hörfunk berichtet haben, ist absurd.

Aber auch als Nutzer möchte ich doch aktuell informiert werden - und zwar auf dem mir genehmen Weg. Und das ist eben für viele und zunehmend ein Online-Portal. In den allermeisten Situationen erlaubt Online den einfachsten und niedrigschwelligsten und schnellsten Weg zu Nachrichten - und diesen Weg wollen Sie nun versperren? Warum?

Zu einem umfassenden öffentlich-rechtlichen Programm, das seinem Auftrag folgt - umfassende Information für möglichst alle Menschen -, gehören vernünftige Online-Nachrichten. Ich muss Ihnen nicht erzählen, dass gerade online die Flut an Fake News enorm ist. Gerade online kommt es auf ausgewogene Nachrichten an, wie die Öffentlich-Rechtlichen sie anbieten. Den ÖRR allein oder zumindest zuvorderst als Gemeinschaft von Radio- und Fernsehsendern, als Rundfunk, zu begreifen, geht am Mediennutzungsverhalten im 21. Jahrhundert komplett vorbei.

Mit den Vorschlägen in Ihrem Entwurf würden Sie meiner Meinung nach dem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag widersprechen und die Nutzerinnen und Nutzer der öffentlich-rechtlichen Online-Nachrichtenangebote abstrafen und vermutlich vertreiben - dadurch sänke die Legitimation.

Daher bitte ich Sie, den Entwurf für die Neufassung des $30 Telemedien grundlegend zu überarbeiten. Es geht Ihnen doch um ein zeitgemäßes öffentlich-rechtliches Medien- und Programmangebot - dann bringen Sie bitte ein zeitgemäßes Verständnis für Online-Journalismus auf.



Mit freundlichen Grüßen

Stephan Loichinger
Stephan Lütjens Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich halte eine Reform für zwingend notwendig und bin der Meinung, dass Gelder gespart werden müssen und das System eigenverantwortlich umgestellt werden muss dafür.

Das System sollte sich ohne Zwangsgebühreneinzug alleine finanzieren können.

Der Bürger muss eine Wahl haben, für selbst ausgesuchte Leistungen zu zahlen oder Alternativen in Betracht zu ziehen.

Wie kann es sein, dass man wenn man z.B. an einen anderen Ort umzieht, als erstes eine Rechnung für Rundfunkgebühren kommt, wenn man diese noch nicht mal nutzen kann in der ersten Zeit bzw. gar nicht nutzen möchte?

Freiheit heißt aber, dass man demokratisch etwas frei wählen kann!

Mfg Stephan
Stephan Matthiesen Dass ausgerechnet die Bereiche gekürzt werden sollen (Kultur, Bildung, Jugend), die die Gesellschaft am stärksten zusammenhalten und die schon unter Corona fast zugrunde gegangen sind, ist vollkommen der falsche Ansatz.



Der Leitsatz "quantitativ reduzieren" ist in diesen Bereichen gar nicht möglich, ohne gleichzeitig auch qualitativ erheblich zu verlieren, weil die Diversität ein zentrales Merkmal der Kultur und Bildung ist und daher auch ein quantitativ umfangreiches Programm nötig ist, um nicht große Teile der Bevölkerung abzukoppeln.



Statt der Schere (oder Motorsäge) an den gesellschaftlich wichtigen Bereichen sollten vielmehr die Sportübertragungen radikal gekürzt werden. Es ist nicht verständlich, warum ausgerechnet die finanziell sehr gut gestellten und teils auch von autokratischen Regimes unterstützten Sportverbände wie FIFA auch noch Gebührengelder für kostenlose Werbung erhalten sollen. Der Grundsatz bei Sportübertragungen sollte sein, dass gar keine Lizenzgebühren bezahlt werden, sondern nur die tatsächlich anfallenden Kosten. Falls dies dazu führt, dass kommerzielle Sportveranstaltungen dann nur noch in privaten Sendern gezeigt werden, dann ist das vollkommen OK, denn sie liefern weder Bildung noch gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern sind reine privatwirtschaftliche Unternehmen, die keine öffentliche Förderung brauchen oder verdient haben.



Für politische Sendungen, insbesondere Talkshows und Interviews, ist ein striktes Fact-Checking-Regime notwendig. Grundsätzlich sollten diese Sendungen niemals live, sondern immer nur aufgezeichnet mit gleichzeitig eingeblendeten Factcheck, laufen.



Zudem sollten Quoten eingeführt werden, damit nicht immer die gleichen "Gäste" mit immer den gleichen Themen in den Talkshows sitzen, sondern ein viel größerer Anteil an Menschen, die sich wirklich mit dem jeweiligen Thema auskennen oder davon betroffen sind, etwa Geflüchtete, Bürgergeldempfänger oder auch Akademiker, die sich professionell wissenschaftlich mit Themen beschäftigen.
Stephan Mörs Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist evident, dass durch die Reduktion von Bildung, Wissen und Information, bei gleichbleibenden Anteilen für (teils stumpfsinnigste) Unterhaltung, die verfassungsrechtlcihe Legitimation schwindet.



Frieren Sie alle Budgets ein. Sofortige Reduktion im Bereich Fußbal und "seichte Unterhaltung". Durch die eingefrorenen Budgets müssen die Rentenzahlungen aufgegfangen werden. Diese bekommt man nicht weg, das geschieht erst mit den Jahren. Das bestehende Budget wird vorrangig für Wissen, Bildung und Information genutzt. Unterhaltung bleibt absoult Nachrangig. Reduktion bei den viele Radiosendern. Eine Konsultation kann nur im bestehenden Etat, nicht im erweiterten Etat geschehen. Für alles andere fehlt jegliche Akzeptanz in diesem Land. Der ÖRR muss ein funktionales Optimum, kein Maximum erfüllen. Er muss auch keiner Quote hinetrherlaufen. Er medialisiert Wissen und Wissensmöglichkeiten. Seien Sie Mutig, aber nicht zum Seichten. Schauen Sie sich die Worte von Norbert Lammert zur konstituierenden Sitzung des 17. Bundestages an. Er hat damals deutliche Worte zur Programmauswahl gefunden und damit den Auftrag des ÖRR trefflich umschrieben.
Stephan Neltner Wozu braucht es -zig Regionalsender (mitsamt dazugehörigem Wasserkopf), wenn da überwiegend das gleiche kommt? Nachrichten können ja gerne lokal sein , ansonsten könnten die ja auch Spartensender machen oder da mitmischen: Krimis, Serien, Kochsendungen, Kultur, Natur etc. Arte/3sat gibt's ja schon, Tagesschau24 auch.



Rundfunk: dto. Für was braucht's da die Regionalsender, wo eh das gleiche kommt? NDR2, HR3, SWR3 etc. - Chartgedudel (also Pop). HR1/NDR1 etc. - Schlager. NDRinfo (wie die Gegenstücke der anderen Länder heißen, weiß ich nicht): Nachrichten. Und -zumindest war das vor ein paar Jahren so- abends Jazz und "easy hearing". Gibt's von genügend anderen (privaten) Sendern auch. Meinetwegen könten die dazu verpflichtet werden, in regelmäßigen Abständen Nachrichten einzuspielen (von mir aus auch Regionalprogramm mit News/Wetter aus der Region).



Verbreitungsform: hier sehe ich das Web ganz klar vorne und nicht die Krücke DAB+ (bei Webradio habe ich nur kurze Aussetzer, bei DAB+ keine Funklöcher, sondern -mondkrater).
Stephan Perthes Der Kultursender3SAT muss erhalten bleiben.



Er ist seit vielen Jahren eine sehr wichtige, kompetente und qualitätvolle Ergänzung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks / TV, welches mit seinen sonstigen Sendern in aller Regel das inhaltliche Niveau von 3SAT kaum erreicht.



Im Rahmen der nötigen und wichtigen Vielfalt des Rundfunks (TV) ist daher 3SAT unverzichtbar!
Stephan Radow Ich bin gegen die Reform.



Die öffentlichen Sender erfüllen jeder individuell eine Art Bildungsauftrag.



Eine Reduzierung der Sendervielfalt fördert "die Verdummung" der Bevölkerung durch privatrechtliche Spielshows, Dschungelcamp & Co.
Stephan Ritter Sehr geehrte Damen und Herren,



ich war schon lange und bin immer noch begeistert über die Vielfältigkeit der Sendeformate der öffentlich-rechtlichen Sender in deren diversen Spartenkanälen.



Wenn etwa in den Hauptsendern keine Wissenssendungen laufen, schaue ich mir beispielsweise einfach die Wiederholungen von TerraX auf zdfneo an oder Leschs Kosmos auf zdfinfo oder Wissenssendungen auf Phoenix. Oder ich sehe mir die Klassiker unter den Spielfilmen auf zdfneo an, an die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe oder dran gedacht habe, aber immer schon gut fand. Am besten sind jedoch die eigenständigen Formate, die die Spartensender hervorgebracht haben, wie beispielsweise Maithink X von zdf neo oder auch das zdf Magazin Royal. Besonders hervorheben möchte ich auch die hervorragenden Sendungen von 3sat wie Kulturzeit - informativ, investigativ und kritisch in allem was Kultur und Politik hergeben oder auch nano - wo wenn nicht dort werden die aktuellsten wissenschaftliche Themen aus allen Bereichen extrem kompakt, aber dennoch umfassend aufbereitet und trotzdem verständlich dargestellt, so dass es auch wissenschaftliche Laien verstehen könne. Ganz zu schweigen von KIKA - unsere drei Kinder und auch meine Grundschulkinder kommen hier das erste Mal in Berührung mit einer großen Vielfalt von für Kinder verständlichen Wissenssendungen (Wissen macht Ah oder pur+ oder bzw. für Kinder aufbereiteten Nachrichten wie logo. Sonntags wurde zuerst die Sendung mit der Maus geschaut und danach erst einmal eines der schönen alten oder neuen Märchenfilme. Vorteil von KIKA ist, dass man sich nicht erst einmal auf den Dritten oder auf den Hauptsendern verlieren muss, um kindgerechte Sendungen zu finden. DANKE dafür! In einer Zeit, wo die meisten Menschen sich lediglich nur noch mit Sendungen und Informationen überhäufen, die ihrer eigenen Weltanschauung entsprechen und dadurch geistig verarmen und anfällig werden für Fake-News, helfen diese erfrischenden Sender der unabhängigen öffentlich-rechtlichen Sender die Eintönigkeit der Streams aufzubrechen und sich neu zu orientieren, und das auch mit störendenden und herausfordernden Informationen oder Lösungsansätzen. Nur so kann politisch verqueren Weltanschauungen begegnet werden!



Sollte tatsächlich der Plan der Rundfunkkommission verwirklicht werden und aus finanziellen Minimalspargründen die Vielfalt Sendeformate und Sender zusammengestrichen werden, so sehe ich der weiteren Verarmung und auch Verblödung des deutschen Fernsehens Tür und Tor geöffnet. Viele der erfolgreichen und genialen Sendungen und Formate würden verschwinden, die für viele Generationen ein kreatives Angebot sind, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Z. B. hat arte zum Teil eigenständige Formate hervorgebracht, die sich von 3sat unterscheiden. Insofern würde bei einer Zusammenlegung sicherlich einige der guten Sendungen verschwinden lassen, was sehr bedauerlich wäre. Letztlich würden noch mehr Menschen den öffentlich-rechtlichen Sendern den Rücken kehren.



Bitte überdenken Sie Ihr Vorhaben und kehren Sie davon ab. Ich zahle auch gerne mehr GEZ-Gebühren, um das zu ermöglichen.



Mit freundlichen Grüßen



Stephan Ritter
Stephan Roth Wenn Sie die Vielfalt der unabhängigen Medien gerade jetzt in einer Zeit, in der "alternative" Medien, wie jede ungesicherte Internetquelle, was Absender, Absicht und Finanzierung betrifft, immer mehr Menschen in ihren Blasen festhält, beschneiden, schneiden Sie nicht nur sich ins eigene Fleisch, sondern auch uns, die wir noch hoffen, der zunehmenden Radikalisierung und Vernunftsferne eine Welt entgegenzusetzen, die durch Verantwortung, geschulten Journalismus und Informationsauftrag jenseits von Quoten geprägt ist. Um es klarer und dringlicher zu sagen: Um gegen interessengeleitete Informationsquellen im Web und alternative Wahrheiten noch bestehen zu können, brauchen wir JEDEN unserer öffentlich rechtlichen Sender DRINGEND! Ganz besonders aber sind Phoenix, tagesschau24 und 3Sat UNANTASTBAR! Wenn Sie hier den Rotstift ansetzen, können Sie gleich ARD und ZDF mit beerdigen! Quizsendungen, Fernsehfilme produzieren andere eh besser.
Stephan Siebrecht Sehr geehrte Damen und Herren,



über die Reformen im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk habe ich mich zunächst einmal informiert. Grundsätzlich sind Reformen und Anpassungen wichtig. Wer möchte, dass der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk erhalten bleibt und dass er auch in Zukunft Akzeptanz und Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland erhalten und gewinnen kann, der darf sich für Reformen nicht sperren. Das verstehe ich und das unterstütze ich.



Jedoch sehe ich mit großer Sorge, was die anstehenden Reformen womöglich für die Medienlandschaft des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks bedeuten werden. Es darf aus meiner Sicht im Zuge einer Reform nicht ausgerechnet die Teile der Öffentlich-Rechtlichen treffen, die zukunftsorientiert und modern sind und auch nicht solche Kanäle, auf denen hochwertige, unabhängige und kritische Recherchen, Reportagen und Analysen gesendet werden. Denn es sind eben ganau diese Inhalte, die den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk so wertvoll machen und die ihn auch zukunftsfähig machen.



Es kann aus meiner Sicht nicht sein, dass bei Einschnitten und Kahlschnitten, also der ersatzlosen Streichung von Kanälen, oberflächliche Unterhaltungsangebote bleiben, während bei Information, Recherche und wertigen Inhalten der Rotstift angesetzt wird. Wenn ich höre, dass ausgerechnet dem TV-Sender 3Sat die ersatzlose Streichung droht, dann bin ich in großer Sorge. Muss denn ausgerechnet der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk dem Trend folgen, dass alle Medien-Angebote immer oberflächlicher, flacher und geistloser werden? Muss nicht genau von "unserem" Rundfunk ein gegenteiliger Trend gesetzt werden, der in Konkurrenz zu den privaten Kanälen und den fragwürdigen Internetangeboten wie "TikTok" kluge, gut recherchierte und unabhängige Inhalte versendet?



Und ist es nicht vielleicht so, dass die politisch Verantwortlichen nur allzu gerne gerade die intelligenten, kritischen und tiefschürfenden Redaktionen und Formate gestrichen sehen möchten? Ich habe den Verdacht, dass genau hier ein Motiv bei der Auswahl der "Streichkandidaten" liegt. Es darf aber nicht sein, dass man zugunsten von oberflächlicher Berieselung und Soft-Unterhaltung die Angebote streicht, die kritische Beiträge erarbeiten, unbequeme Nachrichten und bildungsfördernde Inhalte senden.



Ihre Reform wird von verschiedenen Seiten kritisch beobachtet. Und am Ende muss es ein Programmangebot für alle Bürgerinnen und Bürger geben. Das ist doch klar. Ich möchte einfach anmerken, dass gerade der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk so wichtige Arbeit in einer Zeit leistet, in der Fake-News und Propaganda wie eine Flut über die Menschen kommen.



Bitte erhalten Sie 3Sat und andere wichtige Informationskanäle!



Stephan Siebrecht
Stephan Stromer Sehr geehrte Damen und Herren



Ich halte es für keine gute Idee, 3sat mit Arte zusammenzulegen, da beide Sender unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen bedienen. 3sat bietet ein breites Spektrum an deutschsprachiger Kultur, Bildung und Wissenschaft, das vor allem auf Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerichtet ist. Arte hingegen ist stärker auf europäische und internationale Perspektiven fokussiert, mit einem besonders starken Akzent auf französisch-deutsche Zusammenarbeit und globalem Kunst- und Kulturgeschehen. Jeder für sich ist wertvoll!

Ich liebe Nano, die Happy Hour ist genial, die Musikshows unterhaltsam oder die spannenden Thementage.



Durch eine Fusion würden die besonderen kulturellen Eigenheiten, die 3sat ausmachen, verwässert werden. Wir würden ein wertvolles Angebot an regionaler und deutschsprachiger Kultur verlieren, das so wichtig ist, um den Zuschauern Inhalte näherzubringen, die sie unmittelbar betreffen. Es ist entscheidend, dass 3sat weiterhin eigenständig bleibt, um diese Vielfalt und die spezifischen Interessen seiner Zuschauer zu bewahren.



Wenn wir eins in der heutigen Zeit NICHT brauchen, dann weniger Bildung! Das ist brandgefährlich.



Bitte überlegen Sie sich eine Alternative, um 3Sat und Arte eigenständig zu erhalten. Zur Not würde ich sogar Werbung akzeptieren. Alles besser, als auf das Programm zu verzichten.



Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Stromer
Stephan Trompeter Zur geplanten Reduzierung der Spartenprogramme möchte ich meinen Appel beitragen.

In Zeiten der Schnelllebigkeit und der gezielten Desinformation, in denen durchaus bewusst, guter Journalismus mit breiter, verständlicher Information zu komplexen Themen, in den sozialen Medien völlig untergeht, bekomme ich Angst, wenn als nächste Stufe des Populismus und des erstarken der Extremisten, die Kultur- und Wissenschaftssender reduziert werden. Wenn gerade dass, was die Menschen in den vergangenen Jahren in der Mitte der Gesellschaft gehalten hat, ähnlich wie in den osteuropäischen Nachbarländern, wenig ermutigend, schleichend abgeschafft wird. Wer die Geschichte kennt, weiß wohin das führt. Bitte fallen Sie nicht auf das immer gleiche Prinzip herein. Stärken Sie die Spartensender, nutzen Sie die gleichen Wege, den die Extremisten mit Bravour beherrschen, um die Spartensender populärer zu machen. Es lohnt sich und stärkt die Demokratie.
Stephan Zömbick 3Sat und Arte müssen in ihrer jetztigen Form mit redaktionellen Fernsehprogramm erhalten bleiben. Als Lineares Fernsehen.

"Mit offenen Karten" , "Nano" und "Kulturzeit" sind ganz wichtig für die Gesellschaft.
Stephanie Gerade diese Sender sind zu wertvoll !!! Ich bin voll dagegen
Stephanie Burck Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schließe mich vollumfänglich folgender Erarbeitung von Volkmar Kreiss aus Leipzig an und bitte um Berücksichtigung – danke:



"ich möchte Sie auf einen fundamentalen Aspekt aufmerksam machen, der im aktuellen Entwurf des Reformstaatsvertrages nicht ausreichend berücksichtigt wird:



Es scheint, dass weder der bestehende Medienstaatsvertrag noch der vorliegende Entwurf des Reformstaatsvertrages die Vorgaben des Grundgesetzes, insbesondere des Artikels 5, vollumfänglich umsetzen.



Eine öffentlich-rechtliche Medienplattform, die Artikel 5 GG, Satz 1 konsequent umsetzt, würde wesentlich dazu beitragen, den inneren gesellschaftlichen Frieden zu fördern. Sie würde einen Raum schaffen, in dem:



1. Bürger ihre Meinungen frei äußern und verbreiten können, um Ohnmacht und Wut zu verringern.

2. Ein ungehinderter Zugang zu Informationen gewährleistet ist.

3. Ein offener, respektvoller Dialog zwischen verschiedenen Ansichten stattfinden kann.

4. Die Vielfalt der Gesellschaft sich widerspiegelt und gegenseitiges Verständnis gefördert wird.



Die genannten Punkte müssen Grundlage für einen verfassungskonformen Vertrag sein. Daher hier mein Punkte für den Reformstaatsvertrag:



1. Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Medienplattform, die aktiv die Meinungsäußerung und den Informationszugang der Bürger fördert.

2. Transparente Darstellung von Programmbeschwerden auf dieser Plattform, einschließlich der Möglichkeit für Zuschauer, diese zu bewerten und zu kommentieren.

3. Implementierung interaktiver Formate, die es Bürgern ermöglichen, eigene Inhalte zu veröffentlichen und am öffentlichen Diskurs teilzunehmen, damit unter anderem der respektvolle Umgang wieder gelernt werden kann.

4. Klare Zweckbindung der Rundfunkbeiträge zur Förderung der im Grundgesetz garantierten Rechte.

5. Sicherstellung der redaktionellen Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Förderung der Vielfalt der auf der Plattform vertretenen Meinungen.

6. Regelmäßige unabhängige Evaluierung durch den Beitragszahler der Umsetzung des Artikels 5 GG durch die öffentlich-rechtlichen Medien.



Diese Vorschläge zielen darauf ab, den Reformstaatsvertrag in Einklang mit den Vorgaben des Grundgesetzes zu bringen und sicherzustellen, dass die öffentlich-rechtlichen Medien ihrer verfassungsmäßigen Rolle bei der Förderung der Meinungsfreiheit, des freien Informationszugangs und letztlich des gesellschaftlichen Friedens gerecht werden.



Indem wir eine Plattform schaffen, die den offenen Austausch fördert, Transparenz gewährleistet und die Teilhabe aller Bürger ermöglicht, tragen wir aktiv dazu bei, den inneren und gesellschaftlichen Frieden zu stärken – ganz im Sinne der Grundrechte, die uns vor 75 Jahren gegeben wurden, um eine friedliche und demokratische Gesellschaft zu gewährleisten.



Ich bitte Sie dringend, diese grundlegenden verfassungsrechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte bei der Überarbeitung des Reformstaatsvertrages zu berücksichtigen. Einen kleinen Überblick, wie eine solche ÖR-Medienplattform aussehen kann sehen Sie im mit gesendeten PDF." (Volkmar Kreiss)



Mit freundlichen Grüßen,



Stephanie Burck

Berlin
auf Anfrage erhältlich
Stephanie Decker Sehr geehrte Damen und Herren,



an unserem Frühstückstisch fand heute eine Art "Brainstorming" statt. Alle Generationen waren vertreten von den Kindern, im Alter von 9 bis 16 Jahren, mein Mann, meine Schwägerin, mein Bruder und ich, als "mittelalte Generation", im Alter von 35 bis 47 Jahre und die Eltern meines Mannes und meine Eltern, im Alter von 71 bis 85 Jahren. Alle waren wir uns einig darüber, dass wir unbedingt einen Gedenktag an die Coronapandemie brauchen. Heute feiern wir "den Tag der Deutschen Einheit". Wir erinnern an die schwere Zeit der Teilung und Trennung, wir erinnern an die vielen Mauertoten und wir erinnern uns an den wundervollen Moment der Wiedervereinigung. Also, so ähnlich, wie bei der Coronapandemie. In der Familie waren wir uns einig: Der Gedenktag an die Coronapandemie, das sollte der 18. November sein. Weil an dem 18. November 2021 hatte Herr Prof. Wieler seine Brandrede gehalten. An dem Gedenktag brauchen wir Diskussionsrunden im Fernsehen, was man bei zukünftigen Pandemien besser machen könnte und was wir vom Ausland lernen können. Dennoch sollte man auch betonen, wie gut wir in der Pandemie waren und das haben wir ganz besonders dem RKI zu verdanken. An dem Gedenktag sollten wir auch an die Menschen denken, die heute noch unter Long-Covid leiden, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Experten müssen an diesem Tag "zu Wort kommen" um neue Therapieformen und Medikamente, sowie Anlaufstellen für Betroffene aufzeigen zu können. Und jetzt kommt die Bitte an ARD und an das ZDF: Wir brauchen an diesem Gedenktag Spielfilme oder auch Serien und Dokumentationen über die Coronapandemie vom Anfang bis heute.

Weil wir sehen, wie schnell es zu einer möglichen neuen Pandemie kommen kann, wie beim möglichen Ausbruch des Marburg Virus.

Von Seiten der Politik muss geklärt werden: Wurden die Pandemiepläne aktualisiert? Sind die Gesundheitsämter gut aufgestellt? Wie können wir die Ärzte und die Pflegekräfte in der Pandemiesituation am Besten unterstützen? Usw.



Ein großes Lob möchten wir alle dem ZDF ausprechen für den damaligen Spielfilm: "Die Welt steht still" aus dem Jahr 2021 über den Anfang der Pandemie. Mit einem großen Facettenreichtum und dem Einbeziehen aller Personenkreise, vom Kind bis zum Querdenker, war alles vertreten. Nur leider ist es bei diesem einzigen Film geblieben und das obwohl so viele Menschen um weitere Filme und Dokus über die gesamte Pandemie "betteln", aber es geschieht nichts.



Danke auch an die ARD für die großartigen Filme wie "Herrhausen" und "Aus dem Leben".



Ansonsten sind wir uns in der Familie "sehr uneinig". Die Kinder wollen mehr vom Kinderprogramm sehen, die Großeltern mehr Dokumentationen und wir Eltern wollen gerne mehr Spielfilme mit Tiefgang sehen. Sinnvoll wäre es daher einen Sender nur mit Kinderprogramm zu erstellen und das den ganzen Tag, einen weiteren Sender nur mit Dokus und ein anderer Sender nur mit Nachrichten.



Wir alle wünschen Ihnen noch einen schönen Feiertag!



Familie Decker
Stephanie Fichtl Ich bitte darum, auch die Onlinedienste der öffentlich-rechtlichen Sender beizubehalten. Hier bitte unbedingt nicht zeitverzögert berichten. Ich schau trotzdem TV, sobald es geht! Lieber Beitrag erhöhen als Service einschränken. Danke!
Stephanie Heise-Künne Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte es klar für den falschen Weg, ausgerechnet Arte und 3Sat zusammenlegen zu wollen. In der derzeitigen Programmwüste von ARD und ZDF (Krimis, Krimis, Krimis, Talkshows sowie überwiegend langweilige Bundesländer-Folklore in den Dritten Programmen) freuen wir uns bei Arte und 3Sat häufig über weitaus interessantere Programmangebote, seien es anspruchsvollere Filme oder Serien oder interessante Dokus. Wir schauen mehr Arte und 3Sat als ARD und ZDF - aus gutem Grund.



Bitte empfehlen Sie ARD und ZDF, die Zahl der Krimis zu reduzieren, es ist nicht mehr auszuhalten. Stattdessen möchte ich zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr mehr von dem sehen, was den öffentlich-rechtlichen Auftrag ausmacht: informative Formate zu aktuellen Themen, auch aus dem Ausland.



Die weiteren Spartenkanäle können sicher gestrafft werden. Auch ein Nachrichtenkanal reicht.



Eine sinnvolle Sparmaßnahme wäre die deutliche Reduzierung der Klangkörper der öffentlich-rechtlichen Sender. Hier sind bundesweit ca. 2000 Menschen beschäftigt, las ich kürzlich, das ist in Zeiten, wo fast jede größere Stadt eigene Orchester hat, zur Grundversorgung der Bevölkerung sicher nicht mehr erforderlich.



Ebenso ließe sich die Zahl der teuren Sportexperten kräftig reduzieren. Bei jedem Fußballspiel kommentieren zwei Leute währenddessen, weitere zwei stehen am Spielfeldrand für die Halbzeit und nach dem Spiel, noch weitere reden dann im Studio. Der Erkenntnismehrgewinn hält sich sehr in Grenzen, im Gegenteil, da kann man sich mindestens die Hälfte sparen. Das gilt auch für andere Sportarten.



Mit freundlichen Grüßen



Stephanie Heise-Künne und Familie
Stephanie Karraß Sehr geehrte Damen und Herren,



die Änderungen, die Pläne zur Zusammenlegung von ARTE und 3sat betreffend halte ich für falsch und in Anbetracht der politischen Lage auch für sehr bedenklich. Die beiden Sender haben, auch wenn beide das Thema Kultur als gemeinsamen Nenner teilen, eine sehr unterschiedliche Ausrichtung. Angefangen damit, dass der Schwerpunkt von ARTE das deutsch-französische Miteinander in Kultur, Wirtschaft, Politik und Leben ist, der von 3sat dasjenige der deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz (deutsch sprechender Teil). Zudem finden auf ARTE auch avantgardistische oder außereuropäische Kunst, Kultur, Filme und Serien ihren Platz, während 3sat doch eher der "Hochkultur" vorbehalten ist. Es wäre schade, diese beiden unterschiedlichen Ausrichtungen in einem neuen Sender zu verwursten und dadurch die Vielfalt des kulturellen Ausdrucks einzuschränken. Notwendigerweise wird dies passieren da das Programm zweier Sender auf einen kondensiert werden muss und ausgewählt werden wird, was bleibt und was wegfällt. Im Zweifel wird dies sicher die Programme treffen, die sich an ein Nischenpublikum wenden. Mit dem Resultat, dass weniger Vielfalt und Einblick in andere Lebensweisen möglich ist. In Anbetracht der Verbreitung von falschen Nachrichten, Fakten, die verdreht werden, Hass und Hetze, die kursieren, ist es wichtig, Leuchttürme der Vielfalt und der Vernunft nicht abzuschalten. Den Menschen weiterhin zu ermöglichen, sich umfassend und seriös zu informieren. Und somit den menschenfeindlichen Tendenzen etwas entgegen zu setzen und das Verständnis füreinander und für andere Kulturen zu stärken.



Dies gilt nicht nur für arte und 3sat im Bereich Kultur, sondern auch für die Pläne der Zusammenlegung von KIKA mit den anderen drei Sendern. Der KIKA ist in seiner Ausrichtung auf Kinder bis 13 Jahren einzigartig in seinem Angebot. Logo beispielsweise ist selbst für Erwachsene oft aufschlussreich mit seinen Erklärungen zu Politik und Gesellschaft. Warum sollte dieser Sender mit ZDFneo, One und Funk zusammengelegt werden, die sich doch auf ein wesentlich älteres Publikum beziehen.



Auch bei der Zusammenlegung von Phoenix mit ARDalpha, Tagesschau24 und ZDFinfo stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit. Die Live-Berichterstattung auf Phoenix aus dem Bundestag beispielsweise ist ein sehr gutes Mittel, sich über aktuelle Debatten und Vorhaben zu informieren. Und über die teilweise menschenverachtenden Ansichten und Sprache einiger Parteien und Abgeordneter. Genau wie die Live-Berichterstattung von Parteitagen oder Ereignissen weltweit. Die Talkrunden auf diesem Sender sind meist sehr informativ und ausgewogen, ohne die Sensationalisierung mancher Talkshow-Gastgeber:innen in ARD und ZDF. Auch hier würde eine Zusammenlegung zu einer Verflachung und Reduktion des Angebots führen und die Möglichkeiten für seriöse Information einschränken. alpha, t24 und ZDFinfo könnte man sicherlich zu einem Sender zusammenführen, da hier meist alte Filme und Sendungen wiederverwertet werden. Das Profil von Phoenix zu verwässern und zu verflachen ist jedoch nicht zielführend.



Abschließend noch: Man muss den Zuschauenden auch etwas zumuten – zum mitdenken und drüber nachdenken und sich daran reiben. Der Grundsatz, dass das Publikum nicht das hellste ist und man das Programm seinem Niveau anpassen muss, der sich spätestens seit den 90er-Jahren oft durch die Programmgestaltung zieht, ist falsch und entspricht auch nicht dem Auftrag, den öffentlich-rechtliches Fernsehen eigentlich hat. Statt zu sparen und zu streichen und sich den Kritiken rechtskonservativ Denkender zu beugen, überlegen Sie doch, was sich ändern muss, um ein anspruchsvolles forderndes Programm zu machen. Das sich nicht nach Einschaltquoten richtet, nach denen ein staatlich finanzierter Rundfunk eigentlich auch nicht funktionieren sollte, sondern den Zuschauenden neue Perspektiven, Meinungen und Welten eröffnet. Und begegnen Sie so der Erodierung des öffentlich-rechtlichen Systems. Wenn sich immer nur ans absteigende Niveau angepasst wird, ist sonst bald wirklich dessen Grundlage weg. Billig und schnell können die privaten Anstalten besser.



Mit freundlichen Grüßen

Stephanie Karraß
Stephanie Menzel Liebe Damen und Herren,



in Zeiten die, die Demokratie maximal herausfordern, brauchen wir Medienvielfalt mit guter Recherche und Wissenschaftlichkeit mehr denn je. 3Sat trägt maximal dazu bei. Es ist deshalb essenziell den Sender beizubehalten.



Bitte, bitte haben Sie diese Weitsicht.



Danke!



LG,

Stephanie Menzel
Stephanie Neuhaus Ich möchte gerne folgende Gedanken beisteuern:



1. Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk wird die Akzeptanz breiter Bevölkerungskreise für Gebühren(erhöhungen) nur dann sichern bzw. wiederherstellen können, wenn die gefühlte Gewissheit dieser Kreise, indoktriniert zu werden, nicht nur plakativ, sondern substanziell entkräftet wird. Dazu gehörte zum Beispiel das öffentliche Eingeständnis, dass es falsch war, die bestimmten politischen Zielen dienende Manipulation der deutschen Sprache ("Gendern") entgegen der bisher als allgemeingültig angesehnen Auffassung, wonach die deutsche Sprache sich im Alltag weiterentwickelt und erst dadurch verbindlich wird, im ö.-r. Rundfunk zuzulassen. Dies ist wohl das unverhohlenste Beispiel für unangemessene Manipulation; weitere sind bzw. waren offensichtlich, z.B. die "Willkommenskultur"-Propaganda im Herbst 2015.



2. Die Vergütungen für die Tätigkeiten im ö.-r. Rundfunk sollten deutlich reduziert werden, insbesondere was die Altersversorgung angeht. Bisher gilt eine für halb-öffentliche Unternehmen mit Zwangsgebühren typische Selbstbedienungsmentalität nach dem Motto "the best of two worlds": aktive Bezüge wie in der "freien" Wirtschaft, aber Arbeitsplatzsicherheit und Altersversorgung wie (Spitzen-)Beamte. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelbar. Hinzu kommen Querfinanzierungen über "zuarbeitende" Privatunternehmen von den Mitarbeitern Nahestehenden. Der Fall Schlesinger ist kein bedauerlicher Einzelfall, sondern sehr wahrscheinlich nur die allzu plump aus dem Wasser ragende Spitze des Eisberg. Auch die gigantischen Zahlungen an teilweise offensichtlich mafiotische Sportorganisationen sind skandalös.



3. Vor diesem Hintergrund (Ziff. 1 und 2) muss auch der Modus der Besetzung der Rundfunkräte als Aufsichtsgremium überdacht werden. Diese Räte haben die Fehlentwicklungen nicht nur nicht verhindert, sondern möglicherweise gerade befördert. Sie haben ganz einfach versagt. Mein Vorschlag wäre hierzu, dass die Mitglieder der Rundfunkräte künftig in öffentlichen Wahlen bestimmt werden. Ggf. unter Benennung von Ausschlusskriterien (z.B. keine Zugehörigkeit zu einer politischen Partei in den letzten fünf Jahren?).



Soweit meine Anmerkungen.
Stephanie Pape Liebe Kommision,



Bitte handelt weise. Gerade die s

Sparten sind das Salz in der Suppe, dass die nicht ganz Intellekt-freien früher oder später zieht. Ja, es kostet Geld, aber es ist der Weg, die demokratiefreundlichen, denkfreudigen Bürger zu ziehen. Mein persönlicher Weg zur Liebe zu den öffentlich-rechtlichen begann über "zwischen 20 Uhr und 20:15 Uhr brauchst du keinen anrufen", Dokus bei Phönix, Konzerte auf 3sat, Mist, ich werde alt und bin nervlich am Ar...,lass mal Hr-info hören, Boa BR1 hat aber auch echt für jeden was dabei zu HR1 ist zwar nicht ganz so gut, aber ... joa, macht spass! Dank der Parten hab ich nach Jahren von Rdio Bob gelassen, weil mir die Abwechslung gefallen hat. Das sind Programme, die verbinden, statt zu trennen. Dokus auf Phönix, 3Sat oder ZDF-Info haben meine Stiefkinder (damals 7 und 11 - nur RTL, etc. gewohnt) völlig fasziniert zu mir auf die Couch gezogen, um zu staunen und zu lernen. Gebt das bitte nicht auf! Es ist heute wichtiger denn je!

LG
Stephanie Tyszak Ich plädiere für den Erhalt von Arte/3Sat in der bestehenden Form.

Stephanie Tyszak
Stephen Jorgenson-Murray Nachrichten erst online zu posten, nur wenn sie schon im Radio oder Fernsehen gesendet wurden, wäre ein großer Schritt rückwärts. Wir leben schon in der Zeit von „Fake News“ und eine Mehrheit – insbesondere junge Leute – liest Nachrichten primär online. Wenn der Rundfunk diese Aufgabe nicht erfüllen kann, würde Soziale Medien, TikTok und andere Desinformation-Kanale diese Rolle ünernehmen.
Steven Simmon Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für die Möglichkeit sich zu den geplanten Reformen zu äußern.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt eine zentrale Rolle in der Medienlandschaft und bietet ein breites, qualitatives und ausgewogenes Angebot. Besonders wichtig ist mir dabei die Erhaltung von Spartensendern wie ARTE, ZDF oder 3sat, die als kulturelle und informative Alternativen zum oft stark kommerziell geprägten Mainstream-Programm fungieren. Diese Sender liefern hochwertige Inhalte, die sich durch Bildung, Kultur und anspruchsvolle Dokumentationen auszeichnen.



Einsparpotenziale können hingegen eher bei anderen Bereichen gefunden werden. Dazu gehört die Vielzahl an Radiostationen, deren Programm teilweise redundant wirkt und durch Synergien effizienter gestaltet werden könnte. Auch der Zukauf von extern produzierten Talkshows sollte kritisch hinterfragt werden, da diese Formate oft ähnliche Inhalte bieten, die auch mit eigenen Mitteln produziert werden könnten. Ein weiteres Einsparungspotenzial liegt bei den teuren Übertragungsrechten für Sportevents, die häufig einen überproportional großen Anteil am Budget einnehmen. Hier sollte eine bessere Abwägung getroffen werden, welche Sportereignisse tatsächlich einen Mehrwert für den öffentlich-rechtlichen Auftrag bieten.



Zusätzlich wäre es sinnvoll, den redaktionellen Austausch innerhalb der verschiedenen Sendeanstalten zu optimieren, um Doppelarbeit zu vermeiden und die Ressourcen effizienter zu nutzen. Durch die verstärkte Zusammenarbeit könnten die Anstalten weiterhin hochwertige Programme anbieten, während unnötige Kosten reduziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Steven Simmon
Sumak Kawsay Denke, in diesen Zeiten, ist eine Kürzung, Verkleinerung des öffentlich rechtlichen Programmes im Zusammenhang mit dem Internet und Propaganda der heutigen Zeit, eine vollkommen unsinnige Entscheidung.



Eine politischer Einfluß, alleine auf die Funktionalität, zum Beispiel des grafischen Aufbau des Tizen OS von Samsung, wäre günstiger und eine größere Hilfe für die Demokratie und der Stärkung des Bewußtseins dafür.



...



Sich selbst sein Sprachrohr zu Nehmen, in einer Zeit, wo immer deutlicher wird, wie wichtig Offizielle Information ist, ist schlichtweg Dumm.
Susan Chatchaturian Sehr geehrte Damen und Herren,



die Frist, die uns für die Stellungnahme zu einem 112-seitigen Entwurf gegeben wird, ist äußerst knapp bemessen (ich vermute, die Entwicklung des Papiers hat wesentlich länger gedauert).



Inhaltlich verstehe ich, dass sich die Rundfunkanstalten/Programmangebote laufend an gesellschaftliche Veränderungen und Bedarfe anpassen sollten. Ich gehöre zur immer größer werdenden Zielgruppe der Menschen jenseits der 60. Nach Studium Ihres Entwurfes erscheint mir aber, dass meine Zielgruppe aus Ihrem Fokus gerät ganz zugunsten einer Orientierung der Bedarfe der Jüngeren. Das wird m. E. der gesellschaftlichen Realität nicht gerecht und sollte überdacht werden!



Auch die vorgeschlagene Zusammenlegung der Sender 3SAT und Arte geht m. E. an den gesellschaftlichen Notwendigkeiten vorbei. Ein fundiertes und breit gefächertes Angebot bezüglich Kultur und Bildung sind die Basis für unsere demokratischen Strukturen in ganz Europa. Wenn wir den antidemokratischen Tendenzen immer weniger entgegen setzen und wenn der öffentliche Diskurs zudem immer mehr ins Internet verlagert wird, sehe ich keinen Gewinn für unsere Gesellschaft.



Ein paar persönliche Bemerkungen zum Schluss:

3SAT und insbesondere die Kulturzeit ist mein absoluter Lieblingssender/meine Lieblingssendung. Das Angebot von Arte ist nicht vergleichbar. Wenn Arte 3SAT schlucken würde, ist zu befürchten, dass die Kulturzeit verschwindet. Das wäre für mich sehr traurig und ein großer Verlust. Es gibt im deutschen Fernsehen für mich keine andere Sendung, die so breit gefächert, vielseitig und "out of the bubble" verschiedenste Themen beleuchtet. Immer wieder erfährt man was Neues und wird - auch noch in meinem Alter - durch neue Sichtweisen und Positionen bereichert.

3SAT/Kulturzeit muss bitte bleiben!



Aus meiner Sicht macht sich der öffentlich rechtliche Rundfunk eher immer verzichtbarer, wenn Programme auf Grund von Sparzwängen eingespart/nivelliert bzw. dem Geschmack eines Mainstreams angepasst werden.

Bitte bleiben Sie vielseitig und qualitativ hochwertig und somit Ihrem eigenen Anspruch gerecht!



Mit freundlichen Grüssen
Susan Selmaier Sehr geehrte Rundfunkkommission,



die geplante Streichung von Sendern wie 3Sat und damit einhergehendem Stellenabbau bei unabhängigen Journalisten und Recherche-Teams ist ein Verlust an Meinungsvielfalt und eine Schwächung der Demokratie. Aus meiner Sicht ist die dezentrale Vielfalt der Sender und ihre regionale Verankerung ein wichtiger Aspekt, politisch unabhängig zu bleiben und den Informations- und Bildungsauftrag zu erfüllen. Es sollten hier andere Wege gefunden werden, die notwendige Finanzierung der Sender sicherzustellen.



Lieben Gruß,

Susan Selmaier
Susan Trant Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich der Kritik von Herrn Scobel in der FAZ anschließen und bitte Sie 3sat und arte als eigenständige Sender beizubehalten. Diese Sender fallen finanziell kaum ins Gewicht, wenn man ihnen die Ausgaben der Hauptprogramme von ARD und ZDF für beispielsweise Sportübertragungen oder allein deren Kosten für die Geschäftsleitung gegenüberstellt.



Ersparen Sie uns also bitte lieber Produktionen, wie: Das Traumschiff, Der ZDF-Fernsehgarten, teuere Sportübertragungen, und bereichern und erweitern Sie weiterhin gemäß ihres Auftrags unsere Bildungshorizonte mit Kultur und Information von arte und 3sat.



Mit freundlichen Grüßen



Susan Trant



Anhänge



Öffentliche Stellungnahme von Herrn Scobel in der FAZ.



https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/fusion-von-3sat-und-arte-kultur-in-gefahr-110026126.html



Mastodon-User https://chaos.social/@scammo, der einen Finanzvergleich angestellt hat



https://scammo.codeberg.page/3sat-finanzvergleich/
Susanna Redwanz Ich bin gegen die anteilige/vollständige Integration von 3Sat Inhalten zu ARTE. Gibt es nicht schon genug voyeuristische dt. „Schrottsender“?!? Wird nicht ständig geklagt, dass die junge Generation „verdummt“? 3Sat muss erhalten bleiben, sonst gibt es immer weniger bildungsfähige Sender.
Susanna Salonen RE: 3sat



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie ausdrücklich bitten, von einer Fusion von 3sat mit arte abzusehen. Der Auftrag von öffentlich-rechtlichem Rundfunk ist auch, Menschen Kultur zu vermitteln. Besonders außerhalb der Großstädte ist ein deutschsprachiger Kulturkanal wichtig - besonders, da der Kanal langjährig etabliert ist.
Susanna Sommer Sehr geehrte Damen und Herren,

Reformen auch beim ÖRR müssen sein, auch in HInblick auf die Finanzierung. Aber die hier vorgelegten Pläne sind nur teilweise nachvollziehbar und stellen eine derben Eischnitt in die öffentlich-rechtlichen Medien dar. Ausgerechntet in den Bereichen der Kulturfernsehsender und Rundfunksender derartig drastisch einzugreifen und Vorgaben zu machen, die wie im Fall der Zusammenlegung von 3sat und Arte große Verluste an Meinungsvielfalt und an der Darstellung der kulturellen Möglichkeiten der entsprechenden Länder (Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich) bedeuten. In welchem Sender finde ich Nachrichten aus allen deutschsprachigen Ländern wenn nicht in 3sat. Wo gibt es noch Übetragungen von klassischen Konzerten, Opern- oder Schauspielaufführungen, Festivals? - mit Regelmäßigkeit nur in diesen beiden Sendern; ausgenommen sind hin und wieder mal und dies meist in der Advents- und Weihnachtszeit einzelne Übetragungen in anderen Sendern. Alle Sender die Sie eleminieren wollen, zeigen uns heute Vielfalt und Buntheit und sind auf die verschiedenen Alterklassen ausgerichtet. Sicherlich könnten manche Programme noch mehr die Gedankenwelt von jungen Leuten aufgreifen - aber erreicht man dies mit Streichungen und Zusammenlegungen? Eine Ausrichtung auf Sociale Medien ist o.k. ersetzt aber nicht die Möglichkeit eines gemeinsamen Erlebnisses in der Familie. Zusätzlich stellen die Kultursender eine Unterstützung der Kultur vor Ort dar, großartige Kulturveranstaltungen wurden bisher beispielsweise von Arte oder 3sat unterstützt. Mit der Streichung/Zusammenlegung dieser Sender und von Hörfunksendern streichen Sie auch die Vielfalt von kulturellen Angeboten in den Regionen. Wieder wird es die freischaffenden Künstler, Musiker, Tontechniker, Veranstaltungsmanger etc. treffen - wollen Sie dies wirklich? Ist das neuerdings die Aufgabe einer Gesellschaft die Kulturförderung immer weiter zu reduzieren? Sie gehen bei Ihren Planungen um Kosten einzusparen auch davon aus, dass Sportübertragungen evt. verringert werden sollen. Auch dies ist ein Verlust, aber hier gibt es in privaten Senderbereichen weitere Anbieter, die dies evtl. abfangen werden. Diese Möglichkeit ist im Bereich der Kultursender nicht gegeben - außerdem hat der Staat eine Bildungsaufgabe, dazu gehören die Sendungen zu aktuellen ebenso zu kulturellen Erreignissen, wie auch Dokumentationen aus aller Welt, wie wollen Sie Globalität erreichen und gegen Rassismus und Fremdfeindlichkeit aufstehen, wenn die Dokumentationsender eingekürzt werden?

Sie wollen Finanzen einsparen, sicher ist dies in der heutigen Situation besonders wichtig, deshalb sind Maßnahmen zu guten Abstimmungen der Sender untereinander oder gemeinsame bzw. abgestimmte Recherchearbeiten unbedingt zu begrüßen - aber die Meinungsvielfalt kann darunter nicht leiden. Und außerdem ist es für mich nicht einleuchtend, wie Sie all die Dinge die Sie da festschreiben möchten, kontrollieren wollen. Wer legt welche Maßstäbe fest (auch hier ist Vielfalt in Gefahr), können diese überhaupt so generell festgelegt werden?

Zusätzlich steht für mich die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines neuen Gremiums. Wozu? Machen die bisherigen Landesmedienräte so schlechte Arbeit? Müssen diese kontrolliert werden? Nur weil es bei einer Landesanstalt Probleme gab, muss doch nun kein neuer weiterer, noch dazu bundesweiter Beirat gebildet werden, der wiederum viel Geld benötigt, welches dringlicher in den Sendern benötigt wird.

Ich kann Ihnen nur empfehlen diesen Vertrag im jetzt vorliegenden Entwurf zurückzustellen, einen neuen Entwurf abzuverlangen bzw. den jetzigen gänzlich abzulehnen - Unter den neuen Vogaben kann der Öffentlich Rechtliche Rundfunk seinen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben nicht gerecht werden.

Freundliche Grüße Susanna Sommer
Susanne Augenreich Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihrer Einordnung von 3sat und ARTE in die Kategorie Kultur und International kann ich kaum folgen. Hierbei wird unterschlagen, dass 3sat auch Wissenschaftssender erster Güte ist.

Sendungen wie „Nano“ und „Scobel“ bieten hervorragenden Wissenschaftsjournalismus, top Gesprächspartner und sind gute Quelle der Information und Meinungsbildung.



Ohne Wissenschaft funktioniert unsere Gesellschaft nicht!



Auch die Sendung „Kulturzeit“, die wohl eher eine kulturpolitische Sendung ist, zählt für mich zu den 3sat-Highlights. Hier werden politische Vorgänge verständlich - und zudem oft von Gesprächspartnern einordnend -, aufbereitet. Es wird nicht gewertet, sondern beleuchtet und informiert. Dies trifft auch auf die ansprechenden kulturellen Berichte und Gespräche zu.



3sat wird seiner Aufgabe, als Wissensvermittler und Spektrums-Erweiterer (Rundfunkstaatsvertrag) überaus gerecht.

Gerade in Zeiten in denen unsere Gesellschaft nach rechts rückt, ist beleuchtender und einordnender Journalismus unabdingbar.



Vor allem sehe ich den (wochen-)täglichen Blick auf Österreich, die Schweiz mit Deutschland und deren politische Geschehnisse und Entwicklung - so wie 3sat ihn leistet -, als sehr wichtig an.



Zudem sollte in Zeiten von KI und Fake News ein Journalismus der alten Werte nicht politischem Druck untergeordnet werden. Denn: welchen Informationen kann man sonst noch trauen?



ARTE und 3sat sind für mich nicht vergleichbar. Hier fallen mir ad-hoc lediglich „Mit offenen Karten“ und das „ARTE Journal Junior“ ein, die ich als aktuelles Wissen vermittelnd bezeichnen mag.



Sind die den Sendern ARTE und 3sat zugrunde liegenden Staatsverträge überhaupt kompatibel?

Immerhin scheint 3sat seinen Bildungsauftrag vollkommen anders wahrzunehmen, als ARTE.



Gegen eine 3sat-Auflösung oder Verschmelzung mit ARTE protestiere ich daher schärfstens!



Mit freundlichen Grüßen



Susanne Augenreich
Susanne Bachmann-Günther Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt zu hören, dass Sie im Bereich der Hörfunkprogramme kürzen wollen. Angesichts des zunehmenden Sterbens der Lokalzeitungen bieten die regionalen Rundfunkprogramme eine unabhängige Berichterstattung. Angesichts der politischen Entwicklung mit einer Diskursverschiebung nach rechts brauchen möglichst wir objektive Informationen. Unbedingt Erhaltenswerk ist der Sender Phoenix, da er eine breite Information über das politische Geschehen ermöglicht. Der ÖRR hat einen von der Verfassung gegeben Auftrag, der nicht aus monitären Erwägungen untergraben werden sollte. Bitte überdenken Sie Ihre Veränderungsvorschläge noch einmal. Vielen Dank. Es verbleibt mit freundlichen Grüßen Susanne Bachmann-Günther
Susanne Berthold Die sogenannte Rundfunkkommission der Länder dürfte aus bildungsfernen und desinteressierten Menschen bestehen - anders sind die Vorschläge nicht zu erklären.

Alle genannten Sender (3 Sat, Arte, NEO, ONE, Kika, ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau 24 und Phoenix) haben weder Kontrolle noch eine Reduktion nötig. Die Information, die angeboten wird, ist so breit wie nur möglich, so aktuell wie sie nur sein kann, dazu wertvoll, qualitativ hochwertig und nicht zuletzt europäisch und verbindend!



Die Länderkommission soll ihre eigenen Ländersender unter die Lupe nehmen, wenn sie die Qualität und die Quantität verbessern will! Die Regionalsender der Länder liefern großteils wertlose Information die nicht nur langweilig, sondern auch unnötig, oft unzusammenhängend, unbrauchbar und daher wertlos ist. Ein großer Teil davon kann gestrichen werden, wenn eingespart werden soll.



Wie wäre es denn mit Transparenz: Eine Liste der an der Kommission beteiligten Personen mit Auflistung ihrer Qualifikationen, ihrer Seh- und Hörgewohnheiten - damit wir wissen, wer sich anmaßt hier etwas zu beurteilen, von dem er keine Ahnung hat!

Finger weg von Sendern, von denen Sie nichts verstehen.

Ich habe den Eindruck es sollen mit diesem Vorschlag vor allem nationalistische Tendenzen Vorschub geleistet werden, auf Kosten von Kultur, Bildung und dem europäisch interessierten Publikum. Eine Schande ist dieser lächerliche „Reformstaatsvertrag“, der ganz klar den ersten Schritt einer Zensur darstellt!
Susanne Berthold Die sogenannte Rundfunkkommission der Länder dürfte aus bildungsfernen und desinterssierten Menschen bestehen - anders sind die Vorschläge nicht zu erklären.

Alle genannten Sender (3 Sat, Arte, NEO, ONE, Kika, ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau 24 und Phoenix) haben weder Kontrolle noch eine Reduktion nötig. Die Information die angeboten wird, ist so breit wie nur möglich, so aktuell wie sie nur sein kann, dazu wertvoll, qualtiativ hochwertig und nicht zuletzt europäisch und verbindend!



Die Länderkommission soll ihre eigenen Ländersender unter die Luper nehmen wenn sie die Qualität und die Quanität verbessern will! Die Regionalsender der Länder liefern großteils wertlose Information die nicht nur langweilig, sondern auch unnötig, oft unzusammenhängend, unbrauchbar und daher wertlos ist. Ein großer Teil davon kann gestrichen werden, wenn eingespart werden soll.



Wie wäre es denn mit Transparenz: Eine Liste der an der Kommission beteiligten Personen mit Auflistung ihrer Qualifikationen, ihrer Seh- und Hörgwohnheite - damit wir wissen, wer die sich anmaßt hier etwas zu beurteilen, von dem er keine Ahnung hat!

Finger weg von Sendern, von denen Sie nichts verstehen.

Ich habe den Eindruck es sollen mit disen Vorschlag vor allem nationalistische Tendenzen Vorschub geleistet werden, auf Kosten von Kultur, Bildung un dem europäisch interessierten Publikum. Eine Schande ist dieser lächerlilche "Reformstaatsvertrag" der ganz klar den ersten Schritt einer Zensur darstellt!
Susanne Binninger ich protestiere gegen die Option 3sat in ARTE aufgehen zu lassen. 3sat ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und muss unabhängig bleiben. Kein Sender sonst macht Kulturberichterstattung, Wissenschaftsmagazine, Nachwuchsförderung und Dokumentarfilme in einem Umfang, der auch nur annähernd dem öffentlich-rechtlichen Auftrag gerecht wird. Eine Zusammenlegung würde wenig einsparen, und viel vernichten.
Susanne Dähne Ich bin dagegen, dass vorgesehen ist, die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender zu reduzieren - und damit die Möglichkeit, politisch unabhängige Sendungen zu hören oder zu sehen.



In unserem Haushalt nutzen wir -bezogen auf Rundfunk und Fernsehen - ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Sender, um uns zu informieren und unterhalten zu lassen.



Gerade in einer Zeit, in der der Rechtsradikalismus immer mehr Zulauf erhält, ist ein breit - für alle Alters-, kulturellen, religiösen, Einkommens- etc. Schichten

- aufgestelltes öffentlich-rechtlichliches Medienangebot wichtiger denn je!



Bildung informiert, Kultur vermittelt und Sport verbindet!!



Bitte nehmen Sie von diesen Plänen Abstand.



Vielen Dank,

Susanne Dähne
Susanne Ebeling Sehr geehrte Damen und Herren,



die von Ihnen angedachten Veränderungen zur Streichung oder Zusammenlegung verschiedener Sender des öffentlich-rechtlichen Spektrums lässt wenig Gutes ahnen. Die "Festung Öffentlich-Rechtlich" zu schwächen ist eine ganz schlechte Idee angesichts der Besorgnis erregenden gesellschaftlichen und politischen Tendenzen in unserem Land.



Der Plan, 3sat und arte zusammen zu legen ist geradezu unerhört. Beide Sender sprechen sicherlich ein ähnliches Publikum an und die Inhalte sind verwandt. Aber 3sat ist ein Zusammenschluss der Länder Österreich, Schweiz und Deutschland, arte von Frankreich und Deutschland und das bestimmt die Inhalte. Da arte mit weiteren Europäischen Rundfunkanstalten Kooperationen eingegangen ist, nicht nur mit ARD und ZDF, kann man sich leicht ausrechnen, was nach einer "Zusammenlegung" mit den 3sat Inhalten passieren würde. Dies ist ausdrücklich KEINE Kritick an arte. Ein so reiches kulturelles Angebot, wie 3sat es bietet, darf man nicht einfach wegrationalisieren. DAS IST STRÄFLICH. Man muss solch wertvolle Sender vielmehr fördern. 3sat ist nur ein Beispiel, das wichtigste sicherlich.



Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht und berauben Sie die Menschen in den 3sat-Ländern nicht eines ihrer besten Sender. Aber auch die anderen Sender des öffentlich-rechtlichen Spektrums haben ihre Berechtigung und ihr Publikum und dieses Publikum bezahlt für seriöse Information und anspruchsvolle Unterhaltung.



Mit sehr besorgten Grüßen

Susanne Ebeling
Susanne Erhardt Bitte streichen Sie unsere öffentlichen Fernseh- und Hörfunkprogramme nicht zusammen. Gerade in unseren unsicheren Zeiten ist kulturelle und meinungspolitische Vielfalt in den Rundfunkprogrammen demokratieerhaltend. Öffentliche Rundfunkanstalten sowie die Freien Radioanstalten unterliegen keinen privatwirtschaftlichen Interessen und ziehen auch daraus ihre Glaubwürdigkeit. Je vielfältiger die öffentlich-rechtliche Programmlandschaft desto weniger greift das Argument antidemokratischer Kräfte, es handele sich bei den Öffentlich-rechtlichen um „Staatsfunk“ und Journalismus sei „Lügenpresse“.
Susanne Fiselius-Martens Sehr geehrte Damen und Herren,



3 sat und arte gehören zu den Glanzlichtern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - beide ganz unterschiedlich auf ihre spezifische Art und Weise. 3 sat öffnet und vertieft den Blick auf unsere deutschsprachigen Nachbarländer, arte hat den europäischen Fokus. Es wäre sehr schade, ausgerechnet diese beiden Sender zusammenzuführen und damit zwangsläufig das jeweilige Angebot zu reduzieren. Gerade diese / solche Programme machen den Unterschied zum Privatfernsehen. Hier sehe ich einen Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



Vielen Dank für den kompletten Erhalt dieser Kanäle.



Mit freundlichen Grüssen



Susanne Fiselius-Martens
Susanne Hafner Die Kultursender Arte und 3sat zusammenzulegen passt nicht zu deren Organisationsstruktur und Auftrag. Vor allem aber reduziert sie die Sichtbarkeit kultureller Angebote in Deutschland merklich. Wir brauchen eine starken und vielfältigen öffentlichen Rundfunk, der bildender und darstellender Kunst Raum und Aufmerksamkeit gibt. Kulturberichterstattung ist im Bereich der ÖR Hauptsender, ganz zu schweigen von privaten Sendern, bereits stark zurückgegangen. Wir brauchen im Zeitalter der Aufmerksamkeitsökonomie die Kulturberichterstattung als Teil ideeller Förderung mehr denn je.
Susanne Han-Jungmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Da ich mich gern fundiert und breit gefächert über politische, gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Themen informiere, sind die öffentlich-rechtlichen Sender Tagesschau24, ZDF Info, 3Sat und arte neben den "gängigen" Sendern (das Erste, ZDF und die dritten Programme) meine Hauptinformationsquellen.

Daher habe ich mit Erschrecken wahrgenommen, dass durch eine geplante Zusammenlegung der öffentlich-rechtlichen Sender diese Informationsbandbreite demnächst eingeschränkt werden soll.

Ungern möchte ich in Zukunft vermehrt darauf angewiesen sein, mir meine politische und gesellschaftliche Meinung aufgrund der Berichterstattung der privaten (meiner Meinung nach weniger unabhängigen privaten Sender) bilden zu müssen.

Zudem unterscheidet die naturwissenschaftlichen Sendungen eine oft reißerische bzw. neutrale, hochqualitative Darstellung. Auch darauf möchte ich in Zukunft nicht verzichten.

Daher möchte ich Sie bitten, die Entscheidung zu diesem drastische Schritt zu überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Susanne Han-Jungmann
Susanne Hensdiek arte/3sat



Dokumentarfilme berühren, sie vermitteln nicht nur Wissen. Und sie werden durchaus angenommen- wenn sie nicht nur in den Randzeiten im Programm sind. Bei Streamingdiensten hat man dieses Potential erkannt.

Wenn Gesellschaftsschichten nicht mehr durch Wissensvermittlung zu erreichen sind und alles wackelig wird - ist es gerade dann nicht um so wichtiger, die Möglichkeit zu geben, sich auf diesem Wege zu informieren? Geschichten, Lebenswege, Hintergründe in guten Filmen zu erleben?

Sparen Sie nicht an dieser Stelle durch eine Senderzusammenlegung.
Susanne Heunisch Als Privatfrau, Mittlerin der politischen Bildung an einem Gymnasium und Kommunalpolitikerin stehe ich fassungslos vor den Sparplänen. In Zeiten, in denen journalistisch seriöse Informationen gegen fake news ankämpfen müssen. In Zeiten, in denen social media Kanäle mit wirklich informativen Formaten um Aufmerksamkeit ringen, sollen eben diese Formate beschnitten werden? Den Forderungen der Demokratiefeinde nach einer Begrenzung der "Staatsmedien" kommen Sie so leichtfertig und naiv entgegen. Ich appelliere an Ihr Verantwortungsgefühl. Wie wollen Sie in die Geschichte eingehen?
Susanne Kaiser Eine Katastrophe, wenn 3Sat, Arte und Phoenix nicht mehr mit ihren unterschiedlichen Angeboten separat existieren würden. Ich bitte die Entscheider dies gut zu überdenken. Ausgerechnet die Sender die Kultur, Bildung und kritische Politiksendungen auf dem Programm haben. Welche Auswahl ist dann für den kritischen Konsumenten noch. Sollen wir und auf den Privatsendern bewegen? Ich hoffe sehr, dass diese Änderungen nicht durchgesetzt werden.
Susanne Kitzmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihren Plänen einer Zusammenlegung von 3Sat und arte sehe ich mit wenig Verständnis entgegen. 3Sat ist ein Programm von/für Deutschland, Österreich und Schweiz. Was wird mit Sendungen wie nano, Scobel, Wissen hoch drei? So wunderbare Thementage wie der zum Mare Nostrum, komplett in Latein, wird es dann wohl auch nicht mehr geben. (Haben Sie nicht gesehen, ist klar.) Arte ist ein deutsch-französisches Programm. Sie planen da zwei ganz verschiedene Programme zusammenzulegen, als wollten Sie Äpfel und Birnen zusammenfassen. Gemeinsam ist beiden, dass sie bilden und über unseren deutschen Tellerrand hinaus informieren, was Zuschauer:innen durchaus schätzen. Das ist Ihnen nicht bekannt oder egal. Sparen in allen Ehren, aber doch am richtigen Fleck. Warum nicht bei Programmen, die unentwegt Reportagen, die in vielen anderen Programmen auch schon gelaufen sind, wiederkäuen. Es muss auch nicht rund um die Uhr Programm laufen bzw. das könnten die Mediatheken erledigen. Auch weniger Arztserien und Blabla im Vorabendprogramm wären begrüßenswert.

Ich hoffe, Sie Ihre Pläne noch einmal gründlich überdenken. Mir würden die beiden Programme fehlen, sie sind zwei der wenigen Gründe, den Fernseher überhaupt einzuschalten.



Mit freundlichen Grüßen
Susanne Klein Sehr geehrte Damen und Herren,



Kultursendungen, Dokumentationen, vielfältige Konzerte, ausgewogene Reiseberichte und fundierte Reportagen sind Lebenselixier, bringen Freude und wertvolle Anregungen.



Sie regen zum Denken, zum Austausch und zu Diskussionen ein.



Ich bitte Sie dringend, die Sender arte und 3SAT nicht zusammen zu legen!



Seien Sie sich Ihrer Verantwortung gegenüber der Kultur unsere Landes, Europas und dem damit Verbindenden untereinander bitte unbedingt bewusst.



Herzlichst,

S. Klein
Susanne Lehmann Vielfalt und Qualität: 3sat bietet ein Programm, das sich von anderen Sendern abhebt. Es setzt auf hochwertige Dokumentationen, Kulturbeiträge und anspruchsvolle Unterhaltung. Ein Verlust von 3sat wäre ein Verlust an Vielfalt im deutschen Fernsehangebot.

Bildungsauftrag: 3sat erfüllt einen wichtigen Bildungsauftrag. Der Sender vermittelt Wissen und fördert das kulturelle Verständnis. Besonders in Zeiten von Fake News ist ein solcher Sender umso wichtiger.

Nische besetzen: 3sat besetzt eine Nische im Fernsehmarkt. Es spricht ein Publikum an, das Wert auf anspruchsvolle Inhalte legt. Ohne 3sat würde diese Zielgruppe schlechter bedient.

Unabhängigkeit: 3sat ist ein unabhängiger Sender, der nicht primär kommerziellen Interessen folgt. Das garantiert eine hohe redaktionelle Qualität und eine kritische Berichterstattung.



3sat soll bleiben
Susanne Meuser Liebe Mitglieder der Rundfunkkommission,



sowohl 3sat als auch Arte sollten unbedingt erhalten bleiben. Es handelt sich nicht um Zwillinge oder Spiegelbilder voneinander, sondern um Sender mit eigenständigem Profil. Gerade wenn kulturelle Schwerpunkte gesetzt werden, ist eben nicht alles das Gleiche. Genau so gut könnte man sagen "Was kaufe ich mir noch ein Buch, ich hab doch schon eins." Es geht um Fernsehen für den Kopf, nicht so sehr für den Bauch, mit Wissen und Herzblut gemacht. Eine Kernaufgabe des ÖRR, dachte ich bisher. Und ausgerechnet daran soll jetzt die Axt gelegt werden. Und ans Kinderprogramm, das ich übrigens auch für sehr wichtig halte. Die Kleinen haben nämlich auch ein Hirn, dem man das bestmögliche Angebot machen sollte. Und später haben sie dann Spaß an 3sat oder auch Arte, die es dann hoffentlich BEIDE noch gibt.



Mit freundlichen Grüßen



Susanne Meuser
Susanne Morbach Auf keinen Fall die Sender 3Sat und Arte zusammen legen. Gleiches gilt für die Infosender phoenix etc. Diese Sender erhalten die Qualität und Vielfalt der Informations- und Reportagen-Programme. Die Qualität der privaten Sender ist unterirdisch schlecht.

Um gute Reportagen sehen zu können, die auch im Bereich der politischen, neutralen Berichterstattung arbeiten, sind die oben genannten Programme, essentiell.
Susanne Moser und Philip Bröking, Ko-Intendanz der Komischen Oper Berlin In der aktuellen gesellschaftlichen und kulturpolitischen Situation sind fundierte und gut recherchierte Informationen von herausragender Bedeutung. Dafür steht 3Sat insbesondere durch seine überregionale Berichterstattung. Der Kultursender zeigt die Vielfalt der deutschsprachigen Opern- und Theaterlandschaft, berichtet aber nicht nur über Premieren, sondern beleuchtet auch kulturpolitische Diskussionen kritisch und tiefgründig. Ohne 3 Sat würde eine wichtige öffentliche Stimme für die Vermittlung von Kultur fehlen, der Verlust - auch für die Berliner Opernhäuser - wäre immens.
Susanne Muckelberg Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde es nicht gut so viele TV und Radiosender zu streichen? Was soll damit bezweckt werden?

Es ist auch eine Gefahr für unsere Demokratie wenn es nur noch wenige öffentlich rechtliche und unabhängige TV und Radiosender gibt. Auch das Ganze in Zukunft nur noch im Netz anzubieten finde ich schwierig,weil es viele Menschen gibt, die gar kein Internet haben! Besonders Ältere Menschen kennen sich oft nicht so gut damit aus.

Die Inhalte der privaten Sender lassen zu wünschen übrig!



Mit freundlichen Gruß

S. Muckelberg
Susanne Neumann Betrifft "Die Rundfunkkommission unterstützt die Idee eines europäischen Angebots, zu deren Verwirklichung

die Weiterentwicklung von ARTE einen wesentlichen Beitrag leisten kann (siehe Beschluss vom 15.05.2024). Für den wünschenswerten Fall, dass ARTE in Zukunft eine über die rein deutsch-französische Zusammenarbeit hinausgehende europäische Rolle einnehmen sollte, wird daher ermöglicht, in Absprache mit den europäischen Partnern

das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE zu integrieren. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht."



Die Umsetzung dieses Vorschlags ist aus meiner Sicht ein Fehler und für mich als Zuschauerin eine mittlere Katastrophe. Beide Sender weisen eine eigenständige Ausrichtung auf, durch die Zusammenlegung würde ein Gemischtwarenladen entstehen, ohne wirklichen Fokus. Auch wenn die Marktanteile gering sind, erfüllt das Fernsehen auf 3sat einen Teil seines Bildungsauftrages. Hier gibt es noch fundierte Wissenschaftssendungen und Dokumentationen, von der täglichen Kulturzeit ganz zu schweigen. Arte hingegen hat eine sehr kultur-geprägte Ausrichtung und bietet Zuschauern, die mal was abseits des "Breis" der anderen Sender sehen möchten, ein gutes Angebot.



Wenn Kosten eingespart werden sollen, wäre es für mich wünschenswert, mal das endlose Potpurri an belanglosen und nahezu identischen Vorabendserien, Quizsendungen und XXX-Krimis (XXX ist durch Irland/ Türkei etc. zu ersetzen) zu durchforsten und eine Straffung umzusetzen. Es braucht auch nicht jede mittlere Großstadt einen eigenen Tatort.



Bitte - erhalten Sie die Eigenständigkeit von 3sat und Arte!
Susanne Rieck Hiermit möchte ich unbedingt dafür stimmen, dass der Sender 3 Sat in seiner Eigenständigkeit bestehen bleibt. Für Kultur und Wissen über diese 3 Länder so umfassend und ausgezeichnet ( Nano, Kulturzeit, Scobel allein schon zu nennen) informiert zu werden gelingt keiner anderen Plattform so.

Arte bedient eine ganz andere Sparte und Region und Europa ausgerichtet. Da ist doch gar kein Raum mehr für all die Kultur , die in den 3 sat Ländern stattfindet. Das würde eine enorme Lücke sein - nicht auszudenken!!
Susanne Röckel Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte nehmen Sie Deutschland nicht die hervorragende Vielfalt kultureller Fernseh- und Rundfunksender. Gerade ARTE und 3Sat sind die Speerspitzen für eine politische, weltoffene und kulturelle Bildung. Und zwar jeder Sender für sich!

Gerade in diesen Zeiten ist es doch wichtig die Bürger zu bilden um kritisch die platten und rechtsradikalen Reden zu entlarven zu können. Eine Zusammenlegung, ob teilweise oder komplett, wäre das Schlechteste, was Sie diesem Land antun können.

Streichen Sie lieber die endlosen Serien, Wiederholungen oder Talkshows.

Öffentlich-rechtliche Sender und somit die Minister der Länder haben eine Verpflichtung!! Das kostet nun mal Geld, zahlt sich aber auf Dauer aus.
Susanne Röhr Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin der Meinung, dass gerade 3 Sat und Arte zwei eigenständige Sender bleiben sollten.



Beide haben Ihre eigenen Sendungsinhalte, die jeweils für eine aufgeklärte Bevölkerung wichtig sind.



Geben Sie sich einen Ruck und denken Sie bitte nochmal nach.



Mit freundlichem Gruß

Susanne Röhr
Susanne Schäfer Das Angebot für Kinder und Jugendliche darf nicht gekürzt werden:

1) Für Kinder und Jugendliche gibt es keine werbefreie Alternative zu den öffentlichen Kinder- und Jugendangeboten wie Kika, Neo/Funk, Mausradio und Co. Egal ob Streaming, online oder Privatfernsehen - die Kinder werden stark durch Werbung beeinflusst.

2) Das Programm erfüllt einen Bildungsauftrag. Logo Kindernachrichten haben Generationen von Kindern an das Nachrichtenformat herangeführt. Sachsendungen wie Checker, Sendung mit der Maus und Co. bilden und erweitern die Perspektiven für Demokratie, Pluralismus und ganz Praktisches Alltagswissen. Kinder wollen verstehen! Wenn das nicht öffentlich rechtlich getan wird, füllen kommerzielle und rechtsextreme Interessen diese Lücke.



Lassen Sie Kinder und Ihre Eltern nicht im Regen stehen. Das ist die Zukunft!
Susanne Schmitz Es ist absolut richtig, durch Reduktion der übertrieben vielen Plattformen Kosten einzusparen. Es muss aber darauf geachtet werden, dass Inhalte für alle Menschen öffentlich zugänglich bleiben. Was banal klingt, hat sich aber in der Praxis bereits begonnen falsch zu entwickeln: Die öffentlich Rechtlichen bieten immer mehr Inhalte EXCLUSIV auf geschlossenen Plattformen an, die nur denen zugänglich sind, die bereit sind ihre Daten an Datenkraken wie z.B. google, Meta, Tiktok und Co. weiterzugeben, indem sie dort Mitglied werden und in deren datenschutzrechtlich ausbeuterischen Bedingungen einwilligen und ausspioniert werden.



Alle Inhalte müssen immer für alle Rundfunkbeitrag zahlenden Menschen frei zugänglich sein bzw. wieder werden! Die Teilnahme an Diskussionen übrigens auch – aber auf den eigenen, öffentlich rechtlich zugänglichen Plattformen.



Darauf sollte sich bei der anstehenden Reform zurück besonnen werden. Dies steht auch nicht im Widerspruch zur Kosteneinsparung – im Gegenteil: Bei der Reduktion von Plattformen können ungerechter Weise exklusiv für geschlossene Plattformen produzierte Inhalte reduziert werden, aber weiter (zusätzlich) mit den Inhalten bespielt werden, die ohnehin für ALLE Menschen auf den öffentlichen Plattformen produziert wurden. Ein vermehrter Verweis auf den geschlossenen Plattformen zu den öffentlichen, in der Anzahl reduzierten Plattformen, dass dort die Inhalte zu finden sind, kostet so gut wie nichts!
Susanne Siebenlist Hiermit möchte ich Stellung nehmen zur Reform des Staatsvertrages der vorsieht 3-sat und arte zusammen zuführen. Aus Sicht der Vielfältigkeit und der Programmauswahl, sowie der unterschiedlichen Schwerpunkte der Berichte, Filme erwarte ich einen zu hohen Verlust an anspruchvollen informationen, weil es weniger Sendezeit gibt, die auch weniger Journalismus benötigt. Die Diversität geht damit verloren.

In Zeiten, in denen gerade die Gesellschaft immer mehr verängstigt und verunsichert ist und zu viel Pseudowissen in den Netzen krusiert, braucht es verlässliche Vielseitigkeit der Infos und der Wissensbildung.



Windheim, 08.10.2024

Susanne Siebenlist
Susanne Vielhauer Wenn ich es richtig verstehe, ist ein zentraler Punkt des Reformentwurfes die Beschränkung von Online-Texten. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist. Das ist aus meiner Sicht eine Gefahr für die Demokratie. tagesschau.de, heute.de oder hessenschau.de sind zuverlässige, inhaltlich gut recherchierte und unabhängige Online-Nachrichtenkanäle. Wenn Sie junge Menschen und mich beim Öffentlich-Rechtlichen halten wollen, müssen sie diese Portale stärken und nicht schwächen. Mit dieser Einschränkung können die Redaktuere und Journalisten ihren gesetzlichen Auftrag nicht mehr vollständig erfüllen. Viele Beiträge kommen dann zu spät. Wir Bürger*innen erwarten aber für die Rundfunkgebühr eine schnelle und zuverlässige Information. Unsere Demokratie ist gefährdet, Fake News und Hater nutzen alle Plattformen und sie nehmen dann auch noch verlässliche Quellen die Grundlage. Was wieder einmal beweist, dass die Politiker*innen und Verantwortlichen im Augenblick den Ernst der Lage nicht verstanden haben. Schade!!
Susanne Völsch Ich möchte das 3 sat als eigenständiger Sender erhalten bleibt. Ebenso ARTE und One. Alle diese Sender tragen wesentlich zur Meinungsvielfalt bei.
Susanne von Bergen Ein Zusammenschluss von SAT3 und Arte wäre ein Armutszeugnis für die deutsche Medienlandschaft - sind es doch neben ersten und zweitem Programm die wenigen sehenswerten Sender.
Susanne Wahl Ich fordere sie auf, dafür einzutreten, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner inhaltlichen Ausrichtung beizubehalten. Wissenschaftssendungen, Angebote wie das Corona-Virus-Update sind unabdingbar und wichtig.
Susanne Winsauer-Schrader Guten Tag,

werde ich nach der Umsetzung dieser unerfreulichen Pläne noch einen Fernsehempfang mit meiner terrestrischen digitalen HD Antenne haben, oder muss ich mich bei z.B. vodafone anmelden? Das wäre NOCH unerfreulicher.

Ich freue mich auf eine positive Antwort.
Susanne Winsauer-Schrader Guten Tag,

viele Menschen - egal, ob alt, arm, auf dem Land lebend - haben oder wollen keinen Internetanschluss, keinen PC etc..

Man möchte weiterhin in den guten alten Fernseher schauen oder das Radio anschalten. Und man will auch nicht zu kostenpflichtigen Antennenanschluss-Anbietern wechseln, wenn man nur öffentlich-rechtliche Sender anschaut und eine gute terrestrische Digital-Antenne besitzt oder eine Satellitenschüssel.

Ich möchte Sie bitten, zu garantieren, dass in Zukunft die öffentlich-rechtlichen Sender über terrestrische Digital-Antennen empfangbar bleiben.
Susi Emmerlich Alle reden nur noch von künstlicher Intelligenz.

Da ist schon nachvollziehbar, dass jemand auf den Gedanken kommt, genau die Programme abzuwickeln, die sich an die natürliche Intelligenz der Bevölkerung richten!

Zur Zeit besteht das Programm der meisten ÖR - Sender, insbesondere der Dritten Programme, zu einem großen Teil aus Wiederholungen z.T. uralter, vollkommen belangloser Sendungen (17 Jahre alte Quiz-Sendungen und Soaps). Diese Dinge gehören in die Mediathek in die Rubrik Retro, aber nicht auf das aktuelle Tagesprogramm der 3. Programme! Aktuelle Magazine und Reportagen, die im Ersten gesendet werden, kann man sich dann zeitversetzt in den Dritten ansehen. Darin sehe ich durchaus Einspar-Potential! Wer etwas verpasst hat, kann es sich ja später in der Mediathek ansehen, dazu braucht es keine eigene Sendeanstalt. Die dritten Programme sollten sich auf relevante Informations- und Unterhaltungs-Sendungen konzentrieren, die regionalen Bezug haben. DIese können dann auch zu unterschiedlichen Tageszeiten erneut ausgestrahlt werden. Eine 24h-Besendung der Bevölkerung mit den immer gleichen, belanglosen Inhalten ist heute mit nichts mehr zu Begründen!

Wer an 3sat/Arte/ZDFinfo usw. Hand anlegen will, schränkt dagegen die anspruchsvolle Programmvielfalt ein und trägt zur weiteren Verdummung der Deutschen bei - wie sie ja durch vielfältige Studien bestätigt wird.
Suzanne Meyer-Scharrer Die Rundfunkreform muss gestoppt werden.

Fakten und Berichte müssen weit gestreut erreichbar sein. Wenn es dafür nötig ist, die Rundfunkgebühren zu erhöhen - bitte.

Es muss ein Gegenpol geschaffen werden zu den Pay-TV Inhalten, die keinen Bildungsauftrag erfüllen.

Wenn jetzt auch noch Kultur und Informationen im Bildungsauftrag beschnitten werden, sind der Desinformation Tür - und Tor geöffnet .
Suzanne Probst Ich bin gegen den Wegfall der öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Programme sowie gegen eingeschränkte Online-Berichterstattung! Ich bin gegen eine Kürzung und Zusammenlegung von 3Sat und ARTE! Bildung durch diverse Programme ist wichtig und darf nicht durch falsche Sparmaßnahmen verschwinden.
Sven Anders Ich wünsche mir dass die Meinungsbildung und Demokratie gestärkt wird.



Da finde ich sollte man nicht bei 3sat und Kika sparen, sondern bei Fussballrechten und teuren Spielfilmen.



Auch finde ich es wichtig dass die mit den von den Bürgern finanzierten Sendungen nach Möglichkeit unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden, damit sie von jedem weiterverarbeitet werden können. Alles andere wäre Verschwendung, insbesondere wenn die Sendungen dann nach ein paar Tagen oder Wochen gelöscht werden. Ich hab die Sendung bezahlt und soll sie mir dann nicht mehr ansehen können?



Ich würde da auch in Kauf nehmen, Künstler die das nicht wollen mal einen Vertrag nicht zu geben und stattdessen neuen Künstlern zB für eine Filmusik eine Chance zu geben. Mehr vielfallt und Freiraum für die Redaktion und weniger Einfluss der Politik wäre gerade wegen den Gewinnen von rechten Parteien sehr wichtig.
Sven Betz Arte ersetzt nicht 3SAT - beide decken auf ihre Art Kulturthemen in ebenso unterschiedlicher wie ergänzender Weise ab.

Ebenso unsersetzlich und einzigartig ist der Dokukanal PHOENIX.

Wenn eine Streichung von Sendern unumgänglich ist, dann sind eher ZDF Info, ard alpha,Tagesschau 24, 1plus und ZDFneo verzichtbar. Bitte denken Sie an die zunehmende Alterspyramide und das viele Senioren ausschließlich lineares Fernsehen kennen und häufig fast ausschließlich Dokumentationen, Reportagen, Musik- und Theatersendungen anschauen.

Wenn schon Gebühren bezahlt werden müssen, dann wahren Sie bitte im Gegenzug Ihren Bildungs- und Kulturauftrag.
Sven Domschke Sehr geehrte Damen und Herren,

es kann doch wohl echt nicht im Ernst geplant sein, die Perlen des ÖRR, d.h. 3sat, Arte, Phoenix, Alpha und ZDFneo/info zusammenzulegen bzw. damit im Grunde großteils abzuschaffen?!

D.h. ausgerechnet DIE "Spartensender", welche statt den sinnlosen (sich auf allen Länder-Sendern parallel immerzu wiederholenden tagtäglichen Sendungen+Billig-Serien oder Spiel/-Schlagershows), eben Kultur und Information vermitteln.

DIE "Spartensender", welche in meinem gesamten Umfeld selbst von Nicht-ÖRR-Sehern genannt werden, falls sie doch mal fern sehen.

Sparen Sie doch bei den Länderanstalten. Wozu braucht es einen Saarl. RF?

Im Osten gibt es 2 Länderanstalten (MDR, RBB). Warum kann man das im Westen nicht ebenfalls auf bspw. 3 Anstalten reduzieren?

Sparen Sie doch bei den üppigen Bezügen (incl. Pensionen) der leitenden Beschäftigen, welche sich völlig von den Realitäten abgekoppelt haben!

Die absolute Frechheit ist die zeitliche Begrenzung der Mediatheken. Damit kann man sich diese gleich komplett sparen.

Sollte diese Reform beschlossen werden, dann werde ich von einem Befürworter des ÖRR und der Rundfunkgebühr zum Totalgegner!!!

Mfg

Sven Domschke
Sven Eric Molzahn Sehr geehrte Rundfunkkommission,



folgende Themen bitte ich bei den weiteren Beratungen zu berücksichtigen.



1) Eine Zusammenfassung der Kultur-Sender 3SAT und Arte wird deren kulturelle, sprachlichen, und geografischen Ausrichtungen nicht gerecht und reduziert (weiter) das für unsere Gesellshcaft wichtige Kulturangebot. Eine Verlagerung von Kultursendungen bspw. der 3. Progeramm zu den beiden Sendern wäre eine hilfreichere Maßnahme, um Aufwendungen einzusparen, ohne das Angebot defacto zu halbieren.



2) Eine weitere Zusammenfassung der Mediatheken und Online-Angebote ist sicherlich hilfreich, wobei sich die einzelnen Angebote und Webseiten der 3. Programme sich nicht erschließen. Hier einzusparen ist sicherlich hilfreich - auch wenn das ggf. gegen die Einzelinteressen der Länder geht.



3) Den Ausstieg aus einem linearen Fernsehen einzuläuten, halte ich für verfrüht. Der Wert, eben nicht gestreamte Sendungen selbst auszuwählen, sondern Vorschläge ohne Algorithmen zu bekommen, wird dabei unterschätzt. Linerarität hilft, Filterblasen zu vermeiden und sich gegen Social Media abzusetzen.



Erlauben Sie mit noch die Anmerkung, dass die Frist zur Stellungnahme der Bedeutung dieses Prozesses nicht angemessen ist, insb. wenn man die sehr lange Verhandlungsdauer Ihrer Kommission berücksichtigt.



Herzliche Grüße! SEM
Sven Kamperhoff Sehr geehrte Damen und Herren,



folgend aufgelistet erhalten Sie meine Anmerkungen/Vorschläge zur Reform des Rundfunkstaatsvertrags:



-keine Championsleague-Spiele im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (örR), überlassen Sie dies den privaten Anbietern und Online-Streamingdiensten. Bundesliga oder internationale Fußballmeisterschaften (EM+WM) sind genug, und teuer ohnehin.



-keine Unterhaltungssendungen wie bspw. "Duell der Gartenprofis". Überlassen Sie solche Formate des Privaten. Sendungen wie "in aller Freundschaft", "junge Ärzte" etc. sollten kritisch hinterfragt werden. Lindenstraße wurde zum Glück dann auch endlich mal eingestellt



-Markus Lanz sollte keine Sendung haben. Der Mehrwert dieser Diskussionen in diesen Sendungen ist nahezu null, ähnliches gilt für das Format von Caren Miosga, sie kommt leider nicht an das Format von Anne Will oder Günther Jauch heran. Bei Maischberger und Illner habe ich den Eindruck, dass hier den Zuschauern etwas vermittelt wird, womit sie etwas anfangen können in ihrer Meinungsbildung



-es sollten Kräfte der einzelnen Länderanstalten mehr gebündelt werden. Warum müssen bei Interviews oder Verkündungen immer gleich Mikrophone von mehreren Anstalten hingehalten werden? Reicht es nicht, wenn eine Anstalt dorthin fährt, es aufzeichnet und an die anderen Anstalten weitergibt?



-kürzen Sie bitte nicht bei arte und 3sat. Ebenso bitte nicht am Kinder- und Jugendprogramm (Kika, funk, neo, one etc). Was da als Gegenentwurf bei den Privaten läuft ist wirklich nur noch schwer erträglich.



-vielleicht muss auch mehr Programm ins Netz gestellt werden, um die Zuschauerschaft nicht vollends zu verlieren



MfG

S.K.



PS:

meine Stellungnahe kann veröffentlich werden, jedoch nicht mein vollständiger Name oder meine Emailadresse!
Sven Kleinschulte Sehr geehrte Rundfunkkommission,



Es ist zwar zu begrüßen, dass der Versuch unternommen wird, den ÖRR zu reformieren und unnötige Teile zu Reduzieren, jedoch haben die für diesen Reformvorschlag zuständigen Stellen die grundsätzlichen Probleme des ÖRR meiner Meinung nach teilweise missverstanden und wollen an den falschen Stellen kürzen.

Die Spartensender ARTE 3SAT und Phoenix sind die einzigen Teile des ÖRR, die noch wirklich gute Inhalte produzieren, die es Wert sind gesehen zu werden, auch für junge Menschen. Die Kultursender sind für viele die einzige Möglichkeit noch an Kultur teilzuhaben und sollten unabhängig der Einschaltquoten niemals eingestellt/fusioniert werden, insbesondere da hier auch einige der besten Dokumentationen und Informationssendungen laufen. Kulturangebote haben es heutzutage schwer genug Aufmerksamkeit zu generieren und es sollte Aufgabe des ÖRR sein, diese viel stärker zu Unterstützen. Ein Mangel an kulturellem Material um ARTE und 3SAT zu füllen kann in Deutschland nicht existieren und die Kosten sind geringer als für viele andere Inhalte. Auch das verringern der Zusammenarbeit in internationalen Sendern kann nicht im Interesse der Beitragszahler sein. Ein Zusammenlegen von Internationalen Sendern, die mit unterschiedlichen Ländern betrieben werden scheint ausserdem sehr kompliziert und wird am Ende wahrscheinlich scheitern.

Bei den Informationssendern kann man auf den ersten Blick verstehen, warum ein Zusammenführen sinnvoll erscheint, da sie zu grossen Teilen mit Wiederholungen von mittelmässigen Dokumentationen vollgestopft werden. Das Problem ist hier jedoch nicht die Existenz dieser Sender, sondern das Fehlen von finanziellen Mitteln für diesen Bereich, der eigentlich das absolute Kerngeschäft des ÖRR sein sollte. Um eine ständige Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Informationen sicherzustellen, braucht der ÖRR meiner Meinung nach sowohl einen immer aktuellen Nachrichtensender, als auch einen weiterführenden Politiksender und mindestens einen Dokumentationssender, wobei, bei angemessener finanzieller Ausstattung für diesen wichtigsten Bereichs des ÖRR, vier Sender mehr als angemessen wären. Dafür müsste allerdings auch in Inhalte jenseits von Hitlerdokus mehr investiert werden. Ein Teil der Dokumentationen könnte natürlich auf lange Sicht ins Internet umziehen.

Der ÖRR muss seine Kapazitäten für Internationale Nachrichten deutlich ausbauen, um einen tatsächlichen Mehrwert im Vergleich zu Privatsendern aufzuweisen. Wenn man sich ein willkürliches Land ausserhalb von Europa auswählt und die Nachrichten sieht, dauert es Monate oder Jahre, bis man dessen Namen hört und eine wirklich nützliche und detailreiche Berichterstattung wird niemals eintreten. Es muss mehr Personal für eine Analyse und Berichterstattung auf allen Kontinenten investiert werden. Es wäre auch sinnvoll, wenn das Wissen, das dabei angesammelt wird möglichst umfassend und kostengünstig an die Bevölkerung weitergegeben wird. Die Korrespondenten könnten in eigenen Sendeplätzen über die Themen, die in einem Land gerade diskutiert werden, politische Entwicklungen und Unterschiede in der Sichtweise auf gemeinsame Probleme berichten und dabei die Standpunkte verschiedener Gruppen in einem Land einbeziehen. Es sollten Expertendiskussionen den Platz von Politikertalks einnehmen oder diese wenigstens in grösserem Masse ergänzen. Mehr Hintergrundwissen muss vermittelt werden und mehr Dinge müssen tiefgreifend erklärt werden. Diese Art von detaillierten Nachrichten und Informationssendungen ist derzeit extrem unterrepräsentiert. Weder Ressourcen, noch viel Sendeplatz dafür ist derzeit vorhanden, obwohl Massen an Wiederholungen diese Sender füllen. Auch die Qualität der Dokumentationen im ÖRR ist oft mangelhaft. Die Inhalte müssen ausserdem mehr an alle Bevölkerungsgruppen angepasst werden und es muss eine stärkere Fokussierung auf weniger oft besprochene Themen geben. Aufgrund der Bedeutung dieser Inhalte für die Bevölkerung und auch deren Einbeziehung in die Demokratie sollte nicht durch streichen dieser Sender Geld gespart, sondern diese durch Streichung anderer Sender gestärkt werden.

Die Fusion von ZDFneo und ONE ergibt Sinn, da beide den Zweck, Inhalte für junge Erwachsene zu produzieren kaum erfüllen und ihre Quote stattdessen durch Krimis in Endloschleife erzielen. Eine reduzierung des Programms sollte allerdings mit einer Steigerung der Effektivität beim ansprechen junger Menschen einhergehen. Wie auch bei anderen Zielgruppen, muss mehr Verständnis für die Zusehenden hergestellt werden und zwar nicht nur symbolisch. Auch Angebote, die die Zuschauer partizipieren lassen, könnten helfen. Gestrichen werden sollten die Krimis, die nur für die Quote Existieren. Es wäre gegebenenfalls sogar sinnvoll in Zukunft beide Sender zu streichen und in die Mediathek und Youtube umzuziehen. Die Einstufung des KIKA in die gleiche Kategorie wie ZDFneo wirkt etwas weltfremd, da die Zielgruppen dieser Sender weniger gemeinsam haben als mit der des ZDF Fernsehgartens. Ich bitte darum nicht in einigen Jahren zu versuchen diese auch noch zusammenzulegen, denn der KIKA ist sehr gut und sollte gestärkt werden.

Eine Reduktion unnötiger Ausgaben sollte, anders als hier vorgeschlagen, erfolgen, indem man die Unterhaltungssendungen verringert und die Anzahl der Rundfunkanstalten anpasst. Es gibt absolut keine Daseinsberechtigung für den SR und Radio Bremen und selbst ohne diese ist die grosse Anzahl an Parallelstrukturen unfassbare Geldverschwendung und bringt kaum einen Effekt für die Bevölkerung. Der SR kostet etwa gleich viele Gebühren wie ARTE, obwohl dort auch noch Werbung zur Finanzierung hinzukommt. Wenn man die Wertigkeit der Beiträge von ARTE und SR zum ÖRR vergleicht ist dies völlig unverständlich. Erst recht, wenn ausgerechet ARTE reduziert werden soll. Sollte die Zahl der Anstalten nicht drastisch reduziert werden, könnte wenigstens darauf verzichtet werden jede Unterhaltungssendung eines Senders auf jedem anderen zu kopieren, um sich gegenseitig mit unseren Gebühren die Quote zu stehlen. Auch bei billigen Produktionen macht dies zumindest einen sehr schlechten Eindruck auf die Beitragszahler. Gemeinsame Nutzung von nicht regionalen Formaten, ggf. auch zwischen ARD und ZDF wäre sinnvoll. Die dritten Sender sollten nur wirklich regionale Angebote von den anderen unabhängig produzieren.

Das gleiche gilt auch für die Radioformate, von denen es auch nach dieser Reform zu viele geben wird. Mindestens ein weiteres Programm pro Anstalt, von denen es weniger geben muss, sollte zusätzlich gestrichen werden. Bitte dabei diejenigen erhalten, die sich auf Informationsinhalte konzentrieren, denn es gibt genug private Musiksender.

Für mich ist auch schwer zu erkennen, was der Mehrwert des Senders Das Erste ist. Das ZDF und die Dritten überschneiden sich sehr stark mit Das Erste. Die Inhalte könnten gut auf andere Sender aufgeteilt werden. Das Erste könnte also viel besser gestrichen werden als die bisher zur Diskussion stehenden Sender. Dafür könnte man dann das Niveaue der Unterhaltungssendungen auf anderen Sendern erhöhen und Serien produzieren, die es Wert sind, gesehen zu werden. Wir brauchen vor allem mehr Mut und interessante Experimente, anstatt immer wieder die gleichen Serien mittelmäßig zu wiederholen. Der ÖRR muss sich auf Dinge konzentrieren, die niemand anderes bietet, nicht die Quote zählt. Der ÖRR sollte zudem versuchen auch in Unterhaltungsangebote einen grösseren oder höherwertigen Bildungs- und Informationsanteil zu integrieren.

Die geplante Verringerung der Kosten für Sportrechte wirkt nicht überzeugend genug. Sport sollte nur gezeigt werden, wenn es ausserhalb des ÖRR keine andere Möglichkeit gibt diesen zu sehen, oder die Kosten wirklich niedrig sind. Fussball sollte nicht im ÖRR laufen, da es immer einen Sender geben wird, der diesen Sport überträgt. Hohes Interesse ist kein Selbstzweck. Eine unfreiwillig gezahlte Gebühr sollte nur für Dinge gezahlt werden, die einen Gesellschaftlichen mehrwert bieten. Auch Unterhaltung gehört dazu und muss auch zur Bindung der Zuschauer vorhanden sein, aber Sport von einem Pivatsender zum ÖRR zu holen ist nicht der Sinn der Sache. Auch die Tour de France kann man sich sparen. Stattdessen sollte man unbekanntere Sportreignisse zeigen, die nur regional bekannt sind und Unterstützung brauchen, wenn man nicht komplett auf Sport verzichtet. Olympia ist das einzige Ereignis bei dem es vielleicht vertretbar ist, es für viel Geld zu übertragen.

Jede Effizienzerhöhung durch mehr Zusammenarbeit ist zu Begrüssen. Ich hoffe, dass auch die Mediatheken endlich komplett zusammmengelegt werden. Mehr als eine ÖRR Mediathek ist niemandem sinnvoll erklärbar. Es wäre extrem sinnvoll in Zukunft auch mit anderen ähnlichen Fernsehanstalten in Europa in dieser Hinsicht zusammenzuarbeiten. Die Angebote im Internet müssen allgemein so gestärkt werden, dass mehr Menschen die Onlineangebote nutzen. Dafür ist eine gewisse Menge, Qualität und Nutzerfreundlichkeit nötig.

Ich würde mir ausserdem wünschen,dass der ÖRR in Zukunft darauf verzichtet alle hochwertigen Informationssendungen, investigative Recherchen und anspruchsvolle Kultur auf den schlechtesten linearen Sendeplätzen zu verstecken als würde man sich dafür schämen.



Insgesamt unterstütze ich zwar die unkonkreten Ziele, die zur Reform vorgeschlagen wurden, aber alle konkreteren Vorschläge, insbesondere zur Reduktion, sind entweder nicht weitgehend genug oder sogar negativ zu bewerten. Diese Reform wirkt hier eher wie ein Kuhhandel, bei dem teilweise symbolisch irgendetwas gestrichen wird um gewisse Strömungen zu befriedigen, ohne dabei nennenswert Geld zu sparen, während gleichzeitig der Auftrag des ÖRR in Zukunft weniger erfüllt wird. Die Probleme des ÖRR sind meiner Meinung nach fehlende Ambition und Innovation in der Produktion, fehlender Fokus auf Information und Kultur, zu starke Fokussierung auf Quote, oft fehlendes Verständnis für die Zielgruppen und die Ineffizienz der Struktur mit vielen Anstalten. Wenig davon wird auch nur erwähnt, konkrete Lösungsvorschläge gibt es zu keinem und beim Fokus auf Information und Kultur soll es Rückschritte geben. Eine Reform die noch nicht einmal den SR und Radio Bremen streichen will, kann man nicht wirklich ernst nehmen.

Ich hoffe das die Reform sich noch deutlich verbessert und endlich die Strukturellen Probleme angegangen werden. Wenn stattdessen tatsächlich die Spartensender, die dem Auftrag des ÖRR am besten nachkommen reduziert werden, gibt es bald wahrscheinlich wirklich niemanden mehr, der den ÖRR noch verteidigt.
Sven Kraft Ich bin dafür Arte und 3Sat eigenständig zu halten. Das sind wenigstens mal Informationen und Anregungen. Ich habe 8 Jahre kein Fernsehen geschaut, weil da nur Mist kam und Wir kein Kabel hatten. Jetzt schaue mir regelmäßig Nano und Kulturzeit, sowie Stadt Land Kunst, Arte Journal, Mit offnen Karten, Re: an. Mein Horizont hat sich dadurch enorm erweitert. Beide Sender zu einem zu verschmelzen halte ich nicht für richtig, weil 3 Sat ein Sender für den deutschspachigen Raum und Arte ein europaweiter Sender ist mit Informationen über den Globus. Man sollte viel lieber bei den öffentlichen rechtlichen Sendern ARD und ZDF sparen. Diese permanenten Talkshows ohne Sinn, die möchtegern Unterhaltungshows oder Übertragungen von Karnevalssitzungen oder ähnlichen Stupiditäten braucht keine Mensch.
Sven Lüthje Sehr geehrte TV -Verantwortliche!



Ich halte 3sat für eine wesentliche Kultureinrichtung, die in diesem Niveau unbedingt erhalten bleiben muss !!

Wenn es um Kostenreduzierungen geht, so wäre doch bei den viel zu häufigen und an den Kosten der viel zu teuren Fussballsendungen und -Übertragungen zu sparen.

Auch dürfte bei den massenhaften Kriminalfilmen gespart werden, denn zu jeder grösseren Stadt in Mitteleuropa gibt es im öffentlichen Fernsehen eine eigene Krimi-Serie; in der Summe sind viel zu viel davon, die nicht alle dem Bildungsauftrag des öffentlichen Rundfunks gerecht werden.



S. Lüthje
Sven Meesner Hallo,



ich möchte nicht, dass 3Sat dichtgemacht bzw. mit ARTE „zusammengelegt“ wird. Vielmehr möchte ich, dass Phoenix und Tagesschau24 erhalten bleiben.



Dafür zahle ich gerne GEZ.



Beste Grüße
Sven Müller Das Angebot von arte und 3Sat sind aktuell die einzig akzeptablen Sendungsangebote.

ARD/ZDF und viele dritte Programme sind reine Geldverbrennungsmaschinen und müssen massiv reformiert werden.

Moderatoren die Millionen verdienen sollten nicht von öffentlich rechtlichen Zuschüssen subventioniert werden und das Geld eher in Bildung, Kultur und umfassende Information eingesetzt werden.



Künstlich gehypte Programme wie Volksmusikveranstaltungen mit dubioser Moderation und Teilnehmern müssen dringend hinterfragt und reformiert werden!
Sven Oujla Guten Tag.



den Fernseher schalte ich seit vielen Jahren mit dem Sendeplatz von 3Sat ein. Sei es um explizit die täglichen Sendungen der Wissenschaftssendung Nano oder des Kulturmagazins Kulturzeit zu sehen oder einfach einen guten Einstieg in den Fernsehabend zu haben – 3Sat enttäuscht nicht und ich bleibe gerne an interessanten Sendungen hängen, von denen ich zuvor nichts gewusst habe.



Bereits das Abschalten des Senders ZDFkultur im Jahre 2016 hat eine große Lücke hinterlassen, Sendungen und Filme abseits des Mainstreams sehen zu können. Diese Rolle hat seitdem einzig 3Sat inne, das ausführlich über den deutschsprachigen Kulturbetrieb, über aktuelle Themen der Politik berichtet und z.B. mit Scobel ganze Abende der Wissenschaft widmet. Auch gefallen mir die Thementag, die häufig an Feiertagen ausgestrahlt werden, während sich andere öffentlich rechtliche Sender mit Wiederholungen zweitklassiger Filme begnügen. Zudem erfreue ich mich am Wochenende über die vielfältigen Comedy Formate, die immer wieder beweisen, wie vielschichtig der Sender ist.



Selbstverständlich schaue ich auch regelmäßig Arte, doch eignet sich der Sender weniger dazu, unbedacht vorbeizuschauen oder täglich einen Mix aus Wissenschafts- Kultur- und Politikjournalismus aus dem deutschsprachigen Raum zu erhalten. Vielmehr schaue ich hier ausgewählte Filme, Reportagen oder Dokumentationen. Beide Sender haben keinerlei Schnittmengen außer, dass jeder für sich ein anspruchsvolleres Programm bietet, als andere Sender. Beide Sender müssen daher für sich erhalten bleiben!



Mit freundlichen Grüßen

Sven Oujla
Sven P Sehr geehrte Mitarbeiter, schon seit den 2000er Jahren gehört es zu unserem festen Abendprogramm um 18:30Uhr auf 3sat "nano" zu schauen. Aus unserer Sicht das einzige Wissenschaftsmagazin im TV was wirklich wissenschaftliche Themen tiefgründig aufbereitet. Viele Mainstream Wissenschafts-Formate sind doch oft sehr oberflächlich. Noch schlimmer ist es bei den privaten Sendern. Zudem ist "nano" die einzige Sendung die auch wissenschaftlich auf tagesaktuelle Themen (Forschungsergebnisse, Wetterereignisse, Raketenstarts) eingeht. Daher trifft es uns zu hören, dass "nano" im neuen gemeinsamen Sender mit arte vielleicht keinen Platz mehr findet. Wir bitten doch hier nochmal umzudenken, es wäre ein Verlust fürs deutsche Fernsehen. Mit freundlichen Grüßen, Sven P
Sven Pape Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vorschläge für den Reformstaatsvertrag hale ich für einen Angriff auf die Vielfalt der Kultur und am Ende auch auf die Demokratie.

Allein die Idee ARTE und 3Sat zusammen zu führen, heißt doch de Fakto das 3SAT eingestammpft und ARTE verwässert wird.

Die Jugendsender zu reduzieren wird noch mehr Kinder auf bildungsferne Plattformen führen und ihnen weniger Gelegenheit geben, sich z.B. kritisch mit TicToc auseinander zu setzen.

Wo, wenn nich bei den öffentlich rechlichen Sendern sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, sich mit Medien auseinander zu setzen, Meinungen zu hinterfragen und lernen was Fakes sind und was nicht?

Das Gleiche gilt für die Narichtensender, gerade da braucht es Vielfalt, verschiedene Formate, Dikusionen und Meinungen auch wenn sie kritisch und unbequem sind!

Abgesehen davon geht es auch um politische Bildung!

Ist das nicht auch der Auftrag der öffentlich rechtlichen Sender?

Ich bin mir sicher, das es andere Wege gibt Gelder einzusparen als Sender einzustellen und Arbeitsplätze zu vernichten.

Ansonsten wäre das ein Armutszeugniss!

S. Pape
Sven Peter Zu 28a (1):



3sat und Arte bieten die aktuell hochwertigsten wissenschaftlichen und kulturellen Inhalte im deutschen Fernsehen. Sie zusammenzulegen birgt das Risiko, dass die Qualität und Quantität ihrer Angebote sinkt. Eine Kooperation mit weiteren europäischen Partnern ist jedoch sinnvoll, da sie mehr Vielfalt liefern wird Kosten sparen kann.



Zu 28a (2):



Die Parallelstrukturen bei der aktuellen Berichterstattung in tagesschau24, Phoenix sind in der Tat unverständlich und können in einem Sender gebündelt werden. Jedoch sollte ARD-alpha als dezidierter Bildungskanal aufrechterhalten werden, da solche Inhalte ansonsten im Tagesaktuellen untergehen könnten, auch wenn aktuelle Berichterstattung möglicherweise beim Publikum beliebter ist.
sven ruhberg Die geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat verschlägt einem die Sprache. 2 Fersehprogramme, die neben den rechtlichen ( mehr oder weniger) bisher zum Glück auf Werbung verzichten und die wie ein Leuchtturm mit ihren Programmen in den Wust der übrigen Fersehsendungen hereinragen sollen geändert werden. In welchem Land leben wir eigentlich? Die Qualität der anderen offiziellen Ausstrahlungen spricht für sich, die Zumutung der ständigen Wiederholungen sucht ihresgleichen. Ich möchte gegen diese Art der Kulturreduzierung stark protestieren und hoffe, dass vielleicht noch die Einsicht gewinnt die Anstalten in der bisherigen Form wenigstens zu belassen. Mit freundlichen Grüssen. Sven Ruhberg
Sven Schuberth Bitte achten sie beim Umbau der ÖRR darauf insbesondere solch sinnfreie Unterhaltungssendungen wie Ratesendungen und Unterhaltungsserien wie Rosamunde Pilcher oder die jungen Ärzte abzusetzen. Das können die Privaten übernehmen. Nehmen sie viel besser Wissenssendungen, wie beispielsweise die von BR Alpha in das Tagesprogramm auf, noch besser um 20:15. Aufklärungssendungen a la Rezo wären auch nicht verkehrt.
Sven Schulz Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Schrecken habe ich soeben in der Tagesschau von den Vorhaben gehört, die Angebote deutlich zu reduzieren.



Die Reduktion der Radiosender kann ich unter Umständen noch nachvollziehen, obschon die Regionalität schon darunter leiden könnte.



Ein Zusammenlegen von 3sat und arte wird Kunst und Kultur noch weiter in den Hintergrund rücken. Das Zusammenlegen der "jungen Sender" zdfneo und One entfernt diese Altersgruppe noch weiter von den Öffentlichen.



Die Sender Phoenix/Alpha/t24 können wirklich zusammengelegt werden. Bei ZDF Info wäre jedwede Veränderung ein deutlicher Verlust für den Bildungsansatz. Meinen Schülern sage ich immer: "Wenn du nicht weisst, was du schauen sollst, schau zdfinfo...



In unserem Haushalt (Alter: 42/47) wird eigentlich zu ca.90 % zwischen zdfneo, zdfinfo, arte und 3sat gewählt...



Anstatt hier einzusparen, wäre eine Erhöhung - durchaus auch mit einem "ordentlichen Schluck aus der Pulle" - vollkommen gerechtfertigt. Heben Sie doch den Betrag auf 20 €/Monat an... Zur Not auf 25 €/Monat..



Aber räumen Sie doch nicht komplett das Feld für Netflix, Prime, Youtube und Co.



Um weitere Desinformationskampagnen zu bekämpfen, sollte die Online-Präsenz noch vielschichtiger angegangen werden.





Sie lassen uns schockiert bis fassungslos zurück...
Sven Seifert Guten Abend, hier meine Anmerkung oder Vorschlag zu der geplanten Reform. Ich würde es begrüßen, wenn alle 3 Regional Sender des MDR (Sachen, Thüringen, Sachsen-Anhalt) zu einem Rundfunk Sender zusammen gefasst wird. Bei Fernsehsender ARD sehe ich keine Zukunft. Mehr Augenmerk auf die Regionalen Fernsehsender legen mit mehr Kompetenz und Eigenständigkeit. Vielen Dank, Sven Seifert
Sven Stenner-Borghoff Sehr geehrte Damen und Herren,



Mit Schrecken und Schock haben wir von den Einsparungen des öffentlich rechtlichen tv Programms in der tagesschau gehört.

3Sat, Phoenix, neo, one sind die einzigen Sender die wir noch schauen. Die verbliebenen Sender, die noch Intelligentes Tv kreieren wollen Sie nun noch entfernen.

Eine Schande…. Und sehr traurig!

Wofür zahlt man nochmal Rundfunkgebühren?!? AfD bekommt durch solche Entscheidungen sicherlich noch mehr Zuspruch. SAD!!!



Mit freundlichen Grüßen

Sven
Sven Stolze Guten Tag.



Ich schwanke zwischen Wut und Trauer.

Phönix, arte und 3Sat sind meine Hauptsender. Bundestagsdebatten laufen immer nebenbei.

Die geplanten Streichungen/Zusammenlegungen wären ein Verlust in meinem Informationsangebot.



Mit freundlichen Grüßen aus Kiel

Sven Stolze.



p.s. Bitte übermitteln Sie den Verantwortlich/Experten, dass Sie ein Verbrechen an unserer Demokratie begehen.

p.p.s Wer schaut sich eigentlich diese Massen von Seifenopern und Serien an?
Sven Stroh §28a Schwerpunktangebote

Die Zusammenlegung der Angebote Arte und 3Sat führt, auf Grund der Leistungsverdichtung, zu einem Qualitätsverlust.

Auch wenn beide Sender eine kulturelle Ausrichtung haben so ist ihre Prägung sehr unterschiedlich.
Sven Tanzmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich bin entsetzt über das Vorhaben die öffentlich rechtlichen Radio und TV Programme zu reduzieren. In allen Ecken der Welt wird die freie Bericht-Erstattung und die Meinungs-Vielfalt durch politische Entscheidungen eingeschränkt. Wir sind doch Deutschland. Informative TV Sender wie ZDF neo, ZDF info, SAT3, und viele andere von mir sehr geschätzte TV Programme würden eingestellt. Auch befürchte ich das viele gute Radio-Formate und Radio Sender weg-rationalisiert werden. Ich habe mich auf Euch verlassen. Ich bezahle alle 3 Monate meine GEZ Gebür / im Jahr so um die 240€ um diese Vielfalt mitzufinazieren. Hochgerechnet auf angenommen 25 Mio Beitragszahlern in der BRD steht wohl ausreichend Geld zur Ferfügung um diese vom Beitragszahler gewünschte Vielfalt sicherzustellen. Ansonsten kann ich mir das Geld auch sparen und lebe zukünftig mit unsicheren Informationen aus dem Internet.



Tolle Entscheidung, Respekt ! So stelle ich mir Deutschland vor.



Ich bin echt traurig welche politischen Ideen da verfolgt werden.



Traurige Grüße. Sven
Sven Winkler 3sat verbindet Länder im kulturellen Auftrag und sorgt somit für einen verbindenden Kontakt und Austausch über Ländergrenzen hinweg.

Bitte erhalten Sie diese Möglichkeit und das großartige Programm des Senders.



Viele Grüße

S. W.
Sven Zörner Ich halte die Streichung des Kulturprogrammes 3SAT und Integration in Arte für einen massiven Fehler. Die Inhalte von 3SAT sind deutlich wichtiger für unsere Gesellschaft als die täglichen Soap Operas und Quizshows im Hauptprogramm.

Sparmassnahmen sollten nicht zuerst Kultur und Wissenschaft treffen. Das ist ein massiv falsches Signal.



Mit freundlichem Gruss



Sven Zörner
Svenja Christian Bitte 3sat nicht abschaffen!

Das vielseitige und hochwertige Programm kann unmöglich vollständig von anderen Sendern abgedeckt werden. Und dies von einer treuen Zuschauerin aus Luxemburg.
Svenja Klündermann Herr Olaf Zimmermann scheint ein ewig gestriger zu bleiben und glaubt "Vielfalt" wäre nur durch viele Sender mit zig. Redaktionen und großem finanziellen Aufwand möglich, da (so seine Auffassung) die Zuschauer unbedingt "Vorschläge benötigen würden, da die ja sonst selbst alles aus Mediatheken suchen müssten".

(Frage: Legt Ihnen noch ihre Mutter die Anziehsachen raus?)



KI sorgt heute schon für schnellere, weltumfassendere Vorschläge in allen Dingen des Lebens. Herr Zimmermann, falls Sie zufällig noch per Fax-Gerät kommunizieren, verstehe ich ihre Ansichten aus den 90er Jahren.

Wir schreiben demnächst 2025!



Meine Meinung:

Ich verstehe seinen Kampf um völlig überflüssige und überhonorierte Arbeitsplätze in einer Luxuswelt des Micro-Interesses.



Echte Vielfalt sind YouTube, TikTok, Instagram usw. und nicht die ausgewählte, ausgrenzende, politisch gewollte TV Kanalisiering arroganter und abgehobener Möchtegern-Eliten.
Svenna Triebler Guten Tag,



mit einigem Entsetzen habe ich von den Plänen zur Kürzung des öffentlich-rechtlichen Senderangebots erfahren. Die geplanten Reformen betreffen ausgerechnet jene Sender, derentwegen es überhaupt noch lohnt, lineares Fernsehen zu schauen.



Insbesondere die geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat (lies: Wegfall von 3Sat) wäre ein schwerer Verlust für die deutschsprachige Medienlandschaft, zumal das Profil der beiden Sender so unterschiedlich ist, dass schwer vorstellbar ist, wie das bisherige Angebot unter einem Dach funktionieren soll. Mit unverkennbar eigenem Stil produzierte Arte-Formate wie "42" neben ZiB und anderen Nachrichtenformaten aus den DACH-Ländern sind schwer unter einer gemeinsamen Klammer vorstellbar. Ähnliches gilt für Programme wie ZDFInfo mit seinen Dokus und Phoenix mit dem Schwerpunkt auf Politik.



Nischenprogramme für unterschiedlichste Zielgruppen sind wichtig für den öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag - das Schielen auf "das Massenpublikum" ist es nicht. Und wenn es um Einsparpotenzial geht: Ein paar Talkshows weniger in den Hauptprogrammen würden nicht nur der medialen Monokultur entgegenwirken und weniger Bühne für Populisten bieten, sondern täten sicher auch dem Haushalt gut. Auch sehe ich nicht ein, warum ein ungleich größerer Teil meines Rundfunkbeitrags an korrupte Fußballverbände geht als an Bildungs- und Informationsangebote. Und nicht zuletzt könnte man ja auch mal die Intendant*innengehälter unter die Lupe nehmen, wenn es ums Sparen geht ...



Mit verärgerten Grüßen



Svenna Triebler
Swantje Siegmund Ein Zusammenlegen von Sendern sehe ich im Hintergrund von meist eher auf Entertainment ausgelegtem Privatfernsehen, in einer Zeit von populistischen Gedankengut, als Verlust sowie auch gefährlich an. Das Zusammenarbeiten und Vortragen dieser Zusammenarbeit stiftet den so wichtigen europäischen Zusammenhalt.
Swen Fischer Ich wünsche mir auch weiterhin aktuelle Textangebote online bei ARD und ZDF und den Regionalprogrammen, sie sind unverzichtbar! Bitte diese irrsinnige Regelung nicht umsetzen, was bringen aktuelle Online-Nachrichtenangebote ohne Text?
Sybille Jester Die einzigen öff.-rechtl. Sender, die aus meiner Sicht ihren Auftrag, dass "die Angebote der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen haben" erfüllen, sind 3sat, Arte, kika und Phoenix. Explizit wird der besondere Fokus auf die Kultur erwähnt.



Anstatt also z.B. nach dem Vorbild des MDR weitere Sendeanstalten wie SR, HR, SWR zusammenzufügen oder den völlig überdimensionierten WDR, insbesondere bei den äußerst großzügigen Gehältern, zu entschlacken, sollen in einer absolut desolaten Bildungssituation an den Schulen die Sender, die zu Bildung und Kultur etwas beitragen, eingestampft werden. DAS DARF NICHT WAHR SEIN!

Lassen Sie den öff.-rechtl. Rundfunk nicht zu einem Einheitsbrei wie in den USA verkommen!
Sybille Seiger Mir ist der Bereich Kultur im öffentlich rechtlichen Rundfunk überaus wichtig.

Außer Nachrichten schaue ich nur Sendungen in diesem Bereich.

Die ev. geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat lehne ich vehement ab.
Sybille Stein Ich bin mit der Integration von 3Sat in den Arte Kanal nicht einverstanden.

Meine Befürchtung ist, dass 3Sat Wissenschafts-sendungen wie z.B. NANO, Scobel entfallen werden.

Auch auf "Kulturzeit" möchte ich ungern verzichten. Es gibt so so viele Unterhaltungsendungen und Krimis. Wieso streicht man da nicht einiges.

Ich bin dagegen, dass an Kultur- und Wissenschafts-berichterstattung gespart wird. Unsere Gesellschaft benötigt dringend solche Informationen.
Sybille Winter Den Vorschlag, 3sat und Arte zu vereinen, finde ich schwierig. Großartige Sendungen wie Nano und Kulturzeit gehen dabei vielleicht verloren. Auf 3sat gibt es häufig Qualitätsfilme. Und nicht zuletzt: Wenn man täglich ab 18.30 bis 20.15 3sat schaut, sieht man überhaupt keine Werbung, ein Genuss. Man sieht beide Nachrichten (heute und Tagesschau) und merkt dabei auch die feinen Unterschiede zwischen ard und zdf. Fernsehen ohne 3sat wäre ein echter Verlust und würde weniger stattfinden. Ich gehöre zu der Gruppe der Älteren, die noch analog fernsieht. Das sind eine Menge Leute. Für mich ist 3sat der wichtigste Sender.
Sylvia Anna Dittmann Sehr geehrte Damen und Herren,



als Beitragszahlerin finde ich neuen Pläne der Schrumpfung des Angebotes haarsträubend. Gerade in diesen Zeiten sollte Vielfalt unbedingt erhalten bleiben!



Wir fragen uns auch im gesamten Familien- und Freundeskreis warum nicht an bestimmten Sendungen eingespart wird. ZDF Fernsehgarten auf Tour - müssen diese ausufernden Kosten sein? Jedes Wochenende Schlagersendungen beim MDR - muss das sein? Auch haben private Fernseh formate nichts im öffentlich Rechtlichen verloren. Ich könnte hier noch Einiges aufzählen.



Gerade so inhaltlich wertvolle Sender wie 3aat, Kika, zdf neo, usw. sollten erhalten bleiben! Ebenso im Hörfunk. Unsere Gesellschaft hat sich verändert und man sollte doch auch am Puls der Zeit bleiben.



Es gibt einen öffentlichen Auftrag und dem sollte Rechnung getragen werden. Im demokratischen Sinne. Dieser beinhaltet Bildung, Kultur, Wissenschaft, Natur, Gesundheit, Unterhaltung.



Sparen könnte man z.B. bei Interviews zum gleichen Thema, von aber dann 5-8 verschiedenen Sendern und RedakteurInnen ausgeführt. Versteht kein Mensch. Vorab werden bei den KollegInnen alle Fragen zum Thema gesammelt, gebündelt und dann ein Interview gemacht, welches dann auch von allen Dritten übernommen werden kann. Spart eine Menge Personalkosten, Fahrtkosten und ist so gesehen sogar nachhaltig. Dies als ein konstruktiver und sofort umzusetzender Vorschlag.



Ich möchte ungern auf das immer noch gute und vielfältige Angebot verzichten.



Zumal wir Beitragszahlende ja auch verpflichtend zahlen. Müssen. Noch zahle ich gerne.



Mit freundlichen Grüßen

Sylvia A. Dittmann
Sylvia Engels Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:

§28a Schwerpunktangebote

zu (1): Der Änderungsvorschlag wirkt in der Formulierung deutlich direktiver als die Erläuterung ("ermöglicht", "Verpflichtung hierzu besteht nicht"). Auch die Idee eines europäischen Angebots wird nicht in den Reformstaatsvertrag hineingeschrieben. Insgesamt ist der Vorschlag deutlich weniger ausdifferenziert dargestellt im Vergleich zum Bereich der Angebote für junge Menschen.

zu (2): Auch hier wirkt der Änderungsvorschlag in der Formulierung deutlich direktiver als die Erläuterung. Die Bündelung bedeutet eine starke Verschmälerung des Angebots und riskiert damit, dass der öffentlich-rechtliche Auftrag nicht erfüllt werden kann. Insgesamt ist der Vorschlag deutlich weniger ausdifferenziert dargestellt im Vergleich zum Bereich der Angebote für junge Menschen.



In beiden Punkten fehlt, wie schon gesagt, die inhaltliche Begründung/Ausdifferenzierung. 3sat zum Beispiel als einziges Gemeinschaftsprogramm im deutschsprachigen Raum hat ein anderes Profil und andere Perspektiven sowie Themen als arte mit seiner zunehmenden gesamteuropäischen Ausrichtung um den deutsch-französischen Kern herum.



Programmvielfalt ist zudem wichtig als Abbild unserer pluralistischen Gesellschaft.

Gerade Kulturthemen und -angebote sind besonders schützenswert, weil sie sich auch mit speziellen Themen der Gesellschaft befassen, die nicht zwingend ein großes Publikum ansprechen und somit oft kommerziell für private Sender nicht attraktiv sind. Ebenso sind Bildungs-, Informations- und Dokumentationsformate nicht gleichermaßen bei privaten Sendern zu finden. Kultur muss sichtbar bleiben, Information muss vielfältig verfügbar sein - das gilt insbesondere in einer Zeit wie jetzt, in der es Demokratien weltweit zunehmend schwer haben und Desinformation und Rechtspopulismus gegenüber stehen.



Die beiden Änderungsvorschläge scheinen dem Ziel der quantitativen Beschränkung zu genügen, aber die ebenfalls zum Ziel erklärte qualitative Stärkung ist in keinerlei Hinsicht erkennbar.



zu (5) Federführung: Wechselt diese? Und ist dies dann wirklich kosteneffizient und inhaltlich konsistent?



Mit freundlichen Grüßen,

Sylvia Engels
Sylvia Haus zu §28a) Die Reduzierung der Kanäle in den Bereichen Information, Bildung, Dokumentation (tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo) ist meiner Meinung nach fatal. Insbesondere die ausführlichen Liveübertragungen aus dem Bundestag ermöglichen es mir als Bürgerin, mich aus erster Hand zu informieren und ich erlebe es als sehr wesentlich für unsere Demokratie, diese Möglichkeit zu haben. Das eigene Verfolgen von Bundestagdebatten trägt in HOHEM MASS zur demokratischen Meinungsbildung bei. Das ist unbezahlbar! Eine Reduktion der Sendeplätze würde diese Sendungen reduzieren und das können wir uns nicht leisten, wollen wir unsere Demokratie schützen. Bitte streichen.
Sylvia Hörner Guten Tag, ganz Kurz & knapp: Bitte

- Keine inhaltlichen Kompetenzzentren, denn das schmälert organisatorisch durch die damit gebündelte Hierarchie die Recherchefreiheit der unterschiedlichen Journalisten (die ohnehin bereits bei Bedarf ihre eigenen Verbünde gründen, siehe correktiv etc)



- Keine weitere Verschlankung & zeitliche Kürzung der verschiedenen Online- Ausspielungswege, denn die erbringen zunehmend & zukünftig die wirksamere quantitative Reichweite (in Deutschland +International), es ist faktisch kaum vorhersehbar, welche Plattformen jeweils von welchem Publikum breit frequentiert werden (sehr flukturierende Konjunkturen im Netz)



- Keine inhaltliche Clusterung der medialen Angebote im Netz, denn als Userin möchte ich auch auf Themen stoßen, die nicht nur meinen Neigungen entsprechen (so hat zB die letzte Verschlankung des Onlineportals des D-Radios dazu geführt, daß mich dessen aktuell eintönigere/s Angebot/Präsentation weniger zum Hören animiert; das war vorher viel anregender)



Mit freundlichen Grüßen

Sylvia Hörner
Sylvia Klinner Sehr geehrte Damen und Herren,



unsere Familie ist entsetzt, dass der in unseren Augen wichtigste TV-Sender 3sat gestrichen werden bzw. als Miniformat in Arte aufgehen soll. In keinem anderen Sender werden z.B. wissenschaftliche Themen (z.B. Nano, Wissen hoch 2) sowie Literatur, Musik, Theater, Kunst und Politik besser aufbereitet und präsentiert. Auch gesellschaftspolitische Themen werden den ZuschauerInnen in einer für alle Gruppen verständlichen Art und Weise dargestellt ohne jemals belehrend daher zu kommen.



Wir bitten Sie, diese Pläne zu überdenken!! Für uns und unseren Freundeskreis wäre das ein krasser Einschnitt in der Medienlandschaft!
Sylvia Kowalzik Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



für mich aus Zuschauerin ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk die wichtigste Informationsquelle in der Medienlandschaft.



Ich schätze alle Angebote von ARD und ZDF, sowohl linear als auch non-linear / online, über socialmedia und natürlich nutze ich häufig die Mediatheken.



Besonders hervorheben möchte ich 3sat, insbesondere die Sendungen für den deutschsprachigen Kulturraum: u.a. Nano und Kulturzeit, die hervorragend in den Zeitraum vor den Nachrichtenangeboten "heute" und "Tagesschau" passen. Mir gefällt auch sehr das fiktionale Angebot von 3sat, das eine gute Ergänzung zum Filmangebot im Ersten, ZDF und den dritten Programmen darstellt.



Auch auf arte wähle ich häufig besondere Formate wie zB "mit offenen Karten", die sich in keinem anderen Angebot finden. Ebenso die "etwas anderen" Serien und Spielfilme und das OmU-Angebot.



Die Vorstellung, dass 3sat und arte zusammengelegt werden sollen, ist schrecklich. Es wäre ein großer Verlust an Vielfalt für ein breites Fernseh-Publikum in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft.



Ich hoffe, dass dieser Vorschlag noch einmal überdacht wird und 3sat und arte als eigenständige Programme behalten werden.



mit freundlichen Grüßen

Sylvia Kowalzik
Sylvia Lang Mein Anliegen: Der Anteil von interessantem Wissenschaftsjournalismus am Gesamtprogrammangebot ist bereits nicht sehr hoch, eine Zusammenlegung von arte und 3sat wird zu einer weiteren deutlichen Reduzierung führen. Bitte sparen Sie an der Masse von Unterhaltungsangeboten und permanenten Krimis.

Mit der Bitte um Beachtung

Sylvia Lang
Sylvia Papperitz Sehr geehrte Damen und Herren,



als regelmäßige Zuschauerin des Programms von 3sat möchte ich für die Erhaltung des Senders werben.



Die Ausrichtung des Senders mit Wissenschaft, Kultur und umfangreichen Dokus in den 3sat Ländern sehe ich als Alleinstellungsmerkmal und für die Information und Hinführung zu mir unbekannten Themen als unerlässlich an.



Viele Informationen aus den Formaten Nano und Kulturzeit kann ich nur hier erhalten und mich bei Interesse in der Mediathek weiter informieren.

Allein durch Nutzung der Mediathek wäre eine Konfrontation mit nicht direkt meinen Interessen entsprechenden Themen nicht mehr möglich.

Die vielfältigen Thementage nutze ich sehr gern.

Die Rundfunkgebühren ermöglichen mir die werbefreie Nutzung des Formats.



Das Angebot von Arte und seine europäisch/ internationale Ausrichtung (deutsch/ französisch) ist mit den Themen aus Deutschland/ Österreich/ Schweiz nicht in der gewünschten Tiefe kompatibel.



Eine vielseitige kulturelle und demokratiefördernde Bildungsmöglichkeit ist für mich sehr wichtig.



Danke für die Möglichkeit der Meinungsäußerung

Mit freundlichem Gruß



Sylvia Papperitz
Sylvia Schmitt-Glazle Liebe Rundfunkkommission,



bitte lassen Sie den Sender 3sat nicht sterben. Er ist eine wertvolle und tiefgründige Konstante in der sonst oberflächlichen und schnelllebigen Medienwelt.



Ich hoffe auf den Verbleib dieses Senders!



Beste Grüße

Sylvia Schmitt-Glazle
Sylvia Zirkelbach Sehr geehrte Damen und Herren,



aus den Medien habe ich entnommen, dass in dem neuen Entwurf zum "Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" vorgesehen ist, dass Veröffentlichungen im ÖRR schwerpunktmäßig per Bild und Ton erfolgen müssen und Texte absolut überwiegend nur noch sendungsbegleitend und nachträglich erlaubt sind.



Ich kann natürlich nur für meine Wahrnehmung sprechen. Dennoch möchte ich Ihnen schildern, wie ich mich über Nachrichten informiere und dabei den ÖRR nutze. Die geplante Einschränkung der Textnutzung würde sich zumindest für mich durch den ausschließlichen Bezug auf konkrete Sendungen stark verschlechtern.



Ich bin absoluter Fan des ÖRR, weil ich mir hier sicher bin, dass veröffentlichte Informationen auf Fakten basieren, effektiv recherchiert sind und zeitnah veröffentlicht werden. Nichtsdestotrotz habe ich aber auch eine bekannte und überregionale Tageszeitung abboniert. Ich nutze ÖRR und Tageszeitung aber unterschiedlich.



Meine Tageszeitung (also Presse) nutze ich nicht, um mich über die aktuelle Nachrichtenlage zu informieren. Hier greife ich auf sehr ausführliche Hintergrundberichte, Schwerpunktreportagen und Kommentare zurück.



Über die aktuelle Nachrichtenlage informiere ich mich über die Onlineportale des ÖRR und zwar absolut überwiegend per Text und nur selten über Bild und Ton. Wenn nun diese Möglichkeit aus politischen Gründen überwiegend wegfällt oder stark eingeschränkt bzw. verzögert wird, bin ich eigentlich entsetzt. Im 21. Jahrhundert erwarte ich selbstverständlich auch oder gerade im ÖRR eine zeitnahe und textliche Nachrichtenübermittlung.



Die geplante Einschränkung ist eine Qualitätsverschlechterung, die der Akteptanz des ÖRR nicht förderlich ist und den ggfs. deutlich schnelleren Klick-Baits und Trollen des Internets einen weiteren Vorteil verschaffen würde. In Zeiten, in denen der ÖRR aus politischen und ideologischen Gründen immer mehr in Frage gestellt wird, halte ich eine solche restriktive Handhabung für wenig förderlich.



Als Nutzerin des ÖRR und Bürgerin wünsche ich mir bzw. bitte darum, die textliche Gestaltung des ÖRR so zu lassen wie sie heute ist und sie nicht aus politischen und lobbyistischen Gründen zeitlich und inhaltlich einzuschränken.



Mit freundlichen Grüßen



Sylvia Zirkelbach
T Lisa B Umstellung auf Steuerfinanzierung statt Zwangsbeitrag.

Warum zahlen z.B. Frau Klatten oder Herr Lindner genauso hohe Rundfunkgebühren, wie meine 82-jährige Mutter mit Mini-Rente?
T. A. Rau Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplanten Änderungen im Entwurf zur Umstrukturierung des ÖRR sind absoluter Schwachsinn!

Hier wird von den beteiligten Parteien versucht, an falscher Stelle zu sparen! Die unmittelbare Aufklärung über Geschehnisse durch die öffentlich-rechtlichen Medien sollte im Zeitalter der Digitalisierung unabhängig von Radio und Fernsehen möglich sein. Das ist ein riesiger Schritt zurück in das 20. Jahrhundert.



Ich hoffe wirklich, dass der gesunde Menschenverstand hier siegt.



Hochachungsvoll,



T. A. Rau
T. L. Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte es möglichst kurz machen: Die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte, die faktisch eine Schließung von 3sat bedeutet, halte ich für eine kulturelle Bankrotterklärung. Zu glauben ein deutschsprachiger Kultursender könne in einem französisch-deutsch-europäischen Kultursender mit einer ganz anderen Zielsetzung, ohne gravierende Programmverluste aufgehen, ist gerade zu töricht.



Die Vorstellung in Zukunft mit Kulturzeit auf die einzige tägliche Kultursendung im deutschen Fernsehen - die mit Sicherheit in der Programmgestaltung von Arte mit seinen abendlichen, europäischen Informationsangeboten keine Platz haben wird - und auf die wissenschaftlichen Themensendungen von Gert Skobel verzichten zu müssen, empfinde ich ganz persönlich als Beschneidung meiner kulturellen Freiheit und Teilhabe.



Anstatt bei überzähligen Polittalk-Formaten, die mehr Blutdruck als Diskussionskultur befördern; überdimensionierten Volksmusikveranstaltungen mit horrenden Kosten und unzähligen Krimi-Formaten, deren übermäßige Zahl mit ihrem Mord und Totschlag in Zeiten von Krieg und Zerstörung gerade zu belastend ist, zu sparen, spart man also nun am einzigen Sender, der sich mit seinen kulturellen und wissenschaftlichen Angeboten dieser Kakophonie entgegen stellt.



Aber auch die kulturelle Teilhabe von Behinderten und chronisch Kranken, die nicht mehr die Möglichkeit haben in Opern- und Theaterveranstaltungen zu gehen und auf die jetzt schon wenigen Aufzeichnungen und Übertragungen angewiesen sind, wird mit einer solchen Entscheidung massiv beschnitten. Viel mehr müsste das Angebot an Theateraufzeichnungen ausgebaut werden. Was sicher auch der deutschsprachigen Theaterlandschaft sehr gut tun würde und ihnen in ihren Häusern mehr Besucher bescheren könnte.



Ich bitte darum die Entscheidung zur Zusammenlegung von 3sat und Arte zu überdenken und davon dringend Abstand zu nehmen.



Mit freundlichen Grüßen



T. L.
T. Tittel Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich möchte folgende Anmerkungen zu den Ideen der Rundfunkreform mitteilen:



- Die Anzahl der Radiosender in den Landesanstalten kann durchaus reduziert werden, es braucht keine separaten Klassikwellen in den verschiedenen Ländern und bestimmt auch keine Sender wie MDR Tweens, die nur über DAB+ zu empfangen sind (was leider als Empfangsstandard noch nicht vollends angekommen ist). Weniger Sender mit mehr Qualität, auch bei den Popwellen etwas mehr Informationen und Seriöse Berichterstattung finde ich gut,

- auch die Frage, wieviele reine Nachrichtenradios es braucht darf gestellt werden, bestimmt nicht für jede Anstalt

- Der Spartensender Kika muss erhalten bleiben, Ideen der Verschmelzung mit Jugendinhalten von ZDFneo oder dgl. Sind aus meiner Sicht problematisch. Zu welchen Zeiten fängt welches Programm an, wann hört es auf (mal nur für lineares TV gedacht)? Kinder sollten, so wie jetzt sowohl linear als auch in der Mediathek die Möglichkeit der (begleiteten) Auswahl von relevanten Inhalten haben. Wer mit 11/12 Jahren schon cool genug ist kann gern bei FUNK oder ZDFneo über den 'Tellerrand' schauen.

- fraglich ist, warum gefühlt nur der MDR die Tagesschau nicht übernimmt und ein eigenes, etwas dürftig wahrgenommes überregionales Nachrichtenformat hat. NDR und BR machen es vor, wie regionale, Landes(teil) bezogene Inhalte berichtet werden können.

- arte und 3sat zusammen zu legen klingt erstmal komisch, kann aber positive Effekte haben, wenn die dann vier Länder, wenn man Deutschland immer mitdenkt, in den Beziehungen als Nachbarn, ausgewogene Inhalte, gut verteilt über die Woche und mindestens weiter in der Qualität der arte-Mediathek erhalten. Da darf auch die Frage nach Formaten aller Anrainer an Deutschland gestellt werden. Berichte aus Tschechien, Polen, Dänemark und Benelux vermisst man oder diese finden sich eher zufällig in den jeweiligen Regionalprogrammen der an diese Länder grenzenden Anstalten. Damit könnten auch Inhalte von Minderheiten wie die der Sorben oder Dänen etc besser sichtbar werden. Vielleicht könnte hier seitens des ZDF ähnlich wie einst mit 3sat ein Weg gefunden werden.

- Für die ARD Mediathek wünsche ich mir weiterhin die vernünftige Qualität, gern bei Sportübertragungen auch schneller ein Relive, nicht nur in der mobilen App sondern auch in der TV App.



Ich freue mich über entsprechende Berücksichtigung bzw. Diskussion.



Mit freundlichen Grüßen



T. T.
Taggeselle Es könnte drastisch bei Sportübertragungen gespart werden, wenn nicht neben dem wichtigen u d hoffentlich qualifizierten Reporter nicht noch mehrere Sogenannte Experten drumherum ständen. Bsp. Biathlon ZDF 2 oder Fußball im Stadion in der Kabine des Reportes auf dem Rasen und dann ein ganzes Sammelsurium o. Studio. Der Zuschauer ist nicht so verblödet dass er alles nochmal vorgeksit bekommen muss. Wir schalten deshalb immer öfter nach dem Schlusspfiff ab. Die Zeit sollte genutzt werden andere Sportarten in den Fokus zusetzen, das täte uns allen gut. Do könnte der öffentliche Rundfunk seinen Beitrag zu einer bewegungsfreundlichen Gesellschaft beitragen.
Tamara Hasselblatt Sehr geehrtes Team der Rundfunkkommission,



als Bürgerin unseres Landes sehe ich mit Sorge, dass Sie mit Ihrer Reform die durch die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten gewährleistete Vielfalt deutlich einschränken wollen.



Angesichts der Bedrohung unserer Demokratie durch rechts- und linksextremistische Bewegungen, angesichts des durch das grauenvolle Massaker der Hamas und der daraus erfolgten Verteidigung Israels seiner BürgerInnen und dem daraus resultierenden enthemmten Antisemitismus kann und darf unser öffentlich-rechtliche Medienvielfalt keineswegs eingeschränkt werden. Im Gegenteil: Sie müsste über regionale Inputs noch erweitert werden, damit Menschen vor Ort abgeholt werden, informiert und motiviert werden, nachzudenken - und mitzubauen an unserer Demokratie.



Die geplante Zusammenlegung des öffentlich-rechtlichen Senders 3sat mit Arte bedeutete das faktische Ende des Kunst- und Kulturkanals. Dies nähme der Vielfalt in unserer Medienlandschaft eine gewichtige öffentlich-rechtliche Stimme.

Man denke z.B. nur an die "kulturzeit", die zu enorm unterschiedlichen aktuellen Themenbereichen features bringt und kompetente Gesprächspartner aus ganz unterschiedlichen "Fakultäten" interviewt .

3sat als Sender einstellen zu wollen, ist nicht nachzuvollziehen, auch nicht aus angeblicher Kosteneinsparung .

Laut Veröffentlichung des NDR erhält 3sat lediglich 0,02 € von den monatlichen 18,36 €. Allein die Ausgaben für “Sonstiges” belaufen sich dagegen laut Aufstellung auf insgesamt 2,36 €.



Wir bitten Sie eindringlich, Ihre Reformüberlegungen zu überdenken, um weder unserer Demokratie noch unserer Kultur zu schaden.

Insbesondere die Kultur mit ihren vielfältigen Facetten wird gerade auch seitens der Politik immer wieder als 'Retter der Demokratie' herangezogen.

Als freischaffende Künstlerin frage ich Sie: Wie sollen wir so umfassend, kompetent und vielfältig informiert werden, wie es uns 3sat, Arte, ARD und Zdf mit ihren breit gefächerten Programmen tun? Sowohl deren Rundfunk- wie Fernsehprogramme als auch deren digitale Angebote sind enorm wichtig.



Die Kosten für Projekte, Einrichtungen und Maßnahmen zur Eindämmung des Rechtsextremismus dürften erheblich höher sein als das, was Sie meinen einsparen zu können über die Streichung wichtiger Bildungsformate und zuverlässiger Nachrichtensender wie 3sat, Tagesschau24 und ZDFneo.





Mit freundlichen Grüßen

Tamara Hasselblatt

Tamme Michael Bimstein-Fischer Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es sehr schlecht wenn die Nachrichten in den Online Medien des ÖRR nicht mehr aktuell lesbar sind. Hier bekommt man sichere und saubere Nachrichten. Keine Reißerische oder Fake News wie in anderen Bereichen. Wenn sie hier streichen ist das mehr als Kontraproduktiv. Ja das man auf das Geld achten muss ist schon klar aber bitte mit Verstand. Das sind genau die Bereiche wo Bürger * innen einfach eine Politikverdrossenheit bekommen!
Tanja Ich muss mich ziemlich zurückhalten nicht ausfällig zu werden, angesichts der im Raum stehenden Streichungen.

Bisher habe ich den öffentlich rechtlichen Rundfunk immer verteitidt, auch wenn ich angesichts der zunehmend tendenziösen Berichterstattungen auch so mein Bauchgrummeln habe. Dass nun aber im Raum stet, 3Sat zu streichen, einen der Sender der Beiträge überhaupt erst rechtfertigt, ist wirklich unglaublich.

Wenn Sie streichen, dann bitte die unendliche Anzahl an redundanten Soaps, Volksmusiksendungen und schlechten Krimis mit uninspirierten Schauspielern. Und sparen Sie gerne auch am aufgeblähten Mitarbeiterapparat. Diese sind nämlich für den Rundfunkauftrag verzichtbar, für die ich gezwungen werde zu bezahlen. Kultur aber nicht. Also wagen Sie das bloß nicht...
Tanja Hildebrandt Sehr geehrte Damen und Herren,



ich hoffe diese Reform kommt nicht!

Die öffentlich rechtlichen Sender haben nur drei

informelle Sender 3Sat, Arte u. Phönix. Alle anderen Sender können abgeschafft werden.

Das Erste und ZDF könnten auch Privatsender sein...



Freundlichst

Tanja Hildebrandt
Tanja Lehmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mir ist zu Ohren gekommen, daß im Rahmen der Kürzung von Rundfunkprogrammen ausgerechnet auf Kulturberichterstattung verzichtet werden soll und ausgerechnet Sendeprogramme wie 3sat, ARD alpha etc. gestrichen werden sollen. Gerade diese Programme, in denen über Politik, andere Kulturen, gesellschaftliche Kontroversen, Diversität, etc. berichtet wird, mit denen auch der Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen erfüllt wird, müssen erhalten bleiben!



Gerade in der heutigen Zeit, mit aufstrebendem Fremdenhaß, Antisemitismus, Rechtspopulismus ist dies nötiger denn je, daß man die Möglichkeit hat, sich auch tatsächlich zu informieren und nicht nur zu konsumieren.



Mit freundlichen Grüßen

Tanja Lehmann
Tanja Lengemann Macht bitte nicht so einen Mist und beschränkt die Öffentlich Rechtlichen in ihren Nachrichten. Viele Menschen sind auf das Lesen angewiesen, da sie nicht gut hören. Ausserdem finde ich, das wir ja schließlich Rundfunkgebühren dafür zahlen gut informiert zu sein. Ich persönlich finde die Internetberichterstattung viel wichtiger als Fußball oder Tatort.

Lg Tanja
Tanja Martin Ich war schockiert zu hören, dass vorgeschlagen wurde, die Sender arte, 3Sat, One, ZDFneo, ZDFinfo, ARD alpha zusammenzulegen oder gar zu streichen. Das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks würde dadurch deutlich verarmen. Insbesondere durch die Zusammenlegung der Sender arte und 3Sat, würde eine massive Einschränkung des kulturellen Spektrums bedeuten. Ich zahle gerne meine Rundfunkgebühren, um dieses breite Spektrum an Kultur, Information und Unterhaltung als Kontrast zu den Privatsendern weiterhin sehen zu können.
Tanja Scheiblich zur Beschränkung aufgrund von "Presseähnlichkeit":



Diese Beschränkungen lehne ich ab!

Diese Beschränkung darf NICHT in Kraft treten.



Die Internetseiten und Nachrichten-Apps der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunksender sind (nach meinem Stand) die einzigen umfassenden, faktentreuen, zuverlässig zur Verfügung stehenden und kostenfreien Informationsquellen, die zeitaktuell, laufend und umfassend über alle wichtige Ereignisse und Geschehnisse informieren und auch eine breite Datenbasis zu kulturellen Angeboten (Theater, Musik, Kunst, Film, Brauchtum, ...), zu den diversen Themen der Politik, Bürgerinitiativen etc bieten.



Die alternativen Nachrichten- und Informationsseiten der Presse / Verlage haben häufig kein soo breites Informationsangebot, keine so zeitnahen Berichte und was aus meiner Sicht das Hauptmanko ist:

ich kenne keine einzige Zeitungs-/Verlags-Seite, bei der man auf die Nachrichten zugreifen kann, OHNE vorher einem Werbe-Tracking zuzustimmen bzw. entspr. kostenpflichtige Werbefrei-Abos o.ä. abschließen zu müssen!
Tanja Schulz-Firley Der Fernsehsender Phoenix ist ein unverzichtbarer Teil des unabhängigen Journalismus in Deutschland und deckt ein wichtiges Informationsfeld ab, das die anderen Sender nicht abdecken, z.B. die Übertragung der Debatten des Bundestages, Parteitage etc. Er ist für die Festigung der Demokratie unverzichtbar. Der notwendige politische Diskurs und damit die Demokratie werden nicht durch Boulevard-Formate gestützt (die auch ihre Berechtigung haben), sondern durch tiefgründige und vielschichtige Berichterstattung wie sie in der deutschen Fernsehlandschaft nur Phoenix gewährleistet.
Tanja Weber Presseähnlichkeit: Es scheint, als wollen sich die Zeitungsverlage Konkurrenz vom Hals schaffen. Und die Politik spielt mit. Das könnte demokratiegefährdend sein.
Tatiana Mirlin Ich will keine Rundfunkgebühr! Ich nutze das nicht, ich gucke kein TV-Senderungen oder Nachrichten und will kein Geld dafür zahlen!
Tatjana Leimeister Wenn es das erklärte Ziel der Reformen bei den Öffentlich – Rechtlichen ist, den ÖRR qualitativ zu stärken und quantitativ zu begrenzen, verstehe ich nicht, warum ausgerechnet diejenigen Sender wegfallen (bzw. zusammengelegt werden) sollen, die ein qualitativ hochwertiges Programm senden.

Für die Zusammenlegung der beiden Kultursender arte und 3sat fehlt mir jegliches Verständnis.

Da ich hauptsächlich das Programm der so genannten „Spartensender“ ARDalpha, 3sat, arte oder Phoenix anschaue, bliebe mir persönlich nach der Reform nicht mehr viel Auswahl.

Die Beschränkung der Online – Berichterstattung wird mich dazu zwingen, mich über aktuelle Geschehnisse auf den Internetplattformen ausländischer Sender, wie z.B. der BBC zu informieren.

Falls im Radiobereich ausgerechnet der Kultursender BR2 wegfallen sollte, bräuchte ich nach der Reform eigentlich weder einen Fernseher, noch ein Radio. Die bisher hervorragend gestaltete Internetseite des BR wäre mit den dann stark gekürzten Texten, die erst dann veröffentlicht werden dürften, wenn deren Inhalt vorher entweder im Radio oder im Fernsehen gesendet wurde, auch keine aktuelle Informationsquelle mehr. Somit frage ich mich, wofür ich ab Januar dann überhaupt noch den dann auch noch erhöhten Rundfunkbeitrag zahlen soll.
Tatjana Mischke Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin selber freie Journalistin (www.tatjana-mischke.de) und davon überzeugt, dass wir gerade in diesen Zeiten, in denen Desinformation die Gesellschaft spalten, ein qualitativ hochwertiges Informationsangebot in den Öffentlich - Rechtlichen Medien brauchen. Bitte stärken Sie die Nachrichtenvielfalt! Erhalten Sie 3Sat, Tagesschau24 und Phönix!



Schon längst werden Falschinformationen gezielt eingesetzt, um politische Ziele zu erreichen: Insbesondere Rechtsextreme wollen in den sozialen Medien durch Fake News die öffentliche Meinung manipulieren. Auf YouTube, Tiktok oder Instagram erreichen sie ein Millionenpublikum – darunter besonders viele junge Menschen. Doch auch autokratische Staaten wie Russland oder China wollen in Deutschland mit Desinformations-Kampagnen die gesellschaftliche Stimmung zu ihren Gunsten beeinflussen. Eine vielfältige Medienlandschaft, die unabhängig und differenziert über aktuelle Themen berichtet und unterschiedliche Meinungen wiedergibt, ist ein wirksames Mittel gegen Desinformation und Stimmungsmache.



Doch für viele Medien sind die Zeiten schwer: Zeitungen reduzieren ihr Angebot oder stellen gedruckte Ausgaben ein. Stattdessen steigen rechtspopulistische Portale wie Nius oder Propaganda-Plattformen wie Tichys Einblick auf. Umso wichtiger ist ein zuverlässiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk.



Und auch wenn ARD, ZDF & Co. einiges besser machen könnten und sich zum Beispiel schneller auf die Digitalisierung einstellen müssten, ist die geplante Reform fehlgeleitet. Denn die Streichungen vieler Fernseh- und Radiosender bedeuten in Zeiten zunehmender rechtsextremer Fake News eine Gefahr für die Demokratie.
Tatjana Trautmann Guten Tag,

viele Aspekte der Reform finde ich gut, aber ich lehne die Abschaffung von 3sat bzw. die Zusammenlegung mit Arte ab.

3sat hat als Sender ein ganz spezielles, bewahrenswertes Profil und steht zudem für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum.

3sat sollte daher als eigenständiger Sender bestehen bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

Tatjana Trautmann
Teegen, Rolf 3Sat evtl. mit Arte zusammenzuschließen schränken die Meinungsvielfalt und Informationsfreiheit,

die das GG versprechen, unzulässig ein.

Bin gespannt auf eine Beurteilung durch das Bundesverfassungsgericht!

Soll die Demokratie nur noch (a)social Medias ausgeliefert werden?

Bevormundung und Gendern zerstören unsere Deutsche Volks- kultur bzw. -gemeinschaft.

Multikulti könnte besser funktionieren.
Teresa Curcio Die Vielfalt, Unabhängigkeit und Souveränität der öffentlichen rechtlichen Sender muss geschützt werden. Wir müssen dieses Gut schützen.
Teresa Kulawik Ich möchte mich gegen den Vorschlag aussprechen das bisher eigenständige 3sat-Angebot in ARTE zu integrieren. 3SAT hat ein eigenständiges Profil - u.a. mit den Kulturprogrammen - es lebe die Kulturzeit ! - dem Fokus auf Wissenschaft sowie die Ausrichtung auf die deutschsprachigen Länder, die sich nicht wirklich mit dem frankophonen ARTE zusammenführen lässt.
Test Darf ich hier jede beliebige Mailadresse und jeden beliebigen Namen eingeben? Schonmal den Datenschutzbeauftragten gefragt, was der davon hält?
Test Test
Thea Laubis Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte auf keinen Fall auf den Kultursender 3sat in seiner bisherigen Form verzichten. 3sat produziert wie auch arte hochwertige kulturelle, wissenschaftliche und politische Sendungen und ist zudem auch dem europäischen Gedanken verpflichtet und im Sinne der Völkerverständigung gegründet worden. Das alles darf nicht gefährdet werden.

Es gäbe meiner Meinung nach andere Einsparmöglichkeiten, die ich Sie bitte, auszuloten.

Mit freundlichen Grüßen

Thea Laubis
Thea Payome Die Zusammenlegung von arte und 3sat unter der Rubrik "Kultur & International" wären in meinen Augen ein massiver Rückschritt des Erreichten beider Sender. Diese beiden Programm weisen zwar ähnliche Themen jedoch völlig verschiedene Perspektiven aus (arte - deutsch-französisch; 3sat - Österreich, Schweiz, D). Alleine das jeweils angebotene Nachrichten- und Politmagazinprogramm hat so gut wie keine Überschneidungen und würde durch eine Zusammenlegung massiv eingeschränkt.

In einer Zeit, in der differenzierten Nachrichtenprogrammen im Fernsehen ohnehin nur eine verhältnismäßig geringe Sendezeit zur Verfügung steht, sollte die erreichte Vielfalt unbedingt erhalten bleiben, um den demokratischen Diskurs auch weiterhin zu bereichern.
Theo Göstenkors Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte sie bitten, neben den Kultursendern 3sat und Arte - bitte eigenständig lassen - auch die Radioschienen bzgl. der Spezialsendungen zur Musik, wie sie z.B. WDR3 ab 22 Uhr mit , wdr Jazz, world, multitrack etc. zu belassen, da genau diese Sendungen dem öffentlich rechtlichen Auftrag entsprechen, indem sie "Neues" Hörern und "Sehern" näher bringen, was sie sonst fast nie hätten kennengelernt.



Ich spreche aus eigener Erfahrung und bin dem DLF und dem WDR unendlich dankbar dafür, Augen und Ohren durch vor allem bestimmte Moderatoren geöffnet bekommen zu haben. Moderatoren wie Karl Lippegaus, Anna-Bianca Krause, Günther Huesmann und von den jüngeren Keno Mescher (sehr schade, dass die Musikschiene bei Cosmo Radio gestrichen wurde) sind in der Lage Menschen im besten Sinne "neugierig" zu machen und eine Beziehung aufzubauen.

Also bitte, - denken Sie an diese Auftrag bei der Planung des öffentlich rechtlichen Rundfunks und TVs und überdenken Sie Ihre Planungen solche Sendeplätze zu streichen!
theo körner Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zahl der Spartenkanäle im linearen Fernsehen und die Zahl der ARD-Hörfunkwellen zu reduzieren ist ein populistischer Irrweg. Schon eine oberflächliche Befassung mit den Finanzaufwendungen zeigt, dass die Anzahl der Programme allein überhaupt keine Kostentreiber sind: Inhalte werden schon heute oft übernommen, ausgetauscht, wiederholt oder in automatisierten Musikstrecken sehr sparsam bereitgestellt.



Wesentliche Kosten stecken eher in der Verbreitung, in der technischen Infrastruktur, Havarievorsorgung, den Verwaltungsaufwänden o.ä. - was alles aber durch Einschnitte ins Programmbouquet nur minimal billiger wird - für eine Sendeanlage ist es fast egal, ob dort vier oder sechs Hörfunkprogramme abgestrahlt werden; TV-SAT-Verträge laufen über Jahrzehnte, so dass auch dort die Zusammenlegung oder Streichung von Digitalkanälen nur sehr mittelbar wirksam wird.



Schräg ist auch die vorgesehene Festlegung der Zahl pro Bundesland mit den komplizierten Ausnahmeklauseln der Mehrländeranstalten und Bevölkerungszahl-Schwellen. Den sehr unterschiedlichen "Radiomärkten" in Deutschland wird das überhaupt nicht gerecht.



Wenn überhaupt, wäre vielleicht eine Vorgabe an die ARD sinnvoll, z.B. 10% der Programme einzusparen und es ihr dann zu überlassen, welche am ehesten verzichtbar sind. Viel sinnvoller wäre aber eine Vorgabe von Kosteneinsparung im linearen HF- oder TV-Bereich insgesamt - und es dann den Häusern zu überlassen, wie sie die erreichen wollen. Das macht allerdings ja schon die KEF, dafür braucht es keinen Vorschlag der Rundfunkkommission...



Herzliche Grüße!
Theo Schmidt Anmerkung zum Reformstaatsvertrag, Vorschlag vom 26. September 2024:



Dieser Vorschlag betrifft genau meine Lieblingssender ARD ONE, ARD alpha, Phoenix, ZDFinfo, ZDFneo und 3sat, die ich via dem ASTRA Satellit schaue. Als Schweizer habe ich zu den meisten nichts zu sagen, würde sie jedoch schmerzlich vermissen. Ich würde das Hauptprogramm von ARD weniger vermissen, was jedoch nicht im Vorschlag enthalten ist.



Hingegen ist 3sat eine Kooperation von den deutschen, österreichischen und deutschsprachigen schweizerischen Sendern und als Schweizer ist 3sat für mich wertvoller als die schweizerischen Hauptprogramme SRF1 und SRF2. Wie soll die vorgeschlagen Fusion vom deutschsprachigen 3sat mit dem zweisprachigen Arte funktionieren?



Ich bitte diesen Reformstaatsvertrag NICHT durchzuführen und ganz besonders 3sat so zu belassen, wie es ist.



Zudem bitte ich darum, sämtliche Programme weiterhin per Satellit zur Verfügung zu stellen. Ein reines online-Angebot , ob Stream oder Mediathek, würde ich nicht mehr schauen. Die immense Auswahl der Mediatheken führt dazu, gar keine Beiträge mehr zu schauen ausser ganz wenige durch von dritter Seite empfohlenen Links. Die Konsequenz wäre eine Beschädigung der Demokratie.



Vielen Dank und freudliche Grüsse.
Theo Schmitz Die Sender Arte, 3 Sat, Phönix, ZDFInfo sind wichtige Sender für mündige Bürger und auch die einzigen Sender, die ich einschalte. Finanzierungsschwierigkeiten ließen sich lösen durch z.B. weniger Produktionen extrem teurer Unterhaltungsshows.
Theodor König Sehr geehrte Damen und Herren,

alle reden vom Klimawandel, der von einem erhöhten CO2-Ausstoß verursacht wurde. Es gäbe sicher eine Rieseneinsparung, gäbe es nicht so viele Sender, die 24/7 Programm senden. „Nano“ könnte doch mal einen Beitrag liefern, wie groß die Einsparung sein könnte. Es reicht doch vollkommen, wenn es nur einen Nachrichtensender gäbe und warum muss der täglich 24 Stunden senden? Mich würde auch ein Interview mit einem Fernsehzuschauer interessieren, der sich von 02:00 Uhr bis 05:00 Uhr vor seinem eingeschalteten Fernseher sitzt, natürlich gepixelt und mit verstellter Stimme! Wieviele Menschen sitzen eigentlich zu dieser Zeit vor dem Fernseher? Wenn Sie nicht mehr auf allen Sendern 24/7 senden, müsste auch gar nicht so viel wiederholt werden!

Am 10. Oktober 2024 habe ich „Nano“ gesehen, und habe ich es richtig verstanden, dass es diese Sendung nicht mehr gäbe, sollten 3Sat und ARTE zusammengelegt werden? Der zusammengelegte Sender ist doch wohl frei bei seinem dann gesendeten Programm. Schauen Sie sich doch nur die Sendung „Kulturzeit“ bei 3Sat an, da passt das Wenigste ins Feuilleton.

Also, will sagen: Sparen Sie tüchtig CO2 ein, damit wir weiterhin mit 180 oder mehr Kilometer pro Stunde auf der Autobahn unterwegs sein dürfen; Herr Wissing und der neue CSU-Verkehrsminister ab Herbst 2025 werden sich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor König
Theodor Schmidt 1. Wie soll das denn gehen, wenn sie 3sat aus deutschen Bedürfnissen der Schweiz und Österreich in Zukunft eine gemeinsame Plattform aufkündigen?



2. Was sagt den das zentrale Frankreich zu diesem wohl rein politischer Kleinstaaterei der Bundesrepublik.



Wir lieben 3Sat mit der großen Programmvielfalt und arte mit dem francophilen Programm!



Familie Schmidt aus Hamburg
Theresa Keilhacker Nachdem die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in den letzten Jahren für Champions League, WM und andere seichte Unterhaltungsformate unfassbar teure Sendeverträge abschlossen, soll nun ein Kahlschlag besonders bei den Informations- und Kulturangeboten folgen. Eine sehr fatale Reform, die gerade in Zeiten fortschreitender gesellschaftlicher Radikalisierungen völlig falsche Signale senden und den Kernauftrag der Sendeanstalten weiter aushöhlen wird. Bitte weiten Sie das (internationale) Angebot für Informations- und Kulturberichterstattungen aus, statt es zu reduzieren!
Theresia Heidegger Zusammenlegung von öffentlichen Sendern



Dabei sollte der Bildungs- und Informationsauftrag wie bisher voll erfüllt werden, d.h. Nachrichten und Dokus, Gesundheits- und Verbrauchersendungen, sowie Berichte über wissenschaftliche Erkenntnisse müssen weiterhin im vollen Umfang gesendet werden. Ebenso Politische Debatten, Diskussionen zum Thema Zusammenleben. Auch Themen wie Missstände z. B. im Gesundheitswesen, Politik oder Wirtschaft müssen ausreichend Platz finden, ebenso Lösungsansätze von Problemen und Berichte aus dem Ausland.

Über reine Unterhaltungssendungen, Spielfilme, Sport und Kunst lässt sicht diskutieren.

Aber auch Kabarettsendungen haben oft einen Aufklärenden Charakter und bringen Themen auf, die sonst vergessen oder vertuscht werden.



Also bitte maßvoll kürzen, damit wir nicht nur von privaten Sendern, die viel Müll bringen beeinflusst werden.
Theresia Liebminger Hallo



Ich lebe zwar in Österreich, finde aber die Inhalte von 3 Sat für mich persönlich unverzichtbar!

Es wäre für mich und meine Familie ein unersetzbarer Kanal für Kultur und ich liebe die Reiseberichte auf 3Sat!
theri lindner Das ist auch eine Frage der Demokratie!
Thieme Rüdiger Wenn 3sat und arte eingeschränkt werden, zahle ich keine Gebühren mehr. Ard, zdf, 3sat,arte und jeweils ein Länderprogramm, das reicht. Entlassen sie alle Wahlforscher, aber erhalten Sie Kulturzeit, das ist ein "muss"

für jeden intelligenten Seher.

Wenn das ihren Horizont überschreitet, dann sind sie an der falschen Stelle.
Thies Sorgenfrei Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Besorgnis habe ich von den Vorschlägen im Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfahren.

Wenn ich zum Beispiel fernsehe, schaue ich hauptsächlich und überwiegend genau die Sender, die laut der Vorschläge gewisse Kürzungen erfahren sollten.

Genau die Sender und Formate, die meines Erachtens unabdingbar sind für den sog. Bildungsauftrag, d.h. der sozio-kulturell politischen Bildung eines jeden Bürgers. Gerade bei diesen Sendern und Formaten wundert es mich, dass z.B. nach Einführung von Werbeinhalten in ARD und ZDF, nicht gerade diese gestärkt werden, sondern tendenziell eher geschwächt. Wenn quasi auf Gedeih und Verderb die Beiträge keine Erhöhung erfahren sollen und sie sich damit abfinden können mit demokratiefeindlichen Parolen aus rechtsextremen Kreisen konfrontiert zu werden ohne politische Bildung zu stärken und eine weiterhin nahezu ausgewogene Berichterstattung gewährleisten wollen, wirtschaftliche Interessengruppen mal gänzlich ausgenommen, wundert es mich nicht, dass auf Neudeutsch "genau an den falschen Ecken gespart wird".



Mit freundlichen Grüßen,

Thies Sorgenfrei
Thilo Benner Zum Entwurf der Änderung des Rundfunkstaatsvertrags nehme ich wie folgt Stellung:



1. Wir leben in einer Zeit, in der unsere Demokratie von mehreren Seiten massiv unter Beschuß ist: Von russischen Trollfabriken, von Rechtsextremisten, die Deutschland in einen Führerstaat verwandeln wollen, und von rechten Hetzern, denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) schon immer ein Dorn im Auge ist. Der ÖRR bietet in einem solchen Umfeld die Gewähr dafür, umfassend, unabhängig und ohne kommerzielle Interessen informiert zu werden.

Bereits heute gibt es in Deutschland Millionen Menschen, die von der Lügenpropaganda aus dem Kreml derart gehirngewaschen sind, daß sie glauben, die Ukraine werde von Nazis regiert und hätte Rußland angegriffen. Von Plandemie, Bevölkerungsaustausch und Reptiloiden ganz zu schweigen!

Ein staatsferner, unabhängiger, leistungsfähiger ÖRR ist schlechthin konstitutiv für eine funktionierende Demokratie. Wo dieser fehlt, wie z. B. in USA, Ungarn, der Türkei oder Rußland, haben die Bürger kaum eine Möglichkeit, sich angemessen zu informieren. Staatsmedien oder Oligarchensender verbreiten die Propaganda der Machthaber, was wiederum ihre Wiederwahl sichert.

Die heute regierenden Parteien sollten sich nicht zu sicher sein, daß auch in Zukunft immer demokratische Kräfte unsere Geschicke lenken. Der ÖRR und die Justiz sind das erste, das sich eine AfD-Regierung unterwerfen würde: Für Thüringen hat Bernd Höcke ausdrücklich erklärt, daß er als erste Amtshandlung den MDR-Staatsvertrag kündigen würde. Was wäre, wenn dann bereits alle Programme gleichgeschaltet wären?

Wenn es den ÖRR nicht schon gäbe müßte man ihn erfinden. In einer solchen Situation Programme einzustellen und den ÖRR auch anderweitig zu beschränken, ist genau das Gegenteil dessen, was jetzt zu tun wäre.



2. Wenn in meinem regionalen Kulturprogramm mal wieder Langweiliges oder schräge Musik läuft, bin ich froh, auch andere Programme zur Auswahl zu haben. Bereits heute fehlt diese Möglichkeit jeden Sommer für mehrere Monate. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, bleibt irgendwann nur noch die Auswahl zwischen Ein- und Ausschalten.



3. Wenn man die derzeitigen Pläne zu Ende denkt, gelangt man aber irgendwann dahin. Ein Programm für das ganze Volk - das gab es schon einmal. Aus unerfindlichen Gründen sind diese Bestrebungen nach 1945 im Sande verlaufen. Man sollte sie nicht wieder aufgreifen.

Andere Länder beneiden uns um unser leistungsfähiges, vielfältiges, föderal verfaßtes System von regional verwurzelten Rundfunkanstalten. Nicht umsonst ist der Föderalismus in Art. 79 III GG mit der „Ewigkeitsgarantie“ geschützt. Analog bietet die föderale Verfassung des ÖRR einen gewissen Schutz vor Übergriffen und Einheitskost. Ein gleichgeschaltetes Einheitsprogramm für ganz Deutschland war von den Vätern und Müttern des Grundgesetzes gerade nicht gewollt.



4. Obwohl bislang keine der geplanten Einschränkungen umgesetzt wurden, üben sich die Anstalten bereits in vorauseilendem Gehorsam. Heute sendete der SWR Eigenwerbung für das „neue Abendprogramm der ARD-Kulturwellen“, das nichts anderes ist als eine Gleichschaltung, wie sie für die Nacht sinnvoll ist, ansonsten aber zu einer Verarmung der Radiolandschaft führt. Zur Ehrlichkeit hätte gehört, das auch so zu kommunizieren, doch der Spot erinnerte mich an die verlogene Werbung eines Schokoladenherstellers, der seine kleiner gewordene Packung mit dem Satz anpreist: „Jetzt noch handlicher!“



5. Mir ist nicht ersichtlich, wie man Geld sparen kann, wenn man bei einem Programm, das sich hauptsächlich aus (für die Hörer sehr nützlichen) Wiederholungen anderer Programme derselben Anstalt speist, Geld sparen kann, wenn man stattdessen das entsprechende Programm einer anderen Anstalt (mit Inhalten für ein anderes Bundesland) übernimmt.

So wurden früher im Programm SWR-Info die Sendungen Forum, Radioreport Recht, Schulfunk und viele andere zu einer anderen Zeit wiederholt und der Ton der Landesschau im Radio übertragen. Inzwischen übernimmt der SWR die meiste Zeit das Programm HR Info. Statt der o. g. Sendungen erfahren wir nun das Neuste aus Hessen, oder es werden irgendwelche ARD-Podcast-Beiträge abgespielt.



6. Die Sorge, man könne den Bürgern eine Beitragserhöhung um 58 Eurocent pro Monat nicht zumuten, und müsse deswegen einen noch nie dagewesenen Kahlschlag beim ÖRR vornehmen, erscheint mir - vorsichtig formuliert - unglaubwürdig. Obwohl ich jeden Pfennig umdrehen muß, ist mir ein leistungsfähiger ÖRR das auf jeden Fall wert.

Ginge es wirklich darum, die Bürger zu entlasten, müßte

◦ etwas gegen die explodierenden Mieten und Lebensmittelpreise unternommen werden,

◦ gegen den Marktmißbrauch bei Strom, Gas und Fernwärme vorgegangen werden,

◦ versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln bezahlt und nicht (allein) die gesetzlich Versicherten damit belastet werden, z. B.:

▪ Krankenhausfinanzierung und -reform,

▪ Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger,

▪ Rentenversicherungsbeiträge von pflegenden Angehörigen,

▪ Mütterrente u. v. a.

▪ Auch die Arbeitslosenversicherung wurde für gesamtgesellschaftliche Ausgaben geplündert (z. B. Kurzarbeitergeld wegen coronabedingter Schließungen).

◦ Durch Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen könnten die Beitragssätze drastisch sinken und kleine und mittlere Einkommen entlastet werden.

◦ Der ÖRR gibt Unsummen für den Erwerb von Sportrechten aus, die korrupten Verbänden wie IOC und Fifa zugute kommen. Ein Verzicht darauf hätte gleich mehrere Gewinner:

▪ Die Beitragszahler, deren Mittel dann ins Programm fließen können

▪ Die Zuschauer, die richtiges Programm bekommen statt Sportübertragungen

▪ Die privaten Rundfunkveranstalter, die von den gesunkenen Preisen für Sportrechte profitieren

▪ Die Programmmacher, die das machen können, wofür sie angestellt und bezahlt werden

Jeder einzelne dieser Vorschläge würde die Bürger um ein Vielfaches entlasten!

Auch im Rundfunkbereich gäbe es Möglichkeiten,



7. Es ist widersprüchlich, einerseits den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vorzugeben, immer mehr lineare Programme einzustellen und sie stattdessen auf die Verbreitung im Internet zu verweisen, ihnen andererseits im Internet sehr vieles zu verbieten, was jedem anderen erlaubt ist:

◦ Verweildauer und Löschfristen für Inhalte, die von den Nutzern bereits über ihre Beiträge bezahlt wurden

◦ Verbot „presseähnlicher“ Inhalte: Ein Konzept, das von Anfang an nicht sinnvoll und zu recht umstritten war und nun auch noch verschärft werden soll. Bereits heute sind die Internetangebote vieler Anstalten nahezu zu Mediatheken verkommen.

Damit sind sie gegenüber privaten Anbietern unangemessen benachteiligt. Die einzig akzeptable Einschränkung ist das Verbot von Werbung im Netz.

Die Idee und der Zwang, immer weniger linear und immer mehr übers Netz zu senden, beruht auf der Unterstellung, daß a) junge Leute kein lineares Programm hören/sehen (wollen) und b) mittelalte und ältere nicht wichtig sind. Beide Annahmen halte ich für falsch.

Während öffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter das Privileg haben, lineare Programme zu senden, und dafür im Gegenzug streng reguliert werden, müssen sie im Internet mit absolut unseriösen Quellen mit teilweise manipulativen und unlauteren Absichten konkurrieren, die aber so professionell gestaltet sind, daß man sie ohne ausreichende Medienkompetenz kaum von seriösen unterscheiden kann.



8. Den unkritischen Zwang zur Digitalisierung halte ich für einen Irrweg: So ist etwa DAB+ noch lange nicht ausgereift: Das Signal kommt ca. 10 Sekunden später an als das UKW-Signal. Das Einschalten dauert bis zu 14 Sekunden, das Umschalten fast so lange. Im Verkehrsfunk werden Wortbeiträge mitten im Satz und Musikstücke wenige Takte vor Schluß unterbrochen, um Geisterfahrer zu melden, weil die Gefahr offenbar so groß ist, daß man das in Kauf nehmen muß. Während der 10 Sekunden, die ein DAB+-Hörer länger auf die Meldung warten muß, hat er bei 120 km/h bereits 333 m zurückgelegt.

Das staatsvertragliche Verbot für die Rundfunkanstalten, ihr Programm außerhalb ihres Sendegebiets über DAB+ zu verbreiten, obwohl das dank geringen Frequenzbedarfs technisch möglich wäre, halte ich für unlogisch eine unnötige Einschränkung für die Hörer. Bei DVBT gibt es eine solche Beschränkung ja auch nicht.

Mit dem Abschalten des UKW-Hörfunks macht man viele Millionen Radiogeräte zu Elektroschrott. Aus Umweltsicht eine Katastrophe!



9. Phoenix und ARD alpha sind so wertvoll, daß man sie erfinden müßte, wenn es sie nicht schon gäbe. Sie abzuschaffen oder mit ZDF Info zusammenzulegen (das ein völlig anderes Programmkonzept hat), wäre ein unentschuldbarer Frevel!



10. Gleiches gilt für 3Sat und Arte: Beide Programme sind unverzichtbar und bei weitem nicht so teuer, daß eine nennenswerte Einsparung erzielt werden könnte.



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Im Anhang finden Sie textgleich meine Stellungnahme im PDF-Format.
Thilo Pfennig Hallo,



zur Hörer*innen und Zuschauende ist das alles etwas unübersichtlich. Aber hier meine Meinung:



3sat und ARTE zusammenlegen finde ich nicht gut. Es sollte zumindest 2 Kanäle geben. Wie sie heißen ist ja egal. Und die Mehrsprachigkeit finde ich an sich auch wichtig.



Man sollte auch die Möglichkeiten des Internets besser nutzen. ZB dadurch, dass mehrere auch temporäre Steams angeboten werden. Leider gibt es bei aktuellen Ereignissen meist gar keinen Kanal der berichtet: Nicht tagesschau24 und nicht phoenix, da das oftmals mit dem Programm und Dokumentationen kollidiert. Die Stärke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehe ich teilweise auch darin ungefiltert und ohne Werbung Inhalte zu präsentieren.



Mein Eindruck ist aber, dass es oft auf vielen Kanälen auch Wiederholungen gibt oder die Formate sich sehr gleichen. Es sollte versucht werden, auch via Internet, viele verschiedene Interessen zu bedienen. Ich glaube auch nicht, dass es dazu in Zukunft unzählige echte Fernsehsender geben muss. Aber Zb könnte es einen Sportkanal geben, anstatt dass die Hauptprogramme ihr Programm ändern müssen. Sowas sollte heutzutage nicht mehr nötig sein.



Und dann fehlt mir oft auch, dass sich die Diversität unserer Gesellschaft wiederspiegelt von den Inhalten und dem Blickwinkel her.
Thoma Christine Ich bin gegen die Zusammenlegung der

Sender (insbesondsere arte und 3 sat)
Thoma Franz Ich bin gegen Zusammenlegung der Sender (insbesondere arte und 3 sat)
Thomas Bitte nicht 3sat abdrehen, Bitte nicht.

3sat hat eine super Mediathek und ich nutze sie sehr sehr gerne.

Vorallem schaue ich gerne Nano und wissenschafts Sachen in der 3sat mediathek.



Ich bin aus Österreich und es gab damals bei ORF die Sendung Modern Times.

Die wurde abgesetzt und Newton eingeführt.

Diese Sendung wurde auch abgesetzt, zu meinem bedauern. Seit dem hat, leider, der ORF kein Wissenschaftliches Format mehr. Bzw ich habe bis dato noch keins entdeckt. Versuche immer wieder neue Formate zu finden, aber leider ohne Erfolg.



Kopfball bzw knoff hoff show habe ich als Kind geliebt, aber gibt es leider nicht mehr. Das war bis Dato, also aus meiner Erinnerung, bis jetzt die beste Sendung.



Galileo auf Prosieben war früher gut, hat sich leider in Richtung main stream entwickelt und ist zu langatmig geworden. Jetzt habe ich eigentlich nur mehr Nano, was Qalitative Wissenschaftliche neuerungen zeigt bzw übermittelt.



Sie sehen ich bin an der Wissenschaft und an Sendungen interessiert die mir so ein Wissen übermitteln können. Die auch Qualitativ hochwertig sind.



Leider gibt es nur sehr wenige Sendungen.



Bitte lasst die viel falt.

Europa ist so vielfältig und aus diesem Grund sollte so ein super Sender, nicht beschnitten oder wegrazionalisiert werden.

Wenn dann eher gefördert und noch mehr gemacht werden damit man, wie es sich in der Wissenschaft gehört, und auch in den Medien sein sollte mehrere Beiträge/Sendungen über die Dinge geben die in der Welt passieren, also Wissenschaftlich. Nur über mehrere Sendungen, Kanäle, Zeitungen... kann man sich die Informationen zusammen tragen und sich eine eigene Meinung bilden.



Vielfallt und Wissen ist das was Europa stark und gegenüber den anderen Kontinenten Stark macht. Daher finde ich ist es Wichtig da sogar noch mehr investiert wird um Europa weiterhin zu stärken.



Daher, noch mals, bitte nicht die Sender, Sendungen nicht beschneiden, sonderen fördern. Wissen ist wichtig und deren Transport. Mein Persönlicher favoriet ist zur Zeit 3sat und Nano bitte nicht absetzen oder wegrazionalisieren.
thomas Guten Tag,

ich möchte mich ganz entschieden gegen die geplanten Zusammenlegungen der Sender 3sat und arte aussprechen und darum bitten, die Vielfalt von 3sat eher noch zu erhöhen.



3Sat ist ein Sender mit einem reichhaltigen Programm. Würde dieser Sender mit arte

zusammengelegt, würden zwangsläufig viele informative und Sendungen von den Bildschirmen verschwinden oder verändert. Das wäre ein großer Verlust!



Gerade heute, wo wir in Deutschland mit Meinungen und Wahlergebnissen umgehen müssen, die ohne eine bessere politische, gesellschaftliche und kulturelle Bildung zur Zerstörung unserer Demokratie führen, müssen Menschen einen Zugang zu diversen und tiefen Informationen finden!



Anstatt das Angebot zusammenzustreichen, wäre es sinnvoller, die Erreichbarkeit und Attraktivität unabhängiger Medien zu fördern und auszubauen. Ich rate dringend zu mehr kultureller und wissenschaftlicher Information und eher weniger seichter Vorabendunterhaltung im deutschen Fernsehen.



Vielen Dank!
Thomas Ich würde das erste Programm mit regionalfenstern „aufteilen“ nach Bundesländern und Regionen. Wobei das mantelprogramm das gleiche ist. Eine Regionalaufsplittung würde von 16-20 Uhr Sinn machen.

ZDF würde ich so lassen.

Ein drittes Programm aus Info Ratgeber Sport Sendungen der jetzigen dritten. Aber ein Programm fürs ganze Land. Ein viertes Programm aus tagesschau24 zdf Info und Phoenix mit Hauptfokus auf News

Ein 5. Programm aus den was one und zdf neo derzeit senden.

ARTE, 3sat und Kika würde ich so lassen.



Bei den Radioprogrammen würde ich alle Pop Kanäle zusammen legen zu einem landesweiten Programm.

Alle Jugendwellen zusammenlegen zu einem Programm.

Dlf (Info) als landesweiten Nachrichtenkanal. Dlf Kultur als landesweiten Kultursender. Alle Klassikwellen zusammenlegen und ein deutschlandweites klassikprogramm. Als 1. Programm würde ich landesweite Sender lassen. Diese evtl. Noch regionalisierte Programme anbieten.

Im wesentlichen wird das reichen. Sollten einzelne Landesanstalten der Meinung sein noch ein weiteres lokales / regionales Programm anbieten zu wollen, sollte das möglich sein.
Thomas "Padre" Kürsten Sehr geehrte Damen und Herren,



einzig eine wirklich große Reform mit der Zusammenlegung der Sendeanstalten und der Fokussierung auf deren regionale Inhalte wird die nötige, nachhaltige Entlastung bringen und nicht die Verknappung der Programmvielfalt auf Kosten von Bildung, Kultur und Information.

"Aus 9 mach 5":

- NDR & radiobremen

- SWR & SR

- rbb & mdr

- BR & hr

- WDR



Viel weniger fiktionale Einheitsbrei-Spielfilm & -Serien Eigenproduktionen, Schlagerkram und halbgare Experimente auf dem Late Night Terrain etc. Hört auf Produktionen zu klonen die mit viel mehr Geld und KnowHow gemacht worden sind. Besser begrenzte Ausstrahlungsrechte an guten Produktionen kaufen, senden und weg damit.

Der Kernauftrag sollte Bildung, Kultur und Information sein und bleiben.



Bitte hören Sie SOFORT auf in die falsche Richtung zu reformieren und tun Sie das Richtige.



Mit besten Grüßen,



Thomas "Padre" Kürsten



PS:

"Es ist durchaus sinnvoll, einen der beiden brillanten linearen Sender @3sat einzustellen, die es noch gibt.

Wer braucht Bildung, Kultur, Wissenschaft, gute Filme, wenn Sport und Liebesschnulzen geeigneter sind um Menschen zu verblöden." (Sibylle Berg)
Thomas Appel Sender wie Arte und 3SAT müssen in der aktuellen Form unbedingt bestehen bleiben.

Informationen und Nachrichten werden hier in journalistisch höchste Qualität angeboten und stellen ein wunderbares Gegengewicht zu den privaten Sendern dar, bei denen die Aufbereitung von Informationen zunehmend populistisch und mit wenig Anspruch an Qualität und ganzheitlicher Darstellung getrieben wird.
Thomas Aselmeyer, Bonn Bitte erhalten Sie die Vielfalt in Radio und Fernsehen in Hinblick auf Kultur und Gesellschaft. Literatur,klassische Musik oder Jazz brauchen entsprechende Foren im Öffentlich-Rechtlichen Bereich, darauf sollten wir nicht verzichten. Es ist wichtig, hier Kreativität zu zeigen und einmal nicht nur dem Massengeschmack nachzuhecheln und vornehmlich Sport, Schlager oder Massenverdummungen zu propagieren. Dafür brauchen wir Sender wie arte, 3sat, ARD-alpha u.ä. Bitte sparen Sie nicht dort!
Thomas Baierl Sehr geehrte Damen und Herren,



Danke für die Möglichkeit, sich zu dem Entwurf zu äußern.



Vorab eine Bemerkung: dieses Angebot zum Kommentieren ist so gut in den Tiefen der Seiten versteckt, dass man lange suchen muss. So erreichen Sie keine breite Masse fur ein repräsentatives Feedback. Das Feedback dürfte damit stark verzerrt sein.

Dazu kommt, dass das Ganze in Juristendeutsch verfasst ist - und die Spalte mit der Erklärung auch nicht viel besser ist. Auch das wird eine Verzerrung begünstigen.



Ohne auf die einzelnen Punkte einzugehen habe ich vorallem grundsätzliche Bemerkungen zum öffentlich-rechtlichen Programm:



1) Ausgewogenheit

Auch wenn mir die AfD genauso wenig in den Parlamenten gefällt wie Die Linke, ist sie doch demokratisch gewählt. Man kann nicht dauerhaft an bis zu 30% der Bevölkerung vorbeiberichten. Dazu kommt, dass man z.B. bei der Aktuellen Stunde im WDR regelmäßig das Gefühl hat, Berichte aus der Zentrale der Grünen zu bekommen.

Hier sollten die Redaktionen das politische Machtverhältnis abbilden und politisch neutral berichten, statt durch einseitige Kommentierung Erziehungsarbeit zu leisten.



2) Programmvielfalt

Die Streichung von Programmen zur Kostenreduzierung begrüße ich ausdrüchlich. One z.B. zeigt die immer gleichen Serien in Dauerschleife, Arte ein Programm für eine sich intellektuell abgehoben fühlende Minderheit. Hier könnte sehr viel mehr entfallen. Dies gilt auch für das ausufernde Internet-Angebot, dessen mangelhafte Ausgewogenheit und fachliche Qualifikation ja schon erfolg- und folgenlos diskutiert wurde.



3) Weg vom Erziehungs-TV

Eingriffe wie die spontane Kinderrechtesendung statt Tatort (den ich wegen der ständigen Belehrungen sehr selten schaue) haben nur Verdruss beim Zuschauer zur Folge.



ARD und ZDF müssen bis in ihre Spitzen entpolitisiert und zu objektiv berichteten Sendern umgebaut werden. Mehr Wissenschaft und Objektivität, weniger Philospohie und grün-rotes Gutmenschentum gegen den Beitragszahler und Finanzier.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Baierl
Thomas Bauer 3sat ist der einzige Sender, den ich regelmäßig schaue und den ich gut finde. Legen Sie doch 3. Programme zusammen. Mit den ständigen Wiederholungen und Krimis und sonstiger seichter Unterhaltung kann da m.E. gespart werden. Nicht aber beim Qualitätsfernsehen, das uns schlauer macht und am Puls der Zeit ist.

Bitte nicht abschaffen oder zusammenlegen, bestehen lassen!

MfG

Thomas Bauer
Thomas Baumeister Guten Tag,



Ich finde es prinzipiell gut, dass sie Sendungen absetzen um Geld zu sparen. Ich halte aber nichts davon 3sat und arte zusammen zu legen, da diese Sender die beiden sind, die dem Hauptauftrag des ÖRR am ehesten nachkommen.

Besser wäre es an Stellen im Hauptprogramm zu sparen. Mal im Ernst wie viele Polit-Talkshows braucht man wirklich? Oder Fernsehgärten? Oder Tatorte?



Mit Freundlichen Grüßen

Thomas Baumeister
Thomas Berg Sehr geehrte Damen und Herren,



in Zeiten von Desinformation und fake news bin ich froh, mehrere seriöse Quellen zu Nachrichten und Informationen zu haben.

Eine Zusammenstreichung von Sendern sehe ich daher kritisch. Es braucht ein vielfältiges Angebot.



Die angedachte Zusammenführung von arte und 3sat finde keine gute Idee. Beide Sender recht alternativlos, was das kulturelle Programm betrifft. Dass dieses um die Hälfte gekürzt werden soll, halte ich für einen schweren Fehler.



Stattdessen wäre ich froh, wenn die Programminhalte überdacht würden. Braucht es wirklich zig Krimiserien, Ermittlerteams und Sonderkommissionen für jeden noch so kleinen Fleck in Deutschland?



Bitte überdenken Sie Ihre Pläne.



Freundliche Grüße

Thomas Berg
Thomas Bergmann Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank, dass Sie den Nutzerinnen und Nutzern der öffentlich-rechtlichen Medienangebote in Deutschland die Möglichkeit geben, zum Medienreformstaatsvertrag Stellung zu nehmen.



Es ist mir als deutscher Staatsbürger wirklich ein Rätsel, wie dieser Reformstaatsvertrag hat Zustande kommen können. Etliche Reformideen sind meines Erachtens weder zeitgemäss, noch orientieren sie sich an den Interessen und Bedürfnissen der Gesellschaft bzw. des Publikums oder an der heutigen Realität des Medienmarktes. Sie sind schlichtweg weltfremd und rückwärtsgewandt!



Ich möchte mich in meiner Stellungnahme auf die drei für mich wichtigsten Elemente konzentrieren:



1. Reduzierung des textbasierten Informationsangebots



Es ist mir völlig unerklärlich, wieso das textbasierte Informationsangebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten derart eingeschränkt werden soll. Egal, wo man hinschaut, Information ist heutzutage eine crossmediale Angelegenheit. Ob privater Rundfunk, Online-Presse, oder öffentlich-rechtlicher Rundfunk - alle Medien nutzen sowohl Text als auch Video- und Audioinhalte, um das Publikum zu informieren. Sollte der Gesetgeber jetzt einen Rückzieher machen und das Textangebot öffentlich-rechtlicher Medien wieder einschränken, würde das sehr wahrscheinlich zur Folge haben, dass weniger Menschen die Angebote konsumieren würden.



Presseverleger argumentieren immer wieder gerne, dass das Textangebot öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, ihr Business-Modell zerstören würde. Die Probleme der Presseverleger liegen doch aber eigentlich ganz woanders: es sind die grossen Online-Plattformen die immer mehr Werbeeinnahmen abgreifen und es der Presse somit erschweren, wirtschaftlich zu sein.



2. Zusammenlegung / Streichung von Kanälen / Angeboten



Eine Einschränkung des Angebots, durch die Zusammenlegung bzw. Streichung von Kanälen / Angeboten, wird meines Erachtens dem Anspruch, ein Programm für alle Gesellschaftsgruppen zu bieten, nicht gerecht. Ihre Reformvorschläge sehen beispielsweise vor, dass die für Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen produzierten Programme (Kika, Funk, One, ZDF Neo) zusammengelegt werden sollen.



Jedoch orientieren sich diese Angebote an ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Kinder informiert man auf eine andere Art und Weise als Jugendliche und junge Erwachsene. Auch die Unterhaltungsprogramme sind je nach Altersgruppe sehr verschiedener Natur. Sollte es zu einer Zusammenlegung kommen, ist davon auszugehen, dass sich die Zielgruppen früher oder später vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk abwenden, da sie ihre Interessen und Bedürfnisse nicht ausreichend im Programm wiedergespiegelt sehen bzw. ihnen Inhalte angeboten werden, die für sie schlichtweg irrelevant sind.



Wir sehen doch heute bereits, dass die jungen Zielgruppen immer weniger auf traditionelle Medienanbieter zurückgreifen, um sich zu informieren und zu unterhalten. Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk langfristig absichern will, muss dafür sorgen, dass er für diese Zielgruppen relevant ist und bleiben kann. Es ist daher notwendig, die digitalen Angebote und zielgruppenorientierten Inhalte weiter auszubauen.



3. Grundsätzliche Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zeiten von Disinformation und Polarisierung



Dass in politisch und gesellschaftlich unruhigen Zeiten, in denen jeder und jede in sozialen Netzwerken tagtäglich Disinformation, Fake News und populistischen Inhalten ausgesetzt ist, und sich diese Inhalte immer stärker im Alltag niederschlagen, sollte die Politik gerade nicht - wie oben erwähnt - das qualitativ hochwertige Programm deutscher öffentlich-rechtlicher Anbieter reduzieren. Im Gegenteil sollte die Politik dafür sorgen, dass das Programm weiter ausgebaut wird und es der Gesellschaft ermöglicht wird, die von öffentlich-rechtlichen Medien erstellten Inhalte überall zu finden und zu konsumieren.



Ich bitte Sie inständig, die Reform des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems nochmal zu überdenken. Anstelle eine Schwächung des Angebots, sollte die Position des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gestärkt und ausgebaut werden.



Vielen Dank für die Berücksichtigung meiner Anmerkungen im weiteren Prozess.



Mit freundlichen Grüssen

Thomas Bergmann
Thomas Berndt Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich von den präsentierten Plänen zum Einsparen von Kosten bei den Öffentlich Rechtlichen Programmen gelesen. Es ist leider wie immer und aus meiner Sicht das gleiche Problem: In Zeiten zunehmender Hetze und "alternativer" Medien, vorallem im Netz, wird erneut vorgeschlagen, an der kulturellen Vielfalft, Aufklärung und Information zu sparen!

Dies sehe ich als den völlig unangebrachten und falschen Ansatz. Es gibt sicher auch Reform- und Sparpotential bei den ÖR Programmen und Anstalten. Diese Debatte ist zu führen. Doch diese sehr einseitige zulasten der Kultur, Information, Kinder- und Jugendprogramme gehenden Vorschläge dienen einerseits nicht dem Auftrag, auch Minderheiten mit regionalen oder altersgerechten Informationen zu versorgen, sondern das Feld damit endgültig dem Internet zu überlassen. Das kann aus meiner Sicht nicht die Lösung sein, um demokratische Teilhabe und Verständnis für eine vielfältige Gesellschaft zu fördern.

Daher lehne ich die Einsparvorschläge rundweg ab und fordere, ausgewogenere und auch auf die großen Kostentreiber orientierte Vorschläge zu unterbreiten!

Gerade auch Sender, die mit unseren Nachbarn in Europa kooperieren, zusammenzustreichen widerspricht auch dem Ziel der Verständigung. Hingegen wäre es aus meiner Sicht erntshaft zu erwägen, ein solches Programm mit unseren Nachbarn in Polen und Tschechien zu evaluieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Berndt
Thomas Böhning Der deutsche Staatsfunk - und nichts anderes ist es, entgegen aller Beteuerungen hinsichtlich Staatsferne usw. - ist ein Relikt aus dem kalten Krieg. In einer Demokratie sollte man erwarten können, daß über solche hohen staatlichen Belastungen der Bürger auch basisdemokratisch entschieden wird. In der Schweiz gab es mehrere Volksabstimmungen zu diesem Thema. In Deutschland hat sich der sogn. öffentlich-rechtliche Rundfunk zu einem geldverschwendenden Monstrum entwickelt, welches wie ein Staat im Staate agiert. Parteien und Politiker, die daran auch nur minimal etwas im Sinne der Bürger ändern wollen bzw. das versprechen, werden massiv diskreditiert. Von Neutralität und Staatsferne kann keine Rede sein. Ein großer Teil der Bevölkerung tut sich das auch schon lange nicht mehr an und wird doch gezwungen, dieses antiquierte und zutiefst undemokratische System zwangszualimentieren. In den letzten Jahren hat der deutsche Staatsfunk, insbesondere durch die extrem tendenzöse Berichterstattung zum Ukrainekrieg, massiv an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Dazu kommen niveaulose und nervige Sprachregelungen und Gendersprech.



Ich sehe nur zwei Möglichkeiten:

Falls es wirklich "Qualitätsjournalismus" wäre, müßte es einen Markt dafür geben. Also verschlüsseln und wer möchte, kann es abonnieren. Staatliche Zuschüsse und irgendwelche Claims zum Ausplündern der Bevölkerung wie der sogn. Rundfunkbeitrag entfallen.

Ich bezweifele zwar, daß das funktionieren würde, aber es wäre bei entsprechender Ausgestaltung vielleicht für die Mehrzahl der Bürger irgendwie in Ordnung. Es darf natürlich kein Fass ohne Boden bleiben, in das weiter Steuergelder versenkt werden. Man denke nur an die extremen Versorgungsansprüche, die über die Jahrzehnte angehäuft wurden. Darum machen sich die betroffenen Personen vermutlich die größten Sorgen.



Die sauberste Lösung wäre eine zeitnahe komplette Abschaffung. Irgendwelche minimalinvasiven Korrekturen wie die jetzt angedachte Zusammenlegung von Kanälen bewirken praktisch nichts und werden erfahrungsgemäß an anderer Stelle schnell wieder egalisiert. Das soll nur eine gewisse Reformwilligkeit vortäuschen. Davon wird nichts besser oder auch nur kostengünstiger für die Zwangsgebührenzahler.



Sehr wichtig wäre auch ein klares Signal an Jugendliche und junge Erwachsene, die vor einer Ausbildungsentscheidung stehen:

Wer auf eine Karriere beim Staatsfunk setzt, baut auf Sand - eher früher als später. Vielleicht entscheiden sich dann mehr junge Menschen für einen Beruf, der eher Teil der Lösung als Teil des Problems ist.

Sicherlich brauchen wir eine angemessene Anzahl von tatsächlichen Journalisten, denn Mißstände, über die berichtet werden sollte, gibt es in Deutschland reichlich.

Der Unterhaltungsbereich sollte komplett den privaten Anbietern überlassen werden, wenn er sich nicht gewinnbringend vermarkten läßt. Dazu zähle ich auch die Sportberichterstattung, wo teilweise extrem hohe Kosten generiert werden.
Thomas Breitling Für mich das geplante Ende von 3Sat ein nicht akzeptabler Zustand. 3Sat gehört zu den wenigen qualitativen Sendern mit globen, europäischen und kulturellen Schwerpunkt.
Thomas Breitwieser Die geplante Zusammenlegung von 3sat und Arte halte ich sowohl inhaltlich als auch rechtlich für falsch. Die behauptete "Europäisierung der Kultur" wird nicht durch die Verschmelzung zweier Kulturkanäle zu einem einzigen erreicht. Deutschland müsste die Staatsverträge mit Frankreich, Österreich und der Schweiz kündigen, um aus den Programmen aussteigen zu können. Hat eigentlich jemand geprüft, was die beteiligten Staaten dazu sagen? Könnte es eventuell dazu führen, dass diese das "europäische Projekt" aufgeben, sodass nicht einmal ein "europäischer" Kulturkanal übrig bleibt? Dann hätte die Reform den größtmöglichen Schaden angerichtet, den man der Kultur im Fernsehen zufügen kann.

"Kultur" besteht nicht nur aus Sport, Krimiserien, Kitsch und Talkshows. Oper, Konzert, Jazz, Kabarett, Experimentalfilm, Spartenkino, bildende und darstellende Künste gehören ebenso dazu. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten verletzen mit den geplanten Einsparungen im Kulturbereich ihren gesetzlich vorgeschriebenen Bildungsauftrag. Ja, Arte und 3sat kommen zusammen auf nicht einmal 2,5% der Zuschauer. Da hält sich der Aufschrei gewiss in Grenzen. An Kultur wird stets zuerst gespart. Die Pandemie hat gezeigt, dass Kultur in Deutschland keine Wertschätzung bei Beamten und Politikern genießt: Theater, Kinos, Buchläden, Konzertsäle und Clubs mussten schließen. Einkaufszentren blieben offen. Das Gleiche passiert jetzt in den öffentlich-rechtlichen Medien. Vermeintliche "Hochkultur" wird eingestampft, Mindetheitenschutz findet nicht statt. Aber teure Sportrechte und am besten 17 deutsche - für jedes Bundesland eine plus "Tatort" - und 25 internationale Krimiserien - von Albanien bis Zypern - rechtfertigen jede Erhöhung der Rundfunk-Haushaltsabgabe. Mein Fazit: 3sat und Arte müssen bleiben, soll von "Kultur" im deutschen Fernsehen noch die Rede sein.
Thomas Bröning Die Verpflichtung, Beiträge erst nach einer Veröffentlichung im Rahmen des festen Rundfunkprogrammes online stellen zu können würde eine deutliche Verzögerung des Informationsflusses und eine klare Schwächung der Erreichbarkeit der Empfänger bedeuten. Bei vielen Beiträgen ist ein zeitnaher Informationsfluss geboten, da sonst im Zweifelsfall der geregelte Programmablauf durch Sondersendungen gestört würde.

Auch ist es nicht verständlich, wieso der ÖRR durch solche Vorschriften eine

Zurücksetzung in der Aktualität im Vergleich mit den stets präsenten "sozialen" Medien erfahren soll.
Thomas Brumm Wegen der sehr knappen Zeit für eine Reaktion auf die Vorschläge zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen

Spartenprogramme gehe ich davon aus das die Entscheidungen bereits gefallen sind, ich will aber dennoch eine

Stellungnahme abgeben. Mir geht es in erster Linie um die Angebote von arte, 3Sat, ARDalpha, ZDFinfo, ZDFneo und Phoenix.

Radio höre ich fast nie. Ich schätze hauptsächlich die vielfältigen hochwertigen Dokumentationen aus Wissenschaft,

Gesellschaft, Geschichte, Politik usw. sowie auch Filme, Serien und kulturelle Angebote. Diese Vielfalt wird bei der geplanten

Reduktion massiv eingeschränkt werden, eine Verbesserung kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. Ich finde es

erschreckend wie sehr diese Vorschläge vom herrschenden populistischen Zeitgeist geleitet werden, mit Blick auf eine

mögliche zukünftige Zusammenarbeit mit der AfD. Für mich soll nicht der „Auftrag qualitativ gestärkt“ sondern die

Einflussnahme von außen massiv forciert werden um langfristig zu einem unkritischen seichten Angebot zu kommen.

Ich wünsche mir das alle Spartensender erhalten bleiben, die Aussagen der Intendanten von ZDF und ARD zur

Kostenreduktion und Zusammenarbeit sind für mich überzeugend.
Thomas Büttner Sg. Damen und Herren,



In unserem Haushalt gibt es seit mehreren Jahren kaum noch Sender, die die Nutzung von linearem Fernsehen rechtfertigen.



Arte und 3 Sat bilden die Ausnahmen



Krawallfernsehen der Privaten, oder nicht enden wollende Sportübertragungen im ÖRR, gepaart mit Talkshows, die immer mehr den Rechtsradikalen eine Bühne bieten und ihren moralischen Auftrag als vierte Gewalt vergessen, bzw. gar missbrauchen, laden nicht zu linearem Fernsehen ein.



Es gibt in den deutschsprachigen Ländern genau 2 Programme, die den Auftrag des ÖRR aufrecht erhalten und somit eine Gebühr überhaupt rechtfertigen.



Diese beiden Sender sind Arte & 3Sat.

Werden genau diese beiden Sender beschnitten, bzw. politisch gewollt kastriert, gibt es defacto keinen ÖRR mehr, der diese Bezeichnung verdient.



Was die Finanzierung der Sender betrifft, sei den zuständigen Politikern gesagt, Geld ist genug da. Es haben nur die falschen Leute und ihr seid im Geist des Neoliberalismus nur daran interessiert, dass sich am Status Quo der Umverteilung nach oben nichts ändert.



Dieselprivileg abschaffen, Kerosin gerecht besteuern: Ein Bruchteil der dadurch eingesparten Milliarden würde 3 Sat und Arte auf Jahre hinaus sichern.



Vom Betrug der Wohlhabenden durch Cum-Ex und Cum-Cum reden wir noch gar nicht.

Die Aufklärung dieser Verbrechen wird von der Politik ja offensichtlich aktiv be- und verhindert, warum sonst sollen die Aufbewahrungspflichten von Buchhaltungsunterlagen auf gesenkt werden, wenn nicht darum, so Beweise zu vernichten und die Aufklärung der Milliardenbetügereien durch Banken und reiche Einzelpersonen zu begraben.



Und ja über derartige Sauereien informierten auch die von der Schließung / Einschränkungen betroffenen Sender.



Diese Sender sind nicht zu teuer!

Ihr wollt sie nicht, weil sie ausgewogen berichten und auch Kritik am herrschenden Machtgefüge äußern.

Diese Kritik wollt ihr im Geiste des immer stärker werdenden Autoritarismus aushungern.

Die Politik will hiermit eine Zensur durch die Hintertür vollziehen!



Diese Pläne sind eine Schande für die deutsche Demokratie.

Nicht nur die AFD bedroht unsere demokratischen Grundwerte. CxU, SPD und FDP tragen mit solchen "Reformen" ebenso maßgeblich dazu bei.



Mit erzürnten Grüßen

Ein langjähriger und überzeugter Seher von 3 Sat & Arte

Thomas Büttner
Thomas Cipa Ich möchte das Programm von 3Sat weiter nutzen. Eine Fusion mit Arte möchte ich nicht.
Thomas Cloer Ich bin erschüttert, dass an die Programmvielfalt derart massiv der Rotstift angesetzt werden soll. Absolutes No Go für mich: ein "Aufgehen" von 3sat in ARTE. Beide Sender haben starke, eigenständige Profile. Und aus unseren verschiedenen Nachbarländern erfahren wir ohnehin zu wenig, weil ORF und SRF nicht frei empfangbar sind in Deutschland.



Info- und "junge" TV-Sender finde ich sehr wichtig, erstere wegen des Bildungsauftrags und zweitere wegen der frischen Inhalte. Finger weg davon!



Beim Radio darf man gern ein paar Nachrichten- und Schlagersender zusammenlegen, die sind nur partiell regional und daher redundant.



Viele Grüße
Thomas Damrau Bei einer Reform des Rundfunkstaatsvertrags zur Einsparung von Kosten stellen sich zwei Kernfragen:

1) Wodurch unterscheiden sich die öffentliche-rechtlichen Medien (ÖRM) von den privaten Anbietern?

2) Wo entstehen in den ÖRM die größten Kosten?



Die vorliegenden Reformvorschläge scheinen mir jedoch eher an der Frage zu orientieren: Welche Programme sind "exotisch" und daher entbehrlich?



Wenn ich durch das Programm der ÖRM-Hauptsender zappe finde ich im Übermaß

- Sportsendungen (die teilweise teure Übertragungsrechte erfordern)

- Quizsendungen (die zumindest aufwendig aussehen)

- Krimiserien mit Titeln à la "Die Hintertupfingen-Cops" oder "SOKO Vordertupfingen" (jede deutsche Kleinstadt, die noch keine eigene Serie hat, ist vermutlich tief gekränkt)

- Jede Menge Kitsch über (Berg-, Dorf-, Insel-) Ärzte, junge BäuerInnen (die ihre Jugendliebe, inzwischen BänkerInnen, wiedertreffen) oder BänkerInnen (die für ihre kranke Oma auf dem Bauernhof einspringen müssen und die Segnungen des Landlebens und seiner feschen BewohnerInnen schätzen lernen): Die entsprechenden Drehbücher könnten von einer Künstlichen Intelligenz geschrieben worden sein - so einfallslos sind sie.



Wie viel Flachsinn vertragen die ÖRM?



Diese Frage scheinen sich die ÖRM-Reformer nicht gestellt zu haben. Stattdessen werden die Spartensender ins Visier genommen: Sender, die nicht unbedingt hohe Zuschauerquoten haben - aber nach meiner Einschätzung auch nicht riesige Kosten verursachen.

3Sat z.B. hat sicherlich einige Eigenproduktionen (Nano, Kulturzeit, Scobel, ...), die für mich nicht sehr aufwendig aussehen - sich aber wohltuend vom Einheitsbrei in den Hauptkanälen abheben.



Deshalb die Frage: Ist das Ziel der Reform, die letzten Alleinstellungsmerkmale der ÖRM gegenüber den Privatsendern zu beseitigen?
Thomas Demel Den Zusammenschluss von 3sat und Arte lehne ich ab und bitte diesen noch einmal zu überdenken!

Beide Sender sind zwar 'Kultursender', jedoch aus unterschiedlichen Aspekten und mit unterschiedlichen Ausrichtungen!

Viele der Sendungen (z.B. Nano oder Kulturzeit) gehören zu meinen täglichen "Standard-Lieblingssendungen", welche ich nicht missen möchte. Falls ich diese einmal verpasse, schaue ich mir diese in der Mediathek an.

Hierbei finde ich besonders das vielfältige Kulturangebot (div. Konzerte, Berichte über Kunst etc..) aber auch die Berichte aus Wissenschaft, Forschung und Natur enorm wichtig.

In Zeiten, in denen populistische Parteien immer mehr Zulauf bekommen, besteht hier m.E. ein gesteigerter Bildungsauftrag! -oder wollen sie im vorausseilenden Gehorsam schon einmal Kultur und Bildung auf "mainstream bringen"?



Ich bin aber auch verwundert, dass hier aus finanziellen Gründen die Kultur "verschlankt" werden soll, während die Berichterstattung über Sport u.a. in den Nachrichten von ARD und ZDF enorm zugenommen hat. Nach der allgemeinen Berichterstattung sind die Kosten z.B. für Übertragungs- und Berichte über Fussball u.ä. jedoch mit enorm.



Könnte man nicht z.B. die Berichterstattung über Wahlen „zusammenlegen“ und dann jeweils abwechselnd nur auf einen Kanal senden?

Die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF um die Sportberichterstattung „verschlanken“ und dann jeweils täglich abwechselnd auf den beiden Sendern senden. Sonntags besteht der Nachrichtenanteil z.B. der Tagesschau häufig nur noch aus etwas über 50%, der Rest ist Sport.



MfG

Thomas Demel
Thomas Dick 3SAT m u s s erhalten bleiben!

Wer die letzten Inseln von Qualität im ÖRF opfert, macht sich mitschuldig an weiterer negativer Bildung unserer Gesellschaft!
Thomas Dickty Ich bitte darum, die Kultursender 3sat und Arte als selbstständige Fernsehsender unbedingt zu erhalten. Die Qualität und Vielfalt der Sendungen suchen ihresgleichen und geben einen wichtigen Blick über den Tellerrand der

Hauptprogramme von ARD und ZDF sowie den Dritten der ARD. Es fehlen auch Gründe wie Redundanz und inhaltlicher Schwäche.

Der veröffentlichte Staatsvertragsentwurf sollte die Zusammenlegung von 3sat und ARTE wieder zurücknehmen und die die Informationsmöglichkeiten und Kulturbeiträg aus dem Gemeinschaftsprogramm von ARD, ZDF mit der schweizerischen SRG und dem Österreichischen Rundfunk (ORF) eher vergrößern als verschlanken
Thomas Dietrich Hallo,



mit bedauern & Angst musste ich über geplante Sparmaßnahmen bei den ÖRR Anstalten lesen.

In einer Zeit wie der unseren ist zumindest der Versuch bzw das Angebot an Fakten und Wahrheiten wichtiger denn je. 3sat und Arte sind für mich wichtige Programme mit unzähligen Highlights.

Vielleicht könnte man den Sparhebel an Sport und Film anlegen. Ich muss weder Fussball noch Eigenproduktionen wie Filme und Serien haben. Wenn ich seichte Unterhaltung will schalte ich Streaming an.

Aber Wissenschaft, Dokumentationen, Kultur, herrliche Konzerte sind unabdingbar wenn wir nicht im Sumpf der uninformierten Schwurbeltiere und Flacherdlern ersaufen wollen.



Grüsse
Thomas Dörr Grundsätzlich bin ich nicht gegen Reformen und eine Straffung der Angebotes der öffentlichen Rechtlichen macht an der einen oder anderen Stelle vielleicht Sinn, aber ihr geplante Einschränkung im Onlineangebot wäre ein Katastrophe. Wenn Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen sind, überlassen Sie im digitalen Zeitalter fragwürdigen Quellen wie Tik-Tok und Telegram praktisch das Informationsmonopol gerade bei jungen Menschen. Aktuell sprechen alle demokratischen Kräfte über die Bedeutung von Bildung und glaubwürdiger Information für die Funktion einer Demokratie. Die Einschränkung des Onlineangebotes würde das konterkarieren!
Thomas Eberz Sehr geehrte Damen und Herren.

ich finde es bedenklich das wichtige neutrale Informationsquellen durch Sparvorhaben wegfallen sollen. Ich schaue seit vielen Jahren täglich das Wissenschaftsmagazin Nano. Es ist für mich die einzige Quelle wo ich mir sicher sein kann das ich gut recherchierte Informationen aus der Wissenschaft bekomme. Es wäre wirklich sehr schade wenn man in Zukunft die vielen guten und neutralen Sendungen auf 3sat nicht mehr sehen könnte.

M.F.G.

T.Eberz
Thomas Egelhof Sehr geehrte Damen und Herren,



eine Zusammenlegung von ARTE und 3SAT wird zu einer weiteren Verringerung von kultureller Vielfalt führen da beide Sender unterschiedliche Ausrichtung haben.



Diese Zusammenlegung ist daher nicht zielführend und entspricht nicht dem Auftrag des öffentlich rechtlichen Auftrages
Thomas Ehmer Warum sollen Arte und 3Sat fusionieren?



ja beide Sender produzieren Kultur und Mehr



Arte ist zunächst ein Sender für Kultur, Film, Musik, Theater Infestigativ Reportage, Hintergründe auf Internationaler ebene und Der Regionalen Kulturen mit Fokus auf Deutschland und Frankreich.



3Sat ist auch ein Kultur Kanal aber mit anderem Schwerpunkt, hier besonders Wissenschafgt und Kultur mit Fokus auf den DACH-Bereich mit wichtigen Magazinen wie Kulturzeit, Makro, Nano, ZIB II, 10vor10. Diese erweitern und geben einen Blick von Aussen.



Könnte nicht die gewichtung bei 3Sat geändert werden, das z.B. der Anteil des SRG von 10% auf 15% und der ORF Anteil auf 27,5% gesteigert wird und Zusätzlich RAI Südtirol mit 2,5% Anteil mit rein nimmt dann könnten die Deutschen Anstalten ihren anteil auf Insgesammt 55% reduzieren.



Wenn es zusammengelegt wird wie werden Frankreich, Östereich und die Schweiz dann dort gewichtet? und was ist mit Polen Tschechien, Dänemark und BeNeLux? Dort gibt es bisher kein gemeinsamen Programme. Diese könnten bei den Regionalanstalten andocken und gemeinsame Formate entwickeln.

So könnte der RBB Polen in den Blick nehmen, der MDR und BR Tschechien, WDR die Benelux und der NDR Dänemark.



Zusätzlich sollte überlegt werden ob Radio Bremen in den NDR Integriert wird, aber als lokaler Radiosender und mit dem Regionalmagazin Buten und Binnen erhalten bleibt. Das gleiche mit dem Saarländischen Rundfunk, der könnte zum Landesfunkhaus Saarland des SWR werden.



Programmatisch könnte versucht werden besonders beim ZDF die Anzahl der Vorabendkrimis zu Reduzieren also die SOKO A-Z und entweder mal eine Sendung einzukaufen oder unterschiedliche Genres anzubieten.



Ein weiterer Punkt ist das Sportangebot, besonders bei Großevents wie Fussball WM oder Olympia leidet das restliche Programm, Alles wird dem Untergeordnet wäre es da nicht Sinnvoll einen Sender in der Hinterhand zu haben der die nicht so wichtigen Anteile überträgt und die Anderen Programmteile die im Linearenausfallen zumindest in der Mediathek anbieten.



Grundsäzlich sollte der Bereich Investigativjournalismus und Dokumentation gestäkt werden, gerne auch im Bereich mit Schwerpunkt redaktionen, z.B. ZDF macht Technik und Naturwissenschaft, NDR Maritimes, BR Antike, SWR Mediavistik, RBB Zeitgeschichte, WDR Neuzeit, 3Sat Alltagskultur, Soziologie
Thomas Engel Die geplante Einstellung der Sender Phoenix und 3sat finde ich absolut unglaublich!

An hochwertigen kulturellen und politisch bildenden Programmen soll gespart werden!

Schlecht für die Kultur und schlecht für das staatsbürgerliche Bewustsein und das in einer Zeit in der dies nötiger ist als je zuvor!

Ich bin mir sicher, an billigen Serien, Sport und Schlagersendungen wird nicht gespart werden!

Ich bin absolut entsetzt!
Thomas Ernst Der öffentlich rechtliche Rundfunk ist einer unserer wichtigsten Garanten für eine unterschiedliche Berichterstattung, Kulturträger etc. u.a. einer der wichtigsten Auftraggeber für kleine Orchester, Repräsentant der klassischen Musik, wer soll dann noch Hörspiele produzieren? Mit kulturellem oder lehrreichen Inhalten? Ich habe so etwas noch NIE von einem Privatsender gehört!!! Das ganze kostet mich täglich weniger als eine Tageszeitung oder zwei Brötchen! Das ist es mehr als wert. Bitte lasst unsere Gemeinschaft durch Vielfalt strahlen, nicht von Einsparungen dominieren! Danke!!!
Thomas Fiedler Mir ist bei der Reform des ÖRR wichtig, dass die Sender "arte" und "3sat" künftig nicht zusammengelegt oder auf eine andere Weise in ihrer Leistungsfähigkeit beschränkt werden. "arte" ist ein wichtiger Baustein in der Sichtbarmachung der besonderen deutsch-französischen Beziehungen und der europäischen Wirklichkeit und muss deshalb mit dieser besonderen Programmausrichtung - gerade im Sinne der euopäischen Kohäsion - erhalten bleiben. Das gleiche leistet "3 sat" mit seiner Ausrichtung an Zielgruppen im gesamten deutschsprachigen Raum und dem bewussten Blick über die Grenzen nach Österreich und in die Schweiz. Beiden Sendern kommt zugleich eine große Bedeutung bei der Vermittlung kultureller Inhalte (Konzerte, Kulturmagazine, Sendeformate zu Lebensgewohnheiten und ihrer Veränderung in Europa, europäische Filme und Serien usw.) zu. Durch eine Zusammenlegung oder anderweitige Schmälerung dieser programmatischen Möglichkeiten würde der ohnehin zu geringe Anteil an hochwertigen Kulturformaten im ÖRR noch mehr schrumpfen.

Ich fordere die Rundfunkkommission deshalb auf, bei der Abwägung über einzustellende Sender die Kriterien "Transnationalität", "Alleinstellungsmerkmale" und "inhaltliche Qualität" als besonders wichtig anzusetzen und nur dort Kürzungen vorzunehmen, wo programmatische Doubletten, Wiederholungen von Sendungen zur Füllung von Programmplätzen und belanglose Sendeformate an der Tagesordnung sind, die auch von außerhalb des besonderen Auftrags des ÖRR durch private Medien bedient werden können.
Thomas Fischer-Stumm 3SAT einstellen? Migrieren? Geht es noch? Was haben dessen Inhalte mit ARTE zu tun? Ich zahle Gebühren für die Vielfalt und Unabhängigkeit der Kultur! Sogar gerne mehr. Warum verstehen es die gewählten Verantwortlichen offenbar immer weniger, dass Bildung die Voraussetzung von Demokratie ist? Schämt Euch!
Thomas Franke 3SAT und Arte müssen bleiben! Wenn sie unbedingt sparen wollen, dann kürzen Sie beim Profisport. Überbezahlte Fußballer (z. B.) benötigen sicher nicht die Rundfunkgebühren der Allgemeinheit und die Funktionäre ebensowenig. Gendern ist beim genannten Personenkreis auch nicht nötig.
Thomas Franz Guten Tag,



Ich bin wirklich kein Freund zu teurer Produktionen, altbackener Serien und dem ganzen überflüssigem Kram, der hier so produziert wird. Aber Phoenix, Tagesschau24 und ZDF info abzuschaffen, in einer Zeit, in der Aufklärung über aktuelle Themen und Bildung über historische Hintergründe so wichtig ist, das halte ich für den flaschen Weg.



Wir schauen tatsächlich alle 3 Sender regelmäßig und gerne. Sie bieten ein unterschiedliches Programm. Das kann doch nicht in einem Sender ausgegeben werden.



Sie sollten mal lieber auf gemeinsame Reporter und Korrespondenten zugreifen oder bei so einem Kram wie der Krönung in UK eine Version zeigen und nicht 3 verschiedene Sendungen zeigen.



Außerdem denke ich, dass Radiosender wie Cosmo uns "Bio-Deutschen" eine andere musikalische Welt eröffnen kann.



Wie sollen wir die braune Welle stoppen, wenn Bildung und Kultur genau in diesen Bereichen gestoppt wird?



Streicht mal lieber so einen Quatsch wie Rote Rosen oder Ratesendungen die nichts bringen.



Das hier liest wahrscheinlich eh keiner, aber wichtig ist es mir trotzdem, meinen Senf dazu zu geben.



Viele Grüße
Thomas Frey Sehr geehrte Damen und Herren,



bitte lassen Sie die Finger vom ÖRR!



Danke und mit besten Grüßen

Thomas Frey
Thomas Friedrich Bildung, multipersektive Information und vor allem Vielfalt sind DER Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Wer kann qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjounalismus leisten außer den öffentlich-rechtlichen?

3-Sat, Arte, ARD-alpha, Phönix, ZDF-Info zusammenzulegen wäre eine katastrophale Resignation vor Populismus, KI-bestimmte Desinformation und vor Gleichschaltung!

Tun Sie das nicht! Folgen Sie bitte auf keinen Fall dem Vorschlägen der sog. "Expertenkommission"!!!
Thomas Friedrich Ich verstehe es nicht, warum am Bildungsfernsehen, Kultur und an der deutsche Sprache immer wieder gespart wird. Genau das ist der falsche Weg. Wir müssen in Zukunft immer mehr aufklären und bilden. Sonst überlassen wir Deutschland und die Welt den fanatischen Religionen und Populisten. Leider ist das für mich der falsche Schritt.
Thomas Georg Sameth Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit möchte ich vehement gegen die geplanten Änderungen bei bei den Spartensendern des Öffentlichen Rundfunks protestieren.



Im Grunde sind die Sender 3sat, Phoenix, Arte, ZDF-info, ZDf-neo, One und ARD-alpha die eigentlichen Hauptkanäle. Hier läuft abendfüllendes Programm, wo sonst nur unterstes Niveau gezeigt wird.



Von Dokus über Reiseberichte, Geographie, Wissenschaft, Kultur, Politik und nicht endend bei bestens recherchierten Reportagen ist es das, was gutes Fernsehen ausmacht !!!



Hier werden seriöse Fakten dargestellt aus denen sich ein fundiertes, wahrheitsgetreues Bild formen lässt.



Diese Sender tragen maßgeblich zur Qualität der deutschen Fernsehlandschaft bei. Mit ihrem Programmangebot von Bildung und Kultur sind sie einzigartig und ohne vergleichbare Äquivalente. Diese Programme sind unersetzlich so wie sie sind und können nicht aus der Senderliste genommen werden.



Was soll denn dann noch bleiben ?



Die unseriösen, nur auf “Sensations Geheische“ und mit Werbung vollgestopften Privatprogramme könnten diesen Verlust in keinem Fall ersetzen.



Wenn unbedingt gespart werden musst, sollte vielleicht darüber nachgedacht werden, ein oder zwei der 5000 Krimis oder die seichten Unterhaltungssendungen zu streichen.



Ich zahle die GEZ Gebühr gerne und genau für diese Programme.

Ich hoffe nicht, dass ich dahingehend meine Meinung ändern muss !!!



All die Programm müssen unbedingt erhalten bleiben.



Karben 09.10.2024



Mit freundlichen Grüßen



Th.Sameth
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich vehement gegen die geplanten Änderungen bei bei den Spartensendern des
Öffentlichen Rundfunks protestieren.
Im Grunde sind die Sender 3sat, Phoenix, Arte, ZDF-info, ZDf-neo, One und ARD-alpha die
eigentlichen Hauptkanäle. Hier läuft abendfüllendes Programm, wo sonst nur unterstes Niveau
gezeigt wird.
Von Dokus über Reiseberichte, Geographie, Wissenschaft, Kultur, Politik und nicht endend bei
bestens recherchierten Reportagen ist es das, was gutes Fernsehen ausmacht !!!
Hier werden seriöse Fakten dargestellt aus denen sich ein fundiertes, wahrheitsgetreues Bild formen lässt.
Diese Sender tragen maßgeblich zur Qualität der deutschen Fernsehlandschaft bei. Mit ihrem
Programmangebot von Bildung und Kultur sind sie einzigartig und ohne vergleichbare Äquivalente.
Diese Programme sind unersetzlich so wie sie sind und können nicht aus der Senderliste genommen werden.
Was soll denn dann noch bleiben ?
Die unseriösen, nur auf “Sensations Geheische“ und mit Werbung vollgestopften Privatprogramme
könnten diesen Verlust in keinem Fall ersetzen.
Wenn unbedingt gespart werden musst, sollte vielleicht darüber nachgedacht werden, ein oder zwei der 5000 Krimis oder die seichten Unterhaltungssendungen zu streichen.
Ich zahle die GEZ Gebühr gerne und genau für diese Programme.
Ich hoffe nicht, dass ich dahingehend meine Meinung ändern muss !!!
All die Programm müssen unbedingt erhalten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Th.Sameth
Thomas Gille Dieser Reformansatz ist völlig unverständlich. In Zeiten, wo das Internet voll von Falschmeldungen ist, dürfen die Nachrichten des ÖRR Gerade im Internet auf gar keinen Fall beschnitten werden. Gerade Parteien wie die AfD und andere Organisationen verbreiten ihre Lügen doch vor allem im Internet. Und hier muss der öffentliche Rundfunk auf jeden Fall dagegen halten und darf an Aktualität und Schnelligkeit nicht eingebremst werden.
Thomas Götz Sehr geehrte Damen und Herren,

ich sehe die geplanten Einschnitte bei den sog. "Spartenprogrammen" von ARD und ZDF als ungerechtfertigten Eingriff in den Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender. Gerade Kanäle wir 3SAT (als gemeinsamer Kanal der DACH-Region) oder arte (mit gesamt-europäischem Fokus) leisten in der heutigen Zeit einen wesentlichen Beitrag zu einer ausgewogenen Berichterstattung und Abdeckung kultureller Inhalte, die durch die Hauptprogramme von ARD und ZDF bei Weitem nicht abgedeckt werden. Wenn Kürzungen finanzieller Natur notwendig sind, dann sollte man über die Bezuschußung kommerzieller Großevents (Olympia, Fußball WM/EM) nachdenken oder diese zumindest einschränken. ARD und ZDF geben für Sport ca 10% ihres Gesamtetats aus (FAZ vom 05.04.2024). Oder aber eine Einschränkung der Kanäle, die lediglich in Schleife eingekaufte Dokus zeigen (zdfinfo, ARD-alpha und in Teilen phoenix) auf *einen* Sender wäre hier eine weitaus sinnvollere Alternative.

Aber dies sind nur die Gedanken eines Beitragszahlers, der sich um ein multi-nationales, europäisches Informations- und Kulturangebot in Zeiten von zunehmendem Nationalismus und Kirchturm-Denken Gedanken macht...

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Thomas Götz

Mendig, RLP
Thomas Graef "Deutschland schafft sich ab"! - Der Untergang einer Kultur beginnt mit dem Untergang seiner Kultur.

Das ist doch wiedermal grober Unsinn ... die de-facto-Abschaffung des TV-Senders 3sat - ausgerechnet einem der ohnehin wenigen TV-Sender, die dem Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks noch wirklich gerecht werden. Eine Überführung von "Teilen" des 3sat-Programms in das Programm des TV-Senders Arte würde nicht nur einen unweigerlichen Verlust der mühsam errungenen Programmvielfalt bedeuten, 3sat und Arte haben auch konzeptionell wie strukturell zu unterschiedliche Programmansätze, um sie ohne Verlust des charakteristischen Formats letztlich beider Sender miteinander zu vereinen.

Wenn es gar so nötig erscheint, Einsparpotenziale zu generieren, sollte man eher darüber nachdenken, Das Erste oder Das Zweite abzuschaffen und die wenigen wertvollen Programmelemente, wie natürlich die Nachrichtensendungen oder Programmformate wie Monitor, Plusminus oder Wiso in das Programm des verbleibenden Senders zu überführen oder auf die Spartensender zu verteilen. Damit ließe sich mutmaßlich auf nur einen einzigen Schlag viel mehr Geld einsparen, als derzeit und absehbar nötig. Und millionenschwere Unterhaltungs-Sendungen wie Wetten dass, kostspielige Game-Schows, Daily-Soaps und anderer ressourcenzehrender TV-Trash sind im öffentlich rechtlichen Rundfunk ohnehin fehl am Platz. Sowas kann man getrost dem Format von Sendern wie RTL, Sat1 oder ProSieben überlassen.
Thomas Grage Bevor die einzigen Sender im deutschsprachigen Raum, 3sat und arte, die noch sehenswert sind zusammengelegt werden, sollten die Verantwortlichen erstmal die Struktur der 16 Sendeanstalten beleuchten. Einsparungspotenziale sehe ich hier in der Führungsetage.

ARD und ZDF kann zusammengelegt werden. Gleicher Inhalt, ob Nachrichtensendungen oder Reportagen, nur zu unterschiedlichen Zeiten! Alles die gleichen Quellen ohne eigene Recherchen. Der ÖRR wird dem eigenen Anspruch nicht mehr gerecht. Alle Talkshows auf beiden Kanälen sind nur noch Stimmungsmache und dienen in keinster Weise der politischen Bildung und Aufklärung.

Sportberichterstattungen verkommen zu Werbesendungen mit sportlichen Kurzberichten!

Jeden Tag auf mehreren Lokalsendern immer wieder die gleichen Wiederholungen. Alte und neue Folgen von "Tatort" will doch keiner mehr sehen.



Da ich nur noch 3sat und arte schaue, würde mich eine Zusammenlegung und die damit wegfallende Vielfalt arg treffen.



Meine Abneigung wegen der Zwangsabgabe für den Fernsehempfang ist ungebrochen, besonders weil sich der ÖRR bei Werbeblöcken kaum noch von Privatanbietern unterscheidet.
Thomas Groh Bloß nicht!



Wenn das öffentlich-rechtliche Programm weiter zusammen gestrichen wird, läuft unser Land weiter Gefahr in Banalität und Stumpfsinn der Internetkanäle und Privatsender zu versumpfen.

Ich bin fassungslos zu hören, was hier geplant wird.

Nur weil man nicht in der Lage ist die Gelder für die Spartenprogramme vernünftig einzusetzen.

Selbstverständlich muss der Grundbetrag für die Rundfunkgebühr entsprechend der Inflation weiter angepasst werden.

Nur so ist es möglich, neutrale und objektive Beiträge im öffentlichen Fernsehen und Radio weiterhin zur Verfügung zu stellen.

Sofern dies nicht geschieht, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

Setzen Sie bitte Ihre Kompetenz an dieser Stelle für eine vielfältige und neutrale Medienlandschaft ein.

Der Staat hat den Auftrag, die Bevölkerung entsprechend zu bedienen.

Hier ist das Internet sicher nicht die richtige Basis.



Thomas Groh
Thomas Hain Ich bin für eine Reduzierung der einzelnen örrRadioprogramme, für die kleineren Bundesländer auf 2 - 3, für die größeren (> 8 Mio Einwohner) ein Programmplatz zusätzlich. Digitale Programme sind den allgemeinen Programmschienen zu entnehmen, kein 5., 6., 7. Programm zusätzlich. Desgleichen sind die örr Fernsehprogramme zu reduzieren, zumal die Dritten, ausgenommen der Nachrichtensendungen, sowieso auf den gleichen Fundus zurückgreifen und den selben Schmonsens mehrfach, nur zu unterschiedlichen Zeiten senden.

Anzustreben ist eine Reduzierung / Halbierung der Bundesländer und Sendeanstalten.

Was könnten da an Steuer- und sonstigen öffentlichen Mitteln gespart werden.
Thomas Hauf Wir haben genug kommerzielle Sender mit unsäglicher Werbung. Deshalb benötigen wir jeden öffentlich-rechtlichen Sender, um ein kulturelles Angebot unserer Gesellschaft zu bieten. Wenn alles nur vom Geld regiert wird, verdienen zwar einige, aber die Gesellschaft insgesamt verliert.

Plädiere für den Erhalt von 3sat und Arte - meine bevorzugten Sender.
Thomas Heide "Reduktion der Hörfunkprogramme"



Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zielrichtung "Qualität stärken und Quantität begerenzen" befürworte ich.



Natürlich nur solange das Format "Quarks" im WDR5 nicht unter die Räder gerät.



MfG,



Thomas Heide
Thomas Heinlin Dass man 3Sat als eigenständigen Sender streichen will, erschüttert mich und ist für mich unverständlich.

3Sat steht für Bildung, Kultur, Wissenschaft. Alles, was dieses Land ausmacht, auch für seine Zukunftsfähigkeit. Wir brauchen doch gerade in diesen Bereichen guten Journalismus. Nirgends wird Wissenschaft besser erklärt oder auch diskutiert als auf 3Sat. Dazu noch zu guten Sendezeiten.

Durch lineares Fernsehen kann man in Kontakt mit Informationen kommen, die nicht durch Algorithmen ausgewählt sind. Der Journalismus, der auf 3Sat geboten ist, hat in meinen Augen höchstes Niveau. Das leistet das Privatfernsehen nicht, denn da geht es nur um Quote. Für vertieftes Wissen ist dort kein Platz.

Nicht zuletzt bietet 3Sat auch Einblicke in Politik, Gesellschaft und Kultur in Österreich und der Schweiz. Auch das ist immer interessant.

3Sat sollte unbedingt erhalten werden, der Sender ist ein Juwel in der Fernsehlandschaft.
Thomas Henninger Ein Zusammenlegung von 3sat Und Arte verringert die Vielfalt in der Sendelandschaft und bedeutet daher einen Verlust im kulturellen Leben.
Thomas Herold Selten war das Atribut "kontraproduktiv" so treffen wie in Zusammenhang mit der Intension des angestrebten neuen Rundfunkstaatsvertrages. Unsere Zeit ist zunehmend durch Fakenews, tendenziösen Journalismus und noch nie dagewesenen Qualitätsverlust von Unterhaltung in den Medien geprägt. Querdenker und zweifelhafte Wissenschaftler und Populisten verschaffen sich zunehmend Gehör in den digitalen Medien. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach seriöser Information in internationaler, nationaler und regionaler Hinsicht. Ein ungebrochener Trend der Entwicklung unserer Gesellschaft ist die fortschreitende Individualisierung der einzelnen Mitglieder dieser Gesellschaft. Diese Entwicklung schreit quasi nach Vielfalt der medialen öffentlichen Angebote und auf keinen Fall nach Zusammenstreichung und Zusammenlegung der öffentlichen Rundfunkangebote. Ich sehe in dem vorgelegten Reformstaatsvertrag sogar eine große Gefahr für die Realisierung des gesellschaftlichen Auftrages von öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen. Wer diese Reform will, muss auch gleichzeitig die Verantwortung dafür übernehmen, dass das eintretende informelle und bildungsmäßige Vakuum durch Inhalte gefüllt wird, die die Spaltung, die gezielte Desinformation und die Bedienung der radikalen Ränder des politischen Spektums Vorschub leistet. Der negative Höhepunkt dieses Reformstaatsvertrages ist die geplante Zusammenlegung von ARTE und 3SAT. Zwei Sender die von ihrer Historie, Publikumsspektrum und informelle und bildungsmäßiger Zielsetzung überhaupt nicht fusionierbar sind. Die Umsetzung dieses Reformstaatsvertrages würde den Niedergang unserer Gesellschaft wie Doping beschleunigen.-
Thomas Herrmann Betrifft die geplante Beschränkung von Text-Meldungen auf den Internet-Portalen der Rundfunkanstalten:

So ein Nonsens. Muss man die Zeit zurückdrehen? Deutschland wird durch solche Gesetze weiter zurückgeworfen. Dürfen dann Zeitungsverlage Meldungen auch erst dann veröffentlichen, wenn die Print-Ausgabe ausgeliefert ist?

Grundsätzlich wird auf dieser Welt in allen Bereichen gemacht, was technisch möglich ist - nur eben wo anders. So gerät Deutschland immer weiter nach hinten in der Rangfolge der erfolgreichen Nationen.
Thomas Herz Die geplante Reduzierung, Zusammenlegung des kulturellen Angebot der Öffentlichen lehne ich strikt ab. Die RTL-sierung hat schon jetzt zu einer dramatischen Verflachung und Verschlechterung des Programms geführt. Ständige Wiederholungen und ausgedehnte Sportübertragungen - vor allem im Sommer - sind schon jetzt kaum ertragbar. Ich wünsche mir eine kulturelle Vielfalt, wie sie bei 3Sat UND Arte geboten werden. Als Sparmöglichkeit sehe ich eher eine engere Kooperation der regionalen Sender.



Hände weg vom Kulturangebot.



Viele Grüße



Thomas Herz
Thomas Herzog Ich bin gegen eine Änderung/Anpassung des Rundfunkstaatsvertrages.

Dieser wurde geschaffen um eine freie, unabhängige Berichterstattung, Bildung, Kultur etc. zu gewährleisten.



Die Einführung einer Kontrollinstanz sowie die Vorgabe von Inhalten/Anzahl von Sendern und Programmen stellt einen Eingriff dar, der aus meiner Sicht die freie, politikunabhängige, Arbeit der Rundfunkanstalten gefährdet.



Die Entwicklung in Richtung eines "Staatsradios/Staatsfernsehens" muss zwingend unterbunden werden.



Hochachtungsvoll



T. Herzog
Thomas Holtkamp, Geschäftsführer des Landesverbandes Amateurtheater RLP Ich habe bereits geschrieben. Aber viel präziser, als ich es je beschreiben könnte, hat sich Heribert Prantl in der heutigen SZ geäußert.



Lassen Sie es!
Thomas Hörmann Ich bin gegen die Reuzierung der Sparten- und Hörfunkangebote.  
Thomas Hugh Buchner Ich bin gegen den im Reformentwurf gemachten Vorschlag zur Beschränkung von Online-Texten. Meiner Meinung nach widerspricht dies dem Ziel, den ÖRR qualitativ zu stärken.
Thomas Huhn Ich würde es begrüßen wenn Arte, phoenix und 3sat in der jetzigen Form erhalten blieben.

Die Mischung aus Kultur, politischer Information und auch der Blick in die Nachrichten der Nachbarländer ist für eine Stärkung des europäischen Gedankens unerlässlich!

Die Anzahl der Dritten Programme ist zu hoch, Landesberichterstattung füllt kein ganzes Programm. Als Platz für ständige Wiederholungen zu teuer.

Sport ausgewogener zu berichten bedeutet hoffentlich weniger Fußball.

Schön wäre die Bündelung der hirntoten Unterhaltung auf privat Sender Niveau in einem Kanal. Dann müssen dessen Konsumenten weniger zappen, andere können ihn direkt ignoriert.
 
Thomas Jöckel Sehr geehrte Damen und Herren,



zum Thema „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ möchte ich ihnen gerne meine Anmerkungen mitteilen:



Ich verstehe, dass im Rahmen der allgemeinen Teuerungsraten auch im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Effizienz- und Sparmaßnahmen gefordert sind. Allerdings denke ich, dass ihr Entwurf zum Reformstaatsvertrag nicht den Anforderungen der heutigen Zeit angemessen ist. Dies betrifft besonders die angedachten Änderungen der TV Sender. Dies in besonderem Maße, als ich kaum private Sendeangebote wahrnehme.



Zu den Hörfunkprogrammen:



Es freut mich besonders, dass sie die drei Programme des Deutschlandfunks unangetastet lassen wollen. Dies kann ich nur begrüßen, da ich diese fast ausschließlich höre und das täglich. Der Deutschlandfunk ist aus meiner Sicht mit seinem Programm ausgewogen, neutral und deckt nahezu alle gesellschaftlichen und politischen Belange ab, und das auch noch werbefrei. Hierfür zahle ich gerne meine Rundfunkgebühren. Was die Änderungen an den anderen Rundfunkanstalten betrifft, kann ich mir kein Urteil erlauben, da ich diese selten höre.



Zu den TV-Programmen:

Mit Entsetzen habe ich die angedachten Änderungen der TV-Sender zur Kenntnis genommen. Besonders betrifft dies den angedachten „Vorschlag zur Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme“.



1. Kultur und International

Unter dieser Rubrik sollen die Sender 3-SAT und ARTE zusammengefasst werden. In Anbetracht der europakritischen Haltung im politischen Umfeld, halte ich diese Zusammenlegung länderübergreifender Programme für nicht angemessen, nein, sogar für fatal. Diese beiden Sender befördern das Wissen über unsere Nachbarn und fördern somit den Zusammenhalt in der europäischen Union. Dies zu untergraben, ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel.



2. Bildung, Dokumentation, Information

Hier sollen ARD-Alpha, ZDF-Info, Tagesschau 24 und Phönix zusammengefasst werden. Auch dies ist mir vollkommen unverständlich, da gerade in der heutigen von Fake-News geprägten Zeit neutrale, wissensbasierte und evaluierte Berichterstattung eher ausgebaut, als reduziert werden müssten. Im gesamten politischen Umfeld wird von der Verstärkung von Bildungsinitiativen gesprochen, und hier sollen Bildungsinformationen reduziert werden. Dies halte ich für eine Farce. Wenn schon in diesem Bereich Einsparungen vonnöten sein sollten, dann sollten sie sich darauf beschränken, die Sender ARD-Alpha und ZDF-Info zusammenzulegen.



3. Junge Menschen

Zu der Zusammenlegung der hier angesprochenen Sender habe ich mir noch kein Urteil bilden können.



Allgemein:

Zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung hätte ich einige Vorschläge:

• Gemeinsame Nutzung von Gebäuden und Equipment (zum Beispiel: WDR und ZDF in Düsseldorf)

• Keine redundante Berichterstattung von ARD und ZDF von Veranstaltungen, dies bezieht auch Wahlberichterstattungen ein.

• Reduzierung der Regionalstrukturen der 3. Programme, da diese großenteils aus Wiederholungen der überregionalen Berichterstattung bestehen. (Zumindest beim WDR Fernsehen)

• Eventuell auch nächtliche Abschaltung von Regionalsendern.



Mit freundlichen Grüßen



Thomas Jöckel
 
Thomas Kaltenbrunner Die geplante Verschmelzung von arte und 3sat ist eine Maßnahme, die nicht nachvollziehbar ist.

Statt an den "Kultursendern" zu sparen, sollte diese ausgeweitet werden, um das Verständnis und den Austausch mit weiteren Kulturräumen zu fördern.

So ist z.B. die Kultur aus Ost- und Südost-Europa oder Skandinavien in dem öffentlich-rechtlichen Programm unterrepräsentiert.



Viele Grüße
 
Thomas Kessler Guten Tag



3Sat muss weiter leben.

Es gibt keinen anderen so sinnvollen und Länder übergreifenden TV Sender im deutschsprachigen Raum, der auch kulturell so wichtig ist.



Besten Dank



Freundliche Grüsse

Thomas Kessler
 
Thomas Klein Sehr geehrte Damen und Herren,



wer die Möglichkeiten des ÖRF beschneiden will - und das ist ja Teil der Reform - spielt jenen in die Hände, die wenig oder kein Interesse an einer kritischen Öffentlichkeit haben.



In Zeiten, in den so viel Mist und so dreiste Lügen in den sog sozialen Medien rasche und massenhafte Verbreitung finden, wäre eine Beschneidung der Rechte des ÖRF grundfalsch. Nötig ist eine Stärkung des ÖRF - auch um antidemokraktischen Kräften, die die sog. sozialen Medien geschickt für ihre Zwecke nutzen und damit leider viel Erfolg haben, etwas entgegen zu setzten.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klein
 
Thomas Klein Ich wünsche mir dass mein Lieblingssender 3sat ohne die geplante Zusammenführung mit arte erhalen bleibt. Ich befürchte, dass mir wichtige Sendungen zu Wissenschaft, Technik, Forschung und Kultur entfallen. Eine Vielfalt in der Medienlandschaft der öffentlich-rechtlichen Sender halte ich in dieser Zeit für unentbehrlich.  
Thomas Klein Sehr geehrte Damen und Herren,



bezüglich der Pläne zur Neugestaltung der Senderlandschaft begrüße ich, dass Kosten gespart und eine Vereinheitlichung der technischen Plattformen angestrebt werden soll.



Ich bin jedoch sehr besorgt, dass Vielfalt, Regionalität und vor allem die Qualität der Beiträge darunter leidet. Mainstreamsender mit marginalen Unterschieden haben wir bereits genug, es wäre absurd hier durch Zusammenlegungen einen weiteren unspezifischen Sender zu betreiben.

Insbesondere bin ich darüber besorgt, dass diese Bestrebungen zu erheblichen qualitativen Einbußen bei arte führen werden wenn deren Auftrag zu einem regional und zum anderen inhaltlich ausgeweitet werden soll. Auch befürchte ich, dass die Plattformdiskussion zu Ungunsten von arte ausgehen wird, die jedoch von allen ÖRR Sendern die mit Abstand beste Mediathek und App besitzen (aus dem Blickpunkt von Architektur, Technologie und User Experience).



Ich bitte Sie daher Alternativen zu prüfen, durch die sich eine Zusammenlegung von was-auch-immer mit arte vermeiden lässt.



Stellen Sie lieber 3sat ersatzlos ein und nutzen Sie das gesparte Geld um den ÖRR in föderierten freien sozialen Netzwerken (Fediverse/Mastodon) zu repräsentieren anstatt mit den Rundfunkbeiträgen die globalen kommerziellen bigtechs (Meta et.al.) zu finanzieren.



Mit freundlichen Grüßen,

Th. Klein
Thomas Klenner Plädoyer für einen maßvollen Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und gegen überzogene Kürzungen





Sehr geehrte Damen und Herren,



zu Ihrer geplanten Reform der Rundfunkstaatsvertrages möchte ich gerne meine Gedanken mitteilen.

Kurz zu meiner Person: 52 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder zwischen 11 und 15 Jahre. Aufgewachsen in einem niederbayerischen 3.000 Einwohner Dorf, mit 25 Jahren des Berufs wegen umgezogen in die Großstadt München.

Ich bin ausgebildeter Tontechniker und arbeite seit 10 Jahren bei Radio Bayern 3 im Bayerischen Rundfunk. Davor arbeitete ich 12 Jahre bei einer privaten Radiostation und war ebenso selbstständig mit einem Hörbuch-Tonstudio.

Sie merken: Ich kenne örtlich und auch beruflich beide Seiten der Medaille.

Der ÖRR fühlt sich für mich manchmal als Mitarbeiter an wie die Titanic, vor allem, wenn man wie ich in einem lokalen Radio-‚Schnellboot‘ den Job des Tontechnikers erlernen durfte. Daher kann ich gut nachvollziehen wieviel Arbeit und Recherche in dem Versuch der Verschlankung des ÖRR und der Reform des Rundfunkstaatsvertrages liegen. Sie ist zum Teil auch wirklich nötig. Da bin teilweise voll bei Ihnen. Näheres dazu später.



Ich schreibe Ihnen, weil ich Angst habe um den öffentlich-rechtlichen Rund-funk (ÖRR). Und: Ich habe Angst um meine Kinder.



Weiteres dazu im Anhang.



Vielen Dank und beste Grüße



T. Klenner

An die Rundfunkkommision RLP
Rundfunkkommission der Länder
München, 11.10.2024
Plädoyer für einen maßvollen Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
und gegen überzogene Kürzungen
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrer geplanten Reform der Rundfunkstaatsvertrages möchte ich gerne
meine Gedanken mitteilen.
Kurz zu meiner Person: 52 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder zwischen 11 und
15 Jahre. Aufgewachsen in einem niederbayerischen 3.000 Einwohner Dorf,
mit 25 Jahren des Berufs wegen umgezogen in die Großstadt München.
Ich  bin  ausgebildeter  Tontechniker  und  arbeite  seit  10  Jahren  bei  Radio
Bayern 3 im Bayerischen Rundfunk. Davor arbeitete ich 12 Jahre bei einer
privaten  Radiostation  und  war  ebenso  selbstständig  mit  einem  Hörbuch-
Tonstudio.
Sie merken: Ich kenne örtlich und auch beruflich beide Seiten der Medaille.
Der ÖRR fühlt sich für mich manchmal als Mitarbeiter an wie die Titanic, vor
allem, wenn man wie ich in einem lokalen Radio-‚Schnellboot‘ den Job des
Tontechnikers  erlernen  durfte.  Daher  kann  ich  gut  nachvollziehen  wieviel
Arbeit und Recherche in dem Versuch der Verschlankung des ÖRR und der
Reform des Rundfunkstaatsvertrages liegen. Sie ist zum Teil auch wirklich
nötig. Da bin teilweise voll bei Ihnen. Näheres dazu später.Ich schreibe Ihnen, weil ich Angst habe um den  öffentlich-rechtlichen Rund-
funk (ÖRR). Und: Ich habe Angst um meine Kinder. Der ÖRR ist stets ein
verläßlicher  Partner  wenn  es  um  Informationen  geht,  das  Korrespon-
dentennetz ist außergewöhnlich, viele Medienschaffende weltweit beneiden
uns darum. Der ÖRR ist innovativ und versucht, sich so gut es geht dem
Medienkonsum der kommenden Generationen anzupassen, ohne dabei die
älteren aus den Augen zu verlieren. In punkto Informationsgehalt genauso
wie bei der Unterhaltung. Diese unfassbare Welle der Fakenews die täglich
auf viele von uns einprasseln ist groß und wird immer größer. Hier kann nur
ein sehr gut aufgestellter ÖRR mit adäquaten Mitteln helfen, mit den Irrtümen
und Falschmeldungen aufzuräumen.
Die bevorstehende Reform des Rundfunkstaatsvertrags zielt darauf ab, den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk effizienter zu gestalten und den Kostendruck
zu verringern. In einer Zeit, in der öffentliche Haushalte unter Druck stehen,
ist  dies  zweifellos  ein  verständliches  Anliegen.  Doch  zu  umfassende
Sparmaßnahmen, die weitreichende Einschnitte in das Angebot des ÖRR
vorsieht, wäre ein Fehler. Eine Reduzierung der Kosten ist möglich, doch der
aktuelle Entwurf gefährdet das Informationsangebot, die Vielfalt und letztlich
(in meinen Augen) die Demokratie selbst. Der ÖRR ist eine zentrale Säule
unserer demokratischen Kultur, und wir müssen sicherstellen, dass er auch in
Zukunft seine wichtige Rolle erfüllen kann, mit allen Befugnissen die dazu
nötig sind.
1.  Bildung  und  Digitalisierung:  Investitionen  in  die  Zukunft,  nicht
Einsparung an der falschen Stelle
Der ÖRR hat eine zentrale Rolle bei der Bildungsförderung in Deutschland,
insbesondere  für  junge  Menschen.  Kinder  und  Jugendliche  beziehen
zunehmend ihre Informationen aus digitalen Medien allen voran Social Media
der  Big  Tech  Konzerne  aus USA und  China, und  hier hat  der  öffentlich-
rechtliche Rundfunk bereits bewiesen, dass er diese Zielgruppe auch auf
externen  Plattformen  erfolgreich  erreichen  kann.  Doch  die  geplanten
Einschränkungen im Bereich der digitalen Berichterstattung bedrohen diesen
Erfolg.Zahlenbeispiel: sDie derzeitige Reform sieht vor, dass digitale Inhalte nur
noch nach einer vorherigen TV- oder Radioausstrahlung veröffentlicht werden
dürfen.  Dies  würde  nicht  nur  die  Schnelligkeit  und  Agilität  der
Berichterstattung  massiv  beeinträchtigen,  sondern  auch  den  Zugang  zu
digitalen  Inhalten  erschweren.  In  einer  Zeit,  in  der  junge  Menschen
hauptsächlich digitale Plattformen nutzen, um sich zu informieren, wäre dies
ein  Rückschritt.  Studien  zeigen,  dass  rund  90  %  der  unter  30-Jährigen
Informationen  primär  über  das  Internet  und  soziale  Medien  konsumieren.
Durch  die  Einschränkung  digitaler  Online-Angebote  würde  der  öffentlich-
rechtliche Rundfunk an Relevanz für diese Gruppe verlieren und somit seiner
gesellschaftlichen Aufgabe nicht gerecht werden.
Die Möglichkeit, „Online First“ Inhalte zu publizieren, also Nachrichten vor
ihrer  TV-  oder  Radioausstrahlung  online  zugänglich  zu  machen,  ist  eine
essenzielle Funktion, die es den Bürgern ermöglicht, zeitnah auf wichtige
Fakten zuzugreifen. Ohne diese Funktion wären aktuelle Informationen mit
einer Verzögerung von mehreren Stunden oder sogar Tagen (TV) zugänglich
– ein unhaltbarer Zustand in der heutigen digitalen Medienlandschaft, wo
Schnelligkeit und Aktualität entscheidend sind.
Einsparvorschlag:  Anstatt  digitale  Angebote  zu  beschneiden,  könnten  die
hohen Gagen und Produktionskosten bei Unterhaltungssendungen wie Quiz-
und Talkshows stärker gekürzt werden (siehe unten). So würde erheblich
Geld gespart, ohne dass dies negative Auswirkungen auf den Auftrag der
öffentlichen Information und Bildung hätte.
2. Kulturelle Vielfalt und regionale Berichterstattung: Der Verlust von
Vielfalt ist ein Schaden für die Demokratie
Ein  weiteres  zentrales  Ziel  des  öffentlich-rechtlichen  Rundfunks  ist  es,
kulturelle Vielfalt zu fördern und regionale Inhalte zu stärken. Die geplante
Zusammenlegung  von  Spartensendern  wie  **3sat**,  **Tagesschau24**,
**Phoenix**  und  **ZDFinfo**  bedroht  diese  Vielfalt  massiv.  Insbesondere
**3sat**, das eine Plattform für anspruchsvolle kulturelle Inhalte bietet, ist
eine  einzigartige  Institution,  die  nicht  nur  Kultur,  sondern  auch  Bildung
vermittelt.Zahlenbeispiel:  Die  Reduzierung  von  70  auf  53  Hörfunkprogrammen
innerhalb der ARD und die Zusammenlegung von Spartensendern mag auf
den  ersten  Blick  nach  einer  sinnvollen  Kostensparmaßnahme  aussehen.
Doch die damit verbundenen Einsparungen, die laut Schätzungen zwischen
50 und 100 Millionen Euro jährlich betragen könnten, haben einen hohen
Preis. Sie gefährden nicht nur die Qualität der Programme, sondern auch die
Vielfalt  der  Berichterstattung.  Regionale  Programme  und  Spartensender
erfüllen  eine  wichtige  Aufgabe  in  der  Demokratie,  indem  sie  auch
Minderheitenmeinungen und lokale Besonderheiten abbilden. Diese Vielfalt
würde durch die Reform erheblich geschwächt.
Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie immer häufiger durch den Klimawandel
erleben,  sind  regionale  Informationen  überlebenswichtig.  In  Zeiten  von
Hochwassern, Stürmen oder anderen Katastrophen sind es die regionalen
Sender,  die  schnelle,  präzise  und  ortsspezifische  Informationen  liefern
können.  Eine  Reduktion  dieser  Sender  würde  diese  Fähigkeit  erheblich
einschränken und könnte im Ernstfall Menschenleben gefährden.
3.  Integration  und  Inklusion:  Unverzichtbar  für  den  sozialen
Zusammenhalt
Die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und
die Inklusion von Menschen mit Behinderungen gehören zu den zentralen
Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Mehrsprachige Angebote und
Programme in einfacher Sprache sollten ein wesentlicher Bestandteil dieses
Auftrags  sein.  Kulturelle  Vielfalt  zu  fördern  und  barrierefreien  Zugang  zu
Informationen zu ermöglichen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt
und die Demokratie.
Rund  21  Millionen  Menschen  in  Deutschland  haben  einen
Migrationshintergrund. Für viele von ihnen wären mehrsprachige Programme
eine wichtige Informationsquelle, die ihnen dabei hilft, sich in der deutschen
Gesellschaft zu orientieren. Diese Programme dürfen nicht reduziert werden.
Vielmehr müssen sie ausgebaut werden, um den wachsenden Anforderungen
einer vielfältigen Gesellschaft gerecht zu werden.Der Einsatz von KI mit vollautomatischer Übersetzung der Beiträge wäre hier
der große Gewinn um den Distrust in der Gesellschaft zu minimieren.
Darüber hinaus leben rund 7,9 Millionen Menschen in Deutschland mit einer
Behinderung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Verantwortung, auch
diesen Menschen den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Angebote in
einfacher  Sprache  und  barrierefreie  Inhalte  sind  entscheidend,  um  eine
inklusive Gesellschaft zu fördern. Künstliche Intelligenz und Sprachsynthese
könnten hier helfen, die Kosten zu senken und die Reichweite zu erhöhen,
anstatt Inhalte zu kürzen.
4. Bekämpfung von Fake News: Ein Bollwerk gegen Desinformation
In Zeiten von Desinformation und gezielter Manipulation durch Fake News
aus dem Ausland ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eines der wichtigsten
Werkzeuge,  um  den  Bürgern  verlässliche,  geprüfte  und  ausgewogene
Informationen  zu  bieten.  Der  „Bad  News  Bias“,  die  Tendenz,  negative
Nachrichten  zu  bevorzugen,  wird  durch  soziale  Medien  und  private
Nachrichtendienste  und  Onlineportale  oder  Plattformen  wie  Telegram
verstärkt, die auf Klickzahlen und Sensationsgehalt setzen.
Laut einer Studie der Universität Oxford aus dem Jahr 2023 geben 36 % der
Befragten  an,  dass  sie  Nachrichten  vermeiden,  weil  sie  negative  Aus-
wirkungen auf ihre Stimmung haben. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in die
Medien weltweit, besonders in privatwirtschaftlich finanzierte Medienhäuser,
die auf Werbung und Reichweite angewiesen sind. Der öffentlich-rechtliche
Rundfunk  ist  eines  der  letzten  verbleibenden  Bollwerke  gegen  diese
Entwicklung,  da  er  eigentlich  unabhängig  von  wirtschaftlichen  Zwängen
agieren kann.
Die geplanten Kürzungen gefährden diese wichtige Funktion. Der öffentlich-
rechtliche  Rundfunk  muss  finanziell  in  der  Lage  bleiben,  aufwendige
Recherchen durchzuführen und investigativen Journalismus zu betreiben, der
Fake News aufdeckt und der Bevölkerung verläßlich geprüfte Informationen
liefert. Die Schwächung dieses Bereichs würde die Gesellschaft anfälliger für
Desinformation machen und das Vertrauen in die Demokratie untergraben.5. Einsparpotenzial bei Unterhaltungssendungen: Quiz- und Talkshows
reduzieren, ohne die Unterhaltung zu schmälern
Während im Bereich der Information, Bildung und Integration nicht gespart
werden  darf,  gibt  es  in  der  Unterhaltung  durchaus  Einsparpotenzial.
Besonders bei Quiz- und Talkshows, die hohe Gagen für prominente Gäste
und oft wiederkehrende Themen, könnten erhebliche Einsparungen erzielt
werden.
Die Gagen für Prominente bei Quizshows und Unterhaltungssendungen sind
immens. Ein bekannter Schlagerstar oder Schauspieler verdient bei einer
Abendshow zwischen 5.000 und 20.000 Euro pro Auftritt. Diese hohen Gagen
sind nicht notwendig und können stark reduziert werden. Stattdessen könnte
der  öffentlich-rechtliche  Rundfunk  auf  neue  Talente  setzen  und
kostengünstigere Formate entwickeln. (Für 5.000 Euro bekomme ich schon
einen guten Redakteur für ein innovatives Bildungsangebot – und das im
Monat!)
Talkshows sind ebenfalls ein Bereich, in dem gespart werden könnte. Derzeit
gibt es mehrere Talkshows in der ARD und im ZDF, die oft die gleichen
politischen Themen mit ähnlichen Gästen rauf und runter diskutieren. Die
Produktionskosten  der  Talkshow  von  **Caren  Miosga**  belaufen  sich
beispielsweise auf rund 5,8 Millionen Euro jährlich, was 195.000 Euro pro
Sendung  entspricht.  Eine  Reduzierung  auf  maximal  zwei  Talkshows  pro
Sender würde nicht nur Kosten sparen, sondern auch zu einer inhaltlichen
Konzentration und damit zu einer höheren Qualität der Diskussionen führen.6. Tatort: Weniger Krimis, mehr Wissensfernsehen
Ein weiteres Einsparpotenzial liegt meines Erachtens auch bei den beliebten
Krimiformaten wie dem Tatort. Jede Folge kostet durchschnittlich zwischen
1,3 und 1,5 Millionen Euro.. Anstatt wöchentlich eine neue Tatort-Folge zu
produzieren,  könnte  das  Format  auf  einen  zweiwöchentlichen  Rhythmus
reduziert werden. Dies würde nicht nur Kosten sparen, sondern auch Raum
für neue, innovative Bildungsformate schaffen.
Fazit: Reform mit Augenmaß, zielgerichtet ind die Zukunft
Die geplanten Reformen des Rundfunkstaatsvertrags in ihrer jetzigen Form
gehen zu weit und drohen, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
zu  gefährden.  Es  ist  möglich,  effizienter  zu  arbeiten  und  Einsparungen
vorzunehmen, doch dies darf nicht auf Kosten der Demokratie, der Bildung
und der Vielfalt geschehen. Einsparungen bei Unterhaltungssendungen und
eine Konzentration auf qualitativ hochwertige Inhalte wären, denke ich, der
richtige  Weg.  Ein  Kahlschlag,  wie  er  derzeit  geplant  ist,  wäre  jedoch
unverantwortlich.
Es  ist  entscheidend,  dass  die  Reformen  maßvoll  und  mit  Bedacht
durchgeführt werden.
Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und hoffe, dass meine Ausführungen in Ihre
Entscheidungsfindung einfließen.
Mit freundlichen Grüßen, 
Thomas Klenner 
Thomas Klinke Sehr geehrte Verantwortliche,



ich bitte höflich um Kenntnisnahme beigefügten Schreibens.



Mit Dank und besten Grüßen



Thomas Klinke
Der Erhalt von 3sat hat höchste Priorität Sehr geehrte und geschätzte Verantwortliche,
es fällt mir schwer, zu glauben, dass der aktuelle Entwurf des Reformstaatsvertrages tatsächlich die Abschaffung des wichtigen, wenn nicht sogar eines der wichtigsten Sender 3sat vorsieht.
Ich schreibe Ihnen hier als betroffener Zuschauer (zugegeben, über einen meiner Lieblingssender). Als solcher habe ich Verständnis dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sparen müssen. Dass dies vor allem durch Zusammenlegung von Produktions-und Sendeunternehmen möglich ist, leuchtet mir als Laie ebenfalls ein.
Dass man aber ausgerechnet einen ausgewiesenen Kultursender wie 3sat abschaffen bzw. in arte aufgehen lassen will, halte ich für ein besonders fatales Signal, ist doch der Kulturanteil im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in den letzten Jahrzehnten bereits kontinuierlich zurückgefahren worden. Kurz vor dem Nichts also noch weniger…
Im Übrigen verstehe ich nicht, wie man 3sat und arte zusammenführen will, da beide ein deutlich unterschiedliches Profil haben. Gerade 3sat, als übergreifender Sender für die drei deutschsprachigen Länder, übernimmt gerade jetzt in diesem Moment (!) eine überaus wichtige Funktion, indem es den interkulturellen und sozialen Austausch im deutschsprachigen Raum auf der Basis des demokratischen Diskurses anregt und fördert.
Ein wichtiges Bindeglied zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland würde verloren gehen. Ausgerechnet jetzt!
Ich appelliere daher höflich, aber mit Nachdruck, von einer Einstellung des Senders 3sat Abstand zu nehmen.
Um Einsparpotentiale auszuloten, würde ich eher die dritten Programme der neun Landesrundfunkanstalten in den Blick nehmen, deren Profil und Qualitäten meinem Eindruck nach in den vergangenen Jahren bereits stark verwässert und ausgedünnt wurden. Wäre ein Nord-, Mittel-, West- und Süddeutsches Drittes mit jeweils starkem Profil und Inhalt nicht eine kluge Vision?
Mit hoffnungsvollen Grüßen auf eine gesunde Zukunft für einen so wichtigen und starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk!

Thomas Klinke
Thomas Knieper Guten Tag,

ich bin mehr als entsetzt über die Pläne der Kommission!!! Sie wollen die wertvollsten deutsche TV-Sender streichen oder zusammenlegen und ihren Anteil zur Volksverdummung beitragen; HALLO, geht´s noch??? Der Einheitsbrei, der von ARD + ZDF präsentiert wird ist unterirdisch und man ist froh jederzeit in den Spartensender ein passendes Programm zu finden, sei es kulturell, Forschung + Wissenschaft! Herr lass wenigstens etwas Hirn in die verantwortlichen Köpfe regnen und vielleicht einmal die Gehälter der ARD- + ZDF-Stars überprüfen, die für ihr zweifelhaftes Autreten im TV mit mittleren 6-stelligen Jahresgehäter kaiserlich entlohnt werden, unglaublich, was da "NORMAL" ist. Machen sie ihre Verwaltung schlanker, setzen sie dafür KI ein und sie werden sich wundern, wieviel Geld übrigbleibt!

Ersparen sie sich eine Antwort; waste of fucking time and money!

Tschüß
Thomas Knorr Der Vorschlag, das Programm von 3sat in arte aufgehen zu lassen, ist nicht akzeptabel. 3sat gehört mit seinem vielseitigen Programm seit Jahren zu den attraktivsten und spannendsten Sendern der Fernsehlandschaft und soll aus meiner Sicht in jedem Falle erhalten bleiben.



Thomas Knorr
 
Thomas Knorra Sehr geehrte Damen und Herren,



Diversität statt Kahlschlag: Die Kanäle arte und 3sat sollten selbstständig erhalten bleiben. Hingegen sind Einsparungen bei vielen Sportübertragungen, sogenannter Volksmusik und der Schwemme von von unzureichendem Journalismus geprägten sogenannter politischer Talkshows angebracht. Generell sollten investigativer Journalismus und Kultur deutlich mehr Sendezeit im ÖRR erhalten.



Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Knorra
 
Thomas Koch In Zeiten vieler Falschnachrichten und manipulierten Nachrichten im Internet - auch von vielen offiziellen Anbietern- ist es wichtig, dass weiterhin Online-Nachrichten des oeffentlichen Rundfunks zeitnah erscheinen. Eine verspätete objektive Information der Bevölkerung begünstigt das Fortschreiten der Entdemokratisierung.  
Thomas Koch Mit großem Entsetzen habe ich die Absicht der Rundfunkkommission wahrgenommen, dass die Sender Arte und 3Sat zusammengelegt und dadurch die Sendezeit für Information und Bildung reduziert wird.

Das Land der Dichter und Denker wird wieder intellektuell ärmer.

Ich (Architekt 69) habe immer wieder versucht, unsere Kinder (24 u. 35) von der Notwendigkeit der öffentlich rechtlichen Informations- und Bildungsangeboten zu überzeugen.

Informationen zu Kultur (Musik, Literatur, Bildende Kunst, Oper, Theater, Film, Design, Architektur usw.) sind essentiell für das gesellschaftliche Leben in Deutschland, Europa und der Welt, um nicht Populisten auf den Leim zu gehen.

Nun wird gerade dort das Bildungsprogramm reduziert, wo die Rechtspopulisten AfD und Linkspopulisten BSW dabei sind die Demokratie zu untergraben und Kultur und Bildung in der Sinn, z.B. in den Parlamenten, zu beeinflussen.

Wie weit ist schon deren Einfluss auf die Rundfunkkommission?

Wenn es um einige Euros im Monat geht, bin ich gerne mehr für den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu bezahlen.
Thomas Kook Für mich sind die 4 Spartensender 3sat/phoenix/ard-alpha/zdf-info

ein wichtiger Grund zur Rechtfertigung der Rundfunkgebühren. Auch

wenn viele der Sendungen nur Wiederholungen von Produktionen aus

dem Hauptprogramm sind, die dort einmal gezeigt und dann in der

Mediathek oder eben in jenen Spartenkanälen verschwinden, ist mir

eine x-te Wiederholung von z.B. Terra X sehenswerter als das

seichte Unterhaltungs/Sportprogramm von ARD und ZDF.



Falls also die Hauptprogramme nicht qualitativ aufgewertet werden,

haben die 4 Spartenkanäle ihre Berechtigung. Wirkliche Einsparungen

sehe ich vor allen in Sendungen a la Musikantenstadl und bei

den überteuerten Sportrechten.
 
Thomas Koslowski Die Anzahl der öffentlich-rechtlichen (ÖR) TV-Sender soll also zuerst reduziert und der verbleibende Rest bis 2033 ins Internet abgeschoben werden.



Wer kommt nur auf solche fast unglaublich dummen Ideen?

Die einzigen Sender, die im TV das Einschalten lohnen, sind genau diejenigen, die jetzt entsorgt werden sollen.

Übrig bliebe die Verblödungsmaschinerie des Privatfernsehens in ihrer endlosen Sendervielfalt.

Übrig blieben Das Erste und das ZDF, die schon seit Jahren wirklich alles dafür tun, damit man sie von RTL, Sat1 & Co. nicht mehr unterscheiden kann.

Und übrig blieben die AfD-Nazis, vor denen der ÖR Rundfunk kapituliert, bevor der massive Angriff von Rechts richtig begonnen hat.



Es gibt eine ganze Menge zu kritisieren am ÖR Rundfunk, auch an den Sendern, um die es hier geht.

Aber verglichen mit ihren Konkurrenten sind sie Leuchttürme der Qualität.



Ich hoffe, dass es noch ein paar Vernünftige gibt (vielleicht sogar unter den Regierungscheffinnen), die den geplanten Einstieg in die Selbstaufgabe des ÖR Rundfunks verhindern werden.
 
Thomas Kuhn An alle Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder!

Mit Entsetzen habe ich von der beabsichtigten Zusammenlegung von 3SAT und Arte gehört und protestiere heftig dagegen. Es sind neben den ganzen privaten Sendern, die nur geistig flachen Mist verbreiten, die beiden Sender, die qualitativ weit an der Spitze stehen. Und da wollen Sie einen Sender draus machen und somit hochwertiges Programm weiter einschränken und der Verblödung der Bevölkerung Vorschub leisten?! Sehr traurig und verantwortungslos von allen Kommissionsmitgliedern, die diesem Ansinnen zustimmen.

Thomas Kuhn, Rentner, Jahrgang 1947
    
Thomas Kunze Schön, daß reformiert werden soll, es ist an der Zeit!

Zum ÖRR-Radio:

Zu viel gleichartige Dudel-, Info- oder Kultursender, allüberall, in manchen Bundesländern bis zu 7 (MDR; auch, daß es hierbei 3 sind, ändert nichts daran); in der Regel sind's 5 bis 6, Da kann überall mindestens einer, besser zwei entfallen. Unbedingt bleiben: DLF & DLF Kultur.



Zum ÖRR-Fernsehen:

Die dt. Fernsehlandschaft ist insgesamt gut. Hier aber überschneiden sich zahlreiche Programme/Sendungen (Ratgeber, Dokus, Filme, Fußballspiele, Gesundheit). Vielleicht insgesamt mehr Synergien anstreben, zwecks Einsparung (Übernahme von Beiträgen anderer Anstalten. Senderaufgabe? Vielleicht >One< und >Neo<. Unbedingt als eigenständige Sender erhalten: 3sat & ARTE. Zielgruppen und (vertiefende) Inhalte sind verschieden. Hier (3sat) umfängliche Einsichten in den deutsch-sprachigen Raum; ARTE, ursprünglich zum deutsch-französischen Näherkommen gegründet, heute mit Ausstrahlung auf ganz Europa (Angebot in 11 Sprachen, wenn ich mich nicht irre) Also, beide Programme sind essentiell wichtig und erhaltenswert. Mit frdl. Grüßen Kunze
Thomas Kürschner Ich bin strikt gegen die Kürzung und Zusammenlegung der noch verbliebenen Kultursender ARTE und 3sat.

Die Sender sind wichtige Säulen unserer freiheitlichen Demokratie. Wer hier kürzt, greift unser Grundgesetz und uns alle an. Ich empfinde diese Vorschläge als Angriff auf eine wehrhafte, freie, friedliche Demokratie. Es wird die Vielfalt der kritischen Spartensendern zugunsten einer auf Show, Brot und Spiele inkl. Fake News Verbreitung in den Hauptsendern zusammengekürzt.



Das Gegenteil ist notwendig! Spartensender müssen gestärkt werden, weil man in den Hauptsendern nicht bereit ist gesellschafts- und kulturkritische Sendungen zu bringen. Bestes Beispiel: Berichte zum Klimawandel werden systematisch unterdrückt. Aufklärung findet nicht statt. Die Gesellschaft wird gespalten.

Der Rechtsruck, rechtsradikale Positionen, der Populismus wächst auch medial enorm, wer zur selben Zeit kritische Aufklärung dazu zusammenkürzt ist Täter gegen unser Grundgesetz!



An immer mehr Stellen werden Parteisoldaten auf Stellen des ÖRR untergebracht und versuchen so den demokratiestützenden Charakter des ÖRR nach parteipolitischen Vorstellungen zu untergraben!



Keine Kürzung und Zusammenlegung von ARTE und 3sat.

Einrichtung eines neuen Senders zur Berichterstattung zum Klimawandel und Klimapolitik.
Thomas Lasota Die zunehmende Ignoranz und Bildungsfernheit der deutschen Gesellschaft die sich in der politischen Entscheidungen allmählich widerspiegelt, erlaubt gar keine Verminderung der Ziele und Zwecke der Öffentlich-rechtlichen Fersehanstalten, ganz besonders die Kultursender, wie 3Sat und ARTE. In der heutigen, sehr unruhigen Zeit darf man keine Bildung ausser Acht lassen, auch die im Fernseh nicht. Ich zahle meine achtzehn Euro gerne!

MfG

Thomas Lasota
 
Thomas Leidecker Sehr geehrte Damen und Herren,

in keiner Weise und aus keiner Sicht können wir die Überlegungen zum Zusammenlegen der Sender 3Sat und ARTE nachvollziehen.

Als Gebührenzahler protestieren wir gegen diese Überlegungen.

Die Einzigartigkeit und Andersartigkeit dieser Sender sowie die Notwendigkeit der Kulturellen Information verbietet einen Zusammenschluss.



Weder herzlich noch freundlich, aber mit der Hoffnung auf Vernunft in dieser wichtigen Entscheidung.



Grüße Judith Warnking-Leidecker und Thomas Leidecker
Thomas Leister Sehr geehrte Damen und Herren,



die derzeitige Berichterstattung rund um den Reformstaatsvertrag betrübt mich sehr. Spätestens seit Corona sollte klar sein, welch wichtige Rolle die ÖR-Medien bei der Aufklärung und der wahrheitsgemäßen, fundierten Berichterstattung haben. Diese Rolle nun durch ein Einstampfen von Sendern zu schwächen, ist gerade in dieser Zeit der Fake-News katastrophal!



Ich bitte Sie dringend darum, die derzeitige Vielfalt von Sender und Programmen beizubehalten - vor allem und ganz besonders im wissenschaftsjournalistischen Bereich. Bei 3sat und arte geht es nicht nur um Kultur - sondern auch um Wissenschaft. Das wird vor allem im Kontext von 3sat oft vergessen.



Viele Grüße

Thomas Leister
Thomas Liese In Deutschland können wir uns über ein vielfältiges und qualitätvolles Angebot an Rundfunk- und Fernsehsendern freuen.

Das fällt besonders auf, wenn man das entsprechende Angebot in anderen Staaten ansieht.

Man sollte es sich etwas kosten lassen, den Bürgern weiterhin diesen "Luxus" zu bieten, wie ja auch das Angebot in anderen Kulturbereichen etwa bei Orchestern, Oper- und Schauspielhäusern u.s.w. in unserem föderalen Land einmalig ist.

Keine Angst vor den Kritikern von "rechts" bitte, denen das kulturelle Angebot ein Dorn im Auge ist.



Mit freundlichen Grüßen



Thomas Liese

 
Thomas Lindau 3Sat ist einer der wenigen Kanäle, die den Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender noch erfüllen, und muss daher bleiben  
Thomas Lohmeier Sehr geehrte Damen und Herren,



ich als kontinuierlicher Konsument von 3sat nano und Kulturzeit würde es sehr begrüßen, wenn diese Sendungen in 3sat weiter bestehen bleiben!

Ich bedauere jetzt schon den Verlust des Kultursenders 3sat.



Darum, bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung und belassen die Kultursender eigenständig.



Die Gesellschaft hat in Zeiten der Corona Staatsfinanzierungskürzungen bereits festgestellt, was es bedeutet,wenn Theater und Kinos schließen müssen.



Meiner Meinung nach hat der Mangel an kultureller Ablenkung zu einer Entfremdung der Gesellschaft geführt.
 
Thomas Makowski Hallo,

ich kann nicht nachvollziehen, wie man echte Informationsprogramme (Arte, 3Sat) einstellt bzw. reduziert und dabei ein riesiges Einsparpotential bei Tatort, unzähligen Serien, Samstagsshows ... hat.

Aus meiner Sicht machen sie damit den eigentlichen Auftrag den Sie haben weiter unglaubwürdig.

Und im Vergleich zu Beiträgen der privatwirtschaftlichen Streamingdiensten finde ich den öffentlich-rechtliche Rundfunk zu teuer. Da ich auch mit dem Radioprogramm des DLF für 1 Euro im Monat gut informiert bin.

Daher bitte ich Sie die Unterhaltung stark zu kürzen und nicht an der Information zu sparen.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Makowski
Thomas Maurerbauer. Wien Aufgrund des großen Wertes von u.a. Kultur und Wissenschaftsjournalismus soll neben dem Sender 'arte' auch der Sender '3SAT' weiterhin eigenständig und alternativlos in der derzeitigen Form weitergeführt werden. Danke!
Thomas Meuer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte Sie darum, die folgenden Punkte zu prüfen.



1. Bitte prüfen Sie dringend die Gehälter und Ruhestandsleistungen Ihrer Führungskräfte und orientieren sich hierbei an den Vergütungen für Beamte. Auch müssen hierfür die entsprechenden Rückstellungen gebildet werden.



2.Anstelle der Zusammenlegung oder Streichung von Spartensendern, sollten Sie ein größeres Rad drehen und entweder ZDF oder ARD streichen. Da beide Sender ein nahezu identisches Programm bieten.



3.Bitte orientieren Sie sich dringend weniger an der Unterhaltung der Bevölkerung als an der Bildung der Menschen.



4.Erhöhen Sie keinesfalls die Gebühren. Es handelt sich um eine Gebühr, auf die ich mit meinem Nutzungsverhalten keinen Einfluss habe.



5. Prüfen Sie ein Modell, nachdem man für die abgerufenen Beiträge einzeln zahlt.



5.Pflegen Sie ein größeres Meinungsspektrum. Man bemerkt in fast allen Sendebeiträgen die politische Ausrichtung der Interviewer.



6.Seien Sie kritischer gegenüber den Interviewten aller politischen Strömungen. Die Fragen sind an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Ein kritisches Nachfassen und Stellen findet in der Regel nicht statt. Durch die PR-Schulung der Interviewten lassen sich die Interviewer an der Nase herumführen.



7.Es ist nicht einzusehen, dass Beiträge, die man zwangsweise finanziert, nach zwei Wochen aus der Mediathek verschwinden.



8.Es ist nicht notwendig, dass alle Regionalsender eigene Tests von Küchengeräten oder Beiträge zu bestimmten Themen verfassen.



9.Übertragen Sie weniger Sport. Auch das gehört nicht in diesem ausufernden Umfang zu ihrem Auftrag.



10.Führen Sie häufiger Befragungen durch.



Vielen Dank für Ihre Zeit.



Mit freundlichen Grüßen



Thomas Meuer
Thomas Michel Ich dachte Bildung und Wissenschaft ist in Deutschland bzw. Europa immer wichtiger. Jetzt versucht man wegen einiger cent Rundfunkgebührenerhöhung auch diese Bereiche kaputtzusparen. Ich habe z. B. die Sendung NANO auf 3sat noch nie verpasst.



Auch aus dem Bereich der Politik kann ich mich der Aussage des Moderators Gert Scobel nur anschließen, dass in der aktuellen politischen Situation fundierte Information besonders wichtig ist.
Thomas Miesel Hallo,



Wissenschaftsjournalismus liegt mir sehr am Herzen. Never change a running system!
Thomas Minnik 3sat ist ein unerlässlicher Bestandteil unserer medialen demokratischen Vielfalt. Einzigartig in der kulturellen und wissenschaftlichen Information und Diskussion. Eine "Zusammenlegung” mit Arte ist nicht nachvollziehbar! Wenn “Sparmaßnahmen” anstelle von Programmqualität treten, schafft sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk selbst ab. Die geplante Beseitigung von 3sat ist aus meiner Sicht zynisch und hat nichts mit einer zukunftsfähigen Programmreform zu tun.
Thomas Mitulla Ich habe erfahren dass 3Sat als eigenständiger Sender aufgelöst und mit ARTE fusioniert werden soll. Dies ist aus meiner Sicht ein schwerwiegender Fehler. Gerade 3Sat ist als Format aus meinem persönlichen Sendeverhalten nicht mehr wegzudenken.



3Sat als eigenständiger Sender muss erhalten bleiben!



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Mitulla
Thomas Mohr Erst einmal muss das Argument fallen, dass man den Rundfunkbeitrag generell zu zahlen hat ob man das Angebot nun nutzt oder nicht.

Ich fordere im Rahmen der Reform bzgl. des ÖRR Sparkurses die üppigen Gehälter der Intendanten und Millionen-Gehälter der Moderatoren zu deckeln und die Abschaffung von Doppeltrukturen und den Dritten Regionalprogrammen.

Außerdem darf es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen keinerlei Werbung geben. Selbige steht nur den Privaten zu die ihr Programm allein damit finanzieren.
Thomas Müller-Brandes Die Zusammenlegung der Sender 3 Sat und arte halte ich für einen nicht vertretbaren Kahlschlag ausgerechnet bei anspruchsvollen Inhalten bei Kultur und Wissenschaft-Journalismus. Ausgerechnet seriöse Sender werden in Zeiten von Echokammern, Fakenews und Verflachung unterhaltsamer Inhalte entwertet. Das ist das komplette Gegenteil von notwendigem Widerstand gegen gefühlte Wahrheiten, statt faktenbasiertem Wissen. Bitte überdenken Sie die Folgen Ihrer bevorstehenden Entscheidungen.

Hochachtungsvoll

Thomas Müller-Brandes
Thomas Nörenberg Hallo!



Die Depublizierung muss weg!





§ 26b: streichen

§ 28a: 3sat und arte sollen NICHT "zusammengelegt" werden

§ 29: (2) streichen.



Die Depublizierung muss weg!



Ich wünsche einen schönen Tag
Thomas Oberländer Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist mir zugetragen, dass der 3Sat aufgelöst werden soll.

Als 10 Jähriger habe ich mit meiner Familie 3Sat und die gut recherchierten Dokumentationen kennen und lieben gelernt und bis heute ist das Programm einer der Hauptgründe, warum ich die GEZ noch gerne bezahle. Es wäre ein unwiederbringlicher Verlust für die Deutsche Fernsehvielfalt und ich möchte mich gerne dafür einsetzen, dass es dieses Programm noch weiterhin gibt. Bildung kommt nicht automatisch vom Bildschirm, es muss auch gut gemacht sein. Und dafür war 3Sat ein Garant!



Stattdessen sollte hinterfragt werden, warum Sende-Intendantinnen mit höchsten Abfindungen und Rentenansprüchen (ähnlich eines Bundeskanzlers!) ausgestattet werden. Hier kann deutlich gespart werden. Auch wenn es sich hier keiner eingestehen möchte, diese Führungskräfte haben weder auf dem freien Markt und noch in Amerika Chancen auf ein solches Gehalt. Daran kann deutlich gespart werden. Möglich wäre dann auch die Wiedereingliederung an freiberuftlichen Mitarbeitenden in das deutsche Sozialmodell. Damit eine faires Lohnmodell geschaffen wird.



Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Oberländer
Thomas Ording Betreff: Stellungnahme zur geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - Erhalt des 3sat-Programms



Sehr geehrte Damen und Herren,



im Rahmen der geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die derzeit diskutiert wird, möchte ich meine starke Besorgnis über die potenzielle Überführung von 3sat-Inhalten in das Arte-Programm äußern.



3sat ist ein Sender, der weit über die reine Kulturberichterstattung hinausgeht. Insbesondere schätze ich das vielfältige wissenschaftliche Angebot, das 3sat täglich bietet. Formate wie nano, die wöchentliche Sendereihe Wissen hoch 2, sowie das Format scobel mit Gert Scobel sind unverzichtbare Leuchttürme der Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Diese Programme vermitteln Wissen auf einem hohen Niveau und erfüllen einen wichtigen Bildungsauftrag, der durch eine Verlagerung zu Arte nicht adäquat ersetzt werden kann.



Darüber hinaus stellen die thematisch abgestimmten Thementage ein einzigartiges Format dar, das in dieser Form kaum anderswo im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu finden ist. Solche Tage bieten die Möglichkeit, tief in verschiedene wissenschaftliche und gesellschaftliche Themenbereiche einzutauchen und schaffen für ein interessiertes Publikum einen wertvollen Kontrapunkt zu den zunehmend oberflächlichen Angeboten im Mainstream-Fernsehen.



Es ist unabdingbar, dass Formate wie nano, Wissen hoch 2, scobel und Kulturzeit erhalten bleiben. Sie tragen entscheidend dazu bei, den Bildungs- und Informationsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erfüllen. Der Versuch, diese Formate in das Programm von Arte zu integrieren, gefährdet diese Vielfalt und Qualität.



Gerade in einer Zeit, in der Trash-TV und oberflächliche Unterhaltungsformate immer mehr Platz im Fernsehangebot einnehmen, brauchen wir einen Sender wie 3sat, der anspruchsvolle und fundierte Inhalte für ein wissenshungriges Publikum bietet.



Ich bitte Sie daher eindringlich, den einzigartigen Charakter von 3sat als Wissenschafts- und Kultursender zu bewahren und sicherzustellen, dass diese wertvollen Programme weiterhin in vollem Umfang zugänglich bleiben.



Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Ording
Thomas Osterkamp Wir wenden uns gegen eine Zusammenlegung von 3Sat und ARTE. Es ist ein legitimes Ziel, die Kosten beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Diskussionen über Einschnitte sollten aber immer vom Rundfunkauftrag her geführt werden: dieser besteht in erster Linke aus Information und Kultur. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann sich von privaten Sendern nur durch eine starke Kultur- und Infosparte abgrenzen, nicht durch Einsparungen im Kernauftrag. Es wäre ein Armutszeugnis der Reform, ausgerechnet bei den wenigen Sendern zu reduzieren, die seit Jahren ein hohes Niveau garantieren. Auch Sparprogramme müssen vom Inhalt der Programme her legitimiert werden, nicht durch Quote. Hier geht es nicht um Eliteprogramme, sondern um Qualitätsjournalismus. Diesen zu beschneiden ist der falsche Weg. Stattdessen sollte man sich trauen bei Unterhaltungssendungen (Krimis, Schlager etc.) zu reduzieren, die private Sender bereits ausreichend im Programm haben. 3Sat ist zudem wie ARTE ein länderübergreifender Sender, der auch den europäischen Zusammenhalt stärkt. Das verdient gerade in der heutigen Zeit eine Stärkung, keinen Kahlschlag!
Thomas Peemöller Das ist ja für die seriösen Nachrichtenquellen ein riesiger Schritt zurück. Dann weichen Viele zu den mit Vorsicht zu geniesenden Meldungen auf der Google-Bildzeitung aus. Willkommen zurück im 20. Jahrhundert.
Thomas Peick Guten Tag!



anliegend meine Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV)



Hierbei handelt es sich nicht nur um meine rein private Meinung, sondern auch um eine Stellungnahme des Medienblogs Sendestörung (www.sendestoerung.de)



Grüße aus dem hohen Norden der Republik



Thomas Peick



PS: Im Falle einer Veröffentlichung bitte ich darum, meine genaue (Privat-)Anschrift zu entfernen.

Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rec htlichen
Rundfunks (ReformStV) 
 
Es steht außer Frage: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland muss sparen
- und das nicht zu knapp. Die Ursachen dafür sind vielfältig und nicht wenige davon
hausgemacht und/oder eigen verschuldet. 
Der nun einsetzende, längst überfällige Sparkurs darf aber keineswegs zu Lasten wichtiger
Inhalte oder Sparten- und Minderheitenprogrammen gehen. Die Zukunft des ÖRR liegt
womöglich weniger im Mainstream denn an der Peripherie. Eine klare Abgrenzung zu den
privaten Anbietern scheint auf vielen Ebenen geboten.
 
Der vorliegende Staatsvertragsentwurf zum ReformStV greift jedoch entweder zu kurz
oder setzt an der falschen Stelle an. Er scheint aus heutiger Sicht eher geeignet,
Fehlentwicklungen im ÖRR weiter zu forcieren anstatt sie zu beheben. 
 
Bevor es ans Eingemachte geht, ein kurzes Plädoyer.  Ein Plädoyer für einen ÖRR, der
• kritisch und unabhängig ist
• der seinem Grundversorgungsauftrag endlich wieder nachkommt
• der inhaltlich vielfältig ist und alle wichtigen politischen wie gesellschaftlichen
Themen und Strömungen (objektiv) abbildet
• wieder (objektive) Nachrichten bringt, die diesen Namen auch verdienen
• besonders im Radio musikalisch die gesamte Bandbreite erfasst und sich nicht nur an
den Charts orientiert
• nicht unbedingt immer auf die Quote schielt, aber sehr wohl auf gute Inhalte
• unabhängig kontrolliert wird
• deutlich weniger „Amüsierfaschismus“ (Peter Sloterdijk) im Sinn hat
• sich nicht als Vierte Macht im Staate sieht, sondern als Informationsmedium
• immer im ernsthaften Dialog mit seinem Publikum bleibt.
 
 
ÖRR – stetige Konvergenz statt eigenes Profil
 
In den letzten Jahren ist wieder eine verschärfte Konvergenz im Dualen System zu
beobachten, da sich der ÖRR im Rahmen bereits erfolgter Einsparungen nicht selten von
Inhalten jenseits des sogenannten Mainstream getrennt hat. Nicht zuletzt sicher auch, weil
Inhalte, die sich nur an eine bestimmte (kleine) Zielgruppe richten, weniger Quote
versprechen als beispielsweise eine Schlagershow mit Florian Silbereisen oder die
Übertragung eines Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft. Gespart wurde dort, wo
es aus Sicht der Verantwortlichen nicht wirklich schmerzt oder geringerer Widerstand zu
erwarten ist. Dennoch: Der ÖRR hat einen Grundversorgungsauftrag, zu dem auch gehört, jeweils
das gesamte Spektrum eines Bereiches hinreichend ab zubilden und sich nicht nur auf
das vermeintlich Populäre und Quotenträchtige zu konzentrieren. 
 
Der Staatsvertragsentwurf sieht u.a. vor, dass sich der ÖRR von zahlreichen Programmen in
Hörfunk sowie Fernsehen trennt. Die Umsetzung dieses Vorschlags würde jedoch das eben
kurz Skizzierte vertiefen und an mancher Stelle sogar zementieren. Es sind vielfach die
Nischen- und Spartenprogramme, in denen bestimmte Programmpunkte überhaupt noch
stattfinden. Zahlreiche – nicht selten kulturell, gesamtgesellschaftlich oder demokratie-
politisch bedeutsame - Inhalte würden danach im ÖRR  nicht mehr stattfinden, was wiederum
die Akzeptanz der Rundfunkabgabe weiter in Frage stellen dürfte. Dann nicht mehr nur aus
den Reihen der sogenannten Rechten und Rechtspopuli sten, sondern auch aus der breiten
Mitte der Gesellschaft . 
Ein vorrangiges Ziel der Reform sollte es daher nicht sein, die Anzahl der Programme
zu reduzieren, sondern hochwertigere Programme im ÖRR zu ermöglichen.. Oder um
es erneut in den Worten von Peter Sloterdijk zu sagen: Deutlich weniger
„Amüsierfaschismus“, sondern vielmehr die Wiederauf nahme bisher vernachlässigter
Inhalte.
 
Bevor ich dies anhand eines Beispiels aus meinem persönlichen Empfangsgebiet ( NDR )
verdeutliche, möchte ich erneut auf die Problematik  der Konvergenz eingehen:
Der ÖRR schielt mittlerweile in fast allen Bereichen mit den Privaten um die Vorherrschaft
bei der Verbreitung der seichtesten Kost. Es sind teilweise keinerlei signifikante Unterschiede
in der Qualität oder der Darreichung mehr festzustellen. Das gilt für Showformate ebenso wie
für eigenproduzierte Serien – leider sogar bei den Nachrichten.
Ein derart ausgerichteter ÖRR wird m.E. von Tag zu Tag ordnungspolitisch relevanter. Es ist
eine klare Benachteiligung der privaten Rundfunkanstalten zu konstatieren, die sich durch
Werbung selbst finanzieren müssen, während der ÖRR auf fixe Gebühreneinnahmen
zurückgreifen kann. 
Die Rundfunkabgabe stellt, wenn die Unterschiede zw ischen den zwei Probanten nicht
mehr hinreichend wahrnehmbar sind, einen schweren Eingriff in den freien
Wettbewerb dar.
 
ÖRR-Radio – Middle of the Road statt musikalische Vielfalt
 
Am Beispiel des NDR  und des Hörfunks sei kurz eine Entwicklung geschildert, auf die ich im
Blog Sendestörung ( www.sendestoerung.de ) anlässlich des 30. Geburtstags des
Jugendsenders N-JOY  ausführlicher eingegangen bin.
Der NDR  war einst führend in der Begleitung populärer und progressiver Musik jenseits der
Charts und schrieb u.a. mit seiner bereits in den 6 0er Jahren installierten Sendung „Musik für
junge Leute “ wahrhaft Musikgeschichte. Der NDR hat meinen Musikgeschmack mitgeprägt
und ebenso die Geschmäcker mehrerer Generationen. Aber, das war einmal! Es ist nur noch
Geschichte. -  Neuorientierungen sowie Einsparungen  haben in diesem Jahrzehnt bereits dazu
geführt, dass zahlreiche Musikgenre im NDR kaum noch – wenn denn überhaupt – zu hören
sind. Die beliebte Sendereihe „Nachtclub“ wurde de facto eingestellt. (ihre Verlagerung in
gekürzter Form auf NDR BLUE  macht sie bedeutungslos – die Hamburger Musik- und 
Veranstalterszene hat sich vom NDR abgewandt und  konzentriert sich auf einen anderen,
Nicht-ÖRR-Sender), vor der Sommerpause 2024 erwischte es die Sendung „NDR Kultur
Neo“  sowie diverse Jazzformate – sie fielen dem neuen gemeinsamen Programm der ARD-
Kultursender ab 22:00 Uhr zum Opfer. Einsparungen zu Lasten der „Schwachen“. In Deutschland gibt es mehrere Millionen Hardrock- und Metal-Fans - ein Musikgenre, das
mir persönlich nur wenig Freude bereitet. Deren Festival im norddeutschen Wacken  ist
jährlich die weltweit größte Veranstaltung dieser Art. Ich vermute, es gibt inzwischen in
Deutschland mehr Fans der (extrem) harten Rockmusik als Liebhaber klassischer Laute.
Dennoch stehen Letzteren mehrere Radiosender zur Verfügung, während Erstere beim ÖRR
gänzlich in die Röhre schauen resp. lauschen. Mir ist keine Sendung bekannt, die dieses
Musikgenre aufgreift.
Es muss leider für den ÖRR im Bereich des Radios festgehalten werden: Rock, Hardrock,
Metal, Folk, Singer Songwriter, Blues, Independent,  Jazz, französische, spanische oder
lateinamerikanische Musik – (größtenteils) Fehlanzeige. Alan Bangs, der ehemalige „ Rockpalast “-Moderator, plädierte schon vor vielen Jahren für mehr Kreativität bei der Programmgestaltung als Geg enstück zu einem Formatradio: „Ich möchte Leute hören, die sich für bestimmte Sachen interessieren, die sich die Mühe machen, Sachen zu finden, die ich vielleicht sonst nicht hören würde. Die Stücke spielen, weil sie meinen, dass andere Menschen sie einfach hören müssen.“ 
Aber auf diesem Ohr ist nicht allein der NDR taub. Das konsequente Nicht-Wahrnehmen-
Wollen von Musikrichtungen jenseits der Charts hat alle öffentlich-rechtlichen Sender
befallen. Ja, wo bleibt eigentlich der tägliche „musikalische Krach“ in den Weiten des ÖRR? 
 
Müsste der ÖRR nicht eigentlich für Menschen, die nicht auf gängige Popmusik und die
neuesten Charthits stehen, die Rundfunkgabe verringern? Schließt bildet er deren Musik nicht
ab.
Da dies nicht umsetzbar ist, schlage ich stattdessen vor: Es gibt mittlerweile mehrere
Radiosender, die (ausschließlich) von ihren Hörern finanziert werden – z.B. Byte FM  – und
die jene Musik spielen, die im ÖRR nicht mehr statt findet. Im Sinne der Medienvielfalt (und
nicht zuletzt der Musikvielfalt) sollte in der jetzigen Situation jeder Gebührenzahler die
Möglichkeit bekommen, individuell darüber zu bestimmen, ob mit seiner Rundfunkabgabe
auch ein weiterer Sender und nicht allein der ÖRR unterstützt wird. - Tenor: 5 Euro meiner
monatlichen Zahlung gehen – um beim angeführten Beispiel zu bleiben - an Byte FM. Die
allein spielen meine Musik. 
 
ÖRR auf UKW – Mut zur analogen Lücke
 
Weitere Anmerkung : Byte FM  ist in Hamburg über UKW zu empfangen. Dass sich die
wichtigen Akteure der dortigen Musikszene diesem Sender zu- und vom NDR abgewandt
haben, unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung der analogen UKW-Ausstrahlung in einer
zunehmend digitalen Welt. Es zeugt gleichsam davon,  dass die Verbreitung von DAB-
Empfangsgeräten noch nicht wirklich weit fortgeschritten ist. 
Dass der NDR trotzdem die Abschaltung von UKW voran treibt, ist ein fatales und falsches
Signal. 
Trotz Sparzwang muss für den ÖRR gelten: Beibehaltung der UKW-Frequenzen – Mut
zur analogen Lücke!
 
ÖRR – Sparen an der richtigen Stelle / Steigerung der Eigenfinanzierung
 
Was aus meiner Sicht bei der Sanierung des ÖRR dringend geboten ist:
1. Reduzierung der (fiktiven) Eigenproduktionen 
2. Reduzierung der teuren Primetime-Shows
3. Reduzierung, besser Minimalisierung des Etats für Sportrechte
4. Reduzierung der Gehälter – nicht nur in der „Chefetage“
5. Ausweitung der Werbezonen auf 24/7 – Steigerung der Eigenfinanzierung 6. Errichtung einer effektiven und unabhängigen Kontrollinstanz
 
 
ad 1. 
Die Anzahl der ÖRR-Eigenproduktionen ist aktuell sehr unüberschaubar. Allein im Bereich
Crime/Krimi dürfte sie eine höhere zweistellige Zahl erreicht haben. Das Problem: Die Serien
ähneln einander – lediglich die Schauplätze scheinen ausgetauscht. Und: Die meisten
Produktionen sind qualitativ eher mittelmäßig. Gäbe es nicht am oberen Rand des Bildschirms
ein Senderlogo, der gemeine Zuschauer bekäme oft gar nicht mehr mit, ob er nun einen ÖRR-
oder einen privaten Sender eingeschaltet hat. Auf der Strecke bleiben beim ÖRR gute und
qualitativ hochwertige Produktionen aus dem Ausland. Mehr noch: Zu viele, oft Trend
setzende Serien, die bei den Zuschauern große Beliebtheit genießen, werden seit Jahren, eher
Jahrzehnten, von der privaten Konkurrenz ausgestrahlt. – 
Im Bereich Eigenproduktionen gibt es daher ein groß es Einsparungspotenzial, das u.a. auch
vermehrt Serien aus dem Ausland in den Mittelpunkt der ÖRR-Programme schieben könnte.
Der Qualität des ÖRR täte dies sicher keinen Abbruch – im Gegenteil.
 
ad 2.
Was soll man noch ernsthaft anmerken zu überteuerten Show-Produktionen – zumeist ohne
größeren Mehrwert? Vielleicht ja folgendes: Die eine oder andere Produktion dürfte den
Jahresetat eines Nischenprogramms erreichen, wenn nicht gar überschreiten. Ich bin geneigt,
frei nach und mit Groucho Marx  auszurufen: „ Der ÖRR bildet. Immer, wenn irgendwo (am
Samstagabend) ein Fernseher läuft, gehe ich in einen anderen Raum und lese ein gutes
Buch.“
Prädikat für solch überdimensionale Sendungen in Zeiten des Spargebots: kw – kann
wegfallen. – Andere Aufgaben des ÖRR sollten eine höhere Priorität genießen
 
ad 3.
Der Erwerb von Sportrechten hat mittlerweile schwindelerregende Höhen erreicht – daran
nicht ganz unschuldig: der ÖRR.
In Zeiten des Spargebots kommt dem Bildungs- und Informationsauftrag des ORR
zweifelsohne eine höhere Bedeutung zu.
Prädikat: m.w. – müsste (überwiegend) wegfallen 
 
ad 4.
Manch ein Intendant im ÖRR verdient mehr als der Bundeskanzler. Von diversen
Showmastern ganz zu schweigen. Die Rundabgabe erschafft ihre eigenen Millionäre – die
Einzahlenden gehören sicher nicht dazu.
Prädikat: Selbst bei einer Halbierung der Einkünfte dürften d ie (führenden) Probanten in
Funk und Fernsehen nicht in Bälde der Agentur für Arbeit zur Last fallen. 
 
ad 5.
In Österreich längst Wirklichkeit: Werbung im ORF , rund um die Uh, jedoch nur zwischen 
den einzelnen Programmbeiträgen.. Statt das eine und andere sinnvolle Nischenprogramm
abzuschalten, sollte beispielsweise über eine Refinanzierung dieser Programme mittels
Werbeeinnahmen nachgedacht werden.
„Positiver“ Nebeneffekt (aus finanzieller Sicht): Mindestens eine Stunde Eigenproduktion
dürfte künftig pro Tag und Sender wegfallen.
 
 
 ad 6.
Wie eingangs bereits angedeutet: Viele Probleme des  ÖRR sind hausgemacht. Was wiederum
auch bedeutet: die Aufsichtsgremien haben versagt. Wissentlich oder unwissentlich.
Wer immer den ÖRR reformieren will, sollte eines be achten: Die Sendergruppen benötigen
dringend eine neue, eine effektive und unabhängige Kontrollinstanz, damit sich die
Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.
Auf dem Blog Sendestörung ( www.sendestoerung.de  gibt es auch dazu einen konkreten
Vorschlag, der nicht nur den ÖRR betrifft. Aus eigener, teilweise leidvoller Erfahrung wissen
die Betreiber des Blogs, wie bedeutsam eine funktionierende und kritische, dabei neutrale
Kontrollkommission ist.
 
Wenn es gelingt all dies umzusetzen, hat der ÖRR eine realistische Chance, quasi wie ein
Phoenix aus der Asche zu steigen. Eines braucht die ses Land jedoch auf keinen Fall: Einen
mit Zwangsgebühren finanzierten Mediengiganten, der  sich von seiner privaten Konkurrenz
nur noch – wenn denn überhaupt - in Nuancen unterscheidet. Das Land und seine Menschen
benötigen auch keine Lehr- oder Belehrungsanstalt, sondern ein gutes, objektives, vielfältiges
und unabhängiges Informationsmedium, in dem sich (fast) alle wieder finden (könnten) –
zumindest in Teilbereichen. Das ist – neben den vie len inhaltlichen und musikalischen
Nischen – der Bereich, mit dem der ÖRR punkten und sich von den privaten Sendern klar und
deutlich abheben kann. Ein Medium, dessen Programme  natürlich auch unterhaltend sein
dürfen. Aber bitte abwechslungsreich, das gesamte Spektrum abdeckend – mit mehr als nur
einer Prise Niveau.
 
Anhang:
 
Links zu den im Schreiben erwähnten Artikeln:
N-JOY https://sendestoerung.wordpress.com/2024/04/04/ndr- 30-jahre-n-joy-sind-mehr-als-
genug/ 
Medienkontrolle https://sendestoerung.wordpress.com/2024/05/08/medi enkontrolle/ 
 
Die Position von Sendestörung zum ÖRR:
https://sendestoerung.wordpress.com/2023/09/05/auf- den-punkt-gebracht-unsere-poaition-
zum-orr/ 
 
 
 
 Zur Person:
 
Thomas Peick (*1961)
 
1987-1994 - Studium der Politik- und Medienwissenschaften bei Ulrich Sarcinelli
1987-2002 - (Presse- und/oder wissenschaftlicher) Referent in MdB-Büros, zuletzt bei der
medienpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion einer Regierungspartei
1996-2005 – Mitglied der Anstaltsversammlung und des Medienrats der ULR (Vorläuferin
der MA HSH)
seit 2003 – als freier Journalist und Autor sowie in der Meinungs-/Wahlforschung als
politischer Prognostiker tätig, (BDF-net-Agentur für neue Medien + Prediki Predictions 
(www.prediki.com ), beide Wien  - verantwortlich für die Prognoseplattform
www.wahlfieber.de ) 
seit 2023 – (Mit-)Betreiber des Medienblogs Sendestörung (www.sendestoerung.de) – in
ungewöhnlicher Kombination: Es ziehen ein ehemaliger Medienwächter und ein ehemaliger
Programmmacher gemeinsam an einem Strang.
 
Social Media:
https://x.com/sendestoerung 
https://x.com/wahl_prognosen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Thomas Pentzek Nicht die Abschaffung öffentlich rechtlicher Fernsehsender ist eine Lösung, sondern eine Programmgestaltung die sich inhaltlich qualitativ deutlich von den privaten Sendern abhebt. Dafür bezahlt der Bürger Gebühren. Nicht dafür, dass sich hohe Verwaltungsbeamte die Taschen füllen und die kulturell wertvollen Programme wie z.B. 3SAT eingestellt werden. Der allgemeinen Verblödung durch das Internet muss entgegengewirkt werden.
Thomas Peters Sehr geehrte Damen und Herren,



ihr Vorschlag, der Beschränkung von Online-Texten im ÖRR stellt eine Verzögerung wichtiger Informationen dar. Der Zugriff auf Online-Nachrichten ist problemlos von jedem Mobilgerät und zu jeder Zeit möglich und ermöglicht daher immer eine Zeitnahe Information über aktuelle und wichtige Themen.

Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gesendet wurde. Dies ist definitiv eine qualitative Verschlechterung der Information über den ÖRR und benachteiligt diesen gegenüber anderen Nachrichtenmedien.



Ich fordere daher, dass diese Änderung nicht umgesetzt wird.
Thomas Petsch Gerade die 3. Programme schaffen Identität zu Hessen und Heimat. Die Sender arte und 3Sat machen qualitativ hochwertige Beiträge mit Tiefgang, die ich bei anderen Sendern vermisse.

Vielleicht ist insbesondere das Medium „TV“ für kurzfristige Ereignisse und Nachrichten zu träge. Es kann aber, bei guten Angeboten, den Streamingdiensten Paroli bieten.
Thomas Pröhl Wichtig ist mir die Nachrichtevielfalt.

Zipp und Zip2 aus Österreich ergänzen in hervorragender Weise den Blick in die Welt UND auf Deutschland



Ich möchte Anspruch und Differenzierung sowie Kreativität und Mut zu neuen Formaten, das finde ich bei 3Sat, Arte, Zdf neo und One.



Sparen kann mann an den Shows (Samstags Abend), Quizsendungen (Wer weiß den sowas),

Niveauarmen Vorabendserien (WaPo Bodensee ... bis n.n. und Rosenheimcops)
Thomas Reget Anlässlich der anhaltenden Bildungsmisere und der zunehmenden Verrohung der Gesellschaft sollte man diese nicht noch durch einen Abbau bei den Bildungssendern - und das würde eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte bedeuten- befördern.

40 Jahre RTL, Sat1 und Konsorten haben schon genug Schaden angerichtet. Lange vor den sozialen Netzwerken.

Noch mehr Billigkrimis und Rateshows und die interessantesten Dokumentationen ins Nachtprogramm verstecken, ist das die Zukunft des ÖRR?



Sparen bei Kultur und Bildung wird uns teuer zu stehen kommen.



Freundliche Grüße

Thomas Reget
Thomas Richter Sehr geehrte Damen und Herren,



das in Rahmen der Reform ausgerechnet an den Sendern gespart werden soll, die dem Bildungsauftrag der Öffentlich Rechtlichen am ehesten nachkommen, finde ich sehr bedenklich. Besonders das Arte, 3sat, Phoenix und Tagesschau24 dem Sparprogramm zum Ofer fallen sollen ist tragisch.

Ich möchte Sie bitten andere Einsparpotentiale auszumachen. Evtl. könnte man bei der Vielzahl der Lokalsender fündig werden.



Mit besten Grüßen aus Lübeck

Thomas Richter
Thomas Riedelsheimer Betr: Entwurf für den Reformstaatsvertrag durch die Rundfunkkommission der Länder / Veränderungen bei 3sat





Mit größter - sozusagen „brennender“ - Sorge erfahren wir, die Freunde des dokumentarischen Films, von dem Vorschlag „die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote … (zu überführen)“



Aus der Sicht der Dokumentarfilmschaffenden und deren treuen Anhängerschaft zeigt so ein Vorschlag wenig Kenntnis oder Sensibilität für die aktuelle Lage des kulturell so bedeutenden und wichtigen Dokumentarfilms. Die Redaktion von 3sat hat sich in den letzten Jahren zu einem der interessantesten Orte für uns entwickelt. Diesem Ort seine Selbstständigkeit zu entziehen, wäre das falsche Signal in einer Zeit, in der wir mehr Platz für neue Gedanken in kreativer, filmischer Form brauchen.



Neben meiner Arbeit als Dokumentarfilmregisseur, bin ich seit 2006 an der Filmakademie in Ludwigsburg in der Ausbildung und Projektentwicklung tätig. Seit einigen Jahren leite ich zudem ein Entwicklungsprogramm für Dokumentarfilm in der renommierten Drehbuchwerkstatt in München.



Ich weiß, für wie viele junge Filmemacher:innen die Redaktion von 3sat eine Anlaufstation und ein Hoffnungsschimmer ist. Die angedachte „Überführung dieser Redaktion“ ist faktisch eine Liquidierung. Eine Nicht-Wertschätzung für die Art und Weise, wie diese Redaktion arbeitet und welche Schwerpunkte sie setzt. In dieser Redaktion entstehen international bedeutende Filme, die das Dokumentarfilm-Land Deutschland auch im Ausland feiern. Filme auf die man schaut, Filme die Preise gewinnen. Filme, die keine andere Redaktion finden werden - sollte diese „Überführung“ stattfinden. Ich denke den Verantwortlichen sollte das klar sein und sie sollten sich gut überlegen, ob sie das wollen. Denn für mich stellt sich immer mehr die Frage, für welches Arbeitsumfeld, für welche Hoffnung bilde ich junge, talentierte Dokumentarfilmregisseur:innen noch aus ?





Thomas Riedelsheimer



Deutscher Filmpreis

Adolf Grimme Preis

BAFTA Award, und viele mehr



Filmemacher, Dozent, Projektleiter dok.art
Thomas Rist Es ist bedauerlich, dass gerade bei Kulturprogrammen (3SAT, Arte) und im Informationsbereich (Phoenix, tageschau24 ) ausgedünnt und gespart werden soll. Sparpotential sehe ich vor allem im Unterhaltungssektor, insbesondere bei völlig überteuerten Übertragungslizenzen für Sportveranstaltungen. Wer Sportübertragungen schauen möchte, findet bei den Privaten ein breites Angebot. Selbes gilt für seichte Soaps und Serien.
Thomas Ritter Guten Tag,



wer die Idee des Verbots textbasierter Nachrichten im ÖRR vor der Ausstrahlung als Bild oder Ton Dokument befürwortet öffnet Fake News und ähnlichem Unsinn Tür und Tor.



Das muss unterbleiben!



Danke und tschüss

Thomas Ritter
Thomas Ritter Hallo, guten Tag. Meone Familie und ich möchten den Hessenschau-Newsletter nicht mehr missen. Hier wird auf kurze und prägnannte Art und Weise auf aktuelle Ereignisse Bezug genommen. Neutral, nachprüfbar und nicht durch die Meinung des Kommentators "gefärbt". Wenn jemand den Newsletter nicht mehr haben möchte, kann er ihn einfach abbestellen, und Ruhe davor hat er dann.

Was soll diese ewige Regulierungswut?? Lasst den user doch selbst entscheiden ob er das lesen will oder nicht.

ICH WILL IHN WEITER LESEN !!!
Thomas Rittmeister Um dem Bildungsauftrag weitgehender zu entsprechen, sollten sollten sowohl bestehende Inhalte entsprechend der Fächerstruktur der Bildungseinrichtungen gruppiert angeboten werden, als auch gezielt neue Inhalte aus den Curricula der Bildungseinrichtungen erstellt werden.
Thomas Schati Für mich ist 3Sat mit der Sendung Nano eine der Hauptquellen öffentlicher wissenschaftlicher Information mit stets aktuellem Inhalt. Immer gut recherchiert und unabhängig belegt. Gerade die länderübergreifenden Themen stellen einen besonderen Wert dar im Hinblick auf die Erweiterung des eigenen Horizontes und Kritikfähigkeit. Fragen wie: "Was machen die Schweizer bzw. Östereicher anders oder vielleicht sogar besser als wir im Umgang mit dem Klimawandel?" werden objektiv und sachlich korrekt dargestellt. Die Sendung Nano kann Entscheidungshilfe bei vielen gegenwärtig hart umkämpften Fragen geben. Gerade vor kurzem habe ich einen sehr objektiven Beitrag zum Thema Wärmepumpe anschauen können. Die Sendung Nano darf nicht wegfallen und muss ihren Sendeplatz behalten.

Mit freundlichen Gruß

Thomas Schati
Thomas Schirmacher Sehr geehrte Damen und Herren,



den geplanten Änderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehe ich sehr kritisch gegenüber. Es wird vor allem bei Fernsehsendern gespart, die der Kultur und der Bildung und der Information dienen.



Für mich (52 Jahre alt, Diplom-Ingenieur) sind die Angebote von 3sat und Arte (Reportagen, Kultursendungen, klassische Konzerte) sehr wichtig, beide Sender unterscheiden sich sehr im Programm, eine Zusammenlegung würde zu einem großen Verlust im Angebot führen. Genauso sind für mich Bildungs-Sender wie ARD alpha, Phönix, tagesschau24 und auch zdf info wichtig, da ich gerne Dokumentationen sehe und mich auch politisch bilden möchte und mir aktuelle Informationen wichtig sind. Leider sind viele Dokumentationen bei 3sat und alpha Wiederholungen, dafür sollten sie wenig Kosten verursachen, so dass der Grund (Geldeinsparung) der Abschaltung/Zusammenlegung nicht gerechtfertigt wäre.



Meiner Meinung nach verursachen insgesamt die Sender, die zusammengelegt oder gestrichen werden sollen, auch gar nicht so hohe Kosten. Sendungen, die aus meiner Sicht kostenintensiv sind, sind Sportübertragungen, insbesondere Fußballspiele, sowie Musik-Sendungen mit volkstümlicher und Schlagermusik. Ich sehe solche Sendungen (Sport, Schlager, Volksmusik) gar nicht.



Eine Zusammenlegung von one, Kika, zdf neo und funk kann ich auch nicht nachvollziehen, da die Angebote sehr unterschiedlich sind.



Ebenso sehe ich die Gefahr, dass beim Radio bei Kultursendern wie mdr klassik gespart wird.



Auch die noch stärkere Fokusierung des Internetangebot der öffentlich-rechtlichen Sender auf deren Berichte in TV und Rundfunk und die spätere Veröffentlichung von Beiträgen im Internet fände ich sehr bedauerlich. Das Internetangebot der öffentlich-rechtlichen Sender ist gut, es wurde leider vor einigen Jahren schon einmal deutlich eingeschränkt (was auch zu Informationsverlusten führte), und sollte so bleiben, auch, um sich über aktuelle Ereignisse informieren zu können und zusätzliche Hintergrund-Informationen zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen

Th. Sch.



(Der vollständige Name soll nicht veröffentlicht werden.)
Thomas Schmitt Es ist nicht unlegitim, einige Änderungen an dem Angebot der Rundfunkanstalten vorzunehmen, ABER:

1) Ich hoffe auf einen Erhalt von 3sat und Arte als starke unabhängige Sender mit ihren unterschiedlichen Profilen und regionalen Orientierungen (Deutschland/Frankreich; deutschsprachige Länder). Einige Formate beider Sender gehören zu dem Besten, was es im deutschen Fernsehen gibt; etwa das Highlight "Kulturzeit", auch "scobel". Zu manchen Programmzeiten ist 3sat zugegeben verbesserungsbedürftig, auch was die oft unambitionierten Programmanteile der "Partnerländer" betrifft.

2) Einen guten, starken Sender für ein jüngeres Publikum sollte es geben. ZDF Neo und One erfüllen dies bisher nur zu geringen Programmzeiten (die ewigen Wiederholungen von "Inspector Barnaby" z.B. dürften eine solche Zielgruppe abschrecken). Also (mindestens) einen starken Sender für ein jüngeres Publikum, den aber "gescheit".

3) Als Kulturradio schätze ich (als "Westdeutscher") v.a. MDR Kultur - ich möchte eine Lanze für den Sender brechen.

4) Ich hoffe, dass ARD und ZDF auch in den Hauptprogrammen wieder mehr qualifizierte Kultursendungen (wie "Aspekte", gerne auch in seinen früheren Formaten) und aufklärende Wissenschaft (Stichworte "scobel"; früher: "Querschnitte"), zu attraktiveren Zeiten, berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schmitt
Thomas Schneider Die Forderungen der ARD und ZDF, sowie DR nicht gerechtfertigt. Egal ob 3 SAT, Phönix, ZDF Neo, oder ZDF Info, sowie One usw. sind völlig überzogen. Die widergolungsfrequenz der einzelnen Sendungen ( z. B. Kountdown zum Zweiten Weltkrieg) ist programmübergreifend so klein, das es einem schwerfällt die ständigen Wiederholungen zu akzeptieren. Es gibt die Möglichkeit die Sendezeit zu begrenzen, damit Arbeitszeit ein zu sparen und Finanzmittel zu begrenzen. Es muss nicht immer 24 Stunden gesendet werden. Es besteht auch die Möglichkeit Zeitfenster für den Tag zu bilden und diese entsprechend den Sendern zu. B. 3 SAT und Phönix aufzuteilen. Darüber hinaus ist die dekadente Haltung der Indentanten aler Sender, im Finanzbereich zu überprüfen z. B. Tom Buru , WDR, Abfindung einige Hunderttausend Euro, oder der Skandal des RBB. Der SWR, Kai Gniffke, greift übrigens ebenfalls in die Finanzschatulle! Die Aufsichtsgremien aller Sender sägen sich nicht den Ast ab auf dem sie sitzen. Abschließend noch eine Frage warum kann das ZDF für die gleiche Sendezeit in der Quantität und Qualität mit rund 2300 Mitarbeitern auskommen , dem gegenüber haben die ARD Sender mehr als 23000 Mitarbeiter. Ich x-fach brieflich nachgefragt, erhalte von Herrn Gniffke keine Antwort. Übrigenz das DR kann ich Digital nicht über Satellit an Wohnort empfangen. Dies habe ich mehrfach reklamiert. Ich erhalte keine Antwort darauf, die mein Problem löst. Das ist die Kundenorientierung von ARD und ZDF. Das alles ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel.
Thomas Schönitz Gerade die Spartensender wie 3sat und ARTE unterscheiden den ÖRR von den Privaten Sendern.



Diese zusammenzulegen kommt einer Reduzierung der anspruchsvolleren Inhalte abseits des Mainstreams gleich und geht in die komplett falsche Richtung.



Quoten sind wichtig, sollten beim ÖRR aber eben nicht das Maß aller Dinge sein.



Sonst verkommt der ÖRR zu einem Plagiat der Privaten, was die Kritik an den Rundfunkbeiträgen dann zu Recht weiter befeuern würde.
Thomas Schöttl 3 Sat muss als deutschsprachiges Qualitätsmedium unbedingt erhalten bleiben.

Es ist wichtiges Medium zum Verständnis unserer Lebenswelt.

Der Bildungsauftrag ist hier unbedingt weiterhin zu erfüllen.
Thomas Schuder Ich bin gegen die Fusion von 3sat und Arte. Besser wäre es auf teure Sportrechte für Bundesliga, EM und WM sowie Olympia zu verzichten.

Auch die Investition in aktuelle Spielfilme oder Serien, die lediglich der Unterhaltung dienen und bei denen mit den "Privaten" konkurriert wird, sind meines Erachtens obsolet. Zudem sind auch die Personalkosten für das Top Management der Verwaltung zu überdenken.
Thomas Schwerte Sehr geehrte Damen und Herren,



ihrem Vorschlag entnehme ich, dass es geplant ist Sender abzuschalten oder zusammen zu legen.

Wenngleich ich das Radio liebe, gilt in diesem Zusammenhang meine geößere Sorge dem Fernsehen.

Auf Seite 14 schlagen sie die Zusammenlegung von Tagesschau24, ARD-Alpha, Phoenix und ZDF-Info zu nur noch zwei Sendern vor.

Ich möchte die Befürchtung äußern, dass damit gerade das Angebot mit dem Fokus "Information und Bildung", welches für die öffentlich rechtlichen Medien von geradezu herausragender Bedeutung sein sollte, ausgedünnt wird.

Ich möchte die Bitte äußern, dass sie ihrem Bildungsauftrag besondere Aufmerksamkeit schenken und auch in Zukunft Raum für Bildung, Information und Hintergrundwissen einplanen.

Ich bin der Überzeugung, das sollte eher mehr, als weniger werden.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schwerte
Thomas Seidel Eine Reduzierung des Kulturangebots durch eine Zusammenlegung von 3SAT und Arte lehne ich ab.



Im Infobereich halte ich das Angebot für überdimensioniert, somit sind Alpha und Phoenix für mich nicht zwingend erforderlich.



Bitte finden Sie Möglichkeiten auch an anderen Stellen Einsparungen zu realisieren. Zu viele Krimiserien, zu viele Magazine über den Tag hinweg können reduziert werden.



Und die Zusammenlegung der Sendeanstalten halte ich für gut.
Thomas Speth Als langjähriger Zuschauer von 3sat möchte ich betonen, wie wichtig dieser Sender für unsere Gesellschaft ist. 3sat zeichnet sich durch einen besonders hohen Standard im Wissenschaftsjournalismus aus und bietet fundierte, faktenbasierte Berichterstattung zu komplexen Themen. Gerade in Zeiten, in denen Fake News und Desinformation immer präsenter werden, stellt 3sat eine zuverlässige Quelle für gut recherchierte Inhalte dar, die auf wissenschaftlicher Expertise beruhen.



Der Sender erfüllt seinen öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag, indem er Wissen verständlich und umfassend vermittelt. Formate wie „nano“ oder „scobel“ fördern das kritische Denken und schulen die Medienkompetenz der Zuschauer. Sie helfen dabei, aktuelle Themen wie den Klimawandel oder technologische Entwicklungen in einem seriösen und faktenbasierten Rahmen zu verstehen.



3sat ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Medienlandschaft. Seine Rolle bei der Aufklärung und der Vermeidung von Sensationsjournalismus trägt erheblich zur Meinungsbildung bei. Deshalb ist der Erhalt von 3sat als eigenständiger Sender von großer Bedeutung für eine informierte, aufgeklärte und kritisch denkende Gesellschaft.

Bei einer Zusammenlegung mit arte würden unweigerlich wichtige Inhalte wegfallen, vor allem da der Wissenschaftsjournalismus im Schwerpunktkorb „Kultur & Internationales“ namentlich gar nicht erst aufgeführt ist.
Thomas Stensitzki Sehr geehrte Damen und Herren,

die Überlegung 3SAT und ARTE zusammenzulegen hat, falls umgesetzt, fatale Auswirkungen auf die Medienlandschaft und die Vielfalt des europäischen Kulturangebotes. Gerade ARTE fördert mit seinem Anbebot die kuturelle Vieltfalt auf internationaler Ebene. Eein Zusammenlegung führt durch die Reduzierung von Sendeplätzen automatisch zu einer Reduzierung des Möglichkeiten des Kulturangebotes. DIe Planungen erwecken in mir den Eindruck, dass hierdurch schleichend eine kritische (Kultur-)Berichterstattung unterminiert werden soll. Es ist aber gerade diese VIelfalt, die die Gesellschaft, gerade in der heutigen Zeit, benötigt, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Ihre bekanntgewordenen Planungen deuten in langer Sicht drauf hin, ein kulturell kontrolliertes 1984 ins Leben rufen zu wollen.

Ich appelliere ans Sie, von den Zusammenlegungsplänen Abstand zu nehmen.



Beste Grüße,

Thomas Stensitzki



#ARTEUltra
Thomas Strathmann Ich begrüße grundsätzlich, eine ökonomisch geführte Neuausrichtung des ÖRR, jedoch kann ich vor dem Hintergrund des Bildungsauftrags und meines eigenen Nutzungsverhaltens das Ansinnen, 3sat und ARTE zu fusionieren nicht nachvollziehen. Abgesehen von dem sehr wichtigen Radioprogramm im DLF und DLF Kultur sind 3sat und ARTE im Fernsehen die einzigen Sender, die einen starken Kulturfokus aufweisen. Gerade Kultur ist in unwägbaren Zeiten mit neuerstarkendem Partikularismus und Faschismus wichtiger als je zuvor. Wenn die Reden der Politiker im Bezug auf die Sicherung der Demokratie nicht nur wohlfeiles Moraltheater sein sollen, so muss man auch die Bildung und die Kultur weiterhin großzügig unterstützen.
Thomas Tielsch Ich bin nicht damit einverstanden, dass 3sat mit arte zusammengelegt werden soll. Die 3sat Dokumentarfilm-Redaktion ist die einzige verbliebene in Deutschland, in der DokumentarFILME regelmäßig, gut kuratiert, jenseits von provinziellen Regionalanforderungen der ARD-Sender und unabhängig vom bürokratischen Koloss arte gezeigt werden.

Nach allgemeiner Lebenserfahrung wird eine Zusammenlegung auch beim besten Willen der Akteure den Verlust dieser Sendeplätze und die Zerschlagung einer ausserordentlich sachkundigen Redaktion bewirken. Wenn Sie die politische Atmosphäre in diesem Land durch Verschlankung des ÖR Rundfunks verbessern wollen, sparen Sie bitte nicht ausgerechnet an den wenigen Stellen, an denen Differenzierung und Weltläufigkeit einen Raum finden.

Freundliche Grüße!

Thomas Tielsch (Filmproduzent)
Thomas und Christine Weber Wenn auch der Reformstaatsvertrag notwendig ein sollte möchte ich dazu bemerken, dass ich und meine Frau regelmäßig während der Woche 3SAT anschalten und Nano und Kulturzeit schauen.



Ich würde es äußerst bedauern, wenn ich zukünftig auf 3SAT und die beiden Sendungen verzichten müssten.



Wir sind für den Erhalt von 3SAT.
Thomas und Regina Schlegel Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge haben wir im Entwurf zur Rundfunkreform die beabsichtigte Zusammenlegung der Kultursender 3Sat und arte zur Kenntnis genommen. Damit wird nichts gewonnen- im Gegenteil: es verlieren zwei eigenständige, weit über Deutschland hinaus strahlende, Kultursender ihre Identität. Damit wird dem, bei jeder Gelegenheit von der Politik aufgegriffenen Gedanken eines gemeinsamen Europa diametral entgegen gehandelt. Wenn die Politik denkt, mit einer nicht zu Ende gedachten Einsparorgie die populistische Schreierei zur Eindämmung der freien Medien einzufangen, so dürfen wir Ihnen jetzt schon prognostizieren, dass damit- im Gegenteil (!)- dem Populismus in die Hände gespielt wird.

Unser dringender Appell an die demokratischen Parteien: bitte bedenken Sie, dass Ihr Entwurf genau die Menschen vom öffentlich- rechtlichen Fernsehen entfremdet, die Ihre Wähler sind.

Familie Schlegel
Thomas und Susanne Schröder Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission der Länder, "Der Takt der Frechheit besteht darin, zu wissen, bis zu welchem Punkt man zu weit gehen kann." (Jean Cocteau ). Diese Redewendung sollten Sie bei aller Reformbedürftigkeit des Öff.-rechtl. Rundfunks beachten. Eine vorschnelle Verschmelzung des kulturellen und informativen Bildungsfernsehsenders 3sat mit Arte, mit der Prämisse, sukzessiv die Inhalte von 3sat zu stutzen oder abzuschaffen, stellt unseres Erachtens den falschen Schritt dar! 3sat ist neben den Sendern wie Phoenix, Arte und ARD-Alpha, der Sender, der es auf populär vermittelnde Art (wie bspw. Nano, Scobel, Kulturzeit, Mare-TV u.v.m.) versteht, echtes Bildungsfernsehen für die geneigten Zuschauer aufzubereiten und verständlich zu vermitteln. Da die die 1. Programme von ARD und ZDF leider immer weiter den Bildungsauftrag vermissen lassen und unserer subjektiven Meinung entsprechend, dass Niveau des Privat-TV kopieren sowie darüber hinaus Unsummen für Sportevents verschwenden, ist es an der Zeit, niveau- und bildungsvolle Programminhalte fortbestehen zu lassen und weiter zu forcieren. Da die politischen Mandatsträger, die leider mehr und mehr die Erdung zur Bevölkerung verloren haben/weiter verlieren und auch an den Entscheidungen der Rundfunkkommission mitwirken, ist es an der Zeit, endlich zu beweisen, dass nicht nur mehr oder minder gutes Massenprogramm wichtig ist, sondern erstrangig dem Auftrag entsprechend, Bildungsfernsehen Priorität hat. Also, "Hände weg!" und besser bei der Vielzahl an Radiosendern, Regionalsendern, Posten und Ämtern und an einer die Normen sprengenden Altersversorgung zu sparen/reduzieren! Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Susanne und Thomas Schröder, 14469 Potsdam
Thomas Verhounig Es schmerzt, dass 3Sat aufgelassen werden soll, da dieser Sender zur Vielfalt und Bildung beiträgt. Eine Zusammenlegung mit arte würde die Stimmen Österreichs und der Schweiz zum Verstummen bringen und den Diskurs einschränken. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat doch einen Bildungsauftrag, der gerade in politisch schwierigen Zeiten gestärkt gehört, anstatt kaputt gespart zu werden.
Thomas Voigt Eine Zusammenlegung öffentlich rechtlicher Sender würde die Vielfalt der wahren , wichtigen & relavanten Themen in der Medienwelt auf das stärkste reduzieren . Gerade in der Zeit von dauernd zunehmenden Falschmeldungen müßten die öffentlich rechtlichen Sendungen massiv gefördert werden ! Gerade 3sat , arte & ARD alpha müssen einzeln bestehen bleiben ! Zentralisierung ist gerade in der heutigen Zeit der größte Fehler den man machen kann ! Im Gegenteil , daß wichtigste wäre , Werbung komplett aus der Öffentlichkeit zu verbannen ! Dann würden Falschmeldungen fast keine Möglichkeit mehr haben , in der Öffentlichkeit aufzutauchen . Dazu müßten natürlich auch sogenannte "Social Media" wie TicTok , Instagram , etcpp. gesperrt werden . Diese Maßnahme würde die Bildung der Jugend voran bringen . Es ist schon schlimm genug , daß trotz Bildungsauftrag im dt. Fernsehen nicht mal mehr richtig deutsch gesprochen wird . Außerdem würden diese Maßnahmen die Radikalisierung der Bevölkerung , besonders im rechten Spektrum stoppen ! Abschaffung ist kein Verbot ! FCKW ist auch abgeschafft worden & hat der Menschheit genutzt !

In diesem Sinne & vertrauend auf eine gute Zukunft : Thomas Voigt !
Thomas Voigt Bitte legen Sie nicht öffentlich rechtliche Sender zusammen. Insbesondere ARTE, 3Sat und Phoenix lassen Sie bitte bestehen. Es sind einige der Sender, die Menschen ansprechen, die Doku Soaps, Gerichtssendungen oder Big Brother als Beleidigung der Intelligenz betrachten. Leider ist es ja nicht möglich: Aber es wäre so schön, wenn stattdessen Sender wie RTL2 oder SAT1 Gold gestrichen würden
Thomas von Dein Anstatt den einzigen guten Sender mit wissenschaftlicher und kultureller Berichterstattung sollten Sie die Vorstände bei ARD und ZDF auf die Strasse setzen. Von den Einsparungen dadurch könnten Sie 20 3Sats betreiben.



Oder Sie könnten ein paar der mehreren hundert Kriminalserien und Filme einstellen.



Oder Sie könnten es sich sparen jedes Jahr zig Millionen Übertragungsrechte komerzieller Sportveranstaltungen auszugeben.



Oder wie wäre es, wenn Sie ein paar der ebenfalls mehreren hundert "Regionalsender" die man per Sat empfangen kann und auf denen überall das gleiche kommt, einzustampfen?



Oder stellen Sie ein paar der mehreren Dutzend dummen und menschenverblödenden Unterhaltungsshows ein.



Sie haben einen Bildungsauftrag und Sie sollen nicht Profit machen oder wirtschaftlich sein. Wir, der Steuerzahler, zahlen schliesslich auch dafür.



Und für dieses Geld wollen wir Dokus über Krebsforschung, Betrügereien deutscher Unternehmen, Korruption deutscher Politiker anschauen. Und zwar gerade WEIL sich solche Dokus am freien Markt nicht rentieren würden.



Und das ist ausserdem auch Ihre verdammte Pflicht! Sie sind Teil der vierten Macht in diesem Lande und Ihr Auftrag ist es, die Leute unabhängig zu informieren. Und zwar über alles, egal wer gerade im Parlament das Sagen hat. Deshalb sollten Sie solche eindeutig politisch motivierten Vorschläge zur Einstellung von 3Sat nicht einmal begutachten!
Thomas von Zabern Sehr geehrte Damen und Herren,

hier meine Anregungen/Änderungsvorschläge für den Reformstaatsvertrag:

§26 Auftrag und Angebot – Sportberichterstattung

Es ist zu befürworten, dass Sport in Zukunft in seiner ganzen Breite abgebildet werden soll und damit hoffentlich die Dominanz von Profifußball zu Ende geht. Was bei Ihrem Vorschlag fehlt, ist eine entsprechende Umverteilung der Mittel, d.h.Kürzungen beim Fußball müssen konkret festgelegt werden und entsprechend mehr Mittel für andere auch Randsportarten bereitgestellt werden.

Bisher gehen 65,2% der Mittel für Sportrechte an den Fußball und nur 34,8 % incl. Olympia an andere Sportarten bei einem Gesamtetat von 1,674 Milliarden.



§ 26 b, Medienrat

Der Medienrat erzeugt zusätzliche Kosten und Bürokratie. Die Kosten sind eine zusätzliche Belastung für die Rundfunkgebühr.

Der Medienrat wird voraussichtlich lange Berichte verfassen, die Zeitaufwendig von den verschiedenen Gremien diskutiert und dann Folgenlos bleiben werden. Der Medienrat ist von daher überflüssig, wäre ein zusätzlicher bürokratischer Klotz, der alles ander als Innovationen befördert.

Anstelle eines Medienrates müssten die Runfunkräte stärker in die Verantwortung genommen werden. Sie müssen bessere Handlungsmöglichkeiten bekommen, damit sie bestehende Qualitätsstandarts durchgesetzt und umgesetzt bekommen. Der Satz in den Landesrundfunkgesetzten „Der Rundfunkrat berät die Intendantin bei wesentlichen Änderungen der Programmgestaltung“ bleibt bisher meist folgenlos, wird von den Intendanten ignoriert. Hier besteht Handlungsbedarf die Kompetenz der Rundfunkräte auch zu nutzen.



§ 28 Schwerpunktangebot (3sat und Arte)

Der Absatz: „In Abstimmung mit den beteiligten… Veranstaltern… sol das Vollprogramm 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte“ überführt werden“, ist zu streichen.

Die Zusammenlegung wäre eine, auch gesellschaftspolitische, nicht zu verantwortende Einschränkung der Kulturberichterstattung. Ein ganzes Vollprogramm würde wegfallen.



§ 28a (4)

Der Absatz ist zu streichen. Die Überführung der Angebote als Fernsehprogramm ab 2033 ins Internet, basiert auf keiner gesicherten Datengrundlage und kann die Entwicklungen des Verhaltens der Fernsehzuschauer bis 2033 nicht berücksichtigen. Die Mehrheit ( in realen Zahlen) der Fernsehzuschauer zwischen 45 und 75 Jahren bevorzugt das lineare Fernsehen.

Als Trend kann sich das auch noch verstäken.



zu meiner Person: Ich bin Mitglied im Rundfunkrat von Radio Bremen und im Arte-Deutschland-Programmbeirat
Thomas W. Hermes Erhalten und erweitern Sie das Angebot der Sender Arte und 3Sat!



Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr von 3Sat und Arte. Wir brauchen mehr Vielfalt und wir brauchen verantwortungsbewusste Aufklärung, wovon unsere Demokratie, unsere freiheitliche Gesellschaft letztendlich lebt.

Zu diesem Thema der folgende Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:



FAZ, 01.10.2024, Jürgen Kaube



"Das Ende der Kulturzeit



ARD und ZDF sollen 3at streichen: Wo bleibt der Kulturauftrag des ÖRR?

Sender 3sat bedroht.

Von Jürgen Kaube

01.10.2024,



Der Sender 3sat steht auf der Streichliste der Rundfunkkommission. Das wirft Fragen nach dem Auftrag von ARD und ZDF auf. Welchen Beitrag zur Demokratie leisten Biathlon und „Traumschiff“?



Die öffentlich-rechtlichen

Sender müssen sparen.

Das liegt zum einen an

den horrenden Rentenzahlungen, zu denen sie

sich jahrzehntelang verpflichtet haben.

Das liegt zum anderen am Wildwuchs

an Kanälen, den sie jahrzehntelang betrieben haben. Allein der WDR unterhält zwei Fernsehkanäle und folgende

Rundfunksender: 1 live, 1 live diggi,

Cosmo, WDR 2, 3, 4 und 5, WDR Event

und WDR Maus, einst gab es auch noch

WDR Vera, 1 Live Kunst, KiRaKa,

WDR 1 und WDR 2 Klassik. Eine ähnliche Programmvervielfältigung kann

auch bei anderen Sendern, vom NDR

bis zum Bayerischen Rundfunk, festgestellt werden. Als der Nachrichten- und

Parlamentskanal Phoenix in der ARD

etabliert wurde, zog das ZDF unsinnigerweise mit ZDFinfo nach. Das alles

geht ins Geld.

Überdies sind die Kosten für Sportrechte stark angestiegen, und die Öffentlich-Rechtlichen halten das Senden

von Champions-League-Spielen und

Europameisterschaften für einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft und jedenfalls für ihre Pflicht.

Außerdem sind sie weit ins Internet hinein expandiert, und zwar mit presseähnlichen Formaten wie tagesschau.de,

die endlos Texte absetzen. Zuletzt meldete der SWR-Intendant und ARD-Vorsitzende Kai Gniffke dann noch einen

zusätzlichen Bedarf an Mitteln für Investitionen in Künstliche Intelligenz

und dergleichen an.

Es gibt, kurz gesagt, für das System

des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

immer einen Grund, Finanzknappheit

zu signalisieren. Die Erhöhung des

Rundfunkbeitrags um 58 Cent auf

18,94 Euro, die am 1. Januar 2025 erfolgen soll, ist umstritten. Einzelne

Bundesländer haben Widerstand dagegen angekündigt. Die Rundfunkkommission der Länder hat in diesem

Zusammenhang jetzt erste Sparvorschläge formuliert. Ende Oktober wird

sie den Ministerpräsidenten vorliegen.

Dazu wurden drei „Körbe“ gebildet, innerhalb derer „konsolidiert“ werden

soll. Konsolidieren ist das einschlägige

Managementwort für „streichen“ und

wird gern gewählt, weil in „konsolidieren“ auch das Wort „solide“ anklingt.

In Korb 2 finden sich beispielsweise

die Sender Arte und 3sat. Wie soll hier

die Konsolidierung aussehen? Im gerade publik gewordenen Diskussionsentwurf für die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lautet die Antwort: Die Inhalte von 3sat sollen

„teilweise oder vollständig“ in das Programm von Arte „überführt“ werden.

Da allerdings die Sendezeit von Arte

nicht mitwächst, dürfte das auf das

Verschwinden von 3sat hinauslaufen

und jedenfalls auf eine erhebliche Kürzung dessen, was das öffentlich-rechtliche Fernsehen an Kulturberichterstattung anbietet.

Kultur unter Druck

Das liegt im Trend. In fast allen Sendern werden die Programme für Literatur, ernste Musik und Theater zurückgefahren. Von Kai Gniffke, dem ARDVorsitzenden, heißt es, er könne sich

vorstellen, dass jedes Buch, das im

Reich der ARD rezensiert wird, von

Flensburg bis Konstanz nur noch ein

einziges Mal rezensiert werden wird.

Auf die Idee, die Pop- und VolksmusikSongs, die im selben Gebiet erklingen,

nur noch von einem der Kanäle abspielen zu lassen, ist hingegen noch keiner

der Intendanten gekommen. Stattdessen stehen Sendungen wie die hinreißenden zweistündigen „Interpretationen“ im Deutschlandfunk Kultur unter

Druck, eventuell weil Abteilungsleiter

und Intendanten nicht mehr wissen,

wer Pietro Mascagni und Gustav Holst

sind. Sie schauen auf die Quoten, nehmen wahr, dass sich weniger Leute für

die unterschiedlichen Einspielungen

musikalischer Werke interessieren als

für Taylor Swift, und handeln entsprechend.

An dieser Stelle sei eine Anekdote

erlaubt. Als ich vor einem Jahr in Tutzing während einer Tagung zum öffentlich-rechtlichen Ru

ne Strobl, der Programmdirektorin der

ARD, auf einem Podium saß, erläuterte

sie die Bedeutung ihres Sendeverbunds

für die Demokratie in Deutschland.

Dabei konnte sie sich auf das Gutachten des Heidelberger Verfassungsrechtlers Paul Kirchhof berufen, das über die

Demokratiebedeutsamkeit der öffentlich-rechtlichen Sender die allgemeine

Gebührenfinanzierung begründete.

Zugestandenermaßen war ich ein wenig genervt durch diese ständig vorgetragene Formel – „Demokratieabgabe“

– und schlug Frau Strobl vor, doch einmal zu schauen, was gerade auf ihrem

Sender lief. Die Smartphones machen

eine solche Überprüfung ja leicht möglich. Es war ein Sonntag, es lief Biathlon und anderer (Kunst-)Schneesport,

und zwar von morgens bis weit in den

Nachmittag hinein. Die anschließende

Frage nach dem Zusammenhang von

Demokratie und Skifahren mit Gewehr

blieb unbeantwortet. Stattdessen hieß

es, Biathlon sei sehr beliebt.

Ist es der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, zu

senden, was in diesem Sinne sehr beliebt ist? Erhofft er sich Unterstützung

der Demokratie durch die Zuschauer

des „Bergdoktors“, der „Rosenheim

Cops“ und Real Madrids? Wer das kritisiert, dem begegnet schnell der Vorwurf, es mit den Feinden der Demokratie zu halten. Denn als Bollwerk der

Demokratie kommen sich die Sender

vor und begründen, um kein sinnloses

Selbstbild verlegen, sogar das Senden

von Fußballspielen damit, die Zuschauer schauten in der Halbzeitpause die

Nachrichtensendungen.

So könnte man auch Einwände

gegen die vielen Sokos, Nordsee-,

Schweden-, Dänen- und MidsomerKrimis vortragen. Oder gegen junge

Ärzte, rote Rosen, mediterrane Pferdebesitzer-Geschichten samt dem

„Traumschiff“. Aus dem Fernseher

triefen Blut und Kitsch in einem Ausmaß, das die Frage aufwirft, weshalb

das alles gebührenfinanziert werden

muss. Die Antwort verweist dann regelmäßig auf die politischen Magazine,

die Nachrichtensendungen sowie die

Talkshows, die allen Ernstes für einen

Beitrag zur Demokratie gehalten werden und nicht für einen zu ihrer Verächtlichmachung.

ARD und ZDF ließen 3sat im Stich

Jetzt schlägt die Rundfunkkommission

also vor, die Spartenkanäle zu reduzieren und beispielsweise das Kulturprogramm zu halbieren. Das geht mit

Phrasen wie der einher, die Fusion von

Arte und 3sat befördere eine Europäisierung der Kulturberichterstattung,

weil Arte eine deutsch-französische

Angelegenheit sei, 3sat ein deutsch-österreichisch-schweizerisches Programm. Tatsächlich ist das ein dreister

Täuschungsversuch, der eine Reduktion als Erweiterung verkaufen will.

3sat war allerdings schon in den letzten Jahren kein geliebtes Kind mehr bei

ARD und ZDF. Man spielt dort gern

Dokumentationen über Kulturlandschaften ab, sendet von Festivals,

pflegt das mehr oder weniger öde Kabarett und streut ab und zu etwas über

Wissenschaft sowie das Magazin „Kulturzeit“ ein. Wetten wir, dass Wissenschaftssendungen jetzt entfallen werden und die Berichterstattung über die

Künste reduziert wird? Und warum?

Weil sich bei den Entscheidern niemand dafür interessiert, weil 3sat Politikern keine Auftritte bietet, weil die

Quote alles dominiert. Der Marktanteil

des Senders liegt bei 1,4 Prozent, Arte

liegt in Deutschland bei 1,2 Prozent.

Doch aus der Quote und aus den

Auftrittsgelegenheiten für das politische Personal ergibt sich keine Legitimation des öffentlich-rechtlichen Auftrags. Ziel der gebührenfinanzierten

Sender kann nicht sein, um jeden Preis

möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Das wäre vielmehr die Logik

eines privaten Senders. Und was die

Demokratie angeht, so ist an der Leistung erheblichen Vorschubs für Sahra

Wagenknecht durch ihre Dauerpräsenz

in Talkshows die Dialektik der angeblichen Informationsformate gut zu erkennen. Kognitiv erfrischt geht niemand aus ihnen oder ihrer Betrachtung

hervor.

Die Kultur wird also geschwächt,

was umso bedauerlicher ist, als sie zuvor schon schwach war. In ARD und

ZDF führt sie meist eine spätnächtliche und in jeder Woche halbstündliche Existenz. Anstatt den Spartenkanal ernst zu nehmen, lautet der Vorschlag jetzt, ihn zu konsolidieren. Ob

die Sender diesem Vorschlag folgen

werden, ist einstweilen ungewiss. Besser wäre es jedenfalls, mehr Phantasie

in dieses Gebiet zu investieren und die

Worte „Bildung“ und „Aufklärung“

nicht nur als Phrasen vor sich herzutragen, die man braucht, wenn mal

wieder jemand am Sinn der Rundfunkbeiträge zweifelt. Jürgen Kaube"
Thomas Wagner Die Balance im Programm stimmt schon lange nicht mehr. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen sollte sich endlich auf seinen Bildungsauftrag besinnen. Mündige Bürger*innen fallen nicht vom Himmel. 3Sat und Arte sind die letzten Bastionen gegen eine

Analphabetisierung der Bevölkerung. Sie müssen bleiben!
Thomas Wefelscheid Besser währe es wenn man Nachrichten von Politikern erst dann schriftlich verbreiten darf, wenn Diese im Rundfunk bzw. Fernsehen gesendet wurden. Zuvor aber bitte erst mal den Rundfunk bzw. das Fernsehen verbieten!

Die immer größer werdende Sinnlosigkeit von Gesetzesvorlagen und Beschlüssen der Politik ist lamdsam nicht mehr zu ertragen. In einer Zeit, in Der immer mehr Menschen sich Online Informieren und fer "Fake News" zu Hauf im Netz stehen, sollte es wohl genau anders herum laufen.

Wenn Sparen dann eher an den Menge der "Untersenungen" ( HR 1-4 + zusätzliche, SWR 1- was weiß ich wie Viele usw.) aber sicher nicht an getruckten, Online gestellten, Nachrichten.

Schneller und ausführlicher kann man doch wohl nicht informiert werden.

Aber das ist wohl zur Zeit Typisch Deutsch. Mit Scheuklappen durch die Welt laufen, Ziele mit 7 Meilenstiefeln erreichen undf dabei das was dazwischen liegt über sehen und sich hinterher wundern wenn Alles nicht Läuft.



Neuer Buchtitel. " Deutschland schafft sich selber ab".

Anmerkung: bin weder Anhänger der AFD oder der Linken "Ecke", sondern leider Realist
Thomas Weinmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Sender aus dem öffentlichen Rundfunk zusammen zu legen scheint mir grundsätzlich eine gute Idee mit Sparpotential zu sein, speziell bei der großen Anzahl der Sender in der ARD.

Ausnehmen würde ich aber Sender, die Kooperationen mit Nachbarländern leben, also 3sat und ARTE.

Ich erachte diese Zusammenarbeit als wichtiges Integrationsinstrument und vermisse in dem neuen Rundfunkstaatsvertrag Anstregungen diese Zusammenarbeit weiter auszubauen und einem breiteren Publikum bekannter zu machen.

Die grundsätzliche Idee mit einem Staatsvertrag viele Staatsverträge abzulösen scheint mir sinnvoll zu sein.

Was mir noch fehlt ist entschiedene Eingrenzung der Einflussnahme der Politik auf die Besetzung der Führungspositionen und damit auch die Einflussnahme auf die Inhalte deer öffentlich-rechtlichen Programme.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Weinmann
Thomas Wey Kulturelle und wissenschaftliche Sender wie ARTE und 3SAT bilden eine solide Basis in der öffentlichen Informationslandschaft und dürfen auf gar keinen Fall diesem Sparpaket zum Opfer fallen!



Informationsbreite und Vielfalt sind gerade in der heutigen Zeit der Desinformation durch Algorithmen aus dem WWW und social media-Plattformen unbedingt zu bewahren!



Andernfalls droht unserer öffentlichen Medienlandschaft ein massiver Qualitätsverlust und ein „streamlining“ wie wir es schon in anderen Ländern erfahren müssen, wo Politik und Medien zu eng verflochten wurden (Italien, Russland. u.v.m.)
Thomas Wieshofer Als Österreicher und begeisterter, sowie regelmäßiger Seher von 3sat, arte, zdf info, zdf neo, ard-alpha und phoenix lege ich Protest gegen dieses Vorhaben ein und führe folgende Gründe an:



1. Die Vielfalt der doch sehr unterschiedlichen Informations- bzw. Unterhaltungsspektren würde damit wohl eingeschränkt

oder vieles in die Nachtstunden verlagert werden.

2. Beiträge aus und über die kleineren Länder Schweiz und Österreich könnten dabei deutlich zu kurz kommen.

3. Die TV-Programmzeitschriften könnten diese Vielfalt an Sendungen der zusammengelegten Sender möglicherweise

printtechnisch gar nicht mehr publizieren - eine tägliche Online-Suche nach interessanten Inhalten ist für mich keine

Alternative.



Mit freundlichen Grüßen



Thomas Wieshofer
Thomas Winkler Ich wäre sehr traurig wenn Programme verschwinden würden.

Mir liegt an jedem einzelnen.

Meine Idee: nicht so viel Geld ausgeben.
Thomas Wirth Bitte keinesfalls zusammenlegen. Ich schätze beide Sender sehr. Beide sind verschieden und sehr wertvoll und müssen erhalten werden. Es wäre ein sehr großer Verlust sollte es nur noch einen Sender geben.
Thomas Wölfer Mein Vorschlag lautet, die Zahlung der Rundfunkgebühren freiwillig zu machen.
Thomas Woller-Branse Die Vielfalt des Fernsehangebots im öffentlichen Bereich muss zwingend erhalten bleiben. Insbesondere die internationaleren Sender wie 3Sat und ARTE. Nirgends sonst im öffentlichen Bereich gibt es ein besseres Kulturfernsehprogramm, das ein Abbild der kulturellen Vielfalt Europas zeigt. Lieber sollte man sich überlegen, ob man nicht ZDF und ARD, die fast das Gleiche inhaltlich senden, zusammenlegt. Oder auf teure Sportrechte für Olympia, diverse Sport-WM/EMs oder das völlig überflüssige und überbordende Wintersportmassenberieselungsprogramm verzichtet.
Thomas Zieglmeier Arte ist der beste Sender im ör. Darf nicht verschwinden.
Thoralf Buller Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



ich, der Unterzeichnende, wende mich mit dieser Petition an Sie, um den Erhalt der öffentlich-rechtlichen Sender ARTE und 3sat im Rahmen des geplanten Reformstaatsvertrages zu fordern. Beide Sender leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Vielfalt, zur politischen Bildung und zur europäischen Verständigung und sollten folglich nicht eingeschränkt werden.



ARTE und 3sat stehen für hochwertige, fundiert recherchierte Reportagen, Dokumentationen und kulturelle Beiträge, die weit über nationale Meinungen hinausgehen und Europa in seiner ganzen Vielfalt ethisch reflektiert darstellen. Gerade in Zeiten, in denen populistische und nationalistische Tendenzen (wieder) an Stärke gewinnen, sind solche Angebote von unschätzbarem Wert für einen differenzierten öffentlichen Diskurs.



Meines Erachtens sollten Optimierungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eher bei kostenintensiven Programmen, wie der regelmäßigen Übertragung von Sportveranstaltungen (herausragend Fußball) oder trivialer Unterhaltung wie zahlreicher Musik-Formate und bedeutungsloser deutscher Filmproduktionen, vorgenommen werden, als bei journalistisch hochwertigen Formaten. Der Einfluss auf Partizipation, Diskurs und das Liefern von Fakten zu kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen stellt das Fundament von Demokratie dar und darf niemals zugunsten einer banalen, kameralistischen Kostenoptimierung strategisch geopfert werden.



ARTE und 3sat besitzen eine herausragende Bedeutung für den interkulturelle Kommunikation und den europäischen Zusammenhalt, die politische Willensbildung, da sie nicht nur den deutschsprachigen Raum, sondern auch unsere europäischen Nachbarn einbeziehen. Sie bieten einen einzigartigen Raum für intellektuelle Auseinandersetzungen und künstlerische Ausdrucksformen, die in ihrer Vielfalt in der heutigen Medienlandschaft rar sind.



Ich forder ergo:



1. Den Erhalt von ARTE und 3sat in ihrer heute bestehenden Form.

2. Die Priorisierung von Kostenoptimierungen in den Bereichen der kostenintensiven trivialen Unterhaltung zugunsten der Förderung von qualitativ hochwertigem und trans- und interkulturellem Content.

3. Die Stärkung und den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Auftrags zur Förderung von Kultur, Wissenschaft, Bildung und europäischer Zusammenarbeit.



Ich appelliere an die Rundfunkkommission und die verantwortlichen Entscheidungsträger*innen, den Wert von ARTE und 3sat für unsere Gesellschaft und unseren europäischen Kulturraum nicht zu nivellieren, sondern diese wertvollen Medienangebote in ihrer Vielfalt und Tiefe langfristig zu sichern.



Freundliche Grüße

Thoralf Buller
Thorsten Erdtmann Ich fordere Sie auf die Sender 3sat und Arte in ihrer jetzigen Form zu erhalten.

Dankeschön
Thorsten Gütling Der ÖRR arbeitet sehr gewissenhaft. Die Mitarbeiter sind sich allesamt ihrer großen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Die Bedeutung für die Demokratie in Deutschland kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Jegliche Beschneidung, gerade der Aktivitäten des ÖRR im Internet, werden andere, undemokratische Kräfte zu nutzen wissen. Und zu einem Kampf für Demokratie, Werte und Gerechtigkeit im Internet gehört selbstverständlich auch Text, der von Menschen erwiesenermaßen noch immer bevorzugt konsumiert wird.
Thorsten Kalbas 3 sat

Ich möchte mich ausdrücklich für einen Erhalt von 3sat und seinen Inhalten aussprechen

Eine Einstellung des Senders macht unsere Medienlandschaft ärmer und beraubt auch unsere Kinder der Möglichkeit sich einmal mit Inhalten von Kunst, Kultur und Wissenschaften auseinanderzusetzen

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Kruse Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin u.a. Politiklehrer und Musikschaffender, 59 Jahre alt aus Hamburg.



Als Politiklehrer ist es für meinen Unterricht und unsere diversifizierte, polarisierte Gesellschaft zentral, dass möglichst viele Bürger eine gemeinsame, hochwertige Informationsquelle haben, die die Meinungsvielfalt abdeckt. Für mich sind dies die tagesschau, heute sowie NDR Info, dazu Deutschlandradio. Hier bin ich zufrieden.



Als Musikschaffender aus dem Alternative-Bereich bin ich sehr frustiert, weil es keine informierende Sendung wie früher "Musik für junge Leute"und vor allem keine Sendung für zeitgenössische Musik im TV wie früher Beatclub oder in GB "Later with Jools Hollands" gibt, die sowohl etablierte als auch neue Bands eine Bühne bietet.

Die von Ihnen geplante Reduktion der Vielfalt ist nachvollziehbar, zumal sie meinem Kulturgeschmack trotz Vielfalt fast nichts interessantes bietet. Mir gefallen z. B. gerade Arte und DeutschlandradioKultur.

Ich wünsche mir allerdings statt weniger Vielfalt vor allem weniger an Quoten ausgerichtete Mainstreambeiträge und -sender, also Sendungen mit starken Moderatoren wie Ina Müller und Peter Urban.
Thorsten Möller Der Reformstaatsvertrag mit Bezug auf lineare Berichterstattung scheint vollkommen aus der Zeit gefallen.

Als Gebührenzahler erwarte ich, gerade in immer demokratieefeindlicheren Umgebungen voller Fake News, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk fundiert aber vorallem ZEITNAH berichtet.
Thorsten Stritzki Die Streichungspläne treffen vor allem den Kulturbereich und solche Sender mit ausführlicher, fundierter Information. Es gibt in Deutschland sicherlich eine Minderheit, aber dennoch eine Vielzahl von Menschen, die genau diese Qualität und Tiefe suchen und nutzen. Bitte opfern Sie nicht den Qualitätsjournalismus dem Streben nach mehr "Unterhaltung" oder Sport-, d.h zu 95% Fußballübertragungen. Es muss weiter Platz für Hintergründiges geben, auch außerhalb der Mediatheken und auf Sendeplätzen vor Mitternacht.
Til Weise Sehr geehrte Damen und Herren,



die Pläne zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (nachfolgend ÖRR) sind grundsätzlich begrüßenswert und stellen einen ersten Schritt in Richtung eines zeitgemäßen ÖRR dar.



Angesichts der Vielzahl an Kritikpunkten am derzeitigen ÖRR hinsichtlich einer sogenannten "Aufblähung" von Strukturen, vor allem aber um dem veränderten Mediennutzungsverhalten und der stärkeren Konkurrenz durch andere Medienformate Rechnung zu tragen, sollte meines Erachtens noch stärker auf die Maxime "weniger ist mehr" gesetzt werden. Ziel sollten weniger, dafür qualitativ hochwertigere und durch geringere Beitragskosten gesellschaftlich akzeptiertere Programme sein.



Während die Vorschläge zur Konsolidierung im TV-Bereich dahingehend einen größtenteils erfreulichen - mit Ausnahme der umfangreich kritisierten Fusion von arte und 3sat - und notwendigen Punkt bedeuten, verbleibt im Hörfunk großes Potenzial ungenutzt. Eine Begrenzung der Hörfunkprogramme je Landesrundfunkanstalt ist zunächst absolut sinnvoll und überflüssig. Die aktuell zirkulierenden Ideen legen allerdings nahe, dass es letztendlich kaum zu einer tatsächlich spürbaren Reduktion von Programmen kommen dürfte.



Hierzu schlage ich eine Begrenzung auf drei Programme je Landesanstalt vor. Die drei verbleibenden Programme könnten sich dann etwa auf die Felder Regionales/Oldies & Pop, Kultur/Klassik und auf ein an den Sender radioeins angelehntes Programm aus einer Mischung von Information und alternativen Pop/Genre aufteilen. Die Bedeutung eines solchen Programms ergibt sich schon allein daraus, dass dieser Bereich bisher nicht ausreichend und flächendeckend weder durch den ÖRR noch den Privatfunk abgedeckt wird. Dabei bestünde hier gerade auch die Chance, die lokale Musikszene zu fördern und Inhalten eine Bühne zu bieten, die ansonsten aufgrund privatwirtschaftlicher Profitinteressen marginalisiert blieben. Als international erfolgreiche Referenz in Sachen Musikauswahl kann hierzu auch der BBC-Sender Radio 6 Music angeführt werden. Alternativ könnte in Erwägung gezogen werden, ein solches Hörfunkprogramm in den Reihen des Deutschlandfunks zu etablieren. Reine Popwellen entfielen dagegen, da dieses Segment bereits vollumfänglich durch den Privatrundfunk abgedeckt wird und diese Programme in der Regel keinen signifikanten eigenen Informationsanteil bieten. Entsprechende Programme könnten mitunter privatisiert werden oder ersatzweise in ein bundesweites Gemeinschaftsprogramm mehrerer Anstalten überführt werden.



Bundesweite Gemeinschaftsprogramme könnten bei der vorgeschlagenen Beschränkung auf drei Hörfunkprogramme je Landesrundfunkanstalt als einzige Ausnahme gelten. Eine solche Lösung bietet sich etwa auch für die Jugendwellen an. Bereits jetzt sind die Programme inhaltlich mit wenigen Ausnahmen kaum zu unterscheiden und werden in Summe - insbesondere von der Zielgruppe - nur begrenzt angenommen beziehungsweise nicht einmal wahrgenommen. Eine Zusammenführung der Wellen mit Fokus auf die jeweils erfolgreichsten Programmbestandteile könnte insoweit die Chance zur Stärkung der Reichweite und Qualität des Jugendprogramms bieten.



Abseits des Hörfunks sollten die Chancen und Potenziale durch die Konsolidierung von Inhalten im größeren Gefüge erwogen werden. Eine offene Diskussion zum Sinn und Unsinn des Bestehens von den Rundfunkanstalten Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen in öffentlich-rechtlicher Hand sollte dabei ernsthaft geführt werden. Wenngleich es sicherlich Argumente für den Erhalt gibt, ist es nur schwer vermittelbar, warum noch immer eigene Programme für derart kleine Gebiete bestehen, während sich andere Bundesländer mit weit größerer Einwohnendenzahl Programme teilen.



Zuletzt: Ich schließe mich den im folgenden Beitrag geäußerten Sorgen zu 100% an und befürchte durch eine Umsetzung der betroffenen Passagen eine besorgniserregende Schwächung des öffentlich-rechtlichen Informationsangebots für die Region: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/10/reformstaatsvertrag-online-digital-rbb-rbb24-rundfunk.html



Herzlichen Dank für Ihre Zeit.
Till Hargina Priorität vor der Kürzung von Zugang zu Inhalten wie zum Beispiel Apps, wie sie schreiben, sollte der Punkt der Vergütung haben. Die aktuelle Verteilung der Gehälter von Führungskräften ist im Vergleich zum Budget für Inhalte für mich als Nutzer nicht sonderlich transparent. nach Recherche aber erscheint ein deutlicher Schwerpunkt beim Gehalt für hohe Führungspositionen. Wie diese hohen Vergütung zu Stande kommen, ist für mich nicht nachvollziehbar oder vergleichbar mit dem Budget, dass für Prodktion zur Verfügung steht.
Till Stellino Aus meiner Sicht gefährdet das Reformvorhaben die Erfüllung des Auftrags, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat, nämlich Kunst und Kultur eine Plattform zu geben, die im werbefinanzierten Fernsehen und Rundfunk nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt werden, weil damit keine kommerziellen Interessen verfolgt werden können. Dies betrifft insbesondere die Rundfunkorchester, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass in Deutschland klassische Musik im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nicht nur einer zahlungskräftigen Elite zugänglich ist. Man sollte vielmehr Einsparungen in den Bereichen vorsehen, die Privatsender genauso gut abdecken können, z.B. auf den Einkauf teurer Blockbuster-Filme komplett verzichten und sich (wie es ja z.B. Arte erfolgreich vormacht) auf hochwertige Filmproduktionen konzentrieren, die für das werbefinanzierte Fernsehen nicht lukrativ genug sind. Das geplante Abschaffen von Spartenkanälen geht insofern völlig in die falsche Richtung, weil gerade dort ja diese Möglichkeit gegeben ist. Anstatt den Rundfunkbeitrag um den Preis eines Kahlschlags zulasten der kulturellen Vielfalt senken zu wollen, sollte man diesen deutlich stärker als bisher nach dem Einkommen/Vermögen der Beitragszahler/innen staffeln, sodass eine Entlastung finanziell Schwächerer durch eine höhere Belastung finanziell Leistungsfähigerer möglich wird. Damit könnte die Akzeptanz von Beitragssteigerungen (die meines Erachtens für die Erfüllung des Auftrags unerlässlich sind) auch in bildungsferneren Milieus deutlich erhöht werden. Für eine solche möglichst breite gesellschaftliche Akzeptanz wäre es last but not least auch wichtig, in politischen Sendungen die abgebildete Meinungsvielfalt zu stärken (z.B. sind die Argumente der Kritiker/innen von immer umfangreicheren Waffenlieferungen an die Ukraine im öffentlich-rechtlichen Fernsehen notorisch unterrepräsentiert, was dem Auftrag, zu einer ausgewogenen Meinungsbildung beizutragen, widerspricht).

Mein Fazit: Die Reform sollte in der derzeit im Raum stehenden Form nicht umgesetzt werden.
Till Westermayer Sehr geehrte Damen und Herren,



ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist mir wichtig. Dazu gehört aus meiner Sicht insbesondere der Fokus auf das, was nicht marktgängig ist:



- Information und Bekämpfung von Desinformation

- Kunst und Kultur

- Spielräume für Neues und Experimentelles



Leider beobachte ich in den letzten Jahren eine Entwicklung, die genau in die andere Richtung geht: Informationsangebote werden zusammengestrichen, stattdessen gibt es, egal ob im Radio oder im TV-Bereich oder im Netz, vor allem Versuche, nachzuahmen, was Streaming-Anbieter oder Privatradios tun. Ich befürchte, dass die aktuellen Reformschritte diesen Prozess der Boulevardisierung noch einmal beschleunigen.



Damit verliert der öffentlich-rechtliche Rundfunk m.E. allerdings seine Legitimation - wozu braucht es eine Finanzierung durch einen allgemein zu entrichtenden Rundfunkbeitrag, wenn das, was damit bezahlt wird, in ähnlicher Qualität auch durch den Markt erzeugt wird?



Ich bitte Sie daher, bei den aktuell anstehenden Reformen noch einmal zu überlegen, was öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Kern tatsächlich ausmacht - und statt bei Information oder Kulturprogrammen wie 3SAT zu streichen, lieber darüber nachzudenken, auf den Einkauf von Sportrechten oder auf eher auf krawallige Unterhaltung als politische Information gebürstete Talkshows zu verzichten.



Mit freundlichen Grüßen



Till Westermayer
Tilla Lingenberg Guten Tag,



in Zeiten, in denen die AFD versucht demokratiefeindlichen Einfluss über Kulturveranstaltungen, interkulturelle Projekte etc. zu nehmen und Zensur zu üben, braucht es kritische, freie Berichterstattung über diese Events/ Ausstellungen/ Konzerte/ Theater in mehr als einem Sender/Programm.

Wir brauchen arte UND 3sat um Vielfalt und den Berichten darüber zu erhalten und damit zu fördern.



Wer hier kürzt denkt zu kurz.



Demokratie heißt Vielfalt und Vielfalt heißt 3sat erhalten!



Tilla Lingenberg

Autorin und bildende Künstlerin
Tillmann Franzen Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihren Zukunftentwurf 3sat und ARTE zusammenzulegen halten ich und meine Familien für eine katastrophale Entwicklung. Dies wird die Vielfalt von öffentlich zugänglichen Informationen zu Kultur und Wissenschaft stark einschränken - zumal die beiden Sender bisher eine völlig unterschiedliche Ausrichtung hatten.



Wenn wir uns die Verengung der öffentlichen Diskurse anschauen, kann doch die Lösung nicht sein noch mehr Krimis, Unterhaltung und Sport zu zeigen. Wir benötigen im Gegenteil mehr Vielfalt und Räume für Diskurse.



Wir protestieren gegen Ihre Pläne.



Mit freundlichen Grüßen

Tillmann Franzen
Tilmann Kern Online First muss unbedingt erhalten bleiben. Auch ohne Sendungsbezug. Alles andere ist im digitalen Zeitalter total unzeitgemäß. Würde der Begründung für den Rundfunkbeitrag enorm schaden.
Tilo Blankenhagen Guten Tag, Abspecken finde ich erstmal gut und auch hier wichtig. Aber nicht bei Wissenschaft, Kultur und Bildung. Also arte und 3sat sollten nicht zusammengelegt werden. Das ist aus meiner Sicht eine Schnapsidee. Aber die endlosen Unterhaltungs- Krimi- und Quizserien im ÖR, deren Unterhaltungs- und Bildungswert mir recht zweifelhaft scheinen, könnten gern entfallen und/oder drastisch eingedampft werden. Das spart bestimmt erheblich, und Vielfalt und Bildung bleiben nicht auf der Strecke. Unterhaltung können andere auch. Kultur, Wissenschaft und Bildung nicht so...

Gutes Gelingen!
Tilo Böttcher Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr besorgt über die geplanten Zusammenlegungen der sogenannten Spartenkanäle. Gerade in der heutigen Zeit ist ein gut gemachter, breitgefächerter Journalismus wichtiger denn je. Sendungen wie Nano, Kulturzeit oder Scobel sollten vielleicht auch in die Hauptsender gespiegelt werden.

Mehr Geld für die Spartensender wäre der richtige Weg.

MfG Tilo Böttcher
Tilo Mantei Sehr geehrte Damen und Herren, bitte erhalten Sie die öffentlich rechtlichen Sendungen in Funk, Fernsehen und online in Gänze. Eine Komprimierung stellt die Versorgung der Bevölkerung mit unabhängiger Information in Frage und öffnet der Beliebigkeit und Fake News, ob von Russland gesteuert oder einer Kommerzialisierung unterworfen, Tür und Tor. Warum knickt der Diskurs vor den schreienden Feinden Demokratie ein? Es wäre das Gegenteil notwendig ein Gegengewicht zu den Fake News und der Manipulation in Stellung zu bringen. Mit freundlichen Grüßen, T.Mantei
Tim Blankenburg Sehr geehrte Damen und Herren,



als jemand, der den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tagtäglich nutzt, habe ich Ihre Reformvorschläge mit Spannung erwartet, denn eine Reform ist dringend nötig, um den ÖRR zukunftsfest zu machen und damit die Akzeptanz, gerade in meiner Generation (U30) zu sichern.



Während ich einer grundsätzlichen Reduzierung der Hörfunk- und Fernsehprogramme positiv gegenüberstehe, bin ich doch von manchen Vorschlägen überrascht und möchte daher Alternativen anregen.



1) Die Zusammenlegung von 3sat und Arte halte ich für falsch. Es ist zwar korrekt, das beide Sender im weitesten Sinne den Bereich "Kultur & International" abdecken, allerdings sind beide Sender doch so einzigartig, dass eine Zusammenlegung nicht unbedingt ein besseres, sondern eher ein weniger breitgefächertes Angebot darstellen würde. Gerade diese beiden Sender verkörpern ör-Inhalte wie keine anderen. 3sat als Drei-Länder-Sender sowie arte als Vorzeigeprojekt der deutsch-französischen Freundschaft sollten auch weiterhin Säulen des ÖRR sein.



2) Ja, ich finde es richtig, den Sender ARDAlpha einzustellen. Aber eine Zusammenlegung mit ZDFinfo halte ich für den falschen Weg. ZDFinfo hat ein klares Profil als "Dokusender" und damit seine volle Berechtigung. Der Sender braucht die Inhalte von ARDAlpha nicht. Wer sie aber braucht, sind die Dritten Programme der ARD. Seit längerem wird ja schon die Idee eines Mantelprogramms für die Dritten wieder ins Spiel gebracht. Die Bildungsinhalte von ARDAlpha wären eine hervorragende Aufwertung dafür. Als jemand, der mit dem MDR großgeworden ist, schätze ich sehr die regionalen Angebote, allerdings im linearen TV-Bereich finden sich, gerade in der ersten Tageshälfte und an den Wochenenden viele Wiederholungen von fiktionalen Inhalten. Die Zukunft der Dritten Programme sehe ich mit der bisherigen Ausrichtung als schwierig an. Hingegen wäre eine klare Fokussierung auf "Bildung + Regionales" mit einem Mantelprogramm eine gute Strategie, diese Sender zukunftsfest zu machen. Die bereits in Angriff genommene Idee der Kompetenzzentren ist ebenfalls begrüßenswert.



3) Auch wenn Tagesschau24 und Phoenix in manchen Situationen die gleichen Dinge übertragen, sollten es doch zwei unterschiedliche Sender bleiben. Tagesschau24 hat sich in den letzten Jahren definitiv gemacht, allerdings fehlt es immer noch an den notwendigen Ressourcen, um wirklich vergleichbar mit BBC News etc. zu werden. Es braucht einen ör-Nachrichtensender, gerade in der heutigen Zeit. Dass muss das Ziel sein. Phoenix hingegen ist eher die deutsche Variante von CSPAN, und sollte es auch bleiben. Ich sehe die Aufgabe von Phoenix nicht in der Übermittlung von Nachrichten, sondern in dem sich Zeit nehmen dafür, die Hintergründe zu analysieren und sehr weit ins Detail zu gehen. Und das sehe ich weniger bei einem Nachrichtensender.



4) Bei den Programmen für junge Menschen (One, ZDFneo) ist zu bedenken, ob diese wirklich noch sinnvoll sind, gerade weil in letzter Zeit bei allen Sendern eine Fokussierung auf die Mediatheken stattfindet. Daher "junge Programme" eher dort platzieren oder im Hauptprogramm (DasErste, ZDF), um jüngere Zielgruppen auch dahin zu bringen. Zumal sowohl bei ZDFneo als auch auf One sehr viele Wiederholungen von Sendungen laufen, die teilweise aus einer Zeit stammen, wo noch eine andere Generation jung war.



5) Auch wenn es aktuell wohl politisch nicht durchsetzbar ist, halte ich eine Abschaffung der Sender HR, Radio Bremen sowie SR und deren Eingliederung in den WDR, NDR sowie SWR für notwendig. Die Regionalität kann trotzdem erhalten werden, siehe die anderen Mehrstaatenanstalten.



An dieser Stelle möchte ich Sie auch auf den Anhang aufmerksam machen, in welchem ich versucht habe, diese und weitere Ideen darzustellen.



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.



Mit herzlichen Grüßen verbleibe ich

Ihr Tim Blankenburg
Öffentlich-Rechtlicher-Rundfunk        ZDF (V ollprogramm) ZDFinfo (Dokus) TV Phoenix (Politische Bildung) KIKA (Kinder) 3sat (Kultur) Arte (Kultur)   DasErste (V ollprogramm) Tagesschau24 (Nachrichten) Dritte Programme  (Regional + Bildung)  DLF+ARD Produktionen für Hörfunk & TV, inklusive Nutzung von Korrespondenten    Digital  Gemeinsame Mediathek FUNK  Digital  Gemeinsame Audiothek     4 Sender pro Anstalt, V orbild:  junge Menschen: BBC1 Erwachsene: BBC2 Information: BBC4/5 Kultur: BBC3 Bei Mehrländeranstalten auch mehr.  Bei Information und Kultur Fokus auf Regionalität und weniger Weltgeschehen für Unterscheidbarkeit  Hörfunk      Deutschlandfunk Deutschlandfunk Kultur Deutschlandfunk Nova
 Dritte Programme der ARD Bildung + Regionales im Mantelprogramm   BR BR Nord BR Süd    MDR MDR Thüringen MDR Sachsen MDR Sachsen-Anhalt NDR NDR Mecklenburg-V orpommern NDR Schleswig-Holstein NDR Niedersachsen NDR Hamburg NDR Bremen RBB RBB Brandenburg RBB Berlin SWR SWR Baden Württemberg  SWR Rheinland-Pfalz SWR Saarland WDR (inklusive früherer HR) 12 vers. Lokalsender (Inkl. WDR Hessen, mit viel regionalen Fenstern für hessische Sendungen)  BR Bayern 1 (Zielgruppe: Erwachsene) Bayern 2 (regionale Kultur (Einbettung von BRHeimat und BRSchlager und BRKlassik)) Bayern 3 (Zielgruppe Jugend bis Mitte 30; Integration von BRPlus) BR24 (regionales Informations- und Wortprogramm)  MDR:  MDR Thüringen/ Sachsen/ Sachsen-Anhalt (Zielgruppe: Erwachsene) MDR Jump (Jugend bis Mitte 30)  MDR Aktuell (regionales Informations- und Wortprogramm)  MDR Figaro (regionale Kultur) MDR Sorbisch (Programm in sorbischen Sprachen; zusammen mit rbb)           NDR:  NDR 1 Hamburg/ MV / Niedersachsen/ SH / Bremen (Zielgruppe: Erwachsene; Mix aus NDR 1 und NDR2) N-Joy (Jugend bis Mitte 30) NDR-Info (regionales Informations- und Wortprogramm)  NDR-Kultur (regionale Kultur; Einbindung von beispielsweise Jazz-Musik aus bisherigen NDRBlue)   RBB:  rbb 88.8/ Antenne Brandenburg (Zielgruppe: Erwachsen; Inkludierung von RadioEins) Fritz (Jugend bis Mitte 30) (Inhalte von Cosmo integrieren) Inforadio (regionales Informations- und Wortprogramm) rbbKultur (regionale Kultur)  SWR:  SWR1 BW/RP/SR (Zielgruppe: Erwachsen)     SWR2 (regionale Kultur) SWR3 (Jugend bis Mitte 30)  SWR aktuell (regionales Informations- und Wortprogramm)  WDR:  1Live (Jugend bis Mitte 30) (Inhalte von Cosmo integrieren) WDR2 (Zielgruppe: Erwachsen)// inklusive WDR2 Hessen, dort aber eigenständige Redaktion wie bisher bei HR1/2 etc) WDR3 (regionale Kultur) WDR5 (regionales Informations- und Wortprogramm)   = Insgesamt rund 40 Radioprogramme          
Tim Boneko Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Überlegungen zur Fusionierung von TV- Programmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks halte ich für einen schweren Fehler. Wenn die Sendeanstalten den Anspruch erheben, zur Aufklärung und Bildung der Allgemeinheit beizutragen, braucht es angesichts der Vielschichtigkeit unserer Realität auch eine Vielfalt von Sendern, die besonders dringend Phoenix, 3sat, arte und weitere Kleinsender beinhalten!

Solche Ideen kommen aus genau dem bürgerlichen Lager, das diesem Land schon länger nicht viel mehr als "Weiter so" anzubieten hat. Pfui Spinne!

Mit freundlichen Grüßen,



Tim Boneko
Tim Eberling Arte und 3sat sind beides wichtige Sender, die Kultur und Wissenschaft vermitteln und daher in der heutigen Form erhalten werden müssen
Tim Ellerbrock, Hamburger Bürgermedien e. V. Ein integrieren von 3Sat in ARTE bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von ARTE zu einem europäischen Medienangebot würde und wird den Bedürfnissen eines solchen Programms nicht gerecht werden, da es bei der möglichen Anzahl der Teilnehmer zu Ungleichgewichten bei den Sendeinhalten kommen muss.

Stattdessen sollte 3Sat um Medienangebote aus dem gesamten Süd-Ost europäischen erweitert werden, während ARTE im Westeuropäischen Raum erweitert werden kann.

Für Nord und Nord-Ost Europa wäre eine Kooperation in einem eigenen Kanal zu entwickeln und anzubieten.

Inhalte von 27+ Länder in Europa in einem Sender abzubilden ist nicht praktikabel und verringt Reichweite und Akzeptanz.

Zur Stärkung der europäischen Zivilgesellschaft ist endlich auch ein eigener europäischer Informationskanal von nöten. Mit Infos und Nachrichten aus allen Bereichen und aus allen Regionen und Ländern Europas.
Tim Horne Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen darlegen, warum wir in Deutschland eine große Vielfalt an öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen benötigen. Diese Programme sind entscheidend für die Förderung der Meinungsvielfalt und der kulturellen Identität unseres Landes. In einer Zeit, in der Informationen aus verschiedensten Quellen, die heutzutage sogar in der Hand von Privatpersonen sind (TikTok, Instagram etc.), fließen, bietet der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine unparteiische Plattform, die es den Hörern ermöglicht, sich umfassend zu informieren und verschiedene Perspektiven zu hören. An dem laufenden Rechtsruck in der Gesellschaft und dem Fakt, dass unsere Kinder und Jugendlichen unter direktem Einfluss radikaler Influencer stehen, erkennen wir doch alle die Notwendigkeit neutraler Medien!

Die Diversität der Programme stellt sicher, dass unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und Regionen Gehör finden. Lokale Inhalte stärken das Gemeinschaftsgefühl und fördern den Austausch zwischen den Bürgern. Eine Lücke, die wir wenn sie entsteht, nicht den Extremisten überlassen dürfen! Darüber hinaus leisten die Sender einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Aufklärung, indem sie Themen von allgemeinem Interesse ansprechen und so das Bewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen schärfen.

Letztlich ist es die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die kulturelle Vielfalt und die Demokratie in Deutschland zu schützen und zu fördern. Indem wir in diese Vielfalt investieren, sichern wir uns eine informierte und engagierte Bürgerschaft, die in der Lage ist, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe auf eine positive Diskussion über die Bedeutung unserer öffentlich-rechtlichen Radioprogramme.



Mit den besten Grüßen

Tim Horne
Tim Kleister Hallo,

Anmerkung zum Reformstaatsvertrag:

Sie können nicht ernsthaft von den ÖRR verlangen, dass sie digitaler werden und so ein größeres Angebot für vor allem junge NutzerInnen schaffen und dann aber gleichzeitig die digitale Publizierungen einschränken und an lineare Programme knüpfen. Das ist völlig wiedersprüchlich. Erst recht wenn man gleichzeitig plant die linearen Programme (Radio) einzustampfen/ zu reduzieren. Damit würde das gesamte Programmangebot vor allem in Sachen Aktualität massiv geschwächt und für NutzerInnen komplett uninteressant gemacht. Die suchen sich dann einfach andere Informationsquellen. In Zeiten von fake news, dann im Zweifel eher die falschen. Gute Nacht Demokratie, kann man da nur sagen.

Herzliche Grüße
Tim Menzner Ich habe den öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer verteidigt. Ich war und bin immer noch der Meinung, dass der ÖRR eine wichtige Säule der demokratischen Willensbildung in unserem Land ist und ein notwendiges Gegengewicht zu privatwirtschaftlich geführten Medien darstellt, da er nicht denselben kommerziellen Sachzwängen unterliegt. Während private Medien das Recht haben, eine klare politische Agenda zu verfolgen und dies auch tun, hat der ÖRR den Anspruch, überparteilich zu sein.



Gleichzeitig hat es der ÖRR einem in den vergangenen Jahren oft nicht leicht gemacht, ihn zu verteidigen. Exorbitante Gehälter für Führungskräfte und Stars, während gleichzeitig viele, gerade junge Journalistinnen und Journalisten nur prekär beschäftigt werden. Skandale wie der um die Intendantin des RBB. Ein stetig steigender Rundfunkbeitrag, eingetrieben von einem Beitragsservice, der von vielen als aggressiv empfunden wird. Gleichzeitig entstand oft der Eindruck, dass man für den gestiegenen Beitrag auch noch schlechtere Qualität bekommt: Polittalks, in denen es mehr um Krawall als um Lösungen geht, und Samstagabendshows, die sich nur noch an eine ältere Zielgruppe richten.



Gerade bei jungen Menschen, bei denen das Fernsehen ohnehin keinen leichten Stand hat, spielt der ÖRR mit seinem Programm zunehmend keine Rolle mehr, und das gesamte Konstrukt wird in Frage gestellt. Wisst ihr, was ich bisher immer als bestes Beispiel dafür genannt habe, was der ÖRR leisten kann?



Arte. Arte, wo Dokumentationen laufen, die im privaten Fernsehen kaum eine Chance hätten. Arte, das sich auch mal traut, Filme jenseits des Mainstreams zu zeigen. Arte, das ein wunderbares Beispiel für die deutsch-französische Freundschaft und Zusammenarbeit ist. Und das alles für nur 34 Cent des Gesamtbeitrags von 18,36 Euro (siehe "Verwendung des Rundfunkbeitrags" unter ARD.de).



Und ausgerechnet Arte soll jetzt verschwinden, zusammengelegt werden mit 3sat, dessen Anteil übrigens ganze 2 Cent der 18,36 Euro beträgt, mit einem Gesamtbudget von 42 Millionen Euro im Jahr. Der ÖRR hat übrigens von 2020 bis 2023 allein für Schlagershows mit Florian Silbereisen 45 Millionen Euro ausgegeben.



Ist das die wichtige Säule der demokratischen Willensbildung in unserem Land? Florian Silbereisen? Das Traumschiff?



Wenn auch der ÖRR am Ende doch nur wie die Privaten von Quoten getrieben wird, wozu brauchen wir ihn dann?



Nein, dann wäre es besser, wenn jede und jeder die 18,36 Euro so investieren könnte, wie sie oder er es für richtig hält. Denn einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sich darauf beschränkt, Krawalltalkshows und Schlagerpartys anzubieten, kann und werde auch ich nicht mehr verteidigen.
Tim Schickhoff Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte 3sat nicht abschaffen. Bildung braucht Platz im ÖRR.



LG Schickhoff
Tim Schörger Sehr geehrte Rundfunkkommission,



die Sender 3SAT und ARTE sollten meiner aufrichtigen Ansicht nach zwingend erhalten bleiben.



Meine Anmerkung leitet sich nicht aus meinem favorisierten Sendergeschmack, vielmehr aus der Überlegung der unmissverständlichen Signalwirkung.



3SAT - Der Sender aus den entsprechenden Zusammenschlüssen der deutschsprachigen Länder.



Der Sender verbindet nicht nur inhaltlich und sprachlich, vielmehr ist er ein Anzeiger für die fundamentale Wichtigkeit in

unserer Gesellschaft. Ein Reflektor auch und vor allem für unsere kulturellen Güter und Wertschätzungen. Kulturelles Lebensgefühl und kulturelle Freiheit.



ARTE - Ein Sender der europäischen und demokratischen Gemeinschaft.



Wie 3SAT auch ein Sender mit Alleinstellungsmerkmal zur Untermauerung unserer westlichen und demokratischen Werte.

Diese beiden Sender haben definitiv ein eigenes Programm/Programmplatz in Anspruch zu nehmen, besonders als Mahnmal der demokratischen Lebensweise und der kulturellen Vielfalt wie Vereinbarkeit.



Zuletzt sind beide Sender, alleinstehend für sich, auch ein Aushängeschild für den allgemeinen Bildungsauftrag.



Meine Bitte: Diese beiden Sender in genau ihrem Format belassen. Bitte.



Beste Grüße



Tim Schörger
Tim Struck Lasst Arte in Ruhe, sonst weine ich und ihr habt Schuld
Timm Heinrich Die Ausdünnung von kulturellen und wissenschaftsorientierten Angeboten vor allem durch die Zusammenlegung von 3SAT und Arte ist ein großer Fehler.

Sparpotential gibt es genug im Bereich Unterhaltung, Hier gibt es ein absolutes Überangebot und vielen Menschen um und unter 40 werden gar nicht mehr damit erreicht, weil sie lieber auf kostenpflichtige Streamingportale gehen.

Ein Überangebot an Kultur- und Wissensvermittlung gibt es aber nicht. Deswegen den Rundfunkstaatsvertrag ernst nehmen und in diesen wichtigen Bereichen keine Breschen schlagen!
Timo Adolphs Bitte legen Sie 3sat und Arte nicht zusammen.

Ich liebe beide Sender und möchte auch weiterhin zwischen den Programmen der beiden Sender wählen.

Bitte lassen Sie auch Phoenix als eigenständigen Sender bestehen.

Lassen Sie bitte am liebsten auch alle anderen Sender des ÖRR so bestehen, wie sie jetzt sind.



Wie kann man in solchen Zeiten der Naturentfremdung und Rechtsruck noch weiter bei den guten Bildungs-Programmen kürzen und ausgerechnet den Rotstift beim kritischen investigativen Journalismus ansetzen?

Ich wäre schockiert und traurig, wenn es tatsächlich dazu kommt.



Ich halte dies für ein fatales Signal an unsere Gesellschaft.

Gerade jetzt müssen wir doch durch eine größere Senderauswahl auch die Jugend für Natur- und Umwelt-Themen und gesellschafts- und kulturpolitische Themen begeistern.



Daher ist mein eindringlicher Wunsch/Appell: Bitte lassen Sie die Sendervielfalt im ÖRR so bestehen, wie sie jetzt ist.



Vielen Dank!



mit freundlichen Grüßen
Timo Diener Liebe Landesrundfunkanstalten,



mit großem Bedauern habe ich mitbekommen, dass Sie planen, Ihr Programm drastisch einzuschränken.

Der Abbau regionaler Radiosender schmerzt sehr, da gerade bei vielen (vor allem älteren Menschen) eine hohe Identifikation mit ihrer Region besteht. Hier gibt es ein hohes Bedürfnis nach regionalen Nachrichten, die verlässlich ein Informations-, Unterhaltungs- und Kulturprogramm garantieren können.

Mindestens ebenso schmerzhaft empfinde ich die geplante Zusammenlegung der Sender 3sat und Arte. Im Rundfunkstaatsvertrag wird die Kultur als eine wichtige Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen beschrieben. Gerade beide Programme bieten einige Sendungen, ohne welche die öffentliche Debatte an Niveau verlieren würde. Natürlich kann man sich Lanz oder Illner ansehen, doch folgen diese Sendungen verlässlich einem Skript, bei dem der Verlauf der Sendungen vorhergesehen werden kann und ein wirklicher Erkenntnisgewinn ausbleibt. Bei Scobel hingegen finden sich ehrliche Diskussionen, die sich um die Sache kümmern und dabei Nuancen und Schattierungen zulassen, die im Schwarz-Weiß Denken klassischer TalkShows zu kurz kommen. Ebenso werden hier Themen verhandelt, die nicht kurzzeitigen öffentlichen Interessen folgen, sondern eine tiefe Information bereitstellen, die für eine Demokratie unverzichtbar ist. Als weitere programmatische Besonderheiten lassen sich die "Kulturzeit" und "Nano" nennen, bei denen sich Einblicke in die Wissenschaft und die Kultur gewinnen lassen, die es leider viel zu selten ins Hauptprogramm schaffen.

Es ist verständlich, die eigenen Kosten permanent zu hinterfragen. Doch dann sollte auch die Frage gestellt werden, wieso Unsummen für Fufballzusammenfassungen ausgegeben werden, die ohne Qualitätsverlust genauso gut auch von privaten Sendungen gezeigt werden können.

Ich hoffe, Sie überdenken Ihre Pläne und schauen, ob Sie nicht viel eher bei anderen Großproduktionen sparen können. Gerade, wenn sich immer mehr Leute von der Demokratie und unserem Informationssystem abwenden, sind Bildungsangebote so wichtig wie nie zuvor!



Liebe Grüße

Timo Diener
Timo Groh Bitte 3sat nicht abschaffen oder zumindest solche Sendungen wie nano oder andere Dokumentationen in das Programm integrieren.
Timo Roth Sehr geehrte Damen und Herren,



im Rahmen der derzeitigen Diskussion um die sog. Rundfunkreform bitte ich Sie: Erhalten Sie die öffentlich-rechtlichen Sender in ihrer derzeitigen Vielfalt.

Aufgrund des umfangreichen Nachrichten- und Informationsangebots ist gerade in der heutigen Zeit der öffentliche Rundfunk ein unerlässliches Gegengewicht gegen Fakenews und Desinformation, die durch nationale und internationale Akteur*innen verbreitet wird. Deshalb sollte er m.M.n. unbedingt erhalten werden!



Mit freundlichen Grüßen



Timo Roth
Timo Schnee Eine Zusammenlegung von 3Sat und arte lehne ich ab. Beides sind hervorragende Sender, weil sie ein anderes Programm bieten als viele der kaum unterscheidbaren Dudelprogramme im TV.



ARD-Alpha und ZDF-Info: Die Zusammenlegung ist durchaus nachvollziehbar. Etwas überspitzt: Warum man einen eigenen Sender für Hitler-Dokus braucht, hab ich nie verstanden.



tagesschau 24 und phoenix: Zusammenlegung nachvollziehbar.

Alle 4 Genannten zusammenzulegen, ergibt aber wenig Sinn.



Einsparmöglichkeiten:



- Dritte Programme reduzieren auf ihre lokalen Hauptnachrichtensendungen. Diese den ganzen Tag hintereinander weg auf einem Programmplatz abspielen. Dafür dann diese ganzen Spiel- und Rateshows entsorgen.



- Sportrechte nicht mehr so teuer einkaufen, entweder günstiger oder gar nicht! Wenn von Sportgroßereignissen aus dem Ausland berichtet wird: EIN Sender reicht aus, um da vor Ort zu sein. Evtl. lässt sich das Programm auch einfach einkaufen. Es reicht eine Sport-_Berichterstattung_. Es muss nicht der Versuch damit verbunden sein, irgendeine Festivalstimmung oder ähnliches damit zu generieren. Das ist nicht Aufgabe der TV-Sender.



- Ich halte es für wichtig, dass es neben Programminhalten für große Mehrheiten von Zuschauenden auch diverse Programminhalte für ganz unterschiedliche kleinere Zielgruppen gibt. Insgesamt ergibt sich daraus dann ein Vollprogramm, von dem jeder und jede profitiert.



Viel Erfolg für eine geschickte Reform!
Timon Richter Schönen guten Tag,



wenn 3sat und Arte gekürzt werden habe ich den Glauben an unsere Gesellschaft verloren. Diese beiden Sender sind die einzigen Lichtblicke im Moloch des öffentlichen rechtlichen Rundfunks. KiKa hat auch seine wichtige Funktion für die jüngsten unserer Gesellschaft aber was nützt mir die zigste Krimiserie mit schlechten Schauspielerinnen oder 2 Nachrichtensender zur selben Zeit in denen die selben Nachrichten kommen?

Dort sollte gekürzt werden und dann ist eben eine Caren Miosga arbeitslos oder wird einen neuen Job bei einem privaten Programm bekommen. Die Rentner werden merken es doch eh nicht mehr...
Tina Handel Die Medienlandschaft soll in ihrer Vielfalt erhalten bleiben.

Die Sender sollen eigenständig bleiben und nicht zusammengelegt werden.

Der Journalismus ist eine (wichtige) Säule der Demokratie.



Mit freundlichen Grüßen

Tina Handel
Tina Meier von Rouden Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Pläne zur Umstrukturierung einiger öffentlich-rechtlicher TV- und Radioprogramme mit dem Ziel, Kosten zu sparen, beunruhigen mich zutiefst!

Sie möchten Programme zusammenlegen bzw gänzlich streichen, und das in Zeiten, da diese Gesellschaft mehr denn je eine umfassende Versorgung mit seriösen Angeboten auf allen Ebenen braucht. Unabhängig, ob es sich um Politik, Wissenschaft, Kultur oder Unterhaltung handelt.



Diese Pläne lassen mich sofort an jene Populisten denken, die die öffentlich-rechtliche Medienlandschaft und ihre Vertreter schon längst zu ihrem ausgemachten Feind erklärt haben, den es unbedingt zu bekämpfen gilt.



Und jetzt möchte das hierfür entscheidende Gremium aus eigenem Antrieb seine Reichweite einschränken?? Versteh ich nicht.

Geht es wirklich "nur" ums Geld?

Oder ist das etwa vorauseilender Gehorsam?



Bitte, tun Sie das NICHT!

Finden Sie andere Lösungen, das ist doch Ihr eigentlicher Auftrag.



In der Hoffnung, dass Ihnen das gelingt,

mit freundlichen Grüßen,



Tina Meier von Rouden
Tina Pape Ich schaue fast ausschließlich die Spartensender ZDF Info, ZDF neo, ARD alpha, 3sat und Arte. Wenn diese zusammengestrichen werden verliere ich alle meine Lieblingssender, und ich habe bei der letzten Reform schon zwei Sender verloren.
Tina Reinhardt Hier die Kopie einer Mail vom 31.8.24, die leider unbeantwortet blieb, es geht ja munter weiter, angesicht der Desinformationspolitik speziell in den neuen Bundesländern ein Alptraum!



Sehr geehrter Prof.Gniffke,



ich wende mich an Sie, da Sie im Impressum der Mediathek, respektive der Programminformationen als Gesamtverantwortlicher genannt sind.

Es wurde die Migration der Homepage zur Programmübersicht zwar schon länger angekündigt, wohl abschließend vollzogen zum heutigen Datum.



Leider ist die neue Einbettung in die Mediathek maximal unübersichtlich, auf Details möchte ich hier nicht eingehen, als Beispiel sei hier nur das Zurückspringen der Zeitleiste bei einem Wechsel des Senders genannt.



Der Versuch der öffentlich rechtlichen Sender im Sinne einer Adressierung einer netzaffinen jüngeren Zielgruppe, wird sich so leider durch den Verlust interessierter Zuschauer, die einen selektiven TV Konsum schätzen, bemerkbar machen.



Wenn ich nicht unkompliziert meine Auswahl treffen kann, ist eine Kernqualität der ARD leider verloren gegangen.



Mir ist durchaus bewusst, da ich mit Medienbeschäftigten im Austausch stehe und mich darüberhinaus wissenschaftlich mit dem Thema Medien beschäftige, dass lineares Fernsehen als überholt gilt.



Das sollte aber kein Grund sein die Auswahl dieser Rezeptionsform durch eine bunte Unterfütterung der Zeiten und Sendungstitel zu einer mittelmäßigen Kopie von Streamingangeboten zu machen.



Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen diese Beobachtungen relevant erscheinen, aber vielleicht ist es ja möglich, den entsprechenden Stellen das Feedback weiter zu geben,



Mit freundlichen Grüßen

Tina Reinhardt

Kunsthistorikerin MA
Tina Schäfer Bitte rücken Sie vom Plan 3sat abzuschaffen ab! Es ist der einzige Sender, der Programm für Intellektuelle zeigt, Kultur, Wissenschaft, Kabarett, und auch den Bachmannpreis!

Vielleicht lieber die 3. Programme zusammenlegen? Oder ARD und ZDF?

Aber doch nicht 3sat mit ARTE! Das ergibt überhaupt keinen Sinn!

Danke
Tino Brenner vieleicht sollte man bei Rote Rosen Sturm der Liebe usw. und nicht bei Wissenschaftssendungen sparen!



mfg



Tino Brenner
titow griem Als in Österreich lebender Deutscher Staatsbürger trifft mich besonders die Arte/ 3Sat



Zusammenlegung.



Ich kann mir nicht vorstellen, wie es gelingen soll,



die Inhalte von Arte und 3Sat zusammenzuführen ohne dass die Vielfalt das Angebots



und vor allem die Qualität leidet.



Ich bin dagegen!



Aber auch die anderen "Körbe" sind dubious,



Zdf Neo und Kika?!



Die Diskussion um Programmgestaltung und Sendeplätze kann ich mir zwar vorstellen,



aber eigentlich nur in satirischer Form.



Große "Zusammenführungen" zwecks Einsparungen und (hört her) Qualitätssteigerungen



gehen öfter mal schief, z.B. in Österreich die Zusammenlegung der Krankenkassen.



Die werden jetzt Gesundheitskassen genannt, die Leistungen haben sich aber trotz des



neuen Namens nicht verbessert und die Kosten waren um Milliarden Euro höher



als projektiert; auch Bahn- oder Flughafensanierungenhaben dann ausser höheren Kosten nichts



gebracht, vor allem bei den konkreten Leistungen (Bundesbahn und Zuverlässigkeit)



Und ich bezweifle stark, dass die Rundfunkregulierer da ein glücklicheres Händchen



haben werden.



Don't fix it if it ain't broken!



Bitte lasst es.



Grüße



t. Griem
Tjark Lucas Münster Ich finde es schade, dass die Kernkompetenz des ÖRR, die Informationskanäle, zusammengekürzt werden sollen. Der ÖRR hat einen großen Vorteil: Ohne Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit Informationen bereitstellen und Journalismus zu betreiben. Anstelle diese wichtigen Aufgaben in politisch schwierigen Zeiten in den Vordergrund zu rücken, wird es zusammengekürzt.



Gleiches gilt für das junge Angebot. Wieso müssen ARD one, Kika und ZDF neo dran glauben? Ich will keine 17. Talkshow, keinen Musikantenstadl oder sonstiges Programm, dass alte Leute in ihrer Wohlfühlblase bestärkt und selstsame Managementagenturen finanziert. Auch will ich nicht, dass der ÖRR als Werbeplattform wie Florian Silbereisen et. al. fungiert. Hier ist viel mehr Geld einzusparen.



Lasst den ÖRR bildendes Programm, idealerweise für junge Menschen, machen! Das ist der Kernauftrag nach dem 2. WK gewesen. Dafür leisten wir uns als Gesellschaft einen ÖRR!
Tobias Liebe Leute von der Rundfunkkommission,

ich habe gehört, dass ihr gerade den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein bisschen umkrempeln wollt. Finde ich grundsätzlich super, denn wer will schon stehen bleiben? Aber als ich gelesen habe, dass 3sat mit Arte fusionieren soll, da musste ich doch erstmal schlucken.

Ich bin nämlich ein großer Fan von 3sat und finde das Programm einfach klasse. Die Mischung aus Kultur, Wissenschaft und Information ist genau mein Ding. Wo sonst kann man sich so entspannt über die Welt informieren und dabei noch was lernen? Und das alles mit dieser ruhigen und friedlichen Art, die 3sat einfach ausmacht. Ich rege mich da eigentlich nie auf, ganz im Gegenteil: 3sat bringt mich eher selten auf die Palme!

Besonders gerne schaue ich "Scobel" und "Nano". "Scobel" bietet so spannende Einblicke in die Philosophie und Wissenschaft, und bei "Nano" bin ich immer auf dem neuesten Stand der Technik. Solche Sendungen finde ich echt wichtig und wertvoll.

3sat ist für mich wie ein guter Freund, der immer interessante Geschichten zu erzählen hat. Und jetzt soll dieser Freund einfach verschwinden? Das fände ich echt schade!

Ich weiß, dass ihr euch viele Gedanken über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks macht. Und ich verstehe auch, dass man da manchmal schwierige Entscheidungen treffen muss. Aber bitte lasst 3sat so wie es ist! Es ist ein wertvoller Schatz in der deutschen Medienlandschaft und hat es verdient, erhalten zu bleiben.

Also, liebe Rundfunkkommission, überlegt es euch nochmal! Gebt 3sat eine Chance und lasst uns weiterhin dieses tolle Programm genießen.

Vielen Dank fürs Zuhören!



Tobias
Tobias Bauer Bitte schaffen Sie nicht 3Sat ab, dieser Kultursender ist wichtig. Wenn Sie sparen müssen, dann bitte an Sendungen wie rote Rosen oder Krimis, die in jeder Folge eh fast immer den selben Inhalt haben. Dazu das Überangebot an Quiz Sendungen welches auch keiner braucht.
Tobias Beyeler Hallo



Je weniger öffentlich-rechtliches Fernsehen, desto mehr formen Tiktok, Telegram etc. die Meinungen und das politische Geschehen. Abbau ist grad eben sehr unangebracht bzw. gefährlich.



Was sagt der Verfassungsschutz?



Grüsse TB
Tobias Braun Sehr geehrte Damen und Herren,



mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Entsetzen habe ich die Pläne der Rundfunkkommission zur Fusion des Senders 3Sat mit arte vernommen. Die Qualität des TV-Angebotes der privaten Sender ist ausgesprochen gering; kulturelle Formate finden dort in keinem nennenswerten Umfang statt. Leider kann mich auch die Qualität der öffentlich-rechtlichen TV-Sender nicht in Gänze überzeugen. Insbesondere die sogenannten dritten Programme weisen einen hohen Anteil von wenig gehaltvollen Sendungen auf. Ich darf beispielhaft aus dem Programm des SR (meines lokalen Programmes) von heute zitieren:

- 11:50 bis 12:40 Verrückt nach Meer (Doku-Soap)

- 12:40 bis 13:25: ARD Buffet (Service-Fernsehen)

- 13:25 bis 16:00: verschiedene Quiz-Formate

- 16:00 bis 18:00: Kaffee oder Tee (Service-Fernsehen)

- 18:00 bis 18:15: SR Info (Nachrichten)

- 18:15 bis 18:50: Brisant (Boulevard-Fernsehen)

- 18:50 bis 20:00: verschiedene regionale Formate



Daraus ergeben sich für das Nachmittagsprogramm folgende Anteile der Sendezeit:

- 33,7% Service-Fernsehen

- 29,6% Quiz-Formate

- 17,3% Dokusoap und Boulevard

- 14,3% Regionales

- 3% Nachrichten



D.h. knapp 86% der Sendezeit sind gefüllt mir Programmen, die in gleicher (niedriger) Qualität auch im Privatfernsehen vorhanden sind und lediglich 14,3% Regionalfernsehen machen das Alleinstellungsmerkmal des SR aus.



Es dürfte ihnen sicherlich nicht entgangen sein, dass die Akzeptanz des ÖRR in größeren Teilen der Bevölkerung durch das Erstarken der AfD und russischer Einflüsse stark zurückgegangen ist. Ein nach wie vor hohes Ansehen genießt der ÖRR jedoch bei Bürgern mit höherem Schul- oder Hochschulabschluss. Die in der Breite des ÖRR gesendeten Beiträge sind für diese Zielgruppe von untergeordneter Wichtigkeit. Die Angebote auf 3Sat hingegeben sprechen diese Zielgruppe gezielt an. Ein einziger (!) Sender (3Sat / arte), der die Interessen einer wesentlichen Gruppe der Gesellschaft (18,5% mit Hochschulabschluss, 33,5% mit Hochschulreife) bedienen soll, ist geradezu lächerlich. Wenn die Identifikation des ÖRR als Medienangebot mit Gehalt erhalten werden soll, muss 3Sat in vollem Umfang erhalten werden.



Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen,



Tobias Braun.
Tobias Breitenfeldt Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Besordngis habe ich die vorgesehenen Änmderungen des Reformstaatsvertrages zur Kenntis genommen. Dieses betrifft insbesondere die geplante Zusammebnlegung von Arte und 3Sat sowie die weitere Ausdünnung des Kulturprogramms. Wir befinden uns aktuell in einer Zeit, in der die kritische Rezeption und Verarbeitung von Informationen einer beosnderen Bedeutung zukommt, insbesondere angesichts der Bedrohungen durch bewusst manipulative Fake-News, die gerade durch geschickten KI-Einsatz immer schwerer zu durchschauen sind. Der gezielte Einsatz von Desinformationen ist längst ein gängiges Mittel staatlicher und nichtstaatlicher Akteuere im Rahmen einer kognitiven Kriegführung geworden. Um,so wichtiger wäre es, gerade die Sender und Sendungen zu stärken, die für eine bewusste Reflektion und Analyse von Informatrionen eintreten. In diesem Kontext sind auch Sendnungen aus dem kulturellen und wissenschaftlichen Spektrum wichtig, um auf dieseer Basis einen Kontext herzustellen, aus dem heraus eine entsprechende Einordnung erfolgen kann.



Ohne ein Programmbashing vornehmen zu wollen - der ÖRR soll ja ein attraktives Programm für alle bieten - möchte ich mein Unverständnis zum Ausdruck bringen, dass bereits seit vielen Jahren Kultur- und Wissenschaftssendungen aus Hörfunk und Fernsehen verdrängt werden und im Gegenzug Inhalte verstärkt werden, die m. E. mit dem Auftrag des ÖRR nur wenig zu tun haben, beispiehaft, Kochshows, Trödelversteigerungsdokumentationen, eine unüberschaubare Anzahl von SOKOs und Regionalkrimis sowie Seifenopern mit regionalem Bezug oder dem Handlungsort Skandinavien und Cornwall. Auch die vermeintlich politischen Talkshowformate (Miosga, Illner etc.) leisten keinen wirklichen informatorischen Mehrwert sondern stärrken in ihrer z. T. effekthascherischen Aufmachung eher noch bestehene Affekte.

Auch wenn ich meine Besipiele aus dem Bereich des Fernsehens gewählt habe, so gilt Ähnliches für den Rundfunk (in meinem Sendegebiet wurde z. B. das Programm von NDR Kultur und NDR Info drastisch reduziert).



Zusammenfassend finde ich es mehr als bedenklich, dass angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen - nationmal, europäisch und geopolitisch - der ÖRR auf dem wichtigen Feld der Kultur und Medienkompetenz zurückgebaut wird und dieses für eine Einsparung, die angesichts der Inflation der vergangenen Jahre eher zu vernachlässigen ist.



Ich schreibe dieses nicht als Medienkritik, sondern gerade weil mit das bisherige hochwertige Programm des ÖRR am Herzen liegt und bitte, von den vorgestellten Kürzungen Abstand zu nehmen.



Herzlichste Grüße

Tobias Breitenfeldt
Tobias Busch Sehr geehrte Damen und Herren,



ich kann so manches nachvollziehen und halte die Idee für eine Reform des ÖR für ebenso sinnvoll wie überfällig.

Man fragt sich, wieso ein ARD-Mitglied eine Vielzahl von Radiosendern benötigt, wie zB HR 1, 2, 3, 4, Big FM und evtl. noch mehr, was ich nicht weiß.

Ich vermag auch nicht nachzuvollziehen, wieso man einen Sender wie ONE auflegt und welchen Zweck dieser verfolgt.

Hier ist umfangreich ein gewisser Wildwuchs dessen zu verzeichnen, was man sich als womöglich wünschenswert vorstellt, aber nicht gerade notwendig erscheint, um den Verfassungsauftrag zu erfüllen.

Nicht nachvollziehen kann ich, wieso (in meinen Augen: ausgerechnet) ARTE und 3Sat fusioniert werden sollen. Es handelt sich neben der außer Konkurrenz laufenden DW um die einzigen Sender, die sich durchgehend um intellektutellen Anspruch und kulturelles Niveau bemühen, gleichzeitig durch die Einbindung ausländischer Journalisten und Sichtweisen einen weiteren Horizont aufspannen als ARD und ZDF es tun. Man fragt sich bei dieser Idee, ob die vorschlagenden Politiker partout der Niveauabsenkung das Wort reden wollen, nur um nicht seichte Abendunterhaltung vom Fliesband in Endlosserien anzutasten. Ich möchte mich daher ausdrücklich gegen solche Fusionsideen wenden.



Man sollte die Reformüberlegungen auch nutzen, um dem zT schlechten Standing des ÖR als "Mainstream-Medien" entgegenzuwirken.

In den 70er und 80er Jahren gab es unterschiedliche Politikmagazine, die je nach Sendeanstalt auf deutlich unterschiedlichen politischen Grundhaltungen fußten, wie zB Report München (damals rechtsaußen der CSU) "gegen" Panorama aus Bremen oder Hamburg (damals deutlich links). Der Streit zwischen diesen Positionen zu einzelnen Themen erreichte sogar die privaten Printmedien und veranlasste nicht selten gegensätzliche Reportagen der jeweils anderen Redaktionen als Antwort auf deren vorherige Sendungen. Dies ist verloren gegangen. Nachdem Kienzle & Hauser im ZDF die letzten waren, die unterschiedliche Sichtweisen auf einzelne Themen verdeutlichten, gibt es solches heute nicht mehr.

Der Verfassungsauftrag wird jedoch verfehlt, wenn von links/grün nur noch bis zur CSU berichtet wird und eine liberale Meingungshegemonie im ÖR herrscht. Man darf sich dann nicht verwundern, wenn Menschen, die sich bei einzelnen Themen rechts der CSU oder links der Grünen oder Linken einordnen, sich im ÖR nicht mehr wiederfinden und deren Informationsbedarf im Internet von Pseudojournalismus bedient wird, der es entsprechend einfach hat, die Situation mit Begriffen wie "Lügenpresse" zulasten auch des ÖR zu palaktieren.

In der Reform sollte daher auch der Mut aufgebracht werden, wieder das breitere politische Spektrum abzubilden, wozu es Redakteure, Intendanten und Rundfunkräte mit Rückgrat braucht, die auch sog. Shitstorms auszuhalten in der Lage sind.

(Der Erfolg der radikaker Populisten findet auch hier seine Ursachen. Diese sind jedoch nicht per se problematisch, weil sie zu bestimmten Politikfeldern Probleme aufzeigen, sondern ihre angeblichen "Lösungen" mit dem Menschenbild des Grundgesetzes nicht vereinbar sind. Den Menschen im Internet weiß zu machen, man müsste nur die Rechte einzelner Gesellschaftsgruppen "in die Tonne treten", kann der ÖR derzeit nicht entgegen treten.)



Mit freundlichen Grüßen

Tobias Busch
Tobias Heinen 3sat und arte zeichnen sich durch besonders viele hochqualitative, informative Dokumentationen und Reportagen aus. Das sollte in jedem Fall erhalten bleiben. Ich begrüße es, dass Geld gespart werden soll. Aber dann sollte das doch bitte bei ARD & Co stattfinden, wo das Programm immer mehr aus Unterhaltungsprogrammen besteht. Spart lieber durch weniger Telenovelas, Krimis, Quizsendungen und überteuerte Sportübertragungen. Unterhaltung soll zwar nicht komplett verschwinden, aber im Gegensatz zu Kultur- und wissenschaftlichen Themen können die Privaten das auch leisten.
Tobias Herzberg 3sat sollte als eigenständiges Angebot erhalten bleiben. Ist elementar für den Bildungsauftrag. Kunst und Kultur brauchen Platz im ÖRR.

Vorschlag: Weniger Krimis und Unterhaltungsshows produzieren und weniger Geld für Sportübertragungen ausgeben.
Tobias Hilland Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde es einerseits schade, dass Sie so viele Programme einkürzen wollen, kann es andererseits zum Teil verstehen.



Was ich mir vor allem schon lange wünsche, ist ein abwechslungsreicheres Retro-Programm. Es werden jede Menge Sendungen ausgestrahlt, die sich mit den besten Showmastern, den tollsten Schlagern, den schönsten Quizshows von damals befassen. Aber so gut wie nie werden komplette Shows ausgestrahlt. Ausnahmen sind hier der Rbb mit Wiederholungen des Musikladens oder One, wo es auch jedes Wochenende entweder alte Filme, alte Serien oder alte Shows gibt.



Generell würde ich mir unter dem Durcheinander an Wiederholungen neuer Quizshows und Tier- und Landschaftsdokumentationen, als auch diverser Gesundheitsratgeber auch wieder einen Retro-Teil wünschen.



Alpha retro leistet da einen guten Beitrag. Zdf Kultur bzw. Theater gibt es leider nicht mehr...



Es gibt so viele alte Filme, ich meine hier etwa den Zeitraum 1930-1970, die lange nicht mehr im Fernsehen gezeigt worden sind. Der DVD-Markt hingegen quillt geradezu davon über, Bedarf scheint es also zu geben. Ebenso werden auch immer wieder alte Fernsehshows der 60er-80er veröffentlicht, aber im Fernsehen sieht man fast nichts davon.



Außerdem finde ich es sehr störend, wenn in der Ard mal abends ein Film läuft und der Abspann durch Werbung abgebrochen wird. Das passiert auch in den anderen Spartensendern, außer bei Arte oder One.



Selbst wenn der Abspann nur kurz dauert, finde ich, dass er zum Film dazugehört.

Die Öffentlich-Rechtlichen zerstören sich so meiner Meinung nach selbst, weil sie dadurch an Seriösität verlieren.



Auch finde ich es unangebracht, Sendungen schon vor Ausstrahlung in die Mediathek zu setzen.

Das nimmt dem Programmpunkt wirklich seine Exklusivität und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass noch weniger live im Fernsehen verfolgt wird. Das erklärt vielleicht die Flucht vieler zu den Streamingdiensten.





Abschließend schlage ich anstatt der Kürzung der Programme, eine Kürzung der Programmzeit vor.

Früher wurde auch nicht rund um die Uhr ausgestrahlt. Warum soll man nicht nachts auch mal wieder das Testbild sehen.



Wenn jemand nachts Unterhaltung braucht, gibt es ja im Internet immer noch genügend Alternativen.





Also weniger Quantität, mehr Qualität und das für alle Altersklassen!







Mit freundlichen Grüßen

Tobias Hilland
Tobias Hoffmann Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass die folgenden Sender eingestellt bzw. fusioniert werden sollen:

- Phoenix

- zdfinfo

- arte

- 3sat

- Tagesschau24.



Sollten diese Fernsehsender und ihr Programm in der Zukunft nicht mehr verfügbar sein, würde dem Fernsehen seine Vielfalt und breites Informationsangebot verloren gehen.

Dies wäre sehr bedauerlich und ich hoffe, dass sie ihre Entscheidung nochmals überdenken werden.
Tobias Müller Sehr geehrte Mitglieder des Rundfunkrates,



3sat leistet mit seinem Programm einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen und gesellschaftlichen Bildung in unserer Demokratie. Besonders die Dokumentarfilme auf 3sat zeichnen sich durch ihre Tiefe, künstlerische Freiheit und gesellschaftliche Relevanz aus. Sie heben sich bewusst von journalistischen Dokumentationen ab, die andere Sender wie arte anbieten, und bieten Raum für den Autor*innenfilm, der sich auf künstlerische Weise mit unserer Welt auseinandersetzt. Diese einzigartige Form des Dokumentarfilms erfüllt eine zentrale Funktion in einer pluralistischen Gesellschaft: Er erweitert unseren Horizont, ermöglicht Reflexion und fungiert als kulturelles Gedächtnis.



3sat hat sich über Jahrzehnte eine Expertise aufgebaut, die in dieser Form in der Medienlandschaft einzigartig ist. Diese Kompetenz muss nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden, um den zunehmenden Anforderungen an Bildung, Aufklärung und Kulturvermittlung in unserer digitalen Welt gerecht zu werden. Der Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollte sich auf solche Inhalte fokussieren, die einer breiten Öffentlichkeit nicht kommerziell zugänglich sind. Dabei spielt 3sat eine herausragende Rolle.



Gleichzeitig ist es notwendig, Ausgaben für kommerziell erfolgreiche Bereiche wie z.B. den Fußball kritisch zu hinterfragen. Solche Bereiche finanzieren sich bereits weitgehend selbst und sollten nicht auf Kosten des kulturellen und bildenden Programms subventioniert werden. Stattdessen könnten diese Mittel sinnvoller in die Übertragung von Sportarten, die weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wie zum Beispiel Hockey, fließen. Hier leisten hochambitionierte Sportler*innen ebenfalls Großes, jedoch ohne die millionenschweren Gehälter und Budgets, die den Profifußball prägen. Die Unterstützung solcher Sportarten würde den öffentlichen Auftrag des Rundfunks, Vielfalt und Förderung von Breiten- und Leistungssport gleichermaßen zu gewährleisten, weitaus gerechter erfüllen.



Der Erhalt und Ausbau von 3sat ist daher nicht nur eine Frage des Programmangebots, sondern auch eine Verpflichtung gegenüber dem Bildungsauftrag, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk in unserer Gesellschaft hat.



Mit freundlichen Grüßen,

Tobias Müller
Tobias Müller Öffentlich-rechtliche Sender: Konzentration auf den Kernauftrag als Notwendigkeit

In Deutschland ist der Rundfunkbeitrag seit jeher ein kontroverses Thema. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich durch den Beitrag, der unabhängig von der Nutzung der Angebote erhoben wird, finanziell belastet. Gerade in Zeiten, in denen die Lebenshaltungskosten steigen, wird der Ruf nach einer Reform und einer stärkeren Konzentration der öffentlich-rechtlichen Sender auf ihren Kernauftrag lauter. Die Corona-Pandemie hat zudem gezeigt, dass die Umsetzung dieses Kernauftrags und der Anspruch auf Vielfalt und Unabhängigkeit in der Berichterstattung nicht immer zufriedenstellend gelingt. Daher stellt sich die Frage: Sollten sich die öffentlich-rechtlichen Sender in Zukunft mehr auf ihren ursprünglichen Auftrag konzentrieren?



Was ist der Kernauftrag der Öffentlich-Rechtlichen?

Der ursprüngliche Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland bestand darin, die Bevölkerung unabhängig, umfassend und objektiv mit Informationen, Bildung und Kultur zu versorgen. Dieser Auftrag zielt darauf ab, eine freie Meinungsbildung zu ermöglichen, das demokratische Bewusstsein zu stärken und kulturelle Vielfalt zu fördern. Unterhaltung kann Teil des Angebots sein, sollte jedoch im Einklang mit dem öffentlich-rechtlichen Profil stehen und nicht im Vordergrund stehen.



Umfang des Angebots: Sind 20 TV-Sender und 63 Radiosender notwendig?

Aktuell finanzieren die Rundfunkbeiträge etwa 20 Fernsehsender und 63 Radiosender, die eine breite Palette an Inhalten abdecken – von Nachrichten über Sport bis hin zu Unterhaltung. Kritiker argumentieren, dass eine solch umfangreiche Anzahl an Sendern nicht notwendig ist, um den Kernauftrag zu erfüllen. Sie weisen darauf hin, dass viele dieser Programme in direkte Konkurrenz zu privaten Anbietern treten, wodurch der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein ursprüngliches Ziel verwässert.



Nähe zur Politik: Eine Gefahr für Unabhängigkeit und Vielfalt?

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt betrifft die Zusammensetzung der Rundfunkräte, die über die Programme der öffentlich-rechtlichen Sender wachen. Hier sitzen neben Vertretern aus gesellschaftlichen Gruppen auch zahlreiche politische Vertreter. Kritiker sehen darin eine potenzielle Gefährdung der Unabhängigkeit des Rundfunks, da politische Einflussnahme auf Programmgestaltung und Berichterstattung möglich ist. Die Tatsache, dass der Rundfunkrat auch über die Wahl der Intendanten entscheidet, erhöht die Sorge, dass der Rundfunk zu staatsnah agiert und zu wenig Distanz zu den politischen Akteuren wahrt.



Die Corona-Pandemie hat die Debatte um die Nähe der öffentlich-rechtlichen Sender zur Politik erneut befeuert. Viele Menschen bemängelten, dass die Berichterstattung oft die Perspektive der Regierung und der Gesundheitsbehörden übernahm, während kritische Stimmen und abweichende Meinungen nur selten oder tendenziös dargestellt wurden. Dieser Eindruck einer einseitigen Berichterstattung hat bei Teilen der Bevölkerung zu Misstrauen gegenüber den öffentlich-rechtlichen Medien geführt.



Argumente für eine Konzentration auf den Kernauftrag

Finanzielle Entlastung: Eine klare Fokussierung auf den Kernauftrag – also Nachrichten, Bildung, Kultur und hochwertige Dokumentationen – würde die Kosten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erheblich reduzieren. Diese Einsparungen könnten dazu führen, den Rundfunkbeitrag zu senken und die finanzielle Belastung der Bürger zu verringern.



Weniger Konkurrenz zu privaten Anbietern: In der heutigen Medienlandschaft gibt es viele private Sender, die Unterhaltung, Sport und Mainstream-Filme abdecken. Wenn sich die öffentlich-rechtlichen Sender auf Inhalte konzentrieren, die nicht oder nur unzureichend von privaten Anbietern abgedeckt werden, könnten sie ihre Rolle als unabhängige, qualitativ hochwertige Informationsquelle besser ausfüllen.



Erhöhung der Akzeptanz: Der Rundfunkbeitrag wird häufig als Zwangsabgabe empfunden. Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender ein klareres, auf den Kernauftrag fokussiertes Profil hätten, könnte die Akzeptanz des Beitrags steigen. Bürgerinnen und Bürger würden dann eine deutliche Gegenleistung in Form von unabhängiger, qualitativ hochwertiger Information und Bildung erhalten.



Effizientere Mittelverwendung: Eine Konzentration auf den Kernauftrag würde eine effizientere Nutzung der finanziellen Mittel ermöglichen. Statt Ressourcen in eine Vielzahl von Unterhaltungsformaten zu investieren, könnten diese gezielt für anspruchsvolle und relevante Inhalte verwendet werden.



Wahrung der Unabhängigkeit: Ein schlankeres, klar ausgerichtetes öffentlich-rechtliches Programm, das sich auf den Kernauftrag konzentriert, könnte auch dazu beitragen, die tatsächliche Unabhängigkeit von politischen Interessen zu stärken. Eine Reform der Rundfunkräte, die eine Reduzierung des politischen Einflusses vorsieht, könnte diese Unabhängigkeit zusätzlich untermauern.



Kritische Reflexion der Corona-Berichterstattung: Die Pandemie hat gezeigt, dass die Berichterstattung in Krisenzeiten zuweilen zu eindimensional und zu wenig kritisch gegenüber politischen Maßnahmen war. Eine stärkere Fokussierung auf den Kernauftrag würde bedeuten, mehr Raum für unabhängige, vielfältige und kritische Berichterstattung zu schaffen, was zur Glaubwürdigkeit und zum demokratischen Diskurs beiträgt.



Herausforderungen der Umsetzung

Allerdings bringt die Konzentration auf den Kernauftrag auch Herausforderungen mit sich. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen ein breites Spektrum an Bevölkerungsgruppen ansprechen. Eine Reduzierung des Programms könnte dazu führen, dass bestimmte Interessengruppen ihre Inhalte nicht mehr vertreten sehen. Zudem ist der Verlust an Unterhaltung und Sportformaten mit dem Risiko verbunden, dass das Publikum zunehmend zu privaten Anbietern abwandert, was die Reichweite und Relevanz der öffentlich-rechtlichen Sender langfristig gefährden könnte.



Fazit: Der Weg zu einem modernen, auf den Kernauftrag fokussierten Rundfunk

In Zeiten von finanziellen Belastungen, wachsender Konkurrenz durch private Medienanbieter und Zweifeln an der Unabhängigkeit erscheint es sinnvoll, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland stärker auf seinen Kernauftrag auszurichten. Eine klare Konzentration auf hochwertige Information, Bildung und Kultur könnte die Akzeptanz des Rundfunkbeitrags erhöhen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein klares, unabhängiges Profil geben.



Die Umsetzung einer solchen Reform muss sorgfältig erfolgen. Sie müsste auch eine Neuordnung der Rundfunkräte beinhalten, um den politischen Einfluss zu verringern und eine größere Vielfalt an gesellschaftlichen Stimmen einzubeziehen. Ein schlanker, effizienter und unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist essenziell, um auch in Zukunft seinen Beitrag zur demokratischen Meinungsbildung und kulturellen Vielfalt in Deutschland zu leisten.
Tobias Müller Ich bin sehr besorgt, dass durch die Kürzungen - vor allem im Kulturbereich - die Vielfalt der Meinungsäußerungen leiden wird.

Gerade in Zeiten, wo sich Menschen durch die neuen Medien immer mehr in „Meinungs-Blasen“ aufhalten, ist eine diverse Erzählung notwendig.

Auch für Kulturschaffende sind die Pläne erschreckend und desillusionierend!



Bitte stoppen Sie die Einschränkung der Meinungsvielfalt - wir brauchen sie in unserer freien Gesellschaft!
Tobias Munzert Ich sehe gerade die Zusammenlegung von ARTE und 3sat sehr kritisch. Diese sind zwar Spartensender, aber so einmalig in Deutschland. Gerade bei ausführlicheren Dokus, die so keinen Platz in den Hauptsendern haben, ist der Sendeplatz dort und das Angebot online sehr wichtig. Dazu fände ich es geradezu fatal, wenn der ÖRR keine oder nur sehr zeitverzögert Artikel auf den Hauseigenen Websiten hochladen dürfte. Das ist ein Kernelement des modernen Journalismus und spielt durch die Zugänglichkeit eine sehr wichtige Rolle, gerade bei unübersichtlichen Situationen. Insgesamt sollte eher an anderen Enden gespart werden, wie der Fußballberichterstattung oder bei abendfüllenden Schlagershows. Etwas überzogen, aber Sie verstehen sicher was ich meine.
Tobias Paepke Ich schaue regelmäßig die kulturellen Sendungen auf 3sat und ARTE.

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig einen Gegenpol zu den seichten Sendungen der allgemeinen Unterhaltung zu haben und sich durch Qualität und Diversität abzusetzen.

Es wäre ein herber Verlust für die deutsche Fernsehlandschaft würden diese Formate reduziert werden.
Tobias Reichert Sehr geehrte Damen und Herren,



erst wird das Budget für politische Bildung gekürzt und jetzt DAS. Als Beobachter bleibt man ungläubig zurück. Bitte überdenken Sie diese Reform. Ein verheerendes Signal. Rückzug ist keine Lösung.



mfg



Tobias Reichert
Tobias Scherer Guten Tag, ich habe leider erst eben von dem neuen Reformstaatsvertrag erfahren und möchte hiermit meine Bedenken mitteilen. Die öffentlich rechtlichen Sender sind meine Hauptinformationsquelle und ich schätze die vielfältigen Informationssender sehr! Meiner Meinung nach sollte man gerade in der heutigen Zeit viel mehr wert auf gut recherchierte und verständlich vermittelte Nachrichten legen. Dies sehe ich als Hauptaufgabe und diese sollte eher weiter ausgebaut werden, damit mehr Menschen sich gut informieren können. Unterhaltungssendungen können dafür gerne reduziert oder gebündelt werden. Auch bei den Mediatheken finde ich, dass sich alle öffentliche Sender zusammen tun und gemeinsam eine leicht bedienbare und informative Mediathek anbieten. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Tobias Schießl Guten Tag, Ziel der Reform ist es offenbar, dass junge Menschen wieder besser erreicht werden und der ÖRR besser aufgestellt wird, auch mit Blick auf Generationen-Abriss. Das wird in der Praxis aber weiterhin verhindert und bedarf deutlicher Nachbesserung.

Da sich junge Menschen v.a. über Drittplattformen informieren, müsste der ÖRR hier deutlich besser aufgestellt werden, um Desinformation etc. entgegenzuwirken, Wissen zu vermitteln und Meinungsbildung zu ermöglichen. Ich brauche hier keine einzelnen Studien zur Mediennutzung nennen, denn diese liegen Ihnen vor. Junge Menschen hören kaum Radio oder sehen TV. Die eigenen Digitalplattformen erreichen sie auch noch kaum. Genauso wissen Sie, wieviel Geld der ÖRR für ältere Zielgruppen (Ü30, Ü50, Ü70) im Linearen ausgibt, und wieviel für die Generationen darunter. Der Anteil, den der ÖRR etwa für "funk" bereitstellt, wirkt im Verhältnis dazu immer noch lächerlich. Das Label "Generationengerechtigkeit" wird also einfach nicht gelebt, und dazu fehlt es in dem Reformentwurf an klaren Auflagen. Wenn das so bleibt, und der Abriss sich fortsetzt, kann der ÖRR in Deutschland zwar sagen, dass er erfolgreich ältere Generationen bis zum Tod begleitet hat, aber danach völlig irrelevant geworden ist. Das macht mir Angst.

Jetzt kann man zur Verteidigung natürlich auf einzelne positiv-Beispiel verweisen, wo Sender Geld für junge Zielgruppen in die Hand nehmen. Hier geht es aber nicht um Punktsiege mit Vorzeigeprojekten, sondern um das Gesamtbild und die strukturelle Transformation hin zu Generationengerechtigkeit. Warum gibt es z.B. für die Räte und Gremien in den LRAs und im ÖRR allgemein keine Auflagen bzgl. Generationengerechtigkeit? Warum bilden diese Räte die Gesellschaft nicht auch in ihrer Demografie ab? Schauen wir exemplarisch in mein Heimatland Bayern:

- Kein Mitglied unter 35 Jahren. Eher im Schnitt Ü55/60. Ich habe die Besetzung angehängt. Andere Kriterien der Gremien-Zusammensetzung betrachte ich hier noch gar nicht - nur den Aspekt Generationengerechtigkeit. Es ist davon auszugehen, dass niemand aus dem Rundfunkrat primär junge Social-Media-Angebote als Informationsquelle nutzt oder dieses Mediennutzungsverhalten junger Menschen angemessen vertreten kann. Für den Erhalt welcher Sendungen sich diese Personen dann einsetzen ist absehbar.

- Der Bayerische Rundfunk hat diese Woche Sparmaßnahmen bekanntgegeben, die neben einigen überfälligen Angeboten auch in der junge Zielgruppe außerordentlich erfolgreiche Informations-Angebote massiv betreffen (z.B. "News-WG" Instagram, BR24 Social Plattformen,...). Warum wird hier mit dem Rasenmäher über alle Bereiche und Generationen agiert, und nicht etwa die unterversorgten jungen Zielgruppen ausgenommen? Ich bin überzeugt: Weil es keine Lobby oder ausreichende Repräsentation der Interessen junger Menschen gibt. Und weil es für Entscheidungsträger keine entsprechenden Vorgaben gibt.

Meine Bitte: Der Reformstaatsvertrag müsste hier sowohl das Problem der Repräsentation der jüngeren Generationen anpacken, und zudem bereits jetzt viel konkreter Einfordern, dass im Namen der Generationengerechtigkeit auch die finanziellen Mittel entsprechend eingeplant werden müssen. Sonst werden die Sender hier immer den Weg des geringsten Widerstands einschlagen, und den älteren Generationen Vorrang einräumen, weil die jungen Stimmen nicht hörbar sind.
BAYERISCHER RUNDFUNK  Stand 01.08.2024 
MITGLIEDER RUNDFUNKRAT
 
Seite 1 von 3 Landtag:  1. Barbara Becker  (CSU) 
 2. Alex Dorow  (CSU) 
 3. Klaus Holetschek  (CSU) 
 4. Melanie Huml  (CSU) 
 5. Jochen Kohler  (CSU) 
 6. Ludwig Hartmann  (Bündnis 90 / 
Die Grünen) 
 
 7. Sanne Kurz  (Bündnis 90 / 
Die Grünen) 
 
 8. Prof. Dr. Michael Piazolo  (Freie Wähler) 
 9. Jutta Widmann  (Freie Wähler) 
 10. Ferdinand Mang  (AfD) 
 11. Benjamin Nolte  (AfD)
 12. Volkmar Halbleib  (SPD)
 
Staatsregierung:  13. Dr. Florian Herrmann  
Katholische Kirche:  14. Pater Alfons Friedrich  SDB 
Katholische kirchliche Frauen -
organisationen: 
 15. Bärbel Benkenstein -Matschiner 
Evangelische Kirche: 
 16. Dieter Breit 
Evangelische kirchliche Frauen -
organisationen:  17. Dr. Johanna Beyer 
Israelitische Kultusgemeinden:  18. Ilse Danziger 
Gewerkschaften:  19. Luise Klemens 
 20. Bernhard Stiedl 
Bayerischer Bauernverband:  21. Christiane Ade 
 22. Hermann Greif 
Industrie - und Handelskammern:  23. Thomas Neumann 
Handwerkskammern: 
 24. Prof. Dr. Elmar Forster  BAYERISCHER RUNDFUNK  Stand 01.08.2024 
MITGLIEDER RUNDFUNKRAT
 
Seite 2 von 3 Bayerischer Städtetag:  25. Dr. Christian Moser 
Bayerischer Landkreistag:  26. Thomas Haberman n
Bereich Freizeit, Tourismus, 
Gastronomie und Hotel :
 27. Stefan Wild 
Bayerischer Gemeindetag: 
 28. Dr. Uwe Brandl 
Bund der Vertriebenen, 
Landesverband Bayern: 
 29. Christian Knauer 
Bayerischer Jugendring:  30. Matthias Fack 
Bayerischer Landes -Sport -
verband:  31. Klothilde Schmöller 
 32. Michael Weiß 
Schriftsteller -Organisationen: 
 33. Gerlinde Schermer -Rauwolf 
Komponisten -
Organisationen:  34. Axel Linstädt 
Musik -Organisationen: 
 35. Prof. Dr. Daniel Mark Eberhard 
Intendanzen der 
Bayerischen Staatstheater: 
 36. Serge Dorny 
Bayerische Schauspielbühnen :
 37. Markus Trabusch 
Bayerischer Journalisten -
verband: 
 38. Harald Stocker 
Bayerischer 
Zeitungsverlegerverband: 
 39. Martin Wunnike 
Bayerische Hochschulen:  40. Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Rupper t
Lehrerverbände:  41. Simone Fleischmann 
Elternvereinigungen:  42. Rainer Kleybolte 
Organisationen der 
Erwachsenenbildung: 
 43. Dr. Martina Eglauer 
Bayerischer Heimattag: 
 44. Dr. R udolf  Neumaier 
Familienverbände: 
 45. Sandra Schuhmann 
 
 BAYERISCHER RUNDFUNK  Stand 01.08.2024 
MITGLIEDER RUNDFUNKRAT
 
Seite 3 von 3 Vereinigung der 
Bayerischen Wirtschaft: 
 46. Dr. Paul Siebertz 
Bund Naturschutz in Bayern:  47. Doris Tropper 
Verband der freien Berufe: 
 48. Dr. Markus Beck 
LAG Selbsthilfe von Menschen
mit Behinderung und chronische r
Erkrankung :
 49. Christian Seuß 
AG der Ausländer -, Migranten -
und Integrationsbeiräte Bayern s: 50. Hamado Dipama 
 
Tobias Schwarz Sehr geehrte Damen und Herren,



angesichts der Finanzierungsproblematik im ÖRR, die ja auch seine gesellschaftliche Akzeptanz betrifft, wird es über kurz oder lang zu neuen verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Bindungen hinsichtlich des Grundversorgungsauftrags kommen müssen. Es ist nicht davon auszugehen, dass der gesetzliche Informations- und Bildungsauftrag angesichts der aktuellen medialen Realität gegenüber anderen Elementen des Grundversorgungsauftrags zurückstehen muss. Sehr viel wahrscheinlicher ist das Gegenteil. Es wäre daher unverzeilich, auch im Sinne des Institutionenschutzes, im Rahmen der aktuellen Runde Maßnahmen zu beschließen, die dieser anzunehmende Entwicklung entgegenstehen, hierbei insb. die Zusammenlegung von Informations- und Kultursendern, die den Bildungs- und Informationsauftrag in besonderer Weise erfüllen oder die weitere Beschränkung der Erfüllung des Bildungs- und Informationsauftrags im Internet. Ich bitte Sie daher darum, insbesondere von diesen Maßnahme im Rahmen der anstehenden Reform des Rundfunkstaatsvertrags Abstand zu nehmen.



Mit freundlichen Grüßen,

Tobias Schwarz, Mainz
Tobias Steiner Eine Kürzung von Mitteln und die Reduzierung des öffentlich rechtlichen Programmangebots führt langfristig zu einer politischen Katastrophe. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Wunsch von antidemokratischen Kräften - die Einschränkung der freien Meinungsbildung - erfüllt wird. Der öffentliche Rundfunk muss bereits seit einiger Zeit das Zeitungssterben kompensieren und ist daher elementar für die Entwicklung wichtiger Diskurse in der Stadt und auf dem Land. Journalismus ist nicht neutral oder objektiv und will und kann es auch nicht sein. Die Objektivität entsteht einzig durch die Vielfalt seiner Urheber*innen und die Diversität der Quellen.
Tobias Thornstedt Sehr geehrte Damen und Herren,



wie ist es möglich, dass wieder, wenn gespart werden muss, die Kultur als erstes gestrichen werden soll. Von zwei Sendern, arte und 3sat, die jeweils ein tolles und ganz unterschiedliches Programm bieten, kann man doch nicht einen im anderen integrieren! Es sind fast die einzigen, die man noch gewinnbringend schauen kann! Bei der Fusion bleibt nur die Hälfte übrig. Beide produzieren fabelhafte Sendungen/Formate "Kulturzeit" "nano" "scobel", "mit offenen Augen/Karten" weitere Kulturformate, die Anspruch bieten. Der Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Sender muss erhalten bleiben und ernst genommen werden, gerade in der heutigen Zeit ausgebaut werden, damit eben nicht einfache Lösungen als Antworten auf die schwieriger werdenen Fragen unserer Welt, gefunden werden können.

Programme wie one oder zdf-neo bieten so etwas dagen nicht.

Dagegen gibt es in den übrigen "Öffentlichen" zu viele Spiel- und Rateshows, sparen sie dort, aber nicht am Journalimus und der Qualität!

Phoenix und tageschau24 könnten vielleicht eher zusammenarbeiten, obwohl Phoenix mit seinen Diskussionrunden und Berichten mit Experteneinordnung viel mehr Hintergrund bietet, als die Aneinanderreihung von Tageschauen und kleinen zusätzlichen Beiträgen, wie sie in tageschau24 stattfindet.

Wenn mit 3sat ca. 90 Mio. Euro eingespart würden, wird das doch an völlig falscher Stelle gespart, auch ist dies keine Summe im Vergleich der gesamten Ausgaben. Warum können nicht 50 Cent mehr Gebühren akzeptiert werden, das ist nicht mal ein "viertel Kaffee"? Für gutes programm, das so wichtig ist, sollte das jeder Ministerpräsident*in unterstützen.



Dafür gibt es in 3sat hervorragend recherchierte und produzierte Sendungen. "Kulturzeit" sucht und findet spannende kulturelle Ereignisse von den Städten bis hinein in die Provinz, "nano" erörtert wissenschaftliche Fragen.

Darüberhinaus fördert 3sat die Kulturszene, gibt Auftrittsmöglichkeiten für Künstler und Künstlerinnen, wie etwa Tage der deutschsprachigen Literatur Klagenfurt, Kurzfilme, Literaturpreise...

Außerdem bietet 3sat die Verbindung zu den anderen deutschsprachigen Ländern Österrich und Schweiz, erweitert damit den Blick und das Verständis in vielfältigen Richtungen, wie es arte nach Frankreich und viceversa ermöglicht - das muss in einem gefährdeten Europa beides erhalten bleiben!

Das Gleiche gilt im Radio für Deutschlandfunk und Deutschlandradio.



Erhalten Sie die Programmvielfalt, sie ist wichtiger denn je!



Mit feundlichen Grüßen



Tobias Thornstedt
Tobias Weiß Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es unerträglich, dass Sie den Kultursender 3Sat einfach streichen wollen. Seien Sie lieber stolz darauf, dass der öffentliche Rundfunk seinen Zuschauern so ein tolles Kulturprogramm bieten kann. Andere Länder sind neidisch auf uns Deutsche. Und es muss auch der Anspruch einer Kulturnation wie uns sein, seiner Kunst, seiner Kultur und seinen Denkern eine angemesse Bühne und einen Platz für Diskussion zu geben. Ich profitiere sehr von der qualitativ guten Berichterstattung und finde auch die journalistischen Einordnungen auf 3Sat sehr gut. Wenn ich daran denke, dass Sie diesen Sender abschaffen wollen, so halte ich es anfangs fast für einen Witz. Es gibt auch Menschen, die nicht nur hirnlose Quizzsendungen in der Dauerschleife sehen wollen und einen anspruchsvollen Geschmack haben. Verflacht der öffentliche Rundfunk, dann können Sie ihn auch gleich abschaffen oder, ganz AfD nahe, die ganze Zeit bäuerlichen Volkstanz als Kulturangebot bringen. Traurig, dass Sie überhaupt darüber nachdenken!



MFG!
Tom Arp Dass der Hass der neuen Rechten sich zuerst gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk richtet, sollte jeden von seiner Wichtigkeit überzeugen. Wir haben die Werkzeuge gegen einen Donald Trump und seinen Propagandaminister Elon Musk zur Verfügung und dürfen sie nicht leichtfertig aus der Hand geben.



Die einzigen Mittel gegen antidemokratische Bewegungen in den modernen multi-ethnischen Gesellschaften sind Bildung, Bildung, Bildung und die Bereitschaft, dafür Geld in die Hand zu nehmen. In dieser Situation eingeführte und gepflegte öffentlich-rechtliche Bildungskanäle abzuwickeln ist genau der falsche Weg.



Warum aber warten, bis sich irgendein rechter Populist über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hermacht? Besser ist es da doch, ihm zuvorzukommen und ganze Sender stillzulegen. Das Niveau heruntergeschraubt, damit die Einschaltquoten stimmen und darauf gehofft, dass der rechtskonservative Vorwurf der Verschwendung öffentlicher Gelder vorüberzieht. - Das Ergebnis ist aber langfristig die Selbstabschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Je mehr man sich überlegt, was die Menschen hören wollen, desto mehr erzählt man ihnen, was sie ohnehin schon wissen; der Bildungsauftrag wird vorauseilend geopfert.
Tom Berger Der hier vorliegende Etwurf ist in der heutigen moderenen Medienwelt inaktzeptabel!

Ich sehe hier sogar einen Eingriff in die Pressefreiheit, wenn Redaktionen Informationen nur über ein Sendemedium wie TV oder Radio verbreiten dürfen und das schnellere Onlineangebot nicht als erstes nutzen dürfen.

TV, Radio und Internet sind unterschiedliche Medien mit unterschiedlichen Zielgruppen und auch Seh- und Lesegewohnheiten.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Pflicht, möglichst schnell aktuelle Informationen zu verbreiten. Das geht nur über Internet und auch dort als Textbeiträge. Denn ehe ein TV - oder Radiostream produziert ist zum Verbreiten, sind Textbeiträge schon längst in der Welt.

Dieser Entwurft schwächt den öffentlich-rechtlichen Rundfunkt und wird die Möglichkeit von Falschinformation sowie extremistischer Propaganda weiter stärken. So wie sich dieser Entwurf darstellt, bevorzugt er ganz klar andere Medienanbieter, die bei Informationen zuerst mit Textbeiträgen online sind und dann mit TV-Spots oder Podcast folgen.

Rundfunkt im weitesten Sinne sind heute nicht nur TV und Radio, das ist auch Internet mit jounalistischen Textbeiträgen!

Sollten die Länder diesen Entwurf so absegnen, ist ein Stück der demokratischen Meinungsbildung und Teilhabe an Informationen demontiert. Denn: Nicht jeder kann Nachrichten hören! Viele Menschen lesen auch. Und diese Menschen müssen auch schnell informiert und erreicht werden.

Und noch ein wichtiger Aspekt bei Liniea-Funk zu erst: Sollte es zu einem Katastrophenereignis kommen, war der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Länderanstalten bisher immer der erste und schnellste Informationsgeber für die Menschen. Das wird mit diesem Entwurf nicht mehr möglich sein. Nicht überall können TV-Streams und Radiostreams im Internet gesehen werden, weil in vielen Regionen die Bandbreite einfach nicht ausreicht. Texte laden sich aber schneller auch bei sehr geringer Bandbreite. Die Länder nehmen sich mit diesem Entwurf somit auch die Möglichkeit, schnell online über Ereignisse zu informieren und Handlungshinweise an die Bevölkerung zu geben.
Tom Biburger Die geplante Zuammenlegung von ARTE und 3sat halte ich für einen völlig verfehlten Vorschlag. Gerade in Zeiten der Erosion von Demokratie und unserer auf Humanität und den Grundrechten der Mesnschen basierten Werten, die wir immer wieder auf allen Ebenen durchsetzten müssen.



Die kulturell und wissenschaftlich geprägten unterschiedlich international vernetzten Sender ARTE und 3sat stehen für Vielfalt, Qualitätsjournalismus und der Garantie der im Staatsvertrag verankerten öffentlich-rechtlichen Aufträge sowie den erfrischenden Mut, immer wieder auch auf neuen Wegen und mit innovativen Formaten zu experimentieren.



Sie ragen wie Leuttürme aus dem meist oberflächlichen, oft wenig differenzierenen Mainstream - auch des öffentlich-rechtlichen Angebots - der Informations- und Unterhaltungsindustrie heraus.



Entgegen des vorliegenden Vorschlags plädiere ich sehr für eine Ausweitung von ARTE und 3sat. Es ist unser Steuergeld, das ich investiert sehen möchte zur Stärkung von Demokratie und des sozialen und gerechten Zusammenhalts in der Welt. Dafür und zur Bekämpfung von destruktivem Populismus sind verstärkte Investionen in Kultur, Wissenschaft und Bildung zentrale Aufgaben unserer Gesellschaft, wie sie ARTE und 3sat verantwortungsvoll zu erfüllen versuchen.



Tom Biburger

(Leiter Munich Center of Community Arts)
Tom Drechsel Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Radio- und TV-Verantwortliche,



wenn etwas in unsere heutigen Zeit beängstigend ist, ist es die Zunahme des Rechtsextremismus. Hier gilt es für uns, aber besonders für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder dieser Entwicklung entgegenzutreten und Einhalt zu gebieten. Erschrocken habe ich nun gelesen, dass beabsichtigt ist, den fast 40-Jährigen Qualitätskanal 3Sat mit ARTE zusammenzulegen und somit das Ende 3Sats zu besiegeln. Ich bitte Sie, gerade diesen kulturell, pluralen und länderübergreifenden Sender seine Eigenständigkeit zu belassen und das hervorragende Kulturprogramm nicht dem Sparzwang zu opfern. Die möglichen kurzfristigen Einsparungen werden langfristig unsere Kinder aufgrund der Perspektivenverengung und Horizontverkürzung bezahlen müssen.



Hochachtungsvoll ein besorgten Kulturzeitanhänger



Tom Drechsel

Österreich
Tom Gießmann Guten Tag,

die geplanten Streichungen, insbesondere im Informations- und Kulturbereich dürfen in dieser Form nicht umgesetzt werden. Bereits in den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde hier schon sehr viel gutes Programm weggespart, für das sich so in der restlichen Medienlandschaft kein Ersatz findet. Eine umfangreiche Informationsberichterstattung (diverse Sendungen im Deutschlandfunk; die komplette Berichterstattung von Phoenix, gerade auch abseits der Liveübertragungen; aber auch SWR Kultur, Bayern 2 und WDR 5) lässt sich nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk frei und unabhängig von Werbeinteressen umsetzen. Bei der Kultur (sowohl Berichterstattung, als auch Übertragung und Produktion) ist dies noch deutlicher zu sehen. Alles, was im Zuge der geplanten Reform gestrichen würde, würde ersatzlos wegfallen.

In Zeiten einer bereits erodierenden Demokratie und immer weniger zuverlässigen Nachrichten- und Informationsquellen darf nicht gespart werden. Bitte finden Sie eine Möglichkeit, die großflächigen Streichungen in diesem Bereich zu verhindern.



Vielen Dank und herzliche Grüße

Tom Gießmann
Tom Heuberger Es macht mir große Sorgen, dass Programme mit Bildungs-, Wissenschafts-, Kultur- und Informationsangeboten eingekürzt werden sollen, während die Schwächung des menschlichen Urvertrauens durch massenhafte Ausstrahlung von Krimi-Sendungen, sowie nichtssagende Mainstream-Unterhaltung vorangetrieben wird. Das kann man genau so gut den privaten Sendern überlassen.

Bitte denken Sie an Ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag.
Tom Pake Die geplanten Änderungen sind nicht weitreichend genug. Der Rundfunkbeitrag belastet die Bürgerinnen und Bürger Jährlich mit 220,32 € pro Haushalt. Es sind daher weitere umfangreiche Sparmaßnahmen notwendig, um den Beitrag, den die Bürgerinnen und Bürger zu leisten haben, langfristig zu senken.



Besonders ist festzustellen, dass sich das Medienangebot seit Einführung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den 1950er Jahren erheblich gewandelt hat und viele Bereiche durch private Medienunternehmen abgedeckt sind. Es ist daher zu hinterfragen, welche Aufgabenbereiche überhaupt noch durch einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk erledigt werden müssen.



Gerade im Bereich Spielfilme und Serien werden mittlerweile Internet-Streamingangebote genutzt (Netflix, Sky, AmazonPrime usw.). Es ist daher anzuzweifeln, ob derartige Unterhaltungsangebote überhaupt noch einen öffentlich-rechtlichen Grundversorungsauftrag unterfallen.



Vielmehr muss sich ein moderner öffentlicher-rechtlicher Rundfunk auf die Kernaufgabe Bildung und Information beschränken.



Einerseits bedarf es somit Angebote zur Berichtserstattung über das aktuelle politische und kulturelle Zeitgeschehen, andererseits auch Bildungsangebote. Die Corona-Pandamie und die damit verbundenen herausforderungen im Bildungssystem, u.a. das sog. Home-Schooling, zeigt, dass auf ein breites Angebot pädagogisch fundierter Wissensvermittlung ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss. Daher ist der erhalt eines Spartensenders für Bildungs- und Lehrfilme mit entsprechender digitaler Abrufbarkeit von Bedeutung.



Eine besondere finanzielle Belastung stellt die gegenwärtige Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland dar.



Vorbild für eine umfassende Reform ist der österreichische Rundfunk ORF. In österreich bestehen keine rechtlich selbstständigen Landesrundfunkanstalten und kein zusätzliche Anstalt für das ganze Bundesgebiet, wie dies im Deutschland mit dem ZDF der Fall ist.



Daher ist im Ergebnis folgender Vorschlag zu unterbreiten:



-Auflösung der gegenwärtigen rechtlich selbstständigen Landesrundfunkanstalten

-Bildung eines gemeinsamen Deutschlandfunkes.

-2 Hauptprogramme als Sender, darin regionale Zeitfenster für Angebote der Bundesländer (vergleiche ORF 2 in Österreich)

-1 Spartenkanal als Nachrichtensender

-1 Spartenkanal für Bildung und Dokumentation

-einfache digitale Abrufbarkeit der oben genannten Angebote



Ebenso sollte eine reduzierung der Hörfunkangebote erfolgen. Ein öffentlich-rechtlicher Hörfunk hat sich ebenso auf die Kernaufgabe Bildung und Information zu beschränken. Umfangreiche Musikangebote sind durch den privatwirtschaftlichen Markt mit Streaming- und Downloaddiensten umfassen abgedeckt.



Zur Finanzierung ist abschließend zu erwähnen, dass statt Beitragserhöhungen auch die Werbezeitfenster großzügiger gestaltet werden können, um notwendige Einnahmen zu generieren. Im Ergebnis dürfte die monatliche Belastung 10 € je Haushalt nicht übersteigen. Ggf. ist eine sozialverträgliche Staffelung nach dem Einkommen vorzunehmen.
Tom Schall Hiermit möchte Ich meine Beschwerden über die Abschaffung des Senders 3 Sat zum Ausdruck bringen.Der Sender 3 Sat ist mit großem Abstand zu allen anderen Sendungen der absolut Beste. Wenn ich überhaupt Öffentlich Rechtliches TV schaue, ist es 3 Sat. Ich kann schon ein wenig nachvollziehen was Sie damit bezwecken wollen aber den Besten Öffentlich Rechtlichen Sender abzuschaffen ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Ich finde es ehrlich gesagt das es überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist das Ich für den Öffentlich Rechtlichen noch zahlen muss. Ich finde das die Qualität vor allem im Ersten extrem nachgelassen hat und nur noch oberflächlich berichtet wird. ARTE ist zwar ein guter Sender aber zu weit entfernt von der deutschen Kultur und 3 Sat ist genau dazwischen und somit viel Besser. Ich bin auch der Meinung das wenn überhaupt heute noch für die Bereitstellung des Netzes oder Satellit die Sender selber aufkommen müssten und gerade die Privaten bzw.Streaming Anbieter. Viele Bürger bezahlen sehr viel für Streaming Anbieter und Privaten Sendern mit ihrem Streaming Angebot und aus den Steuereinnahmen sollte der Öffentlich Rechtliche bezahlt werden und somit bezahlen wir alle dafür, was dann auch für alle selbstverständlich und mit gutem gewissen leicht fällt. Ebenfalls würde damit auch die Unterstützung wegfallen für Menschen die sich die GEZ nicht leisten können und Die Bürger dafür aufkommen müssten. Das wäre für meine Auffassung Gerechtfertigt.
Tom Stockinger Ich finde es katastrophal, wenn Kulturprogramme weiter beschnitten werden sollen. Arte und 3sat sind ohnehin schon die einzigen Ausspielwege, auf denen man solche Programme findet. Jede weitere "quantitative Begrenzung" bedeutet das Aus für viele Kulturschaffende in diesem Land. Das Öffentlich-rechtliche Fernsehen kann sicher gut ohne Champions League und Bundesliga, die ohnehin schon mangels erschwinglicher Rechte nur noch fragmental und wenig attraktiv abgebildet werden können, auskommen. Der Fußball wird umgehend eine neue Heimat im Fernsehen finden. Kultur gibt es nur im ÖRR - und zwar völlig zu recht und jetzt schon quantitativ beschämend.



Genauso katastrophal und wenig durchdacht ist die "quantitative Begrenzung" für Kinder- und Jugendprogramme. Wer sich wundert, weshalb die jungen Menschen sich so stark nonlinear orientieren, der muss sich nur anschauen, wie wenig ihnen linear geboten wird. Das Ausweichen auf Social Media und Internetangebote ist zwangsläufig. Und wie viele junge Menschen sich dabei an der ÖRR-Plattform Funk vorbei-orientieren sieht man sehr gut an den Erstwählern im Osten. Ohne Programm-Angebote kommen die nicht einmal zum News-Gucken zurück.
Tom Stoffels Gerne möchte ich Ihnen die beigefügten Empfehlungen zukommen lassen, die ich mit großer Leidenschaft für Sie zusammengestellt habe. Durch meine Empfehlungen kann ich die Anzahl der Radiosender von 71 auf 46 reduzieren. Die Reduzierung der Fernsehkanäle ist schwieriger, insbesondere bei der Verringerung der lokalen Ausstrahlungen können Einsparungen erzielt werden.



Sollten Sie nach Durchsicht des Anhangs noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.



Würden Sie mir eine Empfangsbestätigung zukommen lassen? Vielen Dank im Voraus.
1
 Vorschlagen 
 
Es gibt viele öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in Deutschland. 
In relativ kleinen Bundesländern gibt es große Senderparks, was meiner Meinung nach nicht
realistisch ist. Ich denke, dass bei diesen Sendern erhebliche Einsparungen erzielt werden könnten. 
 
Zudem ist die Kombination von zwei großen nationalen öffentlich-rechtlichen Sendern nicht
realistisch. Deutschland setzt auf Traditionen und nicht so sehr auf unternehmerisches Denken.
ARD und ZDF sollten besser zu einer Einheit fusionieren, wodurch viele Ebenen (von der
Verwaltung bis zur Ausführung) verschlankt werden könnten. Eine gemeinsame Organisation würde zudem eine starke Position in der europäischen Medienlandschaft schaffen. 
 
Zunächst einige konkrete Fakten: 
 
Land  Einwohner stand  
1.1.2024 (Mio)  Prozentsatz 
Total Deutschland  Sender 
Bremen  0,685  0,80%  RB
Saarland  0,993  1,20%  SR
Mecklenburg -Vorpommern  1,628  1,90%  NDR
Hamburg  1,892  2,20%  NDR
Thüringen  2,127  2,50%  MDR
Sachsen-Anhalt  2,187  2,60%  MDR
Brandenburg  2,573  3,10%  RBB
Schleswig -Holstein  2,953  3,50%  NDR
Berlin  3,755  4,50%  RBB
Sachsen  4,086  4,80%  MDR
Rheinland -Pfalz 4,159  4,90%  SWR
Hessen  6,391  7,60%  HR
Niedersachsen  8,140  9,60%  NDR
Baden -Württemberg  11,280  13,40%  SWR
Bayern  13,369  15,90%  BR
Nordrhein -Westfalen  18,139  21,50%  WDR
Total  84,357  100,00%  
 
  2
 
Sendergruppe  stand
1.1.2024  Bediente  
Einwohner  (Mio) 
(stand
1.1.2024)  Prozentsatz  
nach Einwohner 
(100% = Total
Deutschland ) Bediente
Länder  Hörfunk
Sender  Wovon
gemeinsam  Wovon
digital  Wovon Landes -
programme für
unterschiedliche
Länder 
BR 13,369  15,90%  1 10 0 5 0
HR 6,391  7,60%  1 6 0 0 0
MDR 8,400  9,90%  3 10 0 3 3
NDR 14,613  17,20%  4 11 0 3 4
RB 0,685  0,80%  1 5 1 0 0
RBB 6,328  7,60%  2 7 1 0 2
SR 0,993  1,20%  1 5 0 1 0
SWR 15,439  18,30%  2 8 0 2 2
WDR 18,139  21,50%  1 9 1 3 0
Total  84,357  100,00%  16 71   
 
  3
 Einige Empfehlungen möchte ich weiter ausführen :
 
1 Die Organisationen hinter Das Erste (ARD) und ZDF sollten fusionieren, wodurch erhebliche
Einsparungen bei Verwaltung, Technik, Studios, Korrespondenten usw. erzielt werden
könnten. Fast nirgendwo in Europa gibt es zwei große öffentlich-rechtliche Organisationen
nebeneinander, die manchmal sogar mit ähnlichen Sendungen konkurrieren. Man könnte sich
sogar vorstellen, die beiden Sender Das Erste und ZDF inhaltlich aufeinander abzustimmen
und sie beispielsweise in D1 und D2 umzubenennen. D1 würde für das breite Publikum mit
serviceorientierter Information stehen, während D2 vertiefende Programme senden könnte.
Dies könnte auch für die „Dritten Programme“ übernommen werden, um eine größere
Markenbekanntheit zu schaffen. D1 und D2 würden zu 50 % von den Landesanstalten und zu
50 % von der Zentrale gefüllt (vielleicht durch einen Medienrat von Zuschauern beraten). 
2 Radio Bremen ist zu klein, um eigenständig 4 Radiosender und einen gemeinsamen
Radiosender mit WDR und RBB zu betreiben. 
 
Radio Bremen hat einen eigenen Fernsehsender (Radio Bremen TV), bei dem die eigene
Sendezeit auf 45 Minuten pro Tag beschränkt ist, aufgeteilt in einen 15 -minütigen und einen
30-minütigen Block. Radio Bremen produziert zudem Sendungen für den Fernsehsender  NDR
Fernsehen. In den zwei Blöcken, in denen Radio Bremen TV in das Programm des NDR -
Fernsehens einbricht, werden die Blöcke von NDR für Sendungen für die NDR -Länder
genutzt. 
 
Vorschlag für Radio Bremen: Auflösung als eigenständiger Sender und Fortsetzung als Teil
des NDR (Landesfunkhaus) mit der Produktion von Programmen für die Einwohner von
Bremen. 
 
Für das Radio bedeutet dies die Auflösung von 4 Radiosendern. Für Bremen wird
vorgeschlagen, innerhalb des NDR den Radiosender NDR 1 Radio Bremen  zu gründen. Für
den gemeinsamen Sender COSMO wird empfohlen, diesen beim NDR fortzuführen (in
Zusammenarbeit mit WDR und RBB), mit dem Ziel, ein größeres Publikum zu erreichen. Ein
gemeinsamer Sender wird auch bei Kombinationen anderer Sender begrüßt. 
3 SR hat 5 Radiosender und einen eigenen Fernsehsender (SR Fernsehen), bei dem es für 30
% der Sendungen verantwortlich ist. Die restlichen 70 % sendet SR ein Mantelprogramm in
Zusammenarbeit mit SWR Fernsehen. 
Vorschlag für SR: Auflösung als eigenständiger Anstalt  und Fortsetzung als Teil des SWR
(Landesfunkhaus) mit der Produktion von Programmen für die Einwohner des Saarlandes. 
 
Für das Radio bedeutet dies die Auflösung von 4 Radiosendern. Für das Saarland wird
vorgeschlagen, SWR 1 Saarland  zu gründen. Der Sender AntenneSaar könnte (digital) unter
der Leitung des SWR in Zusammenarbeit mit beispielsweise BRF (Belgien), Radio 100,7
(Luxemburg) und möglicherweise einem Radiosender aus dem Elsass (Frankreich) fortgeführt
werden. 
 
Für das Fernsehen bedeutet dies die Auflösung des eigenständigen Senders SR Fernsehen.
Stattdessen erhält das Saarland ein eigenes Landesprogramm in der Sendezeit des SWR
(ähnlich wie in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg). Möglicherweise wird der Anteil der
Sendungen aus und für die Länder auf 15 -20 % reduziert. 
4 Der WDR hat sowohl im Radio als auch im Fernsehen eine weitreichende regionale
Aufspaltung mit 11 verschiedenen Ausgaben im Fernsehen. Empfehlung, die Anzahl der
Studios und Sendungen zusammenzulegen, oder Städte/Gemeinden sollten bereit sein,
finanziell zu den Fernsehsendungen beizutragen (gegebenenfalls in einer öffentlich-privaten
Partnerschaft mit einem lokalen Radiosender). 
5 MDR und RBB sollten in einen gemeinsamen Sender des Sorbischen Rundfunks investieren. 
6 Die politische Vertretung in den derzeitigen Organisationen sollte verschwinden.
Medienorganisationen sollten unabhängig von der Politik und politischen Launen sein. Es
sollte jedoch eine unabhängige Aufsichtsbehörde eingerichtet werden (im Auftrag des
Staates), die die Zielsetzungen überwacht.  4
 7 Es werden 5 nationale Radiosender eingeführt: 
 
Radio 1 - Information (jetzt DLF) 
Radio 2 - Unterhaltung und familiär 
Radio 3 - Kultur und vertiefend (jetzt DLF Kultur) 
Radio 4 - Oldies und Nostalgie 
Radio 5 - Popwelle (jetzt DLF Nova) 
 
Die Programmgestaltung erfolgt zentral, wobei die verschiedenen Landesrundfunkanstalten
Programme für die Aufnahme in die Programmplanung vorschlagen können. 
8 Die Anzahl der Radiosender pro Rundfunkanstalt sollte auf maximal 8 Sender pro Anstalt
reduziert werden. 
Die Aufteilung der Radiosender sollte in jedem Bundesland gleich sein (Senderfarbgebung): 
 
• Der Sendername beginnt mit dem Namen der Rundfunkanstalt, gefolgt von der
Sendernummer (zum Beispiel SWR1). Wenn eine Rundfunkanstalt mehrere Bundesländer
bedient, folgt nach der Nummer der Name des Bundeslandes (zum Beispiel NDR1
Niedersachsen). Nur das  erste Netz ist regional gebunden, alle weiteren Netze sind an die
Rundfunkanstalt gebunden (in jedem beteiligten Bundesland gleich) und haben daher keine
Ergänzung des Bundeslandnamens. 
 
• Alle Sender haben die Möglichkeit, zwei Arten von Radionachrichten zu beziehen, die
landesweit produziert werden: neutral gelesen, etwa 2:00 Minuten, oder inhaltlich mit
Ausschnitten, etwa 4:00 Minuten. 
 
• Die Erstellung eines gemeinsamen Programms wird begrüßt. Dafür könnte Platz mit
zusätzlichen Sendern geschaffen werden. 
 
• Sender 1:  Informationen über das eigene Bundesland, gemäß der Verteilung mindestens
30 % gesprochene Worte, 70 % Musik (Format Oldie -Based AC/Major AC) in den Stunden
zwischen 6:00 und 19:00 Uhr an Werktagen und am Wochenende zwischen mindestens 8:00
und 18:00 Uhr.  Vor allem ein serviceorientiertes Programm. 
Die Stunden zwischen 19:00 und 24:00 müssen zu mindestens 50 % der Sendezeit für
Informationen (wie Nachrichten, Dokumentationen/Podcasts, Sport usw.), Kultur (leicht)
und/oder Bildung genutzt werden. Diese Stunden dürfen übrigens gemeinsam gestaltet
werden (falls ein Sender mehrere Bundesländer bedient). 
Die Nachtstunden zwischen 0:00 und 6:00 Uhr werden bundesweit von Radio 1 ausgefüllt. 
 
• Sender 2:  Unterhaltungsprogramm, Format Current -Based AC, mit einem aktuellen
Programm nach eigenem Ermessen. 
Die Nachtstunden zwischen 23:00 und 6:00 Uhr werden bundesweit von Radio 2 ausgefüllt. 
 
• Sender 3:  Kulturprogramm, vertiefende Programme, gegebenenfalls Religion nach
eigenem Ermessen. Mindestens 60 % gesprochene Worte zwischen 6:00 Uhr
(Werktage)/8:00 Uhr (Wochenende) und 20:00 Uhr. 
Die Stunden zwischen 20:00 und 23:00 Uhr werden mit zugänglicher Welt musik, Jazz und
klassischer Musik gefüllt. 
Die Nachtstunden zwischen 23:00 und 6:00 Uhr werden bundesweit von Radio 3 ausgefüllt. 
 
• Sender 4:  Nostalgie/Oldie -Based/Heimat/Schlager (eigene Gestaltung). 
Die Nachtstunden zwischen 23:00 und 6:00 Uhr werden bundesweit von Radio 4 ausgefüllt. 
 
• Sender 5:  Jugend, eigene Gestaltung. 
Die Nachtstunden zwischen 23:00 und 6:00 Uhr werden bundesweit von Radio 5 ausgefüllt. 
 
• COSMO (NDR, RBB und WDR) , Sorbischer Rundfunk ( MDR und RBB)  und AntenneSaar
(SWR, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem Ausland). 
 
  5
 9 Die Anzahl der Minuten für Werbung sollte auf den ganzen Tag ausgeweitet werden (also
auch zur Primetime), einschließlich Sonn - und Feiertagen. Dadurch könnte der Beitrag der
Regierung über die Rundfunkgebühr zumindest gleich bleiben oder sogar reduziert w erden.
Rundfunkanstalten werden in die Lage versetzt, eigene Einnahmen zu generieren. Dies sollte
übrigens für alle Radio - und Fernsehsender des öffentlich -rechtlichen Rundfunks möglich
sein.
 
  6
 Vorschlag Hörfunk 
 
BR  BR1
  BR2
  BR3
  BR4
  BR5
 
HR  HR1
  HR2
  HR3
  HR4
  HR5
 
MDR  MDR1 Sachsen 
  MDR1 Sachsen -Anhalt 
  MDR1 Thüringen 
  MDR2 
  MDR3 
  MDR4 
MDR5 
Sorbischer Rundfunk (gemeinsam mit RBB) 
 
NDR  NDR1 Bremen 
  NDR1 Hamburg 
  NDR1 Mecklenburg -Vorpommern 
  NDR1 Niedersachsen 
  NDR1 Schleswig -Holstein 
  NDR2 
  NDR3 
  NDR4 
  NDR5 
  COSMO (gemeinsam mit RBB und WDR) 
 
RBB  RBB1 Berlin 
  RBB1 Brandenburg 
  RBB2 
  RBB3 
  RBB4 
  RBB5 
COSMO (gemeinsam mit NDR und WDR)  
Sorbischer Rundfunk (gemeinsam mit MDR)
 
SWR SWR1 Baden -Württemberg 
  SWR1 Rheinland -Pfalz
  SWR1 Saarland 
  SWR2 
  SWR3 
  SWR4 
  SWR5 
  AntenneSAAR (gemeinsam mit BRF und Radio 100,7) 
 
WDR WDR1 
  WDR2 
  WDR3 
  WDR4 
  WDR5 
  COSMO (gemeinsam mit NDR und RBB) 
 
 
TOTAL  46 Hörfunk Sender, wovon 
  3 gemeinschaftlichen Sender 
 
Tom von der Isar Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich schau viel Arte und auch 3sat immer wieder. Und auch viele Streamer. Mir ist aber wichtig eine Auswahl zu haben und die soll mir nun verwehrt werden?

Fraglich ob genau diese Sender zusammenlegen Sinn macht. Ja Newsredaktionen können übergreifender arbeiten. Aber Sender die ganz eigene Inhalte liefern zusammenstreichen? Ich plädiere daher für Vielfalt schlau überdacht.



Artistrelevant!

Danke für ihre Aufmerksamkeit

Lieben Gruß Tom von der Isar
Toni Hentrich Der TV-Sender 3sat spielt eine zentrale Rolle für die deutschsprachige Kultur, Gesellschaft und Demokratie und sollte daher unbedingt erhalten bleiben. Insbesondere in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation ist der Beitrag dieses Senders von großer Bedeutung. Im Folgenden möchte ich die wesentlichen Gründe dafür genauer erläutern:



1. Förderung der deutschsprachigen Kultur

3sat bietet eine einzigartige Plattform für kulturelle Inhalte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sender präsentiert eine breite Palette an Programmen, die von Dokumentationen über Literatur und Kunst bis hin zu Konzerten und Theateraufführungen reichen. Gerade in einer zunehmend globalisierten Medienlandschaft ist es wichtig, kulturelle Identität zu bewahren und weiterzugeben. 3sat schafft Raum für Inhalte, die im Mainstream-Fernsehen kaum Beachtung finden, und fördert so ein tieferes Verständnis und die Wertschätzung für die vielfältige Kultur der DACH-Region.



2. Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung

Bildung ist ein zentrales Anliegen von 3sat. Durch hochwertige Wissenssendungen, wissenschaftliche Reportagen und gesellschaftspolitische Diskussionen trägt der Sender zur Aufklärung und Information der Bevölkerung bei. Gerade in Zeiten, in denen Desinformation in sozialen Medien zunimmt, bietet 3sat ein verlässliches Medium, das fundiertes Wissen auf verständliche Weise vermittelt. Ein informierter Bürger ist ein Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie, und 3sat leistet hier einen unverzichtbaren Beitrag.



3. Stärkung der Demokratie

Eine lebendige Demokratie braucht den öffentlichen Diskurs. 3sat bietet durch seine Formate wie "Kulturzeit" und "Scobel" Raum für gesellschaftliche Debatten und kritische Auseinandersetzungen mit aktuellen Themen. In einer Zeit, in der die politische Landschaft polarisiert und Fake News leicht zugänglich sind, bietet 3sat eine Plattform für differenzierte und faktenbasierte Diskussionen. Das stärkt die demokratischen Strukturen, da Bürgerinnen und Bürger durch solche Inhalte in die Lage versetzt werden, fundierte Meinungen zu bilden.



4. Relevanz in der aktuellen gesellschaftlichen Situation

In Zeiten globaler Krisen wie der Corona-Pandemie, Klimawandel und politischer Unsicherheiten ist 3sat ein verlässlicher Sender, der nicht nur die aktuelle Nachrichtenlage beleuchtet, sondern auch tiefgehende Analysen und Reflexionen zu diesen Themen bietet. Der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Verständnis für komplexe Zusammenhänge werden durch den Sender gefördert. Besonders in unsicheren Zeiten ist ein kritisches und zugleich lösungsorientiertes Medium von zentraler Bedeutung.



Fazit:

Der Erhalt von 3sat ist nicht nur eine Frage der kulturellen Vielfalt, sondern auch der gesellschaftlichen Bildung und der Stärkung der Demokratie. In einer Zeit, in der Informationen immer schneller und flüchtiger werden, bietet 3sat eine Oase der Reflexion, des Wissens und der kritischen Auseinandersetzung mit relevanten Themen. Sein Verlust wäre ein Rückschritt für die deutschsprachige Medienlandschaft und die Demokratie insgesamt.
Toni Rheker Hallo,



3sat und arte sind die wichtigsten öffentlich-rechtlichen sender. Sie stehen für den europäischen gedanken und müssen erhalten werden. Sie einzustellen wäre ein einknicken vor den nationalistischen kräften.
Torben Fahrnbach Eine Kostenreduktion halte ich für richtig und wichtig. Allerdings halte ich die Reduktion des Angebotes im Bereich der Spatenprogramme für den falschen Weg. Aus meiner Sicht sägt der ÖRR auf dem Ast auf dem er sitzt, wenn sein Alleinstellungsmerkmal entfällt. Den Bereich der Unterhaltung in Form von Spiel- und Quizshows, Filmen, Serien und Sportübertragungen können die privaten Sender mindestens genauso gut abdecken. Der Bereich der Bildung, Dokumentation und Information sind die Kernkompetenz des ÖRR. Hier können die privaten Sender kaum mithalten. Insbesondere der investigative Journalismus ist bei den privaten Fernsehsendern praktisch nicht existent. Nebenbei können die privaten Sender niemals so unabhängig über Missstände in der Wirtschaft informieren, da dies Auswirkungen auf Werbeeinnahmen haben könnte.



Stand 25.08.2023 werden von dem monatlichen Rundfunkbeitrag von 18,36€ rund 4 cent für tagesschau24 und ONE sowie 3 cent für phoenix verwendet. Eine Zusammenlegung der drei genannten Spatenprogramme zu einem würde den Beitrag um höchstens 4 bis 5 cent reduzieren. Dies entspricht einer Einsparung von mickrigen 0,22%, was dem berühmten Tropfen auf dem heißen Stein entsprechen dürfte.

Ich möchte darauf hinweisen, dass rund 91 cent des Beitrages für Sport im ARD ausgegeben wird, was immerhin 4,96% entspricht. Die Kosten für Sport im ZDF kommen noch obendrauf. Der Großteil der Ausgaben wird sicherlich für Übertragungslizenzen aufgebracht. Dies können die privaten Sender ebenso. So konnten alle Spiele der vergangenen Fußball-EM auf diversen privaten Plattformen kostengünstig oder mit vorhandenem Abonnement ohne Mehrkosten verfolgt werden.

So verstehe ich nicht, warum praktisch jeden Samstags rund 20-30% der Sendezeit der Tagesschau für Fußball verwendet wird. Eine kurze Einblendung der Tabelle ist für den Informationsgehalt ausreichend. Fußballfans hatten die Möglichkeit die Spiele über private Angebote zu verfolgen und konnten sich im Vorfeld eine ausführliche Zusammenfassung in der Sportschau anschauen.

Wenn teure Sportgroßveranstaltungen, wie etwa Olympia oder Fußballmeisterschaften, umfassend im ÖRR übertragen werden, gibt es zudem für die privaten Anbieter eine quersubventionierte Konkurrenz, wodurch alternative Angebote gar nicht erst entstehen könnten.



Eine weitreichende Entschlackung der Strukturen halte ich für wesentlich sinnvoller. Insbesondere bei den Wasserköpfen sollte angesetzt werden. Ein „historisch so gewachsen“ darf weder Begründung noch Ausrede für Ineffizienzen sein.

Mir ist unverständlich, weshalb einige Rundfunkanstalten mehrere Bundesländer abdecken, während andere hingegen nur für ein Bundesland zuständig sind. So kann der "Saarländische Rundfunk" (SR) in den SWR intrigiert werden. Künftig gäbe es dann neben den Fernsehsendern "SWR BW" und "SWR RP" noch "SWR SL" für die minimalen inhaltlichen Abweichungen.

Analog dazu kann "RadioBremen" kann in den NDR übergehen und der HR kann mit dem WDR verschmelzen. So könnten beispielhaft 3 der 9 Rundfunkanstalten eingespart werden.



Die Gehälter der Intendanten haben keine nachvollziehbare Grundlage. Sicherlich betrifft das auch die ein oder andere unterordnete Management-Ebene. Durch etwaige Deckelungen (fix oder gekoppelt an einer Metrik) kann erreicht werden, dass der ÖRR zu keinem Selbstbedienungsladen verkommt. Zur Veranschaulichung habe ich die Gehälter der Intendanten des SR mit dem RBB gegenübergestellt.

Der Intendant des SR Martin Grasmück hatte 2022 ein Gehalt von 245.000€. Im Saarland und somit im Gebiet des SR leben rund 994.400 Menschen. Dies entspricht 24,6 cent pro Einwohner. Der SR hatte 2021 durchschnittlich 615 Arbeitnehmer, sodass der Intendant 398,37€ pro zu verantwortenden Mitarbeiter erhielt.

Zum Vergleich erhielt die Intendantin des RBB Dr. Katrin Vernau ab dem 15.09.2022 86861€, was aufs Jahr 2022 hochgerechnet etwa 235.000€ entspricht. Das Gebiet des RBB hat rund 6.364.000 Einwohner, sodass das Gehalt 3,7 cent pro Einwohner entspricht. Bei etwa 3500 Mitarbeitern (2020) entspricht dies 67,14€ pro zu verantwortenden Mitarbeiter.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Arbeit von Herrn Grasmück gegenüber der von Frau Vernau so heraussticht, sodass diese gemessen an der Größe der Zielgruppe und/oder der Anzahl an Mitarbeitern eine ca. 6-fache Vergütung berechtigt.
TORNEY, Hans-Joachim Zusammenlegung von arte und 3Sat:

Ich halte wenig von einer derartigen Zusammenlegung.

Beide Programm-Angebote sind sehr verschieden.

Besonders wichtig ist mir der Erhalt von 3Sat.

Torney
Torsten Bartkowiak Hallo, hier meine Meinung zu dem Entwurf.



1. Die Zusammenlegung von Arte und 3sat macht absolut Sinn. Tagesaktuellen Content gibt es auf beiden Sendern nur sehr begrenzt. 3sat ist zu 99% ein reiner Wiederholungssender. Das verursacht nur Sendekosten, die man vermeiden kann, wenn die Dokus ausschliesslich in der Mediathek zu sehen sind.



2. Das Gleiche gilt m.M.n. für Tagesschau24 und Phoenix. Tagesschau ist ja nun keine 24/7 Sender, auch wenn die ARD das immer behauptet.



3. ZDF-Info gehört abgeschafft. Da läuft immer TerraX oder irgendein alter Koch deckt auf Content. Einfach lächerlich dieser Sender.



4. ZDF Neo gehört auch abgeschafft. Eigenen Content gibt es nicht. Neo ist an dem Sender gar nichts. OK, mal paar alte Filme. Aber das kann man mit 3sat und ARTE zusammenlegen. So wie der Sender heute ist, ist das reiner Betrug. Die Zusammenlegung mit One sehe ich nicht als Lösung, weil auf One gar nichts kommt. "Schirm, Charme und Melone" will eben keiner mehr sehen. Und den Rest auch nicht.



Zig Hörfunkprogramme gehören abgeschafft. Warum braucht man NDR1 aus Hannover, Schwerin, Kiel, Hamburg ... ? Da läuft eh immer das gleiche Gedudel. Kann man zusammenlegen und regionale Nachrichten einbinden. Und auf Info-Sendern laufen billig produzierte Podcasts. Am Wochenende hat ja scheinbar keiner mehr Dienst bei den ÖRR. Aber trotzdem will man immer mehr frisches Geld.



Deutschlandradio hat schon vor Jahren Content produziert, den keiner interessiert. Und dann will man im Nachhinein immer mehr frisches Geld. Das ist Betrug. Aber genau das ist das Konzept der ÖRR. Mittlerweile sehe ich die Gebühren der ÖRR als Schutzgeld, weil man sonst in den Knast wandert. Wie bei der Mafia. Nur etwas netter umgesetzt.



ARD und ZDF sollten endlich anfangen, Qualität zu senden. Aber es kommt jeden Tag der gleiche Schwachsinn. Alter und neu produzierter seichter Schrott. Warum wird Maischberger gegen Lanz gesendet? Warum nicht eine Sendung zur Prime-Time?



Der Entwurf kann nur der Anfang sein, um die aufgeblähten ÖRR in der Masse zu reduzieren, denn eigentlich sind sie schon tot.



Mit freundlichen Grüssen

Torsten Bartkowiak
Torsten Bewernitz Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich wende mich gegen die geplante Zusammenlegung bzw. Abschaltung verschiedener Sender von ARD und ZDF. Durch die angekündigten „Sparpläne“ der Rundfunkkommission RLP droht die Themenvielfalt, die ein ÖRR ungeachtet von „Quoten“ aus Qualitätsgründen anbieten und aufrecht erhalten sollte, beschnitten zu werden. So wird gegen den öffentlichen Auftrag der Informationspflicht verstoßen. Die Redaktion von „NANO“ zeigte gestern, dass der in Zeiten von Fake News und Social Media dringend benötigte Wissenschaftsjournalismus zusammengestrichen werden soll. Die Folgen für unsere Demokratie sind nicht abzusehen. Von den Kanälen des ÖRR gehen wichtige Impulse für öffentliche Debatten aus. So wird zum Beispiel der Leugnung der Klimakatastrophe wirksam entgegengewirkt. Auch Verschwörungsmythen sind in der Vergangenheit auf diesen Kanälen offen gelegt und entlarvt worden. Die beabsichtigten Kürzungen im Bereich von Kunst, Kultur und Wissenschaft sind nicht hinzunehmen und würden den gegenwärtig wahrzunehmenden Parteien des Hasses und der Desinformation in die Hände spielen. Ich fürchte um unsere Demokratie und um die Freiheit der Information.



Mit freundlichen Grüßen

Torsten Bewernitz
Torsten Bolz Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



leider muss ich erhebliche Kritik an ihrem Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme zu Protokoll geben; insbesondere 3sat und arte trotz der erheblichen Unterschiede (unter anderem nachzulesen in der Wikipedia) in einen Topf zu werfen, deutet sehr deutlich darauf hin, das sie keine Ahnung von den Programmen haben, über die sie entscheiden.

Des Weiteren scheinen weitere Punkte, wie z.B. Pflicht zur Zusammenarbeit, durch die Realität der bereits bestehenden Zusammenarbeit (z.B. bei gemeinsamen Sendern), eher Allgemeinplätze als Neuerungen zu sein. Letztlich muss ich außerdem feststellen, das die Begrenzung der Online-Aktivitäten in einer Zeit, in der Online-Medien an Bedeutung zunehmen, einen drastischen Schritt in die falsche Richtung darstellt.

Abschließend kündige ich Ihnen für den Fall, das sie ihre Reformpläne unverändert umzusetzen versuchen, meinen entschlossenen Widerstand an; Als Vorgeschmack habe ich mich der Petition "Fakten statt Fake News: ARD und ZDF schützen!" auf der Online-Plattform Campact.de angeschlossen.



Mit freundlichen Grüßen

T.Bolz



Anhang (Links):

https://de.wikipedia.org/wiki/3sat

https://de.wikipedia.org/wiki/Arte

https://aktion.campact.de/keine-kuerzung-der-oeffentlich-rechtlichen/appell/teilnehmen
Torsten Frost Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin tatsächlich sehr gerne Konsument der öffentlich rechtlichen Programme. Die Radiosender MDR aktuell, MDR Sputnik und MDR JUMP höre ich täglich und finde diese Sender unheimlich wichtig für eine neutrale und umfassende Information zu politischen und gesellschaftlichen Themen, private Sender sind naturgemäß in erster Linie an reißerisch Nachrichten interessiert und weniger an guter Recherche mit Hintergründen. Unter den Fernsehsendern gehört 3sat zu meinen liebsten, fast täglich versuche ich Nano und Kulturzeit zu schauen. Auch das politische Kabarett verdient hier noch seinen Namen. Da wird noch politische Bildung verlangt und damit natürlich auch gefördert. Hier zu sparen führt uns weiter an den rechten Abgrund der sich riesengroß vor uns auf tut.
Torsten Grieger Wie kann es sein, dass in einer Zeit, in der die inhaltlich so anspruchsvollen und kulturell so vielfältigen öffentlich-rechtlichen Sender von manipulativen, von individuellen Interessen beeinflussten und gelenkten Medien und Plattformen unter Druck gesetzt werden, auch von öffentlich-rechtlicher Seite selbst mit Einschränkungen bis hin zu wenig sinnvollen Fusionen oder gar Schließungen bedroht werden?



Die öffentlich-rechtlichen Sender der ARD, des ZDFs sowie gemeinsame Programme von Arte und KIKA über Phönix bis hin zu 3Sat stehen für einen offenen und demokratischen gesellschaftlichen Diskurs. Je größer ihre Individualität und je vielfältiger ihr Programmangebot, je besser können sie ihren Auftrag erfüllen, ein möglichst breites Publikum zu erreichen und gleichermaßen kritisch wie objektiv zu informieren und zu unterhalten.



All jenen Kräften, die zunehmend unsere demokratische Gesellschaft bedrohen, ist jeder einzelne Sender mit inhaltlich anspruchsvollem und kulturell vielfältigem Programmangebot ein Dorn im Auge. Zum Schutz unserer Demokratie dürfen wir nicht die von Ihnen angestrebte "Drecksarbeit" machen, Sender zu beschneiden, zu fusionieren oder ganz zu schließen, sondern müssen ganz im Gegenteil versuchen, der Demokratie in unserem Land mit einem ebenso informativen wie vielfältigen Angebot nachhaltig den Rücken zu stärken.
Torsten Hoppe-Tichy "Korb Kultur": Zur Zusammenlegung von arte und 3sat

Ich bitte sie sehr darum, den Kulturteil niemals zu schwächen. Wenn sie dieses aber allein schon durch das "aus 2 mach eins" tun, machen sie nichts anderes, als das, was die Rechten in diesen Bereichen wollen. Sie schwächen die Kultur, stellen damit einen der Bereiche des Bildungsauftrags der Öffentlich-rechtlichen Sender zur disposition und reagieren quasi selbstzensorisch. Das kann nicht im Interesse der Rundfunkkommission der Länder sein, nur dann, wenn sie schon in einem vorauseilenden Gehorsam im Hinblick auf mögliche Koalitionen mit der AfD handeln würde. Ich bin nun 65 Jahre alt, habe noch Zensur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erlebt (Scheibenwischer-Abschaltung im Bayrischen Rundfunk) und in Erinnerung. Augenöffnend waren für mich Aussagen der AfD, dass sie, wenn sie in Koalitionen arbeiten muss, unbedingt die Ressorts Kultur und Bildung übernehmen müsse. Sie dürfen es so weit nicht kommen lassen. Museen, Theater, Kinos, alle Kultureinrichtungen müssen finanziell ausgestattet sein und müssen ohne Zensur darstellen können. Es gibt in Deutschland nur eine Zensur, die - begründet - eine Berechtigung hat: Die Verherrlichung oder Verharmlosung des Nationalsozialismus und des Holocausts. Auch hier darf es kein Weichen geben. Aber Kultur(vermittlung) und Bildung muss die Hauptaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleiben. Schwächen sie dies nicht durch irgendwelche Sparmaßnahmen, die in ihrer Größe/Höhe sowieso keinen Landes- oder Bundesetat retten können. Schwächen sie nicht in vorauseilenden Gehorsam diese Bereiche, bauen sie diese besser weiter aus.
Torsten Jäger Sehr geehrte Damen und Herren,



wie ich erfahren musste, soll 3sat eingestellt werden aufgrund einer Reform.



Es ist erschreckend wie GEZ-Gebühren einerseits damit begründet werden, Kultur und unabhängige niveauvolle Unterhaltung anbieten zu wollen.

Andererseits verkommen die Öffentlich Rechtlichen (ARD und ZDF sowie einige Dritte) zunehmend zur Dauerschleife an Wiederholungen. Viele neue Produktionen sinken auf RTLII-Niveau, offenbar um junge Zuschauer zu gewinnen (was nicht funktionieren wird) Formate wie Tatort werden teils eingestellt oder so umgekrempelt, dass nicht mehr viel an die Qualität erinnert. Gewalt mit perversen Tätern und blutigen Szenen ersetzen die Ermittlungen früherer Tatort-Ermittler.

Die Nachrichtenformate erinnern auch immer mehr an Talkshows, bei denen die interviewten Personen nicht mehr zu Wort kommen können und immer von aggressiv wirkenden Sprechern (heutejournal, aber auch tagesthemen) unterbrochen werden.

Und nun sollen die wenigen Formate mit Niveau auch noch geopfert werden.



Ich fürchte, mit der Abschaffung von 3sat sollte man vorsichtig sein. Denn wenn sich die öffentlich rechtlichen gar nicht mehr vom RTLII-Angebot oder anderen privaten Senderformate unterscheiden, ja wenn Pro7 und RTL ihr Angebot qualitativ weiter erhöhen, werden die öffentlich rechtlicheb sich auf Dauer auch selbst abschaffen. Und das dürfte wahrscheinlich nicht in ihrem Sinne sein.



Ich bitte daher, die Entscheidung genau zu überdenken.



Mit feeundlichen Grüßen

Torsten Jäger
Torsten Jung Ich gucke größtenteils 3sat und ARTE. Für mich die einzigen Sender, die Populismus relativ klein halten. Ich glaube, wenn man die beiden Sender zusammenlegen würde, würden beide Sender letztendlich verlieren, weil sie ja doch eine relativ unterschiedliche Programmstruktur haben.

Grüße aus Osloß
Torsten Kant Sehr geehrte Damen und Herren,

3Sat nano und 3sat Kulturzeit sind das Highlight meines Tages. Nano empfehle ich meinen Schülern als Referats-, Konzentrations- und Aggregierungstraining.

Stadt Land Kunst auf Arte erweitert mein Wissen über Künstler und Gesellschaftsreformer in begeisternder Weise.

Das Ringen um Erkenntnis (In welchem Sysem befinde ich mich oder welches System befindet sich in mir) und Kreativität sind quasi biblische Grundanliegen der Menschheit.

Ich möchte Sie daher bitten die o.g. Sender b.z.w Sendungen zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Kant
Torsten Kasberg Guten Tag,



eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist dringend geboten. Die Programmvielfalt ist unübersichtlich und die Kosten laufen seit Jahren aus dem Ruder.



Wünschenswert wäre aus meiner Sicht eine Einschmelzung auf jeweils ein bundesweites TV- und ein Radioprogramm. Diese beschränkten sich inhaltlich auf Nachrichten, politische Bildung, wissenschaftliche Themen und Kultur. Eine Kombination aus tagesschau24, Phoenix und Deutschlandfunk wäre denkbar. Sämtliche Regional-, Sparten- und Unterhaltungsprogramme müssen privatisiert und beispielweise als kostenpflichtiger Stream angeboten werden. Herrscht hierfür keine Nachfrage, haben diese Kanäle auch keine Existenzberechtigung.



Die Kosten für dieses Minimalangebot müssten und dürften 100 Millionen Euro pro Jahr nicht überschreiten. Diese würden dann durch Steuereinnahmen finanziert.



Vielen Dank für die Kenntnisnahme und Diskussion meiner Vorschläge.



Freundliche Grüße

Torsten Kasberg
Torsten Kathke Eine weitere Einschreibung der Möglichkeiten für öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Informationen im Internet zu verbreiten, gleichwohl in welcher Form und auf welchen Kanälen, läuft der in Zeiten von galoppierender Fehlinformation dringenden Notwendigkeit desselben entgegen, eine ausgewogene Berichterstattung dort zu liefern wo sie auch wahrgenommen wird.



Hier sollte stattdessen ein Umdenken stattfinden, das den Auftrag des ÖRR zeitgemäß versteht, was even explizit Veröffentlichungen im Internet, auch in verschiedenster Textform (inkl. Kurznachrichten o.ä.) einschließt.



Die Kombination von vornehmlich "gleichartigen" Angeboten wie 3Sat und Arte verkennt zudem, dass Ähnlichkeit nicht Gleichheit des Angebots bedeutet, und dass es eben die Vielfalt der Sender und Sendeformen ist, die Menschen erreicht.



Eine konsolidierte öffentlich-rechtliche Medienlandschaft wird ihrem Auftrag, das Publikum auch wirklich zu erreichen, nicht gerecht.
Torsten Kullich Sehr geehrte Damen und Herren,



die Onlineinformationen der öffentlich rechtlichen Sender sind für mich eine Möglichkeit sich schnell und ausführlich zu Informieren. Sie bieten einen aktuellen und schnellen Zugang zu guten sauber recherchierten Nachrichten.



Das Argument dies zu reduzieren damit die Printmedien wirtschaftlich geschützt werden sehe ich äußerst kritisch.

Menschen mit geringem Einkommen können sich kein Zeitungsabo leisten.

Die Reduzierung des Angebotes wird dazu führen, dass solche Menschen sich nur noch in den sozialen Medien (da kostenlos) informieren und daher noch mehr ungeprüften Nachrichten bzw. Face News ausgesetzt sind. Darin sehe ich eine Gefahr für unsere Demokratie.



Gruß



Torsten Kullich
Torsten Meyer Guten Tag,

Arte und 3SAT sollten auf keinen zusammen gelegt werden!! Programme sind nicht kompatibel. Sie sollten vielleicht sogar noch ausgebaut werden; dafür gehören ARD Alpha, ZDF Info, Tagesschau24 sowie ZDF Neo und ARD One abgeschafft. Die beiden letztgenannten hätten Potenzial gehabt. Dieses ist aber überhaupt nicht genutzt worden. Viel zu viele Wiederholungen!!

Bei den Landesrundfunkanstalten könnten folgende zusammen gelegt werden: NDR mit Radio Bremen; Saarländ. Rundfunk mit SWR. Bei den einzelnen Landesrundfunkanstalten können viele Standorte zusammen gelegt werden.

Werbung sollte abgeschafft werden und dafür ein höherer GEZ Beitrag genommen werden.

90% aller Quizsendungen gehören abgeschafft. Unsummen für Fußballübertragungen sollten nicht mehr gezahlt werden. Die Mediatheken sollten zusammengeführt werden - auch die 3Sat Mediathek endlich vollständig einbinden. Die Mediatheken-Seiten sollten dringlichst überarbeitet werden. Macht sie endlich vernünftig nutzbar!!

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Meyer
Torsten Prell Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte sie bitten die Sendervielfalt zu erhalten. Bitte fügen sie keine Sender zusammen. Genau diese Vielfalt macht den deutlichen Unterschied zum Gleichklang der privaten Sender, welche nur unterhalten aber nicht in der Breite unserer Gesellschaft und Kultur informieren.

Bitte machen sie uns nicht alle gleich. Machen Sie uns bunt und informiert über alles auf unserer Welt.



Vielen Dank!



Mit freundlichen Grüßen

Torsten Prell
Torsten Roßgotterer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin entsetzt über ihre Pläne! Seit nunmehr über 25 Jahren ist 3sat mein Stammsender! Diese Programmvielfalt gibt es an keiner anderen Stelle. Von Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft über Natur und Gesellschaft ist eine Themenvielfalt vorhanden, die in meinen Augen alle Altersgruppen anspricht.

Bitte beibehalten, es geht hier um sehr guten Journalismus!



Zum Thema der Abschaffung des linearen Fernsehens: schauen Sie sich bitte die versammelten Filterblasen in den so genannten sozialen Netzwerken an! Durch die Datensammelwut aller Orten, sind diese Filterblasen nur logisch! Sie werten die Nutzerdaten der verschiedenen Plattformen ja auch aus. Ich möchte aber nicht ständig das selbe Thema anschauen. Resultat: Verdummung der Gesellschaft!!!



Die Vorschläge, die mir die öffentlich rechtlichen Sender machen möchte ich nicht missen. Denn so einige Sendungen oder gar Themen hätte ich mir in den Mediatheken gar nicht angesehen.

Davon abgesehen, bitte beim Planen für die Zukunft den demografischen Wandel nicht vergessen! In meinem Umfeld gibt es nicht wenige Personen, die über kein Internet verfügen und auch keines wollen! Somit wird ein nicht kleiner Teil der Gesellschaft ausgeschlossen. Ähnliches gibt es schon: in vielen öffentlichen Verkehrsmitteln kann ich ohne Smartphone gar nicht mehr mitfahren, weil keine Bezahlung mit Bargeld mehr möglich ist. Frechheit!





Daher geht in meinen Augen kein Weg am linearen Fernsehen vorbei, es würde sooo viel verloren gehen. Also denken Sie bitte die Pläne zu Ende, für die Zukunft einer vielfältigen Gesellschaft.



Mit freundlichen Grüßen Roßgotterer
Torsten Schlott Die Stärken - Berichterstattung zu Bildung, Wissenschaft, Kultur - des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssen ausgebaut werden. Diese sog. Reform hat nur eine Richtung: Abbau dieser Stärke. Dies muss verhindert werden!
Torsten Schüller Guten Tag,

ich bin gegen eine Streichung oder Einbindung des Senders 3SAT !

Qualitativ hochwertiges Kulturprogramm aus dem deutschsprachigen Raum muss in dieser Form erhalten bleiben.



Mit freundlichen Grüßen

Torsten Schüller
Torsten Truscheit Sehr geehrte Damen und Herren,



ehrlich gesagt, kann ich nicht nachvollziehen, dass Politiker ausgerechnet den Fernsehsender 3Sat in Frage stellen, der par excellence dem Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nachkommt.



Gerade in Zeiten von Fakenews, dem Aufstieg von verfassungsfeindlichen Parteien, der zunehmenden Quoten- und Klickzahlenorientierung zugunsten von verflachten Inhalten in vielen, auch öffentlich-rechtlichen Sendern, verbietet es sich einen der wenigen Leuchttürme der „vierten Gewalt“ abzuschaffen, zu fusionieren oder zu schwächen.



Ich bin fassungslos, dass verfassungstreue Politiker so einen Plan in Erwägung ziehen konnten, den ich - wenn überhaupt - nur der AFD zugetraut hätte!



Das gleiche gilt auch für den Plan Kultur- und Info-Radios abzuschaffen!



Noch eine Anmerkung zu den noch existierenden Jugendsendern:

Falls alle jugendlichen Programme in Zukunft nur noch im Internet streambar sind, verlieren wir ein nachwachsendes Fernsehpublikum, das in klassischen linearen TV-Programmen auch auf gehaltvolle Nachrichten, Infosendungen oder Dokumentarfilme stoßen kann. Im Internet werden die meisten nicht danach suchen.



Mit freundlichen Grüßen

Torsten Truscheit
Tramm, Lars Wer einen Rundfunkbeitrag leistet, erwartet zu Recht, dass er auf allen Ausspielwegen umfassend und aktuell informiert wird. In Zeiten von Desinformation und Fake News ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Bevölkerungsgruppen schnellen Zugang zu seriösen Informationen haben - gerade in digitalen Angeboten, gerade für junge Zielgruppen.



Es macht keinen Sinn, wenn der ÖRR gezwungen wird, Informationen zeitversetzt oder gar nicht auszuspielen. Genausowenig Sinn macht die aufgezwungene zeitliche Befristung bei der Mediathek Inhalte.
Traude Neufeld durch den Zusammenschluss von Arte und 3Sat würden sicher wieder einige interessante Sendungen verschwinden

und die Motivation den Fernseher überhaupt anzumachen gering. Fernsehen wird nicht beliebter wenn die

Sendungen immer niveauloser werden und man nur mehr Sport und Krimis sehen kann.
Traudel Masdjedi Einspruch gegen Zusammenlegen von 3Sat und Arte
Traudel Schäffer Ich schließe mich der Petition zum Erhalt der Ausstrahlung des Senders 3Sat an.

ARTE und 3Sat sollten weiterhin separat gesendet werden.



Den Rotstift bitte nicht an sowieso begrenztem Angebot an Kulturnachrichten und hochkarätigem Journalismus ansetzen.



DANKE!
Trauten-Luhmann, Gabriele Sehr geehrte Damen und Herren,



ich schaue täglich 3Sat, besonders möchte ich Kulturzeit als wertvolle Sendung hervorheben.



Es wäre eine Schande, 3Sat bzw. das so gute Fernsehprogramm aufzugeben bzw. einzustellen.



Wofür zahle ich dann noch Rundfunk- und Fernsehgebühren. Sind nur Fußball Quiz- und Kochsendungen etc. das, was für Sie Raum greifen soll?



Ich appelliere an Ihr Gefühl für Qualität und Breite in Ihrem Angebot. Bitte erteilen Sie nicht einseitig kulturellen Dingen eine Absage. Erhalten Sie 3Sat bzw. das Angebot des Senders.



Mit freundlichen Grüßen



Gabriele Trauten-Luhmann

Tristan Bäumer Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich bin 28 Jahre alt, und falle somit genau in die Zielgruppe von One und ZDF Neo. Weder ich noch irgendjemand in meinem gleichaltrigen Bekanntenkreis verfolgt diese Angebote. Was hingegen genutzt wird, ist ZDFinfo und teilweise auch Arte.

Die Art wie One und Neo Sendungen produziert werden gehen meiner Meinung nach an dem vorbei, was deren Zielgruppe gerne konsumiert, nicht nur dass Lineares Fernsehen für „uns“ kaum noch eine Rolle spielt, viele der Produktionen wirken zu verkopft, zu altbacken, zu fernsehhaft.

Von daher wäre meine Anregung, dass One und Neo zusammengelegt werden und grundlegend neu gedacht werden, ggf als reines Onlineangebot über YouTube und Twitch, wo sich die Zielgruppe hauptsächlich Videos anschauen.

Außerdem würde ich es begrüßen wenn ZDFinfo, Phoenix, arte und 3sat so bleiben wie sie sind, denn wenn ich oder Bekannte von mir mal lineares Fernsehen schauen, dann diese Sender, nicht die die eigentlich für uns gedacht sind.
Trogand, Beatrix Bitte lassen Sie 3sat mit seinem Angebot aus Kunst, Wissenschaft und Bildung, wie es ist. 3sat ist wichtig für kulturelle Teilhabe!
U. Dietz Sehr geehrte Damen und Herren,



ich habe bei der Vorstellung, dass Sie Sender und Inhalte "über die Klinge springen lassen wollen", ein massives Störgefühl. Echt, das ist ein massiver Vertrauensverlust aus meiner Sicht!



Für mich sind die Sender wie zdf info/neo, phoenix, tagesschau24, 3sat und arte keine Spartensender, sondern eigentlich sind die "anderen", die Hauptprogramme, für mich mehr die Spartensender.



Ich kann keine Tatorte und auch keine Rosamunde-Plicher-Filme (beides stellvertretend) mehr sehen - und gefühlt besteht das (Haupt-) Programm fast genau nur noch daraus. Aber auch dafür gibt es Publikum und das ist dann OK so - noch gibt es ja gute Alternativen, die Sie aber eindampfen bzw. abschaffen wollen.



Zudem habe ich Bedenken, das Wissenschaft und Technik sowie auch techno-soziale Themen unter die Räder kommen. Immer ist (nur) von Kultur die Rede - gut so - aber es gibt daneben auch noch andere Themen- und Programmschwerpunkte, die erhalten werden sollen.



Viel Verständnis habe ich für Sportübertragungen - auch wenn sich dadurch Nachrichten und Programm sich verschieben und oder ausfallen - das sind Ausnahmen und sinnvoll.



Vielleicht als Alternative beide Hauptsender ein wenig entzerren und nicht "gleiche" Formate (Lanz vs. Maischberger oder berlin direkt vs. Bericht aus Berlin) gegeneinander antreten lassen. Ich verstehe und schätze, dass zwei unabhängige Quellen unabhängig recherchieren und unabhängig senden. Voll verstanden - vollkommene Unabhängigkeit und eine Art von Check and Balances. Das ist gut und ein Qualitätsmerkmal - was erhaltenswert ist und das System des ÖRR auszeichnet. Ausnahmen hier sind der Nachmittag und Vorabend, Freitage sowie die Dritten...



Zudem hätte ich mir einen Verzicht auf Werbung und Sponsoring gewünscht - nun könnte gerade das aus "Kostengründen" noch ausgebaut werden. Eine Abwärtsspirale und die Wirtschaft bekommt noch mehr Einfluss...



Auch das Depublizieren sollte aufhören dürfen sowie die Übernahme von Inhalten in Wikipedia oä sollte breit gestattet werden.



Alles in allen habe ich ein schlechtes Gefühl bei dieser "Reform" ähm "Kahlschlag" und hoffe auf einen (weitgehenden ) Erhalt - einen reicher Kulturraum (DE, AT, S und F) sollte sich das leisten können und muss es auch in so aufgewühlten Zeiten!





Mit freundlichen Grüßen





U. Dietz





PS. Mehr MaithinX!!! Auch im Hauptprogramm!
Uda Kropp Ich prostestiere aufs Entschiedenste gegen die geplante Umstrukturierung der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten.



In der äußerst angespannnten Situation in Deutschland und weltweit erwarte ich umfangreiche Informationen. Da in den sozial media sich immer mehr fake news verbreiten, ist es ihre Aufgabe dagegen zu steuern.



Mit dem täglichen "Krimi" auf ARD Und ZDF befeuern Sie die Situation, wie sie z. Z. auf Deutschlands Straßen herrscht. Dummheit und Populismus sind Tür und Tor geöffnet.



Serien, die eine heile Welt vermitteln sollen, widerspiegeln nicht die Wirklichkeit.



Wir Bürger haben ein Recht auf neutrale, vorurteilslose und allumfassende Berichterstattung. Die Generation der unter 30 jährigen haben Sie bereits verloren.



Arte, ARD Alpha, 3Sat und Phöenix stehen mit ihrem Angeboten bei mir an oberster Stelle, woher ich meine Informationen beziehe.



Bedenken Sie in Ihrer Entscheidung, dass Sie von uns gewählte Vertreter sind. Sie haben eine Verantwortung .



Mit freundlichen Grüßen

Uda Kropp
Udo Avenmarg Verärgert, entsetzt und enttäuscht nehme ich zur Kenntnis, dass die künstlerischen und kulturellen Filetstücke des ÖRR - ARTE und 3SAT - fusioniert und damit teilweise abgeschafft werden sollen. Da die Programme von ZDF und ARD - einschließlich der zahllosen Regionalsender - größtenteils nur noch - entschuldigen Sie - Mist ausstrahlen, der mittlerweile das Niveau einschlägiger privater Sender teilweise noch unterbietet, legen Sie mit der geplanten Fusion die Axt an ein qualitativ hochwertiges Angebot, das im internationalen Vergleich ziemlich einzigartig ist.

In vorauseilendem Gehorsam führen Sie als willfährige Erfüllungsgehilfen die feuchten Träume der AfD aus - und beginnen schon mal ohne Not mit der Zerschlagung des ÖRR.

Herzlichen Dank!

Und schöne Grüße

Udo Avenmarg, Heilbronn
Udo Benz §28 / 4

(4) Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF veranstalten gemeinsam folgende Fernsehprogramme:



1. das Vollprogramm „3sat“ mit kulturellem Schwerpunkt unter Beteiligung öffentlich-rechtlicher europäischer Veranstalter und



2. das Vollprogramm „arte – Der Europäische Kulturkanal“ unter Beteiligung öffentlich-rechtlicher europäischer Veranstalter.



Dieser Paragraph sollte unbedingt erhalten bleiben und die zwei Sender in der bisherigen überragend guten Programmauswahl erhalten bleiben.
Udo Hanke Meine Frau und ich - wir schätzen die gute Nachrichtenberichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien. Sowohl Nachrichtensendungen als auch politische und kulturelle Magazine und auch Reportagen sind meist aufwändig recherchiert und stellen bzgl. der dargestellten Sachverhalte Zusammenhänge oder Widersprüchlichkeiten zu weiteren Fakten im Kontext dar. Das kann nur durch gute journalistische Recherche geboten werden, die auch ihren Preis hat.

Hauptsächlich schätzen wir im TV-Bereich die Sender ARD und ZDF sowie die zur ARD gehörenden Regionalsender sowie (vor allem) 3Sat und (selten auch) ARTE und im Radio-Bereich die Sender "Deutschlandfunk" und "Deutschlandfunk Kultur".

Bei 3Sat schätzen wir besonders die Sendungen "Kulturzeit", "NANO", wissenschaftliche Reportagen und die Sendung "Scobel".



Zu den wesentlichen Inhalten der Reformvorschläge zählen Sie Ihren "Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung der digitalen Spartenprogramme". Hier müssen wir anmerken, dass in den Sendern "3Sat" und "ARTE" die Inhalte zu "Kultur" und "Internationalität" in jeweils unterschiedlicher Ausprägung enthalten und vereint sind. "3Sat" zum Beispiel stellt Nachrichten und Berichterstattung zu Wissenschaft und Kultur speziell aus den drei deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz in einzigartiger Weise zusammen und trifft damit den Geschmack eines breiten Publikums in diesen drei Ländern. ARTE dagegen stellt vor allem deutsch- oder französischsprachige Filme, Dokumentationen, Gesprächssendungen und Konzerte zusammen. Diese beiden Sender sprechen jeweils völlig unterschiedliches Publikum an (so wie meine Frau und ich vor allem von "3Sat", aber kaum von "ARTE" angesprochen sind). Bei einer Zusammenlegung in einem Sender müssten beliebte Inhalte des einen oder anderen Publikums gestrichen werden und es würde in Deutschland entweder das eher Frankreich-verbundene Publikum verprellt oder das Österreich-/Schweiz-interessierte Publikum.

!! Eine Zusammenlegeung der Sender "3Sat" und "ARTE" ist aus unserer Sicht ein NoGo !!

Die Zielsetzung eines Einfrierens des Rundfunkbeitrages auf dem jetzigen Niveau, während sich sonst alles verteuert, ist ein Einknicken vor dem Rechtspopulismus und legt die Axt an die Wurzeln eines guten und ausgewogenen Journalismus sowie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks insgesamt.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Hanke
Udo Hölting Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich finde das Schließen oder Zusammenführen von öffentlich rechtlichen Sendern falsch.

Dadurch geht die Informationsvielfalt verloren und gefährdet so die Demokratie in Deutschland.

Aus meiner Sicht ist das ein Sparen an der falschen Stelle.
Udo Rodewald Arte - 3Sat:

Ich bin seit Jahren begeisterter und interessierter Zuschauer der Wissenschaftsbeiträge in 3Sat und halte diese Sendungen, insbesondere wegen ihres übernationalen Inhaltes (Österreich, Schweiz) für immens wichtig. In diesen Beiträgen wird neutral und objektiv über nationale und internationale wissenschaftliche Entwicklungen berichtet. Derartige Entwicklungen werden in sonstigen öffentlich zugänglichen Medien nicht behandelt. Ich sehe die große Gefahr, dass derartige Informationen im bereits jetzt schon sehr breit aufgestellten Angebot von arte untergehen werden, oder zu Zeiten gesendet werden, die von dem Großteil der Bevölkerung nicht wahrgenommen werden. Es entsteht der Eindruck, dass hier unter dem Deckmantel der Kostenersparnis, dem Großteil der Bevölkerung wissenschaftliche Erkenntnisse vorenthalten werden soll. Dies widerspricht m. E. dem öffentlich-rechtlichen Auftrag einer freien und ungebundenen Berichterstattung; im weitesten Sinne steht hier eine "Vorab-Zensur" ins Haus.



Weitere Reformschritte:

Hier sehe ich die Gefahr, dass wesentliche Differenzierungen der Berichterstattung verlorengehen, weil die derzeitige Vielfalt auf wenige Programme zusammengestaucht wird.



Vorschlag:

Wäre es nicht wesentlich demokratischer und mehr dem öffentlich-rechtlichen Auftrag entsprechend, wenn hier eine detaillierte Umfrage, die über ALLE Medien angekündigt wäre, veranlasst würde, in der sich alle Personen zu der persönlichen Bedeutung der einzelnen Programme, auch mit Mehrfachnennungen, abstimmen könnten.



Konsequenz:

Sollte diese "Reform" tatsächlich umgesetzt werden, zweifle ich die Rechtfertigung eines Rundfunkbeitrages massiv an.
Udo Schlät Sehr geehrte Damen und Herren,



die Überlegungen 3sat einzustellen erschüttern uns sehr!

Dieser Sender gehört zu den wenigen, die wir regelmäßig einschalten und mit großem Interesse verfolgen. Die Sendungen nano, Kulturzeit und Scobel gehören bei uns zum Standardprogramm. Auch ZDF-Heute und die Tagesschau empfangen wir in diesem Zusammenhang. Die 3sat-Mediathek ist ein wertvoller Fundus für verpasste Sendungen oder die Suche nach Neuentdeckungen.

Der Empfang über DVB-T2 ist seit vielen Jahren einwandfrei und unser einziger TV-Zugang.



Wir bitten Sie alles daranzusetzen diesen Sender, seine Vielfalt und Unabhängigkeit zu erhalten!

Mit der Zahlung unseres Rundfunkbeitrags haben wir Anspruch auf ein vielfältiges, hochwertiges, unterhaltsames, informatives, grenzüberschreitendes und vertrauenswürdiges Medium. 3sat erfüllt diese Erwartungen in hohem Maße und dies erwarten wir auch in Zukunft!



Mit freundlichen Grüßen,

Udo und Ines Schlät
Udo van der Koelen Vielleicht sollte man, statt 3sat zu streichen, die unsäglichen Samstagabendshows, die dummblöden seichten Filme, die massenhaften Sportübertragungen, die überflüssigen Quiz- und sonstigen Vorabendserien usw. usw. aus dem Programm nehmen....

Das wäre mal ein dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk angemessenes Programm.
Udo Weiß Dass es eine Reform geben wird, begrüße ich grundsätzlich. Ich bin allerdings entsetzt über das Ansinnen, 3sat in Arte aufgehen zu lassen.



Dass diese beiden Sender, die nach meiner Einschätzung als einzige für ein durchweg anspruchsvolles kultur- und gesellschaftspolitisch relevantes Programm stehen, zusammengelegt werden sollen, werte ich als Bankrotterklärung! Gerade und insbesondere angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen halte ich dieses Vorhaben für indiskutabel!



Ich hoffe sehr, dass dieser Plan aufgegeben wird.
Ulf Austermühle Der ÖRR ist unreformierbar, betreibt verfassungswidrig Politik und muss ersatzlos abgeschaft werden.

Desinformieren kann ich mich auch wo anders und wofür ich zahle, kann ich selber entscheiden.
Ulf Dahlmann Vielen Dank für Ihre Initiative, den ÖRR wieder auf seine Kernaufgaben zurückzuführen. Allerdings gehen Ihre Vorschläge immer nur von der Finanzlage aus. Keine Schnellschüsse, kein Sparen an der Substanz. Zuallererst müssen SIe zu Ihrem Programmauftrag der Information, der Kultur und Bildung zurückkehren.

Deshalb: Keine Einsparungen bei arte, 3sat und Phönix. Diese Sender haben schon die kleinsten Budgets!

Keine teuren Einkaufstouren bei Senderechten, egal ob bei Sport oder Kulturevents. Keine teuren Talkshows, kein Quotenkampf mit den privaten Sendern. Keine teuren Chefetagen. Und auch mal in die Archive gehen.

Gutes Programm muß nicht teuer sein.

Bildung, Kultur, Information!
Ulf Ehrhardt Sehr geehrte Damen und Herren,

ich nutze seit vielen Jahren die Angebote von arte und 3sat, insbesondere schaue ich Dokumentationen an (nano, Kulturzeit, Scobel).

Es wäre für mich ein großer Verlust, wenn diese und ähnliche Sendungen im Zuge des Reformstaatsvertrags reduziert oder gar eingestellt werden würden.

Im Sinne des gesellschaftlichen Bedarfs an wissenvermittelnden Sendungen wünsche ich mir die Berücksichtigung desselben.

Wenn Sparmaßnahmen unausweichlich sind, wäre es durchaus bedenkenswert, die Flut von Fernsehfilmen, Quizsendungen und ähnlich gearteten Unterhaltungssendungen einzuschränken.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf Ehrhardt
Ulf Engler Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte diese Reform für eine geschickt kaschierte Einschränkung der Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich zahle gern Rundfunk- und Fernsehgebühren, um unabhängig und faktenbasiert informiert zu werden und ein Programm zu wählen, dass sich von Privatsendern unterscheidet.

Insbesondere die Verschmelzung von 3sat und Arte halte ich für grundlegend falsch. Zwei Sender, zwei völlig verschiedene Profile. Auch wenn beide Sender einen hohen Kulturanteil haben. Ebenso betrifft dies die tagesaktuellen Sender Phönix und tageschau24.



Ich wünsche mir von der Politik, diese errungene Vielfalt an öffentlich-rechtlichen Sendern im vollen Umfang zu erhalten und nicht aus Angst um Wählerstimmen diesen Kahlschlag umzusetzen. Denn darum geht es: Der Forderung der Populisten nach Abschaffung der Gebühren wird damit nachgegeben.



Mit freundlichen Grüßen



Ulf Engler
Ulf Grandke Sehr geehrte Damen und Herren,



sollten die hervorragenden wissenschaftlichen Beiträge und Kultursendungen zweier Sender wie 3Sat und ARTE zusammengelegt werden, dann verlieren wir wichtige Teile des unabhängigen aufklärerischen Fernsehprogramms, welches gerade in der heutigen Zeit der Desinformation wichtiger denn je ist! Ich kann nur hoffen, dass Sie dies im Hinterkopf behalten, wenn Sie die abschließende Entscheidung treffen. Wir brauchen nicht weniger sondern mehr Möglichkeiten zur Festigung unserer Demokratie, für die solche Sender einen wichtigen Beitrag leisten.



Mit besten Grüßen

Ulf Grandke
Ulf Greßmann Eine Zusammenlegung von arte und 3sat halte ich für falsch!
Ulf Marquardt Sehr geehrte Damen und Herren,

der Vorschlag der Rundfunkkommission, das Programm von 3sat "teilweise oder vollständig" in das Programm von ARTE zu überführen, würde zwangsläufig zu inakzeptablen Kürzungen in den Themenbereichen Kultur und Wissenschaft führen, die ohnehin im öffentlichen-rechtlichen Angebot unterrepräsentiert sind.

Es ist beispielsweise schwer vorstellbar, dass deutsche Kabarettisten, die im jährlichen "3sat Kabarett Festival" auftreten, in Zukunft im deutsch/französischsprachigen Programm von Arte gezeigt werden. Diese Sendung, in der Kabarettisten wie Christoph Sieber ihre Karriere begonnen haben, würde also voraussichtlich in Zukunft ganz entfallen. Damit würde eine Bühne für Künstler verschwinden, die beträchtlich zur politischen Meinungsbildung beitragen und daher eine wichtige Aufgabe in unserer Demokratie erfüllen.

Daher - und aus vielen anderen Gründen - sollte dieser Vorschlag aus dem Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission gestrichen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf Marquardt
Ulf Mehlfeldt Gerade in Zeiten des " Rechtsrucks" sollten meiner Meinung nach keine Einspareungen im Rundfunk/ Medien gemacht werden. Der Auftrag zur demokratischen Bildung muss Erhalten werden. Meiner Meinung nach sind bereits die vorhandenen Rundfunksender zu wenig.
Ulf Rauch Den Vorschlag, Sender der öffentlich-rechtlichen Medien in der vorgeschlagnen Art

zusammenzulegen, finde ich gut. Früher hätte ich den Verlust von 3-sat bedauert,

heute nicht mehr. Beispiel "nano": früher Neues aus NaturWISSENschaft und Technik,

heute einseitig gefärbtes PolitikGeschwafel. Jede MAUSsendung ist interessanter.



Es ließe sich noch mehr einsparen:

Kommerz-Sport bitte auf einen Kanal bündeln und diesen mit separaten Gebühren und

nicht von jedem Gebührenzahler finanzieren lassen (Modell netflix, spotify, ...).



Verteilung der Gebühren nicht nach Länderzugehörigkeit des Gebührenzahlers sondern

nach Nutzung. Die Verteilung sollte der Gebührenzahler selbst bestimmen können.



Weitere erhebliche Einsparmöglichkeiten sehe ich beim Radio:



Keine Verbreitung mehr über DAB, Satellit und internet reichen aus.

Auf UKW nur noch DLF ein (1) regional-orientiertes nicht überwiegendes

Musik-Programm, wobei ich mit regional Regionen kleiner als ein Bundesland meine.



Alle anderen Sender nur noch über internet streamen. Dort könnte man dann auch messen,

wieviele Hörer sich an den streams mit überwiegendem Musikgedudel erfreuen im

Vergleich zu den dort schon vorhandenen tausenden gleichartiger streams.

Und auch hier die Kommerzsport-Sendungen bitte auf einen stream bündeln

und nicht mehr über mehrere andere Sender teils parallel ausstrahlen.



Mit freundlichen Grüßen,

U.Rauch
Den Vorschlag, Sender der öffentlich-rechtlichen Medien in der vorgeschlagnen
Art
zusammenzulegen, finde ich gut. Früher hätte ich den Verlust von 3-sat bedauert,
heute nicht mehr. Beispiel "nano": früher Neues aus NaturWISSENschaft und
Technik,
heute einseitig gefärbtes PolitikGeschwafel. Jede MAUSsendung ist interessanter.
Es ließe sich noch mehr einsparen:
Kommerz-Sport bitte auf einen Kanal bündeln und diesen mit separaten Gebühren
und
nicht von jedem Gebührenzahler finanzieren lassen (Modell netflix,
spotify, ...).
Verteilung der Gebühren nicht nach Länderzugehörigkeit des Gebührenzahlers
sondern
nach Nutzung. Die Verteilung sollte der Gebührenzahler selbst bestimmen können.
Weitere erhebliche Einsparmöglichkeiten sehe ich beim Radio:
Keine Verbreitung mehr über DAB, Satellit und internet reichen aus.
Auf UKW nur noch DLF ein (1) regional-orientiertes nicht überwiegendes
Musik-Programm, wobei ich mit regional Regionen kleiner als ein Bundesland
meine.
Alle anderen Sender nur noch über das internet streamen. Dort könnte man dann
auch messen,
wieviele Hörer sich an den streams mit überwiegendem Musikgedudel erfreuen im
Vergleich zu den dort schon vorhandenen tausenden gleichartiger streams.
Und auch hier die Kommerzsport-Sendungen bitte auf einen stream bündeln
und nicht mehr über mehrere andere Sender teils parallel ausstrahlen.
Mit freundlichen Grüßen,
U.Rauch 
Ulf Stefan Brunner Volle Zustimmung zum gelungenen Reform-Entwurf! Obwohl ich z.B. begeistert die Inhalte von arte und 3sat verfolge, bin ich längst dafür, die zahllosen Doppelungen und den enormen Programm-Wildwuchs zurückzuschneiden. Sie machen ARD und ZDF unnötig schwach, mittelmäßig und angreifbar.

Ich würde bei der Bündelung der Ressourcen so weit gehen, im zweiten Schritt ARD und ZDF zu einer starken, von der ganzen Zivilgesellschaft beschützten Anstalt zusammenzuführen.

Das ZDF Mainz sollte die permanente ARD-Zentrale werden, nur die besten und beliebtesten Formate aller öffentlich-rechtlichen Sender sollten übrig bleiben, ohne weitere Doppelungen.



Mit Dank und besten Wünschen,

Stefan Brunner
Ulf Tiede ARTE, 3SAT und Deutschlandfunk allein sind die Fernseh- und Rundfunkgebühren wert. Statt an diesen hervorragenden Sendern zu sparen, sollten lieber vollkommen überteuerte Lizenzen für Sportübertragungen vermieden werden. Die privaten Sender sind nicht in der Lage Programme der o. g. Sender zu produzieren. Es wäre wirklich ein Armutszeugnis der deutschen Politik, wenn hier die Kettensäge angesetzt wird.
Ulfried Meyer Die Darstellung in der letzten Ausgabe der F. A. S. von Herrn Scobel kann ich nur empfehlen!



arte und 3sat zusammenzulegen wäre ein ebenso sinnloses Verfahren wie eine Verdoppelung der Wochentage innerhalb des bestehenden Zeitraumes!!

Was soll eine Vereinigung bringen außer Verlust an Qualität und Vielfalt??
Ulf-Steinar S. Zielke-Immendorff Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit protestiere ich gegen die Kürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk,

insbesondere gegen die Zusammenlegung von 3sat und arte oder Kürzungen bei diesen beiden Sendern.

Neben Das Erste und ZDF sind diese beiden Sender DIE KULTUR- und QUALITÄTs-Sender schlechthin.

Wir brauchen Sender mit hohem Niveau; es darf nicht sein, daß alles an Profit-orientierten Sendern wie etwa den Privaten ausgerichtet wird.

Insbesondere von Vorteil ist die Zusammenarbeit mit Frankreich bei arte sowie mit Österreich und der Schweiz bei 3sat;

das darf nicht verschwinden !



Viele Grüße

Ulf Zielke-Immendorff
Uli Freiesleben Mit Schrecken habe ich von den Plänen gehört, 3sat abzuschaffen, bzw. teilweise in arte aufgehen zu lassen.

Ich halte es für unverzichtbar 3sat und arte wie bisher zu erhalten, da beide Sender für ein gutes, klug gemachtes Informationsprogramm und Unterhaltung stehen. Sie erfüllen vorbildlich den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und sind keineswegs gegeneinander austauschbar.

Gerade in Zeiten, wo öffentlich-rechtliche Journalismus von Populisten abgewertet und diffamiert wird, ist es wichtiger denn je, Flagge zu zeigen und Desinformation und Verdummung entgegenzutreten.

Was die Unterhaltung angeht: sollen wir jetzt fast nur noch Fernsehkrimis oder "leicht verdauliche" Vorabendserien zu sehen kriegen? Anspruchsvolles Kino findet auch hauptsächlich in diesen beiden Sendern statt.

Ich bitte die Verantwortlichen der Rundfunkkommission ihre Sparpläne neu zu überdenken und den Zuschauern nicht das Beste, was die Öffentlichen zu bieten haben, wegzukürzen.

Mit freundlichen Grüßen

Uli Freiesleben
Uli Kleinen Als Buchhändlerin und Zuschauerin ist mir 3sat, zu allererst Kulturzeit als Sendung sehr wichtig - kein anderes Format verbindet gute Literatur & Kultur mit den aktuellen gesellschaftspolitischen Zusammenhängen und gibt so gut Inspiration für Lektüre, Theaterbesuch & Gespräch, bitte erhaltet beides!
Uli Lessel Sehr geehrte Damen und Herren

Ihr Bemühen zu Sparen ist ehrenhaft. Schließlich sind es Gelder der Zielgruppe, die dafür aufkommt.

Bitte achten Sie dabei auf eine flachere Hirachie mit weniger "Häuptlingen" und genug "Indianer", damit die Kosten dort landen, wo Sie für den Bürger einen Nutzen haben.

Die Nähe zur Politik und ihren Vertretern ist in diesem Bereich eher mit Kosten, denn einer einer Unabhängigkeit verbunden. Die sprichwörtliche "Ausgewogenheit", die wir als Bürger bisher erleben durften, hat leider verstärkt zu dem Ruf der "Regierungsmedien" beigetragen.

Verzichten Sie daher lieber auf eine gut bezahlte Führungsebene und erhalten Sie uns unsere Vielfalt.

Danke & Gruß

Uli Lessel
Uli Olpp Leiter des Kunstmuseums Hersbruck / studierter Bildhauer und Architekt Mit erschrecken höre ich von Streichungen von Sendern und einer geplanten Zusammenlegung von ARTE und 3 SAT.

Warum dieser vorauseilende Gehorsam gegenüber Geschrei von Populisten? Wäre nicht genau das Gegenteil notwendig um weiter für die Kultur in unserer Demokratie zu werben. Die vierte Gewalt unserer Demokratie wird manchmal auch als die wichtigste bezeichnet. JA, sie hat die größte Reichweite! Man sieht das am zweifelhaften Erfolg vom Einstimmen der Presse in die Hetzparolen gegenüber der "Ampel". Diese verliert hauptsächlich wegen Verunglimpfung und Falschdarstellung ihrer redlichen Ziele Stimme um Stimme. Wenn eine neutrale und der Kulturarbeit zugewandte Berichterstattung nicht mehr gewährleistet wäre, könnte der Schaden am Leben in Freiheit und Demokratie nicht größer sein! Bitte lassen Sie sich nicht von Populisten vor sich hertreiben. Entlarven sie diese besser als reine Schlechtmacher, Schuldzuweiser, und selbstverliebte Schreihälse ohne jede eigne Idee für ein Land und ein friedliches Leben. Diese ziehen Ihre Kraft aus reiner Streitlust und gewinnen durch die selbstgemachte Progromstimmung gegenüber allem was sie für anders halten, als das, was ihre beschränkte Vorstellung hergibt. Kultur war schon immer Vielfalt! Nur durch eine lebendige Kultur können wir die Ideen entwickeln, die es benötigt um die anstehenden echten Probleme der Welt und der Menschheit zu lösen. Und selbst wenn es dafür zu spät wäre, böte die Kultur und Kunst eine Form der Möglichkeit in Würde zu leben!

Beschränken Sie nicht die Programmvielfalt und schon gar nicht im Bereich der Kultur! Wählen Sie ihre Nachrichtenbeiträge mit Vernunft aus und nicht nach Lautstärke! Jede Wiederholung einer Lüge vergrößert diese. Benennen Sie Lügen als Lügen und nicht als Meinung! Geben Sie vernünftigen Stimmen eine Verbreitung. Die Presse hat die Chance dazu! Das ist Ihr gesellschaftlicher Auftrag!
Uli Spindeldreher Die Nazis hetzen gegen Ausländer und die etablierten Parteien haben vor lauter Angst nur noch das Thema Migration auf der Tagesordnung.

Die Nazis hetzen gegen die 'Lügenpresse' und wollen alle öffentlich-rechtlichen Sender abschaffen und die Länder wollen in vorauseilendem Gehorsam und aus Angst um Wählerstimmen ganze Sender einstampfen? Seid Ihr noch ganz bei Trost?

Wenn z.B. ein Sender wie 3SAT eingestellt wird, der täglich u.a. gegen allen möglichen Schwachsinn der Klimawandelleugner oder gegen die Hetze der rechten Rassisten ankämpft, dann könnt ihr der AFD gleich die Deutungshoheit und bald auch eure Plätze auf den Regierungsbänken überlassen.

In Zeiten von Fake-News muss Qualitätsjournalismus gestärkt und nicht eingestampft werden.



mfG Spindeldreher
Uli Vogel Viele der im Änderungsvertrag sind kontraproduktiv für unsere Gesellschaft.



"Presseähnliche Texte"

- Ich habe Verträge mit privaten Informationsplattformen. Diese können sich nicht viele Menschen leisten, ich vielleicht irgendwann auch nicht mehr

- Oft sind Pay-Angebote der Privaten, die sich Menschen leisten, nur regionale Tageszeitungen, die wenige Ressourcen haben und eingeschränkt informieren.

- Mit den ÖRR-Informationsplattformen (Texte) können sich viele Menschen aus finanziellen Gründen überhaupt nur mit hochwertigen Informationen versorgen.

- Ohne ÖRR-Informationen konsumieren diese Informationen zweifelhafter Herkunft (Fakenews, Populisten, Klick-Bait Texte/KI Texte)

- Ohne ÖRR-Informationen sind die KI-Bots zum Training der KI-Modelle auf zweifelhafte Texte angewiesen. Das Korrektiv der ÖRR-Texte fehlt dann.

- ÖRR-Informationen sind ein weiterer Baustein in meiner Informationsbeschaffung mit privaten Anbietern, viele Quellen bilden unterschiedliche Meinungen ab

- In Krisenzeiten liefert der ÖRR schnelle und umfassende Informationen, die private nicht liefern können.





"Zusammenlegung TV-Sender"

- Für viele Menschen sind etwa 3sat und Arte DIE Sender, die hochwertigen Content liefern.

- Bildungsauftrag Kultur und Wissenschaft!

- Wieviel spart man mit der Einstellung dieser Sender??? In Relation zu dem Schaden, der Einstellung?

- Sollen die Menschen statt Arte/3Sat/ZDFinfo nun den Boxkampf von Stefan Raab schauen?

- Die privaten Sender veschwinden teilweise und in Zukunft mehr und mehr hinter Paywalls. Welche Menschen haben das Geld, sich das zu leisten?

- Sat1Pro7 ist schon zu großen Teilen im Besitz vom Nachfolgesender Berusconi. Was ist da zu erwarten?

- Private Sender liefern fast nur seichte Unterhaltung, die "Spartensender" jedoch hochwertigen Content





Unter dem Strich

- eine kulturelle, wissenschaftliche, politische Vielfalt an Informationen und Meinungen geht durch die Streichungen verloren.

- Auschluss vieler Menschen von hochwertigem Content, da fast überall Paywalls guten Content versperren





Und - viele Menschen werden sich fragen, warum sie noch den Rundfunkbeitrag bezahlen.
Ulla Lehmann 3sat ist Kultur: Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist überfällig. Gleichzeitig hat die Politik im letzten Rundfunkänderungsstaatsvertrag den Kulturauftrag der ÖR gestärkt. Warum also einen Sender seiner Autonomie berauben, dessen Alleinstellungsmerkmal Kultur ist, in all ihren Facetten: Kulturberichterstattung zwischen Pop- und Hochkultur, Theater-, Musik- und Kabarettprogramme, Wissenschaft, Spielfilme und vor allem auch Dokumentarfilme prägen das Programm. Wenn ein Sender den kulturellen Auftrag erfüllt, dann 3sat.



3sat macht Dokumentarfilm: 3sat steht inhaltlich für den Autor*innenfilm in Abgrenzung von journalistischen Dokumentationen, die zB. auch das Programm von ARTE prägen. Die Redaktion hat in diesem Segment eine über Jahrzehnte gewachsene Expertise, die einzigartig ist. Die „Dokumentarfilmzeit" ist der letzte verbliebene Regel-Sendeplatz für den unformatierten Autor*innen-Dokumentarfilm im deutschen Fernsehen. 3sat steht für den künstlerischen Dokumentarfilm, der für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist: als Medium der Horizonterweiterung, als Spiegel, als soziales und kulturelles Gedächtnis.
Ulla Möckel Sehr geehrte Damen und Herren,



als ich erstmals lernte, wie der öffentlich rechtliche Rundfunk entstanden ist, welche Ideen dahinter stecken und welche Absichten die Gründer verfolgten, war ich tief beeindruckt und berührt. Ich bin es immer noch. Und deshalb bin ich erschüttert und entsetzt, wie diese große Idee und das Anliegen durch einen Reformstaatsvertrag zerstört werden soll. Die Gründer würden sich wohl im Grab umdrehen.



Ich verstehe, dass Wirtschaftlichkeit ein wichtiges Lebensprinzip ist. Und ich verstehe, dass natürlich auch der ÖRR wirtschaftlich agieren muss. Doch so, wie der Entwurf für den Reformstaatsvertrag im Moment formuliert ist, würde er die Funktionen und Qualitäten des ÖRR aushöhlen bis nichts mehr übrig ist. Die vermeintlichen Problemlösungen sind geschichtsvergessen, anachronistisch, unkreativ, nicht zeitgemäß und schon gar nicht zukunftstauglich. Auf dem Spiel stehen nicht weniger als demokratisches Handlungsvermögen und ein vielfältiges, breites und tiefes Kulturwissen und -erleben. Es wäre ein immenser Verlust. Wollen wir das wirklich? Wir können es uns eigentlich nicht leisten.



Beste Grüße
Ulla Sponar Ich finde es unverständlich, dass Sender abgeschafft werden sollen!!

Sie haben ja nicht mal diskutiert, wie die Öffentlich-Rechtlichen besser finanziert werden könnten. Ich wäre sogar bereit, mehr Werbesendungen zu ertragen, hätte aber auch nichts dagegen, mehr Gebühren zu zahlen.
Ulla Steuernagel Ich bin gegen die Einsparungen im Kultur- und Informationsbereich des ÖRR. Der Unterhaltungsbereich mit viel Quatsch, der die verlorengegangenen jungen Zuschauer:innen wieder zurückholen soll und es nicht schafft, nimmt immer mehr zu.
Ulli Heinlein Um der Spaltung der Gesellschaft entgegen treten zu können sollten unbedingt 3sat und arte gestärkt statt beschränkt werden. Sind es doch die Sender, die offen über Tellerränder in hoher Qualität schauen. Für mich ist es sehr interessant Nachrichten und Beiträge aus Nachbarländern aus deren Sicht zu sehen. Im Gegenteil,eine Zusammenarbeit mit z.B. den Niederlanden wäre mehr als ratsam. Nur so kann den Menschen Europa und deren Bewohner im täglichen Leben nahe gebracht werden. Mehr Qualität weniger Schlagzeilenjournalismus.
Ullrich Fahdt Eingangs möchte ich feststellen, dass es äußerst schwierig ist, sich durch Ihre Materialien durchzuarbeiten. Aber das wundert mich auch nicht mehr. Soweit, so schlecht.



Bei meinen Anmerkungen und Vorschlägen, insbesondere zu 3sat, ARTE und Phoenix, beziehe ich mich deshalb vorwiegend auf Presseberichterstattung der letzten Zeit.



Eine Zusammenlegung von 3sat und ARTE ist schlecht und hat zu unterbleiben. Die anderen öffentlich-rechtlichen TV-Programme bringen von wenigen Ausnahmen abgesehen - und dann meistens zu schlechten Sendezeiten (früh am Morgen, spät nachts) - wenig kulturelle und politisch anspruchsvolle Beiträge. Zu den Ausnahmen zählen einige wenige Sendungen in den dritten Programmen und bei alpha.



Außerdem lassen Sie bitte die Finger von Deutschlandradio und Deutscher Welle. Was bedeutet, dass diese Programme (Ebenso wie beispielsweise BR-Klassik und MDR Kultur) wirklich wichtig sind und dem Informations – und Bildungsauftrag öffentlich-rechtlicher Sender nachkommen. Im Gegensatz zu Ihren Schlager- und Popmusikprogrammen, die in ihrer Beliebigkeit Privatsendern in nichts nachstehen.



Wenn sie sparen wollen – und das müssen Sie wohl – dann fangen Sie doch mal bei den Gehältern, Dienstwagen und sonstigen Benefits ihrer Intendant, Rundfunkdirektoren und leitenden Mitarbeiter an. Vielleicht könnte man auch bei ihren Gremien etwas tun. Ich meine zum Beispiel das Gremium, in dem die Vorsitzende sämtlicher anderen Gremien und Räte zusammenkommen und dessen Name mir gerade nicht einfällt. Von den Einsparungen können Sie dann auch ihre freien Mitarbeiter, die zum Teil in prekären Dienstverhältnisses stehen, besser bezahlen.



Weiterhin schlage ich die Eingliederung des Saarländischen Rundfunk und Radio Bremen in größere ARD-Anstalten vor. Es mag dem Regierenden Bürgermeister und dem Ministerpräsident nicht einleuchten, aber alle anderen Bundesländer kommen ebenfalls ohne eine landeseigene Rundfunkanstalt aus.



Gestatten Sie mir zum Schluss noch folgende Bemerkung. Es ist kaum zu glauben, wie sehr die Politik und die Leitungsebene der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vor wenigen, aber lauten Kritikern eingeknickt, die es nicht nur auf den Rundfunkbeitrag, sondern auf unsere Demokratie insgesamt abgesehen haben. Diese Leute sehen und hören Ihre Programme ohnehin nicht. Dafür diffamieren sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Printmedien, die nicht ihre eigenen sind, als Lügenpresse und Systemmedien. Ich denke das muss auch mal gesagt sein. Zu mindestens wollte ich es mal loswerden.



Mit freundlichen Grüßen



Ullrich Fahdt

Ullrich Stein Sehr geehrte Damen und Herren,



zu den laufenden Diskussionen zu beschlossenen Einsparungen im Rahmen der Novelle des Rundfunk-Staatsvertrages möchte ich folgende Vorschläge unterbreiten:



- Reduzierung der Ausgaben im Bereich von Sport-Rechten - hier sollte nicht im Vordergrund stehen Einschalt-Quoten zu generieren - wer sich für Sport interessiert ist sicher bereit dafür auch Pay-TV-Lizenzen zu bezahlen.



- Reduzierung der Ausgaben im Bereich Krimi-Produktionen - hier wird viel Geld für Vorlagen von Mord-Szenarien und deren Aufklärung verschwendet - die Zuschauerschaft sollte sich nicht mit Gewaltverbrechen in ihrer Freizeit die Langeweile vertreiben - dies ist pädagogisch unsinnig.



- Reduzierung der täglichen Sendezeiten - nur wenige Zuschauer schauen nach Mitternacht noch Fern - früher war es ganz normal - dass Nachts bis Morgens nicht gesendet wird - man kann auch aufzeichnen oder in die Mediatek gehen.



- Keine Werbung - deshalb gibt es ja die Rundfunkgebühren - ein Werbetrailer zwischen Nachrichten und Wettervorhersage ist eine Zumutung.



- Talkshows bereichern nicht - die Honorare dafür sollten sehr reduziert werden - schließlich ist die Einladung zu einer derartigen Sendung per se eine hervorragende Werbung für die betreffenden Personen.
Ulrich Bürkert Sehr geehrte Damen und Herren,

in verschiedenen Medien war zu hören, dass im Zuge einer geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Sender 3Sat eingestellt werden soll. Eine Entscheidung die ich, und viele Menschen in meinem Umfeld, in keiner Weise nachvollziehen können. Gerade in der jetzigen Zeit, in der so viele Fake-News verbreitet werden, in der man der Wissenschaft immer weniger glaubt, in der Kultur so wichtig ist, um die Gesellschaft wieder zusammen zu bringen, denkt man darüber nach 3Sat, einen der besten Sender, aufzugeben. Ein Sender der genau die gerade so wichtigen Themen wie Kultur, Wissenschaft, Forschung, Musik, Kunst genügend Raum gibt. Wir brauchen in dem Land nicht weniger, sondern viel mehr 3Sat.

Ich habe Verständnis, dass man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterentwickelt und reformiert, dass man auch diesbezüglich mit der Zeit gehen muss. Aber ich habe kein Verständnis dafür einen so qualitativ hochwertigen Sender jetzt aufzugeben bzw. ihn mit ARTE zusammenzuführen. Damit wird die ohnehin schon so geringe Auswahl an Sendern dieses Formats und dieser Qualität noch geringer. In diesem Sinne bitte ich Sie, sich dafür einzusetzen, dass dieser Kahlschlag verhindert wird.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Ulrich Bürkert
Ulrich Dinter Mein dringender Wunsch:

Ich bitte Sie sehr den Sender 3Sat als eigenständigen Sender zu erhalten. Die angestrebten Ersparnisse sollten an anderer Stelle vorgenommen werden, z.B. an den Ausgaben für Sportsendungen.



Mit freundlichem Gruß

Ulrich Dinter
Ulrich Dr Gieseke Sehr geehrte Damen und Herren,



der öffentlich-rechtliche Rundfunk u. Fernsehen leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich bin strikt gegen die Einsparvorschläge und befürworte stattdessen einen Ausbau des öffentlichen Rundfunks und dessen Verbesserung durch Ausbau des Angebots. Dies ist nicht mit Einsparungen, sondern finanziellen Investitionen zu erreichen, auch substantiellen Beitragserhöhungen.



Besonders lehne ich die Vorschläge betr. 3Sat ab, insbes. dessen Auflösung oder Integration in andere Programme wie Arte. Der Sender ist als eigenständiger Sender zu erhalten. Er bietet echten Qualitätsjournalismus und bedient Themen und gesellschaftliche Interessen, die sonst nicht im MIttelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung stehen.



Ich bitte, von den EInsparungvorschlägen abhzusehen.



Mit freundlichen Grüße

Dr. Ulrich Gieseke
Ulrich Drawe Meine Wünsche sind folgende:



1. Arte (z. B. bessere Nachrichten-Übersicht als ARD + ZDF)

und

3sat (ZIB 2 und gute Filmbeiträge) bitte unbedingt separat erhalten !!!



2. Der Sender ONE ist meiner Meinung nach entbehrlich.



3. ZDF neo & ZDF info sollten zusammengelegt werden.



4. Hörfunk: Es gibt tatsächlich viel zuviel Rundfunksender. Hier läßt sich einiges

einsparen.



Beispiel: RBB 88.8 komplett einstellen; Antenne Brandenburg umbenennen

(z. B.) in Antenne Berlin-Brandenburg.



Die AB ist in vieler Hinsicht dem 88.8 deutlich überlegen - bessere Moderatoren

und Beiträge, kein überflüssiges Geschwätz, besseres Musikangebot.



5. Zum Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunk / Fernsehens:



Es gibt zahlreiche Beschreibungen zum Bildungsauftrag - allerdings fehlt in allen

Veröffentlichungen, die ich durchgesehen habe, der Hinweis oder besser die

Forderung, die Umgangssprache speziell der Moderatoren durch ein vernünftiges

Deutsch zu ersetzen.



Dieser Mangel hat durchaus auch etwas mit dem bundesdeutschen Bildungs-

niveau zu tun !



Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Drawe
Ulrich Eilmann Sehr geehrte Damen und Herren, warum die Spartensender? Raucht wirklich jedes Bundesland einen eigenen Rundfunksender und braucht jedes Bundesland eine eigene WaPo-Serie?

Die Einstellung der Spartensender ist für mich ein Zeichen der Gleichgültigkeit gegenüber der Kultur. Bitte überdenken sie diese Entscheidung noch einmal.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Eilmann
Ulrich F. Grüne Guten Tag,

ich bin aufgewachsen mit dem analogen Rundfunk, wie ihn die Allierten nach 1945 gegründet haben. Dieses Modell eines ÖRs darf nicht weiter verwässert und entpolitisiert werden. Ich bin gerne bereit, für die Weiterentwicklung und Erhalt dieses Modells Beiträge zu zahlen, wenn Sie es denn schaffen würden, die Unabhängigkeit der journalistischen Arbeit sicherzustellen. Wenn Sie es aushalten würden, daß Investigation, Kreativität, Leidenschaft, Kunst, Unabhängigkeit und Freiheit die Arbeit der Programmmacher die Inhalte der Sendungen prägen. Seit Adenauer gab und gibt es politische Einflußnahmen auf Programm und Mitarbeiter, weil diese die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit nicht aushalten wollten. Ich erwarte, daß die Länderparlamente die Sendervielfalt erhalten, daß die horrenden Kosten für Sportrechte eingestellt werden, weil ich mit meinen Beiträgen keine professionellen Firmen subventionieren möchten, weil ich keine Werbung im ÖR sehen und hören möchte, weil ich die Programmausrichtung nach Quoten oder ähnlichen Methoden ablehne, weil ich in der angespannten und gefährdeten Situation, in der sich unsere Gesellschaft befindet , siehe AFD und andere Akteure, die ein zurück zum regulierten Staatsfunk wollen. Uns fliegt unsere offene und liberale Ordnung in Europa um die Ohren, unser Planet wird zunehmend unbewohnbar und der ÖR versinkt in Belanglosigkeit. Also keine Serien, keine Wiederholungen, keine Krimis, keine Talkshows usw., sondern intelligente Unterhaltung, investigativer und freier Journalismus, Hintergründe erforschen und darstellen, eine andere Sprache benutzen, die nicht Inhalte verdeckt, wie Einordnen, Aufrufen, Meinungen, Naturkatastrophen, die Natur kennt keine Katastrophen usw. usf. Ich könnte das noch viel weiter ausführen, was mich am derzeitigem Zustand des ÖR aufregt, stört und besorgt. Wer übernimmt Verantwortung, wer ändert die behördenartige Strukturen der Sender, die sich ständig wiederholenden Nachrichten, diese teilweisen hysterischen Reaktionen auf aktuelle Ereignisse, ist das nicht ein Zeichen von schlechtem Gewissen und Rechtfertigung, weil Sie wissen , daß Sie eigentlich ganz anders arbeiten und senden müßten. Das Internet ist nicht das Maß aller Dinge, wir müssen unsere analoge Welt erhalten, Menschen sind analoge und intelliegente Tiere, wir haben das Sagen und nicht die sogenannte KI, die es nicht gibt. Also es gibt Themen ohne Ende, mit denen sich der ÖR beschäftigen müßte. Mit freundlichen Grüßen. Ulrich F. Grüne
Ulrich Fleckenstein Statt einen Kontrast zu den Privatschrottsendern und den sogenannten "sozialen" Medien zu setzen mit einem starkem öffentlichen Medienangebot mit qualitativ hochwertigen Sendungen will man den Weg zur weiteren Verödung des existierenden Angebots der öffentlichen Sender gehen. Damit werden viele hochwertige Spartensendungen zu Grabe getragen. Das derzeitige Angebot, das ohnehin immer seichter wird und mit Wiederholungen zugeschüttet wird, wird sicherlich von Sendungen mit hochwertigen, oft auch kritischen und konfliktgeladenen Inhalten entschlackt werden mit dem Ziel der "mehrheitsfähigen Allgemeinverträglichkeit".



Es wird der gleiche Weg beschritten wie in vielen anderen Feldern bereits erfolgreich vollzogen, der Deutschland konsequent ans Tabellenende führt. Darin ist Deutschland führend. Warum sollte man also den öffentlichen Rundfunk verschonen?



Nur Dummköpfe und Hasenfüße schaffen Vielfalt durch Sparen und Reduktion ab. Und sie werden sich durchsetzen. Man wird es machen, die Empörung wird groß sein (vielleicht auch nicht), Zeit wird vergehen, man wird sagen: "War doch nicht so schlimm." Und eines Tages wird man sich an die guten alten Zeiten erinnern und sagen: "Das hat es mal gegeben. Das bräuchten wir wieder." Diese Geschichte könnte man in die Serie "Das war dann mal weg" einsortieren, wenn es die dann noch gibt.
Ulrich Franzen Sehr geehrte Damen und Herren,



der Landessportbund Sachsen nimmt wie folgt Stellung zum Diskussionsentwurf zu einem Reformstaatsvertrag zur Änderung verschiedener medienrechtlicher Staatsverträge:



In § 26 Abs. 5 soll festgelegt werden, dass die Sportberichterstattung der Rundfunkanstalten über die gesamte Breite des Sports erfolgen soll. Dies wird ausdrücklich begrüßt, allerdings wäre eine weitere Konkretisierung wünschenswert. Die weitere Spezifizierung der Vorgabe in Form einer gemeinsam von ARD und ZDF im Zusammenspiel mit den jeweiligen Gremien zu entwickelnden Sportstrategie scheint hier ein gangbarer Weg.



Der MDR führt beispielsweise eine sportstrategische Debatte in seinen Ausschüssen bzw. im Rundfunkrat. Die regionale Betrachtung steht hierbei im Vordergrund. Der MDR-Rundfunkrat, der Programmausschuss sowie die Sportredaktion des MDR stehen in einem guten Austausch mit der Geschäftsführungen der im Sendegebiet befindlichen Landessportbünde, um die Sicht der Landessportbünde auf die Berichterstattung einzuholen.



Redaktioneller Hinweis: Im Satz 1 des § 25 Abs. muss es heißen "hinzuwirken" und nicht "hinwirken".



Eine Deckelung der Aufwendungen für Sportrechte ist nachvollziehbar, was ist aber die "richtige" Begrenzung und wer will das sachgerecht einschätzen? Der Landessportbund Sachsen empfiehlt statt einer starren Regelung im Staatsvertrag eine entsprechende Aushandlung zwischen den Sendeanstalten und dem Aufsichtsgremium im Zuge der Erstellung der Wirtschaftspläne. Eine konkrete Quotierung von Ausgabeposten erweckt nur anderweitige Ansprüche wie bspw. Kultur, Bildung oder Unterhaltung etc. Es sollte den Sendeanstalten und den Gremien (Programmausschuss, Telemedienausschuss, Haushaltsausschuss, Rundfunkrat) vorbehalten bleiben, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel die Erfüllung des Programmauftrages finanziell zu untersetzen.



Der Landessportbund Sachsen sieht mit Sorge die Regelung zum verschärften Verbot der Presseähnlichkeit von Online-Angeboten, dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass gerade jüngere Zielgruppen die non-lineare Nutzung immer mehr bevorzugen. Eine Ausstrahlung in Radio oder Fernsehen abwarten zu müssen, bevor ein online-Artikel erscheinen kann, ist nicht sachgerecht und lebensfremd. Live-Blogs, Live-Ticker oder andere online-spezifische Darstellungsformen dürfen nicht unter das verschärfte Verbot fallen! Diese sind aber -gerade im Sportbereich- ein Mittel zur Informationsübertragung, das weiter zur Verfügung stehen muss. Die Willens- und Meinungsbildung im Sport findet auch zunehmend im online-Bereich statt.



Der Entwurf zum Reformstaatsvertrag enthält keine Änderung des Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrags. Die KEF hat eine Empfehlung für die Beiträge ab 2025 ausgesprochen. Ca. 2/3 des angemeldeten Mehrbedarfs wurden gekürzt und auch die bestehende Beitragsrücklage zur Verwendung berücksichtigt. Die KEF sieht bei einer Unterschreitung der empfohlenen Beitragshöhe eine Gefährdung des derzeitigen Auftrages an ARD und ZDF. Dies darf keinesfalls geschehen. Ob der Reformstaatsvertrag perspektivisch zu Einsparungen führt und der Beitrag auch mal nach unten angepasst werden kann, bleibt abzuwarten. Wir appellieren daher an die Bundesländer, den Sendeanstalten die benötigte Finanzierung ab 2025 zu gewährleisten und zunächst die Wirkungen der Reformen abzuwarten.



Freundliche Grüße

Ulrich Franzen

Präsident

Landessportbund Sachsen
Ulrich Görgens Sehr geehrte Damen und Herren,



die vorgeschlagene Zusammenführung von arte und 3 SAT ist paradox.

Beide Sender habe ihre Berechtigung und Notwendigkeit. Da sie aber unterschiedliche Ausrichtungen und Ziele haben, würde eine Zusammenlegung zu Konflikten und Streichungen von Beiträgen führen.

• 3Sat: Kultur, Wissenschaft, Bildung etc. Das Angebot ist bereits jetzt schon in der deutschsprachigen Medienlandschaft gering.

• arte: Europäische Ausrichtung, mit dem Ziel der Annährung der europäischen Länder; auch hier ist das heutige Angebot gering, zumal erst nur Frankreich und Deutschland hauptsächlich beteiligt sind. Bei einer Ausweitung auf weitere Länder würde es heute schon den Zielen nicht gerecht zu werden.

Im Naturschutz ist heute der Begriff der Diversität in den Vordergrund gerückt, um unsere Anpassungsfähigkeit für Veränderungen zu bewahren bzw. wiederzuerlangen. Monokulturen in Land- und Forstwirtschaft haben sich nach Jahrzehnten als anfällig und Fehlschlag erwiesen. Begradigte Bäche und Flüsse werden wieder zurückgebaut, es sollen Mischwälder, Blühstreifen und Hecken angepflanzt werden.

Eine Gesellschaft braucht viel Wissen und den Raum zum Austausch mit Meinungsvielfalt, um resistent und anpassungsfähig zu bleiben.



Mit freundlichen Grüßen



Ulrich Görgens
Ulrich Gorsboth Sparsamkeit ist aus kultureller Sicht eine zwiespältige Tugend. Was eine Ethik des Sparens bewirkt, können Sie recht gut bei Max Weber nachlesen. Mit scheint, das Buch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus” hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.



Das Manko des Sparsamkeitszwangs liegt meines Erachtens darin, dass sich das finanzielle Kalkül zu einer offenen Gesellschaft und offenen Kultur in etwa verhält wie das Feuer zum Wasser.



In meinem eigenen Werdegang haben beispielsweise viele Museen eine prägende Rolle gespielt, die nur aufgrund von Subventionen bestehen konnten. Wäre man vor vielen Jahren schon der Sparsamkeitsethik gefolgt, hätte das zur Streichung etlicher kultureller Institutionen geführt. Das wäre zugleich das Ende einer offenen Gesellschaft gewesen.



Insbesondere wende ich mich gegen eine Zusammenlegung von ARTE und 3 SAT. Im Sinne der europäischen Integration wäre vielmehr eine Ausdifferenzierung weiterer Kanäle. Ich fühle mich ausgesprochen schlecht über Belgien und die Niederlande, Skandinavien und Polen informiert. Sie sehen, der Aufbau weiterer Kanäle ist erforderlich.



In meiner Umgebung beobachte ich wiederholt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Rechtspopulismus und unzureichender Information, bzw. Bildung.
Ulrich Harraß Es fehlt die stärkere Beteiligung und wirkungsvolle Kontrolle der Gebührenzahler:innen am Programm.



Die existierenden Mechanismen der Programmbeschwerde sind gut und richtig für grundsätzliche und interne Korrekturen. Diese bewirken aber keine aktuell spürbare Resonanz IN den Programmen. Die Entscheidungen über die Beschwerden sind komplex und langwierig. Sie wirken daher intransparent.



Der Schweizer Rundfunk hat erfolgreich einen Ombudsrat installiert. Ein Vorbild, dass Vertrauen schafft.



Aktive und ehmalige Kollegen des NDR haben eine durchdachte, finanzierbare Version für die Landesprogramme des NDR entwickelt, die natürlich skalierbar ist. (Anhang) https://www.rundfunk-ombudsrat.de/
auf Anfrage erhältlich
Ulrich Hertzsch Angedachte Zusammenlegung von Spartensenden

Es ist zu befürchten, dass bei der Auflösung von Dreisatz einedeutliche Einschränkung im Bereich des Wissenschaftsjournalismus zu erwarten ist. (z. B. Nano). Gerade in der heutigen Zeit mit übermächtiger technikentwicklung ist die bisher gewohnt verständliche, objektive und verlässliche Information wichtiger denn je.

Dies ist die originäre Aufgabe der öffentlich rechtlichen Sender, auch zu Sendezeiten, die eine größere Verbreitung ermöglichen.

Danke, Ulrich Hertzsch
Ulrich Hoffmann Hallo zusammen.

das bei der Reform gerade die anspruchsvollen Sender (ARTE, Phöenix, ARD Alpha, 3Sat) zusammengelegt werden sollen, dass ist ein weiterer trauriger Höhepunkt der Entwicklung des öffentlich rechtlichen TV/Rundfunk Programms.



Bereits 1984 z.B mit Stilllegung der "ZDF Matinee" am Sonntagmorgen zugunsten des "ZDF Fernsehgarten" zeigte wo es hingeht, mit dem Programmniveau.

Dann mit Einführung des Privat TV kam das "Quotenhecheln" dazu.

M. Obamas Satz: "when they go low, we go high" das wäre doch was für den öffentlich rechtlichen Rundfunk.



Wie wäre es zur Kostensenkung beizutragen durch massive Offenlegung der Gehälter, Pensionen der Oberen Etagen der Sendeanstalten.

Die massive Begrenzung von Kochshows, Trödelshows, Quizsendungen (Pseudobildung), Krimiserien bzw. Krimi Fernsehfilme, Diese Programmformen können weitgehend ohne Auftragsverlust des ÖR-Programm den privaten Sendern überlassen werden.



Bei den unter 30 jährigen spielt das TV und die meisten Radiosender der öffentlich rechtlich nur noch eine minimale Rolle.



Das für das derzeitige Programmangebot keine Gebührenerhöhung stattfindet begrüße ich daher sehr.



Also bitte eine Wende zu "go high" anspruchsvoller und nicht einsparen/zusammenlegen gerade bei Politik, Kultur, Musik, anspruchsvolle Filme die im privaten Sendern keine Chance bekommen.



Ein mit der Entwicklung des öffentl. rechtlichen TV Programms sehr unzufriedener "Zwangsgebühren" Kunde.

Zum Radio Programm demnächst auch meine Stellungnahme. Mein Hauptprogramm sind da die Sender des Deutschlandradios.



Mit freundlichen besinnungsgrüßen



Uli Hoffmann

aus NRW
Ulrich J. Gülpen Nur unter der Voraussetzung, die Anzahl der Sender umfassend zu reduzieren, bin ich mit der Existenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einverstanden. Die Diskussion dauert schon viel zu lange - ja, man kann den Eindruck gewinnen, die ÖR-Anstalten lassen weiterhin die Sender aus dem Boden sprießen! Da existieren Sender, die ich und auch sonst sicherlich kaum jemand kennt. Vorrang hat der zahlende Normalzuschauer und nicht die marginalen Minderheiten! Das Maß ist voll.
Ulrich Jander Guten Tag, sehr bestürzt bin ich darüber, in Fernsehen und Hörfunk vernehmen zu müssen, dass öffentlich-rechtliche Hörfunk- und Fernsehprogramme sowohl inhaltlich auch in ihrer Anzahl eingeschränkt werden sollen. Das dient überhaupt nicht m. E. der heutigen Zeit und dem heutigen Anliegen eines freien und öffentlichen Rundfunks. Als völlig blinder Mensch und auch meine sehende Frau sind große Nutzer des öffentlich-rechtlichen Hörfunks und Fernsehens, vor allem der Nachrichten- und Kulturkanäle und der Programme, die viel Hintergrundinformation anbieten. Alles das ist nicht billig, das wissen wir. Aber es ist sehr wichtig. Es muss derartige Angebote für möglichst alle Menschen im gesamten Land geben. Ein sog. Dudelfunk ist garantiert billiger, Unterhaltung und Ablenkung muss auch sein, aber Einsparung bitte nicht zu Lasten der inhaltlichen Programme des Fernsehens und Hörfunks. Deshalb ist es m. E. falsch, 3SAT und ARTE zusammenzulegen. Beide Kultursender haben ihre eigene Spezifik und ihren Zuschauerkreis. Für die Bildung in unserem Land muss so etwas eher noch weiter ausgebaut, mindestens erhalten, aber keinesfalls reduziert werden. Das gilt auch im Hörfunkbereich. Bitte, bitte keinesfalls zehn inhaltliche Hörfunkprogramme streichen. Jede ARD-Anstalt hat meines Wissens immer nur ein Programm mit kulturellem Inhalt und Hintergrundsendungen, z. B. Bayern zwei oder HR2. Deutschlandradio mit ihren drei Programmen Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova sind unverzichtbar, sie unterscheiden sich, wir als Hörer finden dort Gespräche und Interviews, die zehn Minuten oder länger dauern, nicht nur 1:30, was besser als gar nichts ist. Außerdem will ich auch auf Dokumente und Debatten nicht verzichten, Bundestagssitzungen könnte ich sonst im Radio nicht verfolgen. Das Gleiche gilt für das Bundesland, durch MDR Extra gibt es die Möglichkeit, Landtagssitzungen sich anzuhören. Außer im Internet funktioniert das sonst gar nicht.



Welche Anregungen kommen von uns? Im Hörfunk wird jetzt schon reduziert und konzentriert: Abends werden Infokanäle nach 20 Uhr zusammengefasst. Im Bereich des Fernsehens funktioniert ähnliches schlecht, aber muss tatsächlich jeder Fernsehsender rund um die Uhr über sieben Tage und damit ständig Bild und Ton ausstrahlen? Wenn gegen ein Uhr nicht alle, aber vielleicht die Hälfte der ARD-Fernsehprogramme ihre Sendungen beenden? Wäre das nicht auch ein Beitrag zum Sparen? Es muss nicht so sein, und das darf es auch nicht, wie in den sechziger Jahren, in denen die ARD gegen 16 Uhr mit ihrem Programm begann und manchmal schon kurz vor 24 Uhr das Programm beendete. Damals gab es das Vormittagsprogramm der ARD von 10 bis kurz nach 13 Uhr, und das nur in den Regionen, die DDR-nah waren, so habe ich mir das sagen lassen, ich wohnte damals in der Nähe Plauen bei Hof.



Bitte haben Sie fest im Blick, dass die Menschen, und vor allem die Jüngeren gebildet und informiert werden müssen. Dafür braucht es einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Schränken Sie das bitte nicht ein!!!



Mit hoffnungsvollen Grüßen

Ulrich Jander
Ulrich Kanz Ich sehe regelmäßig das Programm von 3Sat,beispielsweise Nano, Festspielsommer etc..

Ich spreche mich nachdrücklich für den uneingeschränkten Verbleib des Senders.
Ulrich Klein Sehr geehrte Damen und Herrn,



ich plädiere für die Erhaltung von 3Sat als eigenständiges Programm.



Eine Überführung bzw. Zusammenlegung mit anderen Sendern stehe ich sehr kritisch gegenüber und befürchte massive Qualitätseinbußen.



Mit freundlichen Grüßen aus Köln

Ulrich Klein
Ulrich Klotz Der ÖRR sollte sich mehr an seinem Bildungsauftrag orientieren. arte, 3sat, ZDFinfo und Phoenix, alpha tun das und sollten deshalb bestehen bleiben. Das (unausgesprochene) Prinzip: Quote vor Qualität ist fatal.



Vor allem im Ersten ist der Unterhaltungsanteil zu hoch und qualitativ zu schlecht (Quizshows, Serien-Krimis, grottenschlechte Talkshows etc.) selbst die Nachrichtensendungen sind hier qualitativ schlecht. Ich halte Das Erste insgesamt für verzichtbar.



(Teure) Sportsendungen könnten auch gesammelt in einen Sportkanal verlagert werden, der ggf. anders finanziert werden kann.



Die dritten Programme sollten sich auf regionalspezifische Teile konzentrieren, alles andere könnte man zu einem dritten (Sammel-)Programm zusammenlegen, um den Aufwand zu reduzieren.



Mit Gruß aus Frankfurt

Ulrich Klotz
Ulrich Klotz Nachtrag zum Thema Rundfunk:

Pro Region/Bundesland ein regional ausgerichteter Radiosender. Darüber bundesweite Spartenkanäle nach dem Vorbild des Deutschlandfunks.

Dass jedes Bundesland drei oder mehr Radiosender unterhält, ist einfach Quatsch.
Ulrich Knur Zur geplanten Zusammenlegung von3Sat und Arte und weiteren Kürzungen.



3Sat und Arte sind die TV_Sender, die ich am häufigsten nutze. Das sind die öffentlich-rechtlichen Sender, die am besten den Unterschied zum "Unterhaltungs-Müll" der Privatsender verkörpern. Wird hier gestrichen, entfällt ein wichtiges Argument für die Bedeutung und den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Das kann doch wirklich nicht in Ihrem Interesse sein. Deshalb meine Bitte: lassen Sie sich nicht dazu drängen, unter dem Deckmantel einer "notwendigen" Kostenreduzierung das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu schwächen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Knur
Ulrich Krtschil 3sat ist für mich einer der wichtigsten Fernsehsender, der in kultureller und informatorischer Hinsicht die größeren Länder des deutschsprachigen Raumes verbindet. Ich finde, damit hat er eine wichtige Funktion, die er nach einem Aufgehen in Arte nicht mehr im erforderlichen Umfang wahrnehmen könnte.

Gerade Fernsehsender wie 3sat und Arte bedienen beide Bedürfnisse, die von privaten Sendern nicht abgedeckt werden können und sollten beide weiterhin durch den Rundfunkbeitrag finanziert werden, selbst wenn er dadurch etwas stärker ansteigen müsste als vorgesehen. Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich in seinen Programmen nicht signifikant von privaten Sendern unterscheidet, läuft er Gefahr, auf Dauer die Akzeptanz in der Bevölkerung zu verlieren.
Ulrich Lange Guten Tag!

Entschieden bin ich dagegen den Kultur- und Wissenschaftsfernsehsender „3sat“ faktisch aufzulösen und mit „arte“ zu fusionieren.

Beide Fernsehsender zählen zu meinen Favoriten, dazu gehören aber auch phoenix, tagesschau24, ZDFinfo, und das dann aber auch gerade bei den jüngsten Fernsehkonsumenten gespart werden soll, ruft bei mir weiteres Unverständnis hervor.

Eine treue Zuschauergemeinde erzielen so bestimmt gar nicht!



DIESES VORGEHEN HÄTTE ICH EHER BEI DER AFD VERMUTET.



Es gibt in der Welt soviel zu entdecken und Quellen dazu wollen Sie jetzt einfach zum Versiegen bringen?!



Die Fernsehsender empfange ich per DVB-T und die privat geführten Sender vermisse ich kein bisschen, eher bin ich froh, dass sie bei mir auch erstmal überhaupt nicht erscheinen.



Bitte überdenken Sie dieses Vorhaben der Regulierung (ABSCHALTUNG!) nochmal gründlich und glauben Sie bloß nicht, das gemeine Fernsehvolk ließe sich für dumm verkaufen und eine weitere Verblödung klaglos hinnehmen.



Freundliche Grüße



uli lange
Ulrich Onken Hier meine Anmerkungen:



§28, Fernsehprogramme: Die vorgeschlagene Zusammenlegung von 3sat mit ARTE würde zu einer starken Verringerung des kulturellen Angebots im öffentlich-rechtlichen Rundfunk führen, ohne dass es dafür irgendeinen Ersatz (etwa durch private Anbieter) gibt. Als Gebührenzahler lehne ich daher diese Zusammenlegung entschieden ab.



§30,Telemedienangebote.

Im Absatz (7) soll vorgeschrieben werden, dass "Texte sind nur noch sendungsbezogen und in Sonderfällen" übermittelt werden dürfen. Diese Klausel soll offenbar private Printmedien schützen, würde aber den Informationsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unbillig einschränken. Im Interesse einer umfassenden Information durch die öffentlich-rechtlichen Veranstalter lehne ich diese Einschränkung ab.



Freundliche Grüße

Ulrich Onken
Ulrich Paffrath Sehr geehrte Damen und Herren,



mit wirklich großer Verwunderung habe ich in der Sendung Nano auf 3Sat einen Bericht über den Reformstaatsveertrag gesehen und mir den Entwurf im Folgenden durchgelesen.

Über die Ausrichtung der Rerform und diverse Maßnahmen bin ich überaus verwundert, um es sehr euphemistisch auszudrücken. Hierbei ist die Frage, inwiefern die Themen Effektivität, Prozessoptimierung und Kosteneinsparungen auf alle Bereiche des Öffentlichen-Rundfunks ehrlich Anwendung fanden. Ein weiters Mal entsteht der Eindruck, dass diverse Bereiche, welche intern schmerzhafte Entscheidungen zur Folge hätten, auch hier einmal mehr ausgespart wurden.

Ich bin sehr großer Freund und Anhänger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und insb. des Bildungsauftrages. Mit dieser Reform wird gerade dieser Auftrag ein weiteres Mal beschnitten.



Begründung:

Die Zusammenlegung von Arte und 3 Sat, durch welche ein wesentlicher Teil hochqualitativer Bildungsformate dieser Sender eingestellt werden müssten, steht dem Bildungsauftrag in eklatanter und hochproblematischer Art entgegen.



Durch den Rundfunkbeitrag versetzen wir als Steuerzahler die Sender in die Lage, den Faktor Einschaltquoten nicht als wesentlichsten Faktor der Programmplanung anwenden zu müssen. Gerade die Programmgestaltung in Premiumformaten des ARD und ZDF macht jedoch den begründeten Eindruck, dass hier die Einschaltquoten das wesentliche Kriterium geworden sind und der Bildungsauftrag dem weit hinten ansteht. Mit negativen Folgen wie Kostenexplosion.



Sendungen wie Maybrit Illner zum Beispiel tragen eher zu einer allgemeinen Politikverdrossenheit bei, als dass sie den Bildungsauftrag gerecht werden würden. Da kann ich mir direkt das Sript von Politik-Rhethorik Trainer_innen in Berlin durchlesen. Effektive Diskussion oder Erkenntnisgewinn stehen in keinem effektiven Preis-Leistungsverhältnis. Ganz anders sieht dies bei Sendungen wie der Phoenix Runde aus, die einen Bruchteil der Premiumformate kosten. Auch Sendungen wie Nano, Planet Wissen, Kulturzeit etc. bieten hochwertige qualitative Inhalte, die die Perspektiven der eigenen Bubble, die wir mehr oder weniger alle haben, erweitern und somit eine demokratiefördernde Funktion erfüllen.



Politische Bildung für Jung und Alt zur Förderung demokratischer Resilienz ist ein Top Thema in der Bundes- und Landespolitik. Die Reduktion der Budgets für Initiativen der politischen Bildung durch den Finanzminister und die geplanten Maßnahmen wie eine Zusammenlegung von Arte und 3 Sat sind konkrete Maßnahmen, die den gesprochenen und geschriebenen Worten zum Thema Demokratieförderung konträr gegenüberstehen. Demokratieförderung und Bildungsauftrag werden somit durch die Reform nachweislich geschwächt und nicht gestärkt.



Das Argument der Kostenoptimierung kann ebenfalls nicht vollends überzeugen. Premiumformate wie Maybritt Illner oder Markus Lanz sind hohe Kostenfaktoren. Nicht nur, dass die Moderator_innen ein erhebliches Gehalt verlangen,welches mit den Einschaltquoten korreliert. Das Geschäftmodell, dass diese Moderator_innen noch eigene Produktiionsfirmen gründen und Ihre Produkte erheblich überteuert an die Sender vermarkten, ist ein Unding. Dass WDR Chefintendanten ein fast doppelt so hohes Gehalt erhalten als der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, ist ein Unding. Dass Einsparung von Unten erfolgen, indem Kameraleute, Cutter etc. als Freelancer ohne feste Anstellung in prekären Verhältnissen gehalten werden, ist ein Unding.



Eine gewachsene Struktur wie der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk, welcher nachweislich auch zu Korruption führen kann (siehe unter anderem den MDR Skandal), kann nicht durch politische Gremien und ein bisschen geselschaftliche Repräsentanz ausschließlich kontrolliert werden. Eine solche Struktur kann sich nur bedingt aus sich selbst heraus reformieren. Solch gewachsene pfadabhängigen Strukturen entwickeln - bei jedweder Form von Organisationen ab gewisser Größe und Zeit des Bestehens - blinde Flecken entwickeln bei für Einzelninteressen und politische Machtkalküle vorteilhaften Strukturelementen.



Mein Vorschlag wäre hier eine externe professionelle Evaluation der Prozess- und Kostenstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die transparente Veröffentlichung der Ergebnisse. Diese sind natürlich nicht bindend, aber so können sich informierte Bürger_innen einen effektiveren Eindruck machen über beschlossene Maßnahmen und intern kann eine solche Perspektive nur förderlich sein, wenn sie auch an einigen Stellen unangenehm disruptiv wirken dürfte.



Ich gebe bei aller Aufragung zu,dass ich die Antworten ja selber nicht kenne, aber es ist offensichtlich, dass bei dem Reformteil der obig genannten Senderzusammenlegung andere Kriterien mehr zählen, als die vertraglich anzuwendenden Kriterien wie Kosteneffizienz, Bildungsauftrag, relative Unabhängigkeit von Einschaltquoten dank Gebührenfinanzierung.



Ich bitte Sie inständig mindestens die Zusammenlegung von ARTE und 3Sat zu überdenken, da der gesellschaftliche Schaden gegenüber dem Nutzen deutlich größer sein dürfte. Und bitte Sie, bedenken Sie, dass die öffentliche Wahrnehmung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer weiter Schaden nehmen wird. Die geplanten Maßnahmen sind mindestens mittelfristig Wasser auf die Mühlen von Populisten. Daher bitte ich insbesondere im Sinne einer demokratischen Diskursstruktur von der Zusammenlegungsmaßnahme abzusehen. Bildung wirkt, auch wenn nicht politische Bildung drauf steht, beispielsweise kulturelle Bildung. Bildung fördert multiperspektivisches Denken und befördert das Verstehen komplexer demokratischer Vorgänge. Bitte sehen Sie von weiteren Beschneidungen qualitativer Bildungsformate ab und beenden Sie die Verschwendung von Steuergeldern durch überteuerte extern eingekaufte Formate, die Einschaltquote, jedoch keinen Erkenntnisgewinn bringen. Das ist das Geld nicht wert, ist jedenfalls meine Meinung.



Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam für einen qualitativen und kosteneffizienten öffentlich-rechtlichen Rundfunk eintreten und das Gleiche erreichen wollen. Auf dieser gemeinsamen demokratischen Basis haben ich jedoch große Bedenken bezüglich genannter Einzelmaßnahmen.



Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Paffrath
Ulrich Pommerenke In politischen und ökonomischen Krisenzeiten spart die „Politik“ primär in der Kultur und Bildung. Die Folgen sind vermeintlich nachhaltig und ihre Wirkung kostenintensiver als zuvor. Dies ist eine Erkenntnis.

Seriöser Qualitätsjournalismus ist der genuine öffentlich-rechtliche Auftrag: Information und Aufklärung, Kultur und Bildung, Wissenschaft und Forschung sind die Grundpfeiler der Demokratie und differenzierenden Urteilsfähigkeit.

Konträr dazu erfahren wir einen Medien-Algorithmus der Falschinformation, der s. g. Fakenews, der sich zu verselbständigen und zu erodieren scheint mit derzeit absehbaren und (noch) unabsehbaren Folgen (z. B. AfD!).

Der deutsche Journalismus, insbesondere in Funk und TV genießt weltweit eine hohe Anerkennung. Das will die Politik offenbar restringieren und in der Tendenz aufs Spiel setzen.

Es ist evident, dass wir auf den Weg sind von der „Kulturverarmung hin zur Kulturverblödung“.

Unabhängige Information und Berichterstattung substanziell und seriös werden auf den Altar s.g. „finanzpolitischer Notwendigkeiten“ geopfert.

Z.B. Wohin mit 3sat - Marken wie Nano, Scobel, Kulturzeit, Wissen aktuell und und und….

Die Rundfunkkommission sollte gerade in dieser Zeit sensibilisiert sein hinsichtlich gewollter, gezielter Manipulation durch entsprechende politische Intentionen aus dem In- und Ausland.

Bildung, Kultur und Wissenschaft, seriöse Information und Nachprüfbarkeit sind DASEINSVORSORGE!

Die Vorlage der Kommussion ist daher irritierend und befremdend.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit !

Ulrich Pommerenke
Ulrich Ricksgers Bitte behalten sie die Vielfalt (Arte, 3Sat, ARD alpha) in den Bereichen Information, Wissenschaft, Kunst und Kultur bei.
Ulrich Scheffler Belassen Sie Arte und 3Sat in jetziger Form, Programme, welche nicht zur Verdummung der Zuschauer führen.

Unter Verdummung verstehe ich die fehlende intellektuelle Fähigkeit, sich über das politische ,gesellschaftliche und soziale Geschehen in Deutschland umfassend zu informieren, als Basis einer eigenständig zu bildenden Meinung.

Das Informieren im Gegensatz zur Unterhaltung ist ein Kerngebot des ÖRR in einer Demokratie
Ulrich Schmitz Was der Verzicht von Kultur bedeutet, hat die Pandemie gezeigt.

Deswegen ist es absolut unverständlich die Sparmaßnahmen zur Abschaffung des Senders 3sat zu nutzen, der das KULTURGUT fördert und sichert.

Wie sollen junge Menschen für Kultur begeistert werden, wenn ein wichtiger Teil, der sie daran führt, abgeschafft wird??

Muss die Entwicklung im Osten Deutschlands, die das Wahlverhalten junger Menschen zeigt, nicht gerade dazu aufrufen mehr In die Aufklärung zu investieren und mit vielfältigem Kulturangebot und Reichweite gegen zu steuern???

Die Gebührengelder müssen mindesten zu 50% in Produktionen und nicht in die Selbstverwaltung, Pensionskassen und Immobilien der Sender gesteckt werden, hier liegt das Sparpotential.

Ich fordere MEHR Anteil und politische Aufklärung durch Kultur weiterhin in 3sat
Ulrich Schönweiß Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte die Qualität von 3 SAT für sehr gut.

Auch die Beiträge aus Österreich und der Schweiz sind im tv konkurrenzlos.

Gerade in der heutigen Zeit wäre so ein Programm sehr wichtig.

Für die Beibehaltung wäre ich auxh bereit einen höheren GEZ Beitrag zu zahlen.



Mit freundlichen Grüßen, Ulrich Schönweiß
Ulrich Skerra Es ist nicht verständlich, dass Sender, die absolut für das stehen, was die öffentlich-rechtlichen ausmachen, unter dem Vorwand des Sparens, wegfallen sollen. ARTE und 3SAT werden dem Bildungsauftrag der ÖRR gerecht. Wenn man sparen möchte, könnte einseitige kann man beim Fußball sparen, warum muss im Sport meistens nur von Fußball berichtet werden. Auch Talkshows müssen nicht sein, zumal diese seit Jahren, aus Sicht von Demokrat:innen immer weiter in die rechte Ecke abgleiten. Politiker:innen konservativer und rechter Parteien, können unkommentiert von den Moderatoren, ihren Hass und ihre Lügen verbreiten. Das brauchen wir nicht. Sparen sie dort und nicht bei Bildung.
Ulrich Solka Ich bin für einen gut ausgebauten öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland und halte den erhobenen Beitrag für angemessen. Die diskutierte Steigerung um 58 Cent ist im Umfeld aller anderen Preissteigerungen der letzten Zeit geradezu gering. Die Programme ARD-alpha, ZDFinfo, phoenix, Tagesschau24 und KiKa halte ich für wichtig in der deutschen Medienlandschaft. Ganz besonders herauszuheben sind jedoch für mich 3sat und arte. Diese beiden Programme sollten auf keinen Fall zusammengeführt werden. Das wäre eine schmerzliche Reduktion des Angebots. Von dieser Reduktion wären vermutlich auch viele Kulturschaffende negativ betroffen.

Ich bitte Sie auch, die linearen Angebote zu erhalten und weiterhin flächendeckend über DVB-T2/C/S2 bereitzustellen. Ein lineares Programm hat den nicht zu unterschätzenden Effekt, dass Zuschauer auch Inhalte ansehen, die sie nicht (entsprechend ihrer "Informationsblase") ausgewählt haben. Meiner Meinung nach ist das Angebot eines gut ausgewählten linearen Programms gerade in der heutigen Zeit sehr bedeutend.

Wenn es auch an dieser Stelle als Statement nichts nutzt: der Staat hat so viele Möglichkeiten zu sparen, die teilweise aus Proporzgründen und teilweise aus Angst vor dem Bürger nicht angegangen werden: bitte nicht ausgerechnet beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk übertreiben und ein Exempel statuieren. Und was ich auch nicht verstehe: es hat recht lange gedauert, bis der am 26.9. vorgelegte Entwurf des Reformstaatsvertrags entstanden ist. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk geht uns alle an. Ich fühle mich als Bürger überrumpelt, wie schnell nun ohne lange öffentliche Diskussion dem Entwurf Taten folgen sollen. Demokratie geht anders, auch wenn vielleicht der vorgelegte Ablauf allen Regularien entspricht.
Ulrich Stoll 3sat ist mit Sendungen wie Kulturzeit nach der Abschaffung der Kulturberichterstattung im ZDF (Umwandlung von Aspekte in ein Reportageformat) der letzte Sender im Senderverbund, der den kulturellen Auftrag erfüllt. KünstlerInnen aller Bereiche und Debatten über Kultur wären ohne 3Sat nicht mehr wahrnehmbar.
Ulrich Stonjek Sehr geehrte Damen und Herrn



Ich bin dafür öffentlich rechtliche Radio-und Fernsehsender zusammzulegen

um Kosten einzusparen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Stonjek
Ulrich Thomas, Pf. i.R. Sehr geehrte Damen und Herren!

3Sat und Arte sind mit ihrem je eigenen Profil unverzichtbar nötig

Einerseits stärkt Arte den deutsch-französischen Zusammenhalt und fördert gegenseitiges Interesse und Kenntnis

damit wird auch das europäischen Bewußtsein im Kern gestärkt!

Anderseits ist mit 3sat der deutsche Sprachraum abgebildet . 3Sat vermittelt immer wieder das Bild der kulturellen Vielfalt dieser drei Länder und stiftet einander Wertschätzung.



75% meines Fernsehkonsums beziehen sich auf diese beiden Sender.

Ich würde es als einen dramatischen Verlust und als eine Amputation der Wertschätzung kultureller Vielfalt ansehen

würde tatsächlich mit einer Zusammenlegung beider Sender die entsprechenden Recourcen empfindlich beeinträchtigt.



Eine weitere Beschränkung des Potentials kultureller und politischer Recherche und Darbietung kann der allgemeinen gesellschaftlichen , kulturellen und politischen Bildung nur schaden . Hier zu reduzieren ist extrem kurzsichtig und m.E. politisch unverantwortlich.

Bonn, 7.10.24

Ulrich Thomas
Ulrich Thomé Sehr geehrte Damen und Herren!



Ich bitte dringlich darum, von der extensiven Auslegung des Sendungsbezugs im Rahmen des neuen Reformstaatsvertrags Abstand zu nehmen!!



Diese Regelung würde in ihrer extensiven Auslegung m.E. zu Verzögerung der Bereitstellung von Inhalten für die Nutzer führen. Diese Verzögerungen sind in der heutigen Zeit der digitalen Nachrichtenwelt niemandem zu erklären.



Ich stimme mit ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab überein dass die geplanten Einschränkungen nicht mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vereinbar sind. So gefährdet die "... beabsichtigte Regelung ... die publizistische Qualität und widerspricht dem Informationsbedürfnis der Menschen. Gerade die Erreichbarkeit der jungen Zielgruppe würde deutlich erschwert".

Mit dieser Regelung einhergehend ist m.E. die Gefahr gegeben, dass unsere Demokratie geschwächt und gefährdet wird.



Mit freundlichen Grüßen



Ulrich Thomé, M.A.

Ulrich Unger Seit Jahren werden Hinweise auf den Wildwuchs der Öffentlich Rechtlichen Programme fundiert als zu ausufernd begründet und ich habe das vielfach im Freundes- und Bekanntenkreis thematisiert und unterstützt. Nun soll ein kleinerer Schnitt erfolgen und ich begrüße das, obgleich wir beinahe ausschließlich ARTE und 3Sat schauen und es uns treffen würde. Vom Kultur Oberfunktionär Zimmermann ist nun zu hören, dass dafür zum Teil, vielleicht sogar großen Teil, die zunehmende rechte Wählerschaft mitverantwortlich ist - ja mei, sollte mich das jetzt auch dazu verleiten, damit sich solcherart Änderungen durchsetzen und fortgeführt werden, bei den nächsten Wahlen…
Ulrich Wagner M.A. Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Einsparungspläne beunruhigen mich sehr!

Gerade in Zeiten von Fake-News und Hetze gegen unser parlamentarisches System sollten die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Bildungsauftrag noch ernster nehmen. Anders als private Sender haben die öffentlich-rechtlichen Sender

Mitverantwortung für den Erhalt von Demokratie, Freiheit und Wohlstand.

Wir brauchen einen qualitativ hochwertigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich zahle hierfür sehr gerne Rundfunkgebühren. Lassen Sie sich bei Ihren Sparplänen bitte nicht von rechtsextremer Propaganda leiten.

Gerade Kulturprogramme tragen zu politischer Bildung bei. Bitte legen Sie nicht 3sat und ARTE zusammen! Während Unsummen für den Erwerb von Übertragungsrechten sportlicher Veranstaltungen ausgegeben werden, „Traumschiffe“ über die Meere gejagt und allerlei seichter Unfug versendet wird, sollten gerade die Öffentlich-Rechtlichen ihren Bildungsauftrag ein wenig ernster nehmen. Hinzu kommt, dass gerade ARTE auch der transnationalen Völkerverständigung dient. Weshalb hier gespart werden soll, erschließt sich mir nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Wagner
Ulrich Wegmann Betreff mögliche Änderungen bei 3Sat, Alpha und ARTE:

Sehr geehrte Damen und Herren,

für mich und meine Familie sind diese Sender wesentliche Informationsquellen bzgl. Bildung, Wissenschaft und Kultur. Nano, Kulturzeit, usw. liefern Beiträge von hoher Qualität und Relevanz. ARTE erweitert unseren Blick über die Landesgrenzen und gibt ein Gefühl "wir sind Europa", Es wäre ein großer Verlust an Vielfalt, wenn diese Sender und deren Formate nicht mehr verfügbar wären. Sie sollten eher ausgebaut und gestärkt werden. Auf Unterhaltungssendungen könnte ich eher verzichten, als auf diese immer wichtiger werdenden zuverlässigen Informationsquellen.

Bitte sparen Sie nicht an Unverzichtbarem.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Wegmann, Sylvia Wegmann
Ulrich Wende Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



meine Hauptquelle für Informationen in Politik, Kultur, Weltgeschehen, Wissenschaft im weitesten Sinne und generelle Bildung ist für mich der öffentlich rechtliche Rundfunk mit seinen Radio- und Fernsehsendern. Was ich dort höre und sehe vertiefe ich bei Bedarf im Internet.



Im Radio höre ausschließlich Wortsendungen um mich zu Informieren und zu bilden.



Die Qualität der Sendungen ist immer noch sehr gut, obwohl sie in den letzten Jahren aufgrund von Sparmaßnahmen abgenommen hat. Tiefgründige Formate z. B. , speziell im Bereich Wissenschaft mussten einer eher oberflächlicheren Darstellung weichen.



Das Podcastformat, das ursprünglich für das Internet produziert wurde, wird jetzt immer mehr in Radiosendungen übernommen. Vermutlich auch um zu sparen. Podcasts sind interessant fürs Internet, oder Spezialsender wie SWR Aktuell, den ich auch regelmäßig höre. Sie sollten aber im Qualitätsrundfunk nicht hochwertige Wissenschaftsendungen, Dokumentationen oder Features verdrängen.



Lokalsender wurden verwässert, wie z. B. der SWR. Der ursprüngliche SDR, wurde vom badischen SWF übernommen, mit Rheinland Pfalz zusammengelegt wurde und strahlt nun Sendungen vom HR aus.



Somit ist der SWR kein „Heimat“-Sender mehr und es fühlt sich an, als ob das Zeitungssterben nun als Sendersterben weitergeht und die Informationslandschaft ärmer wird.



Ich habe große Bedenken, dass die Sparmaßnahmen die bisher hohe Qualität von Information, Bildung und Dokumentation weiter beeinträchtigen könnten. Ohne den öffentlich-rechtlichen Rundfunk würde mir eine wertvolle Quelle fehlen, die mich über Jahre hinweg begleitet und bereichert hat."



Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Wende
ulrich willmer 3sat muss erhalten bleiben

!
ulrich willmer 3sat muss unbedingt erhalten bleiben!
Ulrich Winkler Die Vorstellung daß die Sendezeiten für Arte und 3Sat halbiert werden soll anstatt sie zu verdoppeln ist für mich unerträglich.

Gute wissenschaftliche Information hat ihren Preis und bleibt für öffentlich rechtliche Sender unabdingbar und erste Pflicht.

Ich bin besorgt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Winkler
Ulrich Würdemann & Frank Bonners zur Reform des öffentlich- rechtlichen Rundfunks / Regormstaatsvertrag



Sehr geehrte Damen und Herren,



Tagesschau24, 3Sat und Arte sind diejenigen drei TV-Sender, die wir noch häufig sehen - Tagesschau24 meist linear, 3Sat und Arte überwiegend per App.



Das Angebot öffentlich- rechtlicher Informationssender etwas zu verdichten, scheint uns nachvollziehbar - wobei wir einen stringenten öffentlich rechtlichen Nachrichtensender für unabdingbar halten.



3Sat und Arte sind für uns vollkommen selbständige Angebote unabhängig von einander, ohne Überschneidungen. Das auf den deutschsprachigen Raum fokussierte 3Sat hat ein völlig anderes Spektrum an Themen als der französisch- deutsche und europäisch ausgerichtete Kanal Arte.



Eine Zusammenlegung von 3Sat und Arte ist für uns völlig unverständlich.

Wir befürchten bei einer Lösung "3Sat unter dem Dach von Arte" eine schleichende Einstellung von 3Sat.

Das würden wir als schmerzlichen Verlust empfinden.



Wir bitten Arte und 3Sat als zwei voneinander unabhängige Sender zu erhalten.



Mit freundlichen Grüßen,

Ulrich Würdemann & Frank Bonners, Hamburg
Ulrike Alex Sehr geehrte Verantwortliche, in Zeiten in denen die Demokratie bedroht ist auf Programme verzichten zu wollen, die dazu beitragen, dass der mündige Bürger sich wiederfinden kann, ist sträflich.Vielfalt ist das Wesen eines gesunden Staatswesens.

Für die Gebühren möchte man bitte auch etwas geboten bekommen, wenn Sender wegfallen, warum soll man dann noch den vollen Preis zahlen?

Sie wollen sparen? Bravo, aber bitte nicht am Programm, sondern an der überproportionalen Verwaltung. Sehen Sie sich an wie wenig aktives Personal für ein 24 h Radioprogramm nötig ist und überlegen Sie. Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf die verschiedenen Leitungsebenen zu werfen. Was trägt zum Ablauf des Programms bei und was beschäftigt sich in erster Linie selbst? Die Zeiten sind herausfordernd und Hintergrundinformationen und Einordnungen, die verlässlich und frei zugänglich sind, sind überlebensnotwendig für eine freie Gesellschaft. Und dazu wird jedes öffentlich- rechtliche Programm dringend gebraucht.

Hochachtungsvoll

Ulrike Alex
Ulrike Bauermeister-Bock Sehr geehrte Damen und Herren,



ja, ich bin nur eine Boomerin, damit sozusagen Mitglied einer großen, aber aussterbenden Generation. Aber ich bin kulturinteressiert. Das lebe ich im persönlichen Alltag und das zeigt auch mein Fernsehprogramm. Mein Lieblingssender? 3SAT. Mein zweitliebster: arte. Beide Sender sind echte Kulturgiganten mit völlig unterschiedlicher Ausrichtung. Beide sind auf unterschiedliche Art "europäisch". Jedoch sind in vielen Fällen die Stimmung, die Anmutung, die Akzente wohltuend differierend. Vielfältig eben. Werden die Sender zusammengelegt, werden nicht nur Stellen gestrichen, sondern auch Meinungen. Es wäre entsetzlich, würde aus der Vielfalt Einfalt. Die Pluralität der Medien gerade im kulturellen Bereich einzuschränken, wäre ein indirekter Beitrag dazu, Trash zu fördern. Eine Gesellschaft, die auseinanderzudriften und populistischen Meinungen anheimzufallen scheint, braucht dringend seriösen Jornalismus. Dafür stehen Sendungen wie "Kulturzeit" seit Jahren. 3SAT zeigt viel politisches Kabarett. Ein Mittel zur politischen Meinungsbildung, das Seriosität und Humor zu verquicken versteht. Können wir es uns wirklich leisten, solche Sendeplätze einzusparen und dieses Feld noch mehr tik-tok und anderen sozialen Plattformen überlassen mit ihren reißerischen Halbwahrheiten? Es wäre eine traurige Kapitulation! Bitte erhalten Sie 3SAT.

Mit freundlichen Grüßen

U.B.-Bock
Ulrike Behrens Fortbestand von 3SAT und arte!



Verzicht auf Volksmusiksendungen bei ARD und ZDF.



Einschränkung seichter Vorabendserien bei ARD und ZDF.



Keine Kürzungen im Kinder- und Jugendfernsehen.
Ulrike Fahrney Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen Bildungsauftrag. 3sat, ard- Alpha etc erfüllen diesen besonders. ZDF Info sendet etwas völlig anderes. Höchstens bei ARD alpha könnte man überlegen, Sendezeiten kürzer zu machen. Aber insgesamt: NEIN zu den Reformideen!!!! Mit freundlichen Grüßen Ulrike Fahrney
Ulrike Feldt-Laubach Guten Tag,

Der Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Allgemeinheit soll geeignete Bildungsangebote erarbeiten und bereitstellen. Der Inhalt muss besonderen Wert in den Bereichen Kunst, Kultur und politische Bildung legen.



Die Schwerpunkte liegen insbesondere in den Wissens- und Kulturbereichen, soziale, kulturelle und der politischen Bildung.

Gerade in einer Zeit der falschen Informationen muss der Bereich der Wertevermittlung höher gewichtet werden. Dies bedeutet die Förderung von Toleranz und Aufklärung.

Die mannigfaltigen Gefahren durch rechte Meinungsmache gefährdet unsere Demokratie, eine Gefahr für unsere Natur und die allgemeine Umwelt.



Es darf an der Qualität nicht gespart werden, besonders der Sender 3sat muss erhalten bleiben.



MfG

Ulrike Feldt-Laubach
Ulrike Finck Ich habe eben auf 3sat mitbekommen, daß evtl. der Sender mit ARTE zusammengelegt werden soll.

Beide Sender sind total wichtig und müssen unbedingt jeder für sich weiterbestehen.

Beide Sender behandeln hochinteressante Themen und sich unabhängig voneinander so bleiben wie sie sind.

Ich bin ein Fan von beiden und bin empört über eine evtl. Zusammenlegung.
Ulrike Fischer eine Reduzierung der Sender, insbesondere der 3. Programme, scheint angebracht. Niemand braucht unterschiedliche Sender, um exakt dasselbe zu senden (Sport, Talkshows....), zumal vieles über die Mediatheken abrufbar ist. Einzig die landesspezifischen Nachrichten sind unterschiedlich und diese halbe Stunde könnte sicher anderswo untergebracht werden. Was mich ebenso stört ist die Überfrachtung mit Fußball, insbesondere wenn der Konkurrenzsender dann seine Nachrichten erst später sendet und lieber eine Doppelfolge Rosamunde Pilcher oder Tatort o.ä. sendet. Vielleicht würde ein Sportsender Abhilfe schaffen. Jedenfalls ist es schwierig immer wieder Gebührenerhöhungen zu akzeptieren für aufgewärmte , abgehalfterte Sendungen aus der Konserve. Ich hoffe auf Besserung!
Ulrike Folland Hiermit setzte ich mich für den Erhalt des Kultursenders 3Sat ein.

Es wäre ein großer Verlust in der Medienwelt, wenn dieses Format ersatzlos gestrichen werden würde, und in anderen Sendern aufginge, zumal hier kompetent und hochaktuell, aber auch länderübergreifend berichtet wird.

Ulrike Folland
Ulrike Götz Bitte keine Reduzierung und Vereinheitlichung des sowieso nicht so überaus üppigen Kulturangebots in den öffentlich-rechtlichen Sendern.
Ulrike Grebner Ich bin entsetzt zu hören, dass 3sat und Arte zusammen gelegt werden sollen, anstatt dem Kultur und Wissenschaftsjournalismus in den öffentlich rechtlichen Medien mehr Gewicht zukommen zu lassen, also Vielfalt für den interessierten Bürger zu fördern, werden anspruchsvollere Themen und Inhalte komprimiert, wie traurig!

Ulrike Grebner
Ulrike Hartung Ich möchte, dass 3sat für sich als eigenständiger Sender erhalten bleibt. Es sendet soviel wichtige, aktuelle Informationen aus den Bereichen Kultur und Wissenschaften, die im Öffentlich-Rechlichen TV sonst keinen Platz mehr finden würden.

Das darf nicht sein!!!

Aufklärende, aktuelle Hintergrundinformationen wie sie in den Sendungen Kulturzeit und Nano gezeigt werden, mit ihren einzigartigen Moderatoren, die den nötigen Sachverstand haben, wichtige Fragen in längeren Interviews zu stellen sind eine unersetzliche Quelle der Bildung. Hier können sich Menschen jeden Alters weiterbilden. Abgesehen von Kindern werden alle Altersgruppen angesprochen. Der Sendeplatz ist auch für Berufstätige optimal.

Dieser Sachverstand darf nicht wegfallen und gehört doch auch zum Bildungsauftrag des ÖRR. Die Sendungen sind Vorbild für Meinungsvielfalt und Hintergrundinformationen. Die Gespräche und Interviews sind auführlicher und liefern deutlich mehr Informationen, als in vielen anderen Sendungen.

Damit dienen sie indirekt auch dem Erhalt der Demokratie, die doch gerade gefährdet scheint. Ohne Bildung ist eine Demokratie nicht möglich. Dafür wurde doch der öffentlich rechtliche Rundfunk seinerzeit gegründet.

Nicht nur die Bildung, auch die Vielfalt in der Berichterstatttung muss gerade in diesen heiklen Zeiten erhalten bleiben.

Wie sollte denn 3sat in ARTE aufgehen? Kulturzeit und Nano brauchen diese Sendplätze um von möglichst vielen Menschen gesehen werden zu können. Der überwiegende Teil der ZuschauerInnen und Zuschauer hat nun mal erst abends Zeit. Und Spätabends lässt die Aufmerksamkeit nach. Mit freundlichen Grüßen, Ulrike Hartung.
Ulrike Heymann Wie man in Zeiten wie diesen auf die Idee kommen kann, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk derart massiv einschränken zu wollen, ist mir völlig schleierhaft.

Sollten tatsächlich so viele Sender gestrichen oder zusammengelegt werden, würden unzählige Nutzer*innen ihre Informationsquellen verlieren.

Nachrichten, politische Formate, Dokumentationen, Reportagen und Hintergrundberichte würden in unerträglichem Maße reduziert.

Bildung - und hier vor allem politische und historische - hätte noch weniger Raum als es ohnehin schon der Fall ist.

Und die einzigen beiden Kultursender 3sat und arte mit ihren völlig unterschiedlichen Formaten und Ausrichtungen zusammenlegen zu wollen, grenzt für mich an - sorry! - Wahnsinn.

Die unabhängige Berichterstattung und die Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssen in vollem Umfang erhalten bleiben. Zum Schutz der Demokratie.
Ulrike Hütter Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind regelmäßige Zuschauer des Wissenschaftsmagazins NANO.

Wir haben ein großes Interesse daran, dass Nano und ähnliche Sendungen von 3sat erhalten bleiben und möchten unseren Rundfunkbeitrag dahingehend investiert wissen!

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Hütter
Ulrike Kunz ARTE und 3SAT sind inzwischen die besten öffentlich rechtlichen Sender. Gute Dokumentationen, anspruchsvolle Filme, ausgewogenes Programm. Diese aus dem Programm zu nehmen oder zu vereinheitlichen wäre ein großer Rückschritt!
Ulrike Lehner Da ich eine begeisterte 3sat und arte Seherin bin, bitte ich Sie die Sender nicht einzustellen. Danke
Ulrike Lenz Sehr geehrte Damen und Herren,



meine Frage an Sie: Warum müssen Rentner die nur eine geringe Rente beziehen auch die GEZ Gebühren bezahlen.



Ich empfinde das als eine große Frechheit und auch nicht gerechtfertigt, da man mit dem bisschen Geld kaum noch über den Monat kommt und sich nichts mehr leisten kann.



Was ich nicht verstehe ist, das andere Sender durch Werbung Geld verdienen und keine Gebühren verlangen. Und obwohl auch ARD und ZDF oft genug Werbung schaltet, werden die Menschen zur Kasse gebeten und müssen diese Zwangsgebühren zahlen. WARUM?



Vielleicht sollten die Mitarbeiter wie die Intendanten, Moderatoren und auch alle anderen Mitarbeiter im Fernsehen nicht alle so hohe Gagen bekommen, dann käme man auch mit den Gebühren aus oder bräuchte keine Gebühren mehr einzutreiben.



Für mich als Rentnerin ist das viel Geld und ich würde mich freuen, wenn diese Gebühren zeitnah ganz abgeschafft werden, denn auch ich schaue nur selten Fernsehen und noch seltener ARD oder ZDF.



Für Ihr Verständnis vielen Dank.



Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Maaßdorf Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Befremden habe ich die Sparmaßnahmen im ÖRR zur Kenntnis genommen, da es vor allem die Spartensender, die wenigstens mit Magazinen, Kultur und Reportagen noch etwas Niveau versprechen, gestrichen oder "zusammen gelegt" werden sollen.

Da im rbb die Möglichkeit der Stellungnahme beim Rundfunkrat durch die Bürger zu diesen Sparplänen genannt wurde, möchte ich hiermit davon gebrauch machen:



Der Kultursender 3sat darf meines Erachtens nach auf gar keinen Fall dem Rotstift geopfert werden.



Auch die Zusammenlegung der Info-Kanäle Phönix, ZDF-info und ARD-alpha ist ein unverzeihlicher Eingriff in die Informationslandschaft des ÖRR, der gerade mit diesen Angeboten seinem Bildungs- und Informationsauftrag nachkommt.



Es würde mich freuen, wenn die Stimmen der Zuschauer ernst genommen würden, auch wenn die genannten Sender nicht die gewünschten Quoten bringen.



mit freundlichen Grüßen

Ulrike Maaßdorf
Ulrike Meiforth Ich möchte das breite Spektrum von kulturellen und wissenschaftlichen Sendungen erhalten wissen. Ich möchte das 3sat und Arte, ARD Alpha und Phoenix erhalten bleiben.
Ulrike Meyer-Hoffman Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Demokratie und bietet Raum für Reflexion und differenzierte Information für alle.

Die Abschaffung dieser so wichtigen Informations- und Bildungsmöglichkeit ist ein weiterer Schritt in den zunehmenden Verlust der geistigen Vielfalt und der Fähigkeit zur Binnendifferenzierung..... und in Richtung der zunehmend gefährlicheren Manipulierbarkeit der Massen in Richtung Totalitarismus, insbesondere durch die digitalen Medien.
Ulrike reimer Arte und 3sat sind beide sehr wertvolle Sender,die den Blick auf andere Länder erweitern. Diese zusammenzulegen, ist eine Verarmung der Kulturvielfalt und Informationen. Gerade Deutschland braucht den Blick in die Welt.
Ulrike Rößler Arte und 3sat sind unbedingt beide notwendig für gute Informationen neben den vielen, vielen Unterhaltungsprogrammen.
Ulrike Rüttinger Ich finde es sehr schlimm wenn 3 Sat. u. Arte zusammengelegt werden.Es sind die Sender, die ich am meisten schaue, Wissenschaft, Kultur, Kunst,Musik,Klassik, Tanz, Kino, gute Recherchen, andere Filme usw. Nicht jeder möchte nur Serien u. Krimis schauen. Wo sollen junge Menschen sich noch gut recherchierte Informationen holen, es ist ein Trauerspiel und macht mich fassungslos. Deutschland klagt über den Zerfall der Gesellschaft, zu sehen auch in vielen anderen Ländern und dann solche Entscheidungen. Meinungsbildung wird nicht unterstützt u.gefördert.Geld wird in vielen Bereichen zum Fenster raus geworfen, nur für Bildung nicht. Bildung ist auch die Zukunft des Fernsehens, des Journalismus sogar für das Internet. Unser Land zerstört sie, die Bildung,in allen Bereichen selbst oder überlässt es Leuten wie Musk usw. Dies alles macht sehr traurig u. ich fühle mich hilflos, nicht gehört. Vielleicht kann man mal anfangen, Geld sinnvoll einzusetzen um was gutes, positives zu erreichen. An anderen Stellen abzapfen. Ich möchte keine Möglichkeiten benennen, da jeder sich am Nächsten ist. Mehr miteinander, mehr positives erhalten, neues schaffen, damit wir uns alle in unserem Land wohlfühlen. Mehr Mut ! Ich bin sehr traurig !
Ulrike Schneider Sie dürfen uns älteren Zuschauern nicht die wichtigsten Sender - ARTE und 3SAT - zusammenstreichen und damit Sendungen nehmen.
Ulrike Schneider Die etablierten öffentlich-rechtlichen TV Sender - besonders 3SAT und ARTE - müssen von den Änderungen unberührt bleiben. Die älteren, treuen Zuschauer und Beitragszahler sind auf diese Vielfalt angewiesen. Die jüngeren Menschen weichen immer mehr auf das Internet aus.
Ulrike Schrutka Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Entsetzen hörte ich von Ihren Plänen zur Änderung in Ihrer Sendergestaltung.

Ich persönlich schaue keine Privatsender, da diese mir unerträglich sind. Gerne habe ich meine Rundfunkgebühren geleistet, weil ich dafür Qualitätsfernsehen und Qualitätsjournalismus erhalte.



Dankbar war ich über die Sender, denen Sie nun „an den Kragen“ gehen wollen. Gerade diese bieten Bundesländer übergreifende Information. Diese soll nun im Kleinklein der Landessendeanstalten untergehen, deren Programm nun reichlich identisch ist. So laufen oft in den Dritten gleichzeitig an einem Abend Sendungen wie „die 30 schönsten Schlager“, Gesundheitssendungen, Sportsendungen oder mehrere Tatort-Wiederholungen. Hier gäbe es große Einsparpotenziale. Es sollte möglich sein z.B. Sender wie NDR und RB oder rbb und mdr zusammenzulegen. Dies könnte auch für One und ZdFneo gelten.



Stattdessen wäre es wichtig, die Bildungs- und Kultursender zu erhalten, denn Unterhaltung ist nur ein Teil des Auftrags des öffentlich Rundfunks, Unterhaltung der seichten Art bieten auch die Privatsender. 3Sat, arte, phoenix, tagesschau24 und ard-alpha sind für mich Aushängeschilder eines informativen und interessanten Fernseh- und Radioprogramms. (Wobei ich auch die Radiosender des Deutschlandfunks hervorheben möchte.) Höchste Priorität sollte auch weiterhin die Übertragung von Bundestagsdebatten haben.



Erwähnen möchte ich auch noch kika, der im Gegensatz zum niveaulosen Angebot anderer Kinderkanäle steht.





Bitte, halten Sie Ihr Niveau und die Spartensender bei. Sollten Sie sich doch entschließen ihr Angebot ausgerechnet hier zusammenzustreichen, weil sich die Landessendeanstalten für wichtiger halten, wären Initiativen zur Streichung der GEZ durchaus unterstützenswert.



Mit freundlichen Grüßen



Ulrike Schrutka
Ulrike Siegel Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die Möglichkeit einer Stellungnahme. Ich wünsche mir eine stärkere Fokussierung der öffentlich-rechtlichen Medien auf Kultur, Bildung, Information und Beratung und weniger Unterhaltungs-, Quiz-, Show- oder Sportproduktionen. Qualität muss vor Quantität stehen. Reportagen sollten sowohl über aktuelle negative Themen als auch positive Errungenschaften etc. geführt werden. Sehr gut gefallen mir die Programme von 3-SAT und arte. Sie zeigen vielseitige und kritische Dokumentationen, wunderbare Kultur- und Kunstsendungen und interessante internationale Filme. Eine Kürzung dieser Programme würde meines Erachtens gravierend die mediale Vielfalt und damit den demokratisch-gesellschaftlichen Diskurs reduzieren. 3-Sat muss meines Erachtens unbedingt erhalten werden! Ebenfalls KIKA muss erhalten bleiben, denn es wichtig, über einen Sender zu verfügen, dem Eltern vertrauen können.
Ulrike Sommer Für mich ist es sehr wichtig gute Beiträge aus Wissenschaft Technik Gesundheit zu sehen. Das erhalte ich aus 3 Sat mit fundierten Berichten. Das ist mir wichtiger als Unterhaltung in der schnelllebigen Zeit mit Fake News ist es sehr wichtig öffentlich rechtliche Sender zu haben mit gutem Journalismus.
Ulrike Syben-Heins arte und 3Sat sind mithin die wichtigsten Sender im TV! Ich kann nicht mehr so einfach ins Kino gehen und freue mich riesig über das arte-Filmangebot für zu Hause! Auch die Informationssender wie besonders 3Sat und die ARD- und ZDF- Mediatheken sind meine Bereicherung für jeden Tag! Bitte vergesst die älteren und alten Menschen nicht! Und bitte baut den Kulturbereich aus, auch im Hörfunk!
Ulrike Sylvia Rose Sehr geehrte Damen und Herren, ich schätze das vielfältige Angebot des Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, Radio wie TV, sehr und sehe den Reformplänen mit Sorge entgegen. Das Angebot der Sender bildet mich weiter und ist nicht den personifizierten Algorithmen des Internets unterworfen. Aus diesem Grund bezahle ich die Gebühren. Wenn sich das Angebot so reduzieren wird, wie z. B. durch den Verlust von Sendern wie 3Sat oder ZDF neo, muß ich auch mein finanzielles Engagement für den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk und deren Nutzung überdenken, da ich mit dem Einschnitt in das Kultur- und Bildungsangebot die Förderung rechtspopulistischer Einförmigkeit sehe. Ulrike Rose
Ulrike Wolz-Weber Ich bin erschüttert, dass ausgerechnet meine beiden Lieblingssender, ARTE und 3Sat, zusammengelegt werden sollen. Die Idee beider Sender, Grenzen zu überwinden und damit das Verständnis für Europa zu stärken, ist einfach großartig. Es sind die einzigen Sender in denen etwas mehr Kultur gezeigt wird. Die Ausrichtungen sind unterschiedlich, es geht um die deutsch-französische Verständigung und um den deutschsprachigen Kulturbereich.

Es wäre armselig, wenn ausgerechnet diese wichtigen Bereiche dem Sparzwang geopfert würden. Da gibt es bestimmt andere Möglichkeiten.

Mir sind viele Leute bekannt, die wie ich, gerne etwas anspruchsvollere Sendungen im TV sehen; nicht nur Kochsendungen, unendlich viele Quizsendungen, nachgemachte Sendungen des privaten Fernsehen und Krimis. Alles Sendungen, die ich auch mal ansehe. Das ewig Gleiche ist jedoch kaum auszuhalten.

Deshalb: Bitte erhalten Sie ARTE und 3Sat als eigenständige Sender.
Undine Büch Die in der sog. Reform vorgesehene Reduzierung der Medienlandschaft des Öffentlich Rechtlichen Fernsehens und Rundfunks darf auf keinen Fall erfolgen!

Sie würde ein großes Defizit in der Vielfältigkeit des deutschen und europäischen Kulturangebots bedeuten.

Die deutschen regionalen Sender sind wichtig für die kulturelle Identität der Regionen, die auch durch den europäischen Gedanken geschützt werden.

Gerade 3sat und arte tragen den europäischen Gedanken in Frankreich und den deutschsprachigen Ländern voran.
Univ. Prof. Dr.-Ing. Walter Geisselhardt Sehr geehrte Damen und Herrn,



ausgerechnet im Bereich Kultur die Vielfalt der Sender zu reduzieren, ist gegen den Bildungs-Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten. Zudem wäre es unter dem Gesichtspunkt der länderübergreifenden Zusammenarbeit ein katastrophaler Schnitt, die Sender 3Sat und Arte zusammenzulegen.

Die Erwartung, in dem Bereich sei der Widerstand am geringsten, täuscht.



Mit freundlichen Grüßen

Walter Geisselhardt
Urban Guten Abend!

Ich bin etwas irritiert darüber, dass so viele interessante Kultursender zusammengelegt werden sollen. Durchaus kann ich nachvollziehen, dass einiges gekürzt werden muss, da die Konkurrenz durch Social Media eine große Herausforderung darstellt. Doch gerade bei arte und 3Sat wäre das aus meiner Sicht ein völlig falsches Signal. Wollen wirklich auf diese Sender verzichten? -Vielleicht lassen sich die Verwaltungskosten teilen und damit die Sendezeit erhalten bleibt oder sich erhöhen kann.

Herzliche Grüße

Andrea Urban
Urfin Juice Den Gesetzentwurf kann sich kein "normaler" Mensch ruhigen Gewissens zu Gemüte führen, da muss man schon Advokat sein um den tieferen Sinn zu erfassen. Die Präsentation ist da auch wenig aufschlussreich; heißt das, die eingekreisten Sender sollen zu einem "vereint" werden?

Als Begründung hält -wie so oft- der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit als Grundsätze der Haushaltsführung (§ 7 LHO)

Es ist entsetzlich, wie wir uns zu Tode sparen, während an anderer Stelle Milliarden von unserer Energie verschleudert werden - denn nichts anderes sind Steuern, die Differenz vom Ertrag unsere Arbeit und unserem Nettolohn - um unproduktive aber hochbezahlte Stelleninhaber und Institutionen völlig zu Unrecht am Leben zu halten.

Wenn ein Votum zu der "Reform" überhaupt gewünscht ist, dann ein klares NEIN!
Uros Rojko Die Erosion der Kulturlandschaft muss gestoppt werden! Was heutzutage auf verschiedenen Ebenen passiert, bedeutet den Niedergang der Demokratie, und es gilt, dagegen anzukämpfen!
Urquhart-Tempel Ich wünsche mir, dass die Sender für uns alle in ihrer Bandbreite und Vielfältigkeit erhalten bleiben und dazu unbeschädigt von KI - ! BITTE !

Heike Urquhart-Tempel
Urs Prochnow Stellungnahme zur Reform des ÖRR - Zum geplanten Verbot von sog. "Presseähnlicher Veröffentlichungen" insbesondere Textbeiträgen im Internet



Sehr geehrte Damen und Herren,



hiermit widerspreche Ihrem Vorhaben die Sender des ÖRR in ihren Möglichkeiten Text zu veröffentlichen.



Dies stellt in meiner Wahrnehmung eine falsche Entwicklung und Beaschränkung des ÖRR dar. Die Medienarten konvergieren heute. Der Begriff "Multimedia" aus den90er klingt heute schon wieder veraltet. Aber das ist heute Realität geworden: Medien sind nicht mehr zu trennen. Zeitungen machen heute Videos. Radiosender veröffentlicht "Reels" auf TikTok. Fernsehsender veröffentlichen Podcasts. Wochenzeitungen und Illustrierten veröffentlichen täglich Neuigkeiten auf ihrer Website.



Ihr geplantes Textverbot wird eine Sträflingskugel am Bein der Sender des ÖRR, die deren Reputation und Qualität weiter verschlechtern wird. Sie behindern damit aktiv die Medienentwicklung in Deutschland.



Was kann denn die Öffentlichkeit für die Probleme der Zeitungen und Verlegerlobby? Wir sind eine soziale Marktwirtschaft und diese Leute haben eben die Entwicklung verschlafen. Dafür wird man selbst bei seriösen Verlagen wie Spiegel, Zeit, Ippen usw. mit unseriösester Werbung bombardiert. Wenn man drauf klickt gelangt man zu angeblichen "geheimen Aktientipps die Markus Lanz an Peter Maffay verraten habe und die nun alle erfahren können". Sie möchten das man in Zukunft auf solche Verlage angewiesen ist? Das kann nicht ihr ernst sein.

Das ist vielleicht eine traurige Realität für die Verleger Lobby. Ich möchte als Zuschauer und Leser aber nicht unter deren

schlechten Entscheidungen der Vergangenheit leiden müssen.

Ich möchte einen ÖRR der

uneingeschränkt multimedial Texte und sonstigen "Content" veröffentlichen kann.

Damit stellen sie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor beständige Probleme. Senderchefetagen werden neue Konzepte ablehnen weil etwas angeblich "presseähnlich" sei und Verlagslobbyisten werden diese undefinerbaren schwammigen Begriff nutzen um weiter die Sender nit unsinnigen Rechtsstreitigkeiten zu überziehen.



Tagesschau, heute oder die Nachrichten Redaktionen sind für mich die seriösesten Quellen heute und ich möchte auch auf deren Texte nicht verzichten müssen.

Und selbst Zeitungen sind heute eben nur noch "presseähnlich", wie oben ausgeführt kombinieren sie heute Video, Audio und Text und erscheinen vorrangig online.



Und im Zuge dessen kassieren sie auch bitte gleich die unsinnige Depuplikationspflicht. Ich habe Rundfunkbeitrag für diese Inhalt gezahlt und ich will sie jederzeit lesen können.



Im übrigen gibt es Leute die aus gründen der Barrierefreiheit. Nicht jeder kann einem Video oder Audio beitrag folgen. Es gibt Leute die möchten oder müssen das Lesen. Legen sie der Zukunft des ÖRR keine Steine in den Weg!





Mit freundlichen Grüßen



Urs Prochnow

Ursula Ackermann Mein Mann und ich schauen gern und oft die Beiträge im 3sat, es wäre sehr schade, wenn wir das verlieren würden!
Ursula Bebko Es ist die Aufgabe des Öffentlich-rechtlichen, fundiert und faktenbasiert über die komplizierten Zusammenhänge der Welt zu informieren.

Bisher gelungen!

Nano und 3sat leisten die unabhängige Wissenvermittlung und Diese sollte nicht für die Bespassung der Gesellschaft geopfert werden, das leisten schon andere!!!
Ursula Birkwald Sehr geehrte Damen und Herren, Es wäre ein grosser Verlust für viele Fernsehzuschauer, wenn die genannten Sender gestrichen würden, damit wird ein breites Publikum vor den Kopf gestoßen, die Wert auf qualifizierte Sendungen legen, die oft bei den öffentlich rechtlichen zu vermissen sind.

Bitte, lassen Sie diese Sender im Programm. Vielen Dank!

Mit hoffnungsvollen Grüssen

Ursula Birkwald
Ursula Bockstahler Guten Tag,

den Sender 3Sat nutze ich gern und häufig um fundierte und zuverlässige Informationen zu Hintergründen und Zusammenhängen zu erhalten.

In einer Internetwelt mit manipulativen Inhalten und durch Algorithmen gefilterten Zugängen ist eine verlässliche Quelle unverzichtbar.

Eine Zusammenlegung mit dem Kanal Arte würde die Sendezeit für wichtige Beiträge in beiden Sendern einschränken.

Ich ersuche Sie daher beide Sender weiter unverändert zu betreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Ursula Bockstahler
Ursula Bretzke-Gadatsch Die Zusammenlegung von arte und 3sat halte ich für indiskutabel. Beide Programme haben unterschiedliche Schwerpunkte und sind bedeutsam und wichtig. Der Kulturbereich ist sowieso unterrepräsentiert im Programm der öffentlich rechtlichen Sender. Die Vielfalt muss erhalten bleiben!
Ursula Busch Ich möchte Sie ernsthaft darum bitten, Sender wie arte und 3sat einzuschränken, da dadurch viel Qualität verloren ginge.Vor allem kulturelle Angebote würden sehr fehlen. Ausserdem werden z.B, auf ONE viele Filme auch im englischen Originalton gezeigt, was eine große Bereicherung ist.

Soaps, WAPOs und Sokos gibt es schon mehr als genug!
Ursula doll Das würde eine deutliche Verzögerung der Nachrichten bedeuten.unterwegshabe ich kaum Radio und TV zur Verfügung.

Gerne lese ich allabendlich die hessen Nachrichten,kurz,informativ,mit Humor und die schönen Momentaufnahmen erfreuen mich.ich möchte es nicht missen.alte Nachrichten würde ich nicht mehr lesen
Ursula Döttling-Vogt Für uns sind 3Sat und arte unverzichtbare Programme.

Damit unsere Demokratie in Europa stabil bleibt, sind die vielfältigen kulturellen und informativen Angebote dieser Sender sehr wichtig.

Wir sind gerne bereit auch mehr für Rundfunk und Fernsehen zu bezahlen.

Überall werden ohne Not Preise ungefragt erhöht und nun soll ausgerechnet hier gespart werden.

Das können wir NICHT nachvollziehen!

MfG

Ursula Döttling-Vogt und Erich Vogt
Ursula Eisele Seit vielen Jahren sehe ich regelmäßig 3sat und auch arte und höre im Radio die zweiten Programme. Nun erfahre ich von den massiven Sparplänen der Länder. Ich bin entsetzt und frage, ob der Einfluss der rechtsradikalen Parteien schon so tief in den politischen Alltag eingedrungen ist. Die Abschaffung der Demokratie geht immer über die Kultur. Merken das die Politiker nicht oder ist es ihnen egal ? Mich schüttelt es ! Wie soll man denn positiv in die Zukunft schauen, wenn die Anregungen und die Schönheit der Kultur immer weniger werden ? Ich will mich anregen lassen durch interessante Programme und nicht nur das, was ich schon kenne, aus der Mediathek holen !!
Ursula Fannberg-Möbus Sehr geehrte Damen und Herren,

ich protestiere gegen eine Fusion von ARTE und 3sat, bzw. gegen eine Einstellung des 3sat-Sendebetriebes, da ich darin einen nicht hinnehmbaren Verlust an Kulturangeboten sehe.



Da dies mit notwendigen Einsparungen begründet wird, bin ich gerne bereit, den Weiterbetrieb von 3sat mit einer entsprechenden Gebührenerhöhung hinzunehmen.



Mit freundlichem Grüßen

Ursula Fannberg-Möbus
Ursula Fieber-Walleneit Welche Schildbürger hatten die Idee, den Sender 3sat zu löschen bzw. zu verstümmeln? Ich protestiere dagegen. Arte und 3sat (meine Lieblingssender) machen ein Qualitätsprogramm, das informiert und unterhält. Die besondere eigene Ausrichtung der Sender sollte erhalten bleiben.



Um bei 3sat zu bleiben:

Ich möchte auf NANO, KULTURZEIT, die BÜCHERSENDUNGEN, STERNSTUNDE PHILOSOPHIE, die NACHRICHTEN AUS ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ nicht verzichten.



Weiter gedacht:

Überhaupt sollte ein vielfältiges LINEARES Fernsehprogramm verteidigt werden.

Davon profitieren nicht nur die Zuschauer, sondern auch alle Menschen, die für die Sender arbeiten. Wer will mehr Arbeitslosigkeit? Nicht nur Stahlarbeiter, sondern auch Kulturschaffende und Journalisten müssen leben können.



Nach meiner Meinung wäre es daher gerechtfertigt, die niedrigen Fernsehgebühren (18,36 Euro monatlich) zu erhöhen, unter der Voraussetzung, dass das Geld an die richtigen Stellen gelangt und nicht in die Gehälter von gierigen Fernsehdirektoren fließt, die auch noch unsinnige Strukturmaßnahmen zu verantworten haben.



Bis jetzt schätze ich unser deutsches Fernsehen sehr und bin immer wieder begeistert, wie viel man an Information und Unterhaltung für so wenig Geld erhält.



Deutschland ist eine Demokratie mit pluralistischer Ausrichtung. Dies sollten auch die Fernseh- und Hörfunkprogramme unterstützen.



Mit freundlichen Grüßen



Ursula Fieber-Walleneit
ursula fleddermann Es gibt mindestens 2 gründe, warum der kultursender bestehen bleiben muss:

der eine ist sicher ein durchaus egoistischer, da ich diesen sender des öfteren einschalte und tatsächlich auch die kultursendungen sehe, auch wenn sie mir inhaltlich nicht immer zu 100 % meine meinung wiederspiegeln. aber anregungen zum nachdenken gibt es dort allemal, auch um ein bestimmtes thema selbst weiter zu recherchieren.

der andere mindestens genauso wichtige ist, daß die politik immer wieder von "deutscher kultur" spricht, die so wichtig sei. wie glaubhaft ist sie, wenn der einzige deutsche kultursender aus finanziellen mitteln gestrichen werden soll? wenn das kein unlogischer widerspruch ist, dann weiß ich gar nichts mehr.
Ursula Gunkel Ich unterstütze in vollem Umfang die Ausführungen von Frau Professorin Petra Grimm, Institut für Digitale Ethik, Hochschule für Medien Stuttgart in nana vom 10.10.2024.

Die Vielfalt des Wissenschaftsjournalismus muss unbedingt erhalten bleiben, sie ist essentiell nicht nur für die Erhaltung der Demokratie, sondern für unsere gesamte Gesellschaft. Um die Dinge mal beim Namen zu nennen: Die Verblödung der Gesellschaft unter Kohl war bereits katastrophal, Merkel hat nicht signifikant etwas daran geändert. Wir haben 10 % Analphabeten, einen großen Annteil an Schulabgängern ohne Schulabschluss, zu wenig KiTa-Plätze und damit grottenschlechte vorschulische Bildung und kein Lehrfach "Medienkompetenz". Der Erfolg der AfD, insbesondere bei Jugendlichen, ist auf die Präsenz der AfD auf TikTok zurückzuführen, und jetzt wollen Sie beim Wissenschaftsjournalismus sparen? Das geht total nach hinten los. Es ist mir total schleierhaft, wer von den hochdotierten Verantwortlichen sich solch einen Schwachsinn ausdenkt. Sind Sie in der Lage, die Folgen Ihrer Reformwut und vermeintlichen Sparpläne zu antizipieren? Offensichtlich nicht! Es wird dann langfristig genauso bergab gehen, wie mit VW. Die Manager verdienen Millionenbeträge dafür, dass sie die deutsche Wirtschaft in den Abgrund reißen. Genau das machen Sie mit der Kultur und der Bildung! Gute Nacht Deutschland!
Ursula Henning In einer Zeit, in der die Demokratie unter Druck steht, Faschismus und Extremismus massiv zunehmen, zweifelhafte Medien wie tictoc und Co zu bevorzugten Informationsquellen werden , ist es absolut indiskutabel an den öffentlich-rechtlichen Sendern und ihrer seriösen Recherche und Berichterstattung zu sparen!
Ursula Hien Sehr geehrte Damen und Herren,



gegen die geplante Zusammenlegung der beiden Sender Arte und 3sat möchte ich mich an dieser Stelle klar aussprechen. Beide sind wunderbar anregende, inspirierende Kontrapunkte zu den unglaublich vielen oberflächlichen, billig unterhaltenden Sendungen, die ansonsten unser TV-Leben prägen. Erhalten Sie bitte die für unsere Gesellschaft dringend nötige Vielfalt, indem Sie diese Zusammenlegungspläne aufgeben und im Gegenteil beide Sender mit mehr finanziellen Mitteln ausstatten!



Mit freundlichen, aber auch ernsthaft besorgten Grüßen



Ursula Hien
Ursula Kamischke Zum Radiosender

des rbb (Radio Berlin Brandenburg)



"Radio Eins":

Dieser Sender muss bleiben!



Als Berlinerin höre ich ihn täglich einige Stunden.
Ursula Kamischke Die Sender 3sat und arte müssen beide erhalten

bleiben!



Denn -

die zwei Sender haben einen völlig unterschiedlichen Recherchehintergrund und Einzugsbereich;



ähnliche Programmanteile gibt es bei den beiden Sendern n u r im Bereich Reiseberichte und Dokus zu ökologischen Themen (und beide Themen dienen der Bildung für die Zukunft!).



Und ich persönlich suche jeden Tag zuerst in diesen beiden Sendern nach interessanten Sendungen.
Ursula Kindler Die Versorgung der Jüngeren mit aktuellen Informationen wäre durch die neuen Regelungen stark eingeschränkt. Auch Faktenchecks funktionieren oft am besten in Textform. Sollte dies nicht mehr möglich sein, wäre das das Gegenteil von dem, was in Zeiten von Verunsicherung und Desinformation nötig ist.
Ursula Kleinebreil-Dappert 3Sat und ARTE müssen erhalten bleiben als unverzichtbare und qualitativ hochwertige seriöse Informationsquellen

Unsere D E M O K R A T I E. Ist in Gefahr, wenn solch langjährige Sendungen einfach zusammengelegt werden. jeder Sender ist für sich ein Gewinn
Ursula Lauber Bezüglich des neuen § 28a möchte ich Bedenken anmelden gegen die Zusammenlegung der beiden Sender 3Sat und Arte. Ich halte es für bedenklich, dass gerade die Bereiche Kultur, Wissenschaft und Bildung auf nur einen Sender zusammengefasst werden sollen und damit quasi das Angebot halbiert wird. Wo sonst werden im deutschsprachigen Raum vergleichbar qualitativ hochwertige Fernsehsendungen angeboten?



Insbesondere fällt auf, dass die Formulierungen im Abschnitt (1), Nr. 2 im "Änderungsvorschlag" und in der Rubrik "Anmerkungen und Erläuterungen" erheblich auseinander gehen. Als Änderungsvorschlag ist formuliert, es "sollen die Inhalte des Vollprogramms 3Sat ... in das Vollprogramm Arte ... überführt werden". In den Erläuterungen steht dagegen es wird "ermöglicht, das ... eigenständige 3Sat-Angebot in Arte zu integrieren. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht."



Ich plädiere dafür, die Inhalte der "Erläuterungen" sinngemäß in den "Änderungvorschlag" einzuarbeiten und damit offen zu halten, dass beide Sender mit ihren außerst interessenten und informativen Programmen weiterhin nebeneinander bestehen bleiben.
Ursula Laufkoetter Ich bin gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3Sat, weil es meiner Meinung nach sehr wichtig ist, gut recherchierte und fundierte Informationen und wissenschaftliche Dokumentationen zur Verfügung zu stellen. In einer Zeit, in der von unterschiedlichen und sehr fragwürdigen Quellen systematisch Desinformationen und Fake News über die sog. "sozialen" Medien massenhaft an ihre Nutzer, vor allem an Jugendliche verteilt werden halte ich es für einen großen Fehler ausgerechnet einen Sender wie 3Sat abzuschalten. Wenn gespart werden muss, dann doch bitte bei der Unterhaltung. Da gibt es genügend Sendungen, auf die man getrost verzichten kann.
Ursula Mayer Guten Tag, ich bin Reporterin beim Hessischen Rundfunk und möchte gerne meine Sicht der Dinge schildern. Ich verstehe, dass in der ARD gespart werden muss. Jede Form der effizienteren und kostengünstigeren Zusammenarbeit zwischen den Landesrundfunkanstalten und innerhalb einzelner Anstalten erscheint mir absolut sinnvoll. Wenn ich mir dabei eines wünschen dürfte: Als Reporterin sind meine Kollegen und ich täglich dafür zuständig, dass journalistische Inhalte produziert werden für verschiedene Ausspielwege - das ist aus meiner Sicht die Hauptaufgabe des HR und der ARD. Nun ist aber gerade unsere Situation als Reporter in der Anstalt besonders unsicher. Während Führungspositionen oft als Festanstellungen oder zumindest befristete Anstellungen vergeben werden und in letzter Zeit offenbar immer mehr davon geschaffen wurden, müssen sich alle inhaltlich Tätigen mit mündlichen Zusagen und Kontingenten zufrieden geben, die bei Bedarf leichter gekürzt werden können und auch schon wurden. Das Problem reicht bis hin zu den Arbeitsmitteln wie Aufnahmegeräten, die wir selbst mitbringen müssen. In Folge erlebe ich, dass sich viele kompetente Journalisten umsehen und stattdessen zum Beispiel Pressesprecher werden, weil sie sich dieser beruflichen Unsicherheit nicht auf Dauer aussetzen wollen. Ich persönlich arbeite weiterhin für den HR in dem festen Glauben, dass wir Reporter auch in Zukunft weiter gebraucht werden. Allerdings wünsche ich mir wie viele andere eine größere berufliche Sicherheit - nicht zuletzt, weil wir den HR nach außen ja auch repräsentieren sollen. Beste Grüße Ursula Mayer
Ursula Peter Ich befürchte, dass sollte der Entwurf so in Kraft treten, es immer mehr zu einer Gleichschaltung aller Sender kommt.

Ich persönlich sehe seit Jahren nur 3 SAT und Arte. Im Radio sind Deutschlandradio Kultur, Bayern 2 und SWR1 meine Sender. Ich finde die teilweise auch kritische Berichterstattungen aus Politik, Kultur und Gesellschaft als sehr bereichernd. Man bekommt dort Dinge zu sehen und zu hören, was auf den Main-Stream-Kanälen nie gesendet wird und wird immer wieder dazu angeregt über die Dinge, manchmal auch neu, nachzudenken.

Bei einer Zusammenlegung bleibt zwangsweise etwas auf der Strecke. Es stellt sich mir halt mal wieder die Frage, was wird mit solchen Vorhaben den bezweckt? Wahrscheinlich ist die Lobby derjenigen, die nachdenken und die Dinge hinterfragen,

die mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und wissenshungrig sind nicht stark genug.

Ich bedaure es sehr sollte der Entwurf Gesetz werden



Mit freundlichen Grüße



U. Peter
URSULA SCHNEIDE-RAPP Mit großem Befremden habe ich erfahren, dass tatsächlich darüber nachgedacht wird, die beiden voneinander völlig abweichenden Kultursender zusammen zu legen. Warum verschwindet 3sat und nicht arte? Welche Kriterien wurden da angelegt? Um Geld zu sparen? Kulturgenuss schwieriger zu gestalten?

Gerade in unserer heutigen Zeit ist die Präsenz von Kunst und Kultur ohne Werbung so wichtig wie nie und sollte in großer Auswahl leicht zu erreichen sein. Bitte, bitte, lassen Sie die Finger von dieser Einschränkung.

Mit freundlichem Gruß

U. Schneider-Rapp
Ursula Schneider-Koppenburg Guten Tag,



ich möchte hiermit meine Meinung zu einer möglichen Einstellung des Fernsehsenders Phoenix darlegen.

Ich denke, Phoenix ist ein unverzichtbarer Teil in unserer Medienlandschaft. Phoenix ist der einzige Sender, der die meisten Debatten im Bundestag, viele Aussprachen im EU-Parlament und auch einzelne Debatten in den Landtagen überträgt. Auch bei Landtags- und Bundestagswahlen, Wahlen in den USA etc. liefert Phoenix ein unverzichtbares stundenlanges Programm - fundiert, mit sehr guten Studiogästen, verlässlichen Zahlen und klugen Expertisen. Weiter verweise ich auf die unzähligen LIVE-Pressekonferenzen aus Deutschland und der Welt, die in voller Länge (mit den oft interessanten Journalistenfragen) und notfalls mit Simultandolmetschung übertragen werden - das macht kein anderer Sender.



Mit freundlichen Grüßen

Ursula Schneider-Koppenburg
Ursula Schomaker Um die Demokratie zu stärken, bitte ich inständig die Sender ARTE und 3 Sat unabhängig voneinander so bestehen zu lassen wie bisher. Die Inhalte der beiden unterschiedlichen Sender sind ein wesentlicher kultureller Beitrag!
Ursula Schumacher Ich finde es sehr wichtig, gute wissenschaftliche Informationen in vielfältiger Weise beim öffentlichen Rundfunk abrufen zu können. In absehbarer Zukunft wird mit KI und den neuen naturwissenschaftlichen Techniken es immer schwieriger, sie zu verstehen.

Dazu gehört z. B. für mich, dass 3 SAT und ARTE weiter getrennt existieren und nicht zusammen gelegt werden.

Mit freundlichem Gruß

Ursula Schumacher
Ursula Thüringer-Ziehlke Besondere Bedeutung muss auch weiterhin zwingend auf unabhängigen Wissenschaftsjournalismus gelegt werden, um den vielen Falschmeldungen entgegenzuwirken. Insbesondere sind Ausstrahlungen im TV bei 3sat, wie nano, Wissen hoch 2, Scrobel, usw. zu erhalten. Wer soll den vielen Falschmeldungen etwas entgegensetzen, wenn nicht die Öffentlich Rechtlichen!

3sat in arte eingehen (untergehen) zu lassen ist keine Option! Beide Sender sind wichtig, beide erfüllen wesentliche Funktionen für unsere Gesellschaft.



Diese "Anmerkung" schickt Ihnen eine interessierte, aufmerksame Bürgerin und Gebührenzahlerin, die wissen will, was die Welt im Innersten zusammenhält und auch, wer sie zerstören will und was dagegen getan wird!
Ursula und Dr. Michael Winkelmann Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird durch (Zwangs)Gebühren finanziert. Diese haben den Sinn, ein Programm zu finanzieren, das sich gerade nicht allein nach Zuschauerquoten richtet. So soll eine neutrale und umfassende politische Information, eine vielschichtige Bildung und ein umfangreiches Kulturangebot gesichert werden.



Was wir aber sehen, ist eine Orientierung an der Quote. Ich halte es daher für befremdlich, dass zu den Hauptsendern nichts gesagt wird, dafür aber an Politik und Kultur gespart wird.



ARD und ZDF sollten eine einheitliche technische Plattform nutzen und ihren Wasserkopf abbauen. Teure Fußballübertragungen sollten man Dazn und anderen überlassen. Man muss auch nicht jeden Tag Krimis und Soaps bringen. Das ausufernde Online-Angebot sollte beschränkt werden. Andererseits sollten die Politik und Kultur gestärkt werden, denn das ist etwas, was RTL und Co nur eingeschränkt liefern. Die Zusammenlegung von arte und 3Sat halte ich für fatal. Übertragungen von Konzerten, Opern oder Schauspielen sollten deutlich gestärkt werden, das bringt der Privatfunk kaum. Dabei sollte man 3Sat als deutschsprachige Schiene beibehalten und arte als internationalen Kanal ausbauen. Die Politik-Kanäle kann man reduzieren, wenn man die Politik vermehrt in das Regelprogramm bringt statt der üblichen Soaps und Krimis. Die Öffis sollten den Mut haben, gerade das zu bringen, was die privaten Sendeanstalten nicht bringen.



mfg Ursula und Michael Winkelmann
Ursula und Hanns-Michael Nüßlein, 90530 Wendelstein So wie wir den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehen verstehen - die Vermittlung von Bildung und Kultur für breite Kreise der Bevölkerung - ist der Sender 3SAT der einzige, der diesen Auftrag auch wirklich erfüllt.



Keine Werbung, keine ausufernde Sportsendungen die mit obszönen Summen eingekauft werden. Keine unüberschaubare Menge an Kriminalfilmen.



Sondern:

In 3SAT wird gezeigt eine breite Information über Technik, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Politik.

Deshalb ist 3SAT unser bevorzugte Fernsehsender.
Ursula Zech Ich protestiere gegen die Absicht Sendungen zu streichen, besonders aber dagegen Arte und 3sat zusammenzulegen.

Diese beiden Sender sehe ich fast nur noch, die anderen Sender wie ZDF und ARD immer seltener ,



Ich frage mich, ob sie bei der Zusammenlegung von Arte und 3sat die Absicht haben, das Niveau öffentlich rechtlicher Sender noch mehr zu senken, als es schon ist. Krimis auf allen Kanälen. wichtige interessante Sendungen so spät wie möglich



Wie kann man nur auf die Idee kommen Arte und 3sat zusammenzulegen? Die beiden Sender haben doch ganz unterschiedliche Ausrichtungen: Arte ist ein deutsch- französcher Sender, 3sat ein Sender der 3 deutschsprachigen Länder. Ja, es sind europäische Sender. Und ein nicht nur deutscher Blick auf die Ereignisse ist doch sehr wichtig: wir leben in Europa, wir brauchen Europa, wie wir alle wissen,



Beide Sender sind in der Lage, unseren Blick auf die Welt zu weiten: es ist interessant gerade heute z.B. auch die Nachrichten von Arte und 3 sat anzusehen,

Und hier hier gibt es viele kulturelle Angebote, (Musik, Theater, usw) wissenschaftliche Sendungen (z.B. Scobel) Dokumentationen und gute (!) Filme.



Lassen Sie beide Sender weiter ihre Arbeit machen.



Mit freundlichen Grüßen

Ursula Zech
Ursula Zimmermann An die

Rundfunkkommission der Länder

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich zitiere: " „Die Wertigkeiten haben sich geändert. Am Anfang war Fernsehen ein Kulturmedium, danach ein Informationsmedium, später ein Unterhaltungsmedium – und jetzt ist es ein Ablenkungsmedium.“ (Teddy Podgorski, Fernsehlegende und früherer ORF- Generalintendant)

Eine Zusammenlegung von ARTE und 3-sat wäre ein kulturpolitisches Desaster! Vielleicht sollte man doch diejenigen vorher befragen, die von dem Verlust betroffen wären. Die Fristsetzung einer Stellungnahme nur bis zum 11. Oktober ist skandalös!
Ursula-Anna Gräfin zu Dohna Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte mich dafür einsetzen, dass der Sender 3sat weiterhin erhalten bleibt und schreibe Ihnen hiermit meine Gründe, warum ich es für richtig halte, 3sat zu erhalten:

3sat ist für mich von großer Bedeutung, da er ein einzigartiges Programm bietet, das sich durch hohe Qualität und Vielfalt auszeichnet. Der Sender vereint Kultur, Wissenschaft, Bildung und anspruchsvolle

Unterhaltung auf eine Weise, die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht.

3sat fördert das kulturelle Verständnis und bietet Zugang zu einer breiten Palette von Themen, die von Dokumentationen über Kunst und Musik bis hin zu wissenschaftlichen Beiträgen reichen.

Diese Vielfalt trägt zur Bildung und Information der Zuschauer bei und unterstützt die kulturelle Vielfalt, die für unsere Gesellschaft so wichtig ist.



Darüber hinaus schätze ich 3sat als Plattform für unabhängige und kritische Berichterstattung, die in der heutigen Medienlandschaft von unschätzbarem Wert ist. Der Sender bietet eine Bühne für innovative Formate und fördert den interkulturellen Dialog, was in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung ist.

Insgesamt trägt 3sat wesentlich zur Bereicherung des Medienangebots bei und bietet Inhalte, die sowohl informativ als auch inspirierend sind.



Ich bitte Sie inständig, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um den Fortbestand von 3sat zu sichern und seine wertvolle Arbeit zu unterstützen.





Freundliche Grüße



Anna Gräfin zu Dohna
Uschi Glaser In der Zeit von Fake News und Populismus sind Sender wie sat3 unverzichtbar für die Information. Bitte nicht an dieser Stelle kürzen!
uschi hiller Ich erwarte von den zuständigen gremien, dass gerade im Bereich Kultur und Bildung keine signifikanten kürzungen vorgenommen werden! Darunter fällt insbesondere die Zusammenlegung von Arte und 3 Sat! Beides Sender bringen in besonderer Weise Informationen, Kultur und so weiter und so weiter und jeder Sender auf seine ganz besondere und wertvolle Art. Das darf auf keinen Fall zerschlagen werden!
Uschi und Axel Thiemeier Wir protestieren aufs schärfste gegen die Abschaffung einzelner Landesprogramme und 3Sat.
Usha Kastner Wir leben in einer Zeit, wo viele Menschen ihre Ansichten leider aus 'alternativen' Medien beziehen und auch nur allzu leicht Fake-News aufsitzen.



Zudem gibt es in Europa in mehreren Staaten einen Rechtsruck. Somit ist klar, warum die AFD den Reformstaatsvertrag aufkündigen will.



Bei diesem Hintergrund finde ich es nahezu unverantwortlich, das Programmangebot der öffentlich-rechtlichen Sender zu verschmelzen (im Klartext ist das Reduzieren). Im Gegenteil, das Angebot sollte erweitert werden.



Nur mit seriösem Journalismus kann man die Menschen erreichen und Fake-News Paroli bieten.
Uta Ely Keinesfalls 3sat und ARD Alpha streichen. Diese beiden Sender und die Kulturangebote sind das Einzige, was den ÖRR von Privaten unterscheidet! Kultur stärken!
Uta Jentzsch Sie haben vorgeschlagen, 3sat im arte-Programm 'aufgehen' zu lassen. Dieser Vorschlag ist unbegreiflich - in einer Zeit, wo garnicht genug für Bildung und sachliche Information getan werden kann. Ist ein Bildungsauftrag nicht mehr wichtig, wollen wir das Feld komplett den Privatsendern überlassen??

Dieser Zusammenschluss wäre nicht nur eine Bankrotterklärung des ÖRR, er würde auch arte als deutsch-französisches Programm beschädigen.

Was sagt Österreich und die Schweiz zu den Plänen?

Warum tun wir nicht mehr für die (Menschen)Bildung - sondern immer weniger??

Alles was hier 'gespart' wird, bezahlen wir an anderer Stelle doppelt und dreifach, wenn wiedermal die Unbildung tätig wird.

Verhindern Sie diesen Plan ... ansonsten verzweifeln noch mehr Menschen am ÖRR.

Wir wollen keine Schmonzetten, keine sinnlose Gewalt, keine drittklassigen 'Prominente' - sondern Bildung!!!
Uta Rauch Guten Tag,

ich möchte mich gegen die Auflösung des Senders 3sat durch Integration in arte aussprechen. Ich finde diesen inspirierenden Sender mit seinen Angeboten unverzichtbar im ewigen Einerlei. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingen, und ich gebe selbst an Freunde und Familie immer weiter, was ich dort wieder erfahren, gesehen, entdeckt habe. Auch die Moderator:innen möchte ich nicht missen. 3sat darf nicht verschwinden.

Hoffnungsvolle Grüße

Uta Rauch
Uta Ruge Kulturzeit muss bleiben, die Sendung steht für Vielfalt, und bereichert den 3sat Sender um einiges.
Uta Schäfer und Christiane Wegner Stellungnahme zum Entwurf des Reformstaatsvertrages



Mit Entsetzen haben wir vernommen, dass im Reformstaatsvertrag vorgeschlagen wird, den Kultursender 3Sat abzuschaffen oder mit Arte zu fusionieren. Als Zuschauerinnen, die an öffentl.-rechtl. Formaten im Fernsehen neben Nachrichten vorrangig Arte und 3Sat schauen, sind wir entsetzt. Für "Nano", "Kulturzeit" und die Wissenschaftsdokumentation am Donnerstag mit anschließend Scobel gibt es keinen adäquaten Ersatz in den Hauptprogrammen von ARD und ZDF. Dabei würden solche Formate eigentlich in die gute Sendezeit im Hauptprogramm und nicht in einen Spartenkanal gehören, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk (im folgenden ÖR) seinen Sendeauftrag ernst nimmt!!! Und früher war das auch der Fall.



Wir wünschen uns einen ÖR, der zu guten Sendezeiten ein Angebot für die gesamte Palette der Bevölkerung bietet und sich nicht am kleinsten gemeinsamen Nenner orientiert. Literatur, Wissenschaft, Musikformate außerhalb von Schlagersendungen, differenzierte politische Hintergrundberichterstattung gehören aus unserer Sicht auch zum Auftrag des ÖR.

Auch anspruchsvolle Filme findet man zur Primetime fast ausschließlich auf Arte, in ARD und ZDF dagegen eher in den Randzeiten. Hier haben wir uns mittlerweile für kommerzielle Streamingdienste entschieden, in denen solche Filme länger verfügbar sind als in den Mediatheken von ARD und ZDF.



Aufgrund der Gebührenfinanzierung muss sich der ÖR nicht an der Quote mit dem privaten Rundfunk messen!!!



Anstatt bei Kultur und Bildung zu sparen, sehen wir Einsparpotenziale u.a. bei folgenden Formaten:



Eigenproduktion drittklassiger Krimis

Bozen-Krimis, Irland-Krimis, Kroatien-Krimis etc. fluten mittlerweile das Abendprogramm. Man sieht diesen Krimis an, dass sie billig produziert werden - sie sind aber immer noch teurer als eine Dokumentation oder Wissenschaftssendung.

Wenn die Eigenproduktionen des ÖR die Qualität der BBC-Produktion hätten, würden wir zu einem anderen Urteil kommen.



Politische Talkshows

Mittlerweile läuft fast jeden Abend eine politische Talkshow mit einem gut bezahlten Moderator oder Moderatorin und den fast immer gleichen Talkgästen. Diese Talkshows sind vorhersehbar, langweilig und stellen einen Politikersatz dar indem Debatten vom Parlament ins Fernsehen verlagert werden, dabei aber ihren Debattencharakter verlieren.



Sport

Sportberichterstattung im ÖR beschränkt sich leider nicht auf die Sportübertragungen. Insbesondere bei Fußballspielen ist oft der gesamte Abend auf den entsprechenden Sendern mit Vor- und Nachberichtserstattung blockiert, auch Nachrichtensendungen fallen dem zum Opfer. Für diese Formate werden Expert*innen zugeladen, die bestimmt nicht billig sind. Als wir während der Fußball-EM 2016 in Polen waren, wurden die Spiele der polnischen Mannschaft und anderer Mannschaften ohne vorherige und nachherige Sonderberichterstattung einfach nur übertragen und die Stimmung beim Public Viewing war auch nicht schlechter als hier. Wenn möglich, sehen wir deshalb Sport mittlerweile lieber bei Eurosport - dort wird das Sportereignis übertragen ohne großes Drumrumreden.

In den Talkformaten rund um - vor allem -Fußballspiele sehen wir ein Einsparpotenzial, ohne dass der Sendeauftrag des ÖR darunter leidet. In diesem Zusammenhang: das Suchtpotenzial von Sportwetten und das menschliche Leid, das durch Wettsucht verursacht werden, sind gut erforscht. Werbung für Sportwetten gehört daher ebenso wenig in das Programm des ÖR wie Zigarettenwerbung. Das gilt auch für Experten (wie z.B. Bastian Schweinsteiger), die ihr Gesicht für Sportwettenwerbung zur Verfügung stellen.



Formate mit gleichen/ähnlichen Inhalten auf den dritten Programmen

Bei den Regionalprogrammen sehen wir die Möglichkeit, Verbrauchermagazine, Gesundheitsmagazine und ähnliche Doppelformate zu reduzieren und über mehrere Sender auszustrahlen.



Unterhaltungsformate

Wir sehen durchaus die Notwendigkeit, die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen im Programm zu berücksichtigen. gerade im Bereich der Unterhaltung sehen wir aber eine deutliche Schieflage zugunsten von Schlagershows, Quizsendungen, Kochsendungen etc. und zulasten anderer Musikformate (Rock, Jazz, Liedermacher, Musikdokus, Festivalübertragungen) oder anderer Themen, wie z.B. Literatursendungen. Die von uns vermissten Formate sind vermutlich sogar kostengünstiger als z.B. eine Samstagsendung mit Florian Silbereisen.





Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Außerdem wünschen wir uns, dass wichtige gesellschaftliche Probleme, wie z.B. der Klimawandel bei der Programmplanung nicht nur im Rahmen spezieller Sendungen, sondern auch in der Haltung, wie man an das Programm herangeht, stärker berücksichtigt werden. Das heißt z.B. dass überprüft werden sollte, ob die Übertragung von Autorennen oder eine Sendung wie "Das Traumschiff" wirklich noch zeitgemäß sind.
Uta Zittwitz Es ist sehr bedauerlich und zu hinterfragen, warum gerade bei den qualitativ hochwertigen Sendern wie Arte, 3Sat, Phönix, ZDFinfo und Tagesschau24 gespart werden soll. Wo bleibt da der Bildungsauftrag?



Gleichzeitig wird viel Geld in langweilige, nicht besonders kreative „Herz-Schmerz-Produktionen“ investiert und noch schlimmer sind die unzähligen Krimis. Warum müssen auf öffentlich-rechtlichen Sendern täglich so gut wie immer mindestens drei gezeigt werden?
Ute Borries Ich halte es für außerordentlich bedenklich, wenn die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten Programme oder Teile von Programmen "einsparen" sollen.



In einer Zeit, die gekennzeichnet ist durch große Unsicherheit und Misstrauen gegenüber Politik und Wissenschaft, in der viele Menschen ihr "Wissen" auf Algorithmus-gesteuerte Informationsblasen und Desinformation gründen, ist ein unabhängiger Journalismus noch notwendiger als bisher.

Wir benötigen also eigentlich mehr Vielfalt in den Programmen, um der Komplexität unserer Lebenswelt und der Tatsache gerecht zu werden, dass wir in vielen Lebensbereichen immer abhängiger werden von zuverlässiger Information über wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Zusammenhänge sowie kulturelle und soziale Entwicklungen. Unter diesen Umständen ist eine qualitativ hochwertige und unabhängige Berichterstattung essentiell, die sich kritisch mit relevanten Themen auseinandersetzt.

Eine "Fusionierung" von Sendern bedingt jedoch immer Einschränkungen, ist mit Kürzungen, weniger Mitteln und weniger Mitwirkenden verbunden, was zwangsläufig dazu führen muss, dass Qualität und Vielfalt darunter leiden.



Auf keinen Fall möchte ich auf Sender wie Arte, 3 SAT, ZDF Info oder ONE verzichten, einen öffentlich-rechtlichen Kinderkanal, der Kindern ein anspruchsvolles, informatives Programm bietet, halte ich für dringend notwendig. Auch im Bereich der Rundfunkprogramme nutze ich die zur Verfügung stehende Vielfalt.

Für das bestehende abwechslungsreiche Angebot zahle ich meine Gebühren gerne.
Ute Burkhardt-Bodenwinkler Und, wozu Kunst in dürftiger Zeit?………….Das Pflegen von Rousseaus “amour de soi” (Selbstliebe) erfordert ein hoch kultiviertes Bewusstsein. Eigennütziger Egoismus ist keine brutale Tatsache unserer Gesellschaft, sondern vielmehr ihre Ideologie. Heute wird oft behauptet, in unserer totalen Mediengesellschaft mit ihrer Kultur der öffentlichen Geständnisse und digitalen Überwachungsmöglichkeiten verschwinde die Privatsphäre. Das Gegenteil ist wahr: Es ist vielmehr der öffentliche Raum, der verschwindet. Was also kann Kunst tun? Ist Kunst bloss Abbild eines traumatischen Innenlebens. Ist Kunst “das Grosse Andere”? Was, so könnte man fragen kann Kunst für die Gesellschaft tun? Kulturimagines und Diskurse sind sinsofern die Grundlage von Gesellschaften, als sie das soziale Band darstellen, das in einem bestimmten Raum und in einer bestimmten Epoche Menschen in verbindlichen Austausch zueinander treten lässt. Innerhalb der Kulturbildungen kommt noch der Kunst eine bedeutsame Rolle zu, weil in ihr gemeinschaftliche und gesellschaftliche Werthaltungen im Hinblick auf ein Ideal geschaffen und gepflegt werden, indem das, wozu sich der Mensch getrieben sieht in sublimster Weise sich auszudrücken versucht. In der Arbeit am ästhetischen Ideal ist das Künstlersubjekt stets um Orginalität bemüht, wodurch es sich zumindest vorübergehend aus der Verbindlichkeit der gesellschaftlichen Kommunikation löst, um ausserhalb des Konventionellen sowohl seinen eigenen Anspruch als auch seinen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Künstlerinnen streben sets danach individuelles Arbeiten zu vergesellschaften. Motor all dieser Bewegungen ist das dem menschlichen Subjekten innenwohnende Begehren. Freud bemerkt, dass der spezifisch menschliche Wunsch immer von Aussen kommt, um überhaupt überleben zu können muss man von einem Anderen gewünscht werden.

3sat thematisiert die Organisation von Kunst im Rahmen gesellschaftlicher Prozesse als grundlegend konflikthaft, als eine Art Mesalliance. Kunst und Kunstwerke als Symptom, als Kompromiss zwischen dem Mut der Überschreitung von Grenzen, Tabus und der Tendenz zur Beibehaltung derselben. Mit neuen ästhetischen und sentimentalen, performativen Ritualen versucht dieses Projekt trotzalledem Kunst als intellektuelle, ästhetische und soziale Kapazität zu verhandeln und dem drohenden Verschwinden des Begehrens entgegen zu wirken. Wir brauchen 3sat wie unser täglich Brot!
Ute Elisabeth Gabelmann Ute Elisabeth Gabelmann

Fraktion Freibeuter

Neues Rathaus

Martin-Luther-Ring 4−6

04109 Leipzig





Stellungnahme zum Reformstaatsvertrag



Sehr geehrte Damen und Herren,



ich verfasse diese Stellungnahme in meiner Eigenschaft als Kommunalpolitiker sowie als ausgebildeter Journalist. Ich war zehn Jahre lang Stadtrat von Leipzig und habe hier unzähligen Bürgern sozusagen „aufs Maul schauen“ können. Zudem habe ich live die fehlende politische Bildung und das mangelnde Verständnis für ganz wesentliche Strukturen der deutschen Medienlandschaft erleben können.



Grundsätzlich begrüße ich es, dass sich die Rundfunkkommission mit einer strukturellen Neuaufstellung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks (im Folgenden ÖRR) befasst. Diese ist auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Kritik an der Art und Ausrichtung des ÖRR positiv zu werten.



Allerdings bewegt sich der Vorschlag meiner Erfahrung nach in die falsche Richtung. Kritisiert wird − zu Recht − das Überangebot an banalem Unterhaltungsprogramm, die häufige Dopplung von Angeboten sowie die Kleinteiligkeit der Anstalten.



Ich halte es daher für den falschen Weg, Spartenkanäle wegfallen zu lassen. Da sich das Sehverhalten der Medienkonsumenten eher in Richtung Sparte bewegt, wäre dies ein Rückschritt.



Es ist aber nicht vermittelbar, warum jedes dritte Programm eigene Nachmittagskochshows haben muss, eigene Verbrauchermagazine oder eigene Talkshows am Freitag Abend. Es ist ebenfalls nicht vermittelbar, warum es eine unübersehbare Landschaft von Vorabendkrimis unterschiedlicher Sender gibt oder eine große Menge seichter Unterhaltungsshows, die hauptsächlich bieder und betulich daherkommen. Dagegen werden innovativere Formate oftmals in Spartenkanäle geschoben.



Ebenfalls ist nicht vermittelbar, warum Sendungen, für die der Gebührenzahler bezahlt hat, nach einer Woche (oder längeren Fristen) aus der Mediathek verschwinden, statt dort dauerhaft bereit zu stehen.



Stattdessen möchten Sie Spartenkanäle, die echten Mehrwert bieten, ein abwechslungsreiches Programm und ein trennscharfes Profil haben, mit anderen Kanälen zusammenlegen. Dies wäre schade, da sowohl One als auch ZDFneo nicht vergleichbar sind − ebenso wenig wie 3sat und arte. Das ist ein wenig so als würden Sie den Italiener an der Ecke mit dem Currywurstwagen zusammenlegen wollen − ist beides Essen, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.



Eine altersmäßig ähnliche Zielgruppe mögen sie haben, aber auch Menschen ähnlicher Jahrgänge haben ganz unterschiedliche Geschmäcker. Genau deswegen muss die Spartenstruktur nicht verkleinern, sondern eher ausgeweitet werden.



Warum kein ÖRR-Sportkanal, der Sportsendungen bündelt und dafür im Hautprogramm oder den Dritten Programmen Platz für andere Sendungen macht? Warum nicht die Regionalnachrichten auch in den Nachrichtenkanal legen?



Phoenix sollt zu einem echten Live-Nachrichtenkanal ausgebaut werden, ZDFinfo könnte der Dokumentationskanal werden, zu dem Phoenix in der letzten Zeit geworden ist. Tageschau24 hat sich leider nie als News-Sender etabliert, die meisten Leute erwarten Eilmeldungen etc. nach wie vor auf Phoenix.



Ich bitte Sie, trotz aller auch dort zu erwartenden Widerstände in Erwägung zu ziehen, Radio Bremen mit dem NDR und den Saarländischen Rundfunk mit dem SWR zu verschmelzen. Dass ein Bundesland wie Bayern wegen seiner Größe eine eigene Anstalt hat, mag noch nachvollziehbar sein. Dass Bremen und das Saarland ebenso eine eigene hat, eher nicht. Langfristig gesehen könnte man sogar überlegen, ob auch der Hessische Rundfunk mit einer anderen Anstalt zusammengelegt werden kann.



Diese Reform wirkt so, als sollte sie möglichst wenigen wehtun und dabei Geld sparen. Was es aber braucht, ist eine komplette strukturelle Bestandsaufnahme. Würden nun einfach die vorgeschlagenen Sender wegfallen, so fällt damit das aus meiner Sicht (und ich zähle mich zu dieser Zielgruppe) beste am ÖRR weg. Dies wäre dann das erste Mal für mich, dass ich tatsächlich das Gebührengeld zahlen würde, ohne auch das Angebot zu nutzen, weil es dann das, wofür ich mich interessieren würde, nicht mehr gibt.



Ich bitte Sie, die Reform nochmals zu reformieren. Herzlichen Dank!



Mit herzlichen Grüßen aus der Messestadt Leipzig

Ute Elisabeth Gabelmann

- Stadtrat a. D.-
Ute Erbar Ich finde es richtig. Brisant und Hallo Deutschland sind sich auch sehr ähnlich.ARD und ZDF zeigen auch die gleichen Kommentare. Einige könnte man am Tag zuvor schon in den Nachrichten hören.

Wenn das ZDF Biathlon überträgt haben ausser dem Moderator auch noch vier Ex Aktive das Sagen. Dafür habe ich kein Verständnis mehr. Demnächst gibt es mehr Kommentatoren als deutsche Biathleten. Das wird alles von unseren Rundfunkgebühren bezahlt. Es ist eine Unverschämtheit.
Ute Gröger Was unterscheidet ARD und ZDF von den privaten Unterhaltungssendern? Richtig, der Bildungsauftrag! Wir leben in Zeiten, in denen ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung den Fake News der "sozialen Netzwerke" auf den Leim geht und so viele Menschen extrem rechts wählen, dass die Demokratie in unserem Land und die politische Handlungsfähigkeit (siehe Thüringen) ersthaft gefährdet ist. Seit Langem war es nicht so nötig wie jetzt, dass es Medien gibt, die fundiertes Wissen über die Welt verbreiten. Und nun soll 3sat in Arte "aufgehen", was nichts anderes bedeutet, als dass ausgerechnet einer der wenigen Bildungssender verschwinden wird?



Es drängt sich der Verdacht auf, dass die für diese "Reform" Verantwortlichen ganz zufrieden sind, wenn das Volk dummgehalten wird...
Ute Harmel Zur geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:



Bitte nicht die redaktionelle Berichterstattung der ARD-Sender und des ZDF im Internet kürzen. Ich bin Zeitungsleserin und verstehe das Ansinnen der Verlage hinter dem Gesetz - aber hier erfolgt eine Berichterstattung oft zu spät bzw. zu wenig sichtbar.

Wollen wir wirklich die tagesaktuelle Information und damit gesellschaftliche Diskussion und Willensbildung den Social-Media-Kanälen überlassen bis eine Nachrichtensendung erfolgt?



Damit fördern Sie eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Wir sollten heutzutage froh über jede seriöse Information sein, die die Bürger erreicht!!!



Dito die Pläne zur Zusammenlegung/Streichung der anspruchsvollen Sender im TV. ARTE, 3Sat, ZDF-Info haben alle ein eigenes wichtiges Profil und einen Bildungsauftrag. Das ist nicht nachvollziehbar!
Ute Hoffmann-Bäcker Wissenschaftliche Info ist wichtiger für mich als Unterhaltungs- und Quizsendungen.

3 SAT muss bleiben!!!
Ute Hohl Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte darum, die bestehenden Wissenschaftskanäle (3SAT, arte, Phoenix, ...) weiterhin bestehen zu lassen, da die Demokratie von der Vielfalt der Medien und der Wissenschaftsberichterstattung lebt. Ein Pluralismus der Qualität der Sender sollten daher gefördert werden.



Mit freundlichen Grüßen



Ute Hohl (eine treue Zuseherin o. g. Kanäle)
Ute Holler Guten Tag



Ihr Plan, 3sat in arte " einfliessen " zu lassen, findet überhaupt nicht mein Verständnis.



Unterhaltung machen sehr viele Sender, aber wo bleiben Bildung und Wissenschaft.



3sat / arte / phoenix und die dritten bringen gut erarbeitete Fakten , grade in Zeiten der fake-news sehr wichtig !



Und das zu normalen Zeiten, nicht erst ab 23 Uhr. Nano / Scobel ade......



Sie wollen meinen "wichtigsten " Sender abschaffen.



Höfliche Grüße



Ute Holler
Ute Kraft Als beständige Nutzerin der öffentlichen Rundfunkkanäle bin ich sehr beunruhigt über den Plan vor allem ARTE und 3-Sat zusammenzulegen.

Beide Kanäle nutze ich regelmäßig. Während mir die Kulturbeiträge von 3-Sat mir die Möglichkeit bieten mich über kulturelle Entwicklungen und Sichweisen im deutschsprachigen Raumzu informieren; bietet ARTE mit seinem auf europäische Themen bezogenes Angebot ganz andere Zugänge.

Beide möchte ich auch zukünftig gezielt nutzen können.



Dafür würde ich auch jederzeit einen höheren Rundfunkbeitrag in Kauf nehmen.





Der öffentlich rechtliche Rundfunk darf doch nicht aus Ersparnisgründen seinen Auftrag einer umfassenende verlässlichen Informationsquelle einschränken - gerade in Zeiten der Fake-News-Flut und den damit verbundenen Angriffen auf unsere schützenswerte Demokratie!
Ute Leverrier Jetzt wird also Hand an 3sat angelegt. Den Sender, der neben arte noch das zu bieten hat, was in der sonstigen Medienwelt keinen, aus welchen Gründen auch immer, Platz haben darf oder findet. Der Kultur und Informationen in vielen Bereichen bietet, einen Bildungsauftrag wahrnimmt, der in der sonstigen TV-Landschaft fehlt und dringend notwendig ist. Beide Sender, 3sat und arte, sind daher unabdingbar.
Ute Marquardt Ich bin entschieden gegen die geplante Reform des ÖRR: Insbesondere die geplante zeitliche Verzögerung von Meldungen online bzw. auf den Social Media-Plattformen erscheint mir völlig absurd. Gerade in Zeiten von Fakenews usw. sollten die ÖRR schneller als langsamer reagieren! Außerdem bin ich gegen die Zusammenlegung von Arte und 3sat - gerade diese beiden kulturell anspruchsvollen Sender sind (nicht nur für mich!) ein Argument für den Erhalt der ÖRR und den Rundfunkbeitrag.



Ich habe den Eindruck, dass mit diesem Reformstaatsvertrag der Weg geebnet werden soll für die Abschaffung des ÖRR. Jedenfalls könnte man sich kaum geschickter anstellen, wenn man dies vorhätte! Am Ende hätte auch ich dann kein Verständnis mehr einen Beitrag zu zahlen für ein Angebot, das sich selbst abgeschafft hat.
Ute Meub Sehr geehrte Damen und Herren,



als leidenschaftliche 3sat und Arte Seher sind wir entsetzt, dass diese Sender zusammengelegt werden sollen. Diese Sender sind wertvoll und wichtig, einzigartig und haben jeweils eigenes Charisma, Informations- sowie Unterhaltungswert.

Es ist unvorstellbar, auf einen der Beiden zu verzichten.

Deshalb appellieren wir an Sie, diese Entscheidung zu widerrufen. Auch einen Einschnitt in die Radiosender halten wir für unverantwortlich.



Mit freundlichen Grüßen

Ute und Markus Meub
Ute Nießen Sehr geehrte Damen und Herren,



ihre geplanten Zusammenlegungen von Fernsehsendern fördern m.E.weder das Vertrauen noch die Akzeptanz der Gebührenzahler-/innen.

Dazu im einzelnen folgendes:

Es ist nicht vertrauensfördernd, wenn der gute deutsche Sender 3sat (der andere Angebote hat als Arte) mit dem sehr guten deutsch-französischen Kooperationssender Arte zusammengelegt werden soll. Ist dies überhaupt rechtlich möglich? Bedenken Sie die nach Frankreich ausstrahlende negative Wirkung einer derartigen (beabsichtigten) Maßnahme. Das Arte Angebot ist so vielfältig gut und eigenständig, daß es in Gänze erhalten bleiben muß!

Und 3sat gehört zu den profiliertesten deutschen Sendern, die u.a. mit kritischen, satirischen 'Unterhaltungsangeboten' das aktuelle politische Geschehen aufspießen.

Und hier komme ich zum 2. Kritikpunkt: wie kann man in der aktuellen Zeit mit Vormarsch der extremen Rechten und damit verbunden vielen Falschmeldungen und Desinformation auf die Idee kommen, die beiden guten unabhängigen, informativen Nachrichtensender Tagesschau 24 und Phoenix zusammenzufügen?! Welch schlechte Absicht! Weder vertrauensfördernd noch politisch sensibel! Phoenix ist mit den Informationen, Hintergrundinfos-und einordnungen in Gänze unverzichtbar!

Heutzutage braucht es eher mehr als weniger objektive Nachrichtensendungen, vor allem im öffentlich rechtlichen Fernsehen!

Auch eine 'losere' Verbindung von Tagesschau 24, Phoenix und ARD Alpha, ZDF Info ist aus den o.g. Gründen abzulehnen! Was sollen Gebührenzahler denken, wenn gerade der Informations-und Bildungsanspruch der öffentlich-rechtlichen Sender derart vermindert werden soll? Und demgegenüber die überaus lästigen und ärgerlichen Werbeunterbrechungen, auch im Vorabendprogramm (z.B. beim Sportangebot), zunehmen? Einfach schlimm!



Bitte überlegen Sie nochmals die beabsichtigten Zusammenlegungen, die am Ende ja Verminderung des Informations-und Kulturangebots bedeuten würden! Ob dies eine etwaige 'Effizienzsteigerung' aufwiegt....

Noch eine Idee: gäbe es nicht auch Einsparpotenzial bei den Gehältern der Programmdirektoren-/innen sowie bei den Ruhebezügen?!

Es stellt sich die Frage, ob diese Einkünfte heutzutage tatsächlich (noch) notwendig, sinnvoll und angemessen sind! Hier eine Einsparung vorzunehmen wäre ein gutes Zeichen der Solidarität.



Mit Grüßen aus dem Südwesten v.

Ute Nießen
Ute Ortner Ich würde es sehr schade finden, wenn die beiden Sender zusammengelegt werden würden. Das sind die einzigen Sender, die noch ein anständiges Niveau und interessante Beiträge liefern. Bitte erhalten Sie beide Sender!
Ute Pleuger Zur Rundfunkreform möchte ich vorschlagen, daß es zukünftig einen deutschlandweiten Sender für Klassische Musik gibt, so wie beim Bayerischen Rundfunk "BR Klassik". Leider gibt es das bei meinem Sender, dem "RBB 3", nicht mehr, von "MDR Figaro" ganz zu schweigen. Das Klassikprogramm ist inzwischen der reine Etikettenschwindel, muß man sich dort doch Filmmusik und andere leichte Kost anhören. Es stünde unserem Land gut an, wenn es seinen kulturellen Anspruch hoch hält!
Ute Rabold Seit vielen Jahren sehe ich die Sendung NANO und KULTURZEIT und bin hocherfreut über die guten Informationen dieser Sendungen. Es kann nicht sein, dass im Zuge der Kostenersparnis hochkarätige Sendungen gestrichen werden. Die öffentlich rechtlichen Sender sind meiner Meinung nach verpflichtet ihrem Bildungsauftrag nachzukommen.
Ute Recklies Der Informationsauftrag der staatlichen Medien ist m.E. v.a. der Auftrag, Informationsdefizite auszugleichen, die durch die Lücken im Angebot der kommerziellen Medien entstehen.



Aufgrund der Entwicklung der Medienlandschaft der letzten Jahre und den zunehmenden Abbau regionaler Zeitungsredaktionen hat der staatliche Rundfunk damit den Auftrag, folgende Themen verstärkt abzudecken:



- Regionale Politik und Kultur (wie z.B. in den SWR4-Programmen und regionalen Kultursendern)



- Regionales Geschehen (z. B. regionale Wetter & Unwetter-Warnungen und -Auswirkungen, Sicherheit in der Region und Stadtgeschehen)



- Kultursparten, die in den kommerziellen Medien und Sendern mangelhaft oder überhaupt nicht betrachtet werden (was insbesondere über die Sender "3Sat" und "Deutschlandradio Kultur" geschehen sollte)



Um unsere Demokratie, unser rechtsstaatliches System und eine gesellschaftlich tragfähige politische Kultur zu fördern und gegen sowohl Angriffe von den politischen Rändern als auch gegen die zunehmende Gleichgültigkeit in der politischen Mitte zu verteidigen, benötigen wir regional abgebildete Vielfalt.

Politisches und regionales Engagement braucht Förderung durch regionale Informationen.



Diese Aspekte werden m. E. bisher im Entwurf zu wenig berücksichtigt.

Das mögliche Streichen z.B. eines Senders "3Sat" würde sogar diesen Zielen entgegenstehen.



Bitte diskutieren Sie diese Aspekte vertieft erneut.



Als Bürgerin der BRD gebe ich Ihnen den Auftrag, den Rundfunkvertrag so anzupassen, dass auch künftig im Rundfunk umfassend und ausreichend die regionale und spartenbezogene Informationsversorgung gesichert ist.



Mit freundlichen Grüßen,

Ute Recklies
Ute Scharff Bitte bleibt mit 3Sat in dem Verband der deutschsprachigen Länder und auch mit arte im französischen Kultur-Austausch. Beide Sender haben zu viele wertvolle Inhalte, die beim zusammen legen verloren gingen.

Auch die Kinder und Jugendsender sind mir in ihrer heutigen Vielfalt selbst als ü40 wichtig. Das Konzept der Presseähnlichkeit lässt auch einen Verlust von Meinungsvielfalt befürchten.

Ich möchte die Kultur-und Wissenschaftsinhalte der Spartensender nicht missed. Spart doch an den horrenden Sportlizenzen und entzieht euch dem Bieterwettkampf der Verbände. Ebenso erschreckend ist, wieviel der Kosten an Intendantengehälter anfällt. Das könnte auch eine Stellschraube sein.
UTE SchOEN Lieber Rundfunk, es geht mir hier um die Qualität der Medien, die von jedem Bürgerhaushalt bezahlt werden. Ich nutze jetzt schon die TV-Sender Arte und 3-Sat als einzige Favoriten. Beim Rundfunk höre ich nur Kulturradio oder Radio eins. Mich interessieren weniger politische Nachrichten, kommerzielle Musik oder Werbung. Sondern mehr offene Diskussionen über progressive Zukunftsvisionen, kluge Kommentare oder Zitate und anspruchsvolle Popmusik.
Ute Seemann Sehr geehrte Damen und Herren,



die geplante Zusammenlegung von 3Sat und Arte kann ich nicht nachvollziehen. Die Sender sind absolut verschieden ausgerichtet. Arte ist mehr international/französisch ausgerichtet, während 3Sat ein wesentlich breiteres Kulturangebot in Verbindung mit wissenschaftlichen Sendungen zeigt. 3Sat ist der einzige Sender, der wirklich vielfältig kulturell und wissenschaftlich aufgestellt ist. Ich persönlich sehe sehr gerne 3Sat. Diesen beizubehalten ist umso wichtiger, da Sie das kulturelle und wissenschaftliche Angebot in den sonstigen öff.-rechtl. Sendern ohnehin sehr dezimiert haben. Als ein Beispiel wäre die Verschiebung von "Aspekte" auf einen sehr späten Sendeplatz zugunsten des (m.E. unerträglichen) Böhmermann zu nennen. Die gewollte Anbiederung an das jüngere Publikum ist offensichtlich, dabei wissen Sie genau, dass Sie die jüngeren Generationen nie mehr zum linearen TV zurückbringen werden. Dieser Zug ist doch zugunsten der Streaming-Anbieter klar abgefahren. Warum also Ihre Stammkundschaft, die älteren treuen Fernsehzuschauer (ich gehöre zur ü60-Generation), mit solchen Maßnahmen vergraulen? Einsparungen wären sicher an anderen Stellen machbar und sinnvoller, z.B. bei teuren Sport-Übertragungsrechten oder der Korrespondentenanzahl. Im Übrigen sind doch gerade Sender wie 3Sat wichtig für den Erhalt unserer Demokratie. Auch diesen Aspekt sollten Sie nochmals überdenken.



Mit freundlichen Grüßen

Ute Seemann
Ute Susanne Meffert Zum Wegfall des Senders 3 Sat

Wir sehen seit Jahren häufig diesen Sender und finden es sehr bedauerlich zu diesen Plänen . Auch die lokalen Berichte aus Österreich und der Schweiz finden wir für den europäischen Gedanken als sehr notwendig.

Vielleicht wäre eine begrenzte Sendezeit eine Idee ??

Wenn es zum Wegfall des Senders kommt muss aber unbedingt

—eine Verpflichtung — in die Verträge aufgenommen werden , Teile des jetzigen Programms auszustrahlen. Besonders bezogen auf die lokalen Berichte und Nachricht aus der Schweiz und Österreich.



Wir hoffen darauf !!

Mit freundlichen Grüßen Meffert und Wendorf
Ute Ullmann Ich persönlich nutze bevorzugt und in großem Maße das umfangreiche Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ob Fernsehprogramm oder Radio - private Kanäle oder Streamingangebote sind für mich vollkommen unbedeutend!

Im Wesentlichen schaue ich lineares Fernsehen! Zumal hier im ländlichen Raum die Versorgung mit leistungsstarkem Internet derzeit nicht gewährleistet ist!



Für meine "abendliche" Fernsehzeit greife ich regelmäßig auf das Angebot der regionalen Fernsehsender (MDR/BR/RBB/SWR usw.) zurück. Aber in genauso großem Maße schaue ich t ä g l i c h bevorzugt auf die Sendungen von 3sat, arte, ZDF info, phoenix, ONE, ZDF neo usw.

Was ist mit KIKA? Sollen unsere Kinder beim Privatfernsehen "verdummen und abstumpfen"? Wo bleibt der Bildungsauftrag!? Und das meine ich auch für die erwachsenen Zuschauer!



Mit Entsetzen und Unverständnis - um nicht zu sagen mit Empörung - vernehme ich nun, dass das große Sparen bei genau den vorgenannten Sendern geplant ist!



Für mich v o l l k o m m e n unverständlich!!!!



Gerade diese Sender bieten ein interessantes, vielfältiges, inhaltlich qualitatives Programm! Ich schaue bevorzugt Dokus jeglicher Art - vielfältig und abwechslungsreich; = aus dem "richtigen Leben", aus denen man jederzeit "etwas lernen kann". Auf Spielfilme/Serien, deren Handlung und Geschichten "an den Haaren herbeigezogen" sind, an der Realität vorbeigehen und die nach dem Finale mich oftmals fragend zurücklassen (was sollte mir dieser Film sagen?) kann ich gern verzichten. Gerade auf 3sat & arte finde ich Filme, die mir das Gegenteil beweisen.



Ich kann mir gut vorstellen, dass auf einzelne Meinungen keine Rücksicht genommen wird. Es würde mich tief enttäuschen, wenn die Sparmaßnahmen - wie geplant - umgesetzt würden. Ganz sicher ist das Vorhaben bereits "in Sack und Tüten" und es bedarf nur noch der formalen Beschlussfassung. Ich habe da keinerlei "Hoffnung", dass die eingehenden Stellungnahmen der Zuschauer/Zuhörer irgendwie Berücksichtigung finden werden...



Abschließend möchte ich es jedoch nicht versäumen, mich mit vollem Nachdruck und energisch gegen die geplanten Maßnahmen auszusprechen!!!!
Ute Ullrich Es ist so unverantwortlich weiter den leitenden Personen horrende Honorare zu zahlen, Sonderrechte einzuräumen ( ich sage nur sh.Fall Schlesinger) und nun den vorgeschriebenen Bildungsauftrag auszudünnen. Wir sind Zwangszahler und haben keine Rechte hier mitzubestimmen. Es wird immer abgehobener. Lasst das Brot und Spiele Verhalten zum Verdummen der Zuschauerschaft! Sendet zur angemessenen Zeit Sendungen wie"Wissen" und Aspekte etc..

mehr und Witzigeres für die jungen Zuschauer zu vernünftigen Zeiten. Die Jugend i s t wissbegierig und unsere Bildungsangebote völlig unzureichend. Armes Deutschland, was machst Du mit Deiner Zukunft ,Deinen Kindern. Ich bin 81 Jahre, habe Enkel und bin entsetzt über unsere Schulbildung mit mangelhaften Stukturen und nun weiterem Abbau auch in den von uns voll finanzierten Sendeanstalten.
Ute Zocher Die geplante Zusammenlegung von Arte und 3sat ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Beide Sender senden ganz, besondere und inhaltlich sehr unterschiedliche Programme. Kulturelle und politisch wertvolle Themen kommen dann zu kurz. Politische und kulturelle Diskussionen im öffentlichen Raum werden durch die Kürzungen verhindert. Das kann nicht im Sinne der Ministerpräsident der Länder sein. Ich kann es nicht glauben!

Ute Zocher
Utz Thomas Ender Kein Aufgehen von 3-Sat in arte,

kein komprimieren der Info-TV-Sender oder der jungen Sender! Das alles ist Medienvielfalt mit unterschiedlichsten Schwerpunkten! Meine Sender? 3-Sat, arte, ARD, ZDF, one, phoenix, zdf-neo.

Räumt bei den Länderanstalten auf, wenn ihr sparen wollt!
Uwe Bader Als ehemaliger politischer Bildner und Mitbegründer der Rheinland-pfälzischen Gedenkarbeit in Osthofen und Hinzert spreche ich mich klar gegen alle Pläne aus, den Kultursender 3sat einzustellen. Dieser Sender steht nicht nur für Kultur, sondern auch für ein freiheitliches Europa und die Zusammenarbeit mit Österreich und der Schweiz ! Gerade jetzt wäre ein Aus für den Sender 3sat ein fatales und falsches Signal . Es würde den Aufwärtstrend von Nationalisten und privaten Propagandsendern noch befördern !

Ich unterstütze damit Petitionen, die diesen Fehler verhindern wollen.

Uwe Bader, Worms
Uwe Bautz Die Aufgabe von 3sat freut Parteien wie die die AFD, auf dem Weg zurück zu Einfalt in der Kultur/Berichterstattung. Was soll das sein? Vorauseilender Gehorsam? Es läuft in diesem Land alles auf das Einzwängen freier, differenzierter Kultur- Berichterstattung hinaus. Warum spart man ausgerechnet hier? Geld ist nicht das Problem. Geld ist da. Man muss es nur dort einsetzen wo es wirkt. Hier ist das möglich: 3sat ist der einzige Sender, der noch irgendwie Zugang zu Hoch- und Subkultur ermöglicht. Eine Grundversorgung. Ein Lichtblick im dumpfen Grauen täglicher Fernsehrealität. Es ist skandalös, wenn Portale der Kunst ausgerechnet in diesen Zeiten verschwinden. Verhindert das! Das darf nicht sein! Gegen die schleichende Gleichschaltung der Medien! Gegen öffentlich- rechtliche Verblödung und gegen das Sterben differenzierter Kulturberichterstattung!
Uwe Boeck >> Erhalt des kultursenders 3sat



sehr geehrte damen und herren,



ich möchte sie hier dringend bitten, das programm von 3sat auch weiterhin eigenständig zu betreiben.



dieses programm bildet einen interessanten querschnitt durch die sichtweisen in den deutschsprachigen ländern und hat so ein anderes profil als zb ARTE.



dort wird die deutsch-französische schnittmenge verhandelt, die sich von der des senders 3sat unterscheidet.



das ist gut so, denn so bleiben kulturelle eigenheiten erhalten, gehen nicht unter in einer beliebigen multi-kulti-melange!



statt diese leuchttürme der kulturen und der verständigung mit unseren nachbarn zu schleifen, wäre es wünschenswert, auch mit unseren östlichen nachbarn ähnliche kooperationen zu starten.



bitte erhalten sie die verschiedenheit der kanäle des qualitäts-fernsehens – wir brauchen diese in heutiger zeit ganz besonders als "lagerfeuer" eines sichtbaren europäischen miteinanders.



herzlichen dank

Uwe Boeck
Uwe Bortfeld Guten,



dem Vorschlag, die Sender Arte und 3sat zu fusionieren, kann ich nicht folgen.

Vorab: Ich bin beruflich oder privat nicht in der Medien- und Verlagsbranche tätig. Ich bin auch nicht künstlerisch tätig und habe auch keinen Hochschulabschluss einer geistwissenschaftlichen Faktultät.

Das Programm von 3sat zeichnet sich aus meiner Sicht insbesondere dadurch aus, notwendige und wichtige Anregungen und Denkanstösse zu Themen zu liefern, die während meiner Schulzeit noch ganz anders bewertet oder gar nicht behandelt wurden. Siehe z. B. die Themen Rückgabe von Raubkunst, der Völkermord in der Zeit des Kolonialismus, die Behandlung von Kants Werken und einer Neueinordnung (war Kant ein Rassist?). Diese Themen werden in anderen öffentlich-rechtlich Sendern nicht oder nicht in der erforderlichen Gründlichkeit behandelt.

Also bitte keine Zusammenlegung der beiden Sender und beide Sender selbstständig weiter betreiben.

Ach so, wenn es Arte und 3sat noch nicht geben würde, müsste man die Sender jetzt erfinden ...



Beste Grüße



Uwe Bortfeld
Uwe Deppe Die geplante Reform spielt ganz offensichtlich dem Privaten Rundfunk in die Hände. Es ist ja bekannt, dass denen jeder Sender der Öffentlichen Sendeanstalten ein Dorn im Auge ist. Bedeutet er doch gleich, dass weniger Zuschauer die Rundfunk-Privatanbieter nutzen. Dadurch ergeben sich geringere Werbeeinnahmen und somit geringere Gewinne.

Um die Privaten Rundfunkanbieter bei Laune zu halten, werden erforderliche Kostensenkungen durch die Reduzierung der Programmvielfalt von den Öffentlichen Sendeanstalten als nicht verhandelbar genannt.

Aus meiner Sicht hat diese Reform ein sehr bitteres "Geschmäckle".

Wo ist eigentlich das Problem, wenn die Rundfunkgebühren sukzessive angepasst werden?

Werden gescheiterte Existenzen erwartet, wenn der Beitrag mit der Inflationsrate wächst?

Die Personen mit wenig Einkommen sind sowieso von den Rundfunkgebühren befreit.

Für die beitragspflichtigen Haushalte werden die Inflationsausgleiche nicht das Licht im Kühlschrank ausgehen lassen.

Es ist nicht nachvollziehbar, wie hier aus persönlichen Interessen von Politikern und Zahlungsunwilligen, unabhängige, Öffentlich rechtliche Sendeanstalten als Prügelknaben für Peanuts herhalten sollen!

Ich bin so dankbar, dass es diese Öffentlichen TV- und Radiosender in Deutschland gibt. Sie sind das Fundament einer funktionierenden Meinungsfreiheit. Durch deren Vielfältigkeit ist für jeden der passende Sender dabei. Ob via Kabel, DVB-T, DAB+, UKW, Satellit oder Internet sind die vielfältigen Angebote eine wunderbare Bereicherung!

Ich plädiere für den Beibehalt aller Öffentlichen Kanäle, unter Anhebung der Gebühren nach der jährlich angegebenen Inflationsrate des Statistischen Bundesamtes.

Liebe verantwortliche Politiker: Kürzt bei euch in den Ministerien, in dem Ihr eure Sekretärinnen nicht überbezahlt (Herr Weil!) oder andere Öffentliche Ausgaben tätigt, die nicht berechtigt sind. Lasst aber zukünftig die Finger von den Öffentlichen Sendeanstalten. Wir leben "Gott sei Dank" noch in einem demokratischen Land. Und das braucht zum Überleben die unabhängige Vielfalt. Ich hoffe, dass die Politiker vor den Privaten Sendeanstalten nicht einknicken!
Uwe Donner Sehr geehrte Damen und Herren,



um Einsparungen zu erreichen sind nicht die Abschaltung einiger Programme notwendig.

Ein Problem für die gestiegenen Kosten war das Zulassen der privaten Fernseh- und Rundfunkprogramme.

Das ist leider nicht mehr Rückgängig zu machen. Das gegenseitige Überbieten der Senderechte, speziell der Sportsendungen hat auch die Kosten für die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten in die Höhe getrieben. So sollte man auf einige dieser Rechte generell Verzichten.

Die ständige Bombardierung mit Werbung auf diesen Kanälen ist unerträglich, ich persönlich konsumiere diesen Unsinn nicht.

Der Sendeauftrag der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten liegt in einem ausgewogenen Programm. Leider ist der Zuwachs an mehr oder weniger guten Unterhaltungssendungen zu verzeichnen. Jeden Tag mehrere Kriminalfilme sind einfach Zuviel.

Auch die unseligen Boulevardmagazine sind überflüssig. Wo bleibt die Wissenschaft, die Kultur, die Information zu den besten Sendezeiten. Vor allem die Wissenschaft wird in die späten Abendstunden verbannt, und dann oftmals auch nur sehr oberflächlich behandelt.

Die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten stehen nicht in Konkurrenz zu den privaten Sendern.

Einschaltquoten sind kein Qualitätsmerkmal. Siehe nur den Blödsinn der privaten Sender. Das ist kein Argument für die Rundfunkgebühren.

Ich erinnere mich immer noch an die Diskussion hierzu zwischen Thomas Gottschalk und Marcel Reich-Ranicki.

Der Herr Reich-Ranicki hatte absolut recht. Die Meinung von Thomas Gottschalk war nur populistisch.

Unsinn wie in anderen Programmen sollte nicht die Regel werden. Dann ist Fernsehen generell überflüssig.

Es gibt immer noch Menschen, die die Streaming Plattformen der privaten Anbieter meiden, weil dort fast nur banales geboten wird.

Leider gibt es diese Plattformen. Sie sind keine Bereicherung.

Nur weil viele Zuschauer dann zu diesen Quellen wechseln bedeutet das noch lange nicht, das die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten genau denselben Unsinn produzieren sollen, nur um Einschaltquoten zu erlangen.

Mehrheiten sind keine Aussage zur Qualität, auch Minderheiten sollten nicht vergessen werden.

Leider ist es nicht mehr Möglich, die Programmlandschaft zu Gunsten der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten zu verändern. Ansonsten sähe die politische Lage anders aus. Die Menschen wären besser Informiert, wären etwas gebildeter und würden nicht auf unseriöse "Nachrichtenquellen" hereinfallen.

Nur oder fast nur Unterhaltung ist hier kontraproduktiv. Zumal dies Unterhaltungssendungen sehr viel Geld (Rundfunkgebühren) verbrennen.

Sicher soll Unterhaltung seinen Sendeplatz haben, aber nicht in den vorhandenen Dimensionen.

Auch bei den Radioprogrammen ist der Trend zum Mainstream zu verzeichnen. Das ist sehr bedauerlich. Gute Sendungen (auch Unterhaltungssendungen) gibt es kaum noch. Früher gab es in diesen Sendungen sehr gute Moderatoren mit Sachverstand, die hier gute Informationen einfügten. Das ist sehr selten geworden.

Für mich persönlich ist der Deutschlandfunk das beste Radioprogramm in Deutschland.



Mit freundliche Grüßen

Uwe Donner
Uwe Erichsen wenn es darum geht, Kosten zu sparen wäre es doch sinnvoller, ARD und ZDF zusammenzulegen. Diese unsinnigen und aufwendigen Doppel-Berichterstattungen bei zB Wahlen, Fussballtournieren etc., haben doch keinen Mehrwert für die Zuschauer. Oder die an Banalität kaum zu unterbietenden Sendungen wie Bares für Rares, Brisant, oder beim WDR die endlosen Landfrauen, Wunderschön, Aktuelle Stunde usw. Warum kann man nicht die 3. Programme der ARD zusammenstreichen? Die sind doch echt überflüssig.



3Sat und arte bringen da wirklichen Mehrwert. Keine quotengeilen Moderatoren, kein schrilles Getue.



Bitte, lassen Sie diese Kanäle!



Uwe Erichsen
Uwe Frankenberg Sehr geehrte Damen und Herren,



ich halte von den angedachten Reformen gar nichts.

Hier wird wieder mal an der falschen Stelle gespart. Ein Sender wie zum Beispiel 3 Sat soll verschwinden.

Dort wo heute noch journalistische Qualität gepflegt wird, setzen Sie den Rotstift an. Ein Volk, daß nur oberflächlich informiert wird, ist leichter zu beeinflussen. Das passt sehr gut zur allgemeinen Verblödung durch unser Bildungssystem.

Hauptsache solche Talkmaster wie zum Beispiel Herr Lanz werden mit Millionengehältern bei Laune gehalten.

Bei Sportübertragungen arbeiten immer mehr "Experten" zu fürstlichen Honoraren.

Hierzu ein Beispiel.

Übertragung der Biathlon Weltcup Veranstaltungen. Ein Reporter eröffnet mit einem oder sogar manchmal zwei Experten.

Dann wird das Rennen von zwei weiteren Reportern oder Experten übertragen und kommentiert.

Nach dem Rennen erfolgt die "Analyse" durch den Eingangsreporter mit Experten. Ein weiterer Reporter macht dann noch Interviews mit den Sportlern im Zielbereich. Wer soll das alles in Zukunft bezahlen?
Uwe Grede Sehr geehrte Damen und Herren,



die Bildungssysteme haben die Aufgabe, kritisches Denken in komplexen Systemen zu fördern, damit kommende Generationen in der Lage sind, zwischen Fakten auf der einen Seite und Meinungen / Fiktionen auf der anderen Seite zu unterscheiden und das Minenfeld der Desinformation zu umschiffen.



Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss seinen Bildungsauftrag wahrnehmen können und braucht dazu eine qualitativ aber auch quantitativ starke Präsenz gegenüber den Privatsendern. Sender für Kultur, Wissenschaft und Politik müssen erhalten bleiben und die Menschen weiterhin neugierig machen auf Bildung, die so dringend benötigt wird in einer sich ändernden Welt.



Wenn schon gespart werden muss, sollte eher das 1. Programm der ARD und das ZDF zusammengelegt werden.

Seichte Unterhaltung hat -zumindest gefühlt- dort bislang die Oberhand.



Gruß UG
Uwe Heitgres Unfassbar- die zuverlässigsten Lieferanten hochwertiger Unterhaltung und "genießbarer" Bildung sollen geopfert werden?

So wird man langsam vom glühenden Verteidiger der Öffentlichen und der Gebühren ---- still.....
Uwe Holp Sehr geehrte Kommission,



die Informations- und Kulturkanäle sind meiner Meinung nach unverzichtbar, da sie Vielfalt und detaillierte Informationen bringen, die ARD, ZDF und den Dritten Programmen inzwischen verloren gegangen sind. Je ein Kanal ist hierbei nicht ausreichend, da ja nicht immer zu jeder Zeit etwas kommt, das mich interessiert (Vielfalt).

Dass diese Sender geringere Einschaltquoten haben liegt vielleicht auch daran, dass viele Zuschauer dieser Sender - wie ich auch . alle Dienste deaktiviert haben an denen auch die Einschaltquoten gemessen werden könnten, da diese Daten auch zu Zwecken genutzt werden mit denen ich nicht einverstanden bin.

Wenn Sie Kosten sparen wollen verzichten Sie lieber auf die Fussball-Bundesliga, Serien, Krimis und Schlagershows. Die müssen nun wirklich nicht von öffentlichen Geldern finanziert werden. Solche Angebote gibt es auch bei anderen Sendern genügend. Harald Lesch und Gert Scobel finden Sie aber dort nirgends.
Uwe Hubeck Hallo,

gut dass Sie fragen, auch wenn der Link extrem schwer zu finden ist, da sollte Digitalisierung beginnen, dass man auch ohne IT-Studium die wenigen Beteiligungsangebote findet. da sind wir beim Thema, dass hochwohlgeborene Professoren und Politiker ungefragt entscheiden, wieviel Geld sie in ihre Programme und Sendeanstalten stecken wollen, wohlgemerkt, was dann der Bürger zahlen muss, 9 Milliarden Euro zur Zeit, Tendenz, unaufhaltsam steigend. immer mit dem Argument, dass das der Demokratie dient. bei der hundertausendsten Fussballberichterstattung und der Volksmusik habe ich da Zweifel. Gut, dass Sie diesen Selbstbedienungsladen mal zur Diskussion stellen. Bei allen Reformen, die Politiker beginnen, kommt zuerst eine Kommission, deren Mitglieder zehntausende Euro bekommen, dann wird eine Behörde, Anstalt, Institution gegründet, deren Chef hunderttausende Euro verdient. das fällt dem Bürger schon auf, egal, wie oft Sie drum herum reden, und die stellen nicht etwa Demokratie in Frage, sondern Verschwendung. wir haben 73 Radiosender, cool, 73 Direktoren, 73 Aufsichtsräte, 73 mal x Abteilungsleiter, usw. hören Sie auf damit, für alles Mögliche Posten zu schaffen, mit Ruhestandsgehaltsgarantie und Überbrückungsgeldern. bei Differenzen werden Intendanten auch gerne mal ewig bezahlt, obwohl lange rausgeworfen. Straffen Sie diese Institutionen, die ARD sollte das sein und hat heute mehr und nicht weniger Direktoren. ich schauen gerne Phoenix, Arte, ARD-Alpha und Tageschau24, aber, das wiederholt sich doch alles beim anderen Sender, zur eigenen Daseinsberechtigung wird das Programm vollgepackt. zu den 73 Sendern, hä, wer hört denn noch Radio, 73 Omas? ich kennen nur den Deutschlandfunk, wdr2, wdr3, wdr4 und wdr5, einslive hasse ich, aber, das ist wohl der einzige Sender der noch ein atmendes Publikum hat. weniger ist mehr! 23 Sender reichen sicher auch, oder kann jemand von Ihnen alle Sender aufzählen und erklären worin das Programm sich von den anderen 72 unterscheidet? ausser den Direktoren und Leitern natürlich? apropos Demokratieförderung, in den linearen Programmen höre ich, dass die Jungend Sie gar nicht kennt, da die andere Medien nutzen. wenn Sie also aktive verhindern wollen, dass die allen von den Nazi-Rattenfängern zu dumpfen Hassdrohnen werden, dann wäre das sicher ein gut investierter, neuer Direktorposten. aber nicht für 56 Jahre alte, weisse Männer, so ndern junge, günstigen, nicht zu schrille Leute die TikTok oder was noch aktueller und hipper ist, kennen und können. manchmal scheint es mir, wenn Leute nur schrill genug sind, dann glaube die alten Männer, dass das ja angesagt sein muss. ich bezweifle das, wo Sie doch über junge Menschen mit Dumbhones berichten, die den TikTok-Zwang nicht mitmachen. und eines noch, wo Sie schon frage und wo ich nie weiss, wie ich Sie erreichen soll, ohne wieder bei Facebook oder den anderen Datenkraken alle meine Daten verschenken zu müssen, hier sei auch wieder das Wort dem niedrigschwelligen Kontaktangeboten geredet, einfach, wie hier ein Blatt digitales Papier, ohne tausend Hindernisse, einfach rauslassen, auch wenn da viel Hass kommt. dann wissen Sie aber, was der hassgeleiteteTeil zu denken glaubt. also, das Eine noch: hören Sie endlich auf 100 prozentig ausgewogen zu berichten, die Queerdenker glauben Ihnen eh nicht! auf die Frage, ob Coronaimpfungen tödlich seien, zu anworten, ja es gibt Tote und schwere Schäden, ist sicher ausgewogen, aber mit dem 99 Prozent geretteten anzufangen und am Ende nicht die paar Dutzend Geschädigten zu verschweigen, das ist Demokratiefördernd. Oder ein Jahr lang in jeder Tagesschau die Lügen putins zu wiederholen, von Nazizombies und Kinderfressern, und danach erst Selenski zu Wort kommen zu lassen ist nicht ausgewogen sondern verwirrend! und der Beweis von schädlicher Objektivität ist doch die hysterischen Drohungen putins uns alle mit Atombomben zu verbrennen, wenn wir völkerrechtlich erlaubt Hilfe leisten, täglich zu wiederholen, aber nie einzuordnen. er tut es nicht, seit 3 Jahren winselt putin von seinen geraubten Spielzeugen und seinen Racheplänen und die Tagesschau brüllt das täglich in die Hirne der Ängstlichen, anstatt festzustellen, dass er immer nur geblufft hat, nichts von all dem getan hat. aber, das ist ein anderes Thema, obschon neben dem Klimaschutz das Wichtigste für unsere Demokratie.

Gruß

Hubeck
Uwe Irat Sehr geehrter Rundfunkkommission,



ich bin besorgt über die jüngsten Entwicklungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF und 3sat sollten eine verlässliche Quelle für unabhängige und objektive Nachrichten sein, um die Meinungsbildung der Bürger zu fördern.



Fake News haben das Potenzial, die öffentliche Meinung zu manipulieren und politische Entscheidungen zu beeinflussen. Dies kann zu uninformierten Wählern führen, die nicht in der Lage sind, fundierte Entscheidungen zu treffen.



Die Verbreitung von Fake News verstärkt oft politische und gesellschaftliche Spaltungen. Dies kann zu Konflikten und Unruhen führen, die die soziale Kohäsion gefährden.



Persönlich schätze ich die unabhängige und neutrale, länderübergreifende und dem LGBTQIA+ Spektrum zuträgliche, nachdrücklich die kulturelle Berichterstattung des Spartenprogramms 3sat. Dieses sollte meiner Meinung nach in einer Zeit wo Desinformation weit verbreitet und es wichtiger denn je ist, die Verbreitung von Fake News zu stoppen, Beständigkeit haben dürfen. Kulturelle und artikulierte transparente Berichterstattung sind Eckpfeiler einer gesunden Demokratie.



Ich plädiere daher für den eigenständigen Erhalt des werbefreien deutschsprachigen öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramms 3sat !



Freundliche Grüße aus NRW

Uwe Irat
Uwe Kersten Sehr geehrte Damen und Herren,



ich kann gut nachvollziehen, dass im Bereich des öffentlichen Rundfunks in Deutschland aufgrund der vielen Rundfunk- und Fernsehanstalten ein Wunsch nach einer Strukturreform geboten ist. Und dies nicht nur aus Kostengründen. Es ist manchmal schwer nachvollziehbar, wenn z.B. im sogenannten „Unterhaltungsbereich“ vergleichbare Formate von vielen Anstalten ausgestrahlt werden, sofern diese nicht sehr landesspezifisch sind.



Ich bin auch sicher, dass sich zwischen den Anstalten einiges an Synergieeffekten finden lässt. Z.B. fand ich es dieses Jahr bei der Olympiade in Frankreich sehr gut, dass ARD und ZDF sich ein Studio teilten. Auch wenn ich nicht weiß, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn bei solchen Ereignissen zwei vermutlich gleich große „Mannschaften“ agieren müssen. Die zudem durch den täglichen Wechsel beim Zuschauer immer unterschwellig eine Art Konkurrenzgefühl zwischen den beiden Kanälen erzeugen können.



Mein Hauptanliegen liegt jedoch im Anspruch des öffentlichen Rundfunks, journalistisch gut recherchierte Informationen zu übermitteln. Dies speziell in den Bereichen Politik, Wissen, Kultur, Bildung. Als jemand, der oft die Bundestagsdebatten live verfolgt, fände ich es schade, wenn das aktuelle Programm bei phoenix irgendwie beschnitten, oder mit tagesschau24 zusammengelegt würde. Es ist mir hier nicht ersichtlich, wie der Auftrag „qualitativ gestärkt“ werden soll, aber gleichzeitig „quantitativ begrenzt“ werden soll. Ebenfalls plädiere ich dafür, die von mir sehr geschätzten Programme von 3sat und arte in ihrer jetzigen Form unangetastet zu lassen.



Als älterer Mensch, Rentner, kann ich keine fundierten Aussagen machen, wie Kinder und junge Menschen am besten informiert werden können; jenseits von kurzen Smartphone-Überschriften! Bildung heutzutage ist ein schwieriges Thema. Da ziehe ich den Hut vor der Einstellung des Immanuel Kant, wie er schon als Hauslehrer seine Schüler zum eigenständigen Denken angeregt hat.



Hiermit will ich schließen und wünsche allen Beteiligten eines „Reformstaatsvertrages“ ein gutes und konstruktives Debattieren.



Mit freundlichen Grüßen

Uwe Kersten
Uwe Kirbach Guten Tag,



ich wende mich energisch gegen die Abschaffung bzw. Zusammenlegung von TV-und Radiosendern, insbesondere von ARTE und 3sat!



Die Informationsvielfalt muss unbedingt erhalten bleiben. Gerade ARTE und 3sat tragen mit sorgfältiger Programmpflege und ganz eigenen Konzepten auch zur Völkerverständigung bei und sind deswegen so wichtig wie nie.



Ausserdem müssen die Online-Nachrichten- und Kulturportale der Sender unbedingt erhalten bleiben. In ihren jetzigen Kurzformen sind sie die letzten Zugänge zu geprüften Informationen für Menschen, die sich nur noch online informieren, aber keine Zeitschriften oder Magazine zahlungspflichtig abonnieren.



Wer sich für die Abschaffung der TV- und Radiosender und deren Online-Nachrichtenportale stark macht, betreibt das Geschäft der nationalistischen Gegner der Stärkung Europas. Und das Geschäft der rechten Gegner freier, aber geprüfter Information. Fake News darf durch Sparmaßnahmen gerade jetzt kein Vorschub geleistet werden! – Es ist schon schlimm, dass man angesichts der aktuellen Bedrohungen für Journalismus und Kultur überhaupt dafür kämpfen muss.



Mit freundlichen Grüßen



Uwe Kirbach
Uwe Kirsche Guten Tag,

Ich habe keine Anmerkung - ich habe als Gebührenzahler die Forderung, auf eine Verschmelzung von Arte und 3Sat zu verzichten. Es ist unerträglich und absurd, wie hier statt eines Bildungsauftrags nahezu auschliesslich Einsparungen den Diskurs über die Zukunft des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks bestimmen. Angesichts der gleichzeitig fast kommentarlos akzeptierten enormen Ausgaben für Sportrechte oder das Privatfernsehen nachahmender Unterhaltung frage ich: Welche Motivation treibt Sie um so überproportional hochwertige Bildungsangebote auf den Ptüfstand zu stellen? Weil es weniger Widerstand auslöst?



Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüssen

Uwe Kirsche
Uwe Klausmeyer Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission, eine Verkleinerung des Angebots des ÖRR im Bereich politischer Analysen, Reportagen und Kultur ist brandgefährlich. Gern kann bei der Übertragung von Sportveranstaltungen, populären Unterhaltungsproduktionen etc. gespart werden. Der Auftrag des ÖRR ist die unabhängige Information der Staatsbürger*innen. Eine Zusammenlegung von 3sat und arte ist extrem kontraproduktiv, da 3sat die DACH Länder abdeckt, arte jedoch einen weit internationaleren Auftrag hat. Insofern wäre dabei keinerlei Synergie zu erwarten. Ebenso sind die Nachrichtenkanäle Phönix, tagesschau24 etc. unterschiedlich und sinnvoll aufgestellt. Die privaten Sender haben genug Raum, sich im Bereich der Unterhaltung zu positionieren, insofern ist das Einsparpotential bei den ÖRR erheblich, so dass die vorgeschlagenen Zusammenlegungen völlig überflüssig sind. In der Hoffnung auf mehr Besonnenheit und Klugheit im Zeitalter des Rechtspopulismus, der schon über diese Ihre Pläne jubelt. Gutes Gelingen, Klausmeyer
Uwe Laumer, Dipl.-Psych. Ich bin ausdrücklich für einen Weiterbetrieb von 3sat in der bisherigen Form, da das Angebot des Senders in Kultur und Wissenschaft für den deutschsprachigen Sprachraum eine deutlich bessere Vielfalt bietet, als es bei einer Fusion von 3sat mit arte möglich wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Laumer

Eggenfelden
Uwe Levas Ich finde gerade in der heutigen Zeit sollten Bereiche wie die Wissenschaft, Kultur und die unabhängige Berichterstattung auf keinen Fall eingeschränkt werden. Belassen Sie die Aufteilung der Sender so wie sie ist.

Falls es nur um das Einsparen von Geldern geht, so schlage ich vor, einen gemeinsamen Sportkanal zu bilden, der die Sportredaktionen zusammen bringt
Uwe Marquardt 1 Soweit die Reform finanzielle Gründe hat, sollte das Hauptaugenmerk auf die Hauptkostenblöcke gelegt werden. Nach meiner Kenntnis zählen dazu die Personalkosten und die Sportrechte. Leider werden dazu in der Präsentation keine Zahlen genannt. Ich rege daher an, dass die Länder über ihre Internetseiten und die Sender in Fernsehen und Radio darüber berichten. Ich finde, dass die Gebührenzahler ein Recht haben zu erfahren wofür und wieviel Geld für einzelne Programme und Aufgaben ausgegeben wird. Falls meine Vermutung stimmt, halte ich die vorgesehenen Maßnahmen zu Personalkosten und Sportrechten nicht für ausreichend.

2 Die Zusammenlegung von 3 sat und ARTE halte ich für sachfremd, weil es sich um unterschiedliche Inhalte und unterschiedliche Beteiligte handelt. In 3 sat wird zB viel über Politik in Oesterreich und in der Schweiz berichtet. In ARTE erfährt man wenig über Politik in Frankreich. Welche Schwerpunkte sollen künftig in einem gemeinsamen Programm für Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich gesetzt werden ? Wird dann zB die Politik ausgespart ? Wer bestimmt das ?
Uwe Menrath Es ist absolut unverständlich, weshalb mit 3sat ausgerechnet ein Sender eingestampft werden soll, der im Gegensatz zu den ARD/ZDF-Hauptprogrammen hochwertige kulturelle und politisch bildende Inhalte verbreitet. Wie wäre es stattdessen z. B. mit dem Ausstieg aus diesem unsäglich flachen ESC und anderen Schlagersendungen, mit dem Verzicht auf - deutlich teurere - Fußballübertragungen und anderen Produktionen ohne jeglichen Bildungsinhalt?
Uwe Mertsch Die Vielfalt ist wichtig. 3sat und auch ZDFinfo bieten fundierte Informationen.

Die privaten InfoKanäle haben oft Informationen für eine Blase und sind nicht optimal recherchiert und fehlerhaft.

Ich schaue überwiegend 3sat, ZDFinfo und Arte, aber auch regionale wie NDR oder BR.

Es laufen keine Musiken aller Richtungen und zum Teil auf mehreren rechtlichen Kanälen gleichzeitig Sport.
uwe minkert die politische situation verlangt nach mehr und klarer ,



vielfältiger information



----- dem kann nur ein öffentlicher sender



richtig nachkommen .



also sollte ,ja müssten die öffentlichen sender



mehr gefördert und in der richtung weise aufgestellt ,



strukturiert werden !
Uwe Peche Guten Tag,



ich lebe im 4-Länder-Eck Baden-Württemberg. Um mich über meine Nachbarn zu informieren, läuft bei mir im Tagesprogramm überwiegend 3Sat und Arte. Selbst das Alpenpanorama lasse ich gerne mal laufen, als Camper ist man gerne über die Zustände der Pässe und das Wetter dort informiert. Kulturzeit und Nano gehören zum täglichen Nachmittagsprogramm, die Dokumentationen sind hervorragend. Viele Produktionen die im 3Sat laufen, sind Kooperationen mit unseren Nachbarländern, SRF global und ZIB direkt Programme der Nachbarn. Das eröffnet neue Perspektiven und Sichtweisen auf die Schweiz und Österreich, sie sind nicht durch eine deutsche Nachrichtenredaktion gefiltert.

Eine Zusammenlegung mit Arte ist ebenso katastrophal, denn hier wird durch die Hintertür das Programm von Arte beschnitten. "Stadt Land Kunst" ist gutes klassisches Vorabendprogramm, aber hier sind auch filmische Kleinode zu finden. Aktuell "Tote schlafen fest" mit Humphrey Bogart. Auf Arte wurden Klassiker wie das restaurierte "Metropolis" gezeigt, auch den Science Fiction Klassiker "FP1 antwortet nicht", etwas, was ich sonst nirgendwo zu sehen bekomme. Selbst japanische Filmklassiker oder neue Filme werden kaum anderswo gezeigt und die Musikreportagen sind einfach exzellent.

Ich denke, auf diese Kultur sollten wir nicht verzichten, zumal der Beitrag für 3Sat, durch die vielen Kooperationen, eher wenig ins Gewicht fällt. Kultur, auch die unserer Nachbarn, sollte für uns nicht nur ein finanzieller Faktor sein. Erst recht, da man in Italien und der Slowakei die Auswirkungen kultureller Sparmaßnahmen direkt beobachten kann. Ich bin der Meinung, dass wir in Europa mehr internationale Programme brauchen, nicht weniger.



Mit freudlichen Grüßen,

Uwe Peche
Uwe Penckert Sehr geehrte Damen und Herren,

dass es immer wieder notwendig ist, den Rundfunk Staatsvertrag auf seine Aktualität und eventuelle Doppelstrukturen hin zu überprüfen, ist nachvollziehbar. So können nicht notwendige Ausgaben vermieden und eine Kostenexplosion vermieden werden.

Ich weise aber darauf hin, dass es einen verfassungsrechtlichen Auftrag des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks gibt. Das bedeutet, dass die Bevölkerung umfassend zu informieren ist und für alle Schichten ein quotenunabhängiges, politisch unabhängiges, ausgewogenes, aber auch kritisches Programm angeboten werden kann. Hierzu muss er über ein entsprechend ausreichendes Budget verfügen, dass auch Kostensteigerungen auffangen kann.

In einem scheinbar vom Zerfall bedrohten Europa, einer gefährlichen Weltlage und der Bedrohung von diktatorischen Gruppen ist es unabdingbar, für gemeinsame Werte wie Menschlichkeit und friedlichen Austausch, gegenseitige Verständigung und Gleichberechtigung länderübergreifend einzutreten. Dies ist Aufgabe und Zielrichtung der länderübergreifenden Sender ARTE und 3Sat. Hinzukommt, dass dies auch gleichzeitig die Sender sind, die immer noch den Kultur- und Bildungsauftrag ernst nehmen und umsetzen.

Deshalb dürfen weder das Budget noch die Sendezeit beider unabhängiger Sender eingeschränkt werden. Im Gegenteil sollten diese weit mehr als bisher in ihrer Wirkung unterstützt und weitere Länderanstalten integriert werden.

Nur Diktaturen fürchten einen unabhängigen, kritischen und wirkungsvollen Öffentlichen Rechtlichen Rundfunk. Dies können wir alle leider täglich beobachten.

Uwe Penckert
Uwe Penckert ARTE und 3Sat müssen gerade in der jetzigen Zeit nicht nur beide in ihrer eigenständigen Struktur und inhaltlichen Ausrichtung erhalten bleiben, sondern noch weiter ausgebaut werden.

In einem gefährdeten Europa sind gerade diese Sender wichtig. Ziel sollte es sein, jeweils noch weitere Länder einzubeziehen.

Uwe Penckert
Uwe Reblin Ich mach es kurz: 3 SAT muss erhalten bleiben!



und anfügend: Die Deutsche Fernsehlandschaft hat viel zu viel einfache Unterhaltung - und genau aus diesem Grund ist 3 SAT so wichtig - gerade mit diesem einmaligen Alleinstellungsmerkmal aus Kunst, Kultur und Wissenschaft.



Tun Sie das richtige - erhalten Sie 3 SAT ! - Danke!



Gruß U. Reblin
Uwe Schleifenbaum Guten Tag,

den Horizont erweiternde Bildungs- und Kulturprogramme wie Phoenix, Alpha, arte und 3sat sollten meiner Meinung nach nicht angetastet werden. Wenn gespart werden muss, dann bitte nicht ausgerechnet an dieser Stelle. Es würde die deutschsprachige Fernsehlandschaft, ohnehin stark auf Unterhaltungsformate fixiert, massiv verarmen lassen.

Mit freundlichem Gruß

U. Schleifenbaum
Uwe Schneider Sehr geehrter, lebensferne Damen und Herren,



schäme sollten Sie sich, auch nur ansatzweise an Kürzung und Einsparungen von Kultur, Bildung und Intellekt zu denken. Von unabhängiger, faktenbasierter Berichterstattung, Diese Einspardiskussion ist so absurd, dass einem eigentlich die Worte fehlen. In einem Land wo politische Unmündigkeit den Populisten aller Ränder erlaubt fake news und andere Lügen zu nutzen, um demokratische Strukturen zu deformieren und zu gefährden, ist Kultur das höchste Gut. Das muss unantastbar sein, ja vielmehr noch: es muss qualitativ und quantitativ ausgebaut werden. Damit ist nicht die nächste 0815-Krimiserie, Vorabendsoap und auch nicht das nächste Schlagerfest oder sonstige PR-Veranstaltungen für die Musikbranche gemeint. Scheuen Sie sich doch nicht von dem was sie verächtlich “Hochkultur“ nennen, was aber das moralische Gedächtnis und die Konstante der demokratischen Menschheit ist. Verwenden Sie ihr Kraft und Ressourcen auf Qualitätsdiskussionen im den öffentlich-rechtlichen Medien, aber nicht auf das Armutszeugnis, das derzeit vorliegt.



Mit besorgten Grüßen,

Uwe Schneider



General Manager der Akademie für Alte Musik Berlin
Uwe Schnerr Sehr geehrte Damen und Herren,

Es wäre eine Schande, wenn Sie diesen Diesen Sender mit seinen hochinteressanten Beiträgen streichen würden. Es gibt sehr viele Dokumentationen( zb.Die Sendung Nano) Filme, und vieles andere interessante. Meine Frau und ich und auch viele in unserem Bekanntenkreis schauen sehr häufig 3sat. Es ist nicht nachzuvollziehen warum so

wichtige Lebenselemente

wie Kultur und Musik aus

Spargründen(für unsinnigen Trend Mist wie der Boxkampf Halmich/ Raab sind immer Gelder parat!?) auffällig häufig abgeschafft werden. Ich glaube nicht, dass 3Sat völlig unwirtschaft arbeitet. Ihr Budget ist vielleicht etwas geringer,dafür ist der Sender auch nicht mit seinen Beiträgen auf dem Niveau von RTL

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schnerr
Uwe Scholz Sehr geehrte Damen und Herren,



die Wissenschaftssendung "nano" auf 3Sat ist ein herausragendes Magazin dieses Senders und wohl einmalig in der gesamten Medienlandschaft des Öffentlichen Rundfunks (ÖR) in Deutschland. In dieser Sendung werden seit vielen Jahren jeden Werktag Neuigkeiten aus der Wissenschaft und Forschung beleuchtet und diskutiert, in Form von aktuellen Filmbeiträgen und auch in Interviews während der Sendung - so viel, wie in ein 30minütiges Programm eben hinein passt. Dabei kommen immer wieder Wissenschaftler zu Wort, die sonst im ÖR kaum eine Plattform haben.



Ich bitte Sie daher inständig, bei der Neuorganisation des ÖR in Deutschland die Sendung "nano", sowie deren ihre Redaktion, weiterhin zu erhalten. Die Einsparung an dieser Stelle wäre ein weitere Tiefschlag für das Bildungsniveau des deutschen Fernsehens. Außerdem würde die Kürzung in diesem Bereich auch dem Auftrag des Rundfunkstaatsvertrages nicht gerecht werden.



Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Uwe Scholz
Uwe Schwarz Sehr geehrtes Team,



die 112 Seiten der Synopse zum Rundfunkstaatsvertrag habe ich nicht durchgearbeitet, möchte aber meine grundsätzlichen Bedenken trotzdem zum Ausdruck bringen. Ich nutzen täglich das DLF mit einer Auswahl von rund 10 abonnierten Podcasts, fast täglich 3Sat und gelegentlich Arte.



Es gibt sicher viele Ansätze, das Angebot des öffentlichen Rundfunks weiter zu optimieren, z.B. durch die Zusammenlegung der Mediatheken.



Ich bin mit dem derzeitigen Angebot sehr zufrieden, genieße die mit der Digitalisierung verbundenen Auswahlmöglichkeiten und bin gleichzeitig besorgt, dass durch die diskutierte Zusammenlegung die Vielfalt und Möglichkeit, die für einen selber passenden Sendungen weiterhin nutzen zu können, verloren gehen. Meine persönlichen Favoriten sind Nano, Frontal21, Monitor, Auslandsjournal und beim DLF Wirtschaft und Gesellschaft, Forschung aktuell, Wissenschaft im Brennpunkt, (internationale) Presseschauen, Hintergrund, Computer und Kommunikation, OnStage, die ich unbedingt erhalten sehen möchte.



Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Zusammenlegung von 3Sat und Arte das mich interessierende Angebot so erhalten bleibt (z.B. Nano, Scrobel, Wissen hoch 2, Terra X, ...). Die Verfolgung der Sendungen inspiriert mich beruflich wie privat. Ich halte das Angebot daher für eine wichtige Facette dessen, was uns als Deutsche definiert und gesellschaftlich prägt und bin daher für eine Optimierung und Hinterfragung des Angebots, aber gegen die Zusammenlegung von 3Sat und Arte, da ich durch die Komprimierung der Formate und Sendezeiten einen deutlichen Qualitätsverlust erwarte.



Mit freundlichen Grüßen, Uwe Schwarz
Uwe Spalteholz das Zusammenlegung von ARD alpha und info halte ich nicht viel einsparend weil hauptsächlich nur alte Aufzeichnungen aus den vor 2010 kostengünstig wiederholt werden, das Zusammenlegen von Arte und 3sat kann nicht ohne die Partner in den anderen Ländern erfolgen, große Einsparungen sehe ich in der Trennung von Serien und Unterhaltung von dem Staatauftrag der Information. Die Serien, Musik- und Quizshows usw. sollten sich vollständig aus Werbung finanzieren. Sport wie Bundesliga nur noch in Zusammenfassung am billigeren Folgetag. Ausbau von Sportbezahlabos. Olympia,WM und EM sollten aber kostenlos bleiben.

Noch was: Nachrichten muß ich nicht in 4k sehen.
Uwe Spier Guten Tag,

Es erschließt sich mir nicht, warum gerade im Bereich arte & 3sat eine Reduzierung des Informationsangebotes ernsthaft diskutiert wird.

In Zeiten von „Bubbles“ und „Framing“ sind journalistisch unabhängig recherchierte Journale und Formate ein wichtiger Baustein in der vielzitierten Brandmauer.

Leider ist weder bei ARD noch dem ZDF als Major-Sendeanstalten ebendieser Blickwinkel noch trennscharf zu erkennen.



Ich bin mit der Zusammenlegung von Arte mit 3sat nicht einverstanden.



MfG / U. Spier
Uwe Tengler Wenn 3sat und Arte zusammengelegt werden, ist der wissenschaftliche Journalismus, der einen großen Anteil bei 3sat /Nano , einnimmt stark gefährdet!

Ich würde auf keinen Fall auf Nano verzichten wollen.
Uwe Vielhaber-Weber Es ist ein Armutszeugnis, für eine (ehemalige) Kulturnation sich von 3sat verabschieden zu wollen. Geld für seichte Unterhaltung und Fußballübertragungen ist aber immer genug vorhanden. Arte und 3sat sind für mich die einzigen Sender die es lohnt einzuschalten, weil sie immer noch ein gewisses Niveau haben und anspruchsvoll sind. Damit scheint die Masse der Zuschauer und der Rundfunkrat schon überfordert zu sein. Bisher waren diese Spartensender für mich noch ein Grund die Rundfunkgebühren zu akzeptieren, was nun nicht mehr der Fall ist. Sinnvoller wäre es die Landessender zu reduzieren und neu zusammenzufassen, dann würde auch einige Versorgungspöstchen wegfallen.

Ich fordere Sie auf 3sat beizubehalten.
Uwe Wollgam Sg Damen und Herren,

danke für die Möglichkeit, die Bürger an der Gestaltung ihres Kulturgutes Fernsehen zu beteiligen. Derzeit besteht das Programmangebot der öffentlichen Sender aus Wiederholungen, insbesondere Tatorte aus allen Jahrzehnten und nähert sich der Programmqualität der privaten und wird damit dem Bildungsauftrag der öffentlichen Sender nicht gerecht.

Nun soll gespart werden. Hier setzt man den Hebel an der falschen Stelle, und dünnt das kulturelle Angebot weiter aus und begibt sich auf das Niveau der Privaten.

Werden Sie Ihrem Auftrag gerecht, heben Sie das Niveau Ihrer Sender.

Schrottsendungen gibt es schon genug. Setzen Sie sich für Bildungsfernsehen ein, das auch Bildungsbürgern Raum bietet.

MfG Uwe Wollgam.
Uwe Wonnenberg Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade so eben habe ich noch mitbekommen, dass man auch als Bürger seine Stellungnahme abgeben kann, heute läuft die Frist aus. Und die Verlinkung dieser Seite zur Stellungnahme ist nicht gerade gelungen, ich musste lange suchen, bis ich dies hier gefunden hatte.

Es ist natürlich nachvollziehbar, dass es inzwischen sehr viele Rundfunk- und Fernsehsender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt, immer mehr Leute sich das Internet als Hauptinformationsquelle gesucht haben und nicht bereit sind, immer höhere Gebühren zu bezahlen, und es gibt sicher auch viele Überschneidungen, sehr viele Wiederholungen und auch viele gleiche oder ähnliche Sendungen, in den dritten Programmen beispielsweise.

Trotzdem sehen die Pläne für mich wie ein Kahlschlag aus: es sollen komplette Sender geopfert werden, die durchaus Alleinstellungsmerkmale haben und auch dadurch mir besonders bewahrenswert erscheinen, so etwa die mit anderen Ländern gemeinsam betriebenen Sender 3Sat und Arte. Sendungen wie "Kulturzeit" oder "nano" erscheinen mir unverzichtbar und dürfen auf keinen Fall verlorengehen, es gibt nirgends Vergleichbares. Gerade im Kulturbereich wird zur Zeit laufend gekürzt, wohl nach dem Motto "nicht so wichtig". Dies trifft z.B. auf Literatursendungen zu, die ich sehr gerne schaue.

Seit Jahren habe ich auch in den öffentlich-rechtlichen Programmen die Möglichkeit vermisst - und dies erschien mir bei den heutigen technischen Möglichkeiten kein Problem -, bei jeder Serie bzw. jedem Spielfilm auch immer wahlweise den Originalton anhören zu können. Nun gibt es immerhin vereinzelt diese Möglichkeit, auf ARD One und - eher selten - auf ZDF Neo, und ich nutze dies sehr gerne, v.a. für die Sprachen Englisch und Spanisch. Und jetzt sollen diese Sender, die auch sonst immer wieder sehr innovativ unterwegs sind, z.B. im Bereich der Serien, schon wieder eingedampft werden.

Ähnlich bedauerlich wäre ein Verzicht auf "Phoenix". Extremismen in unserer Gesellschaft nehmen laufend zu, überall wird über die Notwendigkeit der Stärkung unserer Demokratie gesprochen - und nun soll womöglich ein Sender verschwinden, der sich diese schon lange zur Aufgabe gemacht hat, der zuverlässig aus dem Innersten unserer Demokratie berichtet und mit Dokumentationen auch immer wieder für Hintergrundwissen zu wichtigen gesellschaftspolitischen Themen sorgt. Das Gesagte gilt selbstverständlich auch für die Radiosender Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur.

So kann ich insgesamt nur hoffen, dass wenigstens quasi die "besten Elemente" (wie ich sie z.T. oben geschildert habe) der zukünftig eingestellten Sender dann Eingang in die noch verbleibenden Sender bekommen, oder dass man diese Reform noch einmal überdenkt und zumindest eine geringere Anzahl an Sendern opfert.
Uwe Zimmer Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkommission,



leider habe ich erst gestern Abend in der Sendung 'nano' den Aufruf von der bevorstehenden Zusammenlegung verschiedener Sparte-Kultur-Sender erfahren und mir nun zu wenig Gedanken machen können. Was wohl Ihrerseits so gewollt war ... !? Also somit in knapper Form: Bitte keine weitere Streichungen respektive Zusammenlegungen der übrig gebliebenen Spartenprogramme. Denn weiterhin vermisse ich den seit Jahren gestrichenen ZDF Kultur Kanal, sowie den ARD Wissen Sender (genauer Name ist mir entfallen). Dass nun auch die ziemlich unterschiedlichen, jedoch jeder für sich stehenden tollen Sender 3sat und arte zusammengelegt werden sollen, zieht mir endgültig die Schuhe aus. Hoffentlich wird in Zukunft mit den öffentlichen Geldern nicht weiter so verschlimmbessert, wie z.B. die doppelte Sendezeit vom Mittagsmagazin. Mein Gott mima, was ist nur damit passiert: Gewonnene Sendezeit für langatmige von drittklassigen Reportern begleitete Berichte, die doch außer RTL, SAT.1, ProSieben, VOX, etc, Zuschauern niemanden interessiert ... und diese Gruppe schaut doch eh nur die "Originalen". Interessantes und gut Recherchiertes wird dagegen kaum mehr gezeigt, bzw. weiter sehr kurz gehalten. Sollen Wissenssender und ausgiebige Informationen nicht mehr stattfinden, weil es bald eh nur noch Verschwörungstheoretiker gibt, die nur sich selbst noch glauben?



Bitte behalten Sie Vielfalt und gute Form bei und lasst Wissen & Kultur Platz zum Atmen und Entfalten. Es gäbe an manch anderen Stellen wirklich deutlich bessere Möglichkeiten zum Zusammenlegen (Zahlreiche 3. Programme recyclen durchaus sehr gute Reportagen, Wissensthemen, Verbraucherthemen in zahlreichen Sendungen mehrfach in leicht geänderter Form. Da wäre eine Straffung durchaus sinnvoll, da man vieles nach halbem Anschauen dann doch schon mal irgendwo anders kürzlich gesehen hatte.



Mit der Bitte um Belassen der Spartensender, bzw. eher die Ausweitung von Wissensthemen verbleibe ich



mit freundlichen Grüßen



Uwe zimmer
V. Zurek Die Nummer zwei ist überflüssig, weil diese Zielgruppe ist schon längst weg von öffentlichen Rundfunk und kommt nicht zurück. Es ist einfach Verkennung der Tatsachen. Anstatt der zwei wäre besser ein reiner Sportkanal zu machen, wie es in anderen Länder bereit ist.

Die Zielsetzung sagt, dass was die Anstalten bereits machen sollen, aber nicht machen.
Valentin Ruta Sehr geehrte Damen und Herren,



ich sehe in der vielfalt der öffentlich rechtlichen Sender ein Abbild der vielfalt der Gesellschaft.



Und im vorauseilenden Gehorsam dürfen Sender wie Arte und 3sat nicht deswegen inhaltlich halbiert werden, weil den Demokrarieverächtern die Fakten ein Dorn im Auge sind. Ganz im Gegenteil: Gerade 3sat hat eine ausgezeichnete wissenschaftliche Kernkompetenz, die meiner Meinung nach sogar ausgebaut werden sollte.



Nach den verrottetenlassen Brücken und Schulklos soll nun mit dem Kaputsparen der Demokratieinfrastruktur des öffentlich rechtlichen Rundfunks wem nochmal der Weg bereitet werden?



Schande über alle, die im braunen Chor der uniformen Einfalt mitsingen und devot die Steigbügelhalter spielen.



Mit freundlichen Grüßen

Valentin Ruta
Valerie Haussmann Ich bin gegen die geplante Reform. Sender wie 3sat, arte, Phoenix, ARD Alpha sind Leuchttürme im ÖRR, sie sind der einzige Grund, für die ich meine Gebühr sehr gerne zahle. Die Vielfalt der Informationen in politischer, kultureller, wissenschaftlicher und länderübergreifender Hinsicht ist beispielhaft. Das nun ausgerechnet in diesen interessanten und vor allem vertrauenswürdigen Spartenprogrammen gespart werden soll, ist gerade in den heutigen Zeiten mehr als unverständlich.
Valeska Zemke Eine Zusammenlegung von den Sendern 3-Sat und arte kann nicht gut geheissen werden.

Beide Sender haben unterschiedliche und sehr interessante Inhalte!

Auf ARD und ZDF dagegen werden neben Nachrichten v.a. Krimis, Quiz-Shows und Sportübertragungen gezeigt.

Hier ist die Vielfalt der Sendungen stark eingeschränkt.

Der Bildungsauftrag wird hier nicht wahrgenommen.
van Kampen, Ellen als ich das gestern in der Nano Sendung hörte, dass eventuell 3sat, phoenix und arte verschwinden sollen, war ich entsetzt.

Seit mein Mann und ich in Rente sind, haben wir Zeit, ausführlich fern zu sehen und wir sehen uns garantiert keine Shows Krimis oder schnulzige Filme an. Die Dokumentationen und Hintergrundinformationen finden unser Interesse. Wir tummeln uns abends meist auf diesen Programmen.

Also bitte nicht da sparen sondern bei den viel zu vielen Krimi Produktionen!
Vanessa Texte sind in der heutigen Nutzung von Inhalten über sämtliche Plattformen essenziell. Gerade für mich als urbane arbeitende Mutter von jüngeren Kindern, die unterwegs stets unabhängig und ausgewogen informiert sein will. Insofern ist der unbedingte Sendungsbezug nicht nachvollziehbar, höchstens als Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit von Verlagen. Es geht jedenfalls an den Nutzungsrealitäten vorbei und verfehlt auch die ansonsten nachvollziehbaren Ansätze, wonach der öffentlich-rechtliche Rundunk und seine Angebote gemessen werden. Insofern sollte weiterhin das Verbot presseähnlicher Angebote ausreichen. Ein zusätzlich strikter Sendungsbezug wäre fatal.
Vanessa Fieber Auf den ersten Blick klingt der Satz „der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll qualitativ gestärkt und quantitativ begrenzt werden“ gut, aber bei genauerem Hinsehen stelle ich fest, dass durch das geplante, brutale Zusammenstreichen von Fernseh- und Hörfunkangeboten wertvoller Sendeplatz und damit auch Qualität verloren gehen würden. Wer lässt sich so etwas einfallen? Ist das etwa das Ergebnis der Leiter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nach jahrelangen Diskussionen?

Gerade der Bereich „Kultur und Internationales“ lebt von der Vielfalt. 3sat, arte und ARD one sollen meiner Meinung nach eigenständige Sender bleiben. Sie bieten neben ARD und ZDF hervorragendes Programm und das gelegentlich sogar im ZWEIKANALTON. Davon würde ich gerne noch mehr sehen und hören.



Beim Durchschalten durch unterschiedliche Fernsehkanäle bin ich schon oft bei hervorragenden und informativen Beiträgen hängen geblieben, die mein Leben bereichert haben. Daher fände ich ein ausschließlich digitales Fernsehen langweilig. Wer möchte schon dauerhaft in seiner eigenen Blase schwimmen und dabei abstumpfen? Das LINEARE FERNSEHEN sorgt für Überraschungen und ist neben einem digitalen Fernsehangebot unbedingt zu erhalten.



Ich hoffe, dass das deutsche Fernsehen in der Zusammenarbeit mit ausländischen Fernsehanstalten weiter auf QUALITÄT, VIELFALT und KOMPLEXITÄT setzt anstatt alles zu verflachen und vereinheitlichen. Als Bürgerin möchte ich positiv zum Nachdenken angeregt und herausgefordert werden. Ich wäre auch bereit, einen höheren Beitrag zu zahlen, damit weiter auf Qualität gesetzt werden kann.

Kurzsichtige Kosteneinsparungen nur des Geldes wegen können langfristig erheblichen Schaden anrichten und eine Gesellschaft teuer zu stehen kommen.



Mit freundlichen Grüßen



Vanessa Fieber
Vasco V Ochoa Sehr geehrte Damen und Herren,



what’s this all about? Mit dem vorliegenden Vorschlag, 3sat in ARTE zu integrieren, wird ein verheerender Angriff auf die kulturelle Vielfalt unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks geplant. Was Sie hier vorhaben, ist nichts weniger als die Demontage einer sich seit Jahrzehnten im Aufbau befindlichen unverzichtbaren Plattform für anspruchsvolle Inhalte.



3sat ist ein Leuchtturm in tiefster Nacht – und diesen wollen Sie einfach ausknipsen? Mit welchem Ziel? Effizienz? Zentralisierung? Um einen Crash zu provozieren? Hier geht es nicht um Fortschritt, sondern um eine gefährliche Verengung des kulturellen Angebots. ARTE ist eine wichtige Institution, aber warum sollten wir die kulturelle Vielfalt in einem einzigen Kanal bündeln, wenn wir doch zwei starke, eigenständige Plattformen haben? Vielfalt lebt von Pluralität, nicht von Konzentration!



Sie mögen sagen, dass es „nur“ eine Umstrukturierung ist. Sie mögen sagen, dass eine monolithische Konzentration der Inhalte auf ARTE auf den ersten Blick praktisch erscheinen mag. Auf dem Spiel steht aber was ganz anderes: In Zeiten, in denen der Diskurs und die kulturelle Vielfalt ohnehin unter Druck stehen, ist es nicht nur ein fataler Fehler, sondern auch ein Zeichen für kurzsichtiges Handeln, diese lebendige Plattform zu opfern. Wenn Sie 3sat opfern, opfern Sie einen unverzichtbaren Raum des Denkens und der Reflexion – ein Raum, den ARTE allein nicht füllen kann und auch nicht sollte.



Kultur ist kein Luxusgut, das wir in engen Schubladen verstauen können. Sie ist das Spiegelbild unseres Denkens, unserer Geschichte und unserer Identität. 3sat muss erhalten bleiben, weil Deutschland, weil Europa mehr als nur Effizienz braucht. Es braucht Tiefe, Vielfalt und Stimmen, die nicht in einem Meer der Einheitlichkeit untergehen.



Dieser Entwurf ist nicht reformerisch, sondern destruktiv. Lassen Sie den kulturellen Puls unserer Gesellschaft nicht verstummen!



Mit freundlichen Grüßen and thank you for your consideration,

~V
Veismann, Josef Ich bin 93. Was mich ärgert, ist der Personenkult, Sendungen nach Moderator zu titeln: Maischberger, Carmen Miosga, Maybrit Illner, Markus Lanz etc. Das passt nicht zu Häme und heftiger Kritik, die gern gegenüber bekannten Personen des öffentlichen Lebens geübt wird.



Es gibt kaum eine politische talkshow, die ergebnisoffen diskutiert. Schon durch den Proporz der fast immer gleichen Gäste zu den bei allen Sendern gleichen Tagesthemen weiß man schon vorher, was gesagt wird. Hinzu kommt, dass immer häufiger vor Studiopublikum geredet wird. Das provoziert Populismen, die am meisten Beifall erheischen. Die einzige Sendung, die ergebnnisoffen diskutiert, ist sonntags der "Presseclub".



Was freitagabends zu den talkshows der Dritten auffällt: Es sind fast immer ehemalige Moderatoren und Journalisten dabei, die abwechselnd mehrere Male bei allen Sendern zu Gast sind, ebenso aktuelle Moderatoren bei anderen Sendern. Ein Sozialplan für Pensionierte? Ein Kartell für Nebenverdienst?
Veit Moosmayer Bitte berücksichtigen Sie bei der Reform, dass seriöser Wissenschaftsjournalismus angemessene Sendezeit behält. Unterhaltung und Ablenkung können viele. Die öffentlich-rechtlichen müssen unbedingt den Bildungsauftrag ernst nehmen. Auch ersteinmal unabhängig von Quoten. Natürlich muss das Angebot so gestaltet und präsentiert werden, dass es attraktiv ist und genutzt wird. Insbesondere die Zusammenlegung von arte und 3sat halte ich für falsch.
Vera Ihrig Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Entsetzen habe ich von der geplanten Absicht der Beschränkung von Rundfunkangeboten im Internet gehört. Eine Verzögerung der Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender, denen ich im Zeitalter von FAKE-News mehr vertraue als vielen reißerisch formulierten anderen Angeboten, halte ich nicht nur für falsch, sondern für grob fahrlässig.

Ich bezahle für dieses Angebot bereits mit dem Rundfunkbeitrag und ich tue das gern, weil hier die Qualität stimmt.



Ich möchte schnell und zuverlässig informiert werden und zwar nicht nur durch Live-Sendungen, sondern umgehend und so aktuell wie möglich. Was soll diese Verzögerung? Und nein, die privaten, regionalen Angebote liefern hier leider nicht die Qualität, die ich mir wünsche.



Man muss doch auch mit der Zeit gehen und das wäre ein Rückschritt. Wir leben nun mal im Zeitalter des Internets und Streamings, wo man Nachrichten jederzeit und aktuell verbreiten kann. Oder wollen wir demnächst wieder einführen, dass ein Nachtwächter durch die Straßen geht und Neuigkeiten verkündet wie im Mittelalter?



Ich beziehe meine Nachrichten i.d.R. über die Webseiten der öffentlichen Sender und wenig über die Live-Sendungen. Und ich schätze das sehr. Denn hier kann ich mich schnell und gezielt über die Dinge informieren, die mich interessieren, ohne die gesamte Nachrichtensendung anschauen zu müssen. Und ich schätze insbesondere die Aktualität und die Regionalität, die mir z.B. Hessenschau.de liefert.



Die Politik soll für die Menschen da sein. Lassen Sie uns daher bitte dieses wertvolle Angebot!



Mit freundlichen Grüßen



Vera Ihrig
Vera Kissel Ich halte die vorgeschlagene Zusammenlegung von Arte und 3SAT für fatal. Sie würde zu einem gravierenden Verlust von Qualität, von Vielfalt der Perspektiven gerade im Bereich der Kulturvermittlung bzw. Wissenschaftsvermittlung führen. Beide Sender haben eigenständige Profile, wobei Arte als zunächst deutsch-französisches Kooperationsprojekt inzwischen den Blick auf Europa ausweitet. 3SAT ist einzigartig, da es mit Deutschland, Schweiz und Österreich den deutschsprachigen Kulturraum im Kern abdeckt. Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede werden so erfahrbar. Insbesondere die an Werktagen ausgestrahlten Sendungen "Nano" und "Kulturzeit" verschaffen mir seit vielen Jahren Einblick in aktuelle Tendenzen gesellschaftlicher Entwicklung, lokal wie global. Zusammenlegung von Institutionen hat meiner Erfahrung nach stets bedeutet: Kürzung der Mittel, Verlust des Profils, damit des "Nutzens" für die Gemeinschaft. Nur eine Frage der Zeit bis solche "Reste-Verwertungsanstalten" dann ganz abgeschafft werden...

Statt im Bereich Kultur/Bildung/Wissenschaft zu kürzen sollten dort Mittel, Sendeplätze, Personal ausgeweitet werden. Denn diese Bereiche sind grundlegend für den Erhalt und die Verbesserung unsere demokratischen Gesellschaften. Warum wird durch die Erhöhung der Rundfunkgebühren nicht dafür gesorgt, dass dies möglich ist?
vera konnerth 3 sat und arte auf "Kultur und International" zu reduzieren, ist eine Bankrotterklärung. Für mich sind diese beiden (eigenständigen) Programme: BürgerInnenBildungsFernsehen und Unterhaltung/Information auf hohem Niveau. Hier wird zum Mit- und Nachdenken angeregt. Konsumieren kann ich auf den anderen Sendern, die zum 100sten Mal olle Kamellen aufwärmen und Nachrichten auf Kurzschlagzeilen reduzieren. Können wir uns das als Gesellschaft wirklich leisten? Schnell, schnell und wenig Inhalt? Für mich gehören diese beiden Sender, wie auch die Regionalsender zum täglichen Programm. Arte und 3 sat dürfen NICHT auf"gelöst", verschmolzen, reduziert werden. Sie sollen weiterhin auch unbequeme Themen aufgreifen.
Vera Koseleck Ich bin gegen die Abschaffung von sat 3 als eigenständigem Sender, weil ich der Meinung bin, die öffentlich-rechtlcihen Anstalten müssen gefördert werden anstatt sie zu beschränken. Besonders in diesen Zeiten der Verbreitung von Falschmeinungen und Desinformation ist die Bedeutung des ÖR demokratieerhaltend.
Vera Pieper Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bitte um den Erhalt des Senders 3Sat,

als äußerst wichtige Quelle demokratischer Medienarbeit und unabhängige Meinungsbildung!

Freundliche Grüße

Vera Pieper
Vera Polaschegg .
Vera Schindler - Vielfalt ist nicht nur für die Natur lebensnotwendig.

- Verstärkung des Privat-TV = mehr Werbung (müssen wir das aushalten?)

- Wollten wir nicht die öffentlich/rechtliche Darstellung optimieren?

- Wo bleibt die Meinung derjenigen, die keinen Internetanschluss haben?

- Aus meiner Sicht, ist die Zukunft mit Trauer behaftet.



Was geschieht mit den unzähligen, engagierten Mitarbeitern (vor allem die Unsichtbaren), die ihr Herz an eine umfassende Information gehängt haben?



Danke für dieses Kontaktformular und Gruß!
Vera Tolxdorff Ich möchte unsere Programm -Vielfalt in jedem Fall erhalten sehen!!!

Z.b.ist der Plan, 3 Sat und Arte zusammenzulegen völlig inakzeptabel, denn die Sender haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte und Ausrichtungen.

Gerade intellektuell anspruchsvolle Angebote einschmelzen zu wollen, ist verantwortungslos. Phoenix muss ebenfalls erhalten bleiben wie zahlreiche andere.

Unser Staat hat einen klaren Bildungsauftrag, dem er mit dem neuen Plan keinesfalls nachkäme.

Ausgerechnet bei der Kultur, der Kunst derartige Einschnitte vornehmen zu wollen ist eine unglaubliche Dreistigkeit und nicht zuletzt ein Affront gegen die Demokratie.
Verena Ammon Sehr geehrte Damen und Herren,



die Zusammenlegung der Sender beschneidet uns in der Vielfalt des Journalismus.

Bitte überdenken Sie das gut.

Viele gute Sender informieren besser über Fakenews, die teilweise schwer zu erkennen sind.

Hier wird am falschen Platz gespart!

Mit freundlichen Grüßen

Verena Ammon
Verena Roth Guten Tag,

es ist gut, dass die Öffentlich-Rechtlichen reformiert werden müssen, aber bitte auf gar keinen Fall so, wie es in Ihrem Vorschlag zur Reduktion und Neugestaltung steht.



1. Arte und 3 sat sind zwei unterschiedliche Sender, die jeweils ihre eigene Wichtigkeit und Schwerpunkte haben. Zum einen 3 sat für die deutschsprachigen Länder (D,A,CH) mit Theater, Oper, Kunst, Kultur und zum anderen arte als frz-dt und internationaleren Sender mit anderem Fokus, z.B. auf int. Film/ Kurzfilm/ Dokfilm und Naturdokus und Polit. Reportagen aus der ganzen Welt und darüberhinaus zweisprachig (wichtig wg. des Rückgangs der dt und frz Lernenden in Frankreich und Deutschland, geschlossene Goethe Institute etc.). Diese beiden Sender zusammenzulegen ist eine ganz schlechte Idee.



2. Was den KIKA Kanal betrifft, so halte ich ihn für relativ schlecht. Ich habe selber Kinder (inzwischen Teenager) und in ihrer Kitazeit haben fast alle anderen Kinder Kika geschaut, nur unsere nicht, weil wir es einfach nur schlecht fanden (Kikanichen ist richtig schlimm). Die meisten Kinder werden einfach davor geparkt, damit die Eltern ihre Ruhe haben und sind nach kürzester Zeit süchtig danach. Das ist eine zu passive Beschäftigung für Kinder im Kindergartenalter. Vor haben die meisten Animationsfilme haben eine gruselige Ästhetik. Ich bin mit der Sendung mit der Maus, der Muppet Show und mit der Sesamstraße groß geworden, das hat Spaß gemacht und wir haben sogar etwas dabei gelernt. So etwas finde ich viel eher pädagogisch geeignet als das, was momentan auf KiKa läuft. Auch Casting Shows für Kinder/ Jugendliche sind pädagogisch problematisch. Die Musikauswahl ist auch grenzwertig. Man könnte den Kindern mal richtige Instrumente, Musik, Orchester und Bands zeigen. Die logo Nachrichten halte ich für die ersten 1-4 Jahre Grundschule nicht geeignet. Kinder können und müssen die vielen und schlimmen Nachrichten dieser Welt nicht verstehen, reflektieren und verarbeiten- sie werden davon im schlimmsten Fall ängstliche Kinder. Diese Überforderung und Überfrachtung mit einer Bilderflut aus der ganzen Welt macht passiv und ohnmächtig und nicht aktiv und zuversichtlich.



3. Darüber hinaus wünsche ich mir: einen richtigen Nachrichtenkanal wie CNN mit wirklich 24 Stunden live-Berichterstattung. Ich interessiere mich sehr für Nachrichten, politische Diskussionen und PolitTakshows und längere differenzierte Sendungen mit unterschiedlichen Themen (ähnlich wie Podcasts). Dazu gehört auch Phoenix. Der Charakter und die Aufgabe von Phoenix ist eine ganz andere als die von tagesschau24. Daher sollten sie beide erhalten bleiben.



4. Insgesamt gibt es für meine Altersgruppe (40-55 Jahre), also Menschen, die berufstätig und oftmals auch Eltern sind, zu wenig Interessantes in den Öffentlich-Rechtlichen. Deshalb habe ich auch schon lange keinen Fernseher mehr, sondern schaue alle ARD und ZDF Sender im Livestream oder Mediathek. Es gibt entweder Sendungen für deutlich ältere Menschen z.B. für Schlagerfans (Fernsehgarten und Ballermann, o Gott!), sinnlose Quizshows, langweilige Kochshows oder ähnliches oder aber es gibt Programm für eindeutig Jüngere. Kika, Funk etc. Funk wäre ganz gut, wenn es nicht etwas Möchtegern jung, cool und woke rüberkommen würde.

Was mir eindeutig fehlt, ist ein sinnvolles, inhaltlich wertvolles, interessantes oder bildendes Programm und da sollte man lieber diese schlechten Schlagersendungen, Bergdoktoren, Rosenheim Cops, Arztserien und die dutzenden von skandinavischen Krimisendungen rauswerfen und nicht arte und 3 sat zusammenstreichen! Das ist genau der falsche Ansatz!

Darüber hinaus wünsche ich mir: einen richtigen Nachrichtenkanal wie CNN mit wirklich 24 Stunden live-Berichterstattung. Ich interessiere mich sehr für Nachrichten, politische Diskussionen und PolitTakshows und längere differenzierte Sendungen mit unterschiedlichen Themen (ähnlich wie Podcasts). Dazu gehört auch Phoenix. Der Charakter und die Aufgabe von Phoenix ist eine ganz andere als die von tagesschau24. Daher sollten sie beide erhalten bleiben.



Also, es sollte Anspruch haben, aber auch unterhaltsam sein und nicht nur den deutschen Mainstream bedienen. Mehr Mut zu Nischenthemen! Menschen wie mir, die in den 70ern in Deutschland (mit oder ohne Migrationshintergrund) geboren und aufgewachsen sind, fehlt im deutschen Fernsehen etwas die Realitätsabbildung und Einblicke aus ganz Deutschland&Europa (!). Und auch eine gewisse Leichtigkeit und Witz. Das Fernsehen sollte unsere Gesellschaft abbilden, unterhalten und bilden und nicht einen vermeintlich deutschen Mainstream bedienen. Ansonsten bin ich großer Fan der öffentlich-rechtlichen, ich höre auch täglich DLF und hoffe, dass da nicht viel geändert oder gekürzt wird.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Verena Wiedeking, Dortmund Guten Tag,



mich als sehr kultur-interessierten Bürger und Fernsehzuschauer hat die Ankündigung multipler Sparmaßnahmen durch die Rundfunkkommission sehr ins Herz getroffen. Ausgerechnet den quasi einzigen, vielseitigen Kultursender in Deutschland einsparen zu wollen, zeugt von übermäßig wirtschaftlicher Denkweise, die bei Sparmaßnahmen immer zuerst bei der Kultur anfängt. Aber zukünftiges gesellschaftliches Leben ohne eine Erdung und Ernährung durch Kultur wird nicht gelingen, die Historie und auch gegenwärtige 'kulturlose bzw. kulturferne' Staaten und Gesellschaftsgruppen zeigen deutlich, dass diese Haltung allenfalls dem Untergang der Menschheit Vorschub leisten kann. Gespart werden könnte an anderer Stelle sicher genauso, und sei es auch an den Vergütungen der multiplen der Köpfe, die sich einen solchen Kahlschlag ausdenken.

Nur mal als Gedankenspiel: wie wäre es denn, wenn man den Plan umkehrt, will sagen, wenn man einfach den Sender arte in den Sender 3sat integrieren würde. Es gäbe vermutlich einen ähnlich großen Aufschrei.



Also, bitte, sparen Sie irgendwo, wo niemand einen großen Verlust bemerken würde, statt zahlloser Rundfunkprogramme wäre z. B. eine Konzentration auf einige klar strukturierte Programme möglich. Aber bitte nehmen Sie nicht kulturell interessierten Menschen ihr täglich Brot.



Mit freundlichen Grüßen



Verena Wiedeking
Verena Will Es ist mehr als schade, dass vor allem im Bereich der Bildung und der Kultur gespart werden soll.



Vielleicht sollte gänzlich auf die Übertragung gewisser viel zu teurer Sportereignisse verzichtet werden und den Sport mehr auf kleine Sportveranstaltungen zu konzentrieren um die Aufmerksamkeit und damit auch die Eintrittszahlen zu erhöhen.



Ausstrahlungen der selben Sendung auf mehreren Sendern gleichzeitig sollte es nicht geben, auch wenn ich persönlich immer "heute" auf 3Sat schaue, statt auf ZDF, da ich nicht einsehe Rundfunkgebühren zu zahlen, aber zwischen Nachrichten und dem Wetter noch Leistungssport und vor allem auch noch Werbung vor dem Wetter sehen zu müssen.
Veronika Moos Guten Tag,



der Entwurf möchte jeglichen Fernsehsender, der für Menschen unter 70 erträglich ist, streichen!

Soll es nur noch Fersehprogramm für die Ü-70er heben? Dann wundert euch nicht über gute AFD-Wahlergebnisse!



Auch Radiosender für Sparten sind wichtig!



Viele Grüße,

mit dem Wunsch nach alternativen Lösungen!
Veronika Sedlmaier Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Nachdruck bin ich für den Erhalt des einzigartigen Programms mit hoher Qualität von 3sat:

Vor allem die Bereiche der Wissenschaften (Technik, IT, Biologie, Chemie, Medizin, Physik etc.) sowie natürlich auch Kunst, Kultur, Musik, Literatur, Theater, Kino, landeskundliche Sendungen, Dokumentationen unterschiedlichster Art, Biografien, Geschichte usw. ... um nur einige Beispiele zu nennen.

Bitte, bitte, bitte erhalten Sie diesen wertvollen Sender.

Mit freundlichen Grüßen

Veronika Sedlmaier
Victor Henrich Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist. Es drohen im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert also massive Verzögerungen im Verbreiten wichtiger Nachrichten im Internet. Die Beschränkung von Online-Texten steht einer umfassenden Informationsweitergabe an die Bevölkerung im Wege und kommt einer Zensur gleich. Es darf nur geschrieben werden, was vorher gesagt wurde, ist nicht nur nicht zeitgemäß, sondern beschränkt auch mein Recht auf den freien Zugang zu Informationen.
Victor Zimmermann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Reformbestimmungen sind absolut nicht mit dem Auftrag des öffentlichen Rundfunks zu vereinbaren. Im Kultur- und Informationsangebot Centbeträge einsparen, nur um Quotenprogrammen, die lediglich der Unterhaltung dienen, weiter Millionen hinterherzuwerfen, wird auf Dauer der Fernsehlandschaft und dem Land Schaden zufügen. Die Zwangseintreibung der Rundfunkgebühren ist mit dem Nutzen für die Gesellschaft gerechtfertigt, welcher gerade durch Sender wie 3sat gegeben wird. Wenn Sie das Programm noch weiter auf Krimi- und Krankenhausproduktionen zuschneiden wollen, dann finanzieren Sie den Spaß privat und nicht mit Geld, das dem Gemeinwohl zugute kommen sollte.



Besorgte Grüße

Victor Zimmermann
Victoria Reith Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (dessen Teil ich bin) soll die Menschen erreichen. Indem Texte im Internet eingeschränkt werden, wird dies gefährdet. Die öffentlich-rechtlichen Sender liefern seriöse, gut recherchierte Nachrichten und Reportagen und dass dieser Zugang erschwert werden soll, erschließt sich nicht. Zudem ist es ein absoluter Rückschlag für die Barrierefreiheit.
Victoria Völmecke Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



Ich stimme zu, dass eine verstärkte Förderung des digitalen Angebots stattfinden soll, um so auch die jüngere Zielgruppe besser zu erreichen, die kaum mehr lineares Fernsehen mehr konsumiert. Allerdings halte ich es für die falsche Entscheidung arte und 3Sat, die beiden intereuropäischen Kultursender zusammenzulegen. Beide Sender haben nämlich beim jungen Publikum enorme Popularität und die Youtube-Kanäle sind gut besucht. Ich kann aus meinem studentischen Umfeld nur bestätigen, dass diese Kanäle insbesondere aufgrund ihrer tiefgründigen und sehr informative Reportagen sehr geschätzt werden. Dabei haben die beiden Sender auch wichtige Unterschiede in ihren Schwerpunkten. 3Sat hat meines Erachtens einen nüchternen und gesellschaftlichen Schwerpunkt auf die DACH-Region, während arte eher auf ein cineastisches Publikum ausgerichtet ist. Und deshalb finde ich, das eine Fusion den beiden Sendern nicht gerecht werden kann. Zudem würde es dann zu Konflikten im Programm kommen, wodurch es zu mehr Einbußen bei den qualitativ hochwertigen Reportagen kommt. Und gerade jetzt in Zeiten, wo die europäische Zusammenarbeit in Wanken gerät, würde das ein falsches Zeichen setzen. Es würde auch nicht dem Bildungsauftrag gerecht werden, wenn an den Kultur- und Dokumentationssendungen gespart wird.

Meiner Meinung nach wäre es viel besser die Regionalfenster der Landesrundfunkanstalten zusammenzulegen, sodass nur eine Sendung Lokalnachrichten nötig ist, die aber dafür länger ist. Außerdem wirkt es für mich überflüssig, dass jede Landesrundfunkanstalt beispielsweise ein eigenes Wirtschafts- oder ein Haushaltsmagazin hat. Stattdessen könnte man identische Formate zusammenlegen und die Kompetenz jeweils einer Landesrundfunkanstalt geben. Im Rotationsprinzip wie beispielsweise beim Tatort oder Verstehen Sie Spaß, könnte es dann unterschiedliche Schauplätze geben.

Ich freue mich, dass sie meine Meinung zur Kenntnis nehmen.



Mit freundlichen Grüßen,

Victoria Völmecke
Vincenzo Velella Ich erfahre von der geplanten Zusammenlegung beider Sender und ärgere mich, weil wieder einmal dort gespart wird, wo das Fernsehen gut ist. Die Programme arte, 3sat, Phoenix - vielleicht auch BR Alpha - erfüllen meine Erwartungen an 'Fernsehen' am besten. Das bedeutet für mich nicht, daß ich dauernd und ausschließlich diese Programme schaue, aber jedesmal, wenn ich eine freudig erwartete Sendung geschaut habe, war ich froh, daß es diese Sender gibt.

Unter den freudig erwarteten Sendungen sind zB



bei 3sat:

Reinders' Happy Hour

3sat Kabarettfestival (wenn auch das letzte weniger gut war)

Bosetti Late Night

Einzelne Beiträge aus Österreich und der Schweiz, die einen verschiedenen Blickwinkel bieten, zB ORF-Nachrichten um 22h

Ab und an hervorragende Spielfilme und Naturreportagen



bei arte:

Hervorragende Spielfilme und Mini-Serien (zb Das Seil)

Hochinteressante Dokumentationen über ausgefallene Themen (zB Paganinis Handel mit Darmsaiten - welcher Sender würde so etwas bringen ?)

Hervorragende Klassik-Konzerte

Dokumentationen über unbekannte Länder (Usbekistan etc.) oder Regionen (Zu Tisch bei...), Carambolage

Musikdokumentationen zB letztens Fleetwood Mac

Unübertroffene Geschichts-Dokus: 10 Folgen über den Vietnam-Krieg; 3 Folgen über den Korea-Krieg; Stalins Erben; Katyn-Massaker; Das sowjetische Rüstungswunder ... unübertroffen! Die Vietnam-Doku habe ich zweimal gesehen, alle 10 Folgen, und würde sie ein drittes Mal sehen, wenn sie noch zugänglich wäre.



Weshalb nicht mal bei Sendern sparen, die mehr als drei Prozent Marktanteil haben ? Für arte, 3sat, Phoenix usw. zahle ich GERNE TV-Gebühren.



Teilen Sie das bitte den Entscheidungsträgern mit.



Mit freundlichen Grüßen,

Vincenzo Velella

Dorsten/NRW
Vinston Smith Sehr geehrte Rundfunkkommission,



Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass ich als Kosument, aber auch als Rundfunkbeitragszahler, den Ansatz den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk konsteneffizienter zu gestalten sehr gut finde. Jedoch halte ich die konkrete Ausgestaltung an einigen Punkte für problematisch.



Gerade das zusammenlegen von 3Sat und Arte wirkt auf mich kontraproduktiv, was die Produktion von qualitativ hochwertigen Wissens- und Kulturbeiträgen und Dokumentationen angeht. Auch wenn es vielleicht nicht alle, aber sicherlich viele, so sehen, würde ich mir hier ehr mehr Budget als weniger wünschen



Auch halte ich es für ein schlechtes Zeichen, wenn mehrere Nachrichtenkanäle wie tagesschau24 und ZDF Info zusammen gelegt werden sollen, da so der ohnehin nicht so stark ausgepräge Pluralismus unserer öffentlich rechtlichen Nachrichtenlandschaft so noch stärker eingeschränkt wird. Gerade in einer Zeit in der sich viele Menschen vor einer "Gleichschaltung" der "Mainstream Medien" fürchten, sendet dies genau die falschen Signale an einen großen Teil der Bevölkerung, der sich selbst als abgehängt oder ausgeschlossen betrachtet.



Auch das Wegfallen vieler regionaler Radiosender, und somit regionaler Nachrichten, befördert die Verbreitung von regional bezogenem, als Nachrichten getarntem Populismus in privatwirtschaftlichen und somit auf finanziellen Porfit angewiesen Medien. Gerade im Osten Deutschlands bräuchte es mehr statt weniger regionale Produktionen, ob Radio oder Fernsehen.





Um nicht nur zu kritisieren, sondern auch andere Lösungsansätze zu nennen, würde ich vorschlagen, soweit dies im Rahmen des Rechtes möglich ist, die Produktion von Unterhaltungsfilme und Krimis zu verringern (da selbst die besten dieser Formate häufig lediglich rassistische und sexistische Stereotype darstellen und sie somit in der Wahrnehmung der Zuschauer verfestigen und in der Gesellschaft reproduzieren).

Braucht es wirklich neben Tatort, Polizeiruf 110 , Morden im Norden, Mord bei Nord West etc. noch ein Dutzend weitere gleich aufgebaute Formate? Ähnliches gilt auch für viele andere Formate, was nicht bedeuten soll diese abzuschaffen, lediglich einen anderen Fokus zu setzen



Ein Fokus auf differenzierten Qualitätsjournalismus und bildende Dokumentationen wäre wahrscheinlich effektiver, wobei natürlich nicht in die konkrete Inhalte eingegriffen werden darf. Doch alleine das Zusammenlegen vieler Sender, die solche Formate produzieren, zu einigen wenigen vermittelt einen falschen Eindruck.



Wenn Sie tatsächlich bis hier hin gelesen haben, danke ich Ihnen vielmals, dass Sie sich so viel Zeit nehmen. Dies ist weder selbstverständlich, noch erwarte ich dass dies tatsächlich jemand tut der am Ende eine Entscheidung trifft. Trotzdem oder viel mehr gerade in diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch ein schönen Tag.



Mit freundlichen Grüßen



VVinston Smith
Viola Twalawadse Sehr geehrte Damen und Herren,

zweifellos ändern sich Sehgewohnheiten. Nicht immer sollte dabei dem scheinbar vorhandenen Trend nach Beliebigkeit gefolgt werden. Für mich sind die beiden Sender ARTE und 3sat jene, die sich dieser Beliebigkeit entgegenstellen. Ein wie auch immer geartetes Abschaffen/Verschmelzen dieser Sender würde den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschädigen.

Freundliche Grüße von Viola Twalawadse
Virginia Linnemann Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde es sehr bedauern, wenn aus Kostengründen öffentlich-rechtliche Sender zusammengelegt oder sogar ganz gestrichen werden. In diesen Sendern wird uns ein qualitätsvolles Programm geboten auf das wir nicht verzichten sollten. Ich finde auch wichtig, dass den privaten Sendern mit ihrem niveaulosen und schlechten Sendungen etwas entgegen gesetzt wird. Insbesondere die Sender ARTE und 3Sat liegen mir am Herzen.

Mit hoffnungsvollen Grüssen

Virginia Linnemann
Virginia Weigelt Online First sollte gestärkt anstatt abgeschafft werden. Die Menschen informieren sich immer mehr über Onlinemedien. Gut recherchierte Nachrichten und das entkräften von Fake News halte ich für den Grundauftrag des deutschen Rundfunks. Dies sollte auch weiterhin über ein zukunftsfähiges Medium passieren können.
Vita Spieß ich möchte meinen Einspruch einlegen gegen die Idee 3sat in arte zu integrieren.

unformartierte Dokumentarfilmplätze gibt es sonst fast nirgendwo. NIcht im ZDF, kaum bei arte und auch nicht in der ARD. Unsere Filmlandschaft braucht meiner Meinung nach dringend den unfaormatierten Dokumentarfilm um unsere Demokratie zu stärken !

3sat ist da ein wichtiger Baustein.
Vivian Perkovic Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



mit großem Respekt für die Arbeit der Rundfunkkommission möchte ich meine Bedenken gegenüber einer möglichen Zusammenführung oder gar einem Aufgehen von 3sat in Arte äußern - so wie es im Entwurf für einen Reformstaatsvertrag skizziert wird.



Kulturberichterstattung als gesellschaftlicher Anker



Gerade in einer sich wandelnden, oftmals unruhigen Gegenwart, die von zahlreichen Krisen und Unsicherheiten geprägt ist, bieten spezialisierte Formate im Bereich der Kultur einen unverzichtbaren Raum für Reflexion und Orientierung.



Kulturmagazine, Dokumentationen, Aufzeichnungen von Theaterstücken und Konzerten begleiten Entwicklungen, Werte und gesellschaftliche Debatten langfristig, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bildung einer kritischen und informierten Öffentlichkeit.

Sie eröffnen Perspektiven jenseits der Hektik von Eilmeldungen und Schlagzeilen, indem sie in die Tiefe gehen, historische Kontexte beleuchten und so den kulturellen Diskurs am Leben halten. Eine Auflösung dieser differenzierten Berichterstattung würde den gesellschaftlichen Mehrwert stark beeinträchtigen und die Kulturberichterstattung auf oberflächliche Nachrichten reduzieren.



Wissenschaftsberichterstattung als Orientierung in Krisenzeiten



Ähnlich verhält es sich mit der Wissenschaftsberichterstattung. In einer Zeit, in der wir mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Pandemien und technologischen Umwälzungen konfrontiert sind, ist eine fundierte und umfassende Wissenschaftsberichterstattung wichtiger denn je. Diese Berichte leisten nicht nur Aufklärungsarbeit, sondern schaffen auch Vertrauen in die Wissenschaft, indem sie komplexe Themen verständlich vermitteln. Sie helfen den Menschen, informierte Entscheidungen zu treffen und sich in einer von Fake News und Desinformation geprägten Medienlandschaft zurechtzufinden. Ein Zusammenlegen oder Reduzieren der Formate würde die Tiefe und Qualität der Wissenschaftskommunikation gefährden, was in der Folge das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse schwächen könnte.



Magazine als Orientierungshilfe in unsicheren Zeiten



Ein weiterer zentraler Punkt, der gegen das Aufgehen von 3sat in Arte spricht, ist die Rolle, die Magazine und spezialisierte Formate für die Orientierung der Bevölkerung in Krisenzeiten spielen. Jenseits der reinen Nachrichtenberichterstattung bieten diese Formate tiefere Einblicke und vernetzte Analysen, die gerade in einer von Krisen und Unsicherheiten geprägten Gegenwart unverzichtbar sind. Während Nachrichten schnelle Information liefern, gehen Magazine darüber hinaus: Sie ermöglichen es, aktuelle Ereignisse aus vielfältigen Perspektiven aus den Wissenschaften und verschiedensten gesellschaftlichen Sphäre einzuordnen, ihre Auswirkungen auf unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche zu analysieren und langfristige Entwicklungen zu beleuchten. Diese Differenzierung ist essenziell, um dem Publikum Orientierung zu bieten, die über das Tagesgeschehen hinausgeht.



Zusammengefasst halte ich eine Reduzierung oder Zusammenlegung von spezialisierten Formaten in der Kultur- und Wissenschaftsberichterstattung für einen Fehler, der langfristig die Qualität der öffentlichen Debatte schwächen und die Orientierung der Bevölkerung in unsicheren Zeiten erschweren würde. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Aufgabe, nicht nur aktuelle Informationen zu liefern, sondern auch tiefere Einsichten und verlässliche Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt zu bieten. Diese Aufgabe darf nicht durch eine Vereinheitlichung und Reduzierung der Formate gefährdet werden.



Mit freundlichen Grüßen,

Vivian Perkovic.
Vivien Kratz Sehr geehrte Damen und Herren,



das Fernsehen, insbesondere die Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, spiegeln den Facettenreichtum unserer Gesellschaft hervorragend wieder. Ganz selbstverständlich werden im Fernsehen gleichgeschlechtliche Beziehungen gezeigt, der Rechtsruck in unserer Gesellschaft wird in Filmen und Dokumentationen eindrucksvoll von sehr guten Journalistinnen und Journalisten gezeigt. Aber warum werden nicht auch so eindrucksvoll die einzelnen Phasen der gesamten Corona-Pandemie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt? Ich verstehe es einfach nicht, weshalb die vielen Anregungen und Bitten nach einem Spielfilm mit den einzelnen Phasen der Pandemie vollkommen ignoriert werden. Was ist da los? Wir brauchen:



Dringend eine Aufarbeitung der gesamten Coronapandemie seitens der Politik. Das soll aber nicht heißen, dass alle Maßnahmen, die damals getroffen wurden, falsch waren oder in Frage gestellt werden sollten. Ich habe erlebt, wie der Vater meiner besten Freundin, er war Arzt, sich auf der Arbeit mit Corona infizierte und kurz darauf starb. Er wurde nur 49 jahre alt. Und glauben Sie mir, ich war, als junger Mensch, von damals 17 Jahren, mit allen Maßnahmen, einverstanden. Ein Schuljahr-das kann man wiederholen.

Eine 6 in einer Mathearbeit, die kann ich ausgleichen und

Freunde treffen, Konzerte besuchen und in den Urlaub reisen, das kann ich alles später machen, wie jetzt, wo die Pandemie vorbei ist.

ABER: Den Vater meiner Freundin, den werden wir nie wieder sehen. Meine Freundin sitzt an Weihnachten alleine mit ihrer Mutter unter dem Tannenbaum, gemeinsame Reisen und den Beginn des Studiums meiner Freundin....das alles kann der Vater meiner Freundin nie mehr erleben.



Und genau zu dieser Aufarbeitung der Corona-Pandemie brauchen wir Spielfilme und Serien, damit für die meisten Personen noch einmal deutlich wird, weshalb die Maßnahmen so wichtig und wertvoll waren. Und wir brauchen Dokumentationen über die Pandemie. Auch heute noch sterben Menschen an oder mit Corona. Viele leiden bis heute unter Post-Covid. Sicherlich müssen alle Aspekte und Gesichtspunkte in einem Spielfilm, in einer Serie und in einer Dokumentation vertreten sein, also auch die der Querdenker und die der Impfgegner und es muss auch an die Kinder und Jugendlichen gedacht werden, die durch die Pandemie psychische Probleme bekamen.



Doch die politische Aufarbeitung sollte ohne Untersuchungsausschuss stattfinden, sondern in einem "sog. runden Tisch" mit Ärzten und Pflegekräften, mit ehemaligen Coronapatienten, mit Post-Covid-Patienten, mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Querdenkern.... (m/w/d).

Auch heute noch wäre es gut, wenn man hin und wieder in den Abendnachrichten ein Coronaupdate bekommen würde. Beispiel: Wer sollte sich jetzt gegen Corona impfen lassen? In der letzten Woche starben in Deutschland 80 Menschen an oder mit Corona....

Andere Länder, wie in Österreich, da gab es sogar eine Kinodokumentation über die gesamte Pandemie, namens "Stillstand". In den USA gibt es die Arztserie: "Grey´s Anatomy "und in der Staffel 17 wird ausführlich die Pandemie gezeigt. Und bei uns in Deutschland gab es bis heute nur einen einzigen Film von 90 Minuten über den Beginn der Pandemie: "Die Welt steht still" ZDF 2021. Und da muss einfach mehr kommen wie:

Den Fall Webasto, das war der erste Coronafall in Deutschland am 27. Januar 2020, dann folgte Heinsberg, der Skiort Ischgl, die schlimmen Bilder aus Bergamo, der erste Lockdown, wo wir jeden Tag vom RKI informiert wurden, dann traten im Mai die ersten Lockerungen ein, es folgte der größte Coronaausbruch in Europa bei Tönnies, dann verteidigte ein einziger Polizist am 29. August 2020 unsere Demokratie und stellte sich gegen die Querdenkerdemo vor unserem Reichtstagsgebäude, dann im Herbst 2020 gab es den 2. Lockdown, die Impfzelte wurden aufgebaut und es folgte das Impfen, dann glaubten wir im Sommer 2021: Endlich gepackt, aber dann kam die DELTA-Variante und damit folgte die Operation Kleeblatt im Herbst 2021 und Prof. Wieler warnte eindringlich, aber niemand wollte auf ihn hören, aber er hatte RECHT Danke, Herr Prof. Wieler für Ihren Mut und für Ihre Courage, ohne Sie wären wir nicht so gut durch die Pandemie gekommen.



Alles Gute wünscht Ihnen



Vivien Kratz
Vivien Schäfer Sehr geehrte Rundfunkkommission der Länder,



ihren Reformentwurf finde ich leider völlig inakzeptabel. Als Student informiere ich mich größtenteils über die Online-Angebote der verschiedenen öffentlich-rechtlichen Sender. Bei diesen kann ich mir sicher sein, dass die angegebenen Informationen seriös recherchiert und glaubwürdig sind. Diese Online-Angebote einzuschränken ist also gleichbedeutend damit, mein Angebot an seriösen Nachrichten einzuschränken. Ein eigenes Fernsehgerät besitze ich nicht, es passt nicht in den modernen Alltag und würde sich auch nicht rechnen. Was ich dafür umso mehr nutze, sind die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen. Diese zu kürzen würde mich in meinem Zugang zum Fernsehprogramm also sehr stark einschränken. Und ich bin beileibe nicht die einzige junge Person, die so ihren Zugang zu den öffentlich-rechtlichen stark erschwert bekommen würde.

Vor allem die Kürzungen bei den Spartenprogrammen Arte und 3sat finde ich absolut grauenhaft. Diese Sender arbeiten mit dem französischen respektive schweizerischen und österreichischen Rundfunk in einer Kooperation zusammen, welche die europäische Zusammenarbeit fördert und Perspektiven aus anderen europäischen Ländern darstellt, die man ansonsten nicht finden würde. Ich habe diese Zusammenarbeit immer bewundert und denke, dass es völlig falsche innereuropäische Signale sendet, diese einzuschränken. Vor allem in einer Epoche, in der Europa als Bündnis umso mehr gefordert wird und die innereuropäische Verständigung mit allen zur Verfügung stehenden Mittel gestärkt werden sollte. Denn die Chance, mehr über die Kultur der anderen Länder zu lernen, ist durch die Kürzungen sehr stark geschmälert. Nicht nur für das Deutsche, sondern auch für das Französische, Schweizerische und Österreichische Publikum.

Auch die Kürzung der anderen Bildungssender finde ich unverschämt, wo ard-alpha doch Wissen vermittelt und die Chance gibt, unentgeltlich seinen Bildungsabschluss nachzuholen. Vor allem in einer Zeit, in der die Schulen durch den Lehrermangel stark überlastet sind, ist so ein Angebot nicht einzustellen, sondern im Gegenteil zu fördern.



Auch die Einsparungen in den Radiosendern würden vor allem die letzten Spartensender treffen, die noch kulturell interessante und gut recherchierte Inhalte senden. Ich gebe zu, dass ich kein allzugroßer Fan der ganzen Klassischen Musik Programme bin, aber in diesen Spartensendern findet man auch die einzig anderen Programme, die sich mit Neuerungen in Forschung und Technik und mit der Diskussion verschiedener philosophischer und politischer Themen beschäftigen. Diese letzten Pfeiler eines höheren kulturellen Austausches einzureißen ist gleichbedeutend damit, das Interesse an solchen Themenkomplexen nicht mehr zu schätzen und nicht mehr wecken zu wollen. Dabei kann eine Demokratie nur mit interessierten, offenen und informierten Bürgern bestehen.



Wenn die Mitglieder der Rundfunkkommissionen sparen wollen, so empfehle ich Ihnen dringend, nicht bei den einzigen zuverlässigen und gut recherchierten Bildungsprogrammen, die im öffentlich-rechtlichen übrig geblieben sind, anzufangen, sondern bei den völlig unnötigen und inhaltsleeren Quizshows, Talkshows, Promishows und Schlagersendungen, die zu den besten Sendezeiten in ARD und ZDF laufen.



Aus den oben genannten Gründen hoffe ich inständig, dass Sie diesen Wahnsinn stoppen und ihr Reformprogramm noch einmal gründlich überdenken. Lassen Sie den interessierten Bürgern ihre Bildungsprogramme und unabhängige Berichterstattung und sparen Sie an der verdummenden Unterhaltung. Tragen Sie mit dem Stopp dieser Reform dazu bei, eine Demokratie zu erhalten, deren Bürger informiert und interessiert sind. Denn Interesse und gesicherte Information bildet die Grundlage jeglicher Bürgerbeteiligung in einer Demokratie.



Mit freundlichen Grüßen



Vivien Schäfer.
Vlasta Drusel Das Vorhaben, den Sender 3sat mit seinen Inhalten in den Sender arte zu integrieren, würde zu einer Reduzierung der Sendezeit für kulturelle und wissenschaftliche Themen führen, die dem Auftrag für die Gestaltung des öffentlich-rechtlichen Angebots diametral widerspricht. Die Themen, die dem öffentlich-rechtlichen Sendeauftrag entsprechen, werden heute vor allem in den Sendern 3sat, arte, Phoenix und in geringen Anteilen in den dritten Programmen gesendet. Statt in diesem Bereich das Angebot zu reduzieren, müsste vor allem bei der ausufernden Sportberichterstattung sowie den Unterhaltungssendungen in ARD, ZDF und dritten Programmen reduziert werden, die schließlich auch von den hierfür gegründeten Privatsendern favorisiert werden.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte sich insoweit überhaupt nicht als Konkurrenz zum privaten Unterhaltungsfernsehen definieren, sondern als ein Medium, das durch seine Sendebeiträge den auch verfassungsrechtlich gebotenen Auftrag zu Bildung, Kulturvermittlung und Demokratieförderung erfüllt. Der Erhalt von 3sat als eigenständiger Sender ist insofern dringend erforderlich.
Voigt-Koop Ulrike Ich finde es schade, dass bei Budgetkürzungen oft die Kultur, die nicht üppig in den Programmen vertreten ist, gestrichen oder in diesem Fall zusammen gefasst werden soll (Arte und 3sat) ebenso Phoenix und Tagesschau24, Nachrichtendienste ungefiltert zu sehen, ist so wichtig in unruhigen Zeiten..

Danke dass ich mich äußern konnte
Volker Sehr geehrte Rundfunkkommission,



mit leichter Schockstarre habe ich die Pläne zur Streichung von Spartensendern, wie 3Sat (40 Jahre, Grenzen überwindend im Dienst), One, ZDF Neo u.s.w. wahrgenommen und komme aus der Fassungslosigkeit gar nicht mehr raus.



Die demokartiezersetzenden Inhalten von Mioska, Maischberger, Lanz und Co. werden weiter finanziert und gesendet aber die Sender, welche Bildung, Kultur und Überwindung von Grenzen darstellen werden eingestellt oder zur Unkenntlichkeit zusammengestrichen.



Schämen Sie sich so einen Vorschlag an den Start gebracht zu haben. Die aktuelle Krise des ÖRR ist auch in der Abkehr von den Bedürfnissen und Wünschen seines Publikums geschuldet.



Wenn auch Ihnen noch die Demokratische Grundordnung dieses Landes wichtig ist, so fordere ich Sie auf die geplanten Streichungen in Funk und Fernsehen zu unterlassen und stattdessen das Programm wieder am hörenden und sehenden Publikum auszurichten.



Vielen Dank im Voraus, dass Sie die genannten Punkt überdenken und in Ihre finale Entscheidung einfließen lassen



Mit freundlichen Grüßen

Volker
Volker Antonczyk Ihr geplantes Reförmchen ist ein Tropfen auf den heißen Stein oder bloße Augenwischerei.



Sie sind nicht bereit Ihren aufgeblähte, überversorgten und staatstreuen Apparat wirklich abzuspecken!



Sie werden auch kein Vertrauen wiedergewinnen. Herr Gniffke hat das Labeling bzgl. der AfD und während der Coronazeit öffentlich sehr dilletantisch zugegeben!



Sie täuschen und tarnen, lügen und betrügen wie die Ihnen so Nahe stehenden Politiker.



Es wird nicht neutral berichtet, keine objektiven Kommemtare nur Meinungen! Armselig!



Trotzdem wollen Sie immer höhere Gebühren, wie die Politiker unsere Steuern, um es zu verprassen, weil Sie meinen der Quell ist unerschöpflich!



Ich kann mir Ihr Programm nicht mehr anschauen. Natursendungen vielleicht moch! Selbst gute Formate wie "Die Anstalt" sind nur noch erbärmlich in dem ganzen Einheitbrei! DDR 2.0!



Die Sendung "Die 100" war die größte Frechheit, mit gekauften Leuten ubd so iffensichtlich einseitig!



Sie kommen Ihren Aufgaben aus dem Rundfunkstaatsvertrag nicht nach!



So gewinnen Sie Ihr Publikum nicht zurück! Sie versagen auf ganzer Linie! Schon lange kein 4. Macht im Staat!



Ich gehe davon aus, dass ich auch hier von Ihnen keine Antwort erhalten werde! Da bin ich mal gespannt!



Ein Nochzahler aber Nichtschauer!
Volker Benkert Bei Betrachtung der öffentlich-rechtlichen Sender dominiert im Hauptabendprogramm die immergleiche Abfolge von Krimis, Komödien, Krimikomödien, Tragikomödien, Quizshows etc. pp. Etwas auch nur leicht niveauvolleres findet dort nicht mehr statt, nicht einmal mehr im Nachtprogramm. Auch die Spartensender (ZDFNeo, ONE) verwendet man schon seit Jahre vor allem nur noch als Abspielstation von Konserven aus den Hauptprogrammen. Bei Kritik wies man immer darauf hin, dass man schließlich auch noch ARTE und 3sat habe. Und jetzt soll ausgerechnet dort gespart und auch noch der letzte Funken "Kultur" im eigentlichen Sinn zur Hälfte aus dem Programm genommen werden? Bei den Spartensendern, die mit Sicherheit nur einen Bruchteil von dem breitgetretenen Quark aus dem Hauptprogramm kosten. Dafür leistet man sich weiter parallele Verwaltungsstrukturen von zehn verschiedenen Senderhäusern (ZDF, Bayerischer Rundfunk (BR), Hessischer Rundfunk (HR), Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Norddeutscher Rundfunk (NDR), Radio Bremen (RB), Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Südwestrundfunk (SWR), Saarländischer Rundfunk (SR) und Westdeutscher Rundfunk (WDR), die alle das gleiche Programmprofil haben. Opernhäuser und Symphonieorchester werden auch nur von einer Minderheit der Bevölkerung goutiert, aber trotzdem subventioniert, aus gutem Grund, weil diese Musikkultur erhaltenswert ist. Und 3sat und ARTE sind auch beide erhaltenswert. Werden diese Pläne umgesetzt, entfremdet sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk für eine vergleichsweise lächerliche Einsparung weiter von nicht zu vernachlässigenden Zuschauergruppen. Diese Planung ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der etwas anderes sehen will als immer den gleichen Mix aus Tatort, Wilsberg, Inga Lindström, Bares für Rares und Bergdoktor. Sie entziehen damit der Rundfunkabgabe weiter die Legitimation. Wenn man das will, dann weiter so.
Volker Berg Wie jedes Kommunikationsmittel macht das Fernsehen die Schlauen schlauer und die Dummen dümmer.

Wie kann man da auf die Idee kommen 2 wichtige Programme, die die Schlauen noch schlauer machen zu kastrieren?

Programme für Dumme gibt es schon genug. Da kann man ruhig kürzen, aber bitte nicht bei den wichtigen Programmen.



Freundliche Grüße



Volker Berg
Volker Bleck Als regelmäßiger Zuschauer sowohl bei Arte, als auch bei 3Sat und Phönix sehe ich die deutlichen Unterschiede dieser drei Sender bei den Inhalten.



Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Bedürftnis als Beitragszahler gedeckt werden kann, wenn ein Kunst fokussiertes, ein Wissenschafts fokussiertes und eine Gesellschafts- Politik fokussiertes Programm zusammengelegt werden sollen.



Das würde für mich bedeuten, dass ich für das gleiche Geld deutlich weniger Leistung erhalte.



Dann viel lieber etwas mehr für die allen privaten Sendern überlegene Qualität und Glaubwürdigkeit zahlen.



Mit freundlichen Grüßen



Volker Bleck
Volker Dau Sehr geehrte Damen und Herren, mit Schrecken habe ich erfahren, dass unter anderem, die Programme arte und 3sat zusammengelegt werden sollen. Ich bin ein treuer Fan dieser beiden Programme. Diese beiden Programme machen, jedes auf seine Art, schlauer. Beide sind zentral wichtig, mit ihren unterschiedlichen Angeboten und ich halte sie mit für die wichtigsten Programme im Programmspektrum des deutschen Fernsehens, egal ob öffentlich - rechtliche Sender, Privatfernsehen oder Bezahlfernsehen, gerade in den Zeiten von Fake News und zunehmender Einflussnahme durch KI. Befinden wir uns etwa schon wieder auf einem Weg, wo Bildung und Kultur eingeschränkt werden? Die AfD schießt bereits länger gegen die öffentlich - rechtlichen Sender. Ich bin wirklich besorgt, was hier in Deutschland im Kleinen und in Europa im Großen mit der Kultur und der Bildung veranstaltet wird. In Deutschland versucht die AfD, wo sich die Möglichkeit bietet, Einfluss auf die regionale Kultur zu nehmen, sie möchte mehr Heimatverbundene Kultur. In Europa nimmt der Rechtsruck immer mehr zu. Aktuell in der Slowakei, Ungarn, Niederlande und in Italien, (Frankreich ?, ist ja an arte beteiligt) wird bereits Einfluss auf Bildung und Kultur und Medien genommen. Statt zu streichen, sollten sie lieber mehr Werbung für diese Programme machen. Viele Dokumentationen könnte man auch im Schulunterricht zeigen und darüber diskutieren. Ich könnte sicherlich viele Seiten füllen, mit Argumentationen für den Erhalt der beiden Programme. Ich weiß aber nicht mal, ob diese Unterstützung überhaupt Beachtung findet. Wahrscheinlich wird sowieso wieder monetär entschieden. Ich hoffe, sie entscheiden im Sinne von Kultur und Bildung.



Beste Grüße

Volker Dau
Volker Dziuba Guten Tag,



ich bin ein regelmäßiger aber auch kritischer Konsument des ÖRR und würde daher gerne ein par Anmerkungen in diese Reformideen einbringen.



Grundsätzlich begrüße ich die Idee den ÖRR zu verschlanken und Doppelstrukturen abzubauen. Trotz regionaler Befindlichkeiten sind Programme wie der Saarländische Rundfunk oder Radio Bremen sicherlich überholt. Diese in den SWR bzw. NDR zu integrieren spart Verwaltung ohne das Programm einzuschränken.



Politisch begrüßenswert wäre vlt. auch den Zuschnitt des MDR zu überdenken. Als einziger reiner Ostsender wird dort -denke ich- manchmal eine ungte Blase erzeugt. Ich würde mir vorstellen aus dem sächsischen Teil des MDR und dem BR den Südost-Rundfunk zu machen und dafür den HR in den Rest des MDR zu integrieren. So werden aus 3 Anstalten 2. der MDR repräsentiert dann tatsächlich alle Bundesländer ohne Außengrenze und die beiden Länder Bayern und Sachsen, denen man gerne abspalterische Tendenzen nachsagt, entdecken vlt, dass es noch andere gibt in diesem Land, die politisch auch erzkonservativ sind. Ich sehe darin großes Potenzial. Dass grenzübergreifende Medienangebote Radikalisierung entgegenwirken zeigt sich mEn. in Mecklenburg-Vorpommern und teilweise in Brandenburg. Zugegeben da spielen auch andere Faktoren eine Rolle.



Bei den Radiosendern bekomme ich mit, dass bereits heute viele die selben Lieder zeitgleich spielen. Ich kann nicht beurteilen, wie viel eine Zusammenlegung finanziell sparen könnte, aber würde eher dafür plädieren diese Kooperation auszubauen. Das Studio muss nicht 24/7 besetzt sein in jedem Lokalsender, aber es ist wichtig, dass gerade die örtliche Berichterstattung nicht abgebaut wird. Studios kann man sich auch mieten oder vermieten, wenn nicht gebraucht. Lokalpolitik ist die Grundlage der Demokratie. Wir haben gerade in Ostdeutschland gesehen, dass Bundespolitik zu Wahlthemen wurden. Das ist problematisch und auch der ÖRR sollte sich derartigen Tendenzen entgegenstellen. Dafür braucht er starke lokale Verwurzelung. Sicher brauchen wir aber nicht 5 Studios aus denen das selbe Lied übertragen wird. Sinnvoller wäre ein übergreifendes Programm, dass dann nur für Lokalberichte ergänzt wird.



Sparpotenzial sehe ich noch bei der Frage der Werbung. Ganz klar sollte Informationsprogramm nicht durch Werbung kommerzialisiert werden. Beim Unterhaltungsprogramm, das tagsüber läuft, und das ein Großteil der Kosten verursacht und reinen Unterhaltungscharakter hat, finde ich kann man begrenzte Werbung durchaus zulassen. Das ist in meinen Augen durchaus pragmatisch und nicht ungerechtfertigt im Angesicht der Kosten und dem Auftrag des ÖRR. Kulturförderung kann so trotzdem betrieben werden. Im Abendprogramm sähe ich Werbung kritisch. Schon direkt vor der Tagesschau finde ich das problematisch, um ehrlich zu sein.



Beim Jugendprogramm zu sparen, muss man sehen. Grundsätzlich sollte der ÖRR dort eher präsenter sein. Und Kinderformate wie die "Sendung mit der Maus" oder "Löwenzahn" haben Generationen begleitet. Leider habe diese bereits stark abgebaut in den letzten Jahren. Der Skandal um Jan Böhmermann mit dem BSI Chef hat dem Image in der Jungen Generatio zusätzlich stark geschadet. Eigentlich müsste der ÖRR hier wieder stärker werden, Präsenz zeigen und auf deren Bedürfnisse zu gehen



Die länderübergreifenden Sender 3sat und arte, sowie die Info-Programme sind wertvolle Beiträge zur Demokratie, aber wiederholen auch viele Formate gegenseitig. Ich denke da kann man sich (auch mit Frankreich, Österreich und der Schweiz) einigen und Effizienzpotenziale heben. Aber die Programmqualität und Quantität sollte daran nicht leiden.



Das sind meine Gedanken zu einem wichtigen Thema, das sehr emotional diskutiert wird in letzter Zeit. Ich glaube, dass das sehr ausgewogen ist. Aber es gibt große laute und relevante Kritik am ÖRR. Und das -in meinem Umfeld- weit über das Mileu der AFD-Wählenden hinaus. Weit darüber hinaus. Daher halte ich diese Initiative für wichtig und richtig und möchte zum Abschluss noch sagen, dass keine Zeit mehr für Partikularinteressen, wie beim Saarländischen Rundfunk oder dem Radio Bremen ist.



Eine andere grundlegendere Anregung vlt. noch zum Schluss: Viele Rundfunkräte sind zu mehr als 50% von Politikern besetzt. Das BVerfG hat das mehrfach als nicht verfassungsgemäß beurteilt. Auch das könnte man ändern. Meine Idee wären 1/3 Politiker, 1/3 gesetzlich dauerhaft festgelegte Belegung durch zivilgesellschaftliche Organisationen( so wie heute bereits mit Opferverbänden, Kirchen und Gewerkschaften etc) sowie 1/3 gewählten Experten, die in einem Format ähnlich wie der Sozialwahl gewählt werden. Mit beschränktem passiven Wahlrecht, um Populismus zu begrenzen. Den Leuten das Gefühl geben mitzusprechen dabei was gezeigt wird, ist in diesen Zeiten sicher richtig. und als Feedbackmechanismus zum Programm eine gute Ergänzung.



Ich hoffe mit diesem Schreiben zumindest ein paar Impulse gegeben zu haben und wünsche Ihnen konstruktive Debatten.



mit freundlichen grüßen



Volker Dziuba
Volker Etzel Die geplante Reduzierung der Kultur-/Informationsvielfalt - wie z.B. die Zusammenlegung von 3sat und arte - halte ich für nicht angemessen und gefährlich. Gerade in Zeiten von zunehmender Desinformation und Populismus sind unabhängige, vielfältige, vielstimmige Informationen und Kulturprogramme für alle wichtig. Behalten Sie die Vielfalt zur Stärkung der Demokratie bei!
Volker Freyer Die Zusammenlegung von 3sat in Arte ist m.E. nicht sinnvoll. Wissenschaftsjournalismus ist gerade in der jetzigen Zeit (KI, FakeNews...) äußerst wichtig. Wenn gespart werden muss, sollte Wiederholungen, oder parallel Sportsendung in ARD und ZDF und/oder 3. Programmen reduziert werden. Sicherlich sind die Regionalisierungen der Nachfrage wert und nicht in jeden Fall sinnvoll. Speziell 3sat muss erhalten bleiben
Volker Hartmut Storch Ich bin als Journalist und VerDi Mitglied nicht von der Schlüssigkeit der geplanten Maßnahmen überzeugt, weil sie zu Lasten der Grundwerte unserer Gesellschaft zu gehen scheinen ! Ich schließe mich der Ansicht des DLF von heute an :

In Zeiten von Fake News und Desinformation ist eine Ausdünnung der Angebote ausgerechnet in den Segmenten Information, Bildung und Dokumentation höchst bedenklich. Durch das geplante Verbot „presseähnlicher Inhalte“ haben Öffentlich-Rechtliche Medien außerdem nur eingeschränkte Möglichkeiten, Menschen entsprechend ihrer Nutzungsgewohnheiten über aktuelle Ereignisse zu informieren.
Volker Huckestein Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Reform der Spartenkanälen sowie der Radioprogramme halte ich für sinnvoll, wenn gleichzeitig die Onlineangebote gestärkt werden. Die Beschränkung der Onlineangebote im redaktionellen Teil halte ich für kontraproduktiv und gefährdet die journalistische Vielfalt in Deutschland.



Mit freundlichen Grüßen

Volker Huckestein
Volker Kindermann Guten Tag,



ich habe heute von der geplanten Reform des öffentlichen Rundfunks gelesen. Dass hier etwas geschehen muss ist klar. Der gebührenfinanzierte "Wildwuchs" an (Sparten-)Sendern gehört gründlich ausgedünnt. Ich bin schon etwas älter und im Bereich des Fernsehens denke ich dass mit ARD, ZDF und jeweils einem Regionalsender pro Bundesland dem Auftrag des ÖR genügen getan werden kann.



Was mich allerdings fassungslos macht ist die Vorgabe, Online-Nachrichten nur noch bringen zu dürfen (mit wenigen Ausnahmen) wenn sie zuvor im Fernsehen oder Radio kamen. Wie bitte? Wer hat sich denn das ausgedacht? Wollen Sie das Feld der zeitnahen Information tatsächlich komplett den (meist schlechter recherchierten) privaten Medien und sonstigen Content-Erstellern überlassen? Wo ist da der Auftrag, die Öffentlichkeit zeitnah, umfassend und objektiv zu informieren? Das geht heute doch nur noch über die Online-Angebote, Fernsehen und Radio werden immer weniger genutzt.



Diesen Punkt bitte ich Sie daher nicht nur zu überdenken, sondern komplett zu streichen. Das wäre sonst ein gewaltiger Schritt in die Vergangenheit und würde das Ende des öffentlichen Rundfunks einleiten. Damit nähmen Sie den Menschen eine wertvolle Möglichkeit sich über das Zeitgeschehen umfassend und tiefgreifend zu informieren. Das kann auch nicht in Ihrem Sinne sein.





Mit freundlichen Grüßen

Volker Kindermann
Volker Kmiecinski Sehr geehrte Damen und Herren,



Entsetzt bin ich aufgrund der Pläne den Sender künftig in arte zu integrieren. Seit 2019 haben wir bei allem eine beispiellose Teuerung in allen Lebensbereichen erlebt und Sie glauben wirklich, dass der Rundfunkbeitrag auf einem vorpandemischen Niveau verharren könne, mit gelegentlichen Minipreisanhebungen von ein paar Cents?



Es müssten längst 24 EUR im Monat sein! Statt dessen betreiben Sie medialen Kahlschlag und arbeiten damit noch den Rechtsextremen in die Hände. Sehr bedauerlich. Für den Blick über den Tellerrand, in die Schweiz und Österreich, ist 3sat unerlässlich, ebenso wie arte für den Blick zum westlichen Nachbarn. Alles unter einem Dach, das wird keinem dieser hehren Ziele mehr gerecht.



3sat muss bleiben!



V. Kmiecinski
Volker Kraeft Ich bin überzeugter Rundfunkgebührenzahler und dankbar für die Diversität und Qualität unseres deutschen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Eine Zusammenstreichung der Programme, so wie im Entwurf angedacht, fände ich äußerst bedauerlich! Die Höhe des Rundfunkbeitrags halte ich im Vergleich zu Netflix oder Sky, auch im Hinblick auf die gebotene Vielfalt (Bildung, Kultur, Nachrichten, Unterhaltung), für eher unbedeutend und die geforderte Anpassung für lächerlich gering. Gerade in der gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Lage sollten die unabhängigen Angebote des ÖRR erhalten bleiben. Danke!
Volker Kreft Sehr geehrte Damen und Herren,



über die neuen Reformvorschläge kann ich nur den Kopf schütteln, wenn dies u. a. bedeuten soll, dass 3Sat in Arte aufgehen soll. Ich bin schockiert! Beide Sender gehören zu meinen Lieblingssendern, sie sind sehr unterschiedlich und bieten in meinen Augen qualitativ exzellentes Fernsehen auf höchstem Niveau (Ebenso großartig die Mediatheken). Ein Zusammenschluss wäre daher in meinen Augen definitiv ein Qualitätsverlust. Gleiches gilt für mich auch für die Streichung anderer Rundfunksender, sowohl im TV als auch im Radio. Kann Gutes nur überleben, wenn es verschlankt wird? Die Stimmen, die für Vielfalt und Qualität stehen, sollten gehört werden. Sie sind es, die den Status Quo als wichtige Errungenschaft bis heute zu schätzen wissen, verteidigen und feiern. Wäre eine Anhebung des Rundfunkbeitrages um maximal 1 Euro nicht möglich gewesen, um sich den wirklichen Erfordernissen wie dem Ausbau der Digitalisierung nicht anderweitig anzunähern? Warum soll wirklich Gutes auf die Art und Weise weichen müssen? Weniger Kunst, weniger Vielfalt, Streichung von Arbeitsplätzen?

Weniger Qualitäts-Sender, weniger Inhalte? Davon halte ich nichts.



Mit freundlichen Grüßen



Volker Kreft
Volker Kuth Ich finde die Idee, im neu geregelten Reformstaatsvertrag das online-Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender die Informationsweitergabe dahingehend zu beschränken, dass nur Beiträge online gebracht werden dürften, die zuvor in Radio- oder Fernseh-Programm, einfach fürchterlich.



Wir leben im 21. Jahrhundert. Für viele Benutzer, so wie für mich, ist es selbstverständlich, das Internet-Angebot der Öffentlichen zu nutzen. Dass ich mal Radio höre passiert nur im Auto, seit Corona und Homeoffice fahre ich damit kaum noch. Und meinen Fernseher habe ich ohnehin schon vor Jahren abgeschafft, und schaue nur noch im Internet.



Wenn sich die Öffentlich-Rechtlichen Sender freiwillig dieser Einschränkung unterwerfen, wird das eine siginfikante Abwertung des Programms bewirken. Andere Quellen werden schneller veröffentlichen, was dazu führen wird, das Nutzer abwandern, weil andere aktueller sind. Und das ermöglicht Anbietern wie Telegram, X oder Tic Toc, die für ihre tendenziösen und Fake News bekannt sind, mit höherer Aktualität zu punkten, und zukünftig noch mehr Nutzer zu gewinnen.



Bitte lassen Sie diese wenig kluge Idee fallen. Die Öffentlich Rechtlichen müssen sich durch Qualität und Aktualität beweisen, und das geht nicht mit so einer Selbstbeschränkung!
Volker Pavel Mit dem Einsparen von auch nur einem unserer beiden wichtigen und in der TV Landschaft einzigartigen Sender kann man nicht einverstanden sein!

Jeder Sender für sich, egal ob 3sat oder arte, bedient ein ganz eigenes, äußerst wichtiges, kulturelles Spektrum.

So wird demokratische Kultur nachhaltig geschädigt, rechtskonservative und rechtsnationale Parteien werden Beifall klatschen!

Lassen Sie sich nicht durch deren Lautstärke beeindrucken! Zeigen Sie Stärke und nicht Schwäche!

Unsere Kultur ist wichtig!!! Welche Sender sonst verkörpern mit einer derartigen Kompetenz unser Land und unsere Kultur?

Dran bleiben und nicht ausblenden!
Volker Peschges Sehr geehrte Damen und Herren,



die von Ihnen vorgeschlagenen Punkte zu den Bildungs-u. Kultursendern zeigt einmal wieder, dass das föderale System in Deutschland große Schwächen hat. Das negative Beispiel unserer Bildungseinrichtungen ist das beste Beispiel. Nun wollen sie die besten Angebote (Arte, Phönix, 3sat usw.) bündeln. Sendungen wie Kulturzeit, Nano werden verschwinden.

Aber die 3. Programme mit Ihren aufgeblähten Sender-Strukturen, Bürokratie usw. und mit Ihren 1000 Wiederholungen und teilweise peinlichen Regionalen-Produktionen bleiben erhalten.

Der Untergang von Deutschland setzt sich fort. Ich schäme mich immer mehr. Wir hinterlassen unseren Kindern und Enkelkindern ein Land, was sich von seiner Erstklassigkeit in vielen Bereichen verabschiedet. Wir nähern uns dem Niveau von England und den USA.
Volker Pichl Die Zusammenlegung von Arte und 3SAT oder die Einstellung von 3-SAT halte ich für grundfalsch.

3SAT steht für eine Verbindung der deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in keinem Falle gemindert oder aufgegeben werden sollte.

Als in Deutschland lebender Österreicher ist 3 SAT der für mich wichtigste Fernsehsender,

den ich überdies auch in Österreich empfangen kann.

Er vermittelt mir Kultur und Nachrichten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und ich möchte ihn nicht missen.

Ohne diesen Sender wüßte ich eigentlich nicht wofür ich Rundfunkbeiträge bezahle...
Volker Pommerening Sehr geehrte Damen und Herren

Danke für die Möglichkeit zur Stellungnahme.

Nach allem, was ich bisher erfahren habe, bin ich mit der Reduzierung der medialen Vielfalt nicht einverstanden. Auch die vorgeschlagene Zusammenlegung von ARTE und 3Sat lehne ich ab.

Mir ist nicht ganz klar, warum Sie der Öffentlichkeit so wenig Zeit zur Rückmeldung einräumen, wenn Sie - nach meinen Informationen - selber einige Jahre an diesem Entwurf gearbeitet haben. Hier wünsche ich mir eine deutliche Verlängerung.

Freundliche Grüße,

Volker Pommerening
Volker Sammt Die Vorschläge bezüglich der Nachrichtenverbreitung durch die Online-/Internetdienste des ÖRR muss ich ablehnen. Sie würden dadurch Ihre Aktuallität verlieren und wohl auch Ihre Existenz. Ich beziehe Nachrichten fast ausschließlich über diesen Verbreitungsweg, Radio und TV können da als Informationsquelle so nicht dienen. Bitte versuchen Sie nicht in die Vergangenheit zu gehen. Die Onlinedienste sind am zeitnächsten und nicht ersetzbar. Wird hier geplant, antidemokratische Sichtweisen umzusetzen ?
Volker Schubert Mit Entsetzen habe ich die Nachricht aufgenommen, dass es Überlegungen gibt, 3sat als eigenständigen Sender aufzulösen, bzw. in das Programm von Arte zu integrieren.

Ich gebe zu Bedenken, dass dies das absolut falsche Signal mit nicht hinnehmbaren negativen Folgen wäre, weil

1. Arte und 3sat zwei sehr unterschiedliche Profile haben

2. Die Sendezeit für gründliche Hintergrund-Recherche, kulturelles Verständnis, differenzierte Darstellung von komplexen Sachverhalten mit einem Schlag halbiert werden

3. In Zeiten von Meinungsmache durch Kurznachrichten, Algorithmen und Fakenews ist ein empathischer Blick über den Tellerrand der eigenen Lebenswelt durch ein klassisches Senderformat wichtiger denn je.

Ich möchte nicht noch mehr Quiz Shows, seichte Vorabendunterhaltung, sondern qualitativ hochwertige Berichte über Kultur(en), Politik und Gesellschaft.

Mal mehr mit französischer Finesse, mal mit transnationaler Redlichkeit im deutschprachigen Raum.
Volker Schultze Das aktuelle Angebot kann sehr gerne so bleiben, wie es ist. Nischen können gerne bestehen bleiben. Die Rundfunkgebühren können dabei ruhig moderat steigen.
Volker Schwanke Hallo,

gern leiste ich meine Rundfunkgebühr für Beiträge aus Bildung & Wissenschaft, Kunst & Kultur und eine möglichst freie und breit gefächerte Berichterstattung, die ich ohnedies schon suchen muss, obwohl dies der eigentliche Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen ist.

Garnicht gern mitfinanziere ich Quizshows, Schlager-Samstagabende, Fussballübertragungen und Markus Lanz.

Leider habe ich keinen Einfluss darauf, wie meine Beiträge verwendet werden,

ich weiß nur, dass Ihr Vorhaben weiter weg von Ihrem Auftrag und Ihrer Bestimmung nicht hätte sein können.

Überlassen Sie das kommerzielle Fernsehen den kommerziellen Sendern und erfüllen Sie bitte Ihren öffentlichen Auftrag.

Beste Grüße.
Volker Stanzel Die Vielfalt, die die Arbeit der Fernsehanstalten der deutschen Länder, des österreichischen und des schweizerischen Fernsehens auszeichnet, erschließt sich einem Konsumenten nicht, der entweder grosso modo auf einen ("seinen") Sender beschränkt ist, oder interessante Sendungen nach den Programmangeboten suchen muss - eine kaum realistisch zumutbare Aufgabe. Diese Aufgabe erscheint geradezu absurd, bedenkt man, dass es mit 3Sat einen Sender gibt, der die erwähnte Vielfalt bereits anbietet, noch dazu nach gemeinsamen Qualitätsmaßstäben ausgewählt. Es wäre geradezu schildbürgerisch, würde man auf das vorhandene Qualitätsprodukt verzichten, um den "Konsumenten" - besser, angesichts der Gebührensituation, den "Kunden" - mit einer realistischerweise nicht zu bewältigenden Aufgabe alleine zu lassen.
Volker Stiebel Ich bin gegen diese Reform welche so vorgesehen ist!

1. Ich bringe mich in der Sternwarte Bautzen mit ein und muss sagen, immer mehr Kinder, Erwachsene und Schulklassen interessieren sich für die Wissenschaft

2, Durch die vielen negativen Nachrichten und Fakenews ist gerade die wissenschaftliche und kulturelle Berichterstattung äußerst wichtig!

3, Ich hätte nichts dagegen, wenn die terrestrischen Radioprogramme reduziert werden. Zu viel Fußball, Verkehrsmeldungen die nicht im Sendegebiet liegen, immer die selbe Musik, keine Wunschsendungen mehr!

TV-Programme:

Zu viel Werbung, Sport, Soabs. abgedroschene alte Filme, Tagesschau und sonstige Nachrichten zu einseitig, zu viel Sport, zu wenig Weltgeschehen, überfrachtete Kriegsberichterstattungen!

Kurz gesagt, das Fernsehen erfüllt nicht meine Erwartungen. Warum Rundfunkgebühren zahlen, wenn ich 90 Prozent der Medien ich nicht nutze und gleichzeitig Werbung in der ARD/ZDF sehen muss!

VG-Volker Stiebel
Volker Struckmeier Sehr geehrte Damen und Herren,



der Sender 3sat und die Informationskanäle tagesschau24, phoenix, zdf info und ard alpha (der Bildungskanal) bieten ein vielfältiges und ausgezeichnetes Programm.



Es ist ein Kontrastprogramm zu den ständigen Krimis, Kochsendungen, Daily Soaps und Quizsendungen.



Sowohl ARD und ZDF wiederholen zurzeit ständig alte Filme und Produktionen. Die Sender versuchen erkennbar schon zu sparen.



Treiben Sie mit Ihrem Sparkurs die Menschen nicht zum Verdummungsfernsehen von RTL, RTL 2 pp. und zu den Bezahlsendern (Netflix). Viele können sich das nicht leisten.



Mit freundlichen Grüßen



Volker Struckmeier
Volker Weiland Bitte stärkt den ÖRR-Leuchttürmen Deutschlandradio, Arte, Phoenix und 3sat weiter den Rücken. Ohne wenn und aber: Das 3Sat D-A-CH muss bleiben!
Volker Willenbrock Ich bin gegen die Zusammenlegung von Arte und 3sat.

Es sind jetzt schon zu wenig Sender die ein gutes, ausgewogenes und kulturelles Angebot anbieten.

Auch wenn die Einschaltquoten klein sind sind mir die beiden Sender ans Herz gewachsen.



Volker Willenbrock
Volker Wirths Kurzum, die Vorlage eines Diskussionspapieres erinnert mich etwas an das zweite Vatikanische Konzil, wo man eben auch nicht alle Fragen zulassen konnte oder wollte.



Doch einfache Frage: Warum trennt man kostentechnisch in den Beiträgen der Rundfunkteilnehmer nicht die Angebote für Hörfunk und digitalem DVB-T2 von den Internetangeboten, wo man sowieso einen Anbieter für den Netzanschluss extra bezahlt, anstatt die Sender mit ihren Angeboten zu kürzen?



Hat man Angst, dass keiner mehr Rundfunk hört oder bezahlt? Nun, da ist ja das Gesetz vor, dass alle bezahlen müssen...,



...und wohl auch die Anbieter für das Angebot im Netz oder ist das für diese im Netz kostenfrei die Sendungen anzubieten wegen des Auftrages für die Öffentlichkeit?



Kurz, ist das Angebot über Antenne der Auftrag der Rundfunkanstalten?



Und ist dieses Angebot über Antenne DVB-T2 zu teuer oder die Bereitstellung der Angebote im Netz (Internet) mit den Apps und digitalen Medien, wegen deren Gebühren?



Genug gedacht für heute!



Wer will das alles lesen?



Vor allem, wer will oder oder wird das wissen?



Das Volk, die Bevölkerung, Einzelne, Minderheiten, Fachleute, Experten? Letztere 2 werden es schon wissen und was will ich "Jedermann" nach Artikel 17 GG ausrichten, außer meine Antennen?



TVW, pace e bene...
Volker Wirths Und zur 3. Frage hier die Mail!



Ich verstehe gerade nicht, wenn ich doch mit Handy kabellos hier alle Sender und Angebote über den Mobilfunkanbieter kabellos empfangen könnte, wenn auch wegen der Datenmenge in geringerer Qualität (für mich müsste es kein HD sein, normales Fernsehen würde ja reichen), warum ist dieses Angebot über DVB-T2 nur beschränkt möglich?



Wegen der teuer erkaufen Sendefrequenzen?



Dazu die Frage: Wem gehören diese? Dem Volk, dem Land, das regiert oder dem Bund?



Wer ist Staat, Land und Bund, der Bürger, Bevölkerung? Wer bürgt oder verbürgt das Recht auf was?



Ich glaube alles gehört dem Volk als Bürger in dessen Auftrag ihr handelt, auch Sendefrequenzen...



Ist es dann Recht das privat zu verkaufen und den öffentlich rechtlichen zu entziehen um Geld damit zu machen, aber den Bürger hernach wieder dafür bezahlen zu lassen?



Ich weiß, dieser Gedanke ist schwer nachzuvollziehen und deshalb begreift ihn keiner oder?



Eigentlich einfach, da ich Bürger Deutschlands bin, bürge ich doch für alles was öffentlich nicht in Privatbesitz ist, was der Öffentlichkeit, also allen Deutschen in Bund und Ländern demnach gehört.



Wieso bezahle ich dann für öffentliche Dinge an private Netzanbieter, weil Bund und Länder die Rechte daran (Frequenzen) verkaufen, anstatt sie selbst für sich und den Bürger zu nutzen? Ob das so stimmt?



Muss ja auch nu alles finanziert werden und erst da entsteht Wettbewerb, da es zum Nutzen Anderer als dem Volk selbst verkauft wird und da kommen die öffentlich Rechtlichen in Schräglage.



Nun, die Privaten werden dafür wohl genug bezahlen müssen und auch die Mobilfunkanbieter, um das öffentlich Rechtliche aufrecht zu erhalten. Ich weiß ja nicht ob sowas Verfassungsrechtlich oder per Gesetz garantiert ist. Nun, die Bezahlung der öffentlich rechtlichen Angebote pauschal schon per Rundfunkstaatsvertrag. Und wenn man unzufrieden ist darf ich nicht Mal wegen mangelnder Leistungen die Zahlungen kürzen oder reklamieren.



Ach ja, zu ich Grad! Kann und darf man den so einfach ändern und reformieren, Sender absägen, Angebote kürzen?



Ich stelle mir nur die Frage ohne Grundlegendes zu wissen und mir dieses Wissen anzueignen fehlt mir der Empfang... im Lande der Unwissenden.



Wer bereichert sich da wo und womit? Wem gehört der Staat und die Länder, das Land, die Luft und die Energie, die Verschmutzung mit Elektrosmog und Geräuschen? Wer bezahlt für was und welche Zukunft oder verdient sie? Der es produziert? Dem der es sendet?



Egal, ist wohl zu unbegreiflich...



Und es kostet zu viel Energie und Lebenszeit diese Fragen zu stellen und sich zu informieren... oder?



Wen interessiert das?



TVW, Frieden im Wohlsein?
Volker Wirths Und zu meiner vorigen längeren Mail, die ich auf Handy verfasst habe: Suchen sie Mal auf Google Suchmaschine ohne Chrome ihre Homepage oder die Möglichkeit hier was mitzuteilen...



Nicht nur Meinungsbildung sondern auch die Möglichkeit Meinung mitzuteilen ist erschwert oder wird ohne App behindert...



Ich habe es gestern aus den Abendnachrichten gegen 20:10 Uhr ARD. Ansonsten wird es auf Stichwort nicht angeboten. Ich muss mit dem Handy auf ihrer HP Rundfunkkommission suchen.



Aber dafür kostet Handy eben nur 8,00 Euro und man kann ja alles sehen, wenn man nicht so viel Daten verbraucht und schaut. Denn dann wird's auch teuer!



Also wem bezahle ich was für den Empfang! Antenne oder Online?



Und ich muss ja beim Kauf einer App all den Nutzungsbedingungen zustimmen, auch das die bei mir Daten abgreifen, natürlich anonym. Aber ohne App geht eben nichts und ohne Google Chrome auf Android auch erschwert.



Soll ich mich beschweren, gibt es den Alternativen?



Freie Bundesrepublik Deutschland.

Sozialer demokratischer Rechtsstaat laut Verfassung! Ach ja, nur sozial und demokratisch...



Lest Mal in der Verfassung, ob wir ein Rechtsstaat sind oder nur Rechte haben. Ich meine Grundrechte...



Ach ja, Bayern empfange ich über DVB-T2 hier in NRW schon Mal gar nicht...



Soweit ihr TVW, pace e bene
Volker Wirths Seit längerem nehme ich eine einseitige Berichterstattung wahr.



Des weiteren immer neu Wiederholungen der Dokus.



Affige Serien auch immer wiederholt oder nervige Sendungen die Randgruppen als Normalität in den Mittelpunkt rücken.



Kaum Ausweichangebote oder gute Filme über DVB-T2



Ich bezahle vollen Preis für Scheiß...



Ich habe kein Internet und kann das Angebot nicht nutzen.



Zudem bin ich hier in einem Funkloch, da oft der Empfang nicht funktioniert..., bei TV



Ich nutze also lieber das Radio.



Was soll's, all inklusive oder?



Ich erwarte gute spannende Filme und Dokus im TV Angebot die heute schon nicht existieren, weil die Sender anscheinend die Filme austauschen.



Wie kommt es sonst, dass ich in einem Zeitraum von 2 Monaten einen Film mehrmals zu verschiedenen Zeiten sehe.



Echt tolles Angebot...



Gewichtige Frage: Wie viel Leistung bekomme ich ohne Internetanschluss über DVB-T2 Antenne im TV?



Zweite Frage, da ja anscheinend auch die Frequenzen verkauft sind: Wieso kann ich im Radio kaum noch holländische oder belgische Sender auf UKW empfangen, weil die Frequenzen überlagert sind. Darf ich diese Sender an der Grenze nicht mehr selbstbestimmt hören?



Soweit: Ich bin mit dem Angebot unzufrieden und bin gespannt welchen Auftrag die Rundfunkanstalten neu erhalten, vor allem da ich nicht nach Leistung und Nutzen bezahle, sondern pauschal minderwertiges angeboten wird.



Tja, kosten oder? Ich erfahre die Rundfunkgebühren pauschal als eine Steuer für TV Angebote die für jeden erhoben wird...



Bin ich gefragt, was ich sehen will oder verpflichtet zu konsumieren was ich vorgeworfen bekomme.



Dann bitte auch ernsthaft mit Witz und Verstand und nicht immer das Gleiche Tütütu und Hätätä mit den langweiligen Spaßgesichtern. Zum Kotzen z.B. die Moderation des Fernsehpreises zur besten Sendezeit oder welches dutzend Gesichter man wann immer und immer wieder vor Augen hat...? Bei Nachrichten ist das ja OK, aber bei Humor oder Wissenschaft? Gibt's da nur die guten dies machen und die echt nervenden in Ammer i kann Style? (American)



Ich will anständige Wissenschaftsdokus und schöne Filme und etwas Spaß und das nicht alles zugleich und dann parallel, dass man wenn's Mist ist eben auf einen anderen Sender wechseln kann. Oft läuft da aber immer irgendwie das Gleiche.



MfG, wenn ich könnte, würde ich TV abmelden, da ich unzufrieden bin. Aber ich muss ja pauschal alles abkaufen. Private nutze ich schon Mal gar nicht. Geht ja nicht auf DVB-T2.



Benachteiligung einer bestimmten Bevölkerungsschicht, die sich eben keinen Internetanschluss leisten kann, aber nicht in die Sozialleistungen fällt?



Da bekommen ganze Wohnverbände, auch Mehrfachverdiener und mehrere reiche Köpfe die den gleichen Anschluss nutzen, all das nachgeschmissen, was ich mir alleine nicht mehr leisten oder gar zu 100% nutzen kann, da ich mir neben der Rundfunkgebühren die anderen erforderlichen Mittel wie Internetanschluss nicht leisten kann, obwohl ich immer hart gearbeitet habe. Zu hart, um mich zu kümmern oder? Was bezahle ich also... Radio, Fernsehen?



Soziale Gerechtigkeit Deutschlands



Ich danke und winke ab... und bleibe wegen Shitstorm Mal lieber unbenannt unbekannt der Rundfunkkommission bekannt, der Nachfrage bereit...



Ich hoffe Mal auf vernünftige Politik ohne Abstriche.



Ihr TV (Namenskürzel), Frieden im Wohlsein W.
Volker Wittmann Sehr geehrte Damen und Herren,



Ich möchte Sie bitten, die Zusammenlegung der Sender arte und 3sat noch einmal dringend zu überdenken. Beide Sender haben eine unterschiedliche Ausrichtung. Während arte sich zu einem europäischen Sender entwickelt und den Fokus zunehmend auf Europa legt, ist der Fokus bei 3sat Deutschland/Österreich und die Schweiz.



In Zeiten zunehmenden Rechtspopulismus und Nationalismus sind diese Sender in meinen Augen unverzichtbar, um auch eine europäische Perspektive (also auch auf die Sicht unserer europäischen Nachbarn) zu bekommen bzw. zu behalten.

(ich hoffe inständigst, dass Sie dies auch wollen)



Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Volkmar Kreiß Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte Sie auf einen fundamentalen Aspekt aufmerksam machen, der im aktuellen Entwurf des Reformstaatsvertrages nicht ausreichend berücksichtigt wird:



Weder der bestehende Medienstaatsvertrag noch der vorliegende Entwurf des Reformstaatsvertrages die Vorgaben des Grundgesetzes, insbesondere des Artikels 5, vollumfänglich umsetzen.



Artikel 5 GG, Satz 1 garantiert jedem das Recht, "seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten." Diese fundamentale Garantie sollte im Zentrum jeder Mediengesetzgebung stehen.



Eine öffentlich-rechtliche Medienplattform, die Artikel 5 GG, Satz 1 konsequent umsetzt, würde wesentlich dazu beitragen, den inneren Frieden in den Menschen und den gesellschaftlichen Frieden zu fördern. Sie würde einen Raum schaffen, in dem:



- Bürger ihre Meinungen frei äußern und verbreiten können, um Ohnmacht und Wut zu verringern,

- Ein ungehinderter Zugang zu Informationen gewährleistet ist,

- Ein offener, respektvoller Dialog zwischen verschiedenen Ansichten stattfinden kann,

- Die Vielfalt der Gesellschaft sich widerspiegelt und gegenseitiges Verständnis gefördert wird.



Die genannten Punkte müssen Grundlage für einen verfassungskonformen Vertrag sein. Daher hier mein Punkte für den Reformstaatsvertrag:





1) Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Medienplattform, die aktiv die Meinungsäußerung und den Informationszugang der Bürger fördert.



2) Transparente Darstellung von Programmbeschwerden auf dieser Plattform, einschließlich der Möglichkeit für Zuschauer, diese zu bewerten und zu kommentieren.



3) Implementierung interaktiver Formate, die es Bürgern ermöglichen, eigene Inhalte zu veröffentlichen und am öffentlichen Diskurs teilzunehmen, damit unter anderem der respektvolle Umgang wieder gelernt werden kann.



4) Klare Zweckbindung der Rundfunkbeiträge zur Förderung der im Grundgesetz garantierten Rechte.



5) Sicherstellung der redaktionellen Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Förderung der Vielfalt der auf der Plattform vertretenen Meinungen.



6) Regelmäßige unabhängige Evaluierung durch den Beitragszahler



Diese Vorschläge zielen darauf ab, den Reformstaatsvertrag in Einklang mit den Vorgaben des Grundgesetzes zu bringen und sicherzustellen, dass die öffentlich-rechtlichen Medien ihrer verfassungsmäßigen Rolle bei der Förderung der Meinungsfreiheit, des freien Informationszugangs und letztlich des gesellschaftlichen Friedens gerecht werden.



Die Schaffung einer Plattform, die den offenen Austausch fördert, Transparenz gewährleistet und die Teilhabe aller Bürger ermöglicht, trägt dazu bei – ganz im Sinne der Grundrechte, die uns vor 75 Jahren gegeben wurden, eine friedliche und demokratische Gesellschaft zu gewährleisten.



Ich bitte Sie dringend, diese grundlegenden verfassungsrechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte bei der Überarbeitung des Reformstaatsvertrages zu berücksichtigen. Einen kleinen Überblick, wie eine solche ÖR-Medienplattform aussehen kann, wird im beiliegenden Dokument veranschaulicht. Gerne stehe ich für weitere Informationen und/oder Mitgestaltung zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen,

Volkmar Kreiß
Die Öffentlich-Rechtliche Medien-Plattform soll eine Selbstverständlichkeit im täglichen Leben aller Menschen werden, wie die Post oder das Straßen- bzw. Schienennetz. Jeder kennt die Post zum verschicken von Briefen oder Paketen und weiß, wie das funktioniert. Alle nutzen Verkehrswege nach bestimmten gesetzlichen Vorgaben (Straßenverkehrsordnung).
Die Medien-Plattform besteht aus mehreren Komponenten. Ein zentraler Teil wird die Video-
Streaming-Plattform. Die Notwendigkeit dafür ergibt sich aus Erfordernissen der heutigen Zeit
(Bürgerjournalismus, z.B. Youtube-Kanäle) und wird durch den derzeitigen Stand der Technik
möglich (quasi unbegrenzter Speicherplatz). Weitere Komponenten sind vorgesehen für Audio-
Streams, Chats, moderne Post, sichere E-Mail, Blogs etc. Neben den Bürgern sollen die ÖR und
privaten Medien, Zeitungen, Organisationen, Vereine, Parteien etc. sowohl in die Plattform
einspeisen als auch diese nutzen können.
Die Idee geht zurück auf YouTube u.a., bei denen wir uns für die Erfindung bedanken.
Das deutsche Grundgesetz, der Pressekodex und der Medienstaatsvertrag bilden die gesetzliche
Basis (keine private Kontrolle).  Jeder Nutzer wird schnell den Komfort spüren, der durch eine
sichere Kommunikation über Chat, Blogs, digitale Leserbriefe ... möglich wird.
Die Plattform sorgt für ein Miteinander und jeder Nutzer (mit eigener KI) wird wissen was noch fehlt und entsprechende Ergänzungen anregen.Dante: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt.“Artikel 5 Grundgesetz, Absatz 1 Satz 1
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und
sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.ÖR Medienplattform
Video-
Beiträge
Bewertbar (technisch,
inhaltlich, einordnend),
kommentierbar
(von Menschen)
Abspielfolgen erstellbar,
teilbar und bewertbar,
versteckbar von
BehördenAudio-StreamsBlogsE-MailVerschl. Datenversand Chats…Sender
(Fernsehen
Rundfunk)Web-
Seiten…Bürger
Bewertet die ÖR Plattform
(niemand sonst)
Besitzt eigene KIÖR Medien
Private Medien
Zeitungen
Behörden
Vereine
OrganisationenParteienSonderbeiträge z.B.
Wikileaks oder Filmlizenz
für zeitl.Begrenzung
(dadurch nicht für
Playlisten) oder
ausländische LizenzenAutomatisierte
Playlisten (nach
Zeit, Ort,
Thema,
Kategorie...)
Menschen auf der ganzen Welt
dürfen zuschauen und die Idee
kopierenMit der
Anmeldung über
ihre Registrierung
im ...registerWir möchten uns im Internet einfach
und sicher unterhalten – dabei hilft
uns die Technologie von heute
📩📫
Online
Lexikon,
nicht-
anonym📱 📻📺 📝 🗃 🎧 🖥📽 🔁
Fotos: B_Me, Clker-Free-Vector-Images, geralt, AndyLeungHK, congerdesign, bboellinger Pixabay, Pixabay LicenseAnonyme Bewertung 
(andere Auswertung, hat
keine Relevanz fühlt sich
gut an)GG Artikel 5 und 10 wird
leichter umgesetzt
📽📽📽📽📽
Livesender (Themenvorschlag,
Anmeldung, Sendung) bestimmt
durch Zuschauer
Fragen zur Abbildung:
https://t.me/Volkmar_2malschauen
Volkmar Naumburger Deutschland braucht gebildete Menschen, sowohl in gesellschaftlicher als auch technisch-wissenschaftlicher Sicht. Das Niveau der Bildung ist über die Jahre immer schlechter geworden. Sollten jetzt noch die Programme von 3Sat gekürzt werden, würde das diesen Trend nur noch verstärken. Deutschland fährt fort sich abzuschaffen!
VSJB Rettet die Radio Vielfalt!! Online Nachrichten sind wichtig!!
W. Müller Die Zwangsgebühren müssen gesenkt werden,aber nicht durch streichen von wichtigen Sendern, sondern die maßlos hohen Gehälter müssen um ca 2/ 3 gesenkt weden,v. a. die Indendanten, die Gehälter wie der Bundeskanzler bekommen!!!!Außerdem müssen sämliche Pensionen abgeschafft werden und alle Beschäftigten zahlen in die Rentenkasse ein oder die Beschäftigten sorgen selbst fürs Alter vor.Lanz 1,9 Mio,Lichter 1,7 Mio,Illner 480000.- Slomka 400000.-

usw.!!! Ca 40% der Zwangsgebühren fließen in Gehälter und Pensionen,untragbar!! Desweiteren gib es starken inhaltlichen Reformbedarf.

Ich bin ein großer Kulturfan,aber was im Magazin "Kulturzeit" läuft, sind fast nur linke und antibürgerliche Themen. es wurden bereits 4 mal gegen den Wiederaufbau des Berliner Schlosses gehetzt.Ich habe einen Beschwerdebrief geschrieben ,siehe Anhang.Die Moderartorinnen V. Perkovic,C.Schortmannu. L.Moschen müssen gefeuert werden und durch kompetente Männer ersetzt werden. Wenn das gemacht wird sollen alle Sender erhalten werden ,für ein

unabhängiges Programm zahle ich gern Zwangsgebühren, allerdings weniger

15.- pro Monat sind dann bestimmt ausreichend. Außerdem müsssen alle Sender auch langfristig im linearen Senderbetrieb weiterlaufen Die streamerei im Internet ist ein schädlicher Energiefresser, der unser Klima zerstörtet. auch bei dem Magazin "Nano" gibts Reformbedarf.Wenn die sagen,daß z.B. Norwegen viel weiter im Klimaschutz ist, werden nicht die wichtigen Randbedienugen nicht gesagt.Norwegen ist größer als Deutschland und hat nur ca 5 Mio Einwohner. Wenig Menschen=wenig Probleme und in kürze klimaneutral.Außerdem gibts nur wenig Schwerindustrie, sie haben keine Autofabriken,die natürlich aggressiv Lobbieren würden, sind steinreich durch jahrzehntelange Förderung von fossiler Energie und tun das noch heute,d. h. haben viel Geld zu E-Autosubvention,ect.Und haben viel Wasserkraft,ect.Und wenig Flüchtlinge. Ein Vergleich mit Deutschland ist also völlig unangebracht,zumal die linksgrünen permanent massiv viele Füchtlinge ins Land holen -Werbung in arbischer Sprache für Bürgergeld und Einbürgerung.ect Jeder Neuankömmling belastet längerfristig zusätzlich unser Ökosystem und frißt den ohnehin hoch defizitären Sozialstaat auf- Studie des Freiburger Ökonomen Raffelhüschen, die natürlich vom ÖRR oder besser Staatsfunk komplett totgeschwiegen wird!!!

Nano muß zukünftig alle Probleme gesamtheitlich betrachten und berichten,sonst ist die Sendung überflüssig !! Die Sendung " Scobel " Ist gut und muß bleiben.Im ZDF Infokanal müssen die hervorragendeb Sendungen ,die vor langer Zeit liefen ,wieder gesendet werden. Sendereihe über große Architekten in Deutschland und Europa,eine Serie über englische Landschaftsparks,usw. liegt im Archiv und kostet nix.Der Bildungsender Alpha ist sehr gut und muß bleiben.Bildung seht im Staatsvertrag,wenn das wegkommt ,kann man Ihn gleich kündigen und den ÖRR auflösen !!!!! Es gäbe noch viel inhaltliches zu kritisieren,da die Zeit knapp wird ,höre ich auf. Resümee. Alle Sender erhalten -Außnahme funk-frühsexualisierung von Kindern,ect - und unabhängig ideolgiefrei ausgewogen Berichten ,weder links noch rechts. Gehälter runter,Pensionen weg und es ist genug Geld da !!
W. Plöhn Spartensender beibehalten; ARD und ZDF zusammenfügen
w. sieper Eine informative und interessante Sendergestaltung muss in Deutschland erhalten bleiben.

Vielleicht die überhöhten Gehälter der Intendanten und innen kürzen und besser kontrollieren.

wie seinerzeit in Berlin.

Es ist wichtig, gute, zum Teil wissentschaftlich belegte Sendungen zu zeigen wie in ZDF info / Neo

und 3 Sat. ( Dokus über Ägypten, den Kosmos, Natur und Reisedokus uvm. )

Oder soll Deutschland noch mehr verblöden. ???
Wachter Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin nicht dafür, dass Sie Fernsehsender und Radiosender einsparen sollten.

Die Fernsehsender die Sie hier einsparen wollen, sind wichtig Sender für die vielfältigen Kultur. Zum Beispiel Arte und 3sat sind zwar zwei verschiedene Fernseher, aber jedes Programm hat seine Vorteile und werden bei bei uns Zuhause Tag täglich geschaut.

Es wäre traurig, wenn Sie nur eine der Sender weg nehmen würden.



Es ist nicht in Ordnung was Sie da vor haben!!!! Streichen Sie doch die Shop-Fersehender oder Sat1, ProSieben,.... Diese Sender bilden keinen Bürger von uns weiter.



Die Bürger werden verblöden, wenn Sie so weiter machen!



Mit freundlichen Grüßen

Heidi Wachter
Wagner Albert Sehr geehrte Damen und Herrn, möchte nicht dass an den Öffentlich Rechtlichen Sendern gespart wird da diese Sender meistens Erachtens am wenigsten von einzelnen Interessengruppen beeinflusst werden.

Und vor allem ist die Vielfalt der Meinungsbildung sehr wichtig.

Mit freundlichen Grüßen

Wagner Albert
Wahlen Raimund Reformstaatsvertrag sollte bleiben wie er ist!

Dem Lobbyismus muß Einhalt geboten werden!
Walburgis Hölscher Hallo, wieso soll an kulturellen Sendungen gespart werden ? Grade in heutigen Zeiten brauchen wir bunte erhellende Töne.ich bezahle bisher gern meinen Rundfunkbeitrag, weil ich dachte es gäbe einen öffentlichen Auftrag, der das Niveau erhalten soll. Mit viel Unverständnis Walburgis Hölscher
Waldemar Kuznik Guten Tag, ich finde die Idee der Zusammenlegung von ARTE und 3Sat eine Frechheit seitens der Politik gegenüber den eigenen Bürgern. ARTE und 3Sat sind der einziger Grund, warum ich gerne und voller Überzeugung mein Rundfunkbeitrag leiste. Wer über Kürzungen bei freier Kultur sich profilieren möchte, ist auf einen völlig falschen Weg, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Anstatt zu überlegen Sender zusammenzulegen und bei den öffentlich rechtlichen Medien zu sparen, sollte sich die Politik lieber Gedanken um die Qualität der Medien zu machen, damit TikTok, Instagram und ähnliche, nicht komplett die Herrschaft über die Meinungen unsere Kinder (teilweise aber auch Erwachsener) übernehmen. Ich bin sehr enttäuscht über die Vorschläge der Politik und hoffe, dass diese nicht umgesetzt werden, sonst wäre es ein Armutszeugnis für die Politiker die daran beteiligt waren und vor allem ein weiterer Beweis für fehlende Kompetenzen in der Politik um komplexe Sachverhalte zu verstehen.

Vielen Dank für die Möglichkeit der Äußerung der eigenen Meinung.

Gruß

Waldemar Kuznik
Waldemar Quicker Hallo,



warum geht man nicht einen Schritt weiter und macht eine richtige Reform.

Wir brauchen keine 2 Fernsehanstalten.

Eine reicht völlig.

Also die ARD und das ZDF fusionieren lassen.

Die Doppelbesetzung von Auslandskorespondenten wäre halbiert.

Die Schweiz und Österreich haben auch nur eine Anstalt mit 2 Hauptprogrammen.

Die Anzahl der Programme soll drastisch reduziert .

werden und die Werbung ganz abgeschafft werden.

Wir brauchen ein 24 Stunden Info Kanal wie die BBC.

Nach diesen Schritten kann die Gebühr auf 10€ pro Monat reduziert werden.



Mit freundlichen Grüßen



Waldemar Quicker



ein Treue Fan der ÖR.
Wally bock-Striebe die 3sat Kulturzeit sollte unbedingt erhalten bleiben



Kunst Kulur Gespäche in unserer Zeit hat das einen hohen

stellenwert,es ist diese Kulurzeit die so wichig istwie nie zuvor

bitte erhalen Sie diese wunderbare Sendung



Mit Frd,Gruss
Walter 3Sat und Arte zusammenlegen? Idiotisch, skandalös, feindlich gegenüber Europa und ausführlicher kultureller Information.Im ganzen ÖR ausgerechnet die besten Programme kastrieren? Das kann doch nichts mit den Pfennigen der Gebühr zu tun haben! Es ist mal wieder ein Kotau vor der rechtsradikalen "Kultur"-Revolution! Beschämend!
Walter Bielefeld Es gibt nur eine wirksame Reform: eine komplette Auflösung der bestehenden Strukturen und ggf. eine Neugründung eines basalen öffentlichen Rundfunks, gemäß den Vorgaben der Verfassung.
Walter Bolek Sehr geehrte Damen und Herren,



prinzipiell stimme ich der Zusammenlegung von ähnlichen Angeboten zu.

Als regelmäßiger Zuschauer von arte und 3sat lehne ich diese Zusammenlegung ab, weil sie unterschiedliche Angebote (die in den anderen Programmen nicht bedient werden) anbieten.

Welche Kanäle bieten sonst Konzerte von Klassik bis Rock? Oder Wissenschaft für "Anfänger"? Oder ganz allgemein: Fernsehen für Anspruchsvolle Konsumenten?

In meinen Augen könnte man das Erste und Zweite Programm zusammenlegen, der "Verzicht" wäre nicht wirklich spürbar.

Das Programmangebot ist fast identisch.

Überraschenderweise ist das Streamingangebot vielseitiger und interessanter als das klassische Fernsehen.

Noch einfacher wäre es die 3ten Programme zusammenzuführen. Der Regionale Block bleibt, nach 20.15 Uhr "Einheitsprogramm". In der Regel laufen da überwiegend Wiederholungen. Als Höhepunkt: Wiederholungen von Rateshows!?

Fernsehen für Anspruchslose.



Bitte lassen Sie Arte und 3sat weiterleben!



Mit freundlichen Grüßen

Walter Bolek
Walter Bracht Das Zusammenlegen von Sendern wie arte und 3sat lehne ich ab. Die Eigenständigkeit beider Sender war ein Qualitätsmerkmal und muss erhalten bleiben. Seitdem es in D die Vielzahl von kommerziellen Rundfunk- und Fernseh-Sendern gibt, ist die Qualität kontinuierlich zurückgegangen - vergleichbar mit einer Volksverdummung.Mir kommen diese neuen Formate wie reine Sabbel-Sender vor, Beiträge von weniger als einer Minute, Undisziplinierte Moderatoren die den Gast nicht mehr aussprechen lassen, schlecht vorbereitete Sprecher mit wenig Hintergrundwissen, viel zu viele mainstream-Themen - in Summe einfach nur Grausam.

Ich zahle gerne meinen Rundfunkbeitrag, wenn ich dafür gutes Programm in altbewährter Manier von den Öffentlich-Rechtlichen erhalte,

Rühmliche Ausnahme-Sender in diesem Sinne sind für mich der DLF, Phönix, arte, 3sat und viele 3.Programme.

Wenn Rundfunk+TV-Kosten gespart werden müssen, dann bitte anderswo kreativ suchen - aber nicht durch diesen Zusammenlegungs-Quatsch.

Mit freundlichen Grüßen

W. Bracht
Walter Fendel Beide Sender bedienen doch unterschiedliche Bereich was unbedingt erhalten werden muss
Walter Gerharz Guten Tag,



leider muss ich feststellen, dass auf Grund der schon seit Jahren stattfindenden "Kürzungen", "Umstrukturierungen" und "Organisationsverbesserungen" das Informationsangebot und die Qualität extrem gesunken ist. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab es auf HR1 an 4 oder 5 Vormittagen sehr gute Sendungen zu verschiedenen Themen die einem als Zuhörer/Verbraucher (Radio) sehr viel Nutzen brachten. Eine weitere sehr gute Sendung die der HR einmal hatte und jetzt eher seichte Unterhaltung bietet , war "Der Tag". Vermissen tue ich auch die Sendung "Der Ball ist rund".

Ich bin weiterhin ein vehementer Vertreter des ÖRR, aber das was die jeweiligen "Führungskräfte" inhaltlich platzierten ist eine Schande. Viele "Podcasts" scheinen eher an Hörspiele zu erinnern. Jede Menge unsinnige Nebengeräusche und deren ständige Wiederholung.



Weiterhin wünsche ich mir die Beibehaltung des seriellen Angebotes über "normale Radiofrequenzen"! Ich möchte nicht, dass alle Welt weiss wann ich was und wie lange irgendwann mal angehört habe.



Veränderungen sind manchmal sinnvoll und erforderlich, aber das was jetzt wieder geplant ist wird den Untergang des ÖRR nur noch beschleunigen und jeder wird in seiner "Podcastblase" existieren.



M.f.G.
Walter Giepen Leider geht die vorgesehene Reform in die falsche Richtung.

Sportberichte:

Sehr schwammig ist formuliert, dass auch andere Sportarten berücksichtigt werden sollen. Alle 4 Jahre wird bei der Übertragung der olympischen Spiele(Sommer) durch die Kommentatoren gesagt, "schade das diese Sportart nur alle 4 Jahre zu sehen ist". In der Folge wird dann wieder zu weit über 90% Fussball übertragen. Wenn dann zur "Sportschauzeit" keine Bundesliga(Männer) gespielt wurde, darf auch mal ein Handballspiel aushelfen.

Es sollen "Sportarten und -ereignisse von gesellschaftlicher Bedeutung" Ausdruck finden. Wahrscheinlich wird dieses durch im Winterhalbjahr stundenlange Übertragung von Rodeln, Skelleton und Skilanglauf erfüllt.

Warum wird der Profifussball und der langatmige Wintersport nicht in den "Telemedienbereich" verschoben?

Die durch die Veranstalter der Fussballprofiligen erfolgte Zersplitterung der Spieltage lässt eh nur eine sehr eingeschränkte Berichterstattung im ÖRR zu, ein genereller Verzicht ist wohl zugunsten anderer Sportarten geboten.



Kinder- und Jugendprogramm

Die Überführung dieser Angebote in ein reines Onlineangebot ist eine Fehlentscheidung. Man wundert sich über den "Generationenabriss", bietet aber nach KIKA funk(wer kennt das überhaupt) rein online an.

ZDF neo und ARD One werden hier als Programme für jüngere Erwachsene bezwichnet. Nach meiner Einschätzung speisen sich beide Programme überwiegend aus älteren oder gar alten Wiederholungen. Bei Einführung von One bin ich erst von einem Schreibfehler ausgegangen Ohne(Sinn) statt One.



Info-Kanäle

Hier sollen Kanäle, Phoenix und ARD alpha, mit fast durchgängig niveauvollem Programm zusammengelegt werden. Hier geht dann viel Qualität verloren.



3-Sat/ARTE

Beide Kanäle werden vorwiegend mit älteren Wiederholungen gefüllt, können entfallen.

Das Feigenblatt "Kulturprogramme" ist schon sehr klein.



Wirkliche Reformen sind in dem Entwurf kaum enthalten.

Warum brauchen wir in der ARD 9 Landesrundfunkanstalten mit den entsprechenden 3. Programmen? Hier laufen billig produzierte Programme mit recht wenig Niveau. Auf allen Programmen nach dem gleichen Schema, etwas kochen, etwas Garten und natürlich einmal wieder Fussball, samstags 3. Liga Männer. Die paar Minuten regionale Nachrichten können den Aufwand wohl kaum rechtfertigen.

Die Übertragung von Landtagssitzungen findet so gut wie nie statt, das wäre eine Berechtigung für die 3. Programme.



In den Hauptprogrammen von ARD und ZDF laufen fast nur noch Krimis, fast jedes Dorf hat ja hier mittlerweile eine eigene Reihe. Alle anspruchsvolleren Sendungen werden in den späten Abend verschoben, dann sogar vergleichbare Sendungen in ARD und ZDF zeitgleich (Markus Lanz und Maischberger).

Wenn dann noch irgendein Fussballspiel greifbar ist, wird das komplette Programm über den Haufen geworfen. Vor dem Spiel eine jederzeit austauschbare "Gesprächsrunde", nach dem Spiel das gleiche. Die Runden der "Experten" werden von Jahr zu Jahr größer, die gezahlten Honorare wohl auch.



Die Passagen zu Beteiligungen und Eigenbetrieben habe ich mir erspart. Warum braucht der ÖRR so etwas? Wird alles mit Gebühren bezahlt und die Pensionskosten steigen ohnehin orbitant.
Walter Goller Schafft doch endlich mal die vielen Aufsichtsräte der einzelnen Sendeanstalten ab,dies wäre eine sinvolle Sparmassnahme.

Verwaltungsrat und Fernsehrat sind überflüssig und kosten sehr viel Geld.

Macht es wie Frankreich und finanziert das Fernsehen über die Steuern,das wäre gerecht den armen Bürgern gegenüber(Rentner,Bürgergeldempfänger u.v.a.)

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sollten sich eigentlich über Webeeinahmen finanzieren lassen,es müssten halt die richtigen Leute ans Ruder kommen(Privatisierung).Es spricht nichts gegen Werbung und um die Uhr auf allen Kanälen.

Das was die Sendeanstalten heute noch betreiben ist nur Abzocke und so nicht mehr länger zu ertragen.
Walter Hagenow Sehr Mitglieder der Rundfunkkommission,



mit Entsetzen habe ich die geplante Zusammenlegung von Arte und 3Sat zur Kenntnis genommen, basieren beide Sender doch auf jeweils völlig unterschiedlichen Konzepten. Bei Arte geht es um die Perspektive von Deutschland und Frankreich aufeinander und auf die Welt. 3Sat verbindet für uns den deutschsprachigen Raum über den Austausch mit Sendungen des österreichischen und schweizer Fernsehens.



Beide Programme möchte ich (als Gebühren zahlender Zuschauer) auch künftig in vollem Umfang erhalten sehen!



Vor allem bei den überbordenen Sportsendungen ließe sich viel einsparen – auch auf der Kostenseite. Befürworten würde ich weiter Reduzierungen bei den abendfüllenden Schlager- und Volksmusik-Sendungen, Quiz- und Koch-Shows sowie TV-Krimis. Eine Zusammenlegung regionaler Fernsehprogramme finde ich nicht problematisch.



Mit freundlichen Grüßen

Walter Hagenow
Walter Janus Anmerkungen zur Neuorganisation.

Zuerst mal sollte man alle Beteiligten zwingen, drei Tage lang im Ausland, vorzugsweise in Italien, Fernsehen schauen zu müssen, und zwar 24 Stunden am Stück. Die dabei aufkommende Verzweiflung über Leere und Schwachsinn würde zu wesentlich mehr Respekt gegenüber den „Qualitätssendern“ der ARD führen. Die AFD hat sich auf ihrem Weg zum Erfolg ursprünglich nicht zuletzt über die Ablehnung des „Zwangsfernsehens“ organisiert (Stichwort Lügenpresse).

Der einzige Sinn der Gebührenfinanzierung besteht doch darin, die Schwerpunkte des Programms anders zu setzen als die Privatsender mit ihren massenhaften Verblödungsprogrammen. Und ausgerechnet an den Sendern, die nicht diesen Weg gehen (3-Sat, Arte, ZDF-Info, Phoenix), setzen Sie den Rotstift an! Das ist ein ungeheurer Zynismus, eine Verarschung aller an Wissen und Bildung interessierten Zuschauern. Warum soll man dann überhaupt noch (freiwillig!) das gebührenfinanzierte Fernsehen stützen, wenn es sich in Richtung einer Kopie von RTL und Co entwickelt?

Auf diesem Weg hat die ARD / DLF schon manche großen Fehler gemacht. Z.B. die Abschaltung der Deutschen Welle auf der Kurzwelle, als Reisender in Gegenden ohne Netzabdeckung ist man seither im Tal der Ahnungslosen. Auch die Abschaltung des DLF von der Mittelwelle, der Empfang war zwar etwas schlechter, aber man konnte quer und längs durch Deutschland fahren ohne am Radio zu fummeln. Heute ist durchgehendes Hören des DLF nicht mehr möglich, ständig wechseln die Frequenzen und die Empfangsstärke. Leider gibt es keine Studie, wie viele Unfälle und evtl. Tote durch die Ablenkung bei der Sendersuche es dadurch schon gegeben hat. Beides schreckliche Entscheidungen, von sich kleinräumig Bewegenden und leider auch kleinräumig Denkenden getroffen.

Und nun, anstatt der echten Wissenschaft und Aufklärung mehr Raum zu geben (ohne Geigen, ständiges Gepiepe und Gelärm, dafür stärker mit Universitäten verkoppelt), werden ausgerechnet die - wenigstens in der Nähe dieser Aufgabe angesiedelten - Sender beschnitten und verkümmert. So will es die AFD, der gesellschaftliche Diskurs will es sicher nicht.

Eine Verschlimmbesserung auf Kosten Ihrer Finanzierer!
Walter Kissinger Guten Abend.



Ein Wegfall von 3sat bzw. eine Vereinigung mit arte ist undenkbar und abwegig. Und Punkt.
Walter Kloos Seit Jahren ärgere ich mich nun schon über die beständig ansteigende Zahl von Wiederholungen bei den ÖR-Sendern. Mittlerweile kann man wohl von regelrechten Wiederholungsorgien sprechen. Ich führe das auf die Sparmassnahmen der Sender zurück, zu denen diese immer mehr gezwungen werden. In diesem Zwang sehe ich den Versuch einer schleichenden Abschaffung der ÖR-Sender. Und darin sehe ich eine weitere Privatisierung einer am Gemeinwohl orientierten Aufgabe des Staates (z.B. Gesundheitssystem, Bahn sind weitere) und damit auch eine drohende Abschaffung der Demokratie, weil damit Teilhabe und Gestaltungsmöglichkeiten der Bürger immer mehr eingeschränkt werden. Und das darf keinesfalls geschehen. Aus meiner Sicht sind die ÖR-Sender - wie eigentlich auch der Staat - eher unterfinanziert. Nichts kann gut funktionieren, wenn es nicht ausreichend finanziert ist. Daher ist es falsch und verantwortungslos, für diese ausreichende Finanzierung trotz all der wichtigen Aufgaben nicht zu sorgen. Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ist angebracht - 2€ pro Monat. Ich nutze übrigens ausschließlich das Angebot der ÖR-Sender.



Mit freundlichen Grüßen W. Kloos
Walter Liebl-Wachsmuth Hiermit möchte ich mich der Stellungnahme von Herrn Robert Spieß vollinhaltlich anschließen.
Walter Lorenz Der Spartensender PHOENIX sollte unbedingt in der aktuellen Form beibehalten werden. Er ist ein unschätzbarer Beitrag zu unserer Kultur und unserem Demokratieverständnis, das ja nun leider bei einer spürbaren Anzahl von Menschen in unserer Gesellschaft zu wünschen übrig lässt. Dieser Sender hilft sehr stark, den zum Teil verfassungsfeindlichen Einstellungen am rechten und linken Rand des politischen Spektrums durch seine informative Kompetenz zu widersprechen. Hinzu kommen die sehenswerten und umfangreichen Dokumentationen, die ich ebenfalls keinesfalls missen möchte.



Also den Sender PHOENIX unbedingt beibehalten!
Walter Nepelius Sehr geehrte Damen und Herren,



als politisch interessierter und ehrenamtlich seit über 30 Jahren für nachhaltiges Leben engagierter Rentner bin ich entsetzt, dass bei ARD, ZDF und den 'Rundfunkanstalten' in ARD und DLF krasse Änderungen und Kürzungen anstehen. 3 Sat und Arte zu fusionieren heißt Vielfalt und unterschiedliche Sichtweisen in einen Topf zu werfen und zu verrühren! Gerade diese Sender mit ihren informativen Beiträgen (Leschs Kosmos, Nano, Planet Wissen, Terra X etc.) sind das, was die Leute bildet - oder ist das nicht mehr gewünscht/ amerikanische Verhältnisse als Vorbild??



Statt Kanäle/ Programme zu "sparen" sollten die schon begonnenen Kooperationen verstärkt fortgeführt und Möglichkeiten zur Verbesserung der technischen Qualität (Beispiel: seit digitalem TV sind lippensynchrone Sendungen passee) genutzt, sowie Wasserköpfe durch zu kleine Sender (SR, RB) aufgelöst werden - aber letzteres bedeutet ja, dass in die Politik eingegriffen werden muss, wo es bisher ja eher umgekehrt lief!



Tun Sie uns (und Ihren MitarbeiterInnen) den Gefallen und geben Sie das auf!



Nachbemerkung:

Diese Stellungnahme habe ich gestern an den SWR gesandt, weil ich noch nicht einmal konkrete Angaben zum richtigen Adressaten fand. Es hat schon ein 'Geschmäckle', wenn

a) keine Ansprechpartner direkt verfügbar sind und

b) eine Frist von nur 9 (i. W.: neun) Tagen für Bürgerbeteiligung gewährt wird.

Genau so entsteht Politik(erInnen)verdrossenheit!



Freundliche Grüße



Walter Nepelius
Walter Neuling Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großem Erstaunen lese ich, dass der Fernsehsender Phönix zur Debatte steht. Das ist für mich vollkommen unverständlich. Phönix steht für mich wie kein anderer Sender für ausgewogene politische Berichterstattung. Für mich als politisch interessierter Bürger, aber auch für meine Kinder, sind die Übertragen aus dem Bundestag, aus Europa oder von Parteitagen in höchstem Maße interessant. Die INterviews der Reporter sind immer fair geführt und in den Gesprächen kommen die Gäste auf wohltuende Weise zu Wort ohne unterbrochen zu werden. Das ist eine Seltenheit im deutschen Fernsehen, die man sonst nirgendwo mehr findet. Meine Kinder nutzen für ihr Studium vor allem das Internetangebot von Phönix, wenn sie etwas nachschauen müssen, was sie vielleicht tagsüber in den Nachrichten verpasst haben. Aber auch die Dokumentationen von Phönix sind eine wohltuende Alternative zu dem schrecklichen Angebot der privaten Sender. Also: Phönix muss bitte unbedingt erhalten bleiben! Für unsere Demokratie und für unsere Kinder!



Vielen Dank und freundliche Grüße



Walter Neuling
Walter Pölking Reformbestrebungen sind notwendig. Aber der Kultursender 3sat muss unbedingt erhalten bleiben.
Walter Ruhland 3sat muß bleiben !!!



Der einzige Sender, der den Bildungsauftrag erfüllt
Walter Schmiedl Falls Ihre Reform auf ein Zusammenlegung von 3Sat mit Arte hinauläuft sollten zumindest die für 3Sat typischen Sendungen mit höherem Imformationswert wie "Nano " unbedingt erhalten bleiben.

Gruß

W.Schmiedl
Walter Spiegel Irgendwie frustrierend: Es gibt in Deutschland genau zwei Sender, die über die nationalen Grenzen schauen, einen kultruellen Fokus haben, durch anspruchsvolle Diskussionen mit Niveau anregen und damit im besten Sinne der Aufklärung den Blick über den Tellerrand möglich machen: Arte und 3SAT. Und was empfiehlt die Rundfunkkommission: zusammenlegen! Das zeigt eindeutig den Stellenwert von Kultur, Aufklärung oder Einblick in unsere Nachbarländer.



Nichts gegen die regionale Ausrichtung des ARD, aber spätestens nach 20:00 findet hier eher "Einheitsprogramm" (-> Unterhaltung) statt. Warum sparen Sie hier nicht ein und machen es wie bei den info-Radios (den Nachrichtensendern des ARD): die haben Abends / Nachts auch ein gemeinsames Programm.



Meine Bitte (als Gebührenzahler): Bauen Sie lieber Programme wie Arte, 3SAT oder das Deutschlandradio aus, damit Aufklärung auch wirklich der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit werden kann (mit etwas Unterstützung aus Königsberg).
Walter Spies Im Rahmen der Änderungen zum Rundfunkstaatsvertrag halte ich es für unbedingt notwendig, dass die Spartensender



3sat, arte, Phoenix, ZDF neo, ZDF info, Tagesschau 24 in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben. Ebenso dürfen alle dritten Programme des öffentlichen Rundfunks nicht angetastet werden. Auch die vielfältigen Radiosender müssen weiter geführt werden.



In unserer heutigen Medienlandschaft ist es wichtiger denn je, dass vielfältiger, hochwertiger und unabhängiger Journalismus weiterhin zu den Bürgerinnen und Bürgern kommt.
Walter und Manuela Barneveld Binkhuijsen Sehr geehrte Damen un Herren,

Stillstand ist nie gut. Reformen/Änderungen sind gut und notwendig.

Es ist aber aus Sicht zahlenden Zuschauer, also wir, absurd 3sat und ARTE zusammen fügen zu wollen.

Neben ARD und ZDF schauen wir regelmäßig 3sat und ARTE. Wie Sie wissen sind es zwei Fernsehkanäle mit total unterschiedliche Kultur- und Infoangebote. Diese Angebote wollen wir nicht vermischt und verwässert sehen.

Ausserdem braucht man kein Wirtschaftswissenschaftler zu sein um zu verstehen, dass viele hoch kompetente Mitarbeiter von 3sat und ggf ARTE, Moderatorinnen und Moderatoren, Techniker, Journalisten usw., usw. ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Ausserdem befürchten wir, dass die Bandbreite, Diversität und Qualität der Angebote darunter leiden wird.

Gerade 3Sat und Arte, sowie die jetzt sind, tragen mehr als andere Sender, national, international wie europaweit, zur objektiven Meinungsbildung bei.

Das Zusammenfügen von 3sat und ARTE wäre so, alsob ZDF in der ARD übergehen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela und Walter

Barneveld Binkhuijsen
Walter Wolf Sehr geehrte Damen und Herren,



Bei der letzten "Reform" wurden zwei meiner 3 Lieblingssender der Sparte KULTUR "einsFestilal" und "ZDFkultur" eingestellt. Jetzt soll der dritte "3Sat" folgen.

Das geht nicht Kultur und hochwertige wissenschaftsbasierte neutrale Informationen so rücksichtslos abzuschaffen, während die wahren Kostentreiber - allen voran überteuerte Sportlizenzen - sowie massenweise Krimis und Serien rund um die Uhr nerven. Mein Vorschlag wäre: Zusatzgebühren (Pay-TV, Pay per View etc.) für Sportevents. Weniger Krimis, Serien und Silbereisen & Co. Shows

3Sat muss unbedingt erhalten bleiben!



Mit freundlichen Grüßen



Walter Wolf
Waltraud Dombrink-Goldstein 10%Kürzung im Kulturbereich sind nach der Coronaisolation für alle Kulturinsttutionen eine miese Zukunft.Alle mussten unheimlich "klotzen" um das Publikum zurückzuholen,andere Formate entwickeln und haben sich dabei ausgebeutet.Um das Publikum zukünftig zu binden muss man einfach sehr einfallsreich sein und das hat seinen Preis.Kürzungen sind mörderisch.Die Kultureinrichtungen brauchen Etaterhöhungen
Waltraud Himmelmann Der Wissenschaftsjournalismus darf auf keinen Fall eingeschränkt werden. Deshalb ist die geplante Fusion von 3SAT und Arte schädlich für den wo wichtigen Zugang zu

Bildung, insbesondere auch zu politischer Meinungsbildung, für nicht akademisch gebildete Bürger

ganz besonders wichtig.



Ebenso wichtig und unverzichtbar für kulturelle Bildung ist der Hörfunksender HR2.
Waltraud Umbach Wir empfangen sowieso nur öffentlich-rechtliche Sender und sind damit höchst zufrieden, was Informationen, Hintergründe, kritische Auseinandersetzungen auch mit Bürger*innenbeteiligung anbelangt.

In Zeiten von Desinformation und Fake News ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Bevölkerungsgruppen schnellen Zugang zu seriösen Informationen haben.

W. Umbach
Waltraud Witzel Sat3 und Arte müssen bleiben
Warth Dietlinde Im Staatsvertrag steht: “Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags.“ und “Sie sollen ... die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern.“

Leider ist eine zunehmende Verschiebung des Programmangebots der meisten Sender in Richtung Unterhaltung mit einem nicht gerade niveauvollen Profil festzustellen, darunter zahlreiche Quizsendungen, schnulzige Serien und viel zu viele Krimis.

Und jetzt soll ausgerechnet bei den beiden Sendern gekürzt und gespart werden, die dem oben zitierten Auftrag am meisten entsprechen: 3SAT und ARTE !

Wenn die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten immer weniger ihren Auftrag erfüllen (dürfen), wird auch ihr Recht auf Finanzierung durch Pflichtbeiträge fragwürdig.
Was zum Teufel Habt ihr nur bescheuerte Ideen? Arte und 3Sat ist einer der wenigen sinnvollen sendern von den 341241 regionalsendern, und da wollt ihr genau die zusammenlegen?



Ist euer Kokain alle oder was?
Waßmuth Jürgen Ich bin für die Beibehaltung des bisherigen Vertrages.

Anderweitig sehe ich Probleme des öffentlichen Interesses gegenüber der sogenannten Fake Presse, die online fast alles machen kann was sie will.

Auch sehe ich keine Vorteile für die gedruckten Zeitungen/Verlage.
Weber Ich bin gegen die Streichung und Zusammenlegung von Sender des Öffentlichen Rundfunks. Grade die vielfältigen Angebote tragen zu einer unabhängigen Meinungsbildung in einer Demokratie bei. Bei der derzeitigen Diskussion über die Gefährdung der Demokratie ist eine Reduzierung der Programme Vielfalt kontraproduktiv.

Stellen Sie sich vor das ein Diktatorische Regierung in unserem Land an die Macht kommt, die versuchen wird möglichst schnell alle Meinungen gleich zu schalten. Bitte machen Sie das nicht, im Namen unserer Demokratie und was sich unsere Gründer grade bei der Erschaffung des öffentlichen unabhängig Rundfunks und Fernsehen gedacht haben.
Weber Eva-Marie Diese Vorschläge bedeuten eine katastrophale Verflachung der Radiosendungen. Beteiligung von Zielgruppen ist ok, aber wie kommt unparteiische regionale, aktuelle Information zu diesen? Zentralisierung bedeutet hier doch Verarmung, weniger Vielfalt, Konzentration weg vom ländlichen Raum und der Belange der dort ansässigen Menschen.

Gründe für derartige Überlegungen können einzig und allein Sparmaßnahmen sein. Diese sind nicht zu rechtfertigen in Zeiten, in denen Demokratie und Pressefreiheit nötiger sind denn je.
Weiler Niklas Es wäre Fatal wenn nur noch Themen aus dem Fernsehen Online berichtet werden dürfen.



Setzt bitte alles in Bewegung was geht und verhindert das bitte!



Nur so kann auch die Pressefreiheit beibehalten werden und Interessant für Jugendliche Berichtet werden.
Weirich Ziel der Reform ist es, einen zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen,



Etwas gutes abzuschaffen , was ist daran zeitgemäß?

Man hat immer mehr das Gefühl das es nur noch ums Geld geht und alles politisch gesteuert wird. Ich werde auf jeden Fall den Fernseher immer öfters aus lassen bevor ich mir irgendwelche flache billigen Sendungen ansehe.
Weiss Franz Ich lebe in Finnland und sehe sehr viele ihrer Programme, und ich weiß auch dass viele Sendungen hier ein Publikum haben. Vorzugweise werden Sport und informative Sendungen verfolgt.

Ich möchte keine Stellungnahmen zu einzelnen Sendungen abgeben, das würde zu weit gehen. Was mir aber auffällt ist, dass es wie immer ums Geld geht, und das ist hier genau so. Wenn man aber sparen will, und darum geht es ja vordergründig, so ist da bestimmt vieles mehrfach in zu vielen Programmen vertreten.

Grundsätzlich ist der öffentliche Rundfunk (Radio und TV) für mich wichtiger denn je. Zu viele Informationen werden heute über sehr fragliche Kanäle verteilt, es wird ja auch ständig über diese Kanäle diskutiert und auf die sehr verbreiteten Falschmeldungen hingewiesen. Da hilft es nichts, ja es schadet vielleicht sogar noch mehr, wenn man den Stil nachahmt. Es ist traurig wenn sich ein großer Teil der Bevölkerung über "Tiktok, X" und andere informiert, und diese auch in der Politik eine zu große Anwendung finden. Die Folge ist, dass leider zu viele Leser nicht mehr zwischen Fake und Wahrheit unterscheiden können. Die Politik ist ohnehin zu marktschreierisch (siehe Aschermittwoch) und ohne richtiger Aussage. Nach mancher Rede hat man das Gefühl: er/sie hat viel geredet aber was wollte er/sie sagen. Leider ist das auch oft in den Nachrichten so, wo dann noch dazu auf die "Sozialen Medien" verwiesen (sozial?) Ein sehr trauriges und gefährliches Beispiel ist für mich Amerika und bei uns die Parteien, speziell eine besondere. Ich persönlich benutze keine dieser Kanäle, außer "WhatsApp" zum Austausch von kurzen Informationen und Fotos mit meinen Töchtern. Also würde ich für Informationen im öffentlichen Interesse vorzugsweise lieber in öffentlichen Medien sehen oder hören.



Meine Vorschläge fürs Sparen wären eher da wo kein Mehrwert entsteht. Da fallen mir besonders die Berichterstattungen beim Sport auf, wozu müssen neben dem Kommentator noch die Experten so stark vertreten sein und für ein Interview am Spielfeldrand ein zweites Team. Was sollen die Interviews gleich nach einem Wettlauf, wenn der Sportler noch nach Luft schnappt. Oder ist es wirklich wichtig zu wissen was ein Sportler für ein Privatleben hat, speziell mitten im Wettbewerb. Oder muss bei den Nachrichten meist für den Sport oder das Wetter ein eigener Sprecher sein. Die Chefetagen der Anstalten kenne ich nicht, aber ich kannte sie bei meinem Arbeitsgeben. Da gab es sehr oft ein Bild an der Pinwand mit dem Ruderachter - ein Ruderer und acht Steuermänner. Das scheint aber ein Allgemeinzustand zu sein, deshalb wird in den Nachrichten viel über die Bürokratie berichtet. Man sollte öfter Spiegel anstatt Bilder an der Wand hängen um sich besser beurteilen zu können.

Um eine Meinungsbildung zu erleichtern und zu verbessern, würde ich mir öfter mehr Offenheit und Ausgeglichenheit wünschen. Gerade heute ist das Hauptthema der Jahrestag das Attentat der Hamas, was zweifelsohne ohne wenn und aber zu verurteilen ist. Mir fehlt aber schon seit Jahren auch die Darstellung der Ursachen für viele Krisen. Es wird auch zu wenig auf die Folgen der Vergeltung hingewiesen - 40000 Tote in Gaza und die Unterdrückung der Palästinenser und deren nicht Anerkennung seit Jahren. Warum gibt es 200 Siedlungen von Israelis in Palästina oder den Kampf um Jerusalem. Wer kann sich nicht vorstellen, dass gerade diese Vorgehen Hass erzeugt, und viele Überlebende in Gaza irgendwann wieder eine Hamas zur Folge Haben. Warum gibt es überhaupt derzeit so viele Kriege und warum lernen wir nicht aus der Vergangenheit, noch nicht mal aus unserer letzten, weder in Deutschland oder Österreich, ich schäme mich dafür.



Um zwei Programme würde es mir sehr leid tun, und das sind "Arte" und "3sat", wenn sie eingeschränkt würden. Sie werden übrigens hier auch gerne gesehen, weil sie einmal international und sehr abwechslungsreich sind. Dabei ist es auch recht gut, wenn Sendungen ggf. am gleichen oder nächsten Tag wiederholt werden, es haben ja nicht alle immer Zeit oder Lust in den Mediatheken zu wühlen, kann ich über Satellit auch nicht.

Übrigens finde ich es sehr gut, dass sehr viel über Natur, Historie und ähnliches gezeigt wird, das fehlt hier sehr. Was die Natur anlangt zeigen sie auch sehr viel aus Europa, schließlich sind wir da zu Hause, und das fehlt hier ebenfalls. Oft höre ich da dann, auf deutschen Kanälen sieht man mehr über Finnland als hier. Gerade weil unsere Probleme mit dem Klima ständig zunehmen, wäre mehr Verständnis für die Natur heute so wichtig. In Nano und anderen Programmen zum Beispiel gibt es viele Beträge zu diesem Thema. Sparen könnte man aber an der vielen Gewalt und der primitiven Ausdrucksweise, wir sind doch angeblich kulturell Spitze.

Ich hätte noch viel zu sagen oder zu erzählen, weil ich leider zu viel Zeit vor dem Fernseher oder Rechner verbringe. Das mache ich aber nicht nur aus Langeweile sondern weil ich schon 80 bin und gehbehindert, lokale Kultur gibt es leider zu wenig, weil ich auf dem Land wohne. Die Entfernungen sind für eine einfachere Erreichbarkeit zu groß, zum Nachbarort sind es schon fast 50 km. Ansonsten finde ich es hier schön und bin fast zufrieden, zu meckern gibt es auch hier manches. meine Vergangenheit liegt in Österreich, ich bin in Wien aufgewachsen und später habe ich 35 Jahre in München gewohnt.



Es würde mich sehr freuen wenn ich von ihnen eine Meinung hören könnte, und wäre auch bereit eventuelle Fragen zu beantworten. Könnte ja so etwas wie eine Brieffreundschaft sein.



Herzliche Grüße aus den "hohen Norden"



Weiss Franz
Weißhaar Claudia Sehr geehrte Damen und Herren,



Hiermit spreche ich mich gegen Ihre Pläne zur Kürzung der Sender aus, insbesondere gegen die Zusammenlegung von 3 sat und arte. Durch dieses Unterfangen ist unabhängiger Qualitätsjournalismus, Meinungsvielfalt und Objektivität stark eingeschränkt. Besonders wenn diese Reform auf Bestreben der AfD durchgeführt wird. Denn es dürfte auch Ihnen bekannt sein, dass diese Partei die Demokratie unterwandert. Der erste Schritt dahin ist die Einflussnahme auf den ÖRR, so wie in Ungarn geschehen. Vielfalt statt Grundfunk.



Mit freundlichen Grüssen

Claudia Weißhaar
Wendel Hallo,



um Kosten im ÖRR zu sparen meine Vorschläge:



1. Überprüfen der Einkommen der Führungskräfte,

2. Reduzieren der Übertragung von Fußballszenen, die nur durchgedrehte Spieler und "Fans" zeigen und überhaupt weniger Fußball,

3. Weniger Beiträge über Splitterparteien wie die FDP und solche, die Staatfeinde als "NORMALE" Parteien darstellen.

4. Straffen von Lokal-Programmen.



Glück Auf! aus Sachsen.
Wera Noetzel Ich habe die Presseveröffentlichungen in der FAZ et.al. zum Thema 'Zusammenlegung von ARTE und 3 Sat' in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt und sie in toto als sachbezogen, informativ, weitgehend unpolemisch empfunden.



Diese Stimmen sollten der Kommisssion bekannt sein, weshalb ich von einem Aufguss absehe, mich vielmehr den schlüssigen Argumenten der Verfasser anschließe und vehement gegen eine Zusammenlegung der beiden genannten Sender bzw. eine Submission von 3Sat unter ARTE protestiere.



Es ist so schon ein oft schwer erträgliches ÖR-Programm, dominiert von Krimis und diversen Varianten von L(S)eichtem.



Schön wäre es zu wissen, daß Meinungen wie die meine, Berücksichtigung finden.
Werner Backe-Brandhost Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bitte um Antwort auf eine/meine einfache Frage:

Was ist, bzw. sind die Anlässe für dieses ambitionierte "Reformvorhaben" und warum geriet - offenbar - der Bereich Kultur dabei in

den "Fokus"der Betrachtung?
Werner Bader Vielfalt oder Einfalt? Was treibt solche Empfehlungen?



Reportagen der SRG oder des ORF bringen bisweilen einen erfrischend anderen inhaltlichen Blick auf die Themen als ich es von ARD und ZDF gewohnt bin. Auch ein anderer Stil als die typisch deutsche Berichterstattung ist sehr erfrischend (es fehlt oft dieser besserwisserische, korrekt-haltungsorientierte Journalismus). 3sat in arte aufgehen zu lassen ist keine gute Lösung, weil natürlich dann mehr Formate um die Sendeplätze konkurrieren.



Sollen denn die Menschen noch mehr verblöden, indem sie nur noch Andy Borg, Helene Fischer, endlose, seichte Quizsendungen und dergleichen vorgesetzt bekommen? Das zieht sich auch durch die Dritten, die eigentlich mal einen anderen Auftrag hatten. So viel vom Ewig-Gleichen in Dauerschleife, aber bei den Sendern zum Schlauerwerden soll natürlich wieder zuerst gespart werden. Da muss sich die Politik nicht wundern über den Verdruss, den sie damit erzeugt.
Werner Baumgardt Sparen ist gut, sparsam sein eine Tugend. Dass jetzt - wieder einmal - in erster Linie an der Kultur gespart werden soll, ist eine Untugend. Sender wie 3sat und ARDalpha bieten Formate, die sonst nicht oder nur nach Mitternacht zu finden sind. Formate, so feinsinnig, bildend und lehrreich - sie müssen einfach erhalten bleiben.
Werner Bieder Gerade die "Spartenkanäle" (Phoenix, 3sat oder Alpha z.B.) heben sich in ihrer Qualität wohltuend vom Einheitsbrei der Ländersender ab.

Streichungen oder das Zusammenlegen würde einen kulturellen Rückschritt bedeuten.

Kosten können bestimmt auch anders eingespart werden.
Werner Blaser die Aufarbeitung und Einordnung von wissenschaftlichen Themen für breite Bevölkerung von 3SAT ist äusserst wichtig und für die notwendigen Entscheidungen zwingend.
Werner Bliß ...allein die Vorstellung der Reduzierung, des Wegfalls von 3SAt, deutet auf eine langsame "Orbanisierung" hin...es REICHT!!!
Werner Bruss Sehr geehrte Damen und Herren,



ich finde den vorgelegten Vorschlag für Erschreckend.

Gerade die Zusammenlegung von 3sat und Arte finde ich ein großen Fehler, da besondere Interessante Sendungen gemacht werden. Diese sind nicht auf Deutschland beschränkt, sondern schließen die deutschsprachrichen Länder mit ein. Ich finde das sehr wichtig verschiedene Meinungen und Informationen zu erhalten.



Bei einer Zusammenlegung fallen garantiert Sendungen weg.



Mein Vorschlag wäre bei den Ländersender zu sparen und sind dort nur noch auf die länderspezifischen Themen zu konzentrieren.

Die 100 Wiederholung von Sendungen kann auch zentral ausgestrahlt werden.



Durch die Mediathek ist ein durchgängiger eigener Senderbetrieb nicht mehr notwendig.



Mit freundlichen Grüßen



Werner Bruss
Werner Färber Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie, den beliebten und überaus wichtigen Sender 3sat nicht einzustellen. Bei allem Verständnis für Reformen im ÖRR, darf dies aber nicht zu Lasten der Kultur geschehen. Und 3sat mit all seinen Möglichkeiten ist Kultur. Wir brauchen 3sat.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Färber
Werner Frensch Ich bin dafür 3Sat und Arte als eigenständige Sender zu erhalten und dafür die Ländersender der ARD auf wenige zu konzentrieren.



Hier geben sich doch zwecks Programmfüllung die Medienmenschen und 2.-oder 3.-Promis die Klinke in die Hand. Dafür möchte ich künftig kein Geld mehr zahlen!!!

Bei 3Sat und Arte wird wenigstens anspruchsvolles Programm geboten!
Werner Hahn Ich habe gerade mit Schrecken Information über Ihre Pläne zur Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks gelesen. Es kann doch nicht Ihr Ernst sein 3sat, arte und Phoenix einzustellen. Alle 3 entsprechen (neben ARD alpha) doch genau dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Informationserweiterung und der Bildung. Zu dem verbindet Arte und 3sat uns mit unseren Nachbarn.



Vielleicht sollte die Kommission lieber die horrenden Gehältern der Leiter der Landesanstalten und deren Umfeld kürzen. Oder lieber wieder an Eigen-Produktionen und nicht Fremdproduktionen wie Hart aber Fair. Diese sind extrem teuer. Auch Sportsendungen, die wenig Zuseher haben wie die Tour de France, könnten Sie kürzen.



Sowieso könnte man Landesstudios wie Radio Bremen oder den Saarländischen Rundfunk auflösen.



Wenn Sie nicht Alle Zuseher verlieren wollen, sollten Sie Ihre Reformpläne noch einmal überdenken.
Werner Hofmann Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf den in Ihrem Vertragsentwurf nachzulesenden Vorschlag (Zitat): "In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm 'arte – Der europäische Kulturkanal' und dessen Telemedienangebote überführt werden".

Die "teilweise" oder "vollständige" Überführung des 3sat-Vollprogramms in arte provoziert, aus meiner Sicht, folgende Fragen:

1. Wird mit einer Bündelung des Programmangebotes nur die Absicht verfolgt, Wiederholungen und Überschneidungen von Sendungen zu gleichen Themen zu vermeiden?

2. Oder will man bei den Öffentlich-Rechtlichen mit dieser Maßnahme nur dem (tatsächlichen oder vermeintlichen) Publikumsgeschmack hinterher rennen, und sich mehr und mehr auf oberflächliche und "leicht bekömmliche" Unterhaltungssendungen verlegen?

3. Welche Rolle spielt dabei politischer Lobbyismus?

4. Welche politischen Ziele werden möglicherweise damit verfolgt?

5. Oder liegt es tatsächlich nur mal wieder am lieben Geld?

6. Bräuchten wir nicht vielmehr informierte, kritische Fernsehzuschauer als solche, die irgendwelchen haltlosen Parolen nachlaufen und wäre dabei die Programmvielfalt nicht ein entscheidender Faktor?

7. Welcher Anteil objektiver, journalistisch sorgfältig recherchierter und bearbeiteter gesellschaftskritischer als auch wissenschaftlicher Beiträge (z.B. arte: "Der Staatsstreich der Konzerne" oder 3sat: "Nano") soll denn nun den Kriminalfilmen, Sport- und Unterhaltungssendungen geopfert werden?

8. Welche Einbußen hätten die Nutzer der 3sat- als auch der arte-Mediathek hinzunehmen?

Ich glaube nicht, dass die geplanten Maßnahmen einer Verbesserung oder auch nur dem Erhalt der Programmvielfalt dienlich sein können. Das ist sehr schade.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Hofmann
Werner Jäger Sehr geehrte Damen und Herren...die NZZ schreibt zu Deutschland, das die Neutralität in Deutschland betreff Berichterstattung der Medien nicht mehr gegeben ist. . In den Fernsehräten haben meiner Meinung Politiker keinen Sitz zu erhalten....den Politiker nehmen zunehmend ideologischen Einfluss je nach Parteizugehörigkeit.

Sendungen von Nachrichten, live ausgestrahlt und von Aktualität und auch eine Demokratie muss ohne eine Zensurmöglichkeit sachliche Kritik und offene als auch evtl. andere in aktuelle Übertragungen geäußerte Meinungen aushalten.Ohne nachträgliche Änderungen.

Danke.
Werner Juras der Sender 3sat ist für uns die einzige Quelle für seriöse und unabhängige Berichterstattung im Bereich Wissenschaft und Kultur,



diesen Sender mit ARTE zusammenzulegen, widerspricht den jeweiligen Senderzielgruppen und beide werden verlieren,



wir brauchen den Sender 3sat täglich für unsere unabhängige Information,



3sat ist unserer Lieblingssender, den wir täglich schauen, genießen und zur Weiterbildung nutzen,



wir wollen unseren Sender 3sat behalten!



BG

Sabine und Werner
Werner Lupke Um die Vielfalt der evidenzbasierten Informationen zu gewährleisten, müssen die Sender 3sat und Arte als selbständige Sender erhalten bleiben.

FG Werner Lupke, Kirchheim unter Teck
Werner Maidhof Hallo,



warum soll ausgerechnet 3Sat die Segel streichen?

Gibt es nicht genug anderes Einsparpotential? Gäbe es diese unsägliche GEZ nicht, 3Sat wäre sicherlich ein Sender für den ich in einem Paket zahlen würde.

Bitte überdenken sie das Aus !



Freundliche Grüße

W.Maidhof
Werner Mattenheimer In unserer heutigen Zeit ist 3sat eine wirkliche Bereicherung. Man bekommt ein wirklich vielfältiges Programm mit anregenden Inhalten. Bei Arte ist die Zweisprachigkeit oft störend. Dieser Kanal bedient einen ganz anderen Inhalt. Beide Kanäle sind jedoch ein wichtiger Bestandteil der Völkerverständigung. Bitte lassen sie diese Kanäle in ihrer jetzigen Form bestehen. Andere Kanäle wie ZDFneo und ONE sind reine Wiederholungssender und somit bei weitem besser verzichtbar.

Bitte lassen sie 3sat bestehen. DANKE
Werner Müller Auf keinen Fall 3Sat mit anderen Sendern zusammen legen

Phoenix auf keinen Fall abschalten

ARD-Alpha als DER Bildungskanal ebenfalls auf jeden Fall behalten, statt hier auch noch die Bildung zu schleifen



Keine gleichzeitige Nachrichten-sendungen von ARD und ZDF



Es muss nicht sein, dass auf den Länderkanälen nahezu gleichzeitig Kochsendungen laufen



Kosteneinsparungen bei Sportsendungen, auch bei Fußball!!!!

Streichung der überbordenden Schlager- und sonstiger seichter Unterhaltungssendungen
Werner Musterer Der Erhalt der Sender arte und 3sat ist im Sinne vielfältiger Berichterstattung mit den Schwerpunkten Kultur und Politik unverzichtbar. Ich bitte dies, wie viele Hunderttausende Menschen in Deutschland bei der Gestaltung der Rundfunkreform unbedingt zu berücksichtigen!
Werner Peterßen Meine Frau und ich sind sehr häufig auf Reisen in Westeuropa. Dann sind 3Sat und arte unsere wichtigsten Informationsquellen.

Wohlgemerkt beide, da die Programme sich so deutlich unterscheiden dass sie sich doch nicht zusammenlegen lassen können; was sollte dabei heraus kommen?

Gerade die völlig verschiedenen Ansätze machen diese Programme einzigartig!

Wir lesen auch DIE ZEIT und die NZZ und können uns eine Zusammenlegung nicht vorstellen.
Werner Przemeck Stellungnahme zum Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV)

von Werner Przemeck

München, den 11.10.2024



Hiermit möchte ich als Rundfunkbetragszahler mit meiner Stellungnahme an der aktuellen Debatte um den Auftrag und die zukünftige Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligen.

Ziel meiner Stellungnahme ist es, die Meinungsbildung on der Rundfunkkommission der Länder hinsichtlich der Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für unsere Gesellschaft zu sichern und weiterzuentwickeln, die weitestgehende Unabhängigkeit und vor allem inhaltliche Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sichern und so auch Arbeitsplätze für nahezu 46.000 festangestellte und freie Mitarbeitende bei ARD, ZDF und Deutschlandradio zu erhalten.

Ich wünsche und erhoffe mir ein klares Bekenntnis der Politik zum Erhalt eines unabhängigen, vielfältigen öffentlichen-rechtlichen Rundfunks sowie zur Sicherstellung einer breiten inhaltlichen und thematischen Vielfalt.

Vor diesem Hintergrund möchte ich hiermit deutlich meine Kritik an der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit zum Ausdruck bringen, die für die Diskussion, Erörterung und Positionierung zur Abgabe von substantiierten Stellungnahmen durch die Ministerpräsident:innen bzw. der von ihnen eingesetzten Rundfunkkommission festgelegt worden ist.

Die Bedeutung und mögliche Wirkung der Reformstaatsverträge ist zu wichtig, um sie in zu kurzer Zeit zu beschließen.

Keine Reformdebatte ohne verfassungsgemäße Finanzierung.

Ich fordere eine verfassungsgemäße Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten hat in ihrem Bericht den Rahmen für eine auftragsgemäße Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio beschrieben. Ein veränderter Auftrag könnte – würde er beschlossen - überhaupt erst nach einer Verabschiedung der vorliegenden Staatsverträge beitragsrelevant werden.

Ich erwarte und befürwortet ausdrücklich insofern, dass die Politiktreibenden und die politischen Entscheider:innen das von ihnen selbst eingeführte und vom Bundesverfassungsgericht mehrfach bestätigte dreistufige Verfahren achtet und die Beitragsanhebung basierend auf der Empfehlung der KEF zum 1. Januar 2025 umsetzt.

Daher ist es umso verwunderlicher, dass ein Reformstaatsvertragsentwurf entwickelt worden ist, jedoch ein Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag in dem veröffentlichten Reformpaket fehlt.

Ich fordere, dass mit einer möglichen Rundfunkreform gleichzeitig ein zukunftssicheres und Zukunft sicherndes Verfahren zur ausreichenden Finanzierung der Rundfunkanstalten eingeführt wird, das eine Weiterentwicklung und Transformation sowie ein Nebeneinander von linearen und non-linearen Angeboten in Form von diversen Programminhalten ermöglicht und garantiert.

Das Fehlen einer Einigung zur Rundfunkfinanzierung bedroht letztlich dessen Existenz wie auch Akzeptanz.

Keine einseitige Schwächung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Die vorgelegten Änderungsvorschläge im Reformstaatsvertrag beschränken leider ausschließlich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen deutlich insbesondere hinsichtlich von Texten bei Onlineaktivitäten insbesondere im Newsbereich beschnitten werden vor allem druch das beabsichtigte Gebot von sendungsbezogenen nicht „presseähnlichen“ Texten.

Dies ist aus meiner Sicht nicht mit den vorhandenen Urteilen des Bundesverfassungsgerichts zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dessen Funktion in unserer Gesellschaft vereinbar.

Insofern fordere ich, die erforderliche Regulierung der sogenannten „Intermediäre“ (u. a. Plattformbetreiber) zu beschließen.

Notwendig sind unter anderem Vorschriften zu offenen Standards und Interoperabilität, Outlink-Freiheiten für Inhalte-Anbieter, die Abschaffung von aktiver Manipulation des Traffics, die Offenlegung von Algorithmen sowie Marktanteilsobergrenzen und unabhängige Aufsichtsgremien für die Inhalte der Plattformen.



Keine Beschränkung dort, wo gerade Minderheiten gewonnen werden.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die gesamte Gesellschaft laut Auftrag mit Inhalten zu erreichen, dazu er muss sich einer zunehmenden Zahl an Kanälen bedienen – linear wie digital. Denn immer kleinere Zielgruppen müssen über immer genauer zugeschnittene Angebote angesprochen und erreicht werden.

Dies gilt insbesondere für den Bereich Bildung und Kultur, den andere Anbieter – vor allem privatkommerzielle Anbieter kaum in den Blick nehmen.

Ihr Entwurf des Reformstaatsvertrags sieht dagegen die Streichung einzelner sogenannter Spartenprogramme nach sogenannten Körben vor. Eine solche Beauftragung einzelner Spartenprogramme per Staatsvertrag ist letztlich jedoch in keiner Weise zielführend: Sinnvoller wäre es, ARD und ZDF mehr Flexibilität bei der Einstellung oder Überführung von Angeboten auf digitale Kanäle im Sinne ihrer verfassungsgemäßen Entwicklungsgarantie zu geben. Nur kann ein Übergang gestaltet werden, der zum richtigen Zeitpunkt lineare durch digitale Angebote ersetzt, ohne bestimmte Zielgruppen oder Inhalte auszuschließen, die Interesse am Linearen haben.

Selbiges gilt für die vorgeschlagene Streichung von rund 20 Hörfunkwellen, die letztlich vor allem die Verankerung der ARD-Sender in den Regionen schwächt – genau dort, wo der Wegfall von journalistischen Angeboten der Verlage ohnehin den Informationszugang der Bürgerinnen und Bürger zunehmend erschwert.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass die Symbolkraft einer Streichung von Kanälen politisch eher gewollt ist als eine strategisch sinnvolle Ausrichtung für den Übergang ins digitale Zeitalter. Radio ist nach wie vor das schnellste Medium und bietet enorme Chancen Information, Bildung, Kultur sowie Unterhaltung den Menschen in Deutschland nahezubringen. Gerade die Vielfalt an Angeboten ist bereichernd und von sehr vielen Menschen auch gewünscht.



Keine Verschärfung beim unzeitgemäßen Konzept der „Presseähnlichkeit“

Der vorliegende Entwurf der Reformstaatsverträge betont die „Bedeutung des Sendungsbezuges im Rahmen des Verbots der Presseähnlichkeit“. Dies verkennt die digitale Entwicklung, in der das Nebeneinander von Text, Bild, Audio und Video erforderlich ist: Presse im Internet ist ein multimedialer Mix aus Text, Bild, Video- und Audiomaterialien. Dies zeigen gerade auch die Angebote der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, die sich von reinem Text auch hinzu kombinierten angeboten mit Audio- und Videoinhalten weiterentwickelt haben.

Presseähnlichkeit als Begriff und vor allem Kriterium hat sich damit überlebt. Es scheint mehr als fragwürdig, Texte auf öffentlich-rechtlichen Angeboten derart einzuschränken, während private Online-Angebote crossmedial mit Video- und Audioinhalten aufwarten.

Tatsächlich geht es um die Grundsatzfrage, ob beitragsfinanzierter Journalismus online angeboten werden kann. Denn den Textanteil online zu reduzieren, bedeutet letztlich einen qualitativ schlechteren, öffentlich-rechtlichen Rundfunk im digitalen Zeitalter. Dieser Weg ist kurzfristig falsch und unterminiert langfristig die Legitimität öffentlich-rechtlicher Angebote im Netz. Gerade vor dem der von den Politiktreibenden geforderten digitalen Transformation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ein Reformstaatsvertrag wäre ein guter Ort, sich vom überholten Konzept einer„Presseähnlichkeit“ zu verabschieden.

Ich nehmen sehr wohl wahr, unter welchem wirtschaftlichen Druck Beschäftigte wie Eigner bei den privatkommerziellen Sendern, Anbietern und den Verlagen arbeiten und stehen.

Daher möchte ich anregen, weitere Formen für eine Zusammenarbeit von öffentlich-rechtlichen und privatkommerziellen journalistischen Angeboten zu entwickeln, die Meinungsvielfalt und den freien Zugang vor allem zu Informationen wie auch zu Bildung und Kultur sichert.



Einbezug und Mitsprache der Beschäftigten

Die Rolle der Beschäftigten in den Debatten über die Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt es zu stärken – sowohl über die aktive Mitwirkung in bestehenden oder neu zu schaffenden Gremien (wie Rundfunk- und Verwaltungsräten sowie Medien- oder Programmbeiräten) als auch über eine Stärkung in der formalen personalvertretungsrechtlichen Mitbestimmung.

Die freien und festangestellten Beschäftigten prägen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und verfügen über wichtige Kenntnisse und Erfahrungen - auch aus dem direkten Kontakt mit den Nutzer*innen der Programmangebote, die jedoch in der aktuellen Debatte nicht berücksichtigt werden: Eine vertane Chance.



Ich stelle fest, dass die aktuellen Vorschläge im vorliegenden Entwurf zu einem Rundfunkreformstaatsvertrag die Vielfalt in der Berichterstattung und insbesondere die Teilhabe von Minderheiten am gesellschaftlichen Diskurs bedrohen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk würde dadurch in seiner gesellschaftlichen Rolle nachhaltig geschwächt. Angesichts aktueller Entwicklungen sollten ARD, ZDF und Deutschlandradio dagegen eher gestärkt werden.

Ich fordere die Ministerpräsident*innen daher auf, die Innovationskraft und Entwicklungsmöglichkeit der öffentlich-rechtlichen Sender durch einen adäquaten Auftrag zu fördern, der die Vielfalt und den föderalen Ansatz weiterhin ermöglicht und damit nicht beschneidet. Die in den öffentlich-rechtlichen Sendern arbeitenden Beschäftigten leisten einen zentralen, wertvollen Beitrag zum Gelingen unserer Demokratie.

gez. Werner Przemeck
Werner Richter Unbedingt 3sat erhalten!!
Werner Rohrhirsch Guten Abend,

zu den geplanten Einsparungen möchte ich folgendes anmerken:



Bevor an Zusammenlegungen der Info- und Doku-Sender gedacht wird, sollte man darüber nachdenken, ob der WDR wirklich fast zehn eigene Satellitenkanäle für seine Regionalprogramme braucht! Das gleiche gilt für den mdr. Ebenso reicht ein Sender für Berlin und Brandenburg völlig aus. Ähnlich sieht es mit Bremen und dem ndr aus.



Mit freundlichen Grüßen

W. Rohrhirsch
werner schaefer Vielfalt im ÖRR sollte nicht heißen, dass es eine Vielzahl von Sendern gibt (für jede Meinungsblase einen eigenen Sender), sondern dass die Meinungsvielfalt auf wenigen Sendern abgebildet wird. Damit wird nicht die eigene Meinung immer nur wieder bestätigt, sondern man bekommt zwangsläufig auch andere Meinungen auf "seinem" Sender präsentiert und muss sich damit auseinandersetzen. Das hilft auch eine Polarisierung der Gesellschaft zu verhindern.
Werner Schmitt Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung und letztlich auch Ärger habe ich von den Plänen vernommen, die beiden Sender 3Sat und Arte zu verschmelzen!



Im Meer beliebiger Gleichheit von Krimiserien in ARD u. ZDF sowie systematischer Volksverdummung durch die Privatsender,

ragen beide Anstalten durch ein qualitativ hochwertiges Programmangebot hervor!



Statt dieses Kultur- und Bildungsangebot zu reduzieren, sollte man m.E. darüber nachdenken ob es Mini-Anstalten wie den Saarländischen Rundfunk oder Radio Bremen braucht oder ob diese nicht besser in SWR u. NDR aufgehen sollten?



Insofern protestiere ich nachdrücklich gegen Ihre derzeitige Beschlusslage und würde mich über eine entsprechende Rückmeldung freuen.



Mit freundlichen Grüßen,



Werner Schmitt

Werner Stellpflug Artikel in der Allgemeinen Zeitung: "Protest gegen mögliches 3sat-Aus"



Sehr gehrte Damen & Herren,



ich möchte mich diesem Protest anschließen, denn der Sender 3-sat wird von mir am meisten geschaut. Ich schaue fast ausschließlich ARD und ZDF und die dazu gehörigen Programme und nehme gerne eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages in Kauf, wenn dadurch der Sender 3-sat erhalten bleibt und nicht in arte integriert wird. Bei 3-sat kommen viele Sendungen aus Österreich und der Schweiz, während arte doch wohl der deutsch-französische Kulturkanal ist, dementsprechend sollten beide Sender erhalten bleiben. Ob die Spartensender Phoenix, ARD-alpha, Tagesschau24 oder ZDFinfo unbedingt bestehen bleiben müssen bezweifle ich aber.



Grüße Werner Stellpflug
Werner Stiefele Sehr geehrte Damen und Herren,

ich widerspreche dem Vorschlag, ARTE und 3sat zusammenzulegen. Die beiden Sender haben derzeit völlig unterschiedliche Profile bei der Film- und Nachrichtenauswahl. Die beiden Kanäle bieten derzeit einen wichtigen, niveauvolleren Ausgleich gegenüber den von ARD und ZDF angebotenen Krimis, „Herz-Schmerz“-Serien. Insbesondere das Angebot von ARTE an künstlerisch wertvollen, manchmal auch unkonventionellen Filmen ist unverzichtbar. Bei einer Fusion mit 3sat würde dieses Angebot durch die Reduktion der zur Verfügung stehenden Sendezeiten dünner.

Ich halte es für wesentlich sinnvoller, dass das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen in den Kernländern Mitteleuropas durch einen gemeinsamen Nachrichtenkanal dargestellt werden, in den die einzelnen Rundfunk- und Fernsehanstalten Beiträge in der jeweiligen Sprache einbringen, die für die Zuschauer aus anderen Ländern durch Untertitel übersetzt werden. Auch sollte ein solcher Kanal Berichte über Geschehnisse „in aller Welt“ und – von außen – in den jeweiligen Partnerländern enthalten.

Ich lehne die in §28 vorgeschlagene Reduktion der vier Informationskanäle von tagesschau24, Phoenix, ARD-alpha und ZDFinfo auf zwei Kanäle für grundlegend falsch. In einer Zeit der Fake-News und Desinformation bedarf es einer großen Anzahl von Journalisten und Redaktionen, die ihre Arbeit an den Standards des deutschen Presserats ausrichten, in die Tiefe recherchieren und Zusammenhänge aufzeigen können. Politik ist keine Angelegenheit, die in (oft plakativen und aggressiven) Kurzstatements und einer aufs Nichtzuhören ausgerichteten Linie der Talkshows auf unteres Stammtischniveau reduziert werden sollte. Wer einer mündigen Gesellschaft dienen will, muss ein hohes Niveau an Qualität bieten.

Die derzeitigen „Mehrfachstrukturen“ garantieren, dass Themen auch im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk von unterschiedlicher Warte betrachtet werden. Hier ist die Vielfalt der Redaktionen und Redaktionsleitungen ein wichtiges Element für den Auftrag zur Pluralität in der Berichterstattung.

In der Begründungsspalte wird der Gedanke geäußert, der ÖRR müsse dem Medienverhalten der „jungen Menschen“ Rechnung tragen und deshalb für diese Zielgruppe spezielle Ausspielformen (on demand usw.) für 3-45jährige anbieten. Diese Denkweise ist falsch, da kurzfristig. Diese Ausspielformen / Abruf- und Angebotsformen sind für alle Generationen interessant. Nicht vergessen: Die heute 45jährigen sind in fünf Jahren 50. Es ist sinnvoller, sämtliche (und nicht nur die auf eine Altersgruppe gemünzten) Beiträge über alle möglichen Kanäle auszuspielen.

Der Paragraf zu den Telemedienangeboten sollte sicherstellen, dass Sendemanuskripte sowie Hintergrundmaterialien, die zu einer Sendung erstellt wurden, über einen mehrjährigen Zeitraum im Internetangebot zugänglich bleiben. Der ÖRR sollte sich auch als Archiv der öffentlichen und politischen Willensbildung verstehen und über ein Katalogsystem auch den Zugriff auf „alte“ Magazin- und Reportagesendungen ermöglichen.

Ziel der Reform muss es sein, die Vielfalt der Angebote auszubauen und hohe journalistische Standards zu gewährleisten.
Werner Tillmetz Die Sender Arte und 3Sat zeichnen sich durch inhaltsreiche und hochwertige Informationen aus. Bei 3Sat kommt noch die regionale Information für den süddeutschen Bereich dazu, da die Programme der Nachbarländer Österreich und Schweiz in Deutschland nicht empfangen werden können.



Diese beiden Sender sollten eher gestärkt als abgebaut werden.



Die anderen Programme von ARD und ZDF zeichnen sich durch extrem flachen Unterhaltung (Krimis, Talkshows...) aus. Dort könnte man sehr viel einsparen.
Werner Tischer zu § 28a



Ich bin gegen eine Zusammenlegung von Arte und 3sat

In den Inhalten merkt man doch teilweise recht deutlich, ob eine Redaktion mehr einen "alpinen" Hintergrund vertritt

(Deutschland, Österreich,Schweiz) oder französisch ausgerichtet ist.

Ohne mich verbreiten zu wollen, möchte ich doch exemplarisch die dreiländerhaft besetzte Sendung "Kulturzeit" heraus-

picken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. österreichische und schweizerische Sendungsbeiträge bei französisch

beeinflussten Sendungen noch Bestand haben werden.

Bei den sogenannten Satieresendungen in 3sat , bei denen immer häufiger halbflache Comediens auftreten, würde eine

französische Beeinflussung sicher nicht zur Qualitätsverbesserung beitragen, wenn die Sendergewaltigen erwarten, dass

kreative Köpfe nach Programmtermin allwöchentlich schöpferisch tätig sein können.

Zum Schluß meine Vorliebe, Nachrichtensendungen z.B. vom ZDF nur in 3sat anzusehen, weil die hirnlose Werbung fehlt.
Werner von Hagel 3 Sat muss bleiben!

Das betreute Denken Tagesschau usw. kann weg, oder ihr wandelt es wieder zurück von Propaganda zu Journalismus.
Werner Wahler Die Reform des Staatsvertrages, insbesondere der Vorschlag der Zusammenlegung von 3Sat und arte, ist in meinen Augen ein Kahlschlag bei den kulturellen Angeboten in der bundesrepublikanischen Landschaft. Weder die anderen öffentlich rechtlichen Sender und erst recht nicht die privaten Sender haben ein solch hohes Niveau.

Spielt der Gedanke der Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland eine so geringe Rolle, dass arte (zumindest teilweise) dem Sparzwang zum Opfer fallen soll?

Warum ist es nicht mehr sinnvoll und förderungswürdig den deutschen Sprachraum durch ein eigenständiges gemeinsames Programm mit den übrigen deutschsprachigen Ländern zu unterhalten?

- Beide Sender haben unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen. Ein Zusammenschluss wird die Vielfalt der Programme und Perspektiven einschränken.

- Beliebte Sendungen werden bei einer Zusammenführung wegfallen.

- Sowohl 3sat als auch arte haben eine etablierte Marke und Identität. Ein Zusammenschluss wird diese Identität verwässern und das Vertrauen der Zuschauer beeinträchtigen

- Ein Zusammenschluss wird dazu führen, dass bestimmte Zuschauergruppen sich nicht mehr angesprochen fühlen
Werner Wenzel 3sat ist der einzige relevante deutschsprachige Kultursender im öffentlich-rechtlichen TV-Angebot.



Jetzt soll er mit Arte zusammengelegt, praktisch angeschafft werden. Eine Petition dagegen gibt es hier: https://innn.it/3sat



Ein Format wie die Kulturzeit gibt regelmäßig denen eine Stimme, die durch ihre Vielfalt das Kulturleben in Deutschland, Österreich und der Schweiz prägen: Menschen aus den Staatstheatern und freien Performance-Gruppen, aus Philharmonischen Orchestern und Jazzcombos, aus Musikschulen und Skulpturengießereien, aus Malateliers und Schreibstuben, aus dem Underground-Labor und dem Ballettstudio, aus dem Philosophie-Seminar und von der Poetry-Slam-Bühne, aus dem stolzen historischen Museum und dem literarischen Kleinstverlag…



Bei Nano findet die Wissenschaft im deutschsprachigen TV intensiver und aktueller statt als irgendwo sonst.



Und zu alledem fungiert der Sender bundesweit als Medienpartner, Mitveranstalter und Sponsor relevanter Veranstaltungen, Festivals, Preisverleihungen, Konzerte, Tanzabende, Liveshows…



Überdies ist der Sender im Rhein-Main-Gebiet ein wichtiger und relevanter Arbeitgeber.



Das sind nur einige wenige Gründe, die mir einfallen, warum ich den Entwurf der Ministerpräsident*innen für die Strukturreform der Öffentlich-Rechtlichen für eine kulturvergessene Schnapsidee halte, die haargenau zu den Plänen passt, auch im Hörfunk Kultursender einzusparen.



Daher war es mir wichtig, dies vor den anstehenden Beratungen hier zu hinterlassen.



Wer bei der Kultur spart, setzt Bildung und Zukunft unserer Nachkommen aufs Spiel.



Dass dieser „Plan“ - peinlicherweise und ausgerechnet - maßgeblich in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei vorbereitet wurde, erwähne ich mit ehrlichem und großem Bedauern.
Werner Wingerter In Zeiten, in denen demokratische Meinungsbildung und Vielfalt wichtiger sind denn je, ist ein länderübergreifender Kultur- und Wissenschaftssender wie 3sat unerlässlich und seine Abschaffung wäre ein fatales Signal. Das Gleiche gilt für ARTE. Beide sind länderübergreifende Gemeinschaftsprogramme. Gerade arte steht doch exemplarisch für die deutsch-französische Freundschaft und hat daher vor allem auch diplomatisch eine große symbolische Bedeutung.



Das öffentlich-rechtliche Fernsehen kommt seinem Auftrag zur Bildung und Förderung von Demokratie nur noch in Spartensendern wie 3sat und ARTE nach. Eine Abschaffung dieser Kanäle kommt einer Bankrotterklärung des öffentlichen Fernsehens gleich.



Und wenn gespart werden muss: Das geht sicher deutlich effektiver bei ARD und ZDF, z. B. mit einer Einschränkung der teuren Sportübertragungen. Für 3sat werden pro Gebührenzahler gerade mal 2 CENT und für ARTE 30 Cent pro Monat aufgewendet - Für Sport und Unterhaltung allein innerhalb der ARD dagegen 1,52 EURO - inkl. z.B. teurer Fußball-Übertragungsrechte. Wieso gerade bei 3sat gespart werden soll, das zum Kern des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags gehört, ist unverständlich.



Quelle: www.ard.de/die-ard/organisation-der-ard/Verwendung-des-Rundfunkbeitrags-100/



Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab und sie sind absolut notwendig, wenn man sich als Bürger eine fundierte Meinung bilden möchte, die verschiedene Seiten eines Themas beleuchtet.
Werner Zwick Bitte Arte und 3Sat beibehalten und auch Neo und One. Diese vier Sender haben das beste Programm und werden in unserem Haushalt nahezu ausschließlich angesehen!!

Herzliche Grüße
Widmann Eveline Ich verstehe, dass Kosten wie überall eingespart werden müssen, aber bitte nicht auf Kosten der Qualität! Wenn jetzt gerade der Sender 3Sat mit Arte zusammengeführt werden soll, wäre das ein großer Qualitätsverlust, weil gerade diese beiden Sender anspruchsvolles Programm bieten und nicht nur Krimis, seichte Filme, Quiz- und Schlager-Sendungen etc.

Ich bin außerdem auch gegen die Einschränkung der Online-Nachrichten, wie sie z.B. bei B24 geplant sind. Die Nachrichten dort sind wirklich sehr gut und fundiert.

Wenn sie in Zukunft nur noch zeitversetzt und gekürzt veröffentlicht werden, um die Zeitungslandschaft zu schützen, wäre das fatal und wie ich das empfinde, eine Bevormundung der Nutzer.

Ich bin selbst Abonnentin der SZ, die ich trotz der Online-Nachrichten gerne zusätzlich lese.
Wieczarkowiecz Marianne Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung habe ich von Ihren Plänen erfahren wichtige Kultur- und politische Sender zusammen zu legen oder zu streichen. Ich finde, gerade in unserer heutigen Zeit, wo sich Nationen und Menschen wieder auseinanderleben, so wichtig, dass wir Sender haben wie ARTE ( Deutschland-Frankreich) und 3Sat (Deutschland-Österreich, Schweiz) die uns unsere Nachbarn näher bringen. Ich möchte, dass diese Vielfalt erhalten bleibt.

Müssen wir uns denn alle dem Diktat der Massen und Massenmedien unterwerfen? Ich bin jetzt 71 Jahre alt und weibl. und war immer stolz auf unsere funktionierende Demokratie, die seit einiger Zeit angekratzt wird.

Ich habe Angst vor dem Rechtsruck und glaube, dass Ihre Überlegungen auch der rechten Tendenzen in den einzelnen Bundesländern geschuldet sind



Mit freundlichen Grüßen

M. Wieczarkowiecz
Wieland Mikolajczyk Wir befinden uns in einer Zeit, in der Falschinformationen/Fakenews Hochkonjunktur haben. Besonders im Internet und in den sozialen Netzwerken herrscht ein Informationskrieg, in dem es jetzt schon schwierig ist, seriöse Nachrichten zu verbreiten. Der ÖRR gehört zu den Angeboten, die ein wichtiges (wenn nicht sogar das wichtigste) Gegengewicht zu der Flut von Falschmeldungen und Propaganda ist. Mit der geplanten Regelung stellen wir unserer Gesellschaft, uns selber, das Bein. Das darf nicht passieren.

GEnauso ist es ein Unding den Kultursender 3sat zu beschneiden. Der Rundfunkbeitrag ist ein Solidarprinzip. Aber so werden zum Beispiel für Sportrechte ein vielfaches ausgegeben, gegenüber der Kultur. Während Sport ein Strohfeuer ist (weil es nur als Liveevent funktioniert) und nur der Unterhaltung dient, kann Kultur in seinen verschiedenen Spielformen zu Diskussionen anregen, berühren, Trost spenden und auch unterhalten. Darüber hinaus stärkt 3sat die Freundschaft zwischen Östereich,d er Schweiz und Deutschland. Das Zeichen, das durch diese Reform an unsere Nachbarn gehen würde, ist verherrend. Auch die Franzosen würden ungläubig darauf blicken, wenn 3sat in Arte aufgehen würde.



Wir brauchen diesen Sender!
Wigbert Boell zu §26a, (1)



Die Zusammenlegung von 3SAT und ARTE halte ich für dramatisch falsch! Beide Sender sind mit ihren unterschiedlichen Formaten, Sendungen und Zielsetzungen Ausdruck einer kulturellen Vielfalt, aber auch qualitativ echte Leuchttürme.

Gerade in diesen Zeiten mit wachsenden Kultur-Feinden ist es eher noch wichtiger geworden, internationale kulturelle Angebote und Zusammenarbeit auszubauen.



Während 3SAT sich erfolgreich auf den Deutsch-sprachigen (!) Markt konzentriert, ist ARTE nicht nur außergewöhnlich in seiner Einmaligkeit, sondern Ausdruck der besonderen Deutsch-Französischen Freundschaft und für die enge Zusammenarbeit der beiden Nationen im Herzen Europas.

Diese Alleinstellung ist sehr wichtig und sollte eben in Absprache (nur) mit Frankreich intensiviert werden.



Beide Sender könnten allerdings die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Partnern ausbauen, Formate zusammen entwickeln. Wünschenswert wäre, dass die großen Deutschen Medienanstalten beispielhaft vorangehen mit dem Ausbau original-sprachlicher Angebote (mit Untertiteln), um auch die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Europa ständig zu unterstützen.



...



zu §26 (3) & (4)



Ich habe leider keine Abschnitte für Dialog in "sozialen Medien" entdeckt. Ich halte es für sehr wichtig, dass sich alle öffentlich-rechtlichen Medien & Anstalten möglichst / zunehmend völlig unabhängig von kommerziellen (US-) Plattformen (wie z.B. facebook, twitter/ X, WhattsApp) aufstellen, bzw. diese unabhängigen Auftritte zu priorisieren - da es immer mehr kritische Nutzer gibt und sich die Zielgruppen überschneiden.

Technisch gibt es bereits genug Möglichkeiten. Insbesondere das "fediverse" mit "Mastodon" bietet die Chance, eigene Kommunikation-Server aufzubauen, die miteinander vernetzt sind. Durch die weitergehende Vernetzung mit "threads (von Meta) und "BlueSky" ist auch eine weite Reichweite garantiert.



Gerade im "fediverse" hat die direkte Kommunikation einen hohen Stellenwert und der fast vollständige Verzicht auf Algorithmen bewirkt das klassische Teilen von Inhalten durch echte Menschen - also einen besseren Draht zu dem eigenen Publikum.
Wiktorin Hans Falls durch die zummenlegung der Sender Inhalte wegfallen (und das werden Sie) wird das für mich als Fernsehzuschauer konsequenzen haben.

Ich sehe mindestens zu 50-60 % Sendungen der Sender, ARTE, 3SAT, ZDF Neo, ZDF INFO, ALFA, Phoenix.

Wenn diese wegfallen (und das werden Sie), gibt es für mich keinen Grund mehr öffentlich rechliches Fersehen zu schauen.

Im Grunde ist dies langfristig ( max 10 Jahre) eine selbstabschaffung des öffentlich rechlichen Rundfunk.



Da braucht man sich nicht wundern wenn die Leute AfD oder die Frau Wagenknecht wählen. Wenn es keine Sender gibt die in der Lage sind FAKE NEWs zu beurteilen und richtig zu stellen.
Wilfried Jaskulski Gerade ältere Mitbürger haben ein gesteigertes Interesse an Arte- und 3sat- Sendungen. Kultur- und Dokumentationen jeglicher Art sind wichtig , da kaum bis gar kein Interesse an den privaten Sendern wie Vox oder RTL besteht. Dies höre ich auch immer wieder wenn ich mich mit Freunden und Bekannten unterhalte.

Arte und 3sat müssen unbedingt weitersenden.Bitte an anderer Stelle Streichungen vornehmen.



Mit freundlichen Grüßen



Wilfried Jaskulski aus Wertheim am Main
Wilfried Klein Die große Vielfalt der derzeitigen Rundfunk- und Fernsehlandschaft ist unter den derzeitigen politischen Tendenzen, das Erstarken reaktionärer Kräfte, bis zu rechtsradikalen Parteien, unverzichtbar. Von besonderer Bedeutung ist der hochwertige Journalismus. Ein vielfältiger unabhängiger Journalismus ist die Basis für eine offene, kritische Gesellschaft. Die Folgen einer nachlassenden kritischen Berichterstattung sieht man z.B. in Ungarn. Unabhängiger Journalismus ist in dort nicht mehr möglich. In Polen konnte die neue Regierung gerade noch die "Kurve" kriegen. Die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sind Voraussetzung für unsere Gesellschaft. Vor allem für unsere offensichtlich von vor allem rechten Parteien unter Druck geratende Demokatrie.
Wilfried Kneffel Guten Tag,

die Reform ist völlig berechtigt, geht aber leider nicht weit genug.



Denke ich an die Zusammenlegung von 3Sat und arte, dann ist dieser Ansatz vollkommen berechtigt, dient aber primär dazu Empörung in gesellschaftlichen Kulturkreisen hervorzurufen.



Anstatt ARD und ZDF zu einem Sender zusammenzufügen und somit tatsächlich kostenrelevante Einsparungen vornehmen zu können, arbeitet sich die Kommission an Spartensender ab.



Anstatt aktiv an einer hohen Akzeptanz des ÖRR bei den Bürgern zu arbeiten und einen guten öffentlichen Sender zu kreieren, der

- Objektivität

- Meinungsvielfalt

- Unparteilichkeit

- Ausgewogenheit

zum inhaltlichen Programmziel hat, bleibt hier einmal mehr der Reformwille gänzlich aus.



Anstatt für mehr Transparenz bei den Ausgaben der Rundfunk- und Fernsehanstalten zu sorgen,

bleibt hier einmal mehr die völlige Intransparenz für die Gebührenzahler bestehen über Programmkosten, Personalkosten, Pensionskosten etc.



Der ÖRR erinnert mich an die alte DDR: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."



Und so kann das Fazit nur gelten: Entweder ist die Kommission in der Lage eine wirklich wirksame und durchgreifende Reform zu erarbeiten oder sie sollte sich über eine Aufhebung des Rundfunkstaatsvertrages und der Abwicklung des ÖRR Gedanken machen. Und zwar bevor die Akzeptanz des ÖRR bei den Bürgern auf Null steht. Eine Alternative wäre ggf. ein freiwilliger Bezahlsender.



Übrigens: Zwar werde ich gezwungen die GEZ-Gebühren zu bezahlen, allerdings sehe ich mir das Programm seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr an, da es im Angebot für einen durchschnittlich denkenden Menschen nur schwer erträglich ist.



In der Hoffnung auf eine reale Besserung beim ÖRR für die Demokratie und die Menschheit verbleibe ich,



mit freundlichen Grüßen

Wilfried Kneffel
Wilfried Kreis Ich möchte meine Unzufriedenheit als aktiver Hörer verschiedener vorwiegend ARD-Radiosender im Kulturbereich mit Hinweisen auf Einsparmöglichkeiten über eine bessere Vernetzung und die Kooperation bzw. Zusammenarbeit im EDV- / IT-Bereich aller Sendeanstalten aufmerksam machen. Die Onlineauftritte, wie auch die modalitäten der Homepages und Suchfunktionen verschiedener Sender basieren auf unterschiedlichen Programmstrukturen und unterschiedliche Entwicklern. Das macht es nicht nur den Hörerinnen und Hörern schwer sich auf den verschiedenen Sendern zurechtzufinden, sondern es verschwendet wissentlich viele GEZ-Beiträge. Die neuen V



Vor etwa 50 Jahren haben bereits die Landeskirchen und Diozösen einen zentralen EDV-Planungsstab zur organisatorischen Entwicklung und Programmierung verschiedener Aufgabenbereiche gegründet und viele Mio. Kirchensteuern eingespart. Die neuen Regelungen unter dem II. Abschnitt -Zusammenarbeit und Federführerprinzip- ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, kommt aber leider sehr spät.



Ich frage mich als Hörer im Sendebereich des Rbb, wie es offensichtlich über Jahre unkontrolliert zu solchen Verschwendungen im zusammengeführten Rbb-Direktorium kommen konnte? Darüberhinaus ist es nachdem sich die neubesetzten Stellen in der Leitung eingespielt haben könnten und mit dem tollen Rbb-Kultur-Slogen "Ihre Ohren werden Augen machen" sehr viel gutes Werbegeld investiert wurde, überraschend eine kurzfristige Namensänderung über den Sender angekündigt worden. Der Kultursender des Rbb hat mit seiner Umbenennung in "Radio-drei" sicher sehr viele GEZ-Einnahmen geschrädert und verbrannt, m. E. ganz ohne Not. Welches Kontrollorgan hat wohl dieser Maßnahme zugestimmt?

Vor wenigen Jahren ist "Bayern-vier" in "Bayern-Klassik" umbenannt worden, was wenigstens Sinn machte.



Die Verwaltungsvereinfachung ist derzeit in aller Munde. Wenn man den geänderten Vorschlag der Rundfunkkommission durchschaut, bekommt man den Eindruck, dass es vielleicht mal eine weiterentwickelte KI schaffen könnte, aus so einem großen Werk eine handhabbare Zusammenfassung zu erstellen.
Wilfried Krokowski Ja, die Reform ist überfällig.



Die Reform sollte weiter greifen. Die Spartensender sollten sich selbst finanzieren und nicht auf Kosten der Allgemeinheit senden. Elitäre Kreise die Sender wie ARTE oder Kulturkanäle sehen, werden heute von den vielen "einfachen" Beitragszahler finanziert, die nie diese Sendungen sehen.



Ferner sollte der Einfluß der Politik reduziert werden. In den Kontrollorganen mehr Bürger und weniger Politiker und die Redakteure sollten neutraler und objektiver Berichten. Heute dominiert eine einseitige links/grüne Meinungsbildung.



Im Sinne des „Beutelsbacher Konsenses“ sollten nicht nur die Schüler und Studierende möglichst viele Informationen erhalten, sondern auch die Zuschauerinnen und Zuschauer, um sich eine eigene Meinung bilden zu können und der Gefahr der Indoktrination vorzubeugen. Ich selbst bin Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Kiel und fordere meine internationalen Studenten immer wieder gerne zu einem Diskurs mit unterschiedlichen Meinungen auf.
Wilfried Lang Sehr geehrte Damen und Herren,



mit großer Bestürzung habe ich gelesen, dass sie mit der Novellierung des Rundfunkstaatsvertrages einschneidende Kürzungen sowohl im TV- als auch im Radiobereich anweisen wollen. Das halte ich für ausgesprochen schädlich, absolut kontraproduktiv bzgl der Situation in diesem Staat, in dem bereits wieder Grenzen der Demokratie ausgelotet werden. Die Erfolge radikaler Parteien lassen schlimmes befürchten.



Insbesondere die Verschmelzung von 3SAT und arte halte ich für grundfalsch. Beides sind hervorragende Kulturprogramme, die sich optimal ergänzen. Sie decken auch verschiedene Bereiche der Kultur ab. Wir benötigen nicht weniger Kulturprogramme, sondern viel mehr, auch im "linearen" Fernsehen, ergänzt durch begleitende Angebote im Internet.



Einsparungen sollten sie in den Verwaltungen der Rundfunkanstalten vornehmen, aber doch nicht in den Programmen. Gegen flachere Hierarchien hätten vermutlich auch die Programmmacher keine Einwände. Auch die Vielfalt unserer bestehenden Sender finde ich sehr bereichernd. Ich bewundere oft die Kreativität der "kleinen" Anstalten, wie Radio Bremen oder den Saarländischen Rundfunk. Selbst die 5 linear ausgestrahlten Radioprogramme des WDR haben ihre Berechtigung. Ich nutze sie selektiv und gezielt, je nach dem aktuellen Angebot.



In der Hoffnung, dass sie ihre "Kahlschlagpolitik" noch einmal sehr kritisch überdenken, verbleibe ich



mit freundlichen Grüßen

Wilfried Lang
Wilfried Müller Die Verschmelzung von Arte und 3Sat ist eine Kastration für die kulturelle Vielfalt und filmischer Qualität. Ich schaue zu 80 % diese beiden Sender, weil ich Rentnerprogramme der 3ten, auf denen ständig immer die gleichen Filme durchgenudelt werden, nicht mehr ertrage. Die Reform bringt mehr niveaulose Masse anstatt die Qualität zu steigern. By the way - niemand braucht die Vielzahl dritter Programme. Hier ist eine Reform notwendig..
Wilfried Reuter Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, meine Frau und ich und einige Freund*innen können es nicht fassen, dass in Erwägung gezogen werden könnte, 3Sat einzustellen. Neben arte ist 3Sat unser wichtigster Sender, der uns mit seinen kulturellen Beiträgen bereichert, der mit seinen kritischen Beiträgen und Dokumentationen zu vielfältigen Aspekten des Handelns des Menschen in Gesellschaft und Wirtschaft unseren Horizont erweitert, der sich dem Verhältnis von Mensch und Natur widmet und Verborgenes offenbart. 3Sat und arte sind die Sender mit den meisten Sendungen, die unsere Augen und Ohren öffnen.

Wenn Sie sparen möchten und müssen, dann nicht dort, wo die Beitragsqualität am ausgeprägtesten ist. Womit sollen wir sonst die Relevanz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Gesprächen mit Bürgern verteidigen? Etwa mit der unglaublichen Anzahl von Unterhaltungsserien und Krimis von zweifelhaftem Bildungs- und/oder Unterhaltungsniveau? Nein, öffentlich-rechtliches Fernsehen, öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat einen Bildungsauftrag!!

Kürzen Sie nicht bei 3Sat und arte!!



Mit freundlichen Grüßen, Wilfried Reuter
Wilfried Werner Hallo, ich würde es sehr bedauern wenn ich kein arte und 3sat mehr sehen könnte und mir überlegen ob ich mich dann bei der der GEZ abmelden sollte. Gruß Wilfried Werner
Wilhelm Achelpöhler Sehr geehrte Damen und Herren,



In den Änderungsvorschlägen heißt es:



"In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder vollständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden."



Da gleichzeitig die Einführung eine 48 Stunden Tages oder eines achstündigen Programms in den Abendstunden nicht beschlossen werden kann, bedeutet dies eine Halbierung des Kulturprogramms. Während man also die freie Wahl hat, welche der zahlreichen Talksshow Sendungen in den Abendstunden bei ZDF und ARD einschließlich der dritten Programme man verfolgen soll, wird das Angebot von 3Sat und Arte halbiert. Ich vermute einmal, das Einsparungspotential entspricht in etwa zwei oder drei Spielen der Champions League.



Ich sehe nahezu regelmäßig die ZIB 2 des österreichischen Fernsehens, weil etwa die Perspektive auf die EU von einem kleinen EU Mitgliedstaat eine ganz andere ist, als aus der Perspektive des größten EU Mitgliedstaates. Interviews wie von Armin Wolf sieht man in den Tagesthemen auch eher selten. Meist führen die dann zu der netten Ansage, dass man sich nunmehr leider bereits von den Zusehern bei 3 Sat verabschieden müsse. So entgeht mir der Wetterbericht für Österreich, was verschmerzt werden kann



Statt das kultuerelle Angebot zu verknappen, sollte der Rundfundbeitrag etwas erhöht werden und sofern die ostdeutschen Bundesländer dem nicht zustimmen wollen, eine Zusammenlegung des kulturellen Angebots von MDR,RBB und NDR-MV erwogen werden. Ebenso könnte erwogen werden, in Bundesländern, die keine Erhöhung des Rundfunkbeitrags wünschen, den guten alten Sendeschluss wieder einzuführen. Wer will kann sich dann ja in der Mediathek bedienen.



Kurz: lassen Sie das. 3 Sat muss bleiben.





Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Achelpöhler
Wilhelm Beermann Hallo,



ich möchte dringend darum bitten, die Eigenständigkeit von Arte und 3sat nicht anzugreifen.



Es werden im Konzept vor allem diejenigen Sender zusammengestrichen, die für Kultur und Journalismus stehen - im Gegensatz zB zum gleichgeschalteten Unterhaltungsprogramm (Schlager, Talkshows) der Regionalsender.



Dafür habe ich nicht 40 Jahre Rundfunkgebühren bezahlt!



Die Kultur und tiefergehender Journalismus in allen Sendern wurden in den letzten 20 Jahren immer weiter zugunsten günstiger Dutzendunterhaltung (drittklassige Hollywoodfilme, alberne Comedyshows immer gleicher Art) eingeschränkt.



Bitte nicht!
Wilhelm Dörr Wissenschafts-Journalismus muss m e h r und nicht weniger bei öffentlich-rechtlichen

Sendern Platz haben.

Das bieten vor allem 3SAT und auch ARTE. Deren Beiträge kann ich vertrauen.

Wo Kommerz das Sagen hat ist immer Vorsicht geboten.



Darum ändern Sie n i c h t s an den beiden vorzüglichen Informationskanälen.



MfG Wilhelm Dörr.
Wilhelm Herwig Sehr geehrte Damen und Herren,

aus meiner Sicht ist es unmöglich die beiden Sender 3SAT und ARTE zusammenzulegen. Beide haben völlig unterschiedliche Inhalte und bei einer Zusammenlegung würden viele bisher behandelte Themen unter den Tisch fallen. Ich kann nur darum bitten beide Sender so zu belassen, wie sie sind.



Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Herwig
Wilhelm Homann Guten Tag,

ich bin erstaunt, dass die Vorschläge zur Neuordnung zu Lasten der Kultur(Sender) gehen. Ich halte die Vorschläge für absolut falsch und sogar gefährlich, haben wir doch „Kultur“ in der heutigen Zeit und für die Zukunft so nötig.

Stattdessen sollte man

- Doppelstrukturen der Sender reduzieren: Verwaltung, IT.

- ggf. auch Formate überdenken; warum muß z. B. die aktuelle Stunde im WDR von zwei Moderatoren präsentiert werden (die sich dann abwechseln beim Vorlesen der Sätze. Es ist ein Beispiel für ein völlig überzogenes und unverständliches Format.



Aufgrund meiner langjährigen Consulting-Tätigkeit weiß ich, dass durch Reduzierung von Doppelstrukturen und Vereinheitlichung von IT-Systemen die größten Kostenreduzierungen mittelfristig zu heben sind. Reduzierung von Kultursendern ist Schaufensterpolitik und gibt die falschen Signale.



W. Homann

Wilhelm Pramstaller Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Bestürzung habe ich gehört, dass Sie im Rahmen von Programmkürzungen ausgerechnet 3 Sat streichen wollen, dem Sender in dem die interessantesten und informativsten Sendungen aus den deutschsprachigen Ländern zusammengefasst sind und auch die Filmbeiträge meist nicht so beliebig sind, sondern mit Bedacht ausgewählt sind. Also einfach so, wie es sich für einen öffentlich rechtlichen Sender gehört. Und dafür zahlen wir gerne Beiträge in diesen Ländern.



Ich mag es mir kaum vorstellen, wenn Sendungen wie NANO oder Kulturzeit, die entsprechenden Nachrichtensendungen der 3 Sat-Länder, die Dokumentation zu Natur, Kultur und fremde Länder nicht mehr gespielt werden. Ich bin erschüttert, dass einem intelligenten Menschen nicht an der Offenheit und Diversität vieler Themen gelegen ist und dem sowas überhaupt in den Sinn kommt. Es wirft ein bezeichnendes LIcht auf das Niveau der heutigen Politiker.



Überlegen Sie sich das nocheinmal oder schämen Sie sich in Grund und Boden!



Auf Einsicht hoffend,



Willi Pramstaller

Wilhelm Reinheimer Sehr geehrte Damen und Herren,



ich möchte hiermit Stellung beziehen zudem Vorschlag die Sender 3sat und Arte zusammen zu legen. Ich lehne dies vehement ab.

Beide Sender bieten wie ein breites kulturelles Angebot, wie sonst keine Sender. Arte ist mit der deutsch-französischen Zusammenarbeit extrem wichtig und berichtet in hoher Qualität über europäische Themen. Kein anderer Sender berichtet in guter Qualität und vor allem sehr ausführlich über europäisches Leben und Themen. Dem sollte in Zukunft einen noch breiteren Raum eongeräumt werden.

3sat als Zusammenarbeit von Sendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bedient ebenfalls ein Programm auf europäischem Niveau und ist ebenfalls als kulturelles Angebot sehr wichtig.

Beide Sender müssen weiter ausgebaut werden im Hinblick auf die Herausforderungen, denen Europa und der europische Gedanke gegenüber steht.

Eine Zusammenlegung wäre eine Katastrophe für die kulturelle Vielfalt, die vom ÖR gesichert werden muss. Private Sender sind gewinnorientiert und wollen europäische, kulturelle Vielfalt gar nicht bedienen.



Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm G Reinheimer
Wilhelm Rupert Reim Sehr geehrte Damen und Herren,



anbei meine dringliche Bitte den Bildungsauftrag durch das die Fernseh- und Rundfunkanstalten weiter aufrecht zu erhalten. Gerne sind wir bereit höhere Beiträge zu entrichten, wenn der Bildungsauftrag umfassend weiter fortgeführt wird.



Leider haben wir in Deutschland die Bildung unserer Kinder und auch Jugendlichen. Diese Bildung kann nur gemeinsam, auch mit den Rundfunkanstalten, funktionieren.



Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre hoffentlich richtigen Entscheidungen.



Besten Dank.



Mit freundlichen Grüßen



Julia und Wilhelm Reim
Wilhelm Toepsch Der Sender 3Sat stellt eine authentische Alternative zur Information und Unterhaltung dar.

Der Sender gibt Informationen zu Zeiten wieder, welcher man noch aufmerksam folgen und verstehen kann.

Daher bitte ich um den den Fortbestand des Senders mit diesen Formaten und Informationen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Toepsch

44147 Dortmund
Wilhelm Viehbeck Es ist ein vollkommenes Unding, dass die Rundfunkkommission eine Einstellung von 3sat überhaupt in Erwägung zieht!

Der Auftrag an die Öffentlich-Rechtlichen Sender ist Information und Kultur für den Bürger bereit zu stellen. Nicht billige Unterhaltung, die soll man den privaten Sendern überlassen!

Sie wollen sparen: Allein heute am 11.10.2024 haben dir Öffentlich-rechtlichen Sender 26 Krimis oder Krimi-Serien im Angebot, das ist vollkommen überzogen. ebenso sind die Schönwaschserien a la Rosamunde Pilcher eine Zumutung für mündige Bürger, ebenso die Serien, in denen Deutsche auf der ganzen Welt für Ordnung sorgen.

Umgedreht wird ein Schuh daraus, Kultur und Information müssen dem Internet-Schrott und den Fake-News entgegen wirken!

Noch ein Vorschlag: senden sie höchstens 2 Krimis am Tag, dann nehmen sie die Krimis aus ihrem Archiv, dann müssen sie die nächsten 20 Jahre keine Krimis mehr produzieren! Das gleiche gilt für Pilcher und Lindström und Frühling usw.







Also: Finger weg von 3sat und Arte.
Wilhelm Vieljans Kurz zu meiner Person: Ich bin 70 Jahre alt und kann mich noch an Fernsehen in schwarz und weiß mit einem Sender erinnern. Ich habe Mathematik studiert und war beruflich als Berater unterwegs, Bildung und deren Vermittlung waren mir stets eine Herzensangelegenheit.



Zu den Ausführungen liesse sich vieles sagen, die Zusammenfügung von 3sat und arte macht mich jedoch besonders betroffen.Sicherlich über 90% meines Fernsehens beinhaltet diese zwei Sender zusammen mit ARD-alpha (Hier besonders lobenswert 'alpha centauri' [auch wegen der ausgefallenen Präsentation], die Sendungen in denen seit geraumer Zeit Lesch als Moderator auftritt fallen dagegen erheblich ab und sind teilweise sogar oberflächlich und manchmal fehlerbehaftet. Eine Fortsetzung mit Gassner wie 'Von Aristoteles bis zur Strng-Theorie' findet sich leider nur auf youtube. ZDF-Info ist dagegen für mich etwas flach und wissenschaftlich bedenklich, insbesondere in der historischen Abteilung.



Die anderen öffentlichen Sender beschränken sich auf einige Ausnahmen wie 'Die Anstalt' oder 'extra3' und nur gelegentlich deren Spielfilme. Nett waren die ausgefallenen Schmunzelkrimis im Vorabendprogramm, wie Aachen, Husum, Bütringhausen. Gebliegen sind die 'normalen' Abspuler. Als Nordlicht war verständlicher Weise Büttenwarder Pflicht.



Private Sender kann mein Fernsehen - glaube ich - gar nicht empfangen, ich habe es aber auch schon seit meinem letzten Umzug nicht mehr probiert.



Einige Sendungen, die ich zeitlebens beispielsweise geschätzt habe:



- Für Kinder besonders 'Das Sandmännchen', 'Sport, Spiel und Spannung' (Das erste was ich regelmäßig sehen durfte), 'Die Sendung mit der Maus', 'Löwenzahn' und 'Die Augsburger Puppenkiste' oder eben die Klassiker von Astrid Lindgren, und Kästner, 'Pan Tau' und 'Der fliegende Ferdinand', usw. Hier ärgert mich bis heute, dass diese Sendungen wegen anderer Dinge etwa Sportübertragungen verschoben werden. Haben Kinder eigentlich weniger Rechte?



- Für mich als Jugendlicher vorneweg (wie auch anders) 'Der Beatklub', 'Alexis Corner' und später 'Der Rockpalast'.



- Wissenschaftlich beeindruckend waren etwa 'Heinz Haber: Der blaue Planet', Grzimeck, Costeau und die zahlreichen Sendungen des bayrischen Schulfernsehens, die parallel bei rowohlt in Buchform erschienen waren, aber auc später etwa der Computerclub. Bemerkenswert an derartigen mehrteiligen Sendungen war der aufbauende Fortschritt, etwas, was es heute praktisch nicht mehr gibt und unterstellt günstig zu erstellen war.



- Kulturell erinnere ich mich an 'Ohnsorg', 'Millowitsch' und 'Komödienstadl*. Kamera aufstellen und live senden; die Pause wird ebenfalls übertragen, ganz wie in echt. Für Kleinstädte und Dörfer könnte derartiges eine erhebliche Bereicherung darstellen.



- Sportlich hat mir die Sportschau am Samstag mit 45m völlig ausgereicht. Die heutige Gigantomanie ist doch übertrieben. Außerdem: Die immer gleichen Weisheiten ehemaliger Fussballer wirken eher lächerlich; Sind die eigenen Reorter keine Fachleute?



Meine Lieblingssendungen in arte und 3sat sind 'nano' (viel zu kurz) und Linda Lorins Unterhaltung 'Stand, Land und Kunst'. Hier sind Krimis und platte Serien eher selten, die Spielfilme häufig beachtenswert. Gefällt mir etwas nicht (wie etwa Scobel), so kann man wenigstens derzeit noch auf einen anderen Sender umschalten. Dies dürfte nach der Zusammenführung scher möglich sein.



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Die vorgestellte Reform erscheint mir wie ein Machtpoker der Politiker im Hintergrund, die unterbreiteten Lösungsvorschläge wie ein Gefälligkeitsgutachten.



Ist es nicht möglich, vor einer tiefgreifenden Änderung die Zuschauer umfassend zu beteiligen. Es könnte durchaus eine breite Informierung geben über die derzeitige Mittelverwendung mit einer Aufstellung der Kosten jeder einzelnen Sendung und der genauen Aufwendungen jeder Sparte als Jahressumme im Vergleich. Vielleicht stehen diese Daten irgendwo zugänglich bereit, aber mir als Zuschauer ist es nicht erkennbar.



Das öffentlich rechtliche Fernsehen sehe ich als Dienstleister für die gesamte Öffentlichkeit. Davon ist aber wenig zu spüren, da ein Einblick in die Mittelverwendung fehlt. Ich persönlich würde es sehr begrüssen, wenn die vorgeschlagene Reform zurückgestellt wird und zunächst eine umfassende öffentliche Debatte geführt wird mit einer abschließenden Umfrage.



Mit dem Anspruch der öffentlich rechtlichen Medien die vierte Macht im Staat zu sein, sollte hier ein Bereich der direkten Bürgerbeteiligung sein. Statt einer Wahl könnte auch alle fünf Jahre unter allen Zahlenden ein Rat ausgelost werden.



Für weitere Ausführungen hätte ich gerne mehr Zeit gehabt. Leider läuft die Frist in einigen Minuten ab. Daher bitte ich, mögliche Rechtschreibfehler und unklare Formulierungen zu verzeiehen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.



Für heute verbleibe ich abschließend



mit freundlicher Empfehlung



Wilhelm Vieljans



Wilhelmus Heijnen Der Entwurf is eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland.



Reduzierung des Informations und Kultur Angebot ist durch bestimmte Politische Strömungen gewünscht. In Polen und Ungarn kann mann sehen was das bedeutet.



Die Änderungen war Politisch gewünscht um Kosten für die Bürger ein zu sparen. Es ist ein Unding das dieser Vorschlag alles versucht zu Regeln aber nicht die Finanzierung des ORF.



Es ist Traurig zu sehen das die Politik die Gefahren sprich die potentiell negative Aspekten der Änderung auch zu beschreiben und Publizieren.



Das dies eine Hau Ruck Aktion der Politik ist zeigt sich durch den Fakt das es nur wenige Tagen möglich ist für die Bürger sich eine Meinung zu formen und darauf zu reagieren.



Demokratie sieht anders aus.
Willeke, Jörg Sie laufen mit den Sparbeschlüssen, d. h. dem Einstellen von Sendern der Inflation hinterher! Nur wie lange? Bis Sie sich selbst abgeschafft haben? Da brauchen wir dann nicht mehr die AfD, das erledigen Sie dann selbst! Es gilt den Mut zu haben, die Öffentlichkeit mit einer Gebührenerhöhung angesichts der horrenden Inflation des letzten Jahres zu konfrontieren.



Abgesehen davon werden mit 3SAT und ARTE die Sender abgeschafft, die in bemerkenswerter Weise bislang ihrem Bildungsauftrag nachgekommen sind. Wie wollen Sie bspw. "Scobel" ersetzen? Aber ich hätte schon eine Idee: Wie wäre es mit Förster sucht Frau, da können wir uns dann zu Tode amüsieren und es strengt auch nicht die kleinen grauen Zellen an!
Willem Warnecke Wir sind in Deutschland zwar noch weit entfernt vom kulturellen Kahlschlag, der in anderen - auch europäischen - Ländern betrieben wird, die drastilschen Streichungen ganzer Kanäle ist aber vor diesem Hintergrund in meinen Augen kein guter Ansatz! Angebote, die nur wenige nutzen, dürfen, SOLLEN auf den Prüfstand. Aber ist dies bei den Kanälen, denen das Aus droht, wirklich der Fall?

Ich schätze 'altmodische' Fernseh- und Radiokanäle, wo Reaktionen dem Publikum ein Programmangebot machen - anstatt dass die Auswahl von aneinandergereihten Clips eine KI erledigt. Die mir, mit der Maßgabe, mir zu gefallen, tendenziell immer wieder dasselbe wie eben gerade vorschlägt, mich nicht überrascht, mich nicht fordert, die mir keine Neuigkeiten vorsetzt, sondern mich, ganz im Gegenteil, immer stärker auf das schon Bekannte einschwört.

Erhalten Sie diese Jobs, erhalten Sie diese direkte und indirekte Kulturförderung, erhalten Sie diese Bildungsmodalitäten! Im Vergleich zu vielen anderen Ausgaben der öffentlichen Hand sind diese doch sicherlich recht gering, der Nutzen, den viele daraus ziehen. Wir wollen, wir BRAUCHEN eine vielfältige Gesellschaft - das fördern Sie nicht durch Einschränkung bzw. Vereinheitlichung der Informationskanäle!
Willi Frank Ich protestiere energisch gegen die Absicht, die TV-Programme von 3sat und ArteTV zu fusionieren, weil dies zu einer Verarmung bzw. Ausdünnung des Kulturauftrages des öffentlich-rechtlichen Rundfunks führen würde.

Ich mache mir auch Sorgen, dass unter dem Wegfall von Kanälen im Hörfung insbesondere diejenigen Programme leiden müssten, die sich der klassischen Musik widmen.
Willibald Myke Der Sender 3SAT sollte nicht unter die Kosteneinsparungen fallen.

Gerade in der heutigen Zeit sind seine Beiträge extrem wichtig.
Winfried Bell Ihre Power-Point-Präsentation zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks spricht von qualitativer Stärkung bei quantitativer Begrenzung. Das ist sicher nicht einfach darstellbar.



Ihren Planvorstellungen zur quantitativen Begrenzung kann ich leider teilweise nur mit Unverständnis begegnen; es sieht aus, dass Sie gerade und vor allem bei den qualitativ hochwertigen Programmen quantitativ einsparen wollen.



3sat und arte passen in ihrer Struktur überhaupt nicht zusammen und sollten beide unabhängig voneinander bestehen bleiben. Zudem müssten Sie - wenn Sie schon den einen Sender in den anderen integrieren wollen - eine klare Ansage machen, dass beide Sender in einem neuen zusammengefasst, sich die Sendezeit 50:50 aufzuteilen haben. Eine vage Kann-Bestimmung, dass arte Bestandteile von 3sat einbauen kann - das ist der Tod im Topf für 3sat.



Ich selber schaue mehr 3sat als arte, 3sat hat gehaltvollere Beiträge, arte ist eher retro: alte französische Filme, ältere Konzertübertragungen etc.



Ich habe den Verdacht, dass Sie bei ihren Kürzungsmaßnahmen eher auf "Quote" schielen, und genau deshalb gerade beim Qualitätsfernsehen und Infokanälen einsparen wollen. Genau für diese Sender aber zahle ich gerne meine Rundfunkgebühr.



Ärgerlich ist dagegen, dass bei den herkömmlichen Mainstream-Sendern der Sparstift überhaupt nicht angesetzt wird. So werden zahllose Regionalprogramme unterhalten, deren Regionalität eigentlich immer noch im Wesentlichen auf das Vorabendfenster begrenzt ist, welches früher im Rahmen der ARD ausgestrahlt wurde. Ansonsten glänzen die Regionalprogramme mit Wiederholungen über Wiederholungen, oft auch mit gar nicht regionalen Filmen, Berichten und Dokumentarfilmen - auch das alles Wiederholungen, die stattdessen besser über Mediatheken abgerufen werden sollten.



Hier fände ich den Ansatz zu sparen viel reizvoller. Zurück in die Zukunft sozusagen. Regionalfenster bei ARD und ZDF statt dritter und vierter Wiederholung auf einem der unzählichen Regionalsender.



Stattdessen wollen Sie an den Mediatheken sparen. Das ist in einem Zeitalter, in dem sich die Kunden an zeitversetztes Fernsehen gewöhnt haben, unverständlich. Gerade die Mediatheken müssten ausgebaut werden. Wer in den Zeiten eines Regionalfensters z.B. nicht "live" schauen kann, sollte auch zukünftig die Möglichkeit haben, das Programm "nachzuholen".



In diesem Zusammenhang muss ich auch bitten, mehr Geld für komplette Nachrichtenübertragung aus der Mediathek in die Hand zu nehmen. Wenn ich nicht "live" die Tagesthemen oder das heute-Journal sehen kann und dann auf die Mediathek zurückgreife, dürfen kurze Sportfeatures aus rechtlichen Gründen nicht mit übertragen werden - das ist unerträglich, wenn man einerseit Aber-Millionen Euro für Live-Übertragungen ganzer Sportereignisse aus unseren Beiträgen finanziert, andererseits aber kein Geld hat, kurze, zusammenfassende Clips über Sportereignisse in den Nachrichtensendungen der Mediatheken unterzubringen - völliges Unverständnis und ärgerlich ohne Ende!



Wenn das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zukünftig qualitative Beiträge/Sender verknappt oder schließt und den Mainstream beibehält, den unendlichen Overkill an seichten Quizsendungen und Shows, die sich vom Müll der Privatsender kaum noch unterscheiden, dann wird es mir schwer fallen, zukünftig noch mit gleicher Energie für den Beibehalt des ÖRR zu stehen.



Dann kann der ÖRR gerne auch ganz fallen.



Mit freundlichen Grüßen

Winfried Bell
Winfried Engster Sehr geehrte Rundfunkkommissionsmitglieder



Unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nicht hoch genug zu schätzen in Zeiten größter antidemokratischer Bedrohung. Die Programmvielfalt massiv einzuschränken und damit genau den rechtspopulistischen Stimmen nachzugeben, welche die Meinungsfreiheit mit Füßen treten, halten wir, mit Verlaub, für eine sehr dumme Idee. Vielmehr sollten sie als Entscheidungsgremium des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diese Vielfalt nicht nur erhalten, sondern OFFENSIV verteidigen. Inklusive der unserer Ansicht nach moderaten Kosten, wenn man sie in Relation setzt zu all den Angeboten privater Anbieter. Ganz vehement möchten wir der Zusammenlegung von 3SAT und arte widersprechen. Bitte gehen Sie den potentiellen Vernichtern unserer Demokratie nicht auf den Leim, nur weil sie so laut sind. Diese Menschen repräsentieren NICHT die Mehrheit! Jede*r Verfassungspatriot*in ist aufgerufen, das „nie wieder“ mit Leben zu füllen, bitte tun Sie das in Ihrer Arbeit auch.

Mit vertrauensvollen Grüßen

Winfried Engster und Regina Maier-Wörz
Winfried Herrmann Es ist traurig, dass die AFD jetzt schon diesen gravierenden Einfluss auf unseren grossartigen öffentlich rechtlichen Rundfunk hat. Der Vorschlag 3-sat aufzugeben, ist niederschmetternd, mit das beste Programm Angebot.

Streicht doch lieber Fußball und seichte Unterhaltung zusammen.
Winfried Kupny Sehr geehrte Damen und Herren



bei einem nicht unerheblichen Teil meiner Schülerinnen und Schüler spielt unter anderem "Nano" eine bedeutsame Rolle. Immer wieder stelle ich fest, dass dieses Magazin ihnen Informationen liefert, die sie so an anderer Stelle kaum erhalten. Einzig "Galileo" auf Pro 7 kann da mithalten.



Wenn ich meine Schülerinnen und Schüler auf Fernsehsender anspreche, werden nicht selten Arte und/oder 3Sat genannt. ARD und ZDF sind zwar auch bekannt, werden aber seltener angegeben.



Was bleibt bei einer Zusammenlegung von Arte und 3Sat übrig? Zwei Sendern mit unterschiedlicher Ausrichtung und verschiedenen Themenschwerpunkten.



Warum spielt das erhebliche Gewicht fundierter Informationen und relevanter Bildungsmöglichkeiten bei den Überlegungen zur Zusammenlegung beider Sender keine Rolle?



Sind Sie wirklich der Ansicht, dass Investitionen in Bildung und Demokratie nicht zu teuer sein dürfen?



Mit äußerst besorgten Grüßen

Winfried Kupny

Lehrer und Lerntherapeut Frankfurt am Main
WINFRIED RICHTER Für mich ist die geplante Zusammenlegung von ARTE und 3SAT ein großer Verlust an Information und besonders guten Sendungen. Die Quiz- und Musikshows treffen nicht meinen Geschmack und werden von mir nicht angesehen. Bitte ARTE und 3SAT weiter erhalten.
Winfried Rost Von Seifenopern,

trash-TV, Wiederholungen, nichtssagenden Talkshows ist das gesamte Fernsehangebot (öffentlich rechtliche Sender und private Sender) überlagert. Jetzt sollen ausgerechnet die wenigen mit einem hohen Qualitätsprogramm (3sat, arte, Phönix und andere) ausgedünnt werden. Wissenschaftsjournalismus wie bei Nano ist heute wichtiger denn je.

PS: Aber die Gebühren fürs ÖR Fernsehen steigen sicher weiter.

Besser Qualität vor Quantität.
Winfried Scholz Den Medien entnehme ich, dass im Zuge der Reform des Öffentlich - Rechtlichen Rundfunks der Kultursender 3sat eingestellt werden soll. Neben ARTE gehört dieser Sender wegen seiner hohen Qualität an kulturell - wissenschaftlichen Beiträgen zu den von mir meist gesehenen TV - Sendern. Dieser Sender hebt sich wohltuend von den oft niveaulosen Sendungen von ARD und ZDF ab. Ich protestiere gegen die geplante Abschaltung.

Besser könnte es die AfD auch nicht hinbekommen.
Wirthgen Petra Da ich recht differenzierte Anmerkungen habe, öffnen Sie bitte den von mir formulierten Anhang!

Vielen Dank,

mit freundlichen Grüßen

P. Wirthgen
An die RUNDFUNK-KOMMISSION:
STELLUNGNAHME zu den geplanten Veränderungen der Sender von ard und zdf
Dass Sender wie zdf-neo, 3-sat und ard-alpha wegfallen, bzw. irgendwie „zusammengelegt“ werden sollen, ist für mich nicht akzeptabel!
Gerade eine „Zusammenlegung“ von u.a. zdf-neo (mit anderen Sendern) zu einem „jungen Sender“ ist für mich persönlich gar nicht hinzunehmen.
Warum?
Meine ersten Gründe:
•Ich bin über 60, also immer noch „Generation Fernsehen“.
•Ich habe eine schwere chronische Erkrankung, bin tagsüber daher verhältnismäßig viel zu-
hause, und schaue dann recht viel Fernsehen  (beim späten Frühstück, nötigen Körperübungen,
Aufräumen, Bügeln, Nähen...)
Die weiteren Gründe beziehen sich aber ganz konkret auf z.B. zdf-neo:
•Zum entspannten Unterhaltungsfernsehen mag ich qualitativ gute Filme, auch aus den unter-
schiedlichsten Ländern. Und vor allem aber englische Serien und klassisch-englische Krimis
(oft mit Humor und Menschlichkeit!).
•Ich schätze die Möglichkeit, mir die englischen Serien, die ich so liebe,  ggf. auch in englischer
Sprache anzuhören! Wozu ich bei zdf-neo oft die Möglichkeit habe.
•Zdf-neo ist deshalb mein absoluter Lieblingssender,  in dem ich seit Jahren die meisten Sen-
dungen, Serien schaue. Aktuell für mich im Programm:
Inspektor Barnaby. Death in Paradise. Agatha-Christie´s Marple. Father Brown. Poirot.  (Wenn auch leider manches zu Tode wiederholt wird...) Und kürzlich: A  good girls guide to murder („Jung“, aber auch was für mich älteres Semester, weil qualitativ gut gemacht!)  Aber auch The Rookie. Bares für Rares.
•Ich meine, dass die meisten (englischen) Serien , die ich in den vergangenen Jahren mit Begeis-
terung verfolgt habe,  bei zdf-neo liefen:
Lewis. Young Morse. Shakespeare and Hathaway. The Coroner. Doc Martin. George Gently. Agatha
Raisin. Ripper Street. Vera. New Tricks. New Blood. Last witness...  Mag sein, dass viele davon auch zuerst bei zdf liefen, aber bei zdf-neo fand ich bislang immer zuverlässig gute englische Serienunterhaltung, auf die ich nicht verzichten möchte!!
•Verschwände zdf-neo, würden also die Sendeplätze für all die guten (englischen) Serien und Filme wohl damit verschwinden. Und damit auch eine angenehme Unterhaltung in den Tages-stunden, die nicht nur hohles „Hausfrauen-Fernsehen“ ist, wie es die meisten Privaten an-bieten, was ich unerträglich finde!
•Und das liesse mich regelrecht verzweifeln! Denn wo sonst könnte ich einige Tages- oder
auch Abendstunden daheim von guten Serien begleiten lassen?! Und nein, ich möchte nicht
Dutzende Streaming-Dienste dafür bezahlen müssen!
Die Idee, zdf-neo mit einigen anderen Sendern zu einem „jungen Sender“ zu „formen“ , finde ich auch fast lächerlich, und den älteren Zuschauern gegenüber unverschämt!
Warum?
•Es wirkt auf mich, als wollen sich die TV-Verantwortlichen an junge Menschen anbiedern, die aber kaum noch an dem für sie „altmodischem“ Medium Fernsehen  interessiert sind. Und nicht, weil die Inhalte ihnen nicht gefallen, sondern weil sie das Medium TV gar nicht mehr interessiert. Ganz einfach, weil nur alles Digitale für sie relevant ist. Deshalb klingt gerade diese Form der Umstrukturierung eher wie verzweifelter Aktionismus, der wenig bringt, aber dafür die älteren Zuschauer verärgert!
•Ich bin eine „ältere Zuschauerin“, auch wenn ich mich noch nicht so fühle: Nicht alle älteren Zu-
schauer sind senil, dement, lieben Volksmusik-, Schunkel-Schlager, Bergdoktoren oder Schmonzetten--TV!!! Ich gehöre zu der 70´s und 80´s Generation: Gleichberechtigung, Pop, Rock, New-Wave, Elektro-Pop, Science-Fiction, schräge Klamotten...nur mal zur Erinnerung!
•Und haben nicht sowohl sehr junge Zuschauer (KIKA) ein qualitativ gutes TV verdient, statt nur all die billigen amerikanisch-japanischen (Zeichentrick-) Serien auf den üblichen Kanälen?
•Und haben nicht auch etwas ältere Zuschauer die Art TV verdient, die informiert, bildet, mit
Spannung gut unterhält, gefällt,  ohne gleich superblutig, krawallig, mit immer widerlicheren expli-
ziten Gewaltdarstellungen und völlig kaputten Protagonisten zu sein, wie sie mittlerweile so oft ge-
bracht werden?!
•Ich bin durch meine chronische Erkrankung zwar gehandicappt, aber auch intelligent,  gebildet,
vielseitig interessiert, und daher auch sehr an Sendungen über Kunst, Kultur, Wissenschaften
interessiert, an Biografien interessanter Menschen!  Auch ein Beitrag wie „Sleep-less in New
York“ bei 3sat kürzlich war in seiner Ungewöhnlichkeit mal wieder sehenswert!
•Es ist leider allzu bekannt, dass wirklich gute Beiträge  in tiefe Nachtstunden versenkt werden, wo
man sie meistens gar nicht mal wahrnimmt. Daran sollte man eher mal was ändern, anstatt die
immer gleichen Filme x-mal zu wiederholen . Deren DVDs werden bereits stapelweise in Sozial-
kaufhäusern abgegeben, weil sich die Leute daran übersatt gesehen haben!
•Ich würde sehr gerne lieber wieder mehr qualitative Filme aus dem aussereuropäischen, nicht-
amerikanischen Ausland sehen: Japan, Südamerika, Indien, China, Afrika... da gäbe es bestimmt
mehr für interessierte Menschen in Programmen wie zdf-neo oder 3sat?
•Auch Sender wie ard-alpha, Phönix, zdf-info ... gehören zu den von mir häufig angeschalteten
Sendern. Nicht, dass ich alles vorbehaltlos in Ordnung finde, aber wenn ich echte Inhalte, die auch
mal in die Tiefe gehen,  sehen will, was zum Nachdenken, Mitdenken, zum mit anderen darüber
diskutieren, dann solche und ähnliche Sender!!! (Vor allem, wenn auf so vielen anderen Kanälen so
banale Sendungen laufen, dass es kaum zu ertragen ist!)
•Es gibt in der TV-Landschaft genug (zuviele!) Sender mit hohlen, oberflächlichen, kurzatmig-hektischen Sendeinhalten,  also Brüll-, Baller- und Dumpfbacken-TV, vor allem bei vielen Privatsendern.
•Nur Quoten- Fernsehen  zu machen ist letztlich nur: Den Massengeschmack bedienen. Also quasi allmählich auf BILD-Zeitungs-Niveau  zu geraten, denn der kleinste gemeinsame Nenner ist eben
immer der kleinste!
•Und es gibt auch inzwischen genug zappelige „Shows“ für hektische jüngere Generationen mit
kurzer Aufmerksamkeitsspanne und leichter Ablenkbarkeit, für die „wischen“, also auch zappen ihr
Medienverhalten bestimmt. Und dazu massenweise Superhelden-Filme (gähn!). Und Talent-shows mit mehr oder weniger Niveau. Und Dutzende von Streaming-Kanälen!!!
Ich bitte deshalb inständig, den Bildungs- und Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender weiter beizubehalten, und auch weiter gute Sender/ Sendeinhalte für die vermeintlich ach so langweiligen älteren Generationen! Oder zumindest für den Teil, der nicht gehirntot sein will.
Wenn wir Älteren in 20-30 Jahren alle weggestorben sind, und nur noch digital-Natives übrig sind, wird eh alles anders sein. Dann treffen womöglich auch keine Sendeverantwortlichen mehr die Entscheidungen, sondern KI, Diktatoren, multinationale Konzerne in Händen von Leuten wie ein Elon Musk... Ein Prost auf eine solche Zukunft!
Und die Klimakrisen-Folgen bescheren dann der Menschheit ganz andere Lebensaufgaben, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Fernsehen ist dann wohl sowieso....
Also bitte Veränderungen mit Augenmaß, und bedenken:
Für wen machen wir Fernsehen? Wer will Fernsehen? Wer braucht Fernsehen? Welche Inhalte braucht das Land, um solide, geprüfte Informationen zu bieten? Auch umfassende, ausführliche, interessante Informationen und Beiträge . Um Bildung in vielfacher Hinsicht für viele Altergruppen, Schichten zu bieten.
Muss ja nicht langweilig sein, dafür gibt´s im TV zum Glück viele gute Beispiele! Und auch um qualitative
Unterhaltung anzubieten. Muss nicht immer gleich Hochkultur sein, aber auch nicht immer flacher...
Das ist meine Meinung.
Mit freundlichen Grüßen,   Petra Wirthgen
Wittershagen Freiwilligkeit des Beitrages, idealerweise einzelne Module die man kaufen kann oder eben nicht;



Alternativ eine verpflichtende geringe Grundgebühr von 2€ Max im Quartal und zubuchbare Elemente.



Die aktuelle Summe ist der totale Irrsinn und fördert demokratiefeindliche Stimmung massiv



Mit freundlichen Grüßen
Wittstock Bitte bei allen notwendigen Anpassungen die Qualitätsdebatte nicht vergessen. 3Sat und Arte bieten besseren (Wissenschafts)Journalismus als die vielen beliebigen Infos im digitalen Raum oder der privaten Sender. Und als Europäer.innen sollten wir ein geeintes Europa u.a auch über gemeinsame Fernsehsender voranbringen.

Als reines Unterhaltungsmedien nach Quoten haben die öffentlichen-rechtlichen Sender gegen die Privaten keine Chance.
Wolf Christoph Bitte erhalten Sie die Programme Arte und 3Sat als eigenständige Sender, das sind die von uns die meisten benutzten Programme. Es sollte diese Vielfalt nicht eingeschränkt werden. MFG C. Wolf
Wolf-Dieter Krüger Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich empfinde diesen Referentenentwurf als einen massiven Angriff in mein vom Grundgesetz garantiertes Recht auf Informationsfreiheit. Die Rundfunkkommission versucht weitestgehend im Verborgenen der Politik eine Einflussnahme auf dieses Recht zu ermöglichen. Ohne die Berichterstattung betroffener Medienanstalten wäre mir diese sehr versteckte Möglichkeit der Kommentierung dieses Referentenentwurf nicht aufgefallen. Da drängt sich mir der Verdacht einer bewussten Verschleierung auf.

Ich lehne diesen Entwurf aus folgenden Gründen ab:

- Es scheinen unter den weisungsgebundenen Referenten keine Mitbürger mit Beeinträchtigungen zu geben, sonst wäre ihnen aufgefallen, dass es gerade bei den Spartenkanälen aus ihrem Korb 2 solche mit z.B. einer Unterstützung in Gebärdensprache gibt. Dies habe ich weder bei den Anstalten aus Korb 1 noch bei den privaten Anstalten gesehen.

- Sie wollen den mittlerweile einzigen Sender 3Sat mit einer durchgehenden Berichterstattung über wissenschaftliche Themen (Nano, Scobel) abschaffen - damit nehmen sie mir die letzte Möglichkeit, mich im Fernsehen darüber zu informieren - Printmedien können diese Informationen nicht audiovisuell aufbereiten und darstellen. Damit nehmen Sie mir eine Möglichkeit, mich zu solchen Themen zu informieren, unabhängig journalistisch recherchiert und aufbereitet.

- da gibt es endlich einmal mit 3Sat eine länderübergreifende mediale Zusammenarbeit von Sendeanstalten aus EU-und Nicht-EU-Staaten und sie wollen diese Zusammenarbeit mit der Auflösung dieser Sendeanstalt hintertreiben.

- der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten besteht nicht nur in der Unterhaltung, sondern primär in der unabhängigen Berichterstattung, damit sich der Bürger unvoreingenommen ein eigenes Bild machen kann. Mit der Einschränkung der Medienvielfalt unterstützen Sie bewusst die Verbreitung voreingenommener Meinungen und von Falschmeldungen.

- es drängt sich mir eine provokante Vermutung auf: es sollen Kanäle/Frequenzen für noch mehr private Medienanbieter freigemacht werden - ein Schuft der Böses dabei vermutet?



mit freundlichen Grüßen

Wolf-Dieter Krüger
Wolf-Dieter Leutke Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind regelmäßige Zuschauer bei 3Sat und Arte sowie Phönix und ARD Alpha.

Diese Sender sind u.E. unverzichtbar, da sie die niveauvollsten Sender in Deutschland sind. Insbesondere Konzerte und die Sendung nano sind u.E. sehr wichtig und sollten nicht im Programm verschwinden.

Dagegen sollten die öffentlichen Fernsehsender im Bereich Sport Gelder einsparen und diesen Bereich den Privatsendern überlassen. Somit ergäbe sich ein sehr großes Potenzial von Kosteneinsparungen.

Freundliche Grüße,

Wolf-Dieter und Irene Leutke
Wolf-Dieter Roth Alleine schon arte und 3sat zusammenlegen zu wollen, ist völlig daneben. Ersteres ist ein französisch-deutscher Kultursender, der viele Erstausstrahlungen macht. Zweiteres wiederholt größtenteils zugegeben gute Dokus von deutschem, schweizer und österr. Fernsehen. Also genau das Gegenstück.



Und die Spartenkanäle kosten gerade nicht viel und sind, wo all das aus dem Hauptprogramm Verbannte noch stattfinden darf. Die will man nun ganz absägen und dann nur noch "Verstehen Sie Spaß", Degeto-Filme und Markus Lanz? Dann kann man den Sender auch gleich "RTL III" nennen.



Also das ist alles völlig kontraproduktiv. Da wäre es sogar zielführender, Frau Schlesinger zurückzuholen. So wird genau all das "entkernt", was ARD & ZDF noch von Sendern wie Sat1, RTL und Dmax unterscheidet.
Wolfgang Bacher Ich möchte nicht, dass die Vielfalt der Sender und Programme eingeschränkt oder zusammen gelegt wird. Ich befürchte das dadurch auch die Meinungsvielfalt eingeschränkt wird. Lieber zahle ich mehr Beitrag.
Wolfgang Becher Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommision.

Ich sehe mich gezwungen mich nochmal ihnen zu schreiben.

Nach intensiven Gespräche und Diskussionen mit vielen älteren Mitbürgern, ist eine Zusammenlegung von ARTE und 3SAT ,für uns eine kulturelle Katastrophe.

Für uns bedeuten ARTE und 3SAT eine Möglichkeit der Kulturellen Teilhabe an der Gesellschaft.

Für viele ist ein Besuch von Kulturellen Veranstaltungen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich.

Viele von uns haben kein Internet und somit keine Möglichkeit sich zu Wort zu melden.

Es gibt genügend andere Möglichkeiten der Einsparung.

Es gibt zu viele Talkshows und andere Programme, die an dem Interesse und dem Bedarf der älteren Generation vorbeigehen.

Sie sollten einmal eine Bestandsaufnahme der Sendungen machen und schauen von welchen Bürgern sie konsumiert werden.

In dem Staatsauftrag sind sie verpflichtet, sich um die Bildung der Bürger zu kümmern.

Bitte kommen Sie diesem Auftrag nach.

Herzliche Grüße

Wolfgang Becher
Wolfgang Becher 3SAT ist für die Kultur und Demokratie sehr wichtig.

Vor allem für ältere Menschen, wie mich, die keine Streaming Dienste oder die Mediathek (aus ökologische Gründen, Energie sparen) verwenden.
Wolfgang Beck Sehr geehrte Damen und Herren,



Wir haben doch noch – aus dem Stegreif – stichwortartig einige Punkte, die uns derzeit beim Öffentlichen Rechtlichen Rundfunk stören und die verbessert oder eingespart werden könnten, zusammengefasst:



Kosteneinsparungen TV:

Man sollte durchaus wieder über einen Sendeschluß für TV- und einige Rundfunkprogramme nachdenken: Z.B. von 02:00 Uhr bis 06:00 Uhr.



Zusammenlegung/Streichung von Wissenschaftssendungen und Gesundheitssendungen:



Die bisherigen 78 „Wissenschaftssendungen“ nach Wikipedia – und da sind Scobel, Planet Schule etc. noch gar nicht dabei - haben kein unterscheidbares Profil: Jeder bringt alles. Bei „nano“ bekomme ich z. B. keinerlei Informationen aus dem Programmguide und nehme die Sendungen daher auch gar nicht auf. Ähnliches gilt für die vielen Gesundheitssendungen. Auch da fehlt eine bundesländerübergreifende Strategie. Die Themen sind sicher wertvoll, aber die Menge machts‘ nicht! Der Bereich Technik und Handwerk ist nur notdürftig abgedeckt.



Zusammenlegung/Streichung von arte und 3Sat:



Weshalb arte und 3Sat zusammengelegt werden sollen, erschließt sich uns nicht. Sie produzieren qualitativ hochwertiges Fernsehen – ohne thematische Überschneidungen! Eine Beschneidung oder Zusammenlegung würde sofort die Qualität des gesamten ÖRR negativ beeinflussen. Bei den Landesfernsehprogrammen kann man das nicht sagen. Das liegt wohl auch daran, dass jeder Landesfürst sein Landes-Programm für das wichtigste hält und darum kämpft. Um 3Sat, arte und auch den Deutschlandfunk kämpft wohl niemand.



Verzichtbar für uns:



Überbordende Sport-Berichterstattung, Rateshows,



Unverzichtbar für uns:

TV:

Dokumentationen auf arte und 3Sat (alle Genres), Scobel

Wissenschafts-Magazine

Mit offenen Karten

Alte Krimis (z. B. Inspector Barnaby, hilft uns über die 4 Monate krimiarme Zeit)

Aktuelle Krimis: Tatort, jedoch immer weniger wegen immer schlechter werdender Qualität

Samstags-Krimis im ZDF

Terra X, Harald Lesch

Kabarett: 3-Sat-Festival, Dieter Nuhr, Schlachthof (BR).., Mitternachtsspitzen





Hörfunk:

Bayern 24, Deutschlandfunk

Wir würden gerne öfter Hörfunk hören, speziell im Auto, wenn er besser gemacht wäre:

Spezielle Kritik am BR-Hörfunk

Bayern 1:

Nach jedem 2. Hit muss man sich die primitive Eigenwerbung anhören, als ob man nicht wüsste, welchen Sender man eingeschaltet hat. Es stört wahnsinnig beim Hören. Ich habe immer die FB zum Umschalten griffbereit. Auch braucht man nicht so viele Wortbeiträge, man will eigentlich nur Musik hören.

Bayern 3:

Noch eine weitere, primitivere Stufe ist das Reinsingen von Eigenwerbung in die Musik! Blöd, dumm und geschmacklos – es wird total überlustig angeboten! Gottschalk war um Welten besser! Selbst wenn man das Radio nebenher zur Arbeit hört, vergeht einem das Radiohören.

Weshalb der BR 3 eine unerträgliche Moderation und nervende Eigenwerbung betreibt, erschließt sich uns nicht. Auch, warum Verkehrsmeldungen mit einem „Sound“ überlagert werden müssen.

Bayern Klassik:

Wegen mangelnder Qualität (Moderation, Werbung) und Programmauswahl (Weltmusik statt Klassik) sind wir auf werbefreies und kostenloses Internet-Radio ausgewichen. Wir brauchen BR Klassik nicht!



Fazit: So wie es momentan ist, brauchen wir diese BR-Sender nicht: Einsparpotential!



Wolfgang Beck, Dipl.-Ing., Ansbach

Renate Beck, Dipl.-Biol., Ansbach
Wolfgang Becker Die mir bekannten beabsichtigten Kürzungen und deren Auswirkungen führen dazu, daß die Onlineberichterstattung auf ein Minimum reduziert werden wird. Wenn ein Beitrag erst in Radio oder TV erscheinen muss, fällt ein Großteil der aktuellen Berichte möglicherweise weg und führt so zu einem "streamlining" der Berichterstattung über Bundesländergrenzen hinaus.

Die Vielfalt und Objektivität geht so auf Dauer verloren und weicht möglichweise einer Berichterstattung im Sinne der Rundfunkräte und deren politischer Verbindungen. Man könnte das als indirekte Zensur verstehen, die m.W. laut Grundgesetz verboten ist.
Wolfgang Blank 3sat und arte haben unterschiedliche Ausrichtungen, unterschiedliche Partner. Sie ergänzen sich jeweils.

3sat ist im deutschsprachigen Raum (D, A, CH) tätig. Arte ist eine deutsch-französische Kooperation. Abgesehen von den vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den ausländischen Partnern, würden bei einer Zusammenlegung jede Menge Inhalte wegfallen, und das qualitative Fernsehprogramm weiter ausdünnen. Das darf nicht geschehen.
Wolfgang Brede Zum Medienbeirat:



Die Beauftragung eines unter § 26b MÄStV vorgeschlagenen Medienrats schafft m.E. allein ein weiteres ( unnötiges) Gremium.

Die Aufgaben dieses Medienrates spiegeln zum Großteil Aufgaben der anderen Aufsichtsgremien wieder. Die Zusammensetzung erhöht den Anteil politischer Einflussnahme durch politisch bestellte Mitglieder. Eine insoweit externe Betrachtung ist so seitens dieses Gremiums nicht gegeben.

Insofern halte ich dieses Gremium für nicht erforderlich.



Zur außertariflichen Vergütung § 31 MÄStV:



Transparenz für die Vergütung der Leitungspositionen in den durch den Rundfunkbeitrag finanzierten Medienanstalten sollte selbstverständlich sein und in den Berichten o.ä. auch detailliert dargestellt werden.

Eine gesonderte Regelung zur außertariflichen Vergütung ist nicht erforderlich !

Die Orientierung am Vergütungssystem im öffentlichen Dienstbereich sollte endlich greifen und die dortigen Regelungen zur außertariflichen Bezahlung Anwendung finden.

Es ist in keinster Weise gerechtfertigt, Gehälter zu zahlen, die weit über den Gehältern in verantwortlichen Funktionen der Bundes- bzw. Landesverwaltungen liegen !

Das System der Vergütung im öffentlichen Bereich lässt für alle Verantwortungsbereiche eine angemessene Bezahlung zu.

Intendanz und Direktorate stehen nicht über der Politik und Unabhängigkeit bedeutet nicht den Anspruch auf Gehälter, die bspw. über dem des Bundeskanzlers oder von Ministerpräsidenten liegen.
Wolfgang Brust Sollte die Aktualität nicht mehr gegeben sein, ist zu befürchten dass die jungen Nutzer sich noch mehr auf die Medien stürzen, die vermeintlich schneller berichten. Egal ob der Inhalt seriös recherchiert wurde. Hauptsache Klicks werden generiert.
Wolfgang Daub Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Beitragsaufkommen aus der Haushaltsabgabe zur Finanzierung der Rundfunkanstalten beträgt mittlerweile über 10.000.000.000€ pro Jahr! Nur zum Vergleich: Der Bau von S21 in Stuttgart hat mittlerweile ebenfalls mehr als 10 Milliarden Euro verschlungen! Aber "nur" einmalig!

Bei rund 25000 Beschäftigten des ÖRR ergibt sich also ein Budget von rund 400.000€ pro Mitarbeiter! Wo und wie versickert also das viele Geld? Sind die bekannt gewordenen Vorgänge beim RBB nur die Spitze des Eisberges?

Des Weiteren beobachte ich seit Jahren ein "Unterwandern" des ÖRR durch linksgrüne Ideologen: so hat sich der Deutschlandfunk in den Jahren seit dem Mauerfall vom deutschlandweit werbefrei empfangbaren Qualitätsradio zum Propagandasender der sogenannten Grünen gewandelt! Kaum eine Sendung ohne ein Interview mit einem angeblich Grünen oder einem Aktivisten aus dem Umfeld der Grünen!

Die Gefahr für die Demokratie geht mittlerweile von angeblichen Journalisten in den ÖRR aus, die Haltung statt Fakten, Bevormundung statt Information verbreiten! Das sind mittlerweile Zustände, die mich an den Rundfunk der DDR erinnern!

Daher bin ich für das vollständige Abschaffen des Rundfunkstaatsvertrags! Angesichts von Internet und Smartphones, sozialen Netzwerken sowie privaten Medien, braucht es den ÖRR nicht mehr!
Wolfgang Dömel und Gabriele Jenner Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind grundsätzliche gegen die beabsichtigte Schließung von 3Sat, Phoenix,

ARDalpha, ZDFInfo und Tagesschau 24.

Es kann doch nicht sein, das eine Erhöhung der Rundfunkgebühr um 58 Cent nicht möglich sein soll.

Ist doch wohl ein schlechter Witz.

Diese Sender sind wichtig zur vielfältigen Information der Zuschauer.

Wir hoffen auf eine vernünftige Entscheidung damit diese Sender bestehen bleiben können.

Wir möchten nicht, das es nur noch Kommerzielle Sender gibt.



Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Dömel und Gabriele Jenner
Wolfgang Dresler Guten Tag,



ich halte die geplante Zusammenlegung von 3Sat und arte für einen schwerwiegenden Fehler und empfehle dringend, diese beiden Sender eigenständig bestehen zu lassen! Die gesetzlichen Verpflichtungen der öffentlich-rechtlichen werden von diesen beiden Kultursendern am ehesten erfüllt! Die gesamte Kulturbranche ist entsetzt von diesem kulturfeindlichen Absichten!



Beste Grüße

Wolfgang Dresler

TACKER FILM GmbH
Wolfgang Emanuel Layer Guten Tag.





Sowohl 3 sat als auch arte sind zwei verschiedene Sender. Von der ursprünglichen Idee bis zum heute sich darstellenden



Programm und deren Inhalte.



Einer Zusammenlegung würde diese Inhalte unwiederuflich auf null setzen.



Dies kann ich nicht nachvollziehen und auch nicht akzeptieren.



Sollte dies dennoch in irgend einer Form umgesetzt werden wird es nur Verlierer geben auf allen Ebenen.



Bis auf einen: Die rechten zwischenzeitlich bekannten Parteien.



Diese werden stille Jubelrufe aussenden in Italien, Frankreich, Oesterreich, Ungarn und denmächst auch auf breiter Basis



In Deutschland.



Mit freundlichem Gruss



Wolfgang Layer
Wolfgang Falke Guten Tag,



die Reduktion der Anzahl der Sender ist aus Sicht von Fachleuten lange überfällig. Einige Sender dienen rein der Wiederholung von Sendungen.



Sender, die nach meiner Einschätzung nicht weitergeführt werden sollten, sind:



- ZDFinfo

- ARD alpha

- Tagesschau24

- FUNK



Ferner bin ich der Meinung, dass sowohl ARTE als auch 3sat parallel weiter exisitieren sollten. Beide Sender öffnen uns den Blick "über den Zaun", den wir Deutsche dringend nötig haben. Der Vorschlag, 3sat in ARTE aufgehen zu lassen irritiert, da Österreich und die Schweiz ja bei 3sat involviert sind und bei ARTE nicht.



Freundliche Grüße

Wolfgang Falke
Wolfgang Franzen 3sat ist einer der Sender, die ich am intensivsten nutze.

Ich hoffe, dass dies auch weiterhin möglich ist.



Ich nutze ausschließlich öffentlich rechtliche Sender,

vor allem 3sat, alpha, phoenix und die dritten Programme.
Wolfgang Freese Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin strikt gegen die Ausdünnung der öffentlich-rechtlichen Medienvielfalt und spreche mich klar gegen die Einstellung der in Rede stehenden Sender aus.

Wolfgang Freese
Wolfgang Gebert Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt, dass die seit über 15 Jahren verfolgte KEF-Linie den "ÖRR" durch infationsbedingte reale Gebührenkürzungen auszubluten nun auch in den zuständigen Gremien von ARD und ZDF selbst angekommen ist. Hier in Berlin haben wir die rbb-Kampagne miterlebt, die zur Folge hatte, dass nun

starke rechte Kreise der Politik das Programm mitbestimmen, dass der rbb auch kaum noch aus Berlin produziert wird. Nun das Spiel auch bundesweit: massive Schwächung von ARD und ZDF. Gerade in einer Zeit, wo die doch private Presse immer mehr in Bedrängnis kommt und die "social media"-Dienste in weiten Bevölkerungsschichten die Meinungsbildung mit oft "fake-news" dominieren, wäre ein starker öffentlicher Rundfunk nötiger denn je. Die ARD-und ZDF-internen Überlegungen, den Wünschen der interessierten Kreise entgegenzukommen, führen doch zu einer Eskalation der Schwächungsabsichten und werden zusehens zur Realität (erst sagt es nur der Intendant des WDR, heute gibt es schon konkrete Ausarbeitungen). Ich fürchte in 5-10Jahren wird es einen öffentlich-rechtlichen Runfunk in der Bundesrepublik nicht mehr geben. Verwerfen Sie bitte ihre Vorschläge!

Wolfgang Gebert
Wolfgang Geppert Irgendwie erinnert mich dieser Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) ganz stark an den insbesondere vor den im September zu Ende gegangenen Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg von den älteren etablierten Parteien unternommenen Überbietungswettbewerb anlässlich der von AfD und anderen rechts- und linksextremistischen Kräften betriebenen Migrationsdebatte:

deren Forderungen nach z. B. "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus / Remigration" sind mittlerweile in der sog. Mitte unserer Gesellschaft angekommen, obwohl ein Viertel aller Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund hat:

in der Hoffnung auf Wählerstimmen betrieben (und betreiben) die älteren etablierten Parteien mittlerweile "das Geschäft der Rechten" durch Übernahme von deren Themensetzung, indem z. B. gg. geltendes Recht Kontrollen an den deutschen Außengrenzen angeordnet und die Listen vermeintlich sicherer Dritt- / Herkunftsstaaten fortlaufend erweitert werden, um so Schutzsuchenden schon im Vorhinein deutlich zu machen, dass sie in Deutschland nicht willkommen sind und keine Chance auf Asyl haben.

Wie wir heute wissen, hat diese Vorgehensweise den älteren etablierten Parteien allerdings nicht den erhofften Stimmenzuwachs gebracht, ganz im Gegenteil:

im Zweifel wählt der angeblich nur "fehlgeleitete" Faschist noch immer das Original.

AfD und BSW können sich derweil ganz entspannt zurücklehnen und über das Aufgehen ihrer "braunen Saat" und die Aushöhlung und Zerstörung unserer Demokratie genüsslich freuen.



Versuchen die Länder-Regierungschef*innen mit dem nun vorliegenden Staatsvertragsentwurf zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ReformStV) jetzt etwa diese selbstzerstörerische Strategie nochmals zu wiederholen?

Mit den im Entwurf u. a. vorgesehenen Streichungen von 20 Radiosendern und 5 TV-Spartenkanälen sowie der Fusion von Arte und 3sat kann der ÖRR nie und nimmer seinem föderalen Bildungs- und Informationsauftrag gerecht werden: quantitative als auch qualitative Leistungskürzungen sind damit vorprogrammiert (Reform = Kürzung).

Das dem zugrunde liegende Spardiktat ggü. dem kommerziell unabhängigen ÖRR würde insbesondere für "lineare" Zuschauer*innen und Hörer*innen eine erhebliche Verarmung der Informations- und Meinungsvielfalt bedeuten.

Sollte sich dieser Entwurf durchsetzen, käme dies einem kulturellen Kahlschlag gleich und würde entgegen aller "Sonntagsreden" (von wg. "Kultur ist kein verzichtbares Luxusgut, sondern ein Lebenselixier der Demokratie") unterm Strich bedeuten:

Kultur ist nicht systemrelevant und kann also weg.



Also, liebe ÖRR-Verantwortliche:

mit Eurem vorgelegten Reformplan schadet Ihr schon jetzt unserer Demokratie - zumal es auch nichts bringt (siehe oben).

Ginge (oder geht) es nach der vom Verfassungsschutz teilweise als rechtsextremistisch eingestuften AfD, hätte der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner bestehenden Form sowieso keine Zukunft mehr: "Dessen Zwangsfinanzierung ist umgehend abzuschaffen und in ein Bezahlfernsehen umzuwandeln" (siehe AfD-Grundsatzprogramm).

Es gilt auch hier, was die Co-Intendantin des Jungen Staatstheaters Berlin bereits kürzlich anlässlich der vom Berliner Senat angekündigten rund 10%igen Kürzungen des Berliner Kulturlebens sagte:

"Die Frage ist: sollten wir in einer Zeit, in der viele junge Menschen eine antidemokratische, sozialmedial hoch aktive Partei wie die AfD wählen, nicht in die Zukunft demokratischer Bildung investieren?"

Von daher meine Forderung: keine Streichungen und keine Fusionen beim ÖRR - stattdessen bitte mehr kulturelle Vielfalt!!!

Gerade in Zeiten rechtsextremer Falschinformationen bedarf es nämlich eigentlich anstatt einem "Weniger" einem "Mehr" an unabhängiger Berichterstattung!!!
Wolfgang Göckel Guten Tag!



Für mich ist es unfassbar, dass die so unglaublich guten, nicht nur für unsere Kultur so wichtigen Sender ARTE und 3SAT verschmelzen sollen! Das kann doch einfach nicht wahr sein.



Beste Grüße aus dem Süden der Republik

Wolfgang Göckel
Wolfgang Golinski Sicherlich ist es richtig, den ÖR zum Sparen anzuhalten. Dabei sollte man zunächst die Gehälter von Intendanten und Direktoren neu festsetzen. Dann natürlich auch prüfen, ob es nicht in den Sendern Doppelstrukturen gibt, die es mit Sicherheit geben wird.

Was allerdings nicht geht, dass Spartenkanäle wie Phoenix/ARTE/3SAT gestrichen werden. Wer dies anstrebt will ZENSUR

ausüben. Politische Bildung über Phoenix ist unverzichtbar. Dies wurde gerade deutlich bei der Live-Übertragung aus dem Landtag von Thüringen. Auch die kulturelle Vielfalt über ARTE und 3SAT ist unverzichtbar. Thementage, die es auf anderen Programmen nicht gibt, sind das Highlight.
Wolfgang Grosch Hallo,ich bin 77Jahre alt und ein regelmäßiger Zuseher von Nano.Für mich eine der besten invormativen Sendungen über Wissenschaft,Technik,Natur ,Allgemeinwissen in verständlicher Form.Für mich ist 3Sat neben PHönix und Arte der wichtigste Sender.Ich bin auch gerne bereit eine höhere Rundfunkgebühr zu zahlen.

Bitte 3Sat nicht mit anderen Sendern zusammenlegen.

mfg Wolfgang Grosch
Wolfgang Hammes Ich bin eindeutig gegen Einsparungen, ausgerechnet in den Bereichen Bildung, Kultur, Politik und "Junge Menschen".



Gerade in den letzten Monaten mussten wir mit Erschrecken immer neue Rekordergebnisse der AfD zur Kenntnis nehmen. In einer solchen Situation ausgerechnet dort zu sparen, wo es um Bildung, Kultur, Politik und Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene geht, ist gerade jetzt nicht nachzuvollziehen. Die ÖRR verabschieden sich damit weiter aus ihrem Kernbereich.



Wenn Einsparungen unbedingt erforderlich sind, bieten sich diese in anderen Teilen des Programms an. Da wären z.B.



- Rückzug aus dem Profisport

- Streichung privat produzierter Talk-Shows, die ausschließlich auf die Erzielung von Quoten ausgerichtet sind und der AfD immer häufiger eine Bühne bieten, statt sich für die demokratische Gesellschaft einzusetzen, was übrigens eigentlich Verpflichtung des ÖRR ist.
Wolfgang Heckel Die geplante Streichung von 3Sat ist ein Schlag ins Gesicht aller, die in diesem Land noch Wert auf Kultur legen. Eine Fusion mit Arte ist keine gute Alternative, da die Schwerpunkte gänzlich unterschiedlich sind.



3Sat ist das letzte verbliebene Band zwischen den 3 Staaten deutscher Sprache, Schweiz, Österreich und Deutschland, und sollte auf keinen Fall geopfert werden. Da im Gegensatz zu den deutschen Programmen die schweizer und österreichischen nicht frei empfangbar sind, ist 3Sat die einzige Möglichkeit für viele Deutsche, über den eigenen "Tellerrand" zu schauen und Filme aus Österreich oder der Schweiz zu sehen. Kulturelle Ereignisse wie die Übertragung der Bregenzer Festspiele oder der Bayreuther Festspiele und die wegfallenden Lizenzgebühren für diese Festivals wären eine Katastrophe für die Kulturszene.
Wolfgang Heckmann Sehr geehrte Damen und Herren,



ich bin durch einen Beitrag auf 3Sat auf Ihr Vorhaben gestossen, die wenigen noch verbliebenen wissenschaftlichen Beiträge, die das Fernsehen bietet, noch weiter zu kürzen. Ich frage mich, was damit erreicht werden soll. Das Bildungsniveau in Deutschland ist ohnehin seit Jahren auf Talfahrt, nun will man im öffentlich-rechtlichen Bereich den Trend noch unterstützen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, soll das Fernsehen "jünger" werden, aber sind denn wirklich alle Jugendlichen so desinteressiert, dass man sie nur noch mit Reisserthemen locken kann? Das glaube ich nicht. Wenn nur 5% der Jugendlichen sich für wissenschaftliche Beiträge interessiert, hat man doch eine Zielgruppe, die vielleicht später verhindern könnte, dass unser Land noch mehr an Bedeutung verliert. Das alleine rechtfertigt doch schon einen Weiterbetrieb von z. B. 3Sat, mal ganz davon abgesehen, dass die Millionen Nichtjugendlichen auch unterhalten werden wollen.

Mit den jungen Terra X Moderatoren beschreitet man doch schon einen guten Weg, um auch Jugendliche für Bildung zu interessieren. Das sollte man weiter ausbauen und nicht darüber nachdenken, Sendungen wie "nano" zu streichen.

Wenn es nur darum geht, junge Leute - und auch ältere - vor den Fernseher zu bekommen, sollte man die Blockbuster nicht nur den Privaten überlassen. Die sehenswerten Filme eines Monats im Ersten oder auf ZDF kann man an einer Hand abzählen. Am Sonntag war ich aus familiären Gründen gezwungen, den "Tatort" zu sehen - inhaltlich ein Kurzfilm, gefühlt ein Epos, letztlich war doch nach anderthalb Stunden endlich Schluss. So was muss doch nicht sein!



Ich verbleibe in der Hoffnung auf mehr Wissenschaft und nicht weniger

Wolfgang Heckmann
Wolfgang Heinz In einer Informationslandschaft von Fakenews und werbungsüberladenen Privatsendern, ist es - schon im Sinne des Erhalts der Demokratie - unbedingt nötig, dass keine Sender zusammen gelegt, bzw. gestrichen werden - guter Journalismus und Information sind heutzutage wichtiger den je !!!
Wolfgang Henkelmann Die geplante Reform des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist für mich - um einen sehr wichtigen Aspekt herauszugreifen - eine Bedrohung der von mir außerordentlich geschätzten Kanäle arte und 3sat. Eine Zusammenführung vermindert die Spielplätze für bisher wertvolle Sendungen im Bereich Kultur, die ich in den anderen Kanälen nicht finden kann und die nach der geplanten Reform wegfallen würden.



Ich bitte um eine Reform, die kulturellen Sendungen ihre im der Gesamtschau sowieso schon relativ geringe Rolle nicht noch mehr kürzt.



Mit freundlichen Grüßen



Wolfgang Henkelmann
Wolfgang Herzner 3SAT ist der einzige länderübergreifende - D, A, CH - (und kostenfreie) deutschsprachige TV-Sender. Ihn in das von Deutschland und Frankreich geführte ARTE aufgehen zu lassen, würde genau dieses Alleinstellungsmerkmal vernichten. Statt dessen wäre eine stärkere Involvierung von Österreich und der Schweiz anzustreben, falls eine Verringerung des Aufwands seitens Deutschland unumgänglich sein sollte.
Wolfgang hesse Es ist mir unverständlich das sie sich von der AFD einschüchtern lassen,wir brauchen mehr information statt weniger.sie sind feiglinge.ich bin 84.ich würde sogar einen hörenden Beitrag bezahlen.lassen sie nicht einschüchtern dann hat die AFD gewonnen wie bei der migration Debatte von sie sich auch treiben lassen.
Wolfgang Hoffmann Liebe Menschen,



ich bin entsetzt über die inzwischen bekannten Reformpläne, insbesondere die Reduzierung oder gar Eleminierung der TV-Informations-, Wissenschafts- und Kulturkanäle. Qualifizierte Beiträge aus diesen Bereichen kann man ja im Ersten, im Zweiten und den Dritten Programmen mit der Lupe suchen.



3Sat, Arte, Phoenix, Tagesschau 24, Alpha und ZDF-Info stellen für mich und viele andere den eigentlichen Sinn des Öffentlich-Rechtlichen-Fernsehens dar. Oder im es anders zu formulieren: ohne die o. g. Sender entfällt jeder Grund, den Fernseher einzuschalten. Die jetzt in der Diskussion stehenden Vorschläge stellen für mich einen nicht hinnehmbaren Beitrag zur Volksverdummung dar! Wo sollen denn in Zukunft Übertragungen aus den Parlamenten, von Pressekonferenzen, bedeutenden Treffen an die Bevölkerung gelangen? Wollen Sie die zugewandten Zuschauer allen Ernstes noch mehr an die Social-Media-Kanälen abtreten? Das kann nicht Ihr Ernst sein!



Um noch einen anderen Aspekt einzubringen:

Bisher konnte ich Ihre Zwangsgebühren gut akzeptieren, um qualitativ hochwertige Beiträge, mit neutralen und geprüften Informationen in großer Breite empfangen zu können. Sollte die Reform so umgesetzt werden gibt es keinen Grund mehr für diese Beiträge!



Mit der dringenden Bitte um Korrektur der Pläne verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Hoffmann
Wolfgang Höhn Anmerkungen längs von Zitaten aus der

<Protokollerklärung des Freistaat Bayerns zu den von der Rundfunkkommission bei

ihrer Klausur am 25./26. Januar 2024 verabschiedeten Eckpunkten>

die der Freistaat Bayern offenkundig nun erfolgreich als Vorschläge im Rahmen der Rundfunkkommission in den Länderkreis eingebracht hat.





Zitat: "Aus Sicht des Freistaat Bayerns sollte die Reform des öffentlich-rechtlichen

Rundfunks insbesondere unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und

Beitragsstabilität vorangetrieben werden."



Anmerkung: Der Fokus der Bundesländer, ihrer Parlamente und Regierungen sollte insbesondere auf der Verbesserung der Informationsqualität und faktenbasierter Meinungsvielfalt liegen. Inflationsbereinigt sind Gebühr/Abgabe seit den 50er Jahren nicht signifikant gestiegen - im Gegensatz zu Abgeordnetenentschädigungen.







Zitat: "Auch lässt sich dadurch [neue Anstalt mit neuen Strukturen und Gremien] eine Stärkung der Regionalität nicht erzielen."



Anmerkung: Einen Effekt in Abrede zu stellen von einem Konstrukt, das niemand ernsthaft gefordert hat, ist eine typische Nebelkerze. Wer eine Stärkung der Regionalität fördern will, sollte sich das beispielhafte 'Schleswig-Holstein Magazin' des NDR anschauen und exemplarisch mit der 'Lokalzeit Düsseldorf' des WDR vergleichen. Und wenn man unter Regionalität im BR Fernsehen nur Bayern Nord (Franken) und Bayern Süd (Schwaben und Altbayern) versteht, sollte selbstkritischer auftreten.





Zitat: "Gleichzeitig hält auch der Freistaat Bayern weitergehende Reformen im Sinne der

Beitragsstabilität und Akzeptanz für dringend notwendig."



Anmerkung: Wessen Akzeptanz? Die der AfD-Wähler, Orban-Freunde und politischen Wegbereiter von Verhetzung? Und nochmals und immer wieder 'Beitragsstabilität' bei aktuell Steigerungsansinnen von weniger als mtl. einem Euro für ein Publikum, dem für private Streamingdienst und Sportsender ein Vielfaches aus der Tasche gezogen wird.





Zitat: "Zur Schärfung des Auftrags und im Sinne einer schlankeren Struktur des öffentlich-

rechtlichen Rundfunks fordert Bayern eine deutliche Reduzierung der Programme in

Fernsehen und Hörfunk."



Anmerkung: Würde die bayrische Staatskanzlei schlanker nach Halbierung der Anzahl der Regierungsparteien oder nur schärfer? Würden die Konzernstrukturen bei BMW schlanker, wenn die Modellpalette der PKW verkleinert wird? Aber gewiß würde Kanzlerkandidat Merz gestärkt, wenn sich die CSU deutlich zum einfachen Landesverband der CDU reduziert.



Zitat BR-Videotext Seite 473:

"Liebe Leserinnen und Leser, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist angehalten, seine Ausgaben zu

verringern. Aus diesem Grund wird die personelle Besetzung des BR Textes erneut reduziert: Pro Tag wird eine von bisher drei Arbeitsschichten eingespart. Dadurch ist seit Montag, 15. Juli, die Redaktion nur noch von 8.00 Uhr (bisher 6.00 Uhr) bis 23.00 Uhr besetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BR Textes werden sich bemühen, diese Einschränkung so gut wie möglich zu kompensieren. "



Anmerkung: Einer der wenigen preisgünstigen und insbesondere barrierearmen Informationszugänge - für Bürger ohne Internetzugang oder geringer Technikaffinität - wird bereits jetzt unter vorauseilendes Spardiktat des BR gestellt. Daß der leichte Zugang auf dieser Schiene z.B. beim WDR durch stetig sinkende Sprachqualität, Aktualität, Umfänglichkeit und Regionalität einen Tod auf Raten erleidet, ist ein weiteres Thema. Beim SWR ist mein Eindruck bislang noch positiver.





Zitat: "Die Anzahl der Spartenprogramme ist im Sinne einer grundlegenden Strukturveränderung von derzeit zehn (inkl. Digitalprogramm FUNK) auf fünf zu reduzieren. Dafür sind Programme für bestimmte Zielgruppen zusammenzufassen sowie arte und 3sat zu einem Programm weiterzuentwickeln."



Anmerkung: Welche vernachlässigbaren Zielgruppen hat die bayrische Staatsregierung denn unausgesprochen im Sinn? Wie bildungs- und kulturfern darf ein Verantwortungsträger sein, der arte und 3sat verpanschen will. Daß die Franken bis heute heute unter ihrer Zwangseingliederung leiden, sollte uns Warnung genug sein. Und in welchem Rechenwerken sind denn die Kalkulation der verheißenen Einsparungen nachvollziehbar?





Zitat: "Im Bereich Hörfunk sind mindestens 14 Programme – der aktuell 72 Hörfunkprogramme

– einzusparen. Insgesamt müssen mindestens 20 Programme eingespart werden."



Anmerkung: Mit welchen der 10 (in Worten zehn) Hörfunkprogramme des BR in Bayern will die bayrische Staatsregierung denn der Republik ein Beispiel geben? Und resultierend daraus den finanziellen Erfolg konkret belegen?





Zitat: "Dies kann auch durch Eingliederung von kleinen Anstalten in Mehrländeranstalten

ermöglicht werden."



Anmerkung: Vom kleinen Radio Bremen stammen über viele Jahrzehnte hervorragende Sendungskonzepte. Aber brauchen wir diese Anstalt? Die Übernahme der Kreativen von Borgward zu den Bayrischen Motorwerken hat doch seinerzeit auch schon gut geklappt.





Zitat: "Auch die Anzahl der Klangkörper der Rundfunkanstalten ist zu reduzieren. Bayern setzt sich für eine Halbierung der Anzahl der Klangkörper der Landesrundfunkanstalten ein."



Anmerkung: Was brauchen wir das Musikantengesocks, wenn wir den Musikantenstadel haben.





Soviel für heute. Genug geärgert oder mit den Worten von Else Kling aus der Lindenstraße: "Wenn's denn schön macht."
Wolfgang Höhn Zunächst nur zwei Vorabbemerkungen:



1. Die knappe zeitliche Begrenzung der bürgerlichen Erörterung auf den 11. Oktober 2024 eines 112-seitigen Entwurfs ist m.E. unnötig und demokratiefeindlich. Die Hast fördert den Verdruß.



2. Daß dem Absender keine Funktion angeboten wird, seine eigenen Nachricht quasi als "Durchschrift" zu archivieren (z.B. durch Cc-Mail) ist eine einseitige Benachteiligung des Diskutanten bis hin zur Befürchtung der Manipulation.



Um zeitnahe Antwort wird gebeten.



05.10.2024 Wolfgang Höhn
Wolfgang Horn Sehr geehrte Damen und Herren,



das Ende von 3sat würde den Kulturschaffenden im deutschsprachigem Raum die letzte verbliebene Sichtbarkeit nehmen. Die demokratiestützende Funktion der Kultur würde beschädigt. Theater und deutschsprachige Literatur, die aktuelle Kulturberichterstattung würden nahezu vollständig aus dem Fernsehen verschwinden. Das kann nicht im Sinne der Politik und der Gebührenzahlenden sein. Bitte überdenken sie diesen Teil des Reformstaatsvertrags!
Wolfgang Jacob-Grinschgl Sehr geehrte Damen und Herren,



ich wohne in Bayern und nehme schon seit Jahren wahr, dass über Finanzierung und Programminhalte des ÖRR "negativ diskutiert" wird und dies auch von den Parteien, die in der bayrischen Staatsregierung sitzen. Das befremdet mich sehr.



Wenn ich meine Ausgaben, die ich neben Wohnung und Versorgung mit Wärme, Strom und Wasser für notwendig erachte, wie Telefon, Internet und Zeitschriften, sind die Ausgaben für Rundfunk und Fernsehen vergleichsweise gering, obwohl ich die erheblich mehr nutze. Deswegen erlebe ich die Diskussion um die Finanzierung als vorgeschoben. Ein Blick nach, z.B. Ungarn und die Tschechoslowakei, lässt mich für die weitere Zukunft des ÖRR das schlimmste befürchten.



Die Beiträge im 3sat sind mir sehr wichtig, insbesondere wegen des Blicks zu den Nachbarländern Österreich und Schweiz.



Auch das Spartenprogramm alpha nutze ich regelmäßig, viele der mir wichtigen Programminhalte finde ich sonst nirgendwo.



So bitte ich sie inständig die Reform zu überdenken und nicht einen Kahlschlag zu veranstalten, 3sat und alpha dürfen nicht sterben!



Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Jacob-Grinschgl
Wolfgang Kaaden Guten Tag,



wie man hört, ist geplant, eventuell den Sender "3SAT" abzuschaffen.

Nicht nur als Gebührenzahler halte ich das für grundfalsch. In Puncto Bildung und Unterhaltung stellt "3SAT" einen der besten und interessantesten Sender innerhalb des ARD-Gefüges dar.



Beste Grüße

Wolfgang Kaaden
Wolfgang KIRCHER Sehr geehrte Damen u. Herren,

guter, investigativer Journalismus in 3sat z.B. nano und Arte sind für die Bildung und die Demokratie in unserem Land und Europa von existentieller Bedeutung und heben sich wohltuend ab!

Eine Zusammenlegung/Reduzierung des Angebots dieser wenigen wichtigen Qualitäts-Sender wäre in der heutigen Zeit fatal.

Die zahlreichen Reklame-/Sport- u. Krimisendungen anderer Sender helfen unserer jungen Generation für die Zukunft nicht weiter die entscheidenden Zusammenhänge des Lebens der Menschheit zu begreifen und entsprechend zu handeln!

Erhalten Sie diese Vielfalt von 3sat und arte!!!!!
Wolfgang KLEIN Sollte es zur Zusammenlegung von einzelnen Sendern kommen, wäre MIR wichtig, dass der Wissenschafts journalismus, der öffentlich- rechtlich eh ein Schattendasein führt, gebührlich in den neuen Programmstrukturen vertreten wird.



W. K.
Wolfgang Koch-Tien Sehr geehrte Damen und Herren,



die öffentlich-rechtlichen Sender sollen generell sparen, das ist der Wille der Politik. Aber wichtig sei auch, die Öffentlich-Rechtlichen besser für die Zukunft aufzustellen indem eine verbesserte öffentliche Transparenz auch über die Verwendung der Rundfunkgebühren bereit gestellt wird.

Ich persönlich möchte gerne wissen, wie z. B. der WDR mit den Gelder der Gebührenzahler wirtschaftet. Also wieviel wird beispielsweise für Altersbezügen der Mitarbeiter aufgewendet, wieviele Mittel werden für Immobilien und Baumaßnahmen aufgewendet, etc.



Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Koenigs Der Erhalt von 3Sat und Arte ist mir wichtig. Bei einer Zsammenlegung gehen m.E. zu viele Inhalte verloren.
Wolfgang Köhler Wir sind absolut gegen eine Zusammenführung von 3SAT und ARTE unter dem Dach von ARTE. Für uns wäre das ein massiver Verlust im öffentlich-rechtlichen TV.

Wir hoffen, dass es nicht so weit kommt.
Wolfgang Konen 3sat und arte sind m.E. die qualitativ höchstwertigen Sender in deutschen Breiten. Ich halte es für unverantwortlich, wenn die Länder hier ein "Zusammenlegen" anvisieren, das faktisch einer Streichung von 50% der Inhalte gleichkommt. Eine maßvolle Erhöhung des Rundfunkbeitrages wäre der bessere Weg.



Ich bin absolut dagegen, dass das Angebot gerade hier eingeschränkt wird. Gerade diese beiden Sender heben sich wohltuend von allen anderen Sendern ab, sind auch für eine Gemeinschaft in Europa wichtig: (D + CH + A bei 3sat, D + F bei arte)
Wolfgang Krust Ich bin gegen die Vorschläge, weil damit durch „Sparen“ die Kultur kaputt gespart werden soll. Die kaputte Infrastruktur, Schule, Gesundheit etc. sind durch „Sparen“ so heruntergewirtschaftet, dass Deutschlands Ruf in der Welt massiv geschädigt wird. Will man das jetzt auch bei der Kultur umsetzen?

Allein der Vorschlag ARTE und 3sat zusammenzulegen ist ein massiver Schlag gegen das Projekt Europa. Die AfD wird sich freuen. Dieser Vorschlag muss vom Tisch! Herzliche Grüße
Wolfgang Kusch Sehr geehrte Damen und Herren,



es ist sicherlich richtig von Zeit zu Zeit öffentliche Strukturen auf den Prüfstand zu stellen. Unsere Gesellschaft ist ständigen Veränderungen und Entwicklungen unterworfen. Insbesondere die sogenannten sozialen Medien haben unsere Informationsbeschaffung stark verändert, insbesondere bei den jüngeren Generationen. Allerdings stelle ich als älterer Mensch fest, dass die Güte der Informationen dadurch nicht besser geworden ist. Der Begriff "fake news" hat sich erst durch die zahlreichen sozialen Medien entwickelt. Ich sehe diese Kanäle als eine Gefahr für unsere Demokratie.

Unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist aus meiner Sicht mit seinen Nachrichten, Spielfilmen, Dokus und kulturellen Angeboten ein Bollwerk gegen die rechtsextremen Strömungen in unserem Land.

Nun verfolgen die Länder mit dem Reformstaatsvertrag das Ziel, den öffentlch-rechtlichen Rundfunk neu zu gestalten, damit er seine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllen kann. Hier stellt sich mir sofort die Frage, braucht es eine Neugestaltung?

Meine Meinung ist: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sich bewährt. Es mag sein, dass es eine zeitgemäßere Struktur für die ARD-Sender-Anstalt gibt. Aber die Vielfalt an Fernsehkanälen und Rundfunksendern sollte erhalten bleiben. Es ist sicherlich auch richtig, auf die aktuellen Gewohnheiteiten der jüngeren Generationen zu reagieren. Es wäre aber grundverkehrt, alleine auf die digitale "Karte" zu setzen. Das lineare TV wird für ältere "Semester" immer von Bedeutung sein.

Nun konkret zu den Vorschlägen im Medienstaatsvertrag:

- Legen Sie nicht Hand an den Sender 3SAT. 3SAT ist ein unverzichtbarer Sender für das öffentlich-rechtliche Programm. Mit seinen kulturellen, nachrichtlichen und dokumentarischen Angeboten aus 3 Ländern hat er ein Alleinstellungsmerkmal. Dieser Sender ist eine der Zielscheiben von antidemokratische Organisationen. 3SAT ist unverzichtbar für unsere Demokratie. Eine Zusammenlegung mit arte käme einer Abschaffung des Senders gleich.

- Sinngemäß gilt das auch für die Zwei-Länder-Anstalt arte. Insbesondere für die weitere Entwicklung in der EU.

- Wichtig wäre auch der Erhalt von Phoenix mit seinen aktuellen Live-Übertragungen von wichtigen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen.

- ARD und ZDF stehen ja wohl nicht zur Debatte.

- Ebenso nicht die ARD Anstalten mit ihrer regionalen Berichterstattung.

Rundfunk

Es mag sein, dass einige Rundfunksender zu viel sind. Dagegen ist der Deutschlandfunk alleine schon die Rundfunkgebühr wert.

Ich hoffe, Sie halten dem politischen Druck aus der konservativen Ecke stand und bewahren unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Wolfgang Kusch, 11. Oktober 2024
wolfgang link habe ihnen gerade einige anmerkungen zur gerade laufenden diskussion um die reform der öffis geschickt, aber auf ihrer homepage gelesen, dass die fristen nur bis 2022 liefen? oder bezieht sich diese terminierung auf einen früheren ansatz der refom?
wolfgang link Sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,



zum aktuellen Diskussionsentwurf des Reformstaatsvertrags mache ich folgende Eingabe:

als deutsch-/englisch-/sprachenlehrer habe ich schon immer oft - themenabhängig vom jeweiligen unterrichtsobjekt - auf sendungen in 3sat hingewiesen, was schon belustigt-spöttisch von meinen schülern clever-ironisch mit „das haben wir nicht auf unserer fernbedienung“ erwidert wurde - das wäre bei einer ab-schaltung bzw. - schaffung des senders nicht zu korrigieren 🤓



aber nicht nur während, sondern auch schon vor meiner beruflichen tätigkeit, war ich 3sat-fan und musste schon miterleben, wie das tolle 3sat-programmheft eingestellt wurde 🥲



ich bin nicht der typische bildungsbürgertyp, aber schon seit meiner jugend an kultur und berichten darüber im allgemeinen und auch der nachbarländer im speziellen sehr interessiert - da ist 3sat meines Erachtens auch nochentwicklungsfähig und die ‚kulturzeit’ ist mir bis heute genauso lieb und wichtig wie die tagesschau oder heute geworden 😎jetzt können sie auch schon erahnen, dass die zahl der sender auf unserer häuslichen fernbedienung nur knapp 2-stellig ist - und 3sat muss unbedingt da drauf bleiben, nicht nur weil wir nicht 1-stellig werden wollen 🤓



ps: allerdings könnte ich mir schon einsparungen in hör- und fernseh-funk vorstellen, ua durch mehr kooperationen der sender und zusammenlegungen einzelner zb 3. programme, um einer erhöhung der gebühren auszuweichen.



dass damit auch personelle veränderungen in der funk-landschaft stattfinden müssen ist einleuchtend aber dass damit zwangsläufig entlassungen einhergehen müssen sehe ich nicht, denn das größte kapital einer unternehmung sind doch die mitarbeiter - nicht gehen lassen, sondern um- und weiter-bilden für veränderte aufgaben🥸also bitte 3sat erhalten - und arte auch🙏



bei den 3. und den spartensendern (one, neo, phoenix, info etc) finden sich bestimmt schlaue inklusionslösungen 🤗



Mit freundlichen Grüßen,

wolfgang link
Wolfgang Lüdemann Guten Tag zusammen,



siehe unten. Ja, ich finde das richtig, weil ich den Eindruck habe, dass die Onlineplattformen des ÖRR den Printmedien und

deren Plattformen das Leben sehr schwer machen, um es freundlich auszudrücken.

Der ÖRR soll Fernsehen und Rundfunk machen und kein Print.



Betse Grüße

Wolfgang Lüdemann





Die Bundesländer planen derzeit in einem sogenannten Reformstaatsvertrag eine Neugestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ziel sei es, den Auftrag des ÖRR "qualitativ zu stärken und quantitativ zu begrenzen", heißt es in einem Entwurf, über den bereits Ende Oktober beraten und abgestimmt werden soll.



Ein zentraler Punkt ist dabei die Beschränkung von Online-Texten. Der Reformstaatsvertrag sieht vor, dass Texte künftig erst publiziert werden dürfen, wenn ihr Inhalt zuvor in einer Radio- oder Fernsehsendung gelaufen ist.
Wolfgang Meier 3Sat sollte als wichtiges Kulturprogramm erhalten bleiben.
Wolfgang Meier Phoenix sollte als Sender, der aktuell Parlamentsdebatten etc live überträgt, erhalten bleiben.
Wolfgang Müller Das Programm 3SAT und besonders die Sendung Nano muss unbedingt bleiben!!!
Wolfgang Müller Die Sender 3Sat und ARTE sollten weiter auf Sendung bleiben . Für uns wäre die Zusmmenlegung eine sehr schlechte Entscheidung . Die wissenschaftlichen Themen sowie Kultur und Natur sind für uns sehr wichtig. Wir hoffen sehr auf ein Umdenken bei den Verantwortlichen.
Wolfgang Müssig Ich verstehe nicht das gerade so ein TV-Sender wie 3 Sat ,der viele wissenschaftliche Programminhalte und Erklärungen zu ökonomischen Zusammenhängen sendet in einen Kultursender wie Arte verstecken will, scheinbar sind unsere Ministerpräsidenten an einer Wissenschaftslandschaft in Deutschland nicht interessiert . War einst Deutschland ein der innovativen Länder Europas, so ist man hier nicht mal in der Lage die Autoindustrie am Leben zu erhalten.

Nun wird das wecken von Interesse an einer wissenschaftlichen Laufbahn mit 3Sat abgewickelt. Das folgt der katastrophalen Entwicklung der schulischen Bildung, die ja Ländersache sind. Am liebsten möchten die alle Spartensender beerdigen, Hauptsache ich kann meinen Landeskanal behalten. Warum wird hier nicht wie bei den "Ostländern" Gemeinschaftssender geschaffen und Aufgaben die in allen Gemeinschaftssender gleich sind an die Spartensender abgegeben. Dies würde aus meiner Sicht auch sehr viel Geld sparen.

Ich bin jedenfalls überzeugt,dass es eher die Spartensender sind, die gestärkt werden sollen und die Landessender zusammgelegt werden müssen, um in 10 bis 15 Jahren die lineare Fernsehwelt nur noch auf die Spartensender zu konzentrieren.
Wolfgang Nitz Der Vorschlag, 3sat in Arte zu integrieren und damit meinen Großteil des 3sat-Programms zu vernichten, halte ich für einen absoluten Schwachsinn. Spart lieber an den Rechten der Bundesliga oder anderen sportlichen Veranstaltungen.

Der Vorschlag kommt mir vor, wie eine bedingungslose Kapitulation vor den dümmsten in der Bevölkerung. Nur damit die AFD, wenn sie denn an die Macht kommt, weniger Arbeit mit der Gleichschaltung der Medien hat.

Das Angebot von 3sat ist vielfältig. Diese Vielfältigkeit durch Einfältigkeit zu ersetzen, nur um dem aktuellen "Mainstream", gerecht zu werden, lehne ich vollständig ab. Spart lieber an sinnvollen Stellen.
Wolfgang Nötzold Diese Vorschläge zur Reform des öffentlich rechtlichen Rundfunks laufen darauf hinaus Kultur und Information Kaputt zu machen. Z.B. 3sat und Arte zusammenzuführen ist eine derart hirnrissige Idee dass man sich schon fragt wie blöd man sein muss um so eine Idee in die Welt zu setzen.

Generell geht es auch darum die öffentlich rechtlichen zu schrumpfen, quasi im vorauseilenden Gehorsam zu den Faschisten von der AFD.
Wolfgang Oberndorfer Bitte den öffentlichen Rundfunk so lassen wie er ist!



Lieber zahle ich mehr für diese kompetenten Nachrichten, egal ob über TV oder Internetseiten.
Wolfgang Paulus Sehr geehrte Damen und Herren,



täglich nutze ich als Fernsehzuschauer und Gebührenzahler die Programmangebote der Sender 3 SAT und ARTE. Diese beiden Sender überzeugen mich durch ihre informativen Inhalte, kulturelle Vielfalt, interessante Spielfilme u. v. m. Dabei wird mir auch ein Blick in die Alltäglichkeiten und Kultur der angeschlossenen Länder (Schweiz, Österreich, Frankreich) geboten. Und das Alles ohne dass ich durch Werbung belästigt werde.



Darum bitte ich Sie um den Erhalt der Sender 3 SAT und ARTE.



Mit freundlichen Grüßen



Wolfgang Paulus
Wolfgang Poeppel Wie kann man als Verantwortliche auch nur darüber nachdenken, ausgerechnet bei den beiden besten Kulturprogrammen des gesamten deutschen Fernsehens sparen zu wollen? Die Zusammenlegung von arte und 3sat macht überhaupt keinen Sinn, da die beiden Sender ganz unterschiedliche Ausrichtungen haben, die beide für sich aber dringend gebraucht werden.

Gerade in diesen Zeiten der Polarisierung und Emotionalisierung des öffentlichen Diskurses wäre es ein unverzeihlicher Frevel der öffentlich rechtlichen Sender und der für diesen Vertrag verantwortlichen Politiker, ausgerechnet diese beiden Bastionen des rationalen Diskurses und der objektiven und ausgewogenen Information zu schleifen! Unser Land bräuchte eher MEHR solche Sender als weniger!

Ich kann es einfach nicht fassen, wie man auf solch eine irrsinnige Idee kommen kann, bei aller Notwendigkeit zum Sparen ausgerechnet am Allerbesten zu sparen!
Wolfgang Prof.em.Luy Kunst und Kultur sind eine Säule der Demokratie, Informationsvielfalt der Boden einer aufgeklärten Gesellschaft , also

die Vielfalt stärken und das kreative Denken fördern und nicht den Sparzwängen opfern. (3 Sat - Arte)



Das die bürokratischen Strukturen einer radikalen Entschlackung bedürfen steht ja in allen Bereichen unserer Gesellschaft

dringend an, also auch ORR.



Sollten diese gravierenden Einschnitte im Programmangebot umgesetzt werden, fehlt mir leider dann die Motivation noch Rundfunkgebühren zuzahlen.
Wolfgang Rau Als Konsument von arte und 3sat bin ich für eine weitere Beibehaltung der Trennung beider Sender. Das differenzierte Angebot beider Sender wird von mir sehr geschätzt, da es sich wohltuend vom "Mainstream" abhebt. Beide Sender bieten echte Kulturvermittlung und dies sollte so bleiben. Wichtig finde ich auch, dass beide Sender über die deutsche Sichtweise hinausgreifen (A, Ch,

F).
Wolfgang Reeder Reform PHOENIX: Grundsätzlich wichtiges, Demokratie-förderndes Programm - mit gelegentlicher Tendenz, sich selbst überflüssig zu machen. Sehr nützlich: Vollständige Übertragung von BT-Sitzungen und Parteitagen. Aber: Ausgeprägte Fixierung auf Prominenz, konsequente Missachtung von Nicht-Bekannten, von Vertretern der “Basis“. Wodurch ? Treten weniger Bekannte ans Redner-Pult, werden ihre Beiträge immer wieder von Interviews mit “Großkopfeten“ überblendet. Überflüssig, weil deren Aussagen ohnehin in Nachrichten und TalkShows präsentiert werden. Überflüssiger Aufwand für Interviewer in überflüssigen Interviews. Schädlich, weil damit suggeriert wird, Beiträge von nicht namhaften MdB, Beiträge von nicht namhaften Delegierten seien uninteressant, seien irrelevant. Schädlich für Bereitschaft, sich in Parteien zu engagieren. Dem Anspruch, Dokumentations-Kanal zu sein, widersprechend, Vollständigkeit-Gebot von Dokumentation systematisch verletzend.



Wolfgang Reeder

Wolfgang Regenauer Für mich ist 3Sat unter anderem mit Nano ein wichtiges Informationsangebot. Außerdem ein Zeichen europäischer Zusammenarbeit. Ich möchte auf 3Sat nicht verzichten und lieber mehr zahlen.
Wolfgang Reimers Sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist sehr beachtlich, dass Sie versuchen die öffentlichen rechtlichen Sender zu prüfen, um Gelder einzusparen. Das Sie dazu uns, den Verbraucher, zu einer Stellungnahme, allerdings so eine kurze Frist belassen unsere Meinung zu äußern macht mich fassungslos.

3Sat und arte haben unabhängig voneinander, ein einzigartiges kulturelles Angebot mit internationalen Nachrichten und meist anspruchsvollen Filmprogramm.

Bringen Sie echte Vorschläge mit konkreten Zahlen und Programmen wo sich einsparen lässt. Mir fallen da Sendungen ein die stundenlang Sport bringen oder von Königshäusern berichten.

Sie spielen der AFD in die Hände denen eine „Vereinfachung“ des kulturellen Angebotes sehr gelegen kommt.

Nehmen Sie sich mehr Zeit zu Veränderungen. Machen Sie von Ihrem Kontrollrecht gebrauch wohin die Einzelsummen für Programme und Einzelpersonen fließen die wir Konsumenten aufbringen.

Mit sorgenvollen Grüßen

Wolfgang Reimers 01.10.2024
Wolfgang Rinner Wir benötigen gerade in der aktuellen Situation mehr und nicht weniger qualitativ hochwertigen Journalismus.



Gerade die Bereiche Kultur, Wissenschaft und Technik sollte ausgebaut werden.



Die beiden Sender 3sat und Arte sind in Europa einzigartig und es ist ein vorrangiges Ziel die Sender fortzuführen!
Wolfgang Rosenboom Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte Sie sich dafür einzusetzen, dass der Sender 3 Sat mit seinem jetzigen vielfältigem Programmangebot erhalten bleibt!



Er bietet neben Unterhaltung auch eine wichtige Rolle in der Kultur und Bildung!



Es gibt in keinem anderen Sender eine werktägliche Kultursendung wie die Kulturzeit um 19:20.



Seit 1999 gibt es die ebenfalls werktägliche Sendung nano.



Es gibt in anderen Sendern nicht täglich ausführliche Berichte über Forschung, Wissenschaft aus allen wichtigen biologischen und technischen und gesellschaftlichen Themen und über neue Technologien, wie das in der Sendung Nano präsentiert wird!

Diese Beiträge der Sendung können auch im Schulunterricht verwendet werden und bieten daher auch einen wichtigen Beitrag zur Bildung!



Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Rosenboom
Wolfgang Schaller Für den Erhalt von 3sat





Sehr geehrte Damen und Herren,



mit Erschrecken habe ich wahrgenommen, dass der angekündigten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgerechnet 3sat zum Opfer fallen soll, jener Fernsehkanal, in dem Kunst, Kultur und Wissenschaften, so mein Eindruck, ihr letztes Refugium im öffentlich-rechtlichen Raum haben. Denn das Kernprogramm von ARD und ZDF ist längst zu einer Endlosschleife aus Fernsehkrimis, Sportübertragungen und Talkshows mit den immergleichen Gästen verkommen. Daneben ein bisschen Satire und (oft nervtötende Comedy). Und das war's schon.



3sat dagegen steht für anspruchsvollen Journalismus. Als regelmäßiger Zuschauer des Programms bin ich fest davon überzeugt, dass Kultur und Kunst, aber auch Bildung gerade in diesen Zeiten einen festen Platz in der deutschen Medienlandschaft haben müssen.



Wir brauchen 3sat als Plattform für kritische Debatten, als Bühne für kreative Vielfalt und als Stimme der europäischen Kultur.



Ich kann daher nur dringend an Sie appellieren, von der angedachten Zusammenlegung der beiden länderübergreifenden Sender mit Kultur-Schwerpunkt, 3sat und Arte, abzusehen. Die Programme dieser Sender ergänzen einander. Beide Kanäle sind unverzichtbar.



Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Schaller
Wolfgang Schmidt Sehr geehrte Enscheidungsträger,



kürzen ja, aber nicht am falschen Ende. Für mich und sicher nicht nur für mich wäre es ein großer Verlust, wenn an den Sendern 3sat als auch an Arte etwas verändert werden sollte. Diese Sender und ihre Programme dienen der Verständigung zwischen den Völkern, deshalb bitte keine Kürzungen oder Zusammenlegungen der Sender mit unterschiedlicher Ausrichtung. Wenn schon gekürzt werden sollte, dann zuerst bei den Sendern mit Unterhaltungsprogrammen und nicht bei Informationsprogrammen, wie z.B. ZDFinfo.



Frankfurt an der Oder, den 11.10.2024



Mit freundlichem Gruß

Wolfgang Schmidt
Wolfgang Schmidt 3SAT und ARTE dürfen auf keinen Fall verschmolzen werden, sondern müssen komplett eigene ständig bleiben.
Wolfgang Schreiber Sehr geehrte Damen und Herren,



seit vielen Jahren genießen wir viele Sender, die Sie nun streichen wollen. Es ist sehr bedauerlich, wenn nun ausgerechnet Sender mit einem sehr guten kulturellen, politischen und sachlichem Programm gestrichen werden sollen. Ein Mehrbeitrag, der nicht genannt wird, wäre uns erheblich lieber.



Private Sender sind dazu keine Alternative. Auch nicht, wenn das von der AFD und anderen gefordert wird. Im Übrigen sind sie nicht gerade günstig. Sieht man das gesamte öffentlich- rechtliche Angebot an, sind private Sender im Vergleich ausgesprochen teuer und häufig mit Werbung gespickt. Zumal nicht nur ein Programm gebucht werden muß. Stichwort: Vielfalt.



Fazit: Erhöhen Sie die Beiträge im erforderlichen Maße, erhalten Sie die kulturelle Vielfalt und fördern Sie nicht den Niedergang der deutschen und der europäischen Vielfalt.



Mit freundlichen Grüßen



Eija und Wolfgang Schreiber
Wolfgang Schuldis Sie können gerne einmal versuchen Wiener Schnitzel und eine Dorade zusammen zu essen. Das ist wie wenn man 3 SAT und Arte zusammenlegt, geht gar nicht.

Es ist wieder einmal der typische Versuch alles auf einen Schlag zu erledigen "qualitativ verbessern und quantitativ zu begrenzen" mit wenig Erfolg.

Es lohnt sich einfach nur einmal auf das qualitative Verbesserungspotential zu schauen, dann ergibt sich die quantitative Begrenzung.

Der Kinderkanal muss eigenständig bleiben. - Das Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene muss Online gehen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind im Netz unterwegs.

One und ZDFneo kann man zusammenlegen, wenn es um die Wiederholungen geht - geht schon. Nachrichtenkanäle einfach einmal mehr auf Inhalte und Qualität schauen, dann kann man da vielleicht welche zusammenlegen. Für Liveübertragungen aus den Parlamenten brauche ich nicht mehrere Sender.



Es gibt soviel schlaue Experten und Untersuchungen zu Medien und zur Medienlandschaft, da sind doch die Erkenntnisse auch zum Rundfunk. - Es kommt ja nicht nur auf die Einschaltquoten, sondern auf die Qualität und Vielfalt an. Leider haben sich in den letzten Jahrzehnten ARD und ZDF dem überwiegend Quoten orientierten Niveau der privaten Sender angeglichen (Werbung, Werbung!)



Ich bin über 70 Jahre alt, schaue mit meinen Enkeln den KIKA-Kanal und spiele mit ihnen die Online-spiele des selben. Schaue selbst gerne die ARTE, 3SAT und die Regionalsender.

Höre im Radio gerne Info-, Doku-, Nachrichten-, Musik- und Kultursendungen aller Art. Private Fernsehkanäle schaue ich seltenst.



Es ist nicht einfach aber qualitative und quantitative Seite gleichwertig zu behandeln ist der Tod im Topf. Sender und Sendungen nur zusammenzulegen ist das Ende der Vielfalt. Es gibt genügend Einheitsbrei. Erst mal auf Inhalte und Qualität schauen, und nicht Fisch und Fleisch gleichzeitig essen. Wer kommt denn auf solche Ideen Arte und 3SAT zusammenzulegen. Ich kann ja wegen der privaten Sender Schweizer und östreichische Fernsehsender nicht ansehen. Was ich in meiner Jugend noch konnte und oft tat.



Solche Schreiben verfasste ich bisher nie, weil in der Regel wird's nicht wahrgenommen. Ist halt wie in der Politik - die Macher schweben in anderen Sphären. - Deswegen KIKA erhalten!!!



Herzliche Grüsse und gutes Gelingen



Wolfgang Schuldis
Wolfgang Schulze 3Sat und Arte sind wichtige Sender. Können auch zusammengepackt werden. Wissensvermittlung forcieren. Ein wissendes Volk wählt nicht radikal!!! Rosamunde Pilcher, Fussball und Co haben im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen. Steht im Grundgesetz, dass das Volk auch belustigt werden soll wie im alten Rom? Brot und Spiele? Investigativjournalismus ausbauen. Intendantengehälter stark reduzieren. Deren Einkommen ist für das Volk nicht nachvollziehbar.

ARD und ZDF Nachrichten sind ähnlich und damit ist eine Sendung überflüssig.

Senderapps sind wichtig, da viel über handy aufgenommen wird, zumindest von jungen Menschen.

Es reicht 1x NDR und nicht noch SH, Ni,... das gleiche bei WDR etc.. Sendungen werden oft sowieso von allen regionalen Anstalten gleichzeitig ausgestrahlt.
Wolfgang See-Metz Sehr geehrte Damen und Herren,



anbei sende ich Ihnen ein Plädoyer für die Notwendigkeit der Wissenschaftssendungen von 3Sat und Arte.



Mit freundlichen Grüßen



Wolfgang See-Metz
Plädoyer für die Notwendigkeit der Wissenschaftssendungen von 3Sat und Arte in
Zeiten von Fake-News und Demokratie-Abbau
In Zeiten, in denen der Diskurs zunehmend durch Desinformation, Fake-News und
populistische Narrative belastet wird, ist die Bedeutung einer gut informierten und
aufgeklärten Gesellschaft nicht hoch genug einzuschätzen. Wissenschaftssendungen
insbesondere auf Sendern wie 3Sat und Arte spielen hierbei eine entscheidende Rolle,
denn sie bieten verlässliche, faktenbasierte Informationen, die einen klaren Kontrast zu
den Fluten von Halbwahrheiten und manipulativen Inhalten in sozialen Medien und
unzuverlässigen Quellen darstellen.
1. Wissen als Bollwerk gegen Desinformation:
Fake-News sind eine Bedrohung für die öffentliche Meinung und das demokratische
Zusammenleben, weil sie das Vertrauen in Institutionen und Experten untergraben.
Wissenschaftssendungen wie jene von 3Sat und Arte setzen hier ein Gegengewicht,
indem sie wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zugänglich und verständlich machen.
Sie bieten Orientierung in einer komplexen Welt, in der Fakten von Meinungen oft nur
schwer zu trennen sind.
2. Förderung von kritischem Denken:
Eine funktionierende Demokratie setzt Bürgerinnen und Bürger voraus, die in der Lage
sind, kritisch zu hinterfragen, zu analysieren und zu reflektieren.
Wissenschaftssendungen schulen dieses kritische Denken, indem sie komplexe Themen
differenziert beleuchten und nicht auf einfache Antworten abzielen. Sie ermutigen dazu,
Fakten nachzuprüfen und die Ursprünge von Informationen zu hinterfragen, was im
Kampf gegen populistische Vereinfachungen und Verzerrungen unverzichtbar ist.
3. Bildung als Fundament der Demokratie:
Demokratie lebt von der Mitbestimmung der Bevölkerung. Doch ohne fundierte Bildung
und Zugang zu verlässlichen Informationen wird diese Mitbestimmung zur Farce.
3Sat und Arte bieten durch ihre Wissenschaftssendungen eine Plattform, die nicht nur
informiert, sondern auch bildet. Sie ermöglichen es, dass auch komplexe
gesellschaftliche, politische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge breiten
Bevölkerungsschichten verständlich gemacht werden. Dies stärkt das Fundament unserer 
demokratischen Strukturen, indem es informierte und mündige Bürger hervorbringt.
4. Unabhängiger Journalismus in Zeiten von Meinungsblasen:
In einer Zeit, in der Algorithmen die Meinungsbildung vieler Menschen durch
personalisierte Inhalte beeinflussen, sind unabhängige Sender wie 3Sat und Arte umso
wichtiger. Sie bieten eine Plattform, die nicht von den kommerziellen Interessen großer
Konzerne getrieben ist und daher eine breitere und weniger verzerrte Sicht auf die
Realität ermöglicht. Wissenschaftssendungen bieten die Chance, sich aus der eigenen
Meinungsblase zu befreien und Zugang zu neutralen, faktenbasierten Informationen zu
bekommen.
5. Zugang zu internationalen Perspektiven:
Besonders Arte, mit seinem europäischen Fokus, liefert nicht nur nationale, sondern
auch internationale Perspektiven. Dies ist in einer globalisierten Welt von enormer
Bedeutung, um die globalen Zusammenhänge von Umwelt, Gesundheit, Wirtschaft und
Politik zu verstehen. Die Wissenschaftssendungen tragen dazu bei, den Horizont der
Zuschauer zu erweitern und die weltweiten Entwicklungen in einem objektiven Licht zu
sehen.Abschließend möchte ich festhalten: Wissenschaftssendungen von 3Sat und Arte sind
mehr als nur Bildungsfernsehen. Sie sind ein unverzichtbares Instrument in der
Förderung einer aufgeklärten und kritisch denkenden Gesellschaft. In Zeiten, in denen
Demokratie und Wahrheit gleichermaßen unter Druck stehen, leisten sie einen
essenziellen Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung unserer demokratischen Werte.
Darüber hinaus halte ich folgende Sendungen für besonders erhaltenswert:
•nano (3sat)
•Planet Wissen (ARD)
•Tele-Akademie (ARD)
•42 – Die Antwort auf fast alles  (Arte)
•Wissenschaft – Umwelt und Natur (Arte)
•Wissenschaft – Technik und Innovation (Arte)
•MrWissen2go (ARD)
•MrWissen2go Geschichte (ARD)
•Science Talk (ARD
•Terra X (ZDF)
•Terra X History (ZDF)
•History 360 Grad (ZDF)
•ZDF planet e. (ZDF)
•scobel (ZDF)
Und:
Bitte erkennen Sie die Wichtigkeit des Bildungsauftrags und setzen Sie sich für seine
Umsetzung ein.
Bildung trägt dazu bei, die Lebensqualität zu verbessern, indem sie Menschen die
Werkzeuge an die Hand gibt, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern, Krankheiten
vorzubeugen und sich in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden. Sie schafft
die Grundlage für Fortschritt und Frieden in der Gesellschaft, indem sie Barrieren abbaut 
und den Austausch von Ideen und Kulturen fördert.
In diesem Sinne könnte man sagen, dass Bildung in der Tat eine der wichtigsten
Grundlagen für das langfristige Überleben der Menschen ist.
gez.
See-Metz
mit Hilfe von KI
Wolfgang Spinnler Bitte 3SAT nicht einstellen. Ich schaue es sehr oft und es wäre sehr schade drum.



Wir können es uns auch nicht leisten vernünftige öffentlich rechtliche Bandbreite zu verlieren.



Lieber versuchen das benötigte Geld durch Dienstleistungen dazuverdienen.





Beste Grüsse,

Wolfgang Spinnler
Wolfgang Stange Guten Tag!

Ich habe einige Anregungen und Wünsche für eine Neuaufstellung von ARD und ZDF:





- Aufbau eines wirklich anspruchsvollen Programms. Mit den ewigen Wiederholungen und der Konzentration auf Sport und Ratesendungen (Brot und Spiele) werden die Zuschauer in die Arme von NetFlix, Amazon Prime usw, getrieben

- Rückzug von ARD und ZDF von Übertragungen des Profifußballs! Kein Millionärsaufbau der Spieler mit den Gebühren. Nutzung der dadurch freien Gelder für ein anspruchsvolleres Programm

- Unsere einzige Hoffnung im Programm sind 3sat und ARTE. Bitte zerstören Sie nicht 3sat!!!!!

- Wiedereinführung der Möglichkeit sich von der Gebührenzahlung abzumelden

- Anpassung der Gehälterstruktur an Normalverdienende



Vielen Dank für ihre Unterstützung!











-
Wolfgang Stössel Ich halte es für notwendig, die Zahl der Radio- und Fernsehprogramme zu verringern. Beibehalten werden sollten jedoch ZDF Neo, ARD One und ARTE sowie 3Sat als eigenständige Sender. Hingegen wäre es wünschenswert, Kleinstsender wie Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen als eigenständige Anstalten aufzulösen und mit Regionalfenstern in andere Sender (SWR, NDR) zu integrieren. Auch die inflationären Koch- und Reisesendungen sollten deutlich reduziert werden, da sie auf fast allen Sendern gleiche Inhalte bieten. Hier wäre mehr Programmaustausch wünschenswert. Es muss auch nicht sein, dass vielköpfiges Personal auf Gebührenzahlers Kosten durch die Welt reist, um eben denen, die das bezahlt haben, zu zeigen, wie schön es hier ist. (z.B. Wunderschön). Auch die Ausgaben für Sportrechte sollten stark eingedampft werden und die Teilnahme am ESC muss m.E. auch nicht sein, weil ich für solche exorbitanten Ausgaben kein Verständnis habe. Zu prüfen wäre auch die Höhe der Honorare für bestimmte Fernsehspiele, etwa Tatort aus Münster. Wenn es stimmt, dass die beiden Hauptdarsteller pro Folge je eine Viertel Million Euro Gage erhalten, ist dies deutlich überzogen. Ebenso sollte generell die Zahl der Krimis spürbar zurückgefahren werden. Auf "experimentelle Tatorte" kann ich verzichten. Ich gehöre auch nicht zu den Zusehern, die ständig in Mediatheken stöbern oder "Online First" zu schätzen wissen. Für mich zählen die Programme im Rundfunk- und Fernsehgerät.
Wolfgang Theiß Wer 3sat abschaltet fördert die Entdemokratisierung unseres Landes. Das ist Wahnsinn und darf nicht umgesetzt werden.

Kritische Kultursender sind überlebenswichtig, nicht nur für Kulturschaffende sondern auch für unsere Gesellschaft!



Ute Theiß, Diplom-Übersetzerin

Wolfgang Theiß, Architekt u. Fotograf
Wolfgang thomas Ich wende mich gegen die Absicht, den Sender 3sat mit Arte zusammenzufügen.



Jeder Regionalsender sollte in der Lage sein, in der Zeit von 18 bis 21 Uhr über aktuelles aus der Region zu berichten.
Wolfgang Trommer 1. Ich empfinde die Sender 3Sat und ZDFInfo zusammenzulegen als eine zu starke Einschränkung. Insbesondere würden die hochwertigen Dokumentationen, die auf ZDFInfo ausgestrahlt werden, fehlen.



2. Eine vernünftige Erhöhung der Rundfunkbeitrags würde Qualität und Vielfalt im Rundfunk erhalten.
Wolfgang Tumler Als ehemaliger Autor, Regisseur und Produzent für ARD und ZDF (1972-2010) versteh ich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als von allen per Umlage (Haushaltsgebühr) finanziertes, politisch unabhängiges Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsmedium im Kontext privatwirtschaftlich organisierter gewerblicher Angebote, die sich ihrerseits mit Werbung oder Streaming-Entgelten finanzieren. Warum buchstabiere ich diese allen bekannten Parameter? Weil es inzwischen auf den Unterschied entscheidend ankommt. Eine auf Einsparungen abzielende Reform bei stagnierenden Einnahmen soll solche Programme kürzen oder streichen, die nach jahrzehntelangen Erfahrungen nachweislich von gewerblichen Anbietern erreichbar, erfolgreich und zugleich demokratieverträglich verbreitet werden. Dazu gehören besonders teure, einem trivialen Geschmack folgende Musikshows, die Schwemme von Unterhaltung bedienenden Krimis und millionenteure Sportsendungen - Angebote, die dem Leben keines Hörers oder Zuschauers etwas Ergänzendes, Anregendes hinzufügen, das anderswo nicht zu erhalten wäre und wahrgenommen wird. Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll selbstbewusst anerkennen, dass

er kein mehrheitlich wahrgenommenes Leitmedium mehr ist sondern im Gleichschritt mit den gewerblichen Angeboten als ein werbefrei finanziertes Angebot der Öffentlichkeit an sich selbst zuständig ist für die Abbildung, Pflege und Weiterentwicklung von demokratischen, ethischen und kulturellen Kriterien unseres Zusammenlebens. In diesem Verständnis kommt es dann analog zu den staatlichen Millionen für den Betrieb von kulturellen Einrichtungen wie Opernhäuserrn, Theatern und Museen überhaupt nicht auf den oft apostrophierten Gebrauch dieses Angebots durch eine Mehrheit aller Zahlenden an.
Wolfgang und Christine Wüchner Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung haben wir den Entwurf über Kürzung bzw. Zusammenlegung einiger Kultursender gelesen. Warum gerade bei den wertvollen Kultursendern sparen? Bitte legen sie nicht die Hand an die Kultursender, sie sind viel zu wertvoll. In Zeiten wo Teile der Bevölkerung immer dümmer und einfältiger werden, sollte man nicht an Bildung sparen. Meine Frau und ich würden lieber einen Euro mehr bezahlen um diese Programme von Arte, Alpha, 3-sat, Phönix, ZDF-neo, ZDF-INFO, One, in ihrer Existenz zu stärken. Es sollten deren Programme noch ausgebaut werden. Bitte den Bildungsauftrag nicht vergessen, den "Privaten" schenke ich schon lange kein Vertrauen mehr.

Eine glückliche Hand bei Ihren Entscheidungen und Gruß aus Niederbayern.

Wolfgang und Christine Wüchner
Wolfgang und Kerstin Goldberg Unter den vielen Vorschlägen halte ich die Zusammenlegung von 3sat und arte für einen schweren Fehler. Die Hintergrundberichte, Länder- und Reiseberichte, Kulturtipps (z.B. in Kulturzeit auf 3sat), Serien aus aller Welt und Filmklassiker sind unersetzlich und kommen in anderen Sendern so nicht vor.Programme mit wichtigen Informationen zu Kultur- und Bildungspolitik benötigen in der Demokratie unbedingt genügend Sendeplatz. Die zur Verfügung gestellten Informationen enthalten wesentliche Beiträge zur politischen Argumentation. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern für das Zusammenwachsen in Europa ein nicht zu unterschätzender Beitrag. Die Begrenzung auf einen Sender ist ein nicht wieder gut zu machender Kahlschlag. Die Anleitung zum kritischen Denken, die dort geboten wird, ist unverzichtbar in Zeiten von Simplifizierung und Parolen.
Wolfgang Z. Keller Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkkommission,



als totaler 3sat-Fan seit rund 14 Jahren sehe ich auf diesem Sendeplatz werktagtäglich nicht nur die allmorgendlichen Wiederholungen von Kulturzeit und NANO des Vortages und meine Sonntagvormittags-Lieblingssendungen Science-Talk, Sternstunde der Philosophie, Druckfrisch/Literaturclub oder ähnlich literarisches, sondern bin überhaupt quasi ausschließlicher 3sat-Seher.



Dass nun vor ein paar Tagen in einer der letzten Kulturzeit-Beiträge noch die Rede von einer diskutierten Einstellung des Sendeplatzes von 3sat war, verschlug mir fast die Sprache.



Das wäre für mich ein vernichtender Schlag ins kulturelle Kontor. Gerade der Mix aus Beiträgen und Nachrichten aller drei deutschsprachigen Länder, die 3sat-Kabarett-Festivals und vor allem die hochprofessionellen, aber IMMER allgemeinverständlichen, wissenschaftlichen Sendungen übertreffen für mich in Summe jedes andere Angebot der anderen Sender.



Ich bitte daher DRINGEND um eine Beibehaltung von 3sat als eigenständigem Sendeplatz,



mit freundlichen Grüßen,



Wolfgang Z. Keller



--

Wolfgang Z. Keller

Wolfgang Zocher-Weis Sehr geehrte Damen und Herren,



nachdem ich praktisch in letzter Sekunde von dieser Publikumsumfrage gehört habe, möchte ich als Rundfunknutze im Bereich des WDR Folgendes anregen:



- Lokalstudios und die Lokalfenster im Dritten Fernsehprogramm sollten deutlich reduziert werden, da häufig nur Wiederholungen gesendet werden, die darüber hinaus wegen hinreichender Sendebeiträge auch noch von benachbarten Lokalstudios übernommen werden und nicht das eigene Sendegebiet betreffen. Offenbar fehlt es an Themen, wenn z.B. das Landesstudio Duisburg Beiträge aus Köln oder Essen übernimmt.



- Die Informations- und Kulturkanäle (3Sat, Phönix und Arte) dürfen keinesfalls aufgelöst werden, da sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auszeichnen und sich daher von den Privatsendern deutlich unterscheiden. Bei deren Erhalt könnte allerdings durchaus Tagesschau 24 geopfert werden.



- Das Gleiche gilt für das Deutschlandradio mit seinem ausgezeichneten hohen Wortanteil.



- Schön wäre es auch, wenn die Wiederholungskanäle one, zdf-neo und zdf-ino nicht zuletzt wegen des hohen Informationswertes bei vergleichsweise günstiger Kostenstruktur erhalten blieben. Sie bilden für mich ein wunderbares Ergänzungsprogramm, wenn mir die Sendungen in den Hauptprogrammen nicht zusagen.
Wolfram Buck Sehr geehrte Damen und Herrn,

Wie ich im Fernsehen mit Schrecken vernommen habe , stehen die Sender 3Sat und ARTE zur Disposition.

Ein Wegfall auch nur eines dieser Programme wäre ein wirklich herber Verlust für die Kultur Landschaft in diesem Land .

Selbst bei einem hohen Sparzwang ist Bildung noch das höchste Gut in einer Gesellschaft.

Bitte erhalten Sie die beiden Formate sonst gibt es bald überhaupt keinen Grund mehr den Fernseher einzuschalten.



Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Buck
Wolfram Karger Ganz offensichtlich steht hinter dem Vorschlag dieser Reform das Interesse derer, denen die Vielfalt der Informationen ein Dorn im Auge ist!

Abgesehen davon, dass speziell mit 3Sat nicht nur deutsche Sendungen betroffen sind, würden dann auch österreichische und schweizer Nachrichten,

auf arte eventuell gekürzt gesendet, oder gar verschwinden!?
Wolfram Leonhardt Das Bedürfnis, bei den öffenlich rechtlichen zu Sparen kann ich ja noch verstehen. Daß dies ausgerechnet durch die Zusammenlegung von 3sat und arte geschehen soll halte ich für eine mäßig gute Idee.

Es gibt nicht viele Sender, die eine derart hohe Qualität ihrer Beiträge haben wie diese beiden.

Vielleicht kann man ja statt 42 Krimis am Tag auf 21 runter gehen oder die eine oder andere Talkshow streichen, deren Informationsgehalt oft streng monoton gegen Null streben.



MfG

W. Leonhardt
Wolfram Müller Ich spreche mich nachdrücklich für die Beibehaltung des Senders 3SAT aus!
Wolfram Pingitzer Unfassbar! Gerade eben musste ich mit Entsetzen feststellen, dass einige Damen und Herren ihrer Rundfunkkommision mit dem Gedanken spielen 3sat "abzudrehen". Silbereisensche Volksmusikattacken und andere Attacken gegen nicht gänzlich verblödete Menschen bzw. deren Nervensystem bleiben uns dann aber erhalten? Bei Bildung, Kultur und Angeboten für die Jugend wollen Sie sparen? Haben Sie eventuell schon mitbekommen wie kulturlos und verblödet ein Großteil des Programs das bestehenbleiben würde ist im Vergleich zu zb. 3sat oder ARTE? Welch bildungsferner und kulturloser Personenkreis kommt auf solche Ideen? Solche Leute sind mitverantwortlich für die Verrohung und Verblödung der Menschen im deutschsprachigen Raum! Schämen sollten Sie sich auch nur mit dem Gedanken zu spielen gerade dort den Sparstift anzusetzen! Ich hoffe Sie werden förmlich von dem Proteststurm dagegen überrannt. Man sollte hier auch mit dem Gedanken spielen einige Posten in Ihrer Kommission neuzubesetzen. Ich bin absolut entsetzt über die unüberlegte Stümperhahtigkeit hinter dieser Entscheidung! Das Programm sollte generell aufgewertet werden anstatt jene Sender die selbiges tun zu streichen. Gerade in unserer Zeit braucht es diese Angebote mehr den je! Wer sitzt denn bitte in dieser Kommission? Sie sollten sich wie bereits erwähnt in Grund und Boden Schämen! Bei all der Idiotie die man heutzutage ertragen muss schämt man sich bereits der selben Rasse(Mensch!) anzugehören wie jemand der im Jahr 2024 3sat oder ARTE streichen will! Lassen Sie verdammt noch mal ihre inkompetenten Finger von Sendern Wie 3sat und ARTE!

Mit unfreundlichen Grüßen, ein innerlich kochender Bürger, welcher gute Gründe hat daran zu zweifeln, dass ihre Kommission aus Leuten besteht, die auch nur im Ansatz ihrer Aufgabe gewachsen sind. Wenn zumindest 3sat und ARTE bleiben, können einige von Ihnen gerne gerne stattdessen gehen. Das würde auch Geld sparen und ich gehe davon aus, Sie würden niemandem abgehen!
Wolfram Poth Meines Erachtens krankt das System (und auch das der Finanzierung) an 2 Punkten.

1.) Die Rundfunkanstalten (mit ihrem Radio- und Fernseh-Programm) sollen sich an das Grundkonzept des Informationsauftrags zurückbesinnen. Darin steht zum Beispiel, dass die Nachrichten und die Kultur der ihnen zugewiesenen Region vordringlich repräsentiert werden sollen. Das ist nach meinem Erachten heute nicht der Fall. In den 60iger Jahren haben die damaligen Anstalten ausführliche Programme und Nachrichten aus der zu repräsentierenden Region produziert und gesendet, bis hinunter aus Kreisen und Städten, und waren damit ein wichtiges Bindeglied für den politischen und kulturellen Zusammenhalt. (In etwa so, wie in der Pfalz die Kultur und das Radio-Programm die französische Besatzung in friedliches Zusammengehörigkeitsgefühl aus besatzungspolitischen Gründen im eigenen Interesse organisierte). Ich verweise auf die Programm-Strukturen im Hörfunk und Fernsehen der damaligen Sender HR, SWF und SDR. Schauen Sie einmal in die alten Programme hinein. Diese Sender waren ein fester Bestandteil der Hör- und Seh-Kultur als Ergänzung zu Zeitschriften und Besuchen von Konzerten, Theatern und Ausstellungen. So war auch die Übertragungen von Sportveranstaltungen konzentriert. Die gesamte "Sub-Kultur" fehlt in den derzeitigen Programmen. Wenn Sie wissen wollen, was ich mit Subkultur meine, schauen Sie in die "Rheinpfalz". Nur so können Hörer und Seher eingebunden werden, sodass sie bereit sind, dafür auch Gebühren zu zahlen. Das tun sie zurzeit nicht freiwillig, ich auch nicht.

ARD-Fernsehen und ZDF bilden überregionalen Rahmen, dabei kann auf stundenlangen Sportübertragungen, Pop-Konzerten durchaus verzichtet werden; das machen die Bezahlkanäle besser. 3 Sat und Arte sind notwendige Bindeglieder auf höherer Ebene, ob dabei auch alte Kinofilme ohne aktuellen Bezug dort gesendet werden sollen, lässt sich hinterfragen.

2.) Das System des Rundfunkstaatsvertrags und der Verträge zu ARD, ZDF, Deutschlandfunk, 3 Sat, Arte krankt auch an der eigenwilligen Politik der Koordinatorin Heike Raab. Sie sieht ihre Rolle nicht als Koordinatorin, sondern als politische Instanz im eigenen Interesse, ihre Vorstellungen durch zu setzten. Das führt zu Grenzüberschreitungen über ihre eigentliche Funktion hinaus, und hat schon zu vielem Ärger geführt, zum Beispiel zu dem Argument, auch eine andere Staatkanzlei kann die Funktion übernehmen. Ich sehe das genauso. Ich honoriere die Bemühungen der Koordination. Aber, Sie hat ihre Eigeninteressen hintanzustellen; und das tut sie in meinen Augen nicht. Entweder führt der Ministerpräsident Frau Raab auf ihre Rolle zurück, oder sie muss weg.
Wolfram Sauerteig Ich bin gegen die Einstellung des Senders 3SAT. Dieser Sender spielt eine wichtige und unersetzliche Rolle beim Auftrag des Öffentlich-Rechtlichen Runfunks und ist in diesem Sinne nicht entbehrlich.
Wolfram Schulz-Zander Die Zerschlagung des Senders 3sat wäre ein Frevel und eine Schande für den europäischen Gedanken. Wo gibt es sonst beste Kultur- und Wissensinformationen wenn nicht hier bei 3sat, der Grenzen im positiven und aufklärerischen Sinne überschreitet. Ohne 3sat und ARTE wäre die Bildschirmwelt in eine geistige Dürre gelangt. Lasst sie bitte bestehen.

MfG Wolfram Schulz-Zander
Wolfram Skarupke https://www.deutschlandfunk.de/kolumne-warum-3sat-nicht-einfach-so-verschwinden-darf-dlf-50a5b62c-100.html
Wolfram Wittmann ich bitte im vorgelegten Entwurf den Faktencheck über Falschinformationen eine herausgehobene Stellung einzuräumen und ihm mehr Platz, vor allem digital einzuräumen. Soll heißen, keine Zeilen- oder Seitenbegrenzung mit Graphiken und Bildern, soweit es zur Erklärung beiträgt. Mit Unterstützung von allen Sendern, sollten Ergebnisse in allen öffentlich rechtlichen Sendern schnell Verbreitung finden. Die Plattformen welche Falschinformationen verbreiten sind direkt zu benennen. Demokraten zeigen ihr Gesicht, Radikale verstecken sich nur all zu gern hinterm Vorhang.

Dies ist wichtig für eine gesunde Demokratie.

VG

Wittmann
Wolli Sax ich wünsche mir in Zukunft einen ÖRR der trimedial vernetzt die Bevölkerung aktuell, politisch, wissenschaftlich, kulturell, technisch, innovativ, literarisch, musisch, künstlerisch, religiös, human und vor allem gewaltfrei und antidiskriminierend in klarer Sprache informiert.

Dazu sind die linearen und datenbankbasierten Ausspielwege "ohne Werbung und Belehrungen" vielseitig zu nutzen.

Mehrfache Produktionen zum exakt gleichen Inhalt sind zukünftig durch ARD-interne Arbeitsabläufe (digital und analog) zu vermeiden. Damit können Einsparungen erzielt werden.

Die Finanzierung des ÖRR ist z.B. an den Lebenshaltungskosten-Index zu koppeln.
Wollner,Detlef Im laufe der Jahre ist mir aufgefallen,das in der Programmgestaltung von PHOENIX,3SAT und ARTE sehr oft



Wiederholungen von Sendungen,auch Programübergreifend,gezeigt werden.



Wäre es nicht möglich,eine Zusammenlegung der Programme durch Reduzierung dieses Angebots ohne



Qualitätsverluste herzustellen?
Wulf Gaebele Sehr geehrte Damen und Herren,



ich wende mich heute mit einem wichtigen Anliegen an Sie: den Erhalt des Kultursenders 3sat, der nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern europaweit als einzigartiges Leuchtturmprojekt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt.



Als begeisterter Zuschauer von 3sat (und Arte) möchte ich hiermit meiner Bestürzung über die Pläne Ausdruck verleihen, den Sender 3sat aufzugeben.



3sat bietet seit Jahrzehnten ein breites und hochwertiges Programm, das Kultur, Wissenschaft und Bildung miteinander verbindet. In einer Zeit, in der kommerzielle Medien zunehmend von oberflächlicher Unterhaltung dominiert werden, erfüllt 3sat eine unverzichtbare Rolle als Vermittler anspruchsvoller Inhalte. Ob es sich um kulturelle Veranstaltungen wie das „3sat-Festival“, wissenschaftliche Dokumentationen oder internationale Filmklassiker handelt – der Sender ist eine wichtige Plattform für Themen, die im öffentlichen Diskurs oft zu kurz kommen.



Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung und Fragmentierung der Medienlandschaft ist ein Sender wie 3sat wertvoller denn je. 3sat ermöglicht Zugang zu tiefgründigen, kulturellen und wissenschaftlichen Inhalten, die insbesondere die demokratische Meinungsbildung fördern und Bildung für alle zugänglich machen. Ein Wegfall des Senders würde nicht nur einen immensen Verlust für das kulturelle Erbe bedeuten, sondern auch eine Lücke hinterlassen, die nur schwer wieder zu füllen wäre.



Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die internationale Zusammenarbeit, die 3sat repräsentiert. Die Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk länderübergreifend wirken und gemeinsame Werte wie kulturelle Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern kann. In einer Zeit, in der Nationalismus und gesellschaftliche Spaltung zunehmen, bietet 3sat einen wertvollen Gegenpol.



Ich möchte Sie daher nachdrücklich bitten, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um 3sat nicht nur zu erhalten sondern vielmehr zu stärken. Der Sender ist nicht nur ein Symbol für hochwertigen Journalismus, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil unserer kulturellen Identität. Dafür bezahle ich gerne meine Rundfunkgebühren.



Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Engagement im Dienste der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft.



Mit freundlichen Grüßen,



Wulf Gaebele
Würzburger Christoph Ich protestiere gegen die Einstellung von 3-sat!!

Kahlschlag in der Kultur bedeutet noch mehr AfD!!

Filmemacher aus Mainz
Xaver Andreas Hellmeier Sehr geehrte Damen und Herren,



insgesamt erachte ich Ihre geplanten Anregungen für gut und es muss sich was tun, damit mehr gespart werden kann. Jedoch habe ich da so meine kleinen aber feinen Probleme mit dem Ausmaß der Sparmaßnahmen.



Da ich schon seit Jahren ein bildungsaffiner Rundfunkkonsument bin, schaue ich gerne die Informations und Bildungsprogramme der ARD wie zum Beispiel ARD alpha, tagesschau 24 und phoenix. In wie weit diese Programme zusammen mit zdf info in ein gemeinsames Programm überführt werden können, erschließt sich mir nicht.



tagesschau 24 und phoenix könnte man meiner Meinung nach gut miteinander verschmelzen. Tagesschau 24 ist eh kein richtiger Nachrichtensender und wiederholt jede Stunde eh nur die selben "Brocken" angereichert mit Schnipseln aus Brisant und anderen Formaten. Dementsprechend ist das ganze Programm eh nur ein Resteverwerten und kommt an ähnliche Produkte, wie ntv oder Welt überhaupt nicht heran. Phoenix hingegen ist immer aktuell vor Ort, überträgt regelmäßig Bundestagsdebatten und Pressekonferenzen und Parteitage. Diese Synergien könnte man nutzen und Phoenix und tagesschau 24 sehr gut mit einander fusionieren. Das restliche Programm von Phoenix besteht weitgehend aus Dokumentationen und historischen Filmen, die man gut mit zdf Info und ARD alpha verschmelzen könnte.



Jedoch muss man beachten, dass ARD alpha auch schon einen typischen Aufbau hat. Am besten passen die Naturdokus meiner Meinung nach am Nachmittag in das Programm, da das Abendprogramm dieses Senders eh schon thematische Schwerpunkte (wie Uni, Geschichte, Archivsendungen, Geographiesendungen, Politische Sendungen etc.) hat, die auch sehr bereichernd für das Programm wirken. Alle anderen Bestandteile, wie zum Beispiel das morgendliche Telekolleg inkl. Kurse für Fremdsprachen, Wissenssendungen für Kinder, und das Telegym müssen unbedingt bestehen bleiben, weil sie bereits einen festen Zuschauerkreis (Teilnehmer des Telekollegs, Schulfernsehen und die Allgemeinheit) erreichen. Früher lief das Telekolleg am Abend, man hat es eh schon in den (meiner Meinung nach viel zu Frühen Zeitraum) rund um 06:30 Uhr verlegt. Da die entsprechenden Kurse ja noch laufen, ist es nicht möglich diese jetzt auf einmal zu unterbrechen, da es ja Teilnehmer am Telekolleg-Programm gibt.



Zu den anderen Fusionsplänen wie 3sat und arte mit einander zu fusionieren, kann ich sagen: Das finde ich sehr gut. Man kann die Zusammenarbeit zwischen den Rundfunkveranstaltern in Österreich, der Schweiz und Frankreich nutzen, um ein wirklich bereicherndes Programm zu erstellen. Jedoch stellt sich hier das Problem, dass diese Sender ARD und ZDF nicht alleine "gehören", sondern in Zusammenarbeit mit den anderen Ländern gestaltet werden. Eine Fusion erachte ich deshalb als sehr schwierig.



Bei den "jungen Formaten" funk, Kika, zdf neo und one erschließt sich mir die Reduzierung auf "nur drei" nicht so recht. Meiner Meinung nach könnte man zdf neo und one gut mit einander fusionieren und ins Internet verlegen. Da es sich hierbei nur um Serien handelt, die nicht in den Hauptprogrammen laufen, sind diese besser in der Mediathek aufgehoben. Funk ist zudem eh kein Lineares Programm, sondern nur ein "Verbund" mehrerer Social-Media-Aktivitäten, was ja an sich sehr gut ist. Kika könnte man dementsprechend umbauen, dass die derzeitige Nachtschleife mit Bernd dem Brot effektiver genutzt werden könnte. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, in der Nacht zdf neo und one auf Kika zu übertragen.



Soweit meine Gedanken dazu, ich hoffe, ich konnte einige wichtige Anregungen bieten. Dass sich die breite Öffentlichkeit zur Reform des Rundfundkstaatsvertrages äußern kann, finde ich eine sehr gute Idee und ich werde das auf jeden Fall in meinem Freundes- und Bekanntenkreis weitererzählen, dass sich möglichst viele hier melden!



Vielen Dank und Danke für Ihre Bemühungen!



Mit freundlichen Grüßen
Xaver Emmeldinger Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei einer nano-Sendung, die ich regelmäßig schaue gesehen, dass geplant ist, bei den wenigen geplanten Sendern, die noch etwas Interessantes bieten, das Programm zusammenzustreichen oder die Sender gar komplett wegfallen zu lassen.

Ich bin noch in einer Zeit großgeworden, als es noch den Telekolleg gab und bedaure sehr, dass das Bildungsfernsehen schon viele Einbußen hinnehmen musste. Wie schön wäre es, wenn man doch wieder etwas lernen könnte.

Bildungsfernsehen ist meiner Meinung nach eine Investition in die Zukunft - wenn man auch nur ein paar Jugendliche für Wissenschaft oder Bildung begeistern könnte, könnte man unser Land vielleicht vor dem Weg in die intellektuelle Bedeutungslosigkeit retten.

Sendungen wie Terra X machen Lust auf mehr und die jungen Moderatoren locken mit Sicherheit auch einige Jugendliche von den (a)sozialen Medien und den Computerspielen hin zu seriöseren Inhalten. Es wäre sehr schön, wenn man die eventuell geweckten Interessen dann noch weiter im Bildungsfernsehen vertiefen könnten - dazu braucht man einen Sender wie 3Sat, dessen wissenschaftliches Programm aber eher ausgeweitet als gekürzt werden müsste.

Man füllt "Das Erste" und "ZDF" mit Inhalten, die in der Produktion sicher nicht billiger sind als wissenschaftliche Beiträge, aber die Zuschauer der genannten Kanäle nutzen diese wahrscheinlich eher aus Gewohnheit und als Einschlafhilfe. Arte bringt teilweise gute Filme, hin und wieder gibt es mal einen auf dem "Ersten". Ich denke ja nicht, dass die Tatortproduktionen billig sind, Ich schaue sie mir trotzdem nicht an und habe es bitter bereut, als mich letzten Sonntag jemand zu einem Tatort überredet hat - der krampfhafte Versuch, Tiefgang in den Film zu bringen, war an Absurdität nicht zu überbieten. Wahrscheinlich wäre die 15. Wiederholung einer Terra X Sendung wesentlich spannender gewesen.

Bitte denken Sie noch einmal über die Planungen nach, bevor sie Sich am intellektuellen Niedergang Deutschlands schuldig machen

Mit freundlichen Grüßen

Xaver Emmeldinger
Xenia Oschatz Das Aufgehen von 3sat, hier vor allem kulturzeit und nano in arte wäre ein großer kultureller Verlust und mehr noch ein Verstoß gegen das Bildungsgebot der öffenrlich Rechtlichen. Journalismus ist mehr als Aufbereitung und Einordnung des Tagesgeschehens.

Gerade bei 3sat geht es um Inspiration und Anregung, Authentizität ja Ansteckung zu Kreativität der Zusehenden.



So fing es an in Polen, Ungarn, Türkei und Israel.

Machen wir bitte nicht die gleichen Fehler...Kultur muss uns etwas wert sein jenseits von Kosten Nutzen.

Ein Programm ohne Vivien Percovics mutige Live Schalten z. B. Mag ich mir nicht vorstellen.
Y. Goeldner-Cossmann Ich sehe diese Pläne mit grosser Sorge.



3sat und arte sind für mich als Deutschfranzoesin z. B wichtige Informationsquellen, gerade in Zeiten wie diesen!



Das Angebot ist nicht vergleichbar, es kann nicht "im anderen Sender aufgehen"....



Ich empfinde die Plaene insgesamt als eine Art indirekte Zensur, Angebot wird reduziert, Meinungsvielfalt eingeschränkt. Ein Schelm, der "Gleichschaltung" dabei denkt...?



Yvonne Goeldner-Cossmann

Psychol. Psychotherapeutin
Y. Wendt Umstellung von ARD und ZDF auf ein Abo-System ... Beide Sender sind zu Talk- und Quiz-Sendern verkommen, Hauptsache es läßt sich billig produzieren. Wer diesen Scheiß sehen möchte, kann ähnlich "Sky" abonnieren!
Yaron Goldstein Ich finde es unmöhlich eine 10% Kürzung, aus 2,5 mi. Zu machen! 2 Raketen kosten mehr! Und damit vernichten Sie die Kulturlsndschaft!!
Yilmaz Sehr geehrte Damen und Herren,



Ihre Sicht bzgl Wirtschaftlichkeit und Effizienz kann ich als Dpl.-Betriebswirtin gut nachvollziehen, zB. was die Zusammenführung von Sendern wie Tagesschau24, Alpha, zdf info , Funk oder kika betrifft.



Aus kultureller Sicht bzgl der Programmvielfalt möchte ich als langjährige Zuschauerin jedoch hiermit unterstreichen, dass es ein großer inhaltlicher Verlust wäre insbesondere 3sat mit arte zu verschmelzen, der nicht aufzufangen ist. Denn beide Sender ergänzen sich seit Jahren sehr gut in der jetzigen Form . Sie können sich jedoch nicht ersetzen! Bei einer Verschmelzung würde viel verloren gehen. Sie bieten unter dem Motto "anders fernsehen" wertvolle Vielfalt u.a. durch interessante Filme und Dokus sowie Kultur- und Nachrichten-Programmen aus den Nachbarländern Schweiz und Österreich.



Daher bitte ich Sie, bei Ihrer Entscheidung zu berücksichtigen, dass insbesondere 3 sat und arte -sowie zdf neo, Phoenix und one -so bleiben sollten! Das sage ich sicherlich auch im Sinne zahlreicher anderer Zuschauer.



Wir wollen nicht, dass am Ende vor lauter Wegkürzung zwecks Kosteneffizienz neben Ard und Zdf nur noch die regionalen Dritten sowie überwiegend die privaten Sender übrigbleiben und die Medienlandschaft dominieren , denn die "Privaten" "verblöden" offengesagt die Gesellschaft , was sicher nicht im Interesse der Länder sein kann.



Ich hoffe, dass Sie meine Ausführungen bei Ihrer Entscheidung positiv berücksichtigen. Vielen Dank für die Möglichkeit der Stellungnahme.



Herzliche Grüße

Frau Yilmaz



Staatlich vereidigte Dolmetscherin/Übersetzerin und

Dipl. Betriebswirtin
Yolande Quemener Sehr geehrte Damen und Herren,

als Französin, seit 47 Jahren in Deutschland lebend, bin ich natürlich eine Arte-Zuschauerin, aber auch eine 3-Sat interessierte Fernsehzuschauerin.

Kulturelle Sender sind nicht so zahlreich, dass man sie einfach wegstreicht!

Bitte, behalten Sie die Sender 3 Sat und arte bei!!



Mit freundlichen Grüßen

Yolande Quéméner
Yul Kuziemski Sehr geehrte Damen und Herren, mit ziemlich gruseligen Gefühlen habe ich die Streichungspläne zur Rundfunkreform aufgenommen. Ich wohne in einem Bundesland, in dem die AfD gerade stärkste Kraft im Landtag wurde, und besonders diese möchte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk lieber heute als morgen abschaffen. Für mich wäre es unerträglich, nur noch Privatfernsehen angeboten zu bekommen, was bedeutet, ich würde mir kein Fernsehen mehr anschauen. Dass es gerade wieder um die mehrheitlich intelligenten Sender 3Sat, Arte, One und ZDF Neo geht, hinterlässt ein großes Unbehagen und ein neuerliches Gefühl des Ausgeliefert-Seins, jedwede Form einer Kostenersparnis immer und immer wieder bei der Kultur anzustreben. Gerade diese 4 Sender sind der Hauptinhalt meines Interesses am Fernsehen überhaupt mit sinnvollen und vor allem niveauvollen Inhalten. Leider ist das bei ARD und ZDF nicht immer der Fall, wenn ich gerade an die oft unnötig endlos ausgeweiteten Nachrichten und langen Programmverschiebungen mit Extras, Spezials und noch anschließenden Talkrunden, bei denen ohnehin nur wild durcheinander spekuliert wird, noch weiter gefolgt von Brennpunkten und nochmals dem neuesten Stand, der keine Änderung zum ältesten Stand bringt, denke. In diesem Sinne hätte ich - um auch einen Vorschlag zum Sparen zu bringen - nichts gegen eine Zusammlegung von Phoenix, Tagesschau24 und ZDF info. Gerade letztere bieten seit vielen Jahren nur noch hunderte Wiederholungen von BesserEssers, Warmalweg-Langweilern, Mordermittlern oder Führer-, Kriegs- und Nazigreuel, an denen sich Rechte Neunazis durchaus gern weiden. Ich kann nur inständig flehen, nicht gerade an den kulturellen und respektvollen Niveau-Sendern falsch zu sparen! Eher würde ich mehr zahlen!

Mit freundlichen Grüßen

Yul Kuziemski
Yve Bienefeld Die Schließung von 3sat bzw. die Zusammenlegung mit arte halte ich für einen großen Fehler. In diesen Zeiten darf nicht am Bildungsfernsehen gespart werden. Das Programm sorgt gerade mit dem Sendungen Kulturzeit und Nano für ein besseres Demokratieverständnis. Es ist wichtig, Kultur und Wissenschaft eine Plattform zu geben. Auch wenn es Kürzungen geben muss, sollte sich die Medienpolitik nicht von den Populisten wie der AfD vor den Karren spannen lassen. Die Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen, unabhängig und umfassend zu berichten, ist wichtiger denn je.
Yvonne Bergmann 2. Versuch, da ich mir nicht sicher bin, ob meine 1. mail übersandt wurde, denn es kam dazu keine Bestätigung.



Ihre Anmerkungen *



Betr: Reformstaatsvertrag, Stand: 26.09.2024



hier: Diskussionsentwurf der Rundfunkkommission für einen „Staatsvertrag zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“



Sehr geehrte Damen und Herren



„Die Regulierung öffentlicher Kommunikationsräume braucht eine öffentliche Debatte“, von der ich selbst erst letzte Woche durch Mundpropaganda erfahren habe. Da ich weder die Muße noch das Interesse habe in die Tiefe der Debatte einzusteigen und die gewünschte öffentliche Diskussion dennoch nicht nur in informierten Kreisen stattfinden soll, hier zwei Anmerkungen einer langjährigen (rosinenpickenden) Zuschauerin (non-linear/linear) zum o.a. Diskussionsentwurf § 28 Fernsehvollprogramme, Dritte Fernsehprogramme.



„In Abstimmung mit den beteiligten öffentlich-rechtlichen europäischen Veranstaltern sollen die Inhalte des Vollprogramms 3sat teilweise oder voll ständig in das Vollprogramm „arte – Der europäische Kulturkanal“ und dessen Telemedienangebote überführt werden.“

(Zum Begriff „Kultur“ siehe § 2 Abs. 2 Nr. 27 MStV: unter Kultur insbesondere Folgendes zu verstehen: Bühnenstücke, Musik, Fernsehspiele, Fernsehfilme und Hörspiele, bildende Kunst, Architektur, Philosophie und Religion, Literatur und Kino)



Das Vollprogramm 3sat enthält Angebote, die bisher nicht von Arte abgedeckt werden. Insbesondere aktuelle Beiträge aus Wissenschaft und Technik im deutschsprachigen Raum (z. B. die bereits die längst abgesetzte Teleakademie des SWR, die disziplinübergreifende Sendung Scobel, nano etc) könnten nicht mehr unter der dem o.a. Kulturbegriff fallen und somit verringert werden. Zudem scheint der Kulturbegriff inzwischen sehr unterhaltungslastig ausgelegt zu werden.

Im schlimmsten Fall landet man sogar in der entsprechenden Mediathek auf folgenden Kommentar: Uups! Es gibt die Seite im Angebot der 3sat-Mediathek nicht mehr



(2) Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF veranstalten gemeinsam [ein/zwei Angebot/e] mit den Schwerpunkten Information, Bildung und Dokumentation.

Auch hier ist zu befürchten, dass inhaltlich anspruchsvolle Beiträge durch Begrenzung auf max. 2 Kanäle geringere Chancen haben, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Es ist darüber hinaus keinesfalls störend, wenn entsprechende Beiträge aus den Vollprogrammen zu anderen Sendezeiten wiederholt werden, denn die Zeitstrukturierung der Zuschauerschaft vor größeren Bildschirmen ist äußerst individuell.



Vielen herzlichen Dank für ihr bisheriges Programmangebot!



Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Bergmann
Yvonne Bienko Obwohl sich einige öffentlich rechtliche Sender in letzter Zeit leider immer mehr dem geringen geistigen Niveau der Privatsender annähern, so sind es jetzt ausgerechnet die Sender, die zur Debatte der Streichung stehen, die man schauen kann, wenn man Wert auf ein wenig mehr geistiges und wissenschaftlich korrektes Niveau legt. Das ist nicht hinnehmbar! Die Netflixgeneration schaut sowieso nur Netflix und kein öffentlich rechtliches Fernsehen. Nehmen Sie bitte der Nicht-Netflix-Generation nicht ihr Fernsehen weg! Denn dann können Sie das Fernsehen direkt abschaffen! Warum? Die Netflixer und Co interessieren sich schon lange nicht mehr für dieses Angebot. Und die Menschen, die bis jetzt öffentlich rechtliches Fernsehen bevorzugt haben, werden dann auch kein Fernsehen mehr schauen aufgrund der sehr geringen Auswahl und mangelnden Vielfalt. Somit ist das Ende des Fernsehens noch früher besiegelt, als es eh schon durch die derzeitige Entwicklung bedingt sein wird. Sie wollen der objektiven Meinungsbildung und dem Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen den Todesstoß verleihen? Gratulation. Sie sind auf dem besten Wege dazu. Sie vergraulen ihre letzten 3 Kunden. Zwingen Sie mich bitte nicht, mein geistiges und kritisches Niveau auf Netflixniveau herunter zu schrauben. Ich möchte weiterhin ZDF info, neo und one und 3Sat sehen. Dafür zahle ich gern meine Rundfunkgebühr. Ich hoffe, Sie sparen nicht an der falschen Stelle. Gerade in dieser populistischen Zeit sind Inhalte wie die von ZDF info, neo und 3sat zwingend notwendig um einen Gegenpol in einer sich fatal entwickelnden Gesellschaft zu setzen. Ich hoffe auf Ihre geistige Weitsicht und Umsicht und dass Sie sich ihrer großen Verantwortung bewusst sind. Vielen Dank.
Yvonne Brühl 3SAT ist das Programm, das ich am häufigsten schaue. NANO nehme ich mir extra täglich auf, um es schauen zu können. Es ist mir sehr wichtig, dass der Sender und die Sendung bestehen bleiben.
Yvonne de Fries-Lehmitz Wer einerseits sagt, man möchte dafür sorgen, einen „ zeitgemäßen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu ermöglichen, der mit seinen Angeboten die gesamte Gesellschaft erreicht. „ und andererseits 3sat und ARTE abschaffen will hat nicht verstanden, was „gesamte Gesellschaft“ bedeutet… ein nicht unerheblicher Anteil der Gesellschaft ist durchaus interessiert an Kunst, Kultur und Literatur… und das wird in den Hauptprogrammen ja kaum abgebildet… und wer den „ Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks qualitativ gestärkt“ sehen will, muss doch auch Qualität liefern und in Bildung und Kultur investieren. Wenn wir in Zukunft an allen Ecken und Enden Kultur dem Sparzwang unterordnen, dann gute Nacht…
Yvonne Dörfler Mein Mann und ich möchten, dass die einzelnen Sender unbedingt erhalten werden! Sie sind sehr wertvoll für uns, um über aktuelle Nachrichten und Forschungen informiert zu werden. Sie sind wichtig für den Erhalt der Allgemeinen Bildung und einer eigenen Meinung, fundiert auf Fakten!
Yvonne Hannewald Siehe Datei ARD und ZDF Zukunft
Sehr geehrter Dr. Himmler und Herr Dr. Gniffke,
die Sender dürfen nicht gestrichen werden. Phönix, ZDF Info, ZDF Neo, Arte und
3 Sat sind ja gerade und genau die Bildungssender. Bei der ARD sind das außer
ARD Alpha, welcher tatsächlich in ARD 24 aufgehen kann, ansonsten kein Sender
der gestrichen werden darf. Bei den Radiosendern könnte es 1 Programm
bundesweit in der Klassik geben und die Hörspiele wieder in anderen Sendern
gespielt werden, so wie früher auch. Ich bezahle lieber mehr GEZ, als dass diese
wichtigen Sender geschlossen werden. Auch will ich den Arbeitsplatzverlust nicht
haben. Alles darf teurer werden, nur der ÖRR nicht und soll aber immer mehr Leistung
bringen.
Hätte ein Privatunternehmen die Kürzungen des Etat vornehmen müssen, wie
der ÖRR in den letzten 10 Jahren, wäre das Unternehmen schon lange tot.
Ich will keine amerikanischen Verhältnisse, auf die wir unweigerlich zulaufen. Die
Lobby Arbeit der privaten Verleger trägt leider Früchte zu Lasten des ÖRR und
das nicht erst seit gestern. Diese Politik ist unverantwortlich.
Nach lesen des Entwurfes:
Bei ARD One und ZDF Neo handelt es sich um die einzigen Filmkanäle des ÖRR
und müssen selbstständig erhalten bleiben. Und nein, das sind nicht nur Känale
für jüngere Erwachsene, was für ein Blödsinn. Nein, auch die Anzahl des
Angebotes darf nicht reduziert werden.
Reine Online Angebote sind abzulehnen, da das Groh der Fernsehzuschauer im
Rentenalter liegt.
Mir wird jetzt schon zu viel auf die Mediatheken verwiesen seit Jahren und ich bin
kein Rentner, was ins Programm gehört.
Alle Angebote müssen auf Drittplattformen vollumfänglich einzustellen sein ohne
jedwede Prüfung der Notwendigkeit.
Sie ersticken den ÖRR in Bürokratie ohne die dafür notwendige Personalzahl
dafür zu Verfügung zu stehen. Ich will Programm und nicht noch mehr Bürokratie.
Eine Verpflichtung auch auf die Inhalte des jeweiligen anderen ÖRR Senders zu
verweisen, stiftet keine Nutzen nur Verwirrung für den Zuschauer.
Die Spar Wut der vergangen Jahre hat dazu geführt, dass es weder in der ARD
noch im ZDF Spielfilme gibt die jünger als 4 Jahre sind. Es war üblich, dass nach
ca. 1 Jahr die Kinofilme auch in ARD und DZF zu sehen waren. Sie meinen weil es
Netflix und Co gibt braucht es diese nicht mehr. Das ist falsch, den Netflix und Co
zeigen nur sehr, sehr wenige Blockbuster. Das hat den ÖRR massiv unattraktiver
gemacht.
Zu den Binger Eckpunkten muss gesagt werden, dass Politik darauf picht auf
Grund des Stresses den private Verleger der Politik machen. Burda, Springer und
Co. Einerseits soll das der Bildungsbereich gestärkt werden und dann verlangt
man, dass gerade diese Sender verschwinden sollen. Es wird so getan, als hätten
die ÖRR Anstalten Geld im Überfluss, hier werden Bürokratische Monster für
Nichts geschaffen, die massiv Geld vom Programm abziehen.
Stärkung des Angebots für junge Menschen ab 13-29 Jahren ergibt nur digital
sind, wenn überhaupt, denn 13-29 jährige haben noch nie, in keinem Jahrzehnt
seit es Fernsehen gibt, viel fernsehen geschaut. Immer zu bemängeln, das
Angebot würde für diesen Kreis der Zuschauer nicht ausreichen ist intellektuell
unterirdisch. Nein, 3 sat muss erhalten bleiben und kann nicht in ARTE aufgehen.
ZDF Info hat den Dokuschwerpunkt, ARD alpha Bildungsschwerpunkt, Phönix
Politkschwerpunkt, Tagesschau 24 und ARD apha könnten fussionieren, die
andern müssen absolut erhalten bleiben selbstständig. Es gibt hier keine
Mehrfachstrukturen, das ist gelogen.
Yvonne Heß Arte und 3sat werden gebraucht um Vielfalt zu sichern!!

Darum zahle ich gerne GEZ

Ich erwarte dass die beiden Sender bleiben!
Zacher 3Sat und Arte müssen als eigene Sender erhalten bleiben!

Das sind die besten Sender die der ÖRR zu bieten hat!

Es wäre ein extremer Verlust für die Vielfalt im Fernsehen.



Wenn ich sehe was auf den anderen Sender (ARD/ZDF) läuft kommt mir das Grausen.

Eine Soap und Quizshow nach der anderen und Wiederholungen bis zum Abwinken.
Zacher Silvia Eine vielfältige und umfassende Bandbreite an Sendungen würde verloren gehen!
Zakia Ayrad Der Entwurf zur Reform des ÖRR treibt einem schon die Tränen in die Augen. Mit starrem Blick aufs Geld wird hier Unfug getrieben - von Leuten, die mit dem wirklichen Leben schon lange nichts mehr zu tun haben (z.B. Politiker, Parteien usw.).

Anstatt den hemmungslosen Wildwuchs von asozialen Medien (z.B. TikTok, Facebook, X, Google, YouTube usw.) und die damit einhergehende Volksverdummung, auch durch private TV- und Radio-Sender, auszubremsen, soll es jetzt dem letzten bisschen Kulturauftrag an den Kragen gehen (siehe u.a. die geplante Zwangsvermählung von 3sat und arte).

Wie heißt es so schön: Im Seichten kann man nicht untergehen. Ich jedenfalls möchte da nicht mitschwimmen. Mir scheint, Wahnsinn und Blödsinn haben inzwischen System und Methode.
Zaleski Gabriela Bitte bewahren Sie die Freiheit und Unabhängigkeit der guten wissenschaftlichen Information für unsere Gesellschaft.



Ich brauche und liebe-„NANO“ !
Zangerl, Iris Sehr geehrte Damen und Herren,

erst seit wenigen Tagen las ich durch Zufall, dass Sie mir meine Lieblings-TV-Sender beschneiden bzw.

wegnehmen wollen. Ich schaue ausschließlich Arte und 3Sat sowie Sachberichte in den ARD-Dritten-

Programmen bzw. im ZDF und dessen Zusatzprogrammen. Die Verdummung meiner Mitmenschen

durch die freien TV-Sender zzgl. Werbung bzw. durch die ewigen Krimis finde ich katastrophal.

Schlimm auch, dass so viele verdummende, teilweise Lügeninfos im Internet konsumiert werden

können. Dann lassen Sie doch wenigstens den Interessierten an Infos + Programmen unserer bzw.

mit unseren Nachbarstaaten bestehen.



Ich beantrage die Beibehaltung sowohl von Arte mit französischen Partnern wie auch von 3Sat

mit österreichischen und schweizer Kontakten.

Ich widerspreche einer Auflösung oder Zusammenlegung meiner oben genannten Lieblingsprogramme.



Mit freundlichen Grüßen Iris Zangerl, Theodor-Heuss-Ring15, 51377 Leverkusen, geb. 19.12.1954
Zanon Roman Mir ist der ÖRR sehr wichtig und in Zeiten von starker Bedrohung von rechts außen muss es klar sein, dass wichtige Qualitätsprogramme nicht gestrichen werden dürfen.

Danke



Roman Zanon
Zdenek Gnilka 3Sat ist für mich eine wichtige Informationsquelle z.B Nano und Dokus.

Legen Sie Länderanstalten zusammen und passen die Intendantengehälter an, denn es kann doch nicht richtig sein, dass diese mehr beziehen als der Bundeskanzler. Denn unabhängige und überparteiliche Information ist für unsere Demokratie sehr wichtig.



Mit freundlichen Grüßen



Zdenek Gnilka
Zoé ist ÖRR ist aktuell noch wichtiger den je und gerade Kulturprogramme und wissenschaftsbasierte und faktenbasierte, sachlich dargestellte Themen sind wichtig. Diese finden in privaten Sendern nicht ausreichend statt und können auch im normalen Unterhaltungsprogramm der ÖRR nicht ausreichend untergebracht werden. Daher sind Sender wie 3SAT unersetzlich und unverzichtbar. Diese gehören zur Daseinsvorsorge der Gesellschaft und dürfen nicht aus "Effiziensgründen" gefährdet werden.
Zoe-Marie Moll 3sat hat mit Nano, Scobel und Kulturzeit drei Sendungen, die einen gewissen Bildungsauftrag in Wissenschaft und Literatur erfüllen, den es so in anderen Sendungen nicht gibt. Wichtige Themen in diesen Bereichen sind kurz, aber nicht zu wenig, zusammengefasst, für alle Altersgruppen verständlich erklärt und mit werden Expertinnen und Experten besprochen. Selbst ich mit 22 Jahren schaue regelmäßig in 3sat rein, mein Vater schaut ab und zu Nano, meine Großeltern interessiert Kulturzeit und mein Schwager liebt Scobel. Dazu kommen auch noch die Filme, Fokus und Krimis, die man danach oder davor auch noch mitschaut. Also ich bin der Meinung, dass 3sat einen besonderen Auftrag in den öffentlich rechtlichen hat und ich schon immer viel vor allem von Nano gelernt habe. Ich fände es sehr schade, wenn ich diese Sendung, die ich seit meiner Kindheit schaue und die mich schon immer für Aktuelles und Wissenschaftliches begeistert hat, von der ich einen Großteil meines Allgemeinwissens oder auch Neirdwissen habe, nicht mehr schauen könnte...
Zoraida Finger-Collazos Ein Wegfall von 3sat würde einen erheblichen Verlust für unsere kulturelle Landschaft bedeuten. Der Sender trägt maßgeblich zur Vermittlung von Kultur, Bildung und anspruchsvoller Unterhaltung bei und bietet dabei ein breites Spektrum an hochwertigen Informationen und anspruchsvollen Inhalten, die in dieser Form nur selten in den Medien zu finden sind. Gerade die Förderung von kultureller Vielfalt, künstlerischen Programmen und gesellschaftlich relevanten Themen zeichnet 3sat aus und macht es zu einer unverzichtbaren Plattform für kritische Auseinandersetzungen und intellektuellen Austausch. Ein solcher Sender ist von unschätzbarem Wert für die kulturelle Entwicklung unserer Gesellschaft und sollte nicht in Frage gestellt werden.
Zorn, Marcus Der öffentliche Rundfunk ist in der unabhängigen Form, wie sie weitgehend in Deutschland existent ist, dank der kritischen, wissenschaftlich fundierten und umfassenden Berichterstattung ein echter Garant für Demokratie und Freiheit. Aus diesem Grunde ist die finanzielle Unabhängigkeit und Ausstattung Grundlage. Doch zeigt sich, dass im Umgang mit den Mitteln doch so einiges im argen liegt. Die teilweise nicht mehr nachvollziehbare Splittung in Spartenprogramme, deren Aufgabenbereich nicht mehr schlüssig nach zu vollziehen ist stellt für mich ein Ärgernis und Verschwendung von Mitteln dar. Das beste Beispiel hierfür ist ZDFinfo. Dieses Programm beinhaltet ausschließlich eine unüberschaubare Menge an schlechten "Wissenschaftsdokus", die den Begriff Wissenschaft verspotten: die zigste Wiederholung von "Das Universum.."- eine für den amerikanischen Markt durchaus zumutbare Aneinanderreihung der immer gleichen Bilderchen mit wahrlich platten und längst überholten Bemerkungen vermeintlicher US-Astronomen und Physiker, die in der Realität der dritten und vierten Garnitur angehören. Das ist keine Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte, sondern schlichtweg Füllmaterial. Oder aber die tägliche Portion NS-Geschichte und Hitler. Hier ist Aufgabe des ÖR eine wissenschaftlich und historische Darlegung und Auseinandersetzung zu führen, tatsächlich findet eine Häufung von sattsam bekannten und uninteressanten Bereichen statt. So dass nicht nur ich mich frage wann die Doku "Hitler und seine Hämorrhoiden" nach "Hitler und seine Freunde" kommt. Letztlich erreicht dieses Programm nichts und niemanden. Alpha, tagesschau 24, Sendungen wie Besseresser-die Challange und viele mehr. Und der Unterhaltungssektor, der auf ZDFneo und ARDone so unglaublich Gutes leistet, mit Produktionen die vor Witz, Charme und Können nur so strotzen und die junge Liga endlich zum Erfolg bringt findet sein genaues Gegenteil in den Unterhaltungsprogrammen der Hauptsender ARD und ZDF. Dort, bei den Hauptsendern finden sich seichteste Produktionen gepaart mit den untalentiertesten Moderatoren. Ja, wir sind ein Seniorenland und ja, diese haben einen denkbar seltsamen Geschmack. Aber auch hier ist es Aufgabe des ÖR einfach neue Wege zu gehen, mutig zu sein und zu versuchen alle Zuschauer ins Boot zu holen, echte Talente zu suchen und zu finden und diese nicht deshalb zu engagieren weil sie so wunderbar divers sind oder weil nun unbedingt ein Mitglied der LGBTQ (und was noch an Buchstaben fehlt denken sie einfach dazu)- Community auch noch engagiert werden muss. Talent geht vor. Und die Begrenzung der Geldmittel für die mittlerweile nur noch geldgierige Sportveranstaltungsindustrie findet von mir eine tiefempfundene von Herzen kommende Zustimmung. Der ÖR ist nicht aufgerufen die Maßlosigkeit gerade des Fußballs zu unterstützen. Übertragungen von Olympia, Turn- und Leichtathletikwettkämpfen müssen den gleichen, vielleicht auch einfach höhereen Stellenwert eingeräumt bekommen wie 22 vor allem Männer, die einen Ball ins Tor bringen wollen. Auch exotischere Sportevents müssen mehr in den Focus. Die Sportwelt kennt so viele Sportarten, aber bedient werden vorzugsweise Fußball, dann Fußball, gefolgt von Fußball, es kommt Fußball, und nun mal Leichtathletik, achja Turnen. Und weil es so viele Tennisfans gibt, man stolpert förmlich über sie, auch Tennis. Es ist einfach langweilig. Und das ist ÖR in seinen Hauptsendern ZDF und ARD: laangweilig.

Merke: Unterhaltung können viele, Information nur wenige. Das sollte Leitmotto sein. Nicht mit erhobenen Zeigefinger vermitteln und nicht das 13245. Musikfestival mit Andi Borg. Da ergreift ein jeder die Flucht, auch ich. Und zu guter Letzt: Das Mediathekensystem weiter ausbauen, fördern, kreativ gestalten. Nicht das LiveFernsehen ist die Zukunft, sondern das individuelle Gestalten des eigenen Programms durch den Zuschauer mittels Mediatheken und weiteren Internetangeboten.

In diesem Zusammenhang erachte ich die Regelungen zum Jugendschutz als weitgehend übertrieben und schon lächerlich sowie weltfremd. Einen Zugang mittels Anmeldung zu ach so harten Spielfilmen zeigt eben ein Grundproblem des ÖR: Weltfremd.

Viel Glück und Erfolg für die Möglichkeiten des Reformversuchs
Zouheir Charrad Sehr geehrte Damen, Herrn und KulturentscheiderInnen,



in unserem Land, das herausragende Denker hervorgebracht hat, stehe ich der beispiellosen Kürzung Fernsehformate, insbesondere solche mit einem Kulturkritischen Blick auf unsere Realität sehr kritisch gegenüber.

Der öffentlich-rechtliche Fernseher hat sich per Gesetz verpflichtet dem Auftrag nachzueifern, Bildung, Kultur und anspruchsvollerem Denken zu fördern. Dass das ein wichtiger Pfeiler unsere Demokratie, die momentan eine beispiellose Rodung erlebt, muss auch in den Köpfen derer, die darüber zu entscheiden haben, welches Format, welcher Fernseher beibehalten wird, und welches nicht. Es kann und darf nicht immer maßgeblich die Rolle derjenigen Formate als wichtig also erhaltend sein, wenn es dieses immer nur Geld abwirft. Dieser argumentative Nonsens führt fast immer dazu, dass verdümmliche Formate Einzug in den Wohnzimmern finden. Wobei das ist in Zeiten der Streamingdienste doch anderes stattfindet, aber nicht linear.

die Sender 3sat und Arte haben gerade in unserer schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag der kritischen Auseinandersetzung mit Kultur und Wissenschaft. Es ist meines Erachtens die bewährte Plattform seit 40 Jahren Künstlern und Wissenschaftlern eine Stimme zu geben. Die Kreativen bringen unsere Gesellschaft nach vorne, die Kreativen leisten auch im Sinne des Humboldschen Gedanken “Bildung für Alle” einen, wenn nicht der wichtigste Beitrag diesen Gedanken mit Inhalt zu füllen. Es ist der letzte Fels, bitte lassen Sie es weiter existieren. Das wird Ihnen unsere und weitere Generationen verdanken. Nicht nur das, das wird unsere Demokratie mit echtem dialektischem kritischem Auseinandersetzen der Meinungen weiter leben lassen. Das ist auch ein im Grundgesetz verankertes Element - nachzuschlagen in allen Artikeln. Das wussten die Verfassungsväter auszuformulieren nach dem schrecklich-Erlebten zwischen 1933-45.

Herzliche Grüße

Z. Charrad
Klaus Brandstädter
Göttingen, 10. Oktober 2024



Sehr geehrte Damen und Herren,



die Sender Arte und 3sat halte ich für die beiden besten Sender.

Gerade die Informationen aus Frankreich und den 3-sat-Länder

halte ich für wichtig.



Besonders 3-sat ist wegen des guten wissenschaftlichen

Journalismus unverzichtbar.



Gerade in unserem Land mit einer auf Technik basierenden Wirtschaft im Umbruch, sollten technisch- wissenschaftliche Zusammenhänge

eher häufiger als weniger verbreitet werden.



Auch um junge Leute für diese Themen zu gewinnen.

Wir brauchen Ingenieure und Wissenschaftler, wenn wir als Industrienation bestehen wollen.



Sendungen wie Nano und Scobel sollten verlängert und

nicht etwa gekürzt werden.



Mein Vorschlag: Sparen Sie bei teuren Sportübertragungen und Unterhaltungssendungen.



Dieses Thema ist übergreifend zu denken und der Bund darum koordinierend zu beteiligen.



Gerne stehe ich Ihnen für Fragen zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen



Klaus Brandstädter

(Dipl.Ing.)